Donnerstag, 6. Juni 2019
111. Jahrgang – Nr. 23
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Jubiläumsmarsch dargeboten im neuen Gewand Mit Spektakel und Herzblut beging der Musikverein Brass Band Liesberg seinen 140. Geburtstag. Historischer Rückblick mit der Intermezzo-Band, neue, schicke Uniformen, Uraufführung des Marsches «Gruss an Liesberg» und Galakonzert mit der Comedy-Band Generell5.
11ºC 27ºC
Freitag, 7. Juni 2019 Viel Sonne und am Nachmittag sommerlich warm mit rund 27 Grad. Gegen Abend Gewitterneigung.
12ºC 21ºC
Samstag, 8. Juni 2019 Vormittags noch letzte Tropfen, tagsüber teilweise sonnig mit Quellbewölkung. Wieder deutlich kühler.
12ºC 25ºC
Sonntag, 9. Juni 2019 Weiterhin ein Mix aus Wolkenfeldern, Quellwolken und Sonne. Aber wieder wärmer.
Büsserach
Der Bogenschützenverein Büsserach freute sich über den Grossandrang an seinem nationalen Wettkampf im freien Gelände beim Schützenhaus.
Jürg Jeanloz
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ie Geschichte der Liesberger Musik liest sich wie ein Märchen. Wie die beiden Jungmoderatoren Michael und Marco Franz an der Jubiläumsgala im Seemättli eloquent ausführen, gründeten 1879 zehn Enthusiasten die Musikgesellschaft Liesberg, um den trostlosen Alltag in ländlicher Abgeschiedenheit aufzuheitern. Das gelang den Blechmusikanten ausgezeichnet, wurden sie hier und in den Nachbardörfern doch zur begehrten Tanzkapelle. Bescheidenheit herrschte im Dorf, die Fahne kostete nur 150 und der Vereinsbeitrag einen Franken. Immerhin wurden die Probe-Absenzen mit einer Busse von 20 Rappen belegt, dafür den Jungverheirateten eine Verspätung von 15 Minuten zugestanden. 25 Jahre später liessen sich die Musikanten in Musikverein Harmonie Liesberg umtaufen und schon bald spielte das Ensemble sogar an weissen Sonntagen. Im ehrwürdigen «Rössli» wurde schliesslich der Laufentaler Musikverband gegründet und anno 1938 kauften die Liesberger die feldgrauen Occasionsuniformen des Musikvereins Münchenstein. Ein absolutes Highlight war das Marschmusikkonzert im Radio-
Weltpremiere mit neuer Uniform: «Gruss an Liesberg». studio Basel im Jahr 1948, das in der Schweiz grossen Beachtung fand. Drei Jahre später kaufte man sich eine neue Uniform und feierte den Anlass mit einem rauschenden Fest. Legendär sind auch die Theateraufführungen wie «Marcella, die Schmugglerbraut» oder «Föhn i dä Bärgä». 1968 öffnete sich der Verein der Damenwelt. Theres Schweizer war die erste Musikantin und blieb bis heute dem Verein als Helferin treu. Vor 30 Jahren liess sich der Verein die bisherige Uniform schneidern und nannte sich neu Musikverein Brass Band Liesberg (MVBBL). Sowohl mit Wettstücken wie auch mit Unterhaltungsmusik war der Verein bis heute sehr erfolgreich unterwegs. Festakt Auf den geschichtlichen Rückblick folgt der Auftritt der Zürcher Gastformation Generell5. Mit der Ouvertüre zu Rossi-
nis «Wilhelm Tell» landen die Musikerin und vier Musiker gleich einen Volltreffer. Die Einsätze der beiden Trompeten, der Tuba und der Posaune sind einfach genial. Der Gassenhauer «Hello Dolly» wird ebenso beklatscht wie eine Alphornmelodie, die die japanische Hornistin mit einem schwingenden Kinderfähnchen zum Gaudi des Publikums grotesk begleitet. Auf einer grossen Leinwand grüssen per Video der ausgewanderte Polizist Cédric Schwyzer aus Kalifornien, der höchste Militärmusiker Oberst Philipp Wagner und die Komikerlegende Emil. Schwyzer wurde am Tag des 100-JahrJubiläums in Liesberg geboren und Wagner erinnert gerne daran, dass in Liesberg viele gute Militärmusiker spielen. Vorhang auf für die Präsentation der neuen Uniform: In Reih und Glied stehen 25 Aktivmitglieder und 6 Jungmusikanten auf der Bühne. Dunkelblauer Veston mit schwarzem Revers, schwarze
Unser Salsiccia-Festival tradizionale, piccante, mit Fenchel + alla siciliana
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FOTO: JÜRG JEANLOZ
Hosen, weisses Hemd, blaue Krawatte oder Fliege, einfach chic und modern. Wie Mitarbeiter Jean Baptiste Francois von der Firma Schuler aus Rothenthurm erklärt, sind die Uniformen für mindestens 20 Jahre massgeschneidert, bier- und kaffeeresistent. OK-Präsident Fabian Steiner leitet zum Höhepunkt des kurzweiligen Abends über. Schneidig kommt in den neuen Uniformen der Jubiläumsmarsch «Gruss an Liesberg» daher, der Variationen von «Gilberte de Courgenay», «Nun leb wohl, du kleine Gasse» und «Du stilles Dörflein» enthält; Lieder, die im Verein gerne gesungen werden. Der angenehme, rhythmisch ausgewogene Marsch, vom Dirigenten Thomas Scherrer komponiert, wird von den Gästen frenetisch beklatscht. Wie Steiner ausführt, verlangt der Dirigent kein Entgelt für den gediegenen Marsch. Er soll lediglich die Tantiemen erhalten, falls das Stück ein veritabler Renner wird.
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IMPRESSUM
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LAUFENTAL EINGESANDT
seiner engeren Heimat. In seiner unverkennbaren kräftigen, schwungvollen Darstellungsweise schildert er die Landschaften des Birstales, des Juras, aber auch der Alpen, des Engadins und des Lötschentals. Daneben entstanden prachtvolle Blumenstilleben und viele unverkennbare Porträts. Die neue Website wird stets aktualisiert und ergänzt. Unter der Adresse www.augustcueni.ch findet man Angaben über das Leben und Werk, die bis anhin bekannten Bilder in einem Werkverzeichnis, die bisherige Ausstellungen, eine Bilderbörse und ein Quiz über August Cueni. In einem Zeitstrahl ist Cueni`s Leben von der Geburt 1883 bis zu seinem Tod im Jahre 1966 enthalten. Das letzte ist eine Maturaarbeit, die Yanick Fleuri im Jahr 2018 im Gymnasium Laufen erstellt hat. August Cueni hat als Kunstmaler seine nähere und weitere Heimat mit seinen Bildern dokumentiert und so viele, heute verschwundene Winkel und Häuser abgebildet. Übrigens: 1959 dankte ihm seine Wohngemeinde Zwingen mit dem Ehrenbürgerrecht. Gestaltet wurde die neue Homepage vom Stiftungsrat der August Cueni-Stiftung Zwingen unter Federführung von Erich Anklin in Zusammenarbeit mit externen Spezialisten. Mit der Neugestaltung der Homepage ist die Stiftung ihrem Stiftungszweck, das Andenken an August Cueni aufrecht zu erhalten, nachgekommen.
August Cueni: Laufen, Birsfall, Entstehungsjahr 1945.
Bernhard Bucher
EINGESANDT
AGLAT 19: Ein grosses Dankeschön! Vor zwei Wochen stand das Laufental im Banne der Gewerbeausstellung AGLAT 19. Inzwischen sind die Stände abgebaut, die Eissporthalle und das übrige Ausstellungsgelände sind an die Stadt Laufen übergeben. Was bleibt, sind schöne und eindrückliche Erinnerungen. Die achte AGLAT war in jeder Hinsicht ein toller Erfolg. Das Laufentaler Gewerbe pulsiert und ist sehr gut aufgestellt. Heute ist es dem OK ein grosses Anliegen, einen öffentlichen Dank auszusprechen: Den Anwohnern des Ausstellungsgeländes für deren Verständnis für die Umtriebe während des Auf- und Abbaus. Der Stadt Laufen und ihren Mitarbeitenden sowie dem Zivilschutz für die
tatkräftige Unterstützung und konkrete Mithilfe. Wir wissen, dass dies nicht selbstverständlich ist. Unser Dank gilt aber auch der Lehrerschaft und den SchülerInnen der Sekundarschule Laufental und dem Progymnasium Laufental-Thierstein für die engagierte Mitwirkung. Schliesslich danken wir den ausstellenden Betrieben und den Sponsoren – ohne ihr Engagement wäre die AGLAT nicht möglich gewesen. Und zu guter Letzt ein herzliches Dankeschön allen Besucherinnen und Besuchern aus Nah und Fern. Die AGLAT 19 wird uns in unvergesslicher Erinnerung bleiben! Martin Vogel OK-Präsident AGLAT 19
Stell dir vor, es ist Konzert Die Jungen traten professionell auf und die Technik samt Bühnenshow war professionell. Doch das Publikum blieb aus. Wenn nicht mal die eigenen Freunde ins Konzert kommen, wird es schwer. Gini Minonzio
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er am Freitag nicht im Konzert von Ida-Lin Hübscher, Anouchka Gwen und Immigration Unit war, hat definitiv etwas verpasst. Das Problem ist nur: Allzu viele haben die Auftritte verpasst. Fast alle sogar. Maximal zehn bis zwanzig Zuhörer standen und sassen verloren im Konzertsaal des Laufner Schlachthuus herum. Und davon war noch der Grossteil von Amtes wegen da. Am Auftritt der jungen Künstlerinnen und Künstler lag es nicht. Bei der Bühnenshow gab es Luft nach oben, mit Ausnahme der Lichtshow und der Tontechnik von Martin Häner und Christian Stieger, die sehr stimmungsvoll waren. Und allesamt sangen sie um Welten besser als Madonna in Israel. Ida-Lin Hübscher hat eine reine Stimme, Anouchka Gwen singt unverwechselbar mit einer guten Bühnenpräsenz und Immigration Unit füllten mit ihrem Sound die hinterste Ritze des Saals. Wieso also so wenig Leute ans Konzert kamen, konnte sich Rachid Freudemann nicht erklären, denn Werbung hat er viel gemacht. Er ist einer der beiden Organisatoren der Veranstaltung Ventyl, die nun zum siebten
Geht eigenen Weg: Anouchka Gwen beeindruckte mit ihren eigenständigen Kompositionen und der einzigartigen Stimmfarbe. FOTOS: GINI MINONZIO Mal über die Bühne ging. Damit will Freudemann, der in Zürich Musik studiert, jungen Musikern eine Bühne bieten. Zum ersten Mal organisierte er den Event als Untergruppe des Kulturforums Laufen, wobei Stiftungen und die Stadt Laufen einen finanzeilen Beitrag lieferten. Ida-Lin Hübscher begleitete ihren Gesang am E-Klavier oder ab Laptop. Die 19-jährige Laufner Gymnasiastin sang vor allem anspruchsvolle Coverlieder von Dolly Parton bis Adele, und auch eigene Songs hatten ihren wohlverdienten Platz. Wieso sind nicht einmal ihre Freunde ans Konzert gekommen?, fragt das Wochenblatt. Ihr mache das fehlende Publikum nichts aus, es sei ihr nicht so wichtig, vor Freunden zu singen, so Hübscher. Alles Eigenkompositionen sang Anouchka Gwen, die
Musik als Lebensinhalt: Ida-Lin Hübscher erreichte die Zuschauer mit ihrer reinen Stimme.
ZWINGEN
Von «Zinwigen» nach Zwingen bü. Ein «Banntag spezial» im Rosengarten feierte 825 Jahre Zwingen und 25 Jahre Burgerkorporation Zwingen. Dies mit einem Unterhaltungskonzert der Brass Band Konkordia Zwingen und Ansprachen des Burgerkorporations- und des Gemeindepräsidenten. Um 15 Uhr an diesem sonnigen Auffahrtstag herrscht im lauschigen Rosengarten neben dem Schloss noch Ruhe. Mitglieder der Brass Band Konkordia Zwingen (BBKZ) richten sich ein oder vertiefen sich in ihre Notenblätter, während die eifrigen Damen und Herren der «Lumpesammler Zwingen» erste Gäste im Festzelt mit ihrem «service soigné» verwöhnen. Eine Stunde später erfrischen sich gegen 100 Banntägler auf den Festbänken, nachdem sie auf ihrem Marsch zur Grenze mit Blauen noch der feierlichen Setzung eines Gedenksteins zu Ehren des Zwingner Geschlechts der «Hof» beigewohnt haben. Der von der BBKZ unter Leitung von Peter Widmer zum Auftakt gespielte 18er-Marsch lässt die Tischgespräche etwas verstummen und die dargebotene Musik geniessen. Etwa den akkurat passenden Marsch «Euses Schloss» des früheren Dirigenten und Gemeindepräsidenten Franz Hueber, der sein Zwingen nicht nur musikalisch, sondern auch mit seinem feinen Buch «Zwingedütsch» beehrt hat.
