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MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ

Mercedes-Benz SL-Club Schweiz

CLUB NEWS 2 / 2019


* Programm 2020

Generalversammlung 01. Februar 2020, Adligenswil

Inhalt

Fondue-Plausch 15. Februar 2020

Inhaltsverzeichnis / Programm 2020

1

Editorial / Aus der Redaktion

3

Int. Automobilsalon 05. - 15. März 2020, Genf

Spezialprojekt Stubaital

4

Techno Classica * 25. - 29. März 2020, Essen

Picknick, Sterne in der Sonne

10

Frühjahresmeeting 11. April 2020, Halbinsel Au

Charity - Event „Stiftung Altried“ Zürich

13

15. Classic Cars, Arosa

17

Goldige Herbstausfahrt

20

Swiss Classic 23. - 24. Mai 2020, Luzern

Ausfahrt „Transit das Alps“

25

SL Wohlfahrt 06. Juni 2020, IWZ AG Otelfingen

Internationales Präsidententreffen Stuttgart

31

9th Internationale 190 SL Days 18. - 21. Juni 2020, Davos

Erster Lady‘s Day

32

20 Jahre MB Luxenbourg * 02. -05. Juli 2020

Internationale 190 SL Days

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Die Schatzkammer von Mercedes Benz

35

Martini-Essen

36

Clubempfehlungen

39

Impressum

40

Retro Classics * 27. Februar - 01. März 2020, Stuttgart *

Internationale Ausfahrt 10. - 13. Mai 2020, Südtirol *

Picknick August 2020 Sommerausfahrt uif & nitzi 22. -23. August 2020, Kt. Uri Spezialprojekt Montafon 02. - 06. September 2020 2. Lady‘s Day 19. September 2020 Herbstausfahrt 10. - 11. Oktober 2020, Kt. Wallis Martini-Essen 14. November 2020, Hotel Restaurant Vogelsang Eich *

keine offizielle Clubveranstaltung

Die Beiträge im Inhalt müssen sich nicht mit der Meinung des Mercedes-Benz SL-Cub Schweiz oder der Redaktion decken. Sie behält sich vor, diskreditierende Inhalte nicht zu veröffentlichen. Für Empfehlungen oder den Inhalt technischer Beiträge übernimmt der Mercedes-Benz SLClub Schweiz keine Haftung.

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Editorial

Schöner Leben Diesen Ausdruck habe ich nicht selber kreiert, er kommt mir aber immer wieder in den Sinn. In der heutigen, kurzlebigen Zeit ist es wichtig, sich die schönen Momente zu gönnen und sie mit gleichgesinnten, lieben Menschen zu teilen. All diese schönen Momente könnt ihr, liebe Leser, in diesen ClubNews 2/2019 Revue passieren lassen. Zusätzlich zu unseren ‘regulären’ Club-Anlässen/Ausfahrten erwarten euch

z. Bsp. auch Artikel über die Arosa-Classics und unser Spezialprojekt ‘Stubaital’. Schnell ist dieses erste Jahr für mich als Präsidentin zu Ende gegangen. Ein Amt mit verschiedensten Facetten. Zum einen bin ich Sekretärin, zuständig für die Club-Administration – zum anderen Event-Managerin wenn es darum geht, einen Anlass oder den Rahmen einer tollen, von Stephan ausgesuchten Route, zu organisieren. Im Oktober war ich am Internationalen Club-Präsidenten-Treffen in Stuttgart. Dies wird jedes Jahr von Mercedes-Benz Classics organisiert. Auf jeden Fall wird es mir nicht langweilig. Durch den motivierten Einsatz der Vorstandsmitglieder und des Redaktionsteams, bin ich zu einem sehr grossen Teil entlastet. Die Zusammenarbeit funktioniert hervorragend und es ist eine Freude mit diesem Team zu arbeiten. Für die Vorschau ins Jahr 2020 möchte ich zwei Anlässe herauspicken. Zum ersten ist dies die Internationale Ausfahrt, die uns diesmal ins Südtirol führt. In wun-

derschöner Umgebung werden wir 3 Nächte vom 10.-13. 5. 2020 im selben Hotel wohnen und von dort aus verschiedenste Ausfahrten und Aktivitäten erleben können. Zum zweiten ist unser Ehrenpräsident Michael Pulfer, der gesamte Vorstand des SL-Club und der Gesamtvorstand des MBVC, im OK der 9. Internationalen 190 SL Days in Davos. Diese finden vom 18.-21.6.2020 statt. Ein besonderer Anlass! Wir erwarten zwischen 50 und 70 Ex. 190 SL aus Italien, Deutschland, Österreich, Frankreich, USA und natürlich auch aus den eigenen Clubs der Schweiz. Am Sonntag, 21. Juni 2020 werden wir als SL-Club den Teilnehmern dieses Anlasses unsere Ehre erweisen. Auf eine rege Teilnahme eurerseits hoffe ich. Details werden folgen. Es bleibt mir noch, euch beim Lesen der CN 2/19 viel Vergnügen zu wünschen. Frohe Festtage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir sehen uns am 1. Februar 2020 bei der GV in Adligenswil. Liebe Sternengrüsse Gisi Gertsch, Präsidentin

Aus der Redaktion Was für ein schöner und warmer Sommer! Der Herbst war zwar nicht golden aber das Wetter war geradezu ideal für die Ausfahrten. So kam es zu einem kleinen Widerspruch. Im schönen, aber heissen Sommer blieben die Dächer der Cabrios meistens geschlossen, sozusagen als „Sonnenschirm“ und die Kopfbedeckungen aller Art waren ein „Muss“. Im Spätsommer und Herbst war ideales Wetter zum „Offenfahren“ und sich den Wind um die Nase wehen lassen. So erklärt es sich, dass die Anzahl Cabrios in Mittel- und Nordeuropa am grössten ist. In den wärmeren oder sogar „heissen“ Klimazonen (zu denen die Schweiz in diesem Sommer fast gehörte), gibt es die wenigsten Cabrios! Trotzdem hoffen wir wieder auf schöne und warme Tage in den kommenden Jahren. Soviel zum Sommer und jetzt zu den ClubNews.

Liebe Leserinnen und Leser, Sie halten bereits die 2. Ausgabe der ClubNews 2019 in der Hand. Darin finden Sie lesenswerte Berichte und tolle Fotos von überaus gelungenen Ausfahrten. Insgesamt 6 Autoren und Autorinnen und 8 Fotografen und Fotografinen, trugen dazu bei diese Ausgabe, so wie ich meine, zu einer „gefreuten“ Sache zu machen! Hansruedi Tschudin und ich haben viel Zeit und Freude dafür verwendet. Natürlich kann nur ein kleiner Teil der vielen Fotos veröffentlicht werden. Wir haben uns bemüht, eine abwechslungsreiche Auswahl zu treffen. Mein grosser Dank geht an an die Personen, welche in irgendeiner Art, zur Ausgabe 2/2019 beigetragen haben. Ebenso danke ich Mercedes Schweiz und den Inserenten für die grosse Unterstützung. Ich wünsche Allen ein besinnliches Weihnachtsfest, gutes neues Jahr und eine schöne Ausfahrtssaison 2020. Dieter Kraft

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Spezialprojekt Stubaital, 3. - 7. Juli 2019 Unsere zweite internationale Ausfahrt in diesem Jahr war ein von unserem Clubmitglied Kees Striezenou organisiertes Spezialprojekt, welches uns ins Relais & Chateaux SPA-Hotel Jagdhof in Neustift im Stubaital in Tirol führte. Vom 3. bis 7. Juli 2019 war das Hotel unser Gastgeber und wie es die österreichische Gastfreundschaft gebietet, wurden wir nach allen Regeln der Kunst verwöhnt. Dieses bezaubernde Fünfstern-Hotel ist ein Wellness-Paradies und auch der kulinarische Genuss kommt hier nicht zu kurz. Küchenchef Boris Meyer ist mit zwei Hauben, 16 Gault&Millau Punkten und drei Sternen ausgezeichnet. Auch finden wir hier prämierte edle Tropfen, die den Gaumen erfreuen. Welch ein Privileg in diesem Haus Gast sein zu dürfen! Wie unsere SL-Club Präsidentin, Gisi Gertsch, so schön auf der Einladung zum Ausflug schrieb, ist das Hotel Jagdhof «ein Ort zum Leben, Lieben und Lachen!» Mittwoch, 3. Juli Im Laufe des Nachmittages trafen unsere SL-Freundinnen und -Freunde mit ihren Fahrzeugen nach und nach ein. Mit einem herzlichen «Grüss Gott» wurden wir an der Rezeption von der Tochter des Hauses im traditionellen Dirndl begrüsst. Nach dem Beziehen der grosszügigen Zimmer, die im wohligen Tiroler 4 MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ

Stil eingerichtet sind, trafen wir uns zum Apéro auf der Terrasse. Claudio Gisiger, Kassier und SLClub Vorstandsmitglied, begrüsste uns im Namen des Vorstandes und wünschte uns allen, vier erlebnisreiche Tage. Beim Weg zum Speisesaal empfing uns auch die Gastgeberin, Frau Pfurtscheller, persönlich und wünschte uns einen guten Aufenthalt. Das Hotel Jagdhof hatte für uns das Vier-Tage-Programm zusammengestellt. Diese Art von Event organisiert das Hotel auch für verschiedene Automobil-Clubs, unter anderem für den Porsche Club, wo Kees Mitglied ist. Dank ihm kamen wir zu diesem Anlass. Beim anschliessenden Nachtessen bedankte sich Kees für unsere Teilnahme und wünschte uns allen viel Spass für die kommenden vier Tage. Diesen sollten wir auch haben! Donnerstag, 4. Juli Am Donnerstag war Wohlfühlprogramm angesagt. Der Spa im Jagdhof verspricht auf seiner Homepage «einen Sprung in den 7. Wellness-Himmel». Wenn das keine Ansage ist! Auf 3‘000 m2 findet sich hier alles, was das Herz begehrt. Wer wollte, liess es sich im Wellness-Himmel gut gehen. Andere unternahmen einen kleinen Ausflug zum Stubaier Gletscher, wo man mit der Gondel hochfahren und das Eispanorama bewundern kann.

