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P.P. 2540 Grenchen Post CH AG

27. Februar 2020 | Nr. 09 | 81. Jahrgang

Verbreitungsgebiet: Grenchen, Bettlach, Selzach BE: Romont, Lengnau, Pieterlen, Meinisberg, Safnern, Meienried, Büren a.A., Rüti b.B., Arch, Leuzigen Inserate: Kapellstrasse 7, 2540 Grenchen, Tel. 032 654 10 60, e-mail: inserate@grenchnerstadtanzeiger.ch Redaktion: Tel. 032 652 66 65

> IN DIESEM STADT-ANZEIGER

Neueröffnung 1. März 2020 in Grenchen

Auf ein Wort mit Daniel Juillerat Nächsten Monat schliesst der Zahnarzt und Hobbyfotograf seine Praxis.

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Die Schampusflasche der «Böggezunft Grenchen» zierte am Aschermittwoch den Böögg auf dem Marktplatz.

Die «Aare Schnägge» aus Selzach brachten Farbenfrohes nach Grenchen. (Bilder: Joseph Weibel)

Fasnacht gab viel zu feiern DIE FASNACHT 2020 in Grenchen gab ganz schon viel zu feiern. Der vorfasnächtliche «Plausch» wurde 50. Die Grenchner Frauenzunft Amedisli wurde vor 40 Jahren von weniger als einer Handvoll Gründerinnen auf die Beine gestellt. Und: die Bööggezunft Grenchen markiert mit ihrem «5-Jährigen», dass die Fasnacht Nachwuchs findet – oder anders gesagt: die Zukunft des abschliessenden BööggVerbrennens sichert.

JOSEPH WEIBEL

Die Böögge-Zunft entstand 2015 aus einer Notsituation, ist auf der Website nachzulesen. Der «Bööggenbauer» der Faschingszunft gab seinen Rücktritt – der Böögg war also seines Lebens nicht mehr sicher. Und so entstand die «Böögge Zunft Grenchen», deren Schampusflasche am Fasnachtsumzug später dem Böögg 2020 aufgesetzt wurde. Der letzte grosse Höhepunkt vor dem am Aschermittwoch abschliessenden Zeremoniell des Bööggverbrennens war der sonntägliche Umzug über einen Teil der Grenchner Strassen. 21 Nummern standen auf dem Programm: mit schönen Wagen, Fussvolk und fünf Guggenmusiken. Umtriebig und ein schöner (auch opti-

scher) Aufheller war der Wagen der Aare-Schnägge aus Selzach (Söuze). Sie brachten Farbe ins Spiel, weil sie der Meinung sind, dass das Grenchner Stadtzentrum noch etwas Couleur vertragen könnte. Die Hilarizunft mit den musizierenden Brothers zeigten die Möglichkeiten auf, wie der Marktplatz etwas vielseitiger gestaltet werden könnte. Die Schaulustigen standen zuhauf am Strassenrand – und mussten: das als einzige Kritik – etwas gar lange auf die nächsten Nummern warten. Ganz nach dem unfasnächtlichen Motto: Sie kommen; gehen nicht; drum kommen die anderen auch noch nicht. Offenkundig wurde indes an den sieben lustigen Tagen, dass die Grenchner Fasnacht wieder vermehrt lebt!

Marktplatz 16 2540 Grenchen Telefon 032 652 12 21


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Veranstaltungen / Stellen / Diverses

Donnerstag, 27. Februar 2020 | Nr. 09

PRAXISSCHLIESSUNG Liebe Patientinnen und Patienten, unsere Praxen am Marktplatz 6 in Grenchen schliessen am 13. März 2020. Eine Nachfolge konnte leider nicht gefunden werden. Für das entgegengebrachte Vertrauen möchten wir uns bei unseren Patientinnen und Patienten herzlich bedanken. Ihre Krankenunterlagen können Sie ab sofort jeweils von 9 bis 11 Uhr oder nach tel. Vereinbarung abholen. v. l.: Aurel Schrott, Heins Niggeler, Dominik Gloor

Nach rund 22 Jahren als Mitinhaber der Haring + Partner Gartenbau AG trete ich, Heinz Niggeler, per Ende März in meinen wohlverdienten Ruhestand. Auf diesem Weg bedanke ich mich herzlich für die geschätzten Kontakte und die entstandenen Freundschaften. Dominik Gloor, Landschaftsgärtner und Landschaftsarchitekt, wohnhaft in Grenchen, übernimmt meine Aufgaben und Anteile an der Firma. Er wird diese zusammen mit Aurel Schrott weiterführen. Wir wünschen Heinz Niggeler einen guten Start in den neuen Lebensabschnitt. Für das entgegengebrachte Vertrauen und die erbrachten Leistungen bedanken wir uns herzlich bei Ihm.

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Amtliche / Kirchen / Immobilien

Nr. 09 | Donnerstag, 27. Februar 2020

AMTLICHE PUBLIKATIONEN

Stadt Grenchen

Baudirektion

2. BAUPUBLIKATION NACHTRÄGLICHE PROJEKTÄNDERUNG Gesuchsteller

Mandir Mato und Sanda, Waldeggstrasse 44, 2540 Grenchen Bauvorhaben Umbau EFH und Wärmepumpe im Freien Ausnahmegesuch Bauen im Waldabstand VWW § 5 Bauplatz Waldeggstrasse 44 / GB-Nr. 5797 Planverfasser Fluri AG, Planung + Generalbau, Dorfstrasse 4, 4717 Mümliswil

Baupublikation Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser

Marsault – Barreaux Nathalie und Benjamin, Solothurnstrasse 94A, 2543 Lengnau Umbau EFH und Wärmepumpe im Freien Dählenstrasse 51A / GB-Nr. 7560 Galli Josef, Dipl. Arch. FH, Tannhofstrasse 33A, 2540 Grenchen

Baupublikation Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser Planauflage Einsprachefrist

Zingila Lukombo und Melanie, Herderweg 2, 2540 Grenchen Fassadenisolation und Ausbau DG Herderweg 2 / GB-Nr. 5787 Gesuchsteller Baudirektion, Dammstrasse 14, Grenchen 12. März 2020 Einsprachen sind begründet und im Doppel bei der Baudirektion einzureichen.

