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Die offizielle Zeitung der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau 7.–9. November 2012, Bad Salzuflen

Die FMB steht für intelligente technische Systeme Impulse und Innovationen für den Maschinenbau auf der Messe in Bad Salzuflen Wo finden Maschinenbauer kompetente Zulieferunternehmen, die Innovationen einbringen? Wer sich diese Frage stellt, wird auf der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau umfassende Antworten erhalten. Bereits zum achten Mal findet die Messe statt: Auf einer Fläche von mehr als 14.000 Quadratmetern präsentieren sich mehr als 400 Aussteller, die ein sehr breites Spektrum der Zulieferindustrie für den Maschinen- und Anlagenbau abdecken.

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as Konzept der Messe zielt auf die direkte Kommunikation zwischen Besuchern und Ausstellern. Die Wege sind kurz, die Stände offen. Der Messebesucher erhält einen gut überschaubaren und hoch informativen, weil konzentrierten Überblick über Produktinnovationen und Technik-Trends. Dabei wird das ganze Spektrum der Zulieferer abgedeckt – von Werkstoffen über die Oberflächentechnik und die Zerspanungstechnik bis zur Antriebs-, Elektro- und Steuerungstechnik. Und auch Dienstleistungen wie Produktdesign, Lohnfertigung, IT-Beratung und Logistik, die jeder Maschinenbauer in Anspruch nimmt, kommen nicht zu kurz. Zu den Ausstellern gehören „Global Players“ mit breitem Produktportfolio ebenso wie viele Mittelständler, die sich auf definierte Produkt- und Marktsegmente oder auf bestimmte Zielbranchen fokussieren. Damit ist die FMB für Konstrukteure und Einkäufer der ideale Platz, um Gespräche mit kompetenten Anbietern zu führen und konkrete Projekte zu besprechen. Christian Enßle, FMB-Show Manager des Veranstalters Clarion Deutschland: „Auf der FMB werden Kontakte

geknüpft und Zulieferer oder Partnerunternehmen gesucht und gefunden. Das Messekonzept ist auf Dialog und intensiven Austausch ausgerichtet. Das unterscheidet uns von anderen Industriemessen.“ Anders als bei vielen anderen Messen ist der Eintritt für die Besucher kostenlos, ebenso der Messekatalog und das Parken in unmittelbarer Nähe des Messegeländes, das über die Ost-West-Achse sehr gut erreichbar ist. In diesem Jahr gibt es eine besondere Premiere, die gut zum Anspruch der FMB als ein InnovationsSchaufenster passt. Erstmals wird sich das Spitzencluster für intelligente technische Systeme „it´s OWL“ mit beispielhaften Projekten beteiligen. Ein zentrales Thema nimmt auch die Energieeffizienz ein. Bereits zum sechsten Mal findet im Rahmen der FMB die Energie-Arena statt: Auf einem ganztägigen Kongress, der viele Best-practice-Beispiele vorstellt, und in der begleitenden Ausstellung können Besucher nicht nur Informationen sammeln, sondern auch Kontakte knüpfen und sich über Potenziale zur Energieeinsparung informieren. Klaus Meyer, Geschäftsführer von Energie Impuls OWL und Veranstalter der

EnergieArena: „Wer Energie-Effizienzsteigerungen im Unternehmen wirklich umsetzten will, der findet in der EnergieArena praxisnahe Lösungen.“ Wofür sich der Besucher auch im Einzelnen interessiert: Die FMB macht wieder einmal deutlich, dass der deutsche Maschinenbau seine

hervorragende Marktposition auch den Innovationen der leistungsfähigen Zulieferer verdankt. Als Podium für den Informationstransfer trägt sie dazu bei, dass Innovationen schnell zur Marktreife gelangen und die zahlreichen Hersteller von Maschinen ihre Marktpotenziale bestmöglich ausschöpfen.

Spitzencluster it´s OWL Premiere auf der FMB - die Präsentation von beispielhaften Projekten: In Ostwestfalen-Lippe sind rund 700 Maschinenbauunternehmen tätig, die gemeinsam mit ihren Zulieferern einen Umsatz von rund 19 Milliarden Euro erwirtschaften. OWL ist seit Anfang 2012 eines der regionalen Spitzencluster, die von der Bundesregierung besonders gefördert werden. Im Juli nahm das Cluster seine Arbeit auf und begann mit der Umsetzung von 47 Projekten, in die ein Gesamtvolumen von rund 100 Millionen Euro investiert wird. Unter dem Dach des Clusters „it´s OWL“ arbeiten 173 Unternehmen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen an konkreten Forschungs- und Entwicklungsprojekten, die dem gesamten Maschinenbau neue Impulse geben werden. Zu den Unternehmen gehören „Schwergewichte“ sowie zahlreiche mittelständische Spezialisten aus dem Maschinenbau und der Zulieferindustrie. Zu den Projekten, die im Cluster intensiv vorangetrieben werden, zählen zum Beispiel Maschinen, die sich selbsttätig optimieren und Störungen erkennen und beheben können.

In dieser Ausgabe Platz für Innovationen Die Messe hat nach acht Jahren einen festen Platz in der Messelandschaft: Hans-Dieter Tenhaef über die FMB und ihre Erfolgsgeschichte seit 2005. S. 4 ‚Entime‘ in Kleingruppen Ein Verbundprojekt vertieft das Know-how in der Mechatronik. S. 22 Wie nimmt der Mensch den Roboter wahr? Die Robotikforschung an der Uni Bielefeld sucht Wege, Roboter sicher, effizient und flexibel zu machen. S. 30 Aussteller im Überblick Die über 400 beteiligten Unternehmen auf der FMB 2012, alphabetisch und mit Standnummer. S. 36 Wen finde ich denn wo? Die Übersicht bewahren: Wo findet sich die gesuchte Firma? Der Übersichtsplan hilft weiter. S. 38 Begleitung für die Mentees Fachliche Unterstützung für Maschinenbaustudentinnen fördert die Frauenquote in MINT-Berufen. S. 40 FMB Kompakt 2012 |

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Maschinenbau macht Zukunft möglich NRW-Maschinen- und Anlagenbau ist und bleibt eine Erfiolgsgeschichte genannten Hidden Champions treiben sie in ihren Märkten und Nischen Innovationen voran und entwickeln hoch spezialisierte Produkte.

Know-how-Transfer

Der nordrhein-westfälische Maschinen- und Anlagenbau ist seit Jahrzehnten eine Schlüsselindustrie und mit rund 200.000 Beschäftigten der größte industrielle Arbeitgeber im Land. Er prägt das Innovationsgeschehen wie kaum ein anderer Sektor. Der Maschinenbau nimmt eine Schlüsselstellung in der Wirtschaft ein. Ihm geht es nicht nur darum, Produkte in hoher Qualität herzustellen, sondern permanent einen Beitrag zur Lösung aller wichtigen gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen zu leisten. So liefert er zum Beispiel die technische Ausrüstung für die Bereiche Mobilität, Energieerzeugung, Trinkwasseraufbereitung, Nahrung, Klimaschutz oder Recycling. Als „Enabler“ sind die Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaus der gesamten Industrie immer einen Takt voraus. Sie leisten einen großen Beitrag zum Erhalt und Ausbau der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Kunden und liefern Innova-

tionen sowohl für die eigene Branche als auch für die zahlreichen Abnehmerbranchen. Unter Berücksichtigung von wichtigen Aspekten wie Komplexitätsbeherrschung, Reproduziergenauigkeit, Produktlebenszyklus, Recycling und Effizienz entwickeln sie Lösungen und Produkte, die exakt auf den Kundenbedarf zugeschnitten sind und oftmals eine Hebelwirkung für andere Branchen erzielen. Die Branche zeichnet aus, dass alle Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette in Nordrhein-Westfalen und insbesondere in OstWestfalenLippe eng zusammen arbeiten. Viele von ihnen sind weltweit für ihre Produkte und ihre Technologien bekannt und beliefern Kunden rund um den Globus. Als so-

Der VDMA zur Lage in NRW Die Auftragsbücher sind gut gefüllt und die Firmen arbeiten bereits an der Kapazitätsgrenze. Der Personalaufbau ist seit Ende 2010 wieder im Gange, die Arbeitszeit auf Spitzenniveau und somit auch der Einsatz von Zeitarbeitern wieder intensiver. Das Flexibilitätsinstrument Zeitarbeit war eine wichtige Stütze für Deutschlands Wirtschaft. Sorge machen jedoch die Materialpreise, die schleppende Materialzulieferung und der nach wie vor bestehende Fachkräftemangel. „Das Atmen im globalen Auf und Ab der Konjunktur ist gerade in Deutschland, dem High-Tech-Produktionsstandort der Welt, wichtig“, so Hartmut Rauen, Geschäftsführer des Fachverbands Antriebstechnik.

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Ein dichter Verbund von Hochschulen mit produktionstechnisch ausgerichteten Instituten begleitet die industrielle Entwicklung aus wissenschaftlicher Sicht und sichert so die internationale Innovationsführerschaft von Unternehmen aus NordrheinWestfalen. „Die Vernetzung von Hochschulen, wissenschaftlichen Instituten und Unternehmen ist gerade für mittelständische Unternehmen von großer Bedeutung und sichert ihnen wichtige Vorteile bei der Entwicklung von Technologien und Produkten“, erklärt Hans-Jürgen Alt, Clustermanager ProduktionNRW und Geschäftsführer VDMA NRW. „Gerade OstWestfalenLippe nimmt hier mit seinem Spitzencluster it’s OWL eine besondere Stellung ein und zeichnet sich durch eine ausgeprägte Kooperationskultur aus, in der die Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft eng zusammen arbeiten.“ Der gegenseitige Austausch und der Wissenstransfer werden durch die Clusterarbeit noch verstärkt und vorangetrieben. So unterstützt das Cluster ProduktionNRW die kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Suche nach passenden Partner aus Hochschulen und Wissenschaft. „Insbesondere die FMB in Bad Salzuflen hat sich mittlerweile als Plattform zum Austausch und zur Kooperation in der Region etabliert“, so Hans-Jürgen Alt. „Das diesjährige Leitthema ‚Antriebstechnik‘ der FMB ist für viele Unternehmen interessant, da die Antriebstechnik die Basis für energieeffiziente Systemlösungen ist.“ Die Antriebstechnik bietet wettbewerbsrelevante Schlüsseltechnologien für viele Zukunftsthemen, wie Elektromobilität oder Windkraft. International gefragte Lieferanten haben ihren Un-

verstärkt produktbegleitende Dienstleistungen an. Durchschnittlich 70 Prozent der in Nordrhein-Westfalen produzierten Maschinen und Anlagen gehen in den Export. Damit ist der Maschinen- und Anlagenbau die exportintensivste Branche Nordrhein-Westfalens.In den letzten zehn Jahren stieg der Umsatz seit 2002 von 29 Milliarden Euro auf mehr als 42 Milliarden Euro 2011.

ternehmenssitz in NordrheinWestfalen und nehmen eine führende Rolle bei der Entwicklung neuer Antriebstechniken und der Weiterentwicklung bestehender Techniken ein. Den Trend, sich vom Komponentenlieferanten hin zum Systemlieferanten zu entwickeln, haben sich die Unternehmen aus NordrheinWestfalen und OstWestfalenLippe angeeignet und bieten darüber hinaus auch

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Veranstaltungsort Messezentrum Bad Salzuflen Benzstr. 23 32108 Bad Salzuflen Auto Für die Besucher der FMB - Zuliefermesse Maschinenbau stehen auf dem Parkplatz P2, P5 und P6 genügend Parkplätze kostenlos zur Verfügung. Die Parkplätze am Messezentrum sind nicht bewacht. Für evtl. Schäden übernehmen die Veranstalter und der Betreiber des Messezentrums keine Haftung. Eingabe für das Navigationssystem direkt zum Parkplatz P2: Heerserheider Str. 2, 32107 Bad Salzuflen alternativ: Heerserheider Str./Kreuzung Louis-Ueckermann-Weg, 32107 Bad Salzuflen Aus dem Norden: Von Hamburg über die Autobahn A7 nach Hannover, dort in Richtung Dortmund über die A352 auf die A2 bis zur Ausfahrt Herford/Bad Salzuflen. Dann auf der B239 in Richtung Detmold/Bad Salzuflen bis zum Messezentrum Bad Salzuflen. Aus dem Osten: Von Berlin über die A2 in Richtung Hannover und Dortmund bis zur Ausfahrt Herford/Bad Salzuflen. Weiter wie bei Anfahrt aus dem Norden. Aus dem Westen: Von Köln über die A1 bis zum Kamener Kreuz, dort wechseln auf die A2 in Richtung Hannover/Berlin bis zur Ausfahrt Ostwestfalen-Lippe. Von dort weiter in Richtung Lemgo/Bad Salzuflen bis zum Messezentrum Bad Salzuflen. Aus dem Süden: Von der A7 Würzburg - Kassel bis zum Kasseler Kreuz, dann auf die A44 Richtung Dortmund bis zum Autobahnkreuz Wünnenberg/Haaren. Dort auf die A33 in Richtung Bielefeld. Am Kreuz Bielefeld in Richtung Hannover/Berlin auf die A2 abbiegen und bis zur Ausfahrt Ostwestfalen-Lippe fahren. Weiter wie bei der Anfahrt aus dem Westen.

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Bahn Die Hauptbahnhöfe in Bielefeld und Herford sind die nächst gelegenen IC- und ICE-Bahnhöfe. Ab Herford bestehen regelmäßige Umsteigemöglichkeiten nach Bad Salzuflen. Weitere Informationen gibt es auf der Homepage der Deutschen Bahn (www. bahn.de).

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Flugzeug Der nächstgelegene Flughafen zum Messezentrum Bad Salzuflen ist Paderborn-Lippstadt (www.flughafen-paderborn-lippstadt.de).

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Kompakt 2012

Liebe Aussteller, Fachbesucher und Gäste der FMB Herzlich willkommen auf der FMB 2012! In einem Umfeld, das schnellere Entwicklungs- und Innovationszyklen fordert, ist konzentrierte Information nötiger denn je. Angesichts der zunehmenden Fokussierung auf Kernkompetenzen kommt den Zulieferern eine größere Bedeutung bei der Entwicklung innovativer Maschinen und Anlagen zu. Diese Trends adressiert die FMB nunmehr seit acht Jah-

ren. Führende Unternehmen – die „Big Player“ ebenso wie mittelständische Spezialisten – zeigen ihre Produkte, mit denen Maschinen produktiver, effizienter, flexibler, intelligenter und sicherer arbeiten. Nicht nur die Exponate, auch die Messe selbst ist auf Effizienz getrimmt. Die Aussteller können auf aufwändige Messebauten verzich-

ten, die Besucher profitieren von kurzen Wegen. „Konstruktiv – persönlich – kompakt“ lautet der Slogan der FMB. Hier geht es um Kommunikation, um das Besprechen gemeinsamer Projekte, um die Optimierung kundenspezifischer Lösungen und um die Verwirklichung neuer Ideen. Der direkte Kontakt zwischen Ausstellern und Besuchern steht klar im Vordergrund.

Kurz gesagt: Wer nach neuen Ideen sucht, ist hier richtig. Nutzen Sie die Zeit! Wir freuen uns, dass viele neue Aussteller – gerade auch solche aus anderen Industrieregionen – erstmals mit dabei sind und das Angebot aus Besuchersicht bereichern. Das Team der FMB-Veranstalter wünscht Ihnen eine anre-

gende und rundum erfolgreiche Messe. Horst Rudolph Geschäftsführer Clarion Events Deutschland GmbH

„Platz für Innovation“ Hans-Dieter Tenhaef, Vorstandssprecher OWL Maschinenbau e.V., über die FMB und ihre Entwicklung Ein gesicherter Messeplatz in der deutschen Ausstellungslandschaft, beste Zukunftsaussichten und Potenzial bei Innovation, Ausstellern und Besuchern: Hans-Dieter Tenhaef sieht die FMB auf zukunftsträchtigem Kurs. Herr Tenhaef, das Unternehmensnetzwerk OWL Maschinenbau war vor sieben Jahren Initiator der Zuliefermesse FMB. Welche Erwartungen hatten Sie zum Start der ersten Messe in Jahr 2005? Der Messeveranstalter und OWL Maschinenbau hatten von Anfang an eine klare strategische Ausrichtung für die FMB. Das Land NordrheinWestfalen ist neben BadenWürttemberg der wichtigste Maschinenbau-Standort in Deutschland. In unserer Region OstWestfalenLippe sind alleine über 400 Maschinenbau- und Zulieferunternehmen ansässig. Daher war es unserer gemeinsames Ziel, die Zuliefermesse für den mittelständischen Maschinenbau im norddeutschen Raum zu konzipieren und aufzubauen. Neben der großen Industriemesse in Hannover sollte die FMB der Messeplatz für 4

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innovative Systemlieferanten des Maschinenbaus werden. Hier sollen sich vor allem Fach- und Führungskräfte aus dem Mittelstand über neuste Zulieferprodukte zum Beispiel aus der Antriebsund Steuerungstechnik, der Mechatronik oder der Pneumatik, effizient und unkompliziert informieren können. Die Gestaltung eines guten Kommunikationsklimas auf der gesamten Messe war uns dabei sehr wichtig. Wie beurteilen Sie den Entwicklungsstand der FMB und welche Ziele haben Sie für die nächsten Jahre? Die FMB hat heute ihren festen Platz in der deutschen Messelandschaft und wir werden den Messeveranstalter ClarionEvents nach Kräften unterstützen, dass diese Position in den nächsten fünf Jahren weiter ausgebaut werden kann. Dazu wird OWL Maschinen auch sein nati-

onales und internationales Kontaktnetzwerk einbringen. Wichtig ist es vor allem, dass wir neue Aussteller und Besucher gewinnen. Zurzeit hat die Messe noch ein BesucherEinzugsgebiet von ca. 200 Kilometer rund um Bielefeld. Das soll natürlich weiter ausgebaut werden. Intelligente Technische Systeme ist das Motto der FMB in diesem Jahr. Was verbirgt sich dahinter? Unsere Region OstWestfalenLippe zählt seit Januar 2012 zu den 15 Spitzenclustern in Deutschland. Die Bundesregierung hat OWL im Rahmen der High-Tech-Strategie als Leitregion für Intelligente Technische Systeme ausgezeichnet. Unternehmen und Forschungsinstitute erhalten über fünf Jahre zirka 40 Millionen Euro an Forschungsförderung, um die Steuerungstechnologie der nächsten Generation zu entwickeln. Selbstoptimierung technischer Systeme, Kommunikation zwischen Maschinen und Lösungskonzepte für die intuitive Mensch-MaschineInteraktion sind nur einige der Forschungsfelder. Für

unsere Unternehmen und für die gesamte Region OstWestfalenLippe ist es ein echter Wettbewerbsvorteil, da wir jetzt auf Augenhöhe mit Technologiestandorten wie München oder Stuttgart sind. Und bei dem größten Teil der innovativen Zulieferprodukte, die auf der FMB zu sehen sein werden, handelt es sich um Intelligente Technische Systeme aus Mechanik, Elektronik und Software. Wir wollen mit dem Motto der Messe auch ein klares Signal an die Aussteller und Besucher setzen. Welche Vorteile einer Zuliefermesse hier in NRW sehen Sie für Ihr eigenes Unternehmen?

Für unsere Einkäufer, Konstrukteure und Produktionsplaner ist der Besuch der FMB ohne großen Kosten- und Zeitaufwand zu realisieren. So erhalten sie jährlich einen aktuellen Überblick über den Stand der Technik wichtiger Komponenten des Maschinenbaus. Und bisher haben wir auch immer wieder den einen oder anderen innovativen Lieferanten entdeckt, der uns bisher nicht bekannt war. Das Wichtigste aber sind die Gespräche zwischen den Experten aus Maschinenbau und Zulieferindustrie über Herausforderungen und intelligente Ansätze für zukünftige Kundenlösungen.


