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28. Februar 2019 | Nr. 09 | 80. Jahrgang

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IT’S APÉRO TIME Einladung zum EröffnungAPÉRO am 8. März 2019 Seit Oktober 2018 führen wir jetzt das cm² an der Centralstrasse 45 in Grenchen und das mit sehr viel Liebe. Wir laden dich/euch, deine/n Partner/-in, Freunde & Bekannte ganz herzlich zu unserem Apéro ein. Am Freitag, 8. März 2019, ab 17.00 Uhr. Wir freuen uns auf ein schönes Zusammensein!

> IN DIESEM STADT-ANZEIGER 5500 Kilometer mit dem Ruderboot Die Neo-Grenchnerin Carla Lemm will zusammen mit drei Teamkolleginnen den Ozean überqueren.

WOCHENTHEMA

Wie Walter Niederhauser die Uhrenkrise erlebte WALTER NIEDERHAUSER erinnert sich an die Uhrenkrise Ende 70er-/Anfang der 80er-Jahre, als wär sie gestern gewesen. 1970 war er, frisch verheiratet, von Wolfwil nach Grenchen gezogen, um in der Uhrenindustrie sein Glück zu finden. Es kam nicht so, wie er sich das vorgestellt hatte. Zuletzt nahm seine berufliche Laufbahn doch noch ein gutes Ende. JOSEPH WEIBEL (TEXT UND FOTO)

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iele ehemalige Uhrenarbeiter werden am kommenden Montag (19 Uhr) ins Kino Rex zur Vorpremiere der SRF-Dok «Uhrenkrise» gehen. Oder sie schauen sich den Film in Ruhe zu Hause am Fernsehen an. Sendetermin: Donnerstag, 7. März, 20.05 Uhr auf SRF 1. Zu einem dieser ehemaligen «Uhrengrübler», wie man den Uhrmachern früher auch sagte, gehört Walter Niederhauser. Seit bald 50 Jahren lebt er in der Region – zuerst sieben Jahre in Grenchen und seit 1977 in Bettlach. Seine Lehre machte er bei der Roamer in Solothurn, die

Walter Niederhauser: «Es gibt immer weniger Uhrmacher, die ihr Handwerk verstehen.» zuerst noch eine Filiale hatte in Wolfwil. Bei der Certina startete er seine Uhrmacherkarriere in der Uhrenstadt. «Ich war nicht sehr lange bei Certina beschäftigt», sagt er rückblickend. Er fand später eine Stelle bei einem Uhrmacher, der einen Reparaturdienst unterhielt. Nach zweieinhalb Jahren wechselte er zu Ebauches und arbeitete da bis zur Schliessung des Werks.

Vor dem Ende habe es noch Kurzarbeit gegeben. Walter Niederhauser musste wie seine Berufskollegen auf Anordnung der Arbeitslosenkasse Weiterbildungskurse unterrichten. «Meistens war ich fünf Werktage in der Woche in dieser Funktion beschäftigt, erhielt aber trotzdem das reduzierte Salär von 80 Prozent des letzten Einkommens.» Nach einiger Zeit fand er wieder eine Anstellung beim Uhrmacher, bei dem er bereits zuvor tätig war. Und er hatte viel zu tun – bis zur Lancierung der Swatch. «Von einem Tag auf den anderen hatten wir keine Aufträge mehr», erinnert er sich. Er wechselte zur Firma Michel in die Qualitätssicherung. Seine Wanderjahre in der Uhrenindustrie fanden dann mit einer Anstellung bei Bucherer in Lengnau (zuerst in Nidau) ihr Ende. Mit 64 konnte Walter Niederhauser frühzeitig in Pension gehen. Heute ist er mittlerweile 74-jährig. Er beschäftigt sich nebenbei mit dem, was er einst gelernt hatte: als Uhrmacher auf Stör, sozusagen. «Es gibt immer weniger Uhrmacher, die ihr Handwerk verstehen.» Vorpremiere «Uhrenkrise» – ein SRF-DokFilm. Montag, 4. März, 19 Uhr im Kino Rex. Anschliessend wird ein Apéro serviert.

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Veranstaltungen Das Märchentheater Fidibus gastiert mit

Donnerstag, 28. Februar 2019 | Nr. 09

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Werte Tierfreunde, Mirande, eine sehr hübsche Katzendame, sucht auf diesem Weg ein neues Zuhause. Sie wurde in Kriegstetten gefunden und kam via Finder zu uns ins Tierheim. Nach ersten tierärztlichen Untersuchungen zeigte sich rasch, dass Miranda kaum noch Sehvermögen hat. Zudem hat die Katzendame seit Eingang bei uns spezielles Nierenfutter, um die Nierentätigkeit zu optimieren. Des Weiteren hat der Tierarzt Tabletten verschrieben, welches sie hierfür unterstützend einnehmen muss. Mit einem feinen Katzenguddeli nimmt Miranda aber das Medikament ohne jegliche Probleme. Ebenfalls kommt sie mit dem wenigen Augenlicht, das sie noch hat, optimal zurecht. Im Allgemeinen ist sie eine sehr angenehme und freundliche Katze. Mit geschätzten 12 Jahren ist sie aber bereits im reifen Alter angelangt.

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Miranda kommt gut mit Artgenossen aus und würde aufgrund des früheren Freigangs sicherlich auch einen gesicherten Balkon begrüssen. So kommt sie trotz Sehbehinderung optimal zurecht. Ein möglicher Hund oder Kinder wären bei Miranda durchaus kein Hindernisgrund. Neben Miranda haben wir auch weitere Artgenossen, die ein Zuhause suchen. Haben wir Ihr Interesse geweckt, melden Sie sich doch unverbindlich telefonisch für einen Besichtigungstermin.


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Nr. 09 | Donnerstag, 28. Februar 2019

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Stadt Grenchen

Baudirektion

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Baupublikationen Gesuchsteller Bauvorhaben Ausnahmegesuch Bauplatz Planverfasser Gesuchsteller Bauvorhaben Ausnahmegesuch Bauplatz Planverfasser Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser Gesuchsteller Bauvorhaben Bauplatz Planverfasser