Grenchen, 27. Februar 2020 BAUDIREKTION GRENCHEN

Gemeinderat Am Dienstag, 3. 3. 2020, 17.00 Uhr, findet im Ratssaal des Parktheaters eine GR-Sitzung statt. Die Verhandlungen sind öffentlich. 1. Agglomerationsprogramm: Orientierung 2. Motion Fraktion SP: Endlich ein Velokonzept für die «Velostadt Grenchen»: Beschluss über Erheblicherklärung 3. Motion Angela Kummer (SP): Belebung von öffentlichen Plätzen: Beschluss über Erheblicherklärung 4. Mehrweg-Geschirr an Veranstaltungen; Ergänzung des Reglements über Anlassbewilligen 5. Stadtbibliothek: – Pensenaufstockung um 10% bei der Funktion Hilfsbibliothekar/in – Schaffung von max. 30 Stellen% für Springer im Stundenlohn 6. Motion Fraktion SP: Kinderbetreuung während Schulferien: Beschluss über Erheblicherklärung 7. Genehmigung Ferienplan 2026/2027 8. Schulen Grenchen: Wahl eines Behördenmitglieds als Vertretung der kommunalen Aufsicht im Rahmen der Externen Evaluation (ESE) der Schulen Grenchen 9. Motion Angela Kummer (SP): Littering – Sensibilisierung: Beschluss über Erheblicherklärung 10. Motion Nicole Hirt (glp): Transparenz bei Auftragsvergaben: Beschluss über Erheblicherklärung STADTKANZLEI GRENCHEN

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Sonntag, 1. März 2020 10.00 Ökumenischer Gottesdienst zum Beginn der Fastenzeit.Thema: Vorsorgen wie Josef, 1. Mose 41, 17-36. Pfarrerin Susanna Meyer, Pastoralassistentin Gudula Metzel und Pfarrer Hans Metzger. Mitwirkung des Gospelchors. Markuskirche Bettlach Freitag, 28. Februar 15.15 Ökumenischer Gottesdienst im Alterszentrum Baumgarten. Pfarrerin Susanna Meyer. 16.00 Fiire mit de Chline in der Markuskirche. 16.00 Stars und Stärnli im Kirchgemeindehaus Markus. Samstag, 29. Februar 2020 18.00 Abendgottesdienst mit Abendmahl. Thema: Vorsorgen wie Josef, 1. Mose 41, 1-7.17-36. Pfarrerin Susanna Meyer. Anschliessend herzliche Einladung zum Suppenznacht. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Samstag, 29. Februar 9.00 Rosenkranz,Taufkapelle 17.30 Eucharistiefeier, Kirche Sonntag, 1. März 10.00 Ökum. Gottesdienst, ref. Zwinglikirche 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle 11.15 Eucharistiefeier in Italienisch, Kirche Dienstag, 3. März 9.00 Wortgottesdienst, Josefskapelle Mittwoch, 4. März 18.30 Eucharistiefeier,Taufkapelle CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Sonntag, 1. März Kein christkatholischer Gottesdienst in Grenchen, wir besuchen den oekumenischen Gottesdienst zum Beginn der Fastenzeit um 10.00 Uhr in der ev.-ref. Zwingli-Kirche in Grenchen EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Sonntag, 1. März 10.00 Gottesdienst.

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Grenchen

Nr. 09 | Donnerstag, 27. Februar 2020

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Gesucht! Ganz besondere Co-Pilotinnen oder -Piloten

GRENCHEN/SOLOTHURN Wer als Schweizer für längere Zeit im Ausland lebt, steht vor einigen Herausforderungen. Das ist hierzulande nicht anders, wenn Flüchtlinge oder Migranten die Menschen hier verstehen und arbeiten, also sich integrieren möchten. Das ist nicht immer einfach. Vor allem aber braucht es den Willen von beiden Seiten: der Zuwanderer und der Einheimischen. Caritas Solothurn hat vor vier Jahren ein besonderes Projekt mit dem Namen «Co-Pilot» lanciert. Flüchtlinge und Migranten werden ein Jahr lang von Freiwilligen auf ihrem Weg in ihrer fremden Heimat begleitet. Das Projekt soll diesen Frühling in Grenchen Fuss fassen. JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILD)

R. ist Migrant, spricht noch kaum Deutsch, lebt arbeitslos und sozialhilfeabhängig in der Schweiz. S. ist «CoPilot» des Caritas Solothurn-Projekts und lernt im Oktober 2016 Migrant R. kennen. Gut ein Jahr später: R. hat eine feste Anstellung (100%), einen Führerschein und zwischenzeitlich eine eigene Wohnung. «Co-Pilot» S. und R., in der Projektsprache ein «Tandem», treffen sich heute noch immer regelmässig.

Grenchner Stadtschreiberin unterstützt das Projekt

Nicht alle Tandems enden gleich wie diese schöne und eigentlich perfekte Geschichte. Sicher ist aber zwischenzeitlich, dass das Projekt «Co-Pilot» ein voller Erfolg ist: Seit August 2016 wurden 136 Tandems gebildet; mehr als zwei Drittel treffen sich nach Projektabschluss weiter. Im März soll nun mit einer Gruppe in Grenchen gestartet werden. Die Initialzündung dafür gegeben hat die Grenchner Stadtschreiberin Luzia Meister. Sie ist Integrationsbeauftragte der Stadt und entsprechend offen für solche Bemühungen. «Von Seiten der Stadt und auch mit Hilfe von Granges MELANGES können wir die Tandems zusätzlich unterstützen», sagt Luzia Meister. «Bei Menschen, die voraussichtlich in der Schweiz bleiben dürfen, ist es im allseitigen Interesse, dass die Integration möglichst zügig erfolgt. Jahrelan-

Projektleiterin Annette Lüthi: «Es ist erfrischend zu sehen, dass alle Altersgruppen vertreten sind.» ge Isolation und Sozialhilfeabhängigkeit ist möglichst zu vermeiden. Ich bin zuversichtlich, dass wir in unserer Stadt bei der Bevölkerung auf offene Ohren stossen.»

