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20. Juni 2019, 58. Jahrgang, Nr. 25

Killwangen sagt Ja zur Limmattalbahn An der Einwohnergemeindeversammlung in Killwangen nahmen 87 Stimmberechtigte teil. Sie diskutierten teilweise intensiv. Vor allem bei den beiden Traktanden, die die Errichtung der Limmattal behandelten, kochten die Emotionen hoch. Mehrere Killwangener vertraten den Standpunkt, den Kredit und die Kostenbeteiligung abzulehnen. «Vielleicht holen wir durch geschicktes Verhandeln noch etwas heraus», votierte einer. Der Gemeinderat hielt dagegen. «Die Limmattalbahn wird den Rechtsweg gehen», mahnte Gemeinderat Hanspeter Schmid. Schliesslich unterlagen die Gegner jedoch in beiden Abstimmungen deutlich. (rb) S. 9 INSERATE

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Nicht alle Weinbauern machen mit Im Mai wurde die Wettinger Weinbaugenossenschaft aufgelöst.

Strukturelle Probleme und verschärfter Wettbewerb: Die Wettinger Weinproduzenten haben reagiert und die Weinbaugenossenschaft aufgelöst. Im Spätsommer wollen sie eine neue Firma gründen. Firmensitz und Verkaufslokal sollen in Wettingen bleiben und die Produktion nach Würenlingen verlagert werden. Nicht alle bisherigen Weinproduzenten der Genossenschaft wollen mitmachen. Jungwinzer Christian Steimer: «Ich bin Winzer und will meinen Wein selber produzieren.» (bär) S. 4/5 Weinkeller der Wettinger Weinbaugenossenschaft an der Rebbergstrasse.

Archiv


Einwohnerrat, Beschlüsse vom 13. Juni 2019 1. Der Bericht betreffend Sanierung der Sozialen Dienste; Teilprojekt Personal; Bericht zur Wirkung der Massnahmen wird zur Kenntnis genommen. 2. Von der Beantwortung der Interpellation Fraktion SVP vom 14. März 2019 betreffend Sanierung der Sozialen Dienste; Teilprojekt Personal; Erhöhung Stellenprozente (2017–0693) wird Kenntnis genommen. 3. Die Motion Dzung Dacfey, WettiGrüen, vom 13. Dezember 2018 betreffend Gemeindemitgliedschaft bei Fussverkehr Schweiz wird überwiesen. 4. Das Postulat Meier Obertüfer Jürg, WettiGrüen, und Palit Orun, GLP, vom 16. November 2017 betreffend Förderungsmöglichkeiten von höherwertigen Energieträgern über die Konzessionsgebühr wird abgelehnt. 5. Das Postulat Notter Daniel, SVP, Wassmer Christian, CVP, Bürgler Philipp, FDP, Burger Alain, SP, Palit Orun, GLP, und Huser Michaela, SVP, vom 6. September 2018 betreffend Prüfung eines neuen Führungsmodells für die Gemeinde Wettingen wird überwiesen. 6. Von der Beantwortung der Interpellation Palit Orun und Scheier Ruth Jo., GLP, vom 22. Juni 2017 betreffend «Wie viel Wertschöpfung blieb bei den Wettinger Firmen bei der Vergabe von Gemeindeaufträgen in den Ressorts: Hochbau, Tiefbau & Umwelt und Finanzen & Steuern zwischen 2014 und 2017 hängen?» wird Kenntnis genommen. 7. Von der Beantwortung der Interpellation Fraktion SVP vom 24. Januar 2019 betreffend Verkehrskommission – «Verkehr bewegt» wird Kenntnis genommen. Keiner der Beschlüsse unterliegt dem fakultativen Referendum. Die Beschlüsse sind somit rechtskräftig. Einwohnerrat

Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 11. Juni 2019

Baugesuche Bauherrschaft: Bazeer und Eveline Cassim-Morell Bernaustrasse 2 5430 Wettingen Bauobjekt: Anbau Einfamilienhaus Baustelle: Bernaustrasse 2 Parzelle: 4636 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Markus Voser Märzengasse 59 5430 Wettingen Bauobjekt: Heizungsersatz Ölheizung zu Wärmepumpe Baustelle: Märzengasse 59 Parzelle: 1885 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Muarem Cadaroski Rosenauweg 47 5430 Wettingen Bauobjekt: Projektänderung Neubau Dreifamilienhaus, Erweiterung 2. Obergeschoss Baustelle: Altenburgstrasse 36 Parzelle: 20 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Marianne und Celestino Padeste-Brühlmeier Am Gottesgraben 1 5430 Wettingen Bauobjekt: Umbau Einfamilienhaus Baustelle: Schönaustrasse 39 Parzelle: 3642 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Silvia und Alois Würsch Rudolf-Funk-Strasse 1 5430 Wettingen Bauobjekt: Befristete Parkplatzüberdachung Baustelle: Rudolf-Funk-Strasse 1 Parzelle: 4654 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 22. Juni bis 22. Juli 2019. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 hat folgende Beschlüsse gefasst:

Bau- und Planungsabteilung

1. Das Protokoll der Versammlung vom 11. Dezember 2018 wird genehmigt. 2. Die Verwaltungsrechnung 2018 wird genehmigt. 3. Der Rechenschaftsbericht 2018 wird genehmigt. 4. Hardmeier René, geb. 29. März 1956, wird nach Art. 3 lit. b. das Ortsbürgerrecht verliehen (keine Einbürgerungsabgabe).

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Die Beschlüsse unter den Ziffern 2 und 3 unterliegen dem fakultativen Referendum und werden rechtskräftig, wenn innert 30 Tagen, von der Publikation in der Limmatwelle (20. Juni 2019) an gerechnet, das Referendum dagegen nicht ergriffen wird. Die Unterlagen können während der Referendumsfrist zur ordentlichen Bürozeit auf der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Gemeindekanzlei

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WETTINGEN

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2019

AUS DEM GEMEINDERAT Vertragsanpassung Terrassenbad An einem Treffen des Badener Stadtrats mit dem Gemeinderat Wettingen wurde das Thema der Gleichbehandlung von Badener und Wettinger Einwohnenden betreffend Eintrittspreise gemäss dem Vertrag von 1933 diskutiert. Anlass war der Entscheid des Badener Stadtrats zur Anpassung der Eintrittspreise im Terrassenbad, Frei- und Hallenbad auf den 1. Januar 2018. Damit wurde eine Vergünstigung für die Badener Bevölkerung auf Saison- sowie Jahresabonnemente eingeführt. In der Folge wurde aus der Wettinger Bevölkerung mit Hinweis auf den Vertrag von 1933 die Ungleichbehandlung der Einwohnenden von Baden und Wettingen bezüglich der Eintrittspreise moniert. Im Vertrag von 1933 war festgehalten worden, dass die Wettinger Einwohnenden in Bezug auf die Eintrittspreise in das (damals projektierte) Schwimmbad gleich zu behandeln seien wie die Badener Einwohner, während die Stadt Baden das neu eingemeindete Gebiet auf die Dauer von mindestens 50 Jahren nur für ein öffentliches Schwimmbad oder für einen anderen öffentlichen Zweck verwenden durfte. Diese Mindestdauer ist längst verstrichen und die erwähnte Pflicht der Gemeinde Baden besteht damit nicht mehr. Zudem verfügt die Gemeinde Wettingen im Gegensatz zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses seit Jahren im Tägerhard über ein eigenes Frei- und Hallenbad. Da öffentliche Anlagen wie Schwimmbäder, die von einem Gemeinwesen mit eigenen finanziellen Mitteln getragen werden, in erster Linie den Einwohnenden dieses Gemeinwesen zugutekommen, können die Gemeinden für ihre Bewohnenden jeweils günstigere Eintrittspreise anbieten. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo.: 8.30–12/ 13.30–18.30 Uhr; Di.–Fr.: 8.30–12/ 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung sind gerne bereit, telefonisch auch Termine ausserhalb der Öffnungszeiten zu vereinbaren.

Auch an der Juni-Einwohnerratssitzung suchten Kantonsschüler und Klimaschützer Thomas Ruckli und Jessica Granchi (Bild) wieder das Gespräch mit den Einwohnerräten – hier mit Leo Scherer und Dacfey Dzung (WettiMelanie Bär Grün) (v. l.).

Marie Louise Reinert (EVP) möchte, dass junge Leute in die Politik einsteigen, und ist deshalb nach 13 Jahren aus dem Einwohnerrat zurückgetreten.

Thema,auch ohne Postulat Die Sozialen Dienste und diverse Vorstösse waren an der Einwohnerratssitzung Thema. MELANIE BÄR

Drei Interpellationen zu Sozial-, Vergabe- und Verkehrsthemen; zwei Postulate zum Thema Energie und Führungsmodell sowie ein Bericht zur Sanierung der Sozialen Dienste. Die Juni-Traktandenliste war zwar nicht reich beladen, bot aber dennoch einigen Diskussionsstoff. Und der Dialog fing, wie schon an der Mai-Einwohnerratssitzung, bereits draussen vor dem Rathauseingang an. Die Einwohnerräte wurden, wie in einem Leserbrief des Wettinger Kantonsschülers Thomas Ruckli angekündigt, von einem Dutzend demonstrierender Klimaschützer empfangen. Mit Plakaten machten sie auf ihre Anliegen aufmerksam. Gleichzeitig zeigten sie ihren Frust, weil das an der letzten Einwohnerratssitzung eingereichte Postulat zur Ausrufung des Klimanotstands vom Einwohnerrat als nicht dringlich eingestuft worden war. Doch auch ohne Dringlichkeit: Der Klimaschutz kam im Einwohnerrat trotzdem noch vor dem ersten Traktandum zur Sprache. SP-Einwohnerrat Adrian Knaup erhielt das Wort und bat, das Postulat zur Ausrufung des Klimanotstands an der nächsten Einwohnerratssitzung zu traktandieren. «Wir sind für unsere Kinder und die folgende Generation mitverantwortlich.» Mit einem kurzen

Applaus bedankte sich diese von fahren, fand Thomas Benz (CVP), «aber wir stellen ein grosses Engader Tribüne aus. gement der Sozialen Dienste fest DANACH wurde über die Wirkung und der Erfolg resultiert in erster der Massnahmen diskutiert, die Linie daraus.» Lea Schmidmeister zur Sanierung der Sozialen Dienste vor zwei Jahren ergriffen worden sind. Der Gemeinderat hatte «Ein sehr bescheidener einen Bericht dazu verfasst und Anteil in Zeiten des Klidie in einer SVP-Interpellation gestellten Fragen beantwortet. Dank maschutzes.» Erhöhung um knapp fünf Stellen, THOMAS BENZ, EINWOHNERRAT Controlling und flankierenden Massnahmen sei eine deutliche Verbesserung der zuvor sehr an- (SP) bedankte sich für die Erhögespannten Situation bei den So- hung der Pensen und sagte: «In den zialen Diensten erreicht worden, Sozialdienst gilt es zu investieren so der Gemeinderat. Ressortvor- und nicht zu sparen.» Auf die Antsteher Markus Haas: «Heute kann wort, dass vor allem Karriereschritnicht mehr von einer Baustelle ge- te zu den vielen Kündigungen in sprochen werden.» Er gehe davon der Abteilung Soziale Dienste geaus, dass die gestiegenen Perso- führt haben, entgegnete Daniel nalkosten in den kommenden Notter (SVP): «Das Problem müsste drei bis fünf Jahren sogar wieder durch eine andere Rekrutierungseingefangen werden könnten. strategie gelöst werden.» Nicht zufrieden mit der «Tiefe» des Berichts waren die SVP-Frakti- IM POSTULAT von Jürg Meier Oberonsmitglieder. «Schade, wurden tüfer (WettiGrüen) und Orun Palit (GLP) ging es um die Förderungsmöglichkeiten von höherwertigen «Heute kann nicht mehr Energieträgern über die Konzessionsgebühr. Mit der Begründung, von einer Baustelle geder Anteil an Energiemix soll der sprochen werden.» Marktsituation angepasst und handelbar sein, lehnte der GemeindeMARKUS HAAS, GEMEINDERAT rat die Festlegung eines Anteils am Strom- oder Gasmix ab. Die Mehrnicht mehr Details genannt», sagte heit des Rats folgte dem AblehMichaela Huser (SVP). Die FDP be- nungsantrag. Thomas Benz (CVP) zeichnete den Bericht hingegen als appellierte, Naturstrom zu bezie«ausführlich und informativ». hen. Er rechnete vor, dass zurzeit Yvonne Vogel (FDP): «Der Bericht nur 0,89 Prozent freiwillig mehr verdeutlicht, dass die Aufstockung bezahlen und Naturstrom plus lödringend notwendig war.» Man ha- sen. «Ein sehr bescheidener Anteil be im Bericht nicht viel Neues er- in Zeiten des Klimaschutzes.»