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Kompakt 2012 — Intelligente technische Systeme

Die Maschine denkt mit Intelligente Technische Systeme: Interview mit Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier Intelligente Technische Systeme werden unseren Alltag in vielen Bereichen verändern. Davon ist Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier überzeugt. Im Interview erklärt der Professor für Produktentstehung, welche Vorteile sie haben und wie die Region OstWestfalenLippe davon profitieren wird. Jürgen Gausemeier ist Vorstand des Heinz Nixdorf Instituts an der Universität Paderborn und konzeptioneller Kopf des Spitzenclusters it’s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe. Herr Prof. Gausemeier, it’s OWL ist einer von 15 Spitzenclustern bundesweit. Worum geht es in der Clusterstrategie? Der Maschinenbau sowie verwandte Industrien wie die Elektro- und Elektronikindustrie und die Automobilzulieferindustrie werden immer mehr durch Informationstechnik geprägt. Im Spitzencluster werden wir im Schulterschluss von Wirtschaft und Wissenschaft den Innovationssprung von der Mechatronik zu Intelligenten Technischen Systemen angehen. Hierdurch ergeben sich für die Unternehmen hervorragende Perspektiven für die Erschließung der Märkte von morgen. Mit dem Cluster leisten wir einen wichtigen Beitrag für Wachstum und Beschäftigung in der Region, aber auch für die Zukunftsfähigkeit von Produktion am Standort Deutschland. Der Spitzencluster gilt als Vorreiter für das Thema „Cyber-Physical Systems/ Industrie 4.0“. Was verbirgt sich hinter dem Begriff „Intelligente Technische Systeme“? Intelligente Technische Systeme basieren auf einer Symbiose von Ingenieurwissenschaften und Informatik. Es geht um Produkte und Produktionssysteme, die sich ihrer Umgebung und den Wünschen ihrer Anwender anpassen, intuitiv zu bedienen und damit benutzerfreundlich sind. Darüber hinaus sparen sie Ressourcen, erkennen neue Betriebssituationen und optimieren sich eigenständig. Auf welchen Zielmärkten liegt der Fokus des Clusters? 6

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Unsere wichtigsten Zielmärkte sind der Maschinen- und Anlagenbau, die Fahrzeugtechnik und die Energietechnik weltweit. Durch die Aktivitäten im Cluster werden die Unternehmen ihre Wettbewerbsposition in ihren Marktsegmenten weiter ausbauen – und somit auch für das Cluster eine führende Position im globalen Wettbewerb erreichen. Aber Intelligente Technische Systeme sind ein Querschnittsthema, das in zahlreiche Produkten und Produktionsverfahren Eingang finden wird. Insofern sind weitere Märkte betroffen – von Haushaltsgeräten über Medizintechnik und Produktionsmaschinen für die unterschiedlichen Branchen, zum Beispiel Möbel-, Kunststoffund metallverarbeitende Industrie bis hin zur Gebäudetechnik.

»Intelligente Technische Systeme sind ein Querschnittsthema

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Ein Ziel von it´s OWL ist die Förderung der Wettbewerbsfähigkeit der beteiligten Unternehmen. Marktfähige Innovationen zu entwickeln ist eine wesentliche Voraussetzung für den Erfolg. Wie sieht der Weg dorthin konkret aus? Hinter der SpitzenclusterStrategie stehen 34 Innovati-

jetzt gibt es ein umfangreiches Veranstaltungsangebot, um sich über aktuelle Entwicklungen zu informieren, wie beispielsweise das Veranstaltungsprogramm solutions (www.solutions-owl.de).

Prof. Dr.-Ing. Jürgen Gausemeier: Technologieplattform als Basis für den Breitentransfer.

onsprojekte, in denen Unternehmen mit Unterstützung von Forschungseinrichtungen intelligente Produkte und Produktionssysteme entwickeln, die es heute so noch nicht gibt und die damit enorme Marktchancen eröffnen. Das Spektrum reicht von intelligenten Antrieben und Automatisierungslösungen über Haushaltsgeräte, Fahrzeuge und Maschinen bis zu selbstoptimierenden Produktionsanlagen. Zahlreiche Projekte sind bereits gestartet, weitere folgen in den nächsten Monaten. Produkte und Produktionssysteme mit inhärenter Intelligenz – das klingt vielversprechend, aber auch sehr anspruchsvoll. Wie kann die aufwändige Entwicklungsarbeit gemeistert werden? Die Technologiebasis dafür wird in fünf Querschnittsprojekten geschaffen, in denen die Hochschulen und Forschungseinrichtungen des Spitzenclusters anwendungsorientierte Forschungsergebnisse für die Unternehmen bereitstellen. Dabei werden die Bereiche Selbstoptimierung,

Mensch-Maschine-Interaktion, Intelligente Vernetzung, Energieeffizienz und Systems Engineering abgedeckt. Diese Technologieplattform bildet auch die Basis für den geplanten Transfer in die Breite. Wie können Unternehmen von dieser Technologieplattform profitieren? Wir wollen die entwickelten Methoden und Technologien auch für kleine und mittlere Unternehmen nutzbar machen. Dazu werden wir ab 2015 Transferprojekte umsetzen, in denen Unternehmen mit Unterstützung der Hochschulen die Ergebnisse in ihren Produkten und Produktionssysteme einsetzen können. Beispiele sind eine selbstoptimierende Steuerung, eine intuitive Benutzerschnittstelle für Maschinen oder ein disziplinübergreifendes Entwurfsverfahren für die Produktentwicklung (Systems Engineering). Rund 80 Unternehmen haben daran schon Interesse signalisiert, weitere können sich gerne beteiligen. Wir werden frühzeitig Erfahrungsaustauschgruppen zu den einzelnen Technologiefeldern einrichten. Und schon

Welche weiteren Themen werden in der Clusterstrategie adressiert? Weitere Projekte zielen auf die Stärkung der Strategiekompetenz der Unternehmen ab und sollen helfen, den Markterfolg der Unternehmen durch Transformation von technischen Leistungsvorteilen in Kundennutzenvorteile zu sichern. Die Akzeptanz moderner Technologien durch den Menschen mit Hilfe sozial- und humanverträglicher Technikgestaltung wird ebenso adressiert wie der Schutz vor Produktpiraterie und die Förderung von Unternehmensgründungen. Zentrale Themen sind auch die Gewinnung und Qualifizierung von Fachkräften sowie die Steigerung der Attraktivität der Region für Fach- und Führungskräfte. Dazu wollen wir im Spitzencluster beispielsweise eine it´s OWL Sommerakademie für Absolventen, technische Weiterbildungen, ein Qualifizierungsmodell für ältere Ingenieure und it´s OWL Schülercamps auf die Beine stellen. Wer steht konkret hinter dem Spitzencluster? Der Cluster umfasst derzeit insgesamt 174 Partner. Das sind innovative Unternehmen vor allem aus den Bereichen Maschinenbau, Elektronik und Automotive sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit den Universitäten Bielefeld und Paderborn sowie der Hochschule Ostwestfalen-Lippe an der Spitze. Institutionen wie die Industrie- und Handelskammern Ostwestfalen und Lippe, die Brancheninitiativen OWL Maschinenbau und InnoZent OWL, die OstWestfalenLippe GmbH sowie die Wirtschaftsförderungseinrichtungen der Region sind wichtige Multiplikatoren, die den Transfer in die Breite vorantreiben. www.its-owl.de


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Neue Ideen für die Märkte von morgen it’s OWL: Eine Region setzt mit ihrem Hightech-Spitzencluster Maßstäbe OstWestfalenLippe hat klare Ziele vor Augen: Die Position als dynamischer und leistungsfähiger Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort ausbauen, das Profil als international anerkanntes Zentrum für Hightech-Produkte schärfen, im globalen Wettbewerb die Nase vorn haben, attraktive Arbeitsplätze in Wirtschaft und Wissenschaft bieten. Der wichtigste Meilenstein auf dem Weg dorthin heißt it’s OWL – Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe.

174 Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Organisationen arbeiten unter diesem Markenzeichen an einer ehrgeizigen Hightech-Strategie. Gemeinsam werden wir eine ganz neue Generation von Produkten entwickeln. So will der Landmaschinen-Hersteller Claas ein Umfeld-Erkennungssystem für Erntemaschinen entwickeln. Der GefahrgutSpezialist Denios plant einen intelligenten Automaten für die sichere Lagerung und Be-

handlung von Gefahrstoffen. Wincor Nixdorf arbeitet an neuen Verfahren für das Cash Management, Gildemeister an Werkzeugmaschinen, die sich selbst optimieren. Kannegiesser entwickelt eine effiziente Großwäscherei, Beckhoff wird die Messtechnik in die Standardautomatisierung integrieren. Allen Projekten gemeinsam sind die intelligente Verbindung von Ingenieurwissenschaften und Informatik, die Benutzerfreundlichkeit

der Produkte, ihre Sicherheit und der effiziente Umgang mit Ressourcen. Es gilt, im Rahmen der Forschung und Entwicklung den Innovationssprung von der Mechatronik zu Produkten mit inhärenter Intelligenz zu meistern und damit nicht nur im nationalen Maßstab, sondern auch europaweit führend zu sein. Denn nur mit innovativen HightechProdukten, die genau auf die Bedürfnisse ihrer Anwender zugeschnitten sind, können wir im weltweiten Wettbewerb bestehen und dauerhaft erfolgreich sein. Das Konzept unserer regionalen Clusterstrategie überzeugt: So hat eine prominent besetzte Jury it’s OWL im Januar 2012 zu einem der Sieger im Spitzencluster-Wettbewerb der Bundesregierung gewählt. Damit gehört it’s OWL zu den 15 Spitzenclustern, die für die Leistungsfähigkeit und Zukunftssiche-

rung Deutschlands stehen, und bekommt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung 40 Millionen Euro Fördermittel für die 47 Forschungs- und Entwicklungsprojekte. Insgesamt hat die auf fünf Jahre angelegte Clusterstrategie ein Volumen von knapp 100 Millionen Euro. 50 Hightech-Firmen sollen in der Region gegründet, fünf neue Forschungsinstitute an-

gesiedelt sowie 500 weitere Wissenschaftler in die Region geholt, 10.000 zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen und vier neue Studiengänge mit 500 Anmeldungen aufgebaut werden. Dadurch werden wir nicht nur einen enormen Impuls für Wachstum und Beschäftigung in OstWestfalenLippe leisten, sondern auch Produktion am Standort Deutschland zukunftsfähig machen.

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Unser Erfolgsrezept heißt Vernetzung: Weil die Entwicklung neuer Produkte für die Märkte von morgen die Unternehmen vor immer neue Herausforderungen stellt und wir unsere technologische Vorreiterrolle weiter ausbauen wollen, arbeiten Wirtschaft und Wissenschaft im Cluster eng zusammen. Ziel ist es, die Forschung an den Hochschulen in der Region zu stärken, ihre Ergebnisse für Unternehmen nutzbar zu machen, Entwicklungsprojekte der Wirtschaft zu fördern und den Wissenstransfer in kleine und mittlere Unternehmen zu unterstützen. Die Idee zur Vernetzung von Unternehmen, Hochschulen und Institutionen liegt in einer strukturellen Besonderheit der Region begründet: der mittelständischen Prägung ihrer Wirtschaft. Neben wenigen Großkonzernen wie Bertelsmann dominieren in OstWestfalenLippe kleine und mittlere Unternehmen. Oft sind sie in Familienbesitz, viele haben in ihren Branchenfeldern eine international führende Position – OWL ist eine Region der Hidden Champions.

UnternehmensStrategie nimmt die Herausforderungen an Was auf der einen Seite für wirtschaftliche Dynamik, Vielfalt, Flexibilität und Nachhaltigkeit sorgt, birgt auf der anderen Seite ein Problem: Mittelständler stoßen an ihre Grenzen, wenn technologisch immer komplexere und aufwändigere Produktentwicklungen zu schultern sind. Reicht die Innovationskraft des einzelnen Unternehmens nicht aus, gerät eine günstige Marktposition schnell in Gefahr. Die logische Konsequenz: Zusammenarbeiten, die Kräfte bündeln, gemeinsam erfolgreich sein. Die Clusterstrategie it’s OWL ist also genau die richtige Antwort auf die anstehenden Herausforderungen und den zunehmenden globalen Wettbewerb. Mittlerweile arbeiten selbst harte Konkurrenten unter dem Dach von it’s OWL gemeinsam an Forschungsprojekten, um ihren technologischen Vorsprung und damit ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern.

Die Region OstWestfalenLippe bietet für diese Clusterstrategie ein stabiles Fundament, worauf sich hervorragend aufbauen lässt: die starken Branchen Maschinenbau, Elektronik und Automobilzulieferung mit 400 Unternehmen, 80.000 Beschäftigten und 16,5 Milliarden Umsatz beispielsweise. So zählt OWL nach einer Untersuchung der Stockholm School of Economics zu den zwölf stärksten Produktionsstandorten in Europa, die sich durch eine hohe Beschäftigungskonzentration, Innovationsfähigkeit und Exportquote auszeichnen.

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Die Unternehmen sind Weltmarkt- und Technologieführer, insbesondere in der Industrieelektronik. Der zweite zentrale Baustein des Fundaments ist die Wissenschaftsregion OstWestfalenLippe mit ihren 16 Hochschulen und Forschungsinstituten, an der Spitze die beiden Universitäten Bielefeld und Paderborn und die Hochschule Ostwestfalen-Lippe. Die meisten Hochschulen sind zwar noch relativ jung, doch ihre Wissenschaftler setzen längst technologische Maßstäbe. Auf den Forschungsgebieten Selbstoptimierung, Kognition und Industrieautomatisierung sind wir bundesweit führend. So arbeiten das Exzellenzcluster CITEC – an der Universität Bielefeld auf internationalem Top-Niveau. Hans Beckhoff (Geschäftsführender Gesellschafter Beckhoff Automation, stellvertretender Vorsitzender Vorstand it´s OWL e.V.) www.its-owl.de

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Virtual Prototyping: Die Scheu abbauen Digitale Produktentwicklung: Im regionalen Netzwerk voneinander lernen und Geld sparen Digitale Entwicklung bietet konkrete Vorteile für Unternehmen. Das hat aber vor allem der mittelständische Maschinenbau bislang vernachlässigt. Ein Beratungsangebot soll Hemmungen und Vorbehalte überwinden helfen.

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hne moderne Rechnertechnik wäre die Produktentwicklung heutzutage wirkungslos. In der digitalen Produktentwicklung bilden Ingenieure bereits in den frühen Phasen eines Projektes Rechnermodelle des neuen Erzeugnisses. Das hat handfeste Vorteile: Das neue Produkt ist schneller am Markt und die digitale Absicherung garantiert erstklassige Qualität. Und nicht zuletzt: Wer auf die digitale Produktentwicklung setzt, spart dadurch bares Geld! Also müsste doch jeder vernünftige Unternehmer, der technische Produkte entwickelt und verkauft, konsequent auf die digitale Produktentwicklung setzten.

In Vorreiterbranchen wie der Luft- und Raumfahrt sowie der Automobilindustrie ist das auch so. Im mittelständischen Maschinenbau leider noch nicht. Warum? Eine wesentliche Barriere ist: Die digitale Produktentstehung - das Virtual Prototyping und Simulation (VPS) - ist technisch anspruchsvoll und der Einstieg erfordert solides Fachwissen. Es gibt eine Vielzahl von Softwarewerkzeugen wie CAD-, DMU-, FEM-, CFD-, MKS-, PDM- und viele weitere Systeme. Welcher Einsteiger kennt schon die Bedeutung all dieser Abkürzungen oder ist gar in der Lage, die für ihn richtigen VPS-Systeme zu identifizieren? Dazu kommt die

notwendige Anpassung der Arbeitsabläufe, d.h. die Veränderung der Organisation. Ohne Beratung geht es in der Regel nicht. Ins eigene Unternehmen überführen Hier unterstützt das Kompetenznetzwerk Virtual Prototyping & Simulation OstWestfalen-Lippe (OWL ViProSim e.V.) den mittelständischen Maschinenbau der Region. Ziel des OWL ViProSim e. V. ist es, insbesondere den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) Wissen über die Einführung und Anwendung von Methoden und Werkzeugen des Virtual Prototyping & Simulation zu ver-

mitteln. Durch dieses Wissen sollen sie in die Lage versetzt werden, die Methoden und Werkzeuge in die Planungsund Entwicklungsprozesse ihrer eigenen Unternehmen einzuführen und im Arbeitsalltag anzuwenden. Dadurch wird die Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Unternehmen gestärkt und die Innovationsfähigkeit erhöht, um so langfristig qualifizierte Arbeitsplätze in der Region zu erhalten beziehungsweise zusätzlich neue zu schaffen. Das bereits in den

Hochschulen und bei größeren Unternehmen vorhandene Erfahrungswissen über VPSAnwendungen wird aufbereitet und transferiert. Der OWL ViProSim e.V. stellt seinen Mitgliedern dieses Know-how in zahlreichen Transferveranstaltungen und Beratungsangeboten zur Verfügung: • Fachgespräche: Diskutieren Sie mit Kollegen und Experten ausgewählte Fachthemen aus dem Umfeld der digitalen Produktentwicklung. Kürzlich behandelte Themen waren unter ande-

Virtual Prototyping von Scheinwerfersystemen mit dem Nachtfahrsimulator. Foto: Heinz Nixdorf Institut, Paderborn

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Die Produktentstehungszeiten (Time to Market) lassen sich durch den Einsatz von Virtual-Prototyping-und Simulations-Lösungen erheblich verkürzen.

rem Produktmarketing mit 3D-CAD-Daten, Virtuelle Inbetriebnahme und Thermosimulation. Machen Sie Ihr Thema zum Gegenstand eines Fachgesprächs! • Industriearbeitskreise: Ein innovatives Maschinen-

bauunternehmen der Region öffnet seine Tore und gibt den Mitgliedern des OWL ViProSim e.V. einen exklusiven Einblick in seine digitale Produktentwicklung. Lernen Sie von den Besten!

• Fachtagungen: Erfahren Sie von Experten aus Industrie und Forschung die Neusten Entwicklungen auf dem Gebiet der digitalen Produktentstehung und lernen Sie regionale und überregionale vorbildliche

Anwendungen (Best Practice) kennen. • VPS Benchmark: Wie gut ist Ihr Unternehmen in Sachen Virtual Prototyping & Simulation aufgestellt? Finden Sie es selbst heraus. Der VPS Benchmark

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steht kostenfrei im Internet zur Verfügung. Wir unterstützten Sie gerne bei der fachgerechten Durchführung. • VPS QuickCheck: Benötigen Sie einen konkreten individuellen Handlungsplan für den Einstieg oder den Ausbau von Virtual Prototyping & Simulation in Ihrem Unternehmen? Unsere Berater nehmen Ihre Produktentwicklung unter die Lupe und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen Maßnahmen für eine effiziente digitale Produktentwicklung in Ihrem Hause. Der OWL ViProSim e.V. ermöglicht seinen Mitgliedern, auf dem Gebiet des Virtual Prototyping und Simulation voneinander zu lernen. Aus der Region und für die Region. Auf kurzen, schnellen Wegen. Sieben Jahre Erfahrung im OWL ViProSim zeigen: Insbesondere der persönliche Austausch trägt entscheidend dazu bei, die Potenziale der digitalen Produktentwicklung wirksam für sich selbst zu erschließen. www.owl-viprosim.de

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Die Komplexität verstecken Intelligente Automation unterstützt und entlastet den Menschen Produzierende Unternehmen folgen dem Trend hin zur kundenindividuellen Massenproduktion (engl.: mass customization) und müssen in einem zunehmend turbulenten Umfeld agieren. Die Vielfalt der Einflussfaktoren auf die automatisierte Produktionstechnik, wie schwankende Nachfrage und Rohstoffpreise, hohe Komplexität der Produkte, hoher Kostendruck und kurze Produktlebenszyklen, können zum Zeitpunkt der Konstruktion einer Maschine oder Anlage nicht mehr vollständig vorgedacht werden. Hinzu kommt ein steigendes Umweltbewusstsein in wichtigen Abnehmerländern des Maschinenund Anlagenbaus.

G

leichzeitig ist seit einigen Jahren eine zunehmende Integration von Informationsund Kommunikationstechnologien (IKT) in die Automation und damit in die Maschinen und Anlagen zu beobachten. Immer neue Funktionalitäten werden in den Produkten und Systemen verfügbar gemacht. So werden bereits heute im Maschinenbau schon bis zu 50 Prozent des gesamten Entwicklungsaufwandes für die Erstellung der notwendigen Software investiert. Die zunehmenden Anforderungen an die Produktionstechnik und die fortschreitende IKT-Integration führen zu einem starken Anstieg der Komplexität von Automatisierungslösungen. Diese wachsende Komplexität hat

zur Folge, dass die verschiedenen Personengruppen, wie zum Beispiel Programmierer, Instandhalter, Werker etc. zunehmend überfordert

werden. Die Folge sind lange Inbetriebnahmezeiten im Anlagenhochlauf, hohe Fehleranfälligkeit durch verbleibende Hard- und Softwarefehler und damit verbundener Gefahr von Stillstandszeiten sowie einem häufig nicht ressourcenoptimierten Betrieb der automatisierten Anlagen.