Das Hotel hatte für uns an diesem Morgen eine kleine Bergwanderung vorgesehen. Angeführt von Kees machte sich eine grössere Gruppe von uns auf, mit der Gondel zum Elfer 11 hochzufahren. «Ocean’s 11 mit George Clooney? Nein, Mountain 11 mit dem SLClub»! Oben angekommen, bewunderten wir die schöne Aussicht auf Berg und Tal und bestaunten die Gleitschirmflieger, die mit Kunden zum Fluge starteten. Sie hatten guten Wind und mit hundert Euro war man für fünfzehn Minuten mit dabei. Die eigentliche Wanderung führte uns auf mehr oder weniger unwegsamem Wege zu einer Almhütte. Dort machten wir Rast und eine herrliche Vesperplatte sorgte für das leibliche Wohl. Vereinzelte Mitglieder der Gruppe beschlossen danach mit dem Taxi ins Dorf zurückzukehren. Die anderen nahmen mutig den langen Abstieg unter die Füsse und kamen ziemlich erledigt im Hotel


an. Der Muskelkater sollte sich bis fast am Ende der Stubaitaler Tage halten. Freitag, 5. Juli Heute wurden die mit dem Mercedes-Benz Logo bestickten blauen Polo Shirts angezogen, die bei unserer Ankunft für uns im Zimmer bereit lagen. Auch ein kleiner beflügelter Bär, das Willkommens-Maskottchen des Jagdhofs, den wir ebenfalls im Zimmer hatten, wurde mitgenommen. Wir hatten vorgängig die Anweisung erhalten, diesen in unser Auto zu setzen. Ein Fotoshooting war danach angesagt, aber nicht nur das. Um 10.00 Uhr hatten wir die Ehre, vom Dorfdiakon Mag. Michael Brugger, in einer schlichten Feier einen Segen zu empfangen. Auch unsere Autos mit den Bären als Schutzengeln wurden bei diesem Ritual mitgesegnet.

Es war ein ergreifender Moment, als die Segensworte gesprochen wurden. Auch gedachte der Diakon der Ehefrau eines unserer Clubmitglieder, die seit einigen Monaten im Spital liegt. Möge sie doch bald gesunden und wieder zu uns stossen. Um 11.00 Uhr war es dann soweit, zehn Clubfahrzeuge standen startklar für unsere erste Ausfahrt. Angeführt von Fabian Hofer, einem ortskundigen Jurastudenten in seinem Porsche 911, wurden wir auf unsere «Zugspitze-Tour» geführt. Wir fuhren an Innsbruck, Telfs und Imst vorbei und erklommen das Hahntennjoch, einen mit

seinen 1894 m ü. M. beliebten Bergpass für Motorradfahrer. Die Bergstrasse windet sich wie eine Schlange eindrücklich um den Berg hoch. Unterwegs bewunderten wir bezaubernde Landschaften und Bergkulissen. Nach der Passhöhe entdeckte ich ein kleines Rinnsal. Keine fünfzig Zentimeter breit sprudelte es frisch fröhlich vor sich her, um sich bald darauf in aller Wucht in eine Schlucht zu stürzen. Die Talseite sah bedrohlich tief aus. Mir wurde es mulmig in der Magengegend. Nur nicht nach unten schauen! Weiter bergabwärts begegnete ich einem Bergbächlein, das im Tal in den Fluss Lech mündete. Unterwegs durchs Lechtal erblickten wir Häuser mit Lüftlmalereien. Das ist eine Kunstform der Fassadenmalerei mit religiösen Motiven, die in ländlichen Gegenden insbesondere in Oberbayern und im Tirol anzutreffen ist. Die darauf abgebildeten Heiligen schienen uns gar nachzuschauen und zuzuzwinkern. Dem Fluss Lech folgend überquerten wir die Gemeinde Reutte, vorbei am Gasthof Schwarzer Adler. Dieser Gasthof, mit seiner wunderschön bemalten Hausfassade, beeindruckte mich so sehr, dass ich kaum mehr aus dem Staunen kam. Als wir wieder über Land fuhren, eröffnete sich uns eine idyllische Gegend. Immer wieder stieg ein feiner Duft von frischem Heu auf.

Die Bauern waren hier noch sehr mit dem Heuen beschäftigt und ich entdeckte einen Traktor, dessen Anhänger voll mit Heuballen beladen war. Weiter vorne im Tal war ein anderer Traktor damit beschäftig, das Heu zu wenden. Es herrschte Hochbetrieb. In Ehrwald angekommen, legten wir auf der Bernt Alm eine Pause ein. Die Zugspitze bot uns einen atemberaubenden Anblick. Welch ein Glück, dass das Wetter so sonnig und klar war. Bei dieser herrlich frischen Luft haben sicher alle einmal tief durchgeatmet. Der Hunger hatte sich bereits bemerkbar gemacht und wir wurden von der Bernt Alm Küche himmlisch verköstigt. Es wurde ganz still am Tisch. Es schmeckte uns allen. Gestärkt ging es bald weiter. Auf dem Parkplatz anerbot sich uns ein kleines Schauspiel. Die Batterie von Fabians Porsche hatte schlapp gemacht und der Wagen musste mit Manneskraft angeschoben werden, bis der Motor wieder ansprang. Gerade mal Glück gehabt, lieber Fabi-

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an! So fuhren wir weiter, an Garmisch-Partenkirchen vorbei in Richtung Seefeld und Zirl. Eine eindrückliche steile Strasse mit 17% Gefälle führte uns ins Tal hi-

nunter, wo sich uns eine gewaltige Aussicht aufs Inntal auftat. Wir fuhren Richtung Innsbruck, streiften den Rand der Stadt und kurvten an der Sprungschanze vorbei zur alten Brennerstrasse hoch, um dann Richtung Stubaital abzubiegen. Am Ende der Ausfahrt hatten wir über 250 km zurückgelegt. Unsere Autos wurden betankt und für den nächsten Tag startklar gemacht. Im Hotel war nach dem Abendessen Spielabend angesagt. Professionelle Croupiers führten uns in die Welt des Glücksspiels mit Roulette und Black Jack ein. Wir spielten just for fun and not for money und mit etwas Glück gab es attraktive Preise zu gewinnen.

Samstag, 6. Juli Um 9.00 Uhr waren alle Autos startbereit. Eine anspruchsvolle Ausfahrt stand uns bevor, denn eine Fahrt mit drei Pässen und dem Timmelsjoch als Höhepunkt wartete auf uns. Das wird eine Herausforderung sein. Noch vermochte ich nicht zu erahnen, was auf uns zukommen würde. Wir starteten die Motoren. Das Anrollen unserer SLs war ein Hörgenuss und eine Augenweide. Die Brennerautobahn war bereits mit den ersten Urlaubern Richtung Süden verstopft. So fuhren wir die alte Brennerstrasse hoch zum Brennerpass, rüber auf die italienische Seite und weiter Richtung Sterzing. Nach Sterzing ging es sehr zügig den Jaufenpass hinauf. Gleich nach der Passhöhe gab es einen kleinen Sightseeing Stopp. Hier oben eröffnete sich uns eine entzückende Sicht. In dieser pittoresken Berglandschaft mit tief-

grünen Wäldern und saftigen Wiesen hatten wir auch einen reizvollen Blick auf die kleinen Dörfer im Tal. Das war eindrücklich. Im Tal unten angekommen, passierten wir St. Leonhard und Moos im Passeier. Nun begann die steile und engere Auffahrt zum Timmelsjoch. Wie geschmeidige Katzen räkelten sich unsere SLs sanft schnurrend Kurve für Kurve hoch. Auf der Bergstrasse herrschte reger Verkehr. Autos, Töff-Cliquen, Velofahrer, Camper waren unterwegs, nur die Jogger fehlten. Zwischendurch gab es freiere Strassenabschnitte, wo man etwas schneller fahren konnte. Das machte Spass. Bei 2509 m ü. M. erreichten wir die Passhöhe. Nach der Mautstelle parkierten wir neben dem Gasthaus. Nun standen wir alle da und bewunderten auch hier die hochalpine Berglandschaft. Wir genossen das Mittagessen draussen auf der Terrasse des Gasthauses. Das Wetter war schön und für diese Höhe angenehm warm, doch vereinzelte vorbeiziehende Wolken kündigten einen bevorstehenden Wetterumschwung an. Am Abend sollte sich ein Gewitter über die Täler ergiessen. Ein Besuch im Motorradmuseum war nicht vorgesehen, dazu fehlte einfach die Zeit. Nach einem Fotoshooting nahmen wir die Abfahrt des Passes unter die Räder. Diese zeigte sich mit weniger Verkehr um einiges angenehmer. Unsere SLs kamen wieder ganz schön in Fahrt.

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Wir fuhren durch den mondänen Ferienort Sölden. Dieser Ferienort mit seinem herausragenden Skigebiet erlangte dank dem James Bond Film «Spectre» Weltruhm. Vor allem das auf 3048 m ü. M. hoch gelegenes Ice Q Restaurant am Gipfel des Gaislachkogls mit seiner einzigartigen Architektur macht diesen Berg zum eindrücklichsten Skigipfel des Tirols. Wir durchfuhren das 65 km lange Ötztal in Richtung Telfs. Dort mieden wir die Autobahn und genossen die Landschaft auf der Bundesstrasse. Geniessen ist zwar ein grosses Wort, denn Fabian, unser Guide, war mit seinem Porsche so zügig unterwegs, dass einige Mitglieder verloren gingen. Fabians anschliessende Suche danach brachte keinen Erfolg. Nach einer über 250 km langen Tagesfahrt fanden jedoch alle sicher den Heimweg wieder.

Glücklich und zufrieden über das Erlebte machten einige von uns im angenehmen Hotelpool ein paar Schwimmzüge. Beim gemeinsamen Apéro tauschten wir uns über die Erlebnisse des Tages aus. Danach verwöhnte uns die feine Jagdhofküche erneut. Wer nicht zu müde war, liess den Abend bei Pianoklängen und einem flotten Tänzchen ausklingen.

