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22. Juni 2017, 56. Jahrgang, Nr. 25

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Schule setzt Zeichen gegen Mobbing Ein Fünftel der Jugendlichen in der Schweiz wird gemobbt: Die Schule Neuenhof hat einen Film dazu gedreht. BARBARA SCHERER

Plauschaufgabe am Regionaltag.

bsc

Feuerwehren messen sich am Regionaltag In voller Montur kletterten die Feuerwehrmänner und -frauen über ein Wasserbecken: Die Würenloser Feuerwehr hat den 64. Feuerwehr-Regionaltag organisiert. Dort haben sich die Mannschaften aus der ganzen Region spielerisch aneinander gemessen. Geschicklichkeit und Können waren gefragt. Im Zentrum standen der Austausch und das gemütliche Beisammensein. (bsc) S. 16 INSERATE

2012 sorgte der Fall der kanadischen Schülerin Nina auch hierzulande für Aufmerksamkeit: Die 15-Jährige wurde im Netz gemobbt, bis sie sich das Leben nahm. Auch in der Schweiz ist Cybermobbing verbreitet: Rund ein Fünftel der 12- bis 19-Jährigen ist schon einmal über digitalte Medien gemobbt worden. Das zeigt die «JAMES»-Studie 2014 der Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaften auf. Der Film «Ein schöner Tag» will auf diese Problematik aufmerksam machen. Es ist ein Präventionsprojekt der Schule Neuenhof. Entstanden ist die Idee dafür 2015 an der Jugendsession «Megafon». Über 80 Schüler aus Neuen-

Filmszene: Das Opfer möchte sich vor den Zug werfen. hof, Obersiggenthal und Baden forderten damals eine Präventionskampagne. Die Schule Neuenhof hat die Idee nun umgesetzt. Regie hat der irakische Dokumentarfilmer und Journalist Peshraw Nabrad Mirza übernommen. Er ist vor zwei Jahren als Flüchtling in die Schweiz gekom-

Bernhard Rauh

men. Weil Mirza seine Flucht gefilmt hat, ist die Gemeinde auf ihn aufmerksam geworden. Zusammen mit den Schülern und fünf weiteren Asylsuchenden aus Neuenhof hat Mirza das Filmprojekt realisiert. Am Samstag hat der Film Premiere im Trafo Baden gefeiert. S. 9


Bauherrschaft: Oliver Bucher und Andrea Vontobel Bucher Pilatusstrasse 3 5430 Wettingen Bauobjekt: Sichtschutzwand Baustelle: Pilatusstrasse 3 Parzelle: 4056 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: discountfit company ag Warpelstrasse 3 3186 Düdingen Bauobjekt: Umnutzung Ladenfläche in Fitnesscenter Baustelle: Landstrasse 99 Parzelle: 1309 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Möbel Meier AG Seminarstrasse 99 5430 Wettingen Bauobjekt: Umbau Wohn- und Geschäftshaus Baustelle: Seminarstrasse 99 Parzelle: 2663 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Andreas und Elisabeth Renold Schönenbühlstrasse 21 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch Einfamilienhaus Neubau Dreifamilienhaus Baustelle: Schönenbühlstrasse 22 Parzelle: 4813 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Prend Markaj Hardstrasse 21 5430 Wettingen Bauobjekt: Abbruch Zweifamilienhaus Neubau Mehrgenerationenhaus Baustelle: Hardstrasse 21 Parzelle: 4873 Zusatzgesuche: keine Bauherrschaft: Kanton Aargau Andreas Jauch Tellistrasse 67 5001 Aarau Bauobjekt: Vier neue Beleuchtungskandelaber an Schulsportanlage Baustelle: Kanzlerrainstrasse 3 Parzelle: 3550 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen vom 23. Juni bis 24. Juli 2017. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Bau- und Planungsabteilung

Gemeinde Wettingen

Altpapiersammlung Die nächste Altpapiersammlung wird vom der Pfadi durchgeführt und findet statt am Samstag, 24. Juni 2017 Das der Sammlung mitzugebende Altpapier ist in gut verschnürten, handlichen, ca. 5 kg schweren Bündeln bis spätestens 7.00 Uhr entlang den üblichen Kehrichtdeponiestellen bereitzustellen. Wir danken für Ihre Mithilfe. Werkhof und Entsorgung


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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12 / 13.30–18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12 / 13.30–16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar.

Haas verteidigt FDP-Sitz Markus Haas will für die FDP den Gemeinderatssitz von Antoinette Eckert verteidigen und hat seine Kandidatur eingereicht. MELANIE BÄR

Nach sieben Jahren im Einwohnerrat will Markus Haas in die Exekutive wechseln. «Ich bin bereit für eine neue Herausforderung und möchte mich noch aktiver einsetzen, damit Wettingen

«Ich finde es extrem wichtig, mich als Gewerbler auch in der Politik konstruktiv einzubringen.» Schüler geben vollen Einsatz.

zVg

Spass: Fussballtage 13 Firmen- und 67 Schülermannschaften messen sich von Freitag, 23., bis Sonntag, 25. Juni, im Stadion Altenburg. Obwohl der Spass im Vordergrund steht, warten auf die Gewinner auch Preise, Medaillen und Pokale. Das Firmenturnier findet am Freitag, 23. Juni, ab 17.30 Uhr statt. Die Schülerturniere 1. bis 3. Klasse am Samstag, 24. Juni, ab 9 Uhr und die Schülerturniere 4. bis 6. Klasse am Sonntag, 25. Juni, ab 9.30 Uhr. Weitere Informationen auf www.fcwettingen.ch unter der Rubrik Veranstaltungen. (zVg) INSERATE

WETTINGEN

diert in seiner Tätigkeit als Einwohnerrat seit fünf Jahren die Geschäftsprüfungskommission. HAAS FÜHRT IN DRITTER GENERATION

das 1932 gegründete Inneneinrichtungsgeschäft Peter AG, Bodenbelag- & Wohncenter, an der Landstrasse. Er vertritt den Handels- und Gewerbeverein Wettingen als Delegierter im Aargauer Gewerbeverein. Als Gewerbler will er sich als Gemeinderat auch fürs Wettinger Gewerbe einsetzen. «Ich finde es extrem wichtig, mich als Gewerbler auch in der Politik konstruktiv einzubringen, und erachte es als Privileg, mich zum Wohle von Wettingen zu engagieren.» Haas beschreibt sich als lösungsorientiert, kompromissbereit, gut vernetzt, der die Bedürfnisse der Bevölkerung sowie des Gewerbes kenne.

MARKUS HAAS, GEMEINDERATSKANDIDAT

WETTINGEN kennt der Gemeinderatskandidat aus seinen verschieeine attraktive Gemeinde bleibt», denen Tätigkeiten im Dorf. Er war so Haas. Bis Anfang Jahr war die jahrelang Lehrer im SamariterverFDP lediglich mit einem Sitz im ein Wettingen Lägern, 20 Jahre in Gemeinderat vertreten. Mit dem Sitzgewinn von Martin Egloff – er PARTEINOTIZ FDP ersetzt den in den Regierungsrat gewählten Markus Dieth – änder- Die FDP Wettingen hat für die te sich das. Den zweiten Sitz will Gesamterneuerungswahlen die FDP nun verteidigen und 2017 nominiert. Sie wird mit 25 schickt Markus Haas für den Sitz Kandidierenden für den Einwohder zurücktretenden Antoinette nerrat antreten. Neben den bisEckert ins Rennen. «Für dieses herigen Amtsträgern, die alle Amt braucht es einen gewissen nochmals antreten, werden zuErfahrungsrucksack und auch die sätzlich 5 Kandidatinnen und 13 nötige Kompetenz», begründet Kandidaten der Bevölkerung zur FDP-Wahlkampfleiter Stephan Auswahl stehen. Willax. Der 52-Jährige bringt poliFür die Schulpflege treten die tische Erfahrung mit und präsi- bisherigen Judith Gähler und Dé-

Markus Haas, Gemeinderatskandidat.

zVg

der Feuerwehr Wettingen und verbringt seine Freizeit gerne beim Wandern auf der Lägern und in den Alpen. Haas ist verheiratet, hat zwei erwachsene Söhne und ist in Wettingen aufgewachsen. Er kocht gerne und steht im Sommer zusammen mit seiner Frau in der Lagerküche der Jungwacht St. Sebastian Wettingen.

sirée Mollet an. Ihre Erfahrung und ihr grosser Einsatz soll auch bei einer reduzierten Schulpflege zum Tragen kommen. Ebenso setzt die FDP bei der Steuerkommission mit Simon Burkart auf Beständigkeit und Kompetenz. Die FDP Wettingen will auch das Vizeamann-Amt verteidigen. Dank Martin Egloff wird der Wettinger Bevölkerung nun auch eine Auswahl geboten. (zVg)


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

WETTINGEN

So feiert die Jungwacht ihren 80. Geburtstag Die Jungwacht St. Sebastian hat ihr 80-Jahr-Jubiläum mit Spielen und Sport gefeiert. Marie Louise Reinert (r.) ist dabei.

zVg

EVP organisiert Spaziergang Der erste Beitrag der EVP zum Wahljahr in Wettingen war ein Spaziergang entlang dem Dorfbach. 20 Personen haben am Spaziergang teilgenommen. Am Moosbächlein zeigte Helmut Nowack Mädesüss und Korbweide, Käslikraut und Salweide, Pfennigund Goldfingerkraut, den Weinberglauch, Schwarzerle und Faulbaum. Die Dimensionen seit der Erdentstehung über Alpenfaltung und Jurafaltung bis zur letzten Eiszeit demonstrierte Ernst Nobs anschaulichst am Geländer des Schlammabscheiders im Aesch. Der Wettinger Dorfbach bildet spektakulär die Grenze zwischen Mittelland in Molassegestein und Jura in Kalkstein. Ein paar Schritte weiter führte er zu einem Wettinger Unikum, dem Pont du Gard, der die Klosterwasserleitung über den Bach führt. Bernhard Bruggisser konnte aus seiner Erinnerung die Überschwemmung von 1955, ein «Starkregenereignis» vom Typus HQ100, schildern. Vor diesem Hintergrund bekommt das Projekt Hochwasserschutz seine Berechtigung. Der Lebensraum Bach wurde von Dieter Humbel und von den Vertretern der Pachtvereinigung Stausee Wettingen vorgestellt: Der Herpetologe stellt Grasfrosch, Seefrosch, Feuersalamanderlarven, ferner die Ringelnatter in den Zusammenhang mit dem Bach. Peter Ehrbar und Reto Wittwer zeigten, dass der Bach eine Rolle spielt für das Weiterbestehen der Bachforelle im Limmatraum. Zur Fischpacht gehören auch regelmässige Kontrollen sowie Arbeiten zur Bachaufwertung: Eine Arbeit, die wenig wahrgenommen wird. Am 2. September findet der zweite Themenspaziergang statt, 10 bis 12 Uhr im Kieswerk Wettingen. (zVg)

BARBARA SCHERER

Kinderlachen und Musik hallt durch die Luft: Auf der Zirkuswiese hat die Jungwacht St. Sebastian am Samstag ihr Jubiläum gefeiert. Seit 80 Jahren gibt es die Schar. Heute ist sie eine der grössten im Kanton. Von 12 bis 22 Uhr hat die Jungwacht gefeiert. «Ziel ist es, ein Fest für die ganze Familie zu bieten», sagt Scharleiter Elias Grüter. Während sich die Eltern im Schatten unterhielten, konnten die Kinder typische Scharspiele ausprobieren. So erwartete die Besucher ein Hindernisparcours, verschiedene

Geschicklichkeitsspiele und in luftiger Höhe konnten die mutigen Kinder Harasse stapeln: Der höchste Turm gewinnt. Auf der Fussballwiese durften sich die Kinder in «Bubble Ball» probieren. Dabei stecken die Spieler in grossen runden Plastikbällen. Nur die Beine sind frei. So wird Fussball gespielt. Wobei die meisten Spieler in erster Linie umherrollen oder sich gegenseitig umschubsen. Doch die Jungwacht hat nicht nur sportliche Aktivitäten geboten: In einer Bastelecke konnten die Kinder kreativ werden und mit Siebdruck haben die Scharmitglieder den Besuchern T-Shirts und Taschen bedruckt. Auch für Verpflegung hat die Jungwacht gesorgt. Neben Pommes wurde haufenweise Risotto gekocht. Am Abend sorgten Wettinger Bands wie die Rapcrew «Endstation» dann für Partystimmung. Harasse aufeinanderstapeln: Wer den

höchsten Turm baut, hat gewonnen.

MARKTNOTIZEN

Die Kreuzfahrten-Industrie boomt

Barbara Scherer

An neuen Angeboten und Dienstleistungen der grossen Reedereien mangelt es nicht. Allein im Juni stechen drei Luxus-Schiffe in See. Die AIDA-Prima, Mein Schiff 6 und MSC Meraviglia. Die Vielzahl der Möglichkeiten einer Schiffsreise ist verwirrend, die Qual der Wahl gross. Geschulte Kreuzfahrten-Experten in spezialisierten Reisebüros helfen hier gerne weiter. Traditionell führen die Reedereien in Zusammenhang mit der Schiffstaufe sogenannte ExpiCruises durch. Das sind kurze Kreuzfahrten für Angestellte der Kreuzfahrten-Spezialisten. Sie lernen so die neuen Schiffe, Dienstleistungen und Unterhaltungsprogramme persönlich kennen und können dann ihre Kunden neutral und aus eigener Erfahrung beraten. An allen drei Schiffs-Taufen waren letzte Woche auch Mitarbeiterinnen des diga reiseCenters dabei. Sie sind begeistert und stehen für alle Fragen zur Verfügung. INSERAT

«Bubble Ball»: In grossen Plastikhüllen wird Fussball gespielt.

Das Kochteam ist beschäftigt.

Hier können die Kinder basteln.

VERMISCHTES KINDERSCHWIMMKURS Die Schwimmschule Wettingen organisiert drei Schwimmkurse für Kinder ab vier Jahren. Die Kurse finden im Hallenbad Tägerhard statt. Die Daten sind: 24. bis 29. Juli, 31. Juli bis 4. August und 7. bis 11. August. Über die genaue Kurszeit wird einige Tag vor Kursbeginn informiert. Es ist eine schriftliche Anmeldung jeweils zehn Tage vor Kursbeginn nötig. Ein Kurs kostet 90 Franken. Kinder ab sechs Jahren und Begleitpersonen müssen zusätzlich Eintritt bezahlen. Anmeldung an: k.urfer@sctägi.ch.

TENNIS Von Dienstag, 20. Juni, bis Handwerker, Architekten, Planer,

Sonntag, 2. Juli, treten 220 Tennisspieler an den kantonalen Meisterschaften der Aktiven in Wettingen an. Alle Spiele finden auf der Anlage des TC Wettingen statt. Bei den Männern ist Titelverteidiger Ignasi Villacampa-Rosés (N1, 8) der grosse Favorit auf den Titel. Bei den Frauen ist Chiara Volejnicek (N3, 43) als Nummer eins gesetzt. SULPBERGFEST Rund 150 Personen folgten der Einladung zur traditionellen Aufrichte in die Parkgarage der neuen Wohnsiedlung Sulperg-2 in Wettingen: Bauleute,

Nachbarn und Gäste. Eingeladen hatten die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und die Baugenossenschaft Pro Familia Baden (PF). Sie haben die vier Häuser mit 83 Wohnungen für ältere Menschen und Familien realisiert. Nach der Begrüssung fasste Sebastian Spörri als Präsident der GGW und Leiter des Projektteams die wichtigsten Eckdaten des Bauprojektes zusammen: 2003 erstes Gesuch der GGW, 2010 Pro Familia wird Partner, Wettbewerb mit 6 Architekten, Zuschlag an Althammer Hochuli Architekten, Ja-

nuar 2016 Spatenstich, Juni 2017 Aufrichte, April–Juni 2018 Bezug der vier Häuser. Der GGW-Präsident freute sich über den erreichten Meilenstein und dankte allen Anwesenden für die kompetente und speditive Arbeit. Frank Brunner wies als Präsident der beteiligten Pro Familia auf das Ziel seiner Baugenossenschaft hin: Für Familien ein Leben in gut gestalteten Wohnungen ermöglichen, die bezahlbar sind. Es sei immer wieder spannend, nach der Planung zum ersten Mal in den Wohnungen zu sein, so die Architektin Margrit Althammer. Sie lobte die gute Zu-

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sammenarbeit. Das bestätigte auch Ferdy Blaser, der für das Baumanagement zuständig ist: Das gute Arbeitsklima sei auf der Baustelle klar sichtbar. Die Baukommission habe die Lieferanten nach Qualität, Regionalität und guten Referenzen ausgewählt. Ein Bau müsse verschiedene Ansprüche erfüllen, erklärte schliesslich Gemeindeammann Roland Kuster in seinem Votum: Er müsse gefallen, man müsse gut darin wohnen können und aus Sicht des Gemeinderates auch ins Siedlungsbild passen. Wenn diese Kriterien erfüllt seien, stimme die Qualität.

