Donnerstag, 27. September 2018
110. Jahrgang – Nr. 39
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Retten ist nicht genug
10ºC 22ºC
Die Quellen sind gerettet. Nun muss man sie auch schützen. Die neuen Schutzzonen für die zwei Zwingener Quellen sollen bis zum Blauenkamm ausgedehnt werden.
10ºC 19ºC
Samstag, 29. September 2018 Am Samstag rascher Übergang zu recht sonnigem Wetter. Sonntag, 30. September 2018 Der Sonntag zeigt sich meist sonnig.
06ºC 18ºC
Gini Minonzio
Nenzlingen
N
un, da die beiden Zwingener Quellen Pfandel und Bernhardsmätteli gerettet sind, geht es ans Eingemachte. Denn will man das Wasser weiterhin brauchen, muss viel Geld in die Hand genommen werden. Untersuchungen der Wasserströme haben ergeben, dass die gesetzlich vorgeschriebenen Schutzzonen gewaltig vergrössert werden müssen. Reicht die Schutzzone bisher nur bis an die nahe Grenze zu Blauen, soll sie in Zukunft beinahe bis zum Blauenkamm gehen. Mit entsprechenden finanziellen Folgen. Weder Georg Furler, Präsident der Quelleigentümerin Wasserverbund Birstal, noch Florian Landig vom beauftragten Ingenieurbüro wollten sich jedoch an der Informationsveranstaltung vom Montag in Blauen bezüglich der Kosten auf die Äste hinauslassen. In Zwingen werden neu rund ein Dutzend Gebäude in der engeren Schutzzone S2 der Quelle Bernhardsmätteli liegen, die gleich zu Beginn der Strasse nach Blauen gefasst ist. Hier muss Landig überprüfen, ob die Kanalisation dicht ist, die Parkplätze versiegelt und die Heizöltanks in Ordnung sind. Anderenfalls müssen die Besitzer Abhilfe schaffen. Wobei der Wasserverbund Birstal (WVB) für die Kosten der Versiegelung der Parkplätze aufkommen muss. Für den Ersatz zu grosser Öltanks könnte der Kanton eine lange Frist ge-
Freitag, 28. September 2018 Am Freitag meist sonnig, am Freitagnachmittag aber vermehrt Wolkenfelder.
3 Zum ersten Mal gab es heuer einen Herbstmarkt in Nenzlingen. Er wurde gleich zum Grosserfolg: Die ganze Region strömte herbei.
Grosse Änderungen: Gemeinderat Michael Fuchs, Georg Furler und Dominik Bänninger (v. l.) erklären die Bestimmungen in den neuen Schutzzonen. FOTO: GINI MINONZIO währleisten, bis die Besitzer sie ersetzen müssen, sagte Dominik Bänninger vom kantonalen Amt für Umweltschutz und Energie. «Begeisterung kam keine auf, als wir die Zwingener letzte Woche informierten», erklärte Furler. Doch allen sei klar, dass sie eine Mitverantwortung für das Trinkwasser tragen. Angrenzend an die Fassung der Quelle Pfandel muss der WVB zudem auf einer Länge von 200 Metern das Abwasser der Blauenstrasse fassen und aus der Schutzzone rausführen. Selbst in Blauen gibt es Konflikte. Der Schiessstand wird zum Glück sowieso saniert, zudem haben eine Handvoll Gebäude zu grosse Tanks. Auch den neuen Reiterhof beim Ortseingang muss Landig untersuchen. «Es wäre ideal, wenn der ganze Laufhof befestigt wäre, und in die Kanalisation entwässert würde», sagt Landig dazu.
Waldbesitzer wollen Entschädigung Neben den Kosten für bauliche Massnahmen kommen noch Entschädigungsforderungen für eingeschränkte Nutzungen hinzu. Ansprüche angemeldet hat bereits Ruedi Schmidlin, Präsident der Blauner Burgerkorporation. «In der Schutzzone dürfen wir das geschlagene Holz nicht gegen Käfer behandeln. Wir müssen es aufladen, wegbringen und an einem anderen Ort wieder abladen, um es behandeln zu können», erklärt Schmidlin. Die Burgerkorporation wolle für diesen Aufwand entschädigt werden. Auch Landwirte dürfen in der neuen Schutzzone nicht mehr alle Pestizide anwenden. Zudem müssen sie strengere Auflagen erfüllen, wenn sie aussiedeln wollen, bestätigt Bänninger. Besser kommt weg, wer ein Wohnhaus bauen will. Es gibt in der neuen
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Die wilden Zeiten beginnen mit grossem Wild-Schaubuffet
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Vor hundert Jahren wurde in Erschwil aus der Not heraus eine Konsumgenossenschaft gegründet. Nun feierte der Laden sein stolzes Jubiläum.
Schutzzone Sm (mittlere Verletzbarkeit) nur Auflagen zur Tankgrösse. Zudem sind Erdsonden nach wie vor verboten. Wichtige Notversorgung Der WVB beliefert mit den beiden Quellen Pfandel und Bernhardsmätteli die Gemeinden Zwingen und Blauen vollständig mit Trinkwasser. Die Gemeinde Nenzlingen bezieht zudem Wasser für die Spitzenversorgung. Für sie und für Laufen stellt der WVB auch die Notversorgung sicher. Die Quellen gelten als zweites Standbein des WVB und tragen im Falle eines Ausfalls des Zwingener Pumpwerks In den Weiden oder des Laufner Pumpwerks Birshalden zur Versorgungssicherheit bei. Ihr Wasser gilt als gut, was die chemische und bakterielle Belastung anbelangt. Kenner rühmen zudem seinen Geschmack.
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4. Dezember
LAUFENTAL NENZLINGEN
LAUFEN
Erneuter Neuanfang beim «Zemp» wap. Nur drei Monate nach der Geschäftsübegabe feiert die Bäckerei und Konditorei Zemp in Laufen schon wieder einen Neuanfang. Denn der Vertrag mit dem neuen Pächter läuft am 30. September bereits wieder aus. Es habe unzufriedene Gäste und Kunden gegeben, begründet die langjährige Inhaberin Lotty Zemp den Schritt und spricht von einem «Debakel». Am Markttag, am 2. Oktober, lädt Lotty Zemp Kunden und Neugierige ein, das neue Team kennen zu lernen. «Unsere guten Bäcker-Konditoren und alle anderen Teile des Teams werden uns helfen, die Philosophie unseres Hauses, hohe Qualität zu tragbaren Preisen, wieder umzusetzen. Es wird wieder Paillasse-Brot geben, unser beliebtes Burebrot, hausgemachte Bran-
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ches, Truffes usw.», schreiben Lotty Zemp und Fritz Meyer in einer Mitteilung. Damit wolle man das Vertrauen alter und neuer Gäste und Kunden zurückgewinnen, das in den letzten Monaten teilweise gelitten habe. Neuerdings werde das Restaurant auch wieder wie früher am Abend geöffnet sein, «bis 20.30 Uhr oder auch länger», schreiben Zemp und Meyer. Hinter dem neuen Team stehe weiterhin die Familie Zemp mit ihrem Namen und der ganzen 107-jährigen Geschäftstradition, betont sie. Es ist nicht die erste Übernahme der Traditionsbäckerei, die gescheitert ist. Bereits dreimal war es in der Vergangenheit nach der Übernahme zu Problemen zwischen Eigentümern und Pächtern gekommen.
Das ganze Dorf auf den Beinen
ZWINGEN
Zwei Tage im Banne des Fischs «Märte» und Tratschen: Die Nenzlinger genossen ihren gut organisierten Herbstmarkt.
FOTOS: RENATO LÜTHI
Peter Walthard
D
Reiche Beute: Der Teich war voller Fische. wap. Am traditionellen Fischerfest im Schälloch konnten sich Gross und Klein an der Angelrute versuchen. Was im Teich gefangen wurde, ging sogleich in die Pfanne – oder in den Direktverkauf. In lauschiger Atmosphäre hatten sich zahlreiche Gäste eingefunden, um für ein paar Stunden die Fischerromantik zu geniessen, unter ihnen viele Kinder,
die naturgemäss schnell von dem Traditionssport zu begeistern sind. Lediglich die Sache mit dem fachgerechten Töten der Fische wollten nicht alle selber übernehmen, dann mussten die Eltern ran. Für künstlerische Abwechlsung sorgte Chainsaw Carver Norman Altermatt, dessen vor Ort entstandene Werke zum Schluss versteigert wurden.
Bodenständige Kunst: Chainsaw-Carver Norman Altermatt.
FOTOS: PETER WALTHARD
er erste Herbstmarkt war ein voller Erfolg. «Wir wurden vom Andrang völlig überrascht», sagt Initiantin Jeanette Egli. Sogar aus Aarau seien Besucher gekommen. Bei herrlichem Herbstwetter konnte man sich an den Ständen an selbstgemachten Köstlichkeiten gütlich tun, anschliessend gab es eine Freinacht in der Bar. «Viele Einwohner wünschen sich, dass wir das nun regelmässig machen, abwechselnd mit Blauen» sagt Egli. Dort gibt es bereits einen zweijährlichen Herbstmarkt. Konkurrenzieren will man sich nicht. «Wir haben von den Blaunern wertvolle Anregungen erhalten», sagt Egli und dankt allen Vereinen und Freiwilligen, die mitgeholfen haben.
Besetzt von Volk und Ständen: Die Marktstände waren gut besucht.
Verpflegung muss sein: Im Schatten gabs Speis und Trank.
Der Grilleur: Er sorgte für die feinen Würste.
LAUFEN
ZWINGEN
Wer hat etwas zu verbergen?
Bauarbeiten beendet
wap. Das Thema Datensicherheit treibt auch das Gewerbe in der Region um. Nach einem Informationsanlass zur neuen Datenschutzverordnung der EU lud der Gewerbeverband KMU Laufental den Basler Datenschutzbeauftragten Beat Rudin ins Restaurant Le Cocon zum Lunch-Report. Dieser zeigte auf, in welchem Umfang heute persönliche Daten gesammelt werden können. «Der Treiber ist die Technologie», erklärte er. Moderne elektronische Geräte sammelten überall Daten. Gleichzeitig entwick-
wos. Im Zwingner Dorfkern werden neu mehrere Liegenschaften durch die Erdgas AG Laufental-Thierstein (GASAG) versorgt. Die Bauarbeiten der ersten. Etappe seien beendet, meldet der Gemeinderat. Genutzt wird das neue Angebot von sieben privaten Liegenschaftseigentümern, wie die Gemeinde mitteilt.
le man sich zu einer Nulltoleranzgesellschaft, die Versicherungssolidarität nehme ab und im Namen der Sicherheit verschaffe sich der Staat immer mehr Zugriffsrechte. Vor diesem Hintergrund sei Datenschutz ein urliberales Anliegen, sagte Egli. Die neue Datenschutzverordnung der EU komme dem entgegen. Angst zu haben brauche das Gewerbe nicht: «Viele sogenannte Experten wittern das grosse Geschäft», sagte er. Man solle sich davon nicht verunsichern lassen.
ZWINGEN
Radweg geplant wos. Zwischen Grellingen und Zwingen ist ein Rad- und Fussweg geplant. Das Tiefbauamt will den Rad- und Autoverkehr so entflechten. Der Weg soll in Zwingen über Grienweg und Weidenweg zur Birs geführt werden, wo die bestehende Brücke neu gebaut werden soll. Weiter sollen die Velofahrer über Schule und Friedhofweg geführt werden. Der Weiterweg nach Laufen ist südlich der Bahngeleise geplant.
www.kfl.ch KINO Donnerstag, 27. September, 20.30 Uhr
Aurore
Eine Filmkomödie über eine turbulente Phase im Leben einer Frau in den Fünfzigern. Frankreich, 2017, 89 Min.
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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 30. September 2018 10.00 Uhr Gottesdienst mit Open Doors mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.
BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst Sonntag, 7. Oktober 2018 Mit Kidstreff in der neuen Spielhalle für die Kleinen und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen
www.bewegungplus-laufen.ch
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Laufen Freitag, 28. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Freitag, 28. September, 18.00 Uhr, findet wieder statt: der Multikulti-Grillabend! Wer dazu Lust hat, trifft sich ab 18.00 Uhr beim ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Es soll ein ungezwungenes Neben- und Miteinander sein von Menschen, die sich hier heimisch und solchen, die sich hier (noch) fremd fühlen. Getränke stehen zur Verfügung, alles andere an Esswaren zum Bräteln und z. B. einen Salat bitte entsprechend der eigenen Anzahl mitbringen. Mit den Salaten und Desserts machen wir ein Buffet. Bei Fragen: Pfarrerin Regine Kokontis, 061 761 62 53. Sonntag, 30. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Markus Wagner. Dienstag, 2. Oktober, 10.00 Uhr, Offene Kirche, Bistro am Markttag. In der Katharinenkirche sind wir für Sie da am Monatsmarkt von 10–12 Uhr und von 13–15 Uhr. Um 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt.
Marius Henzi
D A N K S A G U N G S TA T T K A R TE N
16. Januar 1973 – 19. September 2018
Wir haben Abschied genommen von unserem lieben Vater, Opa und Grosspapi, Bruder, Schwager, Onkel und Lebenspartner. Wir sind sehr betroffen, dass er uns so rasch verlassen hat.
