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düsseldorfer

handwerk

Das offizielle Magazin der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf

Foto: Paul Esser

AUSGABE 1 | 2019

LUST AUF HANDWERK

1. Ausbildungsmesse des Düsseldorfer Handwerks

Närrische Handwerker

3. Handwerkersitzung ein grandioser Erfolg

Elektromobilität

NRW erweitert Förderprogramme


Brummen ist einfach. Weil die Sparkassen den Motor unserer Wirtschaft am Laufen halten. i ndsďŹ nanz Mittelsta

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EDITORIAL | handwerk

EDITORIAL

Angesichts eines zunehmenden Bewerberschwundes für eine handwerkliche Ausbildung waren in den letzten Jahren die Innungen der Kreishandwerkerschaft zur frühzeitigen Nachwuchsgewinnung alljährlich aktiv unter anderem auf der Messe „Berufe live“ in Düsseldorf präsent. Da die „Berufe live“ ab diesem Jahr nunmehr ihren festen Standort in Köln hat, ist eine Teilnahme für Düsseldorfer Betriebe weitgehend unattraktiv geworden. Daher haben die Innungen der Kreishandwerkerschaft und die Kommunale Koordinierung der Landeshauptstadt Düsseldorf eine eigene Ausbildungsmesse aus der Taufe gehoben: #LustAufHandwerk. Dank weitreichender Unterstützung durch das Schulverwaltungsamt waren uns schon hohe Anmeldezahlen aus den Schulen mitgeteilt worden. Nach intensiver Vorbereitung war die Resonanz am Messetag dann hervorragend. Daher hatten wir kurzfristig beschlossen, den Bericht Ihnen zeitnah zu übermitteln und dafür den Redaktionsschluss etwas herauszuschieben. Mehr dazu auf den Seiten 8 und 9. Wenn Sie diese Ausgabe in Händen halten, werden die beiden Umweltspuren in Düsseldorf schon Realität sein. Nun sollen wir ein Jahr lang begutachten können, dass Autofahrer die neuen Staus umfahren oder die Geduld für ein langsameres Vorankommen aufbringen oder schlichtweg nicht mehr ihr Geld zum Einkaufen in Düsseldorf ausgeben wollen. Das nennt sich dann Evaluationsphase, obgleich doch der einfache Verstand diese Rückschlüsse schon vorher hätte ziehen können. Natürlich sinkt in einer Straße mit einer annähernden Halbierung des Verkehrs auch die Emissionsbelastung an dieser Stelle, aber in der Gesamtsumme werden die Emissionen steigen.

Dazu meinen wir: Nachhaltig geht anders! Wir fragen uns, warum macht die Landeshauptstadt Düsseldorf den dritten Schritt ohne zuvor als erstes den ÖPNV - insbesondere aus dem und in das Umland - entsprechend leistungsfähiger zu machen und zum zweiten an den Stadtgrenzen oder auch schon weiter im Umland mit den jeweiligen Gemeinden Park & Ride-Plätze für einen einfachen Umstieg zu schaffen?! Weitere Informationen zu den Umweltspuren, aber auch zu den Fördermöglichkeiten falls Sie überlegen zukünftig elektrisch mobil zu werden, finden Sie auf den Seiten 22 und 23. Natürlich wollen Handwerker mobil bleiben um schnell und pünktlich zu ihren Kunden zu gelangen. Leider fehlt bereits in manchen Betrieben die nötige Manpower hierfür. Daher bilden viele Betriebe alljährlich junge Menschen aus, damit unter anderem auch die Handwerksfahrzeuge wieder von Baustelle A zu Baustelle B gelangen können. Viele Lehrlinge können nun ihre Kollegen tatkräftig unterstützen - die Berichte über die Lossprechungen in verschiedenen Gewerken lesen Sie im Innenteil ab Seite 12. Neben allen ernsten Themen gibt es im 1. Quartal auch unsere (mittlerweile schon) traditionelle Handwerkersitzung. In diesem Jahr haben wir uns vergrößert und konnten nunmehr im großen Rahmen mit vielen jecken Handwerkern, deren Angehörigen und Gästen gemeinsam eine tolle Sitzung feiern. Wir haben fast ausnahmslos nur positive Resonanz erfahren. Wer diesmal nicht dabei war, hat am 24.01.2020 die nächste Chance! Bericht und Fotoimpressionen auf den Seiten 10 und 11. Wenn für einige Mitmenschen mit dem Osterfest auch ihre persönliche Fastenzeit ihr Ende findet, freut man sich auch wieder auf zuvor entbehrte Genüsse. Aber auch für diejenigen, die nicht gefastet haben, berichten wir ab Seite 42, wo man sich in Düsseldorf mit Schwerpunkt auf französischer Küche wohlfühlen kann wie in (Klein-) Paris. Viel Vergnügen! 3


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Rechtsabteilung

Beendigung von Ausbildungsverhältnissen

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1. Ausbildungsmesse des Düsseldorfer Handwerks

Närrische Handwerker

3. Handwerkersitzung ein grandioser Erfolg

Inhalt AUSGABE 1 | 2019

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8 #LUSTAUFHANDWERK

18 Sattler und Raumausstatter Staffelübergabe im Ashley‘s Garden

RECHTSABTEILUNG Beendigung von Ausbildungsverhältnissen Urteil: Renovierungen gelten als Malerarbeiten Vorsicht vor falschen Datenschützern KH & INNUNGEN 1. Ausbildungsmesse des Düsseldorfer Handwerks Närrische Handwerker Lossprechung Elektro-Innung Lossprechung der Boots- und Schiffbauer

6 7 7

8 10 12 14


Gebäudereiniger

Großzügige Spende an die Armenküche

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Drei-Scheiben-Haus Stilikone von Anfang an

Doppeljubiläum

Kälte- und Klimatechnik-Innung und IKKE feierten

BrasserieStadthaus

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Lossprechung SHK Lossprechung Stahl und Metall Lossprechung Zahntechniker Sattler- und Raumausstatter: Staffelübergabe Gebäudereiniger: Spende an die Armenküche Umweltspuren in Düsseldorf NRW erweitert Förderprogramme für Elektromobilität Parken: Stadt erhöht Gebühren IKK classic senkt Zusatzbeitrag zum 1. Mai 2019 6

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Die Speisekarte spricht französisch

15 16 17 18 20 22 23 25 2

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Kälte- und Klimatechniktechnik und IKKE feierten Düsseldorfer Schreiner im Nepal Ehrungen und Jubiläen Neue Mitglieder / Jubiläen

28 30 32 34

AUSZEIT Drei-Scheiben-Haus Brasserie-Stadthaus Impressum / Ausblick

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handwerk | RECHTSABTEILUNG

RECHTSABTEILUNG Die Rechtsabteilung informiert Beendigung von Ausbildungsverhältnissen Leider kommt es immer wieder vor, dass Ausbildungsverhältnisse vorzeitig beendet werden müssen. Insbesondere für den Ausbildungsbetrieb ist es jedoch häufig sehr schwierig sich von seinem Lehrling vor dem regulären Ende des Ausbildungsverhältnisses zu trennen.

unentschuldigtem Fehlen im Betrieb eine Abmahnung aus, um im Wiederholungsfall zu kündigen. Bei geringeren Verstößen, wie z.B. Zuspätkommen oder keiner regelmäßigen Vorlage des Berichtshefts, müssen drei oder noch mehr Abmahnungen ausgesprochen werden um dann kündigen zu können. Zu beDie einfachste Möglichkeit ein Lehrverhält- rücksichtigen ist außerdem die Fortdauer des nis zu beenden besteht für beide Seiten in der Ausbildungsverhältnisses. Probezeit. In diesem Zeitraum kann das Ausbildungsverhältnis von beiden Seiten ohne An- Das heißt, ein Lehrling kann im ersten Lehrgabe eines Grundes fristlos gekündigt werden. jahr leichter gekündigt werden als wenn er Nach dem Berufsbildungsgesetz können die sich kurz vor der Gesellenprüfung befindet. Sie Ausbildungsparteien eine Probezeit von einem sollten daher von Anfang an Pflichtverletzunbis vier Monate vereinbaren. In dem Ausbil- gen mit schriftlichen Abmahnungen belegen, dungsvertrag ist der entsprechende Zeitraum um dem Lehrling zu zeigen, dass er sich nuneinzutragen. mehr im Arbeitsleben befindet. Dadurch leiten Sie auch rechtzeitig Schritte ein um das AusAls Ausbildungsbetrieb sollten Sie unbedingt bildungsverhältnis gegebenenfalls aus wichtidarauf achten, die maximale Probezeit von vier gem Grund kündigen zu können. Monaten in dem Ausbildungsvertrag einzutragen. Eine Verlängerung der Probezeit ist nur Nur bei schwerwiegenden Pflichtverletzungen, ausnahmsweise möglich, wenn der Lehrling die das Vertrauensverhältnis zwischen Lehrwährend der Probezeit für einen längeren Zeit- ling und Ausbilder beseitigen, ist eine Kündiraum erkrankt war und deshalb nicht ausge- gung auch ohne Abmahnung zulässig, wie z.B. bildet werden konnte. bei Diebstahl, Tätlichkeiten oder Beleidigungen. Gerade bei einer fristlosen Kündigung eiNach Ablauf der Probezeit können beide Par- nes Lehrlings sollten Sie sich vorher arbeitsteien das Ausbildungsverhältnis fristlos aus rechtlichen Rat bei der Rechtsabteilung der wichtigem Grund kündigen. Die Rechtspre- Kreishandwerkerschaft einholen. Eine fristlochung legt hierbei an die Voraussetzungen für se Kündigung muss zwingend schriftlich erfoleinen wichtigen Grund sehr strenge Anforde- gen und den Kündigungsgrund benennen. rungen an. Fehlverhalten des Lehrlings rechtfertigt eine fristlose Kündigung in der Regel Nur der Lehrling kann außerdem nach Ablauf nur, wenn er vorher einschlägig abgemahnt der Probezeit eine fristgemäße Kündigung auswurde. sprechen, wenn er die Berufsausbildung aufgeben will oder sich für einen anderen AusbilDie Frage, wie oft ein Lehrling abgemahnt dungsberuf entscheidet. Die Kündigungsfrist werden muss, bevor der Ausbildungsbetrieb beträgt dann vier Wochen. Es ist jedoch auch kündigen kann, hängt von der Schwere des dem Lehrling nicht gestattet, das AusbildungsFehlverhaltens ab. So reicht zum Beispiel bei verhältnis zu kündigen um in einem anderen Bei Fragen zu diesen Themen können Sie sich an die Rechtsabteilung der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf wenden unter (0211) 36 70 7-15 oder torsten.spengler@kh-duesseldorf.de. Für Mitgliedsbetriebe ist die Rechtsberatung und Rechtsvertretung vor den Arbeitsgerichten kostenfrei.

