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Nr. 19 21. Jahrgang Donnerstag, 9. Mai 2019

AZ ANZEIGER AG

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Region Liestal

Auf der ersten Baselbieter Bierwanderung gab es 14 Bier-Kreationen zu probieren. Seite 3

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Region Gelterkinden

Region Waldenburg

In einem Jahr findet in Hemmiken das «Kräftemessen 2020» statt – die Vorarbeiten laufen. Seite 13

Rekordverdächtige 1000 Zuschauer kamen an den Frühjahrsschwinget in Oberdorf. Seite 19

GZA/P.P.A 4410 Liestal Post CH AG

Spektakel im Pfarrhof

Kolumne

Buttergipfeli und Bodenplättli

Waldenburg Frühlingsmarkt mit Überraschungen EDI GYS IN

Der morgendliche Auftakt hat Tradition, die Onoldswiler Alphornbläser weckten das Stedtli mit dem «Engelberger Echo», ihnen folgten die Dachluckespinner, es könnte der «Arabi» gewesen sein. Dann hatte Beat Feigenwinter von der Zunft zum Oberen Tor das Wort zur Eröffnung des Marktgeschehens. Und schon glühte auch die Esse der Schmiede aus dem Mittelalter, verströmte etwas Wärme und verbreitete den unnachahmlichen Geruch glühender Kohle. Das mittelalterliche Tagwerk nahm seinen Lauf. Allerdings kamen sich im Pfarrhof die Gäste des Apéros mit der Theatergruppe «Dunnerwätter über Waldeburg» in die Quere. Hatte diese doch am gleichen Ort eine Theaterprobe vorgesehen und jetzt das. Manuela Glanzmann, die Regie führt, zeigte sich etwas aufgebracht ob der Terminkollision. «Was macht ihr hier, wir haben Probe!» Das gehörte aber, wie sich schnell zeigen sollte, zur Inszenierung und das Publikum konnte erleichtert eine Szene aus dem Volksschwank geniessen. Am Originalschauplatz, in mittelalterlichen Kostümen, genäht und gefärbt von Waldenburger Frauen. Eine Pracht. Dieweil führte Glanzmann Regie, dass es eine Freude war. «Wir sind nicht privat hier, wir spielen eine Rolle, nehmt euch ein Beispiel an den Kindern», spornte sie ihre Kumpanei an. Drei Generationen machen die 60-köpfige Theatertruppe aus, es wird zurzeit intensiv geprobt. Schliesslich finden sich alle im Kreis zur Kritik. «Es war eine schöne Probe, wir haben noch Luft nach oben, aber im August können wirs dann», sagte sie la-

Die «Kräuterhexe» auf Werbetour. chend und dankte ihrem Ensemble fürs Engagement. Beim Publikum ist das Versucherli bestens angekommen, nimmt man den Applaus zum Massstab. Vorgezogene Eisheilige Der Vorverkauf hat sich gut angelassen, einige Vorstellungen sind bereits ausverkauft. Dennoch belebten die Schauspielerinnen und Schauspieler das Marktgeschehen noch lange. Eine Abteilung Soldaten sorgte für Aufsehen im Stedtli und die «Kräuterhexe» brachte

FOTOS: E. GYS IN

Bärlauch sowie Waldmeister unters Volk und machte Werbung für die Theateraufführungen. Das garstige Wetter hielt wohl manche davon ab, überhaupt aus dem Haus zu gehen, sodass das Publikumsaufkommen kleiner war als auch schon. Dafür war die Abteilung Mittelalter mit vielen Handwerken bestens vertreten. Nebst Frisuren wurden auch Körbe geflochten, beides kunstvoll. Ein Lehmbackofen war zu sehen und Kinder übten sich im Schöpfen von Papier. Jakob

Steinmann war mit dem Deuchelbohrer beschäftigt, der pensionierte Waldenburger Zimmermann bohrte eine Wasserleitung aus einer drei Meter langen Tanne. Die Musikanten sorgten für den mittelalterlichen Sound und folgte man der Nase, gab es sehr viele Möglichkeiten, sich zu verpflegen – von der währschaften Kässchnitte bis zu Metzgermeister Beat Stollers Grill- und Wildwürsten. Und gleich gegenüber wurden Flammkuchen feilgeboten und nebenan Crêpes, süss oder salzig.

Grosse Männer in dunklen Anzügen. Viel Palaver. Ganz viel Händeschütteln. Unter anderem mit Nationalrat Christian Miesch. An was ich mich auch erinnere: Feines Buttergipfeli, Zeitungsstapel, schönes Café. Da haben mir vor allem die Bodenplättli gefallen. Item. Dann die Hand von Pfarrer Ernst Sieber auf dem Kopf von mir und meinem Bruder. Er sagte irgendwas mit «Bhüet euch Gott». Und an riesige Hallen und lange Gänge. Mein Bruder und ich wollten Verstecken spielen. Es blieb beim Versuch. Denn im Bundeshaus gehört sich so etwas nicht. An was erinnern Sie sich, als Sie sieben Jahre alt waren? Je nach Alter, ist dies eine gefühlte Ewigkeit her. Oder noch es bizeli länger. Die Erinnerungen verblassen oder sind gar nicht mehr vorhanden. So geht es mir mit jenem Besuch im Bundeshaus im Dezember 1992. Vieles weiss ich nur aus Erzählungen und dank dem guten Gedächtnis meines Vaters. Ende März 2019: Nach über 26 Jahren bin ich wieder einmal da. Zu Besuch bei Anne-Sophie, die auch Jus studiert hat und nun im Bundeshaus einen sehr coolen Job hat. Ohne sie wäre ich in diesem Wirrwarr von riesigen Hallen und langen Gängen abermals verloren. Doch sie führt mich gekonnt durch das verwinkelte Gebäude. Realität und Erinnerung verbinden sich. Ich sehe schöne Bodenplättli. Männer in dunklen Anzügen. Zeitungsstapel. Einzig Christian Miesch ist nicht mehr da. Dafür Sandra Sollberger, die an der Theke einen Kaffee Fortsetzung auf Seite 2

Szene aus «Dunnerwätter über Waldeburg» mit Regisseurin Manuela Glanzmann (oben).

Der Meister der Holzröhre, Deuchelbohrer Jakob Steinmann.

Metzgermeister Beat Stoller mit leckeren Würsten vom Grill.


Baselland

ObZ 9. Mai 2019

EVP-Ständeratskandidatin

Baugesuche online einreichen Neu können Baugesuche über die online-Plattform «eBaugesuch» beim Bauinspektorat des Kantons Basel-Landschaft eingereicht werden. Alle für die Bewilligung notwendigen Angaben können bequem in ein interaktives Formular eingegeben werden. Das System erkennt aufgrund dieser Angaben, welche weiteren Gesuchsunterlagen zur Bewilligung eingereicht werden müssen. Es stellt die notwendigen Formulare zur Verfügung. Mit dem neuen Online-System «eBaugesuch» vereinfacht das Bauinspektorat die Eingabe von Baugesuchen. Ausserdem wird der Verfahrensprozess beschleunigt. Künftig haben alle Fachstellen gleichzeitig Zugriff auf die elektronisch hinterlegten Unterlagen. Vollständig papierlos ist das Verfahren noch nicht. Hierzu müssen in der nächsten Ausbauetappe zunächst noch die technischen und gesetzlichen Voraussetzungen angepasst werden. Deshalb müssen jetzt noch zwei Plansätze (bisher mindestens vier) und eine unterschriftliche Erklärung der gesuchbeteiligten Bauherrschaft, Grundeigentümer und Architekten abgegeben werden. Es ist auch weiterhin möglich, Baugesuche in Papierform beim Bauinspektorat einzureichen. Über den «OnlineSchalter» auf der Webseite des Kantons Basel-Landschaft (www.bl.ch) oder über den Link bei der Bau- und Umweltschutzdirektion gelangen Sie zum Formular «eBaugesuch». OBZ

Parolen der Grünen

Die Mitglieder der Grünen Baselland fassten in Birsfelden die Parolen für die Abstimmungen vom 19. Mai: nein zur Steuervorlage STAF, ja zur EU-Waffenrichtlinie, nein zur Bildungsressourcen-Initiative, nein zur Initiative «Stopp dem Abbau an öffentlichen Schulen». OBZ

CVP-Präsidium

Am dritten Parteitag der CVP Baselland wurden die Parolen für die Abstimmungen vom 19. Mai gefasst. Die CVP sagt 2x Ja zu den nationalen Abstimmungen und lehnt die beiden kantonalen Bildungsvorlagen ab. An der anschliessenden GV wurde mit Silvio Fareri der neue Präsident gewählt und es wurden die Rechnung 2018 sowie das Budget 2019 genehmigt. CVP BL

Die Evangelische Volkspartei Baselland nominiert ihre ehemalige Landratspräsidentin Elisabeth Augstburger als Kandidatin für den Ständerat. Die 58-Jährige ist gelernte Kauffrau und arbeitet seit 17 Jahren als Leiterin Deutschkurse für fremdsprachige Frauen. Elisabeth Augstburger verfüge aufgrund ihrer langjährigen politischen Arbeit auf kommunaler, kantonaler und länderübergreifender Ebene und ihres ehrenamtlichen Engagements in Bildungs-, Integrations-, Frauen- und Umweltbereichen über einen breiten Horizont, viel Erfahrung und ein grosses Netzwerk, schreibt die EVP Baselland: «Von ihrer brückenbauenden Art und

klaren Haltung könnte nicht nur der Nationalrat, sondern auch der Ständerat sehr profitieren.» Bezüglich einer Listenverbindung laufen Gespräche mit den Mitteparteien CVP, glp und BDP wie auch mit den Grünen und der SP, teilt die EVP mit. Der Kantonalvorstand habe entschieden, eine grosse Mitte-Verbindung anzustreben. Diese Konstellation biete nach wie vor das grösste Potenzial auf einen zweiten Nationalratssitz für die Mitte. Die Nomination der EVP-Kandidierenden für die Nationalratswahlen steht an der Parteiversammlung vom 10. Mai OBZ an.

SP nominiert Nussbaumer Die Jahresversammlung der SP Baselland in Arlesheim stand ganz im Zeichen der Nominationen für die nationalen Wahlen. «Nach dem angekündigten Rücktritt des langjährigen und sehr verdienten Ständerats Claude Janiak stellt die Partei mit Eric Nussbaumer wiederum eine sehr fähige Kandidatur fürs ŸStöckliŽ», heisst es in einem Communiqué. Der grün-soziale Politiker habe einen überzeugenden Leistungsausweis aus seiner bisherigen Zeit als Nationalrat vorzuweisen – so habe er die Ener-

giestrategie 2050 entscheidend mitgeprägt. Eric Nussbaumer stehe zudem ein für eine stabile Beziehung zu Europa – gerade für unsere Grenzregion sei das enorm wichtig. Für die Nominationen auf die Nationalrats-Liste bewarben sich acht Frauen und zwei Männer. Neben den beiden Bisherigen, Samira Marti und Eric Nussbaumer, nominierten sie Sabine Asprion, Andreas Bammatter, Désirée Jaun, Miriam Locher und Sandra Strüby-Schaub auf die SP-Liste 2. OBZ

Leser schreiben

Bildung: zweimal ja Bildung ist ein kostbares Gut. Darin sind sich alle einig. Vor den Wahlen. Die Initiativen des Lehrerinnen- und Lehrervereins Baselland (LVB) schaffen die Voraussetzungen, dass die Qualität der Bildung in Baselland erhalten bleibt. Mehr noch: Sie soll geschützt, politisch und gesetzlich abgesichert werden. Die Bildungs-Initiativen sind eine Reaktion auf die Abbaupolitik der letzten Jahre. Es ist die Summe von Sparmassnahmen, die das Unterrichten immer schwieriger machen: die Pflichtstundenerhöhung, vorgesehen für drei Jahre, ist definitiv; die Altersentlastung ist abgeschafft; die Klassengrössen sind ausgereizt. Dem LVB ist es gelungen, proaktive Vorschläge zu machen, statt im Nachhi-

nein Spar-Massnahmen bekämpfen zu müssen. Das Bildungsgesetz erhält neu Ergänzungen, die präventiv wirken. Die Hürden für Sparvorschläge werden höher. Erfahrungsgemäss werden oft Sparmassnahmen vorgeschlagen, die der parlamentarischen Debatte entzogen sind, weil Gesetzesgrundlagen fehlen. Ziel ist, dass es gar nicht so weit kommt. Es ist richtig und wichtig, dass sich der Lehrerinnen- und Lehrerverein Baselland nicht nur gegen den Abbau wehrt, sondern auch konstruktive Vorschläge macht, wie ein weiterer Abbau verhindert werden kann. Deshalb empfehle ich zweimal ja zu den Bildungsinitiativen. MARC JOS ET

Thomas, Hasenacherweg 16, 4452 Itingen. Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 1517, Hasenacherweg 16. Känerkinden. Nr. 0658/2019. Bauherrschaft: Swisscom Broadcast AG, Ostermundigenstrasse 99, 3050 Bern. Projekt: Container für die Unterbringung eines Notstromgenerators, Parzelle Nr. 331, Im Hau. Lausen. Nr. 0646/2019. Bauherrschaft: Herzog Monika und Eduard, Hasenackerstrasse 58, 4415 Lausen. Projekt: Schwimmbad, Parzelle Nr. 2501, Hasenackerstrasse 58. Liestal. Nr. 0660/2019. Bauherrschaft: Walter Anna und Ruszat Robin, Langhagstrasse 27, 4410 Liestal. Projekt: Windfang, Parzelle Nr. 2653, Langhagstrasse 27. Niederdorf. Nr. 0401/2019. Bauherrschaft: Hodach Devrim, Rehagstrasse 6, 4435 Niederdorf. Projekt: Wintergarten. Neuauflage: geändertes Projekt, Parzelle Nr. 1275, Rehagstrasse 6. Ormalingen. Nr. 0643/2019. Bauherrschaft: Schwyter Elisabeth und Thomas, Krummackerweg 1, 4466 Ormalingen. Projekt: Erweiterung Carport / Zweckänderung: alt

Garage in neu Werkstatt, Parzelle Nr. 1903, Krummackerweg 1. Nr. 0644/2019. Bauherrschaft: Berger Sabina und Marc, Oberer Eggrainweg 24, 4466 Ormalingen. Projekt: Gartenhaus mit gedecktem Sitzplatz, Parzelle Nr. 2499, Oberer Eggrainweg 24. Nr. 0653/2019. Bauherrschaft: Leser Peter, Rebgasse 119, 4466 Ormalingen. Projekt: Aussenkamin, Parzelle Nr. 555, 557, Rebgasse 119. Rothenfluh. Nr. 0645/2019. Bauherrschaft: Bösiger Chantal und Di Biase Thomas, Dorfplatz 54, 4467 Rothenfluh. Projekt: Fassadenänderung, Parzelle Nr. 41, Dorfplatz 54. Rünenberg. Nr. 0649/2019. Bauherrschaft: Bitterlin Doris und Arnold, Hauptstrasse 2, 4497 Rünenberg. Projekt: Zweckänderung: alt Stall in neu Heizungsraum / Kamin, Parzelle Nr. 155, Hauptstrasse 2. Zunzgen. Nr. 0652/2019. Bauherrschaft: Hasler-Neuner Sibylle und Willy, Mittelfeldweg 9, 4455 Zunzgen. Projekt: Sitzplatzüberdachung, Parzelle Nr. 2175, Mittelfeldweg 9.

EHEM. GEMEIND E- UND LANDRAT BINNINGEN

Baugesuche Auflagefrist: 13. Mai 2019 Eptingen. Nr. 1796/2017. Bauherrschaft: Küenzi Rolf, Eichelsgrund 135, 4458 Eptingen. Projekt: Abbruch bestehende Remise und Neubau Remise mit Betriebsleiterwohnung. Neuauflage: geändertes Projekt: Stützmauer / Umgebungsgestaltung, Parzelle Nr. 1589, Eichelsgrund. Frenkendorf. Nr. 0397/2015. Bauherrschaft: Plattner Immobilien AG, Hauptstrasse 36, 4415 Lausen. Projekt: Wohn- und Geschäftsüberbauung mit Autoeinstellhalle. Neuauflage: zusätzliche Ofen und Kamine, Parzelle Nr. 121, Rheinstrasse. Gelterkinden. Nr. 0656/2019. Bauherrschaft: Dill-Lohrer Nicole, Marktgasse 9, 4460 Gelterkinden. Projekt: Zweckänderung: alt Laden in neu Laden mit Bistro, Parzelle Nr. 1386, Bohnygasse 24. Nr. 0664/2019. Bauherrschaft: Tomeo-Costabile Lorenza und Ferdinando, Rohrbachweg 13, 4460 Gelterkinden. Projekt: Anbau Carport / Balkonerweiterung, Parzelle Nr. 4423, Rohrbachweg 13. Itingen. Nr. 0662/2019. Bauherrschaft: Flütsch-Derrer Sabine und Flütsch Gian

Impressum Oberbaselbieter Zeitung mit den Titeln ­ «Gelterkinder Anzeiger» und «Waldenburger Anzeiger». ISSN 1661-6502 Amtliches Publikationsorgan des Kantons ­ BaselLandschaft Auflage: 40 396 Exemplare (WEMF-beglaubigt) Erscheint wöchentlich jeweils donnerstags Abonnement Fr. 58.– jährlich, Fr. 31.– halbjährlich www.oberbaselbieterzeitung.ch

Herausgeberin

AZ Anzeiger AG

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Marc Schaffner, marc.schaffner@chmedia.ch Telefon 061 927 29 01 (Baselland, Liestal) Brigitte Reinhard, brigitte.reinhard@chmedia.ch Telefon 061 927 29 02 (Waldenburg, Gelterkinden)

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Betrachtung zur Woche

Tempo, Tempel in Taiwan Wir waren zu einer Familienfeier nach Taiwan eingeladen und konnten während zwei Wochen Land und Leute ein wenig kennenlernen. Dabei ging mir unter anderem auf, dass nicht nur Bekanntes und Gewohntes, sondern auch Fremdes und fremd Bleibendes einem lieb werden kann. Und dass einem ein weiter Horizont auch wieder nahe zu sich und zum Eigenen bringen kann. So war es faszinierend, den unzähligen Motorrollern, die auf den Strassen von Taipei und Kaoshiung unterwegs sind, zuzuschauen. Mit welchem Tempo die Fahrerinnen und Fahrer damit unterwegs sind! Allein, zu zweit, alt oder jung, oder auch noch mit einem oder zwei Kindern auf ihrem Gefährt. Ein paar Mal sahen wir sogar einen Hund mitfahren. Sie ziehen die Blicke auf sich, wenn sie sich zügig zwischen Autos durchschlängeln, dann aber wieder ganz diszipliniert an der Ampel ihren Platz einnehmen und warten. Bei Grün röhrt und knattert es (dazwischen summen immer mehr Elektroscooter), und eine Welle von Zweirädern ergiesst sich über die Kreuzung. Eine Strasse an einer Verzweigung wird darum gar der «Scooter-Wasserfall» genannt. Eine farbige Kaskade von Menschen auf ihren Fahrzeugen! Ebenso farbig waren die unzähligen Tempel, denen wir in den Städten und auf dem Land begegneten. Grosse, mit mehreren Etagen, aber auch kleine und kleinste, in denen gerade eine kleine Statuette oder das Bild einer Göttin oder eines wichtigen Ahnen Platz finden. Davor immer ein Sandgefäss, in dem ein paar Räucherstäbchen stecken. Lampions und Schriftfahnen hängen am Gebäude, meist in den beiden Glück und Wohl bringenden Farben Rot und Gold. Die kleinen Tempelchen erinnerten mich an die kleinen Wegkapellen, die es auch bei uns in katholisch geprägten Gegenden gibt. In Taiwan allerdings werden in den verschiedenen Tempeln auch viele verschiedene Götter verehrt. Wir waren bei einem Tempel, den vor allem Liebende aufsuchen, um Gutes für ihre Beziehung zu wünschen, oder um eine

Todesfälle Gelterkinden Erich Zeltner-Scherrer, geb. 29. Mai 1939, von Dornach SO (in Gelterkinden, Roseneggweg 6). Trauergottesdienst mit anschliessender Urnenbeisetzung am Dienstag, 14. Mai 2019, 14.00 Uhr. Besammlung in der röm.-kath. Kirche Gelterkinden.

gute Beziehung zu bitten. In der Nähe des Meeres gibt es viele Tempel, in denen eine Göttin des Meeres um Bewahrung auf See gebeten wird. Die Fischer und Transportschiffer waren und sind sich bewusst, dass sie das Leben ums und auf dem Meer nicht allein in ihrer Hand haben. Unser Gastgeber hat in seiner kleinen Fabrik einen kleinen Altar. Dort dankt er für bisheriges Gelingen in geschäftlichen und familiären Belangen nicht nur den Göttern, sondern auch seinen Vorfahren. Als wir an unserem letzten Tag im asiatischen Land von unseren Freunden zum Flughafen gebracht wurden, sahen wir unterwegs eine kleine Prozession. Ab und zu werden die Götter aus ihrem Tempel genommen und durchs Quartier getragen, ähnlich wie es bei uns Fronleichnamsprozessionen oder da und dort Prozessionen mit Maria oder Kirchenheiligen gibt. Unsere jungen und sehr modernen Begleiter/-innen wussten sofort, um welche Göttin es sich bei dieser Prozession handelte. Es sei eine der Meeresgöttinnen, die um Bewahrung auf Seereisen angerufen werde. Ich hatte die beiden jungen Menschen bis dahin durch meine westliche Brille angesehen und meinte, sie hätten mit ihrer Religion ähnlich wenig am Hut, wie viele Menschen bei uns. So wollte ich sie ein wenig provozieren und fragte sie leicht ironisch, ob diese Göttin denn auch für Flugreisen zuständig sei, oder ob es eine eigene «Flugreisegöttin» gebe, die uns auf unserem bevorstehenden langen Flug beschützen könnte. Ihre Antwort nach kurzer Überlegung kam ganz natürlich und hat mich sehr berührt: Nein, eine eigene Göttin für Flugreisen gebe es wohl nicht, sagten sie mit einem Lächeln. Aber für uns und unsere Reise hätten sie heute Morgen schon gebetet. Seit wir gesund zurück sind aus dem fernen Land, denke ich oft an diesen Moment. Und meine Gedanken gehen zu unseren Freunden. Und ich bete auch für sie und – über diese so weite Distanz hinweg – auch mit ihnen. ROLF SCHLATTER, P FR., SPITAL- UND KLINIKSEELSORGE LIESTAL

Fortsetzung von Seite 1 bestellt. Item. Vieles ist gleich und doch irgendwie anders. Was bleibt, sind erneut schöne Erinnerungen an einen Besuch im Bundeshaus – die hoffentlich nicht so schnell verblassen. SERAINA DEGEN

Wenslingen Ernst Meyer-Voellmin, geb. 19. Dezember 1929, gest. 27. April 2019, von Wenslingen BL (wohnhaft gewesen: Hauptstrasse 101, 4493 Wenslingen. Mit Aufenthalt im APH zum Eibach, Gelterkinden). Urnenbeisetzung im Familien- und Freundeskreis, Mittwoch, 15. Mai 2019. Besammlung: 14.00 Uhr, Friedhof Wenslingen. Zeglingen Heinrich Rickenbacher-Wüthrich, geb. 20. Dezember 1944, gest. 30. April 2019, von Zeglingen BL (wohnhaft gewesen Enggässli 15, 4495 Zeglingen). Trauergottesdienst in der Kirche Kilchberg: Freitag, 10. Mai 2019, 14.00 Uhr. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Besammlungsort: Kirche Kilchberg.

