Donnerstag, 23. Mai 2019
111. Jahrgang – Nr. 21
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Verein Region Laufental gegründet Alle dreizehn Gemeinden des Laufentals hatten zugestimmt: Am letzten Donnerstag wurde der Verein Region Laufental gegründet, mit dem Zweck, die Autonomie seiner Mitgliedergemeinden sowie die Zusammenarbeit untereinander zu stärken.
10ºC 22ºC
Freitag, 24. Mai 2019 Recht sonnig mit hohen Wolken und sich bildenden Quellwolken.
10ºC 23ºC
Samstag, 25. Mai 2019 Mix aus Wolkenfeldern, Quellwolken und Sonne, in der zweiten Tageshälfte erhöhtes Gewitterrisiko.
10ºC 22ºC
Sonntag, 26. Mai 2019 Mix aus Wolkenfeldern, Quellwolken und Sonne, besonders in der zweiten Tageshälfte Gewitterrisiko.
Laufen
Kürzer, attraktiver und kinderfreundlicher präsentiert sich der Planetenweg. Der Verkehrsverein Laufen hat einen Themenweg mit modernen Skulpturen gestaltet.
Gaby Walther
E
ine sportliche Leistung haben die dreizehn Laufentaler Gemeinden erbracht. Innerhalb von eineinhalb Jahren ist es ihnen gelungen, einen Konsens zu finden, Ziele festzulegen, Statuten aufzustellen und die Finanzierung zu regeln, um den Verein Region Laufental zu gründen. Am letzten Donnerstag fand in Röschenz die Gründungsversammlung statt. Regina Weibel, Vorsitzende der Gemeindepräsidentenkonferenz Laufental, sieht in diesem Tempo den starken Willen zur Zusammenarbeit. Als Symbol für den Verein solle ein Baum gepflanzt werden. Wie der Baum als Zeichen für das Leben stehe, so solle der Verein mit Leben gefüllt werden, und wie die Vielfalt der Zweige, Äste und Wurzeln, solle der Verein Einheit und Vielfalt beinhalten. Der Verein Region Laufental bezweckt die Förderung des Austausches und der Zusammenarbeit unter den
Engagierten sich für die Vereinsgründung: Regina Weibel, Vorsitzende der Gemeindepräsidentenkonferenz Laufental, überreicht Thomas Boillat, Wirtschaftsförderer Laufental/Schwarzbubenland ein Präsent. FOTO: GABY WALTHER Mitgliedsgemeinden. Die Interessen der Mitgliedsgemeinden und ihrer Bevölkerung sollen gegenüber Behörden und Institutionen, gegenüber anderen Gemeinden und Regionen sowie dem Kanton Basel-Landschaft und den Nachbarkantonen vertreten werden. Der Vorstand setzt sich aus den dreizehn Gemeindepräsidenten des Laufentals zusammen. Für die Kontrollstelle wurden Urs Christen, Gemeinderat, Roggenburg, Walter Ziltener, Stadtverwalter, Laufen, und Manja Gautschi, Finanzverwalterin Nenzlingen, gewählt. Die Geschäftsstelle wird durch die Promotion Laufental geführt. Zur Finanzierung wurde ein Pro-Kopf-Beitrag von Fr. 1.50
genehmigt. Mit diesen budgetierten Einnahmen von 30 000 Franken sollen im ersten Jahr unter anderem die Leistungsvereinbarung mit der Promotion Laufental, die Gründungsversammlung, der Laufentaler Tag sowie die Initiierungsphasen-Projekte finanziert werden. Gemeindevereine im ganzen Baselbiet Auch Regierungsrat Anton Lauber zeigte sich beeindruckt von der Geschwindigkeit der Gründung des Vereins und dass alle Gemeinden des Laufentals in den Verein eingetreten sind. Die Zusammenarbeit habe im Laufental Tradition. In seinem Rückblick auf die Geschichte
zeigte er auf, wie erst in den letzten Jahren die Gemeinden an Eigenständigkeit gewonnen haben. Lauber findet es wichtig, dass die Gemeinden selbstbewusst auftreten. Die Charta von Muttenz im Jahr 2012 habe den 86 Baselbieter Gemeinden einen Autonomieschub verliehen. Nachdem das Gemeinderegionengesetz, welches die regionale Zusammenarbeit unter den Gemeinden hätte konkret regeln sollen, vom Landrat 2017 abgelehnt worden war, organisieren sich die Gemeinden nun eigenständig. Gegründet wurden bereits die Vereine Birsstadt, Region Leimental Plus, Region Liestal Frenkentäler Plus und Region Oberbaselbiet.
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Breitenbach
11 Die neue Präsidentin des Industriemuseums Breitenbach, Maria Cajochen, macht das Stöbern in der Vergangenheit zum Abenteuer von heute.
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Falsches Schlucken
Wussten Sie, dass es ein «falsches» Schlucken gibt? Hierbei ist nicht das «sich Verschlucken» oder der «Schluckauf» gemeint . . . Schlucken ist ein Reflex, welcher bereits im Mutterleib unbewusst erfolgt und somit die Funktion der Nahrungsaufnahme sichert. Beim richtigen Schlucken hebt sich die Zunge bei geschlossenem Mund an den Gaumen und macht eine Wellenbewegung nach hinten unten. Beim falschen Schlucken wird die Zunge vorne oder seitlich zwischen die Zahnreihen gepresst. Dies erfolgt meist mit offenem Mund und begleitend mit einer Vorwärtsbewegung des Kopfes. Dieses muskuläre Ungleichgewicht hat negative Auswirkungen auf die Körperhaltung, die Atmung und die Ästhetik. Nun gut, ernähren können wir uns ja auch so, da beide Varianten schmerzfrei sind. Dennoch kann falsches Schlucken zu einer Veränderung der Zahnstellung führen. Dieser Effekt wird zusätzlich begünstigt durch mangelhaften Gegendruck der Lippen. Um eine langfristig zufriedenstellende kieferorthopädische Korrektur der Zahnstellung zu gewährleisten, sollte begleitend eine myofunktionelle Therapie erfolgen. Meine Aufgabe als myofunktionelle Therapeutin besteht darin, ein muskuläres Gleichgewicht herzustellen, um korrekte Bewegungsabläufe erlernen zu können. Annette Schneider, myofunktionelle Therapeutin (MFT) MAS Cranio Facial Kinetic Science Salmen-Praxis Dr. med. dent. St. Jeker Rampenweg 2, Laufen, Telefon 061 761 61 61 MF-Therapie A. Schneider Zihlackerstrasse 1, Reinach BL, Telefon 061 761 75 81
Beatrice Imhof, Wahlen Beatrice Imhof, Wahlen
IMPRESSUM
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Gaby Walther, Tel. 061 789 93 38 gaby.walther@chmedia.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@chmedia.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG (AZ Print), 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch Beglaubigte Auflage 22035 Ex. (WEMF 2018)
Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombinationen − Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76706 Ex. − AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 195642 Ex. Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–
Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner
www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.
LAUFENTAL LAUFEN
Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
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LAUFEN
Feuertaufe mit Bravour und Humor bestanden
Märchenhafte Wanderung durchs Weltall Kürzer, attraktiver und kinderfreundlicher, so präsentiert sich der neue Planetenweg. Der Verkehrsverein Laufen hat einen Themenweg mit modernen Skulpturen gestaltet und das Wandererlebnis in eine originelle Geschichte verpackt. Jürg Jeanloz
Gut aufgestelltes Team: Der Vorstand des HEV Laufen und Umgebung mit (v. l.) Präsident Thomas Spano, Urs Zumstein, Jacqueline Hänggi, Thomas Locher und Detlef Hesse. Es fehlt Daniel Sieber. FOTO: MARTIN STAUB Am vergangenen Freitag erlebten über 250 Mitglieder des HEV Laufen eine zügige, lockere und unterhaltende Generalversammlung, durch die der frischgebackene Präsident Thomas Spano souverän führte. dust. «Ist das wirklich ihre erste GV als Präsident des Hauseigentümer-Verbands Laufen und Umgebung?», musste das Wochenblatt nachhaken, nachdem Thomas Spano die ganze Traktandenliste, trotz kleiner technischer Pannen, über die Bühne der Kultur- und Sporthalle Seemättli in Liesberg brachte, so locker, als sei das sein tägliches Brot. Sein Humor kam bei den 260 Angemeldeten gut an, die zehn Traktanden wurden dank klarer Worte verstanden und gingen alle reibungslos vonstatten. Einzig die vom Verband HEV Kanton Baselland bereits für dieses Jahr vorgesehene Einführung eines Grund- und Wohneigentums-Schutzfonds, der unter anderem eine Veränderung der Mitgliederbeiträge bewirken könnte, musste etwas ausführlicher erklärt werden, was Vorstandsmitglied Thomas Locher übernahm. «Es geht hier um eine blosse Information. Der Vorstand hat beschlossen, dieses Thema nicht wie die andern Sektionen erst nächstes Jahr zu traktandieren», erklärte der Laufner Anwalt. Ansonsten der ordentliche Ablauf. Nach dem Rücktritt von Donat
Steiner, der den HEV Laufen und Umgebung während 19 Jahren präsidierte, musste das nachgerückte Vorstandsmitglied Daniel Sieber, Filialleiter BLKB Laufen, offiziell bestätigt werden. Die Rechnung 2018 und das Budget 2019, präsentiert von Jacqueline Hänggi, beides bei einem Umsatz von rund 160 000 Franken und einem geringen Verlust von rund 20 000 Franken, wurden ohne Gegenstimme genehmigt. Zwei besondere Höhepunkte waren das an die Leinwand projizierte Abschiedsschreiben von Donat Steiner, der nicht persönlich anwesend sein konnte, und die Dankesworte des ehemaligen Präsidenten Hans Lutz, der die vorzügliche Arbeit des Vorstandes hervorhob. Und schliesslich gings zum gemütlichen Teil: Züri-Geschnetzeltes mit Nüdeli, serviert von Mitgliedern der Stadtmusik Laufen und anschliessend der Auftritt der Tambourengruppe des erwähnten Vereins, der mit seinen abwechslungsreichen Einlagen das Publikum überraschte und aufs Beste unterhielt. Gewöhnliche Trommelschlägel spielten da schon beinahe eine Nebenrolle. Und auf die 99. folgt nächstes Jahr die 100. GV, was für den HEV Laufen und Umgebung ein Jubiläumsjahr und ein Grund zum Feiern extra bedeuten wird. Mehr sei noch nicht verraten.
A
n zartgrünen Bäumen vorbei und entlang von dottergelbem Hahnenfuss und violetten Akaleiblümchen startet der neue Planetenweg. Wie Stadtpräsident Alex Imhof betont, sollten Familien und Naturfreunde jetzt im Frühling, wo die Natur ihr schönstes Kleid ausbreitet, die abwechslungsreiche Wanderung unter die Füsse nehmen. Es lohnt sich, die kunstvollen Plastiken des Röschenzer Stefan Schnell zu besichtigen und gleichzeitig unser Weltall besser kennen zu lernen. Auf Sal empfängt uns bereits die Sonne, dargestellt als riesige gelbe Kugel aus Liesbergergestein. Auf einer Tafel ist das Sonnensystem detailliert beschrieben und wir staunen über Grösse und Oberflächentemperatur von 6000 Grad. Einige Schritte weiter kehren wir bei der Venus, der Göttin der Liebe und der Schönheit, ein. Wenn es Nacht ist, kön-
Vor der riesigen Sonne: Die wichtigsten Personen bei der Erneuerung des PlaFOTOS: JÜRG JEANLOZ netenwegs. nen wir sie sogar am Himmel als Morgen- oder Abendstern beobachten. Besonders beeindruckend ist das Duo Erde und Mond in einer lauschigen Baumgruppe. Die Eisenplastik von Schnell streckt zwei Arme in den Himmel, an deren Enden sich zwei Plastikscheiben als Erde und Mond entpuppen. Felix Stähli, Präsident des Verkehrsvereins Laufen, erklärt, dass auch Kinder und Jugendliche auf ihre Rechnung kommen. «Laden Sie die QR-App auf Ihr Handy und halten Sie dasselbe auf den QR-Code der Tafel, und schon geht die Reise ins Weltall los.» Auf dem Handy hören wir in einem Hörspiel den Waldtroll Moggä, das schlaue Laufinchen und seine Kollegen, was sie auf ihrer Wanderung erleben und wie sie sich
Kunstvoll und genau beschrieben: Die Planeten Erde und Mond.
ZWINGEN
Samstag, 25. Mai, 20.15 Uhr
Die Oltner Kabarett-Tage zu Gast in Laufen* Werner Brix «Zuckerl – Best of Brix»
www.kfl.ch GALERIE
Bis Sonntag, 26. Mai
Alfi Borer: 50 Jahre professionelle Fotografie
Wertvolles Erbe: Bleibt bis auf weiteres so, wie es ist. Im Rahmen der normalen Unterhaltsarbeiten werde man noch die Auflandungen unter der Brücke entfernen, das heisst, rund einen halben Meter Material entfernen, welche die Birs bei den letzten Hochwassern abgelagert hat. Der Kanton habe nun mit den anderen Massnahmen den Flaschenhals unter der steinernen Rammsteinbrücke entschärft und das Projekt Hochwasserschutz Zwingen abgeschlossen (siehe Publireportage in dieser Ausgabe). Definitiv ist es allerdings nicht, dass die Pfeiler bestehen bleiben. Der Denkmalschutz sucht noch einer alternativen Finanzierung, so Meyer.
Das Märchen «Moggä und das galaktische Abenteuer auf dem Planetenweg» gibt es zu kaufen im Avec-Shop in Laufen (Bahnhof) und im Spielwarengeschäft Amsler.
KABARETT
Die Holzbrücke ist überraschend widerborstig gin. Eigentlich wollte der Kanton den Raum unter der denkmalgeschützten Holzbrücke in Zwingen im Hochwasserfall als Entlastungskanal nutzen. Der Landrat hatte schon den Kredit gesprochen, um die Brückenpfeiler zu entfernen. Damit wäre sie bei einem Hochwasser sicherer, weil sich keine Baumstämme mehr verkeilen könnten, und das Hochwasser könnte besser ablaufen, was dem Dorf zugutekäme. Auch der Unterhalt der Anlage wäre einfacher. Zudem wäre die wertvolle Brücke wieder in ihrem ursprünglichen Zustand. Sie wurde 1689 erbaut und ist die älteste erhaltene Brücke an der Birs und im Kanton. Die Pfeiler hingegen wurden erst vor 100 Jahren hinzugefügt. Nun stellte sich heraus, dass die historische Brücke sehr aufwändig stabilisiert werden muss, bevor die Pfeiler entfernt werden können. Die einzelnen Abschnitte der oberen Konstruktion mit dem Dach sind windschief und müssten gerichtet werden. Auch müsste die Tragekonstruktion stabilisiert werden. Statt der bewilligten 100 000 Franken müsste rund eine halbe Million für die Ausführung ausgegeben werden, bedauert Philipp Meyer, Projektleiter im Tiefbauamt Basel-Landschaft. Eine solche Summe lasse sich aber aus Sicht des Hochwasserschutzes nicht rechtfertigen. Der Nutzen bei einem Hochwasser sei dafür zu gering. Zudem müsste der Landrat die massiv höheren Kosten bewilligen.
ins Weltall katapultieren. Geschrieben hat das Märchen Tanja Rainone und in einem reich bebilderten Buch festgehalten. Wie die Umlaufbahn eines Planeten ist der neue Planetenweg eine Rundwanderung von 8,3 km ab Bahnhof Laufen und in zweieinhalb Stunden zu bewältigen. Am Eingang zum Stürmenwald stehen zwei Himmelsliegen, um die ersten Eindrücke bequem zu verinnerlichen. Feuerstelle und Sitzgelegenheiten bei der Stürmehütte laden zum Rasten und zu ausgiebiger Verpflegung aus dem Rucksack ein. Gutes Schuhwerk und dem Wetter angepasste Kleidung sind erforderlich, um weiter den Wald zu durchqueren und den Abstieg in die Bärschwil-Station zu realisieren. An Neptun und Pluto vorbei Richtung Laufen klingt die Wanderung entlang der Birs aus. An der Einweihung berichtet Felix Stähli den zahlreichen Gästen, dass er und seine Helferinnen und Helfer seit drei Jahren am neuen Planetenweg arbeiten. Dank Sponsoren konnten 100 000 Franken gesammelt und zudem viele Arbeiten unentgeltlich ausgeführt werden. Bei Landwirt Albert Imhof, der dem Projekt tatkräftig zur Seite stand, klingt das kleine Fest mit einem gediegenen Apéro aus.
FOTO: GINI MINONZIO
Die Sicht des Denkmalschutzes «Es besteht kein dringender Handlungsbedarf», sagt Walter Niederberger, stellvertretender kantonaler Denkmalpfleger. Die Holzbrücke sei stabil. Auch von der Denkmalpflege her sei der jetzige Zustand in Ordnung. Klar entsprechen die Pfeiler nicht dem Original. Sie wurden vor rund 100 Jahren gebaut, um die Brücke mit schwereren Lasten benutzen zu können. Doch diese Pfeiler erzählen nun auch eine Geschichte, die man nicht leichtfertig ausradieren sollte, so Meyer.
Der in Breitenbach aufgewachsene und in Kleinlützel wohnhafte Fotograf ist über die Region hinaus bekannt. Natur, Landschaft und Bewohner der Region gehören zu den Schwerpunkten seines fotografischen Schaffens. Alfi Borer hat seit 1969, als er die Lehre als Fotograf antrat, für einen treuen Kundenstamm professionell fotografiert. Seine Präsentation in der Galerie Alts Schlachthuus kommt somit einer Jubiläumsausstellung gleich: 50 Jahre professionelle Fotografie. Öffnungszeiten: Freitag: 17.00–21.00 Uhr Samstag, 25. Mai, 11.00–16.00 Uhr Sonntag: 11.00– 16.00 Uhr
Der österreichische Schauspieler und Kabarettist Werner Brix gönnt mit «Zuckerl», seinem neuen Programm, sich und seinen Fans ein Menü aus den Lieblingsgerichten der letzten 20 Jahre.
