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Donnerstag, 16. März 2017

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

Lenzburger Woche

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Im Gespräch Stellen

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Immobilien Region Seetal Agenda Szene

14 15–17 19/20 21 23

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 11, 118. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

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Wolken am Horizont

100 Schwingerhosen

Minus beim Betriebsergebnis, ein Einbruch bei den Aktiensteuern, höhere Schulden. Am Finanz-Horizont der Stadt Lenzburg ziehen Wolken auf.

Mit dem Erlös aus dem Kantonalschwingfest 2016 wurden den Jungschwingern des Schwingklubs Lenzburg 100 Schwingerhosen angeschafft.

Von Chilbi bis Kosmos: Lenzburg ist «Heimat» Lenzburg in «10 vor 10». Lenzburg im «Regi». Lenzburg im «Hochparterre». Lenzburg auf «SRF 2 Kultur». Nie ist die Stadt in den Medien präsenter, als wenn die Stiftung Stapferhaus eine neue Ausstellung eröffnet. Fritz Thut

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eimat. Eine Grenzerfahrung» heisst der neueste Wurf der StapferhausCrew. In gewohnter Manier werden die Besucher spielerisch animiert, sich mit einem Gegenwartsphänomen zu beschäftigen. Zum letzten Mal ist das Zeughaus Schauplatz einer solchen Ausstellung und mit dem Riesenrad hat der Westteil der Stadt gleich ein neues Wahrzeichen für die nächsten 53 Wochen erhalten. «Heimat» als Begriff habe Hochkonjunktur, sagte Stapferhaus-Leiterin Sibylle Lichtensteiger am Eröffnungstag: «Und dies ist für uns ein Grund, genauer hinzuschauen.» Und in der Tat: Heimat ist viel. Ein Gefühl? Ein Ort? Eine Erinnerung? Eine Utopie? «Jeder muss sich selbst seine Heimat immer wieder neu erschaffen», ist Lichtensteiger überzeugt. Denkanstösse oder Muster liefern die 1000 Menschen, die die Ausstellungsmacher im letzten Jahr auf 12 Chilbenen zwischen St. Gallen und Montreux zu «ihrer» Heimat befragt haben. Das Bild der Chilbi taucht nun wieder auf; nicht nur mit dem Riesenrad. Die Besucher erhalten am Eingang ein Säckli mit Jetons für Luna-Park-Bahnen. Dafür kann man sich beispielsweise im Heimat-Universum verorten lassen: Antworten auf im weitesten Sinne heimatliche Fragen werden für einen am Schluss individuell ausgedruckten Heimatschein

Wahrzeichen von Lenzburg West: Zugang beim Riesenrad zur Ausstellung Foto: Fritz Thut «Heimat. Eine Grenzerfahrung» des Stapferhauses. ausgewertet: Wo steht man im Spannungsfeld von Nähe/Distanz und Wandel/Dauer? Noch vorher kann man abheben. Mit einer Virtual-Reality-Brille gehts mit einer Rakete raus in den Kosmos. Kurz nach dem Start steigt man neben dem

Riesenrad vorbei in die Höhe. Sieht alsbald das Schloss immer kleiner werden; die Schweiz, die Ozeane, die Erde, unser Sonnensystem. Plötzlich schwebt ein wunderschöner Apfel vorbei. Man kann ihn nicht packen. Ist «Heimat» das Paradies? Auf ewig?

Salzkorn Intervention jetzt Mit einem amtlichen Inserat «Revision der Nutzungsplanung, Intervention» lud die Stadt Lenzburg kürzlich «zur öffentlichen Informationsveranstaltung/Mitwirkung» ein. Dies im Rahmen des lauPeter Buri fenden Megaplanungswerks, das die Entwicklungsgrundlagen für die kommenden zwei Jahrzehnte bildet. Die gleiche Zeitspanne zurückgerechnet, landet man in den 90er-Jahren. In jener Zeit, in der die Weichen für die aktuellen Wachstumsschübe gestellt wurden, über die wir uns heute die Augen reiben und fragen: «Wie konnte dies nur passieren?» Damals wurde unter anderem die bauliche Dichte auf einen Schlag um ein Drittel erhöht. Es gab zwar ein paar warnende Stimmen, die Schleusen nicht derart stark zu öffnen. Eine breite grundsätzliche Auseinandersetzung über die Stadtentwicklung fand jedoch nicht statt. Sie findet auch heute nicht statt. Selbst vonseiten der Parteien herrscht – mit Ausnahme der Grünen und Grünliberalen – Funkstille. Dabei wäre eine breite politische Grundsatzdebatte über Wachstumsziele, Prioritätensetzungen, Positionierungen usw., die über planungstechnisch geprägte Infoveranstaltungen, Workshops und Broschüren hinausgeht, dringend notwendig. Und zwar jetzt. Eine solche politische Auseinandersetzung müsste vor allem auch im Interesse der Stadtregierung liegen. Studien zeigen, dass in der heutigen Gesellschaft mehrheitlich eine wachstumskritische Grundhaltung herrscht. In Lenzburg kommt als «heisses Eisen» hinzu, dass die Verkehrskonzeption bereits heute mindestens ein Jahrzehnt hinter der Wachstumsentwicklung her hinkt. Die Lenzburgerinnen und Lenzburger werden dereinst über das grosse Planwerk abstimmen. Wenn die politischen Interventionen nicht jetzt stattfinden, besteht ein nicht zu unterschätzendes Risiko, dass man sich am Abstimmungssonntag im Rathaus die Augen reiben und fragen wird: «Wie konnte das nur passieren?» Peter Buri, Lenzburg


Auto Germann News

Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. März 2017 ..........................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches DÜRRENÄSCH

Cabriolets: Dach runter. Motor an. Genussvolles Cruisen an der frischen Luft

Gemeinde Niederlenz Gemäss §§ 19 f. des aargauischen Brandschutzgesetzes vom 21. Februar 1989 (SAR 585.100) und der aargauischen Kaminfegerverordnung vom 7. Januar 1991 (SAR 587.111) ist in der Gemeinde Niederlenz die

Kaum ist das Wetter angenehmer, zieht es die Menschen wieder nach draussen. Nach einem langen, kalten Winter macht es dann auch wieder Spass, mit dem Cabriolet – bei offenem Dach – zu fahren.

Konzession für den Kaminfegerdienst per 1. Januar 2018 für die Amtsperiode 2018–2021 neu zu erteilen. Die Bewerberinnen und die Bewerber haben sich über Folgendes auszuweisen: 1. die mit Erfolg bestandene eidgenössische Meisterprüfung 2. einen guten Leumund 3. den Abschluss einer genügenden Berufshaftpflichtversicherung 4. ausreichende Kenntnisse der Brandschutzvorschriften Bei Bedarf können noch weitere Unterlagen nachgefordert werden. Die Bewerbung mit den erforderlichen Unterlagen ist bis 10. April 2017 der Gemeinde Niederlenz, Mühlestrasse 2, 5702 Niederlenz, einzureichen. Nähere Auskünfte erteilt Ihnen Gemeindeschreiber Thomas Steudler unter 062 886 60 31.

Mit seinen drei Marken Opel, Nissan und Chevrolet verfügt die Auto Germann AG über eine CabrioletPalette, welche die Auswahl nicht ganz einfach macht. Der Opel Cascada, der Nissan 370 Z sowie der Chevrolet Camaro und sein Bruder, der Chevrolet Corvette, lassen die Herzen der Autofans höher schlagen. Jedes dieser Modelle verfügt über eine Reihe von individuellen Vorzügen.

BONISWIL www.boniswil.ch

Häckselservice Der Häckselservice findet statt am: Samstag, 18. März 2017, ab 8.00 Uhr

118. Jahrgang

Chevrolet: Muskelbepackte Amerikaner Der Chevrolet Camaro und die Corvette lassen sich mit purer Muskelkraft in Verbindung bringen. Sie versprühen eine gehörige Portion «American Feeling». Der Camaro bietet für jeden Fahrstil die passende Antriebsoption: Vom mächtigen, serienmässigen 2.0-l-Turbomotor bis hin zum optionalen V8-Kraftpaket: Jede der Optionen hat ihre Reize. Noch etwas sportlicher geht es bei der Corvette zu und her: Der 6,2-lLT1-V8-Motor liefert bis zu 466 PS und ein Drehmoment von 630 Nm. Sie lässt sich in 4,2 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Nissan: Der offene «Z» Der Nissan 370Z Roadster ist der Zwilling des legendären Coupés und verfügt über einen leistungsstarken V6-Motor mit 328 PS. Das Verdeck lässt sich in wenigen Sekunden öffnen, sodass der Ausfahrt mit offenem Dach nichts im Wege steht. Dieser Nissan Roadster – also für zwei Personen – lässt es krachen. Mit viel Biss wird jede Ausfahrt zum Erlebnis für alle, die Sportlichkeit mit Eleganz verbinden wollen. Opel: Vortrefflich zu allen Jahreszeiten Mit dem Opel Cascada steht ein attraktives und zeitloses Cabriolet am Start, welches mit seinen vielen positiven Eigenschaften jederzeit punktet. Das hochwertige Faltdach aus Stoff passt sich nahtlos dem Design des sportlichen Cabriolets an. Es ist mit einem beheizbaren Heckfenster ausgestattet, welches vollständig verschwindet, wenn es geöffnet wird. Zur Auswahl stehen zwei leistungsstarke Motoren: der 1.6 Ecotec Direkt Injection Turbo mit 170 PS oder 200 PS aus der neuen Motorengeneration von Opel. Bei diesen vier Modellen fällt die Wahl nicht einfach. Denn sie alle bringen das pure Cabriolet-Gefühl auf die Strasse und verbinden kultiviertes Fahrvergnügen, Funktionalität und einen hohen Spassfaktor. Rufen Sie uns an oder kommen Sie spontan zu einer Probefahrt vorbei. Wir sind bereit für den Frühling und das offene Cabriolet-Fahren. Wir freuen uns auf Sie!

163. Jahrgang 95. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 33 748 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Fritz Thut (tf) fritz.thut@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Larissa Hunziker (LH), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Verkaufsleitung: Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 susanne.basler@azmedien.ch Verkaufsteam: Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Das Häckselmaterial muss geordnet, aber nicht zusammengebunden bereitgelegt werden, sodass es mühelos vom Strassenrand aus aufgenommen werden kann. Es wird anfallendes Material von Baum- und Heckenauslichtungen verarbeitet, kein Gartenabraum und keine Wurzelstöcke.

Gemeindeverwaltung geschlossen Infolge der Auslagerung der Abteilung Finanzen nach Seon und interner Umstrukturierungen bleibt die Gemeindeverwaltung am Donnerstag, 30. März 2017 und Freitag, 31. März 2017 geschlossen. Für Not- und Todesfälle steht die Nummer 062 767 71 17 zur Verfügung. Ab Montag, 3. April 2017, ist die Gemeindeverwaltung Dürrenäsch mit den Abteilungen Gemeindekanzlei, Einwohnerkontrolle, Steuern und SVA-Zweigstelle wieder zu den üblichen Öffnungszeiten offen. Die Abteilung Steuern ist am Montagnachmittag und Mittwochvormittag nicht besetzt. Der Bevölkerung wird für das Verständnis bestens gedankt. Dürrenäsch, 14. März 2017 Gemeinderat

HALLWIL

Bauherrschaft: Andreas und Eva von Burg Sonnhalde 261, Hallwil Grundeigent.: Andreas und Eva von Burg Sonnhalde 261, Hallwil Bauvorhaben: Anbau Keller mit Carport Bauplatz: Sonnhalde 261 Parzelle Nr. 1301 Gebäude Nr. 261 Zone: Wohnzone W2 Auflagefrist 17. März bis 18. April 2017 Die Baupläne können während der Auflagefrist bei der Gemeindekanzlei eingesehen werden. Einwendungen gegen das Bauvorhaben sind dem Gemeinderat während der Auflagefrist schriftlich und begründet einzureichen. Gemeinderat

Baugesuch

INSERAT

Bauherrschaft Swisstherm AG Hardstrasse 21, Rupperswil GrundJura-Cement-Fabriken AG eigentümer c/o Jura-Holding AG Zurlindeninsel 1, Aarau Bauobjekt Parkplätze und Containerplatz Bauplatz Parz. 7, Hardstrasse Zus. Bewill. Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Bewilligungen Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 17. März bis 18. April 2017. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, Möriken.

Aufhebung einer Anmerkung eines Holderbank Fusswegrechts

DÜRRENÄSCH

Die Benützerinnen und Benützer der Grüngutabfuhr werden darauf aufmerksam gemacht, dass die Gültigkeit der Grüngutvignetten 2016 am 31. März 2017 abläuft. Container, die nicht mit der neuen, gelben Gebührenvignette 2017 versehen sind, werden ab dem 1. April 2017 nicht mehr geleert. Die erste Grüngutabfuhr mit den neuen Vignetten findet am 13. April 2017 statt. Die Gebührenvignetten 2017 können ab sofort zum bisherigen Preis (Fr. 100.– für 140-l-Container, Fr. 150.– für 240-l-Container) im Gemeindehaus Dürrenäsch bezogen werden. Die Grüngutabfuhr findet in der Regel alle 14 Tage am Donnerstagvormittag statt. Es ist zu beachten, dass die Container spätestens um 8.00 Uhr für die Leerung bereitstehen müssen. Einzelheiten zu den Entsorgungsfragen gehen aus dem im Dorfheftli Dezember 2016 erschienenen Entsorgungskalender hervor. Weitere Exemplare sind bei der Gemeindekanzlei erhältlich. Der Kalender kann auch auf www.duerrenaesch.ch heruntergeladen werden. Dürrenäsch, 16. März 2017 Gemeinderat

Bauherrschaft Zurkirchen Rolf und Isabel Mattenweg 32 Meisterschwanden Bauobjekt Wärmepumpe/ Schwimmbadheizung Mattenweg 32 Parzelle-Nr. 1621 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 17. März bis 19. April 2017 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen.

Baugesuch

Baugesuch-Planauflage

Es gelten die Bestimmungen auf dem Anmeldeformular, das jeder Haushaltung zugestellt wurde. Boniswil, 10. März 2017 Gemeinderat

Grüngutabfuhr, Gebührenvignetten 2017

Baugesuch

Bauherr:

Quadreal AG Lindenhofweg 4, Bäch SZ Planverfasser: Strebel Architektur AG Obere Brühlstrasse 4, Zofingen Bauobjekt: Neubau Doppeleinfamilienhaus Bauplatz: Hausmatte Süd Mattenweg 18/20 Parzelle 204 Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 17. März bis 18. April 2017. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Gemeinderat

Die seit dem Jahre 1913 bestehende Anmerkung eines Fusswegrechts auf Parzelle 1604, Niederlenzerstrasse, wird seit Jahren nicht mehr benützt. Ebenso ist der Umfang der Anmerkung des Fusswegrechts aus dem Grundbuch nicht ersichtlich. Der Gemeinderat Möriken-Wildegg hat die Aufhebung dieser Anmerkung des Fusswegrechts gutgeheissen. Der Begründungsbeleg liegt in der Zeit vom 20. März bis 18. April 2017 auf der Gemeindekanzlei Möriken-Wildegg auf und kann während der ordentlichen Bürozeiten eingesehen werden. Allfällige Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken, schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Möriken, 13. März 2017 Gemeinderat

KONZERT der Musikschule Möriken-Wildegg Sonntag, 19. März 2017, 17.00 Uhr im Gemeindesaal Möriken Alle Musikinteressierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen. Musikschulleitung

Baugesuch Bernhard Graber Römerweg 35, Hunzenschwil Projektverf. ./. Bauobjekt Parkplatz, Sichtschutzwand Ortslage Römerweg 35 Parz.-Nr. 1702 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Zeit vom 16. März bis 18. April 2017 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat zu richten. Gemeinderat

NIEDERLENZ

Bauherr

Gemeindeverwaltung geschlossen Das gesamte Personal absolviert eine obligatorische Schulung für ein neues EDV-Programm. Aus diesem Grund bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung am Mittwoch, 22. März 2017, den ganzen Tag geschlossen. Das Bestattungsamt ist in Notfällen unter 079 277 53 76 erreichbar.

Pro Senectute Senioren-Mittagessen Datum/Zeit: Dienstag, 21. März 2017 , 11.30 Uhr Ort/Restaurant: Niederlenz, Altersheim Hungeligraben Abmeldungen an: Frau Yvonne Lerjen, Tel. 062 891 68 31 Pro Senectute

OTHMARSINGEN

Hinschied Markus Briner Tief betroffen müssen wir von unserem Gemeindeammann Markus Briner Abschied nehmen. Er ist völlig überraschend am 9. März 2017 verstorben. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Für die Trauerfeier bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung sowie des Technischen Dienstes am Mittwochnachmittag, 22. März 2017, geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis. Die Gemeinde wird interimistisch von Vizeammann Hans Rätzer geleitet. Die Aufgaben werden unter den Ratsmitgliedern aufgeteilt. Othmarsingen, 14. März 2017 Gemeinderat


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Amtliches OTHMARSINGEN

Othmarsingen, 13. März 2017

Musikschulkonzert Stadtbauamt Lenzburg – Umbau und Erneuerung Schulanlage Bleicherain Die folgenden BKP-Positionen werden in einer Ausschreibung versendet und müssen auch als ein komplettes Angebot eingereicht werden. BKP 271 Innere Gipserarbeiten (bestehend aus NPK 643, 651, 671) 1. Auftraggeber: 1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers: Bedarfsstelle/Vergabestelle: Stadt Lenzburg Beschaffungsstelle/Organisator: Stadtbauamt Lenzburg Kronenplatz 24 5600 Lenzburg Schweiz Telefon 062 886 45 45; E-Mail: daniel.kaeppeli@lenzburg.ch 1.2 Angebote sind an folgende Adresse zu schicken: Stadtbauamt Lenzburg Kronenplatz 24 5600 Lenzburg Schweiz Telefon 062 886 45 45; E-Mail: daniel.kaeppeli@lenzburg.ch 1.4 Frist für die Einreichung des Angebotes: 20. April 2017, 15.00 Uhr. Die Angebote sind innerhalb dieser Frist bei der Beschaffungsstelle einzureichen (Abgabe oder A-Post). Die Offerten sind im verschlossenen Kuvert mit der Aufschrift «(Schulanlage Bleicherain – «Arbeitsgattung BKP........»)» und dem Vermerk «Bitte nicht öffnen» einzureichen. 1.6 Art des Auftraggebers: Gemeinde/Stadt 1.7 Verfahrensart: offenes Verfahren 1.8 Auftragsart: Bauauftrag 1.9 Gemäss Gatt/WTO-Abkommen bzw. Staatsvertrag: ja 2. Beschaffungsobjekt: 2.1 Art des Bauauftrages: Ausführung 2.2 Projekttitel der Beschaffung: Umbau und Erneuerung Schulanlage Bleicherain 2.4 Gemeinschaftsvokabular (CPV): 45435100 Sanierungsarbeiten 2.5 Detaillierter Produktebeschrieb: Gesamtsanierung, Leistungsverzeichnis in den Submissionsunterlagen 2.6 Ort der Ausführung: Schulanlage Bleicherain Angelrainstrasse 19 5600 Lenzburg 2.7 Aufteilung in Lose? nein 2.8 Werden Varianten zugelassen? Nein. Gleichwertige Offertvarianten als Ergänzung zum Grundangebot sind zugelassen. 2.9 Werden Teilangebote zugelassen? nein 2.10 Ausführungstermin Beginn: Juni 2017 Ende: März 2018 3.1 Bedingungen: – Für BKP 271 Innere Gipserarbeiten findet eine obligatorische Begehung statt am: Donnerstag 6. 4. 2017 um 10.00 Uhr: Treffpunkt Eingang West Schulhaus Bleicherain. Firmen, welche nicht an der Begehung/Besichtigung teilnehmen, werden vom Verfahren ausgeschlossen. – Das Angebotsformular muss vollständig ausgefüllt, datiert und unterzeichnet sein. Dem Angebot ist die ausgefüllte Selbstdeklaration samt Nachweisen beizulegen: 3.7 Eignungskriterien: – Vollständigkeit der geforderten, einzureichenden Unterlagen. – Einhaltung der Gesamtarbeitsverträge oder bei deren Fehlen Gewährung von orts- und branchenüblichen Arbeitsbedingungen (Leistungsortsprinzip) – Erfüllung der Pflichten gegenüber der öffentlichen Hand, den Sozialversicherungen sowie den Arbeitnehmenden (Selbstdeklaration und weitere Bestätigungen) Alle Eignungskriterien müssen erfüllt werden. 3.8 Geforderte Nachweise: – Selbstdeklaration (Vorlage in Unterlagen) mit den verlangten Nachweisen – detaillierter Betreibungsregisterauszug – Bestätigung der Steuerbehörden (MwSt, Staats-, Gemeinde- und Bundessteuern) – Bestätigung der Ausgleichskassen (AHV, IV, EO, ALV) – Bestätigung der Pensionskasse (BV-Beiträge) – Bestätigung der Suva resp. BU/NBU – Bestätigung Krankentaggeldversicherung (KTV), sofern in GAV vorgeschrieben – Bestätigung der paritätischen Berufskommission bez. Einhaltung GAV (bei Branchen ohne GAV Bestätigung der Revisionsstelle bez. Orts- und Branchenüblichkeit sowie Lohngleichheit zwischen Mann und Frau) – Bauhauptgewerbe: FAR-Bestätigung – Handelsregisterauszug 3.9 Zuschlagskriterien: 1. Kompetenz 40% nach folgenden Subkriterien: – Nachweis von drei in den letzten fünf Jahren im Erneuerungsbereich bereits ausgeführten und abgeschlossenen vergleichbaren Referenzaufträgen der anbietenden Firma resp. Bietergemeinschaft (solidarisch haftende Partner in einer Bietergemeinschaft) an einem historischen Gebäude, welcher bezüglich Leistungsart mit den ausgeschriebenen Aufträgen vergleichbar ist. (30%) – Auftragswert der drei oben genannten Referenzaufträge (10%) 2. Preisangebot 60% 3.10 Bedingungen für den Erhalt der Ausschreibungsunterlagen: Anmeldung zum Bezug der Ausschreibungsunterlagen erwünscht bis: 4. 4. 2017 Kosten: CHF 0.– 3.11 Sprache für Angebote: Deutsch 3.12 Gültigkeit des Angebotes: bis: 31. Dezember 2017 3.13 Bezugsquelle für Ausschreibungsunterlagen: zu beziehen von folgender Adresse: Graf Stampfli Jenni Architekten AG Weissensteinstrasse 81 4500 Solothurn Die Unterlagen sind auf dem Postweg bei oben genannter Adresse anzufordern. Ausschreibungsunterlagen sind verfügbar ab: 20. 3. 2016 Sprache der Ausschreibungsunterlagen: Deutsch 4. Andere Informationen: 4.2 Geschäftsbedingungen Es sind Netto-Offerten einzureichen. Skonto, Rabatte und allfällige Abzüge sind im Angebot aufzuführen. Nicht fristgerecht oder unvollständig eingereichte Angebote sowie Angebote, die nicht den Ausschreibungsunterlagen entsprechen oder willentlich abgeänderte Texte enthalten, werden vom Wettbewerb ausgeschlossen. Offerten mit Preisabsprachen werden nicht berücksichtigt. Die Vergebung erfolgt aufgrund des Angebots. 4.3 Verhandlungen Über den Preis werden keine Verhandlungen geführt. Technische Verhandlungen bleiben vorbehalten. 4.4 Verfahrensgrundsätze Die Auftraggeberin vergibt öffentliche Aufträge für Leistungen in der Schweiz nur an Anbieterinnen und Anbieter, welche die Einhaltung der Arbeitsschutzbestimmungen und der Arbeitsbedingungen für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sowie die Lohngleichheit für Mann und Frau gewährleisten. 4.5 Sonstige Angaben Die Ausschreibende Stelle behält sich vor, nachträglich Optionen und Auftragserweiterungen gem. Art. 7 Abs. 3 Lit.g (ÖBV) bis max. 50% des ursprünglichen Beschaffungswertes zusätzlich freihändig zu vergeben. 4.6 Offizielles Publikationsorgan Amtsblatt Kanton Aargau 4.7 Rechtsmittelbelehrung: 1. Gegen diese Ausschreibung kann innert einer nicht erstreckbaren Frist von 10 Tagen seit der Publikation beim Verwaltungsgericht des Kantons Aargau, Obere Vorstadt 40, 5001 Aarau, Beschwerde erhoben werden. Der Stillstand der Fristen gemäss Zivilprozessrecht gilt nicht. 2. Die Beschwerde ist schriftlich einzureichen und muss einen Antrag sowie eine Begründung enthalten. Das heisst, es ist a) anzugeben, wie das Verwaltungsgericht entscheiden soll, und b) darzulegen, aus welchen Gründen diese andere Entscheidung verlangt wird. 3. Auf eine Beschwerde, welche den Anforderungen gemäss den Ziffern 1 und 2 nicht entspricht, wird nicht eingetreten. 4. Die angefochtene Ausschreibung ist anzugeben, allfällige Beweismittel sind zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Eingabe ist zu unterzeichnen. 5. Das Beschwerdeverfahren ist mit einem Kostenrisiko verbunden, das heisst, die unterliegende Partei hat in der Regel die Verfahrenskosten sowie gegebenenfalls die gegnerischen Anwaltskosten zu bezahlen.