Neu im Bankrat

Der Regierungsrat hat Stephan Eugster und Nadia Tarolli Schmidt als neue Bankräte der Basellandschaftlichen Kantonalbank (BLKB) gewählt. Sie werden ihr Amt am 1. Juli 2019 antreten und folgen damit auf Doris Greiner, die aufgrund der Amtszeitbeschränkung per 30. Juni 2019 aus dem Bankrat ausscheiden wird, sowie Dr. Dieter Völlmin, Frenk Mutschlechner und Kurt Strecker, die sich für die neue Amtsperiode nicht mehr zur Wiederwahl stellen. Im Einklang mit dem revidierten Kantonalbankgesetz reduziert der Regierungsrat den Bankrat damit auf acht Mitglieder. BLKB

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ObZ

9. Mai 2019

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Redaktion Marc Schaffner Tel. 061 927 29 01 Fax 061 927 29 30 E-Mail marc.schaffner@chmedia.ch

Region Liestal Hopfen und Malz entdecken auf Baselbieter Wegen

Ruth’s Augenblicke

Lausen Erste Baselbieter Bierwanderung als kulinarisches Erlebnis SANDER VAN RIEMSDIJK

Oberstes Gebot für eine genussvolle Erfahrung für Gaumen und Kehle beim Biertrinken ist, den Gerstensaft auch beim grössten Durst nicht schnell runterzukippen. Man soll sich Zeit lassen um den herben, natürlichen Geschmack in kleinen Zügen geniessen zu können. Diese Gelegenheit bot sich den Bierliebhaberinnen und Bierliebhabern letzten Samstag an der ersten Baselbieter Bierwanderung. Bis zu 14 Bier-Kreationen aus nicht weniger als sechs Brauereien, fünf regionalen und einer Gastbrauerei, konnte man in einem gemütlichen Rahmen kennenlernen. Nach dem letztjährigen Biermarkt in Liestal entstand beim Team des Veranstalters, der Chuchichaestli GmbH, die Idee, eine Bierwanderung, wie es schon in einigen Regionen gibt, auch im Baselbiet umzusetzen. Dass das Craft-Bier weiterhin im Trend liegt und die Idee grossen Anklang fand, bewies die grosse Teilnehmerzahl von 160 Personen eindrücklich. Mahalya Strüby, seit einem Jahr Geschäftsführerin der im Mai 2018 gegründeten Chuchichaestli GmbH, zeigte sich dann auch mit der Anzahl Anmeldungen für die erste Baselbieter Bierwanderung, die in Lausen und Umgebung durchgeführt wurde, sehr zufrieden. Ab dem Bahnhof Lausen konnten im Stundentakt Geniesser auf einer sechs Kilometer langen, abwechslungsreichen Wanderstrecke die Hopfen- und MalzAngebote testen. An jedem Stand konnten zwei Anderthalb-Deziliter-Biere getrunken werden. Die Angebote an Craft-Bieren mit den exotischen Namen wie Vienna, Golden Ale, Brau Bandi oder Mosaic Galaxy war vielfältig und

Trotz garstigem Wetter war die Stimmung bei den Bierliebhabern feucht-fröhlich. Hier beim Stand der Walliser Brauerei Bartis. FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK verleitete so manchen durstigen Wanderer, die Bier-Wanderung in einen Bier-Stand zu verwandeln. Über den Geschmack des Craft-Biers, das vor einigen Jahren aus den USA herübergeschwappt ist und seither an Bedeutung gewonnen hat, lässt sich bekanntlich streiten, sind doch einige Biersorte wegen ihrer exotischen Zutaten nicht immer geniessbar. Das Brauhandwerk stand an der kulinarischen Erlebnisveranstaltung im Vordergrund und an den Degustationen konnte in einem persönlichen Austausch Wissenswertes über die verschiedenen Braue-

Auf der ersten Baselbieter Bierwanderung brauchte niemand zu verdursten. Hier beim Stand von Brauerei The Beer Guerillas.

reien, alles Hobbybetriebe, in Erfahrung gebracht werden. So überraschte die Mikrobrauerei «Blaue Ente» aus Muttenz mit Geschäftsführerin Claudia Di Feliciantonio mit einer grösseren Auswahl an Biersorten, die mit einer geringen Auflage von lediglich 25 Liter pro Woche gebraut werden. Mit dabei waren die Brauerei «Nordsud» aus Rheinfelden, die Brauereien «Braubandi» aus Therwil, «Ruecherrei» aus Bubendorf, «The Beer Guerillas» aus Pratteln und als Gastbrauerei «Bartis» aus dem Wallis. Am Ziel in der Mehrzweckhalle

Ford Car Show

Bubendorf Garage Degen AG, Hauptstrasse 151

FOTO: Z VG

2. Baselbieter Biermarkt am 21. Juni 2019 auf dem Zeughausplatz in Liestal

Das Team von der Mikrobrauerei Blaue Ente um Geschäftsführerin Claudia Di Feliciantonio (Mitte) überraschte mit einem vielfältigen Biersortiment.

Geschäftsnotizen

Ausstellungstage in der Garage Degen AG in Bubendorf.

«Stutz» konnten diejenige Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die den Durst unterwegs nicht verloren hatten, nochmals ihr Lieblingsbier geniessen und den besonderen Tag, musikalisch umrahmt, gemütlich ausklingen lassen. Für den Veranstalter Niklaus Niederhauser ist es aufgrund der grossen Resonanz klar, dass die erste Baselbieter Bierwanderung ein Erfolg war und im nächsten Jahr wiederholt wird, dann aber im Herbst stattfinden wird.

pr. Erleben Sie an den Ausstellungstagen vom 9. bis 11. Mai die vielfältige Modellpalette von Ford. Es erwartet Sie unter anderem das US-PerformanceFahrzeug Ford Mustang, der kraftvolle Ford Ranger mit einer Anhängelast von 3,5 t oder der neu überarbeitete Ford Edge mit 238 PS und 8-Gangautomatik. Auch der sparsame Mondeo Hybrid wird vor Ort sein. Diesen gibt es neu auch als Kombi-Version. Es locken Prämien von bis zu 7000 Franken und Leasingangebote ab 0,9% Zins auf Sie. Ein Besuch bei der Garage Degen AG in Bubendorf lohnt sich. Das bewährte, fachkompetente Team freut sich auf Ihren Besuch. Donnerstag 9. Mai, 9 bis 18 Uhr, Freitag, 10. Mai, 9 bis 20 Uhr, Samstag 11. Mai, 10 bis 17 Uhr

Heidi ist aufgeregt. Sie hat in der Bibel, unter 1. Mose 9:7 gelesen, und nervt sich nun gottsjämmerlich. «Seid fruchtbar und mehret euch und regt euch auf Erden, auf das eurer viel darauf werden.» «Dieses Ziel haben wir also längst erreicht, vielleicht das einzige aus der Bibel vorgegebene, das wir eifrig zu befolgen trachten! Ich hätte das nicht lesen sollen, weil es mich stresst. Angesichts der heutigen 7,6 Milliarden, die sich auf dem Planeten regen, finde ich das einen alten Zopf! Liebet und verhütet euch, wäre angebracht! Damals, zu Moses Zeiten, waren wir kaum 100 Millionen. Ich hab’s gegoogelt! Arme ausgebeutete Erde, die uns alle tragen und erhalten muss!» Ich hatte kürzlich selbst gelesen, dass die Weltbevölkerung jede Sekunde um 2,62 Leute zunimmt, jede Minute gegen 157, jede Stunde um beinahe 10 000 und jeden Tag sind wir rund Zweihundertdreissigtausend Menschen mehr! Da frage ich mich auch, wie unsere Erde das bewältigen soll, wie die Landwirtschaft weltweit täglich für Zweihundertdreissigtausend mehr hungrige Mäuler genügend produzieren kann. Die Leute in den vielen armen Ländern der Welt brauchen momentan nur sehr wenig Ressourcen, im Vergleich zu unserem Gigantismus. Aber alle streben natürlich nach einem besseren Leben: zumindest nach sauberem Trinkwasser und Nahrung, aber auch nach mehr Komfort und Mobilität, geheiztem Wohnraum – und so weiter – denn Fernseher, als Fenster in unsere Wohlstandswelt, gibt es inzwischen fast überall. Tja, nun gehen unsere Jugendlichen auf die Strasse und dort wollen sie die Klimawende herbei führen. Frommer Wunsch, der viel verlangt. Unsere Wohlfühlzonen – angefangen vom eigenen Zimmer für jedes Kind, Zugang zu allen Medien, absolute Mobilität, Ferien weltweit, super Essen ... Luxus pur ... dies alles müssten wir drastisch einschränken. Die «anderen Milliarden» wollen endlich auch was vom Kuchen. Phuuu ... lieber nicht zu viel denken. Wer viel denkt, wird unglücklich. Seid fruchtbar und mehret euch, schliesslich befinden wir uns im Wonnemonat Mai. Heidi holt mich zurück aus meiner Gedankenwelt. Sie singt laut, mit heiserer Stimme: «Freut euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüht, pflücket die Rose, eh sie verblüht» ...! RUTH PETITJEAN-P LATTNER


Region Liestal

ObZ 9. Mai 2019

Mordlustiges Streichquartett

Frenkendorf Das Theater Rampenlicht spielt «Ladykillers»

Professor Marcus versucht, Margaret vom Gang zur Polizei abzubringen. FOTOS: DORIS THOMMEN

zieren. Margaret selbst stört die Bande ständig mit Tee, Torten und harten Löffelbisquits. Trotzdem gelingt der Coup, die Bande kommt mit reicher Beute zurück. Sozu-

Die Polizei, dein Freund und Helfer – auch beim Transport von Diebesgut.

sagen im letzten Moment findet Margaret heraus, was es mit den Herren auf sich hat. Sie verlangt die Rückgabe des Geldes. Ab diesem Zeitpunkt wird es turbulent. Doch wie die Geschichte ausgeht, wird an dieser Stelle nicht verraten. Selbst anschauen ist angesagt. Die Figuren sind glaubwürdig und sehr passend besetzt. Neben Helen Schopfer brilliert auch Roland Dinkel als Professor Marcus in einem Wechselspiel von Genie und Wahnsinn, von scheuer Zurückhaltung und pathetischen Ausbrüchen. Fréderic Zimmermann nimmt man den coolen Gauner Louis gerne ab. Dies ist nur ein kleiner Auszug aus einer überzeugenden Besetzung einer überzeugenden Theaterproduktion. Die weiteren Aufführungen: Freitag, 10. Mai, 20 Uhr Samstag, 11. Mai, 20 Uhr Sonntag, 12. Mai, 17 Uhr Freitag, 17. Mai, 20 Uhr Samstag, 18. Mai, 20 Uhr www.theater-rampenlicht.ch

Der 2018er wird heiss

Genuss pur!

OTTO GRAF

Der Barrique, gereift im Eichenfass, erfreut sich grosser Beliebtheit. Seit vielen Jahren haben nebst den Weinen aus der Region und der übrigen Schweiz auch ausländische Erzeugnisse ihren festen Platz am Weinfestival. Heuer präsentierten 25 Kellereien aus Deutschland, Frankreich, Italien, Österreich, Spanien, Portugal sowie aus überseeischen Anbaugebieten ihre Produkte in Liestal. «Das Wetter wirkt sich auf den Besuch des Weinfestivals kaum aus», gab Seniorchef Ernst Bronner zu verstehen. Wer kommen will, der komme und habe klare Vorstellungen, was er erstehen möchte, ergänzte er. Erfreulicherweise kämen jedes Jahr neue Gäs-

Die Kundschaft erfährt eine fachmännische Beratung.

pr. Mitte Mai verwandelt sich der Fischmarkt in Liestal erstmals in ein Schlemmerlokal unter freiem Himmel. Damit die Besucher eine grosse Auswahl an Köstlichkeiten geniessen können werden bei jedem Wagen Probierportionen angeboten. Öffnungszeiten: Freitag 17 bis 23 Uhr, Samstag 11 bis 23 Uhr, Sonntag 11 bis 20 Uhr. Freier Eintritt! Am ersten Food-Truck-Happening mit 28 speziellen Wagen werden die Besucher mit Spezialitäten aus nah und fern verwöhnt. Für das längere Verweilen stehen Sitzplätze zur Verfügung. LiveMusic-Acts geben dem Streetfood-Festival zudem eine besondere Note. Der Anlass sei kein Markt, betonen die Organisatoren. Dem entsprechend werden die Leckerbissen in sogenannten «Food-Trucks» – Take-Away-Restaurants auf Rädern frisch zubereitet. «Die Magie der Trucks» nennt es Marc

Hubacher. Seine Food-Truck-Happenings an ausgesuchten Standorten in der Schweiz gehören zu den angesagten Lifestyle-Events, welche die ausgesuchten Standorte beleben und überall unzählige Besucher anziehen. Zum Festival gehören auch zwei Getränkebars mit grosser Auswahl für jeden Geschmack. Genuss pur – über 40 Spezialitäten wie zum Beispiel Pulled Pork aus dem Smoker, thailändisch, vietnamesisch, Falafel und Hummus, vegetarisch, Fisch, vegan, Smoothies, Crêpes, bretonische Galetten, Berliner Currywurst oder schmackhafte Burger in allen Variationen. Der Veranstalter findet es wichtig, dass am kulinarischen Volksfest für jeden Geschmack etwas dabei ist. Getreu dem Motto: «Genuss pur für jede Frau und jedermann». www.food-truck-happening.ch

Das Food-Truck-Happening (im Bild eine Szene aus Fribourg) kommt erstmals nach FOTO: Z VG Liestal.

Frühlingsmarkt in Ziefen am 11. Mai

Liestal Weinfestival der Kellerei Siebe Dupf Die trockene, warme Witterung im Sommer und Herbst des vergangenen Jahres beschert den Winzern und Weinfreunden einen ausgezeichneten Weinjahrgang 2018. Dieser Überzeugung sind auch Thomas Engel, Kellermeister Siebe Dupf Kellerei AG, und dessen Stellvertreter Lukas Wiedmer, wie die beiden Fachleute gegenüber der «Oberbaselbieter Zeitung» bestätigten. «Den Weissen haben wir von den Tanks bereits in die Flaschen abgefüllt. Und mit dem Roten beginnen wir demnächst», erklärte Engel anlässlich des traditionellen Weinfestivals vom vergangenen Wochenende in den Räumlichkeiten und auf dem Freigelände der Kellerei an der Kasernenstrasse in Liestal. Engel und Wiedmer liessen es sich nicht nehmen, den einen oder anderen der 2018er-Tropfen ihren Gästen persönlich einzuschenken. Siebe Dupf kelterte von den Regioweinen mit Jahrgang 2018 über 20 Prozent mehr als in einem Durchschnittsjahr. Dies bewog die Unternehmung, nochmals zwei grosse Holzfässer aus Schweizer Eiche zu kaufen. Denn die Weine im Barrique sind bei der Kundschaft äusserst beliebt. Entsprechend gross ist deshalb die Nachfrage.

Geschäftsnotizen

Liestal Food-Truck-Happening, 10. bis 12. Mai

HANSPETER THOMMEN

Gerne erinnert sich der Schreibende an den Klassiker aus dem guten alten Hollywood. In seiner Kindheit amüsierte er sich prächtig beim damals schon alten Schwarzweiss-Streifen «Ladykillers» mit Alec Guinnes und Peter Sellers aus dem Jahr 1955. Kann eine Laienbühne diesem grossen Vorbild gerecht werden? Das «Theater Rampenlicht» kann es und bringt dieses Stück in äusserst unterhaltsamer Weise auf die Frenkendörfer Bühne im Saal des «Wilden Mann». Da schwingt direkt etwas Nostalgie mit. Die Krimikomödie wurde von der Präsidentin des «Theater Rampenlicht», Pia Vieli, ins Schweizerdeutsche übersetzt. Daher kommt das Stück auch für Baselbieter Ohren authentisch daher. Unter der professionellen Regie von Lothar Hohmann begann denn auch der Abend bereits sehr flüssig mit der umtriebigen Kapitänswitwe Margaret Wilberforth, von Helen Schopfer kraftvoll gespielt als Mischung aus Baselbieter Powerfrau und Miss Marble. Sie lebt allein mit ihrem Papagei «Mr. Gordon» (Stimme Yves Mavambu) in ihrem grossen Haus gleich am Bahngleis. Abwechslung bringen höchstens die gelegentlichen Besuche des Polizisten Thomson (Ernst Strübin). Sie ist deshalb froh, dass sie ein leerstehendes Zimmer an den schrulligen Professor Marcus vermieten kann. Dieser probt regelmässig (oder behauptet dies zumindest) mit seinen Freunden Dr. Courtney (Hansjörg Köchli), Willie Knoxton (Christian Haefeli) und Louis Harvey als Streichquartett. In Tat und Wahrheit plant er einen Überfall auf einen Geldtransporter. Doch vorher müssen sie noch Margarets Freundinnen abwimmeln. Harriet (Sandra Binkert) und Gwendolyn, «very british» gespielt von Molly Arnold, möchten unbedingt mit den Herren zusammen musi-

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FOTOS: O. GRAF

te. Auch Geschäftsführer Nicolas Neuhaus unterstrich den Stellenwert des Anlasses. Kundinnen und Kunden begrüssten es, sich mit den Produzenten persönlich über die angebotenen Weine und anderen Erzeugnisse, etwa Spirituosen, zu unterhalten. Charakter, Qualität, Genuss sind für Siebe Dupf, die Aussteller und die Besucherinnen und Besucher ein Muss. Das wissen die Gäste und packen die Gelegenheit jeweils am Schopf, beim Einkaufen vom speziellen Festivalrabatt von zehn Prozent zu profitieren. www.siebe-dupf.ch

Kellermeister Thomas Engel ist des Lobes voll ob des Weinjahrgangs 2018.

pr. In diesem Jahr findet zum fünften Mal der Ziefner Frühlingsmarkt statt. Es ist kein gewöhnlicher Markt, wird er doch vor allem von Ziefner Einwohnern/-innen organisiert und gestaltet. So zeigen ca. 60 Stände den Besuchern vor allem Selbstgemachtes, Einheimisches aus Hof und Garten, Handarbeiten und Kunstobjekte. FlohmarktStände und selbstgezogene Pflanzen(Setzlinge) runden das Angebot ab. Auch kulinarisch könnte die Auswahl nicht abwechslungsreicher sein, neben verschiedenen Grilladen, werden syrische, ägyptische, indische Köstlichkeiten sowie Pizza, Pommes und Kuchen für das leibliche Wohl sorgen. Besonders stolz sind die Einwohner/-innen auf das in Ziefen gebraute Bier sowie die Ziefner Weine. Unterhaltung für

Kinder sowie für Erwachsene bietet nicht nur Musik, sondern vieles mehr. Eine Attraktion in diesem Jahr werden sicher die Freunde alter Landmaschinen sein, die rund 30 Traktoren ausstellen. Der Ziefner Frühlingsmarkt hat keine Marktfahrer oder kommerziellen Anbieter und so verwundert es auch nicht, ist der Markt gesellig, kreativ und so authentisch. Ein mancher Ziefner kann es kaum erwarten und so wird das Dorf am 11. Mai voller Leben sein. Ab der Chesi über die Eienstrasse bis auf den Schulhausplatz kann ein jeder sich selbst von der ganz besonderen Stimmung des Ziefner Frühlingsmarktes überzeugen und den Charme dieses Rebdörfchens erleben. Der Markt findet am Samstag, 11. Mai, von 10–17 Uhr statt.

Am 11. Mai findet zum fünften Mal der Frühlingsmarkt in Ziefen statt.

FOTO: Z VG


Region Liestal

ObZ 9. Mai 2019

Blick zurück, Blick nach vorne

Liestal Die Kunsthalle Palazzo gewährte einen Einblick in ihre Jubiläumsausstellung SIMON LESER

Ein Jubiläum bietet stets die perfekte Gelegenheit, um ausgiebig einen Blick in die eigene Vergangenheit zu werfen. Das Kulturhaus Palazzo in Liestal, das in diesem Jahr sein vierzigjähriges Bestehen feiert, beliess es dabei jedoch nicht. «Wir wollen mit der aktuellen Jubiläumsausstellung einerseits die Vergangenheit ausweisen, andererseits aber auch in die Zukunft blicken», erklärte Michael Babics, Co-Kurator der Ausstellung, dem kulturinteressierten Publikum. Um dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen, wurde ein innovativer Ansatz gewählt. Neun unterschiedliche Künstlerinnen und Künstler, die in den vergangenen Jahrzehnten bereits in Kontakt traten mit dem Palazzo und damit das Vergangene der Ausstellung repräsentieren, wurden beauftragt, jeweils eine jüngere kunstschaffende Person auszuwählen, die für die Zukunft steht. Diese Mischung der Generationen resultiert in vielfältigen und ab-

Michael Babics (r.) und Emanuel Strässle (l.) diskutierten eifrig über die Skulptur FOTOS: S. LES ER «Vulkan». wechslungsreichen Werken. Das kontraststarke Bild von Ruth Berger beispielsweise lenkt die Sinne der Besuchenden auf das Zusammenspiel von

Den Besuchenden der Ausstellung wurden vielfältige Werke präsentiert.

Licht und Schatten. Das Werk «Berge ohne Gletscher», das aus einzelnen Postkarten zusammengesetzt wurde, richtet sich hingegen an das Bewusstsein für den Klimawandel. Emanuel Strässle ist einer der Künstler, mit dem das Palazzo noch einmal auf seine Vergangenheit zurückblicken kann. Während des Künstlergesprächs bekam er vergangenen Sonntag die Möglichkeit, seine Werke vorzustellen. Insbesondere seine Skulptur «Vulkan» lässt sich in der grossen Halle des Ausstellungsraumes kaum übersehen, zu hoch und zu farbig präsentiert sich sein Werk. Direkt neben dem mächtigen Vulkan hängt ein mit Farbstift fein gezeichnetes Bild von Claire Zumstein, die von Strässle als junge Künstlerin für die Ausstellung vorgeschlagen wurde. Von diesem Kontrast der Werke lebt die Ausstellung. Sie zeigt beispielhaft auf, wie gleichzeitig sowohl in die Vergangenheit als auch in die Zukunft geblickt werden kann.

Ehre für die Königin der Instrumente

Liestal Schlusskonzert des 2. Orgelfestivals mit Werken der französischen Musik ALEXANDER JEGGE

Der Liestaler Orgelverein organisierte in diesem Frühling das zweite Orgelfestival. Der Präsident des Vereins, Walter Leimgruber, und der musikalische Leiter des Festivals, Ilja Völlmy Kudrjavtsev, haben ein überaus spannendes Programm zusammengestellt, das das Ziel, die Orgel als Konzertinstrument bekannt zu machen, stark unterstützte. Vor allem die samstägliche Orgelnacht bot mit unterschiedlichen Instrumenten als musikalischem Partner der Orgel ein vielseitiges Bild der «Königin». Das Festival gipfelte im sonntäglichen Schlusskonzert, das ganz der französischen Musik gewidmet war. Zusammen mit dem Orchester Liestal unter der Leitung von Roberto Fabbroni und an der Orgel Ilja Völlmy Kudrjavtsev wurden Werke von Paul Dukas, Françis Poulenc und Camille Saint-Saëns aufgeführt. Dass das Schlusskonzert der französischen Musik gewidmet war, ist kein Zufall. Gehörten die Schwerpunkte der Orgelmusik in der Barockzeit dem deutschen und italienischen Kulturkreis an, so prägten französische Musiker die Moderne. Viele grosse Organistinnen und Organisten, zum Beispiel Olivier Messiaen, spielten und komponierten für ihr Instrument. Was das Verständnis für diese Musik

Das Orchester Liestal gab das Abschlusskonzert des 2. Orgelfestivals. etwas schwierig macht, ist der Umstand, dass wir in der Deutschschweiz wenig allgemeine Hörerfahrung mit dieser Musik haben. Französische Musik wird bei uns einfach nicht so oft gespielt. Umso schöner war die Stückwahl dieses Konzertes, um uns diese Musik vertrauter zu machen. Eröffnet wurde mit einer Fanfare von Paul Dukas. Dieser schwer mit sich kämpfende Komponist hinterliess nur ganz wenige Stücke. Die meisten seiner Kompositionen zerstörte er wieder. Die Fanfare gehörte zum Ballett «La péri». Mit der «Fanfare pour précéder ‹La péri›» weckten die Blechbläser des Orchesters das Publikum, das ob der Wucht

Die Blechbläser des Orchesters Liestal intonieren die Fanfare von Paul Dukas.

