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Bürgerblick Nr. 111

Page 1

Winter 2017/ 18 | Nr. 111 | 3,50 Euro

Passauer freie Presse

Hungriger Wolf im Ilztal GĂźtiger SchafszĂźchter Bombenwellen im stillen Wald Versteckte Forschungsstation

Schaurige Kirchengeschichte Gotteshaus auf verbrannter Erde


Anzeige

EDITORIAL

Gläserner Bürgerblick

und Herausgeber mit der Passauer Gesellschaft

tauglich, offen und gläsern ist. Bislang werkelten

verbandelt bin. Deshalb habe ich Ihnen auf Seite

wir versteckt im Altstadthaus einer Wohnge-

59 eine ausführliche Offenlegung zusammenge-

meinschaft; zuerst im Erdgeschoss, dann, nach

stellt. Welchen Organisationen ich angehöre, wo

der Flut, auf dem Dachboden.

ich Vereinsmitglied bin, welches Auto ich fahre,

Für die ersten Gäste gibt´s passend zur

was ich unterstütze und wer mich unterstützt.

Schnapszahl dieser Ausgabe BB-Geschenke:

Transparenz ist - nach meiner Auffassung - in die-

Butterbrezen, Birnenbrand und 111 Gratis-Abos.

sem Berufsstand unverzichtbar, um glaubwürdig

Mehr dazu auf Seite 18.

zu bleiben.

Das Büro passe zu uns, hat mein Neffe und

Spannend war für mich und mein Team die

freier Autor Tobias Mayerhofer geschrieben:

Frage, wo wir im Vergleich zu den großen Maga-

„Modern, gegen die Wegwerfgesellschaft, Hang

zinen stehen. Sich am Kiosk zu verkaufen, ist ein

zu Nostalgie und Historie, praxis- und nutzer-

hartes Brot (Seite 58).

orientiert mit einem Hauch Exklusivität“. Die Schreibtische und Schränke sind geliehen, die

Ein frohes Fest und einen beschwingten Jahreswechsel wünscht

Stühle gebraucht, die Schreibtischlampen im Design aus dem Jahr 1978 und der kabellose Staubsauger brandneu futuristisch.

Bürgerblick

Winter 2017/ 18

Ihr Hubert Jakob Denk

3

de

ein kleines, feines Büro, das endlich besucher-

an al

Recht zu erfahren, wie ich als freier Journalist

m

bruchs. Nach zwölf Jahren zieht Bürgerblick in

nk

Apropos „gläsernes Büro“: Leser haben ein

De

Das Jahr 2018 wird für mich ein Jahr des Auf-

rs!

Liebe Leserinnen und Leser!


MEINUNGEN Passauer Freie Presse

Zu unseren Berichten über Passauer Bauvorhaben

IMPRESSUM

BILDER DES MONATS

Hat wirklich irgendwer geglaubt, das Bauvorhaben des Klaus Geißdörfer würde von den Stadtverantwortlichen, von Gestaltungs-Foren, Naturschützern oder von welchem "Weißen Ritter" auch immer gestoppt? Der Passauer ZF-Chef hat Geld, Bedeutung, Einfluss und Kontakte - das reicht, um die Grundlage der Demokratie, nämlich die Gleichheit aller vor jeglichem Gesetz auszuhebeln. Die Baumkulisse, die das Schandmal verstecken soll, ist so etwas wie der Stuss von einem "bisschen schwanger". Letzteres gibt`s nicht, die Bäume verstecken nichts: Denn nie und nimmer werden die Geißdörfer an dem Traumplatz sich selbst die Sicht verbauen. In der Eifel gibt es einen wunderschönen Satz, der exakt erfasst, was im "Pfarrgarten" bzw. in der Genehmigungsphase geschieht: "Et as, wie et as, et as Beschaß" - "Es ist, wie es ist, es ist Beschiss"!

Herausgeber Hubert Jakob Denk

6 8 10

"Es ist, wie es ist, es ist Beschiss"

Bürgerblick Nov. 2017 | Nr. 110

I N H A LT

Michael Westerholz, Freier Journalist, Deggendorf

Kapuzinerstr. 19 94032 Passau Telefon 0851 93 46 800 Fax 0851 93 46 801 www.buergerblick.de info@buergerblick.de

LOKALES

Redaktion Hubert Jakob Denk (V.i.S.d.P.) Bürger auf den Spuren einer dunklen Kirchengeschichte. Freie Mitarbeiter Elisa Lopatta (Lektorat) Ben Balzereit (Lokales) Karl-Heinz Hasenöhrl (Satire) Dominik Kalus (Kultur) Tobias Köhler (Foto) Tobias Mayerhofer (Lokales)

TITEL SALVATORKIRCHE S. 22

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, ich wünsche Ihnen von Herzen ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für das neue Jahr! Schon jetzt sehe ich den vielen Begegnungen und Gesprächen im Jahr 2018 mit großer Freude entgegen. Mein besonderer Dank gilt all jenen, die sich 2017 in Gesellschaft, Wirtschaft, Verwaltung und Ehrenamt in der Stadt Passau engagiert haben. Es wäre schön, wenn wir auf diesen Einsatz zum Wohle der gesamten Bürgerschaft weiterhin zählen könnten. Ihr

schauderhaft, grausam und schändlich.

