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28. September 2017, 56. Jahrgang, Nr. 39

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Wer bleibt, wer geht, wer ist neu? Der Wahlsonntag ist Vergangenheit, die Entscheide sind gefallen.

Alles neu macht der Herbst ...

cfr

Pflege-Rodung Der Weiher Studenächer in Neuenhof erstrahlt in neuem Glanz. 12 Mitglieder des Natur- und Vogelschutzvereins Neuenhof haben den Weiher von Ästen, Blättern, Sträuchern und wuchernden Wasserpflanzen befreit. (cfr) S. 9 INSERATE

In Neuenhof wurden die vier Bisherigen im Amt bestätigt. Fred Hofer, der sich nach der offiziellen Nachmeldefrist zur Wahl stellte, hat den Sprung nicht geschafft, sodass ein zweiter Wahlgang stattfinden wird. In Killwangen hat der neue Markus Schmid (CVP) mehr Stimmen erzielt als alle Bisherigen und Patrick Bellini (parteilos) aus dem Gemeinderat verdrängt. Bellini schaffte demnach auch die Wahl als Vizeammann nicht. Der bisherige Walter Hubmann bleibt Vize.

In Spreitenbach ziehen Marcel Lang (parteilos) und Roger Mohr (SVP) neu in den Gemeinderat ein. Markus Mötteli (CVP) erzielte das beste Resultat und wurde auch als Vizeammann gewählt. In Würenlos hat die neue Barbara Gerster Rytz (CVP) den Einzug in die Exekutive geschafft. Die SVP ist somit nicht mehr im Gemeinderat vertreten. Als Ammann wurde der bisherige Vize Anton Möckel gewählt. Nico Kunz erzielte das beste Resultat und wurde zudem zum Vize berufen. Auch in Wettingen ist die SVP nicht mehr im Gemeinderat vertreten. Daniel Notter (SVP) schaffte mit den 2094 Stimmen zwar

das absolute Mehr von 2010 Stimmen, unterlag aber seinem Kontrahenten von der FDP. Markus Haas erhielt 2333 Stimmen. Somit ist die FDP weiterhin mit zwei Sitzen im Gemeinderat vertreten. Weil Sandro Sozzi (CVP) den verlorenen Sitz zurückeroberte, ist die CVP wieder mit zwei Sitzen vertreten. Lutz Fischer Lamprecht (EVP) und Michael Merkli (FWW) lagen gar unter dem absoluten Mehr. Merkli schaffte auch den Einzug in den Einwohnerrat nicht. Philippe Rey, Markus Maibach und Martin Egloff hatten als Vizeammann kandidiert. Keiner bekam genügend Stimmen, sodass es zu einem zweiten Wahlgang kommt. (bär) S. 4/5


Bauherrschaft: José Camina Platanenstrasse 8 5430 Wettingen Bauobjekt: Wind- und Wetterschutz Baustelle: Platanenstrasse 8 Parzelle: 6254 Zusatzgesuche: keines Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 2. Oktober bis 1. November 2017. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Zahnprothesen sind Vertrauenssache

Sprechstunden nach Vereinbarung Oberdorfstrasse 11 8114 Dänikon, 043 931 05 15 www.zahnprothetik-christen.ch


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WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 28. SEPTEMBER 2017

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT strasse 103; Darko Todorovic (m), geb. 1985, Marina Todorovic (w), geb. 1987, Todor Todorovic (m), geb. 2012, Daria Todorovic (w), geb. 2014, alle serbische Staatsangehörige, Pelikanstrasse 14; Siniša Vilenica (m), geb. 1961, kroatischer Staatsangehöriger, Rankstrasse 9; Georgios Zografos (m), geb. 1952, griechischer Staatsangehöriger, Fliederstrasse 14. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den einzelnen Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive Lehrlinge v.l., oben: Matthias Hofstetter, Rebecca Brouwer, Elena Steffen, Amira Yous- wie auch negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die sif, Fabienne Spickmann, unten: Delia Buccino, Tabea Hagger und Riccardo Ungaro. Eingaben prüfen und in seine BeLehrlinge Im August haben Delia den angehenden Kaufleuten ein urteilung einfliessen lassen. Buccino, Tabea Hagger und Riccar- erfolgreiches Lehrjahr 2017/2018. Gratulationen Folgende Personen do Ungaro ihre kaufmännische Ausbildung bei der Gemeindever- Publikation von Gesuchen um or- feiern den 90. Geburtstag: Am waltung Wettingen begonnen. Für dentliche Einbürgerung Folgende 26. September, Elisabeth Schmiddie Lernenden im 3. Lehrjahr, Re- in Wettingen wohnhaften Perso- Keller, Dufourstrasse 9, 5430 Wetbecca Brouwer und Matthias Hof- nen haben bei der Gemeinde Wet- tingen, und am 29. September, stetter, beginnen bereits die Vorbe- tingen ein Gesuch um ordentliche Hubert Schraner, Rebbergstrasse reitungen auf die Lehrabschluss- Einbürgerung gestellt: Aarani 24, 5430 Wettingen. Der Gemeinprüfung 2018. Der Gemeinderat Chandrabose (w), geb. 2003, sri- derat gratulieret herzlich und und die Mitarbeitenden wünschen lankische Staatsangehörige, Land- wünscht alles Gute.

Meldungen der Kantonspolizei Am vergangenen Montagmorgen, 25. September, prallte Das Motorrad am Un- ein Motorradfahrer fallort. Kapo auf der A1 bei Wettingen gegen einen Lastwagen und stürzte. Die bisherigen Ermittlungen weisen darauf hin, dass der 38-jährige Mann dann von einem Auto angefahren wurde. Er wurde schwer verletzt. Beim Eintreffen der Polizei war der Autofahrer nicht mehr vor Ort. Die Kantonspolizei sucht das beteiligte Auto sowie Augenzeugen. Eine Ambulanz brachte den Motorradfahrer ins Kantonsspital Baden. Am Motorrad, einer Harley Davidson, entstand ein beträchtlicher Schaden. Vom Auto, das im Bereich der Autobahneinfahrt gegen den Verunfallten geprallt sein muss, liegen keine Angaben vor. Augenzeugen, die den Unfall beobachtet haben, können sich bei der Mobilen Polizei in Schafisheim unter 062 886 88 88 melden.

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Zahnbehandlung – kompetent, einfühlsam Die Praxis von Dr. med. dent. Bahri Adis Zahnärzte in Wettingen ist die richtige Adresse, wenn man seine Zahnbehandlung Experten anvertrauen möchte. Man wird kompetent und einfühlsam zugleich betreut. «Viele Menschen getrauen sich nicht mehr zu lächeln, halten sich beim Sprechen die Hand vor den Mund. Und warum? Weil sie kranke Zähne oder Zahnlücken haben», sagt Dr. Bahri Adis, der seit über 15 Jahren als Zahnarzt und Implantologe arbeitet. Dies müsse nicht sein. Es gäbe für alle Probleme rund um die Zähne verschiedene Lösungsansätze. Je nach Budget könne dann die eine oder andere Variante attraktiver sein. «Ein offe-

nes, glückliches Lächeln ist wie eine Visitenkarte», betont er. Bahri Adis Zahnärzte bieten die ganze Bandbreite an – von der Kinderzahnheilkunde über Kieferorthopädie bis hin zu Implantaten und Knochenaufbau. Durch die langjährige Erfahrung und Spezialisierung der vier Zahnärzte können 99 Prozent aller Behandlungsmethoden angeboten werden. Und dies erst noch schmerzfrei, sogar bei der Zahnreinigung. Das motivierte Team ist jederzeit bestrebt, für den Patienten eine Atmosphäre zu schaffen, in der er sich wohlfühlt. Dies ist nicht nur für Angstpatienten und Menschen mit Beeinträchtigung enorm wichtig. Dank der Experten, die laufend an professionellen Fortbildungskursen in ganz Europa teilnehmen, und dank der Nutzung von qualitativ hochstehenden Materialen, Techniken und Instrumenten geniesst die Praxis den Ruf, eine der besten zu sein. Nicht nur in Wet-

Dr. med. dent. Bahri Adis verfügt über langjährige Erfahrung, ist zudem auf Implantate spezialisiert. zVg tingen, sondern auch am zweiten Standort in Zürich. Am besten macht man sich persönlich ein Bild davon und lässt sich unverbindlich beraten.

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WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 28. SEPTEMBER 2017

WETTINGEN INSERAT

Die einen glänzen, andere Grosser Verlierer bei den Wahlen ist die SVP, ein Glanzresultat erzielte Sandro Sozzi, CVP. Ein 2. Wahlgang für das Amt des Vizeammanns ist nötig. CAROLIN FREI

Auch kleine Inserate werden gelesen

Die SVP ist im Gemeinderat nicht mehr vertreten. «Das Resultat enttäuscht mich und die Partei», INSERAT

Sandro Sozzi, neuer Gemeinderat, und der wiedergewählte Ammann Roland Kuster nach der erfolgreichen Wahl. Alex Spichale hält Daniel Notter fest. «Wir haben mit ihm einen guten Kandidaten gestellt. An was es lag, dass er nicht gewählt wurde, werden wir analysieren. Wir haben nichts falsch gemacht», ist SVPFraktionspräsident Daniel Frautschi überzeugt.

müssen abtreten konnte den Sitz der zurückgetretenen Frau Vizeammann Antoinette Eckert verteidigen. Dies nachdem Martin Egloff (FDP) bereits im Februar den Sitz der CVP gewann. Weil Sandro Sozzi (CVP) den verlorenen Sitz mit einem Glanzresultat zurückeroberte, ist sie wieder mit zwei Sitzen vertreten. «Ich habe mir gute Chancen ausgerechnet, aber bin natürlich über das gute Ergebnis sehr erfreut. Für meine Wahl dürften viele Faktoren gesprochen und mein Leistungsausweis überzeugt haben. Ich werde mich vor Amtsantritt mit meinem Vorgänger zum Austausch treffen, ich möchte im Januar nicht bei null anfangen», sagt Sandro Sozzi. Kein Interesse, beim 2. Wahlgang als Vize zu kandidieren? «Nein, definitiv nicht.»

DANIEL NOTTER SCHAFFTE mit 2094

Stimmen das absolute Mehr von 2010, unterlag aber seinem Kontrahenten von der FDP, Markus Haas, der wie Notter neu ins Rennen stieg und 2333 Stimmen erhielt. Somit ist die FDP weiterhin mit zwei Sitzen im Gemeinderat vertreten und

LUTZ FISCHER LAMPRECHT (EVP) und Michael Merkli (FWW) lagen gar unter dem absoluten Mehr. Merkli schaffte auch den Einzug in den Einwohnerrat nicht. Lutz FischerLamprecht: «Ich bin über das Wahlergebnis enttäuscht. Mit ei-

nem so deutlichen Abstand zu Markus Haas hätte ich nicht gerechnet.» Philippe Rey, Markus Maibach und Martin Egloff hatten als Vizeammann kandidiert. Keiner bekam genügend Stimmen, sodass es zum 2. Wahlgang kommt. Martin Egloff: «Ich werde zusammen mit der Strategiekommission der FDP entscheiden, ob wir in den 2. Wahlgang steigen um das Amt des Vizeammanns.» Markus Maibach betont: «Ich bin sehr erfreut über die gute Wiederwahl als Gemeinderat und dass ich die meisten Stimmen bei der Wahl zum Vize erhalten habe. Ich werde zum 2. Die jüngsten Taekwon-Do-Kämpfer ringen um den Sieg. Wahlgang antreten.» IM 50-KÖPFIGEN Einwohnerrat gehö-

ren die Grünliberalen (4 Sitze) mit zwei Sitzgewinnen, das Forum 5430 (2 Sitze) und die SP (9 Sitze) mit einem Sitzgewinn zu den Siegern. Je einen Sitz verlor die SVP (11 Sitze), WettiGrüen (2 Sitze) und die Freien Wähler Wettingen (0 Sitze). Ihre Sitze halten konnten CVP (12 Sitze), FDP (7) und EVP (3).