FOTOS: A. JEGGE

etwas erstaunt schien. Dann folgte Poulencs Konzert für Orgel, Streicher und Pauke in g-moll, das er kurz vor dem Kriegsbeginn 1938 schrieb. Es ist ein in sieben Teile gegliederter Satz, der im ständigen Dialog mit der Orgel steht. Leider konnte dieser Dialog nicht wirklich gehört werden, da die Balance zu stark aufseiten der Orgel war. Die Streicher wurden schlicht überdeckt. Toll war der Paukist, der teilweise nur mit Pianoschlägen Akzente setzen konnte. Höhe- und Schlusspunk war dann Camille Saint-Saëns’ Sinfonie Nr. 3 c-moll op. 78 (1886). Mit dieser Sinfonie hat sich der Franzose selbst ein Podest geschaffen und gehört zum Kanon der Sinfonien. Der Begriff Sinfonie ist insofern richtig, als mit Ausnahme des letzten Satzes die Orgel als ein Instrument wie jedes andere auch eingesetzt wird. Doch nutzt der Komponist deren vielfältige Klangfarben gekonnt aus. Das Orchester Liestal spielte mit viel Engagement und Spielfreude das doch sehr anspruchsvolle Stück. Im letzten Teil dann setzte die Orgel fast schon solistisch ein und riss das Orchester nochmals mit. Obwohl die Sinfonie auch die Grenzen für ein Laienorchester zeigte, endete der Abend mit einer begeisternden Schlussfanfare von Orgel und Orchester. Grosser Applaus für die engagierten Musikerinnen und Musiker.

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40 Jahre Palazzo Liestal Jubiläum Drei Anlässe im Kulturhaus beim Bahnhof

Zum 40-Jahre-Jubiläum finden diese Woche im Kulturhaus Palazzo Liestal drei Anlässe statt. Heute Donnerstag, 9. Mai, zeigt das Kino Sputnik den frisch restauriertem Film «Stalker» von Andrej Tarkowski (RUS 1979). Apéro ist um 19.30 Uhr, der Film beginnt um 20.15 Uhr. Morgen Freitag, 10. Mai, findet im Rahmen der Jubiläumsausstellung in der Kunsthalle Palazzo um 18 Uhr eine Performance von Martin Chramosta mit Apéro und Ansprachen statt. Anschliessend führt Kurator Michael Babics durch die Ausstellung. Am Samstag, 11. Mai, ist die Jubiläumsfeier im Theater. Den WelcomeDrink gibts ab 18 Uhr, ab 19 Uhr beginnt das Programm mit Kurzauftritten

des Kabarett-Duos Birkenmeier (BS), der Slam-Poetin Martina Hügi (TG) und des Singer-Songwriters Flavian Graber (Liestal). Die Künstler/innen werden präsentiert vom Theater Palazzo, dem Dichter- und Stadtmuseum und Kulturhotel Guggenheim. Reden halten Niggi Messerli, Mitbegründer und Leiter des Palazzo; Esther Roth, Leiterin Kulturelles BL; Franz Kaufmann, Stadtrat; Karin Gensetter, Theaterleiterin. In einer langen Pause gibt es genügend Zeit für Essen, Trinken und Gespräche. Der Eintritt ist frei für alle JubiläumsVeranstaltungen, ein Sitzplatz nur bei vorgängiger Reservation garantiert: theater@palazzo.ch, Tel. 061 921 14 01, weitere Infos: www.palazzo.ch OBZ

Gastbeitrag

Performance Art? Ja! Mit Sophie Jung im «Palazzo» Die Künstlerin trägt einen durchsichtigen Bodydress, sitzt oder steht auf einer spiegelnden Tanzfläche im Türrahmen zu einem Ausstellungsraum, in der rechten Thomas Schweizer Hand eine Art Drehbuch oder Manuskript, in der linken das Mikrofon, rezitiert einen Text in englischer Sprache und variiert dabei ihre Stimme je nach Gefühlslage. Später holt sie einen schwarzgekleideten Partner hinzu (in Wirklichkeit ihren Ehemann), spielt mit ihm häusliche Szenen und erzielt dabei komische Effekte. Auch, weil sich der Mann als assistierenden Mimen entpuppt. Die 37-jährige Sophie Jung ist in ihrem Element. Die junge Künstlerin, die abwechselnd in London und Basel lebt, ist mit Performance Kunst unterwegs. Jetzt erzählt sie von Menschen in alltäglichen Situationen, mal komisch, mal bedrohlich, mal mit den Tücken des Objekts kämpfend, immer irgendwie in prekären Situationen. Dabei ist ihre Körpersprache ein wichtiges Element ihrer Kunst. Sie hat ihr bereits einige renommierte Preise eingetragen hat, z. B. 2016 den Swiss Art Award und 2018 den Manor-Kunstpreis. Ihre Performance ist für mich eine Art Kunst-Theater, als One-woman-Show inszeniert, mit Elementen der Slam Poetry durchsetzt und geprägt von der sinnlichen Ausstrahlung ihrer Persönlichkeit. Den Kuratoren der Jubiläumsausstellung in der Liestaler Kunsthalle Palazzo, Niggi Messerli und Michael Babics, ist dieser künstlerische Leckerbissen zu verdanken. Am Sonntag, 5. Mai, jedenfalls bestach die Künstlerin mit ihrem

schauspielerischen Talent und ihre modulierfähige Sprache. Auffallend auch die variantenreichen Bewegungen und den steten Kontakt zum Publikum, heiter, ernsthaft und locker. Performance Art ist eine relativ moderne Kunstrichtung, die neben den Installationen einen wichtigen Platz in der heutigen Kunstwelt einnimmt. Sicher ist eine Performance für viele Kunstliebhaber immer noch gewöhnungsbedürftig. Aber in einer Welt des steten Wandels, des Chaos’ und der Infragestellung vieler einst gesicherter Ansichten hat auch diese Kunstform, die oft wie eine sinnlose Manifestation daherkommt, ihre Daseinsberechtigung. Es sind nicht nur junge Künstlerinnen und Künstler, die neue Wege suchen und sich Gedanken machen, um sich im Dschungel einer unübersichtlich gewordenen Welt Gehör und Bedeutung zu verschaffen. Wenn ihre Kunst irritiert und uns verständnislos zurücklassen mag, spiegelt sich darin nur unsere Ohnmacht, für heutige Zustände taugliche künftige Lösungen zu finden. So einfach und überschaubar wie früher wird unsere Welt nie mehr sein. So bewundernswert und den Betrachter ergreifend Kunst einst war, wird sie in Zukunft nie mehr sein. Ein grosser Teil der heutigen Kunst, wenn sie denn aus tiefstem, echtem Empfinden kommt, wird den Kunstliebhaber und die Kunstfreundin immer herausfordern und auf kritisches Begutachten stossen. Installationen und Performances zeugen davon. THOMAS SCHWEIZER Thomas Schweizer ist ein schriftstellerisch tätiger Baselbieter Kulturschaffender, Freund der Künste und Förderer der Werke von Carl Spitteler.

Check-Übergabe an Birmann-Stiftung Traditionsgemäss sammelt der Frauenverein Seltisberg an seinen jährlich stattfindenden Spaghetti-Plauschs finanzielle Mittel zugunsten von sozialen Institutionen. An der diesjährigen Veranstaltung vom 27. Januar hat der Frauenverein Seltisberg 3456 Franken zugunsten der Birmann-Stiftung in Liestal erwirtschaftet. Anlässlich der Jahresversammlung des Frauenvereins Seltisberg vom 12. März durften Thomas Affolter, Leiter der Birmann-Stiftung, und Sara Leuthold, Sozialarbeiterin der Birmann-Stiftung, die Historie und die sozialen Dienstleistungen der BirmannStiftung den anwesenden Vereinsmitgliedern vorstellen. Im Anschluss der Versammlung übergab die Präsidentin des Frauenvereins, Regin ZehntnerMangold, den Check an die beiden Mitarbeitenden der Birmann-Stiftung. Die Birmann-Stiftung dankt dem Frauenverein Seltisberg herzlich für die grosszügige Spende und wünscht dem

Frauenverein weiterhin umfangreiches und sinnstiftendes Wirken. www.frauenverein-seltisberg.ch www.birmann-stiftung.ch BIRMANN-S TIFTUNG

Der Frauenverein Seltisberg unterstützt die Birmann-Stiftung mit einem grossFOTO: Z VG zügigen Betrag


Region Liestal

ObZ 9. Mai 2019

Geniale Kurse und eine Tonne Spass

Veranstaltungen

Paulus-Oratorium von Mendelssohn Bartholdy

Anmeldestart Ferienpass X-Island Am 15. Mai ist es wieder so weit: Das neue Ferienpass X-Island-Programm ist da und Kinder und Jugendliche können sich anmelden. Zumba, Stand-up-Paddling, Rucksäcke selber gestalten und Singing Kids sind nur einige der 40 neuen Kursangebote für Kinder und Jugendliche. Bei der Kursauswahl berücksichtigten die Organisatoren stark die Wünsche der Kinder. Neben zahlreichen Angeboten mit Tieren gibt es nun noch mehr sportliche und kreative Veranstaltungen. Zum Beispiel für Schwindelfreie das Felsenklettern mit dem Schweizer Alpen-Club oder eine ganze Woche Zirkus mit der Zirkusschule Basel. Für Webdesigner und Spürnasen Der Ferienpass macht auch schlauer. So lernen die Kinder und Jugendliche, wie man eine Website gestaltet, wie das Smartphone funktioniert oder wie man einen Roboter programmiert. Aber vor allem geht es darum, in der Ferienzeit Spass zu haben: So können die Kinder eine ganze Woche mit Jim Knopf und Lukas auf Reisen gehen oder als Spürnase geheime Fälle lösen. Der Ferienpass findet während der sechs Sommerferienwochen statt (1. Juli bis 11. August). Das Programm zusammengestellt hat Ferienpass-Leiterin Sabine Carstens: «Ich bin total begeistert von den vielen tollen Gespräche mit den Kursanbietern», meint sie und freut sich bereits auf den Freitag, 9. August. Es wird der Höhepunkt für Schleckmäuler: Einen Tagesausflug zu Chocolat Frey. Anzeige

Eine grosse Freude ist die Hilfsbereitschaft zahlreicher Jugendlicher, die sich auf Anfrage zur Unterstützung des Ferienpass meldeten. Einige von Ihnen hatten als Kinder selber am Ferienpass teilgenommen: «Schon als Kind war mir klar: wenn ich alt genug bin, werde ich selber im Ferienpass mitarbeiten», sagte einer der Jugendlichen. Ferienpass für alle Fast alle Gemeinden im Baselbiet unterstützen den Ferienpass finanziell und ermöglichen den Kindern eine spannende Ferienzeit. Für diese Kinder kostet der Ferienpass nur 38 Franken. Alle anderen bekommen ihn für 65 Franken. Familien, die sich den Ferienpass nicht leisten können oder Kinder mit Ein-

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schränkungen dürfen sich gerne an die Leitung wenden. Denn der Ferienpass soll allen zugänglich sein. Die Pässe können während den ganzen Sommerferien spontan gelöst werden. Regelmässig wird über zur Verfügung stehende Plätze informiert. Dieses Angebot gilt auch für Feriengäste und Touristen. Das vollständige Programm und weiter Informationen sind auf www.x-island.ch zu finden. Der Ferienpass X-Island Baselland ist ein Angebot von Kind, Jugend, Familie KJF (www.kjf.swiss), welches zur Stiftung Jugendsozialwerk gehört. Zu ihrem Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jsw.swiss). KJF

Regiochor Binningen/Basel 10./11. Mai, Martinskirche Basel

pr. An Pfingsten 1836 leitete der erst 27-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy (1809–1847) die Uraufführung seines Oratoriums «Paulus» mit einem in der Musikgeschichte selten dagewesenen Erfolg. Mendelssohn hat als Wiederentdecker Bachs im 19. Jahrhundert in seinem Oratorium stark an die Tonsprache Bachs und Händels angeknüpft. Und wie Bach hat er seine Musik ganz vom Text her komponiert, dabei ging er vielleicht in der Innigkeit seiner Glaubenshaltung und Erlösungszuversicht noch über sein Vorbild hinaus. Mitwirkende: Sopran/Mezzosopran: Christina Daletska; Tenor: Jonathan Stoughton; Bass: Martin Snell; Bariton:

Gerardo Garciacano. Regiochor Binningen/Basel, Leitung: Bohdan Shved. Chor und Orchester Juventus Musica Basel, Leitung: Raphael Ilg/Gabriela Glaus. Musikalische Gesamtleitung: Raphael Ilg, Bohdan Shved. Freitag, 10. Mai, 19.30 Uhr, Martinskirche Basel Samstag, 11. Mai, 18 Uhr, Martinskirche Basel Vorverkauf online über www.regiochor.ch, konzertkasse@regiochor.ch, Telefon 078 696 04 40, Abendkasse 45 Minuten vor Beginn.Preise Fr. 60.–, 50.–, und 30.–, für junge Zuhörende in Ausbildung

Sport

Studio1 für Schweizer Meisterschaft qualifiziert

Zirkuswoche – eines von vielen Ferienpass-Angebote. FOTOS: ZVG

Experimentelles Drucken.

Letzten Samstag wurde in Kreuzlingen das erste Qualifikationsturnier für die bevorstehende HipHop Schweizermeisterschaft vom 22. Juni durchgeführt. Sechs Tänzer und Tänzerinnen im Alter von 11–14 Jahren haben in insgesamt fünf Kategorien teilgenommen. Selma Romerio erreichte in der Kategorie Solo Kids den 3. Platz. Mit ihrer Duopartnerin Tessa Bachmann konnte sie sich in der Kategorie Duo Kids mit dem 4. Platz ebenfalls für die Schweizermeisterschaft qualifizieren. Bei den Junioren wurden dann kräftig Podestplätze ertanzt. Tim Bauen gewann den 1. Platz in der Kategorie Solo der Jungs. Zusammen mit seiner Duopartnerin Amy Altorfer erreichte er den 3. Platz. Dicht gefolgt von dem Duo Tamara Gülkanat und Leonie Schläfli auf dem 5. Platz und somit auch qualifiziert. Und die NoLimitCrew mit Leonie, Tamara, Amy, Tim und Selma erreicht in der Kategorie Small Groups den 3. Rang. Wir gratulieren den Qualifizierten zu dieser grossartigen Leistung und freuen uns, wenn ganz viele Zuschauer aus dem Waldenburger- , Fünfliber- und Diegtertal am 22. Juni 2019 mit nach Lausanne an die

Schweizer Meisterschaft kommen um die Tänzer und Tänzerinnen tatkräftig anzufeuern. Die Trainerinnen Vivian Bauen und Asumah Yeboah von Studio1-Niederdorf. VIVIAN BAUEN

Oben von links: Leonie Schläfli, Tamara Gülkanat, Tessa Bachmann, unten von links: im Bauen, Amy Altorfer, Selma Bläuer. FOTO: Z VG

Uke Smajli gewinnt Silbermedaille in Polen Uke «the Wolf» Smajli vom Noble Art Boxing Frenkendorf gewinnt in Polen/Warschau am Feliks-Stamm-Turnier die Silbermedaille. Das FeliksStamm-Turnier ist eines der grössten olympischen Boxturniere in Europa. Australien, New Zealand, Indien, Marokko, Algerien, Brasilien und einige andere Länder waren dieses Mal am Start. Uke hatte im Achtelfinale ein Freilos. Gewann dann den Viertelfinal gegen Polen, Halbfinal gegen Schwe-

Uke Smajli mit der Silbermedaille.

den. Im Finale unterlag er äusserst knapp dem Brasilianer Kail Paiva. Michael Sommer, sein Club- und Nationaltrainer, ist sehr zufrieden mit der Leistung seines Athleten. Im Juni fliegen zwei Athleten vom Noble Art Boxing Frenkendorf mit der Nationalmannschaft an die Eurogames. Attila Varga hat leider den Schweizerpass noch nicht erhalten und muss leider zu Hause bleiben. NAB Weitere Sportberichte auf Seite 23

FOTO: Z VG


Region Liestal

ObZ 9. Mai 2019

Mehr Patienten behandelt

Die Psychiatrie Baselland hat 2018 erneut mehr Patientinnen und Patienten behandelt: Die Zahl ist um 3,4 Prozent auf 10 809 gestiegen. Das Unternehmen weist einen Gewinn vor Abschreibungen und Zinsen von 5,6 Mio. Franken aus; gegenüber von 4,4 Mio. Franken im Vorjahr. Das Eigenkapital steht bei 57,6 Mio. Franken, was einer Steigerung von 5,1 Prozent entspricht. «Wir sind mit dem Geschäftsjahr 2018 sehr zufrieden. Das grosse Engagement unserer Mitarbeitenden zeigt sich in der um 3,4 Prozent höheren Patientenzahl, die auf fast 11 000 Patientinnen und Patienten gestiegen ist», bilanziert Hans-Peter Ulmann, CEO der Psychiatrie Baselland (PBL). «Dieser

Anstieg zeigt, dass unsere qualitativ hochstehenden ambulanten und stationären Leistungen gefragt sind». Die Zahl der Pflegetage hat sich als Folge einer Reduktion von Langzeitbetten um 3,5 Prozent auf 80 175 reduziert.

Erfreuliche Finanzkennzahlen Auch bei den Finanzkennzahlen entwickelt sich die Psychiatrie Baselland positiv: Die PBL schliesst das Geschäftsjahr 2018 mit einem Gewinn vor Abschreibungen und Zinsen (EBITDA) von 5,6 Mio. Franken; das ist ein Plus von 29,6 Prozent. Der EBITDA im Vorjahr war jedoch geprägt von ausserordentlichen Rückstellungen für die Sanierung der Pensionskasse. Die EBITDA-Marge

(EBITDA im Verhältnis zum Umsatz) hat sich um 1,2 Prozentpunkte auf 5,6 Prozent erhöht; der Jahresgewinn beträgt 2,8 Mio. Franken.

Bereit für die Zukunft Das gute Geschäftsergebnis erlaubte es, das Eigenkapital auf 57,6 Mio. Franken zu erhöhen . Das entspricht einer Eigenkapitalquote (Eigenkapital im Verhältnis zur Bilanzsumme) von 74 Prozent. «Mit dieser finanziellen Basis sind wir bestens vorbereitet für die anstehenden Investitionen in die notwendige Erneuerung unserer Infrastruktur sowie die Weiterentwicklung unserer Angebote», sagt Hans-Peter Ulmann. PSYCHIATRIE BASELLAND

Vom Bruderholz nach Therwil

Das war die «Kleine Monatswanderung» von der Wandergruppe Evangelisch-Reformierte Kirche FrenkendorfFüllinsdorf. Am 6. Mai traf man sich beim Bahnhof Frenkendorf-Füllinsdorf. 28 Frauen und Männer sind es gewesen, die so eine Wanderung machen wollten. Abfahrt um 13.13 Uhr mit der

S3 nach Muttenz, dann dort umsteigen in den Bus Nr. 47. Und dieser fuhr uns dann auf das Bruderholz, vielen bekannt auch als Spital. Und von dort wanderte die Wandergruppe zur Batterie (man sagt auch Wehrmännerdenkmal, was zurückgeht auf die Geschichte von Napoleon). Und dann immer weiter

Besichtigung des Wehrmännerdenkmals.

FOTO: HEIDI WUND RAK-GUNST

auf der Hochebene via Froloo bis hinunter nach Therwil. Man kann auch sagen, dass wir jetzt im Unterbaselbiet waren, also im «BiBo»-Land. Und für die Anstrengung von zwei Stunden auf Schusters Rappen dann als Belohnung das Zvieri in der KLM-Cafeteria in Therwil. Und nach der guten Verköstigung dann gemeinsam wieder zurück via Tram Nr. 10 und S3 nach FrenkendorfFüllinsdorf. Der Wanderleiterin Monika Vogelsanger wie auch dem Helferteam sei dafür recht herzlich gedankt. Es hat allen sehr gut gefallen. Eben eine Wanderung im schönen Wonnemonat Mai. Und für alle, die es nicht wissen, schon am 3. Juni hat es wieder so eine Wanderung. Einfach vormerken jetzt schon das Datum, dann auch lesen den Kirchenboten oder den Gemeindeanzeiger Frenkendorf und Füllinsdorf. Dort liest man dann alles, wo die nächste Wanderung hingeht. DIETER WUNDRAK-GUNST

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Auf poetischen Reisen mit preisgekröntem Ensemble Jubiläum 20 Jahre Nicole und Martin

pr. Seit 20 Jahren sind Nicole & Martin mit ihrem traumvollen weissen Zelt international unterwegs und verzaubern ihr Publikum. Die preisgekrönten Theaterstücke verbinden auf einzigartige Weise das Märchenerzählen mit akrobatischen Bewegungselementen und stimmungsvoller Musik. Alt und Jung werden gleicherweise auf eine unvergessliche poetische Reise mitgenommen. Nicole & Martin ist unabhängiges Theater-Ensemble, gegründet von den beiden Schweizer Schauspielern Nicole Gubler Schranz (aus Genf) und Martin Gubler (aus Liestal). Sie produzieren, inszenieren, kreieren und spielen ihre eigenen Stücke. Sie haben eine neue Art Volkstheater ins Leben gerufen: Theater als Erlebnis- und Begegnungsort für alle Menschen, unabhängig ihres Alters, ihrer sozialen Herkunft und ihrer Lebenssituation. Die Grundlage ihrer Theaterproduktionen bilden die Volksmärchen aus der Sammlung der Gebrüder Grimm: «Von dem Fischer

und seiner Frau», «Hänsel und Gretel», «Die Bremer Stadtmusikanten», «Das Mädchen ohne Hände», «Der Eisenhans». In den vergangenen 20 Jahren haben sie 2750 Aufführungen gegeben, 550 Spielorte in 14 Ländern besucht und dabei acht Sprachen gesprochen. In ihren Aufführungen wird immer in der jeweiligen Landessprache gesprochen. Für ihr Schaffen sind Nicole & Martin mehrfach ausgezeichnet worden: 2002 mit dem Kulturförderpreis Baselland, 2006 mit dem Tapwater-Award und dem Soldout-Award in Schottland, 2014 mit dem ersten Schweizer Märchenpreis. Dieses Jahr sind sie für den Schweizer Kleinkunstpreis nominiert. Demnächst sind Nicole & Martin in Liestal zu erleben: Samstag, 18. Mai, 17 Uhr: «Der Fischer und seine Frau» mit anschliessendem Jubiläumsfest, Schützenstrasse/Allee mit Stadträtin Marie-Theres Beeler Sonntag, 19. Mai, 11 Uhr: «Hänsel und Gretel», Schützenstrasse/Allee

Das Theater-Ensemble «Nicole und Martin» aus Genf/Liestal geht auf JubiläumstourFOTO: Z VG nee.

Geschäftsnotizen

Kindersingen Martinvoice ab vier Jahren Kunterbuntes Ausmisten

pr. Geflüster, Gekicher, leises Tuscheln, Lachen, Rascheln, klopfende Herzen und leuchtende Kinderaugen. Die Tür

zum Saal im Mandiram öffnet sich. Die Co-Leitung Martin von Rütte und Sabine Rauber begrüsst voller Wärme und

Die Singing Kids wollen dich dabei haben!

FOTO: D ANIELA WELLINGER

Herzlichkeit die Kinderschar, die sich zum Singen im Chor eingefunden hat. So stellen wir uns unseren Neuanfang vor. Wir starten wieder durch, mit dem Angebot der Singing Minis (ab 4 Jahre bis 1. Kindergarten) und die Singing Kids (2. KG bis 2. Klasse und 3.–6. Klasse). Die Schnuppersingen, mit Anmeldung bis einen Tag davor, finden am Fr., 24. Mai, und Sa., 8., (beide im Mandiram) sowie am Sa., 22. Juni, als offenes Kindersingen am Gnussmärt im Liestaler Stedtli statt. Ab Montag, 19. August 2019, finden die Proben der Singing Kids Martinvoice wieder wöchentlich statt. Das wöchentliche Singen der Singing Minis beginnt am Donnerstag, 22. August, 16.30–17.20. Alle Details zu den Schnuppersingen und dem Angebot allgemein findest du auf der Homepage www.martinvoice.com. Wir freuen uns, dich bald zu begrüssen!

