Skip to main content

44_20181101_WOZ_WOSANZ.pdf

Page 1

Donnerstag, 1. November 2018

110. Jahrgang – Nr. 44

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

Neue Schule erhöht den Motivationsfaktor Der Erweiterungsbau des Schulkreises BättwilWitterswil sorgte bei den Schülern für Freudensprünge und wurde am Montag eingeweiht mit einem farbenfrohen Fest.

Freitag, 2. November 2018 Am Freitag Mix aus Sonne und Wolken. 5ºC 12ºC

6ºC 12ºC

Samstag, 3. November 2018 Am Samstag Hochnebel bis knapp über 1000 Meter, tagsüber Auflösung. Sonst meist sonnig. Sonntag, 4. November 2018 Auch der Sonntag zeigt sich weiterhin wechselhaft.

5ºC 12ºC

Bea Asper

E

ine grenzenlose Begeisterung» entdeckte Schulleiterin Lilo Widmer bei den Schülern, als diese ihre neue Schule bezogen. «Es war, als würden wir Geburtstag, Ostern und Weihnachten zusammen feiern.» Die positive Stimmung halte an, es sei spürbar, die Motivation ist gestiegen. «Es ist nicht bloss der Reiz des Neuen. Vielmehr hätten die veränderten Rahmenbedingungen neue Möglichkeiten geschaffen, den Unterricht spannender zu gestalten, führte Widmer aus. Witterswil und Bättwil bereiten damit auch dem Kanton Freude. In der Diskussion um den Lehrplan 21 seien die Leimentaler Gemeinden den gestiegenen räumlichen Anforderungen an eine moderne

Laufen

Für das aktuelle Team der Biomill in Laufen geht schon bald eine Ära zu Ende. Letzten Samstag eröffneten die Rapper Knackeboul und Pyro die letzte Saison der Crew.

Moderne Schule: Das bestehende Gebäude der Schule von Bättwil-Witterswil wurde sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite erweitert. FOTOS: BEA ASPER

Schule bereits nachgekommen, lobte der Solothurner Bildungsdirektor Remo Ankli und würdigte dies mit einem persönlichen Besuch. Das Bauprojekt im Kreditrahmen von 2,36 Millionen Franken hat das bestehende Gebäude der Schule von Bättwil-Witterswil sowohl auf der Nord- als auch auf der Südseite erweitert. Damit konnten die meisten Klassenzimmer einen grosszügigen Gruppenraum erhalten. Mit der Glasfassade liessen die Gruppenräume das Licht wie durch einen sich öffnenden Lichtkörper ins Innere gelangen, hatten die Planer versprochen und recht behalten. «Neu steht Führung durchs Schulhaus: Lukas Manigold (l.) und Jonas Kraft führten die Gäste durch ihr neues Schuluns auch eine schöne BiDaheim, zeigten stolz die neue Bibliothek und die bliothek zur Verfügung, in Gruppenräume, wo auch Anschau-Skelett Oskar steht. der wir auf Entdeckungs-

reise gehen können», erzählten die beiden Sechstklässler Jonas Kraft und Lukas Manigold. Sie machten auf ihren Führungen aber auch aufmerksam auf das Besondere in den Toilettenräumen – die leuchtenden Farben zauberten den Besuchern ein Lachen ins Gesicht. Das Hauswartteam sowie bewegungseingeschränkte Personen freuen sich über den eingebauten Lift. Für die Strukturierung und Beschattung der Fassade wurden vertikale Lamellen verwendet. Dadurch gewinnt das Gebäude im Landschaftsbild von Witterswil an Ausdruckskraft. Die Bauweise lässt zudem alle Optionen offen für allfällige Erweiterungsbauten in ferner Zukunft. «Die Gestaltungsform hatte viel zu reden geben, das Resultat überzeugt nun alle», sagte Bättwils Gemeindepräsident Francois Sandoz. Den Kindern war am grossen Einweihungsfest vom Montagabend die Freude an ihrer neuen Schule ins Gesicht ge-

schrieben, und voller Stolz führten sie die zahlreich erschienenen Besucher durch die neuen, hellen Räumlichkeiten. Diese liessen mit ihren einladenden Dekorationen doch tatsächlich bei den Erwachsenen den Wunsch aufkommen, noch einmal die Schulbank zu drücken. «Da sollte man noch einmal Schüler sein», hörte man immer wieder auf dem Rundgang durch die neue Schule. Die Container als Notlösung gegen den Platzmangel der letzten Jahre sind bereits abgebaut worden und Simon Schüpbach, Präsident der Gruppe, welche die Bauarbeiten begleitet hat, zeigte sich sehr zufrieden. Die sorgsame Planung sei aufgegangen und die Bauarbeiten – «die sich natürlich vor allem auf die Schulferienwochen konzentrieren mussten» – seien ohne Zwischenfälle verlaufen. Kinder und Lehrkräfte konnten pünktlich nach den Herbstferien das Gebäude zu ihrem neuen Schul-Daheim machen.

Schweins Zimmerli Festival Pariserschnitzel, Försterschnitzel, Cordon Bleu

Ihr neuer Goldschmied im Stedtli

Markus Brasche Individuelle Schmuckanfertigung Reparaturen, Altgoldankauf Restauration antiker Grossuhren 061 701 97 26 • 079 516 32 23 Hauptstrasse 22, Laufen www.brasche.ch

3

Breitenbach

9 Die SVP-Kreisparteien Gilgenberg und Lüsseltal luden zur Podiumsdiskussion ein. Im Raum stand die Frage, ob die Schweizer Bundesverfassung über dem Völkerrecht stehen soll.

Aktuell Stellen Immobilien

13/14 18 21

Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch


2

Empfehlungen

Waren-, Vieh- und Jahrmärkte 2018 6. November

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@chmedia.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Peter Walthard, Tel. 061 789 93 36 peter.walthard@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch mm sw Fr. –.86, mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 7,7% MwSt.

Beglaubigte Auflage 21901 Ex. (WEMF 2017) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76505 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 206272 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@chmedia.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner

www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

4. Dezember


LAUFENTAL

3

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

EINGESANDT

LAUFEN

Faszination Seidenstrasse, ein unvergessliches Erlebnis

Ein Start nach Mass

Versetzt in die Fremde: Die Kultur Zentralasiens in der Stedtlibibliothek. FOTO: ZVG

Am Mittwoch, 24. Oktober, ging die Stedtlibibliothek und seine Gäste mit Aijan und Luca Lässer auf eine Reise durch die Region Zentralasien. Mit viel Herzblut und Engagement brachte uns das sympathische Paar die Kultur und Geschichte von Kasachstan, Usbekistan, Turkmenistan, Kirgisistan und Tadschikistan näher. Wunderschöne und eindrückliche Bilder zeigten eine faszinierende Welt abseits vom Massentourismus. Mit traditionellen Gegenständen und Kleidungsstücken liebevoll dekoriert, wirkte die Faszination der Seidenstrasse

noch mehr und liess uns beinahe vergessen, dass wir uns in Laufen befinden. Seit 2016 besitzen Aijan und Luca Lässer ihr eigenes Reisebüro Kalpak Travel (www.kalpak-travel.com), das Reisen und Touren für Gruppen oder Privatpersonen in diese Länder anbietet. Als eingefleischte Kenner gaben sie im Anschluss gerne Auskunft und beantworteten Fragen aus dem Publikum. Ein eindrücklicher Abend, der die Reiselust weckte. Stedtlibibliothek Laufen Petra Rentsch www.stebilaufen.ch

VERANSTALTUNGEN

Hauskonzerte: Winterprogramm wos. Am 4. und 11. November, um 17 Uhr beginnt die diesjährige Saison der Hauskonzerte in der Schliffmatt 19 in Laufen. Madeleine Perler spielt Werke von Franz Schubert, das Impromptu D. 935, No. 3 und drei Moments musicaux op. 94. Dazu liest Werner Schmidlin Ausschnitte aus dem Roman «Die Klavierspielerin» von Elfriede Jelinek. Die romantische Musik Schuberts und der moderne Text Jelineks sind in Wien entstanden.

Im neuen Jahr bringt das zweite Hauskonzert die Klaviersonate op. 10 Nr. 3 von Ludwig van Beethoven und Ausschnitte aus der Erzählung «Die schwarze Spinne» von Jeremias Gotthelf. Das dritte Hauskonzert folgt im März 2019 mit Werken von Béla Bartok, Domenico Scarlatti und der Erzählung «Der Tunnel» von Friedrich Dürrenmatt. Hauskonzert im Musiksalon Schliffmatt 19, in Laufen, am 4. und 11. November, 17 Uhr. Eintritt frei, Kollekte, Reservationen unter Tel. 061 761 54 72. Weitere Infos unter www.musiksalon-perler.ch

AUSSTELLUNG

Neues aus dem Atelier Malzach

Bilder und Skulpturen: Neue Holzbilder verlassen das rechteckige Format. FOTO: ZVG wos. Am kommenden Wochenende zeigt Andreas Malzach im Atelier «Spritti» in Laufen seine neuen Arbeiten. Die Einladungskarte verrät Neues, gerne möchte man mehr sehen.

In einem Rhythmus von eineinhalb Jahren öffnet Malzach sein Atelier, meist nur für ein Wochenende, dieses Mal auch noch am Sonntag eine Woche später. Seiner Handschrift treu bleibend, gibt es auch einige neue Arbeiten. Gezeigt werden seine typischen Metallbilder und die in den letzten drei Jahren neu dazu gekommenen Bilder auf Holz, die das Format des Rechteckes oder Quadrats verlassen. Ebenso sind seine Skulpturen, angeregt aus seiner Malerei, vielfältiger geworden. Nebst den lebens-grossen Figuren sind kleinere aus Stahl und Kunststoff entstanden. Vernissage: Freitag 2. Nov. ab 19 bis 21 Uhr; Samstag 3. Nov. von 11 bis 20 Uhr; Sonntag 4. Nov. von 11 bis 18 Uhr; Sonntag 11. Nov. von 11 bis 18 Uhr

Gipfeltreffen: Pyro (l.) und Knackeboul lieferten sich ein Battle.

Für das aktuelle Team der Biomill in Laufen geht schon bald eine Ära zu Ende. Letzten Samstag eröffneten die Rapper Knackeboul und Pyro die letzte Saison der Crew.

as einzig Schlechte an diesem Abend war das Wetter. Schneeregen fiel vom Himmel und lud nicht eben dazu ein, die warme Stube zu Hause zu verlassen. Die ungemütliche Aussentemperatur könnte denn auch der Grund dafür gewesen sein, dass die Biomill trotz nationalem Act nicht ausverkauft war. Rund 180 Leute nahmen den Weg trotzdem auf sich – und wurden nicht enttäuscht. Knackeboul bewies eindrücklich, dass er – obwohl in den Medien omnipräsent – keineswegs ein Kommerzrapper ist. Die Beats, kreiert von Chocolococolo

hämmerten durch die Biomill bis in die hinterste Ecke, Knackeboul reimte dazu, dass sogar dem Publikum beinahe die Luft wegblieb. Entsprechend ausgelassen war die Stimmung von Beginn weg. Knackebouls gestochen scharfe Rhymes überzeugten mit intelligentem Inhalt, auch wenn die Botschaft bisweilen auf ein simples «Fuck!» reduziert war – aber das sass! Und auch bezüglich Flow macht dem Berner bis heute keiner so schnell etwas vor. Eindrücklich sind Knackebouls Qualitäten auch im Freestyle-Rap. Die Ideen sprudeln unaufhörlich und finden in Sekundenbruchteilen ihren Weg vom Hirn zum Mund. Seine Ideen zieht der Rapper immer wieder aus dem Publikum, der Funke springt von Anfang an. Vor Knackeboul sorgte der Basler Rapper Pyro für die richtige Stimmung. Gemeinsam mit der Band Oakhead verschmolzen Rock und Rapp gekonnt ineinander und heizten dem Publikum mit Stücken von Pyros grossartigem neuen Album «Rohkost» ordentlich ein. Gemeinsam mit Knackeboul konnte er später noch seine Qualitäten

LAUFEN

VERANSTALTUNG

Das Museum hat geöffnet

Oldies-Night live

Melanie Brêchet

D

wos. Am nächsten Sonntag, 4. November, hat das Museum Laufental von 14.00 bis 16.30 Uhr geöffnet. Momentan ist eine spannende Ausstellung über die Pressegeschichte des Laufentals zu sehen. Am 11. November findet um 11.00 Uhr die Vernissage der neuen Sonderausstellung über das Laufental während des Ersten Weltkriegs statt. Museum Laufental: Sonntag, 4. November, 14-16.30 Uhr. Freier Eintritt

LAUFEN

FOTO: MELANIE BRÊCHET

im Battle unter Beweis stellen. Das Konzert der beiden Rapper eröffnet die letzte Saison für die aktuelle Biomill-Crew. Nach 15 Jahren ist Schluss. Etwas wehmütig sei er schon, sagt Mamfi Lindenberger, der richtige Zeitpunkt sei aber gekommen. Es sei Zeit für einen Generationenwechsel, neue Projekte rufen. Wer genau die Biomill übernehmen wird, will Lindenberger noch nicht verraten. Man sei sich mit Inhaber Urs Bieli aber einig, dass das Konzertlokal im bewährten Stil weitergeführt werden soll. In der letzten Saison erwartet die Biomill-Besucher die traditionelle Silvesterparty und auch auf eine neue Ausgabe «Osterrock» darf man sich freuen. Zuvor werden am 24. November Caroussel aus Delémont für Stimmung sorgen, der Vorverkauf dazu hat begonnen. Nach dem Osterwochenende übernehmen schliesslich neue Leute das Zepter in der Biomill. Und bescheren ihrem Publikum hoffentlich noch so manchen gelungenen Konzertabend. www.biomillaufen.ch

Partysound: «Backto» aus dem Oberbaselbiet. FOTO: ZVG

Popklassikern aller Zeiten! «Best of Rock from 60ies, 70ies, 80ies ... from then ’till now» ist Motto und Programm zugleich. Pink Floyd, CCR, Eagles, Bob Seger, Fleetwood Mac, John Bon Jovi, Foreigner, Beatles, Rolling Stones, Prince, Tina Turner, Bruce Springsteen, Deep Purple, Billie Idol, Polo Hofer, Status Quo, Dire Straits, Red Hot Chilli Peppers…. Wer sie liebt, wird voll auf seine Kosten kommen und nach dem Konzert glücklich nach Hause gehen.

wos. Die legendäre Coverband BackTo aus dem Oberbaselbiet steht für fetzigen Partysound mit den besten Rock- und

Sa, 10. November, 20.15 Uhr, Alts Schlachthuus Laufen Vorverkauf unter www.kfl.ch oder in Der Laden – Biofachgeschäft, Laufen

Rückschau auf ein unvergessliches Projekt

Wichtige Köpfe der Musikschule: (v. r.) René Lutz, Präsidium Schulrat, Ulrich Thiersch, Leitung Musikschule, Max Vogt, Schulrat und Finanzverwaltung, Evelyne Buessler, Protokoll. FOTO: MARTIN STAUB dust. Leichtes Spiel hatte Schulratspräsident René Lutz bei der Durchführung der zweiten ordentlichen Delegiertenversammlung 2018. 33 Delegierte aus den 12 Thiersteiner und 13 Laufentaler Gemeinden folgten am Dienstag der Einladung der Musikschule LaufentalThierstein ins alte Schlachthaus. Das Programm präsentierte sich mit den Standardtraktanden nicht sehr spekta-

kulär, und da alle wichtigen Unterlagen wie Protokoll, Jahresrechnung und Jahresberichte des Präsidenten und Schulleiters zwecks vorgängigem Studium allen Delegierten nach Hause geschickt worden waren, konnten die einzelnen Geschäfte zügig abgehalten werden. Lediglich Max Vogt als neuer Finanzverantwortlicher gab zum besseren Verständnis einige Erläuterungen ab mit

der Schlussfolgerung: Die Musikschule steht finanziell auf gesunden Beinen, trotz hoher Kosten für Besoldungen und Materialaufwand. Als kleinen Wermutstropfen nannte Vogt die im letzten Jahr leicht gesunkene Schülerzahl, die aber aufgrund des beschlossenen früheren Eintrittsalters (neu ab 1. Klasse) wieder ansteigen wird. Eigentlicher Höhepunkt war die Rückschau auf das Musical «Royals», das im Juni dieses Jahres mit grossem Aufwand, aber mit noch grösserem Erfolg auf der Grien-Bühne in Breitenbach aufgeführt worden war. Rund 1000 Zuschauer verfolgten die drei Aufführungen, an denen rund 150 Musiker, Schauspieler, Tänzer und Sänger mitwirkten. «Es war für alle ein riesiger Aufwand mit vielen Hochs und Tiefs, der sich aber gelohnt hat», beschrieb Schulleiter Ulrich Thiersch dieses Projekt. Ziel war, etwas Grosses, Unvergessliches unter Beteiligung aller Sparten der Musikschule auf die Beine zu stellen. Grosses Lob widmete der Leiter der Musikschule nebst allen Spartenleitern insbesondere Regisseurin Barbara Schneebeli.

KONZERT Samstag, 10. November, 20.15 Uhr

Oldies Night – Live – mit BackTo*

Die legendäre Coverband BackTo aus dem Oberbaselbiet steht für fetzigen Partysound mit den besten Rock- und Popklassikern. KINO

www.kfl.ch KINO Donnerstag, 1. November, 20.30 Uhr

On body and soul

Zwei sensible Aussenseiter nähern sich einander zaghaft – eine ungewöhnliche Liebesgeschichte von seltener Poesie. Drama, Romanze, Ungarn, 2017, 116 Min. KABARETT Freitag, 2. November, 20.15 Uhr

Ohne Rolf* Seitenwechsel

Sie stehen schweigend auf der Bühne und blättern Plakate durch: Die einzigartige Komik des Duos Ohne Rolf!

Donnerstag, 15. November, 20.30 Uhr

Vivement dimanche!

Der letzte Spielfilm von François Truffaut. Mit Fanny Ardant, Jean-Louis Trintignant, Jean-Pierre Kalfon, Philippe Laudenbach, Philippe Morier-Genoud, Xavier SaintMacary u. a. Komödie, Kriminalfilm, Frankreich, 1983, 116 Min. *Vorverkauf: Der Laden – Biofachgeschäft Delsbergerstrasse 24, Laufen, oder auf www.kfl.ch bequem von zu Hause aus.


4

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

Gottesdienste Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um dich und sagte: Komm heim.

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst Sonntag, 4. November 2018 Mit Kidstreff in der neuen Spielhalle für die Kleinen und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen

www.bewegungplus-laufen.ch

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 4. November 10 Uhr Ökum. Gottesdienst am Kirchweihsonntag, Kirche Hofstetten, anschl. Gedenken an die Verstorbenen auf dem Friedhof, Pfarrer Günter Hulin und Pfarrer Stefan Berg 14 Uhr Ökum. Totengedenken, Pfarrer Stefan Berg und ein Pater aus Mariastein, Neuer Friedhof Witterswil 14 Uhr Ökum. Totengedenken, Pfarrer Armin Mettler und Peggy Hungerbühler, Kirche Rodersdorf Donnerstag, 8. November 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger 14.30 Uhr Treffpunkt, Filmnachmittag: «Die letzte Pointe», Pfarrer Armin Mettler

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental

Laufen Freitag, 2. November, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Freitag, 2. November, 18.30 Uhr, Jugendtreff. 18.30 Uhr – 22.00 Uhr, unterhalb der kath. Kirche Laufen für alle Jugendlichen ab 7. Klasse. Sonntag, 4. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Pfarrer Markus Wagner, Heute ist Chinder-Sunntig mit Nadja. Sonntag, 4. November, 17.00 Uhr, ref. Kirche Laufen. Chorkonzert. Der Frauenchor Vocabella hat fleissig neue Lieder einstudiert. Das Programm umfasst unter anderem Evergreens, Schlager und Pop. Eintritt frei. Kollekte. Dienstag, 6. November, 10.00 Uhr, Offene Kirche, Bistro am Markttag. In der Katharinenkirche sind wir für Sie da am Monatsmarkt von 10.00–12.00 Uhr und von 13.00–15.00 Uhr. Um 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt. Dienstag, 6. November, 19.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, jeden Dienstagabend Chorprojekt. Donnerstag, 8. November, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Der Liedermacher Rolf Marti besucht uns und bringt einen Strauss Berner Chansons mit. Liesberg Freitag, 2. November, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch. Kleinlützel Sonntag, 4. November, 14.00 Uhr, im Restaurant Don Pepe, Dorfstrasse 248, Andacht mit Pfarrer Markus Wagner und mit Andy Kung am Schwyzerörgeli, anschliessend Kirchgemeindeversammlung und gemütliches Beisammensein mit Imbiss.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Samstag, 3. November, 15.30 Uhr, grosser Saal im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, ökumenische Totengedenkfeier, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Stephan Stadler, Organist Tobias Cramm, Helferinnen und Helfer. Sonntag, 4. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Reformationssonntag mit Abendmahl, musikalische Gestaltung: Männerchor Breitenbach-Wahlen, Pfr. Stéphane Barth, anschliessend Apéro. Samstag, 10. November, 10.00 Uhr, in der Kapelle des Zentrums Passwang, Breitenbach, ökumenische Totengedenkfeier, Pfr. Stéphane Barth und Pfr. Markus Fellmann, Helferinnen und Helfer. Sonntag, 11. November, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum Martinstag, musikalische Gestaltung: Chor «Gospelfire» unter der Leitung von Dirigent Paul Stebler, Pfr. Stéphane Barth, anschliessend Apéro. ChinderChilche-Sonntagsschule: Sonntag, 4. November, 10.15–11.15 Uhr, Sonntagsschulraum: Definitive Rollenvergabe und erstes Üben. Sonntag, 11. November, 10.15–11.15 Uhr, Sonntagsschulraum: Einüben des Krippenspiels. Seniorennachmittag: Dienstag, 6. November, 15.00 Uhr, Gemeindesaal im ref. KGH, Breitenbach: Mit einer «LineDance»-Gruppe aus Laufen. Bewegung ist angesagt! Konfirmandenunterricht: Donnerstag, 18.00–19.30 Uhr im Gemeindesaal ref. KGH, Breitenbach: Am Donnerstag, 1. November (=Allerheiligen), entfällt der Konfirmandenunterricht. Gruppe 2 am Donnerstag, 8. November. Gruppe 1 am Donnerstag, 15. November.