«Göttis» aus allen Altersgruppen: von 18 bis 80

Diese Zuversicht teilt auch Annette Lüthi, die bei Caritas Solothurn das Projekt «Co-Pilot» leitet. Sie half schon vor vier Jahren beim Aufbau von «Co-Pilot» mit. «Die bisherige Arbeit verlief sehr erfreulich und die Rekrutierung von Freiwilligen gelang bisher immer». Die Anforderungen an die «Göttis», oder «Co-Piloten» sind nicht hoch. Das Mindestalter beträgt 18 Jahre und die Interessierten müs-

sen Offenheit und pro Monat vier bis sechs Stunden Zeit haben. «Es ist erfrischend zu sehen, dass bei den Freiwilligen alle Altersgruppen vertreten sind: von 18 bis 80 Jahre», sagt Annette Lüthi. Von diesem Angebot profitieren können Migranten und Flüchtlinge, die schon ein wenig Deutsch sprechen und gute Aussichten haben auf einen längeren Aufenthalt. Für Grenchen, sagt Lüthi, habe es bereits eine Warteliste.

Ein Nehmen und Geben

Freiwilligenarbeit heisst unentgeltlich tätig sein. Es gibt zwar Spesenersatz und die Teilnehmer können kostenlos Weiterbildungskurse besuchen,

MENSCHEN IN DER RODANIA

Beat Meier – Mitten im Leben

E

r nennt sich selber den «rasenden Rentner» – und wer Beat Meier schon mal erlebt hat, wie er mit seinem Elektrorollstuhl unterwegs ist, weiss wie treffend diese Bezeichnung ist! Unterwegs sein und am Leben teilhaben bedeutet für den bald 68-jährigen Grenchner pure Lebensqualität. Reisen ist eine seiner Lieblingsbeschäftigungen, sei es ein Ausflug auf das Obere Brüggli (auf ein Kafi Lutz) oder nach Arch ins Römercafé (selbstverständlich im Elektrorollstuhl). Aber auch so «verrückte» Sachen wie Gleitschirm- und Segelfliegen hat er schon ausprobiert. Seine Schwester sei jedenfalls immer wieder mächtig erstaunt, über die Abenteuerlust ihres Bruders, wenn Beat ihr Fotos seiner Unternehmungen schickt. Der rüstige Rentner ist aber auch ein richtiges «Reisefüdle» und hat bereits Länder wie Tunesien, Kenia und Holland und Städte wie Wien und Bratislava bereist. Für 2020 ist eine Rheinschifffahrt mit der Organisation Procap zur Lorelei geplant, und zu seinem 10-jährigen rodania-Jubiläum wünscht Beat Meier sich einen Tagesausflug aufs Stanserhorn in Begleitung seiner Bezugspersonen. Obwohl er in der rodania viele Kontakte zu Mitbewohnerinnen und Betreuungspersonen pflegt, sind für Beat auch Kontakte ausserhalb der Institution ganz wichtig. So trifft er sich regelmässig mit einem Schulkollegen und einem ehemaligen Arbeitskollegen aus der Michel AG. Beat verbrachte eine unbeschwerte Jugend in Grenchen, wo er die Primarund Sekundarschule besuchte. Nach einem Welschlandaufenthalt in St. Gingolf begann Beat eine Lehre als Eisenwarenverkäufer bei der Firma Bregger

in Solothurn. Diese musste er jedoch nach fünf Monaten abbrechen, da er in der Berufsschule – insbesondere im Schreiben – nicht mithalten konnte. Er fand schliesslich Beat Meier. eine Anstellung in (Bild: zvg) der Kontrollabteilung der A. Michel AG in Grenchen, wo sein Vater als Abteilungsleiter tätig war. 1982 waren die Auswirkungen der Uhrenkrise auch beim Arbeitgeber von Beat spürbar, worauf alle nicht voll arbeitsfähigen Mitarbeitenden entlassen wurden. Beat fand jedoch nahtlos eine neue Beschäftigung bei der kurz zuvor eröffneten Vebo in Grenchen. Dort arbeitete er bis 1996 und wohnte zuhause bei seinen Eltern. 1997 entschied Beat, ins Internat der Vebo in Oensingen umzuziehen, wo er in der Konfektionsabteilung arbeitete. Als ihm eine ehemalige Arbeitskollegin, die bereits in der rodania wohnte, von den neu errichteten Wohngruppen erzählte, beschloss er, nach Grenchen zurückzukehren. Den Antrag auf eines der begehrten Zimmer in der rodania hat Beat Meier übrigens selber gestellt. «Dank Vitamin B» beim damaligen Stiftungsratspräsidenten, wie er mit Stolz und Schalk zugibt, hat er die lange Warteliste elegant und mit einer Prise Schlitzohrigkeit umschifft. Am 1. Juni 2010 ist er auf der Wohngruppe Alpha eingezogen, wo er noch heute wohnt. Sein Zimmer ist ihm sehr wichtig und ein geschätzter Rückzugsort. Hier hört er Radio oder schaut fern – am liebsten Abenteuer- oder Liebesfilme. Hier werden aber auch Abstimmungs-

unterlagen ausgefüllt und neue Reisepläne geschmiedet. Ganz wichtig zu betonen ist für Beat Meier, dass er selbstbestimmt lebt. Seine Schwester unterstützt ihn lediglich bei der Verwaltung der Finanzen, wofür Beat ihr sehr dankbar ist. Er fühlt sich nicht als «Behinderter» und möchte ernst und für voll genommen werden und ein Teil der Gesellschaft sein. Für seine Zukunft wünscht er sich in erster Linie Gesundheit. Und wenn irgendwann auch noch eine tolle Frau Einzug in sein Leben finden würde, wäre das ein ganz besonderes Glück. Heiraten oder zusammen wohnen «muss nicht zwingend sein», aber aufgestellt, aktiv und interessiert am Leben müsste die Herzensdame unbedingt sein. mgt

Die rodania Stiftung für Schwerbehinderte Grenchen (ssbg) begleitet und betreut seit über 30 Jahren Erwachsene mit einer geistigen und mehrfachen Behinderung. Dabei sollen die begleiteten Menschen individuelle Lebensqualität in den verschiedenen Lebensphasen und bis ins hohe Alter erhalten. In den Ateliers der Tagesstätte erhalten die Bewohnerinnen und Bewohner sowie externe Klientinnen und Klienten ein breites Beschäftigungsangebot in den Bereichen handwerkliche Produktion, lebenspraktische Tätigkeiten und basale Stimulation. Die Angebote der rodania werden über die IV-Rente, Hilflosenentschädigung, Ergänzungsleistungen sowie von den Kantonen finanziert. Zusätzliche Angebote, welche die öffentliche Hand nicht deckt, werden durch Spenden ermöglicht: Ein Ferienlager, ein Tagesausflug oder ein Nachmittag auf dem Bauernhof und Reithof. Diese Aktivitäten erhöhen die Lebensfreude und das Selbstwertgefühl der Klientinnen und Klienten und fördern die Integration in die Gesellschaft.

