Die Ausstellungen Magyar Modern. Ungarische Kunst in Berlin 1910–1933 (Berlinische Galerie), Magyar Neo-Avantgarde in den 1960er/1970er Jahren (Collegium Hungaricum Berlin) und Das Erbe der Avantgarde in Ungarn (Galerie Kunstwerkberlin) bieten vielfältige Einblicke in drei wichtige Perioden der ungarischen Kunstgeschichte der letzten hundert Jahre. Sie werden durch ein vom CHB konzipiertes umfangreiches Rahmenprogramm begleitet.
Anfahrt mit ÖPNV eingeschränkt. Tramverkehr bis auf weiteres unterbrochen. bvg.de hungaricum.de Bibliothek Di, Do 16–18 Uhr | Mi 13–15 Uhr
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Ausstellung und Publikumsverkehr Mo-Fr 13–18 Uhr
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Dorotheenstraße 12
Das Collegium Hungaricum Berlin fördert seit 1924 den kulturellen und wissenschaftlichen Austausch zwischen Ungarn und Deutschland. Das CHB ist Teil des Netzwerks ungarischer Kulturinstitute im Ausland.
CHB 11—12 22
2022 November – Dezember
» Berlin war gut zu uns Fremden «
2022
11–12 04.11.22 – 06.02.23 Magyar Modern
01.12. 19:00 Benjamin Urbán spielt Béla Bartók
11.11.22 – 27.01.23 Magyar Neo-Avantgarde
04.12. 13:00 – 18:00 Museumssonntag
11.11.22 – 27.01.23 Neue Musik in bewegten Bildern
08.12. 19:00 Christa Winsloe
18.11.22 – 31.01.23 Das Erbe der Avantgarde in Ungarn
09.12. 19:00 Viel mehr als Gitta Alpár und Marika Rökk
18.11. 19:00 „Berlin war gut zu uns Fremden“
13.12. 19:00 Ungarische Wissenschaft in Berlin 1916–1933
21.11. 19:00 Das Modern Art Orchestra spielt Bartók
15.12. 19:00 CHB Filmklub
2022 November – Dezember Ausstellung
04.11.22 – 06.02.23
Magyar Modern Ungarische Kunst in Berlin 1910–1933
Die Ausstellung zeigt erstmals umfassend den ungarischen Beitrag zur Klassischen Moderne in der deutschen Hauptstadt. Sie ruft erneut die engen Verbindungen der ungarischen Künstler*innen zu Berlin in rund 200 GemälBerlinische Galerie Alte Jakobstr. 124–128 den, Grafiken, Skulpturen, Fotografien, Filmen, Theaterentwürfen und Architekturzeichnungen in Erinnerung. 10969 Berlin Eröffnung: 03.11. 19:00
Kuratoren: Ralf Burmeister, András Zwickl Eine Kooperation der Berlinischen Galerie mit dem Museum der Bildenden Künste – Ungarische National galerie in Budapest. berlinischegalerie.de
Ausstellung
11.11.22 – 27.01.23 Eröffnung: 10.11. 19:00 CHB Eintritt frei
Magyar Neo-Avantgarde in den 1960er/1970er Jahren Die Künstler*innen der ungarischen Neo-Avantgarde setzten die Tradition der Klassischen Moderne mit radikal neuen Mitteln fort. Immer wieder verboten, selten ausgestellt und kaum verstanden, fanden sie dennoch ihren Weg in die Öffentlichkeit. Die Ausstellung zeigt Werke von Künstler*innen, die während ihrer Laufbahn mit Deutschland verbunden waren. Bei der Eröffnung tritt die Grande Dame der alternativen Kunstszene Ungarns, die Soundpoetin und Stilikone Katalin Ladik mit einer Performance auf.
hungaricum.de
11.11.22 – 27.01.23 CHB Eintritt frei
Ausstellung
Georg-NeumannSaal der UdK Einsteinufer 43 10587 Berlin Weiteres Konzert: 29.11., 20:00 Stadtgarten Köln
Das Modern Art Orchestra spielt Bartók In seinem Klavierstück Fünfzehn ungarische Bauernlieder (1920) verarbeitete Bartók beliebte Melodien von Volks liedern, die er in den Jahren davor gesammelt hatte. Die Lieder Nr. 7. bis 15. hatte Bartók 1923 selbst in Berlin gespielt. 2015 hat das Modern Art Orchestra eine Orchesterversion erstellt, die mit respektvollem Mut an Bartóks Werk herangeht. Förderer: Stiftung für Ungarische Kultur, Ministerium für Kultur und Innovation, Budapest Music Center, Kanzlei Szecskay mao.hu
Rund um die ungarische Moderne 01.12. | 19:00 | CHB | Benjamin Urbán spielt Béla Bartók Ein junger Roma-Pianist aus Ungarn spielt Werke von Bartók, die vom Komponisten selbst in den Zwanzigerjahren in Berlin aufgeführt wurden. 04.12. | 13:00 – 18:00 | CHB | Museumssonntag 16:00 Matinee mit Filmen von Miklós Erdély, Gábor Bódy und András Jeles, drei prägende Gestalten der ungarischen Neo-Avantgarde. 13:00, 15:00, 17:00 Führungen durch die Ausstellung Magyar Neo-Avantgarde. 08.12. | 19:00 | CHB | Christa Winsloe Die Autorin Doris Hermanns stellt die Bildhauerin und Schriftstellerin Christa Winsloe vor (Mädchen in Uniform), die in den 1920er Jahren in Berlin lebte. Mit Lesung von Britta Jürgs. Partner: AvivA Verlag.
