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10. September 2025 · Nr. 37 · 46. Jahrgang
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Es geht schon wieder los! Schulanfang in Bayern am Dienstag, 16. September
Am Dienstag, 16. September, geht es wieder los: Rund 1,7 Millionen bayerische Kinder und Jugendliche starten (wieder) in ein neues Schujahr. Um die 130 000 von ihnen sind Schulanfängerinnen und -anfänger. Träume und Sorgen, Hoffnungen und Ängste sind bei den Schülerinnen und Schülern oft eng verknüpft. Für viele geht es darum, einen guten Abschluss zu erreichen, den Übertritt auf das Gymnasium zu schaffen - oder einfach einen guten Einstieg zu finden. Kinder sind unser größtes Gut - so wird gesagt. Nicht immer allerdings handeln die „Erwachsenen“ danach. Nicht nur in ihrer Welt werden die Herausforderungen größer bis hin zur Überlastung. Immer mehr Schüler fühlen sich erschöpft, emotional belastet oder einsam. Wie aus dem „DAK-Präventionsradar“ hervorgeht, gaben knapp 65 Prozent der Befragten an, sich mindestens einmal pro Woche erschöpft und müde zu fühlen. Im Vorjahr hatten das 55 Prozent angegeben. 33 Prozent fühlen sich oft einsam (Vorjahresbefragung: 31 Prozent), Mädchen (41 Prozent) waren häufiger betroffen als Jungen (25 Prozent). Bei 17 Prozent wurden emotionale Probleme deutlich (Vorgängerbefragung: 14 Prozent). Die Ergebnisse könnten als frühe Warn-
Etwa 130 000 Schülerinnen und Schüler fangen am Dienstag an, „nicht für die Schule, sondern für das Leben“ zu lernen.
signale für Überforderung, Stress oder unerkannte psychische Erkrankungen dienen, sagte Studienleiter Reiner Hanewinkel. Diese und viele weitere Studien mahnen an, die Probleme und Sorgen der Kinder ernst zu nehmen und Maßnahmen zu er-
Magdalena Limberger.
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greifen, die ihrem Schutz dienen - und keine Traumata für das spätere Leben zu hinterlassen. Wir haben mit zwei Schülerinnen über ihre Eindrücke zum Unterrichtsstart gesprochen. Linda Kajtazi ist 13 Jahre jung und kommt in die 8. Klasse der Michael-Ende-
Linda Kajtazi.
Schule in Raubling hat am meisten Spaß im Sport- und Englischunterricht. „Aber auch praktische Sachen wie Kochen finde ich gut - das bereitet auf das Leben vor“, meint sie. Magdalena Limberger, die in die 7. Klasse der Realschule Brannenburg kommt, pflichtet da bei. „Kochen macht mir auch Spaß“, sagt die Zwölfjährige, die ansonsten gerne die Englischund Kunststunden besucht. Beide arbeiten erst einmal auf den Abschluss an ihrer Schule hin, Linda strebt als Teilnehmerin des M-Zuges anschließend den Besuch der Fachoberschule oder der Berufsoberschule an, je nachdem, wie sich die Dinge entwickeln. In ihrer Schule wird sie in einer Klasse mit 21 Schülern unterrichtet werden. „Das geht schon gut, das sind nicht zu viele“, sagt sie. Magdalena Limberger wird mit über 30 Schülern in der Klasse schon ein etwas lebhafteres Unterrichtserlebnis haben: „Da ist es manchmal schwer, sich zu konzentrieren, vor allem, wenn sich die Buben recht aufführen“, lacht sie. Auch die Digitalisierung ist ein Thema - mehr oder weniger. Bei Linda Kajtazi ist das Laptop schon angekommen. „Wir sind eine Tabletklasse. Viele Apps erleichtern das Lernen schon“, findet sie.
Noch kein Thema hingegen war bisher die Künstliche Intelligenz. „Ab und zu verwende ich KI auf dem Schultablet oder auch privat. Aber eine nähere Schulung haben wir da noch nicht bekommen“, so Linda. Für Magdalena Limberger ist das vorerst noch kein Thema: „Wir werden in der 8. Klasse eine Tabletklasse. Das finde ich gut, alleine nicht mehr so viele Bücher schleppen zu müssen“. Was könnte denn besser sein, ist die abschließende Frage an die beiden: „Etwas weniger Hausaufgaben, das wäre gut“, meint Linda, die den Terminkalender etwas zu voll sieht. „Was mich richtig stört ist, wenn es zum Mobbing unter den Schülerinnen und Schülern kommt. Aber zum Glück sind die meisten höflich und respektvoll, auch den Lehrern gegenüber.“ Auch für Magdalena wäre etwas weniger mehr: „Wir haben ein sehr gutes Miteinander und die Schule macht auch Spaß, aber Freizeit bleibt nicht mehr sehr viel.“ Außerdem wünscht sie sich einfühlsame Lehrkräfte, die auf die individuelle Situation der Schülerinnen und Schüler gut eingehen können. Wir wünschen den beiden und allen anderen, für die der harte Schulalltag (wieder) beginnt ein erfolgreiches und glückliches Schuljahr! nu
Erholung im Pinzgau
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Diese Woche im Wasserburg leuchtet...................... S. 3 Attler Herbstfest ............................. S. 5 Bayerische Demenzwoche............. S. 8 Schön, fit & gesund in den Herbst.................................. S. 9 Garten im Herbst .....................S. 10/11 Fair Trade Woche .......................... S. 14
Bundesweiter Warntag Warnnachrichten am 11. September Am kommenden Donnerstag, 11. September, gibt es wieder eine unerwartete Nachricht auf das Smartphone. Sie wird von einer offiziellen Stelle kommen, nämlich dem Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK). Dahinter verbirgt sich eine Übung, mit der die Funktionsfähigkeit des Warnsystems überprüft werden soll. Ab 11 Uhr wird das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe über verschiedene Kanäle eine Warnnachricht versenden. Darunter ist auch wieder das Warnsystem Cell Broadcast. Bei dieser Methode wird die Textnachricht direkt auf empfangsfähige Smartphones ge-
schickt. Zusätzliche Apps sind nicht notwendig. Damit möglichst viele den Text erhalten, müssen alle Updates durchgeführt und das Smartphone nicht ausgeschaltet oder im Flugmodus sein. Aktiviert werden auch die Warn-Apps auf den Smartphones wie „NINA“, „KATWARN“ oder „BIWAPP“. Weitere Multiplikatoren um die Bevölkerung zu erreichen sind Radio- und Fernsehsender sowie digitale Anzeigetafeln. Eine Warnung über Sirenen wird es im Landkreis Rosenheim nicht geben. Grund ist, dass die Modernisierung der Sirenen noch nicht abgeschlossen ist. Fortsetzung auf Seite 2
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