Sonntag, 7. Juli Bye, bye Jagdhof. Es war Zeit, Abschied zu nehmen. Ganz nach den Worten von Gisi konnten wir nun sagen: «Wir haben hier gut gelebt, den Jagdhof lieben gelernt und auch viel zum Lachen gehabt». Nach dem Checkout machten wir uns zur letzten Etappe auf. Der Weg führte uns durch Innsbruck, wo sich diverse SL-Fahrer schnell verlieren sollten. Ja, so eine Stadt wie Innsbruck mit all den Ampeln und Baustellen im Konvoi durchqueren zu wollen, ist eben ein Ding der Unmöglichkeit. So war man auf sich, respektive auf das Navigationssystem angewiesen. Die Route brachte uns via Landeck, Ischgl, vorbei an Galtür zur Silvretta-Hochalpenstrasse. Nach der Mautstelle führte uns die über 22 km lange Passstrasse vorerst gemächlich hinauf auf die Bielerhöhe mit 2032 m ü. M. Einige hielten auf der Passhöhe an und bewunderten die Berglandschaft, den Piz Buin mit seinen 3312 m ü. M. und den eindrücklichen

Stausee. Absolut sehenswert ist die Landschaft da oben. Danach hiess es, den Pass talabwärts ins Montafon zu fahren. Eine Abfahrt mit 34 Kehren und Windungen, die nicht enden wollten. Zum Teil waren die Haarnadelkurven mit nur fünfzig Zentimeter hohen und mit Unterbruch gesetzten Betonblöcken «gesichert». Das Beherrschen des Fahrzeuges war hier ein absolutes Muss. Christophorus, Schutzpatron der Automobilisten, hatte auch bei dieser Fahrt gut zu uns geschaut. Dankbar für das sichere Ankommen im Tal und für all die schönen Erlebnisse auf dieser einzigartigen Passstrasse, erreichten wir den Gasthof Sulzfluh in Tschagguns, wo wir eine Mittagspause einlegten. Danach hiess es voneinander Abschied zu nehmen und die individuelle Heimfahrt anzutreten. Claudio ergriff dazu nach dem Essen das Wort und bedankte sich bei uns allen für die gute gemeinsame und gesellige Zeit. Speziell richtete er Dankesworte an Kees für das Organisieren dieser erlebnisreichen Tage. Fabian, unser sympathischer Guide, wurde ebenfalls verdankt. Auch Kees verabschiedete sich von uns mit Worten des Dankes und sagte treffend: «Leute, es hat Spass gemacht». Und wer weiss, vielleicht nächstes Jahr wieder im Stubaital? Text: Diana de Graaf Fotos: Kees Striezenou und Anita Huber MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ 9


Sterne in der Sonne PickNick 18.08.2019 - Alpwirtschaft Horben

Dort wo normalerweise Kühe und Kälber das saftige Gras zu sich nehmen, durften wir ausnahmsweise unsere Mercedes SL und S-Cabriolets aufstellen und ein PickNick der feinen Art zelebrieren.

Wer in diesem Jahr verhindert war, sollte nächstes Jahr unbedingt mitmachen. Es ist immer wieder eindrücklich zu sehen, was alles mitgebracht wird. Zudem machen

wirkten. Vielleicht gefiel ihnen dieser unkomplizierte Umgang tatsächlich. Wer ist nicht gerne in sympathischer Gesellschaft?

die informellen Gespräche beim offerierten Aperitif, bei Kaffee und Kuchen oder beim Mittagessen, einen Riesenspass!

Text: Michael Pulfer Fotos: Susan Pulfer-Jones

Feine Küche Bei 30 Grad, einem angenehmen Wind und strahlend blauem Himmel konnten wir das perfekt organisierte PickNick mit Clubfreunden geniessen. Hungern musste niemand. Die Meisten von uns hatten leckere Spezialitäten, in der Menge eher für Grossfamilien, als für zwei Personen, vorbereitet. Wenn man Glück hatte, kam man auch in den Genuss solcher hausgemachten Leckerbissen. Es genügte, dem Nachbarn ein Kompliment zu machen und sofort wurde man zum Probieren eingeladen. Der SL, das Raumwunder! Eigentlich ist es erstaunlich, was man alles in einem Mercedes-Benz SL transportieren kann. Die Gäste brachten Zelte, Tische, Stühle, Decken, frischgepflückte Blumen aus dem Garten, Geschirrkörbe und Eis. Einer wollte sogar einen Teppich bringen, aber hatte dann trotzdem zu wenig Platz im Kofferraum vom R230. Einfach nur geniessen

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Beim diesjährigen Picknick wurden wir nicht nur mit einem symbolischen Nenngeld verwöhnt, sondern kamen auch noch in den Genuss eines sinnigen Geschenks. Alle Fahrer durften bei Gisi und Stephan ein blaues Victorinox-Taschenmesser vom SL-Club abholen. Ein edles Geschenk, dass bestimmt in jedem SL ein Plätzchen finden wird. Wir bedanken uns im Namen der Teilnehmer bei Gisi und Stephan für dieses gelungene Event. Es gibt Stimmen, die sogar behaupten, dass auch die schönen SL und die S-Cabriolets extrem glücklich


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Fahren Sie mit Geschichte fort.

Mercedes-Benz 300 SL (Baureihe W 194), Baujahr 1952

Classic Cars haben viel erlebt – und dank Ihnen sind ihre Geschichten noch längst nicht fertig erzählt. Wir wünschen dem Mercedes-Benz SL-Club eine erlebnisreiche Herbstausfahrt. Für Sie als Liebhaber von Klassikern der Automobilgeschichte haben wir eine grosse Auswahl an gepflegten Classics. Aber auch Ihr restaurationsbedürftiges Fahrzeug ist in den Händen unserer Fachspezialisten bestens aufgehoben. Ihr Auto können Sie auch gleich in unserem Tresor einstellen. Es wird wöchentlich gepflegt und ist für Sie zu jederzeit abfahrbereit. Alle Infos auf kestenholzgruppe.com

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Charity-Event „Stiftung Altried“ Zürich Samstag, 15. Juni 2019 Besondere Sterne Am Samstag, 15. Juni 2019, durften wir zum zweiten Mal unseren Charity-Event abhalten. Dieses Jahr fiel unser Los auf die Stiftung Altried, Zürich. ‚Wir schaffen Raum für Entwicklung. Ein Lebensraum, eine Situation müssen so beschaffen sein, dass auch ein Mensch mit Beeinträchtigung sie zu meistern vermag. Die grösstmögliche Selbständigkeit, Mitbestimmung und Teilhabe in der Gesellschaft stehen dabei im Vordergrund. Entsprechend sind unsere Angebote im Wohn-, Freizeit- und Arbeitsbereich wie auch in der Ausbildung gestaltet‘ (Quelle: Homepage altried.ch). Um 08.00 Uhr, bei strahlendem Sonnenschein, treffen wir uns zu

Kaffee und Gipfeli im Aufenthaltsraum des Wohnheims ‚Memphis‘ in Dübendorf. Die Leiterin dieses Wohnheims, Frau Meta Weiss, durften wir schon im Vorfeld bei unserer Rekognoszierung kennenlernen. Eine supertolle Frau, welche so schnell nichts aus der Ruhe bringt. Mit grossem Respekt, stellen wir uns und unsere Clubmitglieder den Bewohnern des Wohnheims, sowie deren Betreuern vor. Eine gewisse Distanz und Berührungsängste waren spürbar. Um Diskussionen zu vermeiden, werden die ‚Paarungen‘ wiederum mittels Jasskarten ausgelost. Unsere 19 Fahrzeuge stehen bereit. Eine stolze Anzahl – fast die ganze SL-Modellpallette war dabei. Angefangen mit einem 190

SL, 2 Pagoden, 4 R107, 2 R129, 5 R230, 1 R231, 2 S-Klasse Cabrios, 1 E-Klasse-Cabrio und ganz toll: 1 GTC-Roadster, gefahren von Herrn Christian Berg von Mercedes-Benz Schweiz. Wir haben

uns über die zahlreichen Teilnehmer sehr gefreut, ist es doch nicht selbstverständlich, an einem Anlass dieser Art teilzunehmen. Wie die Erfahrung vom letzten Jahr gezeigt hat, ein unvergesslicher Tag für beide Seiten. Pünktlich um 09.00 Uhr machen wir uns auf den Weg Richtung Zürcher Oberland. Nach etwa einer Stunde Fahrt treffen wir zum Bio- und Getränkestopp auf dem Parkplatz der ‚Spiisbeiz Aberen‘ in Stäfa ein. Nachdem alle ausgeladen und bereit gemacht worden sind, überqueren wir die Strasse zur Beiz. Ein überwältigender Weitblick über den Zürichsee bis MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ 13


weit in die Berge liegt uns zu Füssen. Schön zu sehen, wie erste Gespräche und Gelächter zu hören sind, die Stimmung ist am Wachsen. Mercedes-Caps (von Mercedes-Benz Schweiz AG) und Mercedes-Schlüsselanhänger (von Mercedes-Benz Zürich-Nord), werden an die Gäste verteilt. Das Eis ist am Brechen. Wir machen uns auf, weiter durchs Oberland in Richtung Dübendorf zu fahren. Zum Mittagessen sind wir im Airforce-Center Dübendorf. Am Rande der Ausstellung mit Blick auf die alten Flugzeuge, geniessen wir ein leckeres Pasta-Buffet. Der Hunger der Schützlinge ist gross und die Gespräche vertiefen sich. Nicht alle sind zugänglich aber geniessen es sicht14 MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ

lich. Nach dem Dessert, welches alle sehr mochten, brechen einige zu einer kurzen Führung durch das Flab-Museum auf. Die Verabschiedung naht. Vor dem Museum werden Gruppenfotos geschossen und Dankesreden gehalten. Plötzlich meldet sich Nathalie zu Wort – eine auffallend aufgestellte Frau – ‚Ich wett au na eppis säge‘. Emotional bedankte sie sich in ihren eigenen Worten für den wunderbaren Tag, welchen sie und ihre Kameraden mit uns verbringen durften. Für uns ein sehr schöner Moment und ein wunderbarer Abschluss eines ‚Erlebnisses der besonderen Art‘. Eindrücklich ist auch, dass nach nur 7 Stunden aus fremden Menschen die tollsten Freunde wer-

den. Selbstverständlich war, dass diejenigen die wollten, auch noch nach Hause gefahren wurden. 10 Tage nach diesem Anlass erreichte uns ein Dankesschreiben von unseren ‚Besonderen Sternen‘, welches den Ausdruck der Freude zunehmend verstärkte. Danke. „Was für ein Erlebnis!“ Wir bedanken uns im Namen aller Teilnehmer bei unseren Fahrerinnen und Fahrern, bei der Spiisbeiz Aberen, dem Swiss Airforce-Center und bei Mercedes-Benz Schweiz.