Marketing/ Video Stephan Gauer gauer@buergerblick.de Vertrieb/Sekretariat Telefon 0851 93 46 800 Di. und Mi. 9-12, 13-17 Uhr abo@buergerblick.de

Druck Druckerei Tutte, Salzweg

Wer je das Wirtshaus Apfelkoch besuchte, kennt dieses ölfarbenblaue WC.

"Verbraucher Title" war der Beitrag auf der Verbraucherseite überschrieben. Sie haben vielleicht geahnt, was hier passiert ist. Der Grafiker hat einen Blindtext (Platzhalter) eingefügt. Keiner hat´s bemerkt, deshalb fehlt eine vernünftige Überschrift.

Falsch platziert war in der Grafik zur Zulassungsstatistik "Diesel- und Benzin-Pkw in Stadt und Land" die Gesamtzahl der Fahrzeuge. Sie stand nicht am oberen Ende der Grafikbalken, sondern im unteren. Das sorgte für Verwirrung.

Uni intern: Medienprofessor Ralf Hohlfeld legt Wert auf die Feststellung, dass Muk-Studenten auch nach dem Start des Joko-Studiengangs die Technik des ZMK weiterhin nutzen können. Auch unsere Quelle, das Online-Uni-Magazin Blank, hat dies klargestellt.

Was bewegt Sie? Schreiben Sie uns! leserbriefe@buergerblick.de Redaktion Bürgerblick Kapuzinerstraße 19 94032 Passau

GESELLSCHAFT 14 42 58 65 71 69 68 80 82

Tragödie Kampf ums Kind Tiere Wolf im Schafsgehege Atomtests Wellen im Wald Archiv Hurra, wir leben noch! Lebensmittel Zu gut für die Tonne? Medien Volle Transparenz Jahreskalender Was 2018 bringt Jahresrückblick Das war 2017 Die Letzte Toleranz für Stänker?

KULTUR UND FREIZEIT

www.passau.de

Passauer Freie Presse Fehlerteufel

Silvester Bannmeile Innbrücke Schnapszahl 111 BB-Geschenke Lokalnachrichten Strompreis, Neustiftcenter Hauptpost Zurück am Bahnhof

ges. Der Ursprung seiner Geschichte ist

IT-Technik Michael Schön (München)

Jürgen Dupper Oberbürgermeister der Stadt Passau

13 18 20 19

Das Gotteshaus steht unschuldig weiß und verlassen am Fuß des Georgsber-

Grafik/Produktion Florian Stern (Berlin) Tobias Köhler (Passau) Tomasz Bolik (Kattowitz)

ANZEIGE

Mordprozess Stille nach dem Urteil Christkindlmarkt Schneesuche im Archiv Bayernhafen Ruhelos nach dem Sturm

BILDER VERLORENE ORTE S. 29

Für Fotografen sind dies magische Orte: Gebäude, die dem Untergang geweiht sind. Eine Bilderserie über verschwundene: Peschlbrauerei und Apfelkoch.

46 48 54 45 72 66

Heißgetränke Glühwein gegen Punsch Essen und Trinken Bio-Lust beim Bäcker Handwerk Rabby, der letzte Röster Satire Angedacht und abgereist Kalender Kunst und Kultur Bücher Lokaler Lesestoff


Titel Dunkle Kirchengeschichte

Hostienfrevel am Altar Das Ölgemälde zeigt, wie Passauer Juden im Vorraum ihrer Synagoge angeblich den Leib Christi schänden begehen: Sie zerschneiden Hostien, aus denen Blut strömt. Auf dem Tisch hat sich eine Lache gebildet.

wenige Tage nach der Grundsteinlegung. Sein Nachfolger Georg Hessler, versuchte mit dem beschriebenen Flugblatt und die Wallfahrer anzulocken. Die schwierige Aufgabe, an geeignete Reliquien zu kommen, hatte noch Ulrich gelöst.