Am Freitag, 17. März 2017, um 19.00 Uhr findet in der Mehrzweckhalle das traditionelle Musikschulkonzert statt. Unter dem Motto «Feelings» spielen Kinder und Jugendliche in verschiedene Besetzungen und Ensemblegruppen abwechslungsreiche und fröhliche Stücke. Die Schülerinnen und Schüler sowie ihre Lehrpersonen freuen sich auf Ihren Besuch. Musikschule Lenzburg Standort Othmarsingen

SCHAFISHEIM

Baugesuch Bauherr:

Martin Meier und Sandra Wyss Meier Strossacherweg 5, Schafisheim Planverfasser: suter architekten ag Pestalozzistrasse 83, Birr Bauobjekt: Aufstockung Einfamilienhaus mit Terrasse Bauplatz: Strossacherweg 5 Parzelle 1567 Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 17. März bis 18. April 2017. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Gemeinderat

In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Markus Briner 2. Januar 1962 bis 9. März 2017 Der Verstorbene war seit 2006 Mitglied des Gemeinderates und seit 1. Januar 2017 Gemeindeammann der Gemeinde Othmarsingen. Markus Briner hat sich sehr zum Wohl der Gemeinde Othmarsingen eingesetzt. Mit Weitsicht, grossem Engagement und viel Sachkenntnis hat er seine Ressorts geführt und die Entwicklung des Dorfes geprägt sowie beeinflusst. Sein neues Amt als Gemeindeammann trat er mit viel Freude und Begeisterung an. Er hatte viele Ideen und wollte anstehende Projekte tatkräftig umsetzen. Dies blieb ihm leider verwehrt. Mit dem Tod unseres Gemeindeammanns Markus Briner verliert die Gemeinde eine allseits geschätzte Persönlichkeit. Seine ausgezeichneten Dienste zum Wohl der Bevölkerung verdienen unsere Wertschätzung und Dankbarkeit. Wir werden ihn in bleibender Erinnerung behalten und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen sprechen wir unser tief empfundenes Mitgefühl aus.

Gemeinderat Othmarsingen

Altmetall-Sammlung Gemäss Turnusplan findet am Donnerstag, 23. März 2017 eine ordentliche Altmetall-Sammlung statt. Bereitstellung auf den Kehrichtplätzen ab 7 Uhr. 16. März 2017 Gemeinderat

Senioren-Mittagessen Das Senioren-Mittagessen findet am Freitag, 17. März 2017, um 11.45 Uhr im Restaurant Rebstock, Seengen, statt. An- oder Abmeldungen nehmen Elsa Wacker, Telefon 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, Telefon 062 777 06 88, entgegen. Pro Senectute

Anlieferung Ast- und Strauchmaterial – NEU Am Samstag, 18. März 2017, von 15.00 bis 16.00 Uhr kann bei der Entsorgungsstation Gerbi Astund Strauchmaterial mit einem Durchmes-ser von max. 15 cm angeliefert werden. Gemeindekanzlei

Baugesuch Bauherrschaft: Roger und Beatrice Gautschi Obere Rebenhübelstrasse 1 Seengen Vorhaben: Whirlpool mit Aussenaufstellung (bereits im Bau) Ortslage: Parzelle Nr. 577 Obere Rebenhübelstrasse 1 Öffentliche Auflage vom 17. März bis 18. April 2017 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Gemäss § 21 Abs. 2 sind die Gesuche im amtlichen Publikationsorgan der Gemeinde zu veröffentlichen, wenn die Voraussetzungen zur Einbürgerung erfüllt sind. Folgende Personen haben bei unserer Gemeinde ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Koç Ramazan, geboren 1982, männlich, aus der Türkei, wohnhaft in Seengen, Matten 2 – Rosano geb. Salonia Mariangela, geboren 1975, weiblich, aus Italien, wohnhaft in Seengen, Hubpüntstrasse 9A – Rosano Noemi, geboren 2006, weiblich, aus Italien, wohnhaft in Seengen, Hubpüntstr. 9A – Rosano Manila, geboren 2008, weiblich, aus Italien, wohnhaft in Seengen, Hubpüntstr. 9A – Gyolay geb. Kiss Aranka, geboren 1977, aus Ungarn, wohnhaft in Seengen, Altackerstr. 14 – Gyolay Gabor Zsolt, geboren 1996, aus Ungarn, wohnhaft in Seengen, Altackerstrasse 14 – Gyolay Sally, geboren 1998, aus Ungarn, wohnhaft in Seengen, Altackerstrasse 14 Gemäss § 21 Abs. 3 kann jede Person innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zu den einzelnen Personen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zuhanden der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. Gemeinderat

Frühlingsmarkt/ Strassensperrung Die Schulstrasse wird am Markttag, dem 21. März 2017, von 5 bis 19.15 Uhr gesperrt. Gemeindeverwaltung geschlossen Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben am Marktnachmittag, 21. März 2017, geschlossen. Bibliothek Die Bibliothek bleibt am Markttag, 21. März 2017, geschlossen.

Die Abdankung findet am Mittwoch, 22. März 2017, um 13.30 Uhr in der reformierten Kirche Othmarsingen, statt (vorgängige Beisetzung im engsten Familienkreis).

HERZLICHEN DANK für die grosse Anteilnahme beim Abschied von unserem lieben Muetti, Grosi und Urgrossmuetti

Bertha Nuttli-Erni Besonders danken möchten wir den vielen Buschauffeuren der Mittagsstrecke Fahrwangen–Lenzburg–Bettwil, die über Jahre hinweg unserem Muetti eine schöne und sichere Ausfahrt ermöglicht haben. Ebenso ihren vielen Freundinnen, Verwandten und Bekannten, die sich immer liebevoll um sie gekümmert und sie bis zuletzt unterhalten haben. Danken möchten wir auch der Pflegi Muri, Abteilung G1, für die schöne Umsorgung in den letzten Monaten. Ein herzliches Dankeschön gebührt Herrn Pfarrer Nanz für die würdige Gestaltung des Trauergottesdienstes und Ariane Deubelbeiss für die schönen Orgellieder. Uns allen wird sie fehlen und trotzdem tragen wir sie in uns mit. Fahrwangen, im März 2017

Die Trauerfamilien


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Diverses

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Stadt Lenzburg

Renoviert vom Vorplatz bis zum Glockenstuhl lenbach von der kantonalen Denkmalpflege. Die Fassade der Kirche wurde lediglich gereinigt, hingegen der Turm aussen neu gestrichen. Gereinigt wurden die Biberschwanzziegel auf dem gesamten Dach. Im Turm grüsst ein neuer Glockenstuhl mit Sicherheitsvorkehren und auf dem neusten Stand der Technik. Die Risse in der Stuckdecke sind behandelt. Belassen wurden die Leuchtkörper und die Sitzbänke. Aufgefrischt wurde hingegen das Chorgestühl. Die Kirche verfügt nun über ein neues Hausleitsystem. Die Orgel präsentiert sich gereinigt, klanglich erweitert und optimiert. Jolanda Hofmann erinnert sich gerne zurück an Aufenthalte auf dem Baugerüst, spezielle Momente mit Aus- und Einblicken, die nicht wieder zurückkehren.

Seit dem vergangenen Sommer wird die Stadtkirche Lenzburg renoviert. Nun strahlt das Denkmal wieder. Im Gang sind derzeit die letzten Arbeiten. Vorfreude ist spürbar: Am letzten MärzSonntag wird die Kirche festlich eingeweiht. Alfred Gassmann

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m 16. November 2015 bewilligte die reformierte Kirchgemeindeversammlung einen Renovationskredit von 1,775 Mio Franken. Zuvor begann das Architekturbüro Baumann & Waser, Lenzburg, zu zeichnen, zu rechnen, Varianten miteinzubeziehen und abzuwägen. Entstanden ist ein ausgewogenes Projekt, um vor allem den Wert der bestehenden Bausubstanz zu erhalten. Kirchenpflegepräsident Johannes Burger blickt im renovierten Kirchenraum auf acht Monate Bauzeit zurück und zeigt sich dankbar und glücklich. In Einheit mit der Baukommission wurde das bewilligte Projekt umgesetzt. Strikte: Der eingehaltene Kostenvoranschlag belegt es. Absprache mit Denkmalpflege Während der 1601/02 entstandene Käsbissenturm noch deutlich spätgotisch angelegt ist, gilt das Kirchenschiff von 1667/68 bereits als frühbarock. Die Stadtkirche Lenzburg steht seit 1960 unter eidgenössischem und kantonalem Denkmalschutz. Diese Tatsache erforderte eine enge Zusammenarbeit mit Jonas Kal-

Vorfreude auf die Einweihung Derzeit führen Handwerker die letzten Arbeiten aus. Martin Stücheli montierte auf der Kanzel den aufgefrischten Schriftenhalter aus Holz. Ein roter Teppich wird wohl vor der Kirche nicht ausgelegt, doch ausgebesserte und gerichtete Vorplatzplatten empfangen die Festgottesdienstbesucher. Bald werden nur noch Staubsauger und Staublappen im Einsatz sein. Die Reformierte Kirchgemeinde ist auf den grossen Festtag gerüstet.

PROGRAMM

Hielten sich strikte an die Pläne: Architektin Jolanda Hofmann und Kirchenpflegepräsident Johannes Burger in der Stadtkirche Lenzburg. Foto: Alfred Gassmann

Festliche Einweihung am 26. März 10 Uhr: Festgottesdienst. 11.30 Uhr Matinee-Konzert Magnificat von Johann Sebastian Bach mit dem Ensemble Academia Musica. 12.30 Uhr: Apéro und Führungen durch die Kirche; Verpflegungsmöglichkeit im Festzelt bis 16.45 Uhr. 15 Uhr: Kinderprogramm. 17 Uhr: Volles Geläute der Glocken. 17.15 Uhr: Kurzes Orgelkonzert zum Abschluss mit Andreas Jud, Organist der Stadtkirche.

Schlossberg-Reben: Abwarten und Wein trinken Die Lenzburger OrtsbürgerRebbauern werden sich weiterhin gedulden müssen: Das Erweiterungsprojekt am Schlosshügel verzögert sich, im schlimmsten Fall gar um vier Jahre, weil der Kanton Vorbehalte gegen die geplante Terrassierung geltend macht. Heiner Halder

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ür das Baugesuch von 5600 Quadratmetern neu bestockte Rebfläche und zusätzlichen Raum für die Erschliessung und ökologische Ausgleichsmassnahmen

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gibt es von den Bewilligungsbehörden in Aarau vorläufig kein grünes Licht. Das Projekt soll ausserhalb der Bauzone in der Spezialzone Schlossberg realisiert werden, wo die Auflagen strenger sind. So sind hier Terrainveränderungen wie die vorgesehene Terrassierung verboten, und die Kleinbaute für einen Werkzeugschopf ist zu gross geplant. Dies gab Vorstandsmitglied Max Werder an der Generalversammlung der Rebbauern-Vereinigung bekannt. Allerdings sei das auf 70 000 bis 80 000 Franken geschätzte Vorhaben damit nicht gestorben. Verhandlungen mit Stadt und Kanton sollen eine Lösung bringen. So wird geprüft, ob eine entsprechende Umzonung im Rahmen der angelaufenen Revision der Lenzburger Bau- und Nutzungsordnung möglich wäre. Das allerdings könnte sich bis zu vier Jahre hinziehen. Jedenfalls müssen sich die Rebbau-

ern vorläufig mit ihren 40 Aren begnügen. Keine Beitragserhöhung Deren Bewirtschaftung bringt bereits Arbeit genug. Wie der Rebbauverantwortliche Kurt Wernli beklagte, war 2016 wettermässig ein «Rekordjahr punkto Schwierigkeiten». Kälte, Nässe, Mehltau und Kirschessigfliegen minderten den gewohnten Ertrag auf die Hälfte. Die 1500 Kilo Traubengut waren schliesslich mit 92 Oechsle gewohnt gut, doch ist das nur ein kleiner Trost, weil sich die geringe Ernte in der Rechnung massiv auswirkt: In der Kasse fehlen rund 9000 Franken. Trotzdem lehnten die 64 anwesenden Rebbauern eine von Präsident Hansjörg Salm beantragte Beitragserhöhung von 30 auf 50 Franken für Einzelund von 50 auf 70 Franken für Paar-Mitglieder mit grosser Mehrheit ab. Wenn

Neue Spezialität: Vorstandsmitglied Max Werder zeigt den «Schlossberg Barba Rossa». Foto: Peter Remund der angestrebte Weinverkauf tatsächlich 40 000 Franken einträgt, ist das Budget fast gar ausgeglichen.

Die Rebbau-Vereinigung zählt aktuell 181 Mitglieder. Eine erfreuliche Anzahl «Räblüs» leistet neu unter der Führung von Werner Volkmar aus purer Freude am Weinbau jährlich rund 1300 Stunden Frondienst. Neu in den Vorstand wurde Marianne Plüss gewählt, sie ersetzt den seit 2013 als Weinspezialist tätigen Thomas Gloor. Dieser verabschiedete sich mit der Lancierung eines einheimischen Pinot Noir Barrique mit dem klingenden Namen «Schlossberg Barba Rossa». Und auch die Spezialität Lenzburger Schlosskugeln wird wieder hergestellt, erhältlich bei «L’arco dei sapori» an der Bahnhofstrasse. Beide Köstlichkeiten und andere Kulinarik konnten von den Rebbauern beim Nachtessen im Restaurant des Alterszentrums Obere Mühle genossen werden. Nach dem Motto: Abwarten und Wein trinken.


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Stadt Lenzburg WILSTRASSE Stadtrat hält an Fahrverbot fest Der Stadtrat hält am im August 2014 verfügten Fahrverbot für die Wilstrasse (Abschnitt Wald) fest und weist die eingereichten Einsprachen ab oder tritt nicht darauf ein. Einerseits ist die Strassenfundation nicht genügend stabil sowie zu wenig breit, und es fehlen Drainagen, weshalb Schlaglöcher entstehen. Müsste die heutige Strasse für den aktuellen Verkehr ertüchtigt werden, wäre eine grössere Sanierung nötig. Der Stadtrat spricht sich allerdings gegen eine Sanierung aus und zieht eine Reduktion des Verkehrs (hauptsächlich noch Langsamverkehr) vor. Andererseits gibt der Stadtrat in Übereinstimmung mit der räumlichen Entwicklungsstrategie und dem Masterplan Aabach der Erholungsnutzung (bestehender Wanderweg und regionale Radroute) und der Natur im Wil Vorrang. Gegen den Beschluss des Stadtrats kann beim Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Beschwerde erhoben werden. (lba)

Smartphone-App zur Industriekultur Ab Mai 2018 können Interessierte mithilfe einer Smartphone-App bei einer Wanderung entlang dem Aabach viel intensiver als bisher die Entwicklung der Industriekultur verfolgen. An der 15. Generalversammlung des Vereins Industriekultur am Aabach auf Schloss Lenzburg orientierten die Projektverantwortlichen Carmen Kiser und Fabio Rudolf vom Museum Aargau über den Stand des Projektes «Gesichter der Geschichte». Unter diesem Titel sollen die in der Region omnipräsenten Relikte aus der Geschichte der Industrialisierung lebendig dargestellt werden. An speziellen Info-Stelen können mit dem Smartphone zusätzliche Informationen zu den baulichen Zeugen oder Überresten abgerufen werden: Video- oder Tonaufnahmen von Zeitzeugen beleben das Ganze: «Wir wollen die Industriegeschichte mit einer menschlichen Dimension aufwerten», so Carmen Kiser. Zusammen mit Fabio Rudolf, der hauptsächlich für die technische Umsetzung verantwortlich ist, sucht Geschichtsvermittlerin Kiser weiterhin Personen mit direktem Bezug zu Zeugen der Industriekultur in der Gegend. Zuzug im Vorstand Vor dem Vortrag ging die GV ruhig über die Bühne. Gemäss Präsident Martin Stücheli zählt «Industriekultur am Aabach» gegenwärtig 74 Einzel- und 13 Kollektivmitglieder. Im letzten Jahr erwirtschaftete man ein Plus von gut 2500 Franken. Einen Wechsel gibt es auf der Geschäftsstelle: Ursula Furrer folgt auf Karin Büchli, die pensioniert wird. Die freie Zeit nutzt Büchli neu auch als «normales» Vorstandsmitglied im Verein. Mit Max Furter als zweitem Revisor wird eine Vakanz neu besetzt. Im Juni und Juli sind Veranstaltungen für Daheimgebliebene geplant: Leinenindustrie Niederlenz mit Generalstreik und eine Abendwanderung entlang dem Aabach von der Oberen Mühle in Lenzburg bis zum Industriegebiet Oholten in Seon sind die Themen der terminlich noch nicht fixierten Anlässe. (tf) INSERATE

Kunst im Foyer statt Kunst am Bau Die Ausstellung mit dem passenden Titel «drei Künstler, drei Generationen» im Alterszentrum Obere Mühle eröffnet die Reihe «kunst im Alterszentrum». Damit wird hier die Kunst am Bau ersetzt. Fritz Thut

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chon während der Bauzeit des im letzten Jahr bezogenen PflegeheimNeubaus des Alterszentrums Obere Mühle (AZOM) machte man sich Gedanken über die sogenannte Kunst am Bau. Dabei wollte man die üblichen Pfade bewusst verlassen. «Wir wollten keine Statue vor das Haus setzen. Denn diese gefällt oder eben auch nicht», so Verwaltungsratspräsidentin Heidi Berner. Stattdessen ist nun vorgesehen, im grosszügig angelegten Foyer immer wieder neue Ausstellungen zu präsentieren. Damit, so Berner, verfolge man zwei Ziele: «Wir wollen hier Begegnungen fördern und zudem Künstlern eine Plattform bieten.» Für die Organisation, auch vor Ort, konnte eine informell gebildete Kulturgruppe rund um Daniel Vogel, den ehemaligen Präsidenten der Lenzburger Kulturkommission, gewonnen werden. Die Investition in die Infrastruktur beschränkte sich im Wesentlichen auf die Anschaffung von Stellwänden mit neutral-weisser Oberfläche. Das Engagement der Künstler funktioniert nach dem grossen Netzwerk von Daniel Vogel. Die Ausstellungen funktionieren nach dem Galerie-Modus: Besucher können die Kunstwerke erwerben. Vorgesehen sind jeweils drei Ausstellungen pro Jahr. Vogel legt die Latte bewusst hoch: «Wir wollen hier möglichst gute Künstler ausstellen und sicher keine Vermischung von Profis und Hobbymalern.» Da haben die Verantwortlichen zur Premiere eine ideale Konstellation zusammengestellt. Die Ausstellung «drei Künstler, drei Generationen» verinnerlicht die Vorgabe der Begegnung vorbildlich. «Kunst soll zu Diskussionen anregen», so Daniel Vogel.

