Tribschenhorn 2025_2

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TRIBSCHEN HORN

TRIBSCHEN HORN CLUBNACHRICHTEN l SCT LUZERN

Editorial

Liebe Mitglieder des Segel Club Tribschenhorn Luzern

Mit dem Einzug der ersten kühleren Winde und dem leisen Klappern der Fallen in den Hafenboxen neigt sich die Segelsaison 2025 dem Ende zu. Es ist eine Zeit der Einkehr und der Reflexion, und ich blicke mit Stolz und grosser Freude auf die vergangenen Monate zurück, die unser Clubleben einmal mehr so reich und lebendig gestaltet haben. Wie immer begann unser Jahr mit dem traditionellen Ansegeln, einem wunderbaren Auftakt, der uns nach der Winterpause wieder zusammenführte und die Segelfreude neu entfachte. Was folgte, war eine Saison voller intensiver Regatten, sowohl auf dem schönen Vierwaldstättersee als auch weit darüber hinaus. Wir haben spannende Duelle erlebt, sportliche Fairness hochgehalten und unser Club-Banner bei zahlreichen Veranstaltungen würdig vertreten. Für die gemütlicheren Seglbeigeisterten war der Grillausflug auf die Lützelau natürlich das Saison Highlight. Besonders hervorzuheben ist die herausragende Leistung unseres Nachwuchses. Die Segelwoche der Jugend war ein voller Erfolg, in der unsere jungen Talente nicht nur ihre Fertigkeiten verfeinerten, sondern auch den unbezahlbaren Teamgeist des Segelns erlebten. Aber auch national haben wir Akzente gesetzt:

Segelclub Tribschenhorn

Die starke Segelleistung in der SSL Challenge League hat gezeigt, dass der Segel Club Tribschenhorn nicht nur eine Heimat der Geselligkeit ist, sondern auch eine Schmiede für ambitionierte Segelsportler auf höchstem Niveau. Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten zu diesen beeindruckenden Erfolgen! Ein wichtiger Meilenstein in diesem Jahr war auch der erfolgreiche Start unseres Club internes "Bootmiet Projekts". Dieses innovative Angebot hat neue Mitglieder an unseren Sport herangeführt und unseren aktiven Bestand an Schiffen optimal genutzt. Es ist ein Beweis dafür, dass Tradition und Innovation Hand in Hand gehen können, um unseren Club zukunftsfähig zu gestalten.

Nun, da die Boote winterfest gemacht werden, beginnt die Phase, in der das gesellige Beisammensein in den Vordergrund rückt. Die kalte Jahreszeit beim Segel Club Tribschenhorn steht seit jeher für Wärme und Gemeinschaft. Ich freue mich auf die kommenden Veranstaltungen und Vortragsabende, bei denen wir in warmer Atmosphäre zusammenkommen, Anekdoten austauschen und die Pläne für die nächste Saison schmieden werden. Es sind diese Momente abseits des Wassers, die unseren Club so besonders und familiär machen.

Ich danke Ihnen allen für Ihr Engagement, Ihre Treue und die vielen Stunden, die Sie dem SCT gewidmet haben. Geniessen Sie die ruhigere Zeit.

Mit seglerischen Grüssen,

Lukas Gehrer Vizepräsident SCT

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Inhalt

Programm 2026

Ansegeln Sonntag, 19.04.2026

Pilatus-Cup

Samstag, 09.05.2026

Grillausflug

Samstag-Sonntag, 04. - 05.07.2026

Absegeln Samstag 17.10.2026

Die vorliegenden Daten sind provisorisch und können sich noch ändern.

Weitere Anlässe sind noch nicht eingeplant und werden vorweg terminiert und bekannt gegeben.

Genauere Auskunft über die Homepage Segelclub Tribschenhorn.

https://sct.ch/events/kalender

Die Beiträge im Inhalt müssen sich nicht mit der Meinung der Redaktion des Segelclub Tribschenhorn decken. Sie behält sich vor, diskreditierende Inhalte nicht zu veröffentlichen. Für den Inhalt der Beiträge übernimmt die Redaktion keine Haftung. Die Adressen der verschiedenen Autoren werden im Heft nicht bekannt gegeben, können aber im Mitgliederverzeichnis nachgeschaut werden.

Titelbild: Unsere Junioren in vollem Einsatz wärend der Sommerwoche Aufnahme: Ruedi Bisch

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CLUBNACHRICHTEN

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Ansegeln

Eröffnung der Segelsaison und hissen der Flaggen

Sonntag 4. Mai 2025

Dieses Jahr gab es zum Start der Saison ein kleines Novum beim Ansegeln! Es wurde mit einer Regatta gestartet, aber was ist das besondere daran? Alle drei Segelclubs YCL, YTL und der SCT halten gemeinsam die Regatta ab. Es wird ein Treffen der Freude und ein Treffen mit Freunden. Danach feiern alle Teilnehmer bei ihrem eigenen Club - Landprogramm den Start in die neue Saison.

Das Programm war wie folgt vorgesehen:

• 0900 Treffen bei Kaffee und Gipfeli im Clubhaus

• 1000 Regatta erster möglicher Start

• 1300 Regatta letzter möglicher Start

• 1400 Mittagessen im Clubhaus

• 1500 Flaggen - Zeremonie

Der Wetterbericht für diesen Tag war zunächst vielversprechend, änderte sich aber schnell im Laufe des Morgens und wechselte dann zu eher kühl und regnerisch. Helen und ich sind nicht dabei auf dem Wasser. Ich habe mich bereit erklärt, bei den Vorbereitungen zum Mittagessen im Clubhaus mitzuhelfen. Als wir eintreffen ist Tanja Schneeberger und ihr Mann bereits am Zubereiten der diversen Salate. Als Vorspeise gibt es eine schmackhafte Tomaten - Reis Suppe.

Schweinssteak, Fleischspiesschen oder Bratwürste, und das alles vom Grill, ergeben zusammen mit dem Salatbuffet einen leckeren Hauptgang.

Die Bewölkung nimmt zu und es wird langsam unfreundlich auf dem See. Die Teilnehmer kommen deshalb etwas früher als geplant zurück ins Clubhaus. Zudem machen sich die ersten Regentropfen bemerkbar. Aus diesem Grund wurde auch beschlossen, die Flaggen - Zeremonie noch vor dem Mittagessen zu machen. Tanja hält eine kurze Ansprache, Henry steht auf der Terrasse mit der Flinte bereit und so werden mit 3 Salutschüssen die Flaggen hochgezogen und die neue Segelsaison eröffnet. Gerade noch rechtzeitig, es regnet schon und wir gehen ins Clubhaus.

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Jetzt bin ich gefragt. Der Grill steht bereit und ist schon lange vorgeheizt. Die Steaks und Würste nehmen langsam Geschmack an und mit den verschiedenen Salaten schmeckt das Essen vorzüglich. Lukas unser Vicepräsident ergreift noch das Wort, bedankt sich für die Teilnahme am Anlass und animiert uns, an den weiteren Events über das ganze Jahr rege mitzumachen. Unterdessen wird auch eine Rangliste erstellt und das Resultat bekannt gegeben.

1. Bruno Inäbnit Olsen 31

2. Benjamin Siegrist Sunbeam 22.1

3. Hans H-Boot

4. Elmar Barbana-Fischer Bavaria 36

5. Philippe Prinz Moser M2

6. Henry Müller Nauticat 32

7. Steffan Krimel 16 Jollenkreuzer

Ein toller Anlass und vielen Dank für die Vorbereitungen.

Text: Hansruedi Tschudin

Bilder: Hansruedi Tschudin

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Aufgeschnappt

Willi Imfeld, 15 Jahre mit dem Wind unterwegs

26. August 2009. Alles begann in Delfzijl/NL an der Delfsail. Ich hatte auf der «Sorlandet» eine Koje reserviert, um von dort mit dem Norweger-Vollschiff nach Kristiansand/N zu segeln. Sie war mein erstes Segelschiff, schön und elegant, nicht all zu gross, gerade richtig für einen Anfänger. Nebst einer Holländischen Seefahrtschule mit 64 Jungleuten fuhren noch sechs Erwachsene Trainees mit, welche die Crew unterstützten. Unterwegs galt es zu entscheiden, ob wir durch ein Tiefdruckgebiet segeln wollten oder dieses doch lieber umfahren möchten, da einige Jungs schon bald wegen der Seekrankheit arbeitsunfähig waren. Die gemässigteren Trainees überstimmten knapp die wagemutigeren so dass wir nach drei Tagen wohlbehalten den Heimathafen der «Sorlandet» erreichten. Die Heimfahrt mit Fähre, Übernachtung in Hirtshals und Weiterfahrt mit dem Zug nach Odense, wo ich nach zwei Tagen Aufenthalt mit dem Nachtzug nach Basel fuhr, war fast so abenteuerlich, wie der Törn, da ich für den Rückweg überhaupt nichts organisiert hatte. Dieses Erlebnis weckte in mir erneut meine angeborene Lust für die Seefahrt.

