Nr. 21 24. Jahrgang Freitag, 27. Mai 2022
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Region Liestal
Der Frauenverein Liestal ist auf der Suche nach einem neuen Präsidium. Seite 7
Region Gelterkinden
Am Indiacaturnier in Gelterkinden holte der TV Ormalingen erstmals den Titel ins Baselbiet. Seite 13
Region Waldenburg
Der idyllische Frühlingsmarkt im Gritt in Niederdorf sorgte für Ferienstimmung und gute Laune. Seite 23
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Die schnellsten Liestaler Kinder MICHAEL HERRMANN
Fokus bis am Schluss.
Die erste Klasse im Einsatz. senkameraden wurden auf den 60 m doch schon beachtliche Zeiten realisiert, in einigen schlummern da mögliche zu-
F O T O S: M . HERRM A NN
künftige Talente. Mit der Medaillenübergabe, ein emotionaler Moment für die Kinder, höchst zufrieden und stolz auf
Dreikampf um den Sieg.
Post CH AG
Kolumne
Liestal Am vergangenen Freitagabend fanden die Finalläufe der schnellsten Liestaler Kinder im Stadion Gitterli statt Nach zweijähriger coronabedingter Pause konnte endlich wieder die schnellsten Kinder aus den verschiedenen Primarschulen gekürt werden. Unter der Woche fanden die Qualifikationsläufe statt, in denen insgesamt rund 700 Kinder teilnahmen. Für Jürg Derungs, Mitglied der Schulleitung Liestal, ein erfreuliches Ereignis: «Die Vorbereitung hat sehr gut geklappt und es ist so schön, wieder diese glänzenden Kinderaugen zu sehen.» Die Finalläufe fanden auf der Laufbahn im Stadion Gitterli statt und waren von vielen Eltern und Angehörigen sehr gut besucht. Freiwillige Helfer aus der Leichtathletik unterstützten die Zeitmessung. Bei sommerlichen Temperaturen starteten pro Jahrgang die besten sechs Mädchen und Buben. Alle kamen aus verschieden Primarschulen von der ersten bis zur sechsten Klasse. Mit grosser Konzentration standen die Kinder am Start und gaben bis zum Schluss alles. Angefeuert durch die Klas-
Hölstein
die Leistung, mit viel Applaus der Eltern, ging ein erfolgreicher sportlicher Abend zu Ende.
20 Jahre? 20 Jahre! «Da gibts kein Wenn und Aber», sagt Sandra bestimmt, «im Herbst 2023 führen wir wieder ein Theater auf!» Die anderen Vereinsmitglieder schauen sich an, sagen aber nichts. Keine Einwände. Manchmal gilt in unserem Verein auch Schweigen als Zustimmung. Somit steht im Protokoll unter «Diverses»: «Im Herbst 2023 plant das Junge Theater Niederdorf JTN wieder eine Theateraufführung. Alle sind einverstanden und freuen sich auf ein neues Projekt. Auch Claudia ist mit von der Partie und wird wiederum die Maske machen. Ohne sie ginge ohnehin nichts.» Die GV ist beendet, als Vera in die Runde ruft: «Es ist schon viel zu lange her, wir müssen wirklich wieder auf die Bühne!» Sie werde sehr oft gefragt, wann denn endlich wieder eine Aufführung stattfinde. Nun sei sie froh, künftig eine Antwort geben zu können. Und plötzlich geusst Sandra: «Sind es nächstes Jahr nicht 20 Jahre?» Michèle verschluckt sich fast am Cüpli; Markus, Toni und Christoph brechen abrupt ihr Gespräch ab. «Jesses, ja», entfährt es mir. Den Verein hätten Mirjam, Stephy und ich nach dem Turnerabend 2003 gegründet, erkläre ich und sehe die Cüplibar im Geräteraum der Mehrzweckhalle vor mir, wo wir sechzehnjährig die Gründung besiegelten. 2004 war dann die erste Aufführung. «2023 werden wir unser 20-JahrJubiläum feiern», notiere ich zum Schluss ins Protokoll. Wie die Zeit vergeht … Vielleicht müssten wir mal über eine Namensänderung nachdenken. «Junggebliebenes Theater Niederdorf» wäre mittlerweile passender.
In grossen Schritten dem Ziel entgegen.
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Baselland
ObZ
Freitag, 27. Mai 2022
FDP im Landrot
Landrat – mittendrin
Spielgeld und Adieu Christof
Eine ziemlich runde Sache
An der Landratssitzung vom 19. Mai 2022 gaben zwei Traktanden viel zu reden und sorgten hüben wie drüben für doch etliche emotionale Voten. Lange Heinz Lerf und auch kontrovers wurde der Energieplanungsbericht der Umweltschutz- und Energiekommission (UEK) wie auch Bericht der Geschäftsprüfungskommission (GPK) über die Spielgeldaffäre diskutiert. Auf Antrag der FDP wurde der Landratsbeschluss zum Energieplanungsbericht um eine Ziffer erweitert. In sechs Monaten muss der Regierungsrat zur Versorgungssicherheit des Baselbiets Stellung nehmen. Dieser Antrag wurde einstimmig vom Landrat gutgeheissen. Als «Grosses Kino» durfte man die Debatte rund um die sogenannte «Spielgeld-Affäre» bezeichnen. Die zwei Jahre zurückliegenden Vorkommnisse hatten
Geschätzte Leserinnen und Leser Die vergangene Sitzung war die fünfzigste der laufenden Amtsperiode. Bei diesem «Runden» waren wir uns tatAndrea Heger sächlich einige Male rundum einig. So bei der Überweisung von Vorstössen über Abklärungen zu E-Collecting und Solarenergie, einer Vorlage von abzuschreibenden Vorstössen, einer über Auswirkungen der Coronakrise auf die psychische Gesundheit und einer über Kantonsbeiträge an Ausbildungsräume von Gesundheitsberufen. Bezüglich Letzterem haben Sie eventuell ein Déjà-vu. Zurecht. Denn bereits an letzter Sitzung sprachen wir Gelder für ein Ausbildungszentrum. Es betraf 3 911400 Franken für einen Neubau für Werkstätten und Lernräume für Schreiner, Maler und Gipser. Dass erneut eine Vorlage mit Kantonszuschüssen an Ausbildungsräume auf dem Tisch liegt, kommt nicht von ungefähr. Unser Bildungsgesetz erlaubt Beiträge an Erstellungs- sowie Einrichtungskosten. Das ist eine sinnvolle Unterstützung der geschätzten dualen Berufsausbildung in der Schweiz. Und es stärkt die Attraktivität unseres Kantons als Standort für Ausbildungsstätten. Die OdA Gesundheit beider Basel (Organisation der Arbeitswelt für die Gesundheitsberufe) führt im «Spengler Park» in Münchenstein die überbetrieblichen Kurse
schweizweit, ja gar international zu einem grossen, teils unrühmlichen, Medienecho, geführt. Der Präsident der landrätlichen Geschäftsprüfungskommission (GPK) stellte den umfangreichen, zehn Seiten starken, detaillierten Kommissionsbericht gut verständlich vor. Dieser schloss mit sieben Empfehlungen an den Regierungsrat. Bereits im Vorfeld war klar, dass ein Grossteil des Parlaments den Bericht zur Kenntnisnehmen wird, aber eine kleine Minderheit die Affäre nochmals aufrollen möchte. So gingen die Emotionen wieder mal richtig hoch im Raum. Da wurde von 007-Methoden gesprochen und ein Teil der Ratslinken verliess demonstrativ den Saal. Bereits im Jahre 2020 wurde schon sehr viel über die Thematik geschrieben und in drei Monaten wird die Regierung noch zu den KommissionsEmpfehlungen Stellung nehmen. Ich verzichte daher auf weitere Ausführungen zu der Affäre. Auch der Landrat hat mit 68 Ja- gegen 9 Nein-Stimmen den
Bericht klar zur Kenntnis genommen und möchte so einen Schlussstrich unter die heikle und emotionale Angelegenheit ziehen. Noch etwas anders: Am Ende der letzten Sitzung wurde unser Birsfelder Fraktionskollege Christof Hiltmann aus dem Landrat verabschiedet. Er gehörte seit 2011 dem Kantonsparlament als Mitglieder der FPD an. Seit 2019 präsidierte er die Volkswirtschafts- und Gesundheitskommission (VGK). In seiner Präsidialzeit wurden verschiedene wichtige Vorlagen beraten und beschlossen. Als Gemeindepräsident von Birsfelden bleibt Christof der Baselbieter Politik weiterhin erhalten. Dir lieber Christof danke ich, auch im Namen der ganzen, nochmals für deinen grossen Einsatz zu Gunsten unseres schönen Baselbiets. Deinem Nachfolger – Alain Bay / neu Landrat und Gemeinderat von Muttenz – wünsche ich einen guten Start in unseren Reihen. HEINZ LERF, L ANDRAT FDP, LIESTAL
Landrat live
Diverses löste angeregte Diskussionen aus An der 50. Landratssitzung in dieser Legislatur waren 54 Geschäfte traktandiert und davon lösten einige eine interessante Diskussion aus. Susanne Strub Zum Beispiel der Energieplanungsbericht 2022 wurde rege diskutiert. Aus allen Voten von rechts bis links war eine gewisse Unzufriedenheit zum Inhalt und zur Unvollständigkeit des Berichtes zu entnehmen. SVP Fraktionspräsident Peter Riebli begann sein Votum im Rat mit einem Sprichwort. «Operative Hektik ersetzt geistige Windstille». So fasste der vorliegende Energieplanungsbericht kurz und bündig zusammen. Der Bericht hat unbestritten seine Berechtigung, aber so wie der Energieplanungsbericht vorliegt müsste er eigentlich den Titel Klimaschutzbericht tra-
gen. Wir waren uns im Saal alle einig, dass die Energiebilanz, wie viel Energie braucht das Baselbiet, aus was für Energiequellen beziehen wir unsere Energie, wie wird sich das Ganze entwickeln und vor allem wie werden wir die Winterlücken decken? So viele offene Fragen standen im Raum und davon steht nichts im vorliegenden Bericht. Darum stellte die SVP Fraktion den Antrag, dass wir diesen unvollständigen Bericht ablehnend zur Kenntnis nehmen. Der Antrag wurde vom Rat abgelehnt. Der Bericht erfüllt nicht was im Titel steht und wichtige Grundlagedaten fehlen. Mit einem Zusatzantrag, der einstimmig verabschiedet wurde muss die Regierung den Energieplanungsbericht ergänzen. Auch die Versorgungssicherheit hat seit dem Ukrainekrieg an Bedeutung gewonnen. Die SVP Fraktion lehnte als einzige Partei diesen unvollständigen Energieplanungsbericht einstimmig ab. Mit grossem Interesse erwartete ich das Traktandum neun. Der Bericht der
Geschäftsprüfungskommission, zu den Abklärungen zum Vorgehen der Polizei und der Kommunikation im Zusammenhang mit der Anzeige wegen Gebrauchs mutmasslichen Falschgeldes, war traktandiert. Mit grosser Enttäuschung über die vielen offenen und immer noch ungeklärten Fragen zur Diegter «SpielgeldAffäre» musste ich im Rat meine Enttäuschung los werden. Ein dummer Lausbubenstreich beschäftigt uns nun schon seit zwei Jahren und kostet den Steuerzahler Zehntausende von Franken. Die SP hat sich der Diskussion verweigert und hat während dem kritischen Votum von Hanspeter Weibel den Ratssaal verlassen. Am meisten kritisiere ich am Bericht, dass die betroffene Familie zur ganzen Angelegenheit nicht befragt wurde. Die ganze Affäre wurde nur einseitig abgeklärt und fällt bei mir darum als Gefälligkeitsbericht durch. SUSANNE STRUB, L ANDRÄTIN SVP, HÄFELFINGEN
Land-Rot us erschter Hand
Energieplanung: erster wichtiger Schritt Das wichtigste Traktandum der Sitzung war der Energieplanungsbericht. Auch wenn er «nur» zur Kenntnisnahme vorliegt und auch noch lückenhaft ist, bietet er eine Grundlage für Tania Cucè das weitere Handeln auf dem aufgebaut werden kann. Es wird weiterhin Ergänzungen und Anpassungen brauchen, es ist aber wichtig, diesen ersten Schritt zu gehen. Sowohl um das Ziel Netto-Null zu erreichen wie auch um die Versorgungssicherheit zu gewährleisten, ist es mehr als nur wichtig und richtig endlich zu handeln und den Umbau der Energieversorgung auf erneuerbare Energien zu beschleunigen. Dass die SVP mit fadenscheinigen Argumenten wie fehlende Datengrundlage den Bericht nicht zur Kenntnis nehmen wollte, mag zwar nicht wirklich über-
Impressum
raschen, lässt aber dennoch immer wieder grosse Fragezeichen zurück. Auch wenn ihnen das Netto-Null-Ziel nicht wichtig erscheint, so sollten zumindest um die Energieversorgung sicherzustellen auch ihnen klar sein, dass Massnahmen ergriffen werden müssen. Ein weiteres Traktandum war der Bericht der Geschäftsprüfungskommission zur Falschgeld-Affäre. Die GPK hat den Vorfall gründlichst untersucht und darüber berichtet. Im Grossen und Ganzen kommt auch die GPK zum Schluss, dass das Handeln der Polizei legitim war. Auch wenn einzelne SVP-Exponenten sich ein anderes Resultat erhofft hatten und den Bericht der GPK daher kritisierten, kann nun nach mehrmaliger Aufarbeitung, dieser Einzelvorfall endlich abgeschlossen werden. Am Nachmittag wurden dann noch einige Vorstösse behandelt und überwiesen. So zum Beispiel ein Vorstoss, der fordert, dass im Lehrkörper der
Herausgeberin
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Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)
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Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
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Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft Auflage: 40 520 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch
FHNW mehr Personen mit Praxiserfahrung sein sollen. Obwohl es bereits Verbesserungen gab, hört man immer wieder von Student/-innen der pädagogischen Hochschule, dass sie von Dozent/ -innen unterrichtet werden, die selbst wenig bis gar keine Unterrichtserfahrung haben. Eine Mehrheit des Landrats möchte nun, dass der Regierungsrat dies ändert und dafür sorgt, dass ein Grossteil der Dozierenden an der FHNW Praxiserfahrung hat. Und schlussendlich wurde noch ein Vorstoss überwiesen, den sowohl ich wie auch die FDP eingereicht hatte. Dieser Vorstoss fordert nun die Regierung auf, zu prüfen ob und wie im Kanton Baselland ein E-Collecting-System für das Sammeln von Unterschriften für Initiativen und Referenden eingeführt werden kann um so die Prozesse zu vereinfachen, mehr Menschen zu erreichen und dadurch die demokratischen Instrumente zu stärken. TANIA CUCÈ, L ANDRÄTIN SP, L AUSEN
Adresse/Sekretariat
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(ÜK) Fachfrau/Fachmann Gesundheit EFZ (FaGe), Assistent/-innen Gesundheit und Soziales EBA (AGS), medizinische Praxisassistentin/Praxisassistent EFZ (MPA) sowie die praktischen Lehrabschlussprüfungen der MPA durch. Am selben Ort sind auch die Berufsfachschule Gesundheit, das Bildungszentrum Gesundheit mit der höheren Fachschule und der Berner Fachhochschule eingemietet. Diese Organisationen künftig künftig vertiefter zusammenarbeiten. Die Gesamtsanierung des Gebäudes bietet nun eine gute Gelegenheit, dies besser umzusetzen. Der Landrat bewilligte an das Ausbildungszentrum 1 147 600 Franken für Mieterausbau und Einrichtung. Umstritten war der Energieplanungsbericht der Regierung. Einige monierten, es ginge zu wenig um Energie, zu viel ums Klima. Ein Antrag der FDP auf Ergänzung des Berichts mit Aussagen zur künftigen Sicherstellung der einzelnen Energieträger wurde einstimmig angenommen. Schliesslich stimmten alle bis auf die SVP der abgeänderten Vorlage zu. Die Behandlung des GPK-Berichts über die sogenannte «Spielgeld-Affäre» im verlief hitzig. Zwei SVP-Mitgliedern gingen die seitens GPK dargelegten Feststellungen und Empfehlungen viel zu wenig weit. Doch damit standen sie auf verlorenem Posten. Sie wähnten sich im Gerichtssaal und rügten GPK, Regierung und Polizei mit teils bedenklichen Methoden über alle Massen. ANDRE A HEGER, L ANDRÄTIN E VP, HÖL STEIN
What’s up im Landrat
Yes, we need! FD: Heute wird der lang ersehnte Energieplanungsbericht ausgiebig behandelt. Positiv ist, dass die Regierung unter der Federführung von Isaac Reber bereit ist, Erika Eichenberger sich den Herausforderungen der Klimaerwärmung, welche wesentlich von der Energienutzung bestimmt ist, zu stellen und entsprechende Massnahmen zu ergreifen. EE: Zusätzlich zur Klimaerwärmung zeigt der Krieg in der Ukraine unsere Abhängigkeit bei der Energieversorgung von fragwürdigen Regierungen schonungslos auf. Es ist offensichtlich, dass der Energieplanungsbericht vor dem 24. Februar erarbeitet worden ist. Da sind Korrekturen angesagt, welche das Risiko der Abhängigkeit von fossilen Ressourcen stärker berücksichtigt. FD: Verschiedene Voten bemängeln, dass der Bericht noch verschiedene Lücken aufweist. Das ist richtig, aber da es sich um den ersten Bericht zu diesem komplexen Thema handelt, ist das auch nicht weiter erstaunlich. Es handelt sich um erste wesentliche Schritte in die richtige Richtung. Wir begrüssen, dass die Regierung den Mut hat, Massnahmen im Gebäudebereich zur Dekarbonisierung der Wärmeversorgung und zur Verbesserung der Energieeffizienz zu definieren. Positiv ist, dass sie sofort
mit der Umsetzung begonnen hat. EE: Der Anteil «Fossile» am Wärmeverbrauch ist kantonal noch immer bei 82 Prozent. Das zeigt den grossen Handlungsbedarf! Mir ge- Fredy Dinkel fällt, dass endlich die Solarenergie am Gebäude forciert werden soll. Mein Vorstoss von 2019, der Photovoltaik auf Neubauten fordert, wurde erfreulicherweise mit dem Bericht an die Regierung überwiesen. Drei Jahre Wartezeit! Die Kritik bleibt, dass die Massnahmen zum Teil zu wenig weit gehen, um das Ziel von Paris, die Klimaerwärmung auf 1,5 Grad zu beschränken, zu erreichen. FD: Neuste wissenschaftliche Erkenntnisse weisen darauf hin, dass wir uns auf eine katastrophale Temperaturerhöhung von 2,7 Grad zubewegen. Entsprechend ist ein rascher Ausstieg des Baselbiets aus der fossilen Energieabhängigkeit absolut Notwendig. So erreichen wir neben der Unabhängigkeit auch eine Dekarbonisierung von unserem Energiehunger, im Wissen, dass Zeiten von billiger Energie vorbei sind. Wir sind bereit, für eine friedlichere, ökologischere und gerechtere Welt in Zukunft mehr zu bezahlen. Das ist sie uns wert. ERIK A EICHENBERGER (EE) UND FREDY DINKEL (FD), L ANDRÄTIN UND L ANDRAT DER GRÜNEN
Kompass neu ausrichten
Generalversammlung der Handelskammer beider Basel
Gegen 700 Gäste aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Diplomatie fanden sich am 19. Mai zur Generalversammlung der Handelskammer beider Basel ein. Präsidentin Elisabeth Schneider-Schneiter und Direktor Martin Dätwyler begrüssten vier Persönlichkeiten zu einer angeregten Paneldiskussion: Staatssekretärin Marie-Gabrielle Ineichen-Fleisch, Direktorin SECO, Dr. Peter Grünenfelder, Direktor Avenir Suisse, Dr. Katja Gentinetta, politische Philosophin, und Thomas Ernst, Verwaltungsratspräsident Gruner AG, tauschten sich über die Zukunftsfähigkeit unserer Wirtschaft aus.
Elisabeth Schneider-Schneiter ging in ihrer Ansprache darauf ein, wie sehr wir von den geopolitischen Verwerfungen betroffen sind. Die Welt sei nach der Pandemie und dem Beginn des UkraineKriegs eine andere, mit grossen Auswirkungen auf die Menschen und die Wirtschaft. «Der Wirtschaft gebührt ein grosser Dank, weil sie einerseits die Sanktionen mitträgt und andererseits vielerorts den Flüchtlingen eine Arbeit anbietet. Das ist ein Engagement und eine Chance zugleich», erläutert Schneider-Schneiter. HKBB
Baselland
ObZ
ESAF setzt auf Nachhaltigkeit Pratteln Eidgenössisches Schwing- und Älplerfest kann beginnen WILLI WENGER
Heute vor eine Woche, hundert Tage vor dem Festwochenende des Eidgenössischen Schwing- und Älplerfestes ESAF Pratteln im Baselbiet, informierte das OK an einer Medienkonferenz und bei der Besichtigung des 27 Hektaren grossen Festgeländes über den Stand der Vorbereitungen. Fazit: Das «Eidgenössische» setzt als Megaevent auf Nachhaltigkeit. Die Vorbereitungen laufen programm- und planmässig. Das 27 Hektaren grosse Landwirtschaftsareal, wo das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) am letzten August-Wochenende in Pratteln stattfinden wird, wird als Festareal zunehmend sichtbarer. Wo dereinst die Arena mit 51 000 Zuseherplätzen stehen wird, spriesst der Arena-Rasen in sehr sattem Grün. Die Verantwortlichen um den Baselbieter Regierungspräsidenten Thomas Weber (SVP), der das OK des ESAF präsidiert, hielten vor Ort fest, dass für sie die ökologischen Aspekte, unter anderem auch in Bezug der Landwirtschaft, eines der fraglos wichtigsten Gebiete um diesen von 400 000 Personen besuchten Grossanlass darstelle. Weber wies darauf hin, dass unter anderem auch im Bereich der schützenswerten Panzersperren und Hecken das Terrain in verbesserter Qualität an die Landbewirtschafter beziehungsweise Besitzer zurückgegeben werden wird. Das ESAF mit einem Gesamtbudget von 42 Millionen Franken wird von 4500 freiwilligen Helferinnen und Helfern unterstützt. 150 OK-Mitglieder «chrampfen» teils seit mehreren Jahren ebenfalls ehrenamtlich für das erstmals
ESAF-Geschäftsführer Matthias Hubeli.
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Happy Day einmal anders Anne-Marie Buser ist seit einem Ski-Unfall vom 13. Februar 2013 invalid. Bis zu diesem Zeitpunkt war sie körperlich fit, was auch der Umstand unterstreicht, dass sie bis 1999 der erste weibliche Feuerwehrleutnant im Kanton Baselland bei der Stützpunkt-Feuerwehr Sissach war. Seit zehn Jahren unterstützt ihr Mann Marcel seine Liebste, hilft ihr beim Anziehen und Waschen, übernimmt das Kochen, den Haushalt und das Einkaufen und fährt sie zu Arztterminen. Als sei es das Selbstverständlichste auf der Welt, stellt sich Marcel Buser dieser Aufgabe. Es ist Zeit sich zu bedanken, sagte sich Anne-Marie. Sie beschloss, ihrem Mann einen Wunsch zu erfüllen, so wie es der
Fernsehmoderator Röbi Koller in der Sendung «Happy Day» tut. Sozusagen ein «Happy Day ohne Röbi Koller». Ein Bekannter von ihr, Ueli Boss, ist im OK des ESAF 2022 beim Ressort Gaben, und so trat sie an ihn heran mit der Frage, ob es möglich wäre, dass Marcel am ESAF als «Rächelibueb» amten darf. Einer der schon gesetzten «Rächelibuebe», Hans-Urs Spiess, war bereit, für die schöne Idee auf seinen Job zu verzichten, und so ist es nun möglich, den Wunsch zu erfüllen. Die Beteiligten danken allen herzlich, die es möglich gemacht haben, diesen Traum zu erfüllen, und wünschen Marcel Buser ein unvergessliches ESAF 2022 in Pratteln. OBZ
Die Arena, wo dereinst auf sieben Plätzen 245 Kubikmeter Sägemehl mit einem Gewicht von 55 Tonnen liegen wird. F O T O S: W. WENGER
Siegermuni Magnus ist ein Red-Holstein-Tier. Magnus ist am 18. Dezember 2018 in Pratteln geboren und aufgewachsen. Er hat eine Schulterhöhe von 1,74 Meter und er wiegt zurzeit 940 Kilogramm. Bis zum Fest soll er eine Tonne wiegen. Züchter Jürg Degen vom Hof Schönenberg sagt, dass Magnus einen guten Charakter habe. Er liebt Heu und Gras, aber auch Gerste und Maiskörner. im Kanton Basel-Landschaft ausgetragene Fest. Und: Der Zivilschutz stellt sich den Organisatoren mit 4500 Diensttagen zur Verfügung; die Armee mit Genie-Durchdienern setzt ihre 4000 Diensttage mehrheitlich für den Arenabau ein. Der Aufbau benötigt rund zweieinhalb Monate. Imposant sind schliesslich die Ausmasse. Insgesamt handelt es sich um zirka 3000 Tonnen Tribünenmaterial, welches 42 Sattelschlepper anliefern. 300 000 einzelne Bauteile müssen aufgebaut werden. Neben 274 Schwingern werden im Baselbiet Steinstösser und Hornusser im Einsatz stehen. Die Hornusserwettkämpfe, bei welchen die HG Tenniken als «Drehscheibe» wirkt, finden im be-
nachbarten Giebenach statt. Interessant sein wird zudem das Rahmenprogramm mit dem Fahnenempfang und Festumzug am Freitag, welche frei zugänglich sein werden. Ebenfalls kostenlos ist der Zugang auf das Festgelände. Das Festmotto «Gemeinsam mit Schwung und Herz» kam in Pratteln mehr als deutlich zum Ausdruck. Auch bei den Sponsoren. Diese decken rund 50 Prozent der Kosten durch Partnerschaften ab. Erwähnenswert ist zudem, dass das OK für die Anreise der Besuchenden einen ÖV-Anteil von mindestens 80 Prozent anstrebt. In den Kosten der Arena-Billette inkludiert ist jeweils eine An- und Rückreise ab allen Orten der Schweiz.