Text und Fotos: Stephan Gertsch


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Hotan

Peking

Jiayuguan

Tianshui

Qingdao Lianyungang Xuchang

Xi’an Chamdo

Qufu

Luoyang

Shanghai

Batang

Nanjing Wuxi

Lhasa

Chengdu

Chongqing

Yangshuo

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Team Infanger unterwegs auf der Rallye in Tibet, 2018

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Starten Sie 2020 zur längsten Fahrt Ihres Lebens! Als Teilnehmer mit unserem 230 SL an der New Silk Road 2018 von Hamburg über Tibet nach Hongkong, können wir Ihnen die Teilnahme an einer solchen Reise wärmstens empfehlen. Ein unglaubliches und nachhaltiges Erlebnis! Susi und Kurt Infanger

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15. Classic Car Arosa 30. August - 1. September 2019

Arosa in Rennlaune – Motorensound fast so schön wie das leise Ticken einer IWC Das IWC Racing Team in Arosa Das internationale Rennsportteam von IWC Schaffhausen scheute keinen Aufwand und war gleich mit zwei 300 SL bei der 15. ClassicCar in Arosa dabei. Seit längerem engagiert sich die beliebte Uhrenmanufaktur im Motorsport und begleitet seit einigen Jahren als Partnerin von Mercedes-AMG (Performance-Marke von Mercedes-Benz). Das Racing Team, welches an historischen Rennsport-Veranstaltungen teilnimmt, steht seit 2018.

Marke mit dem Stern beherrscht, Stand den Rennsport-Interessierten Red und Antwort. Er war diesmal mit einem Mercedes-Benz 300 SL von 1955 unterwegs. Bei bester Laune mischte sich Bernd Schneider unter die Gäste und genoss zwischendurch die 7,3 km lange Rennstrecke von Langwies nach Arosa.

Ralf mit dem 300 SL Sieg am Nürburgring unvergessliche Momente bescherten. Die Begeisterung am Bergrennen spürte man auch bei den beiden deutlich. Es war ihre erste und hoffentlich nicht letzte Teilnahme in Arosa. Christian erzielte auch noch die beste Zeit, welche je mit einem 300 SL gefahren wurde!

Bekannte Gesichter Zum IWC-Rennstall gesellten sich unsere Freunde Ralf und Christian Pfessdorf, mit ihrem rennerprobten 300 SL dazu. Die Leser erinnern sich an den AvD-OldtimerGrand-Prix als uns Christian und

Ein Berner gewinnt keine Rennen, ausser er heisst Cancellara Es ist schon fast nicht zu glauben, aber der Verfasser des Textes verpasste doch tatsächlich eine Taxifahrt mit Christian Pfessdorf. Der Schreiberling war beim Uhr-

Bernd Schneider am Start Der erste IWC-Gullwing wurde von keinem Geringeren als dem 5-fachen Sieger der DTM, Bernd Schneider, pilotiert. Der zweite Flügeltürer stand den Gästen im Fahrerlager zur Besichtigung zur Verfügung. Der erfolgreiche Rennfahrer und AMG Markenbotschafter, der sowohl Rennboliden, wie auch Klassiker der

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und mit noch mehr Hochachtung für die Uhrmacherkunst abreisen.

macherkurs schlicht zu langsam, um die letzte Brücke sauber auf der Platine zu verschrauben. Er verpasste deshalb seinen 300SL-Rennchauffeur um zwei Minuten. Wenigstens durfte er mit der Urkunde als Absolvent der IWC Watchmaking Masterclass

Wenn zwei sich finden Mit Bernd Schneider war ein Gentleman alter Schule vor Ort, welcher IWC Schaffhausen und AMG bestens kennt. Er präzisierte, dass die Schweizer Uhrmacherkunst der Marke optimal zur automobilen Höchstleistung von AMG passt! Beide Unternehmen ziehen Kunden an, welche die Werte wie Exklusivität, Präzision, Qualität und Design schätzen. Ist Arosa eine Reise Wert? Die Atmosphäre in Arosa mit den

Rennfahrern und den 27‘000 Zuschauern war beeindruckend. Arosa ist absolut eine Reise Wert und zwar nicht nur wegen den Bären und dem Humorfestival, sondern auch wegen dem Internationalen Bergrennen, einfach abschalten und geniessen. Reservieren Sie sich den 3. bis 6. September 2020!

Michael A. Pulfer Fotos: IWC, Michael A. Pulfer und Mathieu Bonnevie

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Goldige Herbstausfahrt Samstag, 28. September 2019

Gemeinsam mit unseren Freunden Bernhard und Emely Bürgin machten wir uns auf den Weg zum Treffpunkt der Goldenen Herbstausfahrt. In Pratteln, auf dem Firmengelände der Mercedes-Benz Kestenholz Automobil AG, wurden wir von Stephan und Gisi Gertsch herzlich begrüsst. Das Organisationsteam Claudio und Sandra Gisiger nahmen uns am Eingang zum Classic Center, einem schönen, alten Bau mit Sichtbackstein und grossen Fensterflächen, ebenso herzlich in Empfang. Wir erhielten das Roadbook und ein Präsent ausgehändigt. Stephan Kestenholz, CEO sowie Verwaltungsratspräsident der Kestenholz Gruppe, begrüsste jeden Teilnehmer persönlich und das Team des Classic Cen-

ters überreichte uns Kaffee und Croissants. Ein besonderes Dankeschön für die ausgiebige Morgenstärkung! Zwischen den angeregten Gesprächen bestaunten wir viele schöne Oldtimer, die in der Halle standen. Vor bald 20 Jahren wurde durch die Firma Schindler in Pratteln die Produktion von Zügen und Bahnwaggons eingestellt. In den folgenden Jahren sind auf diesem Areal an der Hauptstrasse zwischen Muttenz und Pratteln nach und nach neue Firmen eingezogen. Eine davon ist die Firma Kestenholz, ein Autohaus mit mehreren Filialen im Raum Basel und im grenznahen Deutschland mit über 700 Mitarbeitern. Vor kurzem hat sie ein neues Gebäude mit viel Glas und luxuriösen

Verkaufsflächen in Betrieb genommen, in dem die Sparte PKW beheimatet ist. Daneben ist in den alten Montagehallen von Schindler das Classic Center untergebracht, das Oldtimer wartet, restauriert sowie an- und verkauft. In einem weiteren, wiederum modernen Gebäude ist das Nutzfahrzeug Center untergebracht, das sich um Lieferwagen, Lastwagen und Busse kümmert. Das ganze Unternehmen wird derzeit von Stephan Kestenholz in zweiter Generation geführt. Nächstes Jahr soll die Firma an die dritte Generation übergeben werden. Sowohl Sohn Thomas wie auch Neffe Daniel sind bereits in unterschiedlichen Positionen im Unternehmen tätig.

Der Organisator Claudio bat um Aufmerksamkeit und stellte uns Herrn Stephan Kestenholz vor. Dieser wiederum stellte die Personen vor, welche uns durch den Betrieb führten. Wir waren zuerst mit Stefan Kündig, Centerleiter PW, unterwegs. Wir sahen den schönen, hellen und offenen Verkaufsraum und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter mit Kundenkontakt. Alles entsprechend dem Corporate Design von Mercedes-Benz und so ausgerichtet, dass die Kommunikationswege möglichst kurz und die 20 MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ


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Abläufe optimal sind. Auch die Werkstatt ist grosszügig dimensioniert und mit der Oelbar modern eingerichtet. Michael Brunner, Verkaufsleiter Truck und Key Account Manager, brachte uns die Nutzfahrzeuge näher. Dieses Gebäude wurde im Jahr 2013 in Betrieb genommen. Zuerst besichtigten wir den Showroom, in dem Fahrzeuge vom Camper bis zum Lastwagen ausgestellt waren. Wir erfuhren, dass beim Kauf eines Nutzfahrzeuges ein sehr enger Kundenkontakt besteht und die Verkäufer primär im Aussendienst tätig sind. In der Werkstatt konnten wir gerade live miterleben, wie Nutzfahrzeuge auch am Samstag gewartet und repariert werden, so dass diese raschmöglichst wieder in den Einsatz kommen. Auch interessant war zu hören, dass jeweils die MFK zweimal in der Woche vor Ort im Hause ist und Abnahmen durchführt. Wir sahen auch frisch lackierte Teile und erfuhren, dass es viel Geschick erfordert um die Lackmischung einem älteren Fahrzeug anzugleichen. Die letzte Führung wurde von Marco Thommen übernommen und wir durch das Classic Center geführt. Zuerst durften wir uns das kleine, aber feine private Museum ansehen, in dem einige ältere aber auch jüngere Raritäten standen. So war beispielsweise der CLK DTM ausgestellt, der einst Roger Federer gehörte. Mit einigen dieser Fahrzeuge wird regelmässig an Oldtimer Rallyes

teilgenommen. Danach konnten wir einen Blick in das riesige Ersatzteillager mit Oldtimerteilen werfen. Von Karosserieteilen über mechanische Komponenten und Einzelteile, neu und gebraucht, war alles dabei. Ein sehr grosser Teil des Gebäudes beinhaltet die Werkstatt. Hier werden an Oldtimern aller Marken Service- und Reparaturarbeiten durchgeführt. Selbstverständlich nimmt das Classic Center auch Komplettrestaurationen vor. Auf dem Weg zurück in den Ausstellungs- und Verkaufsraum hatten wir die Chance, kurz den „Tresor“ zu besichtigen. Hier sind Kundenfahrzeuge eingestellt, die der „normale“ Besucher sonst nicht zu Gesicht bekommt… Die Zeit verging im Nu. Claudio dankte im Namen aller Teilnehmer für die morgendliche Stärkung und die interessanten Führungen durch die Gebäulichkeiten der Kestenholz Gruppe auf dem ehemaligen Schindler Areal. Weiter folgten einige Informationen zum Roadbook und der zu befahrenden Route. Wir unterhielten uns noch mit Stephan Kestenholz und machten uns dann auch auf zu unserem SL. Elektrisch ist das Verdeck rasch unten und wir fuhren im Konvoi von 40 Fahrzeugen Richtung Pratteln Zentrum. Die Route führte uns über viele schöne Nebenstrassen, durch wunderbare Herbstlandschaften. Es war einfach traumhaft! Nicht zu vergessen, dass das Organisationsteam eine ehemalige