werden von der Caritas bei Fachfragen unterstützt und erhalten einen Sozialzeitausweis. Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass die Unentgeltlichkeit für die Interessierten kein Thema ist, so Annette Lüthi. Alle würden viel eher den Anspruch an sich stellen, das Tandem nach einem Jahr mit einem guten Gefühl abschliessen zu können. Wie der Begriff Tandem ausdrückt, müssen Betreuer, also Co-Pilot oder Pilotin und Betreuter bzw. Betreute (Pilot) in die gleiche Richtung treten. Die Betreuten erhalten Unterstützung bei der Bewältigung des Papierkrams, beim Üben der deutschen Sprache und dem Erklären unseres Schulsystems; bei Stellenbewerbungen und Vorstellungsgesprächen und natürlich auch bei der Wohnungssuche. «Migranten oder Flüchtlinge, Migranten oder Flüchtlingen fehlt es häufig an sozialen Kontakten zu Einheimischen», gibt Annette Lüthi zu bedenken. «Bei einem solchen Manko kann der Betreuer ansetzen». Umgekehrt muss der Pilot diese Hilfe auch annehmen und in der Praxis in seinem Lebensalltag umsetzen. Ob und wie gut das funktioniert, wird am Austauschtreffen während dem Tandemjahr und nach Abschluss eines Projekts besprochen.

Grenchner gehörte zu den ersten Piloten

Der ehemalige Grenchner Schuldirektor Erwin Egli war 2016 einer der

ersten Co-Piloten im damals neuen Projekt und zeigte sich seinerzeit begeistert von der Arbeit. Den Antrieb zur Mitarbeit hatte bei ihm noch einen anderen Hintergrund: «Wenn ich dem jungen Mann helfe, dass er einen Beruf erlernen, ausüben und auf eigenen Beinen stehen kann, dann ist das eine Entlastung für unser gemeinschaftliches Budget», wurde Erwin Egli in der Solothurner Zeitung vom 10. Januar 2018 zitiert. Die Initianten wünschen sich, dass bald einmal auch aus Grenchen eine Erfolgsgeschichte geschrieben werden kann wie über Pilot R und Co-Pilot S.

> LUST AUF CO-PILOTIEREN? Unverbindlicher Info-Anlass Wer sich angesprochen fühlt, ist am Mittwoch, 11. März 2020 um 19 Uhr zu einer unverbindlichen Informationsveranstaltung in der Aula des Schulhauses IV in Grenchen eingeladen. Unter anderem wird der ehemalige Grenchner Schuldirektor Erwin Egli von seiner Erfahrung als Co-Pilot berichten. Die Veranstaltung dauert rund eine Stunde. Im Anschluss wird ein Apéro offeriert. Wer an dieser Info-Veranstaltung nicht teilnehmen kann, kann mehr erfahren bei: Annette Lüthi, Projektverantwortliche, Telefon 032 623 01 57 oder E-Mail: al.luethi@caritas-solothurn.ch

Gesichter einer Fasnacht JOSEPH WEIBEL (TEXT UND BILDER)

ie Fasnacht übt auch auf die Kinder eine grosse Faszination aus. Fast 1200 Kinder waren es in Grenchen, in Bettlach waren es rund ein Viertel davon. Sie bewegten sich fröhlich durch die bevölkerten Strassen von Bettlach und zeigten stolz ihre

schönen Kostüme. Freude herrschte ebenso in Grenchen, wo der Kinderumzug eine lange Tradition der hiesigen Fasnacht ist. So richtig schaurig schön und auch laut wurde es dann sechs Tage später am Kinderball im Parktheater. Mindestens so legendär wie der Kinderumzug selbst. Auch in diesem Punkt scheint es klar: die Fasnacht hat genügend Nachwuchs.

Sie zeigten sich von ihrer stärksten Seite: die kleinen Gewichtheberinnen und -heber aus Bettlach.

Ob dem Kinde wohl langsam die grosse Maske zu schwer wird?

Viele Gesichter am Grenchner Kinderumzug. Sie warten auf den ersehnten Start des Corso.

Sie haben die Trümpfe in der Hand: viel Nachwuchs für die Fasnacht von morgen.

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Nr. 09 | Donnerstag, 27. Februar 2020

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AUF EIN WORT MIT ... DANIEL JUILLERAT Die Grenchner-Stadt-Anzeiger-Serie

Ein Zahnarzt mit Mass

JOSEPH WEIBEL

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aniel Juillerat winkt ab und will partout kein Bild von sich machen lassen. Ausgerechnet: selbst ein Fotograf, der seinem Hobby nach der Pensionierung wieder vermehrt frönen will, sperrt sich vor der Linse. Wir einigen uns dann auf ein Porträt vor dem schönen Stoffgemälde von Peter Wullimann. Da stehe ich also im zweiten Stock vor der Praxis von Dr. Daniel und Dr. Paula Juillerat. Das Ehepaar praktiziert in den gleichen Räumlichkeiten: er als Zahnarzt, sie als Allgemeinmedizinerin. Am 13. März 2020 ist Schluss. Dann drehen beide den Schlüssel zum letzten Mal an ihrer Praxistüre. Ich vermeide es, ihm zu erzählen, wie ich mich fühle, wenn ich vor einem Zahnarzttermin stehe. Er kennt diese Geschichten zuhauf. «Nach der sechsten oder siebten Version findet man das nicht mehr lustig», meint er, ein bisschen mit einem Schmunzeln im Gesicht. Er weiss, dass er einen Beruf hat, der nicht zuoberst auf der Beliebtheitsskala von Patienten steht. Der Besuch bei ihm oder einem Berufskollegen wird aber für den Menschen früher oder später unvermeidlich. Besonders wenn in jungen Jahren schon der Schulzahnarzt an einem oder mehreren Zähnen bohrte. «Sobald ein Zahn einmal angebohrt ist, geht es immer weiter». Er wolle den Patienten nicht weh tun, sagt er fast entschuldigend. Höchstens ein Abszess oder eine schlecht wirkende Spritze seien mögliche Ursachen, die zu unerwarteten Schmerzen führen könnten. Er berichtet aber vor allem von Patienten, die bei ihm die Angst vor dem Zahnarzt verloren haben. Seine charismatische Ausstrahlung vermittelt seinem Gegenüber einen Mitmenschen, der schon mit seiner ruhigen Art, und seiner Stimme, für die nötige Entspannung sorgt. Im Anschluss an eine Sitzung macht er zudem gerne noch ein Schwätzchen mit dem vor ihm auf dem Zahnarztstuhl sitzenden Patienten. «Während der Behandlung funktioniert das nur unter schweren Bedingungen», feixt er.

