Donnerstag, 14. September 2017
109. Jahrgang – Nr. 37
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
7ºC 16ºC
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Freitag, 15. September 2017 Am Morgen kühl und teilweise neblig, danach zunehmend sonnig. Samstag, 16. September 2017 Wechselnd bewölkt mit einigen Schauern. Lokal auch Gewitter möglich. Sonntag, 17. September 2017 Weiterhin wechselhaftes Wetter. Etwas Sonne, aber auch immer wieder Regen.
Laufen
3 Seit 75 Jahren singt und juchzt der Jodlerklub Jurarösli Riederwald. Mit einem würdigen Festakt und einem Jurassischem Jodlertreffen feierte der Verein das hohe Jubiläum.
Hofstetten
13 Dem wahren Schatz der Inkas, nämlich der Kartoffel, widmet die Kulturwerkstatt in Hofstetten ihre Jahresausstellung. Anbau und Vielfalt der Knolle werden aufgezeigt.
Aktuell Stellen Immobilien
Jugend straft Jugendkritik Lügen Mit ihrem 2. JugendTAG feierte die Jugendarbeit Solothurnisches Leimental (JASOL) ihre ersten zehn Jahre. Bevölkerung sowie Damen und Herren aus Politik, Kirche und Wirtschaft staunten über einen eigentlichen «Märt» mit vielfältigem Angebot von Aktivitäten und Projekten von und für Jugendliche. Roland Bürki
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er Nieselregen an diesem grauen Samstagmittag tut dem geschäftigen Treiben zahlreicher Jugendlicher und Erwachsener im und um das Oberstufenzentrum (OZL) keinen Abbruch. An rund 30 Ständen, Aufbauten, Parcours und einer Sonderschau Berufsbildung legen sie letzte
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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch
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Beeindruckt: Regierungsrätin Susanne Schaffner lobt die «superaktive», für die Sozialisierung wichtige Jugendarbeit im Hinteren Leimental, JASOL-Jugendarbeiter Niggi Studer findet Jugendarbeit bestätigt.
Sonderschau Berufsbildung: Abt Peter (Mitte), Regierungsrätin Susanne Schaffner und die Rodersdorfer Gemeindepräsidentin Karin Kälin Neuner-Jehle interessieren sich für Lehrberufe. FOTOS: ROLAND BÜRKI
Hand an, dekorieren mit Blumen oder legen Prospekte auf. Beispielsweise für die JASOL, das Jugendparlament, das Jugendtheater «Jou Jetzä», für Jungwacht und Blauring, den SeifenkistenWorkshop oder die Lehrbetriebe, die Einblick in ihre Anforderungsprofile und Arbeitsplätze gewähren. Die Pfadi «Waldchutz», die immer wieder neue Abenteuer meistern will, lockt Abenteuerlustige auf ihrer Strickleiter in schwindelnde Höhen. Noch höher hinauf geht es für alt Regierungsrat Klaus Fischer, der am Stand der Evangelisch-reformierten Jugendarbeit nach lebenslangem Suchen endlich den Draht zum Himmel findet. Und im Speisesaal, wo Food-Master Felix Schenker sich um seine motivierten jungen Helferinnen und Helfer sowie um Kasselerbraten und Apérogäste kümmert, herrscht an den Stehtischen bald einmal Enge. Zumal die Tanzgruppe OZL sich von ihrer besten tänzerischen Seite zeigt. Da ver-
stummt urplötzlich die uralte, immerwährende Jugendkritik über eine «unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehende Jugend», wie sie laut Programmheft einst etwa Aristoteles niedergeschrieben hat. Sieben Dörfer – eine Jugend «Mit der Wahl von Niggi Studer zum Jugendarbeiter im Solothurnischen Leimental haben wir ein goldenes Händchen gehabt», blickt Helmut ZimmerliMenzi, Kirchgemeindepräsident der Evangelisch-reformierten Kirche Solothurnisches Leimental und überzeugter «Ökumeniker», auf den Start der JASOL im Jahr 2007 zurück. Zusammen mit den Einwohner- und den Kirchgemeinden sei es ein Vorzeigemodell geworden. «Damit habe ich nach dem ersten Jugendtag von 2012 mit seinem tollen Märt beim Regierungsrat in Solothurn geblufft», sorgt Klaus Fischer für allgemeines Schmunzeln. Dass dies
kein Bluff war, stellt etwas später die neue Regierungsrätin Susanne Schaffner auf einem Rundgang fest: «Ich bin sehr beeindruckt von der Fülle an Jugendangeboten und von der Jugendarbeit JASOL, eine Vielfalt zum Staunen. Dieser Jugendarbeit zolle ich meine Hochachtung.» Das freut den Hofstetter Gemeinderat Markus Gschwind, der zu 100 Prozent hinter der JASOL steht und gegenüber dem Wochenblatt den Zusammenhalt «Sieben Dörfer – eine Jugend» unterstreicht. Während die Regierungsrätin in der vom Gewerbeverein Hinteres Leimental (GHL) mitgetragenen Sonderschau Berufsbildung dekorative Holzarbeiten von Schreinerlehrlingen bewundert, freut sich Geschäftsführer Marco Zanolari von der gleichnamigen Schreinerei über das wiedererwachte Interesse am Handwerk: «Wir haben für 2018 bereits sechs Interessenten für eine Schreiner-Lehrstelle.» Ein gutes Omen für die zukunftsträchtige duale Ausbildung.
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Empfehlungen
Walther Bucher, Laufen
AHV-Scheinreform NEIN Die linken Parteien bekämpften die Unternehmenssteuerreform als zu kompliziert und ein Milliardenbschiss. Tatsache ist, dass bei der AHV-Scheinreform 12 Gesetze geändert und zusätzlich Milliarden ausgegeben werden. Kulinarisch gesehen heisst das: Unternehmenssteuerreform AHV-Scheinreform
= 1 Big Mac = 6-facher Big Mac, unverträglich
Warum soll der FCB-Präsident monatlich Fr. 70.– mehr bekommen und die Bezüger von Ergänzungsleistungen (EL) nichts? Im Gegenteil: die EL-Bezüger müssen mehr Steuern bezahlen.
Und das soll gerecht sein? Die Mehrwertsteuer erhöht sich um 0,6%: BR Berset und dem FCB-Präsidenten ist das egal, die Bezüger von Ergänzungsleistungen werden davon aber markant betroffen.
Und das soll solidarisch sein? Die heutige und künftige Jugend erhält mit dieser AHV-Scheinreform ein schwarzes Loch und muss Milliarden bezahlen.
Für ihn von... ______________________________
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Und das soll solidarisch sein? Die Befürworter reden hier nicht vom Milliardenbschiss, aber behaupten, dass die AHV mit dieser Scheinreform gesichert sei. Warum wollen denn SP und Co. die Schuldenbremse aufheben und das Geld in den AHV-Fonds fliessen lassen? Die AHV ist doch angeblich gesichert mit dieser Scheinreform.
Sieht so Sicherheit aus? Die monatliche AHV-Erhöhung von Fr. 70.– soll die Entschädigung für die Reduktion des Umwandlungssatzes bei der Pensionskasse sein. Das Gegenteil ist der Fall: Die Fr. 70.– sind das Sahnehäubchen für die Übergangsgeneration (alle 45- bis 65-jährigen), denn sie erhalten eine Besitzstandsgarantie ➜ kein Verlust durch die Senkung des Umwand-
lungssatzes! (Übergangsbestimmung Ziffer c) Und das soll gerecht sein? Darum am 24. September 2017:
2x NEIN zur AHV-Scheinreform
Paul Schoenenberger, Postfach, 4112 Flüh
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IMPRESSUM
Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)
Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)
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Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.
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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37
VERANSTALTUNG
LIESBERG
Fischerfest im Schälloch mit Kettensägen-Schnitzen
Im Weltkrieg aus der Taufe gehoben
Am Wochenende vom 23. und 24. September findet in Zwingen wieder das traditionelle Fischerfest statt. Dieses Jahr mit einem ganz speziellen Gast. Norman Altermatt, ist Forstwart und ein Künstler mit der Motorsäge. Er ist Schweizer Meister im Speedcarving und nimmt in der ganzen Welt an diversen Turnieren und Showschnitzen teil. Er wird am Samstag ab 13 Uhr eine Figur schnitzen, die dann ab 18.30 Uhr im Festzelt versteigert wird. Am Sonntag ab 14 Uhr gibt es eine einstündige Speedcarving-Show. Auch diese Skulptur wird anschliessend versteigert. Der Reinerlös der Versteigerungen geht in die Vereinskasse der Fipal. Wer noch mehr über Norman Altermatt und seine Arbeiten wissen möchte, findet auf seiner Homepage zahlreiche Bilder. https://norman-altermatt.jimdo.com/ Natürlich gibt es wie immer die Möglichkeit, für Alt und Jung, am Fischweiher selber Forellen zu fangen. Die Vereinsmitglieder stehen Ihnen für eine fachgerechte Betreuung zur Verfügung.
Kinder und Jugendliche können an Wettbewerben teilnehmen. Im Festzelt werden die beliebten Zander-Fischknusperli und gebratene Forellenfilets serviert. Auch am Samstagabend bewirten wir Sie sehr gerne, verbringen Sie doch einen gemütlichen Abend bei uns. Mit diesem Anlass können wir einen Teil unserer Kosten für die Aufzucht und den Besatz der Birs finanzieren. Unsere Vereinsmitglieder leisten mehrere tausend Fronstunden für die Natur und unseren Fischbestand. An beiden Tagen fährt ab Bahnhof Zwingen ein Shuttlebus und bringt Sie zu uns ins Schälloch oder Sie machen einen gemütlichen Waldspaziergang. Auf unserer Homepage www.fipal-laufental.ch finden Sie zusätzliche Informationen über unseren Verein und Anlässe. Wir freuen uns über Ihren Besuch im Schälloch und bedanken uns für Ihre Unterstützung. Die Vereinsmitglieder der FIPAL
75 Jahre und kein bisschen müde: Jodlerklub Jurarösli Riederwald.
Seit 75 Jahren singt und juchzt der Jodlerklub Jurarösli Riederwald. Mit einem würdigen Festakt, einer Jodlermesse am Sonntag mit anschliessendem Jurassischem Jodlertreffen feierte der Verein das hohe Jubiläum. Jürg Jeanloz
J Schweizer Meister im Speedcarving: Norman Altermatt wird am Fischerfest weitere FiFOTO: ZVG guren mit der Kettensäge schnitzen.
MUSIK-TIPP
Randy Newman Der mehrfache Oscar- und Grammy-Gewinner hat sich nach «Harps And Angels» eine neunjährige Plattenpause gegönnt. Nun zeigt der bald 74Jährige mit «Dark Matter (Warner Music) eindrücklich, was für ein grossartiger Komponist, Texter und Pianist er noch immer ist. Leider ist die Spieldauer mit knapp 40 Minuten kurz bemessen. Und es sind auch nicht alle neun Songs Neuheiten. «It’s A Jungle Out There» (Soundtrack der Fernsehserie «Monk») ist ein mit einer Zusatzstrophe versehenes Remake. Bereits bekannt ist ebenfalls der Song «Putin», eine Persiflage über den russischen Präsidenten. Das aktuelle Album ist dennoch ein lohnender Kauf. Randy Newman präsentiert mit seiner unverkennbaren Stimme in Wohlklang verpackte Songtexte, die nachwirken. Sie sind mehrheitlich hintersinnig wie etwa «The Great Debate», der die Auseinandersetzung zwischen Wissenschaft und Religion thematisiert. Wer aufmerksam zuhört, wird von der Schönheit der subtil arrangierten Musik und der inhaltlichen Qualität von «Dark Matter» angetan sein. Benno Hueber
odellieder verkünden Botschaften und gehören eigentlich in die Alpen» stellte Christian Steiner in seiner launigen Festrede klar. Der Jodel sei aber gar keine schweizerische Erfindung, frotzelte Steiner, sondern eine Japanische! So hätten Japaner auf einer Bergtour einen Transistorradio mitgenommen, um die Langeweile zu überbrücken. Als der Führer den Radio aus Unachtsamkeit fallen liess, schrie er seinem unteren Kameraden zu: «Hol du dl Ladio». Wie auch immer, der Jodlerklub Jurarösli wurde mitten in der Kriegszeit gegründet, vermittelte den Menschen viel Freude und trug zur Bewahrung des geschätzten Kulturguts bei. Sogar Theater wurden vorgetragen und eine Reise nach Amerika unternommen. Einzig der Nachwuchs mache Sorgen, war das Fazit von Steiner. Vom bekannten Liesberger Komponisten Bruno Häner stimmte der jubilierende Verein das wunderschöne Lied «Uf der Falkeflue» an und liess zur Auf-
lockerung und zum geselligen Anlass «Bim Stärnewirt» folgen. Zu Gast, wie könnte es anders sein, waren die Bärgbrünneler, die dem Jubilar den Geburtstagsjutz schenkten und mit dem Gassenhauer «Dini Seel la bambälä» die Gäste, Ehrenmitglieder und Vereinsdelegationen aufforderten, den Abend, wie es unter Jodlern Brauch ist, gemütlich anzugehen. Als Überraschungsduett legten Christian und Jogg eine kecke Duetteinlage auf die Bretter und liessen mit dem Knaller «Ich schenke Dir ein Edelweiss die Stimmung hochgehen. Die beiden Sänger verstanden sich als ehemalige Schulkameraden prächtig und doppelten mit Polo Hofers Blumen
und dem Martinsglöggli mitreissend nach. «Es braucht gute Kameradschaft, Freude am Singen und Idealisten, um ein solches Fest auf die Beine zu stellen», gratulierte Silvia Meister, Präsidentin des Nordwestschweizerischen Jodlerverbands. Mit einer Schweizer Standarte, einer Urkunde und einem Liedergutschein beschenkte sie die Riederwalder Jodlerinnen und Jodler. Der unermüdliche OK-Präsident Daniel Gygi verneigte sich vor den Rednern, den Vereinen und Gästen und forderte alle Sängerinnen und Sänger auf, gemeinsam das Lied «Schwäbeli» anzustimmen. Mit dem Schwyzerörgeli-Quartett «Bodeständig» klang der Abend würdig aus.
Duo mit Pfiff: Christian und Jogg.
FOTOS: JÜRG JEANLOZ
VERANSTALTUNG LESUNG
«Rhythm around the world» mit Adrian Gaugler WOS. Am 22. und 23. September 2017 werden rhythm project mit ihrem neuen Programm in der Mehrzweckhalle Wahlen auftreten (das Wochenblatt berichtete). Tickets für Samstagabend sind noch erhältlich. Durchs Programm führen wird der ehemalige Telebasel Moderator und Journalist Adrian Gaugler. Die letzten Vorbereitungen für das neue Programm von rhythm project laufen auf Hochtouren und das «Musighälleli» in Breitenbach, in welchem geprobt wird, ist schon beinahe zur zweiten Stube der 17 Ensemblemitglieder geworden. Das dritte abendfüllende Programm von rhythm project steht ganz im Zeichen des Rhythmus und seiner vielfältigen Welt. Keine Musik ohne Rhythmus, kein Rhythmus ohne einen ersten Schlag. Ob wehmütiger Tango oder feurig instrumentaler Stepptanz – das Publikum darf sich auf ein buntes Repertoire freuen. Das ursprüngliche Perkussionsensemble wird wie bereits in vergangenen Jahren in erweiterter Form auf der Bühne stehen. Streicherensemble, Bläser-Satz, Rockbandformation und Sängerin gehören bei rhythm project längst zum festen Bestandteil. Einige Stücke wurden deshalb eigens für den Anlass und die besondere Formation arrangiert. Die Berufsmusiker Matthias Kümin (Diri-
Sonntag, 17. September, 11.00 Uhr in der Galerie
Roland Neyerlin – Beheimatet sein in der Welt – ein Heimatabend am Morgen! Roland Neyerlin liest literarischphilosophische Texte rund um Heimatfragen. www.kfl.ch
Mit Sängerin: Fabienne Jäggi wird auch diesmal wieder dabei sein. FOTO: ZVG gent der Stadtmusik Laufen) und Miguel Etchegonçelay (Dirigent der Stadtharmonie Laufen) hatten sich dieser Aufgabe angenommen. So dürfen nun bekannte Kompositionen von rhythm project neu interpretiert werden. Mehr sei an der Stelle aber noch nicht verraten. Auf die Reise durch die Welt des Rhythmus wird das Publikum von Moderator Adrian Gaugler begleitet. Adrian Gaugler erlangte durch seine mehrjährige Tätigkeit bei Telebasel Bekanntheit und ist heutiger Sprecher der Polizei Basel-Landschaft. Ermöglicht werden die Konzerte in der Mehrzweckhalle Wahlen vom Musikverein Wahlen. Tickets für das Konzert vom Samstag, 23. September 2017 gibt es unter: ticketfrog.ch. Weitere Informationen unter: Tickets und Infos unter: rhythmproject.ch.
FILM
AUSSTELLUNG
Donnerstag, 21. September, 20.30 Uhr
Bis 24. September
Wiener Dog
Stephan Schmidlin – Heimat ist das, wovon man ausgeht!
