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Donnerstag, 1. Dezember 2016

108. Jahrgang – Nr. 48

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG Freitag, 2. Dezember 2016 Nebel- oder Hochnebelfelder, ansonsten recht sonnig mit Schleierwolken, gegen Abend Wolkenverdichtung.

-1ºC 5ºC

Samstag, 3. Dezember 2016 Hochnebel, bei Auflösung recht sonnig. 1ºC 5ºC Sonntag, 4. Dezember 2016 Nach Auflösung des Hochnebels recht sonnig. 0ºC 4ºC

Laufen

7 Mit Mozart, Mendelssohn und Haydn beglückten das Orchester Laufental-Thierstein und die Solistin Christina Lang die Gäste in der HerzJesu-Kirche.

Flüh

13 Noah Dettwiler fährt Motorradrennen. Und gewinnt, seit er in den Supermoto-Rennzirkus eingestiegen ist, fast jedes Rennen.

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Mit Ehrgeiz zum Europameistertitel Den Wunschberuf ausüben und dazu noch ausgesprochen erfolgreich sein – dieses Ziel hat Maurice Häner bereits erreicht. Mit seiner Teilnahme an den EuroSkills in Schweden setzt er seiner noch jungen Karriere die Krone auf. Melanie Brêchet Fischlin

B

oden-Parkettleger, Dekorationsmalerin, Elektroinstallateur, Maurer, Plattenleger, Schönheitspflegerin, Spengler, Stuckateur-Trockenbauer und Landmaschinenmechaniker: In diesen Berufen ist die Schweiz dieses Jahr an den EuroSkills im schwedischen Göteborg vertreten. Zusammen mit ihren Expertinnen und Experten bilden sie die Delegation, die die Schweiz in diesen Tagen vertritt. Der Landmaschinenmechaniker Maurice Häner kommt aus Nunningen. Bereits letzten Dienstag ist er mit seinen Mitstreiterinnen und Mitstreitern aus der Schweiz nach Schweden gereist. Heute beginnen für ihn die Wettkämpfe. Er wird sich mit seiner Konkurrenz aus ganz Europa messen, zwölf Landmaschinenmechaniker stehen im Einsatz. Seine gefährlichsten Gegner sieht Maurice Häner in den Konkurrenten aus Deutschland, Österreich und Holland. Insgesamt gilt es, sechs verschiedene Posten à vier Stunden zu absolvieren. Maurice Häner hat vor allem vor der Aufgabenstellung in englischer Sprache Respekt. Ein Übersetzer ist nicht gestattet, immerhin darf er aber ein Wörterbuch zuhilfe nehmen. Vorbereitet hat

Ambitioniert: Landmaschinenmechaniker Maurice Häner will sich jetzt auch den Europameistertitel holen.

sich der 23-jährige Häner dieses Jahr intensiv: Sieben Wochen besuchte er diverse Kurse im Bildungszentrum in Aarberg. Bei verschiedenen Werkstattleitern konnte er in dieser Zeit seine Theoriekenntnisse auffrischen. In zwei Teamweekends und einer Medienschulung wurden die Teilnehmenden von SwissSkills ausserdem zu einem Team zusammengeschweisst und mental auf die EM vorbereitet. Auch Lehrmeister mit dabei Seine Lehre machte Maurice Häner bei Landmaschinen Gyr in Bretzwil. Dort absolvierte er vor einigen Jahren noch während seiner Schulzeit eine Schnupperlehre. Und obwohl der Patron Ueli Gyr keinen Lehrling mehr ausbilden wollte, nahm er Maurice Häner im Jahr 2010 unter seine Fittiche. Den Lehrab-

schluss beendete Häner im Rang, was ihm 2014 die Teilnahme an den Schweizer Meisterschaften erlaubte. Und dort erwischte Häner einen hervorragenden Tag: Er schloss den Wettbewerb mit nur drei Punkten unter dem absoluten Punktemaximum ab und wurde somit bester Schweizer Meister aller Berufsgruppen. Seinen Erfolg habe er seinem Lehrmeister Ueli Gyr, aber auch seinem Gewerbeschullehrer Christian Schmid zu verdanken, sagt Maurice Häner heute. Gyr begleitet Häner nun auch nach Göteborg. Aber nicht nur er, auch dessen Frau, Häners Eltern, seine Schwester, sein Götti und seine Freundin feuern den jungen Landmaschinenmechaniker in Schweden an. Begleitet wird er ausserdem von seinem EuroSkills-Betreuer Paul Sidler.

FOTO: MELANIE BRÊCHET

Häners Ziele sind bescheiden Am kommenden Sonntag weiss Maurice Häner, wie er sich gegen seine europäische Konkurrenz geschlagen hat. «Nur nicht Letzter werden», sagt er mit einem Lachen. Er sei zwar sehr gut vorbereitet und äusserst zuversichtlich. Sich selbst einzuschätzen und innerhalb der Konkurrenz einzuordnen, sei aber sehr schwierig. In erster Linie zähle das Erlebnis. Die Teilnahme an den EuroSkills sei wohl ein einmaliges Erlebnis, dass es zu geniessen gelte. Und sollte der Erfolg auch nur mässig sein, bleiben Maurice Häner noch einige Ziele. Als Nächstes strebt er die Ausbildung zum Werkstattleiter an, später könne er sich auch vorstellen, die Meisterausbildung zu absolvieren, um dereinst selbst erfolgreich Lehrlinge auszubilden.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag)

Beglaubigte Auflage 21 722 Ex. (WEMF 2015)

Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen

Inseratekombinationen – Birs-Kombi: Inseratekombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote. Auflage: 76 069 Ex. – AnzeigerKombi 31: Inseratekombination mit Birs-Kombi-Titeln, fricktal.info, Oberbaselbieter Zeitung, Allschwiler Wochenblatt, Muttenzer&Prattler Anzeiger, Birsfelder Anzeiger. Auflage: 203 134 Ex.

Geschäftsführer Thomas Kramer, Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub, Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Redaktionsschluss Montag, 12.00 Uhr Inserate Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch, Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise (Grundtarif) mm sw Fr. –.86 mm farbig Fr. 1.04 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt.

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Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

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LAUFENTAL LAUFEN

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Donnerstag, 1. Dezember 2016 Nr. 48

LAUFEN

Laufen hat ein wackliges Pflaster

Musikunterricht für alle Mit einem abwechslungsreichen Konzert, vorgetragen von Schülerinnen und Schüler der Musikschule Laufental-Thierstein, dankte der Förderverein den Gönnerinnen und Gönnern. Gaby Walther

Wacklig und gefährlich: Der Eingang zur Tagesstätte. gin. Katastrophal nennt T.F. (Name der Redaktion bekannt) die Pflästerung im Stedtli Laufen. T.F. ist ein versierter Elektrorollstuhl-Fahrer. «Beim Fahren holpert und schüttelt es», erklärt er. Und wo es ganz grob sei, da könnte es die Füsse vom Fussbrett runterrütteln. T.F: ist Klient in der Tagesstätte für Menschen mit einer Behinderung. Diese befindet sich in der Viehmarktgasse. Auch Madelaine Vögtlin schlägt in die gleiche Kerbe. Ihr Mann Hans-Peter Vögtlin war zwei Jahre im Rollstuhl unterwegs und braucht nun einen Rollator. «Laufen ist behinderten-unfreundlich», sagt sie. Sie beklagt sich über die Regenrillen. Fahre man mit dem Rollstuhl im rechten Winkel darüber, so bleibe das Fussbrett hängen. Und fahre man schräg darüber, so sei es auch schwierig. Die Regenrinnen brauche es im Stedtli, erklärt Giuseppe Gerster, Architekt der Strassensanierung. «Wir haben seinerzeit lange an diesen Rillen herumgetüftelt, damit das Wasser ablaufen kann», so Gerster. Dank diesen Rillen konnte man vor den meisten Läden ein bis drei Treppenstufen wegnehmen. Auch gab es vor der Strassensanierung sogar im Trottoir beim Obertor Stufen, die entfernt werden konnten. Auch konnte das hochgestellte Trottoir in der Hauptgasse und der Amthausgasse entfernt werden. Wackelbrücke Ganz problematisch ist die Regenrille vor dem Eingang der Tagesstätte. Damit die Rollstuhlfahrer ins Gebäude fahren können, müssen die Betreuerinnen jeden Tag eine Metallbrücke hinlegen, die sie abends wieder versorgen müssen. «Wir müssen alle Rollstuhlfahrer nach aussen begleiten», erklärt die Betreuerin Jolanda Saner. Denn viele Fahrer sind mit dieser Platte überfordert. Sie wackelt bedrohlich und verschiebt sich beim Fahren. Zudem ist sie sehr schmal. Wenn die Rollstuhlfahrer die Brücke

FOTO: GINI MINONZIO

queren, stehen sie schon auf der Strasse und müssten sich zusätzlich auf die Autos konzentrieren, was für die meisten zu schwer ist. Sie hätten schon lange darum gebeten, eine feste Brücke einzurichten, die mit einem Rohr entwässert würde, das erlaube ihnen die Stadt nicht, sagt Saner. Gerster sagt, dass eine solche Lösung technisch nicht machbar sei. Er schlägt als Alternative eine breite fixe Brücke aus einem engmaschigen Gitter vor. Die Tagesstätte solle sich doch bei der Stadtverwaltung melden. Ein Blick in Geoview bestätigt dem Wochenblatt, dass der betroffene Grund der Stadt gehört. Das Stedtli ist auch für Fussgänger ein wackliges Pflaster. Viele ältere Menschen fühlen sich unsicher, wenn sie da unterwegs sind. Und etliche jüngere Frauen überlegen sich genau, welche Schuhe sie anziehen, wenn sie nach Laufen gehen. Denn vor allem in der Viehmarktgasse haben sich tiefe Rillen zwischen den Betonsteinen gebildet. Der Fugensand ist im Verlauf der Jahre vor allem da verschwunden, wo die Autos durchfahren. Viele Betonsteine wackeln deshalb bedenklich, wenn man darübergeht. Es würde helfen, wenn die Stadt die Flächen mit Sand neu ausfugen würden. Dies wäre auch deshalb nötig, weil sonst die Fahrzeuge die Steine lösen können, was zu grösseren Schäden führen kann. Um das Stedtli für Fussgängerinnen und Rollstuhlfahrer komfortabler zu machen, hat Gerster einen Vorschlag: «Dort, wo viele Leute unterwegs sind, könnte man mit grossen, flachen Steinen Bahnen machen. So wie es in der Hauptstrasse der Fall ist.» Um die finanzielle Belastung tief zu halten, könnte man das Vorhaben auf zehn Jahre etappieren, so Gerster. Die zuständige Stadträtin Sabine Asprion war bis zum Redaktionsschluss nicht für eine autorisierte Stellungnahme erreichbar.