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KIRCHEN GOTTESDIENSTE REFORMIERTE KIRCHE Zwinglikirche Grenchen Freitag, 1. März 16.00 Chinderchile Zytglöggli. Sonntag, 3. März 10.00 Gottesdienst. Pfarrerin Susanna Meyer. Mitwirkung des Gospelchors. Anschliessend Kirchenkaffee. Markuskirche Bettlach Freitag, 1. März 19.30 Weltgebetstag. Die Liturgie stammt von Frauen aus Slowenien. Sonntag, 2. März 18.00 Abendgottesdienst. Pfarrerin Susanna Meyer. Anschliessend herzliche Einladung zum Suppenznacht. RÖMISCH-KATHOLISCHE KIRCHE Herz-Jesu-Freitag, 1. März 9.00 Eucharistiefeier. Anschliessend Anbetung und eucharistischer Segen. Samstag, 2. März 9.00 Rosenkranz,Taufkapelle. 17.30 Eucharistiefeier. Sonntag, 3. März, Krankensonntag 10.00 Eucharistiefeier mit Krankensalbung. 10.00 Eucharistiefeier in Spanisch, Taufkapelle. 11.15 Eucharistiefeier in Italienisch mit Krankensalbung. Dienstag, 5. März 9.00 Eucharistiefeier, Josefskapelle. Aschermittwoch, 6. März 9.00 Eucharistiefeier mit Austeilung der Asche. Donnerstag, 7. März 9.00 Eucharistiefeier. 18.30 Abendlob,Taufkapelle. CHRISTKATHOLISCHE KIRCHE Christkatholische Kirche St. Peter und Paul Sonntag, 3. März 9.30 Eucharistiefeier, Jahrzeit 1. Quartal, Pfr. Hans Metzger, anschliessend Kirchenkaffee. Montag, 4. März 14.00 Fasnachtsnachmittag, Seniorennachmittag, im Pavillon, Pfr. Hans Metzger. Anmeldung bis Freitag, 1. März, unter derTelefonnummer 032 653 00 13 (abends ab 18.00 Uhr). EVANG.-METH. KIRCHE Baumgartenstrasse 43, Grenchen Info: www.emk-grenchen.ch Sonntag, 3. März 10.00 Gottesdienst.

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Planauflage

Baudirektion, Dammstrasse 14 Grenchen Einsprachefrist 14. März 2019 Einsprachen sind begründet und im Doppel bei der Baudirektion einzureichen.

Grenchen, 28. Febr. 2019

BAUDIREKTION GRENCHEN

Aufforderung zum Aufschneiden der Bäume, Sträucher und Grünhecken Wenn die Durchfahrt für die Kommunalfahrzeuge (wegen mangelhaften Rückschnitts und/oder parkierter Fahrzeuge) nicht mehr gewährleistet ist, werden die Kehrichtabfuhr und der Unterhalt inkl. Winterdienst eingestellt. Notfalls kann der Rückschnitt auf Kosten der Eigentümer durch private Unternehmen veranlasst werden. Gemäss Baureglement § 11 (Freihaltung des Strassenprofils) sind Bäume und Sträucher, deren Äste über die Grenze von Gemeindestrassen hinausreichen, vom Eigentümer zurückzuschneiden.

Forstbetrieb Bürgergemeinde Grenchen

Der Rückschnitt bei Privatparzellen kann nicht durch die Mitarbeiter von Stadtgrün erfolgen. Die lichte Höhe hat JEDERZEIT über Strassen mindestens 4,20 m sowie über Trottoirs, Fuss- und Radwegen 3,00 m zu betragen. Strassennamen, Angaben über Leitungen sowie Verkehrssignale müssen sichtbar sein. Die Einrichtungen der öffentlichen Beleuchtung dürfen nicht gefährdet und die Lichtausstrahlung auf Trottoirs und Strassen nicht beeinträchtigt werden. Der Rückschnitt erfolgt bei den meisten Bäumen, Sträuchern und Hecken am besten in der «kalten» Jahreszeit, d. h. ab jetzt bis zirka Ende März.

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Wenn grosszügig zurückgeschnitten wird, sollte im Sommer kein weiterer Schnitt mehr nötig sein. Wir bitten Sie, dieser Aufforderung im Interesse der Verkehrssicherheit Folge zu leisten. Besten Dank für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe. BAUDIREKTION GRENCHEN

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Grenchen

Nr. 09 | Donnerstag, 28. Februar 2019

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REGIONALE FIRMEN STELLEN SICH VOR

Përparim Makolli steht immer unter Strom In voller Montur: Përparim Makolli ist startklar für einen weiteren Arbeitstag als SWGNetzelektriker.

SWG Stromausfall in Grenchen: Plötzlich muss alles ganz schnell gehen. Nun sind die Kenntnisse von Përparim Makolli gefragt. Der 27-jährige Grenchner arbeitet seit zwei Jahren bei der SWG und ist quasi der Mann für alle Fälle.

(Bild: zvg/SWG)

DANIEL MARTINY

W

enn es um die SWG geht, ist diesem jungen Mann so schnell nicht das Wasser zu reichen. Er hat sein Hobby quasi zum Beruf gemacht. Nicht nur, dass er inzwischen die Stadt Grenchen beinahe auswendig kennt, in seiner Funktion als Netzelektriker ist es ihm enorm wichtig, sich stets weiterzubilden und für alle Fälle gewappnet zu sein. «Ich bin hier heimisch geworden. Grenchen ist wie ein grosses Dorf. Da kennt man einander», sagt Makolli, der seit 1994 im Lingeriz wohnhaft ist. «Die Elemente Feuer, Wasser und Wind kennen wir alle und wissen um ihre Wirkung.» Elektrizität sei jedoch nochmals ein ganz anderes Gebiet: Die Arbeit sei nicht ganz ungefährlich und verlange daher höchste Konzentration. «Wenn man den Strom am eigenen Körper spürt, ist es meist zu spät …»

Morgens um sieben …

«Morgens um sieben ist die Welt noch in Ordnung», lautet ein Sprichwort, das für Përparim Makolli meistens zutrifft. Ausser wenn er z. B. auf Pikett ist und es zu einem Stromausfall kommt: «Dann stehe ich stundenlang unter Spannung, denn ich will jeden Schaden sofort erkennen und beheben können.» Normalerweise besprechen sich jedoch Makolli und die zehn Arbeitskollegen der Abteilung Strom morgens um sieben über die Tagesaufgaben. Sind Neuanschlüsse

geplant? Wie sind diese realisierbar? Wie hoch wird der Arbeitsaufwand sein und welches Material wird benötigt? «Die Aufgaben sind sehr vielfältig. Manchmal sind wir ein oder zwei Tage auf einer Baustelle, manchmal dauern die Arbeiten an einem grossen Neubau bis zu zwei Monaten.» Netzelektriker sind gefragt. Es herrscht Fachkräftemangel. Berufsbegleitend absolviert Makolli momentan die Weiterbildung zum Netzfachmann. «Anfang März sind Zwischenprüfungen angesagt. Ich bin bereit, denn ich habe das Glück, dass mich die SWG bei meinen Zukunftsplänen ideal unterstützt.»