Regie: Todd Solondz, mit Danny DeVito, Zosia Mamet, Ellen Burstyn, Kieran Culkin, Julie Delpy. Episoden-Satire: USA 2016, 90 Min.
Öffnungszeiten: Freitag: 17.00–21.00 Uhr Sonntag: 11.00–16.00 Uhr
DISCO
KONZERT
Schlachthuus-Disco mit DJ Matteo
Freitag, 15. September, 20.15 Uhr
* Michael von der Heide – Hinderem Berg Sehnsüchtige Popmelodien, heimwehvolle Balladen, Chansons und humorvolle Texte. JUGEND-KINO
Samstag, 16. September, 19.15 Uhr
21 Jump Street Regie: Phil Lord, Christopher Miller; mit Jonah Hill, Channing Tatum, Brie Larson, Johnny Depp u. a. Komödie, Krimi; USA 2012, 109 Min.
Freitag, 22. September, 21.00 Uhr
Es ist wieder soweit! Mit DJ Matteo und Herbst-Feelgood-Musik starten wir in die neue Saison.
* Vorverkauf: Buchhandlung und Papeterie Cueni, Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch bequem von zuhause aus.
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Gottesdienste BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Ökumenischer Bettags-Gottesdienst, unter Mitwirkung des Quartiers Bleiholle Sonntag, 17. September 2017 10.30 Uhr Seniorenzentrum Rosengarten Thema: «Was riecht denn da?»
www.bewegungplus-laufen.ch Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 17. September 2017 10.00 Uhr Erntedank-Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte Gäste sind herzlich willkommen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 14. September, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Thema: «Mundartgeschichten aus der Region» mit Walter Studer, Breitenbach. Freitag, 15. September, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende, offen für alle. Sonntag, 17. September, 10.30 Uhr, Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, Bettagsgottesdienst, Pfarrerin Regine Kokontis, Diakon Christof Klingenbeck, Pfarrerin Denise Wyss, Theologe Peter Seeberger und Bewohner des Quartiers Bleiholle, Laufen. Donnerstag, 21. September, 20.00 Uhr, Lieder des Friedens, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Judith Cueni, Pfarrer Claude Bitterli (Gitarre) und Raymond Bohler (Cajon). Kleinlützel Sonntag, 17. September, 10.00 Uhr, kath. Kirche Kleinlützel, Bettagsgottesdienst, Pfarrer Claude Bitterli und Pastoralassistent Alexander Mediger. Burg im Leimental Sonntag, 17. September, 19.00 Uhr, Pfarreisaal in Burg, Bettagsgottesdienst, Pfarrerin Regine Kokontis und Pfarrer Günter Hulin, anschliessend gemütliches Beisammensein mit Imbiss.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Gemeindeanlässe: Gottesdienste/ChinderChilche-Sonntagsschule/Konzert/Kirchenkaffee: Sonntag 17. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Bettagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth. ChinderChilche-Sonntagsschule mit Beginn im Gottesdienst Dienstag, 19. September, 14 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Trauergottesdienst/Abdankung: Dieter Hänggi-Thommen, 10. Februar 1938 bis 4. September 2017, aus Breitenbach Mittwoch, 20. September, 16 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema zum Herbst: «Sophie und ihr Kürbis» und auch darüber, wie Kinder sich behaupten können, Zvieri und Basteln im Gemeindesaal Sonntag, 24. September, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, MatineeGottesdienst (GD: ½ Stunde + Konzert: ¾ Stunde), Pfr. Stéphane Barth, Orgel Tobias Cramm, Gitarristinnen Esther Thommen und Noemi Locher, Kirchenkaffee Konfirmandenunterricht: jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal des ref. KGH Thierstein, Breitenbach. Gr. 1 am 14. September Gr. 2 am 21. September
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 17. September, 11 Uhr Ökumenischer Sonntag: Gottesdienst auf der Ruine Landskron, Pfarrer Paul Schwindenhammer, Armin Mettler, Günter Hulin und der Choral «Haley» de Leymen. Anschliessend Mittagessen (Anlass bei jedem Wetter) Mittwoch, 20. September, 9 Uhr Fraueträff mit Znüni, Spielvormittag, Martina Hausberger und Team 16.30 Uhr Streetdance Minis Martina Hausberger Freitag, 22. September, 20 Uhr Ökumenische Taizé-Feier, Kirche Witterswil
Wir danken herzlich
Du siehst den Garten nicht mehr grünen, in dem du einst so froh geschafft. Siehst deine Blumen nicht mehr blühen, weil der Tod dir nahm die Kraft. Schlaf nun in Frieden, ruhe sanft und hab für alles vielen Dank.
für die Anteilnahme, die wir beim Abschied von
Marie Munk
Wir danken für die grosse Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer Mutter
12. August 1925 – 16. August 2017 erfahren durften. Der Dank gilt den Verwandten, Freunden und Bekannten, die Marie in ihrem Leben mit Freundschaft und Wohlwollen begegnet sind und sie bei ihrem Abschied aus dieser Welt begleitet haben. Wir danken besonders dem Pflegepersonal des Seniorenzentrums Rosengarten, Laufen, die die Verstorbene während ihres Aufenthaltes liebevoll gepflegt haben und ihr dabei mit Respekt und Würde begegnet sind. Ein Dankeschön gebührt Frau Dr. Claudia Rosamilia für die ärztliche Betreuung.
Rosa Mendelin-Cueni erfahren durften. Danken möchten wir der Hausärztin Frau Dr. Zora Otter sowie dem Personal des Kantonsspitals Laufen für die gute Betreuung. Ein besonderer Dank geht an Pfarrer Walter Meier für den feierlichen Abschiedsgottesdienst in Zusammenarbeit mit dem Organisten Florian Kirchhofer sowie der Sängerin Corinne Mendelin.
Unsere Dankbarkeit richtet sich auch an Pfarrer Alexander Mediger für die feierliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes sowie die Organistin für die musikalische Mitgestaltung.
Herzlichen Dank allen Verwandten, Freunden und Bekannten und allen, die Rösli auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Aber auch die vielen trostreichen Worte, den bunten Grabschmuck und die Trauerkarten mit Messen und Gebeten wissen wir zu schätzen.
Vielen Dank allen, die mit Worten und Spenden ihre Verbundenheit spüren liessen.
Nenzlingen, im September 2017
Laufen, im September 2017
Dreissigster: Sonntag, 15. Oktober 2017, um 9.30 Uhr in der Kirche in Nenzlingen.
Die Trauerfamilie
Ganz leise, ohne ein Wort, gingst Du für immer von uns fort. Es ist so schwer, dies zu verstehen, doch einst werden wir uns wiedersehen.
Wir danken herzlich (statt Karten) für die mitfühlende Anteilnahme und die tragende Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer Mutter
HERZLICHEN DANK
Rosa Saner-Auer
Für die mitfühlende Anteilnahme und die vielen Zeichen der Freundschaft beim Abschied von meinem Ehemann, unserem allerbesten Vater, Schwiegervater, Grossvater, Bruder, Schwager, Onkel und Götti
26. Juli 1928 – 20. August 2017 erfahren durften.
Robert Pally-Cueni
Der Dank gilt allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die Rosa in ihrem Leben mit Freundschaft, Liebe und Wohlwollen begegnet sind. Wir danken besonders dem Personal des Alterszentrums Rosengarten in Laufen.
danken wir von Herzen. Ein besonderes Dankeschön – Pfarrer Ignacy Bokwa und Sakristanin Helene Jeger für die feinfühlige Begleitung in den Tagen des Abschieds und für den schön gestalteten Trauergottesdienst; – dem Organisten Vinzenz Stich für seinen stimmungsvollen Beitrag in der Kirche; – den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen, die ihn während seines kurzen Spitalaufenthalts betreut haben; – der Hausärztin Dr. Luzia Huber-Borer für die langjährige ärztliche Betreuung; – Herrn Paul Stebler für seine monatlichen Besuche zur Spende der heiligen Kommunion; – für die tröstenden Worte und Briefe; – für die Zuwendungen an wohltätige Institutionen; – für die schönen Blumen und Gaben für späteren Grabschmuck; – allen, die unseren Vater durch sein Leben begleitet haben; – allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die ihn zur letzten Ruhestätte begleitet haben.
Wir danken auch all den hilfsbereiten Nachbarn für deren Unterstützung in den letzten Jahren, die sie noch zu Hause verbringen durfte. Unser Dank richtet sich auch an Christof Klingenbeck für die feierliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes sowie an die Organistin für die musikalische Mitgestaltung. Vielen Dank all jenen, die uns mit Worten, Gedanken und Spenden ihre Verbundenheit spüren liessen. Laufen, im September 2017
Meltingen, im September 2017
Herr, lass mir deine Gnade widerfahren, deine Hilfe nach deinem Wort. Psalm 119, 41
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Samstag, 16. September 2017, um 18.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Meltingen.
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Tel. 061 781 18 97 Natel 079 254 61 49
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Freitag, 15. September 2017, um 19.30 Uhr in der römisch-katholischen Kirche Laufen.
Lieber Robert, in unseren Herzen und Erinnerungen wirst Du weiterleben!
Todesanzeigen
Die Trauerfamilie
Bei Todesfall können Sie sich vertrauensvoll an uns wenden.
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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Die Praxis
med. pract. M. Franc-Massini Neumättli 3, 4225 Brislach ist vom 25.9.2017 bis am 5.11.2017 geschlossen.
Hofstetten-Flüh
Baupublikation Bauherr: Nuno und Patrizia Francisco Badweg 1, 4112 Flüh Projektverfasser: Atmoshaus AG Eichweid 1, 6203 Sempach Station Bauprojekt: Neubau EFH mit Carport Bauplatz: Steinrain 70a, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 4325 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 29. September 2017
Dein Leben war ein grosses Sorgen, war Arbeit, Liebe und Verstehen – und dann ein stilles Von-uns-Gehen.
Gedanken – Augenblicke: Sie werden uns immer an dich erinnern und glücklich und traurig machen, aber dich niemals vergessen lassen.
Traurig nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Schwiegermutti, Grossmutti, Uri, unserer Schwester, Schwägerin, unserem Tanti, Gotti und unserer Cousine
Elena Purga-Di Nino 23. Mai 1935 - 23. August 2017
Hulda Nebel-Kienast
Danke. Es ist unendlich schwer, einen geliebten Menschen zu verlieren. Danke allen, die sich mit uns verbunden fühlten und ihre Anteilnahme in so vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten.
alt «Rössli»-Wirtin 21. November 1936 – 8. September 2017
In stiller Trauer Rosmarie und Dieter Bloch-Nebel Heidi und Ruedi Nebel-Nebel Markus und Esther Nebel-Wenger Käthi und Daniel Wohlgemuth-Nebel Deine Grosskinder und Urgrosskinder
Wahlen, im September 2017 Die Trauerfamilie
Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, dem 19. September 2017, um 14.30 Uhr in der Kirche Hochwald statt mit anschliessender Urnenbeisetzung. Anstelle von Blumen gedenke man der Stiftung Antonius Haus in Solothurn, Postkonto 45-676-1. Traueradresse: Restaurant Rössli, Hauptstrasse 37, 4146 Hochwald Gilt als Leidzirkular.
Baupublikation Bauherr: Barbara Küry Ettingerstrasse 63, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Marty Häuser AG Sirnacherstrasse 6, 9500 Wil SG Bauprojekt: Neubau EFH Bauplatz: Choliberg 14, 4114 Hofstetten Bauparzelle, GB-Nr.: 4485 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 29. September 2017
Baupublikation Bauherr: Roberto und Sarah Achille-Truttmann Im Gwidem 6, 4147 Aesch Projektverfasser: Roberto und Sarah Achille-Truttmann, Im Gwidem 6, 4147 Aesch Bauprojekt: Einfriedung / Erhöhung best. Doppelstabgitterzaun Bauplatz: Auf den Felsen 79 Bauparzelle, GB-Nr.: 3740 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 29. September 2017
Breitenbach BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Breitenbach Fehrenstrasse Abschnitt Kreisel bis Sandfelsweg
Rodersdorf
Baupublikation Bauherr: Sibylle M. Saber Bauobjekt: Wohnhaus, Ausbau Dachgeschoss Bauplatz: Biederthalstrasse 15 Bauparzelle: GB-Nr. 783 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 28. September 2017
Zullwil
Baupublikation Bauherrschaft: K. + S. Hertig-Freuler Gass 9, 4234 Zullwil Bauobjekt: Dachfenster Bauplatz: Gass 9 Bauparzelle: GB-Nr. 638 Einsprachefrist: 29. September 2017
Unser Herz will dich halten. Unsere Liebe dich umfangen. Unser Verstand muss dich gehen lassen. Denn die Kraft war zu Ende und deine Erlösung Gnade.
Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Frau, unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante und Gotte
Frieda Jeker-Saner 8. Oktober 1923 bis 10. September 2017 Langsam wurde dein Alltag beschwerlicher, dein Lebenslicht unaufhaltsam kleiner. Du hast viele Spuren der Liebe und der Fürsorge hinterlassen; die Erinnerung an all das Schöne wird stets in uns lebendig sein. Wir danken dir für alles, was du für uns getan hast.
In stiller Trauer Henri Jeker-Saner Monika und Max Jeker-Jeker mit Damian Regina Jeker Christa Jeker Geschwister und Anverwandte Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 22. September 2017, 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Büsserach statt. Bruderschaftsgottesdienst: Samstag, 30. September 2017, 18.00 Uhr, Pfarrkirche Büsserach Dreissigster: Samstag, 14. Oktober 2017, 18.00 Uhr, Pfarrkirche Büsserach Traueradresse: Henri Jeker-Saner, Oberfeldstrasse 25, 4227 Büsserach
Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Strassenbau- und Werkleitungsarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Einspurige Verkehrsführung im Baubereich (etappenweise Bauausführung). Der Verkehr wird mit Lichtsignalanlage mit Busbevorzugung bzw. zeitweise mit Verkehrsdienst geregelt. – Die Geschwindigkeit wird beim Ortseingang im Baustellenbereich auf 50 km/h beschränkt. – Die einmündenden Gemeindestrassen werden zeitweise gesperrt bzw. behindert. Die Zufahrten erfolgen rückwärtig. – Die Zufahrten zu den angrenzenden Liegenschaften sind bis auf kurzzeitige Ausnahmen gewährleistet. – Die Fussgänger werden innerhalb der Baustelle umgeleitet. Dauer: 25. September 2017 bis Dezember 2018 Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 15. September 2017 Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Büsserach Einwohnergemeinde Büsserach
Verkehrspolizeiliche Massnahmen
Der Gemeinderat der Einwohnergemeinde Büsserach hat am 14. August 2017 folgende Verkehrsmassnahme beschlossen: Parkieren verboten (2.50), beidseits, mit Anfangstafeln (5.05) – Wydenmattstrasse Gegen diesen Beschluss kann innert 10 Tagen seit der Veröffentlichung beim Bau- und Justizdepartement, Amt für Verkehr und Tiefbau, Rötihof, 4509 Solothurn, Beschwerde eingereicht werden. Sie ist schriftlich zu begründen und hat einen Antrag zu enthalten. Innert derselben Frist ist bei der Staatskasse in Solothurn (PC-Nr. 45-1-4) mit dem Vermerk «Verkehrsmassnahmen: Konto-Nr. 2006074 / 006» ein Kostenvorschuss von Fr. 500.– zu hinterlegen.
LAUFENTAL VERANSTALTUNG
LAUFEN
Hoftheater in der Neuhof-Schüüre
Zwei wie Bonnie and Clyde: Demnächst FOTO: ZVG in der Neuhof-Schüüre. WOS. Das hof-theater.ch verwandelt die Scheune der Neuhof-Schüüre für einen Abend in ein Theater und bietet seinem Publikum einen unterhaltsamen, berührenden, anregenden und in jedem Fall unvergesslichen Theaterabend. Die Bauernfamilien, in diesem Fall Familie Mathis, treten bei den Anlässen als Gastgeber auf. Sie engagieren sich mit viel Herzblut für eine gemütliche Atmosphäre und sind mit Speis und Trank aus Eigenproduktion für das leibliche
Wohl der Gäste besorgt. Der Spielort Bauernhof, kombiniert mit Theateraufführung und Gastronomie, ist in dieser Art als Kulturangebot schweizweit einzigartig. Auf der diesjährigen Tournee zeigt das hof-theater.ch die turbulente Gauner-Komödie «Zwei wie Bonnie und Clyde». Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde träumen vom grossen Geld: Heirat in Las Vegas, Ferien auf Hawaii. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Strassenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechseln würde. Dass sie schliesslich auf einem Bauernhof landen, macht die Sache auch nicht besser für die Möchtegern-Ganoven. «Zwei wie Bonnie und Clyde» ist wahrlich eine Tour de Force für die Lachmuskeln, ein groteskes Abenteuer, bei dem die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen immer verzwickter und verrückter wird ... 22. September, 20.00 Uhr, Neuhof-Schüüre, In den Spitzen 5, Laufen. Bauernküche ab 18.00 Uhr. www.hof-theater.ch
Schmidlin malt Heimat Der Maler, der Philosoph und die Vertreterin der Galerie: Stephan Schmidlin, Roland Neyerlin und Sabine Halbeisen (v. l.). Im Hintergrund dreimal Heimat in Öl. FOTO: MARTIN STAUB
Der in Laufen aufgewachsene Stephan Schmidlin stellt seine Werke erstmals in der Galerie Kulturforum in Laufen aus. Seine Bekannten aus Laufen und seiner neuen Heimat Basel gaben dem Künstler an der Vernissage die Ehre.