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RECHTSABTEILUNG | handwerk

Betrieb die gleiche Ausbildung fortzusetzen. Während des Ausbildungsverhältnisses besteht ansonsten noch die Möglichkeit, den Ausbildungsvertrag durch einen Aufhebungsvertrag im gegenseitigen Einvernehmen aufzuheben und dadurch die Ausbildung zu beenden. Das Beendigungsdatum können dabei die Parteien selbst festlegen. Auch für den Aufhebungsvertrag ist Schriftform vorgeschrieben. Sofern das Ausbildungsverhältnis nicht gekündigt wird und die Parteien auch keinen Aufhebungsvertrag vereinbart haben, endet das Ausbildungsverhältnis automatisch mit Beendigung der Gesellenprüfung. Sollte der

Lehrling jedoch die Gesellenprüfung nicht bestanden haben, hat er einen Anspruch auf Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses bis zum nächsten Termin der Wiederholungsprüfung. Sollte er auch diese nicht bestehen, kann er eine weitere Verlängerung bis zur nächsten Wiederholungsprüfung verlangen, allerdings maximal bis zu einem Zeitraum von einem Jahr seit er zum ersten Mal durchgefallen war. Den Verlängerungsanspruch muss der Lehrling spätestens bis eine Woche nach Ablauf des im Ausbildungsvertrag festgelegten Endes der Ausbildungszeit stellen.

Urteil: „Renovierungsarbeiten gelten als Malerarbeiten“ Die Werbung mit unerlaubter Handwerksausübung stellt eine Ordnungswidrigkeit nach dem Gesetz zur Ermittlung der Schwarzarbeit dar. Darüber hinaus ist eine derartige Werbung auch wettbewerbswidrig nach dem Gesetz gegen Unlauteren Wettbewerb und kann mit einer Abmahnung geahndet werden. Die Innungen und Kreishandwerkerschaften sind berechtigt entsprechende Abmahnungen auszusprechen. Die Innung Rhein-Mainz hat erfolgreich einen Betrieb verklagt, der Malerarbeiten ausführte, obwohl keine Eintragung in der Handwerksrolle vorlag. Der Betrieb hatte den Begriff „Malerarbeiten“ durch „Renovierungsarbeiten“ in seiner Werbung ersetzt. Das Landgericht Mainz, Aktenzeichen 1 HKO 36/18 folgte der Begründung der Innung, wonach Schönheitsreparaturen im Mietrecht bei

Auszug stets als „Renovierungsarbeiten“ deklariert und damit ausschließlich Malerarbeiten beschrieben werden. „Renovierungsarbeiten“ sind demzufolge klar dem Maler- und Lackierer-Handwerk zuzuordnen und demnach auch abmahnfähig. Betriebe, die mit „Renovierungsarbeiten“ werben und bei denen der Anschein besteht, dass keine Eintragung als Malerbetrieb vorliegt, können vom Ansatz her abgemahnt werden. Wenn Sie entsprechende Werbung in unerlaubter Handwerksausübung sehen, können Sie dies der Kreishandwerkerschaft melden. Die Kreishandwerkerschaft Düsseldorf wird diesen Vorgang dem zuständigen Ordnungsamt melden mit der Aufforderung ein Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen diese Firma durchzuführen. Darüber hinaus werden wir ggf. auch Abmahnungen aussprechen.

Vorsicht vor falschen Datenschützern: Abzocke mit der DSGVO Betrugsmasche unter dem Deckmantel des Datenschutzes: Derzeit versucht eine ominöse „Datenschutzauskunft-Zentrale“ unter Berufung auf die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) mit teuren Abonnements in die Falle zu locken. Per Fax werden die Unternehmen mit einem auf den ersten Blick offiziell anmutenden Schreiben kontaktiert. Darin werden diese aufgefordert, sich an einer „Erfassung Gewerbebetriebe zum Basisdatenschutz nach EU-DSGVO“ zu beteiligen. Zur Erfüllung der „gesetzlichen Pflichten“ solle man ein beigefügtes Formular ausfüllen und innerhalb von wenigen Tagen per Fax an eine 00800-Nummer aus der Schweiz oder eine Postanschrift in Oranienburg versenden.

In dem Formular wird dann behauptet, dass nur vollständige und aktuelle Firmen- und Betriebsdaten die Einhaltung des Datenschutzes gewährleisten. Im Rahmen eines Textblocks mit weiteren ebenso rechtlich falschen Informationen wird dann versteckt, dass man mit dem Auftrag ein „Leistungspaket Datenschutz“ erwerbe, das Muster und Formulare enthalte. Hierfür muss der Leichtgläubige bei einer verbindlichen Laufzeit von drei Jahren jährlich einen Betrag von 498 Euro zuzüglich Umsatzsteuer zahlen. Sollten Sie als Betrieb ein solches oder ähnliches Schreiben erhalten, sollten Sie dieses einfach ignorieren und keinesfalls antworten! Im Zweifelsfalle kontaktieren Sie die Rechtsabteilung Ihrer Kreishandwerkerschaftei.

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handwerk | KH & INNUNGEN

KH & INNUNGEN 1. Ausbildungsmesse des Düsseldorfer Handwerks „Lust auf Handwerk – Ausbildung mit Zukunft in Düsseldorf“

Erstmals fand die von der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf organisierte Ausbildungsmesse „Lust auf Handwerk – Ausbildung mit Zukunft in Düsseldorf“ am Freitag, 5. April 2019, auf dem Gelände des Zentrums für Berufsorientierung und Übergänge an der Vennhauser Allee 167 von 09:00 bis 17:00 Uhr statt. 18 Innungen informierten auf ihren Messeständen über die Ausbildungsberufe und Karrieremöglichkeiten in ihrem Gewerk und im Düsseldorfer Handwerk. Darüber hinaus waren auf der Messe auch die Handwerkskammer, die Agentur für Arbeit und die IKK classic mit eigenen Informationsständen vertreten. Die 21 Aussteller zeigten viele Aktionen aus dem Handwerk und präsentierten die unterschiedlichen Handwerke mit zahlreichen Mitmachaktivitäten. Die Straßenbauer waren mit schweren Baufahrzeugen vor Ort. Im Schulhof wurde ein As8

phaltfertiger als Tieflader aufgestellt. Darüber hinaus konnten die interessierten Schüler einen Mobilbagger und Abrollkipper bestaunen. Die Geräte wurden vor Ort in Aktion gezeigt und konnte sogar teilweise von den Schülern bedient werden. Verschiedene Gewerke präsentierten mit vielen Mitmachaktionen ihr Berufsfeld: Es wurde gehobelt, gehämmert, Herzen aus Rohren gebogen und gelötet, Glas geklebt Satellitentechnik ausprobiert, Brillen zusammengesetzt, die eigene Schwindelfreiheit mit Hilfe einer VR-Brille getestet, ein virtueller Schweißautomat bedient und vieles mehr. Alle Innungen haben sich mit viel Engagement und Aufwand den interessierten Schülern präsentiert. Die Ausstellung wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Schulverwaltungsamt der Stadt Düsseldorf und der Kommunalen Koordinierungsstelle Düsseldorf durchgeführt. Diese hatte Schülerinnen und Schüler der 8., 9. und


10. Klassen aus allen Düsseldorfer Schulen eingeladen. Mit 1.500 Besuchern war die Messe ein voller Erfolg, so dass alle Aussteller sehr zufrieden waren. Dies lag auch daran, dass ein Großteil der Schüler sehr interessiert war und die Aussteller viele interessante Gespräche mit Schülern führen konnten. Die Vielfalt und Attraktivität der Ausbildungsmöglichkeiten im Düsseldorfer Handwerk konnten auf anschauliche Weise den Schülern vermittelt werden.

nischen Post, der Westdeutschen Zeitung und in Antenne Düsseldorf. Sicherlich hat die Anwesenheit des städtischen Schuldezernenten, Stadtdirektor Burkhard Hintzsche, auch mit zur Medienresonanz beigetragen. Zusammen mit Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide machte er nach dem gemeinsamen Pressegespräch einen Rundgang über die verschiedenen handwerklichen Stationen. Hintzsche war nach mehr als zwei Stunden absolut begeistert von der Vielfalt der Berufe und auch den praktischen Mitmach-Angeboten auf der Messe.

Die Ausbildungsmesse fand auch ein sehr gutes Medienecho. So war der WDR mit einem Kamerateam mehrere Stunden vor Ort anwesend. Darüber hinaus gab es Berichte über die Ausbildungsmesse auch in der Rhei-

Nach Beendigung des anstrengenden Messetages waren sich alle an der Organisation Beteiligten einig, dass diese Ausbildungsmesse sehr erfolgreich war und daher im nächsten Jahr wiederholt werden wird.

Fotos: Paul Esser 9


handwerk | KH & INNUNGEN

Närrische Handwerker

Fotos: Sabine Hanna

3. Handwerkersitzung ein grandioser Erfolg

Die Prinzengarde der Stadt Köln zu Gast auf der Düsseldorfer Handwerkersitzung

In dieser Session hat das Düsseldorfer Handwerk richtig aufgedreht. Nunmehr im großen Radschlägersaal der Rheinterrasse mit fast 800 Gästen und einem furiosen Programm mit zahlreichen Höhepunkten: Die Düsseldorfer Handwerkersitzung hat sich als herausragendes Ereignis im rheinischen Karneval etabliert. Ein fünfeinhalbstündiges Nonstop-Programm mit vielen bekannten Künstlern und lauter bunt kostümierten Gästen - unter ihnen Gesundheitsdezernent Prof. Dr. Andreas MeyerFalcke, Handwerkskammerpräsident Andreas Ehlert und Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide - verhalfen der dritten Veranstaltung in Folge am 22. Februar 2019 im ausverkauften Radschlägersaal zu einem grandiosen Erfolg. Die Organisation der Sitzung lag wie in den Vorjahren im eingespielten Team aus den beiden renommierten Karnevalsgesellschaften Düsseldorfer Spiesratze e.V. 1911 und der Tonnengarde Niederkassel 1887 e.V. sowie der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf als Kooperationspartner. Bevor es richtig los ging hatte die Tonnengarde unmittelbar vor der Handwerkersitzung im benachbarten Rheingoldsaal der Rheinterrasse zum Jubiläumsempfang gebeten. Oberbürgermeister Thomas Geisel und CC-Präsident Michael Laumen gratulierten zum 12 x 11. Geburtstag und skizzierten die Entwicklung von 10

einem kleinen linksrheinischen Karnevalsverein zu einer „der größten und bedeutsamsten Karnevalsgesellschaften in Düsseldorf“, so Laumen wörtlich. Daran anschließend begann die Handwerkersitzung unter der Leitung der beiden Sitzungspräsidenten, Oberpolier Dennis Klusmeier (Spiesratze) und Karl Hans Danzeglocke (Tonnengarde). Zunächst sorgte die Prinzengarde Köln für einen furiosen Auftakt. Die mehr als 100 Gardisten aus der Domstadt gratulierten damit vor allem der befreundeten Tonnengarde zum närrischen 12 x 11-jährigen Jubiläum und präsentierten unter anderem zu Ehren des Tonnenbauernpaares Dino Conti Mica und Anna Lederer ihren „Mariechentanz“. Willi und Ernst, Ne Knallkopp und Wolfgang Trepper bestritten den humorigen Teil des Programms und sorgten für viele Lachsalven. Für beste Stimmung und Feierlaune sorgten Druckluft, De Fetzer und die Räuber als musikalische Highlights des Abends. Auch die KG Regenbogen verbreitete wieder sprühende Fröhlichkeit mit ihrem Auftritt. Ihr Präsident Andreas Mauska bedankte sich bei Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide und Hauptgeschäftsführer Lutz Denken für die Erlaubnis die Cafeteria des Bernhard-Klever-Hauses für die Auftrittsproben der Gesellschaft regelmäßig nutzen zu dürfen mit der Überreichung der


