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Nr. 36 23. Jahrgang Donnerstag, 9. September 2021
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Region Liestal
Region Gelterkinden
Die Wanderung des Natur- und Vogelschutzvereins Frenkendorf führte an idyllische Naturplätze. Seite 7
Region Waldenburg
99 Schwinger massen sich am «Nordwestschweizerischen» in Zunzgen.
Der Frauenverein OberdorfLiedertswil reiste ins schöne Appenzellerland.
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MEHR PLATZ, MEHR KOMFORT, MEHR EFFIZIENZ
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Das geflügelte Pferd war unterwegs
Kolumne
Wer braucht schon Rechte?
«Pegasus» Die Musikschule beider Frenkentäler mit grossem Auftritt EDI GYSIN
Die Figur entstammt der griechischen Mythologie, Pegasus, das geflügelte Pferd, war das Kind des Meeresgottes Poseidon. Auch ein Sternbild trägt den Namen Pegasus. Es war also naheliegend, einmal eine verrückte Idee umzusetzen und einen Flügel mit einem Pferdefuhrwerk von Dorf zu Dorf zu transportieren. Allerdings brauchen verrückte Ideen oft etwas Zeit, bis sie reif sind. «Geht nicht gibts nicht», sagte sich schliesslich Andreas Jörin, Leiter der Musikschule beider Frenkentäler, und die Idee wurde Realität. Der Reigoldswiler Schreinermeister Probst sorgte dafür, dass das edle Instrument auf den Wagen passte und befestigt war. Klavierstimmer Walter van Gogh stimmte das Tasteninstrument für den speziellen Anlass ein, dann brauchte es noch Pferde. Diese kamen aus Hägendorf, Sabrina Rauscher brachte «Monti» und «Little» über den Hauenstein nach Reigoldswil, dort begann die Tour, die dann über Bubendorf nach Hölstein führte. In jeder Gemeinde wurde ein Konzert gegeben, das für ein zahlreiches Publikum ein Highlight war und für die Schülerinnen und Schüler der Musikschule eine willkommene Gelegenheit, vor einem grossen Publikum aufzutreten. Talentierte junge Musikerinnen und Musiker Die Kinder und Jugendlichen traten beherzt vor einer respektablen Publikumskulisse auf, unterstützt von ihren Lehrerinnen und Lehrern. Alessia und Jana eröffneten das Programm mit der «Vogelhochzeit», die beiden Achtjährigen wirkten selbstbewusst und trugen das Stück sicher zur Freude des Publikums vor. In Hölstein herrschte eine sehr auf-
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Das zahlreiche Hölsteiner Publikum. geräumte Stimmung, sicher auch dem Wohlwollen der Sonne geschuldet, die für Wärme und spätsommerliches Abendlicht besorgt war. Die beiden Pferde ertrugen die musikalischen Vorträge mit grosser Gelassenheit. «Monti» scharrte zwischendurch etwas, «er ist lieber unterwegs als herumzustehen», sagte Sabrina Rauscher. Ein Klassiker von Ludwig van Beethoven durfte in diesem Programm nicht fehlen: «Für Elise», es war eine weitere Jana, die dem Stück eine ergreifende Interpretation widmete. Auch grosse Könnerinnen und Könner auf dem Konzertflügel dürfen einmal danebengreifen, das gehört dazu. Das Publikum quittierte «Elise» mit viel Applaus. Später dann setzte sich der zwölfjährige Alex an den Flügel und spielte den «Watermelon Man» von Herbie Hancock, als hätte er nie etwas anderes getan. Ganz ohne Noten sorgte der junge Mann für Aufsehen beim Publikum. Sein Klavierlehrer Yuri Storione setzte sich dann zu ihm an den Flügel, zu zweien improvisierten sie dann gekonnt und ausgiebig zu «Chameleon», ebenfalls aus der Feder von Altmeister Herbie Hancock. Eine grossartige Vorstellung der beiden Pianisten, der Schüler strahlte jedenfalls
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«Ich habe ja überhaupt nichts gegen homosexuelle Pärchen, aber die Ehe für Alle geht mir dann doch ein bizeli zu weit», erklärt Margrit mit entschuldigendem Lächeln und gutmütiger Stimme, so ganz nach dem Motto: Wer Respekt kriegt, braucht nicht auch noch Rechte. Was mit dem Satz eigentlich gesagt wird: «Ich habe ja nichts gegen Homosexuelle, aber ein bizeli Homophobie schadet nie.» Oder aber auch: «Die dürfen ja von mir aus schon existieren, wenn es denn sein muss, aber in aller Öffentlichkeit Händchen halten geht entschieden zu weit. Da ist es dann auch voll okay, blöd zu starren und ihnen böse Blicke zuzuwerfen. Die sind selber schuld, wenn sie ihre unnatürlichen Triebe so zur Schau stellen wollen.» Und wenn ich dann entgegne, dass Liebe nun mal Liebe sei und Margrit sich doch auch nicht davon belästigt fühle, wenn sich heterosexuelle Pärchen am Bahnhof beim Abschied fast auffressen, wird vorhersehbarer Weise etwas von «normal» und «abnormal» gemurmelt. Und da sind wir wieder bei der Krux des Ganzen: Die liebe Margrit, die ja überhaupt nicht homophob und sogar mit einem schwulen Paar befreundet sei, findet halt eben auch, dass es sowas wie normale und abnormale Menschen gibt. Und dass der Unterschied zwischen normal und abnormal in der Liebe liegt, dass sowas wie normale, gute und abnormale, schlechte Liebe existiert. Zum guten Glück hat sie diese Einstellung ja aber überhaupt nicht homophob und total respektvoll. Und wie gesagt: Wer braucht schon Rechte, wenn man schon ein bizeli Respekt hat? SINA AEBISCHER
Jana an der Blockflöte und Alessia eröffneten das Konzert. nach der gelungenen Vorstellung und der Applaus war ihm zu gönnen. Ein weiterer Ohrwurm war Richard Claydermans «Ballade pour Adeline», Alexia war die Interpretin dieser beliebten Melodie, die sie gekonnt in den Abend hinein spielte. Schulleiter Andreas Jörin bedankte sich schliesslich bei allen Aktiven, die
dieses Programm gestaltet und aufgeführt hatten und selbstverständlich auch beim zahlreichen Publikum. «Genau das haben die jungen Musikerinnen und Musiker verdient, vor Publikum aufzutreten», sagte Jörin, das mache deutlich mehr Spass, als bloss im stillen Kämmerlein zu üben. Weitere Fotos auf Seite 3
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Baselland
ObZ
What’s up im Landrat
Donnerstag, 9. September 2021
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Land-Rot us erschter Hand
Für Mensch, Gemeinschaft und Umwelt? Alles beim Alten EE: Ich gratuliere dir herzlich zur Anlobung im Landrat und wünsche dir gutes Einleben und spannende Debatten. Danke, dass du mit uns am ObZ-Beitrag Erika Eichenberger mitschreibst und über die Landratssitzungen mitdiskutierst. Wie hast Du den Einstieg erlebt? FD: Der gemeinsame Gottesdienst zu Beginn fand ich sehr wertvoll. Die Besinnung auf die Herausforderungen der Arbeit im Landrat: Achten und Nutzen der Vielfalt sowie Schutz der Schwächsten zum Wohle von Allen. EE: Es war ein schöner Gedanke des Pfarrers, uns Volksvertreter/-innen die Einleitung zur Verfassung vorzutragen. «Das Baselbieter Volk, eingedenk seiner Verantwortung vor Gott für Mensch, Gemeinschaft und Umwelt … zu schützen». FD: Die Diskussion zur Beteiligung der
Schweiz am internationalen Forschungsprogramm Horizon hat mich sehr gefreut. Unabhängig von Parteizugehörigkeit haben sich alle für dieses wichtige Thema eingesetzt und der Resolution und der Standesinitiative zugestimmt. EE: Diese Forschungskooperationen sind für unsere Region vital. Der Ausschluss der Schweiz vom Forschungsprogramm wäre ein grosser Verlust für Wissenschaftler/-innen, Studierende, aber auch KMUs. Nun erhalten unsere Vertreterinnen in Bern Rückenstärkung aus dem Baselbiet. Aber nicht immer herrscht im Landrat Einigkeit ... FD: Hoffentlich nicht! Auf komplexe Probleme gibt es keine einfache Antwort und da sind unterschiedliche Ansichten nicht nur hilfreich, sondern notwendig, um einen Schritt weiterzukommen. Die Diskussionen, die ich bis jetzt erlebt habe, waren weitgehend sachbezogen und nur punktuell ideologisch geprägt. EE: Wie geht es Dir jetzt nach der Be-
handlung der Klimaschutzinitiative? Wir möchten die Klimaziele im Gesetz festschreiben und mit einer Departement übergreifenden Koordination sicherstellen, dass die Pari- Fredy Dinkel ser Ziele im Baselbiet schrittweise erreicht werden. FD: Das ist Notwendig, denn was wir heute nicht machen, wird morgen sehr teuer. Viele grosse Firmen verpflichten sich auf einen Absenkpfad, messen und steuern den Fortschritt. Genau das sollte der Kanton auch machen, denn nur ein koordiniertes Vorgehen mit definierten Zwischenzielen führt zum Erfolg. Entsprechend hat mich die ziemlich polemische Diskussion und die NeinEmpfehlung an das Stimmvolk enttäuscht. FREDY DINKEL (FD) UND ERIK A EICHENBERGER (EE) L ANDRAT UND L ANDRÄTIN DER GRÜNEN
FDP im Landrot
Endlich wieder Liestal Werte Leserinnen und Leser Endlich wieder Liestal und endlich wieder sich gegenseitig in die Augen sehen bei der Debatte. Auch wenn mit MasStefan Degen ke, eingeschränkter Bewegungsfreiheit, sitzendem Sprechen und am Platz bleiben als Kommissionssprecher noch nicht alles normal ist, so sind doch die ganz wesentlichen Punkte wiederhergestellt. Ernüchtert muss aber festgehalten werden, weit kamen wir nicht. Nachdem es bis und mit Traktandum 15 ganz flott ging, fing es bei Nummer 16 an zu stocken, dort ging es um die Teilrevision der Kantonsverfassung, der Zankapfel war die Frist der Unterschriftensammlung bei Volksinitiativen, die es bisher nicht
gab, neu aber zwei Jahre betragen soll. Eine Minderheit war der Meinung, dass zwei Jahre eine viel zu kurze Zeit sei, die Mehrheit war jedoch der Meinung, dass es eine Frist benötigt, da sonst möglicherweise Volksbegehren viel zu spät zur Abstimmung gelangen und nicht mehr im Kontext sind. Zwei Jahre wurden dann entsprechend auch als sinnvoll empfunden. Eine Verfassungsänderung kommt sowieso vor das Volk, am 16. September wird jedoch noch die zweite Lesung stattfinden. Auch beim Ombudsmangesetz ging es um die Verfassung, dort war zwar Einigkeit in der Lösung, nicht jedoch auf dem Weg dorthin. Die aktuelle Situation mit zwei 50-ProzentPensen zweier Frauen, die neu anstelle der bisherigen 100-Prozent-Stelle im Amt sind, ist insofern schwierig, dass gemäss Verfassung keine Nebentätigkeit mit diesem Amt zu vereinbaren ist. Es
benötigt nun also eine Verfassungsänderung, ob diese jedoch vorher, gleichzeitig oder nachher stattfinden soll und auch welche Artikel, gab viel zu diskutieren, auch dazu gibt es am 16. September eine zweite Lesung. Und als letztes Traktandum kam noch die formulierte Gesetzesinitiative «Klimaschutz». Im Ziel waren sich dabei alle einig, über den Weg gab es auch dort hitzige Diskussionen. Die Befürworter erklärten während der Debatte, dass sie die Vorlage so auch nicht zwingend wollen, dass sie aber einen brauchbaren Gegenvorschlag gewollt hätten. Irgendwo blieb dabei hängen, dass in unserem Politiksystem nichts über Befehle funktioniert, sondern eben Mehrheiten notwendig sind. Diese waren aber nicht wie gewünscht vorhanden. STEFAN DEGEN, L ANDRAT FDP, GELTERKINDEN
Landrat live
Der Landrat zurück in Liestal Endlich wieder in Liestal! So war es von eigentlich allen Seiten zu vernehmen. Der Landrat tagte wieder in seinem «eigenen» Saal und im gewohnten Umfeld. Die PlatzverReto Tschudin hältnisse sind zwar enger als im Congresscenter in Basel, aber dafür hat man im Saal Tageslicht und sitzt sich auch gegenüber. Das befremdende Gefühl man spreche nur fürs Mikrofon ist weg und die Interaktionen sind zurück. Trotz Maskenpflicht wurde bereits am Vormittag rege debattiert. Insbesondere das neue Ombudsman-Gesetz erregte die Gemüter. Die SVP Fraktion beantragte die Rückweisung, da das zu verabschiedende Gesetz verfassungswidrig ist und wir der klaren Meinung
Impressum
sind, dass diese zuerst angepasst werden müsste. Die Ratsmehrheit unterstützte unseren Antrag nicht und vertrat den Standpunkt man könne ja die Verfassung im Nachgang auch noch anpassen. Ein Rechtsstaatlich sehr bedenkliches Vorgehen! Die Diskussion zog sich bis tief in den Nachmittag hinein und endete mit der Abweisung unseres Antrages und der anschliessenden Beendigung der ersten Lesung. In zwei Wochen werden wir einen Teil der Diskussion nochmals aufnehmen bevor das schlechte und verfassungswidrige Gesetz wohl so verabschiedet werden wird. Ein Entscheid der die SVP-Fraktion mit Erstaunen zur Kenntnis nimmt, widerspricht er doch den rechtsstaatlichen Grundsätzen und ist ein Affront gegenüber unserer Verfassung. Jener Verfassung übrigens die jeder Landrat beim Amtsantritt zu achten gelobt. Für mich ein schwarzer Tag
CH Regionalmedien AG
Druck CH Media Print AG
Redaktionsleitung
Marc Schaffner
Redaktion
Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal)
Inseratenverkauf AZ Anzeiger AG, Rheinstrasse 3 Postfach 436, 4410 Liestal Telefon 061 927 26 70 Fax 061 927 29 30 inserate.obz@chmedia.ch
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Amtliches Publikationsorgan des Kantons Basel-Landschaft
www.oberbaselbieterzeitung.ch
RE TO TSCHUDIN, L ANDRAT SVP, L AUSEN
Herausgeberin
Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502
Auflage: 42 027 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich
in der baselbieter Politik. Ein anderer unschöner Nebeneffekt der langen Diskussion war auch, dass am ersten Landratstag der neuen Legislatur weniger als 20 Traktanden abgebaut jedoch auf Grund der eingereichten Vorstösse ganze 32 neue Pendenzen geschaffen wurden. Der Wunsch der neuen Präsidentin auf mehr Effizienz im Rat blieb somit fürs erste verwehrt und es bleibt diesbezüglich noch viel Luft nach oben. Auch mein persönlicher Vorstoss für eine Meldepflicht beim Hanfanbau bliebt nun seit elf Monaten unbehandelt auf der Traktandenliste. Mehr Effizienz wünsche also auch ich mir vom Rat und hoffe die kommenden Sitzungen in Liestal bringen diesbezüglich und punkte Verfassungskonformität einen besseren Erfolg.
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Inseratenschluss: Montag, 16.00 Uhr Todesanzeigen: Dienstag, 10.00 Uhr Redaktionsschluss: Montag, 10.00 Uhr Eine Publikation von www.chmedia.ch
Liebe Leserinnen, liebe Leser Es war wirklich schön, zurück in Liestal im Regierungsgebäude zu sein. Beim Debattieren einander zu sehen – und dies nicht Sandra Strüby nur von hinten – ist schon angenehmer. Die Regierungsrätinnen und -räte sind ebenfalls wieder mehr mittendrin und näher am Parlament. Räumlich und auch gefühlsmässig gesehen also beste Voraussetzungen für eine erspriessliche Sitzung. Dem war dann leider doch nicht ganz so. Die neue Landratspräsidentin Regula Steinemann hat ihre Aufgabe zwar gut und speditiv wahrgenommen, konnte aber die Diskussionen auch nicht abkürzen. Das Wort «Parlament» kommt zwar von parlare, also reden, aber über ein Geschäft des Langen und des Breiten debattieren, welchem in der vorberatenden Kommission mit 13:0 Stimmen zugestimmt wurde, ist mühsam. Dass Kommissionsmitglieder im Nachhinein ihre Meinung um 180 Grad drehen und es damit im Landrat quasi zu einer Kommissionsberatung kommt, sollte eigentlich nicht geschehen und ist nicht nachvollziehbar. So sind wir nicht effizient. Dass der Klimaschutz-Initiative der Grünen nicht zugestimmt wurde, also dass diese vom Landrat dem Stimmvolk nicht zur Annahme empfohlen wird, war leider zu befürchten. Trotz der Un-
terstützung durch unsere Fraktion war die bürgerliche Mehrheit des Parlamentes nicht dafür, dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens auf kantonaler Ebene in einem neuen Klimaschutzgesetz festgeschrieben werden. Wenn es konkret wird, kneifen leider auch Parteien, die sich im Wahlkampf für Klimaschutz aussprechen. Scheinbar nur ein Lippenbekenntnis. Das letzte Wort werden die Stimmberechtigten haben. Bei sieben Traktanden ging es um Einbürgerungen von ausländischen Staatsangehörigen. 67 Einbürgerungsgesuche durften wir gutheissen. Diese Gesuche beinhalten zum Teil Einzelpersonen, zum Teil auch Paare oder Familien. Alle diese Menschen müssen konkreten und strikten Anforderungen entsprechen, unter anderem im Bereich von Wohnsitzdauer, Sprachanforderungen und Integration. Mehrere Instanzen und die Petitionskommission prüfen die Gesuche eingehend. Ausserdem bezahlen die Einbürgerungswilligen eine beachtliche Summe für die anfallenden Gebühren. Ich muss es einfach wieder einmal loswerden: Ich kann es nicht verstehen, aus welchen Gründen ein paar wenige Landrätinnen und Landräte trotz dieser strengen Prüfungen immer wieder die Nein-Taste drücken, obwohl die Gesuche dem Gesetz und sämtlichen Vorschriften entsprechen. Naja – eine weise Frau sagte kürzlich: Man muss im Leben nicht alles verstehen … SANDRA STRÜBY-SCHAUB, L ANDRÄTIN SP, BUCK TEN
Landrat – mittendrin
Gleiches Ziel – unterschiedlicher Weg Geschätzte Leserinnen und Leser Am 2. September tagte der Landrat nach längerem Basler-Exil wieder in Liestal, was uns gefreut hat. Zuvor waren wir wie Irene Wolf gewohnt nach der Sommerpause in der Stadtkirche zu einer ökumenischen Besinnung eingeladen, wo wir ermuntert wurden, die Entscheide am Wohl der Schwächsten festzulegen, aber auch das Gesamtwohl unseres Kantons im Auge zu haben. Ausserdem wurden wir eingeladen, auf den Herrn zu schauen, der Hilfe gibt (Psalm 121). Ein herzliches Dankeschön für die Organisation an Elisabeth Augstburger. Danach führte die neugewählte Landratspräsidentin Regula Steinemann souverän durch den Tag. Zwar wurden nur 18 Traktanden behandelt. Darunter waren kontroverse Themen mit «Fleisch am Knochen» wie die Gesetzesinitiative «Klimaschutz» der Grünen, die wir mitunterstützt haben. Mit 48:36 Stimmen wurde sie abgelehnt und der Landrat wird dem Stimmvolk empfehlen, dasselbe zu tun, wenn Anfang 2022 darüber abgestimmt werden wird. Jede Partei hat den Klimaschutz mehr oder weniger weit oben in ihrem Programm. Unser Motto lautet «Für Mensch und Umwelt».
