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15. Juni 2017, 56. Jahrgang, Nr. 24

PP 5432 Neuenhof Post CH AG

Fischessen Erhalt der Poststelle Wettingen 2 an der Bahnhofstrasse ist nicht garantiert. bär

32 Postfilialen geprüft, 42 gesichert

Jakob Schmidt ist auch mit 90 Jahren noch sehr engagiert: Er servierte am Fischessen in Killwangen Felchenfilets. MELANIE BÄR

32 Postfilialen werden im Kanton Aargau überprüft und allenfalls geschlossen. Betroffen sind auch die Filialen an der Seminar- und Bahnhofstrasse in Wettingen sowie die Filiale in Würenlos. Jene in Spreitenbach und Neuenhof und an der Wettinger Staffelstrasse sind gesichert. (bär) S. 22

Der Fischerverein Stausee Killwangen hat am Wochenende sein Fischessen durchgeführt. «Es wird auch bei uns immer schwieriger, freiwillige Helfer zu finden. Vorläufig haben wir jedoch noch genügend», sagt Präsident Werner Epprecht. Nicht zuletzt, weil auch die älteren Generationen noch im Einsatz stehen. Der älteste Helfer war der 90-jährige Jakob Schmidt. S. 8/9 Jakob Schmidt steht auch mit 90 Jahren noch am Fischessen im Einsatz.

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bär


WETTINGEN Wettingen, Kantonsstrasse K275 Landstrasse; Busspur Geisswies

Sperrung und Umleitung für Deckbelagsarbeiten Der Deckbelagseinbau im Projekt Busspur Geisswies war wetterbedingt im Mai 2017 nicht möglich und musste auf das letzte Juni-Wochenende verschoben werden. Dafür wird die K275 Landstrasse in Wettingen vom Knoten Untere Geisswies bis Tägerhardächer

vom Samstag, 24. Juni 2017 18.00 Uhr bis Montag, 26. Juni 2017 5.00 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Für beide Fahrrichtungen besteht eine signalisierte Umleitung via Halbarten-, Tägerhardstrasse und Tägerhardächer. Von der Sperrung ist auch der öffentliche Busverkehr betroffen. Die RVBW-Linie 1 wird am Samstag umgeleitet. Die Haltestelle Kreuzkapelle wird nicht bedient. Die Erschliessung aller Liegenschaften an der Landund Otelfingerstrasse ist gewährleistet. Für die Vorbereitungsarbeiten wird bereits vom Freitag, 23. Juni 2017, um 21.00 Uhr ein Einbahnregime analog zur Hauptbauphase eingerichtet. Die Fahrzeuge Richtung Würenlos/A1 werden über dieselbe Umleitungsroute geführt. Bis im Juli 2017 werden die restlichen Bauarbeiten abgeschlossen und die neue Lichtsignalanlage am Knoten Land-/Otelfingerstrasse in Betrieb genommen. Diese Arbeiten erfolgen ohne wesentliche Verkehrsbehinderungen. Die Sperrung der Landstrasse bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Deckbelag innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Die Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Strassensperrung um eine Woche auf den 1. bis 3. Juli 2017. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Aarau, 15. Juni 2017 Der Kantonsingenieur

Bauherrschaft: Maria Fernandes Bruno Da Costa Büntstrasse 5 5430 Wettingen Bauobjekt: Gartenmauer, Einfriedung Baustelle: Büntstrasse 5 Parzelle: 4484 Zusatzgesuche: keine

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FC WETTINGEN STEIGT AUF

Bauherrschaft: Hächler Immobilien AG Tägerhardstrasse 118 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau Terrassenüberbauung und Doppeleinfamilienhaus, Tiefgarage, Abbruch EFH Baustelle: Schartenfelsstrasse 24, 26 Parzellen: 4614, 5297 Zusatzgesuche: keine Öffentliche Auflage der Pläne im Büro 305 der Bau- und Planungsabteilung, Rathaus Wettingen, vom 19. Juni bis 18. Juli 2017. Allfällige Einwendungen sind im Doppel während der Auflagefrist dem Gemeinderat einzureichen. Sie haben eine Begründung und einen Antrag zu enthalten.

Der FC Wettingen hat Grund zum Feiern: Die Mannschaft von Trainer Beat Studer steigt in die 2. Liga auf. In der letzten Runde gegen den FC Aarau im Stadion Alten(zVg) burg hat Wettingen mit 3:1 gewonnen.

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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

WETTINGEN

AUS DEM GEMEINDERAT Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Es gelten für alle Abteilungen der Gemeindeverwaltung folgende Öffnungszeiten (Schalter und Telefon): Mo: 8.30–12 / 13.30– 18.30 Uhr; Di–Fr: 8.30–12 / 13.30– 16 Uhr. Die Sozialen Dienste Wettingen sind am Dienstagnachmittag und am Donnerstagnachmittag telefonisch nicht erreichbar.

Über 100 Velos gesammelt Der Velosammeltag am 10. Juni war ein voller Erfolg: 178 Velos, sehr viele Skis, Schlittschuhe, Rollerblades und Skischuhe, ein tolles Tretauto mit Topmarke BMW. Zudem gab es grosszügige Spenden: Insgesamt sind 1690 Franken Alfons Frei freut sich auf seinen Ruhestand: Ab Juli arbeitet er nicht mehr bei der Hächler AG. Barbara Scherer zusammengekommen. Die Organisatoren danken allen Spendern, der Gemeinde Wettingen, dem Werkhof und allen Helfern. Die Velos sind mit Kleintrans in Richtung Umschlagplatz im Nordosten Ungarns gebracht worden. Alfons Frei verlässt nach loren. Dann fokussiert sich sein heute viele junge Leute den Wert Von dort aus wird die Feinvertei- über 30 Jahren die Blick: «Ich wusste schon früh, dass der Baubranche nicht mehr. «Es ist lung in die verschiedenen Betrieich in diese Branche gehen möch- ein vielfältiges Gebiet und es wird Hächler AG: Er hat viel be und Heime erfolgen. te.» Also absolvierte der gebürtige immer Menschen brauchen, die (zVg) Leidenschaft in seinen Ehrendinger eine Maurerlehre. unsere Häuser bauen.» So führte Danach besuchte Frei die schwei- Frei in der Hächler AG ein neues Beruf gesteckt. zerische Bauschule: eine praxisna- System ein: Ein Handwerker kann PARTEINOTIZ SVP BARBARA SCHERER he Diplomausbildung. Anschlies- Mauerer-, Gipser- und PlattenlegerNeue Küche, ein grösseres Bade- send arbeitete er acht Jahre als arbeiten verrichten. In kleinen UnSVP Wettingen portiert Martin Fricker zimmer oder lieber Parkett statt Bauführer in einer Firma in Birr. ternehmen sei das früher immer für die Wahl als Schulpflegepräsident. üblich gewesen. «Ich habe mich Plattenboden: Damit kennt sich Die SVP Wettingen ist, was den daran orientiert. Für die Kunden ist Wähleranteil betrifft, die zweitstärkste Alfons Frei aus. «Wenn ich in ein das viel angenehmer.» Statt drei Ortspartei. Grund genug für die SVP, Haus komme, weiss ich meistens «Es wird immer Menverschiedene Handwerker muss am 24. September auch für die Wah- schnell, was die Bewohner ändern schen brauchen, die un- der Kunde nur einen kennen. len zur Schulpflege eine Kandidatur wollen», sagt Frei. Über 30 Jahre einzureichen und der Wettinger Bevöl- hat er bei der Hächler AG Bauun- sere Häuser bauen.» kerung damit eine echte Auswahl zu ternehmen gearbeitet. Rund 20 ALFONS FREI, EHEMALIGER BAUFÜHRER BLICKT ALFONS FREI ZURÜCK, sieht ermöglichen. Jahre lang hat der 65-Jährige die er nur gute Zeiten. Er habe stets Die SVP Wettingen präsentiert der Abteilung Umbau und Renovatimit einem tollen und engagierWettinger Bevölkerung mit Martin Fri- onen geleitet. Ende Juli lässt er «Mir wurde die Geschäftsleitung ten Team zusammengearbeitet. cker einen überzeugten und überzeu- sich pensionieren. «Jetzt freue ich angeboten. Doch das wollte ich Eine immer wiederkehrende Hergenden Kandidaten für die anstehende mich auf den Ruhestand», so Frei. nicht», so Frei. Stattdessen wollte ausforderung: die Winterpause. Wahl in die Schulpflege und die ÜberZusammen mit seiner Frau wolle er zurück in die Region Baden. Denn in der kalten Jahreszeit wolnahme des Präsidiums. Martin Fricker (47) kennt das aargauische Schulsys- er noch einige Reisen in ferne Län- Auf diesem Weg kam Alfons Frei len die wenigsten Hausbesitzer zur damaligen H. Hächler AG ihr Eigenheim renovieren lassen. tem aus dem Effeff: Er ist diplomierter der unternehmen. Was aber hält jemanden so lan- Hoch- und Tiefbau. «Durch Mund-zu-Mund-PropaganBezirks- und Kantonsschullehrer und Die Gegend zu kennen, das sei da habe ich trotzdem immer Aufhat während mehrerer Jahre auf bei- ge in einer Firma? «Es ist die Freuden Schulstufen unterrichtet. Er arbei- de am Beruf», sagt Frei. Kurz hält von Vorteil in der Baubranche. Es träge erhalten.» Ein gutes Verhälttet in einem Teilzeitpensum als Do- er inne und richtet seine Brille. sei eine gute Region: Leerwoh- nis zu den Kunden sei essenziell zent an der Zürcher Fachhochschule «Das Schöne am Bau ist, dass man nungen gebe es nur wenige. Und: in der Baubranche. ZHAW. Zudem hat er in seiner Tätig- sieht, was man gemacht hat.» Wer «Als das erste Kind geboren war, Jetzt gar nicht mehr arbeiten. keit als selbstständiger Kommunikati- ein Haus baue, der habe etwas ge- haben auch wir unseren Traum Geht das? «Ja, ich glaube schon. onsberater wiederholt Schulen und schaffen, was bleibt. Schnell wird vom Eigenheim verwirklicht und Ein Nachbar, mit dem ich die GeSchulpflegen beraten. klar: Alfons Frei hat viel Herzblut sind zurück nach Ehrendingen ge- werbeschule besucht habe, hat eiMartin Fricker freut sich auf den zogen.» Wobei keines seiner drei nen Bauernhof. Vielleicht helfe in seinen Beruf gesteckt. Wahlkampf. Er wird sich in der SchulKinder ihm in die Baubranche ge- ich dort etwas aus.» Mit seinen Enpflege mit einer konsequenten, glaubfolgt ist. «Das musste auch nicht kelkindern habe er ebenfalls beSEIN VATER besass ein kleines Bauwürdigen Sachpolitik dafür engagiereits Projekte geplant. Frei lächelt ren, dass die Wettinger Lehrkräfte und geschäft. «Schon als Kind habe ich sein», sagt Frei und lächelt. Er faltet die Hände vor sich auf glücklich und sein Blick schweift Schulen sich ihrer Hauptaufgabe wid- meine Freizeit auf Baustellen verbracht.» Frei lächelt gedankenver- dem Tisch: Tatsächlich aber sähen in die Ferne. men können: dem Schulegeben.

Sein Herz gehört dem Bau


WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

WETTINGEN

Jetzt bestimmt der Einwohnerrat

über das Tägi

VERMISCHTES KIRCHENFEST Alle acht Glocken der

Der Gemeinderat informiert über die Zukunft des Tägerhard und den Gewässerschutz. BARBARA SCHERER

Das Tägi soll zu einer gemeindeeigenen Aktiengesellschaft werden. Darüber stimmt der Einwohnerrat am 22. Juni ab. Wird die Änderung bewilligt, betreibt ab 2018 die SET AG das Sportzentrum. «Es macht Sinn, dass der Betrieb und die Anlage von einem Betreiber geführt werden», erklärt Gemeindeammann Roland Kuster. Mit einer Aktiengesellschaft könne das Tägi in Zukunft organisatorisch und finanziell effizienter betrieben werden. Bisher ist das Tägi als Hochwasserschutz: Unter dem Gottesgraben soll ein Kanal gelegt werden. zVg unselbstständiges Unternehmen in der Gemeindeverwaltung orga- gen ist alleiniger Aktionär. «Es de leisten muss. Über diese Verwird kein gewinnorientierter Be- einbarung kann der Einwohnernisiert. trieb entstehen. Ziel ist es, wei- rat auch weiterhin Einfluss nehterhin eine schwarze Null zu men. «Durch Motionen und Postuschreiben», sagt Kuster. Dabei late können Änderungen in der «Es wird kein gewinnorientierter Betrieb ent- wird das Tägi auch in Zukunft fi- Leistungsvereinbarung beantragt nanziell von der Gemeinde ab- werden», erklärt Kuster. stehen.» Eine Aktiengesellschaft als Behängig sein. Deshalb verpflichROLAND KUSTER, GEMEINDEAMMANN tet sich die Einwohnergemeinde treiber – das werden auch die zu einem finanziellen Jahresbei- Kunden in Zukunft spüren: Um trag. Dieser darf jedoch nicht hö- ein bis zwei Franken steigen die Im November hat der Rat der Sa- her als 2,4 Millionen sein. Kus- Eintrittspreise. Vereine müssen nierung von rund 47 Millionen ter: «Die Gemeindebeiträge be- mit einem 10 bis 20 Prozent höhFranken zugestimmt. Während wegen sich bereits jetzt in dieser ren Tagessatz rechnen. «Dafür der Erarbeitung des Bauprojekts Höhe.» So betrug der finanzielle bietet das Tägi in Zukunft mehr hat eine Arbeitsgruppe bereits Zuschuss im letzten Jahr 1,7 Mil- Leistung an. Zudem sind die Preise im Vergleich weiterhin günsdas mögliche Betreibermodell lionen. Eine Leistungsvereinbarung tig», so Kuster. Auch profitieren erarbeitet: Es soll eine Aktiengesellschaft gegründet werden und hält fest, was die neue Aktienge- alle Wettinger und schulpflichtidie Einwohnergemeinde Wettin- sellschaft zugunsten der Gemein- gen Kinder von VorzugskonditioINSERAT

EVP-WANDERUNG Die EVP organisiert einen thematischen Spaziergang durch Wettingen: Am Samstag, 17. Juni, geht es von 13 bis 17 Uhr vom Eigibach bis zum Gottesgraben. Gewässer im Siedlungsraum – dem Thema ist die diesjährige Broschüre von Birdlife Schweiz gewidmet. Für den Menschen Klang, Erholungsraum oder Bedrohung, für Tiere und Pflanzen Lebensraum. Wo kann die Gelbbauchunke laichen? Findet die Bachforelle ihre Mahlzeit? Was ist HQ100? – Die EVP Wettingen lädt als Start ins Wahljahr zu einem Spaziergang entlang dem Thema Bach. Unterwegs zeigen und erzählen Kenner, was ein Bach im Siedlungsraum wert sein kann. Mit dabei sind auch Kandidierende für die Gemeindewahlen: Eine Chance, die Kanidaten kennenzuler-

Es geht dem Bach entlang.

zVg

nen. Für Imbiss und Trunk ist gesorgt. Gestartet wird bei der Bushaltestelle Brunnenwiese. Von dort geht es mit dem Shuttle bis zum Eigiparkplatz. Wer eine kürzere Wanderung bevorzugt, kann ab 14 Uhr ab Brunnenwiese starten. Abschluss ist an der Schwimmbadstrasse. Anmeldung bei reinert@bluewin.ch oder 056 426 99 03.