KH & INNUNGEN |

Sessionsorden. Dafür durften dann aber beide Herren auch direkt im Anschluss in der Choreo auf der Bühne mitwirken. Die Herzen der Zuschauer eroberten die beiden Tanzgarden der Tonnengarde. Hierbei zeigte insbesondere die Kindertanzgarde, dass es nicht an talentiertem Nachwuchs mangelt. Den absoluten tänzerischen Höhepunkt bildete aber der Auftritt der Palm Beach Girls, die erst nach mehreren Zugaben mit stürmischem Beifall verabschiedet wurden. Präsident Danzeglocke war von den atemberaubenden Tanzdarbietungen restlos begeistert: „Ihr wart phantastisch!“

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Den Schlusspunkt der Mega-Party bestritt die Prinzengarde Blau-Weiss. Sie begleitete Venetia Sabine, die ohne den erkrankten Prinz Martin I. die Repräsentationspflichten sehr souverän meisterte. Nach ihrer espritreichen Rede überreichte sie eine Reihe von Prinzenpaarorden an Ehrengäste und Organisatoren des Abends. Der Termin der 4. Düsseldorfer Handwerkersitzung steht bereits fest: Am 24. Januar 2020 wird wieder im Radschlägersaal gefeiert. Verbindliche Kartenreservierungen können ab sofort unter karten@kh-duesseldorf.de entgegengenommen werden.

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Lossprechung Elektro-Innung „Künstliche Intelligenz bietet ein riesiges Potential“

Obermeister Kai Hofmann mit seiner Stellvertreterin Maike Herrmann, seinem Stellvertreter Branco Gemmer und „Pepper“ (v.l.n.r)

Exzellente berufliche Perspektiven bescheinigte die Elektro-Innung Düsseldorf den 109 Auszubildenden, die im Rahmen des 45. Innungsfestes von ihren Lehrlingspflichten freigesprochen wurden. Vor rund 580 Gästen im Radschlägersaal der Rheinterrasse Düsseldorf – unter ihnen Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide, Bürgermeister Friedrich Conzen und Stadtdirektor Burkhard Hintzsche – betonte Obermeister Kai Hofmann, dass der Erwerb des Gesellenbriefes die Möglichkeit eröffne, Altes zu erhalten, Neues zu erschaffen und Innovatives zu planen. „Wir können nur an euch appellieren, in diesem Beruf weiter zu machen!“, sagte Hofmann direkt an die Hauptpersonen des Abends gerichtet. Im Dialog mit den beiden stellvertretenden Obermeistern, Maike Herrmann und Branco Gemmer, sowie dem humanoiden Roboter „Pepper“ wies Hofmann darauf hin, dass

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das Elektrohandwerk mit seinen zahlreichen Fachrichtungen eine Vielzahl zukunftsträchtiger Jobs biete. Die drei Spitzenvertreter der Elektro-Innung unterstrichen dabei die Bedeutung der Weiterbildung bis hin zum Meisterbrief, der auch die Möglichkeit eröffne, bestehende Betriebe, die keinen familiären Nachfolger haben, zu übernehmen. Die Zukunftssicherheit des Elektrohandwerks unterstrich der erste Gastredner des Abends: Dirk Giersiepen. Der Chef der Firma Gira, des renommierten Herstellers modernster Elektrotechnik aus Radevormwald, erinnerte in seiner Rede auch an seine eigene Jugendzeit und skizzierte die vielen technischen Errungenschaften, die das Leben und Wohnen heutzutage komfortabler, sicherer und energieeffizienter machen. Giersiepen wies darauf hin, dass


diese Neuerungen auf allen gesellschaftlichen Ebenen zu finden seien und von ausgebildeten Fachkräften installiert und gewartet werden müssen. Insofern sei diese neue Technik in gewisser Weise ein Motor des Elektrohandwerks. „Und sie, die neuen Gesellinnen und Gesellen, sind ein wichtiger Teil der Zukunft“, sagte Giersiepen. Dass gerade die Künstliche Intelligenz (KI) ein riesiges Potential für das Elektrohandwerk bietet, unterstrich Thomas Jarzombek in seinem Grußwort. Danach soll KI in den kommenden fünf Jahren 32 Milliarden Euro zusätzliche Bruttowertschöpfung schaffen. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und IT-Experte berief sich dabei auf Angaben des Zentralverbands des Deutschen Handwerks. Jarzombek bescheinigte der KI ein stärkeres Wachstum als der Dampfmaschine oder der IT-Technik und ermunterte gerade den klein- und mittelständischen Betrieben, aus dieser Chance etwas zu machen. Den neuen Gesellen riet Jarzombek, ihren eigenen Weg zu gehen, lebenslanges Lernen einzuplanen und sich eine Tätigkeit zu suchen, die Freude bereitet: „Folgen sie ihrem

Potential, schaffen sie etwas, für die Innovationskraft Deutschlands!“ Nach einem zweieinhalbstündigen Unterhaltungsprogramm mit teils atemberaubenden und verblüffenden Akrobatik- und Showacts von Twin Spin, Dennis Demmin, Take Two, Pellegrini und Toke Reimann sowie der Band „Gravity & Family“ schlug dann die große Stunde für die 109 ehemaligen Auszubildenden. Aus der Hand von Obermeister Hofmann durften sie ihre Gesellenbriefe entgegennehmen. Ganz besonders viel Applaus und je einen wertvollen Einkaufsgutschein ernteten die drei Jahresbesten Sommer 2018 und Winter 2018/2019. Ausgezeichnet wurden in der Fachrichtung Energie- und Gebäudetechnik Fjodor Göttmann, Ausbildungsbetrieb Bauer Elektroanlagen West GmbH & Co. KG in Düsseldorf, in der Fachrichtung Informations- und Telekommunikationstechnik Samuel Klaus (Ingenieur Kuss Gesamtelektrik GmbH, Soest) und in der Fachrichtung Maschinen- und Antriebstechnik Mike Schönenberg (Wilde GmbH, Hennef). Auch an die ausbildenden Betriebe ging jeweils eine Ehrenurkunde.

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Lossprechung der Boots- und Schiffbauer Erfolgreich auf der 50. Ausgabe der Leitmesse „boot“

Die aktuellen Auszubildenden aus den Betrieben der Boots- und Schiffbauer-Innung Nordrhein-Westfalen zeigten auf dem Messestand auf der „boot 2019“ wieder ein breitgefächertes Leistungsspektrum der nautischen Branche auf. Außerdem wurden fünf Lehrlinge nach erfolgreicher Prüfung traditionell während der Messe in den Gesellenstand erhoben. Die Herstellung und der Ausbau von Booten und Yachten, die Anfertigung von Modellen und das ganze technische Business des Boots- und Yachtservice: Breit wie selten zu sehen fächerten die Boots- und Schiffbauer-Innung NRW und das Duisburger „Schiffer-Berufskolleg Rhein“ (SBKR) das aktuelle Leistungsspektrum des ältesten Handwerksberufs auf der 50. Messe „boot“ in Düsseldorf auf. Auf der Gemeinschaftsfläche ließen ausstellende Unternehmen und Bootsbau-Lehrlinge im 2. Ausbildungsjahr die Besucherscharen bei den handwerklichen Auf- und Ausbauarbeiten an Yachten in einer „Schau-Werft“ über die Schulter schauen. Das Messepublikum konnte die Fertigung und den Einbau einer Kajüte auf einer in Holzbauweise konstruierten Yacht; den Bau einer Decksform für eine Modell-Segelyacht aus faserverstärktem Kunststoff und das Finish an einer restaurierten Mälar 22-Segeljolle verfolgen. Außerdem entstanden an den MesseTagen sogenannte Halbmodelle traditioneller Segelyachten. Ausbilder, Auszubildende und die Werft-Inhaber hatten darüber hinaus alle Hände voll zu tun, das Interesse vor allem vie14

ler jüngerer Gäste an den nautischen Ausbildungsberufen zu bedienen. Während der Messe findet traditionell im Kongresscenter auch immer die Frühjahrsinnungsversammlung der Boots- und Schiffbauer NRW statt. Bei den Nachwahlen wurde Marcus Rogozinski als Obermeister neu gewählt. Der Vorstand wurde wieder komplettiert mit der Wahl von Christopher Funger. Höhepunkt der Teilnahme der Innung an der weltgrößten Wassersportmesse war die öffentliche Freisprechung der erfolgreichen Prüflinge in den Ausbildungsberufen des Boots- und Schiffbaus. Im Rahmen eines Grußwortes gratulierten der Direktor der „boot“ Petros Michelidakis, der zugleich die Wichtigkeit des handwerklichen Bootsbaus für das Gesamtbild der Messe hervorhob, und Bürgermeister Volker Mosblech, der die Glückwünsche der Stadt Duisburg, dem Sitz des Schiffer-Berufskollegs Rhein, überbrachte. Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide und der neugewählte Obermeister Marcus Rogozinski konnten dann gemeinsam die Prüfungsabsolventen in den Gesellenstand erheben: Anselm Duvenhorst aus dem Ausbildungsbetrieb Yachtbau Willi Brune, Erftstadt, Maximilian Gräb (Bootswerft Gerhard Bicker GmbH, Ahlen-Dolberg), Samuel Herzog (Gade Bootsbau-Kunststofftechnik GmbH, Aachen), Maximilian Liessem (Lux-Werft und Schifffahrt GmbH, Niederkassel) und Julian Eiermanns (Wassersport Udo Eichhofer, Rheinberg).