Traurig, jedoch dankbar für die vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem lieben Papi, Opi und Bruder

Peter Fritschi-Brunner 10. Mai 1945 – 24. Oktober 2018

Pia Fritschi-Brunner Isabella mit Damon Wintenberger Sacha Hagen Sandra Fritschi Maria Fritschi Anverwandte und Bekannte

Von guten Mächten wunderbar geborgen, erwarten wir getrost, was kommen mag. Gott ist bei uns am Abend und am Morgen und ganz gewiss an jedem neuen Tag. Dietrich Bonhoeffer

Unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, unsere treu besorgte Grossmama und Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin und Tante

Anna Zeugin-Noth 20. Januar 1921 bis 28. Oktober 2018 durfte am vergangenen Sonntag nach kurzer Krankheit befreit einschlafen. Ihr langes Leben galt der Sorge um ihre grosse Familie. Kraft und Zuversicht schenkte ihr die Liebe zu ihren Kindern, den 18 Grosskindern und 20 Urgrosskindern. Wir sind traurig und zugleich dankbar für alles, was sie uns gegeben hat.

Die Trauerfamilie: Silvia Bodonji-Zeugin und Robert Lauber Franziska, Elisabeth mit Familien Heinz und Christine Zeugin-Palazzi Martin, Fabian, Michel mit Familien Trudi und Victor Kunz-Zeugin Natascha, Sandra, Markus mit Familien Annelies und Herbert Hirzel-Zeugin Caroline, Daniela, Sara mit Familien Leonhard und Ruth Zeugin-Karrer Christian, Claudia mit Familien Leonore Jacquemai-Zeugin Hansruedi und Maria Teresa Zeugin-Galbas Jill, Kilian Andreas Zeugin und Rebecca Bobbià Leoni

Abschiedsfeier: Freitag, 2. November 2018, 14.00 Uhr in der Kirche in Zwingen. Urnenbeisetzung: im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden gedenke man Vier Pfoten, Stiftung für Tierschutz, 8048 Zürich, Postkonto 87-237898-1, IBAN CH09 0070 0110 0004 4015 0. Traueradresse: Pia Fritschi-Brunner, Bauerngasse 6, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Menschen, die wir lieben, bleiben für immer, denn sie hinterlassen Spuren in unserem Herzen.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Grossvater

Hanspeter Schraner-Jeker 12. Dezember 1945 – 27. Oktober 2018

In Liebe und Dankbarkeit: Agnes Schraner-Jeker Christian und Mirjam Schraner-Bühler mit Jana und Dominik Andrea und Roman Hügli-Schraner mit David und Jonas Marco und Nicole Schraner-Pfister mit Ivy Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Montag, 5. November 2018, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch statt. Traueradresse: Agnes Schraner-Jeker, Musslistrasse 7, 4208 Nunningen Gilt als Leidzirkular.

Die Trauerfeier findet statt am Freitag, dem 2. November 2018, um 14.00 Uhr in der Krypta der katholischen Herz-Jesu-Kirche Laufen. Anschliessend Erdbestattung auf dem Friedhof St. Martin, Laufen. Dreissigster: 30. November 2018, 19.30 Uhr in der katholischen HerzJesu-Kirche in Laufen. Traueradresse: Leonore Jacquemai-Zeugin, Baselstrasse 12, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.

Nur liebe Worte Nur liebe Worte Nichts, was trübt Dafür viel Dank Und meine Hand, die dich berührt.

Blanda Del Fabbro-Bieli 16. 3. 1930 – 8. 10. 2018 Dafür möchten wir von Herzen Danke sagen.

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

Ein herzliches Dankeschön an alle, die Blandi in den vielen Wochen ihres Spitalaufenthalts immer wieder besuchten – ihr wertvolle Zeit geschenkt und so die grosse Angst und die Verzweiflung des Sichnicht-mehr-Auskennens leichter gemacht haben! Wir möchten einen besonderen Dank aussprechen für die vielen liebevollen Zeichen des Mitgefühls, der Freundschaft und die tröstenden Worte, die wir erfahren durften. Sie haben uns gutgetan und uns gezeigt, wie wertvoll ihr Schaffen war. Ein herzliches Dankeschön an Herrn Pfarrer Markus Fellmann für die einfühlsamen Worte und die tröstende Begleitung in dieser schweren Zeit. Wir danken allen Menschen, die Blandi, Mami und Mutti im Leben mit Liebe und Wertschätzung begegnet sind.

Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 3. November 2018 9.00 Uhr FRAUEZMORGE Thema: Das kann ich nicht verzeihen! Sonntag, 4. November 2018 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl (Thema: Mit Geld evangelisieren?) mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Mittwoch, 7. November 2018 14.00 Uhr Schatzsucher Gäste sind herzlich willkommen.

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch

Dem Auge fern, dem Herzen nah – Dini Familie. Breitenbach, im November 2018

Luigi Del Fabbro Daniela Cueni-Del Fabbro Nina Cueni Dreissigster: Freitag, 23. November, 18.00 Uhr, katholische Kirche Breitenbach.


5

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

•

dialog@stadthaus

AMTLICHE MITTEILUNGEN

Aus der Stadtratssitzung vom 29. Oktober 2018

Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Das Reglement zur Begrenzung von Zusatzbeiträgen zu den Ergänzungsleistungen wird auf den 1. November 2018 in Kraft gesetzt. Hinterfeldstrasse, Bauetappe 2 ab Mitte nächster Woche: • Einfahrt Hinterfeldstrasse ab Röschenzstrasse gesperrt. • Zufahrt Kirchenparkplatz erfolgt über BKWStrasse und Schützenweg.

meistens freitags durch. Achtung, die BKW-Betriebsleitung in Delémont nimmt die Reparaturaufträge ausschliesslich von der Stadtverwaltung Laufen entgegen. Entsprechende Schadenmeldungen können wie folgt getätigt werden: Stadtverwaltung Laufen, Technische Dienste, Telefon: 061 766 33 40, E-Mail bau@laufen-bl.ch oder über die Homepage der Stadt Laufen www.laufen-bl.ch ››› Online Schalter ››› Störungsmeldung Strassenbeleuchtung. Die Meldung sollte genaue Angaben über den Schaden und den Standort enthalten. Der Strassenname mit der entsprechenden Kandelabernummer, welche auf jedem Beleuchtungskandelaber angebracht ist oder der Strassenname mit Hausnummer in der Nähe der defekten Lampe

sind notwendige Hinweise. Besten Dank für Ihre wertvolle Mithilfe.

Häckseldienst 12. und 13. November 2018 Stellen Sie das zu häckselnde Material an gut zugänglicher und sichtbarer Stelle an der Strasse bereit. Wir häckseln nur Baum- und Strauchschnitt (feuchtes und verrottetes Material verstopft die Häckselmaschine). Kosten: 10 Minuten gratis, jede weitere angebrochene Viertelstunde kostet CHF 50.00. Anmeldung: Mittels Anmeldetalon bis spätestens Donnerstag, 8.11.2018, an die Stadtverwaltung Laufen, Bauabteilung, Vorstadtplatz 2, 4242 Laufen oder elektronisch an:

■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■ ■ ■ Name und Vorname ■ ■ ■ ■ Nun sind sie wieder da, die langen dunklen ■ ______________________________________________________________ ■ Abend- und Morgenstunden. Die Zeit, wo man ■ ■ Adresse auf die öffentliche Strassenbeleuchtung ange■ ■ wiesen ist, sie sogar schätzt. ■ ■ ______________________________________________________________ ■ Entlang unseres 23 km langen Gemeindestras- ■ sennetzes befinden sich 943 Strassenlampen, ■ Wohnort ■ es kommen noch 238 Beleuchtungsanlagen ■ ■ der Kantonsstrassen dazu. Eine lange Wegstre- ■ ■ ______________________________________________________________ cke, eine grosse Anzahl Strassenlampen, wel■ ■ Telefon che zu unterhalten sind. Speziell bei der öffent- ■ ■ lichen Beleuchtung sind wir sehr froh, wenn ■ ■ die Bevölkerung defekte, nicht funktionierende ■ ______________________________________________________________ ■ Strassenlampen meldet. Meldungen, welche ■ ■ Unterschrift die Technischen Dienste der Stadt Laufen so■ ■ fort dem Unterhaltsdienst der BKW-Betriebslei- ■ ■ tung in Delémont weiterleitet. Die BKW-Unter- ■ ■ haltsequipe führt dann die Reparaturarbeiten ■ ■ ■■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■ ■■

für Montag und Dienstag, 12. und 13. November 2018

ANMELDUNG HÄCKSELDIENST

Meldung defekter Strassenbeleuchtung

bau@laufen-bl.ch und über den Online-Schalter der Homepage www.laufen-bl.ch Auskünfte: Erhältlich bei der Stadtverwaltung Laufen, Technische Dienste, Herr Daniel Neuschwander, Telefon 061 766 33 40. Bitte beachten Sie, dass das Häckselmaterial nicht abgeführt wird. Zu späte Anmeldungen werden nicht mehr berücksichtigt.

Baugesuche, Auflage vom 1. bis 12. November 2018 BG-Nr. 1617 /2018. Bauherrschaft: ZZ Wancor AG, Liegenschaften Wick Stefan, Eichwatt 1, 8105 Regensdorf. Projekt: Abbruch Wohnbaracke, Parz. 1844, Wahlenstrasse 108, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: ZZ Wancor AG Wick Stefan, Wilerstrasse 1, 8575 Bürglen. BG-Nr. 1611/2018. Bauherrschaft: Fabienne und Stefan Kern, Hauptstrasse 26, 4242 Laufen. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus, Parz. 1761, Hintere Gasse 42, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Architektur & Bautechnik Halbeisen Christian, Grindelstrasse 31, 4246 Wahlen. BG-Nr. 1634/2018. Bauherrschaft: Bojek AG, Riedstrasse 1, 4222 Zwingen. Projekt: Terrassenüberbauung mit Autoeinstellhalle, Parz. 964, Röschenzstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Eggenschwiler Architekten AG, Ziegeleistrasse 61, 4242 Laufen. Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

SABINE ASPRION, STADTRÄTIN

Mit: Gilberte Bucher, Unternehmerin und Spielzeugpionierin

Liebe Gilberte, du warst Unternehmerin, Hausfrau, Mutter – und das alles zu einer Zeit, als wir von Blockzeiten an Schulen und Tagesbetreuung weit entfernt waren. Wie hast du alles unter einen Hut gebracht? Ich hatte das Glück, dass wir im gleichen Haus wie die Schwiegereltern lebten, sie haben mich bei der Kinderbetreuung unterstützt und am Mittag assen wir immer zusammen mit unseren Kindern bei ihnen. Die Grossfamilie, wo jedes seinen Anteil leistet, war bei uns Realität. Natürlich wuchs unsere Tochter, welche kurz nach der Geschäftsübernahme auf die Welt kam, zu Beginn im Laden auf – als Kind im Spielwarenladen aufzuwachsen, ist ja fast wie im Schlaraffenland. Noch heute hat sie deshalb eine besondere Beziehung zum Schaukelpferd. Euer Spielwarenladen war eine Institution! Konntest du dich auch kreativ ausleben?

Beiträge für die familienergänzende Kinderbetreuung Zurzeit befindet sich das Reglement der Stadt Laufen über die familienergänzende Kinderbetreuung (FEB) in der Vernehmlassung. Bis zum 15. November haben Interessierte Zeit, sich zu diesem Reglement zu äussern.

G

emäss dem kantonalen Gesetz über die familienergänzende Kinderbetreuung (FEB) müssen die Gemeinden ein Angebot für die Kinderbetreuung sicherstellen – sofern Bedarf danach besteht. Wie weit diese Unterstützung und Hilfe geht, richtet sich nach einigen Kriterien. Demnach unterstützen die Gemeinden die Erziehungsberechtigten so weit, dass deren Kosten für die Nutzung der entsprechenden Angebote ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit entsprechen (Subjektfinanzierung). Oder die Gemeinden unterstützen eigene Angebote oder Angebote Dritter so weit, dass die Kosten für die Erziehungsberechtigten deren Leistungsfähigkeit entsprechen (Objektfinanzierung). Subjektfinanzierung und Objektfinanzierung können kombiniert werden (Mischfinanzierung). Das trifft etwa auf den Besuch von Kindertagesstätten oder Tagesfamilien zu für Kinder im Vorschulalter (Frühbereich). Im Weiteren gilt dies im Schulbereich für den Besuch von modularen Tagesstrukturen, die Ferienbetreuung oder Tagesfamilien. Vergünstigt werden soll auch die Frühförderung; hier geht es um das Ausrichten von Beiträgen an den Besuch von Spielgruppen. Grundsätzlich unterstützt die Stadt Laufen für Kinder bis zum Abschluss der Primarstufe ein bedarfsgerechtes Angebot zur Frühförderung und zur Kinderbetreuung. Diese Unterstützung verfolgt mehrere Ziele. So soll die Vereinbarkeit von Familie und beruflicher Tätigkeit erleichtert werden. Zudem soll die Abhängigkeit von der Sozialhilfe möglichst verhindert werden. Auch will man die berufliche Aus- und Weiterbildung oder den Wiedereinstieg in eine berufliche Tätigkeit erleichtern und Eingliederungsmassnahmen der Arbeitslosenversicherung oder der Invalidenversicherung ermöglichen. Deutsch im Betreuungsalltag

Beantragen Erziehungsberechtigte finanzielle Beiträge, ist dies nur möglich, wenn die Betreuungseinrichtung einen Vertrag mit der Stadt Laufen abgeschlossen hat und das Kind in Laufen wohnt. Die Betreuungseinrichtung gibt der Stadt Laufen regelmässig statistische Auskünfte über die Betreuungsverhältnisse, dies unter Wahrung des Daten- und Persönlichkeitsschutzes. Im Weiteren hat die Betreuungseinrichtung die administrativen Vorgaben der Stadt Laufen für die Abwicklung von Beiträgen einzuhalten. Wichtig ist auch, dass in der Betreuungseinrichtung zur Förderung der Kenntnisse der deutschen Sprache im Betreuungsalltag hauptsächlich deutsch gesprochen wird. Das für die Berechnung der einkommensabhängigen Beiträge der Gemeinde beziehungsweise die Erhebung von Gebühren massgebende Einkommen entspricht dem Zwischentotal (gemäss Position 399 der kantonalen Steuererklärung). Davon können jeweils CHF 10 000.00 für jedes zweite und weitere Kind abgezogen werden, sofern diese ebenfalls fremdbetreut werden. Eine allfällige finanzielle Unterstützung der familienergänzenden Betreuung durch den Arbeitgeber wird angerechnet; Familien mit einem massgebenden Einkommen von mehr als CHF 120 000.00 pro Jahr und/oder mit einem steuerbaren Vermögen von über CHF 200 000.00 haben keinen Anspruch auf Unterstützung durch die Gemeinde. Wer einen Antrag auf solche Beiträge stellt, hat der Stadtverwaltung sämtliche erforderlichen Unterlagen beizulegen. Die Stadtverwaltung prüft die Unterlagen, entscheidet über den Anspruch und die Höhe des Beitrags und erlässt die entsprechende Beitragsverfügung. Erziehungsberechtigte sind verpflichtet, jede Änderung des Umfangs der Erwerbstätigkeit, des Betreuungsumfangs, jede Änderung des massgebenden Einkommens ebenso zu melden wie den Wegzug aus

der Stadt Laufen. Für den Besuch von Spielgruppen werden Beiträge an die Eltern ausgerichtet, wenn das Kind während dem Jahr vor dem Eintritt in den Kindergarten die Spielgruppe besuchte. Das Kind muss mindestens zweimal pro Woche eine Spielgruppe besuchen, die Stadt übernimmt die Kosten für das zweite Mal. Die Leitung der Spielgruppe ist ausgebildet, d. h., sie hat mindestens die Grundausbildung für die Leitung einer Spielgruppe (Basisausbildung) erfolgreich absolviert. Der

Entwurf zum Reglement über die familienergänzende Kinderbetreuung liegt nun vor. Das Reglement umfasst insgesamt 24 Paragrafen. Das Reglement über die familienergänzende Betreuung wird in die öffentliche Vernehmlassung gegeben. Gerne erwarten wir Ihre Rückmeldung bis 15. November 2018. Das Reglement wird voraussichtlich ab 1. Juli 2019 in Kraft treten. Es muss noch von der Gemeindeversammlung und vom Regierungsrat genehmigt werden. (stl)

Für die Kindergärten in Laufen suchen wir

eine Praktikantin / einen Praktikanten für ein Pensum von 50% (5 Vormittage) vom 7. Januar 2019 bis 28. Juni 2019 Der Praktikumslohn beträgt Fr. 500.– pro Monat. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem professionellen Umfeld und unter Begleitung erfahrener Kindergartenlehrpersonen Erfahrungen im Bereich der Pädagogik und im Umgang mit Kindern im Kindergartenalter zu machen. Sie unterstützen die Klassenlehrpersonen im Vormittagsunterricht. Das heisst, Sie unterstützen die Lehrperson bei den Übergängen von einer Sequenz zur nächsten (Eingangslektion, Znüni essen, Pause, Schlusssequenz usw.) und bei Ausflügen. Sie leisten Hilfestellung bei alltäglichen Verrichtungen der Kinder. Sie betreuen die Kinder im Freispiel. Sie führen Aufträge der Klassenlehrperson durch. Möchten Sie über eine längere Zeit Kinder in ihrem Kindergartenalltag begleiten und arbeiten Sie gerne mit Kindern zusammen? Dann würden wir uns sehr über Ihre Bewerbung freuen. Bei Fragen steht Ihnen die Schulleiterin Frau K. Sulser, Tel. B: 061 761 86 26, Tel. P: 061 331 55 16, gerne zur Verfügung. Falls Sie Interesse an unserem Angebot haben, bewerben Sie sich mit einem Motivationsschreiben und Ihrem Lebenslauf mit Foto. Senden Sie die Unterlagen bitte an die Schulleitung Kindergarten und Primarschule, Frau K. Sulser, Baselstrasse 5, 4242 Laufen, oder per E-Mail an: sekretariat@primarlaufen.ch.

Ich höre noch ein Kind, das von einem anderen gefragt wurde, woher es die vielen tollen Spielzeuge habe: «Von Gilberte.» «Wer ist denn diese Gilberte?» «Aber Gilberte kennt man doch!» Ich konnte mich zum einen mit Menschenkenntnis ausleben, weil ich häufig um Rat für bestimmte Geschenke gefragt wurde. Am Herzen lag mir insbesondere das Schaufenster: Es sollte immer einen Bezug zum aktuellen Geschehen in Laufen und zur Region haben – und nicht nur an der Fasnacht. So habe ich mit allerlei Feuerwehrautos und -spielen dekoriert, als eine Feuerwehrübung im Stedtli stattfand. Ein anderes Mal habe ich einen mannsgrossen PatrouilleSuisse-Piloten ausgestellt, als die Flugtage in Dittingen anstanden. Die ganze Mannschaft hat daraufhin den Laden besucht! Bei euch hat die Betriebsnachfolge geklappt. Was war entscheidend? Zum einen Glück, wenn man die entsprechenden Beziehungen oder fähigen Familienmitglieder hat. Zum anderen muss man aber auch flexibel sein, neue Konzepte akzeptieren und die Nachfolge eigene Ideen verwirklichen lassen. Aber neben Glück braucht es auch Fleiss, Dranbleiben, Durchbeissen, gerade in den Jahren vor der eigentlichen Nachfolge. Wir versuchten immer, aktiv zu sein, mit Events wie den Weindegustationen oder Pfannenpräsentationen Leute in den Laden zu holen. Nicht nur, aber auch damit hat man als Detaillist Chancen im Markt mit den Grossen im Onlineshopping. Auch ohne Spielwarenladen nehme ich an, dass dir nicht langweilig wird? Überhaupt nicht! Ich geniesse die gewonnene Freiheit und gehe gerne auf Reisen. Da ich ein Faible für Feen und Fabelwesen habe, konnte ich die diesjährige Reise nach Island natürlich in vollen Zügen geniessen! Zudem habe ich schon früher Fasnacht gemacht und freue mich immer auf die drei Tage Narrenfreiheit.