4133 Pratteln. Projekt: 2 Dachaufbauten/2 Dachflächenfenster, Parzelle Nr. 1201, Im Baumgarten 15. Hersberg. Nr. 0861/2022. Bauherrschaft: Wenger-Simon Andrea und Wenger Andreas, Bündtenhagweg 5, 4423 Hersberg. Projekt: Einfamilienhaus mit Garage/Whirlpool, Parzelle Nr. 294, Bündtenhagweg 5. Itingen. Nr. 0863/2022. Bauherrschaft: Fries Birte und Alexander, Parallelweg 35, 4452 Itingen. Projekt: Sitzplatzüberdachung/ Windschutzverglasung, Parzelle Nr. 1800, Parallelweg 35. Lausen. Nr. 0840/2022. Bauherrschaft: Occhilupo-Graf Elisabeth und Luigi, Hupperstrasse 25a, 4415 Lausen. Projekt: Stützmauer, Parzelle Nr. 2136, Hupperstrasse 25a. Nr. 0857/2022. Bauherrschaft: Lehmann Denise, Hauptstrasse 124, 4415 Lausen. Projekt: Erweiterung Terrasse mit Überdachung, Parzelle Nr. 192, Hauptstrasse 124/124a. Liestal. Nr. 0841/2022. Bauherrschaft: Harvell Richard, Seestrasse 16, 4410 Liestal. Projekt: Kamin für Cheminée-Ofen, Parzelle Nr. 3813, Seestrasse 16. Nr. 0866/2022. Bauherrschaft: ISS Facility Services AG, Grubenstrasse 11, 3322 Urtenen-Schönbühl. Projekt: 6 Wärmepumpen, Parzelle Nr. 3051, Lausenerstrasse 6. Nr. 0870/2022. Bauherrschaft: Köprücü Haci und Gülüzar, Ostenbergstrasse 19, 4410 Liestal. Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 5125, Ostenbergstrasse 19. Niederdorf. Nr. 0849/2022. Bauherrschaft: Baumann Beatrice und Steffen Beat, Wiedenackerstrasse 11, 4435 Niederdorf. Projekt: Stützmauer, Parzelle Nr. 1108, Wiedenackerstrasse 11. Rünenberg. Nr. 0843/2022. Bauherrschaft: Mutuura Andrew und Kamalatharsi, Rankwog 6, 4632 Trimbach. Projekt: Einfamilien-
haus mit Einliegerwohnung und Garage, Parzelle Nr. 1180, Vorsteinweg. Seltisberg. Nr. 0855/2022. Bauherrschaft: Brutsche Clara, Hauptstrasse 32, 4145 Gempen. Projekt: Fassadenänderung, Parzelle Nr. 1515, Bündtenstrasse 1b. Sissach. Nr. 0858/2022. Bauherrschaft: Kanton Basel-Landschaft Hochbauamt REAL, v.d. Albrecht Gert, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Projekt: Solaranlage (Gebäude-A), Parzelle Nr. 642, Zunzgerstrasse 54. Nr. 0859/2022. Bauherrschaft: Kanton Basel-Landschaft Hochbauamt REAL, v.d. Albrecht Gert, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Projekt: Solaranlage (Gebäude-F), Parzelle Nr. 642, Zunzgerstrasse 60. Tenniken. Nr. 0860/2022. Bauherrschaft: Gisin Thomas, Kirchrain 3, 4456 Tenniken. Projekt: Um- und Ausbau Mehrfamilienhaus/ Solaranlage, Parzelle Nr. 1099, Kirchrain 3. Titterten. Nr. 0864/2022. Bauherrschaft: Eichholzer Architekten GmbH, Hauptstrasse 24, 4425 Titterten. Projekt: 4 Einfamilienhäuser mit Carports, Parzelle Nr. 208, Liedertswilerstrasse. Ziefen. Nr. 0848/2022. Bauherrschaft: Schweizer Adrian, Hüslimattstrasse 2, 4417 Ziefen. Projekt: Wohnung mit Garagen, Parzelle Nr. 1761, Hüslimattstrasse. Projektverantwortliche Person: Schweizer Adrian, Hüslimattstrasse 2, 4417 Ziefen. Nr. 0854/2022. Bauherrschaft: Devo-Tech AG, Hauptstrasse 39, 4417 Ziefen. Projekt: Anbau Gewerbegebäude, Parzelle Nr. 691, 2570BR, Hauptstrasse 37. Projektverantwortliche Person: schmid architektur gmbh, Untere Brühlstrasse 21, 4800 Zofingen. Nr. 1594/2019. Bauherrschaft: Leuenberger Yves und Sonya, Untere Halde 219b, 4417 Ziefen. Projekt: Legehennenstall mit Auslauf/2 Silo. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1228, Hof Halde 219b.
Baugesuche Auflagefrist: 30. Mai 2022 Bubendorf. Nr. 0522/2022. Bauherrschaft: Thaqi AG, Güterstrasse 41, 4133 Pratteln. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 513, Baumgartenweg. Nr. 0602/2020. Bauherrschaft: Lamello AG, Affolter-Steiner Susanne, Hauptstrasse 149, 4416 Bubendorf. Projekt: Anbau Filteranlage/Dachaufbau. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 832, Hauptstrasse 149b. Nr. 0856/2022. Bauherrschaft: Verein für Naturschutz, v.d. Strübin Doreth, Hohle Gasse 13, 4433 Ramlinsburg. Projekt: Feldscheune-Wiederherstellung, Parzelle Nr. 1036, Obertal 16. Nr. 0869/2022. Bauherrschaft: Bachem AG, Hauptstrasse 144, 4416 Bubendorf. Projekt: Anbau Leitungserschliessungs-Turm/Lüftungskanal/Brandschutzcontainer, Parzelle Nr. 940, Hauptstrasse 144g. Frenkendorf. Nr. 0639/2022. Bauherrschaft: Stokic Slavisa, Gotenstrasse 34, 4125 Riehen 2. Projekt: Um- und Ausbau Einfamilienhaus. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 214, Bruggweg 8. Nr. 0836/2022. Bauherrschaft: Richert Stefan und Beatrice, Nübrigweg 12, 4402 Frenkendorf. Projekt: Anbau Terrasse, Parzelle Nr. 1426, Nübrigweg 12. Füllinsdorf. Nr. 0536/2022. Bauherrschaft: Bohler Judith und Björn, Poolstrasse 21, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Fassadenänderung/Sitzplatzüberdachung. Neuauflage: Profile, Parzelle Nr. 1477, Poolstrasse 21. Gelterkinden. Nr. 0868/2022. Bauherrschaft: SolVento GmbH, Frankenstrasse 4, 4313 Möhlin. Projekt: Anbau Terrasse/ Fassadenänderung, Parzelle Nr. 1966, Bahnhofstrasse 8. Giebenach. Nr. 0862/2022. Bauherrschaft: Berger-Häring Gertrud, Schlossstrasse 1,
Freitag, 27. Mai 2022
Ein «Happy Day ohne Röbi Koller»: Anne-Marie Buser hat ihrem Mann Marcel den Wunsch erfüllt, dass er als «Rächelibueb» beim ESAF amten darf. F O T O: Z V G
Serie
Kleinlibellen ganz gross Wie fliegende farbige Nadel sehen sie aus. Doch stechen können sie nicht! Die bei uns häufigsten Libellenarten gehören zur zerbrechlich wirkenden Unterordnung der Kleinlibellen. Im Gegensatz zu den kräftig gebauten Grosslibellen, bei denen die Augen aneinanderstossen, stehen diese bei den zarteren Kleinlibellen seitlich am Kopf, weit voneinander entfernt. Ein weiteres typisches Merkmal der Kleinlibellen sind die in der Ruhestellung am Rücken zusammengelegten Flügel. Kleinlibellen sind eher schlechte Flieger und schweben langsam und geräuschlos über die Vegetation. Starker Wind hindert sie am Fliegen, sodass sie Schutz im nahen Gehölz oder in der Ufervegetation suchen. Die in der Region Basel wohl häufigste Kleinlibellenart ist die Hufeisen-Azurjungfer (Abbildung 1). Sie gehört zu den Schlanklibellen und ist aufgrund des schwarzen Hufeisenmusters auf dem ersten Hinterleibsegment, direkt hinter den Flügelansätzen, eindeutig zu erkennen. In der Schweiz kommen neun weitere Arten mit türkis gefärbtem Körper vor, deren Unterscheidung nicht nur dem Laien herausfordert. Weitere häufige und einfach zu bestimmende Kleinlibellenarten sind die rotgefärbte Frühe Adonislibelle (Abbildung 2) und die Blauflügel-Prachtlibelle. Die erstere besiedelt wie die Hufeisen-Azurjungfer praktisch alle Typen stehender Gewässer. Die an den dunkelblau bis -grün schillernden Flügel kennt-
lichen Prachtlibellen entwickeln sich ausschliesslich in Bächen und Flüssen. Beobachtungstipps Die genannten Libellen können ab Mitte Mai bei schönem Wetter zum Beispiel an folgenden Gewässern beobachtet werden: Leimental: Herzogenmatt (Binningen), Weiheranlage Mooswasen (Therwil); Birstal: Ermitage (Arlesheim), Angenstein Schlossweiher (Duggingen; Ergolztal: Talweiher (Anwil), Weiher Mergelgrube (Rothenfluh); Laufental: Birshollen (Laufen), Chastelmatte (Grellingen). KOORDINATIONSSTELLE LIBELLEN UND IHRE LEBENSRÄUME
Die Frühe Adonislibelle ist bereits zeitig im Jahr an den Gewässern anzutreffen. Hier hat sich ein Männchen ein Weibchen gepackt.
Die Hufeisen-Azurjungfer mit dem arttypischen Symbol auf dem ersten Segment des Hinterleibs direkt hinter den Flügelansätzen. F O T O: KO O RDIN AT IONS S T EL L E L IBEL L EN UND IHRE L EBENSR ÄUME BL
Baselland
ObZ
Freitag, 27. Mai 2022
Betrachtung zur Woche
Wie alt bist du?
Diese Frage stellen Kinder besonders gern. Im Kindesalter ist man sich noch nicht bewusst, dass die Frage nach dem Alter von gewissen Leute als unangenehm empfunden werden könnte. Ich gehöre (zumindest bisher) zu den Menschen, die bezüglich Alter meistens jünger geschätzt werden, als sie effektiv sind. Es passierte nicht selten, dass ich mit deutlich über 20 Jahren noch gefragt wurde, ob ich denn schon Auto fahren könne … Meistens fand ich das recht witzig. Mittlerweile bin ich 31-Jährig und die Frage bezüglich Autofahren hat mir glücklicherweise seit Längerem niemand mehr gestellt. Vermutlich hat dies auch mit den grauen Haaren zu tun, die inzwischen bereits relativ zahlreich auf meinem Kopf vorhanden sind. Aber das stört mich nicht. Ganz unabhängig davon, ob man noch sehr jung ist oder schon etwas mehr Lebenserfahrung auf dem Buckel
hat: Die Zeit, die wir auf dieser Erde verbringen dürfen, ist ein Geschenk. Niemand weiss von sich selbst, wie viele Jahre sein oder ihr Leben insgesamt dauern wird. Das weiss – so sagt es die Bibel – einzig unser Schöpfer: Gott. Bereits der grosse König David, der um das Jahr 1000 vor Christus während vielen Jahren über Israel regierte, war von dieser Tatsache und von der Grösse Gottes fasziniert. So schrieb er: Als ich gerade erst entstand, hast du (Gott) mich schon gesehen. Alle Tage meines Lebens hast du in dein Buch geschrieben – noch bevor einer von ihnen begann! (Psalm 139, Vers 16, «Hoffnung für alle»-Übersetzung) Gott schenkt uns Zeit auf dieser Erde. In der Gestaltung unseres Lebens geniessen wir hierzulande viele Freiheiten. Trotzdem (oder gerade deshalb) möchte ich versuchen, meine Zeit und meine Ressourcen sinnvoll einzusetzen.
Todesfälle Arboldswil Dominik Stohler-Wenger, geb. 27. Dezember 1964, von Arboldswil BL. Beisetzung im Familienkreis auf dem Friedhof in Arboldswil. Öffentliche Abdankungsfeier: Freitag, 3. Juni 2022, 14.00 Uhr in der Kirche St. Blasius in Ziefen.
JONAS BOSSHARD, ASSISTIERENDER KORPSOFFIZIER HEIL SARMEE LIESTAL
Nach einem erfüllten Leben entschlief mein lieber Mann, Schwiegervater, Grossvater, Götti, Bruder, Onkel und Cousin
Alfred Häring 18. 5. 1928 – 16. 5. 2022
In Liebe und Dankbarkeit Dora Häring Jessica Häring sowie alle Anverwandten Die Trauerfeier findet am Dienstag, 31. Mai 2022, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Liestal statt. Traueradresse: Häring Jessica, Balmgüter 416, 3860 Meiringen
When you walk through a storm Hold your head up high And don‘t be afraid of the dark At the end of a storm There‘s a golden sky And the sweet silver song of a lark Walk on through the wind Walk on through the rain Though your dreams be tossed and blown Walk on, walk on With hope in your heart And you‘ll never walk alone
Das Schönste, was ein Mensch hinterlassen kann, ist ein Lächeln im Gesicht derjenigen, die an ihn denken.
Primo Severino Pittaro-Miesch 4. Januar 1929 – 13. Mai 2022 Traurig, jedoch dankbar für die vielen schönen Jahre die wir gemeinsam verbringen durften, nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Papi, Schwiegervater, Nonno, Bruder, Schwager und Onkel.
Sommer- und Herbstlager Die Ferienlager der Fachstelle für Jugendarbeit der reformierten Kirche Baselland sind seit Jahrzehnten ein Highlight für Kinder und Jugendliche. Im Winter lockt der Schnee und im Sommer die Natur und das Wasser. Die Teams bereiten mit viel Fantasie, Energie und Herzblut die Lager vor; sie erfinden Geschichten, planen Spiele im Wald und Aktivitäten rund ums Haus. Unsere Lager bieten neben Animation ebenso Raum, um die Seele baumeln zu lassen und wunderbare Gemeinschaftserlebnisse mitnehmen. In der ersten und fünften Sommerferienwoche hat es noch freie Plätze für Kinder und Jugendliche, für Kinder in der ersten Herbstferienwoche. Die Anmeldung ist über folgenden Link auf der Homepage möglich: faju.ch/teilnehmende/lagerangebot Weitere Auskünfte: info@faju.ch, Tel. 061 921 40 33
Doch wie kann das gelingen? Für mich liegt die Antwort auf diese Frage in der persönlichen Beziehung zu Gott. Gott, der uns das Leben geschenkt hat und der jeden Tag unser Begleiter sein möchte, so wie er es in der Bibel versprochen hat. Er lädt uns ein, ihm den Platz in unseren Leben zu schenken, der ihm als unserem Schöpfer zusteht. Der Gott der Liebe streckt uns seine Hand entgegen, damit er uns Tag für Tag führen kann, bis an unser Lebensende. Zugegeben: Schwierige Zeiten, Frust und Niederlagen bleiben auch Christen nicht erspart. Doch ein Leben mit Gott ist ein Leben mit Sinn, mit Perspektive und mit Hoffnung, die weit über das jetzige Leben hinausgehen. Haben Sie Gottes ausgestreckte Hand bereits ergriffen?
I ha lang uf derä Wäut dörfä si, ha viu Schöns, aber ou viu Schwärs erläbt, drum löht mi itz la schlafä, i ha gfungä mi Ruäh: Deckät mi mit Liebi u nit mit Tränä zuä!
In liebevollem Gedenken: Ruth Pittaro-Miesch Mario und Marianne Pittaro-Weber Rosmarie und Marcel Nägelin-Pittaro Franco Pittaro und Anita Stämpfli Morena Pittaro und Fréderic Wyss Priska Wirz und Thomas Dettwiler Grosskinder und Urgrosskinder und alle Verwandten Die Trauerfeier findet am Dienstag, 31. Mai 2022 um 14.00 Uhr in der Kirche Reigoldswil statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumenspenden bitten wir folgender Institution zu gedenken: Stiftung Adulta OPALINUS Wohnen und Arbeiten, Fabrikweg 20, 4460 Gelterkinden, IBAN CH22 0900 0000 5044 3195 4, Vermerk: Primo Pittaro
ln tiefer Verbundenheit und Liebe nehmen wir Abschied von unserem Sohn, Bruder, Lebenspartner, Onkel und Freund.
Rolf Deppeler 5. Februar 1976 bis 11. Mai 2022 Tapfer und mutig bist du durch das Leben geschritten. Dein Kampfgeist und Wille waren bis zum Ende ungebrochen und du warst für uns alle ein Vorbild dafür, was es heisst zu leben. Wir haben viel gelacht, gewonnen und verloren und immer liefen wir vorwärts. Nun ist deine Zeit gekommen und wir wünschen dir von Herzen nur das Beste. Nimm Platz auf der Ehrentribüne und in unseren Herzen, für immer.
ln ewiger Liebe verbunden Ruth und André Marco und Frank Sändy und Jerome Manuela, Lea und Liana
Traueradresse: Frau Ruth Pittaro-Miesch, Rüschel 7, 4418 Reigoldswil Gilt als Leidzirkular.
Traueradresse: Sändy Schäuble, Hofmattweg 21, 4402 Frenkendorf
Du bist von uns gegangen – doch nicht aus unseren Herzen.
FACHSTELLE FÜR JUGENDARBEIT DER REFORMIERTEN KIRCHE BASELL AND
Der soeben erschienene Geschäftsbericht der ADEV zeugt von einem erfreulichen Ergebnis im vergangenen Jahr. Die genossenschaftlich organisierte Gruppe mit Sitz in Liestal produzierte 2021 insgesamt 53,3 Millionen Kilowattstunden nachhaltige Energie. Bei einem konsolidierten Umsatz von rund 13 Millionen Franken erzielte die ADEV einen Reingewinn von 770 000 Franken. ADE V
Landrat sagt ja zu E-Collecting Die Idee der Jungfreisinnigen Baselland zur Einführung eines einfachen und sicheren E-Collecting-Systems im Kanton Baselland wurde an der letzten Landratssitzung einstimmig an den Regierungsrat überwiesen. Der Kanton Baselland soll als erster Kanton schweizweit digitales Unterschriftensammeln für Volksinitiativen und Referenden ermöglichen. Die FDP-Fraktion steht hinter dem Anliegen der Jungfreisinnigen und hat daher auf deren Initiative hin im Landrat das Konzept als Fraktionsvorstoss eingereicht. OBZ
Traurig nehmen wir Abschied von meiner Ehefrau, unserer Mutter, Gross- und Urgrossmutter, meiner Schwester und Schwägerin
Lilly Rudin-Lüthy
Lilly Rudin-Lüthy 22. August 1942 – 22. Mai 2022 Nach einem erfüllten Leben, von ihrem starken Willen geprägt, hat sie unerwartet von uns Abschied genommen. Du hast unser Leben bereichert, wir danken Dir dafür.
Otto Rudin-Lüthy Thomas und Marlies Maurer-Kaufmann Corinne und Jannick Sybille Maurer und Markus Brönnimann Stephan und Nicole Thomas und Isolde Rudin Tobias, Annina und Friedrich mit Familie Markus Rudin Andreas und Eliane Rudin-Felber Saskia und Daniel mit Familie Vanessa und Martin mit Familie Rolf und Steffi Lüthy-Svanella
22. August 1942 – 22. Mai 2022 Lilly war zusammen mit ihrem Ehemann Otto eine tragende Stütze im Skiclub. An vielen Anlässen des Skiclubs war sie stets an vorderster Front mit dabei. So war sie lange Zeit Kassierin am legendären Wasserfallen-Derby und durfte im vergangenen März noch im hohen Alter mit dabei sein. Ihre Hilfsbereitschaft wurde bei allen immer sehr geschätzt. Bis zuletzt war Lilly mit dem Skiclub sehr verbunden, wir werden ihr ein ehrendes Andenken bewahren. Der Trauerfamilie entbieten wir unser herzliches Beileid.
Vorstand und Mitglieder des Skiclubs Reigoldswil
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Neues Erbgesetz ab 2023
Die Abdankung findet am Mittwoch, 1. Juni 2022 um 14.00 Uhr in der Kirche Reigoldswil statt. Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt. Traueradresse: Thomas Maurer, Schwabistalstr. 92, 5037 Muhen Unser Notar gibt Auskunft
www.die-bestatterin.ch
Erfolgreiches 2021 für die ADEV
Unerwartet und tief betroffen müssen wir Abschied nehmen von unserem Ehrenmitglied
Bestattungsdienst Doris Passalacqua
Nunningen 061 791 11 41 Ziefen 061 941 11 46
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Baselland
ObZ
Der ÖV braucht mehr politische Unterstützung
Liestal Generalversammlung von Pro Bahn Nordwestschweiz OTTO GRAF
Im Rahmen der Generalversammlung von Pro Bahn Nordwestschweiz konnte Vereinspräsident Lorenz Degen den ehemaligen Direktor der Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) Guido Schoch begrüssen. Der Verkehrsexperte setzte sich dabei kritisch mit der Entwicklung des öffentlichen Verkehrs in der Region Zürich auseinander und stellte sein Referat unter den Titel «Städtische Mobilität auf dem Rückschritt? Perspektiven und Tendenzen». Damit die öffentliche Mobilität überhaupt funktioniert und den Erwartungen der Kundschaft entspricht, brauche es ein Gesamtkonzept, in das sowohl der ÖV als auch der Individualverkehr, der Langsamverkehr inbegriffen, eingebunden sind, hielt der Referent fest. Die Klimaveränderung und die Reduktion des CO2-Ausstosses seien derzeit die grössten Herausforderungen. «Der ÖV wird geopfert, und keiner nimmt es wahr», umschrieb Schoch die schlei-
chende Entwicklung. Bis in die 1980erJahre sei der Verkehr stark auf das Auto ausgerichtet gewesen, zum Leidwesen des ÖV, der immer mehr im Stau stecken blieb. Dann wurde die Politik aktiv und schuf ein Modell mit den Zielen, die Fahrzeiten zu verkürzen, die Fahrplanstabilität zu verbessern und die Kosten zu senken. «Die langfristige Planung war das Erfolgsrezept schlechthin und verhalf dem ÖV zu einem gewaltigen Aufschwung», gab der Redner zu verstehen und verwies auf die starke Zunahme der Fahrgast-Frequenzen in ganz Europa nach dem Umsetzen von Bahn 2000. Konkret lief es auf einem Kampf um Raum und Zeit hinaus. Denn die Fahrgäste erwarteten vom ÖV eine verlässliche Reisezeit von Tür zu Tür. Um diese Forderung erfüllen zu können, brauchten Tram und Bus mehr und eigene Fahrspuren – und erhielten diese auch weitgehend. Dann machte sich der Begriff «Entschleunigung» breit und führte zu Nut-
Guido Schoch, ehemaliger Direktor der Verkehrsbetriebe Zürich.
F O T O: O. GR A F
zungskonflikten. Forderungen wurden laut, Tramgeleise herauszureissen, um das Risiko von Velounfällen zu vermindern oder Tempo 30 flächendeckend zu verordnen. In Tempo 30, rechnete Schoch vor, müsste die Stadt Zürich einmalig 70 Millionen Franken investieren und jährlich für den Unterhalt 20 Millionen Franken aufwenden. Tempo 30 verlangsame und verteuere den ÖV, weil die Fahrgäste andere Möglichkeiten suchten, rechnete der Verkehrsexperte hervor und stellte fest: «Wenn wir glauben, in jeder Strasse müsse Platz für alle Verkehrsträger mit eigenen Spuren sein, wird es nur Verlierer geben.» Ebenso sei es nicht opportun, die Nutzerkategorien der Strassen gegeneinander auszuspielen. Nötig seien gute Rahmenbedingungen, was gegenwärtig nicht der Fall sei. Damit der ÖV wieder attraktiv wird, müsse er vortrittsberechtigt bleiben. Velos dürften ÖV-Spuren nur benutzen, wenn die Fahrspur mindestens 4,5 Meter breit ist, um ein gefahrloses Überholen zu ermöglichen. Leider, sagte Schoch, würden die Verkehrsregeln von Velofahrern sehr oft missachtet, was einerseits die Velofahrer gefährde und andererseits in den Fahrzeugen des ÖV wegen der brüsken Bremsmanöver zu Sturzunfällen der Passagiere führe. Damit in Zürich die Ziele der Stadt erreicht werden können, einen funktionierenden ÖV anzubieten, brauche es grosse Anstrengungen der Politik. Tempo 30 und der Abbau von ÖV Spuren wiesen in die falsche Richtung, gab Schoch zu verstehen. «Die Politik stellt die Weichen und ist verantwortlich, ob die Klimaziele erreicht werden», meinte der Referent wörtlich. Pro Bahn als Kundenorganisation könne dazu beitragen, dass die Qualität des ÖV in den Städten gewahrt und weiter ausgebaut werden kann.
Freitag, 27. Mai 2022
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Vertrauen in die Bank
Generalversammlung Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet
Die diesjährige Generalversammlung der Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet wurde erneut schriftlich/elektronisch durchgeführt. Anstelle der bekannten Generalversammlung tritt jedoch ein «Mitglieder-Wochenende» mit drei Anlässen an drei Tagen. Die Mitglieder hatten über vier Traktanden abzustimmen. 1947 Mitglieder nahmen an der Abstimmung teil – gegenüber dem Vorjahr eine deutliche Steigerung. Knapp die Hälfte stimmte elektronisch ab. Neben den ordentlichen Traktanden, Genehmigung der Jahresrechnung, Verzinsung der Genossenschaftsanteile und Entlastung der Organe, galt es auch eine Anpassung der Statuten zu bewilligen. Neu wird die Raiffeisenbank Liestal-Oberbaselbiet ihre Generalversammlung als Urabstimmung durchführen. Eine Generalversammlung im bekannten Format entfällt dann zwar, an dessen Stelle treten aber
Mitgliederanlässe. Die Genossenschafterinnen und Genossenschafter folgten den Anträgen des Verwaltungsrats bei allen Traktanden mit grosser Mehrheit. Dies zeugt vom Vertrauen in die Bank und dessen Führung. Am Wochenende des 10. bis 12. Juni 2022 finden nun die Mitgliederanlässe statt. Starten wird die Trilogie am 10. Juni 2022 mit einem Galadinner. Am Samstag rocken 77 Bombay Street sowie The Pelicans aus dem Baselbiet in der Stutzhalle für die jüngeren Kunden der Bank. Am Sonntag stehen dann die Familien im Mittelpunkt. Bei einem gemütlichen Familienbrunch auf der Sichtern kommen Gross und Klein auf ihre Kosten. Nach der langen Zeit unter Corona ist die Freude bei der Bank gross, ihre Kunden endlich wieder bei Anlässen willkommen heissen zu dürfen. RAIFFEISENBANK LIESTAL-OBERBASELBIE T
SP-Kandidierende in der Wahlregion 4 Am 19. Mai nominierten die Sektionen der SP in der Wahlregion 4 ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Wahlen in den Landrat im Februar 2023. Die drei Sektionen arbeiten seit mehreren Monaten thematisch enger zusammen und laden unter anderem ihre Mitglieder zu Informations- und Diskussionsveranstaltungen in der ganzen Region ein. So wurde die Nomination nun auch gemeinsam im Jakobshof in Sissach durchgeführt. Jede Sektion nominierte ihre Sechserliste für die Landratswahlen im ersten Teil des Abends einzeln. Die SP wird in der Wahlregion 4 mit ausgewogenen Listen, sehr gut qualifizierten und engagierten Kandidatinnen und Kandidaten antreten. Nach einem intensiven Wahlkampf sollen mindestens vier Sitze
gewonnen werden, um weiterhin Politik für alle statt für wenige zu gestalten. Gut 30 Mitglieder besuchten den Anlass und wurden im zweiten Teil von den amtierenden Mitgliedern des Landrates Roman Brunner (Präsident der Fraktion), Sandra Strüby, Urs Roth und Ernst Schürch informiert und diskutierten aktuelle Themen. Die SP ist in der laufenden Legislatur stärkste Fraktion und kann viele Vorstösse und Vorlagen der Regierung so beeinflussen, dass sie Fortschritte für alle Menschen bringen. Die SP will den Kanton auch nach den Wahlen im Februar 2023 als stärkste Fraktion gestalten und vorwärtsbringen. SP GELTERKINDEN UND UMGEBUNG, SP SISSACH UND UMGEBUNG, SP BEZIRK WALDENBURG
Wiesentour Arboldswil–Titterten mit Schwingerkönig Sempach BEAT EGLIN
Bis zum Mähen der wunderbaren Baselbieter Matten führen die Baselbieter Wiesentouren durch vielfältige Floraund Faunalandschaften. Am vergangenen Sonntag begleitete Schwingerkönig und Bauer Matthias Sempach 65 Gäste auf der Tour von Arboldswil nach Titterten. Wer diesen abwechslungs- und lehrreichen Tag verpasst hat, kann den nicht sehr anspruchsvollen Spaziergang auf
Unterwegs durch Feld und Wald.
eigene Faust nachholen. Im Arboldswiler Dorfladen oder nach etwa der halben Strecke gibt es oberhalb des Hofes Kastelen im Heuschüürli Verpflegungsmöglichkeiten. Die Biologin Susanne Kaufmann und Urs Chretien von Pro Natura zeigten den Teilnehmern, was es in und auf den Mager- und Fettwiesen zu sehen und erleben gibt. Die Artenvielfalt ist enorm und je nach Gebiet sehr unterschiedlich. Unterwegs können QR-Codes mit dem Smartphone gescannt werden und so
erfahren die Touristen alles Wissenswerte über die erhaltenswerten und blumenreichen Baselbieter Matten. Wenn nicht gedüngt wird und darum der Ertrag geringer ist, zahlt der Kanton Subventionen. Dadurch entstehen die wunderschönen Blumenwiesen, die vielen Tieren Lebensraum bieten. Auf jede Pflanzenart kommen zehn Tierarten! «Die Magerwiesen muss man aus der Kuhperspektive betrachten», erklärte Susanne Kaufmann. «Die hohen und dünnen
Regierungsrat Weber attackiert den König.