Im Mai 2010 unternahm ich mit der «Antigua» und im August mit der «Atlantis» - beides holländische Barkentinen - je einen Wochentörn zu den süddänischen Inseln und 2011 eine Reise mit der russischen «Sedov» vom Hafengeburtstag in Hamburg rund Skagen nach Travemünde.

August 2011. Dann als erstes Highlight mit der «Statsraad Lehmkuhl» von Bergen/N nach Dublin/IE und zurück - eine Zweiwochenreise auf der stürmischen Nordsee mit Anlaufen von Stornoway und Ullapool. Da die meisten Trainees in Dublin abmusterten

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und nur einzelne neu dazu kamen, war die Besatzung stark unterdotiert. Dadurch konnte der Wachbetrieb nicht mehr ordnungsgemäss aufrecht erhalten werden. Jeder musste sich jeweils freiwillig auf eine Wache melden. Dank stetig gutem Wind fuhren wir von Mittwochnacht bis Freitagmorgen ohne Segelmanöver durch. Aber das Segel bergen und Reinschiff machen am Schluss ging dann doch ordentlich in die Knochen. Die Fahrt mit der Bahn von Bergen nach Oslo war dafür umso erholsamer.

Mai 2012, ich reiste als einziger Trainee auf der Hinfahrt mit der «Eye oft the wind» von Hamburg durch den Nord-Ostsee-Kanal nach Kopenhagen. Nach drei Tagen Aufenthalt erfolgte die Rückfahrt mit weiteren Trainees nach Kiel. Im September gleichen Jahres anheuern in Amsterdam auf der Bark «Europa», abmustern in Lissabon, Rückreise nach vier Tagen Aufenthalt in der portugiesischen Hauptstadt mit dem Nachtzug nach Madrid. Nach einem Stadtbesuch am gleichen Abend weiter mit dem Nachtzug nach Paris. Der TGV nach Basel sowie die beiden Nachtzüge erreichten trotz der grossen Distanzen jeweils pünktlich ihr Ziel. Juni 2013. Nach der Rückkehr von der Weltumsegelung erreichte die «Sedov» Bremerhaven. Da hiess es für mich das zweite Mal «dobrij din» (guten Tag) und vier Tage später in Den Helder «doswidanja» (auf Wiedersehen). Nach den drei bekannten Holländern nahm ich mir vor, nicht nur mit allen drei Norwegern zu fahren, sondern auch mit den drei russischen Segelschiffen. So heuerte ich im September 2013 auf der «Mir» an, um das Tall Ship Race Barcelona - Toulon - La Spezia mit zu machen, wo wir den zweiten Rang belegten.

November 2014. Mit der Fahrt auf der «Christian Radich» wurde auch das Norweger Trio vollzählig. Von Malaga über Casablanca und Funchal bis Las Palmas bot sich die Gelegenheit vor dem Winter noch einmal Wärme zu tanken. Diesen Gedanken hatten auch die vielen mitfahrenden Norweger.

August 2015. Die «Santa Maria Manuela» brachte mich von der Sail Bremerhaven nach Ijmuiden an die Sail Amsterdam. Als ich in Bremerhaven das Festgelände erreichte, hörte ich einen Ansager und dann den Shantychor singen. Irgend etwas kam mir bekannt vor. Also ging ich hin um zuzuhören. Und wer stand da auf der Bühne!? Die Störtebeckers von Basel, der Chor ehemaliger Seeleute! In Ijmuiden blieb mir die Rückreise aus dem Hafengelände zu einem Bahnhof für die Reise in die Schweiz in Erinnerung. Bereits am Vorabend machten sich die Trainees Gedanken über

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den Transfer nach Amsterdam, da die Busse das Gelände sehr weiträumig umfuhren. Am Abreisetag ein Taxi zu rufen war unmöglich, trotz Unterstützung eines Agenten. Denn die holländischen Festbesucher kamen zu Fuss, per Fahrrad oder eben im Taxi. Also machten wir uns zu Fuss auf den Weg. Beim Hafenausgang blieb ich zurück und fragte einen Wachmann, ob es keine Taxen gäbe. Er zückte sein Handy, rief die Zentrale an, sagte mir, in 20 Minute stehe ein Auto neben dem Ausgang, ich solle dort warten. So war es, und der Fahrer empfahl mir, mich nach Haarlem statt nach Amsterdam zu fahren, da er fast nicht in die Stadt hinein käme. Gesagt getan. Von dort hatte ich kurz darauf einen Zug und in Amsterdam nach eineinhalb Stunden meinen Anschluss nach der Schweiz. Die anderen habe ich nicht mehr gesehen, da sie nach dem Verlassen des Hafengeländes weiter gegangen sind um eine Bushaltestelle zu suchen.

Im Juni 2016 stand ein Törn mit der polnischen «Dar Mlodziezy» an von Szczecin/PL nach Aalborg/ DK.

2017. Endlich erfüllte sich ein langgehegter

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Wunsch - eine Reise mit der «Kruzenshtern», ex Padua, dem letzten fahrtüchtigen «Flying P-Liner» von Swinoujscie/PL rund Skagen nach Hamburg, wiederum an den Hafengeburtstag. Der letzte Eintrag im vollen Seefahrtbuch enthält eine Besonderheit: Unser Shanty-Chor Tribschenhorn Luzern reiste im August 2017 auf der «Pedro Donker» von Kiel-Holtenau zu den Auftrittsorten des Internationalen Shanty-Festivals an der Ostsee in Deutschland und Dänemark. Was war das für ein Gefühl, bei schönstem Wetter jeweils auf einer Pier mit Blick auf die Ostsee Shanties zu singen und den anderen Chören zu zuhören! Nicht weniger spektakulär verlief die dritte Reise in diesem Jahr (und der erste Eintrag im neuen Seefahrtsbuch), nämlich der Transatlantik-Törn mit der «Christian Radich» von den Kanaren in die Karibik auf der traditionellen Segelschiffroute über die Kapverden. Dies im November, nach dem verheerenden Wirbelsturm im Oktober. Auf Sint Maarten konnte weder ein Hotel gebucht noch der Weiterflug organisiert werden. Kaum an Land, fing die Suche nach einer Flugmöglichkeit nach Kuba an. Nach vier Stunden hatte ich ein Ticket für den Abflug am nächsten Tag nach Puerto Rico, dort Dank einem Taxichauffeur ein günstiges Hotel gefunden, mit Abholgarantie am Morgen um 7.00 Uhr durch den gleichen Fahrer zur Rückfahrt zum Flughafen. Um 12.00 Landung in Havanna.

Februar 2019. Zur Entspannung unternahm ich für einmal mit einem Containerschiff (CMA CGM «Musca»), eine Orientfahrt von Genua nach Dubai, mit Aufenthalten in Beirut/LB und Jeddah/SA. In Alt-Dubai logierte ich für Fr. 80.- pro Nacht und ass in einheimischen Restaurants für Fr. 5.- bis 10.-!

2020 befand ich mich wieder auf einem Holzdeck, nämlich jenem der grünen Lady «Alexander von Humboldt» II. Sie war mein erster deutscher Segler. Wegen der Pandemie waren verschiedene Sicherheitsmassnahmen zu beachten.

Kruzenshtern in Swinemünde / PL

Ausblick von Marstal / DK einem Auftrittsort am Shanty-Festival

Die neusten Arbeiten sehen Sie auf:

15 Min. Autofahrt von Luzern Schauen Sie vorbei!

Gangway der Kruzenshtern
Ziel erreicht: St Maarten in der Karibik
Eingang zum Sakralraum der Kapelle der Kruzenshtern

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Juli 2022, ich beteiligte ich mich wiederum auf der «Alex» II am Tallship Race von Antwerpen/B bis Skagen/DK, um später in Aalborg/DK abzumustern. Diesmal fuhr das Schiff unter dem Kommando der stämmigen Kapitänin Bärbel Beuse. Mit dem Zug ging es nach zwei Tagen zurück ins altbekannte Hamburg. Es zeigte sich, dass das deutschen Seefahrtswesen ähnlich straff geführt wird, wie das der Norweger. September 2024, die Shanty Crew Tribschenhorn zog es erneut für eine Woch auf die Ostsee. Mit dem Zweimastschoner «Oban» schipperte sie im September von einem Festivalhafen zum anderen und von einem Erfolg zum anderen.

Mit diesem Eintrag und nach 16'859 Seemeilen endet vorläufig das freie Seefahrerleben. Umweltfreundlicher als mit unseren Segelschiffen kann man wohl nicht reisen. Dabei erlebt man viel und lernt erst noch etwas dabei.

