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2. Oktober 2014, 53. Jahrgang, Nr. 40

PP 5432 Neuenhof

FRAGEN AN

Consuelo Senn, Würenlos. Ist das Initiativkomitee zufrieden mit dem Nein zum Projektierungskredit Würenloser Sportplatz Tägerhard, gegen den es die Volksinitiative ergriffen hat? Das Initiativkomitee ist mit dem Resultat sehr zufrieden. Es zeigte sich einmal mehr, dass an der Gemeindeversammlung je nach Abstimmungsthema die Mobilisierung von Gruppen entscheidend ist. Ist für das Initiativkomitee das Thema Sportplatz nun erledigt? Im Moment hat das Initiativkomitee das Ziel erreicht und plant keine weiteren Aktivitäten. Diese liegen nun beim Gemeinderat und den Sportvereinen. Was sollen sie Ihrer Meinung nach tun? Der nächste Schritt müsste eigentlich beim Gemeinderat liegen. Er müsste aufzeigen, wo gespart wird und wo nicht. Daraus ergeben sich neue Chancen. Da Wettingen den Kredit fürs Tägi angenommen hat, müsste Würenlos überlegen, ob in Sachen Sport eine Zusammenarbeit zielführend wäre. Berichte zur Abstimmung auf den Seiten 5 und 15. (bär)

Tägerhard Die Wettinger stimmten der Sanierung zu, die Würenloser lehnten die Planung eines Sportplatzes ab.

Tägerhard: Einmal Ja, einmal Nein Während der Souverän in Wettingen den Planungskredit Tägerhard gutgeheissen hat, lehnte er ihn in Würenlos ab.

Sportanlagen Tägerhard ab und sagt damit Nein zur Realisierung des Sportplatzes im Tägerhard. «Wir sind sehr enttäuscht. Nach 15 Jahren Einsatz stehen wir wieder fast am Anfang», kommentiert Edgar Gut, Präsident der MELANIE BÄR Sportvereine Würenlos. Anders sieht es für die Wettinger Mit 754 Ja und 1322 Nein lehnte das Würenloser Stimmvolk den aus. Nachdem der Souverän vor Kredit für die Projektierung der zwei Jahren den Kredit zur PlaINSERATE

INHALT WETTINGEN NEUENHOF KILLWANGEN SPREITENBACH WÜRENLOS KIRCHEN LIMMATTAL AGENDA

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Foto: bär

Dr. Wei Zhang

nung des Sport- und Erholungszentrums Tägerhard ablehnte, stimmte er am Sonntag mit 3989 Ja und 1539 Nein zu. Er sprach 3,32 Mio. Franken. «Ich bin sehr erfreut über diesen klaren Entscheid», sagt Gemeindeammann Markus Dieth. In anderthalb Jahren wird der Souverän über den Baukredit abstimmen, der zurzeit auf rund 47 Mio. Franken veranschlagt ist.


Bauherrschaft: Meyer Oliver Kurth Meyer Jutta Lerchenstrasse 14 5430 Wettingen Bauobjekt: Um- und Anbau Einfamilienhaus Baustelle: Lerchenstrasse 14 Parzelle: 4900 Zusatzgesuche: keines Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus, Wettingen, vom r bis 3. November 2014.ge Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat Wettingen, einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

AUS DEM GEMEINDERAT Für 6,55 Mio. Franken werden der Hochwasserschutz verbessert und die Werkleitungen und Strassenbeläge der Rebbergstrasse Süd, der Schönenbühlstrasse Nord und der Weizenstrasse saniert. Der Zustand der Werkleitungen und der Strassenbeläge macht grundlegende Sanierungsmassnahmen erforderlich. Das Projekt wurde in der Werkleitungskoordination als dringliches Sanierungsprojekt eingestuft. Es besteht Bedarf bei den Werken Wasserversorgung, Elektrizitätsversorgung, Gasversorgung und den Kommunikationsmedien. Das Bachwasser der drei Bäche «Herrenberg», «Grafeguet» und «Schinebüel» wird aktuell am Baugebietsrand gefasst und in die Schmutzwasserkanalisations-Leitungen eingeleitet. Gemäss Gewässerschutzgesetz muss dieses Bachwasser von der Schmutzwasserkanalisation getrennt geführt werden. Die Einläufe sind an die Erkenntnisse aus den Gefahrenkarten Hochwasser anzupassen. Gemäss diesen Gefahrenkarten besteht das Risiko, dass die drei oberirdisch geführten Hangbäche «Herreberg», «Grafeguet» und «Schinebüel» im Hochwasserfall an den Übergängen zu der unterirdischen Leitungsführung überlaufen würden. Mit dem Bauprojekt sollen diese Engpässe behoben werden. Im Zuge dieser Bachsanierungen werden auch die Werkleitungen und Strassenbeläge instand gestellt. Das Gestaltungskonzept sieht eine Aufwertung des Strassenraums und punktuelle Orte zum Verweilen vor. Der Ansatz ist an einer Informationsveranstaltung im Dezember 2013 der Anwohnerschaft vorgestellt worden. Die Kosten zulasten der Einwohnergemeinde und des Elektrizitätsund Wasserwerks werden mit 6,55 Mio. Franken (inkl. MwSt.) veranschlagt. Der Kostenanteil der Einwohnergemeinde beträgt 3,855 Mio. Franken (inkl. MwSt.), jener des EWW 2,695 Mio. Franken (inkl. MwSt.). Der Einwohnerrat beschliesst die Vorlage am 16. Oktober. Die Volksabstimmung wird am 30. November durchgeführt. Der Baubeginn ist im Sommer 2015 vorgesehen. Es wird mit einer Bauzeit von 1½ bis 2 Jahren gerechnet. In einer Anschlussetappe soll der verbleibende Teil der Rebbergstrasse zwischen Rebbergstrasse 28 bis 41 saniert werden. In diesem Abschnitt sind aufgrund der Engnisse und des Denkmalschutzes weitere Abklärungen nötig.

WETTINGEN

«Wettingen ist praktisch» Die Anbindung an den öffentlichen Verkehr ist für Neuzuzüger das wichtigste Wahlkriterium. Die von Wettingen wegziehenden Einwohner begründen dies als Erstes mit der Vergrösserung ihres Haushalts. MELANIE BÄR

«Wir wollten wissen, was die Gründe der Zu- und Wegzüger sind», argumentiert die Leiterin der Standortförderung, Sandra Frauenfelder, weshalb man an der Befragung des statistischen Amts des Kantons Zürich teilgenommen habe. Immer wieder gäbe es auch in den Medien Rankings, wobei deren Kriterien eher willkürlich und das Ergebnis somit wenig aussagekräftig sei, so Gemeindeammann Markus Dieth. Die Befragung des statistischen Amts, die zum vierten Mal durchgeführt wurde, soll dank überkantonalem Vergleich ein besseres Bild zeigen. In Wettingen wurden 1029 Zuzüger und 888 Wegzüger befragt. Daran haben 40 % der Zuzüger teilgenommen (415 Personen) und 37 % der Wegziehenden (327 Personen). NEBEN DEM WICHTIGSTEN GRUND,

der Anbindung an den öffentlichen Verkehr, wurde auch das Einkaufs- und Dienstleistungsangebot, die Anbindung an das Strassennetz, der Steuerfuss sowie die Nähe zum Arbeits-/Studienort als Grund, nach Wettingen zu ziehen, genannt. «Das freut

Sandra Frauenfelder, Leiterin Standortmarketing, präsentiert Befragung. uns, weil es deutlich macht, dass wir nicht nur Schlafgemeinde sind, sondern unsere Einwohner hier auch ihre Freizeit geniessen wollen», so Frauenfelder. Als Hauptgrund, von Wettingen wegzuziehen, seien eine Haushaltsvergrösserung, der Kauf oder Verkauf von Wohneigentum und finanzielle Gründe genannt worden. Weniger als fünf Prozent nannten Unzufriedenheit mit dem bisherigen Wohnort als Auslöser des Wegzugs. «Es zeigt, dass wir mit unserer Baucheinschätzung, Erreichbarkeit, Naherholung, Angebot und

Steuerfuss gut lagen», sagt Dieth. «Und der Steuerfuss wurde nicht als wichtigster Grund genannt», fügt Frauenfelder an. Man will nun Konsequenzen ziehen und die positiv genannten Aspekte schützen. Der Steuerfuss solle, wenn immer möglich, konkurrenzfähig bleiben und Betreuungsangebote für Kinder besser kommuniziert werden. Ein Wermutstropfen sei die angespannte Immobiliensituation. Alles in allem sei Wettingen ein Wunschwohnort. «Wettingen ist praktisch, Baden ist schön», so Dieth. INSERAT

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FC Wettingen – FC Baden.

FC Wettingen A–C.

Am 28. September führte der FC Wettingen ein F5er-Junioren-Turnier durch. Es nahmen 14 Mannschaften, unter anderem aus Baden, Turgi, Würenlos und natürlich Wettingen, teil. Bei nicht

mehr so warmen Temperaturen gingen die jungen Spielerinnen und Spieler mit grossem Eifer ans Werk. Das Schöne am F5er-Turnier ist, dass ohne Schiedsrichter und Rangliste gespielt wird. (rh)

Fotos: zVg

Sonntagsmenü vom 5. Oktober 2014, 12.00 Uhr Kürbiscremesuppe Rehschnitzel Mirza Rotkraut, Knöpfli glasierte Marroni kleiner Coupe, Vermicelles und das alles für Fr. 23.50 pro Person Qualität kommt vor dem Preis Voranmeldung wünschenswert Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag: 18.00 Uhr bis Feierabend


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

WETTINGEN

Quellen

Unter dem Motto «Im Weste eschs am beste» fand für 320 Kinder ein unvergessliches Wochenende statt.

Fotos: zVg

Cowboys, Indianer und Banditen Der Regio-Treff der Relei Wettingen bot Spass, Action und unvergessliche Erinnerungen für Hunderte von Kindern. 320 Kinder aus der Region, Cowboys und Indianer gegen Banditen, ein unvergessliches Wochenende. Das war der Regio-Treff 2014 unter dem Motto «Im Weste eschs am beste». Die Relei Wettingen lud ihre Scharen ein, am 13. und 14. September zwei Tage voller Spannung und Unterhaltung zu verbringen. Mit dabei waren die Jungwacht und der Blauring St. Anton und St. Sebastian aus Wettingen und die Jublas aus Spreitenbach, Würenlos und Neuenhof. Das OK, bestehend aus der Relei und vielen freiwilligen Helfern aus den verschiedenen Leitungsteams, hat im Vorfeld Unglaubliches geleistet. Auf der Wiese hinter dem Pfadiheim Wettingen wurde ein ganzes Wild-West-Dorf aufgebaut und eingerichtet. Neben einer Bank und einem Gefängnis stand sogar ein Saloon. Natürlich durfte auch die Zeltstadt nicht fehlen, in denen die

und sang den extra für dieses Wochenende komponierten Song. Danach wurde an einer Olympiade erkoren, wer denn auf die Lauer gehen durfte, um die Räuber zu fangen. Diese liessen nicht lange auf sich warten und die Falle schnappte zu. In einem letzten Kampf konnten alle Banditen überrumpelt und festgenommen werden. Der Schatz konnte also von den Cowboys und Indianern gerettet werden. Nach einem erlebnisreichen Wochenende konnten die Teilnehmer glücklich und zufrieden nach Hause reisen. Und schon auf der Heimreise schwelgten die Kinder und Leiter in schönen Erinnerungen und freudiger Erwartung auf ein baldiges Wiedersehen. (lmu)

abenteuerlustigen Kinder und Leiter eine Nacht verbrachten. Leider wurde das Dorf von vier Banditen überfallen, von denen lediglich zwei geschnappt werden konnten. Also machten sich die Teilnehmer daran, ihren Schatz von den verbliebenen Räubern wieder zurückzuerobern. Zuerst mussten aber die Differenzen zwischen den Cowboys und den Indianern ausgetragen werden. In einem schweren Kampf mussten die mutigen Jublaner diverse Geschicklichkeitsspiele absolvieren, um Perlen zu sammeln. Diese mussten zudem vor dem gegnerischen Lager beschützt werden. In einer knappen Angelegenheit setzten sich die Indianer durch und durften das weitere Vorgehen bestimmen. Natürlich wurden die Cowboys freundschaftlich in die Pläne miteinbezogen. Denn zusammen ist man am stärksten. Nach einem gemeinsamen und unterhaltsamen Fest, bei dem die Kinder viele Preise gewinnen konnten, rüsteten sich die Gefährten auf den bevorstehenden Kampf. In verschiedenen Workshops bereitete man sich vor, um die Banditen zu schnappen. Man bastelte Schmuck oder Waffen, brachte sich körperlich in Form

Der Regio-Treff bot Spass, Action und unvergessliche Erinnerungen.

ne sehr grosse Mehrheit der auf 47 Mio. Franken verkleinerten und immer noch absolut guten Variante zugestimmt. Die CVP Wettingen konnte sich in der Planung und insbesondere in der Begleitkommission mit gewichtigen Argumenten sowie Fach- und Sachkompetenz einbringen. Die CVP hat den Auftrag wahrgenommen, die klaren Erwartungen der Wettingerinnen und Wettin-

ger zu vertreten und insbesondere energie- und kostensparende Ideen aktiv einzubringen. Heute sind wir glücklich und stolz auf das Resultat dieses Abstimmungswochenendes. Wir freuen uns auf die Planung und wir werden uns einsetzen, dass der Baukredit im Sinne von Wettingen umgesetzt und so im Jahre 2019 das (rm) sanierte «Tägi» eröffnet wird.