Bedeutet: Kommt ein Gegenstand mit einer Reliquie in Kontakt, so wird er selbst eine. Ludwig der IX. erwarb 1237 in Konstantinopel, dem heutigen Istanbul, die Dornenkrone Jesu und brachte sie nach Paris. Für die Aufbewahrung ließ er extra eine Kirche bauen, die Saint Chapelle. Heute liegt der Dornenkranz im NotreDame. Einen einfachen Dorn rieb man auf Wunsch des Passauer Bischofs an der Krone, so war die dritte Reliquie entstanden. Das Trio gehört heute zu den Exponaten im Oberhausmuseum. Das orangefarbene Licht der Straßenlaternen malt die Form der gotischen Fenster auf den Bodenfliesenboden. Als Koopmann von der Wallfahrtzeit in St. Salvator erzählt, verhallen seine Worte zwischen den mächtigen Pfeilern: „In St. Salvator standen ursprünglich fünf Altäre. Auf drei Ebenen platziert, waren sie kreuzförmig einander zugeordnet.“ In einem dieser Altäre waren die Reliquien des Hostienfrevels ausgestellt. Nach dem Empfang der Heiligen Kommunion dienten sie der Anbetung. Jetzt steht dort ein junger Mann mit langem

FÜNF ALTÄRE, DREI EBENEN, DREI RELIQUIEN Auf dem Weg zur Geschäftsmodell „Wallfahrt“ stand der Passauer Bischof zunächst vor einer Herausforderung: Eine Wallfahrtsstätte benötigt anbetungswürdige Gegenstände, sogenannte Reliquien. Diese sind besonders attraktiv, wenn diese mit einem Wunder in Verbindung stehen. Er machte sich die angeblichen Geständnisse der jüdischen Gefangenen zunutze. Eine Hostie aus der Blut spritzt - ein Wunder. Also erhob er Messer und die Altarschale, auf der die Hostien angeblich gelegen hatten, zu Reliquien. Zwei Reliquien schienen ihm offenbar zu wenig. Der Ofen war zu sperrig, also wich er auf eine Ersatzreliquie aus. Neben „echten“ Reliquien gibt es Berührreliquien. 26

Gigantischer Kirchenraum Den Hochaltar auf der Empore stammt aus der Zeit von Bischof Heinrich von Hofstetter (1805-1875).

Schatzkammer St. Salvator ist reich an Ornamenten und architektonischem Kleinod. Sie wird nur ab und zu für Konzerte freigegeben.

Pferdeschwanz und schwarzem Kapuzenpulli, Mitglied einer Metallband, und schießt Fotos. Die Passauer Kirche hatte mit der Salvatorkirche keinen richtigen Erfolg. Die Wallfahrt kam nicht in Schwung, 36.000 Menschen zählte man im Rekordjahr 1744. Zum Vergleich: Auf Mariahilf empfingen zu Hochzeiten 100.000 Menschen die Kommunion. 1806 wurde St. Salvator säkularisiert und zum Verkauf angeboten. Der Lohnkutscher Michael Schauer erwarb das Gebäude im Jahre 1811 für 833 Gulden. Zurückgekauft hat es 30 Jahre später der Passauer Bischof Heinrich Hofstätter, ein Kirchenliebhaber. Er ließ das Gotteshaus renovieren, ausstatten, 1861 erneut weihen und übergab sie dem Orden der Englischen Fräulein. Heute steht

der profanierte Bau ab und dann den „Europäischen Wochen“ für Konzerte zur Verfügung. „St. Salvator ist ein wichtiger Ort der Erinnerung“ sagt Koopmann auf der Empore. Er zieht den Vergleich zum Isis-Terror. „Fanatismus gab es schon immer, egal in welcher Religion.“ Aus dieser Geschichte erwachse aber für uns heute nicht Schuld, sondern Verantwortung, beendet er seine Führung. Die Zuhörer applaudieren. Es war die letzte Führung auf unbestimmte Zeit. Das Bistum hat mit St. Salvator neue Pläne, will Koopmann wissen. Nachfrage bei der Pressestelle der Diözese. Die Pläne sind anscheinend nicht sehr akut oder bekannt. „Ich muss mich da erst erkundigen“, sagte eine freundliche Sprecherin. Das könne dauern.

Reliquien-Schau auf Oberhaus Diese drei Reliquien sind auf Oberhaus ausgestellt. Der 51. Bischof von Passau, Ulrich von Nußdorf, hatte sie zur Verehrung und Erinnerung an den Hostienfrevel aufbewahren lassen. Im Mittelalter hat man Reliquien Wunder zugesprochen. Ein erster Beleg über Reliquien findet sich in der Apostelgeschichte: Gläubige entwendeten dem Heiligen Paulus Tücher, denen zugesagt wurde, dass sie Kranke heilen können, wenn sie diesen aufgelegt werden.

Mit diesem Messer sollen jüdischen Bürger die Hostie durchstochen haben.

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Eine Berührreliquie: Der Dorn wurde am Dornenkranz Jesu gerieben.

Die Tischplatte, auf welcher die Hostien geschändet worden sein sollen.

