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düsseldorfer

handwerk Das offizielle Magazin der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf

AUSGABE 4 | 2016

Gans to Go & Gänse-Taxi

Beim Festtagsbraten auf Nummer sicher gehen

boot 2017

Ausblick auf die Weltleitmesse in Düsseldorf

Flechthandwerk

... wird Immaterielles UNESCO-Kulturerbe © qphotomania - Fotolia.com


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Mitten im Leben.


EDITORIAL | handwerk

Was wird uns 2017 bringen? Ein Ausblick mit Spannung Alljährlich, wenn sich das aktuelle Jahr dem Ende zuneigt, stellt sich den meisten die Frage: Wie wird das kommende Jahr wohl sein? Werden Wünsche wahr oder Befürchtungen Wirklichkeit? Bleibt es, wie es ist, oder wird es Veränderungen geben? Sicher ist, es wird wohl ein spannendes Jahr. Wir haben zwei wichtige Wahlen hier – im Mai für den NRW-Landtag und im September für den Deutschen Bundestag. Es stehen viele Themen an, die natürlich auch das Handwerk betreffen: PKWMaut, Luftreinhaltung und Diesel-Fahrzeuge, Brexit und die Folgen, Steuerbelastungen und Bürokratieabbau. Wir hoffen für alle natürlich nur das Beste – auf jeden Fall werden wir, die Kreishandwerkerschaft Düsseldorf und ihre Innungen, eng an Ihrer Seite stehen und Ihnen das Tagesgeschäft leichter machen, wo immer es möglich ist.

In diesem Sinne wünschen die Herausgeber und die Redaktion FROHE WEIHNACHTEN und ein GESUNDES UND ERFOLGREICHES 2017!

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Das Einzige, was wir nicht reparieren können, ist der Haussegen.

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Rechtsabteilung

Warnung vor Betrugsmasche

11 Flechthandwerk

... ist Immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Inhalt AUSGABE 4 | 2016

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Malerball

Viel Unterhaltung – wenig Politik

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Innung Sanitär Heizung Klima

Obermeister Hering lud noch einmal zum Innungsfest

RECHTSABTEILUNG Textformklausel statt Schriftformklausel Abfindung bei Kündigung Neue Betrugsmasche bei Rechnungsstellung

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KH & INNUNGEN Malerball 2016 Flechthandwerk: Immaterielles UNESCO-Kulturerbe Innungsfest Sanitär Heizung Klima Ausstellung von Obermeister Manfred Grünwald

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„130 Bilder des Stadthauses“ Ausstellung von Obermeister Grünwald

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Gans to go & Gänse-Taxi

Beim Festtagsbraten auf Nummer sicher gehen

Christmas Wonderland

Fantastischer Weihnachtsschmuck im „la terra“

boot 2017

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Förderprogramm unterstützt Klimaschutz EuroSkills: David Reingen holt Silber Lossprechung Parkett- und Bodenleger Von der Dorfschule zum Bildungszentrum Friedrich-Naumann-Stiftung: Meisterhandwerk Wolfgang Witt zum Ehrenmitglied ernannt Neue Mitglieder / Jubiläen Leistungswettbewerb 2016 IKK classic informiert 50 Jahre Kaminbau Engel

Ausblick auf die Weltleitmesse in Düsseldorf

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IT-Innung: Jörg Sölker ist neuer Obermeister 32 Horst B. Meyering zum Ehrenobermeister ernannt 33 AUSZEIT Gans to go & Gänse-Taxi boot 2017 Christmas Wonderland „la terra“

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Impressum / Ausblick

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handwerk | RECHTSABTEILUNG

RECHTSABTEILUNG Textformklausel statt Schriftformklausel Ab sofort gilt Textformklausel statt Schriftformklausel: Am 1. Oktober 2016 ist eine neue Regelung von § 209 Nr. 13 BGB in Kraft getreten. Allgemeine Geschäftsbedingungen der Betriebe, die bei Verträgen mit Verbrauchern verwendet werden, dürfen „keine strengere Form für Erklärungen als die Textform“ vorsehen. Allgemeine Geschäftsbedingungen, die gegenüber Verbrauchern wie bislang die Schriftform (für Erklärungen, Anzeigen, Kündigungen etc.) verlangen, sind seit dem 1. Oktober 2016 unzulässige Klauseln und dürfen nicht mehr benutzt werden. Textform bedeutet, dass beispielsweise eine Kündigung nicht mehr per eigenhändiger Unterschrift erfolgen muss (Schriftform), sondern auch mittels E-Mail, Fax, SMS etc. erklärt werden kann. Achtung: Es ist davon auszugehen, dass spezialisierte Abmahnanwälte die Gesetzesänderung nutzen, um von Unternehmen in solchen Fällen kostenpflichtig die Unterlassung der unzulässigen Schriftformklauseln zu verlangen. Derartige Abmahnschreiben beinhalten in der Regel eine teure Anwaltsgebühr, die vom abzumahnenden Unternehmen bezahlt werden muss. Achten Sie bitte darauf, dass in Ihren AGB ab sofort die „Schriftformklausel“ durch die „Textformklausel“ ersetzt wird. Ältere Verträge, die unter Verwendung der Schriftformklausel vor dem 1. Oktober 2016

geschlossen wurden, müssen nicht verändert werden. Hier gilt aber auch ab sofort für die Geltendmachung von Rechten die Textform als ausreichend. Die Gesetzesänderung hat auch Auswirkung auf Arbeitsverträge. Diese beinhalten in der Regel vertragliche Ausschlussklauseln, dass Ansprüche innerhalb von drei Monaten nach deren Fälligkeit schriftlich geltend zu machen sind. Das Wort „schriftlich“ muss ab sofort auch durch den Begriff „in Textform“ ersetzt werden. Ohne diese Änderung wird die Ausschlussklausel komplett unwirksam. Dies gilt allerdings auch nur für Neuverträge ab dem 1. Oktober 2016. Die Schriftformklausel für Kündigungen im Arbeitsrecht bleibt unberührt, da sie durch das Gesetz ausdrücklich vorgeschrieben ist. Dies gilt für den Abschluss von Aufhebungsverträgen oder die Befristung von Verträgen. Diese müssen im Arbeitsrecht stets die Schriftform enthalten. Entsprechende Musterarbeitsverträge, Kündigungen, Aufhebungsverträge können Sie jederzeit bei der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf als Innungsmitglied kostenfrei erhalten. Weitere Auskünfte erhalten Sie auch bei der Rechtsabteilung der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf von Rechtsanwalt Torsten Spengler telefonisch unter (0211) 36 70 7-15 oder torsten.spengler@kh-duesseldorf.de.

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RECHTSABTEILUNG | handwerk

Muss der Arbeitgeber bei Kündigung eine Abfindung zahlen? ben, beispielsweise wenn ein Arbeitnehmer zu Unrecht wegen Diebstahls fristlos gekündigt wurde. Die Anforderungen an die Unzumutbarkeit sind sehr streng, so dass dieser Fall ebenfalls nur sehr selten vorkommt.

© lassedesignen - Fotolia.com

Viele Arbeitgeber im Handwerk glauben, sie müssten bei jeder Kündigung ihren Arbeitnehmern eine Abfindung zahlen. Diese Auffassung ist falsch. Ein Arbeitnehmer hat, bis auf wenige Ausnahmen, grundsätzlich keinen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung bei Ausspruch einer Kündigung. Der Arbeitnehmer kann vielmehr durch einen Kündigungsschutzprozess nur die Wirksamkeit der Kündigung überprüfen und im Falle der Unwirksamkeit auf Weiterbeschäftigung klagen. Das deutsche Arbeitsrecht sieht lediglich drei Ausnahmen von diesem Grundsatz vor, die jedoch in der Regel für Handwerksbetriebe unerheblich sind:

Viele Arbeitgeber zahlen aber „freiwillig“ eine Abfindung, damit der Arbeitnehmer als Gegenleistung auf seinen Kündigungsschutz verzichtet. Dies ist jedoch nur erforderlich, wenn der Arbeitnehmer überhaupt einen Kündigungsschutz genießt (siehe hierzu auch den Artikel auf Seite 9 in Ausgabe 3/2016 unserer Zeitung). Auch unter der Anwendung des Kündigungsschutzgesetzes ist der Arbeitgeber berechtigt, eine Kündigung auszusprechen, wenn er einen Kündigungsgrund hat. Das Kündigungsschutzgesetz erlaubt dem Arbeitgeber, aus betriebsbedingten, personenbedingten oder verhaltensbedingten Gründen eine Kündigung auszusprechen.

1. Hat ein Betrieb mehr als 20 Arbeitnehmer und besteht außerdem ein Betriebsrat, muss dieser Arbeitgeber bei einer Massenentlassung mit dem Betriebsrat im Rahmen eines Interessenausgleichs einen Sozialplan erstellen. Ein solcher Sozialplan sieht in der Regel Abfindungen für die Arbeitnehmer vor. Diese Fallgruppe dürfte für Handwerksbetriebe sehr selten sein. Die Arbeitnehmer sind nicht verpflichtet, eine angebotene Abfindung anzunehmen, um auf 2. Nach § 1a KSchG kann der Arbeitgeber ihren Kündigungsschutz zu verzichten. Sie den Arbeitnehmer im Kündigungsschreiben können vor Gericht auch die Unwirksamkeit darauf hinweisen, dass er an ihn eine Abfin- der Kündigung feststellen lassen und ihren dung zahlt, wenn der Arbeitnehmer die Kündi- Weiterbeschäftigungsanspruch durchsetzen. gung akzeptiert und nicht innerhalb der Klage- Welches Vorgehen für den Arbeitgeber oder frist von drei Wochen Kündigungsschutzklage Arbeitnehmer sinnvoll ist, hängt davon ab, erhebt. In diesem Fall hat der Arbeitnehmer wie die Erfolgsaussichten eines Kündigungseinen Anspruch auf Zahlung einer Abfindung schutzprozesses sind. Davon abhängig ist in in Höhe eines halben Monatsgehalts pro Be- der Regel auch die Höhe der Abfindung. Als schäftigungsjahr. Unterlässt der Arbeitgeber Regelsatz gilt bei offenen Prozessaussichten diesen Hinweis, hat der Arbeitnehmer kein für beide Parteien, pro Beschäftigungsjahr ein Recht auf Abfindung. Somit bleibt es dem Ar- halbes Monatsgehalt als Abfindung zugrunde beitgeber überlassen, ob er dem Arbeitnehmer zu legen. eine Abfindung anbietet oder nicht. Ein Recht auf Abfindung sieht demnach auch diese Vor- Es ist wichtig, sich vor Ausspruch der Kündischrift nicht vor. gung zu informieren, wie die Erfolgsaussichten eines möglichen Kündigungsschutzprozesses 3. Ausnahmsweise kann der Arbeitneh- für den Arbeitgeber sind. Sie sollten sich desmer im Falle einer unwirksamen Kündigung halb vor Ausspruch der Kündigung durch die statt der Weiterbeschäftigung eine Abfindung Arbeitsrechtsexperten der Kreishandwerkerverlangen, wenn für ihn die Fortsetzung des schaft beraten lassen unter (0211) 36 70 7-15 Arbeitsverhältnisses nicht mehr zumutbar ist. oder torsten.spengler@kh-duesseldorf.de, Die Unzumutbarkeit muss sich dabei aus dem natürlich für Sie als Innungsmitglied kostenAusspruch der Kündigung und der Durchfüh- frei. Außerdem vertritt die Kreishandwerkerrung des Kündigungsschutzprozesses erge- schaft Sie kostenfrei vor dem Arbeitsgericht. 7


handwerk | RECHTSABTEILUNG

Nepper, Schlepper, Bauernfänger Warnung vor neuer Betrugsmasche bei der Rechnungsstellung

© weerapat1003 - Fotolia.com

Wie das LKA Baden-Württemberg mitteilt, breitet sich eine neue Betrugsmasche bei der Rechnungsstellung per E-Mail immer weiter aus. Auch wenn die Methoden der Täter variieren, um sich in die Kommunikation einzuschalten, so gibt es immer eine Gemeinsamkeit: Dem Rechnungsempfänger wird vorgetäuscht, die Bankverbindung des Rechnungsstellers habe sich geändert.