PARTEINOTIZ CVP Wettingen sagt JA zur Sanierung vom Tägi – CVP stand und steht immer hinter dem Tägi Exakt im Jubiläumsjahr – 40 Jahre Sport und Erholungszentrum Tägerhard – sagen die Wettinger Stimmbürger JA zum Planungskredit von 3,3 Mio. Franken für die dringende «Tägi»-Sanierung. Dieser Entscheid ist wegweisend für unser Tägi. Heute nach zweijähriger Überarbeitung des ursprünglichen Projekts hat ei-

Heuer wurde das Budget des Elektrizitäts- und Wasserwerks Wettingen (EWW) im Wald präsentiert, wo auch die sanierte Quelle Dünnbrunnen gezeigt wurde. MELANIE BÄR

bringen den erwarteten Ertrag biets im Dornbächli, am Schluss wird das Gebiet Möösli neu gefasst. Auch die Quellableitungen Richtung Reservoir Birch sind neu verlegt worden. INVESTIERT wird zudem in den Umbau der Trafostationen sowie in die Bauprojekte bei der Winkelriedstrasse Los 2, der Schönenbühlstrasse sowie der Dianastrasse Ost/ St. Bernhardstrasse. Im nächsten Jahr sollen zudem die Bauarbeiten beim Reservoir Birch und die Reservoirleitungen von der Kreuzung Märzengasse bis Bergstrasse starten. «Das Budget 2015 ist geprägt von diesen Grossinvestitionen», so Kuster. Das Budget der Elektrizitätsversorgung sieht Investitionen von 2,673 Mio. vor, bei einem Umsatz von 14,651 Mio. Franken. Gemeinderat Roland Kuster und EWW-Leiter Peter Wiederkehr vor der sanierten Quelle Dünnbrunnen. Die Wasserversorgung geht von einem Umsatz von 3,438 Mio. Franken sowie Investitionen von 7,535 Mio. Franken aus.

Nachdem der Neubau des EWW im Fohrhölzli abgeschlossen werden konnte und mit 100 000 Franken unter dem Kreditantrag liegt, sind die Baumaschinen nun im Wettinger Wald zur Sanierung der Quellen aufgefahren. Nun wird für die Quellsanierung investiert. Am 11. August begann man bei der Dünnbrunnenquelle. «Alle Quellen bringen tatsächlich den geplanten Ertrag», freut sich Gemeinderat und Ressortvorsteher Roland Kuster. Je nach Saison fliessen zwischen 20 und 500 Liter Wasser pro Minute aus der Quelle. «Vor der Sanierung musste sie bei schlechtem Wetter wegen Infiltration ausser Betrieb genommen werden», erklärt EWW-Betriebsleiter Peter Wiederkehr. Als Zweites wurde die Quelle Zindelen neu gefasst und abgeleitet. Zurzeit ist man am Sanieren des Quellge-

«OBWOHL der Strom teurer wird, bezahlt der Wettinger Kunde gleich viel wie jetzt», so Kuster. Die höheren Abgaben für die kostendeckende Einspeisevergütung können durch die stark reduzierten Energiepreise kompensiert werden. Auf der Homepage des EWW findet man einen Tarifrechner. Aufgrund des individuellen Verbrauchsprofils kann man dort den geltenden Strompreis berechnen. Blick von oben.

Abstimmung über

den Baukredit in anderthalb Jahren

Fortsetzung Frontartikel

leuten, hatte das Projekt begleitet. «Wir sind zufrieden», sagt Sybille Glauser von der IG Wettingen, die den ersten Kredit bekämpft hatte. «Es ist zehn Jahre her, seit der Auftrag kam, das Eisfeld zu sanieren. Wir müssen nun endlich etwas machen und in den sauren Apfel beissen», so Glauser, die zufrieden ist, dass die Kosten massiv gesenkt werden konnten. «Trotzdem halten wir fest: Sollte der bezifferte Baukredit für die Variante 2 von 46,9 Mio. massiv überschritten werden, beurteilen wir die Situation neu», so Glauser im Namen der Interessengemeinschaft Wettingen.

72 Prozent der Stimmbürger sprachen sich für den Kredit von 3,3 Mio. Franken zur Sanierung des Sport- und Erholungszentrums Tägi aus. «Eine über Jahre dauernde Planung ist jetzt ins Ziel geführt worden: Wettingen geht vorwärts», freut sich Gemeindeammann Markus Dieth. Noch vor zwei Jahren war die Enttäuschung gross, als der Souverän damals den Projektierungskredit ablehnte. Dieses ursprüngliche Projekt wurde nun überarbeitet und die Kosten von vorher 84 Mio. Franken auf heute rund 47 Mio. Franken gesenkt. Eine Begleitkommission, zusammengesetzt aus Politikern, der IG Wettingen, Pro Tägi und Energie-Fach-

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auf die Kunsteisbahn nach Wettingen. Jährlich gehen heute rund 400 000 Menschen ein und aus. Das Tägi ist nicht nur ein Ort, um Sport zu treiben, sondern es werden auch Messen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Konzerte ausgetragen. Zwei Jahre lang wird das Projekt nun ausgearbeitet. Favorisiert wird die Variante 2, die eine Sanierung des Bestandes, inklusive einer Verbesserung des Eingangsbereichs, zwei Eisfelder, davon eines überdacht, ein Kinderplanschbecken und eine Sauna vorsieht. Im Frühjahr 2015 wird das Wettinger Stimmvolk dann über den Baukredit abstimmen. SEIT DER ERÖFFNUNG vor 40 Jahren Voraussichtlich im Jahr 2019 soll kamen rund 11,5 Mio. Gäste ins das sanierte Tägi eröffnet werHallen- und Gartenbad Tägi und den. (bär)

Wasser von der Quelle in die Brunnstube.

Fotos: bär

Meldung der Kantonspolizei Kollision zwischen Linienbus und Auto Eine 71-jährige Automobilistin mündete am Donnerstag, 25. September, um 12 Uhr, von der Imfeldstrasse in die Güterstrasse in Wettingen ein. Dabei kam es zur Kollision mit einem Linienbus, welcher auf der Güterstrasse in

Richtung Bahnhof fuhr. Die Autofahrerin sowie der 49-jährige Buschauffeur wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Im Linienbus befanden sich zum Unfallzeitpunkt zirka 20 Passagiere. Diese blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 50 000 Franken.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 50 000 Franken.

Foto: kapo


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WETTINGEN

Quellen

Unter dem Motto «Im Weste eschs am beste» fand für 320 Kinder ein unvergessliches Wochenende statt.

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Cowboys, Indianer und Banditen Der Regio-Treff der Relei Wettingen bot Spass, Action und unvergessliche Erinnerungen für Hunderte von Kindern. 320 Kinder aus der Region, Cowboys und Indianer gegen Banditen, ein unvergessliches Wochenende. Das war der Regio-Treff 2014 unter dem Motto «Im Weste eschs am beste». Die Relei Wettingen lud ihre Scharen ein, am 13. und 14. September zwei Tage voller Spannung und Unterhaltung zu verbringen. Mit dabei waren die Jungwacht und der Blauring St. Anton und St. Sebastian aus Wettingen und die Jublas aus Spreitenbach, Würenlos und Neuenhof. Das OK, bestehend aus der Relei und vielen freiwilligen Helfern aus den verschiedenen Leitungsteams, hat im Vorfeld Unglaubliches geleistet. Auf der Wiese hinter dem Pfadiheim Wettingen wurde ein ganzes Wild-West-Dorf aufgebaut und eingerichtet. Neben einer Bank und einem Gefängnis stand sogar ein Saloon. Natürlich durfte auch die Zeltstadt nicht fehlen, in denen die

und sang den extra für dieses Wochenende komponierten Song. Danach wurde an einer Olympiade erkoren, wer denn auf die Lauer gehen durfte, um die Räuber zu fangen. Diese liessen nicht lange auf sich warten und die Falle schnappte zu. In einem letzten Kampf konnten alle Banditen überrumpelt und festgenommen werden. Der Schatz konnte also von den Cowboys und Indianern gerettet werden. Nach einem erlebnisreichen Wochenende konnten die Teilnehmer glücklich und zufrieden nach Hause reisen. Und schon auf der Heimreise schwelgten die Kinder und Leiter in schönen Erinnerungen und freudiger Erwartung auf ein baldiges Wiedersehen. (lmu)

abenteuerlustigen Kinder und Leiter eine Nacht verbrachten. Leider wurde das Dorf von vier Banditen überfallen, von denen lediglich zwei geschnappt werden konnten. Also machten sich die Teilnehmer daran, ihren Schatz von den verbliebenen Räubern wieder zurückzuerobern. Zuerst mussten aber die Differenzen zwischen den Cowboys und den Indianern ausgetragen werden. In einem schweren Kampf mussten die mutigen Jublaner diverse Geschicklichkeitsspiele absolvieren, um Perlen zu sammeln. Diese mussten zudem vor dem gegnerischen Lager beschützt werden. In einer knappen Angelegenheit setzten sich die Indianer durch und durften das weitere Vorgehen bestimmen. Natürlich wurden die Cowboys freundschaftlich in die Pläne miteinbezogen. Denn zusammen ist man am stärksten. Nach einem gemeinsamen und unterhaltsamen Fest, bei dem die Kinder viele Preise gewinnen konnten, rüsteten sich die Gefährten auf den bevorstehenden Kampf. In verschiedenen Workshops bereitete man sich vor, um die Banditen zu schnappen. Man bastelte Schmuck oder Waffen, brachte sich körperlich in Form

Der Regio-Treff bot Spass, Action und unvergessliche Erinnerungen.

ne sehr grosse Mehrheit der auf 47 Mio. Franken verkleinerten und immer noch absolut guten Variante zugestimmt. Die CVP Wettingen konnte sich in der Planung und insbesondere in der Begleitkommission mit gewichtigen Argumenten sowie Fach- und Sachkompetenz einbringen. Die CVP hat den Auftrag wahrgenommen, die klaren Erwartungen der Wettingerinnen und Wettin-

ger zu vertreten und insbesondere energie- und kostensparende Ideen aktiv einzubringen. Heute sind wir glücklich und stolz auf das Resultat dieses Abstimmungswochenendes. Wir freuen uns auf die Planung und wir werden uns einsetzen, dass der Baukredit im Sinne von Wettingen umgesetzt und so im Jahre 2019 das (rm) sanierte «Tägi» eröffnet wird.

PARTEINOTIZ CVP Wettingen sagt JA zur Sanierung vom Tägi – CVP stand und steht immer hinter dem Tägi Exakt im Jubiläumsjahr – 40 Jahre Sport und Erholungszentrum Tägerhard – sagen die Wettinger Stimmbürger JA zum Planungskredit von 3,3 Mio. Franken für die dringende «Tägi»-Sanierung. Dieser Entscheid ist wegweisend für unser Tägi. Heute nach zweijähriger Überarbeitung des ursprünglichen Projekts hat ei-

Heuer wurde das Budget des Elektrizitäts- und Wasserwerks Wettingen (EWW) im Wald präsentiert, wo auch die sanierte Quelle Dünnbrunnen gezeigt wurde. MELANIE BÄR

bringen den erwarteten Ertrag biets im Dornbächli, am Schluss wird das Gebiet Möösli neu gefasst. Auch die Quellableitungen Richtung Reservoir Birch sind neu verlegt worden. INVESTIERT wird zudem in den Umbau der Trafostationen sowie in die Bauprojekte bei der Winkelriedstrasse Los 2, der Schönenbühlstrasse sowie der Dianastrasse Ost/ St. Bernhardstrasse. Im nächsten Jahr sollen zudem die Bauarbeiten beim Reservoir Birch und die Reservoirleitungen von der Kreuzung Märzengasse bis Bergstrasse starten. «Das Budget 2015 ist geprägt von diesen Grossinvestitionen», so Kuster. Das Budget der Elektrizitätsversorgung sieht Investitionen von 2,673 Mio. vor, bei einem Umsatz von 14,651 Mio. Franken. Gemeinderat Roland Kuster und EWW-Leiter Peter Wiederkehr vor der sanierten Quelle Dünnbrunnen. Die Wasserversorgung geht von einem Umsatz von 3,438 Mio. Franken sowie Investitionen von 7,535 Mio. Franken aus.