1948 in Grenchen – in den gleichen Räumlichkeiten, die Daniel und Paula Juillerat in 14 Tagen verlassen. Vater Juillerat war ein Pionier beim Einsatz von reinen Keramikimplantaten. Das scheint im Blut der Juillerats zu sein. Der Sohn schrieb 1977 eine Dissertation über Implantate. «Zu einer Zeit», schmunzelt er, als Implantate noch gar nicht allgegenwärtig waren». Später dann schon. Und wieder sorgte ein Grenchner Zahnarzt, dieses Mal der Junior, für Aufsehen. Als erster Zahnarzt im Kanton erkannte er früh das Potenzial der so genannten Cerec-Methode. Er besuchte Kurse, kaufte ein Gerät und setzte es in seiner Praxis ein. Mit dieser speziellen Technik wurde der betroffene Zahn eines Patienten ausgemessen und

Die (Zahnarzt-)Angst vor Grenchen

Nach 42 Jahren praktischer Arbeit in Grenchen setzt er einen Strich unter diese lange Karriere. Auch wenn er ursprünglich Pilot werden wollte, so hat ihn die Biologie und die gesamte Medizin immer fasziniert. Er hat sich eine schöne Stammkundschaft aufgebaut, «mit lieben Leuten aus allen Bevölkerungsschichten», sagt er gerührt. Er, ein Ur-Grenchner, der fast zeitlebens hier lebte und wohnte, hadert ein bisschen mit dem Stadtzentrum, das für ihn ehe öde und trist wirkt. «Die Wohnqualität ist aber hervorragend, und Grenchen ist nach allen Seiten offen». Das meint er nicht nur geographisch. Dass die Stadt aber immer noch mit einem Imageproblem kämpft, wurde Anfang 2019 klar, als er sich um eine Praxisnachfolge bemühte. Fünf Monate hatte er ein Hin und Her mit einem Anwärter, der dann zuletzt doch absprang. Er schrieb die Praxis aus, im Inserat stand aber nichts, dass sie sich in Grenchen befindet. Als er die Interessenten über den Standort in Kenntnis setzte, war das Gespräch schnell beendet. Grenchen mit gleich viel Einwohnern wie Solothurn hat ungleich weniger Zahnarztpraxen als die Kantonshauptstadt. Und so gibt es keine Nachfolge. Ihm tut es weh, dass die gesamte im Boden versenkte Infrastruktur zurückgebaut werden muss. Er kann das einfach nicht nachvollziehen. Der Aufbau einer Zahnarztpraxis von Grund sei extrem kostspielig.

> STECKBRIEF Vorname/Name: Daniel Juillerat Wohnort: Grenchen Geburtsdatum: 17. Juni 1950 Beruf/Funktion: Zahnarzt

> FÜNF FRAGEN Meine Lieblingsdestination: Italien (Südsizilien/Toskana) Lieblingsspeise: Spaghetti Aufsteller der Woche: Viele nette Abschiedsworte von meinen Patienten Auf was kann ich nicht verzichten: Meine Familie Ich würde nie: eine solche Frage beantworten! (Kriegs- und Kriminalgeschichte beweisen, dass man leider nichts ausschliessen kann).

mehr Zeit ein. Ebenso für das Reisen und die klassische Musikwelt geniessen. Beide kochen ausserdem gerne und pflegen einen assortierten Weinkeller. Ausserdem warten bereits vier Enkelkinder darauf, dass ihre Grosseltern künftig mehr Zeit für sie haben. Die Juillerats haben drei Kinder, die natürlich alle ausgeflogen – aber vom gleichen Autovirus wie ihr Vater infiziert sind. Er wirkt zufrieden, blickt versonnen aus dem Fenster. «Schön war’s», sagt er. Er habe nie das Ziel gehabt, immer ein volles Wartezimmer zu haben. Im Gegenteil: Er setzte täglich einen Puffer von einer Stunde – falls ein Notfall eintreffen sollte. Blieb der aus, gab es eine ausgiebige Kaffeepause. Seine Patienten wird er vermissen. «Für mich waren die Begegnungen auch immer sehr wertvolle soziale Kontakte». Vielleicht brauche es irgendwann weniger Zahnärzte. Denn allgemein würde heute viel mehr Prophylaxe gemacht. «Junge Menschen haben praktisch keine Karies mehr». Er schmunzelt. «Das war eine schöne Zeit, als ich mit meiner damaligen Freundin und heutigen Frau in Bern hauste. Manchmal büffelten wir 18 Stunden am Tag vor Prüfungen.» Er habe keine Zeit für Studentenproteste gehabt. 1979 sind sie dann, als das erste Kind im Anzug war, nach Grenchen umgezogen und wohnen seit 1984 im eigenen Haus am Hofweg. Auf einem Praxismöbel steht ein Modell eines Swiss-Passagierflugzeuges. Ganz vergessen hat er die Fliegerei nie. Im Gegenteil. Und er blinzelt mit den Augen: «Ich habe die Privatpilotenlizenz nachgeholt».

Privatpilotenlizenz nachgeholt

Ändern lässt sich das nicht mehr. Daniel Juillerats ernste Miene weicht einem Lächeln. Er wird 70 dieses Jahr, und will in Zukunft noch einiges bewerkstelligen. Seine Passion ist Fotografieren. Eben erst trat er beim Fotoclub Solothurn ein. Für Haus und Garten rechnet er ebenfalls

Pionier mit Massfüllungen

Sein Traumberuf war das ja nicht. Pilot habe er werden wollen, sagt Daniel Juillerat. Heuschnupfen und Asthma haben ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht. So wurde er Zahnarzt, wie sein Vater. Der praktizierte seit