Gräser lassen das Licht durch. Unten gedeihen die saftigen und schmackhaften Kräuter und Kleearten.» Der Hornklee wächst auf Mager- und Fettwiesen. Der Wundklee nur an trockenen, mageren Standorten. Der Hufeisenklee ist überlebenswichtig für den Himmelblauen Bläuling. Dieser Schmetterling kann ohne seinen Klee nicht überleben. Als Schädling vermehrt sich der einjährige Parasit Klappertopf mit seinen gelben Blüten. In seinen Kapseln klappern die Samen. Die Pflanze nimmt den
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Gräsern das Wasser weg und der Ertrag sinkt. Wenn sich der Parasit zu stark ausbreitet, darf er im geschützten Gebiet mit Bewilligung des Ebenrains vor der Samenreife gemäht werden. Der Bauer hat dann wieder ein paar Jahre Ruhe. Gestellter mit Regierungspräsident Thomas Weber Nach der Mittagspause stiegen Sempach und der Regierungspräsident in die Schwingerhosen. Der König erklärte ein paar Schwünge, bewahrte Weber aber vor dem Sturz in die weichen Hanfschnipsel. Seraina Degen entlockte dem Schwinger und Bauer einige Antworten zu seiner Schwingerkarriere und zum grossen Fest im August und Pratteln. Auch zu seinem jetzigen Beruf als Bauer und auf Fragen der Mitwanderer gab er bereitwillig Auskunft. Am 5. Juni begleiten Schwingerkönig Abderhalden und Königin Kälin die Wandergruppe von Bad Bubendorf zum Schloss Wildenstein und am 25. Juni fährt Velorennfahrer Franco Marvulli mit der E-Bike Tour ab Sissach auf 35 Kilometern durchs obere Baselbiet. König Matthias Glarner begleitet die E-Bike Tour vom 20. August. www.baselland-tourismus.ch Weitere Fotos: www.tourpress.ch > Schweiz > Baselland
Sport
ObZ
Freitag, 27. Mai 2022
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Zehn Podestplätze in Chur
14 Medaillen für den Judo Sport Liestal im Wallis
Am Freitag, 20. Mai, fand nach zweimaliger Verschiebung der 51. Schweizerische Schulsporttag in Chur statt. Rund 2500 Sekundarschülerinnen und -schüler nahmen in 23 Kategorien an der grössten Schulsportveranstaltung der Schweiz teil. Der Kanton Basel-Landschaft war mit 28 Teams aus den Sekundarschulen Aesch, Allschwil, Gelterkinden, Laufen, Liestal, Oberwil, Sissach und Therwil in 20 Kategorien vertreten. Den Baselbieter Schulsportteams gelangen in zahlreichen Wettbewerben überzeugende Leistungen. Insgesamt erkämpften sich zehn Teams einen Podestplatz. Im Medaillenspiegel war einzig der Kanton St. Gallen erfolgreicher als der Kanton Basel-Landschaft.
Nach zwei Jahre Corona bedingter Unterbruch fand letztes Wochenende im sonnigem Wallis endlich wieder das traditionelle Rankingturnier in Sierre statt. Nicht nur das Wetter war gut gestimmt, auch die Athleten des Judo Sport Liestal zeigen sich an diesem Wochenende von ihrer besten Seite und konnten ganz wertvolle Punkte, für die Qualifikation der im Herbst stattfindende Schweizereinzelmeisterschaft, sichern. Vor allem in der Kategorie U18 und U21 Damen schafften alle drei Teilnehmerinnen den doppelten Medaillengewinn in beiden Altersklassen, insbesondere Celina Carraça welche mit zwei Goldmedaillen obenaus kämpfte. Aber auch die doppeltstartenden David Leimgruber und Mirella Monetti können bei der Elite und Veteranen Kategorie doppelt reüssieren. Am Sonntag ist es Roby Kern welche als Jüngste Judo Sport Liestal-Athletin mit drei Siege den Kategoriensieg und somit die Goldmedaille souverän gewann. Insgesamt konnte der Judo Sport Liestal vierzehn Medaillen von der Sonnenstube der Schweiz mit nach Hause nehmen.
Baselbieter Schulsportteams am 51. Schweizerischen Schulsporttag
Baselbieter Siege in der Leichtathletik und im Basketball Am erfolgreichsten war das Baselbiet mit vier Podestplätzen in der Leichtathletik. Beim Leichtathletik-Mehrkampf der Schüler siegte das Progymnasium Laufen vor der Sekundarschule Liestal. Sowohl im direkten Duell im Staffelrennen über 5 x 80 Meter als auch bei der Schlussabrechnung schenkten sich die Baselbieter Teams nichts und liessen alle anderen Gruppen hinter sich. Das Team der Sekundarschule Sissach gewann die Gesamtwertung bei den Schülerinnen. Bei den Mixed-Teams resultierte für die Sekundarschule Gelterkinden der zweite Rang. Auch im Basketball-Turnier der Schüler ging der Titel ins Baselbiet. Die Schüler der Sekundarschule Liestal jubelten über den Gewinn der Goldmedaille. Nebst der Silbermedaille im Leichtathletik-Mixed-Wettbewerb errangen Schülerinnen und Schüler der Sekundarschule Gelterkinden weitere Podestplätze im Beachvolleyball (2. Rang), Schwimmen (3. Rang) sowie in der polysportiven Stafette der Schüler (3. Rang).
Die Delegation der Sek Gelterkinden.
Lausen
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Die Schülerinnen-Teams der Sekundarschule Aesch (Volleyball, Rang 2) und der Sekundarschule Liestal (Orientierungslaufen, Rang 3) rundeten das grossartige Baselbieter Ergebnis ab.
erlebten einen tollen Tag, welcher ihnen sicher noch lange in Erinnerung bleiben wird», erklärte Cindy Solèr, Leiterin des Fachbereichs Schulsport im Sportamt Baselland.
Ausgezeichnete Stimmung und gegenseitige Unterstützung Die Stimmung auf den Wettkampfanlagen war ausgezeichnet. Die Schulsportteams unterstützten sich gegenseitig. Beispielsweise verstanden sich die beiden Volleyball-Teams aus Aesch (Mädchen) und Allschwil (Knaben) bestens, feuerten sich gegenseitig an und spielten in den Pausen gegeneinander eine Partie. Dadurch entstanden neue Freundschaften. Das Handball-Team aus Therwil wurde vom Basler Team kräftig unterstützt. Spieler der beiden Teams sind Vereinskollegen in der HSG Leimental. «Der Schweizerische Schulsporttag war perfekt organisiert, von der Anreise über die fairen Spiele bis hin zur Verpflegung. Die Schülerinnen und Schüler
Klassierungen der gestarteten Baselbieter Schulsportteams Badminton Mixed: 13. Liestal, Basketball Schüler: 1. Liestal, Beachvolleyball Mixed: 2. Gelterkinden, Geräteturnen Mixed: 9. Liestal, Handball Schüler: 11. Therwil, Handball Schülerinnen: 14. Liestal, Leichtathletik Schüler: 1. Laufen, 2. Liestal, Leichtathletik Schülerinnen: 1. Sissach, 13. Allschwil, OL Schüler: 10. Gelterkinden, nicht klassiert: Liestal; OL Schülerinnen: 3. Liestal I, 8. Liestal II, 13. Gelterkinden, OL Kantonsstaffel: 4. Baselland 2, 16. Baselland 1 , Polysportive Stafette Schüler: 3. Gelterkinden, 9. Liestal, Polysportive Stafette Schülerinnen: 11. Gelterkinden, Schwimmen Schülerinnen: 3. Gelterkinden, Tischtennis Schüler: 13. Therwil, Unihockey Schüler: 4. Oberwil, Unihockey Schülerinnen: 9. Sissach, Volleyball Schüler: 6. Allschwil, Volleyball Schülerinnen: 2. Aesch SPORTAMT
Hervorragender Heimauftritt der Liestaler Radballmannschaften Am vergangenen Wochenende konnten die Radball-Teams des VMC Liestal ihre Heimspiele in der Fraumatt-Turnhalle in Liestal austragen. Alle vier im Einsatz stehenden Mannschaften zeigten sich von der besten Seite und konnten sich dank starken Auftritten Elan für die letzten Runden vor der Sommerpause holen. Zwar waren – sicherlich auch dem schönen Wetter schuldig – weniger Zuschauer als gewohnt in der Halle anzutreffen, aber die Stimmung war trotzdem gut und die Liestaler spielten wie beflügelt. Der Anfang machte die U17-Mannschaft mit Elia Geier und Simon Müller. Diese beiden konnten alle ihre vier Spiele klar gewinnen. So besiegten sie die Winterthurer mit 8:0, Altdorf 2 sogar mit 10:0, Seon-Niederlenz mit 5:0 und die erste Altdorfer Mannschaft mit 6:1. Zwar führen die beiden die Tabelle nicht an, aber die Mannschaften vor ihnen haben einen Spieltag mehr gespielt und liegen so noch vor den Liestalern. Doch
Bildlegende
Samstag: Ranking 500: 1. Rang Celina Carraça Junioren Damen U21 -48kg Lausen 1. Rang David Leimbruber Veteranen Herren -81kg Muttenz 1. Rang Celina Carraça Jugend Damen U18 -48kg
Gold und Silber am Schülerturnier Gold und Silber am Nationalen Schülerturnier in Sierre für den Budokai Liestal: Am 22. Mai erreichte Leana Kübler mit drei Siegen in der Kategorie U13 –33 kg den 1. Platz. Sven Kübler erreichte mit einem Sieg, einem Forfait Sieg und einer Niederlage in der Kategorie U11 G1 den 2. Platz. BUDOK AI LIESTAL
ten sie dieses Spiel mit 7:6 gewinnen. Das letzte Spiel des Tages gegen das Tabellenschlusslicht aus Möhlin war ebenfalls ausgeglichen. Doch am Schluss der Partie konnte Andry Accola noch den Siegestreffer zum 5:4 Endresultat erzielen. Mit diesen 10 Punkten konnten sich die Baselbieter klar vom Tabellenende absetzen und haben somit faktisch nichts mehr mit einem der zwei letzten Ränge und somit mit dem Abstieg zu tun. Am Sonntag machten Flavio Fortini und Levin Fankhauser in der U19 den Anfang. Diese beiden sind klare Favoriten auf einen der ersten Ränge in der Liga. Dieser Favoritenrolle wurden die beiden gerecht und konnten alle fünf Spiele gewinnen. Sie gewannen gegen Pfungen mit 4:3, besiegten Mosnang 6:2 und die nominell zweiten aus Wetzikon besiegten sie 2:1. Gegen die Winterthurer setzte es mit 11:0 einen Kantersieg ab und zum Schluss der Runde besiegten Fortini/Fankhauser die Möhlener mit 5:3. Damit setzen sich die beiden nach der ersten Finalqualifikationsrunde gleich klar an die Tabellenspitze. Am Sonntagnachmittag standen in der 2. Liga Martin Gerber und Michael Schürpf im Einsatz. Diese beiden waren eher schwach in die Meisterschaft eingestiegen und den beiden war klar, dass sie das Heimspiel für einen starken Auftritt nutzen mussten. Dies gelang ihnen auch und sie konnten drei der vier Spiele gewinnen. Lediglich gegen die Spitzenmannschaft aus Seon-Niederlenz mussten die beiden eine Niederlage entgegennehmen. Mit den neun Punkten konnten sich auch diese beiden in der Tabelle endlich auch weiter nach vorne arbeiten. Der Obmann Andry Accola war vom Auftritt seiner Mannschaften begeistert und sprach diesen ein grossen Lob aus. Die erfolgreiche Arbeit seines Staffs zeigte einmal mehr Wirkung und man konnte an diesem Heimspiel sehen, dass in Liestal in Sachen Radball Grosses am Entstehen ist.
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VMC LIESTAL
Sonntag: Schülerturnier Sierre 1. Rang Robyn Kern Schüler Mädchen D (U9) Gruppe 2 Liestal 3. Rang Joël Häfliger Schüler Knaben C (U11) Gruppe 22 Böckten 3. Rang Lenny Schärer Schüler Knaben D (U9) Gruppe 2 Füllinsdorf 9. Rang Isamu Kawamura Schüler Knaben B (U13) -33kg Liestal 9. Rang Mihael Corusa Schüler Knaben B (U13) -40kg Liestal 9. Rang Yannick Kern Schüler Knaben B (U13) -40kg Liestal 16. Rang Gabriel Corusa Schüler Knaben A (U15) -45kg Liestal JUDO SPORT LIESTAL
MICHÈLE KÜBLER,
Geiger/Müller zeigen sich mit sieben Siegen aus sieben Spielen und einem Torverhältnis von sagenhaften 48 zu 5 Toren als klare Anwärter auf einen der vordersten Spitzenplätze. Ebenfalls einen bärenstarken Auftritt legte die NLA-Mannschaft mit Andry Accola und Lukas Oberer auf den heimischen Boden. Das erste Spiel gegen die Frauenfelder gewannen sie problemlos mit 5:3. Im Spiel gegen den Tabellendritten aus Mosnang führten die Liestaler bis 3 Sekunden vor Schluss der 14 Spielminuten mit 3:2 ehe sie noch den unnötigen Ausgleichstreffer entgegennehmen mussten. Das Spiel gegen den aktuellen Vizeweltmeister und klaren Tabellenführer aus Pfungen ging dann klar mit 3:8 verloren. Doch im Vergleich zu vorhergehenden Spielrunden liessen sich Accola/Oberer dadurch nicht aus dem Konzept bringen. Das darauffolgende Spiel gegen Winterthur war zwar ausgeglichen, aber die Baselbieter lagen immer ein bis zwei Tore vorne. So konn-
2. Rang David Leimgruber Elite Herren -81kg Muttenz 2. Rang Maria Carraça Junioren Damen U21 -48kg Lausen 2. Rang Sina Flubacher Junioren Damen U21 +70kg Birsfelden 2. Rang Mirella Monetti Veteranen Damen -63kg Oberdorf 2. Rang Maria Carraça Jugend Damen U18 -44kg Lausen 2. Rang Sina Flubacher Jugend Damen U18 +63kg Birsfelden 3. Rang Mirella Monetti Elite Damen -61kg Oberdorf 3. Rang Fränzi Brand Veteranen Damen +70kg Liestal 5. Rang Selina Buser Eite Damen -63kg Lausen 5. Rang Simon Krause Jugend Herren U18 -50kg Waldenburg 5. Rang Fränzi Brand Elite Damen +70kg Liestal 7. Rang Lorenz Bürgel Jugend Herren U18 -81kg Basel
Leana Kübler und Sven Kübler.
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Baselland
Erste vollautomatische Velo-Waschanlage Der Touring Club Schweiz, Sektion beider Basel, lanciert die erste vollautomatische Velo-Waschanlage der Schweiz. Die Velo-Wasch-Box steht im Waschcenter auf dem Gelände des TCS in Füllinsdorf und wartet auf die erste Kundschaft. «Bisher mussten die Mountain-, Trekking- und E-Bikefahrerinnen und -fahrer ihre Velos umständlich in unseren AutoWasch-Boxen von Hand abspülen, das war nicht optimal. Jetzt kann man sein Bike einfach wie ein Auto waschen lassen. Ganz und gar velogerecht», meint Geschäftsführer Lukas Ott nicht ohne Stolz. Ab sechs Franken gibt es die Reinigung fürs ganze Velo. Insgesamt vier Programme stehen zur Verfügung. Die Premiumwäsche mit anschliessendem Trocknen sollte noch jede Spur der letzten Bike-Tour beseitigen. Dank hervorragender mechanischer Reinigungseigenschaften kann die Wäsche bei leicht und normal verschmutzten Fahrrädern
sogar ganz ohne Zusatz von Reinigungsmitteln erfolgen – der Umwelt zuliebe. «Wir sind sehr froh, unseren Mitgliedern und unserer Kundschaft endlich diese Möglichkeit der Velo-Wäsche anbieten zu können. Als erste in der ganzen Schweiz! An dieser Anlage hätten sicher auch unsere Gründungsmitglieder Freude gehabt, als sie vor 125 Jahren Ihren Velo-Club, den TCS, ins Leben gerufen haben», so Lukas Ott weiter. Der TCS beider Basel freut sich über viele Besuche von Velo-Fans aus der ganzen Region. Die Öffnungszeiten sind täglich von 7 bis 22 Uhr. Die Velo-Waschanlage ist auch mobil! Am 13. Juni ist sie bei der Tour de Suisse in Aesch vor Ort sowie am 20./21. August beim beliebten Bikefestival im Schänzli im Einsatz. Mehr Informationen finden Sie auf der Homepage www. tcsbasel.ch und auf den Social-MediaTCS BEIDER BASEL Plattformen.
Die vollautomatischen Velo-Waschanlage in Füllinsdorf.
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Region Liestal
ObZ
Hilferufe aus dem Frauenverein URSULA ROTH
Fast 180 Jahre alt ist der Liestaler Frauenverein. Nun droht ihm das Aus, wenn nicht ein Wunder geschieht. Die sechs Vorstandsfrauen hatten nach der Coronapause wieder zu einer Generalversammlung eingeladen. Die beiden Co-Präsidentinnen Bärbel Hess Bodenmüller und Eveline Rätz leiteten die GV. Die zwölf Traktanden gingen zügig voran. Die Mitglieder waren mit der Arbeit des Vorstandes und ihren Vorschlägen sehr zufrieden. Auch dankbar, dass sie diese Ämter mit viel Engagement und Herzblut ausführen. Beim Traktandum acht, Demissionen 2023, zeigte sich, wie schwer es heute ist, Frauen zu finden, die gewillt sind, den Frauenverein als Präsidentin zu führen. Bärbel Hess und Evelin Rätz hatten das Präsidium gemeinsam nur provisorisch übernommen. In der Hoffnung, bald eine Nachfolgerin zu finden. Mittlerweile sind ein paar Jahre vergangen. Mit viel Werbung und Mundpropaganda versuchte der Vorstand, fündig zu werden. Ohne Erfolg. Nun hören die beiden Frauen in 2023 endgültig auf.
Der Vorstand des Frauenvereins. Stehend: Annekäthi Lüthy Meister, Nadége Siebenpfund, Eveline Rätz, Pia Bechter; kniend: Joelle Steffen, Bärbel Hess Bodenmüller. F O T O: U. RO T H Frauenverein eine Spielgruppe, die Brockenstube, organisiert Kurse, Ausflüge, Vorträge, Basteln usw. und vergisst nie, die Gemeinschaft zu pflegen. Eine echte Herzensaufgabe für eine neue Präsidentin. Im anschliessenden Vortrag erklärte die Geschäftsführerin der «Stiftung Ersthelfer Nordwestschweiz» Céline
Marchon, wie wichtig es ist, dass sich möglichst viele Leute in der Herzmassage ausbilden lassen, damit die hohe Zahl der Todesfälle bei Herzinfarkten zurückgeht. Das Ziel ist, viele «First Responder» auszubilden, die Ersthilfe leisten können, damit keine kostbare Zeit vergeht, bis der Krankenwagen vor Ort ist. Dazu braucht es an mehr Orten Defibril-
Gut besuchte Generalversammlung
KMU Liestal Gesamterneuerungswahlen im Vorstand und Wechsel beim Weihnachtsmarkt MARC SCHAFFNER
Im letzten Herbst hatte Matthias Renevey angekündigt, dass er auf die Generalversammlung 2022 als Präsident von KMU Liestal zurücktritt. Nun hängt er aber doch noch ein Jahr an, wie er den knapp 80 Anwesenden im Restaurant Kaserne mitteilte. Nach vielen erfolglosen Gesprächen habe er zwar eine geeignete Person für die Lücke gefunden: Okan Kocabas, der wie er ebenfalls bei der Raiffeisenbank arbeite. Aber ein junger Mensch sollte nicht einfach so in dieses Amt gehievt, sondern behutsam aufgebaut werden. Aus diesem Grund wird Renevey erst 2023 zurücktreten. Per 2023 wird auch Martin Spiess als Vizepräsident zurücktreten. Bereits dieses Jahr muss KMU Liestal zwei weitere Vorstandsmitglieder ziehen lassen: Christoph Büchi und Lukas Gysin. Als Ersatz wählte die GV Timon Lütolf (Lütolf Malergeschäft) und Oliver von Arx (Basellandschaftliche Kantonalbank), der schon seit einem Jahr im Vorstand mitwirkt. Ebenfalls gewählt wurden Okan Kocabas sowie die übrigen verbleibenden Vorstandsmitglieder. Grosse Fussstapfen zu füllen Eine personelle Änderung gibt es auch
bei der Arbeitsgruppe Weihnachten: Anfang April hat Doris Schweizer die Leitung des Weihnachtsmarkts Liestal von Ueli Vögtlin übernommen. «Weihnachten würde es nicht geben ohne engagierte Personen, die es das ganze Jahr vorbereiten», betonte Matthias Renevey. Ueli Vögtlin sei es gelungen, den Markt auf eine neue Ebene zu stellen und die Kosten und Einnahmen zu optimieren. Auch wenn der Weihnachtsmarkt 2020 und 2021 wegen Corona nicht stattgefunden habe, so habe Ueli Vögtlin die Vorarbeit geleistet, auf die das Team nun aufbauen könne. Ueli Vögtlin zeigte sich überzeugt, dass der Weihnachtsmarkt in den beiden vergangenen Jahren mit einer schwarzen Zahl abgeschlossen hätte, wie es geplant war. Matthias Renevey dankte ihm für sein Engagement ud Herzblut und bezeichnete ihn – in Anlehnung an die frühere, langjährige Weihnachtsmarkt-Organisatorin «Madame Noël» Vreni Büchi – als «Papa Noël». Seine Nachfolgerin Doris Schweizer war acht Jahre bei der Messe Schweiz als Product Managerin tätig und bringt somit viel Erfahrung im Eventgeschäft mit. Trotzdem gab sie zu: «Der Druck ist hoch, es ist mir sehr bewusst, was ich
Weihnachtsmarkleiter Ueli Vögtlin gibt sein Amt nach drei Jahren an Doris Schweizer weiter. F O T O: F O T OL A B OR SP IE S S AG
leisten muss.» Die Vorbereitungen für den Weihnachtsmarkt 2022 laufen, bereits haben sich über 80 Aussteller angemeldet. Was noch fehlt, sind weitere Sponsoren für die Weihnachtsbeleuchtung. Aber auch da ist Doris Schweizer guter Hoffnung. Es seien tolle Marketingleistungen geplant, die einen Gegenwert lieferten, sagte sie an der GV. Weihnachten und andere Aktivitäten Womit wir bei der Jahresrechnung wären: Der budgetierte Einnahmenüberschuss hat sich in ein leichtes Defizit verwandelt, weil der Weihnachtsmarkt ausgefallen ist, aber gewisse Fixkosten trotzdem bezahlt werden mussten. Ausgewirkt hat sich auch die Professionalisierung der Geschäftsstelle. Für das laufende Jahr rechnet Finanzchefin Nicole Ziegler mit einem leichten Plus. Bei der Budgetpräsentation liess sie durchblicken, dass der Vorstand über die Zukunft der Weihnachtsbeleuchtung diskutiere, die immer noch mit Mitgliederbeiträgen subventioniert werde. Wichtige Punkte im Jahresprogramm sind der Weihnachtsmarkt vom 7. bis 11. Dezember mit Gratis-Heimfahrservice und die Verkaufssonntage am 11. und 18. Dezember. Neu wird wieder der KMU-Lunch eingeführt, nebst den bestehenden Veranstaltungsformaten KMU Impuls, KMU live und dem KMUBarbecue. Angedacht sei auch eine Aktion, um das Stedtli zu beleben, beispielsweise in Form eines «goldenen Samstags», fügte die KommunikationsVerantwortliche und Geschäftsstellenleiterin Irene Müller hinzu. Und stellte gleich eine weitere Neuerung vor: Die KMU-Gutscheine sollen durch eine digitale Geschenkkarte ersetzt werden, wie sie bereits in Muttenz erfolgreich eingesetzt wird. Geschäfte können sie unkompliziert elektronisch aufladen. Grussworte überbrachten Daniel Muri aus dem Stadtrat und Hansruedi Wirz aus der Wirtschaftskammer. Letzterer gratulierte KMU Liestal: Er habe viele GVs von Gewerbevereinen und Berufsverbänden besucht, und nicht bei allen sei der Saal so gut gefüllt gewesen.
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Ruth’s Augenblicke
Liestal Zeichen der Verzweiflung an der 179. Generalversammlung
Was dann … Im Jahre 1843 wurde der Verein von der gemeinnützigen Gesellschaft Liestal gegründet. «Zur Unterstützung der Armen, Hilfe für Kranke und alte Menschen, kinderreiche Familien. Helfen und die Augen offenhalten für Situationen, in denen Hilfe gebraucht wird.» Dies waren von Beginn an die Leitsätze des Vereins. Den interessanten Werdegang kann man nachlesen unter www.frauenverein-liestal.ch/Geschichte. Immer wieder wurden die Angebote der Zeit angepasst. Heute führt der
Freitag, 27. Mai 2022
latoren zur Verfügung. Der Frauenverein führt diesen Kurs im August durch. Im Anschluss an die GV wurde heftig diskutiert und viele Frauen waren der Meinung, Liestal ohne Frauenverein – das geht gar nicht. Interessieren Sie sich für die Mithilfe im Vorstand oder für das Präsidium, melden Sie sich unter praesidentin@frauenvereinliestal.ch.
Parktarife in den Bezahl-Apps Seit Montag, 16.Mai, sind die neuen Parktarife in der Stadt Liestal in Kraft. Bei der Umprogrammierung der Parkuhren sind technische Schwierigkeiten aufgetreten, welche bei der Abbildung der Tarife auf den digitalen Kanälen (Bezahl-Apps ParkingPay, EasyPark, Twint) zu Problemen führte. Obwohl der Dienstleistungsanbieter im Vorfeld zugesagt hatte, dass eine minutengenaue Abrechnung möglich sei, stellt sich nun bei der Umsetzung heraus, dass die minutengenaue Abrechnung systembedingt jeweils auf 10 Rappen aufgerundet wird. Der Anbieter ist nicht in der Lage, dies zu Gunsten einer minutengenauen Abrechnung zu ändern. Somit wird die minutengenaue Abrechnung der Parktarife in der Stadt Liestal in den BezahlApps jeweils auf 10 Rappen aufgerundet. Der Stadtrat wird die Verordnung an seiner nächsten Sitzung entsprechend anpassen und bittet um Verständnis. STADT LIESTAL
Es ist vieles wieder möglich ... nach zwei Jahren Pandemie mit vielen Verboten darf man nun wieder. Und deswegen sind manche Terminkalender übervoll. Heidi und ich haben ein Theaterticket einer Laienbühne erworben. Es ist ein heisser Sommerabend ... im Mai, und wir versuchen uns mit einem Cüpli zu erfrischen, im Schatten vor dem Turnhallensaal. «Es ist ja eine Affenhitze, und das im Wonnemonat!», klagt Heidi. Sie kramt eines der immer noch präsenten Desinfektionstüechli aus der Handtasche, um sich damit Stirn und Hände abzuwischen. Ja, es ist Mai, und an diesem Abend ist es noch immer über 30 Grad heiss. Die Natur explodiert förmlich, der Frühlingsbluescht begann nach kürzester Zeit zu rieseln. Am Banntag gehört traditionsgemäss Flieder auf den Hut, aber dies Jahr müsste man sich den auf einer Höhe von mindestens 1500 Metern besorgen! «Ich habe morgen zwei weitere Anlässe, die verschoben wurden! Über Mittag bin ich an einen Achtzigsten eingeladen, also eigentlich ist der Jubilar jetzt schon 82, aber wir feiern ihn erst in diesem Jahr. Und gegen Abend findet ein Chorkonzert statt, endlich wieder. Susi singt dort mit, darum gehe ich hin!» Mir geht es ähnlich, wie Heidi. Wir sind an ein Kollegentreffen eingeladen, Ende Mai. Und eine grosse Abdankungsfeier eines alten Freundes, der vor anderthalb Jahren verstorben war, wird auch endlich sein dürfen. Zudem finden viele Benefizanlässe statt, in dieser unruhigen Zeit. Auch grosse Dorfmärkte, wie jener von Oltingen, dürfen wieder sein. Schon am Vormittag fand man dort kaum mehr einen Parkplatz, und das Volk strömte, trotz Gluthitze, in grossen Scharen durch diesen einzigartigen Kunsthandwerker Markt. Ja, der Sommer kam früh ...wie lange er bleiben wird, wissen die Götter. Aber er wird rege genutzt, denn ob eine weitere Pandemiewelle angerauscht kommt, um erneut manches lahm zu legen, weiss auch niemand so genau. Nun füllen wir also unsere Terminkalender, um die kostbare Zeit der Freiheit optimal zu nutzen. Ich beende hiermit mein Schreiben, denn heute Nachmittag findet ein Seniorentreffen in der früheren Firma meines Mannes statt, und abends sind wir an eine Gartenparty eingeladen. Und morgen ist der Vereinsausflug auf die Rigi, und übermorgen die GV vom Frauenverein, und so geht es immer weiter, momentan. Geht es Ihnen etwa ähnlich? Na dann, immer schön Eins ums Andere! RUTH PE TITJE AN-PL AT TNER Carpe diem!