Studienteilnehmer gesucht

Akupunktur Farbtherapie Praxis in Liestal pr. Liebe Leserin, liebe Leser. Ich möchte gleich auf den Punkt kommen. Mir liegt Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden am Herzen. Denn, wenn ein Mensch gesund ist und sein Leben geniessen kann, hat er ein erfülltes Leben. Ich möchte Sie auch zu diesem Lebensstandard gewinnen, aber nur, wenn das für Sie wirklich Sinn macht. Hierzu eine kleine Frage. Wussten Sie, dass Stress die Ursache von mindestens 95% aller Leiden und Beschwerden ist? Und eingesperrte Emotionen, also noch nicht verarbeitete negative Erlebnisse, zu Krankheiten wie Krebs führen können? Das Sprichwort: «Das Erlebnis steckt mir immer noch in den Knochen» hat somit seine wahre Berechtigung. Wie geht es Ihnen heute? Schmerzt der Rücken? Plagen Sie Kopf- oder Magenschmerzen? Fühlen Sie sich lustlos oder niedergeschlagen? Zweifeln Sie an sich? Wurden Sie verlassen oder gekün-

digt? Oder trauern Sie, um einen geliebten Menschen oder Tier? Packen Sie jetzt Ihre Chance! Seit über 40 Jahren wird die Farbakupunktur weltweit erfolgreich in Praxen angewendet. Und ich bin immer wieder begeistert, wie meine Klienten von Woche zu Woche erhebliche positive Veränderung erleben. Die Studie beinhaltet 25 Termine, wöchentlich 30 bis 40 Minuten, Fragebogen und Unkostenbeitrag. Gesundheit heilen, Leben leben. Die Farbakupunktur bringt Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht. Was soll gehen? Stresssymptome und negative Erlebnisse. Was soll zurückkehren? Zufriedenheit, Lebensfreude und Gesundheit.

Farbakupunktur.

FOTO: Z VG

Fragen? Rufen Sie mich an. Hilda Molnar, Akupunktur Farbtherapie Praxis, 4410 Liestal, www.akupunkturfarbtherapiepraxis.ch, 079 942 18 22

Liestal Frühlingskonzert der Stadtmusik

Die Stadtmusik Liestal nimmt den bevorstehenden Umbau des Sekundarschulhauses Frenke zum Anlass, in ihrem Archiv zu graben und auszumisten. Im Archiv befinden sich Noten, Requisiten sowie zahlreiche Erinnerungsstücke der letzten Jahrzehnte. Insgesamt neun musikalische Schätze und Trouvaillen haben es auf das Programm geschafft. Aber auch skurrile Fundstücke werden an diesem Abend gezeigt werden. Da sich im Schulhaus Frenke nicht nur das Archiv, sondern auch das Probelokal der Stadtmusik Liestal befindet, wird das Konzert in der Aula durchgeführt. Die Stadtmusik Liestal lädt alle Interessierten herzlich zu einem kunterbunten Abend ein.

Das Frühlingskonzert findet am Samstag, 11. Mai 2019, in der Aula des Sekundarschulhauses Frenke statt. Die Jugendformation Harmonix eröffnet unter der Leitung von Fabian Bloch um 19 Uhr das Konzert. Der Auftritt der Stadtmusik Liestal unter der Leitung von Natalie Trittibach folgt anschliessend. Vor und nach dem Konzert sowie in den Pausen kann man sich mit Getränken und leckeren Snacks verköstigen. Es werden Ihnen zudem selbst gemachte Kuchen angeboten. Türöffnung ist um 18.15 Uhr, der Eintritt kostet 15 Franken. Die Stadtmusik Liestal freut sich ausserordentlich, Sie an diesem Abend im Publikum begrüssen zu dürfen.

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Ja zu Schengen – Nein zum EU-Waffenrecht Die Befürworter des von der EU aufgezwungenen Waffenrechts argumentieren mit einem Ausschluss der Schweiz aus dem Schengener Abkommen. Sie fürchten Einschränkungen im Reiseverkehr, Wartezeiten an Grenzübergängen, der Tourismus fürchtet Milliarden Einbussen, die Wirtschaft den Zusammenbruch des Aussenhandels. Das alles wollen wir nicht. Wollen die Jäger nicht, die Sportschützinnen nicht, die Waffensammler nicht, die Büchsenmacherinnen nicht und alle Schweizerinnen und Schweizer, die ein verbrieftes Recht auf Waffenbesitz haben. Jungschützen ebenso wenig wie ehemalige Armeeangehörige, die ihr Sturmgewehr in den persönlichen Besitz übernehmen wollen. Und vor allem will dies die EU nicht, denn sie will auf die jährlichen 138 Millionen Franken der Schweiz nicht verzichten! Eine EU-Aussengren-

ze im Herzen von Europa, am Nadelöhr zwischen Norden und Süden? Ein automatischer Ausschluss der Schweiz aus dem Abkommen ist billige Panikmache, da es im Grunde genommen überhaupt kein Argument für eine Verschärfung des Waffenrechtes gibt. Terror und Kriminalität bekämpft man nicht, indem man den gesetzestreuen Waffenbesitzer gängelt. Terror und Kriminalität bekämpft man, und dies gilt in besonderem Mass für den Schengenraum, indem man die Aussengrenzen vernünftig sichert, kontrolliert und unter anderem den illegalen Waffenschiebereien einen Riegel schiebt. Präsident Orban von Ungarn macht das und wird von der EU Kommission gemassregelt, schizophrener geht es wohl kaum. Deshalb ein überzeugtes Nein zum EU Waffendiktat. ANDI TRÜSSEL, FRENKENDORF


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Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Gelterkinden Nächstes Jahr kommen die Starken

Fest Das «Kräftemessen 2020» holt Handdruckspritzen-, Seilzieh- und Nationalturn-Meisterschaften nach Hemmiken MARC S CHAFFNER

Bis zu Beginn der 1970er-Jahre mussten die Hemmiker Feuerwehrleute Schwerstarbeit leisten, wenn es in der Umgebung brannte. 12 bis 15 Mann waren nötig, um die 800 Kilogramm schwere Handdruckspritze zu bedienen, das Löschwasser wurde mit Schläuchen Löschweihern und anderen Gewässern entnommen oder in Wassersäcken angeschleppt. Heute steht die Spritze mit Baujahr 1895 im alten Feuerwehrmagazin. Ein Verein aus ehemaligen und aktiven Feuerwehrangehörigen wartet sie sorgfältig und bringt sie regelmässig zum Einsatz, nämlich am Schweizerischen Handdruckspritzenwettbewerb, der dieses Jahr zum 24. Mal stattfindet. Kommendes Wochenende steht das letzte Training an, dann geht es am 18. Mai nach Wangs (SG). Man darf gespannt sein, ob die Hemmiker – letztes Jahr landeten sie auf dem 2. Platz – wieder einen Podestplatz erreichen. «Wir trainieren nicht so verbissen, sondern der Spass steht im Vordergrund, aber dafür sind wir gar nicht so schlecht», sagt Vereinspräsident Freddy Alispach.

Die Hemmiker Handdruckspritze von 1895 wird bald wieder im Einsatz sein: am 18. Mai am Schweizer Wettbewerb in Wangs im Kanton St. Gallen, nächstes Jahr dann in Hemmiken am «Kräftemessen 2020». FOTO: M. SCHAFFNER

Spritzen, Seile und Steine Nächstes Jahr feiern sowohl der Schweizerische Wettbewerb als auch der Verein «HDS-Freunde HemmikenFarnsburg» ihr Jubiläum, ersterer 25 Jahre, letzterer 10 Jahre. Aus diesem Anlass ist es gelungen, den Wettbewerb ins Oberbaselbiet zu holen. Und das ist nicht alles: Am 21. und 22. August 2020 finden in Hemmiken gleichzeitig die Bezirks-Seilzieh-Meisterschaft statt sowie mehrere Meisterschaften im Nationalturnen, nämlich die Schweizer Meisterschaft im Steinheben und die Kantonalen Meisterschaften im Steinstossen und im Hochweitsprung. «Kräftemessen 2020» nennt sich die Veranstaltung, die zu einem richtigen Dorffest werden soll, mit Festzelt, Bar, musikalischer Unterhaltung und Plauschwettkämpfen. 550 bis 650 Feuerwehrleute und 400 Turnende werden erwartet, bestenfalls kommen nochmal so viele Zuschauer hinzu.

Spritze im Originalzustand Seit 2001 nimmt Hemmiken am Handdruckspritzen-Wettbewerb teil, zuerst als lose Gruppe, heute als Verein mit rund 40 Mitgliedern. Das Besondere an der Hemmiker Spritze ist, dass sie sich praktisch im Originalzustand befindet – was sich jeweils positiv auf die Punktzahl auswirkt. «Viele andere Spitzen wurden vernachlässigt und später totalrevidiert», meint Freddy Alispach. «Sie sehen heute wohl prachtvoll aus und glänzen, aber für die Bewertung ist es negativ.» Bei der Hemmiker Spitze seien dagegen alle Farben original. Für die Bewertung zählt neben dem Zustand und dem Alter der Spritze auch das Auftreten der Mannschaft – optisch und bei den Kommandos. Während manche Mannschaften historische Alltagskostüme oder alte Feuerwehruniformen tragen, beschränken sich die «HDS-Freunde Hemmiken-Farnsburg» auf ein einheitliches Tenü mit Edel-

ARA Ergolz 1 soll saniert werden Die organische Belastung der Abwasserreinigungsanlage (ARA) hat unter anderem wegen des Bevölkerungswachstums in den Gemeinden im oberen Ergolztal stark zugenommen. Der Regierungsrat beantragt dem Landrat, für die ARA eine neue einmalige Ausgabe von 6,81 Millionen Franken (exkl. MwSt.) zu bewilligen. Einerseits soll damit die Schlammbehandlung saniert werden. Andererseits soll die ARA mit einer erweiterten Stufe von Mikroverunreinigungen entlastet werden. AIB

Neuer Braumeister

weiss-Hemd. Dafür legen sie Wert auf authentische Kommandos und Abläufe. Dazu haben sie ältere Personen befragt, die selber zu Zeiten der Handdruckspritze Feuerwehrdienst leisteten. Der Hauptteil des Wettbewerbs besteht darin, in vier Minuten eine genau festgelegte Menge Wasser zu spritzen (ein Prozentsatz der Leistung, die sich aus Hub und Durchmesser des Kolbens ergibt), und in einem 15-sekündigen Sprint eine möglichst grosse Wurfweite zu erzielen. Aber auch ein Glücksspiel gehört dazu: «Das soll dazu beitragen, dass das Ganze nicht zu ernst genommen wird», erklärt Freddy Alispach. Auch am «Kräftemessen 2020» sei das Ziel die Geselligkeit und das gemeinsame Erlebnis. Ein OK mit viel Erfahrung Das «Kräftemessen 2020» wird von den HDS-Freunden Hemmiken-Farnsburg und vom Turnverein Hemmiken ge-

meinsam durchgeführt. Im OK sässen alles erfahrene Leute, sagt OK-Präsident Thomas Alispach. Der Schweizerische Handdruckspritzen-Wettbewerb hat nämlich schon einmal in Hemmiken stattgefunden, während des Dorffests 2005, und die Bezirks-Seilzieh-Meisterschaft sogar schon mehrmals. Für Thomas Alispach passt beides hervorragend zusammen: «Es sind beides urchige Anlässe, bei denen alle hohe Schuhe tragen.» Berührungsängste zwischen den Disziplinen gibt es keine: So ist etwa ein Plausch-Seilziehen für die Feuerwehrleute geplant. Das Festareal erstreckt sich auf das Gelände und die Sportplätze beim Dorfeingang. Thomas Alispach ist überzeugt, dass das Dorf Hemmiken allen von 2005 in bester Erinnerung ist: «Alle, die da waren, sagten, es sei genial.» Weitere Informationen zum «Kräftemessen 2020»: www.kraeftemessen2020.ch

Die Brauerei Farnsburg AG in Sissach hat einen neuen Braumeister. Uli Graulich hat vorher bei verschiedenen Brauereien gearbeitet und Erfahrungen gesammelt. «Ich bin mit ganzem Herzen Brauer und liebe es jedes Mal wieder von Neuem, mit den vier Rohstoffen arbeiten zu können und aus diesen das leckerste Bier im Baselbiet herstellen zu dürfen», sagt er zu seinem Stellenantritt. Gleichzeitig verabschiedet sich die Brauerei Farnsburg AG von ihrem bisherigen Braumeister Ludwig Stranzky. Er wird ihr weiterhin in beratender Funktion zur Verfügung stehen und den neuen Braumeister mit seinem Wissen unterstützen. OBZ

Uli Graulich ist ein junger, gut ausgebildeter, innovativer Braumeister. FOTO: Z VG

Traumfabrik «Klanglichter» im Schloss Ebenrain

Sissach «Carl Spitteler – Geschichte meines Innenlebens» – literarisches Konzert im Rahmen der «Klanglichter» SABINA DROLL

1919 erhielt der in Liestal geborene und aufgewachsene Autor Carl Spitteler (1845–1924) den Nobelpreis für Literatur. Spitteler ist bis heute der einzige geborene Schweizer geblieben, der damit ausgezeichnet wurde. Er arbeitete als Landpfarrer und Hauslehrer in Russland und Finnland, als Lehrer in der Schweiz, danach als Redakteur in Basel und Zürich, bevor er freier Schriftsteller wurde. Er schrieb mythologische Epen, in denen antike Götter und Heroen modern umgedeutet werden. Spitteler war auch Lyriker, Erzähler und Essayist. Er starb am 29. Dezember 1924. Zum 100-Jahre-Jubiläum der Vergabe organisierte die Konzertgesellschaft «Klanglichter Sissach» ein Konzert mit Lesung im Schloss Ebenrain, denn Spitteler pflegte auch grosse Nähe zur Musik, zu der er sich immer wieder in aussergewöhnlichen Gedanken und Kommentaren äusserte. Paola De Piante Vicin ist Initiantin und künstlerische Leiterin der Konzertgesellschaft «Klanglichter Sissach». Majestätischer Klavierpart In ausverkauftem Haus bzw. Schloss spielten in kammermusikalischer Besetzung Paola De Piante Vicin (Klavier), Yuki Kasai (Violine) und David Pia (Violoncello) Musik von Beethoven, Schubert, Mozart, Schumann und Brahms. Die Musikauswahl war von Spittelers

Die Interpreten, von links: Dominik Riedo (Sprecher), David Pia (Violoncello Grancino), Yuki Kasai (Violine Viom), Paola De Piante Vicin (Pianoforte Steinway & Sons).

Literarische Lesung auf höchster Ebene mit Dominik Riedo.

Schriften inspiriert und wurde begleitet von seinen Texten, gelesen vom Schweizer Autor Dominik Riedo. Die Zusammenführung von gelesenem Text und die Übergabe des Inhalts an die musikalische Darbietung kamen in den stilvoll historischen Räumlichkeiten des Schlosses voll zum Tragen, boten sie doch das ideale Ambiente dazu. Hin und wieder ertappte man sich dabei in Träumereien vergangener Zeiten. Die Interpretation der in einem Kammerensemble kooperierenden Solisten konnte durch die intensive Akzentuierung, gestützt durch den majestätisch führenden Klavierpart nur überzeugen, teilweise gar die Seele bewe-

Nach Beginn des zweiten Teiles jedoch waren die luxuriösen Strapazen ein Ding der Vergangenheit und der Zuschauer wurde wiederum in diese «Fabelwelt» von Schloss, exzellenter Vorlesung und vorzüglich vorgetragener Musik entführt. Auch wenn sich gewisse Musikliebhaber in grossen Konzertsälen nach Erfüllung ihrer musikalischen Wünsche umsehen, so möge man sich getrost und mit Spannung den kommenden musikalischen Spezialitäten der Konzertgesellschaft «Klanglichter Sissach» zuwenden. Grosser Dank geht an die Initianten und Organisatoren und nicht zuletzt an die Hauptdarsteller solcher «Traumfabriken», die Künstler selbst.

gen. Obwohl der erste Teil ein wenig langatmig wirkte – dies gegeben aus den intensiven wortgewaltigen Textpassagen Spittelers – die das Publikum zuerst ins Gemüt umsetzen musste, veränderte sich dieses Gefühl im zweiten Teil markant. Dies kann unter anderem auf den üppigen Apéro, präsentiert von Kennern aus der Regio mit ebensolchen Produkten zurückgeführt werden. Einziger Wermutstropfen könnte gewesen sein, dass man sich die Köstlichkeiten doch mit einiger physischer Standhaftigkeit erkämpfen musste, stemmte sich manch einer gegen den Strom bereits bedienter Gäste, die den Eingang ebenso als Ausgang benutzen.

Von rechts: Lukas Kilcher, Leiter Schloss Ebenrain, Paola De Piante Vicin, Initiantin Klanglichter Sissach, David Pia, Violoncello. FOTOS: PIERGIUS EPPE CACCIATORI


Kirchen Reformierte Kirchgemeinde Gelterkinden-Rickenbach-Tecknau Donnerstag, 9. Mai 18.30 Eucharistiefeier. Auf dem Sonnenhof Freitag, 10. Mai 20.00 Livingroom. Im Unterrichtshüsli Samstag, 11. Mai Jungschi. Regionaler Anlass Sonntag, 12. Mai 10.15 Keine Kinderhüäti und kein Fahrdienst. Konfirmationsgottesdienst in der Kirche Gelterkinden. Pfarrer Eric Hub. Konfirmiert werden: Alissa Binjas, Linda Freivogel, Roman Freivogel, Xenia Frey, Kim Hediger, Samuel Hug, Melina Lang, Mäelle Oggier, Céline Weber, Luca Weber und Joana Wüthrich / Thema: «Was ist der Mensch?» Orgel: Adrian Schäublin. Kollekte: Jugendprojekte (Kantonal / Kinder- und Jugendwerk BL) Montag, 13. Mai 19.45 Kirchenchor. Probe im Kirchgemeindezentrum Dienstag, 14. Mai 11.00 Gottesdienst im Altersheim. Pfarrer Eric Hub Mittwoch, 15. Mai 8.30 Mittwuch Zmorge im Kirchgemeindezentrum 19.10 Taizefeier Lieder-Stille-Gebet 19.30 Eltern-Info-Abend im KGZ zum 7. Klass-Projekt «Running with the Giants», Fabio Kunz und Samuel Maurer führen in das neue Projekt ein. www.ref-gelterkinden.ch/angebote/reli gionsunterricht/running-with-the-giants/

ObZ 9. Mai 2019 um 8.30 Ökumenische Gottesdienste Altersheim Gelterkinden: – Dienstag, 11.00 Altersheim Ormalingen: – Donnerstag, 10.00 Katholische Kirche Sissach Samstag, 11. Mai 13.00 Hochzeit Sonntag, 12. Mai 9.00 Firmgottesdienst 11.00 Firmgottesdienst 18.00 Santa Messa Mittwoch, 15. Mai 9.15 Frauen-Wortgottesdienst 18.00 Santa Messa ital./dt. Donnerstag, 16. Mai 19.00 Maiandacht Freitag, 17. Mai 10.15 Ökumenische Andacht, APH Jakobushaus, Thürnen 21.00 Ökumenischer Taizé-Gottesdienst in der reformierten Kirche Montag bis Freitag 8.00 Rosenkranzgebet Evangelisch-methodistische Kirche Gelterkinden Donnerstag, 9. Mai 14.30 60 Plus Freitag, 10. Mai 19.30 Klangkonzert

Donnerstag, 16. Mai 18.30 Eucharistiefeier. Auf dem Sonnenhof

Samstag, 11. Mai Ab 11.30 Samschtigs-Buffet

Samstag, 18. Mai 9.00 Mädelsclub. Im Unterrichtshüsli

Sonntag, 12. Mai 10.15 Gottesdienst mit Mahlfeier (Marietjie Odendaal) und Metro

Herzlichen Dank für die Kollekten der letzten Wochen Für Pro Specie Rara: Vom 26.3. (APH) 61.50 und 31.3. (Gottesdienst G’kinden) 344.50 Für das Jahresspendenprojekt (Senegal): vom 2.4. (APH) 39.00 + 7.4.(GD Marabu) 541.00 Für die Haliziana Schola Cantorum: vom 14.4. (Gottesdienst Gelterkinden) 808.00 Für das ACAT: vom 19.4. (GD in Tecknau) 106.00 und (GD in Gelterkinden) 392.00 Für die Prot. Solidarität CH (kantonal) vom 21.4. (GD in Gelterkinden) 316.00 Für die Schwestergde. Bellinzona: 23.4. (APH) 73.50 + 28.4. (GD Gelterkinden) 301.00

SONNTAGSSCHULE Alle Kinder zwischen 4 und 12 Jahren sind herzlich willkommen. Sonntag 12. Mai von 9.30 bis 10.30 während der Gottesdienste im Unterrichtszimmer beim Pfarrhaus

Ökumenischer Kindertreff Mittwoch, 15. Mai, 14.00. Daniel in der Löwengrube. Im alten Gemeindehaus Wenslingen. Sylvia Heiniger und Andrea Buess freuen sich auf viele «kleine» Gäste!

Reformierte Kirchgemeinde Ormalingen–Hemmiken Samstag, 11. Mai 9.00 bis 12.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus Ormalingen Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst im Schulhaus Hemmiken, Pfarrer Detlef Noffke. Im Anschluss «Chillekaffi» Donnerstag, 16. Mai 20.00 Elternabend Konfirmanden 2020 im Pfarrhaus Ormalingen VORANZEIGE Im Rahmen unserer Musikalischen Abendgottesdienste erklingen am Sonntag, 19. Mai um 17.00 in der Kirche Ormalingen Werke von Schumann, Grieg, Tschaikowski und Morricone, u.a. Musikerinnen: Corinne Sonderegger (Oboe), Oleksandra Kopan (Klavier), Detlef Noffke (Texte). Eintritt frei / Ausgang Kollekte! www.ref-ormalingen-hemmiken.ch

Zentrum Ergolz, Ormalingen Donnerstag, 16. Mai 10.00 Gottesdienst, Pfarrer Detlef Noffke

Freie Missionsgemeinde Gelterkinden Freitag, 10. Mai Abends, «men in motion» (Männertreff), anmelden unter www.fmg-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Rothenfluh und Kienberg

Samstag, 11. Mai Abends, «Mädelsabend» (Frauentreff), anmelden unter www.fmg-gelterkinden.ch

Sonntag, 12. Mai Es findet in Rothenfluh kein Gottesdienst statt.

Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst «Einheit – ein Wunder» im Lindenhof, mit Thomas Havener, Kinder-Gottesdienst parallel, anschliessend Apéro

Amtswoche Pfarrer Andreas Berde, D-Grenzach-Wyhlen, a.berde@gmx.de

Amtswochen 6. bis 12. Mai: Eric Hub 13. bis 19. Mai: Samuel Maurer

www.fmg-gelterkinden.ch

Reformierte Kirchgemeinde Rümlingen

Reformierte Kirchgemeinde Buus-Maisprach

Katholische Kirche Gelterkinden und Umgebung

Mittwoch, 8. Mai 20.00 Konzert des Vocalensembles Vivat aus St. Petersburg in der Kirche Buus

Sonntag, 12. Mai 9.45 (Einläuten 9.30) Gottesdienst, Pfarrer Markus Enz. Orgel Yvonne Yiu. Kollekte für Sinp’arispa

Sonntag, 12. Mai – Kommunionfeier 10.15 Erstkommunion mit Pastoralraumpfarrer Peter Bernd, es spielt die Jugendmusik Gelterkinden-Ormalingen Montag, 13. Mai 19.00 Kurs «Biblische Figuren gestalten» von und mit dem Kath. Frauenbund Gelterkinden Dienstag, 14. Mai 12.15 Offener MittagsTisch. Anmeldungen bis Montag, 12.00 ans Sekretariat, Telefon 061 981 11 25 Donnerstag, 16. Mai 14.00 Ritrovo Pensionati Italiani im Pfarreisaal

Rosenkranz in Gelterkinden ist am Mittwoch und Donnerstag, jeweils

Sonntag, 12. Mai 10.00 Konfirmationen in Maisprach, Pfarrer Daniel Hanselmann Reformierte Kirchgemeinde Kilchberg-Rünenberg-Zeglingen Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Stephan Degen-Ballmer

Oltingen–Wenslingen–Anwil Sonntag, 12. Mai 9.30 Gottesdienst zum Muttertag mit Pfarrerin Gabriella Schneider. Predigt zu Mt. 12, 46–50. Musik: Erszebet Achim, Orgel und Ilona Kocsis-Näf, Flöte

Montagskino Montag, 13. Mai, 19.30. Gezeigt wird der Film «Tschick», Deutschland 2016, 94 Minuten, Regie: Fatih Akin Sonntag, 19. Mai 9.45 (Einläuten 9.30) Gemeinsamer Gottesdienst mit Läufelfingen in Rümlingen. Pfarrerin Barbara Jansen. Orgel Bernd Vogel. Kollekte für die Spendkasse Seniorenausflug Mittwoch, 22. Mai 2019, Nachmittags

Reformierte Kirchgemeinde Wintersingen-Nusshof

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Ein Erlebnis besonderer Art Klangkonzert vom 10. Mai, 19.30 Uhr, Kapelle der Evang.-meth. Kirche, Turnhallenstrasse 11, Gelterkinden. Der Klang ist die Summe eines Grundtones mit seinen Obertönen. Spätestens wenn Hans Hägi-Santana Obertongesang oder seinen Mundbogen einsetzt, wird diese Vielfalt über einem einzelnen Ton zu hören sein. Wenn dem so definierten Klang mehr Raum gegeben wird, können die Schwingungen den ganzen Menschen erreichen und sich in ihm ausbreiten. «Jedes Mal wieder anders», «entspannend», «sehr speziell», «wohltuend», «einzigartig» – dies sind einige Rückmeldungen der Klangkonzertreihe-Besucher. Anita und Markus Stolz und Hans Hägi-Santana spielen Einton-Instrumente wie Monochord, Klangschalen, Mundbogen und Gong. Mit den improvisierten Melodien auf Cello, Berimbao, Sansula, Goni, Flöte etc. begleiten sie die Zuhörer auf ihrer Klangreise. Diese kann sowohl liegend (Matte und Decke bitte selber mitbringen) wie auch sitzend erlebt werden. Am 16. August, 15. November 2019 folgen weitere Konzerte.

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 26. Mai, ca. 11.15 Uhr in der Kirche nach dem Gottesdienst von 10.15 Uhr 1. Protokoll der KGV vom 21. November 2018 2. Jahresbericht 3. Rechnung 2018 4. Infos aus der Kirchenpflege 5. Diverses Protokoll und Rechnung sind ca. 10 Tage vor der Versammlung auf http://www.ref.ch/gelterkinden oder im Sekretariat einsehbar. Die Kirchenpflege lädt Sie herzlich ein.

EVANG.-METH. KIRCHE, GELTERKIND EN

Lottomatch im APH «zum eibach» Gelterkinden Auch in diesem Jahr führten Rotarier des Clubs Sissach-Oberbaselbiet im Alters- und Pflegeheim «zum eibach» mit den Bewohnern einen Lottomatch durch. Über 30 Teilnehmer strömten in den Saal und warteten gespannt auf die ersten Lottozahlen. Dann gings los, die ersten Zahlen wurden gerufen. Zuerst herrschte Ruhe, aber dann wurden einige ungeduldig, wollten doch nicht die richtigen Zahlen kommen. Endlich kam dann vom andern Ende des Raumes das langersehnte «Lotto !» Ein mobiler Gabentisch brachte den jeweiligen Gewinnern ein Geschenk; «was selli jetz neh?» Dann freute man sich am erspielten Geschenk: eine Schachtel Pralinen, eine Dose Handcreme – und es ging weiter. Eifrig wurden Zahlen abgedeckt, man kontrollierte, um ja kein Lotto zu verpassen und die Spannung stieg mit jedem Gewinn! Der von den Rotariern gespendete Gabentisch war reich beladen, keiner kam zu kurz! Auch diesmal zeigte sich, dass die doch teils sehr betagten Teilnehmer noch recht aktiv und selbstständig ihr Lotto legten und bei voller Zeile ihr eigenes «Lotto» riefen! Aufgeweckt und mit lustigen Zwischenrufen machte auch die mit 99 Jahren älteste Teilnehmerin mit: Frau Sophie Gloor legte ihre Lottozahlen meist selbstständig an den richtigen Platz! Sie kontrollierte mit wachem Auge ihre Karten, rief dann zum Moderator, als sie immer noch keinen Treffer hatte: «Es fehlt an allne Egge und Ände!» und später «s› Nummere 1 hätt i». Es hatte dann doch noch geklappt. Eine willkommene Pause löste die Spannung; Kaffee und Kuchen wurde serviert. Alle genossen die Verschnaufpause. Dann gings gestärkt in zwei weitere Runden; am Schluss gehörten alle zu den Gewinnern; bei Einigen häuften

Die 99-jährige Sophie Gloor. sich die Preise derart, dass der Rollator als praktischer Transporter zum Einsatz kam! Mitglieder des Rotaryclubs SissachOberbaselbiet organisieren in den Alters- und Pflegeheimen der Region jeweils an einem Samstagnachmittag einen Lottomatch. Das Ziel ist, den Bewohnern etwas Abwechslung und Spannung in den Alltag zu bringen, was von allen sehr geschätzt wird. Damit möglichst viele der Bewohner teilnehmen können, werden diese von den Rotariern begleitet, zum Teil sogar in den Zimmern abgeholt und während des Matches tatkräftig oder zumindest mit einem wachen Auge unterstützt. Der Anlass war ein grosser Erfolg. Man spürte, wie die Bewohner zu Höchstform aufliefen und rege mitmachten. Wer über die mehr als 100 Jahre alte Rotary-Bewegung mehr wissen möchte, findet unter www.rotary.ch oder www.rotary-sissach.ch weitere Informationen. ROTARY CLUB SISSACH-OBERBASELBIET, WALTER LÜDI

An gottesdienstfreien Sonntagen sind Sie herzlich eingeladen, den Gottesdienst in Sissach zu besuchen.

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Flagge zeigen für Schengen

Am 19. Mai stimmen wir über Anpassungen im Waffenrecht ab. Der Bundesrat und das nationale Parlament sind klar für die Vorlage, da sie punktuelle Verbesserungen beim Schutz vor Waffenmissbrauch bringt. Die Reform stellt auch sicher, dass die Polizeibehörden in ihrer Ermittlungsarbeit unterstützt werden. Ich wundere mich über gewisse Leserbriefschreiber, die mitteilen, wir hätten es in der Schweiz nicht nötig, uns mit-

tels internationaler Zusammenarbeit vor Waffenmissbrauch zu schützen. Dieses Problem gäbe es in der Schweiz nicht. Ist es vielleicht nicht gerade umgekehrt, dass wir uns auch dank den Informations- und Fahndungssystemen von Schengen und Dublin so sicher fühlen können? Gleichzeitig wurde die viel gepriesene «Schweizer Schiesstradition» bei den Verhandlungen mit der EU berücksichtigt und ist somit in der Vorlage gewahrt.

Die Schweiz hat sich dem Abkommen von Schengen und Dublin angeschlossen, weil sie entscheidend davon profitiert. Jetzt ist es Zeit, Flagge zu zeigen und sich zu diesem Verhältnis zu bekennen. Ich sage deshalb am 19. Mai Ja zu den moderaten Anpassungen im Waffengesetz – und damit auch Ja zum Abkommen von Schengen und Dublin. SASKIA SCHENKER, LANDRÄTIN, PRÄSIDENTIN FDP BL, ITINGEN

Gespannte Atmosphäre beim Lottospiel.

FOTOS: W.. LÜDI


Gelterkinder

Nachrichten

ObZ 9. Mai 2019

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Einwohnergemeinde Gelterkinden Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV)

Einwohnergemeinde Gelterkinden

Öffnungszeiten Markt / Auffahrt Gemeindeverwaltung

Die Büros bleiben ab Mittwochnachmittag, 29. Mai 2019 (Marktnachmittag), bis und mit Freitag nach Auffahrt, 31. Mai 2019, geschlossen. Sie erreichen uns ab Montag, 3. Juni 2019, wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. Bei einem Todesfall oder in dringenden Angelegenheiten können Sie sich unter der Nummer 061 985 22 22 mit dem Pikettdienst verbinden lassen.

Hauskehricht- und Sperrgutabfuhren Wichtige Hinweise

ACHTUNG!

Bitte beachten Sie den Meldeschluss für das Herbstsemester 2019/20:

15. Mai 2019

Abmeldungen sowie Änderungen, die das Pensum oder die Lehrperson betreffen, müssen bis zum 15. Mai 2019 mit dem Mutationsformular, unterschrieben auch von der Lehrperson, bei der Musikschule eingehen. Anmeldungen müssen ebenfalls bis zu diesem Termin mit dem entsprechenden Formular eingehen. Meldungen, die nach diesem Termin eingehen, können wir für das kommende Semester nicht mehr berücksichtigen. Ebenfalls müssen Gesuche für Schulgeldreduktionen bis zum 15. Mai schriftlich eingereicht werden. Bitte legen Sie dem Gesuch eine Kopie der letzten definitiven Staatssteuer bei. Die Schulgeldreduktion ist jeweils für ein Jahr gültig. Wird das Gesuch nicht erneuert oder zu spät eingereicht, so kann es nicht berücksichtigt werden. Ihre Regionale Musikschule Gelterkinden

Werkhof

Die Entsorgungsstellen auf dem Werkhof sind am Mittwoch, Freitag und Samstag wie üblich geöffnet.

Einwohnergemeinde Gelterkinden

StyroporSammlung (Styropor = EPS = Expandierter Polystyrol Hartschaum) Samstag, 11. Mai 2019, 09.00 bis 12.00 Uhr beim Werkhof Fääli, Ergolzstrasse 5, Gelterkinden Nur weisses und sauberes Styropor kann entgegengenommen und wieder verwertet werden.

MUSIKFESTIVAL IM ZEUGHAUS E-Gitarren-Konzert

MUSIKFESTIVAL IM ZEUGHAUS Saxofonkonzert

Es spielen Schülerinnen und Schüler aus der E-Gitarren-Klasse Jérôme von Allmen.

Es spielen Schülerinnen und Schüler aus der Saxofonklasse Maja Lisac Barroso.

Dienstag, 14. Mai 2019, 19.00 Uhr Zeughaus, Regionale Musikschule Gelterkinden

Donnerstag, 16. Mai 2019, 19.00 Uhr Grosser Saal, Regionale Musikschule Gelterkinden

Folgendes Material kann nicht angenommen werden: • Jegliche Form und Art von Verpackungschips • Styropor mit Beschichtungen, Folien, Etiketten, Klebstreifen usw. • Verschmutztes Isoliermaterial • PU-Schaum-Material Bitte beachten Sie: • Styroporabfälle können nur an den Sammeltagen/-zeiten entgegengenommen werden. • Das Gewerbe kann die speziellen Sammelsäcke (Inhalt: ½ m3) bei der Gemeindeverwaltung Gelterkinden gegen einen Unkostenbeitrag von Fr. 15.– pro Sack beziehen. Die Sammlung wird vom Oberbaselbieter Abfallverband (OBAV) durchgeführt.

Damit die Hauskehricht- und Sperrgutabfuhren richtig durchgeführt werden können und die Umgebung, bzw. die Nachbarschaft nicht in Mitleidenschaft gezogen wird, bitten wir Sie, folgende Punkte zu beachten: Kehrichtsäcke und Sperrgut erst am Abfuhrtag (Dienstag) ab 7.00 Uhr bereitstellen Zu früh bereitgestellte Kehrichtsäcke (auch in Containern) werden oftmals durch Tiere wie zum Beispiel Füchse und Krähen bei ihrer Nahrungssuche aufgerissen. Wenn Ihr Kehrichtsack beschädigt wurde, bitten wir Sie, die Verunreinigung zu beseitigen. Bereitstellungsplatz sauber halten Halten Sie den Ort, wo Sie den Kehrichtsack und das Sperrgut für die Abfuhr bereitstellen, sauber. Die Nachbarschaft wird dafür dankbar sein. Kehrichtsäcke und Sperrgut mit der richtigen Anzahl an Gebührenmarken versehen Kehrichtsäcke oder Sperrgut mit zu wenig aufgeklebten Gebührenmarken werden vom Abfuhrunternehmen nicht mitgenommen. Die Menge der benötigen Gebührenmarken ist im Entsorgungskalender der Gemeinde Gelterkinden ersichtlich. Dieser wird jährlich jedem Haushalt zugestellt und ist auf der Gemeindewebsite www.gelterkinden.ch zu finden. Weitere Informationen zur Kehricht- und Sperrgutabfuhr sowie zur Entsorgung von anderen Abfallarten finden Sie im Entsorgungskalender der Gemeinde Gelterkinden. Besten Dank für Ihre Aufmerksamkeit Gemeindeverwaltung Oberbaselbieter Gelterkinden Abfallverband (OBAV) Mail gemeinde@gelterkinden.ch Mail obav@vtxmail.ch Telefon 061 985 22 22 Telefon 061 983 04 00

12. Mai 2019 – Walderläbnis-Tag «Vom Chöpfliwääg zum Zangeweidli» 75 Jahre unter Schutz MUSIKFESTIVAL IM ZEUGHAUS BlockflötenAkkordeon-Konzert

MUSIKFESTIVAL IM ZEUGHAUS Klavierkonzert

Es spielen Schülerinnen und Schüler aus der Blockflötenklasse Beatrice Buser und aus der Akkordeonklasse Christa Haller

Es spielen Schülerinnen und Schüler aus der Klavierklasse Janina Schülin. Samstag, 11. Mai 2019, 11.00 Uhr Grosser Saal, Regionale Musikschule Gelterkinden

Freitag, 10. Mai 2019, 19.00 Uhr Grosser Saal, Regionale Musikschule Gelterkinden

Ein Dreivierteljahrhundert ist es her, seit der Gelterkinder Gemeinderat die beiden erwähnten Fluren zu Reservaten erklärt hat. Erfahren Sie mehr am Walderläbnis-Tag vom 12. Mai 2019 (Verschiebedatum: 19. 5. 19)

9 Uhr, Festplatz Hofmatt, Gelterkinden Spaziergang mit Informationen: Chöpfliwääg – Zangeweidli – Stierestall 12 Uhr, Helmis Frühlingssuppe beim Stierenstall und Ausklang

Region Gelterkinden

Frühlingsfest beim Weinbauer

Licht am Ende des Tunnels

Wintersingen Die Familie Roth öffnete am 1. Mai Tür und Tor zur Weinprobe URS ULA ROTH

Wau … was für ein Wetter. Nach vielen verregneten Weinfesten am 1. Mai. lachte heuer die Sonne. Draussen auf dem Hofplatz des Familienbetriebes rauchte der Grill, Christian Stebler drehte Steak um Steak. Die fleissigen Helferinnen richteten Salatteller und Kuchen mit Winzerkaffi am Laufmeter. Vater André Roth kredenzte die hauseigenen Produkte während Sohn Andreas rundum zum Rechten schaute und überall Hand anlegte. Sämtliche Weine sind aus der Traubenernte von 2018. Ob Pinot Noir, Regent oder Riesling Sylvaner und Char-

Ein Gläschen in Ehren kann niemand verwehren …

donnay, jeder Wein hat seinen eigenen Charakter. Der Chardonnay glänzt mit seinem exotischen Fruchtaroma, der Regent ist würzig und erinnert im Abgang nach Cassis und Kirschen. Der Pinot Noir Barrique ist sehr gehaltvoll und der Rose Pinot Noir weisst eine prickelnde Säure auf. Es steckt viel Herzblut in der Arbeit die Familie Roth, insbesondere Andreas Roth der gelernte Weinbauer, in die Reben steckt. Momentan ist die grösste Sorge, ob noch kalte Nächte folgen, die den Reben schaden könnten. Zehntenstübli Mit ihrem Zehntenstübli bietet die Fa-

milie Roth ein schönes Lokal an, in dem Geburtstage, Apéros, Firmenfeste, was gerade anfällt, gefeiert werden können. Mit Verpflegung nach Wunsch. Schon seit Jahrzehnten ist die Familie Roth auch auf den Märkten im Oberbaselbiet anzutreffen: in Reigoldswil, Lausen, Oltingen und Waldenburg. Nebst den feinen Weinen bietet sie auch hausgemachte feine Destillate an, die je nachdem, zum Geniessen oder als «Medizin» genutzt werden können. Die Besucher kamen nicht alle mit dem Auto. Fahrräder und Rucksäcke von Wanderern waren auch zu sehen. Der schöne 1. Mai 2019 hat der Familie Roth einen Prachtstag beschert.

Gut besuchtes Frühlingsfest bei Familie Roth.

FOTOS: U. ROTH

Das Bild spricht für sich: Wer am Ende der Arbeitswoche am letzten Freitagabend mit dem Zug in Gelterkinden ankam, wurde beim Ausgang, am Ende des «Tunnels», von einer sympathischen Frau freundlich begrüsst. Wer ist sie? Sie heisst Céline Shuler, ist 38 Jahre alt und wohnt mit Mann und zwei Kindern in Gelterkinden. Sie will gerne im Schulrat Primarschule und Kindergarten mitarbeiten und Verantwortung übernehmen. Dafür bringt sie beste Voraussetzungen mit. Sie kennt die praktische Seite des Unterrichtens als Lehrperson in Sissach, mit

der Theorie ist sie als Dozentin an der Fachhochschule Nordwestschweiz vertraut und als Mutter zweier Kinder ist sie bald auch «Kundin» der Volksschule. Sie bekommt die vielen Veränderungen in der Welt der Schulen hautnah mit und sie ist in der Lage zu unterscheiden, was davon notwendig und sinnvoll ist und was bloss modischer Schnickschnack. In diesem anspruchsvollen Umfeld will sie gerne mitarbeiten. Die zahlreichen Leute, die Céline Shuler kennen, freuen sich über ihre Wahl in den Schulrat Gelterkinden. SP GELTERKINDEN

Céline Shuler, Kandidatin für den Schulrat Primarschule und Kindergarten Gelterkinden, begrüsste am letzten Freitagabend die ankommenden Pendlerinnen und Pendler beim Bahnhofausgang. FOTO: Z VG


Region Gelterkinden

ObZ 9. Mai 2019

Kulinarisch aufs Beste verwöhnt

Maisprach Mitgliedertagung der Turnveteranen

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Erleben eines Traums unter der Zirkuskuppel Böckten verwandelt sich in ein Artistendorf

OTTO GRAF

Noch vor wenigen Jahren war die Turnveteranen-Vereinigung Baselland (TVVBL) eine reine Männerangelegenheit. Doch die Frauen gewinnen von Jahr zu Jahr mehr Terrain. Und im kommenden Jahr wird erstmals in der bald hundertjährigen Verbandsgeschichte mit dem Damenturnverein Giebenach erstmals die holde Weiblichkeit die Mitgliederversammlung organisieren. Heuer fand der Anlass in Maisprach statt. Bereits am Vormittag gedachten der Vorstand, Veteranen, OK-Mitglieder und Familienangehörige am Grab des Maispracher Turners Theo Kaufmann, den in den vergangenen zwölf Monaten Dahingegangenen. Verbandspräsident Peter Amport konnte in der Mehrzweckhalle nebst den knapp 300 Stimmberechtigten und Ehrenmitgliedern zahlreiche Gäste begrüssen, unter ihnen, um ein paar wenige zu nennen, Nationalrätin Daniela Schneeberger, Landratspräsident Hannes Schweizer, die Vertreter der Vereinigung älterer Turnerinnen und Turner aus dem Markgräflerland sowie Gemeindepräsident und Gastgeber Paul Spänhauer. Tagungsältester war wiederum der 96-jährige Leo Dietrich aus Reigoldswil. Eine besondere Ehrung erfuhr Vorstandmitglied Heinz Dreier, der nach zwölf Jahren sein Mandat niederlegte. Und die 70-Jährigen durften auf der Bühne das goldene Abzeichen des Verbands entgegennehmen. Sagenhaftes Dessertbuffet Wie üblich gingen die statutarischen Geschäfte unter der Leitung von Peter Amport unbestritten über die Bühne. Rund ein Viertel der Einnahmen von gut 33 000 Franken gab die TVVBL für

Maisprach übergibt die Verbandsfahne an Giebenach. den Freundschaftsdienst aus. Kameraden, die einen hohen Geburtstag feiern, erhalten jeweils vom Gruppenobmann Besuch. Ebenso unterstützen die Veteraninnen und Veteranen die Jugendturnbewegung mit namhaften Beiträ-

Besondere Ehre für den 96-jährigen Leo Dietrich.

FOTOS: O. GRAF

gen. Recht unterschiedlich verlief das Anwerben von neuen Mitgliedern. Während die Gruppe Ettingen nicht weniger als 44 Frauen und Männer rekrutieren konnte, verharren andere Sektionen auf ihrem Stand oder nehmen sogar ab. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Mitglieder im Kalenderjahr von 1991 auf 2060 Köpfe. Hievon waren 69 Frauen oder 3,5 Prozent Frauen. Zahlreiche Grussbotschaften rundeten die von der Männerriege organisierte und von weiteren Riegen des TV Maisprach unterstützte Tagung ab. Den musikalischen Rahmen setzte die Musikgesellschaft Magden. Nach dem offiziellen Teil zeigte der Nachwuchs aus Maisprach, der Hochburg des Nationalturnens, was er drauf hat, während die Damenriege mit einer feinen Demonstration am Stufenbarren überraschte. Mit dem vorzüglichen Nachtessen und einem sagenhaften Dessertbuffet setzte die Maispracher Turnerschaft den kulinarischen Höhepunkt unter die Tagung.

Ein Projekt mit 80 Schülern, ihren Eltern und 15 Lehrkräften wird diese Woche verwirklicht. Was vor einem Jahr Traum und Wunsch war und geplant wurde von den Lehrkräften, nimmt nun Gestalt an, auch dank der Mithilfe der Eltern. Sie packten ebenso an beim Aufstellen des 400-plätzigen Zirkuszeltes, das blau leuchtet auf der Wiese zwischen Gemeindezentrum und Kindergarten in Böckten. Vorläufig trainieren die Kinder in Gruppen in verschiedenen Schul- und Turnhalleräumen. Sie hatten drei Wünsche äussern können für zirzensische Künste, die sie erlernen möchten: Akrobatik, Trapez, Kraftmenschen, Clown, Jonglieren und Zauberei, Fakir, Feuer, Tiernummer, Balance und Leiterakrobatik und wurden dann eingeteilt in ein Ressort. Ganz schön viel Mut braucht es für bisher unbekannte Artistik, wie die Leiterakrobatik oder das Trapez! Was die Draufgänger mit Leichtigkeit zu schaffen scheinen, braucht für die Vorsichtigen Überwindung. Umso stolzer sind sie, wenn es ihnen vielleicht nach anfänglichem Misserfolg gelingt. Unter Anleitung der professionellen Zirkuspädagogen Roland und Bibi des Zirkus Luna, die solche Projekte begleiten, und mit Hilfe ihrer Lehrkräfte wachsen die jungen angehenden Artist/-innen über sich hinaus und brachten am Nachmittag des ersten Übungstages bereits Erstaunliches zustande! Voller Eifer und höchst konzentriert leuchten die Gesichter. Schön zu beobachten: Die Grossen helfen den Kleinen, die Sicheren den Unsicheren! Ziel: Körperbeherrschung, Üben von Beweglichkeit, Geschicklichkeit, Balance, Mut, Lernen Misserfolge zu

überwinden und in Erfolg zu wandeln und vieles mehr. Sie fiebern dem Höhepunkt, dem Finale entgegen, um ihre erlernten Künste vorzuführen in den zwei Vorstellungen am Freitag, 10. Mai, um 17 Uhr und 19 Uhr, die je etwa eine Stunde dauern und 5 Franken Eintritt pro Person ab zwei Jahren kosten. Eine Stunde vor der Vorstellung ist das Zirkusdorf offen mit Verpflegung und Attraktionen für die URS ULA HAND SCHIN Gäste.