Winter 2017/ 18

Bürgerblick


Werbung

Verlorenes Kulturerbe 2017

WENN

ETWAS WEG

IST

,

IST

ES NICHT MEHR DA Steinerne Zeugen unserer Geschichte sind in diesem Jahr verschwunden. „Wenn etwas weg ist, ist es nicht mehr da“, hat der Passauer Kabarettist Rudolf Klaffenböck einst sinnreich seine Schau mit den Relikten der Nibelungenhalle überschrieben. Auf Fotografen haben Orte, die dem Verfall geweiht sind, eine magische Anziehungskraft. „Lost places“, verlorene Orte, heißen sie im Pseudoanglizismus. Tobias Köhler hat die Gebäude der Peschlbrauerei und das Wirtshaus Apfelkoch kurz vor dem endgültigen Abriss besucht. Seine bisher unveröffentlichten Bilder, die einen einmaligen Augenblick der Vergänglichkeit festhalten, haben wir als Erinnerung an dieses verlorene Kulturerbe in einem Fotoalbum zusammengetragen. Bitte Umblättern!

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Winter 2017/ 18

Bürgerblick


Veranstaltungen

12.12. | Dienstag

14.12. | Donnerstag

15.12. | Freitag

16.12. | Samstag

17.12. | Sonntag

20.12. | Mittwoch

22.12. | Freitag

CAFÉ DUFTLEBEN Wiener Lied im Kaffeehaus Livemusik bei freiem Eintritt, dieses Mal mit den „Singerhofschrammeln“, einem Trio aus Gitarre, Akkordeon und Geige. 19 Uhr | Eintritt frei

SCHARFRICHTERHAUS Lesung: Sigi Zimmerschied Szenische Lesung des Kabarettisten aus seinem jüngst veröffentlichten Roman „Der Komparse“. 20 Uhr | 16 Euro, ermäßigt 10 Euro

SCHARFRICHTERHAUS Sigi Zimmerschied Das Kabarett-Urgestein erzählt seine Version der Schöpfungsgeschichte. 20 Uhr | 22 Euro, ermäßigt 10 Euro

REDOUTE Dornrosen Heitere und musikalisch versierte Geschwisterband aus Österreich. Zum 15-jährigen Jubiläum stehen alte und neue Stücke auf dem Programm. 20 Uhr | 23 Euro, ermäßigt 18 Euro

DREILÄNDERHALLE Peter Pan Musical für Kinder nach der Buchvorlage von James M. Barrie (1860-1937). 15 Uhr | 11 Euro

ZEUGHAUS Die Engelphoniker Kindertheater mit dem Clownduo „Herbert und Mimi“. 15 Uhr |

CAFÉ MUSEUM Raphael Wressnig & The Soul Gift Band

18.12. | Montag

OPERNHAUS Weihnachtskonzert Besinnliche Stücke von Barock bis zur Moderne, aufgeführt von der Niederbayerischen Philharmonie. 19:30 Uhr | k.A.

CAFÉ DUFTLEBEN Weihnacht im Kaffeehaus Besinnlicher Abend mit Adventsliedern in Mundart, vorgetragen vom „Soizweger Zwoagsang“. 19 Uhr | Eintritt frei

SCHARFRICHTERHAUS Sigi Zimmerschied Das Kabarett-Urgestein erzählt seine Version der Schöpfungsgeschichte. 20 Uhr | 22 Euro, ermäßigt 10 Euro

13.12. | Mittwoch STEPHANSDOM Dommusik Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger spielt ein Mittagskonzert auf der Domorgel. 12 Uhr | 4 Euro CAFÉ MUSEUM Oxley Meier Guitar Project

FUZO Holzmarkt Händler aus der Region bieten Handwerksprodukte aus Holz an. Bis 20 Uhr. 9 Uhr | DOMPLATZ Unheimlicher Dienstag Gemäß der niederbayerischen Tradition vertreiben die „Perchten“ mit kunstvollen Masken und Glocken „böse Geister“ am Christkindlmarkt. 18:30 Uhr |

Gitarrenduo aus den Briten Nicolas Meier und Pete Oxley. Die Stücke der beiden sind inspiriert von Musik aus aller Welt. 20 Uhr | 20 Euro, ermäßigt 10 Euro

OPERNHAUS Antigone

Comedypreis-Gewinnerin und deutsche TV-Größe: Die Kölnerin behandelt in ihrem Programm „Alphapussy“ Geschlechter-Gerechtigkeit und aufgesetzte Jugendlichkeit. 20 Uhr | 29 Euro

16.12. | Samstag STEPHANSDOM Dommusik Domorganist Ludwig Ruckdeschel spielt ein Mittagskonzert. 12 Uhr | 4 Euro