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Region Liestal
ObZ
Freitag, 27. Mai 2022
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Orgelnacht zwischen Abstraktion und Wirklichkeit SABINA DROLL
Zehn Kurzkonzerte zu je 30 Minuten brachten die Orgel auch an der 5. Liestaler Orgelnacht zum Strahlen. Wiederum hat Ilja Völlmy Kudrjavtsev, Organist der Stadtkirche ein vielfältiges Programm zusammengestellt. Von Klassik über Jazz bis hin zu Tanz und digitaler Improvisationen bekam das Publikum einen repräsentativen Überblick der diversen Genres. Schnell wurde klar, dass das Klangideal und die Klangästhetik einem stetigen Wandel unterworfen sind. Im Schatten des Krieges, dafür im Zentrum des Abends stand das Spiel der aus der Ukraine nach Paris geflüchteten renommierten Organistin Nadiya Uriychuk. Mit Spannung wurde ihr Auftritt erwartet. «Ukrainische Fresken» hiess ihr Programm. Mit satztechnisch kunstvoller Virtuosität erklangen unter anderem Tänze (Passacaglia, Gavotte, Chaconne) in fröhlichem Rhythmus. Damit erwirkte sie Begeisterung und langanhaltenden Applaus. Nadiya Yuriychuk wurde 2019 zur Professorin ernannt und wäre Solistin des Hauses für Orgel- und Kammermusik in Dnipro, der viertgrössten Stadt der Ukraine. Mit Ohnmacht verfolgte Organisator Ilja Völlmy Kudrjavtsev, geborener Russe, den Kriegsausbruch im Februar dieses Jahres. Er möchte jedoch
Musikern/-innen unter diesen Extrembedingungen ermöglichen weiter zu musizieren Mit Andacht und Frieden erfüllt Als Zeichen der Verbundenheit schrieb er sein ursprüngliches vor Kriegsausbruch konzipiertes Musikprogramm «Landschaften» auf «Landschaften des Friedens» um. Im Glanz von Euphonium und Orgel standen die Organistin Nadia Bacchetta aus Solothurn und Fabian Bloch aus Olten. Die beiden eröffneten die Orgelnacht mit zauberhaften Arrangements aus Klassik, Pop, Film- und Volksmusik. So kamen traditionelle Werke von Ennio Morricone, Joy Webb, Hans-André Stamm, W. A. Mozart neu aufbereitet zur Aufführung. Dabei erlebte das Publikum schon mal feierliche Momente, die jede Faser des Körpers mit Andacht und Frieden erfüllte. Mit Peter Appenzellers Vertonung «Il cantico delle creature» aus dem Sonnengesang forderte Jakob Bergsma, Dirigent des Kammerchor Munzach seine Sänger-/innen heraus. Dabei war lautstarkes künstliches und übertriebenes Singen nicht am Platz. Vielmehr musste das von Franz von Assisi im 13. Jahrhundert verfasste Gebet ausdruckskräftig lyrisch gestaltet aber nicht durch Musik verstärkt werden. Christoph Grau Kaufmann meisterte diesen Part an der
Orgel mit viel Einfühlungsvermögen. Passend zum Thema trugen die Chormitglieder gelbfarbene Schals, Einstecktücher, Fliegen und Krawatten und sorgten für den perfekten Auftritt. Improvisation mit Muschelhorn «Kling hinaus ins Weite…» hiess der Musikblock von Lara Schaffner, Organistin in Glarus. Mit «Sur le Rhin» aus Pièce de Fantaisie op. 54 von Louis Vierne setzt sie die Stimmen der Orgel vielfarbig in Szene. Absolut brillant, derweil Ilja Völlmy Kudrjavtsev mit dem Titel «Hinter dem Horizont» seinen eigenen Klangteppich ausrollte – zum Teil mit mächtig, gewaltigen Klängen. Bei der Toccatacet (sette versetti per organo piccolo, 1986) läuft ihm die Musik wie aus den Fingern. Er begleitete zudem das Alphorn-Trio «Echo vom Zürihorn», die mit Gefühl und Gehör Jazziges, Sounds und Grooves von sich gaben, ja sogar zum Muschelhorn griffen und frei improvisierten. Akustische Wunderreise Eine gewöhnungsbedürftige Facette zeigte die Klanginstallation «RaumKlang-Regenwald» – eine Abfolge von erzeugten Geräuschen und Klängen basierend auf vorprogrammierten Klangprofilen aus dem Regenwald. Der Audiodesigner Robert Torche lernte den Basler Bruno Manser durch die Tonaufnahmen kennen, die er im Dschungel machte.
Stargast des Abends war die aus der Ukraine geflüchtete Organistin Nadiya Yuriychuk, hier mit dem Stadtorganisten Ilja Völlmy Kudrjavtsev. F O T O S: P EP P E C AC C I AT O RI Die Darbietung Torche’s und der in Tokio geborenen Organistin Pascale Van Coppenolle war ein Zusammenspiel von Orgeleffekten und digitalem Synthesizer. Die Zuhörerschaft wähnte sich tatsächlich im Urwald. Exotische Rufe und Gesänge der tropischen Vögel, Insekten und Frösche, ja sogar die Stimmen der Penan auf der Insel Borneo wurden wahrnehmbar. So befremdlich solche Programmpunkte zwischen Wirklichkeit und Abstraktion wirken, haben sie auch etwas Gutes: Das Ergebnis solcher akustischen
Im Glanze von Euphonium und Orgel eröffneten Fabian Bloch und Nadia Bacchetta die Orgelnacht.
Perfekter Auftritt des Kammerchors Munzach.
Wunderreisen lassen die Artenvielfalt dieser Orte auch für uns lebendig werden. Wir können in die Tiefe der gefährdeten Natur eintauchen und hören, was verloren geht, wenn wir solche Naturreservate nicht vor ihrer Vernichtung schützen. Alles in allem ein interessanter Anlass, bei dem die Kirche nicht nur als Gotteshaus, sondern als Refugium von Klangwelten stand. Schade nur, dass der Publikumsaufmarsch so spärlich war, haben sich die Veranstalter doch mächtig ins Zeug gelegt.
«Echo vom Zürihorn».
Volg-Rezept
Rätselspass mit der ObZ
Tomatenmousse mit Basilikum
für 4 Personen Zutaten 1 Bl. Gelatine 500 g Cherrytomaten 2 TL Tomatenpüree Salz, weisser Pfeffer 8 Tr. Tabasco 1 dl Halbrahm 40 Basilikumblätter, klein
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Zubereitung 1. Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Tomatendeckel abschneiden, würfeln. Tomaten aushöhlen, inneres mit Würfeln pürieren. Durch Sieb streichen, 50 g Masse abwägen. Tomatenpüree zugeben, würzen. 2. Gelatine tropfnass in Chromstahlschüssel im Wasserbad schmelzen. Vom Herd nehmen. 3 EL Tomatenmasse esslöffelweise daruntermischen und zurück zur Tomatenmasse rühren. Kühlen, bis es zu gelieren beginnt. Rahm steif schlagen, darunterziehen. Mind. 3 Std. kühlen. Mit Spritzsack in Tomaten dressieren. Basilikumblätter darauf verteilen und zum Apéro servieren. Zubereitung: ca. 25 Min.
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Freitag, 27. Mai 2022
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Freude über das Comeback Liestal Banntägler in besonderer Festlaune
ULRICH FLURI
Wie allewyl am Montag vor Auffahrt: Es knallt, raucht, trommelt und pfeift im Stedtli. Um viertel vor acht läutet die über 500-jährige Glocke im Dachreiter des Törlis den Banntag ein. Die Rathausstrasse vollgestopft mit Männern in Wanderausrüstung mit Stock und Maien-geschmücktem Hut. Also alles wie gehabt. Stimmt so nicht ganz. Obschon bekanntlich an dieser über 600-jährigen Tradition des höchsten Feiertages der Liestaler Männer mit all seinen Ritualen seit Generationen standhaft festgehalten wird, fühlte sich die 615. Auflage irgendwie anders an. Zwar nicht in den protokollarischen Abläufen, sondern vielmehr in der Begeisterung und Vorfreude auf diesen «heiligen» Tag. Wen wundert’s, denn die pandemiebedingten Unterbrüche der letzten zwei Jahre liegen den Hardcore-Banntäglern ziemlich schwer auf. «Ist das womöglich das Ende dieses uralten Brauchs, dominieren jetzt die höheren Mächte?» Solche und weitere andere Bedenken lösten deshalb eine «Jetzt erst recht Stimmung» aus. Und wie! Der Nachholbedarf nach der zweimaligen Banntags-Abstinenz führte zu einem Comeback mit einer Beteiligungswelle, wie sie in den letzten Jahren nie mehr gesehen wurde. Mittendrin in dieser grossen Masse der Berichterstatter der ObZ, der seit vielen Jahren als Gast vom Ärdbeerihübel die Geschehnisse in der 3. Rotte verfolgt und der Leserschaft authentische Interna präsentieren kann. So etwa die Besonderheit, dass sich Domenic Schneider, Chef der 3. Rotte, für seine Rede beim Znünihalt inhaltlich etwas Spezielles hat einfallen lassen. Doch davon später. Danke Max Pichler Das sei bereits im Voraus gesagt: Trotz der vergangenen zwei «Krisenjahre» und einem ganz allgemein spürbaren gesellschaftlichen Wandel hat der Banntag nichts von seinen so geliebten Traditionen und Emotionen eingebüsst. Dafür sorgte mitunter Rottenchef Domenic Schneider, der seine rund 200 Mannen den ganzen Tag mit gut dosierten Bonmots stets bei Laune hielt und sie unbeschadet über die beschwerliche Ryffengraben-Schauenburg-Route führte. Nebst dem protokollarisch wichtigsten Ritual, dem Znünihalt, der trotz wolkenbruchartigem Niederschlag als eigentliches banntägliches Hochamt zelebriert wurde, hatte die Totenehrung im Rahmen des administrativen Halts diesmal einen besonders berührenden Charakter. So wurde das beweg-
Mit geschultertem Stock zum Stedtli hinaus.
Seidenbändel werden um den Maitannenbaum geflochten.
Gut gelaunt über Stock und Stein. te Leben des kürzlich verstorbenen langjährigen Rottenchefs Max Pichler respektvoll gewürdigt und mit einem Zitat aus einer seiner Rottenreden auf sein Wesen und seinen Charakter hingewiesen: «Es git nit vill – wo sy wie ni, me gseht dass ich e Lieschtler by.» Danke Max! Die pflotschnassen Banntägler Den Znünihalt auf dem Rastplatz Munifeld werden die Drittröttler nicht so schnell vergessen. Nach dem obligaten Schüblig, herunter gespült mit gespritztem Weisssen aus dem Muff, überschüttete nämlich ein heftiger Platzregen die eh schon feucht-fröhliche Banntagsmeute – da blieb kein Faden trocken. Immerhin: Ein paar Witzbolde sahen das nicht so eng und sangen aus voller Kehle «Nei, schöner als im Baselbiet chas währli niene sy.» Ob Petrus doch ein Banntägler ist, weiss man nicht so genau, aber immerhin hat sich der Himmel zur Rede des
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Rottenchefs gelichtet. Und darin hat er weder gegen die Obrigkeit gewettert noch mit Sticheleien um sich geschlagen, sondern vielmehr allen in witziger Form etwas Nachhilfe in Banntags-Terminologie erteilt. Ihm standen die auf die Kiste gebrüllten Promis in nichts nach. So war Regierungsrat Toni Lauber selbstkritisch und hat gestanden: «Als ich vorhin so im Regen stand, glaubte ich, ich sei an der Arbeit.» Auch Jon Häfelfinger, CEO der BLKB gab Geheimnisse seines Jobs preis: «Ich bleibe lieber nass, als dass ich abgetrocknet werde.» Derweil bedankte sich der Basler alt Regierungsrat Carlo Conti für die Einladung und fotzelte von der Kiste herab, dass er heute sogar nicht einmal mehr Sabine Pegoraro zuwinken musste. Baudirektor Isaac Reber war sodann besonders mutig und provozierte die Liestaler mit dem gut sichtbaren Sissacher Wappen auf seinem Banntagshut. Die Reaktion der grölenden Menge: «So nicht, Isi!»
Maiensonntag mit Liestaler Tradition Zum 70. Mal fand im Stedtli das traditionelle Maisingen und -tanzen der Trachtengruppe Liestal statt, bei strahlendem Wetter am Sonntag vor Auffahrt. Majestätisch wartete der Maibaum an der Rathausstrasse auf den traditionellen Anlass. Am Rathaus flatterten die Banntagsfahnen und die Sonne liess den Kirchturm der Martinskirche erstrahlen. Freudig aufgeregt scharten sich die mit Blumenkränzchen geschmückten Trachtenkinder um ihre Leiterin, Renate Wirth. Die Oberbaselbieter Ländlerkapelle unter der Leitung von Urs Mangold spielte einen lüpfigen Auftakt. Stolz tanzten alle Kinder gemeinsam den Jubiläumsmarsch, angeführt von einer goldenen 90 – zu Ehren des hohen Geburtstages der Trachtengruppe. Präsidentin Sabina Schneider begrüsste die vielen Besucher/-innen, gross und klein. Mit einem abwechslungsreichen musikalischen Ohren- und Augenschmaus präsentierte sich die Trachtengruppe in ihrem Jubiläumsjahr. Das Thema Frühling zog sich wie ein roter Faden durch die Darbietungen von den kleinsten Vorschulkindern bis hin zu den Erwachsenen. «Früeligszyt» und «Mailied» gesungen unter der Leitung von Gillian Macdonald, «Maiezyt» von den Erwachsenen unter der Leitung von Marianne Imhof und «Kuckuckspolka» von den Jüngsten getanzt: Das passte vortrefflich zu diesem gemütlichen und froh stimmenden Maisonntag, oder auch Banntagsvortag.
Tradition heisst die Flamme am Brennen erhalten. Die Begeisterung der Trachtengruppenmitglieder für die Schweizer Volksmusik und das Schweizer Brauchtum war in diesen Maienstunden spürbar. Dieser Auffassung war auch Stadtpräsident Daniel Spinnler. Er gratulierte der Trachtengruppe zu ihrem hohen Jubiläum und zeigte sich begeistert von der langen Tradition des Vereins. Er betonte aber auch, dass es innovative Ideen und Wechsel brauche, um die Glut des Feuers weitergeben zu können. Als krönender Abschluss folgte der Bändertanz mit dem Flechten zum Baselbieterlied, bei dem die Besucher kräftig mitsingen durften. Schön regelmässig wurden die rot und weissen Seidenbändel im Takte des Liedes um den mit Buchs geschmückten Maitannenbaum geflochten und wieder geöffnet. Nach dem grossen Applaus für diesen farbenfrohen Auftritt konnten alle Besucher/-innen und Teilnehmenden in einer Polonaise aneinander vorbeiziehen, sich so tänzerisch begegnen und viele bekannte Gesichter sehen. Währenddem wurde der Jubiläumsapéro, welchen die Bürgergemeinde gespendet hat, bereitgestellt. Alle erfrischten ihre durstigen Kehlen und genossen die Gelegenheit zu manch unbeschwerten Gesprächen. Am Nachmittag begab sich die Trachtengruppe ins Alters- und Pflegeheim Brunnmatt. Dort sangen und tanzten alle zur Freude der Bewohner/ -innen. RENATE WIRTH
«Jibidi, Jibida» Die mitreissende Band bestehend aus Trompete – Christoph Gisin, Akkordeon – Andrej Ichtchenko, Bass – Roberto Koch und Perkussion – Michael Wipf begleitete die Lieder der Kinder sehr einfühlsam und farbig. Instrumentalstücke der Band aus dem Bereich Tango, Balkan-Gipsy und LatinJazz bereicherten das Konzert auf erfrischende Weise. Die Freude der Kinder liess das zahlreich erschienene Publikum begeistert mitklatschen und mitsingen. Mit dem Erlös dieses gelungenen Konzertes werden Kinder in der Ukraine unterstützt. Allen Beteiligten wird dieses Konzert-Erlebnis bestimmt in guter Erinnerung bleiben.
Rottenchef Domenic Schneider auf der Kiste.
Banntägler im «Schärme».
pr. «Komm, wir wollen heut gemeinsam singen, tanzen, fröhlich sein!» Der Text des Liedes «Jibidi, Jibida» stand sinnbildlich für das gleichnamige Konzert am Sonntagnachmittag, 15. Mai, in der Stadtkirche Liestal unter der Leitung von Theresia und Christoph Gisin. Rund 50 Kinder des Kinderchores der reformierten Kirchgemeinde LiestalSeltisberg und der Musik- und Bewegungsklassen von Theresia Gisin und weiteren Lehrpersonen der Primarschule Sissach musizierten und tanzten mit grosser Begeisterung in der Stadtkirche Liestal. Es wurden Lieder aus aller Welt präsentiert, eine Frühlingsgeschichte erzählt und eine Ukulelen-Einlage einer Klasse von Cornelia Böhi dargeboten.
Isaac Reber provoziert mit dem Sissacher Wappen.
Lässt die Männerherzen höher schlagen: die vier Rottenfahnen am Rathaus.
Rund 50 Kinder musizierten und tanzten in der Stadtkirche Liestal.
THERESIA GISIN-BERLINGER K ANTORIN, STADTKIRCHE LIESTAL
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Freitag, 27. Mai 2022
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Zusammen sind und machen wir Musik
Liestal Das Orchester Liestal spielte zu seinem Jubiläum Elgar und Dvorák ALEXANDER JEGGE
Nun kommen sie alle wieder zurück, die Musikerinnen und Musiker. Bei jedem neuen Konzert sind die Spannung und der Drang, wieder vor Publikum zu spielen, direkt spürbar. So auch beim Jubiläumskonzert des Orchesters Liestal (OLi). Endlich konnten die Musikerinnen und Musiker unter ihrem Dirigenten Roberto Fabbroni dem 125-Jahr-Jubiläum mit Musik die Ehre erweisen und wieder andere Menschen mit ihrer Musik erfreuen. Die beiden sinfonischen Werke wurden am letzten Wochenende zweimal aufgeführt. Auf dem Programm standen Edward Elgars Cellokonzert e-Moll op. 85 mit Andreas Müller als Solisten. Nach der Pause dann Antonin Dvoráks Sinfonie Nr. G-Dur op. 86. Die Musik Elgars spielt auf dem europäischen Festland wie die meisten seiner Zeitgenossen eine eher kleine Rolle. Wer die BBC Proms kennt, dem ist sein berühmtestes Werk, die fünf Märsche «Pomp and Circumstance» mit dem Hymnus «Land of Hope and Glory» gut im Ohr. Sein Cellokonzert, das er als letzte Komposition veröffentlichte, hatte es dagegen aufgrund einer etwas unglücklichen Rezeption recht schwer. Komposition und Erstaufführung fielen auf das Ende des Ersten Weltkriegs. Ganz Europa war am Boden zerstört und überall gab es soziale Aufstände. Diese eher dunkle Stimmung findet sich auch in seinem Konzert. Andreas Müller spielte aber, eingebettet in den Klang des ihn aufmerksam begleitenden OLi, die Musik mit viel Einfühlungsvermögen. Sowohl die sanft-traurigen Momente als auch die fast aufbegehrenden Steigerungen bildeten in seinem Spiel ein eindrückliches musikalisches Gemälde, das bis zum letzten Ton präsent war – riesiger Applaus für Solist, Dirigent und Orchester.
Das Orchester Liestal mit ihrem Dirigenten Roberto Fabbroni (r.) und dem Cellisten Andreas Müller. Dvoráks Sinfonie Nr. 8 eröffnet dann eine ganz andere Welt. Der Komponist, auch er zur Melancholie neigend, wollte bewusst eine für ihn ganz neue und fröhliche Musik schaffen – und dies ist ihm gelungen. Zwar ruhig beginnend sprudelt das Werk über, voller Melodien, die von der eigenen Volksmusik herkommen. Es ist ein Gemälde voller Lebensfreude und Sinnlichkeit. Auch die zarten und leisen Töne neigen nie zu Schwermut und Grübelei. Für die Musikerinnen und Musiker des OLi stellte diese Sinfonie einen zweiten schweren Brocken am Abend dar. Und obwohl am Samstag die Luft unangenehm warm war, sprang der helle Funke der Komposition sofort auf die Musizierenden über. Sie liessen wunderschöne Musik entstehen, der anzumerken war, wie viel Freude es ihnen machte. Bis zum letzten Ton war die
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Andreas Müller während Elgars Cellokonzert.
Das Blech: Die Posaunen und Trompeten des Orchesters.
Celli und Kontrabass bildeten den musikalischen Boden für die Streicher.
volle Konzentration da und sie spielten sich mit ihrem grossen Engagement in die Herzen der Zuhörerinnen und Zu-
zu Konzert und Jubiläum: «Together we are music», zusammen sind wir Musik.
hörer. Es war ein grossartiges Konzert und einem Jubiläum sehr angemessen. Es bewahrheitete sich der Wahlspruch
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Freitag, 27. Mai 2022
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Kinder im Zentrum des Frenkendörfer Schulfestes Nach zwei Jahren Unterbruch, als Folge der Pandemie, konnte am vergangenen Samstag, ein unbeschwertes Fest der Primarschule stattfinden, mit unzähligen Aktivitäten, Aufführungen und Darbietungen. Bei angenehmen sommerlichen Temperaturen eröffneten die beiden Schulleitungsmitglieder die Festivitäten auf dem grosszügigen Gelände des Schulhauses «Egg». Der «Jamaika-Chor» begrüsste die Gäste mit Gesang und fetzigen Rhythmen. Danach folgte eine Tanzshow der Klasse 3c, die von Sarah Senn einstudiert wurde. Es folgte der Kindergarten Kittler mit der Aufführung des «Zirkus Huhn», von Tamara Christen und Nicole Melgar, mit akrobatischen Darbietungen. Den Abschluss bildete das Bläserkonzert unter der Leitung von Sabine Kohler und Thomas Dreier. Schon während den Darbietungen auf der Bühne wurden die sportlichen und kulturellen Aktivitäten eifrig genutzt. Vom Schminken über das Glücksrad, zum Büchsenwurf, auf der einen Platzhälfte, zum Fussball-Tischtennis oder auch Armbrustschiessen auf der Anderen, für Abwechslung war gesorgt. Auch an Wettrennen konnten sich die Kinder anmelden und in der Sporthalle
Der «Jamaika-Chor» begrüsste die Gäste. ihre Überwindungskünste demonstrieren, indem sie einen Parcours zurücklegen konnten, der allerlei Ansprüche stellte. Vergessen wir bei all diesen Attraktionen die Verpflegung nicht! Unzählige Verpflegungsstände boten den hungrigen und durstigen Gästen und Kindern eine bunte Palette an Köstlichkeiten.
Tanzshow der Klasse 3c, einstudiert von Sarah Senn. Eine Schule, die sich auf diese Art für ihre Kinder einsetzt und diese an diesem Tag ins Zentrum stellt, verdient ein herzliches Dankeschön. Das Schulfest hat dazu beigetragen, die Vielfalt einer Schule aufleben zu lassen. Wohltuend auch die aufgeräumte Stimmung unter den Gästen. ROLF SENN
Schminken.
Der Kindergarten Kittler mit der Aufführung des «Zirkus Huhn».
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Mut war gefragt – dann der Absprung und die sichere Landung auf der Matte!
Armbrustschiessen.
Bläserkonzert unter der Leitung von Sabine Kohler und Thomas Dreier.
Kameradschaft und musikalische Leistung Frenkendörfer Schwingfest Musiklager Über 60 Schüler/-innen nahmen im April an den RML-Lagern teil am Pfingstmontag Nach zweijährigem Unterbruch konnte die Regionale Musikschule Liestal (RML) wieder ihre beiden Musiklager im Ferienhaus Jura-Rosaly in Ballaigues durchführen, Anfang April das Ostermusiklager der Brass Bands (Omula) und Mitte April das Kammermusiklager (Kamula). Insgesamt nahmen über 60 Schüler/-innen teil. Im Brass Band-Lager standen neben dem begleiteten Üben die Ensembleproben im Vordergrund. Das musikalische Hauptziel war, das Konzertprogramm für das Abschlusskonzert vom Donnerstagabend, 14. April, im Wilden Mann in Frenkendorf, einzuüben. Beide Ensembles, die JBB Früh Frech sowie die Jugend Brass Band, werden diese Stücke auch am 11. Juni am Luzerner Jugendmusikfest in Emmen zum Besten geben und den Kanton Baselland vertreten. Geübt wurde auch das Aufgabenstück des Schweizerischen Brass BandWettbewerbs, der am 19./20. November in Montreux stattfindet. Die RML wird an diesem wiederum in der 4. Stärkeklasse teilnehmen. «Die Lagerwoche war geprägt durch tolle musikalische Leistungen und gute Kameradschaft», schreibt die Lagerleiter Ivan Estermann in seinem Schlussbericht. Auffällig und erfreulich sei gewesen, dass sich die Jugendlichen der Jugend Brass Band sehr gut mit den jüngeren Teilnehmer/-innen beschäftigt hätten. Jedoch hätten viele Kinder Heimweh gehabt, trotz sehr guter Betreuung und abwechslungsreichen Tagesprogrammen. Gemeinsam auf der Bühne Im Kammermusiklager wurde sowohl in kleinen kammermusikalischen Formationen als auch Tutti geprobt. 32 Schüler/-innen im Alter von neun bis 19 Jahren erarbeiteten ein anspruchsvolles Konzertprogramm, welches aus 13 Stü-
cken bestand und bei einem Abschlusskonzert in Liestal zu hören war. Die Schüler/-innen hatten ihre Noten im Februar erhalten. Die Stücke wurden arrangiert und bearbeitet, sodass jedes Kind niveaugerecht gefördert wird und in den verschiedenen Ensembles einen passenden Platz hatte. Mit Hilfe seiner jeweiligen Lehrperson wurden die Stücke im Unterricht vorgängig einstudiert. Erst im Kamula trafen die Schüler/ -innen in den einzelnen Ensembles zusammen und hörten die Stücke zum ersten Mal komplett. «Wiederum war es sehr eindrücklich, wie das anspruchsvolle Tutti-Stück im
Abschlusskonzert des Kamula.
Abschlusskonzert des Omula.