Rund 300 Kulturinteressierte liessen sich am Kulturmeilenfest von verschiedensten Darbietungen verzaubern. RUEDI BURKART

Um 15 Uhr war am vergangenen Sonntag Schluss. Aus, finito. Bereits vier Stunden vor dem offiziellen Ende des vierten Bifang-Kulturmeilenfests waren im Festzelt «Scriptorium» beim Gluri-SuterHuus keine Crêpes mehr erhältlich. «Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes ausgegessen», sagt Wettingens Kultursekretär Stefan Meier und schmunzelt. Hart für die hungrigen Besucher. Ein gutes Zeichen für die Organisatoren. Zum ersten Mal ist Meier verantwortlich für den Anlass. Er sei vom Interesse der Bevölkerung an diesem wunderbaren Sonntag fast ein wenig überrumpelt worden, gab Meier freimütig zu. 300 wollten sich die geballte Ladung Kultur für Gross und Klein an der Bifangstrasse nicht entgehen lassen. Egal, ob das Kugel-

bahnprojekt von Alain Schartner, die «Heisse Ohre» von Sven Mathiasen im Figurentheater oder die Skulpturen von Eduard Spörri in Ton und Bronze – für jeden und jede hatte es etwas dabei. Auch die Jüngsten kamen auf ihre Kosten, sie durften Figuren gestalten oder sich auf einen spannenden Rundgang mit ihren Eltern begeben, auf welchem sie allerlei Fragen und Rätsel lösen mussten. Auf die Frage, welcher Programmpunkt sein persönliches Highlight war, wusste Kultursekretär Meier auf die Schnelle keine Antwort. «Das ist eine schwierige Frage. Für mich war das gemeinschaftliche Erlebnis mit allen Beteiligten und den Besuchern eine sehr gelungene Sache.» MEIER AMTET seit gut einem Jahr

als Wettinger Kultursekretär. Ehe er im August 2016 den Posten seines Vorgängers Hansueli Trüb übernahm, leitete er in Luzern eine Galerie mit Gegenwartskunst. Die diesjährige Ausgabe der Kulturmeile ist also sozusagen sein «Gesellenstück». Mit einem gewichtigen Unterschied zu der

am Kulturmeilenfest

Kunstwerke vor dem Museum Eduard Spörri regten zum Denken an. 2015er-Ausgabe: Heuer dauerte das Event lediglich einen Tag statt wie bisher deren zwei. Warum diese Kürzung, Herr Meier? «Ich bin der Meinung, dass ein solcher Anlass besser kompakt an einem Tag durchgeführt wird, als ihn auf zwei Tage auszudehnen.» Der Erfolg gab Meier und seinem Team recht: 300 Besucherinnen und Besucher wollten sich das Kulturmeilenfest, mit den Sonder- und Wechselausstellungen in vier Häusern und einem Zelt, nicht

Ruedi Burkart

entgehen lassen. Zufrieden schienen alle gewesen zu sein. «Ich erhielt nur gute Rückmeldungen. Ich glaube, den Leuten hat es gefallen», so Meier. In zwei Jahren, Ende September 2019, soll die nächste Ausgabe des Kulturmeilenfests durchgeführt werden. Dann werden Meier und sein motiviertes Team mit Sicherheit genügend Material bereitstellen, um auch kurz vor Torschluss noch hungrigen Besuchern eine Crêpe anbieten zu können.

zVg

Kämpfen um Titel Die Taekwon-Do-Schweizer-Meisterschaft hat im Tägi stattgefunden: Noch ist der Kampfsport eher unbekannt. BARBARA SCHERER

Kunst hautnah erleben

5

«Es sind die Bewegungen und die vielen Kicks», sagt Cox. Besonders Kinder und Jugendliche zieht dieser Stil an. So sind die jüngsten Kämpfer gerade einmal vier Jahre alt. «Es ist natürlich unser Ziel, schon früh anzufangen, nur so werden die Kämpfer richtig gut.» Im Vordergrund stehe aber nicht der Wettkampf. Cox: «TaekwonDo eignet sich für alle Altersgruppen. Wir legen in unserem Verein auch viel Wert darauf, wie eine grosse Familie zu sein.» Nach dem Training werde oft zusammen gegessen oder noch geredet. «Das hebt uns vielleicht ab von anderen Vereinen.» Dabei stehe der Verein aber nicht in Konkurrenz zu anderen Kampfsportschulen. «Wir organisieren oft etwas mit Karate- oder Judovereinen», so Cox. Welcher Kampfsport einem zusagt, müsse oder könne nur durch Ausprobieren herausgefunden werden. «Schlussendlich muss jemandem nicht nur der Sport gefallen. Man muss sich wohlfühlen. Dann hat man die richtige Schule gefunden.»

Die Arme sind gespannt, die Fäuste geballt. Blitzschnell schlägt die junge Frau in die Luft. Bei jedem Schlag atmet sie aus. Mit einem lauten «Ha» beendet sie die Übung. Applaus. Es ist die Taekwon-DoSchweizer-Meisterschaft. Von überall her sind Kampfsportler ins Tägi Wettingen gereist. In Zweikämpfen und Einzelübungen stellen sie ihr Können unter Beweis. «Die meisten Leute erinnert Taekwon-Do an Karate», sagt Sandra Cox, Präsidentin des Vereins Taekwon-Do Schweiz (TAS). Die Kämpfer schlagen und kicken. Vollkontakt gibt es keinen. «Es ist ein Kampfsport zur Selbstverteidigung», erklärt Cox. «Wir wollen alle am nächsten Tag ohne blaue Flecken arbeiten gehen können.» In der Schweiz ist der koreanische Kampfsport eher unbekannt. Deshalb hat der TAS zusammen mit zwei anderen TaekwonDo-Vereinen aus Zürich und Davos den Dachverband «Taekwondo Association Switzerland» gegründet. Ziel ist es, alle Taekwon-Do-Vereine in der Schweiz zusammenzubringen. Seit drei Jahren veranstalten die Vereine die Schweizer Meisterschaft. Immer an einem ihrer Standorte. Wie unterscheidet sich Taekwon-Do von anderen Kampfsportarten? Einzelvorführung.

Barbara Scherer


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WETTINGEN INSERAT

Die einen glänzen, andere Grosser Verlierer bei den Wahlen ist die SVP, ein Glanzresultat erzielte Sandro Sozzi, CVP. Ein 2. Wahlgang für das Amt des Vizeammanns ist nötig. CAROLIN FREI

Auch kleine Inserate werden gelesen

Die SVP ist im Gemeinderat nicht mehr vertreten. «Das Resultat enttäuscht mich und die Partei», INSERAT

Sandro Sozzi, neuer Gemeinderat, und der wiedergewählte Ammann Roland Kuster nach der erfolgreichen Wahl. Alex Spichale hält Daniel Notter fest. «Wir haben mit ihm einen guten Kandidaten gestellt. An was es lag, dass er nicht gewählt wurde, werden wir analysieren. Wir haben nichts falsch gemacht», ist SVPFraktionspräsident Daniel Frautschi überzeugt.

müssen abtreten konnte den Sitz der zurückgetretenen Frau Vizeammann Antoinette Eckert verteidigen. Dies nachdem Martin Egloff (FDP) bereits im Februar den Sitz der CVP gewann. Weil Sandro Sozzi (CVP) den verlorenen Sitz mit einem Glanzresultat zurückeroberte, ist sie wieder mit zwei Sitzen vertreten. «Ich habe mir gute Chancen ausgerechnet, aber bin natürlich über das gute Ergebnis sehr erfreut. Für meine Wahl dürften viele Faktoren gesprochen und mein Leistungsausweis überzeugt haben. Ich werde mich vor Amtsantritt mit meinem Vorgänger zum Austausch treffen, ich möchte im Januar nicht bei null anfangen», sagt Sandro Sozzi. Kein Interesse, beim 2. Wahlgang als Vize zu kandidieren? «Nein, definitiv nicht.»

DANIEL NOTTER SCHAFFTE mit 2094

Stimmen das absolute Mehr von 2010, unterlag aber seinem Kontrahenten von der FDP, Markus Haas, der wie Notter neu ins Rennen stieg und 2333 Stimmen erhielt. Somit ist die FDP weiterhin mit zwei Sitzen im Gemeinderat vertreten und

LUTZ FISCHER LAMPRECHT (EVP) und Michael Merkli (FWW) lagen gar unter dem absoluten Mehr. Merkli schaffte auch den Einzug in den Einwohnerrat nicht. Lutz FischerLamprecht: «Ich bin über das Wahlergebnis enttäuscht. Mit ei-

nem so deutlichen Abstand zu Markus Haas hätte ich nicht gerechnet.» Philippe Rey, Markus Maibach und Martin Egloff hatten als Vizeammann kandidiert. Keiner bekam genügend Stimmen, sodass es zum 2. Wahlgang kommt. Martin Egloff: «Ich werde zusammen mit der Strategiekommission der FDP entscheiden, ob wir in den 2. Wahlgang steigen um das Amt des Vizeammanns.» Markus Maibach betont: «Ich bin sehr erfreut über die gute Wiederwahl als Gemeinderat und dass ich die meisten Stimmen bei der Wahl zum Vize erhalten habe. Ich werde zum 2. Die jüngsten Taekwon-Do-Kämpfer ringen um den Sieg. Wahlgang antreten.» IM 50-KÖPFIGEN Einwohnerrat gehö-

ren die Grünliberalen (4 Sitze) mit zwei Sitzgewinnen, das Forum 5430 (2 Sitze) und die SP (9 Sitze) mit einem Sitzgewinn zu den Siegern. Je einen Sitz verlor die SVP (11 Sitze), WettiGrüen (2 Sitze) und die Freien Wähler Wettingen (0 Sitze). Ihre Sitze halten konnten CVP (12 Sitze), FDP (7) und EVP (3).

Rund 300 Kulturinteressierte liessen sich am Kulturmeilenfest von verschiedensten Darbietungen verzaubern. RUEDI BURKART

Um 15 Uhr war am vergangenen Sonntag Schluss. Aus, finito. Bereits vier Stunden vor dem offiziellen Ende des vierten Bifang-Kulturmeilenfests waren im Festzelt «Scriptorium» beim Gluri-SuterHuus keine Crêpes mehr erhältlich. «Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes ausgegessen», sagt Wettingens Kultursekretär Stefan Meier und schmunzelt. Hart für die hungrigen Besucher. Ein gutes Zeichen für die Organisatoren. Zum ersten Mal ist Meier verantwortlich für den Anlass. Er sei vom Interesse der Bevölkerung an diesem wunderbaren Sonntag fast ein wenig überrumpelt worden, gab Meier freimütig zu. 300 wollten sich die geballte Ladung Kultur für Gross und Klein an der Bifangstrasse nicht entgehen lassen. Egal, ob das Kugel-

bahnprojekt von Alain Schartner, die «Heisse Ohre» von Sven Mathiasen im Figurentheater oder die Skulpturen von Eduard Spörri in Ton und Bronze – für jeden und jede hatte es etwas dabei. Auch die Jüngsten kamen auf ihre Kosten, sie durften Figuren gestalten oder sich auf einen spannenden Rundgang mit ihren Eltern begeben, auf welchem sie allerlei Fragen und Rätsel lösen mussten. Auf die Frage, welcher Programmpunkt sein persönliches Highlight war, wusste Kultursekretär Meier auf die Schnelle keine Antwort. «Das ist eine schwierige Frage. Für mich war das gemeinschaftliche Erlebnis mit allen Beteiligten und den Besuchern eine sehr gelungene Sache.» MEIER AMTET seit gut einem Jahr

als Wettinger Kultursekretär. Ehe er im August 2016 den Posten seines Vorgängers Hansueli Trüb übernahm, leitete er in Luzern eine Galerie mit Gegenwartskunst. Die diesjährige Ausgabe der Kulturmeile ist also sozusagen sein «Gesellenstück». Mit einem gewichtigen Unterschied zu der

am Kulturmeilenfest

Kunstwerke vor dem Museum Eduard Spörri regten zum Denken an. 2015er-Ausgabe: Heuer dauerte das Event lediglich einen Tag statt wie bisher deren zwei. Warum diese Kürzung, Herr Meier? «Ich bin der Meinung, dass ein solcher Anlass besser kompakt an einem Tag durchgeführt wird, als ihn auf zwei Tage auszudehnen.» Der Erfolg gab Meier und seinem Team recht: 300 Besucherinnen und Besucher wollten sich das Kulturmeilenfest, mit den Sonder- und Wechselausstellungen in vier Häusern und einem Zelt, nicht

Ruedi Burkart

entgehen lassen. Zufrieden schienen alle gewesen zu sein. «Ich erhielt nur gute Rückmeldungen. Ich glaube, den Leuten hat es gefallen», so Meier. In zwei Jahren, Ende September 2019, soll die nächste Ausgabe des Kulturmeilenfests durchgeführt werden. Dann werden Meier und sein motiviertes Team mit Sicherheit genügend Material bereitstellen, um auch kurz vor Torschluss noch hungrigen Besuchern eine Crêpe anbieten zu können.

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Kämpfen um Titel Die Taekwon-Do-Schweizer-Meisterschaft hat im Tägi stattgefunden: Noch ist der Kampfsport eher unbekannt. BARBARA SCHERER

Kunst hautnah erleben

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«Es sind die Bewegungen und die vielen Kicks», sagt Cox. Besonders Kinder und Jugendliche zieht dieser Stil an. So sind die jüngsten Kämpfer gerade einmal vier Jahre alt. «Es ist natürlich unser Ziel, schon früh anzufangen, nur so werden die Kämpfer richtig gut.» Im Vordergrund stehe aber nicht der Wettkampf. Cox: «TaekwonDo eignet sich für alle Altersgruppen. Wir legen in unserem Verein auch viel Wert darauf, wie eine grosse Familie zu sein.» Nach dem Training werde oft zusammen gegessen oder noch geredet. «Das hebt uns vielleicht ab von anderen Vereinen.» Dabei stehe der Verein aber nicht in Konkurrenz zu anderen Kampfsportschulen. «Wir organisieren oft etwas mit Karate- oder Judovereinen», so Cox. Welcher Kampfsport einem zusagt, müsse oder könne nur durch Ausprobieren herausgefunden werden. «Schlussendlich muss jemandem nicht nur der Sport gefallen. Man muss sich wohlfühlen. Dann hat man die richtige Schule gefunden.»