Berg-Rennstrecke in die Ausfahrt eingebaut hatte. Uns folgten keine Blicke von Zuschauern, doch wir konnten es fühlen, dass wir auf der Gempen Memorial Rennstrecke fuhren. Die zweite Runde haben wir trotzdem ausgelassen und sind gemäss Roadbook via Seewen und Ziefen nach Bubendorf weitergefahren… Im Hotel Bad Bubendorf wurden wir mit einem feinen Apéro empfangen. Es war schön, draussen den Herbsttag bei Benzingesprächen und mit einem feinen „Cüpli“ in der Hand, zu geniessen. Anschliessend begaben wir uns in den für uns festlich gedeckten Speisesaal und liessen uns mit einem herrlichen Mittagessen verwöhnen. Gestärkt nahmen wir die nächste Etappe in Angriff. Kaum zu glauben, aber die Route war noch atemberaubender. Wir fuhren via Lampenberg, Titterten und Waldenburg nach Langenbruck und weiter über die Bölchenflue, die höchste Passstrasse im Baselland. Von Eptingen ging die Fahrt weiter nach Läufelfingen und rund um den Wisenberg nach Bad Ramsach ins Quellhotel. Auch hier war die Aussicht fantastisch. Zuerst plauderten wir noch eine Weile auf dem Parkplatz mit unseren Clubkollegen, bevor wir die wunderbaren Kuchen und Cremeschnitten sowie den Kaffee genossen. Schon bald ergriff unsere Präsidentin Gisi das Wort, bedankte sich bei Claudio und seinem Team für die schöne und gut organisierte Ausfahrt und überreichte ihm ein Präsent. Auch wir möchten den Organisatoren der Goldigen Herbstausfahrt im Namen aller Teilnehmer bestens für ihren Einsatz danken und freuen uns auf weitere „goldige“ Ausfahrten… Sehr gefreut hat uns auch, dass Patrick Bossart, Leiter Corporate Communication bei Mercedes-Benz Schweiz AG, uns während dieser Ausfahrt begleitet hat. Text und Fotos Marlène Kropfli

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Die neue Online- und Live-Verkaufsplattform für klassische Mercedes-Fahrzeuge. www.pagoden-boerse.com

pagoden-boerse.com ist ein Online-Angebot des Stickel Pagoden-Center – Infos unter +49 71 52/3 37 84 07

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Ausfahrt „Transit das Alps“ 30. August - 1. September 2019 Freitag 30. August Mit viel Vorfreude auf die kommenden Tage startete ich bei Sonnenschein in Luzern und traf am späten Vormittag in Bad Ragaz ein. Die Anreise war dank der Autobahn sehr bequem und durch die vielen Tunnel gezwungenermassen mit geschlossenem Dach (Lärmschutz) kurzweilig. Im Hotel Quellenhof wurde ich wie immer freundlich empfangen und auf mein Zimmer ins Grand Ressort zu dem grosszügigen Appartement begleitet. So ein traditioneller Hotelbau mit seinen hohen Räumen und gediegener Einrichtung ist ein Ort zum Wohlfühlen, ganz im Gegensatz zu den Neubauten mit den zweckmässigen und „modernen“ Zimmern. Inzwischen waren auch die anderen Teilnehmer des Programms „Taminaschlucht“ eingetroffen. Um 13.00 Uhr trafen alle nach einem kurzen Spaziergang bei der Bushaltestelle ein. Der reservierte Ex-

trabus brachte uns wohlbehalten zum alten Bad Pfäfers. Ein grosses Kompliment an den Fahrer, wie er die sehr enge, einspurige und kurvenreiche Strasse befuhr. Rechts die Felswand mit wenigen Zentimetern Abstand, links der Abhang mit der Tamina tief unten. Auch die Rückfahrt war ebenso problemlos. Oben beim alten Bad Pfäfers wurden wir herzlich empfangen und die Entrittsformalitäten durch Gisi zügig erledigt. Nun stand dem Abenteuer in der Taminaschlucht nichts mehr im Wege. Am Felsen entlang und durch roh ausgehauene Tunnel gab der Weg tolle Einblicke in die Schlucht (750 m lang und 70 m tief) und führte zur heissen Heil-Quelle der Tamina. 7000 Liter pro Minute mit 36,5 Grad aus einer Tiefe von 1800 Metern aus dem Glarner Gebiet beim Tödi, fliessen das ganze Jahr hindurch. Bad Pfäfers, der älteste Bäder-Barockbau der Schweiz.

Da kein Mittagessen im Programm vorgesehen war, wurde dies durch „Haltung“ und ein Magnum-Glace ersetzt! Am Nachmittag wieder zurück im Hotel nutzte ich die Gelegenheit zu einem ausgiebigen Spaziergang durch den herrlichen Park der Hotelanlage und zu Foto- und Filmaufnahmen. Nach und nach trafen die restlichen Teilnehmer der Ausfahrt ein und einige nutzten das schöne warme Wetter zu einem Bad im Swimming-Pool. Ich trank noch einen Kaffee in der schönen Aussenanlage des Grand-Ressort. Um 19.00 Uhr trafen sich alle vor dem Hotel zu einem Apéro, feinen Häppchen und vielen „Hallos“ und „Wie geht`s?“ Anschliessend genossen wir ein hervorragendes Abendessen in guter Gesellschaft. Unsere Präsidentin Gisi begrüsste die gutgelaunten Teilnehmer und freute sich sehr, dass fast der komplette Vorstand und das Redaktionsteam anwesend waren. Stephan erklärte noch einige wichtige Details des Roadbooks und wünschte allen eine schöne Ausfahrt. MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ 25


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Ein wunderbarer Tag mit eindrücklichen Erlebnissen und gewohnt perfekter Organisation im Hotel und bei dem Ausflug in die Taminaschlucht ging zu Ende. Samstag, 31. August Nach einer erholsamer Nacht und einer erfrischenden Dusche genoss ich das reichhaltige Frühstück im Hotel. Anschliessend meine „Sieben-Sachen“ packen. Speziell darauf achten, das der verlangte Abendanzug mit Krawatte, bei mir zur Feier des Abends eine Fliege, möglichst knitterfrei den Transport überstand. Das Gepäck ins Auto laden, schnell noch einen Kontrollblick für Öl und Wasser. Dann die Pagode vor dem Hotel in der Reihe der anderen parkiert. Es blieb noch reichlich Zeit, um mit den SL-Freunden ein paar Worte zu wechseln. Das Wetter war sonnig, die Dächer geöffnet und alle freuten sich auf die Ausfahrt.

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Da ich als „Solist“ unterwegs war, fungierten Maria und Louis Zehnder als Pfadfinder und ich konnte relativ entspannt hinter ihrer goldigen Pagode herfahren. Auf teils bekannten Landstrassen fuhren wir durch die Weindörfer im Vormittagsverkehr nach Chur. Durch die Stadt nahm ich zur Sicherheit das Roadbook als zusätzliche Hilfe. Erfahrungsgemäss zwingt ein Rotlicht oder eine Stoppstrasse zum Anhalten und der Vordermann ist weg. Es ging aber alles gut und ich blieb auf dem „richtigen“ Weg. 5 Pagoden bildeten eine Gruppe und bekamen bei den Ortsdurchfahrten Aufmerksamkeit und manchen nach oben gestreckten Daumen. Bei der Ortstafel Donat hiess es doppelt aufmerksam sein, führte doch kurz danach eine Abzweigung links nach Wergenstein. Übrigens den meisten von uns unbekannt. Auf einer Nebenstrasse dem Hang entlang schlängelte sich diese

und die Kolonne der SL erklomm die Höhe zu unserem Ziel, das Restaurant „Capricorns“ in Wergenstein. Die gut asphaltierte und kurvenreiche Strasse animierte die Pagodengruppe zu etwas mehr Gas, um zu sehen, was der Vordermann so drauf hatte. Oben angekommen parkten die Fahrzeuge den kleinen Ort komplett zu. Letztendlich fand aber jeder einen Platz. Der Sinn bestand darin, bei der Abfahrt wieder ohne Stau abfahren zu können. Im Restaurant wurden wir freundlich von der Wirtin Frau Gätzi und dem Koch Torsten empfangen. Sie servierten uns ein hervorragendes Mittagessen. Aber das Dessert sparten wir für den Halt in Italien auf, wo für alle reserviert

war. Die Aussicht von der Terrasse des Restaurant Capricorns in Wergenstein über Berg und Tal war traumhaft. Dort muss man wieder einmal einkehren. Ein grosses Kompliment an unsere Organisatoren! Nach dem Essen fuhren wir in lockerer Kolonne nach Splügen. Die Fahrt über den teilweise neu asphaltierten Splügenpass war ein weiterer Höhepunkt des Tages. Auf der Passhöhe überquerten wir die Grenze nach Italien und dann ging es in vielen Kehren am Montesplugasee entlang zu unserem Kaffee- und Dessert-Halt in Tini beim Ristorante Ca De Val. Der Wirt Giorgio freute sich auf unsere Ankunft und servierte ein reichhaltiges Dessert mit Kaffee, Kuchen und Glace. Derart gestärkt war der „Rest“ unseres Weges (60,7 km) durch Chiavenna, über den Malojapass an den Oberengadiner Seen entlang nach St. Moritz, leicht zu bewältigen. Im Ganzen betrug die gefahrene Strecke knapp 190 km.