IRDISCHES UND HIMMLISCHES Martin Staub
Das gute Quartier Wo wohnen Sie? In einem guten oder schlechten Quartier? Was macht den Unterschied? Hier die gepflegten Gärten, dort vernachlässigte Spielplätze. Hier Sichtschutz durch hohe Hecken, dort Gewusel und Betrieb in den Strassen. Was ist nun gut, was schlecht? Und teile ich die Menschen gleich mit ein, je nach Quartier, wo sie wohnen? In der Bibel heisst es: «Was siehst du den Splitter im Auge deines Mitmenschen, den Balken in deinem Auge aber nimmst du nicht wahr?» Übersehe ich vielleicht, was ein gutes Quartier wirklich ausmacht? Ein paar Sätze weiter steht die Goldene Regel, welche in Texten verschiedener Religionen zu finden ist: «Wie immer ihr wollt, dass die Leute mit euch umgehen, so geht auch mit ihnen um!» Ja, ich schätze es, dass wir einander grüssen, wo ich wohne. Man kennt sich, auch dank dem Quartierfest, welches wir alle zwei Jahre durchführen. Die Kinder spielen miteinander. Wenn ich feststelle, dass mir der Zucker für meinen geplanten Kuchen ausgegangen ist, hilft die Nachbarin aus. Man kann auch
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die Gartenschere oder die Velopumpe ausleihen. Andere Quartiere haben wiederum ihre besonderen Vorteile, vielleicht einen Grillplatz oder eine Bocciabahn – Orte also, wo man sich treffen und gemeinsame Zeiten erleben kann. Darum, was ein gutes Quartier ausmacht und wie es zu erfahren ist, geht es im ökumenischen Gottesdienst an diesem Sonntag, am eidgenössischen Dank, -Buss- und Bettag. Er findet statt im Seniorenzentrum Rosengarten, 10.30 Uhr. Für die Kinder gibt es ein Spezialprogramm. Wenn Junge und Alte zusammenkommen, etwas Gekochtes oder Gebackenes zum Büffet beitragen und anschliessend gemeinsam mitgeniessen, dann sind an diesem Ort Qualitäten eines guten Quartiers zu erleben. Es laden ein: Bewohner vom Quartier Bleiholle, das Seniorenzentrum Rosengarten, BewegungPlus und die drei Landeskirchen. Regine Kokontis ref. Pfarrerin Für Rückmeldungen oder Fragen: Regine Kokontis, ref. Pfarrerin (regine.kokontis@bl.ref.ch).
D
er Besuch der Galerie im alts Schlachthuus überraschte am vergangenen Freitag gleich doppelt. Zum einen die grosse Zahl von Besuchenden aus Laufen und Umgebung, wie sie die Vernissagen des Kulturforums nur selten sehen, und zum
andern die Bilderflut des Malers Stephan Schmidlin, dem der Platz in der Galerie offenbar nicht ausreichte und der somit bereits im Treppenhaus mit seiner etwas dichten Hängung begann. 82 Werke in allen Formaten präsentiert Schmidlin, die ältesten von 1992, die neusten mit Jahrgang 2017, «frisch aus dem Ofen». «Heute male ich mit Vorliebe Sujets in Basel», erklärte der 62-Jährige, der schon viele Jahre in der Stadt wohnt. Dass er sich aber nach wie vor auch im Laufental zu Hause fühlt, zeigen viele Bilder aus der aktuellen Schaffenszeit. So begegnet der Betrachter in der Ausstellung beispielsweise nicht nur der Basler Rheinpromenade, sondern steht plötzlich im Laufner Stedtli oder auf dem Dittinger Feld. Stephan Schmidlin malt mit Leidenschaft. Noch immer mehrere Stunden täglich, trotz einer schleichenden Krankheit, die sich in den letzten Jahren bei ihm bemerkbar machte. «Malen be-
ruhigt», sagt er. Schmidlin malt vorwiegend in Öl und oft auf dicken Karton. In seiner Ausstellung sind nur wenige Sujets auf Leinwand zu finden. Die Heimat ist für Schmidlin zentral. Das sagte auch sein langjähriger Freund Roland Neyerlin, ebenfalls ein Laufner, der die Begrüssungsansprache hielt. «Stephan malt leidenschaftlich und ich rede gern», erklärte der Dichter und Philosoph und erklärte umgehend den Ausstellungstitel «Heimat ist das, wovon man ausgeht!». In einer Lesung am kommenden Sonntag, 11 Uhr in der Galerie sind beide, die von ihrer Heimat «ausgegangen» sind, zu erleben. Interessant und einen Besuch wert sind die Bilder ohnehin, die so manche Ecke rund um Schmidlins und Neyerlins Heimat in wunderbaren Bildern widergeben. Kulturforum Laufen: Stephan Schmidlin. Fr, 17–21 Uhr; So, 11–16 Uhr. Finissage: 24. September.
LESERBRIEF
Nicht in allen Punkten ideal, trotzdem Ja zur AHV2020 Die AHV soll gerettet werden. Gut so. Zweimal schon ist eine Revision abgelehnt worden. Jetzt liegt ein guter Antrag des Bunderates auf dem Tisch. Nicht in allen Punkten ideal – wer könnte das schon? Aber ein wichtiger Schritt für Jung und Alt. Wenn die Jungen finden, ihre Interessen seien nicht genügend berücksichtigt, riskieren sie ganz ohne AHV dazustehen, bis sie zu den Bezügern gehören. Ich finde, es ist nun die dringende Pflicht und Schuldigkeit jedes Politikers und Bürgers, diese Reform anzunehmen. Das heisst ja nicht, dass nicht schon gleich anschliessend über
weitere Verbesserungen nachgedacht werden kann. Zu den Neinsagern: da gibt es Parteien, die aus Prinzip nein sagen. Da gibt es die Wirtschaft, die sich eine Neinkampagne Millionen kosten lässt. Unser Staat scheint nicht mehr aus Bürgern (Menschen halt) zu bestehen, sondern aus der Wirtschaft. Diejenigen, die dort das Sagen haben, sind nicht auf die AHV angewiesen. Ist es nicht unverständlich, dass eine riesige Mehrheit Normalverdiener sich immer wieder von den Argumenten der Superreichen verführen lässt? Zu den Politikern: fühlen die sich noch als Volksvertreter oder
doch nur noch als Interessenvertreter? Lehnen sie alles ab, was nicht aus ihrer Feder stammt? Ein kürzlich erschienener Leserbrief belegt das! Zu den 0,3 Prozent mehr Mehrwertsteuer: da wird ein Riesendrama daraus gemacht. Dabei sind das bei einem Monatsbudget von 1000 Franken gerademal 3 Franken, also weniger als ein Bier kostet! Aber natürlich ein Argument für diejenigen, welche die besten Leistungen unseres tollen Staats wollen – ohne dafür zu bezahlen. Also, retten wir die AHV mit einem klaren Ja. Theo Klein, Rentner, Wahlen
Seit 40 Jahren Spitex in Laufen und Umgebung – ein Verein von und für die Gemeinden feiert Jubiläum
Nachdem im ersten Artikel dieser Fokusserie die Initiantin, Frau M. Richterich, im Zentrum stand, werden dieses Mal die Vereinsmitglieder in den Vordergrund gerückt. Am Mittwoch, 2. November 1977, wird der Markstein für eine zukunftsweisende Vereinsgeschichte gelegt: Die beiden bis anhin konfessionell getrennten Institutionen, der Verein für Familienhilfe und der Krankenpflegeverein Laufen, werden unter Beisein der Kirchenvertreter zusammengelegt und in einen religionsneutralen und überparteilichen Verein zusammengeführt. Zu den Gründungsmitgliedern gehören an diesem Abend im Stadthaus Laufen nebst einer beachtlichen Anzahl Privatpersonen auch die Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Laufen, Nenzlingen, Röschenz und Wahlen, welche bis heute zu den massgeblichen Trägern der Spitex Laufental gehören. Waren
sich die Gemeindevertretenden und anderen Gründungsmitglieder zu diesem Zeitpunkt bewusst, was für einen innovativen und wichtigen Grundstein sie für eine solidarisch verankerte Gemeindezusammenarbeit gelegt hatten? In den Folgejahren treten 1983 die Gemeinden Liesberg und 1984 Roggenburg und Zwingen dem Verein bei und die Anzahl der Gönnermitglieder ist auf 700 angestiegen. Alle zehn Gemeinden sind auch heute noch Mitglieder und stehen trotz veränderten finanziellen und gesundheitspolitischen Rahmenbedingungen hinter dem gemeinnützigen Verein. Zusammen mit den Gönnermitgliedern tragen sie massgeblich dazu bei, dass die Hilfe und Pflege ausserhalb des Spitals oder einer anderen Betreuungsinstitution für alle Einwohner im Laufental finanziell tragbar ist. Das Modell Spitex Laufental – als NonProfit-Organisation und Arbeitgeber – war und ist ein Vorzeigemodell, auf welches die Region stolz sein kann! Hoffen wir, dass auch in den nächsten 40 Jahren weiter erfolgreich Spitexgeschichte geschrieben wird. Spitex Laufental Tanja Kobelt, Vorstandsmitglied
Spitex Laufental – seit 40 Jahren täglich für Sie unterwegs. Feiern Sie am 3. November 2017 mit uns – wir laden Sie ganz herzlich zur Theatervorstellung «Ich sterbe zu Hause – meine Familie wird es richten!» ein. 3. November 2017, 19.00 Uhr im Seniorenzentrum Rosengarten
Unterstützen Sie mit einer Gönnermitgliedschaft unsere Arbeit Als Gönnermitglied der Spitex Laufental profitieren Sie von vergünstigten Hauswirtschaftstarifen Ihre Unterstützung ist uns wichtig – werden Sie Gönnermitglied der Spitex Laufental
Spitex Laufental Schützenweg 25, 4242 Laufen Tel 061 761 25 17 www.spitex-laufental.ch
THIERSTEIN
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BÄRSCHWIL
Es gibt Unterstützung für den Solidaritätsbeitrag Bis 1981 gingen die Behörden unzimperlich mit missliebigen Menschen vor. Opfer dieser Zwangsmassnahmen erhalten gute Unterstützung, um eine finanzielle Wiedergutmachung zu beantragen. Gini Minonzio
N
iemand muss sich rechtfertigen», sagt Andreas Jost. Er wurde als Kind in Heimen systematisch und schwer misshandelt und ist als Betroffener nun Mitglied am runden Tisch. Wer Anspruch auf den Solidaritätsbeitrag für Opfer von Zwangsmassnahmen (siehe Kasten) habe, solle unbedingt ein Gesuch einreichen. Man muss auch keine Akten als Beweise liefern können. Man kann eine kantonale Beratungsstelle für Opferhilfe mit der Aktensuche beauftragen. Bis Ende März 2018 hat man noch Zeit dazu. Im Augenblick geht man davon aus, dass jedem Betroffenen maximal 25 000 Franken ausbezahlt werden. «Dies ist beschämend, weil es in absolut keinem Verhältnis zum verursachten Schaden steht und somit eine weitere Diskriminierung ist», sagt Jost. Des-
Solidarität Wer kann ein Gesuch für den Solidaritätsbeitrag stellen? Personen, die als Kinder ihren Müttern weggenommen wurden: Verdingkinder, Heimkinder, Pflegekinder, Zwangsadoptierte. Personen, die in administrativen Verfahren in Arbeitserziehungsanstalten, ins Gefängnis oder in eine Irrenanstalt gesteckt wurden (sogenannte «administrativ Versorgte». Unverheiratet schwanger zu sein, reichte als Grund aus). Personen, die zwangsweise kastriert oder sterilisiert wurden, die ihr Kind zwangsweise abtreiben oder weggeben mussten. Personen, an denen Medikamentenversuche durchgeführt wurden. Weitere Betroffene der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Diese Zwangsmassnahmen müssen vor 1981 geschehen sein.
Gesuchsformular: Niemand muss es allein ausfüllen.
halb verstehe er Betroffene, welche dies als Almosen empfänden und lieber ganz darauf verzichten. Dennoch findet er, dass Betroffene nicht auf den Solidaritätsbeitrag verzichten und einen Antrag stellen sollten. Da man auf den Solidaritätsbeitrag keinerlei Steuern oder Abgaben bezahlen müsse, könne man ihn notfalls auch einer Institution weiterspenden. «Viele Betroffene haben noch nicht die Kraft, sich mit ihrem erlittenen Missbrauch und Unrecht auseinanderzusetzen, und reichen deshalb kein Gesuch ein», weiss Jost. Ihnen macht er mit seiner grossen Erfahrung ein grosszügiges Angebot: «Sie können mich gerne anrufen.» Wer will, kann sich auch per Internet schlaumachen und das Gesuch selbstständig einreichen. Allerdings muss man sich durch einen Informationsdschungel klicken und sich nicht vergrämen lassen von gebrochenen Links, 20-seitigen Wegleitungen und einer harten bürokratischen Sprache. Einfacher ist es, die Beratungsstellen für Opferhilfe anzurufen. Sie berät kostenlos. Grundsätzlich können sich Betroffene an jede Anlaufstelle wenden, unabhängig vom Wohnort. In unserer Region gibt es die Opferhilfe beider Basel, die auch Solothurner berät, oder die Opferhilfe Aargau-Solothurn. Umfassende Unterstützung Beide Anlaufstellen helfen nicht nur bei der Nachforschung, um Akten zu finden, sondern auch beim Ausfüllen des Gesuches. Deshalb können Betroffene nach Anmeldung gerne persönlich bei der Anlaufstelle vorbeigehen. Sollte jemand nicht mobil sein, machen die Anlaufstellen auch Hausbesuche. Manche Fragen des Gesuchsformulares sind einfach auszufüllen. Andere
FOTO: GINI MINONZIO
Fragen sind sehr happig. «Vielen Menschen fällt es schwer, darüber zu reden, was ihnen passiert ist», sagt Elisabeth Burger von der Opferhilfe beider Basel. Vor allem bieten aber beide Anlaufstellen ein offenes Ohr und eine seelische Begleitung. Wer möchte, kann die Akten auch zusammen mit den Anlaufstellen lesen. «Die Akten sind in einer furchtbar despektierlichen Sprache abgefasst», weiss Antoinette Burkhalter von der Opferhilfe Aargau-Solothurn. Sie zu lesen, könne sehr belastend sein. Die Anlaufstellen helfen auch, Akten über verstorbene Angehörige zu finden. «Bei noch lebenden Angehörigen ist dies wegen des Datenschutzgesetzes schwieriger», sagt Burger. Sollte jemand weitergehende psychologische Unterstützung brauchen, so helfen die Anlaufstellen bei Bedarf, die Finanzierung zu klären. Burkhalter ermuntert Betroffene, ein Gesuch einzureichen. «Viele wissen beispielsweise nicht, dass man ledige Mütter oftmals massiv gezwungen habe, auf ihre Kinder zu verzichten.» Wenn jemand seine Geschichte aufarbeiten will, so ist jetzt ein günstiger Augenblick für die Nachforschung, weil die Archivare viel Wissen präsent haben. Wenn jemand vor etlichen Jahren schon auf eigene Faust Nachforschungen angestellt hat, so macht es manchmal Sinn, nun eine Anlaufstelle damit zu betreuen. Es kann sein, dass weitere Akten gefunden werden. Unterstützung und Informationen: Andreas Jost: 079 777 27 27 Opferhilfe beider Basel: 061 205 09 10 Opferhilfe Aargau-Solothurn 062 835 47 90 Politisches: www.machwas-makerspace.ch Schicksale: www.administrativ-versorgte.ch Formular: www.fuersorgerischezwangsmassnahmen.ch Aktensuche: Kantonale Staatsarchive Frist für Gesuch Solidaritätsbeitrag: 31. März 2018
BREITENBACH
Debattierfreudiger Gemeinderat Eine neue blaue Zone gegen Dauerparkierer, die anstehende Gemeindeversammlung, ein Integrationsprojekt und die Wahl der Mitglieder in die Gemeindekommissionen liessen die Voten nur so sprudeln. bü. Gemeindepräsident Dieter Künzli sollte mit seiner Vorahnung Recht behalten. Eine Traktandenliste mit lediglich acht Geschäften garantiere keine kurze Ratssitzung. Zumal, wenn sie einigen Zündstoff enthalten, wie am vergangenen Montagabend, und sich zur Verwunderung der beiden designierten Gemeinderäte Willi Spaar und Marcel Schenker bis zu leidenschaftlichen Voten steigern. Beflügelt durch ein präsidiales Geburtstagsgeschenk in feinster Tropfenform wehrte sich Statthalter Christian Thalmann mit flammenden Worten gegen die geplante neue blaue Zone rund
um den Friedhof: «Ich kann nicht begreifen, warum wir Besucher von Kirche, Konzerten oder Anlässen vergraulen sollen, zumal solche Events auch an Vormittagen stattfinden können.» Als «liberaler Geist» sei er gegen solche persönliche Einschränkungen. Das sahen die übrigen Ratsmitglieder anders, die angesichts zahlreicher Dauerparkierer auch Friedhofbesuchern eine Chance zum Parkieren einräumen wollten. Zudem sei in der blauen Zone eine maximale Parkdauer von drei «anlassfreundlichen» Stunden vorgesehen. Mit sechs zu einer Stimme beschloss der Rat, das Parkfeld in der Alice VogtStrasse um rund 5 Meter zu kürzen und die Parkplätze im Bereich des Friedhofs in eine blaue Zone umzuwandeln. Hingegen gab der Rat Thalmanns Antrag Recht, nicht auf den Regierungsratsbeschluss einzutreten, mit allen einwandernden Menschen Erstgespräche
zu führen und bei Bedarf Integrationsvereinbarungen abzuschliessen. Es fehle die gesetzliche Grundlage, zudem sei der Zeitaufwand beträchtlich. Weiter beschlossen die sieben Gemeinderäte, an der kommenden Gemeindeversammlung vom 25. September den Souverän über das «Räumliche Leitbild» und einen Rahmenkredit von 280 000 Franken für die Erschliessungsarbeiten zum Areal «Isola Nord» befinden zu lassen. Schliesslich wählte der Rat in einem längeren, geheimen Abstimmungsverfahren die Mitglieder der sechs ständigen Gemeindekommissionen ohne die an der Urne bereits bestätigte Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission (Details siehe Amtliche Publikationen der EG Breitenbach). Übrig blieb eine einzige Vakanz im Wahlbüro, für welche der Gemeinderat mit Blick auf das junge Wahlbüroteam noch eine erfahrene Persönlichkeit sucht.