Die Arme sind gespannt, die Fäuste geballt. Blitzschnell schlägt die junge Frau in die Luft. Bei jedem Schlag atmet sie aus. Mit einem lauten «Ha» beendet sie die Übung. Applaus. Es ist die Taekwon-DoSchweizer-Meisterschaft. Von überall her sind Kampfsportler ins Tägi Wettingen gereist. In Zweikämpfen und Einzelübungen stellen sie ihr Können unter Beweis. «Die meisten Leute erinnert Taekwon-Do an Karate», sagt Sandra Cox, Präsidentin des Vereins Taekwon-Do Schweiz (TAS). Die Kämpfer schlagen und kicken. Vollkontakt gibt es keinen. «Es ist ein Kampfsport zur Selbstverteidigung», erklärt Cox. «Wir wollen alle am nächsten Tag ohne blaue Flecken arbeiten gehen können.» In der Schweiz ist der koreanische Kampfsport eher unbekannt. Deshalb hat der TAS zusammen mit zwei anderen TaekwonDo-Vereinen aus Zürich und Davos den Dachverband «Taekwondo Association Switzerland» gegründet. Ziel ist es, alle Taekwon-Do-Vereine in der Schweiz zusammenzubringen. Seit drei Jahren veranstalten die Vereine die Schweizer Meisterschaft. Immer an einem ihrer Standorte. Wie unterscheidet sich Taekwon-Do von anderen Kampfsportarten? Einzelvorführung.

Barbara Scherer


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WETTINGEN

Sie hat die beste Stimme 14-Jährige hat sich im Tägipark für das Halbfinale von «Voice Kids» qualifiziert. BARBARA SCHERER

«Es braucht viel Mut heute, auf diese Bühne zu steigen und zu singen», sagt Tiziana Gulino. Die Sängerin hat vor drei Jahren «The Voice of Switzerland» gewonnen. Am Samstag sass Gulino zusammen mit dem Sänger Shem Thomas und dem Produzenten Paul Sutin in der Jury für die Vorauswahl des Kindergesangswettbewerbs «Kids Voice». Auf einer Bühne im Einkaufszentrum Tägipark traten zehn begabte junge Sängerinnen und Sänger auf. Vor Eltern, Freunden und neugierigen Passanten sang jeder Kandidat ein Lied. Die Jury lobte die Kinder für ihren Mut. Doch von

Kritik wurden die Teilnehmer nicht verschont. «Du hast eine starke Stimme, aber es braucht noch etwas Arbeit», sagt Sutin zu der 16jährigen Elali. Auch dem gleichaltrigen Alex wird geraten, seine Stimme weiter zu trainieren. «Aber ich finde es echt cool, dass du als einer der einzigen Jungs hier mitmachst», sagt Thomas. Tatsächlich sind nur zwei der zehn Kandidaten männlich. Überzeugen konnte schlussendlich Moira Häfliger aus Mägenwil. Die 14-Jährige hat es mit dem Song «Young and Beautiful» von Lana Del Rey damit ins Halbfinale des Gesangswettbewerbs geschafft. «Du hast eine sehr schöne Stimme. Jetzt musst du noch etwas deinen eigenen Stil entwickeln», sagt Thomas. Ob sich die Teenagerin gegen die anderen Halbfinalisten beweisen kann, zeigt sich am 17. Dezember im Einkaufszentrum «Maladière» in Neuenburg. Moira Häfliger hat sich für das Halbfinale qualifiziert.

INSERAT

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Barbara Scherer


NEUENHOF

GEMEINDE NEUENHOF

Gemeindewahlen vom 24. September 2017 (Amtsperiode 2018/2021); Wahlresultate 1. Wahlgang Stimmberechtigte 3729 Brieflich Stimmende 1411 davon ungültige briefliche Stimmabgaben 50 Stimmrechtsausweise Urne 44 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 1405 Stimmbeteiligung 31,1 % GEMEINDERAT (5 Mitglieder) Absolutes Mehr 393 Voser, Susanne, bisher CVP 915 Stimmen gewählt Hürsch, Marco Walter, bisher CVP 892 Stimmen gewählt Muff, Andreas, bisher parteilos 862 Stimmen gewählt Kuster Gerny, Petra, bisher SVP 845 Stimmen gewählt Hofer, Fred Christian, neu FDP 265 Stimmen nicht gewählt vereinzelt gültige Stimmen 148 Stimmen GEMEINDEAMMANN (1 Sitz) Absolutes Mehr 501 Voser, Susanne, bisher CVP 865 Stimmen gewählt Kuster Gerny, Petra SVP 63 Stimmen nicht gewählt Hürsch, Marco Walter CVP 29 Stimmen nicht gewählt Muff, Andreas parteilos 17 Stimmen nicht gewählt Hofer, Fred Christian FDP 13 Stimmen nicht gewählt vereinzelt gültige Stimmen 14 Stimmen VIZEAMMANN (1 Sitz) Absolutes Mehr 449 Kuster Gerny, Petra, neu SVP 664 Stimmen gewählt Hürsch, Marco Walter CVP 97 Stimmen nicht gewählt Muff, Andreas parteilos 70 Stimmen nicht gewählt Voser, Susanne CVP 25 Stimmen nicht gewählt Hofer, Fred Christian FDP 24 Stimmen nicht gewählt vereinzelt gültige Stimmen 16 Stimmen Für den letzten zu vergebenden Sitz des Gemeinderates findet am Sonntag, 26. November 2017, ein 2. Wahlgang statt. Dabei ist nur wählbar, wer innert 10 Tagen nach dem ersten Wahlgang, d.h. bis am Mittwoch, 4. Oktober 2017, 12.00 Uhr, durch mindestens 10 Stimmberechtigte bei der Gemeindekanzlei zuhanden des Wahlbüros angemeldet wird (§ 32 Abs. 1 GPR). Das entsprechende Formular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden (Tel. 056 416 21 70 oder gemeindekanzlei@neuenhof.ch). Sind im zweiten Wahlgang weniger oder gleich viele wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, ist mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen anzusetzen, innert der neue Vorschläge eingereicht werden können (§ 33 Abs. 1 GPR). Übertrifft die Anzahl der Anmeldungen nach dieser Frist die Anzahl der noch zu vergebenden Sitze nicht, werden die Vorgeschlagenen von der anordnenden Behörde bzw. vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 33 Abs. 2 GPR). Ansonsten ist eine Wahl an der Urne durchzuführen. Wahlbeschwerden gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung oder Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses, dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen (§§ 66 ff. GPR). Neuenhof, 24. September 2017

WAHLBÜRO NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT

Die Personenüberführung auf der Höhe Bushaltestelle Klosterrüti. Personenüberführung Die Personenüberführung Höhe Bushaltestelle Klosterrüti wird in den kommenden Wochen einer Sanierung unterzogen. Dabei werden neben der Auffrischung des Korrosionsschutzes der Boden sowie der Bodenbelag ersetzt. Aufgrund der umfassenden Sanierung ist die Personenüberführung vom 25. September 2017 bis 3. November 2017 für den Fussgängerverkehr gesperrt. Die Querung der Kantonsstrasse wird während der gesamten Dauer über einen provisorischen Fussgängerstreifen gewährleistet. Neue Lernende Als neue kaufmännische Lernende der Gemeindeverwaltung Neuenhof wurden Marilena Vella, Neuenhof, und Robin Gretener, Mellingen, gewählt. Sie werden am 1. August 2018 ihre 3-jährige Ausbildung beginnen. Gemeinderat und Personal heissen sie bereits heute herzlich willkommen. Steuern 2017 Im September werden die Verfallsanzeigen für die provisorischen Kantons- und Gemeindesteuern des laufenden Jahres 2017 verschickt. Es wird angezeigt, was bereits bezahlt wurde oder was dem Konto gutgeschrieben wurde. Der Restbetrag an offenen Steuern ist per 31. Oktober 2017 zu begleichen. Eine fristgerechte Bezahlung lohnt sich, denn ab dem 1. November wird auf dem noch offenen Betrag ein Verzugszins von 5,1 Prozent berechnet. Offene Steuerbeträge werden im November 2017 gemahnt. Besteht im Ja-

nuar 2018 noch ein Ausstand, wird die Forderung ohne weitere Vorankündigung betrieben. Sollte der provisorisch fakturierte Betrag gemäss den eigenen Berechnungen wesentlich zu hoch oder zu tief sein, dann sollen sich Betroffene an das Steueramt wenden (Tel. 056 416 21 90/steueramt@neuenhof.ch). Bei erheblichen und begründeten Abweichungen wird die Rechnung angepasst. Ist eine teilweise oder gänzliche Bezahlung der offenen Steuern bis Ende Oktober 2017 nicht möglich, wenden sich betroffene Personen an das Fachpersonal der Finanzverwaltung (Tel. 056 416 21 50/finanzverwaltung@neuenhof.ch). Auf diese Weise kann in der Regel eine Lösung gefunden werden. Zu viel bezahlte Steuern werden mit der Veranlagung und definitiven Abrechnung zurückbezahlt oder an eine andere Steuerforderung angerechnet. Der Zins für Überzahlungen beträgt im Jahr 2017 0,1 Prozent. Für die Bezahlung der Steuern 2017 dürfen nur die dafür abgegebenen Einzahlungsscheine verwendet werden. Der Gemeinderat bedankt sich für die Aufmerksamkeit und die Einhaltung der Zahlungsfrist bis 31. Oktober 2017. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Telefon 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

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SPREITENBACH R. Frick, Härdlistrasse 14 Telefon 056 401 42 82



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WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 28. SEPTEMBER 2017

NEUENHOF

Weiher wieder «putzt und gstrählt» Nun ist er wieder von Schilf, Blättern und Ästen befreit – der Weiher Studenächer. Dank zwölf Mitgliedern des Natur- und Vogelschutzvereins von Neuenhof. CAROLIN FREI

«Den Weiher hat man fast nicht mehr gesehen wegen all der Sträucher, die bis ins Wasser reichten, sagt Susanne Hobbs vom Natur- und Vogelschutzverein. Deshalb nimmt sich der Verein einmal pro Jahr des Weihers an, befreit ihn von Schilf, Ästen und Blättern. «Teilweise müssen auch die Teich- und Seerosen sowie die Seekannen und Seebinsen zurückgeschnitten werden», erklärt Hobbs. Sie würden sonst den ganzen Weiher in Beschlag nehmen. Fachmännische Unterstützung bieten da Werner und Ueli Hauenstein, die sich von Berufes wegen mit Pflanzen und Sträuchern bestens auskennen. Abfall, etwa PETFlaschen oder Papier und dergleichen, habe man fast keinen gefunden. Dafür haben die Mitglieder eine Wasserschildkröte gesichtet, die wohl jemand im Weiher ausgesetzt hat. Bei der Weiherputzete

Am Samstagmorgen wurde der Weiher Studenächer einer gründlichen Pflegerodung unterzogen. am Samstagmorgen waren zwölf Mitglieder des Vereins tätig, in anderen Jahren haben auch schon weitere Freiwillige mitgeholfen. Man habe, wie andere Vereine auch, Mühe, neue Mitglieder zu gewinnen, sagt Hobbs. «Und wir werden immer älter», fügt Fernand Herrmann schmunzelnd hinzu. Trotzdem hat er tatkräftig mitgeholfen, derweil Präsidentin Hobbs für die Bereitstellung des Znünis verantwortlich zeichnete. Herrmann und Hobbs sind seit

Carolin Frei

der Gründung des Vereins 1977 tagmorgen aus dem Wasser gemit von der Partie. Er zählt rund holt wurde, wird später von der 60 Mitglieder. Gemeinde entsorgt. Früher sei der Weiher häufig von Schulklassen DIE GERÄTSCHAFTEN, die der Verein und deren Lehrern besucht worzur Pflege des Weihers benötigt, den. Heute offenbar nicht mehr so stellt jeweils die Gemeinde zur oft. Wie auch immer, der NaturVerfügung. Auch Motorsägen, und Vogelschutzverein nimmt wenn es gilt, die Bäume um den sich trotzdem jedes Jahr aufs Weiher oder die private Hecke, Neue seiner Pflege an. Vom Verein die daran grenzt, zurechtzustut- gepflegt werden zudem der Waldzen. «Dies machen wir sporadisch lehrpfad und die Nistkastenanlain Absprache mit dem Förster», er- ge, die gegen 300 Kästen beherklärt Hobbs. Alles, was am Sams- bergt.

«Das Resultat rechtfertigt einen 2. Wahlgang» Für eine kleine Überraschung dürfte am Wahlsonntag die Nichtwahl von Fred Hofer, FDP, gesorgt haben. CAROLIN FREI

Die vier bisherigen Mitglieder des Gemeinderats wurden wiedergewählt. Gemeindepräsidentin Susanne Voser, die neu gewählte Vizepräsidentin Petra Kuster Gerny sowie Andreas Muff und Marco Hürsch freuen sich über das gute Wahlresultat. Nicht geschafft hat es der neue Kandidat Fred Hofer. Was meint er dazu, ist er enttäuscht? Fred Hofer: «Es war bei der Ausgangslage (ich war nicht

auf der Liste) schwierig, das erforderliche Mehr zu erreichen. Das Resultat bewegt sich in einer Grössenordnung, welche nach meiner Meinung eine Anmeldung für den 2. Wahlgang rechtfertigt. Und zum Thema Stimmen meint er: «Es hätten schon etwas mehr sein dürfen.» Falls er im zweiten Wahlgang das erforderliche Mehr erhält bzw. sogar in stiller Wahl gewählt wird, will er in seinem neuen Amt nicht alles auf den Kopf stellen, im Gegenteil. «Grundsätzlich geht es in Neuenhof nicht darum, etwas zu verändern, sondern die Kontinuität des eingeschlagenen, guten Weges sicherzustellen.» Für den noch freien Sitz findet am 26. November ein 2. Wahlgang statt. Gemeinderat-Kandidat Fred Hofer tritt nochmals an.