14.12. | Donnerstag DOMPLATZ Kathi Gruber präsentiert Traditionelle Musikgruppen, vorgestellt von der Volksmusikpflegerin der Stadt Passau. 18 Uhr |

DREILÄNDERHALLE Carolin Kebekus

15.12. | Freitag SCHARFRICHTERHAUS Reiner Kröhnert Ob Martin Schulz, Honecker oder Merkel – der Baden-Württemberger parodiert gekonnt Politiker und historische Figuren. 20 Uhr | 22 Euro, ermäßigt 10 Euro

Weihnachtliches Jazz- und Gospelkonzert mit Musikern wie der Sängerin Nobuntu aus Zimbabwe oder dem US-Amerikaner Carlton Holmes. 20 Uhr | 25 Euro, ermäßigt 13 Euro

12.12. | Dienstag

CAFÉ MUSEUM Still Experienced Jimi Hendrix hätte dieses Jahr seinen 75. Geburtstag gefeiert. Die Band um Chris Haller und Peter Guschelbauer widmet sich vor allem die bluesige Seite der Gitarrenlegende. 20 Uhr | 20 Euro, ermäßigt 10 Euro

Antike Tragödie des Sophokles (496 – 406 v.Chr.). Ein Begräbnis entfacht einen Streit zwischen Menschen, in den die Götter eingreifen. 19:30 Uhr | ab 7,50 Euro

SCHARFRICHTERHAUS Braumandl & Sturmberger Feiertagsmusi Der Passauer Gerald Braumandl und seine Mitmusikanten spielen Weltmusik mit Blasinstrumenten und Gitarre. 20 Uhr | 17 Euro, ermäßigt 10 Euro

ST. NIKOLA Messa di Voce Der 2016 gegründete Jugendchor der Gesellschaft der Musikfreunde Passau lädt ein zum weihnachtlichen Konzert mit Harfenistin Silvia Savary. 20 Uhr | 23 Euro, ermäßigt ab 10 Euro

17.12. | Sonntag ST. PETER Weihnachtsoratorium Mitglieder verschiedener Chöre aus Bayern haben sich für diese Aufführung zusammengetan. Das Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach beinhaltet dessen Kompositionen sowie bereits vorab entstandene, weltliche Kantaten. 16 Uhr | 25 CAFÉ MUSEUM Passau Jazz Orchestra Big Band aus professionellen Musikern, Musiklehrern und Amateuren aus Ostbayern und Oberösterreich. 18 Uhr | 20 Euro, ermäßigt 10 Euro

ZEUGHAUS Weihnachtslesung Die Poetry-Slammer Oliver Walter und „Mo!“ tragen Texte zum Thema Advent vor, die Inhalte reichen von urkomisch bis tragisch. Der Erlös des Abends wird dem Verein „Help a child“ gespendet. 19 Uhr | Eintritt frei, Spende erbeten

19.12. | Dienstag DOMPLATZ Perchtenlauf Gemäß der niederbayerischen Tradition vertreiben die unheimlichen „Perchten“ mit kunstvollen Masken und Glocken „böse Geister“ am Christkindlmarkt. 18:30 Uhr

20.12. | Mittwoch STEPHANSDOM Dommusik Domorganist Ludwig Ruckdeschel spielt ein Mittagskonzert. 12 Uhr | 4 Euro

Funkige Besetzung um den Hammond-Organisten aus Graz. 20 Uhr | 20 Euro, ermäßigt 10 Euro

21.12. | Donnerstag DOMPLATZ Kathi Gruber präsentiert Traditionelle Musikgruppen, vorgestellt von der Volksmusikpflegerin der Stadt Passau. 18 Uhr SCHARFRICHTERHAUS Sigi Zimmerschied Das Kabarett-Urgestein erzählt seine Version der Schöpfungsgeschichte. 20 Uhr | 22 Euro, ermäßigt 10 Euro CAFÉ MUSEUM Raphael Wressnig & The Soul Gift Band Funkige Besetzung um den Hammond-Organisten aus Graz. 20 Uhr | 20 Euro, ermäßigt 10 Euro

23.12. | Samstag STEPHANSDOM Dommusik Domorganist Ludwig Ruckdeschel spielt ein Mittagskonzert. 12 Uhr | 4 Euro SCHARFRICHTERHAUS Holger Paetz – „So schön wars noch selten“

Satirischer Jahresrückblick mit dem Münchner Kabarettisten, Liedermacher und Autor. 20 Uhr | 22 Euro, ermäßigt 10 Euro

24.12. | Sonntag STEPHANSDOM Christmette Heilige Messe, begleitet von Domorchester und -chor. Um 21:30 musikalische Einstimmung mit Bläsern und Orgel. 22 Uhr |