Beim Apero und anschliessenden Nachtessen mit dem Dresscode „Elegant“ fanden sich alle Teilnehmer gutgelaunt und erwartungsvoll im Speisesaal des Hotels Kulm ein. Damen in eleganter Abendgarderobe und Herren mit dunklem Anzug, Krawatte und teilweise auch mit Smokingfliege, erfreuten das Auge des Betrachters. Der Aufruf von Gisi war also ein Erfolg, wenn auch einige junge Herren den gewünschten „Halsschmuck“ nicht trugen. Aber sie machten das mit Jugend wett und wir sind froh, dass sie dabei sind und ihnen der Abend im Kreise der nicht mehr ganz so Jungen gefiel. Unsere Präsidentin, natürlich ebenfalls in grosser Abendrobe, begrüsste die Anwesenden und brachte ihre Freude über den überaus gelungenen Tag und die Fahrkünste der Teilnehmer zum Ausdruck. Stephan schloss sich dem an und wünschte für den kommenden Sonntag viel Spass. Da wusste er noch nicht, dass die Flexibilität aller gefordert war. Genossen haben wir den Sonntag dann sehr! Den Samstagabend beendeten dann die viele Teilnehmer bei einem oder zwei „Drinks“ in der Bar. Sonntag, 1. September Nach einer geruhsamen Nacht gut ausgeschlafen traf man sich beim Frühstück. Anschliessend blieb genug Zeit um zu packen und das Gepäck im Auto zu versorgen. So ein Hotel aus der

Gründerzeit ist ja sehr gross und bietet Komfort, das bedingt aber lange Wege. Aber leider geht kein Lift in die Garage. Diese ist ebenfalls sehr geräumig und alle Autos fanden ihren Platz. Wer also keinen Hausdiener für den Transport des Gepäcks fand, dem stand ein „Fitnessprogramm“ bevor. Das Personal ist sehr freundlich und als Gast fühlt man sich wohl. Als Wertschätzung erhielt Jeder noch ein süsses Abschiedsgeschenk, vielen Dank. Vor dem Haupteingang des Hotels Kulm trafen sich alle zum obligaten Gemeinschaftsfoto. Das Wetter war strahlend blau, die Temperaturen jedoch im einstelligen Bereich. Kein Wunder bei der Seehöhe von 1800 Metern. Das versprach jedoch wieder ei-

nen Schönwettertag. Nachdem alle 31 SL aus der Garage waren, wurde gestartet. Ich hatte wieder als „Pfadfinder“ Louis und Maria mit ihrer Pagode vor mir. Los ging es Richtung Unterengadin bis zur Auffahrt zum Albulapass. Links abgebogen und hinauf. Aber nach ein paar hundert Metern standen alle still. Was ist los? Stephan informierte über die Ursache. Der Albula war wegen eines Veloanlasses gesperrt. Also umgedreht und die Strasse zum Flüelapass nehmen. Dieser ist auch für jeden Automobilisten eine Herausforderung. Sie ist hervorragend ausgebaut und die langen Geraden nach den engen Kurven fordern die Maschinen. Hier zeigt es sich, wer die PS beherrscht, zügig fährt, natürlich unter Einhaltung der geltenden Vorschriften. Diese beachteten wir auch, aber 105 PS des 190er oder 170 PS der Pagode hatten wenig Chancen gegen geballte V8-Power. So ergaben sich doch einige Überholungen und alle hatten ihren Spass. Der Flüela ist immer wieder ein fahrerischer Höhepunkt. In Davos angekommen stand die lange Ortsdurchfahrt bevor. Davos ist meines Wissens die grösste Gemeinde der Schweiz. Aber ein Wintersportort ist im Sommer eben nicht so schön wie im weissen Winterkleid. Nach fast 70 km war „Schraemli`s Lengmatta“, das Ziel der Fahrt erreicht. Schön am Hang gelegen bot das Restaurant einen weiten MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ 29


Blick ins Tal. Dort wurde uns im Freien bei flotter Bedienung ein reichhaltiges „Z`vieri“ gereicht. Ein Top-Betrieb mit feinem Essen. Besten Dank dafür und auch für einen individuellen Besuch vormerken. Bei Sonnenschein und wie immer guter Gesellschaft nahte das Ende der Ausfahrt. Gisi bedankte sich bei den Teilnehmern für das Verständnis der heutigen Routenänderung, das Fahrkönnen, die gute Laune der Beteiligten und wünschte eine unfallfreie Heimfahrt. Drei wunderbare Tage haben bleibende Eindrücke hinterlassen und die Teilnehmer freuen sich auf die kommenden Ausfahrten 2020. Bevor ich die Heimfahrt begann, luden mich die „Pagoden-Kolle-

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gen“ ein, mit ihnen und ein paar Freunden in der Weinstube „Alter Torkel“ in Jenins noch einen Abschiedsdrink zu nehmen, Gesagt – Getan. Wieder mit der goldigen Pagode vor mir kamen alle sieben SL dort an. Wir verbrachten einen schönen Nachmittag auf der Terrasse der urchigen Weinstube in Jenins, ebenfalls einen nochmaligen Besuch wert. Unten im Tal auf der Autobahn gab es Stau und dichten Kolonnenverkehr. Aber einmal ist es Zeit an die Heimfahrt zu denken. So verabschiedeten sich die „Ausdauernden-SL-Geniesser“ und fuhren in verschiedene Richtungen davon. Auch ich benutzte die jetzt freie Autobahn und die rechte Spur in moderaten Tempo gehörte mir. Am obe-

ren Zürisee bei Lachen bis Pfäffikon tobte ein heftiges Gewitter. Der Regen prasselte aufs Verdeck und der Wind schüttelte mein „Pagödeli“. Die Scheibenwischer huschten im Eiltempo über die Frontscheibe und schafften bei verantwortbaren 60 Km!, einigermassen Durchblick. Letztendlich dauert so ein Gewitter nicht lange und ich kam dann doch gut auf trockener Fahrbahn in Luzern an. Fazit: Die Pagode ist als „U-Boot“ ganz brauchbar. Mit herzlichen Grüssen an alle Leser und Leserinnen. Text: Dieter Kraft Bilder: Urs Fries/Dieter Kraft


Internationales Präsidententreffen in Stuttgart 18. - 20. Oktober 2019

Wie jedes Jahr, hatte die Crew von Mercedes-Benz Classics zum Jahrestreffen in Stuttgart geladen. Aus 38 Nationen kamen 63 Präsidenten und 4 Präsidentinnen. Aus der Schweiz waren der MBVC und der SL-Club eingeladen. Der Präsident des MBVC und ich nahmen den ersten Flug nach Stuttgart und trafen früh im Hotel Maritim ein. Nach dem Bezug der Zimmer und mit einem ausgiebigen Frühstück, fand die Begrüssung durch die Organisatoren statt und die ganze Gruppe fuhr mit den für uns bereitgestellten Bussen ins Mercedes-Benz Classic Center in Fellbach. Dort hatten wir im Rahmen des Jubiläums ‘125 Jahre Motorsport’ unter anderem die ausserordentliche Möglichkeit, einen Blick in 2 von 12 ‘Heiligen Hallen’ zu werfen. Die ‘Heiligen Hallen’ beherbergen eine Sammlung von über 1‘000 Fahrzeugen und können unter normalen Umständen nicht besichtigt werden. Nach einem kurzen Snack ging es per Bustransfer zu den Firmen HWA AG und AMG nach Affalterbach. Dort bekamen wir Informationen über die Zukunft des Motorsports bei HWA und über die Gegenwart des Motorsports bei Mercedes-AMG Customer Racing (GT3/GT4).

Zum Abendessen waren wir in der Weinstube Muz in Endersbach. Nach den vielen Eindrücken und Informationen waren alle Teilnehmer ziemlich müde und sind sofort nach der Rückkehr im Hotel ins Bett gefallen. Der nächste Tag startete im Mercedes-Benz Museum in einem Raum im obersten Stockwerk. Die Infrastruktur wie Steckdosen, Dolmetscherkabine, Pult, Bildschirm, etc. ist dort normalerweise nicht vorhanden und musste von den OrganisatorInnen extra eingebracht werden. Die Themen des Tages waren unter anderem: Mercedes-Benz Classic Themenplanung 2020, Classic Communications Merce-

des-Benz Museum und Mercedes-Benz Classic, Rückblick 2019 aus Sicht des Classic-Club Managements und Classic Events, Informationen über Service & Teile, Behind the Scene-Vortrag von Michael Plag über den Neuaufbau des Avus-Rennwagens SSKL von 1932 (Sieger Manfred von Brauchitsch dank Stromlinienkarosserie vor Rudolf Caracciola auf Alfa Romeo/dk). Christian Haltner, Präsident des MBVC und ich hatten dann im Rahmen der Themen aus den Reihen der Clubpräsidenten das Vergnügen, das Internationale 190 SL-Treffen vom 18.-21. 6. 2020, das von unseren beiden Clubs in Davos organisiert wird, vorzustellen. Das Interesse daran aus den Reihen der Anwesenden war gross. Beim Nachtessen und beim anschliessenden Besuch in der Hotelbar konnten interessante Gespräche geführt und länderübergreifende Kontakte geknüpft werden. Der Sonntag stand im Zeichen der sehr interessanten G-Klasse-Sonderausstellung im Mercedes-Benz Museum. Nach dem Mittagessen Verabschiedung und alle machten sich auf den Rückweg in ihre Heimat. 67 Teilnehmer aus 38 Nationen – alle unter einem Stern vereint! Text: Gisela Gertsch Bilder: Daimler Media