Haben die erste Ausstellung organisiert: Die Kulturgruppe des Alterszentrums Obere Mühle in Lenzburg (von links) Foto: Fritz Thut Ruth Gebhard, Daniel Vogel, Heidi Berner und Brigitte Arnold.

DREI KÜNSTLER, DREI GENERATIONEN Während der gegenwärtig laufenden Startausstellung werden im ebenerdigen Foyer des Alterszentrums Obere Mühle (AZOM) Werke von drei Künstlern ausgestellt. Alle haben einen Bezug zu Lenzburg, alle gehören unterschiedlichen Generationen an. Laut den Ausführungen von Daniel Vogel an der Vernissage ist Elisabeth Mey Seiler «die Doyenne des Künstlertrios». Die heute 85-jährige Künstlerin startete ihr Schaffen in den 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts und der im AZOM gezeigte Querschnitt «kann durchaus als Retrospektive bezeichnet werden», so

Vogel. Mit ihrem Hang zum Abstrakten ist Elisabeth Mey Seiler «eine lebhafte Verfechterin der klaren Moderne». Auch Nina Schwarz ist in der Stadt aufgewachsen, liess jedoch schon vor elf Jahren an der Ausstellung zum Lenzburger Stadt-Jubiläum «mit ihren Werken spüren, dass sie die Enge der Kleinstadt Lenzburg gesprengt hat», wie Daniel Vogel aus dem damaligen Jury-Bericht zitierte. Die ehemalige Berliner Werkstudentin zeigt aktuell, als 42-Jährige, Bilder aus Sperrholzplatten in Schichtungen, die laut Vogel «von einer Reise nach innen erzählen».

Cosimo Gritsch, der mit 35 Jahren Jüngste des Trios, stammt aus einer Lenzburger Künstlerfamilie und bildete sich in Luzern, Bern und Berlin aus und weiter. Im AZOM sind zahlreiche gegenständliche Landschaftsdarstellungen zu sehen. Da fallen die farbkräftigen Abstraktionen daneben besonders auf. Die Ausstellung ist bis zum 26. März jeweils von 9 bis 17 Uhr öffentlich zugänglich. Am Montag, 20. März, um 16 Uhr, sind die drei Künstler vor Ort und stellen sich der Diskussion; nicht nur Bewohner des Alterszentrums, sondern auch Externe sind willkomen. (tf)

Zehn Töpferinnen – eine Ausstellung Seit rund 15 Jahren treffen sich 10 Künstlerinnen regelmässig, um sich auszutauschen. Ihr gemeinsames Hobby: Sie wühlen täglich «im Dreck». Jetzt findet im Müllerhaus zum ersten Mal eine gemeinsame Ausstellung statt. Peter Winkelmann

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reck, Lehm, Ton, Porzellan: Für die 10 Künstlerinnen ist es Faszination und Liebe, mit diesem natürlichen Material Kreativität auszuleben. An der Vernissage vom vergangenen Samstag, im Müllerhaus in Lenzburg, wurde diese Faszination von jeder einzelnen Künstlerin voller Freude vorgestellt. «Zehn Frauen, zehn Persönlichkeiten und zehn un-

terschiedliche Meinungen», fasste Hans Schweri in seiner Eröffnungsansprache die Charaktere der Künstlerinnen zusammen. «Gemeinsam töpfern und gegenseitig anstecken», fuhr Schweri fort, «und noch nie gab es weder Neid noch Missgunst.» Zusammen fröhlich sein Die Frauen arbeiten grundsätzlich jede für sich, machen eigene Ausstellungen und jede hat ihren eigenen Stil. Aber regelmässig treffen sie sich in Tina Amato’s Atelier in Gränichen. «Es sind lange Kaffeerunden, einfach mal zusammen schnäddere», verriet Schweri lachend, «aber dann kann es auch sehr ernsthaft werden.» Die Vernissage zur Ausstellung «Zehn Töpferinnen» eröffneten Cristina Amato an der Violine und Gwendolyn Waber am Akkordeon. Die vielen Besucher drängelten sich durch die vier Räume, in jedem Raum sind sehr spannende Kunstwerke ausgestellt.

Raum und Kunst: Die gewölbten Keller im Müllerhaus sorgen für einen zusätzlichen Reiz. Foto: PWi Jede Töpferin hat eine lange Erfahrung. So auch Sylvia Compton aus Unterlunkhofen. «Ich habe einfach so mal angefangen, dann aber kam die Leiden-

schaft», erzählte sie aus ihren Anfangszeiten. Heute hat sie einen eigenen Brennofen und ihre Objekte sind meistens in der Rakku-Technik erstellt. Rakku ist eine traditionelle Brenntechnik mit Ursprung in Japan. Das glasierte oder unglasierte Gefäss wird wegen der starken Rauchentwicklung meist im Freien gebrannt – entgegen dem herkömmlichen Verfahren Keramik zu brennen (langsames Abkühlen im geschlossenen Ofen). Das Grundmaterial Ton gibt es in unterschiedlichen Farben und kommt aus England, Frankreich oder auch Spanien. «Die Ideen kommen meistens aus der Natur», verriet Künstlerin Yvonne Berger, «genaues Schaffen, die Formen und die Arbeitstechniken sind dann aber wichtig. Und natürlich daran feilen bis zum i-Tüpfelchen.» Die interessante Ausstellung im Müllerhaus in Lenzburg dauert noch bis zum 26. März. Offen und frei zugänglich ist sie jeweils am Mittwoch, Freitag, Samstag und Sonntag von 14 bis 19 Uhr.

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Stadt Lenzburg

Erstmals Minus beim Betriebsergebnis Die goldenen Zeiten bei den Finanzen der Stadt Lenzburg scheinen vorbei: Im Jahresabschluss 2016 wird erstmals ein Minus beim Betriebsergebnis ausgewiesen; das Gesamtergebnis ist auf 3,8 Millionen Franken geschrumpft. Fritz Thut

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Wo das Geld hinfliesst: Diagramm der Ausgaben 2016.

Grafik: Stadt Lenzburg

hne rot zu werden, sprach Vizeammann und Finanzministerin Franziska Möhl bei der Präsentation der Jahresrechnung 2016 der Stadt Lenzburg von «einem sehr guten Abschluss». Die hohe Kunst der Politik und speziell der Finanzpolitik besteht ja darin, überall das Positive zu sehen und herauszustreichen. Doch Möhl musste bereits im zweiten Satz die etwas zu euphorisch geratene erste Formulierung relativieren: «Wir können mit dem Ergebnis 2016 nicht an die Vorjahre anknüpfen; doch konnte man dies auch gar nicht erwarten.» Die nüchternen Zahlen des Ergebnisses der Einwohnergemeinde Lenzburg ohne Spezialfinanzierungen präsentieren

sich wie folgt: Das – laut Möhl erstmalige – Minus bei der betrieblichen Tätigkeit liegt mit 780 000 Franken fast eine Viertelmillion höher als budgetiert. Diese negative Premiere konnte mit den Finanzierungsergebnissen nur teilweise kaschiert werden: Das Gesamtergebnis von 3,8 Mio. liegt 3,9 Prozent unter Budget und gar 42 Prozent unter dem Vorjahr. Der Cashflow (Selbstfinanzierung) sank auf 4,9 Mio., den tiefsten Wert seit 2005. Zusammen mit höheren Investitionen als ursprünglich vorgesehen stieg die Nettoschuld um fast 3 auf 8,5 Millionen Franken. Gerade bei den anstehenden Grossprojekten wie den Schulbauten lasse sich die Aufteilung der anfallenden

Energie aus Wolke – eine Vision?

Gas zum Leben aus der «Suurstoffi»

Der Energie-Apéro in Lenzburg lockte mit dem herausfordernden Thema «Energy Cloud – Luftschloss oder Zukunftsvision?» über 100 Gäste in den Gemeindesaal. Drei Referenten informierten rund um die Energie aus der Cloud, die für die Veränderung und die Digitalisierung in der Versorgungsbranche steht. Ob die Energy Cloud ein Luftschloss ist oder der Weg in die smarte Zukunft, darauf ging der Dozent für Wirtschaftsinformatik der Berner Fachhochschule, Thomas Jarchow, ein. Mit einem Blick in die Vergangenheit leitete er über in die Zukunft. In dieser werde der Zugriff auf Daten sowie deren Skills zur Nutzung unseren Wohlstand definieren. In der Energy Cloud, die als Speicher wie eine Batterie agiert, spielen schwankende Strompreise und das Timing von Angebot und Verbrauch eine zentrale Rolle. Voraussetzung sind klar zugeordnete Identitäten der Cloud-Nutzer, und damit verknüpft der Schutz der Privatsphäre, um den Stromverbrauch aus der Cloud zu optimieren. Die Identität ist aber auch Quelle für Sicherheitsrisiken. Christian Beyeler, Head Business Services, und Alex Nauer, Senior Solution Manager, beide Avectris AG in Baden, beschrieben die Chancen und Risiken der Digitalisierung und des Internets of Things und wie diese die Versorgungsindustrie verändern werde. Energy Cloud steht für die beiden für Kosteneinsparungen und «neue Geschäftsmodelle mit Komfortsteigerung». Neue Arten der Energieberatung, öffentliche Beleuchtung, virtuelle Kraftwerke oder auch Energie-Allianzen über die Cloud sind nur einige Beispiele dafür. Fragen an die Referenten gab es viele und konnten beim anschliessenden Apéro diskutiert werden. (bma)

Mit dem obligaten Banddurchschnitt wurde das Home-Care-Gebäude der Messer Schweiz AG eingeweiht. Hier steht die modernste Abfüllstation für medizinischen Sauerstoff.

Kosten auf die einzelnen Jahre schlecht planen, so Marc Lindenmann, Leiter Finanzen, bei der Rechnungspräsentation. Steuern hinken hintennach Die Steuereinnahmen blieben im letzten Jahr um 5,6 Mio. hinter der Budgetvorgabe. Und diese lag über eine halbe Million tiefer als der Vorjahresertrag. Besonders dramatisch, aber angesichts der wirtschaftlichen Entwicklung und den Nachwirkungen des zu starken Frankens nicht erstaunlich, wiegt der dramatische Einbruch bei den Aktiensteuererträgen. Eine Million fehlt alleine hier. Da wertet es Franziska Möhl als sehr erfreulich, dass bei den Steuern der na-

Hebt den Mahnfinger: Vizeammann Franziska Möhl bei der Präsentation der Jahresrechnung 2016 der Stadt Lenzburg. Foto Fabio Baranzini türlichen Personen gegenüber dem Jahr 2015 eine, wenn auch kleine, Zunahme zu registrieren ist. «Wir haben noch eine Steigerung, doch die wird immer flacher», so die Finanzchefin. Für die Zukunft nachdenklich stimmt die Tatsache, dass die Steuereinnahmen mit der deutlich «steigenden Einwohnerzahl nicht Schritt halten» können.

Trotz der grossen Ausgabendisziplin – alle Verwaltungsabteilungen mit Ausnahme der Sozialen Sicherheit schnitten 2016 besser ab, als budgetiert – hat Franziska Möhl bei einem Blick in die Zukunft Sorgenfalten auf der Stirn: «Wir haben viele Investitionen, die anstehen. Da macht uns die aktuelle Situation schon ein wenig Bauchweh.»

Fritz Thut

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er jüngste Ausbauschritt der Messer Schweiz AG ist wie ein Schritt zurück. Der heutige Schweizer Ableger der weltweit tätigen Messer Group GmbH ist eine Lenzburger Traditionsfirma und vielen in der Region immer noch als «Suurstoffi» geläufig. Mit Investitionen von knapp einer Million Franken wurde hier das modernste Abfüllwerk für medizinischen Sauerstoff im Land realisiert. Der Verwendungszweck deutet ein neues Schwerpunktfeld der Messer Schweiz AG an. Bekannt als eines der führenden Industriegas-Unternehmen des Landes will man sich nun mit dem neuen Home-Care-Geschäftsfeld einen Teil des schnell wachsenden Gesundheitsbusiness sichern. Das Leben erträglicher machen Obwohl man bei Messer sagt, dass die hier produzierten oder aufbereiteten Gase in der aktuellen Konsumwelt nahezu omnipräsent sind, nimmt doch der für medizinische Zwecke konfigurierte Sauerstoff eine spezielle Position ein: «Mit den Produkten aus diesem Gebäude machen wir das Leben erträglicher», sagte CEO Hans Michael Kellner an der Eröffnung.

Offizieller Banddurchschnitt: Hans Michael Kellner, CEO der Messer Schweiz AG, und Stadtammann Daniel Mosimann eröffnen die Abfüllstation für medizinischen Sauerstoff. Foto: Fritz Thut Erträglich bedeutet hier tragbar. Messer versorgt von hier aus Patienten, die permanent Sauerstoff benötigen, mit Behältern mit flüssigem Sauerstoff. Diese sind inzwischen derart leicht, dass die Patienten mobil bleiben und sich frei bewegen können. Der aus der Luft gewonnene Sauerstoff wird auf minus 183 Grad Celsius heruntergekühlt und so verflüssigt.

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Bekenntnis zu Lenzburg Den Neubau wertete Stadtammann Daniel Mosimann an der Eröffnung als «Zeichen der Prosperität und Innovation». Der Messer-Slogan «Gases for Life» werde hier wortwörtlich spürbar. Das Werk sei zudem «ein Bekenntnis zum Standort Lenzburg». Damit die «Suurstoffi» auch unter neuem Namen und neuer Führung Lenzburg die Treue hält, ist

auch dem guten Einvernehmen mit den Behörden zu verdanken, wie CEO Kellner betonte: «Die Zusammenarbeit mit der Stadt ist vorbildlich. Deshalb kann ich sagen, dass wir hierbleiben, denn wir sind verwurzelt hier.» Ein Indiz für diese Aussage ist auch die Tatsache, dass eben die Bewilligung für den Bau eines neuen Büro- und Verwaltungsgebäudes erteilt wurde.


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Kirchenzettel

AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen bis 19. März 2017: Pfarrer Arnold Bilinski Telefon 076 247 12 50 ab 20. März 2017: Pfarrerin Renate Bolliger Telefon 056 437 30 54 Donnerstag, 16. März 2017 Jassnachmittag – 14.00 Uhr in der Remise Ammerswil Sonntag, 19. März 2017 – 9.30 Uhr Kirche Ammerswil: Gottesdienst Gestaltung: Pfarrer Arnold Bilinski Musik: Johanna Bossert; Kantonalkollekte: Ökumenisches Institut Bossey

Fahrwangen, im März 2017 Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Wenn ihr mich dort findet, dann lebe ich in euch weiter.

TO D E S A N Z E I G E U N D D A N K S A G U N G Wenn ihr an mich denkt, seid nicht traurig. Erzählt lieber von mir und traut euch ruhig zu lachen. Lasst mir einen Platz zwischen euch, so wie ich ihn im Leben hatte.

W I R D A N K E N VO N H E R Z E N für die mitfühlende Anteilnahme, die wir beim Abschied von unserer lieben

Nelly Tanner-Haller 7. 4. 1927 – 16. 2. 2017

11. 2. 1937 – 11. 3. 2017 Auf Wunsch des Verstorbenen haben wir bereits Abschied genommen. Wir danken allen, die dem Verstorbenen in Freundschaft verbunden waren.

Die Trauerfamilien Es findet keine Beerdigung statt. Seine Asche wird auf seinen Wunsch in den geliebten Bergen der Natur übergeben. Wir bitten, von Kondolenzbesuchen abzusehen.

so reichlich erfahren durften.

Danke

Franz Küttel-von Burg

Montag, 20. März 2017 Schweigemedidation – EINKEHRTAG – 9.30 bis 15.30 Uhr im Ökumeneraum Dottikon; Leitung: Lisbeth Wermelinger Anmeldung unter Telefon 056 624 25 31 Mittwoch, 22. März 2017 Frauen-Apéro mit Vortrag – 19.15 Uhr im Blumenbistro Floramona Dottikon; Thema: «Pleiten, Pech und Pannen – Was ist das Gute am Schlechten» Anmeldung an S. Vögeli, Tel. 056 624 08 20

Leb so, wie du es für richtig hältst, und geh, wohin dein Herz dich führt. Das Leben ist ein Theaterstück ohne vorherige Proben. Darum singe, lache, tanze und liebe! Und lebe jeden einzelnen Augenblick deines Lebens, bevor der Vorhang fällt und das Stück ohne Applaus zu Ende geht. Charlie Chaplin

Plötzlich und für uns alle unfassbar verstarb unser Gründungsmitglied und Vereinskamerad

Markus Schlatter

für die tröstenden Worte für einen Händedruck, eine stille Umarmung für die schönen Kränze, Blumen, Karten und zahlreichen Spenden Frau Pfarrer Corinne Dobler für die bewegende Trauerfeier der Organistin Frau Bossart und den Panflötenspielerinnen für die einfühlsame musikalische Umrahmung Dr. med. R. Schumacher, Villmergen, und dem Spitex-Team Lenzburg für die jahrelange Betreuung dem Pflegeteam des Seniorenzentrums Obere Mühle in Villmergen für die liebevolle Pflege und Begleitung in den letzten Tagen den Nachbarn für die jahrelange wertvolle Unterstützung

Wir danken allen, die Nelly in Freundschaft und Liebe in ihrem Leben begegnet sind und sie auf ihrem letzten Weg begleitet haben. Dintikon, im März 2017

Die Trauerfamilien

Sarmenstorf, im März 2017 Nach langer, geduldig ertragener Krankheit ist unsere geliebte Tante im Alter von 86 Jahren für immer eingeschlafen.

Hanny Thut 4. August 1930 – 8. März 2017

In liebevoller Erinnerung: Barbara Stein-Portmann und Familie Peter Portmann und Familie

15. 6. 1953 – 12. 3. 2017 Wer im Geringen treu ist, ist es auch im Grossen.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Mueti, Grosi, Urgrosi und Schwiegermueti

Lony Kohler-Huber

Mit dem Tode eines Menschen verliert man vieles, aber niemals die mit ihm verbrachte Zeit. Du wirst uns unvergessen bleiben. Deine Kolleginnen und Kollegen von der Theatergruppe Schafisheim

24. 12. 1932 – 4. 3. 2017 Ein gütiges Herz hat aufgehört zu schlagen. Wir sind traurig über diese Endlichkeit. Dennoch gönnen wir Dir den Frieden und das Wiedersehen mit Deinen Lieben, die Dir vorausgegangen sind. «B hüet di Gott» war jeweils Dein Abschiedsgruss. Jetzt ist es der unsrige im Wissen, dass dem so ist.

In liebevoller Erinnerung: Ursula Meier-Kohler Jacqueline Kohler Isabelle und Roland Egger-Kohler Sokhom und Sokha Chau mit Sonary, Sysovan und Sysoda Andreas und Simone Bucher mit Sarah und Fiona Christoph und Rafael Meier

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen seiner Mitmenschen.

TO D E S A N Z E I G E Plötzlich und für uns alle unfassbar verstarb unser langjähriges Mitglied und Ehrenpräsident im Alter von 75 Jahren.

Otto Dössegger * 3. 1. 1942

† 7. 3. 2017

Zum Trauergottesdienst am Mittwoch, 22. März 2017, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Lenzburg sind alle herzlich eingeladen. Die Urnenbeisetzung findet davor im Familienkreis statt. Lony wünschte sich, dass auf Trauerkleidung verzichtet wird. Anstelle von Blumen möchte sie folgende Institutionen unterstützt wissen: Dr. Beat Richner, Kantha Bopha Children’s Hospital, Kambodscha Postkonto 80-60699-1, IBAN CH98 0900 0000 8006 0699 1, Zürcher Kantonalbank, 8001 Zürich, Vermerk: Lony Kohler.

Die Urnenbeisetzung im Familiengrab fand im engsten Familienkreis statt.

Stiftung für Behinderte, Lenzburg Postkonto 50-19000-3, IBAN CH46 0900 0000 5001 9000 3, Vermerk: Lony Kohler.

Dank gilt dem Alters- und Pflegeheim Eichireben in Sarmenstorf.

Traueradresse: Isabelle Egger-Kohler, Kornweg 10, 5024 Küttigen

Du wirst uns unvergessen bleiben. Deine Armbrustschützenkollegen Seon Die Trauerfeier findet am Freitag, 17. März 2017, um 12.00 Uhr in der reformierten Kirche in Seon statt.