Flüsterzweieck «Stabile Eskalation»
Kein Kabarett im klassischen Sinne, vielmehr kabarettistisches Theater bringen die zwei österreichischen Künstlerinnen Ulrike Haidacher und Antonia Stabinger mit Sprachwitz und subtiler Komik auf die Bühne. TANZKURS
Sonntag, 26. Mai, 18.30–20.00 Uhr Sonntag, 16. Juni, 18.30–20.00 Uhr
Standardtänze – Praktika
Die Praktika für Standardtänze ist eine Übungsstunde für Tanzpaare und offen für alle Niveaus. Willkommen sind alle Leute die gerne Standard tanzen. Für abwechslungsreiche Musik ist gesorgt. Fr. 10.–/pro Person, Fr. 5.–/Schüler Keine Anmeldung notwendig *Vorverkauf: Kulturforum Laufen Seidenweg 55, 4242 Laufen
Jeden Freitag von 18.00 Uhr bis Mitternacht
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Gottesdienste
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Tel.-Nummer 076 582 37 24 melden. Laufen Donnerstag, 23. Mai, 18.00 Uhr, Austausch offline, ref. Kirche Laufen. Gesprächsmöglichkeit und kleiner Imbiss. Offen für alle. Freitag, 24. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende. Sonntag, 26. Mai, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi. Dienstag, 28. Mai, 11.45 Uhr, ökumenischer Mittagstisch für Senioren und Seniorinnen. Anmeldung erwünscht bis am Vortag, jeweils Montag um 12 Uhr, beim Sekretariat der ref. Kirchgemeinde, Sabine Freund: 061 761 40 43. Huggerwald Donnerstag, 30. Mai, 10.30 Uhr, Kapelle Huggerwald, Auffahrtsgottesdienst mit Pfarrer Claudius Jäggi, Tatjana Fuog, Harmonium. Anschliessend Apéro.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Freitag, 24. Mai, 20 Uhr Ökum. Taizé-Feier mit Einsingen um 19.30 Uhr, Pfarrer Stefan Berg und Team, St.-Johannes-Kapelle Hofstetten Sonntag, 26. Mai, 10 Uhr Gottesdienst mit Taufe, Pfarrer Stefan Berg, anschl. Kirchenkaffee Montag, 27. Mai, 19.30 Uhr FOKUS JUGEND zum Thema: Alles was Recht ist. Weitere Infos und Anmeldung unter www.jasol.ch. Niggi Studer, Iris Renz und Michael Brunner. Foyer OZL Bättwil
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Sonntag, 26. Mai, 10.15–11.45 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Konfirmation der Gruppe 1 der Konfirmanden, Pfr. Stéphane Barth, Organistin Blandine Abgottspon, Gitarristin Carmen Gerber; Thema: Freundschaft; Kinderhüte der ChinderChilche im Gemeindesaal. Die Konfirmanden sind: Nico Braun, Fehren; Jana Gerber, Himmelried; Andrin Graf, Büsserach; Sven Grolimund, Erschwil; Ramon Häner, Nunningen; Rabea Hänggi, Himmelried; Leonie Hofmeier, Grindel; Kira Kehrli, Nunningen; Florian Kilcher, Nunningen; Tobias Semling, Büsserach; Alexander Siewert, Zullwil; Maike Siewert, Zullwil; Jennifer Stamm, Bärschwil; Laura Stegmüller, Zullwil Zu Baustellentätigkeiten: Siehe unten bei Konfirmandenunterricht! Donnerstag, 30. Mai, 10.00 Uhr, Dachkapelle im Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, reformierter Auffahrtsgottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Sonntag, 2. Juni, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth, Kirchenkaffee im Anschluss ChinderChilche: Sonntag, 26. Mai, 10.15–11.45 Uhr, Kinderhüte anlässlich der Konfirmation der Gruppe 1 der Konfirmanden mit Daniel Reiner und Jacqueline Wirz Landuydt Konfirmandenunterricht: Jeweils am Do von 18 bis 19.30 Uhr im Gde.-Saal v. ref. KGH: Gruppe 1 am Do, 23. Mai. Am Sa, 25. Mai: Hauptprobe von 14 bis 17 Uhr. Und am So, 26. Mai: um 9.00 Uhr: Fotoshooting, um 9.20 Uhr: Einsingen, um 10.15 Uhr: Beginn der Konfirmation. Ende derselben um 11.45 Uhr. Bei schönem Wetter gibt es an dem Tag Baustellentätigkeiten der Gemeinde Breitenbach entlang der Fehrenstrasse (Kreisel-Margrieben). Parkiermöglichkeiten: bei der Schwedenschanze, beim Schulhaus Mur und Grien und an der Bodenackerstrasse in Breitenbach.
WIR DANKEN HERZLICH für die Anteilnahme und alle Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von
Alice Zeier-Marti erfahren durften. Ein besonderer Dank gilt: – den Verwandten, Freunden und Nachbarn für die langjährige Freundschaft; – dem Altersheim Stäglen für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung in den letzten Monaten; – Pfarrer Ignacy Bokwa, Nathalia Hofer, Kathrin Hänggi und Peter Hägler für den wunderschön gestalteten Gottesdienst. Und allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten. Dreissigster: Samstag, 25. Mai 2019, um 18.00 Uhr in der Pfarrkirche Oberkirch. Zullwil, im Mai 2019
Die Trauerfamilie
Mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von
Franz Nebel «Vetter»
6. Oktober 1934 – 20. Mai 2019 Wir verlieren in ihm einen liebenswerten und grosszügigen Menschen. In grosser Dankbarkeit lebt er in unseren Herzen weiter. In stiller Trauer: Verena Kaiser-Nebel Ruedi und Agnes Nebel-Graf Nichten und Neffen Grossnichten und Grossneffen Urgrossnichte und Urgrossneffen Verwandte und Freunde Rosenkranzgebet am Montag, 27. Mai 2019, um 19.00 Uhr. Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 28. Mai 2019, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Hochwald statt. Anstelle von Blumenspenden gedenke man unter dem Vermerk «Franz Nebel» der Caritas Schweiz, Postkonto 60-7000-4, IBAN CH69 0900 0000 6000 7000 4. Traueradresse: Pia Nebel, Hauptstrasse 31, 4146 Hochwald Dreissigster am Donnerstag, 20. Juni 2019, um 19.00 Uhr.
«Die Trauer kam wie eine grosse Welle über mich . . . »
. . . Wir sind Ihr Rettungsring!
Todesanzeigen
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Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag, 25. Mai 2019 9.30 Global Outreach Day Sonntag, 26. Mai 2019 11.00 Uhr Feldgottesdienst (Schlossgumpi Büsserach) mit Picknick Gäste sind herzlich willkommen.
Bestattungsdienst Doris Passalacqua
Nunningen 061 791 11 41 Laufen 061 761 30 50
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch
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AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 20. Mai 2019
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Der Ferienpass ist eine sinnvolle Einrichtung, die Unterstützung verdient. Bisher wurde der Ferienpass durch kostenlosen Eintritt ins Schwimmbad und Gratisbenützung der Anlagen und Turnhallen unterstützt. Das entfällt. Der Trägerschaft des Ferienpasses wird der Betrag über CHF 1.20 pro Einwohner/in ausbezahlt, zulasten Stadtratskompetenz, und zukünftig ins Budget aufgenommen. • Die Gemeindeversammlung hat am 26. März 2019 die Änderung des Polizeireglements beschlossen. Mit Verfügung vom 7. Mai 2019 hat die Sicherheitsdirektion die Änderung genehmigt. Die Änderung des Polizeireglements wird auf den 1. Juni 2019 in Kraft gesetzt. • Das ESTI (Eidg. Starkstrominspektorat) macht Vorschriften betreffend Wartung der elektri-
schen Installationen. Diese Installationen müssen regelmässigen Kontrollen unterzogen werden. Darunter sind die öffentliche Beleuchtung und die öffentlichen Steckdosen. Die periodischen Kontrollen haben spätestens alle 5 Jahre stattzufinden. Bis heute wurden keine Kontrollen durchgeführt. Nur bei neuen Kandelabern oder bei einem Umbau wurde die Installation geprüft. Periodische Kontrollen müssen stattfinden. Pro Jahr soll ein Fünftel der Kandelaber kontrolliert werden. Der Auftrag für die periodische Kontrolle der öffentlichen Beleuchtung wurde vergeben. Die Kosten sind jährlich wiederkehrend.
Vorinformation Bring-undHol-Tag Samstag, 15. Juni 2019, von 9 bis 12 Uhr in der Eissport- und Freizeithalle Laufen Der Bring-und-Hol-Tag dient der Abfallvermeidung und funktioniert wie ein Markt. Es gibt in jedem Haushalt Gegenstände, die nicht mehr gebraucht werden, aber dennoch vollkommen intakt sind. Auch gibt es Leute, die bestimmte Gegenstände suchen, ohne viel Geld ausgeben zu wollen oder zu können. Wir bieten ihnen mit unserem Bring-und-Hol-
Tag die Gelegenheit, ihre alten, gut erhaltenen wie auch neuen Sachen, die sie nicht mehr brauchen, abzugeben oder gegen andere schöne Sachen auszutauschen, und zwar gratis! Gegenstände können von 9 bis 11 Uhr abgegeben werden. Geholt kann bis 12 Uhr werden. In diesem Jahr können leider keine Gegenstände zur Reparatur gebracht werden. Auf eine rege Teilnahme freut sich die Umweltkommission der Stadt Laufen.
Öffnungszeiten über Auffahrt Gerne weisen wir darauf hin, dass die Öffnungszeiten der Stadtverwaltung über Auffahrt wie folgt geändert haben: Die Büros bleiben von Mittwoch, 29. Mai 2019, ab 16 Uhr bis und mit Freitag, 31. Mai 2019, geschlossen. Wir sind am Montag, 3. Juni 2019, wieder für Sie da. Bei einem Notfall oder Wasserleitungsbruch ist die Telefonnummer 112 (Alarmzentrale) zu wählen. Bei einem Todesfall wenden Sie sich an Telefonnummer 079 322 23 54. Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen schöne Feiertage!
Dank an den Verkehrsverein Laufen
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m vergangenen Wochenende wurde der neu gestaltete Planetenweg als Erlebnis-Rundweg seiner Bestimmung übergeben. Damit verfügt Laufen über eine weitere Attraktion für Einheimische und Wanderfreudige, für Erlebnishungrige und Wissensdurstige. Im Namen der Bevölkerung dankt der Stadtrat allen an diesem schönen Projekt Beteiligten, insbesondere dem Verkehrsverein Laufen für seine Arbeit. An der Eröffnung würdigten sowohl Stadtrat Pascal Bolliger (rechts), Verkehrsvereinspräsident Felix Stähli und Stadtpräsident Alex Imhof (unten) das gelungene Werk. Sie wünschten allen Wanderern viel Freude beim Ausflug zum Planetenweg. (stl)
«Wir sind die Hauswarte des Stedtlis» Christian Richli heisst der neue Werkhofchef der Stadt Laufen. Er hat sein Amt vor rund vier Monaten angetreten.
S
eit dem 1. Februar ist Christian Richli neuer Leiter des Werkhofteams der Stadt Laufen. Der 49Jährige ist in Laufen aufgewachsen und hat hier eine Lehre als Zimmermann absolviert. Nach einigen Stationen in der Baubranche, zum Beispiel als Vorarbeiter bei der Baufirma Meier & Jäggi in Balsthal, wechselte Richli zum Werkhofteam in Dornach, wo er während langer Jahre stellvertretender Leiter war. Die Möglichkeit, Werkhofchef in Laufen zu werden, hat ihn nun zum Stellenwechsel bewogen. Richli findet es besonders reizvoll, hier zu arbeiten, insbesondere am Neubau des Werkhofs aktiv mitwirken zu dürfen und seine Erfahrungen einzubringen. Die Arbeit in einer Gemeinde wie Laufen sei sehr vielseitig und abwechslungsreich. Zum breiten Spektrum der Arbeiten gehören die Gemeindestrassen, die Grünanlagen, die Sportstätten, die Spielplätze, der Friedhof, die Kanalisation, der Aufund Abbau bei den Märkten. Ausserdem wird das Werkhofteam zu vielerlei Anlässen beizogen, wie etwa beim Aufbau der Aglat, beim Neophytentag der Schulen und bei Birs-Reinigungsaktionen. «Wir sind die Hauswarte des Stedtlis», umreisst Richli seine Arbeit. Wobei natürlich nicht nur die Altstadt gemeint ist, sondern das ganze Gemeindegebiet.
Vielseitige Tätigkeit
Richli liebt an seinem Beruf auch die Möglichkeit, mit der Bevölkerung in den Quartieren in Kontakt zu kommen. Diese Gelegenheit ergibt sich zum Beispiel, wenn die Winterdienstequipe früh am Morgen unterwegs ist, wenn es glatt oder schneebedeckt ist, um die Gemeindestrassen wieder sicher zu machen. «Jedes Fahrzeug hat einen festen Plan der Route, die nach der Bedeutung der jeweiligen Strasse abgestuft ist.»
Alte Filme gesucht Im nächsten Jahr feiert Laufen 725 Jahre Stadtrecht. In diesem Zusammenhang suchen wir Filme über Laufen oder zu Ereignissen, die in Laufen stattgefunden haben. Insbesondere suchen wir Filme über Laufen mit historischer Bedeutung. Das Format spielt dabei keine Rolle. Besitzen Sie einen solchen Film, dann melden Sie sich bitte beim Stadtverwalter Walter Ziltener (Tel. 061 766 33 33, walter.ziltener@laufen-bl.ch).