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LAUFEN
Neuer Homepage für August Cueni Anlässlich der Ausstellung «Porträts» im November 2016 zum 50. Todestag des Künstlers hat die Stiftung beschlossen, die bisherige Homepage von August Cueni aus dem Jahre 2006 zu überarbeiten. Die «alte» Homepage ist in die Jahre gekommen und ihre Pflege wurde immer schwieriger. Auf dem Markt gab es keine Unterstützung mehr, um die Seite zu aktualisieren. Aus eigenen Mitteln konnte die Stiftung die neue Homepage jedoch nicht finanzieren und so wurde bei verschiedenen Institutionen um finanzielle Hilfe gebeten. Die Stiftung erhielt Zusagen vom SwisslosFonds Baselland, von der Emil Richterich-Beck-Stiftung, der Portlandzementfabrik-Stiftung Liesberg, von der Einwohnergemeinde Zwingen und weiteren Institutionen. Zur Erinnerung: August Cueni kam 1883 in Zwingen zur Welt und starb 1966 im Alter von 83 Jahren. Über all die Jahre seines Schaffens entstanden über 3000 Bilder in Öl, viele Holzschnitte und unzählige Zeichnungen aus der Umgebung, insbesondere aber aus dem Laufental und dem Thierstein,
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Ansprachen, Tonbildschau und Fotos Mit dem Ende März uraufgeführten «Zwingner Burger-Marsch» von Stefan Roth bringt die BBKZ dann dessen Sponsorin, die Burgerkorporation Zwingen, ins Spiel. «Mit Freude heisse ich Sie an unserem mit der 825-Jahrfeier verknüpften Banntag willkommen», erinnert Burgerpräsident Peter Hueber an das erstmals am 11. März 1194 von Papst Coelestin III erwähnte «Zinwigen», an das 1312 erbaute Schloss, die anno 1792 er-
folgte Eingliederung in die Raurachische Republik, die 1815 verfügte Zuteilung zum Kanton Bern und an den 1994 vollzogenen Übertritt zum Kanton BaselLandschaft. Dieser Kantonswechsel mit seinen Gewinnern und Verlierern habe damals keine Stimmung für eine 800Jahrfeier aufkommen lassen, begründet Hueber das diesjährige Feierjahr. Umso mehr freue er sich über die aktuellen 825 Jahre, die 25 Jahre der Wald und Kultur pflegenden Burgerkorporation und das
Fotoschau: Auf diesem Foto, entstanden um ca. 1910, ein Blick zurück, als man die Häuser in Zwingen noch zählen konnte und eine häuserlose Hard aufs Dorf hinunter schaute. FOTO: ZVG
Interesse der Zwingner Bevölkerung an einem lebendigen Dorfleben. Genau das gefällt auch Gemeindepräsident Ermando Imondi: «Schaut die denkwürdige Dia-Show im Ramsteinerturm sowie den «salonfähig gemachten» Rosengarten und hört meinen Lieblingsmarsch «San Carlo», dann spürt ihr, Zwingen lebt!» Unter den Klängen dieses aufmunternden, melodiösen Marsches machen sich einzelne Banntägler auf in den Kräutergarten, um sich anhand der historischen Fototafeln, erstellt von zwei Sekundarschulklassen, ein Bild über die doch rasante Entwicklung «Zinwigens» besonders in den letzten Jahrzehnten zu verschaffen. Noch eindrücklicher sind die erstaunten, belustigten oder ungläubig fragenden Kommentare der Besucherinnen und Besucher während der Diashow, in der Sonntagskleider, Dorfschönheiten mit hochgesteckter Farah-Diba-Frisur, Kinder in Dufflecoats, Politprominenz, Tanzorchester, Einweihungsfeiern oder das beliebte Dorftheater die Leinwand beleben. «Diese umwerfende Diashow ist nochmals zu bestaunen am 22. September», blickt Peter Hueber auf das anstehende Winzerfest, an welchem in diesem Jubiläumsjahr auch die 20-jährige «Rebzunft zu Ramstein» zu Ehren kommt.
in Laufen aufgewachsen ist und nun in Basel wohnt. Ihre Stimme und ihre Lieder haben einen wunderschönen Wiedererkennungswert. Ihre musikalische Heimat ist vor allem melancholischer Rhythm and Blues. Einen starken Eindruck hinterliess ihr Rap, wo sie Begegnungen mit wildfremden Männern thematisiert, die ihre rassistischen Sexfantasien nicht für sich behalten können. «Ich kann mehr als mit dem Arsch wackeln, ich kann dir auch eine in die Fresse hauen», ist ihre Antwort, um die sie wohl so manche Frau beneidet. Den Abschluss des Abends bestritt die etablierte Avantgarde-Popband Immigration Unit. Ihr Sound war satt und voller Leben. Und immerhin dann wurde klar, wieso so viel elektrische Apparaturen auf der Bühne standen.
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Gottesdienste Am 31. Mai 2019 ist unser Firmengründer und Verwaltungsrat
Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 9. Juni 2019 10.00 Uhr Jubiläums-Gottesdienst «30 Jahre FMG Laufental-Thierstein» mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte anschliessend Apéro Gäste sind herzlich willkommen.
Peter Meier-Vögtli geb. 5. 9. 1932 nach kurzer, schwerer Krankheit friedlich eingeschlafen. Wir danken Peter Meier-Vögtli für den Aufbau unseres Unternehmens. Er hat 1981 den Grundstein für den heutigen Erfolg dank seiner Vision und seinem unermüdlichen Einsatz gelegt. Seinem Mut und seiner Weitsicht verdanken wir unseren heutigen Firmenstandort. Seine technischen Fähigkeiten sind die Grundlage unserer Produkte.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 9. Juni, 10 Uhr Pfingsten: Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Michael Brunner Donnerstag, 13. Juni, 19.30 Uhr Kirchgemeindeversammlung, Ökum.Kirche Flüh
Wir verlieren mit Peter Meier-Vögtli eine hochgeschätzte und gutherzige Person. In den fast drei Jahrzehnten seiner operativen Geschäftstätigkeit stand der Mensch für ihn immer im Mittelpunkt. Den Angehörigen sprechen wir unsere herzliche Anteilnahme aus.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Tel.-Nummer 076 582 37 24 melden. Laufen Freitag, 7. Juni, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 9. Juni, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst zu Pfingsten mit Abendmahl, Vikar Kim Dällenbach. Liesberg Freitag, 7. Juni, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, anschliessend Lottomatch.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Donnerstag, 6. Juni, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 9. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Pfingstgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 16. Juni, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation der Gruppe 2 der Konfirmanden, Pfarrer Stéphane Barth, Organistin Andrea Krzemnicki, Gitarristin Carmen Gerber; Thema: «No risk no fun»; Kinderhüte der Sonntagsschule im Gemeindesaal. Die Konfirmanden sind: Jasmin Barth, Breitenbach; Lea Bieli, Breitenbach; Salome Hänggi, Himmelried; Julia Jäggi, Büsserach; Lionel Lüthi, Himmelried; Jasmin Peter, Erschwil; Lucas Roth, Büsserach; Elijah Saner, Nunningen; Delia Schaub, Beinwil; Nicolas Schütz, Breitenbach; Leandra Semling, Breitenbach; Livio Wagner, Himmelried; Elias Zimmer, Nunningen Konfirmandenunterricht bei der Gruppe 2: jeweils im Gde.-Saal der ref. Kirche Thierstein Breitenbach: am Do. 6. und 13. Juni, von 18 bis 19.30 Uhr und am Sa. 15. Juni, von 14 bis 17 Uhr: Hauptprobe. Konfirmation am So. 16. Juni, um 9 Uhr: Fotoshooting, um 9.20 Uhr: Einsingen, um 10.15 Uhr: Beginn der Konfirmation. Ende derselben: 11.45 Uhr. Seniorennachmittag: Dienstag, 11. Juni, 13.00–18.00 Uhr, Ausflug mit dem Kleinbus (9-Plätzer) in die Ajoie, mit kurzer Wanderung. 8 Anmeldungen möglich: 061 781 12 50, Berücksichtigung gemäss Eingang. Ein Zweitfahrzeug (Pw) wird auch noch einige Leute mitnehmen. Zvieri-Halt unterwegs.
MEVO-Fenster AG, Reinach Verwaltungsrat, Geschäftsleitung und Mitarbeiter W I R D A N K E N VO N G A N Z E M H E R Z E N allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn für die Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von
Roland Saner erfahren durften. Es war für uns ein grosser Trost, in dieser traurigen Zeit nicht alleine zu sein. Wir sagen Danke für all die tröstenden Worte, die Umarmungen, den mitfühlenden Händedruck, den Grabschmuck, die Spenden und das ehrende letzte Geleit. Leider ist es uns nicht möglich, all die lieben Bezeugungen in ebenso persönlicher Art zu verdanken. Röschenz, im Juni 2019
Deine Familie
Was ich gearbeitet habe, segne Du Was ich liebte, beschütze Du Was ich wollte, das vollende Du Was ich versäumte, ergänze Du
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem herzensguten Ehemann, unserem Bruder, Schwager, Onkel, Cousin und Götti
Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 12. Juni, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche in Hochwald statt. Im Sinne des Verstorbenen gedenke man unter dem Vermerk «Peter Meier» des Projektes Erhaltung der Kapelle von Hochwald, Raiffeisenbank Dornach, IBAN CH28 8093 9000 0030 7377 0.
Wir trauern, dass wir dich so plötzlich verloren haben, doch wir sind dankbar für die Zeit, die du bei uns warst.
Bestürzt und traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Aktivmitglied und ehemaligen Vereinspräsidenten
Bruno Surer 12. Dezember 1954 – 25. Mai 2019 Wir werden dich als liebenswerten, hilfsbereiten und engagierten Musikkameraden und Präsidenten in Erinnerung behalten. Danke für alles! Der Familie und den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Mitgefühl aus.
Musikverein Duggingen
Stephan Hänggi-Henz 2. 9. 1928 – 27. 5. 2019 Er ist im AZB Breitenbach friedlich eingeschlafen und von seinen Altersbeschwerden erlöst worden.
In stiller Trauer: Heidi Hänggi-Henz Geschwister, Verwandte und Freunde Die Trauerfeier halten wir am Freitag, 7. 6. 2019, um 14.30 Uhr in der St.-Lukas-Kirche Bärschwil ab. Anschliessend erfolgt die Urnenbeisetzung im Gemeinschaftsgrab. Dreissigster: Sonntag, 30. 6. 2019, um 10.30 Uhr. Traueradresse: Heidi Hänggi-Henz, Fringeliweg 22, 4252 Bärschwil Gilt als Leidzirkular.
Todesanzeigen
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch
Zeig mir, o Gott, den rechten Weg; auf dich richte ich Herz und Sinn.
Psalm 143, 8
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Für Gross und Klein
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 3. Juni 2019
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der Jahresrechnung 2018 des Seniorenzentrums Rosengarten und dem Geschäftsreglement wird zugestimmt. • Die Begegnungszone in der Hauptstrasse soll attraktiver gestaltet werden. Dem Gastgewerbe werden Plattformen zur Verfügung ge-
stellt. Als Pilotprojekt wird vom 11. Juni bis zum 31. Juli 2019 vor der Bäckerei Niederberger eine Plattform angebracht und für den Gastrobetrieb genutzt. Durch die Installation der Plattformen entfallen Kundenparkplätze im Stedtli. Ein ausreichendes Parkplatzangebot im Zentrum ist wichtig für den Einkaufsort Laufen. Als Ersatz für die Gastro-Plattformen werden in der Bauerngasse werden jeweils vier neue Parkplätze sowie in der Hinteren Gasse zwei neue Parkplätze geschaffen.
Baugesuche, Auflage vom 6. bis 17. Juni 2019 BG-Nr. 0857/2019. Bauherrschaft: Mottl Thomas / Allmendweg 49 / 4242 Laufen. Projekt: Wohn- und Geschäftshaus, Parz. 499, Bahnhofstrasse 3, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Eggenschwiler Perroud AG / Ziegeleistrasse 61, 4242 Laufen BG-Nr. 1634/2018. Bauherrschaft: Bojek AG, Riedstrasse 1, 4222 Zwingen. Projekt: Terrassenüberbauung mit Autoeinstellhalle
Neuauflage: zusätzliche Kaminerhöhungen, Parz. 964, Röschenzstrasse, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Eggenschwiler Architekten AG, Ziegeleistrasse 61, 4242 Laufen Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.
Erster Spatenstich für neuen Fussballplatz
PASCAL BOLLIGER, STADTRAT
Fasnachtsbegeisterte kamen im Mai nochmals voll auf ihre Kosten, als Trommler aus der Region die AGLAT einläuteten. Dem bekannten alten Feuerwehrauto «Omeli» hinterherlaufend, sorgten sie im Laufner Stedtli für viel Aufsehen. Von der Eröffnungsfeier am Freitagabend, diversen musikalischen Auftritten bis zum «Usstellerzmorge» – die AGLAT präsentierte vom 24. bis 26. Mai ein buntes Programm. Genauso bunt war die Mischung der vielen Aussteller aus der Region: von Reiseagenturen bis zu Fahrschulen war alles dabei. So auch die EGK-Gesundheitskasse, welche in ihrem Jubiläumsjahr als einer der drei Hauptsponsoren mit einem grossen Stand vertreten war. Die AGLAT bot für Gross und Klein ein abwechslungsreiches Programm. Apropos Gross und Klein: Kennen Sie den Drei-Generationen-Spielplatz auf den Reben in Laufen schon? Dieser wurde von der Jubilarin EGK initiiert und Anfang Mai eröffnet. Dass der Spielplatz nicht nur Kinderherzen höher schlagen lässt, kann ich bestätigen: Schauen Sie vorbei, Sie werden bestimmt auch eine Übung finden, die Ihnen Spass bereitet.
Bereit für den Anpfiff
Gemeinsam schritten Vertreter des FC Laufen, der Stadt Laufen und der beteiligten Firmen zum ersten Spatenstich für den neuen Kunstrasen auf dem Sportplatz Nau.
Der Fussballplatz des FC Laufen im Nau erhält einen Kunstrasen. Am Montag erfolgte der erste Spatenstich für die Erneuerung des Platzes.
G
leich drei Bagger gingen zu Werke, um den Rasen und eine 50 cm dicke Erdschicht abzutragen. In den nächsten Tagen werden rund 2000 Kubikmeter Erdreich abge-
tragen und entfernt, was rund 250 Lastwagenfahrten mit sich bringen wird. Entfernt werden auch die 18 Sprinkler und die Drainage. Künftig wird es nur noch sieben solcher Sprinkler brauchen. «Bereits in zwei Monaten soll die Arbeit beendet sein», sagte Bauleiter Eric Hardman. Damit ist der Platz zu Beginn der kommenden Saison bereits bespielbar. Das hochwertige Aushubmaterial, gutes Erdreich, werde verkauft. Die Vertreter des Vereins, des Stadtrates, der Stadtverwaltung und der beteiligten Firmen griffen zu Spaten, um gemeinsam den ersten symbolischen Spatenstich vorzunehmen. Und dann setzten die drei Baggerführer ihre Arbeit fort. Fabio Rota, Co-Präsident des FC Laufen, erinnerte an die lange Vorgeschichte mit drei Anläufen im Verein zur Sanierung des Platzes. Diese Vorarbeiten reichten weit zurück. «Nun
freuen wir uns auf den neuen Kunstrasen.» Er dankte dem Stadtrat und der Stadtverwaltung für die Unterstützung, vor allem aber auch der Bevölkerung Laufens, die dem Vorhaben positiv gegenüberstand. Denn der Kredit von 1,6 Millionen Franken erhielt an der Gemeindeversammlung eine deutliche Zustimmung. Beim Kunstrasen handle es sich um das derzeit beste Produkt auf dem Markt, hergestellt in der Schweiz, das die Bezeichnung «S 9 Revolution» trägt. Rota hofft nun, dass gutes Wetter in den nächsten Wochen den Fortschritt der Arbeiten begünstigt. Künftig wird es möglich sein, dass dort auch trainiert werden kann, fehlt es dem Klub an Trainingsmöglichkeiten. Auch für Stadtrat Pascal Bolliger handelt es sich um einen wichtigen Schritt für den FC Laufen. Der Kunstrasen ermögliche die Benutzung des Fussballplatzes bei jedem Wetter. Bolliger dankte auch dem kantonalen Sportamt, das einen Beitrag von 385 000 Franken
Schweizerpass oder Kombi (Pass und Identitätskarte) Wie komme ich als Schweizer BürgerIn rasch, einfach und bequem zu einem neuen Schweizerpass? Indem Sie den neuen Ausweis (Pass oder Pass und Identitätskarte kombiniert) via Internet www.schweizerpass.ch beantragen. Fabio Rota, Co-Präsident des FC Laufen, vollzieht den ersten Spatenstich mit dem Bagger.