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Kirchenzettel R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 19. März – 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Mária Dóka Predigttext Lukas 19, 57–62 Lieder 571, 1–3; 791, 1–5; 841, 1–3 346, 1–4 Orgel: Hans-Dieter Lüscher Kantonalkollekte: Ökumenisches Institut Bossey Kirchenkaffee mit Heinz Lüscher – 10 bis 11 Sonntagsschule mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter im Unterrichtszimmer Montag, 20. März – 20.00 Singkreisprobe im Unterrichtszimmer Mittwoch, 22. März – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 26. März – 10.00 Gottesdienst mit musikalischer Begleitung von Speak-Out • Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter • Speak-Out ist ein Gesangsensemble aus Reinach, bestehend aus etwa 10 Sängerinnen und Sängern, die Spass am Singen haben und mit Herzblut dabei sind. Die Lieder laden zum Mitsingen ein! • Im Anschluss findet ein kleiner Apéro statt. Amtswoche Pfrn. Mária Dóka Chiletaxi Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis zum Samstagabend, 19 Uhr bei Kurt Lüscher anzumelden, Telefon 079 155 06 56. www.ref-beinwil.ch

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Telefon 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch.

Lenzburg Samstag, 18. März 2017 – 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 19. März 2017 – 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 21. März 2017 – 9.00 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 23. März 2017 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg Sonntag, 19. März 2017 – 11.00 Uhr Heilige Messe Dienstag, 21. März – 9.00 Uhr Heilige Kommunionfeier Anschliessend Kaffee

Seon Freitag, 17. März 2017 – 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 19. März 2017 – 19.00 Uhr Eucharistiefeier mit Krankensalbung und Segnung es singt der Kirchenchor

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

Wir nehmen Abschied von

Emerita Suter-Mehli 11. März 1942 – 28. Februar 2017 Meine geliebte Frau, unser herzensgutes Mami und Noni war ein arbeitsamer, hilfsbereiter und lieber Mensch. Nach langer Krankheit konnte sie zu Hause in den Armen ihres Mannes für immer einschlafen. Du warst immer für uns da – danke für alles.

Du fehlst uns und «mer händ di gärn». In Liebe, deine Familie: Bruno, Mirjam, Fabienne Verwandte im Bünderland Verwandte im Luzernbiet

R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 18. bis 24. März 2017 Pfrn. Annemarie Kirchhofer, Tel. 056 249 03 43

Lenzburg Freitag, 17. März 2017 – 14 Uhr Seniorennachmittag im Kirchgemeindehaus Die Entfelder Theater-Senioren zeigen ihr neuestes Lustspiel «Millionär und aarmi Schlucker» Samstag, 18. März 2017 – 10 Uhr Sonntagschule im Kirchgemeindehaus Sonntag, 19. März 2017 – 10 Uhr Gottesdienst im Kirchgemeindehaus, Pfrn. Annemarie Kirchhofer; Predigt: Johannes 6, 48–51a, 60–64a «Was Menschen am Leben erhält» Lieder: 456/276/652/659; Musik: Collegium Vocale Lenzburg und Andreas Jud, Klavier; Kinderhüte: ab 9.45 Uhr Kollekte: Ökumenisches Institut Bossey – kantonal – 17.30 Uhr Lenzburg United Jugendgottesdienst im Kirchgemeindehaus Andi Bachmann und Team Montag, 20. März 2017 – 6.45 bis 7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus

Hendschiken Samstag, 18. März 2017 – 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 19. März 2017 – 9 Uhr Gottesdienst im Kirchenzentrum Pfrn. Annemarie Kirchhofer Predigt: Johannes 6, 48–51a, 60–64a «Was Menschen am Leben erhält» Lieder: 456/276/652/659; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kollekte: Ökumenisches Institut Bossey – kantonal Freitag, 24. März 2017 – 19.30 Uhr Vortrag von René Rusch «Mit dem Auto nach Norwegen» im Kirchenzentrum – organisiert durch kultur plus+ hendschiken

A U E N S TE I N Sonntag, 19. März – 9.45 Uhr Gottesdienst Pfr. Árpád Ferencz Sonntagsschule Dienstag, 21. März – 20.00 Uhr Missionsarbeitsverein Mittwoch, 22. März – 6.45 Uhr Morgengebet in der Kirche

BIRR

Birr/Lupfig

Dreissigster: Samstag, 1. April 2017, 17.15 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche Lenzburg.

Donnerstag, 16. März 2017 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell Samstag, 18. März 2017 Jungschar – 19.00 Open Sports, Turnhalle Lupfig Sonntag, 19. März 2017 – 10.10 Gottesdienst, Pfrn. E. Graf, Predigtreihe «Sola Caritate», anschl. 11.11 Dienstag, 21. März 2017 – 18.30 Streetdance Mittwoch, 22. März 2017 – 9.30 S Wopfi-Singe – 14.00 Treffpunkt Kleiderkarussell Donnerstag, 23. März 2017 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt – 14.15 Seniorennachmittag, Pfrundhaus, Spiel und Spass, Dorothee Fischer

Traueradresse: Bruno Suter-Mehli, Murackerstrasse 5, 5600 Lenzburg

Schinznach-Bad

Wir bedanken uns bei allen für die entgegengebrachte Anteilnahme. Besonderer Dank gilt Hausarzt Herrn Dr. med. P. Hänny für die stete Bereitschaft zur Hilfe und Betreuung. Lieben Dank Herrn Pfarrer R. Häfliger für den trostvollen Abschiedsgottesdienst und dem Bestattungsinstitut Ramseier & lseli für dessen Herzlichkeit. Die Urnenbeisetzung und der Abschiedsgottesdienst fanden am Freitag, 10. März 2017, im engeren Familien- und Verwandtenkreis in Lenzburg statt.

Hunzenschwil, 15. März 2017 Wir trauern um unseren langjährigen, geschätzten Instrumentallehrer

Markus Schlatter Markus verstarb unerwartet in seinem 64. Lebensjahr. Er unterrichtete an unserer Musikschule seit über 27 Jahren mit Herzblut die Musikschülerinnen und -schüler auf den Instrumenten Keyboard, Akkordeon und Schwyzerörgeli. Wir sind bestürzt über seinen plötzlichen Tod und werden seinen unermüdlichen Einsatz an unserer Musikschule in dankbarer Erinnerung behalten. Seiner Familie entbieten wir unser aufrichtiges Beileid und wünschen ihr viel Kraft, diesen schmerzlichen Verlust zu überwinden.

In stiller Trauer: Schulpflege, Schulleitung und Kollegium Schule Hunzenschwil Schulpflege, Schulleitung und Kollegium Schule Rupperswil Musikschulkommission Hunzenschwil/Rupperswil Lehrerkollegium der Musikschule

Du, Gott, sei du mit mir um deines Namens willen; denn deine Gnade Psalm 109, 21 ist mein Trost.

Donnerstag, 16. März 2017 – 14.00 Senioren-Café Diensstag, 21. März 2017 – 14.00 Lismi-Treff Amtswoche alle Gemeinden bis 19. 3.: Pfrn. E. Graf, 056 443 10 11 Amtswoche alle Gemeinden ab 20. 3.: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59 Weitere Infos unter www.ref-kirche-birr.ch

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 19. bis 25. März: Pfr. Martin Kuse, Telefon 062 893 34 62 Freitag, 17. bis 24. März Fastenwoche mit Pfrn. Ursula Vock Treffpunkt für angemeldete Fastende jeweils um 19.00 im Seitenschiff der reformierten Kirche Niederlenz Freitag, 17. März – 10.00 Andacht im Alterszentrum Wildegg Pfr. Martin Kuse Samstag, 18. März – 10.00 bis 11.30 KiK im Kirchgemeindehaus Sonntag, 19. März – 10.00 Holderbank, Gottesdienst, «Weglassen – Zulassen», Pfrn Ursula Vock, Musik: Christina Ischi Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Telefon 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi) Anmeldung bis Samstagabend. Der Fahrdienst ist kostenlos. www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

HUNZENSCHWIL Samstag, 18. März – 9 bis 11 Uhr, Frauenmorgen diesmal auch für Männer, Länzihuus Suhr «Erziehen im Vertrauen». Referent: Heinz Etter Sonntag, 19. März – 10.30 Uhr, «chrüz + quer»-Gottesdienst Länzihuus Suhr, Pfrn. K. Remund und Pfr. A. Hunziker. Mitwirkung: Noëmi Schär und JugendBand Kollekte: Kinderheim in Rumänien Anschliessend Sandwich-Mittagessen www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Freitag, 17. März – 18.30 Zündschnur im KGH – 20.00 Taizé-Feier in der Kirche: Stille, Taizé-Lieder, Gebet Sonntag, 19. März – 09.25 Gebet im KGH – 10.00 Gottesdienst mit A. Müller Predigt: Liebe vor Fehlerlosigkeit (Johannes 21, 15–17) Kollekte: Ök. Institut Bossey Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes Herzlich willkommen zum anschliessenden Chilekafi Mittwoch, 22. März – 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf Donnerstag, 23. März – 14.30 Erzählcafé im KGH www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Sonntag, 18. März 2017 – 17.00 Chile mit Chind – Kinderfeier in der Pfarrkirche – 19.00 Der Jugendraum ist offen Sonntag, 19. März 2017 – 10.00 Gottesdienst mit Christoph Heldner Donnerstag, 23. März 2017 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 19. März – 10.30 Uhr Ökumenischer Suppentag mit Pfrn. Christina Soland, Kinder der 5. Klasse (ref. und kath.) und ihren Katechetinnen Gabi Kehl und Paola Fischer Thema: Land ist Leben Musik: The Millers und Christina Heuking (Orgel) Kollekte: OeME-Projekt Anschliessend gemeinsames Suppenessen Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 Mittwoch, 22. März – 9.30 Uhr Shibashi im Seitenschiff der Kirche Freitag, 24. März – 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Telefon 062 891 30 32

OTHMARSINGEN 17. bis 24. März 2017 Fastenwoche im Rahmen der ökumenischen Kampagne der Kirchgemeinden Holderbank-Möriken-Wildegg, Niederlenz und Othmarsingen, täglich um 19 Uhr: Fastentreffen im Seitenschiff der Kirche Niederlenz, am 24. März im Kirchgemeindehaus Möriken Sonntag, 19. März 2017 – 9.30 Uhr: Gottesdienst zum Thema Tränen mit Pfarrerin Christine Friderich

RUPPERSWIL Amtswoche: 21. bis 24. März 2017 Pfr. Christian Bühler, 076 381 68 04 Sonntag, 19. März – 10.00 Uhr Gottesdienst, Pfrn. Karin Tschanz Kantonalkollekte: Ökumen. Institut Bossey Dienstag, 21. März im Kirchgemeindehaus – 19.00 Uhr Gesprächskreis zu den Psalmen 5 + 31 – 19.30 bis 21.00 Uhr Tanzkreis Donnerstag, 23. März – 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus, Pfr. Árpád Ferencz Freitag, 24. März – 17.00 Uhr ökumenische Chinderchile «Jesus und dr chleini Esel Benjamin»

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Freitag, 17. März Jugendtreff – 19.30 bis 23.00 Uhr, Jugendraum Sonntag, 19. März Gottesdienst mit Konfirmation von Sabrina Jeker, Boniswil – 10.00 Uhr, Kirche Seengen Pfarrer Mark Schwyter Mittwoch, 22. März Laudes – 07.00 Uhr, Kirche Seengen Pensioniertentreff Hallwil/Egliswil – 14.00 Uhr, Gemeindesaal Egliswil www.kirche-seengen.ch

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Sonntag, 19. März – 19.00 Uhr: Abend-Gottesdienst Pfr. Stv. Hans-Ulrich Müller Text: Johannes 6, 66–68 Thema: «Nicht fremdgehen» Kollekte, kant.: Ökum. Institut Bossey Anschliessend Express-Kafi Montag, 20. März – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: Chorprobe Dienstag, 21. März – 7.00 Uhr: Frühgebet – 9.30 Uhr: Fiire met de Chliine in der reformierten Kirche – 19.30 Uhr: Hauskreis im UG des Ref. KG Donnerstag, 23. März – 09.00 Uhr: Wochengebet – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im Altersheim mit SD, Matthias Fässler Freitag, 24. März – 9.00 Uhr: Strickgruppe im ref. KGH Rosmarie Bolliger, Telefon 062 775 17 58 – 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis Pfr. Hans Maurer www.ref-kirche-seon.ch

S TA U F B E R G

Staufen Freitag, 17. März 2017 – 16.15 Uhr KiK-Träff im Zopfhuus Sonntag, 19. März 2017 – 17.30 Uhr Lenzburg united (regionaler Allianz-Jugendgottesdienst) in der 3×3 emk, Stationsweg 6, Hunzenschwil Donnerstag, 23. März 2017 – 9.00 Uhr Kurzandacht im Zopfhuus

Schafisheim Sonntag, 19. März 2017 – 10.00 Uhr Gottesdienst in der Kirche mit Pfr. Astrid Köning Wer gerne die Fahrgelegenheit nach Schafisheim benützen möchte, meldet sich bitte am 19. März zwischen 8.30 bis 9 Uhr unter der Tel.-Nr. 062 891 78 20. Donnerstag, 23. März 2017 – 8.45 Uhr Kurzandacht im Schlössli www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Samstag, 18. März 3. Fastensonntag – 19.00 Eucharistiefeier Pfarrer Hanspeter Menz Kollekte: Kloster St. Martin, Hermetschwil Montag, 20. März Hl. Josef, Bräutigam der Gottesmutter Maria – Patrozinium – 9.30 Eucharistiefeier Chorherr R. Strassmann Kollekte: Wallfahrtskirche Oberschongau Solist und Orgel: Karl und Theres Meienberg Donnerstag, 23. März – 9.15 Eucharistiefeier Chorherr R. Strassmann

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Menziken Sonntag, 19. März 3. Fastensonntag – 10.15 Pfarreigottesdienst Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) mitgestaltet von den Firmlingen Mittwoch, 22. März – 18.00 Eucharistiefeier und Beichten in kroatischer Sprache Donnerstag, 23. März – 18.15 Rosenkranz für den Friede – 19.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Beinwil Samstag, 18. März – 17.30 Pfarreigottesdienst Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Mittwoch, 22. März – 19.00 Wortgottesdienst mit Kommunionfeier

Samstag, 18. März – 13.45 Uhr, Jungschi/Ameisli Sonntag, 19. März – 9.30 Uhr, Gottesdienst/Kids Kiosk – 17.30 Uhr, Jugendgottesdienst Lenzburg United Donnerstag, 23. März – 15.30 Uhr, Seniorennachmittag www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!


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Im Gespräch

Blickpunkt S

tabwechsel zum Ersten: Nach 20-jähriger Tätigkeit als Juniorenobmann im Velobiketeam (VBT) Seetal gibt Beni Basler den Lenker an Evelyne Frei weiter, welche seit der Gründung der Juniorenabteilung dabei war. In diesen 20 Jahren hat Basler diverse Vereinslager geleitet, die Kids an die Rennen des Argovia Cups begleitet und eine grosse InBeni Basler frastruktur zur Verfügung gestellt. Unzählige Stunden hat er für die Juniorenabteilung auf und neben dem Bike verbracht. Wenn das Wetter einmal nicht zum Biken einlud, organisierte er Anlässe wie einen Skitag oder einen Besuch auf dem Pumptrack oder im Indoor Bikepark. Zum Glück für die Jugendlichen wird er dem VBT als J&S-Leiter erhalten bleiben.

S

Lehrkräfte setzten sich an der Berufsschule Lenzburg mit dem richtigen Einsatz von digitalen Hilfsmitteln in der Schule auseinander: Schülerpult mit Foto: Sandra Ardizzone Tablet, Laptop und Smartphone; der Taschenrechner sieht hier schon nostalgisch aus.

«Die Zukunft erkennt man nicht im Rückspiegel» Wie sollen Kinder künftig unterrichtet werden? Bei der zweiten Auflage der Veranstaltung «Sek I trifft Sek II» an der Berufsschule Lenzburg erhielten Lehrkräfte mit einem fulminanten Vortrag von Ralph Kugler Eindrücke von der «Digitalisierung im Unterricht». Fritz Thut

G

emeinsam bereite man junge Menschen auf den Weg ins Leben vor. So leitete Ruedi Suter, der Rektor der Berufsschule Lenzburg (BSL), den zum zweiten Mal durchgeführten Anlass «Sek I trifft Sek II» ein. Suter meinte damit, dass die OberstufenLehrkräfte der Volksschule und die daran anschliessende Berufsschule nahezu in einem Boot sitzen: «Die Lehrpersonen auf diesen zwei Stufen sind Partner», so Suter. Partner, die nicht besonders viel voneinander wissen, wie sich bereits bei der Premiere vor Jahresfrist feststellen liess. Nun, bei der Neuauflage, legte der Rektor in seiner Begrüssung Wert auf die Feststellung, dass man beim Übergang zwischen Sek I und Sek II «nicht von einer Schnitt-, sondern von einer Nahtstelle reden» müsse. Zum Wohle der Jugendlichen sei es «wichtig, zu wissen, was die anderen machen». Information, Wissen, Verstehen Die Förderung des gegenseitigen Verständnisses wurde diesmal durch ein Thema verstärkt, von dem viele Oberstufen- und Berufsschul-Lehrkräfte die immensen Auswirkungen auf das eigene Berufsfeld noch gar nicht abschätzen können oder wollen: Die Digitalisierung im Unterricht. Im für diesen Bereich angemesseneren Englisch heisst es korrekt: ICT oder ausgeschrieben «information and communications technology». Mit dem Ostschweizer Ralph Kugler, Professor an der Pädagogischen Hochschule St. Gallen, hatten die Veranstalter der BSL einen Referenten gefunden, der die rund 100-köpfige Zuhörerschar in der Aula sofort in den Bann zog. «Alles ver-

ändert sich mit der Digitalisierung», begann Kugler mit einer an sich harmlosen Feststellung. Und auch der nachgeschobene Satz «in einigen Bereichen dramatisch, in anderen weniger», konnte das Auditorium noch spielend verarbeiten. Ebenso spielend, wie Computernetze immer mehr Informationen immer schneller verarbeiten und überall und jederzeit zugänglich machen. «Information ist nicht Wissen und erst recht nicht Verstehen», stellte der Referent klar. Die exponentiell steigende Informationsflut hat also nicht automatisch schlauere Individuen zur Folge. Unter Umständen eher im Gegenteil. Begegnet man dieser Lawine mit Euphorie oder sieht man darin die Apokalypse? In unserer Gesellschaft funktioniert Ignorieren nicht. Laut Kugler steht ein Wechsel des Leitmediums bevor. An die Stelle der Bücher tritt das omnipräsente Smartphone. Stigmatisierende Fehlerkultur Was bedeuten diese Erkenntnisse für die Bildung? Kugler, führend in der Ausbildung von Ausbildnern im digitalen Umfeld, unterscheidet zwei Grundhaltungen, mit denen die Aufgabe angegangen werden kann: Die «Neophoben» haben Angst oder zumindest übertriebenen Respekt vor allem Neuen und die «Neophilen» begegnen allem Neuen mit einer aufgeschlossenen Neugierde. Ausgehend von der von einem gescheiten Mann geäusserten provokativen These, wonach an der heutigen Schule nur zwei Sachen falsch sind, nämlich erstens der Stoff der unterrichtet wird, und zweitens, wie er unterrichtet wird, sieht Ralph Kugler einen Wandel der Lernkultur. Ein Aspekt dabei: Den Schülern muss nicht Information oder Wissen, sondern Filter- und Recherchekompetenz vermittelt werden. Der Referent will jedoch nicht alles vollständig auf den Kopf stellen. Bei allem Einsatz moderner Arbeitsmittel dürfe das «Recht auf Primärerfahrung» nicht verschwinden. Nichts mehr zu suchen im digitalisierten Unterricht habe die aktuell herrschende «stigmatisierende Fehlerkultur». Rote «F» bei Tests machen motivierenden Hilfen Platz. Bei den Unterrichtenden brauchts eine Anpassung der Didaktik. Mit der Anschaffung der digitalen Infrastruktur (Computer oder Tablets) schafft man die nötige Umstellung nicht;

tabwechsel zum Zweiten: Nach 18 Jahren engagierter Geschäftsführung der Stiftung Dr. Hans und Gertrud Müller übergibt Karin Büchli an ihre Nachfolgerin Ursula Furrer. «Dank ihrem unternehmerischen Wirken und ihrem Enthusiasmus wurde das Müllerhaus zu einem festen Bestandteil des kulturellen Lebens weit über die Region Lenzburg hinaus», wurde ihr Wirken in einer Medienmitteilung gewürdigt. Das vielfältige Angebot für gesellschaftliche, kulturelle und gemeinnützige Aktivitäten seien unter Wahrung der finanziellen Stabilität der Stiftung unter ihrer Leitung stetig ausgebaut worden. Ihre Nachfolgerin bringt eine langjährige und vielseitige Erfahrung im kaufmännischen und kulturellen Bereich mit und nimmt ihre Arbeit im Müllerhaus am 1. April auf.

F

usion: An ihren ausserordentlichen Generalversammlungen beschlossen der Damenturnverein und der Turnverein von Meisterschwanden, die Zukunft gemeinsam anzupacken. Die Abstimmung war eindeutig: Beide Vereine stimmten der Fusion einstimmig zu. Somit findet am Freitag, 31. März, die erste ordentliche Generalversammlung des neuen Vereins «STV Meisterschwanden» statt. An dieser stehen die Wahl des neuen Vorstands, die Genehmigung der neuen Statuten sowie das Gebührenreglement und des Budgets an. Ausserdem wird der Fusionsvertrag unterzeichnet. Am Ende der denkwürdigen Versammlungen stiess man bei einem Apéro auf das positive Ergebnis an.