OPERNHAUS

CAFE MUSEUM

KOHLBRUCK

JUNGE SZENE

SCHARFRICHTERHAUS

SONSTIGES

Gottfried-Schäffer-Str. 2+4 Passau-Altstadt www.theater-passau.de

Bräugasse 17 | 94032 Passau Tel: 0851 96 66 888 music@cafe-museum.info www.cafe-museum.de

www.passau-event.de

Tabakfabrik www.mfv-passau.de

Milchgasse 2 | 94032 Passau Tel.: 0851 35900 Fax: 0851 2635 info@scharfrichter-haus.de www.scharfrichter-haus.de

Duftleben (Theresienstraße), Domplatz (Altstadt), Stephansdom (Altstadt), St. Nikola (Universität)

REDOUTE

X-Point Halle Messestraße 12 Dreiländerhalle Dr.-Emil-Brichta-Straße 11

Gottfried-Schäffer-Str. 2 Passau-Altstadt www.redoute.de

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Camera www.camera-passau.de

Vom Zorn der Götter

Zeughaus Schießgrabengasse 12 | Passau

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Antigone (Ella Schulz) bittet ihre Schwester Ismene vergeblich um Hilfe, ihren Bruder zu bestatten.

„Mir sind da viele Parallelen eingefallen“, sagt ein Stadtpolitiker, als er nach dieser ergreifenden Tragödie über Macht und Untergang den Weg zum Theaterausgang nimmt. Welche Figuren ihm wohl in den Sinn gekommen sind? Trump, der sich zwar nicht wie König Kreon über die Götter, aber über die irdischen Richter stellen möchte? Die Seehofers oder Erdogans, die glauben, Macht bis ans Ende ihrer Tage gepachtet zu haben? Oder dachte er viel kleiner, an die Ränkespiele in seiner Fraktion oder im Rathaus? Der Machtbesessene muss zerstört werden, damit er sich besinnt. Das ist die Botschaft der Schlussszene in „Antigone“, der Tragödie, welche vor rund 2.500 Jahren der griechische Dichter Sophokles schrieb. Madonnenhafte, verschleierte Frauengestalten, Bürger mit Pluderhosen und Palästinenserschal. Weiße Säcke stapeln sich meterhoch, schwarze Seile spannen sich an den Flanken der Bühne und betonen räumliche Tiefe. Der Königspalast ist ein Käfig, dessen Bewohner eine schwere Last tragen: Todesangst vor dem Tyrannen. Als sich einige Untertanen dessen Willen widersetzen, endet der Streit mit einer Selbstmordserie, ausgelöst vom Zorn der Götter. Ein Pflichtstoff, den manche aus dem Latein-Unterricht kennen, großartig inszeniert und verpackt. Es gibt noch Karten für fünf Vorstellungen von Dezember bis Mai 2018. Winter 2017/ 18

Bürgerblick

Foto: Peter Litvai

GOTISCHES LANGHAUS NIEDERNBURG Afro-American Gospel Christmas

OPERNHAUS Antigone Antike Tragödie des Sophokles (496 – 406 v.Chr.). Ein Begräbnis entfacht einen Streit zwischen Menschen, in den die Götter eingreifen. 19:30 Uhr | ab 7,50 Euro

Antike Tragödie

Opernhaus | Antigone | 15.12. und 16.12.

11.12. | Montag


Veranstaltungen

Komische Oper

Unterhaltsam und lehrreich

26.12. | Dienstag

29.12. | Freitag

31.12. | Sonntag

STEPHANSDOM Dommusik Weihnachtskonzert mit Orgel und Domorchester unter der Leitung von Andreas Unterguggenberger. 16 Uhr

OPERNHAUS Lucia di Lammermoor

STEPHANSDOM Dommusik Bläser- und Orgelkonzert zum Jahresabschluss im Rahmen des Pontifikalamts. 17 Uhr

Opernhaus | Man wird ja einmal nur geboren | 30.12., 31.12., 21. Januar

OPERNHAUS Die Welt auf dem Monde Liebe, Eifersucht und Intrige in der berühmten Oper von Gaetano Donizetti (1797-1848). Zum letzten Mal in Passau. 19:30 Uhr | ab 12 Euro STEPHANSDOM Dommusik Mittagskonzert des Domorganisten Ludwig Ruckdeschel. 12 Uhr | 4 Euro

Foto: Peter Litvai

Lortzing in Alt (Peter Tilch) und Jung (Jeffrey Nardone) bestaunen auf der Saloncouch eine Tänzerin (Reinhild Buchmayer).