Grosse Auswahl an Schiffsreisen.

zVg

Diga reisen ist der führende Kreuzfahrten-Spezialist in der Region. Im Büro Wettingen ist eine kompetente Fachberatung garantiert. Und wer lieber online bucht, kann auf www.digareisen.ch/Kreuz-Flussfahrten die tagesaktuellen Angebote und viele Cruise-Specials direkt vergleichen und bequem von zu Hause aus buchen. Für alle Fragen rund um das Thema Kreuzfahrten steht allen Interessenten die Beratungshotline 0848 735 735 gratis zur Verfügung. diga reiseCenter Angela Diethelm Alberich-Zwyssigstrasse 84 5430 Wettingen Tel. 0848 735 735


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

WETTINGEN

So feiert die Jungwacht ihren 80. Geburtstag Die Jungwacht St. Sebastian hat ihr 80-Jahr-Jubiläum mit Spielen und Sport gefeiert. Marie Louise Reinert (r.) ist dabei.

zVg

EVP organisiert Spaziergang Der erste Beitrag der EVP zum Wahljahr in Wettingen war ein Spaziergang entlang dem Dorfbach. 20 Personen haben am Spaziergang teilgenommen. Am Moosbächlein zeigte Helmut Nowack Mädesüss und Korbweide, Käslikraut und Salweide, Pfennigund Goldfingerkraut, den Weinberglauch, Schwarzerle und Faulbaum. Die Dimensionen seit der Erdentstehung über Alpenfaltung und Jurafaltung bis zur letzten Eiszeit demonstrierte Ernst Nobs anschaulichst am Geländer des Schlammabscheiders im Aesch. Der Wettinger Dorfbach bildet spektakulär die Grenze zwischen Mittelland in Molassegestein und Jura in Kalkstein. Ein paar Schritte weiter führte er zu einem Wettinger Unikum, dem Pont du Gard, der die Klosterwasserleitung über den Bach führt. Bernhard Bruggisser konnte aus seiner Erinnerung die Überschwemmung von 1955, ein «Starkregenereignis» vom Typus HQ100, schildern. Vor diesem Hintergrund bekommt das Projekt Hochwasserschutz seine Berechtigung. Der Lebensraum Bach wurde von Dieter Humbel und von den Vertretern der Pachtvereinigung Stausee Wettingen vorgestellt: Der Herpetologe stellt Grasfrosch, Seefrosch, Feuersalamanderlarven, ferner die Ringelnatter in den Zusammenhang mit dem Bach. Peter Ehrbar und Reto Wittwer zeigten, dass der Bach eine Rolle spielt für das Weiterbestehen der Bachforelle im Limmatraum. Zur Fischpacht gehören auch regelmässige Kontrollen sowie Arbeiten zur Bachaufwertung: Eine Arbeit, die wenig wahrgenommen wird. Am 2. September findet der zweite Themenspaziergang statt, 10 bis 12 Uhr im Kieswerk Wettingen. (zVg)

BARBARA SCHERER

Kinderlachen und Musik hallt durch die Luft: Auf der Zirkuswiese hat die Jungwacht St. Sebastian am Samstag ihr Jubiläum gefeiert. Seit 80 Jahren gibt es die Schar. Heute ist sie eine der grössten im Kanton. Von 12 bis 22 Uhr hat die Jungwacht gefeiert. «Ziel ist es, ein Fest für die ganze Familie zu bieten», sagt Scharleiter Elias Grüter. Während sich die Eltern im Schatten unterhielten, konnten die Kinder typische Scharspiele ausprobieren. So erwartete die Besucher ein Hindernisparcours, verschiedene

Geschicklichkeitsspiele und in luftiger Höhe konnten die mutigen Kinder Harasse stapeln: Der höchste Turm gewinnt. Auf der Fussballwiese durften sich die Kinder in «Bubble Ball» probieren. Dabei stecken die Spieler in grossen runden Plastikbällen. Nur die Beine sind frei. So wird Fussball gespielt. Wobei die meisten Spieler in erster Linie umherrollen oder sich gegenseitig umschubsen. Doch die Jungwacht hat nicht nur sportliche Aktivitäten geboten: In einer Bastelecke konnten die Kinder kreativ werden und mit Siebdruck haben die Scharmitglieder den Besuchern T-Shirts und Taschen bedruckt. Auch für Verpflegung hat die Jungwacht gesorgt. Neben Pommes wurde haufenweise Risotto gekocht. Am Abend sorgten Wettinger Bands wie die Rapcrew «Endstation» dann für Partystimmung. Harasse aufeinanderstapeln: Wer den

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Die Kreuzfahrten-Industrie boomt

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An neuen Angeboten und Dienstleistungen der grossen Reedereien mangelt es nicht. Allein im Juni stechen drei Luxus-Schiffe in See. Die AIDA-Prima, Mein Schiff 6 und MSC Meraviglia. Die Vielzahl der Möglichkeiten einer Schiffsreise ist verwirrend, die Qual der Wahl gross. Geschulte Kreuzfahrten-Experten in spezialisierten Reisebüros helfen hier gerne weiter. Traditionell führen die Reedereien in Zusammenhang mit der Schiffstaufe sogenannte ExpiCruises durch. Das sind kurze Kreuzfahrten für Angestellte der Kreuzfahrten-Spezialisten. Sie lernen so die neuen Schiffe, Dienstleistungen und Unterhaltungsprogramme persönlich kennen und können dann ihre Kunden neutral und aus eigener Erfahrung beraten. An allen drei Schiffs-Taufen waren letzte Woche auch Mitarbeiterinnen des diga reiseCenters dabei. Sie sind begeistert und stehen für alle Fragen zur Verfügung. INSERAT

«Bubble Ball»: In grossen Plastikhüllen wird Fussball gespielt.

Das Kochteam ist beschäftigt.

Hier können die Kinder basteln.

VERMISCHTES KINDERSCHWIMMKURS Die Schwimmschule Wettingen organisiert drei Schwimmkurse für Kinder ab vier Jahren. Die Kurse finden im Hallenbad Tägerhard statt. Die Daten sind: 24. bis 29. Juli, 31. Juli bis 4. August und 7. bis 11. August. Über die genaue Kurszeit wird einige Tag vor Kursbeginn informiert. Es ist eine schriftliche Anmeldung jeweils zehn Tage vor Kursbeginn nötig. Ein Kurs kostet 90 Franken. Kinder ab sechs Jahren und Begleitpersonen müssen zusätzlich Eintritt bezahlen. Anmeldung an: k.urfer@sctägi.ch.

TENNIS Von Dienstag, 20. Juni, bis Handwerker, Architekten, Planer,

Sonntag, 2. Juli, treten 220 Tennisspieler an den kantonalen Meisterschaften der Aktiven in Wettingen an. Alle Spiele finden auf der Anlage des TC Wettingen statt. Bei den Männern ist Titelverteidiger Ignasi Villacampa-Rosés (N1, 8) der grosse Favorit auf den Titel. Bei den Frauen ist Chiara Volejnicek (N3, 43) als Nummer eins gesetzt. SULPBERGFEST Rund 150 Personen folgten der Einladung zur traditionellen Aufrichte in die Parkgarage der neuen Wohnsiedlung Sulperg-2 in Wettingen: Bauleute,

Nachbarn und Gäste. Eingeladen hatten die Gemeinnützige Gesellschaft Wettingen (GGW) und die Baugenossenschaft Pro Familia Baden (PF). Sie haben die vier Häuser mit 83 Wohnungen für ältere Menschen und Familien realisiert. Nach der Begrüssung fasste Sebastian Spörri als Präsident der GGW und Leiter des Projektteams die wichtigsten Eckdaten des Bauprojektes zusammen: 2003 erstes Gesuch der GGW, 2010 Pro Familia wird Partner, Wettbewerb mit 6 Architekten, Zuschlag an Althammer Hochuli Architekten, Ja-

nuar 2016 Spatenstich, Juni 2017 Aufrichte, April–Juni 2018 Bezug der vier Häuser. Der GGW-Präsident freute sich über den erreichten Meilenstein und dankte allen Anwesenden für die kompetente und speditive Arbeit. Frank Brunner wies als Präsident der beteiligten Pro Familia auf das Ziel seiner Baugenossenschaft hin: Für Familien ein Leben in gut gestalteten Wohnungen ermöglichen, die bezahlbar sind. Es sei immer wieder spannend, nach der Planung zum ersten Mal in den Wohnungen zu sein, so die Architektin Margrit Althammer. Sie lobte die gute Zu-

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sammenarbeit. Das bestätigte auch Ferdy Blaser, der für das Baumanagement zuständig ist: Das gute Arbeitsklima sei auf der Baustelle klar sichtbar. Die Baukommission habe die Lieferanten nach Qualität, Regionalität und guten Referenzen ausgewählt. Ein Bau müsse verschiedene Ansprüche erfüllen, erklärte schliesslich Gemeindeammann Roland Kuster in seinem Votum: Er müsse gefallen, man müsse gut darin wohnen können und aus Sicht des Gemeinderates auch ins Siedlungsbild passen. Wenn diese Kriterien erfüllt seien, stimme die Qualität.

Grosse Auswahl an Schiffsreisen.

zVg

Diga reisen ist der führende Kreuzfahrten-Spezialist in der Region. Im Büro Wettingen ist eine kompetente Fachberatung garantiert. Und wer lieber online bucht, kann auf www.digareisen.ch/Kreuz-Flussfahrten die tagesaktuellen Angebote und viele Cruise-Specials direkt vergleichen und bequem von zu Hause aus buchen. Für alle Fragen rund um das Thema Kreuzfahrten steht allen Interessenten die Beratungshotline 0848 735 735 gratis zur Verfügung. diga reiseCenter Angela Diethelm Alberich-Zwyssigstrasse 84 5430 Wettingen Tel. 0848 735 735


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

FRAKTIONSBERICHTE WETTINGEN

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PARTEINOTIZ GLP

Die FDP-Fraktion verdankt den ausführlichen und illustrierenden Rechenschaftsbericht. Ein besonderes Dankeschön gilt den Mitarbeitenden, die dazu beigetragen haben, dass der Bericht gut lesbar und auf das Wesentliche fokussiert ist. Aufgrund der Landverkäufe erscheint das Ergebnis in der Verwaltungsrechnung besser als es eigentlich ist. Dies ist eine Tatsache, die nicht vergessen werden darf. Die wiederum sehr saubere, übersichtliche Arbeit wird von der FDP-Fraktion geschätzt und verdankt. Der Einführung einer gemeindeeigenen Betreibergesellschaft für das Sport- und Erholungszentrum Tägerhard steht die FDP-Fraktion positiv gegenüber. Allerdings sollte die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden und der Betrieb gegenüber dem bisherigen System keine Mehrkosten generieren. Dem Kreditbegehren von 545 000 Franken für einen Projektierungskredit zum Hochwasserschutz des Dorfbachs/Gottesgrabens stimmt die FDP-Fraktion zu. Es ist ein gelungenes Projekt und durch die zu erwartenden Kostenbeteiligungen von Bund, Kanton, Werkbetrieben und AGV auch auf der finanziellen Seite ausgewogen. Die vorliegende Variante ermöglicht eine attraktive und ökologisch sinnvolle Aufwertung der Bachläufe und führt zu einem deutlichen Mehrwert. Beim Kreditbegehren von 129 750 Franken für den Umzug der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal in das Feuerwehrgebäude Wettingen unterstützt die Fraktion-FDP den leicht abgespeckten FiKo-Antrag von 120 000 Franken. Grundsätzlich erachten wir die Einquartierung in das Feuerwehrgebäude als sinnvoll. Die Motion der SVP vom 16. März betreffend Steuerfussausgleich scheint der Fraktion FDP prüfenswert. Sie wird nach der erfolgten Diskussion im Rat entscheiden, ob sie diese unterstützt. Dem Postulat Wassmer Christian, CVP, vom 16. März 2017 betreffend gesunde Gemeindefinanzen in Wettingen ohne Sondererträge stimmt die Fraktion FDP zu. Es ist in unserer Verantwortung, den zukünftigen Generationen in Wettingen solide Gemeindefinanzen zu hinterlassen.

Der Abschluss 2016 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 270 000 Franken ab. Dieses Ergebnis ist dank Liegenschaftsverkäufen und der Entnahme aus den Aufwertungsreserven möglich gewesen. Andererseits ist es auch dank grossen Sparanstrengungen zustande gekommen. Die CVP dankt der Verwaltung und dem Gemeinderat für diesen Effort und sagt Ja zum Rechnungsabschluss 2016. Die CVP wird sich weiterhin für gesunde Finanzen und ausgeglichene Budgets einsetzen. Der eingeschlagene Weg des Sparens muss unbedingt weitergeführt werden. Die CVP Wettingen nimmt den sehr ausführlichen Rechenschaftsbericht zur Kenntnis. Gewohnt vielseitig und informativ vermittelt er einen spannenden Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten der Gemeinde. Auch hier bedankt sich die CVP Wettingen bei allen Mitwirkenden für diese zusätzliche Arbeit. Wie das EWW soll auch das Tägi durch eine Betreibergesellschaft geführt werden. Diese gemeindeeigene Aktiengesellschaft ermöglicht einen effizienten Betrieb und die CVP erachtet es als das richtige Betreibermodell. Dank den grösseren unternehmerischen Freiheiten wird die Anlage in betrieblicher, organisatorischer und finanzieller Sicht effizient betrieben werden können. Die CVP wird sich dafür einsetzen, dass die Interessen der kommunalen Schulen, der Wettinger Vereine und des lokalen Gewerbes berücksichtigt werden. Aufgrund der kantonalen Gefahrenkarte bestehen in Wettingen Hochwasserdefizite. Die vorliegende Studie zeigt, wie das Siedlungsgebiet bei einem Jahrhunderthochwasser vor Überschwemmungen des Dorfbaches und des Gottesgrabens geschützt werden kann. Für die Ausarbeitung zu einem Bauprojekt ist ein Projektierungskredit von 545 000 Franken notwendig. Die CVP sagt Ja, da mit der anschliessenden Realisierung die Siedlungs- wie auch die Freiräume aufgewertet werden und Wettingen vor einem Jahrhunderthochwasser geschützt wird. Den Kreditantrag für den Umzug der Zivilschutzorganisation in das Feuerwehrgebäude bewilligt die CVP. Eine Zusammenführung dieser beiden Organisationen an einem Ort erscheint sinnvoll.

Das Geschäft betreffend der Einführung einer gemeindeeigenen Betreibergesellschaft (SET AG) für das Sport- und Erholungszentrum Tägerhard wurde innerhalb der Fraktion rege diskutiert. Die SVP ist erstaunt, dass dieses Geschäft nicht durch die Geschäftsprüfungskommission Wettingen geprüft wurde. Garantieren geplante 60 000 Franken VR-Honorar tatsächlich bessere Entscheide und Lösungen? Im Gegenzug müssen Vereine künftig für die exklusive Nutzung von Infrastrukturen massive Preiserhöhungen in Kauf nehmen. Die SVP Wettingen hatte diesbezüglich in der Vergangenheit immer vor den hohen Kosten gewarnt. Die Fraktion bleibt kritisch, wird dem Geschäft aber mehrheitlich zustimmen. Der Rechenschaftsbericht wird zur Kenntnis genommen. Die Fraktion dankt der Verwaltung für die umfassende Berichterstattung und geleistete Arbeit im 2016. Die Rechnung 2016 ist dank ausserordentlichen Erträgen wie Landverkäufen positiv, trotzdem stimmen die SVP die steigenden Kosten in der sozialen Wohlfahrt und Pflegefinanzierung nachdenklich. Dem Kreditbegehren für einen Projektierungskredit zum Hochwasserschutz des Dorfbaches/Gottesgraben stimmt die Fraktion zu. Das Bauprojekt muss in den Jahren 2019/2020 gestartet werden, um in den Genuss der Subventionen zu kommen. Der Zeitpunkt ist schlecht, hat doch der Gemeinderat in der Vergangenheit wiederholt bekräftigt, dass er nach den investiven Phasen des Tägi ab 2019 Schuldenabbau und Steuerreduktionen anstreben wolle. Beim Kreditbegehren für den Umzug der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal in das Feuerwehrgebäude Wettingen folgt die Fraktion geschlossen den Anträgen der Finanzkommission. Die SVP ist gespannt auf die Begründung durch den Gemeinderat in Bezug auf unsere Motion betreffend den Steuerfussausgleich. Die SVP ist verwundert, dass der Gemeinderat die Ablehnung des Postulats von Christian Wassmer umfassend schriftlich beantwortet, aber die Motion ohne schriftliche Begründung ablehnt und in ein Postulat umwandeln will. Die SVP kann dabei keine Systematik erkennen.

Der Rechenschaftsbericht 2016 gibt Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Gemeinde. Die Fraktion SP/WettiGrüen bedankt sich bei allen Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und beim Gemeinderat für den geleisteten Einsatz im vergangenen Jahr. Bei einigen der zur Abschreibung freigegebenen Vorstösse hätte die Fraktion eine umfassendere Begründung anstelle eines simplen Verweises auf ein Konzept oder Leitbild erwartet. Die Liste der pendenten Vorstösse ist bedrohlich lang geworden. Die Fraktion sieht Handlungsbedarf und fordert den Gemeinderat auf, vorwärtszumachen. Das Rechnungsergebnis 2016 ist dank Landverkäufen und Aufwertungsreserven knapp positiv. Im operativen Ergebnis fehlen 1,1 Mio. Franken, trotz Einsparungen beim Personal-, Sach- und Finanzaufwand. Das ist nicht zufriedenstellend. Ein ausgeglichenes operatives Ergebnis ohne Sondereffekte muss das Ziel fürs Budget 2018 sein. Die Fraktion erwartet nicht weniger als ein kleines Finanzwunder oder eine realistische und längst fällige Korrektur auf der Einnahmenseite. Für die Einführung einer privatrechtlichen Betriebs AG für das Sport- und Erholungszentrum Tägerhard sieht die Fraktion keinen Anlass. Die vom Gemeinderat genannten Argumente, etwa transparentere Finanzen oder die unternehmerische Führung, können auch innerhalb der Gemeindeverwaltung realisiert werden. Es entstehen zusätzliche Kosten durch die Entschädigungen für den Verwaltungsrat und neu anfallende Steuern. Beim Hochwasserschutz handelt es sich um eine kantonale Vorgabe, die bis 2025 erfüllt werden muss. Der Lösungsansatz des Gemeinderats überzeugt, da der Bachlauf attraktiv und ökologisch sinnvoll gestaltet werden kann. Jugendliche wachen an ihrem 18. Geburtstag nicht plötzlich mit einem demokratischen Bewusstsein auf und gehen abstimmen. Sie müssen Lust auf Politik bekommen. Die Fraktion ist gespannt auf die Begründung des Gemeinderats für die Ablehnung des Postulats für ein Vorstossrecht für Jugendliche.