Visualisierung: Ein modernes Bad erwartet nen. Nimmt der Einwohnerrat die Änderung an, kommt die Vorlage im September vors Volk. GEMÄSS DER KANTONALEN GEFAHRENKARTE bestehen in Wettingen

Hochwasserschutzdefizite. Der Dorfbach, bekannt als Gottesgraben, muss sicher abgeleitet werden. Dafür soll unter dem Bach ein rechteckiger Kanal gelegt werden. Wobei der Kanal an gewissen Stellen neben dem Graben gelegt werden muss. «Bei viel Nieder-

die Besucher nach der Sanierung. schlag wird eine Klappe geöffnet. Dann kann das Wasser durch den Kanal abfliessen», erklärt die zuständige Gemeinderätin Kirsten Ernst (SP). So kommt es zu keiner Überschwemmung im Siedlungsgebiet. Über den Projektierungskredit von 545 000 Franken muss der Einwohnerrat abstimmen. Ein weiteres Kreditbegehren stellt die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal: Für neue Räumlichkeiten muss der Rat 129 750 Franken bewilligen. BisINSERAT

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her befindet sich der Zivilschutz in einem Büro im ehemaligen EWW-Gebäude. Jetzt braucht er mehr Platz. Deshalb soll der Zivilschutz in Zukunft ins Feuerwehrgebäude im Langäcker ziehen. «Beide Organisationen dienen dem Bevölkerungsschutz. Eine Zusammenführung macht Sinn», sagt Roland Kuster. Von der neuen Raumaufteilung würde auch die Feuerwehr profitieren: Endlich können getrennte Garderoben entstehen.

Klosterkirche Wettingen riefen am Sonntag, 28. Mai, die Gläubigen zu einem aussergewöhnlichen Gottesdienst. Die christkatholische Kirchgemeinde BadenBrugg-Wettingen lud ein: Vor 50 Jahren war die Kirchgemeinde vom Grossen Rat des Kantons Aargau als selbstständige Kirchgemeinde errichtet worden. Auch Grossratspräsident Benjamin Giezendanner und der Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster sind der Einladung gefolgt. Doch es blieb nicht bei einem Jubiläum: Der Pfarrer der Kirchgemeinde, Wolfgang Kunicki, feierte sein silbernes Priesterjubiläum. Dafür sind der ehemalige Bürgermeister von Kunickis Heimatstadt Stockach in Deutschland, Franz Ziwey, und verschiedene andere Gäste vom Bodensee angereist. Und noch ein drittes Jubiläum wurde im selben Gottesdienst gefeiert: Am 28. Mai 1987 wurde Doris Zimmermann als erste Frau in der Schweiz in der Augustinerkirche in Zürich zur Diakonin geweiht. Sie hielt auch nach ihrer Pension in den letzten Jahren immer wieder Gottesdienststellvertretungen. Jürg Hagmann, Gemeindemitglied und ausgewiesener Historiker, brachte den Anwesenden noch die Geschichte der Kirchgemeinde in einem eindrücklichen Vortrag nahe. Am Anlass nahm auch Dekan i.R. Hermann Eugen Heckel aus Konstanz als Vertreter der alt-katholischen Kirche Deutschlands teil. Mit einem Mittagessen für die Gäste und Gemeindeglieder klang dann das Fest am Nachmittag aus.

Tambouren beim Zirkus Knie.

zVg

ZIRKUSBESUCH Am 6. Juni durften

die Mitglieder der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU) zusammen mit ihrem Stammverein, der Harmonie Wettingen Kloster, beim Zirkus Knie auftreten. Die auf Einlass wartenden Zirkusbesucher erfreuten sich sehr an den musikalischen Darbietungen. Die Tambouren dürfen sich zudem über Mitgliederzuwachs freuen: Waren es vor zwei Jahren noch sechs Tambouren, traten vor dem Zirkus Knie zehn Aktive Tambouren auf. WETTINGER WEIN Die Staatsweinjury unter der Leitung von Markus Dieth kürte auf Schloss Liebegg die Aargauer Staatsweine 2017. In der Kategorie Pinot Noir/Blauburgunder durfte Meinrad Steimer den Titel Aargauer Staatswein 2017 für die Wettingen Spitzenauslese Pinot Noir 2015 in Empfang nehmen. FRAUENGEMEINSCHAFT ST. ANTON

Am 22. Juni geht es mit einer Kindergartenklasse von 14 bis 16 Uhr ins Museum Langmatt Baden. Interessierte dürfen sich anschliessen. Museumseintritt und ein Zvieri sind offeriert. Anmelden bis 15. Juni unter: fg.antonwettingen@gmx.ch oder 079 838 91 13.


WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

WETTINGEN

Jetzt bestimmt der Einwohnerrat

über das Tägi

VERMISCHTES KIRCHENFEST Alle acht Glocken der

Der Gemeinderat informiert über die Zukunft des Tägerhard und den Gewässerschutz. BARBARA SCHERER

Das Tägi soll zu einer gemeindeeigenen Aktiengesellschaft werden. Darüber stimmt der Einwohnerrat am 22. Juni ab. Wird die Änderung bewilligt, betreibt ab 2018 die SET AG das Sportzentrum. «Es macht Sinn, dass der Betrieb und die Anlage von einem Betreiber geführt werden», erklärt Gemeindeammann Roland Kuster. Mit einer Aktiengesellschaft könne das Tägi in Zukunft organisatorisch und finanziell effizienter betrieben werden. Bisher ist das Tägi als Hochwasserschutz: Unter dem Gottesgraben soll ein Kanal gelegt werden. zVg unselbstständiges Unternehmen in der Gemeindeverwaltung orga- gen ist alleiniger Aktionär. «Es de leisten muss. Über diese Verwird kein gewinnorientierter Be- einbarung kann der Einwohnernisiert. trieb entstehen. Ziel ist es, wei- rat auch weiterhin Einfluss nehterhin eine schwarze Null zu men. «Durch Motionen und Postuschreiben», sagt Kuster. Dabei late können Änderungen in der «Es wird kein gewinnorientierter Betrieb ent- wird das Tägi auch in Zukunft fi- Leistungsvereinbarung beantragt nanziell von der Gemeinde ab- werden», erklärt Kuster. stehen.» Eine Aktiengesellschaft als Behängig sein. Deshalb verpflichROLAND KUSTER, GEMEINDEAMMANN tet sich die Einwohnergemeinde treiber – das werden auch die zu einem finanziellen Jahresbei- Kunden in Zukunft spüren: Um trag. Dieser darf jedoch nicht hö- ein bis zwei Franken steigen die Im November hat der Rat der Sa- her als 2,4 Millionen sein. Kus- Eintrittspreise. Vereine müssen nierung von rund 47 Millionen ter: «Die Gemeindebeiträge be- mit einem 10 bis 20 Prozent höhFranken zugestimmt. Während wegen sich bereits jetzt in dieser ren Tagessatz rechnen. «Dafür der Erarbeitung des Bauprojekts Höhe.» So betrug der finanzielle bietet das Tägi in Zukunft mehr hat eine Arbeitsgruppe bereits Zuschuss im letzten Jahr 1,7 Mil- Leistung an. Zudem sind die Preise im Vergleich weiterhin günsdas mögliche Betreibermodell lionen. Eine Leistungsvereinbarung tig», so Kuster. Auch profitieren erarbeitet: Es soll eine Aktiengesellschaft gegründet werden und hält fest, was die neue Aktienge- alle Wettinger und schulpflichtidie Einwohnergemeinde Wettin- sellschaft zugunsten der Gemein- gen Kinder von VorzugskonditioINSERAT

EVP-WANDERUNG Die EVP organisiert einen thematischen Spaziergang durch Wettingen: Am Samstag, 17. Juni, geht es von 13 bis 17 Uhr vom Eigibach bis zum Gottesgraben. Gewässer im Siedlungsraum – dem Thema ist die diesjährige Broschüre von Birdlife Schweiz gewidmet. Für den Menschen Klang, Erholungsraum oder Bedrohung, für Tiere und Pflanzen Lebensraum. Wo kann die Gelbbauchunke laichen? Findet die Bachforelle ihre Mahlzeit? Was ist HQ100? – Die EVP Wettingen lädt als Start ins Wahljahr zu einem Spaziergang entlang dem Thema Bach. Unterwegs zeigen und erzählen Kenner, was ein Bach im Siedlungsraum wert sein kann. Mit dabei sind auch Kandidierende für die Gemeindewahlen: Eine Chance, die Kanidaten kennenzuler-

Es geht dem Bach entlang.

zVg

nen. Für Imbiss und Trunk ist gesorgt. Gestartet wird bei der Bushaltestelle Brunnenwiese. Von dort geht es mit dem Shuttle bis zum Eigiparkplatz. Wer eine kürzere Wanderung bevorzugt, kann ab 14 Uhr ab Brunnenwiese starten. Abschluss ist an der Schwimmbadstrasse. Anmeldung bei reinert@bluewin.ch oder 056 426 99 03.

Visualisierung: Ein modernes Bad erwartet nen. Nimmt der Einwohnerrat die Änderung an, kommt die Vorlage im September vors Volk. GEMÄSS DER KANTONALEN GEFAHRENKARTE bestehen in Wettingen

Hochwasserschutzdefizite. Der Dorfbach, bekannt als Gottesgraben, muss sicher abgeleitet werden. Dafür soll unter dem Bach ein rechteckiger Kanal gelegt werden. Wobei der Kanal an gewissen Stellen neben dem Graben gelegt werden muss. «Bei viel Nieder-

die Besucher nach der Sanierung. schlag wird eine Klappe geöffnet. Dann kann das Wasser durch den Kanal abfliessen», erklärt die zuständige Gemeinderätin Kirsten Ernst (SP). So kommt es zu keiner Überschwemmung im Siedlungsgebiet. Über den Projektierungskredit von 545 000 Franken muss der Einwohnerrat abstimmen. Ein weiteres Kreditbegehren stellt die Zivilschutzorganisation Wettingen-Limmattal: Für neue Räumlichkeiten muss der Rat 129 750 Franken bewilligen. BisINSERAT

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her befindet sich der Zivilschutz in einem Büro im ehemaligen EWW-Gebäude. Jetzt braucht er mehr Platz. Deshalb soll der Zivilschutz in Zukunft ins Feuerwehrgebäude im Langäcker ziehen. «Beide Organisationen dienen dem Bevölkerungsschutz. Eine Zusammenführung macht Sinn», sagt Roland Kuster. Von der neuen Raumaufteilung würde auch die Feuerwehr profitieren: Endlich können getrennte Garderoben entstehen.

Klosterkirche Wettingen riefen am Sonntag, 28. Mai, die Gläubigen zu einem aussergewöhnlichen Gottesdienst. Die christkatholische Kirchgemeinde BadenBrugg-Wettingen lud ein: Vor 50 Jahren war die Kirchgemeinde vom Grossen Rat des Kantons Aargau als selbstständige Kirchgemeinde errichtet worden. Auch Grossratspräsident Benjamin Giezendanner und der Wettinger Gemeindeammann Roland Kuster sind der Einladung gefolgt. Doch es blieb nicht bei einem Jubiläum: Der Pfarrer der Kirchgemeinde, Wolfgang Kunicki, feierte sein silbernes Priesterjubiläum. Dafür sind der ehemalige Bürgermeister von Kunickis Heimatstadt Stockach in Deutschland, Franz Ziwey, und verschiedene andere Gäste vom Bodensee angereist. Und noch ein drittes Jubiläum wurde im selben Gottesdienst gefeiert: Am 28. Mai 1987 wurde Doris Zimmermann als erste Frau in der Schweiz in der Augustinerkirche in Zürich zur Diakonin geweiht. Sie hielt auch nach ihrer Pension in den letzten Jahren immer wieder Gottesdienststellvertretungen. Jürg Hagmann, Gemeindemitglied und ausgewiesener Historiker, brachte den Anwesenden noch die Geschichte der Kirchgemeinde in einem eindrücklichen Vortrag nahe. Am Anlass nahm auch Dekan i.R. Hermann Eugen Heckel aus Konstanz als Vertreter der alt-katholischen Kirche Deutschlands teil. Mit einem Mittagessen für die Gäste und Gemeindeglieder klang dann das Fest am Nachmittag aus.

Tambouren beim Zirkus Knie.

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ZIRKUSBESUCH Am 6. Juni durften

die Mitglieder der Tambourenvereinigung Wettingen und Umgebung (TVWU) zusammen mit ihrem Stammverein, der Harmonie Wettingen Kloster, beim Zirkus Knie auftreten. Die auf Einlass wartenden Zirkusbesucher erfreuten sich sehr an den musikalischen Darbietungen. Die Tambouren dürfen sich zudem über Mitgliederzuwachs freuen: Waren es vor zwei Jahren noch sechs Tambouren, traten vor dem Zirkus Knie zehn Aktive Tambouren auf. WETTINGER WEIN Die Staatsweinjury unter der Leitung von Markus Dieth kürte auf Schloss Liebegg die Aargauer Staatsweine 2017. In der Kategorie Pinot Noir/Blauburgunder durfte Meinrad Steimer den Titel Aargauer Staatswein 2017 für die Wettingen Spitzenauslese Pinot Noir 2015 in Empfang nehmen. FRAUENGEMEINSCHAFT ST. ANTON

Am 22. Juni geht es mit einer Kindergartenklasse von 14 bis 16 Uhr ins Museum Langmatt Baden. Interessierte dürfen sich anschliessen. Museumseintritt und ein Zvieri sind offeriert. Anmelden bis 15. Juni unter: fg.antonwettingen@gmx.ch oder 079 838 91 13.


WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

NEUENHOF

FC Neuenhof steigt in die 3. Liga auf

AUS DEM GEMEINDERAT

Postschalter Neuenhof. Postnetz der Zukunft Die Post CH AG entwickelt ihr Netz weiter und richtet es auf die heutigen Kundenbedürfnisse aus. Im Oktober 2016 hat die Post bekannt gegeben, die Zahl der Zugangsmöglichkeiten auf mindestens 4000 auszubauen. Gleichzeitig geht die Entwicklung von der traditionellen Poststelle hin zum bewährten Agenturformat weiter. In Zukunft wird das Postnetz nebst verschiedenen neuen Formaten aus rund 800 bis 900 eigenbetriebenen Filialen bestehen. Diesen Transformationsprozess bestreitet die Post im Dialog mit der Bevölkerung und der Politik. Nach einer ersten Gesprächsrunde mit den Kantonen hat die Post bereits wichtige Anliegen zur Grundversorgung aufgenommen. So bietet die Post in Ortschaften mit einer Partnerlösung ihren Kundinnen und Kunden ab 1. September 2017 neu die Möglichkeit, Bareinzahlungen am Domizil zu erledigen. Ab dem gleichen Zeitpunkt ist in Filialen, die die Post mit einem Partner betreibt, auch die Aufgabe von Massensendungen möglich, um nur zwei Beispiele zu nennen. Auch mit dem Kanton Aargau hat sich INSERAT GEMEINDE NEUENHOF

Baugesuchspublikation Baugesuch Bauherrschaft: Lage: Bauvorhaben: Zusatzgesuch:

Nr. 2017 0016 Daniel Voser Dorfstrasse 21 5432 Neuenhof Parzelle 671, Dorfstrasse 21 5432 Neuenhof Umbau bestehendes Wohnhaus –

Gestützt auf § 60 Abs. 2 BauG und § 54 Abs. 3 BauV liegen die Pläne während der Zeit vom 16. Juni bis 17. Juli 2017 im Gemeindehaus, Abteilung Bau, 2. Stock, öffentlich auf. Einwendungen können während der gesetzlichen Auflagefrist (30 Tage) beim Gemeinderat erhoben werden. Sie haben einen Antrag, eine Begründung sowie ein Begehren zu enthalten. Allfällige Beweismittel sind beizuziehen und soweit möglich beizulegen. Abteilung Bau, Neuenhof

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die Post in zwei Gesprächsrunden intensiv über die regionalen Bedürfnisse und Potenziale im Postnetz ausgetauscht. Basierend auf den Ergebnissen dieser Gespräche hat die Post nun die Eckwerte des künftigen Postnetzes im Kanton Aargau aufgezeigt. Nebst den Potenzialen für neue Zugangspunkte wurden Poststellen definiert, deren Aufrechterhaltung sie bis 2020 garantieren. Am vergangenen Freitag gab die Post bekannt, dass dazu auch die Poststelle Neuenhof zählt. Die Postfiliale Neuenhof ist somit bis 2020 garantiert. Die Post hat die Wichtigkeit einer transparenten Information betont. Der Gemeinderat wird das Vorhaben der Post entsprechend weiterverfolgen.

meinde um Rückmeldungen aus der Bevölkerung dankbar. Die erste Mannschaft des FC Neuenhof hat den Aufstieg von der 4. Papiersammlung Die nächste Pa- in die 3. Liga geschafft. piersammlung findet am SamsDer Gemeinderat gratuliert tag, 24. Juni, statt und wird dem FC Neuenhof. Das Vereinsdurch den Verein sport.neuenhof motto «Ein Verein – eine Familie» durchgeführt (Kontakt-Telefon- sei zu spüren, so teilt die Gemeinnummer 079 386 54 58). Sammel- de in einer Gratulation mit. Damit ware bitte immer bündeln und sei der Grundstein für einen guverschnüren. Nur korrekt bereit- ten Zusammenhalt gelegt. Mit viel gestelltes Papier bzw. korrekt be- Einsatz, Zielstrebigkeit, Ausdauer reitgestellter Karton wird über- und Kampfwille konnte die nommen. Grössere Mengen oder Mannschaft diesen Erfolg erreiDimensionen von Karton, insbe- chen. Der Gemeinderat ist übersondere aus Gewerbebetrieben, zeugt: Mit diesem grossen Willen sind weiterhin gebührenpflichtig kann der FC Neuenhof noch weider Kehrichtabfuhr oder direkt tere Erfolge feiern. (zVg) einem Altstoffhändler zu übergeben.