WETTINGEN VERMISCHTES DER WETTINGER SINGKREIS führt

unter der Leitung von Jonas Gassmann Lenz- und Liebeslieder für Chor, Gesangs-Soli und Klavier auf. Die erste Aufführung des Konzerts findet am Freitag, 21. Juni, um 20 Uhr in der reformierten Kirche Baden statt. Das gleiche Konzert kommt am Sonntag, 23. Juni, um 17 Uhr in der katholischen Kirche St. Sebastian in Wettingen zum zweiten Mal zur Aufführung.

Weinbaugenossenschaft ist Ein Teil der ehemaligen Genossenschaftler gründet eine Aktiengesellschaft. Produziert wird künftig in Würenlingen.

TANZNACHT40 Am Freitag, 21. Ju- MELANIE BÄR

ni, findet im Eventlokal Sterne Cheib in Wettingen die Tanznacht40 statt. Sie beginnt um 21 Uhr. Die Party ist für alle ab 40 Jahren.

GEMEINDEBIBLIOTHEK I Am Samstag, 22. Juni, findet von 10 bis 12 Uhr eine E-Book-Sprechstunde in der Gemeindebibliothek statt. Dabei werden die Teilnehmenden vom Bibliotheks-Team bei der Einrichtung des Geräts unterstützt. Die Sprechstunde ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. KLOSTERFÜHRUNG Am Sonntag, 23.

Juni, findet um 14.30 eine öffentliche Führung durch das Kloster

Die Sommerabtei im Kloster.

zVg

statt. Der Treffpunkt bildet der Kreuzgang. Das Ticket kostet 12 Franken. Für Kinder ist der Rundgang gratis. Eine Anmeldung ist nicht nötig. Der Rundgang dauert eine Stunde.

«Die Idee, dass alle Wettinger Weinproduzenten gemeinsam ein Projekt in Wettingen realisieren, kommt nicht zustande», sagt Meinrad Steimer vom Meinrad Steimer Weinbau. «Leider», fügt er an. Steimer war Mitglied der Weinbaugenossenschaft und zugleich Kellermeister. Zudem bewirtschaftet seine Firma rund drei der fünfzehn Hektaren Rebland in Wettingen. Seine gekelterten Weine wurden mehrfach ausgezeichnet. Auch Christian Steimer, Sohn von Meinard Steimers Cousin Paul Steimer und Inhaber von Steimer Weinbau, bedauert, dass ein Zusammenspannen der Wettinger Weinproduzenten nicht zustande gekommen ist. Sein Vater war ebenfalls Mitglied der Genossenschaft, die an der Generalversammlung am 24. Mai aufgelöst wurde. Zurzeit läuft die Liquidation. Ein Teil der Genossenschaftler hat die Absicht erklärt, im Spätsommer eine Aktiengesellschaft zu gründen. Doch nicht alle: Rund ein Viertel will nicht mitmachen. Und der Wein wird künftig nicht mehr in Wettingen, sondern in Würenlingen bei der Firma Andreas Meier & Co. gekeltert. «Andreas Meier wird sich an der neuen Firma beteiligen und von der Kelterung bis zur Vermarktung die ganze Produktion übernehmen», so Meinrad Steimer. Der Firmensitz und das Verkaufslokal der neuen Firma bleiben weiterhin an der Wettinger Rebbergstrasse 32.

GEMEINDEBIBLIOTHEK II Am Montag, 24. Juni, findet um 16.30 Uhr die GschichteChischte in der Gemeindebibliothek statt. Sie dauert ungefähr eine halbe Stunde. Die BISHER haben die 20 WeinproduVeranstaltung richtet sich an Kin- zenten der Weinbaugenossenschaft ihre Trauben nach der Ernder ab drei Jahren in Begleitung. te in die Trotte vom Steimer WeinGEMEINDEBIBLIOTHEK III Dominik bau geliefert. Dort wurden sie geBeer liest in der Gemeindebiblio- keltert und von der Trotte in den thek Wettingen für Erwachsene Keller zu Meinrad Steimer WeinGeschichten vor. Dies am Diens- bau gepumpt. Meinrad Steimer tag, 25. Juni, um 18.30 Uhr. Das stelle daraus den Wein her und Vorlesen dauert ungefähr eine füllte ihn ab. Teilweise wurden die Flaschen auch dort gelagert und halbe Stunde.

Meinrad Steimer in seinem Weingut in Wettingen. verkauft. Ein Grossteil musste aber auswärts untergebracht werden. «Eine solche Betriebsführung ist nicht mehr zeitgemäss und rentabel», so Meinrad Steimer. Zur nicht idealen dezentralen Lage und der nicht professionellen Logistik kam hinzu, dass Kellermeister Meinrad Steimer mit 58 Jahren innerhalb seiner Familie keine Nachfolge hat. Zudem habe es strukturelle Probleme innerhalb der 68-jährigen Genossenschaft gegeben: «Es gab Wildwuchs, die eigenen Genossenschaftler haben sich mit ihren Weinen teilweise konkurrenziert», sagt Roli Michel, der als Genossenschaftspräsident amtete. Das Weinangebot habe sich in den letzten 20 Jahren massiv vergrössert. Wegen der starren Vorgaben in den Genossenschafts-Statuten konnte aber nur Pinot Noir produziert werden. Auch die Vermark-

«Eine solche Betriebsführung ist nicht mehr zeitgemäss und rentabel.» MEINRAD STEIMER, MEINRAD STEIMER WEINBAU

tung sei aufgrund der Wettbewerbssituation immer wichtiger geworden. «Für den Vorstand war es schlicht weg nicht mehr möglich, diese Vermarktung aus eigener Kraft zu machen», so Michel. Seit Jahren sei die Genossenschaft deshalb auf der Suche nach einer zeitgemässen Lösung, wo

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die ganze Produktionskette inklusive Logistik, Bestellung, Vermarktung und Buchhaltung professionell aus einer Hand angeboten werden kann. «ICH HÄTTE gerne die Kellerei über-

nommen», sagt Christian Steimer.

«Ich hätte gerne die Kellerei übernommen.» CHRISTIAN STEIMER, STEIMER WEINBAU

Seine Firma sucht seit längerem einen neuen, grösseren Standort, wo sämtliche Kellerarbeiten unter einem Dach durchgeführt werden können. Der 30-jährige Wettinger ist ausgebildeter Winzer und hat in dieser Funktion vor drei Jahren den Schweizer-Meister-Titel geholt. Seine «Lägere-Perle» wurde im Juni zum Aargauer Staatswein gekürt. Er habe sein Interesse bekundet, jedoch unter der Bedingung, nicht für den Verkauf verantwortlich zu sein. «WIR HÄTTEN DEN STEIMER WEINBAU

gerne in die neue Firma integriert, jedoch nicht nur als Lohnkelterer, sondern als Teil der neuen Firma», sagt Michel. Dies kam nicht zustande. Stattdessen kommt das Dienstleistungszentrum von Andreas Meier & Co. in Würenlingen zum Zug. Die Wettinger Trauben werden ab nächstem Jahr von dort aus weiterverarbeitet. In Würenlingen wird auch die gesamte Administration erledigt.


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2019

aufgelöst

Christian Steimer am Wettkampf der SchweizerMeisterschaft. zVg STEIMER WEINBAU wird sich nicht

an der neuen Firma beteiligen. «Ich bin Winzer und will meinen Wein selber produzieren», argumentiert Christian Steimer. Anders Meinrad Steimer. Er will seine Weine in die neue Firma integrieren, den Rebbau behält er. Mit der Auflösung der Genossenschaft hat er auch sein Amt als Kellermeister abgegeben, wird die Arbeit aber bis zur vollständigen Liquidation weiter ausführen. Das kann mehrere Jahre dauern. Ganz gibt er die Vinifizierung aber auch da-

«Die eigenen Genossenschaftler haben sich mit ihren Weinen teilweise konkurrenziert.»

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KOMMENTAR Das Weinangebot hat sich in den letzten Jahrzehnten um ein Vielfaches vergrössert. Der Wettbewerb wurde durch Melanie Bär, Re- Grossverteiler verschärft. daktionsleiterin. Wein verkauft sich heute nicht mehr von selber, er muss vermarktet werden. Verständlich also, dass die 68-jährige Wettinger Weinbaugenossenschaft «in Pension» geht, wie ihr Präsident Roli Michel es ausdrückt. Gehen muss, um sich mit der neuen Aktiengesellschaft für die Zukunft zu wappnen. Es ist auch sympathisch, wenn das junge Wettinger Wein-Aushängeschild, der 30-jährige Winzer-Schweizer-Meister Christian Steimer, sich lieber ums Weinproduzieren als um den Verkauf der Weine kümmern will. Das ist ja schliesslich seine Kernaufgabe als Winzer. Und trotzdem ist es schade, dass es nicht gelungen ist, ihn in der neuen AG dabei zu haben. Immerhin bewirtschaftet sein Familienunternehmen mit fünf Hektaren rund einen Drittel der gesamten Wettinger Rebfläche. Es hätte der neuen AG gutgetan, den noch jungen Winzer im Boot zu haben. Der Neuanfang wäre eine gute Chance gewesen, alte Zöpfe abzuschneiden. Denn offensichtlich gab es die in der Weinbaugenossenschaft auch im Pensionsalter noch. melanie.baer@chmedia.ch

Das Deko-Team gestaltete die Vereinstafel eigens für den kantonalen Musiktag. Aufs Podest reichte es nicht. zVg

Eine Nymphe auf der Vereinstafel Für den kantonalen Musiktag bastelte die Harmonie Wettingen Kloster eine Vereinstafel. Darauf zu sehen: das Signet des Vereins. Ende Mai nahmen Vereinsmitglieder am kantonalen Musiktag in Möhlin teil. Getreu dem Motto «Morgenstund hat Gold im Mund» trafen sie sich am Sonntagmorgen um 7.30 Uhr vor Ort. Nach dem Einspielen stand eine Stunde später der Konzertvortrag auf dem Programm. Da erlebten die Musikantinnen und Musikanten ein Novum: einen Vortrag in einer grossen, schönen Mehrzweckhalle mit gerade mal 15 Zuhörern. Spätestens nach dem Expertengespräch war aber klar, dass der mässige Applaus keineswegs etwas mit der Qualität des Vortrages zu tun

ROLI MICHEL, GENOSSENSCHAFTSPRÄSIDENT

PENSIONIERTE GEMEINDEANGESTELLTE

nach nicht auf: Er wird während der Kelterung zwar nicht mehr hinter den Maschinen stehen, die Weinherstellung in Würenlingen jedoch bis zur Abfüllung begleiten. Für den Konsumenten wird sich nicht viel ändern. Wenn er will, kann er sich sogar als Kleinaktionär an der künftigen Firma beteiligen. «Bereits über 100 Personen haben ihr Interesse dafür bekundet», so Michel. Auch der Wettinger «Räbhüslisonntig» wird trotz Liquidation der Genossenschaft weiterbestehen. Am 30. Juni wird er zum zwanzigsten Mal durchgeführt. «Diesmal sogar mit einer Wanderung durch den Wettinger Rebberg» so Meinrad Steimer.