Die Regierung steht hinter den PariserKlimazielen. Alle Nordwestschweizer Kantone haben einer Klima-Charta zugestimmt. Doch die Grünen-Initiative geht den meisten zu weit, weil die Pariser-Ziele auf Kantonsebene in einem neuen Gesetz festgeschrieben werden sollten. Zudem müsste die Regierung regelmässige Entwicklungsberichte erstellen, was zu administrativem Mehraufwand führen würde. Ein Gegenvorschlag kam nicht zustande, weil die vorbereitende Kommission der Meinung war, er würde im Landrat nicht mehrheitsfähig sein. Für eine Initiative braucht es 1500 Unterschriften. Gerade in Corona-Zeiten oder bei knappen Ressourcen kann viel Zeit vergehen, bis die Liste voll ist. Mit der Einführung einer Sammelfrist für die Einreichung der Unterschriftenlisten von 18 Monaten sowie der Möglichkeit zur einmaligen Verlängerung dieser Frist um ein Jahr soll künftig verhindert werden, dass Initiativen bei der Landeskanzlei unbefristet hängig bleiben. Als kleine Partei sehen wir diese Limitierung kritisch. Sara Fritz knüpfte an die Botschaft des Pfarrers an, der in der Besinnung ermahnt hatte, Entscheidungen am Wohl der Schwächsten festzulegen. In der nächsten Sitzung kommt es zur zweiten Lesung mit abschliessender Abstimmung. IRENE WOLF, L ANDRÄTIN E VP
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Baselland
ObZ
Der grösste Schulsportanlass
Donnerstag, 9. September 2021
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Pegasus, das geflügelte Pferd war unterwegs
«Spiel ohne Grenzen» Fairness, Respekt, Anerkennung und Verantwortung im Zentrum
Musikschule beider Frenkentäler mit grossem Auftritt
WILLI WENGER
Mit dem heute zu Ende gehenden «Spiel ohne Grenzen» stand die Sportanlage Sandgruben in Pratteln in den vergangenen Tagen im Scheinwerferlicht. Der zum 13. Mal durchgeführte Schulsportanlass, dem grössten im Kanton, wurde von rund 1800 Schülerinnen und Schülern aus 96 Primarschulklassen besucht, die in polysportiven Aufgaben aktiv waren. Die Veranstaltung, die 2008 als Rahmenveranstaltung zur «Euro08» ins Leben gerufen wurde, bestritten auch 30 Klassen aus dem ObZ-Gebiet, deren Teamgeist gefordert und gefördert wurde. Regierungsrätin Monica Gschwind hielt auf der «Sandgrube» fest, dass dieser für den Erfolg letztlich unverzichtbar sei. «Alle leisten ihren Teil zum Endresultat. Ohne Zusammenarbeit können grundsätzlich viele Aufgaben nicht erfüllt werden. Ich stelle fest, dass am Ende des Tages die Teamfähigkeit bei den Klassen zweifelsohne gezielt gestärkt wird.» Die Vorsteherin der Bildungs-, Kultur- und Sportdirektion sagte zudem, dass an den sechs
Sportamtleiter Thomas Beugger, Veranstaltungsleiterin Carmen Jeker und Regierungsrätin Monica Gschwind freuten sich über die reibungslose Durchführung der F O T O S: W. WENGER Veranstaltung.
Geschicklichkeit, Präzision und Schnelligkeit waren beim «Wassertransport» gefragt. Grenzen so durchführen konnten.» Die 14. Auflage ist für Juni 2022 geplant, wieder in Pratteln und dann hoffentlich wieder mit Zuseherinnen und Zusehern. Diese waren aufgrund von Corona nicht zugelassen. Pro Tag waren gut 30 Helferinnen und Helfer im Einsatz, die professionelle Arbeit leisteten.
Wettkampftagen der Sportsgeist vorbildlich umgesetzt und gelebt worden sei. Die Schülerinnen und Schüler hätten Fairness, Respekt, Anerkennung und die Übernahme von Verantwortung gelernt. «Davon können sie auch später in anderen Lebenssituationen profitieren.» Pro Tag waren 16 Klassen beziehungsweise rund 300 Kinder in zehn bis elf Disziplinen aktiv. Und dies mit Engagement sowie vollem Einsatz und selbstredend unter den aktuellen Covid-Vorgaben. Das Programm umfasste einerseits klassische Leichtathletikdisziplinen, wo Schnelligkeit, Ausdauer und Technik von den Teilnehmenden gefordert wurde. Für weitere Bereiche wie Seilziehen, Orientierungslauf oder Roll-Curling waren aber auch Mannschaftsgeist, Taktik und Kreativität notwendig. Veranstaltungsleiterin Carmen Jeker vom Sportamt Baselland freute sich anlässlich der Medienkonferenz darüber, dass alles super funktionierte. «Ich bin sehr glücklich, dass wir Spiel ohne
Der Schnelllauf ist eine der LeichtathletikDisziplinen, die im Programm standen.
Sie alle sorgten für beste Unterhaltung. (Siehe Artikel auf Seite 1.)
F O T O S: E . GY SIN
Auch sechshändig wurde Musik vorgetragen.
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Jugendwerk feiert
EVP für 99%-Initiative, gegen «Ehe für alle»
Die Abdankungsfeier findet am Freitag, den 10. September 2021, um 14.00 Uhr in der Kirche Bretzwil statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Anstelle von Blumen gedenke man der Jungschar Bretzwil/Lauwil, Konto: CH59 0900 0000 4072 2661 8.
Die EVP Baselland hat die Ja-Parole zur Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» gefasst. Nein sagt sie zur «Ehe für alle». Die Partei diskutierte die «99 %-Initiative» der Juso kontrovers. Elena Kasper, Vorstandsmitglied Juso BL, vertrat die Pro-Seite. Sie zeigte auf, dass sich die Schere zwischen Reich und Arm weiter öffnet. Es brauche einen Mechanismus, welcher diesen Trend korrigiere. Die Initiative will hohe Kapitaleinkommen mit einem höheren Prozentsatz versteuern, um damit der steigenden sozialen Ungerechtigkeit etwas Einhalt zu bieten. Marc Rüdisüli, Vizepräsident «Die Junge Mitte Schweiz», präsentierte die Argumente der Gegner.
Traueradresse: Bertha Furter-Gerber, Fluhmattweg 15, 4207 Bretzwil
EBL versteigerte Schätze Die EBL (Genossenschaft Elektra Baselland) brachte für einen guten Zweck ihre bislang gut gehüteten «EBL-Schätze» unter den Hammer. Interessierte Personen hatten letzten Samstag Gelegenheit, alte Gegenstände und Trouvaillen aus der EBL-Gründerzeit zu ersteigern. Der Erlös der EBL Charity-Auktion von 10 000 geht vollumfänglich zugunsten der Heime Auf Berg AG. OBZ
Diese Initiative sei willkürlich, unklar und schädlich für den Wirtschaftsstandort Schweiz. Nach einer lebhaften Diskussion fassten die EVP-Mitglieder ganz knapp die Ja-Parole. Schon im Mai hat die EVP mit grossem Mehr die Nein-Parole zur Vorlage «Ehe für alle» gefasst. Ein wichtiges Argument war die Ausweitung der Samenspende auf lesbische Paare. Mit dieser Vorlage würde der Zugang zur Fortpflanzungsmedizin verfassungswidrig ausgeweitet und den Kindern vorsätzlich ein Vater verwehrt. Für die Mehrheit der EVP-Mitglieder sollte die Ehe zwischen Frau und Mann gegenüber anderen Formen privilegiert bleiben. OBZ
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Gilt als Leidzirkular
Auflagefrist: 13. September 2021 Arisdorf. Nr. 1707/2021. Bauherrschaft: Salathé Raymond Roland u. Salathé-König Nicole, Bodmatt 31, 4422 Arisdorf. Projekt: Sitzplatzüberdachung P.0024/2021, Parzelle Nr. 5224, Bodmatt 31. Nr. 1708/2021. Bauherrschaft: Jevtic Stojanka u. Vaso, Bodmatt 37, 4422 Arisdorf. Projekt: Sitzplatzüberdachung P.0026/2021, Parzelle Nr. 5221, Bodmatt 37. Diepflingen. Nr. 1716/2021. Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport, Parzelle Nr. 794, 801, Neuweg. Nr. 1717/2021. Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport, Parzelle Nr. 795, Neuweg. Nr. 1718/2021. Bauherrschaft: ArchiTeam Design AG, Ramlinsburgerstrasse 2, 4410 Liestal. Projekt: Einfamilienhaus mit Carport, Parzelle Nr. 798, Neuweg. Füllinsdorf. Nr. 1722/2021. Bauherrschaft: Gyger Deborah, Bodenacherstrasse 29, 4414 Füllinsdorf. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 3800, Bodenacherstrasse 29. Läufelfingen. Nr. 1695/2021. Bauherrschaft: Chamas Hassan, Neuhaus 30, 4445 Häfelfingen. Projekt: Um- und Anbau Gewerbehalle, Parzelle Nr. 1136, Weiden-
Das Blaue Kreuz Kinder- und Jugendwerk feiert am 18. September sein 66-Jahr-Jubiläum. Dazu wird ein Sponsorenlauf durchgeführt, diesmal bei der Waldhütte Edleten in Lausen. Der Lauf startet um 10.30 Uhr. Ungefähr 40 aktive Junge und Junggebliebene werden erwartet, die in 45 Minuten möglichst viele Runden im Wald kreisen werden. Die erlaufenen Sponsorengelder fliessen in die regionale Jugendarbeit für Ortsgruppen, Ferienlager sowie «Roundabout – die moving girls». Für Spannung und Action ist gesorgt und in der Kaffeestube kann man sich dann auch verwöhnen lassen. www. blueworld.ch OBZ
bad. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 2268, Oberer Dürimattweg 4. Ormalingen. Nr. 1714/2021. Bauherrschaft: Stohler Stefan, Hemmikerstrasse 27, 4466 Ormalingen. Projekt: Garagen mit Holzschopf / Stützmauer, Parzelle Nr. 2806, Im langen Loh. Rothenfluh. Nr. 1700/2021. Bauherrschaft: Thommen Frank, Anwilerstrasse 10, 4467 Rothenfluh. Projekt: Um- und Ausbau Wohnhaus, Parzelle Nr. 136, Anwilerstrasse 10. Nr. 1723/2021. Bauherrschaft: Bajrami Megdi, Untere Etzmatten 22, 4467 Rothenfluh. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle, Parzelle Nr. 2608, Untere Etzmatten. Rümlingen. Nr. 1704/2021. Bauherrschaft: Ramseyer Haus AG, Löhrweg 3, 4442 Diepflingen. Projekt: Gedeckter Sitzplatz / Erweiterung Parkfläche, Parzelle Nr. 608, Langmattstrasse 140. Sissach. Nr. 1689/2021. Bauherrschaft: Abt Michael, Mühlegasse 4, 4455 Zunzgen. Projekt: Mehrfamilienhaus, Parzelle Nr. 807, Allmendweg. Nr. 1692/2021. Bauherrschaft: Tschan Rolf, Rosenweg 6, 4450 Sissach. Projekt: Um- und Anbau Wohnhaus / 2 Dachflächenfenster, Parzelle Nr. 1808, Rosenweg 14.
Donnerstag, 9. September 2021
Wenn ihr mich sucht, sucht mich in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, bin ich immer bei euch.
Schmerzlich nehmen wir Abschied von meinem Gatten, unserem lieben Vater, Schwiegervater, Grossätti und Bruder
Ernst Furter
21. April 1938 – 4. September 2021 Er ist nach kurzer, schwerer Krankheit im 84. Lebensjahr friedlich eingeschlafen. Wir sind dankbar für die fürsorgliche Liebe und die schönen Momente, die er uns geschenkt hat.
Bertha Furter-Gerber Thomas und Véronique Furter Marco Furter und Moira Stehli Tamara und Silas Donatz-Furter Martin und Regula Furter Stephan und Claudia Furter Lukas Furter Tobias Furter Sandra Furter und Rolf Rilling Verwandte und Freunde
Todesfälle Bretzwil Ernst Furter-Gerber, geb. 21. April 1938, gest. 4. September 2021, von Staufen AG (wohnhaft gewesen am Fluhmattweg 15). Abdankung: Freitag, 10. September 2021, 14.00 Uhr in der Kirche Bretzwil.
Bubendorf Othmar Saladin, geb. 24. Juli 1936, von Duggingen BL. Beisetzung und Abdankung: Freitag, 10. September 2021, 14.00 Uhr auf dem Friedhof Bubendorf. Anschliessend Abdankung in der ref. Kirche Bubendorf.
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Junge SVP: zweimal nein Die junge SVP Baselland hat ihre Parolen für die Abstimmungen vom 26. September gefasst. Die Volksinitiative «Löhne entlasten, Kapital gerecht besteuern» lehnt sie einstimmig ab. Zu einem Nein kam es auch bei der «Ehe für alle». «Wir
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sind weiterhin der Meinung, dass ein Kind Mutter und Vater benötigt, gerade die Psychologie bestätigt die Wichtigkeit beider Elternteile in Bezug auf die Rollenfindung des Kindes», begründet die junge SVP. OBZ
Parteien
Verfassungswidrige Änderung? Die SVP-Fraktion nimmt mit grossem Erstaunen zur Kenntnis, dass eine klare Mehrheit des Landrates der verfassungswidrigen Änderung des Ombudsmangesetzes zustimmt und den Rückweisungsantrag der SVP ablehnt. Mit der Änderung des Gesetzes über den Ombudsman Basel-Landschaft soll unter anderem die Unvereinbarkeit der Funktion eines Ombudsman oder in der aktuellen Lage der beiden Ombudsfrauen mit anderen beruflichen Tätigkeiten ermöglicht werden. Ein Ziel das auch
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die SVP teilt und hier eine klare Regelung anstrebt. Aktuell besagt unsere Kantonsverfassung allerdings in §88 zum Amt des Ombudsman: «Sein Amt ist nicht vereinbar mit der Ausübung eines anderen Berufes oder Gewerbes oder einer leitenden Stellung in einer politischen Partei.». Die sich nun abzeichnende Verabschiedung der gesetzlichen Änderung widerspricht somit klar der Verfassung. Der Landrat hat den Antrag der SVP Fraktion, die Anpassung verfassungs-
und gesetzeskonform durchzuführen, abgelehnt. Ein nachträgliches Anpassen der Verfassung ist nicht nur verwerflich, es widerspricht auch allen rechtsstaatlichen Grundsätzen. Ein Affront gegenüber unserem Rechtsstaat und dem Baselbieter Volk! Und eine klare Verletzung der Verpflichtung jeder Landrätin oder Landrates, sich mit einem Eid für die Einhaltung und Respektierung von Verfassung und Gesetz zu halten. SVP BASELL AND
SP fordert Luftfilter in allen Schulen Die steigenden Fallzahlen erfordern zusätzliche Massnahmen: Damit die Schulen trotz der Deltavariante geöffnet bleiben können, braucht es wirksame Luftreinigungsgeräte an allen Schulen. SP-Landrat Ernst Schürch reicht morgen Donnerstag einen entsprechenden Vorstoss dringlich ein. Die massiv angestiegenen Fallzahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Schweiz ist in der vierten Welle der Pandemie angekommen. Davon sind auch die Schulen betroffen, so wurden letzte Woche rund 105 Klassen positiv getestet. Neu ist, dass die deutlich anstecken-
dere Delta-Variante nach verschiedenen Untersuchungen auch bei Kindern zu schwereren Verläufen als die bisherigen Varianten führt. Da für Kinder unter 12 Jahren noch keine Impfung zur Verfügung steht, sind sie der Ansteckungsgefahr schutzlos ausgeliefert. «Der Kanton und die Gemeinden als Schulträger müssen alles unternehmen, um den Präsenzunterricht aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig müssen alle Schulbeteiligten vor einer Ansteckung geschützt werden», so SP-Landrat Ernst Schürch. Da das Stosslüften spätestens mit Beginn der Heizperiode nicht mehr
ausreichen wird, braucht es Geräte, welche die Luft wirksam reinigen und möglichst viele Viren herausfiltern. Nur so kann der notwendige Schutz gewährleistet werden und nur so können die Schulen trotz der Deltavariante geöffnet bleiben. Ernst Schürch und die SP Baselland wollen die Regierung damit beauftragen, zu prüfen, welche Geräte in den Baselbieter Schulen eingesetzt werden können, und welche finanziellen Mittel dafür vom Kanton und den Gemeinden zur Verfügung gestellt werden müssen. SP BASELL AND
Diverses
ObZ Donnerstag, 9. September 2021
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Sport
ObZ
Die Premiere ist gelungen
Die Freude, überhaupt mal wieder eine Turnvorführung live erleben zu können, war F O T O S: Z V G deutlich spürbar.
Seit rund eineinhalb Jahren steht die Turnwelt still. Damit soll nun Schluss sein. Die Ziefner Turnerinnen und Turner trainieren seit April dieses Jahres wieder zwei Mal pro Woche in der Turnhalle Eien in einem mehr oder weniger gewohnten Rahmen. Mit Showauftritten anlässlich der Gala des Waadtländer Turnverbands und der Gymotion im Hallenstadion Zürich im kommenden Winter sowie dem Vereinsturntag am 18. September 2021, warten nun auch wieder veritable Herausforderungen auf die Turnenden aus Ziefen. Am Vereinsturntag 2021 treten natürlich sämtliche vereinseigenen Aktivund Jugendriegen des TV Ziefen auf. Ausserdem hat das OK ohne allzu grosse Anstrengungen vier Spitzen-Vereine für unterschiedliche Darbietungen in Ziefen motivieren können. Die Rede ist
von den Turnvereinen aus Morges, Roggliswil, Mels und Wettingen. Damit bietet der Vereinsturntag mit Auftritten am Boden, Barren, an den Schaukelringen und Sprüngen sowie in der Sparte Kleinfeldgymnastik alles, was das Herz begehrt. Das Programm startet um 15 Uhr auf der Schul- und Sportanlage Eien in Ziefen. Der Eintritt ist kostenlos. Ab 14 Uhr sorgt der TV Ziefen in der Festwirtschaft gleichzeitig für das leibliche Wohl. Ein Besuch des Vereinsturntages 2021 – zwei Jahre nach der letzten Ausgabe – lohnt sich auf jeden Fall. Aufgrund der übergeordneten Vorgaben müssen sämtliche Turnende und Gäste über ein gültiges Covid-Zertifikat verfügen. PHILIPP SAL ATHE, MICHAEL PLETSCHER T V ZIEFEN
Am Ende die Welt
Saisoneröffnung Projekt SuppArt im Theater Palazzo pr. Am Ende die Welt (AT) von Natalina Muggli und Tim Mackenbrock ist ein Stück, über die Suche nach dem kleinen Glück. Einem Geheimnis. Einem Lachen. Die zwei heiter scheiternden Menschen begeben sich auf eine poetische Reise in Liedern, Gedichten und Geschichten hin zu der Frage, was der Tod mit den Lebenden macht, was am Ende bleibt, wovor wir uns fürchten und was
Die Premiere nach dieser langen Zeit ist gelungen. Beigeschmack bekommen und trägt zur guten Stimmung bei. Spätestens im Moment unserer Aufführung ist klar, dass sich die Teilnahme am heutigen Anlass für uns absolut gelohnt hat! Nachdem alle Riegen ein zweites Mal geturnt haben (ein weiterer Vorteil bei einem kleinen Teilnehmerfeld, neben der Tatsache, dass wir eine eigene Garderobe zugewiesen bekommen haben), gibt’s eine mündliche Rückmeldung der Wertungsrichter. Eine konkrete Note dürfen sie zu zweit nicht setzen. Die Rückmeldung deckt sich teilweise mit unserer eigenen Wahrnehmung. Mit ei-
50 m und 25 m 2021
Ranglisten Pistole 50 m: 1. Meier Adrian, 527, PC Schafmatt; 2. Wild Philipp, 518; 3.Dietrich Markus, 515, beide PS Itingen;
Ziefen macht den Anfang Vereinsturntag Samstag, 18. September, ab 14 Uhr
Oberbaselbieter Pistolenmatch in Sissach
34 Schützinnen und Schützen beteiligten sich an diesem Wettkampf in Sissach, welcher in vier Disziplinen durchgeführt wurde. Erfreulicherweise durften die Organisatoren eine Teilnehmerzunahme gegenüber den letzten Jahren verzeichnen. Erstmals konnten Schützen, welche das Alter 55+ erreichten, das 50-m-Programm mit der Auflage schiessen, was leichter scheint, als es wirklich ist. Sechs Senioren beteiligten sich an diesem 50-schüssigen Programm, welches von Willi Lüdin, SG Itingen mit 454 Punkten gewonnen wurde. Die Rangliste der Elite-Kategorie führte Adrian Meier mit 527 Punkten an. Die Disziplin «Sport- und Ordonnanzpistole 50 m» wurde von neun Schützen absolviert. Hier liess der Sieger, Philipp Wild das weitere Feld mit 571 Punkten mit grossem Abstand hinter sich. Bestresultat mit der Ordonnanzpistole erreichte Leo Faletti mit 553 Punkten. Das grösste Feld mit 15 Schützinnen und Schützen, davon zwei im Juniorenalter U21, konnte in der 2-m-Disziplin verzeichnet werden. Diesen Sieg konnte Adrian Schaub, Mitglied der Nationalmannschaft, mit 579 Punkten für sich verbuchen.