Intelligente Automatisierung als Lösungsstrategie Ein Ausweg aus diesem Dilemma ist die Nutzung von Assistenzsystemen für eine intelligente Automation. Assistenzsysteme verstecken die Systemkomplexität vor dem

Anwender und erlauben eine benutzerfreundlichere Sicht auf die Systeme. Anwendungsbereiche finden sich in der Konfiguration, Diagnose und Optimierung von Automatisierungssystemen. Optimierungsassistenten helfen dem Benutzer, die Anlagenleistung und Effizienz kontinuierlich zu analysieren, zu verbessern und einen möglichst optimalen Arbeitspunkt anzustreben. Ein aktueller Anwendungsfall ist die Optimierung des Energieverbrauchs von produktionstechnischen Anlagen: In Industrieanlagen entfallen knapp 70 % des elektrischen Energiebedarfs auf Antriebe. Der ZVEI sieht

in diesem Bereich alleine in Deutschland ein Einsparpotential von 38 TWh pro Jahr. Zu Erschließung dieses Potentials ist neben dem Einsatz moderner Antriebstechnik sehr viel Aufwand in die Auslegung und Optimierung der Anlage zu investieren.

In dieser Form nicht mehr lange beherrschbar Ein praktisches Beispiel dafür ist das Ein- und Auslagern von Waren in einem automatisierten Hochregallager, dass eine Vielzahl von Verfahrachsen mit elektrischen Antrieben aufweist.

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Meine Meinung

In der Lemgoer Modellfabrik, einer Forschungs- und Demonstrationsplattform für die Fabrik der Zukunft, werden neue Lösungen für die intelligente Automation erprobt und gezeigt. (Fotos: inIT Hochschule OWL/Fraunhofer IOSB-INA)

Aufgrund der anspruchsvollen Anforderungen an Maschinen und Anlagen sowie der fortschreitenden IKT-Integration in die Automation

entsteht eine zunehmend hohe Systemkomplexität. Auf Basis der derzeit genutzten konventionellen Automation ist diese Situation nicht mehr lange beherrschbar. Ein Lösungsansatz besteht in dem Übergang zur intelligenten Automation, die im Wesentlichen auf der Nutzung von Assistenzsystemen beruht. Dieser Ansatz unterstützt und entlastet den Menschen und hilft damit die technologisch

führende Position der deutschen Automation zu sichern und auszubauen. In dem Lemgoer Centrum Industrial IT (CIIT), dem deutschlandweit ersten Science-to-Business Center auf dem Gebiet der Automation, forschen und entwickeln Wissenschaft und Industrie in einem offenen Netzwerk unter einem Dach an Lösungen für die intelligente Automation. Weiterhin wer-

den diese technologischen Felder derzeit in verschiedenen Projekten des BMBFSpitzenclusters „Intelligente Technische Systeme Ostwestfalen-Lippe it´s OWL“ bearbeitet. Prof. Dr.-Ing. Jürgen Jasperneite, Leiter FraunhoferAnwendungszentrum Industrial Automation (IOSB-INA), Lemgo

„Um sich erfolgreich im globalen Wettbewerb zu behaupten, müssen unsere Kunden ihre Maschinen und Anlagen immer schneller zur Marktreife bringen. Die Kernbotschaft unseres Geschäftsmodells und dessen Kundennutzen lässt sich prägnant auf den Punkt bringen: Mit Lenze wird die Realisierung von Maschinen einfach! Auch bei den Produktinnovationen, die wir im Rahmen des Spitzenclusters OWL anstreben, stellen wir daher die Vereinfachung des Engineerings mit großer Konsequenz in den Mittelpunkt.“ Dr. Erhard Tellbüscher, Vorstandsvorsitzender Lenze SE

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Das Arbeitsergebnis industrieller Waschungen lässt sich durch Methoden und Verfahren der Selbstoptimierung erheblich verbessern. Dahinter steckt das OWL-Unternehmen Kannegießer in Zusammenarbeit mit drei Hochschulen der Region.

O

WL zählt zu den fünf Gewinnern des Spitzencluster-Wettbewerbs des Wirtschaftsministeriums. Insgesamt 173 Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Organisationen aus der Region hatten sich unter dem Dach „It’s OWL – Intelligente technische Systeme Ostwestfalen-Lippe“ zu einem Cluster – einem Netzwerk von einander ergänzenden Einrichtungen – zusammengeschlossen. Kannegiesser hat im Verbund mit drei Hochschulen in OWL einen der Leitanträge für das Cluster geschrieben, der letztendlich zu diesem überragenden Erfolg für die Wirtschaftsregion Ostwestfalen Lippe im bundesweiten Wettbewerb führte. Industrielle Wäschereien müssen aufgrund der vorherrschenden Markt- und Wettbewerbssituation zukünftig

schneller und kostengünstiger arbeiten. Eine nachhaltige Steigerung der Ressourceneffizienz hinsichtlich Energie, Waschmittel, Personal etc. ist daher wichtig. Aktuell werden Betriebspunkte auf Systemebene der Einzelmaschinen, die aufgrund der vorliegenden Erfahrung als optimal angesehen werden, angefahren. Eine systematische mathematisch fundierte Analyse der optimalen Betriebspunkte sowie eine ganzheitliche Betrachtung auf der Ebene der gesamten Wäscherei bleiben bisher aus. Die Folge sind häufig suboptimale Prozesszustände. Zudem erfordert die Handhabung der Wäsche aktuell einen hohen personellen Aufwand. Neben Kosten werden dabei auch Anforderungen an die Hygiene immer gewichtiger, was sowohl die Handhabung verschmutzter Wäsche durch das Wäschereipersonal als

auch den Hygienenachweis der an Krankenhäuser oder Seniorenheimen ausgelieferten reinen Wäsche betrifft. Inhaltlich geht es in dem Projekt „Ressourceneffiziente Selbstoptimierende Wäscherei“ darum, dass die Wäscherei der Zukunft selbständig erkennt, wie schmutzig ihre Wäsche ist. Sie kontrolliert und dosiert Zeit, Wasser und Waschmittel für den Waschgang, merkt sich die Ergebnisse und gibt sie an Trockner, Finisher und Mangel weiter - alles automatisch, streng hygienisch, mit minimalem Energieeinsatz und höchstmöglichen Output bei kürzesten Verweilzeiten der Wäsche im Betrieb. Entwickelt wird sie bei Kannegiesser in Vlotho zusammen mit den Hochschulen in Bielefeld, Paderborn und Lemgo.

Ökologie hilft Ökonomie In dem Verbundprojekt „Ressourceneffiziente Selbstoptimierende Wäscherei“ soll daher die Ressourceneffizienz industrieller Wäschereien durch Methoden und Verfah-

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Seit mehr als 6 Jahrzehnten produziert und entwickelt Herbert Kannegiesser als Technikpartner der Wäscherei zukunftsweisende Technologien für industrielle Großwäschereien. Als Komplettanbieter von Wäschereitechnik produziert Kannegiesser heute an sechs Produktionsstandorten für die Vertriebs- und Servicepräsenzen in 43 Ländern Maschinen in einem Produktionsprogramm, das die gesamte Welt der Wäschereitechnik beinhaltet. Das Angebot an Maschinen ist in drei Sparten (Flach-, Form- und Nasswäsche) unterteilt. Es beinhaltet im Nassbereich die Waschschleudermaschinen, Waschstraßen und die Maschinen der Entwässerungstechnik wie Pressen, Zentrifugen und Trockner. Der Flachwäschebereich umfasst komplette Mangelstraßen in allen Varianten und der Formteilebereich die dazugehörigen Vereinzelungsmaschinen und Finishersysteme mit integrierender Förder- und Sortiertechnik. Abgerundet wird das Angebot durch das Lieferspektrum der kompletten Transportlogistik, ihrer software-technischen Überwachung und informativen Darstellung in den verschiedensten Variationen. Ergänzt wird das breite Angebot an Maschinen durch eine international aufgestellte spartenübergreifende Serviceorganisation. Das Hauptaugenmerk liegt im Hause Kannegiesser stets auf der Sicherstellung hoher Qualitätsstandards und der Weiterentwicklung von Technologien für moderne Wäschereien. Hierbei stehen der Schutz der Umwelt und die Optimierung der Energienutzung im Mittelpunkt.


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ren der Selbstoptimierung erheblich verbessert werden. Der Einsatz intelligenter Regelungs-, Steuerungs- und Optimierungsstrategien sowie die Einführung innovativer Automatisierungslösungen sollen nicht nur einen großen ökonomischen, sondern vor allem auch einen erheblichen ökologischen Nutzen stiften. Im Kern stehen die Optimierung des Ressourcenverbrauchs, d.h. die bestmögliche Nutzung von Ressourcen wie Energie, Wasser und Waschmittel bei einer zeit-, kostenoptimalen und umweltgerechten Reinigung der Wäsche sowie eine gesundheitsförderlichere Gestaltung des Arbeitsumfeldes für das Personal in Wäschereien. Grundlage bildet die ganzheitliche stufenweise Modellierung, Simulation und Analyse aller Systemelemente und -prozesse. Dies in

Elektronik, Software und Sensorik erreicht. Um dem aktuell immer stärker werdenden Bewusstsein für Ressourcenverknappung zu begegnen ist es erforderlich, dass technische Systeme sowohl ressourcenund energieeffizient produziert werden wie auch im Betrieb Ressourcen schonen und Energie sparen. Intelligente technische Systeme zeichnen sich ferner durch eine gestiegene Verlässlichkeit aus, d.h. sie agieren sicher, fehlerfrei und in Echtzeit. Langfristig finden diese Systeme in der Gesellschaft nur dann Akzeptanz, wenn sie einfach sowie intuitiv zu handhaben und bedienen sind. Ihr Verhalten muss jederzeit für den Benutzer nachvollziehbar sein. Die Illustration zeigt die Hauptziele des Spitzenclusters „it’s OWL“. Dazu zählen die Sicherung und das Schaffen von neuen Arbeitsplät-

Kombination mit dem Einsatz intelligenter Informationsverarbeitung und der Expertise in Systems Engineering und Entwurfstechnik Mechatronik bildet die Besonderheit des Lösungsansatzes und wird zu einem Technologieniveau führen, das weit über den derzeitigen Standard hinausgeht. Das Vorhaben wird im Rahmen des Spitzenclusterwettbewerbs durchgeführt. Schwerpunkt des Spitzenclusters sind technische Systeme mit inhärenter („eigener“) Teilintelligenz, die auf veränderte Umweltbedingungen reagieren, ihr Verhalten selbstständig sowie situationsgerecht anpassen und mit anderen technischen Systemen kommunizieren, verhandeln und kooperieren. Diese Intelligenz wird durch die Integration neuer Funktionen in die Systeme mittels zusätzlicher

zen, aber natürlich auch die Anwerbung von Fachkräften in die leider im deutschlandweiten Vergleich kulturell noch unterbewertete Region Ostwestfalen Lippe. Auch acht Maßnahmen zur Nachhaltigkeit des Projektes werden bearbeitet, wobei an dieser Stelle stellvertretend die Bereiche Prävention von Produktpiraterie, Chancengleichheit, Integration sowie Aus- und Weiterbildung genannt werden. Als Resümee zeigt sich, dass das Spitzencluster hohe unternehmerische Erfolgspotentiale, eine Spitzenposition im globalen Wettbewerb, attraktive Arbeitsplätze, eine Dynamik über die Förderdauer hinaus und natürlich starke Impulse für die Weiterentwicklung des Innovationsund Produktionsstandortes Deutschland bietet. www.kannegiesser.de

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Vom Produkt zum Prozess Qualitätssicherung in der Produktion durch industrielle Bildverarbeitung und Mustererkennung Industrielle Bildverarbeitung boomt im Gegensatz zum Ausland in Deutschland und fordert komplexere Systeme anstelle von einfachen Lösungen. Von Ready-Steady-Go-Umsetzungen ist die Branche noch weit entfernt. Zusammenarbeit zwischen Anwender und Anbieter sind das A und O des Erfolgs.

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ndustrielle Bildverarbeitung und Mustererkennung (IBV&M) etabliert sich weiter als Schlüsseltechnologie in produzierenden Unternehmen im Rahmen Ihrer Qualitätssicherungstrategie durch optische Fertigungsmesstechnik, System- und Produktinspektion sowie Mensch-Maschine-Interaktion. IBV&M hat zum Ziel, Bildinformationen aus Automatisierungssystemen unter den Gesichtspunkten der Prozessechtzeit, Robustheit und Ressourcenbeschränktheit zu verarbeiten. In Bereichen, die heute der Fertigungsmesstechnik und Inspektion zuzuordnen sind, stehen bereits Standardtechnologien mit hochleistungsfähigen Komponenten und Systemen zur Verfügung, die ausgereifte Applikationen zulassen. Das Thema ist gerade in der produzierenden Industrie aktueller denn je, da einerseits eine große Anzahl von Anbietern diverse Konzepte, Produkte und Systeme anbieten, andererseits es dem Anwender schwerfällt, die richtigen Partner und Systeme zu identifizieren. Weiterhin ändert sich der technologische Markt rapide, so dass eine breitgefächerte Vielfalt technologischer Konzepte den Entscheidern in Unternehmen zur Verfügung steht. Begründet ist der genannte Sachverhalt dadurch, dass Deutschland sich zu einem der weltweit führenden Länder auf dem Gebiet der Bildverarbeitung entwickelt hat. Dieses gilt insbesondere für Forschung, Entwicklung und Applikation von komplexen Systemen. Laut einer aktuellen Studie

des VDMA „Industrielle Bildverarbeitung“ hat die Branche zum Jahresende 2011 einen Umsatzzuwachs von 20 Prozent erreicht. Bereits im Jahr 2010 war ein Umsatzplus von 32 Prozent zu verzeichnen. Damit befindet sich IBV&M in einer sehr stabilen Verfassung, während die europäischen Nachbarn mit unterproportionalem Wachstum deutliche Seitwärtstendenzen zeigen. Erwähnenswert ist, dass die Inlandsnachfrage, insbesondere im Bereich der komplexen Multi-KameraSysteme durch die hohe Exportquote im Maschinen- und Anlagenbau überproportional gestiegen ist. Weiterhin ist zu beobachten, dass sich der Trend zu einfachen Kompaktsystemen, wie beispielsweise Vision Sensoren, nicht fortgesetzt hat. Das Wachstum ist unterdurchschnittlich. Dieses ist darauf zurückzuführen, dass sich die heute Fertigungskomplexität mit elementaren Konzepten nicht abbilden lässt. Deshalb sind aktuell überproportionale Zuwächse bei mono-applikationsspezifischen Systemen zu verzeichnen.

Trends und Herausforderungen Derzeit sind in der industriellen Bildverarbeitung und Mustererkennung mehrere Trends auszumachen. Diese sollen hier kurz erläutert werden, ohne den Anspruch auf Vollständigkeit zu erheben. Der Schwerpunkt der IBV&M wird sich mehr von der produktbezogenen zur prozessbezogenen Qualitätssicherung verlagern. Ein Qualitätsprodukt lässt sich nur


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ressourcenschonend und effektiv (fehlerfrei, schnell, kunden-orientiert,etc.) in einem optimalen Fertigungsprozess herstellen. Nacharbeit kann die Produktqualität in der Endkontrolle zwar verbessern, steigert jedoch den Ressourcenbedarf erheblich. Die Steigerung der Effizienz der Qualitätssicherung gewinnt insbesondere bei kleinen Losgrößen und hoher Artikelvarianz an Bedeutung, da häufig variierende Produktparameter zu steigenden Fehlerraten in der Fertigung und gleichzeitig zu hohem Aufwand in der Qualitätskontrolle führen. Optische Prüfverfahren, die auf modellbasierten Entwurfsmethoden fußen, eignen sich ideal für diese Aufgabenstellung und sind für den Einsatz in wandlungsfähigen Produktionsanlagen zukünftig das Mittel der Wahl, da eine flexible Prüfung der kundenindividuellen Produkteigenschaften ohne eine manuelle Anpassung des Prüfsystems möglich wird. Aufgrund der Individualisierung der Fertigung, Interoperabilität mit Fertigungsanlagen, Verwendung mobiler Geräte, höhere Datenkomplexität, Anforderungen an Unternehmen be-

züglich. Integration, notwendiger 100-Prozent-Inspektion, Quantifizierbarkeit der Ergebnisse (nicht nur: in Ordnung / nicht in Ordnung), Rekonfigurierbarkeit, Plug & Play-Fähigkeit und Robustheit, steht die industrielle Bildverarbeitung in den nächsten Jahren vor großen Herausforderungen. Insbesondere werden, technologisch betrachtet, 3DMessverfahren und MultiSensortechniken Einzug in das Fachgebiet halten. Hierbei wird die Fragestellung „Wie können wir Bildinformationen und Maschineninformationen in Automatisierungssystemen des Maschinen- und Anlagenbaus miteinander verheiraten?“ breiten Raum einnehmen, da die Komplexität heutiger Produktionsanlagen zunehmend eine Kopplung verschiedener Sensoren und die Fusion von Information zu Diagnosezwecken fordert. Interdisziplinäre Ansätze aus Technik, Biologie und Psychologie ermöglichen hier neue zukunftsweisende Lösungen. Der Spitzencluster „it’s owl – Intelligente Technische Systeme OstwestfalenLippe“ wird hier den Unternehmen in der Region entsprechende Kompetenz zur Verfügung stellen.

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Unternehmen stehen vermehrt vor der Aufgabe Bildverarbeitungssysteme in den Fertigungsprozess zu integrieren. Hierbei haben sich insbesondere Unternehmen, die IBV&M neu einführen, der Aufgabe zu stellen, das für sie optimale Produkt mit dem richtigen Partner einzuführen. Die Erfahrung zeigt, dass es in jedem Fall notwendig ist, ein Team von Verantwortlichen FMB Kompakt 2012 |

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oder mindestens Einzelpersonen im Unternehmen zu benennen, die Bildverarbeitungsprojekte fachlich wie organisatorisch bearbeiten. Diesem Personenkreis obliegt die Aufgabe, sich in die Aufgabenstellung und deren Analyse einzuarbeiten, eine Definition der Leistungsfähigkeit eines Systems zu fixieren sowie eine Kosten-, Zeit-, Realisierbarkeitsanalyse durchzuführen. Um eine Bildverarbeitungslösung zu etablieren, scheint der Aufwand auf den ersten Blick sicherlich recht hoch, jedoch zahlt sich dieser aus. Bildverarbeitungssysteme sind derzeit noch applikationsspezifische „Punktlandungen“, was sofort impliziert, dass das Unternehmen spezifische Verfahren, Produktionsschritte, internes Know-how, etc. mit einbringen muss. Etwas pointiert formuliert: Es ist ein Missverständnis, zu glauben, dass ein Zulieferer aus der Bildverarbeitungsbranche die perfekte Lösung für eine individuelle Aufgabenstellung zur Verfügung stellen kann. Schlüsselfertige Lösungen in der industriellen Bildverarbeitung sind deshalb eher selten. Das Unternehmen und der oder die Zulieferer durchlaufen immer eine gemeinsame Lernkurve, die beiden zugleich einen Wissenszuwachs bringt. Der Auftraggeber muss natürlich sicherstellen, dass der Zulieferer dieses Knowhow nicht bei einem oder mehreren Wettbewerbern des Unternehmens einsetzt. Dennoch ist es in jedem Fall ratsam, unter den beschrie-

Die Bildverarbeitung erfährt gegenwärtig einem raschen Wandel. Prozessbeobachtung liegt deutlich im Trend. Damit wird die Qualität schon in der Produktion beeinflusst. (Fotos: Lohbeck)

benen Randbedingungen mit Partnern zusammenzuarbeiten – jedoch immer unter der Führung des Fachteams des Auftraggebers. Ein Unternehmen sollte die Produktentstehung und Qualitätssicherung immer als Kernkompetenz betrachten – im Sinne von Robert Bosch (1861-1942): „Es war mir immer ein unerträglicher Gedanke, es könne jemand bei der Prüfung eines meiner Erzeugnisse nachweisen, dass ich irgendwie Minderwertiges leiste“. Aus den weiter oben ausgeführten Anmerkungen wird deutlich, dass eine professionelle Einführung einer IBV&M-Lösung nicht zum Nulltarif zu erhalten ist. Hohe

Meine Meinung

„Kaum ein Wirtschaftzweig in der Bundesrepublik lebt so sehr von Innovationen und flexiblen Strukturen wie der Maschinenbau. Permanent weiterentwickelte Technologien und intelligente Lösungen erhalten die Marktführerschaft, die Wettbewerbsfähigkeit und nicht zuletzt den weltweit außergewöhnlich guten Ruf des deutschen Maschinenbaus in einem harten globalen Wettbewerb. Im Spitzencluster „it’s OWL“ werden intelligente Technologien im Verbund unterschiedlichster Unternehmen und Forschungseinrichtung nach vorne gebracht, sorgen so nachhaltig für die Fortentwicklung des Maschinenbaus und sichern so seine weltweite Wettbewerbsfähigkeit.“ Dr. Peter Köhler, Vorstandssprecher Weidmüller Interface GmbH & Co. KG


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Meine Meinung „Prägend für Ostwestfalen sind die agilen Unternehmen der Region, oft Familienunternehmen, aus unterschiedlichsten Branchen und Industrien – und deren quicklebendige Zusammenarbeit. So ist es ganz logisch, dass hier das Bestreben nach einer integrierten, bereichsübergreifenden Engineering-Plattform für intelligente technische Systeme erwachsen ist: Scientific Automation soll es erlauben, domänenübergreifend adaptive, robuste und vorausschauend agierende Systeme der Zukunft zu entwickeln und in den Markt zu bringen. Damit werden die Grenzen des Engineering erweitert, und die Wettbewerbsfähigkeit und Ressourcen-Effizienz von Anlagen, Maschinen und Produkten nachhaltig gesteigert.“ Gerd Hoppe, Mitglied der Geschäftsleitung, Beckhoff Automation

Initialkosten werden jedoch bei konsequenter Einführung, durch verbesserte Qualität – dadurch weniger Rückläufer – qualifiziertes Personal durch Weiterbildung, etc., innerhalb von rund. zwei Jahren kompensiert. Teamkosten (Personalkosten) und Know-how-Beschaffung als durchlaufender Posten sowie Test- und Analysesysteme als Einmalkosten, sind intern unternehmensseitig zu berücksichtigen. Des Weiteren fallen externe Personal- und Systemkosten der Zulieferer an, die immer im direkten Zusammenhang mit dem jeweiligen Projekt zu sehen sind. Die Spannbreite ist applikationsspezifisch sehr groß, beginnend mit Kleinstprojekten, in der Höhe von einigen tausend Euro, bis hin zu Großprojekten, die im sechsstelligen oder gar siebenstelligen Euro-Bereich liegen können. Die Erfahrung zeigt, dass das Einbinden einer neutralen Instanz, wie unabhängige Fachberatung, Verbände, Netzwerke, Hochschulen, Institute,kostenmindernd in Bezug auf die externen Projektkosten wirken kann.