Christian Richli ist der neue Werkhofchef. Werkhofmitarbeiter müssen vielfältige Fähigkeiten haben. Nicht zuletzt sollten – zumindest einige von ihnen – die Auto- und die Anhängerprüfung sowie die Baumaschinenprüfung absolviert haben. Ideal wäre auch der Ausweis als Staplerfahrer. Die Mitarbeiter, auf die die 600 Stellenprozente verteilt sind, verfügen über diese Fähigkeiten. Zum Werkhofteam gehören auch zwei Lehrlinge sowie Mitarbeiter aus dem Beschäftigungsprogramm des Sozialdienstes. Die Mitarbeiter sind sogar in der Lage, an den Fahrzeugen kleinere Reparaturen vorzunehmen. Christian Richli hat drei Kinder (11, 13 und 15 Jahre alt; ein Mädchen und
FOTO: STL
zwei Buben). Bis vor kurzem gehörte er der Feuerwehr Dornach an. In Grellingen, wo er wohnt, ist er seit 2017 Gemeinderat, ihm untersteht das Ressort Soziales. Zu seinen Hobbys gehören neben der Gemeindepolitik auch Oldtimer. In seiner Garage steht denn auch ein Chevrolet, der gut im Schuss ist und mit dem er gerne Spritzfahrten unternimmt. Die ersten vier Monate als Werkhofchef hat Richli nun hinter sich. «Die Fasnacht war meine Feuertaufe», erinnert er sich. Dabei hat er viel Verständnis und Unterstützung erfahren. Auf der Stadtverwaltung und dem Werkhof sei man sehr offen und hilfsbereit. (stl)
Schweizerpass oder Kombi (Pass und Identitätskarte) Wie komme ich als Schweizer BürgerIn rasch, einfach und bequem zu einem neuen Schweizerpass? Indem Sie den neuen Ausweis (Pass oder Pass und Identitätskarte kombiniert) via Internet www.schweizerpass.ch beantragen. Nutzen Sie diese einfache, und von den Büroöffnungszeiten unabhängige Art der Ausweisbeantragung! Herzlichen Dank. Ihr Passbüro Liestal
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Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Swisscom Broadcast AG Ostermundigenstrasse 99, 3050 Bern Verantwortlicher: Hitz und Partner AG Tiefenaustrasse 2, 3048 Worblaufen Bauprojekt: Erweiterung bestehende Sendeanlage mit die KAPO Solothurn Bemerkungen: Bauen ausserhalb der Bauzone Bauplatz: Moretchopf Bauparzelle: 1202 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Juni 2019
Baupublikation
Bauherr: Stenz Philipp Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Stenz Philipp Schmelzistrasse 15, 4228 Erschwil Bauprojekt: Fassadenerneuerung Garage Bauplatz: Schmelzistrasse Bauparzelle: 27 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 7. Juni 2019
Hofstetten-Flüh
Kanton Solothurn
Gemeinde: Hofstetten-Flüh 4112 Flüh Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen
Öffentliche Planauflage für:
S-0173409.1 Transformatorenstation Höhenweg 29 (EBM Nr. 29.835) – Neubau Trafostation auf Parzelle 4509 / 3283 der Gemeinde Hofstetten-Flüh – inkl. Kabeleinschlaufungen Koordinaten: 2604903 / 1258915 Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die Primeo Netz AG, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein, das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht. Die Gesuchsunterlagen werden vom 27. Mai 2019 bis zum 25. Juni 2019 an folgenden Orten öffentlich aufgelegt: – Amt für Raumplanung, Werkhofstrasse 59, 4509 Solothurn – Bauverwaltung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten (während der Öffnungszeiten) Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagezeit beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39–41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Dornach Hochwaldstrasse im Ausserortsbereich Ortseingang bis Wollweg Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbauarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Die Kantonsstrasse wird im besagten Abschnitt für den Gesamtverkehr gesperrt. – Die Kantonsstrassenverbindung Dornach–Hochwald wird für den Gesamtverkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt via Gempen. – Der Zugang zu den Höfen «Untere Tüfleten» und «Oberi Tüfleten» ist via Dornach über die Schmiedgasse–Kriselmannshollenweg–Tiefentalweg gewährleistet. Hingegen ist der Zugang zur «Oberi Tüfleten» resp. «Untere Tüfleten» über Hochwald via Kantonsstrasse und Oberitiefental gewährleistet. – Die Hochwaldstrasse im Innerortsbereich endet bei der Baustelle als Sackgasse. – Der Vita-Parcours ist via Schmiedgasse–Kriselmannshollenweg–Tiefentalweg erreichbar. Die vorhandenen Parkplätze beim Vita-Parcours «Start» werden aufgehoben. Dauer: Mittwoch, 5. Juni, bis ca. Freitag, 30. August 2019 (Ausnahme: Dienstag, 18. Juni 2019, wird die Verbindung Dornach–Hochwald nur für die Radsportveranstaltung Tour de Suisse, 4. Etappe, geöffnet). Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 24. Mai 2019 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Nuglar-St. Pantaleon Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Herr Alexander Borer Zollgasse 420 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Heizungszentrale mit Schnitzelsilo (unter Boden) Laufenstrasse 371 Grundeigentümer: Herr Alexander Borer, Zollgasse 420 4245 Kleinlützel Projektverfasser: BM Architektur Im Brühl 16 4244 Röschenz Bauplatz: Laufenstrasse 371 Bauparzelle: GB 3008 (BG 544) Ausnahmebewilligung: Keine Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 7. Juni 2019
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Kunz Jan Peter, Plattenweg 1 4114 Hofstetten SO, Kunz Reimann Liliane Plattenweg 1, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Füürparadies GmbH Hertnerstrasse 17, 4133 Pratteln Bauobjekt: Abgasanlage an die Fassade + Cheminéeofen Bauplatz: Plattenweg 1, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4135 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. Juni 2019
Baupublikation
Bauherr: Karrer Andrea, Leonardsgraben 8 4051 Basel, Reinhardt Tobias Leonhardsgraben 8, 4051 Basel Projektverfasser: Karrer Andrea Leonardsgraben 8, 4051 Basel Reinhardt Tobias, Leonhardsgraben 8 4051 Basel Bauobjekt: Neubau Einfamilienhaus Bauplatz: Im Wygärtli, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2462 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 7. Juni 2019
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Donnerstag, 13. Juni 2019, 19.30 Uhr Ökumenische Kirche Flüh Traktanden 1. Begrüssung, Einleitung 2. Wahl der Stimmenzähler 3. Genehmigung der Traktandenliste 4. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 4.12.2018 5. Jahresbericht 2018 6. Jahresrechnung 2018 - Erläuterungen und Kommentare - Revisorenbericht - Genehmigung der Nachtragskredite 7. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 8. Genehmigung Verwendung des Ertragsüberschusses 9. Jahresrechnung 2018 der Verwaltung Ökum. Kirche - Erläuterungen und Kommentare - Revisorenbericht - Genehmigung der Nachtragskredite 10. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 der Verwaltung Ökum. Kirche 11. Informationen über unsere Aktivitäten im laufenden Jahr 12. Varia Protokoll und detaillierte Jahresrechnung können im Sekretariat, Buttiweg 28, 4112 Flüh, eingesehen oder angefordert werden. Mo - Fr 8.30 - 11.30 Uhr, Telefon 061 731 38 86, E-Mail: sekretariat@kgleimental.ch EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL Helmut Zimmerli-Menzi, Präsident
Himmelried
Baupublikation
Bauherrschaft: Forciniti Valentina und Borer Aaron, Muldenweg 132a, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Bauherrschaft Bauvorhaben: EFH-Neubau Bauort: Ackerbodenweg Bauparzelle: GB-Nr. 1211 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 6. Juni 2019
Rodersdorf
Baupublikation
Bauherr: Thomas und Rita Scherrer Bauobjekt: Sichtschutzwand Bauplatz: Leimenstrasse 52 Bauparzelle: 626 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 13. Juni 2019
Witterswil Zullwil
Baupublikation
Bauherrschaft: Brigita Cimerman Kappenmattstrasse 100, 4234 Zullwil Bauobjekt: Carport, Parkplatzvergrösserung, gedeckter Sitzplatz, Dachfenster und Vordach Bauplatz: Kappenmattstrasse 100 Bauparzelle: GB-Nr. 761 Planauflage: Beim Baupräsident Einsprachefrist: 7. Juni 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: Sandra Sauter Kennel und Raphael Kennel Im Kirschgarten 23, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-16, Dachgaube Bauplatz: Im Kirschgarten 23 Bauparzelle: GB-Nr. 1710 Hinweis: Ausnahmebewilligung zu § 64 KBV, Abs. 2 beantragt (Grösse der Dachgaube). Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 6. Juni 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: Lagger Roger Sternenbergweg 21, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-09 Pergola / Parkplatz / Gartengestaltung Bauplatz: Sternenbergweg 21 Bauparzelle: GB-Nr. 1458 Hinweis: Unterschreitung des rechtsgültig festgelegten Strassenabstands mittels Ausnahmebewilligung Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 6. Juni 2019
Öffentliche Planauflage Gestützt auf § 15 des kant. Planungs- und Baugesetzes (PBG) sowie den Gemeinderatsbeschluss vom 29. April 2019 legt der Gemeinderat die Überarbeitung der Grundwasserschutzzone Rappenfluh- und Wolfenriedquellen (Wasserversorgung Gemeinde Frenkendorf) in der Standortgemeinde Nuglar-St. Pantaleon während 30 Tagen öffentlich auf. Die Auflage findet statt: Auflagedauer: vom 23. Mai bis 28. Juni 2019 Auflageort: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Zur öffentlichen Auflage gelangen folgende Pläne und Berichte: – Schutzzonenplan – Schutzzonenreglement – Konfliktplan (nur Orientierung) – Mitwirkungsbericht (nur Orientierung) – Hydrogeologischer Schutzzonenbericht (nur Orientierung) Gemäss § 16 Abs. 1 PBG kann während der Auflagezeit jedermann, der durch den Schutzzonenplan berührt ist und an dessen Inhalt ein schutzwürdiges Interesse hat, beim Gemeinderat schriftlich Einsprache erheben. Einsprachen, welche den Schutzzonenanteil auf Gemeindegebiet Nuglar-St. Pantaleon betreffen, sind bis spätestens 28. Juni 2019 (Datum des Poststempels) an den Gemeinderat Nuglar-St. Pantaleon zu richten und müssen eine Begründung und einen Antrag enthalten. Nuglar-St. Pantaleon, im Mai 2019
Der Gemeinderat
Witterswil BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Witterswil Bahnhof- und Benkenstrasse Ettingerstrasse bis TZW Technologiezentrum Witterswil Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen der laufenden Bauarbeiten Strassenbau- / Werkleitungs- und Kanalisationsarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen als Ergänzung zu den bereits verfügten erforderlich: – Die Durchfahrt für Lastwagen ist in beiden Fahrtrichtungen an der Bahnhofstrasse und Benkenstrasse zwischen Ettingerstrasse und TZW Technologiezentrum Witterswil verboten. Vom Verbot ausgenommen ist der Zubringerdienst. – Die Durchfahrt für Motorwagen und Motorräder ist in beiden Fahrtrichtungen in der Achse «Burgunderstrasse» und «In den Reben» verboten. Vom Verbot ausgenommen ist der Zubringerdienst. – Parkverbote auf Gemeindestrassen in beiden Fahrtrichtungen im Falle von Engpässen. Dauer: ab Montag, 10. Juni 2019, bis ca. Juli 2020 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 24. Mai 2019 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
LAUFENTAL
Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
LAUFEN
LAUFEN
Junge Musikerinnen und Musiker beweisen ihr Talent
Russische Weisen mit Topmusikern
Bestanden: Marisa Hänggi überreicht die Zertifikate. luc. Am vergangenen Wochenende präsentierten über 180 Schülerinnen und Schüler der Musikschule LaufentalThierstein ihr Können. Während der öffentlichen Musikvorträge und der Highlightkonzerte konnten sie nicht nur Fachjury und Angehörige, sondern auch Musikfreunde aus der Region begeistern. Seit 18 Jahren haben die jungen Musikerinnen und Musiker im Rahmen der «Zertifikate», eines gemeinsamen Projekts der Musikschulen LaufentalThierstein und Rheinfelden/Kaiseraugst, die Chance, ihr Können beurteilen zu lassen. Nach intensiver Vorbereitung hielten die Schülerinnen und Schüler am Samstag in den verschiedenen Vorspiellokalen in Laufen ihre Musikvorträge vor der Fachjury, bestehend aus Lehrpersonen diverser Musikschulen, und luden Musikbegeisterte zum Mithören ein. Geprüft wurden die Teilnehmenden in vier Sparten: im Mitwirken in einem Ensemble, im technischen Bereich und im Vortragen eines vorgegebenen und eines frei gewählten (oder gar improvisierten) Musikstückes. Am Sonntag liessen die Schülerinnen und Schüler während der zwei Highlightkonzerte von der Fachjury ausgewählte Beiträge des Zertifikat-Tages er-
klingen. Die beiden Konzerte, welche mit einem bunten Stilmix die Zuhörer begeisterten, wurden von der «Filmbude Karrer» aufgenommen. Das Ergebnis dieser Aufnahmen wird zu einem späteren Zeitpunkt auf der Website der Musikschule Laufental-Thierstein in einem
Nach dem Auftritt: Stolzer Blick von Linus Zimmer mit der Blockflöte.
Videoclip präsentiert. Als Gast aus der Musikschule Rheinfelden/Kaiseraugst präsentierten die beiden Violinistinnen Nathalie Gerbitz und Giada Randazzo, welche das Zertifikat der Stufe fünf in Laufen erlangten, dem Publikum in einem Streichquartett ihr Können. Im Anschluss an die beiden Konzerte durften alle Teilnehmer auf der Bühne des «Alten Schlachthauses» ihr verdientes Zertifikat, überreicht von Ulrich Tiersch, Leiter der Musikschule LaufentalThierstein, sowie René Lutz, Präsident des Schulrates, und Marisa Hänggi, Sekretariat, in Empfang nehTubaspieler: Pascal Fringeli mit Begleitung von Tobias Cramm am Klavier. FOTOS: LUCY SCHMID men.
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Am Samstagabend spielt das Neue Orchester Basel in Laufen. Mit «Come Back» präsentiert der musikalische Leiter Christian Knüsel ein spannungsreiches Programm. Das «Wochenblatt» sprach mit dem Dirigenten. Thomas Brunnschweiler
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ochenblatt: Das Neue Orchester Basel (NOB) existiert seit bald 40 Jahren und ist im Aufwind, seit Sie es als Dirigent und künstlerischer Leiter übernommen haben. Was ist vom bestehenden Profil geblieben und was hat sich geändert? Christian Knüsel: Der Elan und die Spielfreude der jungen Musikerinnen und Musikern zeichnen das NOB aus. Wir haben das Glück, dass sie nicht nur sehr engagiert und motiviert sind, sondern gleichzeitig auch hoch qualifiziert und mit Preisen dotiert. Mit einem namhaften Preis ist letztes Jahr auch das NOB selbst ausgezeichnet worden für die Qualität der Konzerte, für die Gestaltung der Konzertprogramme und für innovative Formate.
Können Sie etwas über die neuen Formate und Kooperationen erzählen? Musik machen bedeutet nicht nur, Musikstücke und Konzerte zu spielen. Es geht darum, eine Kultur zu pflegen, wie sich jeder einbringen kann und wie man gleichzeitig aufeinander hört. Das sind zentrale Themen im Leben. «Die schönste Harmonie entsteht aus dem Zusammenbringen der Gegensätze», erkannten die Griechen schon vor 2500 Jahren. Mit innovativen Forma-
Dirigent: Christian Knüsels Dirigat ist klar, präzise und elegant. ten wie NOB@home möchten wir auch einen direkten Draht zum Publikum pflegen, indem wir in Privaträumen auftreten. Mit NOB on the road bespielen wir aussergewöhnliche Orte in Kooperation mit der Denkmalpflege und verbinden Musik mit Geschichte, Kulinarik und geselligem Beisammensein. Beim Orchesterwettbewerb des Murten Classic Festivals im August 2014 gewann das NOB den 1. Preis, 2016 gaben Sie Ihr Debut in der Tonhalle Zürich, 2018 folgte die bereits erwähnte Auszeichnung der Marianne-und-CurtDienemann-Stiftung: Wie wichtig sind solche Erfolge für ein Orchester und seinen Dirigenten? Es sind schöne Zeichen der Bestätigung für die vielen Mitarbeiter, die sich fürs NOB engagieren und diese Entwicklung ermöglichen. Dennoch darf man den Wert der eigenen Arbeit nicht an der Anerkennung und an Auszeichnungen messen, das zeigen ja die Biografien vieler Komponisten wie zum
FOTO: ZVG
Beispiel von Schubert, die zu Lebzeiten kaum anerkannt waren, heute jedoch grösste Wertschätzung geniessen. Aber wie gesagt, wir freuen uns sehr über die Anerkennung von vielen Seiten. Mit Mélodie Zhao haben Sie einem aufgehenden Stern am Klavierhimmel eine Plattform gegeben. Wie kommen Sie jeweils zu solchen solistischen Koryphäen? Wir haben das Glück, dass wir für unsere Programme inzwischen von namhaften Künstlern angefragt werden. Wir schätzen Persönlichkeiten, die offen sind für Besonderes. Das gilt auch für das nächste Programm, wo der bekannte Geiger Volker Biesenbender mit zwei hervorragenden Interpreten russischer Volksmusik auftritt, eine einzigartige Kombination. Wir freuen uns sehr auf diese Konzerte! Neues Orchester Basel: Come Back, Samstag, 25. Mai, 19.30 Uhr, St. Katharinenkirche; Fr. 20.- bis 55.-; Jugendliche bis 18 Jahre frei. Ticketvorverkauf: Ticketino oder 061 711 18 47; www.neuesorchesterbasel.ch.
LAUFEN
Die Landi Laufen ist aufgerichtet
LAUFEN
«Spielen ist arbeiten» wap. Die logopädischen Dienste in Laufen haben ein neues Zuhause, und es ist genau so schön wie das vorherige: Nachdem die Logopädinnen lange Jahre in der Villa Nau gearbeitet hatten, sind sie nun in einer Villa direkt am Bahnhof Laufen untergebracht. Die Lage ist zentral, das Ambiente wohnlich. Ideale Voraussetzungen, um Kinder zu betreuen, die mit kommunikativen Schwierigkeiten zu kämpfen haben. Dabei geht es spielerisch zu und her. Brigitte Bos, ehemalige Gemeindepräsidentin und Landrätin, hat hier ihr Arbeitszimmer. Es sieht aus wie ein Kinderzimmer, überall sind Spielsachen verteilt, und das soll auch so sein: «Spielen ist für die Kinder wie Arbeit», sagt Brigitte Bos. Lange habe man das zu wenig erkannt, der spielerischen Betätigung der Kleinkinder zu wenig Bedeutung beigemessen. Dabei entwickelten sich Gehirn, Nervensystem und Bewegungsapparat am besten dann, wenn das Kind aktiv sei, sich und seine Umwelt erforschen und kennen lernen könne, sagt Bos: beim Spielen. So hat sich in der Logopädie vieles verändert. Vorbei sind die Zeiten, als man in Krankenzimmern Silben einstudierte. Anstelle des Paukens ist das Funktionsspiel getreten. Das System ist einfach. Ein Kind, das Mühe mit dem
Sprechen hat, kann sich für eines der vielen Spielzeuge im Zimmer entscheiden. Die Logopädin versucht dann, sich am Spiel zu beteiligen, und kommentiert dieses mit Sprache. Bei Schwierigkeiten mit der Handhabung des Spielzeugs bietet sie Hilfe. So lernt das Kind, dass Worte beim Gegenüber etwas bewirken. Auf diese Weise gelingt es, das Interesse des Kindes für Sprache zu wecken. Es entsteht das Bedürfnis, Abläufe sprachlich mitzuteilen und verstanden zu werden. Auch Rollenspiele sind ein wichtiger Teil der modernen Logopädie. Indem Ideen miteinander abgesprochen und die Handlungen der Spielteilnehmer aufeinander abgestimmt werden, werden die Kinder sprachlich gefordert – und damit gefördert. Beim Rollenspiel erfasst das Kind ausserdem verschiedene linguistische Ebenen und übt das spontane Sprechen – so kommt man gleich mehreren Therapiezielen näher. «Logopädische Stunden sind heute Spielstunden», fasst Brigitte Bos zusammen. Das birgt aber auch die Gefahr, dass die wertvolle Arbeit der Logopädinnen gesellschaftlich nicht genügend Anerkennung findet. Mit Aktionen wie einem Tag der offenen Tür wollen die Fachleute deshalb der Bevölkerung ihre Ansätze näherbringen.
Aufrichtefeier – Vertreter von Landi Reba (LR) und Strüby Holzbau (SH) freuen sich: (v. l.) Beat Gisin (LR), Armando Platz (SH), Michael Stolz (LR), Christof Bisig und Rolf Betschard (beide SH). FOTO: BENILDIS BENTOLILA
Wieder ein Landi-Laden aus 100 Prozent Schweizer Holz. Letzte Woche feierte Landi Laufen das Aufrichtefest für den neuen Laden. BB. «Oft wird viel geredet, aber wenig gesagt!» Mit diesen Worten begann Beat Gisin, Vorsitzender Geschäftsleitung Landi Reba, seine Begrüssung der Bauunternehmer und ihrer Mitarbeiter, der Nachbarn der Landi Laufen und der Mitarbeiter/innen der Landi Laufen an der Aufrichtefeier am letzten Donnerstagabend. «Ich möchte wenig reden, aber viel sagen», fuhr er weiter. «Nämlich danke allen für die tolle ‹Büez›, die ihr geleistet habt.» Er streifte die verschiedenen Stationen seit Mitte Januar 2013, wo an einer Sitzung über einen
Umbau mit Erweiterung nachgedacht wurde. Zum Glück sei dieser Plan versenkt worden, könne man heute sagen. Dafür wurden im Oktober 2016 Gespräche über einen Neubau aufgenommen. Er nannte einzeln alle beteiligten Firmen und deren Beitrag zum Neubau. Speziell hob er die Firma Strüby Holzbau hervor, mit der Landi bereits gute Erfahrungen gemacht hatte in Bubendorf, Aesch und Gelterkinden. «Und jetzt sind wir wieder stolz darauf, dass Strüby für uns einen Laden errichtet hat aus 100 Prozent Schweizer Holz.» Rolf Betschart von Strüby, Entwicklung Landi Bauten, schaute zurück auf einige Hürden bei der Planung und dem Bewilligungsverfahren, die es zu überwinden galt. «Doch mit starken, ja hart-
näckigen Partnern, war es möglich, Schwierigkeiten zu überwinden», hielt Betschart fest. Er schweifte ab ins Philosophische: «Eine solche Investition braucht den Mut der Personen, die das schliesslich tragen», sagte er. Mit «tragen» meine er nicht nur auf dem Papier und finanziell, sondern mit dem Herzen. Die Erfahrung habe ihm gezeigt, dass Landi und fenaco stets mit Feuer dabei seien. Den Mitarbeitenden der Landi Laufen merkte man an, wie sehr sie sich auf die Neueröffnung des Ladens am Donnerstag, 11. Juli, freuen; sie waren am Aufrichtefest alle etwas übermütig. Dann wird die Bevölkerung eingeladen zu einem Fest über vier Tage. Das Wochenblatt wird darüber berichten.
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Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
Eine grosse Aufgabe des Lebens ist es, dass wir lernen müssen, Abschied zu nehmen.
Nach kurzer, schwerer Krankheit ist unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter sanft entschlafen.
1. Juni 1952 – 19. Mai 2019 Wir sind dankbar für die vielen schönen Jahre, die wir mit ihr verbringen durften.
Toni und Daniela Fontana mit Vanessa und Nico Mario Fontana Pia, Sven und Yves Zürcher Angehörige, Freunde und Bekannte Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis.
Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.
2. Timotheusbrief 1, 10
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden. bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07
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Sylvia Fontana
LAUFENTAL
Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
LAUFEN
RÖSCHENZ
Schwarzer Gurt und Menschlichkeit
Gesanglich «uf dr Höchi»
Zu schnell fürs scharfe Foto: Xaver Brodbeck (l.) und Italo Schmidt kämpfen zum ersten Mal als Schwarzgurt. Zentrumsleiter Michael Rosenberg (3. v. r.) im braunen Gurt trainiert in derselben Gruppe. FOTO: GINI MINONZIO gin. Ehrlich gesagt, mit Italo Schmidt legt man sich besser nicht an. Eben noch jovial, dreht er im Kampf unglaublich auf und platziert seine Schläge mit einer schwindelerregenden Geschwindigkeit – und Geradlinigkeit. Eine Geradlinigkeit, wie sie nur 94-Jährige beherrschen. Letzte Woche legte Schmidt zusammen mit Xaver Brodbeck in Laufen die Prüfung zum Schwarzen Gurt (1. Dan) ab. Beide trainieren dreimal die Woche. Wobei zu sagen ist, dass Schmidt Bewohner im Seniorenzentrum Laufen ist, der 69-jährige Brodbeck hingegen mitten im aktiven Leben steht. Die Kampfkunst heisst Ikkaido Fudomotion Karate. 16 Bewohner des Seniorenzentrums, einige Mitarbeitende und etliche Externe trainieren bis zu dreimal die Woche im Rosengarten. Bei dieser Sportart werde grossen Wert auf das biomechanische Optimum gelegt, erklärt Klaus-Thomas Hildesheim, Leiter des Kampfkunstcenters Laufental-Thierstein-Arlesheim. Entsprechend gab es bisher noch keinen einzigen Verletzten. Das Ziel sei nicht einzig die Kampfkunst, sondern man fördere auch die Beweglichkeit, den Gleichgewichtssinn und den Muskelaufbau. «Manche Senioren kamen anfänglich mit dem Rollator ins Training, können diesen nun aber in die Ecke stellen», freut sich Hildesheim.
Das Schönste? Ikkaido Fudomotion wird in einer bunt zusammengewürfelten Gruppe trainiert. Es ist eine sogenannte inklusive Sportart. Ob mit Rollstuhl, ob sehbehindert, ob jung und sportlich oder mit geistiger Beeinträchtigung: Alle kommen auf ihre Kosten. Wie ist es, als fitte Frau gegen Schmidt zu kämpfen?, fragen wir Roswitha Hildesheim. Natürlich könne man im Training gegen Schmidt nicht einen wuchtigen Schlag gegen die Seite ausführen, der ihn aus dem Gleichgewicht brächte. «Aber er ist ein ernst zu nehmender Gegner!», so Roswitha Hildesheim. Wie wird denn ein Gurt verliehen, wenn die Trainierenden so unterschiedliche körperliche und geistige Voraussetzungen haben? Als Trainer stecke er für jeden ganz individuelle Ziele fest, die es bei der Prüfung zu erreichen gelte, so Klaus-Thomas Hildesheim. Italo Schmidt gefallen vor allem der actionreiche Sport, die Bewegung und die Geselligkeit. Sportlich war er schon immer, auch als er noch in Fehren wohnte. Er fuhr Langlauf, Ski und bis vor kurzem noch Fahrrad. Und Inlineskates. Vielen ist der extrovertierte Mann noch in Erinnerung, wie er auf dem Laufenfeld einen privaten Hocker hatte, um die Skates anziehen zu können, mit denen er nach Laufen sauste.
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Zehn Chöre überraschten am 81. Gesangsfest des Sängerverbands Thierstein-Laufental-Dorneck ein von Anfang bis Ende begeistert applaudierendes Publikum mit populären Melodien, aber auch mit besinnlichen Liedern. Roland Bürki
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ie aufgeräumte, sangesfreudige Stimmung beim abendlichen Festakt in der Aula zeigte zwei Dinge auf. Zum einen die befreiende Wirkung des Singens, zum andern die vorbildlich-gastfreundliche Organisation des 81. Gesangsfestes durch das OK des Gemischten Chors Röschenz. Treffend dafür die Feststellung von Barbara Hahn, Präsidentin Chorverband beider Basel: «Ich habe den ganzen Tag keinen einzigen Menschen mit einem «Lätsch» angetroffen». Und die beiden anwesenden Politiker, Gemeindepräsident Remo Oser und Landrat Linard Candreia, entfachten auf der Röschenzer «Höchi» gar Begeisterungsstürme, als sie statt politischer Allgemeinplätze ganz einfach einen «Rööschez-Rap» oder das Lied «vivat, crescat, floreat» zum Besten gaben. Da konnte sich Verbandspräsident Bruno Rentsch vor dem Festakt mit Fahnenmarsch und Fahnenwirbel, Neuaufnahmen und Ehrung der Veteranen nur über einen «prächtigen Tag für den Chorgesang» freuen.
Viel Beifall für innovative Chöre Die Stimmung in der sehr gut besetzten, akustisch hervorragenden Kirche St. Anna war gleich da, als der durch Akkordeon und Bass verstärkte Männerchor Büsserach unter feuriger Leitung
Jesus is coming: Der Chor Grellingen lässt diese Botschaft im Lied «Freedom is coming» aufs Publikum einwirken. FOTO: ROLAND BÜRKI
von Ilze Paegle mit «La Paloma» und etwas «Griechischem Wein» für erste aufkommende Gefühle sorgte. Klein, aber fein in den Männerstimmen sorgte der von Aura Elena Gutiérrez dirigierte Männerchor Witterswil für eine gefühlvoll gesungene Ode an «My Leimetaal». Neue Wege beschritt der Männerchor Himmelried unter Fredy Zürcher mit «Weit, weit weg von Dir», einer sehnsuchtsvollen Mischung aus Pop und bayrisch ausgedrückter Sehnsucht nach der Geliebten, wie die unterhaltsam moderierende Charlotte Kübler ausführte. Simon Art trieb den Männerchor Dittingen in drei Liedern zu Höchstleistungen an, wobei das einst von Howard Carpendale gesungene «Tür an Tür mit Alice» das Publikum in Gedanken gleich mitsingen liess. Dass ein reiner Frauenchor auch berühren kann, zeigte der Gastchor «Vocabella» unter Leitung von Marta Mieze in «Tears in Haeven» und dem optimistisch-feurigen «Shoholoza». Der Gemischte Chor Nunningen unter Dirigent Timo Waldmeier liess im französischen
Trinklied «Tourdion» auch die Freude über das Zusammenspiel der Frauenund Männerstimmen spüren. Unglaublich dann das Volumen des von Othmar Sturm dirigierten Männerchors Meltingen, der in Freddy Quinns «Heimweh» oder im romantisch-sehnsüchtigen Dialektlied «Rosmarie» mit seinen rund 30 Sängern mächtig beeindruckte. Manuela Merckx und Myron Ackermann dirigierten den seine 100 Jahre feiernden gemischten Chor St. Ottilia Fehren, der in jugendlicher Frische und unter Trommelsound «Quantanamera» und «Only you» zum Besten gab. Und schliesslich bekannte die Chorgemeinschaft Breitenbach/ Wahlen unter temperamentvoller Leitung von Zora Janská nach dem mitreissenden «La Paloma» ihren Wunsch nach einem «Wochenend und Sonnenschein», natürlich mit dem Schätzchen im Wald allein. Dass hier wie bei allen andern Vorträgen heftig und ausgiebig applaudiert wurde, war an diesem Nachmittag selbstverständlich.
Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.
4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre.
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Bibliotheken
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch
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Sport
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
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Kampfkunst
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches
+ traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch
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Hobby/Freizeit
Modelleisenbahn. Hast du Freude an Modelleisenbahn? Interesse an einer Anlage mitzubauen. Landschaft, Elektronik und Steuerung warten auf deine Mithilfe. Clubabend, Mittwoch, 19.30 bis 22.00. Wir freuen uns auf dich. Olivier Pulfer, Tel. 076 589 16 06. www.meclu1981.ch, E-Mail meclu@meclu1981.ch
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal
möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 077 417 85 96 (ab 16 Uhr) Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. www.yogaoase-breitenbach.ch Wir bieten therapeutische Yoga Kurse und div. Workshops an. Alle Kursleiterinnen sind gut ausgebildet mit langjähriger Yoga Erfahrung. Tel. 079 921 70 34 oder 079 287 01 92. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33. Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30
Freiraum Laufen. Vinyasa und Yin Yoga in kleinen Gruppen vis-à-vis Bahnhof. Vinyasa: Mo+Mi, 18.30–19.45. Yin: Mo+Mi, 20.00– 21.00. Einstieg jederzeit möglich! www.freiraum-laufen.ch, Anna Urmes, 077 432 62 28. Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38,
Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
THIERSTEIN
Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
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BREITENBACH
Geschichte zum Anfassen Die neue Präsidentin des Industriemuseums Breitenbach, Maria Cajochen, macht das Stöbern in der Vergangenheit zum Abenteuer von heute. Bea Asper
S
pannung pur. Geschichte ist wie ein guter Krimi», sagt Maria Cajochen. Sie ist die neue Präsidentin des Industriemuseums Breitenbach und lud letzten Sonntag am internationalen Museumstag zu einem Workshop in die Ausstellungsräume im Breitgarten ein. In der Tat, es sollte nicht lange dauern und die Besucher waren gefesselt. Cajochen zeigte die Zusammenhänge auf, warum das Leben im Schwarzbubenland seinen Lauf nahm, wie wir es heute kennen. Dies wurde zu einer lebendigen Reise weit über die Region hinaus. «Die Verknüpfung der Geschehnisse ist Teil der Aufgabe, macht das Einzelne verständlicher und sorgt dafür, dass man es nicht vergisst», erklärte sie. Sie hält nichts von langen Reden, sie liess die Besucher – darunter viele Kinder – die Geschichte erleben. Mit Kupferdraht, Hammer und Zange, mit Papier, Malstiften, Kunststoff und Textilien ging es ans Werk. Man durfte der Fantasie freien Lauf lassen, an der Uhr drehen und die Geschichte der regionalen Industrie selber schreiben mit der Ausweitung der Produkte, die in Breitenbach
Die neue Präsidentin: Maria Cajochen im Industriemuseum. ihre Pioniere hatten. «Geschichte muss man lebendig gestalten, ein Museum ist ein Ort zum Staunen, doch auch zum Anfassen», ist Cajochens Devise. Sie ist in Polen aufgewachsen, Archäologin und fand vor 26 Jahren über England und Amerika den Weg in die Schweiz. Vor zwölf Jahren entschied sie sich mit ihrem Ehemann Christian Cajochen (Biologe, bekannter Schlaf-Forscher) und ihren beiden Kindern für Breitenbach als ihre Wahlheimat. Sie freue sich nun riesig auf ihre neue Aufgabe, das Stöbern in alten Zeiten der regionalen Bevölkerung schmackhaft zu machen. Aus ihrer Arbeit bei Augusta Raurica kann sie auf einen ideenreichen Fundus zurückgreifen, wie man Vergangenes in die Gegenwart holt und die Leute dafür begeistert. Beflügelt werde sie dabei von
FOTO: BEA ASPER
der tatkräftigen Unterstützung der langjährigen Vereinsmitglieder – dank deren Hartnäckigkeit (eisernen Willen) der Bezirkshauptort sein lang ersehntes Museum bekommen hat. Sie habe sich einiges vorgenommen, sie werde sich für Workshops engagieren, aber auch für eine projektbezogene Zusammenarbeit mit den Schulen, führte Maria Cajochen im Gespräch mit dieser Zeitung aus. Die Werke der Workshops (wie die vom Sonntag) sind in der Vitrine bei der Post zu sehen. Im Museum, im Untergeschoss der Aula an der Breitgartenstrasse, werden Exponate der Schweizerischen IsolaWerke, der Brac AG und der Bandfabrik Breitenbach gezeigt. In einem separaten Raum sind Fotografien von AltBreitenbach zu sehen.
ERSCHWIL
Kinder bereichern den heiteren Liederreigen jjz. Mit traditionellen und modernen Liedern empfing die Trachtengruppe Thierstein den Frühling und feierte gleichzeitig das 80-Jahr-Jubiläum. Lüpfig und beschwingt begrüssten Chor und Kinder die Gäste in der Erschwiler Kirche mit dem Frühlingsmarsch von Abbé J. Bovet. Die bekannte Melodie erwärmte die Herzen der Menschen. Artig und in adretten Trachten standen 28 Kinder der ersten und zweiten Primarklasse von Büsserach vor den Sängerinnen und Sänger und doppelten gleich mit dem feinen Solo «Im Chnopfloch es Blüemli» nach. Eingeübt hatten sie das reizende Lied mit Musiklehrerin Natalia Christen, die den Vortrag in der Kirche souverän leitete. «Mit den warmen Sonnenstrahlen kommt der Frühling . . .Tiritomba», so sangen die Trachtengruppe Thierstein und die Kinder und drückten damit unser sehnlichster Wunsch aus. Dabei klatschten die Kleinen fröhlich in die Hände und offenbarten ihre Sorglosigkeit und ihr jugendliches Gemüt. Vier Paare der Trachtengruppen Thierstein und Bärschwil tanzten in den Ecken der Kirche den Reigen «Ladina», derweil die «Holzebärger Ländlerfründe» die Melodie mit Klarinetten, Örgeli und Bass beschwingt intonierten. «Mit unseren Stimmen gedenken und vereinen wir uns mit den verstorbenen
Gemeinsamer Auftritt: Kinder und Trachtengruppe Thierstein mit Musiklehrerin Natalia Hofer und Chorleiter Paul Stebler. FOTO: JÜRG JEANLOZ Mitgliedern der Trachtengruppe», hub Chorleiter und Moderator Paul Stebler zum Gedenkakt des 80-Jahr-Jubiläums an. «Vater unser» sang der Chor mit Pathos und liess die Verstorbenen in Gedanken nochmals aufleben. «De dibidäbi Puuremaa, dä sott es dibidäbi Froueli ha» ertönte das Spottliedchen für die Wundergattin, die melken, heuen, abwaschen, dreschen und noch viel anderes total beherrscht. «S’isch mer alles ei Ding, ob i lach oder sing» lautete der bekannte traditionelle Renner und wurde von den «Holzebärger Ländlerfründe» kräftig untermalt. «Singen Sie einfach mit» rief der engagierte Chorleiter
den Gästen zu und leitete zum nächsten Gassenhauer über. Wie recht er doch hatte, denn «alls was bruchsch uf dr Wält, das isch Liebi» und vielleicht noch ein bisschen «Heiweh nach de Bärge, nachem Schoggi und em Wii». Ein Jüngling brachte schliesslich zum Evergreen «Dört äne am Bärgli, dört steit e wissi Geiss» eine lebendige Ziege in die Kirche, die dann zum Lumpeliedli «Chliini Geiss» einfach perfekt überleitete. Die Begeisterung im Publikum kannte keine Grenzen und es darf angenommen werden, dass die Kirchgemeinde Büsserach mit ihrer Gastrecht-Absage einen tollen Auftritt verpasst hat.
BREITENBACH
«Bei uns sind Reiche willkommen» bü. Zu Beginn einer absehbaren Marathonsitzung orientierte Simone Benne, Geschäftsleiterin Spitex Thierstein/Dorneckberg, den Gemeinderat über ihre noch effizienter zugunsten der Klienten ausgestaltete Organisation, ein erfreuliches Resultat der Jahresrechnung 2018 und die geltenden und anstehenden Veränderungen aus dem neuen Sozialgesetz vom 1. Januar 2019. Ebenfalls mit einer Rechnung befasste sich Gemeindevizepräsident Christian Thalmann, als er die wichtigsten Resultate aus der Gemeinderechnung 2018 kommentierte. Den resultierenden Aufwandüberschuss von 359 360 Franken statt dem budge-
tierten Miniüberschuss von 2285 Franken ortete Thalmann zur Hauptsache in den 5,3 Prozent tieferen Steuerträgen als im Budget 2018 vorgesehen und den 242 000 Franken gegenüber dem Budget 2018 höheren Aufwendungen für die soziale Wohlfahrt. «Das konnte mit rückläufigen Kosten im Bildungswesen teilweise wieder kompensiert werden», so der Finanzchef. 90 Prozent der 6,7 Millionen Franken an Netto-Investitionen schrieb Thalmann den Neu- und Erweiterungsbauten im «Campus Breitenbach» zu: «Das erhöht die Pro KopfVerschuldung auf eine mittlere Schuld von 2500 Franken.» In der Diskussion
um die geschwundenen Steuererträge fiel die zu Beginn spontan-spassig gedachte Idee, von der Steuerabstimmung enttäuschten «Reichen» aus Basel «natürlich Breitenbach» schmackhaft zu machen. Mit schöner Natur, guten Schulen, erträglichen Steuern, tiefen Gebühren, optimaler Verkehrsanbindung und ebensolcher Einkaufsmöglichkeiten. Einstimmig verabschiedete der Rat die Rechnung 2018, erteilte dann aber doch Gemeindeverwalter Andreas Dürr den Auftrag, sich Überlegungen zu einer Marketingaktion über die vielseitigen Vorzüge eines Wohnorts Breitenbach zu machen.
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das
Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
Lösung der letzten Ausgabe
präsentiert
Lösung 20/2019:
das
Sudoku im Wochenblatt
PASSFOTO Gewonnen hat:
Elisabeth Cueni Hinterfeldstrasse 14 4222 Zwingen Wir gratulieren zum Gewinn von einem Gutschein im Wert von Fr. 50.– gespendet von:
Schwarzbuebe Apotheke, Breitenbach Mitmachen und gewinnen
Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 28. Mai 2019, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir Bargeld im Wert von 50 Franken.
AZ Anzeiger AG, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
mittel
THIERSTEIN
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BREITENBACH
«Blühendes Leben»
Referent: Philippe Ammann von Pro Specie Rara (l.) mit Vorstandsmitgliedern des Hauseigentümerverbandes Dorneck-Thierstein.