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Veranstaltungen
Turnverein Gelterkinden Gymnastik Aktive am Team Masters in Egg (ZH) 29. August Sollen wir wirklich an einem Wettkampf teilnehmen? Meint ihr, die können den überhaupt durchführen? Und wenn’s gar nicht bewertet wird, sollen wir trotzdem mitmachen? Sind wir soweit, uns vor Publikum zu zeigen? Eigentlich haben wir ja im Mai nach dem zweiten «Trainings-Lockdown» beschlossen, dass wir im 2021 endlich Premiere mit unserer neuen WettkampfChoreografie feiern möchten. Auch wenn wir es gewohnt sind, uns anders, seriöser auf einen Wettkampf-Einsatz vorzubereiten und von uns selbst eigentlich mehr Sicherheit verlangen würden. Irgendwann muss einfach mal wieder ein Ziel her, auf welches hin wir arbeiten können. Also ja, wir machen mit! Der Wettkampf in Egg ist dann tatsächlich eine äusserst abgespeckte Version von dem, was wir aus den «Vor-Corona-Zeiten» kennen. Gerade mal sechs Vorführungen werden gezeigt, vier Geräteprogramme und zwei Gymnastikchoreographien. Drei von den sechs Vorführungen werden vom gastgebenden Verein bestritten. Umso herzlicher werden wir in Egg empfangen. Die Freude darüber, dass wir trotz der schwierigen Umstände heute hier turnen, scheint echt zu sein. Dass alles im etwas unkonventionelleren Rahmen abläuft, ist gut zu fühlen. Kein offizielles Anmelden ist nötig, keine Notfall-Ersatzmusik muss abgegeben werden. «Seid einfach parat, wenn ihr auf dem Zeitplan vorgesehen seid.» Zwei anstatt fünf Wertungsrichterinnen sind vorhanden. Niemand bespricht mit uns, wem das Zeichen zum Starten der Musik gegeben werden müsste. Alles ist irgendwie seltsam, aber gar nicht so unangenehm. Mir erscheinen alle viel entspannter und die Freude, überhaupt mal wieder eine Turnvorführung live erleben zu können, ist dafür umso deutlicher spürbar. Während unseres Wettkampfs wird dieses Gefühl laufend stärker. Schon kurz nach dem Start klatscht das Publikum mit und zeigt sich begeistert. Wir fühlen uns wahrgenommen, unterstützt. Während des letzten Teils wird’s richtig euphorisch in der Halle. Die Musikauswahl «Wir sind immer noch da», die zugegebenermassen bereits vor Corona aus vereinsgeschichtlichen Gründen getroffen wurde, hat in den letzten Monaten natürlich einen ganz anderen
Donnerstag, 9. September 2021
Pistole 50 m, Auflage: 1. Lüdin Willi, 454, SG Itingen; 2. Salathé Heinz, 446; 3. Schiener Michael, 433, beide SG Sissach Sport- und Ordonnanzpistole 50 m: 1. Wild Philipp, 571, SG Itingen; 2. Meier Adrian, 563, PC Schafmatt, 3. Faletti Leo, 553, OP; 4. Kocher Manfred, 547, OP; 5. Roppel Ramona, 543, alle SV Zunzgen Tenniken. Pistole 25m: 1. Schaub Adrian, 579, SV Zunzgen Tenniken; 2. Wild Philipp, 565, SV Lausen; 3. Speiser Urs, 563; 4. Lasry Myriam, 557, beide SG Sissach; 5. Roppel Ramona, 550 (94); 6. Coolen Leander, 550 (93), beide SV Zunzgen Tenniken; 7. Salathé René, 548, PC Oberdorf. EDITH BEL SER, BEZIRKSSCHÜT ZENVERBAND SISSACH
nigen «Ideen» der Wertungsrichter können wir uns nicht ganz einverstanden erklären, aber ganz alles muss sich ja in diesen seltsamen Zeiten nicht verändern. Geschmäcker sind nun mal verschieden und: Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst die niemand kann. Nach dem Wettkampf-Video-Schauen zu Hause bin ich jedenfalls äusserst zufrieden mit unserer Leistung. Potenzial zur Verbesserung ist klar vorhanden, aber die Premiere nach dieser langen Zeit ist eindeutig gelungen! NADJA WIRZ, TURNVEREIN GELTERKINDEN
Zweimal Gold für Judo Sport Liestal Als Vorbereitung für die anstehenden Ranking-Turniere im September nutzte der Judo Sport Liestal die Möglichkeit aus, an der offenen Kantonalbernische Einzelmeisterschaft 2021 in Lyss teilzunehmen. Simon Krause aus Waldenburg setzt seine Siegesserie fort und gewinnt auch in der schwereren Kategorie alle Begegnungen souverän und sichert sich die Goldmedaille. David Leimgruber dominiert die Kategorie Elite bis 81 kg und gewinnt gleich wie Vereinskollege Simon unangefochten die Goldmedaille. Luca Torsello musste bei der Elite statt bei Master ins Rennen gehen und musste sich mit dem undankbaren vierten Rang gleich neben dem Podest zufriedengeben. 1. Rang: Simon Krause, Jugend Herren U18, –50 kg 1. Rang: David Leimgruber, Elite Herren, –81 kg 4. Rang: Luca Torsello, Elite Herren, –66 kg
JUDO SPORT LIESTAL
Oberbaselbieter Pistolenmatch 50 m und F O T O: Z V G 25 m 2021.
das eigentlich ist, mit dieser Liebe. Antworten müssen nicht befürchtet werden, so viel steht fest. Projekt SuppArt: Natalina Muggli & Tim Mackenbrock – Am Ende die Welt Freitag, 10. September, 20 Uhr – Saisoneröffnung mit anschliessendem Apéro Samstag, 11. September, 20 Uhr Sonntag, 12. September, 16 Uhr Weitere Informationen und Vorverkauf unter: www.palazzo.ch/theater
Simon Krause setzt Siegesserie fort und F O T O: Z V G gewinnt Gold.
Morgen Freitag ist Saisoneröffnung im Theater Palazzo in Liestal mit dem Projekt F O T O: Z V G SuppArt und dem Stück «Am Ende die Welt».
Salz und Zwetschgen
Genusswochen: Schweizer Salinen laden zur Degustation pr. Am 18. September öffnet die Schweizer Salinen AG, als Hauptpartnerin der Baselbieter und Basler Genusswochen, in Schweizerhalle (Pratteln) von 10 bis 17 Uhr ihre Tore für die Öffentlichkeit, um Einblicke in die Welt des Salzes und dessen kulinarischen Aspekte zu ermöglichen. Interessierte können die Saline in Schweizerhalle kostenlos besuchen und erfahren vor Ort mehr über die Produktion des Salzes. Die Guides der Schweizer Salinen stehen für Auskünfte zur Verfügung und freuen sich auf den Austausch mit den Gästen. Für das leibliche Wohl wird ebenfalls gesorgt. Eine spannende Degustation mit Salz und Zwetschgen in Verbindung mit Shrimps von SwissShrimp wird angeboten. Im
Salzladen, der exklusiv für die Besucherinnen und Besucher geöffnet hat, können heimische Speisesalze sowie Salze aus der ganzen Welt erworben werden. Wer gerne kocht oder hochwertige Zutaten schätzt, ist hier genau richtig. Für die kleinen Gäste gibt es ein Programm mit Basteleien rund um das Thema Salz. Zum Abschied erhalten die Besucherinnen und Besucher ein kleines Geschenk mit nachhaltig in der Schweiz produziertem Salz. Tag der offenen Tür im Rahmen der Baselbieter und Basler Genusswochen Schweizer Salinen AG, Schweizerhalle, Rheinstrasse 52, 4133 Pratteln 18. September von 10bis 17 Uhr Eintritt: kostenlos
Schweizer Salinen laden zur Degustation mit Salz und Zwetschgen.
F O T O: Z V G
Region Liestal
ObZ
Lehrreiche Sonntagswanderung URSULA ROTH
Naturschutzgebiet Risch Im Naturschutzgebiet Risch erklärte Arthur Rohrbach, Vorstand NVF, wie es dazu kam, dass ein Weiher angelegt wurde, der mit Regenwasser gefüllt ist, und wie der Verein die Umgebung anpflanzte und pflegt. Rohrbach sprach ein Lob an die Gemeinde aus, die viel Verständnis zeigt für die Anliegen des NVF, diesen durch Eigenleistung und mit finanziellen Mitteln unterstützt. Nächster Halt bei einem der sieben Amphibienweiher.
Einer von sieben Amphibienweihern, die der NVF angelegt hat.
F O T O S: U. RO T H
Mit Alphornklängen kamen die Wanderer beim Förster Markus Eichenberger an. Dieser versammelte die Kinder um sich und erklärte ihnen mit Flair, wie seine Arbeit im Wald aussieht. Alle acht bis zehn Jahre müssen die Wälder ausgerodet werden. Buchenbäume nehmen stets überhand. Ahorn, Linden und Eichen haben dann fast keinen Platz zum Wachsen. Rosenberg Auf dem Bio-Hofgut Rosenberg, der auf Liestaler Boden steht, wurden die Wanderer mit dampfender Gemüsesuppe, Tee, Kaffe und Kuchen verwöhnt. Würste wurden gebrätelt. Kinder durften Indianerstecken und Blumenkränze basteln. Das Essen aus dem Rucksack verspeist, diskutiert über das gehörte am Vormittag. Die besuchten Orte sind zu jeder Jahreszeit eine Augenweide und sehen dementsprechend immer wieder anders aus.
Sehr eindrückliche Erklärung von Förster Markus Eichenberger über den Wald und warum man von Zeit zu Zeit roden muss.
Im Naturschutzgebiet Risch, das der NVF angelegt hat und hegt und pflegt.
Liliana Leuthardt bastelte mit grossen und kleinen Mädchen Blumenkränze, Lisbeth Häring schnitzte und verzierte mit Jungen und Mädchen Indianerstäbe.
Miniramp für Skatepark Liestal beim Gitterli-Sportareal eingeweiht Zwei Sekundarschüler erfüllten den Traum zahlreicher Jugendlichen: eine Miniramp für den Skatepark Liestal. Per Crowdfunding ermöglichten sie die Finanzierung. Projekt-Unterstützung bekamen sie von der Mobilen Jugendarbeit Region Liestal.
Jetzt ist sie auch offiziell eingeweiht: Die Miniramp auf dem Skatepark beim Gitterli-Sportareal in Liestal. Die Ramp wurde zwar bereits im Januar gebaut, aber Corona bedingt fand die Eröffnung erst am 21. August statt. Mit dabei waren neben den beiden jungen Initianten
Morris Chau und Beda Hoch auch zahlreiche Spenderinnen und Spender, die sich beim Crowdfunding beteiligt hatten. Zusammen sammelten sie 30 000 Franken. «Seit 15 Jahren wünschen sich die Skater eine Miniramp», erklärt Samuel Hasler, Leiter der Mobilen Jugendarbeit Region Liestal, ein Angebot von Kind. Jugend.Familie KJF. Er begleitet den Verein Lietsch Wheel und unterstütze die beiden Mini-Ramp-Initianten.
STIF TUNG JUGENDSOZIALWERK F O T O: Z V G
Ich erhielt ein kleines Filmchen zugeschickt, welches eigentlich lustig gemeint ist, aber doch sehr zu denken gibt. Ich zitiere in etwa: Eine Mama sitzt mit einem Märchenbuch am Bett ihres Kindes, um ihm die Gutenachtgeschichte vom Aschenputtel vorzulesen: «In einer goldenen Kutsche fuhr Cinderella zum Schloss, in einem schönen Kleid ...» Kind: «Hatte sie einen Impfpass?» Mama: «Brauchte sie nicht. Also, in einem wunderschönen Kleid kam sie beim königlichen Maskenball an ...» Kind: «War Maskenpflicht?» Mama: «Alle trugen Masken. Es war ein Maskenball, also: Sie tanzte verliebt mit dem Prinzen, und ...» Kind: «Was war denn mit sozial Distancing?» Mama: «Hör einfach mal zu ... später musste sie sich sehr beeilen, denn sie musste um Mitternacht daheim sein, weil ...» Kind: «War Ausgangssperre ab Mitternacht?» Mama: «Ok, lass uns ein anderes Märchen erzählen. Also, Rotkäppchen besuchte seine kranke Grossmutter.» Kind: «War sie an Corona erkrankt?» Mama: «Nein! Rotkäppchen fragte: ‹Aber Grossmutter, warum hast du denn ein so grosses Maul?›» Kind: «Trug die Grossmutter denn keine Maske?!» Mama, genervt: «Also ... Hier ist eine andere Geschichte, hör zu: Rapunzel war ihr ganzes Leben lang eingesperrt in einem Turm.» Kind: «War sie in Quarantäne?» Mama: «Ich denke, es ist besser du versucht nun zu schlafen. Gute Nacht, mein Kind. Träum süss!» Na ja, ich hoffe, dass zumindest die Träume der Kinder süss und unbeschwert sein können, trotz der wirklich verrückten Zeit, in der sie (und wir alle) von den vielen neuen Regeln und Auflagen geprägt, oder sogar deformiert sind. Nicht einmal in den Märchen findet sich heutzutage das Happy End auf dem gewohnten, direkten Weg! Dass Corona kein Märchen ist, sondern eine todernste Angelegenheit, dürfte inzwischen wirklich allen bekannt sein. Möge dieser Albtraum ein baldiges Ende finden, und zwar eines mit einem glücklichen Ausgang. Am Besten halt doch so, wie in den Märchen der guten alten Zeit, als das Böse bestraft und das Gute belohnt wurde. Aber wo, im aktuellen Corona-Schauermärchen, sind eigentlich die Guten, und wo die Bösen? Denn eines ist sicher: Wenn sie nicht gestorben sind, dann leben sie rundum noch heute ... RUTH PE TITJE AN-PL AT TNER
Food-Truck-Happening in Liestal
Beste Skater der Region messen sich Die Miniramp, eine kleine Halfpipe, erweitert den Skatepark und macht ihn für die Nutzenden noch attraktiver. Wie attraktiv zeigten die Skater und Skaterinnen im Anschluss an die Einweihung bei einem Contest für die ganze Skateszene der Nordwestschweiz. Als Sieger bei den Ü16 ging Laurin Zbinden hervor. Als Liestaler hat er jetzt einen noch besseren Trainingsplatz vor der Haustüre.
Im Anschluss an die Einweihung gab es einen Contest.
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Ruth’s Augenblicke
Frenkendorf Der Natur- und Vogelschutzverein führte an idyllische Naturplätze
Eine grosse Zahl an Interessierten traf sich am sonnigen Sonntagmorgen beim Dorfbrunnen zur Wanderung des Naturund Vogelschutzvereins Frenkendorf. Mit über 50 Erwachsenen und über 20 Kindern wurde losmarschiert. Urs Martin und Lisbeth Häring, beide im Vorstand des NVF, hatten die Wanderung organisiert. Der erste Halt war beim Projekt Naturgarten, wo Gärtner Koni Gschwind aus Hofstetten bei Flüh erklärte, wie wichtig es ist, natürliche Gärten mit einheimischen Pflanzen anzulegen. Mehr Biodiversität ist enorm wichtig für unsere Umwelt, für Mensch und Tier. 70 Prozent des Insektenvolumens ist zurückgegangen. Die Verantwortung tragen verschiedene Sparten. So der Einsatz von Pestiziden und Herbiziden, Privatgärten, die keine natürlichen Wiesen mehr haben, oder viele Steingärten, in denen keine Insekten und Tiere mehr Hausen können, diverse Maschinen. Die Lichtverschmutzung macht 40 bis 60 Prozent aus. So wie der NVF mit gutem Beispiel vorangehe, sollten es alle machen, so Gschwind. Mit der Erklärung über die Wildbienen lernten die Wanderer ebenfalls viel Neues. Gschwind erklärte, wie gescheit die Wildbienen sind, und versicherte, dass diese gar nicht gefährlich sind.
Donnerstag, 9. September 2021
BL AUES KREUZ BL
Schlemmen unter freiem Himmel – 10. bis 12. September pr. Diesen Monat verwandelt sich der Fischmarkt in Liestal wieder in ein Schlemmerlokal unter freiem Himmel. Damit die Besucher eine grosse Auswahl an Köstlichkeiten geniessen können bietet jeder Wagen Probierportionen an. Am Food-Truck Happening in Liestal werden die Besucher von vielen verschiedenen Foodies mit Spezialitäten aus Nah und Fern verwöhnt. Für ein gemütliches Verweilen und Geniessen stehen Sitzplätze zur Verfügung. Musik gibt dem Festival eine besondere Note. Es besteht keine Covid-19-ZertifikatZutrittskontrolle und Maskenpflicht! Der Anlass lässt sich wie ein Markt erleben, betonen die Organisatoren. Die Leckerbissen werden in sogenannten «Food-Trucks» – Take-Away-Restaurants auf Rädern – frisch zubereitet. Zwei Getränkebars runden das Erlebnis mit einer grossen Auswahl an erfrischenden Drinks und Köstlichkeiten ab. Genuss pur – über 40 Spezialitäten
wie zum Beispiel Pulled Porc aus dem Smooker, Thailändisch, Vietnamesisch, Falafel & Hummus, Vegetarisch, Fisch, Vegan, Smoothies, Crêpes, Bretonische Galetten, Berliner Currywurst oder schmackhafte Burger in allen Variationen. Der Veranstalter findet es wichtig, dass am kulinarischen Volksfest für jeden Geschmack etwas dabei ist. Getreu dem Motto: «Genuss pur für jede Frau und Jedermann». 10. bis 12. September Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 23 Uhr Samstag 11 bis 23 Uhr Sonntag 11 bis 20 Uhr Freier Eintritt! Veranstalter: Verein Passepartout/Food-Truck Happening info@food-truck-happening.ch Telefon 033 243 52 06 www.food-truck-happening.ch
Region Liestal
ObZ
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Im Gedenken
Susanne Schweizer-Ritzmann
Eine Ruhepause sei allen gegönnt.