Exemplarische Aktivitäten in der Region Die Region Ostwestfalen-Lippe ist als starke Region des Maschinen- und Anlagenbau sowie der Elektrotechnik auch in der IBV&M gut aufgestellt. Neben den Universität und Fachhochschule in Bielefeld,

die jeweils mit spezifischen Angeboten aufwarten, hat sich unter dem Dach des Lemgoer CENTRUM INDUSTRIAL IT am Institut für industrielle Informationstechnik (inIT) der Hochschule Ostwestfalen-Lippe IBV&M sowie Sensor- und Informationsfusion etabliert. Im Rahmen der Aktivitäten ist bereits vor mehreren Jahren zusammen mit dem „GET Lab – Technische Kognitive Systeme“ an der Universität Paderborn das Netzwerk „Industrielle Bildverarbeitung OWL“ in Kooperation mit „OWL Maschinenbau“ gegründet worden; eine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, die industrielle Bildverarbeitung unter interdisziplinären Aspekten für die Automation voranzutreiben. Das Netzwerk ist auch Erfahrungsaustauschgruppe im Spitzencluster „it’s owl“. Alljährlich findet das Kolloquium „BVAu – Bildverarbeitung in der Automation“ wechselweise in Paderborn und Lemgo statt. Gastgeber des diesjährigen Kolloquium BVAu 2012 am 15. November 2012 ist das CIIT. Neben den genannten Einrichtungen gibt es eine Reihe von Spinoffs sowie kleinen und mittelständische Unternehmen im Bereich der Bildverarbeitung, die am Markt sehr erfolgreich agieren. Professor Dr.-Ing. Volker Lohweg, Ostwestfälisches Institut für innovative Technologien in der Automatisierungstechnik GmbH (OWITA).

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nsbesondere, wenn es um die synchronisierte Bewegung von mehr als vier Achsen geht, bietet eine zentrale Bewegungsführung einige Vorteile, die mit steigender Achszahl noch deutlicher zum Tragen kommen. Dabei ist es besonders wichtig, dass alle Elemente des Antriebs- und Automatisierungssystems gut aufeinander abgestimmt sind. Nur dann kann das verfügbare Leistungspotenzial von Maschinenkomponenten ausgeschöpft beziehungsweise unnötige Kosten vermieden werden. Lenze verfügt hier über ein maßgeschneidertes Automatisierungsportfolio für Controller-basierte Architekturen, das durch den Servo-Inverter i700 ergänzt wird. Damit lassen sich Mehrachsanwendungen besonders effizient und kostengünstig realisieren. Durch den Trend zur Integration von Handling-Systemen, Robotermechaniken und anderen Funktionen in existierende Maschinenkonzepte steigt die Zahl der Anwendungen, in denen drei und mehr Achsen im Verbund gefahren werden müssen. Weiteren Schub erhält diese Entwicklung durch die stetig vorangetriebene Elektrifizierung bis dato mechanisch gelöster Funktionen. Entsprechend steigen auch die Anforderungen an die Steuerung, die die erforderlichen CNC-, MotionControl- oder Roboter-Funktionen – immer häufiger auch Kombinationen davon – bereitstellen muss. Hier kommen dezentrale Lösungen an ihre technische und ökonomische Grenze. Bei einer zentralen Architektur ist besonders entscheidend, dass alle Elemente des Antriebs- beziehungsweise Automatisierungssystems optimal aufeinander abgestimmt sind, damit nicht einzelne Komponenten die ganze Maschine ‚ausbremsen’. Dies betrifft nicht nur die Performance des Endprodukts Maschine, sondern auch seine Zuverlässigkeit, die Entwicklungskosten, das Time-to-Market und nicht zuletzt die Wartungsfreundlichkeit. Lenze gehört zu den wenigen Unternehmen, die sowohl für dezent-

rale als auch zentrale Architekturen das passende Portfolio anbieten. Auf zentrale Bewegungsführungen zugeschnitten ist die Motion-Control-Plattform Controller 3200 C, die in Verbindung mit dem Bussystem EtherCAT sowie dem Servo-Inverter i700, dem I/O-System 1000 und der riesigen Auswahl an Getrieben, Getriebemotoren und Motoren ein Komplettpaket für die Umsetzung von zentralen Maschinenarchitekturen bildet. Kommt die Antriebs- und Automatisierungslösung aus einer Hand, können Zusatzfunktionen realisiert werden, die das Leben des Maschinenbauers deutlich vereinfachen. So erreicht der Anwender eine höhere Maschinenverfügbarkeit und hat weniger Abstimmungs- und Schnittstellenprobleme. Auch das Engineering wird einfach. Mit dem EngineeringWerkzeug PLC Designer lassen sich die Antriebs- und Steuerungsapplikation entwickeln. Dies reduziert die Zahl der zu erlernenden und zu wartenden Software-Tools, verringert die Komplexität und erhöht die Lesbarkeit der Anwendung.

Software-Upload beim Hochlaufen der Maschine Im PLC Designer sind bereits alle Motordaten der Lenze-Motoren eingepflegt, so dass die Drehmomentregelung optimal eingestellt werden kann. Liegen die Daten nicht vor, können diese automatisch durch einen Identifikationslauf ermittelt werden. Aber auch eine Fehlerkompensation für den Resolver kann automatisiert werden. Eine Oszilloskop-Funktion innerhalb des Inverters unterstützt die Beurteilung und Optimierung der Einstellungen. So kann die höchstmögliche Qualität einer Regelung im Handumdrehen erreicht werden. Ein weiteres Beispiel für solche Zusatzfunktionen ist ein zentrales Logbuch. Die zentrale Datenhaltung vereinfacht und beschleunigt die Inbetriebnahme beziehungsweise Wartung der Maschine: Auf der Steuerung


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Generation Einfach fĂźr Mehrachsanwendungen: Lenzes neuer Servo-Inverter i700. (Fotos: Lenze)

werden die Parametersätze und bei Bedarf auch die gewĂźnschte Firmware fĂźr die angeschlossenen Antriebe abgelegt. Damit mĂźssen die Antriebe vor dem Einbau oder einem Gerätewechsel nicht erst mit der Software bespielt werden, sondern erhalten diese automatisch von der Steuerung. Das heiĂ&#x;t ein Antrieb erhält ohne manuelles Eingreifen alle fĂźr den Betrieb notwendigen Softwarekomponenten und Daten, sobald sich das Gerät nach der Montage oder dem Gerätetausch beim Hochfahren der Maschine bei der Steuerung anmeldet. Dies verkĂźrzt nicht nur den Zeitaufwand fĂźr die Inbetriebnahme, sondern ermĂśglicht diese und den Gerätetausch ohne spezielle Kenntnisse des Personals. Mit steigender Achszahl rĂźcken naturgemäĂ&#x; Kriterien wie der Platzbedarf, die Anschaffungskosten, die EnergieefďŹ zienz, der Aufwand fĂźr die Montage und Inbetriebnahme und nicht zuletzt die Wartbarkeit des Antriebssystems immer stärker in den Fokus, da ihr Anteil an den Gesamtkosten der Maschine mit steigender Achszahl immer spĂźrbarer wird. Lenze hat daher den Servo-Inverter i700 speziell auf Mehrachsanwen-

dungen ausgelegt und konsequent auf einfache Handhabung getrimmt: Das neue Antriebssystem zeichnet sich neben einem einfachen Montagekonzept durch seine Kompaktheit und Flexibilität aus. Doppelachsen helfen Schaltschrankplatz zu sparen. Im ersten Ausbauschritt umfasst es Einfach- und Doppelachsmodule fĂźr den Leistungsbereich 0,75 bis 15 Kilowatt sowie passende Versorgungsmodule. Ein weiterer Pluspunkt ist die einfache, sichere und schnelle Verdrahtung durch Steckverbinder, so dass ein Antrieb aus der i700 Serie nur mit einem Schraubendreher und ohne spezielle Kenntnisse schnell und bequem getauscht werden kann. Zusätzliche Einsparungen bei den Montage- aber auch Komponentenkosten werden erreicht, wenn im Normalfall keine zusätzlichen NetzďŹ lter, DC-Sicherung und Bremschopper benĂśtigt werden, weil – wie beim i700 der Fall – bereits werksseitig entsprechende MaĂ&#x;nahmen ergriffen wurden. Gerade bei Mehrachsanwendungen kann das Antriebssystem zur EnergieefďŹ zienz der Maschinen einen spĂźrbaren Beitrag leisten. Der Servo-Inverter i700 ist mit einem Zwischenkreis ausgestattet, der den Energieaustausch zwischen den Achsen erlaubt. Der Zwischenkreis wird dabei Ăźber ein innovatives Schienensystem realisiert, das sich einfach durch das Umlegen von BĂźgeln herstellen lässt. Der i700 unterstĂźtzt das gesamte Spektrum an Motortechnologien von Standard-Drehstrom bis hin zu synchronen Servomotoren. Mit extrem niedrigen Zykluszeiten (250 Mikrosekunden bei der Positionsregelung) und einer SignalauÜsung von 32Bit sowie einer Ăœberlastfähigkeit von Ăźber 200 Prozent ist das neue Servo-Antriebssystem ebenso fĂźr hochdynamische und präzise Mehrachsanwendungen zum Beispiel in Handling- und Verpackungsmaschinen sowie Robotikanwendungen geeignet. www.lenze.com

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‚Entime’ in Kleingruppen Mechatronik besser verstehen: Das Verbundprojekt zur Know-how-Vertiefung in der Mechatronik Für den mittelständischen Maschinenbau gilt: Ohne solides Mechatronik-Know-how geht nichts. Vielen Firmen aber fehlt ein ausreichendes Verständnis über mechatronische Systeme und deren zielgerichtete Entwicklung. Ein Kernproblem: Die Entwicklungsprozesse der einzelnen Disziplinen Mechanik, Elektrik/Elektronik und Software sind zu wenig aufeinander abgestimmt. Um den Anschluss im Einsatz mechatronischer Systeme nicht zu verlieren, geht es für den mittelständischen Maschinenbau darum, die Mitarbeiter zu qualifizieren. Dazu leistet die OWL-Maschinenbau-Academy mit der Workshop-Reihe „Methoden des Innovationsmanagements“ einen Beitrag. Grundlage dafür ist das vom Land NRW sowie der EU, Europäischer Fonds für regionale Entwicklung, „Investition in unsere Zukunft“ geförderte Verbundprojekt ‚Entime’. Das steht für „Entwurfstechnik intelligente Mechatronik“. Im Rahmen dieses Projektes werden bewährte Methoden der Entwurfstechnik zu einem ganzheitlichen Ansatz einer disziplinübergreifenden Entwicklung mechatronischer Systeme weiterentwickelt und in der industriellen Praxis erprobt. Darüber hinaus verfolgt das Projekt ein zusätzliches, übergeordnetes Ziel: Die schnelle und zielgerichtete Suche und Auswahl von Lösungselementen mittels semantischer Internettechnologien (Semantic Web). Lösungselemente sind realisierte

und bewährte Lösungen wie Maschinenelemente, Baugruppen, Module, Softwarebibliotheken und ähnliches. Der Entwurf eines mechatronischen Systems gliedert sich in die Phasen „fachgebietsübergreifende Konzipierung“ sowie „fachgebietsspezifischer Entwurf und Ausarbeitung“. Es handelt sich dabei um einen funktionsorientierten Entwurf, der seine Ursprünge in der klassischen Konstruktionslehre hat. Sowohl in der Konzipierung als auch in der Konkretisierung werden jeweils drei wiederkehrenden Prozessschritte durchlaufen: Zielbestimmung, Synthese und Analyse. Diese sequenzielle Darstellung ist als idealtypisch anzusehen. In der praktischen Anwendung gibt es selbstredend Iterationen und auch Rücksprünge in vorangegangene Phasen. Ergebnis der Konzipierung ist die Prinziplösung, auch Lösungskonzept oder Produkt-/ Systemspezifikation genannt. Sie ist Ausgangspunkt für die Konkretisierung in den einzelnen Disziplinen Mechanikentwurf, Elektrik-/Elektronikentwurf sowie Rege-

lungs- und Softwareentwurf. Jetzt wird ausgehend von der Prinziplösung eine konkrete Gesamtlösung entwickelt. Im Projekt ‚Entime’ liegt der Schwerpunkt in dieser Phase auf dem Regelungs- und Softwareentwurf. Die Ingenieure setzen bereits in den frühen Phasen der Entwicklung die Modellbildung und Simulation ein, das heißt sie analysieren die Entwürfe mit Hilfe von

Teile selbst. Vielmehr verteilt sich die Branchenwertschöpfung über Lieferantenketten. Ein Anlagenbauer kauft die benötigten Servoantriebe bei einem Spezialisten für Antriebstechnik. Dieser wiederum bezieht die Wälzlager in seinen Motoren von einem entsprechenden Zulieferer. Anbieter und Nachfrager von Lösungselementen teilen sich also die Entwicklungsarbeit

so ist es möglich, das vorhandene Angebot auszuschöpfen, um neue und bessere Lösungen zu erhalten. Erfahrungen, die bei den Anwendungsunternehmen aus dem ‚Entime’-Verbund gewonnen wurden, werden in den breiten Mittelstand transferiert. Ein Instrument dazu ist die eintägige Workshop-Reihe „Methoden des Innovationsmanagements“.Aus dieser

und bilden damit Entwicklungsnetzwerke. Es ist zu beobachten, dass sich dieser Trend weiterhin verstärkt. Im Rahmen des Projektes Entime werden Ansätze für eine Entwicklungsumgebung erarbeitet, die auf Basis semantischer Technologien die Lücke zwischen der funktionsorientierten Sicht der Entwickler und der bauteil-/ und komponentenorientierten Sicht der Anbieter von Lösungselementen mittels des Web 2.0 schließt (Bild). Nur

Reihe wurden bisher zwei Workshops durchgeführt. Auf beiden Workshops ergaben sich intensive Diskussionen. Es wurde deutlich, dass die Praktiker aus mittelständischen Unternehmen Methoden des mechatronischen Engineering besonders positiv aufnehmen, wenn sie deren Nutzen am praktischen Beispiel selbst erleben können. Der dritte Workshop der Reihe zum Thema „Modellbildung und Simulation“ findet am 15. Februar 2013 statt.

‚Entime’-Entwicklungsumgebung: Zwei Phasen bestimmen den Ablauf.

Rechnermodellen. Dies ist ein wesentlicher Bestandteil der Entwurfstechnik. Die Entwurfstechnik für mechatronische Systeme muss der steigenden Komplexität sowie dem wachsenden Zeit- und Kostendruck Rechnung tragen. Komplexe mechatronische Systeme setzen sich aus zahlreichen Baugruppen, Modulen und Komponenten zusammen. Kaum ein Industrieunternehmen entwickelt und fertigt alle in seinem Produkt verbauten

FBM Zuliefermesse/Bad Salzuflen 07.-09. November 2012 Halle 20 Stand F32

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Ein Linearmotor, der im Kreis fährt Antriebstechnik neu gedacht: Wenige Komponenten, alle Funktionen Das neue Antriebssystem XTS (eXtended Transport System) von Beckhoff bietet dem Maschinenbau völlig neue Freiheiten. Es kombiniert die Vorteile bewährter Rotations- und Linearantriebssysteme und stellt im Ergebnis ein Antriebssystem dar, welches das bisherige Linearmotorprinzip erweitert. XTS, das steht für eXtended Transport System, wurde als Motor zusammen mit Leistungselektronik und Wegerfassung vollständig in eine Baugruppe integriert. Ein oder mehrere kabellose Mover können auf einer nahezu beliebigen, flexiblen Streckenkonfiguration hochdynamisch bis zu vier Meter pro Sekunde bewegt werden. In kompakter Bauform revolutioniert XTS die Antriebstechnik und ermöglicht völlig neue, platzsparende Maschinenkonzepte.

XTS ist ein mechatronisches System mit nur wenigen unterschiedlichen Komponenten, das alle für den Betrieb notwendigen Funktionen enthält.Die gewünschten Geometrien, Längen und Radien des Antriebssystems werden durch die Anzahl und Auswahl der Komponenten gebildet. Eine aufwändige Verkabelung sowie Schleppketten können entfallen. Zusätzlich ist das Wegmesssystem bereits integriert. Das Maschinenvolumen wird mit XTS maximal ausgenutzt, da bei

der Kreisfahrt Hin- und Rückweg sowie die Kurven für den aktiven Materialtransport genutzt werden. Auf diese Weise wird nicht nur Hardware, sondern auch teure Produktionsfläche eingespart. Bei Geschwindigkeiten von bis zu vier Meter pro Sekunde wird höchste Positioniergenauigkeit erreicht. Alle XTS-Komponenten werden von Beckhoff in Deutschland entwickelt und produziert. In Kombination mit der Automatisierungssoftware TwinCAT und PCbasierter Steuerungstechnik bieten sie eine vollständige Antriebslösung. Die Einsatzmöglichkeiten für XTS kennen kaum Einschränkungen: Die Mover können beschleunigen, bremsen, positionieren und sich synchronisieren; sie können

Synchrones Verfahren einer Gruppe: In der laufenden Bewegung können Gruppen gebildet werden, die gemeinsam stoppen oder mit einem vorgegebenen Geschwindigkeitsprofil an Bearbeitungsstationen entlang fahren. Diese Formation wird beliebig oft auf der Strecke unterstützt. Die Gruppengröße (Anzahl und Abstand) kann dynamisch angepasst werden.