Für uns alle unerwartet ist er von uns gegangen. Wir sind froh, dass ihm weiteres Leiden erspart geblieben ist. Du wirst immer in unseren Herzen sein.
Willy Hueber-Weibel 15. Oktober 1937 – 7. September 2018
Wir vermissen dich: Silvia Henzi Rita und Hans Henzi Stephan Henzi und Daniela Schmutz Jael Henzi Barbara und Dieter Christ-Henzi mit Alina und Svenja Verwandte, Freunde und Bekannte
In tiefer Trauer: Eleonore Jermann-Heimann, Lebenspartnerin mit Angehörigen Christa und Daniel Gerber-Hueber mit Anja und Marco und Nicole Simon und Rosemarie Hueber mit Rachel Michael und Jeannine Hueber Angela Hueber und Pino Trentacoste Paul und Nelly Hueber, Bruder und Schwägerin
Die Trauerfeier findet am Montag, 1. Oktober 2018, um 14.30 Uhr bei der Fridolinskapelle (im Freien) in Breitenbach statt. Traueradresse: Silvia Henzi, Bodenackerstrasse 12, 4226 Breitenbach Gilt als Leidzirkular.
Du gingst so früh von uns, du wirst so sehr vermisst, du warst so lieb und gut, dass man dich nie vergisst.
Wir bedanken uns bei allen, die uns in dieser schweren Zeit beistehen. Herrn Dr. med. Bütikofer und Herrn Dr. med. G. Zech sprechen wir unseren Dank aus für die jahrelange gute ärztliche Betreuung. Vielen Dank an Herrn Pfarrer Roger Schmidlin für den würdevollen Gottesdienst. Herzlichen Dank für die musikalische Begleitung. Dreissigster: Samstag, 6. Oktober 2018, um 17.45 Uhr in der Kirche Zwingen.
Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Götti
Hans Stegmüller 24. Juni 1945 – 19. September 2018 Er ist heute Morgen im 74. Lebensjahr infolge eines Herzversagens unerwartet verstorben. Wir danken dir von ganzem Herzen für alles, was du für uns getan hast. Wir vermissen dich sehr und du bleibst uns in bester Erinnerung.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Guido Stegmüller Yvonne und Daniel Hügin-Stegmüller, Ettingen Ronnie und Bettina Hügin-Ziegler Tanja Hügin Nelly Tavoli
Gottesdienste: Sonntag, 30. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, festlicher Erntedank-Gottesdienst, bei dem der Jodlerclub Passwang aus Mümliswil mitwirkt: mit Jutzen und Singen! Nach der Feier: Apéro im Gemeindesaal! Liturgie: Pfr. Stéphane Barth Donnerstag, 4. Oktober, 10.00 Uhr, Dachkapelle, Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, Gottesdienst zum Welttierschutztag, Pfr. Stéphane Barth Donnerstag, 4. Oktober, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum, Alters- und Pflegezentrum Bodenacker, Breitenbach, Gottesdienst zum Welttierschutztag, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 7. Oktober, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Reiner Jansen aus Frenkendorf Konfirmandenunterricht: jeweils am Do. von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gde.Saal des ref. KGH in Breitenbach: Gruppe 2 am 27. September. Seniorennachmittag: Di, 2. Oktober 2018: Herbstdekorationen und -geschichte. Susanne Studer-Lichte aus Himmelried gestaltet mit uns jahreszeitgemässe Blätter- und Kürbisdekorationen. Dazu gibts eine farbenfrohe LeseGeschichte. Zvieri im Nachspann Pfarrvertretung: Vom Mo, 8. Oktober, bis zum Mo, 22. Oktober 2018 wird Pfr. Stéphane Barth-Ehrsam im Pfarramt vertreten von Pfrn. Barbara Jansen aus Frenkendorf: Mobile 079 361 57 35 / Festnetz 061 901 20 62. Sie ist für Beerdigungen und Seelsorge für Sie da.
Wer so gewirkt im Leben, wer so erfüllte seine Pflicht und stets sein Bestes hat gegeben, für immer bleibt er uns ein Licht.
Traurig, doch mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 28. September, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier, Kirche Witterswil Sonntag, 30. September, 10 Uhr Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Kitzel
4222 Zwingen, im September 2018
Den Weg, den du vor dir hast, kennt keiner. Nie ist ihn einer so gegangen, wie du ihn gehen wirst. Es ist dein Weg!
Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 28. September 2018, um 14.30 Uhr in der St. Lukas-Kirche in Bärschwil statt. Traueradresse: Guido Stegmüller, Hauptstrasse 96, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkular.
Tief betroffen trauern wir um unseren lieben und guten Freund
Urs Walser-Kaiser 19.11.1939 - 19.9.2018
Wir behalten Urs in dankbarer Erinnerung.
In stiller Trauer Schweizerische Philanthropische Gesellschaft UNION Kreis Laufen
DANKE Es ist uns ein grosser Trost zu spüren, wie geschätzt
Martha Müller-Keller in ihrem langen Leben war. Danke allen
die ihr im Leben Freundschaft schenkten; die sich in stiller Trauer mit uns verbunden fühlen; die mit uns Abschied nahmen und ihre liebevolle Teilnahme zum Ausdruck brachten; die Blumen als Zeichen der Zuneigung gaben.
Danke Herrn Pfarrer Kilian Maduka und den Mitwirkenden für die würdevolle Gestaltung der Trauerfeier. Danke dem Personal des Alterszentrums Breitenbach (AZB) für die Unterstützung während ihres Aufenthalts.
In stiller Erinnerung und Dankbarkeit: Die Trauerfamilien
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Simon Croll neu im Stadtrat
AMTLICHE MITTEILUNGEN
• Auf die Einführung einer Tempo-30-Zone im Quartier Obere Höhe (Gründlirainstrasse, In den Kurzen, Sonnenweg und Obere Höhe) Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. wird verzichtet. Es werden durch die Stadtfolgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse polizei, analog dem Quartier Bromberg, eine gefasst: Signalisation «Freiwillig 30 km/h» sowie eine Bodenmarkierung «rechts Vortritt» bei den grösseren Verzweigungen angebracht. • Das Gesamtbudget 2019 der Erfolgsrechnung und die Planinvestitionsrechnung 2019–2025 wurde in 1. Lesung zur Kenntnis genommen. Beschlüsse der Gemeinde• Laufen hat 3 Sitze im Schulrat der Sekundarversammlung vom 13. März 2018 schule, der Stadtrat ist Wahlbehörde. Nach Gemäss § 60 des Gemeindegesetzes und § 3 dem Rücktritt von Doris Iselin wurde Simon des Organisationsreglements sind die GemeinCroll als Mitglied des Schulrates der Sekundeversammlungsbeschlüsse der Bevölkerung darschule gewählt. Da Simon Croll in den Stadtrat nachgerückt ist, verzichtet er auf das bekannt zu geben. Die 108 anwesenden Amt als Schulrat Sekundarschule. Jürg Vetter Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: wird als Mitglied des Schulrates der SekunDas Protokoll der Gemeindeversammlung vom darschule gewählt. 28. Juni 2018 wurde diskussionslos genehmigt.
Aus der Stadtratssitzung vom 24. September 2018
Traktandum 1: EGK-Neubau auf dem Areal Nau (Parzelle 1530) Die Gemeindeversammlung hat mit 78 zu 9 Stimmen beschlossen: ://: 1. Der Stadtrat wird ermächtigt, 3500 m² ab Parzelle 1530 zum Preis von CHF 2262000.00 zu verkaufen und den Kaufrechtsvertrag mit der EGK-Gesundheitskasse zu unterzeichnen. 2. Für den Abbruch der Gebäude und die Entsorgung der Altlasten wird ein Kredit von CHF 820000.00 bewilligt. Traktandum 2: Abrechnung Verpflichtungskredit Die Gemeindeversammlung hat mit grossem Mehr beschlossen:
://: Die Abrechnung des Verpflichtungskredits wird genehmigt. NAMENS DER GEMEINDEVERSAMMLUNG In fidem, der Sekretär: Walter Ziltener, Stadtverwalter
Volksabstimmung vom 23. September 2018 Vorlage 1: Bundesbeschluss Velowege sowie die Fuss- und Wanderwege: 839 ja; 332 nein Vorlage 2: Fair-Food-Initiative: 388 ja; 784 nein Vorlage 3: Initiative Ernährungssouveränität: 313 ja; 852 nein Stimmbeteiligung 33,6%
Die Mauer des Friedhofs St. Martin ist in den vergangenen Wochen saniert worden
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ISOS-Register (dem Inventar schützenswerter Ortsbilder der Schweiz) aufgeführt. Trotzdem wirkt sie durch ihre Frontstellung zur Strasse hin auf der Hangkante als wertvolle Abgrenzung des Friedhofs. Friedhofmauer, Martinskapelle und die Bäume bilden
Für die Bauarbeiten waren umfassende Stützmassnahmen notwendig.
Seit Anfang September ist Simon Croll (CVP) neues Mitglied des Stadtrates von Laufen. Der 30-Jährige rückt für Patrik Stähli nach, der aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt erklärt hat. Inzwischen hat der junge neue Stadtrat Simon Croll bereits einige Stadtratssitzungen hinter sich. Die ersten Tage hat er sich Zeit genommen, die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung kennen zu lernen und sich in Dossiers im Ressort Technische Dienste einzulesen. Dieses Ressort hat er von Sabine Asprion übernommen, die in das Departement Bau und Planung gewechselt ist.
Friedhofmauer wurde saniert ie wies an mehreren Stellen Risse auf. Zudem drohte die Mauer wegen Schieflage und marodem, faulem Fundament einzustürzen. Obwohl die Friedhofskapelle St. Martin zu den schützenswerten Bauten Laufens gehört, ist die Mauer selber nicht im
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zusammen ein Ensemble von atmosphärischem Wert. Die rund 3,4 Meter hohe Mauer wurde, beginnend beim Treppeneingang, auf einer Länge von 40 Metern Richtung Langhagweg saniert. Mit den Bauarbeiten wurde im Mai 2017 begonnen. In
zwei Etappen fanden diese Arbeiten statt, die im Juni 2018 beendet wurden. Strassenseitig wurde die Mauer mit Betonstützen gefestigt und mit Pfeilern verstärkt. Die Mauerkrone erhielt auf der ganzen Länge neue Ziegel. Nun ist die Mauer wieder in gutem Zustand. (stl)
Auf der Friedhofseite der Mauer mussten mehrere Risse geflickt werden.
Simon Croll ist in Laufen aufgewachsen und stammt aus einer politischen Familie. Schon seine Mutter Ursula Croll gehörte (als Vertreterin der SP) während acht Jahren dem Stadtrat von Laufen an. Zu seinen Hobbys gehören Sport (Badminton) und Pfadi. Bei den Laufner Pfadfindern ist er Jugend-und-Sport-Coach. Selber ist Simon Croll seit mehreren Jahren politisch aktiv. In der CVP hat er das Amt des Aktuars inne. Zudem ist er Mitglied der Umweltkommission. «Ich habe grossen Respekt vor dem Amt», sagt Croll. Er freue sich aber auch darauf, etwas für die Allgemeinheit bewirken und tun zu können. An der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel hat Croll Betriebswirtschaft studiert und in diesem Jahr seinen Abschluss gemacht. Zurzeit absolviert er ein Praktikum im Accounting Advisory in der Division Personenverkehr der SBB in Bern. Zu seiner Arbeit dort gehören Analyse von finanziellen Daten, das frühzeitige Erkennen von Problemfeldern und das Aufzeigen von möglichen Handlungsoptionen. Dabei geht es vor allem darum, dafür zu sorgen, dass die Prozesse schlank und effizient ablaufen. Im Ressort Technische Dienste der Stadt Laufen steckt einiges in der Pipeline. So sollen unter anderem Unterflur-Abfallsammelstellen realisiert werden. Auch der Bereich Strassenunterhalt wird einige Arbeit für das neue Mitglied des Stadtrates mit sich bringen. In beiden Bereichen kann Croll «auf eine gute Vorarbeit der Vorgängerin und der Verwaltung bauen». (stl)
Ferienzeit – Ist Ihr Ausweis noch gültig? Bitte kontrollieren Sie rechtzeitig vor den Ferien, ob Ihre Ausweise noch gültig sind. Die Bestellung neuer Dokumente dauert ca. 10 Arbeitstage. Bei der Stadtverwaltung können nur Identitätskarten beantragt werden. Pass- oder Kombianträge (Pass und Identitätskarte) müssen direkt beim Pass- und Patentbüro in Liestal (www.baselland.ch/Pass- und Patentbüro oder Tel. 061 552 58 69) beantragt werden.
Auf der Aussenseite war der Bau einer massiven Stützmauer mit Betonpfeilern notwendig.
FOTOS: STL
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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
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vom Samstag, 6. Okt. bis Sonntag, 21. Okt. 2018 Die Allgemeinarztpraxis von
med. pract. M. Franc-Massini Neumättli 3, 4225 Brislach bleibt vom 15.10.2018 bis am 10.11.2018 geschlossen.