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Kleine Montagswanderung in den Bezirk Thierstein Die Wandergruppe Evangelisch-reformierte Kirche Frenkendorf-Füllinsdorf unternahm diese Woche eine kleine Montagswanderung in den Bezirk Thierstein. Organisiert wurde sie von drei Damen, nämlich Lotti, Maja und Monika. Diesen sei recht herzlich gedankt für die Organisation. 13 Damen und Herren versammelten sich am Montag, 6. September, am Bahnhof Frenkendorf-Füllinsdorf, um gemeinsam so eine Wanderung zu machen. Betreffend Wetter durfte man ja nicht klagen. Der Sommer ist wieder eingezogen in unseren Landen. Um 13.13 Uhr ging es dann mit der S3 nach Laufen. Und um 14.14 Uhr dann weiter von diesem Ort mit dem Bus 111 zur Meltingerbrücke. Ja, die Wege, die zu laufen waren, sind sehr abwechslungsreich gewesen. Stöcke wurden empfohlen, dass man sie vorsichtshalber mitnimmt. Es ging durch Feld und Wald via Helgenmatt, Roter Härd ins schöne Breitenbach. Und nach so einer Anstrengung ziemt
es sich ja auch zu einem Aufenthalt in einem Restaurant. Dies war dann in Breitenbach das Restaurant Helm. Für den Nachhauseweg gab es verschiedene Möglichkeiten. Entweder mit dem Bus 111 Richtung Liestal und von Liestal dann mit einem anderen Bus entweder zurück nach Frenkendorf oder Füllinsdorf. Auch die Alternative, mit dem Bus nach Laufen und dann von dort mit der Bahn via Basel zurück zum Bahnhof Frenkendorf-Füllinsdorf zu fahren, war möglich. DIETER WUNDRAK
Eine wunderschöne Landschaft.
Die Italianità! Seit ihrem Jahr zwischen 1969 und 1970 als Kindergärtnerin und Erzieherin in der Turiner Adelsfamilie Rossi di Montelera (Besitzer der AperitifFirma Rossi und Martini) blieb Italien ein Leben lang das Land der Sehnsucht für Susanne Schweizer. Mehr noch, das Italien-Jahr wurde das prägende Erlebnis für sie und später für ihre eigene Familie. Unerschöpflich wusste sie immer wieder von ihren Erlebnissen im adligen Haus in Moncalieri bei Torino zu erzählen. Durch Ferien an ihrem geliebten Mittelmeer und Reisen im Bel Paese durch Landschaften oder in Städte mit ihrem Mann und viele Jahre auch mit ihren Kindern konnte sie die Sehnsucht stillen. Die Liebe zu Italien erlosch in ihrem ganzen Leben nie. Susanne Ritzmann ist am Geburtstag des Generals im 2. Weltkrieg, Henri Guisan, am 21. Oktober 1944 im Frauenspital Basel zur Welt gekommen. Aufgewachsen ist sie in einfachen Verhältnissen in Gelterkinden. Ihr Vater war zeitlebens ein Arbeiter in der damaligen Filiale der Schuhfabrik Bally im Dorf. Bereits als Schülerin wusste Susanne von ihrer inneren Berufung, später für und mit Kindern tätig zu sein. Trotz Widerständen setzte sich die junge Frau durch und konnte im 10. Schuljahr in Basel ihre fehlenden Kenntnisse nachholen und anschliessend das Lehrerseminar in der Sandgrube besuchen. Im Jahr 1965 wurde sie als stolze Kindergärtnerin diplomiert und trat eine Stelle in Itingen an. Einer ihrer Förderer war der damalige Gemeindepräsident Peter Buess. Dank ihrer Ausstrahlung, ihrer natürlichen Autorität, ihren tausend Ideen und ihrer Lebensfreude und Begeisterung für ihren Beruf war sie bald nicht nur bei Kindern und Eltern, sondern im ganzen Dorf beliebt. Nur anekdotisch sei erwähnt, dass das neue Löschfahrzeug der Feuerwehr auf den Namen «Susanne» getauft wurde, Beleg für ihre Beliebtheit.
Dazu trug auch bei, dass sich die junge Kindergärtnerin auch sonst im Dorf nützlich zu machen wusste. Kurz bevor sie im Frühling 1969 ihre Jahresstelle in Turin antrat, hatte sie den Mittellehrer Thomas Schweizer kennen und lieben gelernt. Die Beiden überstanden dieses für die Beziehung schwierige Jahr problemlos. Sie waren füreinander bestimmt. 1971 wurde geheiratet und bald kamen die beiden Kinder Silvia (1972) und Dieter (1975) zur Welt. Hinweisen dürfen wir dazu, dass ihre Liebesgeschichte, die mit Italien begann, auch im Buch «Boulevard Basel» ihren Niederschlag gefunden hat. Nachdem die junge Familie mehr als zehn Jahre in einem Hochhaus im Liestaler Goldbrunnen-Quartier gewohnt hatte, konnte sie ab 1981 ein schönes Eigenheim in Füllinsdorf beziehen. Ihre Tätigkeit als Kindergärtnerin hatte die Mutter inzwischen aufgegeben, nicht aber ihre Berufung vergessen: Sie baute ab 1976 die Spielgruppe Goldbrunnen auf und führte sie fortan ununterbrochen mit
Susanne Schweizer-Ritzmann.
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Herzblut im gleichen Raum während 35 Jahren. Unzählige Mütter und Kinder (nicht zuletzt auch ihre drei Grosskinder) sind Susanne Schweizer bis heute für die anregenden, ermutigenden und lustigen Stunden dankbar. Mit den Jahren hatte sich sogar dank ihren immensen Kenntnissen über die Bedürfnisse der Kinder eine auf viel praktischem bon sense beruhende «private Beratertätigkeit» entwickelt. Viele junge Mütter wussten ihre Ratschläge und Einschätzungen ihrer Kinder zu schätzen. In einem wegweisenden Grundsatzartikel in « Liestal – eine neue Heimatkunde» (2004) erwies sie sich als Fachfrau und Pionierin der Spielgruppenbewegung. Wir entdecken darin, dass sie als eine der Ersten bereits Mitte der 1970er-Jahre die gezielte Förderung und Bildung im frühkindlichen Alter erkannt, gefordert und in ihrer Spielgruppe realisiert hatte. Durch ihre Fröhlichkeit und ihr einfühlendes, verständnisvolles Wesen lernte sie einige Freundinnen mit ihren Familien kennen, die für sie und ihre eigene Familie lebenslange treue Freundschaften bedeuteten. Was ihr nicht lag – ausser ihrer Tätigkeit als Praxislehrerin am Seminar Liestal – war ein Mitwirken in Kommissionen und Spielgruppenvereinigungen oder als fach- und sachkundige Expertin öffentlich aufzutreten. Sie blieb bescheiden und zurückhaltend, legte dafür ihre ganze Kraft in die Hingabe für die ihr anvertrauten Kinder. Nachdem das Ehepaar am 3. April noch glücklich und zufrieden mit allen Familienangehörigen seinen 50. Hochzeitstag feiern konnte, ist Susanne Schweizer am 21. August im Beisein ihrer Liebsten sanft und friedlich entschlafen. So bunt, beschwingt und strahlend sie gelebt hatte, so still ist sie von uns gegangen. Wir denken mit grosser Dankbarkeit und Zuneigung an sie. LORENZ DEGEN
PUBLIREPORTAGE
Engel & Völkers Liestal
Verkaufspreise von Wohneigentum im Oberbaselbiet verzeichnen Rekordhöhe Das Obere Baselbiet im Kanton Basel-Landschaft wird für den Immobilienmarkt zunehmend attraktiver. Das Team Liestal von Engel & Völkers Nordwestschweiz nutzt dies, um mit ihrem Standort zu expandieren und näher bei der Kundschaft zu sein. Im September 2021 vergrössert Davy Hess – Geschäftsinhaber von Engel & Völkers Nordwestschweiz – den Standort in Liestal. Sein Team braucht eine neue Filiale mit mehr Platz für die wachsende Kundschaft. «Das Oberbaselbiet ist mittlerweile als attraktiver Wohnort mit bezahlbaren Immobilienpreisen bekannt», sagt der Immobilienunternehmer. Seit den letzten zehn Jahren beobachtet er
die positive Entwicklung des Immobilienmarktes in der Region: «Vor allem die optimale Anbindung an das öffentliche Verkehrsnetz und die Autobahn sowie die Nähe zur Stadt Basel spielen eine wichtige Rolle. Auch die Kombination aus ländlichem Charme und kulturellem Angebot zieht sowohl Familien mit Kindern als auch Pendler, Paare oder Senioren an.» Hinzu kommt ein weiterer Grund: In Zeiten von Home-
Die Immobilienpreise in Liestal steigen weiterhin; dies zeigen sowohl Beobachtungen der Expertinnen und Experten als auch Statistiken.
office sei es für die Menschen bedeutsamer ein grösseres Zuhause zu haben als einen kurzen Arbeitsweg. «Wir rechnen deshalb auch in Zukunft mit einer erhöhten Nachfrage», fügt Hess an.
Steigende Preisentwicklung im 2. Quartal 2021 Nicht nur die Beobachtungen von Davy Hess und seinem Team in Liestal vermerken eine steigende Preisentwicklung. Auch der Wohnimmobilienpreisindex des Bundesamts für Statistik zeigt: Die Preise von Wohneigentum stiegen in der gesamten Schweiz im r al 2021 um 2,2%. Da2. Quart bei steigen die Preise der Einfamilienhäuser mit +2,6% stärker an als diejenigen der Eigentumswohnungen mit +1,8%. Ein spannender Faktor in der Preisentwicklung ist ebenfalls der Gemeindetyp: Die Wachstumsraten werden anhand von fünf verschiedenen Kategorien verort r et, wobei die Region des Oberbaselbiets aus den drei Gemeindetypen mit den höchsten Wachstumsraten besteht.
In den «ländlichen Gemeinden» wie beispielsweise Waldenburg steigt der Preis am stärksten (+3,4%), gefolgt von den «intermediären Gemeinden» wie zum Beispiel Sissach (+2,9%) und Liestal als «städtischen Gemeinden einer grossen Agglomeration» mit einer Preisentwicklung von +1,9%.
Kleinere Gemeinden sind besonders attraktiv Florian Klinger, Shopleiter rvon E&V Liestal, weiss: «Ort schaften wie Liestal, Sissach, Gelterkinden oder Füllinsdorf sind besonders beliebt.» Die Kundschaft sei wegen des interessanten Preis-LeistungsVerhältnis der Immobilien gerne bereit, sich von der Stadt zu entfernen: «Freistehende Einfamilienhäuser mit Gart r en sind nach wie vor enorm gefragt. Hier in der Region sind sie vielleicht etwas abgelegener, aber dafür können sich viele den Traum von einem Eigenheim erfüllen.» Aktuell übersteige die Nachfrage das Angebot deutlich, was für Verkaufende wiederum die beste Grundlage für eine
Das Team Liestal von Engel & Völkers Nordwestschweiz wechselt seinen Standort, um dank neu an bester Lage noch näher bei der Kundschaft zu sein. erfolgreiche Verkaufsabwicklung darstellt. Denn Florian Klinger denkt bei der aktuellen Entwicklung nicht nur an jene Kunden, die Wohneigentum kaufen wollen, sondern auch jene die es verkaufen wollen: «Die Immobilienpreise sind seit zwei Jahren auf einem hohen Niveau. Dadurch können wir für Eigentümerinnen und Eigentümer momentan beste Verkaufspreise erzielen.»
Engel & Völkers Liestal Rathausstrasse 9 4410 Liestal Tel. 061 666 62 06 www.engelvoelkers.com/liestal
Region Liestal
ObZ
Das Baselbiet geniesst den kulinarischen Herbst
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Veranstaltungen
Liestal Die Zwetschgen-Genusswochen wurden eröffnet BEAT EGLIN
Die grosse Bedeutung der Baselbieter Genusswochen wurde durch die Anwesenheit von Regierungsrätin Kathrin Schweizer unterstrichen. Tourismusdirektor Michael Kumli betonte bei seiner Begrüssung der Gäste die Wichtigkeit von Regionalität und Saisonalität und freute sich über die lachenden und entspannten Gesichter am letzten Spätsommersamstag. «Z Lieschtel isch grad vill los, wobi der Stadtpräsidänt hochaktiv isch und mi bätte het, euch z begrüesse», sagte Vizestadtpräsidentin Marie-Theres Beeler. Auch sie freute sich, die Genusswochen mit dem Thema «Zwetschgen» zu erleben. Ein Viertel der Schweizer Zwetschgen kommen aus unserem Kanton. Das sind etwa 1000 Tonnen. Mit sieben Events sind es zwei mehr als letztes Jahr. 3G bedeutet für Beeler Genuss, Gourmetfreude und Zwetschgen und zusätzlich das Guggenheim als Genusspartner. Michael Kumli lobte die Vielfalt der 40 Veranstalter, von denen 25 speziell die Zwetschgen in Szene setzen. Wichtig für ihn ist, dass alle fünf Baselbieter Bezirke einbezogen sind. Vernachlässigte Zwetschgen Obstbauer und Präsident des Baselbieter Obstverbandes Ernst Lüthi erklärte die Geschichte und den Aufschwung der Baselbieter Zwetschgen. Forschung und Neuzüchtungen erfolgten fast nur bei den Kirschen. Deshalb besteht in diesem Bereich eine grosse Vielfalt an Sorten und Baumgrössen. Zwetschgen werden im Baselbiet schon lange angebaut. In den 80er- und 90er-Jahren kannte man vorwiegend die Sorten Bühler und Hauszwetschgen, die aber keine Kontinuität garantieren. Mit über 4000 Tonnen war letztes Jahr ein Superjahr. Die Zwetschge ist aber eine alternierende Art und der
Saisoneröffnung mit: Projekt SuppArt:
Natalina Muggli & Tim Mackenbrock Am ende die Welt Freitag, 10. September 20 Uhr mit anschliessendem apéro
www.palazzo.ch Ernst Lüthi erklärt die Geschichte der Baselbieter Zwetschge. Ertrag schwankt jährlich stark. In diesem Jahr war nicht der Frost für Minderertrag entscheidend, sondern «das unsägliche Wetter mit wenig Licht und tiefen Temperaturen», erklärte Lüthi. Die Zwetschgen blieben lange Zeit gleich gross und fielen nach zwei bis drei Wochen ab. 80 Prozent der Zwetschen sind dieses Jahr Importe. Auch Nachbarländer haben das gleiche Problem. In Osteuropa wurden gezwungenermassen mehr neue Sorten produziert, da man das Geld für Pflanzenschutzmittel und Dünger nicht hatte. Heute werden neue, robustere Sorten und solche mit deutlich grösseren Früchten angebaut. Bei den Kirschen hat man fünf Wochen Arbeit und ebenso lange Ernten. Für diese kurze Zeit ist es schwierig, Personal zu finden. Bei den Zwetschgen hingegen dauert die Ernteperiode etwa zehn Wochen. Zudem sind die Früchte nicht so anfällig auf die KEF (Kirsches-
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sigfliege). «Der weisse Belag auf der Zwetschge ist wichtig und darf mitgegessen werden», sagte Lüthi zum Schluss. Baselbiet muss mutiger auftreten Lukas Kilcher vom Ebenrain mahnt das Baselbiet, mit seinen Spitzenprodukten mutiger am Markt aufzutreten. Im Auftrag der Regierung und zusammen mit Basel-Stadt fördert man die regionalen Spezialitäten und ist damit auch erfolgreich. «Die Messen sind eingegangen. Deshalb sind die Genusswochen wichtige Plattformen, um an die Konsumenten heranzukommen», ist eines seiner Statements. Bei der Degustation und beim Rundgang am Genussmärt im Stedtli konnte man sich anschliessend von der grossen Vielfalt an einheimischen Produkten selbst überzeugen. Weitere Bilder: www.presstime.ch > Wirtschaft
Jurtensommer-Schlussfest Nach über drei Monaten neigt sich der Jurtensommer der Pfarrei Bruder Klaus Liestal unaufhaltsam seinem Ende entgegen. Der durchwachsene Sommer war kein Hindernis für viele junge und ältere und alte Gäste, sich am reichhaltigen Angebot zu erfreuen. Allein die Together-Night am vergangenen Freitag für junge Leute mit Live-Band, Roundabout und DJ war ein spezielles Highlight. Und wenige Tage vorher schlug das Duo Neumond die aufmerksame Zuhörerschaft mit spannenden Alpensagen und Naturjodel vom Feinsten in seinen Bann. Wie immer wird der Jurtensommer mit einem attraktiven Schlussfest für alle Sinne gebührend verabschiedet. Am Freitag, 13. September, lädt das Jurtensommer-Team ab 18 Uhr zur Picknick-
zeit, wie immer für Vegis wie für «Fleischfresser», wie immer zu familienfreundlichen Preisen. Wir erleben die phänomenale Rückkehr von TAF, den Taubenkehlchen & Friends mit Rock & Pop von Polo Hofer bis Status Quo. Und zwischendrin entführen uns die kleinen und grossen Artisten des Quartier-Circus Bruederholz qcb in ihre akrobatische Zauberwelt. Jung und Alt, Familien wie Singles, Einheimische wie Fremdsprachige sind herzlich eingeladen. Und selbstverständlich dürfen Sie gespannt sein auf die vierte Ausgabe des Jurtensommers im nächsten Jahr. Weitere Infos auf www.jurtensommer.ch. PFARREI BRUDER KL AUS, LIESTAL
Geschäftsnotizen
Rätselspass mit der ObZ
Filmvortrag: Traumhafte Azoren pr. Jeder kennt das Azorenhoch, doch die wenigsten wissen um die Schönheit dieses Archipels. Mitten im Atlantik verbirgt sich eine einzigartige Inselwelt. Die Traumdestination ist vom Massentourismus noch verschont geblieben. Und so fand der Fotograf und Naturfilmer Christian Oeler eine Seltenheit: intakte Natur! Er bereiste staunend alle neun Inseln und fing für Sie grosse und kleine Wunder, Naturdenkmäler und Lichtstimmungen ein. Erfahren Sie im 100-minütigen Filmvortrag hautnah vulkanische Landschaften, Kraterseen, Höhlen, erstarrte Lava und zerklüftete Steilküsten. Wandern Sie durch malerische Dörfer und tauchen Sie mit Delfinen und einem Pottwal ab in die faszinierende Unterwasserwelt. Freuen Sie sich auf eine unbekannte Region Europas! Eine fremdartige, wunderschöne Welt, geboren aus Vulkanen.
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Sonntag, 19. September. Liestal, Aula Burg, 19.30 Uhr Infos/Ticketreservation: www.christianoeler.ch
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LÖSUNG 34/2021: LIBELLE
Der Schweizer Naturfilmer Christian Oeler zeigt einzigartige Aufnahmen und führt durch eine faszinierende Welt, geboren aus F O T O: Z V G Vulkanen.