Der Hauseigentümerverband Dorneck-Thierstein schmückt sein Jahresprogramm mit einer Reise an die Bundesgartenschau aus und freut sich über neues Engagement im Vorstand. Bea Asper
W
enn Andreas Hänggi zur Generalversammlung einlädt, ist der Grien-Saal in Breitenbach bis auf den letzten Platz besetzt. Der Hauseigentümerverband DorneckThierstein ist nach wie vor auf Erfolgskurs, die Mitgliederzahlen steigen kontinuierlich, und in seinen Ausführungen zur Vorstandsarbeit geriet Hänggi ins Schwärmen. Die langjährige hervorragende Zusammenarbeit unter den Vor-
standsmitgliedern sowie ihr unermüdliches Engagement seien Garant für das reibungslose Funktionieren des Verbandes – als Anlaufstelle für die Hauseigentümer wie auch für die Interessensvertretung auf politischer Ebene. Er bedauerte, dass Aktuarin Christiane Borer nach 19-jährigem Engagement das Amt niederlegen möchte, und die Versammlung verdankte ihre grossartige, minuziöse Arbeit mit herzlichem Applaus. Hänggi zeigte sich aber in der glücklichen Lage, dass sich die Schwarzbuben darum reissen, für den HEV ehrenamtlich tätig sein zu dürfen. So konnte er der Versammlung gleich drei neue Vorstandsmitglieder präsentieren: Roman Baumann, Präsident des Gewerbevereins Dorneckberg; Thomas Boillat, Wirtschaftsförderer der Region; sowie die Dornacher Unternehmerin und Gemeinderätin Annabelle Lutgen. Die Versammlung bestätigte die Wahl mit einem kräftigen Applaus. Beim Jahresprogramm dürfen sich die Mitglieder des HEV Dorneck-Thierstein wieder auf reich geschmückte Anlässe
FOTO: BEA ASPER
mit Tipps rund um Haus und Garten freuen. An der Generalversammlung vom Freitag gab es eine geballte Ladung an Informationen, wie man zum Beispiel zu einem Obstbaum kommt, der gleichzeitig verschieden farbige Früchte trägt oder wie man ganz spezielle Sorten anbauen kann wie der blauen Kartoffel oder der gelben Karotte. Philippe Ammann von der Stiftung «ProSpecieRara» gab spannende Einblicke in die Welt der seltenen Pflanzen und Tiere. Ausserdem dürfen sich die Mitglieder auf ein neues Angebot freuen: Der HEV organisiert Anfang September eine Reise an die Bundesgartenschau in Heilbronn. Vorstandsmitglied Mark Winkler erläuterte die Details der dreitägigen Reise mit kulinarischem Wohlfühlprogramm und Geheimtipps von ihm als Reiseprofi. So gibt es auch einen Abstecher ins Schwarzwald Freilichtmuseum. Die Bundesgartenschau in Heilbronn lädt unter dem Motto «Blühendes Leben» zu einer Symbiose ein von gärtnerischem Können und hochwertiger Architektur (www.buga2019.de).
MELTINGEN
Mit dem Älterwerden tauchen neue Fragen auf werden verschiedenen Fachreferate gehalten. Das Bedürfnis nach Information ist vorhanden, besuchen doch jeweils bis zu 20 Prozent der Angeschriebenen die Veranstaltung. Am letzten Mittwoch fand der Anlass in Meltingen statt.
Das Alter und das Geld: Bettina Schönenberger erklärte, wer Anspruch auf Ergänzungsleistungen hat. FOTOS: GABY WALTHER gwa. Die Pensionierung verspricht Zeit und Freiheit, doch hat sie auch ihre Schattenseiten. Mit der neuen finanzielle Situation muss man sich zurechtfinden. Einsamkeit, Krankheit und Hilfsbedürftigkeit können die Lebenssituation einschränken. Pro Senectute informiert und bietet Hilfe in verschiedensten Bereichen an. Einmal im Jahr veranstaltet die Fachstelle für Altersfragen Dorneck-Thierstein der Pro Senectute Kanton Solothurn jeweils in einer anderen Gemeinde einen Anlass unter dem Titel «älter werden in . . .». «Mit der Unterstützung der betroffenen Gemeinde erstellen wir eine Broschüre für die über 65-Jährigen und lassen sie einen Fragebogen über ihre Bedürfnisse betreffend ihrer Gemeinde ausfüllen», erklärte die Fachstellenleiterin Iris Vogt. Am Anlass
Finanzielle Absicherung Bettina Schönenberger ist in Breitenbach die Ansprechperson beim Thema rund ums Geld: «Für viele bedeutet die Pensionierung eine massive Lebensumstellung.» Da die AHV allein den Existenzbedarf nicht mehr deckt und wenn die Leistungen aus der zweiten und eventuell dritten Säule zum Leben nicht ausreichen, besteht der Anspruch auf Ergänzungsleistungen. Schönenberger hilft bei der Abklärung des Anspruchs auf Ergänzungsleistungen oder Hilflosenentschädigung. Die Beratung ist kostenlos. «Auf Ergänzungsleistungen besteht ein rechtlicher Anspruch. Es handelt sich somit weder um Almosen noch um Fürsorge», erklärte die Sozialarbeiterin. Sie empfiehlt, bei Hilfe durch Angehörige diese zu entschädigen und das schriftlich festzuhalten: «Angehörige leisten immer noch einen sehr grossen Beitrag bei der Alterspflege.» Genügt die Hilfe der Angehörigen nicht, kann die Spitex aufgeboten werden. Seit 45 Jahren bietet die Spitex Thierstein/Dorneckberg in der Region Pflege und Betreuung an. Sie ermöglicht dadurch Menschen, die aufgrund ihres Alters, nach einem Spitalaufenthalt oder wegen einer psychischen Beeinträchtigung auf Hilfe angewiesen sind, das Wohnen zu Hause. Nebst verschiedenen Angeboten existiert der Spitex24-h-Notruf. Simone Benne demonstrierte live, wie der Notruf funktioniert. Über eine Uhr oder einem Anhänger mit Notfallknopf wird der Notruf akti-
viert. Die Geschäftsleiterin drückte den Knopf und ein paar Minuten später meldete sich die Medicall AG übers Telefon. Je nach Situation kontaktiert sie die zuvor registrierten Personen (Angehörige/Nachbarn) oder direkt die Notdienste. «Ein grosses Risiko im Alter ist die Sturzgefahr. Das System bietet Unabhängigkeit und Sicherheit, denn durch den Knopfdruck kann schnell Hilfe angefordert werden», zeigte Benne die Vorteile des Systems. Als dritter Referent in Meltingen orientierte Jürg Tschanz von der Kantonspolizei Solothurn zum Thema «Sicherheit im Alter». Anschliessend an die Referate hatten die 21 Anwesenden Gelegenheit, sich noch genauer zu informieren und die Geselligkeit beim Apéro zu pflegen.
Amulett mit Notfallknopf: Simone Benne, Geschäftsleiterin Spitex Thierstein Dorneck, demonstrierte, wie im Notfall Hilfe avisiert werden kann.
DORNECK SEEWEN
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NUGLAR-ST. PANTALEON
Ein Ausflug ins klingende Museum
Grossartiges erreicht – und es soll noch vielfältiger werden Die Gemeinde NuglarSt. Pantaleon ist Spitzenreiterin in der Aufwertung ihrer Kulturlandschaft. Das zehnjährige Projekt zugunsten von Hochwasserschutz und Biodiversität zeigt nach fünf Jahren bereits seine Wirkung. Bea Asper
Im Werkstattsaal: Herr Flury bestückt die Tonwalze mit den Stiften. Nach einem erfrischenden Frühlingsspaziergang in der abwechslungsreichen Landschaft des nördlichen Juras, vorbei an saftig grünen Blumenwiesen mit weidenden Kühen, erreichen wir an diesem Sonntag unser Ziel: das Museum für Musikautomaten in Seewen, ein Stück Kultur, eingebettet in wunderschöner Natur. Es ist der internationale Museumstag, und deshalb ist der Eintritt kostenlos. Ein abwechslungsreiches Programm erwartet uns. Die faszinierende und geschichtsträchtige Atmosphäre des Museums zieht uns sofort in ihren Bann, sodass Stunden und Minuten vergehen. Wir tauchen ein in die zauberhafte und spannende Welt der Musikdosen, Orgeln, Figuren- und Bahnhofautomaten. Zu jedem dieser Musikautomaten erfahren wir eine aufregende Geschichte aus längst vergangenen Zeiten. Wie wurden die perforierten Papierbänder für die automatisch spielenden Orgeln und Musikautomaten hergestellt? Wie kommt die mächtige selbst spielende «Britannic»-Orgel, einst für das Schwesterschiff der Ozeandampfer Titanic und Olympic gebaut, in den Klangkunst-Saal des Museums in Seewen? Die «Britannic» wurde nie als Passagierschiff eingesetzt, sondern musste nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs als Lazarettschiff dienen, lief 1916 auf eine deutsche Seemine und sank. Wie konnte sich aber die Orgel retten, sodass wir sie heute bestaunen können?
FOTO: FILOMENA PIZZOLANTE
Die meiste Zeit jedoch verbringen wir im Werkstattsaal, wo uns Herr Flury die ausgeklügelte Mechanik und das fesselnde Innenleben dieser faszinierenden Musikdosen erklärt. Er demonstriert uns sachkundig, welch ungeheure Präzision erforderlich ist, um den Spielkamm aus Stahl mit abgestuften Zinkenlängen sowie die Tonwalze herzustellen. Dieser Tonzylinder ist es auch, der durch seine Drehung die Stahlzungen zum Schwingen bringt. Durch die Anordnung der Stifte erklingt dann eine bestimmte Melodie. Diese Feinmechanik ist untrennbar mit der Uhrmacherkunst verbunden und wurde 1796 vom Genfer Uhrmacher Antoine Favre erfunden. Im 19. Jahrhundert entwickelten sich die Spieldosen zum Exportschlager der Schweiz und wurden in die ganze Welt versandt. Das Museum für Musikautomaten feiert dieses Jahr sein 40-Jahr-Jubiläum und bietet deshalb vier Themenschwerpunkte an, die sich im Verlauf des Jahres ablösen. Es werden täglich öffentliche Führungen mit Live-Demonstrationen von Musikautomaten angeboten. Auf der Sonnenterrasse des dazugehörenden Restaurants gönnen wir uns noch einen guten Kaffee, bevor wir beschwingt unsere Heimwanderung antreten. Der Weg nach Seewen hat sich allemal gelohnt! Filomena Pizzolante, Münchenstein
Halbzeit-Bilanz: Auf dem Spaziergang konnte die Bevölkerung die Naturelemente, die am Entstehen sind, begutachten. FOTO: BEA ASPER vielfalt werde zunehmen, führte Berchten aus. Auf 20 Hektaren wurden Eiche, Waldföhre, Elsbeere, Mehlbeere und andere Lichtbaumarten gefördert als Lebensraum für Strauchwicke, Schwalbenwurz, Rotes und Weisses Waldvögelein, Vogelnestwurz, Gelber Fingerhut oder Grauspecht. Ausserdem konnten sieben Weiher als Amphibienlaichgewässer neu erstellt und naturnahe Bachauen als Lebensraum für Feuersalamander, Grasfrosch, Erdkröte, Bergmolch, Dohlenkrebs, Gestreifte und Zweigestreifte Quelljungfer gestaltet werden. Auf 2,5 Hektaren, mehrheitlich im Talgrund und entlang der feuchten Waldränder, entstanden Feuchtwiesen und Säume mit Hochstauden wie Spierstaude, Blutweiderich und Kohldistel. Damit fördere man die Ringelnatter und Sumpfschrecke, erfuhren die zahlreich Interessierten auf dem Spaziergang. Förderung der Natur Felix Berchten betonte, dass Natur und Landschaft durch menschliche Eingriffe gefördert wurden. Das Gelände war ver-
buscht und der Wald war dunkel und von unerwünschten Pflanzen überwuchert. Es handle sich um eine Rückgewinnung einer wunderschönen Kulturlandschaft, die Lebensraum biete für eine natürliche Artenvielfalt. Dies bedeute nicht, dass der Mensch keinen Fuss mehr in dieses Gebiet setzen dürfe, führte Schmid aus. Doch sollte er natürlich auf dem Wanderweg bleiben. Es gibt auch einen Rastplatz mit Feuerstelle und kleinem, separatem Weiher ohne Verbotstafel für Kinder und Hunde. Die Aufwertung des Brunnenbachtals ist nur eine von vielen Massnahmen, welche Nuglar-St. Pantaleon zur Förderung der Biodiversität unternimmt. Die Gemeinde macht sich stark für das Vernetzungsprojekt der Landwirtschaft und hat ein weiteres (5-Jahres)Projekt angestossen. Wieder mit gezielten Eingriffen möchte man das Gebiet Lusenberg, Sunnhalde und Chilchrain aufwerten. Das Gemeindegebiet von Nuglar-St. Pantaleon zeichnet sich somit durch eine überdurchschnittlich grosse Vielfalt an Lebensräumen und wildlebenden Tier- und Pflanzenarten aus.
DORNACH
NUGLAR
Das Blaue vom Himmel über den Kirchgängern
Generationenspielplatz entsteht
Projektwoche: Fleissig helfen die Kinder mit, das Projekt zu verwirklichen. gwa. In Nuglar entsteht ein Spiel- und Generationenspielplatz. Zwei Jahre nach der Idee, das Schulhausareal umzugestalten, waren nun im April die Baumaschinen aufgefahren. Der Pausenplatz begann sich zu verändern. Erste Spielgeräte und weitere Einrichtungen wurden montiert. Letzte Woche waren dann die Kinder an der Reihe. In einer Projektwoche haben die Primarschulkinder von Nuglar kräftig mitgeholfen, das Projekt zu verwirklichen. Vom Kindergartenkind bis zu den 6.Klässlern haben sich alle in altersgemischten Gruppen an den verschiedenen Arbeiten beteiligt. Noch vor den Sommerferien sollen die Kinder den neuen Ort in Beschlag nehmen können. Am 31. August soll dann die Einweihungsfeier stattfinden. Zwischen Spielund Generationenplatz, entlang der
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ine grosse Herausforderung war, die verschiedenen Interessen unter einen Hut zu bringen», sagte Hans Peter Schmid, Präsident der Kommission «Aufwertung Brunnenbachtal». In der Zusammenarbeit mit den Landwirten müsse man den einen oder anderen Stolperstein noch aus dem Weg räumen. Insgesamt erfreue sich das Projekt aber sehr grosser Unterstützung. «Die Grundeigentümer machten die Aufwertung möglich und die Einwohner tragen jedes Jahr mit einem Freiwilligeneinsatz zu Unterhalt und Pflege bei», erklärte Schmid. Die Gemeinde hatte 2014 für das zehnjährige Projekt zugunsten von Hochwasserschutz und Biodiversität einen Bruttokredit von einer halben Million Franken gesprochen. Zwei Drittel davon wurden von Donatoren (Fonds und Stiftungen) übernommen. Jetzt zog die Kommission Halbzeit-Bilanz und lud die Bevölkerung zu einer Begehung ein. Projektleiter Felix Berchten vom Umwelt-Büro Hintermann Weber erläuterte die Massnahmen und die Naturelemente, die am Entstehen sind. Das Ziel, dass es wieder mehr verschiedene Pflanzen und Tiere gibt, sei klar erkennbar. So konnten bereits der Feuersalamander und der Schillerfalter gesichtet werden. Bisher wurden vor allem die grossen Eingriffe zur Renaturierung des Brunnenbachs und Auflichtung des Waldes vollzogen. Es folgen viele, kleine pflegerischen Massnahmen. Die Arten-
Noch ist die künstlerische Intervention von Jan Hostettler in der Klosterkirche vor einem Jahr in guter Erinnerung, schon steht an diesem Ort bereits der nächste künstlerische Dialog vor der Tür. Maja Rieder, eine Basler Künstlerin mit Wurzeln im Kanton Solothurn, eröffnet morgen Freitag ihr extra für die Klosterkirche konzipiertes Werk.
FOTOS: ZVG
Ausserdorfstrasse bis zum Dorfplatz ist geplant, mit Musik, Unterhaltung, Aktivitäten und Verpflegungsmöglichkeiten zu feiern.
Schulhausareal: Erste Spielgeräte stehen bereits.
dust. «Für mich ist bei diesem Projekt zentral, dass die zeitgenössische Kunst mit der Kirche ins Gespräch kommt», sagt Barbara van der Meulen. Jan Hostettlers Altarbilder vom vergangenen Jahr sind ihr in guter Erinnerung und für sie war von da an klar, dass dieser sakrale Raum prädestiniert für eine weitere künstlerische Aktion ist. «Kunst in der Kirche ist ja nichts anderes, als die Weiterführung einer Jahrhunderte alten Tradition, heute jedoch auf Augenhöhe», sagt die Leiterin Kultur und Programm im Kloster Dornach. Nach dem Besuch einer Ausstellung von Maja Rieder im Kunsthaus Baselland, fragte van der Meulen die 1979 geborene Künstlerin an, ob sie sich eine künstlerische Installation in der noch immer funktionierenden Klosterkirche vorstellen könne. Nach einer Zeit der Besinnung stand ihr Projekt fest. Unter der barocken Decke der Klosterkirche wird Maja Rieder einen riesigen blau eingefärbten Baldachin von 7.10 x 5.70 Metern über die Bankreihen der Gläubigen hängen. Der Begriff «Baldachin» geht über sprachliche Umwege auf die Stadt Bagdad zurück, in die früher blühende Stadt, wo damals teure Baldachine aus Brokatstoff gefertigt wurden und
Montage: Maja Rieder (2.v.r.) gibt Anweisungen und hilft tatkräftig mit beim Aufspannen des Baldachins. FOTO: MARTIN STAUB wahrscheinlich durch die Kreuzzüge nach Europa gelangten. Die Künstlerin nennt ihr Projekt denn auch «Bagdad». Für mehrere Monate schützt nun dieses Werk nicht die Köpfe der kirchlichen Würdeträger, wie das traditionsgemäss an religiösen Hochfesten zelebriert wurde, sondern das Fussvolk im Kirchenschiff. «Womit ein mehrschichtiger interkonfessioneller Dialog eröffnet wird», erklärt die Initiantin dieses künstlerischen Experimentes. Dieser einfache, bis in die kleinstmögliche Form gefaltete und blau eingefärbte Baumwollstoff bildet ab morgen für einige Monate den batikartigen Kunst-
himmel in der 1676 entstandenen Barockkirche des Klosters Dornach. «Und löst vielleicht bei Besuchenden einen interkulturellen Dialog zwischen Orient und Okzident, zwischen Islam und Christentum aus», sagt Kunsthistorikerin Barbara van der Meulen, die sich aber auch auf den rein künstlerischen Dialog rund um das Werk «Bagdad» freut. Vernissage: Klosterkirche Dornach, Freitag, 24. Mai, 18.30 Uhr. Mit einem Oriental-Jazz Konzert, Christian Moser (Oud) und Lucio Marelli (Perkussion), sowie einem Aperitif und Oriental Grill. Es sprechen Felix Terrier (Kirchenrektor), Klaus Fischer (Alt-Regierungsrat) und Barbara van der Meulen.