Nachdem der Neubau des EWW im Fohrhölzli abgeschlossen werden konnte und mit 100 000 Franken unter dem Kreditantrag liegt, sind die Baumaschinen nun im Wettinger Wald zur Sanierung der Quellen aufgefahren. Nun wird für die Quellsanierung investiert. Am 11. August begann man bei der Dünnbrunnenquelle. «Alle Quellen bringen tatsächlich den geplanten Ertrag», freut sich Gemeinderat und Ressortvorsteher Roland Kuster. Je nach Saison fliessen zwischen 20 und 500 Liter Wasser pro Minute aus der Quelle. «Vor der Sanierung musste sie bei schlechtem Wetter wegen Infiltration ausser Betrieb genommen werden», erklärt EWW-Betriebsleiter Peter Wiederkehr. Als Zweites wurde die Quelle Zindelen neu gefasst und abgeleitet. Zurzeit ist man am Sanieren des Quellge-

«OBWOHL der Strom teurer wird, bezahlt der Wettinger Kunde gleich viel wie jetzt», so Kuster. Die höheren Abgaben für die kostendeckende Einspeisevergütung können durch die stark reduzierten Energiepreise kompensiert werden. Auf der Homepage des EWW findet man einen Tarifrechner. Aufgrund des individuellen Verbrauchsprofils kann man dort den geltenden Strompreis berechnen. Blick von oben.

Abstimmung über

den Baukredit in anderthalb Jahren

Fortsetzung Frontartikel

leuten, hatte das Projekt begleitet. «Wir sind zufrieden», sagt Sybille Glauser von der IG Wettingen, die den ersten Kredit bekämpft hatte. «Es ist zehn Jahre her, seit der Auftrag kam, das Eisfeld zu sanieren. Wir müssen nun endlich etwas machen und in den sauren Apfel beissen», so Glauser, die zufrieden ist, dass die Kosten massiv gesenkt werden konnten. «Trotzdem halten wir fest: Sollte der bezifferte Baukredit für die Variante 2 von 46,9 Mio. massiv überschritten werden, beurteilen wir die Situation neu», so Glauser im Namen der Interessengemeinschaft Wettingen.

72 Prozent der Stimmbürger sprachen sich für den Kredit von 3,3 Mio. Franken zur Sanierung des Sport- und Erholungszentrums Tägi aus. «Eine über Jahre dauernde Planung ist jetzt ins Ziel geführt worden: Wettingen geht vorwärts», freut sich Gemeindeammann Markus Dieth. Noch vor zwei Jahren war die Enttäuschung gross, als der Souverän damals den Projektierungskredit ablehnte. Dieses ursprüngliche Projekt wurde nun überarbeitet und die Kosten von vorher 84 Mio. Franken auf heute rund 47 Mio. Franken gesenkt. Eine Begleitkommission, zusammengesetzt aus Politikern, der IG Wettingen, Pro Tägi und Energie-Fach-

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auf die Kunsteisbahn nach Wettingen. Jährlich gehen heute rund 400 000 Menschen ein und aus. Das Tägi ist nicht nur ein Ort, um Sport zu treiben, sondern es werden auch Messen, Ausstellungen, Veranstaltungen und Konzerte ausgetragen. Zwei Jahre lang wird das Projekt nun ausgearbeitet. Favorisiert wird die Variante 2, die eine Sanierung des Bestandes, inklusive einer Verbesserung des Eingangsbereichs, zwei Eisfelder, davon eines überdacht, ein Kinderplanschbecken und eine Sauna vorsieht. Im Frühjahr 2015 wird das Wettinger Stimmvolk dann über den Baukredit abstimmen. SEIT DER ERÖFFNUNG vor 40 Jahren Voraussichtlich im Jahr 2019 soll kamen rund 11,5 Mio. Gäste ins das sanierte Tägi eröffnet werHallen- und Gartenbad Tägi und den. (bär)

Wasser von der Quelle in die Brunnstube.

Fotos: bär

Meldung der Kantonspolizei Kollision zwischen Linienbus und Auto Eine 71-jährige Automobilistin mündete am Donnerstag, 25. September, um 12 Uhr, von der Imfeldstrasse in die Güterstrasse in Wettingen ein. Dabei kam es zur Kollision mit einem Linienbus, welcher auf der Güterstrasse in

Richtung Bahnhof fuhr. Die Autofahrerin sowie der 49-jährige Buschauffeur wurden zur Kontrolle ins Spital gebracht. Im Linienbus befanden sich zum Unfallzeitpunkt zirka 20 Passagiere. Diese blieben unverletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von insgesamt 50 000 Franken.

An den Fahrzeugen entstand ein Sachschaden von 50 000 Franken.

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WETTINGEN

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Steuerfuss soll auf 95 % steigen Wettingen will investieren: Das Budget weist einen Selbstfinanzierungsgrad von 16 Prozent, einen Umsatz von 110 Mio. Franken und einen Steuerfuss von 95 Prozent vor. MELANIE BÄR

«Wir können ein ausgeglichenes Budget präsentieren, obwohl das nicht selbstverständlich ist», sagt Finanzverwalter Martin Frey. Nach neuem Rechnungsmodell 2 (HRM2) dürfte man gemäss Kanton auch einen Verlust budgetieren. Was die Bevölkerung wohl am meisten interessiert, ist die geplante Steuerfusserhöhung von 92 auf 95 Prozent. «Sie ist auf die Zukunft ausgerichtet und ermöglicht uns, die anstehenden Investitionen zu stemmen», begründet Gemeindeammann Markus Dieth. Die Erhöhung ergibt Mehreinnahmen von rund 1,5 Mio. Franken. Investiert wird im nächsten Jahr vor allem in Bauten im Bildungsbereich: 11,49 Mio. Franken für den Neubau Schulhaus Zehntenhof inkl. Provisorium, 3,2 Mio. Franken für die Aufstockung Schulhaus Margeläcker, 1 Mio. Franken für den Neubau der Turnhalle Margeläcker 1. Tranche sowie 2,5 Mio. für Bauprojekte Sanierung Tägi und 6,5 Mio. Franken für diverse Strassensanierungen. Davon selber finanzieren kann die Gemeinde knapp 4 Mio. Franken, was einem Selbstfinan-

Finanzverwalter Martin Frey (l.) und Gemeindeammann Markus Dieth präsentieren das Budget 2015 zierungsgrad von knapp 16 % entspricht. «Dieser Wert ist bescheiden, man muss ihn aber in Relation mit den hohen Investitionsausgaben bringen», so Frey. Zudem sei es ein idealer Zeitpunkt zum Investieren, da auf dem Markt zurzeit günstige Zinskonditionen herrschten. «Wir machen eine professionelle Bewirtschaftung und ein Drittel der Darlehen läuft kurzfristig.» Um für die Zukunft fit zu sein, will man die anstehenden Sachaufwendungen wie beispielsweise Liegenschaftsunterhalt und notwendige Sanierungen anpacken. «Es wäre falsch, bei der jetzigen Steuerfusserhöhung eine Politik des Herausschiebens auszuüben», so Dieth. DER UMSATZ liegt bei 110 Mio. Fran-

ken. Das sind 0,68 % oder 750 000 Franken mehr als in diesem Jahr. Rund ein Drittel der budgetierten

NETTOSCHULD UND FREMDKAPITALZINSEN

Foto: bär.

dass der Verwaltungsaufwand von 383 Franken pro Einwohner in Wettingen im Vergleich zu den durchschnittlichen 414 Franken tief liegt.

Ausgaben fliessen in die Bildung, rund ein Viertel in die Soziale Wohlfahrt und ein Siebtel in die Allgemeinde Verwaltung. Der Vergleich mit Referenzgemeinden zeigt,

BUDGET-KENNZAHLEN Betrag Einwohner Steuerfuss, ab 2015, in Prozent Umsatz, in Franken Personalaufwand, in Franken Sach- und Betriebsaufwand, in Franken Fremdkapitalzinsen, in Franken Einkommens- und Vermögenssteuern, in Franken Quellensteuern, in Franken Aktiensteuern, in Franken Nettoinvestitionen, in Franken Selbstfinanzierungsgrad, in Prozent Selbstfinanzierung, in Franken Nettoschuld, in Franken Nettoschuld pro Einwohner, in Franken Personalstellen in der Verwaltung Personalstellen im EWW

20 500 95 110 061 780 28 252 480 17 949 200 942 000 54 700 000 1 870 000 3 530 000 327 616 640 15,85 4 873 815 27 616 640 3 612.38 180 24

VERWALTUNGSAUFWAND PRO EINWOHNER

in Millionen Franken

in Millionen Franken

80

1,6

70

1,4

Neoschuld Fremdkapitalzinsen

60

in Franken 600

Gemeinde Weingen Referenzgemeinden (Aarau, Baden, Brugg, Lenzburg, Oringen)

500 1,2

50

1,0

40

0,8

30

0,6

20

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484

300

451

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400 347

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QUELLE: GEMEINDE WETTINGEN

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GRAFIK: NCH/BAR

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QUELLE: GEMEINDE WETTINGEN

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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

WETTINGEN

Die Volljährigkeit gefeiert Am Samstag, 30. August, trafen sich bei sommerlichen Temperaturen 55 junge Erwachsene aus der Gemeinde Wettingen zur Mündigkeitsfeier. Für alle Jugendlichen, die in Wettingen wohnen und dieses Jahr 18 Jahre alt werden, organisierte die Kinder- und Jugendkommission ein abwechslungsreiches Programm. Treffpunkt an diesem Samstag war das Rathaus von Wettingen. Nach einer herzlichen Begrüssung durch Vizeammann Antoinette Eckert und die Kinder- und Jugendkommission folgte die Ansprache des Gemeindeammanns Markus Dieth. Er stellte die Gemeinde Wettingen und seine Aufgaben näher vor. Auch sprach er über die Vorteile der Mündigkeit INSERAT

55 junge Erwachsene trafen sich zur Mündigkeitsfeier. und die Verantwortung, welche die Volljährigkeit mit sich bringt. Er legte den Jugendlichen nahe, sich aktiv am politischen Geschehen der Schweiz und der Gemeinde Wettingen zu beteiligen. Im Anschluss wurde ein kurzweiliger Film über Wettingen und seine Vorzüge als Wohn- und Arbeitsort gezeigt. Als Geschenk erhielten alle Jugendlichen einen Gutschein für das Wettinger Buch «Vom Klosterdorf zur Gartenstadt». Nach der Begrüssung ging es mit dem RVBW-Bus zum Fischerhaus Wettingen, direkt an der Limmat. Bei einem feinen und reichlichen Apérobuffet konnten sich die Jugendlichen, die sich teilweise seit der Primarschulzeit nicht mehr gesehen haben, austauschen. Und bereits hiess es Schwimmweste überziehen. In Gruppen, bestehend aus drei bis vier Jugendlichen, wurden die kleinen

Foto: zVg

Fischerboote bestiegen. Bei strahlendem Sonnenschein ging es die Limmat auf und ab, auf der Suche nach versteckten Posten mit kniffligen Fragen über die Gemeinde Wettingen. Beim anschliessenden Nachtessen mit Grillplausch und Dessert wurde eifrig über die Fragen des Postenlaufs diskutiert. «Welches sind die Nachbargemeinden von Wettingen?» oder «Wie heissen die sieben Gemeinderäte?». Auch sonst hatten sich die Jugendlichen viel mitzuteilen. Mit einer Disco liess man den mittlerweile kühlen Sommerabend ausklingen und so endete die Mündigkeitsfeier kurz vor 23 Uhr. Einen herzlichen Dank an dieser Stelle dem Fischerclub, dem Bootsclub und der Jugendarbeit Wettingen für die Unterstützung. Es war ein gelungener Abend und man wünscht den Jugendlichen, Jahrgang 1996, alles Gute für die Zukunft. (ss)

LESERBRIEF Wettingen stürzt im Standortrating ab Die Weltwoche veröffentlicht jährlich ein Standortrating der Gemeinden. Noch vor fünf Jahren war Wettingen auf Platz 137. Jetzt ist Wettingen um fast 200 Positionen auf Platz 328 regelrecht abgestürzt. Die Ratings basieren auf Faktoren wie Arbeitsmarkt, Sozialstruktur und Steuerbelastung. Praktisch in sämtlichen Bereichen hat sich die Situation in Wettingen verschlechtert. Der Zuzug von Sozialhilfeempfängern, die von grosszügigen Leistungen profitieren, der weit überdurchschnittliche Anstieg der Ausländerquote trotz massenweisen Einbürgerungen und der Wegzug guter Steuerzahler als Folge der Steuerfusserhöhungen sind nachvollziehbare Ursachen für diese Entwicklung. Wettingen befindet sich in einer Abwärtsspirale, die vor rund zehn Jahren eingeläutet wurde, als die Sozialkommission durch den heutigen Gemeindeammann umgekrempelt wurde. Seither wird rechtlich alles korrekt abgewickelt. Innert zwei Jahren haben sich die Sozialhilfeausgaben fast verdoppelt. Weil der Zuzug von Menschen, die kaum Steuern zahlen, stark angestiegen ist, müssen Ausbauten erstellt werden, die wegen sinkender Kinderzahlen in wenigen Jahren nicht mehr gebraucht werden. Dafür nehmen Nachbargemeinden immer mehr von Wettingen finanzierte Infrastrukturen zu nicht kostendeckenden Gebühren in Anspruch. Die Ausgaben sind in den letzten 20 Jahren über alle Konten um etwa 100 % gestiegen. Nur ein Teil davon betrifft Investitionen, der grösste Teil stammt von neuen Konsumausgaben und diese wiederum v.a. aus dem Sozialbereich. Die Wettinger Probleme sind hausgemacht und haben nichts mit Investitionsbedarf zu tun. Gestoppt werden kann das nur, indem die Finanzschraube nicht weiter geöffnet wird. Die Classe Politique lebt überwiegend direkt aus der Staatskasse. Nur der Stimmbürger kann das korrigieren, indem er Ausgaben und die bereits dritte Steuerfusserhöhung innerhalb von fünf Thomas Bodmer Jahren ablehnt.