Der politinteressierte Elektriker

Wenn es ihm die Zeit erlaubt, nimmt Përparim Makolli an Gemeinderatssitzungen teil, zumindest als Zuhörer. Wenn die SWG thematisiert

wird, dann hört der Grenchner ganz genau hin. «Ich will wissen, was in der Stadt läuft. Seit ich den Schweizer Pass und damit das Stimm- und Wahlrecht besitze, informiere ich mich vor Ort.» Heisst das, dass der Netzelektriker in Zukunft das Ziel hat, selbst zu politisieren? «Warum nicht, aber zuerst kommt die Arbeit und die Weiterbildung.» Es schade aber ganz sicher nicht, in der Politik auf aktuellstem Stand zu sein. «Ich will mitreden können und mich informieren, worüber ich später abstimme.»

Mehr als nur «kalter Kaffee»

Jederzeit einen Lichtschalter zu betätigen, warmes Wasser zu haben, Kochen zu können, in einem Lift zu fahren … all das ist heute eine Selbstverständlichkeit. «Eigentlich eine trügerische», sagt der Netzelektriker. Kürzlich sei es auf einer Baustelle vorgekom-

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Anlageberatung – Was Sie beachten sollten

GRENCHEN

ir vertreten die Meinung, dass Transparenz und Unabhängigkeit zentrale Faktoren einer fundierten Anlageberatung sind. Dadurch ist gewährleistet, dass die umgesetzten Anlageentscheidungen Ihren Vorstellungen und Bedürfnissen entsprechen und Sie im Anschluss keine bösen Überraschungen in Bezug auf die anfallenden Kosten erfahren. In einem ersten Schritt der Anlageberatung wird Ihre finanzielle Situation analysiert. Das Ziel ist die Bestimmung eines persönlichen Anlegerprofils, welches Ihren individuellen Bedürfnissen Rechnung trägt. Aufgrund dieser Informationen können anschliessend auf Sie zugeschnittene Anlagevorschläge ausgearbeitet werden. Um optimale Anlagevorschläge für Sie als Anleger beziehungsweise Anlegerin auszuarbeiten, sollte die Beratung möglichst unabhängig von Verkaufszielen und Anbietern sein. Bei der Produktselektion empfehlen wir einfache, übersichtliche und glaubwürdige Produkte. Diese sollten für alle Parteien verständlich sein und ein transparentes Preis-/Leistungsverhältnis aufweisen. Wir stellen immer wieder fest, dass Anleger Wertpapiere in Ihren Wertschriftendepots führen, welche schwer zu verstehen sind oder hohe versteckte Kosten aufweisen. Oftmals steht das eingegangene Risiko in keinem angemessenen Verhältnis zum potentiellen Ertrag. Wir empfehlen Ihnen zudem, auch die Gebühren für die Aufbewahrung

Es handelt sich um ein wunderschönes Märchen – in Dialekt. Zwerg Nase, ein aufgeweckter Junge, wird durch ein Kräuterweib verzaubert und ihm wächst eine lange Nase. Er lernt bei diesem Kräuterweib, die ihn gefangen hält, zu kochen, und zwar so gut, dass er sich den Ruf des besten Koches im Land erkämpft. Irgendwann gelingt es ihm aber, diesem Kräuterweib zu entkommen, und er wird auch prompt beim König als Chefkoch eingestellt. Das turbulente Treiben auf dem Schloss, vor allem hervorgerufen durch einen arg tollpatschigen Diener, führt zu immer wieder neuen Verwicklungen. Ein spannungsgeladenes Märchen – natürlich in Dialekt mit einem sehr beeindruckenden Bühnenbild in vier Akten. Das Märlitheater Fidibus gastiert am Sonntag, 3. März, im Parktheater in Grenchen. Beginn: 15 Uhr. Billette können im Vorverkauf: www.maerchentheater.ch oder am Spieltag an der Theaterkasse (ab 14.30 Uhr) bezogen werden. mgt Der Grenchner Stadt-Anzeiger verlost zwei Mal zwei Tickets! Rufen Sie morgen Freitag von 11.50 bis 12 Uhr an: 032 654 10 60.

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Roman Eichmüller, Kundenberater. der Wertschriften zu beurteilen. Im aktuellen Marktumfeld fällt für viele Anlegerinnen und Anleger ein beträchtlicher Teil des Wertschriftenertrages den Depot- und gegebenenfalls Beratungsgebühren zum Opfer. Hier lohnt es sich, einen Gebührenvergleich vorzunehmen. Unsere Bank kann auf eine langjährige Geschichte zurückblicken. Seit jeher prägen Glaubwürdigkeit, Vertrauen und Sicherheit unser Leitbild. Wir pflegen eine bodenständige und nachhaltige Anlagestrategie. Stabilität und Sicherheit sind uns wichtiger als kurzfristige Rendite. Diese Werte liegen auch unserer Anlageberatung zu Grunde. Gerne stehen wir Ihnen mit unserer Expertise in der Anlageberatung zur Verfügung.

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Welcome to Zwitscherland Am kommenden Dienstag gibt es im Kino Rex (5. März, 18 Uhr) ein besonderes Filmerlebnis. «Welcome to Zwitscherland – wie das Land, so die Vögel» ist eine Entdeckungsreise durch die Natur- und Kulturlandschaft unseres Landes, wie es sie noch nicht gegeben hat. mgt

men, dass der freundliche Bauherr den SWG-Leuten einen Kaffee angeboten habe. Dazu sei er in der Küche verschwunden, wollte die Kaffeemaschine starten und hat erst dann gemerkt, dass es im ganzen Gebäude noch gar keinen Strom gab. «Auch mit kalten Getränken konnte uns der Bauherr nicht verwöhnen, denn der Kühlschrank war ja ebenfalls noch nicht in Betrieb», schmunzelt Makolli. Er liebt das Gespräch mit seinen «Kunden», mit den Grenchnerinnen und Grenchnern, auch wenn dabei nur «kalter Kaffee» serviert werden kann.

Boxen und Fitness zum Ausgleich

Die Arbeitstage von Përparim Makolli sind intensiv, lang und auch anstrengend. «Feierabend gibt es, wenn die Arbeit erledigt ist, oder anders gesagt, das Haus unter Strom steht.» Um anschliessend herunterfahren zu kön-

nen, ist der 27-Jährige in Grenchen und Umgebung viel zu Fuss unterwegs. «Auch wenn ich mich beruflich bei jedem Wetter meist draussen aufhalte, gehe ich gerne an die Aare oder in der Stadt auf Entdeckungstour.» Und wenn immer möglich, ist er im Fitnessstudio anzutreffen. Wird denn der junge Grenchner nie müde? «Fitness holt mich auf den Boden zurück, und wenn ich zusätzliche Zeit habe, gehe ich zudem gerne auch nach Biel ins Boxtraining.» Wichtig sei ihm, dass er am nächsten Morgen fit zur Arbeit erscheine. «Arbeit gibt es in Grenchen genug. Weite Teile des Stromnetzes müssen in den kommenden Jahren saniert werden. Neue Technologien und Systeme erfordern zudem unsere ganze Aufmerksamkeit.» Und genau darum gilt für Përparim Makolli auch in Zukunft: «Ich stehe eigentlich unter Dauerstrom. Sei es auf Pikett bei der Arbeit oder privat, ich will Bescheid wissen, agieren und reagieren können und die Herausforderungen meistern.» Wir glauben dem Grenchner aufs Wort, denn der junge Mann ist derart «energiegeladen», dass es beinahe schon ansteckend wirkt.