Dorfbrunnen Die Gemeinde Neuenhof betreibt im «Dorf» sieben Brunnen, welche zum Verweilen einladen und rege benutzt werden. In letzter Zeit erhielt die Gemeinde diverse Rückmeldung bezüglich Brunnen, welche wenig Wasser führen. Dies kann verschiedene Ursachen haben. Im vergangenen Sommer kam es aufgrund einer Trockenperiode dazu, dass die Quelle der Dorfbrunnen nicht genügend Wasser abgeben konnte. Konstruktionsbedingt kann es vorkommen, dass einzelne Brunnen nicht wieder wie gewünscht anlaufen und Verstopfungen auftreten. Die Gemeinde Neuenhof ist, in Zusammenarbeit mit der Regionalwerke AG Baden, welche die Gemeindewerke betreibt, darum bemüht, die Brunnen jeweils schnellstmöglich wieder in Betrieb zu setzen. Dabei ist die Ge-

Unter der Leitung des neuen Parteipräsidenten Martin Uebelhart haben die anwesenden Mitglieder die wenigen Traktanden der Einwohnergemeindeversammlung vom 19. Juni 2017 diskutiert. Fragen zum Protokoll, Rechenschaftsbericht und zur Jahresrechnung 2016 wurden durch Gemeindeammann Susanne Voser, Gemeinderat Marco Hürsch und Finanzkommissionspräsident Martin Uebelhart kompetent beantwortet. Beim Rechnungsabschluss ist erwähnenswert, dass in Absprache mit dem kantonalen Gemeindeinspektorat 3 Parzellen vom Finanz- ins Verwaltungsvermögen transferiert wurden. Dies hatte einen Buchverlust von knapp zwei Millionen Franken zur Folge. Trotz dieses Buchverlustes wurde ein Ertragsüberschuss von rund 250 000 Franken erzielt und entspricht einer Punktlandung zum Budget. Im Vorfeld jeder neuen Legislaturperiode hat die Gemeindeversammlung die Entschädigung von Gemeindeammann, Vizeammann und den Gemeinderäten festzulegen. Einstimmig kann die CVP dem gemeinderätlichen Vorschlag für die Beibehaltung der bisherigen Entschädigung (ohne Lohnanpassungen) zustimmen. Im Weiteren stimmt die CVP der Revision des Bestattungs- und Friedhofreglementes inklusive der Gebührenverordnung zu. Die CVP Neuenhof freut sich, dass sich Gemeindeammann Susanne Voser und Gemeinderat Marco Hürsch für die Gemeindewahlen am 24. September 2017 wieder zur Verfügung stellen. Beide Kandidaten haben der CVP ihre Motivation erläutert und Fragen beantwortet, warum sie weiter im Gemeinderat Neuenhof wirken wollen. Mit Stolz erfolgte die einstimmige Nomination von Susanne Voser als Gemeinderat und Gemeindeammann sowie Marco Hürsch als Gemeinderat.

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Neuenhof ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: Michienzi, Fabio, 1989, italienischer Staatsangehöriger, Sandstrasse 10, Neuenhof. Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung Die Öffnungszeiten und Erreichbarkeit (Schalterdienst) sind wie folgt: Montag, 8–11.30 und 14–18 Uhr, Dienstag–Donnerstag, 8–11.30 und 14–17 Uhr, Freitag, 7.30–14.30 Uhr. Tel. 056 416 21 11, E-Mail: gemeindekanzlei@neuenhof.ch

PARTEINOTIZ CVP


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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

NEUENHOF

Hier messen sich die Schnellsten 162 Kinder sprinteten um die Wette für den Titel «de schnellscht Neuehofer». Die Gewinner qualifizierten sich für den Aargauer Final. BEAT HAGER

«Hopp, hopp, hopp», hallte es am Samstagnachmittag auf der Wiese vom Sportplatz Zentrum immer wieder aus dem Publikum. Lautstark wurden die Teilnehmer der 12. Ausgabe des «schnellscht Neuehofers» unterstützt. In 18 Kategorien kämpften 162 In 18 Kategorien kämpften die Kinder um den Titel «de schnellscht Neuehofer». Beat Hager Kinder mit den Jahrgängen 2004 Arena ging das gespannte Warten bis 2012 über 50 respektive 60 auf die Preisverteilung los. «Wir Meter gegen die Zeit. Aufgrund blicken alle auf einen tollen und von ausbleibenden Anmeldungen erlebnisreichen Tag zurück», so mussten die geplanten Sprints der Speakerin Lisa Zehnder am MiJahrgänge 2000 bis 2003 gestrikrofon. chen werden. Den drei SchnellsKaum ertönten die Namen der ten pro Kategorie winkten ein PoSchnellsten jeder Kategorie, bedestplatz und eine schöne Erinnegaben sie sich auf das Podest und rungsmedaille. Die zwei Erstplatnahmen ihre Medaillen in Empzierten der Jahrgänge 2002 bis fang. Voller Stolz wurde diese 2007 sind qualifiziert für den dem Publikum präsentiert. «schnellsten Aargauer» um den Mit 8,82 Sekunden über 60 MeSwiss Athletics Sprint vom 2. Septer entschied Joanna Erdin die Katember 2017 in Windisch. Dort tegorie der Mädchen mit Jahrlockt wiederum die Qualifikation gang 2004 für sich. «Dieser Sieg für den Schweizer Final vom 17. Auch die Jüngsten gaben Vollgas auf der Rennbahn. bha überrascht mich doch sehr, zuSeptember 2017 in Chiasso. im Einsatz. «Das Wetter stand voll einspräsidentin Daniela Meh- mal ich mich für diesen WettFÜR EINEN REIBUNGSLOSEN und und ganz auf unserer Seite. Zu- mann erfreut. Dank der elektro- kampf nicht speziell vorbereitet speditiven Ablauf standen rund dem verliefen die Läufe einmal nischen Zeiterfassung waren die habe. Jetzt freue ich mich auf den 20 Helfer vom «JugendTurnen» mehr verletzungsfrei», sagt Ver- Ranglisten schnell bereit: In der Kantonalfinal», so die 13-Jährige.

AUS DER SCHULE Was für ein Glück, dass es Lehrerin Gerry Eliasson gelang, den begnadeten Perkussionisten für einen mehrtägigen Workshop an der Oberstufe zu engagieren. Der rhythmische Sprechsänger italoarmenischer Herkunft, der auch

schon mit Adrian Stern, Marc Sway oder Hendrix Ackle unterwegs war, leitete sanft an. Er entführte die Jugendlichen mit Break, Hip-Hop und ReggaetonRhythmen in neue, leidenschaftliche Klangwelten.

Vier Jahre zuvor zimmerten die Schüler für das Königsfelder «Babel.überall» über 60 Cajon-Instrumente. Kisten, die den Sklaven Südamerikas als Kommunikationsmittel dienten und heute in Neuenhofs Schule eine zentrale

Rolle im Musikunterricht spielen. Das im Workshop Gelernte durften die Klassen am letzten Tag in einer einstudierten Performance zur Aufführung bringen: gelebtes «Gemeinsam statt einsam» in vollendet begeisternder Form. (zVg)

INSERAT

SP Neuenhof – Mitarbeit in Gemeindebehörden und Kommissionen

Auskünfte erteilen:

Wo sind die stimmberechtigten Einwohnerinnen und Einwohner aus Neuenhof, welche in unserer Gemeinde bei der kommunalen Politik im Gemeinderat, in der Finanzkommission oder anderen Gemeindekommissionen mitarbeiten wollen? Gefragt sind motivierte Kandidatinnen oder Kandidaten, die die Anliegen der Sozialdemokratie vertreten. Präsident Geri Röthlisberger, Tel. 056 406 33 85, geri.roethlisberger@gmx.ch oder Gemeinderat Hanspeter Benz, Tel. 056 406 46 50, hanspeter.benz@hispeed.ch


WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

KILLWANGEN

Felchen

aus dem Vierwaldstädtersee

MELANIE BÄR

MELANIE BÄR

zVg

Waldsofa ist eingeweiht Der Elternverein feierte das 25-JahrJubiläum. Nach den Sommerferien bietet er eine Waldspielgruppe an. Mit einem Waldfest und der Einweihung des Waldsofas wurde das Jubiläum gefeiert. Rund 120 Besucher und Mitglieder des Gemeinderates Killwangen waren zum Willkommensapéro um 11 Uhr beim Waldsofa gekommen. Elternvereinmitglied Sibylle Müller und Gemeindeammann Werner Scherer schnitten gemeinsam die rote Schleife am Eingang des Waldsofas durch, um es und die dazugehörige künftige Waldspielgruppe willkommen zu heissen. Nach der ersten Stärkung am Apéro wechselte der Schauplatz zur Rütenen, wo die Festwirtschaft mit Grill- und Kuchenbuffet zum längeren Verweilen einlud. Die Kinder durften auf einer Schatzsuche den Wald und seine Bewohner näher erkunden. Am Nachmittag gab es für alle Kleinen ei-

nen Luftballonwettbewerb. Die Kinder liessen gleichzeitig einen Ballon in die Luft steigen. Die ersten drei der Ballons, die den Weg nach Killwangen zurückfinden, werden mit je einem Preis belohnt, der von der Kulturkommission offeriert wird.

Waldgelände oberhalb der Rütenen ein eigenes Waldsofa geschaffen. Die Ortsbürger von Killwangen und die Kirchenkommission unterstützen das Projekt Waldspielgruppe grosszügig mit finanziellen Spenden. Anmeldungen für die Waldspielgruppe, die jeden Donnerstag zwischen 8.45 Uhr und 11.15 Uhr stattfindet: Corina Maurer unter corinamaurer@gmx.ch; Infos: www.elternverein-killwangen.ch/spielgruppe.

ZIEL DES VEREINS ist es, Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern einander näherzubringen. Gleichzeitig mit der Vereinsgründung wurde eine Spielgruppe ins Leben gerufen. Das Angebot für die Kleinsten bis zum Kindergartenalter erfreute sich stetiger Beliebtheit. In den letzten Jahren wuchs mit dem Spielgruppenangebot auch der Wunsch, mehr im Freien zu spielen und den Kleinen einen alternativen Spielplatz im Wald zu bieten. In diesen Wunsch hat Sibylle Müller, Mitglied des Elternvereins, viel Zeit und Herzblut gesteckt. Nach den Sommerferien kann sie erstmals die Waldspielgruppe «Wurzelzwerg» anbieten. Ende April wurde für das Vorhaben mithilfe des Forstreviers Heitersberg und zahlreichen kleinen und grossen Helfern auf dem Apéro im Wald.

Am Killwangener «Tag am Wasser» wird noch Schweizer Fisch serviert: Felchenfilet aus dem Vierwaldstättersee. «Wir sind Stammgäste und haben es bisher noch geschafft, genug Schweizer Fisch zu bekommen», sagt Werner Epprecht, Präsident des Fischervereins Stausee Killwangen. Keine Selbstverständlichkeit: Die Fänge aus der Limmat würden nie und nimmer reichen, um alle Besucher zu verköstigen. Denn auch an diesem heissen Wochenende kamen die Gäste zahlreich an die Limmat. Yvonne und Hans Rudolf Huber reisen seit Jahren extra fürs Fischessen aus Uster an. «Wir kommen wegen der feinen Suppe und Fisch und weil die Atmosphäre hier so schön ist», sagen die beiden Rentner. RUND 1800 BESUCHER bedienten die rund 60 Helfer des Fischervereins. 1939 wurde der erste Tag am Wasser durchgeführt – damals noch als Familienanlass. Später wurde der Anlass öffentlich, um mit den Einnahmen einen Teil der Vereinsausgaben, wie beispielsweise Gewässernutzung, zu decken. Noch haben sie genügend Helfer, um das Essen durchzuführen. «Doch es wird immer schwieriger, Helfer zu finden. Wir wären froh, wenn wir ein paar Junge mehr hätten», so Epprecht. Deshalb ist auch die ältere Generation noch immer im Einsatz. Jakob Schmidt war mit seinen 90 Jahren der älteste Helfer und stand im Service im Einsatz.

Rücktritt zweier Schulpfleger Zwei der fünf Schulpflegemitglieder sind per sofort zurückgetreten.

350 Kilogramm Felchen wurden am Fischessen in Killwangen verspeist.

Gemeindeammann Werner Scherer und Elternvereinmitglied Sibylle Müller weihen das Waldsofa ein.

9

1800 Besucher am Fischessen.

Frittieren Fisch: Roman Hediger, Kurt Reimann und Charly Huber (v. l.).

Präsident Werner Epprecht.

Auf Anfrage bestätigte Vizepräsidentin Larissa Winkelmann ihren Rücktritt, über die genauen Gründe will sie jedoch keine Aussagen machen. Robert Markanovic, der ebenfalls zurückgetreten ist, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Auch Schulpflegepräsidentin Lilian Zeindler konnte keine Auskunft geben: «Die Rücktritte sind noch nicht rechtskräftig und wir wissen auch die Gründe der Rücktritte nicht abschliessend», so Zeindler. Das Thema sei an der Schulpflegesitzung von nächster Woche traktandiert. Gemeindeammann Werner Scherer sagte auf Anfrage, dass zwischen der Schulpflege, dem Schulleiter und einem Teil des Gemeinderates seit einiger Zeit Unstimmigkeiten herrschen. Konkret gehe es um die Ausübung der Führungsfunktionen des Schulleiters und die strategische bzw. steuernde Tätigkeit der Schulpflege. «Diese leidige Situation ist für alle Beteiligten unerfreulich», so Scherer. Es sei versucht worden, die Probleme mit einer externen Unterstützung zu klären. Schlussendlich habe das Meeting jedoch ohne Mediator stattgefunden. Anlässlich dieser Sitzung sei bestimmt worden, dass das Problem der Schulpflege zur Lösung überlassen werde. «Die Schulpflege ist nun gefordert, innert angemessener Frist Lösungsvorschläge zu erarbeiten und vorzustellen, insbesondere, weil mittlerweile auch der Schulinspektor des Kantons Aargau involviert ist», Scherer weiter. Er sei von zwei Familien aus Killwangen kontaktiert worden. Scherer betont, dass die Schulpflege als eigenständige Behörde nicht dem Gemeinderat unterstellt ist und der Gemeinderat keine Handelsbefugnis hat. «Uns ist es aber ein sehr grosses Anliegen, dass die Qualität der Schule gewährleistet ist», sagt Scherer.

AUS DEM GEMEINDERAT

zVg

Blick auf die Limmat vom Ufer des

Festgeländes aus.

Neuer Lernender Kai Wegmüller ist vom Gemeinderat als neuer Lernender Unterhaltspraktiker EBA gewählt worden. Er tritt seine Landwirt Schaufelberger stellte die Stelle bei den Gemeindewerken im August an. Wiese zum Parkieren zur Verfügung.