Der Rechenschaftsbericht 2016 zeigt, in welchen vielfältigen Bereichen die Gemeinde Wettingen aktiv ist. Man spürt, dass jede Abteilung stolz ist auf das, was sie im vergangenen Jahr geleistet hat, was einen grossen Dank verdient. Überall sind auch die Spuren der Sparanstrengungen durch die LOVA 2 zu spüren. Auffällig ist der auf den Mitarbeitenden lastende Druck im Sozialbereich. Die Abgänge sind zahlreich und der damit verbundene Verlust an Know-how gross. Die Fallzahlen sind eigentlich nicht zu bewältigen und die Auslagerung von Fällen ist teuer. Es scheint Handlungsbedarf zu bestehen. Die Rechnung schliesst dank der Sondereffekte (Landverkäufe und Aufwertungsreserven) und teilweise einschneidender Sparbemühungen positiv ab. Im Prinzip fehlen aber 1.1 Millionen Franken auf der Einnahmenseite. Die Fraktion ist gespannt auf das Budget 2018. Die Fraktion hält Sparbemühungen grundsätzlich für gut: Sie müssen mit Mass und Ziel erfolgen; Steuererhöhungen dürfen nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Bei der gemeindeeigenen Betreibergesellschaft stimmt die Fraktion der Vorlage zu, hat aber Bedenken hinsichtlich der aus unserer Sicht recht hohen Entschädigungen für die Mitglieder des zukünftigen Verwaltungsrats der geplanten SET AG. Das Kreditbegehren für den Projektierungskredit für den Hochwasserschutz von Dorfbach und Gottesgraben freut uns. Das Projekt bietet neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Schutz vor einem Jahrhunderthochwasser eine Erhöhung der Lebensqualität von Menschen und Tieren. Trotz teilweiser Kostenübernahme von Bund und Kanton bleibt der Gemeinde ein ordentlicher Betrag, aber es ist gut investiertes Geld und die Beteiligungen von Bund und Kanton müssen «abgeholt» werden, solange das möglich ist. Der Antrag des Kreditbegehrens zum Umzug der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal wird befürwortet. Die Fraktion ist erfreut über die Entgegennahme des Postulats der Fraktionskollegin Hanna Läng zur Kostenstelle Auslandshilfe.

Wettingen schliesst mit Glück und mit aufgeschobenen Investitionen positiv ab. Wettingen investiert zwar Millionen in Neubauten, aber schiebt notwendige, budgetierte Unterhaltsarbeiten in die Zukunft hinaus. Dies zum langfristigen finanziellen Nachteil der Bevölkerung. Diese unechten Einsparungen sind in der Tief-Zins-Phase paradox und kosten die Bevölkerung am Ende mehr, als wenn diese sofort ausgeführt würden. Beim Rechenschaftsbericht stellt die Fraktion fest, dass bei der Verkehrskontrolle vor allem das Einkassieren im Vordergrund steht und weniger die Sicherheit der Bevölkerung. Während bei Kennys Autocenter 24 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt wurden, gab es beim Schulhaus Dorf an der Landstrasse nur eine Geschwindigkeitskontrolle. Auf die Landstrasse gegen Baden zu hat sich die Polizei nie verirrt. Die Fraktion hofft, dass es mehr sicherheitsbetonte Messungen zum Schutz der Kinder geben wird und nicht nur Messungen, um den Finanzbeutel der Gemeinde aufzupolieren. Die Fraktion nimmt Rechenschaftsbericht und Rechnung an. Kreditbegehren für einen Projektierungskredit zum Hochwasserschutz Dorfbach/Gottesgraben: Sicherheit kostet, daher ist die Fraktion für das Kreditbegehren. Die Umwandlung des Tägi Sportzentrums in eine AG ist aus betriebswirtschaftlicher Überlegung der richtige Schritt. Im Grundsatz bleibt alles für die Bevölkerung gleich. Aber es ist dank einer Betriebs-AG einfacher, die ganze Anlage optimal zu verwalten und zu vermarkten, als wenn diese Aufgabe weiterhin die Bau & Planung erledigen muss. Da das Sportzentrum Tägi weiterhin zu 100 Prozent in der Hand der Bevölkerung bleibt, ist garantiert, dass Wettiger Vereine und Bürger in den Genuss von Sondervorteilen kommen. Die Fraktion ist für die AG. Warum die Interpellation von Michael Merkli zum gleichen Thema wie die Motion der SVP (Steuerfussausgleich zur 3%-Steuerfusserhöhung des Kantons) noch nicht beantwortet wurde, ist der Fraktion ein Rätsel. Aber vielleicht gibt es hier eine logische Erklärung.

Die glp-Fraktion nimmt den Rechenschaftsbericht 2016 zur Kenntnis und bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben, einen so ausführlichen Bericht zu verfassen. Die Rechnung 2016 weist einen leicht positiven Abschluss auf, der aber nur dank Landverkäufen und anderen Sondererträgen zustandegekommen ist. Die glp-Fraktion ist über die Gesundheit der Finanzen in Wettingen besorgt, denn ab 2019 kann die Gemeinde keine Aufwertungsreserven mehr für den Rechnungsabschluss auflösen. Die glp-Fraktion wird die Diskussion im Einwohnerrat abwarten betreffend der Einführung einer gemeindeeigenen Betreibergesellschaft. Die hohen Löhne von 60 000 Franken für die Verwaltungsräte sind uns ein Dorn im Auge. Auch die erhöhten Eintrittspreise ins Tägi für die Wettinger Bevölkerung finden wir schlecht. Die glp hätte lieber eine günstigere Sanierungsvariante bevorzugt, sodass keine Preiserhöhungen für die Wettinger Bevölkerung und Vereine resultieren würden. Damit hätte die Gemeinde auch mehr Geld zur Verfügung gehabt, andere Sportinfrastrukturen für Fussball, Landhockey, Lacrosse etc. zu verbessern. Dem Kreditbegehren von 545 000 Franken für einen Projektierungskredit zum Hochwasserschutz des Dorfbachs/Gottesgrabens stimmen wir zu. Wir hätten es aber bevorzugt, dass zwei Firmen ein Vorprojekt mit verschiedenen Varianten erarbeitet hätten. Denn am Schluss geht es wiederum um ein sehr teures Projekt, das knapp 20 Millionen Franken kosten wird. Auch dem Kreditbegehren von 129 750 Franken für den Umzug der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal in das Feuerwehrgebäude Wettingen stimmt die glp zu. Was aber nicht ersichtlich ist, ob der Betrag im Finanzplan berücksichtigt wurde oder nicht. Es kann nicht sein, dass ab jetzt, aufgrund der schlechten Finanzlage, jedes Projekt mit Schulden finanziert wird. Die Fraktion ist erstaunt, dass die Gemeinde die Motion der SVP betreffend Steuerfussausgleich ablehnt und nur als Postulat entgegennimmt. Ohne diesen Abtausch findet de facto eine Steuerfusserhöhung in Wettingen um 3 Prozent statt. Die glp will das mit allen Mitteln verhindern.

Jürgen Maier Die Schulpflege ist im Umbruch und diese braucht jetzt unter anderem neue Leute, die unvoreingenommen die bestehenden Strukturen hinterfragen und neue Impulse geben, um die Schulpflege für die zukünftigen Anforderungen fit zu machen. Die Bevölkerung hat den ersten Schritt schon gemacht und die Mitgliederzahl der Schulpflege von 7 auf 5 reduziert. Denn der vollamtliche Geschäftsleiter hat seit 1.1.2014 viele Aufgaben der Schulpflege übernommen. Auch hat der Einwohnerrat beschlossen, die Löhne der restlichen Schulpflegemitglieder zu reduzieren. Die glp unterstützt dieses Anliegen. Es sollen nicht Leute in der Schulpflege figurieren, die des Geldes wegen den Job machen, sondern wegen deren Kompetenz, um die Schule in Wettingen qualitativ weiterzubringen. Und einer, der die Schulen in Wettingen weiterbringen kann, ist Jürgen Maier. Er ist im Bereich der Kommunikation für die BLS AG tätig und dort Leiter für internationale Beziehungen. Neben der Führungsrolle unterrichtet er auch zukünftige Kader für den öffentlichen Verkehr und ist Prüfungsexperte. Er engagierte sich in seinen jüngeren Jahren intensiv für den Schulsport in Wettingen. Er ist verheiratet und Vater von zwei schulpflichtigen Kindern. Jürgen Maier ist in Bildungsfragen kompetent und somit abgerundet ein idealer, engagierter Kandidat für dieses Gremium. Die glp Wettingen freut sich, ihn für die Wahl in die Schulpflege nominieren zu dürfen.

Marcel Hug Für die Steuerkommission empfiehlt die glp der Wettinger Bevölkerung, Marcel Hug zu wählen. Er war Unternehmensberater und ist heute CFO einer Immobilien-Fondsleitungsgesellschaft. Er hat über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der strategischen, operativen und finanziellen Führung von Unternehmen und Organisationen. Mit seinen Kenntnissen ist er für die Position in der Steuerkommis(zVg) sion sehr geeignet.


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

FRAKTIONSBERICHTE WETTINGEN

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PARTEINOTIZ GLP

Die FDP-Fraktion verdankt den ausführlichen und illustrierenden Rechenschaftsbericht. Ein besonderes Dankeschön gilt den Mitarbeitenden, die dazu beigetragen haben, dass der Bericht gut lesbar und auf das Wesentliche fokussiert ist. Aufgrund der Landverkäufe erscheint das Ergebnis in der Verwaltungsrechnung besser als es eigentlich ist. Dies ist eine Tatsache, die nicht vergessen werden darf. Die wiederum sehr saubere, übersichtliche Arbeit wird von der FDP-Fraktion geschätzt und verdankt. Der Einführung einer gemeindeeigenen Betreibergesellschaft für das Sport- und Erholungszentrum Tägerhard steht die FDP-Fraktion positiv gegenüber. Allerdings sollte die Wirtschaftlichkeit im Auge behalten werden und der Betrieb gegenüber dem bisherigen System keine Mehrkosten generieren. Dem Kreditbegehren von 545 000 Franken für einen Projektierungskredit zum Hochwasserschutz des Dorfbachs/Gottesgrabens stimmt die FDP-Fraktion zu. Es ist ein gelungenes Projekt und durch die zu erwartenden Kostenbeteiligungen von Bund, Kanton, Werkbetrieben und AGV auch auf der finanziellen Seite ausgewogen. Die vorliegende Variante ermöglicht eine attraktive und ökologisch sinnvolle Aufwertung der Bachläufe und führt zu einem deutlichen Mehrwert. Beim Kreditbegehren von 129 750 Franken für den Umzug der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal in das Feuerwehrgebäude Wettingen unterstützt die Fraktion-FDP den leicht abgespeckten FiKo-Antrag von 120 000 Franken. Grundsätzlich erachten wir die Einquartierung in das Feuerwehrgebäude als sinnvoll. Die Motion der SVP vom 16. März betreffend Steuerfussausgleich scheint der Fraktion FDP prüfenswert. Sie wird nach der erfolgten Diskussion im Rat entscheiden, ob sie diese unterstützt. Dem Postulat Wassmer Christian, CVP, vom 16. März 2017 betreffend gesunde Gemeindefinanzen in Wettingen ohne Sondererträge stimmt die Fraktion FDP zu. Es ist in unserer Verantwortung, den zukünftigen Generationen in Wettingen solide Gemeindefinanzen zu hinterlassen.

Der Abschluss 2016 schliesst mit einem Ertragsüberschuss von rund 270 000 Franken ab. Dieses Ergebnis ist dank Liegenschaftsverkäufen und der Entnahme aus den Aufwertungsreserven möglich gewesen. Andererseits ist es auch dank grossen Sparanstrengungen zustande gekommen. Die CVP dankt der Verwaltung und dem Gemeinderat für diesen Effort und sagt Ja zum Rechnungsabschluss 2016. Die CVP wird sich weiterhin für gesunde Finanzen und ausgeglichene Budgets einsetzen. Der eingeschlagene Weg des Sparens muss unbedingt weitergeführt werden. Die CVP Wettingen nimmt den sehr ausführlichen Rechenschaftsbericht zur Kenntnis. Gewohnt vielseitig und informativ vermittelt er einen spannenden Einblick in die verschiedenen Tätigkeiten der Gemeinde. Auch hier bedankt sich die CVP Wettingen bei allen Mitwirkenden für diese zusätzliche Arbeit. Wie das EWW soll auch das Tägi durch eine Betreibergesellschaft geführt werden. Diese gemeindeeigene Aktiengesellschaft ermöglicht einen effizienten Betrieb und die CVP erachtet es als das richtige Betreibermodell. Dank den grösseren unternehmerischen Freiheiten wird die Anlage in betrieblicher, organisatorischer und finanzieller Sicht effizient betrieben werden können. Die CVP wird sich dafür einsetzen, dass die Interessen der kommunalen Schulen, der Wettinger Vereine und des lokalen Gewerbes berücksichtigt werden. Aufgrund der kantonalen Gefahrenkarte bestehen in Wettingen Hochwasserdefizite. Die vorliegende Studie zeigt, wie das Siedlungsgebiet bei einem Jahrhunderthochwasser vor Überschwemmungen des Dorfbaches und des Gottesgrabens geschützt werden kann. Für die Ausarbeitung zu einem Bauprojekt ist ein Projektierungskredit von 545 000 Franken notwendig. Die CVP sagt Ja, da mit der anschliessenden Realisierung die Siedlungs- wie auch die Freiräume aufgewertet werden und Wettingen vor einem Jahrhunderthochwasser geschützt wird. Den Kreditantrag für den Umzug der Zivilschutzorganisation in das Feuerwehrgebäude bewilligt die CVP. Eine Zusammenführung dieser beiden Organisationen an einem Ort erscheint sinnvoll.

Das Geschäft betreffend der Einführung einer gemeindeeigenen Betreibergesellschaft (SET AG) für das Sport- und Erholungszentrum Tägerhard wurde innerhalb der Fraktion rege diskutiert. Die SVP ist erstaunt, dass dieses Geschäft nicht durch die Geschäftsprüfungskommission Wettingen geprüft wurde. Garantieren geplante 60 000 Franken VR-Honorar tatsächlich bessere Entscheide und Lösungen? Im Gegenzug müssen Vereine künftig für die exklusive Nutzung von Infrastrukturen massive Preiserhöhungen in Kauf nehmen. Die SVP Wettingen hatte diesbezüglich in der Vergangenheit immer vor den hohen Kosten gewarnt. Die Fraktion bleibt kritisch, wird dem Geschäft aber mehrheitlich zustimmen. Der Rechenschaftsbericht wird zur Kenntnis genommen. Die Fraktion dankt der Verwaltung für die umfassende Berichterstattung und geleistete Arbeit im 2016. Die Rechnung 2016 ist dank ausserordentlichen Erträgen wie Landverkäufen positiv, trotzdem stimmen die SVP die steigenden Kosten in der sozialen Wohlfahrt und Pflegefinanzierung nachdenklich. Dem Kreditbegehren für einen Projektierungskredit zum Hochwasserschutz des Dorfbaches/Gottesgraben stimmt die Fraktion zu. Das Bauprojekt muss in den Jahren 2019/2020 gestartet werden, um in den Genuss der Subventionen zu kommen. Der Zeitpunkt ist schlecht, hat doch der Gemeinderat in der Vergangenheit wiederholt bekräftigt, dass er nach den investiven Phasen des Tägi ab 2019 Schuldenabbau und Steuerreduktionen anstreben wolle. Beim Kreditbegehren für den Umzug der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal in das Feuerwehrgebäude Wettingen folgt die Fraktion geschlossen den Anträgen der Finanzkommission. Die SVP ist gespannt auf die Begründung durch den Gemeinderat in Bezug auf unsere Motion betreffend den Steuerfussausgleich. Die SVP ist verwundert, dass der Gemeinderat die Ablehnung des Postulats von Christian Wassmer umfassend schriftlich beantwortet, aber die Motion ohne schriftliche Begründung ablehnt und in ein Postulat umwandeln will. Die SVP kann dabei keine Systematik erkennen.