6

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Einwohnergemeinde Zullwil

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Kommunale Ersatzwahl (während der Amtsperiode); für die Ausschreibung des Gemeinderates und Einberufung der Wahlberechtigten

Hofstetten-Flüh

Baupublikation

Bauherr: Nussbaumer-Müller Kurt, Steinrain 70, 4112 Flüh Nussbaumer-Müller Veronika, Steinrain 70, 4112 Flüh Projektverfasser: Team Schaad, Strengenhof 1, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Stützmauer Bauplatz: Streinrain 70, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 754 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 16. November 2018

Baupublikation

Bauherr: Silvio Schumacher, Adlergasse 21, 4410 Liestal Monika Eigenmann, Adlergasse 21, 4410 Liestal Projektverfasser: Silvio Schumacher, Adlergasse 21, 4410 Liestal Monika Eigenmann, Adlergasse 21, 4410 Liestal Bauobjekt: Sanierung Wohnhaus und Dachstock Bauplatz: Mariasteinstrasse 2, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3175 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 16. November 2018

Baupublikation

Bauherr: Jens & Ute Oelfke-Schoyswohl, Homelstrasse 11, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Philip Brom Gartenbau GmbH Bauobjekt: Gartenzaun Doppelstabmatten Bauplatz: Homelstrasse 11, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3491 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 16. November 2018

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Kleinlützel

Baupublikation

Bauherrschaft: Zuber Paul und Rita, Hof Mettenberg 112, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Erstellen Pumpenschacht für Anschluss der häuslichen Abwasser mit Druckleitung zu bestehender Jauchegrube Grundeigentümer: Zuber Paul und Rita, Hof Mettenberg 112, 4245 Kleinlützel Bauplatz: Hof Schützenebnet 124, 4245 Kleinlützel Bauparzelle: 2963 (BG 521) Ausnahmebewilligung: keine Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 16. November 2018

Nuglar-St. Pantaleon

Baupublikation

Bauobjekt: 18-026 Sanierung Heizung Zwei Erdwärmesonden: Tiefe je 183 m Grundbuch-Nr.: 2535 Adresse: Hardstrasse 15, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Hansjürg Vögtli, Hardstrasse 15, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Hansjürg Vögtli Hardstrasse 15, 4421 St. Pantaleon Planverfasser: Gesuchsteller Datum Baugesuch: 2. November 2018 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 19. November 2018 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Baupublikation

Bauobjekt: 18-020/1 Erdwärmesonde: Tiefe 235 m (ergänzendes Baubegehren zu EFH) Grundbuch-Nr.: 3406 Hardstrasse, 4421 St. Pantaleon Gesuchsteller: Joelle Vögtli + Dimitri Aleinikov, Hardstrasse 15, 4421 St. Pantaleon Grundeigentümer: Joelle Vögtli Hardstrasse 15, 4421 St. Pantaleon Planverfasser: Lenzin Heizungen AG Oberdorf, 5063 Wölflinswil Datum Baugesuch: 2. November 2018 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 19. November 2018 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.

Fehren

Baupublikation

Bauherrschaft: Gigandet Roger und Rachel Hügelstrasse 174, 4232 Fehren Bauobjekt: Anbau Wohnung Bauzone: W1 Bauplatz: Hügelstrasse 174 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 420 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 16. November 2018

Baupublikation

Bauherrschaft: Lindenberger Claudia Sennmattstrasse 250, 4232 Fehren Bauobjekt: Sichtschutz ersetzen, Pergola Bauzone: W2a Bauplatz: Sennmattstrasse 250 Bauparzelle: Grundbuch Nr. 569 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 16. November 2018

Himmelried

Baupublikation

Bauherrschaft: Dr. Alain Meyer, Kastelhöhe 471, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Kleintierstall und Einfriedung (Zaun) Bauort: Kastelhöhe Bauparzelle: GB-Nr. 1295, 1323 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 16. November 2018

Witterswil

Baupublikation

Bauherrschaft: C. Walter / M. Fluri Bahnweg 7, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2018-034 Einfriedung Projektverfasser: Bauherrschaft Bauplatz: Bahnweg 7 Bauparzelle: GB-Nr. 1352 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 16. November 2018

Rodersdorf

Baupublikation

Bauherr: Bruna Bulloni Bauobjekt: Wärmepumpe Bauplatz: Büntenstrasse 7 Bauparzelle: GB 631 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. November 2018

Baupublikation

Bauherr: Kaspar und Cécile Mosimann Bauobjekt: Anbau Aussentreppe und Türausbruch Bauplatz: Grossbühlstrasse 6 Bauparzelle: 280 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. November 2018

Baupublikation

Bauherr: Urs A. Meier Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Luft-/Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Hofackerstrasse 11 Bauparzelle: 454 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 16. November 2018

Metzerlen-Mariastein

Baupublikation

Bauherrschaft: Amt für Verkehr und Tiefbauamt, Rötihof, Werkhofstrasse 65, 4509 Solothurn Bauprojekt: Ausbau Trampelpfad zu einem Gehweg Bauort: Challstrasse 30, 4116 Metzerlen Bauparzelle: 90013, 90005 Projektverfasser: Rudolf Keller und Partner, Verkehrsingenieure AG, Neue Bahnhofstrasse 160, 4132 Muttenz Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 16. November 2018

Ausschreibung/Ersatzwahl für den Gemeinderat (3 Sitze, Proporz) für den Urnengang vom 13. Januar 2019 Der Sachwalter der Einwohnergemeinde Zullwil gestützt auf § 30 Absatz 1 Buchstabe c des Gesetzes über die politischen Rechte vom 22. September 1996 (BGS 113.111), verfügt: 1. Ausschreibung / Wahlfestsetzung / Einberufung In der Gemeinde Zullwil sind das Amt des Gemeindepräsidiums und drei Gemeinderatssitze neu zu besetzen. In einer ersten Phase finden die Ersatzwahlen für die drei Gemeinderatssitze für den Rest der Amtsperiode 2017–2021 am 13. Januar 2019 statt. Die Ausschreibung und die Einberufung für das Gemeindepräsidium folgt zu einem späteren Zeitpunkt. Die Wahlberechtigten der Gemeinde Zullwil werden zu diesem Urnengang einberufen. Die Wahl des Gemeinderates erfolgt nach dem Proporzwahlverfahren nach dem Nationalratsproporz (§ 14 Abs. 1 GO Zullwil und § 33 Abs. 2 GG i. V. m. § 34 ff und 106 ff GpR). 2. Wählbarkeitsvoraussetzungen Wählbar ist, wer in der Einwohnergemeinde Zullwil stimmberechtigt ist. Wählbar ist auch, wer sich verpflichtet, vor Amtsantritt die Stimmberechtigung in der Gemeinde und die Wählbarkeitsvoraussetzungen zu erwerben (§ 32 Abs. 2 GG). 3. Teilnahme an der Wahl Es dürfen sich nur Kandidaten und Kandidatinnen an der Wahl beteiligen, die sich innert Frist (s. Ziff. 4.) angemeldet haben. 4. Wahlvorschlag/Anmeldung Ersatzwahl Gemeinderat (3 Sitze) 4.1 Wahlvorschläge Die Wahlvorschläge sind auf dem amtlichen Formular, Wahlvorschlag für die Gemeinderatswahlen, aufzuführen, welches auf der Gemeindeverwaltung in Nunningen bezogen werden kann. Auf einem Formular dürfen höchstens drei Kandidaten/Kandidatinnen aufgeführt werden. Die Wahlvorschläge müssen eine Listenbezeichnung enthalten und von mindestens sechs Stimmberechtigten unterzeichnet sein (zweimal so viel als Sitze zu vergeben sind). Das Unterzeichnungsquorum gilt nicht für Parteien, welche bei den letzten Nationalratswahlen vom Beibringen der Unterschriften dispensiert waren (das sind die im Kantonsrat vertretenen Parteien mit Ausnahme der EVP und der Jungparteien). Anstelle des Unterschriftenquorums unterzeichnen der Präsident oder die Präsidentin und der Aktuar oder die Aktuarin der Ortspartei unter «Vertretung/Stellvertretung des Wahlvorschlages». Der Wahlvorschlag ist spätestens bis Montag, 26. November 2018, 17 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung in Nunningen einzureichen. 4.2 Auflagefrist Die Wahlvorschläge werden von der Gemeindeverwaltung während der Auflagefrist (Mittwoch bis Freitag nach Ablauf der Anmeldefrist) aufgelegt und können von den Wahlberechtigten eingesehen werden. Einwendungen gegen die Wählbarkeit der vorgeschlagenen Kandidaten und Kandidatinnen oder gegen die Stimmberechtigung der Unterzeichnenden sind während dieser Frist schriftlich bei der Gemeindeverwaltung geltend zu machen. Ab dem auf die Anmeldefrist folgenden Montag kann kein Wahlvorschlag mehr geändert werden. 4.3 Listenverbindungen Zwei oder mehrere Listen können durch übereinstimmende Erklärungen der Unterzeichnenden oder der Vertretung miteinander verbunden werden. Listenverbindungserklärungen sind unwiderruflich. Unterlistenverbindungen sind nur unter gleichnamigen Listen zulässig, die sich einzig durch einen Zusatz zur Kennzeichnung des Geschlechts, des Flügels einer Gruppierung, der Region oder des Alters unterscheiden. Eine Gruppe von miteinander verbundenen Listen gilt gegenüber den anderen Listen als eine einzige Liste. Unter-Unterlistenverbindungen sind nicht zulässig. Für die Unterlistenverbindungen sind die Erklärungen der Vertretungen sämtlicher an der übergeordneten Listenverbindung beteiligten Listen notwendig. Die Listenverbindungen sind auf dem offiziellen Formular «Listenverbindungen» bis spätestens Montag, 3. Dezember 2018, 17 Uhr bei der Gemeindeverwaltung in Nunningen einzureichen. Sie werden auf den Wahlzetteln aufgedruckt. 4.4 Publikation der Listen Die Gemeindeverwaltung veröffentlicht die Listenbezeichnungen und die Namen der Kandidaten und Kandidatinnen unverzüglich nach der Bereinigung im Wochenblatt Laufenthal/Thierstein (§ 51 Abs. 4 GpR i. V. m. § 21 Abs. 1 Bst. d VpR). 4.5. Stille Wahlen Wird nur eine gültige Liste eingereicht oder überschreitet die Gesamtzahl der vorgeschlagenen Kandidaten oder Kandidatinnen aller Listen die Zahl der zu Wählenden nicht, gelten die Vorgeschlagenen als in stiller Wahl gewählt. Der Wahlakt unterbleibt. Die Gemeindeverwaltung stellt das Zustandekommen stiller Wahlen fest. Das Ergebnis ist mit den Bezeichnungen der Listen und der Namen der Gewählten der Vertretung der Wahlvorschläge mitzuteilen und zu veröffentlichen (§§ 67 und 68 GpR i. V. m. § 21 Abs. 1 Bst. d und § 30 VpR). 5. Wahlzettel Für die Gestaltung und den Druck der Wahlzettel ist die Gemeindeverwaltung verantwortlich. 6. Wahlpropagandamaterial Die Wahlpropagandaschrift darf (gefaltet) höchstens das Format A5 aufweisen und nicht mehr als 50 Gramm wiegen. Sie ist in genügend Exemplaren spätestens bis am Montag, 10. Dezember 2018, 12 Uhr bei der Gemeindeverwaltung abzuliefern. 7. Zustellung an die Stimmberechtigten Die Zustellung des Wahlmaterials an die Stimmberechtigten erfolgt bis am Samstag, 22. Dezember 2018. 8. Briefliche Stimmabgabe Sobald die Stimmberechtigten das amtliche Wahlmaterial erhalten haben, können sie bis Samstag, 12. Januar 2019 (vor dem Wahltag), spätestens bis 18 Uhr brieflich wählen. Olten, 30. Oktober 2018 Der Sachwalter Zullwil lic. iur. Michel Meier, Rechtsanwalt: Verteiler: Publikation im Wochenblatt Laufenthal/Thierstein, die durch die Post an alle Stimmberechtigten zugestellt wird (§ 18 Abs. 1 Bst. c VpR)


LAUFENTAL

7

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

NENZLINGEN

WAHLEN

Alte Telefonkabine mit neuer Aufgabe

Raritäten unter dem Stürmenchopf

Wer hat’s ermöglicht? Ricola! Hier mit Melanie Nicollier (l.) und Moritz Siebert (r.), in der Mitte Martin Dettli (l.) und Erwin Borer vom Bienenzüchterverein Laufental. FOTO: ROLAND BÜRKI

bü. Unerwartet steht sie da im Grünen. Die längst aus dem Alltag verschwundene Swisscom-Kabine, die nun zur Kontaktaufnahme mit einem ganzen Bienenvolk einlädt. Ein schweizerisches Novum, das Mitarbeitende der Ricola AG in Laufen mit einem namhaften Beitrag ermöglichten. Seit dem Sommer 2015 können Wanderer, Ausflügler, Familien oder Gruppen den ersten Bienenpfad der Nordwestschweiz in Nenzlingen besuchen, um auf 21 Tafeln und an einzelnen Objekten hinter die vielen Geheimnisse eines Bienenvolks zu gelangen. Erstellt hat den lehrreichen Pfad der Bienenzüchterverein Laufental, der gleich daneben seinen Vereinsbienenstand bewirtschaftet. Unterhalb des Standes grüsst die hier bestbekannte und sehr geschätzte Laufner Firma Ricola mit einem ihrer sechs Schweizer Kräuterschaugärten und deren unmissverständliche Aufforderung «Riechen, schmecken, staunen». Sollen doch die Besucher die 13 Kräuter, die in jedem Ricola Kräuterbonbon stecken, einmal mit allen Sinnen erfahren dürfen. Wie das auch die Bienen erfahren dürften, die mit dem ihnen eigenen Fleiss im Kräutergarten und auf den Naturwiesen der Ricola Nektar und Pollen sammeln. «Ohne Bienen keine Kräuter», ist sich die Ricola der Gefahr des «drastischen Verlusts an Honigbienenkolonien und der damit verbundenen Schmälerung der Biodiversität» bewusst. Sie unterstützt deshalb gerne verschiedene grosse und kleine Projekte, die den Bienen dienen. So auch die Mitarbeitenden der Ricola Laufen. Sie hatten im Rahmen eines Projekts «um eine nachhaltig besse-

re Luftqualität am Arbeitsplatz» die alten Büropflanzen zugunsten neuer speziell für Büroräume selektierter Pflanzen verkauft. Damit verfolgten sie die Absicht, mit dem Erlös in der Region etwas zu unterstützen, was sich mit Ricola und Pflanzen gut vereinbaren lässt. «Wir sind dabei auf den Bienenpfad gekommen und direkt auf Herrn Borer, den Präsidenten des Bienenzüchtervereins, zugegangen», erklärten Melanie Nicollier und Moritz Siebert von der Ricola vor einer Woche bei der Übergabe des gestifteten Betrags am Rande des Bienenpfads. Da war doch diese alte Telefonkabine «Bei der Suche nach einer spannenden Ergänzung unseres attraktiven Bienenpfads sind wir auf die rare, alte Swisscom-Telefonkabine im Fundus eines Imkers gestossen», blickte Bienenzuchtberater und Imker Martin Dettli auf einen spontanen Einfall zurück: eine Kabine, die neu der Kommunikation von Menschen mit einem aktiven Bienenvolk dienen soll. Gesagt, getan. Und Dettli bat die beiden Ricola-Leute gleichsam zur Einweihung in die Kabine hinein, um die Bienen in ihrer neuen Wohnung im obersten Teil der angepassten Kabine zu beobachten, zu hören und zu riechen. «Man riecht es tatsächlich», glaubte Melanie Nicollier den Duft nach Efeu wahrgenommen zu haben. «Wir schätzen die immer wieder erlebte Unterstützung durch die Ricola sehr, jetzt ist der Bienenpfad um eine in unserem Land einmalige Attraktion reicher», bedankte sich Borer am Ende aufs Herzlichste für die Spende und den überreichten Sonnenblumenstrauss.

VERANSTALTUNG

Zweite Runde für die Humornacht wap. Sie haben wieder Feuer gefangen: Timo Steiner, Pascal Christ, Cédric Metzger, Fabian Bärtschi und Christoph Schweizer, einst unter dem Namen Insomnia Events bekannt als Organisatoren von Jugendparties, sind auch dieses Jahr wieder mit der Laufner Humornacht am Start. Der Anlass letztes Jahr sei ein voller Erfolg gewesen, und so habe man sich entschlossen, die Reihe weiterzuführen, sagt Timo Steiner. Nach einer mehrjährigen Pause sind die fünf Freunde wieder voll im Schuss. Die Lust am Organisieren von Events sei geblieben. Und so sind die fünf nun in das trendige Comedy-Business eingestiegen. In diesem Bereich gebe es in der Region noch nicht soviel Engagement, erklärt Steiner die Wahl. Am 17. November kann man sich deshalb in der Mehrzweckhalle Serafin in Laufen eine geballte Ladung Humor zuführen. Auf dem Programm stehen Joël von Mutzenbecher, das Kabarett Klischee, das Comedy-Duo Messer & Gabel und das Duo ComicCasa. Damit habe man es geschafft, erneut Top-Comedians nach Laufen zu holen, freut sich das Team. Am 17. November werden die Komiker die Mehrzweckhalle Serafin füllen, ist das OK überzeugt. Denn schon im letzten Jahr war der Publikumsandrang gross. Es empfiehlt sich deshalb, die Tickets im Vorverkauf zu besorgen. Dem Programm merkt man die Geschichte der Organisatoren als Fasnächtler und Partyveranstalter an: Denn

gelacht werden soll nicht nur vor der Bühne. Nach den Auftritten ist ein Barbetrieb vorgesehen: Bis um zwei Uhr morgens kann man im Anschluss an den Abend in der Mehrzweckhalle ausklingen lassen. Star des Abends ist Joël von Mutzenbecher. Der 2015 den Swiss Comedy Award gewann und mittlerweile auch im deutschen Fernsehen zu sehen ist. Nationale Bekanntheit hat auch das Kabaret Klischee von Linda C. Deubelbeiss und Raphae Oldani, das 2013 im Rahmen der Circus-Show «Ohlala» rund 20 000 Zuschauer begeisterte. Sie spielen in ihrem Programm «Ohne Filter» mit Gesang, Tanz und Slapstick mit den Geschlechterrollen und den allzubekannten Konflikten, die zu jeder modernen Beziehung gehören. Das Duo Messer & Gable, bestehend aus René Sulser und Rolf Kern ist ebenfalls eine bekannte Grösse: Unermüdlich grasen die beiden Anlässe von Vereinen, Privaten und Geschäften ab, bis zu 200 Auftritte pro Jahr trauen sich die beiden Routiniers zu, vor allem in der Ostschweiz. In Laufen treten sie für einmal fernab ihrer Appenzeller Heimat auf, man darf gespannt sein. Das Duo ComicCasa schliesslich bietet «physisches Theater»: Mit Alltagsgegenständen und viel Akrobatik ziehen sie das Publikum in ihren Band. Tickets für die Humornacht erhält man unter www.laufnerhumornacht.ch sowie bei Chalon Augenoptik und Bijouterie in Laufen.