Nutzen Sie diese einfache, und von den Büroöffnungszeiten unabhängige Art der Ausweisbeantragung! Herzlichen Dank. Ihr Passbüro Liestal
FOTO: STL
aus dem Swisslos-Fonds geleistet habe. Vor sieben Jahren hätten die ersten Vorgespräche von Stadtverwaltung und FC Laufen für einen neuen Kunstrasen stattgefunden, erinnerte sich Stadtpräsident Alex Imhof. «Ich freue mich riesig», sagte er weiter und stellte ein Fest für die Eröffnung des Platzes im August in Aussicht. (stl)
In Erinnerungen zu schwelgen, kann so schön sein, jetzt möchte ich aber auch noch einen Blick in die Gegenwart und die Zukunft werfen, denn unserem Stedtli steht ein weiteres Highlight bevor. In diesen Tagen erfolgte der Spatenstich für den neuen Kunstrasen auf dem Fussballplatz in Laufen. Die Bagger werden auffahren und die Bauzeit wird zirka zwei Monate in Anspruch nehmen. Der Swisslos Sportfonds beteiligt sich mit CHF 385 000.– an dieser wertvollen Sportanlage für die Bevölkerung. Ob nun auf dem neuen Spielplatz oder dem Fussballplatz: Geniessen Sie den Juni bei hoffentlich sommerlichen Temperaturen.
E-Mobilität: Energie und Umwelt Eines vorweg: Motorisierte Mobilität ist NIE umwelt-«freundlich». Wann immer wir Energie benötigen, schaden wir der Umwelt, und sei es durch die Herstellung des Motors für das E-Bike. Der Unterschied der Systeme liegt in der Quelle der Energie sowie in der Nachhaltigkeit.
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ossile Brennstoffe werden mit hohem Risiko und massiver Umweltverschmutzung gefördert. Zwar ist CO2 das aktuelle Modethema, fossile Brennstoffe belasten jedoch schon auf dem Weg der Herstellung und anschliessend bei der Verbrennung nicht nur die Umwelt, sondern sehr direkt auch uns Menschen. Egal, wie sparsam und «umweltfreundlich» ein Fahrzeug fährt und hergestellt wird, es wird über seine gesamte Lebensdauer Brennstoff benötigen und Abgase erzeugen, die sich zudem nie wieder zurück in Erdöl recyclen lassen. Batterien für E-Fahrzeuge bestehen ebenfalls aus Materialien, deren Gewinnung kritisch ist: Die LithiumGewinnung in Chile zerstört Lebensgrundlagen und Umwelt, Kobalt wird im Kongo unter menschenverachtenden Bedingungen abgebaut. Nur: Die problematische Lithiumund Kobalt-Gewinnung gibt es schon seit langem, uns allen war das bisher vollkommen egal. Erst die Kritik am
E-Auto sorgt endlich dafür, dass diese Missstände in die Schlagzeilen kommen. Es gibt immer mehr Hersteller, die Batterien mit wenig oder neu überhaupt keinem Kobalt einsetzen. Und Lithium, das es weltweit gibt, wird immer häufiger auch bei uns unter besseren Bedingungen erzeugt, z. B. in neuen Minen in Österreich und Spanien. Die meisten Fahrzeughersteller garantieren für die Batterie mindestens 8 Jahre oder 160 000 km Lebensdauer, es fahren aber heute schon z. B. Tesla mit über 700 000 km und der ersten Batterie. Danach beginnt ihr zweites Leben als stationärer Speicher in Speicherkraftwerken oder Hausspeichern. Erst nach ca. 20 bis 25 Jahren ist sie nicht mehr verwendbar und wird recycelt. Das Recycling ist heute schon Standard. Auch in der Schweiz gibt es Unternehmen wie die Batrec AG, die Batterien vollständig recyclen. Trotzdem: Die sauberste Fortbewegung ist die zu Fuss oder mit dem Velo. Wer aber motorisiert fahren muss, sollte sich Gedanken über die Fortbewegung mit Elektroantrieben machen: EBikes, Bahn, Elektroauto. Denn nur Strom kann bei uns gewonnen werden (z. B. im Wasserkraftwerk Wasserfall in Laufen). Benzin, Diesel und Erdgas sind immer Importprodukte mit unerwünschten Nebenwirkungen. Mehr dazu am 15. Juni in Laufen! (stl)
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Donnerstag, 6. Juni 2019 Nr. 23
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Abwesend 13. bis 23. Juni 2019 Info über Stellvertretungen: www.dr-schoen.ch
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Beck + Oser Laufenstrasse 16, 4053 Basel Projektverfasser: Beck + Oser Laufenstrasse 16, 4053 Basel Bauobjekt: Ersatzbauten Schreinerei Bauplatz: Flühstrasse 31 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3169 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 21. Juni 2019
Baupublikation Bauherren: Fasler Isabelle und Roland, Homelstrasse 5, 4114 Hofstetten SO Projektverfasserin: Zekiri Salije, Mühlegasse 24, 4105 Biel-Benken BL Bauobjekt: Neubau Pool Bauplatz: Homelstrasse 5, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2245 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 21. Juni 2019
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Bauherrschaft: Amaree und Patrick Gontier, Im Rebberg 10, 4115 Mariastein Bauprojekt: Anbau/Ausbau Garage Bauort: Im Rebberg 10, 4115 Mariastein Bauparzelle: GB-Nr. 1973 (W2a) Projektverfasser: Markus Bitterli, Büro für Architektur, Unterdorfstrasse 23, 4143 Dornach Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 20. Juni 2019
Nunningen
Baupublikation
Bauherr: Gerster Immobilien AG Sabelmattstrasse 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Blockwurfmauer Verantwortlich: Gerster Immobilien AG Sabelmattstrasse 4, 4208 Nunningen Bauplatz: Sabelmattstrasse Bauparzelle: GB-Nr. 1483 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 6. Juni bis 21. Juni 2016
Baupublikation Bauherr: Gerster Immobilien AG Sabelmattstrasse 4, 4208 Nunningen Bauobjekt: Werkstattumnutzung in Einliegerwohnung und Anbau Balkone Verantwortlich: Gerster Immobilien AG Sabelmattstrasse 4, 4208 Nunningen Bauplatz: Schürenmatt 2 Bauparzelle: GB-Nr. 1105 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 6. Juni bis 21. Juni 2016
Ganz ruhig bin ich jetzt. Erlöst, befreit, mir selbst zurückgegeben. Kein Wunsch, kein Wollen, nichts mehr, was mich schmerzt. Gestorben bin ich zu neuem Leben.
Kurz nach dem Verlust seiner geliebten Frau ist auch unser lieber Vater, Schwiegervater, Gross- und Urgrossvater, Bruder, Schwager und Freund im Kreise seiner Familie friedlich eingeschlafen.
Ernst Josef Oser-Haberthür 6. Oktober 1933 – 31. Mai 2019 Wir sind sehr traurig und denken an ihn in grosser Liebe und Dankbarkeit
Heinz und Magdalena Oser-Rippstein Katrin Oser mit Annalena, Noa-Samuel, Eleonora und Josefina Monika und Christof Oser-Meier mit Hannah, Leonie und Salome Michael Oser Matthias und Denise Oser-Hänggi mit Joshua und Louis Ursula Brotschi und Markus Kocher Thomas Oser Fabian Oser und Nicole Strähl Tanja Oser und Emanuel Reinhard mit Zoey und Jamie Daniel und Danica Huser Elisabeth Bucher-Oser Zita Meury-Oser Bruno und Irma Oser-Gschwind Verena und Ernst Dill-Oser Marlis Huser Kurt Huser Verwandte, Bekannte und Freunde
Baupublikation
Bauherrschaft: BB Bauunternehmungs AG Hohlstrasse 192, 8004 Zürich Projektverfasser: Architekt Lehmann Ueli Hardturmstrasse 169, 8005 Zürich Bauobjekt: Änderung zum bewilligten Baugesuch: Wohnungserweiterung anstelle Pferdestallungen auf der Westseite im EG Bauplatz: Dorfstrasse 14 Bauparzelle: GB 3186 Planauflage: Beim Aktuar und Dienstag, den 11. Juni 2019, von 18.30 bis 19.00 Uhr in der Gemeindeverwaltung, Dorfstrasse 5 (Hintereingang) Einsprachefrist: Bis 21. Juni 2019 an die Baukommission, 4206 Seewen
Einladung
zur ordentlichen Versammlung der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Laufental Sonntag, 16. Juni 2019, 11.00 Uhr (nach dem Gottesdienst) im Kirchgemeindehaus Laufen Traktanden 1. Begrüssung und Wahl der Stimmenzähler, Feststellung des absoluten Mehrs 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 13. Januar 2019: Genehmigung 3. Vorstellung der Jahresrechnung und des Revisorenberichts 2018 Genehmigung der Jahresrechnung sowie des Revisorenberichts 4. Wahlen in die Kirchenpflege: Vorstellung der Kandidaten Die Kirchenpflege schlägt Ihnen folgende Personen zur Wahl vor: – Christa Metzger, Röschenz – Thomas Carrer, Grellingen 5. Wahl des zweiten Revisors: Vorstellung des Kandidaten Die Kirchenpflege schlägt Ihnen Patric Imark, Laufen, als Revisor vor 6. Vorschläge aus der Versammlung, Diskussion und Nomination 7. Beschluss über Wahlvorgang Mitglieder Kirchenpflege und Revisor: Antrag Stille Wahl. Kritischer Montag: 1. Juli 2019, fiktiver Wahltag: 28. Juli 2019 8. Präsentation über die Entwicklung der Kirchgemeinde 9. Informationen und Diskussion über Stand und weiteres Vorgehen zum Trägerverein 10. Verschiedenes und Anregungen
Abdankungsfeier: Freitag, 14. Juni 2019, 14.30 Uhr. Ort: St.-Nikolaus-Kirche in Hofstetten, anschliessend Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Traueradresse: Heinz und Magdalena Oser-Rippstein, Schulweg 7, 4112 Flüh DIESE ANZEIGE GILT ALS LEIDZIRKULAR.
Seewen Gemeinde Seewen SO Seewen, im Juni 2019
EINLADUNG ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG Mittwoch, 12. Juni 2019, 19.30 Uhr Schulhaus «Zelgli» Zelglistrasse 2 4206 Seewen SO Sehr geehrte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, Einwohnerinnen und Einwohner: Die Gemeinde Seewen SO lädt zur Gemeindeversammlung am Mittwoch, 12. Juni 2019, im Schulhaus «Zelgli», Zelglistrasse 2, 4206 Seewen, herzlich ein. TRAKTANDEN ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG Traktandum 1 Genehmigung der Protokolle Traktandum 2 Bauprojekt: Abwasserleitung zur ARA Birs Traktandum 3 Erfolgsrechnung / Nachtragskredite 2018 Traktandum 4 Investitionsrechnung / Nachtragskredite 2018 Traktandum 5 Erfolgsrechnung / Jahresrechnung 2018 Traktandum 6 Investitionsrechnung / Jahresrechnung 2018 Traktandum 7 Jahresrechnung 2018 Traktandum 8 Bauprojekt: Wasserleitung Löhr Traktandum 9 Zweckverband Kindergarten und Primarschule Solidaritätsvereinbarung Traktandum 10 Mitteilungen durch den Gemeindepräsidenten und Verschiedenes Aktenauflage Die Anträge des Gemeinderats mit den massgebenden Akten liegen in der Zeit vom 31. Mai bis 12. Juni 2019 während der ordentlichen Bürostunden auf der Gemeindekanzlei zur Einsicht auf und werden im Internet auf www.seewen.ch publiziert. Bitte beachten Sie die Öffnungszeiten. Im Anschluss an die Gemeindeversammlung wird den Anwesenden ein Apéro offeriert. Dabei stehen die Mitglieder des Gemeinderates und die Gemeindeverwalterin gerne für allgemeine Fragen oder Anregungen zur Verfügung. Freundliche Grüsse GEMEINDERAT SEEWEN Simon Esslinger Gemeinderatspräsident
Seewen
Laufen
Claudia Castañal Bouso
Gemeindeverwalterin / Gemeindeschreiberin
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
LAUFENTAL
Donnerstag, 6. Juni 2019 Nr. 23
LAUFEN
Das Wochenblatt forderte an der AGLAT zum Zielen auf
An der AGLAT vom 24. bis 26. Mai in Laufen: Einfach war es nicht, mit der Armbrust den Apfel auf der Zielscheibe zu treffen. Trotzdem blieben viele Besucherinnen und Besucher beim Stand des Wochenblattes stehen und versuchten ihr GlĂźck. Wer die Mitte traf, erhielt einen Honigtopf. Als Trostpreis winkte eine praktische Einkaufstasche. FOTOS: GABY WALTHER
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P U B L I REP O RTAGE
Die Tour de Suisse kommt in die Region
Am 18. und 19. Juni dreht sich in Arlesheim und Münchenstein alles um die Tour de Suisse. Besondere Aufmerksamkeit verdient der Start der 5. Etappe im Primeo-Energie-Areal. Primeo Energie bringt die Schweizer Rundfahrt im Juni in die Nordwestschweiz. Die Schaulustigen können am Dienstag in Arlesheim die doppelte Zieldurchfahrt und den Start in Münchenstein hautnah erleben. Die Besuchenden haben die Möglichkeit, an der Heimetappe von Primeo Energie in nächster Nähe beim Start dabei zu sein und in einer entspannten Atmosphäre in direktem Kontakt mit den Radprofis aus aller Welt zu stehen, ihr Equipment sowie ihre Teamfahrzeuge zu bestaunen.