Dienstleister / Auftraggeber und Kunde / Auftragnehmer einwirken. Die Täter nutzen hierzu verschiedene Methoden, um sich in die Kommunikation einzuschalten. Eines haben alle Vorgehensweisen jedoch gemeinsam: die Mitteilung an den Kunden, dass sich die Bankverbindung des Rechnungsstellers angeblich geändert habe. Ist dieses Täuschungsmanöver beim Rechnungsempfänger erfolgreich, überweist dieser den tatsächlich offenen RechEine Betrugsmasche, die im asiatischen Raum nungsbetrag auf das Konto der Betrüger. schon seit einiger Zeit bekannt ist, verbreitet sich nun auch zunehmend in Deutschland: Be- Woher wissen die Täter, dass eine offene Fortrug bei der Rechnungsstellung per E-Mail. In derung besteht, und wie schalten sie sich in Zeiten des elektronischen Zahlungsverkehrs die Kommunikation ein? Die Kriminellen „hawerden Rechnungen in vielen Geschäftsberei- cken“ sich auf einen der beteiligten E-Mailchen nur noch elektronisch versendet. Server ein, fangen die relevanten E-Mails ab und verändern die Inhalte ganz oder teilweise. Diesen Umstand machen sich nun auch Kri- So gaukeln sie dem Rechnungsempfänger eine minelle zunutze, indem sie böswillig auf den E-Mail vom Rechnungssteller vor, aus der herNachrichtenaustausch zwischen Verkäufer / vorgeht, dass sich dessen Bankverbindung ge-

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RECHTSABTEILUNG | handwerk

ändert habe. Auf diese Weise manipulieren die Täter auch bei andauerndem E-Mail-Verkehr die Kommunikation so, dass bei Rückfragen per E-Mail der Betrug zunächst unentdeckt bleibt. Der Polizei sind außerdem Fälle bekannt, in denen die Betrüger zusätzlich gefälschte Dokumente per Briefpost verschickten, um die Glaubwürdigkeit des manipulierten E-MailVerkehrs zu untermauern. Wie kann man sich schützen? Um einem solchen Betrug vorzubeugen, rät das LKA Baden-Württemberg zu folgenden Maßnahmen: • Sensibilisieren Sie Ihre Mitarbeiter gegenüber dieser Betrugsmasche. • Überprüfen Sie E-Mails mit Rechnungen sorgfältig auf den richtigen Absender.

zweiten Kommunikationskanal. Nutzen Sie statt E-Mail hierzu beispielsweise das Telefon. • Halten Sie Ihre Software stets auf dem neuesten Stand, beispielsweise durch ein Patchmanagementsystem. • Weisen Sie prophylaktisch in Ihrer geschäftlichen E-Mail-Signatur darauf hin, dass Sie Ihren Kunden eine Änderung der Bankverbindung niemals via E-Mail mitteilen werden. • Wenn möglich, nutzen Sie digitale Signaturen. • Bereiten Sie sich trotz Ihrer Sicherheitsmaßnahmen auf einen möglichen Schadensfall vor. Teil Ihres Notfallplanes sollte die sofortige Einbeziehung Ihrer Hausbank und der Zentralen Ansprechstelle Cybercrime (ZAC) Ihres Landeskriminalamts sein.

• Achten Sie auf die korrekte Schreibweise der E-Mail-Domain. • Prüfen Sie bei verdächtigen E-Mails die vorliegenden Informationen über einen

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handwerk | KH & INNUNGEN

KH & INNUNGEN Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf Malerball 2016 mit viel Unterhaltung und ein wenig Politik nicht mehr auf den Stühlen. Standing Ovations honorierten die Darbietungen des Sängers und Entertainers, der erst nach mehreren Zugaben verabschiedet wurde.

Exquisite Unterhaltung in festlichem Ambiente bot die Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf ihren Gästen am 25. November im Radisson Blu Scandinavia Hotel. Anlass war das traditionelle Innungsfest, das als „Malerball“ zu den größten Veranstaltungen im deutschen Maler- und Lackierer-Handwerk gehört. Entsprechend anspruchsvoll war das Showprogramm, das der Vorstand der Innung mit Obermeister Jörg Schmitz an der Spitze und mit der Unterstützung vieler Sponsoren zusammengestellt hatte. Neben dem Magier und Conférencier Andre Hieronymus, der Band Chicken Skin, der Sängerin Natalie Grant und der Tanzgarde der Karnevalsgesellschaft der Katholischen Jugend (KaKaJu) begeisterte vor allem Schlagerstar Olaf Henning das Publikum. Spätestens, als Henning seinen Hit „Komm, hol das Lasso raus!“ anstimmte, hielt es die Ballgäste

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Unter den 300 Ballgästen konnte Obermeister Schmitz auch einige Ehrengäste begrüßen, so zum Beispiel Landesinnungsmeister Jan Bauer, Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide und den Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes Farbe Gestaltung Bautenschutz, Rainer Huke, der trotz der zeitgleich laufenden „Maler-des-Jahres“-Gala in München die Reise von Frankfurt nach Düsseldorf angetreten hatte. Huke lobte in seiner Ansprache vor allem die Begabtenförderung des Düsseldorfer Berufsbildungs- und Technologiezentrums (BTZ) und betonte, dass es wichtig sei, die Nachwuchsausbildung auf eine einheitliche Plattform zu bringen. Politik zugunsten des Handwerks machte an diesem Abend auch Thomas Jarzombek. Der CDU-Bundestagsabgeordnete und IT-Experte unterstrich die Bedeutung digitaler Entwicklungen für den Mittelstand und plädierte nachdrücklich für den Erhalt des Meisterbriefs. „Unser duales System und der Meisterbrief müssen geschützt und nach Europa exportiert werden“, sagte Jarzombek. Während des Balls nutzten viele Gäste die aufgebaute „Foto-Box“, um Erinnerungen gemeinsam mit ihrer Begleitung oder Freunden und Kollegen machen zu lassen. Die Innung sponserte dies, so dass teils sehr vergnügliche Bilder entstanden. Nach dem Ende der Show Acts und der Tombola feierten die Gäste bis in den frühen Morgen noch weiter, beständig und gut umsorgt vom jungen Team mit vielen Auszubildenden des Radisson-Hotels.


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KH & INNUNGEN |

Obermeisterin Angelika Turrek beim Festakt in München Flechthandwerk ist nun Immaterielles UNESCO-Kulturerbe

Das Flechthandwerk darf sich nun offiziell Immaterielles Kulturerbe nach dem UNESCOÜbereinkommen nennen. Bei einem Festakt in der Münchner Residenz hat Bundesinnungsmeister Siegfried Katz die Urkunde aus den Händen des bayerischen Staatsministers Dr. Ludwig Spaenle entgegengenommen. Auf der Bühne stand stellvertretend für das Korbmacherhandwerk in Nordrhein-Westfalen auch Obermeisterin Angelika Turrek aus Düsseldorf. Der Landkreis Lichtenfels (Oberfranken) gilt in Bayern als Schwerpunkt der Flechterei. Hier sind der Korbmarkt, das Deutsche Korbmuseum sowie die einzige Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung in Deutschland angesiedelt, die auch Angelika Turrek im Rahmen ihrer Ausbildung besucht hat. Deshalb wurde das Handwerk über die bayerische Landesliste zum Immateriellen Kulturerbe ernannt. An der Berufsfachschule für Flechtwerkgestaltung lernte Turrek bereits mit 14 Jahren, dass ihr Handwerk von Nachhaltigkeit geprägt ist, weil es ressourcenschonend mit nachwachsenden Rohstoffen arbeitet. Schon ihr Vater ernährte die Familie vom Flechthandwerk. So soll es auch bleiben, sagt sie, denn mittlerweile führt sie gemeinsam mit Tochter Julia den Betrieb, der als Korbwarenfachgeschäft Binder

bereits seit 80 Jahren in Düsseldorf-Gerresheim besteht. Die Aufnahme in das UNESCOVerzeichnis werde dazu beitragen, dass dieses Kulturerbe nicht in Vergessenheit gerät. Die Flechtkultur zählt zu den ältesten handwerklichen Techniken der Menschheit, die über Jahrtausende auf die nachfolgenden Generationen übertragen und von diesen weiterentwickelt wurden. „Was die Gesellschaft im Innersten zusammenhält, dafür treten Sie mit Herzblut ein“, rief Spaenle den Vertretern der zehn Vereine und Gruppierungen zu, die neu in das bayerische Landesverzeichnis aufgenommen worden sind. Die Landesliste, die auf eine Initiative der UNESCO zurückgeht, gibt es erst seit 2015. Die Auszeichnung sei ein Zeichen der Wertschätzung, betonte Spaenle. Heimat präge auch im Zeitalter von Globalisierung und Digitalisierung das humane Selbstbildnis des Menschen, so der Staatsminister für Bildung, Kultus, Wissenschaft und Kunst. Deshalb werde nicht nur materielles Kulturerbe in Form von Bauwerken seitens der UNESCO gelistet, sondern auch immaterielles in Form von Handwerk, Tradition und Brauchtum. Auf diese Weise werde bewahrt, „was wichtig und wertvoll ist.“ 11


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Innung Sanitär Heizung Klima Obermeister Hering lud noch einmal ein zum Innungsfest

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Wenn die Innung Sanitär Heizung Klima Düsseldorf zu ihrem Innungsfest lädt, kann man vor allem auf ein neues Ambiente gespannt sein. Nach den Böhler-Werken, dem Capitol, dem Apollo und Dr. Thompson‘s war am 4. November das Port Seven im Düsseldorfer Medienhafen die Lokalität für diese Festivität. Dass dieses Event sich alle zwei Jahre größter Beliebtheit erfreut, war auch daran zu messen, dass nicht nur bis auf den letzten Platz alles belegt war, sondern auch einigen, die sich noch anmelden wollten, sogar abgesagt werden musste.

Doch dann kritisierte Hering, gewohnt scharfzüngig und pointiert, in seiner Festrede das Geschehen der letzten Monate. Wie bereits von Anfang an das Handwerk seien mittlerweile auch Medien und Politik zu einer realistischen Einschätzung der Flüchtlingskrise gekommen. Über 80 Prozent der Flüchtlinge beherrschten weder unsere Sprache noch unsere Schrift. Der Flüchtlingszustrom sei eben nicht die Lösung für das Nachwuchs- und Facharbeiterproblem. Dennoch engagiere sich das Handwerk sehr in der Flüchtlingsfrage mit Praktika und Vorbereitungskursen.