Einmal im Jahr unternehmen die Pensionierten von EWW, Gemeindeverwaltung, Werkhof, Kindergärtnerinnen und Sportzentrum Tägi einen Tagesausflug. Am diesjährigen Ausflug am 11. Juni nahmen 36 ehemalige Gemeindeangestellte teil. Die Reise führte mit dem Car in den Jura nach Les Breueleux und Le Roselet. Dort besichtigten die Teilnehmenden die Stiftung für das Pferd mit dem Heim für insgesamt 180 Pferde, Ponys und Esel. Über Biel und Grenchen ging es weiter nach Solothurn. Dort gab es ein feines Stück Solothurner Torte. Die freie Zeit wurde für die Besichtigung der Kathedrale, der

hatte. 15 Personen konnten einfach nicht lauter klatschen. DIE RÜCKMELDUNG bestätigte das Gefühl der Mitglieder: Das Stück «Die schwarzen Brüder» kam sehr gut an. Kurz vor 9 Uhr waren die Pflichten erfüllt und das Festgelände wurde erkundet. Das Wetter trug zu einem äusserst gemütlichen und kurzweiligen Tag bei. Gegen Abend stand dann die Prämierung der selbstgemachten Vereinstäfeli auf dem Programm. Auch dies war ein Novum: Wurde bisher vom Veranstalter jeweils eine Tafel mit dem Namen des Vereins zur Verfügung gestellt, musste diese nun selbst gebastelt werden. Die Täfeli-Dekogruppe der Harmonie leistete ganze Arbeit und setzte das Signet des Vereins, die Nymphe, eindrücklich um. Leider reichte es nicht fürs Podest – was der guten Stimmung aber keinen Abbruch tat. (zVg)

Die Pensionierten während ihres Ausflugs in Solothurn.

zVg

Stadt oder zum Einkaufen ge- ten Gesprächen und Wetterglück nutzt. Nach einem sehr abwechs- kehrten die Reisenden nach Wetlungsreichen Tag mit interessan- tingen zurück. (zVg)


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NEUENHOF

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AUS DEM GEMEINDERAT trägt 50 Franken. Die entsprechende Rechnungsstellung erfolgt erst mit der definitiven Steuerrechnung des betreffenden Steuerjahres und wird separat ausgewiesen. Bei Fristerstreckungen zur Einreichung der Steuererklärung werden keine Gebühren erhoben. Mahnungen für Aktenergänzungen sind ebenfalls nicht gebührenpflichtig.

Verstärkung für das Team der Quartier-Spiel-Animation Enza Siino ergänzt seit Anfang Mai das Team der Quartier-Spiel-Animation in Neuenhof. An zwei Nachmittagen in der Woche besucht das Spielteam mit seinem Spielwagen abwechselnd die Quartiere Eich und Althof. An sonnigen Tagen treffen sie auf bis zu 25 Kinder im Alter von zwei bis zwölf Jahren. Nicht nur Kinder suchen den Kontakt mit dem Spielangebot, immer mehr kommen auch Mütter und Väter sowie Grosseltern. Während die Kinder das Spielen geniessen, erfreuen sich Eltern und Grosseltern an Gesprächen über den Alltag mit Kindern oder diskutieren gelegentlich auch über Erziehungsfragen. Die Spielanimation wird sicherlich bis zu den Herbstferien fortgesetzt. Personalwesen, Abteilungsleiter Bau und Planung Die Zusammenarbeit mit Leonz Senn, Abteilungsleiter Bau und Planung, wird per 31. Juli beendet. Der Gemeinderat dankt Leonz Senn an dieser Stelle recht herzlich für die geleisteten Dienste während der eineinhalb Jahre und wünscht ihm für die Zukunft gute Gesundheit sowie für den dritten Lebensabschnitt alles Gute. Die ausstehenden Arbeiten wurden an seinen Nachfolger, Pepe Romero, übergeben, der die Verantwortung der Abteilung Bau und Planung ab sofort übernimmt. Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung – Personalinformation Infolge einer Personalinformation schliessen die Türen der Gemeindeverwal-

Enza Siino aus Neuenhof verstärkt das Team der Quartier-Spiel-Animation Neuenhof. zVg tung am Donnerstag, 27. Juni , bereits um 16 Uhr. Ansonsten gelten die üblichen Öffnungszeiten. Diese sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag bis Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30– 14.30 Uhr. Die Bevölkerung wird um Verständnis gebeten. Informationen des Steueramtes – Einführung Gebühren im Steuerwesen: Am 21. November 2017 hat der Grosse Rat die Einführung von kostendeckenden Gebühren für Mahnungen und Betreibungen im Steuerwesen beschlossen. Die ent-

sprechende Änderung des Steuergesetzes wurde vom Regierungsrat per 1. Januar in Kraft gesetzt. Mahngebühren im Veranlagungsverfahren: Im Veranlagungsverfahren der natürlichen Personen werden erstmals für die Steuerperiode 2018, für welche im Kalenderjahr 2019 die Steuererklärung einzureichen ist, Gebühren erhoben. Die Gebühren werden nur für Mahnungen für nicht rechtzeitig eingereichte Steuererklärungen erhoben. Die Gebühr für die erste Mahnung beträgt 35 Franken, diejenige für die zweite Mahnung be-

INSERAT

PARTEINOTIZ CVP Die CVP-Ortspartei hat sich versammelt, um sich über die Geschäfte der Einwohnergemeindeversammlung vom 24. Juni zu informieren. Mit Protokoll, Rechenschaftsbericht, Rechnungsabnahme 2018, Einführung Tempo 30, zwei grösseren Kreditbegehren sowie diversen Kreditabrechnungen steht eine reich befrachtete Traktandenliste zur Behandlung an. In Abwesenheit der entschuldigten Frau Gemeindeammann Susanne Voser erläuterte Gemeinderat Marco Hürsch die Rechnung und die Bilanz und beantwortete die Fragen der Teilnehmer. Die Rechnung schliesst gegenüber dem Budget nahezu identisch ab. Die CVP stimmt der Rechnung zu. Beim Traktandum «Einführung Tempo

Mahngebühren im Bezugsverfahren Im Bezugsverfahren werden erstmals ab der Steuerperiode 2019 Gebühren erhoben (Mahngebühren und Gebühren für die Umtriebe bei der Betreibung). Die Gebühr von 35 Franken wird bei Mahnungen für provisorische und definitive Steuerausstände sowie für Verzugszinsen erhoben. Im Schuldbetreibungsverfahren wird zudem eine Gebühr für die Umtriebe bei jeder einzelnen Betreibung erhoben. Die Gebühr beträgt 100 Franken. Die Rechnungsstellung dieser beiden Gebühren wird mit der Mahnung respektive Betreibung erfolgen. Falls es jemandem aus der Neuenhofer Bevölkerung nicht möglich ist, die provisorische Rechnung der ordentlichen Steuern 2019 bis zum 31. Oktober zu begleichen, soll sich die Person schnellstmöglich bei der Abteilung Finanzen, Neuenhof (Telefon 056 416 21 50) melden, um die Möglichkeiten bezüglich Ratenzahlungen oder Stundungen zu besprechen. Auf Begehren bezüglich Ratenzahlung und Stundung kann nach dem 31. Oktober nur noch bedingt eingetreten werden.

30» gab es ausführliche Diskussionen. Neben der Reduktion von Schleichverkehr, zum Beispiel entlang der Hardund der Limmatstrasse, sind die wichtigsten erwarteten Vorteile Lärmreduktion in allen Quartieren und eine deutliche Erhöhung der Sicherheit für Kinder und ältere Mitmenschen. Wichtig erscheint der CVP auch, dass die Einführung wie vorgeschlagen flächendeckend, nicht nur zum Beispiel bei den Kindergärten, der Schule und dem Bahnhof, erfolgt. Als Nachteil erkennen sie neben den relativ bescheidenen Kosten für die Einführung und Signalisation die etwas längere Fahrzeit bis an die Limmat- oder die Hauptstrasse. Jedoch sind die meisten Wege

bis zur Hauptstrasse ziemlich kurz, sodass sich der Zeitverlust in Grenzen hält. Die Abwägung der Vor- und Nachteile zeigt, dass die Einführung von Tempo 30 wesentlich zu einem wohnlicheren, kinder- und familienfreundlichen Neuenhof beiträgt. Deswegen empfiehlt die CVP den gemeinderätlichen Vorschlag zur Annahme. Die anstehenden Kreditbegehren für die Sanierung der Werkleitungen an der Lager-/Römerstrasse sowie der Albertstrasse empfiehlt die CVP zur Annahme. Die Kreditabrechnungen BNO, Rückbau Reservoir und diverse Werkleitungssanierungen empfiehlt die CVP ebenfalls zur Annahme.


NEUENHOF

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Bevölkerung möchte mehr leisten – das will Gemeinde nutzen 110 Personen diskutierten über das «Wohnen im Alter» in Neuenhof. Dabei kamen auch negative Aspekte zum Vorschein.