SAISONENDE IN LITTLE WETTIGE MIT GROSSEM PIRATENFEST Am Freitagnachmittag vor den Herbstferien fand zum Saisonabschluss in Little Wettige ein Piratenfest auf dem Spielplatz Rebhalden statt. Und die Kinder kamen in Scharen – über 50 an der Zahl. Es wurde nochmals fleissig gebastelt, bevor das beliebte Schwungtuch zum Spielen hervorgenommen wurde, und schliesslich machten sich alle gemeinsam auf die Suche nach dem Piratenschatz. Nachdem dieser geplündert war, genossen viele noch die Sonne und an der Feuerschale wurden Schlangenbrote gebacken und Würste gebraten. Seit den diesjährigen Frühlingsferien fand jeden Donnerstagnachmittag und am letzten Sams-

Schlangenbrote für die kleinen Piraten. Foto: zVg tagmorgen im Monat das Bastelund Spielangebot «Little Wettige» statt. Die von fünf engagierten jungen Müttern und Vätern initiierten Angebote stiessen von Beginn weg auf grosse Beliebtheit. «Wir durften jeweils bis 30 Kinder

mit ihren Müttern, Vätern, Grossmüttern oder Gottis empfangen», erzählt Monica Peterhans, die mit Claudia Berchtold das Bastelangebot leitete. Der grosse Erfolg spornte die Betreiber auch an und es ist «klar, dass wir auch 2015 den Spielplatz beleben werden», sagt der Präsident des Vereins, Patrick Lüscher. Das Programm wird dann zwischen Sport- und Frühlingsferien veröffentlicht, die Tage bleiben gleich. Wie es dann weitergeht, wird sich zeigen. Wird «Little Wettige» nach wie vor so gut besucht, wird man sich Gedanken machen, wie das Angebot nach dem mit der Gemeinde vereinbarten zweijährigen Versuchsbetrieb weitergeführt werden kann. (pn)


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WETTINGEN

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Der Götterbote Merkur (Thomas Dietrich) berichtet Jupiter (Erwin Heus- Die Götter im Olymp wollen mit Jupiter in die Unterwelt, um Eurydike zuser) von der Entführung Eurydikes. Fotos: se rückzuholen.

Moderner Orpheus in der Unterwelt Die Operette «Orpheus in der Unterwelt» holte die Zuschauer ins antike Griechenland zurück. SIBYLLE EGLOFF

Ein Mann mit schwarzem Frack steht vor einer Schaar Götter im Olymp, etwas widerwillig bittet er den Göttervater Jupiter darum, ihm seine Gattin aus der Unterwelt zurückzuholen. An dieser und vielen weiteren Szenen konnten sich die rund 100 Zuschauerinnen und Zuschauer an der Operetten-Aufführung «Orpheus in der Unterwelt» im reformierten Kirchgemeindehaus in Wettingen erfreuen. DER VEREIN OPERA BREVIS organi-

sierte und präsentierte das musikalische Bühnenwerk in zwei Akten von Jacques Offenbach.

60 Menschen auf und hinter der Bühne sorgten für eine einwandfreie Vorstellung. «Es ist eine sehr komplexe Operette, die wir ohne Dirigent vorführen, was eigentlich fast unmöglich ist. Normalerweise probt man zwei Monate für ein solches Werk, wir hatten bloss 11 szenische Proben. Nur dank unserer grossartigen Truppe ist dies überhaupt machbar», lobt Monica Angelini, Vorstands- und Gründungsmitglied von Opera brevis und gleichzeitig Darstellerin der Hauptfigur Eurydike und der Göttin Diana, das Ensemble. Die Operette versetze das Publikum ins antike Griechenland zurück. Immer wieder wurden mit modernen Elementen Brücken zur Gegenwart geschlagen, was die Gäste amüsierte. So unterbreitete beispielsweise der Götterbote Merkur Nachrichten auf einem Trottinett.

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DAS WERK HANDELT vom treulosen

Ehepaar Orpheus und Eurydike. Letztere wird von ihrem Geliebten Pluto in die Unterwelt entführt. Orpheus will mithilfe von Jupiter, der es mit der Treue ebenfalls nicht so genau nimmt, seine Gattin Pluto entreissen. Der ganze Olymp steigt in die Unterwelt hinab, um die entführte Sterbliche zurückzufordern. Doch auch der Göttervater hat Gefallen an der schönen Eurydike gefunden. Schlussendlich wird der Helfer Jupiter zum Verräter und erwirkt, dass Eurydike bei den Göttern bleibt. Begeistert waren die Zuschauer vom Gesang, der Musik sowie den Kostümen und Kulissen. «Die Kostüme fand ich toll, vor allem das Fliegengewand von Jupiter. Die gute Abwechslung von Gesang und Text hat zum Verständnis des Werks beigetragen. Eine rundum gelungene Aufführung», fand Myriam Montero aus Würenlos.

Die Hauptfiguren der Operette: Das treulose Ehepaar Orpheus und Eurydike, gespielt von Niklaus Rüegg und Monica Angelini.

INFO Weitere Aufführungen am 18. und 19. Oktober im Gemeindesaal Möriken. Infos und Reservation auf www.opera-brevis.ch.

FIT FÜR DEN HERBST IM TÄGIPARK Hockey, Zumba, Salsa oder Barren- und Airtrack-Turnen: Von Montag, 8., bis Samstag, 20. September, gingen die Besucher im Einkaufszentrum an ihre physischen Grenzen. Denn während der Sportwochen wurden Aktivitäten rund um das Motto «Spass und Bewegung» angeboten. Dabei wurden Vereine aus der Region integriert. Mit von der Partie waren Wettinger Clubs wie der HC Rotweiss Wettingen und der Sportverein STV Wettingen. Wer schon immer einmal das Nordic Walking ausprobieren wollte, hatte bei Pro Senectute

die Gelegenheit dazu. Ein besonderes Highlight stellten auch die tänzerischen Einlagen von FitnessPlus, Dance Town und Salsa Brosa dar. Zu temperamentvoller Musik kreisten Tanzbegeisterte ihre Hüften und liessen so einige Pfunde purzeln. Auch für die Kleinen gab es Grund zur Freude. So konnten die Racker am Kinder-Sport-Parcours mitmachen und auch kreativ werden und Turnbeutel bemalen. Die selbst kreierten Taschen durften gleich für die nächste Turnstunde mit nach Hause genommen werden. (ss)


Altmetallabfuhr Die nächste Altmetallabfuhr in der Gemeinde Neuenhof findet statt am:

Freitag, 10. Oktober 2014 Kleinere Gegenstände können gratis in Behältern bis max. 40 kg Gesamtgewicht bereitgestellt werden. Röhren und Stangen dürfen nicht mehr als 3 m Länge aufweisen. Fremdmaterialien wie Holz, Gummi, Kunststoffe etc. sind vorgängig zu entfernen. Kühlgeräte Ausgediente und Boiler können gebührenfrei bereitgestellt werden oder direkt bei der Stiftung Wendepunkt, Klosterstrasse 40, 5430 Wettingen, abgegeben werden.

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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT Personelles Soziale Dienste, Abteilung Dienste: Christine Kranz, Brugg, wurde als neue Sozialarbeiterin, Umfeld Schule, der Gemeinde Neuenhof, Abteilung Dienste, mit einem Stellenpensum von 70 %, gewählt. Sie wird ihre Anstellung am 3. November 2014 antreten. Der Gemeinderat und das Personal heissen Christine Kranz bereits heute herzlich willkommen und wünschen ihr im Team Kinder/Jugend viel Freude und Erfolg. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie Schülerinnen und Schüler rappen anlässlich des Renovationsbeginns des Alten Schulhauses. folgt: Mo, 8–11.30 / 14–18 Uhr, Di–Do, 8–11.30 / 14–17 Uhr, Fr, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, gemeindekanzlei@neuenhof.ch

INTERNATIONALER ZUGVOGELTAG

4-jährige Bauphase startet Vergangene Woche fiel der Baustart zur Sanierung und Erweiterung der Schulbauten. MELANIE BÄR

Beobachtungsstand Rüsler.

Foto: zVg

Am Sonntag, 5. Oktober, laden Birdlife International und Partnerorganisationen zum 21. Euro-Birdwatch ein. Der Natur und Vogelschutzverein Neuenhof beteiligt sich an dieser Veranstaltung mit einem Informationsstand auf dem Rüsler. Zwischen 10 und 15 Uhr beobachtet man schweizweit die ziehenden Vögel. Am Stand haben alle Gelegenheit, Vögel unter kundiger Anleitung kennenzulernen. Da Vögel keine Landesgrenzen kennen, müssen Brutgebiete und Rastplätze auf den Zugrouten und Winteraufenthaltsgebiete gleichermassen geschützt werden. Beobachtungsstand Zugvogeltag: Parkplatz Rest. Rüsler, Sonntag, 5. Oktober, 10–15 Uhr.

Foto: bär

«Hey, ihr Schnäggehüsler, räppe mer uf de Rüsler, mer schlimed umenand, i eusem füechte Gwand. Mit de Fühler voll vor a, gämmer s krasse Tempo a», rappen die 6.Klässler von Susanne Hagen. Ihr Publikum sind nicht etwa ihre Eltern oder Gspänli, sondern Politiker, Bauleute und Schulpfleger, die sich vergangene Woche zum Spatenstich der Erneuerung und Erweiterung der Schulbauten Neuenhof getroffen hatten. Als Vizeammann Hanspeter Benz ausführte, was in den nächsten vier Jahren im und um die Schulhäuser gemacht wird, wurde klar, dass kein Schneckentempo, sondern schon eher «s krasse Tempo» gefragt sein wird. Bis im Sommer soll das alte Schulhaus sanft renoviert sein. Danach er-

folgt der Umbau des Schulhauses Schibler, das mit einem Anbau ergänzt werden soll. «Wir haben fast 40 Jahre nichts gemacht.» Schlussendlich schafft man damit nicht nur neue Räumlichkeiten, sondern erhöht auch die Schulzimmer von heute 40 auf 50 sowie die Gruppenräume von 10 auf 25. Bevor die Kinder die neuen Räumlichkeiten jedoch beziehen können, müssen sie sich zuerst einschränken. Die Schüler der Primarklassen sowie der Musikgrundschule werden während der momentan anstehenden Sanierung des alten Schulhauses in Provisorien unterrichtet. Wenn sie nächsten Sommer ihre neu sanierten Schulzimmer beziehen können, werden die übrigen Schüler umziehen. Für sie reicht der Platz in den bereitstehenden Provisorien nicht aus, sodass sie zusätzlich in umliegenden Gemeinderäumlichkeiten wie beispielsweise dem Feuerwehrmagazin unterrichtet werden. «Dies, um die Kosten möglichst tief zu

halten. Das Geld soll in die Schule investiert werden», begründet Architekt Daniel Dickmann von Waeber/Dickmann Architekten, Zürich, die das Projekt ausführen. «NEBEN DEM SCHLAFZIMMER ist euer Schulzimmer der Raum, in dem ihr am meisten Zeit verbringt», so Dickmann weiter. Dieses «Schneckenhaus» sei nun instand zu stellen und zu erweitern, sodass sie sich in einem guten Umfeld verwirklichen und lernen könnten, richtete er sich auf den Rap bezugnehmend an die Schüler. Der Souverän hat am 25. November 2013 den Baukredit von 28,37 Mio. Franken für die Erneuerung und Erweiterung der Schulbauten bewilligt, für dessen Umsetzung nun die ersten Bagger aufgefahren sind. Dank den farbigen Schnecken, die von Schülern vergangene Woche auf die Abschrankungen gemalt wurden, sieht das Areal trotz der Baugerätschaft noch nach Schule aus, im zu Neuenhof passenden Schneckenlook.