Öffnungszeiten Die Verwaltung ist an Fronleichnam, 15. Juni, und am 16. Juni geschlossen. Bei Todesfällen ist der Pikettdienst während der ordentlichen Bürozeiten unter 079 684 03 37 erreichbar.


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KILLWANGEN

Felchen

aus dem Vierwaldstädtersee

MELANIE BÄR

MELANIE BÄR

zVg

Waldsofa ist eingeweiht Der Elternverein feierte das 25-JahrJubiläum. Nach den Sommerferien bietet er eine Waldspielgruppe an. Mit einem Waldfest und der Einweihung des Waldsofas wurde das Jubiläum gefeiert. Rund 120 Besucher und Mitglieder des Gemeinderates Killwangen waren zum Willkommensapéro um 11 Uhr beim Waldsofa gekommen. Elternvereinmitglied Sibylle Müller und Gemeindeammann Werner Scherer schnitten gemeinsam die rote Schleife am Eingang des Waldsofas durch, um es und die dazugehörige künftige Waldspielgruppe willkommen zu heissen. Nach der ersten Stärkung am Apéro wechselte der Schauplatz zur Rütenen, wo die Festwirtschaft mit Grill- und Kuchenbuffet zum längeren Verweilen einlud. Die Kinder durften auf einer Schatzsuche den Wald und seine Bewohner näher erkunden. Am Nachmittag gab es für alle Kleinen ei-

nen Luftballonwettbewerb. Die Kinder liessen gleichzeitig einen Ballon in die Luft steigen. Die ersten drei der Ballons, die den Weg nach Killwangen zurückfinden, werden mit je einem Preis belohnt, der von der Kulturkommission offeriert wird.

Waldgelände oberhalb der Rütenen ein eigenes Waldsofa geschaffen. Die Ortsbürger von Killwangen und die Kirchenkommission unterstützen das Projekt Waldspielgruppe grosszügig mit finanziellen Spenden. Anmeldungen für die Waldspielgruppe, die jeden Donnerstag zwischen 8.45 Uhr und 11.15 Uhr stattfindet: Corina Maurer unter corinamaurer@gmx.ch; Infos: www.elternverein-killwangen.ch/spielgruppe.

ZIEL DES VEREINS ist es, Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern einander näherzubringen. Gleichzeitig mit der Vereinsgründung wurde eine Spielgruppe ins Leben gerufen. Das Angebot für die Kleinsten bis zum Kindergartenalter erfreute sich stetiger Beliebtheit. In den letzten Jahren wuchs mit dem Spielgruppenangebot auch der Wunsch, mehr im Freien zu spielen und den Kleinen einen alternativen Spielplatz im Wald zu bieten. In diesen Wunsch hat Sibylle Müller, Mitglied des Elternvereins, viel Zeit und Herzblut gesteckt. Nach den Sommerferien kann sie erstmals die Waldspielgruppe «Wurzelzwerg» anbieten. Ende April wurde für das Vorhaben mithilfe des Forstreviers Heitersberg und zahlreichen kleinen und grossen Helfern auf dem Apéro im Wald.

Am Killwangener «Tag am Wasser» wird noch Schweizer Fisch serviert: Felchenfilet aus dem Vierwaldstättersee. «Wir sind Stammgäste und haben es bisher noch geschafft, genug Schweizer Fisch zu bekommen», sagt Werner Epprecht, Präsident des Fischervereins Stausee Killwangen. Keine Selbstverständlichkeit: Die Fänge aus der Limmat würden nie und nimmer reichen, um alle Besucher zu verköstigen. Denn auch an diesem heissen Wochenende kamen die Gäste zahlreich an die Limmat. Yvonne und Hans Rudolf Huber reisen seit Jahren extra fürs Fischessen aus Uster an. «Wir kommen wegen der feinen Suppe und Fisch und weil die Atmosphäre hier so schön ist», sagen die beiden Rentner. RUND 1800 BESUCHER bedienten die rund 60 Helfer des Fischervereins. 1939 wurde der erste Tag am Wasser durchgeführt – damals noch als Familienanlass. Später wurde der Anlass öffentlich, um mit den Einnahmen einen Teil der Vereinsausgaben, wie beispielsweise Gewässernutzung, zu decken. Noch haben sie genügend Helfer, um das Essen durchzuführen. «Doch es wird immer schwieriger, Helfer zu finden. Wir wären froh, wenn wir ein paar Junge mehr hätten», so Epprecht. Deshalb ist auch die ältere Generation noch immer im Einsatz. Jakob Schmidt war mit seinen 90 Jahren der älteste Helfer und stand im Service im Einsatz.

Rücktritt zweier Schulpfleger Zwei der fünf Schulpflegemitglieder sind per sofort zurückgetreten.

350 Kilogramm Felchen wurden am Fischessen in Killwangen verspeist.

Gemeindeammann Werner Scherer und Elternvereinmitglied Sibylle Müller weihen das Waldsofa ein.

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1800 Besucher am Fischessen.

Frittieren Fisch: Roman Hediger, Kurt Reimann und Charly Huber (v. l.).

Präsident Werner Epprecht.

Auf Anfrage bestätigte Vizepräsidentin Larissa Winkelmann ihren Rücktritt, über die genauen Gründe will sie jedoch keine Aussagen machen. Robert Markanovic, der ebenfalls zurückgetreten ist, war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen. Auch Schulpflegepräsidentin Lilian Zeindler konnte keine Auskunft geben: «Die Rücktritte sind noch nicht rechtskräftig und wir wissen auch die Gründe der Rücktritte nicht abschliessend», so Zeindler. Das Thema sei an der Schulpflegesitzung von nächster Woche traktandiert. Gemeindeammann Werner Scherer sagte auf Anfrage, dass zwischen der Schulpflege, dem Schulleiter und einem Teil des Gemeinderates seit einiger Zeit Unstimmigkeiten herrschen. Konkret gehe es um die Ausübung der Führungsfunktionen des Schulleiters und die strategische bzw. steuernde Tätigkeit der Schulpflege. «Diese leidige Situation ist für alle Beteiligten unerfreulich», so Scherer. Es sei versucht worden, die Probleme mit einer externen Unterstützung zu klären. Schlussendlich habe das Meeting jedoch ohne Mediator stattgefunden. Anlässlich dieser Sitzung sei bestimmt worden, dass das Problem der Schulpflege zur Lösung überlassen werde. «Die Schulpflege ist nun gefordert, innert angemessener Frist Lösungsvorschläge zu erarbeiten und vorzustellen, insbesondere, weil mittlerweile auch der Schulinspektor des Kantons Aargau involviert ist», Scherer weiter. Er sei von zwei Familien aus Killwangen kontaktiert worden. Scherer betont, dass die Schulpflege als eigenständige Behörde nicht dem Gemeinderat unterstellt ist und der Gemeinderat keine Handelsbefugnis hat. «Uns ist es aber ein sehr grosses Anliegen, dass die Qualität der Schule gewährleistet ist», sagt Scherer.

AUS DEM GEMEINDERAT

zVg

Blick auf die Limmat vom Ufer des

Festgeländes aus.

Neuer Lernender Kai Wegmüller ist vom Gemeinderat als neuer Lernender Unterhaltspraktiker EBA gewählt worden. Er tritt seine Landwirt Schaufelberger stellte die Stelle bei den Gemeindewerken im August an. Wiese zum Parkieren zur Verfügung.

Öffnungszeiten Die Verwaltung ist an Fronleichnam, 15. Juni, und am 16. Juni geschlossen. Bei Todesfällen ist der Pikettdienst während der ordentlichen Bürozeiten unter 079 684 03 37 erreichbar.


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KILLWANGEN

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Koffer und Rucksäcke waren beliebt, Kleinmöbel hingegen nicht mehr Alle zwei Jahre organisiert die Gemeinde einen Entsorgungstag mit einem Gebrauchtwarenmarkt. Im Mai war es wieder so weit. Zwei Männerriegler vom STV nahmen kostenpflichtiges Entsorgungsmaterial entgegen. Während bei der Beseitigung von Bauschutt, Behältnissen aus Ton, Keramik und Steingut grosser Bedarf bestand, wurden weniger Chemikalien wie Farben, Lacke, Dünger, Medikamente abgegeben. Die Helfer von der STV-Männerriege nahmen auch Ware für den Tauschmarkt entgegen: Bücher, Haushaltsgeräte, Kameraartikel, Plattenspieler, Möbel, Fitnessgerä-

te, Velos, Reisegepäck, Kunstgegenstände und Kinderspielsachen. Letztere waren bei den anwesenden Kindern sehr beliebt. Zum Entsetzen eines Mädchens stand sein Babywägeli bei den Tauschwaren – sein Vater hatte es zuvor hergebracht. «Das Mädchen nahm seinen Wagen zurück und lief damit wieder nach Hause», sagt Gemeinderat Jürg Lienberger lachend. DIE NACHFRAGE nach Koffern und Rucksäcken war erstaunlich gross, wurden doch in den vorangegangenen Warenmärkten diese Artikel weitgehend verschmäht. Dafür waren Kleinmöbel nicht

INSERAT

GEMEINDE KILLWANGEN Veröffentlichung der Ortsbürgergemeindever-zes über die Ortsbürgergemeinden werden folgende Beschlüsse der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 9. Juni 2017 veröffentlicht: 1. Genehmigung des Protokolls der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 10. Juni 2016 2. Genehmigung des Rechenschaftsberichts 2016 3. Genehmigung der Jahresrechnung 2016 4. Genehmigung des Voranschlags 2018 5. Genehmigung einer jährlichen Obergrenze für Spendengelder der Ortsbürgergemeinde 6. Zusage Spende an Projekt Waldspielgruppe «Wurzelzwerg» 7 Verzicht auf die Entschädigung für das Durchleitungsrecht für die Erschliessung Sennenberg Die Beschlüsse zu sämtlichen Traktanden wurden abschliessend gefasst und unterstehen somit nicht dem fakultativen Referendum. Killwangen, 15. Juni 2017

Gemeinderat Killwangen

Am Anfang wird getauscht.

Am Schluss wird entsorgt.

mehr gefragt. Trotz der vorhandenen Auswahl von durchaus präsentablen Möbeln, Schreibpulten und Stühlen scheint es mit den Verkaufspreisen von Billigmöbelanbietern günstiger zu sein, sich die Möbel neu zu beschaffen. Einzig zwei Designersessel aus rotem Leder wurden vom Bringer direkt zum Abholer gewechselt. Am Ende des Marktmorgens kam, wie bereits bei den vorgängig durchgeführten Gebrauchtwarenmärkten, das traurige Ende

der Sammlung: Der grosse Kehrichtwagen mit seinem gefrässigen Schlund und der brutalen Abfallpresse schluckte gnadenlos all die Artikel, die den Bringern sicher Nutzen und Freude bereitet hatten, um diese der Kehrichtverbrennung zu übergeben. Mit dem Anlass, der rund 3000 Franken kostet, will die Gemeinde der Bevölkerung Gelegenheit zur Entsorgung im eigenen Dorf bieten. Dabei unterstützt wird er von der Männerriege STV. (zVg/bär)

zVg

INSERAT GEMEINDE KILLWANGEN

Baugesuche Bauherrschaft: Tri Air AG Feldlistrasse 29 8645 Jona Grundeigent.: SBB AG, Immobilien, Hilfikerstrasse 1, 3000 Bern 55 Bauobjekt: Bahnhofstrasse 17 8956 Killwangen (Parz.-Nr. 42) Bauvorhaben: Sanierung der Wärmeerzeugung Bauherrschaft: Swissimmo Killwangen AG Poststrasse 1 8956 Killwangen Grundeigent.: do. Bauobjekt: Poststrasse 1 8956 Killwangen (Parz.-Nr. 904) Bauvorhaben: Umnutzung bestehende Lagerfläche Die Baugesuche liegen vom 15. Juni bis 17. Juli 2017 während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten öffentlich auf der Gemeindekanzlei zur Einsichtnahme auf. Einsprachen sind innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Killwangen zu richten. Eine Einsprache hat schriftlich zu erfolgen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten.

Hätten Max und Moritz bei uns verkehrt, hätten Müllers Hühner die zwei nicht verzehrt. Bei uns wird niemand gefressen. Männerriege Killwangen Dienstag, ab 20 Uhr, Turnhalle


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SPREITENBACH

Kulturwoche: Alle Schüler besuchen Theater Alle Klassen der Schule Spreitenbach besuchen eine Vorstellung im THiK in Baden: Die Schüler sind begeistert. «Das Stück hat mir sehr gut gefallen», sagt ein Erstklässler nach dem Theaterbesuch. «Es war lustig, und wir mussten oft lachen.» Im THiK hat das Theater Katerland sein Erfolgsprogramm «Neue Mama gesucht» gezeigt. Von den Kindern gab es viel Applaus. 1500 Kinder und Jugendliche, vom Kindergarten bis und mit 9. Klasse, sind mit dem Bus nach Baden gefahren: In der Kulturwoche hat die ganze Schule Spreitenbach das Theater im Kornhaus (THiK) besucht. Dabei schauten die Schüler unterschiedliche, stufengerechte Vorstellungen an. FÜR DIE JÜNGSTEN zeigten die

Schauspieler das Theater vom kleinen Mädchen Sofie, das seine Mutter gegen eine neue Mama

eintauscht. Doch bald merkt das Kind: Das ist nicht nur toll. Auch wenn man alles bekommt, was man sich wünscht. Die älteren Schüler riss der bekannte Beatboxer Nino G. mit seinen Beats am nächsten Tag mit. Währenddessen spielten die Schauspieler Clo Bisaz und Thomy Truttmann mit «Nik & Schmutz» ein Stück für die 4. und 5. Klassen. Die 6. und 7. Klasse begeisterte das Vorstadttheater Basel mit seiner Produktion «Grosser Bruder». ALLE KINDER UND JUGENDLICHEN

aus Spreitenbach zeitlich gestaffelt ins Theater zu transportieren, war auch logistisch eine grosse Aufgabe. «Uns ist es wichtig, dass Kultur nicht nur in Aulas und Schulzimmern stattfindet», sagen Rachel Bischof, Simone Eichenberger und Christina Lienberger, Kulturverantwortliche an der Schule Spreitenbach. Der Besuch in einem richtigen Theater sei für die Kinder eindrucksvoll und nachhaltig. «Dank

Alle Schüler besuchten verschiedene Aufführungen im ThiK. einem zusätzlichen Einsatz der RVBW und dem Team des THiK hat alles reibungslos geklappt.» Finanziell ermöglicht haben diesen Kulturbesuch die Ortsbürger Spreitenbach mit ihrem «Kulturbatzen» sowie der Kanton Aargau mit der Fachstelle «Kultur macht Schule». Seit einigen Jah-

zVg

ren erhalten sämtliche Spreitenbacher Kinder und Jugendliche im Rahmen ihrer Kulturwoche die Gelegenheit, einmal pro Jahr eine kulturelle Veranstaltung zu besuchen. Wer in die zufriedenen Gesichter der Schülerinnen und Schüler sieht, merkt: Der Aufwand hat sich gelohnt. (zVg)

Autoprofis im Fokus

AUTO TIVOLI SPREITENBACH

Effizienter Service und eine gute Beratung Seit 35 Jahren ist Auto Tivoli in Spreitenbach die Adresse, wenn man auf der Suche nach einem Citroën-Neuwagen, attraktiven Occasionen oder aber gutem Service und sauberen Reparaturen ist. 1982 wurde Auto Tivoli als Zweimann-Betrieb gegründet. Heute sind sieben Angestellte, darunter zwei Lernende, dafür besorgt, dass alle Belange rund ums Auto kompetent erledigt werden. Egal, ob es sich dabei um Reparaturen, Service-Dienstleistungen oder die Anschaffung eines Neuwagens handelt. Im Schadenfall kümmert sich das Expertenteam um alles, der Kunde kann entspannt zurücklehnen. Dank stetiger Ausund Weiterbildung der Mitarbei-