> KUNDENSPRECHSTUNDE UND SWG-INFOS Haben Sie ein Anliegen, das Sie gerne mit SWG-Geschäftsleiter Per Just besprechen möchten? Die nächste Kundensprechstunde findet am Donnerstag, 28. März 2019, von 16–18 Uhr statt. Bei Interesse bitten wir Sie, sich vorab unter kurzer Angabe des Gesprächsthemas und der gewünschten Uhrzeit (16 Uhr/16.30 Uhr/17 Uhr/ 17.30 Uhr) auf die E-Mail-Adresse DirektionsAssistent@swg.ch anzumelden. SWG-Informationen wie z. B. zu aktuellen Baustellen finden Sie auf der Website www.swg.ch oder auf Facebook unter www.facebook.com/SWGGrenchen.

DAS KUNSTHAUS INFORMIERT ...

Wer schaut mich denn da an?

Die Künstlerin Beatrix Sitter-Liver schenkte 2016 ihr druckgraphisches Gesamtwerk, über hundert Blätter, der Stiftung Kunsthaus Grenchen ANNA LEIBBRANDT

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ie 1938 in Chur geborene Künstlerin Beatrix SitterLiver lebt und arbeitet seit sie ihre Wanderjahre auf die Inselstaaten Island und Malta, in die USA und an weitere Orte geführt hatten, viele Jahre in Bern. In den Anfängen ihrer künstlerischen Tätigkeit schafft sie textile Werke am Webstuhl, die sich mehr und mehr zu raumgreifenden Installationen entwickeln. Seit den späten 1980erJahren beschäftigt sie sich fast ausschliesslich mit Malerei und Druckgraphik. In diesen Medien entwickelt sie das Leitmotiv ihrer Kunst: Strukturen, die eine grosse Nähe zur Natur aufweisen. Diese Texturen überziehen oft in freier Form und mit grosser Dynamik die gesamte Bildfläche wie eine Art Netz. Manchmal erinnern sie an einen Wasserwirbel, manchmal muten sie wie ein Blick durch ein Mikroskop an. Die hier abgebildeten Blätter, die Teil der Schenkung der Künstlerin an die Stiftung Kunsthaus Grenchen sind, zeigen ebenfalls sich überlagernde Strukturen. Im Werk «Restless Hand» lässt das raffinierte Spiel mit den druckgraphischen Techniken – der flächigen Aquatinta und der linearen Radierung – die Ebenen miteinander verschwimmen. Ein Vorne und Hinten ist nicht mehr klar auszumachen, und mit dem Titel, übersetzt «rastlose Hand», wird auch das unermüdliche Schaffen von Beatrix SitterLiver zum Thema. Rätselhafter er-

«Restless Hand» und «Tausend Augen», beide Werke 2010, Aquatinta und Radierung auf Büttenpapier von Beatrix Sitter-Liver, © Künstlerin. scheint ihr Bild «Tausend Augen»: eine endlos wirkende Kette voller weit geöffneter Augen. Dahinter liegt eine Struktur in Form von Höhenlinien – oder ist es bewegtes Wasser? Die kleinen Augen, die in diesen Linien liegen, könnten auch in Gallerte abgelegter Laich darstellen. Eine Keimzelle für neues Leben, wie auch das Auge und der Blick eine Keimzelle für neue Einsichten sein kann. Die Stiftung Kunsthaus Grenchen beherbergt rund 17 000 Kunstwerke in ihrer Sammlung. Neben Malerei und Skulptur bilden druckgraphische Werke den Schwerpunkt der Sammlung. Es wurden und werden jährlich Werke von nationalen und internationalen Kunstschaffenden angekauft, besondere Berücksichtigung finden indes Werke von Solothurner Kunstschaffenden (Solodorensia). Regelmässig sind Teile aus der Sammlung in Ausstellungen im Kunsthaus Grenchen zu sehen.


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Verleger: Peter Wanner www.chmedia.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB:

AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


Menschen

Nr. 09 | Donnerstag, 28. Februar 2019

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Abenteuer pur – oder ein Tanz über die Wellen

GRENCHEN Ihr Lächeln ist bestechend, ihre Stimme weich und unaufgeregt: Vor mir steht eine junge Frau, Innendekorateurin, gebürtige Bündnerin und seit Ende 2017 begeisterte Grenchnerin. Sie hat ein nicht alltägliches und ein durchaus aufregendes Hobby. Mit drei Teamkolleginnen will Carla Lemm rudernd über den Ozean tanzen. Team-Name: Swiss Oceandancers. Ein Besuch bei der jungen Neo-Grenchnerin. JOSEPH WEIBEL

zu rudern, ist ganz vorne mit dabei. Sie rechnet mit fünf bis sechs Wochen, sagt Carla Lemm. 20 bis 40 Teams sind im Schnitt auf Wasser und werden von zwei Segelyachten begleitet. Es könne aber sein, dass diese Überwachungsschiffe eine Woche von ihrem Standort entfernt seien. Immerhin: Die Teams haben telefonischen Kontakt zu den Schiffen und zum Festland. Auf den kleinen Booten wird gegessen und geschlafen. Komfort ist anders. Das weiss Carla Lemm. Derzeit würden ihre Kolleginnen und sie dehydrierte Nahrung, die mit Wasser aufbereitet wird, testen. Davon werden sie sich täglich ernähren. Sie müssen aber auch so genannt feuchte Nahrung mit dabei haben – für mindestens 20 Tage. So schreibt es das Reglement vor. Zudem eine Notfallapotheke mit ebenso genau vorgegebenen Medikamenten. Ein Genussmittel leisten sich die vier Damen: Schweizer Schokolade. «Die darf nicht fehlen», schmunzelt Lemm.