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Erster Lady‘s Day Sonntag, 13. Oktober 2019 Bei sonnigem Wetter machten wir uns auf den Weg nach Luzern, durch das Entlebuch ins Emmental zum Treffpunkt in der Firma Kambly in Trubschachen. Wir durften unsere Fahrzeuge beim Haupteingang parken. Alle Damen waren zeitig vor Ort und somit konnten wir in aller Ruhe einen Kaffee trinken und uns austauschen. Pünktlich um 09.30 Uhr wurden wir von Franziska von der Firma Kambly, zuständig für das ‘Kreativ Backen für Gruppen’, begrüsst. Sie erläuterte uns das Programm der nächsten zwei Stunden. Vorgesehen war die Produktion von 3 verschiedenen Guetzli-Sorten. Für die Sablés stand pro Teilnehmerin schon eine kleine Schale mit Puderzucker und Butter bereit. Diese Masse fügten wir zusammen, gaben noch Mehl dazu und formten

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eine Teigkugel. Dem Teig gaben wir nach Wunsch Schokosplitter, Pistazien, etc. bei – ganz nach Wunsch. Eine Rolle wurde geformt und dann von Franziska in den Kühler gebracht. Während der Teig abkühlte, strichen wir eine bereits vorbereitete Teigmasse in eine runde Form für die Deckel/Böden der Petit Fours aux Coco. Die Hälfte (Deckel) mussten mit Kokosraspel bestreut werden. Während dem unser etwas laienhaftes Werk in den Backofen wanderte, bekamen wir Spritzsäcke mit weisser, heller und dunkler Schokolade. Wir gossen für das Guetzli ‘Matterhorn’ Matterhornspitzen mit der Schokolade, die am besten schmeckt oder am dekorativsten aussieht. Auch diese ‘Spitzen’ mussten ins Kühle. So hatten wir Zeit, die Sablé-Teigrolle in Scheiben zu

schneiden und diese auf ein Blech zu legen – ab in den Backofen. Für die Fertigstellung der Kreation ‘Matterhorn’ wurden die abgekühlten Matterhornspitzen mit

flüssiger Schokolade auf ein bereits fertiges Trockenguetzli geklebt. Fertig war das erste Guetzli. Die Petit Fours aux Crème de Coco waren etwas aufwändiger zum Fertigstellen. Auf die Bödeli musste mit Hilfe eines Spritzsacks die luftige Kokoscème aufgetragen und mit dem ‘Deckel’ zugedeckt werden. Nach einem Bad in der flüssigen Schokolade (konnte am Schokobrunnen, der den ganzen Tag läuft, geholt werden) waren auch diese Guetzli fertig. Nun noch die Sablé’s aus dem Ofen und fertig waren die Leckereien zum Abpacken. Pünktlich nach 2 Stunden waren wir fertig und glücklich ob des glanzvollen Resultats. Nachdem die Damen noch im Fabrikla-


den ausgiebig geshoppt hatten, fuhren wir mit 8 Fahrzeugen (3 R107, 1 R129, 2 R230 und 1 S63 Cabrio und 1 SL63 R231) in Richtung Glaubenberg. Beim Berghotel Langis machten wir bei toller Aussicht einen Bio-Stopp. Weiter ging es über Sarnen, Hergiswil bis Kriens, wo unsere Organisatorin Christine Frey beim Swiss Car Center noch eine kleine Ehrenrunde lancierte. Beim Weg ins Eigenthal mussten wir einmal kurz anhalten um das Postauto vorbeifahren zu lassen. Wir erreichten das Restaurant Hammer, parkten die Fahrzeuge und gingen auf die Terrasse zum stimmungsvollen Apéro.

Für das Mittagessen begaben wir uns in die gemütliche Stube. Das Essen liess keine Wünsche übrig. Nach einer Salatschüssel aus der am Tisch geschöpft werden konnte, gab es Kalbsbraten mit Kartoffelgratin und Gemüse, zum Dessert eine hausgemachte ‘Brännti Crème’. Es war alles sehr lecker aber auch sehr viel. Am Schluss konnten wir in abgepackten Schälchen einen Teil unseres Menus nach Hause nehmen. Speziell erwähnen möchte ich die Teilnahme von Frau Claudia Sabatella vom MBVC, die uns mit ihrer Tochter begleitet hat. Ein herzliches Dankeschön geht an Frau Christine Frey, die den

Anlass organisiert hat und von der Präsidentin des SL-Clubs dafür einen Blumenstrauss überreicht bekam. Der erste Anlass dieser Art war eine superschöne Erfahrung. Die Strecke war auch für Ladies sehr gut zu bewältigen. Wir konnten uns gut im Rückspiegel halten. Diese sind ja bekanntlich nicht zum Schminken da. In diesem Sinne – bis zum nächsten Mal! Text: Gisela Gertsch Fotos: Ines Camenzind, Christine Frey

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Internationale 190 SL Days 18. - 21. Juni 2020 Liebe Clubmitglieder, liebe Clubfreunde Der MBVC und der SL-Club Schweiz führen vom 18.-21. Juni die 9. Internationalen 190 SL Days in Davos durch. Wir erwarten zwischen 50 und 80 Fahrzeuge. Alle, die einen 190 SL haben und interessiert sind, können sich mit dem unten eingefügten Link anmelden. Anmeldeschluss ist der 31.12.2019. Für alle anderen Clubmitglieder bieten wir am Sonntag, 21. Juni 2020 eine Möglichkeit an, sich mit ihren anderen wunderschönen SL’s in Davos zusammen mit den 190 SL zu präsentieren. Detaillierte Informationen dazu zu einem späteren Zeitpunkt. Wir freuen uns auf eine rege Teilnahme. Herzliche Grüsse Gisi + OK 9. Internationale 190 SL Days Davos

https://stc.e-vent.online/webform/C7D9F7677B3D41489D99427FEAE95212/DE

Mercedes-Benz SL 280 zu verkaufen W 113 (Pagode), 1968, Automat, Veteranenausweis, weiss, Verdeck schwarz, Hardtop, innen Leder rot, Windschott, orig, Radio, Kopfstützen, Sicherheitsgurte, nicht neu, sehr gepflegt und von Fachwerkstatt gewartet, mit Gebrauchsspuren. Kein Fahrzeug für Fans von auf Neuzustand restaurierten Oldies ohne Seele. Auch nicht für Raser, aber für Geniesser. Braucht Benzin, Öl und gute Behandlung. Preisidee: Nicht über Fr. 100`000.00. Anfragen an: redaktion@sl-club.ch

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Die Schatzkammer von Mercedes-Benz Die „Heiligen Hallen“: Das ist die Heimat der spektakulären Fahrzeugsammlung von MercedesBenz. Atemberaubende Einblicke bietet jetzt das Buch „Heilige Hallen. Die geheime Fahrzeugsammlung von Mercedes-Benz“. Mit kenntnisreichen Texten und brillanten Fotos ist es nicht nur ein spannender Streifzug durch die Schatzkammern der Marke. Zusätzlich erzählen 50 ausgewählte Fahrzeuge ihre ganz besondere Geschichte. Mehr als 1.000 Fahrzeuge umfasst die Sammlung von Mercedes-Benz Classic. 160 davon sind im Museum zu bewundern. Zahlreiche weitere werden regelmässig auf Ausstellungen und Events rund um den Globus in der Öffentlichkeit gezeigt. Der weitaus grösste Teil aber ist nicht frei zugänglich: Er wird sorgsam in zwölf unscheinbaren Gewerbegebäuden in und um Stuttgart gehütet, in den „Heiligen Hallen“.

Für einen besonderen Anlass hat das Unternehmen diese geöffnet: Herausgekommen ist ein insgesamt brillanter Streifzug durch die einzigartigen Schatzkammern von Mercedes-Benz. Fans der Marke liefert das Buch garantiert viele Sternstunden. Die Serienmodelle bis 1945 sind im Eingangskapitel versammelt, vom Benz Patent-Motorwagen beispielsweise über den innovativen Mercedes-Simplex 40 PS und den markanten Benz Spider, bis hin zu Luxusfahrzeugen wie etwa dem Typ 770 „Grosser Mercedes“ oder den sportlich-eleganten Varianten des Mercedes-Benz 500 K / 540 K. Mit den Renn- und Rekordwagen geht es rasant weiter: Der Benz „Prinz Heinrich“-Spezial-Tourenwagen, Silberpfeile der 1930er- und 1950er-Jahre, der Sauber-Mercedes C 9 und der „EVO II“ sowie Formel-1- Rennwagen bis hin zum Mercedes-AMG Petronas F1 W09 EQ Power+. Die-

se und zahlreiche weitere Stars aus 125 Jahren Motorsport von Mercedes-Benz werden ausführlich dargestellt. Legendäre Modelle der Nachkriegszeit, schliessen sich an, bevor es im vorletzten Abschnitt um die „Sternschnuppen“ geht: Um Prototypen und Raritäten. Dort richtet das Buch den Spot auf besonders seltene oder einmalige Modelle. Informationen zum Buch „Heilige Hallen. Die geheime Fahrzeugsammlung von Mercedes-Benz“, Christof Vieweg, mit Fotos von Igor Panitz und Harry Ruckaberle. Delius Klasing Verlag, Bielefeld, 244 Seiten, 207 Fotos und Abbildungen, Format 26,9 × 28,9 cm, gebunden, ISBN 978-3-667-11666-6, 59,00 Euro (Deutschland), 60,70 Euro (Österreich). Text: Daimler Media/dk

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Martini-Essen Samstag, 16. November 2019