Spuren einer Fasnacht Sie kommen während der Fasnachtszeit in gehäufter Form vor, und ihre Beliebtheitsskala reicht von «sehr beliebt «bis «sehr unbeliebt»: die Konfetti. Die maskierten Karnevalisten bewarfen sich einst mit süssen Konfettis. Das hatte damals den Vorteil, dass die grösste Zahl dieser Konfetti dankbare Abnehmer fand. Paul Demuth wurde 1855 im deutschen Grünheide bei Erkner geboren, war Buchbinder. Er nimmt für sich den Anspruch, der Erfinder dieser Luft- und Lustobjekte zu sein. Die Idee zum Konfetti sei ihm auf einer Italienreise gekommen. Das war 1887. Soweit zur Geschichte. Und heute: Am Grenchner Fasnachtsumzug (wie wohl an allen anderen auch …) wurden sie in die Luft geschleudert, als gäbe die Fasnacht ihre Derniere. Mit kleineren und grösseren

im Anschluss mittels CNC-Technik eine massgenaue Füllung produziert. Die weiter entwickelten Geräte seien dann immer teurer geworden, und damit auch die Behandlungen. Heute werden Compositefüllungen eingesetzt. Ein weiches, kunststoffbasiertes Material. Die Entwicklung in seiner Branche war Daniel Juillerat immer sehr wichtig. Ebenso die Aus- und Weiterbildung. Wer sieben Jahre und mehr praktiziert, ohne sich mit Innovationen auseinanderzusetzen, hat verloren. «Schliesslich mussten wir uns vor dem Abschluss einer ständigen Weiterbildung verpflichten».

Wer sie anderntags von der Strasse wegwischen muss, wird sich sagen: Die einen haben Freude, die anderen dann die Arbeit ... (Bild: Joseph Weibel) Bomben auf den Umzugswagen wurden sie Richtung Publikum transportiert und fanden ihr Ziel in den Haaren, unter den Hemden, Blusen oder Hosen. Und dann: Alles schütteln und rütteln hilft nichts. Mindestens ein Konfetti bleibt immer treu – bis zum Beginn der nächsten Fasnacht, sagt eine umgeschriebene Sage. jw

ums. raxisjubilä narchiv) P s e in e h lic ilie rat anläss n. (Bild: Fam Vater Juille als schon in Pensio Er war dam

Folk, Bekanntes und Raritäten Kunstmusik und Folk, Bekanntes und Raritäten von Komponisten, die auf den britischen Inseln gewirkt haben. Die Abendmusik in der Markuskirche Bettlach von kommendem Sonntag (1. März) um 17 Uhr hat einiges zu bieten. Anne Simone Aeberhard, Blockflöten und Urs Aeberhard, Orgel entführen die Konzertbesucher in die englische Barockmusik. Es gelangen Werke von Matthew Locke (16211677), Giuseppe Sammartini (16951750) und traditionelle Songs für Blockflöte und Orgel aus England und Schottland zur Aufführung. Orgelwerke von James Oswald (17101769) und Georg Friedrich Händel

Ein Genuss für klassische Musikfreunde: Anne Simone Aeberhard und Urs Aeberhard entführen die Konzertbesucher in die englische Barockmusik. (Bild: zvg) (1685-1759), der lange in England gelebt und gewirkt hat, vervollständigen das Programm.

Anne Simone Aeberhard (1986) machte den Bachelor und Master in Pedagogy an der Hochschule der Künste Bern bei Michael Form. Im Sommer 2013 schloss sie den Master in Performance bei Kees Boeke an der Hochschule der Künste Zürich mit Auszeichnung ab. Als Solistin und in Kammermusikformationen pflegt Anne Simone Aeberhard eine rege Konzerttätigkeit im In- und Ausland. Urs Aeberhard studierte Klavier, Sologesang und Orgel am Konservatorium seiner Vaterstadt Bern. Nach dem Orgelkonzertdiplom folgten Studien in Paris bei Marie Claire Alain und Daniel Roth. Seit 1999 Organist an der Reformierten Stadtkirche Solothurn. Der Eintritt ist frei, es wird eine Kollekte erhoben. mgt


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Region

Donnerstag, 27. Februar 2020 | Nr. 09

Boxspektakel zum Jubiläum

GRENCHEN Der Boxclub Grenchen feiert seinen 100. Geburtstag nicht im internen Rahmen, sondern mit einem Boxmeeting, das es in dieser Form in Grenchen noch nie gab. Für das über vierstündige Spektakel am 14. März mit zwei Profiwettkämpfen stehen 400 Sitzplätze zur Verfügung. «First-Come-First-Serve», sagt OK-Präsident Stephan Bernhard, der selber einige Jahre aktiver Boxer war. Der Boxsport gewinnt wieder zunehmend an Interesse, auch weil das Light-Contact Boxing für Kinder zu einem nachhaltigen Trendsport wird. Der Boxsport hat heute ein anderes Gesicht und wird immer mehr auch von Frauen als Teil ihrer Fitness gelebt.

JOSEPH WEIBEL

D

er Boxsport hat heute ein anderes Gesicht. Vor 34 Jahren als ich selbst als Teilnehmer eines Boxtrainings ein einprägsames Erlebnis hatte, stand ich unter dem Eindruck der frühmorgendlichen Wettkämpfe in den siebziger Jahren mit Cassius Clay im Ring. Fritz Chervet, ein Leichtgewichtler, zierte für einige Zeit die Schlagzeilen in den Sportspalten. Und das ukrainische Geschwisterpaar Klitschko sorgten ebenfalls für einige Zeit als Schwergewichts-Profis für Furore. Und just auf das 100-Jahr-Jubiläum des Boxclubs Grenchens steht in den Sportspalten der Zeitungen der Name Tyson Fury ganz oben. Der 2,06 Meter grosse Brite gewann bei seinem Comeback den Profikampf gegen Deontay Wilder. Es ist eine (Comeback-)Geschichte, die wir sonst nur vom Film her kennen: aus dem Mehrteiler «Rocky».