Seewen
Nunningen
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Seewen Bretzwilerstrasse ausserorts Seebach
Gestützt auf § 5 lit. d der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Bachbauarbeiten sind im Abschnitt Sagmatt bis Linkenberg folgende Verkehrsmassnahmen nötig: – Der Verkehr wird tagsüber teilweise einspurig geführt und mittels Verkehrsdienst geregelt. – Die Geschwindigkeit wird auf 50 km/h beschränkt. Dauer:
1. Oktober 2018 bis 2. November 2018
Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 28. September 2018 kai/muh Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherr: Römisch-katholische Kirchgemeinde Bauobjekt: Renovation Pfarrhaus Bauplatz: Leimenstrasse 5 Bauparzelle: 223 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 11. Oktober 2018
Baupublikation
Bauherr: Heidi Keller Bauobjekt: Neuer Zaun Bauplatz: Büntenstrasse 18 Bauparzelle: 659 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 11. Oktober 2018
Wir haben die schmerzliche Pflicht, mitzuteilen, dass unser langjähriger und sehr geschätzter Mitarbeiter
Marius Henzi 16. Januar 1973 – 19. September 2018 völlig unerwartet verstorben ist. Wir verlieren mit Marius Henzi einen wertvollen und sehr engagierten Mitarbeiter sowie einen herzlichen Freund und Kollegen. Marius Henzi hat sich während 24 Jahren mit dem Team Gebäudeservice, welches er seit 2010 leitete, für die EBM engagiert. Er wird uns fehlen. Den Angehörigen entbieten wir unser tief empfundenes Beileid und Mitgefühl. Für die schwere Zeit der Trauer wünschen wir viel Kraft und Zuversicht.
EBM Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbeitende
Sein Herz hat aufgehört zu schlagen und er wollte doch so gern noch bei uns sein.
Traurig, aber dankbar für die vielen schönen Jahre, die wir mit ihm erleben durften, nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater und Bruder
Heinrich Marti dipl. Ing. ETH, alt Kreisförster 17. Juni 1931 – 18. September 2018 Nach kurzer, tapfer ertragener Krankheit ist er im Beisein von Christopher eingeschlafen. Wir werden ihn vermissen und sind für seinen Einsatz für behinderte Menschen ganz besonders dankbar.
Philipp und Christopher Marti Irene Fetz Marti Thierry und Florence Marti Annegret Marti Susanne Grolimund Ilsa Saner Die Trauerfeier findet am Freitag, 5. Oktober 2018, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche Breitenbach statt. Traueradresse: Christopher Marti, Via Prati 25, 6987 Caslano Gilt als Leidzirkular.
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Alfred Schwyzer-Gschwind, Flühstrasse 18, 4114 Hofstetten Projektverfasser: Alfred Schwyzer-Gschwind, Flühstrasse 18, 4114 Hofstetten Bauobjekt: Fassadensanierung Bienenhaus Bauplatz: Hinterbuch 10, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 5433 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 12. Oktober 2018
Baupublikation
Bauherr: Böni Doris, Hänggi Christian Schützenweg 24, 4246 Wahlen Bauobjekt: Abbruch und Neubau EFH Verantwortlich: Böni Doris, Hänggi Christian Schützenweg 24, 4246 Wahlen Bauplatz: Wieden 5 Bauparzelle: GB Nr. 2494 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 27. Sept. bis 11. Oktober 2018
Baupublikation
Bauherr: Roland Marty Totengässli 2, 4208 Nunningen Bauobjekt: Sitzplatzverglasung Verantwortlich: Knecht GmbH Bretzwilerstrasse 66, 4208 Nunningen Bauplatz: Totengässli 2 Bauparzelle: GB Nr. 3672 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 27. Sept. bis 11. Oktober 2018
Unser Vater im Himmel! Dein Wille geschehe wie im Himmel so auf Erden. Matthäus 6, 9.10
Baupublikation
Bauherrschaft: Käch Werner, Mittlere Strasse 276, 4233 Meltingen Bauobjekt: Unterstand Bauplatz: Ellenbach/Bünen, GZG Areal Bauparzelle: GB 308, Gewerbezone Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 11. Oktober 2018
Baupublikation
Bauherrschaft: Merckx Christoph und Caroline Fridolinsweg 6A, 4226 Breitenbach Projektverfasser: G3 Architektur GmbH, Wahlenstrasse 81, 4242 Laufen Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Bauplatz: March Bauparzelle: GB 975, Zone W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 11. Oktober 2018
Baupublikation
Bauherrschaft: Zimmermann Bernd, Wettsteinallee 15, 4058 Basel Bauobjekt: Nebenerschliessung; Fassadenänderung und Aussentreppe Bauplatz: Hauptstrasse 15 Bauparzelle: GB 867 Bemerkung: ausserhalb Baugebiet Planauflage: Gemeindeverwaltung Meltingen Einsprachefrist: 11. Oktober 2018
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme, die Zeichen der Freundschaft und des Mitgefühls zum Abschied unserer lieben
Marie Fringeli-Steiner Besonders danken wir allen, die Marie auf dem letzten Weg begleitet haben, Pfarrer Bruno Stöckli für die würdige Messe, den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der «Hohen Winde» im Zentrum Passwang für die fürsorgliche Pflege und allen Menschen, die gemeinsam mit Marie herzhaft lachen konnten. Liebe Mutter, Mamä, Mameli – machs guet und danke für alles. Dreissigster: Sonntag, 30. September 2018, um 10.30 Uhr in der Kirche Bärschwil. Im September 2018
Meltingen
Die Trauerfamilien
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Donnerstag, 27. September 2018 Nr. 39
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Das Venenzentrum Arlesheim mit Dr. med. Marc Troxler, Dr. med. Rémy Eichlisberger und Dr. med. Alexander Dikkes freut sich, den Eintritt von
Dr. med. Pavel Brož, FMH Angiologie bekannt zu geben. Dr. med. Pavel Brož ist in Rheinfelden aufgewachsen; nach der Schulzeit in Rheinfelden und Muttenz absolvierte er sein Medizinstudium an der Universität Basel mit Abschluss im Jahre 2005. Begleitend zu einer wissenschaftlichen Tätigkeit erwarb er danach die Facharzttitel für Allgemeine Innere Medizin und Angiologie am Spitalzentrum Biel und am Universitätsspital Basel, wo er zuletzt die Venensprechstunde und die ambulanten Varizenoperationen verantwortete. Ab 2013 baute Pavel Brož am Spital Limmattal in der Zürcher Peripherie als Leitender Arzt eine neue Abteilung für Angiologie auf, insbesondere mit phlebologischem Schwerpunkt. Hierbei erwarb er fundierte Kenntnisse in allen gängigen Verfahren der Varizenbehandlung und allen Teilgebieten der Gefässmedizin. Pavel Brož ist verheiratet, vierfacher Familienvater und lebt in Lausen. Termine können per sofort vereinbart werden unter 061 705 40 40 oder info@venenzentrum-arlesheim.ch oder 061 705 40 40.
das
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Lösung der letzten Ausgabe
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präsentiert Lösung 38/2018:
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Donnerstag, 27. September 2018 Nr. 39
Heidi-Reisen Liesberg
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THIERSTEIN
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BREITENBACH
Zwei Strassen unter der Lupe Im Fokus des Gemeinderates standen am Montag die Sanierung der Passwangstrasse und die auf ein Jahr befristete Sperrung der Neumatt-/Industriestrasse ab 1. Oktober. Roland Bürki
D
as 2012 erarbeitete Projekt zur Sanierung der Passwangstrasse wurde damals nach einem «Kostenschock» wieder zurückgestellt», erklärten Dominik Döbeli, Projektleiter Strassenbau beim Amt für Verkehr und Tiefbau, und Pascal Humbert-Droz, Bauingenieur und Projektleiter bei der Firma Kontexplan, dem Gemeinderat anlässlich der Präsentation des optimierten Projektes von 2012. Dieses beginnt beim Central-Kreisel und zieht sich bis zur Grenze mit Büsserach über eine Länge von 885 Metern hin. Als übergeordnete Ziele definierten die beiden Verkehrsfachleute die Koexistenz aller Verkehrsteilnehmenden, eine Lärmreduktion im Siedlungsgebiet, die situationsgerechte Gestaltung des Strassenraums und selbstverständlich die Verkehrssicherheit. Im Detail nahmen Döbeli und Humbert-Droz zusammen mit den sieben Gemeinderäten die beiden Teilerschliessungspläne bis Bandfabrik und Gemeindegrenze unter die Lu-
Keine Absperrpfosten: Die geplanten verkehrspolizeilichen Massnahmen bleiben bis zum Entscheid über zwei Einsprachen ausgesetzt. FOTO: ROLAND BÜRKI pe und erhielten erste Anregungen und Änderungswünsche aus der Ratsmitte. Gemeinderat Willi Spaar, Bauverwalter Markus Vögtlin und Werkhofchef Urs Grolimund fassten den Auftrag, zuhanden des Rates eine Vernehmlassung zum Projekt auszuarbeiten, die anfangs November 2018 beim Kanton vorliegen muss. Als angestrebten Baubeginn für den Projektperimeter Breitenbach nannte Döbeli den Wonnemonat Mai 2020 mit einer nachfolgenden geschätzten Bauzeit von rund zwei Jahren und
Gesamtkosten in der Höhe von 3 620 000 Franken. Gemeindeverwalter Andreas Dürr informierte den Rat über zwei fristgerecht eingegangene Einsprachen gegen die verkehrspolizeilichen Massnahmen ab 1. Oktober in der Neumatt-/Industriestrasse. «Das Bau- und Justizdepartement wird uns die Einsprachen zur Vernehmlassung zustellen und erst danach einen Entscheid fällen», beschied Dürr. Bis zu diesem Zeitpunkt bleibe die Umsetzung der für ein Jahr beschlossenen Massnahmen ausgesetzt.
BÜSSERACH
Zu Besuch in der unbekannten Hälfte des Dorfes wap. Viele Büsseracher waren noch nie hier: Im Industriegebiet Büsserach West verkehrt man normalerweise nur, wenn man geschäftlich zu tun hat. Am vergangenen Samstag öffneten die zahlreichen Betriebe ihre Türen für die Bevölkerung. Diese nahm die Gelegenheit eifrig war. «Wir können gar nicht klagen», sagte etwa Markus Lisser von der Huber AG. Er schätzte das Aufkommen auf bis zu 500 Leute. Für die Gewerbler bedeute die Vorbereitung Arbeit. «Arbeiten mussten wir ja trotzdem», sagt Alex Jeker. Die Mitarbeiter seien aber sehr motiviert gewesen. Auch bei Ramiro und Carol Kübler von Müba Energietechnik herrschte volles Haus: «So können wir den Kunden etwas zurückgeben», meinten sie.
BÄRSCHWIL/LIESBERG
Den Notfall geprobt
Wie echt: Feuerwehr am üben.
FOTO ZVG
wap. Die beiden Feuerwehren Fringeliberg und Liesberg führten am vergangenen Freitag ihre erste gemeinsame Übung durch. Geübt wurde im B&B Kohlershof in Liesberg. Da dort eine Verbindung über die Birs besteht, rücken im Ernstfall beide Feuerwehren aus.
Motivierte Belegschaft: Das Team von Jeker Holzbau offerierte Wurst.
FOTO: PETER WALTHARD
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THIERSTEIN ERSCHWIL
100 Jahre Dorfladen – gegründet aus der Not jener Zeit Rührige Initianten gründeten am 19. September 1918 die Konsumgenossenschaft Erschwil. Eine kleine Feier auf den Tag genau 100 Jahre später liess deren Bedeutung für eine Gemeinde erkennen, die heute glücklicherweise noch auf einen Laden und eine Postagentur zählen darf. Roland Bürki
Z
um Zweck der Förderung der Wohlfahrt und der Verbesserung der Lebenshaltung ihrer Mitglieder gründet sich in unserer Gemeinde eine durch einige rührige Initianten ins Leben gerufene Konsumgenossenschaft», ist zu lesen im Protokoll der Gründungsversammlung vom 19. September 1918. In einer Zeit also kurz vor Ende des 1. Weltkriegs mit hoher Teuerung, tiefen Löhnen und knappen Lebensmitteln, alles Gründe, die auch mit zum Landesstreik 1918 beitrugen. «Unsere Hausfrauen konnten damals hin und wieder selbst für gutes Geld monopolisierte Waren im Dorf nicht kaufen und mussten den Bedarf auswärts decken, weil unsere Herren und Frauen Krämer diese Waren nicht führten», ist in der Festschrift der Konsumgenossenschaft zum 50-jährigen Bestehen anno 1968 über die Gründung «aus der Not der Zeit heraus» weiter zu erfahren.