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ie grosse Vielfalt an Instrumenten, welche an der Musikschule Laufental-Thierstein unterrichtet werden, zeigte sich einmal mehr am Konzert vom vorletzten Dienstag, welches im Alten Schlachthuus stattfand. Musik aus fast allen Instrumentenfamilien war zu hören. Mutig traten die Schülerinnen und Schüler auf die Bühne und bewiesen an der Violine, an der E-Gitarre oder am Saxofon – um hier nur einige aufzuzählen –, wie fleissig sie geübt hatten und welche Begabung in ihnen steckt. Der Musikstil bewegte sich auf einer grossen Bandbreite von Klassik bis Rock. Rassig schlug das Schlag-

An der Klarinette: Rebecca Kübler, begleitet von Tobias Cramm. FOTOS: GABY WALTHER

An der Gitarre: Connor Willardet.

Am Klavier: Laura Stein und Zoé Zbinden.

zeugensemble «con fuoco» seine Sticks auf die Felle. Berührende Töne spielte Rebecca Kübler auf ihrer Klarinette und zum Schmunzeln brachte Joshua Pesek mit seinem Akkordeon das Publikum. Mit dem Konzert dankte der Förderverein den Gönnerinnen und Gönnern für die finanzielle Unterstützung. Dank den Beiträgen ist es möglich, dass auch Kinder aus finanziell schwierigen Verhältnissen die Musikschule besuchen können. Zurzeit werden 16 Kinder vom Förderverein unterstützt und haben somit die Möglichkeit, ein Instrument zu erlernen.

Am Cello: Jasmin Cueni.

LAUFEN

Montag-Nachmittag offen dust. Einige Geschäfte im Laufner Stedtli unternahmen den Versuch, im Monat Dezember statt einem einzigen Sonntagverkauf – der findet jeweils anlässlich des Christchindli-Märt statt – noch einen weiteren Sonntagsverkauf vor Weihnachten einzuführen. «Das Echo war aber bescheiden», sagt Nafi Emri von Chalon Optik und Bijouterie.

Umsonst war aber die Umfrage keineswegs. Ab kommender Woche sind über 80 Prozent der Läden und Geschäfte im Stedtli an den Montag-Nachmittagen geöffnet. Das gilt also für den 5., 12. und 19. Dezember. «Sicher eine willkommene Geste, welche unsere Kundinnen und Kunden für ihren Weihnachtseinkauf nutzen werden», freut sich Emri.

Mittwoch, 7. Dez. 2016, 16.00 Uhr Wydehof-Center, Breitenbach, erster Stock

MÄRLISTUNDE für Kinder von 4 bis 7 Jahren

LAUFEN

Hilfe für Kinder in Kerala

KONZERT

gwa. Die Primarschule Laufen verkauft auch in diesem Jahr am Christchindlimärt in Laufen am Samstag, 3. Dezember, von 12 bis 20 Uhr Selbstgebasteltes. Den Ertrag spendet die Schule seit Jahren an «Hilfe für Kinder in Kerala». Heidi Splendore hatte die Hilfsorganisation gegründet. Während rund 15 Jahren reiste sie immer wieder nach Kerala, Südindien, setzte sich dort für die Ärmsten ein, sammelte Geld, um Kindern den Besuch der Schule zu ermöglichen und kleine Projekte zu unterstützen. Letzten März verstarb Heidi Splendore im Alter von 72 Jahren. Ihr letztes grosses Projekt, den Bau einer neuen Schule, konnte die ehemalige Lehrerin nicht mehr verwirklichen. Ihre Tochter, Sabrina Splendore führt nun diese Arbeit weiter: «Es ist mir zwar zeitlich nicht möglich, nach Kerala zu reisen, aber es war mir sofort klar, dass ich die Projekte meiner Mutter fortsetzen werde. Die Menschen dort sind so dankbar für das, was Heidi gemacht hatte.» Eine grosse Hilfe ist ihr dabei Raj, ein 43-jähriger Koch, der während all den Jahren Heidi in Indien unterstützt hatte und nun auch Sabrina hilft. Er weiss, an welche Stelle er sich wenden muss und wie das System in Indien funktioniert. Er ist die helfende Hand vor Ort.

*Florian Schneider und Adam Taubitz – Schangsongs

Samstag, 3. Dezember, 20.15 Uhr

Urchig abwechslungsreiche Countryund Folksongs in der Mundart des Baselbiets. FILM www.kfl.ch

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Angezogen für die Schule: 15 Franken kosten die zwei Schuluniformen pro Kind jährlich. Der Bau der neuen Schule wurde nun gestartet, denn dank den vielen Spenden konnten drei Viertel der Kosten, rund 30 000 Franken, gesammelt werden. Einen Teil des Betrags sollen die Menschen vor Ort, zum Beispiel durch Eigenleistungen, selber mitfinanzieren. «Meiner Mutter war es immer wichtig, dass die Menschen nicht einfach nur Hilfe entgegennehmen, sondern sich auch darum bemühen, ihre Situation zu verbessern», erzählt Sabrina Splendore. Alle Projekte werde sie jedoch nicht wei-

terführen können. Nebst der Realisierung des Schulhauses soll das Waisenhaus weiterhin unterstützt und Geld für Schuluniformen gesammelt werden. 200 Kinder erhalten durch den Einsatz der Primarschule Laufen jährlich eine Schuluniform und können dadurch die Schule besuchen. Informationen unter: http://keralaprojekt.blogspot.ch/ oder www.facebook.com/keralaprojekt. Spenden können überwiesen werden an: Valiant Bank AG 4242 Laufen, Sabrina Splendore, IBAN CH32 0630 0502 3085 6140 0, Kontonr. 30-38112-0, Vermerk: KERALA.

Donnerstag, 8. Dezember, 20.30 Uhr

Offside Istanbul

AUSSTELLUNG

Regie: Jonas Schaffter Dokumentation: CH, 2014, 52 Min. Der Regisseur ist bei der Vorführung anwesend. KONZERT

Bis 4. Dezember

DISCO

Daniel Diggelmann – Farbe, Form und Linie

Freitag, 9. Dezember, 21.00 Uhr

Öffnungszeiten: Fr, 17.00–21.00 Uhr So, 11 .00–16.00 Uhr KOMIK & MAGIE

Freitag, 2. Dezember, 20.15 Uhr

*Peter Honegger – Secrets Komik und Zauberkunst vom Feinsten. Ein Abend voller Charme, Humor und Weisheit.

Schlachthuus-Disco mit DJ Matteo In der letzten Disco des Jahres wollen wir nochmals ausgiebig tanzen. Den Sound mixt DJ Vicious, der sein Debüt bei uns im Schlachthaus gibt. Sein Musikstil: Rock, Blues, Funk, Disco, Oldies, Charts, kurzum: vielseitig. * Vorverkauf Buchhandlung und Papeterie Cueni Hauptstrasse 5, Laufen, Tel. 061 761 28 46 oder auf www.kfl.ch


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Donnerstag, 1. Dezember 2016 Nr. 48

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche

DANKSAGUNG

Gottesdienst Sonntag, 4. Dezember 2016 mit Kidstreff für die Kleinsten und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen

Wir danken von Herzen für die grosse Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von meiner lieben Gattin

Anna Henz-Jeger

www.bewegungplus-laufen.ch Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

erfahren durften. Ein besonderer Dank gilt Herrn Pfarrer Bruno Stöckli für den würdevoll gestalteten Trauergottesdienst sowie dem Organisten für die musikalische Umrahmung.

Sonntag, 4. Dezember 2016 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte 15–17 Uhr Adventsfenster Breitenbach Dienstag 6. Dezember 2016 19.30 Uhr Gebetsabend 20.30 Uhr Bibelabend Gäste sind herzlich willkommen

Wir danken Herrn Dr. Cueni sowie den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Laufen und dem Altersheim Bodenacker, Breitenbach, für die gute Betreuung. Ein Dank geht an die Acura Basel. Ein herzliches Vergelts Gott den Verwandten, Bekannten und Schulkameradinnen sowie den Fahnendelegationen der Musikgesellschaft und des Turnvereins.

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch

Herzlichen Dank für die heiligen Messen, Geldspenden, Beileidsbezeugungen und den Blumenschmuck sowie allen, die Anna auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

Sonntag, 4. Dezember, 17 Uhr Gemeindekonzert, Ref. Kirchenchor Instrumentalisten, Leitung: Jasmine Weber. Eintritt frei – Kollekte Dienstag, 6. Dezember, 9 Uhr Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil Mittwoch, 7. Dezember, 14.30 Uhr Ökum. Geschichtenabenteuer für Kinder ab 5 Jahren. Anmeldung bis 5. Dezember bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 (Teilnehmerzahl beschränkt!)