Nach dem Startschuss um 12.25 Uhr setzt sich das Feld in Richtung Einsiedeln in Bewegung. Der Festbetrieb, der um 10.00 Uhr beginnt, geht bis 17.00 Uhr weiter. Folgende Attraktionen sind anzutreffen: Werbekolonne, Workshop Lernwelt Energie, Show-Truck, Geschicklichkeitsparcours, PumpTrack, Autogrammstunde mit Fabian Cancellara. Erwartet werden jeweils zwischen 5000 und 10 000 Besucherinnen und Besucher. Primeo Energie ist als Sponsorin an der gesamten Tour de Suisse bis 2020 präsent.
Sie verbindet Energie, Hochleistung, Spannung und Emotionen des professionellen Radsports mit ihren eigenen Produkten und Serviceleistungen und nutzt die Plattform für verschiedene Promotionen und Kundenaktivitäten. Für den Anlass auf dem PrimeoEnergie-Areal in Münchenstein wird kein Eintritt verlangt. Da keine Parkplätze vorhanden sind, wird empfohlen, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen.
Herr Cancellara, warum soll man die Tour des Suisse besuchen? Die Tour de Suisse ist ein Anlass für die ganze Familie. Man kann sich an der Tour und im Village frei bewegen. Man ist nahe an den Profis und den Velos. Aus welchem Grund unterstützen Sie die Kids Race? Kinder sind die Zukunft. Für mich ist entscheidend, was man den Kindern auf ihrem weiteren Weg mitgeben kann. Drei Fragen an Fabian Cancellara Der ehemalige Radprofi Fabian Cancellara ist am 19. Juni 2019 Stargast bei Primeo Energie in Münchenstein.
Was halten Sie eigentlich von E-Bikes? Das ist für mich eine sehr gute Alternative zum normalen Rennvelo oder zum Mountainbike.
THIERSTEIN
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Donnerstag, 6. Juni 2019 Nr. 23
ZULLWIL
Lebendige Dorfgemeinschaft Zullwil zeigt, wie es geht. Ekoué Akakpovi, vor 20 Jahren als Asylbewerber nach Zullwil gekommen, führte am Banntag eine der Wandergruppen an. Bea Asper
W
o ein Wille ist ein Weg: Ein gutes Beispiel für gelebte Integration», lobte Ruedi Kohler, Aktuar des Verschönerungsvereins Zullwil. Er freue sich über die spontane Zusage von Ekoué Akakpovi, bei der Organisation des diesjährigen Banntags mitzuhelfen. «Ich fühle mich sehr geehrt, eine der Wandergruppen durch den wunderschönen Gemeindebann von Zullwil führen zu dürfen», sagte der eingebürgerte Zullwiler Ekoué Akakpovi gegenüber dieser Zeitung. Er sei vor 20 Jahren als Asylbewerber nach Zullwil gekommen und habe diesen Ort und die Menschen sogleich in sein Herz geschlossen. Es sei ihm damals schon nach kurzer Zeit gelungen, seinen Lebensunterhalt selber zu verdienen und nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein. Er scheue die harte Arbeit nicht, auch heute sei er noch auf dem Bau tätig, erklärte Akakpovi. Die Arbeit sei für ihn eine der Voraussetzungen gewesen, sich integrieren zu können. So sei es ihm aber auch ein Anliegen, sich an der ehrenamtlichen Arbeit für die Dorfgemeinschaft zu beteiligen. Das Mitwirken im Verschönerungsverein mache ihm
Gut integriert: Ekoué Akakpovi (r.) führt die Wandergruppe an. sehr viel Spass. «Es ist mein Herzenswunsch, die Traditionen meiner neuen Heimat mittragen zu dürfen», führte Akakpovi aus und ergänzte: «Ich bin dankbar, dass die Zullwiler mich und meine Familie unterstützt haben.» Mit Guggenmusik In Zullwil lebt der Banntag seit über 50 Jahren vom beeindruckenden Engagement der Dorfbewohner, vor allem vom Verschönerungsverein, der die Ausgaben für Wurst, Brot und Getränke erst seit wenigen Jahren von der Gemeinde rückerstattet erhält, wie Vereinspräsi-
dent Walter Stebler erläuterte. Tatkräftig unterstützt wird der Verschönerungsverein von der Guggenmusik Geissenschränzer. Diese verschönerte die Wanderung mit ihren heiteren Klängen und lud die zwei Wandergruppen zum Apéro ein. Später genoss man das gemütliche Beisammensein beim Schützenhaus. Viele fleissigen Helfer sorgten mit reich gedeckten Tischen für ein kulinarisches Verwöhnprogramm. Damit niemand von der Feier ausgeschlossen würde, organisierte der Verschönerungsverein vom Dorf aus einen Taxidienst.
Beliebter Banntag: Seit über 50 Jahren Tradition im Dorf.
FOTOS: BEA ASPER
BREITENBACH
Schulhaus Schwedenschanze vor dem Abbruch bü. Das Modell des neuen «Campus Breitenbach» präsentierte sich bei der Vorstellung ohne die sanierungsbedürftigen Schulhäuser Murgarten und Schwedenschanze. Ihr Rückbau war unbestritten, bis im Rat kürzlich Stimmen für den Erhalt des Schulhauses Schwedenschanze laut wurden. Eigentlich war alles klar. Das Modell des «Campus Breitenbach» mit den Neu- und Anbauten für Kindergarten, Primarschule und Kreisschule Thierstein West (KTW) präsentierte sich der Öffentlichkeit einst ohne die sanierungsbedürftigen Plattenbauten der Schulhäuser Murgarten und Schwedenschanze. Bis das Thema «Rückbau Schwedenschanze» vor zwei Wochen im Gemeinderat zu ellenlangen, aber fruchtlosen Diskussionen um Erhalt, Total- oder Teilabbruch führte. Am vergangenen Montagabend galt es nun, zum ausführlichen, dreiteiligen Antrag von Gemeinderat Willi Spaar Farbe zu bekennen. In einer regen Diskussion monierten die einen Ratsmitglieder eine noch «funktionierende, nutzbare» Immobilie im Besitz der Gemeinde, die man bis zu einem «Haus der Kulturen», angefangen vom Industriemuseum über Spielgruppe bis hin zu Künstler-Ateliers,
Sanierungsbedürftige Schwedenschanze: Erhalten, vollständiger Rückbau oder Sockelgeschoss mit Saal und WC stehen lassen? Das war Spaars heiss diskutierte Frage. FOTO: ROLAND BÜRKI
nutzen könne. Für die andern war es angesichts der einst bei der Vorstellung der Schulhausneubauten genannten 2,5 Millionen Franken zur Sanierung von Murgarten und Schwedenschanze so etwas wie ein «energetisch untragbares» und ausserdem undichtes Fass ohne Boden, durch das der Wind pfeife und höchste Heizkosten verursache. Zudem könne der bisher stark am Saal der Schwedenschanze interessierte Muse-
umsverein nun doch am bisherigen Ort bleiben. Die Diskussion schwappte hin und her, die Meinungen schienen aber gemacht, so dass Gemeindepräsident Dieter Künzli zur Abstimmung schritt und mit 4 zu 3 Stimmen gleich ein Verdikt für den Totalabbruch der Schwedenschanze feststellen musste. Gemeinderat Willi Spaar erhielt den Auftrag, die neue Situation mit dem Museumsverein zu besprechen.
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THIERSTEIN/DORNECK BÜSSERACH
Mit Pfeil und Bogen im Wald unterwegs Der Bogenschützenverein Büsserach freute sich über den Grossandrang an seinem nationalen Wettkampf im freien Gelände beim Schützenhaus. Bea Asper
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leich der erste Pfeil traf mitten ins Herz. «Höchste Punktzahl», jubelt Stefan Lais. Es war kein Zufallstreffer, sondern das Resultat eines jahrelangen Trainings. «Aller Anfang ist schwer: Als ich vor vielen Jahren das Bogenschiessen für mich entdeckte, war manche Trainingseinheit geprägt von Zweifel.» Doch wie bei jedem Sport gelte auch hier: «Übung macht den Meister», meinte Lais im Gespräch mit dieser Zeitung. «Hat man die Treffsicherheit erlangt, beherrscht man die Kunst des Bogenschiessens und man liegt selten daneben», resümierte er. Vom Jagen auf echte Tiere will er aber nichts wissen. «Wären es nicht Plastikfiguren, dann wäre dieser Sport nichts für mich», meinte er lachend. Die Leidenschaft für das Bogenschiessen wird von seinen anderen Familienmitgliedern eifrig geteilt. «Wir sind des Öfteren gemeinsam unterwegs – an Wettkämpfen oder auf dem Übungsparcours im Schwarzwald», führte Stefan Lais aus. Er hat vor 20 Jahren zusammen mit seinem Bruder Hanspeter Lais den Bogenschützenverein Büsserach ins Leben gerufen und freut sich, dass der Verein mit dem heutigen engagierten Vorstand und den über 25 Aktiven gut unterwegs ist, ka-
Die Gründer des Bogenschützenvereins der Region: Gebrüder Hanspeter und Stefan Lais (vorne), mit Thomas, Yannic und Nadir Lais. FOTO: BEA ASPER meradschaftlich und sportlich. Die Bogenschützen der Region schaffen es an nationalen und internationalen Meisterschaften immer wieder auf die vorderen Plätze. Sie brillieren aber vor allem auch durch ihr Engagement zur Förderung des Sports. Jedes Jahr organisieren sie für die Bogenschützen aus nah und fern tolle Anlässe. Am letzten Sonntag hatten sie im Wald von Büsserach zu einem 3-D-Parcours eingeladen. Auf die 180 Teilnehmenden warteten auf einer Strecke von fünf Kilometern knifflige Aufgaben an 28 verschiedenen Posten. Zwischen den Bäumen versteckt befanden sich Plastik-Tiere, welche als Zielscheibe dienten. Aus welcher Distanz der Schütze sich aufzustellen hatte, variierte je nach Kategorie und war mit einem Holzpföstchen markiert. Die Meterangabe fehlte bewusst, die «unbekannte Distanz» war Teil des
Wettbewerbs. Die Schützen hatten jeweils abzuschätzen, wie stark sie ihren Bogen spannen sollten. Drei Versuche waren erlaubt, wobei es beim ersten Pfeil höhere Punktzahl gab als beim nächsten Pfeil. Die Mitglieder des Bogenschützenvereins Büsserach trainieren während des Sommers einmal die Woche im Schwalbennest, «oft gekoppelt mit einem Grillplausch und freundschaftlichen Gesprächen», war von Präsident Samuel Rütti zu erfahren. Mehrere Trainings pro Woche seien auf Wunsch möglich. «Im Winter trainieren wir in der alten Turnhalle beim Schulhaus Büsserach», führte Rütti aus und ergänzte: «Neumitglieder sind herzlich willkommen.» In diesem Jahr – anlässlich des 20-Jahre Jubiläums – hilft der Verein auch bei der Durchführung der Schweizermeisterschaft. Diese findet vom 17. bis 18. August in Bretzwil BL statt.
ZULLWIL
Zullwil bleibt vorerst ohne Präsident EINGESANDT
182. Synode tagte in Flüh
hof. In der Thiersteiner Gemeinde Zullwil kehrt allmählich Ruhe ein. Der vom Solothurner Regierungsrat im Dorf im Schwarzbuben eingesetzte Sachwalter Michel Meier hat vor zwei Monaten sein Mandat beendet. Der Gemeinderat ist nach den Ersatzwahlen Anfang Jahr wieder handlungsfähig. Was der 670Einwohner-Ortschaft jedoch noch fehlt, ist ein Gemeindepräsident oder eine Gemeindepräsidentin. Das bleibt noch für eine Weile so. «Wir warten zu, bis der Gemeinderat richtig angekommen ist. Nach den Sommerferien werden wir die Präsidiumswahlen thematisieren. Wahrscheinlich ist, dass wir eine gemeinsame Wahlempfehlung abgeben»,
sagt Gemeindevizepräsidentin Sandra Christ-Helfenfinger. Sie ist neben Pascal Helfenfinger die einzige Verbliebene des einstigen Gemeinderats. Im Januar waren Daniela Fontana, Lukas Vögtlin und Christoph Krebs in die Exekutive gewählt worden. Bei der gemeinsamen Wahlempfehlung wird es sich wohl um ein Mitglied des aktuellen Gemeinderats handeln. Denn: Mit fünf Mitgliedern ist die Zullwiler Dorfexekutive bereits komplett. Besetzt eine externe Person das Gemeindepräsidium, muss ein gewählter Gemeinderat seinen Sitz räumen. «Bis anhin sind keine Bewerbungen an uns herangetragen worden», sagt Sandra Christ-Helfenfinger. Eine
Kampfwahl zu gegebener Zeit sei jedoch nicht auszuschliessen. Ein Name eines allfälligen Gegenkandidaten, der durch Zullwil geistert, ist Roger P. Hänggi. Der SVP-Mann stand der Ortschaft bis zu seinem Rücktritt im April 2018 als Gemeindepräsident vor. Sollte Roger P. Hänggi kandidieren, wäre dies keine völlige Überraschung. Vor seinem Rücktritt verfolgte er einen ungewöhnlichen Zickzackkurs: Als amtierender Gemeindepräsident verpasste er 2017 die Wahl in den Gemeinderat und zog sich von allen politischen Ämtern zurück. Bei den anschliessenden Gemeindepräsidiumswahlen liess er sich aber wieder aufstellen – und wurde gewählt.
ST. PANTALEON
Grüne Männchen in der Kirschenanlage? Reformierte Kirche Kanton Solothurn in Frauenhand: Evelyn Borer, die neue Synodalratspräsidentin, zwischen Zsuzsa Schneider, Synodepräsidentin, und der amtierenden Synodalratspräsidentin Verena Enzler. FOTO: ZVG Die reformierte Kirche Kanton Solothurn bekommt eine neue Leitung. An ihrer Tagung in Flüh wählten die Synodalen Evelyn Borer aus Dornach zur neuen Synodalratspräsidentin. Am letzten Samstag haben die Synodalen an ihrer Sitzung einstimmig Evelyn Borer zur Präsidentin des Synodalrates gewählt. Borer übernimmt damit die Nachfolge von Verena Enzler, die gegen Ende des Jahres von ihrem Amt zurücktritt. Evelyn Borer lebt in Dornach und arbeitet in der Sozialhilfebehörde der Gemeinde Reinach. Für ihre neue Aufgabe bringt die 59-Jährige einen vollen Rucksack mit. Sie war Gemeinderätin in Dornach, sass im Kantonsrat und war Mitglied der Sozial- und Gesundheitskommission Kanton Solothurn. Seit 2015 ist sie Präsidentin der reformierten Kirchgemeinde Dornach-GempenHochwald.