Kinderkonzert: Die Brassband Konkordia Büsserach ist sich normalerweise grössere Auftritte gewohnt, gehört sie doch zu den musikalischen Schwergewichten der Region. Am Wochenende war sie aber ganz für das Dorf da: Die Musik spielte auf dem Kinderspielplatz für die Kleinen
Dorfläden verschwinden In diesem Jahr nach 100 Jahren Dorfladen blickte und blickt die Konsumgenossenschaft stolz am 19. Tag jeden Monats mit Anlässen und Aktionen auf ein Jahrhundert im Dienst der Bevölkerung zurück. Vergangenen 19. September trafen sich heutige und ehemalige Angestellte sowie frühere und aktive Vorstandsmitglieder mit Gemeindebehörden zu einem schlichten, aber umso eindrücklicheren Erinnerungs-Apero. «In einer Zeit, in der die Dorfläden immer mehr verschwinden, ist es zu begrüssen, dass es in Erschwil trotz ver-
FOTO: PETER WALTHARD
Rückblick auf 100 Jahre: Peter Borer (r.), Präsident Konsumgenossenschaft, freut sich auf weitere, möglichst starke Unterstützung durch die Erschwiler Bevölkerung. FOTO: ROLAND BÜRKI
schiedener Einkaufscenter noch einen Dorfladen mit attraktivem Angebot gibt», hiess Peter Borer, Präsident Konsumgenossenschaft, alle Anwesenden herzlich willkommen. Postagentur im Dorf In seinem Rückblick streifte Borer die Gründung der Genossenschaft am 19. September 1918 und die Eröffnung des ersten Ladens am 4. Dezember 1918 im Haus des «Stöcklisepp» an der Passwangstrasse, bevor er auf den Bezug des heutigen modernen Ladens im Dezember 1958 nach Unterzeichnung eines Liefervertrags mit dem Konsumverein Laufen zu sprechen kam. In bunter Folge lösten sich die Lieferverträge ab: 1963 mit Coop, 1967 mit dem ACV Basel, 1980 mit USEGO, 1989 mit Denner-Satellit, 1996 mit EPA, 2002 mit Pick-Pay, 2006 mit Pam und 2008 übernahm der Laden auch die Postagentur Erschwil. «2011 schlossen wir einen Liefervertrag mit VOLG ab,
was zu einem grösseren, attraktiveren Sortiment führte und uns heute mehr Umsatz und damit die wichtige Erhaltung von «Kost und Post» erhoffen lässt», hob Borer das Glas auf die nächsten 100 Jahre. «Mit dem Dorfladen kann Erschwil immer noch auftrumpfen», gratulierte Gemeindepräsidentin und Kantonsrätin Susanne Koch zu diesem stolzen Jubiläum. Zu einem lebendigen Dorf gehörten nämlich neben Schule und Kirche auch ein Laden und eine Post. Und letztere sei ja dank Laden auch noch da, so Koch. «Es soll beide noch möglichst lange geben», wünschte sie unter viel Beifall der Konsumgenossenschaft mit einem grosszügigen Geburtstagsbatzen. Dass das so bleibt, dafür setzen sich auch in Zukunft ein engagierter Vorstand samt Verwaltung, ein tolles Verkaufsteam und 215 Genossenschafter mit Herzblut ein und rechnen auch heute fest mit der Solidarität der «Erschbler».
Publireportage
Pensions- und Vermögensplanung: Frühzeitig planen lohnt sich Über 100 Personen folgten am Donnerstag, 20. September 2018, der Einladung der Basler Versicherungen zum Informationsabend zum Thema «Pensions- und Vermögensplanung» im Neuestheater.ch in Dornach. Es ging um die Frage: Wie plane ich meine Pension?
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ndlich Zeit haben, um noch nicht realisierte Pläne und lang gehegte Träume zu verwirklichen. Viele freuen sich auf ihre Pensionierung. Die Vorstellung gefällt, die dritte Lebensphase finanziell sorgenfrei zu geniessen. «Im Alltag machen unsere Kundenberater in Kundengesprächen immer wieder die Erfahrung, dass sich viele zu spät um ihre finanzielle Situation kümmern und es verpassen, rechtzeitig die Weichen im Hinblick auf ihre Pensionierung stellen. Empfehlenswert ist, spätestens mit 50 Jahren die finanzielle Situation zu überprüfen. Mit unserem Informationsabend wollten wir sensibilisieren und anhand praxisnaher Beispiele einen Überblick geben», erklärt Carsten Pöhlmann, Leiter der Generalagentur Baselland. Urs Röösli, Experte für Vorsorge- und Vermögensberatung, verdeutlichte in seinem Referat
die Grundzüge des Schweizer Vorsorgesystems. Er zeigte, wie sich das Einkommen nach der Pensionierung verändert, was die Vor- und Nachteile eines Rentenoder Kapitalbezugs der Pensionskassengelder sind und welche finanziellen Auswirkungen eine Frühpensionierung hat. Rudolf Steffen, Rechtsanwalt, Notar und Sozialversicherungsfachmann, befasste sich in seinem Referat mit Fragen rund um die Nachlassplanung. Nachlassfragen werden immer wichtiger, besonders bei unverheirateten Paaren und PatchworkFamilien. Eine sorgfältige Analyse ist wichtig Wer sich mit der eigenen Pensionsplanung befasst, merkt rasch: Das Thema ist komplex. Es gibt viele Details zu berücksichtigen und Fragen zu klären. Dafür kann sich das Gespräch mit einem Exper-
Die Referenten: v. l.: Urs Röösli, Dominique Carruzzo, Carsten Pöhlmann, Rudolf Steffen sowie die eingefangene Stimmung beim Apéro.
ten lohnen. Das typische Vorgehen sieht wie folgt aus: In einem ersten Schritt geht es darum, die Ausgangslage zu klären. Was sind meine Erwartungen, Ziele und Wünsche? Wie sieht mein aktuelles Budget aus und mit welchen Ausgaben rechne ich im Ruhestand? Sobald dies geklärt ist, geht es darum, mögliche Szenarien und Strategien anzuschauen und deren Vor- und Nachteile zu bewerten. Erst in einem dritten Schritt erfolgt die Auswahl passender Produkte und Dienstleistungen zur Umsetzung des gewählten Lösungswegs.
Duale Kompetenz: Versicherung und Bank Was unterscheidet die Basler Versicherungen von anderen Mitbewerbern? Seit über 17 Jahren gehören die Basler Versicherungen und die Baloise Bank SoBa zusammen. Der entscheidende Vorteil dabei ist, Kunden erhalten so das Beste aus beiden Welten. In aller Regel erhalten Kunden bei einer Bank eine Banklösung und bei einer Versicherung eine Versicherungslösung. Bei der Basler hingegen bekommen sie die für sie beste Lösung. Ein weiterer Vorteil: Bei Bedarf besteht die Möglichkeit, Experten aus beiden Welten
beizuziehen. So sind die Basler Versicherungen und die Baloise Bank SoBa in der Lage, auch in komplexen Fragestellungen rund um die Pensions- und Vermögensplanung eine exzellente Beratung zu bieten. Interessiert? Wir beraten Sie gerne. Rufen Sie uns an.
Generalagentur Baselland Bahnhofplatz 11, 4410 Liestal Telefon +41 58 285 21 51 www.baloise.ch
THIERSTEIN/DORNECK BREITENBACH
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ZULLWIL
«Duo Oropax»: ein Abend voller Überraschungen wolf Am Samstag war das bekannte Chaos-Theater «Oropax» mit seinem Programm «Faden & Beigeschmack» beim Kultur- und Leseverein im Grien Breitenbach zu Gast. Thomas und Volker Martins sind für ihr Improvisationstalent bekannt, aber was die beiden an diesem Abend boten war überraschend: Mit einem verschmitzten Lächeln wurde man an der Kasse aufgefordert, im Saal Platz zu nehmen und sich überraschen zu lassen. Man betrat also den grossen Saal im Grien und war etwas verwundert über die besondere Anordnung der Bestuhlung: Keine schön ausgerichteten Stuhlreihen, sondern eher chaotisch zusammengestellte Stuhlgruppen mitten im Saal, die zu gemütlichem Sitzen einluden. Man nahm also gespannt Platz und harrte der Dinge die da kommen sollten. Nach einer launigen Begrüssung durch Volker Martins und den am Handy mit seiner Mutter telefonierenden Bruder Thomas, wurde das Publikum zu einem kleinen Rundgang durch Garderobe und Hintertreppe auf die Bühne geführt. Dort war eine kleine Bühne aus
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Tischen aufgebaut und im Halbrund davor schön geordnete Stuhlreihen, also sozusagen ein Theater im Theater. Die beiden hatten am Nachmittag ganz kurzfristig entschieden dass es viel besser sei, das Ganze auf die Bühne zu verlegen und mit Hilfe der Organisatoren und Techniker in einer Blitzaktion alles umgebaut. Was am Abend folgte, war ein Feuerwerk an Pointen, Wortakrobatik, Gags und einer gigantische Requisiten- und Kostümwechselorgie. Da wurde mit dem Publikum gespielt und improvisiert, dass es nur so eine Freude war. Die beiden improvisierten sich kalauernd zwei Stunden lang über die Bühne, und das Publikum dankte es ihnen mit Szenenapplaus und herzlichem Lachen. Der rote Faden durch das Programm bestand aus Unmengen an wolligem, in Form von Wolldecken, Wollschals, Wollpullovern und Wollhüten die einen fein, die anderen grob gestrickt und alles sehr bunt gefärbt, so richtig «Wolllüstig». Man war mittendrin und dabei. Das Publikum dankte es den Beiden mit langanhaltendem Applaus.
Einfallsreich: Thomas und Volker Martins vom «Duo Oropax».
FOTO: GEORGES H. WOLF
REGION
Die Zwangsverwaltung nimmt so schnell keine Ende Der Kanton Solothurn will die Zwangsverwaltung von Zullwil erst beenden, wenn die neuen Strukturen greifen. Für die Gemeindeverwaltung sucht Sachwalter Michel Meier eine Partnergemeinde. Bea Asper
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er Kanton Solothurn will die Zwangsverwaltung von Zullwil erst beenden, wenn die neuen Strukturen greifen. Für die Gemeindeverwaltung sucht Sachwalter Michel Meier eine Partnergemeinde. Sechs Monate nach der Zwangsverwaltung durch den Kanton wird die Gemeinde Zullwil noch immer von Sachwalter Michel Meier geführt — zum Stundenansatz von 250 Franken. In Solothurn nachgefragt, warum sich die Neuwahlen für den Gemeinderat in die Länge ziehen, erklärt André Grolimund, Leiter Amt für Gemeinden: «Vor der Einsetzung einer neuen Behörde muss der Streit um die Gemeindeverwaltung beigelegt sein, um einen unbelasteten Neustart möglich zu machen. An der Verwaltungsfrage war die friedliche Zusammenarbeit in Zullwil bisher gescheitert. Sachwalter Michel Meier hat sich der heiklen Aufgabe angenommen.»
Keine Landvogtmentalität Er hätte im Rahmen der Gemeindeordnung für die Gemeindeverwaltung in Eigenregie einen Entscheid fällen und eine Vereinbarung unterzeichnen können, gibt Grolimund zu bedenken. «Doch wir wollen natürlich keine Landvogtmentalität, deswegen hat Mi-
chel Meier bei der Bevölkerung eine Umfrage lanciert und ist daran, die nächsten Schritte einzuleiten.» Die Sachwalterschaft sei finanziell oder zeitlich nicht beschränkt, das Amt für Gemeinden kontrolliere aber, ob der Rahmen sinnvoll sei. Ausschlaggebend sei die Erfüllung der vom Regierungsrat verfügten Aufgabe, also dass die Gemeinde nachhaltig saniert wird und nicht Gefahr läuft, aufgrund von Streitigkeiten ihre Funktionsfähigkeit wieder rasch zu verlieren. Die bisherige Zwischenbilanz falle positiv aus, resümiert Grolimund. Es sei Ruhe eingekehrt und der Sachwalter werde in seiner Arbeit von Zullwiler Behördenmitgliedern zum Wohle der Gemeinde unterstützt — gerade auch im laufenden Budgetprozess.
Herr über Zullwil: Sachwalter Michel Meier will kein Landvogt sein und befragt die Bevölkerung. FOTO: NICOLE NARS-ZIMMER Haushalte befragt In der Umfrage zur Zukunft der Gemeindeverwaltung, die an alle Haushaltungen verschickt worden war, konnten die Zullwiler auswählen zwischen verschiedenen Möglichkeiten: Variante 1: Ganze Gemeindeverwaltung inklusive Finanzverwaltung und Gemeindeschreiberei wird ausgelagert; Variante 2: Auslagerung der Verwaltung bis auf die Gemeindeschreiberei, sie verbleibt mit geringem Pensum in Zullwil.» Die Frage der Partnergemeinde soll im zweiten Verfahrensschritt geklärt
werden. Denn Variante 3 sieht die Beibehaltung der ganzen Verwaltung in Zullwil vor. Dieser Tage gab Meier die Auswertung bekannt. Mit 119 retournierten Umfragebögen haben weit mehr als ein Drittel aller Haushalte ihre Meinung geäussert. Dass letztlich die Haushalte und nicht die Stimmbürger an der Umfrage teilnehmen durften, erklärt Meier «mit einem Blick ins Gesetz. Demnach ist die Abstimmung zu diesem Sachgeschäft nicht vorgesehen. Und eine ausserordentliche Gemeindeversammlung wäre zu wenig repräsentativ gewesen.» Er werde sich nun der Aufgabe annehmen, «mit einer Partnergemeinde die komplette Auslagerung der Gemeindeverwaltung umzusetzen (Variante 1). Auslagerung kommt vors Volk Denn «dieser Variante haben 71 Haushalte den Vorzug gegeben, während 25 Haushalte für den Verbleib der Gemeindeschreiberei (Variante 2) und 23 Haushalte für den vollständigen Beibehalt (Variante 3) waren», hält Meier fest. «Das Resultat ist damit sehr deutlich ausgefallen. Um diese Variante umsetzen zu können, muss einerseits die Gemeindeordnung angepasst werden, damit die Gemeindeschreiberei extern vergeben werden kann, und andererseits müssen die nötigen Kredite für diese Auslagerungen gesprochen werden. Dies wird alles Gegenstand der kommenden Gemeindeversammlung sein.» Meier will in den nächsten Wochen die Zullwiler über die Verhandlungen auf dem Laufenden halten und kündigt an, parallel dazu die Ergänzungswahlen für den Gemeinderat mit dem Präsidium vorzubereiten. «Sämtliche Stimmberechtigten sind eingeladen, sich als Kandidatinnen und Kandidaten bei den Ortsparteien, den Komitees oder direkt bei mir zu melden. Und alle anderen sind eingeladen, aktiv an den Wahlen teilzunehmen.»