Das lineare Transport-System XTS ermöglicht individuellen Produkttransport mit kontinuierlichem Materialfluss. Durch das geringe Bauvolumen kann die Effizienz gesteigert und die Größe einer Maschine deutlich reduziert werden. (Fotos: Beckhoff)

absolute und relative Positionen zueinander einnehmen; sie können sich gruppieren und aufstauen; sie können in der Bewegung Klemmkräfte erzeugen; sie können Kurven genauso schnell durchfahren wie die Geraden; sie können Energie durch Nutzbremsung zurückgewinnen und die Rück- ebenso wie die Hinwege zu Transportzwecken nutzen. Und all das präzise lagegeregelt, ohne Schwingungen, ohne Spiel, ohne Materialermüdung, fast ohne Verschleiß – und ohne kostenintensive Wartung. Mit diesem neuen Linearmotorprinzip ergeben sich völlig neue Möglichkeiten in der Antriebstechnik: – Linearmotoreigenschaften auf einer endlosen Strecke für beliebig viele Mover auf einem gemeinsamen Fahrweg; – modularer Aufbau, einfache Anpassung an die Anwendung;

– einfache Umsetzung anspruchsvoller Transportaufgaben – geringer Projektierungsund Montageaufwand Das System ist einfach und modular konfigurierbar: Die Motormodule bilden eine Einheit mit den Movern und Führungsschienen. Sie enthalten die elektromagnetischen Spulen und alle weiteren aktiven Funktionalitäten, die für den Betrieb des Systems notwendig sind. Der vollintegrierte Linearmotor mit Leistungselektronik und Wegerfassung stellt eine mechatronische Einheit dar. Sie umfasst die elektromagnetischen Spulen und alle weiteren aktiven Funktionalitäten, die für den Betrieb des Systems notwendig sind. Lediglich die Spannungsversorgung und eine EtherCAT-Verbindung werden zusätzlich benötigt. Ein Schaltschrank kann entfallen. Uwe Prüßmeier, www.beckhoff.de

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Mechatronik: Die Komplexität legt zu Intelligente technische Systeme für den deutschen Maschinenbau Wer mechatronische Elemente erfolgreich umsetzt, erreicht Wettbewerbsvorteile. Mit wachsender Verflechtung von Systemen wird auch die Entwicklungsarbeit erschwert. Die Fraunhofer-Projektgruppe „Entwurfstechnik Mechatronik“ will Hilfe anbieten.

D

ie Fähigkeit, innovative Industrieerzeugnisse hervorzubringen und auf dem Weltmarkt mit Gewinn zu verkaufen, bestimmt in hohem Maße den Lebensstandard in Deutschland. Auch in der so genannten Informationsgesellschaft hat die industrielle Produktion nach wie vor eine Schlüsselstellung. Die Erzeugnisse dieses Sektors beruhen typischerweise auf Mechatronik, das heißt einem symbiotischen Zusammenwirken der Fachdisziplinen Maschinenbau, Elektrik/Elektronik, Regelungstechnik und Softwaretechnik. Die Mechatronik ist hierbei keine spezifische Technologie. Viel-

mehr ist sie ein Paradigma, das die Vorteile verschiedener Fachdisziplinen miteinander verbindet und durch diese Verbindung völlig neue Produktfunktionen und damit einen gesteigerten Kundennutzen ermöglicht. Die erfolgreiche Umsetzung des Paradigmas der Mechatronik ist ein zentrales Element bei der Erlangung von Wettbewerbsvorteilen. Mechatronische Produkte umfassen eine große Bandbreite, wobei sich drei Hauptklassen herauskristallisiert haben: Die erste Klasse beruht auf der räumlichen Integration von Mechanik und Elektronik. Die zweite Klasse

befasst sich mit der Kontrolle des dynamischen Verhaltens mechanischer und weiterer Systeme. Die dritte Klasse beschreibt Systeme, die sich dynamisch mit anderen Systemen vernetzen und koordinieren. Ziel der ersten Klasse von Systemen ist, eine hohe Anzahl mechanischer und elektronischer Funktionsträger auf einem kleinen Bauraum zu integrieren. Mechatronische Systeme dieser Klasse realisieren typischerweise Funktionen wie die Informationsund Sensorsignalverarbeitung sowie die Informationsübertragung. Weitere Funktionen sind beispielsweise Wärmeabfuhr oder Abschirmung vor elektromagnetischer Strahlung. Die Aufbau- und Verbindungstechnik steht hier im Vordergrund. Bei der zweiten Klasse von Systemen geht es um die Ver-

besserung des dynamischen Verhaltens. Dazu erfassen Sensoren Informationen über die Umgebung, aber auch über das System selbst. Anschließend werden diese Informationen verarbeitet und mit Hilfe von Aktoren im jeweiligen Kontext zur Verbesserung des Bewegungsverhaltens benutzt. Zentrale Aufgabe bei der Entwicklung von Erzeugnissen dieser Art ist die Regelungstechnik.

Systeme der dritten Klasse realisieren innovative Funktionen, indem sie nicht mehr isoliert arbeiten, sondern sich mit anderen mechatronischen Systemen und Informationssystemen sowohl lokal in ihrer Umgebung als auch entfernt über das Internet dynamisch zu so genannten Cyber-Physical Systems vernetzen und koordinieren: Die physikalische Welt wird mit der virtuellen Welt, dem Internet

Drei Klassen mechatronischer Systeme © Fraunhofer IPT / Heinz Nixdorf Institut, © 3. Bild untere Reihe: Fotolia, Srecko Djarmati

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der Entwicklung der hochkomplexen Produkte für die Märkte von morgen. Wie der Transfer des MechatronikWissens in die Praxis funktioniert, zeigen beispielhaft ein Kooperationsprojekte mit der Industrie.

Neue Generation von Kompaktsteuerungen Simulationsbasierte Analyse der erforderlichen Leistungsstärke einer Kompaktsteuerung

der Dinge, verbunden. Solche Systeme verfügen über einen hohen Softwareanteil, der unter anderem die zur Koordination notwendige, zum Teil zeitkritische Kommunikation realisiert. Die Software in der gebotenen Qualität effizient zu entwickeln, ist zentrale Aufgabe der Softwaretechnik. Die Komplexität der Systeme nimmt dabei ständig zu, wodurch insbesondere das Zusammenspiel der an der Entwicklung beteiligten Disziplinen wesentlich schwieriger aber gleichzeitig umso wich-

tiger wird. Heutige Entwurfstechniken werden dem nicht mehr gerecht. Die Fraunhofer-Projektgruppe „Entwurfstechnik Mechatronik“ nutzt daher ihre Kompetenzen auf den Gebieten Produktentstehung, Regelungstechnik und Softwaretechnik, um speziell dieser Problematik durch die Entwicklung adäquater Entwurfstechniken zu begegnen. Wir versetzen Unternehmen so in die Lage, die zuvor skizzierten Nutzenpotenziale in Form von Produktinnovationen zu erschließen. Wir unterstützen Unternehmen bei

Gemeinsam mit der Weidmüller GmbH & Co KG aus Detmold und der Otto Bihler Maschinenfabrik GmbH aus Halblech hat die FraunhoferProjektgruppe „Entwurfstechnik Mechatronik“ ein selbstkorrigierendes StanzBiege-Werkzeug für die Herstellung von Biegeteilen aus hochfesten Werkstoffen entwickelt. Auf diese Weise wurden nicht nur die langen Einrichtungszeiten der Maschine verkürzt, sondern auch der Ausschuss in der Produktion, der oft auf Formabweichungen von Bauteilen zurückzuführen ist, erheblich verringert. Der Clou: Das Stanz-Biege-Werkzeug korrigiert sich mittels ausgefeilter

Messtechnik und einem eigens dafür entwickelten Softwareprogramm selbst. Beim Stanzen und Biegen von Serienbauteilen treten immer wieder Formabweichungen auf. Sie können auf einen Verschleiß in der Maschine oder auf eine schwankende Qualität des Rohmaterials zurückgeführt werden. Mit der eingesetzten Messtechnik, etwa einer Hochgeschwindigkeitskamera, können die Abweichungen schon innerhalb des Produktionsprozesses entdeckt wer-

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den. Innerhalb des Prozesses sorgt die Software dafür, dass das Werkzeug nachjustiert wird, bevor das Toleranzmaß überschritten wird. So wird der Ausschuss verhindert, und es ist kein Anhalten der Maschine nötig. Der Produktionsprozess kann so ungestört ablaufen und auch die nachgelagerte Qualitätssicherung entfällt, da sie nun in den Produktionsprozess integriert ist. Die gewonnenen Erkenntnisse werden in Zukunft auch auf andere Produktionsprozesse übertragen.

Stanz-Biege-Maschine für die Herstellung von Klemmen. (Quelle: Bihler)

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Stark bei unterschiedlichen Signalen Modular und feldbusunabhängig: Steuerungslösungen mit breiten Einsatzmöglichkeiten Die Anforderungen an eine Automatisierungslösung variieren stark mit der Art der Maschine oder Anlage, die es zu automatisieren gilt. Die Anzahl der Ein- und Ausgänge sowie die notwendige Geschwindigkeit sind hier die wesentlichen Parameter. Aber auch die verwendeten Schnittstellen und Feldbussysteme spielen dabei stets eine Rolle.

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ie Prozessoreinheit einer Automatisierungslösung ist als zentrale Komponente verantwortlich für die Verarbeitung der Signale. Die Entwicklung der Automatisierungstechnik verlief in den vergangenen Jahrzehnten stets parallel zur Entwicklung der Mikroprozessortechnik, sodass dem Anwender heute eine Vielzahl von Möglichkeiten zur Verfügung stehen: Von der Kleinst-SPS mit 16-Bit-Prozessor bis hin zum leistungsfähigen Industrie-PC

(IPC) reicht das Spektrum. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit der Steuerungen lassen sich auch immer schnellere und umfangreichere Automatisierungslösungen realisieren.

Die Anwendung entscheidet Nicht jede Anwendung benötigt die schnellste auf dem Markt erhältliche Steuerung. Ist zum Beispiel nur eine relativ kleine Maschine zu au-

tomatisieren, ist häufig eine Klein-SPS, wie die modularen Steuerungen aus dem Wago-I/O-SYSTEM 750, die wirtschaftlichere Lösung. Diese kompakten und robusten Steuerungen sind mit 16-Bitoder 32-Bit-CPU für alle gängigen Feldbusse erhältlich. Der Anwender programmiert die Steuerungen, die sämtliche Eigenschaften einer klassischen SPS bieten, mit CoDeSys gemäß IEC 611313. Gleichzeitig sind aber auch Anbindungen an übergeordnete IT-Systeme möglich. Auf einen direkt in der Steuerung integrierten Webserver läuft eine Visualisierung, auf die man mit einem Web-Browser zugreifen kann. Ist der Bedarf an Rechenleistung, Geschwindigkeit und Speicher größer, kommen die Wago-I/O-IPC der

Serie 758 zum Einsatz. Die Rechenleistung dieser IPC-Serie reicht aktuell bis zum Pentium-Prozessor mit 1,4 GHz. Als Standardbetriebssystem setzt man bei Wago Linux mit einer Echtzeiterweiterung ein. Darauf läuft eine CoDeSys Soft-SPS, die auch hier volle SPS-Funktionalität und eine Programmierung gemäß IEC 61131-3 ermöglicht. Ein integrierter Webserver bietet zusätzlich eine Visualisierung direkt über Ethernet an. Alternativ lässt sich auch ein Monitor direkt anschließen. Optional können die IPC auch als Master in einem ProfibusDP- oder CANopen-Bus arbeiten.

Schnittstellen zu Sensoren, Aktoren und zum Bediener Alle Steuerungen von Wago lassen sich direkt an das Wago-I/O-System 750 anschließen. Seine Stärke spielt das System daher aus, wenn unterschiedlichste Signale erfasst oder ausgegeben werden müssen. Insgesamt stehen etwa 400 verschiedene Funktionsklemmen zur Verfügung, die sich je nach Anforderungen der Anwendung kombinieren lassen. Von analogen und digitalen Ein- und Ausgängen über Klemmen für die Antriebstechnik und den Gebäudebereich bis hin zur Unterstützung verschiedenster Feldbusprotokolle ist mit dem

I/O-System die Anbindung sämtlicher Sensoren, Aktoren und Kommunikationsprotokolle möglich. In seinem umfangreichen Automatisierungsprogramm bietet Wago zusätzlich Control-Panels an, auf denen sich die Zustände einer Maschine visualisieren lassen und die gleichzeitig dem Benutzer die Möglichkeit zur Eingabe bieten. Die flachen Panels der Perspecto-Serie, die sich einfach in eine Maschine oder Anlage integrieren lassen, sind mit Monitorgrößen von 3,5 bis 15 Zoll erhältlich. Die Anbindung an das WagoI/O-SYSTEM 750 geschieht über Feldbusschnittstellen. Peripheriegeräte werden über Standardschnittstellen angeschlossen.

Breiter Einsatz Mit dem Wago-I/O-SYSTEM 750, den Steuerungen in unterschiedlichen Leistungsklassen und den Control-Panels Perspecto bietet Wago ein komplettes Produktspektrum für die Automatisierungstechnik. Durch das sehr große Angebot an Funktionsklemmen lassen sich für viele Anwendungsbereiche und Branchen passende Lösungen realisieren. Die Anwendungen reichen vom klassischen Maschinen- und Anlagenbau über die Prozesstechnik und den Gebäudebereich bis hin zum Schiffsbau. www.wago.de

Steuerungen werden speicherhungrig Mit neuer Kleinsteuerungs-Generationen Betriebsdaten preiswert erfassen Mittlerweile ist es vier Jahre her, dass die Kleinsteuerungen der 100er Leistungsklasse von Phoenix Contact in den Markt eingeführt wurden. Da Erfassung und Übertragung der Daten eine immer größere Rolle spielt, verfügt die neue Generation über mehr Speicherkapazität.

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ie Erfolgsgeschichte der Inline Controller 1xx begann im Jahr 2007 mit dem ILC 150 ETH. Die von Phoenix Contact entwickelte 26

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Kleinsteuerung ist als erstes für Automatisierungsanwendungen erhältliches Gerät mit einem neuen, auf der .NETTechnologie basierenden

Laufzeitsystem ausgestattet worden. Eine weitere Besonderheit der ILC 1xx ergibt sich aus dem 32-Bit-Prozessor auf der Grundlage eines FPGA. Als einer der Entwicklungstreiber des Echtzeit-EthernetProtokolls Profinet hat sich Phoenix Contact dem Grundsatz der IT-powered Automation verschrieben. Deshalb ist von Beginn an mindestens eine Ethernet-Schnittstelle

in die Kleinsteuerungen integriert worden. Im Laufe der Jahre sind die Kommunikationseigenschaften der Kleinsteuerungen stetig durch Bibliotheken erweitert worden. In ihrer heutigen Ausbaustufe unterstützen die Geräte die Ankopplung an SQL-Server, das Versenden von Emails über SMTP (Simple Mail Transfer Protocol), die Zeitsynchronisation via

SNTP (Simple Network Time Protocol) sowie viele weitere Standard-IT-Protokolle. Neben den Kommunikationseigenschaften hat Phoenix Contact auch das HardwarePortfolio der 100er Steuerungsklasse kontinuierlich ausgebaut. Derzeit zeichnet sich ab, dass der Kommunikation und Betriebsdatenerfassung in der Fabrik- und Prozessautomation in Zu-


Anzeige Intelligente technische Systeme — kunft eine immer größere Bedeutung zukommen wird. Dem erhöhten Speicherplatz-Bedarf trägt die neue Kleinsteuerungs-Generation ILC 1x1 Rechnung. Alle Geräte werden mit einem eingebauten SD-Karten-Slot ausgestattet, der SD-FlashMedien mit einer Kapazität

bis 2 GB unterstützt. Auf diese Weise eignen sich die Inline Controller besonders für Steuerungsaufgaben mit Betriebsdatenerfassung. Dies gilt auch für die kleinste Steuerung ILC 131 ETH. Ihr SD-Karten-Slot ermöglicht die Implementierung einer ausgefeilten Betriebsdaten-

Kostenfreie Engineering-Umgebung Die Engineering-Umgebung für die Kleinsteuerungen der 100er Leistungsklasse steht kostenfrei zum Herunterladen von der Phoenix-Contact-Homepage zur Verfügung. Aufgrund seiner geringeren Komplexität bietet PC Worx Express im Vergleich zum Standard-Tool PC Worx einen einfachen Einstieg in die auf der internationalen Norm IEC 61131-3 basierenden Programmiersprachen für Steuerungen. Dabei umfasst PC Worx Express alle Funktionen von PC Worx, die die Programmerstellung komfortabel gestalten. Dazu zählt unter anderem das automatische Einlesen der Buskonfiguration, sodass die Inline-I/O-Module nicht manuell in den Busaufbau gezogen werden müssen. PC Worx Express überzeugt darüber hinaus durch eine vereinfachte Benutzeroberfläche. Folglich können sich Neueinsteiger auf das Wesentliche konzentrieren und haben stets die wichtigsten Funktionen im Blick. Eine integrierte XML-Schnittstelle ermöglicht den Datenaustausch mit vor- und nachgelagerten sowie über- und unterlagerten Software-Lösungen. Auf diese Weise wird der Engineering-Workflow der industriellen Wertschöpfungskette optimal unterstützt.

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ROTEX mit T-PUR Der neue Standard

erfassung selbst in preissensitiven Anwendungen. Das erweist sich für Kleinmaschinenbauer als vorteilhaft, weil so zu geringen Kosten der Nachweis über den Betriebsund Belastungszustand der Maschine erbracht werden kann. Die ILC 1x1 zeichnen sich zudem durch eine direkte Modbus-Integration in ihre Firmware sowie in das Engineering-Tool PC Worx aus. Die Kleinsteuerungen sind zentraler Bestandteil des Automatisierungssystems Easy Automation, mit dem sich kleine bis mittlere Automatisierungsaufgaben einfach und kostengünstig umsetzen lassen. Durch die Kommunikation via Interbus, CAN, ASi und Ethernet bietet Easy Automation bereits vielfältige Übertragungsmöglichkeiten. Aufgrund der nativen Unterstützung der drei am weitesten verbreiteten Feldbussysteme Interbus, Profibus DP und Modbus TCP vereinfacht sich die Handhabung für den Anwender weiter, da durch die tiefe Integration in das System keine Programmie-

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Die Steuerungen der 100er Leistungsklasse unterstützen viele Feldbus- und IT-Standards.

rung mehr notwendig ist. Die erforderlichen Daten werden nur noch parametriert. Als zusätzliche Kommunikationstechnik für Ethernet TCP/IP ist Modbus TCP schon seit 1979 bekannt. Aktuell wird Modbus TCP über eine Funktionsbaustein-Lösung realisiert. Die IP-Adressen und sämtliche weitere ModbusParameter müssen dabei an den Bausteinen parametriert werden. Durch die Neuentwicklung des Buskonfigurators gehört diese Vorgehensweise nun der Vergangenheit an. Ebenso wie die Interbuserscheinen jetzt alle ModbusTeilnehmer in der gewohnten

Weise in der Busansicht und lassen sich dort parametrieren. Die Profibus-Unterstützung in PC Worx ist kein neues Feature. Neu ist jedoch die Verbindung mit Interbus. Für Profinet-Steuerungen wie den ILC 171 ETH 2TX und den ILC 191 ETH 2TX steht ein Profinet-Profibus-Proxy zur Verfügung, der den Zugang über ein Profinet-Netzwerk in ein Profibus-System ermöglicht. Dipl.-Ing. Michael Gulsch, Mitarbeiter im Systemmarketing der Business Unit Control Systems, Phoenix Contact Electronics GmbH, Bad Pyrmont

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Exzellent, erfolgreich und zukunftsweisend Produktionsforschung im Exzellenz-Cluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ Die Produktionstechnik leistet einen wichtigen Beitrag für Wohlstand und soziale Stabilität in Hochlohnländern. Mehr als 30 Prozent der europäischen Arbeitnehmer sind dem produzierenden Gewerbe zuzuordnen. Allerdings sieht sich die Produktionstechnik heute erschwerten Rahmenbedingungen ausgesetzt, die infolge dynamischer globaler Entwicklungen als ökonomische, ökologische und soziale Herausforderungen auftreten.

W

ie sich Unternehmen diesen Herausforderungen erfolgreich stellen können, erforscht das bereits 2006 bewilligte ExzellenzCluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ der RWTH Aachen, welches auch in der zweiten Phase der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an deutschen Hochschulen gefördert wird. Die Exzellenzinitiative zielt darauf ab, gleichermaßen Spitzenfor-

schung und die Anhebung der Qualität des Hochschulund Wissenschaftsstandortes Deutschland in der Breite zu fördern und damit den Wissenschaftsstandort Deutschland nachhaltig zu stärken, seine internationale Wettbewerbsfähigkeit zu verbessern und Spitzen im Universitätsund Wissenschaftsbereich sichtbar zu machen. In Kooperation mit Partnern aus der Industrie werden Forschungsarbeiten zu übergreifenden Themen (zum Beispiel Leichtbau, Werk-

Flexible Montagesysteme für eine selbstoptimierende Produktion. (Fotos: Thilo Vogel)

zeugbau, Elektromobilität) in Technologie-Plattformen gebündelt und langfristig auf dem Campus der RWTH

Aachen verstetigt. Die Forschungsergebnisse kommen ebenso der Wissenschaft wie auch den beteiligten Firmen

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Fragen der integrativen Produktionstechnik, Ende 2012 beginnt der Bau des CampusClusters Integrative Produktionstechnik mit einem ersten Gebäude, in dem auf einer Fläche von 12.000 Quadratmetern zusammen mit der Industrie an den Themen der Integrativen Produktionstechnik geforscht wird. Die bereits jetzt enge Kooperation mit einer Vielzahl an Unternehmen unterschiedlicher Branchen kann dann unter noch besseren Rahmenbedingungen fortgesetzt werden.