A

ugenzeugen gesucht: Am Montag, 13. März, gegen 9.30 Uhr ereignete sich im Kreisverkehr «Schoren» in Schafisheim ein Verkehrsunfall. Von Hunzenschwil her kommend, fuhr eine Frau auf ihrem Velo mit Anhänger in den Kreisel hinein. Sie beabsichtigte, diesen bei der Ausfahrt zur Lidl-Filiale zu verlassen. Von Lenzburg her fuhr jedoch ein Auto in den Kreisel herein und nahm der Velofahrerin den Vortritt. Diese musste brüsk bremsen und stürzte. Die Velofahrerin erlitt Prellungen. Zudem wurde ihr Fahrrad leicht beschädigt. Der Lenker der silberfarbenen Limousine – ein älterer Mann in Begleitung seiner Ehefrau – hielt zwar an und nahm die Personalien der Velofahrerin auf. Ohne ihre Namen genannt zu haben, stiegen die Eheleute darauf wieder ein und fuhren in Richtung Lenzburg weiter. Die Kantonspolizei in Lenzburg (Telefon 062 886 01 17) bittet den Autofahrer, sich zu melden. Zudem sucht sie Augenzeugen. INSERATE

Begeisterte mit einem temporeichen Referat: Pädagogik-Professor Ralph Kugler am Anlass «Sek I trifft Sek II» in Lenzburg. Foto: BSL/Heinz Lüthy da braucht es gemäss Kugler überall ein Umdenken, für das eine Offenheit nötig ist: «Seien Sie neophil!», gab der Referent am Schluss den Zuhörenden mit auf den Weg. Und: «Die Zukunft erkennt man nicht im Rückspiegel.» Zwei Jahre in einer Stunde Das Feuerwerk an Zahlen und Zitaten, Anregungen und Aufforderungen gab anschliessend im freien Austausch zu reden. Ralph Kugler hatte nach eigenen Angaben den Studenten-Stoff von zwei Jahren auf eine Stunde komprimiert. Da

kann es gut sein, dass sich gewisse Erkenntnisse beim Publikum erst mit der Zeit breit machen. In den anschliessenden Diskussionen wurde immerhin erkannt und mehrmals festgestellt, dass bei den theoretischen Grundlagen für einen zeitgemässen zukunftsgerichteten ICT-Einsatz in der Ausbildung im Aargau ein grosser Aufholbedarf besteht. Die hiesigen pädagogischen Hochschulen scheinen mit dem Kuglers Institut ICT & Medien an der Pädagogischen Hochschule nicht mithalten zu können.


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Region

100 Zwilchhosen für die Jungschwinger Das letztjährige Kantonalschwingfest in Lenzburg wirft Zins ab für den Nachwuchs: Im Möriker Schwingkeller erhielten die Jungschwinger vom Erlös 100 neue Schwinghosen. Fritz Thut

E

in Teil des Gewinns des «Kantonalen» 2016 wird in den Nachwuchs investiert. «Wir wollen dem Verein die Zukunft sichern», sagte Kantonalfest-OKPräsident Erich Renfer bei der Übergabe der 100 aus robustem Zwilch gefertigten Schwinghosen an die Jungschwinger des Schwingklubs Lenzburg und Umgebung. Eine solch grosse Bestellung von einem einzelnen Verein, erst noch aus keiner bekannten Schwingerhochburg, ging beim Lieferanten noch nie ein. Doch die in fünf verschiedenen Grössen ausgelieferten Hosen à je etwa 100 Franken werden gebraucht. Je gut zwei Dutzend Jungschwinger trainieren dienstags im Schwingkeller in Möriken. Jungschwinger-Leiter Nick Alpiger senior, spricht von einem «guten Bestand» und erinnert sich an seine Anfänge hier: «Vor 15 Jahren habe ich mit sechs Jungschwingern begonnen.» Der aktuelle Boom hängt mit den Vorbildern im Verein zusammen. Mario Thürig und Nick Alpiger junior eroberten im letzten Jahr am «Eidgenössischen» in Estavayer den begehrten Kranz. Die so ausgelöste Sogwirkung freut auch Vereinspräsident Stefan Wülser: «Eine solch grosse Jungschwinger-Schar macht mich stolz.» Die starke Nach-

Stoff für den Nachwuchs: Im Möriker Schwingkeller posieren die Jungschwinger in den neuen Hosen mit OK-Präsident Erich Renfer (oben). wuchsabteilung sei aber in erster Linie das Verdienst von Leiter Alpiger: «Er weiss die Jungen richtig zu nehmen. Er ist für uns ein absoluter Glücksfall.» Nachdem die Jungschwinger mit Erich Renfer fürs Foto posiert hatten, ging das Training weiter. Mit einer Mischung aus konsequenter Härte und Motivation leitet Alpiger seine Jungs an: «Schwingen ist eine gute Lebensschule», ist er überzeugt.

KANTONALER NACHWUCHSSCHWINGERTAG IN BRUNEGG Am 26. März in der Vianco-Arena Traditionsgemäss organisiert der Ausrichter des Aargauer Kantonalschwingfests im Folgejahr den Aargauer Kantonalen Nachwuchsschwingertag. Und so lädt der Schwingklub (SK) Lenzburg und Umgebung am Sonntag, 26. März, in die Vianco-Arena nach Brunegg. Weil der Organisator jeweils im März hier einen

Start der Filmaufnahmen zum Krimi «Antoniusfeuer» in Möriken Im Rahmen der 725-Jahr-Feier der Gemeinde MörikenWildegg dreht der Jugendtreff Choo den historischen Krimi «Antoniusfeuer». Hanny Dorer (Text und Foto)

F

ederführend in diesem Filmprojekt sind die für die Jugendarbeit in Möriken-Wildegg zuständigen Tatjana Steinbichl und Markus Furrer. Beide blicken auf langjährige Erfahrungen als Theaterpädagogen zurück und Tatjana Steinbichl hat bereits verschiedene Film- und Theaterprojekte mit Jugendlichen und geistig beeinträchtigten Menschen realisiert. Das von Tatjana Steinbichl verfasste Drehbuch verbindet den geschichtlichen Hintergrund der Kirche Möriken, die auf eine romanische Kapelle aus dem 11. Jahrhundert zurückgeht, mit dem heutigen Dorfgeschehen. Die ursprüngliche Kapelle wurde dem Schutz Antonius des Grossen anempfohlen und erhielt um 1400 eine erste Glocke, die Antoniusglocke – daher der Name «Antoniusfeuer». Da es sich um einen Krimi handelt, kommt selbstverständlich ein Mord darin vor. Und der wird ganz zufällig entdeckt, und zwar von drei Mädchen, die sich gerne als Detektivinnen betätigen und dabei schreckliche Dinge entdecken. Mehr sei hier noch nicht verraten. Ausser den drei Detektivinnen Celine Huber, Ilayda Muslu und Jeannine Steinacher spielen nebst zahlreichen Statisten Pfarrer Martin Ku-

HUNZENSCHWIL Frauenmorgen – diesmal auch für Männer: «Erziehen im Vertrauen» Samstag, 18. März, 9–11 Uhr, Länzihuus, Bachstrasse 27, 5034 Suhr. Referent: Heinz Etter ist Primar- und Sekundarlehrer und seit 2004 Heilpädagoge. Er ist Vater von je zwei erwachsenen Söhnen und Töchtern und Grossvater von zwölf Enkelkindern. Dieser Frauenmorgen wird zusammen mit der Männergruppe MoM organisiert. Daher sind auch Männer willkommen.

Drei Detektivinnen: Celine Huber, Ilayda Muslu und Jeannine Steinacher (v.l.). se, Gemeindeschreiber Pascal Chioru und Markus Furrer, mit. Premiere im November Der Film «Antoniusfeuer» wird im November im Gemeindesaal Premiere feiern. Dass die ersten Szenen bereits letzten Samstag in der Kirche Möriken aufgenommen wurden, liegt daran, dass die Kirche saniert wird und die Bauarbeiten

demnächst beginnen. Der Grossteil der Aufnahmen wird erst in der letzten Sommerferienwoche im August realisiert. Darauf folgt die knifflige Aufgabe, aus all den Teilaufnahmen einen spannenden Krimi von Spielfilmlänge zusammenzuschneiden. Bis dahin darf man rätseln, was es mit dem Mord in Möriken auf sich hat und vor allem, wer wohl der Mörder ist.

STAUFEN Kinderkleider- und Spielsachenbörse Von Frühjahrs- und Sommermode für Säuglinge, Kinder und Teenies über diverses Kinderzubehör bis zu gut erhaltenen Schuhen und Spielsachen – an der vom Verein Läbigs Staufen organisierten Börse ist für jeden etwas dabei. Sie findet am Samstag, 25. März, in der Turnhalle Staufen statt. Gleichzeitig dürfen die Kinder auf dem Flohmarkt

Foto: Fritz Thut

ihre ausrangierten Spielsachen verkaufen. Wer vom «Schnäppli jagen» müde ist, kann bei Kaffee und Kuchen oder einem Hotdog wieder Energie tanken. Die Kinderkleider- und Spielsachenbörse findet von 10 bis 12 Uhr statt. Intakte und saubere Frühlings- und Sommerartikel werden am Freitag, 24. März von 19.30 bis 21 Uhr in der Turnhalle Staufen entgegengenommen. www.laebigsstaufen.ch

Frühlingswettkampf durchführt, tragen die Jungen ihr «kleines Kantonales» ausgesprochen früh im Jahresablauf und erst noch in der Halle aus. Erwartet werden aus der Nordwestschweiz und zwei Gastvereinen rund 240 Jungschwinger im Alter von 8 bis 17 Jahren, die sich in fünf Kategorien messen werden. Die Besten gewinnen,

wie die grossen Vorbilder, am Schluss Lebendpreise. Was den arrivierten «Bösen» der Muni ist hier ein Geissli. Präsent sind auch die zwei «Eidgenossen» des SK Lenzburg, Mario Thürig und Nick Alpiger. Die Wettkämpfe dauern von 9 bis etwa 17 Uhr. Am Samstag findet gleichenorts zwischen 14 und 21 Uhr ein Hallenschwinget der Aktiven statt. (tf)

Samariterverein Seon tagte D ie Präsidentin Renate Schuler eröffnete die 92. Vereinsversammlung des Samaritervereins Seon mit den Worten: «Ein grosser Wandel lebt von vielen kleinen Veränderungen.» Diese Worte haben im jetzigen Umbruch der Samaritervereine ihre Berechtigung. Das Jahresprogramm umfasst wieder die monatlichen Übungen. Am 30. Mai 2017 findet die Regionalübung mit dem Thema Sportverletzungen in Seon statt. Das Blutspenden wird am Mittwoch, 30. August 2017, in der Turnhalle 4 in Seon stattfinden. Das ganze Jahresprogramm ist auf www.samariter-seon.ch zu finden. Im Jahr 2016 leistete der Samariterverein Seon 233 Stunden Postendienst. Damit alle Mitglieder bei den monatlichen Übungen und beim Postendienst einheitlich und witterungsbeständig angezogen sind, möchte der Verein eine 4-Jahreszeiten-Jacke mit dem Samariter-Logo anschaffen. Zwei Mitglieder und die Präsidentin gaben den Austritt aus dem Verein bekannt. Der Verein bedauert den Austritt der Präsidentin Renate Schuler aus dem Vorstand und aus dem Verein und bedankt sich bei ihr für die geleistete Arbeit mit einem Blumenpräsent und einem grossen Applaus. Neu wird als Präsidentin ad interim einstimmig Ursula Eichenberger gewählt. Sie amtete schon einmal 8 Jahre lang als Präsidentin. Die langjährige KL/TL-Leiterin Heidi Walti tritt ebenfalls vom Amt und aus dem Vorstand zurück, bleibt dem Verein aber als Aktivmitglied erhalten. Neu wird Daniela Häfeli als neue KL/TL-Leiterin in den Vorstand gewählt. Sie wird zusammen mit Manuela Stieger vom Samariterverein Merenschwand/Benzenschwil die monatlichen Übungen leiten. Danach wurde einstimmig der ganze Vorstand wieder für ein Vereinsjahr gewählt. Folgende Personen wurden mit Blumen geehrt: 50 Jahre: Maria Müller, 40 Jahre: Hans Heini, 30 Jahre: Dora Gloor, 25 Jahre: Edy Huser. Er wird an der Delegiertenversammlung 2017 die Henry-Dunant-Medaille erhalten. Verdankt mit einem Geschenk wurden ausserdem folgende Personen: Lisbeth Lüscher und Peter Wernli als Revisoren, Antonella Probst und Astrid Sommerhalder für die Organisation des Blutspendens, Daniela Häfeli für die Leitung der Kurse und Übungen, Aline Humbel für den Platz im Garten des Blutspende-Plakates. Ebenfalls wurde der ganze Vorstand für die jeweiligen Arbeiten im betreffenden Amt mit einem Präsent verdankt.

Neue Präsidentin: Ursula Eichenberger (li) und Renate Schuler (re). Foto: zvg Die Präsidentin schloss die Versammlung mit den Worten von Erich Kästner: «Es gibt nichts Gutes, ausser man tut es» und wünschte allen ein gutes Vereinsjahr. Anita Lüscher INSERATE

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Region

SBB bauen neue Lärmschutzwände Zwischen Zürich und Aarau herrscht auf der Schiene ein Engpass. Die SBB zeigen, wie auf der S-Bahnlinie S3 AarauZürich ab 2023 der Halbstundentakt eingeführt werden kann. Damit verbunden sind Lärmschutzmassnahmen. Alfred Gassmann

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er in den Stosszeiten die S3 von Aarau via Heitersberg und Limmattal nach Zürich benützt, weiss von überfüllten Zügen zu berichten. Die S3 ist eine der am besten ausgelasteten SBahnverbindungen im Kanton Aargau. Sie kann heute wegen Kapazitätsengpässen nur im Stundentakt verkehren. Ein Halbstundentakt auf dieser Kernlinie ist für den Bund, den Kanton Aargau und die SBB ein zentrales Anliegen. Möglich wird dies durch die Verlagerung des Güterverkehrs im Aargau. Die Ost-West-Linie vom Rangierbahnhof Limmattal nach Aarau soll neu über Baden–Brugg–Rupperswil statt über die Heitersberg-Linie führen. Erstellt wird eine neue Gleisverbindung zwischen Birr und Mägenwil von einem Kilometer Länge. Der Bahnhof Mägenwil wird ausgebaut und im Gexi werden neue Weichen eingebaut. Mit diesen Massnahmen lassen sich Güterzüge über andere Strecken führen. Auf dem Abschnitt Mägenwil–Lenzburg–Rupperswil wird Kapazität für die halbstündliche S3 geschaffen. 1067 Meter Lärmschutzwände Das Projekt «Leistungssteigerung Rupperswil-Mägenwil» sieht in Rupperswil drei zusätzliche Lärmschutzwände mit einer Länge von 380 Metern vor, während

Zukunft: Diese Lärmschutzwand wird das Quartier Blumenweg in Rupperswil vor Bahnlärm schützen. in Holderbank Wände auf einer Länge von 687 Meter erforderlich sind. Hingegen ist in Wildegg lediglich der Einbau von Schallschutzfenstern bei Liegenschaften mit Überschreitungen der massgebenden Belastungsgrenzwerte vorgesehen. Die Planunterlagen konnten bis 14. März 2017 auf den Kanzleien Rupperswil, Möriken-Wildegg und Holderbank eingesehen werden. Nicht eitel Freude «Des einen Freud, des andern Leid», das Sprichwort liegt auf der Zunge, wenn

50 Luftballons für Liebe, Hoffnung, Zukunft, Gesundheit und Frieden I m Rahmen des Dorfjubiläums 725 Jahre Möriken Wildegg stiegen am Suppentag in Möriken fünfzig Luftballons mit angehefteten Wunschkarten und Kresse-Samen vom Yul BrynnerPlatz in den blauen Frühlingshimmel. Kinder der 5. Klasse hatten den ökumenischen Gottesdienst im Gemeindesaal Möriken mitgestaltet. Die diesjährige Kampagne der kirchlichen Werke in der Fastenzeit weist auf das Problem des «Land Grabbing» hin: Regierungen, Firmen und Investoren eignen sich Land auf Kosten der angestammten Einwohner an, um beispielsweise Renditen mit grossflächigen Palm(öl)plantagen zu erzielen. Die Kresse-Samen stehen als Zeichen der Hoffnung: Dafür, dass aus noch so Kleinem Neues wachsen kann. Wir alle können einen Beitrag zu verbesserten Lebensbedingungen für Menschen auf der ganzen Welt leisten, etwa durch den Verzicht auf Produkte mit Palmöl. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im voll besetzten Gemeindesaal die geschätzte traditionelle Gerstensuppe des Männerkochkurses serviert und angeregt über das Gehörte diskutiert. Nathalie Laesser aus Zofingen begleitet die Feier stimmungsvoll am Flügel. Die Kollekte von 1690 Franken geht je zur Hälfte an die Hilfswerke Brot für alle und Fastenopfer. (Eing.)

50 Luftballons: Mit ihnen fliegen die Foto: zvg Wunschkarten davon.

Illustration: zvg

an die Verlagerung des Güterverkehrs gedacht wird. Die SBB und der Kanton Aargau luden Vertreter der Gemeinden Rupperswil, Möriken-Wildegg, Holderbank, Schinznach-Bad und Brugg sowie alle betroffenen Liegenschaftseigentümer an der Linie Rupperswil–Brugg zu einer Info-Veranstaltung ein. Gestellt wurden Fragen, um das Projekt zu verstehen, vorgebracht wurden aber auch Ideen und Einwände. Ein stark betroffener und aufgebrachter Anwohner aus Schinznach-Bad bat die SBB sogar, die ganze Übung abzubrechen und

alles im gegenwärtigen Zustand bewenden zu lassen. «Habt ihr auch noch ein paar Batzen für einen neuen Oberbau?», fragte ein anderer Teilnehmer in der Überzeugung, den Bahnlärm mit einem neuen Oberbau mildern zu können. Die SBB-Vertreter verschlossen sich der Anregung nicht, verwiesen aber auf die zu hohen Kosten. Nach Plan werden die 11 Teilprojekte ab 2019 in Etappen realisiert. Es handelt sich klar um Überbrückungsmassnahmen, bis eine längerfristige Lösung mit dem Chestenbergtunnel oder einer anderen Variante greift.

Rekordbeteiligung am Seoner Jass-Abend

Fasten in Seon

Am traditionellen Seoner Jass-Abend nahmen insgesamt 125 Jasserinnen und Jasser teil. Damit wurden die Erwartungen des OK-Teams vom Skiclub Seon einmal mehr übertroffen. Der Entscheid zur Durchführung in der Turnhalle 4 war goldrichtig, alle fühlten sich sichtlich wohl mit mehr Platz. 89 Teilnehmende massen sich in der Sparte Einzelschieber und 18 Paare in der neuen Kategorie Partnerschieber. Zur grossen Freude der Organisatoren waren auch fünf Jugendliche im Teilnehmerfeld. Nach vier intensiven Jassrunden, spannenden Analysen und einem Imbiss zwischendurch fieberten alle dem Rangverlesen entgegen. Dank grosszügigen Sponsoren winkten attraktive Preise für alle. Die drei Erstplatzierten beim Einzelschieber durften je ein Goldvreneli entgegennehmen und den Gewinnern im Partnerschieber winkte eine Nacht im Hotel Valbella Inn. Das OK-Team dankt allen Sponsoren für die tolle Unterstützung. Auszug aus der Rangliste: Einzelschieber: 1. Max Bolliger, Leutwil (4322); 2. Robert Hausmann, Staufen (4259); 3. Elisabeth Graf, Suhr (4198). Partnerschieber: 1. Monika Eberhart/Werner Eberhart (4269); 2. Fredy Humbel/Roland Walti (4252); 3. Anita Heak/Emmi Rodel (4089). Rangliste auf www.skiclubseon.ch. Das OK vom Skiclub Seon dankt allen herzlich für die Teilnahme und freut sich auf den nächsten Seoner JassAbend am Freitag, 9. März 2018.

In Seon wird vom 18. bis 25. März 2017 eine ökumenische Fastenwoche durchgeführt. «Mit Freude fasten», lautet das Motto, schreibt die katholische Pfarrei und lädt ein, die Fastenwoche mitzumachen. Die Teilnehmenden bleiben in der gewohnten Umgebung – allerdings möglichst ohne weitere Verpflichtungen. Angeboten werden zwei Varianten – Vollfasten oder Teilfasten. Bei Letzterem ernährt man sich mit einfachen Mahlzeiten und verzichtet auf Genussmittel wie Süssigkeiten, Kaffee, Alkohol, Rauchen oder schränkt den Medienkonsum ein. An den täglichen Treffen tauschen sich die Teilnehmenden beider Varianten über ihre Erfahrungen aus. Auskünfte erteilt Christoph Zingg, Seon, 062 775 28 60. AG

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Im Rahmen des 24. Hypi-Hockeyturniers des Kreisturnverbandes Lenzburg in der Dreifachturnhalle Hellmatt kämpften Kids zwischen 6 und 16 Jahren in drei Alterskategorien um Tore und Siege. In der Kategorie U13 haben sich total 20 Mannschaften (9 Knaben- und 11 Mädchengruppen) angemeldet. Die Gruppen kämpften zuerst in der Vorrunde um möglichst viele Siege, damit sie in der Finalrunde um vordere Plätze spielen konnten. Anschliessend spielten sich die Mädchen und Jungs der Kategorie U16 warm. 10 Knaben- und (leider nur) 4 Mädchenteams nahmen daran teil. Der Sonntag war den jüngsten Turnerinnen und Turnern gewidmet. In der Kategorie U10 massen sich 10 Knaben- und 6 Mädchenteams. Während beider Tage wurden spannende, teilweise hitzige, aber immer faire Spiele geboten. Als Besonderheit des Hypi-Hocketurniers gilt, dass keine lizenzierten Spieler zugelassen sind. Es sollen sich wirklich Kinder aus Jugend- und Mädchenriegen messen können. Jeweils die beiden bestplatzierten Mannschaften pro Kategorie qualifizieren sich für das kantonale Finale, das dieses Jahr am 19. März in Würenlos stattfindet. Kulinarisch verköstigt wurden die Hockeyaner während beider Tage vom STV Möriken-Wildegg, der ihnen Gastrecht gewährte und sie tatkräftig unterstützte. Sämtliche Ranglisten können auf www.ktvl.ch angeschaut werden. nlu

Mädchen: Schlugen sich prächtig. zvg

SEON Parksünder im Schlatt Des Öfteren stellen Automobilisten ihr Fahrzeug im Gebiet Schlatt ab, um von dort aus einen Spaziergang zu machen. Die Fahrzeuge werden dabei mehrheitlich rechtswidrig parkiert. Vorerst wurden die «Parksünder» mittels eines Flugblatts auf ihr rechtswidriges Verhalten aufmerksam gemacht. Seit Januar 2017 erfolgen Kontrollen durch die Regionalpolizei, welche bei einem Verstoss Ordnungsbussen aussprechen wird. Gesamterneuerungswahlen Der Gemeinderat hat die Termine für die Gemeindewahlen festgelegt: 1. Wahlgang: Sonntag, 24. September 2017. 2. Wahlgang: Sonntag, 26. November 2017.