Grindel, im Dezember 2016

Die Trauerfamilie

Dreissigster: Sonntag, 4. Dezember 2016, um 9.00 Uhr in der Kirche Grindel.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 2. Dezember, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökumenische Andacht am Wochenende. Freitag, 2. Dezember, 18.30 Uhr, JugendTreff 12+: Jeden Freitag, ausser während der Schulferien, 18.30 bis 22.00 Uhr, Jugendraum unterhalb der Herz-Jesu-Kirche Laufen, ab 12 Jahren. Samstag, 3. Dezember, 17.00 Uhr, Abendmusiken, ref. Kirche Laufen, mit Huusmusig Küng, Blauen. Wir hören das Programm «Kinder im Advent». Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns über eine Kollekte. Sonntag, 4. Dezember, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit Pfarrer Claude Bitterli. Heute ist Chinder-Sunntig. Dienstag, 6. Dezember, 10.00 Uhr, offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 12.00 und von 13.00 bis 15.00 Uhr ins christkatholische Pfarreiheim in Laufen zum Verweilen ein. Um 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und einen musikalischen Zwischenhalt. Donnerstag, 8. Dezember, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im reformierten Kirchgemeindehaus Laufen. Thema: «Weihnachtsfeier mit Schulkindern». Liesberg Freitag, 2. Dezember, 12.30 Uhr, ökumenischer Seniorenclub im Restaurant Coni’s Träff (Liesberg). Mittagessen, und SamichlausWeihnachtsfeier.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste: Do, 1. Dez., 15.30 Uhr, Aktivierungsraum im AZB, Breitenbach, Advents-GD, Pfarrer Stéphane Barth, Organist Rani Orenstein So, 4., Dez., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Tauf-GD zum 2. Advent, Täufling: Jayson Wehrli aus Meltingen, Pfarrer Stéphane Barth, anschl. Kirchenkaffee v. Sonja Semling Mi, 7. Dez., 6.30 Uhr, kath. Kirche, Breitenbach, Rorate-Früh-GD mit Eucharistie, Thema: Advent, die leise Melodie Gottes, Pfarrer Markus Fellmann, anschl. Zmorge im Pfarreiheim Do, 8. Dez., 6.30 Uhr, kath. Kirche, Fehren, Rorate-Früh-GD, Thema: Advent, die leise Melodie Gottes, Pfarrer Stéphane Barth und Pfarrer Markus Fellmann So, 11. Dez., 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst zum 3. Advent, Pfarrerin Barbara Jansen aus Frenkendorf, mit Verkauf von Kerzen von Amnesty International Chinderchilche/Sonntagsschule: So, 4. Dez., 10.15 bis 11.15 Uhr, ref. KGH: Krippenspiel einstudieren. So, 11. Dezember, 10.15 bis ca. 14.15 Uhr, ref. KGH: «Langer Sonntag»: Intensivüben und Zmittag im Gemeindesaal Konf-Unterricht: Spaghetti-Essen-Einsatz: Gruppe 1: Do, 1. Dez., 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal, ref. KGH, Breitenbach. Gruppe 2: Do, 8. Dez., 18 bis 19.30 Uhr: im Jugendraum Pfarrhaus, Archweg 4, Breitenbach. Alle: Do, 15. Dez., 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal, ref. KGH, Breitenbach: Festlegung des Konfirmationsthemas La Satire continue: Do, 8. Dez., 20. Uhr, in der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. «Es weihnachtet quer»: Vorweihnachtsintermezzo mit Musik und Satire. Zum Fest der Liebe: Heiteres, Bedenkliches, Hiebe und Triebe. Schauspiel: Salomé Jantz und Ueli Ackermann, Musik: Bettina Urfer und Barbara Schneebeli, Texte: Josef Zindel und Ueli Ackermann. Eintritt: Fr. 30.– für Normalverdienende; Fr. 25.– für Teenies, Studies, IV- und AHV-Bezüger

Es gibt eine Brücke zwischen den Lebenden und den Toten, es ist die Liebe. Die steten Erinnerungen an ihn, seine Stimme, sein Lachen, seine Wärme, seine Sorge und Güte, seine Herzlichkeit haben in den Herzen der Menschen Spuren hinterlassen. Sie sind ein kostbares Vermächtnis.

Wir danken allen, die unseren Vater

Fritz Wyss-Urech auf seinem letzten Weg begleitet haben und ihn auch weiterhin in guter Erinnerung behalten. Danke für die vielen tröstenden Worte; Danke für eine liebevolle Umarmung, für einen Händedruck wenn die Worte fehlten; Danke an Regine Kokontis und Marianne Nyfeler Blaser für die lebensnahe Abschiedszeremonie; Danke für die musikalische Begleitung durch die Organistin Tatjana Fuog, Andy Küng am Schwyzerögeli und Patrick Wyss an der Trompete; Danke an alle, die ihn während seiner Krankheit unterstützt haben und ihm Mut und Kraft gaben; Danke sagen wir den Ärzten und dem Pflegepersonal des Kantonsspitals Laufen und des Hospizes im Park in Arlesheim für die Betreuung und Pflege während seines Aufenthalts; Danke für Blumen und Geldspenden und für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft. Wir freuen uns, dass wir Menschen kennen, die mit uns fühlen und empfinden. Dies hilft uns über den schmerzlichen Verlust hinweg. Laufen, im November 2016

Die Trauerfamilie

Jesus sagt auf die Frage nach dem Weg: «Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich.» Johannes-Evangelium 14, 6 Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

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Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15

Zwingen

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Einladung zur 132. ordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Montag, 12. Dezember 2016, 19.00 Uhr, im Evangelisch-reformierten Kirchgemeindehaus, Fehrenstrasse 46 in 4226 Breitenbach Traktanden

Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Herzlichen Dank! Der Gemeinderat Zwingen bedankt sich bei den Mitgliedern des Komitees «Depo-Nie im Quellgebiet» und den vielen freiwilligen Helferinnen und Helfern für den unermüdlichen Einsatz, dank welchem der Kantonale Richtplan am 27. November 2016 an der Urne abgelehnt wurde. Dieser ausserordentliche Einsatz verdient grösste Anerkennung. Herzlichen Dank! Gemeinderat Zwingen

1. Präsenzfeststellung 2. Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 6. Juni 2016 3. Beschluss über den Voranschlag 2017 und Festsetzung der Kirchensteuer 2017 4. Verwendung Bauland Ollen 5. Verschiedenes Der Voranschlag 2017 liegt im Kirchgemeindehaus und an der Kirchgemeindeversammlung auf. Ebenfalls liegt das Protokoll vom 6. Juni 2016 an der Kirchgemeindeversammlung auf. Der Kirchgemeindrat

Büsserach Bättwil EINWOHNER- UND BÜRGERGEMEINDE BÜSSERACH

Einladung

Einladung

zur

Gemeindeversammlung

Büsserach

Baupublikation Gesuchsteller: Projektbau GmbH, Weilerweg 1 4057 Basel Bauobjekt: Abbruch Industriegebäude und Neubau 2 Mehrfamilienhäuser Standort: Neumattstrasse 19 + 19a Grundstück: GB 1602 Nutzungszone: W2b Projektverfasser: Gesuchsteller Planauflage: Bauverwaltung Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach Einsprachefrist: 16. Dezember 2016

Erschwil

Baupublikation Bauherrschaft: Bärtschi-Borer Astrid und Hermann, St.-Benedikt-Weg 5, Erschwil Verantwortlicher: Hermann Bärtschi-Borer Erschwil Grundeigentümer: Astrid Bärtschi-Borer Erschwil Bauprojekt: Doppelgarage Bauplatz: St.-Benedikt-Weg Bauparzelle: 1157 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 16. Dezember 2016

Witterswil

Baupublikation

zu den ordentlichen Versammlungen

vom Mittwoch, 14. Dezember 2016, 19.30 Uhr im Foyer OZL, Bättwil

am Montag, 12. Dezember 2016 20.15 Uhr, im Konzertsaal

Traktanden 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Genehmigung des Protokolls der Gemeindeversammlung vom 29. Juni 2016 3. Orientierung Finanzplan 4. Genehmigung folgender Investitionskredite (Brutto): 4.1 Projektierung Ausbau Schulhaus Witterswil Fr. 135 000.00 4.2 Neubeschaffung Personentransporter Feuerwehrverbund Egg Fr. 35 000.00 4.3 Erneuerung Lüftungsanlage Oberstufenzentrum Fr. 750 000.00 (Anteil Bättwil an die Lüftungsanlage beträgt Fr. 110 691.00) 4.4 Ersatz Wasserleitungen 2017 (Im Grienacker & Weihermatten) Fr. 114 000.00 4.5 Einbau Deckbelag Apfelweg und Eichacker Fr. 70 000.00 5. Festsetzen der Steuern und Gebühren 5.1 Festsetzen des Steuerfusses für natürliche und juristische Personen 5.2 Festsetzen der Gebühren für Abfall, Abwasser und Wasser 5.3 Festsetzen der Hundesteuern 6. Genehmigung des Stellenplanes für Verwaltung und Werkhof 7. Genehmigung des Voranschlages für die Erfolgsrechnung und die Investitionsrechnung 2017 8. Genehmigung der überarbeiteten Gemeindeordnung (GO) 9. Genehmigung der überarbeiteten Dienst- und Gehaltsordnung (DGO) 10. Genehmigung Vertrag «Trägerschaft Vernetzungsprojekt Hinteres Leimental» 11. Genehmigung Aufnahme der Bürgergemeinde Rodersdorf in die Forstbetriebsgemeinschaft «am Blauen» 12. Verschiedenes Die Unterlagen zu den Traktanden stehen ab dem 7. Dezember 2016 bei der Gemeinde Bättwil auf der Homepage zur Verfügung oder können bei der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Wir freuen uns, viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer an der Versammlung begrüssen zu dürfen. Mit Ihrem Besuch bekunden Sie Ihr Interesse an der Gemeinde. Der Gemeinderat