Sport Liestal Region
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Die Lichternacht wird zur Institution
Liestal Das Törli ist die ideale Kulisse für das Lichtspiel BEAT EGLIN
Am Stadtfest vor zwei Jahren begann alles mit der Nullnummer. Dieses Jahr fand die erste Ausgabe der Liestaler Lichternacht statt. Am letzten Freitag und Samstag wurde die Lichtshow sieben Mal für das Publikum ans Törli projiziert. Weiter trugen die Regionale Musikschule und verschiedene Bands zur Unterhaltung bei. Mit «Liestal tanzt» in der Nacht von Samstag auf Sonntag wurde das Fest abgeschlossen. OK-Präsident Silvan Schweizer hat «auf den Event herangebibbert». Am 26. Juni gab das Bundesamt für Gesundheit grünes Licht und am 9. August bewilligte auch die Kantonsregierung die Show. Nach dem Stadtfest hatte sich rasch ein OK gebildet, das es schade fand, das Know-how nicht weiter zu nutzen. Es brauchte aber auch mutige Sponsoren, die bereit waren mitzumachen, obwohl wegen Corona ein grosses Risiko für eine Verschiebung bestand. Jetzt will man aus der Liestaler Lichternacht ein kulturelles Highlight etablieren. «Us dr Liechternacht entstoht vielicht e Bränd für Liestal», sagte Schweizer. Für Stadtpräsident Daniel Spinnler passt das Thema «Nachhaltigkeit» ausgezeichnet. Auch für ihn war klar, dass man «nach dem Stadtfest fast etwas machen musste». «Es brauchte Mut, das Risiko zu nehmen und mutig zu entscheiden. Das OK war einstimmig für die Durchführung, trotz Corona», sagte Spinnler. Er freute sich, der Region einen kulturellen Leckerbissen bieten zu können und «gerade in der aktuellen Zeit ist es wichtig, dass sich Menschen treffen können». Realisiert wurde die Lichtprojektion von Brigitte Roux. Sie realisiert auch
Ökonomie, Ökologie und Soziales.
Nachhaltigkeit mit alternativen Energieformen.
Das Törli in Holz.
die Show am Bundeshaus in Bern. «Du hast das Törli zum Leben erweckt. Wie macht man das, dass die Show auf Fenster und Türen passt?», fragte
Schweizer. «Es braucht Kreativität, Einsatz, Mut und ich habe die besten Lichtkünstler», antwortete sie. In einer schlaflosen Nacht kam ihr plötzlich die
dern entstanden ein Film und damit eine eindrückliche Show von 15 Minuten. Weitere Bilder: www.presstime.ch > Kultur
An der Eröffnung wurden die Gäste von Brigitte Rieder herzlich empfangen.
Die Macher haben es wieder einmal geschafft (Daniel Spinnler, Silvan Schweizer, Domenic Schneider, v. l.).
Idee, Robin Hood, sozial denkende Eidgenossen und einen Ökonomen im Anzug, der immer nur Gutes im Sinn hat, zu kombinieren. Aus 21677 Einzelbil-
Die Organisatoren bedanken sich bei Brigitte Roux (2. v. l. ) für die Realisierung der Show.
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Region Gelterkinden
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Gefestet, gefeiert und geschwungen Zunzgen 113. Nordwestschweizerisches Schwingfest 2021 mit 99 Schwingern SANDER VAN RIEMSDIJK
fests dann auch höchst zufrieden: «Wir waren zwar ein zusammengewürfeltes Team, welches aber immer stärker geworden ist und schliesslich super funktioniert hat» und schiebt nach «Es war ein schönes, würdiges Fest mit einer Superstimmung und hat uns allen richtig Freude gemacht.»
diesen Gang eindeutig für sich entschieden.»
Es fand dann doch noch statt, das 113. Nordwestschweizer Schwingfest 2021. Nicht in Lausen, dem ursprünglich geplanten Austragungsort, sondern im Bücheldorf Zunzgen. Dafür in etwas abgespeckter Form. Nachdem die Organisatoren das nordwestschweizerische Schwingfest im Frühling pandemiebedingt in Lausen absagen mussten, sprang die Gemeinde Zunzgen von Initiant und Schwinger Martin Wüthrich ein. Dem 31-jährigen Zimmermann, der schon über Erfahrung mit Schwing-Anlässen verfügte, gelang es in rekordverdächtiger Zeit mit Unterstützung von Gemeindepräsident Hansruedi Wüthrich und dem Nordwestschweizer Schwingverband unter dem Motto «Es ist unmöglich, darum machen wir es» ein tragfähiges zwölfköpfiges Organisationskomitee und ein Team von etwa 200 Helferinnen und Helfern auf die Beine zu stellen. Präsident Martin Wüthrich zeigte sich über den Verlauf des Schwing-
Eine logistische Meisterleistung Aufgrund der doch sehr kurzen Vorbereitungszeit von rund vier Wochen ging der traditionelle sportliche Wettkampf am letzten Samstag nicht in der Grösse eines «normalen» Schwingfests über die Bühne. Trotzdem war es eine logistische Meisterleistung des OK, die mit 99 Schwingern und etwa 2000 Zuschauern auf den provisorisch hergestellten Tribünen auf dem Festgelände Dägermat, zwischen Fried- und Werkhof, belohnt wurde. In seiner Ansprache zum Festakt ernte Martin Wüthrich in Schwinger-Terminologie zum organisatorischen und logistischen Erfolg viel zustimmenden Applaus. «Das Organisationskomitee hat
Präsident Martin Wüthrich dankte allen für ihr Mitwirken und für das Gelingen des Schwingfests.
Faire Kämpfe zeichneten das Schwingfest aus.
Viel Schwinger-Prominenz Das prominente Teilnehmerfeld mit Schwingsport-Grössen wie unter anderem die Nordwestschweizer «Eidgenossen» Joel Strebel, Andreas Döbeli und Patrick Räbmatter war beeindruckend. Wie auch einige andere Schwinger musste die Staufener Koryphäe Nick Alpiger im letzten Moment Forfait geben, da er positiv auf Corona getestet wurde. Der 31-jährige Fricktaler David Schmid, der Sieger des NWS-Schwingfests vom 2019, präsentierte sich zum letzten Mal an einem Wettkampf und hing die Zwilchhose definitiv an den berühmten Schwingernagel. Mit dem Schwingerkönig Wenger Kilian, der sowohl das Brünig-Schwinget als auch das Berner Kantonalfest für sich entscheiden konnte, standen auch weitere Eidgenossen aus den anderen Teilverbänden, zusammen mit den Schwingern aus
F O T O S: S . VA N RIEMS DI JK
Schöne Melodien aus der ganzen Welt Gelterkinden Odessas Perlen gastierten zum vierten Mal im Baselbiet SANDER VAN RIEMSDIJK
«Unser Leben ist Musik, Musik ist unser Leben», sagte Anna Herbst, Sopranistin und Präsidentin des Kulturclubs Kirschgarten aus Waldenburg, am Schluss des vierten Konzerts des Kinder- und Jugendchors Odessas Perlen aus der Uk-
raine. Der Konzerttitel «Musikalische Weltreise 2021» mit den unterschiedlichsten Styles und Komponisten aus der ganzen Welt hielt, was er versprochen hatte. Das Publikum wurde nicht enttäuscht und auch dieses Jahr in ihrer musikalischen Erwartungshaltung bestätigt.
Odessas Perlen und The Funny Girls vereint im Konzert.
Odessas Perlen boten ein gelungenes Singerlebnis.
F O T O: S . VA N RIEMS DI JK
Mit ihrer Dirigentin Larissa Garbuz präsentierte der Chor an vier verschiedenen Orten im Baselbiet ihre wieder einmaligen Performances mit vielen wunderbaren Melodien. Dieses Jahr standen Klassiker wie «Auf der schönen blauen Donau», «Kalinka» und «Les Champs-Eysées», dazu weltbekannte Fragmente aus dem Film «Harry Potter» und aus dem Musical «Cats» im Herbstprogramm. Traditionell traten sie wie in anderen Jahren mit der jungen schweizerischen Gesangsgruppe The Funny Girls aus Reinach auf. Begleitet wurden die beiden Gesangsgruppen von einem kleinen Orchester mit dem klingenden Namen Odessas Virtuosen. Perfekte Feinabstimmung Musik erzählt Geschichten und lässt Emotionen erleben. Geboten wurden anspruchsvolle Kompositionen mit herzerfrischenden Einlagen und eingängigen Melodien, mit einem hohen Anspruch an musikalischer Vokalität und eine fast perfekte Feinabstimmung mit dem Begleitorchester. Ein facettenreiches Repertoire mit Musikstilen aus fernen Ländern sorgte auch dieses Jahr wieder für ein wahres Singererlebnis, die mit den singenden «Perlen» und den The Funny Girls so greifbar nah waren. Die beiden Chöre präsentierten sich in gefühlsschönen und emotionsgeladenen Gesangsstimmen und boten, ergänzt durch mehrere Soloparts mit jugendlicher Virtuosität, eine wieder gelungene Gesangsdarbietung. Ein grossartiges Konzert mit musikalischen Pointen, das sich durch hohe Anforderung mit Intonation auszeichnete und neugierig auf das hoffentlich nächste Konzert in einem Jahr macht. Treffend mit dem Song «Thank You For The Music» von der Popgruppe ABBA wurde die Konzertreihe am Sonntagabend in der katholischen Kirche in Gelterkinden mit etwas Wehmut, wie Anna Herbst verkündete, abgeschlossen.
den Kantonen Baselland, Baselstadt, Solothurn und Aargau Schwingsport, im Einsatz. Drei Lebendpreise und ansehnliche Natural- und Geldgaben konnten erschwungen werden. Nach dem Festakt ging es schliesslich in den Schlussgang, der Andreas Döbeli vom Schwingclub Freiamt im Zweikampf mit Patrick Räbmatter mit einem inneren Haken nach 8:38 Minuten für sich entscheiden konnte. Für viele Sportler war das «Nordwestschweizerische» zudem eine gute Vorbereitung auf das Eidgenössische Schwing- und Älplerfest (Esaf) im 2022 in Pratteln. Mit mobilem Testzentrum Das Schwingfest mit politischer Prominenz, mit Festrednerin und Ständerätin Maya Graf, wurde neu digital geführt, sodass der Datentransfer schnell erfolgte. Die Gänge wurden sofort digital erfasst und dies hatte unter anderem den Vorteil, dass jeder Schwinger schnell auf dem Bildschirm seinen nächsten Wider-
sacher ausmachen konnte. Auch der Speaker profitierte vom neuen Übertragungssystem, konnte dieser doch die nächsten Paarungen dem Publikum und den Sportlern rasch bekanntgeben. Auch das mediale Interesse war gross, wobei das Schwingfest sogar vom Schweizer Fernsehen live im Stream übertragen wurde. Am Festtag gab es ein mobiles Testzentrum. Einlass fanden nur diejenigen Schwingfans, die geimpft, getestet oder genesen waren. Eine musikalische Umrahmung mit Alphornklängen, Ländlermusik und dem Auftritt der Musikgesellschaft Zunzgen sorgte für die passende Stimmung. Schlussrangliste 1. Döbeli Andreas (Sarmenstorf) 58,75 2. Je 57,25: Räbmatter Patrick (Uerkheim), Leuppi Samir (Winterthur), Odermatt Adrian (Liesberg). 3. mit je 57,00: Schurtenberger Sven (Buttisholz) und Wenger Kilian (Horboden).
Das gut organisierte Schwingfest zog viele begeisterte Schwingerfans an.
Geschäftsnotizen
Gelenkbeschwerden pr. Schmerzen in den Gelenken können viele unterschiedliche Ursachen haben. Verletzungen, rheumatischen Erkrankungen, Arthrose oder Überlastungen führen am häufigsten zu Schmerzen in den Gelenken. In der Naturheilkunde gibt es wirksame Produkte auf der Basis von Teufelskralle, Curcuma oder Hagebutte zum Einnehmen. Zudem stellen wir mit spagyrischen Essenzen individuelle Mischungen für die unterschiedlichsten Gelenkbeschwerden her, die innerlich und äusserlich angewendet werden können. Werden frische Sportverletzungen mit kühlendem Gel behandelt, helfen bei rheumatischen Beschwerden wärmende Produkte besser. Bei Überlastungen werden vor allem entzündungshemmende und schmerzstillende Produkte
eingesetzt. Zum Einreiben eignen sich Arnika oder Wallwurz, für Wickel Heilerde oder Quark. Zusätzliche Tipps: regelmässige Bewegung ist für alle Gelenke sehr wichtig. Bei Entzündungen nicht vergessen, dass der Säure-Basen-Haushalt mit Basentabletten und Basenbädern unterstützt werden kann. Zur kurzfristigen Unterstützung kann eine Bandage das betroffene Gelenk entlasten. Bis am 31.09.2021 erhalten Sie auf Voltaren forte Emulgel 120 g und 180 g 20 % Rabatt. Wir beraten Sie gerne zum Thema Schmerzen und Gelenke! TopPharm Center Apotheke, Im Migros Markt, 4460 Gelterkinden, Tel. 061 985 84 00. TopPharm Apotheke & Drogerie Sissach, Im Migros Markt, 4450 Sissach, Tel. 061 985 84 01
Leser schreiben
Der Frontalangriff auf das Unternehmertum 99 Prozent ist eben nicht ganz Hundert. Mit dieser Initiative möchten die Juso dem arbeitenden Volk unter die Arme greifen, doch zu welchem Preis? Und wer ist das arbeitende Volk? Ist es nicht auch der Unternehmer, der mit viel Arbeit sein Unternehmen aufgebaut hat, welches nun Arbeitsplätze für ebendiese Arbeiter, die die Juso entlasten will, zur Verfügung stellt? Diese Initiative trifft weit mehr als die besagten 1 Prozent. Jeder und jede Einwohner/-in unserer schönen Schweiz ist davon betroffen. Auch eine Urschweizer Gepflogenheit, nämlich der Föderalismus steht im Clinch mit den Forderungen der Jungsozialisten und beschneiden somit die Steuer-
souveränität der Kantone. Die Schweiz steht seit jeher für Pioniergeist und Innovation. Dieser Ruf ist durch diese Initiative gefährdet, denn eine zusätzliche Kapitalbesteuerung wirkt sich doppelt negativ auf unsere Wirtschaft aus: Erstens werden alteingesessene Familienbetriebe, welche rund 90 Prozent aller Unternehmen darstellen und rund 3,2 Millionen Arbeitsplätze bereitstellen in eine Doppelbesteuerung gezwungen. Zweitens wird die Schweizer Start-up-Landschaft mit dieser Steuer-Initiative durchlöchert und die Standortattraktivität torpediert. Darum stimme ich am 26. September für ein klares Nein! LUCA VOGLER, ITINGEN
Region Gelterkinden Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Freitag, 10. September 12.00 Der Punkt 12 Gottesdienst wird aufgrund der Herbstwanderung der Sekundarschule Gelterkinden verschoben!
Katholische Kirche Sissach Sonntag, 12. September 9.00 Eucharistiefeier der Portugiesen 11.00 Kommunionfeier
20.00 living room im Unterrichtshüsli
Mittwoch, 15. September 9.15 Ökumenische Morgenfeier 18.00 Eucharistiefeier ital./dt.
Samstag, 11. September 10.00 Fiire mit de Chliine in der Kirche. Thema: Heilende Hände
Freitag, 17. September 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen
14.00 Jungschi gross und klein, Lagerrückblick
Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet
20.00 Jubiläumskonzert 100 Jahre Kirchenchor in der katholischen Kirche «Sollt ich meinem Gott nicht singen». Kollekte, Richtpreis 25.00 Sonntag, 12. September 11.00 Feldgottesdienst beim Schützenhaus Tecknau. Begrüssung der neuen Konfirmandinnen und Konfirmanden, anschliessend Gemeinschaft mit Mittagessen, Kaffee und Kuchen, Pfarrer Eric Hub. Predigttext: Epheser 3, 14-21. Thema: Die Liebe zur Macht vs. die Macht der Liebe. Band: Sunntig.L.Obe «plugged». Kollekte: Jahresspendenprojekt Südsudan. Sonntagsschule: Beim Schützenhaus. Fahrdienst: Peter Bez, 061 981 24 21 17.00 Jubiläumskonzert 100 Jahre Kirchenchor in der katholischen Kirche «Sollt ich meinem Gott nicht singen», Kollekte, Richtpreis 25.00 18.00 Jugendallianzgottesdienst in der Ref. Kirche Lausen. Tolle Liveband – knackige Inputs, Food and Drinks, www.jugendallianzbaselbiet.ch. Jugendliche aller Kirchen sind eingeladen Dienstag, 14. September 9.30 bis 11.00 Eltern-Kind-Treff an der Schulgasse 9 in Gelterkinden. Infos: Katja Maier, 077 535 88 52 Mittwoch, 15. September 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 19.10 Taizégebet in der Kirche – Lieder-Stille-Gesang Donnerstag, 16. September 17.30 TC im Unterrichtshüsli/Pfarrhöfli. Infos: Katja Maier, 077 525 88 52 18.30 Eucharistiefeier auf dem Sonnenhof Amtswochen: bis 19.9. Pfr. E.Hub, 20.9. bis 26.9. Pfr. S. Maurer Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung Sonntag, 12. September 10.15 Kommunionfeier mit Diakon Christoph Wiederkehr-Käppeli 17.00 Konzert des reformierten Kirchenchors Gelterkinden (100 Jahre) Dienstag, 14. September 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25 Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils um 8.30 Ökumenische Gottesdienste – Altersheim Gelterkinden: Dienstag, 11.00 – Altersheim Ormalingen: Donnerstag, 10.00
Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Sonntag, 12. September Findet KEIN Gottesdienst statt. Dienstag, 14. September 14.30 Treffen 60+ Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach Sonntag, 12. September 19.00 Abendgottesdienst zur hl. Verena, mit Abendmahl in Maisprach, mit Raphael Weber, Orgel, und Pfarrer Daniel Hanselmann Jugendgottesdienst - Punkt 12. 10. September um 12.00 im Pfarrhaus Gelterkinden zum Thema «Durchsicht» www.ref-buus-maisprach.ch Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 12. September Kein Gottesdienst. Herzliche Einladung zum Gottesdienst in den Nachbarkirchgemeinden. Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 12. September 9.30 Familiengottesdienst in Wenslingen im Gemeindesaal mit den Primarschülern und Pfarrer Christian Bühler 18.00 Jugendallianz Gottesdienst. Gottesdienst für Jugendliche im Oberbaselbiet Samstag 11. September Ausflug in die Verena Schlucht. Modulkurs 7. Klasse Mittwoch 15. September Seniorenausflug nach Luzern und den Vierwaldstättersee
ObZ
schönem Wetter auf dem Schulhaus-Platz, Pfarrer Detlef Noffke. Info: Webseite oder Anrufbeantworter Pfarramt ab Samstag, 12.00 Mittwoch, 15. September 14.00 bis 16.00 «Rägeboge Chindertreff» im Pfarrhaus in Ormalingen 16.00 Reli-Projekt OL. Rheinfelderberg in Magden. Info entsprechend Einladung! Donnerstag, 16. September 15.00 Gottesdienst mit Abendmahl für Bewohner Demenzstation C des Zentrum Ergolz in der Kirche Ormalingen, Pfarrer Christian Bühler Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 16. September 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl, Pfarrerin Birgit Schmidhalter (Rothenfluh) Aktuelle Informationen entnehmen Sie auch auf unserer Homepage unter www.ref-ormalingen-hemmiken.ch Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen Projekt Islam 8. Klasse Samstag, 11. September, 14.15 bis 19.45 Sonntag, 12. September 9.45 Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Läufelfingen. Pfarrer Christoph Albrecht. KEIN Gottesdienst in Rümlingen
Jugendallianzgottesdienst Sonntag, 12. September, 18.00 (Angaben zum Ort und mehr Infos: https://jugendallianz-baselbiet.ch) MitarbeiterInnenanlass Samstag, 18. September (bitte anmelden bis 11. September) Sonntag, 19. September 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst, zum Dank-, Buss- und Bettag, mit Taufe von Moritz Bürgin, Sohn von Jasmin und Sascha Bürgin-Gubser, Rümlingen. Goldene und silberne Konfirmation. Mitwirkung Musikverein Buckten. Pfarrer Markus Enz. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für source de vie. Im Anschluss an den Gottesdienst offeriert die Kirchenpflege nach Möglichkeit einen Apéro. Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92 KONTAKT Pfarramt Rümlingen Pfarrer Markus Enz, Tel. 062 299 12 33; E-Mail: enzruem@bluewin.ch Homepage der Kirchgemeinde: www.kirchgemeinde-ruemlingen.ch
Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken
Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof
Freitag, 10. September Entfällt wegen Wandertag an der Sek!