Text: Willi Imfeld

Bilder: Willi Imfeld

Ein unverhoffter Fahrgast viele Meilen von der nächsten Karibikinsel entfernt
Beim bekleeden eines Drahtes unter Anleitung des Wachoffiziers
Beflaggung der "Pedro Donker"

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Juga Sommerwoche

Ein Erlebnis voller Höhepunkte

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Pünktlich um 9 Uhr trudelten die Kinder jeden Morgen im Club ein. Der Tag begann immer mit einem kurzen Stopp im Clubhaus: ein bisschen Theorie, ein paar spannende Inputs von den Leiterinnen und Leitern und natürlich der tägliche Knotenparcours. Ziel war es, am Ende der Woche alle Knoten im Schlaf zu beherrschen – und mit viel Eifer machten die Kinder gleich von Anfang an mit.

Das Wetter meinte es zum Start nicht unbedingt gut mit uns. Am Vormittag goss es wie aus Kübeln, am Nachmittag zeigte sich dann doch die Sonne. Die Stimmung der Kinder? Ungetrübt. Kaum war der Regen vorbei, stürzten sie sich voller Tatendrang aufs Wasser. Dort übten sie Segelstellung, Windlesen und die obligatorischen fünf Knoten – immer hochkonzentriert, neugierig und mit viel Freude. Ein echter Höhepunkt wartete wie jedes Jahr am Mittwoch: der Yachttag. Mit der Unterstützung der bewährten Shantycrew durften die Kinder auf eine grosse Yacht und das Gefühl erleben, mit so einem Schiff über den See zu gleiten. Strahlende Gesichter und begeisterte Rufe zeigten deutlich, dass dieser Tag unvergessen bleibt. Am Abend fand der traditionelle Elternabend statt – mit einer herrlichen Paella aus der Clubküche. Während draussen die Boote ruhten, genossen drinnen alle feines Essen, gute Gespräche und eine stimmungsvolle Fotoshow.

Auch sportlich gesehen war die Woche ein voller Erfolg: 27 Kinder waren mit den Booten 420er und Laser unterwegs. Man spürte, wie schnell sie Fortschritte machten und wie bei vielen das Segelfieber geweckt wurde. Für Stärkung sorgte unser Küchenteam, das wie immer Grossartiges leistete – niemand musste hungrig aufs Wasser. Ein besonderes Ritual war wieder der tägliche Kuchen: Jeden Tag brachte ein Kind einen mit, sodass wir eine bunte Palette an Süssigkeiten geniessen konnten.

So ging eine abwechslungsreiche, fröhliche und lehrreiche Woche zu Ende. Trotz ein paar Regentropfen war die Begeisterung bei allen riesig, und das Zusammenspiel von Kindern, Leiterteam und Helfern machte die Tage zu etwas Besonderem. Ein herzliches Dankeschön geht an die Shantycrew, ohne die der Yachttag nicht möglich wäre, an das Küchenteam für die köstliche Verpflegung und an Ruedi für die wunderbaren Fotos. Mit viel Vorfreude blicken wir schon jetzt auf die nächste Segelwoche – und auf viele weitere Kinder, die den Zauber des Segelns entdecken werden. Vielen vielen Dank an die Shanty Crew, ich freue mich bereits auf nächstes Jahr.

Bis bald

Text: Kaspar Jenni Bilder: Ruedi Bisch

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Ein Wochenende, ein Club, eine Leidenschaft und drei Events

und gleichzeitig noch ein Training der Junioren

Samstag 30. und Sonntag 31. August 2025

• Tag der offenen Boote

• Tag der Luzerner Sportvereine

• Sie und Er Regatta

1. Tag der offenen Boote

Zum ersten Mal in der Geschichte der Stadt Luzern vereinen sich die drei renomierten Segelclubs, Tivoli, Tribschenhorn und der Yachtclub Luzern , um den Segelsport einem breiten Publikum zugänglich zu machen und Begeisterung für diese traditionsreiche Sportart zu wecken. Der aussergewöhnliche Anlass bietet ein vielseitiges Programm für alle Interessierten, von Einsteiger*innen bis hin zu erfahrenen Segelfans. Dabei kann mann auf verschiedenen Booten und Bootstypen mitsegeln um erste Erfahrungen zu sammeln.

TAG D E R OFF EN E N

B OO T E

SA. 30. 08. 25 10:00–15:00 Uhr

YACHT-CLUB LUZERN

SEGELCLUB TRIBSCHENHORN YACHTCLUB TIVOLI

Wir treffen uns um 0900 Uhr am Morgen im Clubhaus. Eine Jolle wird aufgestellt, Werbetafeln vorbereitet und die Schiffe für die Ausfahrten interessierter Gäste klar gemacht. Leicht bewölkt und relativ kühl präsentiert

sich das Wetter, aber für den Nachmittag sind besserungen angesagt.

Gemäss den Ausschreibungen können interessierte Personen oder Gruppen zwischen 1000 und 1500 Uhr bei uns im Club mitsegeln. Unsere Juga-Leiter und Mitglieder stehen bereit und sprechen auch vorbeigehende Leute auf der Seepromenade an, um sie zu einem spontanen Ausflug mit einem Segelschiff auf den See zu überzeugen.

Schon bald kommen die ersten Gäste und unser Präsident organisiert die Skipper für die Erste und folgende Runden. Die Leute werden auf die Boote geführt und nach einer kurzen Einführung gehts los. Trotz herbstlichem Wetter kann in der Luzerner Bucht mit idealem Wind gesegelt werden. Hervorragend für einen "Erstausflug"mit einem Segelschiff.

Im Clubhaus werden Sandwiches, Kaffee und Getränke angeboten und so ergeben sich interessante Gespräche und Diskussionen. Wir wussten ja nicht was uns an diesem Tag erwartete. Die letzten Gäste kamen gegen 3 Uhr am Nachmittag. Für einen Event ohne grosse Werbung hat sich der Aufwand aber gelohnt. Es waren doch etwas mehr als 40 Personen, denen wir unsere schöne Freitzeitbeschäftigung etwas näher

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bringen und einen Einblick in den Segelsport bieten konnten und auf jeden Fall wiederholt werden sollte.

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2. Tag der Luzerner Sportvereine

In den Messehallen auf der Allmend fand dieses Jahr wieder der Tag der Sportvereine mit einer Vertretung von uns Seglern des Segelclubs Tribschenhorn Luzern statt. Dankenswerterweise durften wir die frisch restaurierte Korsar Jolle von Miriam als Blickfang zu diesem Event mitnehmen.

Bereits die Fahrt mit dem Hafentrailer zur Allmend durch die Strassen von Luzern war ein Erlebnis. Selbst ehemaligen Präsidenten viel wohl fast der Döner aus dem Mund, als eine schöne Jolle über den Trottoir vorbeizog.

In der Messehalle lockte der Korsar viele Besucher an den Stand. Mit Erfolg konnten wir knapp zehn Personen mit grossem Interesse am SCT in Gesprächen motivieren, sich bei uns zu melden. Der Personenkreis fing bei Interessenten für unsere Mietboote an und ging bis zu Hafenmietern, die immer mal vorbeikommen wollten aber dann vom schönen Wetter auf den See gelockt wurden.

Es war ein schöner Tag in der Luzerner Sportwelt und wir hoffen, dass dieses Event in 2026 eine stärkere Präsenz am Seeufer haben wird, um uns in unserem Element zu präsentieren.

Vielen Dank an Luca Bui-Maurer für die Unterstützung am Stand und Miriam Giegerich für ihren wunderschönen Korsar.

Stefan Krimmel

Allen Helfern zu diesem Anlass vielen Dank für das Mitmachen.

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3. Sie + Er Regatta

Am Sonntag 31.08. wird ab 13:15 Uhr der Segelsport konkret. Als Mixed Team dürft ihr euch auf einem Regattakurs sportlich messen. Ziel sind zwei Läufe à 45 Minuten im Bereich zwischen Tribschenhorn und Meggerhorn. Nach der Siegerehrung um 17:30 geht es dann gemütlich in den Seglerhöck über. So hiess die Ausschreibung und Einladung auf unserer Homepage. Der Aufruf hat Anklang gefunden und so treffen sich zur gegebenen Zeit 6 "Segelpaare" im Clubhaus. Das Wetter spielt mit, Mischa Angst begrüsst die Teilnehmer und zeigt den Regattakurs, ausgelegt im Luzerner Seebecken. Startboot und Bojensetzer sind

schon seit geraumer Zeit unterwegs und so begeben sich die "Frau- Mannschaften" mit ihren Booten zum Startprozedere.