Traktanden EINWOHNERGEMEINDE 1 Genehmigung der überarbeiteten Gemeindeordnung der Gemeinde Büsserach 2 Genehmigung der überarbeiteten Dienst- und Gehaltsordnung der Gemeinde Büsserach

Breitenbach

Bauherrschaft: Stäger Jacques Rotbergweg 20, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch-Nr. 27–16 Anbau Gartenhaus Bauplatz: Rotbergweg 20 Bauparzelle: GB-Nr. 1568 Hinweis: Objekt ist bereits erstellt Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 15. Dezember 2016

BÜRGERGEMEINDE BREITENBACH

Einladung zur ordentlichen Bürgergemeindeversammlung auf Donnerstag, 8. Dezember 2016, 20.00 Uhr im Bürgerhaus Traktanden: 1. Wahl der Stimmenzähler 2. Zusicherung des Gemeindebürgerrechtes an – Salihi Qendresa und Salihi Benjamin – Bekteshi Xhevrie – Simsek Oezge – Rizzo Denni 3. Genehmigung des Voranschlages 2017 der Forstbetriebsgemeinschaft Thierstein Mitte – Aufwand, Ertrag, Anteil Breitenbach und Stundensatz als Rücklage zur Vorfinanzierung von Maschinen 4. Genehmigung des Voranschlages zur Investitionsrechnung 2017 der Bürgergemeinde 5. Genehmigung des Voranschlages 2017 der Bürgergemeinde – Bürgerrechnung – Allmendrechnung – Forstrechnung 6. Verschiedenes Die Anträge können während der ordentlichen Schalterstunden auf der Gemeindeverwaltung eingesehen werden. Der Voranschlag 2017 der Bürgergemeinde wird allen stimmberechtigten Bürgerinnen und Bürgern mit Wohnsitz in Breitenbach zugestellt. 4226 Breitenbach, 1. Dezember 2016

Bürgergemeinde Breitenbach Der Bürgerrat

3 BUDGET 2017 3.1 Festsetzung der Gehälter und Löhne 3.2 Festsetzung der Steueransätze nat. und jur. Personen 3.3 Festsetzung der Personalsteuer 3.4 Festsetzung der Feuerwehrersatzabgabe 3.5 Festsetzung der Hundesteuer 3.6 Festsetzung der Kehricht-Grundgebühr 3.7 Festsetzung der Grundgebühr für Wasser sowie die Verbrauchsgebühr 3.8 Festsetzung der Grundgebühr für Abwasser und die Verbrauchsgebühr 3.9 Beratung und Genehmigung der Erfolgs- und Investitionsrechnung 4 Kenntnisnahmen und Verschiedenes Traktanden BÜRGERGEMEINDE 1 Genehmigung der überarbeiteten Gemeindeordnung der Bürgergemeinde Büsserach 2 Budget 2017 der Forstbetriebsgemeinschaft Thierstein Mitte 3 BUDGET 2017 3.1 Festsetzung der Gehälter und Löhne 3.2 Beratung und Genehmigung der Laufenden Rechnung 3.3 Genehmigung der Investitionsrechnung 4 Kenntnisnahmen und Verschiedenes Die Bürgergemeindeversammlung findet anschliessend an die Einwohnergemeindeversammlung statt. Die Berichte und Anträge zu den einzelnen Geschäften können auf der Gemeindeverwaltung während den ordentlichen Schalterstunden eingesehen werden. Das Budget mit den Berichten und Anträgen 2017 kann am Schalter der Gemeindeverwaltung bezogen werden. Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ab vollendetem 18. Altersjahr sind freundlichst eingeladen, den Versammlungen beizuwohnen. Der Gemeinderat


LAUFENTAL

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Donnerstag, 1. Dezember 2016 Nr. 48

EINGESANDT

LAUFEN

St. Katharinenkirche aus Sicherheitsgründen geschlossen

Willkommen zur Adventszeit

Die während der Instandsetzungsarbeiten zutage getretenen massiven Schäden im Bereich der Decken- und Dachauflager, führten zum Schluss, dass ein Teileinsturz einzelner Dachteile nicht mit Sicherheit ausgeschlossen werden kann. Die Gebrauchstauglichkeit ist somit nicht mehr erfüllt. Eine Schädigung der Gipsdecke durch Setzungen und Verformungen kann nicht ausgeschlossen werden, herabfallender Putz und Stuckteile wären die Folge. Gestützt auf den Bericht des beauftragten Ingenieurs hat die Baukommission beschlossen, die Kirche bis zur Sanierung des Schadens zu schliessen. Die Baukosten für die dringendsten Sanierungsarbeiten belaufen sich auf 600 000 Franken, die weiteren notwendigen Instandsetzungsarbeiten schlagen ebenfalls mit 600 000 Franken zu Buche. Die letzte umfassende Renovation der unter Denkmalschutz stehenden St. Katharinenkirche wurde 1971 vorgenommen. Trotz der Bereit-

schaft der Denkmalpflege konnte die kantonale Denkmalschutzbehörde aufgrund der schlechten finanziellen Situation keine Subventionen für die Sanierung sprechen. Die St. Katharinenkirche in Laufen hat für viele Menschen eine Bedeutung, die weit über ihre Funktion als Pfarrkirche der Christkatholischen Kirchgemeinde hinausgeht. Sie ist nicht nur ein Wahrzeichen in Laufen, sondern auch eine beliebte Konzertkirche. Die Erhaltung der Kirche ist für die kleine Kirchgemeinde Laufen eine Aufgabe, die sie unmöglich alleine bewältigen kann. In diesem Sinne sind wir dringend auf finanzielle Unterstützung angewiesen, damit unsere St. Katharinenkirche erhalten bleiben kann. Kirchenrat Christkatholische Kirchgemeinde Laufen Raiffeisenbank Laufen-Thierstein, Konto ’Renovationen’ IBAN: CH55 8009 7000 0051 7411 2

LAUFEN

Ein beschwingter Abend im Zeichen des Tanzes

Mit den beliebten Komponisten Mozart, Mendelssohn und Haydn beglückten das Orchester Laufental-Thierstein und Solistin Christina Lang die Gäste am Sonntagabend in der Herz-Jesu Kirche. Jürg Jeanloz

D

a geht dem Musikliebhaber das Herz auf, wenn an einem düsteren und nebelverhangenen Novemberabend die einzigartige Sopranistin Christina Lang die Worte singt: «Jauchzet, jubelt, o ihr glücklichen Seelen». Dazu erklingt die herrliche Melodie von Wolfgang Amadeus Mozart, lüpfig, beschwingt im Allegro, ernst, erzählend im Recitativo. «Exultate, jubilate» ist ein Meisterwerk von Mozart, das seinesgleichen sucht. Der 25-jährige Dirigent Raphael Ilg versteht es ausgezeichnet, die Sopranistin und das Orchester aufeinander abzustimmen und dem Vortrag die gebotene Tiefe zu verleihen. Ein Erlebnis ist der Schlusssatz Molto Allegro, den die erfahrene Sängerin mit Bravour meistert. Halleluja ertönt es mit hoher Stimme, die Koloratur ist aufregend und bewundernswert zugleich. Mäuschenstill ist es in der Kirche, man wagt kaum zu atmen. Kaum ist der Vortrag verklungen, prasselt riesiger Applaus auf die Künstlerin nieder; bescheiden nimmt sie den Dank entgegen und verneigt sich vor den Gästen. Raphael Ilg steht neben der Solistin, klatscht und freut sich mit einem sympathischen Lächeln. «Sei willkommen

Stars des Abends: Sopranistin Christina Lang und Dirigent Raphael Ilg FOTO: JÜRG JEANLOZ

du edler Gast» lässt uns die Sopranistin aus der Weihnachtskantate «Vom Himmelhoch» des Meisters Felix Mendelssohn grüssen. Sie lebt mit dem Lied, ihre Ausdrucksweise und Stimme fasziniert. Christina Lang tritt regelmässig bei Konzerten auf, weist ein breites Repertoire auf und singt immer ohne Noten. Um der Sopranistin einige Pausen zu gönnen, spielt das Orchester verschiedene Sätze aus Sinfonien von Felix Mendelssohn. Himmlisch und feierlich verabschiedet sich das Orchester mit dem

Satz Notturno aus Mendelssohns Sommernachtstraum. Fein erklingen die Hörner, unterstützt von den übrigen Bläsern und untermalt von den Streichinstrumenten. Ruhig und gelassen setzt der junge Dirigent seine Register ein und verrät seine breite Ausbildung in der klassischen Musik. Mit interessanten Ausführungen moderiert er das Konzert gleich selbst. Die Einstimmung auf die kommende Weihnachtszeit hätte nicht besser gelingen können.

REGION

Triumph für die Deponie-Gegner Leidenschaftlich: Das Tangopaar verleiht der Musik ein Gesicht. meb. Der Name war Programm am diesjährigen Jahreskonzert der Stadtmusik Laufen. «Dance» lautete das Motto – und dieses wurde besonders im zweiten Teil des Konzertabends konsequent durchgesetzt. Da blieb unter den Tischen des zahlreich erschienenen Publikums kein Fuss still. Zu Beginn spielte die Stadtmusik unter der Leitung von Matthias Kümin mit einem klassischen Marsch auf. Mit dem Konzertmarsch «Die Sonne geht auf» von Ruedi Fischer startete das Programm beschwingt. Im Anschluss spielte die Stadtmusik Laufen mit den Cossack Folk Dances auf, komponiert von Franco Cesarini. Nach Ausflügen nach Irland und seinen Lord of the dances entführten die Musikanten das Publikum vor der Pause nach Kuba und dem Malaguena von Ernesto Leguona als hätten sie geahnt, dass just an diesem Tag der ehemalige Präsident und Revolutionsführer Kubas Fidel Castro sterben würde. Nach der Pause sorgte die Tambourengruppe unter der Leitung von Dominik Hänggi für Abwechslung. Mit synchronen Trommeleinlagen, beispielsweise dem Stück «Power Play» von Reto Käser, begeisterte die Gruppe die anwesenden Gäste.