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THIERSTEIN
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NUNNINGEN
Zum 30. Mal «Märte in Nunnigä» Dauerwellen, weisse Hemden und Tennissocken wurden vermutlich zahlreich getragen am Bettagssamstag im Jahr 1988. Während man sich heute für die Frisur und Garderobe von damals mehrheitlich schämt, ist man in Nunningen stolz auf den Herbstmarkt, der am 17. September 1988 zum ersten Mal stattfand. Daniela A. Caviglia
T
radition, Dorffest, Treffpunkt. Nach 29 Durchführungen des Nunninger Herbstmarkts hat sich die Veranstaltung bei Bevölkerung, Vereinen und der Gemeinde etabliert. Am 16. September heisst es zum 30. Mal «Chömmed cho Märte!» an über 60 Ständen von professionellen Marktfahrern bis zu regionalen und lokalen Produzenten. Wieder sind zusätzliche Attraktionen geplant, dieses Jahr beispielsweise ein Demo-Schwingen, Karussell, Ponyreiten und Street Jazz Band «Brazz-Attack».
VERANSTALTUNG
Wildpflanzenverkauf am Herbstmarkt Im Garten, in dem von März bis Oktober immer etwas blüht, in dem Wildbienen, Schmetterlinge und Hummel Nahrung und Unterschlupf finden, in dem es zirpt, summt und flattert – in so einem Garten fühlen sich Tiere und Naturfreunde wohl. Die Grundlage dieser natürlichen Pracht sind einheimische Wildpflanzen. Eine Auswahl davon verkauft der Na-
turschutzverein Gilgenberg am Herbstmarkt in Nunningen. Denn der Herbst ist der perfekte Zeitpunkt, um mehrjährigen Pflanzen wie zum Beispiel Kuckuckslichtnelken, Natternköpfe, Königskerzen und viele weitere zu setzen. Die Setzlinge stammen aus der biologischen Staudengärtnerei Eulenhof in Nicole Egloff Möhlin. Naturschutz Gilgenberg
Nahrung für Insekten: Einheimische Wildpflanzen.
FOTO: ZVG
Engagement des Gewerbes Entstanden ist der «Herbstmärt Nunnigä» auf Initiative des Gewerbevereines Nunningen und dessen Präsident Alex Häner. Im Januar 1988 teilte die Gemeinde dem Gewerbeverein mit, dass die Idee eines Marktes begrüsst und eine Kommission, in die auch Gemeinderats-Mitglieder delegiert werden, für die Organisation gegründet werden soll. Am 26. Mai 1988 erfolgten Gründung sowie Genehmigung einer finanziellen Unterstützung durch die Gemeinde.
Autogrammstunde: 1989 gab sich Schwingerkönig Adrian Käser die Ehre (vorne) und verteilte Autogramme. Marktkommissionspräsident Alex Häner (r.) und FOTO: ZVG Marktchef Walter Stebler nutzten die Gelegenheit.
Erster Markt im Gebirge Bis zum Nunninger Markt fanden alle Märkte in Zentrumsgemeinden in den Tälern statt. Doch der neugeschaffene «Rote Dorfplatz» bot sich für einen Markt geradezu an und dank dem langjährigen Nunninger Marktfahrer Sepp Gasser wurde schnell mit dem Schweizerischen Marktfahrerverband Kontakt aufgenommen. Der damalige Gemeinderat Walter Stebler trat als Delegierter in die Marktkommission ein und setzte sich von der ersten Stunde an für den Markt ein. Walter Stebler betreut als ehemaliger Marktchef heuer zum letzten Mal den Herbstmarkt und tritt danach nach 30 Jahren aus der Marktkommission aus.
Mischung aus Markt und Dorffest Allen Änderungen zum Trotz und den immer schnelllebigeren Zeiten wird dieser erste Markt im Gebirge nun schon zum 30. Mal durchgeführt. Das liege an der Mischung zwischen Markt und Dorffeststimmung, ist man sich in der Kommission einig. Für die neue Generation an Kommissionsmitgliedern ist die Veranstaltung bereits Teil der Dorfkultur, mit der sie aufgewachsen sind. Und für deren Erhalt sie sich nun entsprechend engagiert einsetzen.
Nunninger Herbstmarkt, 16.9.2017, 8.30–17 Uhr. Programm: Demo-Schwingen, Karussell, Ponyreiten und Street Jazz Band «Brazz-Attack».
LESERBRIEF
KURS
Ja zur Sicherstellung der Ernährung, Ja zu einem Bauernstand mit Zukunft
Pubertät als Chance
Die Bevölkerung wächst, in der Schweiz und weltweit. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir jeden Tag ausreichend, qualitativ hochwertige und nachhaltig produzierte Lebensmittel auf dem Teller haben. Damit das – auch bei den neuen Herausforderungen wie Klimawandel, tendenziell weniger Wasser und weniger Ackerboden – auch in Zukunft so bleibt, sind wir alle gefordert. Als wahrscheinlich erstes Land der Welt kann sich die Schweiz mit einem Ja am 24. September als Pionierin positionieren und eine der grossen kommenden Herausforderungen aktiv angehen. Die Ernährungssicherheit wird vom Feld bis auf den Teller in der Verfassung verankert. Dazu gehören die Sicherung des Kulturlandes, eine standortangepasste und ressourceneffiziente Lebensmittelproduktion, eine auf den Markt ausge-
richtete Schweizer Land- und Ernährungswirtschaft sowie grenzüberschreitender Handel. Zudem können die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten mitbestimmen, wie ihr Essen heute und auch in Zukunft produziert wird. Der Verfassungsartikel ist das Fundament für zukunftsweisende Entscheide auf allen politischen Ebenen; gemeinsam am gleichen Strick und in die gleiche Richtung ziehen ist zielführend für die ganze Landwirtschaft, packen wir die Chance gemeinsam an. Auf Asphalt und Beton wachsen keine Nahrungsmittel – Ernährungssicherheit ist ein Dauerauftrag! Andreas Vögtli, Präsident Solothurner Bauernverband
WOS. Erziehung 10plus in Breitenbach für Mütter und Väter von 10 bis 16 jährigen Kindern und Jugendliche Die Pubertät ist eine Herausforderung aber auch eine grosse Chance für Eltern und ihre Kinder. Viel ist in Veränderung bei den jugendlichen Kindern sowie in der ganzen Familie. In diesem Kurs erhalten Eltern Anregungen wie sie gelassener durch diese turbulente Phase kommen. Im 10plus Kurs werden u. a. folgende Themen behandelt: Entwicklungsschritte in der Pubertät, Umgang mit Schulthemen (Hausaufgaben, Leistungsdruck), Grenzen setzen und Freiraum gewähren (Medien, Ausgang etc), Umgang mit Provokation, Verweigerung und Konflikten. Kurs Nr. 719: Dienstag, 26.9./24.10./7.11./21.11./5.12. 2017 und 16.1.2018, Jeweils von 19.15 – 21.45h in Breitenbach (Details nach Anmeldung), Kursleitung: Irma Bachmann und Silvia Salathe, Fachstelle kompass Anmeldung erforderlich unter: Fachstelle kompass, Solothurn, 032/624 49 39 oder www.kompass-so.ch
Lukas Koeng
Töpferkurse in Laufen Keramik/Raku Kurs I: ab Mi, 27. September, 19–21.30 Uhr (8 Abende, Fr. 240.–, exkl. Mat.)
Kurs II: ab Mi, 27. September, 14.30–17.00 Uhr (8 Nachmittage, Fr. 240.–, exkl. Mat.)
Kinderkurs Kurs III: Beginn: Sa, 11. November 9.30–11.30 Uhr (3 Vormittage, Fr. 60.–, exkl. Mat.) Adelheid Luckow-Steffen Röschenzstrasse 77A, 4242 Laufen Mobile: 079 508 75 30 Mail: adelheidluckow@yahoo.de
Zur erfolgreich absolvierten Berufsprüfung
Elektro-Projektleiter mit eidg. Fachausweis gratulieren wir ganz herzlich und wünschen Lukas weiterhin viel Erfolg und Freude im Beruf!
Elektro Hell GmbH Blauen
DORNECK EINGESANDT
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HOFSTETTEN
Ferienspass für Jugendliche Was tun, wenn man in den Ferien zu Hause ist? Ein spannendes, abwechslungsreiches und kostengünstiges Ferienprogramm zu finden, stellt für viele Jugendliche eine Herausforderung dar. Die Interkantonale Mädchen- und Bubenwoche hat sich dieser Thematik angenommen. Jahr für Jahr wurde das Workshop-Angebot ausgebaut und die Vielfalt der Workshops erweitert. Während einer Woche können Jungs und Mädchen ab 12 Jahren aus je über 30 Workshops ihr eigenes Wochenprogramm zusammenstellen. Insgesamt stehen 783 Workshopplätze zur Verfügung. Das Kursangebot reicht bei der Mädchenwoche von Selbstverteidigung, Kunstatelier über Fotografie bis hin zu DJane. Bei den Jungs gibt es neben beliebten Workshops wie Poker und Autobashing auch neue wie Let’s Play oder Skateboard. Zusätzlich werden 17 gemeinsame Workshops angeboten. Workshopangebote wie Tauchen, Bogenschiessen oder Mountainboarding können so von Jungs und Mädchen gebucht werden. Teilnehmen können alle Jugendlichen aus der Region. Der Hauptstandort und Ausgangspunkt für alle Workshopangebote ist in Dornach. Die Jugendarbeit Solothurnisches Leimental ist an der Organisation der Bubenwoche beteiligt. Die Anmeldefrist läuft noch bis am 26. September. Weitere Informationen und Anmeldung unter: www.maedchenwoche.ch und www.bubenwoche.ch Niggi Studer
Schnee im Sommer Dem wahren Schatz der Inkas, nämlich der Kartoffel, widmet die Kulturwerkstatt in Hofstetten ihre Jahresausstellung. Anbau und Vielfalt der Knolle werden aufgezeigt. Gaby Walther
H
eute zählt die Kartoffel, nach Weizen und Reis, zum drittwichtigsten Grundnahrungsmittel der Welt. In der Schweiz konnte sich die Kartoffel aber erst im 19. Jahrhundert durchsetzen», berichtete Hans Bühler in einem interessanten Vortrag am letzten Sonntag in der Kulturwerkstatt in Hofstetten anlässlich der Eröffnung der Ausstellung. Lange herrschte die Drei-Felder-Wirtschaft vor, in Hofstetten sogar dokumentarisch festgehalten bis 1884. Diese Anbauform verunmöglichte den grossflächigen Anbau der stärkehaltigen Knolle. Anderseits erwies sich die Kartoffel im Jahr 1816 und in den folgenden Jahren als kälteresistent. Ein Grossteil der Weizenernte war ausgefallen, da ein gewaltiger Vulkanausbruch in Indonesien einen Sommer mit Tiefsttemperaturen und sogar Schneefall in Europa zur Folge hatte. So setzte sich langsam die Kartoffel durch. Bühler erklärte anhand der ausgestellten Landwirtschaftsgeräte, wie in den Anfangszeiten in der Schweiz Kartoffeln angebaut wurden. Die gezeigten Geräte stammen alle aus der näheren Umgebung. Zum Beispiel das Pferdevielfachgerät, 1930 von Arthur Müllers
Spannender Vortrag: Hans Bühler erklärt das Pferdevielfachgerät, welches eine Landwirtschaftmaschinenfabrik aus Bättwil erfolgreich entwickelt hatte. FOTO: GABY WALTHER
Landmaschinenfabrik in Bättwil entwickelt. Am Zuggerät konnten verschiedene Zusatzgeräte für die Bodenbearbeitung angeschlossen werden. Für den Anbau der Kartoffeln waren es der Lochapparat, der im ersten Durchgang die Löcher machte, und, nachdem die Samenkartoffeln von Hand gelegt worden waren, die Zudeckscheiben, die die Löcher im zweiten Durchgang mit Erde bedeckten. Vom Rost befreit und registriert Das Pferdevielfachgerät stand in den letzten 30 Jahren dem Wetter ausgesetzt draussen. In aufwendiger Arbeit wurde das Gerät auseinandergenommen, entrostet und wieder zusammengesetzt. «Wir haben uns dafür extra eine
Schweissanlage zugelegt», erzählte Benno Bühlmann. Die Arbeitsgruppe restauriert die Geräte nicht nur so, dass sie grösstenteils funktionstüchtig sind und ihr Wert erhalten bleibt, sondern registriert die Gegenstände nach Zustand, erteilt Nummern und schreibt auf, wo sie genau aufbewahrt werden. «Das Landesmuseum könnte noch von uns lernen», meint Bühlmann augenzwinkernd. Dass hinter Restaurierung und Registrierung viel Arbeit steckt, muss er nicht speziell erwähnen. Kleine Kartoffeln für die Schweine Felix Schelling, Präsident des Vereins, machte Appetit auf die Kartoffel, indem er aufzählte, welche feinen Gerichte mit
der Kartoffel hergestellt werden können und wie sich die Bedürfnisse im Verlaufe der Zeit auch veränderten. Wurden zum Beispiel früher die kleinen Kartoffeln den Schweinen vorgeworfen, sind sie dank der Erfindung des Raclettes in den 1960er-Jahren heute beliebt und teuer. Logisch, dass die rund 40 Besucherinnen und Besucher mit verschiedenen Kartoffelprodukten an der Vernissage verwöhnt wurden.
Kulturwerkstatt, Flühstrasse 30, Hofstetten: jeweils am ersten Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Führungen für Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten auf Absprache möglich. Anmeldungen unter 061 731 15 67 oder 061 731 28 81. www.kulturwerkstatt-hofstetten-flueh.ch
River Rafting: Nur eines von vielen FOTO: ZVG Angeboten.
VERANSTALTUNG
KURSTIPP
Grüner Stammtisch in Dornach
VERANSTALTUNG
Kinderkleiderbörse in Flüh
Kinderkleider: In der ök. Kirche.
FOTO: ZVG
Am Freitag, 22. September, findet in der ökumenischen Kirche in Flüh die Herbst-Kinderkleiderbörse statt. Der Verkauf ist durchgehend von 9.15 Uhr bis 15.00 Uhr. Man kann also auch in den etwas ruhigeren Mittagsstunden kommen. Seit bald 25 Jahren findet diese beliebte Börse im Frühling und im Herbst mit dem jeweils zur Jahreszeit passenden Angebot statt. Für das Baby- bis zum Teenager finden sich Kleider, Skianzüge und Schuhe, Sportartikel, Kinderspielzeug, Bücher, Hörmedien etc. Auch eine schöne Auswahl an Kinderwagen, Kindersitzen, Kindervelos findet sich in Flüh. Es lohnt sich also auf jeden Fall durch das gut sortierte Angebot zu stöbern. Die Kinderkleiderbörse befindet sich in der ök. Kirche am Buttiweg 26 in Flüh. Für Fragen und Auskünfte steht Yasmin Picton yasmin.picton@unibas.ch gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Liliane Scherrer, Programm-Kommission, empfiehlt:
Von der Decke bis zur Zarge: Gitarrenbau Wer gern mit den eigenen Händen etwas Einzigartiges schaffen möchte, den Duft von Holz betörend findet und viel Geduld mitbringt, hat mit einem Kurs an der Volkshochschule beider Basel bereits zum vierten Mal die Gelegenheit dazu: Im Kurs «Gitarrenbau» bauen die Teilnehmenden aus einheimischen Hölzern eine klassische Gitarre. Unter der Anleitung von Alexander Stebler-Winiger lernen sie die Eigenheiten
von Fichte, Erle, Kirsche, Zwetschge, Nuss, Ahorn und Eibe kennen. Der Schreiner und Lehrer für Technisches Gestalten zeigt, wie man das Holz für die eigene Gitarre sägt, stemmt, biegt, leimt und schleift. So entsteht im Lauf von neun Samstagen ein leichtes Instrument mit transparentem Klang und ganz persönlichen Details. Die Handwerkerinnen und Handwerker dürfen sich auf den besonderen Moment freuen, wenn zum Schluss die Saiten aufgezogen werden und die Gitarre zum ersten Mal ihre Klangfarben zeigt. Als Abschluss des Kurses wird ein bekannter Gitarrist die gebauten Gitarren im Rahmen eines kleinen Konzertes spielen. Teilnehmen können alle, die ein Interesse an Gitarren und deren Herstellung haben. Man muss kein Musiker sein – auch als erlesenes Geschenk eignet sich die selbstgebaute Gitarre. Wer vorab ein Modell von Alexander Stebler ausprobieren möchte, kann sich direkt mit ihm in Verbindung setzen: 061 791 00 90.