Das kompetente Team von Auto Tivoli kümmert sich von A–Z um alles. tenden und dank neuester Infrastruktur in der Werkstatt ist das Auto jederzeit in besten Händen. Auch solche von Fremdmarken, spezielle Geländewagen, Sportflitzer oder sogar Motorräder. Dafür sorgt, nebst dem kompeten-

zVg

ten Team, Alberto Pizzi, der den Ruf geniesst, Benzin im Blut zu haben. «Wir schätzen den unkomplizierten Kontakt zu unseren Kunden, die wir allesamt noch persönlich kennen», sagt Gerold Luger, Verkaufsleiter. «Zu-

dem sind wir äusserst flexibel, können auch kurzfristig agieren, da wir ersatzteilmässig stark sind. Und bei einer Panne organisieren wir den Transport für unsere Kunden», sagt er. So erstaunt denn nicht, dass Auto Tivoli über einen treuen Kundenstamm verfügt, der gerne auch auf saisonale Dienstleistungen zurückgreift. Aktuell etwa auf den Frühlingscheck, bei dem individuell auf die Kundenwünsche eingegangen wird. «Hierbei ist es äusserst wichtig, zu wissen, wie viele Kilometer gefahren werden», betont der Verkaufsleiter. Ob Neuwagen, Occasion oder Service-Dienstleistungen, bei Auto Tivoli ist man an der richtigen Adresse. Auto Tivoli Citroën-Vertretung Rütistrasse 1 8957 Spreitenbach 056 401 14 15 www.auto-tivoli.ch


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SPREITENBACH

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AUS DEM GEMEINDERAT Gesamterneuerungswahlen Wie bereits Anfang März mitgeteilt, finden am 24. September die Gesamterneuerungswahlen auf Gemeindestufe für die Amtsperiode 2018–2021 statt. Wahlanmeldungen sind von mindestens 10 Stimmberechtigten und der zur Wahl vorgeschlagenen Person zu unterzeichnen und bis zum 11. August, 12 Uhr, bei der Gemeindekanzlei einzureichen. Die Anmeldeformulare können auf www. spreitenbach.ch im Online-Schalter im Bereich «Gemeindekanzlei» heruntergeladen werden. Weitere Informationen sind dem Gesetz über die politischen Rechte und der zugehörigen Verordnung zu entnehmen. Bei Fragen steht die Gemeindekanzlei gerne zur Verfügung. Termine 19. Juni, 17 Uhr: unentgelt- Ofenfrische Pizzas hat der STV Spreitenbach serviert. liche Rechtsauskunft, Gemeindehaus, Poststrasse 13; 20. Juni, 19.30 Uhr: Einwohner-Gemeindeversammlung, Turnhalle Boostock, gegenüber Gemeindehaus. Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung und der Regionalpolizei Posten Spreitenbach Am Donnerstag, 15., und Freitag, 16. Juni, bleiben die Schalter wegen Fronleichnam geschlossen. Ansonsten sind sie wie folgt geöffnet: Mo, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 Uhr, Di–Do, 8.30– 11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr, Fr, 8.30–15 Uhr. Telefon 056 418 85 11, Fax 056 402 02 82. www.spreitenbach.ch. INSERAT

In Spreitenbach Haufländlistr. 17 vermieten wir per sofort eine

4-Zimmer-Wohnung im 2. OG Die Wohnung an kinderfreundlicher Lage mit sonnigem Balkon verfügt über eine moderne Küche mit Glaskeramikherd, ein modernes Badezimmer, Parkett- und Klinkerböden, Cheminée, Einbauschrank im Korridor. Mietzins Fr. 1780.–/Mt. inkl. NK Weitere Auskünfte: Frau Vanessa Ruff Telefon 044 456 57 47

Beat Hager

Der Sportverein feiert Jubiläum mit 780 Pizzas Zum 10-Jahr-Jubiläum veranstaltet der STV Spreitenbach einen Pizzaplausch im Biergarten. BEAT HAGER

Ein feiner Duft schwebte am vergangenen Samstag über den Schulhausplatz Boostock. Zum 10. Mal führte der STV Spreitenbach den Pizzaplausch im Biergarten durch: 780 Pizzas wurden serviert. Rund 80 Helfer standen im Einsatz, um bei idealem Festwetter die hungrigen und durstigen Gäste zu bedienen. Aus zwölf Beilagen konnte die gewünschte Pizza zusammengestellt werden, welche in den drei Pizzaöfen knusprig gebacken wurden. «Die vorbereiteten Teiglinge bezogen wir vom ortsansässigen Limmatbeck. Anschliessend wurden die Pizzas mit den gewünschten Zutaten belegt», so OKund Vereinspräsident Pascal Schori. Die ofenfrischen Pizzas überzeugen: «Die Pizza hat vorzüglich geschmeckt», sagt Besucherin Claudia Humbel aus Wettingen. Alternativ zur Pizza standen bayerische

Das Organisationskomitee des Pizzaplauschs. Weisswürste und Brezel bereit. Wobei auch ein frisches Bier im Chübeli und der klassische Turnerkaffee mit Grand Manier und Schlagrahm nicht fehlen durften. ZUM JUBILÄUM liess sich das Orga-

nisationskomitee im Unterhaltungsbereich einiges einfallen. Erstmals wurde in Zusammenarbeit mit dem Damenturnverein Spreitenbach Lebkuchen gestaltet. Zudem wurde eine JugiTurnshow mit Boden- und Geräteturnen präsentiert. «Sämtliche 80 verfügbaren Lebkuchen wa-

bha

ren vergriffen und auch die Turnshow lockte viel Publikum an», sagt Schori. Beim Plauschwettkampf für Jung bis Alt konnten schöne Preise gewonnen werden, während die Musikgesellschaft Spreitenbach ein Ständchen spielte. In der Bar kamen die Nachtschwärmer voll auf ihre Kosten und feierten bis in die frühen Morgenstunden. «Der Reingewinn fliesst in unsere Vereinskasse und ist in erster Linie für die Anschaffung von neuem Material bestimmt», sagt Schori abschliessend zufrieden.


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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

SPREITENBACH

Tennis: Auch im Alter Die Senioren des Tennisclubs Spreitenbach feierten ihr zehnjähriges Bestehen. Bei guter Atmosphäre jubilierten die Senioren des TC Spreitenbach am Donnerstag, 8. Juni, auf der Tennisanlage Mittlerzelg. Vor genau zehn Jahren starteten die Senioren mit einem eigenen Träff. Sinn und Zweck war es, den Senioren eine regelmässige Spielmöglichkeit unter Gleichgesinnten zu verschaffen. Oft gehen dem Tennis ältere Spieler mangels geeigneten Spielpartnern allzu früh verloren. Dabei ist Tennis für Menschen im Seniorenalter eine wunderbare Sportart, die bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann. Denn es geht nicht nur um das Tennisspielen, sondern auch um die sozialen Kontakte, die regelmässig untereinander ausgetauscht werden. INSERAT

DER SENIORETRÄFF des TC Spreiten-

bach wurde 2007 auf Initiative von Hans Michel, Senioren-Trainingsleiter Swiss Tennis, ins Leben gerufen. Gestartet wurde im Mai 2007 mit 20 Teilnehmern. Diese Zahl vergrösserte sich allmählich, bis Ende 2016 das 50. Mitglied im Träff willkommen geheissen wurde: eine Erfolgsgeschichte. Mit einem fixen Jahresprogramm wird das Tennisjahr jeweils von einem Team geplant. Neben Tennisveranstaltungen stehen auch Eröffnungsapéro, Weihnachtsfeier, Boccia-Turnier, Metzgete und Hallensaison auf dem Programm. Das Zehn-Jahr-Jubiläum bot Anlass, die kurze, aber intensive Geschichte des Senioreträffs Revue passieren zu lassen. Eine fast lückenlose Teilnahme am Jubiläum durch die Träff-Mitglieder zeigte, wie wichtig ihnen der Träff im Jahresverlauf geworden

Rony Reinger (l.), Vereinspräsident, und Hans Michel, OK-Präsident (r.). ist. Vereinspräsident Rony Reinger würdigte in seiner Ansprache die grossen Verdienste der Führungsverantwortlichen des Träffs. Wichtig für einen funktionierenden Verein sei nicht nur eine gute Juniorenförderung, sondern auch das Sorgetragen zu den älteren Vereinsmitgliedern. Und das funktioniere im TC Spreitenbach dank des Senioreträffs hervorragend. In einer witzigen Zeremonie wurde der Seniorenverantwortliche Hans Michel geehrt. Ihm wurden in einem Verhaltenskodex Rechte und Pflichten auferlegt, um ihn noch möglichst viele Jahre in seiner Funktion als Leithammel zu erhalten.

zVg

DAS JUBILÄUMSFEST begann mit einem Apéro, bei dem auf die zehn Jahre Senioreträff angestossen wurde. Ein erster Höhepunkt war dann das Vorspeisenbuffet auf Italienisch. Schon bald trat das Live-Orchester, die «HTR Country and more-Band» in Aktion. Der Band-Leader Hannes ist Mitglied beim Träff. Als Hauptspeise wurde ein mediterranes Buffet aufgetischt. Ein Dessertbuffet rundete den kulinarischen Teil zur Zufriedenheit aller ab. Noch lange sassen die Mitglieder in fröhlicher Runde zusammen und genossen den gelungenen Anlass. Es leben die nächsten 10 Jahre Senioreträff TC Spreitenbach. (zVg)

Alle sind zufrieden mit der Schule Eltern und Schüler sind zufrieden mit der Schule Spreitenbach. Das zeigt eine umfassende Umfrage. Alle Ampeln der Schule Spreitenbach stehen auf Grün. Das ergibt eine Befragung von Eltern, Schülern und des Schulpersonals. Über 1000 Eltern nahmen an der schriftlichen Befragung teil. Positiv wurde die Beziehungsgestaltung zwischen Lernenden und Lehrpersonen bewertet. Zudem identifizieren sich Eltern, Kinder und Schulmitarbeitende in einem hohen Masse mit der Schule. Tagesstrukturen, Aufgabenhilfe, Sportangebot sowie die Sprach- und Leseförderung werden von den Schülern besonders geschätzt. Auch werden die Anliegen der Schüler und Eltern ernst genommen und zeitnah angegangen.

Aus der Befragung geht hervor: Eine überwiegende Mehrheit der Schüler, Eltern und des Lehrpersonals ist zufrieden mit der Schule und deren Leistungen. Eine externe Evaluation hebt die erfolgreiche Schulentwicklung, hohe Problemlösekompetenz und eine funktionierende Organisation als spezielle Stärken der Schule hervor. Weiter wird festgehalten, dass die Schule über sehr engagierte Lehrpersonen und Schulleitungen verfügt: Schulische Entwicklungen werden mit viel Motivation getragen und gelebt. Auch in Zukunft soll die Verbundenheit mit der Schule Spreitenbach trotz Wachstum gefördert werden. Zudem ist es wichtig, die Zufriedenheit der Schulmitarbeiter zu sichern. Deshalb gilt es, die Beziehungsarbeit auf allen Ebenen zu stärken. (zVg)


Bauausschreibungen BG-Nr. Bauherr:

3007 CPV/CAP Pensionskasse Coop Immobilien Dornacherstrasse 156 4002 Basel Bauobjekt: Sanierung Flachdach über Attikageschoss Baustelle: Brüelstrasse 28, 30, 32, 36, 38, 40, 44, 46, 48 Parzellen: 3256, 1637 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

3008 Palumbo Barbara Langäckerstrasse 36 8957 Spreitenbach Bauobjekt: Balkonverglasung Baustelle: Langäckerstrasse 36 Parzelle: 2678 Zusatzbew.: Keine BG-Nr. Bauherr:

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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

SPREITENBACH

Bald gibt es keinen Männerchor mehr Eine Ära geht zu Ende: Nach 134 Jahren löst sich der Männerchor auf. BARBARA SCHERER

Fast dreissig Jahre lang hat der Männerchor jeden Mittwochabend in der Aula der Schule Boostock geprobt. Das ist jetzt vorbei: Seit Anfang Jahr ist es am Mittwochabend still im Saal. Nach 134 Jahren löst sich der Verein Ende Juli auf. «Uns haben die Mitglieder gefehlt», sagt Chormitglied Marcel Cattin. Er kümmert sich um die Liquidation des Vereins. Nur noch neun Mitglieder zählte der Verein Ende 2016. Und zwei wollten auf das neue Jahr austreten. «Es tut weh. Doch die Vernunft sagt: Es hat keinen Wert mehr», so Cattin. Niemand wollte dem Verein mehr beitreten.

«Es tut weh. Doch die Vernunft sagt: Es hat keinen Wert mehr.» MARCEL CATTIN, SÄNGER DES MÄNNERCHORS

Im Januar hat die Mehrheit des Männerchors also entschieden: Es ist vorbei. Kein Abschlusskonzert. Keine Proben mehr. «Wenn ich mich singen hören will, muss ich eine CD hören», sagt Josef Bütler. Er war über 50 Jahre im Männerchor und damit der Dienstälteste. «Ich wollte nicht, dass wir uns auflösen», gesteht Bütler. Wehmütig schwenkt er noch einmal die Fahne des Chors. Diese wird, solange es geht, in einer Glasvitrine im Schulhaus aufbewahrt. Früher sei der Männerchor Spreitenbach bekannt gewesen: «Wir konnten unsere Lieder auswendig vortragen», sagt Bütler stolz. Zwei-StundenKonzerte ohne ein Notenblatt. ER HABE GEWEINT, als der Verein

beschloss, sich aufzulösen. «Es war mein Verein. Ich dachte, das habe ich nicht verdient. Doch wir hatten auch schöne Zeiten. Das will ich nicht missen», so Bütler. Nach der Probe ging es stets in die Beiz. Kameradschaft habe der Verein grossgeschrieben. «Ab und zu haben wir dann zum Bier ein Ständchen gesungen.» Bis zu 34 Mitglieder hat der Männerchor in

Josef Bütler und Marcel Cattin (v.l.) singen ein letztes Ständchen vor der Schulaula.

Barbara Scherer

seinen besten Jahren gezählt. Jedes Jahr gingen die Sänger zusammen auf eine Reise. Im Herbst organisierte der Verein ein RacletteEssen. Und zu Ehren der ältesten Bewohner der Gemeinde hat der Männerchor gerne ein Ständchen gesunden. Zwei- bis dreimal im Jahr ist der Verein aufgetreten: Zusammen mit dem Männerchor Würenlos hat der Chor im November 2016 das letzte Konzert organisiert. PROBLEME hatte der Männerchor bereits vor drei Jahren. Es fehlte ein Präsident. «Die Frau eines verstorbenen Sängerkollegen hat das dann übernommen», erklärt Marcel Cattin. Ohne sie wäre es schon damals um den Verein geschehen. «Unser Chor hat es irgendwann verpasst, Nachwuchs zu finden», sagt Cattin. Zum Schluss sei der Verein überaltert und nicht mehr attraktiv für junge Sänger gewesen. Doch der Männerchor ist nicht alleine mit seinem Schicksal: Viele Chöre kämpfen ums Überleben. «Junge Leute wollen sich

1971: Der damalige Männerchor vor dem Gemeindehaus. nicht mehr verpflichten. Alles muss spontan laufen.» Auch würden jüngere Sänger lieber Popmusik singen. Das Männerchorprogramm wirke dann auf viele altmodisch. «Wir haben noch versucht, ein paar Schlager ins Programm zu nehmen. Doch das war wohl schon zu spät», so Cattin. Zwar hätten viele Anwohner der

zVg

Gemeinde ihr Bedauern zur Auflösung des Chors ausgedrückt. Doch beitreten wollte niemand. Cattin: «Das ist ein totaler Widerspruch.» Er selbst hat in den Neuenhofer Chor gewechselt. Bütler ist in Spreitenbach dem Kirchenchor beigetreten. Für beide steht fest: «Nicht mehr singen, das geht nicht.»


WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

SPREITENBACH

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PARTEINOTIZEN ZUR GEMEINDEVERSAMMLUNG

Am 6. Juni 2017 wurde die Parteiversammlung der FDP. Die Liberalen Spreitenbach durchgeführt. Am gut besuchten Anlass wurden die Rechnung 2016 und die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung vom 20. Juni besprochen sowie die Nominationen für die Gesamterneuerungswahlen der Gemeinde vom kommenden September getätigt. Rechnung 2016: Der negative Abschluss wird bedauert. Die Erträge von den Neuzuzügern in den neuen Überbauungen sind noch nicht ersichtlich und es ist zu hoffen, dass das Steuersubstrat der natürlichen Personen steigt. Genauere Erläuterungen zu den höheren Ausgaben in der Pflegefinanzierung und in der sozialen Wohlfahrt wurden vermisst. Da es sich um wesentliche Posten handelt, die sich in Zukunft weiterhin belastend auswirken können, wird der Gemeinderat aufgefordert, diese Themen speziell zu überwachen und wo möglich rechtzeitig wirksame Massnahmen gegen die zunehmenden Kosten einzuleiten. Wohlwollend zur Kenntnis genommen werden die Unterschreitungen der Kreditabrechnungen der einzelnen Projekte. Gleichzeitig wird die Frage aufgeworfen, ob die Investitionen zu hoch budgetiert werden und in Zukunft verstärkt darauf geachtet werden soll, korrekte Budgets zu beantragen. Es wird nahe gelegt, die bevorstehenden Investitionen auf die Notwendigkeit und Ressourcenintensität genau zu prüfen. Anträge Gemeindeversammlung vom 20. Juni: Die Anträge der Gemeindeverwaltung wurden besprochen und werden zur Annahme empfohlen. Nominationen Gesamterneuerungswahlen Gemeinde vom 24. September 2017: Die FDP ist stolz darauf, dass sich wieder alle bisherigen Gemeinderäte und Kommissionsmitglieder für eine Wiederwahl zur Verfügung stellen. Diese sind: Valentin Schmid als Gemeindepräsident, Doris Schmid als Vize-Gemeindepräsidentin, Alexander Betschart und Daniel Fischer als Mitglieder der Finanzkommission, Markus Plapp als Mitglied der Geschäftsprü-

fungskommission und Stephan Meier als Mitglied der Steuerkommission. Alle Kandidaten wurden einstimmig nominiert. Je nach Besetzungsstand der jeweiligen Kommissionen stehen weitere Kandidaturen zur Verfügung. Gerade in Zeiten, in denen die Kandidatenfindung für viele Gruppierungen schwierig zu sein scheint, ist es besonders erfreulich, auf engagierte und gut qualifizierte Kandidatinnen und Kandidaten zurückgreifen zu können, die sich im Interesse der Gemeinschaft einsetzen.

tieren und unbestritten sind das Konzessionsreglement, der EVS Kabelersatz und die Beschaffung des Atemschutzfahrzeugs der Feuerwehr. Beim Kreditantrag Kontrolle Abwasseranschlüsse stellt sich die Frage, ob die Kosten für den einzelnen Grundeigentümer gerechtfertigt sind. Je nach Situation könnten diese Kontrollen sicherlich günstiger ausgeführt werden. Da es jedoch jedem Einzelnen freisteht, diese Arbeiten auch privat vergeben zu können, wird auch diesem Antrag einstimmig zugestimmt.

Die Mitglieder der CVP nominierten Markus Mötteli an ihrer Parteiversammlung vom 8. Juni einstimmig zur Wiederwahl in den Gemeinderat. Die CVP schlägt Markus Mötteli zudem als Gemeindevizepräsidenten vor. Der Sitz des zurücktretenden Stefan Nipp soll verteidigt werden und Markus Mötteli möchte sich noch stärker für die Gemeinde engagieren. Als Mitglieder der Finanzkommission wird der bisherige Mato Banovic und neu Beat Frei nominiert, für die Geschäftsprüfungskommission Thomas Fosco (bisher). Die Traktanden der kommenden Gemeindeversammlung wurden intensiv diskutiert. Der informative und ausgewogene Rechenschaftsbericht 2016 wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Rechnungsabschluss 2016 mit einem Verlust von fast einer Million Franken ist zwar nicht überraschend, fällt aber doch um einiges höher aus als budgetiert. Zu denken geben vor allem die höheren Kosten in der Sozialhilfe und bei der Pflegefinanzierung. Dieses ungebremste Wachstum muss mit allen möglichen Mitteln eingedämmt werden! Leider sind auch die Einnahmen aus den Aktiensteuern zurückgegangen. Diese waren für die Erfolge in den letzten Jahren verantwortlich. Die Rechnung wird einstimmig gutgeheissen. Die diversen Kreditabrechnungen sind sehr erfreulich, da sie alle mit Unterschreitungen abschliessen. Entsprechend werden sie einstimmig zur Annahme empfohlen. Wenig zu disku-

Mitglieder und Vorstand der SVP Spreitenbach führten im Restaurant Sternen die Parteiversammlung zur kommenden Gemeindeversammlung durch. Unter Leitung von Präsident Edgar Benz wurden die Traktandenliste der Einwohner-Gemeindeversammlung abgearbeitet und die Parolen zu den geforderten Abstimmungen beraten. 1. Das Protokoll der vergangenen Gemeindeversammlung wurde von der GPK geprüft und zur Genehmigung vorgeschlagen und so quittiert. 2. Mehr Anlass zu Diskussionen gab der Rechenschaftsbericht 2016; nicht weil darin Falsches wiedergegeben wird oder man daran etwas ändern könnte, nein – weil die Prognosen und Zahlen, welche dort sichtbar sind, uns grosse Sorgen für die Zukunft unserer Gemeinde bereiten. Trotzdem wurde die Kenntnisnahme des Berichtes zur Annahme vorgeschlagen. Die SVP behält sich Wortmeldungen an der Gemeindeversammlung vor. 3. Eine hitzige Debatte entwickelte sich beim Thema «Rechnung 2016». Auch unsere eigenen Finanzkommissions-Mitglieder mussten sich unangenehme Fragen gefallen lassen. Weil aber die FiKo ihre abschliessende Sitzung nach unserer Versammlung durchführt (was wir eindeutig als zu spät taxieren), blieben einige kritische Fragen und Anmerkungen unbeantwortet. Wir hoffen, die Finanzkommission wird einige dieser Punkte aufgreifen und dem Gemeinderat

nicht nur Honig ums Maul schmieren. Die SVP beschloss einstimmig, die Rechnung 2016 abzulehnen. 4. Auch die Kreditabrechnungen mit beinahe fantastischen Kreditunterschreitungen sehen sich auf den ersten Blick freundlich an. Unserer Meinung nach kann so aber nicht mehr weiter orakelt werden; durchschnittlich über 30 % Minderkosten (Total 711 878.05 Franken) sind keine Grundlage für eine seriöse Finanzplanung oder Festlegung eines höheren Steuerfusses. Beinahe 800 000 Franken sind 3,5 Steuerprozente und garantiert relevant für den Steuerfuss. 5. Reglement zur Nutzung von Gemeindestrassen: Nachdem die GPK Anpassungen am Reglement wünschte und auch durchsetzte, können wir diesem Geschäft unsere Zustimmung erteilen. 6. Auch dem Kreditantrag für die Prüfung der Hausanschlüsse an das Kanalisationsnetz wurde zugestimmt, werden doch die meisten Kosten an die Hauseigentümer abgewälzt (auch eine Art Steuer-Einnahmen). 7. Ebenso wurde dem Ersatz des Kabels der Leitungsbauwerke zugestimmt, obwohl auch hier Fragen der Notwendigkeit gestellt wurden, weil die angegebene Lebensdauer von 40 Jahren (plus Garantiemarge) noch nicht erreicht ist. Vielleicht hätte es bei unserem angespannten Finanzhaushalt prioritärere Aufgaben zu bestellen, welche dann «notfallmässig» mit Zusatzkrediten erledigt werden müssen. 8. Die Anschaffung eines neuen, den (geänderten) gesetzlichen Vorgaben entsprechenden Atemschutz-Fahrzeuges ist für uns eine Frage der Sicherheit der Truppe und somit unbestritten. Der Eintauschpreis wirkt aber im Zusammenhang mit dem Neupreis etwas wie Almosen für einen Bettler. Unter Verschiedenem wurden noch die kommenden Gesamterneuerungswahlen besprochen und mögliche Kandidaten gehandelt. Selbstverständlich werden einige «Bisherige» zur Wiederwahl antreten, wie es auch «Abtretende» gibt und wir offen für interessierte SVP-Mitglieder oder Neumitglieder sind. Wichtig ist das Interesse am Wohlergehen der Gemeinde Spreitenbach mit deren unterschiedlichen Bürgern und Arbeitsplätzen.


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WOCHE NR. 24 DONNERSTAG, 15. JUNI 2017

AUS DEM GEMEINDERAT Hinweis zum Betreten von Wiesen und Äckern Der Gemeinderat ruft in Erinnerung, dass das Betreten von Wiesen und Äckern grundsätzlich nicht gestattet bzw. nur soweit erlaubt ist, als damit weder eine Beeinträchtigung noch eine Schädigung des Grundeigentums verbunden ist. Aus diesem Grund ist auf das Betreten von Wiesen und Äckern (z. B. Querfeldeintouren, freies Laufenlassen von Hunden oder Reiten über offenes Gelände) insbesondere während der Vegetationszeit vom 1. April bis zum 31. Oktober zu verzichten. Die Kulturlandschaft ist darauf angewiesen, dass sie von den Landwirten bewirtschaftet und gepflegt wird. Die Landwirtschaftsbetriebe leisten dazu einen enormen Aufwand. Die bewirtschafteten Äcker und Wiesen sollen daher nicht als Picknick- oder Spielplatz und auch nicht als Aufenthalts- oder Freifläche für Tiere, insbesondere Hunde, genutzt werden. Im Sinne der Rücksichtnahme bittet der Gemeinderat, dieses Verbot zu beachten. Kinder sind durch die Eltern darauf hinzuweisen. Im Weiteren gilt es zu beachten, dass Hundehalterinnen und Hundehalter dazu verpflichtet sind, den Hundekot einzusammeln und zweckmässig zu beseitigen. Im Gemeindegebiet stehen dafür zahlreiche Robidog-Behälter zur Verfügung. Die Hundehalterinnen und -halter sind gebeten, diese zu benützen. Schliesslich bittet der Gemeinderat auch, mehr Rücksicht auf die Natur zu nehmen und besonders auf das Wegwerfen von Abfall zu verzichten. Gerade das Beseitigen von Abfällen in den Wiesen und Äckern bedeutet einen grossen Arbeitsaufwand für die Landwirte und für das Bauamt. Zudem können Abfälle (Glas, AluDosen, Plastik etc.) wie auch Hundekot, die ins Viehfutter gelangen, schwerwiegende Folgen für die Tiere haben. Gemäss Polizeireglement der Gemeinde Würenlos können sowohl das unbeaufsichtigte Laufenlassen der Hunde, das Liegenlassen von Hundekot und das Littering gebüsst werden. An dieser Stelle sei allen Hundehalterinnen und -haltern, welche pflichtbewusst und ordnungsgemäss mit ihren Vierbeinern unterwegs sind, ebenso gedankt wie jenen, welche diese allgemeinen Regeln befolgen.

WÜRENLOS

Weiterhin gleich viel Lohn zum SBB-Bahnübergang wird wieder aufgenommen. Bereits 2009 genehmigte die Einwohnergemeinde einen Verpflichtungskredit von rund 2,8 Millionen Franken. Schnell wurde klar: Die KosBARBARA SCHERER ten liegen deutlich über dem genehmigten Kredit. 2013 wurde Jährlich erhält Gemeindeamdas Projekt deshalb abgebrochen. mann Hans Ulrich Reber 65 000 Letztes Jahr forderte das DeparFranken. Das gilt auch für die tement Bau, Verkehr und Umwelt Amtsperiode 2018 bis 2021: So hat den Gemeinderat auf, das Projekt die Einwohnergemeinde am Donwieder aufzunehmen. Denn generstagabend entschieden. Vizemäss kantonalen Vorgaben muss ammann Anton Möckel verdient der Strassenbelag bis 2018 saniert weiterhin das festgelegte Salär von 30 000 Franken. Die Gemein- Hans Ulrich Reber, Gemeindeammann, werden. Die Gemeinde will die Synergie nutzen und gleichzeitig deräte erhalten 25 000 Franken verdient weiterhin 65 000 Franken. mit der Belagsanierung die komjährlich. «Der Gemeinderat spenmunalen Werkleitungen saniedet viel Zeit zugunsten von uns ren. Das fordert einen Zusatzkreallen. Das hat eine entsprechendit von über einer Million Frande Entschädigung verdient», sagt ken. Mit zwei Gegenstimmen Consuelo Senn, Präsident der FDP. wurde der Antrag gutgeheissen. Von den 4169 StimmberechtigDer Zusatzkredit von 330 000 ten haben 110 an der EinwohFranken zur Quellsanierung Moos nergemeindeversammlung teilgewurde einstimmig angenommen. nommen. Nicht genug. Deshalb Zum Abschluss war die Sanierung unterliegen alle Beschlüsse dem des Sportplatzes Tägerhard Thefakultativen Referendum. Ausgema: Weil der Untergrund nicht genommen sind die Einbürgerunnügend Tragfähigkeit aufgewiegen. Gleich neun Personen hat die sen hat, mussten die Bauarbeiten Gemeinde das Bürgerrecht zugesieingestellt werden. Jetzt sind die chert. Bagger wieder im Einsatz. Eine Die Belags- und Werkleitungssanierung der Landstrasse im Ab- Anton Möckel, Vizeammann, verdient 30-Zentimeter-Kieselschicht unter schnitt Kreisel «Steinbruch» bis auch in Zukunft 30 000 Franken jährlich. dem Rasen löst das Problem.

Gmeind hat entschieden: Der Gemeinderat verdient in der neuen Amtsperiode gleich viel.

INITIATIVE 5436 Die Würenloser Initiative 5436 stellt vier neue Kandidaten für öffentliche Ämter im Dorf. Ziel ist es, die bisherige Dorfpolitik sachbezogen zu verbessern und sich im Dorf für ein Mehr an Gemeinschaft zu engagieren. Im nahenden Wahlkampf setzt die Initiative auf politische Debatte und bürgernahe Kommunikation. Eine Vereinsgründung nach den Sommerferien ist geplant. Inzwischen zählt die Initiative 14 Vertreter und fünf neue Interessenten. Jetzt stellen sich vier Kandidaten aus den Reihen der neuen Gruppierung für öffentliche Ämter in Würenlos zur Verfügung. Neben Corinne Jakob Egger als Gemeinderatskandidatin und Leonie Brogle für das Amt der Stimmenzählerin engagieren sich auch Katrin Brunner und Achim Lück für öffentliche Ämter im Dorf. Katrin Brunner, Hausfrau und Mutter von zwei Kindern, stellt sich zur Wahl für die neue

ein: Raum für neue Begegnungen soll geschaffen werden. Auch für eine neue Verkehrskommission setzt man sich ein. Die Planung das wachsende Verkehrsaufkommen betreffend soll vorangetrieben und damit die Lebensqualität im Dorf verbessert werden. zVg

UM SICH IN DER ÖFFENTLICHEN

Schulpflege. Achim Lück, Sekundarschullehrer und Vater von zwei Kindern, bewirbt sich um den frei werdenden Posten in der Finanzkommission. Alle vier Kandidaten stehen für den Fokus der Initiative 5436: Die Informationspolitik innerhalb der Gemeinde, den Ausbau und die Subventionierung des Mittagstisches in der Schule und die Neukonzeption zur Nutzung der Zentrumsscheune fördern. Die Mitglieder der Initiative 5436 setzen sich zudem für den Zusammenhalt der Generationen

Wahrnehmung seriös zu etablieren, wird eine Vereinsgründung vonseiten der Initiative 5436 angestrebt. Nach den Sommerferien soll der Entwurf der neuen Statuten vorgestellt werden. Alle Interessierten sind zu den Treffen eingeladen, sei es, um sich zu informieren oder auch um mitzumachen. Das nächste Treffen findet am Dienstag, 4. Juli, 19.30 bis 21.30 Uhr statt. Der Ort ist noch offen. Zudem wird die Initiative am 20. Juni beim Informationsanlass der drei Ortsparteien teilnehmen. Kontakt: initiative5436@bluewin.ch.