FOTO: MELANIE BRÊCHET

Die Bühne vor der Bühne versprach einiges für den zweiten Teil des Stadtmusik-Programms. Den Anfang machte der Libertango von Astor Piazzolla, einen Tango Nuevo. Als Tango Nuevo bezeichnet man die Stilentwicklung, den Tango Argentino zu zeitgenössischen Formen und Kunstansprüchen weiterzuentwickeln. Dazu tanzte ein Paar vorne auf der Bühne den Tango und kreierte damit ein sehr stimmiges Bild. Einen Höhepunkt bildeten die Power Rock Dancers aus Basel, die zu den rockigen Klängen von Chubby Checker und Bill Haley teilweise atemberaubende Hebefiguren und Sprünge zum Besten gaben. Zu «Obsesion» von Aventura tanzte ein Paar den eher unbekannten Tanz Bachata. Selbst aufs Tanzparket wagten sich einige junge Musikantinnen und Musikanten zum Youtube-Wunder Psy und seinem Gangnam Style. Ebenfalls ein Mitglied der Stadtmusik, nämlich Mirella Candreia tanzte zum Flashdance-Hit «What a feeling» einen Modern Dance, eine moderne Form des Balletts. Durch den Abend führte charmant Ricarda Cueni. Nach dem Konzert konnten Tanzwütige und Feierwillige noch an der Bar verweilen oder selbst das Tanzbein schwingen.

hof. Das Stimmvolk lehnt Standorteintrag für neue Aushub-Deponien ab. Das Laufental war bei der Abstimmung über die Aufnahme von drei Aushub-Deponien in den Kantonalen Richtplan das Zünglein an der Waage. Ohne den Bezirk Laufen hätte sich das Baselbiet knapp für den Landratsbeschluss vom vergangenen April entschieden. Ein Rekordergebnis von 5616 Nein zu 616 Ja aus dem Laufental liess die Deponie-Gegner gestern jedoch jubeln. Besonders deutlich war die Ablehnung in den betroffenen Gemeinden: In Blauen stimmten 95,32 Prozent gegen die Richtplanänderung, in Zwingen waren es sogar 96,50 Prozent. Auch in Aesch, Standortgemeinde der dritten AushubDeponie, hatte die Vorlage keine Chance. Hier sprachen sich 68,70 Prozent gegen die Anpassung des Richtplans aus. Im gesamten Kanton legten 38 012 Stimmberechtigte ein Nein und 33 390 Stimmberechtigte ein Ja in die Urne. Die Wahlbeteiligung betrug 40,44 Prozent. Sie gratuliere den Laufentalern zur erfolgreichen Kampagne, erklärt eine erfreute Florence Brenzikofer kurz nach Bekanntwerden des Endresultats. Die Oberbaselbieter Grünen-Landrätin engagierte sich gegen die Aushub-Deponien und hielt an der Laufentaler Landsgemeinde eine Rede. Die gut besuchte Veranstaltung von Ende Oktober

beim Schloss Zwingen markiert für sie einen Wendepunkt. «Der Anlass brachte in meinen Augen den Umschwung», so Brenzikofer. Das Laufental habe mit der Landsgemeinde ein deutliches Zeichen gegen die beiden Deponien in den Gebieten Stutz in Blauen und Sunnerai in Zwingen gesetzt. Die dortigen Trinkwasserquellen Bernhardsmätteli und Pfandel hätten aufgrund der Deponien nicht mehr genutzt werden können. Die Suche soll weitergehen Die Befürworter der Richtplan-Anpassung tragen den negativen Entscheid des Baselbieter Stimmvolks mit Fassung. «Seien wir ehrlich: Niemand will eine Deponie bei sich in der Gemeinde. Egal wo, man findet immer Gegner», sagt Rolf Graf. Der Präsident des Verbands Bauunternehmer Region Basel ist überzeugt, dass das Baselbiet mit dem Nein eine Chance verpasst hat. «Die drei Gebiete in Blauen, Zwingen und Aesch waren als Deponiestandorte hervorragend geeignet.» Jetzt müssten wieder neue Gebiete gefunden werden, um den regionalen Aushub zu entsorgen. Bei der Suche sieht Graf vor allem die Abstimmungs-Gewinner in der Pflicht: «Ich erwarte, dass das Laufental Vorschläge für neue Standorte macht.» Damit man eine Grube wirtschaftlich betreiben kann, müsse diese aber über eine gewisse Grösse verfügen. Es mache kei-

nen Sinn, in jedem Dorf eine kleine Deponie zu errichten. Parallel zur Evaluation von neuen Deponien im mittleren und oberen Kantonsteil sollen nun auch die Planungen für Aushub-Deponien im Laufental weitergehen. Umweltverbände besser involvieren «Es ist nicht einfach, das Laufental jetzt in die Pflicht zu nehmen», findet hingegen Rolf Richterich. Der Laufner ist der einzige Landrat aus dem Bezirk Laufen, der sich für die Richtplan-Anpassung stark gemacht hat. Im Laufental eine Mehrheit zu finden, welche sich nach den Erfahrungen der vergangenen Monate noch für eine Aushub-Deponie begeistern lasse, werde schwierig, prognostiziert Richterich. Der FDP-Parlamentarier kann dem Ergebnis sogar etwas Positives abgewinnen: «Vielleicht ist es gut, dass sich die Stimmberechtigten gegen die drei Deponiestandorte entschieden haben.» Um die Deponien im Laufental zu errichten, hätte der Kanton nämlich gegen den Willen der Bevölkerung eine kantonale Planungszone erlassen müssen. Dass es zu diesem Hickhack nun nicht kommt, sei nicht schade. Wie auch immer die Planungen für neue Aushub-Deponien im Laufental aussehen, für Florence Brenzikofer ist klar: «Künftig müssen Umweltverbände und die Bevölkerung unbedingt besser involviert sein.»


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GEMEINDEPRÄSIDENTEN DANKEN

VEREINSTURNEN

5616-facher Dank ins Laufental

Vielleicht Kantonalturnfest als Geburtstagsgeschenk

Mit einem historisch hohen Nein-Anteil von 89,9 Prozent haben die Laufentaler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger am 27. November den Eintrag der Deponien «Stutz» und «Sunnenrai» in den Kantonalen Richtplan verhindert. 5616 Laufentalerinnen und Laufentaler haben sich mit ihrem NEIN gegen eine masslose Mammutdeponie, gegen die Zerstörung zweier intakter Quellen und gegen unzumutbaren Mehrverkehr auf der H 18 zur Wehr gesetzt. Damit haben sie wesentlich dazu beigetragen, die hohe Wohn- und Lebensqualität des Laufentals nicht nur für sich selbst, sondern auch für nachfolgende Generationen sicher zu stellen. Noch vor wenigen Monaten glaubten nur die grössten Optimisten, dass diese Abstimmung gesamtkantonal zu gewinnen wäre. Dass es aber wahrscheinlich werden könnte, zeigte der überzeugende Auftritt der Landräte und Landrätinnen Linard Candreia, Florence Brenzikofer, Marc Scherrer, Franz Meyer, Georges Thüring, Jacqueline Wunderer und Stefan Zemp an der Zwingner «Landsgemeinde» vom 30. Oktober. Es ist diesen wahren Volksvertreterinnen und Volksvertretern zu verdanken, dass

dust. Am letzten Freitag führte der Laufentaler Turnverband (LTV) in der Mehrzweckhalle in Blauen seine 95. Delegiertenversammlung durch. Nebst den ordentlichen Traktanden informierte Präsidentin Elsbeth Richterich und der Vorstand die 96 Versammlungsteilnehmenden über das Projekt Kantonales Turnfest 2021. «Im Jahr 2021 wird der Turnverband Laufental 100-jährig, und zu diesem Jubiläum wollen wir uns für die Durchführung des Baselbieter Kantonale Turnfest bewerben», erklärte Mario Borer, Vorstandsmitglied und Presseverantwortlicher dem Wochenblatt. Die Versammlung hat die Idee positiv aufgenommen. Nun gilt es, bis Mitte Februar 2017 die schriftliche Zusage von allen 10 Laufentaler Vereinen abzuwarten, um dann die Bewerbung beim kantonalern Turnverband BLTV einzureichen. Der Vorstand des Turnverbandes Laufental hat schon einige Vorarbeit geleistet. «Das Fest, mit erwarteten 3000 bis 4000 aktiven Turnerinnen und Turnern soll in Zwingen im Gebiet Kleeboden und Obermatt durchgeführt werden», informierte Borer. Als OK-Präsident für den Grossanlass konnte Landrat Franz Meyer bereits ins Boot geholt werden.

ihre Fraktionen, über Parteigrenzen von Links bis Rechts hinweg, die einhellige Nein-Parole zur Richtplanvorlage herausgegeben haben. Mit dem ersten Aufbäumen, den Bannern «Quellen retten» der Burgerkorporation Zwingen, entstand nach und nach eine Bürgerbewegung, die ihre institutionelle Trägerschaft im Verein «Depo-NIE im Quellgebiet» fand. Die fünf Personen seines Vorstands arbeiteten sich tief in die rechtliche Materie der Regierungsvorlage ein, fanden Widersprüche, neue Argumente, unverrückbare Tatsachen – wie z.B. das kantonale Aushub- und Bauschuttentsorgungskonzept vom Juni 1998 – und entwickelten als «David» eine überzeugende Gegenargumentation und Gegenstrategie, die den scheinbar übermächtigen «Goliath» schliesslich zu Fall brachte. Als Präsidenten der potenziellen Deponiegemeinden» danken wir Ihnen, geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, aber auch all jenen, die vor und hinter den Kulissen engagiert zu diesem grossartigen Wahlergebnis beigetragen haben. Ermando Imondi, Zwingen Dieter Wissler, Blauen