K 200 3010 «Gitarrenbau», Sa 28.10.17 – 17.03.18 (9-mal), 9.00 – 17.00 h, CHF 1150, exkl. Material ca. CHF 200-300, Oberstufenzentrum Leimental, Bättwil | Anmeldung: T 061 269 86 66, www.vhsbb.ch
Wie steht es um grüne Politik im Kanton Solothurn? Was sind die grössten Herausforderungen der neuen Legislatur? Was wollen die Grünen im Kanton und in den Gemeinden bewegen? Um bei einem Bier oder einer Rivella über solche und andere Fragen zu sprechen laden die Grünen Dorneck-Thierstein am Mittwoch, 20. September ab 20.00 Uhr zu einem gemütlichen Stammtischhock im Restaurant Schwert/Mondial in Dornach ein. Zudem erfahren sie von Kantonsrat Daniel Urech, welche Geschäfte im Kantonsparlament für Aufsehen sorgten oder noch anstehen, von Moritz Rudolf was die Jungen Grünen bewegt und von Florian Lüthi, wie die letzte nationale DV der Grünen Schweiz verlief. Alle an grüner Politik interessierten Personen sind herzlich willkommen! Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein
LEIMENTAL
Zeitgeschichte WOS. Manfred Stöcklin, in Flüh aufgewachsen, seit 60 Jahren im Welschland, beschreibt auf www.switzerland-wandern.ch/d/Leimental ausführlich, wie es während seiner Kinds- und Jungendzeit und während den Kriegs- und Nachkriegsjahren im Leimental aussah.
VERANSTALTUNG
Spinnen- und Insektenexkursion Die Grünen Dorneck-Thierstein zusammen mit den Grünen Laufental laden alle Interessierten herzlich ein, am Samstag 16. September an einer Exkursion durch Dornach teilzunehmen, wobei wir den Blick auf die lokalen Spinnen und Insekten legen werden. Unter der kundigen Führung von Dr. Angelo Bolzern werden wir einen Einblick in das Leben dieser wichtigen Tiere erhalten, welche bei vielen Menschen zu Unrecht nicht sehr beliebt sind. Der Laufentaler ist ein Spinnenforscher, der bereits mehrere Spinnenarten entdeckt hat und die Natur unserer Region gut kennt. Wir freuen uns auf das gemeinsame Entdecken von neuen Perspektiven. Auch Kinder sind herzlich willkommen. Treffpunkt ist um 15.00 Uhr beim Bahnhof Dornach-Arlesheim vor dem Bahnhofgebäude. Die Exkursion findet bei jeder Witterung statt und dauert ca. zwei Stunden. Florian Lüthi Präsident Grüne Dorneck-Thierstein
Ihre Sicherheit ist uns ein zusätzliches Augenpaar wert Subaru ist punkto Sicherheit und Unfallverhütung einfach Spitze. Die Fahrassistenz-Technologie EyeSight wurde konzipiert, um Unfälle und Auffahrkollisionen zu verhindern. Wie ein zusätzliches Augenpaar arbeitet EyeSight mit zwei Kameras, die dreidimensionale Farbbilder erfassen. Das System errechnet Form, Geschwindigkeit und Abstand von Objekten und folgert daraus, ob es sich um ein Fahrzeug, einen Menschen oder ein Hindernis handelt. Das System gibt ein Signal ab und leitet, wenn nötig, eine Bremsung ein. Falls nötig, löst es selbstverständlich auch eine Vollbremsung aus. Mit dem adaptiven Tempomaten kann dank EyeSight das vorausfahrende Fahrzeug erfasst und der Abstand dazu automatisch konstant gehalten werden. EyeSight warnt den Fahrer ebenfalls, wenn er – ohne zu blinken – unbeabsichtigt die Fahrspur verlässt oder das Fahrzeug zu schlingern beginnt. Die Modelle Subaru XV und Forester kommen im Herbst in einer Neuauflage auf den Markt und ver-
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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37
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SPORT
Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37
HANDBALL
FUSSBALL
Starkes Spiel und Sieg zum Saisonstart
Cupspiele sind keine Lückenfüller
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Torszene: Torhüter Augustin Villar, Verteidiger Simon Kohler (14) und Marc Straumann (2) FOTO: ZVG (FREDY SCHMIDLIN)
2. Liga: SG Wahlen Laufen–SG Biberist 21:18 (11:08) us. Die SG Wahlen Laufen ist neu in der 2. Liga Gruppe Solothurn-Aargau-Seeland eingeteilt. Diese gilt als sehr spielstark. Entsprechend gespannt war man auf den ersten Gegner, die SG Biberist. Die Solothurner traten sehr selbstbewusst auf und waren rein körperlich den Gastgebern überlegen. Die ersten Spielminuten dominierten die Gäste auch ganz klar und legten den Tarif in Bezug auf Härte fest. Nicht zuletzt dank einer guten Abwehrleistung der Laufentaler gelang den Gästen resultatmässig kein Wegzug. Speziell zu erwähnen ist die Topleistung des jungen Laufentaler Torhüters Augustin Villar, der förmlich über sich hinauswuchs. Dank einer Leistungssteigerung im Angriff konnte die SG Wahlen Laufen gar mit 3 Toren Vorsprung in die Pause gehen. Die zweite Hälfte begannen die Einheimischen eher verhalten und mit zu wenig Druck in ihren Angriffsaktionen. Dass sich dann auch noch zwei Stammspieler verletzten (Mario Schmidlin und Marc Eng) trug weiter zur Verunsicherung bei. Trotz allem gelang der SG Wahlen Laufen ein sehr starkes Spiel gegen einen ebenfalls sehr guten Geg-
ner. Die Partie wurde über weite Strecken von beiden Seiten auf 1. Liga- Niveau ausgetragen. Nun müssen die Baselbieter am kommenden Samstag auswärts gegen die PSG Lyss 2 antreten (16.30 Uhr). Es ist zu hoffen, dass die zur Zeit angeschlagenen Spieler wieder eingesetzt werden können. Junioren U19: SG Wahlen Laufen–AG ATV/KV/ Kleinbasel 29:21 (15:08) Die neu formierte U19-Mannschaft der SG Wahlen Laufen zeigte eine ansprechende Leistung und gewann das Spiel klar. Die Städter hatten nie eine Chance die Partie ausgeglichen zu gestalten. Auch in dieser Begegnung wirkte mit Urban Stark ein hervorragender Torhüter mit. Für kommende Spiele müssen die Laufentaler noch lernen im Angriff mehr Geduld zu haben und noch klarere Torgelegenheiten herauszuspielen. Junioren U15: SG Wahlen Laufen – ATV/KV Basel 22:20 (10:14) Die erste Halbzeit verschliefen die Gastgeber komplett und fanden nie zu ihrem Spiel. Dies führte auch zu einem klaren Pausenrückstand. In der zweiten Spielhälfte agierten die Laufentaler agressiver und nutzen auch ihre Chancen besser, was zu einem knappen Sieg reichte.
EINGESANDT
Männerspieltag der Senioren
Mutig: Laufens Torhüter Marco Lisser riskiert Kopf und Kragen gegen Arlesheims Mory Kaba.
Der FC Laufen kam in der 2. Liga-Meisterschaft bei Aufsteiger Arlesheim zu einem verdienten 2:0 Erfolg. Nun wird die Meisterschaft durch den Basler Cup unterbrochen. Edgar Hänggi
L
aufen empfängt den SV Sissach, während Kleinlützel den FC Diegten Eptingen bei sich begrüssen kann. Soleita Hofstetten bekommt mit Concordia Basel bereits heute Donnerstag eine happige Aufgabe vorgesetzt. Die Niederlage in Pratteln, unter der Woche, könne es geben, meinte Laufens Trainer Adnan Ercedogan. Mit dem Remis gegen Sissach hingegen war er nicht zufrieden. Man hat erkannt, dass aktuell eine grosse Chance winkte, sich im Spitzenpulk festzusetzen. Gegen die beiden Aufsteiger Sissach und Arlesheim wollte man sechs Punkte. Zumindest in Arlesheim reichte es zum Sieg. Allerdings war der Auftritt doch etwas zwiespältig. In
der ersten Hälfte dominierte Laufen die Partie und ging bereits in der 16. Spielminute durch Dominik Studer in Führung. Danach hatten die Laufentaler weitere gute Möglichkeiten, waren im Abschluss jedoch zu ungenau. Weitere Treffer schienen jedoch nur eine Frage der Zeit. Es zeigte sich in jener Phase, dass ein zentraler Stürmer wie Jonas Käser oder auch Noah Guntern, die beide fehlten, wichtig gewesen wären. Bälle kamen einige ins Zentrum, doch da zeigte man sich dann zu wenig durchschlagskräftig. Nach dem Seitenwechsel wurde dann jedoch weiterhin immer auf dasselbe Gehäuse gespielt. Das heisst, dass nun Arlesheim mehrheitlich vor dem von Marco Lisser gehüteten Tor auftauchte. Viel lief über Mory Kaba. Zu viel, denn die Gäste doppelten fortan den gefährlichen Offensivspieler meist. Einmal jedoch entwischte Arlesheims Captain, doch Lisser bewahrte sein Team mit einer mutigen wie riskanten Aktion vor dem Ausgleich. Dann machte der eben erst eingewechselte Michael Henz bei einer der wenigen Chancen mit dem 2:0 alles klar. Am Samstag (17 Uhr) kommt es nun erneut zum Heimspiel gegen Sissach. Dieses Mal muss es einen Sieger geben.
FOTO: EH-PRESSE
Wer hat aus dem Meisterschaftsspiel die Lehren gezogen? Drittligist Breitenbach musste innert Wochenfrist nochmals in Reinach antreten. Nach dem Forfaitsieg gegen Posavina ging es nun gegen den FC Reinach. Allerdings hatten die Schwarzbuben keine Chance und verloren mit 0:4 deutlich. Da die Equipe von Bruno Mühlheim im Basler Cup an Soleita hängen blieb, ist man am Wochenende spielfrei. In der 4. Liga gewann Kleinlützel das Derby in Röschenz 3:1. Die Entscheidung fiel allerdings erst durch zwei Tore von Dario Plattner und Tobias Haberthür in den letzten zehn Minuten. Die beste Moralspritze für das Baslercup-Spiel am Samstag (17 Uhr) gegen das gleichklassige Diegten Eptingen. Dem Team von Trainer Urs Spies winkt eine grosse Chance. Man kann sich gegen einen Gegner auf Augenhöhe für die Achtelfinals qualifizieren. Soleita Hofstetten musste am Samstag das Heimspiel gegen Zwingen aus Witterungsgründen absagen. Heute Donnerstag (20 Uhr) trifft die Mannschaft von Sascha Hüppi auf Concordia Basel. Wer weiss, bei ungünstigem Wetter auf schwierigem Platz – Concordia stellt sich auf jeden Fall auf einen harten Fight ein.
EINGESANDT
Gymkhana – gelungener Reitanlass in Laufen
In Aktion: Männerriege Breitenbach. hfd. 28 Faustball und Volleyballmannschaften, insgesamt rund 200 aktive Spieler und gegen 50 Funktionäre und Helfer, trafen sich am Sonntag, 3. September, in Laupersdorf zum traditionellen Kantonalen Männerspieltag des Solothurner Turnverbandes SOTV. Erstmals fehlte das Grossfeld-Faustballturnier. Das Spielen im Kleinfeld scheint für die Senioren-Faustballer wie geschaffen. Die Wettervorhersage war nicht besonders günstig. Doch wie es bei Prognosen häufig vorkommt: Laupersdorf präsentierte sich am Sonntagmorgen trocken – aber saukalt. Für Grossfeld-Faustball hätten sich nur drei Mannschaften angemeldet, deshalb habe man auf diese Kategorie verzichtet. 13 Faustball-Mannschaften, aufgeteilt in zwei Gruppen, kämpften deshalb im Kleinfeld um den Tagessieg. Schon vor der Mittagspause zeichnete
FOTO: ZVG
sich ab, welche Teams die ersten Plätze der Ranglisten besetzen werden. Die Mannschaft aus der Faustball-Hochburg Neuendorf würde gewinnen. Auch beim Volleyball führten die erwarteten Mannschaften in allen 3 Kategorien die Tabelle an. Der TSV Neuendorf gewann in der Gruppe A der Faustballer jedes Spiel, desgleichen der MTV Starrkirch in der Gruppe B. Im Volleyball besiegte der STV Herbetswil in der Kategorie A alle seine Gegner und ebenso Lüterkofen in der Kategroie C. Die bedauernswerten Faustballer aus Winznau verloren sämtliche Spiele und gingen mit Null Punkten nach Hause. Das dem Entscheidungspiel um den Auf-/Abstieg im Faustball gewann MTV Starrkirch, welches nächstes Jahr in der Gruppe A spielen darf. Der nächste Spieltag findet am 2. September 2018 in Subingen statt.
Das vom Reitverein Laufen und Umgebung zum ersten Mal durchgeführte Gymkhana mit dem Motto «Quer dur’d Schwiiz» war ein voller Erfolg – trotz nicht optimalen Wetterbedingungen. Letzten Samstag bot der Reitverein Laufen und Umgebung 66 Startenden einen originellen und teilweise anspruchsvollen Parcours in vier verschiedenen Kategorien. Ein überlegtes Angehen bei den verschiedenen Hindernissen war gefragt. So musste beispielsweise bei der Einreise in die Schweiz ein Tor geöffnet und anschliessend gleich die Schweizerfahne gehisst werden. Im Kanton Uri war eine ruhige Hand gefragt, um mit der Armbrust den Apfel von Walterli’s Kopf zu treffen. Im Grenzkanton Jura galt es den Schlitten elegant durch den Tannenwald zu ziehen und in Luzern musste mög-
lichst schnell möglichst viel «Milch» gemolken werden. Es gab auch regionale Hindernisse wie den Ricola-Sprung oder den Keramik-Laufen-Ballwurf –Geschick von Pferd und Reiter führten zum Erfolg. Ein gelassenes, mitarbeitendes Pferd war also gefordert, welches sich auch bei neuen Situationen nicht aus der Ruhe bringen lässt und seinem Reiter vertraut. In der Prüfung 1 – Bodenarbeit, meisterte das Edna Baumgartner-Guggisberg aus Dornach mit ihrem Pferd Diablo am besten. Bei den Jugendlichen gewann Céline Habersaat aus Hochwald mit ihrem Shetty-Pony Samanta. Andrea Gerber aus Emmen mit Lynn holten sich den Sieg in der Erwachsenen-Kategorie. In der Frühzügelklasse meisterten auch die Jüngsten den Parcours mit ihren vierbeinigen Freunden. In dieser Ka-
tegorie werden die Kinder mit ihren Ponys oder Pferden durch eine Führperson unterstützt. Hier zählt am Ende nicht nur der Rang, sondern vor allem die Freude daran, was gemeinsam erreicht wurde. Dank diversen Sponsoren durften die Kinder am grossen Gabentisch tolle Preise abholen. Den ersten Preis holte sich Melanie Habersaat auch Hochwald mit Samanta. Nur knapp dahinter freute sich Rebekka Stich aus Wahlen über den zweiten Rang und die grosse Auswahl an Preisen. Eine Platzspeakerin, die mit viel Witz und Einfühlungsvermögen durch den Tag führte sowie die Festwirtschaft, die passend zum Motto Raclette und Älplerhörnli servierte, machte den Tag für die Teilnehmenden und das OK zum vollen Erfolg. Gisela Knijff-Imark
Lea: Unterwegs mit einem Pony.
Alex: Sogar melken gehörte dazu.
Edna Baumgartner: Mit Pferd Diabolo.