Begeisterter Einsatz für die Artenvielfalt: Eine Weisse Herzkirsche wird auf der Stürmenweid gepflanzt. FOTO: JÜRG JEANLOZ

In einer engagierten Aktion setzen in Wahlen Naturfreunde und Bauern Hochstamm-Obstbäume, um Landschaft und Natur zu bereichern und der Artenvielfalt von Vögeln und Insekten Rechnung zu tragen. Jürg Jeanloz

E

ndlich Regen», tönt es befreiend aus der Runde der Garten- und Naturfreunde, die sich am Samstagmorgen im Gemeindezentrum Wahlen einfinden. «Wir wollen ein Zeichen für die Hochstamm-Obstbäume setzen», begrüsst Forstingenieur Raphael Häner die Gäste. Im Zug der Gesamtmelioration Wahlen hat er 139 Jungbäume gekauft, die von den Landeigentü-

merinnen und Landeigentümer für lediglich 5 Franken erworben und gesetzt werden sollen. Apfel, Birnen, Zwetschgen, Linden und viele andere Sorten hat er ausgewählt, um der Artenvielfalt neuen Schub zu geben. Damit aber die Bäume gedeihen und ihre Schönheit in der Natur entfalten, gibt es gleich noch einen kurzen Pflanzkurs. «Achten Sie darauf, dass der Abstand von Baum zu Baum mindestens zehn Meter beträgt», beginnt Roland Roth, Präsident des Obst- und Gartenvereins seine Ausführungen. Schattenhänge und steile Böschungen sowie Einzelbäume sollen vermieden werden. Ideal sei die Pflanzzeit von Oktober bis März. «Kaufen Sie gesunde Jungbäume und pflanzen Sie dieselben sofort ein, um das Austrocknen zu verhindern», fährt er fort. Die Wurzelballen sollen von der Erde befreit und die Wurzelenden zurückgeschnitten werden. Der grösste Feind der Bäume seien die Mäuse, weshalb jeder Baum mit einem kleinmaschigen Mäusegitter ein-

gepackt wird. Ebenso sollen rund um den Baum Stauden und Grasbüschel abgemäht werden, um dem Fuchs und Hermelin die Mäusejagd zu erleichtern. Eine grosse Pflanzgrube, ein starker Pfahl und schon kann der Jungbaum in die Erde gesenkt und mit dem Humus (ohne Dünger) zugeschüttet werden. Richtig Wässern ist absolute Bedingung. Mit ausführlichen Bildern gibt er auch Anleitungen für Pflege und Schnitt der Bäume. Bevor die Idealisten und Naturfreunde sich an die Arbeit machen, übergibt Raphael Häner dem Gemeindepräsidenten Willy Asprion eine echte Rarität: eine Weisse Herzkirsche. Mit dem Jungbaum fahren Burgerpräsident Daniel Neyerlin und seine Helfer auf die Stürmenweid, wo das zarte Bäumchen sofort fachgerecht gesetzt wird. «Die vorzüglichen Tafelkirschen sollen dereinst die Spaziergänger erfreuen, wenn sie unser herrliches Naturschutzgebiet besuchen», meint Neyerlin freudestrahlend.

RÖSCHENZ

«Ein kleines bisschen Glück auf dieser Welt» bü. Sie nennen sich «The Harmonists Basel», eine Pianistin und vier KlassikSänger, die sich ganz den Evergreens der einstigen «Comedian Harmonists» verschrieben haben. Am Unterhaltungsabend von Kirch- und Einwohnergemeinde Röschenz belohnte sie ein langer, stehender Beifall für ihren Auftritt. «Bei grossen Konzerten bedankt man sich bei allen Sponsoren, die so etwas möglich machen», begrüsste Pfarrer Franz Sabo gut 150 Damen und Herren in der Aula des Schulhauses und hatte damit vornehmlich die Einwohnergemeinde und die Römisch-katholische Kirchgemeinde, aber natürlich auch das zahlende Publikum im Auge. Der Pfarrer, begeistert von den einstigen «Comedian Harmonists» und von Max Raabe, hatte die Idee eines solchen Konzerts für den Unterhaltungsabend eingebracht. Und wie recht er damit gehabt hatte, zeigte sich schon beim Einmarsch der vier jungen Sänger, die vierstimmig im Saal ohne Verstärker, dafür mit erstaunlichem Stimmvolumen, an diesem Abend mal etwas drehen wollten: «Ahoi! Die Welt ist schön, da woll’n wir mal ein Ding dreh’n, jawoll, Herr Kapitän!» Ein erster langer, starker Beifall bestärkte die fünf Musiker darin, mit der «Liebe der Matrosen» auf dem richtigen Kurs zu sein. Weil Kapitäne bei den Damen besonders gut ankommen, doppelten die jungen Herren mit Unterstützung der den Ton angebenden Pianistin Michelle Kissóczy nach. Mit dem für sie schönsten Lied: «Kein Lied war je so schön wie das vom Donaudampfschifffahrtsgesellschaftskapitän.» Eine etwas längere Berufsbezeichnung, die die Basler Harmonists problemlos über die Silben brachten wie im Übrigen auch die anderen Liedtexte. Dies bis ins aller-

Creole Love Call: Timothy Löw, Raphael Ilg, Matthias Zuppinger und Tobias Wurmehl imitieren alle Instrumente dieses Jazz-Klassikers (v. l.). Am Piano Michelle Kissóczy. FOTO: ROLAND BÜRKI

höchste Tempo, auswendig und erst noch mit spassiger Choreo. Ihre gesangliche Ausbildung in der Knabenkantorei Basel, an der Musikakademie Basel oder an der Luzerner Hochschule für Musik schimmerte da klar durch. Fröhlich tönte ihr «Wochenend und Sonnenschein» mit dem unverschämten Glück, allein mit dem Schatz im Wald zu sein. Ganz im Gegensatz zum danach gesungenen melancholischen «kleinen bisschen Glück», das es irgendwie, irgendwo, irgendwann auf der Welt gibt. Und die verheissenen Albernheiten? Das auf den Tickets aufgedruckte «Jetzt werden wir ganz albern» blieb nicht vergessen. Die beiden Tenöre Timothy Löw und Raphael Ilg, Bariton Matthias Zuppinger und Bass Tobias Wurmehl gackerten im Lied «Ich wollt, ich wär’ ein Huhn» vierstimmig dermassen los, dass

die Zuhörer sich vor Lachen den Bauch halten mussten, um nicht gleich auch noch ein Ei zu legen. Köstlich auch die Szenen in den beiden Badewannen, wo die Sänger ihre geheimsten Wünsche an ihr Schätzchen preisgaben: «Lass mich dein Badewasser schlürfen, einmal dich abfrottieren dürfen und deine Oberweite messen und alle andern Frau’n vergessen.» Doch der Begierden waren mehr. Zum Beispiel im rasanten «Veronika, der Lenz ist da, die ganze Welt ist wie verhext, Veronika, der Spargel wächst». So wuchs in der Aula auch die Begeisterung bis zum schwärzesten Humor, wo die vier in «Ich fahr mit meiner Klara in die (löwenreiche) Sahara» ihr «Weibi» loswerden wollten. Minutenlange Standing Ovations belohnten am Ende die «Harmonists Basel» für ihren erfrischenden Auftritt.


THIERSTEIN

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

9

BREITENBACH

«Ein trojanisches Pferd voller Gift»

Publikation Baugesuche Gesuchsteller: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:

Priohaus GmbH, Bodenackerstrasse 1a, 4226 Breitenbach Priohaus GmbH, Bodenackerstrasse 1a, 4226 Breitenbach Abbruch EFH und Garage Passwangstrasse 36 + 36a 1888 01.11.2018 16.11.2018 Beziehen das Publikum in die Diskussion zur Selbstbestimmungsinitiative ein: (v. l.) Marcel Schenker, SVP, Franziska Roth, SP, Moderator Peter Walthard, Christian Imark, SVP, und Paul R. Hofer, FDP. FOTO: GABY WALTHER

Das Hallenbad ist geöffnet!

Lust auf einen gesunden „Schwumm“? Unser Hallenbad steht Ihnen jeweils von Dienstag bis Donnerstag, 19:00 – 21:00 Uhr zur Verfügung. Der Preis für einen Einzeleintritt beträgt CHF 3.-, ein Abonnement erhalten Sie zu einem Preis von CHF 30.-. Der Eintritt für Kinder bis 6 Jahre ist kostenlos. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Die SVP-Kreisparteien Gilgenberg und Lüsseltal luden am letzten Montag zur Podiumsdiskussion ein. Im Raum standen die Fragen, ob die Schweizer Bundesverfassung über dem Völkerrecht stehen soll oder ob die Initianten eigentlich eine ganz andere Absicht verfolgen. Gaby Walther

A

m 25. November stimmt die Schweizer Stimmbevölkerung über die von der SVP lancierte Volksinitiative «Schweizer Recht statt fremde Richter» ab. Diese will die Schweizer Bundesverfassung als die oberste Rechtsquelle der Schweiz über das Völkerrecht stellen, damit Volksentscheide nicht an internationalen Verträgen scheitern sollen. Gegner sehen die

Menschenrechte in Gefahr. So zeigt das Kampagnenvideo der Allianz das Innere eines trojanischen Pferdes, in welchem Andreas Glarner, Roger Köppel, Magdalena Martullo und SVP-Soldaten ihren Coup planen. Moderator Peter Walthard nahm am letzten Montag im Landgasthof zum Weissen Kreuz in Breitenbach das Video als Einstieg in die Diskussionsrunde: «Verfolgt die SVP mit der Initiative das Ziel, die Europäische Menschenrechtskonvention zu künden?» Christian Imark, Nationalrat und Parteipräsident SVP Solothurn, verneint vehement. Die Schweiz sei bereits 1974 der Konvention beigetreten, doch mit dem Urteil von 2012 wurde gegen die Kultur der Schweiz entschieden. Die Richter in Strassburg würden die verschiedenen Länderkulturen nicht kennen. Das Schweizervolk und nicht Bürokraten sollen bestimmen. Franziska Roth, Kantonsrätin und Präsidentin der SP Solothurn, bezeichnet die Initiative als schludrig formuliert. Sie sei ein trojanisches Pferd, voll mit Gift, mit dem Ziel, durch die Hintertür die bilateralen Verträge zu kündigen. Marcel Schenker, Gemeinderat und

Mitglied des Präsidiums der SVP Solothurn, plädiert dafür, dass eine Rechtssicherheit geschaffen und die Bundesverfassung Vorrang haben soll. Paul R. Hofer, Landrat und Präsident FDP Baselland, erklärt, dass in der Schweiz die Verfassungsgerichtsbarkeit fehle, Richter verfassungswidrige Bundesgesetze anwenden müssen und deshalb solche Entscheide nach Strassburg gehen. Dass die Verfassungsgerichtsbarkeit korrigiert werden müsste, dessen sind sich alle Podiumsteilnehmenden einig. Hofer unterstützt einige Punkte der Initiative, brandgefährlich bezeichnet er aber die Wörter «nötigenfalls durch Kündigung» sowie «bestehend und rückwirkend» im Initiativtext. Er sieht darin ebenfalls die Absicht der SVP, den Vertrag der Personenfreizügigkeit künden zu wollen. Er rät, ein entschiedenes Nein in die Urne zu legen. Intensiv, aber in einem fairen Umgangston wurde über eine Stunde über die Vor- und Nachteile der Initiative diskutiert. Anschliessend hatten auch die knapp 30 Anwesenden Gelegenheit, Fragen zu stellen und ihre Meinung kundzutun, bevor beim Apéro weiterdiskutiert werden durfte.

VERANSTALTUNG

EINGESANDT

«Roadmovie» oder das Kino kommt zu den Schwarzbuben

Thiersteinerin turnt bei den Besten

Anlässe im November Begleitung Gottesdienst Allerheiligen, Männerchor 1. November 2. November, 13h Wanderung, AHV-Wandergruppe 3. November, 14-16h Industriemuseum geöffnet, Aula Rundbau 3. November, 9-11h Fraue-Zmorge, FMG Laufental-Thierstein 4. November Herbstkonzert, kath. Kirche, Brass Band 4. November, 10:15h Gottesdienst Reformationssonntag, Männerchor 7. November, 14-17h Tanzcafé für SeniorInnen, Rest. Weisses Kreuz 10. November Chilbi-Markt, Einwohnergemeinde 11. November Umrahmung kath. Gottesdienst, Brass Band 11. November,11-17h Spielparcours, AZB, Ludothek Laufental-Thierstein Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.

Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!

Ist alles klar? Schulleiter Markus Mayer hofft, die Besucher flitzten am 2. November nur so rein in den Griensaal…! FOTO: ROLAND BÜRKI

bü. Die Gemeinde Breitenbach und die Kreisschule Thierstein West (KTW) bieten am Freitag, 2. November, im Griensaal grosses Kino. Den Film «Amateur Teens» am Nachmittag für die KTW und «Flitzer» oder «manchmal muss man mutig sein» am Abend für die Erwachsenen. Jeden Herbst fährt «Roadmovie», ein gemeinnütziger Verein, während neun Wochen durch die Schweiz und besucht 36 Gemeinden in allen Sprachregionen mit maximal 5000 Einwohnern, die über kein Kino verfügen. Markus Mayer, umtriebiger Schulleiter der Kreisschule Thierstein West (KTW) hat nach Absprache mit der Einwohnergemeinde Breitenbach letztes Jahr die Gelegenheit beim Schopf gepackt und sich um einen solchen Kinotag beworben. Dieser wird am Freitag, 2. November, für Breitenbach Realität, wie Mayer dem Wochenblatt erläutert. «Die KTW arbeitet wie gefordert bei der Organisation des Kino-

tags mit, so beim Aufstellen und Abräumen der Bestuhlung, während die 9. Klasse als Vorprojekt zu ihrer Abschlussarbeit die Kinobar am Abend betreut», stellt der Schulleiter ein sehr erfreuliches Engagement der Schülerinnen und Schüler fest. Er werde am Nachmittag die schulinterne Vorführung des Films «Amateur Teens» moderieren und das Filmthema um die Leiden der heutigen Social Media-Jugend im Unterricht nachbearbeiten lassen. Der Schweizer Film «Flitzer» dreht sich um den Deutschlehrer Balz Näf (Beat Schlatter), der seine finanzielle Notlage mit dem Einsatz von Flitzern für Sportwetten aufbessern will. Als Special Guests sind angekündigt Beat Schlatter und der Breitenbacher SFR-Sportmoderator Oliver Borer. «Flitzer» zu sehen am 2. November, ab 19.30 Uhr im Gemeindesaal Grien, Saalöffnung 19.00 Uhr, Barbetrieb. Eintritt gratis – Kollekte zugunsten des Vereins Roadmovie

Team Solothurn: Anna-Lea Gerster steht ganz rechts. FOTO: ZVG Am 27. und 28. Oktober 2018 fanden in Winterthur die Schweizer Meisterschaften Geräteturnen Turnerinnen Mannschaften statt. Anna-Lea Gerster aus Nunningen qualifizierte sich für diese Meisterschaften. Die fünf Turnerinnen in der Kategorie 5, starteten gut in den Wettkampf. Anna-Lea zeigte eine konstante Leistung und wurde Erste in ihrem Team. Die Solothurnerinnen belegten schlussendlich den 16. Rang von 22 Mannschaften. Wir sind stolz, dass eine Turnerin aus unserem Verein GETU Dorneck-Thierstein zu den 5 Besten im Kanton Solothurn gehört. GETU Dorneck-Thierstein Tanja Bloch


10

das

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

Rätsel

Lösung der letzten Ausgabe

Lösung der letzten Ausgabe

präsentiert

das

Lösung 43/2018:

Sudoku im Wochenblatt

STEINADLER Gewonnen hat:

Kuno Karrer, Röschenzstrasse 81 4242 Laufen Wir gratulieren zum Gutschein im Wert von 60 Franken, gespendet von:

Karrer Sportshop AG, Laufen Mitmachen und gewinnen

Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 6. November 2018, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 60 Franken. Einzulösen bei:

Cosmos Fitness Studio, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Alles unter einem Dach! auf 1000 m²

Franz Cueni Weststrasse 75 4242 Laufen Tel. 061 761 32 01 www.cosmos-fitness.ch

mittel


THIERSTEIN BÜSSERACH

Pfarrers in der Kompetenz des Kirchenrates sei, nachdem die Grundvoraussetzung – die Missio Canonica – erfüllt sei. «Gemäss der Kirchgemeindeordnung Büsserach obliegt eine Vertragsverlängerung der Verantwortung des Kirchenrates.» Bischof Felix hat dem Antrag des Kirchgemeinderates – damals noch vom zurückgetretenen Amtsinhaber Peter Jeker-Kaufmann mitunterzeichnet – entsprochen, allerdings Obinnas Missio Canonica nur bis Ende Juli 2021 verlängert und nicht für fünf Jahre – als Pfarradministrator für die beiden Pfarreien Petri Stuhlfeier Büsserach und Pauli Bekehrung Erschwil innerhalb des Pastoralraums Thierstein. «Nach diesem Zeitpunkt wird sich Pfarradministrator Obinna neuen Herausforderungen stellen und dafür voraussichtlich in sein Heimatland Nigeria zurückkehren. Eine entsprechende Nachfolgeregelung wird dann auf Ebene Pastoralraum zu finden sein», heisst es in einer Mitteilung des Kirchenrates. Pastoralraumpfarrer Bruno Stöckli zeigte sich erleichtert, dass «mit dem vom Bischof gewählten Mittelweg» die begonnenen Projekte mit Pfarrer Obinna fortgeführt werden können. Ob man sich nun als Gewinner oder Verlierer fühle, hänge von der eigenen Einstellung ab. Stöckli: «Gewinner sind alle, die nicht zurückschauen, sondern bereit sind, mit einer gewissen Kompromiss- und Versöhnungsbereitschaft die Zukunft mitzugestalten.» Der Büsseracher Kirchenrat will auf jeden Fall mit diversen Aktivitäten das Miteinander weiter fördern und zum gegenseitigen Austausch einladen, meinte Thüring.

Beschaulichkeit am Jodlertisch Zu Beginn feine musikalische Kost mit dem Jodlerklub Sunnesyte Nunningen und der luzernischen Kleinformation Schützenchörli Werthenstein und zum Dessert ein heiterer Einakter mit zwei Jumpfern, die der Männergilde nicht hold waren. Jürg Jeanloz

A

us dem luzernischen Werthenstein trat eine Kleinformation mit zwei Jodlerinnen und sechs Jodlern auf die Bühne und mit ihnen einer der bekanntesten Komponisten, Jodler und Akkordeonspieler der Schweizer Volksmusikszene. Kein Geringerer als Ruedi Renggli leitete und begleitete das junge Ensemble, das vorwiegend Lieder aus seiner Feder zum Besten gab. Bereits der erste Gassenhauer «Wenn ig e Ängu wär, de hätte d’Mönsche es nid so schwär» löste in der ausverkauften Hofackerhalle Begeisterung aus. Für Liebe und Eintracht anstelle von Stress und Gier warben mit herrlichen Stimmen die sympathischen Entlebucher und

Am Jodlertisch: JK Sunnesyte mit Ehrenveteranen Franz Stebler und Ruedi Lüthi. FOTOS: JÜRG JEANLOZ mitten drin an der Handorgel die Koryphäe Ruedi Renggli. Aus aktuellem Anlass liessen sie noch einen Heuler von Florian Ast folgen: «Wenn i Bundesrat chönnt si». Frisch und fröhlich kam das Lied mit den frechen Sprüchen daher und amüsierte die Gäste köstlich. 14 Tonträger hat Ruedi Renggli bereits produziert und seine Schaffenskraft ist trotz – oder vielleicht wegen – der 66 Jahre immer noch ungebrochen. Beschaulicher ging es am Jodlertisch

VERANSTALTUNG

Gruss aus Gilgenberg wos. Im Probelokal der Musikgesellschaft Fehren wird intensiv geübt. Wir bereiten uns auf unser Jahreskonzert vor, das am 11. November um 17 Uhr in der Kirche Fehren stattfinden wird. Wir haben unseren Zuhörern einen musikalischen Gruss aus Gilgenberg vorbereitet. Im Konzertprogramm spielen wir einen Marsch mit diesem Titel. Dieser Marsch hat eine besondere Geschichte: Die Idee und die Melodien dieses Marsches stammen aus der Feder eines langjährigen Mitgliedes der MG

Fehren. Linus Kilcher hat diese Melodien vor langer Zeit aufgeschrieben. Nach seinem Tod wurden die Melodiefragmente im Auftrag seiner Nachkommen von Roland Gut zum Marsch Gruss aus Gilgenberg zusammengefügt und arrangiert. Der musikalische Gruss aus Gilgenberg beinhaltet aber nicht nur Stücke aus dem Gilgenbergerland. Er ist bunt bestückt mit verschiedenen Stilrichtungen. Lassen Sie sich überraschen und besuchen Sie unser Konzert.