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Lossprechung SHK Obermeister Eschrich machte die Azubi-Rechnung auf

Traditionell an einem Sonntag werden die frischgebackenen Gesellen aus den beiden zurückliegenden Prüfungen, Sommer und Winter, bei der Innung Sanitär Heizung Klima Düsseldorf feierlich losgesprochen. So konnte Obermeister Hans-Werner Eschrich am Vormittag des 24. März 2019 in den Räumlichkeiten der Handwerkskammer insgesamt 51 ehemalige Auszubildende wie auch deren Angehörige, deren Ausbilder und Handwerksmeister aus den Betrieben und dem BZD, deren Lehrer vom Franz-Jürgens-Berufskolleg und eine Reihe von Ehrengästen begrüßen. Obermeister Eschrich machte folgende Rechnung auf: Eine Regelausbildung von 3,5 Jahren entspräche etwa 775 Ausbildungstagen, davon entfielen rund 200 Tage auf den Berufsschulunterricht und 60 Tage auf die Kurse im BZD, hinzu käme natürlich der zustehende Urlaub und ggf. noch krankheitsbedingte Ausfälle. Auf jeden Fall aber stünde ein Auszubildender mehr als jeden 3. Tag dem Ausbildungsbetrieb nicht zur Verfügung. Und trotz dem eine heutige Ausbildung einen Betrieb viel Geld koste, ließen sich Inhaber nicht davon abbringen jungen Menschen eine Chance zu geben, diesen facettenreichen Beruf mit vielen Karrieremöglichkeiten zu erlernen. Daher gebühre an diesem Tage auch der ausdrückliche Dank und ein großer Applaus allen Ausbildungsbetrieben. Aber nicht nur die Ausbildungsbetriebe, die dort tätigen Handwerksmeister und Gesellen, hätten einen wichtigen Beitrag zum Erfolg der Ausbildung geleistet, so Eschrich weiter, ohne

die umfangreiche Wissensvermittlung durch die Lehrer an der Berufsschule, die intensiven Schulungen der engagierten Ausbildungsmeister im Berufszentrum Düsseldorf und natürlich auch die Ehrenamtler aus Innung und Gesellenprüfungsausschuss hätten einen nicht unerheblichen Anteil daran, dass die Betriebe wieder auf neue qualifizierte Fachkräfte zurückgreifen können. Insoweit gelte auch den Lehrern, Ausbildern und Prüfern besonderer Dank. Um die Ausbildung im SHK-Handwerk noch weiter zu optimieren hat die Innung das Zusatzmodul SHK Ausbildung PLUS ins Leben gerufen, um die Betriebe dabei zu unterstützen, den Nachwuchs so auszubilden, dass nach Abschluss der Ausbildung ein einsatzfähiger und selbstständiger Monteur für den Betrieb zur Verfügung steht. Dies erfolgt durch aktive und gezielte Förderung der guten Auszubildenden in drei Themenbereichen: Heizungstechnik, Sanitärtechnik, Selbstorganisation einschließlich Knigge-Seminar. Das Modul wird gemeinsam von der Innung, dem jeweiligen Ausbildungsbetrieb und zu einem kleinen Teil auch von dem teilnehmenden Auszubildenden finanziert. Als Prüfungsbeste wurden in diesem Jahr besonders ausgezeichnet: Stephan Paulowitz, der im Ausbildungsbetrieb Volker Kegel e.K. seine Lehre absolviert hatte, Paul Reingen (Leonard & Redlich GmbH) sowie Fabian Schöne (Alfons Weber GmbH).

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Lossprechung Stahl und Metall Digital trifft Mittelalter bei der Lossprechung In seiner Rede erinnerte Helmut Eibler bei aller Bedeutung von aktuell modernsten Technologien an die traditionellen Handwerksfertigkeiten. Auch früher schon hat Handwerk Großes vollbracht und eindrucksvolle Bauwerke oder Inneneinrichtungen geschaffen. Ausführlich und anschaulich berichtete der Obermeister von seinen Besuchen im französischen Guédelong in der Provinz Burgund, wo mithilfe der Baukunst des Mittelalters eine befestigte Burg auf althergebrachte Weise neu entsteht unter Verwendung von Techniken des 12. Jahrhunderts. Er zeigte auch anhand eines sog. 12-Knoten Seils mit dem einfache Rechenoperationen ausgeführt, verschiedene geometrische Figuren exakt gelegt oder rechte Winkel festgestellt werden können. Hocherfreut zeigten sich Obermeister Helmut Eibler und Lehrlingswart Markus Kitzinger über den großen Zuspruch an Gästen auf der Lossprechungsfeier der Fachinnung Stahl und Metall Düsseldorf am 22. März 2019. Rund 70 Gäste waren ins Brauhaus Johannes Albrecht im linksrheinischen Niederkassel gekommen, um der Lossprechung von 19 Metallbauern und Feinwerkmechanikern beizuwohnen. Innungsgeschäftsführer Lutz Denken wies in seinem Grußwort auf den immer weiter zunehmenden Technisierungsgrad des aktuellen Berufsbildes hin und kündigte eine weitere Digitalisierung auch in vielen weiteren Bereichen des Handwerks an. „Handwerk 4.0“ sei keine anmaßende, sondern durchaus reale und angemessene Bezeichnung des Fortschritts im Handwerk. Anschließend überbrachte der Schulleiter des Franz Jürgens -Berufskollegs, Manfred Uchtmann-Göttinger, auch die Glückwünsche im Namen der Berufsschule an die neuen Gesellen. Uchtmann-Göttinger war in seiner Funktion letztmalig bei einer Lossprechungsfeier, da er demnächst seinen wohlverdienten Ruhestand antreten wird. Obermeister Eibler bedankte sich bei ihm herzlich für die zurückliegende gute und stets vertrauensvolle Zusammenarbeit und wünschte ihm alles Gute für den nächsten Lebensabschnitt.

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Im Anschluss überreichte Lehrlingswart Kitzinger die Gesellenbriefe an die stolzen Prüfungsabsolventen. Obermeister Eibler gab jedem Junggesellen zu seinem Dokument des erfolgreich erworbenen technischen Wissens auch ein 12-Knoten-Seil als Geschenk verbunden mit der Mahnung, dass man auch bei einem Wegfall der Technik im Leben immer wissen sollte, wie man trotzdem weiterkommt. Besonders ausgezeichnet als Prüfungsbester wurde der Metallbauer Alexander Hof aus dem Ausbildungsbetrieb G + S Metallbau GmbH in Düsseldorf.


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Lossprechung Zahntechniker 73 neue Fachkräfte hatten „den richtigen Biss“

Die Lehrzeit ist abgeschlossen, das Gesellenstück wurde gefertigt und geprüft. Von den Verpflichtungen, die sie mit der Ausbildung eingegangen sind, wurden die erfolgreichen Teilnehmer der Sommerprüfung 2018 und der Winterprüfung 2018/2019 am Freitag, 22. März 2019, in Düsseldorf nach alter Handwerkstradition von Obermeister Dominik Kruchen losgesprochen.

Insgesamt 73 ehemalige Auszubildende erhielten im Renaissance Hotel Düsseldorf bei der Lossprechungsfeier der ZahntechnikerInnung für den Regierungsbezirk Düsseldorf vor rund 200 Gästen ihre Gesellenbriefe. Die Jahresbesten in der Theorie wurden zudem mit Buchpräsenten ausgezeichnet, die Besten in Theorie und Praxis erhielten zusätzlich Gutscheine zur beruflichen Weiterbildung.

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handwerk | KH & INNUNGEN

Sattler- und Raumausstatter-Innung Staffelübergabe im Ashley‘s Garden Der neue Obermeister Hohmann sprach seinem Vorgänger im Namen der Innung großen Dank und besondere Anerkennung für dessen außergewöhnliches Engagement aus. Daher schlug Hohmann als erste Amtshandlung der Versammlung vor, den bisherigen Obermeister nunmehr zum Ehrenobermeister zu ernennen. Die Anwesenden stimmten dem einhellig zu und Obermeister Hohmann konnte sodann auch feierlich die Ernennungsurkunde an Herbert Köhler überreichen.

Nach mehr als 40 Jahren im Innungsvorstand, davon 22 Jahre als Obermeister, hatte Herbert Köhler entschieden, die Führung der Sattler- und Raumausstatter-Innung Düsseldorf vorzeitig in jüngere Hände zu legen. Anlässlich dieses besonderen Ereignisses fand die Innungsversammlung am 12.12. 2018 auch in besonderem Ambiente statt. Zum Nachfolger Köhlers wählten die anwesenden Innungsmitglieder einstimmig den bisherigen Stellvertreter Holger Hohmann. Anschließend wurde Andreas Becker neuer stellvertretender Obermeister. Neu hinzu gewählt wurde Rainer Eckert, der somit den Vorstand wieder komplettierte. Weiter im Vorstand sind Lehrlingswart Jörg Ritter und die weiteren Vorstandsmitglieder Petra Rick-Jordan und Detlef Senftleben.

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Auch die Fachleiterin des Bildungsganges Raumausstattung des Albrecht-Dürer-Berufskollegs, Natascha Godry, bedankte sich im Namen der Berufsschule für die gute Zusammenarbeit bei Herbert Köhler und überreichte als Erinnerung den Silbertaler des ADBK verbunden mit einer handgefertigten Urkunde.


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handwerk | KH & INNUNGEN

Gebäudereiniger-Innung Großzügige Spende an die Armenküche

Bei den engagierten Damen der Altstadt-Armenküche e.V. herrschte große Freude als der Obermeister der Gebäudereiniger-Innung Düsseldorf Michael Kregel am 12. Februar 2019 vor den Toren der Küche einen Spendenscheck über 1.500,- Euro überreichen konnte. Anlässlich der Weihnachtsinnungsversammlung war von den anwesenden Mitgliedern bereits der größte Teil zusammengekommen und war dann von der Innung aufgestockt worden. Die Leiterin der Armenküche, Johanna Lochner, bedankte sich sehr herzlich im Namen des Betreuungsteams. Sie berichtete im anschließenden Gespräch von Umfang und Inhalt des Tagesablaufes. Mit Unterstützung von ehrenamtlichen Kräften betreuen täglich etwa 5 bis 8 Personen Küche und Essensausgabe, insgesamt stehen über 60 Personen ehrenamtlich zur Verfügung. „Jeder kann sich bei uns engagieren - ganz im Rahmen seiner Möglichkeiten - sowohl finanziell als auch ehrenamtlich.“,

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sagte Lochner, „Wir benötigen viele Unterstützer, denn täglich bereiten wir bis über 140 Mahlzeiten zu und geben diese von 12:30 bis 15:00 Uhr an die Bedürftigen in unserem Speiseraum am Burgplatz aus.“ Obermeister Kregel und auch Innungsgeschäftsführer Lutz Denken zeigten sich tief beeindruckt von diesem außergewöhnlichen Engagement und der selbstlosen Unterstützung zum Wohle der zahlreichen Gäste der Armenküche. Daher avisierte Denken in seiner Funktion als Hauptgeschäftsführer der Kreishandwerkerschaft eine weitere Spende in Höhe von 400,- Euro. Diesen Betrag hatte die Kreishandwerkerschaft an Portokosten eingespart, da die üblichen Weihnachtsgrüße 2018 nicht mehr auf postalischem Wege sondern nur noch per Mail versendet worden waren. Diese Einsparung war für einen guten Zweck zurückgelegt worden und hat nunmehr eine mehr als adäquate Verwendung gefunden.