Ergebnisse dienen Wissenschaft und Industrie Auf dem Markt erfolgreich agierende Unternehmen müssen zwei Anforderungen erfüllen. Sie müssen einerseits auf den Kunden angepasste Produkte zu wettbewerbsfähigen Preisen herstellen und andererseits die schnelle Reaktionsfähigkeit auf marktseitige und soziale Veränderungen bei gleichzeitiger Sicherung der Qualität wahren. Wenn Unternehmen in ihrem Marktsegment keine

Nische finden und somit nur minimalen Wettbewerb zu erwarten haben, müssen sie sich bei der Gestaltung von Produktionssystemen folgenden Herausforderungen stellen: Entweder sie streben die Kostenführerschaft an und beeinflussen die Kaufentscheidung der Kunden über einen niedrigen Preis des Produktes oder erreichen durch Differenzierung einen Vorteil, welcher das Produkt gegenüber Konkurrenzprodukten auszeichnet. Aufgrund der kostenintensiveren Produktion von kundenindividuellen Produkten ist eine vollständige Erreichung beider Produktionsziele nicht möglich. Zudem können Unternehmen planungsorientiert oder wertorientiert arbeiten. Die planungsorientierte Produktionsorganisation reduziert durch Vorhersagbarkeit und Simulation die Koordinationskosten. Durch die wertorientierten Planung können sich Firmen schneller auf verändernde Randbedingungen einstellen, da die verschiedenen Abteilungen ihre Ziele eigenständig definieren. Die Produktionskosten sind jedoch höher. Plan- und Wert-

orientierung sind ein weiteres Gegensatzpaar – in diesem Spannungsfeld ist das Unternehmen gezwungen, sich optimal zu positionieren, um die produzierten Waren erfolgreich am Markt anbieten zu können. Beides geht nicht

Beides geht nicht Der Exzellenzcluster verfolgt die Hypothese, dass die Suche nach einer „optimalen Position“ in diesem Spannungsfeld nicht ausreicht und stattdessen seine Auflösung erforderlich ist. Anstelle eines lediglichen Erweiterns technologischer Möglichkeiten

einzelner Produktionsprozesse ist ein vertieftes, technologieübergreifendes, ganzheitliches Verständnis komplexer Produktionssysteme wichtig. In der ersten Förderphase des Exzellenz-Clusters wurden Beschreibungs- und Erklärungsmodelle, Gestaltungsund Auslegungswerkzeuge sowie Schlüsseltechnologien entwickelt. Dadurch wurden einzelne, bislang existierende Grenzen zwischen Werkstoffen (Metall, Kunststoff, Komposite) und Produktionsbereichen (Ur- und Umformen, Zerspanen, Schweißen, generative und Laser-Verfahren, Montage), skalen- (von Mikro

bis Makro) und branchenübergreifend (Maschinen- und Anlagenbau, Automotive, Luftfahrt, Energie, Logistik, Informationstechnologie) überwunden. Die Aachener Wissenschaftler stellen sich engagiert der Verantwortung, die großen Herausforderungen zur Entwicklung einer zukunftsfähigen, nachhaltigen Produktionstechnik anzugehen, um den Standort Deutschland zu sichern. Im Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“ forschen derzeit 25 Professorinnen und Professoren mit ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem Maschinenbau, Materialwissenschaften, Mathematik, Betriebswirtschaftslehre und Psychologie gemeinsam in interdisziplinären Teams und in enger Kooperation mit produzierenden Unternehmen an Lösungen für erfolgreiche Produktion in Hochlohnländern. Zukünftig wird der Exzellenzcluster ökologische und soziale Anforderungen einbinden. Cathrin Wesch-Potente, Exzellenzcluster „Integrative Produktionstechnik für Hochlohnländer“

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Herstellung von Metall-Kunststoff-Hybriden: Das Exzellenzcluster bemüht sich um die Entwicklung von Schlüsseltechnologien.

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Wie nimmt der Mensch den Roboter wahr? CoR-Lab der Uni Bielefeld: Wissenschaft und Wirtschaft arbeiten Hand in Hand Roboter zu sicheren, effizienten und flexiblen Interaktionspartnern des Menschen zu machen ist Arbeitsschwerpunkt und Kernkompetenz der Robotikforschung an der Universität Bielefeld. Das CoR-Lab spielt dabei die Rolle der Brücke zwischen Wissenschaft und Wirtschaft.

D

er Wirtschaftsstandort Deutschland wird seit jeher durch Spezialisierung auf forschungs- und entwicklungsintensive Technologien geprägt. Risiken und neue Chancen stellen dabei eine große zukünftige Herausforderung: Die zunehmende Flexibilisierung von Produktion durch immer individualisiertere und kundenorientiertere Produkte. Flexible intelligente Roboter, die intuitiven Umgang und Programmierung durch Nicht-Experten erlauben, sind dafür Querschnittsund Schlüsseltechnologie. Seit seiner Eröffnung im Oktober 2007 widmet sich das Forschungsinstitut für

Kognition und Robotik (CoRLab) der kognitiven Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Das Forschungsinstitut hat sich zum Ziel gesetzt, Maschinen zu entwickeln, die vom Menschen und seinem Verhalten lernen, sich an den Menschen anpassen und flexibel mit ihm interagieren können. In Form eines „Public-Private-Partnership“ führt das CoR-Lab grundlagen- und anwendungsorientierte Universitäts- und Industrieforschung zusammen. Als neuartige Forschungsinstrumente und Demonstrationsplattformen werden aktuelle humanoide Roboter wie iCub und NAO, sowie industriena-

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he Robotersysteme, etwa der Kuka Leichtbauroboter (LWR IV), und bionische Roboter wie der Bionische Handlingassistent (BHA) von Festo verwendet. Im CoR-Lab werden sie unter anderem in Interaktionsstudien mit Kindern und Erwachsenen eingesetzt, um zu untersuchen, wie Menschen auf den Roboter reagieren und wie sie sein Verhalten wahrnehmen. Die Bielefelder Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler arbeiten daran, dass Roboter intelligenter, lernfähiger und kommunikativer werden. Erst die enge Verzahnung von Lerntechnologie, Interaktion, Softwareund Sensorintegration sowie nachgiebiger Hardware liefert die gewünschten Fortschritte für eine intuitive Bedienung. Zukunftstechnologien (Redundanz, Kraftregelung, innovative Steuerungen), die eine sichere Interaktion von Mensch und Maschine ermöglichen, sowie Methoden zur interaktiven Konfiguration von Robotersystemen sind Ziele zahlreicher Gemeinschaftsprojekte. Das Bielefelder Institut CoR-Lab befasst sich mit dem enormen Entwicklungspotenzial der Mensch-Maschine

Interaktion (MMI) in dem gleichnamigen Querschnittsprojekt des Spitzenclusters it‘s OWL. Durch die steigende Komplexität intelligenter Systeme werden stetig höhere Anforderungen an eine intuitivere Bedienung durch den Nutzer sowie eine flexible Konfiguration durch die Entwickler gestellt. Die MMI ist somit ein wichtiger Impulsgeber für die Automatisierungstechnik. Die Interaktion mit komplexen Systemen, sei es Sprach- oder Berührungsinteraktion, Sonifikation, Kraftregelung oder Blicksteuerung, wird zunehmend durch intelligente und aktive Mensch-Maschine Schnittstellen geprägt, die multimodale Ein- und Ausgabekanäle nutzen, Informationen situationsgerecht verarbeiten, Bedienungsunterstützung (teil)selbstständig anbieten und sich an den Nutzer anpassen. Bielefelds Kernkompetenz in dem Bereich des maschinelles Lernens bietet die hierfür erforderliche Expertise. Ziel des Vorhabens ist ein MMI-TransferLab, das die international anerkannte Spitzenforschung in OWL auf die Anwendungsdomänen der Clusterunternehmen zuschneidet und dabei hilft, zu erwartende Technologie- und Innovationssprünge zu antizipieren. So ist zum Beispiel eine robuste 3-D-Verfolgung von Personen durch die MicrosoftKinect-Technologie zu geringen Kosten verfügbar geworden. Technologiesprünge sind auch in anderen Bereichen zu erwarten, etwa in der Taktilsensorik oder der gefügigen Robotertechnologie. In dem Projekt geht es um die Evaluation und den Transfer von Methoden, die Entwicklung von Werkzeugen für den sicheren und effizienten Einsatz sowie Demonstratoren, die den aktuellsten Forschungsstand anwendungsnah präsentieren. Das CoR-Lab erschließt durch Transfer in Kooperationsprojekten mit der Industrie in der Region Ostwestfalen-Lippe (OWL) und darüber hinaus das Potenzial der Lernund Kognitionstechnologie. www.cor-lab.de


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Umformen Version 4.0 Weidmüller entwickelt intelligente Systeme für automatisierte Fertigungsprozesse Biege-Maschinen optimieren sich selbst: Das ist eines der Ziele in der Maschinenentwicklung. Für Weidmüller ist dies ein weiterer Schritt auf dem Weg der Produktionsoptimierung: Weniger Ausschuss und geringere Kosten stehen am Ende der Entwicklung.

I

m Rahmen des ostwestfälisch-lippischen Spitzenclusters „it’s OWL“ entstehen Innovationen für intelligente, vernetzte Produktionssysteme. In einer Kooperation zwischen Weidmüller und den Universitäten Paderborn und Bielefeld sowie dem Fraunhofer IPT-EMS in Paderborn ist darunter das Projekt „Self X Pro“ entstanden. Als Ansatz in Richtung des „Internets der Dinge“, der virtuellen Verknüpfung physischer Objekte in der Produktion, entwickelt Weidmüller mit den Forschungspartnern eine Lösung für die Selbstoptimierung von Stanz-Biege-Maschinen, mit der Unregelmäßigkeiten im Produktionsprozess korrigiert

werden sollen. Das Ziel: ressourcensparende Produktion durch minimale Materialverluste. „Mit ‚Self X Pro‘ vermeiden wir Ausschuss in der Produktion, halten so Kosten niedrig und bieten zugleich die optimale Qualität in unseren Produkten – auch bei miniaturisierter Anschlussund Verbindungstechnik“, kündigt Dr. Jan Michels an. Wesentliche Basis der selbstkorrigierenden Fertigung sind eine hochpräzise Messtechnik sowie die intelligente Vernetzung der Maschinen untereinander: „Die Messtechnik integrieren wir in Werkzeuge und Maschinen unserer Umformprozesse, innerhalb des Projektes speziell beim Stanz-

Biegen, einem wichtigen Prozess in der Herstellung unserer Produkte“, so Michels. Ein Messsystem innerhalb der Stanz-Biege-Maschine erfasst die Kennwerte der produzierten Teile und gibt sie an eine intelligente Steuerung weiter: die Selbstkorrektur. Diese sorgt dafür, dass die Stanz-Biege-Maschine auf die Abweichungen reagiert und sie durch Anpassungen im laufenden Fertigungsprozess optimiert. „Mit dem System vermeiden wir Ausschuss und sparen so Ressourcen. Da das Steuerungssystem auch auf die Einhaltung der Fertigungsanforderungen achtet, garantieren wir dauerhaft die optimale Qualität unserer Teile. Zudem können wir Einrichteund Rüstzeiten signifikant reduzieren.“ Vorerst weisen seriennahe Prototypen wie die Stanz-Biege-Maschine die Funktionalität der intelligenten

Systemtechnologie nach. In einem zweiten Schritt wird die Selbstoptimierung auf die Serienfertigung übertragen. „Auf lange Sicht können wir die Selbstkorrektur auf ganze Produktionslinien anwenden, in denen die Maschinen miteinander kommunizieren und Unregelmäßigkeiten im Prozess weitergeben.

Wird dann beispielsweise am Anfang der Prozesskette erkannt, dass das Rohmaterial nicht genau die gewünschten Eigenschaften besitzt, wird diese Information automatisch weitergeleitet, sodass die nächsten Maschinen in der Prozesskette das optimieren können“, erklärt Michels. www.weidmueller.de

Ausschuss sparen, Ressourcen schonen: Selbstoptimierenden Prozessketten wie bei der Automontage gehört die Zukunft. (Foto: Weidmüller)

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Technik wird zum Diener Maschinen werden intelligenter: Laien steuern komplexe Vorgänge Die Zukunft in Ostwestfalen-Lippe: Hier arbeitet der Exzellenzcluster CITEC an Technologien, die den Alltag revolutionieren werden, zum Beispiel durch Roboter.

I

n den vergangenen Jahren hat die technische Entwicklung viele Vorstellungen von der Zukunft Wirklichkeit werden lassen. Informationen sind immer und überall verfügbar, man ist erreichbar, und unsere Mobiltelefone sind inzwischen kleine Computer. Wir produzieren enorme Datenmengen und haben den Speicherplatz und die Rechenleistung, um sie in vielfältiger Weise zu nutzen. Wir sind vernetzt, und Technik ist wie nie zuvor ein selbstverständlicher Teil unseres Lebens geworden. Die digitale Gesellschaft wird aber nicht nur immer schneller, sondern aufgrund der demographischen Entwicklung auch immer älter. In all den neuen Möglichkeiten, die neuartige Technologien heute und in Zukunft bieten, verbergen sich auch große Herausforderungen. Für den einzelnen und für die Gesellschaft. Damit der Mensch in einer immer komplexer werdenden, technisierten Umwelt die Kontrolle behält, darf er von der Bedienung der Technik nicht überfordert werden. An der Universität Bielefeld arbeiten Forscher daran, dass Maschinen intelligenter werden, damit sie dem Menschen im Alltag nutzen. Dazu wollen die Wissenschaftler die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine verbessern. Der Schlüssel zu solch natürlicher Interaktion liegt in der tech-

nischen Nachbildung kognitiver Fähigkeiten. Diese interdisziplinäre Aufgabe vereint am Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie (CITEC) rund 40 Arbeitsgruppen aus Biologie, Linguistik, Mathematik, Physik, Psychologie, Sportwissenschaft sowie Informatik. Das Ziel der Wissenschaftler klingt einfach, ist jedoch äußerst ambitioniert: Selbst komplexeste Technik soll von Laien gesteuert werden können. Dies bedeutet, dass nicht mehr der Mensch die Technik bedient, sondern die Technik im eigentlichen Wortsinn wieder zum Diener des Menschen wird. Die Technik muss sich nach dem Menschen richten. Nicht der Mensch nach der Technik.

Der Roboter motiviert Dies beginnt schon mit der Verständigung. Schon heute sind Tastatur oder Maus nicht mehr die einzigen Schnittstellen für die Bedienung von Computern sondern werden zunehmend von natürlicher Sprache und von Gesten ergänzt, um eine noch intuitivere Bedienbarkeit zu ermöglichen. Zukünftige Roboter werden aber noch viel weiter gehen: Um menschliche Mimik verstehen und sogar nachbilden zu können wurde in Bielefeld der ausdrucksstarke Roboterkopf Flobi entwickelt. Mit Flobis Hilfe wird untersucht, wie man

Noch ein wenig comichaft: Der an der Universität Bielefeld entwickelte Roboterkopf Flobi dient den Wissenschaftlern zur Erforschung von Mimik und emotionalen Ausdrücken in der MenschMaschine Interaktion.

Emotionen darstellen kann, um die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine noch natürlicher zu gestalten. Zum Beispiel wird getestet, wie Erwachsene und Kinder auf den Roboter reagieren. In einem gemeinsamen Projekt mit dem Deutschen Luft- und Raumfahrt Zentrum (DLR) wird außerdem simuliert, wie sich Flobi als Motivator einsetzen lässt, um Astronauten an ihre Übungen zu erinnern. Für eine natürliche Interaktion zwischen Mensch und Maschine benötigen künstliche Systeme die Fähigkeit, ähnlich wie ihre menschlichen Gegenüber Aufmerksamkeit auf etwas zu lenken und so Wichtiges von Unwichtigem zu trennen. Sie müssen situationsabhängig den Kontext

Ideen und Produkte für den humanen Arbeitsplatz seit mehr als 20 Jahren

von Sprache und Handlungen verstehen. Sie müssen selbständig lernen können, um sich Weltwissen anzueignen – etwa wie eine Flasche geöffnet oder ein Brot mit Butter bestrichen wird. Um diese Tätigkeiten dann auch wirklich ausüben zu können, benötigen Roboter schließlich Bewegungsintelligenz. Wie greifen wir? Wie legen wir etwas ab? Alltagsbewegungen sind meist komplexe Handlungen, die Maschinen erst detailliert lernen müssen. Der menschlich aussehende Roboter-Butler ist sicher das begeisternde Sinnbild für eine immer intelligenter werdende Technik, gleichwohl aber noch ferne Zukunftsmusik. Interaktive intelligente Systeme sind allerdings als Weiterentwick-

lung für viele heute schon selbstverständliche Geräte und werden in den nächsten Jahren zunehmend Einzug in unseren Alltag erhalten. Sie befreien uns aus einer Rolle als Bediener von Technik und können dazu beitragen, daß wir bis ins hohe Alter ein selbstbestimmtes Leben führen können. Zusammengefasst als „Assistenzsysteme“ werden sie im Haushalt die Bedienbarkeit zum Beispiel von Küchengeräten vereinfachen, oder in der „intelligenten Wohnung“ beim Energiesparen helfen. In Autos bieten kognitive Technologien höhere Sicherheit und können dabei helfen, Verkehrsströme besser zu organisieren. Im Gesundheitswesen werden neue Therapiemöglichkeiten – zum Beispiel für Schlaganfallpatienten – eröffnet, und die Übernahme von Reinigungstätigkeiten schafft Entlastung für das Pflegepersonal. Um in der Gestaltung der Zukunft international konkurrenzfähig zu bleiben, investieren auch Bund und Länder große Summen in die Hightech-Forschung in Bielefeld. Neben der Exzellenzinitiative, in der der Exzellenzcluster Kognitive Interaktionstechnologie im Rahmen der zweiten Phase für weitere fünf Jahre gefördert wird, sind die Bielefelder WissenschaftlerInnen auch an Projekten des Spitzenclusters „it’s OWL“ beteiligt. Überdies entsteht an der Universität Bielefeld zurzeit ein neues Forschungsgebäude mit einer innovativen Laborlandschaft. Damit in Bielefeld noch mehr Zukunft Wirklichkeit wird.