„Zuerst planten wir eine Gala, doch Albert Lortzing ist zu herausragend“ sagt Margit Gilch nach der Premiere der Oper. Mit „Man wird ja einmal nur geboren“ schuf die Regisseurin ein Pasticcio, also ein Best-Of, seiner größten Stücke und erzählt gleichzeitig die Vita des deutschen Komponisten Albert Lortzings (1801-1851) lehrreich und unterhaltsam. Lortzing – Komponist, Schauspieler, Dirigent – gilt als Aushängeschild der deutschen Spieloper, war zeitlebens harter Arbeiter und Optimist. Er geriet oft in Geldnot, weil sie seine Urheberrechte verletzten. Sein Schaffen würdigten Theaterdirektoren zu gering, sie hielten ihn fest in der Rolle des Komödianten. Ähnlich dem Stile Lortzings, bereichert auch Gilch ihre Oper mit komödiantische Szenen. Eine davon, bei der Premiere, kam unfreiwillig hinzu: Wegen einer Halsentzündung konnte Tenor Marc Kugel nicht singen. Der Nürnberger Guido Jentens sprang für ihn ein - synchronisierte ihn auf der Bühne, nicht verborgen, sondern in komischer Zusatzrolle. Lortzing verstarb mit 50 Jahren an einem Schlaganfall, verfasste über 200 Opern; Lieder wie der „Holzschuhtanz“ sind heute noch bekannt.

OPERNHAUS Man wird ja einmal nur geboren Diese Oper erzählt die Lebensgeschichte des Komponisten Albert Lortzings (1801-1851) und ist gleichzeitig ein Pasticcio, also Best-of seiner Stücke. 19 Uhr | ab 7,50 Euro SCHARFRICHTERHAUS Silvesterfest

27.12. | Mittwoch

STEPHANSDOM Dommusik Domkantorin Brigitte Fruth spielt ein Mittagskonzert auf der Orgel. 12 Uhr | 4 Euro OPERNHAUS Man wird ja einmal nur geboren

STEPHANSDOM Dommusik Mittagskonzert des Domorganisten Ludwig Ruckdeschel. 12 Uhr | 4 Euro

STEPHANSDOM Dommusik Mittagskonzert von Brigitte Fruth auf der Domorgel. 12 Uhr | 4 Euro

Diese Oper erzählt die Lebensgeschichte des Komponisten Albert Lortzings (1801-1851) und ist gleichzeitig ein Pasticcio, also Best-of seiner Stücke. 19:30 Uhr | ab 7,50 Euro

19.01. | Freitag

24.01. | Mittwoch

27.01. | Samstag

OPERNHAUS Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer

SCHARFRICHTERHAUS Gunkl

ST. PAUL Calmus Ensemble

KLAVIERHAUS MORA Tschaikowski Trio Die Musiker dieses Kammertrios sind Mitglieder der Bamberger Symphoniker. Auf dem Programm stehen Enrique Granados, Hans Franke und Antonin Dvořák. 19:30 Uhr | 26 Euro, ermäßigt 13 Euro

OPERNHAUS Premiere: A Clockwork Orange

DREILÄNDERHALLE Schwanensee Der Ballett-Klassiker von Pjotr Iljitsch Tschaikowski (1840-1893). 20 Uhr | ab 32 Euro

Gang-Anführer Alex wird für seine Verbrechen verhaftet und vor die Wahl gestellt: Entweder Gefängnis, oder eine neuartige Therapie, die aus Kriminellen via Gehirnwäsche anständige Bürger machen soll. Markus Bartl inszeniert den berühmten Roman von Anthony Burgess (1917-1993) über Freiheit, Moral und Determinierung. 19:30 Uhr | ab 8,50 Euro

Schauspiel für Kinder nach der beliebten Geschichte von Michael Ende. 16 Uhr | k.A.

13.01. | Samstag

14.01. | Sonntag

Bayerischer Abend mit der „Unverschämten Wirtshausmusik“, der traditionell-frechen Band aus Kabarettist Otto Göttler und Volksmusikerin Geli Huber. 21 Uhr | 31 Euro

01.01. | Montag

28.12. | Donnerstag

18.01. | Donnerstag

ZEUGHAUS Winters Triumph Metalmusik-Abend mit vier Bands, darunter die Pagan-Metaller von „Wolfchant“. 19 Uhr | 10 Euro

30.12. | Samstag Liebschaften, Intrigen und eine falsche Mondreise: In der 1777 uraufgeführten Oper von Joseph Haydn trifft Italienische Komödie auf Musik der Frühklassik. 18 Uhr | ab 8 Euro

07.01. | Sonntag

RATHAUSSAAL Neujahrskonzert Das Orchester des Passauer Konzertvereins spielt neben bekannten Werken der Strauß-Familie auch Stücke Passauer Komponisten. 17 Uhr | 25 Euro

OPERNHAUS Der Rosenkavalier In der deutschsprachigen Oper von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss geht es – neben zahlreicher Affären und Verwicklungen – auch um Alter und Vergänglichkeit. 18 Uhr | ab 8,50 Euro