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handwerk | Aktuelles

Umweltspuren in Düsseldorf Dieselfahrverbot oder Verkehrsbehinderungen? Um ein Dieselfahrverbot durch ein Urteil des Verwaltungsgerichts zu vermeiden, hatte die Stadt Düsseldorf im Rahmen eines einjährigen Testbetriebs Umweltspuren beschlossen. Zunächst sollten auf der Merowingerstraße (stadteinwärts) zwischen Südring und Bilker Bahnhof und der Prinz-Georg-Straße (in beide Richtungen) zwischen Moltke- und Bagelstraße diese Spuren markiert werden. Beide Straßen gehören zu den zentralen innerstädtischen Magistralen mit einem Verkehrsaufkommen von 25.000 bzw. 22.000 Kfz/Tag. Durch die Einrichtung der Umweltspur entfällt jeweils eine der bisher für Autos freigegebenen Fahrspuren. Auf den Umweltspuren dürfen nur Busse, Radfahrer, E-Autos (mit E-Kennzeichen) und Taxis fahren. Sowohl Beginn als auch Ende der Umweltspur wird entsprechend beschildert. Darüber hinaus sollen weiße Beschriftungen (BUS) und Piktogramme auf der Spur zeigen, wer hier fahren darf. Im April sollten die Arbeiten an der Einrichtung der Umweltspuren abgeschlossen sein. Ab dann ist sofort die neue Regelung in Kraft. Die neue Verkehrsführung wird den Einpendlern auf den jeweils zuführenden Straßen auch über Out-of-home-Screens bekanntgegeben. Die Polizei wird die Einhaltung der neuen Regelung im Rahmen ihrer Möglichkeiten kontrollieren. Ein verbotswidriges Befahren der Umweltspur kostet zwischen 15 und 35 Euro. Handwerk setzt auf Verkehrsverflüssigung und einen attraktiveren ÖPNV Das Düsseldorfer Handwerk hatte sich deutlich gegen eine Verengung von Pendlerachsen wie jetzt für die Merowingerstraße und die PrinzGeorg-Straße ausgesprochen. „Die mit der Einrichtung einer Umweltspur einhergehende Streichung der zweiten Fahrspur ist ein öko-

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logischer Unfug ersten Ranges“, kommentierten Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide und Kammerpräsident Andreas Ehlert in einer gemeinsamen Stellungnahme von Kreishandwerkerschaft und Handwerkskammer die konkreten Umsetzungspläne der Stadt. Die Umweltspuren führen zwingend zu mehr statt zu weniger Stau: Denn der Stillstand zur Rushhour würde lediglich an die Verengungsstelle vor Beginn der Umweltspur verlagert, das Emissionsaufkommen dadurch nur zeitlich gestreckt und insgesamt sogar erhöht, prognostizierten die Spitzenrepräsentanten des Handwerks. „Die Umweltspur mag bessere Messergebnisse an der Messstelle erwirken, aber keine bessere Luft in der Stadt. Bereits jetzt steht der Düsseldorfer im Durchschnitt rund 100 Stunden pro Jahr im Stau. Und das kann nicht weniger werden, wenn wir auf Pendlermagistralen von zwei auf eine Fahrspur kommen“, so Dopheide und Ehlert, die im Übrigen darauf verwiesen, dass Handwerkerfahrzeuge in ihrer Zeitplanung nicht autonom, sondern von Kundenwünschen abhängig sind und termingerecht von A nach B gelangen müssen. Das Handwerk äußerte ferner Sicherheitsbedenken, wenn Busse, Taxis und Fahrräder sich künftig eine Spur teilen sollen. Die Handwerksorganisationen mahnen als wirksamere Alternative an, Störquellen (z.B. Falschparken) zu beseitigen, intelligente Vorrangschaltungen für Busse und Bahnen vorzusehen und P&R-Stationen einzurichten. Insbesondere der ÖPNV müsse durch größere Kapazitäten, kürzere Taktung, bessere Tarifstrukturen, mehr Sicherheit und Sauberkeit, und räumliche und digitale Vernetzung mit Sharing-Angeboten attraktiver werden. „Und dann werden die Menschen ihn nach allen Erfahrungen aus moderner aufgestellten Verkehrsräumen auch stärker nutzen!“, erklärten Dopheide und Ehlert.


NRW erweitert Förderprogramm für Elektromobilität NRW erweitert Förderprogramm für Elektromobilität

Das Land Nordrhein-Westfalen hat das Programm zur Förderung der Elektromobilität aktuell erweitert. Ab sofort können auch Handwerksunternehmen mit einem Standort in NordrheinWestfalen zusätzlich zur Kaufprämie des Bundes eine weitere Kaufprämie für ein oder mehrere gewerblich genutzte Kraftfahrzeuge erhalten. Kaufprämie Bund (Umweltbonus) Fördergegenstand Für neue batterieelektrische Fahrzeuge, Plug-in-Hybride und Brennstoffzellenfahrzeuge, die auf der Liste des Bundesamtes für Außenwirtschaft (BAFA) stehen, wird eine Kaufprämie gezahlt, der sogenannte „Umweltbonus“. Förderhöhe Die Förderung für Kauf oder Leasing teilt sich in einen Hersteller- und einen Bundesanteil. Fahrzeugart Plug-In-Hybrid batterieelektrisches Fahrzeug Brennstoffzellenfahrzeug

Herstelleranteil 1.500 € (netto) bzw. 1.785 € (brutto) 2.000 € (netto) bzw. 2.380 € (brutto) 2.000 € (netto) bzw. 2.380 € (brutto)

Bundesanteil 1.500 € (brutto) 2.000 € (brutto) 2.000 € (brutto)

Detaillierte Informationen sowie die Liste finden Sie auf der Webseite des BAFA unter: www.bafa.de/DE/Energie/Energieeffizienz/Elektromobilitaet/elektromobilitaet_node.html. Kaufprämie NRW für Unternehmen Fördergegenstand Für die Fahrzeuge gemäß der BAFA-Liste gibt es eine zusätzliche Förderung für das Leasing beziehungsweise die Langzeitmiete von Fahrzeugen. Diese erfolgt als Zuschuss maximal bis zur Höhe der Anzahlung. Voraussetzung Die geförderten Fahrzeuge müssen überwiegend in Nordrhein-Westfalen eingesetzt werden. Dies ist der Fall, wenn mehr als 80 Prozent der jährlichen Fahrleistung in NordrheinWestfalen erfolgt (Nachweis über Fahrtenbuch). Die vollständigen Bestimmungen finden sich in der aktualisierten Richtlinie "Emissionsarme Mobilität". Förderhöhe Durch die Kombination der NRW-Förderung mit dem Umweltbonus des Bundes ist eine Unterstützung von bis zu 12.000 € möglich: Fahrzeugklasse

NRW-Förderung Herstelleranteil Umweltbonus* Klasse M1 (PKW) 4.000 € + 2.000 € + Klasse N1 (unter 2,3 t) 4.000 € + 2.000 € + Klasse N1 (ab 2,3 t) 8.000 € + 2.000 € + Klasse N2 (bis 4,25 t) 8.000 € + 2.000 € + Klasse N2 (unter 7,5 t) 8.000 € ----* netto

Bundesanteil Umweltbonus 2.000 € = 2.000 € = 2.000 € = 2.000 € = ----=

Gesamtförderung 8.000 € 8.000 € 12.000 € 12.000 € 8.000 €

Wichtige hierzu: WichtigeHinweise Hinweise hierzu: •

Die Förderungen sind eine öffentliche Subvention und fallen unter die beim BAFA anzumeldenden De-minimis-Beihilfen. Diese dürfen insgesamt max. 200.000 € in drei Steuerjahren für ein Unternehmen betragen.

Der Antrag auf NRW-Förderung muss VOR dem Vertragsschluss gestellt werden, der Förderantrag beim Bund wird nach Abschluss des Kauf-/Leasingvertrages gestellt.

Beide Förderanträge sind jeweils separat zu stellen.

Weitere Informationen sowie Links zu den Anträgen und weiteren Unterlagen finden Sie auf der Webseite: www.elektromobilitaet.nrw/ foerderprogramme/elektrofahrzeuge/#c10248.

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handwerk | AKTUELLES

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Düsseldorf bleiben unverändert, d.h. so wie bereits 2017 beschlossen werden in diesem Jahr 100,- Euro und ab dem 01.01.2019 150,- Euro pro Ausweis fällig. Die zweite gute Nachricht ADVERTORIAL | handwerk ist eher nur für die Betriebe, die landesweit tätig sind, denn die Stadt Düsseldorf will nun auch einen Handwerkerparkausweis mit dem Gültigkeitsbereich Nordrhein-Westfalen für 300,- Euro herausgeben. Dabei sind die Fahrzeugvoraussetzungen identisch mit dem regierungsbezirksweiten Ausweis.