Bis auf weiteres finden unsere angekündigten Gottesdienste im Gemeindesaal der Einwohnergemeinde statt.
Samstag, 11. September 9.00 bis 12.00 Konfirmandenprojekt im Pfarrhaus-Keller Ormalingen Sonntag, 12. September 10.00 Gottesdienst in Hemmiken mit Taufe, Mehrzweckraum der Turnhalle oder bei
12
Jubiläumskonzerte Am 11. und 12. September führt der Reformierte Kirchenchor Gelterkinden seine – aus bekannten Gründen verschobenen – Jubiläumskonzerte auf. Er hat sich zum 100-Jahre-Jubiläum selber beschenkt: eine Kantate! Stefan Furter hat diese für den Kirchenchor komponiert und dieser wird sie an seinen Konzerten zur Uraufführung bringen. Deren Titel «Sollt ich meinem Gott nicht singen?» ist Programm und hat auch die Auswahl der anderen Stücke aus verschiedenen Jahrhunderten beeinflusst.
Der Kirchenchor Gelterkinden freut sich, wenn Sie mit ihm feiern! 11. September, 20 Uhr 12. September, 17 Uhr, beide Konzerte in der katholischen Kirche Gelterkinden Eintritt frei, Kollekte Richtpreis Fr. 25.– Dieser Anlass findet im Rahmen der aktuellen Corona-Schutzmassnahmen des BAG statt. Die Zuhörerzahl ist beschränkt, es gilt Maskenpflicht. KIRCHENCHOR GELTERKINDEN
79 Menschen spendeten Blut in Ormalingen 79 Menschen, diese beachtliche Anzahl Blutspenderinnen und Blutspender aus Ormalingen und Umgebung rettet Mitmenschen nach Unfällen und Operationen das Leben. Die Stiftung Blutspendezentrum SRK beider Basel dankt ihnen und dem freiwilligen Helferteam des Samaritervereins Ormalingen herzlich.
Die Spitäler der Region sind täglich auf Blutspenden angewiesen. Verpassen Sie nicht die nächste Spendemöglichkeit am 4. Januar 2022 in Ormalingen. Weitere Informationen finden Sie unter www.blutspende-basel.ch. Besten Dank im Voraus für Ihr Engagement! STIF TUNG BLUTSPENDEZENTRUM SRK BEIDER BASEL
Telefonnummer für Leute, die eine Mitfahrgelegenheit wünschen: 079 928 12 92
Donnerstag 16. September 15.00 Gottesdienst für Menschen mit Demenz im Ergolz Zentrum mit Pfarrer Christian Bühler
12.00 Punkt 12 Jugendgottesdienst. Verschoben auf Freitag, den 17. September Kirchgemeindezentrum der ref. Kirchgemeinde Gelterkinden!
Donnerstag, 9. September 2021
Bitte beachten Sie weiterhin die Handhygiene und die Abstandsregeln. Bei Unsicherheit konsultieren Sie bitte den Schaukasten, oder die Webseite! www.ref-wintersingen-nusshof.ch An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.
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Mieser Betrügertrick
Emotionen trüben den Verstand «Hier spricht die Polizei aus Norwegen. Ihre Tochter ist in einen Unfall verwickelt. Ich gebe sie Ihnen ans Telefon.» Das war ein Anruf auf dem Festnetztelefon. Aus dem Hörer war nur Weinen und Schluchzen zu hören! «Sie sehen, Ihrer Tochter geht es ganz schlecht, darum erzähle ich selber den Vorfall» informierte uns der angebliche Polizist Müller, der einwandfreies Schriftdeutsch sprach. «Kein Personenschaden zum Glück, aber Totalschaden von zwei Autos wegen Ihrer Tochter, die bei Rotlicht die Strasse überquerte.» Und nun sollte sie innerhalb eines Tages 143 000 Euro in bar beschaffen, damit sie nicht für zwei Wochen ins Gefängnis muss. Der Betrag wird später von der Versicherung zurückerstattet. «Sie wird mit mir zusammen mit dem Flugzeug nach Basel reisen, um den Betrag dort abzuholen. Wenn die Bank diese Summe nicht liberieren könne, würden auch Goldbarren oder -münzen akzeptiert.» Spätestens dann hätten bei uns die Alarmglocken läuten müssen. Aber die verzweifelt schluchzende angebliche Tochter, die effektiv in Norwegen auf einer Reise war, raubte uns völlig die Vernunft und mein Mann begann mit der Bank Verbindung aufzunehmen. Der Anrufer hatte inzwischen unsere Natelnummer verlangt und wartete mit einem gehaltenen Anruf auf
diesem Gerät auf die Ergebnisse unserer Geldbeschaffung. Zum Glück telefonierte ich inzwischen mit Freunden, die wir erwarteten und denen ich von unserem Schreck erzählte. Sie warnte mich, das sei ein Betrügertrick, worauf es mir wie Schuppen von den Augen fiel und ich meinem Mann zurief, es solle die Aktion sofort stoppen. Das hörte vermutlich der Betrüger mit und als ich dort verlangte, nochmals mit unserer (immer noch theatralisch weinenden) «Tochter» zu sprechen und von ihr verlangte, dass sie ihre Geburtsdaten nennen solle, wurde die Verbindung (mit unterdrückter Nummer) schlagartig abgebrochen. Unsere richtige Tochter, die zu jenem Zeitpunkt leider nicht erreichbar gewesen war an ihrem Natel, telefonierte uns dann am Abend und wollte wissen, was die aufgeregte Nachricht zu bedeuten gehabt hätte. Dieser unerhört unverschämte Vorfall führte uns vor Augen, wie schnell die Vernunft, Logik und der Verstand von den Emotionen von Schreck und Mitleid überspült werden – und soll andere vor ähnlichen Betrügern warnen. Als wir die Polizei über dieses Erlebnis informierten, hörten wir, dass dies an diesem Tag bereits die vierte Meldung mit dem gleichen Vorgehen der Trick-Gängster sei.
terbrochen von beruflich bedingten Auslandaufenthalten in Spanien und den USA – bereits mehrere Jahre in Allschwil und Liestal gewohnt, bevor sie mit ihren 3 Kindern in den Aargau zogen. Ausschlaggebend für den erneuten Umzug war schliesslich, dass sie durch verschiedene Umstände und Worte von Menschen, die nichts von ihrer anstehenden Entscheidung wussten, Gottes Führung und Ja zur neuen Stelle deutlich spürten. Einem Stellenwechsel gehen viele Recherchen voraus und es ist nachvollziehbar, fragen Kirchenangestellte ihren Chef, eben ihren Gott. Ihn zu fragen, bedeutet nicht Ratlosigkeit oder Unsicherheit. Ein Reden mit und Hören auf Gott deutet auf eine Beziehung mit dem Schöpfer dieses Universums hin und legt den Grundstein eines tiefen Vertrauens. hat. In einer Gottesdienstfeier wurde das neue Team von der Gemeindeleitung und den Besuchern des gate44 mit Mu-
sik, einem Input des Regionalleiters und einigen Specials freudig begrüsst und eingesetzt. Geschenke mit Buchstaben versehen wurden überrascht entgegengenommen und beim richtigen Positionieren war allen klar: Jeder ist einzigartig, aber als Team vom gate44 eine Einheit.
(NAME DER REDAKTION BEKANNT)
Pastorenwechsel im gate44
Zwei Pastoren ergänzen das Angestelltenteam der evangelischen Freikirche in Böckten Im Januar diesen Jahres fusionierten die beiden Kirchen Freie Missionsgemeinde Gelterkinden und gate44, ehemalige Chrischona Sissach. Ein halbes Jahr später verändert sich die personelle Situation erneut. Willy Burn, der bis-
Claudia Gloor, Daniel Gloor, Beni Sutter, F O T O: Z V G Eliane Burn.
herige Pastor des gate44 wechselt in die Chrischona Fünflibertal in Ziefen. Seine Nachfolge tritt das Ehepaar Claudia und Daniel Gloor an. Dieser Veränderung geht eine längere Planungsphase voraus. Bereits Ende 2019 wurden Gespräche mit dem Regionalleiter der Chrischona Schweiz geführt, dessen Verein gate44 angehört. Ein Wechsel in eine andere Region nach einigen Jahren Pfarrtätigkeit ist üblich und macht durchaus Sinn. Nur, wer möchte einen überaus beliebten Pastor gehen lassen? Das besondere, langwährende Verhältnis zu Ziefen, dem neuen Arbeitsort von Willy Burn machte es der Leitung und den Mitgliedern des gate44 etwas einfacher, ihn und seine wunderbare Familie nach 16 Jahren in Sissach/ Böckten ziehen zu lassen. Zu Beni Sutter, ehemaliger Pastor der FMG sowie Eliane Burn, der Tochter von Willy Burn und Jugendmitarbeiterin, gesellen sich nun also zwei weitere Pastoren. Claudia und Daniel Gloor, die sich das
Arbeitspensum zu je 50 Prozent teilen, waren elf Jahre als Pastoren in der Chrischona Schöftland-Rued im Aargau tätig und wurden ebenfalls von Chrischona Schweiz für diesen Stellenwechsel angefragt. Einer der Gründe für diese Anfrage war, dass sie dort bereits Erfahrungen im Zusammenführen zweier Gemeinden gesammelt haben und sich gegenseitig gut ergänzen. Claudia hat als Theologin lic. theol. eine fundierte theologische Ausbildung, während Daniel lange Jahre als Chemiker in leitender Position Führungserfahrung sammelte, bevor er berufsbegleitend auch noch eine theologische Weiterbildung absolvierte. Beide haben weitere Ausbildungen in Mentoring, Coaching und Seelsorge. «Wir haben das O.K. von Gott bekommen» Auch für sie war es ein Entscheidungsprozess, der aber durch ihren bereits vorhandenen Bezug zum Baselbiet etwas erleichtert wurde. Sie hatten – un-
«Zusammenwachsen – zusammen wachsen» Dem Jahresmotto getreu wächst also die Anzahl der Angestellten und die Besucherzahl. Jedoch ist allen bewusst, in die Tiefe wachsen, also verwurzelt sein in Jesus hat die grösste Bedeutung. So startete das Team mit einer zwölfteiligen Predigtserie. Nicht nur Themen wie «Der geniale Plan Gottes», «Inspirierende Gebete», «Mit Gott im Job» wecken Interesse und Spannung, auch die rhetorisch individuellen Redner garantieren Lust auf mehr, Lust auf einen Sonntagmorgen im gate44. MONIK A LUT Z KOMMUNIK ATION GATE44
Gelterkinder
Nachrichten
ObZ
Donnerstag, 9. September 2021
13
Von Kühen, Schweinen, Äckern und Weiden auf dem Gelterkinder Berg.
Samstag, 18. September 2021 Treffpunkt: 14:00, Schützenhaus Gelterkinden. Abschluss beim Stierestall mit einem Zobe.
Ein Spaziergang mit Andreas Freivogel, Förster, in die Vergangenheit des Gelterkinder Berges vor 250 Jahren.
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Am letzten Sonntag der Saison gehört die Badi den Herrchen und Frauchen mit ihren Hunden. Herzliche Einladung zum
Hundeschwimmen in der Badi am 19. September 2021 ab 13.00 Uhr
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Mutation «Gewässerraum» – zweites öffentliches Mitwirkungsverfahren
Bitte die Hunde bis zum Becken anleinen und nach dem Schwimmen wieder anleinen! Danke
Zonenplan Siedlung / Zonenplan Landschaft / Teilzonenplan Ortskern
Von 8.00 bis 13.00 Uhr gilt der reguläre Betrieb für Badegäste.
Die Mitwirkungsauflage dauert vom 9. bis 24. September 2021. Die Unterlagen können auf der Gemeindewebsite gelterkinden.ch und während den Schalteröffnungszeiten in der Abteilung Bau der Gemeindeverwaltung an der Marktgasse 8 eingesehen werden. Auskünfte erteilt Pascal Bürgin, Leiter Abteilung Bau, 061 985 22 50. Stellungnahmen und Vorschläge sind schriftlich innerhalb der Auflagefrist einzureichen an: Gemeinderat, Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Wir freuen uns auf Sie! Das Badi- und Bistro-Team HALLEN-FREIBAD GELTERKINDEN Lachmattstrasse 22 4460 Gelterkinden T 061 981 28 85 www.gelterkinden ch
Nutzen Sie die Gelegenheit, alte und neue Sachen abzugeben und eventuell gegen schönere Gegenstände einzutauschen – und zwar GRATIS!
Einführung Feierabendticket Seitens der Badegäste wurde immer wieder der Wunsch nach einem Feierabendticket geäussert. Mit einem Feierabendticket kann, im Vergleich zu einem Einzeltageseintritt, zu einem reduzierten Eintrittspreis kurz vor Betriebsschluss das Hallen-Freibad besucht werden. Ab Montag, 13. September 2021 können Jugendliche und Erwachsene 90 Minuten vor Betriebsschluss für CHF 5.00 ein Feierabendticket lösen.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Gelterkinder Gemeinde-App
Im App-Store kann für Android und Apple die Gelterkinder Gemeinde-App aufs Mobile heruntergeladen werden.
Durchgeführt von der SP Gelterkinden und Umgebung
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Instandstellung Rünenbergerstrasse Die Bauarbeiten für die Strasseninstandstellung der Rünenbergerstrasse im Abschnitt Chapfweg bis Schweienweg sind abgeschlossen. Es ist vorgesehen am Montag, 13. September 2021, mit den Bauarbeiten im Bereich Bleichiweg bis Chapfweg zu beginnen. Die Bauarbeiten dieser Bauetappe beinhalten wiederum diverse Werkleitungsarbeiten, den Ausbau des Trottoirs sowie die Strasseninstandstellung. Die Bauarbeiten werden halbseitig ausgeführt. Somit erfolgt die Verkehrsführung weiterhin mittels Lichtsignalanlage. Die provisorische Bushaltestelle «Bleichiweg» bleibt im Bereich Chirsgartenweg verschoben. Die Zufahrt zu den einzelnen Liegenschaften ist mit einigen Erschwernissen grundsätzlich möglich. Während den Belagsarbeiten muss jedoch zeitweilig die Zufahrt gesperrt werden. Es werden provisorische Parkplätze beim Zeughausplatz zur Verfügung gestellt. Für die Belagsarbeiten und die Sperrung der Zufahrten werden die Bewohner und/oder Eigentümer der betroffenen Liegenschaften zu gegebener Zeit direkt informiert. Weitere Details (Bauablauf, zuständige Personen am Bau, Plan) sind auf gelterkinden.ch unter Aktuelles einsehbar.
Einwohnergemeinde Gelterkinden
Information zu den Wahlen vom 28. November 2021 Ersatzwahl Gemeinderat Gelterkinden
Für den Rest der Amtsperiode vom 1. Juli 2020 bis 30. Juni 2024
Der Gemeinderat hat den Termin für die Ersatzwahl für einen Sitz in den Gemeinderat Gelterkinden für den Rest der laufenden Amtsperiode auf den 28. November 2021 festgelegt. Allfällige Nachwahlen finden am 13. Februar 2022 statt.
Die Gemeinde Gelterkinden informiert auch via Gemeinde-App.
Samstag, 18. September 2021 Bringen: 09.00 – 11.00 Uhr Holen: 09.00 – 12.00 Uhr Allee Allmendstrasse, Gelterkinden Bei schlechtem Wetter findet der Anlass nicht statt.
Regionale MusikSchule Gelterkinden 061 985 70 80 Rünenbergerstrasse 35, 4460 Gelterkinden www.msgelterkinden.ch info@msgelterkinden.ch
Stefan Ruesch hat per 31. Dezember 2021 seinen Rücktritt aus dem Gemeinderat bekannt gegeben.
25. Bring-Hol-Tag „Verschenken statt Wegwerfen“, das ist das Ziel des 25. Bring- und Holtages der SP Gelterkinden und Umgebung.
Melden Sie sich bis zum 13.9.21 für den Schnuppertag an! Sie können im Einzelunterricht bis 4 Instrumente (je 10 Minuten) ausprobieren. Onlineanmeldung und Informationen zum Schnuppertag: (https://fm.msgelterkinden.ch/fmi/webd/Schnuppertag oder QR-Code mit Handykamera benutzen!)
www.walderläbnis.ch
Vom 1. bis 26. März 2021 hat die Gemeinde Gelterkinden das öffentliche Mitwirkungsverfahren zur Mutation «Gewässerraum» durchgeführt (gestützt auf § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes). In diesem Zeitraum konnten Planungsbetroffene und Planungsinteressierte (Einwohner, Verbände, etc.) aktiv an der Planung mitwirken. Im Rahmen dieses ersten Mitwirkungsverfahrens sind sechs Eingaben zur Mutation «Gewässerraum» eingegangen. Der Gemeinderat hat die Eingaben geprüft und soweit auf die Eingabe eingegangen werden konnte, wurden die Planungsdokumente entsprechend angepasst. Aufgrund der Anpassungen möchte der Gemeinderat der Bevölkerung nochmals die Möglichkeit geben, sich zu den Änderungen gegenüber dem ersten Mitwirkungsverfahren zu äussern. Daher unterbreitet der Gemeinderat die angepassten Planungsunterlagen zur Gewässerraumplanung der Bevölkerung zur erneuten öffentlichen Mitwirkung. Es handelt sich dabei um folgendes Planungsdokument: Zonenplan Siedlung / Zonenplan Landschaft / Teilzonenplan Siedlung Ortskern Mutation «Gewässerraum», Stand: Zweites Mitwirkungsverfahren
Schnuppertag Musikschule Sa. 18.9.21 von 9 bis 14 Uhr
Die Informationen bei «Aktuelles», «Veranstaltungen» und die verschiedenen Abfallarten unter «Abfallkalender» können als Push-Meldungen aufs Mobile abonniert werden. Wahlweise sind diese Informationen auch als Mail-Mitteilung erhältlich. Im Account der App kann man sich registrieren und anmelden. Danach können die verschiedenen Einstellungen bei den Pushmeldungen eingegeben werden. Gemeinde-App QR-Code:
Es ist jede in Gelterkinden stimmberechtigte Person wählbar (Ausnahmen gemäss § 9 Gemeindegesetz). Es gilt das Mehrheitswahlverfahren (Majorzsystem). Möglichkeit der Stillen Wahl Für die Wahl ist die Stille Wahl gemäss Art. 4 und 6 der Gemeindeordnung der Einwohnergemeinde Gelterkinden möglich. Wahlvorschläge sind bis zum 11. Oktober 2021, 17.00 Uhr, der Gemeindeverwaltung, Marktgasse 8, 4460 Gelterkinden, einzureichen. Die Formulare für kommunale Wahlen (Majorz Wahlvorschläge Deckblatt, Wahlvorschläge, Unterzeichnendenliste) sind auf der Website des Kantons Basel-Landschaft herunterzuladen: https://www.baselland.ch/themen/p/ politische-rechte/wahlen/wahlvorbereitungen Muss eine Nachwahl angesetzt werden, sind die Wahlvorschläge bis zum 7. Dezember 2021, 17.00 Uhr, bei der Gemeindeverwaltung einzureichen. Die gesetzlichen Bestimmungen bezüglich einer Stillen Wahl, bzw. zur Einreichung von Wahlvorschlägen sind in der kantonalen Gesetzgebung beschrieben: Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120) Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (SGS 120.11) Bei Fragen gibt die Gemeindeverwaltung gerne Auskunft: 061 985 22 22 oder gemeinde@gelterkinden.ch
Region Gelterkinden
Neue Musik Rümlingen Das Festival Neue Musik Rümlingen findet dieses Jahr an vier Tagen im Appenzellerland statt. Vom 16. bis 19. September werden rund 20 neue Vertonungen von Texten des Schweizer Literaten Robert Walser aufgeführt. Der Weg auf seinen Spuren führt von der Kunsthalle Ziegelhütte in Appenzell über das Psychiatrische Zentrum in Herisau, Teufen
und Trogen, Wald und Rehetobel bis nach Heiden, wo das Festival am Sonntag 19. September im Lindensaal endet. Wie üblich ist zu einem späteren Zeitpunkt ein «Nachklang» in der Heimat des Festivals, im Oberbaselbiet, vorgesehen. Dieser ist für 19. November, ab 18 Uhr, angekündigt. Weitere Infos folgen. OBZ
Leser schreiben
Zu 99% klar Einwohnergemeinde Gelterkinden
Gemeindeversammlungen im 2022 Der Gemeinderat hat die Gemeindeversammlungstermin fürs kommende Jahr festgelegt: Mittwoch, 22. Juni 2022, 19.30 Uhr und Mittwoch, 14. Dezember 2022, 19.30 Uhr
Viel wird geschrieben gegen die 99 %-Initiative: Sie sei unklar formuliert, unsorgfältig und schwammig. Aber klar sei, die Initiative würde die KMUs und den Mittelstand ruinieren. Doch die Sache ist einfach und klar: Die Einkommensverteilung in der Schweiz ist sehr ungleich und ist in den letzten Jahren noch ungleicher geworden. Schon heute besitzt das reichste Prozent der Bevölkerung über 43% der Gesamtvermögen in der Schweiz und die 300 Reichsten konnten ihr Vermögen in den letzten siebzehn Jahren von 352 Milliarden auf unvorstellbare 707 Milliarden Franken verdoppeln.