Bei ihrer Vorstellung in der Heiliggeistkirche Flüh las Evelyn Borer die Präambel der Schweizerischen Bundesverfassung vor. Der Text spiegle ihre Haltung wieder, erklärte sie. Die Offenheit und der Respekt im Umgang mit Menschen, ihren Werten und Anschauungen, seien ihr wichtig, auch in der Kirche. «Unter dem Dach der reformierten Kirche haben unterschiedliche Strömungen, Ideen und Haltungen Platz», ist sie überzeugt. Für die Dornacherin bildet die Bibel die Grundlage «unserer Werte und Haltungen». «Aber wir müssten die Texte im Kontext ihrer Epoche lesen und dann in unsere Zeit transformieren.» Der Mensch brauche nicht nur finanzielle Sicherheit. Er brauche auch geistige Nahrung, brauche Orientierung und soziales Miteinander. Alles Aspekte, zu denen die Kirche viel beitragen könne. Tilmann Zuber
BB. «Im Dezember 2016 erstellte ich eine Kirschenanlage in dem aus den USA kommenden System UFO (Upright Fruiting Offshoots)», erklärte Obstproduzent Heinz Ehrsam den Teilnehmern des Flurgangs der Ehemaligen Ebenrain am letzten Sonntag. UFO – bedeutet das etwa, dass die grünen Männchen des Nachts landen und alle Arbeiten erledigen? Natürlich nicht, denn der Obstbauer muss weiterhin alle Tätigkeiten selber verrichten; auch planen musste er die Anlage selbst. «Ich verbrachte über zwei Jahre für die Planung, um das für mich passende System und die ‹richtigen› Kirschensorten auszuwählen.» Er habe sich vor allem auch in Deutschland umgesehen; schliesslich habe ihn die UFO-Methode überzeugt. Der englische Ausdruck kann übersetzt werden mit «aufrecht stehender Sprössling oder Fruchtast». Das neuartige System hat gemäss Heinz Ehrsam viele Vorteile; einer davon ist, an einer Art «Fruchtwand» entlang die Kirschen einfacher ernten zu können. Das System sei zwar ähnlich wie die Anbauform «Drapeau», aber bei UFO würden die einzelnen Zweige mehr Licht er-
Flurgang: Heinz Ehrsam (2. von rechts) erläutert den Teilnehmern des Flurgangs Ehemalige Ebenrain, weshalb er sich bei der Kirschenanlage für ein spezielles System entschied. FOTO: BENILDIS BENTOLILA halten. Zudem sei die Anschaffung günstiger, weil er nicht schon verzweigte Bäume, sondern «nur» ein Jahr gespurt (unverzweigt) setzt. Die Remontierung seiner 800 «schrägen» Bäume sei nach 20 Jahren vorgesehen, ist dann aber von der Marktlage abhängig. «Ich habe viel lernen müssen», verriet der Obstproduzent, «beispielsweise über die Kalibrier-
barkeit der Kirschen. Oder übers Aufbinden.» Er empfahl seinen Kolleginnen und Kollegen, sich ihren Visionen ohne Beeinflussung von aussen zu stellen. Auch sei es wichtig, vorgängig Absatzkanäle zu sichern. Er liefert seine Ernte an die Landi Gelterkinden, was bedeute, dass seine Früchte innert eines Tages im Laden zum Verkauf bereit sind.
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mittel
SPORT
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LEICHTATHLETIK
FUSSBALL
Erfolgreiche Saisonhälfte fürs LZ Thierstein
Breitenbach wurde noch abgefangen Die Konstellation liess diesen Ausgang vermuten – am Ende wurde der FC Breitenbach für die starke Saison nicht belohnt. Der NK Posavina reichte das 1:1 in Laufen zum Aufstieg, derweil die Schwarzbuben ihr Heimspiel gegen den FC Zwingen mit 3:4 verloren. Edgar Hänggi
Schweizer Vereinsmeisterschaft: U14-Team mit Aaron Scherz, Tim Holliger, Niclas Suchta, Fabio Jermann, Tim Reimann und Timon Roth. FOTO: ZVG Die Athletinnen und Athleten vom LZ Thierstein haben zwei intensive Wochen mit gleich drei wichtigen Nachwuchswettkämpfen hinter sich. Vor einer Woche fanden während dreier Tage in Olten die Kantonalen Einkampfmeisterschaften statt. Dreissig LZT-Kids haben die Möglichkeit genutzt, ihre Lieblingsdisziplinen zu bestreiten oder in neuen Disziplinen erstmals Wettkampfluft zu schnuppern. Herausragend sicherlich die Leistungen von Céline Berger, die sich gleich viermal Gold umhängen liess. Insgesamt 19 Kantonalmeister und 28 Podestplätze waren die stolze Ausbeute der drei Wettkampftage, mit der man zu den drei erfolgreichsten Vereinen im Kanton SO zählt. Die tollen Erfolge konnten die Athletinnen und Athleten im neuen Vereinsdress feiern. Ein grosses «Dankeschön» geht diesbezüglich an die Firmen Aquasolar und Albin Borer AG, welche das Wettkampfdress und das Vereins-T-Shirt finanzierten. Am vergangenen Mittwoch lud das LZ Thierstein zum Leichtathletiknachmittag im Rahmen des «Schnellsten Laufentaler / Thiersteiner 2019» nach Breitenbach ein. 200 Kinder aus der ganzen Nordwestschweiz waren beim UBS Kids Cup am Start, wobei sich nur die vier Schnellsten aus den Bezirken Thierstein und Laufental für die Finalläufe qualifizieren konnten. Mit einem
gemeinsamen Aufwärmen startete die grosse Kinderschar in den Nachmittag und absolvierte dann die drei Disziplinen 60 m Sprint, Weitsprung und Ballwurf. Die Stimmung war trotz ein paar Regentropfen grossartig und die vielen Zuschauer unterstützen insbesondere bei den Finalläufen um den Titel des «Schnellsten Laufentaler Thiersteiner 2019» ihre Favoriten lautstark. Der Anlass war für die Kinder dank verschiedener Sponsoren und der Unterstützung des Lotteriefonds SO und Swisslos BL gratis. Die Schweizer Vereinsmeisterschaft (SVM) am 2. Juni war der dritte Wettkampf innerhalb der letzten zwei Wochen. Das U14-Team mit Aaron Scherz, Tim Holliger, Niclas Suchta, Fabio Jermann, Tim Reimann und Timon Roth bestritt in Hochdorf bei hochsommerlichen 29 Grad den sechsteiligen Mannschaftsmehrkampf. Mit einem grossartigen Mannschaftsresultat, bestehend aus mehreren persönlichen Bestleistungen aus den Disziplinen 60 Meter Sprint, Hochsprung, Kugelstossen, Speerwurf, 1000 Meter Lauf und einer Staffel, gewann man den Wettkampf in Hochdorf überlegen. Mit der erreichten Punktzahl belegt das Team in der aktuellen SVM- Bestenliste den zweiten Rang. Tobias Holliger Präsident LZ Thierstein
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ach der eindrücklichen Vorrunde schien der FC Breitenbach unter Trainer Nik Musaj auf dem Weg in die 3. Liga. Der FC Zwingen, als Favorit in die Saison gestiegen, verlor den Anschluss wie auch die Mehrheit der genannten Mitanwärter. Posavina und Binningen blieben jedoch auf Tuchfühlung, das war Breitenbach auch bewusst. Da man dann zu Beginn der Rückrunde gegen Posavina verlor, begann der Vorsprung zu schmelzen. Gleich darauf reichte es gegen Röschenz auch nur zu einem 4:4. Später musste sich Breitenbach gegen Binningen (3:3) und Kleinlützel (1:1) mit Remis begnügen. In der vorletzten Runde zog Posavina an Breitenbach vorbei. Dennoch blieb es spannend, wobei die unterschiedlichen Anspielzeiten speziell sind. Breitenbach traf um 18 Uhr auf Zwingen. Lukas Wyss brachte das Heimteam in der 2. Minute in Führung, doch die Gäste drehten das Skore durch zwei Treffer von Jeremias Borer in der 13. und 16. Minute. Weitere vier Minuten später war es wieder Wyss, der für den Ausgleich sorgte. Kurz nach der Pause war es Zwingens Topskorer Daniel Stegmüller, der die Gäste wieder in
Doppelt: Breitenbachs Lukas Wyss traf gegen Zwingen zwar doppelt, dennoch verlor Breitenbach das Derby. FOTO: ARCHIVBILD EH-PRESSE Front brachte. Fesnik Jashari glich aus, doch das reichte dem Musaj-Team nicht. Ein Erfolg musste her, wollte man noch hoffen. In der Nachspielzeit traf Araveen Sivalingam für Zwingen zum 4:3. Laufen holte danach wie in der Vorrunde ein Remis, denn den Kroaten war schon beim Anpfiff klar, dass der Aufstieg in trockenen Tüchern war. So war man auch mit dem Unentschieden zufrieden. Das 2:2 auf eigenem Terrain gegen Kleinlützel kostet dem SC Soleita Hofstetten den Klassenerhalt. Ein Sieg hätte im letzten Moment und auf Kosten von Oberwil gereicht. Kleinlützel belegt nach einer guten Saison Platz fünf, Röschenz Platz sechs und Laufen Rang sie-
ben. Aus regionaler Sicht noch besser klassiert, hinter dem Zweiten Breitenbach, ist Zwingen auf Platz vier. 2. Liga Im letzten Spiel auf Naturrasen im Nau holte der FC Laufen gegen Old Boys ein 2:2. Hiram Mondragon und Jannik Stöckli trafen für die Laufentaler, bei denen im Nau Trainer Adnan Ercedogan letztmals an der Linie stand. Gestern Mittwoch fand die letzte Runde statt. Beim Spiel in Sissach entschied sich, ob es letztlich zum Platz in der ersten Tabellenhälfte reichte. Mehr vom regionalen Sport findet man unter www.facebook.com/regiosportal.
TENNIS
ORIENTIERUNGSLAUF
Grossartiges Frauentennis
Orientierungslauf auf der Laufen Räben Auf der Laufen Räben findet am Mittwoch 12. Juni ein Orientierungslauf für Einsteiger und Fortgeschrittene statt. Der flache Wald im Gebiet des Spielplatzes ist ideal für weniger Geübte. Die Schachlete bietet Fortgeschrittenen zusätzlich tolle Postenstandorte. Die mehrfarbige OL-Karte ist eine genaue Darstellung des Laufgebietes und erlaubt genaues Anlaufen der Posten. Besammlung ist beim Brunnen nördlich des Spielplatzes von 18 bis 19 Uhr.
Die Erfolgreichen: (v. l.) Jolanda Marti, Alexandra Früh, Alina Ugolini, Denise Dietler, Julia Stegmüller. FOTO: ZVG Die guten Nachrichten vorweg: Die Damen Aktiv haben den Ligaerhalt in der interregionalen 1. Liga mit einer tollen Leistung in Delémont geschafft. Julia Stegmüller, Alina Ugolini und Denise Dietler haben ihre Einzel souverän gewonnen, wogegen Capitaine Jolanda Marti fast vier Stunden bei 30 Grad auf dem Platz kämpfte, bis der entscheidende Punkt unter Dach und Fach war. Ebenso erfolgreich waren im ersten Aufstiegsspiel die Herren Aktiv 2 um Leonardo Norambuena: Nach dem klaren Sieg gegen Allschwil steht nun in zwei Wochen das entscheidende Spiel um den Aufstieg in die 1. Liga an. Weniger Glück war den anderen Teams beschieden: Die Veteranen verloren erwartungsgemäss das Aufstiegsspiel in die NLB im Tessin gegen den TC Melide, bei dem mehrere starke Gast-
spieler aus Mailand mitspielten. Die Breitenbacher mussten aus familiären Gründen auf drei Mitspieler verzichten: Ein grosser Dank geht daher an Thomas Schnell, der am Vorabend spontan zusagte, auszuhelfen, an Kuno Simonetti, der trotz Verletzung antrat, und an Renzo Bernasconi, der als Einziger sein Spiel gewann. Aus dem Aufstiegsrennen ausgeschieden sind die Herren Aktiv 1 unter Dominik Wasmer (gegen Casino Basel) und die Senioren unter Titus Natsch (gegen Muri AG). Die Seniorinnen (in Allschwil) und die Jungsenioren (in Lyss), die beide mehrere gewichtige Absenzen zu beklagen hatten, steigen gar in die dritte Liga ab: Das Saisonziel 2020 ist damit klar! Hans-Peter Marti
Kombi-OL Gleichzeitig findet ein Kombi-OL statt – nach einem Bike-OL wartet als zweite Disziplin der Fuss-OL. Eine weitere OL-Trainingsmöglichkeit besteht vor den Sommerferien am Mittwoch, 19. Juni, in Fehren. Weitere Angaben unter www.ol-laufental-thierstein.ch. Franz Karrer Brislach
DORFPLATZ
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FOTOWETTBEWERB
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GEDANKENSTRICH
Sei ein Influencer und zeig uns einen Deiner Glücksorte
Kein Mann, kein Käferli
Gaby Walther Laufen im Stedtli: Jeder Brunnen singt sein ureigenes Lied. Dem Brunnen in der Viehmarktgasse höre ich besonders gerne zu. Im Vorbeigehen oder beim Picknicken. Unweigerlich verleitet er zum Träumen: «Irgendwann einmal werde ich Brunnentöne sammeln und daraus eine Wassermusik komponieren. Und zwar eine richtige, nicht so wie dieser Händel!»