So konnte Obermeister Hans-Joachim Hering 300 Gäste aus Handwerk und seinen Organisationen, Handel, Industrie und Politik wie gewohnt aufs Herzlichste begrüßen. Besonders erfreut war man über die Anwesenheit von Bürgermeister Friedrich Conzen als Vertreter der Landeshauptstadt Düsseldorf. Dies zeige, so Obermeister Hering, wie wichtig der Stadtspitze das SHK-Handwerk in Düsseldorf sei.

Das SHK-Handwerk werbe auch verstärkt um Abiturienten, Mädchen und Studienabbrecher. Mit dem HEAT-Studiengang („Hygiene, Energie- und Anlagentechnik im Gebäude“), der im Wintersemester 2017 an der Hochschule Düsseldorf starten wird, soll angehenden Meistern parallel zur Meisterfortbildung ein berufsbegleitender SHK-Studiengang zum Bachelor of Engineering angeboten werden. Dies sei auch


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für Abiturienten mit Gesellenbrief eine attraktive Alternative zum Studium direkt nach der Schule. Mit dem Dank an alle, die eifrig zum Gelingen dieses Festes beigetragen haben, einerlei ob durch Arbeitskraft oder Sponsoring, wies Hering abschließend darauf hin, dass dies nun das letzte Innungsfest sei, für das er Verantwortung trage. Mit seinen beiden Vorstandskollegen Rolf Weber und Peter Schmitz wolle er im kommenden Frühjahr die Verantwortung für die Innung und ihre Aktivitäten in jüngere Hände legen. Vorstandsmitglied Peter Blumenrath (Foto rechts unten), der 2014 auch in den Rat der Landeshauptstadt Düsseldorf gewählt wurde, hatte dann die Ehre, die Festrede zu halten. Er sehe den Meisterbrief als Qualitätssiegel, der erhalten bleiben müsse. Aber auch innovative Ideen wie zum Beispiel die „Thermobox“ unterstützen die Unternehmer, um schnell und sicher ihre Angebote erstellen zu können. Der CDU-Ratsherr kritisierte die NRW-Landesregierung, dass sie den Strukturwandel verschlafe. In Nordrhein-Westfalen gebe es weniger Breitbandausbau als in anderen Bundesländern. Die Logistik werde durch die marode Infrastruktur geschwächt. Statt sich um die Instandhaltung der Verkehrswege zu kümmern, beschäftige sich die Landesregierung lieber mit einer unsinnigen Katzenverordnung. Auch bestelle das Land lieber Container für Flüchtlingsdörfer in Ländern, die wiederum ihren Verpflichtungen in der Flüchtlingsfrage nicht nachkommen, als zusammen mit dem Handwerk Wohnungen für Flüchtlinge zu erstellen. Das Handwerk habe hierfür praktikable Lösungen angeboten. Einen Rückblick auf die bisherige gute Zusammenarbeit mit den drei scheidenden Innungsvorständen stellten Professor Dieter Oesterwind (ehemals Stadtwerke Düsseldorf AG) und Fritz Hollweg (ehemals Großhandel Fa. Gottschall & Sohn) in einem launigen Dialog dar und zeigten, dass man trotz manchmal verschiedener Standpunkte am Ende immer eine „rheinische“ Lösung gefunden habe, mit

der alle gut leben konnten. Nach dem Ende der „Abteilung Wort“ konnten sich die Anwesenden an einem umfangreichen warmen Buffet weiter stärken. Durch das Programm des Abends führte in gewohnt humorvoller Art Oli Materlik. In den Show Acts zeigten Emily Kirch Akrobatik in der Luft mit einem Seil am Kronleuchter und ein Double von Michael Jackson den Moonwalk und dazu die Interpretation zahlreicher bekannter Songs des Originals. Im Anschluss an das Programm ging es wie immer bei den SHK-Innungsfesten nochmals unterhaltsam auf dem Tanzparkett in der hauseigenen Discothek weiter bis in den frühen Morgen. Ein rundum gelungenes Fest, das Lust auf das nächste macht – einschließlich der Spannung, welches Ambiente dann zu erwarten ist. 13


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Ausstellung in der Krefelder Mediothek „130 Bilder des Stadthauses“ von Obermeister Manfred Grünwald

Der Obermeister der Fotografen-Innung Düsseldorf-Aachen-Köln, Manfred Grünwald, hatte im Auftrag der Stadt Krefeld eine umfangreiche Fotoausstellung des nach den Plänen von Egon Eiermann errichteten Stadthauses am Konrad-Adenauer-Platz zusammengetragen. Der Architekt Egon Eiermann (1904 - 1970) gehörte zu den bedeutendsten seiner Zunft in der Nachkriegszeit und entwarf das Krefelder Stadthaus. Für seine Arbeit war Maxime das bewusste Reduzieren, das Weglassen und das Vereinfachen. Das Stadthaus ist zweckmäßig, schnörkellos und schön. Grünwald dokumentierte es in seiner ästhetischen Brillanz und erschloss es mit einer spielerisch zu nennenden Leichtigkeit im Umgang mit Licht, Durchblick und Raum. Die Gratwanderung auf der Grenze zwischen Dokumentation und Kunstfotografie gelang dem Fotografenmeister hervorragend. Die Bilder nehmen einen sofort gefangen, eben weil sie zeigen, was ist, aber zugleich unaufdringlich offen sind für die ästhetische Dimension hinter dem blanken materiellen Sein. Auf 130 Fotos hatte Manfred Grünwald auch die ästhetische Qualität dieser Architektur eingefangen. Die Ausstellung war in der Krefelder Mediothek zu sehen und erfreute sich regen Besucherinteresses.

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Förderprogramm unterstützt Klimaschutz Stadt Düsseldorf fördert die Modernisierung von Gebäuden Niemand wirft gern sein Geld zum Fenster hinaus. Wenn Sie eine unsanierte Immobilie besitzen, passiert das fast unbemerkt – und zwar im wahrsten Sinne des Wortes: Zum Beispiel dringt durch nichtgedämmte Außenwände und Fenster Heizungswärme ins Freie oder eine unzeitgemäße Heizungsanlage nutzt die Energie nicht effizient. Auch bei Neubauten wird oft an der falschen Stelle gespart. Spätestens, wenn die Heizkostenabrechnung anfällt, sieht man es dann schwarz auf weiß. Die Landeshauptstadt Düsseldorf bietet Eigentümerinnen und Eigentümern von Gebäuden attraktive Anreize, wenn sie in die Sanierung ihrer Immobilie investieren, um damit den Energieverbrauch und somit die Nebenkosten zu senken. Gleichzeitig leisten sie einen Beitrag zum Klimaschutz. Die Stadt hat sich diesbezüglich viel vorgenommen. Bis zum Jahr 2050 möchte sie die Klimaneutralität erreichen und damit die durchschnittliche Kohlendioxidemission (CO2) auf rund zwei Tonnen pro Kopf reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, benötigt die Stadt Ihre Unterstützung. Dafür hat sie das Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ auf den Weg gebracht, das Ihnen hilft, Ihren Geldbeutel zu schonen und Ihr Haus auf den energetisch neuesten Stand zu bringen: dem Klima zuliebe! Förderfähige Projekte Etwa 80 Prozent der Gebäude in Düsseldorf, und damit rund 55.000 Immobilien, wurden vor dem Jahr 1978 erbaut. Die meisten Immobilien weisen, sofern sie nicht bereits energetisch saniert wurden, eine schlechte Energiebilanz auf und verschwenden große Mengen Heizenergie. Durch das Förderprogramm „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ sollen alle profitieren: die Umwelt, Ihr Geldbeutel und das lokale Handwerk. Gefördert werden unter anderen folgende Vorhaben: Bei Bestandsbauten: • Thermografiegutachten von Wohngebäuden

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• Wärmedämmung der Gebäudehülle (Austausch von Fenstern, Dämmung von Außenwand, Dach, Kellerdecke) • Sanierungen in denkmal- oder satzungsgeschützten oder denkmalwerten Gebäuden • Optimierung von Heizungen (hydraulischer Abgleich, Umwälzpumpe, Austausch Thermostate) • Besonders effiziente Sanierungen Bei Bestands- und Neubauten: • Anschluss an die Fernwärme • Nutzung der Sonnenenergie (Solarthermie, Photovoltaik-Anlagen und Speichersysteme) • Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung • Rationelle Wärmeerzeugung • innovative Sondermaßnahmen Bei Neubauten: • Passivhäuser Wissenswertes rund um die Antragstellung Gefördert werden Vorhaben an bauaufsichtlich genehmigten, privaten Gebäuden zu Wohnzwecken sowie gemischt genutzten Gebäuden mit Gewerbe- und Wohneinheiten in Düsseldorf, die geeignet sind, Energie einzusparen, die Energieeffizienz zu steigern und den CO2Ausstoß in der Stadt in den nächsten Jahren zu senken. Wer kann Anträge stellen? • Eigentümerinnen / Eigentümer von Gebäuden bzw. Wohnungseigentümergemeinschaften im Sinne der WEG • Betreiberinnen / Betreiber von Heizungsanlagen in Düsseldorf • Bauträgerinnen / Bauträger • Gemeinnützige Organisationsformen einschließlich Kirchen Was ist zu beachten? Vorhaben werden gefördert, wenn sie • Förderkriterien entsprechen


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• nach Antragstellung und Erhalt der Fördernummer begonnen werden • nicht im Selbstbau vorgenommen werden

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mer 0211 - 89-25955 oder per E-Mail unter klimafreundlich-wohnen@duesseldorf.de.

Wann wird der Zuschuss ausbezahlt? Der Zuschuss wird ausbezahlt nach • vollständigem Abschluss der Sanierungsarbeiten • Prüfung des Vorhabens hinsichtlich der Anforderungen der Richtlinie „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ • Beantragung der Auszahlung und Vorlage der Schlussrechnung(en) sowie der notwendigen Anlagen. Das Formular erhalten Sie mit der Fördernummer. Zum Antragsverfahren: • Wir empfehlen Ihnen, vor Antragstellung die Beratungsangebote zur energetischen Modernisierung der Serviceagentur Altbausanierung (SAGA) wahrzunehmen, Telefon: 01801 - 999439 (6 Cent / Min. Tarif Dt. Telekom, Mobilfunkpreise max. 42 Cent / Min.), Mo. - Do. 9 - 13 und 14 - 17 Uhr, Fr. 9 - 14 Uhr. • Nach Prüfung Ihres Antrags auf Förderfähigkeit erhalten Sie eine Fördernummer. • Die Umbauten dürfen erst nach Zustellung der Fördernummer in Auftrag gegeben werden und müssen der gültigen Richtlinie „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ entsprechen.Eine detaillierte Aufstellung aller Anlagen finden Sie in der gültigen Richtlinie „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“.