Weist die Richtung des LTV an: LTV Präsidentin Elsbeth Richterich. Für ein weiteres spannendes Traktandum mit Abstimmung sorgte der TSV Wahlen, der für das Regionalturnfest 2017, das vom 16. – 18. Juni, vom TSV Blauen organisiert, in Zwingen durchgeführt wird, den Antrag stellte, die Sparte Teamaerobic auch noch ins Wettkampfprogramm aufzunehmen. Nach einigen Diskussionen wurde der Antrag knapp angenommen. Weil die Wettkampfvorschriften für diesen Anlass bereits vor-

FOTO: ZVG MARTIN MEURY

her abgeschlossen wurden, jedoch unter der Auflage, bis zum 4. Dezember insgesamt 4 Teamaerobic Teams für den Wettkampf zu motivieren. «Ein schon fast salomonischer Entscheid», meinte ein Vorstandsmitglied dazu. Bei der JUKO demissionierten Stefan Halbeisen als Spiele-Verantwortlicher und Liliane Baumgartner als Sekretärin. Der LTV konnte aber die freiwerdenden Posten umgehend neu besetzen.

VERANSTALTUNG

Konzert in der Kirche Wir freuen uns, Sie zu unserem traditionellen Kirchenkonzert am Sonntag, 4. Dezember, um 17.15 Uhr, in der reformierten Kirche in Laufen einzuladen. Traditionell ist dieses Jahr nur das Datum unseres Konzertes: Der erste Sonntag im Dezember. Da die St. Katharinenkirche im Moment nicht zugänglich ist, findet unser Konzert in der reformierten Kirche in Laufen statt. Und weil dort die Platzverhältnisse nicht die gleichen sind, wurde die Aufstellung kurzerhand spiegelbildlich umgestellt. Dieser Herausforderung stellen wir uns gerne und nehmen das Publikum gleich mit auf die Jagd mit der «Ouverture de chasse», komponiert von unserem Flötisten Jean-Claude Beuchat. Anschliessend besucht uns Don Quijote

LAUFEN

mit seinem treuen Diener Sancho Pansa und erzählt von seinen Abenteuern. Reisen macht hungrig und darum servieren wir Ihnen mit dem Stück «Gallimaufry», was so viel wie «Eintopf» bedeutet, eine reichhaltige Zwischenverpflegung. Mit der Tschaikowsky Suite von James Barnes und dem Marsch der Medici präsentieren wir Ihnen bekannte und beliebte Musikliteratur. Traditionell, wie eingangs erwähnt, ist natürlich nicht nur das Datum, sondern auch der Becher Glühwein im Anschluss an unser Konzert, zu dem wir Sie herzlich einladen.

Kern präsentiert süsse Versuchungen mit Goldstatus

Tue Gutes und rede darüber: Bereits zum dritten Mal in Folge gewannen Stefan und Christoph Kern Gold anlässlich der Swiss Bakery Trophy in Bulle. Diesmal für ihre neue Kreation «Sweet Kernli». Diesen Erfolg teilten die beiden Spitzen-Confiseure mit einer geladenen Gästeschar am Donnerstag letzter Woche mit einem «Fête du chocolat».

Stadtharmonie Laufen Kirchenkonzert Stadtharmonie Laufen, 17.15 Uhr, in der reformierten Kirche Laufen

VERANSTALTUNG

Abendmusiken im Zeichen der Familie meb. Kommenden Samstag, 3. Dezember findet in der Reihe der Abendmusiken ein weiterer Anlass statt. Die Familie Küng aus Blauen gestaltet den Abend mit bekannten, modernen Melodien wie «Chum mir wie es Liechtli azünde» von Peter Reber, klassischen Stücken, wie «Maria durch ein Dornwald ging» oder auch eigenen Kompositionen. Beginn der Veranstaltung ist wie immer um 17 Uhr in der Reformierten Kirche Laufen.

Der Eintritt ist frei. Im Zusammenhang mit dieser sehr familiären Ausgabe der Abendmusiken sei auf die neue CD der Familie Küng und weiteren Musikern hingewiesen. Am 11. Februar wird in der Reformierten Kirche Laufen die CD «Es Nachtheueli» getauft. Unter den Musikern sind der Pfarrer der Reformierten Kirche Laufen, Claude Bitterli, sowie deren Organistin Tatjana Fuog anzutreffen.

VERANSTALTUNG

Liederabend mit Florian Schneider Der Baselbieter Florian Schneider ist bei uns vor allem bekannt als Hauptdarsteller im Musical Phantom der Oper, welches in Basel während fast zwei Jahren mit grossem Erfolg aufgeführt wurde. Danach wurde es etwas ruhiger um den begnadeten Sänger, bis er in diesem Jahr als Mundart-Liedermacher mit eigenem Programm auf die Bühne zurückkehrte. So lernte ich Florian persönlich kennen und konnte ihn für einen Auftritt am 3. Dezember im Kulturzentrum Alts Schlachthuus in Laufen begeistern. Zusammen mit seinem musikalischen Part-

ner, dem virtuosen Geiger Adam Taubitz, besingt Schneider im Folkstil und in der Mundart des Baselbiets Geschichten von zuhinterst aus dem Tal, romantisch, verschroben und mit herber Poesie, Herz und Schalk. Ein Liederabend zum Geniessen, welcher sehr gut in die Vorweihnachtszeit passt. Roland Jermann Samstag, 3. Dezember 20.15 Uhr, Kulturzentrum Alts Schlachthuus Laufen. Vorverkauf: Buchhandlung und Papeterie Cueni, Hauptstrasse 5, Laufen oder www.kfl.ch

FOTO: MARTIN STAUB

LAUFEN

Kunst im adventlichen Schaufenster Künstlerin verschönert Schaufenster: Der Stedtlicoiffeur geht mit gutem Beispiel voran und gibt MarieClaire Hardegger Raum für zwei ihrer Werke. Die adventlich dekorierte Kombination von Coiffeursalon und bildender Kunst? «Eine gute Idee vielleicht auch für andere Geschäfte im nächsten Jahr», findet der Stedtlicoiffeur. FOTO: MARTIN STAUB

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THIERSTEIN KLEINLÜTZEL

Kurzeinsatz als Werbebotschafter

Einsatz an der Grenze zu Kleinlützel: Christian Freiermuth (Feldweibel) mit zwei Mitarbeitenden seines Teams sowie GrenzFOTO: MARTIN STAUB wachthund Faith.

Das Schweizer Grenzwachtkorps braucht qualifiziertes Personal. Eine neue Plakatkampagne soll helfen, solches zu finden, wirbt aber auch für sein eigenes Image. Männlicher Werbebotschafter auf dieser fünfteiligen Plakatserie ist ein Kleinlützler.

ren zu können, hat das Grenzwachtkorps nach 2009 vor kurzem eine neue Plakatkampagne gestartet. Auf fünf Motiven, auf welchen immer der Einsatz und der Erfolg der Grenzwächterinnen und Grenzwächter an verschiedenen Einsatzorten im Vordergrund steht, ist Christian Freiermuth nebst einer Grenzwächterin (aus der Westschweiz) der männliche Werbebotschafter. An Grenzübergängen, in öffentlichen Verkehrsmitteln und überall dort, wo die Grenzwacht im Einsatz steht, verkündet der Kleinlützler, der sich als gelernter Zimmermann vor 10 Jahren als 26-Jähriger zur Grenzwacht meldete, seine Botschaft visuell. Freiermuth erinnert sich gerne an das

Casting im Sommer 2015. «Die Aktion wurde intern ausgeschrieben und mein Chef hat mich auf Anfrage angemeldet», erinnert sich der Kleinlützler, der übrigens das Grenzwächter-Gen von klein auf mitbekommen hatte. «Schon mein Urgrossvater war Grenzwächter und als Lützler, wo bis vor einigen Jahren immer ein Zollposten besetzt war, hatte ich ständig Kontakt mit diesem Beruf», erklärt er. Seine Präsenz als «Fotomodell» sieht er als Spass, viel mehr aber gefällt ihm seine Arbeit als Leiter eines 10-köpfigen Teams, das vorwiegend auf dem Grenzübergang Basel Weil-Autobahn, aber auch mobil in der ganzen Region I anzutreffen ist.

Martin Staub

R

und 2000 Männer und Frauen zählt das Schweizer Grenzwachtkorps. Für die Sicherheit der Schweizer Bevölkerung soll dieser Bestand noch erhöht werden (auch wenn eine gewichtige Partei gerade in diesen Tagen die Meinung in dieser Sache plötzlich wieder auf «Sparen» gedreht hat). «Neues Personal braucht es bei der Grenzwacht immer», erklärt Christian Freiermuth, Grenzwächter seit zehn Jahren und als Feldweibel Teamchef über 10 Leute. «Durchschnittlich rund 100 Männer und Frauen treten jährlich in der ganzen Schweiz die Ausbildung zum Grenzwächter oder zur Grenzwächterin an», sagt er. Um diese Anzahl auch in Zukunft rekrutie-

Als Werbebotschafter: Christian Freiermuth am Flughafen Genf.