Lourdesgrotte in Wahlen: Obwohl die Kirchen einen Rückgang ihrer Besucher verzeichnen, scheint das Bedürfnis nach einem Ort zum Beten, Danken oder Hoffen immer noch gross zu sein. Zahlreiche brennende Kerzen bei der Grotte weisen darauf hin. Ich geniesse es jedenfalls, einen Spaziergang zur Grotte zu machen, eine Kerze anzuzünden und für einen Moment innezuhalten. GABY WALTHER, WAHLEN gwa. Ein Influencer ist ein Mensch, der sein Umfeld beeinflusst, meist über die Social Media – aber auch über die Printmedien ist das möglich. Mit unserem Fotowettbewerb suchen wir «Wochenblatt-Influencer». Menschen, welche kleine Glücksorte unserer Region entdecken, mit ihrer Kamera festhalten und beschreiben, wieso das für sie Glücksorte sind. Dies können Orte in der Natur, in Gebäuden oder Institutionen sein. Machen Sie mit und senden Sie uns ein Foto eines Ortes, den Sie für etwas Besonderes halten.
Veröffentlichung und ein Fotoshooting Die besten Fotos werden prominent und farbig im Wochenblatt veröffentlicht. Von diesen bestimmt das Los, wer gewinnt. Die Siegerin oder der Sieger gewinnt ein einstündiges Fotoshooting mit dem Fotografen Martin Staub. Bedingungen Die Orte müssen öffentlich sein und sich in der Region Laufental, Thierstein oder Dorneck befinden. Auf dem Foto sollen eine oder mehrere Personen und der Ort sichtbar sein. Sie
GINI MINONZIO, BREITENBACH
dürfen auch ein Selfie machen. Das Foto soll digital übermittelt werden und die Grösse von mindestens 1 bis höchstens 3 MB aufweisen. Beschreiben Sie in ein bis drei Sätzen, wieso Sie diesen Ort ausgewählt haben oder was der Ort für Sie bedeutet und wo sich dieser befindet.
Notieren Sie Ihren Vor- und Nachnamen sowie Ihren Wohnort. Einsendung an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch, Stichwort: Influencer Einsendeschluss: 30. Juni 2019
VERANSTALTUNG
EINGESANDT
Pfingst-Jodlermesse
Der Pastoralraum Laufental-Lützeltal an der AGLAT19 in Laufen
WoS. Mit einer Jodelmesse feiern die Pfarreien Roggenburg-Ederswiler und Liesberg ein vielstimmiges Pfingstfest. Eine Jodlermesse ist ein ganz normaler Gottesdienst, der durch einen Jodlerverein musikalisch begleitet wird. Die erste Jodlermesse wurde 1974 abgehalten. Früher gab es für Gottesdienste keine passende Jodlerliteratur bis Jost Marty, geboren 1920 in Einsiedeln, die ersten Texte für Jodlermessen komponierte. Die Gottesdienstbesucher werden von einer Jodlermesse beeindruckt, denn viele Lieder erzählen von der Schöpfung sowie der Heimat und der Zusammengehörigkeit. Es ist aber nicht nur der Gesang, welcher berührt, sondern der ganze sakrale Raum wird von
einer Atmosphäre von Glückseligkeit erfüllt. Die am Pfingstwochenende zelebrierten Gottesdienste stehen unter dem Motto «Empfangt den Heiligen Geist». Das Pfingstfest ist ein Hochfest, an dem das – von Jesus Christus angekündigte – Kommen des Heiligen Geistes gefeiert wird. Pfingstsamstag, 8. Juni , um 19 Uhr: Kirche St. Martin, in Roggenburg Eucharistiefeier mit Pfarrer Stephan Stadler und dem Jodlerclub Jurarösli Liesberg Pfingstsonntag, 9. Juni, um 9.30 Uhr: Kirche Peter und Paul, in Liesberg, Eucharistiefeier mit Pater Austin vom Karmeliterkloster Prophet Elias und dem Jodlerclub Jurarösli Liesberg Anschliessend wird herzlich zum Apéro eingeladen.
VERANSTALTUNG
Jungtierschau am alten Standort Nachdem im letzten Jahr aufgrund des Neubaus auf einen anderen Standort ausgewichen werden musste, sind die Tiere in diesem Jahr wieder in Nunningen auf dem Sportplatz zu bewundern. Am Pfingstsonntag, 9. Juni, zeigen die Kleintier-Züchter ihre liebevoll gepflegten Kaninchen, Hühner und Meerschweinchen. Der Ziegenzüchterverein Lüsseltal ist mit verschiedenen Ziegenrassen vor Ort. Interessierte Besucher können sich bei den anwesenden Züchtern von 09.30 Uhr bis 17.00 Uhr über Haltung und Rassen der Tiere informieren. Ebenfalls sehenswert sind die vielfältigen Kaninchenfell-Produkte der Fellnähgruppe, welche zum Verkauf angeboten werden. Hungrige können sich
Kaninchen: Zu sehen an der Jungtierschau in Nunningen. FOTO: ZVG in der Festwirtschaft verpflegen. Auf ihren Besuch freut sich der Kleintierzüchterverein Gilgenberg Nunningen. Sibylle Emmenegger
Hochgestapelte Wünsche und eine Kirche zum Anbeissen – der Stand des Pastoralraums Laufental-Lützeltal an der AGLAT19 war ein Publikumsmagnet. Die Teilnahme an der Laufner Gewerbeausstellung AGLAT19 ist eigentlich den Mitgliedern des Gewerbevereins vorenthalten. Eine Änderung der Statuten ermöglichte jedoch einzelnen Nichtmitgliedern, sich an der grössten Baselbieter Gewerbeausstellung zu präsentieren. Diese Gelegenheit nutzte auch der Pastoralraum Laufental-Lützeltal, eine seit 2017 verbindliche Zusammenarbeit der Römisch-katholischen Pfarreien Brislach, Kleinlützel, Laufen, Liesberg, Roggenburg-Ederswiler und Wahlen, mit einem informativen wie interaktiven Standkonzept. Der von rund 20 Mitarbeitenden und Freiwilligen der Pfarreien im Pastoralraum betreute Stand war ein Publikumsmagnet. An einer Porträtwand wurde der Zusammenarbeit dieser sechs Pfarreien aus drei Kantonen ein Gesicht gegeben: Viele engagierte Menschen drückten in Wort und Bild aus, was sie sich von diesem Zusammengehen wünschen. Besucherinnen und Besucher aller Altersstufen versahen kleine Holzklötze mit ihren Wünschen und stapelten diese zu bis zu zweieinhalb Meter hohen Hoffnungstürmen. Zum Anbeissen fand das AGLAT-Publikum die Kirchen ihrer Gemeinde – als Motive auf feinen Änisbrötli. Für das Organisationsteam war der Präsenz an der AGLAT ein voller Erfolg. «Wir durften unseren Pastoralraum, unsere Kirchen und unsere Visionen sehr vielen Menschen näherbringen», so
Verlegen klickt mein Kollege das Foto auf seinem Handy weg. Beim Zeigen seiner Ferienbilder tauchte plötzlich eine barbusige Blondine auf. Ein Freund sende ihm immer wieder solche sexistischen Bilder, die wolle er doch gar nicht bekommen, versucht er mir weiszumachen. Ja, ja, das kenne ich. Nur bekomme ich keine Bilder von halbnackten Männern, sondern von Käferli, Blüemli, lustigen Eichhörnchen und ach so niedlichen Hündchen. Statt eines versauten Spruchs heisst es dann: «Immer wenn eine Träne stirbt, wird auch ein Lächeln geboren.» Mir kommt eine Träne, das geht doch zu Herzen. Wir Frauen, dieses sensible, romantische Grüppchen im Gegensatz zu den knallharten Männern. Liebe Frauen, ich will keine nackten Männer, aber auch keine Herzli und Käferli. Es ist Zeit, die Stereotypen durcheinanderzubringen. Ich mache mich auf an den Frauenstreiktag vom 14. Juni. Fertig mit Blümchen und Tränen. Gleichberechtigung ist angesagt, beim Lohn, in der katholischen Kirche, im Aufteilen der Familienaufgaben. Streik gegen Gewalt an Frauen und Sexismus. Dabei verlange ich keine Gleichmachung von Mann und Frau. Wer Freude an Hündchen hat, soll sie haben, und wer lieber schöne Menschen anschaut, dem gönne ich auch das. Es lebe der Unterschied. Ob der Streik etwas bringt? Ich weiss es nicht. Der einzige Streik, den ich je erlebt habe, war in Rom. Per Zufall geriet ich in eine Gruppe, die für mehr Lohn demonstrierte. Eingeschüchtert fühlte ich mich in dieser wütenden Menschenmasse und war froh, wieder draussen zu sein.
Hoffnungstürme: Die Holzklötze wurden mit Wünschen versehen und aufeinandergestapelt. FOTO: ZVG Rosmarie Lötscher, Präsidentin der Pastoralraumkommission und Mitglied des Organisationsteams. Rosmarie Lötscher
Eine Frauendemo stelle ich mir friedlich vor, so blümchen- und käferlimässig. Aber vielleicht täusche ich mich und die Frauen machen Eindruck, halten ihre Faust in die Höhe, zeigen, dass es ihnen ernst ist, dass es Zeit ist, die letzten Schritte in der Emanzipation zu gehen, damit die Menschen mit all ihren Unterschieden sich auf gleicher Augenhöhe, mit gleichen Voraussetzungen und Bedingungen begegnen können. Und Sie, gehen Sie auch an den Frauenstreiktag? Legen Sie für ein paar Minuten die Arbeit nieder? Schreiben Sie mir, ich will es wissen. (gaby.walther@chmedia.ch)
DIES UND DAS EINGESANDT
EINGESANDT
Im Bann des Mattegumpers
Banntag – ein Fest für alle
empfundene sonnig-strahlende Rose welche auf der «Lützelwelle» tanzt. Im Anschluss zog der Tross weiter, um bereits kurze Zeit später beim Dorfeingang zur Challhöhe anzukommen, wo Daniel Weber der staunenden Menge den Stein-Mattegumper «Greeni» vorstellte. Mit Schuhen aus Rouge Cologne, einem harten Walliser-Alpenkalk, und einem Körper aus Anröchte-(Dolomit) Kalkstein heisst der jüngste Dorfgenosse mit challwärts gerichtetem Chromstahl-Blick die Besucher willkommen. Nach einer hopfenvollen Stärkung im Schachlete-Steinbruch machte sich die
Beat Thommen: Enthüllt das Werk vom Künstler Christian Thommen. Der Wettergott meinte es gut mit den Röschenzerinnen und Röschenzern: Bei strahlendem Wetter fand sich eine fröhliche Schar an wander- und schaulustigen Mattegumpern auf dem Dorfplatz ein und machte sich auf, für einmal nicht den Dorfbann, sondern die Kunstwerke ihrer heimischen Steinhauer zu erkunden. Schon nach kurzer Strecke legte die Gruppe einen Halt beim Dorfeingang zur Kleinlützlerseite ein. Vorort enthüllte Beat Thomann die erste der drei Skulpturen: Eine vom Künstler Christian Thomann in Stein gehauene, dem Röschenzer Wappenmotiv nach-
Daniel Weber: Stellt seinen Skulptur «Greeni» vor. FOTOS: ZVG
Nunningen, Sportplatz Seichel, morgens früh um 7.00 Uhr: Über 50 (!) Personen werden von Michael Brunner und Diego Koch zur grossen Banntagrunde begrüsst. Maximal 10 bis 16 Personen waren erwartet worden — so wurden selbst die Gutscheine für Wurst und Brot sowie ein Getränk am Schluss der Wanderung knapp. Auf der grossen Tour rund um den Bann von Nunningen sollten uns nicht Wege führen, sondern die Grenze: querfeldein, querwaldauf und auch wieder hinunter, wo immer es geht. Gut 20 Kilometer Distanz und rund 1500 Höhenmeter rauf und wieder runter waren mit einer Wanderzeit von 9 Stunden veranschlagt. Über Ämmenegg, Hinter Birtis, Hirnichopf, Portiflueh, Oberkirch und Igraben ging es zügig durch die Gegend. Zwei Verpflegungsstation liessen uns Kraft tanken. Auf Hingerbalm trafen wir mit der noch grösseren Gruppe der kleinen Nachmittags-Tour zusammen. Homberg, Dietel, Brang und Häxenblätz waren die letzten Herausforderungen. Riesentour um Nunningen 53 Personen, Frauen (natürlich!) und Männer haben die Monstertour in Angriff genommen — und alle haben sie auch beendet. Nur beim letzten extrem steilen Aufstieg vom Dietel zum Brang, runter zur Brangchutte und wieder hoch zum Häxeblätz ha-
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Steht immer noch: Grenzstein aus dem Jahr 1685 auf der Ämmenegg. Der Stab geht vor der Kantonsteilung noch nach rechts*. FOTO: AMBROS HÄNGGI
ben ganz wenige den Umweg durch die Riendenmatt gewählt. Im Seichel erwartete uns dann von der Männerriege organisiert Wurst und Brot und sicher auch ein wohlverdientes Bierchen. Mein Handy sagt mir, dass ich 43 345 Schritte gemacht habe und dabei 26,5 Kilometer zurückgelegt habe— meine Beine sagen mir, dass es wohl viel mehr waren. Es war anstrengend! Es war wundervoll! Und beim Abschluss im Seichel, wo alle zusammenkamen, auch
jene, welche nicht wandern konnten, entstand bei herrlichem Wetter (auch Petrus war wohl von der Leistung beeindruckt) ein richtiges Dorffest. Ambros Hänggi, Nunningen * Anmerkung der Redaktion: Die Wappenkundler haben es sich zum Ziel gesetzt, alle Legastheniker in tiefste Verzweiflung zu stürzen. In der Wappenkunde bestimmt der Standpunkt des Schildträgers, was links und was rechts auf dem Wappen ist. Rechts ist also vom Betrachter aus gesehen links. Die Wappenkundler halten an dieser Regel eisern fest, auch 600 Jahre nachdem der letzte Ritter ausgestorben ist, der ein Schild geschwungen hat.
EINGESANDT
Stefan Schnell: Mit seiner Hommage an den Wald aus Stein und Stahl.