BETRIEBSBERATUNG FÜR HANDWERKER

Weitere Informationen Antragsformulare und die Förderrichtlinie „Klimafreundliches Wohnen und Arbeiten in Düsseldorf“ erhalten Sie direkt beim Umweltamt Düsseldorf oder unter: www.duesseldorf.de/klimafreundlichwohnen Fragen zur Antragstellung beantwortet das Umweltamt Düsseldorf unter der Rufnum-

LINUM STEUERBERATUNG GMBH DÜSSELDORF 40211 DÜSSELDORF KLOSTERSTR. 73/75 E-MAIL: LINUM-D@LINUM-web.de TELEFON: 0211/90 60 10 FAX: 0211/90 60 123

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Stuckateur David Reingen holt Silber bei den EuroSkills BZB Düsseldorf war Trainingslager für die Mission Europameisterschaft Dienstleistungsbereich. Die deutsche EuroSkills-Delegation umfasste rund 50 Teilnehmer, Experten und Offizielle. Die deutsche Berufe-Nationalmannschaft, getragen von WorldSkills Germany und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks, ging mit 22 jungen Fachkräften in 16 Einzel- und 3 Teamwettbewerben an den Start. Alle Teammitglieder mussten bei der Europameisterschaft ihre herausragenden beruflichen Fähigkeiten im Wettbewerb mit Berufskollegen aus ganz Europa unter Beweis stellen. Dabei konnte unter anderem der 23-jährige Stuckateurmeister David Reingen aus Düsseldorf einen besonderen Erfolg verzeichnen. Er konnte die Jury überzeugen und gewann im Skill „Plastering & Dry Wall Systems“ die Silbermedaille.

Kurz vor Redaktionsschluss traf sich die berufliche Elite Europas im schwedischen Göteborg. Zum fünften Mal fanden die EuroSkills, die Europameisterschaften der Berufe, statt. Rund 450 Teilnehmer aus 30 europäischen Ländern und Regionen zeigten in 35 verschiedenen Berufen vom 1. bis 3. Dezember 2016 unter den kritischen Blicken von 74.000 Besuchern und Besucherinnen ihr Können. Die Hälfte der Teilnehmer kam aus dem Handwerk, die andere aus der Industrie und dem

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Alle Teilnehmerinnen hatten sich als Beste in ihren Berufen in Deutschland durchgesetzt, sind Fachkräfte und nicht älter als 25 Jahre. Ausscheidungswettbewerbe, Trainingslager und Vergleichswettkämpfe lagen hinter ihnen, dazu kamen weitere Übungseinheiten mit ihren Ausbildern und den Experten. So war auch Stuckateurmeister Reingen vom 31. Oktober bis 11. November 2016 im Trainingslager im BZB Düsseldorf und wurde dort intensiv von seinen Coaches auf die Europameisterschaft vorbereitet. Schon während seiner Ausbildung im BZB war er auf die Nationalmannschaft aufmerksam geworden und hatte sich über viele Ausscheidungswettbewerbe für das Team qualifiziert.


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Lossprechungsfeier Neue Fachkräfte für das Parkett- und Bodenleger-Handwerk

Die Innungsversammlung am Donnerstag, 10.11.2016, im Restaurant Liebevoll in der Auermühle bot eine würdige Kulisse für die Lossprechungsfeier des neuen Fachnachwuchses der Parkett- und Bodenleger im Kreise der selbständigen Handwerksunternehmer.

Betrieben. Dazu gehöre auch, im Blick zu haben, wenn erneut Normen geändert werden, wie dann die Verwendung des eingesetzten Materials überprüft und gegebenenfalls angepasst werden müsse. Wichtig sei natürlich bei allem, ob der Auftrag zur Zufriedenheit des Kunden umgesetzt werde könne. SchließIn seiner Rede vor den rund 60 Anwesenden lich müsse ein Boden von der Planung bis zur konnte Obermeister Roland Hüsgen den neuen Verlegung in das Konzept einer Wohnung oder Jung-Gesellen gratulieren, denn sie hatten die eines Hauses passen. Prüfung erfolgreich geschafft – das konnten etwa ebensoviele diesmal nicht von sich sagen. Gemeinsam mit Lehrlingswartin Marie Albert Hüsgen betonte, dass die zurückliegende Aus- konnte der Obermeister die Gesellenbriefe im bildung in einem anspruchsvollen Beruf eine Parkettleger-Handwerk an folgende erfolgreigute Basis für die Zukunft sei. che Prüflinge überreichen: Wie in allen Berufen unterliege auch das Parkett- und Bodenleger-Handwerk einer beständigen Weiterentwicklung und man müsse auch hier auf der Höhe der Zeit bleiben, um letztlich im Beruf bestehen zu können, denn von jetzt an übernähmen die neuen Gesellen selbst einen großen Teil der Verantwortung in ihren

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Marvin Bremer, Kevin Hainke, Dustin Hoegen und Darijo Nikolic (alle Ausbildungsbetrieb Frank und Christoph Dietrich, Wuppertal), Julian Dreyer (Parkett Strehl GmbH, Essen), Ruben Eichas (W. Landsmann GmbH, Mülheim/Ruhr) und Maurice Markowski (Parkett Markowski GmbH, Düsseldorf).


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Von der Dorfschule zum Bildungszentrum Die Entwicklung der Binnenschifferschule vom 19. bis in das 21. Jahrhundert In den letzten vier Jahren habe ich mich sehr intensiv mit diesem Thema beschäftigt und die Ergebnisse in dem jetzt vorliegenden, 560 Seiten umfassenden Buch zusammengefasst. Die ersten Schulen wurden in Deutschland 1853 gegründet, weitere folgten in kurzer Abfolge, so dass zum Höhepunkt dieser Welle 79 Schulen für die Ausbildung in der Binnenschifffahrt zur Verfügung standen. Ein Hauptanliegen in dieser Zeit war es, durch Besuch dieser Schulen das Schifferpatent erreichen zu können. Als klassische Berufsausbildung mit Lehrvertrag, so wie heute üblich, wurde der Beruf erst 1936 anerkannt. Die erste Binnenschifferschule in Duisburg wurde 1892 in Ruhrort gegründet. Später wurde diese nach Homberg verlagert, hatte verschiedene Standorte, bis 1989 der jetzige Standort am BürgermeisterWendel-Platz gefunden wurde. Von den vielen Binnenschifferschulen existiert neben der in Duisburg heute nur noch eine weitere Fachklasse an einer Berufsschule in Schönebeck bei Magdeburg.

Bis 2012 habe ich das Schiffer-Berufskolleg RHEIN in Duisburg-Homberg als Schulleiter und somit 13 Jahre durch alle Fahrwasser begleitet. Nach meiner Pensionierung wollte ich wissen, wie kam es zur Gründung von Binnenschifffahrtschulen und wo liegen die Wur- Ein Hauptproblem von der ersten Stunde der zeln für diese Ausbildung? Was hat sich in den Gründung der Binnenschifferschulen bis heute Jahren bis 2012 verändert? war es, geeignetes Lehrpersonal zu finden.

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Fachkräfte, die aus der Schifffahrt kommen, sind kaum als Lehrpersonal zu finden. So müssen sich immer wieder Lehrer in die komplexe Welt der Binnenschifffahrt einarbeiten. Viele weitere Probleme, die schon in den Anfangsjahren bemängelt wurden, konnten nicht gelöst werden, z.B. die Meisterausbildung für diesen Beruf, um nur ein Aspekt anzusprechen.

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Was schon immer sehr positiv auf die Ausbildung einwirkte, war die gute Zusammenarbeit zwischen Arbeitgebern und Schule sowie die Unterstützung durch die Vertreter der Stadt Duisburg. Ein Schwerpunkt in meinem Buch ist die Entwicklung der Schule und das vom ArbeitgeberVerband unterhaltene Schulschiff RHEIN in Duisburg-Homberg. ______________________________________ Der Autor Hans-Günter Portmann war unter anderem von 1999 bis 2012 Schulleiter am Schiffer-Berufskolleg RHEIN. Am 23. September 2016 wurde im Duisburger Rathaus das Buch über die Geschichte der Binnenschifferschulen in Deutschland vorgestellt. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann nun nachlesen, was in den letzten 155 Jahren rund um die Ausbildung in der Binnenschifffahrt geschehen ist. Das Buch ist erhältlich im Buchhandel unter der ISBN-Nr. 978-3-937062-570 oder direkt beim Verlag AWD Druck + Verlag GmbH, OttoBrenner-Straße 9, 52477 Alsdorf.

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Zukunft haben: Auch eine Frage des politischen Vertrauens Friedrich-Naumann-Stiftung und Kreishandwerkerschaft diskutierten über Rahmenbedingungen fürs Meisterhandwerk

„Zuwendung ist nicht nur ein fiskalpolitischer Fachbegriff, sondern hat etwas mit der Dienstleistungsbereitschaft und Wertschätzung einer Regierung gegenüber ihren Unternehmern zu tun“, lautete die letzte Wortmeldung des Abends. Nicht ein bürokratisches, sondern ein auf Vertrauen und Kompetenzwahrnehmung fußendes Selbstverständnis im Umgang mit den Wirtschaftstreibenden auf allen Ebenen der Administration sei einer der wahrnehmbarsten Unterschiede zu anderen Flächenländern, der zu überwinden sei, um die Weichen in Nordrhein-Westfalen wieder auf Wachstum zu stellen. Das Podium bestätigte einhellig die von einem Teilnehmer geäußerte Beobachtung. Damit war das Fazit eines ergiebigen Vortragsabends in der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf zu den Freiheitsbedingungen des Meisterhandwerks gezogen, stellte Moderator

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Jan-Frederik Kremer von der veranstaltenden Friedrich-Naumann-Stiftung fest. Zuvor hatte Kreishandwerksmeister Thomas Dopheide eine „ungebrochene Regulierungswut durch Bund und Land“ gebrandmarkt und dabei vor allem auf die finanziell kaum beherrschbaren Auswirkungen einer drohenden Blauen Fahrzeugplakette, des neuen Sondermüllstatus beim Dämmstoff Polystyrol und auf die wirtschaftlichen Risiken eines zugunsten der Auftraggeber handwerklicher Leistungen erweiterten Widerrufsrechts verwiesen. Der frisch wiedergewählte Präsident des Nordrhein-Westfälischen Handwerkstags, Andreas Ehlert, rückte Defizite in der Landesinfrastruktur und -Bildungspolitik in den Mittelpunkt seines Statements und bemän-


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gelte namentlich die Breitbandversorgung, den Verkehrsstillstand und die Vernachlässigung des beruflichen Bildungssystems. „Der Standort ist in keinem guten Zustand. Und der Schlusslicht-platz 16 von 16 Bundesländern im jüngsten Bildungsmonitor des Instituts der

seinerseits die politischen Bedingungen für qualifizierte Unternehmerschaft und Beschäftigung in Nordrhein-Westfalen: „Das Land muss zum Kraftzentrum der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland werden.“ Dieses Ziel lasse sich nur auf breiter gewerblich-techni-

Deutschen Wirtschaft für NRW hängt eng zusammen mit den Ausstattungsdefiziten in den Berufskollegs und Warteschleifenangeboten, die der ausbildenden Wirtschaft auch noch Konkurrenz machten.“

scher Qualifikationsgrundlage seiner Unternehmer und Beschäftigten erreichen. Statt „immer neuer Vorgaben von heute auf morgen“ seien Weichenstellungen mit Langfristwirkung erforderlich: eine Lehrerausbildung näher an der Berufswirklichkeit, die Einführung eines Berufsabiturs und ein Freiwilliges Praktikumsjahr, in das auch die Überbetrieblichen Bildungszentren einbezogen werden sollten.