Gäste am Jodlerobe in Nunningen: Volksmusikidol Ruedi Renggli mit Schützenchörli Werthenstein LU.

der Nunninger zu. «Wenn Jodler zäme si, so gits e gfreuti Sach» sangen die Jodlerinnen und Jodler herzhaft und feierten gleichzeitig bei einem Gläslein Weisswein ihre beiden Jodler Franz Stebler und Ruedi Lüthi, die nach 50 Jahren Mitgliedschaft vom Eidgenössischen Jodlerverband als Ehrenveteranen ernannt wurden. Beide sind noch rüstig und spielten im anschliessenden Schwank mit. Wie urchig es im Jodlerklub Sunnesyte zu- und hergeht, bewiesen die Mitglieder mit dem Jux, ihren Dirigenten Kurt Grun kurzerhand in Schwingerhosen zu stecken und dann gemeinsam das passende Lied «Mier si äs Schwinger-Volch» anzustimmen. Herrlich intonierten sie den einfallsreichen Refrain «Kurz, Lätz, Schlungg, Platt»! Zwei ledige Schwestern brachten schliesslich noch viel Klamauk in die Bude. Die beiden Vogelscheuchen vom Chräiehof befahlen ihren Knecht Hans nach Lust und Laune und lästerten über das von ihnen verhasste «Mannenvolch». Als aber eine Notarin ihnen in Aussicht stellte, eine Millionenerbschaft unter der Bedingung einer baldigen Heirat anzutreten, drehte sich das Blatt ziemlich rasch. So richtig Lachen und Schmunzeln war angesagt. Zum Tanz und Ausklang des gediegenen Abends spielte das spritzige Schwyzerörgeliquartett Laufetaler-Gruess.

EINGESANDT

VERANSTALTUNG

VERANSTALTUNG

Ein Hoch auf den November

Es spukt – Spielfest der Ludothek

Einem heimlichen Waldbewohner auf der Spur

Beim Morgenspaziergang: Oberkirch. Er ist wohl einer der unscheinbarsten Monatsbrüder, der leise November. Ich finde ihn wunderbar. Er folgt auf einen oft goldenen Oktober und steht vor dem glitzernden festlichen Dezember. Manchmal tut er mir leid, dieser Monat, dem man sein Recht «novembrig» zu sein, nicht so richtig eingesteht. Oft wird er versehentlich schon für Dezember gehalten und muss dann widerwillig einsteigen in die vorweihnachtliche Glitzerzeit der Fülle. Dabei ist das überhaupt nicht sein Ding. Er ist still, leise, oft grau, nass, kalt, nebelverhangen. Vor diesem stillen Hintergrund kann ein übrig gebliebenes gelb verwelktes Baumblatt oder eine tapfer weiterblühende

11

NUNNINGEN

Kompromiss im Streit um den Pfarrer bea. Büsseracher Katholiken hatten sich in Solothurn starkgemacht für eine Entlassung des Pfarrers. Der Bischof hat die Missio Canonica für Pfarradminstrator Obinna in den Kirchgemeinden Erschwil und Büsserach verlängert – doch in verkürzter Form. Pfarradministrator Obinna ist vor einiger Zeit bei manchen Büsserachern in Ungnade gefallen. Mit einem Schreiben und einer Unterschriftensammlung liefen sie in Solothurn Sturm gegen ihn. Unter anderem warfen sie ihm vor, «unfreundlich zu sein» sowie «zu viele Spendenaktionen für sein Heimatland Nigeria» veranstaltet zu haben. Die Vorwürfe konnten im Sommer entkräftet werden. Bei den Spenden waren keine Unregelmässigkeiten festzustellen, ist dem Untersuchungsbericht zu entnehmen. Die Büsseracher Kirchgemeinderäte erkundigten sich darauf in Solothurn nach den Namen der Unterschriftensammlung und forderten die Kritiker auf, angebliche Missstände zu beschreiben. In den verschickten Fragebogen erlaubte sich der Rat die Frage zu stellen, wie oft man den Gottesdienst besuche. Dies sorgte für Empörung, wie sich später an einer öffentlichen Aussprache herauskristallisierte (das Wochenblatt berichtete). Der zurückgetretene Präsident des Kirchenrates, Peter Jeker-Kaufmann, kündigte an, die Weiterbeschäftigung von Pfarrer Obinna mit einem Grossaufmarsch an der nächsten Kirchgemeindeversammlung (findet am 26. November statt) bekämpfen zu wollen. Kirchenpräsident Michel Thüring sagt gegenüber dieser Zeitung, dass der Entscheid der Weiterbeschäftigung des

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

wos. Am diesjährigen Spielfest der Ludothek Laufental-Thierstein gehen die Geister im Altersheim Bodenacker herum. Wer schafft es, die Geister zu Fall zu bringen? Wer traut sich, Vampirblut zu trinken? Die Kammer des Schreckens bietet ein besonderes Gefühlserlebnis. In der Gruselküche können Tast- und Geruchssinn unter Beweis gestellt werden. Welches Kind möchte da nicht dabei sein? Schul- und Vorschulkinder können hier ihr persönliches Gruselerlebnis haben. Dabei dürfen Geistergeschichten natürlich nicht fehlen, diese werden um 12.00 Uhr, 14.00 Uhr und um 16.00 Uhr erzählt. Wie immer besteht auch die Möglichkeit, sich bei diversen Gesellschaftsspielen zusammen mit den Eltern zu vergnügen oder einen Mohrenkopf zu «erwerfen». FOTO: DENISE HÄNGGI

Ringelblume wie ein wunderbares Schmuckstück erscheinen. Die kleinen Dinge sind es, die im November auffallen und Freude bereiten. Die grossen lauten strahlenden Dinge finden ihren Platz dann später im Dezember. Dann freue ich mich über dessen glanzvollen überwältigenden Auftritt ab dem 1. Advent. Bis dahin geniesse ich den November mit all seinem Charme und stillen Eigenheiten, ein Monat des Ausatmens, Ausruhens, der Langsamkeit und Gedämpftheit. Und freue mich über kleine Tupfer von Gelb oder Orange im grauen Bart dieses alten Monatsbruders. Marianne Volonté, Nunningen

Spieltag im AZB, Breitenbach: Sonntag, 11. November 2018, 11 – 17 Uhr

«Modespecht»: Der Mittelspecht.

EINGESANDT

48 Menschen spendeten Blut wos. Diese beachtliche Anzahl Menschen aus Bärschwil und Umgebung rettet damit Mitmenschen nach Unfällen oder Operationen das Leben. Ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samariterverein Kleinlützel gebührt grosser Dank. Die nächste Spendemöglichkeit ist am 4. Februar 2019 in Bärschwil.

FOTO: ZVG

wos. Den Mittelspecht, optisch dem bekannten Buntspecht nicht unähnlich, kannte in den 1980er-Jahren kaum jemand, nicht einmal versierte Ornithologen hatten ihn auf dem Radar. Über einen Ornithologenkollegen wurde Josef Borer, Förster aus Breitenbach, auf diesen seltenen Specht aufmerksam und war sogleich fasziniert. Die Lehrmeinung damals hiess, dass diese Art nur in Eichenwäldern vorkomme. Borer wies ihn aber nach einigen Jahren auch im Laufental und im Schwarzbubenland,

ausserhalb von Eichenwäldern, nach. Rund 30 Prozent der Beobachtungen stammten gar aus Obstgärten, wo bis anhin nur Bunt-, Grün- und Grauspechte gesichtet wurden. Anfang der 1990er-Jahre ging die Vogelwarte von 300-500 Brutpaaren in der Schweiz aus, 50 davon in den Kantonen BS und BL. Das Schwarzbubenland war ein weisser Fleck auf der Karte. Das änderte sich, als Borer 1994 ein erstes MittelspechtBrutrevier in Erschwil nachweisen konnte, 2010 waren es dort bereits 4 Reviere. Inzwischen geht man schweizweit, wobei der Mittelspecht fast ausschliesslich im Jurabogen vorkommt, von rund 2000 Revieren aus. Dieser Anstieg ist einerseits das Verdienst von gezielten Artenförderungsprogrammen, aber wohl auch von der grösseren Bekanntheit dieser Art – Borer spricht gar vom «Modespecht», zu dem der Mittelspecht geworden sei. Josef Borer, langjähriger Revierförster in der Region und für seinen Naturschutzeinsatz 2015 mit dem Walder Preis ausgezeichnet, stellt im Vortrag, organisiert vom Naturschutzverein Gilgenberg, die verschiedenen Spechte, die bei uns vorkommen vor – natürlich mit speziellem Augenmerk auf «seinen» Mittelspecht. Am Dienstag, 6. November 2018, um 19.30 Uhr im Dachstock des Altersheims Stäglen in Nunningen. Der Eintritt ist frei, anschliessend an den Vortrag lädt der Verein Dorfmuseum zu einem kleinen Apéro ein.


Adventsausstellung

22./23. und 24. November 2018 Brigitte Beyeler Fehrenstrasse 13 4226 Breitenbach

Telefon/Fax 061 781 40 86

Ihr Blumenladen im Zentrum von Breitenbach www.creative-oristic.ch


Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

Restaurant Chaltbrunnental B & P Jacquemai Schindelboden 46 / 4204 Himmelried 061 741 21 31 / 079 631 56 03

Mongolentopf

FR ,, 2. 11. 2018 ab 18.00 Uhr SA, 3. 11., und So, 4. 11. 2018, ganzer Tag Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

Zemp

Besuchen Sie uns:

Bäckerei Restaurant Café Tel. 061 795 93 00

9% Rabatt

zum 9-Jahr-Jubiläum Samstag, 3. Nov. 2018

Unter neuer Führung

GUTSCHEIN pro Person

für 2. und 3. November

Fr. 15.00 für Essen Ihrer Wahl ab 17.30 Uhr im Restaurant

Bitte um Reservation

Hausflohmarkt 10. November 2018 / 9–16 Uhr Bruckfeldstrasse 15 4142 Münchenstein Antiquitäten / Hausrat / Flohmarktartikel, Werkzeuge und vieles mehr. Günstige Preise – vieles gratis Parkplätze beim KUSPO BL benutzen

Wydehof-Center Laufenstrasse 4 4226 Breitenbach

Im 1. Stock Telefon 061 781 10 65 www.papeterie-haener.ch

13


Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

Antiquitäten-, Floh- und Buuremärt Sonntag, 4. Nov. 2018, 9.00 – 16.00 Uhr ca. 90 Aussteller mit Kunst und Trödel, Raritäten, Antikes, Kurioses, Möbel, Figuren, Landwirtschaftsprodukte, Käserei, Cüpli-Bar, Grill, Kaffee und Kuchen u. v. m. in 4112 Bättwil/Flüh, Hauptstrasse 76 (Tram 10, Tramstation Flüh aussteigen) Areal Oberstufenzentrum Leimental (OZL) Info: 061 731 19 62 www.baettwilermarkt.ch

Mi, 7. Nov., Rüeblimärt Aarau Fahrt Fr. 39.– Mo, 26. Nov., Ziebelemärit Bern 6.00 Uhr, Fahrt und Essen Fr. 62.– Fr, 7. Dez., Christchindli-Märt Bremgarten 13.00 Uhr Fr. 39.– Do, 27., und So, 30. Dez., Spengler-Cup Fahrt und 2 Spiele Fr. 60.–

22. Intersport Lauf-Cup 2018 T Ei olle nk P au rei f v se on zu 20 ge –3 w 3% inn pr en, of u iti nd er b en e ! im

14

JOGGEN, WALKEN und GEWINNEN für Kinder und Erwachsene

Jeder kann mitmachen!

Finale und Feier: Sonntag, 4. November 2018 Mit Start und Ziel beim Intersport Zwingen Start 10.00 Uhr, Walker/-innen 7,9 km. Start 10.30 Uhr, Jogger/-innen 7,9 km / 3 km. Start 11.30 Uhr, Kinderlauf 1,4 km. Anmeldung an Ort. Info: www.lsglaufen.ch

Zwingen, Baselstrasse 10 , Tel. 061 761 35 61

Vocabella singt . . . . . . Evergreens – Rock – Pop – Spirituals . . . Freitag, 2. Sonntag, 4. Samstag, 10. Sonntag, 11.

Nov. Nov. Nov. Nov.

20 Uhr 17 Uhr 19 Uhr 17 Uhr

Kirche Himmelried Ref. Kirche Laufen Ref. Kirche Mischeli Reinach Kath. Kirche Breitenbach

Kollekte Frei Leitung – Marta Mieze Percussion – Florian von Dach Piano – Artem Maslov

2. bis 4. November 2018

Moules & Frites

Reservationen unter Tel. 061 761 63 22 Kommen Sie vorbei, wir freuen uns auf Sie! Ihr «Lamm»-Team Restaurant Lamm, Hauptstrasse 23 4242 Laufen, Tel. +41 61 761 63 22 www.lamm-laufen.ch

Jodler-Obe

Samstag, 3. November, ab 20 Uhr (Wirtschaft ab 18.30 Uhr) Mehrzweckhalle «Seemättli» Liesberg Mitwirkende: Jodlerklub Bärgbrünneli Koppigen Jodlerklub Bärgbrünneli Liesberg Tambourengruppe Laufen Komiker Pädu Hess, Mümliswil

Superschöne Tombola – Tanz und Unterhaltung

.... mehr als Theater ... in Laufen bei der Eishalle: Samstag, 10. Nov. 2018, 17.00 Uhr Das Mädchen ohne Hände Sonntag, 11. Nov. 2018, 11.00 Uhr Der Eisenhans

Schwyzerörgeli-Trio «Örgeli-Chracher», Boll Tanz bis 2.00 Uhr Eintritt Fr. 10.–

Tickets unter

www.nicole-et-martin.ch Die Burgergemeinde Laufen-Stadt ermöglicht den Schülerinnen und Schülern den Eintritt für Fr. 5.– an den Schul-Aufführungen vom Donnerstag und Freitag.

Empfehlungen Heute optimieren, morgen profitieren.

Die regional verankerte Pensionskasse als optimale Alternative zum Vollversicherungsmodell. Wir legen Ihr Vorsorgekapital konservativ und sicher an. Mit Erfolg. Seit 1992. Rufen Sie uns an, wir sind jederzeit gerne für Sie da. Hauptstrasse 105, 4147 Aesch Tel. 061 756 60 50, www.trikolon.ch


DORNECK HOFSTETTEN

Bei einem Steuerfuss von 116 Prozentpunkten werde Hofstetten-Flüh wohl weiterhin teils hohe Ertragsüberschüsse generieren und das Eigenkapital würde anwachsen auf zehn Millionen Franken, zeigte Schoenenberger auf. Die Planung für den Umbau des alten Schulhauses in Hofstetten erhält nun auch neuen Auftrieb. Der Gemeinderat beschloss, die frühere Arbeitsgruppe wieder ins Leben zu rufen und diese zu beauftragen, den künftigen Nutzen zu eruieren. Ressortleiter Domenik Schuppli schlug vor, dass die Arbeitsgruppe eine neue Auslegeordnung macht mit Bedarfsabklärung. Das erklärte Ziel sei es, von der Gemeindeversammlung in einem Jahr einen Grundsatzentscheid zu bekommen, wie man das alte Schulhaus künftig nutzen möchte. Der Gemeinderat wählte nebst Schuppli und Gemeindepräsident Felix Schenker die beiden früheren Mitglieder Thomas Zeis und Pascal Hägeli in die Arbeitsgruppe. Weiter beschloss der Gemeinderat, dass der Werkhof eine funktionsfähige Hebebühne erhalten soll. Der 22-jährige Skylift wird ersetzt durch ein jüngeres Occasionsgerät zum Preis von 26 800 Franken. Mit der Möglichkeit, Arbeiten in zwölf Meter Höhe zu erledigen, ist der Werkhof gewappnet fürs Montieren der Weihnachtsausstattung. Eine Neubeschaffung für 100 000 Franken hat der Rat für die Mehrzweckhalle genehmigt, nämlich das 35-jährige Mobiliar durch neue Tische und Stühle zu ersetzen.

VERANSTALTUNG

Achte Kunstausstellung in Hochwald wos. Seit 1995 alle drei Jahre, seit 2010 alle vier Jahre, präsentieren Künstlerinnen und Künstler aus dem 1300 Seelendorf Hochwald ihre Werke. In diesem Jahr sind es 14 Personen, die im wunderschönen Hobelträff-Saal, mitten im Dorfkern, Bilder in verschiedenen Techniken, Stein-Skulpturen, spezielle Keramik, Linoldrucke, Collagen, Radierungen und Objekte aus Alteisen, kombiniert mit Schwemmholz und Stein ausstellen.

15

DORNACH/MARIASTEIN

Debatte um Steuersenkung lanciert bea. Der Gemeinderat von HofstettenFlüh hat an seiner Sitzung vom Dienstagabend das Budgets 2019 einer ersten Lesung unterzogen. Dabei kam es zu keinen einschneidenden Kürzungen oder grösseren Überraschungen. Die Abweichungen zu den Vorjahren sind bei den meisten Konti geringfügig und man rechnet mit einem kleinen Ertragsüberschuss. Allerdings hat der Rat die Höhe des Steuerfusses noch nicht festgesetzt. Ob er diesen bei 116 Prozentpunkten belassen oder senken wird, will der Rat erst in der zweiten Budget-Lesung in zwei Wochen entscheiden. Revisor Paul Schoenenberger lieferte die Grundlagen für die Steuerdebatte. In drei Tabellen stellte er die Auswirkungen für die nächsten zehn Jahre einander gegenüber – mit dem jetzigen Steuerfuss, mit 114 und mit 113 Prozent der Staatssteuer. Ohne die Ausgabenseite zu straffen, würde Hofstetten-Flüh bei einer Steuersenkung von drei Prozentpunkten Aufwandüberschüsse ausweisen. Das Eigenkapital würde aber in den nächsten zehn Jahren die sechs Millionen Franken Marke nicht unterschreiten, «womit Hofstetten-Flüh noch immer in der besseren Lage ist als die meisten anderen Gemeinden», sagte Schoenenberger. In der längerfristigen Finanzplanung berücksichtigt sind grössere Investitionen im (Ab-)Wassernetz, im Strassenbau sowie für den Umbau des alten Schulhauses in Hofstetten und einen Neubau des Werkhofs in Flüh.

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

Vom 2. bis 7. November können die Kunstwerke betrachtet und auch käuflich erworben werden. Die Vernissage ist am Freitag, 2. November von 19-21 Uhr. Begrüssung durch Geri Michel, Hochwald. Am Sonntag, 4. November, ab 11 Uhr offeriert die Kulturkommission Hochwald ein Matinee Konzert mit Iluvia aus Hochwald inkl. einem Apéro. www.kunsthochwald.ch, Eintritt frei, alle Öffnungszeiten, siehe Inserat

Seiltanz zwischen Geld und Geist Am Europäischen Tag des Denkmals besuchten rund 80 Personen die Klöster Mariastein und Dornach. Sie erhielten dabei einen Einblick in das Leben hinter den Klostermauern. Peter Walthard

S

till und aufgeräumt ist es in den Räumen des Konvents der Patres von Mariastein. Es ist ein wenig wie in einem Museum und ein wenig wie in einem Wohnheim. An den Wänden wechseln sich Porträts von einflussreichen Männer einer grossen Vergangenheit ab mit den fein säuberlich geführten Dienstplänen der Mönche. Noch wird hier das asketische Leben geführt, werden die Regeln des heiligen Benedikt von Nursia hochgehalten. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Klostertradition auch hier erlischt. Das Durchschnittsalter der Mönche sei mittlerweile über 70, ist an der Führung zum Europäischen Tag des Denkmals zu vernehmen. Rund 80 Personen besuchen an diesem Samstag die Klöster Mariastein und Dornach und erhielten dabei einen Einblick in das Leben hinter den Klostermauern. Finanziert wird das klösterliche Leben in Mariastein nicht mehr wie früher über die Einkünfte aus der seelsorgerischen Arbeit in den umliegenden Gemeinden, sondern über die Renten der Brüder und den Umsatz, den die Wallfahrten generieren. Man vertraue auf die «Providentia Dei», Gottes Fürsorge, erklärt Pater Ludwig Ziegerer ohne jeden Anflug von Ironie. Doch wirkt dieser kein Wunder, sind die Benediktiner in Mariastein die Letzten ihrer Art: Nachwuchs ist nicht in Sicht. Wie die Zukunft des Klosters aussehen könnte, zeigt der Besuch im ehemaligen Kapuzinerkloster in Dornach, das von einer Stiftung geführt wird. Hier erlosch die mönchische Tradition bereits 1990, als

Sandra Löwe: Die Schauspielerin und Regisseurin führte durch das ehemalige Kapuzinerkloster in Dornach. FOTO: PETER WATHARD die letzten vier Franziskaner nach Olten übersiedelten. Nach mehreren Versuchen, das alte Gemäuer mit neuem Leben zu füllen, erstrahlt es seit einer sanften Renovation in neuem Glanz. Doch auch wenn in Dornach Freiwillige unzählige Stunden in das einstige geistige Zentrum der Ortschaft investiert haben, wird sofort klar: Ohne am freien Markt verdientes Geld geht es nicht. Rückgrat des «Klosters» ist die Hotellerie und Gastronomie. In den Räumen, in denen die Kapuziner einst die freiwillig gewählte Armut zelebrierten, wird heute edel gespeist, die spartanischen Klosterzellen kann man als Zimmer mieten, die Übernachtung kostet 80 Franken. Der Spagat zwischen den Bedürfnissen des Gastrobetriebs, dem Kulturangebot und der kirchlichen Tradition sei nicht einfach, sagt Schauspielerin und Regisseurin Sandra Löwe, die durch die Räume führt. In den Konflikten, die aus einer modernen Nutzung resultieren, sieht sie aber auch eine Chance. Am Anfang habe es zwischen den drei Sparten Gastronomie, Kultur und Kirche noch einige Reibereien gegeben. Doch diese zeigten sich nun als befruchtend. «Das Kloster hat wieder zu atmen begon-

nen», sagt sie. Die Speisekarte ist schlichter gestaltet worden, um dem Geist der Kapuziner besser gerecht zu werden, in einem «Residency-Zimmer» können sich Künstler in der inspirierenden Umgebung zurückziehen, die Bibliothek ist sorgfältig restauriert und für Gäste geöffnet, und Ausstellungen und Konzerte machen das Kloster auch zu einem Zentrum der regionalen Kultur. Geblieben ist auch die kleine Nische bei der ehemaligen Pforte, wo die Kapuziner einst armen Frauen gratis eine Suppe servierten. Da im Kloster selbst nur Männer geduldet wurden, mussten sie vor der eigentlichen Klostertür bleiben. Im Vorraum gab es aber einen Tisch, wo die Frauen in Ruhe im Warmen essen konnten. Der Tisch steht noch dort, das Fenster ziert ein Bild des heiligen Franziskus, der den Bettelorden einst gegründet hatte. Hier, in diesem bescheidenen Vorraum, findet man ihn noch: den Geist der armen Mönche, die hier jahrhundertelang gelebt und gewirkt haben. Und man fragt sich unwillkürlich, was von der klösterlichen Tradition in Mariastein übrig bleiben wird, wenn der letzte Pater das Kloster verlassen hat.