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Der Mietkauf – manchmal die beste Lösung Es gibt Situationen, in denen die von der Bank geforderten Eigenmittel nicht vorhanden sind, zum Beispiel bei jungen und gut verdienenden Paaren oder bei älteren Menschen, von denen eine höhere Eigenkapitalquote verlangt wird. Hier kann der Mietkauf eine für Käufer wie Verkäufer elegante Lösung sein.

INSERATE

Unsere Reisemobilflotte steht zur Vermietung bereit

24. Hypi-Hockeyturnier in Möriken-Wildegg

Mietkauf im Immobilienbereich ist in der Schweiz noch nicht sehr gebräuchlich. Zwischen den beiden Parteien wird ein Vertrag geschlossen, der dem Kaufwilligen das Haus bis zu einem bestimmten Zeitpunkt zusichert. Er bewohnt seine Traumliegenschaft schon in den Jahren vor dem Kauf. Vom monatlichen Mietzins wird ein vereinbarter Betrag auf ein Konto überwiesen. Er kann jederzeit, muss jedoch spätestens nach Ablauf der Frist die Liegenschaft erwerben – oder der Vertrag verfällt. Aber nun steht ihm ein Sparguthaben zur Verfügung und dem Hauskauf nichts mehr im Weg. Auch für den Verkäufer ist das Modell attraktiv. Er kann die Liegenschaft dem Käufer seiner Wahl überlassen und von einer tiefe-

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Region

Mit allen unseren Sinnen

RUPPERSWIL

Neue Bauverwaltung

Feuer, Wasser, Erde und Luft hielten die alten Griechen für die Bausteine unserer Welt. Was sagt aber die heutige Wissenschaft dazu? Wie wichtig sind sie in der Märchenwelt? Wer in die Natur lauscht, kann diese vier Elemente täglich erleben. Peter Winkelmann

D

er Titel zur ersten Veranstaltung der Lenzburger Baum-Trilogie vom letzten Samstag lautete «Mit Kopf und Herz näher zur Natur». Umweltpsychologe Eike von Lindern zeigte in Staufen in leicht verständlicher Wortwahl diverse Landschaftsbilder und deren Auswirkungen auf uns Menschen. Die Berner Geschichtenerzählerin Karin Lüthi gab dazu jeweils die Vorgabe. Mit ihrem lebhaften, berndeutschen Dialekt verführte sie die Besucher in die vier Märchenwelten von Feuer, Wasser, Erde und Luft. Feuer machen und näher zusammenrücken «Die Welt war noch jung, sie machte Blumen und Bäume», begann Karin Lüt-

Märchen und Wahrheit: Karin Lüthi mit dem «Hang» und Eike von Lindern. Das «Hang» ist ein Musikinstrument, das im Jahre 2000 in Bern erfunden wurde, Foto: Peter Winkelmann gespielt wird es mit den Fingern und Händen. hi die Märchenerzählung, «aber sie machte auch Menschen.» Dann erzählte sie, wie ein Ureinwohner im Hochland von Argentinien mit zwei Steinen zum ersten Mal das Feueranmachen entdeckte, und wie so die kalten Nächte dank dem wär-

Möriken plant Walderlebnispfad

SCHAFISHEIM

Erfreulicher Rechnungsabschluss Die Rechnung 2016 der Gemeinde Schafisheim schliesst mit einer Einlage ins Eigenkapital von 844 934 Franken ab. Im Budget 2016 ist mit einem Ertragsüberschuss von 134 500 gerechnet worden.

Alfred Gassmann

M

öriken wird um ein Juwel reicher. Im Ortsbürgerwald am Chestenberg wird ein Walderlebnispfad realisiert. Die Forstkommission hat zusammen mit der Freizeitwerkstätte als Beitrag zur 725-Jahr-Feier Möriken-Wildegg ein äusserst sinnvolles und nachhaltiges Projekt ausgeheckt. Die Einweihung ist ebenfalls schon bekannt, sie findet am Samstag, 28. Oktober, statt. Da werden beim alten Forstmagazin die Bevölkerung und insbesondere Familien mit ihren Kindern erwartet. Ermöglicht werden soll Spass und ein spielerisches Walderlebnis, angeregt wird zu einem gezielten Beobachten und zum Schärfen der Sinne. Kurz und bündig: Der Pfad hilft das Verständnis für den Wald und die Umwelt zu erweitern. Die beiden Strecken auf Waldstrassen messen 3,75 km oder 4,75 km. Unterwegs lassen sich 12 Posten mit verschiedenen Inhalten zum Thema Wald finden, allesamt leicht auffindbar in Form von farbig gestalteten Holzpfosten. Die Postenaufgaben und Themen reichen von der Holzverwendung über die Tiere, zum Wasser im Wald bis hin zum Altholzreservat.

menden Feuer das Volk näher zusammenrücken liess. Umweltpsychologe Eike von Lindern nahm nun genau dieses Zusammenrücken am Feuer zum Anlass, draussen vor dem Waldhaus in Staufen ein Feuer an-

zufachen. «Wir machen es uns aber nicht einfach», war er zuversichtlich, «machen wir es wie der argentinische Ureinwohner». Er legte trockene Birkenrinde auf, statt mit Steinen rieb er aber – schon etwas zeitgemässer – zwei Stahlstifte gegeneinander, um die Birkenrinde anzuzünden. Er war aber doch etwas zu optimistisch, der leichte Wind machte es ihm schwer. «Vor einer Stunde hatte es noch geklappt», verwies er auf den berühmten Vorführeffekt. So nahm er ein Zündholz, legte Holz nach, und schon gab das auflodernde Feuer weiteren Gesprächsstoff. Eike von Lindern sprach von der Wichtigkeit des Feuers für uns Menschen. Am Lagerfeuer werden Alltagsthemen zur Nebensächlichkeit. Neue Kontakte entstehen, Geschichten, Lügen und Übertreibungen machen die Runde. Auch die anderen drei Elemente – Wasser, Erde und Luft – wurden von Karin Lüthis Märchenwelt bildlich und musikalisch aufgezeigt, und durch die «wissenschaftlichen» Erläuterungen durch Eike von Lindern nahmen viele der Zuhörer die Natur eindrücklicher in sich auf. Diese interessante Themenwahl bringt nun viel Vorfreude auf die zwei weiteren Anlässe vom 9. September und 10. November 2017 im Rahmen der «Lenzburger Baum-Trilogie». Veranstalter sind der Natur- und Vogelschutzverein Lenzburg sowie der Gartenbauverein Lenzburg.

Altes Forstmagazin mit Feuerstelle: Start und Ziel des Walderlebnispfades. Foto: AG

Die Arbeitsgruppe des Walderlebnispfades besteht aus Mitgliedern der Freizeitwerkstätte mit Yvonne Fankhauser und Marianne Fehlmann, sowie der Forstkommission mit Josef Christen und Peter Gebhard. «Im Wald begegnet man sehr oft denselben Leuten. Mit dem Walderlebnispfad hoffen wir, vermehrt junge Familien im Wald anzutreffen, welche wir für die Natur sensibilisieren wollen», meint Peter Gebhard. Zurzeit befindet sich das Baugesuch in der öffentlichen Auflage.

Spezialfinanzierungen Die Spezialfinanzierungen haben wie folgt abgeschlossen: ■ Wasserversorgung: Ertragsüberschuss 9280 Franken (Budget 144 150 Franken); ■ Abwasserbeseitigung: Aufwandüberschuss 5113 Franken (Budget Ertragsüberschuss 97 200 Franken); ■ Abfallbeseitigung: Ertragsüberschuss 1056 Franken (Budget Aufwandüberschuss 6200 Franken); ■ Elektrizitätsversorgung (Netznutzung): Ertragsüberschuss 162 786 Franken (Budget 55 100 Franken); ■ Elektrizitätsversorgung (Energie): Ertragsüberschuss 72 993 Franken (Budget 119 500 Franken); ■ Photovoltaikanlagen 27 655 Franken Ertragsüberschuss (Budget 29 700 Franken). Gemäss Weisungen des Kantons entfällt die Entnahme aus Aufwertungsreserve bei Spezialfinanzierungen ab 1. Januar 2016. Dies erklärt die grosse Abweichung bei der Wasserversorgung

und der Abwasserbeseitigung, da diese noch budgetiert worden ist. Einnahmen fast gemäss Budget Mit einem Steuerfuss von 102 Prozent weist der Steuerabschluss der Gemeinde Schafisheim bei den Einkommensund Vermögenssteuern für das Jahr 2016 Einnahmen von 5 836 396 Franken auf; budgetiert waren 5 928 000 Franken. Es handelt sich also um eine minime Abweichung von 91 604 Franken oder 1,5 Prozent. Die Quellensteuern sind mit 500 186 Franken in einmaliger Höhe eingegangen. Tatsächlich sind es rund 420 000 Franken mehr als in den letzten Jahren. Da sehr viele ausländische Arbeitnehmer auf den Baustellen in Schafisheim gearbeitet haben, sind die Quellensteuern der Gemeinde zugeflossen. Diese tragen massgeblich zum positiven Steuerergebnis bei. Das Budget der Aktiensteuern wird im Jahr 2016 nicht erreicht. Steuerausstände Die Steuerausstände aller Steuerhoheiten betragen per Ende Jahr brutto 1 399 796 Franken. Bis Ende 2015 war jeweils der Nettoausstand ausgewiesen worden. Gemäss Weisungen der Kantonalen Finanzaufsicht wird nun neu der Bruttoausstand gezeigt. GR

Die im Rahmen der Verwaltungsreform 2017 geschaffene Bauverwaltung Rupperswil hat am 1. März 2017 ihren Betrieb aufgenommen. Als Bauverwalter ist Ramon Pedrini, ebenfalls seit 1. März 2017 für die Gemeinde Rupperswil tätig, für alle Fragen des Baubewilligungsverfahrens zustänRamon Pedrini. dig. Die Bauverwaltung befindet sich in den Büros der Gemeindekanzlei und ist erreichbar unter Telefon 062 889 23 00. Gemeinderat und Verwaltung heissen Ramon Pedrini herzlich willkommen. ml

Ertragsüberschuss für die Gemeinde Othmarsingen Die Gemeinde Othmarsingen schliesst das Jahr 2016 mit einem Ertragsüberschuss ab, dies trotz höheren Ausgaben in den Bereichen Bildung und Soziales. Das operative Ergebnis der Einwohnergemeinde konnte gegenüber dem budgetierten Defizit von 348 000 Franken durch Mehreinnahmen und einer umsichtigen Ausgabepolitik um 337 000 Franken verbessert werden, und schliesst mit einem Defizit von 11 000 Franken ab. Nach Entnahme aus der Aufwertungsreserve gemäss HRM2 schliesst die laufende Rechnung 2016 mit einem Ertragsüberschuss von 374 870 Franken ab. Haupttreiber für die relevanten Mehreinnahmen im 2016 sind die Steuereinnahmen, welche die budgetierten Erträge übertroffen haben. Lediglich die Aktiensteuern sind erneut mit rund 107 000 Franken deutlich tiefer ausgefallen als veranschlagt . Die Spezialfinanzierungen (Multimediaanlage, Abwasserbeseitigung und Abfallwirtschaft) schliessen 2016 mit Ausnahme des Wasserwerks mit einem Ertragsüberschuss ab. Die positiven Überschüsse dienen zur Finanzierung von künftigen Investitionen innerhalb der entsprechenden Werke und dürfen nicht zur Finanzierung von Investitionen der Einwohnergemeinde verwendet werden. Die laufende Rechnung 2016 wird dem Stimmvolk am 16. Juni 2017 zur Genehmigung vorgelegt, und wird derzeit von der Finanzkommission geprüft. NW

SCHAFISHEIM Aufbau Tagesstruktur Die Gemeinde Schafisheim hat eine Bedarfsanalyse für den Aufbau einer Tagesstruktur durchgeführt. Dafür wurde eigens eine Kommission mit Vertretern aus Gemeinderat, Schulpflege und Elternverein zusammengestellt. Die Bedarfsanalyse ist inzwischen abgeschlossen und hat einen sehr guten Rücklauf gehabt. Der nächste Schritt besteht darin, die Ergebnisse dem Gemeinderat vorzustellen und das weitere Vorgehen zu definieren.

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Veranstaltungen / Diverses

Frühlingsmarkt in Seengen

Dienstag 21. März 2017

– Warenmarkt – Landmaschinenmarkt

Marktnotiz

Lenzburg Souvenir – jetzt abstimmen

Marktnotiz

Topleistung am Wettbewerb Alljährlich findet der Lehrlingswettbewerb der Zimmermannslehrlinge des Kantons Aargau statt. Über 130 Auszubildende nahmen daran teil. Dies ist nicht selbstverständlich, werden doch die Modelle in der Freizeit hergestellt mit einem Aufwand je nach Arbeit zwischen 60 und 120 Stunden. Noel Schärer aus Möriken, zurzeit im 2. Lehrjahr, hat mit seiner sauberen und genauen Arbeit die Traumnote von 5,9 erreicht. Die Rüetschi Holzbau AG,

Schafisheim, gratuliert ihrem Lehrling zu dieser tollen Leistung. Rüetschi AG Hüttmattstrasse 4 5503 Schafisheim Tel. 062 891 34 32 info@rueetschi-holzbau.ch www.rueetschi-holzbau.ch

Wettbewerb Lenzburg sucht ein Souvenir Der Vorstand von Pro Lenzburg ist überwältig: Viele tolle und kreative Prototypen trafen bis Ende Februar ein! Aufgrund der Menge musste der Vorstand eine erste Vorauswahl treffen. Ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmer. Lenzburg kann mitbestimmen Vom 14. bis 31. März 2017 sind die Prototypen und deren Beschreibungen im Schaufenster vom Augentreff an der Kirchgasse 10 zu sehen. Wählen Sie Ihren Favoriten und füllen Sie die Teilnahmekarte beim Augentreff aus oder senden ein SMS an 9234 mit SM560 Leerschlag und Ihrer Favoriten-Nummer. Wer abstimmt, bekommt ein Bestätigungs-SMS (pro SMS 20 Rappen). Teilnahmeschluss ist der 31. März 2017, 24.00 Uhr.

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Wie geht es weiter? Die zehn Souvenir-Ideen, die am meisten Stimmen erhalten, werden an die Fachjury weitergeleitet. Diese setzt sich zusammen aus:

– Altorfer Heinz, ehem. Migros Kulturprozent, Stapferhaus – Bossard René, Seetaltourismus – Häusermann Ruedi, Künstler – Kirchhof Hannes, Fotograf Die Fachjury wählt die drei besten SouvenirIdeen aus und der Vorstand von Pro Lenzburg prämiert diese an der Generalversammlung. Ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer/innen. Bitte nicht enttäuscht sein, falls es Ihre Idee nicht geschafft hat. Vielleicht klappt es beim nächsten Mal. Machen Sie mit. Es geht um Ihr Lenzburger Souvenir!

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Förderung von «Galerie-Waldrändern»

INSERATE

Der Waldrand südlich des Ausflugrestaurants Guggibad ob Bettwil ist mustergültig: Hier wird gezeigt, wie Waldränder im Rahmen des Landschaftsqualitätsprojekts aufgewertet werden können. Fritz Thut

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eit vorletztem Jahr können sich die Landwirte der Region im Rahmen des Projekts Landschaftsqualität (LQ) zusätzliche Beiträge für Massnahmen zur «Erhaltung und Ergänzung einer vielfältigen, strukturierten Landschaft» sichern. Konkret werden 18 Massnahmen (mit etlichen Untervarianten) vorgeschlagen, um der Bevölkerung und der Natur einen höheren Wert bieten zu können. Hinzu kommen drei regionsspezifische Massnahmen, die ebenfalls honoriert werden.

Kinderkonzert der MG Dürrenäsch

Asthaufen und eine Allee Die Massnahme 19b heisst «Wertvoller Übergangsbereich Wald und Kulturland». Unter dem vereinfachenden Titel «Galerie-Waldränder» luden die LQ-Verantwortlichen der Kerngruppe Regionalplanung des Gemeindeverbandes Lebensraum Lenzburg Seetal interessierte Landwirte und Förster zu einem Info-Anlass beim «Guggibad». Kerngruppenleiterin Gabi Lauper Richner und Landschaftsberater Victor Condrau lieferten die theoretischen Grundlagen und die direkt Beteiligten ihre Überlegungen. Landwirt Hansueli Aebi bewirtschaftet hier 19 Hektaren. Der aufzuwertende Waldrand liegt auf der

Interessanter Übergang zwischen Wald und Kulturland: Infoanlass über «Galerie-Waldränder» im Rahmen des LandFoto: Fritz Thut schaftsqualitätsprojekts beim Restaurant Guggibad in Bettwil.

Erfreuliche Jahresbilanz des Läsi-Huus Fahrwangen

Von lauten und leisen Tönen

Die Schul- und Gemeindebibliothek Läsi-Huus verzeichnete im vergangenen Jahr wiederum einen Anstieg der Ausleihzahlen um 7 Prozent. Vor allem die Kindermedien wurden rege ausgeliehen, aber auch Sachbücher und Jugendromane waren noch beliebter als in den vorderen Jahren. Seit März 2016 bietet das Läsi-Huus die elektronische Ausleihe von E-Medien an. Einige Kunden nutzen dieses Angebot gerne, sodass im 2016 bereits 660 «Onleihen» getätigt wurden. 35 Veranstaltungen verschiedener Art und neun Schulungen für Lehrpersonen, Schüler und Schülerinnen fanden im letzten Jahr statt. Die Vernissage der aus alten Büchern hergestellten Kunstwerke zweier Schulklassen war eines der Highlights. Im laufenden Jahr wird sich das Bibliotheksteam an die Umsetzung des neu erstellten Konzeptes machen. Schwerpunkte liegen bei der Leseförderung, der Sprachförderung der ganz Kleinen und der Bibliothek als Treffpunkt und Kulturvermittlerin. Als Auftakt diente der traditionelle Spiel- und Geschichtennachmittag zum Frühlingsanfang. (Eing.)

VOLLEYBALL Männerriege Fahrwangen steigt in die Kategorie A auf An der Volleyball Wintermeisterschaft des Kreisturnverbands Lenzburg startete die Männerriege Fahrwangen in der Kategorie B. Die Fahrwanger schnitten gegenüber Rupperswil und Holderbank so gut ab, dass sie das gesteckte Ziel, den Wiederaufstieg in die Kategorie A, schaffte.

BETTWIL Gemeinderats-Ersatzwahl Für die am 26. März 2017 stattfindende Ersatzwahl eines Mitgliedes des Gemeinderats für den Rest der Amtsperiode 2014/2017 wurden keine Kandidaturen eingereicht. Somit kann im 1. Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten. Falls im 1. Wahlgang niemand gewählt wird und auch keine stille Wahl zustande kommt, findet am 21. Mai 2017 ein 2. Wahlgang statt.

Nord- und damit Schattenseite: «Eine Blumenwiese geht hier nicht.» In Zusammenarbeit mit Förster Markus Eichenberger wurden Massnahmen erarbeitet, die den Anforderungen des Merkblattes 19b entsprechen. Verschiedene Bäume, vor allem Nadelholz, wurden gefällt. Innerhalb des Waldrandes sorgen Asthaufen für zusätzliche Lebensund Rückzugsräume für Kleingetier. Ein Steinhaufen ist noch geplant. Parallel zum mittlerweile gestuften Waldrand ist bereits eine kleine Allee mit Bergahorn angepflanzt. Guggibadhof-Bewirtschafter

Aebi plant zudem – ausserhalb des LQProjekts – entlang der Zufahrtsstrasse eine Allee mit 63 Sommerlinden. 100 Teilnehmer als Ziel Bei den Teilnehmern stiessen die Ausführungen auf reges Interesse, auch wenn bei den Umsetzungsmöglichkeiten Skepsis vorherrschte: Zu rigide sind die Auflagen: So muss Wald und angrenzendes Kulturland den gleichen Eigentümer aufweisen und entlang dem Waldrand muss mindestens ein Trampelpfad verlaufen.

Vielleicht sind die engen Regeln dafür verantwortlich, dass das LQ-Projekt im Gebiet Lenzburg Seetal noch dringend weitere Landwirte sucht, die mitmachen. Ende 2016, nach zwei von drei Jahren, in denen sich die Landwirte anmelden können, haben sich 87 der 161 direktzahlungsberechtigten Betriebe für das LQProjekt angemeldet. «Unser Ziel liegt bei 100 Betrieben», so Gabi Lauper. Vielleicht finden sich nun noch Bauern, die den angrenzenden Forst mit verschiedenen Vorkehrungen in einen «Galerie-Waldrand» verwandeln wollen.