Der Rechenschaftsbericht 2016 gibt Einblick in die vielfältigen Aktivitäten der Gemeinde. Die Fraktion SP/WettiGrüen bedankt sich bei allen Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung und beim Gemeinderat für den geleisteten Einsatz im vergangenen Jahr. Bei einigen der zur Abschreibung freigegebenen Vorstösse hätte die Fraktion eine umfassendere Begründung anstelle eines simplen Verweises auf ein Konzept oder Leitbild erwartet. Die Liste der pendenten Vorstösse ist bedrohlich lang geworden. Die Fraktion sieht Handlungsbedarf und fordert den Gemeinderat auf, vorwärtszumachen. Das Rechnungsergebnis 2016 ist dank Landverkäufen und Aufwertungsreserven knapp positiv. Im operativen Ergebnis fehlen 1,1 Mio. Franken, trotz Einsparungen beim Personal-, Sach- und Finanzaufwand. Das ist nicht zufriedenstellend. Ein ausgeglichenes operatives Ergebnis ohne Sondereffekte muss das Ziel fürs Budget 2018 sein. Die Fraktion erwartet nicht weniger als ein kleines Finanzwunder oder eine realistische und längst fällige Korrektur auf der Einnahmenseite. Für die Einführung einer privatrechtlichen Betriebs AG für das Sport- und Erholungszentrum Tägerhard sieht die Fraktion keinen Anlass. Die vom Gemeinderat genannten Argumente, etwa transparentere Finanzen oder die unternehmerische Führung, können auch innerhalb der Gemeindeverwaltung realisiert werden. Es entstehen zusätzliche Kosten durch die Entschädigungen für den Verwaltungsrat und neu anfallende Steuern. Beim Hochwasserschutz handelt es sich um eine kantonale Vorgabe, die bis 2025 erfüllt werden muss. Der Lösungsansatz des Gemeinderats überzeugt, da der Bachlauf attraktiv und ökologisch sinnvoll gestaltet werden kann. Jugendliche wachen an ihrem 18. Geburtstag nicht plötzlich mit einem demokratischen Bewusstsein auf und gehen abstimmen. Sie müssen Lust auf Politik bekommen. Die Fraktion ist gespannt auf die Begründung des Gemeinderats für die Ablehnung des Postulats für ein Vorstossrecht für Jugendliche.

Der Rechenschaftsbericht 2016 zeigt, in welchen vielfältigen Bereichen die Gemeinde Wettingen aktiv ist. Man spürt, dass jede Abteilung stolz ist auf das, was sie im vergangenen Jahr geleistet hat, was einen grossen Dank verdient. Überall sind auch die Spuren der Sparanstrengungen durch die LOVA 2 zu spüren. Auffällig ist der auf den Mitarbeitenden lastende Druck im Sozialbereich. Die Abgänge sind zahlreich und der damit verbundene Verlust an Know-how gross. Die Fallzahlen sind eigentlich nicht zu bewältigen und die Auslagerung von Fällen ist teuer. Es scheint Handlungsbedarf zu bestehen. Die Rechnung schliesst dank der Sondereffekte (Landverkäufe und Aufwertungsreserven) und teilweise einschneidender Sparbemühungen positiv ab. Im Prinzip fehlen aber 1.1 Millionen Franken auf der Einnahmenseite. Die Fraktion ist gespannt auf das Budget 2018. Die Fraktion hält Sparbemühungen grundsätzlich für gut: Sie müssen mit Mass und Ziel erfolgen; Steuererhöhungen dürfen nicht kategorisch ausgeschlossen werden. Bei der gemeindeeigenen Betreibergesellschaft stimmt die Fraktion der Vorlage zu, hat aber Bedenken hinsichtlich der aus unserer Sicht recht hohen Entschädigungen für die Mitglieder des zukünftigen Verwaltungsrats der geplanten SET AG. Das Kreditbegehren für den Projektierungskredit für den Hochwasserschutz von Dorfbach und Gottesgraben freut uns. Das Projekt bietet neben dem gesetzlich vorgeschriebenen Schutz vor einem Jahrhunderthochwasser eine Erhöhung der Lebensqualität von Menschen und Tieren. Trotz teilweiser Kostenübernahme von Bund und Kanton bleibt der Gemeinde ein ordentlicher Betrag, aber es ist gut investiertes Geld und die Beteiligungen von Bund und Kanton müssen «abgeholt» werden, solange das möglich ist. Der Antrag des Kreditbegehrens zum Umzug der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal wird befürwortet. Die Fraktion ist erfreut über die Entgegennahme des Postulats der Fraktionskollegin Hanna Läng zur Kostenstelle Auslandshilfe.

Wettingen schliesst mit Glück und mit aufgeschobenen Investitionen positiv ab. Wettingen investiert zwar Millionen in Neubauten, aber schiebt notwendige, budgetierte Unterhaltsarbeiten in die Zukunft hinaus. Dies zum langfristigen finanziellen Nachteil der Bevölkerung. Diese unechten Einsparungen sind in der Tief-Zins-Phase paradox und kosten die Bevölkerung am Ende mehr, als wenn diese sofort ausgeführt würden. Beim Rechenschaftsbericht stellt die Fraktion fest, dass bei der Verkehrskontrolle vor allem das Einkassieren im Vordergrund steht und weniger die Sicherheit der Bevölkerung. Während bei Kennys Autocenter 24 Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt wurden, gab es beim Schulhaus Dorf an der Landstrasse nur eine Geschwindigkeitskontrolle. Auf die Landstrasse gegen Baden zu hat sich die Polizei nie verirrt. Die Fraktion hofft, dass es mehr sicherheitsbetonte Messungen zum Schutz der Kinder geben wird und nicht nur Messungen, um den Finanzbeutel der Gemeinde aufzupolieren. Die Fraktion nimmt Rechenschaftsbericht und Rechnung an. Kreditbegehren für einen Projektierungskredit zum Hochwasserschutz Dorfbach/Gottesgraben: Sicherheit kostet, daher ist die Fraktion für das Kreditbegehren. Die Umwandlung des Tägi Sportzentrums in eine AG ist aus betriebswirtschaftlicher Überlegung der richtige Schritt. Im Grundsatz bleibt alles für die Bevölkerung gleich. Aber es ist dank einer Betriebs-AG einfacher, die ganze Anlage optimal zu verwalten und zu vermarkten, als wenn diese Aufgabe weiterhin die Bau & Planung erledigen muss. Da das Sportzentrum Tägi weiterhin zu 100 Prozent in der Hand der Bevölkerung bleibt, ist garantiert, dass Wettiger Vereine und Bürger in den Genuss von Sondervorteilen kommen. Die Fraktion ist für die AG. Warum die Interpellation von Michael Merkli zum gleichen Thema wie die Motion der SVP (Steuerfussausgleich zur 3%-Steuerfusserhöhung des Kantons) noch nicht beantwortet wurde, ist der Fraktion ein Rätsel. Aber vielleicht gibt es hier eine logische Erklärung.

Die glp-Fraktion nimmt den Rechenschaftsbericht 2016 zur Kenntnis und bedankt sich bei allen, die dazu beigetragen haben, einen so ausführlichen Bericht zu verfassen. Die Rechnung 2016 weist einen leicht positiven Abschluss auf, der aber nur dank Landverkäufen und anderen Sondererträgen zustandegekommen ist. Die glp-Fraktion ist über die Gesundheit der Finanzen in Wettingen besorgt, denn ab 2019 kann die Gemeinde keine Aufwertungsreserven mehr für den Rechnungsabschluss auflösen. Die glp-Fraktion wird die Diskussion im Einwohnerrat abwarten betreffend der Einführung einer gemeindeeigenen Betreibergesellschaft. Die hohen Löhne von 60 000 Franken für die Verwaltungsräte sind uns ein Dorn im Auge. Auch die erhöhten Eintrittspreise ins Tägi für die Wettinger Bevölkerung finden wir schlecht. Die glp hätte lieber eine günstigere Sanierungsvariante bevorzugt, sodass keine Preiserhöhungen für die Wettinger Bevölkerung und Vereine resultieren würden. Damit hätte die Gemeinde auch mehr Geld zur Verfügung gehabt, andere Sportinfrastrukturen für Fussball, Landhockey, Lacrosse etc. zu verbessern. Dem Kreditbegehren von 545 000 Franken für einen Projektierungskredit zum Hochwasserschutz des Dorfbachs/Gottesgrabens stimmen wir zu. Wir hätten es aber bevorzugt, dass zwei Firmen ein Vorprojekt mit verschiedenen Varianten erarbeitet hätten. Denn am Schluss geht es wiederum um ein sehr teures Projekt, das knapp 20 Millionen Franken kosten wird. Auch dem Kreditbegehren von 129 750 Franken für den Umzug der Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal in das Feuerwehrgebäude Wettingen stimmt die glp zu. Was aber nicht ersichtlich ist, ob der Betrag im Finanzplan berücksichtigt wurde oder nicht. Es kann nicht sein, dass ab jetzt, aufgrund der schlechten Finanzlage, jedes Projekt mit Schulden finanziert wird. Die Fraktion ist erstaunt, dass die Gemeinde die Motion der SVP betreffend Steuerfussausgleich ablehnt und nur als Postulat entgegennimmt. Ohne diesen Abtausch findet de facto eine Steuerfusserhöhung in Wettingen um 3 Prozent statt. Die glp will das mit allen Mitteln verhindern.

Jürgen Maier Die Schulpflege ist im Umbruch und diese braucht jetzt unter anderem neue Leute, die unvoreingenommen die bestehenden Strukturen hinterfragen und neue Impulse geben, um die Schulpflege für die zukünftigen Anforderungen fit zu machen. Die Bevölkerung hat den ersten Schritt schon gemacht und die Mitgliederzahl der Schulpflege von 7 auf 5 reduziert. Denn der vollamtliche Geschäftsleiter hat seit 1.1.2014 viele Aufgaben der Schulpflege übernommen. Auch hat der Einwohnerrat beschlossen, die Löhne der restlichen Schulpflegemitglieder zu reduzieren. Die glp unterstützt dieses Anliegen. Es sollen nicht Leute in der Schulpflege figurieren, die des Geldes wegen den Job machen, sondern wegen deren Kompetenz, um die Schule in Wettingen qualitativ weiterzubringen. Und einer, der die Schulen in Wettingen weiterbringen kann, ist Jürgen Maier. Er ist im Bereich der Kommunikation für die BLS AG tätig und dort Leiter für internationale Beziehungen. Neben der Führungsrolle unterrichtet er auch zukünftige Kader für den öffentlichen Verkehr und ist Prüfungsexperte. Er engagierte sich in seinen jüngeren Jahren intensiv für den Schulsport in Wettingen. Er ist verheiratet und Vater von zwei schulpflichtigen Kindern. Jürgen Maier ist in Bildungsfragen kompetent und somit abgerundet ein idealer, engagierter Kandidat für dieses Gremium. Die glp Wettingen freut sich, ihn für die Wahl in die Schulpflege nominieren zu dürfen.

Marcel Hug Für die Steuerkommission empfiehlt die glp der Wettinger Bevölkerung, Marcel Hug zu wählen. Er war Unternehmensberater und ist heute CFO einer Immobilien-Fondsleitungsgesellschaft. Er hat über 20 Jahre Erfahrung im Bereich der strategischen, operativen und finanziellen Führung von Unternehmen und Organisationen. Mit seinen Kenntnissen ist er für die Position in der Steuerkommis(zVg) sion sehr geeignet.


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

WETTINGEN Die Tambouren reisen nach Rom Die Mitglieder der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU) dürfen im Oktober nach Rom reisen. Es wird mit viel Herzblut und Elan eifrig geübt, um auf und neben dem Petersplatz abwechslungsreiche Auftritte präsentieren zu können. Denn es warten ereignisreiche Tage: Die Tambouren besuchen die päpstliche Schweizergarde und nehmen an der Generalaudienz teil. Um diese Reise realisieren zu können, brauchen die Jugendlichen aber noch Unterstützung. Daher werden verschiedene Auftritte in Angriff genommen. Den Anfang macht die TVWU mit einem Platzkonzert am Donnerstag, den 29. Juni, um 18.30 Uhr beim Restaurant Bahnhöfli in Würenlos. Die Wirtefamilie spendiert allen Gästen einen Apéro und die Mitglieder der Tambourenvereinigung werden für gute Unterhaltung für das Auge und Ohr sorgen. (zVg) INSERAT

Sie sind weg – ich bin da! www.hausgotti.ch Folgende Dienstleistungen biete ich Ihnen in der erweiterten Region Baden an: – Hausbetreuung während Ihrer Abwesenheit – Hundespaziergänge/ -betreuung (stunden- oder tageweise) – Kleintierbetreuung – Fahrdienste (z. B. zum Arzt, in die Physiotherapie, zum Coiffeur etc.) – diverse Dienstleistungen rund ums Haus oder Tier nach Absprache Kontakt Susanne Geissmann Margelstrasse 28 5430 Wettingen Tel. 079 317 42 50 E-Mail hausgotti@gmx.ch

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Turner holen zweimal Gold Der Turnverein hat sich mit den stärksten Turnern der Schweiz gemessen. Sie schwingen in die Höhe und landen mit einem Salto auf der Matte: Die Mitglieder des Turnvereins Wettingen haben auch am Tannzapfe-Cup in Dussnang im Thurgau Körperspannung bewahrt. Dort wollte sich der Verein mit den stärksten Vereinen aus der Schweiz messen: ein erster Quervergleich. Es war der zweite Vereinswettkampf der Saison. Noch eine Woche zuvor ist der Verein an der Turnfestgala in Berlin aufgetreten. Von dort haben die Turner ihren Elan, starken Gruppenzusammenhalt und die Freude am Turnen ins Thurgauer Hinterland mitgenommen. Bei Sonnenschein erreichte der Turnverein Wettingen am Samstag den Wettkampfplatz. Nach einem ersten Einturnen auf der unebenen Wiese starteten die Turner in die Vorrunde. Die nötige Konzentration war vorhanden. Kurz darauf wurden im Turnzelt die sechs Sprunganlagen aufgestellt: Dort stellten Platzprobleme, weiche Matten sowie ein zu flaches Minitrampolin die Wettinger auf die Probe. Kein Problem, Kopf hoch, Brust raus und

Wettinger Turner zeigen, was sie können.

zVg

lachen. Die Wertungsrichter schienen überzeugt: 9,80 die Belohnung. Die Qualifikation für die Finalrunde war mit Abstand gesichert. Weiter ging es am Boden: Die Vorführung überzeugte. Doch es schlichen sich grobe Patzer ein. Mit dem zweiten Zwischenrang schafften die Wettinger es auch am Boden in die Finalrunde. An den Schaukelringen brachten Fehler in der Synchronität sowie in der Einzelausführung die Turner vorübergehend auf Rang drei. Die Ränge in der Vorrunde spornten an und mit guten Vorsätzen wurde in die Finalrunde gestartet.

doch die Belastung war hoch und gleich zwei Turner verletzten sich. Turner Fabio sprang spontan für Turnerin Michelle ein. Von aussen waren die Veränderungen kaum spürbar: Doch im Verein war Unruhe zu spüren und das Programm lief nicht nach Wunsch. Trotzdem blieb der Abstand zu den anderen Vereinen gross genug für einen Sieg. Auch an den Schaukelringen holten die Wettinger den ersten Rang. Am Boden reichte es leider noch nicht ganz für an die Spitze. Ein langer und kräftezehrender Wettkampftag ging zu Ende: mit einer positiven Bilanz. Aufgrund DIE FINALRUNDE startete: Das Bo- der Verletzungen schwingt jedoch denprogramm gelang im Ver- ein etwas bitterer Nebengegleich zur Vorrunde zwar besser, schmack mit. (zVg)

PENSIONIERTEN-AUSFLUG Die Pensionierten der Gemeinde Wettingen haben einen eigenen Verein gegründet: Es wird Geselligkeit gepflegt, miteinander gereist und gewandert. Auch unterhalten sich die Mitglieder über gemeinsame Ereignisse, die sie während der aktiven Arbeitszeit erlebt haben. Am 13. Juni haben sich 34 Pensionierte versammelt. Fredy Madaschi hat eine Reise auf den Urnerboden organisiert. Mit dem Car führte der Weg entlang dem Zürichsee zum Kaffeehalt in Siebnen und anschliessend Richtung Glarus–Linthal auf den Urnerboden: Er ist mit 42 Quadratkilometern die grösste Kuhweide der Schweiz. Anfang Juni sind dort 1100 Kühe angekommen. Diese werden von 50 Älplern betreut und gemolken. Während der Saison geben die Kühe rund 1,4 Millionen Liter Milch. Wegen des laufend sinkenden Preises haben sich die Älpler zu einer Selbsthilfeorganisation zusammengeschlossen, um ihre Alpenmilch selber zu vermarkten. Dafür waren allerdings der Bau eines Gebäudes und die Einrichtungen für gut

Die Pensionierten auf Reisen.

zVg

6 Millionen Franken erforderlich. An die Investition leisteten Bund und Kanton sowie die Berghilfe Beiträge. Durch Zeichnung von Anteilscheinen und den Kauf von Aktien mussten auch die Landwirte etwas dazu beitragen. Diese sind aber rundum zufrieden; erhalten sie doch nebst dem Grundpreis auch noch einige Rappen pro Liter Milch zusätzlich aus dem Betriebsgewinn, der durch die Eigenvermarktung erarbeitet wird. Es werden verschiedene Käsesorten, Joghurt und Butter hergestellt. Speziell ist, dass aus Qualitätsgründen die Milch von Tieren mit Hörnern und solchen ohne Hörner

separat verarbeitet wird. Am Lager in der eigenen Käserei befinden sich rund 5500 Käselaibe. Der gute Milchpreis und die wunderschöne Landschaft auf dem Urnerboden bewirken, dass die Älpler kaum Nachwuchssorgen haben. Die Familienbetriebe funktionieren gut. Im heimeligen Gasthaus Urnerboden erwartete die Reisegruppe eine atemberaubende Aussicht und ein gut schweizerisches Mittagessen. Doch viel Zeit stand nicht zur Verfügung: Der Car musste wegen der beschränkten Durchfahrtszeiten auf der Klausenpassstrasse weiterfahren. Die Fahrt über die engen Kurven der Klausenstrasse, die seit 1900 in Betrieb ist und damals als die modernste Alpenstrasse Europas galt, wurde vom Chauffeur souverän gemeistert. Mit der Einfahrt ins Schächental und der anschliessenden Fahrt entlang dem Urner- und dem Zugersee, zurück in den Kanton Aargau, konnte der wunderschöne Sommertag und mit guten Erinnerun(zVg) gen abgeschlossen werden.