17:30 Uhr. Nachdem die Boote klargemacht und im Hafen vertäut wurden trifft man sich wieder im Clubhaus. Apéro und Diskussionen betreffen Routenwahl und Windrichtungen ziehen sich dahin. Irgendwann meldet sich der Hunger und wir nehmen Platz an den während der Regatta schön gedeckten Tische. Verschiedene Salate und Bratwürste vom Grill stehen auf dem Selbstbedienungsbuffet bereit. Es schmeckt

vorzüglich und dabei ein grosses Dankeschön an den heutigen Koch Nils. Mit einem grossen Dankeschön an alle Teilnehmenden und Helfer erörtert uns Mischa Angst noch die Rangliste. und wünschst allen noch einen schönen Abend

Text: Hansruedi Tschudin

Bilder: Tanja Schneeberger

Segelclub Tribschenhorn Rangliste nach Einlauf

Rangliste nach Yardstick

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Von einem faszinierenden Anlass zum anderen

45 Jahre Shantycrew Tribschenhorn

Die Aktivitäten der Shantycrew Tribschenhorn waren geprägt von musikalischen Leckerbissen, harter Probenarbeit, freundschaftlichen Begegnungen bis hin zu besonders originellen Anlässen. Es war eine Freude, zu sehen, mit welchem Elan und Schaffensfreude jeder Shantyman seinen persönlichen Beitrag leistete, dass alle Auftritte und Konzerte zu einem Erfolg führten. Einmal mehr wurden wir bestens dirigiert und motiviert von unserem Dirigenten Peter Lindenmann. Der Vorstand unter der Leitung von Henry Müller, unterstützt von Beda Ricklin, Heinz Urben, Markus Wyss stellte eine hervorragende Organisation sicher.

Hop on, hop off auf dem Vierwaldstättersee Was als spontane Idee begann, konnte dank der Unterstützung durch die Schifffahrtsgesellschaft Vierwaldstättersee (SGV) erfolgreich umgesetzt werden. Gestartet wurde an der Landebrücke 1 mit einem ersten Medley von Shanties vor der Abfahrt nach Weggis. Der Kapitän hatte sichtlich Mühe, die Fahrgäste auf das Schiff zu bringen, um pünktlich abfahren zu können, so sehr konnten die Darbietungen gefallen. Während der Fahrt nach Weggis gönnte man sich eine kurze Pause. Umso mehr freute man sich über den ge-

Die Shantycrew Tribschenhorn und die Leuchtenstadt Luzern eine "Harmonie"

lungenen Auftritt am Steg in Weggis. Schon bald folgte das nächste Kurschiff, das uns nach Vitznau brachte. Zwischen Landungsbrücke und Talstation der Rigibahn stellte sich die Shantycrew Tribschenhorn für ein weiteres kurzes Platzkonzert auf. Peter Lindenmann, der Dirigent führte uns einmal mehr gekonnt durch das Repertoire. Während dem sich die Einheimischen insbesondere über die Darbietungen der traditionellen Shanties freuten, zückten die asiatischen Gäste un-

Ohne Ferdi mit seinem "Schifferklavier" geht gar nichts

unterbrochen ihre Kameras, Filmapparate und Handy's. Schon bald wieder hörten wir das Anlegesignal des SGV-Schiffes, das uns weiter nach Beckenried brachte. Das Flaggschiff "Stadt Luzern" dampfte uns dann in romantisch gemütlicher Fahrt zurück nach Luzern. Während der Fahrt genossen wir den von der SGV gesponserten Imbiss. Das fantastische Sommerwetter, die grandiose Stimmung bei den Auftritten, nicht zu vergessen die perfekte Organisation und die entsprechend disziplinierten und doch spontan gebliebenen Auftritte der Shantymen machten diesen Anlass zu einem der Höhepunkte der Saison. Dass unser Zahlmeister Markus Wyss doch einen recht schönen Betrag aus der Topfkollekte verkünden konnte, war so etwas wie das "Sahnehäubchen".

Vo Wäggis gäge Vitznau zue

Die Auftritte in Weggis bleiben ein sicherer Wert

Das spüren wir, in Weggis sind wir als Shantycrew stets sehr willkommen, so hat Weggis Tourismus den direkt am See gelegenen Pavillon für uns bestens hergerichtet. Obwohl ein zügiger Wind herrschte, waren die Sitzplätze bis auf den letzten Platz besetzt. Peter Lindenmann, unser Dirigent, stellte für den etwa einstündigen Auftritt ein sehr gelungenes Programm zu-

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sammen. Über sinnlich romantische Balladen, wie der "Samoa-Song" bis hin zum fetzigen "Drunken Sailor", die Gäste und Einheimischen waren begeistert und dankten es mit frenetischem Applaus und einer schön gefüllten Kollekte.

In Buochs am See lässt sich grossartig feiern Markus Wyss unser Zahlmeister und ehemaliger Gemeinderat von Buochs hat einmal mehr seine sehr guten Beziehungen spielen lassen. Gemeinsam mit dem Musikverein Buochs, unter der Leitung des Dirigenten Marcel Krummenacher, genossen wir einen Auftritt, der die Festbesucher genauso wie uns selbst begeisterte. Die Lage am See einmal mehr grossartig, eine Bevölkerung in bester Festlaune. Das gemeinsame Musizieren bringt nicht nur neue, sympathische Freundschaften, es können so auch neue, interessante musikalische Verbindungen entstehen.

Die Shantycrew gemeinsam mit dem Musikverein Buochs, immer ein schönes Erlebnis

Ob mit dem Schiff oder zu Fuss, die Obermatt ist eine Reise wert

Interner Höhepunkt war sicher der vom Vorstand bestens organisierte Ausflug, gemeinsam mit unseren Partnerinnen. Charles Bucher Schifffahrten, hat uns zu freundschaftlich günstigen Konditionen zur Obermatt gefahren. Diese Geste ist nicht zuletzt unserem Gründungsmitglied und mittlerweile 93-Jährigen immer noch aktiven Bassisten Beat Bucher zu verdanken.

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Ein herzliches Dankeschön sowohl an den Schiffseigner wie an Beat Bucher. Bei herrlichem Wetter war die Fahrt über den See ein ganz besonderes Erlebnis, das hervorragende Essen und auch der sehr freundliche Service unter der Leitung von Peter und Christina Huwyler ein wahrer Genuss.

Traumhafte Abendstimmung von der Obermatt aus

Im Pavillon in Weggis. Die wärmende Jacke hat gut getan bei diesem Wind
Trotz kleinen Wolken, herrliches Ausflugwetter
Nick und Marcel....es darf gelacht werden
Tolle Stimmung, gute Gespräche

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Die Gitarre von Thomas Meseck ist für immer verstummt

Am 17. Oktober 2025 hat Thomas Meseck für immer seine Gitarre auf die Seite gelegt. Die Saiten klingen nicht mehr, sie sind für immer verstummt. Wir glaubten gemeinsam mit Thomas, dass er seine schwere Erkrankung überwunden hatte. Leider war dem nicht so. Das Leiden hat ihn eingeholt und Besitz über ihn ergriffen. Thomas Gitarrenspiel war eine unglaubliche Bereicherung der Shantycrew Tribschenhorn. Zusammen mit dem Handorgelspiel und den Mundharmonikas bildete die Gitarre von Thomas eine wunderschöne musikalische Einheit. Seine Virtuosität, sein "Tanz auf den Saiten", mal wuchtig stark, dann wieder melancholisch leicht waren ein Genuss für alle Sinne. Thomas war aber auch ein Mensch voller Herzlichkeit. Sein offenes Wort, die spannenden Gespräche, seine subtilen Ratschläge waren nicht nur in der Musik von grosser Bedeutung, sie waren ebenso in anderen Lebensbereichen ein unschätzbarer Wert. Kam dann noch sein feiner Humor dazu, fühlte man sich bei Thomas wie geborgen. Lieber Thomas; Nun spielst Du im himmlischen Orchester. Du wirst

uns für immer als Meister der Gitarre und wunderbarer Freund fehlen, Wir Shantymen werden Deine Liebenswürdigkeit, das Engagement, und Deine Herzlichkeit über Alles vermissen.

Marcel Johann Namens des Vorstandes und der Shantymen der Shantycrew Tribschenhorn

Am Probeweekend werden die Stimmen "geschliffen"

Einer der Gründe des gesanglich hohen Niveaus der Shantycrew Tribschenhorn ist sicher die jährlich stattfindenden Probeweekends. Jedes der vier Register wird auf seine Stimmlage trainiert, die einzelnen Stimmen werden dann zu einem harmonischen Ganzen

zusammengefügt, neue Shanties ins Repertoire aufgenommen. An solchen über zwei Tage gehenden Proben kommt auch die Pflege der Freundschaft nicht zu kurz. Mit nachhaltigen Eindrücken, wohl etwas müde und manch einer mit leicht lädierten Stimmbändern geht man dann nach doch recht intensiver Arbeit nach Hause.