Als Praktiker der nachrückenden Führungskräftegeneration berichtete Kälteanlagenbauermeister Patrick Tilmes, Vorsitzender des Juniorenkreis Handwerk Düsseldorf, leidenschaftlich von hoher beruflicher Erfüllung dank seines Qualifikationswegs zum Meister und Betriebswirt und warb für „echte Herausforderungen statt Hörsaal.“ Der Vorsitzende der Enquete-Kommission Handwerk 4.0 des Landtags und handwerksund mittelstandspolitische Sprecher der Landes-FDP, Dr. Ralph Bombis, skizzierte

Zustimmend erörterten Podium und Gäste abschließend einen Impuls des stellvertretenden Kreishandwerksmeisters Georg Eickholt, der einen markanten Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge und bessere Verkehrsleitkonzepte anmahnte: „Warum kann man in Düsseldorf die Straßen für die Pendlerströme morgens und abends nicht zu einer Richtungsfahrbahn machen?“

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Gold- und Silberschmiede-Innung Wolfgang Witt zum Ehrenmitglied ernannt Auf der vorherigen Innungsversammlung hatte der langjährige Vorsitzende des Gesellenprüfungsausschusses, Wolfgang Witt (links), bereits eine Dankesurkunde für sein außergewöhnlich langes Engagement in dieser Funktion erhalten. Nunmehr sprach Obermeister Joachim Dahmen ihm auf der Innungsversammlung am 21. November 2016 den besonderen Dank für den großen Einsatz in der Innung und im Vorstand, für das Goldschmiede-Handwerk, für die Fachschule in Essen und für den Kampf um den Meisterbrief aus. Neben diesem herausgehobenen Engagement lobte der Innungschef auch die persönlichen Vorzüge: „Du gibst so schnell nicht auf, wenn Du ein Ziel ins Auge gefasst hast. Das schätzen wir ganz besonders an Dir.“ Dies alles war Grund genug für die Gold- und SilberschmiedeInnung Düsseldorf, Wolfgang Witt nunmehr zum Ehrenmitglied zu ernennen. Obermeister Dahmen überreichte ihm die entsprechende Ehrennadel samt Urkunde. Das neue Ehrenmitglied war sichtlich über diese Auszeichnung erfreut und bedankte sich hierfür bei allen Innungsmitgliedern.

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Wir wünschen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest 2016 und ein gutes und erfolgreiches 2017 Thomas Dopheide Georg Eickholt Stellv. Kreishandwerksmeister

Kreishandwerksmeister

Lutz Denken

Rolf Thöne Stellv. Kreishandwerksmeister

Hauptgeschäftsführer Kreishandwerkerschaft Düsseldorf

sowie die Obermeisterinnen und Obermeister unserer Innungen:

Thomas Münch

Gerhard Bicker

Jörg Sölker

Innung für Orthopädie-Technik Düsseldorf

Boots- und Schiffbauer-Innung Nordrhein-Westfalen

Innung für Informationstechnik Düssel-Rhein-Ruhr

Rudolf Braun

Sandra Gronemeier

Manfred Grünwald

Michael Kregel

Ralph R. Icks

Dachdecker-Innung Düsseldorf

Monika Schmitter

Maßschneider-Innung Düsseldorf

Fotografen-Innung Düsseldorf Aachen Köln

Friseur-Innung Düsseldorf

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Joachim Dahmen

Detlev Thedens Karosseriebauer-Innung Düsseldorf

Innung Nordrhein des Kachelofen- und Luftheizungsbauer-Handwerks

Harald Michaelis

Angelika Turrek

Hans B. Schenkenbach

Dirk Schmitz

Johannes Zech

Gold- und Silberschmiede-Innung Düsseldorf

Konditoren-Innung

Bergisches Land-Düsseldorf

Jörg Schmitz

Maler- und Lackierer-Innung Düsseldorf

Thomas Reisberg

Musikinstrumentenmacher-Innung Nordrhein und Westfalen/Süd

Hans-Joachim Hering Innung Sanitär-Heizung-Klima Düsseldorf

Jörg Hahn

Steinmetz- und Steinbildhauer-Innung Düsseldorf

Annette Reising

Korbmacher-Innung für das Land Nordrhein-Westfalen Zweiradmechaniker-Innung Düsseldorf

Roland Hüsgen

Innung für Parkett- und Fußbodentechnik Düsseldorf

Tim Rehse

Werbetechniker-Innung Düsseldorf

Stephan Berg

Straßenbauer-Innung Düsseldorf

Emil Esser

Zimmerer-Innung Düsseldorf

Kälte- und Klimatechnik-Innung Nordrhein

Karl-Josef Wallmeyer

Ulrich Schüttler

Innung für Informationstechnik Köln/Rhein-Erft

Peter Morgenstern Fleischer-Innung Düsseldorf-Mettmann

Norbert Rieck

Schornsteinfeger-Innung für den Regierungsbezirk Düsseldorf

Augenoptiker-Innung Düssel-Rhein-Ruhr

Hermann Görtz

Innung des Kraftfahrzeug-Gewerbes Düsseldorf

Glaser-Innung Düsseldorf

Uwe Gobien

Kürschner-Innung Düsseldorf

Modellbauer-Innung Düsseldorf

Herbert Köhler

Sattler- und Raumausstatter-Innung Düsseldorf

Werner Ross

Schuhmacher-Innung Düsseldorf-Mettmann

Rolf Jacobs

Stuckateur-Innung Düsseldorf Neuss für Ausbau und Fassade

Helmut Eibler

Fachinnung Stahl und Metall Düsseldorf

Arndt Linn

Baugewerbe-Innung Düsseldorf

Ludwig Vorholt

Innung für Orthopädie-Schuhtechnik Rheinland/Westfalen

Dominik Kruchen Zahntechniker-Innung Düsseldorf

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Kreishandwerkerschaft Hauptgeschäftsführung Thomas Dopheide, Kreishandwerksmeister thomas.dopheide@kh-duesseldorf.de 36 707-11 Lutz Denken, Hauptgeschäftsführer lutz.denken@kh-duesseldorf.de 36 707-12 Duygu Duran, Sekretariat duygu.duran@kh-duesseldorf.de 36 707-10 Beate Kwiotek, Sekretariat beate.kwiotek@kh-duesseldorf.de 36 707-39 Wolfgang Müller, Referent Marketing wolfgang.mueller@kh-duesseldorf.de 36 707-17 Rechtsabteilung Torsten Spengler, Geschäftsführer torsten.spengler@kh-duesseldorf.de 36 707-15 Nicole El Atawneh, Sekretariat nicole.atawneh@kh-duesseldorf.de 36 707-14 Rechnungswesen Wilhelm Grothoff, Geschäftsführer wilhelm.grothoff@kh-duesseldorf.de 36 707-30 Andrea Laabs, Buchhaltung andrea.laabs@kh-duesseldorf.de 36 707-28 Oliver Salomo, Buchhaltung oliver.salomo@kh-duesseldorf.de 36 707-54 Elke Latuszek, Buchhaltung elke.latuszek@kh-duesseldorf.de 36 707-25 Walter Schmidt, Arbeitsmarktprojekte walter.schmidt@kh-duesseldorf.de 36 707-29 Ausbildungs- und Prüfungswesen Evelyn Grosser, Prüfungen evelyn.grosser@kh-duesseldorf.de 36 707-24 Mersin Sadiki, Lehrlingsrolle mersin.sadiki@kh-duesseldorf.de 36 707-26 Jörg Brandenburg, ÜBL joerg.brandenburg@kh-duesseldorf.de 36 707-23

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Neue Mitglieder Ina Kromphardt Herrenschneidermeisterin Klosterstr. 74 40211 Düsseldorf Elektrotechnik Peltzer GmbH Elektrotechnikerbetrieb Gerstäckerstr. 13 40474 Düsseldorf ELKA-Technik Diana Dancker Hasselsstr. 122 40599 Düsseldorf Gustav Müller Heizungsbau und Sanitäre Installation GmbH & Co. KG Volmerswerther Str. 305 40221 Düsseldorf Daniel Rother Schenkenauerstr. 15 86558 Hohenwart Kaminland Essen GmbH Ofen- und Luftheizungsbauerbetrieb Altendorfer Str. 494 45355 Essen

Goldener Meisterbrief Klaus Eckelt Mülheim / Ruhr Orthopädieschuhmachermeister Prüfung: 15.10.1966 HWK Frankfurt/Main Erwin Haag Düsseldorf Elektromaschinenbauermeister Prüfung: 24.11.1966 HWK Düsseldorf Jürgen Herbst Düsseldorf Elektroinstallateurmeister Prüfung: 12.12.1966 HWK Köln


Silberner Meisterbrief Betriebsjubiläen Klaus Peter Höppner Tischlermeister Düsseldorf Prüfung: 02.10.1991 HWK Düsseldorf Ralf Hermanns Düsseldorf Gas- und Wasserinstallateurmeister Prüfung: 08.10.1991 HWK Düsseldorf Karin Waschke Düsseldorf Raumausstattermeisterin Prüfung: 10.12.1991 HWK Düsseldorf Martin Rath Düsseldorf Raumausstattermeister Prüfung: 13.12.1991 HWK Oldenburg Torsten Wittorf Düsseldorf Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister Prüfung: 20.12.1991 HWK Düsseldorf

25 Jahre

50 Jahre

01.10.1991 Martin Cirkel Elektrotechnikerbetrieb Düsseldorf

09.07.1966 Kaminbau Engel GmbH & Co. KG Ofen- und Luftheizungsbauer Leverkusen

01.11.1991 Elektro Trarbach GmbH Elektroinstallateurbetrieb Düsseldorf

18.10.1966 Karl Heinz Weber GmbH & Co. KG Maler- und Lackiererbetrieb Düsseldorf

19.11.1991 Siegfried Wild Maler- und Lackiererbetrieb Düsseldorf

27.10.1966 Horst Löhrer GmbH Maler- und Lackiererbetrieb Düsseldorf

40 Jahre

14.11.1966 Antabe Hubert Langen GmbH & Co. KG Anstrich, Tapezier und Beschichtung Düsseldorf

13.10.1976 André Helmdach GmbH Installateur und Heizungsbauer Düsseldorf 01.11.1976 MVL GmbH Metallbauerbetrieb Düsseldorf 01.11.1976 Ulrich Klein GmbH Feinmechanikermeister Velbert

Landes- und Kammersieger 2016 1. Landessieger / in Nordrhein-Westfalen Lilian Samland Buchbinderin Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf Sophie Caspers Goldschmiedin Juwelier Katzler GmbH Düsseldorf Katharina Spitz Maßschneiderin (Damen) Helga Grünwoldt-Okan Düsseldorf 1. Sieger / in Handwerkskammer Düsseldorf Tomasz Wojcik Bodenleger Lothar Gorze Düsseldorf Svenja Breidenbach Kauffrau für Büromanagement Telefonbau Schneider GmbH & Co. KG Düsseldorf Marion Flöck Orthopädietechnik-Mechanikerin Orthopädietechnik von Bültzinglöwen GmbH Duisburg

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Die IKK classic informiert:

Präsentismus – Kranke sind nicht voll arbeits- oder leistungsfähig Vorgesetzter als Vorbild Auch der Führungsstil kann Präsentismus beeinflussen: Wenn der Vorgesetzte krank ins Büro kommt, orientieren sich vermutlich auch die Mitarbeiter daran und schleppen sich ebenfalls erkrankt zur Arbeit, um nicht negativ aufzufallen oder weil sie denken, dass es von ihnen erwartet wird. Und natürlich besteht die Gefahr, die Kollegen anzustecken – selbst dann, wenn man sich eigentlich schon wieder fitter fühlt. Führungskräfte sollten von ihren Mitarbeitern deshalb nicht verlangen, Erkrankungen zu ignorieren. Sie sollten ihre Mitarbeiter zu guter Leistung ermutigen, auf eine Art, © Africa Studio Fotolia.com die nicht auf Kosten ihrer Gesundheit und ihres Präsentismus – ein Thema, das in den letz- Wohlbefindens geht. ten Jahren stärker in den Fokus gerückt ist: Beschäftigte gehen arbeiten, obwohl sie ei- Folgen des Präsentismus‘ gentlich gar nicht arbeitsfähig sind. Dabei Die Gesundheitsexperten nennen nachlassenmeinen es die meisten einfach gut. Sie wollen de Leistungsfähigkeit und eine abnehmende verhindern, dass Kollegen für sie einspringen Produktivität als Folgen dieses Phänomens. müssen oder dass dringende Arbeiten liegen Kranke Beschäftigte leisten am Arbeitsplatz bleiben. Das zeigt auch eine repräsentative nicht nur weniger, sondern machen auch mehr Umfrage der IKK classic: Vier von fünf Befrag- Fehler und werden sogar häufiger Opfer eiten erklären, in den vergangenen zwei Jahren nes Unfalls. Präsentismus kann sich auf die mindestens einmal trotz Krankheit (Schnupfen zukünftige Gesundheit auswirken: Wenn eine inbegriffen) arbeiten gegangen zu sein. 70 Pro- Erkrankung nicht rechtzeitig behandelt und zent haben dies im genannten Zeitraum sogar verschleppt wird, kann sie chronisch werden. mehrfach getan – 75 Prozent der berufstätigen Es gibt aber auch Arbeitnehmer, bei denen Frauen, bei den Männern waren es 66 Prozent. sich Präsentismus positiv auswirken kann, zum Beispiel bei psychisch Erkrankten. Die Gründe sind vielfältig 82 Prozent der Befragten nennen die Geringfü- IKK classic unterstützt gigkeit der Erkrankung als Grund für Präsen- Bei der Suche nach Lösungen ist das betriebtismus. Fast 70 Prozent schleppen sich wegen liche Gesundheitsmanagement (BGM) der IKK der Arbeitsmenge und aus Solidarität mit den classic eine Möglichkeit. Die Krankenkasse Kollegen gesundheitlich angeschlagen zur bietet insbesondere kleineren und mittleren Arbeit. Ein Drittel der Umfrageteilnehmer (32 Betrieben Unterstützung bei Aufbau und EntProzent) wäre ein Arztbesuch zwecks Krank- wicklung von BGM an. Die Gesundheitsmaschreibung lästig gewesen und 14 Prozent nager der IKK classic begleiten die Betriebe haben Sorge vor beruflichen Nachteilen. Laut dabei während des gesamten Prozesses. Areiner Untersuchung der Bundesanstalt für Ar- beitgeber und Versicherte, die sich auf diesem beitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) gehen Gebiet engagieren, erhalten von der IKK clasinsbesondere Beschäftigte krank zu Arbeit, die sic zusätzlich einen finanziellen Bonus. Mehr häufig unter Leistungs-, Termin- und Zeitdruck Infos erhalten Sie auf unserer Webseite unter leiden. Stark betroffene Berufsgruppen sind www.ikk-classic.de/bgm oder telefonisch bei der BAuA zufolge die Bau- und Landwirtschaft der IKK-classic-Gesundheitsexpertin Cornelia sowie Sozial-, Erziehungs- und Gesundheits- Jamin unter (0211) 7702-314 bzw. unter berufe, etwa die Altenpflege. cornelia.jamin@ikk-classic.de.

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IKK classic: Wirtschaftsfaktor Gesundheit Krankenstand im Vergleich zum Vorjahr gestiegen

Demografischer Wandel, Fachkräftesicherung und Wettbewerbsdruck – Handwerksorganisationen stehen vor der Herausforderung, Unternehmen fit für die Zukunft zu machen. Ein besonders wichtiger Faktor: die Gesundheit, denn für Handwerksbetriebe ist jeder fehlende Mitarbeiter einer zu viel. Ein hoher Krankenstand verursacht erhebliche Kosten und zwingt zum lmprovisieren. Für die Kollegen bringt er Mehrbelastungen mit sich. Im schlimmsten Fall fallen sie ebenfalls wegen gesundheitlicher Probleme aus – ein Teufelskreis.

sicherungen und Sozialpartnern im Bereich Gesundheitsförderung zusammen. Die gemeinsame Aufgabe ist es, Handwerksbetriebe für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren sowie Gesundheitsmanagement vor Ort zu etablieren und zu gestalten. Dabei gibt es ganz unterschiedliche Möglichkeiten der Zusammenarbeit, beispielsweise:

Seminare, Vorträge, Workshops: Spannende Workshops und Seminare bieten hilfreiche und praxisnahe Inhalte zu Themen der GesundDie aktuelle Krankenstandsanalyse der IKK heitsförderung – speziell auf die Belange von classic bestätigt den Handlungsbedarf. Die Handwerksbetrieben zugeschnitten. Ausweitung basiert auf den Arbeitsunfähigkeitsdaten von mehr als 1,6 Mio. berufstätigen Webinare: Online-Seminare vermitteln fachliVersicherten. Bei den IKK-Versicherten ins- ches Wissen zum betrieblichen Gesundheitsgesamt ist der Krankenstand im Jahr 2015 im management – standortunabhängig, kompakt Vergleich zum Vorjahr von 4,9 Prozent auf 5,1 und interaktiv. Prozent gestiegen. IKK-Gesundheitstage: Mit Gesundheitslm Handwerk ist ein ähnlicher Trend zu se- Checks und Workshops wird Prävention in hen: Hier stieg der Krankenstand ebenfalls Handwerksorganisationen oder direkt im Beum 0,2 Prozent (von 5 auf 5,2 Prozent). Die trieb erlebbar. Hauptkrankheitsarten im Handwerk bleiben im Jahresvergleich bestehen: Krankheiten Azubigesundheit: Gemeinsam mit Handdes Muskel- und Skelettsystems stehen mit werksorganisationen geht die IKK classic 29,5 Prozent an Platz eins, Verletzungen und in Berufsschulen oder BerufsbildungseinVergiftungen folgen mit 16 Prozent an zweiter richtungen des Handwerks und platziert das Stelle. 13,7 Prozent der Krankheitstage gehen Thema Gesundheit bereits in der Ausbildung. auf Krankheiten des Atmungssystems zurück. Psychische und Verhaltensstörungen folgen Meisterausbildung: Führungskräfte von mormit 8,4 Prozent auf Platz vier. gen lernen im Rahmen ihrer Meisterausbildung in Seminaren und Workshops betriebZwei Partner – ein Ziel: mehr Gesundheit im liches Gesundheitsmanagement kennen. Handwerk Mit gesunden Mitarbeitern erfolgreich sein Handwerksorganisationen können Betriebe beim Thema Gesundheitsförderung gemein- Natürlich können auch Arbeitgeber direkt etsam mit der IKK classic unterstützen. Als was tun, um den Krankenstand in ihrem Begrößte handwerkliche Krankenversiche- trieb zu senken. Das betriebliche Gesundheitsrung mit rund 3,5 Millionen Versicherten und management (BGM) der lKK classic richtet sich 460.000 Firmenkunden arbeitet die IKK classic individuell an die Bedürfnisse des einzelnen bereits eng mit vielen Handwerkskammern, Betriebs und hat das Ziel, die Gesundheit und Kreishandwerkerschaften, (Landes-)Innungen Leistungsfähigkeit der Mitarbeiter zu steigern und Interessengruppen wie den Unterneh- sowie körperliche und psychische Stabilität zu merfrauen, den Junioren des Handwerks oder schaffen. Ein IKK-Gesundheitsmanager beauch Berufsgenossenschaften, Rentenver- gleitet und berät dabei die Unternehmen.

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50-jähriges Jubiläum

Großes Fest bei Kaminbau Engel GmbH & Co. KG (Leverkusen)

Das 50-jährige Betriebsjubiläum beging die Leverkusener Firma Kaminbau Engel GmbH & Co. KG mit einem großen Fest am 30. September mit vielen Angehörigen, Freunden, Kunden, Geschäftspartnern und Handwerkskollegen.

Ganz besonders freuten sich Georg Engel mit seinen Söhnen Andreas und Christian (rechts) über die Ehrenurkunde der Innung, die Obermeister Uwe Gobien (links) verbunden mit den besten Glückwünschen überbrachte.

Innung für Informationstechnik Jörg Sölker zum neuen Obermeister gewählt

Am 15. November 2016 wurden auf der ordentlichen Mitgliederversammlung der Innung für Informationstechnik Düssel-Rhein-Ruhr alle Gremien der Innung neu gewählt. Der langjährige Obermeister Wolfgang Soë hatte bereits im Vorfeld angekündigt, aus Altersgründen nicht mehr zur Wahl anzutreten. So wurde Jörg Sölker in geheimer Abstimmung zu seinem Nachfolger gewählt. Informationstechnikermeister Sölker ist seit 35 selbständig mit seinem Betrieb und ansässig in Düsseldorf-Unterrath. Nach seiner Wahl bedankte sich Sölker bei Soë für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement, insbesondere für mehr als 25 Jahre als Obermeister der Innung für Informationstechnik. Zu stellvertretenden Obermeistern wurden Alfred Stein und Norbert Weiß gewählt. Wiedergewählt als Lehrlingswart wurde Alvaro Millan. Den Vorstand komplettieren die Beisitzer Norbert Rölike, Wolfgang Soë, Holger Radtke, Gregor Zimmermann sowie Jürgen Bohnes. 32


KH & INNUNGEN |

handwerk

Maßschneider-Innung

Horst B. Meyering zum Ehrenobermeister ernannt

Horst B. Meyering war über vier Jahrzehnte in den Vorständen der Herren-, Damen- und Maßschneider-Innung Düsseldorf in verschiedenen Funktionen bis hin zum Obermeister sowie in vielen weiteren handwerklichen Gremien aktiv. Für dieses außergewöhnlich umfangreiche En-

gagement erhielt er unter großem Applaus auf der Innungsversammlung am 14. November 2016 aus der Hand von Obermeisterin Sandra Gronemeier seine Ernennungsurkunde zum Ehrenobermeister der Maßschneider-Innung Düsseldorf.

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handwerk | AUSZEIT

GENUSS

G

Leckere Gans ohne Risiko

&

ans to go

Gänse -Taxi

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Š Thaut Images - Fotolia.com


GANS ... AUF NUMMER SICHER Wo essen, wie machen ... oder einfach kommen lassen

© foodinaire - Fotolia.com

„Gans nach Hause“

Da kommt Freude auf: Die Keule ist für die meisten das Lieblingsstück vom Knuspervogel

Ob Martins- oder Weihnachtsgans, beide Festtagsbraten gehen auf katholische Bräuche der adventlichen Fastenzeit zurück. Die Martinsgans wird traditionell am 11. November (St. Martin), dem Tag vor Beginn der Fastenzeit, als köstlicher Braten serviert. An Weihnachten endet die Zeit der Enthaltsamkeit und es darf wieder eine Gans auf die Teller kommen.