Am Jahreskonzert konnte die Musikgesellschaft Birrwil das Jubiläum ihres Dirigenten Ruedi Muff (37) feiern, der die MG seit 10 Jahren leitet.

Welches Instrument?

Larissa Hunziker (Text und Foto)

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inmal mehr zeigte die Musikgesellschaft (MG) Birrwil ihr abwechslungsreiches Repertoire, das von irischen und schottischen Liedern über klassische Märsche bis hin zu Pop-Songs in BrassVersionen reichte. Auch Funk hatte Platz im Programm und ein Highlight war die Blasmusik-Interpretation des Mani Matter Liedes «S’Zündhölzli». Die Präsidentin der MG Birrwil, Anita Müller, stellte in ihrer Ansprache den Dirigenten ins Scheinwerferlicht. Sie erinnerte sich daran, wie er vor 10 Jahren auf das Inserat der MG reagierte, mit seinem Vater vorbeikam und sich sofort begeistern liess. Er habe frischen Wind in den Verein gebracht, sagte Anita Müller. Ruedi Muff mache immer das Beste aus den Proben, auch wenn nur wenige Mitglieder anwesend seien. Er habe eine Leidenschaft für die Musik, die mitreisse. Er könne aber auch streng sein, vor allem dann, wenn er sie 3 Monate lang den gleichen Choral spielen lasse, erzählte sie mit einem Augenzwinkern. Als Jubiläumsgeschenk überreichte sie Ruedi Muff eine Trophäe in Form eines Notenschlüssels.

BEINWIL AM SEE Abfallentsorgung In letzter Zeit häufen sich die Fälle, bei denen die Abfallsäcke bereits am Tag vor der Kehrichtabfuhr an den Strassenrand gestellt werden. Leider werden diese Säcke oft von Tieren aufgerissen und der Abfall wird in der Umgebung verteilt. Für das Personal der Kehrichtabfuhr und des Werkdienstes ist es dann leider keine angenehme Aufgabe, wieder für Ordnung zu sorgen. Gemäss Abfallreglement darf das Abfuhrgut erst am Abfuhrtag, d.h. am Freitagmorgen, bereitgestellt werden. Die Einwohnerinnen und Einwohner werden gebeten, sich an diese Bestimmung zu halten.

Es gibt ein Land, das heisst Schlummerland. In diesem Land ist für alle Menschen das Schlafen das Wichtigste. Die Schlummerländer glauben, dass jemand, der gut schlafen kann, immer fröhlich ist und einen klaren Kopf bewahrt. Deshalb machen sie denjenigen zum König, der am besten schläft. Doch was ist zu tun, wenn die Tochter des Königs nicht mehr schlafen kann, weil sie schlecht träumt? Wer am Freitag, 17. März 2017, um 19 Uhr in der Dürrenäscher Turnhalle das Kinderkonzert der Musikgesellschaft besucht, wird die Antwort auf diese Frage erfahren. Erstmals werden die musikalischen Beiträge der Musikgesellschaft Dürrenäsch sowie des Brass Ensembles «Furioso Seon – Dürrenäsch» durch die Erzählung eines Märchens ergänzt. Nach dem Konzert besteht die Möglichkeit, die verschiedenen Instrumente der Brass Band genauer anzusehen und gar selbst auszuprobieren. Entscheidet sich ein Dürrenäscher Kind für das Erlernen eines Blechblasinstruments, kann es den Unterricht in Dürrenäsch besuchen, die Musikgesellschaft stellt das Instrument zur Verfügung und übernimmt einen Teil des Elternbeitrags. Bei Fragen gibt die Präsidentin Melanie Scherrer gerne Auskunft. Zum Konzert eingeladen sind nicht nur Kinder. Auch ihre Eltern, Grosseltern, Gottis und Göttis sind herzlich willkommen. (Eing.)

10-Jahr-Jubiläum: Präsidentin Anita Müller ehrt ihren Dirigenten Ruedi Muff. Lieber im Hintergrund Ruedi Muff selber ist kein Mann der grossen Töne. Das Musizieren liegt in der Familie und neben der Tätigkeit als Dirigent der MG Birrwil spielt er auch selber in einem Verein und in Projektgruppen. Für «seine» Jubiläumsausgabe hat er keine speziellen Akzente gesetzt. Er finde, er gehöre als Dirigent in den Hintergrund, der Applaus gebühre den Musikern. Was ihn hier in Birrwil hält, sind die tollen Mitglieder der MG. Obwohl der Verein nicht eben zahlreich ist und sie für das Jahreskonzert immer auf Aushilfs-Musiker angewiesen sind, sei das

Niveau hoch und jeder Einzelne motiviert. Natürlich hätte er gerne mehr Mitglieder, aber ihm ist bewusst, wie schwierig das heutzutage ist. Wie viele andere Blasmusikgruppen hat auch die MG Birrwil ein Nachwuchsproblem. Besserung ist nicht in Sicht, da Blasmusik für die Jungen nicht attraktiv genug ist. Solange aber alle ihr Bestes geben und er als Dirigent noch etwas bewirken könne, so lange werde er noch bleiben. Als er sich damals auf das Inserat der MG Birrwil gemeldet habe, hätte er nie gedacht, dass er 10 Jahre später noch immer da sein würde.

Die Regionale Musikschule Oberes Seetal (Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden, Sarmenstorf) bietet Gelegenheit, unverbindlich verschiedene Instrumente kennen zu lernen. Erstmals findet der Anlass an zwei Orten statt. Das Angebot umfasst: Akkordeon, Blockflöten, Conga, Cornet, Djembé, akustische und elektrische Gitarre, Keyboard, Klarinette, Klavier, Laute, Panflöte, Querflöte, Saxofon, Schlagzeug, Schwyzerörgeli, Trompete (und weitere Blechblasinstrumente), Violine, Violoncello. Kostenlose Ensembles auf der Mittel- und Oberstufe ergänzen die vielfältige Palette. Weitere Instrumente sind auf Anfrage möglich. Für Fragen zur Anmeldung oder Instrumentenwahl stehen die Instrumentallehrkräfte sowie die Musikschulleiterin Marina Geissbühler (079 415 01 30) gerne zur Verfügung. Anmeldeschluss für das neue Schuljahr ist der 30. April 2017. Weitere Infos unter www.musikschuleremos.ch (Eing.) Instrumentenvorstellungen: Primarschule Fahrwangen, Samstag, 25. März, 9.30–11.30 Uhr Schulanlage Sarmenstorf, Samstag, 25. März, 13.30–15.30 Uhr,

HALLWIL

SARMENSTORF

SUPPENTAG

Unerwünschte Graffiti Seit geraumer Zeit werden die Schulhausfassade, das Bahnhofsareal oder Stromkästen mit Graffiti beschmiert. Wegen den durch die Sprayereien verursachten erheblichen Sachschäden wird jede Tat zur Anzeige gebracht. Die Gemeinde Hallwil und die Regionalpolizei Lenzburg bitten um Hinweise. Zeugen, die Angaben zum Tatgeschehen und/oder zur Identität der unbekannten Täterschaft geben können, werden gebeten, sich bei der Regionalpolizei unter der Telefonnummer 062 767 63 70 zu melden.

Baustart Brunnmattstrasse Nord Der Start der Bauarbeiten zum Neubau der Schmutzwasserkanalisation in der Brunnmattstrasse sowie für die neuen Werkleitungen der AEW Energie AG und des Ausbaus der Strasse erfolgt gemäss Bauunternehmung am Montag, 20. März 2017. Die Bauarbeiten dauern ungefähr bis Ende September 2017. In den jeweiligen Baubereichen wird die Durchfahrt für Motorfahrzeuge nicht mehr möglich sein. Alternative Zufahrten oder Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge werden jeweils organisiert. Im Zuge der Bauarbeiten wird es teilweise zu Behinderungen kommen.

Suppentag in Sarmenstorf Am 19. März um 10.30 Uhr findet die Eucharistiefeier mit Pater Schallberger in der Pfarrkirche Sarmenstorf statt. Anschliessend werden alle in der Mehrzweckhalle mit Suppe, Kuchen und Getränken verwöhnt. Für die Kinder organisiert das Leiterteam von Blauring und Jungwacht eine Bastelecke. Mit der Kollekte wird das Strassenkinderprojekt «Callecruz» in Santa Cruz, Bolivien, unterstützt. «Callecruz» (Strassenkreuz) bietet den Kindern nebst Betreuung auf den Strassen auch Wohnstätten mit Ausbildungsmöglichkeiten. Die Kirchenvereine von Sarmenstorf und Uezwil laden ein.


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Lindenberg / Unteres Seetal

Der Sarmenstorfer Gemeinderat am Stammtisch Alexander Studer

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ie Idee des Gemeinderates, die Bevölkerung zu einem Stammtisch in ungezwungener Atmosphäre einzuladen, ist lobenswert. Leider war die Resonanz bei den Sarmenstorfern nicht überwältigend. Knapp zwei Tische waren im Restaurant Kreuz besetzt, als Ammann Bruno Winkler den Abend eröffnete. Zusammen mit seinen Kollegen Lucia Ambühl, Meinrad Baur und Matthias Baur stellte er sich den Fragen der Anwesenden. Da vor allem Vertreter der schreibenden Zunft um den Tisch sassen, ging es vor allem um die Art und Weise der Führung der Gemeinde. Sämtliche Gemeindevertreter erwähnten den sehr guten Kontakt zur Bevölkerung und die stets korrekte Art gegenüber der Exekutive. Was allenfalls manchmal für Diskussionen sorgt, ist das Verständnis für gewisse Entscheidungen, die vom Kanton vorgegeben werden, deren Durchführung aber Sache der Gemeinde ist. Auch wird hie und da bemängelt, dass der Informationsfluss nicht im-

mer optimal sei. Winkler versteht die Reaktion, betonte aber gleichzeitig, dass infolge der Schweigepflicht dem Informationsfluss Grenzen gesetzt sind. Innerhalb des Gemeinderates funktioniert das Kollegialitätsprinzip ohne Probleme, auch wenn manchmal keine Einstimmigkeit zustande kam. Alle Gemeinderäte betonten den grossen Aufwand mit Sitzungen alle 14 Tage. Erwähnenswert ist die Tatsache, dass sich die Behördenvertreter neu zu Klausurtagungen treffen. Dies ermöglicht ein reibungsloses Aufarbeiten der anstehenden Pendenzen. Winkler sprach ebenfalls seinen Dank an die Gemeindekanzlei aus, die Zusammenarbeit mit ihr verläuft sehr gut und entlastet den Gemeinderat wesentlich. Weiterer Stammtisch im September Auch wenn die Teilnahme zu wünschen übrig liess, hat der Gemeinderat entschieden, einen weiteren Stammtisch am 20. September 2017 im Restaurant Post durchzuführen. Ein grösserer Aufmarsch der Bevölkerung wäre wünschenswert. Interessant waren die Ausführungen des Gemeinderates in jedem Fall.

Gespräche am Stammtisch: Der Gemeinderat Sarmenstorf diskutiert im «Kreuz» mit Bewohnern.

Foto: AST


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Agenda

Agenda vom 17. bis 23. März 2017 THEATER

Seon: Kulturzentrum Forum Seon 20.15–22.30 Uhr. Stéphanie Berger – «No Stress, No Fun! – Try Out». Wer keinen Stress hat, ist praktisch überführt, am wahren Leben geradewegs vorbei zu düsen. No Stress, No Fun! ist das neue Programm von Stéphanie Berger.

Samstag, 18. März Lenzburg: Laurin’s Chäller 20 Uhr. Theater Papperlapapp: «Solo io». Einfrau-Musiktheater.

Kino Urban: D/6 Jahre. 3D: Do/Sa/Mo/Mi je 20 Uhr. 2D: Fr/So/Di je 20 Uhr, Sa + Mi, je 17 Uhr, So 14.30 Uhr.

TANZ

Dienstag, 21. März

Lion

Leutwil: Mehrzweckhalle 17–17.45 Uhr. Kindertanzgruppe Leutwil «Kinder-Volkstanzen». «Tanzen macht Kinderfüsse glücklich» Rhythmus – stampfen–klatschen–drehen–lachen. Nähere Auskunft erteilt Kindertanzleiterin: Therese Hintermann, 062 771 70 24. Rupperswil: Kirchgemeindehaus 19.30–21 Uhr. Tanzkreis. Leitung: Brigitte Frey, Tanzleiterin für Tanzfolklore und Meditativen Tanz, Vordemwald.

Freitag, 17. März Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Konzert von Street Corner Talking. Folk, Psychedelic, Alternative. Abendkasse ab 20 Uhr.

Samstag, 18. März Lenzburg: Wisa-Bar (WisagloriaGelände) 21 Uhr. Konzert von Delia & The Tune Sailors. Line-up: Delia Emmenegger (voc, g), Reto Schoch (g, b, voc), Stefan Guggisberg (b), Fabio Vezzio (dr).

ANDERE KLÄNGE

Freitag, 17. März Seengen: Alte Schmitte 20 Uhr. «Stubete». Volkstümliche Unterhaltung. Für gute Stimmung sorgen die MörWil-Örgeler (4 Mann) mit urchigen, lüpfigen Musikstücken im Berner- und Innerschwyzer-Stil.

Samstag, 18. März Meisterschwanden: Mehrzweckhalle Eggen 20 Uhr. Jodlerklub Seetal Meisterschwanden: Jodlerabend 2017. Jodlerquartett Gmüetlech aus Entlebuch zu Gast beim Meisterschwander Jodlerklub. 2. Abend.

VORTRÄGE

Mittwoch, 22. März Schafisheim: Rudolf-Steiner-Schule Aargau 19.30 Uhr. Informationsabend. Einblicke in die Rudolf-Steiner-Schule Aargau. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Donnerstag, 23. März Lenzburg: Burghaldenhaus 19 Uhr. Vortrag: Aktuelles aus der Kantonsarchäologie Aargau. Kantonsarchäologe Dr. Georg Matter präsentiert aktuelle Höhepunkte aus der Aargauer Archäologie. Mit anschliessendem Aperitif. Eintritt frei.

DIES & DAS

Freitag, 17. März Auenstein: Hexenmuseum Öffnungszeiten: 14–18 Uhr.

Die Schöne und das Biest -2+3D Die kluge und anmutige Belle (Emma Watson) lebt mit ihrem leicht exzentrischen Vater Maurice (Kevin Kline) ein beschauliches Leben, das nur durch die Avancen des Dorfschönlings Gaston (Luke Evans) gestört wird. Doch als Maurice auf einer Reise in die Fänge eines Ungeheuers (Dan Stevens) gerät, bietet die mutige junge Frau ihre Freiheit im Austausch gegen das Leben ihres Vaters an. Trotz ihrer Furcht freundet sich Belle mit den verzauberten Bediensteten im verwunschenen Schloss des Biests an. Mit der Zeit lernt sie hinter dessen abscheuliche Fassade zu blicken.

Freitag, 17. März

SOUNDS

Filmtipp

Hoffnung auf schönes Wetter: Am nächsten Dienstag ist Frühlingsmarkt in Seengen. Lenzburg: Familie+ 19.30 Uhr. «Das Leben ist (k)ein Honigschlecken». Faszinierende Natur-Makrofilme in 3D. 18.45: Türöffnung. Lenzburg: Schulhaus Lenzhard 20.15 Uhr. CH-Dok-Film: «Millions can walk» von Christoph Schaub und Kamal Musale. CinéBar geöffnet ab 19 Uhr, Filmvorführung ab 20.15 Uhr. Der Regisseur Christoph Schaub und die Produzentin Franziska Reck sind am Filmabend anwesend. Keine Reservation.

Samstag, 18. März Niederlenz: Gemeindebibliothek 10–10.30 Uhr. «Versli-Morgen». Für Kinder von 9 bis 24 Monaten. Die Veranstaltung dauert ca. 30 Min. und ist kostenlos.

Sonntag, 19. März Beinwil am See: Kath. Kirche 13.30–16.30 Uhr. Trommelworkshop mit Veetkam von Singing Buddhas. Auskunft: 079 243 87 87 oder thea@sternenklang.ch Möriken-Wildegg 17 Uhr. Konzert der Musikschule. Alle Musikinteressierten sind herzlich zu dieser Veranstaltung eingeladen.

Seengen: Gasthof Rebstock 11.45 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 777 12 23 oder 062 777 06 88.

Montag, 20. März Hunzenschwil: Schulhaus 17–18 Uhr. Veranstaltung «Generationen im Klassenzimmer».

Dienstag, 21. März Dintikon: Gemeindesäli 11.45 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 056 624 39 11. Hallwil: Vereinszimmer Schulhaus 12 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 777 37 06. Lenzburg; Hotel/Restaurant Lenzburg 11.30 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 888 87 87. Niederlenz: Altersheim Hungeligraben 11.30 Uhr. Mittagstisch der Pro Senectute. Tel. 062 891 68 31.

AUSSTELLUNGEN

Archivfoto: Fritz Thut

Lenzburg: Müllerhaus 14–19 Uhr. Keramikausstellung: «Zehn Töpferinnen – eine Ausstellung». Öffnungszeiten: Mi, Fr, Sa, So, von 14–19 Uhr. Finissage 26. März, 14–17 Uhr.

Dienstag, 21. März Lenzburg: Zeughaus 9–17 Uhr. «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus nimmt mit auf eine Entdeckungsreise: Von der ersten Heimat bis in die Weiten des Weltraums. Dazwischen erfährt man Angst, Sehnsucht und Zuversicht.

Die göttliche Ordnung

Lenzburg: Zeughaus 9–17 Uhr. «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus nimmt mit auf eine Entdeckungsreise: Von der ersten Heimat bis in die Weiten des Weltraums. Dazwischen erfährt man Angst, Sehnsucht und Zuversicht. Lenzburg: Müllerhaus 14–19 Uhr. Keramikausstellung: «Zehn Töpferinnen – eine Ausstellung». Öffnungszeiten: Mi, Fr, Sa, So, von 14–19 Uhr. Finissage 26. März, 14–17 Uhr.

Nora ist eine junge Hausfrau und Mutter, die 1971 mit ihrem Mann und zwei Söhnen in einem beschaulichen Schweizer Dorf lebt. Hier ist wenig von den gesellschaftlichen Umwälzungen der 68er-Bewegung zu spüren. Der Dorf- und Familienfrieden kommt jedoch gehörig ins Wanken, als Nora beginnt, sich für das Frauenstimmrecht einzusetzen. «Die göttliche Ordnung» ist der erste Spielfilm über das Schweizer Frauenstimmrecht und dessen späte nationale Einführung 1971. Drehbuchautorin und Regisseurin Petra Volpe («Traumland», Drehbuch von «Heidi») nimmt das Publikum mit auf eine emotionale Reise in die ländliche Schweiz der 70er-Jahre und diese bahnbrechende Zeit. «Die göttliche Ordnung» setzt all den Menschen ein Denkmal, die damals für gleiche politische Rechte gekämpft haben, sowie all jenen, die sich auch heute für Gleichberechtigung und Selbstbestimmung engagieren.

Freitag, 17. März

Donnerstag, 23. März

Lenzburg: Familie+ 9–11.30 Uhr. «Walki». Flexible Kinderbetreuung für Kinder ab 6 Monaten, je nach Kapazität auch ab 3 Monaten. Lenzburg: Familie+ 9.30–11.15 Uhr. Sprachtreff «Türen öffnen». Integrationsförderung für fremdsprachige Frauen im Bezirk Lenzburg. Information: Barbara Stock, Projektleitung, 062 891 52 32, sprachtreff@familieplus.ch Seengen: Tagungshaus Rügel 17-19 Uhr. «Unterwegs zur Mitte: Frühlingsaufbruch». Gemeinsam unterwegs im Rügel-Labyrinth.

Lenzburg: Zeughaus 9–17 Uhr. «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus nimmt mit auf eine Entdeckungsreise: Von der ersten Heimat bis in die Weiten des Weltraums. Dazwischen erfährt man Angst, Sehnsucht und Zuversicht. Lenzburg: Müllerhaus 14–19 Uhr. Keramikausstellung: «Zehn Töpferinnen – eine Ausstellung». Öffnungszeiten: Mi, Fr, Sa, So, von 14–19 Uhr. Finissage 26. März, 14–17 Uhr.

Lenzburg: Zeughaus 9–20 Uhr. «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus nimmt mit auf eine Entdeckungsreise: Von der ersten Heimat bis in die Weiten des Weltraums. Dazwischen erfährt man Angst, Sehnsucht und Zuversicht.

Samstag, 18. März

Staufen

Lenzburg: Zeughaus 9–17 Uhr. «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus nimmt mit auf eine Entdeckungsreise: Von der ersten Heimat bis in die Weiten des Weltraums. Dazwischen erfährt man Angst, Sehnsucht und Zuversicht. Lenzburg: Müllerhaus 14–19 Uhr. Keramikausstellung: «Zehn Töpferinnen – eine Ausstellung». Öffnungszeiten: Mi, Fr, Sa, So, von 14–19 Uhr. Finissage 26. März, 14–17 Uhr.

Alpenclub Staufberg: Samstag, 25. März bis 1. April. Skitourenwoche in St. Valentin/Südtirol. Informationen unter 079 369 93 46.

Seengen: Schulstrasse 9–17 Uhr. Frühlingsmarkt.

Mittwoch, 22. März Auenstein: Hexenmuseum Öffnungszeiten: 14–17 Uhr.

