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Ein starkes Netzwerk „Rosenheim ist Leuchtturm für die Zukunft der Sozialen Arbeit“

Rosenheim gilt seit mehr als zwei Jahrzehnten als Vorreiter einer sozialraumorientierten Sozialarbeit. Statt einzelne Probleme isoliert zu betrachten, rückt hier das gesamte Lebensumfeld der Menschen in den Fokus – sei es in der Nachbarschaft, in Kindertagesstätten oder in Treffpunkten für Familien. Ziel ist es, Ressourcen zu bündeln, Menschen zu stärken und gemeinsam Antworten auf große gesellschaftliche Herausforderungen wie Integration, demografischen Wandel, Fachkräftemangel oder steigende Pflegebedarfe zu finden. Was das in der Praxis bedeutet und warum Rosenheim heute bundesweit als Leuchtturm für die Zukunft der sozialen Arbeit gilt, darüber hat das echo mit Caritas-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Ehrenlechner gesprochen. Herr Ehrenlechner, Rosenheim gilt seit mehr als 20 Jahren als Vorreiter für Sozialraumorientierung. Was bedeutet dies für die Menschen in der Stadt und Region konkret? „Sozialraumorientierung heißt: Wir schauen nicht nur auf einzelne Probleme, sondern auf das gesamte Lebens-

Einblicke in die Co-Therapie

verändernden Familiensystemen über Integration und Teilhabe, über bis zum demografischen Wandel, der zu Pflegenotstand, explodierenden Kosten und Fachkräftemangel führt. Gemeinsam mit der Stadt Rosenheim, dem Kinderschutzbund, dem Kinderheim Schöne Aussicht, der Diakonie, Startklar Soziale Arbeit und weiteren Partnern/-innen schaffen wir in den drei definierten Rosenheimer Sozialräumen Angebote, die genau dort ansetzen, wo die Menschen stehen. Damit ist Rosenheim ein Leuchtturm für die Zukunft der Sozialen Arbeit.“

Stakeholder im Sozialraum Rosenheim Irene Oberst, Behindertenbeauftragte Landkreis Rosenheim, Caritas-Vorstand Thomas Schwarz, Sabine Hilger, Amtsleiterin Kita Rosenheim, Veronika Leidel, Geschäftsführerin Nachbarschaftshilfe Rosenheim, Caritas-Kreisgeschäftsführer Wolfgang Ehrenlechner, Bezirkstagspräsident Thomas Schwarzenberger, Caritas-Vorständin Gabriele Stark-Angermeier, Barbara Heuel, Geschäftsleiterin Kinderschutzbund Rosenheim, Martin Wollny, Leiter Soziale Stadt, Thomas Bacher, Dienststellenleiter Katholisches Jugendsozialwerk (KJSW). Unten von links: Barbara Theis, Vize-Leiterin Sozial-, Wohnungsund Versicherungsamt, Christian Meixner, Jugendamtsleiter Rosenheim, Irmgard Oppenrieder, Vorsitzende Seniorenbeirat, Irmgard Bauer, Seniorenbeirätin, Gabriele Leicht, Dritte Bürgermeisterin Rosenheim, Caritasdirektor Prof. Hermann Sollfrank, Christine Mayer, Behindertenbeauftragte Stadt Rosenheim, KJSW-Vorstand Moritz Zeiler. umfeld der Menschen. Der Sozialraum ist der Ort, an dem Menschen leben, sich begegnen, sich gegenseitig unterstüt-

zen – sei es in der Nachbarschaft, in der Kita oder beim Familientreff. Unsere Erfahrungen zeigen, dass sozial-

raumorientiertes Arbeiten eine Antwort auf vielfältige gesellschaftliche Herausforderungen sein kann. Angefangen bei sich

Würdigung für jahrzehntelanges Engagement im Ehrenamt

Mit einer feierlichen Zeremonie wurden im Landratsamt 21 Ehrenamtliche für ihre langjährigen Verdienste beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK), beim Technischen Hilfswerk (THW) und als Feldgeschworene geehrt .