Stadt erhöht Gebühren

Wer bislang mit seinem Fahrzeug die Voraussetzungen zum Handwerkerparkausweis nicht

Parken in konnte Düsseldorf wirdVariante erneut erfüllt hatte, auf eine teurere derteurer Ausnahmegenehmigungen mit dem

Geltungsbereich für Düsseldorf, Neuss und dem Rhein-Kreis-Neuss zurückgreifen. Dieser ist „Änderung der Verwaltungsgebühren für mehr die Metern) zwar als auch die damalige in dieser regionalen Variante jedoch nicht zulässig. ist Hier wirdmoderater die Stadt wohl Erteilung von Ausnahmegenehmigungen Erhöhung des regierungsbezirksweiten Handkeinen Ersatz anbieten. Dies wurde auchnach seitens Handwerkskammer und der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) in Verwerkerparkausweises, aber findet natürlich Kreishandwerkerschaft kritisiert. bindung mit dem Digitalisierungsprozess des nicht unsere Zustimmung, da auch diese die Die Gebührenerhöhung der ortsbezogenen Ausnahmegenehmigungen für Handwerker (für BisAntragsverfahrens für HandwerkerparkausKosten für die Handwerksbetriebe erhöht. eine Baustelle mitder Umkreis von ca. 250 Metern) her ist zwar moderater als die damalige weise“ heißt es in Überschrift der Vorlage haben eher Betriebe, die nicht in DüsselErhöhung des regierungsbezirksweiten Handwerkerparkausweises, aber findet natürlich der Stadtverwaltung an den Rat. Der soll in dorf ansässig waren, diese Ausnahmegenehnicht unsere Zustimmung, da auch diese die Kosten für die Handwerksbetriebe seiner Sitzung am 11. April 2019 darüber be- migung genutzt. Bei Streichungerhöht. der regionalen Bisher haben eher Betriebe, die nicht in Düsseldorf ansässig waren, diese gehen wir aber von schließen und diese Gebührenanpassung für Variante Düsseldorf/Neuss Ausnahmegenehmigung genutzt. Bei BerufsStreichungeiner der regionalen Variante Düsseldorf/Neuss Handwerker, aber auch für andere vermehrten Nachfrage auch bei Düsselgehen wir aber von einer vermehrten Nachfrage auch bei Düsseldorfer Handwerksbetrieben gruppen bzw. anderweitige Ausnahmetatbe- dorfer Handwerksbetrieben aus. aus. stände soll am 01.05.2019 in Kraft treten. Daist, esdass in der schon vorgekomDa es in der Vergangenheit schon vorgekommen einVergangenheit Betrieb eine solche DieAusnahmegenehmigung gute Nachricht: die nur Gebühren für den men ist, dass ein Betrieb eine solche Ausnahfür die geplante Dauer einer Baustelle beantragt hatte, dann Handwerkerparkausweis für den Regierungsmegenehmigung nur fürder die geplante aber unvorhersehbare Ereignisse zu Bauverzögerungen führten, musste Betrieb eine Dauer bezirk Düsseldorf bleiben unverändert, d.h. so einer Baustelle beantragt hatte, dann aber neue Genehmigung zum vollen Preis beantragen. Daher raten wir dringend bei der wie bereits 2017 beschlossen werden in dieunvorhersehbare Ereignisse zu BauverzögeBeantragung nicht in zu engen Grenzen bezüglich der Gültigkeitsdauer zu kalkulieren, sonst könnten Sie schnell auch doppelt bezahlen müssen.

Ausnahmegenehmigungen Handwerker (ortsbezogen) verschiedene Laufzeiten Handwerkerparkausweis NRW

bisher 30,00 € 63,00 € 110,00 € 165,00 € 300,00 € 450,00 € neu

neu 35,00 € 70,00 € 120,00 € 190,00 € 380,00 € 570,00 € 300,00 €

Gültigkeit bis 7 Tage bis 3 Monate bis 6 Monate bis 1 Jahr bis 2 Jahre bis 3 Jahre 1 Jahr

Leider konnte sich die Stadt immer noch nicht unseren Argumenten öffnen auch rungen musste Betrieb sem Jahr 100,- Euro und ab dem 01.01.2019 Handwerksbetrieben, die ein Ladenlokal betreiben, eine führten, Genehmigung zuder erteilen zumeine neue Genehmigung zum vollen Preis 150,Euroam pro Ausweis fällig. zweite gute Parken Betriebssitz. DieseDie Ausnahmegenehmigung ist nur erhältlich über ein beantragen. Daher raten wir dringend bei der Beantragung Antragsformular Damit bleiben hiervon ausgeschlossen. Nachricht ist eher der nur IHK. für die Betriebe, diereine lan- Handwerksbetriebe desweit tätig sind, denn die Stadt Düsseldorf nicht in zu engen Grenzen bezüglich der GülObnun undauch wie im ZugeHandwerkerparkausweis der Digitalisierung bei der Stadtverwaltung auchsonst eine könnten Sie tigkeitsdauer zuzukünftig kalkulieren, will einen Beschleunigung bzw. Vereinfachung des Antragsverfahrens beim Handwerkerparkausweis mit dem Gültigkeitsbereich Nordrhein-Westfa- schnell auch doppelt bezahlen müssen. / NRW möglich seinsind wird,die befindet sich zurzeit in der Prüfungsphase. Wir lenRegierungsbezirk für 300,- Euro herausgeben. Dabei werden Sie hierzu zeitnah informieren. Der Ratsbeschluss übersich die Gebührenerhöhung warnicht die Stadt immer noch Fahrzeugvoraussetzungen identisch mit dem Leider konnte bei Drucklegung dieser Ausgabe noch nicht gefallen. unseren Argumenten öffnen auch Handwerksregierungsbezirksweiten Ausweis. betrieben, die ein Ladenlokal betreiben, eine Wer bislang mit seinem Fahrzeug die Voraus- Genehmigung zu erteilen zum Parken am Besetzungen zum Handwerkerparkausweis nicht triebssitz. Diese Ausnahmegenehmigung ist erfüllt hatte, konnte auf eine teurere Variante nur erhältlich über ein Antragsformular der der Ausnahmegenehmigungen mit dem Gel- IHK. Damit bleiben reine Handwerksbetriebe tungsbereich für Düsseldorf, Neuss und dem hiervon ausgeschlossen. Rhein-Kreis-Neuss zurückgreifen. Dieser ist in dieser regionalen Variante jedoch nicht Ob im Zuge der Digitalisierung bei der Stadtvermehr zulässig. Hier wird die Stadt wohl auch waltung zukünftig auch eine Beschleunigung keinen Ersatz anbieten. Dies wurde auch sei- bzw. Vereinfachung des Antragsverfahrens tens Handwerkskammer und Kreishandwerk- beim Handwerkerparkausweis Regierungsbezirk / NRW möglich sein wird, befindet sich erschaft kritisiert. zurzeit in der Prüfungsphase. Wir werden Sie Die Gebührenerhöhung der ortsbezogenen hierzu zeitnah informieren. Der Ratsbeschluss Ausnahmegenehmigungen für Handwerker über die Gebührenerhöhung war bei Druckle(für eine Baustelle mit Umkreis von ca. 250 gung dieser Ausgabe noch nicht gefallen.

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handwerk | KH & INNUNGEN

IKK classic informiert IKK classic senkt Zusatzbeitrag zum 01.05.2019 Die IKK classic senkt ihren Zusatzbeitragssatz ab 1. Mai 2019 um 0,2 Prozentpunkte auf dann 1,0 Prozent. Damit reduziert die IKK classic zum zweiten Mal in kurzer Frist ihren Zusatzbeitrag: Schon zum 1. Mai 2018 hatte sie diesen in gleichem Umfang gesenkt. Das Jahr 2017 hat die größte IKK bei Gesamtausgaben von rund 10 Milliarden Euro mit einem Plus von 234 Millionen Euro abgeschlossen. Für das laufende Jahr rechnet das Unternehmen mit einem Überschuss von gut 89 Millionen Euro. Betriebsmittel und Rücklagen betragen gegenwärtig rund 1,1 Milliarden Euro und liegen damit leicht über dem Umfang einer Monatsausgabe. Entlastung mit Augenmaß „Die erneute Beitragsanpassung entlastet Versicherte und Arbeitgeber gleichermaßen. Sie erfolgt auf Grundlage einer soliden finanziellen Entwicklung und wurde mit Augenmaß getroffen. Die aktuelle Gesetzgebung wird in den kommenden Jahren erhebliche Mehrbelastungen für die Krankenkassen zur Folge haben. Für diese gilt es Vorsorge zu treffen“, erklärt Frank Hippler, Vorstandsvorsitzender der IKK classic. Deutliche Mehrausgaben für Versorgung Der jetzt verabschiedete Haushaltsplan der Kasse sieht für 2019 einen Anstieg der Leistungsausgaben um gut 5 Prozent auf 3.171,58 Euro pro Versicherten und insgesamt rund 10 Milliarden Euro vor. Davon entfallen rund 3,4 Milliarden Euro auf den Krankenhaussektor (1.067,04 Euro pro Kopf; +4,59 Prozent); für Arznei- und Verbandmittel erwartet die Kasse Ausgaben in Höhe von rund 1,7 Milliarden Euro (542,38 Euro pro Kopf; +4,27 Prozent) und für die ärztliche Behandlung rund 1,6 Milliarden Euro (518,61 Euro pro Kopf; +3,8 Prozent). Im kommenden Jahr wird die Kasse ihr Versorgungsangebot erweitern. Unter anderem wird sie ein ganzheitlich angelegtes Versorgungsprogramm für Diabetiker starten. Dieses nimmt unterschiedliche Zielgruppen wie beispielsweise betroffene Jugendliche und ihr Umfeld, Handwerker, Diabetiker mit Folgeerkrankungen oder neu diagnostizierte Diabeti26

ker in den Blick und bietet diesen zielgenaue digitale und analoge Unterstützungsmaßnahmen. Kritik an einseitiger Belastung der GKV-Beitragszahler und fehljustiertem Finanzausgleich Kritik übte der Verwaltungsrat an der einseitigen Belastung der GKV-Beitragszahler durch die gegenwärtige Gesetzgebung, etwa bei der vorgesehenen Finanzierung von 13.000 neuen Pflegestellen ausschließlich durch die gesetzlichen Krankenkassen. Demgegenüber seien versprochene Entlastungen wie die Einführung kostendeckender Beiträge für gesetzlich krankenversicherte ALG II-Empfänger bislang nur Ankündigungen geblieben. Zugleich mahnte der Verwaltungsrat Strukturreformen des Krankenhaussektors an, da diese eine entscheidende Voraussetzung für mehr Qualität und bessere Pflege-Infrastruktur in der klinischen Versorgung seien. Unverminderten Reformbedarf sieht die Selbstverwaltung der IKK classic beim Finanzausgleich zwischen den Krankenkassen. Der gegenwärtige Morbi-RSA ist fehljustiert und führt zu einer eklatanten Wettbewerbsverzerrung. Durch ihn erhalten einige Kassen seit Jahren mehr Geld, als sie für die Versorgung ihrer Versicherten benötigen, und können so unverdient riesige Vermögen anhäufen, während die meisten anderen Kassen keine kostendeckenden Zuweisungen aus dem Gesundheitsfonds beziehen und es dadurch im Wettbewerb deutlich schwerer haben.