SENIOREN

Sonntag, 19. März Freitag, 17. März Lenzburg: Pro Senectute Beratungsstelle 13.30 Uhr. Pro Senectute Lenzburg: Mountainbikegruppe. Besammlung: 13.30 Uhr, Waffenplatz Bremgarten.

Lenzburg: Zeughaus 9–17 Uhr. «Heimat. Eine Grenzerfahrung». Das Stapferhaus nimmt mit auf eine Entdeckungsreise: Von der ersten Heimat bis in die Weiten des Weltraums. Dazwischen erfährt man Angst, Sehnsucht und Zuversicht.

Kino Urban: D / 12 Jahre, So 17.15 Uhr.

Mittwoch, 22. März

Montag, 20. März

Dienstag, 21 März

Als der 5-jährige indische Junge Saroo am Bahnhof in einen Zug einsteigt, ahnt er nicht, dass dies sein Leben für immer verändert. Plötzlich findet er sich alleine – weit von seiner Familie entfernt – in der rauen Grossstadt Kalkutta wieder. Jahre später lebt Saroo in gut situierten Verhältnissen: Sein Weg hat ihn von den Strassen Kalkuttas in ein Waisenhaus geführt, wo er von Sue und John Brierley, einem genauso liebevollen wie wohlhabenden Paar, adoptiert und nach Australien mitgenommen wurde. 20 Jahre lang hat Saroo seine Vergangenheit zu vergessen versucht, aber der Drang, die Fäden seiner Kindheit in Indien wieder aufzunehmen, ist stärker. Bloss, wie lässt sich die sprichwörtliche «Nadel im Heuhaufen» finden? Mithilfe seiner trüben Erinnerungen und den Vorzügen des Internets macht sich Saroo auf eine abenteuerliche Reise in die eigene Vergangenheit. Das epische Drama LION basiert auf dem autobiografischen Bestseller «A Long Way Home» von Saroo Brierley.

VEREINE

Bettwil Landfrauen Oberes Seetal: Anmeldungen für die GV bis Mittwoch, 22. März. Die GV findet am Donnerstag, 30. März, 19.30 Uhr im Restaurant Baernhof Bettwil statt. Anmeldungen: 056 667 31 67.

Holziken Landfrauen Oberes Seetal: Anmeldungen für den Landfrauenabend bis zum Mittwoch, 22. März. Thema: «Was Frauen über Herz-Kreislauf-Krankheiten wissen müssen». Anmeldungen unter: 056 667 31 67.

Kino Löwen: CH/12 Jahre. Täglich 20 Uhr, Sa+So auch 17 Uhr.

ALPTRAUM Einmal eine Auszeit nehmen und die Natur spüren. So die Vorstellung der beiden Jugendfreunde Manu und Robin. Mit viel Enthusiasmus, einer Kamera und einem Handbuch im Gepäck wagen die beiden das Abenteuer Alp. Das Ziel: Ihre alte Freundschaft wieder zu beleben, Freiheit zu finden und dazu zusammen einen Film über den gemeinsamen Alpsommer zu drehen. Doch die unbarmherzige Natur, Rivalitäten um die Schafhirtin der Nachbaralp, Krankheit und Tod von Tieren lassen den Traum dahinschmelzen. Herausgekommen ist ein Alpfilm ohne geschmückte Kühe und Schweizer Kreuze, schonungslos, mit viel Wucht, ehrlich – und manchmal einfach zum Schiessen komisch. Kino Löwen: CH/12 Jahre. Sa + So je 14.30 Uhr.


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In der kompetenten Beratung im Hartmann 2-Rad-Center ist die persönliche Bedürfnisabklärung inbegriffen. Geschäftsführer René Hartmann erklärt: «Für jeden gibt es eine optimale Lösung. Dank modernstem LaserAusmessgerät werden zudem Rahmenhöhe und Lenkerposition des gewählten Velos zudem passgenau auf den Kunden abgestimmt.» Im Top-Center für alles, was zwei Räder hat, finden Sie rund 400 Velos in jeder Preisklasse an Lager, 20 Testfahrzeuge sowie laufend Top-Occasionen und günstige Auslaufmodelle. Das ausgebildete Fachpersonal in der Werkstatt führt Reparaturen und Service für alle Zweiräder umgehend aus. Hartmann 2-Rad-Center GmbH Aarauerstrasse 47 5600 Lenzburg 062 891 98 51 www.2-rad-center.ch

Geschäftsführer René Hartmann und Sohn Chris: ein dynamisches Team.

Ausverkauf ab 15. März bis 3. Juni 2017

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 16. März 2017 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Szene

Lenzburger Velobörse Die alljährlich von der Kinderkrippe «Purzelhuus» organisierte Velobörse findet am Samstag, 25. März 2017 beim alten Gemeindesaal in Lenzburg statt: für all jene, welche schwungvoll in den Frühling fahren wollen. Am Morgen zwischen 8.30 und 11 Uhr können alle Verkaufswilligen Fahrzeuge und Zubehör bringen: Kindervelos, Mountain-, City- und Elektrobikes, Faltvelos, Veloanhänger, Schattenvelos, Dreiradvelos und Trottinette sind willkommen sowie auch (antike) Raritäten. Der Verkauf findet zwischen 8.30 und 12 Uhr statt. Der Preis wird vom Verkäufer festgelegt, für das Einschätzen stehen Fachmänner beratend zur Seite. Das «Purzelhuus» rechnet dann eine Vermittlungsgebühr dazu, die ausschliesslich der finanziellen Unterstützung der Kinderkrippe dient. Zwischen 9.30 und 12.30 Uhr können die Verkäufer ihr Geld abholen. Unverkaufte Velos müssen zwischen 12 und 12.30 Uhr abgeholt werden; nicht abgeholte Fahrzeuge gehen zugunsten der Kinderkrippe Purzelhuus. (ck)

Firkin kommen nach Lenzburg

MÖRIKEN-WILDEGG

D

as Irische St.Patricks Day Wochenende steht vor der Tür und muss natürlich ordentlich gefeiert werden: Firkin kommen nach Lenzburg und werden in der Baronessa ein mitreissendes Konzert spielen. Es gibt eine wilde Nacht, vollgepackt mit irischer Lebensfreude, Guinness, Pints und fantastischer Live-Musik. Auf der Bühne wird mit Firkin die wohl wildeste, verrückteste und intensivste LiveBand aufspielen, welche die BaronessaBühne je gesehen hat. Die Truppe ist seit 2008 unaufhörlich am Touren und hat über 500 Konzerte in 15 verschiedenen Ländern gespielt. Heute gilt sie als eine der besten Livebands und ist ein gefragter Headliner für Festivals und Konzerte in ganz Europa. Zu ihren Karriere-Highlights gehören sicherlich das Wacken-Open-Air in Deutschland oder das Sziget Festival in Budapest, wo jeweils 400 000 Besucher teilnehmen. Ihr wilder Mix aus Irish und Punk fegt alles weg und sorgt für eine Stimmung, welche man sich kaum vorstellen kann. Support kommt an diesem Abend von «The Galway Hookers» aus Solothurn. Mit Whisky im Blut und Rock ’n’ Roll im

Firkin: Die wohl wildeste, verrückteste und intensivste Live-Band. Herzen spielen die Jungs traditionellen Irish Folk, direkt von der Grünen Insel. Datum: 18. März 2017 Türöffnung: 20 Uhr Konzertbeginn: 21 Uhr

Foto: zvg

Location: Baronessa Lenzburg Ort: Sägestrasse 44, Lenzburg Info&Tickets: www.troubadour-events.ch info@troubadour-events.ch Tel: 079 291 82 74

s’foifer&weggli TRIONETTLI Die FMO (Freunde der Möriker Operette) präsentieren wieder ein BärenBistro im Gasthaus Bären in Wildegg. Das TRIONETTLI führt auf eine humorvolle Spurensuche in die schweizerische Volksmusik-Geschichte, immer unter dem Motto «Es ist nichts wie es bleibt» oder so... Zwei Burschen mit Hosenträgern und ein Frauenzimmer in Grosis Kluft spielen Lieder aus der Heimat. Schweizer Folkslieder als roter Faden, gewürzt mit Publikumsanimation, Improvisation und Situationskomik. Eine Handvoll exotischer Musikinstrumente, gemischt mit dreistimmigem Gesang – so lautet das Erfolgsrezept. Unterwegs mit dem neuen Programm «Rostlos» spielen sie bekannte und noch unbekannte Lieder über die Liebe, die Freiheit und den Wein. Der Eintritt beträgt 25 Franken. Abendkasse und Einlass ab 19 Uhr. Da die Platzzahl beschränkt ist, wird empfohlen, unter info@bären-wildegg.ch oder 062 891 20 76 zu reservieren. Das Bärenteam bietet eine Auswahl an kleinen Speisen und feinen Getränken. Freitag, 24. März 2017, 20.15 Uhr im Gasthof Bären, Wildegg

Film – Musik – Design – Kunst H inter einer Tür pulsiert die Leidenschaft... In der Galerie R4L geht es mit einer fantastischen und sehr sehenswerten Kunstausstellung weiter. Kunstbegeisterte können sich auf eine faszinierende Ausstellung freuen, wo aktuelle Exponate von Marianne Zuppinger und Franziska Annamalai gezeigt werden. «Ein sagenhafter Einblick in ein Schaffen, welches die Welt so noch nie gesehen hat», heisst es auf der Einladung.

AMMERSWIL Frauen-Apéro mit Vortrag Pleiten, Pech und Pannen – was ist das Gute im Schlechten? Wie können wir im Umgang mit Fettnäpfchen, Fehlern und anderen Peinlichkeiten gelassener werden? Was hilft in der Situation, und was hat das alles mit Selbstmitgefühl zu tun? Mit der Anti-Blamier-Formel einen souveränen Umgang gewinnen und dazu weitere Stärkungen und Tipps. Ein vergnügter Abend unter Frauen mit Maya Hauri Thoma, Supervisorin und Coach BSO sowie Lebensfreude-Förderin. Der Abend beginnt mit einem gemütlichen Apéro riche. Kostenbeitrag 10 Franken inkl. ein Getränk. Anmeldung bis Freitag, 17. März, unter Telefon 056 624 08 20 oder susanne.voegeli@kirchgemeinde-ammerswil.ch Mittwoch, 22. März 2017 Blumenbistro Floramona Dottikon ab 19.15 Uhr Apéro riche Start Vortrag: 20 Uhr

Aktuelles aus der Kantonsarchäologie Aargau Kann Archäologie aktuell sein? Und wie und wo findet Archäologie im Aargau überhaupt statt? Das erfahren Interessierte am 23. März 2017 im Burghaldenhaus in Lenzburg. Der Kantonsarchäologe Georg Matter ist zu Gast und gibt Einblick in die abwechslungsreiche Arbeit der Kantonsarchäologie Aargau. Er präsentiert aktuelle Grabungsprojekte in Egliswil und Boswil und spricht darüber, wie das einzige UNESCO Welter-

BARONESSA

Ach, wie mich das aufregt Musikalisches Unheil von Georg Kreisler bis Vicky Leandros mit Julia Schürer, Gesang, Daniel Schnurrenberger, Klavier, und Matthias Fankhauser, Texte. Veranstalter: ammerswil kultur Freitag, 24. März 2017, 20 Uhr, Gemeindehaus Ammerswil

Street Corner Talking in concert Street Corner Talking ist eine fünfköpfige Anti-Folk Formation aus Zürich. Mit ihrem ersten Album präsentieren sie eine einzigartige Verbindung von Musik und Poesie, die aus der Zusammenarbeit mit dem britischen Untergrundpoeten Jamie X hervorging. Die Songs erzählen Geschichten von Gauklern, Spielern und verlorenen Seelen. Street Corner Talking bleiben dabei aber stets «feel good medicine» und ihre Konzerte sind Erlebnisse, welche bleibende Wirkungen hinterlassen. Mit weit über 100 Konzerten in Zentral- und Osteuropa haben sie dies längst unter Beweis gestellt. http://www.streetcornertalking.com/ Freitag, 17. März 2017, 21 Uhr Baronessa Lenzburg Türöffnung 20.00 Uhr Tickets: Abendkasse oder Starticket.ch

Einblicke in die Rudolf-Steiner-Schule Aargau Kinder brauchen Räume für ihre Entwicklung. Sie brauchen Zeit zum Üben und zur individuellen Entfaltung. Sie brauchen Persönlichkeiten, an denen sie sich orientieren können. Beim Rundgang durch den Kindergarten, die Tagebetreuung und die Schulräume berichten Lehrpersonen der verschiedenen Stufen über die Vielfalt der Angebote der Schule. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. info@steinerschule-aargau.ch www.steinerschule-aargau.ch Mittwoch, 22. März 2017, 19.30 Uhr Rudolf-Steiner-Schule, Saalbau

Spannend: Geschichten hören. Foto: zvg

be im Aargau – die Pfahlbauten am Hallwilersee – für zukünftige Generationen geschützt werden kann. Spannende Originalfunde ergänzen den Vortrag. Zum Schluss wird ein Aperitif offeriert. 23. März 2017, 19 Uhr Burghaldenhaus, Schlossgasse 19, 5600 Lenzburg. Eintritt frei.

Vernissage am Sonntag, 26. März 2017, ab 15 bis 18 Uhr Finissage am Sonntag, 23. April 2017, ab 15 bis 18 Uhr Galerie R4L, Seetalstrasse 61, Seon Bild von Franziska Annamalai.

HUNZENSCHWIL/SCHAFISHEIM Unterhaltungsabend des Männerchors Hunzenschwil-Schafisheim Unter dem Motto «mit Musik und Gesang dem Wasser entlang» nimmt der Männerchor seine Gäste auf eine musikalische Reise entlang diverser Flüsse von der Quelle bis zur Mündung. Zu hören sind unter anderem Munotsglöcklein, Aargauerlied, La Montanara, Dorma bain, Sur le pont d’Avignon, und viele mehr. Die Leitung hat Marie-The-

Theater Triebgut spielt «6 Uhr 41» A

nnette Wunsch und Gian Rupf spielen im Cholechäller Niederlenz eine Zugfahrt. In Jean-Philippe Blondels Roman «6 Uhr 41» treffen sich zwei von einer Jugendliebe Enttäuschte nach 30 Jahren in einem Vorstadtzug wieder, geben sich aber vorerst gegenseitig nicht zu erkennen. Soll er sie ansprechen? Was könnte sie – nach dreissig Jahren – zu ihm sagen? Eine Zugfahrt, die ihr Leben verändern wird. Ein leuchtend grüner Boden, zwei Stühle, eine grosse Damenhandtasche

und eine blaue Plastiktüte. Mehr brauchte es nicht an Requisiten für ein kurzweiliges, tief gehendes und ganz feinsinniges Kammerstück, das gekonnt zwischen nachdenklichen und humorvollen Passagen hin und her wechselt. Samstag, 18. März 2017, 20:15 Uhr Eintritt: Fr. 25.-, Gönner Fr. 20.-, Jugendliche Fr. 18.Reservation: www.cholechaeller.ch oder Hypothekarbank Lenzburg, Filiale Niederlenz, 062 888 49 80.

Jackie MacSäbel und die Party Piraten Ein Märli-Musical von Andrew Bond wird die Kinder (und Erwachsenen) am 25. März im Gemeindesaal Möriken in ein Abenteuer entführen. Prinzessin Jacqueline-Isabelle verbringt schrecklich einsame Strandferien mit ihrer Mutter und dem Sicherheitsoffizier. Der Hof hat aus Vorsicht eine Privatinsel gebucht. Da kann nichts schiefgehen. Oder doch? Die Sehnsüchte der Prinzessin nach einer Bande von Freunden wird erhört, aber die Gestalten, die sie entführen, entpuppen sich als absolut lausige Piraten: kein Käpten, kein Koch, keine Ahnung von Piratentum. Aber wenn sie singen und tanzen, ist kein Halten mehr. Die Piraten haben jedoch keine Ahnung, was mit einer Prinzessin anfangen. Und mit einer Fremden Freundschaft schliessen, stösst gegen sämtliche Piratenregeln. Jacqueline wird retourniert. Das lässt sie sich aber nicht bieten:

zvg

Sie kehrt als furchtlose Piratin Jackie MacSäbel zurück und will mit der Crew den grössten Schatz aller Zeiten erobern, der von einer überdrehten Riesenkrake bewacht wird. Wer vier Prüfungen besteht, kriegt den Schatz. Zum Glück hilft das Publikum, das im Musical das Meer spielt und sogar Riesenhaie zähmt. Köstliche Figuren, viel Klamauk und Komik, aufgestellte Tanzgrooves und hitverdächtige Songs fügen sich zu einem mitreissenden Mitmach-Musical zum Thema Freundschaft, das nicht erst am Schluss happy ist. Ein Fest für Ohren sowie Augen und ein unvergessliches Erlebnis für die ganze Familie. Datum: 25. März 2017, 14 Uhr Gemeindesaal Möriken www.maerlimusicaltheater.ch/ Vorverkauf: http://www.ticketcorner.ch/

res Hermann, am Piano spielt Christian Gautschi. Nebst Gesang fehlt auch eine grosse Tombola nicht, und für das Wohl der Gäste sorgt ein leistungsfähiger Wirtschaftsbetrieb . Samstag, 25. März, ab 18.30 Uhr Mehrzweckhalle Schafisheim Freier Eintritt. Nachtessen ab 18.30 Uhr.

PRO SENECTUTE Übungsnachmittag der Mountainbikegruppe Seetal Die nächste Ausfahrt findet am Freitag, 17. März 2017, 13 Uhr statt. Besammlung ist um 13.30 Uhr auf dem Waffenplatz Bremgarten. Bei diesem Treffen werden die wichtigsten Grundfahrtechniken, Fahrpositionen und Gleichgewichtstechniken vermittelt. Im flachen Gelände und kurzen Downhills wird das richtige Bremsen und Kurvenfahren geübt. In kurzen Steigungen liegt der Schwerpunkt beim Anhalten und Anfahren. Zu jedem Thema gibt es Übungen im Gelände, immer dem Können der Einzelnen angepasst. Es werden mehrere kurze Trails mit wenig Höhenmetern absolviert. Die totale Übungs- und Fahrzeit beträgt ungefähr 2,5 Stunden. Für diesen Anlass ist keine Anmeldung nötig. Die Hauptleitung hat Fritz Mathys. Bei zweifelhafter Witterung gibt der Tourenleiter Fritz Mathys ü¨ber Telefon 079 434 20 05 Auskunft über die Durchführung (bis Donnerstag, 16. März 2017, 20 Uhr).

SARMENSTORF Jubiläums GV des Frauenvereins Der Frauenverein Sarmenstorf lädt alle Mitglieder und Interessierte zur 90. Generalversammlung ein. Diese findet am Freitag, 24. März 2017, um 20 Uhr im Pfarreitreff statt. Anschliessend gibt es einen kleinen Imbiss. Der Vorstand freut sich auf viele Mitglieder, wie auch Neumitglieder.


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Veranstaltungen

3D: DO/SA/MO/MI je 20 Uhr 2D: FR/SO/DI je 20 Uhr SA + MI je 17 Uhr, SO 14.30 Uhr D, ab 6 Jahren:

BEAUTY AND THE BEAST 2 + 3D SO 17.15 Uhr D, ab 12 Jahren:

LION

Täglich 20 Uhr, SA + SO auch 17 Uhr CH, ab 12 Jahren:

DIE GÖTTLICHE ORDNUNG SA + SO je 14.30 Uhr CH, ab 12 Jahren:

ALPTRAUM www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Hauptstrasse 33 5212 Hausen AG Tel. 056 441 33 11

März Monatsaktion ab 14.00 Uhr Eglifilets, gebacken im Bierteig, mit Butterreis und Sauce tartare Fr. 23.50 statt Fr. 28.50 www.maxundmoritz-hausen.ch

Segelgemeinschaft vom Hallwilersee mit 7,5-m-Segelyacht sucht

Mitsegler Telefon 079 347 86 76

36. Lenzburger Velobörse

MG Leutwil

Jahreskonzert in der Mehrzweckhalle Leutwil

Samstag, 25. März 2017 ALTER GEMEINDESAAL LENZBURG Annahme: Verkauf: Auszahlung:

8.30 – 11.00 Uhr 8.30 – 12.00 Uhr 9.30 – 12.30 Uhr

Samstag, 18. März, 20.15 Uhr Mitwirkung: Panflöten-Gruppe Türöffnung und Abendessen ab 19 Uhr Durch das Programm führt Sie «Lubosch» Tombola / «5 Liber»-Bar

Gesucht werden Dreiradvelos, Laufvelos, Trottinette, Kindervelos, Citybikes, Mountainbikes, Rennvelos, Veloanhänger, Trailers usw.

Achtung: Es werden nur fahrtüchtige Velos angenommen! An der Annahmestelle nennt der Verkäufer seine Personalien, die Velomarke und den gewünschten Verkaufspreis. Es wird eine Vermittlungsgebühr zu Gunsten der Kinderkrippe Purzelhuus dazu gerechnet. Die Auszahlung erfolgt von 9.30 bis 12.30 Uhr und allfällige unverkaufte Velos müssen von 12.00 bis 12.30 Uhr abgeholt werden. Organisation Kinderkrippe Purzelhuus

Unterstützt von

Praxis Waldemar Schmidt Facharzt für Gynäkologie & Geburtshilfe Bachstrasse 2, 5600 Lenzburg schmidt@hin.ch

bleibt vom 18. bis 25. März 2017 ferienhalber geschlossen Das Telefon 062 891 77 77 wird von Montag bis Freitag ab 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 17.00 Uhr bedient. Gerne nehmen wir Ihre Anmeldung entgegen. Ab Montag, 27. März 2017, bin ich gerne wieder für Sie da.

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