(Bild: André Berger)

Renaissance zum Jubiläum

Stephan Bernhard, OK-Präsident des bevorstehenden Boxmeetings im Grenchner Parktheater, macht einen optimistischen Eindruck. «Wir wollen den Boxsport in dieser Region bekannter machen», sagt er und zeigt auf die mehrseitige Programmbroschüre des Boxmeetings vom 14. März 2020. An dieser Stätte gibt es gewöhnlich boulevardeske

Theaterstücke, auch mal Zauberei oder ein Grossanlass mit mehreren hundert Teilnehmern. Ein Boxring stand aber noch nie im grossen Saal. «An Spektakel und Unterhal-

tung wird es nicht fehlen», sagt der OK-Präsident. Der Boxclub Grenchen, mit Jennifer Corti, der ehemaligen Amateurboxerin, erstmals mit einer Frau an der Spitze, will zum

Start des neuen Clubjahrhunderts Vollgas geben. Der Boxsport erlebt auf andere seine Renaissance. «Jennifer Corti», so Stephan Bernhard, «führte in den letzten Jahren das

Fitnessboxen, speziell für Frauen und das kindgerechte Leichtkontaktboxen ein». Mit Erfolg. Das Leichtkontaktboxing ist bereits im Schulsportprogramm und mobilisiert wöchentlich zwei Mal über 20 Kinder. Ein- bis drei Mal wöchentlich trainieren auch die «grossen» Frauen und Männer. Noch sind Karten zu haben für das Boxmeeting vom 14. März. VIP-Karten (140 Fr.) hat es nur noch eine Handvoll. Dagegen hat es freie Plätze in der Kategorie für 30 Franken oder 40 Franken (Estrade-Plätze). Neben spektakulären Boxwettkämpfen gibt es natürlich auch genügend Verpflegungsmöglichkeiten. Die Zuschauer können sich im Parktheater, auch während den Wettkämpfen, frei bewegen. Die Profiwettkämpfe umfassen acht bzw. sechs Runden zu je drei Minuten. Der Staffelwettkampf (je fünf Boxer) zwischen der Schweiz und Slowakei dauert je drei Runden zu drei Minuten. Zu sehen an diesem Abend sind auch regionale Boxwettkämpfer aus Grenchen und Biel. Getragen wird der Anlass auch von zahlreichen Sponsoren. OK-Präsident Stephan Bernhard hat eine eigene Firma gegründet. Mit der Best Boxing GmbH will er vermehrt Boxwettkämpfe in der Region organisieren. Ticketbestellung: www.eventfrog.ch Weitere Informationen zum Boxmeeting und Verein: www.box-club-grenchen.ch

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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 27. Februar 2020 | Nr. 09

NOTFALLNUMMERN

BEZEICHNUNG

NUMMER

Ärztlicher Notfalldienst Kt. Solothurn

0848 112 112 144 143 032 654 66 67 118 032 654 79 19 0848 00 45 00 117 032 654 75 75 1414 147 140 032 653 70 10 145 032 654 66 68

Ambulanz Dargebotene Hand Elektrizität/Stromversorgung SWG Feuerwehr Gemeinschaftsantennen GAG Notfallzahnarzt Polizei Polizei Stadt Grenchen Rettungsflugwacht REGA Sorgentelefon für Kinder (Pro Juventute Telefonhilfe) Strassenhilfe TCS Suchtberatung Toxikologisches Informationszentrum Wasser/Gasversorgung, SWG

WICHTIGE NUMMERN BEZEICHNUNG

NUMMER

Alters- und Pflegeheim «Am Weinberg»

032 654 06 00 032 654 05 00 032 627 31 21 062 823 86 00 032 653 70 10 032 626 23 23 0800 11 88 11 062 837 50 60 032 655 60 60 0848 44 66 88 032 654 34 34 032 652 45 25 032 654 20 90 032 653 70 10 032 566 41 00 032 652 71 30

Alters- und Pflegeheim «Kastels» Bürgerspital Solothurn Frauenhaus Aargau/Solothurn Jugend- und Elternberatung Klinik Obach, Solothurn Krebstelefon Opferhilfe Aargau/Solothurn Pflegeheim Sunnepark Grenchen SBB Rail Service

(CHF 0.08/Min.)

Gesundheitszentrum Grenchen Spitex Grenchen VEBO Wohnheim, Grenchen Vermittlung von Tages- und Familienpflegeplätzen Stiftung Schmelzi Y-Psilon Wohngruppe für demenzkranke Menschen

MELDEN SIE IHREN ANLASS! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles –› Anlässe» einzutragen.

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Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf den Internetseiten der Stadt Grenchen und Grenchen Tourismus. Die Daten werden gleichzeitig auch für die Printausgaben im az Grenchner

Tagblatt, az Solothurner Zeitung, ot Oltner Tagblatt sowie deren Onlineveranstaltungskalendern verwendet. Redaktionsschluss jeweils Dienstag 12 Uhr, keine Publikationsgarantie.

Pumpelpitz, eine Kindergeschichte für Kinder und Junggebliebene (Foto: zvg)

Pumpelpitz Kinderkonzert Pumpelpitz, der sympathische Waldkobold erobert schweizweit die Kinderherzen. Über 721 Jahre alt ist er, wohnt auf dem Weissenstein und rutscht jede Nacht auf einer riiiesig langen Rutschbahn in die Stadt Solothurn. Zusammen mit seinem Sohn Pumpi, seinem dicksten Freund Mampfred, dem Fressdachs erlebt er spannende Abenteuer. Ideal geeignet für Kinder ab 2 Jahren. Mittwoch, 4. März 2020, 14 Uhr, Parktheater Grenchen

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 27. FEBRUAR 14.30 Uhr: «CinéTreff». «Downton Abbey». www.cinema4me.ch Kino Rex, Bielstrasse 17.

FREITAG, 28. FEBRUAR 7.00–12.00 Uhr: Markt mit Frischprodukten. www.gvg.ch Marktplatz. 11.30 Uhr: Suppentag im Zwinglihaus Grenchen. Der Erlös geht an das Projekt «Brot für alle». Es ist keine Anmeldung nötig. Zwinglihaus, Zwinglistrasse 9. 17.00–19.00 Uhr: Freitags – Talk. «Von der Schule zur Ausbildung». Mit Museumseintritt. Kultur-Historisches Museum, Absyte 3. 19.00–22.00 Uhr: Two Poets. Konzert im Music Bistro Feelgood. Eintritt frei – Hutkollekte. Feel Good Music Bistro, Bahnhofstrasse 33. 19.30–20.45 Uhr: «Ein Koffer voller Erinnerungen» – 70er Jahre. Theater Gänggi, Höhenweg 7.