Manchmal braucht es auch ein bisschen Mut. FOTO: U. HAND SC HIN

Stärkung der FDP Sissach u. Umgebung

Rund 30 Mitglieder durfte der Vorstand der FDP Sissach und Umgebung am Donnerstag, 2. Mai, im Café Caprice zur Generalversammlung 2019 begrüssen. Der Abend stand ganz im Zeichen der Stärkung der Sektion und der nationalen Wahlen. Mit der Sissacherin Elisabeth Vock, ehemalige Landratskandidatin, darf sich der Vorstand über weitere Unterstützung freuen. Sektionspräsidentin Saskia Schenker erläuterte den Mitgliedern, dass es dem Vorstand wichtig ist, die Arbeit auf mehr Schultern zu verteilen und auch das Wissen

über die Sektion im Vorstand breit abzustützen. Der Sektion geht es auch sonst gut, sie darf sich neben dem Zuwachs im Vorstand auch über leichten Zuwachs bei den Mitgliedern und grösseren Zuwachs bei Sympathisantinnen und Sympathisanten freuen. Im Anschluss an die ordentlichen Traktanden standen die nationalen Wahlen im Zentrum der Diskussionen und Gespräche des Abends: Die FDP Sissach und Umgebung darf mit Daniela Schneeberger die Ständeratskandidatur der FDP für die nationalen Wahlen

vom 20. Oktober stellen. Gleichzeitig verfügt sie mit Daniela Schneeberger und Saskia Schenker über zwei Kandidatinnen für die Nationalratswahlen. Grund genug für die FDP-Sektion, alle Kräfte zu bündeln und Pläne für einen starken National- und Ständeratswahlkampf zu schmieden. Beim anschliessenden Apéro mit feinen gefüllten Silserli der Bäckerei Gunzenhauser und einem Glas Wein oder einem Bier liessen die Mitglieder bei sehr guter Stimmung den Abend ausklingen. VORSTAND FDP SISSACH UND UMGEBUNG

Rolf Dettwiler, Carol Zumbrunnen, Ständeratskandidatin Daniela Schneeberger, Daniele Rocca, Suzanne Imholz, Elisabeth Vock, Nationalratskandidatin Saskia Schenker (v. l.),. FOTO: Z VG

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Sportpass Sissach  Günstiger ins Schwimmbad und auf die Kunsteisbahn Im Winter auf die Kunsti, im Sommer in die Badi: Vom neuen Sportpass Sissach profitieren alle, die ganzjährig in Sissach sportlich aktiv sind. Statt 240 Franken – so viel würden einzelne Saisonabos für beide Sportanlagen kosten – zahlen Erwachsene nur 200 Franken im Jahr. Auch Kinder und Jugendliche können dank dem Sportpass günstiger schwimmen und eislaufen. Das neue Angebot der Sport Sissach AG richtet sich speziell auch an Familien. Eine Familien-Jahreskarte kann je nach Bedarf für eine oder zwei erwachsene Personen gelöst werden (275 Franken bzw. 450 Franken). Dabei ist ein Kind inbegriffen, für jedes weitere Kind zahlt die Familie lediglich einen Aufpreis von 50 Franken bzw. 75 Franken.  Saison-Start am 11. Mai Die Badisaison beginnt am 11. Mai und dauert bis zum 15. September 2019. Vom 21. September 2019 bis 22. März 2020 ist die Kunsteisbahn offen. Das Schwimmbad ist täglich von 9 bis 20 Uhr geöffnet, am Wochenende und an Feiertagen von 9 bis 19 Uhr. Bei schlechter Witterung schliesst das Schwimmbad um 12 Uhr. Während der Saison werden wieder Kinderschwimmkurse, Spielanimationen und ein Spieltag durchgeführt. Weitere Infos unter www.sportsissach.ch oder an der Plakatwand.  Gratis Restaurant-Gutschein Wer am Wochenende vom 11./12. Mai oder 18./19. Mai ein Saisonabo oder den neuen Sportpass löst, erhält einen Konsumationsgutschein des Badi-Restaurants.

Weitere Infos finden Sie unter: www.sportsissach.ch Öffnungszeiten: Schwimmbad Montag bis Freitag 9.00–20.00 Uhr Samstag und Sonntag (inkl. Feiertage) 9.00–19.00 Uhr

Alle Sportpässe sind 12 Monate gültig. Badsaison: 11. Mai bis 15. September 2019 Kunstisaison: 21. September 2019 bis 22. März 2020

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Erwachsene: Fr. 200.– statt Fr. 240.–

Jugendliche ab 16 bis 20 Jahren: Fr. 125.– statt Fr. 155.– Kinder ab 6 bis 15 Jahren: Fr. 90.– statt Fr. 120.–

Familie 1: (1 Erw., 1 Kind bis 15 Jahre) Fr. 275.– statt Fr. 360.– jedes weitere Kind Fr. 75.– Familie 2: (2 Erw., 1 Kind bis 15 Jahre) Fr. 450.– statt Fr. 600.– jedes weitere Kind Fr. 50.–


Diverses

ObZ

9. Mai 2019

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Aktuell

Politische Anzeigen

Leser schreiben

Veranstaltungen

Martina Freivogel in den Schulrat

Heimatschutz am Oltiger Määrt

Gelterkinden Wahlen

Unsere Wege haben sich immer wieder gekreuzt, aktuell als Kommunalpolitiker, Martina als Mitglied der Gemeindekommission und ich als Mitglied des Gemeinderates. Martina will nicht einfach auffallen, aber wenn sie etwas sagt, so hören die Menschen zu. Sie kann sehr komplexe Themen in einfachen und klaren Sätzen erklären und gleich dazu Alternativen einbringen. Ihr Weltbild wird natürlich auch durch ihre Mutterschaft geprägt, aber dennoch liegt es ihr fern, einfach Forderungen an den Staat zu stellen. Vielmehr hat sie sehr genaue Vorstellungen davon, wie die öffentliche Hand einen Beitrag für Familien leisten kann. Es sind keine Vorschläge,

die einfach nur Geld kosten, es sind intelligent austarierte Ideen wie mit organisatorischen Massnahmen das Familienleben in der Schweiz, im Baselbiet und in Gelterkinden besser auf die Bedürfnisse von Berufstätigen und der Wirtschaft abgestimmt werden können. Es ist für mich sehr wichtig, dass engagierte liberal denkende Menschen wie Martina Freivogel im Schulrat vertreten sind. Darum wähle ich aus Überzeugung Martina Freivogel am 19. Mai in den Schulrat Kindergarten/Primarschule Gelterkinden. Tun Sie es mir gleich! STEFAN D EGEN, LANDRAT/GEMEINDERAT FDP, GELTERKIND EN

Anlässlich des «Oltiger Määrts» 2019 präsentieren Studierende der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW einen Film über die Handwerkerinnen und Handwerker verschiedener Branchen. Filmvorführungen am Samstag, 18. Mai, 12 Uhr, 13.30 Uhr, 15 Uhr, 16.30 Uhr, Dauer jeweils 20 Minuten. Filmvorführungen am Sonntag, 19. Mai, 11 Uhr, 12.30 Uhr, 14 Uhr, 15.30 Uhr, Dauer jeweils 20 Minuten. 16 Uhr: Verlosung Wettbewerb. Der Baselbieter Heimatschutz und die Fachhochschule für Gestaltung und Kunst laden alle Interessierten herzlich ein, den Stand zu besuchen und den Film zum Handwerk anzuschauen. Weitere Infos unter www.heimatschutzbl.ch. Der Baselbieter Heimatschutz am Oltiger Määrt: Samstag, 18. Mai, 11–18 Uhr; Sonntag, 19. Mai, 10–17 Uhr, Stand Nr. 16, Hauptstrasse 13 in Oltingen, Scheune von Familie Ecker. OBZ


Diverses

ObZ

Vermieten

Verkauf

9. Mai 2019

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Amtliche Anzeigen

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Aktuell

Die Parzelle Nr. 84 in Niederdorf – bekannt unter der Bezeichnung «Baumgartenareal» – befindet sich im Zentrum der Gemeinde. Seit dem Jahr 2014 liegt die Parzelle in einer dreigeschossigen Wohn-Geschäftszone. Die Parzelle ist in nahezu idealer zentraler Lage platziert. Schule und Kindergarten, Gemeindeverwaltung, Spielplatz und die Haltestelle Station Niederdorf der Waldenburgerbahn sind zu Fuss in weniger als fünf Minuten erreichbar. Die Gemeinde Niederdorf sucht nun als Eigentümerin der Parzelle einen Investor, der ungefähr die Hälfte der Fläche, also ca. 1750 m², im Baurecht erwirbt, um hier ein oder mehrere Wohnhäuser oder Wohn-Geschäftshäuser zu errichten. Zu diesem Zweck veranstaltet die Gemeinde ein Bieterverfahren, zu dem ausgewählte Personen resp. Unternehmen eingeladen werden. Einige Unternehmen aus der Region werden direkt angeschrieben. Damit jedoch kein potenzieller Investor vergessen oder unfreiwillig vom Verfahren ausgeschlossen wird, können alle Interessierten die Unterlagen mit Ausschreibungsdossier und Konzept Arealentwicklung bei der Gemeindeverwaltung anfordern oder auf der Webseite der Gemeinde (www.niederdorf.ch) herunterladen. Eingehend geprüft werden nur jene Bebauungsvorschläge, bei denen sich die Eingeber mit Abgabe der Unterlagen verpflichten, einen Baurechtsvertrag mit der Gemeinde abzuschliessen, um eine dem eingereichten Wettbewerbsvorschlag entsprechende Bebauung zu realisieren. Die im Rahmen des Verfahrens eingebrachten Bebauungsvorschläge müssen dabei den Vorgaben der rechtsgültigen Zonenvorschriften Siedlung der Gemeinde Niederdorf entsprechen. Diese sind auf der Webseite der Gemeinde abrufbar. Auf der anderen Hälfte der Parzelle plant die Gemeinde die Errichtung eines öffentlichen Platzes mit attraktiver Gestaltung und hoher Aufenthaltsqualität. Der Gemeinderat und die von ihm eingesetzte Arbeitsgruppe Baumgartenareal hoffen auf reges Interesse. Allfällige Fragen sind per E-Mail an gemeinde@niederdorf.ch zu stellen. Gemeinderat Niederdorf

Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren; Planvorlage der Baselland Transport AG (BLT) betreffend Erneuerung Waldenburgerbahn Los 5: Erneuerung Haltestelle Hirschlang, Niederdorf Gemeinde: Gesuchstellerin: Gegenstand:

Verkauf

Verfahren:

UVP-Pflicht:

Öffentliche Auflage:

Aussteckung: Einsprachen:

Bern, 9. Mai 2019

Niederdorf Baselland Transport AG (BLT), Reto Rotzler, Grenzweg 1, 4104 Oberwil Das vorliegende Plangenehmigungsgesuch beinhaltet im Wesentlichen die umfassende Erneuerung der Haltestelle Hirschlang ohne die Sicherungsanlagen. Die Station Hirschlang wird als zweigleisige Kreuzungshaltestelle und behindertengerecht ausgestaltet. Die Erneuerung der Haltestelle Hirschlang (Los f) erfordert die temporäre Rodung und die definitive Rodung von Wald auf der Parzelle Nr. 4, Niederdorf. Den Planunterlagen ist das Rodungsgesuch über die gesamte Rodungsfläche (temporär: 340 m²; definitiv: 216 m²) auf der Parzelle Nr. 4 beigelegt. Davon entfallen 10 m² temporär und 5 m² definitiv auf das Los 5. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1), Art. 49 Abs. 2 des Waldgesetzes (WaG; SR 921.0), Art. 5 Abs. 2 der Waldverordnung (WaV; SR 921.01) und nach dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711). Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Das Bauvorhaben unterliegt der Pflicht zur Umweltverträglichkeitsprüfung gemäss dem Umweltschutzgesetz (USG, SR 814.01). Der Umweltverträglichkeitsbericht ist Teil der Gesuchunterlagen. Die Planunterlagen lagen bereits vom 4. März 2019 bis 2. April 2019 auf. Sie können nun vom 13. Mai 2019 bis 11. Juni 2019 während der ordentlichen Öffnungszeiten an folgender Stelle eingesehen werden: Gemeindeverwaltung Niederdorf, Kilchmattstrasse 5, 4435 Niederdorf Grund für die erneute öffentliche Auflage ist der Umstand, dass das Bauvorhaben der UVP-Pflicht untersteht. Um die formellen Verfahrensforderungen zu erfüllen, wird die öffentliche Auflage mit explizitem Hinweis auf die UVP-Pflicht wiederholt. Die durch das geplante Werk bewirkten Veränderungen werden während der Auflagefrist im Gelände ausgesteckt und die Hochbauten werden profiliert. Einsprache kann erheben, wer nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101) und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und im Doppel innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern, eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18f Abs. 2 EBG in Verbindung mit Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände betreffend die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist beim BAV vorzubringen. Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern


ObZ

9. Mai 2019 Redaktion Brigitte Reinhard Tel. 061 927 29 02 Fax 061 927 29 30 E-Mail brigitte.reinhard@chmedia.ch

Region Waldenburg

1000 Zuschauer beim bäumigen Saisonauftakt der Baselbieter Schwinger

Oberdorf «Eidgenosse» Patrick Räbmatter profitiert von gestelltem Schlussgang WILLI WENGER

Der Sieger vom Frühjahrsschwinget in Oberdorf vom 1. Mai heisst Patrick Räbmatter. Der Aargauer «Eidgenosse» erbte den Festsieg, weil die beiden Baselbieter Teilverbandskranzer Roger Erb und Andreas Henzer im Schlussgang nach acht Minuten stellten. «Erben» hätten viele weitere können. «Nach dem fünften Gang theoretisch über ein Dutzend», kommentierte der Technische Leiter des Kantonalverbands, Matthias Graber, gegenüber der ObZ. Beste Oberbaselbieter wurden am Ende des erfolgreichen Tages Patrick Waldner und Beat Regenass vom BezirksSchwingklub Waldenburg, beide als Vierte. Bester Baselbieter am Saisonauftakt im Waldenburgertal wurde der 40-jährige aktuelle Rekordkranzer des Kantonalverbandes, Henzer, der als ältester Teilnehmer im Starterfeld mit einem Viertelpunkt Rückstand Rang 2 belegte. Erb als Dritter buchte mit 56 Punkten einen halben Punkt weniger als Räbmatter, der das Fest bei seiner erstmaligen Teilnahme bei Top-Bedingungen gleich gewann. Er habe sich am Montag für eine Teilnahme entschieden, kommentierte der 1,87 m grosse siegreiche 150-kg-Senne. «Es war für mich ein gutes, wettkampfmässiges Training. Ernst gilt es für mich erstmals am Aargauer Kantonalen am 26. Mai in Zofingen. Dann will ich möglichst reüssieren.» Henzer wie Erb waren die erwartet soliden Werte der Baselbieter Starter. Henzer, der spätestens Ende Saison die Schwinghosen an den Nagel hängen will, meinte, dass er zwar heuer noch die Nordwestschweizer Kranzfeste und wenn möglich das «Eidgenössische» (ESAF) bestreiten wolle, aber spätestens dann sei die Zeit reif für den Rücktritt und die Kämpfe Mann gegen Mann endgültig vorbei. Erb dokumentierte, dass er für das ESAF bereit ist. «Ich bin gut im Training und in diesem Sinne zuversichtlich.» Vom gastgebenden Bezirks-Schwingklub Waldenburg belegte der nominell stärkste Schwinger, Patrick Waldner, den guten vierten Rang. Auch er beabsichtigt heuer noch durchzuschwingen. Aber in einem Jahr sei dann auch fertig, meinte er zufrieden. Gutgelaunt war auch OK-Präsident Hansueli Lerch. Er sprach von einem «guten Fest», das ihm viel Freude bereitet habe. Neben den 55 Aktiven waren auf den drei Sägemehlringen auch Dutzende von Jungschwingern in drei Kategorien im Einsatz. Aus dem Baselbiet triumphiert haben bei den Jahrgängen 2004/2005 Enea Ancona vom Schwingklub Liestal, bei den Jahrgängen 2006 –2008 Raphael Gosteli vom BezirksSchwingklub Sissach und bei den Jahrgängen 2009–2011 Michael Amport vom Schwingklub Dorneck-ThiersteinLaufental. Der Schwinget wurde von rekordverdächtigen 1000 Zusehern besucht. Er wurde umrahmt vom Jodler-

Roger Erb (rechts) im Schlussgang gegen Andreas Henzer.

FOTOS: W. WENGER

klub Spitzeflüehli aus Waldenburg. Eine leistungsstarke Festwirtschaft stellte die Verpflegung sicher, das OK unter Hansueli Lerch den perfekten Ablauf. Frühjahrsschwinget (55 Aktive, 1000 Zuschauer). Schlussgang: Andreas Henzer (Schönenbuch) gegen Roger Erb (Metzerlen) nach acht Minuten gestellt. Rangliste: 1. Räbmatter 56,50 Punkte. 2. Henzer und Jürg Zehnder (Oberbottigen), je 56,25. 3. Erb, Sascha Streich (Muttenz), Manuel Hasler (Mümliswil), Christian Brand (Ettingen) und Adrian Odermatt (Liesberg), je 56,00. 4. Lars Voggensperger (Schönenbuch), Patrick Waldner (Büren SO), Beat Regenass (Ramlinsburg), Urban Stark (Laufen) und Roy Burkhardt (Muttenz), je 55,75. Jungschwinger (69 Teilnehmer): Schlussgang Jahrgänge 2004/05: Enea Ancona bezwingt Jonas Odermatt. Schlussgang Jahrgänge 2006 bis 2008: Valentin Scherz gegen Diego Poletti gestellt. Als lachender Dritter erbt Raphael Gosteli den Kategoriensieg. Schlussgang Jahrgänge 2009 bis 2011: Michael Amport gegen Flynn Zurfluh gestellt. Der Vorsprung reicht Amport zum Kategoriensieg.

Leser schreiben

Übernahme EUWaffenrichtlinie Beharrlich versuchen Bundesrat und eine Allianz von Waffengegnern, den Schützen, den Waffenbesitzern und dem Volk weis zu machen, dass sich mit der neuen EU-Waffenrichtlinie ja nicht viel ändert und es sich nur um moderate Anpassungen handelt. Meinungsfreiheit und Waffenbesitz sind Grundelemente unserer direkten Demokratie! Wenn nun Bundesbern und Co ihren Bürgern das Recht auf Waffenbesitz «schleichend und unbemerkt» entziehen will und den aufrechten Bürger mit einer «lausigen» Bewilligung abspeisen will, dann ist die Zeit gekommen um aufzuwachen! Es darf und kann nicht sein, dass Bundesbern im Auftrag des Brüsseler Establishments dem Schweizer Volk ein Recht wegnimmt! Als Grund für die Verschärfung der EUWaffenrichtlinie bringen die Brüsseler Bürokraten immer wieder den Terrorismus ins Spiel. Doch leider gibt es keinen Ansatz einer Korrelation zwischen unserem freiheitlichen Waffengesetz und dem internationalen Terrorismus. Die Abschaffung der Binnengrenzen und der mehr als dürftige Schutz der EU-Aussengrenzen, wird den Terrorismus erfreuen. Das Scenario «Schengen-Dublin», welches die Befürworter als Angstmache gezielt einsetzen, wird massiv dramatisiert. So wie wir nicht die Absicht haben, den Schengen Vertrag zu verlassen, so ist auch die EU nicht daran interessiert, dass die Schweiz aus dem Schengen Raum ausscheidet. Was wir am 19. Mai also brauchen, ist ein klares Nein und einen Bundesrat, welcher in Brüssel, die Interessen der Schweiz mutig und bestimmt vertritt. Erpressung war noch nie eine gute Sache! RENÉ SALATHÉ, NIED ERD ORF

Volg-Rezept

Die Jungschwinger unterhielten das gut gelaunte Publikum ebenfalls prächtig.

Mehr: www.schlussgang.ch

Baked Potatoes mit Speck-Sauerrahm-Cream für 4 Personen

Enea Ancona beim Sieg im Schlussgang der Jahrgänge 2004/2005.

Edi Ritter (links), der ehemalige Baselbieter und heutige Tessiner Kantonalpräsident, und Gerhard Henzer, der Chef der Kampfrichter.

Für die Umwelt

Bei kühlem, windigem Wetter führte die NUSK (Natur- und UmweltSchutzKommission) Oberdorf am Samstag, 27. April, auf dem Areal der Sekundarschule Waldenburgertal den beliebten Hol- und Bringmarkt durch. Die Kommissionsmitglieder Stephan Bürgi und Urs Vollmer hatten den Anlass unter der Leitung von Daniela Wiesner geplant. Der Erfolg blieb nicht aus. Hunderte von Gegenständen wechselten die Besitzer und alle waren begeistert. Die Bringer waren froh, dass sie sich von überflüssigen Lampen, Tortenplatten, Taschen, Kinderspielzeug etc. getrennt

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hatten. Die Holer andererseits freuten sich über die neusten Errungenschaften wie Trampoline, Balkonkistli, Bücher usw. ... und das alles kostenlos. Die rundum zufriedenen Gesichter zeigten, wie sinnvoll dieser Anlass für die Bevölkerung ist, zumal zum Beispiel so die Umwelt geschont wird, denn jeder mitgenommene Gegenstand bekommt ein zweites Leben. Die NUSK bedankt sich bei der Bevölkerung für die Teilnahme und das rege Interesse. Ein grosser Dank für den unermüdlichen Einsatz für die Umwelt! STEPHAN BÜRGI, NUS K OBERD ORF

800 g Kartoffeln, mehlig kochend 3 EL Olivenöl 360 g Sauerrahm 150 g Bratspeck 1 EL Kräuter, gehackt Salz, Pfeffer Zubereitung Kartoffeln in eine Schüssel geben, mit Öl, Salz und Pfeffer vermischen, in Alufolie packen und auf dem Grill oder an der Glut weich grillieren. Sauerrahm in eine Schüssel geben. Specktranchen auf dem Grill knusprig braten, kurz abkühlen lassen, zerbröseln, unter den Sauerrahm mischen. Kräuter dazu geben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, zu den Kartoffeln servieren. 15 Min. + 1 Std. grillieren. Weitere Rezepte finden Sie auf www.volg.ch/rezepte/

Der Hol- und Bringmarkt der NUSK war ein Erfolg.