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WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 28. SEPTEMBER 2017

KILLWANGEN

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Fadacker-Knoten wird bald saniert Problematische Verkehrssituation beseitigen: Neu werden fünf Strassen verknüpft. DIETER MINDER

«Wenn alles nach Plan läuft, beginnen im Frühjahr 2018 die Bauarbeiten», sagt Gemeinderat Hanspeter Schmid. Und noch im selben Jahr könnte der Verkehr über den erneuerten Knoten Fadacker gehen oder rollen. Damit wird in Killwangen nach längerer Wartezeit eine sehr problematische Verkehrssituation beseitigt. Im Juli 2010 hatte die Gemeindeversammlung Killwangen rund 1,8 Millionen Franken für die Sanierung des Knotens Fadacker bewilligt. Kurz darauf wurde das Projekt dem Kanton zugestellt. Die Zürcherstrasse gehört dem Kanton, folglich ist er der Bauherr. Dagegen gehören die einmündenden Steinigstrasse, Fadackerstrasse und Ankegässli der Gemeinde. Sie muss sich nach dem kantonalen Dekret an den Baukosten der Kantonsstrasse beteiligen. Mit dem Umbau des Knotens sollen

Verkehrsknoten Fadacker: Bauarbeiten sollen im Frühjahr 2018 beginnen. auch die Werkleitungen in dessen Bereich erneuert beziehungsweise saniert werden. Bezahlen müssen die jeweiligen Eigentümer der Werkleitungen. NACHDEM SICH DIE GEMEINDE nach dem Verbleib des Projektes erkundigt hatte, legte der Kanton 2016 eine angepasste Variante vor. Im gleichen Jahr wurde das Projekt öffentlich aufgelegt. Daraus folg-

INSERAT

ten Einsprachen und Verhandlungen und schliesslich lag ein ausführungsreifes Projekt vor, das jetzt realisiert werden soll. Der fünfarmige Knoten ist für die Verkehrsteilnehmer nicht ganz problemlos. Schmid ist überzeugt: «Durch die intensive Planung ist es gelungen, eine optimale Lösung für den Knoten zu finden.» So werde der Veloverkehr besser geschützt, ergänzt Schmid

Dieter Minder

und verweist auf Radstreifen und Inseln. «Am 10. Oktober findet die Startsitzung statt», sagt Schmid. Dabei geht es um Themen wie Landerwerb, Koordination mit den Werken und den Terminplan. Falls es zu keinen weiteren Verzögerungen kommt, sollten die Baumaschinen im Frühjahr 2018 auffahren. Rund ein halbes Jahr dürften die Bauarbeiten dauern.

AUS DEM GEMEINDERAT GEMEINDE KILLWANGEN

Öffentliche Auflage des Gestaltungsplans «Zürcherstrasse Ost» Killwangen Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe mit Erläuterungen und der Vorprüfungsbericht liegen vom 29. September bis 30. Oktober 2017 auf der Gemeindeverwaltung auf und können während der Bürozeiten eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§ 132 Abs. 1 BauG). Killwangen, 21. September 2017 Gemeinderat

Öffnungszeiten der Gemeindekanzlei Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmittags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Telefon 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch

GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG Folgende Personen, welche in Killwangen wohnhaft sind, werden im Oktober 70 Jahre und mehr. Der Gemeinderat gratuliert herzlich. Ruth Buser, Zelgmattstrasse 16 Angela Meier-Schwarz, Poststrasse 5 Heinrich Bernet-Senn, Kirchstrasse 15 Alojzija-Marija Dvorsak-Mrak, Rösliweg 2 Gertrud Zimmermann-Thomann, Zelgmattstrasse 10 René Guertner-Mathys, Rütenenstrasse 28

21. / 83 Jahre 01. / 78 Jahre 18. / 75 Jahre 31. / 73 Jahre 20. / 72 Jahre 09. / 71 Jahre


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WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 28. SEPTEMBER 2017

KILLWANGEN

Ab jetzt weht ein frischer Wind im Rat Markus Schmid wurde mit einem Glanzresultat in den Gemeinderat gewählt. Patrick Bellini fliegt raus. BARBARA SCHERER

Von 530 Stimmen hat er 449 erhalten: Markus Schmid (CVP) hat das beste Resultat bei den Gemeinderatswahlen erzielt. Besser als die Bisherigen. «Mit diesem Vorausvertrauensbeweis haben die Stimmbürger gegenüber dem bestehenden Gemeinderat ein gewisses Unbehagen ausgedrückt», sagt Gemeinderat Jürg Lienberger (SVP). Er wurde mit dem schlechtesten Wahlresultat, 302 Stimmen, wieder in den Gemeinderat gewählt. Vor vier Jahren erzielte Lienberger noch das beste Wahlresultat. Trotzdem schaut er den nächsten Jahren gelassen entgegen. Der Spitzenkandidat Markus Schmid hat nicht mit diesem Glanzresultat gerechnet: «Ich bin total überrascht.» Wieso er so gut gewählt wurde, könne er sich nicht wirklich erklären. «Ich denke, ich bin gut verwurzelt hier», so Schmid und fügt an: «Vielleicht liegt es daran, dass seit einiger Zeit Unzufriedenheit in der Gemeinde herrscht. Da sind die Wähler geneigt, neue Kandidaten zu wählen.» Je nach Ressortverteilung werde er sich zuerst vertieft in die laufenden Geschäfte einarbeiten. Das wichtigste sei das Kennenlernen und der erste Aus-

Der neue Gemeinderat: v.l. Walter Hubmann, Hanspeter Schmid, Werner Scherer, Jürg Lienberger und Markus Schmid. tausch mit den neuen Ratskollegen: «Damit wir ein schlagkräftiges Team für Killwangen bilden können.»

die Wahlresultate und die Performance einzelner wiedergewählter Gemeinderäte im Gegensatz zueinander. «In diesem Kontext bin ich erleichtert und froh, nicht BEREITS ANFANG OKTOBER kann wiedergewählt worden zu sein.» Markus Schmid sein neues Amt antreten. Denn Patrick Bellini FÜR GEMEINDEAMMANN Werner (parteilos) tritt von seinem Amt Scherer hat die Eingliederung als Gemeinderat per Ende Sep- des neuen Gemeinderatskollegen tember zurück. Er wurde mit 168 Priorität: «Zuerst möchte ich die Stimmen abgewählt. Grundlagen legen, damit der neue «Offensichtlich werden Krite- Kollege gut in sein Amt eingerien wie Zugehörigkeit zur ‹rich- führt wird.» Anschliessend wolle tigen› Partei höher gewichtet er die Kommunikation zwischen als die Erbringung eines soliden dem Gemeinderat und der BevölLeistungsausweises nach privat- kerung intensivieren und verbeswirtschaftlichen Grundsätzen», sern. Seine eigene Wiederwahl erschreibt Bellini in einer E-Mail. freut Scherer. Aufgrund des Wahlresultates treAuch Hanspeter Schmid (parteite er zurück. Laut Bellini stünden los) möchte, dass das veränderte

INSERAT

Danke für Ihr Vertrauen!

Danke für Ihr Vertrauen

v. l. Walter Hubmann, Hanspeter Schmid, Werner Scherer Jürg Lienberger, Markus Schmid

zvg

Gemeinderatsteam harmoniert. «Und trotz der manchmal etwas hitzigen Diskussionen zusammenhält», so Schmid. Über sein eigenes Wahlresultat freut sich Schmid sehr. Walter Hubmann (parteilos) hat die Wiederwahl zum Vizeammann geschafft. Er zeigt sich tatenfreudig: «Persönlich habe ich mir kleinere Veränderungen vorgenommen. Diese behalte ich aber für mich.» Doch verwirklichen könne er als Einzelner nichts. «Wir sind ein Kollegium, das als Team arbeitet.» Zusammen mit dem neuen Kollegen müssten baldmöglichst die Ziele für die neue Legislatur festgelegt werden. «Ich setze mich gerne wieder ein für ein lebenswertes Killwangen.»


Spreitenbach Sein letzter Gitarrenton ist verklungen – die Musik im Herzen und die Erinnerungen bleiben. In grosser Trauer nehmen wir Abschied von unserem Freund und Kollegen

Peter Hofstetter 17. Dezember 1950 bis 15. September 2017 Gitarrenlehrer an der Musikschule Spreitenbach Nach kurzer und schwerer, mit Stärke ertragener Krankheit ist Peter Hofstetter, für alle viel zu früh, von uns gegangen. Wir verlieren mit ihm einen begnadeten Musiker, der mit seinem langjährigen Wirken Musik und Unterricht in der Gemeinde Spreitenbach massgeblich geprägt hat. Die langjährigen ausgezeichneten Dienste zum Wohle unserer Bevölkerung verdienen unsere Dankbarkeit und hohe Wertschätzung. Wir werden Peter Hofstetter ein ehrendes Andenken bewahren. Den Hinterbliebenen sprechen wir unser tief empfundenes Mitgefühl aus. Gemeinde, Schule und Musikschule Spreitenbach Abdankungsfeier und Urnenbeisetzung finden am Donnerstag, 28. September 2017, um 14.00 Uhr in der evangelisch-reformierten Dorfkirche Spreitenbach statt.

Bürofee gesucht? Bauausschreibung BG-Nr.: Bauherr:

3015 Bruno Weber Stiftung Weinrebe 3 8957 Spreitenbach 8953 Dietikon Bauobjekt: Nutzung Wassergartensaal Baustelle: Zur Weinrebe Parzelle: 3589 Zusatzbew.: keine Die öffentliche Auflage erfolgt vom 2. Oktober bis 31. Oktober 2017 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach. Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinde Spreitenbach

Ihnen wächst die Arbeit über den Kopf und die Zeit zur Bearbeitung fehlt? Ich entlaste Sie im kaufm. Bereich inkl. Buchhaltung Einsatz stundenweise, tageweise, temporär Stundenlohn, Monatslohn oder auf Rechnung Rückfragen: 079 639 38 61

Wegen Reinigungs-, Reparatur- und Unterhaltsarbeiten bleiben geschlossen:

Turnhallen und Schulhäuser ab 9. Oktober 2017 bis und mit 15. Oktober 2017 Bauverwaltung Spreitenbach

BETRIEBSFERIEN vom 1. bis 16. Oktober 2017

Metzgerei Felder Bahnhofstrasse 4 Wettingen, Tel. 056 426 70 48


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WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 28. SEPTEMBER 2017

Nicht nur zum Essen: Kinder dürfen Kürbisse schnitzen.

SPREITENBACH

Beat Hager

Herbst ist da: Jetzt gibt es Kürbisse 200 Kürbissorten: Auf dem Hof «Obstgarten» findet das grösste Kürbisfest der Region statt. BEAT HAGER

Liebevoll präsentierte Speise- und Zierkürbisse in allen Formen und Grössen prägten das Bild beim «Obstgarten» in Spreitenbach. Das traditionelle Kürbisfest der Familie Barbara und Reto Lienberger lockte vergangenes Wochenende

«In unserem klassischen Familienbetrieb entwickelten sich die Kürbisse zum Hauptstandbein.» RETO LIENBERGER, LANDWIRT

rund 4000 Personen auf den Hof. 200 Kürbissorten wurden am 17. Kürbisfest präsentiert. Die bunten Pflanzen durften bestaunt, gekauft und verzehrt werden. «In diesem Jahr präsentieren wir

rund 90 Tonnen selber angebaute Kürbisse», sagt Organisator Reto Lienberger. Für die Vorbereitung der beiden Festtage standen während fünf Wochen 20 Helferinnen und Helfer im Einsatz. In der Festwirtschaft traten die «Bräusi-Vögel Gugge» Spreitenbach sowie die «Schwyzerörgeler vom Föhrewäldli» auf. Dabei verzehrten die Gäste rund 1000 Liter Kürbissuppe. Ergänzt wurde das kulinarische Angebot durch Weinwürstli mit Sauerkraut, Gschwellti, Hotdog, Pommes frites sowie Kürbisbrot. Zum Dessert durfte ein Halloween-Kaffee nicht fehlen. Auf einem grossen Dessertbuffet warteten hausgemachte Spezialitäten wie Kürbiskuchen und -creme so- Die Schwyzerörgeler vom Föhrewäldli sorgten für urchige Klänge. Beat Hager wie Vermicelles. Herzblut und Leidenschaft dahin- mehr als Köstlichkeit in der KüDASS KÜRBISSE NICHT NUR zum Es- ter. Das Fest ist ein gemütlicher che verwendet. «In unserem klassen da sind, präsentierte der Treffpunkt mit einem tollen Food- sischen Familienbetrieb entwiWettinger Künstler Alex Schau- und Weinangebot.» Nachtschwär- ckelten sich die Kürbisse in den felbühl mit seinem Handwerk mer kamen dank der urchigen vergangenen Jahren zum Hauptmit der saisonalen Frucht. Auch und gemütlichen Stall-Bar voll auf standbein. Dabei setzen wir den Fokus auf die Direktvermarkdie jüngsten Besucher durften ihre Kosten. 1996 startete der initiative tung», so Reto Lienberger. Die Ausselbst Hand anlegen und die KürSpreitenbacher Landwirt mit dem stellung mit 24 Stunden-Selbstbebise schnitzen. Roland Wunderli aus Remet- Anbau von Kürbissen. Ursprüng- dienung der Kürbisse an der Dorfschwil ist regelmässiger Besucher lich als Dekorationsartikel einge- strasse 41 ist noch bis Ende Noam Kürbisfest: «Hier steckt viel setzt, wird diese Frucht immer vember geöffnet.