RAHEL BÜHLER

«Das Ziel des Workshops ist es, die Bevölkerung ins Thema miteinzubeziehen», erklärt Gemeinderat Andreas Muff in einer freien Minute am vergangenen Samstag. Er ist für das Ressort Soziales und Gesundheit verantwortlich. Zusammen mit 13 weiteren Neuenhofern ist Muff Teil der Arbeitsgruppe Wohnen im Alter. Diese hat am vergangenen Samstag einen Workshop organisiert. Die Gemeinde hat 2500 Briefe an Einwohner über 55 Jahren verschickt. Zirka 110 Personen sind der Einladung gefolgt. Die Anwesenden haben zehn Gruppen gebildet. Jede diskutierte folgende Fragen: Was läuft gut am Wohnen im Alter in Neuenhof ? Was läuft schlecht? Welche Ideen gibt es, die zur Verbesserung der Situation beitragen können? Welchen persönlichen Beitrag kann jeder dazu leisten? WÄHREND 80 Minuten diskutier-

110 Personen nahmen am Workshop teil. Total hat die Gemeinde 2500 Einladungen verschickt. der alle bestehenden Angebote für Senioren auflistet. Die Neuenhofer bemängelten zudem den nicht vorhandenen Treffpunkt. Dieser müsse generationenübergreifend sein. Sie kritisierten zudem den fehlenden bezahlbaren Wohnraum. Diese drei Ideen schlugen die Gruppenleiter denn auch am meisten als Anregungen vor: einen Ort, der die Angebote für Senioren zentral koordiniert. Einen Treffpunkt, an dem sich Jung und Alt austauschen und gegenseitig helfen kann. Das Stichwort Nachbarschaftshilfe fiel in diesem Zusammenhang oft: Die Neuenhofer Senioren möchten die Gemeinschaft stärken und den Wissensaustausch fördern. «Wir möchten einen Austausch zwischen Geben und Nehmen schaffen», formulierte es ein Gruppenleiter. Mehrere Gruppen wünschen sich zudem eine Veränderung im Wohnungsangebot: «Wir möchten ein betreutes Wohnen und ein Tageszentrum. Diese sollen zentral, bezahlbar und ruhig gelegen sein», schlug eine Gruppenleiterin vor.

ten die Teilnehmenden intensiv über diese Themen. Danach präsentierten die Gruppenleiter die Ergebnisse. Die Einwohner bewerteten Aspekte wie öffentlicher Verkehr, Nähe zu Baden oder schöne Naherholungsgebiete als positiv. Auch die medizinische Versorgung und die Einkaufsmöglichkeiten fanden Anklang. Den Workshop selbst bewerteten die Teilnehmenden als positiv. Negativ äusserten sie sich zum Littering, zur zunehmenden Anonymisierung und vor allem zur fehlenden Koordinationsstelle für Angebote im Alter. «Wir bräuchten eine Stelle, wo wir die Informationen zentral einholen könnten», meinte ein Gruppen- UM DIESE Vorschläge umzusetzen, leiter. Ein anderer schlug als So- sind viele der Anwesenden bereit, fortmassnahme einen Flyer vor, Freiwilligeneinsätze zu leisten

Rahel Bühler

So sahen die Plakate der einzelnen Gruppen am Schluss aus. und generell mehr Engagement zu zeigen. Dieser Punkt hob auch Roland Gunten hervor. Der Mitarbeiter von Pro Senectute ist für den Aargau zuständig und hat den Workshop mitorganisiert. «Die Gemeinde zeichnet sich durch eine hohe Beitragsbereitschaft aus.» Nun werden die Ergebnisse zusammengefasst. Dann erfasst die Arbeitsgruppe einen Schlussbericht und sendet ihn an den Ge-

meinderat. Dieser beschliesst Massnahmen. Diese werden wiederum an einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt. «Klar ist: Die Massnahmen werden schrittweise umgesetzt», sagt Gunten. Andreas Muff zeigt sich zufrieden. Er hätte sich einzig gewünscht, dass mehr Migranten der Einladung zum Workshop gefolgt wären. Denn: «Das Wohnen im Alter betrifft alle.»


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KILLWANGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Verschiebedatum Anna-WürschKonzert Das diesjährige AnnaWürsch-Konzert ist auf den 8. September verschoben worden. Der Gemeinderat bittet um Kenntnisnahme und dankt für das Verständnis. Gemeindeverwaltung an Fronleichnam geschlossen Gestern Donnerstag, 20. Juni, und am heutigen Freitag, 21. Juni, bleibt die Gemeindeverwaltung Killwangen geschlossen. Bei Todesfällen ist das Bestattungsamt während der ordentlichen Bürozeiten via Pikettdienst unter der Nummer 079 684 03 37 erreichbar. Ab Montag ist die Gemeindekanzlei wieder zu den gewohnten Zeiten geöffnet: Montag, 8.30–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30– 11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Mittwoch, 8.30–11.30 Uhr, nachmit- Hier soll dereinst die Limmattal enden: am Bahnhof Killwangen-Spreitenbach. tags geschlossen; Donnerstag, 8.30–11.30 Uhr und 14–16 Uhr; Freitag, 7.30–14 Uhr (durchgehend). Tel. 056 418 10 60, E-Mail: gemeindekanzlei@killwangen.ch. www.killwangen.ch. Nach langer Diskussion holen wir vielleicht noch mehr heraus», meinte er und erhielt nimmt der Souverän vereinzelt Szenenapplaus. Dem den Kredit für die Limwidersprach Schmid vehement: «Es werden weitere Kosten auf mattalbahn an. uns zukommen. Die LTB wird den RAHEL BÜHLER Rechtsweg mit Sicherheit gehen.» Beim Bahnhof Killwangen wurde «Ich fordere die Stimmberechtig- Nun schaltete sich Vizegemeindeein Fussgänger am vergangenen ten auf, die Traktanden sechs und ammann Walter Hubmann ein: Freitag von einem unbekannten sieben abzulehnen. Wir können «Die Zahlen, die wir heute präsenTaxi angefahren und leicht ver- dann schauen, wie die Reaktion tieren, sind schon verhandelt.» Dann hatte die Diskussion ihletzt. Dies geht aus einer Meldung der Limmattalbahn aussieht», sagder Kantonspolizei hervor. Auf te ein Stimmberechtigter an der ren Höhepunkt: Mehrere Stimmdem Fussgängerstreifen über- Gemeindeversammlung vom ver- berechtigte ergriffen das Wort, voquerte der 18-Jährige vom Bahn- gangenen Mittwoch. Damit war tierten für die Ablehnung des Krehof her die Würenloserstrasse, die Diskussion lanciert: Die Trak- dits. Auch der Gemeindeammann um zur gegenüberliegenden Bus- tanden sechs und sieben behan- meldete sich: «Das ist ein Gemeinhaltestelle zu gelangen. Gleichzei- delten einen Verpflichtungskredit schaftsprojekt der Kantone Aartig mündete ein Auto von der und die Kostenbeteiligung für die gau und Zürich. Wir haben in den Verhandlungen das beste Angebot Bahnhofstrasse kommend in die Limmattalbahn (LTB). Würenloserstrasse ein. In der FolGemeinderat Hanspeter herausgeholt. Wenn wir den ge erfasste der Wagen den 18-Jäh- Schmid präsentierte die Aus- Rechtsstreit verlieren, wird die rigen auf dem Fussgängerstreifen gangslage: «Damit die LTB gebaut LTB das Angebot zurückziehen.» Als es zur Abstimmung kam, und schleuderte ihn zu Boden. werden kann, müssen einige der Der Autofahrer sprach kurz durch aktuellen Werkleitungen verlegt hatten nur die Gegner des Kredits das Fenster mit dem Fussgänger. und die Strassenflächen ange- ihre Meinung geäussert. Könnte Dieser entfernte sich dann aber, passt werden.» Killwangen muss der Kredit tatsächlich abgelehnt bestieg den Bus und fuhr nach sich an diesem Kredit mit 555 000 werden? Die Diskussion trügte: Hause. Später suchte er selbst- Franken beteiligen. Schmid: Der Souverän nahm den Kredit ständig das Spital auf und meldete «Wenn wir nicht Ja sagen, wird die mit 65 Ja- zu 14 Nein-Stimmen an. sich anschliessend bei der Kan- LTB den Rechtsweg einschlagen.» 7 Stimmberechtigte enthielten sich ihres Votums. tonspolizei. Beim Auto handelt es Der Bau der LTB möchte der Gesich um ein schwarzes Taxi unbe- KURZ DARAUF ergriff der eingangs kannter Marke mit einem etwa erwähnte Stimmberechtigte das meinderat nutzen, um auch eige40-jährigen Fahrer. Die Kantons- Wort: «Das kommt mir schräg ne Projekte auszuführen. Es solpolizei in Baden (Telefon 056 200 rein. Wir leben doch in einer De- len neue Frisch- und Abwasserlei11 11) bittet diesen, sich zu mel- mokratie?» Er forderte mehrmals tungen rund um den Bahnhof geden. Gleichzeitig sucht sie Augen- dazu auf, den Kredit abzulehnen. baut werden. Das Volk nahm den «Wenn wir geschickt verhandeln, Kredit von 942 000 Franken an. zeugen.

Bahn spaltet Gemeinde

Meldung der Kantonspolizei

Rahel Bühler

Traktandum sieben behandelte die Kosten für bauliche Massnahmen in Verbindung mit der LTB, die auf dem Boden realisiert werden sollen: Busdächer, Veloständer, eine Brücke. Killwangen muss sich mit 424 338 Franken daran beteiligen. Der Souverän genehmigte ihn mit 69 Ja- zu 8 Nein-Stimmen. BIS DAHIN hatte die Versammlung ihren gewohnten Gang genommen: Das Stimmvolk genehmigte sowohl den Rechenschaftsbericht als auch die Jahresrechnung 2018 und die Kreditabrechnungen. Die Rechnung schliesst mit einem Minus von 245 369 Franken ab. Das ist eine Verschlechterung gegenüber dem Budget von 50 000 Franken. Grund dafür sind Rückstellungen für die anstehende Sanierung des Doppelkindergartens. «Ohne diese hätten wir ein Plus von 254 631 Franken erzielt», sagte der für die Finanzen zuständige Gemeinderat Markus Schmid. Er zeigte sich denn auch zufrieden mit dem Jahresabschluss. Das Stimmberechtigten genehmigten ausserdem einen Kredit über 173 017 Franken für die Sanierung des roten Platzes. «Er befindet sich in einem schlechten Zustand», erklärte Hanspeter Schmid. Auch sagten die Stimmberechtigten Ja zum neuen Konzept des Mittagstischs.


KILLWANGEN

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GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuch Bauherrschaft: Monika Hess Ahornweg 13 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Ahornweg 13 8956 Killwangen (Parz. Nr. 992) Bauvorhaben: Glas-Vordach für Sitzplatz

Der Natur- und Vogelschutzverein auf einer Wanderung.

zVg

wurde in Spreitenbach die 17. je delt sich um eine Bienen-Ragwurz festgestellte Orchideenart auf Ge- Ophrys apifera, eine botanische meindegebiet gefunden. Es han- Rarität. (zVg)

INSERAT

Gemeinde Killwangen

Veröffentlichung der Ortsbürgergemeindeversammlungsbeschlüsse vom 14. Juni 2019 Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes bzw. § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden folgende Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 14. Juni 2019 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 8. Juni 2018 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2018 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2018 4. Genehmigung des Budgets 2020 5. Aufnahme Thomas Telle in Ortsbürgerrecht 6. Zustimmung um zusätzliches Mitglied der Ortsbürgerkommission 7. Rückweisung des Antrages für Sanierung Spycher in der Höhe von Fr. 26’000.00 8. Zustimmung Finanzierung Waldlehrpfad Die Beschlüsse zu sämtlichen Traktanden wurden abschliessend gefasst und unterstehen somit nicht dem fakultativen Referendum. Killwangen, 17. Juni 2019