FOTO: Z VG


Kirchen

ObZ 9. Mai 2019

Evang.-ref Kirchgemeinde Waldenburg-St. Peter

Pfarrer Hanspeter Schürch 4437 Waldenburg Telefon 061 961 00 51 E-Mail: hp.schuerch@sunrise.ch

Pfarrer Torsten Amling 4438 Langenbruck Telefon 062 390 11 52 E-Mail: pfarreramling@bluewin.ch

Gottesdienste

Bibel, Gemeinschaft vor Gott

Sonntag, 12. Mai 9.30 Kirche Waldenburg, Gottesdienst zum Muttertag mit Pfarrer Hanspeter Schürch und der Taufe von Carina Ritter. Eine Kleinformation des Musikvereins Waldenburg spielt auf. Anschliessend 11.00 Muttertagskonzert in der Kirche Langenbruck mit Musikgemeinschaft Waldenburg-Langenbruck, Apéro

Offenes Abendsingen Dienstag, 14. Mai, 19.00 in der Kirche Waldenburg

Anlässe Vokalensemble Waldenburg Dienstags um 20.00 in der Pfarrscheune Waldenburg. Für Fragen wenden Sie sich bitte an Dora Sperisen, 061 961 92 17 oder an Gabriela Freiburghaus, Leiterin Chor, 061 961 01 02. lespresso, Bücherflohmarkt Kirche Waldenburg, 1. Stock, Eingang Turm. Offen jeden Mittwoch von 9.00 bis 11.00 und jeden Freitag von 17.00 bis 20.00 und jeden ersten Dienstag im Monat von 9.00 bis 17.00 Ökumenischer Abendgottesdienst In der Tradition von Taizé, Freitag, 10. Mai, 19.00 bis 19.45 in der kath. Kapelle Hölstein. Gesänge, Gebete, ein Wort aus der

Frauengesprächsgruppe Wir treffen uns zu einem gemütlichen z’Morge und tauschen uns über ein Thema aus. Donnerstag, 16. und 30. Mai, 9.00 bis 11.00 in der Pfarrscheune in Waldenburg. Für Details kontaktieren Sie bitte Esther Schürch: 061 961 01 55 Projekttag 7. Klasse Am Donnerstag, 16. Mai werden alle 7. Klassen vom Waldenburgertal ihren Projekttag Religion abhalten. Eine Postenfahrt durch das ganze Waldenburgertal, von Langenbruck bis Bennwil. Die Schülerinnen und Schüler werden mit separater Post eingeladen. Sollte ihr Kind auswärts die Schule besuchen und keine Einladung erhalten haben, bitten wir Sie, uns zu kontaktieren, 061 961 02 32 Kirchgemeindeversammlung Donnerstag, 16. Mai um 20 Uhr in der Pfarrscheune Waldenburg, Pfarrgasse 10. Wir werden unter anderem die Rechnung 2018 präsentieren und die Wahl einer Kir-

Sekretariat: Ursula Lehner 4437 Waldenburg Tel. 061 961 02 32 E-Mail: sekretariat-wbstp@bluewin.ch

chenpflegerin vornehmen und wir erhalten einen Einblick in die Probearbeiten des Schwanks «Dunnerwätter über Waldeburg». Die genaue Traktandenliste ersehen sie im separaten Inserat. Anschliessend Apéro Krabbelgruppe In der Pfarrscheune Waldenburg. Mittwoch, 22. Mai, 9.00 bis 11.00. Kontaktperson: Esther Schürch, 061 961 01 55

Gottesdienste Freitag, 10. Mai 19.00 Katholische Kapelle Hölstein, ökumenischer Taizé-Abendgottesdienst Sonntag, 12. Mai Hölstein, Gottesdienst am Muttertag mit Pfr. Roland Bressan, Taufe von Delia Schwob. An der Orgel spielt Nicolas Hublard. Kollekte: Evangelische Frauenarbeit BL. Kinderprogramm während des Gottesdienstes im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel Für Kinder und Jugendliche Samstag, 11. Mai 13.30 bis 16.30 Jungschi Bämbel. Treffpunkt auf dem Dorfplatz. Dorfspielnachmittag mit anderen Ortsgruppen aus der Region Montag, 13. Mai 17.15 bis 18.15 Kids-Treff Hölstein im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein Kinderlager in Wyssachen Eine Woche Spiel, Spass und spannende Geschichten erwarten dich im Kinder-Sommerlager im Ferienhaus Sunneheim in Wyssachen. Das Lager für Kinder im Primar-

Pfarrerin Rosina Christ 4431 Bennwil Telefon 061 951 10 58 E-Mail: rosina.christ@gmail.com

schulalter findet in der ersten Sommerferienwoche statt: Sonntag, 30. Juni bis Samstag, 6. Juli 2019. Es hat noch freie Plätze. Anmeldung bis Ende Mai beim Sekretariat. Anzeigen Fröhliches Musizieren Freitag, 10. Mai um 19.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Herzliche Einladung zum Konzert der Musikschule beider Frenkentäler. Es spielen Schülerinnen und Schüler von Katharina Bircher (Violine) und Heleen Leijendekker (Klavier) Muttertags-Brunch Sonntag, 12. Mai im Sunnewirbel Hölstein. Die Mädchen- und Bubengruppe Hölstein verwöhnt Sie am Muttertag mit einem feinen Frühstücks-Buffet, das keine Wünsche offenlässt. Reservationen bitte unter www.mbg-hölstein.ch oder bei Jonas Rubitschung, Tel. 079 241 07 83 Christen und Muslime Montag, 13. Mai von 19.30 bis 21.00 im Sunnewirbel Hölstein. Was glaubt eigentlich mein Nachbar, meine Nachbarin? An diesem Abend möchten wir – Christen und Muslime – uns über unseren Glauben austauschen.

Reformierte Kirchgemeinde Langenbruck

Reformierte Kirchgemeinde Diegten-Eptingen

Sonntag, 12. Mai 9.30 Kirche Waldenburg, Gottesdienst zum Muttertag mit Pfarrer Hanspeter Schürch. Anschliessend 11.00, Muttertagskonzert in der ref. Kirche Langenbruck mit der Musikgemeinschaft Waldenburg-Langenbruck, Apéro

Muttertag, 12. Mai 10.00 Kirche Diegten, Regional-Familiengottesdienst zu Muttertag, Pfr. A. Berde, Pfr. U. Dällenbach, Jugendarbeiterin S. Thommen mit Religionsschüler 5. + 6. Kl., Gitarrenkl. RMS

Sonntag, 19. Mai 11.00 Gottesdienst mit Pfarrer Torsten Amling, anschliessend Kirchgemeindeversammlung

Mittwoch, 15. Mai 19.30 Hofmattschulhaus Tenniken, Erwachsenenbildung, Teil I Film-Doku-Serie «Jesus und seine Zeit»

www.ref.ch/langenbruck

Mitteilungen Amtswoche Pfarrer Hanspeter Schürch, 061 961 00 51. Unsere Homepage: www.ref.ch/waldenburg-stpeter Tickets für Schwank Bereits sind 760 Tickets für die sechs Vorstellungen verkauft worden. Es wird empfohlen, sich demnächst ein Ticket sichern unter www.eventfrog.ch. Unter der Homepage der Kirchgemeinde gelangt man direkt auf die Seite mit den Daten/Vorstellungen. Für die Mitarbeiter/innen und Helfer/innen der Kirchgemeinde, die im Dezember ein Gutschein für ein Ticket erhalten haben, bitten wir alle, diesen zügig beim Sekretariat einzulösen. Es besteht keine Platzgarantie.

Evang.-ref Kirchgemeinde Bennwil-Hölstein-Lampenberg

Pfarrer Roland Bressan 4434 Hölstein Telefon 061 951 26 60 E-Mail: pfrbressan@gmx.ch

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Sekretariat: Susanne Roppel-Lätt KG-Haus Sunnewirbel, Hölstein Telefon 061 951 20 27 E-Mail: refkirche.behoela@bluewin.ch

Jahresversammlung Roma Nàdej Dienstag, 14. Mai um 19.30 im Sunnewirbel Hölstein. Voranzeigen Kleidertauschparty Sonntag, 19. Mai im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel in Hölstein. Ab 13.00 Kleider abgeben und von 14.00 bis 16.30 Kleidertausch: Kleidungsstücke, Accessoires und Schuhe für Frauen, Männer und Kinder Bämbel Bees Sonntag, 19. Mai um 17.00 in der Kirche Bennwil. Songs of Freedom - Konzert des Gemischten Chor Bennwil Mittagstisch für Alt und Jung Donnerstag, 23. Mai, um 12.00 im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel. Der Frauenverein Hölstein lädt herzlich zum feinen Mittagessen ein Mitteilungen Amtswoche vom 8. bis 22. Mai Pfarrer Roland Bressan, 061 951 26 60 Öffnungszeiten Sekretariat im Kirchgemeindehaus Sunnewirbel: Dienstag- und Freitagmorgen 8.00 bis 11.00

DANKSAGUNG Für die grosse Anteilnahme und die Spenden, die wir beim Abschied von unserer lieben

Marlies Wipf-Hägler entgegennehmen durften, danken wir herzlich. Speziell danken wir unserem geschätzten Herrn Pfarrer Hanspeter Schürch und Herrn Peter Wipf für die einfühlsamen Worte. Frau Dr. Susanne Müller Senn als Ärztin von Marlies und zudem als Organistin bei der Trauerfeier danken wir ganz herzlich. Ebenfalls geht unser Dank an die Musiker Daniel Blanc, Roland Köppel und Michael Wipf mit ihren sanften Kompositionen sowie an Peter Hägler mit seinem gefühlvollen Gesang, der unsere Herzen berührt hat. Die gesamte Abdankungsfeier für Marlies bleibt unvergesslich und hat uns tief berührt. In unseren Dank schliessen wir alle mit ein, die Marlies im Leben mit Freundschaft und Wertschätzung begegnet sind und ihr das letzte Geleit gegeben haben. Oberdorf, im Mai 2019

Erhard Wipf und die Trauerfamilie

65 Jahre eiserne Beständigkeit

Hölstein Gratulation zur eisernen Hochzeit Elsa und Karl Thommen-Degen gaben sich am 6. Mai 1954 in der Reformierten Kirche in Hölstein das Ja-Wort. Die eiserne Hochzeit nach 65 Ehejahren verdankt ihren Namen den Eigenschaften des Metalls. Eisen ist nicht leicht zu verbiegen und sehr beständig. Der Rost steht für die schweren Zeiten und zeigt, dass die Ehe diese ohne grossen Schaden überstanden hat. Elsa und

Karl haben mit «eisernem Willen» gezeigt, dass sie in guten und in schlechten Zeiten zu einander gehalten haben. Die Familie gratuliert und wünscht ihnen auf dem weiteren Lebensweg noch viele schöne gemeinsame Momente, gute Gesundheit, viel Freude und dass sie noch lange zusammen im eigenen Heim wohnen dürfen. ROSELLA THOMMEN

Kath. Pfarrei Bruder Klaus Waldenburgertal/Oberdorf

Sabine Brantschen, Seelsorge s.brantschen@rkk-oberdorf.ch

Gottesdienste Freitag, 10. Mai 17.00 KidsTreff 19.00 Taizégebet in der kath. Kapelle Hölstein Sonntag, 12. Mai 10.00 Gottesdienst. Kollekte: Für die Arbeit der Kirchen in den Medien 11.00 Gottesdienst Langenbruck Montag, 13. Mai 10.00 Gritt Gottesdienst Mittwoch, 15. Mai 9.15 Rosenkranzgebet 14.00 Probe Erstkommunion Donnerstag, 16. Mai 8.00 RU7 Projekttag Niv. A/E/P 19.30 Vortrag Dr. phil. Simon Erlanger, Antisemitismus. Pfarreisaal Oberdorf Freitag, 17. Mai 19.00 Spielabend Frauenverein. Pfarreisaal Mitteilungen Herzlich willkommen

Claudia Ulrich, Jugendseelsorge c.ulrich@rkk-oberdorf.ch Kinga Bär, Mitarbeiterin Seelsorge k.baer@rkk-oberdorf.ch

Wir begrüssen Monika Fraefel, sie wird mit uns am Sonntag, 12. Mai den Gottesdienst feiern KidsTreff 10. Mai um 17.00 Mit Wolle basteln wir ein «God’s eye». Bitte nimm eine Heissleimpistole und Wollresten mit. Die Kosten betragen CHF 5.–. Du kannst Dich anmelden bei Kinga Bär: k.baer@rkk-oberdorf.ch Vorträge zu Politik und Religion «Antisemitismus – eine alte Fratze zeigt sich europaweit! Wie steht es um die Region Basel?» Was verbindet die Geschichte der christlichen Kirchen mit dem Antisemitismus? Gibt es einen Bezug zum aktuell auftretenden Antisemitismus? Welche Geschichte steckt dahinter…? Diesen und noch mehr Fragen gehen wir auf den Grund – herzlich laden wir Sie dazu ein. Donnerstag, 16. Mai um 19.30, kath. Kirche Oberdorf. Flyer liegen in der Kirche auf. Infos unter www.rkk-oberdorf.ch

Sekretariat Andrea Nebiker sekretariat@rkk-oberdorf.ch Tel. 061 961 00 30, Mi.–Fr., 9.00–11.30 Uhr www.rkk-oberdorf.ch

Vorschau Das Frauezmorgeteam lädt ein, am Samstag, 18. Mai um 9.00 in der Aula Primarschule Reigolds-wil zum Thema «Befreit Leben « mit Frau Rahel Temperli. Anmeldung bis spätestens 16. Mai an Ch. Müller, 061 941 14 90 oder C. Weber, 061 941 23 60, coriwe8@bluewin.ch Singwälle Der nächste Singwälle Gottesdienst ist am 8. Juni um 10.00. Die Proben sind am Dienstag, 21. Mai, 28. Mai und 4. Juni jeweils um 18 Uhr in der Kirche in Oberdorf. Anmeldung und Informationen bei Kinga Bär, 078 653 33 69 Infoabend Israel Am 22. Mai um 19.30 findet im Pfarreisaal der Infoabend für die Israelreise im 2020 statt Reise nach Taizé Wir reisen vom 29. Mai bis 2. Juni nach Taizé. Für Kurzentschlossene hat es noch Plätze frei. Bitte meldet Euch bei Sabine Brantschen

Elsa und Karl Thommen-Degen sind seit 65 Jahren verheiratet.

FOTO: ZVG

Solotheater Denise Racine Bibliothek Oberdorf Ein portugiesisches Märchen

Im Dezember werden es 100 Jahre sein, seit es die Bibliothek Oberdorf bereits offiziell gibt. Dies ist ein sehr erfreuliches Jubiläum, welches mit diversen Anlässen gefeiert wird. Denise Racine weiss als Alleinunterhalterin das Publikum in ihren Bann zu ziehen, sie erzählt, spielt, singt und musiziert. In Oberdorf wird sie das portugiesische Märchen «Zauberpferdchen» inszenieren, in welchem es um zwei Menschen geht, die sich gerne haben, aber stan-

desgemäss nicht zusammenpassen. Periquitos Vater schickt seinen Sohn mit einer List um die halbe Welt, ein Zauberpferdchen begleitet ihn und hilft ihm bei der Erfüllung diverser Aufgaben, die ihm ein Zauberer aufträgt und die ihn zu einem silbernen Drachen führen. Eine wunderschöne Geschichte, lebendig vorgetragen, für Kinder ab sieben Jahren und Erwachsene. Freitag, 17. Mai, um 19.30 Uhr. Dauer ca. eine Stunde. BIBLIOTHEK OBERD ORF


Region Waldenburg Hölstein

Zonenplan Landschaft genehmigt, Einsprachen abgewiesen Der Regierungsrat hat Anfang April die von der Gemeindeversammlung Hölstein vor anderthalb Jahren beschlossene Gesamtrevision der Zonenplanvorschriften Landschaft genehmigt. Auch eine vorausgegangene Teilmutation für das Gebiet Langgarben, wo eine Intensivlandwirtschaftszone für Schweinezucht angelegt werden soll, wurde gutgeheissen. Gegen beide Vorhaben hatten Pro Natura Baselland und der Basellandschaftliche Natur- und Vogelschutzverband sowie die kantonale Natur- und Landschaftsschutzkommission Einsprache erhoben. Diese wurden nun vom Regierungsrat in weiten Teilen als gegenstandslos erklärt oder abgewiesen. Die beiden Naturschutzverbände machten bei der Mutation Langgarben zur Hauptsache Landschaftsschutz geltend und wehrten sich zudem gegen die Grösse des geplanten Schweinemastbetriebes. Die NLK als Fachorgan des Kantons wiederum störte sich an dem aus ihrer Sicht nicht ausreichenden Schutz von verschiedenen Naturobjekten. Zudem bemängelte sie einen fehlenden Wildtierkorridor im Gebiet Tiefenmatt und fehlende Unterschutzzonen entlang der Gewässer in der Gemeinde. Der Regierungsrat betrachtete es als Ermessen der Gemeinde, im Gebiet Langgarben eine Intensivlandwirtschaftszone zuzulassen, weil dort keine kantonale Landschaftsschutzzone festgelegt sei. Er fand auch, dass das geplante Vorhaben der Umweltschutzgesetzgebung genüge. Ausschlaggebend war auch eine von Gemeinderat und Grundeigentümer vorgängig akzeptierte Reduktion der ursprünglich geplanten Reserveflächen. Auch beim Wildtierkorridor und beim Gewässerraum sah der Regierungsrat keinen Grund, in die Planungsabsichten der Gemeinde einzugreifen. Einzig beim Objektschutz macht er der Gemeinde zur Auflage, dass innerhalb von drei Jahren eine nochmalige Prüfung durchgeführt werden müsse zwecks verbindlicherem Schutz, wo dies verantwortet werden kann. Die bisherige Praxis mit rein freiwilligen Zugeständnissen durch Grundeigentümer und Bewirtschafter reiche nicht aus. Einzelne Naturobjekte müssten verbindlich mit Eintrag in die Zonenvorschriften geschützt werden. Der Gemeinderat ist erleichtert über den Ausgang der beiden Verfahren und die Gemeinde Hölstein hat nun rechtskräftige Zonenvorschriften für den Bereich Landschaft. Allerdings sind nun noch ein paar Hausaufgaben zu lösen. Erteilte Baubewilligungen Das Bauinspektorat hat die folgenden Baubewilligungen erteilt: an Werner Jäggin für Fassadenänderungen am Gebäude Hauptstrasse 50, an Thomas Pies für eine Mauererhöhung beim Wohnhaus Oberer Holdenweg 14 und an Silvan Itin für eine Stützmauer und eine Aussentreppe bei der Gewerbeliegenschaft Hauptstrasse 40.

Erstes Etappenziel an der Ribigasse erreicht Die Bauarbeiten an der Bachmauer, im Bachlauf selbst und für einen neuen Unterbau der Ribigasse sind so weit vorangeschritten, dass demnächst die Tragschicht eingebaut werden kann. Ab diesem Zeitpunkt ist die gewohnte Zufahrt zu den dortigen Gewerbeliegenschaften wieder möglich. Der Feinbelag wird erst zu einem späteren Zeitpunkt aufgebracht. Es kommt nun endlich zu einer Entspannung für die seit längerem sehr eingeschränkten Betriebe. Parallel sind die Bauarbeiten in südlicher Richtung weiter vorangeschritten. Die Brücken über die Frenke in die gegenüberliegenden Wohnquartiere sind derzeit gesperrt. Die Lichtsignalanlagen beim Gemeindeparkplatz und am Langenbaumweg sind in Betrieb. Es braucht weiterhin viel gegenseitiges Verständnis zwischen dem Baustellenbetrieb, den Anwohnern und dem Durchgangsverkehr. Der Gemeindeparkplatz bei der Kirche kommt wegen der Baustelle oftmals an seine Kapazitätsgrenze. Sowohl die regulären Inhaber von Parkkarten als auch die temporär auf diesen Platz verwiesenen Mitarbeitenden der Gewerbebetriebe an der Ribigasse oder auch vorübergehend betroffene Anwohner

ObZ 9. Mai 2019

sollten dort einen Parkplatz finden können. Darüber hinaus muss aber auch Platz für den Baustellenbetrieb und die lichtsignalgesteuerte Fahrgasse geschaffen werden. Der ansonsten nur in Ausnahmefällen zur Verfügung stehende Mergelplatz und der jetzt gesperrte Teil des Langenbaumwegs wurden für die Bauunternehmungen für Fahrzeuge, Maschinen und Material reserviert. Um im Falle einer Beerdigung auch den Trauergästen eine Parkiermöglichkeit anzubieten, wurde jetzt eine provisorische Fläche auf dem Wiesland angelegt. Dies alles zeigt, dass nebst den eigentlichen Bauarbeiten bei einer Strassenbaustelle immer auch die Logistik eine grosse Rolle spielt. Gemeinde Hölstein

Am Samstag ist Mai-Markt Am kommenden Samstag ist Markt in Hölstein. Der Bündtenweg zwischen Rübmatt und Bennwilerstrasse ist dann für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Uneingeschränkten Vortritt haben die Marktbesucher, die kommen, um zu schauen, zu degustieren und zu plaudern. Gemeinde Hölstein

Voranzeige zum Banntag Wie gewohnt alle zwei Jahre: am Auffahrtstag vom 30. Mai. Start ist um 10.00 Uhr beim Rübmattschulhaus. Mittagessen ca. um 13.00 Uhr. Es wird gutes Schuhwerk und der Witterung angepasste Kleidung empfohlen. Shuttle-Bus beim Schulhaus Rübmatt ab 12.00 bis 13.30 Uhr. Eingeladen sind alle Bürgerinnen und Bürger sowie alle Einwohnerinnen und Einwohner von Hölstein. Bürgergemeinde Hölstein

Einladung Zur Bürgergemeindeversammlung vom Mittwoch, 15. Mai 2019 Beginn der Versammlung um 20.00 Uhr in der Bürgerstube. Traktanden: 1. Protokoll BGV vom 21. 11. 2018 2. Finanzen (Rechnung 2018) 3. Kultur und Liegenschaften 4. Waldwirtschaft 5. Einbürgerungen 6. Verschiedenes Wir freuen uns, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger und Interessierte zu diesem Anlass begrüssen zu dürfen. BÜRGERRAT HÖLSTEIN

Niederdorf

Bieterverfahren Baumgartenareal Das Bieterverfahren für das Baumgartenareal ist gestartet. Nähere Informationen finden Sie unter der separaten Medienmitteilung «Ankündigung Bieterverfahren» sowie auf der Webseite der Gemeinde www.niederdorf.ch. Sanierung Zwischenflühweg Die dritte und letzte Etappe der Sanierung des Zwischenflühwegs beginnt Mitte Mai und dauert voraussichtlich bis Ende Juli. Der Weg ist während dieser Zeit ab der Strassengabelung oberhalb des Weihers bis zur Kreuzung im Wald gesperrt. Bitte beachten Sie die Signalisation vor Ort. Erteilte Baubewilligungen Das kantonale Bauinspektorat hat folgende Baubewilligung erteilt: – Altorfer Marcel: Garage/Stützmauern, Hauptstrasse 59.