FOTOS: ZVG
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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37
LESERBRIEF
EINGESANDT
Doppelmoral bei der ÖV-Planung
Schwarzbuebe Racer – mit Power gegen Krebs
Wer in den letzten Jahren die Baselbieter Politik mitverfolgte, hat ein Wort besonders oft gehört: «Sparen!». Der Kanton steht finanziell schlecht da, weil eine Mehrheit des Landrats jahrelang mehr Geld ausgegeben hat, als reingekommen ist. Das soll sich nun ändern, und das ist gut so. Allerdings scheint der Landrat lieber im oberen Kantonsteil zu sparen, als in der Agglomeration. So steht noch immer zur Diskussion, ob das Läufelfingerli weiterbestehen soll, oder ob ein Busersatz her soll. Bei all der Sparerei – so scheint es – hat der Landrat jedoch etwas die Relationen aus den Augen verloren. Auf der einen Seite sollen mit viel Zwängerei jährlich 840 000 Franken beim Läufel-
fingerli eingespart werden, obwohl dies für unzählige Pendler die Reisezeit um ein Vielfaches verlängert. Auf der anderen Seite sollen für läppische 5 Minuten Zeitersparnis an den Bahnhof SBB 14 Millionen Franken verschwendet werden. Anstatt im Leimental ein Luxusprojekt zu verwirklichen, könnte man doch auch etwas Solidarität zeigen, und im ganzen Kanton ein vernünftiges Verkehrsnetz aufrechterhalten. Mit der Ablehnung des Margarethenstichs am 24. September wären die finanziellen Mittel frei, um das Läufelfingerli fast 17 Jahre weiter zu betreiben und das Homburgertal gut zu erschliessen. Komitee «NEIN zum Margarethenstich»
GEDANKENSTRICH
Margarethenstich, gesamtverkehrsund siedlungspolitisch sinnvoll Das Projekt Margarethenstich ist vom Bund im Rahmen der Agglomerationsprogramme der 1. Generation 2011 bewilligt worden. Es wies als wichtiger Baustein das bestmögliche Nutzen-Kostenverhältnis der damals eingereichten Projekte auf. Die Eidgenossenschaft beteiligt sich demzufolge am Projekt mit 40 Prozent an den Investitionskosten, - weil es das Rückgrat des ganzen Agglo-Korridors Leimental stärkt (über 60 000 Einwohner, weiter zunehmend), welcher als einziger in der Agglomeration Basel über keine Eisenbahnerschliessung verfügt und lediglich durch eine Tramlinie direkt mit der Stadt verbunden ist. - weil es gilt, der Bevölkerung des Leimentals dorthin eine umsteigefreie Direktverbindung anzubieten, wo die neuen Arbeitsplätze entstehen. Das entlastet die beiden Hauptstrassen; - weil das Projekt der erste Teil zur Erreichung übergeordneter Ziele ist: Zu Stosszeiten ein Expresstram aus dem
Leimental zum Bahnhof und Zugang zu den Geleisen des Bahnhofs SBB von der Margarethenbrücke bzw. dem neuen Margarethenplatz aus; und - weil es Voraussetzung dafür ist, dass das Leimental an die künftige trinationale S-Bahn mit Zugang zu allen Talschaften im In- und Ausland angeschlossen wird. Wer sich verkehrspolitisch zu Wort meldet, sollte sich von einer Gesamtsicht und überwiegenden Interessen leiten lassen und nicht von lokalpolitischen Überlegungen und dem eingeschränkten Blick durch die Windschutzscheibe. Es geht nicht um 5 Minuten, sondern um den Umsteigeeffekt, die Erleichterung des Arbeitswegs aus dem Leimental und die Entlastung der Strassen während der Stosszeiten. Die Verbindung über die Heuwaage in die Stadt bleibt unangetastet. Claude Janiak Ständerat BL
VERANSTALTUNG
Openair Landskrongottesdienst
Landskrongottesdienst 2016.
FOTO: ZVG
Auch in diesem Jahr feiern wir den ökumenischen Gottesdienst am Bettagsonntag, 17. September, 11 Uhr, im Burghof der Ruine auf der Landskron. Über die Landesgrenze hinaus begehen die Evangelisch-Reformierten und die Rö-
misch-Katholischen des Solothurnischen Leimentales gemeinsam mit der Paroisse de Leymen zusammen diese besondere Feier im französischen Leimental unter dem Thema «Vergebung und Gebot der Liebe». Musikalisch wird uns der Kirchenchor «Haley» von Leymen unterstützen. Die Pfarrer Paul Schwindenhammer, Günter Hulin und Armin Mettler bereiten mit Lektorinnen die Liturgie vor, damit die Mehrsprachigkeit unserer Region zum Ausdruck kommt. Nach dem gemeinsamen Singen und Beten sitzen wir beim Mittagessen gemütlich zusammen, das uns Bernhard Koehl, der Metzger aus Leymen mit seiner Crew zubereitet. Der Anlass findet bei jedem Wetter statt.
Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Nein zum Rasenmäher
Gaby Walther
Das Team von hier: Gekämpft, geschwitzt und auf die Zähne gebissen.
LESERBRIEF
Jedes Jahr werden 38 500 Menschen in der Schweiz mit der Diagnose Krebs konfrontiert. Und jeden Tag kämpfen sie aufs Neue für ihr Leben. Am Race For Life wird nebst der sportlichen Leistung Geld zu Gunsten der Krebsliga gesammelt. Die Schwarzbuebe Racer sind seit Beginn des damaligen «race against cancer» im Jahre 2011 dabei. Auch in diesem Jahr zeigten wir uns am Race For Life solidarisch und haben uns im Spendensammeln wie auch am Renntag am 3. September in Bern stark engagiert. Ob der sehr steile Gurten, die anspruchsvolle Längenfeld Strecke oder
FOTO: ZVG
die kurze Cityrunde in Bern, insgesamt sind wir 16 Fahrerinnen und Fahrer 1222 km und 32 774 Höhenmeter geradelt. Wir haben gekämpft, geschwitzt, auf die Zähne gebissen und unseren bescheidenen Beitrag für krebskranke Menschen erbracht. Wir hoffen und wir wünschen allen kranken Menschen, dass dieser Solidaritätsanlass auf seine Weise eine wichtige Unterstützung leisten und erbringen kann. Wir denken an euch ... Ein herzliches Dankeschön allen welche uns beim Projekt finanziell unterstützt haben. Philippe Strohmeier
LESERBRIEF
Die Scheinreform verfehlt das Ziel Das Ziel der Reform war, dass die Altersvorsorge nachhaltig saniert werden soll. Nun präsentierten Bundesrat und Parlament aber eine Scheinreform, die kein Problem wirklich löst und damit das Ziel klar verfehlt. Denn die AHVRenten sollen nun sogar ausgebaut werden, obwohl die AHV jetzt schon finanzielle Schwierigkeiten hat. Schon 2027 wird die AHV damit trotz Reform wieder rote Zahlen schreiben. Die Altersvorsorge 2020 ist deshalb verantwortungslos gegenüber den zukünftigen Generationen. Denn wir werden ihnen ei-
nen riesigen Scherbenhaufen hinterlassen. Bei der Ablehnung dieser ungerechten Vorlage erhält das Parlament und der Bundesrat den Auftrag, rasch eine schnelle Reform aufzugleisen. Schon nur der Verzicht auf den AHV-Ausbau wäre dabei eine grosse Entlastung. Denn dieser Ausbau schafft mehr Verlierer als Gewinner und verfehlt somit völlig das Ziel. Es gibt also Alternativen zur Scheinreform. Nutzen wir diese und stimmen zweimal Nein am 24. SeptemMark Winkler, ber 2017. Kantonsrat FDP, Witterswil
EINGESANDT
Rentenreform im Fokus Bei der Amteiversammlung der CVP Schwarzbubenland vom 4. September in Nunningen standen die bevorstehenden Abstimmungen im Zentrum. Unser Ehrengast, Nationalrätin Elisabeth Schneider-Schneiter aus dem Kanton Baselland, referierte kompetent zum Thema Altersvorsorge 2020 und zeigte auf, welche dramatischen Folgen eine Ablehnung der Vorlage hätte. Schneider-Schneiter erklärte, der vorliegende Kompromiss sei solidarisch und gerecht, sowohl für Junge als auch für Alte. Die CVP-Gemeinde fasste im Anschluss die JA-Parole ohne Gegenstimme. Auch die Vorlage zur Ernährungssicherheit wurde deutlich mit der Ja-Parole ausgestattet. Die kantonale Vorlage zur interkantonalen Weiterbildungsfi-
nanzierung von Ärzten wurden von den zahlreich anwesenden CVP-Mitgliedern ebenfalls zur Annahme empfohlen. Geleitet wurde die Sitzung zum ersten Mal von Glenn Steiger, der nach dem Rücktritt von Amteipräsident Micha Obrecht die Wahl von Michael Grimbichler aus Gempen ins Amteipräsidium durchführen durfte. Zudem wurde Kantonsrat Kuno Gasser neu in den CVP-Kantonalvorstand als Vertreter des Bezirks Thierstein gewählt. Glenn Steiger stellte sich schliesslich als Vizepräsident der Amtei zur Verfügung und wurde unter grossem Beifall gewählt. Christian Stark Mitglied Präsidium CVP Schwarzbubenland
EINGESANDT
Herbstwanderung der FDP
Immer dabei: Kurt Fluri, Nationalrat und Stadtpräsident Solothurn. FOTO: ZVG
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Bereits zum 11. Mal traf sich die FDP Amteipartei Dorneck-Thierstein bei idealem Herbstwetter zur traditionellen Herbstwanderung jeweils am zweiten Sonntag im September. Auch für NR Kurt Fluri ist dies ein gesetzter Termin in seinem Terminkalender. Dieses Mal führte die Wanderung durch die fünf Gilgenberger Gemeinden. Nach dem Start beim Schützenhaus Zullwil, führte der Weg durchs Kaltbrunnental, über die Schneeglögglimatte Richtung Helgenmatt, Lämlismatt auf den Mettenberg, wo uns vor dem Abstieg nach Meltingen von der OP ein willkommener Apéro serviert wurde.
Schliesslich traf man sich gegen 13 h mit den Nichtwanderern wiederum beim Schützenhaus Zullwil zum gemeinsamen Picknick aus dem Rucksack. Nach Kaffee und Kuchen informierte NR Kurt Fluri kurz über die Abstimmungsvorlagen vom 24. September und über die wichtigsten Geschäfte der kommenden Herbstsession. Auch die bevorstehende Bundesratswahl vom 20. September wurde thematisiert. Grosses Kompliment und Dank an die organisierenden FDP Ortsparteien von Meltingen, Nunningen und Zullwil. Hanspeter Stebler alt Kantonsrat, Nunningen
Viel darf auf einem Plakat nicht stehen, denn auch nur mit Tempo 50 lässt sich kaum mehr sehen als ein Bild und zwei, drei Worte – wenn überhaupt. Meist achte ich beim Autofahren auf die Strasse, freue mich auf dem Weg zur Arbeit über die frischgeborenen Kälbchen auf der Wiese und über die Morgenröte über den Feldern. Doch kurz streift mein Blick ein Plakat mit einem gelben Rasenmäher und dem Wort «Nein» darauf. Ich wundere mich. Nein zum Rasenmäher? Am 24. September stehen Abstimmungen an. Das Couvert liegt noch verschlossen auf dem Küchentisch. Über die AHV stimmen wir ab, das ist nicht zu übersehen, aber stimmen wir auch über den Rasenmäher ab? Der ist natürlich hin und wieder ein Ärgernis. Kaum hat man es sich im Garten so richtig gemütlich gemacht, knattert und rattert es, zuerst von links, und kaum ist das Brummen verstummt, geht es rechts weiter. Schliesslich bleibt nur die Flucht in die ruhige Stube oder die Antwort mit dem eigenen Rasenmäher. Nebst Wildwuchs wären Rasenroboter, die leise vor sich hinsurren, oder Steingärten, welche keinem Hälmchen eine Chance lassen, die Lösung. Aber wahrscheinlich geht es bei der Abstimmung nicht wirklich um den Rasenmäher. Selten sind die abgebildeten Sujets auf politischen Plakaten die tatsächlichen Themen. Weder über schwarze Schafe noch über grimmig bös dreinschauende verhüllte Frauen noch über Rasenmäher wird abgestimmt. Trotzdem, das Bild des Rasenmähers hat sich in meinem Gedanken festgesetzt und ich studiere, was es wohl symbolisieren will. Den Rasen kürzen – die Finanzausgaben kürzen, logisch, ist ja offensichtlich. Wobei: Beim Kampf gegen Rasenmäher hätte ich sofort ein Nein in die Urne geworfen. Bei dieser Vorlage habe ich keine Ahnung. Nun werde ich doch noch das Abstimmungsbüchlein zücken und die Vor- und Nachteile studieren müssen. Finanzplanung mittels proportionaler Kürzungen, lese ich. Rasenmähermethode, «blinde» Kürzungen mit dem Rasenmäher über alle Direktionen hinweg, schreien die Gegner. Nette Symbolik, nicht ganz so offensichtlich wie die schwarzen Schafe, aber nun habe auch ich begriffe, was die Gegner sagen wollen. Und tatsächlich, unter einem Rasenmäher kann ich mir viel mehr vorstellen als unter proportionaler Kürzung. Was ich abstimmen werde, weiss ich trotzdem noch nicht. Zur Meinungsbildung brauche ich mehr als ein Bild, aber mein Interesse ist geweckt.
K469214/003-738357
DIES UND DAS «The Truck» in Breitenbach
Bereits seit zwei Jahren ist die Gemeinde Breitenbach offiziell Mitglied im Verbund der Offenen Jugendarbeit Region Laufen-Thierstein. Dafür hat sich das Team nun etwas Besonderes ausgedacht: Während zehn Tagen wird es mit dem neuen Mobilen Jugendtreff alias «The Truck» auf dem Pausenhof Mur präsent sein (nur bei trockenem Wetter). Es handelt sich dabei um einen umgebauten Lastwagenanhänger. Die Umgestaltung wurde möglich, dank Spendern und Sponsoren. Das Take off (Tagesstruktur für Jugendliche, die aus dem Bildungsprozess ausgeschieden sind), ebenfalls ein Bereich der Stiftung Jugendsozialwerk, führte einen Teil der Arbeiten durch. «The Truck» ist seit Dienstag, 12. September, in Breitenbach in Betrieb. Weiteres Programm Donnerstag, 14. September, 15.00 – 20.00 Uhr; Fifa-Turnier PS (bring your own controller) ab 19.00 Uhr. Freitag, 15. September, 15.00 – 21.00 Uhr; Filmprojekt ab 16.00 Uhr, Movie-Night ab 19.00 Uhr. Samstag, 16. September, 14.00 – 21.00 Uhr; Sportturniere ab
Donnerstag, 21. September, 15.00 – 20.00 Uhr; Cocktailworkshop (alkoholfrei) 16.00 – 18.00 Uhr. Freitag, 22. September, 15.00 – 21.00 Uhr; Closing Party. Am Samstag, 23. September öffnet das Jugendzentrum Laufen von 16.00 – 21.00 Uhr seine Türen und wird das Ergebnis des Filmprojekts präsentieren. Zu den «Open Doors» an der Delsbergerstrasse 62 sind alle Kinder und Jugendlichen, ihre Freunde und Familie, alle Interessierten und Neugierigen herzlich eingeladen. Alle Informationen: www.deinticker.ch/laufen Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jugendsozialwerk.ch).
Was genau ist und will eine Freikirche?