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as muss man wollen? Frage ich, oder vielmehr setze ich hinter die vier Worte ein Ausrufezeichen. Carla Lemm setzt ihr bestechendes Lächeln an. «Ja, das muss man!» Rudern. 5500 Kilometer. Start ist auf der Kanareninsel La Gomera, Ziel auf Antigua in der Karibik. Umgerechnet ergibt das rund 1,5 Millionen Ruderschläge. Die vier Damen mit unterschiedlichem Alter wechseln sich im Zweistunden-Takt ab. Das heisst immerhin: Die 5500 Kilometer werden halbiert. Bewegt wird ein nussschalenförmiges HightechBoot, das immer wieder automatisch in die richtige Position kippt. Das ist nicht unwichtig. Auf dem Atlantik herrscht Wellengang. Wenn es stürmt und regnet, noch ein bisschen mehr. «Auf dem Meer rudern kann man nicht trainieren», sagt Carla Lemm. So viel weiss sie schon aus Gesprächen mit einem letztjährigen Teilnehmer.

Die gebürtige Davoserin Carla Lemm arbeitet und wohnt heute in Grenchen und startet im Dezember zu einer tollen Challenge.

Ausgerechnet nach Grenchen

Sie wuchs im schönen Davos auf, lernte Ski- und Langlaufen. Sie wurde älter und musste sich entscheiden, in welche Richtung ihre berufliche Zukunft geht. Ihr Vater habe ihr gesagt: «Geh zu einem Innendekorateur schnuppern.» Sie tat das und begann später eine Lehre in diesem Beruf. «Der Entscheid war ein guter», sagt sie heute. Und so verschlug es sie nach neun Jahren Aufenthalt im Tessin und einem Reisejahr in der grossen weiten Welt zuletzt nach Grenchen. Ausgerechnet nach Grenchen! Carla Lemm schaut mich fragend an: «Ich weiss nicht, was immer alle haben. Hier ist es so schön! Mir gefällt es jedenfalls.» Balsam für alle Ohren von zweifelnden Einheimischen. Die Stadt war ihr nicht unbekannt. Die überbetrieblichen obligatorischen Kurse in ihrer Branche finden beim Schweizer Verband der Innendekorateure in Selzach statt. Sie sah den Jura, die Aare, die flache Landschaft. Sie meldete sich auf eine Stellenausschreibung von Bodenpartner AG in Grenchen. Und erhielt den Job.

Sie hat einen Super-Chef

Und ihr Chef, Urs Bleuer: Bereut er ihre Anstellung nicht, seit er weiss, welche Pläne die junge Frau hegt? «Ich habe einen Super-Chef», sagt

(Bild: Joseph Weibel)

Die 5500 Kilometer mit Ruderboot sind kein Zuckerschlecken. Die abenteuerliche Reise scheint aber trotzdem Spass zu machen, wie dieses Bild aus dem letzten Jahr zeigt. (Bild: Ben Duffy)

Carla Lemm. Sie erhalte für dieses Abenteuer unbezahlten Urlaub. Das Abenteuer heisst übrigens «Talisker Whisky Atlantic Challenge». Dahinter steckt kein grosser Kommerz, sondern ein Charity-Gedanke. Die Teams aus der ganzen Welt verkaufen ihr Boot und spenden den Reinerlös sowie alle zusätzlichen Spenden an eine Institution. Die Schweizer Damen werden «Viva con Agua» – eine entwicklungs-

politische Non-Profit-Organisation – unterstützen. «In den letzten vier Jahren flossen so sechs Millionen Euro an Spenden in verschiedene Institutionen.» Das Abenteuer erfordert von den Teilnehmern finanzielles Engagement und viele Entbehrungen.

5500 Kilometer in fünf bis sechs Wochen

Wer es in 30 Tagen schafft, die vorgegebene Strecke von 5500 Kilometer

Ein «Prosecco»-Entscheid

So viel, so kurz zu dieser überaus ungewöhnlichen sportlichen Herausforderung. Die Frage sei erlaubt, Frau Lemm. Ein bisschen verrückt muss man schon sein, wenn man solche Strapazen freiwillig auf sich nimmt? Sie lacht befreit: «Ich glaube schon.» Schauen wir also noch einmal näher auf ihr kurzes, aber ereignisreiches Leben. «Ich hatte immer den Drang, etwas Neues zu machen. Auf längere Reisen zu gehen, oder mich niederzulassen an einem Ort, wo ich mich wohlfühle.» Zum Beispiel im Tessin, ihre Wahlheimat sei das, sagt sie. Oder als sie vor dem Engagement in Grenchen für ein Jahr auf Reisen ging. Mit ihrem damaligen Freund, erzählt sie. Sie habe alles aufgelöst und sich auf den Ämtern abgemeldet. Mit dem Rad bereisten sie den Nahen Osten, später Asien. Zuletzt flogen sie zurück nach Europa (Bukarest) und radelten zum Dessert sozusagen wieder nach Hause. Sie berichtet von einem «Prosecco»-Entscheid, den sie mit einer Freundin einmal gefällt habe. «Wir beschlossen, am Halbmarathon in Nordkorea teilzunehmen.» Richtig gehört: Nordkorea! Derzeit sind ihre Reisen kürzer, aber in der ganzen Schweiz. Ihre Schwestern beispielsweise wohnen in Rheinfelden bzw. in Bern.

Das Küken im Boot

Ihre Eltern seien nicht gerade in Begeisterung ausgebrochen, als sie von ihrem Vorhaben erzählte. Ihre Mutter sagte: «Muss es gleich so etwas sein?» Sie seien aber «für mich da». Die Sponsorensuche ist ein wichtiger Teil dieses Vorhabens, der im Dezember dieses Jahres startet. Bei ihr kann man eine Seemeile posten (mit bereits 20 Franken ist man dabei). Es gebe auch grössere Sponsorenpackages, erzählt sie stolz. An der kürzlichen Swiss Nautic an der Berner Messe hätten sie einen Stand betreiben können mit ihren Teamkolleginnen im Alter von 54, 47 und 43. Sie ist mit 33 das Küken im Boot, das derzeit in Holland hergestellt wird. Sohn der ältesten Teilnehmerin, Tatjana Baltensberger, war übrigens letztes Jahr im Männerteam Swiss Mocean dabei und begeisterte seine Mutter zur Teilnahme. Auch das ist eine Geschichte. Ihre Gedanken, ihre Ernährung und die sportlichen Aktivitäten sind auf das grosse Ereignis fokussiert. Carla Lemm ist aber Berufsfrau genug, dass sie weiss, dass ihre Konzentration vor allem auch auf ihren Job gerichtet sein muss. Ein Job, den sie liebt. «Vielleicht ist es die Mischung von beidem, was mein Leben so spannend macht.» Ihr Leben ist vielleicht unstet, aber so weit gefestigt, dass sie ein Ziel nach dem andern setzt. Ob die nächste Herausforderung wieder mit dem Element Wasser zusammenhängt? Sie lächelt. «Eigentlich bin ich gar kein Wassermensch.»