MÄNNERRIEGENREISE 2014 DER STV MÄNNERRIEGE AUF DEN HASLIBERG

Die Männerriegler des STV Neuenhof auf dem Hasliberg. Foto: zVg

Am Samstagmorgen, 23. August, haben sich 14 Männerriegler beim Bahnhof Neuenhof besammelt, um gut gerüstet die alljährliche Männerriegenreise anzutreten. Auf dem Hasliberg angekommen, durfte man zuerst die Unterkunft beziehen und sich bei einem Kaffee auf die angehende Alpentower-Tour einstimmen. Während die Jüngeren ab Mägisalp zur Planplatten wanderten und von einem heftigen Regenschauer überrascht wurden, fuhren die Älteren direkt zur Station Al-

pentower. Leider war die Aussicht auf die umliegenden Berge durch dichten Nebel getrübt. Der Sonntagmorgen fiel buchstäblich ins Wasser, und so ging es anstatt auf den Hochstollen zu Fuss von Wasserwendi Richtung Reuti und Mägisalp bis Käserstatt. Zwischendurch konnte bei einigermassen schönem Wetter doch noch ein Picknick eingenommen werden. Gegen Abend erhaschten alle sogar noch einen Blick auf die Spitze des Wetterhorns. Die Montagswanderung führte von Käser-

statt zum Gibel, wo eine herrliche Aussicht auf den Brienzersee genossen werden konnte. Die umliegenden Berge waren in einen grauen Mantel gehüllt. Das abschliessende Mittagessen war ein absoluter kulinarischer Höhepunkt. Der Reiseleiter wurde von der trotzdem gut aufgelegten Turnerschar dahingehend vertröstet, dass die nächste Wanderung im Regenwald durchgeführt wird, damit auf das schlechte Wetter nicht verzichtet werden muss . . . (kb)


GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch

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KILLWANGEN

Bauherrschaft: Karl und Regula Schaufelberger, Dorfstrasse 6 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Dorfstrasse 6 8956 Killwangen (Parz.-Nr. 899) Bauvorhaben: Umnutzung Garagendach zu Sitzplatz Das Baugesuch liegt vom 2. Oktober bis 3. November 2014 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Das Bädli wurde am Pfingstwochenende rege benutzt, danach wegen Regen eher selten.

Foto: bär/Archiv

Verregnete Badisaison ist vorbei Mitte September hat Abwart Bruno Würsch das Wasser im Bädli abgelassen. Auch er blickt auf eine schlechte Saison zurück. MELANIE BÄR

In der Limmatwelle-Ausgabe nach Pfingsten wurde die Bevölkerung noch dazu aufgefordert, bei der Benutzung der WC-Anlage Sorge zu INSERAT

tragen. Über Pfingsten mussten die Toiletten wegen übermässiger Verschmutzung sogar kurzfristig geschlossen werden. «Nach dem Zeitungsartikel hat es schlagartig gebessert», sagt Abwart Bruno Würsch. Vermutlich lag das insbesondere am Regenwetter, das allen Bädern in der Region eine schlechte Saison und damit auch viel weniger Besucher bescherte. «Nur die Schwimmer sind bis zuletzt gekommen. Familien mit Kindern blieben hingegen fern», so Würsch. Für den Abwart

nahm der Arbeitsaufwand zwar ab, ganz ging ihm die Arbeit aber trotzdem nicht aus. Rasenmähen oder Kontrollgänge etwa blieben gleich. Und obwohl Würsch diesen Herbst in Pension geht, wird das auch künftig so bleiben. Er wird das Abwartsamt während der viermonatigen Saison von Mitte Mai bis Mitte September auch nach seiner Pensionierung weiter ausführen. «Ich wohne in der Nähe und verdiene mir so noch ein Feriengeld dazu», begründet er.

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten Gemeindekanzlei Die Schalter der Gemeindeverwaltung sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30– 11.30 Uhr, nachmittags geschlos-

sen; Donnerstag: 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag 7.30–14 Uhr (durchgehend). Per Mail ist die Verwaltung unter gemeindekanzlei@killwangen.ch erreichbar. Weitere Infos auf der Gemeindehomepage www.killwangen.ch.


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SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Austritt aus der schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) Die Gemeinde Spreitenbach ist, wie viele andere Gemeinden, seit Jahren Mitglied der schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). Im Rahmen der Verabschiedung des Voranschlages für das Jahr 2014 hat die Einwohnergemeindeversammlung den Jahresbeitrag 2014 gestrichen. Daraus resultierend hat der Gemeinderat die Mitgliedschaft bei der SKOS gekündigt.

prema AG, Spreitenbach, für den Um-/Ausbau Schulungsgebäude, Härdlistrasse 2.

Personelles Petra Rutschmann hat ihre Anstellung als stellvertretende Leiterin der Sozialen Dienste und Brigitte Favre hat ihre Anstellung als Sachbearbeiterin KESR bei den Sozialen Diensten per Ende Dezember 2014 gekündigt. Anita Szasz hat ihre Anstellung als Leiterin der Gemeindebibliothek per Ende Januar 2015 gekündigt. Gemeinderat und Personal danAuftrags-/Arbeitsvergaben Für die Erweiterung der Urnengemein- ken ihnen für die guten Dienste. schaftsgräber mit Namensnennung (Urnengräber mit Würfel- Termine 29. September–11. Oktograbsteinen) ist folgender Auftrag ber: Herbstschulferien; 14. Oktovergeben worden: Herstellung der ber, 17 Uhr: unentgeltliche RechtsUrnennischen mit Winkelelemen- auskunft, Gemeindehaus, Postten an die Firma Müller-Steinag - strasse 13; 18. Oktober, 14–17.30 Uhr: Feuerwehr-Hauptübung, BeElement AG, Rickenbach LU. Die Heitersbergstrasse ist be- sammlung beim Magazin. kanntlich in sehr schlechtem Zustand. Um die umfassende Sanie- Öffnungszeiten der Gemeindeverwalrung richtig planen zu können, tung Mo, 8.30–11.30 / 13.30–18.30 wurde als Sofortmassnahme die Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 / 13.30–16 Firma Strabit GmbH, Hirschtal, Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 mit einer Oberflächenbehandlung 418 85 11, Fax 056 402 02 82. mittels Splitt und Bitumen beauf- www.spreitenbach.ch. tragt. Die Abklärungen für eine umfassende Totalsanierung der Schalteröffnungszeiten Regionalpolizei, Posten Spreitenbach Strasse werden fortgesetzt. Mo, 8.30–11.30 / 13.30–18.30 Uhr, Baubewilligung ist erteilt worden an Di, 8.30–11.30 / 13.30–16 Uhr, Desigual INTS IS IT NOT THE SAME Mi, 8.30–11.30 / 13.30–16 Uhr, GmbH, Zug, für den Ladenausbau Do, 8.30–11.30 / 13.30–16 Uhr, «Desigual», Shopping Center 4; So- Fr, 8.30–15 Uhr.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnerinnen und Einwohnern von 80 Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Oktober feiern können: Sylvia Spiess, Kirchstrasse 27 2./ 80 Jahre Emma Rohr, Dorfstrasse 118 31./ 80 Jahre Reto Weber, Rotzenbühlstrasse 24 8./ 80 Jahre Anna Frischknecht, Bahnhofstrasse 52 5./ 80 Jahre INSERAT

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«Der interreligiöse Dialog ist mehr denn je gefordert!» Der römisch-katholische Geistliche und Menschenrechtler Obiora Ike feierte am vergangenen Sonntag im Rahmen seiner Schweizerreise einen Gottesdienst in Spreitenbach. LINDA MÜLLI

Als Gast des katholischen Hilfswerks Kirche in Not besuchte Monsignore Obiora Ike aus Nigeria vom 25. bis 28. September verschiedenen Pfarreien, feierte Gottesdienste und hielt Vorträge über die in seiner Heimat bedrohten Menschen durch die radikalislamistische Sekte Boko Haram, was so viel wie «Westliche Bildung ist Sünde» bedeutet. Das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not unterstützt «Not leidende» Christen in rund 140 Ländern. Die ausschliesslich privat finanzierten Projekte äussern sich in Hilfsaktionen und Informationstätigkeit. Und genau dies ist auch das Anliegen von Obiora Ike: «Die Unterdrückung der Christen in Nigeria ist real», betont der Generalvikar des Bistums Enugu. Schon ein christlicher Name bedeute für viele Menschen im islamisch ausgerichteten Land eine direkte Diskriminierung. Was bei der Verweigerung auf Bildung, Arbeit und Religionsfreiheit anfängt,

Die zerstörte St.-Theresa-Kirche in führt bis zur Auslöschung von Leben: In den ersten Monaten dieses Jahres fielen mehrere Tausend Menschen der radikalislamistischen Sekte Boko Haram zum Opfer. Immer wieder kommt es zu Anschlägen auf staatliche Einrichtungen, Kirchen und Christen. Dabei habe sich die Radikalisierung der Muslime in Nigeria seit Ende der Neunzigerjahre bemerkbar gemacht, als radikalmuslimische Untergruppen in den nördlichen Regionen des Landes eigenmächtig die Scharia einführten: «Da wurden an vielen Orten, ins-

Madalla nach dem Anschlag am Weihnachtstag 2011. besondere von den Regierungen in Europa und den Vereinigten Staaten, die Augen verschlossen», kritisiert der Menschenrechtler und spricht dabei auch die Radikalisierungen des so rasant erstarkten Islamischen Staates (IS) an. «Die christliche Internationale hat eine Verantwortung wahrzunehmen», ruft Obiora Ike in Erinnerung und weiter: «Heute ist der interreligiöse Dialog mehr denn je gefordert!» OBIORA IKE ist überzeugt, dass Ge-

bete und Dialog zu Frieden führen

PRO SENECTUTE Bewegungsangebote im Heim Org.: Pro Senectute. Kontakt: Theresia Hermann-Bürgler, Tel. 056 426 70 36. Altersheim Im Brühl, Montag, 9–10 Uhr, 10–11 Uhr.

Ein durch einen Angriff auf die Kirche zerstörter Tabernakel.

Fotos: zVg

werden. Auf seiner Reise will er die hiesigen Menschen sensibilisieren und zur Solidarität für seinen Kontinent auffordern, denn: «Christ sein bedeutet Teil einer weltweiten Gemeinschaft zu sein.» DANK SPENDEN an die Kirche in

Not kann der Wiederaufbau zerstörter Kirchen finanziert werden. Noch wichtiger seien jedoch die Bildungs- und Konfliktlösungsprojekte, unerlässlich für die Entwicklung des Landes, wie Msgr. Obiora Ike erklärt. «Die Vermittlungsbemühungen beispielsweise zwischen den christlichen Agrarvölkern und den muslimischen Nomaden müssen täglich vorangetrieben werden.» Der Religionsfriede und der Respekt für andere Kulturen seien die Grundbausteine für eine menschlichere Welt: «Nur eine weltweite Solidarität führt zu einem Fortschritt der Völker.» Obiora Ike während der Predigt in Spreitenbach.

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Biographie von Obiora Ike Monsignore (Msgr.) Obiora Ike bekleidet seit 1998 das Amt des Generalvikars im südnigerianischen Enugu. Geboren ist er 1956 in Gusau, im Nordwesten Nigerias gelegen. Später zog er für seine aus-

gedehnten Studien nach Österreich, wo er zum Diakon geweiht wurde, und später nach Deutschland, wo er in Sozialethik, Geschichte und Afrikanistik habilitierte. Er hat mehrere Schriften verfasst und

zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gegründet. Heute setzt er sich besonders für die Menschenrechte und den interreligiösen Dialog in Nigeria und der ganzen Welt ein. (lm)


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Austritt aus der schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS) Die Gemeinde Spreitenbach ist, wie viele andere Gemeinden, seit Jahren Mitglied der schweizerischen Konferenz für Sozialhilfe (SKOS). Im Rahmen der Verabschiedung des Voranschlages für das Jahr 2014 hat die Einwohnergemeindeversammlung den Jahresbeitrag 2014 gestrichen. Daraus resultierend hat der Gemeinderat die Mitgliedschaft bei der SKOS gekündigt.

prema AG, Spreitenbach, für den Um-/Ausbau Schulungsgebäude, Härdlistrasse 2.