Pfarrer Martin Gerber: «Nicht alles, was nicht reformiert oder katholisch ist, ist Sekte.» Die einstige Brac-Kantine an der Bodenackerstrasse zeigt Kreuz. Sie ist heute der Sitz der Freien Missionsgemeinde (FMG) Laufental-Thierstein, deren Pfarrer Martin Gerber am 21. September im Fridolinssaal mit seinem Vortrag Unklarheiten, Vorurteile oder falsche Vorstellungen über Freikirchen ausräumen will. bü. Tatsächlich, zum Begriff «Freikirche» können nicht allzu viele Menschen konkrete, verlässliche Aussagen machen. Es könnte in Richtung Sekten gehen, vielleicht gar mit einem einflussrei-
chen, dominanten «Guru» an der Spitze, vermuten die einen, während andere eher auf stockkonservative, buchstäblich in der Reformation steckengebliebene Christen tippen, die sich bewusst der Landeskirche und deren Aufsicht nicht anschliessen und damit frei bleiben wollen. Martin Gerber, seit Juni 2014 Pfarrer der Freien Missionsgemeinde (FMG) Laufental-Thierstein, möchte am kommenden 21. September mit seinem Vortrag «Was ist eine Freikirche? Glaube und Geschichte» Licht ins Dunkel bringen und ein klares, übersichtliches Bild der Freikirchen zeichnen. Viel Raum will der Pfarrer den Gründen für die Entstehung der Freikirchen einräumen und und deren Geschichte bis ins 15. Jahrhundert zurückverfolgen. Gerber macht hier für die Anfangszeiten unterschiedliche theologische Ansichten beispielsweise zu viel oder zu wenig Reformation oder eine erwünschte Trennung von Kirche und Staat verantwortlich. In seinem Referat räumt er viel Raum auch den vier Grundtypen der Freikirchen und deren Glaubensverständnis ein, wie er dem Wochenblatt beschreibt. Von besonderem Interesse und ergo spannend dürfte schliesslich
Sie haben auch eine Frage zu Social Media oder zum Umgang mit modernen Kommunikationsmitteln? Senden Sie sie an info@gilgenberg-marketing.ch und Daniela A. Caviglia beantwortet sie Ihnen innert einer Woche. Eine Auswahl der Fragen und Antworten werden anonymisiert im Blog von «Gilgenberg Marketing» und im «Wochenblatt» publiziert. Daniela A. Caviglia von Gilgenberg Marketing in Nunningen ist auf digitales Marketing und Online-Kommunikation spezialisiert. www.gilgenberg-marketing.ch
VERANSTALTUNG
Grosses Fest in Pfeffingen WOS. Seit 2004 ist der Bienenzüchterverein Dorneck stolzer Besitzer Lehrbienenstandes auf dem Rebacker in Seewen. Dieser dient der steten Weiterbildung der Vereinsmitglieder, der Durchführung von Imker-Grundkursen und Königinnenzuchtkursen. Zudem steht er, zusammen mit erfahrenen Imkern, Schulklassen, Vereinen und anderen Gruppen zwecks Information, als Lehrmittel und Förderung der Imkerei jederzeit zur Verfügung. Ein Besuch lohnt sich, man erfährt alles Wissenswerte über die Bienen und ihren Nut-
zen. Anmeldungen sind erbeten an die Kontaktadresse unter www.bienen-dorneck.ch Grosses Jubiläumsfest Am 30. September ab 11.00 Uhr feiert der Bienenzüchterverein Dorneck (75 Jahre) zusammen mit der Alphorngruppe Thierstein-Laufental (30 Jahre), dem Regio-Blasorchester 50 Plus (25 Jahre), dem Jodlerchörli Wildenstein (25 Jahre) und verschiedenen Jubilaren ein Jubiläums- und Jubilaren-Fest auf dem Schlosshof in Pfeffingen.
«Was ist eine Freikirche? Glaube und Geschichte.» Referat von Pfarrer Martin Gerber der Freien Missionsgemeinde (FMG) Laufental-Thierstein von Donnerstag, 21.09.2017, um 19.30 Uhr im Fridolinssaal, Gemeindehaus Breitenbach, Fehrenstrasse 5.
Musikschulen im Scheinwerferlicht
Was um Himmels Willen bedeutet «Blockchain»? gen, wie bei der ‹Flüsterpost›, der Mensch. Die Blockchain-Technologie kontrolliert sich hingegen selbst. Vereinfacht gesagt, wird aus der ‹Flüsterpost› eine ‹Über-die-Schulterschau-Post›. Jeder Spieler diktiert dem nächsten seinen Satz und kontrolliert über dessen Schulter, ob er ihn auch korrekt aufschreibt, indem er ihn Buchstaben für Buchstaben mit dem bei sich notierten Satz vergleicht. So werden Missverständnisse und Sabotage ausgeschlossen, Kontrollstellen weitgehend überflüssig. Mit der Blockchain-Technik sollen zukünftig Vermittler- und Kontroll-Organisationen wie Banken (Geldtransfers), Musikindustrie, Versicherungsbranche oder Medienunternehmen stark an Bedeutung verlieren und Daten um ein Vielfaches sicherer werden. Einen guten Fachartikel zum Thema lesen Sie auch hier: https://goo.gl/RR9kzA»
auch seine Analyse der Unterschiede zu den Sekten ausfallen, welche hauptsächlich in der Lehre und in der Soziologie zu Tage treten. Immer wieder stösst man in Gerbers Konzept auf den allen Freikirchen wichtigen Grundsatz der Freiwilligkeit, welche Max Schläpfer, Präsident des Verbands der Schweizer Freikirchen, im Wochenmagazin «ideaspektrum» so gut findet: «Weil der Aspekt der Freiwilligkeit keine Worthülse ist. Mitglieder von Freikirchen entscheiden sich bewusst, dazuzugehören und sie können aus freien Stücken auch wieder gehen. Deshalb haben Freikirchen verhältnismässig wenig Trittbrettfahrer. Ausserdem leben Freikirchler ihren Glauben überzeugt und leidenschaftlich.» Diese Überzeugung ist auch bei Pfarrer Gerber zu spüren, der mit seinem Referat, wie eingangs erwähnt, Klarheit schaffen und Vorurteile abbauen will. Nach dem Referat bietet sich Gelegenheit, in einer Diskussionsrunde Fragen und Meinungen einzubringen.
SCHULEN / WEITERBILDUNG
WEB-RATGEBER
Leserfrage: «Immer wieder höre und lese ich von der sogenannten Blockchain, welche wie das Internet eine neue technische Revolution auslösen soll. Was bedeutet das genau?» Daniela A. Caviglia: «Hinter dem Begriff ‹Blockchain› steht eine Programmiertechnik, welche nicht einfach zu verstehen ist. Mir selbst wurde erst so richtig bewusst, was Blockchain bedeutet und was die neue Technik alles bewirken kann, als ich folgenden Vergleich dafür verwendete: Wir alle kennen das Spiel ‹Flüsterpost›. Die Spieler flüstern sich einen Satz ins Ohr, den sie der Reihe nach weitergeben. Am Ende kommt meist ein vollkommen anderer Satz heraus, als der erste Spieler in die Runde flüsterte. Schuld daran sind Missverständnisse, Hördefizite oder gar absichtliches Verfälschen. Genau so funktionieren Computerprogramme bisher. Menschen programmieren diese und füttern die Programme anschliessend mit Daten. Oft entstehen Probleme dadurch, dass bereits im Programm etwas falsch eingegeben oder absichtlich manipuliert wurde. Aber auch bei der Verwendung des Programms können Fehler entstehen, etwa durch Missverständnisse oder durch extra oder aus Versehen falsche Anwendung. Die Schwachstelle ist also sozusa-
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RELIGION
14.00 Uhr. Dienstag, 19. September, 15.00 – 20.00 Uhr; Fotoshooting ab 17.00 Uhr. Mittwoch, 20. September, 15.00 – 20.00 Uhr; Rhyme-Tutorial ab 15.00 Uhr.
Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37
Das Regio-Orchester wirkte mit: Setzt sich zusammen aus Schülerinnen und Schülern der Musikschulen entlang der Birs. FOTO: ZVG WOS. 16 Ensembles mit über 400 Schülerinnen und Schülern aus der ganzen Region haben in Münchenstein das erste Ensemble-Festival der Musikschulen bestritten. Münchenstein war am vorletzten Wochenende das Zentrum für Jugendmusik schlechthin. Über 400 Schülerinnen und Schüler bestritten das erste Ensemblefestival der Musikschulen aus der ganzen Region. Mit dabei waren auch Schüler und Schülerinnen der Musik-
WANDERTIPP
Ajoie: Fahy – Courchavon
23. September. Die Ajoie ist im Herbst besonders schön und auch speziell. Die Wanderung führt uns von Fahy an die französische Grenze, durch Feld und Wald nach Bure (wo die Panzer rollen…) und durch das verträumte Dörfchen Mormont nach Courchavon. Fahy (567m) – Bois Juré (586m) – Grenze (590m) – L’Enclos (593m) – Bure (577m) – Combe la Casse (570m) – Mormont (533m) – Courchavon (407m) Wanderzeit: 3 ¾ Std., aufsteigend 180m und absteigend 318m Billett: Kollektivbillett bei genügend Anmeldungen. Verpflegung: aus dem Rucksack. Treffpunkt: 08.20 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB Auskunft und Anmeldung bis 20. September 2017 bei: Nelly Gasser, Tel. 061 361 70 76 oder 079 345 04 58 Es laden ein Naturfreunde Schweiz Sektion Birsigtal und Birseck
Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch
schule Laufental-Thierstein. Organisatorin war die Musikschule Münchenstein, die das Festival im Auftrag des Verbands Musikschulen Baselland durchführte. Teilgenommen haben 16 Ensembles mit über 400 jungen Musikerinnen und Musikern. Es war eine Freude zu sehen, wie lustvoll die jungen Musikerinnen und Musiker sich zusammen mit ihren Lehrpersonen beteiligten. Dargeboten wurden die unterschiedlichsten Stilrichtungen: Barock und Klassik waren genauso
vertreten wie Volksmusik aus allen Teilen der Erde, Jazz, Swing, Filmmusik und vieles mehr. Höhepunkt war das Schlusskonzert am Sonntag mit der Formation «Six Chicks a cappella» als Special Guests. Zum Abschluss des Festivals bildeten 100 Schülerinnen und Schüler zusammen mit den «Six Chicks» ein grosses Festival-Sinfonieorchester und spielten unter der Leitung des Komponisten Michael Robertson die Uraufführung von «Festival», einem Stück, das Robertson eigens für diesen Grossanlass komponiert hatte. Dass so viele junge Musikerinnen und Musiker vor einem begeisterten Publikum gemeinsam aufspielen konnten, war für sie eine starke Erfahrung Und für das Publikum war es eine Möglichkeit, unmittelbar zu erleben, wie die Musikschulen ihren Bildungsauftrag erfüllen. Regula Messerli, Präsidentin des Verbands Musikschulen Baselland, betonte in ihrer Ansprache, dass damit das Ziel erreicht worden sei, die Arbeit der Musikschulen einem breiten Publikum durch gemeinsames, aktuelles und farbiges Auftreten zu vermitteln.
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DIES UND DAS
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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37
EINGESANDT / KORBBALL
U16-Knaben des TV Nunningen werden Schweizermeister
Schweizermeister: Die jungen Korbballer aus NunninFOTO: ZVG gen. Am Sonntag, den 3. September, stand der jährliche Saisonhöhepunkt aller Jugendkorbballerinnen und Jugendkorbballer auf dem Programm, nämlich die Schweizermeisterschaft, welche in diesem Jahr in Roggwil TG ausgetragen wurde. Der TV Nunningen qualifizierte sich in drei der vier Kategorien (Mädchen und Knaben jeweils U16 und U14) für die Teilnahme. Der Modus wurde angepasst und das Teilnehmerfeld verkleinert, so dass in diesem Jahr umso mehr galt: Jeder Teilnehmer ist bereits ein Gewinner. Den beiden MädchenTeams lief es an diesem Tag nicht opti-
mal, was in der Endabrechnung die 8. und 9. Ränge ergab. Besser lief der Tag für die U16-Knaben. Diese hatten sich als dritte der regionalen Meisterschaft qualifiziert. So gingen sie also nicht als Kronfavoriten ins Turnier. Aber einmal mehr zeigte sich, dass an einem Tagesturnier alles möglich ist. Mit vier Siegen in fünf Spielen konnte man sich am Morgen für den Halbfinal qualifizieren. In einem spannenden Spiel gegen Madiswil bewahrten unsere Jungs einen kühlen Kopf und konnten sich für das Finalspiel qualifizieren. Dort standen ausgerechnet die
LAUFEN
KLINIK ARLESHEIM
Das Museum Laufental ist geöffnet
Kinder von heute – ein Vortrag
Das Museum Laufental ist am nächsten Sonntag, 17. September, von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet. Momentan ist eine spannende Sonderausstellung über die beiden Laufentaler Charakterköpfe August Cueni und Gottfried Jermann zu sehen. Der Vorstand des Museumsvereins freut sich auf viele Besucherinnen und Besucher. Museum Laufental, Helyeplatz. Jeden 1. und 3. Sonntag im Monat von 14 bis 16.30 Uhr geöffnet.
GESUNDHEITSTIPP SPITEX
Gemeindedelegiertenversammlung
Am 7.9.2017 wurde den Delegierten der Spitex-Vertragsgemeinden das Budget 2018 unterbreitet. Die Gemeinden finanzieren als Auftraggeber einen Teil der Spitex-Leistungen mit. Zweimal im Jahr werden die Delegierten eingeladen und detailliert informiert. Simone Benne gab den zum Teil neu ins Amt gewählten Delegierten einen Überblick über das Grundangebot sowie die spezialisierten Pflegeleistungen, welche die Organisation professionell und mit gut ausgebildetem Personal erbringt. Es sind dies die ambulante psychiatrische Pflege, die Wundpflege und Palliative Care. Die Spitex Thierstein/Dorneckberg erfüllt bereits heute die Anforderungen der neuen Musterleistungsvereinbarung, welche vom Kanton zusammen mit dem Einwohnergemeindeverband erarbeitet wurde und im Rahmen der Änderungen des Sozialgesetzes mit den Gemeinden verhandelt werden soll. Dabei gilt es auch die Vorgaben der Administrativverträge mit den Krankenkassen einzuhalten. Wie die meisten NPO-Spitex-Organisationen haben wir diese Verträge unterzeichnet und müssen uns genauestens an die Bedingungen halten. Eine ist zum Beispiel die direkte, elektronische Verrechnung der Leistungen mit den Krankenkassen. Unsere Klienten erhalten eine Kopie der Rechnung an die Krankenkasse und wir müssen dafür sorgen, dass die verrechneten Leistungen mit dem Bedarf übereinstimmen, den wir der
Krankenkasse gemeldet haben. Die Kontrollen sind sehr streng und wir sind daran interessiert, richtig abzurechnen, damit die Rechnungen, die wir der Krankenkasse stellen, auch bezahlt werden. Es wurde wieder einmal deutlich wie komplex die Materie Spitex ist und wie viele Mechanismen gut spielen müssen, damit eine optimale Grundversorgung gewährleistet ist. Dies lässt sich nicht einfach aus dem Ärmel schütteln. Die Spitex Thierstein/Dorneckberg kann nicht nur mit 45 Jahren Erfahrung punkten, sondern auch mit der grossen personellen Stabilität und hervorragenden Mitarbeitenden, die an einem Strick ziehen. Das ist eine echte Qualität, welche unsere Organisation auszeichnet. Die Mitarbeitenden erfüllen nicht nur einen Job, sie sind mit Herzblut dabei. In der kurzen Zeit, die sie für den Klienten haben, versuchen sie auch mit beschränkten Mitteln das Optimum herauszuholen. Die Ausbildung wurde an diesem Abend ebenfalls thematisiert. Die Spitex Thierstein/Dorneckberg bildet seit 2006 Lernende Fachpersonen Gesundheit aus. Zurzeit sind drei Lernende in der Grundbildung und zwei in der Nachholbildung. Alle fünf kommen aus der unmittelbaren Umgebung, aus Bärschwil, Brislach, Grindel und Himmelried. Es ist uns wichtig, einen Beitrag zur Sicherung des Nachwuchses zu leisten und wenn wir dies mit Einheimischen tun können, umso besser! Wir danken unseren auftraggebenden Gemeinden sowie unserer Klientel für das Vertrauen, welches sie seit Jahren in unsere Organisation setzen. Ein herzliches Dankeschön geht auch an unsere Mitarbeitenden, welche sich Tag für Tag mit Hand und Herz für unsere Mitmenschen einsetzen. Simone Benne Geschäftsleiterin
Nachbarn aus Erschwil, welche die regionale Meisterschaft knapp für sich entschieden hatten, gegenüber. In einem packenden Spiel konnten sich unsere Nachwuchskorbballer mit einer grossartigen Leistung mit 5:3 durchsetzen und einen verdienten Schweizermeistertitel feiern! Hochwald-Gempen gewann den kleinen Final und durfte sich über Bronze freuen. Auch bei den Knaben U14 gab es mit Silber für Erschwil und Bronze für Meltingen regionale Podestplätze. Unsere Region ist für die Zukunft gerüstet! Für Mike und Michèle Emmenegger ist es nicht der erste Schweizermeistertitel, seit sie im Jahre 2004 die Leitung des Jugendkorbballs des TV Nunningen übernommen haben. Umso mehr zeigt dies, wie kontinuierlich sie ihre erfolgreiche Arbeit verrichten. Zum ersten Mal im Trainerteam dabei war Simone Stebler. All diesen Leiterinnen und Leitern sowie auch allen anderen Helfern und Sponsoren gilt ein riesengrosses Dankeschön für ihren unschätzbar wertvollen Einsatz zugunsten unserer Jugend!