Laufe der Woche gewachsen ist und die jüngsten mit den ältesten Schülern/-innen gemeinsam auf der Bühne standen», bilanzieren die Lagerleiterinnen Judith Rickenbacher und Toshiko Sakakibara. Alle hätten einander geholfen und das zwölfstimmige Werk von Giovanni Gabrieli – von drei Lehrpersonen gleichzeitig dirigiert – sei zu einem Highlight geworden. In beiden Lagern wurden die Schüler/-innen beim Üben und Proben von RML-Lehrpersonen betreut. Ehrenamtliche Küchenteams, meistens aus Erziehungsberechtigten bestehend, haben für die Verpflegung gesorgt. OBZ
Schwingen ist hoch im Kurs! Das Hülftenschanz-Schwingfest wird bereits zum 18. Mal ausgetragen. 18 – das ist an und für sich noch eine bescheidene Zahl. Wenn man sich aber darüber Rechenschaft gibt, dass das Schwingfest nur alle drei Jahre stattfindet, dann stellt man fest, dass diese Tradition bis ins Jahr 1968 zurück geht. Interessanter noch, das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (ESAF) findet auch alle drei Jahre statt und das nur wenige Meter Luftlinie in Richtung Pratteln. Es geht um den Schweizer National-Sport schlechthin – das Schwingen. Mehr als 100 Aktivund Jungschwinger aus den Kantonen Baselland, Baselstadt und Solothurn, sowie Gästeschwinger aus der Schwingersektion Adelboden und dem Schwingerverband Schaffhausen, werden um den Sieg kämpfen. Gestartet wird auf der Sportanlage Egg in einer Aktiven-Kategorie und in drei Jungschwinger-Kategorien. Die Schlussgänge sind gegen 16.30 Uhr zu erwarten.
Das Schwingfest steht unter der Leitung von OK-Präsident Rudolf Keller aus Frenkendorf und den Präsidenten der beiden Schwingklubs Pratteln, Urs Schneider, und Liestal, Markus Spiess. Im Vorfeld des Eidgenössischen Schwingfestes hat jedes Schwingfest seinen besonderen Reiz. Denn es ist auch eine Standortbestimmung für die besten Schwinger unserer Region. Für viele geht es darum, sich fürs Eidgenössische zu qualifizieren. Und das OK erwartet deshalb auch starke und engagierte Baselbieter! Die Organisatoren hoffen auf einen regen Zuschaueraufmarsch auf dem Sportplatz Egg und vor allem auf gutes Wetter. Ein Festzelt steht aber bereit! Verköstigen kann man sich auch und es ist für Unterhaltung gesorgt. Alle Interessierten lassen sich den 6. Juni 2022 nicht entgehen! 18. Hülftenschanz-Schwingfest Pfingstmontag, 6. Juni 2022, ab 11 Uhr Sportplatz Egg, Frenkendorf OK HÜLF TENSCHANZ-SCHWINGFEST
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Das Hülftenschanz-Schwingfest wird dieses Jahr zum 18. Mal ausgetragen.
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Diverses
ObZ Freitag, 27. Mai 2022
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Schweiz
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Region Gelterkinden
ObZ
Mitenand-Fescht Ende Juni sind die nationalen Flüchtlingstage. Aus diesem Anlass findet in Gelterkinden seit 2017 das MitenandFescht statt. Es soll Ausdruck sein vom Miteinander der Menschen, die hier im Oberbaselbiet leben. Menschen, die seit Generationen hier zu Hause sind, Men-
Geschäftsnotizen
schen, die vor Jahren auf Arbeitssuche oder anderen Gründen hierher gezogen sind und Menschen, die auf der Flucht vor Gewalt und Krieg und auf der Suche nach einer Zukunft für sich und ihre Kinder in Gelterkinden und Umgebung gelandet sind. Alle sind am Mitenand-
Fescht herzlich willkommen. Das Zusammenleben ist nicht immer einfach, aber es ist einfacher, wenn die Menschen verschiedenster Herkunft Gelegenheit haben einander zu treffen und kennen zu lernen. Die letzten beiden Jahre gab es statt eines «richtigen» Festes aus bekannten Gründen nur Musik und eine Ausstellung von Plakaten. Schön, dass man sich am MitenandFescht 2022 wieder in echt begegnen kann. Das Fest findet am Samstag, 25. Juni, auf dem Begegnungsplatz bei der katholischen Kirche statt. Es beginnt um 16 Uhr mit Musik (Trio Welianna spielt Balkan-Gipsy-Klezmer) und Gesang (Chor von ASK Basel) und einem internationalen Buffet um 18 Uhr. Didier Pfirter, Diplomat und Sondergesandter des EDA fürs östliche Mittelmeer, wird eine kurze Ansprache halten. Um 21 Uhr ist Schluss. Schluss des Festes, aber nicht Schluss des Miteinander. FREIWILLIGE FÜR FLÜCHTLINGE
Das Mitenand-Fescht in Gelterkinden 2018.
GELTERKINDEN UND UMGEBUNG (FFGU.CH)
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Kaffee für ukrainische Flüchtlinge Bereits seit dem 30. März gibt es das Angebot des Begegnungskaffees im Lindenhof an der Poststrasse in Gelterkinden. Die Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden- Rickenbach-Tecknau sowie die evangelische Freikirche gate44 haben zusammen innerhalb wenigen Tagen diesen Ort geschaffen, der
ukrainischen Flüchtlingen eine Möglichkeit gibt sich zu treffen und sich in der eigenen Landessprache auszutauschen. Immer am Mittwochnachmittag von 14 bis 17 Uhr steht ein Team aus motivierten Freiwilligen der beiden Kirchen bereit, die Frauen und deren Kinder in
Herzliche Einladung zum Begegnungskaffee im Lindenhof in Gelterkinden.
Empfang zu nehmen. Währenddem die Frauen bei Kaffee und Kuchen sich unterhalten können, spielen die Kinder im Spielzimmer nebenan oder auf dem Spielplatz im Park hinter dem Lindenhof. Aber nicht nur miteinander findet ein reger Austausch statt, auch mit dem Freiwilligen-Team stehen die Frauen aktiv in Kontakt. Einige wenige sprechen etwas Englisch, viel Kommunikation läuft aber über die Handys mittels Übersetzer. Sehr hilfreich ist die Anwesenheit von Vikarin Annina Völlmy, die fliessend russisch spricht und auf diese Weise viel Übersetzungsdienst leisten kann, wofür die Frauen sehr dankbar sind. Während im Erdgeschoss das Beisammensein stattfindet, wurde im 1.Stock auf Wunsch der Frauen eine Möglichkeit geschaffen, dass eine Ukrainerin ihren Landsleuten die Haare schneiden kann. Auch dieses Angebot wird nun regelmässig und gerne genutzt. Bis auf weiteres sollen diese Treffen im Begegnungskaffee wöchentlich stattfinden. DANIEL A KUNZ, SEKRE TARIAT REF. KIRCHGEMEINDE
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Baselbieter Erfolgsserie geht weiter Gelterkinden Schweizer Indiacaturnier (SIT) der Kantonalmeister
Der faszinierende Indiaca-Sport hat trotz der zweijährigen Zwangspause nichts von seiner Attraktivität eingebüsst, das haben die teilnehmenden Teams und die zahlreichen Zuschauer am Wochenende vom 21./22. Mai 2022 in den Sporthallen Hofmatt in Gelterkinden erleben dürfen. Es war beste Werbung für das dynamische und attraktive Spiel mit der fliegenden Feder. Das von der Frauen-/ Männerriege Tecknau ausgezeichnet organisierte SIT 2022 zeigte durchwegs interessante, spannende und teilweise auf höchstem nationalem Niveau stehende Spiele. In allen Kategorien wa-
Siegerbild der Tecknauer Männer.
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ren die Spiele an diesem Wochenende sehr umstritten. Dabei spielten, teilweise zumindest, die Teams aus dem Oberbaselbiet eine gewichtige Rolle. In den Kategorien Herren 40+ und Mixed 40+ setzte Tecknau seine andauernde Überlegenheit auf nationaler Ebene fort und gewann bei den Herren 40+ gegen Niedergösgen seinen elften Titel in Folge und in der Kategorie Mixed 40+ sicherten sich die Tunneldörfer im Final gegen Bioggio bereits den sechsten Titel in Folge. Ebenfalls lange auf Medaillenkurs in der Kategorie Mixed 40+ war Tecknau 2. Das Team zeigte bei den Spielen um die Podestplätze
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ansprechende Leistungen, hatte jedoch im Spiel um Bronze gegen Niedergösgen das Nachsehen und musste sich mit dem undankbaren vierten Rang begnügen. Weitere ausgezeichnete Resultate in den beiden genannten Kategorien erspielte sich Buckten und belegte jeweils einen feinen fünften Rang. In den Halbfinals der Kategorie «Mixed open» setzten sich der STV Niedergösgen wie auch der STV Himmelried gegen ihre Tessiner Kontrahenten durch und machten somit den Titel unter sich aus. Dies zuletzt mit dem besseren Ende für Niedergösgen, das sich gegen seinen kantonsrivalen den Titel holte. Im Spiel um Bronze siegte Valle del Vedeggio im tessiner Duell gegen Chiasso. Das Frauenteam aus Tecknau schaffte erstmals den Sprung unter die besten vier in der Kategorie Damen 40+. Im Halbfinal scheiterte man jedoch am späteren Sieger Valle del Vedeggio. Im kleinen Final um Bronze hatten die Tecknauer Frauen nach zwischenzeitlicher Führung gegen Bioggio bereits ein Bein auf dem Podest. Doch zuletzt gingen dem Team sichtlich die Kräfte aus, was die Tessinerinnen zum knappen Sieg nutzten. Mit dem Frauenteam von Indiaca Thürnen platzierte sich eine weitere Mannschaft aus dem Oberbaselbiet auf dem beachtlichen sechsten Schlussrang. Spannend und hochdramatisch Am zweiten Wettkampftag ging es vorallem in der Kategorie «Herren open» spannend, ja, gar hochdramatisch zu und her. Mit dem MTV Lampenberg und dem TV Ormalingen haben gleich
Ein neues Gesicht für einen bezaubernden Style Gelterkinden Coiffeur HaarMonia
pr. In einem Monat verstärkt Tanja Vitolone den Coiffeurersalon «HaarMonia – Entdecke deinen Style» von Caroline Dürrenberger. Dank ihrer 32-jährigen Erfahrung als Damen-Herrencoiffeuse/Visagistin ist Tanja die optimale Ergänzung zum bestehenden Team von Coiffeur HaarMmonia. Ihr grosses Fachwissen und ihre Erfahrung bei den verschiedenen Techniken zeichnen sie besonders aus. Tanja wird Sie jeweils jeden Mittwoch bedienen. Ihre Lieblingsarbeiten sind ausgefallene Frisuren mit schneiden und kolorieren sowie Herrenhaarschnitte und besonders die Rasur und den Bartservice. Tanja ist spezialisiert für Verwandlungen. Wer sich schon einmal getraut hat, bei HaarMonia mehr als nur die Spitzen schneiden zu lassen, weiss: Eine neue Frisur und neues Make-up können das Äussere eines Menschen massgeblich verändern. Wir heissen Tanja herzlich willkommen beim Coiffeur für die ganze Familie. Wir sind von Dienstag bis Samstag für Sie da, mit oder ohne Voranmeldung. Ob ein neuer Schnitt, eine Hochzeitsfrisur oder sogar eine neue Haarfarbe bei uns sind anspruchsvolle Kunden genau richtig. Wir sind ein moderner Coiffeursalon mit einer breiten Dienstleistungspalette und stehen seit nunmehr 21 Jahren unseren Kunden aus dem Oberbaselbiet zur Verfügung. Bei Coiffeur HaarMonia wird der
«Coiffeurbesuch» immer wieder zu einem besonderen Erlebnis. Nun hält erneut ein «neuer Style», an der Bohnygasse 8, in Gelterkinden, Einzug. Machen Sie den ersten Schritt und kontaktieren Sie uns oder informieren Sie sich auf unserer Internetseite unter www.coiffeur-haarmonia.ch oder auf unsere Facebook Seite. Wir freuen uns auf Sie. Telefon 061 823 16 16, Coiffeur HaarMonia, Bohnygasse 8, 4460 Gelterkinden.
Tanja Vitolone.
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Geschäftsnotizen
Dorn-Breuss-Behandlung bei Rückenschmerzen pr. Bei der Dorn-Breuss-Behandlung beginnen wir mit der Kontrolle und Korrektur der Beinlängen. Bei fast jedermann, ob jung oder alt, sind heute Beinlängen-Unterschiede festzustellen. Einseitig verschobene Iliosakralgelenke sind die Ursache. Die verschobenen Gelenke entstehen meist durch einseitiges Tragen von Lasten, Fehlbewegungen beim Sport usw. Die Beine sind die Säulen, auf dem das Becken und der ganze Körper stehen. Sind die Beinlängen unterschiedlich, steht das Becken schief. Was zum Beckenschiefstand oder sogar zu verdrehten Beckenschaufeln führt. Dies ist ein weit verbreiteter Zustand und der Hauptgrund vieler Rückenproblemen und Schmerzen. Dazu werden oft der Lendenwirbelbereich und das Kreuzbein schmerzhaft in Mitleidenschaft gezogen. Durch das Richten der Iliosakralgelenke, Lendenwirbel und Kreuzbein sind meist die Schmerzen verschwunden. Weitere Fehlstellungen in Wirbelsäule und Gelenken müssen ebenfalls in die richtige Position gebracht werden, um sich wieder wohlzufühlen, somit können auch weitere Leiden vermieden werden.
Wichtig zu wissen: Verschobene Gelenke heilen nicht! Medikamente helfen nur kurzfristig! Eine rechtzeitige Therapie drängt sich auf und ist empfehlenswert. Beim Zuwarten einer Behandlung passen sich Muskulatur und Gewebe der Fehlstellung an und die Behandlung dauert entsprechend länger. Auch verstärken sich die Leiden und zeigen dies in Form von Schmerzen in Schultern-, Ellbogen-, Knien-, Taubheit in Händen oder Füssen, Tinnitus oder sogar Migräne, an. Durch längeres Zuwarten und Herausschieben einer Therapie kann ferner eine Skoliose (S-förmige Wirbelsäule) entstehen. Die Folge davon ist dann oft ein Bandscheibenvorfall. Das heisst möglichst rechtzeitig mit der Behandlung beginnen. Auch Skoliosen sind therapierbar, jedoch in der Regel zeitmässig mit grossem Aufwand verbunden. Eine private hilfreiche Massnahme ist die Detensions-Matte (www.Detensor.ch). Für weitere Infos oder einer Therapie stehe ich Ihnen jederzeit gerne zur Verfügung.
zwei Vereine das Baselbiet mehr als würdig vertreten. Währenddem die Lampenberger sich trotz einem sehenswerten Auftritt mit dem sechsten Rang begnügen mussten, überraschte der erstmals an einem Schweizer Indiacaturnier teilnehmende TV Ormalingen mit einem sehr starken Auftritt. Schon allein das Erreichen des Halbfinals darf als Erfolg gewertet werden. Doch der Ritt auf der Erfolgswelle ging weiter. Mit einem Sieg gegen Himmelried stand man nun plötzlich im Final gegen das erfahrene Valle del Vedeggio. Allein vom grossen Namen liessen sich die Ormalinger jedoch nicht beeindrucken. Auch nicht nach dem zwischenzeitlichen Rückstand. Vielmehr rafften sich
die Ormalinger Turner zu einer Parforce-Leistung zusammen, drehten die Partie in extremis zu ihren Gunsten und holten gleich im ersten Anlauf den Titel ins Baselbiet. Eine Erfolgsgeschichte, die hoffentlich weitere junge Spielerinnen und Spieler in der Nordwestschweiz zum Indiaca-Sport animieren sollte. Obwohl bei der lediglich mit drei Teams besetzten Kategorie «Damen open» – ohne Baselbieter Beteiligung – die Spannung etwas fehlte, waren hier nicht weniger attraktive Spiele zu sehen. Im Finalspiel der beiden erstplatzierten Teams siegte Chiasso gegen Valle del Vedeggio. Bronze sicherten sich die jungen Frauen aus Büsserach.
Walter Brodbeck, Gewerbestrasse 10, 4450 Sissach, Tel. 079 322 34 88
HANS HOFER
Region Gelterkinden Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung
Sonntag, 29. Mai 10.15 Gottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Mit Annina Völlmy und Samuel Maurer. Taufen von Livia Schmutz und Kiana Juna Rohrer. Predigttext: Römer 8,26–30. Thema: Gedanken zum Geist Gottes, zwischen «unaussprechlichem Seufzen» und «sich alle Dinge zum Besten dienen lassen». Orgel: Theresia Gisin. Kollekte: Arche Liestal
Freitag, 27. Mai 9.00 Sozialberatung KRSD im Pfarramt mit Michael Frei (076 261 31 25)
Fahrdienst: Silvia Bürgin, 061 981 58 87. Anschliessend Chillenapéro im Chor der Kirche 19.00 Ökumenisches Gebet für den Frieden in der reformierten Kirche Montag, 30. Mai 19.45 Probe Kirchenchor im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 31. Mai 11.00 Ökumenischer Gottesdienst im Altersheim Mittwoch, 1. Juni 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 9.30 Eltern Kind Treff bei Fam. Baglio an der Schulgasse 14.00 bis 17.00 Begegnungstreff für Flüchtlinge aus der Ukraine im Lindenhof an der Poststrasse 19.10 Taizégebet in der Kirche Donnerstag, 2. Juni 17.30 TC im Unterrichtshüsli 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof
Sonntag, 29. Mai 10.15 Eucharistiefeier mit Padre Francesco Abbate Dienstag, 31. Mai 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, 061 981 11 25 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden: Dienstag, 11.00 – Altersheim Ormalingen: Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Sonntag, 29. Mai 11.00 Kommunionfeier Mittwoch, 1. Juni 9.15 Ökumenische Morgenfeier 18.00 Kommunionfeier dt./ital. Freitag, 3. Juni 8.00 Eucharistische Anbetung mit Rosenkranz 10.15 Ökumenische Andacht, APH Mülimatt, Sissach
ObZ
Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst in Buus mit Pfarrerin Margrit Balscheit und Doris Haspra, Orgel Rund um eine meine Kirche Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Am Sonntag, 12. Juni 2022, in der Kirche Buus im Anschluss an den Gottesdienst (ca. 19.40) mit folgenden Traktanden: 1. Begrüssung / 2. Traktandenliste / 3. Protokoll der KGV vom 5. Dezember 2021 in Maisprach / 4. Kurzbericht der Präsidentin / 5. Präsentation und Genehmigung der Rechnung 2021 / 6. Verschiedenes Im Anschluss sind alle herzlich zu einem Apéro eingeladen. Die Rechnung 2021 sowie das Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung können ab sofort in beiden Kirchen eingesehen werden. Ebenfalls sind die Dokumente auf unserer Webseite (www.ref-buus-maisprach.ch) unter der Rubrik «neues aus der Kirchgemeinde» zu finden. www.ref-buus-maisprach.ch Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst mit Pfrn. em. Gertrud Bernoulli, Rümlingen
Dienstag und Freitag 8.00 Rosenkranzgebet
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken
Jeden Mittwoch 13.30 bis 16.00 Sozialberatung ohne Anmeldung
Freitag, 27. Mai 19.30 bis 21.00 ausTanz im Pfarrhauskeller in Ormalingen, Ulrike Noffke
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden
Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst im Mehrzweckraum der MZH in Hemmiken, Pfarrer Detlef Noffke
Samstag, 4. Juni Bis 6. Juni Pfingstlager der Jungschi in Waldenburg
Freitag, 27 Mai Ab 13.30 Flick- und Nähstube
Amtswochen Bis 29. Mai: Pfr. Samuel Maurer
Sonntag, 29. Mai Gottesdienst mit Christine Preis zum Thema: «Schweigeverbot»
30. Mai bis 5. Juni: Pfr. Fritz Ehrensperger, 079 380 80 51
Dienstag, 30. Mai 12.00 Mittagstisch
Danke für die Kollekten: Für das «Weizenkorn Basel»: APH CHF 8.00, Gottesdienste 15. Mai Tecknau CHF 213.00 und Gelterkinden CHF 39.00; für das HEKS Ukraine CHF 172.00
Bitte informieren Sie sich auf der Homepage www.emk-gelterkinden.ch Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach
Mittwoch, 1. Juni 14.15 bis 17.45 Reliprojekt 8. Klasse Blue Cocktail Mix Kurs im Pfarrgarten Ormalingen Donnerstag, 2. Juni 19.30 Elternabend der zukünftigen Konfirmandinnen und Konfirmanden, Kirche Ormalingen Zentrum Ergolz, Ormalingen Aktuelle Informationen entnehmen Sie
«Miteinander geniessen»
auf unserer Homepage unter www.ref-ormalingen-hemmiken.ch
Kirchen
Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen
Kirchgemeinde Ormalingen-Hemmiken
Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung Die Kirchgemeindeversammlung vom 17. Mai 2022 hat folgende Beschlüsse gefasst: 1. Die Rechnung 2021 wurde genehmigt 2. Herr Alex Kleiber aus Känerkinden wurde für die Nachwahl der Kirchenpflege nominiert Beschluss Wahlmodus: Stille Wahl Allfällige Urnenwahl: Sonntag, 26. Juni 2022 3. Frau Barbara Simmen aus Känerkinden wurde als neue Revisorin gewählt. Sonntag, 29. Mai 9.00 Himmelwärts, Stationenwanderung von der Kirche Rümlingen auf den Wisenberg, gemeinsam mit Läufelfingen. Pfarrer Christoph Albrecht und Pfarrer Markus Enz. Bei Regenwetter entfällt der Anlass. Auskunft geben die Homepages und Tel. 1600 Mittwoch, 1. Juni 18.15 Friedensgebet in der Kirche Sonntag, 5. Juni 10.30 (Einläuten 10.15) Pfingstgottesdienst auf der Wannenweid. Pfarrer Markus Enz. Bei schlechtem Wetter in der Kirche (Auskunft Telefon 1600). Musikalische Gestaltung: Urs Itin, Trompete. Kollekte für das Schulprojekt Rosita Mittwoch, 8. Juni 18.15 Friedensgebet in der Kirche KONTAKT Pfarramt Rümlingen Pfarrer Markus Enz, 062 299 12 33 enzruem@bluewin.ch
Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 08. Juni 2022, 19 Uhr im Pfarrhauskeller Ormalingen Traktanden: 1.Begrüssung 2. Genehmigung Traktandenliste 3. Protokoll und Genehmigung der Kirchgemeindeversammlung vom 14. November 2021 4. Rechnung 2021 5. Revisorenbericht zur Rechnung 2021Genehmigung Rechnung 6. Gottesdienstplan 2. Halbjahr 2022 7. Diverses Im Anschluss an die KGV wird Nicole di Venere ein kurzes Referat über unser Spendenprojekt in Tansania «House of Happiness» halten. Danach lädt die Kirchenpflege zum gemeinsamen Grillieren und Ausklingen des Abends ein. Das Protokoll der letzten Kirchgemeindeversammlung sowie die Rechnung 2021 kann ab dem 28. Mai 2022 in der Kirche bezogen oder auf unserer Website www.ref-ormalingenhemmiken.ch eingesehen werden.
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Homepage der Kirchgemeinde www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof Weitere Information unter www.ref-wintersingen-nusshof.ch An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.
Einblick in das Unternehmen Kirchgemeinde
URSULA HANDSCHIN
Roger Wild von der Firma Buess Weinhandel Sissach am Weindegustationsabend «Tour d’Europe. F O T O S: U. H A ND S C HIN
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Ref. Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau
Gelterkinden Frauenvereinswoche
Um für alle Generationen etwas anzubieten, hatten sich die Vorstandsfrauen des Frauenvereins Gelterkinden wieder ein abwechslungsreiches Programm unter diesem Motto ausgedacht und organisiert. Am Montagnachmittag fanden sich im Jundthuus Pensionierte für die Lesung mit unserer international bekannten Gelterkinder Mundartschriftstellerin Vreni Weber-Thommen ein. Es gab viel zu schmunzeln und zu lachen bei ihren so gekonnt lebendig vorgetragenen Kolumnen, Geschichten und Ausschnitten aus ihren Büchern. Beobachtungen der leidenschaftlichen Gärtnerin und Menschenfreundin beschreibt sie in ihrem humorvollen und kritischen Stil. Ein Genuss zum Zuhören bei Kuchen und Kaffee. Am Montagabend versammelten sich vor allem önologisch interessierte jüngere Frauen für die Weindegustation unter dem Motto «Tour d’Europe». Roger Wild von der Firma Buess Weinbau/Weinhandel AG aus Sissach stellte neun verschiedene Weine aus der Schweiz, Frankreich und Italien vor und erzählte über deren Herkunft und Her-
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Kirchgemeindeversammlung
Der Ausklang der Frauenvereinswoche in der Bibliothek mit Autorin Jana Lucas. stellung. Am Dienstagabend vergnügten sich Jüngere und Ältere beim Jundthuus, um sich im Boule-Spiel zu üben unter der Anleitung von Gisela und Sepp Meyer. In zwei Sechsergruppen wurde geworfen, gerollt und viel gelacht. Ebenso dabei die organisierenden Vorstandsfrauen, die auch an diesem Anlass mit Getränken und Selbstgebackenes die Gruppe verwöhnten. Für die Erhaltung der Erinnerung an alte Wege und Stege in Gelterkinden sorgte am Donnerstagvormittag anstelle des verhinderten Ernst Rüdin, Urs Kühnis von der Stiftung Dorfsammlung. Vor dem Feuerwehrlokal, das an der Stelle der einstigen Pfarrscheune steht, drehte der Historikkenner das Zeitrad zurück mit Blick auf das ehemalige Zehntenhaus mit Scheune, Kirchrain 9, als Gelterkinden noch ein Bauerndorf war mit Miststöcken vor den Häusern und Pferdehufe klapperten auf staubigen Strassen. Mit dem Zehntenweglein begann der Rundgang, den «Schleichwegen», dem «Etter», dem früheren Dorfrand entlang, bis zum Viadukt und zurück zum Park, wobei Kühnis die Vergangenheit mit Gebäuden und Geschichten aufleben liess.
Im provisorischen Marabu konnte sich die Gruppe beim Znüni über das Erlebte austauschen. Zum Ausklang dieser abwechslungsreichen Frauenvereinsaktionen fanden sich Literaturinteressierte in der Gemeindebibliothek ein. Die Präsidentin Irène Persson moderierte den Abend mit der Autorin Jana Lucas aus Basel. Ihr Buch: Die geheimen Pionierinnen der Wirtschaft, über Aussergewöhnliche Frauen und unbekannte Heldinnen, die die Wirtschaftswelt geprägt haben. Die Autorin stützte sich bei ihrer Recherche auf Tagebücher und Biografien der 20 beschriebenen Frauen vom 14. bis 20. Jahrhundert. Ob unverheiratet oder verwitwet, aus adeligen und begüterten Verhältnissen stammend, oder sich mutig aus bescheidener Herkunft hochkämpfend – die Leistungen dieser klugen und tapferen Geschlechtsgenossinnen liessen die anwesende Frauenrunde staunen und sorgte beim anschliessenden Apéro für Gesprächsstoff. Der Zweck dieser Woche, das Dorf besser kennen zu lernen, aber auch persönliche Begegnungen zu pflegen, ist den Vorstandsfrauen auch dieses Jahr bestens gelungen.