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KELSAG Liesberg offen
Sa, 25. Mai 2019 von 8.30 bis 12.30 Uhr www.kelsag.ch
Anlässlich meines
90. Geburtstages möchte ich mich bei allen Verwandten, Freunden und Nachbarn für die vielen Aufmerksamkeiten wie Blumen, Gutscheine, Mohrenköpfe, Pralinen und lieben Glückwünsche mit Karten und Telefonaten ganz herzlich bedanken. Dieser Tag hat mir sehr viel Freude bereitet. Margaritha Wyss-Kohler «Gritli»
Der älteste Haustechnik-Betrieb der Nordwestschweiz an der AGLAT19. Am kommenden Wochenende findet auf dem Areal der Laufner Eishalle die AGLAT19 statt. Als eines von mehr als 150 Unternehmen wird auch die Rosenmund Haustechnik AG an der grössten Publikumsmesse der Nordwestschweiz vertreten sein.
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Wir wissen wie!
Im Ausstellerzelt präsentiert sich die Firma Rosenmund Haustechnik AG, welche in Laufen bereits seit 2016 an der Wahlenstrasse 175 einen Sitz hat, dem Messepublikum am Stand 105. «Wir freuen uns sehr darauf, dieses Jahr zum ersten Mal an der AGLAT mit dabei zu sein und hoffentlich möglichst viele Leute aus der Umgebung in dieser angenehmen Messe-Atmosphäre kennenzulernen», sagt Andreas Werner, Gruppenleiter Sanitär in Laufen. Auf knapp 30 m² Ausstellungsfläche sind während der zweieinhalb Messetage jeweils mindestens drei Mitarbeiterinnen
oder Mitarbeiter präsent und geben Auskunft über die verschiedenen Kompetenzen der Firma Rosenmund Haustechnik AG. Anhand von Anschauungsmodellen wird amStandgezeigt,wieeinKalkschutzgerät, eine Wärmepumpe oder ein Dusch-WC funktioniert. Für das Publikum besteht
dort die Möglichkeit einer individuellen Beratung oder für eine Terminvereinbarung mit einem Spezialisten. «Wie es sich für eine Publikumsmesse gehört, halten wir für interessierte Personen selbstverständlich auch ein kleines Präsent bereit», so Andreas Werner. Nicht zuletzt steht am Stand der Firma Rosenmund Haustechnik AG eine Wettbewerbsurne mit drei Fragen zu ihrem Betrieb. Wer diese richtig beantwortet und dazu noch eine Portion Glück hat, kann einen Helikopterrundflug für zwei Personen über die schöne Region gewinnen. Start- und Landeplatz wird der Laufner Sitz an der Wahlenstrasse 175 sein.
Standaufbau im Ausstellerzelt für das AGLAT19-Wochenende vom 24. bis 26. Mai 2019
Ein Besuch der AGLAT19 und am Stand der Firma Rosenmund Haustechnik AG lohnt sich auf jeden Fall.
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Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21 Gesucht für Bistro in Breitenbach
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SPORT
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TENNIS
FUSSBALL
Tennisclub Breitenbach: Interclub Nachtragsspiele
FC Laufen: Und es geht doch noch
Wenig erfolgreich verliefen am Wochenende die Nachtragsspiele für die Breitenbacher Tennisspieler/innen. Die Damen 1. Liga zogen auch gegen den zweiten Grossclub, den TC Allmend Luzern, mit 2:4 den Kürzeren, konnten dabei aber immerhin beide Doppelpartien gewinnen. Die erste Herrenmannschaft in der Zweiten Liga verlor gegen Riehen mit 2:7, wobei Cyrill Antony für beide Punkte besorgt war (im Doppel zusammen mit Marco Künzli). Mit dem gleichen Resultat unterlagen die Jungsenioren 2. Liga gegen den TC Coop: Michel Caillet und Urs Christ gewannen dabei jeweils ihr Einzel. Erfreulich dagegen der 4:3-Sieg der Senioren unter Kapitän Titus Natsch auf der wunderbaren Anlage TC BIZ auf dem Bruderholz. Am kommenden Wochenende stehen nun die entscheidenden Spiele um
den Einzug in die Aufstiegs- oder Abstiegsrunde an. Eine gute Ausgangslage besteht dabei für die Veteranen in der NLC, denen in Kaltbrunn/SG sogar eine knappe Niederlage reichen würde. Die Damen 1. Liga reisen nach Zollikofen. Daheim spielen am Samstag um 9.00 Uhr die bisher ungeschlagenen Seniorinnen 2. Liga von Capitaine Regula Dietler gegen den TC Reinacherheide. Um 13.00 Uhr starten die Senioren 2. Liga gegen Haugraben Bättwil. Am Sonntag um 9.00 Uhr spielen die Damen 2. Liga, welche bisher zwei Mal unentschieden gespielt haben, gegen den TC Böckten, danach die bisher höchst erfolgreichen Herren 2 von Lorenzo Norambuena in der Zweiten Liga gegen Leimental. Hans-Peter Marti
VERANSTALTUNG
Schwimmen und danach rennen In diesem Jahr bietet der Schwimmklub Laufen wiederum ein sehr vielfältiges Sommerprogramm im Schwimmbad Nau in Laufen an. Gestartet wird im Juni mit dem neu lancierten Swim&Run Wettbewerb. Bei der Serie, welche an acht Montagen im Juni und August/ September stattfindet, geht es darum, zuerst eine gewisse Distanz zu schwimmen und danach zu rennen. Die Distanzen steigern sich von Mal zu Mal (300m bis 500m Schwimmen bzw. 2000m bis 4000m Laufen). Der Wettkampf kann als Single Athlet oder auch zu zweit bestritten werden. Je nach Lust und Laune kann nur an einem Abend mitgemacht werden oder die ganze Serie durch. Im Rahmen dieses Anlasses findet dann am 12. August eine Demolektion im Wasserfitness statt, zu der nicht nur die Teilnehmer der Swim&Run Serie eingeladen sind. Am Ende erwarten die Sieger attraktive Preise. Details sind der Website zu entnehmen. Ebenfalls im Juni startet der Crawlkurs für Erwachsene. Ein weiterer Kurs ist dann im August geplant. Wer also schon immer mal die Crawltechnik erlernen wollte oder seine Technik verfeinern möchte, soll sich schnell einen Platz sichern! Weitere Infos zum Kurs sind auf der Website zu finden. Am 17. Juli um 19.30 Uhr führt das Wasserfitnessteam vom Schwimmklub Laufen eine Wasserfitnesslektion für alle Interessierten durch. Wer sich gerne zu Musik im Wasser bewegt, ist herzlich willkommen!
In der letzten Sommerferienwoche (5.-10. August) beginnen dann die Schwimmkurse für die Kinder. Neben den Grundkursen vom Krebs bis zum Eisbär, werden in diesem Jahr wiederum Wasserspringkurse sowie das Jugendbrevet im Rettungsschwimmen für Kinder ab 11 Jahren angeboten. Daneben findet neu ein Crawlkurs für Teenies statt. Die Ferienpass-Sommerschwimmkurse laufen in diesem Jahr zum ersten Mal nicht mehr über den Verein Ferienpass Laufental-Thierstein, sondern werden direkt durch den Schwimmklub Laufen organisiert. Dennoch arbeiten wir eng mit dem Ferienpass LaufentalThierstein zusammen. Neuer Internetauftritt Neben dem breiten Sommerangebot hat sich auch einiges in der Schwimmschule Laufen, welche zum Schwimmklub Laufen gehört, getan. Neu wird die Administration durch Daniela Ischer und Jürg Roth geführt. Mit einem neuen Internetauftritt und div. anderen Erneuerungen wollen wir uns neu ausrichten. Ab August finden dann wieder Schwimmkurse im Hallenbad Breitenbach statt. Die Anmeldung dafür ist ab 1. Juni auf unserer Website möglich. Das Leiterteam ist sehr motiviert und freut sich auf tolle Schwimmstunden mit vielen schwimmbegeisterten Kindern. Andrea Kohler Schwimmklub Laufen www.sklaufen.ch
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Der FC Laufen kann doch noch siegen. Im vorletzten Heimspiel feierten die Laufentaler dank zwei Treffern des unverwüstlichen Andreas Jeker gegen den Tabellendritten Reinach einen 2:0 Erfolg. Laufen darf deshalb wieder von einem Platz in der ersten Tabellenhälfte träumen. Edgar Hänggi
I
m fünften Rückrunden-Heimspiel gelang der Equipe von Adnan Ercedogan der erste Sieg. Da auswärts nach dem Erfolg gegen Dardania nur noch vier Niederlagen folgten, rutschte Laufen auf Position 10 ab. Also wieder nichts mit einem Rang in der ersten Tabellenhälfte? Nach der Niederlage gegen Bubendorf mussten sich die Laufentaler auch unter der Woche gegen Black Stars mit 2:3 bezwingen lassen. Die Laufner Tore erzielten Christoph Stenz und Mato Topic (1:2). Doch den Baslern gelangen in den Schlussminuten noch zwei Treffer zum Sieg. Am Sonntag kamen mit dem FC Reinach der Tabellendritte und das beste Rückrundenteam ins Nau. Laufen gelang dank der beiden Tore von Andreas Jeker, der von Beginn weg spielen durfte, nicht nur ein Heimsieg, sondern musste auch keinen Gegentreffer hinnehmen. Aktuell ist es Platz neun, aber mit drei Punkten mehr auf dem Konto wäre Laufen bereits auf Position sechs. Eine Chance auf den Dreier folgt am kommenden Sonntag (13 Uhr) beim Auswärtsspiel gegen Amicitia Riehen. Nach der 3:6 Niederlage vom Sonntag beim Nachwuchs der Old Boys und dem Sieg von Dardania gegen Black Stars ist
Doppelt: Andreas Jeker (hier gegen Bubendorfs Kaderli) traf gegen Reinach gleich zweimal. FOTO: EH-PRESSE klar, dass der Aufsteiger zusammen mit Sissach in die 3. Liga absteigt. Resignation oder Aufbäumen? Laufen wird es erfahren. Dann folgt das Heimspiel gegen Old Boys und unter der Woche der Abschluss bei Absteiger Sissach. Man kann die Rechnung machen, wohin neun durchaus mögliche Punkte die Equipe in der Tabelle tragen könnten. 4. Liga Andere Gedanken hat der FC Breitenbach. Auch nach 19 Runden führen die Schwarzbuben die Rangliste an. Und trotzdem droht der mögliche Gruppensieg und Aufstieg auf der Zielgeraden zu zerplatzen. Am Samstag wurde der FC Reinach mit 5:0 nach Hause geschickt. Dabei wurde die Pflicht erfüllt. Posavina
gewann in der Rückrunde alle Spiele, auch gegen Breitenbach und liegt nach Verlustpunkten ein Punkt vor Breitenbach. Am kommenden Wochenende sind die Schwarzbuben spielfrei, während Posavina gegen Therwil die drei Punkte holen sollte. In der letzten Runde muss Breitenbach zu Hause gegen Zwingen antreten, während Posavina gegen Laufen spielt. Das Team von Nick Musaj will seine Aufgabe erledigen. Wenn es dann nicht reicht, kann man sich zumindest nichts vorwerfen. Die Schwarzbuben absolvieren so oder so eine starke Saison. Mehr vom regionalen Sport findet man unter www.facebook.com/regiosportal
VERANSTALTUNG
Bike OL in Brislach Bereits zum vierten Mal findet in Brislach am Mittwoch 29. Mai ein Bike Trainings OL statt. Auf der speziellen Bike OL Karte werden drei verschieden lange Strecken angeboten; so kommen Einsteiger wie auch Fortgeschrittene auf ihre Rech-
nung. Die Karte wird auf der Fahrt mit einem Plastikmäppchen am Lenker festgebunden. So kann jederzeit auf die Karte geschaut werden. Im Bike OL darf nur auf den eingezeichneten Wegen gefahren werden; also ein quer durch den Wald fahren ist absolut tabu.
Besammlung ist am Mittwoch 29. Mai von 18 bis 19 Uhr beim Fasnachtsfeuerplatz in Brislach. Franz Karrer Brilsach Weitere Angaben unter www.ol-laufental-thierstein.ch
TURNEN
Jugensporttag Kleinlützel mit 500 Teilnehmenden rtvdt. Am vergangenen Samstag, den 18. Mai fand der Jugendsporttag des Regionalturnverbandes Dorneck-Thierstein in Kleinlützel statt. Die rund 500 Jugendlichen zeigten bei angenehmen und trockenen Temperaturen ihr Können auf dem Fussballplatz. Die Kinder machten auch die diesjährige Austragung zu einem beeindruckenden Anlass, welcher von der Männerriege Kleinlützel in Zusammenarbeit mit dem RTVDT hervorragend organisiert wurde. War die Anlage am Morgen um 7.00 Uhr noch fast leer und ruhig, verwandelte Sie sich innerhalb kurzer Zeit in eine farbenfrohe Kinderlandschaft, welche geprägt von freudigem Lachen war. Nach dem Aufwärmen und dem Einteilen in Gruppen, fanden als erstes die Leichtathletik-Wettkämpfe statt. In verschiedenen Kategorien und Disziplinen kämpften die ehrgeizigen Kinder im Einzelwettkampf um jeden Millimeter, jede Sekunde und jeden Punkt. Die jungen Sportler wurden lautstark von Eltern, Betreuern und Freunden angefeuert und zu Höchstleistungen getrieben. Nach einer Mittagspause folgten die Pendelstafetten. Von den Zuschauern unterstützt rannten die Kinder von klein bis gross in Achtergruppen in ihren jeweiligen Kategorien die Strecke von 60 Metern je zweimal. Dabei
Start Pendelstafetten: Die Knaben der Kategorie A. schloss die Jugendriege Büsserach sehr gut ab. Nach den Rahmenwettkämpfen, in welchen die Kinder ihre Ball- und Treffsicherheit beweisen konnten, folgte dann auch als Höhepunkt und von den Kindern sehnlichst erwartet, die Rangverkündigung als Abschluss des Tages.
FOTO: ZVG
Die strahlenden Kinderaugen liessen so manches Herz höher schlagen. Voller Stolz nahmen Sie ihre Medaillen und Preise entgegen. Die detaillierte Rangliste kann auf der Homepage des SOTV (sotv.ch) unter der Rubrik Dorneck-Thierstein abgerufen werden.
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DORFPLATZ
VERANSTALTUNG
EINGESANDT
AGLAT: Kirche geht auf die Menschen zu
Ein Tag des Glücks – multikultureller Ausflug
Die Teilnahme an der Gewerbeausstellung AGLAT19 ist eigentlich den Mitgliedern des Gewerbevereins vorbehalten. Eine Änderung der Statuten ermöglicht es, dass sich ein paar Nichtmitglieder präsentieren dürfen: Eines davon ist der Pastoralraum Laufental-Lützeltal, welcher sich am Stand Nr. 93 im Festzelt vorstellt. Die katholischen Pfarreien Brislach, Kleinlützel, Laufen, Liesberg, Roggenburg-Ederswiler und Wahlen arbeiten seit Ende 2017 als Pastoralraum zusammen und können so voneinander viel mehr profitieren. Gleichzeitig sollen der Schatz der vielfältigen Traditionen und die Eigenheiten jeder Pfarrei bewahrt werden. Die Kirchenrätinnen Marlen Candreia, Monika Jeger und Rosmarie Lötscher sowie Pastoralraumleiter Christof Klingenbeck haben den AGLAT-Auftritt konzipiert: An einer Porträtwand wird der Zusammenarbeit dieser sechs Pfarreien ein Gesicht gegeben. Viele engagierte Menschen drücken in Wort und Bild aus, was sie sich von diesem Zusammengehen wünschen. Aus «HolzKlötzli» soll zudem ein möglichst hoher Hoffnungsturm gebaut werden. Schliesslich erhalten die Besuchenden ihre Kirche zum Anbeissen. Mehr dazu sei hier nicht verraten. Christof Klingenbeck
VERANSTALTUNG
Gemeinschaftserlebnis: Der Besuch im Verkehrshaus machte Freude. Das Migrantenprojekt «Grüezi welcome» wurde im Dezember 2016 von den Laufner Kirchen in Zusammenarbeit mit der Stadt Laufen gegründet. Derzeit begleiten zwölf Laufnerinnen und Laufner verschiedene Migrantinnen und Migranten: Sie treffen sich regelmässig, um Fragen des täglichen Le-
bens zu klären, Kompetenzen im Alltag zu stärken, die deutsche Sprache zu fördern und um neue Kontakte zu knüpfen. Als Gemeinschaftserlebnis luden die Verantwortlichen dieses Projekts (Carole und Peter Seeberger, Regine Kokontis, Bruno Knobel und Christof Klingen-
Erster Gönneranlass der Spitex Laufental
Ventyl: Freitag, 31. Mai, 20 Uhr, Alts Schlachthuus, Laufen
VERANSTALTUNG
EINGESANDT
Artenreiche Hecken und lebendige Weiher
Einblick in die Seele Korsikas
WoS. Ventyl, das Sprungbrett für junge regionale Künstler, geht in die siebte Runde. Ida-Lin Hübscher eröffnet den regionalen Musiktreff mit einer herzerwärmenden Singer-Songwriter Session. Die Gewinnerin des kleinen Prix Walo präsentiert uns dabei berühmte Covers und auch selber geschriebene Lieder. Anschliessend präsentieren wir stolz die Avant-Garde Band Immigration Unit aus Basel. Ihr Sound ist gleichermassen tanzbar wie tiefgründig, und bietet mitreissende Indie-Songs in einem futuristisch elektronischen Kleid. Der Schluss gebührt der, aus der Region stammenden, Singer-Songwriterin Anouchka Gwen. Melancholisch, romantisch, und vielleicht ein bisschen kritisch. Alles was sie jetzt will, ist ihre Gefühle mit der Welt zu teilen.