Die strenge Fastenzeit hat heute an Bedeutung verloren, doch ein leckerer Gänsebraten ist immer noch eines der beliebtesten Gerichte auf unserem Speiseplan an den rauen Herbst- und Wintertagen. Seit November packen die Küchenchefs der Restaurants in Stadt und Land die Gans auf ihre Speisekarte und bieten den Traditionsbraten bis Weihnachten an (rechts im Kasten ein


paar Tipps, wo der begehrte Vogel besonders lecker serviert wird). Besonders gemütlich und lecker ist es natürlich, wenn die Gans – wie bei Muttern – direkt aus dem Ofen, dampfend und duftend, im Ganzen auf den Tisch kommt und dort festlich tranchiert und individuell serviert wird. Das bieten allerdings nur eine Handvoll Restaurants in Düsseldorf und Umgebung an und es empfiehlt sich dringend, rechtzeitig zu reservieren, da in der Regel, ofenbedingt, nur wenige Gänse pro Abend in dieser Form zubereitet werden können. Und natürlich hat die „Gans im Ganzen“ auch einen Nachteil: Noch ist es nicht gelungen, Gänse mit sechs Keulen zu züchten, denn die „Beinchen“ essen viele Gäste immer noch am liebsten. Daher wird das Gänseessen in der Regel in Portionen mit Brust oder Keule angeboten, meist begleitet von den üblichen Verdächtigen wie Rotkohl, Klößen, Rosenkohl und Schmorapfel oder auch mal mit ganz innovativen Beilagenkonzepten. Wer beim festlichen Gänseschmaus mit Freunden und Verwandten auf die anheimelnde Atmosphäre in den eigenen vier Wänden nicht verzichten möchte, kann sich die bereits fertig gebratene Gans auch „einfliegen“ lassen. „Gans to go“ und „Gänse-Taxi“ haben sich in der Landeshauptstadt längst etabliert und erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. „Sie haben die Gäste, wir die Gans“ ist daher auch dieses Jahr wieder das Motto des Steigenberger Parkhotels. Noch bis zum 26. Dezember wird auf Vorbestellung (1 Woche) eine ganze Münsterländer Hafermastgans für mindestens vier Personen mit leckeren Beilagen ab 156 Euro (Selbstabholer; Lieferung zzgl. 20 Euro) direkt in den eigenen Ofen geliefert. Kurz kross aufbacken, bevor die Gäste „den Braten riechen“, und schon kann man die hungrigen Mäuler als perfekter Gastgeber beeindrucken, ohne die Gefahr des peinlichen Malheurs, einen „Gummiadler“ servieren zu müssen. „In unseren speziellen Öfen können wir pro Tag bis zu 35 Gänse für unseren Lieferservice zubereiten“, erklärt der Küchenchef. Als Beilagen gibt es ganz klassisch duftenden Rotkohl, Kartoffelklöße, Maronen, Bratäpfel und natürlich eine leckere Gänsesauce.

„Gans im Ganzen“ im Restaurant für 4 Personen Reinhardt‘s Restaurant Am Gartenkamp 20 (im Gut Moschenhof) www.reinhardts-restaurant.de

0211 - 30 33 77 47 Gillbach-Gans Preis: € 180,-

Victorian

0211 - 86 550-20 Kaarster Freilandgans Preis: € 240,-

Königstraße 3a www.restaurant-victorian.de

„Gans to go“ und „Gänse-Taxi“ Steigenberger Parkhotel

0211 - 138 10 4 Personen € 156,-

Party-Service Fröhlich

0211 - 55 95 4 - 0 6-8 Personen ab € 175,-

Königsallee 1a www.steigenberger.com

Am Hochofen 9 www.party-service-froehlich.de

Hotel Hilton 0211 - 43 770 Georg-Glock-Straße 20 www.hiltonhotels.de

4 Personen ab € 99,-

Hotel Nikko Düsseldorf

0211 - 834 - 0 4 Personen ab € 145,-

Victorian

0211 - 86 550 - 20 4 Personen, € 180,-

Immermannstraße 41 www.nikko-hotel.de

Königstraße 3a www.restaurant-victorian.de

Hinweis: Preise gelten für Selbstabholung. Bei Lieferung fallen noch Zuschläge an. Das Restaurant Die Ente bietet nur Selbstabholung an. Bei allen Anbietern sollten Sie rechtzeitig vorbestellen. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei den Restaurants.

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Auch Fröhlichs „Gänse-Taxi“ ist wieder bis einschließlich 24. Dezember auf Düsseldorfs Straßen unterwegs und liefert auf Wunsch fertige Gänse oder Puter für 6 bis 8 Personen zu Ihnen nach Hause. Die Bestellung sollte hier mindestens drei Tage vorher aufgegeben werden. Das angelieferte Geflügel ist fast fertig gegart und bekommt mit der mitgelieferten Garanleitung zu Hause den letzten Schliff. Das ist dann kinderleicht und gelingt auch denen, die sonst die Küche lieber meiden.

Eine etwas andere „Gans to go“ bietet auch dieses Jahr wieder das Hotel Nikko an. Die Gänse aus niederrheinischer Freilandhaltung werden besonders schonend in einem original chinesischen Ofen hängend gegart. Das Ergebnis ist eine rundherum krosse Haut und saftiges Fleisch mit zarter Karamellnote. Als Beilagen gibt es Kartoffelklöße, Rotkohl und glasierte Maronen sowie eine Flasche Rotwein. Eine Nikko-„Gans to go“ für 4 bis 5 Personen kostet 145,00 Euro.

Natürlich aufgezogen: glückliche Gänse auf Gut Schobbenhaus bei Mettmann

Bei Fröhlich sind mehrere Menüvarianten für bis zu zehn Personen im Angebot, von der vergleichsweise günstigen polnischen Mastgans (6 bis 8 Personen), der deutschen Bauerngans (6 bis 8 Personen) bis hin zur deutschen Bauernpute (8 bis 10 Personen). Klingt erst mal teuer, aber mit knapp 25 Euro pro Person bleibt das Ganze dann eigentlich im Rahmen. Die mit Äpfeln und Beifuß gefüllten Vögel werden mit Glühweinsauce oder klassischer Sauce zusammen mit Cranberry-Rotkohl und Fröhlich‘s Mini-Kartoffelklößen geliefert.

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Bis zu acht Gänse pro Tag bereitet auch der Landgasthof Die Ente in der Vorweihnachtszeit für seinen Abholservice „Gans to go“ zu. Die Gänse vom Niederrhein werden auf Wunsch auch servierfertig tranchiert und können zu Hause zusammen mit den klassischen Beilagen direkt verzehrt werden. Tägliche Abholtermine nach Vorbestellung sind zwischen 17 und 20 Uhr. Wer sonst noch die Gans zu Ihnen nach Hause bringt, lesen Sie im Info-Kasten auf Seite 37.


Die Qualität bei der hauseigenen Zubereitung einer Weihnachtsgans beginnt, wie immer, beim Einkauf. Kaufen Sie die Gans beim Metzger Ihres Vertrauens und bestellen ausdrücklich ein Tier aus Freilandhaltung (am besten Bio). Die Mehrkosten gegenüber der Ware aus dem Supermarkt schlagen sich vielfach im Geschmack nieder, ganz abgesehen davon, dass Sie verantwortungsbewusst keine Massentierhaltung unterstützen. Noch besser ist es, Sie nehmen eine kurze Anfahrt ins Umland auf sich und kaufen das vorbestellte Tier direkt beim Erzeuger, denn nur hier kann man sich direkt vor Ort von der Qualität der Tierhaltung überzeugen. Wir haben uns für Sie in der Gegend umgesehen und sind beim Gut Schobbenhaus fündig geworden. Hier stolzieren die Gänse und Französischen Flugenten (Barbarie-Enten) lustig flatternd und schnatternd auf den hofeigenen Weiden frei herum. Je nach Witterung wird das Geflügel hier ab Mitte Oktober bis Weihnachten wöchentlich nach vorheriger Bestellung geschlachtet. „Nur so ist garantiert, dass meine Kunden wirklich frische Ware erhalten. Dabei wenden wir ein spezielles, französisches Trockenrupfverfahren an, das sehr schonend ist und daher für unvergleichliche Qualität sorgt“, erzählt uns Johann Kircher.

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Nun gibt es, Gott sei Dank, immer noch Menschen, die Wert darauf legen, dass der Duft des im Ofen zubereiteten Geflügels ganz und gar der eigenen Kochkunst zuzuschreiben ist. Das ist eigentlich auch gar nicht so schwer, wenn auch mit einigem Aufwand verbunden. Vor allem, die Gans auf den Punkt zum gewünschten Zeitpunkt servierfertig zu haben, erfordert ein gewisses Maß an Küchenerfahrung.


Rezept

So gelingt die Gans

Vorbereitung: Die Innereien aus der Gans entnehmen. Das lose Fett aus der inneren Bauchöffnung, die Fettdrüse (Bürzel) und Federreste entfernen. Äußere Flügelknochen abschneiden. Die Gans innen und außen gründlich waschen, anschließend trocknen und innen mit Salz und Pfeffer einreiben.

Rein mit dem Braten: Backofen auf 150°C umschalten. Ein Ofengitter in die untere Einschubleiste schieben und darunter die Fettpfanne des Backofens stellen. Die Gans an den Schenkeln und unterhalb des Brustbereichs einstechen, damit das Fett ablaufen kann.

Die Gans direkt auf das Ofengitter setzen und etwa 4 ½ bis 5 Stunden im vorgeheizten Backofen kross braten. Die Butter schmelzen lassen, salzen und die Gans zwischendurch damit bestreichen. Kurz vor dem Servieren die Temperatur erhöhen, bis die Gans die optimale Bräunung angenommen hat. Damit die Haut richtig knusprig wird, sollte das Geflügel ab jetzt immer wieder mit Salz- oder Für die Füllung: Die Äpfel und eine Zwiebel grob Honigwasser bestrichen werden. würfeln. Die Leber von den Sehnen befreien und ebenfalls in grobe Stücke schneiden. Die Maronen Sauce: Inzwischen für die Sauce in einem Topf in 1 EL Butter anbraten, mit dem Weißwein ab- bei milder Hitze den Puderzucker hell karamellilöschen und etwa 5 bis 10 Minuten sanft köcheln sieren und dann das Tomatenmark hineinrühren. lassen. Äpfel, Zwiebel, Leber und Majoran dazuge- Alles etwas anbräunen, dann mit der Hälfte des ben und weitere 10 Minuten sanft köcheln lassen. Rotweins ablöschen und sämig einköcheln lasDie etwas abgekühlte Apfel-Maronen-Füllung in sen. Den übrigen Rotwein hinzufügen und wiededie Gans geben und anschließend mit Küchen- rum etwas reduzieren. Das Gemüse schälen, in garn zunähen oder mit Holzspießchen / Zahnsto- etwa 1 cm große Würfel schneiden und in einer chern verschließen. Anschließend das gute Stück Pfanne mit etwas Öl anschwitzen. Die gebräunten sorgfältig dressieren, also die Keulen und Flügel Knochen und Gewürze hinzugeben und das Ganze zum Rotweinjus in den Topf geben. Die Geflüam Körper festbinden, damit es in Form bleibt. gelbrühe hineinrühren und im offenen Topf etwa 1 Stunde knapp unter dem Siedepunkt ziehen lassen. Sauce durch ein feines Sieb abgießen, auf die Hälfte einköcheln lassen. Die Speisestärke Für die Sauce: Braten & Füllung: mit ein wenig kaltem Wasser glattrühren, in die Sauce rühren und 2 Minuten leicht köcheln las1 Gans von etwa 4,5 kg 2 TL Puderzucker sen. Danach im geschlossenen Topf warmhalten. 2 Zwiebeln 1 EL Tomatenmark 2 Äpfel 250 ml trockener Rotwein Kurz vor dem Servieren Sauce wieder erhitzen, 500 g fertige Maronen 2 Zwiebeln ohne sie zum Kochen zu bringen, kalte Butter 1 Prise Majoran 1 Karotte montieren (einrühren) und mit Salz und Pfeffer 50 ml Weißwein 100 g Knollensellerie abschmecken. 1-2 EL Butter 1 EL Öl Für die Sauce die äußeren Gänseflügelabschnitte und den Hals in etwa 3 cm große Stücke hacken, auf ein Backblech geben und im auf 220°C vorgeheizten Backofen etwa 30 Minuten goldbraun anbraten. Ausgetretenes Fett anschließend entfernen und die Knochen für die Sauce beiseitestellen.