Das "Füürwehrchörli" Nebikon, zu Gast bei der Shantycrew

Der diesjährige Ausflug des "Füürwehrchörli" Nebikon, bestens organisiert vom Mitsänger Hans Bucher, führte an die Gestade des Vierwaldstättersees. Auf einer Rundfahrt genossen sie den wunderschönen See und anschliessend das Gastrecht im Clubhaus Segelclub Tribschenhorn. Als grosse Überraschung trat die Shantycrew Tribschenhorn auf und wusste die Gäste aus Nebikon mit ihren Shanties zu begeistern. Ebenso erfreut hat der stimmgewaltige Aufritt des Füürwehrchörli. Der weitaus grösste Teil der Sänger sind ehemalige Feuerwehrleute, die Jahrzehnte lang einen grossen und wertvollen Dienst an der Öffentlichkeit in Nebikon und der Umgebung geleistet haben. Wer

Drei Bassisten Nick, Heinz und Daniel (von l.n.r.) beim intensiven Studium der Noten.

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weiss, ob dieses freundschaftliche Treffen nicht als Auftakt zu einem gemeinsamen Konzert werden könnte.

Text: Marcel Johann Bilder: Verschiedene Shantymen

Anpacken, mitmachen, motivieren und unterstützen

Kaspar Jenni, Leiter der Sommerwoche, immer für Alle da

…Genau diese Eigenschaften hat man im sehr interessanten Gespräch mit Kaspar Jenni, gespürt. Sozusagen wie ein roter Faden winden sie sich durch diese schon jetzt spannende Lebensgeschichte. Charakteristisch auch seine Zuverlässigkeit, bei strömenden Regen und mit Böen, die einem durchaus vom Velo fegen könnten, ist Kaspar bis auf die Haut durchnässt auf die Minute genau zum Interview erschienen. Seit 2017 ist Kaspar in der JUGA, angefangen als Teilnehmer in der Sommerwoche, heute betreut mit wichtigen Führungsaufgaben.

Eigentlich war Kaspar eher in das runde Leder verliebt. Grossvater Ruedi Bisch mit seinem H-Boot und seine Mutter konnten ihn jedoch für das Segeln begeistern. So erlebte er schon bald die prickelnde Atmosphäre einer Segelregatta. Nebenbei erwähnt, Ruedi Bisch ist bekannt für seine wunderschöne und stimmungsgeladenen Bilder, die er immer wieder an der Sommerwoche macht. Legendär, wie er mit seiner "Gwaggli" um die Jollen kurvt, notabene ohne die Crew zu stören, einfach, um die besten Bilder machen zu können.

Logische Folge dieses Einstiegs in den Segelsport über das noch heute gut zu segelnde H-Boot, er absolvierte die Sommerwoche und segelte nun zusätzlich den

Faye Allen «fesselt» Kaspar Jenni mit einem Mastwurf

Laser und den 420er. Mit Tobias Ruckli bildet er ein starkes Team und geniesst mit ihm gekonnt den Speed über den See. Das intensive Training trägt so seine Früchte. Trotzdem leises Bedauern in seinen Worten, bedingt durch die anforderungsreichen Führungsaufgaben in der JUGA ist das Segeln im Moment etwas zu kurz gekommen. Darum ist auch eine Tätigkeit im Vorstand des Segelclubs Tribschenhorn aktuell noch

Auftritt für die Gäste des "Füürwehrchörlis" in unserem Clubhaus
Hansruedi (links) und Marcel haben die Gäste des "Füürwehrchörlis" so richtig verwöhnt

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kein Thema, mittelfristig sieht er allerdings durchaus Möglichkeiten. Er will sich im Moment auf die JUGA fokussieren. Folgerichtig absolvierte er nach seiner ersten Sommerwoche den Grundkurs "G1" und darauffolgenden Grundkurs "G2". Weitere Ausbildungsmodule folgten im Rahmen von J+S (Jugend und Sport). Logischer Werdegang, in der JUGA, wenn man so wie Kaspar motiviert ist, man wird Hilfsleiter, Leiter und sorgt dann für das Sponsoring der Sommerwoche. Seit einiger Zeit ist er nun Gesamtverantwortlicher für die Sommerwoche und in dieser Funktion ebenfalls Mitglied des Leitungsteams. Die Sommerwoche darf getrost als Erfolgsmodell der JUGA bezeichnet werden. Segeln ist noch nicht verlangt für Teilnehmende, hingegen sollte man 10 Jahre alt sein und über sehr gute Schwimmkenntnisse verfügen. Dann stehen die Türen für die Sommerwoche offen. Schnell sein lohnt sich, die Sommerwoche ist in kürzerster Zeit jeweils ausgebucht. Kaspar fühlt sich sehr wohl in seiner Aufgabe als Leiter der Sommerwoche und findet die Zusammenarbeit in "seinem" Team einfach grossartig. Nebst seiner seglerischen Qualifikation kann er auch seine pädagogische Fähigkeit wertvoll einsetzen. Man spürt es bei Kaspar sehr gut, er liebt die Menschen, ob Kinder oder Erwachsene, sein Umgang mit ihnen

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ist immer respektvoll und eine transparente Linie verfolgend. Auch beruflich strebt Kaspar klare Ziele an. Zurzeit absolviert er die Wirtschaftsmittelschule und will mit der Berufsmatura abschliessen. Das einjährige Praktikum bei der LUKB bringt ihn ebenfalls wieder mit Menschen respektive mit Privat-Kunden in Kontakt. Auch da legt er Wert auf eine gute Kommunikation. Irgendwann wird er auch noch im Militär dienen müssen, bevor er gedenkt das Studium in Richtung Wirtschaft aufzunehmen. Sicher ist bei Kaspar mit weiteren seglerische Ambitionen zu rechnen, so lockt ihn der B-Schein, um auf hoher See segeln zu können. Er sieht sich schon bei Aufenthalten in romantischen Häfen, ankern in stille Buchen, sei es in er Bretagne, in Griechenland, gar in Schottland, eigentlich könnte man sagen, überall und irgendwo. Sein Freundeskreis bedeutet ihm ausserordentlich viel, da fühlt er sich geborgen und angekommen. Von der Gesellschaft erwartet er etwas mehr Toleranz, einen respektvollen Umgang und mehr gegenseitige Akzeptanz. Seiner Meinung nach darf die Politik nicht weiter die Gelder für den Sport kürzen, sei es nun für den Spitzen- wie für den Breitensport. Namentlich sind für ihn die J+S Gelder von grosser Bedeutung, schaffen sie doch eine solide Basis für die gesunde Entwicklung unserer Jugend.

Es macht Mut für die Zukunft, das sich junge Menschen wie Kaspar Jenni intensiv und mit grossem Zeitaufwand für andere Jugendliche engagieren und so auch bereit sind wichtige Führungsaufgaben und Verantwortung zu übernehmen. Dass auch die beruflichen Vorstellungen, die Ausbildung und eine klare Haltung zur Gesellschaft und Politik ihren Platz haben, verdient Achtung, Ein grosses Dankeschön an Kaspar, der übrigens erst kürzlich seinen 20.igsten Geburtstag gefeiert hat. Herzliche Gratulation.

Text: Marcel Johann Bilder: Ruedi Bisch

Kaspar Jenni im und auf dem Wasser im Element
Peter Bremgartner, Mitglied des SCT hört Kaspar Jenni aufmerksam zu, rechts Gian Dietrich und Tobias Ruckli
Kaspar Jenni auch mit dem Schlauchboot bestens vertraut

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Juga geht aufs Salzwasser

1 Woche im Golf von Neapel

Im April 2025 haben 15 Leiter:innen und Hilfsleiter:innen der JUGA eine erlebnisreiche Woche auf See verbracht. Unser Segelrevier war im und um den Golf von Neapel. Von Pozzuoli aus ging es mit den zwei Charterbooten "Peony", einer Oceanis 46.1, und "Banshee", einer Dufour 470, los.

Am Samstagmorgen um 6 Uhr startete unsere Reise nach Neapel. Nach einer knapp zehnstündigen Fahrt sind wir in Pozzuoli am Hafen angekommen. Während unsere Skipper Nils und Benjamin die Boote übernommen haben, ist der Rest von uns für die ganze Woche einkaufen gegangen. Anschliessend konnten wir an Bord gehen und einbunkern. Den ersten Abend liessen wir dann mit einem gemeinsamen Pizzaessen auf der Banshee ausklingen.

Nach einem gemütlichen Frühstück am Sonntagmorgen haben alle aufmerksam der Sicherheitseinweisung der Skipper zugehört. Bei einer leichten Brise sind wir dann ausgelaufen und haben direkt vor der Hafenmauer die Segel gesetzt und den Kurs auf die Insel Capri ausgerichtet. Es war ein angenehmer erster Tag mit im Tagesverlauf etwa 4 Beaufort Wind und relativ wenig Wellen. Zum Ankern haben wir uns gegen Abend eine gut geschützte Bucht an der Südostküste von Capri ausgesucht. Nachdem der Anker im sandigen Grund eingefahren war, gingen wir schwimmen und erkundeten mit dem Dinghy die Höhlen in den Felswänden. Da es am nächsten Morgen kaum Wind hatte, unternahmen wir unseren ersten Ausflug an Land. Mit zwei

(leider nicht ganz funktionierenden) Dinghys konnten wir bei einem Restaurant anlegen. Von da aus ging es etwa 30 Minuten ins Stadtzentrum von Capri. Auf dem Weg hatten wir eine wunderschöne Aussicht auf das Meer und die Insel. Zurück bei unseren Booten sind wir nach einem kurzen Badestopp um halb 1 losgesegelt. Unser nächstes Ziel war, der für seine Schönheit berühmte Ort Positano an der Amalfi Küste. Auf dem Weg dorthin konnten wir die lokale Thermik nutzen und die seglerischen Fähigkeiten der beiden Crews vergleichen. Zudem konnten wir (dank der hervorragenden Treffsicherheit einiger Crewmitglieder) Snacks und Backpapier austauschen. An unserer Boje angekommen gab es Abendessen und danach haben wir das Bootstaxi genommen und den Abend an Land ausklingen lassen.