Eine widerspenstige Glocke, die dann läutet, wenn sie nicht soll; Kreativität in der Gestaltung der Angebote, um die Corona-Massnahmen einzuhalten und trotzdem für die Mitglieder da zu sein; ein Escaperoom, der grosse mediale Aufmerksamkeit auf sich zieht, die Suche nach neuem Personal und die Wahl neuer Kirchenpflegemitglieder. Vielseitiger könnte das Unternehmen «Kirchgemeinde» kaum sein. Am 18. Mai fand die ordentliche Kirchgemeindeversammlung der ref. Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau statt. Innerhalb kurzer Zeit bekam man einen Einblick, wie vielfältig die Angebote im Jahr 2021 waren, was alles stattfinden konnte und welche Herausforderungen die Kirchgemeinde meisterte. So schloss die von der Versammlung genehmigte Jahresrechnung mit einem Gewinn, statt dem budgetierten Verlust. Der Revisor führte den Mitgliedern vor Augen, wie man aufgrund der einzelnen Rechnungspositionen und Konten unschwer erkennen kann, dass in dieser Kirchgemeinde ordentlich was läuft und wieviel Engagement von Freiwilligen
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und Angestellten dahintersteckt. Sammy Scheidegger – Kirchenpfleger mit dem Ressort Finanzen – hat seinen Rücktritt bekannt gegeben und wurde von den Anwesenden verabschiedet. Die Kirchgemeinde freut sich, dass mit Paul Reimann ein würdiger Nachfolger gefunden und einstimmig gewählt wurde. Peter Gröflin gab seinen Rücktritt als Synodaler auf Ende Jahr bekannt. Ab Januar 2023 besteht daher eine Vakanz und die Kirchenpflege ist auf der Suche nach einem Ersatz. Nachdem im Sommer das Vikariat von Annina Völlmy enden wird, darf die Kirchgemeinde mit Stolz sagen, dass sie weiterhin als Ausbildnerin tätig ist. Benjamin Jenni wird ab September seine dreijährige studienbegleitende Ausbildung zum Sozialdiakon, mit einem 50%-Pensum in der Jugendarbeit, in der Kirchgemeinde absolvieren. Mit einem kleinen Imbiss und regem Austausch endete die Kirchgemeindeversammlung nach knapp einer Stunde und zwanzig Minuten. K ATJA MAIER, JUGENDARBEITERIN UND SOZIALDIAKONIN DER KIRCHGEMEINDE
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Suchen Sie einen Einstellhallenplatz?
Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern
Wir vermieten folgende nicht zugewiesene Einstellhallenplätze:
Gemäss den gesetzlichen Bestimmungen dürfen Bäume und Sträucher die Strassenverkehrssicherheit und das ungestörte Passieren nicht beeinträchtigen. Verantwortlich dafür sind die entsprechenden Liegenschaftsbesitzer/innen.
Einstellhalle Gemeindehaus 1 Parkplatz per sofort 1 Parkplatz per 1. Juli 2022 1 Parkplatz per 1. August 2022
Bäume und Sträucher entlang der öffentlichen Verkehrsanlagen dürfen nicht zu weit in das Trottoir resp. in den Fahrbahnbereich ragen. Der Strassenunterhaltsdienst und die Strassenverkehrssicherheit werden dadurch teilweise stark beeinträchtigt. Wir bitten daher die Bevölkerung, Bepflanzungen laufend und wo nötig auf das erforderliche Mass zurückzuschneiden.
Einstellhalle Bützenen 2 Parkplätze per 1. Juli 2022 Mietkosten: CHF 110.00 pro Monat und Platz
Die Höhe muss mind. 4.50 m (über der Fahrbahn), resp. 2.50 m (über dem Trottoir) betragen. Die Wirkung der öffentlichen Beleuchtung sowie die Sicht auf Strassensignale und Strassentafeln dürfen nicht beeinträchtigt sein. Den Strassenraum bedrohendes Astwerk (Sturm) ist ebenfalls zu entfernen.
Interessenten melden sich bitte bei der Einwohnergemeinde Gelterkinden Abteilung Bau, Susanne Wanzenried susanne.wanzenried@gelterkinden.ch 061 985 22 53 Prioritäten für die Vermietung von Parkplätzen: 1. Eigentümer/in oder Mieter/in einer Liegenschaft für welche Parkplatzersatzabgabe geleistet wurde. Siehe Reglement Ersatzabgabe für Parkplätze 2. oder wohnhaft im Ortskern 3. oder Arbeitsplatz oder Geschäft im Ortskern. 4. weitere Gesuche (nur Einstellhalle Bützenen)
Freitag, 27. Mai 2022
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Probleme mit Handy, Tablet oder e-Reader? Besuchen Sie unsere Fragestunde in der Bibliothek. Schüler geben älteren Personen kompetent Auskunft bei Fragen und Problemen mit Handy, Tablet und e-Reader. Ohne Anmeldung, kommen Sie einfach vorbei. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Für die Beratung erheben wir einen Unkostenbeitrag von 5.– CHF. Datum: Dienstag, 31. Mai 2022 (Die Fragestunde findet weiterhin 1x im Monat immer dienstags statt.)
Weitere Bedingung: Es können nur Fahrzeuge mit einem Kontrollschild abgestellt werden (keine Wechselschilder).
Zeit:
16.30 – 17.30 Uhr
Wo:
Gemeinde- und Schulbibliothek Areal am Bahnhof Sissacherstrasse 20
Weitere Infos auf: www.bibliothek-gelterkinden.ch
BFU-Tipp
Sichere Kindheit
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Erwahrung Ersatzwahl Rechnungsprüfungskommission Das Wahlergebnis für die Ersatzwahl für ein Mitglied in die Rechnungsprüfungskommission wurde in der Oberbaselbieter Zeitung, im Gemeindeschaukasten und auf der Gemeindewebsite in geeigneter Weise veröffentlicht. Die zehntägige Beschwerdefrist ist unbenützt abgelaufen. Gemäss § 15 des Gesetzes über die politischen Rechte stellte der Gemeinderat das Ergebnis der Ersatzwahlen in die Rechnungsprüfungskommission verbindlich fest und hat die Wahl erwahrt. Dem Gewählten, Dieter Meier, geb. 1964, wird herzlich zur Wahl gratuliert.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
26. Bring-Hol-Tag «Verschenken statt Wegwerfen», das ist das Ziel des 26. Bring- und Holtages der SP Gelterkinden und Umgebung. Nutzen Sie die Gelegenheit alte und neue Sachen abzugeben und eventuell gegen schönere Gegenstände auszutauschen und zwar GRATIS!
Damit Kinder unfallfrei aufwachsen
In der Freizeit bei Ausflügen, beim Sport, im Verkehr oder bei der Einrichtung der eigenen vier Wände: Kindersicherheit ist ein wichtiges Thema. Die BFU hat mit «OUUPS!» Tipps für die Verhütung von Kinderunfällen parat. Ausgewählte Tipps • Kleinkinder in der Nähe von Wasser immer in Griffnähe behalten • Babys auf dem Rücken schlafen lassen • Medikamente und Chemikalien verschlossen und für Kinder unerreichbar aufbewahren • Kleine Kinder entlang von Strassen an der Hand nehmen • Kinder bei Spiel und Sport die nötige Schutzausrüstung tragen lassen Was ist für die Sicherheit des Babys wichtig? Was machen sichere Kindermöbel aus? Wie bringe ich meinem Kind sicheres Verkehrsverhalten bei? Diese und viele weitere Fragen stellen sich wohl so manche Eltern und Betreuungspersonen, wenn es um die Sicherheit ihrer Kinder geht. Da wäre z. B. das
Die BFU gibt Tipps für die Verhütung von Kinderunfällen. F O T O: Z V G Thema Kinder und Wasser. Kinder müssen hier immer im Auge behalten werden – die ganz Kleinen in Griffnähe –, um Ertrinkungsunfälle zu verhindern. Oder das Thema Sicherheit bei Babys. So schläft Ihr Baby sicher: auf dem Rücken ganz ohne Kopfkissen, Plüschtiere,
Kordeln oder Pompons, damit es frei atmen kann. Oder der Umgang mit Medikamenten und Chemikalien im Haushalt. Für Kinder kann vieles Spielzeug sein. Gefährliche Substanzen gehören deshalb für Kinder unerreichbar aufbewahrt. Oder sicheres Verkehrsverhalten. Die Kleinen halten Sie entlang von Strassen am besten an der Hand, den etwas Älteren können sie sicheres Verkehrsverhalten an wenig befahrenen Orten beibringen. Oder das Thema Schutzausrüstung. Egal ob Velohelm, Knieschoner, Rückenpanzer oder Skihelm: Bei Spiel und Sport gehört die nötige Ausrüstung immer dazu. Das ist selbstverständlich nur eine kleine Auswahl an Tipps. Alles für eine sichere Kindheit gibts auf ouups.ch. «OUUPS!» ist ein Produkt der BFU und liefert Tipps und Tricks zur Verhütung von Kinderunfällen. Wer sich für sichere Kinderprodukte interessiert, wird auf bfu.ch/produkte fündig. BFU
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Gelterkinder Gemeinde-App Die Gemeinde Gelterkinden informiert auch via Gemeinde-App. Im App-Store kann für Android und Apple die Gelterkinder GemeindeApp aufs Mobile heruntergeladen werden.
Samstag, 11. Juni 2022 Bringen: 09.00 – 11.00 Uhr Holen: 09.00 – 12.00 Uhr Allee Allmendstrasse, Gelterkinden Bei schlechtem Wetter findet der Anlass nicht statt. Das können Sie bringen: Küchengeräte (funktionstüchtig), Geschirr, Besteck, Werkzeuge, Bastelmaterial, Musikinstrumente, Kleider, Taschen, Schmuck, Kindervelos, Spiele, Spielzeuge, Spielgeräte, Bücher (nur Kleinmengen und Aktuelles), Gartengeräte, Gartenkleinmöbel, Kleinmöbel, Korkenzapfen (sauber) Das nehmen wir nicht: Polstermöbel, Skis, Skischuhe, Motorfahrzeuge (Töfflis, Motorräder, Autos), Kinder-Autositzli, Kinderwagen, Flüssigkeiten, Esswaren, grosse Gegenstände, CDs Die Sammelmaterialien weitergeleitet.
werden
an
Schweizer
Recycling-Betriebe
Allee-Beizli Wir freuen uns auf Ihren Besuch in unserem Allee-Beizli: Sandwiches, hausgemachte Kuchen, Most, Mineralwasser, Kaffee, Tee Durchgeführt von der SP Gelterkinden und Umgebung Weitere Auskünfte Felix Gruber 061 981 46 73 Silvia Bolliger 061 981 31 23 Esther Gasser 061 981 12 28
Die Informationen bei «Aktuelles», «Veranstaltungen» und die verschiedenen Abfallarten unter «Abfallkalender» können als PushMeldungen aufs Mobile abonniert werden. Wahlweise sind diese Informationen auch als E-MailMitteilung erhältlich. Im Account der App kann man sich registrieren und anmelden. Danach können die verschiedenen Einstellungen bei den Pushmeldungen eingegeben werden. Gemeinde-App QR-Code:
Einwohnergemeinde Gelterkinden
AltmetallSammlung
Musizierstunde
Es musizieren Schülerinnen und Schüler der Akkordeonklasse Christa Haller-Zehnder. Eintritt frei – Kollekte Mittwoch, 1. Juni 2022, 19.00 Uhr Musikschulsaal Gelterkinden
inkl. Haushalt- und Elektronikschrott Samstag, 11. Juni 2022, 10.00 bis 12.00 Uhr auf dem Zeughausareal Rünenbergerstrasse 33, Gelterkinden Altmetall, Haushalt- und Elektronikschrott von Privatpersonen mit Wohnsitz in Gelterkinden werden kostenlos entgegengenommen. Die Sammlung wird von Markus Graf aus Gelterkinden betreut. Bitte befreien Sie die Metallabfälle vor der Abgabe von Fremdmaterialien wie Holz, Plastik usw. und führen Sie diese den entsprechenden Entsorgungsketten zu. Für die Abgabe von Grossmengen und Metallabfällen des Gewerbes nehmen Sie ausserhalb der Sammeltage direkt mit Markus Graf, Tel. 079 659 25 15, Kontakt auf. In diesen Fällen wird eine Gebühr erhoben.
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KUNST – SCHAU – WEG GELTERKINDEN 14. Mai – 25. Juni 2022 Zu Besuch bei uns:
Karin Walther-Rätzer Malerei claro Weltladen Gelterkinden Bohnygasse 3 4460 Gelterkinden Tel. 061 981 43 46 claro.gelterkinden@bluewin.ch
Region Gelterkinden
ObZ
Erfolgreiche Zusammenarbeit von EBOB und Veloclub Gelterkinden Schulkinder lernen richtig Velo fahren
Viele Kinder benützen heute das Fahrrad in der Freizeit und für ihren täglichen Schulweg. Die sichere Beherrschung des Velos, aber auch Kenntnisse der wichtigsten Verkehrsregeln sind deshalb Grundbedingungen, um sich im zunehmend dichter werdenden Strassenverkehr sicher zu bewegen. Der seit 31 Jahren durchgeführte Kurs, von der Elternbildung oberes Baselbiet ausgeschrieben, bietet denn auch genau diese Ausbildung für Kinder im Alter von sieben bis zehn Jahren an. Der Veloclub Gelterkinden organisierte an zwei Samstagen von 9 bis 12 Uhr die praktische Durchführung auf dem weiträumigen Areal bei der Turnhalle Ormalingen. 45 Kinder waren eingeschrieben, davon 16 Erstklässler. Die Erstklässler absolvierten spielerische Übungen, die dennoch eine gewisse Sicherheit beim Velofahren voraussetzte. Halbierte Tennisbälle, ausgelegte Seile oder grosse Gummiständer waren völlig ungefährliche Hindernisse, wenn es halt mal daneben ging. Nach anfänglicher Unsicherheit wurden die Kinder immer sicherer, wenn sie aufeinander zufahren oder präzise durch ungewohnt enge Spurgassen fahren mussten. Die älteren Kinder wurden in drei Gruppen aufgeteilt. Der Geschicklichkeitsparcours wurde am ersten Samstag intensiv geübt, um ihn dann eine Woche später als Prüfung zu absolvieren. Bremsen und Schalten am Berg oder in der Abfahrt, auf losem Untergrund oder in einer Kurve wurde bei der Fahrtechnik geübt. Das Fazit der Funktionskontrolle
Etwas Hilfe bei den Theoriefragen.
Mit der Polizei in den Strassenverkehr. an den Velos ergab: Die Velos der Kinder sind durchwegs in einem guten Zustand, sollten aber dennoch von den Eltern immer wieder auf Verschleissteile kontrolliert werden, z. B. verschlissene Kabel, rostige Ketten oder gut eingestellte Gangschaltung. Aufs Radfahren ausgerichtete Theoriebögen vermittelten die wichtigsten Verkehrszeichen und -situationen. Auch hier wurde am ersten Samstag geübt, um beim zweiten Mal die Prüfung gut zu bestehen. Seit vielen Jahren helfen Angehörige der Verkehrspolizei am Velokurs mit. Ihre Präsenz ist für die Kinder immer wieder etwas Besonderes. Ausgerüstet mit Leuchtwesten und begleitet von der Polizei und VCG-Mitglieder wurden die Kinder auf Situationen aufmerksam ge-
Mit Schwung über die Wippe.
F O T O S: Z V G
macht, wie sie tagtäglich z. B. auf dem Schulweg passieren. Fahrpraxis, wie sie besser nicht sein könnte. Mit einem Merkblatt wurden die Eltern auf Sicherheitsaspekte wie das Tragen eines Helms oder das richtige Einschätzen der Fahrsicherheit des Kindes hingewiesen. Zum Schluss bekamen alle Kinder einen praktischen Umhänge-Rucksack und einige Präsente. Ihnen gebührt ein grosses Lob; sie waren voll bei der Sache, sehr diszipliniert und geduldig und es machte ihnen sichtlich Spass. Sehr zur Freude auch der VCG-Mitglieder, die ihre Rennmaschinen diesmal nicht brauchten, aber dennoch viel Einsatz und Engagement zeigten. URS GRAF www.vcg.ch
Zurückschauen, dann Abbiegen.
Blick hinter die Bühne Gelterkinder Frauen im Basler Theater URSULA HANDSCHIN
Neun theaterinteressierte Frauen hatten sich für die Führung eingefunden vor dem Theater Basel. Sie wurden von Josefa Wieser begrüsst, die die spannende Führung zusammen mit ihren Vorstandskolleginnen des Frauenvereins Gelterkinden ausgedacht hatte. Eine fröhliche Dame mit flammend roten Haaren und hohen schwarzen Schnür-
stiefeln empfing das neugierige Grüppchen vor dem Eingang. Die Vertragsmanagement Leiterin für Künstler/-innen persönlich, Nikki Szabo, führte dann durch die ihr vertrauten Räumlichkeiten des grössten Dreispartentheaters der Schweiz, das wie es sich jetzt präsentiert, 1975 eröffnet wurde. Durchs Foyer, das von 1000 Tonnen Beton überdacht ist und tagsüber der Öffentlichkeit zugänglich ist zum Verweilen, betrat man
Josefa Wieser, Organisatorin, Nikki Szabo, Führung, mit den Teilnehmerinnen aus Gelterkinden (v. l.). F O T O: U. H A ND S C HIN
den Publikumszuschauerraum. Auf der Bühne waren die Bühnenarbeiter mit Vorbereitungen für das Stück von Christoph Marthaler tätig: «Der letzte Pfiff Ein Drehschwindel». Durch eine schmale Türe ging die Führung hinter die Bühne und liess staunen über die riesigen Dimensionen mit den Möglichkeiten, die verschiedenen Bühnenbilder und Kulissen seitlich zu verschieben. Von den 450 Festangestellten des Theaters bekam die Gruppe nun einige zu sehen in der Schlosserei, der Schreinerei und in der Maler- und Plastikerwerkstatt. Mit dem grössten Lift der Schweiz gings in die Unterwelt des Lagers. In der Kostümabteilung durfte man durch die unzähligen offenen Schränke streifen und sich über allerlei Prächtiges und Skurriles wundern. Während der Führung vernahmen die Frauen etwas über den Werdegang, bis eine Vorstellung bühnenreif ist für die Premiere. Bis all die Wünsche der künstlerischen Leitung erfüllt sind, die Requisiten und die passenden Kostüme vorhanden sind. Nikki Szabo hatte einige Anekdoten darüber auf Lager. Mit einer besonderen Entdeckung, dem unterirdischen Zugang zur Krypta der Elisabethenkirche, entliess sie die Gelterkinder Frauen nach vielen interessanten Informationen über «ihr» Theater und der Empfehlung, doch die eine oder andere Vorstellung zu besuchen.
Freitag, 27. Mai 2022
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Sissach
Jahresrechnung schliesst mit höherem Gewinn Für das Rechnungsjahr 2021 schliesst die Erfolgsrechnung der Einwohnergemeinde Sissach mit einem Gewinn in der Höhe von einer Million Franken ab. Die Rechnung fällt damit erneut besser aus als budgetiert. Geplant war ein Gewinn in der Höhe von 0,6 Millionen Franken. Deutlich unter Budget lag – anders als aufgrund der Corona-Pandemie erwartet – der Aufwand für die Sozialhilfe. Dabei wird aber von einem ausserordentlichen Effekt ausgegangen und in den kommenden Jahren mit Auszahlungen über einer Million Franken gerechnet. Ein zweiter wichtiger verbessernder Faktor waren die Einnahmen aus der Deponie Strickrain. Der immer noch knappe Deponieraum in der Region führte zu einer höheren Nachfrage in der gemeinsam mit der Bürgergemeinde betriebenen Inertstoffdeponie Strickrain. Dem gegenüber stehen tiefere Steuereinnahmen als budgetiert sowie deutlich höhere Beiträge in den Finanzausgleich und an die KESB. Die Nettoinvestitionen 2021 lagen mit 0,7 Millionen Franken sehr deutlich unter den budgetierten 11,5 Millionen Franken. Dies hängt hauptsächlich mit der noch nicht begonnenen Grossinvestition Dreifachschulsporthalle (neun Millionen Franken) und diversen noch nicht realisierten Verkehrsinvestitionen zusammen. Im steuerfinanzierten Bereich lagen die Investitionen bei
rund 1,4 Millionen Franken, im spezialfinanzierten Bereich bei –0,7 Millionen Franken, was darauf zurückzuführen ist, dass die Anwänderbeiträge die Investitionen übertrafen. Der Selbstfinanzierungsgrad lag mit 209 Prozent im steuerfinanzierten Bereich deutlich über den langfristig anvisierten 100 Prozent. Der Selbstfinanzierungsgrad des Gesamthaushalts beträgt 385 Prozent. Die Nettoverschuldung pro Kopf, welche seit Jahren einem Nettoguthaben entspricht, erhöht sich um 221 Franken auf ein Guthaben von 1069 Franken pro Kopf. Damit liegt Sissach um über 3420 Franken über dem kantonalen Wert. Im Fazit steht Sissach finanziell auf gesunden Füssen und kann bei Notwendigkeit auf finanzielle Reserven zurückgreifen. Der Ausblick ist aber mit Unsicherheiten behaftet. Neben der Ungewissheit, ob sich die Pandemie wirklich dauerhaft entspannt hat, wirken sich auch die kriegerischen Auseinandersetzungen in Osteuropa wirtschaftlich und gesellschaftlich weit über diese Region aus. In der Gemeinde lassen die stagnierenden Steuererträge noch nicht geplante Investitionen ausser Erhaltungsinvestitionen im Planungszeitraum bis ca. 2026 kaum zu und steigende Kosten im Pflegebereich und im Bereich des Kindes- und Erwachsenenschutzes bereiten Sorge. GEMEINDERAT SISSACH
Sport
Dreifach-Sieg Insgesamt 33 Pistolenschützinnen und Schützen aus den Bezirksverbänden Sissach und Waldenburg beteiligten sich an diesen Wettkämpfen, welche in Sissach und Oberdorf durchgeführt wurden. Zu Beginn traten die Freipistolenschützen zum zweistündigen Wettkampf an. Diese Disziplin wird aus Platzgründen immer in der Schiessanlage Limperg in Sissach durchgeführt. Philipp Wild von der SG Itingen schoss sich mit soliden 532 Punkten an die Spitze der Rangliste, gefolgt von seinem Vereinskamerad Florian Plattner, 512 Punkte. Zum dritten Mal konnten Schützen, welche das Alter 46+ erreichten, das 50 m-Programm mit der Auflage schiessen, was leichter scheint, als es wirklich ist. Sechs Senioren im Alter zwischen 65 und 81 Jahren beteiligten sich an diesem 50-schüssigen Programm, welches auch in diesem Jahr wieder von Willi Lüdin, SG Itingen mit 456 Punkten gewonnen wurde. Der B-Match 50 m kann sowohl mit der Sportpistole oder auch mit der Ordonnanzpistole absolviert werden. Auch in dieser Disziplin siegte Philipp Wild von der SG Itingen mit hervorragenden 569 Punkten. Es folgten auf Platz 2 und 3 das Duo vom gleichen Verein, Martin Amrein (561 P.) und Florian Plattner (559 P.). Die grösste Anzahl der Teilnehmenden konnte in der Disziplin C-Match 25 m registriert werden. Auch auf diese Distanz ist der dreifache Sieger Philipp Wild unschlagbar. Mit 579 Punkten liess er die gesamte Elite hinter sich. Dicht gefolgt von den zwei Schützen vom SV Zunzgen Tenniken, Joel Kym (577 P.) und Adrian Schaub (570 P.). Vier jugendliche Schützen U21, konnten an diesem Wettkampf ihr Können zeigen. Mario Märtschi, von der PS Reigoldswil setzte sich mit 544 Punkten auf den ersten Platz in der Rangliste der Junioren, gefolgt von Leander Coolen, SV Zunzgen Tenniken, mit 342 Punkten. Ranglisten (Resultate mit Auszeichnung) Freipistole 50 m: 1. Wild Philipp, 532; 2. Plattner Florian, 512, beide SG Itingen; 3. Meier Adrian, 511, PC Schafmatt. Pistole 50 m Auflage: 1. Lüdin Willi,
456; 2. Schneider Hermann, 430 (89), beide SG Itingen; 3. Groll Alwin, 430 (87), SV Zunzgen Tenniken. B-Match RF + OP: 1. Wild Philipp, 569; 2. Amrein Martin, 561; 3. Plattner Florian, 559, alle SG Itingen; 4. Meier Adrian 540 (97), PC Schafmatt; 5. Roppel Ramona, 540 (85), SV Zunzgen Tenniken. 25 m C-Match, Elite: 1. Wild Philipp, 579, SG Itingen; 2. Kym Joel, 577; 3. Schaub Adrian, 570, beide SV Zunzgen Tenniken; 4. Markovic Marko, 562, PC Oberdorf; 5. Plattner Florian, 561, SG Itingen; 6. Lasry Myriam, 556, SG Sissach 1822; 7. Roppel Ramona, 548, SV Zunzgen Tenniken; 8. Imark Marc, 531, PC Buus, (1. Rang Ordon-nanzpistole) 25 m C-Match, Nachwuchs U21: 1. Märtschi Mario, 544, PS Reigoldswil; 2. Coolen Leander, 542, SV Zunzgen Tenniken; 3. Wagner Rafael, 523, PS Reigoldswil. EDITH BEL SER, BEZIRK SSCHÜT ZENVERBAND SISSACH
Ormalingen Gemeinde Ormalingen
Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung vom Mittwoch, 8. Juni 2022, 20.15 Uhr im Dachgeschoss Werkhof/FW-Magazin Hauptstrasse 178, Ormalingen Protokoll Genehmigung der Protokolle vom 14. März 2022. Traktanden 1. Rechnung 2021 2. Bericht der Geschäftsprüfungskommission 3. Schaffung einer regionalen Bauverwaltung 4. Vereinbarung mit dem Zweckverband Versorgungsregion Oberbaselbiet 5. Verschiedenes a. Mitteilungen des Gemeinderates b. Anfragen aus der Versammlung
Region Gelterkinden
ObZ
Spuren im Schnee
Rennen für das Jugendcafé Die Jugendkommission Gelterkinden organisiert zusammen mit der Offenen Jugendarbeit Region Gelterkinden am 10. Juni 2022 einen Sponsorenlauf. Mit dem Geld sollen Ideen von Jugendlichen im Jugendcafé Gelterkinden verwirklicht werden. Die Ideen und Wünsche der Jugendlichen sind vielfältig und meist mit wenig Geld umsetzbar: den Mädchenbereich im Jugendcafé neu einrichten, ein Volleyball-Turnier organisieren oder Wände für einen Spray-Workshop bereitstellen. Wem die Jugend am Herz liegt kann mithelfen, das Geld zusammenzutragen. Es kostet bloss ein wenig Schweiss und vielleicht etwas Muskelkater am Tag danach.
Haute Route Kulturelle Veranstaltungen Ormalingen Obgleich der Frühling im Oberbaselbiet schon seit einer ganzen Weile Einzug gehalten hat: Am Freitagabend, 13. April, versetzten sich rund 35 Interessierte im Zentrum Ergolz in die winterliche Kälte der Haute Route zwischen Zermatt und Chamonix. Vor einigen Jahren durfte Christian Völlmin mit fünf Gleichgesinnten diese anspruchsvolle Skitour unter professioneller Leitung eines Bergführers unternehmen. Zum unterhaltsamen Bildvortrag von Kulturelle Veranstaltungen Ormalingen hatten sich unter anderem auch Teilnehmer der Tour eingefunden, die Christian Völlmin bei der Benennung von Routen und Bergspitzen behilflich waren. Das sechstägige Abenteuer in alpinen Höhen begann im Angesicht des Matterhorns, von wo aus man sich in Richtung Tête Blanche aufmachte. Die eindrücklichen Bilder zeugten von der Anstrengung, die eine solche Skitour erfordert – aber auch von den herrlichen Abfahrten im jungfräulichen Schnee, die genossen werden durften. Rund sechs Stunden war die Gruppe täglich unterwegs und absolvierte pro Tag durchschnittlich 1000 Höhenmeter.
In Reih und Glied: Unterwegs entlang von Gletschern und Bergspitzen.
Freude auf die Abfahrt Für Amüsement sorgten die Schilderun-
gen der Übernachtungen in den SACHütten und weiteren einfachen Unterkünften, wo es aufgrund von Enge, Geräuschpegel und frühmorgendlichem Betrieb nicht immer leicht viel, genügend Schlaf zu finden. In aller Frühe brach man jeweils auf, um für die Abfahrten optimale Schneeverhältnisse nutzen zu können. Vor allem vormittags bewegte man sich mehrheitlich auf hart gefrorenem Unter-
Im Angesicht des Matterhorns: Die Reise startete in Zermatt.
Der Lohn für die nahrhaften Aufstiege sind die wunderschönen Abfahrten.