Sponsoring und weitere Informationen: www.swiss-oceandancers.ch

> DIE «TALISKER WHISKY ATLANTIC CHALLENGE» Start: Dezember 2019; Dauer: 29 bis 90 Tage; Distanz: 3000 Seemeilen (4800 km); Schichtzeiten: 2 Stunden rudern, 2 Stunden schlafen; täglicher Kalorienbedarf: ca. 5000; Wasserverbrauch: 10 Liter pro Person/Tag (Wasserbedarf wird mit Wasseraufbereiter hergestellt); Schweizer Damenteam 2019: Tatjana Baltensberger (Eglisau), Astrid Schmid (Thun), Sandra Hönig (Tessin), Carla Lemm (Grenchen); Gesamtkosten für Schweizer Team: 184 000 Franken (Boot: 90 000 Fr.).

Feuer und Flamme für den Grenchner Skisport GRENCHEN Hansruedi und Annette Freudiger aus Grenchen haben sich sozusagen auf der Piste kennen und lieben gelernt und danach jahrzehntelang die Aktivitäten des Skiklubs Grenchen geprägt. Um ihrer Leidenschaft nachgehen zu können, sind sie oftmals noch zu Fuss auf den Grenchenberg gestiegen, nur um einige Stunden Skifahren zu können. DANIEL MARTINY (TEXT UND FOTO)

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s ist kaum zu glauben, aber bis Ende der achtziger Jahre war Grenchen im Mittelland die Skistation schlechthin. Regelmässig wurden auf dem Grenchenberg Skirennen durchgeführt. Bis zu 190 Anmeldungen aus dem gesamten Mittelland waren zu verzeichnen. Die Preise: Original Grenchner Uhren, heiss begehrt. Aktiv mittendrin im Geschehen das Grenchner Ehepaar Freudiger. Über zehn Jahre lang stand Hansruedi Freudiger dem Skiclub Grenchen als Präsident vor. Seine Gemahlin war

bereits seit den sechziger Jahren aktiv am Klubgeschehen beteiligt. Die Faszination Grenchenberg ist für das pensionierte Ehepaar bis heute ungebrochen, und man hält sich, wenn immer möglich, auf dem Berg auf.

Skifans durch und durch

Ausnahmen bestätigen die Regel, aber nur wegen einem ganz wichtigen Grund: «Sowohl die alpine WM, als momentan auch die nordische WM, verfolgen wir im Fernsehen mit grösstem Interesse», sagt Hansruedi Freudiger. Er hoffe immer noch, dass sich die Schweizer Langläufer wieder nach ganz vorne orientierten können, und bei einem Medaillengewinn herrsche im Haus Freudiger sowieso Partystimmung. Gibt es mal eine «Skipause», dann schmökert das Ehepaar in Ordnern mit Dutzenden von gesammelten Artikeln über den Skiklub. «Dann vergessen wir alles rundherum», erzählt Annette Freudiger. Der Skiclub Grenchen sei 1929 gegründet worden und erlebte seine Blütezeit nach der Eröffnung des Skilifts im Jahre 1958. «Zuvor nahmen wir einen zweistündigen Fussmarsch in Kauf, um auf den Berg zu gelangen. Oben angekommen, wurde mit Haselnussstöcken ein Slalom

ausgesteckt, gemeinsam die Piste ausgestampft und abgerutscht und schliesslich das mit Spannung erwartete Rennen gestartet.» Jahre zuvor fanden selbst mitten in Grenchen noch Skirennen statt: «Auf den Molerhügeln reichte es für einen Slalom, und es gab sogar eine kleine Sprungschanze», erinnert sich Hansruedi Freudiger.

Skilift mit VW-Motor

Der Skiclub Grenchen, der bis 1988 offiziell existierte und danach mit dem Skiclub Selzach fusionierte, besass überregionale Bedeutung: «Mit Edgar Fluri hatte der Klub sogar einen Schweizer Slalom-Meister in den eigenen Reihen», ergänzt Annette Freudiger. Ein absoluter Höhepunkt des Vereinsjahres sei der sogenannte «Chatterball» gewesen: «Da wurde die Piste verkleidet auf allerlei Geräten bezwungen, und was an den jeweiligen Abenden im Restaurant abging, da gehe ich besser nicht ins Detail.» Mit der Eröffnung des Skilifts erlebte die Skisaison jeweils vom Dezember bis ins Frühjahr hinein einen regelrechten Ansturm. «Dabei hatten wir doch so unsere Probleme», schmunzelt Hansruedi Freudiger. «Wenn ich an den VW-Motor denke, der oft seinen

Das Ehepaar Hansruedi und Annette Freudiger schwelgt in Erinnerungen über glorreiche Grenchner Skitage. Geist aufgab und an dem ich stundenlang herumdokterte …». Heute sei alles anders, leider sei auch die Besucherzahl auf dem Grenchenberg rückläufig. «Läuft erstmal die Fasnacht, und wird es in der Stadt etwas wärmer, meinen die Leute sofort, die Ski-

saison sei wegen Schneemangel beendet», sagt Annette Freudiger. Sie habe sich gerade am vergangenen Wochenende persönlich vom Gegenteil überzeugen lassen. «Die Pistenverhältnisse: einfach traumhaft und jedem Skisportfan nur zu empfehlen.»


Seeland

Nr. 09 | Donnerstag, 28. Februar 2019

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Das neue Kirchgemeindehaus ist ein «Bijou» BÜREN AN DER AARE Das frisch sanierte Kirchgemeindehaus ist der Bevölkerung vorgestellt worden. Die Baukommission mit Albert Rüegg und Christoph Kuhn stand den zahlreichen Besuchern engagiert und stolz Red und Antwort

DANIEL MARTINY (TEXT UND FOTOS)

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in schmuckes, von aussen her schlichtes, aber doch platzmässig sehr komfortables, sowie zweckmässig sehr effizient ausgebautes, renoviertes Kirchgemeindehaus wusste seinen Besuchern bei der ersten Begehung sehr zu gefallen. Es ist einiges gegangen in den letzten Monaten. Wände sind herausgerissen und neue Räume geschaffen worden. Im Obergeschoss sollen die KUW-Schüler und -Schülerinnen bald in einem 52 Quadratmeter grossen lichtdurchfluteten Dachzimmer unterrichtet werden. «Es sind einzig noch einige Umgebungsarbeiten ausstehend», sagte Albert Rüegg, Kirchgemeinderat und Präsident der Baukommission.