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Gemeinderat Killwangen

Das Baugesuch liegt vom 20. Juni 2019 bis 22. Juli 2019 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Gemeinde Killwangen Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden folgende Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 12. Juni 2019 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Einwohnergemeindeversammlung vom 28. November 2018 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts für das Jahr 2018 3. Genehmigung der Jahresrechnungen 2018 4. Genehmigung von Kreditabrechnungen 5. Genehmigung Verpflichtungskredit von CHF 173’017.75 für Erneuerung Allwetter-Spielplatz (roter Platz) 6a. Genehmigung Brutto-Verpflichtungskredit von CHF 555’000.00 für Verlegung bestehender Werkleitungen im Zusammenhang mit dem Bau der LTB 6b. Genehmigung Brutto-Verpflichtungskredit von CHF 942’000.00 für Eigenprojekte der Werke im Zusammenhang mit dem Bau der LTB 7. Genehmigung Verpflichtungskredit von CHF 424’338.00 für Kostenbeteiligung am Bau der LTB 8. Genehmigung Änderung Trägerschaft und überarbeitetes Konzept Mittagstisch Sämtliche Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung unterliegen dem fakultativen Referendum. Das heisst, sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten innert 30 Tagen seit der Veröffentlichung verlangt wird. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 22. Juli 2019 Killwangen, 13. Juni 2019 Gemeinderat Killwangen


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SPREITENBACH AUS DEM GEMEINDERAT Signalunterbruch Internet / TV / Telefonie Aufgrund Wartungsarbeiten an der Glasfaserleitung kann es am Dienstag, 25. Juni, von 00.05 bis 6 Uhr zu Signalunterbrüchen aller Dienste kommen. Regionale Projektschau Limmattal, Gemeindestele, Einweihungsanlass Die Regionale 2025 stellt im Jahr 2025 Projekte vor, die die Limmattaler Herausforderungen auf neue Art und Weise angehen und für die Zukunft rüsten. Es werden Projekte aus fünf Themenfeldern berücksichtigt: Mobilität, Freizeit und Natur, Gesellschaft und Kultur, Siedlung, Wirtschaft und Arbeit. Neben der Hauptausstellung im Jahr 2025 sind 2019 und 2022 zwei Zwischenschauen geplant. Hinter der Regionalen 2025 steht der Verein Regionale Projektschau Limmattal. Er wird von den Kantonen Aargau und Zürich sowie von 15 Gemeinden und Städten im Limmattal getragen. INSERAT

Bauausschreibung BG-Nr.: Bauherr:

3114 Genossenschaft Migros Aare Industriestrasse 20 3321 Schönbühl Einkaufszentrum Bauobjekt: Kreisel Erschliessung Tivoli Garten Baustelle: Industriestrasse Parzellen: 1235 1226 3104 Zusatzbew.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt 3134 Credit Suisse Anlagestiftung c/o Credit Suisse AG Kalanderplatz 1 8045 Zürich Bauobjekt: Ausbau 3. OG in Büroeinheiten NUCO Baustelle: Industriestrasse 171 Parzelle: 857 Zusatzbew.: Aargauische Gebäudeversicherung Departement Volkswirtshaft und Inneres

Auf dem Sternenplatz steht bis längstens 13. September die Stele «Spreitenbach ist Limmattal» der Regionalen Projektschau Limmattal. Auf dieser Stele sind diverse Veranstaltungen und Aktionen im Limmattal von Mai bis Oktober aufgeführt. Spreitenbach ist eine von 15 Partnergemeinden im Limmattal. Der Verein Regionale Projektschau Limmattal und der Gemeinderat Spreitenbach laden die interessierte Bevölkerung zur Eröffnung der Gemeindestele Spreitenbach ein. Diese findet am 8. Juli um 17 Uhr auf dem Sternenplatz statt.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Schalter sind wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch.

Allfällige Einwendungen können während der nicht erstreckbaren Auflagefrist beim Gemeinderat, 8957 Spreitenbach, erhoben werden. Sie haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten Gemeinde Spreitenbach

Paul Berner hat bereits über 200 Dokumentarfilme gedreht und im Mai seinen bislang letzten Preis gewonnen.

Schalteröffnungszeiten der Regionalpolizei an der Poststrasse 13 in Spreitenbach Montag, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 8.30–11 Uhr; Mittwoch, Posten geschlossen; Donnerstag, RAHEL BÜHLER 8.30– 11 Uhr; Freitag, 8.30–15 Uhr. Auf dem Esstisch im Wohnzimmer liegen CD-Hüllen, DVD-Umschläge. Alle beschriftet. ÜberBaubewilligung ist erteilt worden schriften wie «Quo vadis?», «75 an Hüseyin Ipek, Wettingen, für Jahre Zunft St. Niklaus» oder Movies Tapas Bar, Sandäckerstras«Werbung so oder so» stehen se 14a. drauf. Das sind Titel von Filmen, die Paul Berner aus Spreitenbach Termine, 1. Juli, 17.00 Uhr: Unentgedreht hat. Mit viel Elan berichgeltliche Rechtsauskunft, Getet er über seine Projekte: meindehaus, Poststrasse 13. 6. Juli «Meine erste Filmkamera habe bis 11. August 2019: Schul-Somich 1971 gekauft», sagt er. Eine merferien. Super 8 sei es gewesen. Nur drei Minuten habe er damit aufnehmen können. Genutzt hat er sie vor allem für Familienaufnahmen. «Damals musste ich den Film nach Lausanne schicken. Dort wurde er dann entwickelt», blickt der Spreitenbacher zurück. Die Tonspur wurde neben Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung den Film geklebt. Später ist Berner auf die sogenannte Hi8-KaDie Ortsbürgergemeindeversammlung vom 11. Juni 2019 hat folgende mera umgestiegen. Dann auf eiBeschlüsse abschliessend und damit rechtskräftig gefasst: ne digitale. 1. Genehmigung des Protokolls der Versammlung vom 20. November 2018

2. Kenntnisnahme der Rechenschaftsberichte 2018 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg 3. Genehmigung der Jahresrechnungen 2018 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg Gemeinderat Spreitenbach

BG-Nr.: Bauherr:

Die öffentliche Auflage erfolgt vom 24. Juni 2019 bis 23. Juli 2019 auf der Bauverwaltung, Gemeindehaus, Spreitenbach.

Kamera

Pikettdienst während Fronleichnam Donnerstag, 20. Juni 2019 (Fronleichnam) sowie am Freitag, 21. Juni 2019 bleiben sämtliche Büros der Gemeindeverwaltung und des Werkhofes geschlossen. In dringenden Fällen können erreicht werden: Polizei: Tel. 117 Bestattungsamt: Tel. 079 369 39 92 Störungsdienst: – Elektrizitätsversorgung – Wasserversorgung – Kommunikationsnetz Wir danken für Ihr Verständnis.

Tel. 056 402 00 55 Tel. 056 402 01 77 Tel. 056 410 21 20 Gemeinderat und Personal

KONZERTE, Wanderungen, Experimente: Berner dreht ausschliesslich Dokumentarfilme. «Das ist meine Stärke», ist er überzeugt. «Wenn der Zuschauer meint, er sei vor Ort gewesen, dann habe ich alles richtig gemacht.» Drei Produktionen bezeichnet er als seine Koryphäen: eine über die Entstehung einer Holz-

«Ein Film muss eine Aussage haben.» PAUL BERNER

brücke in Opfikon-Glattbrugg. Eine über den 75. Geburtstag einer Sechseläuten-Zunft in Zürich. Und eine über die Theaterproduktion im Steinbruch in Würenlos. Für ihn müssen die Bewegtbilder lebendig sein: «Ein Film muss eine Aussage haben», findet der 83-Jährige. Früher hat er


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als stetige Begleiterin

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VERMISCHTES FUNDGEGENSTÄNDE IN DER SCHULE

Verlorene oder vergessene Sachen können vor den Sommerferien am Mittwoch, 3. Juli, von 10 bis 11 Uhr vor dem Schulhaus Rebenägertli im Zentrum und vor dem Schulhaus Seefeld abgeholt werden. BLÄSERKLASSE LIMMATTAL In der

Paul Berner in seinem Büro: Hier schneidet und vertont er seine Dokumentarfilme an zwei Bildschirmen.

Rahel Bühler

als Modellbauer gearbeitet und war 20 Jahre lang halbprofessioneller Feuerwehrmann in Zürich Oerlikon. Zusammen mit seiner Frau wohnt er seit 18 Jahren in Spreitenbach. Er ist Mitglied der Zürcher Filmamateure und des Film- und Videoclubs Baden-Wettingen. Auch über seine Wohnregion hat er schon Filme gedreht. Etwa über die Brauerei Lägerebräu. Oder über Konzerte des Männerchors Spreitenbach.

Wipo sucht junge Unternehmer

SZENENWECHSEL: Im ersten Stock

des Reihenhauses befindet sich Paul Berners Büro. Auf dem Pult zwei Bildschirme, eine Tastatur, CDs, Schallplatten. «Hier schneide ich meine Filme.» Wie viele er pro Jahr dreht, sei unterschiedlich. Zwei bis drei seien es, schätzt er. An der Wand, auf einem Regal und in einer Vitrine stehen Medaillen. Sie stammen von «swissmovie». Das ist die Dachorganisation der Schweizer Videoautoren, die nicht-kommerzielle Filme produzieren. Total sind es über 20 Auszeichnungen. Die

Bläserklasse Limmattal hat es noch freie Plätze: Ob Querflöte, Saxophon, Trompete oder Horn – erwachsene Personen können in einer Gruppe ein Blasinstrument lernen oder die Kenntnisse auffrischen. Der Kurs dauert vier Semester. Die wöchentlichen Gesamtproben leitet Dominic Weber, der Dirigent der Musikgesellschaft Spreitenbach. Instrumentenspezifische Aspekte vermitteln Musiklehrpersonen. Das Projekt wird von der Musikgesellschaft organisiert. Mehr Informationen dazu auf www.blaeserklasse-limmattal.ch oder bei Dominic Weber unter der Telefonnummer 079 755 61 72. Der Kurs startet am Mittwoch, 14. August. Er dauert von 19.30 bis 21.30 Uhr und findet im alten Schulhaus Ost an der Ratzengasse in Spreitenbach statt. Eine vorgängige Anmeldung dafür ist erwünscht.

Drei der über zwanzig Auszeichnungen, die Paul Berner erhalten hat. Letzte hat er im Mai für seine Produktion «Frauen-Power» erhalten. «Natürlich freue ich mich, wenn ich eine Medaille erhalte. Damit profilieren möchte ich mich aber nicht», sagt er. Keiner seiner Filme ist kommerziell. Er erhalte zwar von den Verkäufen etwas Geld, aber reich werde er damit nicht. «Das ist nur ein Hobby für mich», sagt er

denn auch. Manchmal führt er sie Privatpersonen zu Hause vor. Oder leiht sie Bekannten aus. Sein aktuellstes Projekt führt ihn zurück in seine Zeit in der Feuerwehr: Er produziert einen Film über zwei alte Saurer-Feuerwehrautos aus Oerlikon, die ins Saurer-Museum in Arbon im Kanton Thurgau gebracht wurden.

Das Wirtschaftspodium Limmattal (Wipo) lanciert einen Wettbewerb für junge Unternehmen aus dem Limmattal. Dies berichtet das Unternehmen in einer Medienmitteilung. Mit dem Institut für Jungunternehmen aus Schlieren sucht das Podium das beste Limmattaler Jungunternehmen 2019. Für die Ausschreibung bewerben können sich Unternehmen, die im Limmattal ansässig sind und sich nach dem 1. Januar 2014 gegründet haben. Die Bewerbungsfrist läuft bis 11. Oktober . Zu gewinnen gibt es ein Preisgeld von 10 000 Franken. Eine 15-köpfige Jury bewertet die jungen Unternehmer. Am 31. Oktober wählt sie die drei besten Jungunternehmer aus zehn Bewerbern und die Gewinner des «Wipo-Jungunternehmerpreises 2019». Diese dürfen sich am Wirtschaftspodium 2019 vorstellen. Das Wipo findet am 6. November statt. (zVg)


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WÜRENLOS

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AUS DEM GEMEINDERAT

Stubete, Workshops und Konzert Die Kulturkreis Würenlos stellt mit der Mühle Otelfingen und dem Bistro Philosophie in Dielsdorf den Anlass «Voce» auf die Beine.