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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

NEUENHOF

Schüler und Flüchtlinge drehen Film Weil alle involvierten Schüler in der Abschlussphase der Oberstufe steckten, durfte auch die Lehrstellensuche nicht gefährdet werden. Doch: «Eine Schülerin hat dank dem Filmprojekt ihre Lehrstelle bekommen», sagt Baschek. Die Schülerin habe an ihrem Vorstellungsgespräch den Trailer zum Film gezeigt. Das hat einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Das Filmprojekt zum Thema «Cybermobbing» der Schule Neuenhof feiert Premiere im Trafo. BARBARA SCHERER

Erst sind die drei Mädchen beste Freundinnen. Dann befreundet sich ein neuer Mitschüler mit einem der Mädchen. Eifersucht kommt auf. Auf den sozialen Medien werden Lügen verbreitet: Schliesslich steht eines der Mädchen vor den Gleisen – bereit, vor den Zug zu springen. Davon handelt der Film «Ein schöner Tag». Er ist ein Projekt der Schule Neuenhof zum Thema Cybermobbing. Rund 350 Personen sind zur Premiere des Films am Samstagvormittag im Trafokino Baden erschienen. Der Saal wurde der Schule Neuenhof kostenlos zur Verfügung gestellt. Das Projekt ist vom Kanton Aargau und Solothurn sowie der Pädagogischen Hochschule FHNW mit dem «smart@media-Award» ausgezeichnet worden. Ziel ist es, den Film in Zukunft als Präventionsmaterial in Schulen zu verwenden. «Bisher sind wir noch mit keiner anderen Schule in Kontakt deswegen», sagt Schulleiterin Renate Baschek. Für Gemeindeammann Susanne Voser steht fest: Der Film ist Prävention. «Es werden so viele Kinder und Jugendliche gemobbt. Dieses Pro-

Filmszene wird im Neuenhofer Wald gedreht. jekt soll die Opfer davon abhalten sich etwas anzutun.» Gemäss der «JAMES»-Studie 2014 der Zürcher Hochschule sind rund 21 % der 12bis 19-Jährigen schon einmal gemobbt worden. REGISSEUR DES FILMS ist Peshraw Nabard Mirza. Der Dokumentarfilmer ist als irakischer Asylsuchender in die Schweiz gekommen. Deutsch spricht Mirza nicht. «Am Set war deshalb immer ein Übersetzer», erklärt Schulleiterin Baschek. Dabei musste sich der professionelle Filmer erst an die neuen Umstände gewöhnen. «Mirza hat vorher noch nie in einem schulischen Umfeld gefilmt. Am Anfang wollte er wie auf einem Filmset durchfilmen und die Mittagspause ausfallen lassen», sagt Baschek und lacht. Neben Mirza haben weitere fünf Asylsuchende

Heinz Ackle

und Flüchtlinge hinter der Kamera mitgeholfen. «Sie haben sich um die Maske und die Technik gekümmert», so Baschek. Weil auch sie kein Deutsch sprechen, hat sich die Crew mit Händen und Füssen verständigt. Diese gelungene Zusammenarbeit lobt auch Regierungsrätin Franziska Roth (SVP): «Der Film hat die unterschiedlichsten Menschen zusammengebracht.» Zudem stelle das Projekt eine sinnvolle und spannende Beschäftigung für die Asylsuchenden dar. DER DREH hat fünf Wochen gedau-

ert. Eine anstrengende Zeit für die Schüler: Sie mussten den Schulunterricht weiterhin besuchen. «Es kam natürlich schon vor, dass einige Stunden ausfielen», erklärt Baschek. Dann mussten die Jugendlichen den Stoff nachholen.

«Eine Schülerin hat dank dem Filmprojekt ihre Lehrstelle bekommen.» RENATE BASCHEK, SCHULLEITERIN

Alle Helfer haben ehrenamtlich mitgearbeitet. So hat ein Profi umsonst Filmmusik aufgenommen. Auch die involvierten Lehrpersonen haben ohne Lohn an dem Projekt gearbeitet. Mitgewirkt hat auch die Regionalpolizei Wettingen-Limmattal. Spenden und die finanzielle Unterstützung des Kantons sowie von der Gemeinde decken nur die Kosten für Requisiten und einen Teil des technischen Equipments. Denn alleine die Ausleihe der benötigen Filmgeräte hat 12 000 Franken gekostet. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Baschek auf rund 30 000 Franken. Spenden seien deshalb weiterhin willkommen. «Damit könnten wir die Helfer etwas entschädigen.»

Die vier Hauptdarsteller sprechen über die Dreharbeiten

Ivanna spielt Nina, das Opfer.

Jasmin spielt Mina, die Täterin.

Daniel spielt Lars, den neuen Schüler.

Ana spielt Fränzi, die Mittäterin,

«Durch den Film sind wir zu einer Familie geworden. Es war aber eine anstrengende Zeit für uns alle. Wir mussten gleichzeitig noch zur Schule und den Stoff oft nachholen.»

«Der Dreh war interessant. Im echten Leben bin ich überhaupt nicht so wie meine Rolle im Film: Ich habe den Part gespielt, weil ich hoffe, dass der Film aufklärt und Mobbingopfern hilft.»

«Es war eine spannende Erfahrung. Mir hat das Ganze sehr gefallen und Spass gemacht. Es werden viele Schüler gemobbt: Ich hoffe, der Film klärt auf.»

«Für mich war es eine sehr lehrreiche Erfahrung. Der Dreh hat mir sehr Spass gemacht. Ich habe auch viel über Schauspielerei gelernt und habe hinter die Kulissen gesehen.»


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

NEUENHOF / KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2018–2021, Erinnerung Am Sonntag, 24. September, findet der erste Wahlgang der Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2021 statt. Die Anmeldefrist für den ersten Wahlgang endet am Freitag, 11. August, 12 Uhr. Der Termin eines allfälligen zweiten Wahlganges wurde auf Sonntag, 26. November, festgelegt. Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren können der Gemeindewebseite www.neuenhof.ch entnommen werden. Friedhof Papprich, Räumung von Grabfeldern im Herbst 2017, Erinnerung Infolge Ablauf der Grabesruhe werden auf dem Friedhof Papprich, Neuenhof, folgende Gräber aufgehoben: • Urnengräber F2/12 bis F2/37 (Februar 1992–November 1992); F4/1 bis F4/5 (Oktober 1991–November 1992). • Erdreihengräber D1/29 bis D1/46 (Oktober 1990–Dezem-

ber 1992). Als Grabräumung ist das Entfernen von Grabsteinen oder -platten und der Bepflanzung zu verstehen. Erdbewegungen (Ausgrabungen) erfolgen keine. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass sich die Dauer der Grabesruhe nach der Erstbestattung richtet. Private Räumungen sind bis Ende August 2017 vorzunehmen. Vor der Wegnahme des Grabsteins ist die Abteilung Bau, Neuenhof, zu informieren. Angehörige, die den Grabstein durch Dritte entfernen lassen, haben diesen einen schriftlichen Auftrag zu erteilen, welcher vor der Entfernung der Abteilung Bau, Neuenhof, vorzuweisen ist. Nach Ablauf der Frist (ab September 2017) wird die Gemeinde über die noch verbliebenen Grabsteine und Bepflanzungen/Gegenstände verfügen und die Räumung zulasten der Gemeinde veranlassen. Bei den Eingängen zum Friedhof sowie bei den Räumungsrei-

INSERAT

GEMEINDE NEUENHOF An der Einwohnergemeindeversammlung vom 19. Juni 2017 wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung vom 27. März 2017 2. Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichts 2016 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 4. Festlegung der Entschädigungen für den hauptamtlichen Gemeindeammann, den nebenamtlichen Vizeammann und die nebenamtlichen Gemeinderäte für die Amtsperiode 2018/2021 5. Genehmigung der Revision des Bestattungs- und Friedhofreglements der Gemeinde Neuenhof inkl. Gebührenverordnung ab 1. Juli 2017 Sämtliche Beschlüsse unterstehen gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: Montag, 24. Juli 2017 Neuenhof, 20. Juni 2017 GEMEINDERAT NEUENHOF

hen wurden entsprechende Hinweistafeln angebracht. Für weitere Auskünfte stehen die Abteilung Bau, Neuenhof (056 416 21 20), sowie das Bestattungsamt Neuenhof (056 416 21 70) gerne zur Verfügung. «Neuenhof im Wandel der Zeit» Gemeinderat und Ortsbürgergemeinde laden die Bevölkerung zu einer Führung mit dem Thema «Neuenhof im Wandel der Zeit», Teil 2, ein am Samstag, 24. Juni, 10 Uhr, Treffpunkt Vorplatz Gemeindehaus. Auf dem rund anderthalb bis zweistündigen Spaziergang Richtung Dorfkern, unter kundiger Leitung von Silvia Hochstrasser, erfährt man viel Interessantes und Wissenswertes über das Dorf. Neuenhof boomt mit der Industrialisierung, nicht immer zum Gefallen der alten Dorfbevölkerung. Wer sind die Neuen, und wie wandeln sich die Dorfbewohner aus der Leibeigenschaft? Die Römer oder Bartholomäus Schibli sind weitere spezielle Neuenhofer Geschichten. Die Führung findet bei jeder Witterung statt. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird für die Führung ein Getränk und anschliessend bei der Weinhandlung von Christian Voser eine Wurst vom Grill offeriert. Aus organisatorischen Gründen ist man jedoch dankbar, wenn sich Interessierte für die Führung durch Neuenhof bei der Gemeindekanzlei telefonisch, Tel. 056 416 21 74, oder per E-Mail an simone.buergler@neuenhof.ch anmeldet. Selbstverständlich ist auch herzlich willkommen, wer sich spontan dazu entscheiden sollte. Gemeinderat und Ortsbürgergemeinde freuen sich auf einen Besuch. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung (Schalterdienst): Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14– 17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr.

«Heisse»

Versammlung

Grundsätzlich gab die Gemeindeversammlung zu keinen langen Diskussionen Anlass. Unter «Verschiedenem» wurde es dennoch emotional.

Eigenkapital», resümiert Frischknecht. Die Belastbarkeitsquote hat sich von 14,9 auf 22,2 Prozent verbessert, die Nettoschuld pro Einwohner stieg von 1760 auf 2485 Franken, die Steuerkraft pro Einwohner sinkt von 1761 auf 1645 Franken.

MELANIE BÄR

GENEHMIGT haben die Stimmbür-

Trotz Temperaturen über 30 Grad hatten sich 76 Personen zur Gemeindeversammlung in der Turnhalle getroffen. Voten gab es von Bruno Fessler und Margrit Pfister bereits zum ersten Traktandum, dem Protokoll. Unter anderem wurde bemängelt, dass die «chaotische» Stimmung an der Gemeindeversammlung im März im Protokoll nicht wiedergegeben war. Gemeindepräsidentin Susanne Voser sagte, dass in einem Wortprotokoll keine Stimmung aufgenommen werden könne, die Tonbandaufnahmen aber beim Kanton seien. Bei ihm ist eine Aufsichtsbeschwerde eingegangen. «Wir werden Sie über den Ausgang informieren», so Voser. Schliesslich wurden das Protokoll, der Rechenschaftsbericht und die Jahresrechnung ohne Gegenstimme genehmigt respektive zur Kenntnis genommen. Zuvor informierte Finanzverwalter Hanspeter Frischknecht und der Präsident der Finanzkommission, Martin Uebelhart, über die Rechnung. Die Jahresrechnung, die mit einem Ertragsüberschuss von rund einer Viertelmillion Franken schliesst, sei nur auf den ersten Blick eine Punktlandung. Wegen der Umbuchung der drei Parzellen im Bifang sind im Rechnungsabschluss zwei Millionen Franken Buchverlust enthalten. «Somit haben wir eigentlich ein um zwei Millionen Franken besseres Resultat, das wir natürlich gerne annehmen», so Uebelhart. Wegen der hohen Investitionen steigen zwar Bilanzsumme sowie Nettoschuld. «Doch mit rund 71 Mio. Franken haben wir ein gesundes

ger am Montagabend auch die Revision des Bestattungs- und Friedhofreglements. Vizeammann Hanspeter Benz nannte die wichtigsten Neuerungen: Neu gibt es keine Familiengräber mehr und die Transportgebühr für Erd- und Kremationsbestattungen wird den Angehörigen verrechnet. Sie können auch dazu verpflichtet werden, wenn sie das Erbe ausschlagen. «Die Gemeinde übernimmt die Kosten nur, wenn keine Angehörigen da sind», so Benz. Zu keiner Diskussion Anlass gab auch die Besoldung des Gemeinderats für die nächste Amtsperiode. Sie beträgt weiterhin 188 870 Franken (Präsident) 28 280 (Vize) und 24 240 (Gemeinderäte). Der Samariterverein stellte unter «Verschiedenem» den Antrag, die 100 Franken, welche die Gemeinde dem Verein für die zur Verfügungstellung von Adressen verrechnet, zu erlassen. Sie benötigt diese, um allfällige Blutspender direkt anzuschreiben. Am Schluss wurde es sehr emotional. Bruno Fessler machte seinem Ärger über eine Antwort Luft, die er auf ein Schreiben erhalten hatte. Er warf dem Gemeinderat Schludrigkeit vor und sparte nicht mit Vorwürfen: «Es ist himmeltraurig, dass ihr nicht in der Lage seid, ein Verfahren formell korrekt abzuschliessen.» Alt-Gemeindeammann Ruedi Stutz liess die Vorwürfe nicht im Raum stehen: «Dieses Votum ist nicht in Ordnung.» Ruth Fischer doppelte nach: «Solche Themen sollen zuerst im kleinen Rahmen abgeklärt werden.» Es sei nicht angebracht, damit an einer Gemeind für grosse Unstimmigkeit zu sorgen.

AUS DEM GEMEINDERAT Spül- und Kanalfernseharbeiten an öffentlichen Kanalisationen und Schächten Im Juli beginnen die Spül- und Kanalfernseharbeiten an den öffentlichen Kanalisationsanlagen im ganzen Gemeindegebiet. Mit der Ausführung wurde die Firma ISS Kanal Service AG beauftragt. Die Arbeiten werden über die bestehenden Schächte ausgeführt und sollten in zwei Etappen bis Ende 2018 vollständig abgeschlossen sein. Geringe Lärmund/oder Geruchsemissionen sind möglich. Weiter kann es örtlich zu temporären Durchfahrtsbehinderungen kommen. Alle Beteiligten bemühen sich, die Beeinträchtigungen auf das Notwendigste zu beschränken. Die Gemeindeverwaltung dankt den Betroffenen für das Verständnis. Das OK Felix, Alessio, Flynn, Joshua, Eliana, Alena, Nina und Alina.

End-/Grundreinigungen, Umzüge, Renovationen zuverlässig, günstig, fachgerecht von Besenrein Mächler, 079 949 32 85 Mehr Infos unter www.besenrein-maechler.ch

zVg

«Das sollte es mehr geben» Das «Schüelerfäscht» zum Schuljahresende für die 4.bis 6.-Klässler kam gut an. In Kooperation mit dem Elternverein organisierte ein unabhängiges Organisationskomitee, bestehend aus acht Kindern und vier Müttern, am 9. Juni eine Party zum Schuljahresende. Die 4.- bis 6.-Klässler trafen sich im Keller

des alten Schulhauses. Die Party war ein voller Erfolg und mit 45 Kindern sehr gut besucht. Dem Elternverein in Killwangen ist es ein Anliegen, auch älteren Kindern etwas bieten zu können. Gemäss den Partygästen wäre es ein grosses Bedürfnis, dass regelmässig Anlässe für ältere Kinder und Ju- Vandalismus beim Schulhaus Zelgli gendliche im Dorf stattfinden Die Zugänge zum Schulhaus und würden. (zVg) Doppelkindergarten wurden während der letzten zwei Wochen zum wiederholten Mal beschmiert. Die Gemeinde hat Anzeige gegen unbekannt erstattet. Der Gemeinderat ist um jeden Anhaltspunkt dankbar, Hinweise zur Täterschaft werden belohnt.

Joshua, 10

Mattia, 13

Lana, 12

Manuel, 9

Eriona, 10

«Richtig coole Party mit super Musik zum Tanzen! Der Lawinentanz hat mir sehr gefallen!»

«Ich würde mir wünschen, dass es öfter so eine Party gibt! Es ist super hier.»

«Die Musik ist richtig super! Es gefällt mir, dass ich meine Freunde hier treffe.»

«Ich finde die Party mega cool! Das sollte es mehr geben.»

«Hier kann man super mit Freunden chillen. Das macht Spass!»