Landrat Otto Lederer eröffnete seine Dankesrede mit einem Zitat des Sozialpädagogen Hermann Gmeiner: „Alles Große in unserer Welt geschieht nur, wenn jemand mehr tut als er muss.“ Das langjährige Engagement der Geehrten bedeute viel für die die gesellschaftliche Gemeinschaft und auch den Zusam-

menhalt der Organisationen. „Sie machen das, weil Sie auf Ihr Herz hören, auf Ihr Mitgefühl und Ihre Empathie. Das ist großartig.“ Daniela Ludwig ergänzte: „Wir brauchen Vorbilder wie Sie für unseren Nachwuchs in den Organisationen. Menschen, die sich für andere einsetzen und gleichzeitig wis-

Als Pflegekraft möchten Sie mehr Zeit für die individuelle Betreuung Ihrer Patient:innen haben? Dann haben wir eine spannende berufliche Perspektive für Sie! Die Schön Klinik Roseneck in Prien bietet Ihnen die Möglichkeit, als Co-Therapeut:in Teil eines engagierten, interdisziplinären Teams zu werden. Interessiert? Erfahren Sie mehr über die beruflichen Perspektiven in der Co-Therapie auf unserer Infoveranstaltung.

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Können Sie ein konkretes Beispiel nennen, wie die Sozialraumorientierung im Alltag wirkt – sei es für Familien, Seniorinnen und Senioren oder Menschen mit Beeinträchtigungen? „Ein besonders eindrückliches Beispiel ist die Geschichte von Nora M. – einer jungen Mutter mit drei kleinen Kindern. Sie wollte sich aus einer gewalttätigen Ehe befreien, hatte aber große Hürden zu überwinden: Geringe Deutschkenntnisse, keine Wohnung, rechtliche Unsicherheiten.“ Fortsetzung auf Seite 2

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„Das ist großartig“ Mit einer feierlichen Zeremonie im Landratsamt sind am Montag, 29. September, im Landratsamt 21 Ehrenamtliche für ihre langjährigen Verdienste beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK), beim Technischen Hilfswerk (THW) und als Feldgeschworene geehrt worden. Landrat Otto Lederer gratulierte gemeinsam mit Daniela Ludwig, Parlamentarische Staatssekretärin und Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Rosenheim. Ebenfalls unter den Gratulanten waren THW-Geschäftsführer Harald Feckl sowie Falk Brem, Leiter des Amtes für Digitalisierung, Breitband und Vermessung. Zur Feierstunde im Landratsamt waren auch zahlreiche Bürgermeisterinnen und Bürgermeister aus den Heimatgemeinden der Geehrten gekommen.

Infoveranstaltung:

Donnerstag, 16. Oktober 2025, 18:00 Uhr

sen, dass dieses Engagement eine persönliche Bereicherung ist.“ Mit Blick auf die multiplen Krisen unterstrich sie die deutlich wachsende Bedeutung von Zivil- und Katastrophenschutz. „Diese Ehrungen sind nur ein kleiner Teil des dicken Dankeschöns, das wir Ihnen schenken können.“ Fortsetzung auf Seite 2

Am 8. Oktober ist der „Tag des Impfens“. Verbraucherinnen und Verbraucher in Rosenheim und Umgebung können sich an diesem Tag vor Ort in teilnehmenden Apotheken gegen Grippe (Influenza) impfen lassen. Die Grippe-

schutzimpfung wird empfohlen für Menschen ab 60 Jahren, Personen mit chronischen Grundleiden, Schwangere, Kinder mit chronischen Atemwegserkrankungen sowie Berufe mit erhöhtem Kontaktrisiko.

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In diesen Fällen ist die Impfung für gesetzlich krankenversicherte Patientinnen und Patienten kostenlos. Erwachsene Versicherte einiger Krankenkassen können sich auch unabhängig davon kostenlos impfen lassen.

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