Unentgeltliche Rechtsauskunft Die Beratungen finden jeweils am 3. Donnerstag im Monat von 18.30 bis 19.30 Uhr im Sitzungszimmer der Bauverwaltung, Erdgeschoss, Gemeindehaus, statt. Nächste Beratung: Donnerstag, 27. Juni. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Der Schalter der Gemeindeverwaltung ist wie folgt geöffnet: Montag, 8–11.30 Uhr und 14–18.30 Uhr, Dienstag bis Freitag, 8–11.30 Uhr und 14–16 Uhr. Telefon 056 436 87 87 oder 056 436 87 88, Fax 056 436 87 78. www.wuerenlos.ch.

«Voce» heisst auf italienisch «Stimme». Sie steht im Zentrum des Anlasses «Voce’19». Das ist ein zweitägiges kulturelles Programm, das in den Gemeinden Würenlos, Otelfingen und Dielsdorf an diesem Wochenende stattfindet. Mit einer Stubete, diversen Workshops und einem Konzert soll die Stimme ins Zentrum gerückt werden. Der Anlass ist ein gemeinsames Kulturprojekt des Kulturkreises Würenlos, des Bistros Philosophie in Dielsdorf und der Stiftung Mühle Otelfingen. Das Programm steht unter dem Motto «Rundum Stimmen». LAUT KONZEPT möchten die Veran-

stalter mit diesem Anlass regionale und kantonale Grenzen überwinden. Durch diese Zusammenarbeit soll zudem ein grösserer Kreis von Interessierten erreicht werden. Am Freitag, 21. Juni, jeweils um 20 Uhr finden in privaten Räumlichkeiten der drei Gemeinden sogenannte Stubete statt. Die Gast-

INSERAT

Die Band White Raven spielt am Open Air in Otelfingen. geber können Lesungen, Konzerte oder interaktive Anlässe veranstalten. Total sind es zwölf Vorführungen von Künstlern aus der ganzen Schweiz. In Würenlos werden zum Beispiel Dieter Studer und Felix Wietlisbach auftreten. Ersterer singt und spielt Trompete. Letzterer spielt Klavier und Akkordeon. Sie sind bei Familie Gentner zu Gast. Bei Peter Früh wird das Künstlerkollektiv We invented Paris auftreten und ihre Lieder zum Besten geben. Am Samstag, 22. Juni, werden tagsüber Workshops veranstaltet.

Archiv

Zusammen mit Stimmkünstlern soll die Stimme entdeckt werden. Es sind drei Workshops. Sie finden in der alten Kirche Würenlos, in der Mühle Otelfingen und in der Philosophie Dielsdorf statt. Der Abschluss des Kulturprojekts stellt das Konzert am Samstag, 22. Juni, um 20 Uhr mit White Raven dar. Es ist als Open Air geplant und findet im Hof der Mühle Otelfingen statt. (LiWe/rb) Weitere Informationen und die genauen Zeiten unter: kulturwuerenlos.ch/wp/voce19-rundum-stimmen/

VERMISCHTES ARGOVIA PHILHARMONIC Am Sams- bereitet. Für Vereinsmitglieder

Würenlos, Kantonsstrasse K275; Erneuerung Landstrasse

Sperrung und Umleitung für Deckbelagsarbeiten Die Kantonsstrasse wird für den Deckbelagseinbau von der Industriestrasse (Kreisel Steinbruch) bis zum Tägerhardweg (SBB-Bahnübergang) in Würenlos vom Samstag, 6. Juli 2019, 4.00 Uhr bis Montag, 8. Juli 2019, 5.00 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Es besteht eine signalisierte Umleitung. Für den Zweiradverkehr sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger ist der Rad-/Gehweg jederzeit benutzbar. Die Sperrung der Kantonsstrasse K275 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Deckbelag innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Die Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Strassensperrung um eine Woche auf den 13. Juli 2019. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Bauverwaltung Würenlos

tag, 22. Juni, organisiert die Argovia Philharmonic eine Wein-Degustation mit Musik. Bei diesem Sinnes-Experiment testen die Besucherinnen und Besucher unterschiedliche Wein- und Musikkombinationen. Ausserdem werden ein Sommelier und eine Kuratorin vor Ort sein. Der Anlass findet um 18 Uhr im Weingut Bick, Landstrasse 124 in Würenlos statt. Einlass um 17.40 Uhr. Der Eintritt kostet 60 Franken.

FEST AN DER LIMMAT Der Quartier-

verein Buech veranstaltet am Samstag, 29. Juni, ein Fest an der Limmat. Es findet bei der Fischerhütte Killwangen statt und dauert von 11 bis ungefähr 17 Uhr. Es gibt Spiele, einen Modellboot-Parcours, eine Dampfschifffahrt auf der Limmat und die Möglichkeit zum Grillieren. Warme und kalte Getränke werden offeriert, das Grillfeuer vor-

ist die Teilnahme kostenlos, Externe bezahlen 20 Franken pro Familie. Anmeldungen bis 26. Juni an qv.buech@gmail.com. INSERAT

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201941 Bauherrschaft: Neff-Perez Zita Birkenweg 11 5436 Würenlos Bauvorhaben: Dachsanierung (energetisch) Lage: Parzelle 4321 (Plan 76) Birkenweg 11 Zone: Wohnzone W2 Gesuchsauflage vom 21. Juni bis 22. Juli 2019 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS


WÜRENLOS

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«Das war ein gewöhnlicher Fall» Bei der alten Kirche haben am Wochenende junge Erwachsene Plakate abgerissen sowie Blumen auf Trottoir und Strasse geworfen. RAHEL BÜHLER

Plakate liegen auf dem Gehweg, Erde dort, wo normalerweise der Bus hält, Blumen auf der Strasse. «Am Wochenende hatten wir wieder Vandalismus in Würenlos», schreibt Charles Huber, der Sakristan der katholischen Kirche Würenlos, zu den Fotos, die er dieser Zeitung geschickt hat. Roland Jenni, Chef der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal, bestätigt den Vorfall auf Anfrage der Limmatwelle: «Am Samstagabend hat uns die Meldung erreicht, dass sich bei der alten Kirche junge Erwachsene aufhalten und Gegenstände herumschmeissen.» DARAUFHIN sei eine Patrouille aus-

gerückt und habe vier Personen bei der alten Kirche angehalten. Die Patrouille habe sie über ihren widerrechtlichen Aufenthalt informiert, so der Polizeichef. Die Patrouille hat alle Personen weggewiesen. Schäden konnte sie keine feststellen. Die Patrouille hat allerdings die Personalien der vier Anwesenden aufgenommen und diese dem Gemeinderat mitge-

teilt. «Die Personen werden wegen Widerhandlung gegen das Bestattungs- und Friedhofsreglement an den Gemeinderat zur Anzeige gebracht», erläutert Jenni. Der Gemeinderat stellt in diesem Fall die Strafbehörde dar. Deswegen muss er über mögliche Strafbefehle mit entsprechenden Bussen entscheiden.

UNTYPISCHER Fall? «Nein», winkt der Chef der Repol ab. «Das war ein gewöhnlicher Fall: Wir erhalten entsprechende Meldungen, rücken aus und kontrollieren die Personen.» Die Repol erhalte immer wieder Mitteilungen über Vandalismus oder Littering. Aus ihrem ganzen Auftragsgebiet. Und vor allem am Wochenende. Stellt die Repol Widerhandlungen Bei der alten Kirche haben junge Erwachsene Plakate heruntergerissen. gegen geltende Gesetze oder Reglemente fest, verzeigt sie die Personen. Man kenne die «neuralgischen Hotspots» und kontrolliere sie regelmässig, so Jenni. Er nennt Vandalismus ein «Phänomen der heutigen Gesellschaft». Eine aktuelle Zunahme der Vorfälle kann er hingegen nicht bestätigen: «Sie sind gleichbleibend auf einem hohen Niveau.» Er ist sich sicher: «Die Schwelle zum Vandalismus und zur Gewaltausübung im Allgemeinen ist tiefer als früher.» Wieso dies so ist, hat laut dem Polizeichef verschiedene, hauptsächlich gesellschaftliche Gründe. Zudem haben sie Blumen und Erde auf der Strasse verteilt.

EIN

zVg

LESERFOTOS

Leserin Doris Hunziker staunte nicht schlecht, als sie am 1. April auf ihrem Balkon in Würenlos eine weibliche Stockente entdeckte. Bei einer genaueren Kontrolle entdeckte sie zwei Enteneier. Sie lagen gut getarnt unter Efeuranken im Eternit-Trog. «Jeden Tag kam die Ente nun für zwei bis drei Stunden vorbei und legte ein weiteres Ei dazu.»

Im Anschluss begann die Brutzeit. Sie dauert ungefähr 28 Tage. Nach dieser Zeit schlüpften die Küken alle innerhalb von wenigen Stunden.

«Nun ist es die Aufgabe der Mutter, ihre Jungen vor angreifenden Katzen, vor Milanen und Bussarden sowie vor dem Verkehr zu schützen», schreibt Hunziker weiter.


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LIMMATTAL

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500 Frauen streikten in Baden Die Veranstalterinnen rechneten nicht mit einem so hohen Aufmarsch – und hatten kein Mikrofon vorbereitet.

Am vergangenen Freitag streikten in der ganzen Schweiz die Frauen – und einige solidarische Männer. Sie forderten mehr Gleichberechtigung. So auch in und um Baden: Morgens um halb acht begannen die streikenden Frauen ihren Tag mit Yogaübungen auf der Wiese des reformierten Kirchgemeindehauses. Nachher liefen die Streikenden am Vormittag in verschiedenen Quartieren in und um Baden los. Alle liefen zum Stadthaus Baden, sodass ein sogenannter Sternmarsch entstand. Dabei hängten die Teilnehmenden das Aargauer Manifest, das Schriftstück mit den zehn wichtigsten Forderungen des Aargauer Streikkomitees, auf. EINE STUNDE später versammelten sich 400 bis 500 Teilnehmerinnen in der Rathausgasse, wie die «Schweiz am Wochenende»

Baden ganz in Violett: Die Streikenden präsentieren das Aargauer Manifest. berichtete. Sie hatten Trillerpfeifen, violette Fahnen und Plakate mit im Gepäck. Mit diesem Teilnehmerinnenaufmarsch hatten die Organisatorinnen gemäss Medienberichten nicht gerechnet. Es war nämlich kein Mikrofon zur Stelle, als um 11 Uhr das Aargauer Mani-