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Freitag, 27. Mai 2022
F O T O: Z V G
grund, was sowohl für Aufstieg wie für Abfahrt eine grosse Herausforderung darstellte. Am vierten Tag wurde mit dem Pigne d’Arolla auf 3790 m ü. M. der höchste Punkt der Route erreicht. Je mehr man sich dem Endziel Chamonix näherte, desto weniger Schnee war vorhanden. Die Skier mussten deshalb auch mal getragen werden – wie auf dem äusserst knackigen Aufstieg über fast senkrechte Leitern am Felsen. «Stundenlang gibt es praktisch keine Störungen. Und wenn der Aufstieg noch so anspruchsvoll ist: Man kann sich immer auch auf die nächste Abfahrt freuen», beantwortete Christian Völlmin eine Frage aus dem Publikum nach dem Reiz für eine solch strapaziöse Skitouren-Wanderung. Der Vortrag schloss mit einem Gruppenbild vor dem Mont Blanc in Chamonix – ein Souvenir an eine unvergessliche Reise. KULTURELLE VERANSTALTUNGEN ORMALINGEN
Zu Fuss und auf Rädern Mitmachen können alle: Jugendliche, Familien und Erwachsene, und zwar zu Fuss, mit Rollerblades, Skateboard oder Trottinett. Alle Teilnehmenden suchen
sich mit dem Laufblatt ihre Sponsoren. Das Laufblatt ist erhältlich im Jugendcafé, bei den Lehrpersonen in der Sekundarschule oder auf der Website www. deinticker.ch/sponsorenlauf. Wer nicht rennt, kann sponsern Der Sponsorenlauf findet am 10. Juni 2022 um 18, 19 oder 20 Uhr statt. Start und Ziel ist die MZH Gelterkinden. Mit dem ausgefüllten Laufblatt kann man sich direkt vor Ort melden und erhält eine Startnummer kurz bevor man losrennt. Die Laufdauer beträgt insgesamt 20 Minuten. Je grösser die zurückgelegte Strecke ist, umso mehr Geld bezahlen die Sponsoren. Das heisst: Gesucht sind nicht nur Läuferinnen und Läufer, sondern auch spendable Sponsoren. Weitere Informationen: Fabio Kunz, Leiter Offene Jugendarbeit Region Gelterkinden, Tel. 079 428 58 55, fabio.kunz@jsw.swiss MIR JAM JAUSLIN, STIF TUNG JUGENDSOZIALWERK BL AUES KREUZ BL
2021 feierte das Jungendcafé seinen 10. Geburtstag.
F O T O: Z V G
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«Auch nach dem Umbau beraten wir zukunftsorientiert» Die Niederlassung in Gelterkinden wird umgebaut. Wir haben bei Mathias Dini, Leiter der Region Gelterkinden, nachgefragt, was das für die Kundinnen und Kunden bedeutet und worauf sie sich am meisten freuen dürfen. Mathias Dini, die Spatzen pfeifen es schon lange von den Dächern: Die BLKB-Niederlassung Gelterkinden zeigt sich bald in neuem Kleid. Was heisst das konkret für die Kundinnen und Kunden? Nach Pfingsten, am 7. Juni, beginnen die Umbauarbeiten, die dann voraussichtlich bis Ende Sommer 2022 dauern. Die Schalterhalle wird während rund zwei Monaten komplett modernisiert und bleibt daher geschlossen. Uns ist bewusst, dass dies für unsere Kundinnen und Kunden gewisse Einschränkungen bedeutet. Bleibt die Niederlassung während dieser Zeit geschlossen? Nein, sicher nicht. Wir beraten nach Vereinbarung während des gesamten Umbaus weiterhin in der Filiale und sind zusätzlich im Containerprovisorium, gleich neben der Bank, für unsere Kundinnen und Kunden da. Bargeld kann während des Umbaus an unseren Bancomaten bezogen werden. Steht den Kundinnen und Kunden auch nach dem Umbau das umfassende Service- und Dienstleistungsangebot zur Verfügung? Auf jeden Fall – wir bieten sämtliche Finanzdienstleistungen in Gelterkinden an. Unser Ziel ist es, die finanziellen Angelegenheiten unserer Kundinnen und Kunden überraschend einfach zu lösen. Dazu stehen wir ihnen in jeder Lebensphase mit Rat und Tat zur Seite – sei es mit indi-
viduellen Anlagelösungen zum gezielten Vermögensaufbau, auf ihrem Weg zum Eigenheim, mit dem passenden Konto oder bei Fragen zur Pensionierung und zur Nachlassplanung. Bei meinem Team und mir steht also im Zentrum, was unsere Kundschaft bewegt. Wir bieten immer Lösungen an, die auch morgen für unsere vielen Kundinnen und Kunden in Gelterkinden zählen werden. Sind auch weiterhin Bargeldbezüge möglich? Selbstverständlich, wir werden auch nach dem Umbau einen bedienten Schalter haben. Natürlich haben unsere Kundinnen und Kunden weiterhin die Alternative, Bargeldbezüge in Franken und Euro an unseren Bancomaten zu tätigen oder sich Bargeld direkt nach Hause senden zu lassen. Die BLKB setzt auf eine zukunftsfähige Beratung. Was heisst das? Wir beraten unsere Kundinnen und Kunden immer umfassend und abhängig von ihrer persönlichen Lebenssituation. Lassen Sie mich ein konkretes Beispiel machen: AHV und Pensionskasse vermögen heutzutage nur noch 60 bis 70 Prozent des ursprünglichen Einkommens abzudecken. Wir sehen es deshalb als unsere Pflicht an, unsere Kundinnen und Kunden im Beratungsgespräch auf dieses Thema anzusprechen, auch wenn für sie die Pensionierung noch in weiter Ferne liegt – je früher, desto besser. Mit den
BLKB-Vorsorgeprodukten sind sie im Ruhestand finanziell bessergestellt, sodass sich auch dann noch viele Träume und Pläne verwirklichen lassen. Und was raten Sie derzeit den Anlegerinnen und Anlegern? Am Markt gab es immer wieder Konsolidierungen. Aber die Vergangenheit hat gezeigt, dass es sich lohnt, investiert zu bleiben und seiner Anlagestrategie treu zu bleiben. Aktien, Immobilien oder alternative Anlagen überzeugen im derzeitigen Umfeld auch mit ihrer Eigenschaft als Inflationsschutz. Dabei kommt es auf die richtige Anlagestrategie an, die auf die Risikobereitschaft und -fähigkeit der Anlegerinnen und Anleger abgestimmt ist. Am besten, sie lassen sich von unseren Expertinnen und Experten beraten. Im Dialog prüfen wir, ob ihr Portfolio marktfähig aufgestellt und im Einklang mit ihren Zielen ist. Worauf dürfen sich Ihre Kundinnen und Kunden nach dem Umbau am meisten freuen? Sicherlich auf eine Niederlassung mit einer schönen, einladenden Kundenhalle und modernen Beratungszimmern. Unsere Kundinnen und Kunden sollen sich bei uns fast wie zu Hause fühlen. Die Neuerungen dienen in ihrer Gesamtheit schliesslich dazu, das Kundenerlebnis nachhaltig zu verbessern. Auch nach dem Umbau beraten wir sie wie gewohnt zukunftsorientiert.
Mathias Dini
Leiter Region Gelterkinden BLKB Niederlassung Gelterkinden Poststrasse 2 4460 Gelterkinden Telefon 061 925 94 94 www.blkb.ch
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Geht es in ein fremdsprachiges Land? Können Sie sich in der entsprechenden Landessprache verständigen oder mit der lokalen Bevölkerung Small Talk betreiben?
zu finden. Auch beim Vorbereiten auf Prüfungen helfen wir gerne. Unsere Kursleiterinnen und Kursleiter freuen sich darauf, Sie dabei zu unterstützen.
Falls nicht, kann Ihnen Gepard’s Sprachschule behilflich sein. Unser Team kann Ihnen in Sprachen wie Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch und Deutsch helfen, damit Sie an Ihrem Feriendomizil zurechtkommen. Die Einheimischen schätzen es sehr, wenn man sich bemüht, sich etwas in ihrer Sprache zu verständigen.
Nebst den Kursen in den eigenen Lokalitäten können Sie bei Gepard’s auch Firmenkurse buchen. Diese finden dann entweder bei uns oder bei Ihnen vor Ort statt. Fragen Sie an, wir geben gerne weitere Auskunft darüber.
Oder haben Ihre Sprösslinge Schwierigkeiten beim Erlernen von Fremdsprachen? Auch da kann Ihnen das Team von Gepard’s helfen. Wir können auf viel Erfahrung zurückblicken und konnten schon vielen jungen Leuten dabei helfen, die Sprache zu erlernen und Freude daran
Ursula Wunderlin Gepard’s Sprachschule Gewerbestrasse 12 4450 Sissach gepards@bluewin.ch oder 061 973 20 80
zweite Stufe besteht darin, ein Wort zu verstehen, d. h. ihm einen Sinn zu geben. Dazu müssen wir das neue Wort der Fremdsprache mit dem Wort in unserer Muttersprache verknüpfen. Aber auch, wenn wir die Bedeutung eines Wortes verstehen, garantiert das noch lange nicht, dass wir uns später wieder daran erinnern werden und es richtig einsetzen.
Kontaktieren Sie uns! Es lohnt sich!
Fremdsprachen lernen: So gelingt es!
Das Gehirn ist wohl das komplexeste Organ unseres Körpers. Es steuert unsere Fähigkeit zu denken, zu sprechen und auch zu lernen. Doch wie geht das eigentlich, eine neue Sprache lernen? Kurz: Wir nehmen Informationen von aussen auf und speichern diese so ab, dass wir sie später für einen bestimmten Zweck wieder abrufen können. Doch wann haben wir etwas wirklich verstanden? Wie können wir von dem Auswendiglernen von neuen Wörtern und Grammatikregeln zu einem tatsächlichen Verständnis der neuen Sprache, dem Beherrschen der Sprache übergehen? Forscher erklären dies so: Zunächst erkennen wir ein neues Wort als Wort der Fremdsprache. Wir kennen aber dabei die Bedeutung des neuen Wortes noch nicht. Die
Prüfungsvorbereitung
WIRTEKURSBASELLAND 13. Juni bis 6. Juli 2022 7. bis 30. November 2022 www.gastrobl.ch
Um vom Verstehen zum Meistern zu gelangen, müssen wir dieses Wissen nutzen – immer und immer wieder anwenden in verschiedenen Situationen und Kontexten, so lange, bis wir in der neuen Sprache träumen. Der kanadische Wissenschaftler Joseph de Koninck hat nämlich bei Französischlernenden herausgefunden, dass das Sprechen der Fremdsprache mit dem Träumen in der Fremdsprache korreliert. Man sagt deshalb auch: Erst wer in einer anderen Sprache träumt, beherrscht diese wirklich. Und genau das passiert in unseren Sprachkursen, wo unsere qualifizierten, muttersprachlichen Lehrpersonen Sie gekonnt und auf Ihre Bedürfnisse abgestimmt auf Ihrem Weg vom blossen Erkennen bis hin zum Träumen in der Fremdsprache wirkungsvoll unterstützen. Sie wissen ja,... da, wo Sprachenlernen mehr Freude macht:
PLL – Progressive Language Learning AG Wasserturmplatz 2 4410 Liestal Tel. 061 921 28 28
Malatelier -der BLAUE raum-
Sprachschule Rosmarie Lüthi
Sommerpause mit Rückblick auf ein Vierteljahrhundert Kurstätigkeit
Spanisch – mehr denn je gefragt
«Nun feiern wir schon unser 25-jähriges Bestehen des Malateliers . . . ». Die Kursleiterin Margit M. Menne gründete nach einer sechsjährigen Kunstausbildung an der Schule für Gestaltung in Basel 1997 das Malatelier -der BLAUE Raum-. Damals war es nur ein kleiner Atelierraum unter dem Dach in Känerkinden, in dem vier Jahre Kurse für Erwachsene und Kinder stattfanden. 2001 zog Menne dann nach Böckten, wo ihr neues Malatelier mit Garten entstand. «Man ist zwar auf der Hochebene von Känerkinden dem Himmel ein Stück näher gewesen, doch ist es hier zwischen Sissach und Gelterkinden den Kursteilnehmer/-innen einfacher, mit dem ÖV, Velo oder zu Fuss zu kommen», lächelt die Künstlerin. «Wir haben hier ein schönes Plätzchen gefunden, um in unserem Privathaus ein ideales Atelier zu integrieren.»
Das Anwesen mit grossem Garten liegt am Rande eines Wohngebiets am Golchenweg. Schon wenige Schritte nach Eintreten durch das blaue Gartentörli glaubt man, an einem schönen Ferienort gelandet zu sein. Der bunte, üppige Garten wechselt wöchentlich sein Bild neu durch eine prächtige Vielfalt an Stauden. Auch das Gärtnern und Gestalten darin ist ein leidenschaftliches Hobby der Malerin, deren Garten schon mehrfach prämiert wurde. Nach der Sommerpause geht es am 28. September weiter mit 4 Maltagen: 1- oder 2-TagesWorkshops kosten von Fr. 95.– bis Fr. 275.–. Doch zuvor findet noch eine Kunstausstellung in Reinach statt. Dort stellt Margit Menne zusammen mit einer befreundeten SkulpturenKünstlerin, Sandra Kreis, unter der Federführung des Vereins Kultur in Reinach eine gross angelegte Retrospektive von über 80 Werken aus.
Nachdem die covidbedingten Reiserestriktionen praktisch überall aufgehoben worden sind, steht Ihrem Ferienerlebnis in Spanien oder Lateinamerika nichts mehr im Wege. Es sei denn, Sie beherrschen die entsprechende Landessprache – Spanisch – noch nicht. Dem kann abgeholfen werden! Die kleine aber feine Sprachschule von Rosmarie Lüthi in Gelterkinden ist dafür die richtige Adresse. In ganz kleinen Gruppen von zwei bis drei Personen oder individuell werden Sie dabei Schritt für Schritt mit der wunderschönen spanischen Sprache vertraut gemacht. Im Vordergrund steht natürlich Ihr Bedarf: Benötigen Sie Spanisch für die Ferien? Möchten Sie mit Ihren spanischsprachigen Bekannten besser kommunizieren können? Brauchen Sie Spanisch für Ihre berufliche Entwicklung? Möchten Sie ganz einfach eine neue Sprache lernen? Die Gründe können vielfältig sein, weshalb Sie sich für die Sprachschule von Rosmarie Lüthi entscheiden.
«Von der Liebe, dem Leben und der Welt», so der angesagte Titel der Ausstellung. Sie ist vom 10. 6. bis 10. 7. 22 jeden Sa und So 14 bis 17 Uhr in der Galerie Werkstatt «Leimi» und im Gemeindehaus in Reinach zu sehen.
Die wöchentlichen Lektionen dauern jeweils 60 Minuten. Das Schulungskonzept ist so aufgebaut, dass einerseits rasch mit der mündlichen Konversation gestartet werden kann. Dies mit dem Ziel, dass Sie sich in Alltagssituationen problemlos ausdrücken können. Die Grammatik ist zugeschnitten auf Ihr Lernniveau von A1 bis C1 und bildet das wichtige Fundament für korrekte Ausdrucksweise. Der Lernstil ist so gewählt, dass auch Platz für Humor und Spass bleibt. So überrascht es nicht, dass sich viele Kleingruppen mit Teilnehmern jeden Alters schon seit längerer Zeit immer wieder treffen und sich zu aktuellen Themen austauschen – und so ihre Spanischkenntnisse festigen. Neue Kurse finden nach Vereinbarung statt, wobei Sie auch – je nach Vorkenntnissen – in bereits laufende Kurse einsteigen können. Wir freuen uns auf Sie! Rufen Sie an und vereinbaren Sie eine kostenlose Probelektion inkl. Beratung und Besprechung Ihres Bedarfs.
Sprachschule Rosmarie Lüthi Brühlgasse 9 4460 Gelterkinden Auskunft unter Tel. 061 981 54 32 oder 079 485 75 54 rosmarie.luethi@gmx.ch
Weitere Infos: Margit M. Menne Tel. 061 981 14 74 www.derblaueraum.ch Bild: Symbolbild / Copyright: Pixabay 20
Spanisch-Kurse in Gelterkinden
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Hier präsentieren sich die Spezialisten! Warum nicht auch Sie? Die nächste Sonderseite
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erscheint am 1. September 2022 (Inserateschluss 29. August 2022) Ihr Kontakt Telefon 061 927 26 70, inserate.obz@chmedia.ch
SPANISCH lernen in Kleingruppen von 1 –3 Personen für alle Lernniveaus. Konversation, Grammatik, Übungen. Kurszeiten: Individuell wählbar, z.B. 1– 2 mal/Woche, tagsüber oder abends, Dauer: 60 Minuten. Sprachschule Gelterkinden Rosemarie Lüthi, Brühlgasse 9, Gelterkinden Tel. 061 981 54 32 / 079 485 75 54 und rosmarie.luethi@gmx.ch
Region Waldenburg
ObZ
Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@kirche-waldenburg.ch
Gottesdienste Töffgottesdienst, Sonntag, 29. Mai Ab 9.30 Hofgut Spittel Langenbruck, Pfarrer Torsten Amling, es spielt die Simply Blues Gang. Auch in diesem Jahr laden wir wieder ein zum Töffgottesdienst. Wie immer geht es los um 9.30 mit Kaffee und Zopf. Um 10.30 beginnt der Gottesdienst und anschliessend ist wieder eine Ausfahrt geplant. Danach hat Familie Portmann schon das Mittagsbuffet parat. Musikalisch wird wieder die Simply Blues Gang mit von der Partie sein. Eingeladen sind nicht nur Töff-Fahrer, selbstverständlich freuen wir uns auch über alle anderen, die auf diesen besonderen Anlass Lust haben. Anlässe WEITERE ANLÄSSE Vokalensemble Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire und bauen mit fundierter Stimmbildung einen ausgewogenen Chorklang auf. Probetag ist Dienstag, 20.00 bis 21.30, Kirche Waldenburg. Interes-
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@kirche-langenbruck.ch
siert? Bei Fragen bitte Gabriela Freiburghaus (076 546 62 19, freiburghausgabriela@ gmail.com) kontaktieren. lespresso Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und jeden Freitag von 17.00 bis 20.00. Jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00 und jeden ersten Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr lespresso-Team www.buecherflohmarkt-lespresso.ch Krabbelgruppe Mittwoch, 1., 15. und 29. Juni, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune Waldenburg. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55 Offenes Singen Dienstag, 7. und 21. Juni, jeweils 19.00 bis 19.45. Bei schönem Wetter sind wir im Pfarrhof, wenn’s kalt und nass ist lassen wir unsere Stimmen in der Kirche erklingen. Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns am Donnerstag, 9. und 23. Juni, 9.00 bis 11.00, Pfarrscheune in Waldenburg, Pfarrgasse 10. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch
Ökumenischer Abendgottesdienst In der Tradition von Taizé, Freitag, 10. Juni von 19.00 bis 19.45 in der Kath. Kapelle Hölstein. Gesänge, Gebete, ein Wort aus der Bibel, Gemeinschaft vor Gott. Religionsweekend 10. bis 12. Juni. Wir laden die zukünftigen Konfirmanden ein zum traditionellen Weekend auf dem Schelten. Wir beginnen am Freitagabend in der Pfarrscheune Waldenburg. Samstag Sonntag verbringen wir in der Schelten Mühle. Die Schüler wurden direkt angeschrieben und eingeladen. Sollte jemand aus dem Jahrgang 2007 vergessen gegangen sein, so bitten wir, spontan zu erscheinen oder sich bei uns zu melden.
Freitag, 27. Mai 2022
Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Töffgottesdienst, Sonntag, 29. Mai Ab 9.30 Hofgut Spittel Langenbruck, Pfarrer Torsten Amling, es spielt die Simply Blues Gang.
Sonntag, 29. Mai 10.00 Kirche Eptingen, Gottesdienst, Pfrn. M. Muhmenthaler
Auch in diesem Jahr laden wir wieder ein zum Töffgottesdienst. Wie immer geht es los um 9.30 mit Kaffee und Zopf. Um 10.30 beginnt der Gottesdienst und anschliessend ist wieder eine Ausfahrt geplant. Danach hat Familie Portmann schon das Mittagsbuffet parat. Musikalisch wird wieder die Simply Blues Gang mit von der Partie sein. Eingeladen sind nicht nur Töff-Fahrer, selbstverständlich freuen wir uns auch über alle anderen, die auf diesen besonderen Anlass Lust haben.
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Dienstag, 31. Mai 20.00 Pfarrsaal Diegten, Kirchgemeindeversammlung
www.kirche-langenbruck.ch
Mitteilungen Amtswoche Bis 5. Juni: Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Ab 6. Juni: Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 www.kirche-waldenburg.ch
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Gottesdienste
Veranstaltungen
Sonntag, 29. Mai 10.00 Hölstein, Gottesdienst mit Pfarrer Fritz Ehrensperger. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Blaues Kreuz, Erwachsenenwerk.
Gebet in Hölstein Samstag, 4. Juni, 9.30 in der Kirche Hölstein. Einladung an alle, die gemeinsam im Gebet für unsere Dörfer und unser Land einstehen wollen. Roland Steinle aus Hölstein, Tel. 061 951 10 83 gibt Ihnen über diesen Anlass gerne weitere Auskünfte.
Sonntags-Post Parallel zum Live-Gottesdienst finden Sie auf unserer Website www.ref-behoela.ch jeweils am Sonntag nach der Gottesdienstfeier unsere Sonntags-Post mit aktueller Predigt und Gebet. Für Kinder und Jugendliche Freitag, 27. Mai 19.00 BLü13 Teenie-Club im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel, Thema: Wer lebt am längsten? Samstag, 28. Mai 9.00 bis 13.00 MBG Hölstein, beim Neumattkindergarten, Thema: «Asterix – Die grosse Überfahrt». Montag, 30. Mai 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel.
Entdecke dein Herz! Mittwoch, 8. Juni von 9.00 bis 11.00 im Sunnewirbel Hölstein. Frauenvortrag mit der Referentin Silvia Hess-Pauli. Sie berichtet aus eigener Erfahrung, was es bedeutet, sein eigenes Herz zu entdecken. Auf Ihren Besuch und einen gemütlichen Morgen freut sich das Team der Frauengruppen Waldenburgertal. Ein Kinderhort im Haus ist organisiert. Mittagstisch Mittwoch, 15. Juni um 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Herzliche Einladung zum feinen gemeinsamen Mittagessen! Anmeldung bitte bis 8. Juni bei Doris Heinimann, 079 291 08 01. Wohlfühlen und geniessen Montag, 8. August bis Donnerstag,
Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
11. August im Hotel Ländli in Oberägeri. Kommen Sie mit und erleben Sie ein paar Wohlfühltage im Ländli! Das Hotel Ländli in Oberägeri befindet sich direkt am schönen Ägerisee, im Herzen der Zentralschweiz. Auf dem Programm stehen diverse Spaziergänge und Ausflüge. Weitere Infos unter www.ref-behoela.ch Bei Fragen steht Ihnen Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 gerne zur Verfügung. Anmeldung bis 16. Juni im Sekretariat der Kirchgemeinde.
Agenda Freitag, 27. Mai 20.00 Märchen aus aller Welt in der kath. Kapelle in Hölstein
Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch
Kultur&Kirche Wir starten mit dem ersten Kultur&Kirche Anlass am Freitag, 27. Mai um 20.00 in der katholischen Kapelle in Hölstein.
Sonntag, 29. Mai 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Mediensonntag, für die Arbeit der Kirche in den Medien
Märchen aus aller Welt! Tauchen Sie ein in die Märchenwelt. Lassen Sie sich verzaubern, von den Geschichten und der Musik. Ein Abend zum Geniessen.
Montag, 30. Mai 9.30 Sprachcafé 10.30 Gritt Gottesdienst
Erzählerin: Sabine Brantschen. Musik: Reto B. Müller. Herzliche Einladung!
Dienstag, 31. Mai 8.00 Projekttag Religion der 7. Klassen in Reigoldswil Freitag, 3. Juni 12.00 Mittagessen in der Arche 18.00 Firmprobe Mitteilungen Herzlich Willkommen Wir begrüssen Ludwig Hesse, er wird mit uns am Sonntag, 29. Mai den Gottesdienst feiern.
SOLA – noch geheim! Herzlich willkommen in unser Lagerwelt. Eine Woche Spannung, Entdecken, Rätsel, Spass, Lagerfeuer, Singen, Geschichten, Freundschaft und Du! Zu dem wartet ein tolles Haus auf uns. Mit viel Umschwung um sich austoben zu können. Leitung: Kinga Bär, Chrigi Bär, Sabine Brantschen, Yael Moosbrugger, Nisha Thangeswaran, und Jungleiterinnen. Ort: Einsiedeln. Datum: Samstag, 2. Juli bis Sonntag, 10. Juli. Kinder: erste bis siebte Klasse. Teilnehmerzahl: 40 Kinder. Kosten: CHF 300.– (Geschwisterrabatt CHF 25.– pro Kind). Anmeldeschluss: 31. Mai. Anmeldung
F O T O S: Z V G
Es läuft die Zeit im Sauseschritt ...
Vor 50 Jahren wurden in der Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter 45 junge Menschen konfirmiert, vor 25 Jahren waren es 33. Die Kirchgemeinde lud ein zum Festgottesdienst. Danach ging es
weiter mit Apéro und Mittagessen. Und immer mit dabei, die gute alte Zeit mit all den fröhlichen Geschichten. PFR. HANSPE TER SCHÜRCH
Mitteilungen Öffnungszeiten Sekretariat und öffentliches Bücherregal im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstagund Freitagmorgen jeweils von 8.00 bis 11.00. Amtswoche Vom 21. bis 27. Mai: Pfarrerin Rosina Christ, 061 951 10 58 Vom 28. Mai bis 10. Juni: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Unserer Website: www.ref-behoela.ch
Gruppenbild der silbernen Konfirmand/-innen.
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch
Gruppenbild der goldenen Konfirmand/-innen.
Sekretariat Melanie Goossen sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Di.–Do., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
und Fragen: Sabine Brantschen, 079 433 52 40, s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Das Lager- und Kochteam ist schon kräftig am planen. Lass dich überraschen und komm mit uns, in eine Lagerwelt die dich begeistern wird. Bist du dabei? Es hat noch freie Plätze. Wir freuen uns, wenn Du mit dabei bist. Israel und Palästina Reise Lebensträume Donnerstag, 22. September bis Sonntag, 2. Oktober 2022. Reiseleitung: Brigitte Keshet. Jerusalem/Bethlehem/Qumran/Totes Meer/Hebron/Hula-Tal/Akko/Küstenwanderung/Tel Aviv. Begegnung mit Menschen aus Israel und Palästina! Anmeldung bis 30. Mai. Informationen bei Sabine Brantschen. Kirchgemeindeversammlung Bruder Klaus Oberdorf Die ordentliche Kirchgemeindeversammlung findet am Freitag, 10. Juni um 20.15 Uhr im Saal der Arche statt. Kirchgemeinderat Oberdorf
Wir feiern Jubiläum pr. Am 2. und 3. Juni 2022 laden wir Sie herzlich ein, mit uns das Jubiläum 15 Jahre TopPharm Apotheke Gmünder in Bubendorf zu feiern! Seit 15 Jahren engagieren wir uns in der TopPharm Apotheke Gmünder im Migros Center Bubendorf für die Anliegen unserer Kundschaft. Wir legen Wert auf eine ganzheitliche und gewissenhafte Gesundheitsberatung, bei welcher unsere Kunden im Mittelpunkt stehen. Profitieren Sie am Donnerstag und Freitag 2. und 3. Juni von 10 % Rabatt bei uns in der Apotheke im Migros Center Bubendorf, in der Modeva, im Migros und im Denner. Freuen Sie sich auf weitere Aktivitäten wie Wettbewerb, Radio Energy Live vor Ort, CrêpesStand, Ballonkünstler und vieles mehr. Speziell für die Kinder ist bei uns in der Apotheke «Tobi» unterwegs. Unser Apotheken-Maskottchen in Lebensgrösse ist da und freut sich über viele Besucher. Baustellen Aktion: Jeden Monat profitieren Sie in der TopPharm Apotheke Gmünder in Bubendorf (im Migros-Center) und Oberdorf (beim Coop-Center) von einer neuen Aktion. Aktuell im Juni: 20% Rabatt auf Olfen Patches in der 5er und 10er Packung. Olfen Patch ist ein
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Am 2. und 3. Juni 2022 feiert die TopPharm Apotheke Gmünder in Bubendorf ihr 15-Jahre-Jubiläum. F O T O: Z V G
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ObZ Freitag, 27. Mai 2022
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Ich bin kein Inserat.
Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.
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Region Waldenburg Hölstein Drei Mitglieder für Bau- und Planungskomm. gesucht Die Revision der Gemeindeordnung von Hölstein, wie an der Gemeindeversammlung vom 28. März 2022 beschlossen, wurde am Abstimmungssonntag vom 15. Mai 2022 an der Urne bestätigt. Mit der neuen Gemeindeordnung und dem neuen Verwaltungs- und Organisationsreglement kann nun die Bau- und Planungskommission offiziell gebildet werden. Die abschliessende Bestätigung des Kantons ist aktuell noch ausstehend, diese sollte aber zeitnah erfolgen. Die beiden reglementarischen Grundlagen treten offiziell per 1. Juli 2022 in Kraft. Der Gemeinderat hat in einem Pflichtenheft die Rechte und Pflichten der Kommissionsmitglieder abgebildet. Darin sind die Aufgaben aufgeführt, welche durch die Kommission im Auftrag des Gemeinderates bearbeitet werden. Die Bau- und Planungskommission ist eine ständig beratende Kommission des Gemeinderates im Sinne der Gemeindeordnung. Die Kommission hat ein Antragsrecht in den ihr übertragenen Aufgaben. Sie besteht aus fünf Mitgliedern inklusive dem für das Ressort zuständigen Gemeinderat oder der zuständigen Gemeinderätin sowie dem Bauverwalter resp. der Bauverwalterin. Das Pflichtenheft ist auf der Webseite der Gemeinde Hölstein unter den Top News einsehbar. Sind Sie motiviert und haben Interesse in der Bau- und Planungskommission mitzuwirken? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme resp. schriftliche Mitteilung bis spätestens am 30. Juni 2022 auf info@hoelstein.bl.ch. Für Fragen steht Ihnen die Leiterin Bauwesen, Christine Bürgin, oder der Gemeindeverwalter, Pascal Liederer, gerne zur Verfügung (Tel. 061 956 90 00). Die Wahl der Mitglieder wird an der Sitzung der Wahlbehörde (Gemeinderat) vom 4. Juli 2022 vorgenommen. Nach den Sommerferien soll die konstituierende Sitzung erfolgen. Vier Mitglieder für Umweltkommission gesucht Die Revision der Gemeindeordnung von Hölstein, wie an der Gemeindeversammlung vom 28. März 2022 beschlossen, wurde am Abstimmungssonntag vom 15. Mai 2022 an der Urne bestätigt. Mit der neuen Gemeindeordnung und dem neuen Verwaltungs- und Organisationsreglement kann nun die Umweltkommission offiziell gebildet werden. Die abschliessende Bestätigung des Kantons ist aktuell noch ausstehend, diese sollte aber zeitnah erfolgen. Die beiden reglementarischen Grundlagen treten offiziell per 1. Juli 2022 in Kraft. Der Gemeinderat hat in einem Pflichtenheft die Rechte und Pflichten der Kommissionsmitglieder abgebildet. Darin sind die Aufgaben aufgeführt, welche durch die Kommission im Auftrag des Gemeinderates bearbeitet werden. Die Umweltkommission ist eine ständig beratende Kommission des Gemeinderates im Sinne der Gemeindeordnung. Die Kommission hat ein Antragsrecht in den ihr übertragenen Aufgaben. Sie besteht aus fünf Mitgliedern inklusive dem für das Ressort zuständigen Gemeinderat oder der zuständigen Gemeinderätin. Das Pflichtenheft ist auf der Webseite der Gemeinde Hölstein unter den Top News einsehbar. Sind Sie motiviert und haben Interesse in der Umweltkommission mitzuwirken? Dann freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme resp. schriftliche Mitteilung bis spätestens am 30. Juni 2022 auf info@hoelstein.bl.ch. Für Fragen steht Ihnen die Leiterin Bauwesen, Christine Bürgin, oder der Gemeindeverwalter, Pascal Liederer, gerne zur Verfügung (Tel. 061956 90 00). Die Wahl der Mitglieder wird an der Sitzung der Wahlbehörde (Gemeinderat) vom 4. Juli 2022 vorgenommen. Nach den Sommerferien soll die konstituierende Sitzung erfolgen. Dienstleistungen der Gemeinde über Auffahrt und Pfingsten Die Gemeindeverwaltung ist ab Donnerstag, 26. Mai 2022 bis und mit Freitag, 27. Mai 2022 nach Auffahrt geschlossen. Auch der Werkhof ist Donnerstag und Freitag nicht in Betrieb. Normal findet aber die Wertstoffan-
nahme am Mittwochnachmittag von 17 bis 19 Uhr und am Samstagvormittag von 10 bis 12 Uhr statt. Am Pfingstmontag, 6. Juni 2022 bleibt die Verwaltung und der Werkhof ebenfalls geschlossen. Die Kehrichtabfuhr fällt an diesem Tag aus und wird am Dienstag, 7. Juni 2022 nachgeholt.
Niederdorf Ersatzwahl Gemeinderat Die Ersatzwahl für die Vakanz im Gemeinderat ist vom Gemeinderat auf den nächsten Abstimmungstermin vom 25. September 2022 festgesetzt worden. Für diese Wahl ist eine Stille Wahl möglich. Zur Ermöglichung der Stillen Wahl können bis zum 8. August 2022, 17 Uhr Wahlvorschläge auf der Gemeindeverwaltung eingereicht werden. Ist am 34. Tag vor dem Wahltag (22. August 2022) die Zahl der Vorgeschlagenen gleich gross wie die Zahl der zu Wählenden, widerruft die Erwahrungsinstanz die Urnenwahl, erklärt die/den Vorgeschlagene/n als gewählt und veröffentlicht die Namen der/des Gewählten mit Hinweis auf die Beschwerdemöglichkeit. Der Termin für eine allfällige Nachwahl wurde auf den 27. November 2022 festgesetzt. Formulare für Wahlvorschläge können bei der Gemeindeverwaltung bezogen oder auf der Webseite unter www.bl.ch/wahlen heruntergeladen werden. Interessierte Personen können sich beim Präsidenten Martin Zürcher melden. GEMEINDE NIEDERDORF
Jugend- und Sportverein – InstruktorInnen gesucht! Damit unser Turnangebot auch nach den Sommerferien aufrecht erhalten bleiben kann, sucht der Jugend- und Sportverein Niederdorf dringend ab August 2022 eine Leiterin/einen Leiter für folgende Gruppe: Mädchenriege 1 / Jugendriege 1 (donnerstags von 18 bis 19 Uhr). Die Turnstunden finden jeweils am Donnerstag in der Mehrzweckhalle in Niederdorf statt. Co-Leitungen sind ebenfalls möglich. Haben wir Dein Interesse geweckt? Wenn ja, melde Dich bitte bei Denise Wenger, Tel. 079 772 79 69. Wir freuen uns auf Deine Kontaktaufnahme.
ObZ
gung für eine Haustürkampagne erteilt wurde. Es wird kein Bargeld gesammelt. Förderbeiträge können mittels Lastschriftverfahren oder Einzahlungsschein bezahlt werden. Es wird ebenso die Möglichkeit einer Einmalspende via EC-Terminal mit allen gängigen Maestro-und/oder Kredit-karten geboten. Die Unterstützungszusagen und natürlich auch die Genehmigung für das Lastschriftverfahren können jederzeit bei Helvetas telefonisch oder schriftlich ohne Fristen und ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Zudem besteht die Möglichkeit, beim Lastschriftverfahren bereits bezahlte Spenden innerhalb von 30 Tagen zurück zu fordern. Neophytensammlung Die Natur- und Landschaftsschutzkommission Ramlinsburg hat entschieden, von Anfang Juni bis Ende August 2022, auf dem Parkplatz auf der Höhe eine Neophytensammlung durchzuführen. Um den Samenflug zu verhindern, soll in dieser Zeit eine verschliessbare Mulde aufgestellt werden. Der Muldenlieferant muss garantieren, dass der Inhalt nicht in einer Kompostieranlage deponiert wird, sondern in der Verbrennung abgeliefert wird. Weitere Details finden Sie weiter hinten in diesem Anzeiger sowie auf der Gemeindenews App. Zurückschneiden von Bäumen, Sträuchern und Einfriedungen Der Gemeinderat macht darauf aufmerksam, dass Bäume, Sträucher und Einfriedungen an Strassen und Fusswegen permanent so zurückzuschneiden sind, dass Verkehr und Fussgänger nicht belästigt und in ihrer Sicherheit beeinträchtigt sind. Auch alle Kandelaber müssen freigeschnitten werden. Nachstehend erwähnen wir die gängigen Regeln. Die Dorfbevölkerung wird hiermit aufgefordert diesen Regeln bis spätestens Mitte Juni 2022 nachzukommen. Der Gemeinderat wird dann eine Kontrolle durchführen. Er behält sich ferner das Recht vor, das Zurückschneiden durch unsere Forstequipe oder einen Gärtner vornehmen zu lassen. Die Kosten dafür werden in diesem Falle direkt den fehlbaren Personen belastet. Nach dem Gesetz über das Strassenwesen dürfen Bäume und
Sträucher nur dann in das Strassenareal ragen, wenn deren Äste die Fahrbahn um mindestens 4,50 m und das Trottoir um mindestens 2,50 m überragen. Insbesondere dürfen sie die Übersicht nicht behindern. Einfriedungen an Strassenkreuzungen müssen nicht nur zurückgeschnitten, sondern auch niedrig gehalten werden (höchstens 1,20 m hoch, Sicht nach links und rechts freihalten!)
Waldenburg Tage der lebendigen Altstadt, Zwischenbilanz Mit dem «Apéro» wurden die Tage der lebendigen Altstadt durch den Gemeinderat zusammen mit der Arbeitsgruppe öffentlicher Raum am 9. Mai eröffnet. Bei einer Wurst und bei einem Glas Wein konnten die Anwesenden beim Törli Platz nehmen, die Kinder konnten die Strasse bereits zum Spielen benutzen und es herrschte eine fröhliche Stimmung. Auch die übrigen bereits durchgeführten Anlässe wurden von vielen Personen besucht und die Anwohner selber nutzen den Adelberg, um draussen zu sitzen und sich mit Nachbarn auszutauschen. Der Adelberg ist noch bis am 7. Juni morgens gesperrt; nutzen Sie also die Gelegenheit bei verschiedenen organisierten Anlässen teilzunehmen oder ganz spontan bei einem Abendspaziergang im Adelberg vorbeizuschauen. Der Gemeinderat möchte sich hiermit für das Verständnis und den Einsatz aller Beteiligten sowie die Einhaltung der Ordnung und Ruhe bedanken. Littering im Wald, auf öffentlichen Plätzen Das Wetter wird sommerlich und gerne gehen wir wieder nach draussen, sei es mit den Kindern auf den Spielplatz, ein Picknick im Wald oder einfach nur ein Spaziergang. Leider wird immer wieder festgestellt, dass der Abfall im Wald oder auf öffentlichen Plätzen einfach liegen gelassen wird. Der Gemeinderat fordert die Bevölkerung eindringlich auf, ihren Abfall ordnungsgemäss zu entsorgen. An allen öffentlichen Plätzen, Grillstellen, etc.
Freitag, 27. Mai 2022
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stehen Abfallkübel, welche benützt werden können. Helfen Sie bitte mit und tragen Sie Sorge zu unserer Umwelt, Flora und Fauna. Gemeindeverwaltung geschlossen Am Donnerstag, 26. Mai und Freitag, 27. Mai 2022 bleibt die Verwaltung geschlossen(Auffahrt/ Kompensationstag). Bei Todesfällen erreichen Sie uns jeweils zwischen 9 und 10 Uhr unter der Nummer 079 862 53 95. Danke für Ihr Verständnis. Gemeinde Waldenburg
Veranstaltungen Tage der lebendigen Altstadt 9. Mai bis 5. Juni 2022 • 24. Mai, 18 Uhr: Fit durchs Stedtli: Treffpunkt beim Törli • 26. Mai: Banntag: Besammlung 11 Uhr auf dem Schulhausplatz • 30. Mai, 19.30 Uhr: Musikverein Waldenburg: Ständeli • 2. Juni, 20Uhr: Jodlerklub Spitzeflüeli: Ständeli Während der ganzen Zeit: • Sandkasten für Kinder: Brunnen vor Bezirksgericht • Outdoor-Spielsachen wie Stelzen, etc.: Brunnen vor Bezirksgericht • Liegestühle: an zwei Standorten • Tischgarnituren, z.B. für eine Grillparty: an zwei Standorten Gemeinde Waldenburg
Einladung zur Bürgergemeindeversammlung vom Montag, 13. Juni 2022, 19.00 Uhr in der oberen Turnhalle Traktanden: 1. Protokoll der Bürgergemeindeversammlung vom 29. November 2021 2. Rechnung 2021 der Bürgergemeinde Waldenburg 3. Strassensanierungen infolge Unwetter 2021, Antrag betreffend Investitionskredit (Sondervorlage) über maximal 560 000 Franken 4. Verschiedenes Der Gemeinderat
JUGEND- UND SPORT VEREIN NIEDERDORF
Ramlinsburg Nicht vergessen! Am Mittwoch, den 22. Juni 2022 wird um 20 Uhr die Einwohnergemeindeversammlung durchgeführt. Wir bitten Sie, sich dieses Datum zu reservieren. Resultate Volksabstimmungen vom 15. Mai 2022 Stimmberechtigt waren 556 Personen. Die Stimmbeteiligung lag zwischen 39,75 bis 42,45 Prozent. Eidg. Abstimmungen: «Änderung des Filmgesetzes» 136 Ja- gegen 96 Nein-Stimmen. Änderung des Transplantationsgesetzes» 129 Ja- gegen 103 Nein-Stimmen. «Weiterentwicklung des SchengenBesitzstands» 173 Ja- gegen 51 Nein-Stimmen. Kantonale Abstimmungen: «Änderung der Kantonsverfassung betreffend Anpassung der Bestimmungen über die Ombudsperson» 184 Ja- gegen 32 Nein-Stimmen. «Teilrevision des Sozialhilfegesetzes» 145 Ja- gegen 72 Nein-Stimmen. Forstliche Grundausbildung Der Gemeinderat hat beschlossen, dem Verband Wald beider Basel in den Jahren 2022 bis 2024 einen Sponsoringbeitrag von je 500 Franken zu leisten für die Grundausbildung von jungen angehenden Forstwarten. Sammelaktion von Haus zu Haus Die Sicherheitsdirektion des Kantons Basel-Landschaft informierte per EMail vom 21. April 2022, dass der Firma Cor-ris AG, Iazoona (handelt im Auftrag der Entwicklungsorganisation Helvetas) für den Zeitraum vom 16. Mai bis 12. August 2022 die Bewilli-
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Gesamterneuerung Waldenburgerbahn
Hochspannung Vorsicht! Lebensgefahr
Inbetriebnahme Fahrleitung und Bahnübergänge Abschnitt: Altmarkt – Lampenberg/Ramlinsburg Die Erneuerung der Waldenburgerbahn befindet sich auf der Zielgeraden. In rund sechs Monaten geht die neue WB in Betrieb. Bereits ab 1. Juni 2022 werden die Fahrleitung und die Schrankenanlagen für die neue Waldenburgerbahn im Abschnitt Altmarkt bis Spitzenberg für die ersten Tests zeitweise in Betrieb genommen. Ab diesem Zeitpunkt sind die Fahrleitung unter Hochspannung und die technischen Anlagen in Betrieb. Der Zutritt zu den Haltestellen ist untersagt und die öffentlich zugänglichen Bereiche sind abgesperrt. Ab 4. Juli 2022 startet der Testbetrieb und am 11. Dezember 2022 verkehrt die neue WB zum ersten Mal gemäss Fahrplan.
www.blt.ch/wb
Region Waldenburg
ObZ
Langenbruck
Gemeinde Waldenburg
Einladung zur Einwohnergemeindeversammlung vom Montag, 13. Juni. 2022, 19.30 Uhr in der oberen Turnhalle Traktanden: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 29. November.2021 2. Rechnung 2021 der Einwohnergemeinde Waldenburg 3. Liegenschaft Hauptstrasse 42 («Wacht»), Erteilung des Verkaufsauftrages an den Gemeinderat, Aufhebung des Beschlusses der Einwohnergemeindeversammlung vom 17. 9. 2018 4. Strassensanierungen infolge Unwetter 2021, Antrag betreffend Investitionskredit (Sondervorlage) über maximal 120 000 Franken 5. Reglement familienergänzende Betreuung, Genehmigung 6. Verschiedenes DER GEMEINDERAT
Gemeinde Waldenburg
Was ist los in Waldenburg? Jeden Mittwoch 14.00 bis 18.30 Uhr Lädeli und Kaffi «Alte Wacht» Jeden Samstag 11.00 bis 17.00 Uhr Lädeli und Kaffi «Alte Wacht» Freitag, 3. Juni Grünabfuhr
Fahrplanvernehmlassung Die Bau- und Umweltschutzdirektion führt eine Fahrplanvernehmlassung durch. Vom 25. Mai bis 12. Juni 2022 werden die Entwürfe der Fahrpläne 2023 (gültig ab 11. Dezember 2022) im Internet publiziert auf www.fahrplanentwurf.ch. Die interessierte Bevölkerung ist eingeladen, während dieser Publikationsfrist zu den Fahrplanentwürfen Stellung zu nehmen. Die Stellungnahmen können über ein Online-Formular auf der erwähnten Seite abgegeben werden. Die Stellungnahmen, z. B. bei fehlenden Anschlüssen oder nicht mehr möglichen Fahrten, werden zusammen mit den Transportunternehmen geprüft. Je nach Zweckmässigkeit und Machbarkeit werden die Anträge im Fahrplan 2023 berücksichtigt. Wir danken Ihnen für die Mitarbeit für einen attraktiven öffentlichen Verkehr in unserer Region. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck
Erstes Seifenkisten Derby in Langenbruck Der Verein Langenbruck Tourismus veranstaltet in Zusammenarbeit mit der IG Seifenkisten das erste Seifenkisten Derby in Langenbruck. Das Rennen gilt als Qualifikationsrennen für die Schweizermeisterschaft. Die IG Seifenkisten Derby Schweiz wurde 1970 als Verein gegründet, um den Seifenkistensport in der Schweiz aktiv zu fördern und zu vereinheitlichen. In diesem Jahr werden insgesamt 19 Rennanlässe durchgeführt. Das Seifenkisten Derby wird auf Initiative vom Verein Langenbruck Tourismus zum ersten Mal in der höchstgelegenen Gemeinde des Kantons Baselland durchgeführt. Geplant war der Event bereits für 2021. Bedingt durch Corona wurde dieser um ein Jahr verschoben. Der Verein und auch die IG arbeiten seit März aktiv an der Organisation des Events, der primär für Kinder und deren Familien gedacht ist. Es ist uns sehr wichtig, das wir einen Anlass mit viel
Freude und Spass erleben können. Dazu haben wir uns auch eine tolle Strecke ausgesucht. Das Rennen wird an der Bachtalenstrasse durchgeführt. Für diesen Zweck wurde beim Kanton die Bewilligung eingeholt, die Kantonsstrasse zwischen Langenbruck und Mümliswil sperren zu dürfen. Der Start erfolgt gleich beim Bergrestaurant Bachtalen – das Ziel ist gleich beim Baselbieter Chinderhus. Die Rennstrecke von etwa 950 Meter gehört zu den Längsten des diesjährigen Rennkalenders. Natürlich sind auch die Zuschauer/-innen, die an der Rennstrecke die Lizenzfahrer/-innen wie auch die Fahrer/-innen der FunKategorie tatkräftig anfeuern, für das tolle Gelingen des Events wichtig. Im Chinderhus Baselland wie auch im Restaurant Bachtalen ist natürlich auch für das leibliche Wohl gesorgt. Infolinks: www.seifenkisten.ch. CL AUDIO ROSSI, OK-PRÄSIDENT
Töffgottesdienst
Bereit für die Ausfahrt nach dem Töffgottesdienst in Langenbruck.
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Idyllischer Frühlingsmarkt Niederdorf Ferienfeeling, gute Laune und viel zum Staunen im Gritt
URSULA ROTH
Das Seniorenzentrum Waldenburgertal Gritt in Niederdorf hatte zum Frühlingsmarkt eingeladen. Der erste Markt nach der langen Coronazeit. Eine grosse Überraschung erwartete die Besucher. Das Markt-Konzept wurde total umgekrempelt und stiess auf positives Echo. Alles spielte sich in diesem Jahr hinter dem Haus im wunderschönen Garten ab. Die Stände waren auf der ganzen Grünanlage verteilt. Aus jeder Ecke lockten bunte Angebote. Dekomaterial, das im Seniorenzentrum nicht mehr gebraucht wurde, Blumenarrangements, ein Stand handgestrickter bunter Kinderfinkli, Konfitüren vom Bauernhof, Taschen und Gebasteltes aus diversen Materialien. Bewohnerinnen und Bewohner hatten Decken, Socken, Anzündhilfen und vieles mehr für den Verkauf gebastelt. Es war unmöglich, nicht etwas zu kaufen,
Donnerstag, 26. Mai Treffpunkt für alle Einwohner/-innen, Arbeitsgruppe Alter und Gesundheit, Vereinslokal, Parterre MZH, 9.00–12.00 Uhr Donnerstag, 26. Mai Banntag, Gemeinde, Helfenberg, siehe Flyer Sonntag, 29. Mai Töffgottesdienst, Kirchgemeinde/Fam. Portmann, Gast und Hof Spittel, 9.30 Uhr Dienstag, 31. Mai Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr
Veranstaltungen
Freitag, 27. Mai 2022
Der schöne Markt von oben. das einem an den herrlichen Tag erinnerte. Bei der Eröffnung am Vormittag schauten die Bewohnerinnen und Bewohner gwunderig von ihren Balkonen in den Garten auf den neuen Markt. Am Nachmittag spielte Heinz Zwahlen aus Sissach sehnsuchtsvolle alte Schlager auf seiner Handorgel. Von Freddy Quinn bis Lili Marleen, aus dem Oberkrainerrepertoire und alte Volkslieder, bei denen man mitsingen konnte. Ein Marktwagen mit gebrannten Mandeln, Nidelzeltli und farbigen Luftballonen fehlte auch nicht. Der Seniorenverein vom Waldenburgertal informierte an einem Stand über seine Aktivitäten.
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diese gekocht wurden, war eine Augenweide. Im schön dekorierten Gartenhaus, es fehlte nur noch das Meeresrauschen und es wäre der perfekte Ferienort gewesen. Überall gab es Sitzgelegenheiten. In den Wiesen waren Liegestühle aufgestellt, die Kinder verweilten auf dem grossen Spielplatz. Wer lust auf Kaffee bekam besuchte die Kaffeestube und hatte die Wahl zwischen leuchtenden Erdbeertörtli, Kuchen und Torten. Reini Häner demonstrierte seine selbst gebastelte Scherenschleifmaschine und Familie Gisin mit dem Drehörgeli unterhielt die Besucher am Vormittag. Beliebt bei den Bewohnern und den Besuchern waren auch die Rikschafahrten mit Roland. Zentrumsleiter Stephan Hess und Silke Amend, Leitung Hotellerie, waren sich einig. Der neue attraktive Standort des Marktes muss beibehalten werden. Ein schöner Markttag, der nicht so schnell vergessen geht.
Der Koch Alexander Moch gibt beste Zutaten in die beiden Risotto, im schönen Gartenhaus wähnte man sich in den Ferien irgendwo am Strand.
Lockende Verpflegungsangebote Die verschiedenen Düfte machten es schwer, sich für etwas zu entscheiden. Während an einem Stand die Würste brutzelten, gingen am andern die Flammkuchen auf. Grossen Anklang fanden auch die beiden Sorten Spargelund Morchelrisotto. Der Ort, an dem
Stephan Hall und Silke Amend, Leitung Hotellerie sind hoch erfreut, dass das neue Marktkonzept so gut ankommt.
Diese Sachen wurden alle von Bewohnerinnen und Bewohner hergestellt.
FC Oberdorf – erster Aufstieg ist realisiert Die Fussballsaison 2021/22 neigt sich langsam dem Ende entgegen und die Entscheidungen bzgl. Auf- oder Abstieg rücken immer wie näher. Die aktuelle sportliche Ausgangssituation ist beim FC Oberdorf so gut, dass gleich zwei Aktivmannschaften um den Aufstieg in die nächst höhere Liga mitspielen können. Dabei traf die 2. Mannschaft auf z’Hof zum 5.-Liga-Spitzenspiel gegen das zweit platzierte FC Münchenstein. Die Ausgangslage bzw. Tabellenkonstellation war drei Runden vor Schluss sehr spannend, so dass mit einem Heimsieg bereits frühzeitig der Aufstieg in die 4. Liga realisiert werden konnte. Dementsprechend ging das Team vom Trainerduo Beat Lanz und André Kirchhofer konzentriert zur Sache und liess dem Gegner sehr wenig Spielraum. Das Heimteam dominierte das Spielgeschehen über weite Strecken klar und erarbeitete sich die eine oder andere Chance. Verdientermassen gingen sie bereits in der 30. Minute durch Kim Kaiser in Führung und konnten kurze Zeit später durch Michael Lohner nachdoppeln. Dadurch war das Spiel bereits frühzeitig in die richtigen Bahnen gelenkt worden und das Heimteam konzentrierte sich danach eher auf das Verwalten vom Vorsprung. In der zweiten Halbzeit kamen dann die Gäste etwas besser ins Spiel, ohne
jedoch gefährliche Torszenen zu kreieren. Das Heimteam spulten die restlichen Minuten souverän herunter und die Zuversicht und Freude stieg ins unermessliche. Um 19.50 Uhr war es dann soweit und der Schiedsrichter pfiff die Partie ab. Danach brachen alle Dämme und die Mannschaft konnte sich feiern lassen. In einem wahrlichen Krimi endete das Auswärtsspiel der 1. Mannschaft in Diegten. Die Hausherren kämpfen weiterhin um den Verbleib in der 4. Liga und der FC Oberdorf wollte seine gute Tabellensituation nicht verspielen. Da
Jubel beim FC Oberdorf.
der Verfolger aus Eiken gewann, musste auch Oberdorf unbedingt drei Punkte mit nach Hause nehmen, um nicht auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Der Siegtreffer in einer umkämpften Partie zum schlussendlich verdienten 1:2 Auswärtssieg konnte erst in der 89. Minute erzielt werden. Das bedeutet nun für das Team, dass sie am nächsten Samstag, 28. Mai 2022 um 18 Uhr beim Heimspiel gegen die AC Virtus aus Liestal das alles entscheidende Spiel um den Aufstieg in die 3. Liga vor heimischen Publikum austragen dürfen. HANSJÖRG REGENASS, FCO-PRÄSIDENT
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Diverses
ObZ Freitag, 27. Mai 2022
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Do 26.05.
Fr 27.05.
Sa 28.05.
So 29.05.
Mo 30.05.
1:41
Mia and Me – Das Geheimnis von Centopia 1:30
15.00 D
15.00 D
Top Gun: Maverick
11.30 17.00 20.00 22.30
17.00 D 20.00 D
2:11
17.00 D 20.00 D
17.00 D 20.00 D 22.30 D
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Di 31.05.
Mi 01.06.
18.00 D
18.00 D 14.30 D OPTIK BLOCH AG
17.00 D
20.00 D
optikbloch.ch
Länge
Spielprogramm Woche 26.05.2022 – 01.06.2022
20.00 D
FREITAG | 20:00 UHR
SAMSTAG | 18:00 UHR
2. MANNSCHAFT – FC BUBENDORF
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