INSERAT

Haus- und Wohnungsräumungen

11

Zahnprothesen Service Reparaturen / Prothesenprobleme Teil- & Vollprothesen 24h Notfalldienst / Hausbesuche Wählen Sie die Gratisnummer

0800 755 744 www.zahnprothesenservice.ch

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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

NEUENHOF / KILLWANGEN AUS DEM GEMEINDERAT Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode 2018–2021, Erinnerung Am Sonntag, 24. September, findet der erste Wahlgang der Gesamterneuerungswahlen für die Amtsperiode vom 1. Januar 2018 bis 31. Dezember 2021 statt. Die Anmeldefrist für den ersten Wahlgang endet am Freitag, 11. August, 12 Uhr. Der Termin eines allfälligen zweiten Wahlganges wurde auf Sonntag, 26. November, festgelegt. Weitere Informationen zum Anmeldeverfahren können der Gemeindewebseite www.neuenhof.ch entnommen werden. Friedhof Papprich, Räumung von Grabfeldern im Herbst 2017, Erinnerung Infolge Ablauf der Grabesruhe werden auf dem Friedhof Papprich, Neuenhof, folgende Gräber aufgehoben: • Urnengräber F2/12 bis F2/37 (Februar 1992–November 1992); F4/1 bis F4/5 (Oktober 1991–November 1992). • Erdreihengräber D1/29 bis D1/46 (Oktober 1990–Dezem-

ber 1992). Als Grabräumung ist das Entfernen von Grabsteinen oder -platten und der Bepflanzung zu verstehen. Erdbewegungen (Ausgrabungen) erfolgen keine. Es wird zudem darauf hingewiesen, dass sich die Dauer der Grabesruhe nach der Erstbestattung richtet. Private Räumungen sind bis Ende August 2017 vorzunehmen. Vor der Wegnahme des Grabsteins ist die Abteilung Bau, Neuenhof, zu informieren. Angehörige, die den Grabstein durch Dritte entfernen lassen, haben diesen einen schriftlichen Auftrag zu erteilen, welcher vor der Entfernung der Abteilung Bau, Neuenhof, vorzuweisen ist. Nach Ablauf der Frist (ab September 2017) wird die Gemeinde über die noch verbliebenen Grabsteine und Bepflanzungen/Gegenstände verfügen und die Räumung zulasten der Gemeinde veranlassen. Bei den Eingängen zum Friedhof sowie bei den Räumungsrei-

INSERAT

GEMEINDE NEUENHOF An der Einwohnergemeindeversammlung vom 19. Juni 2017 wurden folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der ausserordentlichen Einwohnergemeindeversammlung vom 27. März 2017 2. Kenntnisnahme des Rechenschaftsberichts 2016 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 4. Festlegung der Entschädigungen für den hauptamtlichen Gemeindeammann, den nebenamtlichen Vizeammann und die nebenamtlichen Gemeinderäte für die Amtsperiode 2018/2021 5. Genehmigung der Revision des Bestattungs- und Friedhofreglements der Gemeinde Neuenhof inkl. Gebührenverordnung ab 1. Juli 2017 Sämtliche Beschlüsse unterstehen gemäss Art. 5 der Gemeindeordnung dem fakultativen Referendum. Dieses kann von 1/10 aller Stimmberechtigten innert 30 Tagen nach Veröffentlichung der Beschlüsse ergriffen werden. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei Neuenhof bezogen und vor Beginn der Unterschriftensammlung zur Vorprüfung des Wortlautes des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: Montag, 24. Juli 2017 Neuenhof, 20. Juni 2017 GEMEINDERAT NEUENHOF

hen wurden entsprechende Hinweistafeln angebracht. Für weitere Auskünfte stehen die Abteilung Bau, Neuenhof (056 416 21 20), sowie das Bestattungsamt Neuenhof (056 416 21 70) gerne zur Verfügung. «Neuenhof im Wandel der Zeit» Gemeinderat und Ortsbürgergemeinde laden die Bevölkerung zu einer Führung mit dem Thema «Neuenhof im Wandel der Zeit», Teil 2, ein am Samstag, 24. Juni, 10 Uhr, Treffpunkt Vorplatz Gemeindehaus. Auf dem rund anderthalb bis zweistündigen Spaziergang Richtung Dorfkern, unter kundiger Leitung von Silvia Hochstrasser, erfährt man viel Interessantes und Wissenswertes über das Dorf. Neuenhof boomt mit der Industrialisierung, nicht immer zum Gefallen der alten Dorfbevölkerung. Wer sind die Neuen, und wie wandeln sich die Dorfbewohner aus der Leibeigenschaft? Die Römer oder Bartholomäus Schibli sind weitere spezielle Neuenhofer Geschichten. Die Führung findet bei jeder Witterung statt. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird für die Führung ein Getränk und anschliessend bei der Weinhandlung von Christian Voser eine Wurst vom Grill offeriert. Aus organisatorischen Gründen ist man jedoch dankbar, wenn sich Interessierte für die Führung durch Neuenhof bei der Gemeindekanzlei telefonisch, Tel. 056 416 21 74, oder per E-Mail an simone.buergler@neuenhof.ch anmeldet. Selbstverständlich ist auch herzlich willkommen, wer sich spontan dazu entscheiden sollte. Gemeinderat und Ortsbürgergemeinde freuen sich auf einen Besuch. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung (Schalterdienst): Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14– 17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr.

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Versammlung

Grundsätzlich gab die Gemeindeversammlung zu keinen langen Diskussionen Anlass. Unter «Verschiedenem» wurde es dennoch emotional.

Eigenkapital», resümiert Frischknecht. Die Belastbarkeitsquote hat sich von 14,9 auf 22,2 Prozent verbessert, die Nettoschuld pro Einwohner stieg von 1760 auf 2485 Franken, die Steuerkraft pro Einwohner sinkt von 1761 auf 1645 Franken.

MELANIE BÄR

GENEHMIGT haben die Stimmbür-

Trotz Temperaturen über 30 Grad hatten sich 76 Personen zur Gemeindeversammlung in der Turnhalle getroffen. Voten gab es von Bruno Fessler und Margrit Pfister bereits zum ersten Traktandum, dem Protokoll. Unter anderem wurde bemängelt, dass die «chaotische» Stimmung an der Gemeindeversammlung im März im Protokoll nicht wiedergegeben war. Gemeindepräsidentin Susanne Voser sagte, dass in einem Wortprotokoll keine Stimmung aufgenommen werden könne, die Tonbandaufnahmen aber beim Kanton seien. Bei ihm ist eine Aufsichtsbeschwerde eingegangen. «Wir werden Sie über den Ausgang informieren», so Voser. Schliesslich wurden das Protokoll, der Rechenschaftsbericht und die Jahresrechnung ohne Gegenstimme genehmigt respektive zur Kenntnis genommen. Zuvor informierte Finanzverwalter Hanspeter Frischknecht und der Präsident der Finanzkommission, Martin Uebelhart, über die Rechnung. Die Jahresrechnung, die mit einem Ertragsüberschuss von rund einer Viertelmillion Franken schliesst, sei nur auf den ersten Blick eine Punktlandung. Wegen der Umbuchung der drei Parzellen im Bifang sind im Rechnungsabschluss zwei Millionen Franken Buchverlust enthalten. «Somit haben wir eigentlich ein um zwei Millionen Franken besseres Resultat, das wir natürlich gerne annehmen», so Uebelhart. Wegen der hohen Investitionen steigen zwar Bilanzsumme sowie Nettoschuld. «Doch mit rund 71 Mio. Franken haben wir ein gesundes

ger am Montagabend auch die Revision des Bestattungs- und Friedhofreglements. Vizeammann Hanspeter Benz nannte die wichtigsten Neuerungen: Neu gibt es keine Familiengräber mehr und die Transportgebühr für Erd- und Kremationsbestattungen wird den Angehörigen verrechnet. Sie können auch dazu verpflichtet werden, wenn sie das Erbe ausschlagen. «Die Gemeinde übernimmt die Kosten nur, wenn keine Angehörigen da sind», so Benz. Zu keiner Diskussion Anlass gab auch die Besoldung des Gemeinderats für die nächste Amtsperiode. Sie beträgt weiterhin 188 870 Franken (Präsident) 28 280 (Vize) und 24 240 (Gemeinderäte). Der Samariterverein stellte unter «Verschiedenem» den Antrag, die 100 Franken, welche die Gemeinde dem Verein für die zur Verfügungstellung von Adressen verrechnet, zu erlassen. Sie benötigt diese, um allfällige Blutspender direkt anzuschreiben. Am Schluss wurde es sehr emotional. Bruno Fessler machte seinem Ärger über eine Antwort Luft, die er auf ein Schreiben erhalten hatte. Er warf dem Gemeinderat Schludrigkeit vor und sparte nicht mit Vorwürfen: «Es ist himmeltraurig, dass ihr nicht in der Lage seid, ein Verfahren formell korrekt abzuschliessen.» Alt-Gemeindeammann Ruedi Stutz liess die Vorwürfe nicht im Raum stehen: «Dieses Votum ist nicht in Ordnung.» Ruth Fischer doppelte nach: «Solche Themen sollen zuerst im kleinen Rahmen abgeklärt werden.» Es sei nicht angebracht, damit an einer Gemeind für grosse Unstimmigkeit zu sorgen.

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des alten Schulhauses. Die Party war ein voller Erfolg und mit 45 Kindern sehr gut besucht. Dem Elternverein in Killwangen ist es ein Anliegen, auch älteren Kindern etwas bieten zu können. Gemäss den Partygästen wäre es ein grosses Bedürfnis, dass regelmässig Anlässe für ältere Kinder und Ju- Vandalismus beim Schulhaus Zelgli gendliche im Dorf stattfinden Die Zugänge zum Schulhaus und würden. (zVg) Doppelkindergarten wurden während der letzten zwei Wochen zum wiederholten Mal beschmiert. Die Gemeinde hat Anzeige gegen unbekannt erstattet. Der Gemeinderat ist um jeden Anhaltspunkt dankbar, Hinweise zur Täterschaft werden belohnt.

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«Richtig coole Party mit super Musik zum Tanzen! Der Lawinentanz hat mir sehr gefallen!»

«Ich würde mir wünschen, dass es öfter so eine Party gibt! Es ist super hier.»

«Die Musik ist richtig super! Es gefällt mir, dass ich meine Freunde hier treffe.»

«Ich finde die Party mega cool! Das sollte es mehr geben.»

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Haus- und Wohnungsräumungen

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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

SPREITENBACH

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Die Grossen mit den Kleinen Die Schulanlagen Haufländli, Rebenägertli, Boostock und Glattler verwandelten sich am Dienstag in einen Spielparcours. Die 6.- bis 9.-Klässler hatten 45 Spielstände für die Primarschüler und Kindergärtler eingerichtet. Bereits zum sechsten Mal junge Turmfalken im Nistkasten auf dem Kirchturm MELANIE BÄR der katholischen Kirche. zVg Oberstufenschüler Endrit drückt Justin einen nassen Schwamm in die Hand und weist ihn an, ihn Drenor anzuwerfen. Der Kindergärtler trifft und strahlt und Drenor freut sich über die AbkühIm Nistkasten auf dem Kirchturm lung. Die beiden Teenager begleider katholischen Kirche in Sprei- ten drei Kindergärtler auf dem tenbach brüteten schon zum Rundgang. «Es ist lustig mit ihsechsten Mal Turmfalken. Bereits nen», so Endrit. Auch Oberstufenin Laufe des Aprils war klar, auch lehrerin Janice Vogel freut sich: dieses Jahr würde wieder eine «Es ist schön zu sehen, wie die älBrut stattfinden. Die Aktivitäten, teren Schüler Verantwortung für vor allem Revier-Verteidigung, die jüngeren übernehmen.» Seit 2002 wird der Grossanlass rund um den Kirchturm waren nicht zu übersehen. Zur grossen durchgeführt, um alle 1600 SchüÜberraschung legte das Falken- ler aus dem Dorf zusammen zu weibchen 2017 sechs Eier. Rekord vereinen. Besonders begehrt waaller Jahre! Aus allen sechs Eiern ren am heissen Dienstagnachmitschlüpfte ein Junges. Wie schnell tag die kühlenden Wasserspiele. Unter Anleitung von Endrit (r.) wirft Justin einen nassen Schwamm. bär sich die Kleinen zu flugfähigen Falken entwickeln, ist immer wieder erstaunlich. Das erste Junge schlüpfte am 15. Mai, der erste Ausflug fand am 15. Juni statt. Interessant zu erfahren wäre, wie viele Mäuse und Eidechsen das Elternpaar heranschleppen musste, um diese Meisterleistung der Entwicklung zu ermöglichen. Nachdem die Jungen ihre ersten Flugversuche in der näheren Umgebung der Kirche absolviert haben, werden sie schon bald ihre eigenen Wege gehen. zVg Kissenschlacht. Celine am Schminken. Laura freut sich über die Abkühlung.

Bruterfolg bei den Turmfalken

INSERAT

AUS DEM GEMEINDERAT Jahresrechnung 2016, Revisionsbericht Gemäss dem Bericht der externen Revisionsfirma entsprechen die Jahresrechnungen 2016 der Einwohnergemeinde sowie der Gemeindewerke (EVS, WVS und KNS) als auch der Ortsbürgergemeinde den gesetzlichen Vorschriften und sind damit korrekt geführt. Der Gemeinderat dankt der Finanzverwaltung sowie den weiteren betroffenen Abteilungen für die gute Arbeit.

tertes Schutzzonenreglement für das Waldgebiet der Quellwasserfassung Bollenhof erlassen und die entsprechende Zuweisung von zwei betroffenen Parzellen verfügt.

Baubewilligung ist erteilt worden an Krasniqi Sadat, Spreitenbach, für Neubau Carport und Fenstereinbau, Untere Dorfstrasse 57; Gertsch Thomas, Spreitenbach, für Ersatz Gasheizung durch LuftWasser-Wärmepumpe, SchmitteQuellwasserfassung Bollenhof Ge- gass 55. stützt auf das Bundesgesetz über den Schutz der Gewässer Termine 8. Juli–13. August: Schulhat der Gemeinderat ein erwei- Sommerferien.

Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung Die Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. Juni 2017 hat folgende Beschlüsse abschliessend und damit rechtskräftig gefasst: 1. Genehmigung des Protokolls der Versammlung vom 22. November 2016 2. Kenntnisnahme der Rechenschaftsberichte 2016 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg 3. Genehmigung der Jahresrechnungen 2016 der Ortsbürgergemeinde und des Forstreviers Heitersberg 4. Genehmigung der Kreditabrechnung für die Erneuerung und Erweiterung der Holzschnitzelheizung an der Kirchstrasse 8 5. Genehmigung des Verpflichtungskredits von Fr. 725 000.– für den Kauf der Parzellen Nr. 41 und 45 6. Aufnahme der Familie Huggenberger ins Ortsbürgerrecht Gemeinderat Spreitenbach


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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

SPREITENBACH

Das ist der älteste Dorfverein Der Schiessverein Spreitenbach ist 155 Jahre alt und damit der älteste Verein im Dorf.

FELDSCHIESSEN WETTINGEN

BEAT HAGER

Konzentration und Treffsicherheit: Das ist im Schiessverein gefragt. Dabei blickt der Schiesssport in Spreitenbach auf eine lange Geschichte zurück: 1862 wurde der Schiessverein Spreitenbach gegründet. Mit dem «Usschüsset» verabschiedeten sich die Mitglieder 1985 von ihrem alten Schützenhaus im Wilental. Dort wurden die Treffer noch auf den Scheiben mit Zeigerkellen von Hand angezeigt. Eine neue Ära in der Vereinsgeschichte startete ein Jahr später: Mit dem Standweihschiessen wurde die Schiessanlage im Härdli mit zwölf vollelektronischen Scheiben eingeweiht. Zu Beginn haben nur die Schützen aus Spreitenbach und aus Oetwil-Geroldswil die Anlage benutzt. Später kamen auch die Schiessvereine von Würenlos und der Stadt Baden dazu. Deshalb nennt sich die Schiessanlage heute «Gemeinschaftsschiessanlage Härdli». AUF DER SCHIESSANLAGE treffen

sich die 34 Mitglieder vom Schiessverein Spreitenbach während der Saison jeden Mittwoch von 18 bis 20 Uhr. Zur Anlage gehört auch eine schöne Schützenstube mit gut 60 Plätzen. Diese kann von jedermann gemietet

Vizepräsident Claudio Müller (l.) und Präsident Jean-Claude Ducret im Härdli. werden. Seit 2009 führt der Verein an den beiden letzten Samstagen im April das Spreitenbacher Limmatschiessen durch. «In den letzten sechs Austragungen durften wir jeweils über 675 lizenzierte Schützen aus der ganzen Schweiz bei uns im Härdli begrüssen», sagt Präsident Jean-Claude Ducret und fügt an: «Dieser Schiessanlass zählt zu einem der best besuchten Wettkämpfe im Bezirk Baden.»

bha

cret das Hans-Waldmann-Schiessen auf dem Hönggerberg für sich entschied, gewann Walter Maurer das Grossfels-Schiessen in Scherz. Der Verein besucht auch kantonale und eidgenössische Anlässe regelmässig. Am beliebten Cup-

«Unser Schiessanlass zählt zu einem der best besuchten Wettkämpfe im Bezirk.»

DER SCHIESSENVEREIN führt drei JEAN-CLAUDE DUCRET, PRÄSIDENT

obligatorische Schiessen pro Jahr durch: das Feldschiessen sowie den Jugendlichen- und Jungschützenkurs. Dabei stehen auch das sportliche Schiessen, die Kameradschaft und die Geselligkeit im Vordergrund. Der Verein besucht pro Jahr gegen 40 auswärtige Schiessanlässe, wobei 14 zur Jahresmeisterschaft zählen. 2015 durften sich gleich zwei Spreitenbacher Schützen als Sieger feiern lassen. Während Jean-Claude Du-

Schiessen nehmen auch die Jungschützen teil. Mit dem Endschiessen neigt sich die Saison jeweils dem Ende zu. Mit dem Absenden Ende November wird die Saison im Härdli definitiv abgeschlossen. Alle Freunde des Schiesssports sind beim Schiessverein Spreitenbach willkommen. Mehr Infos unter www.sv-spreitenbach.ch.