Die Stadt wird einst 7000 zusätzliche Einwohner haben

sätzlich in Papierform beim Stadtbüro auf. Der kantonale Richtplan prognostiziert für Baden ein Bevölkerungswachstum von zusätzlich 34 Prozent. Dies Die Stadt Baden soll gemäss dem entspricht einem Anstieg von kantonalen Richtplan wachsen. rund 7000 Einwohnern. Aus diesem Grund ist sie derzeit mit der Ausarbeitung eines MIT DER Erarbeitung des RaumRaumentwicklungskonzepts be- entwicklungskonzepts wurde schäftigt. Zurzeit läuft die frei- im vergangenen Jahr eine breit willige Vernehmlassung zum ak- angelegte Bevölkerungsbefratuellen Entwurfstand, wie die gung durchgeführt. Diese stiess Stadt Baden in einer Medienmit- auf grosses Interesse und lieferte wertvolle Beiträge für das Raumteilung bekannt gibt. Dabei erhält die Bevölkerung entwicklungskonzept. von Baden die Möglichkeit, sich Die freiwillige Vernehmlasdirekt zu den Inhalten des Kon- sung soll den angestossenen Parzepts zu äussern. Die Unterlagen tizipationsprozess weiterführen. können auf der Website der Sie läuft seit dem 13. Juni und Stadt Baden heruntergeladen dauert noch bis zum 6. Septemwerden. Der Fragebogen liegt zu- ber. (Liwe)

fest an Badens Stadtammann Markus Schneider übergeben wurde. So mussten sich die Rednerinnen im lauten Sprechen üben, als sie die Forderungen vortrugen. Dafür fiel der Applaus im Anschluss an die Übergabe umso lauter aus. Nach dem Programm in Baden, das auch

Alex Spichale

ein Streikzmittag enthielt, zogen die violett gekleideten Streikenden weiter nach Aarau. Dort fand um 17 Uhr eine Demonstration statt, die durch die Altstadt und entlang der Bahnhofsstrasse führte. An dieser Kundgebung nahmen ungefähr 3500 Personen teil. (LiWe)

VERMISCHTES rin bringt etwas Kleines zum Essen mit. Es findet von 9 bis 11 Uhr statt. Informationen unter der Telefonnummer 056 222 47 44 oder info@karussell-baden.ch oder www.karussell-baden.ch.

Seit wenigen Tagen läuft die freiwillige Vernehmlassung zum neuen Raumentwicklungskonzept für Baden.

Der Kurpark in Baden.

Alex Spichale

PICKNICK IM KURPARK Der Interkul-

turelle Frauentreff Region Baden bietet die Möglichkeit, Frauen aus allen Herkunftsländern und der Schweiz zu treffen. Die Treffs finden jeweils am letzten Freitag im Monat statt. Am Freitag, 28. Juni, trifft sich die Gruppe zu einem Sommer-Frühstücks-Picknick im Kurpark Baden. Jede Teilnehme-

CORDULAPASSAGE Anstelle des Mlinar Caffe hat Patisseurin Gabriella Arzensek am 15. Juni die Konditorei und das Kaffeehaus Ice Store eröffnet. Sie bietet neben Kaffee, hausgemachten Kuchen, Torten, Eisspezialitäten und Gebäck auch kleine Mittagsmenus an. Alle Speisen werden aus frischen, regionalen Produkten hergestellt. Um die Cordulapassage zudem an den Frischemarkt von Schlossbergplatz und Weite Gasse anzubinden, werden an den Markttagen samstags vier Marktfahrende ihre Stände mit Olivenöl, Gemüse, Südfrüchten und Nüssen und Trockenfrüchten präsentieren.


KIRCHLICHE MITTEILUNGEN WETTINGEN

Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Samstag, 22. Juni, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil). Sonntag, 23. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier (Thomas Odalil); 12 Uhr, Beichtgelegenheit in polnischer Sprache; 12.15 Uhr, Eucharistiefeier in polnischer Sprache; 17 Uhr, Konzert Wettinger Singkreis. Dienstag, 25. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 26. Juni, 8.30 Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 27. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 21. Juni, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier, Kapelle; 20 Uhr, Liturgia Penitenziale presso la Chiesa. Sonntag, 23. Juni, 9.30 Uhr, EuchaAb dem neuen Schuljahr stellt die Reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof Räume im Kirchgemeindehaus für die Ta- ristiefeier (Gregor Tolusso); 11 gesstrukturen zur Verfügung. zVg Uhr, Santa Messa; 12.15 Uhr, KEIN Gottesdienst in kroatischer Sprache; 18 Uhr, Jubiläums-Konzert Gospelchor Spirit of Hope, Nussbaumen. Mittwoch, 26. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier, Kapelle.

Reformierte Kirchgemeinde schafft Platz für Tagesstrukturen Die Tagesstrukturen Tagesstern am Schulstandort Altenburg platzen aus allen Nähten. Die Reformierte Kirche Wettingen-Neuenhof stellt deshalb ab dem neuen Schuljahr Räume im Kirchgemeindehaus für die Tagesstrukturen zur Verfügung, muss dafür aber enger zusammenrücken. Im Schulkreis Altenburg wachsen die Schülerzahlen. Betroffen davon sind auch die Tagesstrukturen, die die Kidéal AG im Auftrag der Gemeinde Wettingen unter dem Label «Tagesstern» betreibt. Da der aktuelle Standort im Schulkreis Al-

tenburg nicht weiter ausgebaut werden kann und somit keinen Platz für weitere Kinder anbieten kann, wurde nach einer Lösung gesucht. Die Gemeinde Wettingen hat aufgrund der Nähe der Schulanlage zum reformierten Kirchgemeindehaus und der Tatsache, dass der Mittagstisch bereits früher einmal im Kirchgemeindehaus untergebracht war, die Kirchenpflege für Platz angefragt. Obwohl das Kirchgemeindehaus über grosszügige Räumlichkeiten verfügt, die nicht alle gleich intensiv genutzt werden, stellte sich die Einquartierung des «Tagessterns» als nicht ganz ein-

fach heraus. Viele Gruppen, die teilweise seit Jahrzehnten dieselben Räumlichkeiten nutzen, müssen deswegen ab diesem Sommer auf andere Räume ausweichen; teilweise sogar bis ins Kirchgemeindehaus nach Neuenhof. Die Kirchenpflege und die Schule Wettingen sowie auch der «Tagesstern» freuen sich jedoch, dass die Verhandlungen mit allen Betroffenen zu einem glücklichen Ergebnis geführt haben und für alle eine passende Lösung gefunden wurde. Zu den Betreuungszeiten des «Tagessterns» wird es also im Kirchgemeindehaus schon bald lebhafter zu- und hergehen. (zVg)

KIRCHGEMEINDEVERSAMMLUNG DER EV.-REF. KIRCHGEMEINDE WÜRENLOS VOM 11. JUNI Werner Sekinger, Kirchenpflegepräsident, begrüsste 34 Stimmberechtigte zur Versammlung, zu der 1236 stimmberechtigte Mitglieder eingeladen worden waren. Corinne Jakob, Ressortverantwortliche Liegenschaften, stellte die dringende Anpassung der Ton- und Mediatechnik in der Kirche vor, welche von der Versammlung einstimmig genehmigt wurde. Alexander Anliker, Ressortverantwortlicher Finanzen, kommentierte die Kirchengutsrechnung 2018, die insbesondere wegen eines einmaligen Steuerertrags mit einem Ertragsüberschuss von 60 000 Franken abschloss.

Es konnten zudem ausserordentliche Abschreibungen von Fr. 96 179.72 vorgenommen werden. Die Kirchengutsrechnung sowie die Verwendung des Überschusses für die Anpassung der Ton- und Mediatechnik in der Kirche (50 000 Franken) und für lokale, regionale und internationale Zuwendungen (10 000 Franken) wurden einstimmig angenommen. Es wurde informiert, wie die Stellvertretung während des Mutterschaftsurlaubs von Irina Rindlisbacher geregelt werden konnte. Die Information über eine mögliche Änderung des Par-

kierungskonzepts der Einwohnergemeinde und eine mögliche Umzonung des Grundstücks Rosenfeld führte zu einer lebhaften Diskussion. Pfarrer Timothy Cooke lud herzlich zum neu gegründeten Lesekreis ein, der donnerstags stattfindet. Das «Zäme sii» wird in Zukunft durch Timothy Cooke geleitet. Die Kirchenpflege und der Besuchsdienst suchen zusätzliche Mitglieder. Gerne darf man sich bei Werner Sekinger melden. Die Kirchgemeindeversammlung endete mit einem feinen Apéro, zu dem alle eingeladen wurden.

Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 23. Juni, 9.30 Uhr, christkatholische Eucharistiefeier (Wolfgang Kunicki). Anschliessend Kirchgemeindeversammlung; 11 Uhr, römisch-katholische Eucharistiefeier (Thomas Odalil), musikalisch begleitet von Vocappella; Erstaufführung Missa in D von Akira Tachikawa. Ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 23. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard). Alterszentrum St. Bernhard, Rebbergstrasse 24 Dienstag, 25. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier).

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Öffnungszeiten Pfarramt Neuenhof/Killwangen Am Freitag, 21. Juni, bleibt das kath. Pfarramt Neuenhof/Killwangen den ganzen Tag geschlossen. Für das Verständnis wird gedankt. Frauengruppe Prisma, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststr. 219, Spreitenbach, Freitag, 21. Juni, 19.30–21.15 Uhr. Mittagstisch Zum letzten Mal in dieser Saison findet der Mittags-


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2019

NEUENHOF

«MEIN GOTT»

Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Samstag, 22. Juni, 9.30 Uhr, Taufe Bélen Jaldón; 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Peter Zürn). Sonntag, 23. Juni, 9.30 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Peter Zürn). Montag, 24. Juni, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 26. Juni, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 27. Juni, 17 Uhr, Rosenkranzgebet.

Verena Lang, pensionierte ref. Spitalpfarrerin/Lyrikerin Wettingen. zVg

Ev.-ref. Kirchgemeindehaus Lindenstrasse 11 Sonntag, 23. Juni, 10.30 Uhr, Gottesdienst (Stefan Burkhard). Anschliessend Kirchenkaffee. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 21. Juni, 10 Uhr, Eucharistiefeier.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Freitag, 21. Juni, 19 Uhr, Eucharistiefeier und Anbetungsstunde entfallen. Samstag, 22. Juni, 11 Uhr, Taufe von Flavio Daniel Weber; 18 Uhr, Eucharistiefeier (Abbé Zacharie) mit Mitwirkung des kath. Frauenvereins, Dreissigster für Ivan Zelenika, Jahrzeit für Cäcilia Widmer. Sonntag, 23. Juni, 10.30 Uhr, Schulschluss-Familiengottesdienst mit Aufnahme der Neuministranten (Abbé Zacharie und Petre Karmazichev), musik. Mitwirkung: kath. Kinder- und Jugendchor, im Anschluss: Apéro und Möglichkeit zu grillieren; 18 Uhr, Eucharistiefeier (Deutsch/ Italienisch) mit anschliessender Autosegnung (Abbé Zacharie, Petre Karmazichev und Fra Martino), musik. Mitwirkung: AcrisChor. Mittwoch, 26. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario.

tisch statt. Alle sind herzlich willkommen. Erwachsene bezahlen 8, schulpflichtige Kinder 3 Franken, Kleinkinder essen gratis. Anmeldungen nimmt das Pfarramt entgegen, Tel. 056 416 00 90. Kath. Pfarreiheim Neuenhof, Dienstag, 25. Juni, 12 Uhr. Die Saison 2019/2020 beginnt nach den Herbstferien. Wer hätte auch Lust, in einer der 4 Gruppen mitzuhelfen? Es gibt jeweils 4 Einsätze pro Saison, inklusive einer Kaffeepause, des Mittagessens, toller Leute und einer guten Stimmung. Na-

19

Senevita Lindenbaum, Türliackerstrasse 9 Freitag, 28. Juni, 10 Uhr, Eucharistiefeier. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 21. Juni, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Dienstag, 25. Juni, 10.15 Uhr, Gottesdienst (Dominique Siegrist). Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Sonntag, 23. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst (Arnold Bilinski). Anschliessend Kirchenkaffee.