PLAKAT: ZVG

BREITENBACH

Eine Adventskerze für den neuen Pastoralraum In einem Festgottesdienst hauchte Bischof Felix Gmür dem neuen Pastoralraum Thierstein Leben ein. Dieser umfasst die sechs Kirchgemeinden Bärschwil, Beinwil, Breitenbach-FehrenSchindelboden, Büsserach, Erschwil und Grindel. bü. Der Start in die Adventszeit und in den neuen Pastoralraum lebte zu einem grossen Teil auch von der unter die Haut gehenden «Missa cum jubilo», welche die beiden Kirchenchöre aus Breitenbach und Laufen unter Leitung von Isidor Lombriser und unterstützt von Instrumentalisten, Vorsänger und Orgel so eindrucksvoll zum Besten gaben. «Diese Geige», schwärmte etwa Bischof Felix Gmür am Ende des Gottesdienstes. «Nie wissen wir genau, ob es besser wird, wenn wir verändern. Wir wissen aber sehr genau, dass wir verändern müssen, wenn wir uns verbessern wollen», brachte Kaspar Sutter, Kirchgemeindepräsident von Breitenbach-Fehren-Schindelboden, die Ziele um den Pastoralraum Thierstein nach sechs Jahren «Schnitzeljagd, Orientierungslauf und Marathon» auf den Punkt. Auf jeden Fall sei der Start am ersten Advent ein gutes Omen. «Mit dem heutigen Schritt in den neuen Pastoralraum sind wir natürlich auch gefordert, unser Dorf-Kirchenleben zu öffnen und in moderaten Schritten in die gemeinsamen pastoralen Aktivitäten zu überführen», appellierte Peter Jeker, Präsident

Bischof erteilt Missio: (v.l.) Pfr. John Obinna Agba, Bischof Felix, Pastoralraumpfarrer FOTO: ROLAND BÜRKI Bruno Stöckli, Ministranten und Pfr. Markus Fellmann. der Kirchgemeindenpräsidentenkonferenz (KGPK) an die Gläubigen. In seiner frei gehaltenen Predigt erinnerte Bischof Felix daran, dass Advent nicht nur die Ankunft Jesu, sondern auch seine Wiederkunft und die verkündete Endzeit bedeute. «Wann das sein wird, wissen wir nicht», verwies der Bischof auf die im Matthäusevangelium geforderte Wachsamkeit der Einzelnen. «Diese Wachsamkeit ist auch von der Kirche gefordert, es ist hier nicht alles so gut und der Glaube trägt eigentlich heute auch nicht so sehr», plädierte der Bischof für eine selbstkritische Einstellung und den Willen zur Veränderung. «Im

Pastoralraum von morgen schauen wir in die Zukunft und sind wachsam, das gibt Hoffnung und wir sind vorbereitet», schloss Bischof Felix und versicherte: «Jesus wird kommen!» Um dann gleich formal und feierlich zu werden: «Ich errichte hiermit den Pastoralraum der sechs Pfarreien und erteile dazu die Missio an die Seelsorgenden Markus Fellmann, John Obinna Agba und den Pastoralraumpfarrer Bruno Stöckli.» Mit dem Anzünden der ersten Adventskranzkerze «mitten in der Geschichte zwischen Anfang und Ende» wünschte Bischof Felix dem Pastoralraum und der ganzen Welt Frieden.


THIERSTEIN

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BREITENBACH

Hänsel und Gretel wie Sherlock Holmes Es war einmal ein Turnverein, der turnte sich an seinem Turnerabend durch den verbotenen Märchenwald, flüchtete vor Turner jagenden Hexen und hetzte Hänsel und Gretel auf die Spur eines Kleptomanen. Ein turbulenter Märchen- und Turnspass. Roland Bürki

D

er Samstagabend im Griensaal bedeutet «Full House». 420 Damen, Herren, Kinder und Fans des Turnvereins können den Start des «Turnerobä» kaum erwarten. Geduld ist angesagt. Und die wird durch die Turnerinnen und Turner des Geräteturnens mehr als belohnt. Sie zeigen Akrobatik am Boden und am Stufenbarren vom Feinsten mit solcher Konzentration, dass ihnen jemand unter der Melodie «I want it all» ihre Märchenutensilien stehlen kann. Ein Fall für zwei. Und die heissen Hänsel & Gretel alias Christoph Merckx und Fabienne Jäggi, ermitteln in «Krachledernen und Dirndl» und werweisen, ob es Pinocchio war, «dä Holzchopf mit Ast-ma». Jedenfalls machen sie sich auf die Suche im angrenzenden Märliwald, wo sieben MuKi-Mütter mit ihren Königskindern zum Henä-Song «Märli» Foulards schwenken. Auch die zahlreichen «Lucky Luke» des Kinderturnens stossen bei ihrer Jagd über Schwedenkasten und Langbank nicht auf den oder die Diebe und den Zwergen der Jugi Unterstufe zerbricht zu allem Pech der Ersatzspiegel. Für Gretel ist die Sache klar: «Man kann auch eine schöne Frau sein, ohne dass man es gleich sieht». Aber Erfolg haben die laut Regenbogenpresse «Witzdetektive» nicht, deren Paparazzi

«Es war einmal»: Den Geräteturnerinnen und -turnern werden gleich zu Beginn Rapunzels Perücke, Stiefmutters Zauberspiegel und das Knusperhäuschen gestohlen. FOTO: ROLAND BÜRKI

finden vor Ort aber auch nicht mehr heraus. Da kommen ihnen die zu Lady Gagas «Paparazzi» tanzenden Schönheiten der Damenriege gerade recht, um sie in ein richtiges Blitzlichtgewitter laufen zu lassen. Die Suche nach dem Dieb geht weiter Nach der Pause versucht Kultdetektiv Philip Maloney, den haarsträubenden Fall nach einem ordentlichen Schluck «Single Malt Whisky» zu lösen. Aber auch er merkt nicht, dass sich ein gestiefelter Kater verdächtig durch die sensationellen Akrobatikfiguren des Geräteturnens schleicht. Auch die Spurensuche der Jugi OS Gymnastik bringt keine Erkenntnisse. Hänsel möchte in den verbotenen Wald eindringen, Gretel ängstigt sich vor dessen Monstern, geht aber dennoch ergeben mit: «Hinter jedem erfolgreichen Mann steckt eine erschöpfte Frau!» Die Waldmonster der Aktiven Korbball, die sich da fluoreszierend im Schwarzlicht zum Takt der Musik wie

Flamingos wiegen, sind einfach eine Bombe! Der Werbeblock der Jugi Mittelstufe Mixed soll wohl auch Frau Holle ins Spiel bringen, immerhin preist Gretel zur Gaudi des Publikums «die Bettfedern aus «Au Wädischwil am Zürisee» an. Und schon jagt eine böse Hexe die turnerisch brillianten Kinder des Geräteturnens Dorneck-Thierstein in die Fänge der vielen Fitness Center, was der Grimm’sche Märchenonkel der hyperaktiven Männerriege in seiner «einzig wahren Geschichte von Hänsel & Gretel» auch märchenhaft umschreibt. Märchenhaft auch die Kostüme der Damenriege Gymnastik, die dann aber zur Tatort-Musik kräftig zupackt und den gestiefelten Kater als Dieb entlarvt. Doch es wäre kein Märchen gewesen, hätten ihn die TV-Leiterinnen und -Leiter am Enden nicht in einem fröhlichen Tanz mitwirbeln lassen. Das Publikum hatte mit seinem Riesenapplaus Recht: Turnerisch Spitze, Spassfaktor maximal!

DORNACH / REGION

ZULLWIL

EINGESANDT

Vorträge und Buchpräsentation

Ein Bericht mit heiklen Details

Team bedankt sich für Weihnachtsmarkt

In Zullwil stiess man auf weitere Unregelmässigkeiten. Es gab viel zu reden an der Gemeindeversammlung.

Ein Tag im Spätwinter vor 15 000 Jahren: Ein Jäger der Altsteinzeit kehrt heim ins Lager beim Abri Chesselgraben in Erschwil. ILLUSTRATION: BENOÎT CLARYS sav. Am nächsten Montag, 5. Dezember, organisiert der Historische Verein des Kantons Solothurn im Kloster Dornach einen Vortragsabend mit einer Buchpräsentation. Soeben ist nämlich der umfangreiche Band «Fundort – Archäologie im Kanton Solothurn» erschienen, welcher durch 80 000 Jahre Menschheitsgeschichte führt. Die sechs Autoren Paul Gutzwiller, Christoph Lüscher, Geneviève Lüscher, Jürg Sedlmeier, Hanspeter Spycher und Mirjam Wullschleger schildern darin sowohl grosse natur- und kulturgeschichtliche Zusammenhänge wie auch wichtige kleine Details der archäologischen Forschung im Kanton von der Altsteinzeit bis ins Frühmittelalter. Aus dem Schwarzbubenland sind dabei die Gra-

bungen von Breitenbach, Büsserach, Dornach, Erschwil, Gempen, Hochwald, Hofstetten-Flüh, Kleinlützel, Nuglar-St. Pantaleon, Nunningen und Rodersdorf berücksichtigt. Die Texte sind mit zahlreichen Fotos, Zeichnungen und ausgezeichneten Illustrationen von Benoît Clarys versehen, welche mit exakter Fantasie die Lebensumstände unserer Vorfahren aufleben lassen. Vortragen werden Pierre Harb, Kantonsarchäologe, Paul Gutzwiller, Archäologe und Jürg Sedlmeier, Archäologe. Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. «Fundort – Archäologie im Kanton Solothurn». Pierre Harb, Hanspeter Spycher, Hrsg. 2016. ISBN 978-3905470-72-7. 320 Seiten, CHF 58.–. Zu beziehen beim Lehrmittelverlag, Solothurn oder in jeder Buchhandlung.