Wer es gut und vernünftig findet, dass die grössten Vermögen dank den daraus fliessenden (teilweise steuerfreien) Erträgen munter weiter wachsen, sollte die Initiative ablehnen. Alle andern können ruhig ja sagen. Sie schreiben damit den Grundsatz in die Verfassung, dass Kapitaleinkommen höher zu besteuern seien als Arbeitseinkommen. Das Parlament, der Gesetzgeber, hat dann die Aufgabe, diesen Grundsatz in konkrete Formulierungen umzusetzen. Das ist sicher keine einfache Aufgabe, aber genau dafür haben wir ja unsere National- und Ständerätinnen und -räte gewählt. HANS REBMANN, GELTERKINDEN
Diverses
ObZ Donnerstag, 9. September 2021
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Bei Fragen oder für weitere Auskünfte wenden Sie sich bitte an inserate.obz@chmedia.ch oder Telefon 061 927 26 70
chmedia.ch
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Region Waldenburg
ObZ
Reise ins Appenzellerland
Roter Sonnenhut für Echinaforce.
Fürs Gruppenfoto ganz kurz zusammengestanden.
Petrus setzt sich ein für Seniorinnen und Senioren, denn nach einem nebligen, grau verhangenen Start erlebte der Seniorenverein Waldenburgertal einen Reisetag, wie er idealer nicht hätte sein können. Ziel der Tagesreise war das Lavaux, UNESCO-Welterbe, eine Weingegend am Lac Léman. 85 reisefreudige Vereinsmitglieder standen pünktlich an den Einstiegsorten bereit. Zügig fuhren die beiden Sägesser Cars zum Kaffeehalt ins Hotel Schiff in Murten. Der schnelle Service erfreute die Reisenden. Die Weiterfahrt zum Mittagessen fand grossen Anklang. Ja es wurden Erinnerungen wach an die «alten» Zeiten, ohne durchgehende Autobahn von Bern in die Westschweiz. Denn unsere Chauffeure benutzten die alte Hauptstrasse 1, via Payerne, Lucens, Moudon. Richtig genussvolles Reisen ohne den üblichen
Stress. Am Lac de Bret, einem kleinflächigen Stausee, genossen die Reisenden das Mittagessen mit einem feinen Dessert. Jetzt ging es zum Höhepunkt des heutigen Tages: einer Fahrt durch die Rebberge von Chexbres (Dézaley, Rivaz, St. Saphorin) mit dem Lavaux-Panoramic, einem kleinen Touristenzüglein. An einem sensationellen Platz wurde ein Apéro mit einheimischen Weinen gereicht. Die Aussicht auf den See und die Waadtländer Alpen – sensationell. Die Rückfahrt, jetzt auf der Autobahn, verlief problemlos, dem Feierabendverkehr entsprechend. Ein grosses Dankeschön geht an die verantwortliche Reiseleiterin Rita Plattner, ebenso an die beiden Samariter und an Markus und Beat, die Carchauffeure der Firma Sägesser. SENIORENVEREIN WALDENBURGERTAL
Der Seniorenverein Waldenburgertal auf seiner Herbstreise. Thurgau. Auch hier hatten wir die Möglichkeit, im Laden Produkte von A. Vogel einzukaufen. Am Schluss erhielt jede Besucherin Saatgut vom roten Sonnenhut. Ich bin sicher, nächstes Jahr werden in Oberdorf die Gärten rot blühen! Nach dieser Besichtigung ging die Fahrt auf direktem Weg zurück nach Oberdorf, wo wir mit vielen Eindrücken des Tages um 20 Uhr gut angekommen sind. Wir genossen einen abwechslungsreichen und interessanten Tag in der Ostschweiz, mit einem feinen Mittagessen im Hotel Säntis.
Bei der Mineralquelle in Gontenbad.
M. JATON
F O T O S: Z V G
In den Kräutergärten von A. Vogel. Wir erfuhren von den natürlichen Wirkstoffen, welche die verschiedenen Pflanzen enthalten. Am meisten bekannt ist sicher der «Rote Sonnenhut», woraus das Mittel «Echinaforce» hergestellt wird. Auch die Kräutersalze und Würzmischungen von A. Vogel sind sehr verbreitet. Die Gärten, welche mit Blumen und Kräuter bepflanzt werden, sind auch optisch eine Augenweide. Wir wurden ausführlich über die Nutzung der verschiedenen Pflanzen informiert. Anschliessend sahen wir in einen Film, wie die Verarbeitung erfolgt. Die Produktion der vielen Arzneien und Ernährungsprodukte ist in Roggwil, im Kanton
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Tagesreise ins Lavaux
Frauenverein Oberdorf-Liedertswil Goba Mineralquelle Gontenbad, Appenzell, A. Vogel Teufen Wegen der Corona-Pandemie hat es erst beim dritten Anlauf geklappt, die längst geplante Vereinsreise ins Appenzellerland durchzuführen. Zu früher Morgenstunde, bereits um 7.15 Uhr, besammelten sich 28 Frauen bei der Post, um in die Ostschweiz zu reisen. Markus Vögeli, unser Chauffeur von Sägesser Reisen, fuhr mit uns durch die halbe Schweiz, genau gesagt nach Gontenbad, im Kanton Appenzell Ausserrhoden. Unterwegs wurden wir mit «Kaffi und Gipfeli» für die bevorstehende Besichtigung gestärkt. Bei der Mineralquelle Gontenbad angekommen, teilte man uns in zwei Gruppen auf. Unsere Gruppe sah zuerst einen Film über die Entstehung der Firma Goba. Dabei wurde uns erklärt, dass sich der Betrieb genau an der Stelle befindet, wo die Mineralquelle ist. Das Regenwasser ist ca. 25 Jahre lang durch die Gesteinsschichten des Alpsteinmassivs unterwegs, bis es aus der Quelle sprudelt. Später durften wir eine grosse Halle (Reservoir), wo ein Teil des Quellwassers gesammelt wird, anschauen und das «natürliche Wasser» probieren. Es hatte einen intensiven Eisengeschmack. Danach gingen wir weiter zur Abfüllungshalle. Es war interessant zu sehen, wie die Flaschen auf Fliessbändern gesammelt, etikettiert und abgepackt werden. Am meisten beeindruckte uns allerdings, wie ca. zehn Zentimeter lange Röhrchen, zu Eineinhalb-Liter-Pet-Flaschen aufgeblasen wurden. Anschliessend durften wir im Laden die vielen verschiedenen Getränke, Säfte etc. probieren und als Geschenk bekam jede Besucherin eine Flasche des neusten Flauderprodukts. Mit etwas Verspätung trafen wir in Appenzell zum Mittagessen ein. Im wunderschönen Hotel Säntis wurden wir mit einem ausgezeichneten Menü und freundlichem Personal verwöhnt. Anschliessend blieb genug Zeit, durch das schöne Städtchen zu flanieren und das eine oder andere Souvenir oder eine Appenzeller Spezialität einzukaufen. Nun ging die Reise weiter nach Teufen, in die Gärten von A. Vogel, der für seine natürlichen Gesundheits- und Ernährungsprodukte bekannt ist. Auch dort wurden wir von zwei netten Damen empfangen, die uns in zwei Gruppen durch die Anlage führten.
Donnerstag, 9. September 2021
F O T O: Z V G
Leserfoto
Abendsonne
ESTHER WEBER
Die Abendsonne im Wald von Diegten, geknipst von Erna Thommen aus Diegten.
Region Waldenburg
ObZ
Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter
Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@kirche-waldenburg.ch
Gottesdienste Sonntag, 12. September 10.00 Ref. Kirche Langenbruck, Pfarrer Torsten Amling und Organist Thomas Schmid Anlässe Vokalensemble Wir singen geistliches und weltliches klassisches Repertoire und bauen mit fundierter Stimmbildung einen ausgewogenen Chorklang auf. Wir proben jeweils am Dienstag von 20.00 bis 21.30, Kirche Waldenburg (zurzeit im 1. Stock). Interessiert? Schnuppern ist zurzeit nur mit vorgängiger Anmeldung bei der Chorleiterin Gabriela Freiburghaus (076 546 62 19, freiburghausgabriela@gmail.com) möglich. lespresso Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und jeden Freitag von 17.00 bis 20.00. Jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00 und jeden ersten Samstag im Monat von 9.00 bis 12.00. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Ihr lespresso-Team www.buecherflohmarkt-lespresso.ch
Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@kirche-langenbruck.ch
Ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Freitag, 10. September, 19.00 bis 19.45 in der Katholischen Kapelle Hölstein. Gesänge, Gebete, ein Wort aus der Bibel, Gemeinschaft vor Gott. Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag 16. und 30. September, 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch, Tel. 061 961 01 55 Religionstag am 17. September Gemeinsam mit der Sekundarschule Oberdorf laden wir die 8. Klassen zu einem Projekttag ERG ein. ERG meint: Ethik-Religion-Gesellschaft. Und entsprechend gehen wir gemeinsam mit den Klassenlehrern für einen Tag diesen Fragen nach. Nicht allen, aber der einen oder anderen. Einladung und Details erfolgen über die Schule. Aktion Gratishilfe Samstag, 18. September, der Tag vor Bettag, nimmt unsere Kirchgemeinde wieder an der Aktion «Gratishilfe» teil. Wer kann Hilfe anbieten, wer braucht Hilfe: kleinere und grössere Handreichungen rund um das Haus. Unter der Telefonnummer 076 461 31 90 oder unter www.aktiongratishilfe.ch/
Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat@kirche-waldenburg.ch
waldenburgertal können Sie ab Dienstag, 7. September bis Donnerstag 16. September Ihr Angebot oder Ihr Bedürfnis anmelden. Beachten Sie bitten auch den Flyer, der in alle Haushaltungen des Tales verteilt wird. Offenes Singen Dienstag, 21. September, jeweils 19.00 bis 19.45. Bei schönem Wetter sind wir im Pfarrhof, wenn’s kalt und nass ist lassen wir unsere Stimmen in der Kirche erklingen. Mitteilungen Amtswoche Bis 12. September Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51 Ab 13. September Pfarrer Torsten Amling, 062 390 11 52 Unsere Internetseite www.kirche-waldenburg.ch Gemeindereise nach Armenien und Georgien Es hat noch 4 Plätze frei. Vom 16. bis 24. Oktober 2021. Reisebegleitung Pfarrer Torsten Amling. Für die Einreise wird eine Impfung/Nachweis über Genesung oder ein Test verlangt. Das Reiseprogramm kann auf dem Sekretariat bezogen oder auf unserer Internetseite gelesen werden.
Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg
Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch
Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com
Thema: wish
Gottesdienste Freitag, 10. September 19.00 bis 19.45 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Abendgottesdienst in der Tradition von Taizé Sonntag, 12. September 10.00 Lampenberg, Gottesdienst mit Pfarrer Roland Bressan. Am Flügel spielt Karin Jauslin. Kollekte: Christoffel Blindenmission Sonntags-Post Parallel zum Live-Gottesdienst finden Sie auf unserer Website www.ref-behoela.ch jeweils am Sonntag nach der Gottesdienstfeier unsere Sonntags-Post mit aktueller Predigt und Gebet. Für Kinder und Jugendliche Freitag, 10. September 19.00 bis 21.30 BLü13 Teenie-Club, Treffpunkt beim Sunnewirbel in Hölstein Sonntag, 12. September 18.00 Jugendallianz Baselbiet, Jugendgottesdienst in der reformierten Kirche Lausen,
Montag, 13. September 17.00 bis 18.00 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel für alle Kinder im Kindergarten- und Primarschulalter Veranstaltungen Taizé-Gebet Freitag, 10. September um 19.00 in der Katholischen Kapelle in Hölstein. Wir freuen uns sehr nach langer Pause wieder einmal einen Taizé-Abendgottesdienst zusammen zu feiern. Das meditative Singen macht bereit, auf Gott zu hören. Die Gesänge sind auch eine Hilfe für das persönliche Gebet. Sie bewirken allmählich eine innere Einheit des Menschen in Gott. Während der Arbeit, bei Gesprächen und in der Freizeit können sie unterschwellig weiterklingen und so Gebet und Alltag verbinden. Sie setzen so, und sei es im Unterbewusstsein, das Gebet in der Stille des Herzens fort. Herzliche Einladung zu diesem ökumeni-
Sekretariat im KG-Haus Sunnewirbel Bennwilerstrasse 14, 4434 Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch
schen Abendgottesdienst nach der Tradition von Taizé. Voranzeigen Frauenvorträge im Waldenburgertal Mittwoch, 22. September von 9.00 bis 11.00 im Sunnewirbel Hölstein. Vortrag mit der Referentin Rahel Bächtold aus Bennwil zum Thema: Vom Leben überrascht. Das Team der Frauengruppen Waldenburgertal lädt herzlich ein zu diesem interessanten Vortrag. Ein Kinderhort im Haus ist organisiert. Mitteilungen Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen jeweils von 8.00 bis 11.00 Amtswoche vom 4. bis 17. September: Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Alle Informationen rund um die Kirchgemeinde finden Sie auch auf unserer Website: www.ref-behoela.ch
Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf
Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch
Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch Annik Freuler, Diakonie a.freuler@rkk-oberdorf.ch
Gottesdienste
Mitteilungen
Donnerstag, 9. September 19.30 Elternabend Erstkommunion im Pfarreisaal
Herzlich willkommen Wir begrüssen Padre Raffaele, er wird mit uns am Sonntag, 12. September den Gottesdienst feiern.
Freitag, 10. September 19.00 Taizé Gebet in der kath. Kapelle Hölstein Samstag, 11. September 15.00 Kleidertauschen Sonntag, 12. September 10.00 Gottesdienst mit Eucharistie. Kollekte: Bettagsopfer für Seelsorger*innen und Pfarreien in Notlagen Montag, 13. September 10.00 Gritt Gottesdienst Dienstag, 14. September 20.00 Informations- u. Elternabend zu ERG Tagen und Firmung 18plus Mittwoch, 15. September 9.15 Rosenkranzgebet Donnerstag, 16. September 17.00 Gratishilfe Aktionsbüro Freitag, 17. September 17.00 Kids-Treff im Pfarreisaal 19.30 TeensTreff Openair Kino
Wir haben Abschied genommen von Prisca Gisler-von Deschwanden aus Waldenburg, verstorben am 23. August 2021 im 49. Lebensjahr. Gott schenke der Verstorbenen den ewigen Frieden und den Angehörigen Trost und Kraft. Taizé Gebet in der Kapelle in Hölstein Gefühlt eine Ewigkeit schwieg das Taizégebet. Herzliche Einladung wieder zusammenzukommen. Zu singen, zu beten und zu schweigen. «gratishilfe» am 18. September, die BettagsAktion der Kirchen im Tal! Herzliche Einladung mitzumachen. Sei in dem Sie Hilfe annehmen oder Hilfe anbieten. Wir freuen uns auf jeden Fall! Die «gratishilfe» ist eine gute Sache und ein tolles Angebot in Zusammenarbeit mit der ref. Kirchgemeinde St. Peter, der Chrischona und der katholischen Kirche Bruder Klaus. Sie erhalten Post von uns. Der «gratishilfe» Flyer wird an Sie verschickt. Einfach anrufen
Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch
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Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck
Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen
Sonntag, 12. September 10.00 Pfarrer Torsten Amling und Organist Thomas Schmid
Samstag, 11. September 9.30 Kirche Diegten, Fiire mit de Chliine (3-6jährige), Pfrn. M. Muhmenthaler mit Team, anschl. Znüni
Gemeindereise nach Armenien und Georgien Es hat noch 4 Plätze frei. Vom 16. bis 24. Oktober 2021. Reisebegleitung Pfarrer Torsten Amling. Für die Einreise wird eine Impfung/Nachweis über Genesung oder ein Test verlangt. Das Reiseprogramm kann auf dem Sekretariat bezogen oder auf unserer Internetseite gelesen werden.
Sonntag, 12. September 10.00 Kirche Eptingen, Regionalgottesdienst, Pfr. A. Berde
«Hert am Sound»: Pedro Lenz und Michael Pfeuti Musikalische Lesung im Impulszentrum Holdenweid pr. Durchs Land fahren, beobachten, was passiert, zuhören: Das ist für den Schriftsteller Pedro Lenz Programm. Seit bald 20 Jahren reist der Mundartpoet von Bibliothek zu Kleintheater zu Bar zu Literaturhaus und begeistert ein grosses Publikum. Nun ist er zusammen mit dem Kontrabassisten Michael Pfeuti im Impulszentrum Holdenweid im Waldenburgertal zu sehen und zu hören. Von Zeile zu Zeile, von Strophe zu Strophe, von Geschichte zu Geschichte lässt Pedro Lenz das Publikum teilhaben an den grossen und kleinen Dramen des Lebens, die hinter Unscheinbarem und Alltäglichem lauern. Zum Sprachsound von Pedro Lenz gesellen sich die raffinierten Klänge des Kontrabassisten Michael Pfeuti. Lenz und Pfeuti treten in der Konzertreihe «Musik/Raum/Kulinarik» auf, mit dem das Impulszentrum Holdenweid dem Publikum ein ästhetisches Gesamterlebnis vermittelt: Musik in aussergewöhnlichen Räumen mit einem Apéro riche als kulinarischem Schlussbouquet. Diesen Herbst ist in dieser Reihe weite-
re hochkarätige Musik zu hören: So das im Waldenburgertal bestens bekannte Orchester «Arte Frizzante», arrivierte Grössen wie der Pianist Patrizio Mazzola und das Duo mit Anton Kernjak am Klavier sowie Anita Leuzinger, die im Tonhalle-Orchester Cello spielt. Lesung / Konzert: Sonntag, 12. September, um 17 Uhr im Impulszentrum Holdenweid, Hölstein, Eintritt: CHF 25.–; Infos & Anmeldung: www.frequenzwechsel.ch
Pedro Lenz und Michael Pfeuti.