SPREITENBACH/LIMMATTAL

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Geri Müller muss gehen

Neuer Vizepräsident gewählt

Stadtammann Geri Müller hat die Wiederwahl in den Stadtrat nicht geschafft und kann somit nicht als Stadtammann wiedergewählt werden.

Markus Mötteli hat die Wahl zum Vizepräsidenten mit Bravour geschafft. Zudem erhält der Gemeinderat zwei neue Gesichter. BARBARA SCHERER

Gesamterneuerungswahlen vom 24.9.2017 Amtsperiode 2018–2021; Resultate 1. Wahlgang Zahl der Stimmberechtigten Gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 1.

GEMEINDERAT (5 Mitglieder)

Absolutes Mehr • Mötteli Markus, CVP, bisher • Schmid Valentin, FDP, bisher • Lang Marcel, SP, neu • Schmid-Hofer Doris, FDP, bisher • Mohr Roger, SVP, neu • Salomon-Burri Claudia, parteilos 2.

518 Stimmen 811 Stimmen gewählt 535 Stimmen 609 Stimmen gewählt 328 Stimmen nicht gewählt

SCHULPFLEGE (5 Mitglieder)

Absolutes Mehr • Schmid-Hofer Doris, FDP, bisher • Waldmeier Edith, parteilos, bisher • Salomon-Burri Claudia, parteilos, bisher • Narayan Pierre, CVP, neu • Seidel Binder Alexandra, parteilos, bisher • Emrem Figen, SP, bisher 5.

gewählt gewählt gewählt gewählt gewählt nicht gewählt

VIZEPRÄSIDENT

Absolutes Mehr • Mötteli Markus, CVP, neu • Schmid-Hofer Doris, FDP, bisher 4.

506 Stimmen 924 Stimmen 902 Stimmen 876 Stimmen 836 Stimmen 682 Stimmen 643 Stimmen

GEMEINDEPRÄSIDENT

Absolutes Mehr • Schmid Valentin, FDP, bisher 3.

4636 1603

«Damit hätte ich nicht gerechnet, ich dachte, es wird knapp», sagt Markus Mötteli (CVP). Er hat sich in der Wahl gegen Doris Schmid-Hofer (FDP) klar durchgesetzt: Mit fast doppelt so vie- CVP-Wahlfeier am Sonntag. len Stimmen (609) ist Mötteli zum Vizepräsidenten gewählt worden. «Wir waren gleich gut qualifizierte Kandidaten. Vielleicht hat es eine Rolle gespielt, dass ich nicht in der gleichen Partei bin wie der Gemeindepräsident», sagt Mötteli. So hat Valentin Schmid (FDP) seine Wiederwahl zum Gemeindepräsidenten klar geschafft. Von den drei neuen Kandidaten haben zwei den Sprung in den Gemeinderat geschafft: Marcel Lang (parteilos) und Roger Mohr (SVP). Claudia SalomonBurri (parteilos) hat die Wahl knapp nicht geschafft. Markus Mötteli

426 717 Stimmen 695 Stimmen 693 Stimmen 693 Stimmen 690 Stimmen 594 Stimmen

gewählt gewählt gewählt gewählt gewählt nicht gewählt

Stimmenzähler, Ersatzmitglieder (2 Sitze)

Absolutes Mehr • Vereinzelte (total)

einfach sympathisch.» Um sich auf sein neues Amt vorzubereiten, möchte Lang, so bald es geht, an den Gemeinderatssitzungen teilnehmen. Auch Roger Mohr kennen die Leute in der Gemeinde. Hat er doch 30 Jahre als Fahrlehrer gearbeitet. «Ich bin trotzdem überrascht, ich war bisher nicht politisch aktiv», so Mohr. Seine Wahl in den Gemeinderat mache ihn stolz. «Jetzt muss ich die Pro-

Marcel Lang

Bäder: Baustart im Frühjahr 2018

Die Abbrucharbeiten am Römerbad, Thermalbad und Staadhof im Bäderquartier Baden sind abgeschlossen. Doch die Planung und die Kostenverhandlungen zwischen der Verenahof AG und dem Generalunternehmer HRS ziehen sich hin. Deshalb verzögert sich der Start der Aushubarbeiten. Statt Roger Mohr wie geplant in diesem Jahr, können die Aushubarbeiten im Bäderzesse kennenlernen.» Deshalb quartier erst im Frühjahr 2018 bemöchte auch er so bald als mög- ginnen. Somit würde das von Arlich an den Gemeinderatssitzun- chitekt Mario Botta entworfene gen teilnehmen können. Bad im Herbst 2020 eröffnen. (liWe)

126 502 Stimmen nicht gewählt

Im 1. Wahlgang sind keine Stimmenzähler-Ersatzmitglieder gewählt worden. Sofern keine stillen Wahlen zustande kommen, ist am 26. November 2017 ein 2. Wahlgang für die Besetzung der offenen Sitze erforderlich. Gemäss § 32 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) ist im 2. Wahlgang wählbar, wer innert 10 Tagen nach dem 1. Wahlgang durch mindestens 10 Stimmberechtigte des betreffenden Wahlkreises angemeldet wird. Diese Frist läuft am 4. Oktober 2017, 12.00 Uhr, ab. Die Nichtgewählten des 1. Wahlganges sind nicht automatisch angemeldet. Das erforderliche Anmeldeformular kann auf der Gemeindekanzlei bezogen oder im Internet unter www.spreitenbach.ch heruntergeladen werden. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte) sind innert dreier Tage seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses im Amtsblatt des Kantons Aargau schriftlich und mit Begründung beim Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Gemeindewahlbüro Spreitenbach

«ICH HABE ein sehr gutes Resultat als Newcomer und parteiloser erzielt, das freut mich natürlich», sagt Marcel Lang. Er hat mit 876 Stimmen das drittbeste Wahlresultat nach Markus Mötteli (924) und Valentin Schmid (902) erzielt. Woran das liegt, weiss der frischgebackene Gemeinderat nicht genau. «Ich denke, man kennt mich in der Gemeinde», so Lang und fügt an: «Vielleicht bin ich den Leuten

zVg

Die Presseschau zeigt: Die Gründe sehen alle in einer Affäre, die über drei Jahre zurückliegt und doch noch präsent ist. Geri Müller (Grüne/Team) wurde 2013 als Nachfolger von Stephan Attiger (FDP) Stadtammann von Baden. Am Sonntag wurde er nun bereits im ersten Wahlgang abgewählt. Geri Müller (56) über die Gründe: «Ich denke, es sind verschiedene. Die Abwahl ist bitter. Aber in der Politik muss man damit rechnen.» Einen Plan B habe er nicht. In den Stadtrat gewählt worden sind hingegen: Markus Schneider (CVP), Erich Obrist (parteilos), Regula Dell’Anno (SP), Ruth Müri

AUS DEM GEMEINDERAT GESAMTERNEUERUNGSWAHLEN GE- KREDITABRECHNUNG MASTERPLAMEINDEBEHÖRDEN Am 24. Sep- NUNG Am 27. November 2012 ge-

tember 2017 sind die Gesamterneuerungswahlen der nicht in stiller Wahl erfolgten Gemeindebehörden für die Amtsperiode 2018–2021 durchgeführt worden. Bezüglich der Ergebnisse wird auf die separate Publikation in der Limmatwelle bzw. auf www.spreitenbach.ch verwiesen. Den Gewählten wird herzlich zur Wahl gratuliert.

nehmigte die Einwohnergemeindeversammlung für die Erstellung einer Masterplanung einen Verpflichtungskredit von 318 000 Franken. Gemäss Abrechnung belaufen sich die Kosten nun auf rund 356 000 Franken. Die Mehrkosten von 38 000 Franken werden damit begründet, dass ein Auftrag teurer vergeben werden musste und zudem das Begleit-

gremium breiter als geplant besetzt worden ist. Zudem sind eine Tagesveranstaltung mehr als eingerechnet und zusätzlich eine Mitwirkungsveranstaltung durchgeführt worden. Die Kreditabrechnung wird dem Souverän am 28. November 2017 zur Genehmigung unterbreitet.

30. September bis 15. Oktober: Herbst-Schulferien.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag– Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30– TERMINE 2. Oktober, 17 Uhr: un- 15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 entgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

Geri Müller darf nicht mehr. Alex Spichale (Team Baden), Matthias Gotter (CVP), Philippe Ramseier (FDP). Das absolute Mehr erreicht haben ebenfalls: Karin Bächli (SP) und Sandra Kohler (parteilos). Weil die Kandidatinnen ähnlich viele Stimmen erreicht haben, wird eine Nachzählung für den siebten Sitz im Stadtrat vorgenommen. Im Rennen um die Ämter des Ammanns und Vizeammanns kommt es zu einem zweiten Wahlgang am 26. November. (az/cfr)

RVBW-APP Die neue RVBW-App hilft, die Reise besser zu planen. Mit der App hat man jederzeit Zugriff auf Echtzeit-Fahrplandaten von allen Haltestellen des Liniennetzes der RVBW. Befindet man sich in einem Bus, so zeigt die App im Cockpit automatisch den aktuellen Kurs inkl. Ankunftszeiten an den einzelnen Haltestellen an (Bluetooth muss aktiviert sein). Die RVBW-App kann im Apple Store und Google Play Store gratis heruntergeladen werden. Bei fairtiq muss man einfach vor dem Einsteigen in Bus oder Bahn die zuvor auf dem Handy installierte App aktivieren. Das Ziel der Reise braucht man nicht einzugeben. Man kann ein oder mehrere Verkehrsmittel hintereinander nutzen. Einfach bei Beendigung der Reise nicht vergessen, die App mit einem Wischen zu stoppen. Dann rechnet sie den günstigsten Preis für die zurückgelegte Strecke aus und belastet sie der Kreditkarte. (LiWe)

VERMISCHTES MOBILITÄTSTAG Am Samstag, 30. Sep- gebote in der Region. Zudem ist sie die tember, von 10 bis 17 Uhr ist das Familienzentrum Karussell mit einem velobetriebenen Karussell am Mobilitätstag auf dem unteren Bahnhofsplatz in Baden präsent. Die Erwachsenen können etwas für ihre Fitness tun und die Kinder dürfen kostenlos mitfahren.

DIE STEUERGRUPPE Freiwilligenarbeit im Asylwesen Region Baden hat vergangene Woche ein erstes Treffen organisiert. Sie vertritt die Interessen der Gemeinden Baden, Wettingen, Neuenhof sowie Ober- und Untersiggenthal gegenüber der Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Asylwesen in der Region Baden. Diese wird vom Aargauer Roten Kreuz geführt. Zurzeit setzen sich fast 300 Freiwillige in der Region aktiv im Asylbereich ein. Die Koordinationsstelle hat den Überblick über den Bedarf und die An-

INSERAT

Ansprechstelle für Freiwillige, Gemeinden und Betreuende in den Unterkünften und wirkt bei Bedarf unterstützend bei der Initiierung und Umsetzung von Projekten mit.

BERATUNG Die Fachstelle «HEKS MosaiQ Aargau» berät und begleitet gut qualifizierte Migranten aus Drittstaaten. Ihnen wird in den Bereichen Diplomanerkennung und Nachholbildung, bei der Validierung von Bildungsleistungen und bei der Suche nach einem Einsatz zur praktischen Kompetenzabklärung oder einem Praktikum geholfen. Ab den Herbstferien wird die Projektleiterin einmal im Monat im Familienzentrum Karussell in Baden präsent sein. Nähere Infos: unter Tel. 062 836 30 20 (Montag bis Mittwoch), oder unter mosaiq-aargau@heks.ch.


SPREITENBACH/LIMMATTAL

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Geri Müller muss gehen

Neuer Vizepräsident gewählt

Stadtammann Geri Müller hat die Wiederwahl in den Stadtrat nicht geschafft und kann somit nicht als Stadtammann wiedergewählt werden.

Markus Mötteli hat die Wahl zum Vizepräsidenten mit Bravour geschafft. Zudem erhält der Gemeinderat zwei neue Gesichter. BARBARA SCHERER

Gesamterneuerungswahlen vom 24.9.2017 Amtsperiode 2018–2021; Resultate 1. Wahlgang Zahl der Stimmberechtigten Gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 1.

GEMEINDERAT (5 Mitglieder)

Absolutes Mehr • Mötteli Markus, CVP, bisher • Schmid Valentin, FDP, bisher • Lang Marcel, SP, neu • Schmid-Hofer Doris, FDP, bisher • Mohr Roger, SVP, neu • Salomon-Burri Claudia, parteilos 2.

518 Stimmen 811 Stimmen gewählt 535 Stimmen 609 Stimmen gewählt 328 Stimmen nicht gewählt

SCHULPFLEGE (5 Mitglieder)

Absolutes Mehr • Schmid-Hofer Doris, FDP, bisher • Waldmeier Edith, parteilos, bisher • Salomon-Burri Claudia, parteilos, bisher • Narayan Pierre, CVP, neu • Seidel Binder Alexandra, parteilos, bisher • Emrem Figen, SP, bisher 5.

gewählt gewählt gewählt gewählt gewählt nicht gewählt

VIZEPRÄSIDENT

Absolutes Mehr • Mötteli Markus, CVP, neu • Schmid-Hofer Doris, FDP, bisher 4.

506 Stimmen 924 Stimmen 902 Stimmen 876 Stimmen 836 Stimmen 682 Stimmen 643 Stimmen

GEMEINDEPRÄSIDENT

Absolutes Mehr • Schmid Valentin, FDP, bisher 3.