Personelles Petra Rutschmann hat ihre Anstellung als stellvertretende Leiterin der Sozialen Dienste und Brigitte Favre hat ihre Anstellung als Sachbearbeiterin KESR bei den Sozialen Diensten per Ende Dezember 2014 gekündigt. Anita Szasz hat ihre Anstellung als Leiterin der Gemeindebibliothek per Ende Januar 2015 gekündigt. Gemeinderat und Personal danAuftrags-/Arbeitsvergaben Für die Erweiterung der Urnengemein- ken ihnen für die guten Dienste. schaftsgräber mit Namensnennung (Urnengräber mit Würfel- Termine 29. September–11. Oktograbsteinen) ist folgender Auftrag ber: Herbstschulferien; 14. Oktovergeben worden: Herstellung der ber, 17 Uhr: unentgeltliche RechtsUrnennischen mit Winkelelemen- auskunft, Gemeindehaus, Postten an die Firma Müller-Steinag - strasse 13; 18. Oktober, 14–17.30 Uhr: Feuerwehr-Hauptübung, BeElement AG, Rickenbach LU. Die Heitersbergstrasse ist be- sammlung beim Magazin. kanntlich in sehr schlechtem Zustand. Um die umfassende Sanie- Öffnungszeiten der Gemeindeverwalrung richtig planen zu können, tung Mo, 8.30–11.30 / 13.30–18.30 wurde als Sofortmassnahme die Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 / 13.30–16 Firma Strabit GmbH, Hirschtal, Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 mit einer Oberflächenbehandlung 418 85 11, Fax 056 402 02 82. mittels Splitt und Bitumen beauf- www.spreitenbach.ch. tragt. Die Abklärungen für eine umfassende Totalsanierung der Schalteröffnungszeiten Regionalpolizei, Posten Spreitenbach Strasse werden fortgesetzt. Mo, 8.30–11.30 / 13.30–18.30 Uhr, Baubewilligung ist erteilt worden an Di, 8.30–11.30 / 13.30–16 Uhr, Desigual INTS IS IT NOT THE SAME Mi, 8.30–11.30 / 13.30–16 Uhr, GmbH, Zug, für den Ladenausbau Do, 8.30–11.30 / 13.30–16 Uhr, «Desigual», Shopping Center 4; So- Fr, 8.30–15 Uhr.

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgenden Einwohnerinnen und Einwohnern von 80 Jahren gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Oktober feiern können: Sylvia Spiess, Kirchstrasse 27 2./ 80 Jahre Emma Rohr, Dorfstrasse 118 31./ 80 Jahre Reto Weber, Rotzenbühlstrasse 24 8./ 80 Jahre Anna Frischknecht, Bahnhofstrasse 52 5./ 80 Jahre INSERAT

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«Der interreligiöse Dialog ist mehr denn je gefordert!» Der römisch-katholische Geistliche und Menschenrechtler Obiora Ike feierte am vergangenen Sonntag im Rahmen seiner Schweizerreise einen Gottesdienst in Spreitenbach. LINDA MÜLLI

Als Gast des katholischen Hilfswerks Kirche in Not besuchte Monsignore Obiora Ike aus Nigeria vom 25. bis 28. September verschiedenen Pfarreien, feierte Gottesdienste und hielt Vorträge über die in seiner Heimat bedrohten Menschen durch die radikalislamistische Sekte Boko Haram, was so viel wie «Westliche Bildung ist Sünde» bedeutet. Das internationale katholische Hilfswerk Kirche in Not unterstützt «Not leidende» Christen in rund 140 Ländern. Die ausschliesslich privat finanzierten Projekte äussern sich in Hilfsaktionen und Informationstätigkeit. Und genau dies ist auch das Anliegen von Obiora Ike: «Die Unterdrückung der Christen in Nigeria ist real», betont der Generalvikar des Bistums Enugu. Schon ein christlicher Name bedeute für viele Menschen im islamisch ausgerichteten Land eine direkte Diskriminierung. Was bei der Verweigerung auf Bildung, Arbeit und Religionsfreiheit anfängt,

Die zerstörte St.-Theresa-Kirche in führt bis zur Auslöschung von Leben: In den ersten Monaten dieses Jahres fielen mehrere Tausend Menschen der radikalislamistischen Sekte Boko Haram zum Opfer. Immer wieder kommt es zu Anschlägen auf staatliche Einrichtungen, Kirchen und Christen. Dabei habe sich die Radikalisierung der Muslime in Nigeria seit Ende der Neunzigerjahre bemerkbar gemacht, als radikalmuslimische Untergruppen in den nördlichen Regionen des Landes eigenmächtig die Scharia einführten: «Da wurden an vielen Orten, ins-

Madalla nach dem Anschlag am Weihnachtstag 2011. besondere von den Regierungen in Europa und den Vereinigten Staaten, die Augen verschlossen», kritisiert der Menschenrechtler und spricht dabei auch die Radikalisierungen des so rasant erstarkten Islamischen Staates (IS) an. «Die christliche Internationale hat eine Verantwortung wahrzunehmen», ruft Obiora Ike in Erinnerung und weiter: «Heute ist der interreligiöse Dialog mehr denn je gefordert!» OBIORA IKE ist überzeugt, dass Ge-

bete und Dialog zu Frieden führen

PRO SENECTUTE Bewegungsangebote im Heim Org.: Pro Senectute. Kontakt: Theresia Hermann-Bürgler, Tel. 056 426 70 36. Altersheim Im Brühl, Montag, 9–10 Uhr, 10–11 Uhr.

Ein durch einen Angriff auf die Kirche zerstörter Tabernakel.

Fotos: zVg

werden. Auf seiner Reise will er die hiesigen Menschen sensibilisieren und zur Solidarität für seinen Kontinent auffordern, denn: «Christ sein bedeutet Teil einer weltweiten Gemeinschaft zu sein.» DANK SPENDEN an die Kirche in

Not kann der Wiederaufbau zerstörter Kirchen finanziert werden. Noch wichtiger seien jedoch die Bildungs- und Konfliktlösungsprojekte, unerlässlich für die Entwicklung des Landes, wie Msgr. Obiora Ike erklärt. «Die Vermittlungsbemühungen beispielsweise zwischen den christlichen Agrarvölkern und den muslimischen Nomaden müssen täglich vorangetrieben werden.» Der Religionsfriede und der Respekt für andere Kulturen seien die Grundbausteine für eine menschlichere Welt: «Nur eine weltweite Solidarität führt zu einem Fortschritt der Völker.» Obiora Ike während der Predigt in Spreitenbach.

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Biographie von Obiora Ike Monsignore (Msgr.) Obiora Ike bekleidet seit 1998 das Amt des Generalvikars im südnigerianischen Enugu. Geboren ist er 1956 in Gusau, im Nordwesten Nigerias gelegen. Später zog er für seine aus-

gedehnten Studien nach Österreich, wo er zum Diakon geweiht wurde, und später nach Deutschland, wo er in Sozialethik, Geschichte und Afrikanistik habilitierte. Er hat mehrere Schriften verfasst und

zahlreiche Nichtregierungsorganisationen (NGOs) gegründet. Heute setzt er sich besonders für die Menschenrechte und den interreligiösen Dialog in Nigeria und der ganzen Welt ein. (lm)


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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

AUS DEM GEMEINDERAT Lehnenviadukt Killwangen; Nachtarbeiten Oktober bis Dezember 2014 Die Schweizerischen Bundesbahnen SBB informieren, dass die Bauarbeiten für das Lehnenviadukt weiterhin planmässig voranschreiten. Von Oktober bis Dezember 2014 wird an zwei Kabelquerungen quer unter den Gleisen (Pressbohrvortriebe und Bau der Schächte) gebaut. Eine Kabelquerung befindet sich im Bahnhof Killwangen-Spreitenbach am Perronende, die andere auf Höhe der Strassenkreuzung Bahnhofstrasse/Mühlehaldenstrasse in Killwangen. Darüber hinaus werden die Fahrleitungsfundamente ersetzt. Um den Zugverkehr nicht zu beeinträchtigen und die Sicherheit der Mitarbeitenden zu gewährleisten, können einige Bauarbeiten an den Fahrleitungsund Kabelanlagen nur nachts ausgeführt werden. Die SBB sind sich bewusst, dass die Arbeiten die Nachtruhe stören können, und bemühen sich, die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten. Die SBB führen in der Nacht nur Bauarbeiten aus, welche sie am Tag aus Sicherheitsgründen (Nähe zur Fahrleitung und zu den fahrenden Zügen) nicht realisieren können. Über weitere Nachtarbeiten im 2015 für die Schächte der Kabelquerung am Perronende Seite Wettingen werden die SBB informieren, sobald das Bauprogramm erstellt ist. Die Daten und Zeiten basieren auf dem geplanten Bauablauf. Aufgrund von unvorhergesehenen Ereignissen während des Bauens (z.B. Unwetter, Defekte bei Maschinen) kann es zu Abweichungen von diesen Angaben kommen. Die SBB bemühen sich, die unumgänglichen Lärm- und Erschütterungsemissionen so gering wie möglich zu halten. Für die Ruhestörungen entschuldigen sie sich und bitten um Verständnis. Bei Fragen zu den Bauarbeiten stehen Peter Gebhart, Projektleiter SBB, Tel. 079 150 40 22, oder Henrik Galonska, Bauleiter, Tel. 043 443 72 50, zur Verfügung. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78.

WÜRENLOS

Freude und Enttäuschung Mit 64 Prozent wurde der Projektierungskredit für die Planung des Sportplatzes deutlich abgelehnt. MELANIE BÄR

«Unsere Freude ist nicht ungetrübt, hätten wir doch alle gerne einen Sportplatz», kommentiert Gemeindeammann Hans Ulrich Reber, nachdem das Volk der gemeinderätlichen Empfehlung gefolgt ist und den Kredit ablehnte. «Erfreulich ist, dass ein Grossteil der Bevölkerung den Ernst unserer Situation und die Notwendigkeit zum Sparen erkannt hat.» Auch das Initiativkomitee ist zufrieden: «Wir sind absolut zufrieden, dass das Projekt in dieser Form gescheitert ist», sagt Thomas Zollinger. Jedoch sei man ebenfalls daran interessiert, die Existenz der Sportvereine zu erhalten. Man kann sich vorstellen, eine abgespeckte Version zu unterstützen, bei der die Kosten für Abschreibungen, Betriebskosten Die Würenloser Sportvereine müssen weiter warten. Foto: az/Archiv und Zinsen geklärt seien. Edgar Gut, ergänzt: «Was dieses den Gemeinderat ist das Thema GROSS IST DIE ENTTÄUSCHUNG hin- Nein für uns bedeutet, wird sich Sportplatz mit der Ablehnung des gegen bei den Sportvereinen, die erst in den kommenden Jahren Kredits nicht vom Tisch, wurde jesich für den Kredit eingesetzt hat- zeigen.» Die Situation werde im- doch ein weiteres Mal auf die lange Bank geschoben, «bis sich die fiten. «Würenlos will primär spa- mer schwieriger. Trotz der riesigen Enttäuschung nanzielle Situation der Gemeinde ren und setzt dabei seine Qualitäten und Errungenschaften aufs würden sie nicht aufgeben: «Es verbessert», erklärt Reber. Man Spiel und merkt es fast schon tra- geht um die Zukunft unserer Ju- wolle mit den Verantwortlichen gischerweise gar nicht», so Daniel gend.» Am Dienstag nach Redakti- des Sportvereins die Situation nun Zehnder vom Sportverein Wü- onsschluss hat sich der Vorstand analysieren und allfällige weitere renlos (SVW). Dessen Präsident, zur Sitzung getroffen. Auch für Schritte besprechen.

FOLGENDE NACHTARBEITEN BIS MITTE DEZEMBER SIND GEPLANT: So 28. Sept. bis jeweils in den Nächten von Sonntag/Montag bis So 5. Okt. Donnerstag/Freitag. 1. Schicht: von 6.45–17 Uhr 2. Schicht: 19–5 Uhr

Pressbohrvortrieb quer unter den Geleisen im Bereich Strassenkreuzung Bahnhofstrasse/ Mühlehaldenstrasse

So 5. Okt. bis Mo 13. Okt.

jeweils in den Nächten von Sonntag/Montag bis Donnerstag/Freitag. 1. Schicht: von 6.45 bis 17 Uhr 2. Schicht: 19–5 Uhr

Pressbohrvortrieb quer unter den Geleisen im Bahnhof Killwangen am Perronende Seite Wettingen

So 19. Okt. bis Do 30. Okt.

jeweils in den Nächten von Sonntag/Montag bis Dienstag/Mittwoch von 23.20–5.45 Uhr

Kabelzielschacht Seite Limmat: Betonschacht erstellen (ruhiger)

So 26. Okt. bis Di 11. Nov.

jeweils in den Nächten von Sonntag/Montag bis Dienstag/Mittwoch von 23.20–5.45 Uhr

Fahrleitungsarbeiten: zuerst ca. 4 Nächte Abbruch alte Fundamente (lauter); dann Erstellung neue Fundamente (ruhiger)

So 2. Nov. bis Do 4. Dez.

jeweils in den Nächten von Sonntag/Montag bis Dienstag/Mittwoch von 23.20–5.45 Uhr

3 Kabelmittelschächte, je: zuerst rammen (lauter); dann Erstellung Betonschächte (ruhiger)

So 7. Dez. bis Do 18. Dez.

jeweils in den Nächten von Sonntag/Montag bis Dienstag/Mittwoch von 23.20–5.45 Uhr

Kabelschacht in Startgrube im Bereich Strassenkreuzung Bahnhofstrasse/Mühlehaldenstrasse: Betonschacht erstellen (ruhiger)