Neue Musik in bewegten Bildern
09.12. | 19:00 | BG | Viel mehr als Gitta Alpár und Marika Rökk
Parallel zur Ausstellung Magyar Neo-Avantgarde sind experimentelle Filme zu sehen, die in Zusammenarbeit mit den Komponist*innen des in Budapest 1970 gegründeten Studio für Neue Musik (Új Zenei Stúdió) entstanden. Zum Studio gehörten Musiker, die inzwischen internationale Bekanntheit erlangten, wie Péter Eötvös, Zoltán Jeney oder László Vidovszky.
13.12. | 19:00 | CHB | Ungarische Wissenschaft in Berlin 1916–1933
Partner: Filmarchiv des Ungarischen Filminstituts
15.12. | 19:00 | CHB | FILMKLUB
hungaricum.de
18.11.22 – 31.01.23
27.11. 19:00
mng.hu
Kurator: László Sípos
Film
KONZERT
Das Erbe der Avantgarde in Ungarn
Der Theaterhistoriker Daniel Molnár berichtet über die Welt der Varietéund Revuetheater der 1920er Jahre und über ungarische Künstler*innen auf Berliner Bühnen.
Der Historiker Gábor Ujváry spricht u.a. darüber, wie es in Berlin zur Gründung des Ungarischen Instituts (1916) und des Collegium Hungaricum (1924) kam.
Screening des Experimentalfilms The Mysterious Affair at Styles (2022, 70 min, OmeU) von Péter Lichter. Anschließend online Q&A.
Das Rahmenprogramm zur Ausstellung Magyar Modern wird im Januar 2023 fortgesetzt. Informationen auf hungaricum.de
Kunstwerkberlin Kirchstraße 1 10557 Berlin
Die Ausstellung verdeutlicht anhand von Arbeiten junger Künstler*innen, wie das Ideal der Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts heute in der zeitgenössischen ungarischen Kunst fortlebt. Nikolett Balázs, Lilla Benkő, János Fodor und Adrián Kiss verfolgen in ihrer eigenen künstlerischen Praxis Prinzipien des ständigen Experimentierens und der steten Erneuerung.
Eintritt frei
Kurator*innen: Zsuzska Petró, Mátyás Varga
11.11.
Rohstoff! – Kinga Tóth im Literaturforum im Brecht-Haus
kunstwerkberlinvarga.art
12.11.
There was a Tower – Film über Mihály Víg im Lichtblick Kino
08.–13.11.
Neue ungarische Filme in Cottbus – filmfestivalcottbus.de
17.–24.11.
Smart Hungary – Scientists, invetors, innovators Ausstellung in der Botschaft von Ungarn in Berlin
17. | 20.11.
The Hungarian Female Eye – Filme im INTERFILM Festival
26.11. | 10.12.
CHB Filmklub online
10.12.
ISZKIRI – Konzert für Familien im CHB
Eröffnung: 17.11. 18:00
SZENISCHE LESUNG
18.11. 19:00 CHB Weitere Lesung: 25.11., 19:00 Berlinische Galerie
„Berlin war gut zu uns Fremden“ Wie haben ungarische Künstler*innen und Intellektuelle Berlin im frühen 20. Jahrhundert gesehen? Das Leben einer pulsierenden Großstadt und ikonische Schauplätze werden in Text und Bild in Erinnerung gerufen – man kann nur staunen, wie lebendig, vielfältig und modern die ungarischen Autor*innen über ihre Berliner Impressionen aus der Zeit 1900–1939 berichteten. Sprecher: Matthias Scherwenikas, Stephan Szász Konzept und Realisierung: Réka Gulyás, Imola Kovács Eine Produktion des Collegium Hungaricum Berlin
Weitere Programme:
Das CHB bleibt vom 21. Dezember 2022 bis 9. Januar 2023 geschlossen.
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Weitere Programme finden Sie auf hungaricum.de und auf Facebook. Änderungen vorbehalten. Alle Veranstaltungen finden unter Einhaltung der aktuell geltenden Hygienemaßnahmen statt.