SEEWEN
Leimental verstärkt Zusammenarbeit So ein Tag, so wunderschön … wos. Mit der Unterzeichnung einer Charta verpflichten sich die dreizehn Gemeinden des Leimentals, die Bereiche Mobilität, Wohnen und Landschaft gemeinsam weiter zu entwickeln. Als Basis haben sie ein Raumkonzept für die ganze Region Leimental ausgearbeitet. Attraktive Lebensräume werden auch in Zukunft wachsen, da sie beliebte Wohn- und Arbeitsorte sind. Den Baselbieter und Solothurner Gemeinden im Leimental – von Allschwil bis Burg – mit ihrer hohen Lebensqualität geht es nicht anders. Und es kommen weitere Herausforderungen auf die dreizehn Gemeinden zu: Die Notwendigkeit der Siedlungsentwicklung nach innen, die hohe Verkehrsnachfrage sowie die Sicherung von Naherholungs- und Grünräumen rufen nach vertiefter Kooperation auf Gemeindeebene. Damit die Zusammenarbeit auf ein gutes Fundament zu stehen kommt, haben die Gemeinden ein Raumkonzept ausgearbeitet und im Sommer 2018 verabschiedet.
Dank dem Konzept sind die Trümpfe des Leimentals beschrieben und die Optionen für die räumliche Entwicklung liegen nun auf dem Tisch. Qualitäten des Leimentals weiterentwickeln Das Leimental hat viel zu bieten: Die vielfältig genutzten und gut vernetzten Landschaftsräume warten mit städtebaulichen Akzenten und belebten Dorfkernen auf. Die Nähe zu Basel, das vielseitige Arbeits- und Freizeitangebot sowie die Durchlässigkeit zu Wirtschaftsund Naturräumen im Elsass sind Qualitäten, die weiter gestärkt werden sollen. Das Raumkonzept will den Leimentaler Gemeinden Orientierung bieten und gute Entscheidungen ermöglichen, wenn es darum geht, die Grünräume und Landschaftswerte nachhaltig zu sichern, den Verkehr besser zu organisieren, die Zersiedelung einzudämmen und die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin positiv zu gestalten.
EINGESANDT
Buurezmorge Oelehof Rodersdorf Am Sonntag, 16. September, lud die Familie Hauser zum bald traditionellen «Buurezmorge» auf ihrem Hof ein. Mittlerweile ist dieser Anlass weitherum bekannt. Nach 9 Uhr strömten die hungrigen Besucher aus allen Himmelsrichtungen aufs Hofgelände. Die Remise war bald voll besetzt. Geduldig stellten sich die zahlreichen Gäste an den Essen- und Getränkeständen an, um ihre Teller und Becher mit feinen Köstlichkeiten zu füllen. Die durch zahlreiche junge Helfer vorbereitete und servierte Mahlzeiten und Getränke trugen, neben
dem angenehm warmen Spätsommer, zur guten Stimmung bei. Alphornbläser verstanden es, die Zuhörer mit ihren heimatlichen Klängen in eine «Alpstimmung» zu versetzen. Interessierte besuchten auch die Stallungen und konnten feststellen, wie viel Arbeit im Mastbetrieb zu bewerkstelligen ist, bis schlussendlich ein Stück Fleisch auf den Tisch kommt. Die Kinder hatten Gelegenheit, die Jungrinder hautnah zu betrachten und hie und da eine Streicheleinheit zu tätigen. Andreas Caviezel-Stutz, Rodersdorf
bb. Die Bezirksschau Schwarzbubenland findet alle fünf Jahre statt; sie ist eine Attraktion für die bäuerliche und nichtbäuerliche Bevölkerung. Es gibt Tage, da wünschte man, sie gingen nie zu Ende. So ein Tag war sicher der letzte Samstag, wo in Seewen, auf dem Eigenhof der Familie Wiggli, die 4. Bezirksschau Schwarzbubenland stattfand. Sie wird alle fünf Jahre auf die Beine gestellt und hat deshalb ihren besonderen Reiz. Obwohl auch in dieser Gegend die Mitgliederzahl der Vereine zurückgegangen ist und Milchwirtschaftsbetriebe auf Mutterkuhhaltung umgestellt haben, konnte Werner Walter, Präsident Solothurnischer Fleckviehzuchtverband, mit Unterstützung von Ringman Sylvan Schläfli, rund 100 Tiere richten. Der Schauplatz, wo bereits die Schau 2013 stattfand, ist ideal. Das OK unter Urban Christ, die Ausstellerfamilien und das Team vom Eigenhof hatten die Festwirtschaft, die Tierunterkunft und den Ring gemütlich und sauber hergerichtet. Die Besucher kamen in Scharen, unter ihnen Remo Ankli, Regierungsrat, Andreas Vögtli, Präsident Solothurnischer Bauernverband, Felix Schibli, Vorsteher Amt für Landwirtschaft, Jürg Schneeberger, Gemeindepräsident Himmelried, Simon Esslinger, Gemeindepräsident Seewen, und Edith Hänggi, Bäuerin und Präsidentin Landfrauen Gilgenberg. Sie kommentierte humorvoll und heiter den Kälberwettbewerb am Nachmittag. Kinder in hübschen Kleidern aus zehn Bauernfamilien präsentierten ihre ebenso zurechtgemachten Tiere. Das Richten erfolgte ruhig, die Tiere führten sich gesittet auf. Eine Nichtbäuerin fragte, wieso die Kühe hier so gelassen seien, so elegant daherkommen würden. Sie sei das erste Mal an einer Viehschau und sehe sonst nur immer halbwilde.
Ein Höhepunkt im Leben eines «Buuremeitli»: Auch Kinder durften an der Viehschau ihre Kälber vorführen. FOTO: BENILDIS BENTOLILA Alle um sie herum, ob bäuerlich oder nichtbäuerlich, erklärten, dass der Auftritt daheim geübt werde und sich die Tiere der Umgebung anpassen würden. «Wir haben hier eine angenehme familiäre Atmosphäre», hielt eine Züchterin fest, «das spüren unsere Tiere und sind deshalb entspannt.»
Genau wegen solcher Begebenheiten sei es weiterhin wichtig, hielt Urban Christ fest, dass die Züchterfamilien sich zu den Konsumentinnen begeben und ihnen den guten Umgang mit den Tieren vorführen. Der Herbsttag klang in der Festwirtschaft aus, unter den Melodien des Schwyzerörgelitrios Eggflue.
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SPORT
Donnerstag, 27. September 2018 Nr. 39
FUSSBALL
Laufen muss das Remis akzeptieren Laufen kam gegen Gelterkinden nur zu einem 2:2, konnte die Oberbaselbieter somit in der Tabelle nicht überholen. In der vierten Liga kam Breitenbach im sechsten Spiel zum sechsten Sieg und bleibt Leader. Edgar Hänggi
D
uplizität der Ereignisse, wie man es so treffend zusammenfassen kann. Letzte Saison spielte Laufen nacheinander in Meisterschaft und Cup im Nau gegen Sissach, aus dem Oberbaselbiet. Jetzt mit Gelterkinden wieder ein Oberbaselbieter, nur dass man das Cupspiel zuerst austrug. Beide Cup-Partien endeten mit einem 0:1. Gegen Sissach gab es in der Meisterschaft ein 1:1 und jetzt gegen Gelterkinden ebenfalls ein Remis, wenn auch 2:2. Laufen geriet bereits nach drei Minuten in Rückstand, als Kevin Stricker auf zu einfache Art sein Team in Führung bringen konnte. Nur 16 Minuten später gelang Michael Henz der Ausgleich. Ein auf der rechten Seite schön vorgetragener Angriff schloss Henz mit einem Schuss in die Torhüterecke ab. Kurz vor der Pause liess der Gäste-Goalie einen Flankenball von Lars Kölliker fallen und Michel Doppler war zur Stelle. Nur neun Minuten nach Wiederbeginn landete ein Freistoss von der rechten Seite überraschend im Tor. Niemand
Leader: Der FC Breitenbach steht nach sechs Runden mit dem Punktemaximum ganz oben. FOTO: EH-PRESSE/HIRAM MONDRAGO vermochte die Flugbahn des Balles zu beeinträchtigen, was auch Torhüter Sascha Iten irritierte. Beide Formationen hatten Chancen zum Sieg, aber die beiden Keeper wehrten alles, was kam, ab. Am kommenden Samstag muss Laufen auswärts bei Co-Leader Bubendorf (17:45 Uhr) antreten. Eine gute Runde war die sechste in der 4. Liga für die regionalen Teams. Leader Breitenbach hat das Cup-Aus gegen Frenkendorf gut verkraftet und holte gegen Oberwil mit einem 5:1 den sechsten Sieg. Marco Borer (3) und Lukas Wyss (2) trafen für die Schwarzbuben, die nach Verlustpunkten fünf Zähler Vorsprung auf Binningen/Zwingen aufweisen. Zwingen kehrte vom Auswärtsmatch bei Soleita Hofstetten mit einem 6:2 Erfolg nach Hause. Daniel
Stegmüller und Dominik Studer sorgten, bei einem Gegentreffer durch David von Graffenried, für die 3:1 Pausenführung. Nach dem Anschlusstor durch Gökhan Ünlü machte Zwingen in der Schlussphase dank Michael Hueber, Matthias Nussbaumer und Reto Lindenberger alles klar. Röschenz steht dank einem 4:1 gegen Reinach auf Platz zwei. Colin Darms, Jan Steingruber, Stefano Fellino und Marco Cueni trafen für Röschenz. Eine Knappe Niederlage setzte es für Laufen gegen Binningen ab. Die Equipe von Arben Ahmeti verlor 2:3. Den Verfolgerkampf zwischen Therwil und Kleinlützel gewannen die Solothurner mit 1:0. Den goldenen Treffer erzielte Dominique Regli. Nach Verlustpunkten liegt Kleinlützel vor dem Gegner.