1,2 l Geflügelbrühe 1 bis 2 TL Speisestärke 1 Majoranzweig 2 Petersilienzweige 1 Knoblauchzehe 1-2 EL kalte Butter Salz, Pfeffer aus der Mühle

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Servieren: Gänsekeulen und Gänsebrüste auslösen, Karkasse mit einer Küchenschere aufschneiden und die Füllung in eine Schüssel geben. Die kross gebratenen Gänsebrüste und Gänsekeulen mit der Füllung und der Sauce auf warmen Tellern anrichten. Dazu passen Rotkohl, Kartoffelklöße, Bratapfel oder auch mal Rosenkohl.


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MESSE Ausblick auf die boot

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boot 2017

Was Sie im Januar auf der groĂ&#x;artigsten Messe weltweit rund um den Wassersport erwartet

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handwerk | AUSZEIT

boot mit Weltpremieren und Attraktionen für die ganze Familie THE WAVE ist eine neun Meter breite, sogenannte „stehende Welle“. Im neuen „Surfer’s Village“ in der Messehalle 2 ist sie die große Attraktion für alle, die am Surfen Spaß haben. Diese Innovation im Hallensurfing ist nur eines der vielen spektakulären und innovativen Angebote der „boot“ 2017. Halle 2 ist der Hotspot für alle großen und kleinen Wellenreiter, die dort in Beachbars chil-

für den Wassersport. „boot“-Chef Petros Michelidakis: „Die ausstellenden Unternehmen richten ihre Messebudgets speziell auf Düsseldorf aus, um sich bei uns in voller Pracht präsentieren zu können. Die ,boot‘ ist die weltweit größte Bootspräsentation. Mehr als 1.800 Boote werden hier in Düsseldorf zu sehen sein.“ Über 50 Prozent der Aussteller kommen inzwischen aus dem europä-

THE WAVE, die neun Meter breite „stehende Welle“ ist die Attraktion für Surfer

len können und auch die neuesten Surfboards und entsprechende Mode finden. Auch 2017 wird die „boot“ Düsseldorf wieder allen Zielgruppen gerecht, die Wassersport in welcher Form auch immer schätzen.

ischen Ausland und aus Übersee. Führend sind dabei die großen Wassersportnationen Niederlande, Italien, Frankreich und Großbritannien. Boots- und Schiffbauer-Innung NordrheinWestfalen wieder als Aussteller in Halle 14

Zur „boot“ 2017 werden sich rund 1.800 Aussteller aus 60 Ländern auf 220.000 Quadratmetern Die Kunst des Bootsbaus aus handwerklicher präsentieren. Alle 17 Messehallen sind belegt Fertigung wird die Boots- und Schiffbauer-Innung und bieten ein komplettes Abbild des Weltmarkts Nordrhein-Westfalen den Besuchern wieder auf 44


AUSZEIT |

handwerk

ihrem Messestand demonstrieren. Dabei werden Auszubildende aus den Betrieben, die zusammen im Schifferberufskolleg RHEIN in Duisburg ihre schulische Ausbildung erhalten, verschiedene Techniken beim Zusammenbau eines Bootsrumpfes, aber auch wie man mit Seilen und Tauen hochseetüchtige Schifferknoten bindet, zeigen. Der Stand der Boots- und Schiffbauer-Innung NRW wird zu finden sein in Halle 14, Stand H18. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

trumente wie Stromversorger als klassische Generatoren oder Solarenergiemodelle bis hin zu effizienten Propellern jährlich nach Düsseldorf. Damit sind die Hallen 10, 11 und 12 ein beliebtes Segment der „boot“. Premiere auf der kommenden Messe hat unter anderem die Serienfertigung des Neander-Dtorque-Turbodiesel-Außenborders von Neander Motors.

Weltpremieren unter den Top-Yachten

Insgesamt 60 Super-Yachten bis 30 Meter Länge in Halle 6 zu bekommen – keine leichte Aufgabe für Aussteller, Messemacher und Spediteure. Die Anreise muss bis ins Detail geplant sein. Viele der

Zu den Weltpremieren zählen das 16,80 Meter lange Hightech-Schiff „Sherpa 55“ von Arcadia,

Yachten reisen auf dem Rhein an

Die Biga 242: eine komplette Neukonstruktion in Anlehnung an bewährte und bekannte Biga-Yachten

die 24 Meter lange „Drettmann-Explorer-Yacht“ (DEY) und die „Azimut 66“, ein Top-Modell unter den 65-Fuß-Booten. In den Hallen 5, 6 und 7a präsentieren sich die „boot“-Aussteller, die das Segment Super-Yachten, Tender für große Yachten, Superyachtbau und Ausstattung für Super-Yachten abbilden. Über 50.000 Besucher zieht das „boot“-Segment Motoren, technisches Zubehör, Ausrüstung, Ins-

Schönheiten können nicht auf dem Landweg anreisen, sondern nutzen die wassernahe Lage des Messegeländes und reisen auf dem Rhein nach Düsseldorf, manche sogar zusammen mit bis zu fünf Schiffen auf einem Ponton, das in Rotterdam beladen wird. In Düsseldorf angekommen, fahren die Yachten direkt vom Ponton auf Transportern in die Halle. Petros Michelidakis: „Auch zur ,boot‘ 2017 erwarten wir wieder ein Ponton mit fünf Schiffen. Ankunft am 5. oder 6. Januar 2017.“ 45


handwerk | AUSZEIT

Rund 1.800 Aussteller aus 60 Ländern in 17 Messehallen – die Weltleitmesse „boot“ (21. bis 29. Januar) wird ihrem Ruf wieder Ehre machen. Die „boot“ Düsseldorf ist das Spiegelbild des internationalen Marktes und stellt mit ihrem Angebotssegment an Booten, Yachten und Wassersport ihr Motto „360° Wassersport erleben“ jedes Jahr eins zu eins dar. Spannende Atmosphäre und Segelspirit Das Segment Segelboot ist mit mehr als 360 Herstellern in den Hallen 14 bis 17 top vertreten. Ausgestellt werden Segelboote und -yachten, Mehrrumpfboote, Cats, Daysailor-Boote und Jollen. Damit ist die „boot“ weltweit die wichtigste Präsentationsplattform für alle Formen und Klas-

Kiel mit der 470er-Bootsklasse die Olympischen Spiele 2020 in Tokio ansteuert. Unterstützt und gefördert wird sie hierbei unter anderem durch die „boot“ Düsseldorf, die auch Sponsor der traditionsreichen Regatten in Kiel und Travemünde ist. Die „boot“-Segelschule zieht alljährlich hunderte von Newcomern auf das Wasser in Halle 14, in der große Windmaschinen für die richtige Brise sorgen. Zur „boot“ 2016 wurde dort der 4.000. Nachwuchssegler begrüßt. 670.000 Menschen tauchen jährlich unter Tauchen macht extrem viel Spaß und wird immer beliebter. Diese Aussagen bestätigt die „boot“ Düsseldorf, denn die Hallen 3 und 4, in denen Tauchausrüstungen, Anzüge und modernstes

Wachsendes Wassersportsegment – immer mehr Menschen tauchen ab

sen rund ums Segeln und die Hallen 14 bis 17 verwandeln sich in ein riesiges Segelcenter. Petros Michelidakis: „In diesen Segelhallen bleibt kein Wunsch offen. Wir sind sehr breit aufgestellt und verzeichnen im Multihull- und Daysailor-Bereich sogar noch weitere Zuwächse. Als leidenschaftlicher Segler freue ich mich schon jetzt auf die aktive und spannende Atmosphäre und auf den Segelspirit in den Hallen.“ Die „boot“ ist jedoch nicht nur Plattform für Boote und Yachten, sondern hat sich schon seit vielen Jahren die Förderung des segelsportlichen Nachwuchses auf die Fahnen geschrieben. Repräsentantin hierfür ist die Düsseldorfer Seglerin Constanze Stolz, die in ihrem neuen Trainingsrevier in

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Equipment vorgestellt werden, sind sehr gefragt. Hier präsentieren sich wieder die internationalen Top-Anbieter für das „schönste Hobby der Welt“. In Deutschland tauchen jährlich 670.000 Menschen regelmäßig und die Tendenz ist seit Jahren stetig steigend. Nicht um nüchterne Ausbildung und Technik, sondern um Traumziele geht es bei den Tauchsportdestinationen auf der „boot“. Sowohl sehr gefragte als auch exotische Reiseziele sind dabei und entführen die Besucher in ihre traumhaften Unterwasserwelten. So locken die Philippinen, die Azoren, Fuerteventura, Indonesien, Portugal und Honduras mit Gemeinschaftsbeteiligungen. Erstmalig stellt Sardinien seine attraktiven Tauchreviere vor. www.boot.de


AUSZEIT |

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Der reine Luxus breitet sich in Halle 6 aus – hier liegen Yachten von bis zu 30 Metern „vor Anker“ 47 47


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Christmas Wonderland Der fantastische Weihnachtsschmuck im „la terra“ in Flingern

Bunt ist es in den Räumlichkeiten von „la terra“ in Flingern (Ackerstraße 204) das ganze Jahr über. Doch in den Wochen vor Weihnachten gibt es deutlich mehr zu sehen: Inhaberin Susanne Künzel darf wohl für sich in Anspruch nehmen, den vielfältigsten Weihnachtsbaum in einem Düsseldorfer Blumengeschäft zu inszenieren. Jahr für Jahr kommen Kunden und Neugierige, um sich das Schmuckstück anzuschauen. Der fast fünf Meter hohe, perfekt gewachsene Tannenbaum aus dem Sauerland bietet mehr als Tannenzapfen und Rauschgoldengel. Da hängen bunte Fische mit riesigen Kussmündern

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neben glitzernden Ufos, strassbesetzten Pudeln und dem klassischen Papierengel aus Gesangsbuchseiten. Doch auch Freunde des herkömmlichen Baumschmucks kommen auf ihre Kosten. Dafür stehen traditionelle böhmische Glasbläserkunst und zum Beispiel einzeln in Handarbeit angefertigte Engelchen. Susanne Künzel: „Weihnachten ist für mich traditionell zwar ein besinnliches, vor allem aber ein fröhliches Fest. Mir ist es wichtig, die Seele dieser besonderen Zeit im Jahr zu bewahren und sie mit neuen, modernen Elementen immer wieder zu erfrischen.“ www.laterra.de


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handwerk Das offizielle Magazin der Kreishandwerkerschaft Düsseldorf

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