Diesmal waren die Mitglieder des SL-Clubs zum traditionellen Martini-Essen ins Restaurant des Schlosses Binningen BL eingeladen. Eine grosse Anzahl nutzte diesen Anlass um nochmals im geselligen Kreise der SL-Freunde einen gemütlichen Abend zu verbringen. Auch das angesagte 3-Gang-Menu animierte zum Besuch, war doch der Saison entsprechend ein feines Wild-Menu angezeigt. Am Nachmittag war zu Kaffee und Kuchen geladen und fast die Hälfte der angemeldeten Mitglieder und Gäste liess sich das nicht entgehen, denn der Mehrpreis dafür mir der Aussicht auf den „service a discrétion“ war knapp kalkuliert. Auch die Übernachtungsmöglichkeit im Hotel fand ihre „Liebhaber“. Zum Auftakt wurde auf der Terrasse des festlich beleuchteten Schlosses ein Glühwein serviert. Danach suchten aber die Teilnehmer schnell die Wärme des Hauses und genossen den vom Präsidentenpaar offerierten Apéro, besten Dank dafür! Der Apéro bot natürlich die Möglichkeit alte Bekannte zu begrüssen, die angebotenen „Häppchen“ zu nehmen und ein Glas zu trinken. Die Präsidentin begrüsste die Gäste hoch von der Galerie herunter und wünschte allen einen schönen Abend. 36 MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ

Danach ging es im festlich gedeckten Saal des Schlosses zum angesagten Nachtessen. Nachdem alle einen Platz gefunden hatten, wobei die wohlbekannten „Vereinigungen“ meistens eine Tischrunde bildeten, wurden auch die „Neuen“ bei den Tafelrunden aufgenommen, sofern sie nicht einen Platz am Tisch des Präsidentenpaares hatten. Als Erstes wurde ein wohlschmeckender „Gruss aus Küche“ serviert, der auf das kommende Nachtessen einstimmte. Die dann servierte Steinpilzcrèmesuppe mit Petersiliensorbet, erfüllte die Erwartungen voll und ganz. Wir wurden durch den Chef de Service über diese Kombination informiert und der Tipp, ein wenig des Sorbets anschliessend mit Suppe zu nehmen, eröffnete eine unerwartete Gaumenfreude. Auch der Hauptgang „Tranche vom Rehschnitzel im Haselnuss-Mantel, Johannisbeersauce, Quark-Knöpfli und dazu glasiertes Rotkraut, war ein Höhepunkt des Abends! Vor dem Dessert gingen alle in die Vorhalle. Dort stellte Stephan die organisierten Anlässe für 2020 vor. Mit eindrücklichen Bildern und ergänzenden Kommentaren zeigte er ein interessantes Programm. Es bietet für Jeden mehrere Möglichkeiten, mit seinem SL an abwechslungsreichen Aus-

fahrten und Treffen, teilzunehmen. Bei gewissen „Höhepunkten“ wird es angebracht sein, sich rechtzeitig anzumelden und wie er dazu noch bemerkte, auch einzuzahlen, um sich einen Platz zu sichern. Nicht mehr im Programm ist „Stubaital“, dafür ist ein neues Spezialprojekt „Montafon“ dabei. Nach diesem sehr informativen und motivierenden Vortrag, fanden sich alle wieder im Speisesaal ein, um das Dessert „Feigen Tarte tatin, Joghurt-Sorbet“ zu geniessen. Unsere Präsidentin nutzte die Gelegenheit, um lobende Worte für die Arbeit des Vorstandes und das Redaktion-Team auszusprechen. Anschliessend stellte sie uns das kompetente Servicepersonal und die Küchenmannschaft vor. Wobei „Mannschaft“ eventuell nicht die richtige Bezeichnung ist. Besteht sie doch vorwiegend aus jungen Frauen. Auf jeden Fall haben alle eine hervorragende Arbeit geleistet! Sie wünschte den Teilnehmern des Martini-Essens noch einen schönen Abend, den Hotelgästen einen geruhsamen Schlaf und allen anderen eine gute Heimfahrt. Die hatten wir auch und wir freuen uns schon auf das Martini-Essen am 14. November 2020 im Restaurant Vogelsang, Eich LU. Text: Dieter Kraft Bilder: Hansruedi Tschudin


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verhindern flache Stellen an Ihren Reifen bei längeren Standzeiten. Das Reifenkissen™ bildet eine ideale Auflagefläche durch den speziell entwickelten Schaumstoff, der sich jeder Reifenform anpasst. So werden die Reifen entlastet und bleiben auch bei längeren Standzeiten in bestem Zustand. Einfach auffahren – das wars!

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KW Premium Produkte GmbH CH-8114 Dänikon Telefon +41 (0)44 844 66 66 Fax +41 (0)44 844 35 16 mail: info@reifenkissen.com www.reifenkissen.com

Hergestellt in der Schweiz aus hochwertigen, in der produzierten Materialien. 38 Schweiz MERCEDES-BENZ SL-CLUB SCHWEIZ

Swiss Quality

Swiss Made


Mercedes-Benz SL-Club Schweiz Bestimmungen zur Clubmitgliedschaft Der Antragsteller ist Besitzer eines Mercedes-Benz Fahrzeugs der zugelassenen Baureihen. Das Auto entspricht in seinem Erscheinungsbild und in der Technik, der Mercedes-Benz Originalausführung (markant optisch durch Tuner und Veredler veränderte Teile des Fahrzeugs sind nicht zulässig). Der Fahrzeugzustand ist gepflegt und makellos. Die Prüfung und das Begutachten des Fahrzeugs bleiben vorbehalten.

Die maximale Mitgliederzahl wird jährlich durch die Generalversammlung bestätigt oder neu festgelegt; ist das Limit erreicht, werden Antragsteller auf Wunsch in die Warteliste aufgenommen. Mitgliederbeitrag jährlich Fr. 200.Einschreibgebühr einmalig Fr. 200.Partnermitgliedschaft für Ehepartner oder Lebenspartner jährlich Fr. 40.Änderungen auf Mitgliederbe-

schluss bleiben vorbehalten. Informationen und Beitrittsgesuche sind erhältlich über das Clubsekretariat: Mercedes-Benz SL-Club Schweiz Clubsekretariat Gisela Gertsch Schaffhauserstrasse 279 8057 Zürich 044 313 12 07 / 079 233 34 56 E-Mail: info@sl-club.ch www.sl-club.ch

Clubempfehlungen Die nachstehenden Unternehmen empfehlen sich gerne für die Betreuung der Fahrzeuge unserer Clubmitglieder:

Walter Hasler AG Schützenweg 4, 5070 Frick Tel. 062 865 05 50 info@hasler-garage.ch

Mercedes-Benz Classic Partner Kestenholz Auto AG Classic Rheinfelderstrasse 38-42, 4127 Birsfelden Herr H. Schiess Tel. 061 377 66 66 h.schiess@kestenholzgruppe.com Auto Heusel GmbH & Co. KG Gutenbergstrasse 29, D-72555 Metzingen Tel. +49 7123 9672-121 www.auto-heusel.de Mercedes-Benz Vertretungen MB Auto Center Zug AG Sennweidstrasse 28 6312 Steinhausen Tel. 041 766 65 65 www.mbzug.ch Autostern Zürichsee Seestrasse 241, 8804 Wädenswil Herr R. Stocker Tel. 044 782 02 02 info@autostern.ch www.autostern.ch

Robert Huber AG Dorfmattenstrasse 2 5612 Villmergen Tel. 056 619 17 17 www.roberthuber.ch Kenny‘s Autocenter AG Landstrasse 189 5430 Wettingen Tel. 056 437 07 07 marketing@kennys.ch Auto-Schmid AG Suhrenmattstrasse 5035 Unterentfelden Tel. 062 737 53 53 www.autoschmid.ch Oldtimer/Klassiker – Restaurierung, Service und Beratung Kienle Automobiltechnik GmbH Max-Planck-Str. 4, D-71254 Heimerdingen Tel. +49 7152 90163-130 www.kienle.com

Kueng Classics Garage Hans & Roman Küng Schmidtli, 6314 Neu.geri Tel. 041 750 10 55 www.auto-kueng.ch Mechatronik Classic GmbH Stuifenstrasse 52, D-74385 Pleidelsheim Tel. +49 7144 9982-10 www.mechatronik.de Pagoden-Center Joachim Stickel Schillerstrasse 83, D-71277 Rutesheim Tel. +49 7152 337 84 07 www.pagoden-center.com Erik Kress Autosattlerei Birchwiesstrasse 20 8144 Dänikon Tel. 044 844 00 91 www.kress-gmbh.ch Hotel SPA-Hotel Jagdhof Scheibe 44 6167 Neustift im Stubaital www.hotel-jagdhof.at

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Impressum Herausgeber Mercedes-Benz SL-Club Schweiz Redaktionsleitung Dieter Kraft Lektorat Bernhard Bürgin Dieter Kraft

Vertrieb Clubsekretariat SL-Club für Mitglieder kostenlos Urheberrecht Nur mit schriftlicher Zustimmung

Entwurf + Gestaltung Hansruedi Tschudin

Inserate Preis pro Ausgabe (400 Ex.) Umschlag innen Fr. 450.00 1 Seite Fr. 400.00 1/2 Seite Fr. 250.00

Schlussredaktion Dieter Kraft

Ausgaben 2 x pro Jahr, Juni / November

Inserate dkraft@bluewin.ch

Ehrenpräsidenten Peter Kremmel Michael Pulfer

Druck Druckerei Ebikon AG

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Clubführung Gisi Gertsch, Präsidentin Stephan Gertsch, Vizepräsident Claudio Gisiger, Kassier Bernhard Bürgin, Aktuar Revision Jan van Gorkum, 1. Revisor Anita Huber, 2. Revisorin Ausfahrten und Projekte Gisela + Stephan Gertsch Cluborganisation, Clubadresse Clubsekretariat Schaffhauserstrasse 279 8057 Zürich 044 313 12 07 / 079 233 34 56 E-Mail: info@sl-club.ch www.sl-club.ch


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EQC, 408 PS (300 kW ), 21,4 kWh/100 km (Benzinäquivalent: 2,4 l/100 km), 0 g CO₂/km (Durchschnitt aller verkauften Neuwagen: 137 g CO₂/km), CO₂Emissionen aus Treibstoff- und / oder Strombereitstellung: 30 g/km, Energieeffizienz-Kategorie: A

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Mercedes-Benz SL-Club Club News 2 /2019  

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