Gastfreundschaft ist wichtig

Für die Sanierung des Gebäudes war ein Kostendach von 1,5 Millionen Franken gesprochen worden. Die neue Industrieküche mit Steamer und Durchreiche konnte gar viel günstiger als geplant realisiert werden. Der sanierte Saal, in dem 120 Personen Platz finden, ist unterteilbar – ideal für Sitzungen, Vereinsanlässe oder Feiern von Privatpersonen. Dieser soll in Zukunft auch günstig vermietet werden. «Gastfreundschaft und ein offenes Haus sind uns sehr wichtig», ergänzt Albert Rüegg. Mit dem «Tag der offenen Tür» hat der Kirchgemeinderat des Städtchens sein Versprechen wahr gemacht. Als sehr grosszügig, hell und einladend werteten die Be-

Familie Hirt aus Büren hat es sich im grossen Vereinssaal gemütlich gemacht.

Ex-Kirchgemeinderatspräsident Peter Schmalz und seiner Frau gefallen die hellen und grosszügigen Räume.

Die Bauherren Christoph Kuhn (links) und Albert Rüegg empfangen vor dem sanierten Kirchgemeindehaus die ersten Besucher persönlich.

Die Mitglieder der verantwortlichen Baukommission: Albert Rüegg, Christine Stähli und Christoph Kuhn.

In dieser modernen Küche werden in Zukunft allerlei Köstlichkeiten zubereitet.

Der sanierte Saal bietet viel Platz für die Kirchgemeinde-Mitglieder.

Das Apéro zum «Tag der offenen Tür» steht bereit.

sucher ihre ersten Eindrücke. Da könne man sich sogleich wohl fühlen. Die offizielle Eröffnungsfeier des neuen Kirchgemeindehauses wird erst im Spätsommer am 18. August stattfin-

den. «Bis dahin sind auch die letzten Maler- und Gartenarbeiten abgeschlossen», ergänzt Rüegg. Schliesslich will man seinen Bürenern ein richtiges «Bijou» präsentieren können.

Die Gesamtansicht: Das neue Kirchgemeindehaus fügt sich bestens in seine Umgebung ein.


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Veranstaltungskalender

Donnerstag, 28. Februar 2019 | Nr. 09

Steuererklärung 2018 ab CHF 80.00 Auch bei Ihnen zu Hause – umgehend – erledigt! Kontaktieren Sie uns für einen Termin /eine Offerte. Gerne sind wir für Sie da – sympathisch & unkompliziert

Foto: Lorenz Heer

Film: «Welcome to Zwitscherland!» Du glaubst, Du kennst die Schweiz. Und dann taucht ein Birkhahn auf. Wir freuen uns, Sie zu einem ganz besonderen Kinoerlebnis einladen zu dürfen: «Welcome to Zwitscherland – wie das Land, so die Vögel» ist eine Entdeckungsreise durch die Naturund Kulturlandschaft unseres Landes,

MELDEN SIE IHREN ANLASS! Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihren Anlass frühzeitig auf der Internetseite www.grenchen.ch unter «Aktuelles –›

Anlässe» einzutragen. Sie erhalten mit einem Eintrag einen kostenlosen Auftritt in diesem Veranstaltungskalender sowie auf der Internetseite der Stadt Grenchen. Die Daten werden gleichzeitig auch für die Printagenda in

den Ausgaben az Grenchner Tagblatt, az Solothurner Zeitung, ot Oltner Tagblatt sowie deren Onlineveranstaltungskalendern verwendet. Eintragungen bis 10 Tage vor Anlass, keine Publikationsgarantie.

IN GRENCHEN IST WAS LOS!

DONNERSTAG, 28. FEBRUAR Ganztägig: Luna-Park. Der närrische Rummelplatz ist während der Fasnacht täglich geöffnet. Marktplatz. 5.00–6.00 Uhr: Chesslete. Um Punkt 5 Uhr starten die Gruppen an diversen Standorten, lärmend und chesslend durch die Strasse Grenchens ins Zentrum. Postplatz. 14.35 Uhr: Kinderumzug. Der Kinderumzug mit zighunderten ganz kleinen und ein wenig grösseren Kindernarren. Eine Augenweide für jedermann (und -frau) und eines der interessantesten Highlights der Fasnacht. Nicht verpassen. Stadtzentrum. 20.00 Uhr: Fasnachtseröffnung. Guggen-Musiken spielen auf der Bühne auf dem Zytplatz. Mit Proklamation, Schnitzelbänke und Verkündung Beizenjurierung. Ein Spektakel an Humor, Fasnachtsklängen und Heiterkeit wird geboten. Anschliessend startet die Strassen- und Beizenfasnacht bis in die frühen Morgenstunden. Party im Baracoa, Krebs, Britannia Pub, Metzgerhalle, Bambi, Passage, Helvetia, RössliBar, Saphir Bar, Centro-Lounge, u. v. m.. Zytplatz.

FREITAG, 1. MÄRZ Ganztägig: Luna-Park. Der närrische Rummelplatz ist während der Fasnacht täglich geöffnet. Marktplatz. 9.30–11.00 Uhr: Interkulturelles Sprachcafé. Das Angebot richtet sich an alle Frauen, die Interesse an fremden Kulturen haben und gerne Kontakt knüpfen. Die gemeinsame Sprache ist Deutsch. Auch Frauen mit Deutsch als Muttersprache sind herzlich willkommen. Mütter können ihre Kleinkinder mitbringen, müssen sie aber selber betreuen. Die Teilnahme ist gratis und es ist keine Anmeldung nötig. Ansprechperson: Elisabeth Egli, 079 282 19 86. La Trattoria, Girardstrasse 19. 14.30 Uhr: Seniorenfasnacht. Die Seniorenfasnacht mit Schnitzelbankgruppen und Guggenmusiken im Eusebiushof, Alterszentren am Weinberg und Kastels und im Sunnepark. Details zum Programm und Ablauf unterschiedlich.

Am besten einfach vorbei kommen und mitmachen. Das fägt nämlech immer. Alterszentrum Weinberg und Kastels. 20.30 Uhr: 12. Gosche-Nacht. Eintritt frei, der Zutritt wird aber nur für kostümierte gewährt. «Gäng wie gäng» kann toutes Granges eigentlich nicht sagen weil die Gosche-Nacht am Fasnachtsfreitag jedes Jahr absolut neu ist. Superfasnachtsfete mit Guggenmusiken, Sketchs, Schnitzelbänke, Verleihung des Prix Göschi, DJ U.R.S oder Horse, usw. Parktheater (Theatersaal), Lindenstr. 41.

SAMSTAG, 2. MÄRZ Ganztägig: Luna-Park. Marktplatz.

DIENSTAG, 5. MÄRZ Ganztägig: Luna-Park. Der närrische Rummelplatz ist während der Fasnacht täglich geöffnet. Marktplatz. 14.00–17.00 Uhr: Kinderball. Wie jedes Jahr. Laut, sehr laut, mega laut. Und farbig und fröhlich. Parktheater (Theatersaal), Lindenstrasse 41.