Mitglieder der Initiative 5436.


Publikation der Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung Gestützt auf § 26 Abs. 2 des Gemeindegesetzes werden die nachfolgenden Beschlüsse der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Juni 2017 veröffentlicht: 1. Protokoll der Einwohnergemeindeversammlung vom 8. Dezember 2016; Genehmigung 2. Rechenschaftsbericht 2016; Genehmigung 3. Rechnung 2016; Genehmigung 4. Kreditabrechnungen 4.1 Strassen- und Werkleitungssanierung Mühlegasse / Dorfstrasse; Genehmigung 4.2 Neubau Transformatorenstation «Raststätte»; Genehmigung 5. Einbürgerungen Zusicherung des Gemeindebürgerrechts an: – Gentner, Christof – Smrstik Gentner geb. Smrstik, Caroline Elizabeth – Gentner, Nikolai Rudolph – Hajdaraj geb. Gjergjaj, Luljetë – Hajdaraj, Liranda – Hajdaraj, Brenda – Sicic, Mijo – Sicic geb. Zovkic, Jela – Vazquez, Oscar 6. Belags- und Werkleitungssanierung Landstrasse K275, Abschnitt Kreisel «Steinbruch» bis SBB-Niveauübergang; Zusatzkredit; Genehmigung 7. Quellensanierung «Moos»; Zusatzkredit; Genehmigung 8. Festlegung Entschädigung Gemeinderat für Amtsperiode 2018/2021; Genehmigung Mit Ausnahme des Traktandums 5 unterstehen alle Beschlüsse dem fakultativen Referendum, d. h., sie sind einer Urnenabstimmung zu unterstellen, wenn dies von mindestens einem Zehntel der Stimmberechtigten in einem schriftlichen Begehren innert 30 Tagen seit Publikation der Beschlüsse in Amtsblatt verlangt wird. Unterschriftenlisten können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Vor Beginn der Unterschriftensammlung kann die Liste der Gemeindekanzlei zwecks Vorprüfung des Wortlauts des Begehrens eingereicht werden. Ablauf der Referendumsfrist: 17. Juli 2017 Würenlos, 9. Juni 2017 Der Gemeinderat

Würenlos

Baugesuchspublikation Baugesuch-Nr.: 201731 Bauherrschaft: Agbelese Ebenezer Schulstrasse 73, 5436 Würenlos Projektverf.: Agbelese Ebenezer Schulstrasse 73, 5436 Würenlos Grundeigent.: Agbelese Ebenezer und Agbelese-Ajeigbe Folasade Schulstrasse 73, 5436 Würenlos Bauvorhaben: Terrassenverglasung geschlossen (Westseite) und Einbau von 2 Dachflächenfenstern (Ostseite) Lage: Parzelle 4860 (Plan 63) Schulstrasse 73 Zone: Dorfzone D Gesuchsauflage vom 16. Juni bis 17. Juli 2017 während der ordentlichen Schalterstunden im Büro der Bauverwaltung. Allfällige Einwendungen sind innerhalb der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat zu richten und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. BAUVERWALTUNG WÜRENLOS

Schulstrasse 63 per 1. 9. 2017 oder nach Vereinbarung in 5-Fam.-Haus zu vermieten:

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Gemeinderat oder Kommissionsmitglied: Warum nicht gerade Sie? Anlass für alle parteigebundenen und –ungebundenen, am Gemeindegeschehen Interessierten Wir bieten Ihnen die Gelegenheit, sich über Aufgabe und Umfang einzelner Ämter in der Gemeinde zu informieren und Kontakte zu knüpfen oder zu pflegen. Gerne laden wir Sie hierzu zum Informationsanlass ein. Wir freuen uns auf spannende Gastbeiträge von: – Dr. Markus Dieth, Regierungsrat, Vorsteher Departement Finanzen und Ressourcen des Kantons Aargau (CVP) – Nico Kunz, Gemeinderat Würenlos (FDP) – Rainer Kirchhofer, Präsident Schulpflege – Barbara Gerster Rytz, Mitglied Finanzkommission und Gemeinderatskandidatin – Matthias Rufer, Mitglied Planungskommission

Dienstag, 20. Juni 2017, 19.15 – 20.30 Uhr Steinhof Würenlos Anschliessend freuen wir uns auf einen gemütlichen Apéro mit Ihnen.


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WÜRENLOS

Dieser Verein ist eine Talentschmiede Der Sportverein Würenlos setzt auf den Breitensport. Dabei schnüren rund 200 Junioren ihre Fussballschuhe auf dem Ländli. BEAT HAGER

Als Nachfolger vom Fussballclub Würenlos wurde am 10. August 1950 der Sportverein Würenlos gegründet. Bereits damals war der Sportplatz Ländli die Heimspielstätte des Vereins. Mit seinen 576 Aktivmitgliedern stösst der Verein jetzt betreffend der Infrastruktur an seine Grenzen. Die Mitglieder freuen sich deshalb auf den Neubau der Sportanlage Tägi, wo bis im Spätsommer 2018 ein Naturrasenplatz mit Garderoben entstehen soll.

Die Junioren des Sportvereins Würenlos . . .

DAS FANIONTEAM spielte bis 2011 in der 2. Liga regional und seit 2013 in der 4. Liga. «Langfristig wollen wir mit dem SV Würenlos in die 2. Liga zurück», so die Zielsetzungen von Strasser. Auf diese Saison «Langfristig wollen wir hin wurden die Junioren A reaktimit dem SV Würenlos in viert, während die Senioren 30+ nach dem Aargauer-Meister-Titel die 2. Liga zurück.» 2015 in diesem Frühjahr auch den FREDY STRASSER, LEITER MARKETING Aargauer Cupsieg 2017 feiern durften. Ambitionierten Junioren bietet sich die Möglichkeit, ihr TaAufgrund der prekären Platzsitua- lent beim Team Limmattal unter tion auf dem Ländli mussten Beweis zu stellen. Mannschaften abgemeldet und auswärts in Regensdorf, Dietikon BESONDERS STOLZ ist der SVW auf und Oetwil an der Limmat trai- den aktuellen Schweizer Nationiert werden. «Bei den Junioren G nalspieler Silvan Widmer. Er wurder Jahrgänge 2010 und 2011 ha- de bei seinem Stammverein im ben wir gegenwärtig den grössten Ländli ausgebildet. Jetzt spielt er Zulauf», sagt Fredy Strasser, Leiter als Profi in der italienischen Serie Marketing. Gemeinsam mit FC-Aa- A für Udinese Calcio. Ebenso berau-Captain Sandro Burki trainiert kannt ist der ehemalige Schiedsder ehemalige Challenge-League- richter Urs Meier, der als Vertreter Trainer jeden Mittwoch und Sams- des SV Würenlos zahlreiche WMtag die 48 Spieler der Junioren G. und EM-Partien leitete.

Während der Winterpause finden jeweils in der Mehrzweckhalle Würenlos ein Junioren- sowie ein Aktiv-Hallenturnier statt. In den Frühlingsferien treffen sich die jüngsten Fussballer auf dem Ländli zum einwöchigen Juniorencamp. In den Sommerferien steht dann

LESERBRIEF

BRIDGE SINGERS

Leserbrief zum Artikel «Teenager randalieren nach dem Jugendtreff» vom 8. Juni. Nicht nur ich war vor 55 Jahren nach einer 49-Arbeitsstunden-Woche unentgeltlich in der Jugendarbeit tätig. Wer sich im selbst umgebauten Jugendlokal oder in der Gemeinde nicht an die Spielregeln hielt, dem wurde die gelbe oder rote Karte gezeigt. Nie wäre es uns in den Sinn gekommen, wegen ein paar Chaoten als Kollektivstrafe das Jugendlokal für eine gewisse Zeit zu schliessen oder deren

Anwohner zu mehr Initiative (Aufbietung der Polizei) aufzurufen. Leider ist der beschriebene Umstand nicht der Anfang vom Ende, sondern das Ende vom Anfang in der gut bezahlten Jugendarbeit, und somit ist zu raten: Würenlos, schafft doch die Teenager, aber ja nicht die Jugendleiterin, ab. Denn bei ihrem Stellenantritt vor gut einem Jahr wurden wir über die Printmedien informiert, dass unser Jugendtreff nicht so schlecht sei wie Guido Müller, Würenlos sein Ruf.

. . . beim regelmässigen Training auf dem Fussballplatz.

zVg

das Junioren-Lager auf dem Programm. Einer grossen Beliebtheit erfreut sich immer am letzten Juni-Wochenende das traditionelle Grümpelturnier in Würenlos und Ende Oktober findet der Heimspieltag mit Sponsorenlauf und Raclette-Essen statt.

MITSÄNGERINNEN UND -SÄNGER GE- 28. Oktober, 9.30 bis 18 Uhr; SUCHT Die Bridge Singers suchen 29. Oktober, 13 bis 18 Uhr und

für ein Chorprojekt Mitsänger und -sängerinnen. Am 5. November erklingt im Gottesdienst der ref. Kirche Würenlos die Neue Aargauer Chor-Liturgie. Dazu werden Chorsängerinnen und -sänger gesucht, die Lust haben, neue Literatur in vertrauten Klängen kennenzulernen und einzustudieren. Die Probedaten sind wie folgt:

1. November, 19.30 bis 22 Uhr. Probeort: ref. Kirche Würenlos. Wer Lust hat, sich innerhalb eines Wochenendes eine Messe zu erarbeiten und danach aufzuführen, melde sich bitte bis spätestens 30. September beim Chorleiter der Bridge Singers, Jonas Gassmann, unter jonas-g@gmx.ch oder Tel. 079 655 54 58.


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LIMMATTAL

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AUS DER REGIONALPOLIZEI VELOPRÜFUNG Am Mittwoch, 7. Juni, wurden die Wettinger Schulkinder der 4. Primarklassen mit ihrem Fahrrad auf Herz und Nieren geprüft. 197 Schulkinder haben teilgenommen. Dabei mussten die Kinder, um die Prüfung zu bestehen, einen theoretischen und praktischen Teil absolvieren. Sie durften sich dabei nicht mehr als acht Fehler erlauben. Auch mussten die Kinder einen Fragebogen über 24 Fragen zu Vortrittsrecht, Strassensignalen und Verkehrssituationen beantworten. Zusätzlich war noch eine Prüfungsstrecke von rund 3,5 km zurückzulegen. Diese Strecke hatte es in sich: Alle Kinder mussten über die Landstrasse im Zentrum von Wettingen korrekt einspuren, um links abbiegen zu können. Zu bedenken ist: Die Landstrasse ist die am stärksten befahrene Verkehrsachse in Wettingen. Für die Kinder bedeutet das, ein grosses Mass an Konzentration und in gewissen Situationen auch eine Portion Mut. Eine grosse Bedeutung kommt der Crew der Verkehrsinstruktion Wettingen-Limmattal zu. Besonders bei der Bewältigung des Kreisverkehrsplatzes. So mussten die Prüflinge sieben Mal einen Kreisverkehrsplatz befahren. Mit Argusaugen beobachteten und beurteilten die Kontrollposten. 28 Kinder durften mit einem sehr guten Resultat nach Hause: Sie hatten überall null Fehler gemacht und durften die verdiente Auszeichnung für ein sehr gutes Resultat in Empfang nehmen. Eine erfreuliche Bilanz bei den Resultaten stärkt immer wieder die Bemühungen der Verkehrsinstruktoren der Regionalpolizei Wettingen-Limmattal. Denn eine solche Leistung verdient Achtung und Respekt im heutigen Strassenverkehr. Alle Kinder mit bis zu drei Fehlern wurden speziell ausgezeichnet. Von 197 gestarteten Kindern haben 171 den Test bestanden. Bei 26 Kindern haben die erbrachten Leistungen nicht gereicht, um den Test zu bestehen. Sie werden den Test in einem Jahr wiederholen können.

Schalteröffnungszeiten an der Landstrasse 89 in Wettingen Montag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 18.30 Uhr. Dienstag bis Freitag, 8.30 bis 11.30 Uhr und 13.30 bis 16.30 Uhr. Telefonisch ist die Regionalpolizei unter 056 437 77 77 erreichbar.

Die Wettinger Postfiliale 3 an der Staffelstrasse 62 soll in Wettingen als einzige bis 2020 bleiben.

Melanie Bär

32 Postfilialen stehen auf der Kippe – auch regionale Die Post teilte mit, dass die Filialen in Neuenhof, Spreitenbach und an der Staffelstrasse in Wettingen Langenstein bis im Jahr 2020 bleiben. Hingegen überprüft sie die Filialen in Würenlos und an der Bahnhofund Seminarstrasse in Wettingen. MELANIE BÄR UND BARBARA SCHERER

Am Freitagmorgen hat die Post mitgeteilt, welche 45 Filialen im Kanton Aargau gesichert sind und welche 32 Filialen überprüft werden. Das betrifft auch die Limmatwelle-Gemeinden. In Wettingen

stehen die Filialen 1 und 2 an der Seminarstrasse 114 und Bahnhofstrasse 92 auf der Kippe. Nur die Filiale 3 an der Staffelstrasse 62 ist bis ins Jahr 2020 garantiert. «Wir müssen das vorerst zur Kenntnis nehmen», sagt Gemeindeammann Roland Kuster. Er sei jedoch enttäuscht von der Kommunikation der Post. Eine Möglichkeit sieht Kuster in der Variante «Post mit Partner». Eine Poststelle würde dann zusammen mit einer Partnerfiliale geführt werden. Seit Februar ist bekannt, dass die Post die Schliessung der Filiale in Würenlos prüft. Sie sucht einen Partner für eine Postagentur. Gegen die Schliessung wurden von Einwohnern Unterschriften gesammelt und dem Gemeinderat in einer Petition übergeben. Dieser ist im Gespräch mit der Post.

Die Filialen in Spreitenbach und Neuenhof sind hingegen bis 2020 gemäss Post gesichert. DER REGIERUNGSRAT fordert die Post gemäss Medienmitteilung auf, den Gemeinden die Möglichkeit zu geben, ihre Vorschläge einzubringen, bevor eine Poststelle geschlossen wird. Neben Standortgemeinden sollen auch umliegende Gemeinden in den Dialog miteinbezogen werden, teilt der Kanton mit. Denn oft sind Nachbargemeinden auf eine Poststelle angewiesen. Auch sei ein Service Public ein wichtiger Standortfaktor für den Wirtschaftsstandort Aargau, heisst es weiter. Gerade für die Entwicklung des ländlichen Raums als attraktiver Wohn- und Arbeitsplatzstandort ist ein tragfähiges Poststellennetz von grosser Bedeutung.

VERMISCHTES WAHLEN Sandra Kohler (parteilos) kandidiert als Stadtammann in Baden. Kohler wurde 1981 in Baden geboren. Sie arbeitete als Journalistin für verschiedene Zeitungen. Seit 2014 ist sie Partnerin bei der Badener Kommunikationsagentur Schaerer und Partner AG.

KONZERT Am Sonntag, 25. Juni, um ROYAL Eine überparteiliche Grup-

19.30 Uhr tritt die Pianistin Tamara Kornemann im Gartensaal der Villa Boveri in Baden auf. Sie präsentiert Werke von Georg Schumann, Franz Liszt und Nikolai Medtner. Die Pianistin hat an der Hochschule für Musik in Berlin studiert.

pe von Einwohnerräten will den Kulturbetrieb Royal in Baden erhalten. Jetzt wurde ein dringliches Postulat eingereicht: Die Stadt soll prüfen, ob und unter welchen Bedingungen ein Erwerb der Royal-Parzelle möglich ist.


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KIRCHLICHE MITTEILUNGEN

WETTINGEN Kath. Kirche St. Sebastian, Schartenstrasse 155 Donnerstag, 15. Juni, 9 Uhr, bei schönem Wetter, Gottesdienst auf dem alten Friedhof St. Sebastian mit anschl. Apéro. Sonntag, 18. Juni, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Dienstag, 20. Juni, 8 Uhr, Eucharistiefeier. Mittwoch, 21. Juni, 8.30 Uhr, Laudes; 9 Uhr, Eucharistiefeier.