HumanTec GmbH

Die HumanTec GmbH bietet seit 1992 eine gelungene Kombination aus technischem Großhandel und Planungsbüro an. „Der Schwerpunkt lag von Anfang an auf dem Schallschutz“, erklärt Josef Kirberich, geschäftsführender Gesellschafter des in Leopoldshöhe ansässigen Unternehmens. „Erklärtes Ziel ist die Schaffung humaner Arbeitsplätze. Lärm schädigt erwiesenermaßen die Gesundheit. Wir entwickeln Lösungen, die den Menschen vor diesen Einflüssen schützen.“

Lebensmittelindustrie

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Als eines der führenden Distributionsunternehmen im Stahl- und Metallhandel verfügt Klöckner- Stahl- und Metallhandel über ein vielschichtiges Vollsortiment an qualitativ hochwertigen Produkten, die global eingekauft, lokal gelagert, individuell angearbeitet und auf Wunsch just-in-time geliefert werden. Kunden profitieren vom Know-how und den

Vorteilen, die das Unternehmen als Tochter von Klöckner & Co SE, dem größten produzentenunabhängigen Stahl- und Metalldistributeur im Gesamtmarkt Europa und Amerika weitergeben kann. In breiten Produktsortiment verweist Klöckner auf eine besondere Expertise für doppelt testierte warmgefertigte, nahtlose Stahlrohre nach EN 10297/10210 sowie Qualitäts-, Edelbau- und Blankstähle in vielen Güten und Ausführungen. Das Anwednungsspektrum reicht vom abnahmepflichtigen Maschinen- und Anlagenbau über den Agrar- und Landmaschinenbau, und die zerspanende Industrie (Drehereien, Fräsereien) bis zur Baumaschinenbranche (zum Beispiel Kranbau) und dem Schiffbau. www.kloeckner-stahl-undmetallhandel.de

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Für das Abdecken und Schützen hochempfindlicher Oberflächen bietet Max Steier mit Steierform 87-80136 eine transluzente PE-Folie in Sonder- und Standardabmessungen an, sei es als Stanzzuschnitt mit klebefreier, farblich markierter Grifflasche oder als vorgeschnittene Rollenware für großflächige Aufgabenstellungen. Aufgrund der Teildurchsichtigkeit ist eine passgenaue Aufbringung, auch in schwer zugänglichen Abklebebereichen, möglich. Die Kombination aus PE-Folie und Acrylatklebstoff, mit einer Gesamtdicke von 110 Mirometer, stellt eine widerstandsfähige und steife, ebenso gut haftende und von vielen Substraten rückstandsfrei entfernbare Materialqualität dar. Auch bei Lackieranwendungen bietet Steierform 87-80136 bereits von Haus aus eine gute Lackannahme, die durch Oberflächenvorbehandlungen noch verbessert werden kann. Bemusterungen. www.steier.de

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Erstmalig wird vom StraschuElektro-Vertrieb der neue Online-Shop für die Kabelverlegesysteme von BAKS vorgestellt. Unter www. straschu-baks.de können zukünftig Kabel- und Gitterrinnen, Kabelleitern, Weitspannsysteme bis zu zwölf Meter, Schwerlastsysteme für Außenmontage, Unterflurund Brüstungskanäle sowie unterschiedlichste Trag- und Montageelemente bestellt werden. Alle Artikelgruppen sind übersichtlich gegliedert, die Bedienerführung und der Bestellvorgang sind einfach und komfortabel. Weiterhin präsentiert das Unternehmen LED-Beleuchtung für zwei verschiedene Einsatzgebiete. So stellt das Unternehmen LED-Industriebeleuchtung von Lobs.LED in Kombination mit einem attraktiven Leasingmodell vor. Herkömmliche mit konventionellen Vorschaltgeräten ausgerüstete Leuchten können einfach mit LED-Röhren bestückt werden. www.straschu-baks.de

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Die Hälfte sparen Norgren, Anbieter in der pneumatischen Antriebs- und Fluidtechnik, stellt in Halle 20 verschiedene Lösungen zur Effizienzsteigerung im Maschinenbau vor. Mit den gewichtsoptimierten Zylindern der IVAC-Serie (Integrated Valve Actuator Control) können, verglichen zu herkömmliche Technologien, bis zu 50 Prozent Energiekosten eingespart werden. Die Zylinder integrieren Haupt- und Pilotventile, Magnetschalter und Geschwindigkeitsregulierung in einer Einheit. Verschlauchungen und Verbindungselemente zwischen Zylinder und Ventil werden damit überflüssig, auf das Befüllen der nicht mehr notwendigen energiezehrenden Verbindungen kann so verzichtet werden. Der doppeltwirkende Pneumatikzylinder mit

Der Hersteller als Dienstleister verschiedenen Ventilfunktionen entspricht in seinen Abmessungen der ISO 15552 und lässt sich servicefreundlich und problemlos mit Standardbefestigungselementen in vorhandene Anlagen integrieren. Installations- Logistikund Betriebskosten können so erheblich reduziert werden. Vorgestellt werden die Zylindervarianten Cleanline und Industrial sowie die neue IVAC App. Weitere Schwerpunkte sind kundenspezifische Lösungen, Sicherheitstechnik und funktionale Sicherheit nach DIN EN ISO 13849. Unter dem Stichwort „Engineering Advantage“ zeigt Norgren darüber hinaus an einem repräsentativen Querschnitt an Komponenten, wie durch Steigerung von Produktionseffizienz und Leistungsfähigkeit sowie Senkung des Energieverbrauchs Mehrwert geschaffen werden kann. www. herion-systemtechnik.de

Umfassende Dienstleistungen gehören bei Dreckshage neben der breiten Produktpalette zum Service. Seit 2005 zählen auch Halbzeuge aus technischen Kunststoffen zum umfangreichen Werkstoffprogramm. Auf die steigende Nachfrage nach komplexen und anspruchsvollen Bauteilen hat das Unternehmen mit dem Aufbau einer Fertigung reagiert. Ein Maschinenpark mit sechsachsigen Dreh-Fräszentren und fünfachsigen Fräszentren erlauben die Herstellung anspruchsvoller Bau-

teile aus technischen Kunststoffen ab Stückzahl eins. Im Rahmen von Qualitätssicherungssystemen ist es

immer mehr erforderlich, die Rückverfolgbarkeit einzelner Bauteile zu gewährleisten. www.dreckshage.de

Joysticks für den Kran Der Kranhersteller Abus Kransysteme präsentiert das Funksteuerungssystem AbuRemote. Anders als die meisten kabellosen Systeme, die von Kranherstellern angeboten werden, ist AbuRemote kein reines Zukaufteil sondern eine Kombination aus Eigenentwicklung und Komponenten von erfahrenen Funkherstellern. Das System ist in zwei Versionen geplant: Neben

der Handsender-Variante, die einhändig gehalten und bedient werden kann, ist eine komfortablere Meisterschalter-Version erhältlich. Mit zwei oder optional drei Joysticks können hier Krane

mit Zusatzeinrichtungen wie Greifern oder Zangen bedient werden. Bei einem Kran mit zwei Hubwerken können die Katzen unabhängig voneinander verfahren und heben bzw. senken. Ebenfalls entfällt bei der AbuRemote ein sonst häufig benötigtes Ersatzteil: Der Sender wird mit Standard-Akkus im Format AA (Mignon) betrieben. www.abus-kransysteme.de

Staustrecken sind das Salz in der Suppe Der Präsentationsschwerpunkt von Pietig Lagertechnik liegt in diesem Jahr im Bereich der Stückgut- und Palettenfördertechnik. Im besonderen Ausstellungsfokus stehen hier die jeweils angetriebenen, staudrucklosen Paletten- und Stückgutförderer für Kartonagen und Normbehälter im Reversierbetrieb. Das Highlight der ausgestellten Fördertechnik bildet die neu entwickelte Magnetkupplung, die im Rol-

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lenkörper der Tragrolle eingebaut ist und dadurch keinen weiteren Platz im Förderer bedarf. Der Nachlauf der ausgekoppelten Tragrollen kann je nach Stellplatzgröße und Gewicht durch weitere Magnetkupplungen abgebremst werden. Die Vorteile dieser neuen Technik liegen auf der Hand: Optimierung des Staplerverkehrs innerhalb beziehungsweise zwischen den einzelnen Produktionsstationen;

Platzersparnis bei der Zu- und Abfuhrtechnik von Stückgütern zwischen Lager, Kommissionierung und Bereitstellung im Versand; Verbesserung der Ökonomie durch Ausnutzung

der Fördertechnik im Stellplatzbereich zur Beschickung von Maschinen und Anlagen. Die vielfältigen Einsatzgebiete ergeben sich bei Staustrecken innerhalb der Förderstrecken zum Beisiel vor Verpackungsmaschinen, Produktionsanlagen sowie Zu- und Abführungen aus Ver- und Entlade-Bereichen. In einer modernen Distributionsanlage sind Stauförderstrecken nicht wegzudenken.

Sie sind das „Salz in der Suppe“, um Auf- und Abgabefrequenzen im Bereich der Fördertechnik auszujonglieren. Ebenfalls gehören die Verbindungselemente wie zum Beispiel Drehstationen, Quertransportwagen, Eckumsetzer und Heber in Kombination mit Bühnenanlagen und Hochregallägern zum umfangreichen Produktportfolio der Pietig Lagertechnik. www.pietig-lagertechnik.de


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Da geht ein Licht auf: Von HL zu LED

Dank technischer Neuerungen kann heute der Energieverbrauch in Unternehmen um bis zu 30 Prozent reduziert werden. Allein im Beleuchtungsbereich sind Energieeinsparungen bis zu 80 Prozent möglich. „Im Laufe der Jahre hat sich unser Geschäft sehr verändert“, so der geschäftsführende Gesellschafter Jan Schmitz. „Wir sind längst nicht mehr nur ein Elektrogroßhändler, der Leuchtmittel, Kabel und Schalter verkauft. Heute ist unsere Branche viel komplexer geworden. Zum einen erfordert unser Sortiment mit mehr als 30.000 Produkten ein umfangreiches Knowhow unserer Mitarbeiter. Zum anderen haben wir besondere Dienstleistungsangebote entwickelt, um den wachsenden Anforderungen unserer Kunden noch besser gerecht zu werden.“ Dazu gehören intelligente Beschaffungs- und Logistikkonzepte ebenso wie Fachberatungen zur Nutzung regenerativer Energien.

Co2ntrol-Fachberater Stephan Winter: „Ein aktuelles Thema sind beispielsweise die Quecksilberdampfleuchten, kurz HQL-Leuchten. Laut EUVerordnung sind sie ab 2015 verboten“, so der staatlich geprüfte Elektrotechniker. Viele Industrieunternehmen sind heute noch mit HQL-Leuchten ausgestattet. „In großen, besonders hohen Hallen oder bei der Straßenbeleuchtung sind sie noch häufig im Einsatz, da sie eine hohe Lichtausbeute haben“, erklärt Winter und fügt ergänzend hin zu, „aber die HQL-Lampen sind auch stark quecksilberbelastet, weisen lange Einschaltverzögerungen auf und verbrauchen extrem viel Strom.“ Eine Energie- und Umwelt schonende Alternative bietet die LED-Technik, sofern die Gegebenheiten passen. Unter optimalen Bedingungen lassen sich durch eine Umrüstung auf LED bis zu 40 Prozent der Energiekosten einsparen. www.hardy-schmitz.de

Mit Laser

Ein neuer Ansatz

Laserschweißen ist präzise, und wirtschaftlich. StecoSystem-Technik nutzt es zum Verschweißen von Medizinprodukten aus Titan. Zusätzlich ist der Dienstleister für den Werkzeug- und Formenbau, Messtechnik sowie Medizintechnik tätig. Bis hin zu großen Werkstücken (max. 1,5 Tonnen) kann Verbindungs- und Auftragsschweißen durchgeführt werden. www.steco.de

Kompakt 2012

Hard Coating fit für Food Groschopp in Viersen entwickelt, produziert und vertreibt Antriebslösungen für die Investitionsgüterindustrie. Die Lebensmittel verarbeitende Industrie zeichnet sich durch hohe Ansprüche an Hygiene und den häufigen Einsatz teils aggressiver Substanzen aus. Daher ist in diesem Einsatzbereich neben der Materialauswahl auch eine glatte Oberfläche der Motor- und Getriebegehäuse interessant, die leicht zu reinigen sein muss und keine Angriffsfläche für Ablagerungen bieten

darf. Die nötige Korrosionsbeständigkeit wird, im Falle einer Verwendung von Aluminium-Legierungen, über eine Beschichtung nach dem Hart-Coat-Verfahren der AHC Oberflächentechnik GmbH sichergestellt. Die Schicht bildet sich durch anodische Oxidation in einem

gekühlten Säureelektrolyten, indem sich der AluminiumGrundwerkstoff an seiner Oberfläche in Aluminiumoxid umwandelt. Dabei wächst die Oxidschicht zu gleichen Teilen nach innen und nach außen, wodurch eine definierte Maßänderung des Bauteils entsteht. Besonders erwähnenswert ist der sehr gute, auf atomaren Bindekräften beruhende Verbund mit dem Grundmaterial, aus dem die Schicht entstanden ist. www.groschopp.de, www.ahc-surface.com

Automatische Messpunkterkennung Innovatives Merkmal der neuen Maschinenschwingungsmesser der Serie VM2x. ist die automatische Messstellendetektion über einen im Sensorboden integrierten Kontakt zum Auslesen der in den Messpunkten gespeicherten digitalen Kennungen. Somit lassen sich die gemessenen Daten einem bestimmten Punkt einer Maschine zuordnen, was die Arbeit mit Messrouten bei einer groß-

en Zahl zu überwachender Messpunkte vereinfacht. Der Trendverlauf der Messgröße wird im Gerät grafisch angezeigt. Neben der Messung von Schwingbeschleunigung, -geschwindigkeit und -weg misst das VM25 auch den Wälzlagerzustand nach der K(t)-Methode. Weiterhin hat das VM25 Sensoren zur berührungslosen Drehzahl- und Temperaturmessung. www.mmf.de

Halle 20, Stand D 2.2

RK Rose+Krieger bietet eine neue Baugröße und neue Features der RK DuoLine-Familie sowie die Hubsäule RK PowerLift XL. Zu sehen sind die neue zahnriemengetriebene Lineareinheit RK DuoLine Z 60, sowie die neuartige mitlaufende Spindelunterstützung. Letztere verhindert das unerwünschte Aufschwingen der Spindel bei hohen Drehzahlen. www.rk-rose-krieger.com

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Anzeige Kompakt 2012 – Ausstellerverzeichnis Aussteller

Halle Stand

A a.p. microelectronic 20 H21 AALCO Metall Zweigniederlassung der AMARI Metall GmbH 20 H28 abas system GmbH 20 C26 ABB Stotz-Kontakt GmbH 20 D38 ABUS Kransysteme GmbH 20 H7 Adept Technology GmbH 20 G44 AFATAC s.r.l. 20 G34 AFMI verspanende Industrie 20 F37 AHC Oberflächentechnik 20 H24 AIRTEC Pneumatic GmbH 20 A10 ALMIG Kompressoren 20 A26 AMF Andreas Maier 20 H30 APC Aqua Power Cut 20 F10.1 AR Walzen GmbH 20 B19 arvato Systems Technologies 20 C38 ASA Schalttechnik GmbH 20 D17 Astron 20 C34 ATEK Antriebstechnik Willy Glapiak GmbH 20 B24 ATL Anlagentechnik Luhden 20 C36 ATS Aparatura Techniczna Slask Sp. z o.o. 20 C36 Fr. Aussieker Metallverarbeitung 20 B52

B B & R Industrie-Elektronik 20 A20 Balluff GmbH 20 Baltic Metalltechnik GmbH 20 Barteldrees CAD Competence Center 20 Baumüller Nürnberg GmbH 20 BCT Technology AG 20 Beckhoff Automation GmbH 20 Dirk Becklönne - Maschinenbau Schweißfachbetrieb 20 Belu GmbH 20 Bernstein AG 20 Bertrandt Services GmbH 20 BETEX GmbH 20 Stiftung Bethel proWerk 20 Betron Control Systems 20 BISONtec GmbH 20 Bluhm Systeme GmbH 20 Bohnenkamp Elektrotechnik 20 Bosch Rexroth AG 20 Bouman Maschinefabriek 20

C39 B42

20 20 20 20

H8.2 E21 C34 B43 F8.4 E35 D23 C8 F38 D33 A25 F10.4 F24.3 B33 A23 C40

20 20 20

B30 F11.4 B20

20 20 20 20 20

C40 H27 H29 H26 E42

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G9.2 F24.6 Info3 C17

D D&W Sondermaschinenund Vorrichtungsbau GmbH 20 Dalmec GmbH 20 Damm & Johanning 20 DATRONIK ROLF DACHS 20 Demandt GmbH Stahlund Maschinenbau 20 Dewit Industrial Sensors b. v. 20 Diakonie Stiftung Salem gGmbH Diakonische Werkstätten Minden 20 Industrievertretung Dieckröger 20 dkon systeme GmbH 20

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Halle Stand 20

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A29 B9 F4

20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20 20

D9 Info9 G12.2 H27 G2 B30 H27 C34 A35 B24 F4 D2.2 C13 A2

Dr. Fritz Faulhaber 20 FAUSER AG 20 Feinhals GmbH 20 FERCHAU Engineering GmbH 20 Ferrocontrol Steuerungssysteme 20 Ferrum Edelstahlhärterei 20 Festo AG & Co. KG 21 Findeis GmbH Kunststoffe 20 Finder GmbH 20 Heinrich Fip GmbH & Co. KG 20 Flaco Geräte GmbH 20 KAY FORGE Vertriebskommunikation 21 FOSchleiftechnik GmbH 20 Fraunhofer IPT - Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik 21 FREISE GmbH 20

F29 B23 C31 C27

E E.ON Westfalen Weser Energie-Service GmbH ebm-papst Mulfingen Eckhard Oertel - LFG EFAFLEX Tor- und Sicherheitssysteme Effizienz-Agentur NRW Elektro-Anlagen-Technik EAT elektron-spelle elitra gmbH ELTPLAN-Vetriebs GmbH Emsland GmbH Endler & Kumpf Energie Impuls OWL e.V. ENGEL Elektroantriebe GmbH EN-Tec GmbH EPRO GmbH ErgoPack Deutschland GmbH ERIKS NordWest GmbH

F C7 E45 D36 E14

C CA Brill GmbH Brunel GmbH BZT Maschinenbau GmbH CAE Engineering und Service Caleg Schrankund Gehäusebau Cellro BV COBUS ConCept GmbH Conmatix Engineering Solutions GmbH connedata GmbH CONTACT Software GmbH Contelec AG CPS Consulting CREAPRODI Schulte-Wieking GmbH Crouzet GmbH CSB Gleitlager GmbH customX GmbH

Aussteller Döco GmbH & Co. KG Döpke Metallwaren und Ladenbedarf GmbH Draht + Stahl GmbH August Dreckshage Heinz Dreeskornfeld Dreyer GmbH Druckmanufaktur Neu Promotion UG

B42 C2 C23 A37 H8.3 H26

D19 C44 F8.2

C28 D43 B20 D27 B30 C35 H6 A13 F31 B14 C43

G GBS Europe Group GCI Ges. für computergestützte Informationsverarbeitung mbH gds AG GEM Gesellschaft für Einkauf und Materialwirtschaft mbH GeMe Mesker GmbH GERMAN ITALIAN NETWORK Gesellschaft für Wirtschaftsund Technologieförderung GFC AntriebsSysteme GmbH GLA-WEL GmbH GMT Gummi-Metall-Technik Goldigga Industrievertretungen e. K. Grau- und Metallguss GmbH Gebr. Grohmann Trading Großmann & Stühmeier Grützner GmbH GUSS-RING Vertriebs-KG

20

G34

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H34b H9.1

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D44 H10.3 G34

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B42 E20 H8.4 D37

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H10.1 B48 A15 H1 H32 C44

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F9.1 H20

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A21 B36 D21

H H.O.F. Alutec HABA Plattenservice GmbH Handke Industrietechnik Handels-GmbH HANNING & KAHL Harmonic Drive AG Härterei Hauck GmbH Werk Werther HARTING Applied Technologies

Aussteller

Halle Stand

Hausmann + Haensgen GmbH & Co. KG Antriebstechnik 20 Häwa GmbH & Co. KG 20 Hawo Beheer B.V. 20 Universität Paderborn Heinz Nixdorf Institut 21 Hemabo Kunststofftechnik 20 Herforder ElektromotorenWerke GmbH & Co. KG 20 Herikon BV 20 Hermia Ltd 20 Hero Oberflächentechnik 20 Hitachi Drives & Automation 20 Hittech Group BV 20 HIV-Hoffmann GmbH 20 HIWIN GmbH 20 HLM Elektronik GmbH 20 HMR RAUTEC GmbH 20 Hochschule Osnabrück 20 Hochschule OstwestfalenLippe /OWL Racing Team 21 Hochschule OstwestfalenLippe - Institut Industrial IT 21 Holland Hydraulics B.V. 20 Heinrich Höner 20 HumanTec GmbH 20

G40 D12 G11.4 B14 B26 C14 H10.2 E42 Info2 A24 H11.1 E22 F23 D17 D23 G11.2 A1 B14 H9.2 G9.1 D2.4

I IBHsoftec Gesellschaft für Automatisierungstechnik 20 Icotek GmbH 20 Idee-al-Metall GmbH 20 IEF Werner GmbH 20 IF Engineering GmbH 20 IGAS Ingenieurgesellschaft für Automatisierung- und Steuerungstechnik mbH 20 IGS Ing. - Ges. Prof. Stannek 20 igus GmbH 20 Ilme GmbH 20 Imhülsen-Zeit ISUGUS Vertriebszentrum Nord 20 Indunorm Bewegungstechnik 20 INFRA-ANTRIEBE Hans Nelk 20 Ingenieurbüro I-Z GmbH 20 IRINOX S.p.A. 20 Ismet AG 20 item Industrietechnik GmbH 20 it‘s OWL-Intelligente Technische Systeme OstWestfalenLippe 21 ITT Control Technologies 20

E44 D31 F4 G32 B2

F1 H29 A8 B30 B16 F40 B24 Info4 C44 B30 B12 B14 G24.2

J J. D. Theile GmbH & Co. KG Janz Tec AG Jokisch GmbH jurgschat Geschäftsprozess Optimierung