WÜRENLOS Ergebnis Referendumsabstimmung vom 28. September 2014 Das Ergebnis der Referendumsabstimmung vom 28. September 2014 betreffend den Beschluss der Einwohnergemeindeversammlung 12. Juni 2014, «Projektierung der Sportanlagen ‹Tägerhard›; Verpflichtungskredit» wird gemäss § 26 des Gesetzes über die politischen Rechte des Kantons Aargau (GPR) veröffentlicht: Stimmberechtigte laut Stimmregister 4036 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 2133 eingelangte Stimmzettel 2087 davon leer und ungültig 11 in Betracht fallende Stimmzettel 2076 es stimmten mit Ja 754 es stimmten mit Nein 1322 Abstimmungsbeschwerden (§§ 66 ff. GPR) sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, im Amtsblatt des Kantons Aargau an das Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Würenlos, 28. September 2014 Der Gemeinderat

Ab heute bis Ende Oktober verwöhnen wir Sie abends jeweils ab 18.00 Uhr gerne mit

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GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG (2. TEIL) Folgenden Einwohnern gratuliert der Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Oktober feiern können, recht herzlich. Fritz Bärtschi, Alters- und Pflegeheim St. Bernhard 30./94 Jahre Maria Magdalena Roske-Seiwert, Juchstrasse 28b 29./91 Jahre Leopold Widmer, Bachstrasse 40 14./89 Jahre Lydia Keller-Oppliger, Industriestrasse 3 27./88 Jahre Johanna Sekinger-Luser, Birkenweg 14 14./87 Jahre Mario Romanelli, Ländliweg 29 24./85 Jahre Niklaus Hartmann, Erlenweg 22 15./84 Jahre Erna Hauser-Tischendorf, Erliacherweg 27 27./84 Jahre Paul Kurer, Rössliweg 1 16./83 Jahre Adolf Emmenegger, Büntenstrasse 14 15./82 Jahre Georg Sekinger, Kempfhofstrasse 17 16./82 Jahre Lydia Schmidt-Würsch, Brunnenweg 7 19./82 Jahre Walter Suter, Oberwiesenweg 4 28./82 Jahre Arnold Nötzli, Juchstrasse 30 30./80 Jahre Franz Friedli, Gartenweg 7 24./78 Jahre Margrit Hurt-Meier, Lättenstrasse 43 31./78 Jahre Robert Wirth, Hürdlistrasse 3 14./77 Jahre Beatrice Markwalder-Hoch, Mühlegasse 21 29./76 Jahre INSERAT Zu vermieten in Würenlos an zentraler, ruhiger Lage sonnige und grosszügige

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Rindfleisch vom Stotzen, in Würfel geschnitten Salz, Pfeffer aus der Mühle Olivenöl Knoblauchzehen, in Scheiben geschnitten Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten Lauchstängel, in Streifen geschnitten rote und grüne Peperoni, in Würfel geschnitten Sellerieknolle, in Würfel geschnitten Rüebli, in Würfel geschnitten Rosmarinzweig Lorbeerblatt Kalbsfond passierte Tomaten provenzalische Kräuter

Fleisch mit Salz und Pfeffer würzen und im heissen Olivenöl anbraten. Knoblauch und Gemüse beigeben und mitdünsten. Mit Kalbsfond und Tomaten auffüllen, Rosmarinzweig und Lorbeerblatt beigeben und ca. 60 Minuten zugedeckt bei kleiner Hitze weich schmoren. Vor dem Servieren mit provenzalischen Kräutern bestreuen. Schmeckt sehr gut mit Polenta oder Trockenreis.


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WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

WÜRENLOS

Vom Dorf bis zur Mündung gereinigt Nachdem vor einem Jahr der obere Teil des Furtbachs in Würenlos gesäubert worden war, traf man sich am Samstag, 20. September, um den Dorfbach vom Dorfzentrum bis zur Mündung in die Limmat zu reinigen. 22 Erwachsene und 5 Kinder folgten der Einladung des Natur- und Vogelschutzvereins. Auch Gemeinderätin Karin Funk Blaser war mit von der Partie. Walter Schneider, Präsident des Vereins, teilte die Helfer in Gruppen ein und verteilte Greifzangen, Plastiksäcke und hüfthohe Gummistiefel. Voller Tatendrang ging es an die Arbeit. Die einen suchten am Bachufer nach Abfall, während die anderen, insbesondere auch die abenteuerhungrigen Kinder, in den Furtbach stiegen, um dort Unrat einzusammeln. Dieses Jahr zeigte sich, dass die Bach-Putzete wirklich nötig war. Denn im naturbelassenen Bachbett, wo das Wasser über Steine hüpft und an vielen Sträuchern vorbeifliesst, war viel Abfall hängen geblieben. Immer wieder leuchteten orangefarbige Robidog-Säcklein aus dem Wasser heraus. Sie alle mussten mit Greifzangen aus der Nässe ans Trockene ge-

Dieses Jahr war die Bach-Putzete wirklich nötig. Die Kehrichtsäcke waren in kurzer Zeit randvoll. holt werden, um dort entsorgt zu werden, wo sie hingehören: im Abfallkübel. Auch ein Velo, Bretter, stinkende Alubüchsen sowie Petund Glasflaschen wurden aus dem Wasser gefischt. Am schlimmsten sah es im Mündungsgebiet des Furtbachs aus. Unmengen von Plastikstücken, Papieren und Planen füllten die Kehrichtsäcke in kurzer Zeit randvoll. Obwohl die Putzmannschaft mit Stiefeln in den Bach stieg, floss das Wasser immer wieder in die Schuhe, die oft geleert

Fotos: zVg

werden mussten. Das schöne Wetter, ein loderndes Feuer, fein gebratene Würste und das fröhliche Zusammensein wärmten die nassen Putzete-Teilnehmer aber rasch wieder auf. Als sie nach getaner Arbeit zufrieden vor den vielen Plastiksäcken mit dem gesammelten Unrat standen, dachten viele, dass der Würenloser Dorfbach wohl viel gesünder wäre, wenn der Abfall statt über den Umweg Bach direkt in die Kehrichtverbrennungsanlage gelangen würde. (ks) Putzete-Teilnehmer in Aktion.

VERMISCHTES 20.30–21.30 Uhr. Nach diesem Kurs kennt man die Grundschritte für Polka, Schottisch, Walzer und Mazurka und ein paar einfache Volkstänze. Mit einem Kostenbeitrag von 50 Franken für 5 Abende ist man dabei. Einzelpersonen oder Paare willkommen. Eine Tracht braucht es nicht. Gmeinds-Chäller, Schulstr. 36 (neben Am 22. Oktober startet der erste Mehrzweckhalle), Mittwoch, 22. OkKurs-Abend. Foto: zVg tober, 20.30–21.30 Uhr. Auskünfte und Anmeldung: Roland Müller, Tel. VOLKSTANZKURS FÜR ANFÄNGER 056 426 53 61. Wer gerne tanzt und offen ist für Neues, dem könnten auch Volks- NOTHILFEKURSE Am 24./25. Oktotänze Spass machen. Man komme ber führt der Samariterverein im vorbei und lasse sich überraschen. Schulhaus II, im Theoriezimmer Am 22. Oktober startet der erste der Hauswirtschaft, den nächsten Kurs-Abend und an folgenden Nothilfekurs durch. Am FreitagDaten gehts weiter: 29. Oktober abend von 19–22 Uhr und am und 5., 12., 19. November, jeweils Samstag von 8–12 und 13–16 Uhr.

Der Eingang beim roten Platz ist ausgeschildert. Danach findet erst wieder am 5./6. Dezember ein NHK in Würenlos statt. Anmeldung und Auskunft unter www. samariter-aargauost.ch oder über das Kurssekretariat Samariter Aargauost: Tel. 076 423 25 44 (Telefonbeantworter). WÜRENLOSER SAMICHLAUS SUCHT NEUMITGLIEDER Wer strahlende

Kinderaugen sehen und liebevoll vorgetragene Versli hören will, kann dies beim Würenloser Samichlaus erleben. Damit man diesen schönen Brauch weiterhin durchführen kann, werden neue Vereinsmitglieder gesucht. Für Interessenten wird ein Informationsabend durchgeführt. Man hofft auf zahlreiches Erscheinen.

Restaurant Centrum 68, Dienstag, 16. Oktober, 19–20 Uhr. HELVETAS VERKAUF Die Frauenverei-

ne danken allen, die es möglich gemacht haben, den erfreulichen Betrag von total Fr. 1683.85 an die Helvetas zu überweisen. Von Backwaren/Spenden Fr. 637.45 geht der ganze Betrag an Trinkwasserprojekte der Helvetas, von den verkauften Helvetas-Artikeln Fr. 1046.40 sind es 30 %, das heisst Fr. 313.90, – somit kommen aus Würenlos total Fr. 951.35 den Trinkwasserprojekten zugute. Herzlichen Dank an die vielen Bäckerinnen und Helferinnen, welche die Stände so vielseitig und reichhaltig gemacht haben, sowie an alle, die das Projekt mit dem Kauf der Artikel unterstützt haben.


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Sebastian Donnerstag, 2. Oktober 8 Uhr, Eucharistiefeier Freitag, 3. Oktober 8 Uhr, Eucharistiefeier, stille Anbetung bis 9 Uhr Samstag, 4. Oktober 17.30 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 5. Oktober 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Dienstag, 7. Oktober 8 Uhr, Eucharistiefeier Mittwoch, 8. Oktober 9 Uhr, Eucharistiefeier Röm.-Kath. Kirchgemeinde St. Anton Donnerstag, 2. Oktober 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache

(595), Claudia Chapuis (569), Maria-Christina Fernández (562), Hans Senn (566). Pfarreirat St. Sebastian: Anita Baumgartner (516), Judith Gähler (498), Frederik Hahn (495), Thomas Meier (515), Martin Moser (477), Judith Oeschger-Egloff (510). Pfarreirat St. Anton: Andreas Egloff (392), Irene Erdin Hollinger (379), Susanne Estermann (383), Cristina Michel (380), Vesna Pranic (361), Karsten Reichart (365), Cristina Schaufelbühl (367), Nicole Zwyssig (372).

WETTINGEN-NEUENHOF Ev.-ref. Kirche Sonntag, 5. Oktober 9.30 Uhr, Wettingen: Pfrn. Miriam Anne Liedtke 10.30 Uhr, Neuenhof: Pfrn. Miriam Anne Liedtke

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef Donnerstag, 2. Oktober 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Freitag, 3. Oktober 18.30 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessender Aussetzung

Freitag, 3. Oktober 10 Uhr, Eucharistiefeier in der Alterssiedlung

Samstag, 4. Oktober 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Samstag, 4. Oktober 11 Uhr, Taufe Ivan Caceres 17 Uhr, Rosenkranzgebet 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, den Gottesdienst gestaltet Juan Sanchez

Sonntag, 5. Oktober 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache

Sonntag, 5. Oktober 11 Uhr, Eucharistiefeier 12.30 Uhr, Taufe Lukas Kehl 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana

Dienstag, 7. Oktober 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Montag, 6. Oktober 17 Uhr, Rosenkranzgebet

Mittwoch, 8. Oktober 9 Uhr, Eucharistiefeier

Dienstag, 7. Oktober 8 Uhr, Morgenlob

Röm.-Kath. Kirchgemeinde Kloster Wettingen Sonntag, 5. Oktober 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Mittwoch, 8. Oktober 19 Uhr, Eucharistiefeier

Dienstag, 7. Oktober 18 Uhr, Rosenkranz, Marienkapelle Gesamterneuerungswahlen Röm.Kath. Kirchgemeinde Wettingen vom 28. September für die Amtszeit 2015–18 Kirchenpflegepräsidentin: Claudia Chapuis (586). Kirchenpflege: Claudia Chapuis (617), Bernhard Lang (611), Merice Rüfenacht (597), Franz-Beat Schwere (615), Lukas Zehnder (545). Synode: Markus Brunner

Stille Anbetung In der Kirche Killwangen besteht am Herz-JesuFreitag von 18–19 Uhr die Möglichkeit zur stillen Anbetung vor dem Allerheiligsten. Begleitete Andacht Am Montag, 6. Oktober, wird in der Kirche Neuenhof von 14.30–17 Uhr eine begleitete Andacht angeboten. Senioren-Spielnachmittag Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 8. Oktober, um 14 Uhr im Pfarreiheim Neuenhof statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian Donnerstag, 2. Oktober 18 Uhr, Rosenkranzgebet Freitag, 3. Oktober 10 Uhr, Wortgottesdienst im Altersheim 19 Uhr, Eucharistiefeier 19.30 Uhr Anbetungsstunde Samstag, 4. Oktober 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Petre Karmazicev 19.30 Uhr, Santa Messa Sonntag, 5. Oktober 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Petre Karmazicev 10.45 Uhr, Taufen von Gabriel Dilla und Hendrik Nushi Dienstag, 7. Oktober 14.30–18.15 Uhr, Mütter- und Väterberatung, kath. Pfarreiheim Mittwoch, 8.Oktober 9.30 Uhr, Eucharistiefeier

SPREITENBACH-KILLWANGEN Ev.-ref. Kirche Sonntag, 5. Oktober 9.30 Uhr, Gottesdienst mit Pfrn. D. Siegrist, Kreuzkirche Hasel Mittwoch, 8. Oktober 14–16 Uhr, gemütlicher Spielenachmittag mit Jassen im Restaurant Bethanien in der SteiacherSiedlung. Es werden noch neue Jass-Partner gesucht! Kreativ-Atelier Steiacherhof Jeden Donnerstag, 9–11 Uhr, im Gemeinschaftsraum des Steiacherhofs, Handarbeiten machen und plaudern.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus Freitag, 3. Oktober 18 Uhr, stille Anbetung 19 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 5. Oktober 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, den Gottesdienst gestaltet Juan Sanchez 18 Uhr, Rosenkranzgebet Dienstag, 7. Oktober 18 Uhr, Rosenkranzgebet Stille Anbetung In der Kirche Killwangen besteht am Herz-JesuFreitag von 18–19 Uhr die Möglichkeit zur stillen Anbetung vor dem Allerheiligsten.