SAMSTAG, 29. FEBRUAR 11.30–15.00 Uhr: Raclette-Plausch. Raclette-Plausch ä discretion. Eusebiushof (Saal), Schulstrasse 1. 19.30–20.45 Uhr: «Ein Koffer voller Erinnerungen» – 70er Jahre. Theater Gänggi, Höhenweg 7. 20.00 Uhr: Travis Pine – «Ein Mann des Volkes». Fabelkomödie von Sam Bobrick. www.peterzgraggen.ch Parktheater (Theatersaal), Lindenstrasse 41. www.ticketino.com oder BGU Grenchen

20.30–23.30 Uhr: «Midnight Grenchen». Sport und Tanz für Jugendliche. Eintritt frei. Doppelturnhalle Zentrum

SONNTAG, 1. MÄRZ 9.30–11.30 Uhr: «Ä Halle wo’s fägt». Die Turnhalle wird zum Spiel-, Bewegungs- und Experimentierplatz für Kinder von 0 bis 6 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person. Mit Eintritt. Weitere Infos: www.chaktiv.jimdo.com Doppelturnhalle Süd H2, Schulstrasse 11. 10.30 Uhr: Marc Anderegg Duo. Jazzmatinée. www.marcandereg.ch Parktheater (Foyer), Lindenstrasse 41. 15.00 Uhr: Öffentliche Museumsführung. Geschichte der Stadt und Region Grenchen. Kultur-Historisches Museum 17.00–18.45 Uhr: «Ein Koffer voller Erinnerungen» – 70er Jahre. Theater Gänggi, Höhenweg 7. 17.00 Uhr: Stefan Waghubinger: «Jetzt hätten die guten Tage kommen können». www.stefanwaghubinger.de Kleintheater Grenchen, Schulstrasse 35.; Vorverkauf/Reservation: BGU, Kirchstr. 10, 2540 Grenchen, 032 644 32 11

MONTAG, 2. MÄRZ 18.00–20.00 Uhr: Kinofilm «Die Rückkehr der Wölfe» Der Wolf polarisiert und fasziniert, und er bringt Unordnung in unser System. 150 Jahre nachdem der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet wurde, erobert er sich unaufhaltsam seinen Platz zurück. Sind Wölfe gefährlich für den Menschen; ist ein Zusammenleben möglich? Von Thomas Horat. Weitere Informationen unter www.vnsg.ch. Kino Rex, Bielstrasse 17. 20.10 Uhr: «Bliib fit – turn mit». Winterfit mit dem DTV Grenchen Ladies Gym. Doppelturnhalle Zentrum

Foto: Travis Pine

MITTWOCH, 4. MÄRZ 14.00–17.00 Uhr: Pumpelpitz Kinderkonzert. Simu Fankhauser tritt mit seinen Pumpelpitz-Liedern und Geschichten das erste Mal in Grenchen auf. Kinderkonzert ab 14 Uhr. Parktheater, Lindenstrasse 41. 19.30–21.30 Uhr: Konzert von Toby Meyer. «Freiheit – Mini Gschicht mit Gott». Toby Meyers Leidenschaft ist es, mit Musik die Herzen der Menschen zu berühren, zu ermutigen und Wertschätzung und Hoffnung zu säen. Die Kraft der Worte und der Töne kommt aus seinem tiefen Glauben heraus. Eintritt frei, Kollekte. Eusebiushof (Saal), Schulstrasse 1. 20.00 Uhr: «Du bisch nur zwei mal jung». Komödie von Ron Aldrige. «Du bisch nur zwei mal jung» ist eine romantische Komödie mit Humor und Sprachwitz und wirft einen Blick auf die Freuden und Sorgen in der zweiten Lebenshälfte. Brooksie, der nach dem Tod seiner geliebten Frau wieder versucht Tritt zu fassen, hat beschlossen das Leben in vol-len Zügen zu geniessen. www.schopfbuehne.ch Schopfbühne, Schützengasse 4; VV: www.schopfbuehne.ch und Coop Vitality Grenchen 20.00 Uhr: «Kabarett unterwegs» mit StrohmannKauz. «ghoue & gstoche» – Anarchie im Altersheim. Die Oltner Kabarett-Tage sind unterwegs mit Strohmann-Kauz. Der lebensfrohe Ruedi und der griesgrämige Heinz geben ein grossartiges Bühnenpaar. Das aufmüpfige Rentnerduo geniesst seine schier grenzenlose Narrenfreiheit mit ansteckender Spielfreude. Die liebenswürdigen Senioren mit Kultpotential liefern mit «ghoue & gstoche» ein lustvolles Konzentrat ihres Daseins. Ruedi & Heinz – die Paradefiguren des Satireduos Strohmann-Kauz – sind voller Wünsche. An sich. Ans Leben. Weitere Informationen unter www.kabarett.ch. Rössli Pub, Bielstrasse 7.; VV: www.kabarett.ch

Stefan Waghubinger beherrscht die Kunst geschliffene Texte federleicht schweben zu lassen (Foto: Josua Waghubinger)

Stefan Waghubinger: «Jetzt hätten die guten Tage kommen können» Stefan Waghubinger hat es ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der grossen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. Glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe. Sonntag, 1. März 2020, 17 Uhr, Kleintheater

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum Grenchen Neue Dauerausstellung «Vom Bauerndorf zur Uhrenmetropole» zur Geschichte der Stadt und Region Grenchen, neue Sonderausstellung «Ewiger Lückenbüsser – die bewegte Geschichte des Rainschulhauses», Sonderausstellung zu unserer Museumssammlung «Sammeln und Inventarisieren – eine grosse Baustelle», neuer Kinderrundgang mit Maskottchen «Tick Tack». Kinder Eintritt Gratis. Weitere Informationen unter www.museumgrenchen.ch. Kunsthaus Grenchen Öffnungszeiten und weitere Informationen unter www.kunsthausgrenchen.ch

DEMNÄCHST

ELTERNVORTRÄGE UND WORKHOPS FÜR JUNGS UND MÄDCHEN 6. März, 19.30–21.00: Elternvortrag «Wenn Jungen Männer werden» 7. März, 9.30–16.30: Workshop für Jungen von 10-12 Jahren «Agenten auf dem Weg» 13. März, 19.30–21.00: Elternvortrag «Wenn Mädchen Frauen werden» 14. März, 9.30–16.30: Workshop für Mädchen von 10-12 Jahren « Die Zyklus-Show» Die Vorträge bzw. Workshops finden jeweils im Lindenhaus statt. Anmeldung: Suzanne Molliet, smolliet@gmail.com

VATER 11. März, 20.00: Tragikomödie von Florian Zeller. Ausgezeichnet mit dem Prix Molière 2014 als Bestes Stück. Parktheater

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Grenchner Stadt-Anzeiger 09/2020

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