KILLWANGEN

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 21. Juni, 19 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 23. Juni, 11 Uhr,

türlich sind auch Männer herzlich willkommen. Interessierte können sich bei Moni Santner unter Tel. 056 406 82 82 gerne melden. Chorprobe der Bridge Singers, ev.-ref. Kirche, Gipfstr. 4, Würenlos, Mittwoch, 26. Juni, 19.30 Uhr. Morgengebet, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, ev.ref. Dorfkirche, Chilegass 18, Spreitenbach, Donnerstag, 27. Juni, 7 Uhr.

Wortgottesdienst mit Kommunionfeier (Peter Zürn).

WÜRENLOS

Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 23. Juni, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 26. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier, anschliessend Mittwochskaffee. Klosterkirche Fahr Samstag, 22. Juni, 7.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 23. Juni, 7.30 Uhr, Eucharistiefeier; 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst (Priorin Irene, Timothy Cook, Christina Fuhrmann) mit den Bridge Singers, anschliessend Apéro. Montag, 24. Juni, Johannes der Täufer, 7.30 Uhr, Eucharistiefeier. Donnerstag, 27. Juni, 19.30 Uhr, Gebet am Donnerstag.

Kreativ-Atelier Steiacherhof, um gemeinsam Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstr. 17, Spreitenbach, Donnerstag, 27. Juni, 9–11 Uhr. Frauenverein, Stubete, Chilestübli, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 27. Juni, 14 Uhr. Lesekreis zum Galaterbrief, Kirchgemeindehaus, Gipfstr. 4, Würenlos, Donnerstag, 27. Juni, 19 Uhr.

Kurz vor dem längsten Tag sitze ich im Garten und geniesse den langen, hellen Abend. Da beginnt in der Dämmerung eine Amsel zu singen. Zum Abschied des Tages lässt sie eine bezaubernde Melodie entstehen. Eine kunstvolle Tongirlande schwebt durch die Luft und schmückt die blaue Stunde. Was ist es, frage ich mich, das dieses kleine Federbällchen sein Lied in akrobatischer Tonfolge und so inbrünstig in die Dämmerung hinauswerfen lässt? Dazu diese Mischung von feinster Zärtlichkeit und handfester Lautstärke. Der graue Kiesplatz verwandelt sich in einen Konzertsaal mit transparentblauer Himmelskuppel überspannt. Ich kann einfach nicht genug davon bekommen. Für mich ist dieser abendliche Moment heilig. Ein Augenblick, in dem ich ganz Ohr bin. Alles andere geht unter im Gesang des Vogels. Spontan kommt mir ein Bibeltext in den Sinn. Ich verstehe, was gemeint sein könnte, wenn es im Matthäusevangelium heisst: «Sehet die Vögel des Himmels an. Sie säen nicht und ernten nicht, und doch haben sie alles, was sie brauchen.» Da ist sie, die poetische, oft vergessene Spur in der Bibel. Sie weisst mich auf Augenblicke hin, in denen das Leben gefeiert werden darf, ohne Absicht und Zweck und Ziel. Sogar ohne einen Anlass wie einen Geburtstag oder ein sonstiges Jubiläum. Einfach so, an einem gewöhnlichen Mittwochabend, weil das Leben mehr ist als Arbeit, Leistung und Geldverdienen. Die Amsel lässt es mich wissen, die Blumen erzählen es auch. Ich tauche ein in etwas, das ich Fest des Augenblicks nenne oder Gebet ohne Worte. Und würde jetzt eine Sternschnuppe fallen, ich hätte in diesem Moment keinen einzigen Wunsch. Feedback an: redaktion@limmatwelle.ch


AGENDA

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 20. JUNI 2019

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NEUENHOF Countryfest Party und Grillfest mit Countrymusik. Jedermann ist herzlich willkommen. Eintritt frei. Alterssiedlung Sonnmatt, Samstag, 22. Juni, 11 Uhr.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos

SPREITENBACH

HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg

«Mensch, Natur und Objekt» Kunst in der Gemeindegalerie Spreitenbach. Gemeindehaus, Freitag, 21. Juni, 8.30–15 Uhr; Montag, 24. Juni, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr; Dienstag, 25., Mittwoch 26., und Donnerstag, 27. Juni, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. An-/Abmeldung bis spätestens zwei Tage im Voraus an Priska Kretz, Tel. 056 401 50 08. Altersund Pflegeheim im Brühl, Montag, 24. Juni, 12 Uhr.

WETTINGEN

GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@chmedia.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

The Plagiators live in Wettingen Genusswerkstatt Live@Fabian Rimann. Franziska Perini (vio, voc), Martin Perini (voc, g), Tinu Sitter (dr, key, voc), Imbi Gassmann (b), Susanne Flückiger (Cello, voc). Fabian Rimann Chocolatier, Donnerstag, 27. Juni, 18.30–22 Uhr. gen.ch, 079 381 08 57. Unkostenbeitrag. Rathaus, Sonntag, 23. Juni, 10.30–12.30 Uhr.

Ausstellung «Furyherz» Finissage «Tanznacht40» Die Party für alle ab mit Künstlergespräch: Gabi 40 Jahren. www.tanznacht40.ch. Fuhrimann, Christian Herter und Eventlokal Sterne Cheib, Freitag, 21. Stefan Meier, Kultursekretär der Gemeinde Wettingen. Galerie im Juni, 21 Uhr. Gluri-Suter-Huus, Sonntag, 23. Juni, Pro Senectute Aargau: Seniorenchor 15.30 Uhr. Wettingen Volkslieder aus nah und Ein Blick hinter die Klostermauern fern. Neue Sängerinnen und Sänger ab 60 Jahren sind herzlich will- Führung durch das Kloster Wettingen. Keine Anmeldung notkommen. Auskunft: Christine Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. Ratwendig, Unkostenbeitrag (Kinder haus, Freitag, 21. Juni, 14.30–15.45 Uhr. kostenlos). Kloster Wettingen, Sonntag, 23. Juni, 14.30–15.30 Uhr. Valentin Hauri und Tashi Brauen «Zustimmen und widersprechen». Chorkonzert mit Lenz- und Liebesliedern aus der Zeit der Romantik Öffnungszeiten: Mi.–Sa. 15–18 Uhr, So. 11–17 Uhr. Bis 1. Juli. Gale- Der Wettinger Singkreis bringt rie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 21., unter der Leitung von Jonas GassSamstag, 22., Mittwoch, 26., und Don- mann Werke von Komponisten nerstag, 27. Juni, 15–18 Uhr. Sonntag, aus der Schweiz, Deutschland, 23. Juni, 11–17 Uhr. Schweden und Norwegen zur Aufführung. Es sind Lenz- und Liebeslieder für Chor, 4 Gesangs-Soli «E-Book-Sprechstunde» Wer sich und Klavier. Kath. Kirche St. Sebasin letzter Zeit einen E-Reader zutian, Sonntag, 23. Juni 17 Uhr. getan hat oder auf dem Smartphone, Tablet oder PC E-Books lesen will, wird bei der Einrichtung «GschichteChischte» Eine Bibliodes Gerätes gerne unterstützt. Ge- thekarin zaubert Geschichten aus meindebibliothek, Samstag, 22. Juni, der Kiste. Eine Überraschung für 10–12 Uhr. Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson. Erzählt wird in Mundart. Gemeindebibliothek, Montag, 24. Juni, Ausstellung «Im Fluss» Museum 16.30–17.30 Uhr. Eduard Spörri. Eintritt frei. Museum Eduard Spörri, Samstag, 22., und Sonntag, 23. Juni, 14–17 Uhr. «Kafi treff.punkt» Menschen aus aller Welt treffen. Villa Fluck, Montag, 24. Juni, 17–20 Uhr. «Wettingen dynamisch – Vom Bauerndorf zum Sportmekka» Führung. Org.: Baden erleben mit Sil- Pro Senectute Aargau: Jassen Für Seniorinnen und Senioren ab 60. via Hochstrasser, www.fuehrunIn geselliger Runde mit deutschen genbaden.ch, 079 384 98 09, und kulturhistorische Führungen mit Karten jassen. Auskunft: BeraRuth Blaser, www.kultur-fuehrun- tungsstelle Baden, Tel. 056 203 40

80. Ref. Kirche, Montag, 24. Juni, 13.45–17 Uhr. «Vorlesezeit» Geschichten für Erwachsene. Dominik Beer liest Geschichten vor. Die Zuhörer lassen sich eine halbe Stunde lang von seiner Stimme in die Welt der Buchstaben und Geschichten tragen. Gemeindebibliothek, Dienstag, 25. Juni, 18.30–19 Uhr. Pro Senectute Aargau: Schach Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Jürg Greber, 079 565 66 75. Hotel Zwyssighof, Dienstag, 25. Juni, 14–17 Uhr. Führung durch die Ausstellung «Im Fluss» Museum Eduard Spörri, Mittwoch, 26. Juni, 19.30 Uhr. Blockflöten-Ensemble Salteba der Pro Senectute Aargau Für Seniorinnen und Senioren ab 60. Auskunft: Christine Neuhaus, Tel. 056 493 47 85. Ref. Kirche, Donnerstag, 27. Juni, 14 Uhr.

WÜRENLOS «Voce’19 – Stubete» MittsommerStubete. Dieter Studer (Gesang, Trompete), Felix Wietlisbach (Klavier, Akkordeon). Familie Gentner, Freitag, 21. Juni, 20 Uhr. «Voce’19 – Stubete» Singer/Songwriter im Wohnzimmer. «We invented Paris». Songs mit Begleitung. Familie Früh, Freitag, 21. Juni, 20 Uhr.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär, melanie.baer@chmedia.ch REDAKTIONSTEAM: Rahel Bühler, rahel.buehler@chmedia.ch Manuela Page, manuela.page@chmedia.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@chmedia.ch Telefon 058 200 53 73 DRUCK: Mittelland Zeitung AG, 5001 Aarau ZUSTELLUNG: Die Post ABO SERVICE: E-Mail: abo@chmedia.ch / Stichwort Liwe, Telefon: 058 200 55 55, Telefax: 058 200 55 56 EIN PRODUKT DER

VERLEGER: Peter Wanner www.chmedia.ch Beteiligungen der CH Media AG auf www.chmedia.ch

«Voce’19 – Stubete» Melodien zum Träumen. SofTunes: Marc Reinhard (Gesang) Michael Sokoll (Gesang & Klavier). Monika und Markus Knittel, Freitag, 21. Juni, 20 Uhr.

Serie Surprise «Wein hören – Musik schmecken» Wie schmeckt ein gu«Voce’19 – Stubete» Gedichte von ter Rotwein, wenn man dazu MoGerhard Meier – «Es regnet in mei- zart hört? Anders, als wenn Schostakowitsch erklingt?. Weingut Bick, nem Dorf». Hansrudolf Twerenbold (Lesung). Ursula und Thomas Landstrasse 124, Samstag, 22. Juni, 18 Beusch, Freitag, 21. Juni, 20 Uhr. Uhr.

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