KORBBALL
Erschwil prägt das Korbball-Jahr 2018 Die 1. Mannschaft des TV Erschwil, NLB-Meister 2018: (hinten v.l.) Danilo Roth, Michael Schmid, Patrick Borer, Stefan Béguelin, Joël Borer, Hanspeter Jeker (Coach), (vorne v.l.) Fabian Borer, Janick Erzer, Maurice Humair, Nicolas Humair, Elias Borer. FOTO: ZVG
Der Turnverein Erschwil ist seit Jahrzehnten eine feste Grösse im KorbballSport. Wie erfolgreich die «Erschbler» diese Randsportart betreiben, zeigt das Jahr 2018. Gleich zwei Schweizermeistertitel konnte man Anfang September im Jugend-Korbball feiern: sowohl das U16-Knabenteam wie auch die Mäd-
chen in der Kategorie U14 holten die Goldmedaille nach Erschwil. Bei den Aktiven überzeugte die 1. Mannschaft der Herren, nachdem man im letzten Jahr erstmals seit der Gründung der Korbball-Nationalliga im Jahr 1973 aus der obersten Spielklasse absteigen musste. Sie zeigten nach besag-
tem Abstieg äusserst bemerkenswerte Leistungen: Sieger der regionalen Hallenmeisterschaft, Silbermedaillengewinner am Schweizer-Cup, Sieger am Solothurner Kantonalturnfest in Gösgen und zum Saisonabschluss der Titelgewinn in der Nationalliga B und damit der Aufstieg in die NLA. Auch die 2. Mannschaft des TVE sorgte für positive Schlagzeilen. Das Team holte sich die Silbermedaille in der Kantonalen 1. Liga und schaffte damit die Qualifikation für die NLB-Aufstiegsspiele. Dort realisierte man schliesslich den ersehnten Aufstieg in die zweithöchste Spielklasse. Damit nicht genug: ebenfalls als Aufsteiger feiern lassen konnte sich die 3. Mannschaft. Sie schaffen den Sprung von der Kantonalen 2. Liga in die 1. Liga. Und auch die Damen konnten überzeugen: sie sicherten sich ebenfalls den Turnfestsieg in Gösgen und verpassten eine Medaille in der Nationalliga A nur knapp. Patrick Borer
DORFPLATZ LESERBRIEF
Donnerstag, 27. September 2018 Nr. 39
EINGESANDT
Laufentaler Gemeinden unterstützen Konzert Chorprojekt Zunder die Stedtlibibliothek Laufen finanziell Richtigstellung zum Artikel «Freizeit auf Kosten der anderen» von Stadtrat Pascal Bolliger, Wochenblatt vom 20. September. Auf der Seite «...us em Stadthuus» beklagt Stadtrat Pascal Bolliger, zuständig für Kultur, in seinem Artikel «Freizeit auf Kosten der anderen» eine mangelnde finanzielle Solidarität der umliegenden Gemeinden an den Institutionen der Stadt Laufen wie Schwimmbad, Eishalle oder Stedtlibibliothek. Diese Aussage auf der offiziellen Seite der Stadt Laufen bedarf einer Richtigstellung, zumindest was die Stedtlibibliothek (STEBI) betrifft. Seit über 20 Jahren unterstützen die Laufentaler Gemeinden die STEBI vertraglich finanziell, wie dies auch unschwer aus den Jahresberichten der Stedtlibibliothek hervorgeht (www.stebilaufen.ch). Lag der jährliche Beitrag früher bei 20 000 Franken, so konnte er 2010 mit einem Vertrag zwischen dem Verein und den Gemeinden auf gesamthaft 30 000 Franken erhöht werden, wobei sich die Höhe des Beitrags der einzelnen Ge-
meinden nach einem Schlüssel nach deren Anzahl Einwohner und Anzahl Bibliotheksbenutzer richtet. Auch verschiedene Gemeinden des Schwarzbubenlands unterstützen auf freiwilliger Basis die Bibliothek finanziell. Mit dieser Präzisierung und Richtigstellung möchten Team und Vorstand des Vereins Stedtlibibliothek Laufen diesen Gemeinden Anerkennung zollen und grossen Dank aussprechen. 2014 bewilligten die Laufner Einwohner grosszügig einen Kredit über 2,7 Mio. Franken zur Renovation der Amthauscheune und der Verein Stedtlibibliothek beschaffte auf dem Spendenweg über 400 000 Franken zur Einrichtung der neuen STEBI mit aktuell über 17 000 Medien und über 60 000 Ausleihen pro Jahr. Die Stadt Laufen darf auf diese kulturelle Institution mit Zentrumsfunktion stolz sein. Martin Tschan Präsident Verein Stedtlibibliothek Laufen
EINGESANDT
Gymkhana in Laufen Am 29. September wird es märchenhaft in der Reitanlage auf Saal. Der Reitverein Laufen und Umgebung führt zum zweiten Mal das jährliche GymkhanaTurnier durch. Unter dem Motto «Es war einmal…» absolvieren Reiterinnen und Reiter aus der Region einen anspruchsvollen Hindernisparcours, der Geschicklichkeit, Mut und Können erfordert. Anders als bei den bekannten Spring- oder Dressurturnieren müssen die Pferd-/Reiterinnenpaare keine gewöhnlichen Hindernisse überspringen oder vorgegebene Dressurfiguren reiten, sondern vielfältige Aufgaben rund um das Thema Märchen lösen. Es gilt Drachen zu töten, Schneewittchens Apfel zu transportieren, Frau Holles Goldbogen zu durchschreiten und vieles mehr. Insgesamt werden Prüfungen in vier
Kategorien durchgeführt. Eröffnet wird das Turnier um 8 Uhr mit der Bodenarbeit. In der Führzügelklasse um 10.45 Uhr zeigen die Kleinsten mit ihren Ponies und Pferden, was sie schon alles können. Richtig spannend wird es um 12.45 Uhr bzw. 15.15 Uhr, wenn die Jugendlichen und Erwachsenen gegeneinander antreten. Hunger und Durst können im Beizli gestillt werden. Es gibt eine kleine aber feine Auswahl an Mittagsmenüs und Desserts oder Kaffee und Gipfeli für die Frühaufsteherinnen und Frühaufsteher . Das OK freut sich auf einen lustigen und spannenden Samstag mit vielen Zuschauern und bedankt sich bei allen Sponsoren und Gönnern, ohne die ein solcher r Anlass nicht stattfinden könnte. Karin Borer
EINGESANDT
Grosse Pilzausstellung in Zwingen An der Pilzausstellung werden einem breiten Publikum 200 bis 250 heimische Pilzarten mit ihrer Formen- und Farbenvielfalt gezeigt. Es ist eine der schönsten Pilzausstellungen und bietet eine gute Gelegenheit, sich mit Pilzen auseinanderzusetzen. Den Geschmack und Speisewert von Pilzen können Sie bei einem guten Pilzgericht testen. Der traditionelle Anlass begeistert jeweils um die 2000 Besucher. Der Pilzverein LaufentalThierstein mit Sitz in Laufen als Veranstalter hat über 100 Mitglieder aus der ganzen Region inklusive Birseck und
Leimental. Ziel des Vereins ist die Förderung der Pilzkunde und der Schutz der Pilz-Flora. Dazu werden mit Pilzexperten regelmässige Bestimmungsabende veranstaltet, um die wichtigsten Merkmale der Pilze zu erkennen. Auf unserer Homepage www.pilzverein.ch finden Sie weitere Hinweise zu unseren verschiedenen Aktivitäten. Öffnungszeiten der grossen Pilz-Ausstellung: Samstag, 6. Oktober, von 11 bis 22 Uhr, Sonntag, 7. Oktober, von 10 bis 18 Uhr. Willy Ruess
EINGESANDT / SPORT
Schweizermeisterin über die Hürden
Noëlle Berger: Schnellste über die Hürden. FOTO: ZVG
Als Favoritin gestartet und am Ende zuoberst. Noëlle Berger (LV Frenke) wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und holte sich in ihrer jungen Leichtathletikkarriere vor kurzem den ersten Schweizermeistertitel in Frauenfeld. Im Final kämpfte sie sich nach einem verhaltenen Start an die Spitze und überquerte in 11.68 Sekunden die Ziellinie als Erste. Ein starker Auftritt. Familie Berger
Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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GEDANKENSTRICH
Lob der Sesselkleber
Peter Walthard Mit dem Herbstwind ist der Wahlkampf eingezogen im Baselbiet. Sie, liebe Leserinnen und Leser, merken es daran, dass sich in dieser Zeitung die Leserbriefspalten füllen. Der Homo Politicus hat Frühlingsgefühle: Es gibt im nächsten Jahr, zumindest für die einen, einiges zu gewinnen.
Der Zunder wirkt: Das Arbeiten am gemeinsamen Klang bringt pure Freude in die Gemeinschaft. FOTO: ZVG «Hör genau hin. Ja, sing ein bisschen höher.» – «Sing diese Phrase, als ob du wie ein Pinguin gehen würdest.» – «Genau, stehe so hin, wie wenn du das Serviertablett voll mit wunderbaren Getränken zu den Gästen trägst.» Solche Impulse gab es seit April im Saal des Mandiram Liestal vom Leiter Martin von Rütte immer wieder zu hören. Die Arbeit am Chorklang stand im Vordergrund unseres Singens. Wir haben die Beziehung von Körperspannung und Stimmklang singend erforscht und laden nun ein, das «Klang-Kraft-Lied»Konzert zu erleben. Beeindruckend war, wie das Bestreben, die Harmonien möglichst genau zu singen, schlicht und einfach glücklich machen kann. Es werden Klang-Pur-Stücke erklingen (Heart Sutra), eher rhythmisch geprägte (Freedom
is coming), dann ausgeklügelte, an Debussy’s Klangnuancen erinnernde und ein Schweizer-Lied (Es het es Schneeli gschniiet), das die Frauen- und Männerstimmen separat ertönen und dann mit Oberstimmen als 10-stimmiges Klangfest ausklingen lässt. Ganz als ob wir in Venedig im Markusdom eine Renaissance-Musik hören würden. Diese Musik, teilweise mit Klavierbegleitung, wird in den ref. Kirchen Liestal und Gelterkinden wunderbar zum Strahlen gebracht. Konzerte: Gelterkinden, ref. Kirche, Samstag, 27. Oktober, 19.30 Uhr;| Liestal, ref. Kirche, Sonntag, 28. Oktober, 17 Uhr. Abendkasse 1 Std. vor Konzertbeginn. 25/20/15 Franken, bis 6 Jahre gratis. Wir freuen uns, Sie zu begrüssen. Martin von Rütte-Elmiger
SPITEX
Delegierte versammelten sich Am 6. September wurde den Delegierten der SpitexVertragsgemeinden das Budget 2019 unterbreitet. Die Gemeinden finanzieren als Auftraggeber einen Teil der SpitexLeistungen mit. Zweimal im Jahr werden die Delegierten eingeladen. Die Spitex ist herausgefordert, mit einem knappen Budget auszukommen, gleichzeitig sind die Anforderungen sehr hoch. In den Gemeinden steigt die Nachfrage nach Spitex-Leistungen, da wir es mit einer immer älter werdenden Gesellschaft zu tun haben. Dazu kommen jüngere Personen, welche nach einem Spitalaufenthalt Hilfe benötigen. Dies führt dazu, dass die Kosten für die Gemeinden steigen. Zusätzlich kommen neu Kosten für Pflegematerialien hinzu, welche die Krankenkassen nur übernehmen, wenn die Klienten das Material selbst anwenden. Simone Benne präsentierte den Delegierten eine Lösung, mit welcher sich der administrative Aufwand und die Kosten für die Gemeinden in Grenzen halten. Sie betonte, dass die Organisation im kontinuierlichen Verbesserungsprozess stetig nach Optimierungspotenzial Ausschau halte. Gleichzeitig sei bezüglich Kostenoptimierung auch einmal eine Grenze erreicht, wo es nichts mehr zu optimieren gäbe. Die hohe personelle Stabilität in der Organisation, tra-
ge viel dazu bei, kostengünstig unterwegs zu sein. Der Bund gab kürzlich bekannt, dass die Krankenkassentarife für die Spitex Mitte des nächsten Jahres um 3,6% gekürzt werden sollen. Auch diese Kosten soll die öffentliche Hand übernehmen. Es wurde diskutiert, ob mit dieser Kostenverlagerung tatsächlich ein Spareffekt erzielt werden kann, da die Spitex-Kosten gerade mal 3% der gesamten Gesundheitskosten in der Schweiz ausmachen. Nebst den Diskussionen um die Kosten, geht vergessen, welch wichtige Arbeit mit der häuslichen Pflege erbracht wird und dass der Faktor Zeit in der Pflege nicht unterschätzt werden darf. Der Druck, welche die Krankenkassen mit einem eng vorgegeben Zeitbudget ausüben, wurde ebenfalls angesprochen. Die Pflege muss wirtschaftlich, zweckmässig und wirksam sein. Dass wir es mit Menschen zu tun haben, welche nicht nach einem Standardmass funktionieren, wird nicht berücksichtigt. So geben sich unsere Mitarbeitenden täglich sehr Mühe, allen Anforderungen gerecht zu werden. Wir danken unseren auftraggebenden Gemeinden sowie unserer Klientel für das Vertrauen, welches sie seit Jahren in unsere Organisation setzen. Ein herzliches Dankeschön geht auch an unsere Mitarbeitenden, welche sich Tag für Tag mit Hand und Herz für unsere Mitmenschen einsetzen. Simone Benne Geschäftsleiterin Spitex Thierstein/Dorneckberg
EINGESANDT
JF Dorneck-Thierstein wird gegründet Nach gründlicher Vorarbeit in einem kleinen Gremium freuen wir uns, Sie zur Gründungsversammlung der Jungfreisinnigen Dorneck-Thierstein einzuladen. Der Anlass findet am Samstag, 6. Oktober, um 18.30 Uhr, im Pfarreisaal in Breitenbach statt. Als Gäste dürfen wir unter anderem Andri Silberschmidt, Präsident der Jungfreisinnigen Schweiz
sowie Philipp Eng, Präsident der Jungfreisinnigen Solothurn, begrüssen. Nach dem offiziellen Teil des Anlasses wird ein Apéro der FDP Breitenbach offeriert. Wir freuen uns auf ein zahlreiches Erscheinen. OK Gründungsversammlung: Sarah Stebler, Daniel Flury, Pascal Helfenfinger und David Häner
Und so verbreitet man allenthalben Frische. Frische Gesichter, frische Ideen, frischer Wind – alles ist so frisch in diesem Politbetrieb, dass es einen zu frösteln beginnt. Denn hinter den Kulissen hört man, dass es im Vorfeld dieses Wahlkampfs nicht immer so kollegial und geschlossen zuging, wie man sich nun gerne gibt. Ob in unserer Region oder in anderen Kantonen, das Spiel ist stets dasselbe: Um ihre frischen Gesichter mit dem seriösen Anstrich des «Bisherigen» versehen zu können, drängen die Parteien ihre Altgedienten aus dem Amt. Sie sollen abtreten, zur rechten Zeit Platz machen für den Nachwuchs. Weigern sie sich, nennt man sie «Sesselkleber». Es ist ein Wort unserer Zeit, in der man meint, frisch und gut sei irgendwie dasselbe, ganz wie auf dem Gemüsemarkt. Ich erinnere mich dann manchmal an den Lateinunterricht, in dem man viel über die alten Römer lernte. Denen ging es gut, solange sie von alten Männern, dem Senat, regiert wurden. Dann kamen die Cäsaren. Oft waren es junge Männer, für die politische Ämter keine schwere Last, sondern Meilensteine ihrer steilen Karriere waren. Mit den sportlichen jungen Männern ging es bergauf, mit Rom bergab. Der letzte Kaiser war gerade 16 Jahre alt, als er abdanken musste. Und Rom unterging. Es sind nicht nur die Erfahrung und die Lebensleistung der Alten, die wir brauchen. Es ist ihre Abgeklärtheit: Sie haben schon manchen politischen Trend kommen und gehen sehen, springen nicht auf jedes neue Züglein auf – und sie müssen sich niemandem mehr beweisen. Das haben sie den «frischen Gesichtern» voraus. Vor allem aber vertreten sie eine Bevölkerungsgruppe, die immer grösser, aber auch immer unsichtbarer wird: jene der alten Menschen. Bis zu 25 Jahre lebt man heute unter Umständen in einem Alters- und Pflegeheim. Dort, wo die jungen, frischen Politiker gerne sparen. Ein paar «Sesselkleber» mehr könnten da vielleicht nicht schaden.