Am Dienstagmorgen sind wir mit atemberaubender Aussicht auf das blaue Wasser und die farbigen Häuschen von Positano aufgewacht. Den Morgen verbrachten wir mit einer kleinen Wanderung die steile Küste hinauf. Oben angekommen konnten wir imposante Felsen und eine postkartenreife Aussicht über Positano bewundern (natürlich trafen wir auch auf eine junge Schweizer Familie, die sich überzeugen liess ein Gruppenfoto von uns zu machen. Dann ging es auch schon wieder zurück an Bord. Weil das Wetter so warm war und wir leider keinen Wind hatten, haben wir mitten im Ozean einen kurzen Badestopp eingelegt, nachdem die Peony ein Herz auf den Chart-Plotter navigierte.

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Danach mussten wir leider immer noch ohne guten Wind zu unserem Ankerplatz bei Conca dei Marini motoren.

Nach einer etwas "gwaggligen" Nacht sind wir am Mittwoch in Richtung Sorrento auf die andere Seite der Halbinsel. Die Crew auf der Peony entschied sich einen Umweg um die Insel Capri zu machen, was mit der Sichtung einer Meeresschildkröte belohnt wurde. Nachmittags konnten wir dann wieder segeln und die beiden Boote trafen vor der Marina di Cassano aufeinander, wo wir einen wunderschönen Sonnenuntergang beobachten konnten. Nach dem Abendessen im Hafen haben wir die engen Gassen in Sorrento erkundet und eine Glace genossen.

Am meisten Wind und Wellengang gab es am Donnerstag. Wir hatten zeitweise bis zu 25 Knoten Wind

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und setzten unseren Kurs über den Golf von Neapel zurück Richtung der Insel Ischia. Der Segeltag startete gut mit gemütlichen 3 Beaufort. Dann kamen die ersten Regenfronten und mit ihnen böige Winde. Peony hatte Glück und konnte die Winde nutzen, um Meilen zu machen, während die Crew auf der Banshee den Regen abbekam, aber von den Winden mehrheitlich umgangen wurde. Dies führte dazu, dass die Peony auch nach den Regenfronten noch mit 5 Beaufort segeln konnte, während die Banshee mit ihrer Crew unter Motor aufholte. Am späteren Nachmittag hat sich das Wetter ein wenig beruhigt und die Peony wurde von Delfinen begleitet, die mit den Wellen beim Bug spielten. In Ischia haben wir ein letztes Mal in einer Bucht geankert und haben uns am Abend noch kurz die Insel angeschaut.

Der Freitag war auch schon unser letzter Tag. Die Frühaufsteher unter uns waren am Freitagmorgen nochmals die Insel besuchen, bevor wir das letzte Mal die Segel setzten. Wir hatten guten Wind und konnten noch ein paar weitere Meilen segeln und die letzten Stunden geniessen. Auf der Insel Procida haben wir getankt und um etwa 16 Uhr sind wir wieder im Hafen in Pozzuoli angekommen. Den letzten Abend liessen wir noch im Städtchen und anschliessend mit einer Bootsparty bis in die frühen Morgenstunden ausklingen.

Text: Anja Blaser

Fotos: Leiterteam Juga

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Rückblick auf die SSL - Saison 2025

Der SCT segelt in die Spitzengruppe der Challange League

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Eine Saison mit Höhepunkten, Teamgeist und ganz knapp verpasstem Aufstieg

Was für eine Saison! Der Segelclub Tribschenhorn (SCT) blickt auf eine sportlich starke und spannende Saison 2025 in der Swiss Sailing Challenge League zurück. Unser Team segelte sich mit viel Einsatz und Können ins Spitzenfeld – und war bis zum letzten Lauf im Aufstiegsrennen zur Super League mit dabei.

Guter Start trotz wechselnder Besetzung

Bereits beim Saisonauftakt Ende April in La Neuveville zeigte der SCT sein Potenzial. Bei idealer Bise konnte das Team 10 Wettfahrten absolvieren – und dabei den ersten Laufsieg der Saison einfahren. Trotz wechselnder Crew – insgesamt sechs SCT-Mitglieder standen im Einsatz (Marc Kaufmann, Nina Barbana (Sa/So), Patrick Ernst, Pascal Wolfer (nur Sa), Leo Felber, Jean Michell Mendoza (nur So) –resultierte ein solider 8. Platz von 16 Teams – ein gelungener Einstieg.

Junge Talente und starke Platzierungen in Nuolen Beim zweiten Event im Juni in Nuolen trumpfte die Crew bei Leichtwindbedingungen erneut auf und es konnte ein guter 6. Gesamtrang ersegelt werden. Besonders erfreulich! Jugendsegler Tomé Rambach feierte sein Liga-Debüt und fügte sich nahtlos ins Team ein.

Der grosse Coup auf dem Urnersee

Der Durchbruch gelang dem SCT dann Anfang Juli auf dem Urnersee. Beim dritten Act in Brunnen zeigte das Team eine meisterhafte Leistung. Fünf Laufsiege, taktisches Geschick und ein exzellentes Gespür für

die lokalen Windverhältnisse brachten dem SCT den Event-Sieg – vor dem Thuner Yachtclub und dem Segelclub Oberer Zürichsee. Damit rückte der SCT auf Platz 3 der Jahreswertung vor und wurde mit den Zuger und Lausanner als Aufstiegskandidaten gehandelt.

Finale in Versoix

Der SCT zeigte nochmals vollen Einsatz zum Abschluss in der Challenge League. Vom 3. bis 5. Oktober fand am Genfersee beim Club Nautique de Versoix das grosse Finale der Swiss Sailing League statt. In einem würdigen Rahmen segelten die Teams der Challenge- und der Super League um die letzten Punkte der Saison. Gleichzeitig feierte die Liga ihr 10-jähriges Bestehen – ein Jubiläum, das mit einem abwechslungsreichen Programm und einem besonderen Race gewürdigt wurde.

Spannende Ausgangslage für den SCT

Der Segelclub Tribschenhorn (SCT) reiste mit einer

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verheissungsvollen Ausgangslage nach Versoix: Rang 3 in der Challenge League bedeutete einen Aufstiegsplatz in die Super League, doch der Vorsprung auf den Club de Voile de Lausanne betrug lediglich vier Punkte. Dicht dahinter lauerten der Yacht Club Zug und der Yacht-Club Luzern. Für den SCT traten Marc Kaufmann (Steuermann), Sergio Thaddey, Patrick Ernst und Präsident Mischa Angst an.

Wechselhafte Bedingungen

Das Wochenende zeigte die ganze Palette seglerischer Herausforderungen. Am Freitag erlaubte eine stabile Hochdrucklage nur einen einzigen Lauf. Am Samstag zog eine Kaltfront auf und brachte Regen, teils stürmische Böen und viele drehende Winde – anspruchsvoll für Crews wie Wettfahrtleitung. Der Sonntag blieb unbeständig mit Sonne, Wolken und einzelnen Schauern bei 2 bis 3 Beaufort.

Zwischen Höhen und Rückschlägen

Der Samstag begann vielversprechend mit einem 2. Rang im ersten Lauf. Danach erwies sich die Starttaktik als schwieriger und die erhofften Platzierungen blieben aus. Am Nachmittag stand das PresidentalRace an – ein Jubiläumsformat mit 32 Teams aus Challenge- und Super League auf 16 Booten. Für den SCT verstärkte Martin vom Yachting Club CERN die Crew. Bei auffrischendem Wind von rund 5 Beaufort und starkem Regen gelang dem Team ein Achtungserfolg: Mit Rang 6 im ersten Lauf waren wir das beste Challenge-League-Team. Die Freude war gross und die Bestätigung da, dass der SCT auch bei schwierigen Bedingungen konkurrenzfähig ist.

Feier zum 10-jährigen Bestehen

Am Samstagabend wurde das Jubiläum der Swiss Sailing League gefeiert – verbunden mit einer grossen Verdankung an den abtredenden Präsidenten Markus Bläsi, der die Liga über Jahre hinweg geprägt und zu einem national wie international beachteten Format entwickelt hat. Neben den drei Ligen zählen heute auch die Womens League, Trainingscamps und der

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Youth Cup zu den festen Bestandteilen.