Ei des Kolumbus
Um Kummer und Sorgen sollten wir uns mit Sorgfalt kümmern. Es geht immer darum, eine Lösung zu finden, damit der Kummer uns nicht erdrückt und uns auch die Luft nicht abstellt. Kardinal Mendoza gab Kolumbus zu Ehren ein Festessen. Er erklärte der Gesellschaft, dass es doch eigentlich gar nicht so schwierig gewesen sei, die neue Welt zu entdecken. Kolumbus nahm daraufhin ein Ei in die Hand und suchte in dieser Gesellschaft jemanden, der das Ei auf eine seiner Spitzen stellen könne. Niemand war zu finden. Kolumbus nahm das Ei und schlug es mit einer Spitze auf den Tisch. Es braucht den richtigen Einfall zur rechten Zeit! Die Ignatiusbohne ist eine Naturmedizin, die bei Kummer, Sorgen und Schreck sinnvoll einzusetzen ist. Wer sich dünnhäutig, schnell gereizt und erschöpft fühlt, muss an dieses bewährte Heilmittel denken. Bei Melancholie und depressiver Stimmung löst es die innere Spannung. Dadurch kann blockierte Energie wieder frei werden und der Mensch fühlt sich frisch für neue Lösungen. Die Ignatiusbohne verdankt ihren Namen dem heiliggesprochenen Ignatius von Loyola, dessen Orden die Samen aus tropischen Ländern nach Europa brachte. In homöopathischer und spagyrischer Herstellung ist Ignatia für Gross und Klein nicht mehr wegzudenken aus der Seelen-HausApotheke. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen
Die Kindererziehung hat sich in den letzten 100 Jahren sehr verändert. Man kann sich fragen, ob sich die Bedürfnisse der Kinder ebenfalls verändert haben, um sich in der heutigen Zeit gesund und kräftig entwickeln zu können? Welche Aufgabe haben die «Grossen» für die Kleinen? Was erhoffen sie von uns? Zunehmend fühlen sich Eltern und Erzieher hilflos dieser Frage gegenüber – auch durch Veränderungen des Umfeldes und der sozialen Umstände der Familien. Wärmende, stets da seiende und geduldige Grosseltern als Erweiterung und Stütze von Eltern und Kindern scheint es immer seltener zu geben. Freundeskreis, Pädagogen, Therapeuten u.a. scheinen immer wichtiger zu werden. An diesem Abend geben wir einerseits einen kleinen Überblick über die veränderte Erziehungssituation, zeigen andererseits Möglichkeiten auf, wie Kinder in und aus vertrauensvoller Geborgenheit heraus ihre eigenen Schritte machen können. Wir möchten mitein-
Tobias Hänggi
ander Beobachtungen und Erfahrungen austauschen, Fragen besprechen und Anregungen geben und erhalten. Wir laden Sie zum Vortrag «Kinder von heute – was brauchen sie und worum bitten sie?» ein, am Dienstag, 19. September, um 20 Uhr, im Saal Pfeffingerhof. Die Referenten des Abends sind Bettina Lohn, Ärztin in der Kinder- & Jugendmedizin der Klinik Arlesheim/Schulärztin und Anke-Marie Jacobs, Kindergärtnerin, Therapeutin und Biographiearbeiterin. Die nächsten Veranstaltungen in unserer Reihe aus der Kinder- und Jugendmedizin der Klinik Arlesheim sind der Workshop «Wickel und äussere Anwendungen bei häufigen Erkrankungen im Kindesalter» am Samstag, 29. Oktober, von 9 bis 17 Uhr, und der Vortragsabend über den kindlichen Schlaf und seine Störungen, am 14. November. Weitere Informationen erhalten Sie gern über unser Sekretariat, Tel. 061 705 72 72. Bettina Lohn Klinik Arlesheim
DIES UND DAS
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LESERBRIEF
EINGESANDT
Bussen-Stadt Laufen
Erfolgreicher Saisonabschluss
Es macht den Anschein, als ziehe der Stadtrat sämtliche Register, um das Gewerbe und die Gastroszene zu untergraben. Da gibt es Verschiedenes, das allen Beteiligten sauer aufstösst – den Kundinnen und Kunden sowie dem Gewerbe! Was bezweckt der Stadtrat eigentlich mit dieser Bussenpolitik? Im Stedtli sind die Bussenjäger (Stadtpolizisten) allzeit bereit – nach dem Motto «die Polizei – dein Freund und Helfer!» Parkkontrollen werden im unvernünftigen Verhältnis durchgeführt. Bei kleinster Überschreitung von wenigen Minuten, klebt bereits eine Busse an der Windschutzscheibe. Ein Lieferwagen-Lenker wurde mit 40 Franken gebüsst an der Brislachstrasse (Tempo 30), weil er einen einzigen Kilometer zu schnell war. Was ist der Sinn dieser lächerlichen Schikanen? Jeder Lenker bestätigt, dass man bei Tempo 30 im Quartier mehr auf den Tacho schaut, als auf die Strasse. Zum Einkaufen und Flanieren bleibt keine Zeit. Viele Gäste und Kunden ge-
ben zu verstehen, dass sie dieser Schikanen wegen nicht mehr ins Stedtli kommen. Ein Begegnungsort braucht Leben – und genau das wird abgewürgt – und das Gewerbe und die Restaurants gehen ein. Die Zeit ist nicht mehr weit, bis das Stedtli tot gebüsst ist (Internetanbieter warten nur darauf). Vor einer Woche machte ein Car mit 46 Personen an Bord einen Znüni-Halt bei uns. Der Chauffeur kam konsterniert zu mir, da er keinen für Cars bestimmten Parkplatz fände – er hätte nun beim Schlachthuus parkiert. Der Bus wäre auch zu gross gewesen, den neuen Standort für Busse zu benützenDie Chauffeure erzählen einander, wenn sie schlecht und kompliziert parkieren müssen. Auch dies ein Grund, die Laufner Altstadt zu meiden. Die Reisenden verweilen deshalb meist nur noch ganz kurz in Laufen. Wo bleibt da die viel zitierte Begegnungszone? Lotty Zemp Laufen
Zwei erfolgreiche Turnerinnen: Zora Marchesi (Rang 3, l.) und Laura Gresova (Rang 6). FOTO: ZVG
Am 19. August 2017 fand in Balsthal der Eintrachtcup statt. Für Gregori Venzin war dies der letzte Wettkampf in dieser Saison. Er zeigte an jedem Gerät saubere Übungen und erreichte somit den 9. Rang mit Auszeichnung. Ein gelungener Abschluss für Gregori Venzin. Weiter ging es am 2. September 2017. Unsere drei Turnerinnen aus der Kategorie 5 sowie Andreas Meier, welcher bei den Herren startete, machten sich auf den Weg nach Kirchberg. Trotz sehr grosser Konkurrenz war dieser Wettkampf für unsere K5Turnerinnen ein voller Erfolg. Anna Lea Gerster, Erja Stebler und Vivienne Vögtli erturnten
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sich an diesem Wettkampf alle eine Auszeichnung. Auch Andreas Meier zeigte eine gute Leistung und qualifizierte sich mit seinem 4. Rang für die diesjährige Schweizermeisterschaft. Am vergangen Wochenende fanden in Lohn-Ammannsegg die kantonalen Herbstmeisterschaften statt. Dies war für unsere Turnerinnen der letzte Wettkampf in diesem Jahr. Auch an diesem Tag war unser Verein erfolgreich. Zora Marchesi (K2), überzeugte an jedem Gerät und erreichte somit den 3. Rang. Mit Stolz liess sie sich die Bronzemedaille umhängen. Zahlreiche weitere Turnerinnen erturnten sich an diesem Tag tolle Resultate und durften am Ende eine Auszeichnung entgegennehmen. Laura Gresova (K2) Rang 6, Waiata Saner (K3) Rang 25, Katja Saner (K3) Rang 36, Ilona Bloch (K4) Rang 7. Das Leiterteam ist stolz auf ihre Turnerinnen und Turner und freut sich bereits auf die nächste Wettkampfsaison. Alessia Contino Getu Dorneck-Thierstein
VEREINSNACHRICHTEN Bibliotheken
Kampfkunst
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch
Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35 (Amthausscheune), Laufen. Offen Mi 14 –17 Uhr, Fr 16 –18 Uhr, Sa 10 –12.30 Uhr; Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16 –19 Uhr. www.ludolauthi.ch
AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch
Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10 –17 Uhr.
Sport Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di., 18.00, Mi., 10.00, Do., 18.00. Kobudo: Di., 19.15. TaiChi-QiGong: Do., 19.15. Alles Seniorenzentrum Rosengarten. Samurai Kids: Mi., 16.00, MZH Serafin. Schnuppern jederzeit möglich. Mitglied von IKKAIDO Schweiz. Wir l(i)eben Inklusion – gemeinsam sind wir stark. www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84 SSK Laufen, Karate, TaiChi-QiGong, 078 679 80 18, Training: Mo und Fr, 19.15–20.45, Mi, 20.45–22.15 ab April 2013 im neuen Dojo «Serafin», Baselstr. 5, 4242 Laufen, www.ssk-laufen.ch Bitte News beachten! Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch
Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach. Kurse: Mo, 19.00 Uhr, Gymnastik. Di, 19.30 Uhr, Bauch, Beine, Po. Mi, 19.00 Uhr, Gymnastik. Do, 19.00 Uhr, Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Tel 079 600 92 67. Gym-Studio SANA, Zullwilerstr. 1, 4208 Nunningen. Do, 18.30 Uhr, Funktionelle Gym. Tel. 079 600 92 67 balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 061 781 40 26 (ab 16 Uhr) Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18. Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der
Kursangebot Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch Malen & plastisches Gestalten mit Ton in Kleinlützel für Kinder, Jugendl. & Erw. Malen & Zeichnen in Aquarell, Acryl, Pastell. Tatjana Fraya Willaredt kunstundfengshui@bluewin.ch, 061 771 01 05, www.kunst-und-fengshui.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch
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Jugendgruppen Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. Flohmarkt: 5. Mai und 29. September 2017. www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimental, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88. Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Kindertagesstätte, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Kindertagesstätte: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Monate bis 12 Jahre.
Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). 061 761 16 65, mvblaufental@sozialdienste.ch Tagesfamilien Laufental-Thierstein. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12. Dienstag, ganzer Tag und Donnerstag, morgen. Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37
Wir sind ein aufstrebender Hersteller und Lieferant von Metallwaren. Viele Teile werden gestanzt oder tiefgezogen. Laserschneiden, Biegen und die mechanische Bearbeitung gehören ebenfalls zu unseren Kernkompetenzen. Zusammen mit unseren Kunden finden wir Fertigungslösungen für Bauteile aus verschiedenen Metallen und auch Kunststoffen. Die Flexibilität und Vielseitigkeit eines kleinen Unternehmens ermöglichen uns rasch auf die Wünsche unserer Kunden eingehen zu können. Für den Bereich Produktion suchen wir einen
Polymechaniker Ihre Hauptaufgaben: – Einrichten und Bedienen unserer CNC-Maschinen (Trumpf Laser- und Nibbelmaschinen). – Drehen und Fräsen (CNC und konventionell). – Stanzen Tiefziehen und Biegen von Metallteilen. – Zusammenstellen und prüfen der Funktionstüchtigkeit der Werkzeuge. – Wartung von Werkzeugen. Ihre Qualifikationen: Sie haben gute Kenntnisse in den CNC-Techniken. Dank Ihren analytischen Fähigkeiten und Ihrer schnellen Auffassungsgabe können Sie zügig Optimierungen erarbeiten und umsetzen. Ihre Belastbarkeit sowie Ihre Flexibilität helfen Ihnen bei der termingerechten Erfüllung der Kundenwünsche. Bei Ihrer Arbeit werden Sie von einem dynamischen Team unterstützt. Wir bieten einen interessanten Arbeitsplatz in einem schweizerischen Unternehmen mit langfristigen Perspektiven sowie individuellen Entwicklungsmöglichkeiten. Schicken Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen (vorzugsweise per E-Mail) an: Neumetall AG Herr Jörg Meier 4228 Erschwil joerg.meier@neumetall.ch Telefon 061 781 12 00
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Donnerstag, 14. September 2017 Nr. 37
KALEIDOSKOP
C A R TO O N
IN KÜRZE Motorradfahrer als Zeugen gesucht RÖSCHENZ. WOS. Am Freitagabend ereignete sich gegen 18.20 Uhr auf der Challstrasse in Röschenz ein Selbstunfall eines Autolenkers. Der 19-jährige Autolenker fuhr in Richtung Laufen. 300 Meter nach der Passhöhe verlor er die Herrschaft über sein Fahrzeug, geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte mit der Leitplanke. Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Fahrzeug zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kam gegen die Fahrtrichtung zum Stillstand. Der Lenker blieb unverletzt. Da der Unfallhergang nicht restlos geklärt ist, sucht die Polizei Basel-Landschaft Zeugen, im Speziellen eine Gruppe Motorradlenker, welche zum Ereigniszeitpunkt vor oder hinter dem Unfallwagen herfuhren. Auf dem Friedhof «Hörni» soll eine Fan-Ruhestatte eingerichtet werden.
CARTOON: MORITZ ANTONY
KANTON SOLOTHURN
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Informatische Bildung an der Primarschule
Humus für fruchtbare Ackerböden
WOS. Das Solothurner Lernkonzept zur Informatischen Bildung an der Primarschule erreicht beim ICT Education & Training Award den 1. Rang. Das Konzept wurde gemeinsam vom Volksschulamt des Kantons Solothurn und der Pädagogischen Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz entwickelt. Mit diesem Konzept werden die Informatische Bildung und das Programmieren in dere Primarschule eingeführt. Das Konzept wurde jahrelang entwickelt und erprobt, teilt das Volksschulamt mit. Der Kanton Solothurn befinde sich in der Umsetzung und baue damit einen zentralen Grundstein für die Digitalisierungsoffensive der Schweiz. Mit dem 1. Rang am ICT Education & Training Award erhalte das Konzept am bedeutendsten Branchenwettbewerb der Schweiz grosse Anerkennung.
WOS. Die Solothurner Landwirte sollen dem Humus Sorge tragen und so die nachhaltige Nutzung ihrer Ackerböden sicherstellen. Kanton und Bauernverband wollen mit einem gemeinsam entwickelten Programm Landwirte sensibilisieren und eine humuserhaltende Bewirtschaftung der Ackerböden fördern. Mit dem Ressourcenprogramm «Humus» wollen das Amt für Landwirtschaft, das Amt für Umwelt und der Bauernverband auf diese wichtige Ressource aufmerksam machen. Während sechs Jahren werden interessierte Landwirtinnen und Landwirte gezielt unterstützt und beraten. Mit Massnahmen wie Stroh häckseln, Gründüngungen, Kunstwiesen, Mistkompostierung und dem Einsatz von organischen Düngern soll der Humusgehalt in Ackerböden positiv beeinflusst werden. Als praktisches Hilfsmittel für
die Optimierung der Humuswirtschaft wird den Landwirten ein Humusbilanz-Rechner online zur Verfügung gestellt. Dieser hilft auch bei der Planung der Massnahmen. Die Landwirte werden zudem von Beratern des Solothurner Bauernverbandes und des Bildungszentrum Wallierhof unterstützt. Das Ziel des Ressourcenprogrammes ist die nachhaltige Sicherstellung der Fruchtbarkeit von Ackerböden. Mit den Massnahmen wird die Wasserspeicherkapazität der Böden verbessert und damit für die im Zusammenhang mit dem Klimawandel vermehrt zu erwartende Sommertrockenheit vorgesorgt. Das Programm wird von der Hochschule für Agrar-, Forst- und Lebensmittelwissenschaften, Zollikofen, wissenschaftlich begleitet. Mit Feldmessungen wird der Einfluss der umgesetzten Massnahmen auf die Böden überprüft.
Impfen in der Apotheke KANTON BASELLAND. WOS. Die Apotheken im Kanton Basel-Landschaft dürfen mit Auflagen neu nicht nur Grippeimpfungen sondern weitere Impfungen und Folgeimpfungen durchführen. Das Amt für Gesundheit hat eine entsprechende Verfügung erlassen, die am 1. Oktober 2017 in Kraft tritt. Neben der Grippeimpfung sind dies die Zeckenimpfung und sofern die Erstimpfung durch einen Arzt erfolgt ist auch Folgeimpfungen von Hepatitis A, Hepatitis B sowie Hepatitis A + B sowie Masern, Mumps und RötelnImpfungen. Musiknachmittag NUNNINGEN. WOS. Am Sonntag, um 15 Uhr sorgt Jost Künzle mit seinen Liedern für einen unterhaltsamen Nachmittag. Der Anlass im Alters- und Pflegeheim Stäglen ist öffentlich. Arbeitslosenquote bleibt KANTON SOLOTHURN. WOS. Die Zahl der registrierten Arbeitslosen stieg im Kanton Solothurn im August um 53 Personen auf 3953. Die Arbeitslosenquote verharrte bei 2,7 Prozent.
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
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Gefährliche Cote bleue Von Cay Rademacher
Die Tage werden kürzer und die Nächte länger. Für mich ist das immer wieder der Beginn einer intensiveren Lesezeit. Ist es doch einfach gemütlich, die Abende mit einem Buch zu verbringen! Cay Rademacher ist 1965 in Flensburg geboren. Er arbeitet als Journalist und Schriftsteller und schreibt vorwiegend Kriminalromane. Seit einigen Jahren lebt er in Südfrankreich und seine letzten Romane spielen dort. Es sind die letzten warmen Tage in der Provence und Capitaine Roger Blanc soll an der Cote bleue eine geheimnisvolle Tauchmission der Regierung begleiten. Das wäre eigentlich ein erholsamer Job auf türkisblauem Meer. Aber dann treibt da plötzlich ein Taucher im Wasser. In seinem rechten Auge steckt eine Harpune. Blanc ahnt bald, dass dies kein schrecklicher Unfall war, sondern Mord. Das tönt nicht nur gruselig, es ist es auch! Der Krimi ist geschickt konstruiert und berührt auch wichtige Themen um den Umweltschutz. Vor allem aber ist er spannend und bleibt es bis zum Schluss! Christine Eckert
Neu: Hohrücken vom Freilandschwein als Steak oder Braten, mit feinem Rezept
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