24300 Exemplare. Erscheint jeden Donnerstag. Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Wettingen, Neuenhof, Killwangen, Spreitenbach und Würenlos HERAUSGEBERIN: AZ Anzeiger AG, Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 GESCHÄFTSFÜHRER: Stefan Biedermann, stefan.biedermann@azmedien.ch, Telefon 058 200 58 10 REDAKTION redaktion@limmatwelle.ch Telefon 058 200 58 20

Kath. Kirche St. Anton, Antoniusstrasse 12 Freitag, 16. Juni, 18.30 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Sonntag, 18. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 11 Uhr, Santa Messa in lingua italiana; 12.15 Uhr Gottesdienst in kroatischer Sprache. Mittwoch, 21. Juni, 9 Uhr, Eucharistiefeier in der Kapelle. Kloster Wettingen, Klosterstrasse 12 Sonntag, 18. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier der christkatholischen Kirche zum 2. Sonntag nach Pfingsten, im Mönchschor; 11 Uhr, Eucharistiefeier der römisch-katholischen Kirche. Ev.-ref. Kirche, Etzelstrasse 22 Sonntag, 18. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst.

NEUENHOF Kath. Pfarrkirche St. Josef, Glärnischstrasse 12 Donnerstag, 15. Juni, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Samstag, 17. Juni, 17 Uhr, Rosenkranzgebet; 18.30 Uhr, Eucharistiefeier. Sonntag, 18. Juni, 10 Uhr, feierliche Eucharistiefeier mit Spendung des Firmsakramentes, musikalisch begleitet vom Gospelchor mit anschl. Apéro; 18 Uhr, Santa Messa in lingua italiana. Montag, 19. Juni, 17 Uhr, Rosenkranzgebet. Mittwoch, 21. Juni, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Alterssiedlung Sonnmatt, Sonnmattweg 2 Freitag, 16. Juni, 10 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier.

REDAKTIONSLEITUNG: Melanie Bär (bär), melanie.baer@azmedien.ch REDAKTIONSTEAM: Barbara Scherer (bsc), barbara.scherer@azmedien.ch Manuela Page, manuela.page@azmedien.ch REDAKTIONSSCHLUSS: Montag, 8 Uhr COPYRIGHT Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für zur Verfügung gestelltes Material (zVg) INSERATE: Brigitte Gähwiler, brigitte.gaehwiler@azmedien.ch, Telefon 058 200 53 73

kranzgebet. Samstag, 17. Juni, 19.30 Uhr, Santa Messa. Sonntag, 18. Juni, 17 Uhr, byzantinischer Gottesdienst mit anschl. Apéro riche mit mazedonischen Spezialitäten. Mittwoch, 21. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier; 15 Uhr, Rosario. Alters- und Pflegeheim Im Brühl, untere Dorfstrasse 10 Freitag, 16. Juni, 10.15 Uhr, Eucharistiefeier. Ref. Dorfkirche, Chilegass 18 Donnerstag, 7–7.30 Uhr, Morgengebet. Ev.-ref. Kreuzkirche Hasel, Poststrasse 219 Sonntag, 18. Juni, 9.30 Uhr, Gottesdienst für GROSS&chlii.

KILLWANGEN Kath. Pfarrkirche Bruder Klaus, Kirchstrasse 9 Donnerstag, 15. Juni, 19 Uhr, Eucharistiefeier mit allen Erstkommunikanten und der Musikgesellschaft Spreitenbach. Freitag, 16. Juni, 19 Uhr, Wortgottesdienst mit Kommunionfeier. Sonntag, 18. Juni, 11 Uhr, Eucharistiefeier.

WÜRENLOS SPREITENBACH Kath. Pfarrkirche St. Maria, Schulstrasse 21 Kath. Pfarrkirche St. Kosmas & Damian, Ratzengasse 3 Donnerstag, 15. Juni, 19 Uhr, EuDonnerstag, 15. Juni, 8 Uhr, Glo- charistiefeier mit dem Kirchenckenläuten, wenn die Eucharis- chor und den Erstkommunikanten, anschl. Platzkonzert der Mutiefeier auf dem Kirchenparkplatz stattfindet; 18 Uhr, Rosen- sikgesellschaft. Sonntag, 18. Ju-

ni, 18 Uhr, Rosenkranzgebet. Montag, 19. Juni, 18 Uhr, Neu-Mini-Einführung. Mittwoch, 21. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier. Ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4 Am Sonntag, 18. Juni, findet kein Gottesdienst in der ev.-ref. Kirche Würenlos statt, dafür ein ökumenischer Gottesdienst in der Klosterkirche Fahr um 10 Uhr. Klosterkirche Fahr Donnerstag, 15. Juni, 9.30 Uhr, Eucharistiefeier mit anschl. Prozession; 16 Uhr, festliche Vesper. Sonntag, 18. Juni, 7.30 Uhr, Eucharistiefeier; 10 Uhr, ökumenischer Gottesdienst mit den Bridge Singers und anschl. Apéro.

VERTRIEB: AZ Vertriebs AG ABOSERVICE UND ZUSTELLUNG: ABO Contact Center, Telefon 058 200 55 86, abo@azmedien.ch DRUCK: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

VERLEGER: Peter Wanner www.azmedien.ch NAMHAFTE BETEILIGUNGEN nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

KIRCHLICHE VERANSTALTUNGEN Kreativ-Atelier Steiacherhof, um Handarbeiten zu machen und zu plaudern. In der ev.-ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Gemeinschaftsraum Steiacherhof, Steinackerstrasse 17, Spreitenbach, Donnerstag, 15. Juni, 9–11 Uhr. 80-Jahre-Jubiläum Jungwacht St. Sebastian, ein grosses Fest mit Bar, Restaurant, Live-Musik, zahlreichen Workshops und vielen weiteren Attraktionen für Gross und Klein auf der Zirkuswiese Wettingen. Samstag, 17. Juni. Chorprobe des Gospelchors Hasel, im ev.-ref. Kirchenzentrum Hasel, Poststrasse 219, Spreiten-

bach, Dienstag, 20. Juni, 18.30– 19.30 Uhr. Kirchengemeindeversammlung, in der ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4, Dienstag, 20. Juni, 20 Uhr. Chorprobe der Bridge Singers, in der ev.-ref. Kirche Würenlos, Gipfstrasse 4, Mittwoch, 21. Juni, 19.30 Uhr. Gemütlicher Spielnachmittag mit Jassen, organisiert von der ev.ref. Kirche Spreitenbach-Killwangen, im Restaurant Bethanien in der Steiacher-Siedlung, Steinackerstrasse 19, Spreitenbach, am Mittwoch, 21. Juni, 14–16 Uhr.


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AGENDA NEUENHOF

den grossen Umwälzungen des 19. Jahrhunderts. Textilfabriken entstanden, am neu gegründeten Lehrerseminar wurde die Volksbildung gefördert, Wirtshäuser öffneten ihre Türen und zahlreiche Menschen hinterliessen unauslöschliche Spuren, Restaurant Sternen, Mittwoch, 21. Juni, 18–20 Uhr. Keine Anmeldung erforderlich.

Nordic Walking Pro Senectute, ab 60, Treffpunkt Sportplatz, Freitag, 16. Juni, 9–10.15 Uhr. 2. Country-Fest, tolle Unterhaltung bietet live Billy Ray Cash, für das leibliche Wohl sorgt die Küche mit dem Country-Lunch, Alterssiedlung Sonnmatt, Samstag, 17. Juni, 11.30–17 Uhr. Konzert der Musikschule Wettingen in Neuenhof. Mit einem abwechslungsreichen Musikprogramm laden Schülerinnen und Schüler der Musikschule Wettingen zu einem kurzweiligen Musikschulkonzert ein, in unterschiedlichen Formationen wird Musik aus Klassik, Folk, Pop und Rock aufgeführt, ref. Kirchgemeindesaal, Mittwoch, 21. Juni, 19 Uhr. Fitness und Gymnastik Pro Senectute, ab 60, Turnhalle Zürcherstrasse, Donnerstag, 22. Juni, 15.05– 16.05 Uhr.

SPREITENBACH «E-CargobikeExpo». Die coolsten E-Bikes mit Transportmöglichkeiten für Kinder und Lasten können getestet werden. E-Cargobikes sind immer mehr Ausdruck des nachhaltigen städtischen Güterverkehrs und nicht nur ein Nischenprodukt für Velofreaks, sondern immer mehr die Alternative zum Stadtauto. Das praktische Transportvelo mit unterstützendem Elektromotor ist die moderne Antwort auf Herausforderungen wie Stau oder fehlende Parkplätze. Umwelt Arena, Samstag, 17. Juni, und Sonntag, 18. Juni, 10–17 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau, ab 60, Alters- und Pflegeheim im Brühl, Spreitenbach, Montag, 19. Juni, 12 Uhr.

Schach Pro Senectute Aargau, ab 60, Restaurant Tägerhard, Donnerstag, 22. Juni, 14–17 Uhr. Konzert der Musikschule Wettingen Skandinavische Musik oder zieht man lieber die temperamentvollen Kompositionen von Antonio Vivaldi vor? Ist einem eher nach einem Tango zumute oder möchte man sich von heissen Grooves mitreissen lassen? All dies und vieles mehr kann man am Konzert der Musikschule Wettingen miterleben. Schulhaus Altenburg Wettingen, Donnerstag, 22. Juni, 19 Uhr. Einweihung der mit Kantonswappen bedruckten PV-Fassade «Swissnesss» ein, Umwelt Arena, Dienstag, 20. Juni, 14.30 Uhr.

Pro Senectute Aargau: Jassen, ab 60. In geselliger Runde mit deutschen Karten jassen, ref. Kirche, Montag, 19. Juni, 13.45 Uhr.

Über die Kunst zu Reisen – von der Antike bis zur Gegenwart, vom Physiker Dr. Reinhold Henneck. Schulhaus Haufländli, Mittwoch, 21. Juni, 19 bis 20.30 Uhr.

Kafi Treff.Punkt, Geselligkeit für Geflüchtete und Einheimische, Villa Fluck, Montag, 19. Juni, 17–21 Uhr.

Angelspiel basteln, organisiert vom Familientreff Spreitenbach, Lokal im Schutzengelhaus, Eichstrasse 9, Mittwoch, 21. Juni, 14.30–16.30 Uhr.

«GschichteChischte», eine Bibliothekarin zaubert Geschichten aus der Kiste, eine Überraschung für Kinder ab 3 Jahren mit Begleitperson, Gemeindebibliothek, Montag, 19. Juni, 15.30 Uhr.

WETTINGEN Pro Senectute Aargau: Nachtigallenchor, Volkslieder aus nah und fern, neue Sängerinnen und Sänger ab 60 sind herzlich willkommen, Rathaus, Freitag, 16. Juni, 14.30 Uhr.

Fitness & Gymnastik Pro Senectute, ab 60, Pfarreizentrum St. Anton, Dienstag, 20. Juni, 14–15 Uhr. Mittagstisch Pro Senectute Aargau, ab 60, Hotel Zwyssighof, Dienstag, 20. Juni, 11.30 Uhr.

«In grazia di Dio» Italienischer Filmabend mit den beiden Vereinen Punto d’incontro und Dante Alighieri, Apéro ab 19 Uhr, Kino Orient, Donnerstag, 22. Juni, 20 Uhr. «Little Wettige geht auf Reisen», diese Saison streifen die Kinder (0–12 J. in Begleitung) durch den Dschungel, reisen mit der Zeitmaschine und erleben Abenteuer in der Märliwelt, spielen, werken und Sandkastenfreundschaften schliessen, bei jedem Wetter, vom Verein Little Wettige, Spielplatz Rebhalde, Donnerstag, 22. Juni, 15–17 Uhr. Ausstellung «Taktiken» von Livio Baumgartner, bis 25. Juni, Galerie im Gluri-Suter-Huus, Freitag, 16. Juni, 15–18 Uhr, Samstag, 17. Juni, 15–18 Uhr, Sonntag, 18. Juni, 11–17 Uhr, Mittwoch, 21. Juni, 15–18 Uhr, Donnerstag, 22. Juni, 15–18 Uhr. Blockflöten-Ensemble Salteba der Pro Senectute Aargau, ab 60, auch für Wiedereinsteiger, ref. Kirche, Donnerstag, 22. Juni, 14 Uhr.

WÜRENLOS «Tanznacht40», die Party für alle ab 40 Jahren, zwei Tanzflächen – ein Eintritt, Eventlokal Sterne Cheib, Freitag, 16. Juni, 21 Uhr.

Premiere der Showband.CH. Die Schweizer Jugend Marchingband «Kunst in Spreitenbach». Bilder von Showband.CH probt in Wettingen Li Zhou aus Spreitenbach und An- für die Saison 2017. Kann man toinette Lüchinger aus Rappersharmonische Blasmusikklänge wil-Jona. Gemeindehaus, Freitag, mit fetzigen Choreografien ver16. Juni, 8.30–15 Uhr. Montag, 19. Jubinden? Ja, man kann, die Showni, 8.30–11.30 Uhr und 13.30–18.30 band.CH, bestehend aus rund 50 Uhr. Dienstag, 20. Juni, 8.30–11.30 Uhr jungen Erwachsenen mit Bläsern und 13.30–16 Uhr. Mittwoch, 21. Juni, sowie einem Drumcorps, beweist 8.30–11.30 Uhr und 13.30–16 Uhr. dies bereits in ihrer achten Saison. Donnerstag, 22. Juni, 8.30–11.30 Uhr Zentrum Tägerhard, Sonntag, und 13.30–16 Uhr. 18. Juni, 16.30–17.30 Uhr. «Schön viel Strom produzieren», bedruckbare Solarpanels werden immer mehr zum trendigen Gestaltungselement. Die Hochschule Luzern zusammen mit Üserhuus und der Umweltarena lädt zur

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Künstlergespräch Gespräch zwischen Künstler Livio Baumgartner und Dr. phil. Rudolf Velhagen, Leiter Gluri-Suter-Huus zur Ausstellung «Taktiken», Galerie im Gluri-Suter-Huus, Sonntag, 18. Juni, 11 Uhr.

«Sammlung Erika und Imre Kukri», die private Kunstsammlung von Erika und Imre Kukri. Galerie im Gluri-Suter-Huus, Öffnungszeiten: Mi–Sa 15–18 Uhr, So 11–17 Uhr, bis 25. Juni. «Schenk mir eine Geschichte» – in Albanisch. Die Leseanimatorin Sadete Bojaj Musliu erzählt Geschichten in Albanisch und bastelt mit den Kindern, Gemeindebibliothek, Mittwoch, 21. Juni, 15 Uhr.

Wahlen Würenlos: Bürgerliche Synergien, SVP, FDP und CVP lancieren gemeinsam einen Informationsanlass hinsichtlich der anstehenden Gemeinderatsund Kommissionswahlen, Steinhof Würenlos, Dienstag, 20. Juni, 19.15–20.30 Uhr. Fitness & Gymnastik Pro Senectute, ab 60, Alte Turnhalle, Mittwoch, 21. Juni, 14–15 Uhr.

Fitness & Gymnastik Pro Senectute, ab 60, ref. Kirchgemeindehaus, Mittwoch, 21. Juni, 9.30–10.30 Uhr.

Fitness & Gymnastik Pro Senectute, ab 60, Alte Turnhalle, Mittwoch, 21. Juni, 15–16 Uhr.

Führung «Die Wettinger Klosterhalbinsel – Alles im Fluss», so wie sich der Fluss dem Wechselspiel der Natur anpasste, so veränderte der Lauf der Geschichte das Leben auf der Klosterhalbinsel, das monastische Leben wandelte sich mit

Kultur mit der Frauengemeinschaft St. Anton, Treffpunkt, 13.20 Uhr bei der Kirche St. Anton, Weiterfahrt mit RVBW oder direkt um 14 Uhr vor dem Museum. Museum Langmatt, Donnerstag, 22. Juni, 14–16 Uhr.

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Limmatwelle Woche 24

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