F O T O: Z V G
Geschäftsnotizen
Migräne pr. Leiden Sie an migränebedingter Lichtempfindlichkeit? Eine der häufigsten Begleiterscheinungen der Migräne ist die Lichtempfindlichkeit, diese Überempfindlichkeit der Augen tritt bei rund 90 Prozent aller Migräneattacken auf. Neu auf dem Markt sind Filtergläser für Lichtempfindliche Augen die auch in Verbindung mit Migräne auftreten. Diese neuen verkehrstauglichen Gläser können helfen die wiederkehrenden Kopfschmerzattacken, von mittlerer bis hoher Schmerzintensität, zu lindern und zu lösen. Diese Komfortgläser bewirken zudem, dass die Augen beim Abnehmen der Brille deutlich weniger ge-
blendet werden. Bei normalen Sonnenbrillengläsern ist dies meist der Fall, da diese das gesamte sichtbare Spektrum gleichmässig dimmen. Erhältlich sind die Komfortgläser, inklusive UV-Schutz, in verschiedenen dunkelheitsgraden. Sie sind als Vorhänger (auf Ihr Brillenmodell aufklemmen), als Überbrille (über Ihrer alltags Brille tragen) und als Alltagsbrille (in jeder beliebige Brillenfassung) erhältlich. Vereinbaren Sie einen Termin bei uns, um sich von ihrer Lichtempfindlichkeit zu verabschieden. Optik Bloch AG, Schulstrasse 2, 4436 Oberdorf, 061 961 11 20
oder online sich anmelden. Wir freuen uns auf die Aktion und auf die Begegnung mit Ihnen. Informations- und Elternabend zu ERG Tage und Firmung 18plus Es sind alle Eltern der kath. Schüler*innen des 8. und 9. Schuljahres zu diesem Informationsabend eingeladen worden. Wir informieren Sie über das Projekt ERG an der Sek. Auch stellen wir unser Projekt Firmung 18plus vor. Falls Sie keine Einladung erhalten haben, melden Sie sich bitte bei uns. Danke. Firmkurs 2021/22 Die Einladungen für den nächsten Firmkurs wurden bereits versendet. Wir treffen uns mit den neuen Firmlingen am 21. September um 19.30 Uhr für den Infoabend im Saal. Wer nächstes Jahr den 18. Geburtstag feiert und noch keine Einladung für den Firmkurs erhalten hat, kann sich gerne bei mir melden. Claudia Ulrich, Jugendarbeiterin
Sabrina Bloch: «Mit meiner neuen Filterbrille bin ich meine Migräne los.»
F O T O: Z V G
Region Waldenburg
ObZ
Rütteln und Schütteln haben 2023 ein Ende Reigoldswil Erneuern, erweitern, korrigieren und Sicherheit erhöhen WILLI WENGER
Das Rütteln und Schütteln beim Befahren der Unterbiel-Kantonsstrasse in Reigoldswil hat in zwei Jahren ein Ende. Dies dokumentierte am vergangenen Wochenende der sogenannte «Tag der offenen Baustelle», wo die Besuchenden auch sahen, dass der Bachlauf der Hinteren Frenke, an welchem parallel zur Strasse gebaut wird, ebenfalls einen grossen Sanierungsbedarf aufweist. Seit gut einem Jahr wird gebaut, um die Strasse zu modernisieren und den Hochwasserschutz sicherzustellen, der ein «Hundertjähriges» schlucken soll. Gemeindepräsident Fritz Sutter hat im Gespräch festgehalten, dass die Baustelle tipptopp laufe. «Ich bin beeindruckt, zufrieden und überzeugt, dass am Ende der Bauarbeiten alle glücklich sein werden. Auch wenn dies bis dann mit Emotionen verbunden sein wird.» Sutter sagte auch, dass das Projekt seit mehr als 30 Jahren immer wieder thematisiert worden sei. «Die jetzige Sanierung war überfällig.» Zurzeit wird an mehreren Abschnitten gebaut. So im Unterbiel, an Schwergewichts- und Winkelstützmauern oder am Verlauf der Hinteren Frenke. Bereits saniert ist die Seewenstrasse-Brücke, die rückgebaut und mit den deren gut 200 Jahre alten Steinen wieder neu aufgebaut wurde. Ihre Widerlager an beiden Bachufern wurden aufgrund des Hochwasserschutzes zudem abgetieft. Neben der Hinteren Frenke, die um zwei Meter verbreitert und deren Bachsohle um einen halben Meter abgesenkt
Das ruhige Gewässer der Hinteren Frenke. Links im Bild eine Winkelstützmauer, die strassenseitig gebaut wird. Im Hintergrund erkennt man eine Schwergewichtsmauer.
Die Hintere Frenke fliesst zum Teil in einem speziellen Kanal.
werden wird, wird im Hinteren Fünflibertal dem Strassenbau grosse Beachtung geschenkt. Die Kantonsstrasse wird in den kommenden zwei Jahren vollständig erneuert und verbreitert. Ein durchgängiges, einseitiges Trottoir und beidseitige Fahrradstreifen werden die Verkehrssicherheit zudem erheblich erhöhen. Dass der (hundertjährige) Hochwasserschutz sichergestellt werden wird, ist ebenso Tatsache wie die Aufwertung des Ökosystems am Bach, werden doch die Ufer und dessen Sohle vollkommen neu aufgebaut. Von Seiten des kantonalen Tiefbauamtes
lobte Urs Oberli die ausgezeichnete Zusammenarbeit aller Beteiligten. Sutter bestätigte diese Aussage vollumfänglich. Er ist auch überzeugt, dass das Kostendach des Landrats von 21 Millionen Franken eingehalten werden wird. Am «Tag der offenen Baustelle» wurden die Besuchenden vielfältig informiert. Möglich waren beispielsweise ein Abstieg in die Baugrube am Wasserlauf der Hinteren Frenke, Baggerfahren für Kinder oder der Besuch von mehreren Informationsständen mit Wettbewerb. Ein Verpflegungsstand sorgte für das Wohlergehen der Gäste.
Gemeinden
Niederdorf Pilzkontrolle Der Pilzkontrolleur Cyril Lüönd Bloch aus Ziefen übt in der Gemeinde Niederdorf die amtliche Pilzkontrolle aus. Cyril Lüönd steht den Pilzsammler/-innen auf telefonische Voranmeldung (079 689 09 65) in Ziefen am Mittwoch und Samstag von 18 bis 19 Uhr und in Oberdorf am Montag und Freitag von 18 bis 19 Uhr für eine Pilzkontrolle gerne zur Verfügung. Servieren Sie nie Pilze, die nicht kontrolliert worden sind. Nur mit einwandfrei bestimmten und kontrollierten Pilzen sind Sie vor Vergiftungen geschützt. Vergessen Sie nicht: «Sicher ist nur der Pilzkontrolleur». Weitere Tipps und Empfehlungen können über das Internet www.pilze.ch oder www.vapko.ch abgerufen werden. Erteilte Baubewilligungen Das kantonale Bauinspektorat hat folgenden Baubewilligungen erteilt: BUD Hochbauamt BL, Arxhof: Street Workout-Anlage. Musikverein Niederdorf Musikalisches Talschaftstreffen am Samstag, 11. September beim Dorfladen/Hofmet-Schüüre Arboldswil. Konzerte des Musikvereins Niederdorf und der Musikgesellschaft Ziefen unter der Leitung des Dirigenten Patrik Schlumpf. Beginn der Konzerte 14 Uhr, Ende ca. 16 Uhr. Die Vereine freuen sich auf viele Konzertbesucherinnen und -besucher. Eintritt frei. MUSIKVEREIN NIEDERDORF Jugend- und Sportverein Niederdorf Informationen über das interessante und vielseitige Sportangebot nach den Sommerferien sowie die Kontaktdaten der InstruktorInnen der jeweiligen Kurse finden Sie ab sofort auf unserer Homepage www.jsv-niederdorf.ch. Bei Fragen dazu freuen wir uns über eine Kontaktaufnahme unter kontakt@ jsv-niederdorf.ch.
Oberdorf
Mach mal Pause, auch beim Bauen in Reigoldswil ...
Gemeindeordnung Der Regierungsrat hat mit Beschluss vom 31. August 2021 die von der Einwohnergemeindeversammlung am 8. März 2021 beschlossene und an der Urnenabstimmung vom 13. Juni 2021 angenommenen Änderungen in der Gemeindeordnung genehmigt. Sie wird auf den 1. Januar 2022 in Kraft gesetzt. F O T O S: W. WENG ER
Überraschende Wanderwege in der Region Langenbruck Vernissage eines Wandermagazins EDI GYSIN
Weite Strecken fahren oder gar fliegen muss niemand, um schöne Landschaften und überraschende Gegenden zu erleben. Der Verein ViaSurprise hat dazu eine Spezialausgabe des «Wandermagazins Schweiz» herausgegeben, im Langenbrucker Hotel «Erica» war Vernissage. Langenbruck zeigte sich an diesem ersten Prachtsherbsttag von seiner besten Seite und die beiden Tourismus-Verantwortlichen des Baselbiets, Michael Kumli und des Kantons Solothurn, Jürgen Hofer waren entsprechend erfreut, mitten im Wandergebiet der beiden Kantone zu diesem Anlass einzuladen. Das Wandermagazin Schweiz existiert seit 94 Jahren, es wird vom Solothurner Rothus Verlag herausgegeben, es war dieser Verlag, der sich für diese Sonderausgabe sehr stark engagiert und das sorgfältig gestaltete Heft lanciert habe, erklärte Hans Weber an der Vernissage. Weber amtet als Projektleiter von ViaSurprise. Die Viasurprise ist eine in sechs Etappen unterteilte Wander-Rundroute im Solothurner und im Baselbieter Jura. Die Kraft und die Schönheit der Natur sei auf diesen Routen spürbar, sagte Weber. Sehenswürdigkeiten sowie grossen und kleinen Wundern könne
Jürgen Hofer, Solothurn Tourismus, Ressort Marketing; Hans Weber, Projektleiter ViaSurprise und Michael Kumli, Geschäftsführer Baselland Tourismus (v.l.). F O T O: E . GY SIN
begegnen, wer mit wachen Sinnen durch die Täler streift. Natur erleben Man wandert durch unbekannte Schluchten und tiefe Kluse, entlang
mächtiger Felswände oder über vielfarbige Blumenwiesen. Das Plätschern der Bäche sowie die Stille der Wälder bieten Erholung und Entspannung pur. Die Kernroute der ViaSurprise ist in sechs Etappen gegliedert, alle können detailliert auf der wanderfreundlichen Website www.viasurprise.ch abgerufen werden. Vorgeschlagen wird unter anderem eine Kloster-Tour, diese sechstägige Wanderung führt von Basel/Dornach nach Solothurn. Unterwegs können Kirchen und Pilgerorte besucht werden, übernachten kann man in Klöstern. Eine weitere Tour wird als Kraftorte-Tour bezeichnet, sie führt von Olten nach Mariastein. Eine weitere thematische Tour ist die Industrie-Tour, entlang von Industriestandorten, die Geschichte schrieben führt sie in zwei Tagen von Balsthal nach Liestal. Die Tourismus-Verantwortlichen rechnen damit, dass auf diesen verregneten Sommer ein goldener Herbst folgt. Man könne auch im Schwarzbubenland oder im Kanton Baselland problemlos eine Woche Ferien verbringen, sind sich beide einig. Es mangle nicht an Bergbeizen, die zu entdecken sind oder das neu eröffnete Hotel «Erica», das sorgfältig renoviert wurde und wo Gäste willkommen sind.
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Gemeinde Waldenburg
JUGEND- UND SPORTVEREIN NIEDERDORF
Die Hintere Frenke unweit des Dorfzentrums, wo noch nicht gebaut wurde.
Donnerstag, 9. September 2021
Personalreglement Die Finanz-und Kirchendirektion hat die von der Einwohnergemeindeversammlung vom 29. Juni 2021 beschlossene Änderung des Personalreglements genehmigt und in Kraft gesetzt.
Waldenburg Obstpflück- und Mostaktion wird verschoben! Aufgrund der wetterbedingten späten Obstreife, wird die diesjährige Obstpflück- und Mostaktion auf Samstag, den 16. Oktober verschoben. Detailliertere Mitteilungen folgen bis Mitte September 2021. NULS WALDENBURG, PROJEKT HOCHSTAMM
Abfuhrmöglichkeit von Baum- und Strauchschnitt Am Donnerstag, 16. September 2021. Anmeldungen sind erbeten bis Montag, 13. September 2021, 17.00 Uhr, auf der Gemeindeverwaltung (061 965 96 00 oder per E-Mail an gemeinde@waldenburg.ch). Verspätete Anmeldungen können nicht mehr berücksichtigt werden! Gemeinde Waldenburg
Was ist los in Waldenburg Donnerstag, 16. September Baumschnitt Freitag, 17. September ab 7.00 Uhr Grünabfuhr
Langenbruck Feuerwehr Hauptübung Am Samstag, 11. September findet ab 15 Uhr die traditionelle Hauptübung unserer Dorffeuerwehr statt. Interessierte Personen sind herzlich eingeladen den spannenden Einblick zu begleiten. Vorankündigung nächste Bauschutt-Entsorgung Die nächste und die letzte Möglichkeit der Bauschutt-Entsorgung in diesem Jahr findet am Samstag, 30. Oktober 2021 bei der Entsorgungsstelle (10 bis 12 Uhr) statt. Baubewilligung Folgende Baubewilligungen wurden von der Bau- und Umweltschutzdirektion erteilt: Baugesuch Nr. 1228/2021 – Photovoltaikanlage, Hauptstrasse 34, 4438 Langenbruck, Parz. Nr. 193. Gemeinde Langenbruck
Was läuft in Langenbruck Donnerstag 9. September Treffpunkt für alle Einwohner/-innen, AG Alter und Gesundheit, Vereinslokal, Parterre MZH, 9.00–11.00 Uhr Samstag 11. September • Feuerwehr Hauptübung, Feuerwehrmagazin, 15.00 Uhr • Trutenfleischverkauf (bitte vorbestellen, 061 963 00 43), Gast und Hof Spittel, Langenbruck, 9.00–12.00 Uhr (Abgesagt) Samstag 11. September Pilzessen, Männerriege, Biderbaracke, 18.00 Uhr Sonntag 12. September Festgottesdienst 100 Jahre Organistenverband BL, Ref. Kirchgemeinde, Ref. Kirche Langenbruck, 10.00 Uhr Dienstag 14. September • Abendspaziergang, Arbeitsgruppe Alter und Gesundheit, Postplatz, 19.00 Uhr • Krabbelgruppe, Vereinslokal, 9.00–11.00 Uhr Donnerstag 16. September Treffpunkt für alle Einwohner/-innen, AG Alter und Gesundheit, Vereinslokal, Parterre MZH, 9.00–11.00 Uhr
WALDENBURG
Leser-Foto
Abendrot über Diegten.
F O T O: ERN A T HOMMEN , DIE G T EN
Diverses
ObZ Donnerstag, 9. September 2021
Unsere Profis für morgen.
Spielprogramm Woche 09.09.2021 – 15.09.2021 Do 09.09.
Filmtitel
Fr 10.09.
Sa 11.09.
So 12.09.
Mo 13.09.
Di 14.09.
Dune
Damit wir weiterhin mit den Besten am Werk sind, engagieren wir uns für den Nachwuchs von top ausgebildeten Berufsleuten.
Mi 15.09. 20.00 D
Paw Patrol: Der Kinofilm
17.00 D
17.00 D
15.00 D
15.00 D
Shang-Chi and the Legend of the Ten Rings
20.00 D
20.00 D
20.00 D
20.00 D
20.00 D
17.00 D
17.00 D
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Wickie und die starken Männer – Das magische Schwert
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17.00 D
15.00 D
20.00 D
17.00 D
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Infos unter www.kinooris.ch oder facebook Kinooris Bar GmbH – Kanonengasse 15 – 4410 Liestal – Tel. 061 922 06 12 – www.kinooris.ch – info@kinooris.ch
Festwirtschaft, Warenmarkt Samstag, 18. September 2021 Ab 8.00 Uhr Auffuhr Ab 9.30 Uhr Beurteilung der Tiere Ab 15.00 Uhr Heimkehr der geschmückten Tiere Mit musikalischer Unterhaltung Herzlich lädt ein Fleckviehzuchtverein Langenbruck
Werkschau Buntpapiere und Kalligraphie Ausstellung vom Freitag, 10. bis Sonntag, 19. September 2021 Wegen Schutzkonzept Corona findet keine Vernissage statt. Öffnungszeiten: Dienstag, Freitag, 16 –19 Uhr Samstag, Sonntag, 11 – 17 Uhr oder nach tel. Vereinbarung Marianne Moll ist während den Öffnungszeiten anwesend.
Bitte die Covid-19 Massnahmen vor Ort beachten.
ATELIER 24 Sarojini und Cornelius Buser-Shrestha Rössligasse 24 4460 Gelterkinden Tel: +41(0)61 981 53 51 Mobile: +41(0)79 311 58 27 www.atelier24pranava.com info@atelier24pranava.com
Erlebnisreisen
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OPTIK BLOCH AG
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Tagesfahrten FREITAG | 20:00 UHR
DIVERSE
3. MANNSCHAFT – FC ARLESHEIM
JUNIORENSPIELE
Stedtliführung: Unter dem Titel «LIESTALS VORSTADT WEST/NORDWEST»
Pedro Lenz & Michael Pfeuti «Hert am Sound» So, 12. September um 17.00 Uhr Impulszentrum Holdenweid/Hölstein www.frequenzwechsel.ch
Sie erfahren mehr u.a. über Regierung, Schützenwiese, Rebgarten, schreibende Zukunft, Kurort und Bäderstadt, Republik Munzach und vieles mehr.
AM SAMSTAG
10.9.2021
Die Führung findet am Mittwoch, 15. September 2021 statt. Referent: Treffpunkt:
Hanspeter Meyer 18.00 Uhr Liestal Tourismus, Rathausstrasse 30 Dauer: ca. 75 Min. Kosten: Fr. 10.00 p. P., Anmeldung: nicht erforderlich www.myliestal.ch
SPORTPLATZ Z’HOF OBERDORF WWW.FC-OBERDORF.CH
Konzert
zum 100-jährigen Jubiläum des Reformierten Kirchenchors Gelterkinden Sa, 11. September, 20 Uhr So, 12. September, 17 Uhr Katholische Kirche Gelterkinden
10.–12. SEPTEMBER
Curlingkurse Herbst 2021
LIESTAL
Schnupperkurse Einsteigerkurse Anmeldung / Details:
FISCHMARKT
curlingclub-sissach.ch
food-truck-happening.ch
Uraufführung der Jubiläums-Kantate von Stefan Furter Christina Lang, Sopran Stefan Furter, Klavier/Orgel Ad-hoc-Orchester Claudia Waldmeier, Leitung Eintritt frei, Kollekte Richtpreis Fr. 25.– Der Anlass findet unter Einhaltung der aktuellen Corona-Schutzmassnahmen statt. Zuhörerzahl beschränkt, Maskenpflicht
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