17.01. | Mittwoch DREILÄNDERHALLE Kastelruther Spatzen Südtiroler Volksmusikgruppe, die seit über 25 Jahren auf den Bühnen im deutschsprachigen Raum unterwegs ist. 19:30 Uhr | ab 42 Euro

Das Vokalquintett aus Leipzig präsentiert Werke aus sechs Länderin in sechs Sprachen. 20 Uhr | 23 Euro, ermäßigt ab 10 Euro Scharfsinniges Kabarett mit feinstem Wiener Schmäh. 20 Uhr | 22 Euro, ermäßigt 10 Euro

19.01. | Freitag OPERNHAUS Der Rosenkavalier In der deutschsprachigen Oper von Hugo von Hofmannsthal und Richard Strauss geht es – neben zahlreicher Affären und Verwicklungen – auch um Alter und Vergänglichkeit. 18 Uhr | ab 8,50 Euro VERSCHIEDENE ORTE Beginn Impuls-Festival Mit nur einem Ticket an zwei Tagen 30 Konzerte in den verschiedenen Veranstaltungsorten der Stadt erleben – das ist die Idee hinter dem Impuls-Festival. Das Programm setzt sich aus unterschiedlichsten lokalen und überregionalen Bands zusammen, darunter Xavier Darcy, „The Whiskey Foundation“ und „Die Sauna“. Infos zu Programm und Spielorten unter www.impuls-passau.de/. 19 Uhr | 28 Euro

20.01. | Samstag OPERNHAUS Die Welt auf dem Monde Liebschaften, Intrigen und eine falsche Mondreise - Italienische Komödie trifft auf Musik der Frühklassik. 18 Uhr | ab 8 Euro

21.01. | Sonntag OPERNHAUS Man wird ja einmal nur geboren Diese Oper erzählt die Lebensgeschichte des Komponisten Albert Lortzings (1801-1851) und ist gleichzeitig ein Pasticcio, also Best-of seiner Stücke. 16 Uhr | ab 7,50 Euro

26.01. | Freitag OPERNHAUS Die Welt auf dem Monde Liebschaften, Intrigen und eine falsche Mondreise: In der 1777 uraufgeführten Oper von Joseph Haydn trifft Italienische Komödie auf Musik der Frühklassik. Zum letzten Mal in Passau. 18 Uhr | ab 8 Euro SCHARFRICHTERHAUS Flüsterzweieck

ZEUGHAUS Kindertheater Das Figurentheater „Pantaleon“ inszeniert das Bilderbuch „Wenn Hase und Fuchs sich Gute Nacht sagen“. 15 Uhr | OPERNHAUS A Clockwork Orange Markus Bartl inszeniert den berühmten Roman von Anthony Burgess (1917-1993) über Freiheit, Moral und Determinierung. 18 Uhr | ab 7,50 Euro

22.01. | Montag BUCHHANDLUNG RUPPRECHT Vortrag: Michael Lüders Der Nahostexperte und ehemalige ZEIT-Reporter beleuchtet die Eskalation des syrischen Bürgerkriegs – und die Schuld, die der Westen daran trägt. 20 Uhr | 8 Euro

28.01. | Sonntag

Preisgekröntes Duo aus den Grazerinnen Ulrike Haidacher und Antonia Stabinger. 20 Uhr | 22 Euro, ermäßigt 10 Euro

Kulturelle Veranstaltungen werden kostenlos veröffentlicht. Ihre Termine an:

kalender@buergerblick.de

OPERNHAUS

SONSTIGES

KOHLBRUCK

JUNGE SZENE

SCHARFRICHTERHAUS

CAFE MUSEUM

Gottfried-Schäffer-Str. 2+4 Passau-Altstadt www.theater-passau.de

Stephansdom (Altstadt), Rathaussaal (Altstadt), Buchhandlung Rupprecht (Ludwigstraße), Klavierhaus Mora (Neue Mitte),

www.passau-event.de

Tabakfabrik www.mfv-passau.de

Milchgasse 2 | 94032 Passau Tel.: 0851 35900 Fax: 0851 2635 info@scharfrichter-haus.de www.scharfrichter-haus.de

Bräugasse 17 | 94032 Passau Tel: 0851 96 66 888 music@cafe-museum.info www.cafe-museum.de

REDOUTE Gottfried-Schäffer-Str. 2 | Passau Passau-Altstadt www.redoute.de

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X-Point Halle Messestraße 12 Dreiländerhalle Dr.-Emil-Brichta-Straße 11

Camera www.camera-passau.de Zeughaus Schießgrabengasse 12 | Passau

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Winter 2017/ 18

Bürgerblick


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Bürgerblick Nr. 111 by Hubert Jakob Denk - Issuu