VEREINSNACHRICHTEN ˜

Bibliotheken

˜

Kampfkunst

Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch

Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch

Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr)

AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch

Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch

˜

Sport

Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch

˜

Kursangebot

Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Ac-

ryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 077 417 85 96 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.

Yoga Oase Breitenbach. Therap. Yoga- und QiGong-Kurse nach TCM. Bei uns treffen sich die ursprünglichen Philosophien mit den neusten med. Kenntnissen. Infos: www.yogaoase-breitenbach.ch, 079 921 70 34, nicole.gerster@gmx.ch Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. YOGA. Sanft fliessendes Yoga, Atemübungen und Meditation. Zwingen Mo 9.15/17.15/19.15 Do 19.15, Breitenbach Di 9.15/18.30/20.00, Laufen Do 9.30/17.30 für Schwangere. Luzia Bienz, Tel. 079 289 72 42, www.vini-yoga-oase.com Freiraum Laufen. Vinyasa und Yin Yoga in kleinen Gruppen vis-à-vis Bahnhof. Vinyasa: Mo+Mi, 18.30–19.45. Yin: Mo+Mi, 20.00– 21.00. Einstieg jederzeit möglich! www.freiraum-laufen.ch, Anna Urmes, 077 432 62 28.

˜

Mütter- und Väterberatung

Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch

Kindertagesstätte

Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch

Jugendgruppen

Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch

˜

˜

Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch

˜

Pro Senectute und Spitex

Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.


Nachhilfe in Deutsch, Französisch, Englisch

erteilt erfahrene Sekundarlehrerin Schulstufen: Sekundarschule, Gymnasium, WMS, FMS, Berufsmaturität, Fachmaturität und Sprachdiplome Lektionen nach Vereinbarung Tel. 061 711 70 51


SPORT

17

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

EISLAUFEN

Ein Marathonanlass zum Einstieg Der Eislaufclub Laufen führte am Sonntag einen wahren Marathonanlass durch. Von morgens 8 bis abends um 18 Uhr zeigten 110 Eiskunstläuferinnen und -läufer ihre Vorträge am 15. Dreiländercup. Ein perfekter Einstand für die neue Präsidentin Esther Egli und ihre Crew.

2. 1R,m R2,R7lmv tmsoem,U 3. N7v2sp2a 2018

FC Laufen – SV Sissach

17 U.aU t07ae0vmeb NmNU 1mNn2l 2.. i g2a2Reo nRlS2e ms tmsoem, lR3.e lNa Smo v2ebe2 r2Rso0R2v 1mNn2lo Rl S2a 87aaNlS2 oemeeU o7lS2al Smo t0R2v ,2,2l t3.vNooh vR3.e tRoom3. pRvS2e mN3. S2l zph o3.vNoo S2a 2aoe2l tmRo7l.uvne2. füa TamRl2a zSlml Ea32S7,ml oe2.e mNoo2a fam,2U Smoo sml sRe 2Rl2s tR2, Rl SR2 vml,2 WRle2ah 0mNo2 ,2.2l wRvv. Dmp2R kmll 2a mN3. mNn SR2 ,Ne2l TR00o v7l gaNh S2a Ea,ülU TamRl2a v7l 2.h1R,Roe z2o3.U bu.v2l. z2o3. ,2wmll ms tmsoem, Rl tRoom3. ,v2R3. sRe 7:0. Dmp2R oe2vve2l oR3. SR2 Op2ah pmo2vpR2e2a p2R temlSmaSo 2ah o3.a23k2lS Nl,2o3.R3ke ml. DR2 7nn2loRv .masv7o2l tRoom3.2a Süane2l lm3. SR2o2a Pv2Re2 kmNs sRe mvvbN ,a7oo2s t2vpoev2aeamNh 2l Rs NmN mNnvmNn2l. Gmlb mlS2ao Smo r2Rse2ms. Dmlk S2s kvma2l NlS v2aSR2le2l Ean7v, Rl gmo2v ,2,2l OvS g7yo Roe SR2 teRssNl, e70 NlS mN3. S2a GvmNp2U j2S2l G2,l2a p2bwRl,2l bN köll2lU v7a.mlS2l. MRe 2Rl2s tR2, Roe ,ma Rml, Sa2R sö,vR3.. tR3.2a mp2a wRaS 2o 2Rl2 T700vmebR2aNl, NlS SR2 oea2pe sml jm Rs 1mNn2lemv ml.

FOTOS: EH-PRESSE

Edgar Hänggi

A TV-Radio Video Hifi Digitale Sat.-Anlagen www.tv-stebler.ch

Delsbergerstr. 45 4242 Laufen 061 761 18 49

ls die Siegerehrungen vorbei waren und die meisten Läuferinnen den teils weiten (Davos) Heimweg angetreten hatten, begann die OK-Crew mit den Aufräumarbeiten. «Uns war schon bewusst, dass es viel Arbeit gibt. Seit sieben Uhr und wohl bis etwa 21 Uhr sind wir auf den Füssen in der Halle. Aber es lohnt sich», sagt Roman Vitt, packte eine Schachtel und ging wieder an die Arbeit. Seit August führt Esther Egli den Verein als Nachfolgerin von Tanja von Allmen. Sie war

Sie möchten im Wochenblatt inserieren? Ich berate Sie gerne!

Beatrice Steffen, Verkauf Inserate Telefon 061 789 93 35 beatrice.steffen@chmedia.ch

EISHOCKEY

EHC Laufen überrascht gegen ZS Am Samstag siegte der EHC Laufen im wichtigen Heimspiel gegen Rot-Blau Bern-Bümpliz 5:2 und überraschte am Dienstag bei der 1:2 Heimniederlage gegen Favorit ZunzgenSissach. Mit sieben Punkten nach vier Partien darf Laufens Saisonstart durchaus als gelungen gewertet werden.

Posieren fèr den Fotografen: Die Laufner Eiskunstlàuferinnen.

Teuer verkauft: Laufen konnte gegen ZS in Führung eh. Am Samstag muss- gehen. FOTO: EH-PRESSE te der EHC Laufen das Heimspiel gegen RB Bern-Bümpliz ge- noch war es interessant. Das Team von winnen, ohne Wenn und Aber. Gemäss Trainer Dino Stecher war mehrheitlich den Prognosen zum Saisonstart werden im Angriff und versuchte auf alle Arten Laufen und die Berner um den letzten den ersten Treffer zu erzielen. Das 0:0 Playoff-Platz kämpfen. Daher kommt bei der ersten Pause war bereits ein Erden beiden Direktbegegnungen auch folg für das Heimteam. Im Mitteldrittel grössere Bedeutung zu. Das Spiel der kamen dann die Strafen, doch es war Laufentaler war, zumindest im Mittel- Laufen, das in der 35. Minute durch drittel, nicht gut. Man führte da bereits Marc Grünig in Überzahl das erste Tor 3:0 und schien auf dem Weg zu einfa- erzielte. ZS schaffte erst in der 46. Michen drei Punkten. Trainer Christof nute durch Miro Furrer den Ausgleich. Amsler mahnte jedoch in der Drittels- Chancen waren da, hüben wie drüben. pause, man möge ja auf der Hut sein, Aber beide Goalies zeigten eine starke doch innert weniger Minuten waren die Partie. So musste die Overtime entscheiGäste wieder dran. Ein gefestigtes Team den, aber Laufen hatte da bereits einen zeichnet sich in solchen Situationen Punkt auf sicher. Bei drei gegen drei darin aus, dass es zurückschlägt und so Spielern häufen sich die Möglichkeiten. noch zu einem verdienten Sieg kommt. Es brauchte aber einen von Marc NieIm Schlussdrittel machte das Heimteam derhauser abgelenkten Schuss von Lukas Kamber, um den Gästen doch noch alles klar und erfüllte so die Pflicht. Am Dienstag konnte Laufen bereits den Sieg zu ermöglichen. Am Sonntag das dritte Heimspiel austragen. Es war spielt Laufen in Biel gegen Meinisberg das Derby gegen Zunzgen-Sissach, wel- und ist aufgrund der bisherigen Auftritte ches am Samstag das favorisierte Rhein- auch in der Tissot-Arena nicht chancenfelden besiegte. Trainer Amsler verlang- los. Nach dem Spiel verabschiedete sich te von seinem Team einzig, dass es sich ZS-Spieler Edi Stohwasser von seinen gut verkaufe und keine dummen Strafen Teamkollegen – er wird künftig das nehme. Am Ende gab es eine Niederla- Dress von Laufen tragen. Dafür wird ge, aber eine, auf die Laufens Spieler Laufen längere Zeit auf Philipp Aeppli doch irgendwie stolz sein dürfen. Sie verzichten müssen. Der Offensivspieler verlangten ZS alles ab. Im Startdrittel musste sich einer Operation am linken gab es weder Tore noch Strafen, den- Arm unterziehen.

Zeigt ihre Kür: Karin Weber

zuvor für den Kinderkurs zuständig. «Ja, es ist schon ein Sprung, aber jemand muss es machen. Mir liegt das Organisieren, und ich habe viele Leute, die mich tatkräftig unterstützen in der Vereinsleitung. Aber auch sonst im Verein packen viele mit an, so ist es einfacher und man macht es gerne.» Egli hat sich sozusagen des Amtes wegen gleich einen rechten Brocken aufgeladen. «Ja, ich hatte anfangs schon etwas Bammel, aber es klappte alles und dank den zahlreichen Helferinnen und Helfern brachten wir den Anlass gut über die Runden.» Die Teilnehmerzahl war beachtlich. 110 Läuferinnen zeigten den Preisrichtern ihre Küren und hofften auf eine gute Benotung. Egli erwähnt, dass die Bezeichnung «Dreiländercup» keine Mogelpackung sei, weil keine Läuferinnen aus Deutschland und Frankreich dabei sind. «Anfangs war es ja so, wie ich hörte, aber dann passte es nicht mehr mit den Küren und Terminen. Wir haben nun Klubs aus den beiden Ländern angeschrieben, aber es war für sie in diesem Jahr noch zu knapp. Es sieht aber gut aus, dass im nächsten Jahr der Name dann auch wieder passt.» Bis zum Mittag waren die jüngeren an der Reihe, nach der Mittagspause zeigten die älteren Läuferinnen sowie der Laufner Liam Vitt ihre Küren. Aus Sicht der Einheimischen war das Ende spannend. Da trat mit Emma Christie, Céline Sollberger, Nora Quartara, Karin Weber und Chiara Guerini die ECL-Elite an. Dass dann Läuferinnen in ihren Kategorien teils alleine starteten und so auch siegten, sei nicht zu ändern, wie die Präsidentin erklärt. «Es sieht zwar etwas

seltsam aus, aber der Dreiländercup gilt als regionaler Anlass und die besten Läuferinnen nehmen nur an nationalen Anlässen teil. Der Vergleich kommt aber über die Noten zustande.» Für die Präsidentin sei ein solcher Anlass toll, weil so die Läuferinnen die Möglichkeit erhalten, sich vor Publikum zu beweisen und Erfahrung zu sammeln. Vier Läuferinnen des ECL bestritten mit acht Jahren ihren ersten Dreiländercup. Für Esther Egli kommt im März mit dem Schaulaufen das Highlight erst noch. «Die Arbeit geht nicht aus, aber es macht grossen Spass, und das ist die Hauptsache.»

Auszeichnung erhalten: Liam Vitt

FUSSBALL

Laufens Chance auf einen Top-Platz Mit dem klaren und verdienten Sieg gegen Old Boys stehen Laufens Chancen auf einen Top-Platz nach der Vorrunde bestens. Mit einem Heimsieg im letzten Spiel gegen Sissach wird er Tatsache. In der 4. Liga überwintert Breitenbach ungeschlagen. eh. Beim FC Laufen lamentiert man längst nicht mehr, dass man nicht mit der bestmöglichen Equipe auflaufen kann. Gegen Old Boys kehrte der zuletzt gesperrte Michael Henz ins Team zurück und übernahm gleich die Captainbinde des gesperrten Simon Schnell. Henz führte eine «Baby-Abwehr» mit den jungen Florian Büttler, Lendrit Iberdemaj und Yavuz Demirel. «Wenn ich mit Simon Schnell in der Innenverteidigung spiele, ist es sicher einfacher. Es ist aber mein Job, die jungen Spieler zu führen. Sie machen es sehr gut.» OB ging zwar in Führung, doch dann kamen die Gäste immer besser in die Partie. Nach einem weiten Einwurf von Lars Kölliker stimmte bei den Baslern die Abstimmung nicht und Eric Anklin nutzte dies eiskalt. Nur sechs Minuten später pfiff der Schiedsrichter einen Händeelfmeter, den Henz sicher verwandelte. Die Laufentaler blieben dran, liessen das Heimteam nie gewähren. Nach einem Eckball hatte OB wieder Probleme und jetzt war es Jannik Stöckli, der dies ausnutzte. Kurz vor der Pause folgte Treffer Nummer vier. Einer der Marke «Tor des Jahres», durch Lars Kölliker. Nach der Pause lief nicht mehr viel, sodass Laufen die

Überflieger: Laufen lässt sich nicht stoppen, so wie Marc Birk. FOTO: EH-PRESSE

drei Punkte problemlos über die Zeit brachte. Am Samstag empfängt die Equipe von Adnan Ercedogan Schlusslicht Sissach und da sind drei Punkte schon fast Pflicht. Mit einem Sieg ist Platz fünf sicher, mehr aber möglich! In der 4. Liga wurde die letzte Runde vor der Winterpause gespielt. Dabei wahrte Breitenbach die Ungeschlagenheit im heiklen Auswärtsspiel in Zwingen. Das Heimteam wollte mit einem Erfolg den Abstand verkürzen und führte durch Renato Lisser (5.) früh. Die Schwarzbuben reagierten prompt und glichen fünf Minuten später durch Tobias Oesch aus. Nur eine Minute später schlug das Heimteam aber wieder zu. Dominik Studer war erfolgreich. Breitenbach kämpfte um den erneuten Ausgleich, der Fesnik Jashari fast mit dem Pausenpfiff auch gelang. In der zweiten

Hälfte zollten beide Teams dem tiefen Terrain Tribut. So blieb es beim 2:2. Binningen rückte mit einem Sieg gegen Reinach und acht Punkten Rückstand auf Platz zwei vor. Zusammen mit Posavina, das wegen des überraschenden 3:3 gegen Laufen Punkte einbüsste. Raffael Frossard, Martin Baleno und Benjamin Niederberger trafen für Laufen. Röschenz liegt nur zwei Punkte dahinter, dies dank dem 4:2 gegen Therwil. Kleinlützel bleibt ebenfalls in der Verfolgergruppe nach dem 3:0 gegen Soleita, das weiter in Abstiegsgefahr steckt. Hinter Breitenbach befinden sich fünf Teams innerhalb von drei Punkten und alle lauern auf Ausrutscher der Schwarzbuben. Mehr vom regionalen Sport findet man unter www.facebook.com/regiosportal


Wir suchen per 1. Januar 2019 oder nach Vereinbarung eine/n

Automobil-Mechatroniker/Automechaniker (m\w)

Einwohnergemeinde Burg i. L Mit 269 Einwohner/-innen befindet sich Burg i. L. Kanton Basel-Landschaft im hinteren Leimental an der Grenze zu Frankreich. Infolge Pensionierung unserer langjährigen Gemeindeschreiberin suchen wir per 1. Januar 2019 für unsere Gemeindeverwaltung eine Gemeindeschreiberin / einen Gemeindeschreiber (Teilzeitpensum 70%) Wir suchen eine loyale, motivierte und initiative Persönlichkeit mit Verhandlungsgeschick und Durchsetzungsvermögen, mit einem hohen Mass an Kommunikationsfähigkeit, Diplomatie und Diskretion. Diese verantwortungsvolle Stelle bietet ein vielseitiges Tätigkeitsfeld mit folgenden Schwerpunkten: • Administrative Führung der Gemeindeverwaltung • Unterstützung und Beratung des Gemeinderates in organisatorischen, fachlichen und rechtlichen Belangen • Vorbereitung der Gemeinderatsitzungen und Gemeindeversammlungen, die Protokollführung und den Vollzug der Beschlüsse • Vorbereitung von Wahlen und Abstimmungen • Führung der Einwohnerkontrolle/Objektverwaltung etc.

Das sind ihre Aufgaben: – selbstständiges Ausführen von Reparatur- und Servicearbeiten – Bearbeiten und Lösen von technischen Problemfällen – Reifenservice – kleinere Arbeiten an Carrosserie Wir bieten ihnen: – moderne Werkstatt und Einrichtungen – selbstständige Arbeitseinteilung – junges Team mit familiärem Flair – vielseitiges Aufgabengebiet Unsere Anforderungen: – abgeschlossene Berufslehre als Automobil-Mechatroniker/ Automechaniker – gute Fachkenntnisse auch in Diagnostik – selbstständiges Arbeiten gewohnt – freundlicher Umgang mit Kunden Haben wir ihr Interesse geweckt? Bewerben sie sich schriftlich bei uns mit Lebenslauf und Zeugnissen. Für Fragen stehen wir gerne zu Verfügung. Schloss Carrosserie und Garage GmbH Industriestrasse 2, 4227 Büsserach 061 783 87 07 info@schlosscarrosserie.ch

Für diese anspruchsvollen Tätigkeiten erwarten wir: • • • • • • • • •

Berufserfahrung als Gemeindeschreiberin oder Gemeindeschreiber Kenntnisse des Gemeinde-, Zivil- und Verwaltungsrechts Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck Freude am Umgang mit Kundinnen/Kunden, dem Gemeinderatsund Verwaltungs-Team Informations- und Kommunikationsfähigkeit Sozialkompetenz Belastbarkeit und Dienstleistungsorientierung Gute PC-Kenntnisse (Word, Excel, Outlook, Powerpoint) Kenntnisse im HISoft-Programm von Vorteil (Gemeinde-Software)

Nebst einer anspruchsvollen, abwechslungsreichen Stelle bieten wir Ihnen: • • • • •

fortschrittliche Arbeitsbedingungen ein kollegiales und hilfsbereites Arbeitsumfeld in kleinem Team die Möglichkeit, Ihren Arbeitsbereich selbstständig zu gestalten Mitarbeit in Arbeitsgruppen Einarbeitung durch die bisherige Stelleninhaberin

Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an die Gemeindeverwaltung Burg i. L., Dorfweg 18, 4117 Burg i. L. oder per E-Mail an: verwaltung@burg-il.ch.

Wir suchen Dich:

– Leiter Werkhof / Werkstatt (mit LKW-Ausweis, Kat. C/E) Du suchst eine neue Herausforderung als Mechaniker und Magaziner. Als Aushilfs-LKW-Chauffeur können wir Dich ebenfalls einsetzen. Du bist versiert im Umgang mit den neuen Medien. Dazu gehören die elektronische Rapportierung und das Bestellwesen am Computer. Haben wir Dein Interesse geweckt, in einem jungen Team mitzuwirken? Es erwartet Dich ein führendes Unternehmen mit modernem Maschinenpark für Neuanlagen, Gartenbau, Gartenunterhalt, Tief- und Strassenbau. Wir freuen uns auf Deine Bewerbungsunterlagen.