Letzter Renntag entscheidet den Aufstieg Am Sonntag konnten noch vier Läufe gesegelt werden. Mit zwei Siegen und einem 2. Platz zeigte der SCT eindrücklich, was in der Crew steckt. Eine Strafe an der Luvtonne im letzten Rennen kostete jedoch wertvolle Punkte – Platz 7 statt Podium. Am Ende resultierte Rang 8 in Versoix und Gesamtrang 4 in der Challenge League. Damit musste der SCT den Aufstieg dem Club de Voile de Lausanne überlassen, der sich mit einer konstant starken Leistung an uns vorbeischob. Der Yacht-Club Luzern beendete die Saison auf Rang 5.

Fazit

QR Code: Video vom Finale

Der Aufstieg war zu Beginn der Saison gar nicht das erklärte Ziel. Erst nach dem dritten Event zeichnete sich ab, dass das Potential dafür vorhanden wäre. Umso schöner war es, bis zum Schluss im Rennen um den Aufstieg mitsegeln zu können. Auch wenn es am Ende nicht ganz gereicht hat, blickt der SCT auf eine starke Saison zurück – mit vielen wertvollen Erfahrungen und der Gewissheit, im Spitzenfeld der Challenge League angekommen zu sein.

Ausblick auf 2026

Wir sind schon voller Vorfreude auf die kommenden Events der Swiss Sailing Challenge League 2026:

• 02.–03. Mai 2026: ACT 1 – Thunersee

• 27.–28. Juni 2026: ACT 2 – Neuchâtel

• 15.–16. August 2026: ACT 3 – Brissago / Ascona

• 25.–27. September 2026: Finale – Bielersee

Zum Abschluss möchte sich das SCT Liga-Team ganz herzlich beim Vorstand und allen Clubmitgliedern für die wertvolle Unterstützung während der Saison bedanken.

Marc Kaufmann / Sergio Thaddey / Patrick Ernst / Pascal Wolfer

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Absegeln

ein würdiger Abschluss einer tollen Saison

Samstag 18. Oktober

Ein richtiger Herbsttag mit viel Sonnenschein und buntgefärbten Blättern. Eigentlich ideal für ein Absegeln zum Saisonende. Vorgesehen war folgender Ablauf.

• 1300 Uhr Skipper Meeting im Yacht-Club Luzern

• Ca. 1400 Uhr Start auf dem See

• 1700 Uhr offizieller Abschluss der Saison im Clubhaus SCT

Vom Skippermeeting und Start der Abschlussregatta auf dem See kann ich nicht berichten. Wir sind bei uns im Clubhaus am Vorbereiten für den Apéro und das Nachtessen. Erwartet werden ca 25-30 Personen. Die Tische stilvoll decken und das "Mis en Place" vorbereiten. Nils und Tanja führen dabei Regie. Als Menue für das Abendessen ist vorgesehen

• gemischter Salat als Vorspeise

• Bratwurst an einer Zwiebel-Fleischsauce

• Ofentomaten mit Käse überbacken

• dazu Kartoffelpuffer

• zum Dessert leckere Früchte-Cremeschnittchen

Die Zeit geht rasch vorbei und die ersten Mitglieder beginnen mit dem Apéro. Bis zum Eintreffen der "segelnden" Kameraden wird über die vergangene Saison diskutiert.

Es ist soweit. Mischa bittet uns nach draussen zum Flaggenmast. In seiner Ansprache erwähnt er die vergangenen Anlässe und dankt allen für das aktive Mitmachen und die Treue zum SCT. Mit drei anhaltenden tiefen Tönen aus dem Nebelhorn werden die 3 Flaggen vom Mast genommen und für den Winter zusammengefaltet.

Wieder im Clubhaus bedienen wir uns am Buffet der verschiedenen Salate und geniessen die Vorspeise. Der Hauptgang wird serviert und mit dem anschliessenden Dessert geht die Segelsaison so langsam zu Ende.

Vielen Dank für die tolle Organisation und was die Regatta betrifft. Tanja hat während des Nachtessens eine WhatsAp vom Yacht-Club erhalten. Die Kommunikation zwischen Yacht-Club Luzern und SCT klappt ja hervorragend.

1. Mischa

2. Ruedi

3. Thomas

4. Miriam

Naja, herzliche Gratulation und bis zur nächsten Segelsaison.

Text: Hansruedi Tschudin

Bilder: Jens Zimmermann, Hansruedi Tschudin

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Swiss City Marathon

Unsere Juga Leiter als sportliche Vorbilder

Auch dieses Jahr war die Juga wieder am SwissCityMarathon anzutreffen. Mit den stylischen pinken T-Shirts (Danke Tomé!) waren wir einzigartig ausgerüstet und gut sichtbar. Ganze 14 Läufer und Läuferinnen haben sich an diesem nassen Tag an der Startlinie eingereiht. Die meisten haben sich an die Halbmarathondistanz gewagt und sind gemeinsam gestartet. Aber bereits nach den ersten paar Metern hat sich unsere Gruppe in eine "ambitioniertere" und eine "gemütlichere" aufgeteilt. Alle haben ihr persönliches Ziel verfolgt, sei es der unverletzte Zieleinlauf oder die bekannte 1:30h Marke. Die Strecke verläuft am See entlang um die Horwer Halbinsel (auch fast am SCT vorbei) und auf dem Rückweg führt sie durch die Swissporarena, das KKL und die Altstadt. Die Läufer und Läuferinnen sind stets begleitet von stimmungsmachenden Zuschauenden. In Horw spaltet sich dann die Marathonstrecke ab und verläuft via Hergiswil um den Lopper bis nach Alpnachstad. Dort war das Lauferlebnis ein wenig einsamer und mental anstrengender (für genaueren Erfahrungsbericht müsst ihr Liza fragen). In Alpnachstad wird dann umgekehrt und wieder zurückgerennt bis man in Horw wieder auf die gemeinsame Strecke einbiegt. Unabhängig davon, ob man das persönliche Ziel erreicht hat oder nicht, waren alle sichtlich erleichtert als sie den letzten Schritt über die Ziellinie gemacht haben und die Medaille um den Hals gelegt bekamen.

Gewisse mit einem leidenderem Gesichtsausdruck als andere. Da wir nicht alle gleichzeitig ins Ziel einliefen, bestand die grösste Herausforderung aber eigentlich darin, im Zielgelände irgendwie alle wieder zusammenzubringen. In dieser unglaublichen Menschenmenge im Verkehrshaus war dies trotz den auffallenden pinken T-Shirts nicht einfach, v.a. weil Gewisse nicht mal ihr Handy dabei hatten. Schlussendlich haben wir uns dann aber alle im YCL eingetroffen und sind dann mit dem privaten Shuttle in den SCT getuckert. Vielen Dank an den YCL, dass wir ihr Clubhaus und den Steg benutzen durften! Nach einer wohlverdienten Dusche haben wir unsere Energiespeicher mit Tischgrill-Pizza mit selbstgemachtem Teig wieder aufgefüllt und den gemeinsamen Nachmittag genossen. Den meisten hat es so gut gefallen, dass sie sich bereits für nächstes Jahr wieder angemeldet haben. Und die Unentschlossenen werden noch überzeugt. Nächstes Jahr möchten wir alle Clubmitglieder einladen mitzulaufen und danach am Essen teilzunehmen. Falls also jemand Lust hat, könnt ihr euch gerne bei mir melden. Aber Achtung, die Startplätze sind sehr begehrt und man muss sich schon bald anmelden. Bis dann.

Vielen Dank und liebe Grüsse

Benjamin Siegrist

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Engagiertes Clubmitglied mit Kosenamen "Hafenwieseli"

In Gedanken an Herbert Hösli

„Der Tod geht mich eigentlich nichts an. Denn wenn er ist, bin ich nicht mehr, und solange ich bin, ist er nicht.“

Dieser Satz des griechischen Philosophen Epikur könnte durchaus auch auf Herbert Hösli zutreffen. Noch am traditionellen Grillausflug des SCT in die Lützelau nahm Herbert im Juli 2025 teil. Schon gezeichnet von seiner schweren Erkrankung, sprach er offen über seinen kritischen Gesundheitszustand und meinte, dass wohl seine Segelkarriere zu Ende sei. Dass Herbert uns jedoch so schnell verlassen wird, hat niemand geahnt.

Seit Beginn seiner Seglerkarriere war Herbert begeisterter Regattasegler und nahm stets an den VC-CupRegatten teil. Mit seiner Inferno 29 "Bird of paradise" konnte er mit seiner Mannschaft Sieg an Sieg, dies während Jahrzehnten, aneinanderreihen. Stets standen seine Segel in schönem Profil und das Achterliek wurde permanent nachgetrimmt. Diese vielen Siege waren fast logische Folge dieser professionellen Einstellung zum Segelsport.