4636 1603

«Damit hätte ich nicht gerechnet, ich dachte, es wird knapp», sagt Markus Mötteli (CVP). Er hat sich in der Wahl gegen Doris Schmid-Hofer (FDP) klar durchgesetzt: Mit fast doppelt so vie- CVP-Wahlfeier am Sonntag. len Stimmen (609) ist Mötteli zum Vizepräsidenten gewählt worden. «Wir waren gleich gut qualifizierte Kandidaten. Vielleicht hat es eine Rolle gespielt, dass ich nicht in der gleichen Partei bin wie der Gemeindepräsident», sagt Mötteli. So hat Valentin Schmid (FDP) seine Wiederwahl zum Gemeindepräsidenten klar geschafft. Von den drei neuen Kandidaten haben zwei den Sprung in den Gemeinderat geschafft: Marcel Lang (parteilos) und Roger Mohr (SVP). Claudia SalomonBurri (parteilos) hat die Wahl knapp nicht geschafft. Markus Mötteli

426 717 Stimmen 695 Stimmen 693 Stimmen 693 Stimmen 690 Stimmen 594 Stimmen

gewählt gewählt gewählt gewählt gewählt nicht gewählt

Stimmenzähler, Ersatzmitglieder (2 Sitze)

Absolutes Mehr • Vereinzelte (total)

einfach sympathisch.» Um sich auf sein neues Amt vorzubereiten, möchte Lang, so bald es geht, an den Gemeinderatssitzungen teilnehmen. Auch Roger Mohr kennen die Leute in der Gemeinde. Hat er doch 30 Jahre als Fahrlehrer gearbeitet. «Ich bin trotzdem überrascht, ich war bisher nicht politisch aktiv», so Mohr. Seine Wahl in den Gemeinderat mache ihn stolz. «Jetzt muss ich die Pro-

Marcel Lang

Bäder: Baustart im Frühjahr 2018

Die Abbrucharbeiten am Römerbad, Thermalbad und Staadhof im Bäderquartier Baden sind abgeschlossen. Doch die Planung und die Kostenverhandlungen zwischen der Verenahof AG und dem Generalunternehmer HRS ziehen sich hin. Deshalb verzögert sich der Start der Aushubarbeiten. Statt Roger Mohr wie geplant in diesem Jahr, können die Aushubarbeiten im Bäderzesse kennenlernen.» Deshalb quartier erst im Frühjahr 2018 bemöchte auch er so bald als mög- ginnen. Somit würde das von Arlich an den Gemeinderatssitzun- chitekt Mario Botta entworfene gen teilnehmen können. Bad im Herbst 2020 eröffnen. (liWe)

126 502 Stimmen nicht gewählt

Im 1. Wahlgang sind keine Stimmenzähler-Ersatzmitglieder gewählt worden. Sofern keine stillen Wahlen zustande kommen, ist am 26. November 2017 ein 2. Wahlgang für die Besetzung der offenen Sitze erforderlich. Gemäss § 32 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) ist im 2. Wahlgang wählbar, wer innert 10 Tagen nach dem 1. Wahlgang durch mindestens 10 Stimmberechtigte des betreffenden Wahlkreises angemeldet wird. Diese Frist läuft am 4. Oktober 2017, 12.00 Uhr, ab. Die Nichtgewählten des 1. Wahlganges sind nicht automatisch angemeldet. Das erforderliche Anmeldeformular kann auf der Gemeindekanzlei bezogen oder im Internet unter www.spreitenbach.ch heruntergeladen werden. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. des Gesetzes über die politischen Rechte) sind innert dreier Tage seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses im Amtsblatt des Kantons Aargau schriftlich und mit Begründung beim Regierungsrat des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Gemeindewahlbüro Spreitenbach

«ICH HABE ein sehr gutes Resultat als Newcomer und parteiloser erzielt, das freut mich natürlich», sagt Marcel Lang. Er hat mit 876 Stimmen das drittbeste Wahlresultat nach Markus Mötteli (924) und Valentin Schmid (902) erzielt. Woran das liegt, weiss der frischgebackene Gemeinderat nicht genau. «Ich denke, man kennt mich in der Gemeinde», so Lang und fügt an: «Vielleicht bin ich den Leuten

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Die Presseschau zeigt: Die Gründe sehen alle in einer Affäre, die über drei Jahre zurückliegt und doch noch präsent ist. Geri Müller (Grüne/Team) wurde 2013 als Nachfolger von Stephan Attiger (FDP) Stadtammann von Baden. Am Sonntag wurde er nun bereits im ersten Wahlgang abgewählt. Geri Müller (56) über die Gründe: «Ich denke, es sind verschiedene. Die Abwahl ist bitter. Aber in der Politik muss man damit rechnen.» Einen Plan B habe er nicht. In den Stadtrat gewählt worden sind hingegen: Markus Schneider (CVP), Erich Obrist (parteilos), Regula Dell’Anno (SP), Ruth Müri

AUS DEM GEMEINDERAT GESAMTERNEUERUNGSWAHLEN GE- KREDITABRECHNUNG MASTERPLAMEINDEBEHÖRDEN Am 24. Sep- NUNG Am 27. November 2012 ge-

tember 2017 sind die Gesamterneuerungswahlen der nicht in stiller Wahl erfolgten Gemeindebehörden für die Amtsperiode 2018–2021 durchgeführt worden. Bezüglich der Ergebnisse wird auf die separate Publikation in der Limmatwelle bzw. auf www.spreitenbach.ch verwiesen. Den Gewählten wird herzlich zur Wahl gratuliert.

nehmigte die Einwohnergemeindeversammlung für die Erstellung einer Masterplanung einen Verpflichtungskredit von 318 000 Franken. Gemäss Abrechnung belaufen sich die Kosten nun auf rund 356 000 Franken. Die Mehrkosten von 38 000 Franken werden damit begründet, dass ein Auftrag teurer vergeben werden musste und zudem das Begleit-

gremium breiter als geplant besetzt worden ist. Zudem sind eine Tagesveranstaltung mehr als eingerechnet und zusätzlich eine Mitwirkungsveranstaltung durchgeführt worden. Die Kreditabrechnung wird dem Souverän am 28. November 2017 zur Genehmigung unterbreitet.

30. September bis 15. Oktober: Herbst-Schulferien.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Dienstag– Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Freitag, 8.30– TERMINE 2. Oktober, 17 Uhr: un- 15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 entgeltliche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

Geri Müller darf nicht mehr. Alex Spichale (Team Baden), Matthias Gotter (CVP), Philippe Ramseier (FDP). Das absolute Mehr erreicht haben ebenfalls: Karin Bächli (SP) und Sandra Kohler (parteilos). Weil die Kandidatinnen ähnlich viele Stimmen erreicht haben, wird eine Nachzählung für den siebten Sitz im Stadtrat vorgenommen. Im Rennen um die Ämter des Ammanns und Vizeammanns kommt es zu einem zweiten Wahlgang am 26. November. (az/cfr)

RVBW-APP Die neue RVBW-App hilft, die Reise besser zu planen. Mit der App hat man jederzeit Zugriff auf Echtzeit-Fahrplandaten von allen Haltestellen des Liniennetzes der RVBW. Befindet man sich in einem Bus, so zeigt die App im Cockpit automatisch den aktuellen Kurs inkl. Ankunftszeiten an den einzelnen Haltestellen an (Bluetooth muss aktiviert sein). Die RVBW-App kann im Apple Store und Google Play Store gratis heruntergeladen werden. Bei fairtiq muss man einfach vor dem Einsteigen in Bus oder Bahn die zuvor auf dem Handy installierte App aktivieren. Das Ziel der Reise braucht man nicht einzugeben. Man kann ein oder mehrere Verkehrsmittel hintereinander nutzen. Einfach bei Beendigung der Reise nicht vergessen, die App mit einem Wischen zu stoppen. Dann rechnet sie den günstigsten Preis für die zurückgelegte Strecke aus und belastet sie der Kreditkarte. (LiWe)

VERMISCHTES MOBILITÄTSTAG Am Samstag, 30. Sep- gebote in der Region. Zudem ist sie die tember, von 10 bis 17 Uhr ist das Familienzentrum Karussell mit einem velobetriebenen Karussell am Mobilitätstag auf dem unteren Bahnhofsplatz in Baden präsent. Die Erwachsenen können etwas für ihre Fitness tun und die Kinder dürfen kostenlos mitfahren.

DIE STEUERGRUPPE Freiwilligenarbeit im Asylwesen Region Baden hat vergangene Woche ein erstes Treffen organisiert. Sie vertritt die Interessen der Gemeinden Baden, Wettingen, Neuenhof sowie Ober- und Untersiggenthal gegenüber der Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Asylwesen in der Region Baden. Diese wird vom Aargauer Roten Kreuz geführt. Zurzeit setzen sich fast 300 Freiwillige in der Region aktiv im Asylbereich ein. Die Koordinationsstelle hat den Überblick über den Bedarf und die An-

INSERAT

Ansprechstelle für Freiwillige, Gemeinden und Betreuende in den Unterkünften und wirkt bei Bedarf unterstützend bei der Initiierung und Umsetzung von Projekten mit.

BERATUNG Die Fachstelle «HEKS MosaiQ Aargau» berät und begleitet gut qualifizierte Migranten aus Drittstaaten. Ihnen wird in den Bereichen Diplomanerkennung und Nachholbildung, bei der Validierung von Bildungsleistungen und bei der Suche nach einem Einsatz zur praktischen Kompetenzabklärung oder einem Praktikum geholfen. Ab den Herbstferien wird die Projektleiterin einmal im Monat im Familienzentrum Karussell in Baden präsent sein. Nähere Infos: unter Tel. 062 836 30 20 (Montag bis Mittwoch), oder unter mosaiq-aargau@heks.ch.


Baugesuchspublikationen Baugesuch-Nr.: Bauherrschaft:

201756 Schibli Heinz, Näppbrunnenhof 8112 Otelfingen Projektverfasser: Schibli Heinz, Näppbrunnenhof 8112 Otelfingen Grundeigentümer: Schibli Heinz, Näppbrunnenhof 8112 Otelfingen Lüscher Ulrich Untere Geisswiesstrasse 37 5430 Wettingen Bauvorhaben: Erstellung einer Obstplantage mit Gerüst und Hagelschutz Lage: Parzelle 4558 und 4559 (Plan 52), Talwise Zone: Landwirtschaftszone LWZ Zusatzgesuche: Departement Bau, Verkehr und Umwelt

Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2018/2021

Abbruchgesuch-Nr.:201759 Bauherrschaft: Fischerverein Würenlos Bahnhofstrasse 8 Postfach 249, 5436 Würenlos Projektverfasser: Bumbacher Bruno Kornstrasse 5 5436 Würenlos Grundeigentümer: Staat Aargau, Abteilung Tiefbau, Sektion Landerwerb Entfelderstrasse 22 5001 Aarau Bauvorhaben: Rückbau bestehender Uferverbauung (Renaturierung) Lage: Parzelle 4609 (Plan 30) Unterbick (Fischerhütte) Zone: Ausserhalb Bauzone Zusatzgesuche: Departement Bau, Verkehr und Umwelt Gesuchsauflage vom 29. September bis 30. Oktober 2017 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Bis Ende Oktober verwöhnen wir Sie abends jeweils ab 18.00 Uhr gerne mit

Wildspezialitäten Reh aus der Region, hausgemachte Spätzli und vieles mehr. Reservation erwünscht unter Tel. 056 424 21 19 Schulstrasse 25, Würenlos

Ergebnis 1. Wahlgang vom 24. September 2017 für die Wahl von fünf Mitgliedern des Gemeinderates sowie des Gemeindeammanns und des Vizeammanns für die Amtsperiode 2018/2021 Gemeinderat Stimmberechtigte laut Stimmregister 4161 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 2236 eingelangte Wahlzettel 1915 davon leer und ungültig 70 in Betracht fallende Wahlzettel 1845 absolutes Mehr 800 Stimmen gewählt sind: – Kunz Nico, bisher 1496 Stimmen – Möckel Anton, bisher 1327 Stimmen – Hugi Markus, bisher 1324 Stimmen – Wopmann Lukas, bisher 1174 Stimmen – Gerster Rytz Barbara, neu 1159 Stimmen Stimmen haben weiter erhalten: – Pfeffer Pascal, neu 703 Stimmen – Jakob Egger Corinne, neu 663 Stimmen Gemeindeammann Stimmberechtigte laut Stimmregister 4161 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 2236 eingelangte Wahlzettel 1915 davon leer und ungültig 70 in Betracht fallende Wahlzettel 1845 absolutes Mehr 767 Stimmen gewählt ist: – Möckel Anton, neu 1165 Stimmen Stimmen haben weiter erhalten: – Kunz Nico 156 Stimmen – Hugi Markus 82 Stimmen – Gerster Rytz Barbara 36 Stimmen – Pfeffer Pascal 34 Stimmen – Jakob Egger Corinne 21 Stimmen – Wopmann Lukas 18 Stimmen Vizeammann Stimmberechtigte laut Stimmregister 4161 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 2236 eingelangte Wahlzettel 1915 davon leer und ungültig 70 in Betracht fallende Wahlzettel 1845 absolutes Mehr 761 Stimmen gewählt ist: – Kunz Nico, neu 1178 Stimmen Stimmen haben weiter erhalten: – Hugi Markus 79 Stimmen – Gerster Rytz Barbara 62 Stimmen – Wopmann Lukas 57 Stimmen – Pfeffer Pascal 50 Stimmen – Möckel Anton, bisher 39 Stimmen – Jakob Egger Corinne 35 Stimmen Ergebnis 1. Wahlgang vom 24. September 2017 für die Wahl von fünf Mitgliedern der Finanzkommission für die Amtsperiode 2018/2021 Stimmberechtigte laut Stimmregister 4161 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 2236 eingelangte Wahlzettel 1757 davon leer und ungültig 114 in Betracht fallende Wahlzettel 1643 absolutes Mehr 664 Stimmen gewählt sind: – Schorno Andreas, bisher 1330 Stimmen – Städler Markus, neu 1260 Stimmen – Zollinger Thomas, bisher 1108 Stimmen – Ruppen Olivier, neu 1093 Stimmen – Frei Roland, bisher 933 Stimmen Stimmen haben weiter erhalten: – Rellstab Martin, neu 810 Stimmen Ergebnis 1. Wahlgang vom 24. September 2017 für die Wahl von drei Stimmenzähler-Ersatzmitgliedern für die Amtsperiode 2018/2021 Stimmberechtigte laut Stimmregister 4161 gültig eingereichte Stimmrechtsausweise 2236 eingelangte Wahlzettel 1638 davon leer und ungültig 143 in Betracht fallende Wahlzettel 1495 absolutes Mehr 688 Stimmen gewählt sind: – Rüegg-Meier Beatrice, bisher 1231 Stimmen – Müller-Strasser Marion, neu 1053 Stimmen – Beusch Thomas, neu 942 Stimmen Stimmen haben weiter erhalten: – Brogle Leonie, neu 849 Stimmen Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. Gesetz über die politischen Rechte) sind innert drei Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses im Amtsblatt des Kantons Aargau eingeschrieben an den Regierungsrat des Kantons Aargau, Regierungsgebäude, 5001 Aarau, einzureichen. Die Beschwerdeschrift muss einen Antrag und eine Begründung enthalten sowie den Sachverhalt kurz darstellen. Würenlos, 24. September 2017 Wahlbüro Würenlos