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Begleitete Andacht Am Montag, 6. Oktober, wird in der Kirche Neuenhof von 14.30–17 Uhr eine begleitete Andacht angeboten. Senioren-Spielnachmittag Das nächste Treffen findet am Mittwoch, 8. Oktober, um 14 Uhr im Pfarreiheim Neuenhof statt. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Wahlen in die Kirchenpflege Killwangen Am 28. September fanden in der Röm.-Kath. Kirchgemeinde Killwangen Erneuerungswahlen statt. In die fünfköpfige Kirchenpflege wurden gewählt: Ludwig Aepli (94), Hanne Arndt (94), Werner Scherer (91), Ilario Silvani (95). Als Präsident der Kirchenpflege wurde Werner Scherer mit 88 Stimmen bestätigt. Als Mitglied der Synode wurde Ludwig Aepli mit 90 Stimmen gewählt.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche Donnerstag, 2. Oktober 12.15 Uhr, Abfahrt für Mittagstisch im Kloster Fahr «Zu den Zwei Raben» Freitag, 3. Oktober 8.30 Uhr, Herz-Jesu-Messe, anschl. Rosenkranz-Gebet Samstag, 4. Oktober 18 Uhr, Eucharistiefeier Sonntag, 5. Oktober 10 Uhr, Eucharistiefeier mit anschliessendem Chilekafi 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet Mittwoch, 8. Oktober 8.45 Uhr, Rosenkranz-Gebet 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Klosterkirche Fahr Sonntag, 5. Oktober 9.30 Uhr, Eucharistiefeier Ev.-ref. Kirche Würenlos Sonntag, 5. Oktober 9.30 Uhr, Gottesdienst, Kirchenkaffee, Gisèle Rümmer, pens. Pfrn. Gesamterneuerungswahlen vom 28. September für Amtsperiode 2015–18 Kirchenpflege: Erich Thommen (279), Alexander Anliker (274), Andrea Tramm (276), Christoph Aebersold (272), Werner Sekinger (269). Kirchenpflegepräsident: Erich Thommen (260). Synodemitglieder: Christine Seippel (252), Martin Schweizer (268). Pfarrer: Martin Schweizer (302 Ja-, 9 Nein-Stimmen). Sozialdiakonin: Zurzeit noch nicht wählbar.


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

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LIMMATTAL

AUS DER REGIONALPOLIZEI

Die Rotaract-Informationsveranstaltung . . .

Polizeimeldungen Das vergangene Wochenende verlief für die Regionalpolizei ruhig.

. . . zog 24 Interessierte an.

Rotaract: «helfen, lernen, feiern» «Helfen, lernen, feiern» ist der Slogan des Rotaract Clubs, der für die Region Baden gegründet werden und der junge Leute verbinden soll.

Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar. Am Donnerstag, 11. September, fand die InformationsveranstalSchalteröffnungszeiten an der tung zur Gründung des Rotaract Poststrasse 13 in Spreitenbach Clubs Region Baden statt. Diese Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und Veranstaltung wurde organisiert 13.30 bis 18.30 Uhr, Dienstag/Mitt- von den vier Rotary Clubs Baden, woch/Donnerstag, 8.30 bis 11.30 Baden Rohrdorferberg, Wettingen Uhr und 13.30 bis 16 Uhr, Freitag, und Wettingen Heitersberg. Mode8.30 bis 15 Uhr. rator Daniel Itten durfte 24 junge

interessierte Leute und 18 Rotarier in der Westschöpfe der Kantonsschule Wettingen begrüssen. In Form eines Podiumsgesprächs mit den Delegierten von Rotaract, Anna Lena Bertram, Rafael Liechti und Past District Gouverneur Urs Herzog vom Rotary Club Allschwil, wurden die wichtigsten Aspekte beleuchtet. Diverse Fragen zu Rotaract und zur Zusammenarbeit zwischen Rotaract und Rotary wurden ausführlich und kompetent beantwortet. Dabei schälte sich heraus, dass Rotaract (eine Wortkombination von Rotary und Action) eine Bereicherung für alle jungen Leute sein kann. Werte wie

Hilfsbereitschaft, Zusammenhalt und soziale Kompetenz werden gelebt und gefördert. Daneben kommt das gesellige Zusammensein natürlich nicht zu kurz. Anschliessend an die Ausführungen konnten die Anwesenden sich beim Apéro in der Löwenscheune über das Gehörte austauschen. Der nächste Anlass des Rotaract Clubs ist schon definiert: Alle Interessierten treffen sich am 7. Oktober zur Besichtigung der Brauerei Müllerbräu in Baden. Der erfolgreichen Gründung in den nächsten Monaten sollte also nichts im Weg stehen. (fd) Infos unter: www.baden.rotaract.ch

VERMISCHTES HERBSTREFERATE «DAS LEBEN IM PRO-SENECTUTE-KURSE FÜR SENIO- MARKTAUSBLICK DER NAB REGION BLICK» Seit 2008 findet im Regio- REN AB 60 JAHREN BADEN Welche Industrien erzielen

nalen Pflegezentrum Baden regelmässig im Oktober/November eine öffentliche Vortragsreihe zu einem übergeordneten Thema rund ums Leben statt. 2014 haben die Herbstreferate «Das Leben im Blick» zum Thema. Montag, 13. Oktober: «Zwischen lachen und ausgelacht werden», Jenny Hofmann; Montag, 20. Oktober: «Positives Denken kann Ihre Gesundheit gefährden», Hanspeter Fausch; Montag, 27. Oktober: «Warum das Miteinander glücklich macht», Diethelm Raff; Montag, 3. November: «Toleranz – ihre Grenzen und Wunderbarkeiten», Cornelia Schinzilarz. Die Vorträge finden im Saal des Regionalen Pflegezentrums Baden, jeweils von 17.30–19 Uhr statt. Die interessierte Bevölkerung ist eingeladen, an den Vorträgen teilzunehmen und nach Ende des offiziellen Teils einen Apéro zu geniessen, bei dem Gespräche und Diskussionen vertieft und gezielte Fragen an den Referenten gestellt werden können. Die Teilnahme ist kostenlos.

5-Elemente-Ernährung im Einklang mit dem Herbst, am 8.10.14 um 15 Uhr. Tennis Fortsetzungskurs, ab Dienstag, 7.10.14, um 15 Uhr im Sportcenter Baregg. Der Unterricht erfolgt in Kleingruppen mit 4 Teilnehmenden. Curling ab Mittwoch, 8.10.14, um 9 Uhr im Curlingcenter Baden Regio. Fahre ich noch richtig? Am Freitag, 10.10.14, um 9 Uhr, Theoriekurs für erfahrene Autofahrer, die ihr Wissen auffrischen möchten. Fitness- und Gymnastiktraining, ab Donnerstag, 9.10.14, um 14 Uhr im Fitnesscenter Baden. Gedächtnistraining, ab Donnerstag, 16.10.14, um 9 Uhr, Übungen für Konzentration, Wahrnehmen über die Sinne, Merkfähigkeit, logisches Denken. Windows 8/8.1, ab Montag, 13.10.14, um 18 Uhr in Baden. Anmeldung und Auskunft bei Pro Senectute Aargau, Beratungsstelle Baden, Bahnhofstrasse 40, Tel. 056 203 40 80 oder im Internet unter www.ag.pro-senectute.ch.

nachhaltig einen Mehrwert? Unter diesem Titel lud Andreas Zürcher, Leiter Private Banking Region Baden der Neuen Aargauer Bank (NAB), Kunden am 18. September zum Marktausblick in die Villa Boveri nach Baden ein. Das geladene Publikum erhielt einen wirtschaftlichen Ausblick und Anlageempfehlungen aus erster Hand. Im wirtschaftlichen Ausblick zeigte Konstantin Giantiroglou, Leiter Konjunktur- und Finanzmarktanalysen, die wesentlichen Veränderungen der Märkte in den letzten Jahren auf. Nach mehreren Jahren der Unsicherheit zieht das Wirtschaftswachstum, vor allem in den Industrieländern, weiter an. Dieser Aufwärtstrend zeigt sich am stärksten in den USA, wo die Arbeitslosenquote seit 2011 konstant gesunken ist. Konkret interessierte die Anwesenden, wie Firmen identifiziert werden können, die langfristig den Unternehmenswert überdurchschnittlich stark steigern können. Für Stefan Gartler, Research Analyst, ist entschei-

V.l.: Konstantin Giantiroglou, Leiter Konjunktur und Finanzmarktanalysen; Harald Knaus, Leiter Private Banking Region Aarau, Stefan Gartler, Finanzmarktanalyst. dend, dass die Firmen in Industrien operieren, die über hohe Eintrittsbarrieren verfügen und damit ihre Profitabilität nachhaltig aufrechterhalten können. In den vergangenen Jahren war das Private Banking der NAB, unter der Leitung von Sandro Meichtry, im Rating des Schweizer Wirtschaftsmagazins Bilanz immer unter den Besten. 2011 und 2012 war es sogar Sieger in der Kategorie «Universalbanken regional». Diese Auszeichnungen bestätigen, dass sich die Anlagekompetenz des Private Bankings schweizweit auf allerhöchstem Niveau befindet.


WOCHE NR. 40 DONNERSTAG, 2. OKTOBER 2014

AGENDA

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23200 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 ASSISTENTIN GESCHÄFTSFÜHRER: Nino Russo, nino.russo@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21

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Leser-Aufruf zum Herbstanfang: Schicken Sie uns Ihre schönsten Herbstfotos von Wanderungen mit der Familie, Spaziergängen im Wald oder aus den Herbstferien mit Name und Wohnort an redaktion@limmatwelle.ch! Foto: Archiv/az

Ein Produkt der

SPREITENBACH

VERLEGER: Peter Wanner

Gratis Blutdruck- und Blutzuckermessen Spitex-Stützpunkt Kirchstrasse 12, Montag, 6. Oktober, 13.30–14.30 Uhr.

Parkplatz Restaurant Rüsler, Sonntag, 5. Oktober, 10–15 Uhr. Mittagstisch für Senioren Restaurant Bahnhof, Montag, 6. Oktober, 11.30 Uhr.

Musikalische Unterhaltung mit dem Duo Heinz & Heinz Org.: Altersheimverein Spreitenbach. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, Mittwoch, 8. Oktober, 14.30–16 Uhr.

WETTINGEN

NEUENHOF

Tanz und Unterhaltung mit Livemusik Schlager, Elvis, Oldies, Rock ’n’ Roll, Evergreens. Hotel Winkelried, Sonntag, 5. Oktober, 16–20 Uhr.

Beobachtungsstand Zugvogeltag Birdlife International und Partnerorganisationen laden zum 21. Euro-Birdwatch ein. Der Natur und Vogelschutzverein Neuenhof beteiligt sich an dieser Veranstaltung mit einem Informationsstand auf dem Rüsler.

Atelier geöffnet Atelier Walter Huser, Samstag, 4. Oktober, 15–18 Uhr. Sonntag, 5. Oktober, 11–17 Uhr.

Schach für Senioren Anmeldung und Auskunft: Anton Wyss, 056 424 20 57. Restaurant Tägerhard, Dienstag, 7. Oktober, 14–17 Uhr.

Ferienangebot «Heissi Ohre» Sven Mathiasen liest kleinen Zuhörern und ihren Begleitern eine neue Geschichte vor (hochdeutsch und Mundart). Ab 5 Jahren. Eintritt frei, Kollekte. Figurentheater im Gluri-Suter-Huus, Montag, 6. Oktober, 18 Uhr. Dienstag, 7. Oktober, 18 Uhr. Mittwoch, 8. Oktober, 18 Uhr. Donnerstag, 9. Oktober, 18 Uhr. SeniOrient: «The Go-Between» Der Film handelt vom Ende einer Kindheit auf einem englischen Landsitz im heissen Sommer von 1900. Keine Platzreservation. Es besteht die Möglichkeit, sich nach der Vorführung mit Bekannten an der Orient-Bar zu treffen und über den gesehenen Film zudiskutieren. Kino Orient, Donnerstag, 9. Oktober, 15–17.30 Uhr.

www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

EINSENDUNGEN Ihren Veranstaltungshinweis nimmt die Redaktion gerne auf redaktion@limmatwelle.ch jeweils bis am Freitag, 8 Uhr, entgegen.

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