Besuch aus Paraguay
Wandergruppe erneut auf, um das dritte und letzte Geheimnis zu lüften: Beim Dorfeingang nach Laufen beeindruckte Stefan Schnell mit seiner Hommage an den Wald die Röschenzerinnen und Röschenzer und schickt seinen meisterhaft ausgeführten künstlerischen Willkommensgruss aus Stein und Stahl Richtung Laufen. Zu guter Letzt traf sich die Wanderschar auf dem Fussballplatz, wo der von der 1. Mannschaft des FC Röschenz hervorragend organisierte Banntag 2019 seinen kulinarischen Abschluss fand. Über 400 Bratwürste wurden ihrer Bestimmung zugeführt und Gerüchten zufolge sollen diverse Mattegumper noch bis spät in die Nacht zu den groovigen Klängen von «Chumm zu eus ins Laufetal» das Tanzbein geschwungen haben. Remo Oser Gemeindepräsident Röschenz
Auf Einladung von «Kirche in Not» besuchte der aus Deutschland stammende Oblaten-Pater Miguel Fritz am Freitag, 24. Mai, die katholische Pfarrei in Laufen. Zusammen mit Pfarrer Franz Kuhn feierte er den Gottesdienst um 19.30 Uhr. Der 87-jährige Pfarrer Kuhn zeigte sich über die Anwesenheit des Gastes aus Südamerika erfreut: «Pater Miguel nahm eine lange Reise auf sich, um hier in Laufen mit uns diesen Gottesdienst feiern zu können. Die Worte seiner Predigt beeindruckten mich und sie machten mir bewusst, unter welchen schwierigen Bedingungen unser Gast Seelsorge betreibt. Aus diesem Grund wollen wir heute Abend gerne die Kollekte für seine Arbeit in Paraguay aufnehmen.» Ohne Unterstützung durch Hilfswerke wie «Kirche in Not» wäre es Pater Miguel Fritz, geboren in Hannover und seit 1985 in Paraguay wirkend, nicht
In Laufen: Pfarrer Franz Kuhn und Pater FOTO: ZVG Miguel Fritz (r.). möglich, in seiner Pfarrei in Fischat tätig sein zu können. Die Pfarrei befindet sich im ärmsten Gebiet des armen Landes – im Chaco; ein Trocken-Urwald, der sich über einen Viertel der Landesfläche erstreckt. Hier leben viele Ureinwohner – unter anderem auch das Volk der Nivaclé. Pater Miguel ist der einzige Geist-
liche, der die Sprache der Nivaclé spricht. Die Ureinwohner schätzen es sehr, dass er ihre Sprache beherrscht und sich für ihre Rechte einsetzt. In Laufen wies Pater Miguel aber daraufhin, dass sein Einsatz nicht ungefährlich sei. Schon oft habe er Morddrohungen erhalten, da es die Grossgrundbesitzer nicht schätzten, wenn sich die Kirche für die die Armen und Entrechteten einsetzt. Die Grossbauern holzen ohne Rücksicht auf die Ureinwohner und Umwelt den Urwald ab, um Soja anzupflanzen oder Rinder weiden zu lassen. Pater Miguel meint dazu: «In einem der korruptesten Länder Lateinamerikas steht das Recht leider oft dem zu, der dafür bezahlen kann. Es ist wichtig als Kirche, dies nicht einfach hinzunehmen und den Ureinwohnern zu ihren Rechten zu verhelfen.» Ivo Schürmann Referent für Öffentlichkeitsarbeit
VERANSTALTUNG
In neuen Zungen reden WoS. Wenn die Basler Madrigalisten Pfingstmusik «mit neuen Zungen singen…» Dieses Konzert spannt den Bogen von der Alt- zur Neuzeit, von West nach Ost und ist in drei Teile gegliedert. Die Komposition von Ulrich Gasser spricht mit einer Neuvertonung der Pfingstgeschichte immergültige spirituelle Werte an. Die Musik geht ihre eigenen Wege – unerwartet und irritierend überraschend. Die drei Lebensphasen Kindheit, Romantik und Versteinerung stehen im Zentrum von Thüring Bräm «Transitions/Übergänge» für Vokalensemble und chinesische Laute. Die Komposition erinnert formal am ehesten an einen Liederzyklus. Zwischen beiden Kompositionen erklingt die bekannte fünfstim-
mige Motette «Jesu, meine Freude» von Johann Sebastian Bach. Der Text vermittelt die Abkehr von den weltlichen Dingen und die Hinwendung zu dem, der über alle Traurigkeit triumphiert. Die Basler Madrigalisten sind der älteste und erste professionelle Kammerchor der Schweiz. Als Solisten treten Yang Jing auf, weltweit bekannt als Virtuosin auf der chinesischen Pipa, einer Art Laute sowie der lettische Cellist Mãrcis Kuplais, ein ausgezeichneter Kammermusiker mit brillanter Technik und trat u.a. als Solist in Europa, den USA und Japan auf. Mariasteiner Konzerte, Basler Madrigalisten, Leitung: Raphael Immoos, am Sonntag, 23. Juni, 16.30 Uhr, Eintritt frei, Kollekte
Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Dorfplatz» und «Dies und Das» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Beiträge sollten eine Länge von 1500 Zeichen inkl. Leerschläge nicht überschreiten. Titelei und Kürzungen sind Sache der Redaktion. Es wird keine Korrespondenz geführt. Bitte achten Sie darauf, Ihre Fotos in hoher Auflösung anzuhängen (zwischen 1 und 3 MB). Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
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Stiftung Hirsacker
Beschäftigungs- und Wohnheim Hirsacker Die Stiftung Hirsacker bietet erwachsenen Menschen mit mehrfachen Entwicklungsbeeinträchtigungen ein Zuhause und eine Beschäftigung. Für unsere Gruppe von 9 erwachsenen Menschen mit kognitiven Beeinträchtigungen suchen wir
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Heizungs- oder Sanitärmonteur Wir sind ein Unternehmen in der Haustechnikbranche. Haben Sie eine Berufsbildung als Heizungs- oder Sanitärmonteur, sind selbständig und haben eine exakte Arbeitsweise, dann sind Sie bei uns genau richtig. Interessiert? Wir freuen uns auf Ihre vollständige, schriftliche Bewerbung.
Unsere Erwartungen: einfühlsamer Umgang mit Menschen mit Beeinträchtigungen und Freude an pflegerischen Tätigkeiten Wir bieten: Eine familiäre Atmosphäre, ein aufgestelltes Team, Zeit, um auf die Klienten eingehen zu können Für weitere Fragen stehen Ihnen Frau Kassay und Frau Amer werktags unter der Nummer 061 771 90 95 gerne zur Verfügung. Ihre Bewerbung senden Sie bitte per Post oder E-Mail an folgende Adresse: Christine Amer Baselstrasse 2 4253 Liesberg Mail: wbhirsacker@bluewin.ch Tel. 061 771 90 95
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Mitarbeiter/-in im Technischen Dienst (100%-Pensum) Für diese interessante und abwechslungsreiche Stelle erwarten wir: – eine abgeschlossene Berufsbildung als Elektriker, Elektromechaniker oder ähnliche Ausbildung mit Elektrokenntnissen – eine Ausbildung zum Fachmann Betriebsunterhalt EFZ oder äquivalente Ausbildung – Erfahrung in weiteren handwerklichen Fachrichtungen – Deutsch in Wort und Schrift – Einfühlungsvermögen und Verständnis für ältere Menschen – Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit anderen Bereichen – regelmässige Pikett-Einsätze Wenn Sie diese Voraussetzungen erfüllen, zuverlässig, belastbar, hilfsbereit und teamfähig sind, dann freuen wir uns auf Ihre schriftliche Bewerbung mit Fähigkeits- und Arbeitszeugnissen. Interessiert? Weitere Informationen finden Sie unter www.zentrumpasswang.ch. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung an das Zentrum Passwang, Personaldienst, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach.
Empfehlungen
Ihre Aufgabenbereiche – Erstellen von Gebührenrechnungen (Wasser, Abwasser usw.) – Führen der Debitorenbuchhaltung – Verarbeitung der Zahlungseingänge – Mahn- und Betreibungswesen – Personaladministration/Lohnbuchhaltung – Mithilfe beim Führen des Hauptbuches – Verwaltung der Forstbetriebsgemeinschaft (Budgetierung, Hauptbuch, Jahresabschluss, Personaladministration und Protokoll) – Schalter- und Telefondienst – Allgemeine Sekretariats- und Verwaltungsarbeiten – Stellvertretung in anderen Verwaltungsbereichen – Mithilfe bei der Ausbildung und Betreuung der kaufmännisch Auszubildenden Sie verfügen über eine abgeschlossene kaufmännische Lehre oder gleichwertige Ausbildung sowie mehrere Jahre Erfahrung auf einer Gemeindeverwaltung und eine Weiterbildung im Bereich «Öffentliches Gemeinwesen/Fachkompetenz Gemeinde- oder Finanzverwalter/-in» (CAS) bzw. sind bereit, diesen Studiengang zu absolvieren. Stilsicheres Deutsch sowie fundierte Anwenderkenntnisse der MS-OfficeProgramme und sonstige PC-Anwendungen sind wichtige Voraussetzung. Gute Auffassungsgabe und vernetztes Denken, hohe Selbstständigkeit, Flexibilität, zuverlässige Arbeitsweise sowie eine dienstleistungsorientierte Einstellung runden Ihr Profil ab. Wir bieten eine abwechslungsreiche Tätigkeit mit viel Eigenverantwortung und zeitgemässe Anstellungsbedingungen. Ein kleines und motiviertes Team erwartet Sie. Stellenantritt nach Vereinbarung. Weitere Auskünfte erteilen Herr Bruno Benz, Gemeindeverwalter (061 735 91 95) oder Frau Verena Rüger, Gemeindeschreiberin (061 735 91 92). Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann bewerben Sie sich schriftlich mit den üblichen Bewerbungsunterlagen per E-Mail oder auf dem Postweg bis spätestens 24. Juni 2019. E-Mail: info@hofstetten-flueh.ch oder Postadresse: Gemeindeverwaltung Hofstetten-Flüh, Bruno Benz, Büneweg 2, 4114 Hofstetten
Beatrice Imhof, Wahlen Beatrice Imhof, Wahlen
DIES UND DAS
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GESCHÄFTSWELT
EINGESANDT
Volltreffer für das Heinrich Schmid-Malerteam
Zwei weitere terzLabel für das APH Stäglen
Das Team: (v.l.) Jannick Leuzinger, Malermeister, Michael Wehrli, Vorarbeiter, Roberto Sparta, Maler, und Ives Baumann, Lehrling. FOTOS: ZVG PR. Die Gewerbeausstellung AGLAT19 ist vorbei. Der Aufwand für diese dreitägige Präsentation war gross, zeigten sich die meisten Aussteller aber sehr zufrieden. So auch Philipp Henz vom Malergeschäft Heinrich Schmid in Röschenz. «Die AGLAT war wirklich ein toller Anlass und es ist mir ein Bedürfnis, mich bei allen Besucherinnen und Besuchern sowie den Mitarbeitern herzlich zu bedanken», sagt der Geschäftsführer und Malermeister ohne Umschweife. Sein Stand in der Eishalle war über alle drei Tage mit bestehender und angehender Kundschaft besetzt. «Es gab viele gute Gespräche und die zahlreichen Begegnungen und Kontakte erfüllten nicht nur mich, sondern auch meine Mitarbeiter sichtlich mit Freude», schwärmt Philipp Henz. Selbstverständlich hatte auch Harry, der Zeichner seinen Anteil. Der Freiburger, den Philipp Henz bei einem Ausflug im Schwarzwald kennenlernte, verstand es, in kurzer Zeit die Lieblingsmotive der Standbesucherinnen und -besucher unverkennbar auf die «Heinrich Schmid»-Taschen oder -T-Shirts zu zeichnen. Mit dieser Attraktion landete der Röschenzer Malermeister, der mit seinem bewährten Team schon viele
Der Geschäftsführer: Philipp Henz mit Harry, dem Zeichner. Jahre in der Region zur Zufriedenheit seiner Kundschaft verankert ist, einen Volltreffer. Nun kehrt beim Malerbetrieb mit Standort Röschenz und Lager in Dittingen wieder Alltag ein. Jannik Leuzinger, Michael Wehrli, Roberto Sparta und Geschäftsleiter Philipp Henz sind daran, ihre Aufträge – alle Arten von Malerarbeiten im Innen- und Aussenbereich – weiterhin in bester Qualität und zur vollen Zufriedenheit ihrer zahlreichen Kundinnen und Kunden zu erfüllen. Malerwerkstätten Heinrich Schmid, Laufenstrasse 14, 4244 Röschenz. 061 761 84 07
KLINIK ARLESHEIM
Wenn das Morgen das Heute beherrscht «Angst ist der Schwindel der Freiheit», hat Sören Kierkegaard formuliert. Dieser Satz verweist auf eine spezifisch menschliche Erlebenssituation. Welche Bedeutung hat Angst? Wann macht Angst krank? Diesen Fragen sowie den verschiedenen Angsterkrankungen und deren Therapie aus psychiatrisch-anthroposophischer Sicht soll nachgespürt werden. Veronika Werner, Fachärztin Innere Medizin und Psychotherapie, präsentiert im Rahmen des «Gesundheitsforums» am Donnerstag, 4. Juli, die verschiedenen Gesichter der Angst. Für Ih-
re Fragen bleibt ausreichend Zeit. Beim anschliessenden Apéro besteht auch die Möglichkeit des persönlichen Austauschs mit der Referentin. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Saal Pfeffingerhof. Das «Gesundheitsforum» dient dem Austausch des interessierten Publikums mit Fachärzten und findet jeweils am ersten Donnerstagabend im Monat statt. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig an kommunikation@klinik-arlesheim.ch oder via Telefon 061 705 72 15. Verena Jäschke
bü. Ende 2018 zeichnete die terzStiftung das APH Stäglen für die überdurchschnittlich hohe Zufriedenheit seiner Mitarbeitenden aus. Am 22. Mai 2019 folgten aus weiteren Umfragen zwei Label für die sehr hohe Zufriedenheit der Bewohnenden und ihrer Angehörigen. Die terzStiftung setzt sich seit Jahren für ein selbstbestimmtes, aktives Leben im Alter, dem «vita tertia» ein. Grossen Wert legt die Stiftung auf umfassende Befragungen von Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitenden, die letztlich zum Gütesiegel für hohe Zufriedenheit führen, wie die Stiftung ausführt: «Ihre Meinungen und Einschätzungen sind für das Leben und die Arbeit in Heimen von elementarer Bedeutung. Das terzLabel ist ein Gütesiegel, welches zeigt, dass Heime besser sind als ihr Ruf. Die terzLabel-Befragungen sind Grundlage und Ansporn für Qualitätsverbesserungen, aber auch Orientierungshilfen bei Bewerbungs- und Wohnentscheidungen.» Anlässlich der Verleihung des terzLabels für die überdurchschnittlich hohe Zufriedenheit der Mitarbeitenden beim APH Stäglen vom 28. November 2018 bekundete Heimleiter Daniel Neuenschwander die Absicht, im folgenden Jahr auch die Heimbewohner und deren Angehörige durch die terzStiftung befragen zu lassen. Im Frühjahr beteiligten sich 88 Prozent der Bewohnenden und 65 Prozent der Angehörigen an den Umfragen in Form von anonymisierten
Fragebogen und von Interviews. Dass aus den Statements der Heimbewohner und der Angehörigen eine Weiterempfehlungsrate für das APH Stäglen von 100 Prozent resultierte, stuft Dr. Thomas Meyer, Leiter Wissenschaft, Forschung und Entwicklung bei der terzStiftung, als «unübertrefflich» ein. Aus den Fragengruppen zur Zufriedenheit allgemein, zur Zufriedenheit mit den Mitarbeitenden, mit den einzelnen Dienstleistungen, mit der Pflege und mit der Lebensqualität resultierte bei den Bewohnenden ein terzLabel mit hohen
VERANSTALTUNG
LESERBRIEF
Zeitzeugen
Glasfasern statt Antennen
WoS. Skulpturenausstellung im Seniorenzentrum Rosengarten in Laufen. Die Vernissage ist am Mittwoch, 12. Juni, um 18 Uhr, mit Führung und Apéro. Zu sehen sind Skulpturen von Paul Stadler aus Zwingen. Seit den 80er-Jahren arbeitet Paul Stadler als freier Künstler. Im Zentrum seiner Arbeiten stehen massive Zeitzeugen aus dem ländlichen Leben und der Zeit der Urbanisierung. Die Wertschätzung für die damalige Handwerkskunst inspiriert ihn, weiter Neues zu schaffen. Die Ausstellung ist im Garten des Seniorenzentrums Rosengarten und jederzeit zugänglich.