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WÜRENLOS

Die Elternmitwirkung Würenlos organisiert den Büchertausch: Kinder und Erwachsene dürfen Bücher mitbringen und mitnehmen.

Barbara Scherer

Trotz E-Reader bleiben Bücher cool Am Büchertausch kommen kleine und grosse Leseratten auf ihre Kosten. BARBARA SCHERER

«Kann ich das Buch ausleihen?», fragt ein Mädchen schüchtern. Nein. Sie darf es behalten. Es ist Büchertausch in der alten Kirche. Das Motto lautet: Bücher mitbringen und -nehmen. Und zwar so viele, wie jeder mag. «Kinder trauen sich oft, nicht mehr als ein, zwei Bücher mitzunehmen», sagt

«Lesen auf Papier ist einfach angenehmer.» ANTONIA GAMBO, MITGLIED ELTERNMITWIRKUNG

Katrin Brunner. Sie ist Mitglied der Elternmitwirkung Würenlos, die den Büchertausch organisiert. «Erwachsene hingegen nehmen Taschen voll Bücher mit nach Hause», so Brunner. Denn auf

Wunsch der Eltern liegen nicht nur Kinderbücher auf den Tischen, sondern etliche Erwachsenenromane. Während die kleinen Leser ihre Bücher am Mittwochnachmittag bringen und holen, tauchen die grossen Leseratten oft erst am Abend auf. «Der Büchertausch ist jedes Jahr und ist sehr beliebt geworden», sagt Brunner. 2014 organisierte die Elternmitwirkung den Büchertausch zum ersten Mal. Bisher hat jedes Jahr ein Autor eine kurze Lesung gehalten. «Dieses Jahr haben wir leider keinen Autor gefunden, den der Elternkreis sich leisten könnte», erklärt Brunner. Sie habe den Kindern angeboten, etwas vorzulesen. «Doch die wollten lieber in den Büchern stöbern.» Tatsächlich tauchen immer wieder Mädchen und Buben auf und schauen sich die verschiedenen Bücher interessiert an. Sind Bücher denn immer noch interessant, trotz E-Readern? «Mein Sohn hat ein EBook, doch er wollte schnell wieder ein Buch. Lesen auf Papier ist einfach angenehmer», sagt Antonia Gambo, Mitglied der Elternmit-

Kinder stöbern gerne in den Büchern.

Barbara Scherer

wirkung Würenlos. Auch würden die Kinder von den Eltern und in der Schule zum Lesen animiert. Davon profitiert der Büchertausch: Über zwanzig Kinder tauchen verteilt über den Nachmittag auf.

halten wir für das nächste Jahr», so Brunner. Kinderbücher gehen an die Schulbibliothek. Brunner: «Der Rest der Bücher wandert ins Altpapier.» So seien letztes Jahr über fünf Papiertaschen voller Bücher in den Müll gewandert. «Das waren vor allem Sachbücher und alte Bücher.» Um das zu verhindern, kontrolliert Brunner die eingereichten Bücher dieses Jahr. Nur neue, gut erhaltene Belletristik kommt auf den Tauschtisch. Brunner: «Dafür haben wir dieses Jahr zum ersten Mal englische Romane im Sortiment.»

ENTSTANDEN ist die Idee, weil die vielen Mitglieder der Elternmitwirkung selber gerne lesen. «Wir wollten unsere guten Bücher nicht wegwerfen, also haben wir den Büchertausch organisiert», erklärt Brunner. Doch was passiert, wenn Bücher liegen bleiben? «Aktuelle und gute Erwachsenenbücher be-


WÜRENLOS

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AUS DEM GEMEINDERAT Gruppe aus und bildet daraus die Spezialkommission Nutzungsplanung sowie drei Arbeitsgruppen mit den thematischen Schwerpunkten BNO-Revision, Kommunaler Gesamtplan Verkehr sowie Natur und Landschaft. Die Spezialkommission wird während 3 bis 4 Jahren etwa 10 Sitzungen pro Jahr durchführen, die Arbeitsgruppen gesamthaft etwa 5 bis 8 Sitzungen. Die Teilnahme an Sitzungen wird Nach der Wahl – Barbara Gerster Rytz (Mitte) stösst auf ihr neues Amt an. zVg gemäss Dienst- und Besoldungsreglement der Gemeinde Würenlos entschädigt. Wer sich angesprochen fühlt und interessiert ist, öffentliche Anliegen für eine qualitätsvolle Entwicklung der Gemein- Würenlos hat mit Anton tat, insbesondere für die hohe de einzubringen, kann sich bis 31. Möckel einen neuen Ge- Stimmbeteiligung. Das zeige klar, Oktober schriftlich beim Gemeindass sich Würenlos stark für die Pomeindeammann und derat melden. Bewerbungen sind litik interessiert, sagt Pfeffer. «Leizu richten an: Gemeinderat Wü- mit Barbara Gerster der hat es nicht gereicht für den renlos, Schulstrasse 26, 5436 Wü- Rytz eine neue Gemein- Einzug in den Gemeinderat», berenlos, oder per Mail an: gemeinde- derätin. Das beste Wahl- dauert er. Die SVP Würenlos werde rat@wuerenlos.ch. Der Gemeindenun in den nächsten Jahren das porat freut sich auf eine rege Beteili- resultat erzielte Nico litische Geschehen aus der Opposigung. tion heraus beobachten und aktiv Kunz, der neue Vize. beeinflussen, damit die Finanzierung verbessert und die geplanten Senioren-Mittagstisch Würenlos; CAROLIN FREI nächster Termin Der beliebte Seni- «Ich hab mit einer Wahl zum Ge- Projekte realisiert werden können, oren-Mittagstisch findet jeweils meindeammann gerechnet, aber betont Pfeffer. Was ist schief gelaufen bei der Zukunft aktiv mitgestalten – enga- am ersten Donnerstag im Monat nicht in dieser Deutlichkeit», sagt gierte Einwohnerinnen und Einwoh- statt. Für das Kloster Fahr ist eine Anton Möckel (parteilos). «Mich Kandidatur des SVP-Kandidaten? ner gesucht Im Zusammenhang Anmeldung (Rosmarie Cattaneo, freuts, dass alle fünf Ratsmitglie- Thomas Zollinger, SVP-Ortspräsimit der Gesamtrevision der Allge- Tel. 056 424 16 45, oder Hedy Kol- der mit wenigen Stimmunter- dent: «Es könnte sein, dass er zu meinen Nutzungsplanung sucht ler, Tel. 056 424 17 34) für alle obli- schieden gewählt wurden. Das ist wenig lang in der Gemeinde der Gemeinderat Würenlos inte- gatorisch, da die Plätze im Bus be- bestimmt Garant für eine schöne Wohnsitz hat, sein Leistungsausressierte Würenloserinnen und schränkt sind. Der nächste Treff Zusammenarbeit für die nächsten weis deshalb nicht über mehrere Würenloser, die in einer Kommis- findet statt am Donnerstag, 5. Ok- vier Jahre», ist Möckel überzeugt. Jahre erbracht werden konnte.» sion mitarbeiten und aktiv am tober, 12.30 Uhr, Restaurant «Zu Zudem sieht er die Wahl von Bar- Man werde jedoch als Partei weiProzess der neuen Bau- und Nut- den Zwei Raben», Kloster Fahr. bara Gerster Rytz (CVP) als opti- terfahren wie bisher und sich aktiv zungsordnung mit Bauzonen- und mal, da sie eine lange Erfahrung in in den Kommissionen einbringen. Kulturlandplan und am Gesamt- Öffnungszeiten der Finanzkommission mitbringt. plan Verkehr mitarbeiten möch- Der Schalter der Gemeindever- Dies sei idealer als ein Querein- «ÜBER DAS GUTE Resultat meiner ten. Der Gemeinderat will mit die- waltung ist wie folgt geöffnet: stieg. Dass er neu das Amt des Am- Wiederwahl freue ich mich sehr», sem Aufruf auch neuen Kräften ei- Montag, 8–11.30 Uhr und manns innehat, verdanke er wohl sagt der neue Vize Nico Kunz. Zune Chance geben, sich für die Ent- 14–18.30 Uhr, Dienstag–Freitag, seinem Leistungsausweis, den er in dem schätze er es, dass er sich in wicklung des Dorfes zu engagie- 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. den letzten acht Jahren erbracht den kommenden vier Jahren auch ren und mitzuwirken. Aus allen Telefon 056 436 87 87 oder habe. «Und dies, obwohl es im Res- als Vizeammann für sein Dorf einInteressenten wählt der Gemein- 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. sort Soziales nicht wirklich Preise setzen dürfe. Für die FDP.Die Libederat eine gut durchmischte www.wuerenlos.ch zu gewinnen gibt», sagt er. ralen sei der Wahlsonntag ein voller Erfolg gewesen. «SelbstverBARBARA GERSTER RYTZ: «Ich bin ständlich freue ich mich auch, dass GLÜCKWÜNSCHE ZUM GEBURTSTAG – TEIL 1 sehr glücklich, dass es geklappt mit Barbara Gerster Rytz wieder eiFolgenden Einwohnern im Alter von 75 und mehr Jahren gratuliert hat, und dies mit einem so eindeu- ne Frau in unserem Gremium Einder Gemeinderat zum Geburtstag, den sie im Monat Oktober (bis tigen Resultat. Für mich zentral sitz nehmen wird», sagt Kunz Erfreut über ihre Wiederwahl 5.10., Teil 1) feiern können, recht herzlich und wünscht ihnen ein sind sicher ein moderates Wachstum dank nachhaltiger Planung sind auch die Bisherigen Lukas schönes Geburtstagsfest und weiterhin gute Gesundheit. sowie eine speditive Realisierung Wopmann (BDP) und Markus Hugi des Alterszentrums. Speziell am (FDP.Die Liberalen). Es gelte, den Magdalena Ernst-Brunner, Tannwiesenweg 12 02./90 Jahre Herzen liegen mir moderne Rah- eingeschlagenen Weg fortzufühLise Fuchs-Howalt, Lättenstrasse 29 05./87 Jahre menbedingungen für Familien ren und durch den Input von eiEmilie Spielmann-Haller, Flühwiesenweg 10 03./85 Jahre und sichere Wege für Fussgänger nem Neumitglied den Weg hier Rosmarie Cattaneo-Fuchs, Rosenweg 11 03./83 Jahre und Velofahrer», sagt die frisch ge- und da etwas zu korrigieren, beFritz Roppel, Brunnenweg 4 01./80 Jahre wählte Gemeinderätin. Den Ein- tont Wopmann. «Einige wichtige Georg Ernst, Ländliweg 24 01./80 Jahre zug in den Gemeinderat verpasst Projekte in meinem Ressort sind Carl August Zehnder, Chileweg 5 05./80 Jahre haben Corinne Jakob Egger (In- gut aufgegleist. Es gilt nun, diese Ingrid Nees-Braun, Glarnerweg 4 02./79 Jahre itiative 5436) und Pascal Pfeffer bedeutenden Vorhaben zielstrebig Joyce Stenflo-Tucker, Haldeweg 4 02./78 Jahre (SVP). Er sei dankbar für das Resul- umzusetzen», sagt Markus Hugi. Elsbeth Fellmann-Achermann, Hürdlistrasse 14 03./77 Jahre Projekt Revision Nutzungsplanung gestartet Der Gemeinderat hat aufgrund der erfolgten Submission den Zuschlag für die Planerleistungen zur Gesamtrevision der Allgemeinen Nutzungsplanung dem Büro arcoplan klg, Ennetbaden, in Zusammenarbeit mit Voser Rechtsanwälte, Baden, und Belloli Raum- und Verkehrsplanung, Brugg, erteilt. Insgesamt waren 13 Offerten eingegangen, welche von einem Beurteilungsgremium geprüft worden waren. Am 1. September 2017 fand nun die Start-Sitzung statt. Nebst der Aktualisierung von Inventaren über schützenswerte Bauten, Naturobjekte usw. sind Bau- und Nutzungsordnung, Bauzonenplan und Kulturlandplan sowie ein Gesamtplan Verkehr neu zu erarbeiten. Für das gesamte Projekt wird mit einer Bearbeitungszeit von ca. fünf Jahren gerechnet. Die Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2016 hat für die Gesamtrevision der Nutzungsplanung einen Kredit von 525 000 Franken bewilligt.