Am Wochenende vom 9. bis 11. Juni hat das Feldschiessen 2017 in der Schiessanlage SSV Wettingen stattgefunden. Mitgemacht haben 52 Schützen. Auch dabei Schützen des Schiessvereins Spreitenbach. Die Resultate waren völlig unabhängig: Denn das Mitmachen kommt vor dem Rang. Die stolzen Gewinner durften 27 Kranzabzeichen und 31 Anerkennungskarten mit nach Hause nehmen. Der Anlass hat der Schützenverein Wettingen organisiert. Mit Gratis-Wurst vom Grill wurden die Schützen versorgt. Die besten Resultate der Spreitenbacher Schützen lauten wie folgt: 70 Punkte JeanClaude Ducret; 66 Punkte Walter Maurer; 65 Punkte Stefan Wisler; 64 Punkte Thomas Maurer; 63 Punkte Hans Von Atzigen, Dominik Meier und Claude De Gol; 62 Punkte Hans Konrad; 61 Punkte Denis Sieber; Werner Weinreich, Hans Wiederkehr, Kurt Sommerhalder, Heinz Studer und Andreas Fischer; 60 Punkte Claudio Müller, Martin Ambühl und Philipp Lüscher; 59 Punkte Kurt Rehmann, Stefan Waldvogel und Jessica Senn; 58 Punkte Peter Rossetti und Thomas Suter und 57 Punkte Markus Rohr sowie Roger Jacot. Der Schiessverein Spreitenbach hofft, dass er nächstes Jahr auch neue Gesichter am Feldschiessen oder an einem Training begrüssen darf. (zVg)

INSERAT

Wegen Reinigungs-, Reparatur- und Unterhaltsarbeiten bleiben geschlossen:

Turnhallen und Schulhäuser ab 8. Juli 2017 bis und mit 13. August 2017

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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

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WÜRENLOS

AUS DEM GEMEINDERAT Gartenabfall gehört nicht in den Furtbach Immer wieder kommt es leider vor, dass Gartenabfall, wie Rasen- und Baumschnitt oder anderes Grüngut, bequem am Bachbord oder direkt in den Furtbach «entsorgt» wird. Dies führt zum einen zu sehr unansehnlichen und unschönen Ablagerungen, besonders in Phasen, wo der Bach einen niedrigen Wasserstand aufweist und den Abfall nicht «mitnimmt», wie sich das der illegale Entsorger vorgestellt hat. Zum andern können solche Abfälle bei Hochwasser zu Verstopfungen führen, sodass es schlimmstenfalls zu Überschwemmungen kommt. Das am Bachufer abgelagerte Grüngut hat weitere negative Auswirkungen: Die vom Abfall überdeckten Sträucher, welche eigentlich der Sicherung des Bachbordes dienen, können absterben und dadurch wird das Bord instabil. Ferner können Neophyten vom Bach mitgerissen und an einem neuen Ort wieder abgelagert werden, wodurch sich die Schädlinge an neuen Standorten ausbreiten. Das Ablagern von Grüngut am Bachbord, im Furtbach oder allgemein in Gewässern ist grundsätzlich illegal und daher strafbar. Fehlbare Grundeigentümer müssen mit einer Busse rechnen und werden verpflichtet, Ablagerungen auf eigene Kosten korrekt zu entsorgen. Der Gemeinderat bittet Gartenbesitzer und Bachanstösser, diese Regeln einzuhalten und den Lebensraum am Bach zu respektieren. Besten Dank.

Die Jugendlichen helfen den Senioren bei Problemen mit Smartphones und Tablets.

zVg

Teenager helfen Senioren Am Generationentreff tauschen sich Senioren und Jugendliche aus. BARBARA SCHERER

Ein neues Smartphone, doch keine Ahnung, wie es funktioniert? Genau solche Fragen haben 22 Jugendliche den Senioren am Generationentreff beantwortet. Acht Senioren haben am 14. Juni ihren Weg in den Jugendtreff gefunden. Den Anlass hat die reformierte und katholische Jugendarbeitsstelle zusammen mit der Jugend-

treffleiterin Brigitte Walder organisiert. Dabei wurden nicht nur Fragen zu Smartphones und Tablets beantwortet. In einer Ecke spielte Jung und Alt gemeinsam Brettspiele. Doch auch der Austausch zwischen den Generationen war zentral. «In einer Ecke haben die Senioren den Jugendlichen von früher erzählt und umgekehrt», sagt Jugendarbeiterin Walder.

men ist, war kein Thema am Anlass. Walder: «Aber die Jugendlichen haben sich für die Zukunft des Treffs interessiert.» Weil die Teenager nicht mehr Verantwortung übernehmen wollen, wird der Treff in Zukunft statt jeden Freitag nur noch einmal im Monat offen sein. «Am Generationentreff haben sich einige Jugendliche gemeldet. Aber ob sie dann wirklich mithelfen, zeigt sich erst noch», so Walder. Viele würden DASS ES IN LETZTER ZEIT vermehrt gegen Bezahlung helfen. Freiwillizu Ruhestörungen und Littering genarbeit sei bei den Teenagern rund um den Jugendtreff gekom- eher unbeliebt.

MUSIKSCHULE Mit bekannten Melodien wie «Pirates of the caribbean» und «Conquest of paradise» sowie mit lateinamerikanischen Melodien hat das Oberstufenensemble das Konzert der Musikschule eröffnet. Dabei war der Singsaal am 10. Juni gut besetzt. Eine Gitarrengruppe folgte mit «Applaus, Applaus» von «Sportfreunde Stiller» sowie drei weiteren Stücken aus der Sparte Pop. Das Akkordeontrio verführte die Zuhörer in die Welt des Tangos. Auch vier Keyboardschüler bereicherten das Programm mit vielseitigen Klängen. Ihr Repertoire reichte von Electronic Pop von DJ «Gigi d’Agostini» über «Cool Cat» von «Michiel Merkies» bis zu Rock-

Musikschüler spielen vor. musik. Der populären Klassik zugeordnet werden kann die bekannte Melodie «Kiss the rain» von «Yiruma», welche von einem Gitarrenschüler mit fortgeschrit-

zVg

tenen Kenntnissen gefühlvoll vorgetragen wurde. Ein fester Bestandteil der Konzerte der Musikschule Würenlos sind die Sologesangsschüler. Mit seiner kräftigen

Tenorstimme überzeugte ein Sänger mit der Arie «La Donna è mobile» von «Giuseppe Verdi» das Publikum von seinem Können. Bei seinem zweiten Lied, «To build a home» von «The Cinematic Orchestra» begleitete er sich gleich selber auf dem Klavier. Den Abschluss des Konzertes bestritt noch einmal das Oberstufenensemble mit Melodien aus Musical und Film. Das Publikum wurde verabschiedet mit dem amerikanischen Marsch «Armed forces on parade». Nach dem Konzert wurden die Gäste mit einem von der Raiffeisenbank Würenlos gesponserten und von der Musikschulkommission organisierten Apéro verwöhnt. (zVg)


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

WÜRENLOS 51. Grümpelturnier: Spass muss sein Am Freitag, 23., und Samstag, 24. Juni, findet zum 51. Mal das Würenloser Grümpelturnier auf dem Ländli statt. Das Plauschfussballspiel hat Tradition und ist weitherum beliebt. Organisiert wird der sportliche Anlass vom Sportverein Würenlos. Es wird Fussball gespielt. Ganz nach dem bekannten Motto «Mir händ und wänd de Plausch» gilt auch dieses Jahr wieder: «Mitmachen kommt vor Siegen». Ob am Freitag mit dem Vereinsund Dorfturnier oder am Samstag mit den Ad-Hoc, Sie+Er, dem Schüler- und Youngsters-Turnier: Für tollen Sport und gute Unterhaltung ist gesorgt. Dabei darf das gesellige Zusammensein nicht zu kurz kommen. Im Festzelt stehen zwei Sommernachtsfeste auf dem Programm. Mit Livemusik-Leckerbissen wie den «Pläuschlern» und den Stimmungskanonen des Duos Zaubermond ist für Unterhaltung gesorgt. Wer dann noch nicht genug hat, kann an beiden Abenden in der GmeindsChällerBar bis in die frühen Morgenstunden weiterfeiern. Mit der Festwirtschaft und der Tombola lohnt sich ein Besuch auf dem Ländli in jedem Fall. Infos und Spielpläne unter: www.svwuerenlos.ch. (zVg)

LESERBRIEF Die Post als spezialrechtliche Aktiengesellschaft im Besitze der Eidgenossenschaft, die bekanntlich dem Volk gehört, will «unsere» Filiale in Würenlos möglicherweise schliessen. Dagegen bildet sich grosser Widerstand. Gemäss einer Umfrage auf www.wuerenblicker.ch sind 68 % gegen dieses Vorhaben (Stand 16.06.17). Sonja Vionnet hat mit ihrer Petition, welche ebenfalls die Erhaltung der Post in Wallisellen fordert, mittlerweile schon 1650 Unterschriften gesammelt. Dem sollten wir mit einem Komitee Nachdruck verleihen. Dazu benötigen wir die Mithilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, welche das Komitee beispielsweise als Aktuar, Kassier, Organisator, Webseitenbetreuer oder als Präsident unterstützen könnten. Ebenso hoffen wir auf Spenden aus Bevölkerung und Gewebe, damit wir einen Anlass mit den Verantwortlichen der Post und der Bevölkerung einberufen können, der bis weit nach Bern deutlich hörbar sein wird. Wer sich vorstellen kann, bei uns in irgendeiner Funktion, auch nur als Passivmitglied oder Gönner, mitzuwirken, melde sich bitte bei: Pascal Pfeffer, Flühwiesenweg 5, 5436 Würenlos, komitee@starcompany.ch Pascal Pfeffer, Würenlos

WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

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Kinder lernen sicher Velo fahren

Hier messen sich die lokalen Feuerwehren

Pro Velo Schweiz hat einen Velofahrkurs für Kinder durchgeführt.

Am 64. FeuerwehrRegionaltag haben sich Löschtrupps aus der ganzen Region gemessen.

Bei schönstem Wetter hat sich am 10. Juni eine Schar von 21 Kindern vor der Mehrzweckhalle eingefunden. Dort erwartet die Siebenbis Elfjährigen bereits ein Geschicklichkeitsparcours. Das Team von Kurt Frei, Pro Velo Region Baden, führt die Kinder auf verschiedenen Posten und Parcours in die Verkehrswelt mit ihren Regeln ein. Die Kinder gruppieren sich um die Strassenschilder und beraten sich. «Welches Schild steht nun für welche Regel?» Eine andere Kinderschar fährt den Parcours ab: Slalomfahren, Rückwärtsschauen, dabei die Fahrspur halten und am Schluss noch über die Bretterwippe im Schritttempo fordern einiges Können. Während sich die Kinder vergnügen und konzentriert üben,

BARBARA SCHERER

An einem Seil über ein Wasserbecken hangeln oder mit Schubkarren ein Dummy durch einen Parcours fahren: Am 64. FeuerwehrRegionaltag haben sich 33 Mannschaften aus der Region in spielerischen Wettkämpfen aneinander gemessen. Den Anlass hat die Feuerwehr Würenlos organisiert. Alle Mannschaften mussten drei Spiele zu den Themen Retten, Löschen und Plausch bewältigen. «Die Spiele haben wir selber erfunden», sagt Kommandant Stefan Moser. Bei jedem Spiel wurde die Zeit gemessen. Dabei beobachteten die Feuerwehren einander ganz genau. Kritisch wurde der Einsatz der gegnerischen Mannschaften kommentiert. Denn aus jeder Disziplin ging ein Gewinner hervor. Aber: «Im Vordergrund des Anlasses stehen das gemütliche Beisammensein und der Spass», sagt Moser. Plausch: Hier hangeln sich die Feuerwehrmänner über ein Wasserbecken. Nicht jeder Spass, das hatten die Mannschaften: Im Plauschteil hangelten sich die Feuerwehrmänner und -frauen mit einem Becherwasser um den Hals über ein Wasserbecken. Schnell landete der eine oder andere im Becken. Wobei der Tauchgang für die meisten eine willkommene Abkühlung war. Schliesslich traten die Feuerwehren in ihren Uniformen an. Auch der Dorfverein «Würenloser Samichlaus» hat am Plauschspiel teilgenommen. Als Ehrengast war die Feuerwehr aus den benachbarten Zürcher Gemeinden mit dabei. Denn die Würenloser Feuerwehr organisiert mit der Zürcher Mannschaft einige gemeinsame Übungen. Für die jüngsten Feuerwehrfans hat die Feuerwehr Würenlos eine kleine Spielecke eingerichtet. Dort durften die Kinder pumpen und üben, mit einem Wasserstrahl zu zielen. Im Festzelt gab es rund um die Uhr Wurst und Brot. Zu Bier und Musik liessen die Feuerwehren den Regionaltag dann ausklingen. Löschübung: Der Schlauch muss um Hindernisse ausgerollt werden.

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Kinder üben im Veloparcours.

zVg

wird den Erwachsenen auf anschauliche Weise aufgezeigt, wie sie ihre Sprösslinge auf dem Weg zum sicheren Verkehrsteilnehmer begleiten können. Zudem werden gefährliche und heikle Verkehrssituationen wie der Kreiselverkehr angeschaut und diskutiert. Der anwesende Regionalpolizist Christoph Frei beantwortet Fragen. Dann heisst es für alle «ab aufs Velo». Die jüngeren Kinder üben in Quartierstrassen das korrekte Linksabbiegen. Die älteren Kinder wagen sich in den anspruchsvollen Kreiselverkehr. Nach drei Stunden ist der Anlass vorbei. (zVg)

INSERAT

Tag der offenen Tür – Auto AG Limmattal

bleibt trocken bei dieser Übung.

Barbara Scherer

Bis zu 100 Arbeitsplätze, mehr als ein halbes Dutzend Unternehmen und im Mittelpunkt steht ein Dienstleistungszentrum für Nutzfahrzeuge: In Weiningen wird am 1. Juli 2017 (09–17 Uhr) der neue Gewerbepark mit einem Tag der offenen Tür offiziell eröffnet. Gebaut hat den Gewerbepark die in Rothenburg domizilierte Auto AG Group. Deren Tochterfirma Auto AG Limmattal hat im Gebäude an der Ortsgrenze zu Geroldswil ihren neuen Firmensitz bezogen. Das Ziel der kurzen Wege bei Unterhalts- und Werkstattarbeiten wird beim Neubau in Weiningen unterstützt durch eine gezielte Erweiterung der Infrastruktur. So verfügt die Auto AG Limmattal auf dem Areal über eine Waschstrasse, in der Nutzfahrzeuge aller Grössen gereinigt werden können. Des Weiteren können im Diagnoseprüfstand beispielsweise Bremsprüfungen MFKkonform durchgeführt werden. Am Tag der offenen Tür warten verschiedene abwechslungsreiche und interessante Attraktionen (mit Festwirtschaft) auf Sie. Auto AG Limmattal Im Gewerbepark 1 8104 Weiningen Tel. 044 747 47 70 limmattal@autoag.ch www.autoag.ag

Jung übt sich: Für die Kinder gibt es eine Spielecke.


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WÜRENLOS 51. Grümpelturnier: Spass muss sein Am Freitag, 23., und Samstag, 24. Juni, findet zum 51. Mal das Würenloser Grümpelturnier auf dem Ländli statt. Das Plauschfussballspiel hat Tradition und ist weitherum beliebt. Organisiert wird der sportliche Anlass vom Sportverein Würenlos. Es wird Fussball gespielt. Ganz nach dem bekannten Motto «Mir händ und wänd de Plausch» gilt auch dieses Jahr wieder: «Mitmachen kommt vor Siegen». Ob am Freitag mit dem Vereinsund Dorfturnier oder am Samstag mit den Ad-Hoc, Sie+Er, dem Schüler- und Youngsters-Turnier: Für tollen Sport und gute Unterhaltung ist gesorgt. Dabei darf das gesellige Zusammensein nicht zu kurz kommen. Im Festzelt stehen zwei Sommernachtsfeste auf dem Programm. Mit Livemusik-Leckerbissen wie den «Pläuschlern» und den Stimmungskanonen des Duos Zaubermond ist für Unterhaltung gesorgt. Wer dann noch nicht genug hat, kann an beiden Abenden in der GmeindsChällerBar bis in die frühen Morgenstunden weiterfeiern. Mit der Festwirtschaft und der Tombola lohnt sich ein Besuch auf dem Ländli in jedem Fall. Infos und Spielpläne unter: www.svwuerenlos.ch. (zVg)

LESERBRIEF Die Post als spezialrechtliche Aktiengesellschaft im Besitze der Eidgenossenschaft, die bekanntlich dem Volk gehört, will «unsere» Filiale in Würenlos möglicherweise schliessen. Dagegen bildet sich grosser Widerstand. Gemäss einer Umfrage auf www.wuerenblicker.ch sind 68 % gegen dieses Vorhaben (Stand 16.06.17). Sonja Vionnet hat mit ihrer Petition, welche ebenfalls die Erhaltung der Post in Wallisellen fordert, mittlerweile schon 1650 Unterschriften gesammelt. Dem sollten wir mit einem Komitee Nachdruck verleihen. Dazu benötigen wir die Mithilfe von engagierten Bürgerinnen und Bürgern, welche das Komitee beispielsweise als Aktuar, Kassier, Organisator, Webseitenbetreuer oder als Präsident unterstützen könnten. Ebenso hoffen wir auf Spenden aus Bevölkerung und Gewebe, damit wir einen Anlass mit den Verantwortlichen der Post und der Bevölkerung einberufen können, der bis weit nach Bern deutlich hörbar sein wird. Wer sich vorstellen kann, bei uns in irgendeiner Funktion, auch nur als Passivmitglied oder Gönner, mitzuwirken, melde sich bitte bei: Pascal Pfeffer, Flühwiesenweg 5, 5436 Würenlos, komitee@starcompany.ch Pascal Pfeffer, Würenlos

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Kinder lernen sicher Velo fahren

Hier messen sich die lokalen Feuerwehren

Pro Velo Schweiz hat einen Velofahrkurs für Kinder durchgeführt.