Das 1945 unter kantonalen Schutz gestellte, 4,7 Hektaren grosse Reservat «Riedgraben» in Büsserach beherbergt eine grosse Anzahl Pflanzen. Die Weiher sind Lebensraum für viele Amphibien und Wassertiere. In den Hecken finden sich Lebensräume für Vögel und kleine Säugetiere. Der Kultur- und Leseverein Breitenbach lädt am Samstag, den 25. Mai alle Interessierten ein unter der kundigen Leitung von Annemarie Fuchs und Markus Christ das Naturschutzgebiet zu erkunden. Wir treffen uns um 10 Uhr beim Schützenhaus Büsserach (Parkplätze vorhanden). Brigitta Ammann Kultur- und Leseverein Breitenbach
beck) alle beteiligten Begleitpersonen und Migranten Mitte Mai zu einem Ausflug in die Innerschweiz ein: Aufgrund des schlechten Wetters wurde der Tag im Luzerner Verkehrshaus verbracht. Bunt gemischt begaben sich die einzelnen Gruppen auf Entdeckungsreise quer durch die Verkehrsgeschichte unseres Landes, das Mittagessen allerdings wurde gemeinsam in einem ausrangierten Eisenbahnwagen eingenommen. Alle Teilnehmenden wurden offensichtlich mit vielen positiven Eindrücken beschenkt. «Ich fühle mich so glücklich!», beschrieb eine Migrantin aus Eritrea am Ende des Tages ihr Befinden. Eine andere Landsfrau war von der familiären Stimmung beeindruckt und von der Gotthard Postkutsche: «Alte Autos gibt es auch in Eritrea. Aber eine solche Kutsche habe ich noch nie in meinem Leben gesehen.» Die 25 Kinder und Erwachsenen waren dankbar für diesen gelungenen Ausflug, den die Kirchen und der Kiwanis Club Birstal finanziell ermöglicht haben. Oder wie es eine weitere Teilnehmerin ausdrückte: «Es wäre schön, uns wieder einmal zu einem solch unbeschwerten Tag treffen zu dürfen.» Christof Klingenbeck
EINGESANDT
Über 700 Laufentalerinnen und Laufentaler unterstützen die Spitex Laufental mit einer Gönner-Mitgliedschaft und zeigen damit ihre Solidarität mit unserer Organisation. Tagtäglich spüren wir einen grossen Rückhalt in der Bevölkerung. Unser breit gefächertes Angebot an Hilfe und Pflege zu Hause wird bei Bedarf gerne in Anspruch genommen und sehr geschätzt. Als Dankeschön für die teilweise jahrelange Unterstützung und Treue zur Spitex Laufental haben wir unsere Gönnermitglieder am 15. Mai zu einem z’Vieri eingeladen. 95 Personen sind der Einladung gefolgt und haben interessiert den Kurzreferaten der Spitex-Mitarbeitenden über Hygiene, Einsatzplanung, Hauswirtschaft, Palliativ-Care, psychiatrische Pflege, Bedarfsabklärung, Öffentlichkeitsarbeit, Berufsbildung und Wundbehandlung zugehört. Die musikalische Umrahmung des Anlasses mit Helene, eine Dame des Duos Les Chanterelles von Kleinlützel, hat zum Lachen und Mitsingen ani-
Ventyl geht in die kuschlige siebte Runde
FOTO: ZVG
GEDANKENSTRICH
Am Sonntagabend sang die korsische Polyphoniegruppe Barbara Furtuna in der St. Katharinenkirche in Laufen. Es war ein eindrückliches, berührendes und sehr gut besuchtes Konzert. Die vier Männer verzauberten das Publikum mit ihren hochstehenden Gesängen, die einmal melancholisch und dann wieder fröhlich klangen und hinterliessen einen tiefen Eindruck bei den Zuhörern und Zuhörerinnen. Man erhielt einen emotionalen Einblick in die Seele Korsikas. Die Konzertbesucher dankten es mit tosendem Applaus und konnten reich beschenkt nach Hause gehen. Die Gesänge werden noch lange nachhallen. Barbara Furtuna sei herzlich gedankt für dieses einmalige Konzert. Elvira Engeler
Freuen sich über die grosse Unterstützung: Die Fachfrauen der Spitex Laufental. FOTO: ZVG
miert. Während der gesamten Veranstaltung konnte die Hilfsmittelausstellung der Pro Senectute im Saal besucht werden. Es bestand auch die Möglichkeit, seinen Blutdruck und Blutzucker durch eine Spitex-Fachfrau messen zu lassen.
Da unsere Einladung auf ein derart grosses Echo gestossen ist, haben wir uns entschlossen, den Gönneranlass alljährlich durchzuführen. Mit hoffentlich noch mehr Besuchern und Besucherinnen! Priska Beer
Traten in der Katharinenkiche auf: Barbara Furtuna.
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Asiaten an Bord
Benildis Bentolila Wenn Asiaten an Bord sind, ist die Reise von Chur nach St. Moritz höchst unterhaltsam. Momentan lesen wir in jeder Zeitung von den Tausenden Chinesen, die in der Schweiz mit Autobussen umherreisen. Da denke ich automatisch an die Asiaten, welche oft mit der Rhätischen Bahn unterwegs sind. Gleis 10 in Chur, zwei Minuten vor der vollen Stunde. Die «Kleine Rote» steht bereit zur zweistündigen Fahrt nach St. Moritz. Der Zugsbegleiter hat schon zweimal energisch gepfiffen, um anzuzeigen, dass sich der Zug gleich in Bewegung setzt. Aber es gibt noch Asiaten, die wild gestikulierend auf dem Perron herumhühnern, dieser Frau befehlen, sich für das x-te Bild vor die Lokomotive zu stellen, und jenem Mann neben dem RhB-Logo zu posieren. Der RhB-Angestellte wird nervös, scheucht die Leute in den Zug. Schliesslich ist ein genauer Fahrplan einzuhalten, denn es gibt Abschnitte im Streckennetz, die nicht doppelspurig sind. Die Asiaten fahren meistens 1. Klasse, wobei sie anfangs stets unterwegs sind durch den ganzen Zug. Sie kommen mir vor wie unangeleinte Hunde auf dem Spaziergang: Hin und her rennend, durch dieses Fenster schnüffelnd, wie die Aussicht ist, oder durch jenes Fenster knips-knips-knips markierend. In den älteren Wagen, wo die Fenster geöffnet werden können, herrscht ein Rauf und Runter. Fährt der Zug durch eines der insgesamt 115 Tunnels, geht das Geschrei los. «Sofort das Fenster schliessen», brüllt ein Mann von zuhinterst. Jener im Nachbarabteil übersetzt: «Klouse si windou!» Die Türen müssen in den alten Wagen mit einem Hebel geöffnet werden. Und da geht es auf und zu mit tack, tack. Wehe, sie bleiben offen. Bestimmt ruft eine Einheimische: «Habt ihr daheim Steine vor der Höhle?» Die Gäste quittieren Flüche und Zurechtweisungen mit einem Lächeln und einem freundlichen «yes-yes». Manchmal würde ich gerne wissen, was sie denken und über uns sagen. In den schönen neuen Wagen können die Fenster nicht geöffnet werden, und die Türen öffnen und schliessen automatisch. Es ist ruhiger geworden in gewissen RhB-Kurszügen – aber auch langweiliger.
vitaverde.ch Mehr als nur grün.
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DIE GEWERBE SEITE AUS DEM LAUFENTAL
23. Jahrgang, Nr. 4 Donnerstag, 24. April 2019
ISBA - Der Tageslichtspezialist in Zwingen
Das Licht und die Wärme unserer Sonne sind die Quelle unseres Lebens. Natürliches Tageslicht motiviert, stärkt, belebt und steigert Unser Sitz ist seit 1986 in der Industriezone Ried in Zwingen. Gegründet wurde unser Familienunternehmen jedoch vor 80 Jahren. In der Zwischenzeit haben wir uns zu einem schweizweiten Spezialist im Bereich Oberlichter entwickelt. Die Marktleistungen der ISBA bestehen aus der Herstellung und dem Verkauf von Tageslichtelementen und dazugehörige Serviceleistungen. Wir bieten unseren Kunden einen All-in One-Service. Dieser beinhaltet die Planung, Herstellung und Montage des jeweiligen Produkts. Zudem führen wir Inbetriebnahmen und Wartung durch. Unsere Spezialisten finden, falls nötig, zu jedem Produkt die passende Rauch- und Wärmeabzugs-Steuerungen, damit Ihr Gebäu- de auch im Notfall alle Sicherheitsvorschriften erfüllt. Unser Kernprodukt ist nach wie vor die Lichtkuppel. Diese gibt es in verschiedensten Varianten, je nach Farbe, Form oder gewünschtem Dämmwert
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der nach individuellen Anfertigungen. Vermutlich kennen Sie einige bekannte Objekte in der Region Basel, die mit
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Bilder: zVg.
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unseren Produkten bestückt sind. Gerne beraten wir Sie bei Ihrem ProBeispielsweise das Fussballstadion jekt und senden auch gerne detaillierte Sankt Jakob in Basel mit seiner Spe- Unterlagen zu. zialfassade aus Lichtkuppeln. In Breitenbach haben wir das gesamte Shed-Dach der VonRoll mit einer 2,5 ISBA AG Kilometerlangen Verglasung saniert. Industriestrasse 15 Neu sind im März auf dem Dach der 4222 Zwingen PostAuto Garage in Laufen gerade ein paar Lichtbänder montiert worden. www.isba.ch Zusätzliche Referenz-Objekte und Verkaufsleiter unser Unternehmensfilm, sowie ProDieter Wohlgemuth duktvideos sind auf unserer Webseite Telefon 061 761 33 44 zu finden.
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DIES UND DAS KURSTIPP
Auf den Spuren der ersten Siedler im Laufental
Das Laufental ist sehr reich an unterschiedlichen bedeutenden und international wichtigen steinzeitlichen Fundstellen, die bis in die Zeit des Neandertalers datieren. Auf einer Wanderung von Grellingen ins Kaltbrunnental werden die Forschungen zur Urgeschichte des Laufentals und die altsteinzeitlichen Funde der drei Höhlen Heidenküche, Kohlerhöhle und Kastelhöhle vor Ort erläutert. Nach einem Picknick aus dem Rucksack im Kaltbrunnental findet im Anschluss eine Besichtigung wichtiger Funde in der Dauerausstellung zur Urgeschichte im Museum Laufental in Laufen statt.
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VERANSTALTUNG
MUSIK-TIPP
Pater Miguel Fritz kämpft für soziale Gerechtigkeit
J.J. Cale
Mit Ingmar Braun, Archäologe:
Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
Der legendäre Songwriter und Gitarrist hat sich im Verlauf seiner Karriere nie um aktuelle Trends und einen Stilwechsel gekümmert. Er ist seinem «Tulsa Sound», einer grooven-den Laidback-Mischung von Blues und Rockabilly mit Ingredienzen von Country und Jazz, stets treu geblieben. Das am 26. April fast sechs Jahre nach seinem Tod veröffentlichte Album «Stay Around» (Universal) enthält 15 bisher unveröffentlichte, von Cale komponierte und abgemischte Songs. Es wäre völlig verfehlt, in «Stay Around» ein postumes kommerzielles Machwerk mit Liedern zu sehen, die für frühere Platten qualitativ nicht genügt hätten. Denn die von Cales Witwe und dem langjährigem Manager ausgewählten Aufnahmen sind vorzüglich. Cale sorgt in seiner unverkennbaren Art mit sonorer Stimme, butterweich gepicktem Gitarrenspiel und sparsamer instrumentaler Begleitung für ein wohltuend entspannendes und stimmungsvolBenno Hueber
WoS. Auf Einladung von «Kirche in Not» besucht der aus Deutschland stammende Oblaten-Pater Miguel Fritz die Schweiz. In verschiedenen Pfarreien feiert er vom 23.-26. Mai Gottesdienste und hält Vorträge über sein Wirken als Seelsorger in Paraguay. In Laufen feiert er am 24. Mai, um 19.30 Uhr in der Herz Jesu Kirche die Hl. Messe. Paraguay gilt als eines der ärmsten und korruptesten Länder Lateinamerikas. Kinder und Jugendliche werden vor allem auf dem Land zu wenig schulisch gebildet, jedes fünfte Kind verrichtet Kinderarbeit. Nur knapp jedes zweite Kind, das eine Schule besucht, erlangt einen Schulabschluss. In einem solchen Umfeld ist das Herausbilden einer Zivilgesellschaft schwierig. Die herrschende Elite hat kein Interesse, etwas daran zu ändern. Die katholische Kirche versucht mit ihren vielen Bildungseinrichtungen – auch in den entlegensten Regionen – möglichst vielen Kindern eine Schulbildung zu ermöglichen. Als Miguel Fritz, geboren in Hannover, im Jahr 1985 nach Paraguay kam, herrschte noch immer Diktator Alfredo Stroessner. Dieser leitete die Geschicke des Landes zwischen 1954 und 1989. Papst Johannes Paul II. besuchte Paraguay 1988 und traf mit Ureinwohnern zusammen. Diese erklärten dem Papst: «Die Weissen haben uns unser Land weggenommen. Sie sehen in uns kultur-
Paraguay: Indigenas im Gottesdienst in Chaco. lose Wilde. Doch wir sind die Zivilisierten und nicht die Siedler, die die Natur zerstören.» Und sie boten dem Papst an, ihre Erfahrungen des «Buen vivir» (Gutes Leben) in die katholische Lehre einzubringen. Für die Indigenen ist das Buen vivir – ein gleich gutes Leben für alle – die Lebensmaxime. Leider heisst es im Rest der Welt stattdessen «besser leben» für wenige, während der Grossteil der Gesellschaft ausgegrenzt wird. Diese Überzeugungen, den Armen und Bedrängten zu helfen, zeigen sich auch beim 64-jährigen Pater Miguel Fritz. Seit seiner Ankunft in Paraguay sind ihm die gesellschaftlich ausgegrenz-
FOTO: ZVG
ten Indigenen besonders ans Herz gewachsen. In seinen mehr als 30 Jahren vor Ort, konnte er viel Gutes bewirken. Seit Anfang 2019 arbeitet er in der Pfarrei Fischat. Zur Rolle der Kirche im Land stellt er fest: «Wir als Kirche setzen uns dafür ein, dass die indigene Bevölkerung in allen Bereichen ein würdiges und gutes Leben führen können. Unser Einsatz ist uns nur möglich, da wir auf die Hilfe von «Kirche in Not» zählen können.» «Kirche in Not» hilft Pater Fritz und vielen Priestern und Ordensschwestern mit diversen Projekten – pro Jahr im Umfang von rund einer Mio. Franken.
EINGESANDT
Eine Schule in Bewegung «Move-it» hiess es am Montagmorgen, 13. Mai in der Turnhalle Serafin. Vierhundert Kinder und Lehrpersonen der Primarschule Laufen studierten eine ausgefeilte Choreografie ein. Bewegungen, die wir so nicht jeden Tag machen, wurden uns vom Schauspieler und Tänzer Andres Esteban auf der Bühne vorgemacht. Die Motivation war riesig und das gemeinsame «Move-it» weithin zu hören. Unter diesem Motto gestalteten dann die Stufen ihre ganze Woche. Während die einen viel mit dem Velo unterwegs waren und auf dem Pausenplatz anspruchsvolle Parcours absolvierten, nützten andere Klassen die Zeit und markierten den «Nüsslipfad» zum neuen Spielplatz Reben mit Farbe und Schablone auf Wegen und Strassen. Auch mit Farbe war eine Klasse unterwegs. Sie gestaltete eine Seite der Unterführung unter der Baselstrasse neu. Auch das ist ein Teil des «Nüsslipfades». Wir freuen uns schon darauf, das Bewegungsspiel in der Unterführung auszuprobieren. Schülerinnen und Schüler waren diese Woche auch im Freibad an zu treffen, liefen mit Karte und Kompass durch den
Primarschule Laufen: «Move-it» war das Thema der Projektwoche. Wald oder tanzten zu wilder Musik. Dana 6b: « Besonders spannend war der OL, dieser Sport macht mega Spass.» Auch die Lehrpersonen fanden viel Lob. Herr Kister, Lehrer 6a: «Super, wie die Schülerinnen und Schüler beim OL mitmachten. Eine super tolle Leistung. Der soziale Umgang der Jugendlichen war diese Woche absolut beeindruckend!» Emotional berührten Aktionen, wenn sich Generationen beim Spiel und Sport begegneten oder wenn das Thema Handicap und Spitzensport thematisiert
FOTO: ZVG
wurde. Herzlichen Dank an die Stiftung Hopp-la, die uns viele Ideen gegeben und uns während der Projektwoche unterstützt hat. Randa, 6b berichtet: «Wir haben zum Beispiel Basketball mit nur einem Arm gespielt und erlebt, was es heisst, eine Behinderung zu haben. Ich werde jetzt behinderte Menschen mit viel mehr Achtung begegnen. Ich habe gelernt, alle so zu akzeptieren, wie sie sind.» Thomas Schmid Schulleiter
EINGESANDT
Erfolgreicher Jugendsporttag der Jugi Büsserach
Eindrücklich: Die Jugendriege Büsserach war am Samstag mit 89 Kindern und Jugendlichen am Jugendsporttag. Letzten Samstag fand der diesjährige Jugendsporttag in Kleinlützel statt. Es war ein toller Anlass, an welchem die Jugendriege Büsserach mit 89 Kindern und Jugendlichen teilgenommen hat. Erstmals waren auch die KITU-Kinder am Jugitag dabei. Wie erfolgreich der diesjährige Jugitag verlaufen ist, zeigen die nachfolgenden Resultate. Wir gratu-
lieren Amélie Ackermann (3. Rang), Melina Linz (2. Rang), Lia Reimann (1. Rang), Leana Linz (2. Rang), Florian Kosa (2. Rang), Lucien Caillet (3.Rang), Simon Merckx (3. Rang), Sven Jeger (1. Rang) und Niklas Linz (3. Rang) ganz herzlich zu den Podestplätzen in der jeweiligen Alterskategorie. Bei den Stafetten konnten wir den Pokal in den Kate-
FOTO: ZVG
gorien Mädchen D, Mädchen C, Knaben D, Knaben C und Knaben B gewinnen. In der Kategorie Knaben A haben Valentin, Luca und Gian in einer Mixed-Mannschaft den Pokal gewonnen. Sarah Christ TL Jugend
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Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
EINGESANDT
DENKPAUSE
Unser Eggflue-Tunnel wird sicherer!