SVP nicht mehr im Boot


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WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 28. SEPTEMBER 2017

WETTINGEN

der Gottesdienst in der kath. Pfarrkirche entfällt. Mittwoch, 4. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion; 15 Uhr, Rosario.

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 28. September, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 30. September, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 1. Oktober, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier. Dienstag, 3. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 4. Oktober, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Donnerstag, 28. September, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet in kroatischer Sprache. Freitag, 29. September, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Sonntag, 1. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 4. Oktober, 9 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier in der Kapelle.

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 29. September, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Dienstag, 3. Oktober, 10.15 Uhr, Gottesdienst. Ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 1. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

KILLWANGEN

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 1. Oktober, 11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier.

nionsfeier. Sonntag, 1. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst entfällt. 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 2. Oktober, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 4. Oktober, 19 Uhr, Eucharistiefeier.

Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 1. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 29. September, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 3. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Donnerstag, 28. September, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Freitag, 29. September, 19 Uhr, EucharisNEUENHOF tiefeier; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Samstag, 30. September, Kath. Pfarrkirche St. Josef, 18 Uhr, Wortgottesdienst; 19.30 Glärnischstrasse 12 Samstag, 30. September, 17 Uhr, Uhr, Santa Messa. Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, in Killwangen: EuRosenkranzgebet; 18.30 Uhr, charistiefeier zum Patrozinium; Wortgottesdienst mit Kommu-

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 29. September, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier. Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, Patroziniumsfeier. Freitag, 6. Oktober, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionsfeier.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 1. Oktober, 10 Uhr, Eucharistiefeier; 18 Uhr, Rosenkranz-Gebet. Mittwoch, 4. Oktober, 9.30 Uhr, Wortgottesfeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Freitag, 29. September, 19 Uhr, Jugendgottesdienst. Sonntag, 1. Oktober, 9.30 Uhr, Gottesdienst, mit Fenster zur Welt. Klosterkirche Fahr Freitag, 29. September, 19 Uhr, Abendlob. Sonntag, 1. Oktober, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN MORGENGEBET evangelisch-reformierte Dorfkirche Spreitenbach, Chilegass 18, Donnerstag, 28. September, 7 Uhr. KREATIV-ATELIER Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, evangelisch– reformierte Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstrasse 17, Spreitenbach, Donnerstag, 28. September, 9 bis 11 Uhr.

VORTRAG «Anfänge der Mystik

SONNTAGSSPAZIERGANG mit ei-

im Neuen Testament und im Urchristentum» von Claudia Nothelfer. Dies ist der erste von drei Vorträgen zum Thema «Mit dem Ohr am Herzen der Mystik». Stimmen von Frauen und Männern – darunter auch Bruder Klaus – verdeutlichen das Wesen mystischer Spiritualität. Der Eintritt ist frei. Kirchensaal, Kirchstrasse 9, Killwangen, 29. September, 20 Uhr.

nem Satz aus der Mystik von der Kirche St. Josef, Neuenhof, zur Kirche Bruder Klaus, 1. Oktober, 9.15 Uhr.

MEDITATION ZUR NACHT, 20 MinuMEDITATION zu den Glasfenstern

der Kirche Bruder Klaus, Killwangen, 29. September, 18.15 Uhr.

ten für sich, Kirche Bruder Klaus, Killwangen, 29. September, 22 Uhr.

KONZERT, Radbild-Klänge – Kon-

zert mit dem Trio Rumori, Kirche Bruder Klaus, Killwangen, 1. Oktober, 17 Uhr. SPIELENACHMITTAG MIT JASSEN: Es werden noch neue Jass-Partner gesucht. Restaurant Bethanien in der Steiacher-Siedlung, Steinackerstrasse 19, Spreitenbach, am Mittwoch, 4. Oktober, 14 bis 16 Uhr.

«MEIN GOTT»

Stefan Burkhard, Pfarrer evangelischreformierte Kirchgemeinde Wettingen. Autsch! Vor ein paar Tagen hörte ich sie wieder: Die These, dass die Religion die Menschen vergiftet. Diesmal wurde die Behauptung von einem Jugendlichen vertreten: Er sagte, dass es besser sei, wenn man alle Religionen abschaffen und überwinden würde. Man sähe ja, wohin das führe: Überall gäbe es nur Kriege und Terroranschläge durch all die religiösen Wirrköpfe und Fundamentalisten und Ideologen. Es ist die alte These, dass Religion Opium ist – ein schädliches Gift. In einem Punkt muss ich dem Jugendlichen natürlich recht geben: Religionen haben auch eine dunkle Seite. Dies ist quasi die «dunkle Seite der Macht», um es in der Star-WarsTerminologie zu sagen. Religionen können – wie übrigens alles (!) – auch für finstere Zwecke missbraucht werden und Menschen töten. Trotzdem stimme ich der These, dass Religion schädlich ist, nicht zu. Denn Menschen haben in der Regel nicht zu viel, sondern eben gerade zu wenig Religion. Wer nämlich anfällig ist für eine Hassideologie, die im Namen einer Religion vorgetragen wird, hat von der entsprechenden Religion – von ihren Gründen und Hintergründen, von ihrer Weisheit und von ihrer Tiefe – meist keine Ahnung. Um Menschen also vor der dunklen Seite der Religion zu schützen, braucht es folglich nicht weniger Religion, sondern ganz im Gegenteil eine vertiefte und kritische Auseinandersetzung mit ihr. Dies ist mit ein Grund, weshalb bei uns die christliche Religion an jedem Sonntag öffentlich verkündet – und vor allem auch öffentlich verantwortet – wird. Vielleicht wäre es also an der Zeit, sich am nächsten Sonntag wieder einmal das Programm der christlichen Religion anzuhören, statt über den Wert der Religion ein vernichtendes Pauschalurteil zu fällen. Feedback unter: redaktion@limmatwelle.ch


WOCHE NR. 39 DONNERSTAG, 28. SEPTEMBER 2017

AGENDA

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KILLWANGEN «Mit dem Ohr am Herzen der Mystik» Erster Vortrag einer dreiteiligen Reihe mit Claudia Nothelfer. Sie führt in die Geschichte der christlichen Mystik ein, ausgehend vom Evangelium über die «Hochburg» im Mittelalter bis in unsere Tage. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen: Peter Zürn, zuern@pfarrei-neuenhof.ch, Tel. 056 416 00 90. Kath. Kirche, Pfarreisaal, Freitag, 29. September, 20–21.30 Uhr. «Radbild-Klänge» mit dem Trio Rumori Das bekannte Meditationsbild des Bruder Klaus mit den Ohren «sehen». Das Trio Rumori vertont das Radbild von Bruder Klaus mit meditativen und besinnlichen Klangbildern. Eintritt frei. Kollekte. Weitere Informationen: Peter Zürn, zuern@pfarreineuenhof.ch, Tel. 056 416 00 90. Kath. Kirche, Sonntag, 1. Oktober, 17–18.30 Uhr.

NEUENHOF Nordic Walking Pro Senectute, ab 60 Jahren. Auskunft: Pro Senectute Aargau, Tel. 056 203 40 80. Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 29. September, 9–10.15 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

Klosterkirche Wettingen: «Musik für zwei Orgeln» mit dem Duo Tastologie (Jonas Herzog, Orgel; Stefan Müller, Cembalo). Nebst der Haupt- und Lettnerorgel der Klosterkirche erklingen zwei Claviorgani. Bei diesen Instrumenten wird die Orgel mit dem Cembalo verbunden; damit wird die Klangfülle der Orgel mit der Attacke des Cembalos kombiniert. Im Zentrum des Konzertes steht das vierte Brandenburgische Konzert von J. S. Bach. Im Anschluss an das Konzert findet bei schönem Wetter ein Apéro statt. Klosterkirche Wettingen, Sonntag, 1. Oktober, 17 Uhr. Freitag, 29. September, 15–18 Uhr. Samstag, 30. September, 15–18 Uhr. Sonntag, 1. Oktober, 11–17 Uhr. Mittwoch, 4. Oktober, 15–18 Uhr. Donnerstag, 5. Oktober, 15–18 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Offenes Singen Volkslieder aus nah und fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind herzlich willkommen. Auskunft: Christine Mittagstisch Pro Senectute Aargau, Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. ab 60. Anmeldung spätestens 2 Ta- Rathaus, Freitag, 29. September, 14.30 Uhr. ge im Voraus an Elisabeth Berger, Tel. 044 932 66 35. Restaurant Bahnhof, Montag, 2. Oktober, 11.45 Uhr. Studer/van den Berg «Findings». Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 29., und Samstag, 30. September, soSPREITENBACH wie Mittwoch, 4., und Donnerstag, 5. Oktober, 15–18 Uhr. Sonntag, Gratis Blutdruck- und Blutzucker 1. Oktober, 11–17 Uhr. messen, organisiert vom SpitexVerein Spreitenbach. Spitex-Stützpunkt, Kirchstrasse 12, Montag, «E-Book-Sprechstunde» Wer sich in 2. Oktober, 13.30–14.30 Uhr. letzter Zeit einen E-Reader zugetan hat oder auf dem Smartphone, Tablet oder PC E-Books lesen will, WETTINGEN wird bei der Einrichtung des Gerätes gerne unterstützt. Es wird geCircus Monti «Dreambox» Ein zeigt, wie man von ebookplus.ch Stück Zirkus über Wünsche und Bücher, Hörbücher, Zeitschriften Träume, Freundschaft und Verund Filme herunterladen kann. trauen, Sein und Streben. In der Die Sprechstunde ist kostenlos, neuen Monti-Inszenierung «Dreambox» dreht sich vieles um eine Anmeldung ist nicht nötig. eine grosse, geheimnisvolle Kiste. Gemeindebibliothek, Samstag, 30. September, 10–12 Uhr sowie MittWas sich wohl darin verbergen woch, 4. Oktober, 17–19 Uhr. mag? Sicher ist, dass diese zum Objekt der Begierde wird. Zirkuswiese Margeläcker, Freitag, 29. Sep- Offenes Atelier am Sonntag Am tember, 20 Uhr. Samstag, 30. SepSonntagnachmittag, 1. Oktober, tember, 15 und 20 Uhr. Sonntag, ist das Kunstatelier & Galerie jha1. Oktober, 14 und 18 Uhr. go-art von 14–18 Uhr offen, wie jeden 1. Sonntag im Monat, zusätzlich zu den regulären Öffnungs«Entdeckungen im Verborgenen» zeiten. Kunstatelier und Galerie Druckgrafische Werke aus der Jhago-Art, Sonntag, 1. Oktober, Wettinger Kunstsammlung. 14–18 Uhr. Galerie im Gluri-Suter-Huus,

«Vintage Cinema: A Touch of Zen» Unter dem Label «Vintage Cinema» zeigt das Kino Orient unverwüstliche Highlights aus der Zelluloidzeit des Kinos in digitalisierter und restaurierter Form auf grosser Leinwand. Kino Orient, Sonntag, 1. Oktober, 19 Uhr. Zugvogel-Zählung in Wettingen Der Internationale Zugvogeltag «EuroBirdwatch», der am Wochenende vom 30. September/ 1. Oktober zum 24. Mal stattfindet, bietet europaweit allen Interessierten die Gelegenheit, das Phänomen Vogelzug hautnah mitzuerleben. Der Vogel- und Naturschutzverein Wettingen betreibt aus diesem Anlass einen Beobachtungs- und Informationsstand. Grafeguet, Mooshaldenstrasse 64 (Egloff Weinbau), Sonntag, 1. Oktober, 9–15 Uhr.

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Kafi Treff.Punkt Geselligkeit für Geflüchtete und Einheimische. Im Kafi Treff.Punkt begegnen sich Männer und Frauen aus aller Welt zum Plaudern, Spielemachen, Musikhören etc. Alle sind herzlich zu Tee, Kaffee und Knabbereien erwünscht. Barbara Bucher Senn, willkommen. Villa Fluck, Montag, 079 821 89 42, b-bucher@hot2. Oktober, 17–21 Uhr. mail.ch. Weitere Treffen jeweils am 1. Donnerstag im Monat. Barbara Bucher Senn, Donnerstag, Schach Pro Senectute Aargau, 5. Oktober, 19–20.15 Uhr. ab 60. Auskunft: Jürg Greber, Tel. 056 426 49 60. Restaurant Tägerhard, Donnerstag, 5. Oktober, WÜRENLOS 14–17 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aar1. Lach-Treff in Wettingen Ausgau, ab 60. Auskunft: Rosmarie tausch und Übungen aus Lach-Yo- Cattaneo, Tel. 056 424 16 45, oder ga und anderen heiteren InterHedy Koller, Tel. 056 424 17 34. ventionen. Unkostenbeitrag, kur- Kloster Fahr, Donnerstag, 5. Oktober, 12.30 Uhr. ze Anmeldung aus Platzgründen

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