Am 64. FeuerwehrRegionaltag haben sich Löschtrupps aus der ganzen Region gemessen.

Bei schönstem Wetter hat sich am 10. Juni eine Schar von 21 Kindern vor der Mehrzweckhalle eingefunden. Dort erwartet die Siebenbis Elfjährigen bereits ein Geschicklichkeitsparcours. Das Team von Kurt Frei, Pro Velo Region Baden, führt die Kinder auf verschiedenen Posten und Parcours in die Verkehrswelt mit ihren Regeln ein. Die Kinder gruppieren sich um die Strassenschilder und beraten sich. «Welches Schild steht nun für welche Regel?» Eine andere Kinderschar fährt den Parcours ab: Slalomfahren, Rückwärtsschauen, dabei die Fahrspur halten und am Schluss noch über die Bretterwippe im Schritttempo fordern einiges Können. Während sich die Kinder vergnügen und konzentriert üben,

BARBARA SCHERER

An einem Seil über ein Wasserbecken hangeln oder mit Schubkarren ein Dummy durch einen Parcours fahren: Am 64. FeuerwehrRegionaltag haben sich 33 Mannschaften aus der Region in spielerischen Wettkämpfen aneinander gemessen. Den Anlass hat die Feuerwehr Würenlos organisiert. Alle Mannschaften mussten drei Spiele zu den Themen Retten, Löschen und Plausch bewältigen. «Die Spiele haben wir selber erfunden», sagt Kommandant Stefan Moser. Bei jedem Spiel wurde die Zeit gemessen. Dabei beobachteten die Feuerwehren einander ganz genau. Kritisch wurde der Einsatz der gegnerischen Mannschaften kommentiert. Denn aus jeder Disziplin ging ein Gewinner hervor. Aber: «Im Vordergrund des Anlasses stehen das gemütliche Beisammensein und der Spass», sagt Moser. Plausch: Hier hangeln sich die Feuerwehrmänner über ein Wasserbecken. Nicht jeder Spass, das hatten die Mannschaften: Im Plauschteil hangelten sich die Feuerwehrmänner und -frauen mit einem Becherwasser um den Hals über ein Wasserbecken. Schnell landete der eine oder andere im Becken. Wobei der Tauchgang für die meisten eine willkommene Abkühlung war. Schliesslich traten die Feuerwehren in ihren Uniformen an. Auch der Dorfverein «Würenloser Samichlaus» hat am Plauschspiel teilgenommen. Als Ehrengast war die Feuerwehr aus den benachbarten Zürcher Gemeinden mit dabei. Denn die Würenloser Feuerwehr organisiert mit der Zürcher Mannschaft einige gemeinsame Übungen. Für die jüngsten Feuerwehrfans hat die Feuerwehr Würenlos eine kleine Spielecke eingerichtet. Dort durften die Kinder pumpen und üben, mit einem Wasserstrahl zu zielen. Im Festzelt gab es rund um die Uhr Wurst und Brot. Zu Bier und Musik liessen die Feuerwehren den Regionaltag dann ausklingen. Löschübung: Der Schlauch muss um Hindernisse ausgerollt werden.

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Kinder üben im Veloparcours.

zVg

wird den Erwachsenen auf anschauliche Weise aufgezeigt, wie sie ihre Sprösslinge auf dem Weg zum sicheren Verkehrsteilnehmer begleiten können. Zudem werden gefährliche und heikle Verkehrssituationen wie der Kreiselverkehr angeschaut und diskutiert. Der anwesende Regionalpolizist Christoph Frei beantwortet Fragen. Dann heisst es für alle «ab aufs Velo». Die jüngeren Kinder üben in Quartierstrassen das korrekte Linksabbiegen. Die älteren Kinder wagen sich in den anspruchsvollen Kreiselverkehr. Nach drei Stunden ist der Anlass vorbei. (zVg)

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Tag der offenen Tür – Auto AG Limmattal

bleibt trocken bei dieser Übung.

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Bis zu 100 Arbeitsplätze, mehr als ein halbes Dutzend Unternehmen und im Mittelpunkt steht ein Dienstleistungszentrum für Nutzfahrzeuge: In Weiningen wird am 1. Juli 2017 (09–17 Uhr) der neue Gewerbepark mit einem Tag der offenen Tür offiziell eröffnet. Gebaut hat den Gewerbepark die in Rothenburg domizilierte Auto AG Group. Deren Tochterfirma Auto AG Limmattal hat im Gebäude an der Ortsgrenze zu Geroldswil ihren neuen Firmensitz bezogen. Das Ziel der kurzen Wege bei Unterhalts- und Werkstattarbeiten wird beim Neubau in Weiningen unterstützt durch eine gezielte Erweiterung der Infrastruktur. So verfügt die Auto AG Limmattal auf dem Areal über eine Waschstrasse, in der Nutzfahrzeuge aller Grössen gereinigt werden können. Des Weiteren können im Diagnoseprüfstand beispielsweise Bremsprüfungen MFKkonform durchgeführt werden. Am Tag der offenen Tür warten verschiedene abwechslungsreiche und interessante Attraktionen (mit Festwirtschaft) auf Sie. Auto AG Limmattal Im Gewerbepark 1 8104 Weiningen Tel. 044 747 47 70 limmattal@autoag.ch www.autoag.ag

Jung übt sich: Für die Kinder gibt es eine Spielecke.


BADENER BESTATTUNGEN

056 222 53 53

Publikation der Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung Gemeinde Würenlos Gestützt auf § 15 des Gesetzes über die Ortsbürgergemeinden werden die nachfolgenden Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. Juni 2017 veröffentlicht: 1. Protokoll der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 13. Dezember 2016; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2016; Genehmigung 3. Rechnung 2016; Genehmigung 4. Aufnahmen in das Ortsbürgerrecht Ins Ortsbürgerrecht aufgenommen wurde: – Möckel, André Mit Ausnahme des Traktandums 4 (Aufnahmen in das Ortsbürgerrecht) unterstehen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h.; sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse in der Limmatwelle verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung ist die Unterschriftenliste auf der Gemeindekanzlei zu hinterlegen. Vor Beginn der Frist für ein Referendumsbegehren dürfen keine Unterschriftenlisten unterzeichnet werden. Ablauf der Referendumsfrist: 24. Juli 2017 Würenlos, 14. Juni 2017 Der Gemeinderat

«Ich habe vorgesorgt!» Damit nicht andere für mich entscheiden müssen. www.badenerbestattungen.ch Bestatter mit eidg. Fachausweis


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WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

KIRCHLICHE MITTEILUNGEN mit musikalischer Mitwirkung des Arcis-Chors. Mittwoch, 28. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 23. Juni, 10.15 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunion. Senevita Lindenbaum, Türliackerstrasse 9 Freitag, 23. Juni, 10 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Donnerstag, 22. Juni, 7–7.30 Uhr, Morgengebet. Sonntag, 25. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

KILLWANGEN WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 22. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Samstag, 24. Juni, 17.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 25. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Dienstag, 27. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 28. Juni, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier. Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Donnerstag, 22. Juni, 19.30 Uhr, Rosenkranzgebet und Eucharistiefeier in kroatischer Sprache. Freitag, 23. Juni, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Samstag, 24. Juni, 18 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier; 18 Uhr, Kinderliturgie mit Kreuzsegnung in der Kapelle. Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr, Gottesdienst in

kroatischer Sprache; 18 Uhr, Gottesdienst in polnischer Sprache. Mittwoch, 28. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Ev.-ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 25. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

lingua italiana. Montag, 26. Juni, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 28. Juni, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Ev.-ref. Kirche, Lindenstrasse 11 Sonntag, 25. Juni, 10.30 Uhr, Gottesdienst.

SPREITENBACH

Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Donnerstag, 22. Juni, 18 Uhr, NEUENHOF Rosenkranzgebet. Freitag, 23. Juni, 19 Uhr, EucharistiefeiKath. Pfarrkirche St. Josef, er; 19.30 Uhr, Anbetungsstunde. Glärnischstrasse 12 Samstag, 24. Juni, 18 Uhr, EuDonnerstag, 22. Juni, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Samstag, 24. charistiefeier (FrauengottesJuni, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; dienst) mit musikalischer Mitwirkung des Kirchenchors; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. 19.30 Uhr, Santa Messa. SonnSonntag, 25. Juni, 9.30 Uhr, Fatag, 25. Juni, 9.30 Uhr, Eucharismiliengottesdienst mit Kreuzsegnung; 18 Uhr, Santa Messa in tiefeier; 18 Uhr, Autosegnung

Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Freitag, 23. Juni, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 25. Juni, 11 Uhr, Eucharistiefeier.

WÜRENLOS Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Sonntag, 25. Juni, 10 Uhr, Eucharistiefeier mit «Mini»-Aufnahme und Versöhnungsweg; 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 28. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit Mittwochskaffee. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Sonntag, 25. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst. Klosterkirche Fahr Freitag, 23. Juni, 7.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 25. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier.

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN «Friede sei mit euch», offenes Singen in der Arena hinter dem Kirchgemeindehaus Wettingen, Etzelstrasse 22, am Donnerstag, 22. Juni, 19 Uhr. Frauenverein Stubete, im Chilestübli der ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4, Donnerstag, 22. Juni, 14 Uhr. Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern, ev.-ref, Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstrasse 17,

Donnerstag, 22. Juni, von 9– 11 Uhr.

Etzelstrasse 22, Sonntag, 25. Juni, 17 Uhr.

Frauengruppe Prisma, im Cheminéeraum des ev.-ref. Kirchenzentrums Hasel, Poststrasse 219, Spreitenbach, Freitag, 23. Juni, 19.30–21.15 Uhr.

Zäme sii, Gemeinschaftsraum Kirchengemeindehaus Würenlos, Gipfstrasse 4, am Dienstag, 27. Juni, 14 Uhr.

Kolibiri, in der ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4, Freitag, 23. Juni, 15.30 Uhr.

Chorprobe des Gospelchors Hasel, im ev.-ref. Kirchenzentrum Hasel, Postrasse 219, Dienstag, 27. Juni, 18.30–19.30 Uhr.

«achtfüssig – vierhändig», Orgelkonzert von Jonas Hablützel und Sefano Bertoni, im ev.-ref. Kirchengemeindehaus Wettingen,

Chorprobe der Bridge Singers, in der ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4, Mittwoch, 28. Juni, 19.30 Uhr.

Filmabend im Pfarreiheim Neuenhof. Der Film «Maria» wird geschaut, organisiert von der Rosenkranzgruppe, im Pfarreiheim Neuenhof, Glärnischstrasse 12, Mittwoch, 28. Juni, 20 Uhr. Wallfahrt nach Flüeli-Ranft Die katholische Pfarrei Neuenhof Killwangen führt am 19. Oktober einen Tagesausflug zur Gedenkstätte von Bruder Klaus durch. Anmeldung bis Freitag, 23. Juni, Tel. 056 406 21 87 (Lydia Fischer). Es hat noch wenige freie Plätze. Alle sind herzlich willkommen.


WOCHE NR. 25 DONNERSTAG, 22. JUNI 2017

AGENDA NEUENHOF

Pro Senectute Aargau: Jassen, ab 60. In einer geselligen Runde mit deutschen Karten jassen, ref. Kirche, Montag, 26. Juni, 13.45 Uhr.

Nordic Walking Pro Senectute, ab 60, Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 23. Juni, 9–10.15 Uhr.

«Vorlesezeit», Geschichten für Erwachsene, Dominik Beer liest Geschichten vor, die Zuhörer lassen sich eine halbe Stunde lang von seiner Stimme in die Welt der Buchstaben und Geschichten tragen, Gemeindebibliothek, Dienstag, 27. Juni, 18.30–19 Uhr.

Gartenfest-Härdli, musikalische Unterhaltung mit dem Männerchor Neuenhof, neben der Alterssiedlung Sonnmatt, Samstag, 24. Juni 11–24 Uhr und Sonntag, 25. Juni, 11–20 Uhr. Pro Senectute Aargau: Handharmonika- und Akkordeon-Gruppe, ab 60, auch für Wiedereinsteiger, reformierte Kirche, Montag, 26. Juni, 14.30 Uhr. Fitness und Gymnastik Pro Senectute, ab 60, Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 29. Juni, 15.05– 16.05 Uhr.

SPREITENBACH «Kunst in Spreitenbach». Bilder von Li Zhou aus Spreitenbach und Antoinette Lüchinger aus Rapperswil-Jona. Gemeindehaus, Freitag, 23. Juni, 8.30–15 Uhr. Montag, 26. Juni, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr. Dienstag, 27. Juni, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Mittwoch, 28. Juni, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Donnerstag, 29. Juni, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau, ab 60, Alters- und Pflegeheim im Brühl, Montag, 26. Juni, 12 Uhr.

WETTINGEN Pro Senectute Aargau: Nachtigallenchor, Volkslieder aus nah und fern, neue Sängerinnen und Sänger ab 60 sind herzlich willkommen, Rathaus, Freitag, 23. Juni, 14.30 Uhr.

Wettinger Fussballtage 2017, 13 Firmen- und 67 Schülermannschaften messen sich im altehrwürdigen Stadion Altenburg. Firmenturnier: Freitag, 23. Juni, ab 17.30 Uhr; Schülerturnier 1. bis 3. Klasse: Samstag, 24. Juni, ab 9 Uhr; Schülerturnier 4. bis 6. Klasse: Sonntag, 25. Juni, ab 9.30 Uhr. Weitere Informationen zum Turnier findet man auf www.fcwettingen.ch unter der Rubrik Veranstaltungen. Gemeindebibliothek, Samstag, 24. Juni, 10 Uhr. Atelier Walter Huser geöffnet, die einzigartige Atelierausstellung – wie wenn der Künstler den Raum gerade erst verlassen hätte, Atelier Walter Huser, Samstag, 24. Juni, 11–17 Uhr und Sonntag, 25. Juni, 11–17 Uhr.

Fitness & Gymnastik Pro Senectute, ab 60, Pfarreizentrum St. Anton, Dienstag, 27. Juni, 14–15 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute, ab 60, ref. Kirchgemeindehaus, Mittwoch, 28. Juni, 9.30–10.30 Uhr. «Little Wettige geht auf Reisen», diese Saison streifen die Kinder (0–12 Jahren in Begleitung) durch den Dschungel, reisen mit der Zeitmaschine und erleben Abenteuer in der Märliwelt. Spielen, werken und Sandkastenfreundschaften schliessen, bei jedem Wetter, vom Verein Little Wettige, Spielplatz Rebhalde, Donnerstag, 29. Juni, 15–17 Uhr. Schach Pro Senectute Aargau, ab 60, Restaurant Tägerhard, Donnerstag, 29. Juni, 14–17 Uhr.

WÜRENLOS Ausstellung «Taktiken» von Livio Baumgartner, bis 25. Juni, Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 23. Juni, 15–18 Uhr, Samstag, 24. Juni, 15–18 Uhr, Sonntag, 25. Juni, 11–17 Uhr.

Orgelmusik, Musik für zwei Orgeln und zwei Tafelklaviere. Im zweiten Konzert der Orgelkonzertreihe werden Praeludium und «Sammlung Erika und Imre Kukri», die private Kunstsammlung Fuge sowie Kyrie- und Christe-Vervon Erika und Imre Kukri. Gale- tonungen aus dem dritten Teil der rie im Gluri-Suter-Huus, Öffnungszei«Clavierübung» von J. S. Bach auf ten: Mi–Sa 15–18 Uhr, So 11–17 Uhr, Haupt- und Lettnerorgel gespielt, Klosterkirche, Sonntag, 25. Juni, bis 25. Juni. 17 Uhr. we.fly-Tag, organisiert vom MFV Wettingen, Modellflugzeuge Buchvernissage «Eine Gemeinde, steuern auf dem Modellflugplatz zwei Pfarreien».Viel Wissenswer(von Baden Richtung Würenlingen tes zu Gebäuden und Brauchund weiter Richtung Tegerfelden fah- tum und persönlichen Erfahren, dann den Wegweiser-Tafeln fol- rungen wird im reich bebildergen), am Samstag, 24. Juni, von ten neuen Werk geschildert, Pfarrheim St. Sebastian, Sonntag, 10–16 Uhr. 25. Juni, 11 Uhr. «Schenk mir eine Geschichte» – in Italienisch, Die Leseanimato- Kafi Treff.Punkt, Geselligkeit für Geflüchtete und Einheimirin Barbara De Angelis erzählt Geschichten in Italienisch und sche,Villa Fluck, Montag, 26. Juni, 17–21 Uhr. bastelt mit den Kindern,

51. Grümpelturnier des SV Würenlos, Sportlicher und gesellschaftlicher Leckerbissen auf dem Ländli in Würenlos, tolle Festwirtschaft mit Live-Musik, grosse Tombola und Barbetrieb im «Gmeinds-Chäller» bis spät in die Nacht, Sportplatz Ländli, Freitag, 23. Juni, 18 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute, ab 60, Alte Turnhalle, Mittwoch, 28. Juni, 14–15 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute, ab 60, Alte Turnhalle, Mittwoch, 28. Juni, 15–16 Uhr.

KILLWANGEN «Text und Bild», Ausstellung von Magdolna Keel, mit Apéro und mit einer Führung, Galerie Magdolna Keel, Dorfzentrum, Rütihaldenstrasse 4, Sonntag, 25. Juni, 11–13 Uhr, Öffnungszeiten der Ausstellung: jeweils donnerstags von 14–18 Uhr. Weitere Infos auf der Homepage: www.magdolnakeel.com und www.magdolnakeel.ch

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24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10

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Limmatwelle Woche 25

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