Firma im Laufental sucht per sofort oder nach Vereinbarung

Kaufm. Sachbearbeiter/in 40–60%

Anforderungen: Allrounder/in, Erfahrung in einem Handwerksbetrieb von Vorteil Sprachen D/F Aufgabengebiet: Offert- und Rechnungswesen Buchhaltung und Lohnwesen Korrespondenz Allgemeine Büroarbeiten Melden Sie sich unter Chiffre 5153, AZ Anzeiger AG, Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Empfehlungen

Bei Fragen steht Dir Paul Neuschwander 079 209 35 30 gerne zur Verfügung. Neuschwander AG Garten und Bau Industriestrasse 25 4227 Büsserach Tel. 061 781 21 04 info@neuschwander-ag.ch / www.neuschwander-ag.ch

Empfehlungen


DORFPLATZ EINGESANDT

DENKPAUSE

Auch im Sport braucht es mehr Swissness!

Georges Thüring, SVP Landrat, Grellingen Vor einer Woche habe ich mit grosser Freude den Appell von Nikola Portner, dem Goalie der HandballNationalmannschaft, vernommen: Nationalspieler müssen vor einem Länderspiel unsere Nationalhymne singen. Für ihn sei es ein absolutes No-Go, dies nicht zu tun. In der Tat: Als stolzes und selbstbewusstes Land sollten wir diesen Anspruch haben. Es ist eine schöne und wohltuende Tradition, dass bei internationalen Sport-Begegnungen jeweils die Landeshymnen der beteiligten Mannschaften gespielt werden. Für mich ist es immer sehr beeindruckend, wie Spieler und Spielerinnen — letztlich immer auch Vertreterinnen und Vertreter eines Landes — mit Stolz und Inbrunst die Hymne vor dem sportlichen Wettkampf singen. Nicht wenige haben dabei jeweils Tränen in den Augen, weil dieses Bekenntnis zu ihrem Land immer auch ein berührender, bewegender Moment sein dürfte. Es macht sie stolz, ihr Land zu vertreten und sportlich für dessen Ehre zu kämpfen. Leider trifft dieses schöne Bild im Falle der Schweiz immer seltener zu, und zwar nicht nur bei den Handballern. Auch die Fussball-Nati bietet hier ein wenig schmeichelhaftes Bild — leider. Woran liegt das? Wenn wir uns jeweils die Namen und die Herkunft unserer Nationalspieler vergegenwärtigen, dürfte die Antwort auf diese Frage vordergründig rasch einmal auf der Hand liegen: Spielerinnen und Spieler mit schweizerischen Wurzeln befinden sich in der Regel in der Minderheit. Bei der Mehrzahl handelt es sich um Migrantinnen

und Migranten respektive um sogenannte Secondos. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch: Es geht überhaupt nicht darum, dass unsere Nationalmannschaften nur noch aus Ur-Schweizern bestehen sollen. Schliesslich sollten unsere Sportler ja auch exzellente Fussballer, Handballer oder Leichtathleten sein. Es braucht also vor allem das entsprechende sportliche Talent, alleine der Heimatschein und die sängerischen Qualitäten, um auf die Nationalhymne zurückzukommen, reichen natürlich bei weitem nicht. Wir sind eine multikulturelle Gesellschaft, das mögen gewisse Kreise beklagen, doch es ist und bleibt eine Tatsache, mit der wir leben müssen und die übrigens auch für unser traditionsbewusstes Land Chancen birgt. Das Nicht-Mitsingen der Landeshymne weist meines Erachtens vielmehr darauf hin, dass etwas in unserer Integrationspolitik schief läuft. Ich meine, wer Schweizerin oder Schweizer werden will, muss sich mit unserer Kultur, mit unseren Traditionen und Gepflogenheiten identifizieren können und vor allem wollen. Und wer in einer schweizerischen Nationalmannschaft mitspielen will, der muss sich bewusst sein oder man muss es ihm unmissverständlich bewusst machen, dass er damit unser Land ohne Wenn und Aber vertritt. Und zu dieser Vertretung gehört eben, dass man mit dem Mitsingen der Nationalhymne auch ein international gängiges Bekenntnis zu seinem Land abgibt. Insofern hoffe, ich dass die Verantwortlichen unserer nationalen Sportverbände die Forderung von Nikola Portner, übrigens ein schweizerisch-serbischer Doppelbürger, ernst nehmen. Nebst der Absolvierung von sportlichen Leistungskursen, müssen unsere Nationalspielerinnen und –spieler nun halt auch unsere Nationalhymne üben und entsprechende Kurse belegen. Und wenn dies dazu beiträgt, dass sich z.B. Akanji, Embolo, Hadergjonaj, Mehmedi, Seferovic oder Tarashaj etwas mehr als Schweizer fühlen, dann wäre dies sogar ein positiver integrativer Nebeneffekt.

EINGESANDT

Gesundheits-Check-up im Birscenter war ein voller Erfolg Am Samstag 20. Oktober erwartete ein Team der SPITEX Laufental schon früh am Morgen die Einwohner des Laufentals im Birscenter. Neben vielfältigen Informationen zur Hilfe und Pflege zu Hause wurde vor allem das Gratis-Angebot, einen kleinen Gesundheitscheck durchführen zu lassen, ausgiebig genutzt. Trotz grossem Andrang für die Messungen von Blutzucker, Blutdruck und Puls blieb immer Zeit, die Werte zu besprechen und zu dokumentieren. Wer sein Glück herausfordern wollte, der versuchte sich am Glücksrad, wobei der Hauptgewinn, eine Gratis–Gönner-Mitgliedschaft für ein Jahr bei der SPITEX

Laufental, fünf Mal zum Einsatz kam. Mitenand – Fürenand – auch ohne Hauptgewinn können Sie Gönner-Mitglied werden und so Ihre Solidarität und Unterstützung mit einer seit über 40 Jahren im Laufental verankerten Organisation zeigen und bei Bedarf von stark reduzierten hauswirtschaftlichen Tarifen profitieren. Rufen Sie uns einfach unter 061 761 25 17 an oder kommen Sie am Schützenweg 25 in Laufen vorbei. Wir freuen uns auf Sie und nehmen die Gelegenheit wahr, Ihnen für das Vertrauen in unsere Dienste zu danken. Gunda Ruge, SPITEX Laufental

EINGESANDT

Zusammenschluss der SVP-Sektionen Am 8. August hat die Generalversammlung der SVP Sektion Grellingen-Duggingen beschlossen, sich der SVP-Sektion Zwingen und Umgebung anzuschliessen. Der Zusammenschluss wurde von der Sektion Zwingen und Umgebung an deren GV vom 6. September bestätigt. Der Sektion Zwingen und Umgebung gehören nun folgende Gemeinden an: Zwingen, Blauen, Dittingen, Nenzlingen, Grellingen und Duggingen. Die Sektion steht unter dem Präsidium von Daniel Müller aus Zwingen. Thomas Kürsteiner aus Duggingen

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

und Georges Thüring aus Grellingen werden die Anliegen der beiden Gemeinden in der Sektion Zwingen und Umgebung vertreten. Mit der Zusammenlegung der beiden Sektionen erfolgt eine Bündelung der Kräfte. Als erste konkrete Aufgabe stellt sich der SVP-Sektion nun die erfolgreiche Durchführung der Landrats- und Regierungsratswahlen im kommenden Jahr. . Georges Thüring SVP-Sektion Zwingen u. Umgebung

22. Intersport-Laufcup – Finallauf

19

GEDANKENSTRICH

Halloween durch die Hintertür

Martin Staub Intersport-Laufcup: In Zwingen ist auch heuer der Finallauf. Der Finallauf des 22. Intersport-Laufcups am kommenden Sonntag, 4. November, findet auch dieses Jahr traditionsgemäss in Zwingen statt. Gastgeber ist Intersport Corti, der die Laufserie als Hauptsponsor ermöglicht und unterstützt. Nebst den Hauptläufen in den Kategorien Running und Walking werden auch Kinder- und Jugendläufe über verschiedene Distanzen angeboten. Veranstaltungsbeginn ist um 10 Uhr. Um 12.15 Uhr beginnt im Ladenlokal die

FOTO: DIETER STRIEBEL

grosse Schlussverlosung mit zahlreichen attraktiven Preisen. Gewinnen können alle, die an einem der Läufe teilgenommen haben. Dabei spielen Distanz und Resultat keine Rolle. Umrahmt wird der Anlass durch ein Kuchenbuffet und einen Sonntagsverkauf mit 20 % Rabatt. Intersport Corti und die Laufsportgruppe Laufen freuen sich auf Ihren Besuch! Weitere Infos unter www.lsglaufen.ch Lukas Reinhard

SCHULSACK Primarstufe Laufen

Dinosaurier – wir kommen! Uns ist bekannt, dass die zum Teil riesigen Tiere vor langer, langer Zeit in unserer Gegend gelebt haben. Im jurassischen Réclère kann man sie in Lebensgrösse bestaunen. Unsere 3. Klassen haben seit den Sommerferien eifrig an diesem Thema gearbeitet, die Fossilien-Ausstellung im Laufner Museum bestaunt und im Liesberger Gebiet «Andil» mit grosser Begeisterung Versteinerungen gesucht. Auch Steckbriefe von Dinosauriern sind geschrieben worden. Anlässlich eines Ausflugs nach Réclère haben einige Kinder diese Texte im Dinosaurierpark vor dem beschriebenen Tier vorgetragen nach dem Besuch der eindrücklichen Tropfsteinhöhle. Diese Grotte mit den wunderschönen Steingebilden bildet einen spannenden Ausflugspunkt für Familien genauso wie der angrenzende Park, wo verschiedenste ausgestorbene Tiere bewundert und die Evolutionsgeschichte hautnah miterlebt werden können. Die Echos aus den Klassen sind vielfältig: Dass es in der Höhle cool war, lag nicht nur an der Temperatur von 7 Grad ... In ein Naturmonument

Die faszinierende Grotte in Réclère

hinabzusteigen, das sich durch die Wassertropfen stetig verändert, wirkte faszinierend. Natürlich gefiel es den Kindern, dass einzelne Tropfsteine aussahen wie ein Hase, Schneewittchen und die sieben Zwerge, ein Palast oder wie ein Dirigent mit seinem Orchester. Im Dinopark fanden unsere jungen Forscherinnen und Forscher heraus, dass gewisse Reptilien kleiner gewesen waren als sie selbst. Ausserdem entdeckten sie die grösste ausgestorbene Libelle sowie einen Riesentausendfüssler, der die Grösse eines Huhns übertrifft. Dass die Kinder die im Wald versteckten Riesentiere suchen mussten, bereitete ihnen grosse Freude. Insgesamt schwärmten sie von diesem schönen Ausflug. Wenn man ein schulisches Thema so lebensnah erfährt, dann macht Lernen Spass. Doch es braucht neben dem Unterrichtsalltag viele Vorbereitungen der Lehrpersonen, damit ein solcher Ausflug auch gelingt. Ihnen gebührt für dieses Engagement «un grand merci»! me

Der Pflanzenfresser Parasaurolophus

LESERBRIEF

Nein zur Selbstzerstörungsinitiative Der Schweiz ging es noch nie so gut wie heute. Die Wirtschaft brummt, die Arbeitslosenzahlen sind tief und die Steuereinnahmen sprudeln. Die direkte Demokratie funktioniert so gut wie nie. Wir können sogar darüber abstimmen, ob Kühe ihre Hörner behalten dürfen. Von einer Entmachtung des Volkes, wie die SVP behauptet, kann wohl keine Rede sein. Wenn sich die SVP gegen fremde Richter wehrt, hat sie in erster Linie die Menschenrechtskonvention im Visier. Gerade diese Konvention schützt aber den Bürger vor der Allmacht des Staates. An diesem Schutzmechanismus sollten wir nicht rütteln. Zudem muss die Gewaltentrennung zwischen Gesetzgeber, Exekutive und Gerichtsbarkeit auch in Zukunft gewährleistet sein. Die Politiker haben

den Richtern nicht vorzuschreiben, wie sie zu richten haben. Die Schweiz als Export- und Tourismusland ist in starkem Ausmass auf zuverlässige Beziehungen mit den ausländischen Staaten angewiesen. Es ist geradezu fahrlässig, diese Beziehungen aufs Spiel setzen zu wollen. Die Wirkung bei einem Ja zur SBI wäre fatal. Das Vertrauen in unsere Zuverlässigkeit und in die Rechtssicherheit würde erschüttert. Wir sollten auch in Zukunft Wort halten. Deshalb sage ich NEIN zu dieser selbstzerstörerischen Selbstbestimmungs-initiative. Wir würden uns damit unser Grab selber schaufeln. Margareta Bringold Grünliberale Laufental, Wahlen

Und schon haben Sie den ganzen Spuk überstanden. Halloween war gestern – heute ist Allerheiligen. Wesentlich unspektakulärer, obschon es doch bei beiden Feierlichkeiten um Hinterbliebene geht. Unspektakulärer und langweiliger vermutlich, weil der Brauch Allerheiligen nicht aus Amerika kommt. Denn, was von dort kommt, zieht immer. Aktuell erst recht, denn kaum hat der Principal-Trumpeter eine America-first-Schwachsinnsaktion beendet, folgt schon die nächste, noch bevor sich die Welt so richtig über die vorangegangene aufregen kann. Halloween das ganze Jahr. Und wie wars bei Ihnen? Hatten Sie Besuch gestern Abend? Gaben Sie Süsses oder schluckten Sie Saures? An der Haustür können Sie die Geschmacksrichtung ja ein bisschen lenken. Die kleinen Hexlein fahren sprichwörtlich auf Süsses ab und verschwinden lautlos in der Nacht, um beim Nachbarn noch etwas Supplement einzustreichen. Wers sauer mag und knausert, ist selber schuld und braucht sich über einen umgekehrten Blumentopf oder einen abgehängten Fensterladen nicht zu beklagen. Halloween passiert ab und zu auch durch den Hintereingang. Der nur wenige Minuten später zum Lieferantenausgang mutiert. Diese gut ausgerüsteten Handwerker – sie feiern Halloween das ganze Jahr über – klingeln nicht, stellen keine Fragen, denn sie wissen auch so, was sie tun. Sie arbeiten gewissenhaft und zügig, am effizientesten, wenn die Bewohner schlafen oder sich eine kurze Auszeit bei Freunden oder im Restaurant gönnen. Nach diesem bunten Abend folgt dann eine schöne Bescherung mit negativen Vorzeichen oder ein böses Erwachen der Daheimgebliebenen. Die Einbrecher haben ganze Arbeit geleistet, sich das genommen, was sie brauchen können, und den Ramsch, den Sie selber schon viel früher der Kehrichtabfuhr hätten mitgeben können, liegt fein aussortiert in der Wohnung verteilt. Sie rufen die Polizei, welche die Einladung gerne annimmt, um – meistens zu zweit – mit Ihnen vor Ort auf einen weiteren gelungenen Einbruch anzustossen. Seien Sie nicht böse, auch wenns ein bisschen schmerzt. Die Eindringlinge machen doch nur ihren Job, sind möglicherweise noch in Ausbildung, um später in Dörfern und Städten Vorträge mit dem Thema «Prävention gegen Einbrüche» zu halten. Solche Abende sollen sehr informativ und rege besucht sein, las man letzte Woche in der Presse. Klar doch, denn nur Profis kennen ihren Job von der Pieke auf.


20

DIES UND DAS

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

LESERBRIEF

Einbruch

Verwirrspiel mit dem Begriff «Völkerrecht»

Durch die Zeitumstellung in der Nacht auf Sonntag, 28. Oktober 2018, und durch die damit früher eintretende Dunkelheit erhöht sich die Möglichkeit wieder, das häufiger eingebrochen wird. Von den Einbrüchen sind Mehr- wie auch Einfamilienhäuser gleichermassen betroffen. Die seit dem Jahr 2015 mit auffällig leuchtenden Farben umgesetzte Einbruchskampagne verschiedener Polizeikorps der Schweiz, darunter auch die Kantonspolizei Solothurn, soll auch dieses Jahr die Bevölkerung sensibilisieren. Ziel ist es, alle dazu zu ermutigen, bereits beim geringsten Verdacht die Polizei zu alarmieren. Immer wieder gelingt es durch solche Hinweise, mutmassliche EinbreWann braucht es welches Licht? ZVG cher anzuhalten. Wichtig ist es • Suchen Sie Nachbarschaftshilfe. dabei zu wissen, dass ein Anruf in Orientieren Sie diese, wenn Sie für die Alarmzentrale kostenlos ist und mehrere Tage verreisen. auch wenn der Einsatz der Polizeipatrouille keinen Erfolg hat, fallen Benachrichtigen Sie die Polizei liefür den Anrufer keine Kosten an. ber einmal zu viel als zu wenig, Schützen Sie zudem Ihr Hab und über Telefon 112 oder 117, besonGut immer beim Verlassen Ihres ders wenn Hauses oder Ihrer Wohnung. Die • sich unbekannte Personen, auch Kantonspolizei Solothurn empfiehlt tagsüber, in verdächtiger Weise in folgende Punkte zu beachten: der Nachbarschaft oder im Quartier aufhalten. • Stellen Sie sicher, dass alle Türen • sie Fahrzeuge (besonders mit ausund Fenster immer geschlossen ländischen Kontrollschildern) in Ihsind. Achtung: gekippte Fenster rem Quartier feststellen. sind offene Fenster • unüblicher Lärm oder Geräusche • Vermitteln Sie auch während der Abwesenheit den Eindruck, dass Sie aus der Nachbarschaft hörbar sind zu Hause sind. In der Regel scheuen (z.B. Glasklirren) Einbrecher das Licht. Installieren Sie Und denken Sie daran, Einbrecher Bewegungsmelder, signalisieren Sie müssen keinesfalls immer Männer Anwesenheit mit der Hilfe von Zeitsein. Auch Frauen und Kinder verschaltuhren und verhindern Sie zuüben Einbrüche. dem den direkten Einblick in den Wohnbereich. «Gemeinsam gegen Einbrecher» • Deponieren Sie Ihre Wertsachen während längerer Abwesenheit aus- Die Kantonspolizei Solothurn dankt ser Haus an einem sicheren Ort und für Ihre Mithilfe. lassen Sie möglichst kein Bargeld zu Ihre Kantonspolizei Solothurn Hause.