Herbert war ein Mann der ersten Stunde des Segelclub Tribschenhorn. So hat er unzählige Frondienststunden bei der Erstellung des Clubhauses geleistet. Ob beim Bau des Cheminees, gemeinsam mit Franz Wyss, einem weiteren verdienten "Chrampfer" des SCT, den

Elektroinstallationen oder beim Täfern der Wände. Herbert war mit Tat und Rat mit dabei, spontan, uneigennützig, anpackend. Den Flaggenmast aufstellen, den Terrassenboden neu verlegen, die vom Wind verbogenen Sonnenstoren wieder richten, die Windanzeige reparieren, eine echt maritime Uhr mitsamt Barometer im Clubhaus montieren, es gäbe noch so vieles zu erwähnen, wie uns Herbert unterstützt hat, dies über viele Jahre hinweg. Viele Bootsbesitzer im Segelbootshafen wussten auch die grossen Fähigkeiten im Bootsbau, bei den Bootsmotoren, Unterwasseranstrich, Takelage und Segel zu schätzen. So führte er diverse kleinere und grössere Arbeiten an so manchem Segelschiff aus. Seine Beratungen im Bereich der Bootsversicherung waren genau so fundiert. Herbert brauchte immer den Wind um die Nase, war er doch in jüngeren Jahren ebenso begeisterter Pilot von Segelflugzeugen Der Fliegerei blieb er insofern treu, da er während vielen Jahren Flugstundenzähler für die Pilatus PC-6 herstellte.

Beruflich war Herbert gelernter Elektromonteur und bis zu seiner Pensionierung bei der Swisscom tätig und mitverantwortlich für die Sendeanlage auf der Rigi.

Lieber Herbert, Deine stets hilfsbereite und freundliche Art. Deine Kameradschaft, Deine Fähigkeiten aber auch Dein subtiler Humor haben den SCT bereichert. Viele von uns erinnern sich gerne an gemeinsame Stunden im Clubhaus oder bei Veranstaltungen. Dein grosses Wissen im Segeln, dem Regattasport und der Bootstechnik gabst Du gerne und uneigennützig an die Seglerinnen und Segler weiter, ob jung oder alt. Dein unglaublich grosses und über Jahre dauerndes Engagement für den Segelsport und den Segelclub Tribschenhorn hast Du nie in den Vordergrund gestellt. Alles gut mitverfolgen und zuerst eher aus dem Hintergrund beobachten, dann anpacken und "machen", das war Deine Devise. Dafür ein ganz herzliches Dankeschön.

In unseren Herzen hast Du für Dich einen Platz gesichert, darum werden wir Dich nicht vergessen.

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So.. bitte nicht!!!

wo bleibt denn da die Kameradschaft?

Die meisten Seglerinnen und Segler des SCT sind sich sehr wohl bewusst, dass ein harmonisches Zusammensein im Clubhaus nur möglich ist, wenn Alle die Spielregeln beachten, was eine gewisse Ordnung betrifft. Herzlichen Dank. Dazu gehört auch, dass man nach der Benützung die Tische abwischt, Flaschen, Gläser und Geschirr wegräumt, allenfalls in die Geschirrwaschmaschine einfüllt. Es ist ebenso ein kameradschaftlicher Dienst gegenüber den Kolleginnen und Kollegen, dass man die Geschirrwaschmaschine ausräumt, wenn sie noch mit sauberem Geschirr beladen ist. Es zeugt jedoch eher von einer gewissen Respektlosigkeit, wenn man zu bequem ist, das saubere Geschirr in der Maschine belässt und sein schmutziges Geschirr einfach in der Küche hinstellt. Irgendeiner wird sich dann schon um die Sache bemühen und aufräumen. Schade. So…bitte, es geht auch anders, dann können wir Alle das Zusammensein in unserem Clubhaus wirklich geniessen.

Text und Foto: Marcel Johann

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VC-Cup 2025

Resultate der SCT Mitglieder

Kategorie

Racer 2

Rang

Rang 1

Name

Segelclub Tribschenhorn

Schiffstyp

Roger Schumacher Platu 25 Rang 4

Rang 8

Rang 14

Rang 19

Cruiser VCR Rang 1

Alfred Elmiger J/70

Jan van den Broek J/70

Nils Huber J/70

Felix Guardiola Blu26

Jean Michell Mendoza Chess Rang 2

Fredy Häfliger Hanse 315 Rang 9

Rang 12

Hans Furrer H-Boot

Herbert Hösli Inferno 29 Rang 21

Roland Müller Senorita

Schnellste Jacht

Rang 7

Roger Schumacher Platu 25 Rang 12

Rang 15

Rang 18

Alfred Elmiger J/70

Peter Seinet Quant 30

Jan van den Broek J/70

VC-Cup 2026

Regattakalender

Ganze Saison Gelbes Band - Fun VC Luzern-Brunnen

Sa 25.04. - So 26.04.2026 Regatta Trainings-Weekend RVB Brunnen

Sa 09.05.2026 Pilatus Cup

Sa 20.06.2026 50 Meilen Trophy

Sa 27.06. - So 28.06.2026 Uristier

Sa 01.08.2026

Sa 22.08. - So 23.08.2026

VC Cup YCL SCT YCRi Luzern

VC Cup SKS Stansstad

VC Cup RVB Brunnen

Freundschaftsregatta SKE Beckenried

FWAG - Nigth Challenge

Sa 19.09.2026 Bürgenstock Race

Sa 31.10.2026

Seite 32 Tribschenhorn 2/2025

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VC Cup RVB Brunnen

VC Cup SKE Ennetbürgen

VC Cup RVB Brunnen

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Neue "Bullaugen" für unser Clubhaus

nach über 40 Jahren

Der Begriff "Bullauge" wird in mehreren Bereichen verwendet. Am gebräuchlichsten ist er für die Bezeichnung eines Fensters im Schiffbau. Der Grund für die kreisrunde Form ist die Verhinderung von Verwindungen (Elastizität). In der Schifffahrt dienen Bullaugen als wasserdichte Seitenfenster in der Bordwand von Schiffen und Unterseebooten. Die oftmals runde oder abgerundete Form erleichtert die Abdichtung und erhöht die Druckfestigkeit gegen Wassereinwirkung von aussen. Vor allem beim Bau von U-Booten. Der Name kommt davon, dass die runden Fenster leicht gewölbt waren und daher an die grossen Augen eines Bullen erinnerten.

Beim Bau unseres Clubhauses vor über 40 Jahren hat man sich entschienden küchenseitig solche Fenster einzubauen, mit dem Gedanken, etwas "maritimes" in die Architektur zu bringen. Diese waren aus Plexiglas und sind unterdessen stark gealtert. Die neu eingebauten bestehen aus einer Doppelverglasung und sind somit auch besser für den Wärmeschutz im Innern.

Text: Hansruedi Tschudin

Bilder: Hansruedi Tschudin

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Mar baut…

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An dieser Stelle möchten wir vom Segelclub Tribschenhorn einmal allen Inserenten danken für Ihre Treue und Mithilfe. Ohne Sie könnten wir unser schönes Heft nicht zwei Mal im Jahr herausbringen und finanzieren.

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In eigener Sache

Herbststürme

Donnerstag 23.10.2025

Ich bin im Clubhaus und arbeite an dieser Ausgabe der Clubzeitschrift. Im Moment ist alles noch ruhig. Plötzlich höre ich Windgeräusche. Draussen im Hafen klingeln nicht korrekt gespannte Falle und Leinen. Lockere Vorsegeln flattern. Es wird verdächtig dunkel und die Sturmwarnung gegenüber beim Lido dreht auf Volltouren. Das im Radio vorausgesgte Sturmtief fegt von Westen her über die Hafenanlage und reisst die letzten Blätter von den Bäumen. Ein tolles Naturereigniss, wenn man es wie ich von einem geschützten Ort aus beobachten kann. So schnell wie gekommen, ist der Spuk auch wieder vorbei, und es kehrt Ruhe ein. Ich kann weiterarbeiten an dieser Ausgabe der Clubzeitschrift. Sie wird wie immer kurz vor Weihnachten erscheinen und vielleicht liegt ja dann schon eine weisse Schneedecke vor dem Haus. Allen Mitgliedern wünsche ich frohe und gesunde Festtage mit einem guten "Rutsch" ins neue Jahr. Vielleicht treffen wir uns wieder einmal. Wo sonst als in unserem schönen Clubhaus?

Die Redaktion

Hansruedi Tschudin

IMPRESSUM

Herausgeber

Segelclub Tribschenhorn, 6005 Luzern www.sct.ch

Erscheinungsweise

2 x im Jahr (Mai und Dezember)

Auflage 350 Exemplare

Redaktion / Inserate / Layout

Hansruedi Tschudin 079 405 93 96 htschudin52@bluewin.ch www.htschudin.ch

Satz / Druck

Druckerei Ebikon AG

Luzernerstrasse 30 6030 Ebikon www.druckerei-ebikon.ch

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