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DIES UND DAS
Donnerstag, 27. September 2018 Nr. 39
GESCHÄFTSWELT
STEDTLICOIFFEUR
EINGESANDT
Der richtige Gesundheitsweg ist individuell
Help-Point schönes Haar
Schüler besuchten Zirkus Nock
PR. «Strickstrümpfe» hat man sie im Scherz genannt, die Mitglieder der anthroposophischen Gesellschaft, die sich im unteren Birstal rund um das Goetheanum in Dornach niedergelassen hatten. Sie wurden von Vielen belächelt: Weil sie eine andere Sicht auf das Leben und seinen Sinn hatten – und die Medizin mit Methoden bereicherten, die meist nicht im Repertoire des herkömmlichen Hausarztes auftauchten. Was auffiel: Die Mitglieder der anthroposophischen Gesellschaft nahmen viel Verantwortung für ihre eigene Gesundheit wahr. Und der EGK war das schon früh ein grosses Anliegen: Sie bestärkte ihre Versicherten darin, aktiv etwas für sich und die Gesundheit zu tun. Deshalb war es naheliegend, dass die EGK bereits in den 70er-Jahren eine spezielle Versicherungsdeckung anbot, die Komplementärmedizin – insbesondere anthroposophische Methoden – ins Zentrum rückte.
– so dass alle Schweizerinnen und Schweizer in den Genuss der Wahlfreiheit zwischen Schul- und Komplementärmedizin kamen. Heute ist das schwer zu glauben; immerhin bieten mittlerweile die allermeisten Krankenversicherer gewisse Leistungen aus der Naturheilkunde an. Die Pionierin unter ihnen ist aber bis heute die EGK geblieben. Keine andere Schweizer Kasse übernimmt in ihrer Zusatzversicherung so umfangreich Leistungen abseits der Schulmedizin. Diese Wahlfreiheit der Versicherten, das ist für die EGK mehr als einfach nur eine Werbemassnahme. Als Dienstleistungsbetrieb stehen für uns unsere Kunden im Zentrum – und ihnen wollen wir die bestmögliche Behandlung ermöglichen. Ob dies nun bedeutet, dass Sie sich Ihrem Hausarzt anvertrauen, ob Sie die vielfältigen Möglichkeiten der Homöopathie bevorzugen oder ob Sie die Genesung mit Akupunkturnadeln am besten in Gang bringen können, das ist Ihre eigene, ganz persönliche Entscheidung. Und genau bei dieser Suche nach dem für Sie besten Gesundheitsweg begleiten wir Sie. Von Laufen aus durch die ganze Schweiz. Bleiben Sie gesund!
Wahlfreiheit als Dienstleistung Für dieses Engagement wurde die EGK-Gesundheitskasse von der Konkurrenz belächelt. Insbesondere, als das Angebot ausgebaut und erweitert wurde
Reto Flury Geschäftsleiter
Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr
Wir bieten Ihnen ab sofort eine neue – noch nie dagewesene – Dimension der Haarpflege! Unser Produktepartner Schwarzkopf Professional hat in diesen Tagen den neuen In-Salon-Service Fibre Clinix auf den Markt gebracht. Diese Triple Bonding Technologie erzeugt ein 3-dimensionales Netz innerhalb der Haarfaser, um die Haarstruktur von innen heraus zu stärken und Schäden rückgängig zu machen. Zudem beinhaltet das Produkt die C1 Technologie, um die perfekte Haarstruktur wiederherzustellen. Sensationelle Begeisterung haben diese neuen Top-Produkte bereits nach den ersten Anwendungen sowohl beim Stedtlicoiffeur-Team, wie auch bei den Kundinnen ausgelöst. Greifbare und unglaublich hochwertige Haarqualität, sowie sichtbar schönes Haar schon nach der ersten Verwöhnkurbehandlung – unser Angebot an unsere Kunden mit dieser neuen Haarpflege bei uns im Salon. Kostenpunkt – absolut zahlbar und vernünftig im Preis, denn nicht alles Gute muss auch teuer sein. Ergänzen Sie ihre Heimhaarpflege mit den dazugehörenden Bonacure Pflegeprodukten (jetzt mit 50% Rabatt erhältlich) und lassen Sie ihr Haar im neuen Glanz erstrahlen. Beratung kostenlos! Denken Sie daran – gesundes Haar ist schönes Haar.
Vorstellung im Zirkus Nock: Vor dem Zelt versammelten sich die Kinder, um sich gemeinsam für die Einladung zu bedanken. FOTO: ZVG Am 19. September erfreute sich ein grosses Publikum an einer tollen Vorstellung des Zirkus Nock in Büsserach. Der Kiwanis-Club Breitenbach hatte die Freude, 120 Kinder der Schule Büsserach zu einer Vorstellung einladen zu dürfen. Es war eine riesige Freude, vor, während und nach der Vorstellung, von vielen fröhlich funkelnden Kinderaugen begleitet zu sein. In der Pause offerierte
der Kiwanis Club Breitenbach den 120 Kindern Getränke und Popcorn. Es war auch eine helle Freude zu sehen, wie diszipliniert sich die Kinder, geführt durch ihre Betreuer, während des ganzen Anlasses verhalten haben. Kompliment auch an das Betreuerteam der Schule Büsserach. Silvio Schnell
EINGESANDT
Velogruppe Thierstein-Laufental auf Dreitages-Tour im Schwarzwald
redaktion.laufen@wochenblatt.ch
LESERBRIEF
Nur Leute mit Führungserfahrung! Ein Regierungsamt ohne konkrete Führungserfahrung wahrnehmen zu wollen, ist gelinde gesagt ein schwieriges Unterfangen. Jede Direktion stellt für sich ein Profitcenter mit vielen Mitarbeitenden dar. Unsere fünf Direktionen müssen nicht nur bürgernahe und sachgerechte Leistungen erbringen, sie müssen vor allem wirtschaftlich geführt werden. Mit anderen Worten: Ein unternehmerischer Hintergrund ist für jedes Regierungsmitglied von Vorteil. Das bürgerliche Viererteam bringt diese Voraussetzungen mit. Monica Gschwind, Thomas de Courten, Toni Lauber und Thomas Weber haben vor ihrer Regierungszeit eigene Firmen respektive grosse Verwaltungseinheiten geführt.
Sie alle wissen aus eigener Erfahrung, was Führung bedeutet. Die SP-Regierungskandidatin ist Projektleiterin im baselstädtischen Bau- und Verkehrsdepartement – eine Tätigkeit, die weder einer verantwortungsvollen Führungstätigkeit entspricht, noch viel mit unternehmerischem Denken zu tun hat. Kurzum: Das Baselbiet braucht auch in den nächsten vier Jahren Regierungsmitglieder mit konkreter Führungserfahrung und der Fähigkeit, wirtschaftlich zu denken. Was unser Kanton aber sicher nicht braucht: Eine Parteifunktionärin und Staatsangestellte als Vorsteherin einer Direktion. Pia Perren
Sportliche Velogruppe: Radeln macht Spass, tut gut und sorgt für gute Stimmung. FOTO: ZVG
Christian Hamann Coiffeur-Unternehmer & Lehrmeister
GESCHÄFTSWELT
Integrative Onkologie in der Klinik Arlesheim Wissen Sie, warum Fieber ein gutes Heilmittel sein kann? Wissen Sie, warum gerade die Mistel bei Krebserkrankungen ein wirksames Mittel ist? Gern laden wir Sie ein, an einer der öffentli-chen Führungen in unserer Onkologie teilzunehmen, an denen es um diese und ähnliche Fragen geht und die jeweils am ersten Mittwoch im Monat stattfinden. Die nächste Führung findet am Mittwoch, 3. Oktober, statt. Sibylle Creutz von Essen, die als Fachärztin Allgemeinmedizin in unserer onkologischen Ambulanz tätig ist, erwartet Sie um 17 Uhr im Foyer Haus Wegman, am Pfeffingerweg 1. Nach einer Einführung in das Schwerpunktthema «Integrative Onkologie – Was heisst dies konkret?» zeigt sie Ihnen die Station, die Ambulanz und die Tagesklinik. Selbstverständlich steht sie Ihnen auch für Ihre Fragen zur Verfügung. Die Führung dauert etwa 1,5 Stunden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die nächsten Führungen finden am 7. November und 5. Dezember statt. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Verena Jäschke Kommunikation Klinik Arlesheim
Am 28. August fuhren wir mit Bus und Anhänger der Firma Karrer-Sport nach Mahlberg im Landkreis Ortenau in Deutschland. Hier starteten wir zu unserer ersten Velotour. Die Route führte uns am Rhein entlang nach Rust. Nach dem Mittagessen ging die Fahrt weiter über Ettenheim zum Ausgangspunkt Mahlberg zurück. Anschliessend verschoben wir uns mit Bus und Anhänger nach Lahr, wo wir im City-Hotel unsere Zimmer bezogen. Die zweite Rundfahrt führte uns über Nonnenweiher, Salmengrund nach Ichenheim. Nach dem Mittagessen fuhren wir weiter über Schutterzell, Friesenheim zum Ausgangspunkt Lahr zurück. Die dritte Rundfahrt führte uns über Langenwinkel, Allmannsweier, Kehl
nach Kittersburg. Nach dem Mittagessen radelten wir über Müllen, Stockfeldsee, der Schutter entlang nach Lahr. Hier wurden die Velos verladen und mit Bus und Anhänger begaben wir uns auf den Heimweg. Bei idealem Velowetter und vorwiegend angenehmen Velowegen konnten wir die 170 km Velofahrt, die schöne Landschaft und das gute Essen geniessen. Auch die Pflege der Kameradschaft sowie die Gemütlichkeit zwischen den Touren trugen zu einer guten Stimmung bei. Mit Freude schauen wir auf drei tolle und unfallfreie Tage zurück. Ein grosses «Danggschön» gebührt unseren beiden Organisatoren, dem Tourenleiter und Chauffeur Erich Asper sowie Leo Borer. Hans Hügli
DIES UND DAS
Brauchen wir das Oberamt (noch)?
In der Septembersession hat der Kantonsrat den Auftrag Sommer (SVP Olten) «Aufhebung der Oberämter» behandelt und mit 63 Jastimmen, 26 Neinstimmen bei 2 Enthaltungen, gut geheissen. Ich nehme es vorweg. Auch ich habe diesen Prüfungsauftrag unterstützt und Ja gestimmt. Es liegt in der Natur der Sache, von Zeit zu Zeit Zweck und Organisation eines Amtes oder einer Dienststelle zu analysieren und entsprechende Schlüsse zu ziehen. Was sind die aktuellen Aufgaben der Oberämter und welche Bedeutung haben diese für ihre Region? Am Beispiel des Oberamts Dorneck-Thierstein zeigt sich, dass die Aufgaben der Oberämter vielseitig sind: Frauen-und Kinderalimenteninkasso im Auftrag der Gemeinden, Schlichtungsstelle für Mietfragen, Vollstreckungen im Auftrag der örtlichen Baukommissionen und des Baudepartements, Ausweisungen aus Wohnungen und Häusern, zum Teil zusammen mit Spezialeinheiten der Polizei, Aufsichtsbehörde betreffend Hundehaltung. Dabei geht es um Kur-
se, Maulkorbzwang, Umplatzierungen und Euthanasie (Aufträge vom Veterinärdienst), ordentliche und erleichterte Einbürgerungen im Auftrag der Bürgergemeinden und des Kantons. Bei Wahlen und Abstimmungen ist das Oberamt der verlängerte Arm der Staatskanzlei (Schulung, Testlauf, Problemlösung am Wahltag, Kontrolle Wahlprotokoll), Bahnkarte für Invalidentransporte, Bewilligungsstelle für Leichentransporte ins Ausland, Ombudsstelle für Bürger und Einwohner als Mediator zu den Amtsstellen und verschiedene weitere Aufgaben. Eine Prüfung ob all diese Aufgaben noch von der richtigen Dienststelle bearbeitet werden, ist lobenswert. Allerdings sind hier Bürgernähe und einfache, unkomplizierte Wege gefragt. Die Oberämter arbeiten günstig. Günstiger als die Gerichte und gerade ihre Arbeit als Mediator sollte man nicht unterschätzen. Für mich stellt sich in dieser Hinsicht die Frage, ob wir in diesem Zusammenhang, die auf lokale Geschäfte beschränkten Friedenrichteraufgaben überdenken sollen. Das Oberamt könnte diese Aufgaben übernehmen und als «Friedensrichter in der Amtei», über die Dorfgrenzen hinweg, tätig sein. Ich möchte betonen, dass das Oberamt, gerade im Schwarzbubenland, eine hohe Akzeptanz geniesst und für seine Einwohner eine wichtige Institution ist. Die Aufgaben und Dienstleitungen, die das Oberamt heute wahrnimmt, müssen in der der Region bleiben. Entweder bei andern Amtsstellen oder eben beim Oberamt mit neu definiertem Aufgabenbereich.