Marc Scherrer, Landrat, CVP Laufen Franz Meyer, Landrat, CVP Grellingen Im Jahr 2017 wurde das Postulat «Sicherheit im Eggflue-Tunnel» vom Landrat überwiesen. Darin wurde die Regierung zur Überprüfung aufgefordert, wie die Sicherheit der Fahrzeuglenker durch eine verbesserte Sicherheit der Tunnelinfrastruktur erhöht werden kann. Eine Unfallanalyse von 2008 - 2017 zeigte, dass es keine örtliche Häufung von Unfällen gibt, sondern diese auf der ganzen Strecke verteilt sind. Zugleich wurde aber auch festgehalten, dass die Unfallrate im Eggflue-Tunnel tiefer ist als auf den Autobahnen
DIES UND DAS
und den Hauptstrassen ausserorts (Durchschnittswerte Gesamtschweiz). Mit der Übergabe der A18/H18 an den Bund im Jahr 2020, geht die Hoheit und damit auch das Thema Sicherheit des Egglfueh-Tunnels, in die Verantwortung des Bundes über. Von Seiten Bund respektive ASTRA, sind für die nächsten Jahre aber leider keine Sicherheitsund Optimierungsmassnahmen für den Eggflueh-Tunnel vorgesehen. Und somit mussten wir als kantonales Parlament reagieren und haben in der zuständigen Landratskommission, eine kurzfristige Massnahme noch unter der Ägide des Kantons Basel-Landschaft beschlossen. Und so werden nun noch wichtige Optimierungen an der Lüftung ausgeführt, sowie der Installation einer Doppellinie mit Reflektoren angegangen. Damit ist unser Stauproblem im Eggflueh zwar (noch) nicht gelöst, aber dafür wird die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer in unserem Eggflueh-Tunnel erhöht.
Ohne Freude geht gar nichts– mit Freude sehr vieles! Die reformierte Kirchgemeinde Laufental feierte die Amtseinsetzung ihres neuen Pfarrers Claudius Jäggi. Pfarrer Claudius Jäggi wurde am vergangenen Sonntag feierlich in sein Amt eingesetzt. Im Gottesdienst begrüssten der Kirchenpflegpräsident ad interim, Fritz Weibel, und der Präsident der Pfarrwahlkommission, Walter Feller, die Gemeinde und zahlreichen Gäste der katholischen Schwesterkirchen. Die eigentliche Amtseinsetzung mit Ansprache, Versprechen und Segnung vollzog die Dekanin, Mirjam Wagner, welche in Muttenz Pfarrerin ist. Sie zitierte Claudius Jäggi aus ihrem Gespräch, wo er sagte: «Ich schubladisiere nicht gerne.» Sie charakterisierte ihn als subtil genauen Redner. Die Kirchenrätin der reformierten Kirche Baselland, Cornelia Hof, übergab dem neuen Pfarrer einen Werkzeugkasten und wies auf die Wichtigkeit guter Zusammenarbeit aller in der Gemeinde hin. Der Bibeltext aus dem Korintherbrief führte diese Gedanken weiter und Pfarrer Jäggi predigte über den einen Geist, der den verschiedenen Fähigkeiten zugrunde liegt. Er betonte dabei, dass all diese Begabungen wenig ausrichten, wenn ihnen nicht Liebe und
Amtseinsetzung: Die Dekanin Mirjam Wagner segnet Pfarrer Claudius Jäggi. Freud zugrunde liegt. Die Freude hob er speziell hervor, welche wie verschiedene Kräuter eigene Würze und Begeisterung, Leben überhaupt zulasse und fördere. Die Fürbitten der Mitarbeitenden und das gemeinsame Unser Vater schlossen
GESUNDHEITSTIPP
EINGESANDT
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Grossmutter
Tue Gutes und sprich nicht nur davon ….
Wenn Politiker mal nicht politisieren
Dass ich aus dem letzten Jahrhundert stamme ist mit den weissen Haaren unschwer zu erkennen. Meine Grossmutter wurde 1904 geboren. Dies ist doch schon eine ganze Weile her. Wir Kinder waren es gewohnt bei Fieber Essigsocken zu bekommen und einen kleinen Darmeinlauf mit einer Gummi Birne, einem Klistier. Der Inhalt war Kamillentee. Zur Förderung der Abfallentsorgung sozusagen. Meine Mutter hat das Wissen von meiner Grossmutter übernommen. Fieber ist gesund, wurde uns immer erklärt. Paracelsus meinte dazu: Gebt mir Fieber und ich heile die Menschen. Durch das Fieber wird der Stoffwechselumsatz gesteigert, was zusätzlich auch Schrott aus den Zellen befördert. Entgiftung also, aber nur wenn daneben die Ausleitung unterstützt wird. Auf einen ½ Liter Wasser, etwas kühler als die aktuelle Körpertemperatur, nicht zu kalt, geben Sie einen Gutsch Bio Apfelessig. Darin tränken sie die langen Wollsocken und wringen sie leicht aus. Sie sollten nicht tropfen. Eine Plastikunterlage aufs Bett und darauf ein FrotteeTuch. Die Socken anziehen bis über die Waden. Wenn dem Patienten kalt wird, wenn es ihn fröstelt und er zittert, müssen die Socken weg. Normalerweise werden sie abgezogen, wenn sie die Körperwärme erreicht haben. Nach einer halben bis einer Stunde noch einmal wiederholen, falls das Fieber nicht sinkt. Es soll nur ganz langsam weichen, ein halbes bis 1 Grad ist absolut genug und verbessert oft das Wohlbefinden. Für die Essigsocken waren wir bei Fieber noch zu haben. Für den kleinen Darmeinlauf brauchte es schon Überredungskünste. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen
Im Coiffure Salon Hair Point in Bättwil haben die Inhaberin Eliane Schindelholz-Rudolph und der Botschafter der Stiftung Kinder in der Schweiz Michael Eckhardt eine Spendenbox für die Kinderstiftung aufgestellt. Es geht dabei hauptsächlich um Aufklärungsarbeit und das Auflegen von Prospekten, welche aufzeigen wie die Stiftung tatkräftig die Kinder und Kinderorganisationen in der Schweiz unterstützen kann. Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, dass viele junge Familien mit Kindern hier in der Schweiz Unterstützung brauchen, sei es auch mit ganz einfachen elementaren Sachen wie zum Beispiel alltagstaugliche Spielsachen. Die Stiftung unterstützt aber auch Institutionen, die sich hier in der Schweiz für Kinder engagieren. Lassen Sie sich von dieser sympathischen Aktion weiter informieren unter www.kinderstiftung.info . Dies im Sinne des sozialen Engagements von uns allen. Jens Schindelholz Metzerlen
Singen regt an: Landrat Linard Candreia (l) und Gemeindepräsident Remo Oser. FOTO: ROLAND BÜRKI
bü. Sie waren aufmerksame Zuhörer, die Ehrengäste Landrat Linard Candreia und Gemeindepräsident Remo Oser, am 81. Gesangsfest des Sängerverbands Thierstein-Laufental-Dorneck. Candreia zeigte sich sehr angetan vom Zusammenschluss der Chöre aus dem Laufental und dem Schwarzbubenland: «Es gefällt mir sehr, dass man auch beim Singen über die Grenzen hinausdenkt.» Der Ehrengast aus Laufen un-
terstrich dies am abendlichen Festakt, als er anstelle einer Ansprache mit seiner schönen Singstimme dem Sängerverband «vivat, floreat, crescat» oder «er möge leben, wachsen und blühen» am Mikrofon vorsang. Die überraschte Röschenzer Aula sang spontan mit und spendete Candreia einen Riesenbeifall. Gemeindepräsident Remo Oser seinerseits rappte sich durch eine Begrüssung, welche am Ende die Wellen im Saal hochgehen liess:
FOTO: ZVG
die Feier ab, welche durch die Sopranistin, Barbara Schneebeli, und die Organistin, Ursula Nussbaumer, musikalisch sehr würdig und schön bereichert wurde. Regine Kokontis
Duf Willkomme do z Röschenz uf dr Höchi S Laufner Stedtli ganz i dr Nöchi Hei mir do obe ganz vil Sunne Und si froh, hei dir so zahlrich do ane gfunge! Mattegumper seit me eus, das isch bekannt, mir Ruggsaggbuure si bim Heue g’hüpft vo Land zu Land Joo Zelle chönne mer nit, drum säge mer bi vilne: Zwee und no eine Aber sone Fänschterplatz i dr Schuel, mit dere Uussicht, das het süscht keine Joo Ä Pfarrer heimer, katholisch simmer Und sogar ufne muslimische Fyrtig düe mer eus einige Drum fyyre mir no hütt All Ah Heilige Joo Z’Röschenz schaffe engagierti Lüt in 14 Vereine, doch eine tritt hüt ganz bsungers hervor: E härzlige Dank em Röschenzer Gmischte Chor! Gniesset’s do obe und hebets guet und mached Sorge Euch keini: Dr erschti Kaffi -mit oder ohni Schnapsdä zahlt d Gmeini!! Joo, Joo, Joo, Joo…!
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Frühlings-Exkursion zu den Ameisen in Nenzlingen
Spendebox: Botschafter der Stiftung Kinder in der Schweiz Michael Eckhardt und Eliane Schindelholz-Rudolph. FOTO: ZVG
VERANSTALTUNG
Lesung mit Walter Studer WoS. Am Freitag, um 20.15 Uhr, lädt der Verein Dorfmuseum Nunningen zur Lesung mit Walter Studer ins Altersund Pflegeheim Stäglen in Nunningen ein. Walter Studer, Chronist und Heimatdichter aus Breitenbach liest aus seinem neusten Buch «Religion aus der Region» und erzählt die eine oder andere «Schmunzelgeschichte» aus dem Leben der Bewohner des Schwarzbubenlandes. Anschliessend wird ein kleiner Apéro offeriert. Freier Eintritt.
Markus Schmidlin und Hansruedi Thüring luden am 17. Mai ein, die Waldameisen und Waldbewirtschaftung in Nenzlingen kennen zu lernen. Markus Schmidlin ist Förster und zuständig für das Forstrevier «Unteres Laufental». Zu seinem Revier gehören die Gemeinden Zwingen, Nenzlingen, Brislach und Blauen. Markus ist fasziniert von den kleinen Waldhelfern und führte uns auf einem kleinen Rundgang an verschiedene Waldameisennester. Für Markus gibt es keinen Konflikt zwi-
schen Waldbewirtschaftung und Waldameisenschutz, dennoch hat er schon einige Anstrengungen auf sich genommen, um die Nester bei seiner Arbeit zu schonen. Hansruedi Thüring ist neu bei Ameisenzeit, seine Tätigkeit als Ameisengötti startet mit dieser Saison in der Region Blauen / Nenzlingen. Hansruedi freut sich sehr auf die Beobachtungen der kleinen Tiere. Wohnhaft und ebenfalls als Götti tätig ist er in Ettingen. Für alle, die interessiert sind, die Art
neu entdeckter Nester bestimmen zu lassen, gab es eine kleine Einführung durch Isabelle Glanzmann in die Sammlung einer Ameisenprobe. Das Material, das es zur Sammlung einer Probe braucht, stellt Ameisenzeit allen Ameisengöttis bereit. I. Glanzmann Gelterkinden, betreut das Projekt «Ameisenzeit» der Waldeigentümer und Naturschützer. Remo Schneider Gemeinderat, Nenzlingen
LESERBRIEF
Was ist mit den Schweizern los? Es entspricht eigentlich nicht meiner Art, nach einer Abstimmung meiner Enttäuschung oder gar Ärger über das Resultat Luft zu verschaffen. Aber nun kann ich es mir nicht verkneifen doch mal einige Überlegungen ins Feld zu führen. Betreffs der EU-Waffenrichtlinie hat scheinbar die Schengen-Ausschluss Angstpropaganda der Befürworter bei einer Mehrheit der Stimmbürger bes-
tens funktioniert. Da muss ich einfach mal die Frage in den Raum stellen, ob die Schweizer ein Volk von «Hosenscheissern» geworden ist? Entschuldigung für den derben Ausdruck, aber es muss einfach mal gesagt werden. Was denken wohl unsere Urväter über uns? Sie waren noch bereit, eher in den Tod zu gehen, als in der Knechtschaft zu leben und haben für uns, Unabhängigkeit
und Freiheit hart erkämpft. Als stolzer Eidgenoss schmerzt es sehr, wie heute dieses wertvolle Erbe einfach mit Füssen getreten wird und dem EU-Moloch zum Frass vorgeworfen wird. Jammert dann bitte nicht, wenn Ihr Euch dereinst als Sklaven in einer EUDiktatur wiederfinden werdet! Martin Bracher Büsserach
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Modernes Wohnen direkt an der Birs im Dorfzentrum von Zwingen – 3½-Zimmer-Mais.-Wohnung, ca. 112 m² – gehobener Ausbaustandard – offene Einbauküche mit GS und Steamer – modernes Bad / WC / Dusche – Schlafzimmer im DG mit sep. WC – Loggia – Lift – Aussenparkplätze vorhanden – Erstbezug / Neubau – Nettomietzins CHF 1’700.– (exkl. HK/NK) Wir würden uns freuen, Sie an der AGLAT19, 24.–26. Mai 2019, in Laufen an unserem Stand begrüssen zu dürfen. Futuro Immobilien AG Arlesheim / Laufen / Liestal www.futuro-immobilien.ch
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Laufen / BL Grosszügige 3½-Zimmerwohnung im Stedtli mit neuer Küche
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Breitenbach / SO 3½–Zimmereigentumswohnung – Ruhige und zentrale Wohnlage, direkt an der Lüssel gelegen – Wohnfläche ca. 87 m² – hochwertiger und moderner Innenausbau – sep. Kellerabteil – eigene WM / TM – Autoabstellplatz vorhanden – Haltestelle ÖV nur wenige Gehminuten entfernt – Verkaufspreis: CHF 395’000.– Wir würden uns freuen, Sie an der AGLAT19, 24.–26. Mai 2019, in Laufen an unserem Stand begrüssen zu dürfen. Futuro Immobilien AG Arlesheim / Laufen / Liestal www.futuro-immobilien.ch
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Donnerstag, 23. Mai 2019 Nr. 21
KALEIDOSKOP
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE Belagsarbeiten an der Büsserachstrasse WAHLEN. WoS. Am Montag, 20. Mai, haben die Belagsarbeiten an der Büsserachstrasse in Wahlen zwischen dem Wegkreuz und der Kantonsgrenze Solothurn begonnen. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis Ende Juni 2019. Der Verkehr wird mit einer Ampel geregelt. Es muss mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden.
Blick von oben: Burghollen Aussichtspunkt auf das Dorf Bärschwil.
FOTO: CAROLINE RUNSER
REGION
ERSCHWIL
Die Luft hat viel zu viel Feinstaub
Neue Kantonsrätin
WoS. Der Jahresbericht 2018 der Nordwestschweizer Kantone zeigt, dass der heisse und sonnige Sommer 2018 im ganzen Gebiet zu stark erhöhten OzonWerten geführt hat. Bei den Luftschadstoffen Stickstoffdioxid und Feinstaub (PM10) konnte ein leichter Rückgang bei der Belastung festgestellt werden. Das diesjährige Spezialthema behandelt den neuen Immissionsgrenzwert für den (feineren) Feinstaub PM2.5 und die Werte der ersten Messungen. Der gemeinsame Jahresbericht basiert auf den Daten des Lufthygieneamtes beider Basel (LHA) sowie der Umweltämter der Kantone AG, BE, JU und SO, die im Bereich Luftqualität eine enge Zusammenarbeit pflegen. Der Ozon-Grenzwert (120 Mikrogramm pro Kubikmeter) wurde in allen Standortkategorien überschritten, vor allem aber in den ländlichen Gebieten
gin. Erschwil stellt bald gleich zwei Kantonsrätinnen. Neben der langjährigen Amtsinhaberin Susanne Koch (CVP) wird Sibylle Jeker (SVP) neu ab Juni im Solothurner Kantonsrat Einsitz nehmen. Die 26-jährige Jeker ist seit 2016 Präsidentin der SVP Schwarzbubenland und Mitglied in der Parteileitung der SVP Kanton Solothurn. Sie ist Geschäftsführerin bei der Breitenbacher Firma Jeker Haustechnik GmbH und Mutter von zwei Kindern. Jeker rückt nach, weil die Kantonsrätin Jacqueline Ehrsam aus Gempen Ende Mai demissioniert hat. Wird während einer Amtsperiode ein Sitz im Kantonsrat frei, rückt diejenige ungewählte Person nach, die auf der betreffenden Liste am meisten Stimmen gemacht hat, teilt das Oberamt Dorneck-Thierstein mit.
der Nordwestschweiz. Die Spitzenwerte wurden an der Station Saignelégier im Kanton Jura gemessen. Seit Juni 2018 gilt ein neuer Jahresgrenzwert für die feinere Feinstaubfraktion PM2.5. Die Werte zeigen, dass der Immissionsgrenzwert vor allem im städtischen Gebiet deutlich überschritten worden ist. Grundsätzlich kommen zur Verminderung der PM2.5 Emissionen dieselben Massnahmen wie für PM10 zur Anwendung. Diese Massnahmen müssen weiterhin konsequent umgesetzt werden, teilt der Kanton Baselland mit. Beim Einatmen gelangt Feinstaub in die Lunge . Das kann Lungenkrebs, Bronchitis und Asthma auslösen. Die kleinsten Teilchen gelangen sogar ins Blut und können zu Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Hirnschlag führen. Bericht unter: http://luftqualitaet.ch/berichte
Flückiger ist Gemeindepräsident GRINDEL. gin. Grindel hat wieder einen Gemeindepräsidenten. Roland Flückiger-Studer wurde mit 153 von 229 abgegebenen Stimmen gewählt. Flückiger sitzt in dieser Amtsperiode seit 2018 im Gemeinderat, als er als Ersatzmitglied für einen zurückgetretenen Gemeinderat nachrückte. Allerdings hat er bereits in früheren Amtsperioden 6 Jahre im Gemeinderat politisiert. Im Augenblick sind lediglich vier von fünf Sitzen besetzt. Der fehlende wird bald ausgeschrieben. Es besteht Aussicht auf eine rasche Besetzung, erklärt Flückiger. Reisender mit Gitarre BÄRSCHWIL. WoS. Seit 35 Jahren organisiert Ernst Schöpfer jährlich ein Konzert in der alten Chäsi in Bärschwil. Dieses Jahr tritt Dominik Gürtler am 25. Mai, um 19.30 Uhr und am 26. Mai, um 11 Uhr mit seiner Gitarre auf. Mit seiner peruanischen und argentinische Musik nimmt er die Zuhörenden mit auf eine Reise durch Südamerika. Der Eintritt ist frei. Die Polizei an der AGLAT19 LAUFEN. WoS. Die Polizei BaselLandschaft wird mit einem Stand an der AGLAT19 vom kommenden Wochenende vertreten sein. Unter anderem zu den beiden Schwerpunkt-Themen «Cybercrime» und «administrative Massnahmen im Strassenverkehr» werden die Spezialisten der Polizei Basel-Landschaft gerne Fragen beantworten.
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