SONNTAG, 3. MÄRZ

DONNERSTAG, 7. MÄRZ

Ganztägig: Luna-Park. Marktplatz.

19.00 Uhr: «Der Grenchner Zögling und die Pionierjahre des Segelfluges». Einladung zum Vortrag von Thomas Fessler. Thomas Fessler stellt das Projekt «Restauration des Grenchner Zöglings» der Stiftung Segel-Flug-Geschichte vor und gibt einen Einblick in die Anfänge des Segelflugs. Unkostenbeitrag (Eintritt und Apéro). Kultur-Historisches Museum, Absyte 3.

MONTAG, 4. MÄRZ Ganztägig: Luna-Park. Marktplatz. 19.00 Uhr: Vorpremiere «Uhrenkrise» SRF Dok-Film mit Podiumsdiskussion. Gratisvorführung (siehe Haupttext). Kino Rex, Bielstrasse 17. 19.30 Uhr: Vortrag «100 Jahre Seraphisches Liebeswerk Solothurn». Von der Gründung bis zur Gegenwart. Nach dem Vortrag und der Fragerunde wird ein kleiner Apéro offeriert. Eintritt frei, Kollekte. www.kathgrenchen.ch Eusebiushof, Schulstrasse 1.

Zehntausende von Uhrenarbeitern verlieren Ende 70er/anfangs 80er Jahre ihre Stelle. Die Uhrenindustrie steht vor dem Aus, der drittwichtigste Exportzweig der Schweiz scheint für immer verloren. Doch in einer spektakulären Aktion retten Schweizer Banken die darniederliegende Industrie, so dass diese gestärkt die ausländische Konkurrenz übertrumpft – auch dank des genialen Marketings ihres Beraters Nicolas Hayek. Ein Drama mit Happyend! Der bekannte SRF-Redaktor Hansjürg Zumstein hat in den letzten Monaten einen Dokumentarfilm über die Uhrenkrise in den 70er und 80er Jahre sowie die anschliessende Rettung der Uhrenindustrie gedreht. Ausstrahlungstermin auf SRF1 ist der 7. März, 20:05 Uhr. Sie haben die einmalige Gelegenheit,

diesen interessanten Dokumentarfilm in einer Vorpremiere gratis sehen zu können. In einer anschliessenden Podiumsdiskussion wird der Regisseur als Moderator den Zeitzeugen Dr. Hanspeter Rentsch und Beat Gilomen (Swatch Group), Beat Weinmann (Mitbegründer und CEO von Ochs und Junior), einem anerkannten Experten der Schweizer Uhrenbranche, sowie der Autorin Bettina Hahnloser «Der Uhrenpatron und das Ende einer Ära», interessante Fragen stellen. Zum Abschluss können beim Apéro weitere Erfahrungen ausgetauscht werden. Gerne laden wir Sie ein, diesem Anlass beizuwohnen. Montag, 4. März 2019, 19 Uhr, Kino Rex Grenchen

MITTWOCH, 6. MÄRZ 20.00 Uhr: Böögverbrennen. Der Schluss. Leider. Aber wie in jedem Jahr ist der Schluss, das verbrennen des Bööggs, ein Spektaktel, ein Highlight für sich. Marktplatz (Nord).

15.00–16.30 Uhr: «Zwerg Nase» mit Fidibus. Ein spannungsgeladenes Märchen – natürlich in Dialekt mit einem sehr beeindruckenden Bühnenbild in vier Akten. www.maerchentheater.ch Parktheater (Theatersaal), Lindenstr. 41.; Vorverkauf: www.maerchentheater.ch

Vorpremiere «Uhrenkrise» SRF Dok-Film mit Podiumsdiskussion

18.00–19.30 Uhr: Kinofilm «Welcome to Zwitscherland – Wie das Land so die Vögel» von Marc Tschudin (siehe Haupttext). www.vnsg.ch. Kino Rex, Bielstrasse 17.

19.30–23.30 Uhr: Gränchner GuggenNight. Das Non-Stop-Konzert der Guggen von nah und fern. Närrischer Jubel und Trubel überall! Anschliessend startet die Strassen- und Beizenfasnacht bis in die frühen Morgenstunden. Zytplatz.

14.15 Uhr: Grosser Fasnachtsumzug – Neu rund ums Stadtzentrum. Zutritt ins Stadtzentrum nur mit Fasnachtsplakette möglich. Stadtzentrum.

wie es sie noch nicht gegeben hat. Die spektakuläre Tour des Suisse des renommierten Naturfilmers Marc Tschudin zeigt Vögel und Menschen in Parallelen und Gegensätzen, die verblüffen und verzaubern. Dienstag, 5. März 2019, 18 Uhr, Kino Rex

SAMSTAG, 9. MÄRZ 11.30–15.00 Uhr: «Raclette-Plausch». Raclette-Plausch à discrétion für Jung und Alt im Saal des Eusebiushofes. Die Kolpingfamilie Grenchen/Bettlach, freut sich auf viele Teilnehmer. Eusebiushof, Schulstrasse 1.

SONNTAG, 10. MÄRZ 9.30–11.30 Uhr: «Ä Halle wo’s fägt». Für Kinder von 0 bis 6 Jahren in Begleitung einer erwachsenen Person. Mitbringen: Bequeme Kleidung und Antirutschsocken. www.chindaktiv.ch Doppelturnhalle Süd H2, Schulstrasse 11

DEMNÄCHST

INTERNATIONALE MUSIKWOCHE GRENCHEN 22. März 2019, 20 Uhr: Sonderkonzert: Berlin Comedian Harmonists. Die Berlin Comedian Harmonists lassen die Hits dieser phänomenalen ersten «Boygroup» der Welt weiterleben. Mit ihrem grossartigen Zusammenspiel, der hohen Virtuosität und Musikalität, mit einem geradezu perfekten Ensembleklang und einem Hauch von Melancholie, schaffen sie eine unvergleichliche Atmosphäre wie damals. Freuen Sie sich auf bekannt Melodien wie «Veronika, der Lenz ist da» oder «Mein kleiner grüner Kaktus». Parktheater.

AUSSTELLUNGEN/MUSEEN Kultur-Historisches Museum, Absyte: Ausstellung «Die verdrängte Tragödie – der Generalstreik in Grenchen». Bis 9. Juni. Adolf Michel (1865–1928), Uhrenfabrikant in Grenchen. «Sein Leben, seine Fabrik». Gastausstellung von Urenkel Urs Roth. Die Ausstellung zeigt Fotos der Fabrik und aus dem Leben von Adolf Michel, Dokumente und Uhren. Ein Stammbaum der Familie rundet die Ausstellung ab. Bis 14. April. www.museumgrenchen.ch Mi, Sa, So 14–17 Uhr

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Grenchner Stadt-Anzeiger 09/2019

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