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handwerk | Aktuelles

Doppeljubiläum Kälte- und Klimatechnik-Innung und IKKE feierten

Die Kälte- und Klimatechnik-Innung Nordrhein (KIN) wurde am 13. Dezember 1978 gegründet und schaute somit zurück auf 40 Jahre ihres Bestehens. In dieser Zeit gab es rasante Entwicklungen in diesem Handwerk - die Betriebe der Innung waren dabei immer auf der Höhe des Geschehens. Darauf basierend entstand auch der Gedanke eines eigenen Schulungszentrums für Auszubildende, Gesellen und Meister, nicht zuletzt um die hohen Qualitätsstandards in den Fachbetrieben zu halten. So wurde die IKKE - das Informationszentrum für Kälte-, Klima- und Energietechnik - in den Räumlichkeiten der ehemaligen Lehrwerkstätten der Krupp Stahlwerke in DuisburgRheinhausen „geboren“. Dieses „Kind“ steht nach anfangs wackeligen Versuchen mittlerweile auf sehr festen, eigenen Füßen und dies nun auch schon seit 15 Jahren. Dieses doppelte Jubiläum, 40 und 15, war nunmehr Anlass für eine gemeinsame Feier am Samstag, 23. März 2019, mit zahlreichen Freunden, Förderern, Unterstützern und Weggefährten im Radisson Blu Scandinavia Hotel in Düsseldorf-Golzheim. Vor rund 150 Gästen gab der stellvertretende Obermeister Hans-Peter Böker in Vertretung für den erkrankten Obermeister Esser einen Rückblick über 40 Jahre Innung und einen Aus-

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blick über die weiteren Entwicklungschancen. Karsten Beermann, der seit Beginn die Geschicke des Informationszentrums geschäftsführend leitet, skizzierte die Erfolgsstory des IKKE, die anfänglich auch nicht leicht für die KIN als mittlerweile 100 %-iger Eigentümerin der IKKE war. Mit Grußworten zum Doppeljubiläum von Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide und Bundesinnungsmeister Heribert Baumeister fand die Feierstunde ihren Ausklang und die anwesenden Gäste wurden für ihre Geduld mit einem sehr leckeren Buffet verwöhnt.


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handwerk | ABENTEUER

„Namasthe“ – Herzlich willkommen Als Tischler in Nepal – Ein einzigartiges Abenteuer in einem anderen Kulturkreis ... von Dirk Schmidt Mit dem Verein „Freundeskreis Nepal e.V.“, in die Himalaya-Gebirgsregion, also in das zwischen Tibet und Indien liegende Land Nepal. Im November 2018 war Dirk Schmidt als einer von mehreren Schreinern mit dabei. Die 12-tägige Reise wurde zu einem einmaligen Erlebnis und Abenteuer. Der Verein verwendet sämtliche Spendengelder ausschließlich für die Unterstützung der Menschen vor Ort,. So ist es selbstverständlich, dass alle Handwerker ihre Reise- und Unterbringungskosten selbst tragen. 23 Helfer aus NRW, darunter ein Elektriker, zwei Ärzte, eine Krankenschwester und insgesamt 12 Schreiner helfen, ein Schulgebäude in Drumthali mit weiteren Schulräumen aufzustocken. Die Herzlichkeit und die Dankbarkeit der Kinder und Menschen in ihrer Not, ist schwer zu beschreiben. Ein völlig anderer Kulturkreis. Dirk Schmidt wird gerne auch weiter dabei sein und helfen. Weitere Infos unter: dirk.schmidt@schmidt-duesseldorf.de .

Copyright: DirkSchmidt 30

Der Mount Everest. 8.884 Meter hoch - eine beeindruckende Kulisse


KH & INNUNGEN | handwerk

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handwerk | Ehrungen

Ehrungen und Jubiläen

Der Obermeister der Elektro-Innung, Kai Hofmann, erhielt seinen Silbernen Meisterbrief von seinen beiden Stellvertretern im Rahmen der Innungsversammlung überreicht.

Obermeister Michael Kregel überreichte auf der Weihnachtsversammlung der GebäudereinigerInnung den Silbernen Meisterbrief an René Frackowiak.

Zum 50-jährigen Betriebsjubiläum der Firma Schickhaus Facility Services GmbH erhielten Werner Schacht und Stefan Müffler die Ehrenurkunden der Handwerkskammer und der Kreishandwerkerschaft.

Einen Silbernen Meisterbrief zum 25-jährigen Berufsjubiläum bekam auch Stefan Müffler aus der Hand des Obermeisters.

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Goldener Meisterbrief Gerd von Overheidt Glasermeister Prüfung: 25.03.1969 Werner Kratz Friseurmeister Prüfung: 20.01.1969

Silberner Meisterbrief Kai Hofmann Elektroinstallateurmeister Prüfung: 31.01.1994 Rainer Vogt Konditormeister Prüfung: 08.02.1994

Betriebsjubiläen 90 Jahre 01.01.1929 Glas Meyer-Müntz GmbH Glasermeister Düsseldorf 50 Jahre 03.02.1969 Ochsenfort GmbH Karosserie- und Fahrzeugbauer Düsseldorf 05.02.1969 Paul Nordmann Malerei und Anstrich GmbH Düsseldorf

Ralf Herzele Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister Prüfung: 22.02.1994

26.02.1969 Heidi Schäferhenrich Elektroinstallateurbetrieb Düsseldorf

Martin Pütz Tischlermeister Prüfung: 02.03.1994

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Klaus Zotter Tischlermeister Prüfung: 02.03.1994 Silke Lamertz Maler- und Lackierermeisterin Prüfung: 11.03.1994 Dirk Simon Gas- u. Wasserinstallateurmeister Prüfung: 29.03.1994 Bodo Sonntag Gas- u. Wasserinstallateurmeister Prüfung: 29.03.1994 Francesco Amico Friseurmeister Prüfung: 12.02.1994 Simone Zenger-Uhle Herrenschneidermeisterin Prüfung: 10.02.1994 HWK Düsseldorf

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Stadtgeschichte Das Dreischeibenhaus

Der Gustav-GrĂźndgens-Platz 1967 Foto von Walter Moog

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DREI SCHEIBEN HAUS Stilikone von Anfang an

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handwerk | AUSZEIT

Das Dreischeibenhaus und die Zahl 7 Seit 1960 prägt es mit seinen schlanken 94 Metern Höhe die Stadtmitte von Düsseldorf: das Dreischeibenhaus. Obwohl als Thyssen-Hochhaus geplant, hat ihm der Volksmund – auf sein schlichtes Erscheinungsbild anspielend – von Anfang an diesen Namen verliehen, denn das Haus ist, so scheint es, aus drei Scheiben unterschiedlicher Höhen und Längen zusammengesetzt. Zwischen diesen Scheiben befinden sich allerdings lange schmale Verbindungsstränge, transparente Flure, die die drei Scheiben filigran aneinanderbinden. Diese drei in ihren jeweiligen Längen und Höhen leicht variierten Scheiben eint eine Zahl, die sich durch die gesamte Maßeinheit des Hochhauses zieht: die Zahl 7, denn jede der drei Scheiben ist sieben Meter tief. Doch setzt sich diese Zahl auch an anderer Stelle durch: Alle dem Stahlgerüst vorgehängten Glas-Aluminium-Fassadenmodule haben ein Achsmaß von 1,40 Metern. Als dieses Hochhaus fertiggestellt war, prägte es für einen gehörigen Zeitraum den Hochhausbau im Nachkriegsdeutschland. Als Dreischeibenhaus ist es auch, nachdem es bereits neun Jahre nach seinem Entstehen in die Denkmalschutzliste aufgenommen worden war, in die Kunstgeschichte eingegangen.

zerstört, der Wohnraum um die Hälfte vermindert. Das Gelände am Hofgarten, vor dem Krieg bevorzugtes stadtnahes Wohngebiet für wohlhabende Bürger, war dem Erdboden gleichgemacht. Doch obwohl selbst das städtische Planungs- und Vermessungsamt ausgebrannt war, gelang der Wiederaufbau in Düsseldorf früher und präziser als anderswo. Bereits 1947 stimmte der Rat der Stadt einer ersten Bauplanung des Stadtbaumeisters Bernhard Düttmann zu. Ihm folgte bereits 1948 mit Stadtbaumeister Friedrich Tamms eine Persönlichkeit, die bereits in der Nazizeit grundlegende Planungen zu einer verkehrsgerechten Stadt vorgelegt hatte. Nicht nur als Stadtbaumeister, sondern auch als Architekt leitete er in den Folgejahren die Umsetzung seiner Planungen. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt kamen Überlegungen auf, den zunehmenden Stadtverkehr unterirdisch weiterzuführen. Doch Tamms wehrte sich vehement dagegen, favorisierte er doch eine elegante Hochbrücke, die er auch umsetzen konnte und die sich als Tausendfüßler fest in die Herzen der Düsseldorfer hineingegraben hat. Ironie der Geschichte, dass fünfzig Jahre später die Tamms‘sche Brücke abgerissen und durch eine unterirdische Verkehrsleitplanung ersetzt worden ist.

In kaum einer anderen Stadt Deutschlands wäre ein solches Haus so schnell nach dem Krieg möglich gewesen, denn kaum eine Industrie- und Verwaltungsstadt in Deutschland war am Kriegsende derart zerstört. Als Schreibtisch des Ruhrgebiets und Funktionszentrale der Rüstungsindustrie war die Stadt seit 1942 bevorzugtes Ziel der feindlichen Bomber gewesen. 243 Luftangriffe hatten die Stadt bis Kriegsende getroffen. 85 Prozent der Gebäude im Stadtkern waren danach

In den 50er-Jahren empfahl sich Düsseldorf als eine Modellstadt des Wirtschaftswunders. Auf riesigen, von den Kriegszerstörungen geschaffenen Freiflächen konnte vorbehaltlos gebaut werden. Die britische Besatzungsmacht trug nach und nach dazu bei, „undemokratische Lebenshaltungen hinweg zu räumen“ (so Peter Hüttenberger in „Die Industrie- und Verwaltungsstadt Düsseldorf“). Eine der Teilung Deutschlands geschuldete neue Einwanderungswelle sorgte für reichlich


Blick aus dem Hofgarten auf das Gebäude der Thyssen AG, ca. 1975

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Arbeitskräfte und eine neu geschaffene Landesverwaltung schuf die nötige verwaltungstechnische Infrastruktur. Eine andere Mischung von Alt und Neu kam zustande. Im Sommer 1954 gab es hier praktisch keine Arbeitslosigkeit mehr, die

der Nachkriegszeit zu bewerten ist. Gerade in Düsseldorf gab es allerdings auch historische Vorbilder, denn in den frühen 20er-Jahren hatte sich die Stadtverwaltung intensiv mit der Frage des Hochhausbaus befasst und mit dem Wilhelm-