Leserbrief zum Artikel «Braucht es die Antenne noch?» WochenBlatts Nr. 22: Gerade auch mit Glasfaserversorgung bleibt die Kirchturm-Antenne völlig überflüssig. Die Mobilfunkantenne ist nur für bezahlte Abos, also nur mit Handys verwendbar. Alle anderen drahtlosen Geräte verwenden heute schon WLAN/WiFi, das nicht vom Kirchturm stammt. Dem demokratischen Beschluss von 17 Kirchgemeindemitglieder stehen über 100 Unterschriften von Kirchgemeindemitgliedern gegenüber, die eine erneute Abstimmung wollen. Diese haben sich uf die demokratischen Mittel der Wiedererwägung und der Einberufung einer Kirchgemeinde-Versammlung gemäss Kirchenordnung (Art.19.2) berufen. Diesem Faktum wird weder in den Äusserungen vom Gemeindepräsidenten noch im Verhalten des Kirchenrats Rechnung getragen.
MUSIK-TIPP
Toni Vescoli Der Zürcher wird im Juli 77 und will keinesfalls kürzertreten. Er ist mit den legendären Les Sauterelles («Heavenly Club») immer noch auf Tour. Und kürzlich veröffentlichte er nach elfjähriger Plattenabstinenz das Soloalbum «Gääle Mond» mit 15 neuen Mundartliedern. Er hat sie teils mit USMusikern in Austin (Texas) und teils allein in der Schweiz aufgenommen. Sie sind stark vom Blues inspiriert. Zudem decken TexMex, Folk, Country und Rock das Americana-Stilspektrum ab. Was die Liedertexte betrifft, zeigt sich Vescoli ebenfalls vielseitig. Er erweist dem charismatischen Ernst Sieber («De Pfarrer») und seinen Fans («Dyni Blueme») die Reverenz. Er sinniert über das Alter («Top-Fit»), über die Sehnsucht nach einer heilen Welt («Wott nüme lose») und über andere gesellschaftspolitische Themen wie die Globalisierung und Digitalisierung. Fazit: «Gääle Mond» ist ein sowohl musikalisch als auch inhaltlich ansprechendes Album.
Benno Hueber
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Zwei weitere terzLabel: Thomas Meyer (r.) bei der Übergabe an das Stäglen-Leitungsteam (v.l.) Stefan Meier, Daniel Neuenschwander, Marlene Hänggi, Serife Kaygun und Robert Schönbächler. FOTO: ZVG 9,3 von maximal 10 Punkten. Die Befragung der Angehörigen ergab mit 9,2 von möglichen 10 Punkten ein fast identisches, höchst erfreuliches Bild. Dies auch im Vergleich zum Durchschnittswert aller terz-Befragungen in der Schweiz bei Bewohnenden von 8,6 Punkten und bei Angehörigen von 8,4 Punkten. «Wir haben die Befragungen vor allem mit dem Blick auf mögliche Schwachpunkte gemacht», ist Heimleiter Daniel Neuenschwander wichtig. Die wenigen Kritikpunkte seien deshalb schon auf der Liste der Verbesserungen.
Ich bin der Meinung, dass sich mit den anderen, über 300 mittels Petition gesammelten Unterschriften, jeder Gemeinderat verpflichtet fühlen darf, die Bedürfnisse von knapp einem Viertel der Wahlner anzunehmen. Unabhängig von seiner eigenen Meinung. Dank Koni hat der Gemeinderat erneut die Chance erhalten, eine Strategie für den Umgang mit Mobilfunk in Wahlen vorzuschlagen. Und diese in einem demokratischen Prozess zu validieren. Durch Mobilfunkstrahlung weit unterhalb geltender Grenzwerte entstehen Strangbrüche im Erbgut der menschlichen Zellen (DNA). Es gibt weitere wissenschaftlich belegte Einflüsse auf den menschlichen Organismus. Jeder der sich für die Mobilfunkantenne mitten im Dorf einsetzt, nimmt diese Risiken wissentlich in Kauf! Florian Jaton Wahlen
LESERBRIEF
Erdmagnetismus und das Wetter Die Temperatur auf der Erde steigt seit ein paar Jahren, das ist unbestritten. Der Streit geht darum, ob hauptsächlich der Mensch daran schuld ist. Die Aussagen von Herrn Professor Knuti von der ETH und dem Mädchen Greta Thunberg behaupten das; ich weiss es nicht. Bekannt ist aber, dass schon bevor der Mensch das Weltklima beeinflussen konnte, dieses stark änderte, sei es zum Beispiel wegen der schwankenden Sonneneinstrahlung oder Vulkanausbrüchen. Ob der magnetische Nordpol, der zwar von
uns aus 5000 Kilometer weit weg ist, aber trotzdem die Kompassnadel zu richten vermag, Einfluss auf das Wetter hat? Der magnetische Nordpol ist seit dem Jahre 1900 um 2800 km Richtung Sibirien gewandert und wandert immer schneller dorthin, zurzeit um 50 km pro Jahr. Beeinflusst der Erdmagnetismus die Meeresströmung, den Golfstrom oder die Winde und damit das Wetter? Es ist jedenfalls an der Zeit, dieses Phänomen zu untersuchen. F. A. Simonetti Breitenbach
ONLINE TREUHAND AG Unser AGLAT-Wettbewerbsgewinner Die ONLINE TREUHAND AG gratuliert Herrn Erich Müller von Zwingen herzlich zum Gewinn des Swiss-Premium-HotelGutscheins im Wert von Fr. 600.–. Wir freuen uns sehr über die zahlreichen Standbesucher an der AGLAT19 und bedanken uns für das Interesse, die angenehmen Gespräche und die ungezwungene Atmosphäre. Wettbewerbslösung: (v. l.: Jonas Hänggi, Erich Müller, 3940 einzelne Popcorn waren im Glas enthalten. Carola Künzi)
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Donnerstag, 6. Juni 2019 Nr. 23
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 6. Juni 2019 Nr. 23
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE A2 Schänzli, Sperrung Ausfahrt Muttenz REGION. WoS. Die Bauarbeiten rund um den Schänzli Tunnel verlaufen planmässig. Beim Tunnel Hagnau erfolgt der Aufbau des Stahlträgergerüstes für den Bau der Betriebszentrale. Während dieser Bauzeit muss die Ausfahrt Muttenz Nord in Fahrtrichtung Delémont aus Sicherheitsgründen gesperrt werden. Die Sperrung Ausfahrt Muttenz Nord, Fahrtrichtung Delémont, dauert von Donnerstag, 6. Juni, bis voraussichtlich Mitte Dezember 2019.
Sommerzeit und das Leben ist einfach: Die Buvette La Birse beim Schlachthausparkplatz hat sich zum entspannten Treffpunkt mit Kind und Kegel gemausert. Offen ist sie Freitag- und Samstagabend und am Sonntagnachmittag. Von Gin bis Glace, ein Konzert oder einfach träges Rumsitzen – vieles ist zu geniessen. FOTO: GINI MINONZIO
KANTON BASELLAND
LAUFEN
REGION
Bodenpreis steigt erneut an
143 km/h statt 80 km/h
Doppelspurausbau im Laufental
WoS. Im Jahr 2018 wurden im Kanton Basel-Landschaft insgesamt 2655 Grundstücke verkauft, verzeichnet das Statistische Amt Baselland. Dies entspricht im Vergleich zum Vorjahr einer Zunahme um ein Prozent. Der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnbauland erhöhte sich kantonal um 47 auf 1145 Franken. Den grössten Anstieg verzeichnete der Bezirk Sissach mit einem Zuwachs von 19,3% auf 612 Fr./m². Die Bezirke Liestal und Arlesheim nahmen um knapp 4% auf 861 bzw. 1781 Fr./m² zu. Im Bezirk Laufen sank der Quadratmeterpreis erneut, wenn auch nur leicht, um 2,2% auf 447 Fr./m². Am günstigsten wurde Bauland mit 361 Fr./m² im Bezirk Waldenburg gehandelt. Durchschnittspreise unter 300 Fr./m² sind nur in den Bezirken Sissach, Laufen und Waldenburg zu finden.
WoS. Am Montagmorgen um 8 Uhr registrierte die Polizei Basel-Landschaft im Rahmen einer mobilen Geschwindigkeitskontrolle auf der Delsbergerstrasse in Laufen einen Motorradfahrer, welcher mit massiv übersetzter Geschwindigkeit in Richtung Laufen unterwegs war. Die Messung ergab, nach Abzug der gesetzlichen Toleranz, eine Geschwindigkeit von 143 km/h; auf dem betreffenden Streckenabschnitt sind 80 km/h zulässig. Es handelt sich bei dieser Geschwindigkeitsübertretung um einen Raserfall gemäss Strassenverkehrsgesetz. Der Lenker, ein 30-jähriger Schweizer, musste seinen Führerausweis abgeben. Ausserdem wurde sein Fahrzeug auf Weisung der Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft beschlagnahmt.
WoS. Einstimmig hat der Nationalrat am Dienstag den Vorschlag des Ständerates angenommen und den vom Bundesrat vorgeschlagenen Investitionsrahmen für den Ausbauschritt (AS) 2035 des Strategischen Entwicklungsprogramms Bahninfrastruktur (STEP) erhöht. Mit einem Investitionsvolumen von rund 12,9 Milliarden Franken können in der ganzen Schweiz wichtige Projekte für den Kapazitätsausbau der Bahn umgesetzt werden – auch im Raum Basel. Die Projektierung des Herzstücks kann fortgeführt werden und ebenso weitere Neubau- und Erweiterungsprojekte. Eine wichtige Taktverdichtung im Fernverkehr wird der Doppelspurausbau im Laufental bringen – schon in wenigen Jahren sollen die Züge zwischen Basel, Delémont und Biel im Halbstundentakt verkehren.
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Tanzcafé im Rosengarten LAUFEN. WoS. Am Freitag, 14. Juni, von 15 bis 16.30 Uhr findet im Restaurant des Laufner Seniorenzentrums Rosengarten ein Tanzcafé statt. Alleinunterhalter Giuseppe Grazioso, allseits bekannt als «Seppi», spielt auf dem Keyboard beliebte Tanzmusik. Die Veranstaltung ist für Jung und Alt offen, um einen entspannten Nachmittag mit Musik und Tanz zu geniessen. Brasilien und Japan im Tanzsommer DORNACH. WoS. Der Sommer beschert dem «neuestheater.ch» in Dornach einen spontanen Gast. Tänzerinnen und Tänzer aus der Schweiz und Brasilien nehmen an einem Austauschprojekt teil, organisiert von der Marcelos Move Dance School in St. Gallen. Zu sehen sind sie heute Donnerstag um 19.30 Uhr. Gleich am darauffolgenden Tag, um 19.30 Uhr, kommen Wakako Ishida und Kasei Inoue aus Japan auf die Bühne. Während des Tanzes werden Bilder japanischer Landschaft projiziert. Gegen 5G-Antenne DORNACH. WoS. An der Gemeinderatssitzung vom letzten Montag wurde in Dornach ein Rechtsbegehren mit 930 Unterschriften überreicht. Das Begehren hat die Absicht, eine 5G-Antenne in der Schwarzbuben-Gemeinde zu verhindern.
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«Der Stotterer» von Charles Lewinsky
Charles Lewinsky, 1946 in Zürich geboren, hat Germanistik und Theaterwissenschaft studiert und als Dramaturg, Regisseur und Drehbuchautor gearbeitet. Seit 1980 ist er freier Schriftsteller. Er lebt in der Schweiz und in Frankreich. Der Stotterer, Johannes Hosea Stärckle, verbüsst eine Gefängnisstrafe wegen Betrügereien. Der Gefängnispfarrer ermuntert ihn zum Schreiben. Weil ihm als Stotterer das Schreiben leichter fällt als das Sprechen, teilt er nun ungebremst die Ungerechtigkeiten aus seinem Leben mit. Er schreibt vom Trauma der Kindheit, von seinen strengen und religiösen Eltern, von Wahrheit und Lüge. Er entdeckt die Macht der Sprache und setzt sie skrupellos ein. Er rächt sich an seinem Umfeld und an denen, die dachten, das Stottern lasse sich durch Prügel heilen. «Der Stotterer» ist die Geschichte eines jungen Mannes, der erniedrigt und ausgegrenzt mit der Gesellschaft abrechnet. Wer ist schuld am Leben? Wer manipuliert wen? Wer macht wen und durch was abhängig? Die Geschichte ist in einer eigenwilligen Sprache geschrieben. Charles Lewinsky präsentiert einen mitreissenden und spannenden Roman. Hannelore Rüegg