20 20 21

C44 B31 A3

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B33

Kahmann & Ellerbrock 20 Kania & Edinger GmbH 20 KEB Antriebstechnik; Karl E. Brinkmann GmbH 20 Kesselhut Schaltanlagen 20 Bernhard Kirchhoff Metallverarbeitung 20 Kleymann GmbH 20 Anton Klocke Antriebstechnik 20 Klöckner Stahl- und Metallhandel GmbH, Zweigniederlassung Osnabrück 20 KMT-Vogt GmbH & Co. KG 20 Heinz Knust GmbH 20 Kothes! Technische Kommunikation 20 Kreie Industriebeschichtungen 20 KTR Kupplungstechnik GmbH 20 KTS Kettentechnik GmbH 20 Kuhlmann GmbH & Co. KG 20

D5 A17

H23

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Hugo Lahme GmbH LAMMERS ESB GmbH Clemens Lammers GmbH

Halle Stand 20 20 20 20 20 20

F9.2 F4 F4 E4 H26 B30

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H11.3 G8 A16

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C42 A11 H27 Info1

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G43

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C17 B40 A1 B24 C9 Info10 G9.4 H41 F4

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G28

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H9.4 G42 C43 D26 E25

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F11.1

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D16 Info8

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E42 F11.2 F27 B21 B22 G50

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E6 B8

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H26 G38 G10.2 G24.1 H35

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F10.3 C15

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Info11 F8.3 F4 G39 F4

M Mahr GmbH Alois Maibaum Metallbearbeitung GmbH Manfred Weber Metra Meßund Frequenztechnik in Radebeul e.K. Marschall GmbH & Co. KG Matthias Wetzel INDUSTRIEBESCHRIFTUNGEN GmbH Maxon Motor GmbH Mayr GmbH & Co. KG Medacom MEMA-Netzwerk Mensch und Maschine Systemhaus GmbH Mensch und Maschine At Work GmbH Metal Work Deutschland industrie-bedarf Meyer KG Minimotor s.r.l. Mitsubishi Electric Europe B.V. MKV Consult Modellbau Nachtigall GmbH Wilhelm Modersohn MÖRZ GmbH MSF - Vathauer Antriebstechnik GmbH & Co. KG M-Soft Organisationsberatung GmbH Wilhelm Herm. Müller Müller Maschinentechnik Murrplastik Systemtechnik Murtfeldt Kunststoffe MVK GmbH & Co. KG Blechund Metallverarbeitung MVS Metallvertriebsund Service GmbH myconsult GmbH

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K

F3 D23 F31 H27 C18

B50 G24.1 E17 D35 A5 G4 B22 C16

L 20

Aussteller

Laumann GmbH & Co. KG LaVision BioTec GmbH LCP-LASER-CUT-PROCESSING Lenze SE Leue-Sensorics GmbH Licatec GmbH LIDU Maschinenbau Lienenbrügger GmbH LINAK GmbH LINEARTECHNIK KORB Lingemann Stahlgroßhandel GmbH seit 1896 LinMot - NTI AG LOTSE GmbH Lübbecker Werkstätten LÜNTECH GmbH Erodiertechnik

20 20 20

B48 G12.3 G12.3

Nanol Technologies Netzwerk GMA Neuenhauser Maschinenbau NEUGART GmbH Industriebedarf Niemann-Laes Nölle + Nordhorn GmbH NORD DRIVESYSTEMSGetriebebau NORD Norgren GmbH Novotechnik Messwertaufnehmer OHG NSK Deutschland NTF Korfhage Maschinenbau NTF-Aalborg A/S NTN SNR

O Obermeyer Maschinenbau OPEN MIND Technologies AG OptimierungsHaus Wolfgang Klare OptiTime GmbH & Co. KG ORIENTAL MOTOR (EUROPA) Östling Markiersysteme OTEC Präzisionsfinish GmbH


Anzeige Ausstellerverzeichnis — Aussteller Ottemeier Werkzeug- und Maschinentechnik GmbH

Halle Stand 20

A22

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D11 B6 F24.1 B18 E15 B13

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D15 A6 G43 F46

20 20

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R+R Maschinenbau GmbH 20 Räder-Vogel GmbH & Co. KG 20 RAKO-Technik GmbH 20 Ralf Schwammkrug GmbH 20 Ratio-Cut Lineartechnik 20 REFA Regionalverband Ostwestfalen-Lippe 20 Remmers Baustofftechnik 20 RENNER GmbH Kompressoren 20 renntronic GmbH 20 ReproZentrum Rosenberger 20 Rittal GmbH & Co. KG 20 RMIG GmbH 20 Robotunits GmbH 20 Roland Bräuer Außenwirtschaftsberatung & Marketingservice 20 RK Rose + Krieger GmbH 20 Rüter Lasertechnik 20

E31 D29 C41 D15 E34

P Parker Hannifin GmbH Patlite Europe GmbH Peters Maschinenbau Phoenix PHD GmbH Piening GmbH Pietig Lagertechnik GmbH Zerspanungstechnologie Poggengerd GmbH POLIGRAT GmbH PreciTec GmbH ProDEKon Blechtechnik Projekt Elektrik Automatisierungstechnik GmbH PV Technik GmbH

R

Aussteller

Halle Stand

STODT straschu ElektroVertriebs-GmbH Josef Strohmeier GmbH Heidrun Stubbe GmbH Systec Elektronik und Software GmbH

20

F11.3

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E26 G38 F10.2

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H5

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E42 B22 G10.3 C8 E40 A13

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F31 H34a E21 B37 D6 H36

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B41 B14

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B14 B22

20 20 20 20

H26 D34 F39 H11.2

Wachendorff Automation 20 Wachendorff Prozesstechnik 20 Wachstumsregion Hansalinie 20 Herbert Waldmann GmbH 20 Wapice 20 Warweg Eloxal GmbH 20 WEDDERHOFF IT GmbH 20 Wendt Maschinenbau 20 Werthenbach Hydraulik Antriebstechnik GmbH 20 Weymann Technik GmbH 20 Wieneke Anlagenbau und Verfahrenstechnik GmbH 20 Wind Energy Network Rostock e.V. 20 Netzwerk WINDWEST 20 H27 WirtschaftsService Bad Salzuflen 20 Wirtschaftsförderung Stadt Lemgo 20 Stadt Gütersloh 20 Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vorpommern mbH 20 WITTENSTEIN alpha GmbH 20 Wöhner GmbH & Co. KG 20 WOLFF Steuerungstechnik 20 Wollschläger 20 Alfred Woltering 20 WSW 3/4/5 Energie GmbH 20 WSW Energie & Wasser AG 20 WWU Münster - Institut für Anlagen und Systemtechnologien 21

G35 G35 G9.3 C29 E42 D2.1 B35 H8.1

T Tampere Trade Fairs TEC 7 Deutschland Technik Team GmbH technopart CAx Systeme ThyssenKrupp Schulte GmbH TIEMANN Schutz-Systeme Nadine Tölke Handel & Distribution e.K. SILTEC A/S Werksvertretung Toptube Rohrbearbeitung TP Blau GmbH Tramec-Getriebe GmbH Treston GmbH Dr. Erich Tretter GmbH & Co.

F4 E28 D24

S S.K.M Informatik GmbH 20 C7 SATECH GmbH 20 C44 Savonia University of Applied Sciences 20 E42 Schade GmbH 20 D2.3 Schaper Steuerungstechnik 20 C1 Schilder Warweg GmbH 20 D2.1 Schlemmer GmbH 20 B30 Hardy Schmitz 20 F24.4 Scholpp Montagetechnik 20 B42 Daniel Schrauben GmbH 20 G31 SCHUBS GmbH 20 C37 Schürmann & Weber Schaltanlagen GmbH 20 B38 Schwarzer GmbH 20 D41 Oskar Schwenk 20 Info7 ScMI - Scenario Management International AG 21 B14 Sensopart Industriesensorik 20 E37 SEVA-tec GmbH 20 G10.1 SEW-Eurodrive 20 E2 SICK Vertriebs-GmbH 20 C12 SideStep Business Solutions eKfm 20 A39 Siemens AG 20 D1 SIT Antriebselemente GmbH 20 G48 sl-systems GmbH & Co. KG 20 A37 Solidpro GmbH 20 C4 Sommer-automatic 20 B27 Sonepar Deutschland / Region West GmbH 20 D10 SR-TEC Systems Engineering 20 Info5 Stadtwerke Bielefeld GmbH 20 A28 Stahlkontor GmbH 20 C42 Stanzwerk Oberscheden 20 C44 steco-system-technik 20 Info6 MAX STEIER GmbH & Co. KG 20 F32 Johann Steinbeck 20 E47 Stephenson Gobin Transmission 20 B1 STG-BEIKIRCH Industrieelektronik + Sicherheitstechnik 20 G2 STIMA Stieler Maschinenbau 20 F44 STÖBER ANTRIEBSTECHNIK 20 E10 STOCAD print-layout 20 H21

Joachim Uhing KG UNITY AG Universität Bielefeld CoR-Lab Research Institute Universität Bielefeld - Institut für Wissenschafts- und Technikforschung Universität Paderborn Fachgebiet LEA UVEX Arbeitsschutz GmbH

Als regionaler Schmierstofflieferant sind wir eng mit der Region verbunden und vertreiben Schmierstoffe aus Leidenschaft! Neben unserer Palette hochwertiger Markenprodukte ist die Kompetenz unserer Fachleute sowie unser zuverlässiger Lieferservice und die gewissenhafte Betreuung unserer Kunden der wichtigste Faktor. Wir bieten:

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W

C30 G11.1 F7 B42

E39 E39 E39 B42 H2 B30 F33 H33 F8.1 E32 E32

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Y Yaskawa Europe GmbH YASKAWA Europe GmbH Yello Netcom GmbH

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Z Z-Tech Solutions B.V.

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Anzeige Personal ist Zukunft —

Kompakt 2012

Positive Personalpolitik Personalmanagement im Mittelstand am Beispiel eines Preisträgers: HORA Für Personalverantwortliche ist es längst Gewissheit: Schon bald wird der anhaltende Geburtenrückgang den Fachkräftemangel verschärfen. Umso wichtiger erscheint es da, sich bei Zeiten um nachrückende die Generationen zu bemühen. Das Unternehmen HORA aus Schloß Holte-Stukenbrock wurde im letzten Jahr für seine auf den Wandel zugeschnittene Personalpolitik mit dem OWL MaschinenbauAward ausgezeichnet. „Über die Herausforderungen der Zukunft muss ich mir heute Gedanken machen“, sagt Professor Dr. Dieter Dresselhaus, Geschäftsführender Gesellschafter der Holter Regelarmaturen GmbH & Co. KG. „Langfristige Ansätze sind bei HORA nicht nur bei der Produktentwicklung oder Kundenbetreuung wichtig, sondern vor allem in der Personalpolitik. Darum investieren wir weit überdurchschnittlich in unsere Aus- und Weiterbil-

dung.“ Um in der Region das Ausbildungsangebot bekannt zu machen, arbeitet HORA mit Schulen und Hochschulen in der Umgebung zusammen – und setzt so auf eine frühzeitige menschliche Vernetzung in der Region OWL. Egal ob Industriekaufleute, Mechatroniker oder Maschinenbauingenieure: Sie alle profitieren von einer Ausbildung mit höchster Praxisnähe. Diejenigen, die mit HORA ein duales, kombiniertes oder kooperatives Studium beginnen wollen, dürfen sich frei für eine Hochschule ihrer Wahl entscheiden. Jeder Studierende überlegt gemeinsam mit dem Fachvorgesetzten und der Personalentwicklung, wel-

cher Studiengang und Studienort das Beste für ihn ist. HORA will sich seinen Nachwuchs an Fachkräften durch ein breites Angebot selbst schaffen. 54 Auszubildende und Studierende lernen derzeit bei dem Familienbetrieb und sorgen für eine außergewöhnlich hohe Ausbildungsquote von fast 20 Prozent. Das duale Studium bietet HORA bereits seit neun Jahren in den Bereichen Mechatronik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen, Betriebswirtschaftslehre und Logistik an. Geschäftsführer Dresselhaus: „Die Studierenden werden früh mit dem Unternehmen vernetzt. In Blockphasen lernen die Männer und Frauen Theorie und Praxis und bekommen vom Unternehmen einen monatlichen Betrag gezahlt. „Wir sehen das als langfristige Investition in die Zukunft“, so Dresselhaus.Die Initiative OWL Maschinenbau

hat aber nicht nur das Ausbildungsprogramm des mittelständischen Unternehmens ausgezeichnet, sondern das Gesamtkonzept zur Mitarbeiterförderung. Dies bezieht bei HORA alle Beschäftigten mit ein. Mit Teilzeitmodellen für Mütter, Väter und angehende Rentner reagiert das Unternehmen auf den demographischen Wandel. Flexible Arbeitszeitmodelle und eine familienfreundliche

Impressum WEKA BUSINESS MEDIEN GmbH Havelstr. 9, 64295 Darmstadt info@weka-businessmedien.de www.weka-businessmedien.de Redaktion Petra Born (Chefredakteurin) pborn@weka-businessmedien.de Bernd Wassmann (Stellvertr. Chefredakteur) bwassmann@weka-businessmedien.de Verkauf Robert Horn rhorn@weka-businessmedien.de Verlagsbüro Michael Schneider Belzweg 9, 33739 Bielefeld

Personalpolitik unterstützen die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Zufriedene Mitarbeiter sind dem Unternehmen sehr wichtig, denn nur mit ihnen lassen sich die Unternehmensziele erreichen. „Teambildung ist uns wichtig – und das generationenübergreifend. Dazu veranstalten wir regelmäßig Aktionen. “, erklärt Nicole Vegelahn, verantwortlich für die Personalentwicklung bei HORA.

Ihre Ansprechpartnerin: Silvia Jungeblut s.jungeblut@gs-media-service.de Tel. 05206 3995, Fax 05206 3957 Layout: Reinhard Foerster (verantwortlich) Vertrieb: Walter Menzel wmenzel@weka-businessmedien.de Geschäftsführer: Erich Kögler, Wolfgang Materna, Kurt Skupin Alleinige Gesellschafterin der WEKA BUSINESS MEDIEN GmbH ist die WEKA Holding GmbH & Co. KG, Kissing, vertreten durch die Komplementärin, die WEKA Holding Beteiligungs GmbH.

Innovativ aus Tradition Die straschu Gruppe zählt zu den führenden Anbietern elektrotechnischer und elektronischer Komponenten. Wir beschäftigen zurzeit 350 qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die straschu Elektro-Vertriebs-GmbH berät und beliefert seit über 100 Jahren die Industrie und den Schaltanlagenbau mit einem umfangreichen Sortiment und Dienstleistungen. Im Zuge der Erweiterung unseres Verkaufsgebietes für Wir sind auf Wachstumskurs und suchen jeweils für die die Regionen NRW/Rheinland-Pfalz und Baden-Würt- Gebiete Bremen, Hamburg und Niedersachsen Sie als temberg/Bayern suchen wir jeweils einen

Produktspezialisten (m/w) Vertriebsmitarbeiter (m/w) für Kabelverlegesysteme im Außendienst

mit elektrotechnischen Kenntnissen

Ihre Aufgaben • Produkteinführung von Kabelverlegesystemen • Neukundenakquisition

Ihre Aufgaben • Betreuung und Beratung des vorhandenen Kundenstamms • Gewinnung von Neukunden • Anfragen- und Angebotsbearbeitung in Zusammenarbeit mit unserem Innendienst

Ihr Profil • Ausbildung zum Techniker Elektrotechnik/ Maschinenbau • Vertriebserfahrung • Verkaufstalent mit Freude am Kundenkontakt • Zielorientierter, eigenverantwortlicher und teamorientierter Arbeitsstil

Ihr Profil • Kaufmännische oder gewerblich-technische Ausbildung • Kenntnisse im Bereich Elektrotechnik • Erfahrung im Außendienst • Verkaufstalent mit Freude am Kundenkontakt • Klare Zielorientierung, Verhandlungsgeschick und Abschlusssicherheit

Wenn Sie in unserem erfolgreichen Team mitarbeiten möchten, dann richten Sie bitte Ihre schriftliche Bewerbung – gern auch per E-Mail – an die straschu Holding GmbH, Kennwort: 2012-FMB-EV, Frau Meike Daneke, Mackenstedter Str. 11, 28816 Stuhr, personal@straschu.de

www.aktion-korrekter-unternehmer.de – Wir machen mit, Sie auch? FMB Kompakt 2012 |

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Anzeige Kompakt 2012 — Personal ist Zukunft

Begleitung für die Mentees Mentoring: Maschinenbau-Studentinnen beginnen bei Gildemeister die berufliche Laufbahn mit fachlicher Unterstützung Qualifizierte Frauen für die MINT-Berufe Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie gewinnen, ihre berufliche Laufbahn fördern und sie langfristig an Betriebe binden – das sind die Ziele des neuen Mentoring-Programms der „Kompetenzwerkstatt MINT-Frauen in OWL“. Die Maschinenbau-Studentinnen Jennifer Weber und Katharina Krull der Gildemeister Drehmaschinen GmbH gehören zum ersten Jahrgang des Pilotprojekts.

U

m den Übergang von Studium zu Beruf zu erleichtern, werden die angehenden Absolventinnen seit April dieses Jahres von Mentoren begleitet. „Wir unterstützen die Mentees bei ihrer persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung“, erklärt die Mentorin Antje Kunkies, Mitarbeiterin der Personalabteilung bei der Gildemeister Aktiengesellschaft. Auch Christian Halm, Konstruktions- und Entwicklungsleiter bei der Gildemeister Drehmaschinen GmbH, und Dirk Lübking, zuständig für die Entwicklung der Horizontal Drehmaschinen, begleiten die beiden Nachwuchskräfte. Zum Beispiel mit regelmäßigen Gesprächen über den Studienverlauf, mögliche Spezialisierungen, den beruflichen Einstieg und die persönliche und fachliche Entwicklung der Mentees. Zudem belegen die Mentees Seminare zur beruflichen Weiterentwicklung und tauschen sich mit den anderen 33 Teilnehmerinnen des ersten MINT-

Mentoring-Jahrgangs Ostwestfalen-Lippe aus.

in

Kräfte für die Region Das Projekt ist bis Mai 2014 angelegt und fördert Studen-

tinnen der sogenannten MINTFächer Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technologie. Künftige Fachkräfte sollen so für die Region gewonnen werden. Denn insbesondere in den technischen Fächern ist der Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs hoch: Bis zum Jahr 2020 scheiden nach Angaben der „Initiative für Beschäftigung OWL“ bis zu 59.000 MINT-Akademiker altersbedingt aus ihrem Beruf aus, zudem werden jährlich bis zu 52.000 zusätzliche MINT-Absolventen gebraucht. Der Frauenanteil liegt aktuell nur bei 22 Prozent.

Auch Weber hat mit ihrer Entscheidung für ein Maschinenbau-Studium zunächst Verwunderung ausgelöst: „Meine Freundinnen hatten wenig Verständnis für meine Studienwahl“, erinnert sie sich. „Viele dachten, Maschinenbau ist sehr schwer.“ Ihr duales Bachelor of Engineering-Studium hat die 24Jährige bei der Gildemeister Drehmaschinen GmbH und an der Fachhochschule Bielefeld erfolgreich abgeschlossen. Im Herbst dieses Jahres beginnt für Weber ihr Masterstudium mit dem Schwerpunkt „Konstruktion und Entwicklung“. Auch Krull hat sich nach ihrer

Ausbildung zur Technischen Zeichnerin für ein duales Maschinenbau-Studium an der Fachhochschule Osnabrück entschieden. „Ich hatte den Wunsch, die gelernten Inhalte aus der Ausbildung zu erweitern und zu vertiefen“, begründet die ebenfalls 24Jährige ihre Studienwahl. Beide bringt die Unterstützung durch das MINT-MentoringProgramm voran. „Ich weiß jetzt genauer, was später im Beruf auf mich zukommt“, sagt Weber. Auch Krull betont: „Die erfahrenen Mentoren helfen mir, mich auf berufliche Situationen besser vorzubereiten.“ Nadja Söller

Gute Aussichten: Jennifer Weber und Katharina Krull nehmen an dem MINT-Mentoring-Programm zur beruflichen Weiterentwicklung teil.

P.S.: Haben Sie schon unsere neue Homepage gesehen?

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06. - 08. NOVEMBER 2013 Seien Sie auch im kommenden Jahr in Bad Salzuflen wieder mit dabei. Aussteller können bereits jetzt einen Stand für 2013 buchen.

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FMB Kompakt 2012

FMB Kompakt 2012  

Die offizielle Zeitung der FMB – Zuliefermesse Maschinenbau. 07. bis 09. November 2012 in Bad Salzuflen

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