Luftaufnahme aus dem Jahr 1964 mit dem Tausendfüßler

Stadt war bekannt für hohe Löhne. Der Zuzug in die Stadt war trotz des Wohnraummangels gewaltig. Zählte die Stadt 1939 noch 540.000 Einwohner, so waren es 1962 bereits 705.000 – eine Zahl, von der die Stadt heute längst wieder weit entfernt ist. Dies ist die Folie, vor welcher der Hochhausbau

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Marx-Haus sogar das erste Hochhaus Deutschlands realisiert. Vergleicht man nun aber die beiden innerhalb von etwa 30 Jahren verwirklichten Hochhäuser, kann man den historischen Wandel und den damit verbundenen unterschiedlichen technologischen Standard perfekt ablesen. Bei


dem Haus der 20er-Jahre handelt es sich um einen Stahlbetonbau mit vorgehängten gemauerten Fassadenverkleidungen. Der Bau der 50er-Jahre hingegen ist ein Stahlskelettbau, dem fest montierte Fassadenelemente aus Aluminium und Glas vorgehängt wurden. Bei diesem Bau handelt es sich also vielmehr um Montage als um Maurerwerk. Die Ausschreibung für das Thyssen-Hochhaus erfolgte 1955. Es sollte Firmensitz der PhoenixRheinrohr AG werden. Zahlreiche namhafte Architekten beteiligten sich an der Ausschreibung, doch den Zuschlag erhielt das Düsseldorfer Architekturbüro Helmut Hentrich und Hubert Petschnigg. Man strebte von vornherein ein Hochhaus an, da im Sinne einer besseren Arbeitsorganisation die vertikale Erschließung von Verwaltungsräumen als praktischer und energiesparender galt als die horizontale langgestreckte Anordnung, denn die Entfernungen für die Arbeitnehmer und auch der Grundstücksbedarf minimierten sich. Und möglich wurde das alles auch dank des „zunehmenden technologischen Fortschritts unseres industriellen Zeitalters“, so der Architekt Helmut Hentrich. Nährboden für den modernen Hochhausbau war Manhattan. Von dort kannte man den Bedarf an sich zusammenballenden Mammutverwaltungen bei minimalen vorhandenen Grundstücksflächen. Der schnelle wirtschaftliche Aufschwung im Nachkriegsdeutschland erleichterte die Finanzierung solcher Projekte. Und doch entwickelte sich hier eine sehr deutsche Form des Hochhauses, denn aufgrund der gesetzlichen Vorgaben musste jeder Raum, der dem dauernden Aufenthalt von Menschen zugedacht war, Fenster haben. Deshalb entwickelten sich hierzulande völlig andere Grundrisse. Das Dreischeibenhaus wurde also gewissermaßen zum Hochhausmodell: In der Mittelzone befinden sich die Versorgungsräume (Lift, Treppenhäuser, Toiletten, Lagerräume usw.) und ihnen nach Ost und West angehängt wurden die Büro- und Besprechungsräume. Was Hentrich und Petschnigg vorschwebte, war eine entmaterialisierte, transparente und lichte Architektur. Die Umgebung des Hofgartens und der Springbrunnen im Hofgarten sollten sich in den gläsernen Fassadenteilen spiegeln können.

Und das ist den Architekten auch gelungen. So betitelten die Zeitungen den Bau als „eine Art Manhattan im Grünen“ und eine „phantastische Zukunftsvision“ (DIE WELT vom 20.09.1958) oder als ein „Ausrufezeichen des Wirtschaftswunders in Stahl und Glas“ (Süddeutsche Zeitung vom 01.08.1958). In die Entstehungszeit des Dreischeibenhauses fielen Überlegungen, auch ein Theater für die Düsseldorfer zu errichten, da die Theatergebäude durch den Krieg zerstört worden waren. Dafür wurde das neben dem Dreischeibenhaus gelegene Grundstück zur Verfügung gestellt. Und wieder siegte trotz eines international angelegten Wettbewerbs unter Beteiligung eines so namhaften Architekten wie Richard Neutra mit Bernhard Pfau ein heimischer Architekt (Le Corbusier, Mies van der Rohe und Walter Gropius hatten eine Beteiligung abgelehnt). Ausschlaggebend für die Entscheidung zugunsten Pfaus war die städtebauliche Qualität seines Entwurfs: „Der glückliche Gedanke, eine großformatige, plastische Form von origineller Selbständigkeit zu entwickeln, bringt eine erstaunlich gute städtebauliche Entwicklung hervor“, schrieb der Biograph des Architekten 1997. Nur zehn Jahre nach dem Dreischeibenhaus konnte Pfaus kongeniale Schöpfung eingeweiht werden. Pfau konfrontierte die strenge geometrische und in die Höhe ragende Form des Dreischeibenhauses mit einer amorphen skulpturalen Großform. Mit diesen beiden Bauwerken ist der Stadt Düsseldorf in den 50er-Jahren eine städtebauliche Meisterleistung geglückt, die in die Geschichte eingegangen ist. Auch 50 Jahre nach ihrer Entstehung strahlen beide Bauwerke eine Zeitlosigkeit aus, die viele Architekten anstreben, doch nur wenige erreichen. Aus diesem Grund verwundert es nicht, dass das Dreischeibenhaus so viele Jahre nach seiner Entstehung erneut wieder für einen begehrten Immobilienpreis, dem MIPIM Award, nominiert worden ist. Auf der Immobilienmesse in Cannes konnte es sich in der Kategorie „best refurbished building“ gegen so starke Konkurrenz wie dem Aldwych Quarter in London oder der King Fahad Nationalbibliothek im saudiarabischen Riad durchsetzen und somit nach dem Stadttor, dem Sevens und dem Kö-Bogen den vierten MIPIM-Stern nach Düsseldorf holen.  Brigitte Lohkamp 41


DAS RESTAURANT IM HOTEL Die Speisekarte spricht französisch

Brasserie Stadthaus Ein weiteres Highlight im „De Medici“: das französische Restaurant könnte zur neuen Heimat für frankophile Düsseldorfer werden 42 42


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Zwischen Luxus und Leichtigkeit Selten wird man in einem Restaurant von jedem Mitarbeiter, der einem über den Weg läuft, so freundlich begrüßt: „Guten Abend!“, „Guten Abend!“ ... da fühlt sich der Gast willkommen. Der Restaurantleiter Thomas Bergk setzt noch einen obendrauf. Der 43-Jährige ist gebürtiger Berliner und bringt das mit, was man Berliner Schnauze nennt – allerdings auf sympathische Weise. Der Vater zweier Kinder hat als Restaurantleiter und Sommelier in Spitzenrestaurants und Hotels gearbeitet und bringt ein wenig Weltläufigkeit ein in die neue „gute Stube“ der Stadt. Der kleinen Tochter gibt er Malstifte und uns eine gute Weinempfehlung, einen eleganten Roten

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namens Madiran aus den südfranzösischen MidiPyrénées, mit 6,50 Euro korrekt im Preis. Die BRASSERIE STADTHAUS ist, nachdem das Monkey’s West Geschichte ist, wohl das schönste Restaurant der Stadt. Über uns eine eindrucksvolle, fein restaurierte eichene Kassettendecke, links und rechts große Fenster mit Rundbögen im meterdicken Mauerwerk. Ein großer Raumteiler in der Längsrichtung sind die aneinandergrenzenden Rückenlehnen zweier Sitzbänke, die wie die Stühle mit rotem Leder und dunkelrot-cremefarbenen Stofflehnen zum Platznehmen einladen. Obenauf platzierte satinierte Glasscheiben verstärken angenehm den Raumteilereffekt.


Die feinen Stoffservietten mit in Gold aufgesticktem Namen des Restaurants setzen ein kleines luxuriöses Ausrufezeichen. Doch die BRASSERIE STADTHAUS hält gut die Waage zwischen Luxus und Leichtigkeit, im Look wie im Service. Wir hatten bereits die vorgezogene Eröffnung des Lokals zu Silvester erlebt, bei der Küchenchef Florian Conzen, der mit Barbara Oxenfort und Tobias Ludowigs (beide auch Weinhaus Tante Anna) zum Inhaber-Trio gehört, eine Vielzahl von kleinen Überraschungen aufgetischt hatte. Diesmal überließen wir die Wahl der Speisen gleichfalls dem Haus. Thomas Bergk servierte als Vorspeise Weinbergschnecken mit kleinen Buchenpilzen (12 Euro) und Kalbskopf (9 Euro), der allerdings in Form einer Kugel, ähnlich dem holländischen Bitterballen, auf den Tisch kommt. Geschmacklich großartig! Auch die Hauptgerichte, Lammragout (19 Euro) und Dorade (23,50) kamen in bester Qualität auf den Tisch. Das Essen schlossen wir mit einem Mousse au chocolat (6 Euro) und Baba au rhum, einem Napfküchlein mit Havana Club (10 Euro) ab, wobei letzteres für uns die bessere Wahl war. Die BRASSERIE STADTHAUS spricht auf der Karte französisch. Die Karte umfasst unter anderem Entenstopfleber, Froschschenkel, Zwiebelund Fischsuppe, Austern, Hummer, Cassoulet, Lammkeule und Ochsenkotelett. Spitze sind die hausgemachten Pommes Frites.

Fotos: Hojabr Riahi

Das edle Bistro im DE MEDICI ist eine großartige Bereicherung für Düsseldorf. Abends tut man bereits gut daran zu reservieren. Auch mittags läuft das Geschäft. Barbara Oxenfort und Tobias Ludowigs sind das eingespielte Tante-Anna-Team und werden sich nach Abschluss der Renovierung des historischen Lokals, voraussichtlich im Juni, um beide Häuser kümmern. Florian Conzen, zuletzt Chefkoch im InterConti, ist Vollprofi und beherrscht sowohl die feinste Küche als auch das Rustikale, wie Karl-Heinz Gatzweiler weiß, der über Wochen mit ihm eine Chefkochvakanz im Schlüssel hervoragend abdeckte. Die Brasserie bietet jedoch noch ein Juwel, auf das man gesondert hinweisen muss: Die angrenzende Bar, zugleich Hotelbar, ist spektakulär. Motive von Botticcelli, Caravaggio, Rubens, Jordaens und Velázquez auf hinterleuchtetem Glas erzählen die Geschichte des Weingottes Dionysos. Der ideale Platz für einen Champagner davor oder einen Absacker danach. Raucher werden den spektakulären Rauchsalon genießen.  Wolfgang Osinski

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Florian Conzen (links) ist Küchenchef und Mitinhaber. Der Sohn von Bürgermeister Friedrich Conzen war zuvor Chefkoch im InterConti an der Kö.

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Motive von Botticcelli, Caravaggio, Rubens, Jordaens und Velåzquez auf hinterleuchtetem Glas erzählen die Geschichte des Weingottes Dionysos 48


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