Waldenburg

Eröffnung Schwimmbad am 11. Mai 2019 Die Eröffnung des Schwimmbads erfolgt am 11. Mai 2019. Das Schwimmbad ist geheizt und die Wassertemperatur beträgt immer mindestens 23°. Daneben

erwartet Sie wiederum ein reichhaltiges Angebot an Esswaren und Getränken. Unser Kioskbetreiber, Herr Markus Rhomberg, freut sich auf Ihren Besuch. Übrigens: Gäste, welche nur den Kiosk besuchen und nicht baden wollen, können dies ohne Eintritt zu bezahlen so machen. Der Gemeinderat freut sich auf eine gute und hoffentlich auch wettermässig schöne Saison (auch wenn dies derzeit noch nicht ganz so aussieht). Er dankt allen Beteiligten, Badmeistern, Techn. Verantwortlichen und dem Kioskbetreiber, für ihren Einsatz zugunsten des Schwimmbads Waldenburg. Frühlingsmarkt 2019 – Petrus hat uns verschont! Der Markt 2019 ist schon wieder (Mittelalter)Geschichte. Bei durchzogenem Frühlingswetter (Schnee gab’s erst beim Abräumen) durften die Teilnehmer/Innen und das Organisationsteam des Arbeitskreises «Waldenburg Natürlich», den 23. Markt unter dem Motto «Neuzeit trifft Mittelalter» eröffnen! Verschiedene Darbietungen der Alphornbläsergruppe Onoldswil und der Dachluckespinner-Clique begleiteten die Markteröffnung. Die Theatergruppe des Reformationsschwanks «Dunnerwätter über Waldenburg» lockerte das Marktgeschehen mit verschiedenen Theater-Improvisationen auf. Sie machten damit auch auf ein weiteres Highlight im Waldenburgertal an den letzten beiden Augustwochenenden aufmerksam. Der Mittelalter-Marktteil war dieses Jahr wiederum der Hauptanziehungspunkt. Gegen 60 verschiedene Marktstände und Attraktionen bereicherten den Markt. Die Organisatoren durften wiederum auf grosses Verständnis und Entgegenkommen der Stedtli-Bewohner zählen. Dafür besten Dank. Auch den Gemeindebehörden für das entgegengebrachte Verständnis und die tatkräftige Unterstützung besten Dank. Natürlich auch ein Dankeschön an alle, die den Markt besucht haben und damit ihr Interesse an einem lebendigen Waldenburg und unserem Tal bekundet haben. Freuen Sie sich jetzt schon auf den 24. Frühlingsmarkt vom 9. Mai 2020. Arbeitskreises Frühlingsveranstaltung Waldenburg Gemeinde Waldenburg

Was isch los z Waldeburg? 11. Mai abends: Eagles-Disco (Highlife) 12. Mai 11.00 Uhr: Muttertagskonzert (Musikverein, MZH Langenbruck) 16. Mai ab 7.00 Uhr: Papiersammlung

Langenbruck

Einladung Dübendorf Am 7. Juli 2019 jährt sich der Todestag von Oskar Bider zum 100. Mal. Wie bereits kommuniziert, wird am 6. Juli 2019 eine Gedenkfeier in Langenbruck stattfinden (das detaillierte Programm wird Ende Mai veröffentlicht). Am 7. Juli wird am Flughafen in Dübendorf, der Unfallstelle, ebenfalls eine Gedenkfeier stattfinden. Gleichzeitig wird auch der Jungfernflug der nachgebauten Nieuport stattfinden. Der Gemeinderat organisiert bei Interesse einen Transport nach Dübendorf. Treffpunkt 7. Juli 2019 – 8.30 Uhr Abfahrt Postplatz, Rückkehr ab Dübendorf 15.00 Uhr. Wer an diesem Ausflug interessiert ist, soll sich bitte bis zum 24. Mai 2019 auf der Verwaltung melden. Mitarbeiter Werkhof 40% – Stellenvergabe Der Gemeinderat hat die freie Stelle im Werkhof vergeben. Nach einem Evaluationsverfahren, in welchem mehrere Bewerber eingeladen wurden, hat sich Herr Jan Tschopp überzeugend durchgesetzt. Herr Tschopp war bereits für die Gemeinde tätig und kennt das Dorf sehr gut. Der Gemeinderat gratuliert, freut sich auf eine gute Zusammenarbeit und wünscht viel Freude bei seiner Tätigkeit.

Verkehrsbehinderung entlang der Schöntalstrasse Für den Bau der Ersatzwasserleitung ab Wolfsgrubenbrücke bis Kloster Schöntal kommt es ab KW 19 zu Verkehrsbehinderungen. Bei unübersichtlichen Stellen wird der Verkehr mittels Lichtsignalanlage geregelt. Ebenso wird die Geschwindigkeit während der Bauzeit auf 60 kmh reduziert. Die Bauzeit beträgt ca. 3 Wochen. Sanierungsarbeiten – Stützmauer Schöntal am Schöntalbach Ab dem 20. Mai 2019 werden im Auftrag des Tiefbauamtes BL an der Schöntalstrasse die Sanierungsarbeiten der Stützmauer Schöntal ausgeführt. Die Stützmauer befindet sich zwischen dem Kloster Schöntal und dem Hof Kilchzimmer. Die Arbeiten dauern voraussichtlich bis zum 19. Juli 2019. In den ersten 2 bis 3 Wochen wird die Strasse nur eingeschränkt, mit einer Fahrbahnbreite von 2.00 m sowie einspurig mit einer Lichtsignalanlage, befahrbar sein.

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Die Durchfahrt für LKW, Anhänger mit Überbreiten etc. ist während dieser Zeit verboten. Bei Fragen steht Ihnen Herr Astrit Shillova, Tel. 061 339 90 90 zur Verfügung. Gemeinde Langenbruck

Was läuft in Langenbruck Samstag, 11. Mai 2019 Rahmtäfeliverkauf für Frauenplus, Blumengestecke, Kaffee, Kuchen und Mittagessen, Werkhof, 9.00–16.00 Uhr Sonntag, 12. Mai 2019 Muttertagskonzert MG & Primarschule, Ref. Kirche, 11.00 Uhr Dienstag, 14. Mai 2019 Krabbelgruppe, Vereinszimmer, 9.00–11.00 Uhr Mittwoch, 15. Mai 2019 Spielnachmittag für Jung und Alt, Frauenverein, Vereinslokal, 14.30 Uhr

Veranstaltungen

Die Kindertanzgruppe tanzt um den Maibaum.

Nachwuchs bei Musik und Tanz

Niederdorf Maitanzsonntag der Trachtengruppe WB-Tal

Keine Überlegung brauchte es, ob das Maitanzen draussen oder drinnen abgehalten werden sollte. Nach der Eröffnung durch die Alphorngruppe Onoldswil folgte der ökumenische Gottesdienst mit Sabine Brantschen und Pfr. Hanspeter Schürch, musikalisch begleitet durch Matthias Krüger. Alle waren froh um die behagliche Wärme in der Mehrzweckhalle. Abwechslungsreich war das Vormittagsprogramm der Tänzerinnen und Tänzer. Neu unter der Leitung von Sabine Tschan wechselten Schottisch und Walzer, Gruppen- und Paartänze in bunter Abfolge. Die Kindertanzgruppe brachte drei Tänze und den traditionellen Maibaum zur Aufführung. Das gemeinsam gesungene Baselbieterlied bildete den Abschluss. Ein gemeinsames Mittagessen schloss sich an und das Kuchenbuffet liess keine Dessertwünsche offen.

Kurzweilig begann der Nachmittag. Die Kindertanzgruppe (Leitung Jeannette Thommen und Heidi Thommen) tanzte, sang und mit einem Zeichenwettbewerb galt es, die Namen der Tänze zu erraten. Herzlicher Applaus war ihnen sicher. Die Maitanz-Musikanten unter der Leitung von Simon Dettwiler spielten sowohl am Vor- wie auch am Nachmittag auf. Das Besondere ist die Zusammensetzung der zehnköpfigen Gruppe: Die jüngste Musikantin ist acht Jahre alt, dann geht es unterschiedlich weiter bis fast 16 Jahre. Drei Erwachsene rundeten das Ensemble ab. Sie bestritten nicht nur das mehrteilige Vormittagsprogramm, sondern begleiteten auch die Lieder und Tänze der Kindertanzgruppe. Musik in der Praxis und mit Publikum war für die Jugendlichen eine bereichernde Erfahrung und Belohnung für das Üben. I. BELSER

V.l. 1. Reihe: Manuela Ramseier, Jasmin Berger, Michelle Tschan, Moritz Wälti, Sara Tschan, Anouk Fankhauser (Salome Wälti fehlt). 2. Reihe: Simon Dettwiler, Urs Tschan, Hannes Fankhauser. FOTOS: P. DETTWILER


Region Waldenburg

Die Vergänglichkeit von Klang und Eis

Live im bm1: Under Cover

Bretzwil Klangschöne Unterhaltung am jährlichen Konzertabend SANDER VAN RIEMSD IJK

Viele Konzertliebhaberinnen und -liebhaber hatten sich die Zeit genommen, um erwartungsfroh dem traditionellen Musikabend der Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil, ungeachtet der winterlichen Verhältnisse, auch dieses Jahr wiederum einen Besuch abzustatten. Damit widersprachen sie vermutlich unbewusst dem Motto des diesjährigen Konzertabends «Mir häi käi Zyt». Und wurden nicht enttäuscht. Unter der Leitung des Dirigenten Philipp Muster bot der Musikverein, zusammen mit der Jugendband Föiflybertal, die den Reigen eröffnete, mit einer Zeitreise in die 80er-Jahre des letzten Jahrhunderts ein hochkarätiges philharmonisches Programm. Die Jugendband mit ihren 40 Mitgliedern überraschte mit herzerfrischenden Kompositionen und stellte unter der Leitung des Dirigenten Reto Vogt einmal mehr ihren hohen Anspruch an musikalische Qualität eindrücklich unter Beweis. In ihrer anspruchsvollen Performance wechselte die Band von voluminöser Dynamik zu in der Klanggebung erdig-warmen Tönen und zeigte mit ihrer Werkauswahl mit vielen musikalischen Pointen eine bemerkenswerte stilistische Bandbreite. Nachdem der Konzertabend mit dem Musikstück Kentucky 1800 von Clare Grundman so richtig lanciert war, begeisterte die Flötistin Theresa John das Publikum mit ihrer Einlage als Solistin und erntete für ihre Leistung einen grossen Applaus. Stundenchor als neues Modul Als Organisatorin der Kantonalen Musiktage Bretzwil-Lauwil 2019 hatte die Musikgesellschaft sich für das diesjährige Konzert vom neuen Musiktag-Modul «Stundenchor» inspirieren lassen. In diesem Modul muss ein dem Orchester

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ObZ 9. Mai 2019

pr. Am Samstag, 11. Mai 2019, spielen Under Cover im bm1 in Niederdorf die besten Pop- und Rock-Hits aus den 70er- und 80er-Jahren und entführen ihr Publikum an ihren Konzerten auf eine musikalische Reise durch diese Epoche. 2005 im Raum Basel gegründet, hat sich die Band in den vergangenen Jahren den Ruf als hervorragende LiveBand erarbeitet. Ob in kleinen Clubs, mittleren Hallen oder an grossen Open-Airs, die Band fühlt sich auf allen Bühnen zu Hause und versteht es immer wieder, das Publikum mit ihrer Livepräsenz zu fesseln.

Under Cover haben zeitlos gute Songs von Foreigner, Manfred Mann’s Earthband, ELO, Toto, Status Quo, Simple Minds, Eagles, Billy Idol, AC/DC im Handgepäck und garantieren mit ihrem Repertoire Partystimmung pur. Fast schon legendär: Gastauftritte von Kiss, Elton John, ZZ Top’s Billy Gibbons und Dusty Hill sowie Kool & the Gang, welche in einem Medley mit grossen Partykrachern auch aktuelle Hits zum Besten geben.

bm1, Niederdorf, Türöffnung 19.30 Uhr, Konzertbeginn 20 Uhr, Eintritt: Fr. 15.–.

Die Musikgemeinschaft bot mit einem schönen Bouquet klangvoller Musikstücke aus den 1980er-Jahren ein begeisterndes Abendkonzert. FOTOS: S. VAN RIEMSDIJK vorher unbekanntes Musikstück innert einer Stunde eingeübt und dann vorgeführt werden. Mit dem pompösen, temporeichen und dynamischen Soundtrack aus dem Film «The Avengers» als Auftakt setzte die Musikgesellschaft in diesem Sinne Massstäbe für den weiteren Verlauf des Musikabends. Mit einem Hauch von Nostalgie wurde ein wahres Feuerwerk an Hits und Melodien der 1980er-Jahre gezündet. Im Wechsel mit lustigen Intermezzos zu den Themen Zeit und Rhythmus durch junge Musiker führte Moreno Krattiger das Publikum souverän und mit viel Witz durch den Abend. Einer der Höhepunkte waren zweifellos die «Schmelzenden Riesen» von Armin Kofler, dessen Komposition sich einem aktuellen Thema, der Klimaveränderung, widmete. Mit den schmelzenden Riesen sind die schmelzenden Gletscher gemeint. Instrumental vermochten die Musikerinnen und Musiker die Erhabenheit und eisige Vergänglichkeit dieser Riesen virtuos umzusetzen, ein Klagelied, das die Gletscher singen und das von uns ignoriert wird. Der Mensch verschliesst sich den Auswirkungen seines Tuns. Zum Motto «Zeit» illustrierte die Musikgesellschaft mit dem bekannten

«Tanz der Stunden» von Amilicare Ponchielli, dass diese für uns alle gleich schnell vergehen. Als weiterer Höhepunkt des abwechslungsreichen Events, das zu begeistern vermochte, wurde unter dem Titel «Movies Milestones» ein Potpourri an unvergesslichen Musikperlen aus Kinofilmen geboten, kreiert vom deutschen Filmkomponisten Hans Zimmer, der in Hollywood arbeitet. Abgerundet wurde der Abend mit der Kult-Tour durch die 1980er-Jahre mit bekannten Pop-Hits wie «Skandal im Sperrbezirk» und «Tausend und eine Nacht». Wie angekündigt verging tatsächlich die Zeit wie im Flug. Als letzte Zugabe setzte die Musikgesellschaft mit dem Baselbieterlied, das inbrünstig mitgesungen wurde, sich selber die Krone auf. Als akustischen Dank für ein wunderbares Konzerterlebnis ernteten die Mitwirkenden der Musikgemeinschaft Bretzwil-Lauwil in der zum Bersten vollen Turnhalle für ihre grossartige Leistung einen riesigen Applaus. Wer Zeit hatte und den Weg nach Hause noch nicht unter die Füsse nehmen wollte, konnte anschliessend das Tanzbein zu den Klängen der Combo «Solo Lunde» schwingen. Kantonale Musiktage Bretzwil-Lauwil: 22. und 23. Juni 2019

Under Cover und das bm1-Team freuen sich auf zahlreiche Gäste.

FOTO: Z VG

Wichtiger Sieg

Fussball 3. Liga: FC Oberdorf – SV Muttenz b 3:1 (0:1)

Angesichts der Tabellensituation konnte es für dieses Spiel wiederum nur eine Devise geben: «Verlieren absolut verboten!». Und die Oberdörfer wurden vom Trainer-Team offenbar optimal auf diese Aufgabe eingestellt, denn die Spieler zeigten auf schneebedecktem Terrain und bei andauernd leichtem Schneefall vor allem in der zweiten Halbzeit eine

Rätselspass mit der ObZ

Auflösung der letzten Woche

LÖSUNG 18/2019: 35/2018: EPOCHE NAHRUNG

Top-Leistung. Schon in der eher ausgeglichenen ersten Halbzeit spielte der Platzclub recht ansprechend und verzeichnete gegenüber dem Gast ein deutliches Chancenplus. Gleich mehrere Male verfehlte der FC Oberdorf bei Abschlussversuchen das Tor nur um Zentimeter, einmal rettete sogar die Querlatte für den geschlagenen Torhüter. So darf man ruhig behaupten, dass der Führungstreffer der Gäste durch Daniele Zanfrini in der 20. Minute quasi aus dem Nichts heraus gefallen ist und unter diesen Umständen für die Oberdörfer besonders ärgerlich war. Ein Zwischenfall kurz vor der Pause setzte ihrer Moral dann erst recht zu. Bei einem fairen Zweikampf fiel N. Gentsch so unglücklich, dass er sich eine Schulterluxation zuzog und zu weiteren Abklärungen ins Spital eingeliefert werden musste. Bis zum Abtransport des Unglücksraben war das Spiel für mehrere Minuten unterbrochen. Für den zweiten Spielabschnitt stellte sich zunächst die Frage, welche Auswirkungen die Geschehnisse bei den Oberdörfern auf den weiteren Verlauf der Partie haben würden. Es wurde schnell klar, dass sie sich vorgenommen hatten, gerade auf dieses Negativerlebnis mit positiver Kraft und der Devise «Jetzt erst recht» zu reagieren. Die Gäste begünstigten dieses Vorhaben, indem sie den Offensivbetrieb quasi einstellten und den Ball in den hinteren Reihen immer wieder hin und her schoben. Wenn sie damit die Absicht verfolgten, den knappen Vorsprung über die Distanz zu bringen, war dies sicherlich nicht die richtige Taktik. Sie gerieten unter immer grösseren Druck der Oberdörfer, die ihre Laufbereitschaft gegenüber der ersten Halbzeit nochmals deutlich steigerten. Mit Tempofussball wurde der Gast jetzt förmlich überrannt und war kaum noch zu einer Reaktion fähig. Mit drei Treffern zwischen der 50. und 80. Minute erzielte R. Soares einen klassischen Hattrick. Er bewies dabei nicht nur technische Fertigkeit, sondern auch die Fähigkeit, auf Fehler des gegnerischen Torwarts blitzschnell zu reagieren. Ein guter Vollstrecker ist aber auch auf ein intaktes, gut funktionierendes Team angewiesen. So war der klare Sieg letztlich das Produkt einer herausragenden Leistung der gesamten Mannschaft, die diesen Sieg dem ganzen Verein und nicht zuletzt dem verunfallten Mitspieler unbedingt schenken wollte! Am nächsten Samstag, 11. 5. 2019 trifft der FC Oberdorf auswärts auf den SC Binningen. Anpfiff: 18.15 Uhr, Sportanlage Spiegelfeld. KURT AFFENTRANGER


Muttertag

Muttertags-Menü (Reservation erwünscht)

am Samstag, 11. Mai 2019 erhält jede Kundin eine

25. Mai 2019

Thai-Buffet à discrétion

blumige Überraschung

Aktuell: Cordon-bleu-Variationen

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Sport

Gold- und Bronze für BSC-Karatekas

Am Samstag, 27. April 2019, reiste eine Gruppe von 10 Athletinnen und Athleten vom Budo Sport Center Liestal an das internationale Rheinland-Pfalz OPEN 2019 in Koblenz (D). In der höchsten Junioren-Kategorie U21 gingen Kevin Wagner (+84 kg), Mia Kadoic (+68 kg), Nur Kars (–55 kg), Marco Nani (–-75 kg) und Be-

noit Berset (–75 kg) an den Start. Einmal mehr wie bereits eine Woche zuvor am Int. Karate Randori, konnten sich die Athleten/-innen des Budo Sport Center gegen die internationale Konkurrenz durchsetzen und holten erneut mehrere Medaillen im Kumite-Wettbewerb (freier Zweikampf). Kevin Wagner (Kumite Herren

Das erfolgreiche Team vom Budo Sport Center Liestal.

FOTO: Z VG

+84 kg) und Nur Kars (Kumite Damen –55 kg) kämpften sich über die Vorkämpfe bis in den Final und holten beide die Goldmedaille. Mia Kadoic (Kumite Damen +68 kg, Marco Nani (Kumite Herren –75 kg) und Benoit Berset (Kumite Herren –75 kg), unterlagen jeweils nur dem Finalteilnehmer in der Vorrunde und kamen via Hoffnungs-runde in den kleinen Final, wo sie sich verdient die Bronzemedaille erkämpften. Auch bei den Cadet (Junioren U16) konnten Mika Wagner (Kumite Herren +70 kg) und Amir Mneimne (Kumite Herren –70 kg) aufs Podest steigen. Beide unterlagen in den Vorrunden gegen den Finalisten und konnten so via Hoffnungsrunde nochmals ins Turnier eingreifen. Beide entschieden den kleinen Final um Bronze für sich und belegten den 3. Schlussrang. Das Budo Sport Center Team war an diesem Int. Punkteturnier das beste Schweizerteam und belegte im Medaillenspiegel den 4. Schlussrang. Am Start waren 519 Sportler/-innen aus 140 Vereinen und 11 Nationen. Herzliche Gratulation! BUDO SPORT CENTER

NAB ist Deutsch/Tessiner Mannschaftsmeister Noble Art Boxing Frenkendorf holt am Wochenende vom 4./5. Mai in Au/ Rheintal den Mannschaftsmeister-Titel an der Deutsch/Tessiner Meisterschaft. Mit fünf Goldmedaillen und vier Silber-

medaillen ist Frenkendorf nach der Jugend-Schweizermeisterschaft erneut Mannschaftsmeister. Attila Varga wurde sogar zum besten Techniker des Turniers gewählt. NAB

Das Team von Noble Art Boxing Frenkendorf.

Judo Sport Liestal wird Gesamtsieger

Judo Ranking 500 Basel

Der Judo Sport Liestal gewinnt vor heimischem Publikum 23 Medaillen und den Gesamtsieg am Samstag beim Ranking 500 in Basel. Das vom Kantonaler Judoverband beider Basel (KJVbB) organisierte Judoturnier in Arlesheim/Basel bekommt immer mehr Anklang bei den Teilnehmer, insbesondere am Sonntag nehmen vermehrt Judokas aus dem benachbarten Deutschland und Frankreich daran teil. Am Samstag überzeugt insbesondere die Absolventin der Sportklasse in Muttenz Esmeralda Damiano, welche erneut Doppelgold gewinnt, und somit die siebte Goldmedaille in Folge für sich verbuchen kann! Samanta Stegena nutzt die Gelegen-

heit vom Heimvorteil, um sich für die Schweizer Einzelmeisterschaft zu qualifizieren und gewinnt bei ihrem Debüt in der Jugend-Kategorie gleich Gold. David Leimgruber, Gabriel Pfister und Selina Buser werden nur knapp geschlagen, gewinnen aber die Silbermedaille in ihrer jeweiligen Kategorie. Selina und Gabriel doppeln noch mit je einer Bronzemedaille im Doppelstart in der nächst älteren Kategorie nach. Auch Bronze erkämpft sich Mirella Monetti bei den Elite Damen bis 63 kg. Knapp am Podest gescheitert sind Manuel Baumann und Daniel Brinca beide platzieren sich auf den guten, aber undankbaren 5. Rang gleich neben den Podestplätze. Alle Judo-Sport-Liestal-Athleten konn-

ten wertvolle Punkte für das Swiss Ranking sammeln, welches auch gleichzeitig für die Qualifikation der Schweizer Einzelmeisterschaft im November zählt. Am Sonntag bei den Schülern sticht erneut Samanta Stegena heraus, sie kann bereits ihre sechste Goldmedaille in diesem Jahr feiern. Das gleiche Kunststück schaffen Vereinskollegen Yannick Kern aus Liestal und Alessia Schwager aus Sissach, beide Gold in der jeweiligen Kategorie. Silbermedaillen erkämpften sich Fabian Schmidlin aus Pratteln und Claudius Vinzens aus Sissach und das gute Vereinsresultat für den Judo Sport Liestal runden noch neun Bronzemedaillen in den jeweiligen Kategorien, ab. JUDO SPORT LIESTAL

FOTO: Z VG

Dürrenberger auf 2. Platz Am internationalen Veteranen-Judoturnier in Tours (Frankreich) erkämpfte sich Reto Dürrenberger vom Budokai Liestal den sehr guten 2. Rang bei den Herren –81 kg. Der Erfolg ist um so beachtlicher, weil das Turnier bei den Franzosen als Qualifikationsturnier für die EM und WM zählt und somit sehr gut besetzt war. Dürrenberger kämpfte sich überzeugend bis in den Final vor. Dort wollte er eine rasche Entscheidung herbeiführen und griff schnell an. Leider konterte ihn sein Gegner und fixierte ihn am Boden. Die Schweizerdelegation bestand aus acht Männern und einer Frau, die insgesamt drei Silbermedaillen erkämpft haben. BUDOKAI LIESTAL

Reto Dürrenberger auf Platz 2.

FOTO: Z VG


Veranstaltungen

ObZ

9. Mai 2019

24

Seniorenverein Waldenburgertal

Sommerreise Stammheimer Hopfentropfen Besichtigung und Mittagessen Stein am Rhein Freier Aufenthalt Donnerstag, 6. Juni 2019 Detailbeschrieb im Mitteilungsheft Anmeldeschluss: 15. Mai 2019 rplattner@eblcom.ch 079 439 61 73, ab 18.00 Uhr

Aktuell ACHTUNG!

Haus-Flohmarkt Alles muss raus! 11. Mai, 11–17 Uhr Weidmattstrasse 24 4415 Lausen

Autoankauf zu Höchstpreisen Alle Marken, auch Toyota und Unfallauto. Barzahlung, täglich 7 bis 21 Uhr 079 584 55 55/076 783 08 06 auto.ade@gmail.com

Freitag, 10. Mai 2019 20.13 Uhr

Nadja Räss & Markus Flückiger Eine Stimme, ein Schwyzerörgeli

Eintritt frei – freiwilliger Austritt

Rücken- und Gelenkschmerzen

DORN BREUSS Behandlung Walter Brodbeck, Gewerbestr.10, 4450 Sissach info@dorn-breuss-behandlung.ch, 079 322 34 88

Studienteilnehmer gesucht Gespräch und Akupunktur 25 × à 30–40 Min. wöchentliche Termine akupunkturfarbtherapiepraxis.ch Liestal ¾ 079 942 18 22 ¾ Hilda Molnar

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Oberbaselbieter Zeitung vom 9. Mai 2019  

Oberbaselbieter Zeitung vom 9. Mai 2019