PUBLIREPORTAGE

In der Debatte um die Selbstbestimmungsinitiative ist viel die Rede vom sogenannten «Völkerrecht» oder internationalem Recht. Zunehmend werden unter dem Vorwand, internationale Verträge nicht aufs Spiel zu setzen, Volksinitiativen nur noch halbherzig oder gar nicht umgesetzt. Diese internationalen Verträge werden zum «Völkerrecht» ernannt und in den Köpfen mit dem humanitären Völkerrecht und den Menschenrechten vermischt, sodass wir sie nicht in Frage stellen dürfen. Doch unter «Völkerrecht» läuft heute jeder Vertrag zwischen zwei oder mehreren Staaten, z.B. zur gemeinsamen Organisation von kulturellen Anlässen oder zur polizeilichen Zusammenarbeit zweier Nachbarstaaten. Indem man jeden Bagatellvertrag zu «Völkerrecht» emporhebt, verwirrt man den Menschen die Köpfe. Tatsache ist aber: Die überwiegende Mehrheit der internationalen Verträge enthält kein zwingendes Völkerrecht und ist deshalb kündbar, so etwa auch die bilateralen Verträge zwischen der Schweiz und der EU. Wem eine Volksinitiative nicht in den Kram passt, behauptet schnell einmal, sie verstosse «gegen Völkerrecht» oder «gegen die Menschenrechte». Tatsächlich ist aber in der Schweiz eine Volksinitiative nur dann ungültig, wenn sie gegen zwingendes Völkerrecht verstösst. Dies war bisher nur bei einer einzigen eidgenössischen Volksinitiative der Fall. Lassen wir uns doch mit diesem Verwirrspiel nicht einlullen und uns ein schlechtes Gewissen bezüglich Abbau der Menschenrechte einreden, sondern stärken die direkte Demokratie mit einem JA zur Selbstbestimmungsinitiative! Martin Bracher, Büsserach

Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Schmuck auf Wunsch PUBLIREPORTAGE

Fördergelder, Sanierung Gebäudehülle, Energieausweis

Markus Brasche: Der Goldschmied in seiner Werkstatt in Laufen. gwa. Seit kurzem befindet sich im Stedtli, im ersten Stock des Hauses Armbruster, das Atelier von Markus Brasche. Der Goldschmied hat seine Werkstatt von Rodersdorf nach Laufen verlegt. Er sieht sich nicht als Konkurrenz zu den hiesigen Bijouterien, sondern als Ergänzung. Schliesslich ist er auf individuelle Neuanfertigungen und Reparaturen von Schmuck, insbesondere antiker Stücke, ausgerichtet. Dabei wendet er traditionelle, jahrhundertelang bewährte Fertigungsmethoden an, kombiniert mit modernster Lasertechnologie für sehr heikle Arbeiten. «Am liebsten entwickle ich mit dem Kunden zusammen das individuelle Schmuckstück, denn jeder hat seine Vorstellungen, seinen Stil», sagt Markus Brasche. Je nach Geschmack wird das Material ausgewählt, der Gestaltungsweg besprochen bis zur definitiven Ausführung. Diese Art der Zusammenarbeit mit dem Kunden macht durchaus Sinn. Denn auf diesem Weg entstandene individuelle Schmuckstücke sollen dessen Persönlichkeit und Ausstrahlung hervorheben. Markus Brasche arbeitet hauptsächlich mit Gold, Silber und Edelsteinen. Als zertifizierter Gemmologe (DGemG)

FOTO: GABY WALTHER

sind diese bei ihm in guten Händen. Nebst dem Umsetzen von Kundenwünschen hat er eine eigene Pferdeschmuckkollektion und kreiert Astrologieschmuck. Letzterer vereint Individualität und Kosmos. Eindrücklich sind auch die silbernen und goldenen acht Zentimeter grossen Klangkugeln, die mit faszinierenden Tönen und spürbaren Schwingungen den ganzen Sinnesmenschen und dessen Seele berühren. Zudem bietet er Schmuckschatzungen an und vermittelt beim Altgoldankauf über verschiedene Auktionshäuser interessante Schmuckstücke zum Verkauf für eine mögliche bessere Rendite. Bei seinem Grossvater, gelerntem Uhrmacher, hat Markus Brasche dessen Kunstfertigkeit erlernt und bietet Reparaturen von Grossuhren an. «Durch die Kombinationen der beiden Berufe ist es mir möglich, bei antiken Uhren nicht nur das Gehäuse, sondern auch das Uhrwerk wiederherzustellen», erklärt er. Markus Brasche, Goldschmied: Hauptstrasse 22, Laufen, Öffnungszeiten: Di–Fr, 13.30–18.30 Uhr, Sa, 9.00–12.00 Uhr, Termine gerne auf Voranmeldung. Tel. 061 701 97 26 / 079 516 32 23

PR. Das sind Schlagwörter, die man in letzter Zeit wieder öfter hört, wenn der Winter vor der Tür steht. Am Anfang dazu sollte immer ein GEAK® Plus Beratungsbericht stehen. Dieser Bericht kann nur von einem zertifizierten Fachmann erstellt werden, ich bin seit vier Jahren zertifiziert und bilde mich laufend weiter. GEAK® ist die Abkürzung für GebäudeEnergieAusweis der Kantone und ist eine registrierte Marke. Mit einem GEAK® Plus Beratungsbericht erhalten Sie ein sehr detailliertes Dokument über Ihr Gebäude vor der Sanierung und über die Auswirkungen der vorgeschlagenen Massnahmen einer sinnvollen Sanierung. Als ehemaliger Geschäftsleiter der Hübscher AG und eidg. dipl. Dachdeckermeister, Experte Gebäudehülle VEG sowie zertifizierter Energieberater weiss ich genau, worauf es bei einer Sanierung ankommt. Meine Leidenschaft für die Energie und die Natur haben mich dazu bewogen, meine eigene Firma zu gründen und «die Dachdeckerei» meinem Bruder Martin zu übergeben. Seit Juli 2018 biete ich mit meiner Roland Hübscher GmbH Dienstleistungen für die Gebäudehülle an. Ein GEAK® Plus Bericht ist das A und O, wenn Sie Ihr Gebäude wohlüberlegt sanieren möchten. Gerne erledige ich diese wichtige Arbeit für Sie. Entscheiden Sie sich für eine Sanierung, übernehme ich gerne auch die Bauleitung dazu. Ich freue mich auf Ihren Anruf unter 079 152 05 45. Weitere Informationen finden Sie unter www.roland-huebscher-gmbh.ch

DENKPAUSE

Ein Landratstag

Linard Candreia, Landrat SP, Laufen Eigentlich wollte ich letzten Donnerstagmorgen noch zwei, drei Landratsgeschäfte etwas vertiefter anschauen. Stattdessen kam es auf der Zugsreise nach Liestal zu einem guten Gespräch mit einer Bekannten. Das Thema: Ferienerlebnisse. Am Donnerstagmorgen vor der Ratssitzung bereitet die SP-Fraktion im Restaurant «Schützenstube» die Traktanden vor mit dem Ziel, die anstehenden Geschäfte zu besprechen und in ganz wichtigen Fragen nach aussen möglichst einheitlich aufzutreten. Als Geschäftsprüfungsmitglied fasste ich kurzfristig die Aufgabe, zum Jahresbericht des Kantonsspitals Baselland ein Votum abzugeben mit den Hauptschwerpunkten: den Mitarbeitenden für ihre grosse Arbeit im nicht leichten Umfeld zu danken und dass die Politik und die Medien die Institution nicht schlecht reden sollen. Um 9 Uhr verliess ich die Fraktionssitzung, denn im Regierungsgebäude wartete schon eine Sekundarklasse von Zwingen. Die Schüler wollten aus direkter Hand recht viel erfahren, unter anderem betreffend die Sitzordnung, die zeitliche Bean-

spruchung des Landratsmandats oder das Abstimmungsverhalten gegenüber der eigenen Partei. Später verfolgten die interessierten und gut vorbereiteten Laufentaler Schüler die Ratssitzung auf der Tribüne. «Da herrscht ja eine schlechte Disziplin», wird sich die eine oder der andere gedacht haben. Während der Mittagspause waren im Foyer des Landratssaales zwei Referate für interessierte Ratsmitglieder angesagt, organisiert vom Verein «Gesundes Laufental»: Im ersten gings um die Geschichte rund um die böse Spanische Grippe vor hundert Jahren, im zweiten um den «elektronischen Impfausweis». Zugegeben, als Geschichtslehrer hat mich das erste Thema eindeutig mehr angesprochen. Danach reichte es noch für einen Imbiss und einen Espresso im Städtli: Ich setzte mich an den Tisch der politischen Konkurrenz. Von Zeit zu Zeit suche ich bewusst den Kontakt mit anderen Parteien um Neues zu erfahren, den politischen Wind zu spüren und (im besten Fall) Allianzen zu schmieden. Am Nachmittag folgte dann der zweite Teil der Ratssitzung, der immer mit Fragen beginnt, die gerade unter den Nägeln brennen. Persönlich überrascht war ich etwas später, dass meine Interpellation mit kritischen Fragen zu den Leistungschecks an unseren Schulen grössere Diskussionen ausgelöst hat. Von den insgesamt sechzig vorgesehenen Traktanden konnten wir am 25. Oktober rund zwei Drittel abarbeiten. Insgesamt wars ein guter Tag, dachte ich mir bei der Heimfahrt Richtung Laufen.

LESERBRIEF

KLINIK ARLESHEIM

Nein zu dieser irreführenden Initiative

Integrative Onkologie

Nun überrascht sie viele Stimmberechtigte in unserem Land; die Abstimmungskampagne der Selbstbestimmungsinitiative kommt erstaunlich sachlich mit ungewohnten, gelben postähnlichen Flyern daher. Dabei ist die Initiative der SVP sehr gefährlich und verlogen und hätte bei einer Annahme gravierende Konsequenzen. Unsere bilateralen Verhandlungen, die Verlagerung des Transitverkehrs auf die Schiene (somit noch mehr Verkehr auf unseren Strassen), das Abkommen der Personenfreizügigkeit sowie die Zugehörigkeit der Mitsprache zur Welthandelsorganisation WTO wären gefährdet. Zudem dürften unsere Gerichte die Urteile des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte EGMR nicht mehr anwenden. Uns würde die Möglichkeit genommen, diese höchste Instanz zu kontaktieren, um unsere Rechte zu schützen. Demokratie bedeutet immer auch die Verteidigung der Rechte jedes Einzelnen und den Schutz von Minderheiten. Somit gilt; unsere direkte Demokratie behalten wir auch bei ohne diese unsinnige, irreführende Initiative. Stefan Oser, Kantonsrat SP

Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentlichen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht und die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Am Mittwoch, 7. November erwartet Sie Bettina Böhringer, Ärztin unserer Onkologie, um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman, Pfeffingerweg- 1. Nach einer Einführung in das Schwerpunktthema «Mistel, Wärme und künstlerische Therapien» zeigt sie Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächste Führung findet am 5. Dezember statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim


Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

Zu vermieten 1 – 1½-Zimmer

21

Zu verkaufen 4 – 4½-Zimmer und grösser

Wohnungen

3 – 3½-Zimmer Per sofort zu vermieten in Laufen schöne, heimelige

3½-Zi.-Wohnung, ca. 112 m² an der Delsbergerstrasse 12, mit Cheminée und Sichtbalken, im 3. OG (Lift), zentrale Lage, Nähe Einkauf, Post, Bahnhof Miete Fr. 1400.– + NK Fr. 300.– Auskunft bei: Direct Mail Immobilien AG Frau I. Hof, Tel. 061 331 52 48

In Wahlen zu vermieten grosse

4½-Zimmer-Dachwohnung Helle u. grosse Räume, total ca. 104 m² (ohne Balkon), offene Küche, im Dorfzentrum Miete exkl. NK Fr. 1300.– Garage Fr. 100.–/NK Fr. 175.–

Büsserach Zu vermieten ruhige und helle

3½-Zimmer-Wohnung an sonniger Lage mit Balkon.

Mietzins: Fr. 990.– plus NK pro Monat. Garage kann dazugemietet werden. Ab sofort oder nach Vereinbarung. Wir freuen uns auf Ihren Anruf: Tel. 061 411 40 60* oder 079 659 58 25*

Zusätzl. Zimmer dazu mietbar Tel. 061 761 19 68 (Bürozeit)

Zu vermieten in Therwil per sofort oder nach Vereinbarung an sonniger und ruhiger Lage

4½-Zimmer-Wohnung mit Wintergarten 1. Stock ohne Lift, ca. 94 m² Miete Fr. 1710.–, NK Fr. 180.– Garage Einzelbox mtl. Fr. 120.– Telefon 061 721 30 78

Häuser

3½-Zimmer-Wohnungen ab 98 – 113 m² sep. Studio/Praxisraum mit 30 m² gehobener Ausbaustandard offene Einbauküche modernes Bad/WC sonniger Balkon/Loggia mit Lift (behindertengerecht) Aussenparkplätze vorhanden Erstbezug/Neubau

– Nettomietzinse ab CHF 1790.– (exkl. HK/NK)

Freie Besichtigung: Samstag, 3. November 2018, von 10 – 13 Uhr, Dorfstrasse 6, Zwingen Wir würden uns freuen, Ihnen diese grosszügigen Neubauwohnungen zeigen zu dürfen, und stehen Ihnen am kommenden Samstag gerne für allfällige Fragen vor Ort zur Verfügung. Futuro Immobilien AG Arlesheim / Laufen / Liestal www.futuro-immobilien.ch

Weil am Rhein Baujahr 2012 4½ Zimmer, Garten, 2 Stellplätze. Euros 570´000! Keine Makler! Telefon 0049 7621 42 28 993

Diverses Zu vermieten per 1. Dezember 2018 AUTOEINSTELLPLÄTZE zu Fr. 125.– hinter Geschäftshaus OCHSEN, Laufen (Neubau Vorstadt Nord Laufen) Auskunft bei: Direct Mail Immobilien AG, I. Hof 061 331 52 48

Zu verkaufen per sofort in Artegna, Friaul (Italien), Nähe Zentrum und öffentlichem Verkehr, freistehendes

6-Zi.-Einfamilienhaus auf 3 Stockwerken.

3 Nasszellen, sep. Garage 25 m² und Obstgarten. Areal 150 m². Preis: VP 130 000 Euro Auskunft: Telefon 079 433 30 39

Grosszügiger, heller Raum, ca. 55 m² zu vermieten als Therapie-, Kurs-, Sitzungs-, Büroraum etc. 2. OG (Lift, rollstuhlgängig, gleich beim Busbahnhof Fehrenstrasse 12 4226 Breitenbach 079 411 31 34

Maler Express Team Buschor Ihr Familienunternehmen für alle Malerarbeiten & Tapeziererarbeiten & Bodenbeläge

Gratis Heimberatung

Bubendorf, St. Pantaleon Tel. 061 733 16 10, www.maex-team.ch

Lichtdurchfluteter Raum, ca. 50 m² mit kleiner Küche (2e-KF, KS, GWM) zu vermieten

Zu vermieten im Dorfkern von Blauen

grosse 4½-Zimmer-Wohnung ca 100 m²

ab sofort oder nach Übereinkunft Für weitere Auskünfte: Tel. 079 644 23 61

Laufen

Zu vermieten geräumige und gepflegte

4-Zimmer-Wohnung

im 1. OG, 100 m² Wohnfläche, Keller, 2 Balkone, per 1. Jan. 2019 od. n. Vereinb. Mietzins Fr. 1646.– inkl. Nebenkosten. Auskunft unter Telefon 079 900 55 33

Politische Anzeigen

079 411 31 34

Zu vermieten in Rodersdorf

32 m² grosser Büroraum oder Atelier

Miete Fr. 520.– inkl. NK und Parkplatz Tel. 076 321 98 88

Zu verkaufen Bauland Zu verkaufen

! GRÜNE OASE GEFUNDEN ! Naturnah am Dorfrand Röschenz in 2-Familien-Haus 4½-Zimmer-Wohnung 110 m² zu vermieten nach Vereinbarung. www.comparis.ch/immobilien/ marktplatz/roeschenz/mieten

MALER

der da ist, wenn man ihn braucht? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon, Natel 079 752 66 15

Motorräder, Busse und Lieferwagen. Gute Barzahlung, gratis Abholung. Telefon 076 334 16 86 (auch Sa und So) mansour.handel@gmail.com

3. OG (Lift), rollstuhlgängig, zentral gelegen an der Fehrenstrasse 12 4226 Breitenbach

Diverses

Brauchen Sie einen sauberen

Kaufe Gebrauchtwagen

Geeignet für Schulungen, Therapien, Sitzungen oder als Büro etc.

4 – 4½-Zimmer und grösser

Empfehlungen

Verkaufe Doppelhaus

Modernes Wohnen direkt an der Birs im Dorfzentrum von Zwingen – – – – – – – – –

Gesucht

1100 m² Bauland, Zone W2b

in Meltingen (SO). Evtl. unterteilbar in 5 und 6 a, vollständig erschlossen, sonnige Lage, mit Architekturverpflichtung. Preis Fr. 320.–/m² Anfragen unter Chiffre 5158, AZ Anzeiger AG, Postfach 843, 4144 Arlesheim


22

Donnerstag, 1. November 2018 Nr. 44

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Erstes Schneechaos BEINWIL. gin. Der Winter hat nur kurz hineingeschaut und schaffte es schon, ein Chaos anzurichten. Am Sonntagmittag blieb der Passwang für eine Stunde gesperrt, wie die Polizei Solothurn berichtete. Etliche Autos und somit auch das Postauto blieben stecken und blockierten die Strasse. Die Polizei rät, spätestens jetzt Winterpneus zu montieren.

Wechsel: Auch in Liesberg trifft der Herbst auf den Winter.

FOTO: NATALIE DEISS

GRELLINGEN / LAUFEN / REGION

«Die Sozialhilfelasten dürfen nicht einige wenige Gemeinden in den Ruin treiben!» wos. Die Initiativgemeinden der «Ausgleichsinitiative» stellen fest, dass der Landrat unterdessen die Problematik der ungerechten Verteilung der Sozialhilfekosten anerkennt, und mit einem eigenen Lösungsvorschlag zu mildern versucht. Wie einer Pressemitteilung der drei Gemeindepräsidenten, Alex Hein, Grellingen, Alexander Imhof, Laufen, und Daniel Spinnler, Liestal zu entnehmen ist, halten die Initiativgemeinden – aufgrund der geringen Unterstützungswirkung des Gegenvorschlages – an ihrer Gemeindeinitiative fest. Sie seien überzeugt, dass ihr Anliegen in der Bevölkerung auf breites Verständnis stösst, und bereiten jetzt die Volksabstimmung vom 10. Februar 2019 vor.

Die Initiativgemeinden anerkennen die ernsthaften Bemühungen des Landrates, eine Mehrheit für einen Gegenvorschlag zu gewinnen. Trotzdem zeigen sich die Vertreter der Initiativgemeinden enttäuscht, kann doch der sogenannte «Solidaritätsbeitrag» die Nöte der unter den Sozialhilfekosten erdrückten Gemeinden nicht lindern. «Mit nur 10 Franken sind wir leider weit weg von einem wirkungsvollen Lösungsansatz, um der höchst ungerechten Belastung der Gemeinden zu begegnen», betont Daniel Spinnler, Stadtpräsident von Liestal. Der Grellinger Gemeindepräsident, Alex Hein, fügt an: «Wir brauchen eine Lösung, die nachhaltig hilft, die zunehmende Belastung auszugleichen. Der

vorliegende Gegenvorschlag ermöglicht uns leider keinen Rückzug unserer «Ausgleichsinitiative». Trotzdem geht er in die richtige Richtung und deshalb sagen die Initiativgemeinden ebenfalls JA zum Gegenvorschlag. In der Stichfrage bevorzugen sie selbstverständlich die Initiative. Die Gemeinden bereiten sich jetzt auf den Abstimmungskampf vor. Der Stadtpräsident von Laufen, Alex Imhof, ist zuversichtlich: «Es kann doch nicht sein, dass im Kanton Baselland einige wenige Gemeinden die Kosten für grosse gesellschaftliche Probleme alleine tragen müssen! Wir sind überzeugt, dass das Volk nicht will, dass Gemeinden in den Ruin getrieben werden – auch nicht wegen den Sozialhilfelasten.»

Grüner Stammtisch METZERLEN. wos. Sie sind interessiert an grüner Politik, möchten erfahren, was im Kantonsrat so läuft oder einfach etwas über die nächste Abstimmung plaudern? Die Grünen Dorneck-Thierstein laden am nächsten Montag, 5. November, ab 20.00 Uhr zum gemütlichen Stammtischhock im Lämmli in Metzerlen ein. «Huusmusig» im Stäglen NUNNINGEN. wos. Polly und René Riesel aus Erschwil spielen am kommenden Sonntag im Alters- und Pflegeheim Stäglen auf verschiedenen Instrumenten Husmusig. Im Gepäck haben die beiden unter anderem Schwyzerörgeli, Handorgel, Doppelflöte.... Zu dieser Veranstaltung, die um 15.00 Uhr, beginnt, sind alle herzlich eingeladen. Positive Bilanz zu Lichtkontrollen KT SOLOTHURN. wos. Sehen und gesehen werden im Strassenverkehr kann Leben retten. Mit dem Ziel, die Sicherheit durch Sichtbarkeit zu erhöhen, führte die Polizei kürzlich gezielte Verkehrskontrollen durch. Im Fokus standen dabei vor allem Kontrollen rund um Schulanlagen. Erfreulicherweise durfte festgestellt werden, dass im Bereich rund um die Schulhäuser die Mehrheit der kontrollierten Zweiradfahrenden mit ausreichendem Licht und somit vorbildlich unterwegs waren. Trotzdem sollen auch in Zukunft Verkehrskontrollen mit diesem Schwerpunkt durchgeführt werden.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Der Liebgott isch ke Gränzwächter Von Pedro Lenz

Zugegeben: Einen Text in Mundart zu lesen, ist nicht ganz einfach. Man stolpert über Begriffe, muss manche Wörter zweimal lesen bis das Hirn registriert, dass Autag Alltag heisst oder stöue stellen. Aber da müssen wir durch, denn auch für das neuste Buch von Pedro Lenz lohnt sich diese linguistische Anstrengung absolut. In 44 Kolumnen, die alle in der «Schweizer Illustrierten» erschienen sind, sinniert der Oltner Sprachkünstler über handglismeti Wolljacken, Blöffer, sprachliche Integration oder Computerspiele, über Waffengesetze oder das Tischtuch im Speisewagen. Dabei vermischt er in gewohnt virtuoser Weise Alltägliches mit Weltpolitik, Gedankenspiele mit scharfzüngiger Kritik. Sich selber stellt Pedro Lenz dabei nie auf den Sockel des Allwissenden: Er entwickelt seine Texte aus der Sicht des Beobachtenden, greift Themen auf, die er im Zugabteil, in der Beiz, bei Gesprächen oder auf Reisen wahrnimmt und sagt seine Meinung dazu. Wir sagen: läse! Esther Ugolini Mitarbeiterin – www.stebilaufen.ch

Frischer Buttenmost I. Vögtli, V. Ming, C. Zaugg Kirchrain 17, 4146 Hochwald Telefon 061 751 48 21 Infos unter: www.buttenmost.ch

Schönes, älteres, klangvolles

4/4 Cello

günstig abzugeben, inklusive Bogen und Tasche Telefon 076 412 15 58


Turn static files into dynamic content formats.

Create a flipbook
44_20181101_WOZ_WOSANZ.pdf by AZ-Anzeiger - Issuu