Wasser und Erde gehören zum Leben
Segnung und Dank: Pfarrer Walter Meier segnet Gedenkstein und Kräutergarten (vorne) und dankt Gott für die zum Leben unabdingbaren Gaben wie Wasser und Erde. FOTO: ROLAND BÜRKI
bü. Mit einem Quellen-Gedenkstein und einem Kräutergarten bedankte sich die Burgerkorporation Zwingen bei der Bevölkerung für die beispiellose Unterstützung zur Rettung der beiden Trinkwasserquellen. Totales Unverständnis machte sich im Herbst 2015 in Zwingen breit, als durchsickerte, die zwei ergiebigen Zwingner Trinkwasserquellen sollten einer Inertstoff-Deponie im Quellschutzgebiet geopfert werden. Die Burgerkorporation Zwingen zeigte sich beim Weihnachtsbaumverkauf im Dezember 2015 aufmüpfig und gab mit ihren zahlreichen gesprayten Leintüchern «Quellen retten — Depo-NIE» gleich den Tarif «so nicht!» durch. Dies zum Erstaunen auch der mitbetroffenen Bevölkerung von Blauen. Mit Bannern, Info-Veranstaltungen, Flyern und einer stark besuchten Landsgemeinde vor der erzwungenen Referendumsabstimmung vom 27.11.2016 konnte eine breite Phalanx vom umtriebig-rührigen Verein
GESCHÄFTSWELT
Gesundheitsforum: Darmkrebs?! Darmkrebs ist eine der wenigen Krebserkrankungen, bei denen der Patient die Möglichkeit hat, selber etwas zu tun! Aber was? Am 4. Oktober geben wir Ihnen in unserer Reihe «Gesundheitsforum» die Gelegenheit, über eine mögliche Vorsorge, über die Diagnostik und empfehlenswerte Therapien bei Darmkrebs zu sprechen. Dabei werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse und aktuellen Leitlinien ebenso Berücksichtigung finden wie Fragen zum Lebensstil, zur integrativen Medizin und zur Misteltherapie. Der Abend richtet sich an Betroffene und Angehörige, an alle Menschen mit familiärem Risiko oder in der Altersklasse ab 50 Jahren, bei denen eine Vorsorgediagnostik in der Schweiz empfohlen wird. Das Thema wird dieses Mal
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ZWINGEN
DENKPAUSE
Mark Winkler Kantonsrat FDP.die Liberalen
Donnerstag, 27. September 2018 Nr. 39
gleich von zwei Fachärzten dargestellt: Frau Dr. med. Marion Debus, Fachärztin für Onkologie, und Philipp Busche, Facharzt für Gastroenterologie. Beide sind als leitende Ärzte an der Klinik Arlesheim tätig. Das «Gesundheitsforum» der Klinik Arlesheim dient dem Austausch des interessierten Publikums mit Fachärzten und findet jeweils am ersten Donnerstagabend im Monat statt. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig an kommunikation@klinik-arlesheim.ch oder via Telefon 061 705 72 15. Wir freuen uns auf einen regen Austausch mit Ihnen am 4. Oktober im Saal Pfeffingerhof. Dr. med. Marion Debus Philipp Busche
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LESERBRIEF
Bürgerliche sollen Baselbiet gestalten Bisher gut gemacht! Das mehrheitlich bürgerliche Regierungsteam hatte in den letzten Jahren keinen einfachen Job: Es galt, die Kantonsfinanzen zu sanieren und viele Grundlagenarbeiten zu machen, damit unser Kanton wieder blühen kann. Diesen Job haben sie gut gemacht. Früher als erwartet konnte das Team bereits 2017 schwarze Zahlen vermelden und mit dem kürzlich vorgestellten Aufgaben- und Finanzplan 2019-2022 zeigt sich: Die Zahlen bleiben schwarz und das Regierungsteam kann den Kanton nun auf dieser guten Grundlage weiter gestalten. So konnten sie unter anderem eine Entwicklung im Polyfeld mit einem Cluster Sekundarstufe II präsentieren. Nach der organisatorischen Zusammenlegung der Berufsfachschulen wird ein neues Zentrum für Brückenangebote Baselland gebildet. Regierungspräsidentin Monica Gschwind setzt ein wichtiges Zeichen für die Berufsbildung, sodass unsere Jungen massgeschneiderte Lösungen erhalten. Raffaello Masciadri FDP.Die Liberalen Münchenstein
«Depo-NIE» über Landräte, Burgerkorporationen und Gemeinden bis zur betroffenen Bevölkerung schliesslich dem für die beiden Quellen verhängnisvollen kantonalen Richtplan (KRIP) das Wasser abgraben. Symbolhafte Wassertropfen Wasser, das nicht unerschöpflich sei und nun weiter aus der Bernhardsmätteliund der Pfandelquelle fliesse, wie Peter Hueber, Präsident der Burgerkorporation Zwingen, am letzten Sonntag in seinem Dank an Bevölkerung, Politiker und Sponsoren für die grossartige und breite Unterstützung zur Rettung der Quellen ausführte. «Die symbolhaften Wassertropfen der beiden Quellen auf dem vom Dittinger Bildhauer Roland Schmidlin geschaffenen Gedenkstein sollen immer an Bedeutung und Wert des lebenswichtigen Elements Wasser erinnern», bedankte sich Hueber beim Bildhauer für diesen tollen Symbolstein.
Und getreu einer zurzeit grassierenden TV-Werbung verkündete Hueber: «Der von zahlreichen Sponsoren finanzierte neue Kräutergarten mit historischem Hintergrund gehört euch allen!» Dies unterstrich eine Basler Trommelgruppe mit einer satt und präzis getrommelten «Retraite». «Wasser und Erde gehören zum Leben», hielt Pfarrer Walter Meier fest und dankte dem Herrn in seinen Gedanken zur Einweihung von Gedenkstein und Kräutergarten für die kostbaren, für das Leben unabdingbaren Güter wie Wasser und die ernährende Erde. Letztere habe ab dem 6. Jahrhundert in Klöstern als Grundlage für Kräutergärten gedient, welche zahlreiche Heilpflanzen für die damals angewandte Klostermedizin zur Heilung von Kranken geliefert hätten. Mit dem Segen des Herrn und einem gemeinsamen «Unser Vater» schloss der besinnliche Teil dieses eindrücklichen «Quellendankfestes».
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Donnerstag, 27. September 2018 Nr. 39
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Donnerstag, 27. September 2018 Nr. 39
KALEIDOSKOP
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE Grellinger Post schliesst GRELLINGEN. wos. Am 16. November 2018 wird die Postfiliale in Grellingen zum letzten Mal geöffnet sein. Dies hat die Post der Gemeinde mitgeteilt. Ersetzt wird die Filiale durch eine Postagentur, die am Montag, 19. November eröffnet. Standort wird die Coop-Filiale in Grellingen. Man habe die Umsetzungsmöglichkeiten abgeklärt und man habe sowohl im Innenbereich als auch im Aussenbereich Lösungen für die Kundschaft gefunden, teilt die Gemeinde mit. Damit habe man die bestmögliche Lösung für die Einwohnerinnen und Einwohner gefunden. Weitere Details sollen zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben werden. Regentropfen: Nach dem langen trockenen Sommer ist mit dem Herbst auch der Regen wieder eingekehrt.
FOTO: GUIDO KARRER
HIMMELRIED
DUGGINGEN
SCHWARZBUBENLAND
Wohnungsbrand
Unfallverurscher ist flüchtig
Eigener Kopf
wos. Am 23. September wurde der Alarmzentrale der Kantonspolizei Solothurn eine starke Rauchentwicklung aus einem Mehrfamilienhaus an der Hauptstrasse gemeldet. Als die Einsatzkräfte der Polizei und Feuerwehr eintrafen, konnten diese aus dem Dachstock die starke Rauchentwicklung feststellen. Beim Löscheinsatz fanden Angehörige der Feuerwehr in einer Wohnung eine tote Person. Der Mieter einer weiteren Wohnung konnte rechtzeitig evakuiert werden, wurde jedoch zur Kontrolle in ein Spital gebracht. Sowohl die Todesals auch die Brandursache sind noch nicht bekannt und bilden Gegenstand der Ermittlungen. Gemäss Schätzung dürfte der Schaden mehrere 10 000 Franken betragen. Die Feuerwehren von Himmelried, Seewen, Nunningen, Breitenbach sowie Laufental standen ebenfalls im Einsatz.
wos. Am 21. September ereignete sich auf der Baslerstrasse in Duggingen eine Kollision zwischen zwei Personenwagen. Der mutmassliche Verursacher der Kollision entfernte sich von der Unfallstelle, ohne sich um den Schaden zu kümmern. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei BaselLandschaft fuhr ein weisser Personenwagen, Marke Toyota Prius, mit Solothurner oder St. Galler Kontrollschilder, von der Liebmattstrasse auf die Baslerstrasse und übersah dabei einen aus Richtung Laufen heranfahrenden Personenwagen. Auf dem Verzweigungsgebiet kam es zu einer seitlichen Kollision. Der unbekannte Lenker entfernte sich anschliessend ohne sich um den Schaden zu kümmern von der Unfallstelle und fuhr in Richtung Laufen weiter.
gin. Es gibt sie, die Gemeinden, die nicht mit dem Strom mitschwimmen, sondern ihre eigene Meinung vertreten. So haben die Rodersdörfer als einzige Gemeinde im Schwarzbubenland die FairFood-Initiative angenommen, und zwar mit 53 Prozent Ja-Stimmen. Noch mehr Ja-Stimmen konnten nur in Kammersrohr gezählt werden (58 Prozent). Die wenigsten Ja-Stimmen hat Beinwil mit 24 Prozent. Am wenigsten Ja-Stimmen erhielt die Vorlage zur Ernährungssouveränität in Nunningen (19 Prozent), am meisten in Grindel (40 Prozent). Gegen den Strom schwammen auch die Zullwiler, welche den Velo-Beschluss als einzige Schwarzbuben ablehnten (47 Prozent Ja-Stimmen). Die mit Abstand höchste Akzeptanz hatte die Vorlage bei den Rodersdörfern (79 Prozent Ja-Stimmen).
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Nächtlicher Unfall in Laufen LAUFEN. wos. Am Montagabend verursachte ein Autolenker in Laufen kurz nach 22. Uhr einen Selbstunfall. Beim Einbiegen in die Röschenzstrasse verlor er die Kontrolle über sein Fahrzeug und, fuhr in drei Strassenpfosten und kollidierte mit einem Bau. Das Fahrzeug wurde darauf rückwärts über die Strasse geschleudert. Der Lenker blieb unverletzt, es entstand aber erheblicher Sachschaden. Das Auto musste mit dem Abschleppdienst abtransportiert werden. Reservoir Saniert GRELLINGEN. wos. Die Trockenheit der letzten Monate hatte für manche auch ihr gutes: In Grellingen konnten die Sanierungsarbeiten an der zweiten Reservoirkammer zu Ende geführt werden. Der ursprünglich gesprochene Betrag von 270 000 Franken wird dabei um rund zehn Prozent überschritten, wie die Gemeinde mitteilt. Grund dafür ist ebenfalls das Wetter: Ein Starkregen hatte dazu geführt, dass Wasser durch die Wände drang, als erst die Hälfte der Kammerbeschichtung angebracht war. Ein Teil der Beschichtung musste deshalb entfernt und neu aufgetragen werden.
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Das Feld Von Robert Seethaler
Ein wunderbarer Sommer geht in einen noch schöneren Herbst über. Trotzdem befallen uns Menschen in dieser Jahreszeit immer wieder «abschiedliche» Gedanken. Dieses neu angeschaffte Buch passt gut zu dieser Stimmung. Robert Seethaler ist 1966 in Wien geboren und ist Schauspieler, Drehbuchautor und Schriftsteller. Er lebt in Wien und Berlin. Gleich auf den ersten Seiten wird der Leser von einem Mann auf einen Friedhof geführt. Dieser denkt über die Toten nach, von denen er die meisten persönlich gekannt hat. Er ist überzeugt davon, die Toten reden zu hören und wir Leser werden dabei Zuhörer. In diesem Totenreich entstehen rührende, dramatische, traurige und auch lustige Geschichten, so unterschiedlich wie Menschen eben sind. Eigentlich sind die etwa dreissig Lebensgeschichten das Thema dieses Buches. Es ist faszinierend, wie Robert Seethaler diese Geschichten vom Ende her, also vom Zeitpunkt des Todes her erzählt. Die Einfachheit und Kargheit der Sprache sind genial und man wünschte sich am Schluss, das Buch hätte noch mehr Seiten. Christine Eckert