bea. Der Gemeinderat und die neue Gemeindeverwalterin von Zullwil haben alle Hände voll zu tun mit der Vergangenheitsbewältigung. Aus dem Fehler, dass ein ehemaliger Gemeinderat seiner Unternehmung Aufträge im Unterhaltswesen der Gemeinde erteilen konnte, wurden Lehren gezogen und die Reglemente und Verordnungen angepasst. Die Arbeiten sind nun auch öffentlich ausgeschrieben und die Vergabe des Winterdienstes mit dem Souverän besprochen worden. Doch die neue Verwalterin ist auf weitere Unregelmässigkeiten gestossen, die sie korrigieren müsse, wie sie an der Gemeindeversammlung mitteilte. Die von der früheren, langjährigen Gemeindeschreiberin Einwohnern in Rechnung gestellten Forderungen würden eine falsche Berechnungsgrundlage enthalten, und es habe Fehler gegeben bei der Schlussabrechnung nach Abmeldungen. Zusammen mit dem Gemeinderat und dem Kanton laufe die Aufarbeitung auf Hochtouren. Gemeinderat Dominic Gigandet führte aus, dass die Gemeinderechnungen von auswärtigen Finanzexperten durchleuchtet wurden, und dass es nun vor allem auch Antworten brauche auf die Frage, wie in einer kleinen Gemeinde die Kontrolle systematisch sicherzustellen sei. Das Nebenamt habe seine Grenzen, umso wichtiger sei es, die Stichproben in Expertenhände zu legen, die nicht nach fehlenden Unterschriften Ausschau halten, sondern inhaltlich ins kleinste Detail gehen. Es liege ein Bericht einer Treuhandunternehmung vor, die auf das Gemeinwesen spezialisiert sei. Darin komme Heikles zur Sprache, «deswegen möchten wir

den Bericht nicht auf die Homepage stellen, sondern auf der Gemeindeveraltung zur Einsichtnahme auflegen.» Finanzchef Gigandet und Gemeindepräsident Roger Hänggi sagten in der Budget-Debatte, dass Zullwil finanziell auf dem Weg der Besserung sei, dennoch warnten sie vor einer Steuersenkung zum jetzigen Zeitpunkt – ohne Reserve und mit sensiblen Faktoren, wie dem hohen Steuerbetrag einer einzigen juristischen Person, dessen Ausfall ein Loch in die Gemeindekasse reissen würde. Doch auf Antrag eines Einwohners beschloss die Gemeindeversammlung mit 18 zu 17 Stimmen, den Steuerfuss von 138 auf 128 Prozent der Staatssteuer zu setzen. Damit erhöht sich im Budget 2017 der Aufwandüberschuss von 10 000 auf 80 000 Franken. Die Befürworter der Steuersenkung verwiesen darauf, dass Zullwil im Thierstein die höchsten Tarife verlange und dass in den letzten Jahren zu pessimistisch prognostiziert worden sei. Die Zullwiler bewilligten die vom Gemeinderat beantragte Erhöhung der Wassergebühren von 3,80 auf 4,80 Franken pro Kubikmeter. Zum Vergleich: Breitenbach verlangt 2 Franken für den Kubikmeter Wasserverbrauch. Das Sachliche wurde einmal mehr begleitet von Animositäten, so konnte man sich über die Erhöhung der Jahrespauschale für das Gemeindepräsidium (von 8000 auf 10 000 Franken) streiten sowie über den Kredit für die Sanierung des Mehrzweckgebäudes. Die Mehrheit sprach letztlich dem Gemeinderat das Vertrauen aus. Bei den Themen Schule und Feuerwehr stand man zusammen, genehmigte die neuen Statuten für die Kreisschule und gab grünes Licht für die Konkretisierung der Fusion mit der Feuerwehr Ibach (Meltingen und Fehren).

Am Samstag, 26. November fand in Erschwil bereits der 10. Weihnachtsmarkt statt. Bei trockenem und nicht zu kaltem Wetter wurde an schön dekorierten Ständen ein vielfältiges Angebot an Weihnachtsgeschenken dargeboten. Nur dank vielen fleissigen Helferinnen und Helfern konnte dieser erfolgreiche Anlass durchgeführt werden. Teilweise standen ganze Familien in verschiedenen Bereichen im Einsatz. Wiederum wurde es ein unvergessliches Erlebnis für uns alle. Es freut uns, mit einem Drittel des Weihnachtsmarkt-Erlöses die Organisation «Tauchen gegen Krebs» finanziell zu unterstützen. Kindergarten- und Lehrerteam Erschwil

Gelungener Weihnachtsmarkt: Alle sind FOTO: ZVG bestens zufrieden.

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THIERSTEIN

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EINGESANDT

BREITENBACH

LZT beteiligt sich an Leichtathletik Anlage

«Ein grosses Merci an mein Team»

Checkübergabe: Freude herrscht bei Spendern und Empfängern. Das Leichtathletik Zentrum Thierstein hat der Gemeinde Breitenbach anlässlich der letzten Gemeinderatssitzung einen Check über CHF 35 000 überreicht. Der Verein beteiligt sich mit diesem Beitrag am Ausbau und der Erweiterung der Leichtathletik Anlage im Grien, die im Rahmen des Kantonalfinals des Swiss Athletics Sprints im August feierlich eingeweiht wurde. Für den kleinen Verein ist diese Zuwendung ein grosser «Batzen». Nur dank der grosszügigen Unterstützung diverser Sponsoren und Gönner konnte dieser Beitrag realisiert werden. Das LZT bedankt sich bei der Gemeinde für die tolle Anlage und hält fest, wie wich-

Anlässlich des üblichen MannschaftsRapportes übergab der scheidende Feuerwehrkommandant Stephan Henzi seinen orangen Helm und damit das Kommando an Nachfolger Christoph Hänggi.

FOTO: ZVG

tig eine gute Infrastruktur für den Verein, für Breitenbach und die Leichtathletik in der ganzen Region sind. Mit dem Ausbau der Leichtathletik Anlage im Grien wurde der Grundstein für ein Regionales Leichtathletik Zentrum gelegt. Aber noch fehlen 200 Meter zur 400 Meter Rundbahn. Erst dann wird es möglich sein, Meisterschaften in Mittelstrecken- oder Staffelrennen durchzuführen und spannende Events in die Region zu holen. Doch der Enthusiasmus des Vereins ist nach wie vor gross und das Motto heisst entsprechend: «Wir bleiben dran…»! Tobias Holliger

bü. Das exquisite Buffet am Eingang, die zahlreichen Gäste in Feuerwehr- oder gar Polizeiuniform, Behördenvertreter und dazu das Team der Feuerwehr Breitenbach liessen gleich vermuten, dass der diesjährige Mannschaftsrapport etwas weniger «feuerwehrtechnisch» ausfallen würde. Wohl gab es die altersmässigen Austritte, die Beförderungen und die Neueintritte zu verzeichnen, doch Kommandant Stephan Henzi handelte das verflossene Jahr als «mager» ab, lobte dagegen die Supportfeuerwehr: «Ich möchte nichts anderes mehr und widme meinem tollen Team ein grosses Merci.» Mit dem neuen Kommando kämen auch neue Ideen, neue Besen wischten nicht besser, aber anders. «Der neue Kommandant Christoph Hänggi hat den nötigen Biss, seine Hörner abzustossen», meinte Henzi, schenkte ihm aber präventiv dennoch seinen orangen Kommandantenhelm. Während immer wieder das «Plopp» der geöffneten Bierflaschen zu hören war, bedankte sich Christoph Hänggi bei Stephan Henzi für die geleisteten Dienste, insbesondere aber auch für die wertvollen Informationen zum neuen Job. Statt des üblichen Beils oder der

Versüsster Abschied: Stephan Henzi (l.) und Nachfolger Christoph Hänggi strahlen mit dem Feuerwehrmann auf der Torte um die Wette. Eine süsse Überraschung ihrer Partnerinnen Daniela und Brigitte. Pfeffermühle überreichte er dem angehenden Waidmann einen Check zur Förderung des neuen Hobbys. Oberstleutnant René Fröhlicher, stv. Feuerwehrinspektor, wusste einige Chemiewehr-Anekdoten über Henzi, den ausgewiesenen «Praktiker und Handwerker» zu erzählen und übergab ihm ein Landschaftsfoto für die gute Stube, das Regierungsrat Roland Fürst geschossen hatte. «Er hat die Feuerwehr aus bösem Tief wieder in die Höhe gehievt», brachte Kurt Stalder, Mitglied der Feuerwehrkommission, Henzis Leistungsausweis auf den Punkt. Detailliert schilderte Stalder jeden Schritt, den sein Feuerwehrkollege nach oben getan hatte: vom Eintritt anno 1992 bis zur Ernennung zum Kommandanten anno 2010. «Du hast in den letzten 24 Jahren ganze

eineinhalb Jahre exklusiv für die Sicherheit gearbeitet, bist du noch normal?», fragte Stalder. «Nein!», platzte es spontan aus Henzis Partnerin Daniela heraus. Doch das wollte Gemeindepräsident Dieter Künzli so nicht stehen lassen: «Stephan, du hast für Breitenbach viel geleistet und dafür gesorgt, dass wir jeden Abend mit dem Wissen um die gewährleistete Sicherheit einschlafen konnten.» Künzli und Gemeinderat David Häner überreichten ihm wohlverdiente Geschenke, aber keine Orden oder Auszeichnungen. Ganz im Sinne von Billy Wilder, der das einmal so formuliert hatte: «Auszeichnungen und Preise sind wie Hämorrhoiden. Früher oder später kriegt jeder Arsch welche». Da war Henzi der tosende Beifall am Ende doch viel lieber.

PRO SENECTUTE DORNECK-THIERSTEIN

VERANSTALTUNGEN

Freiwilligenarbeit: Senioren im Klassenzimmer

Unterhaltung im «Stäglen» Nunningen

Ihre Lebenserfahrung, Ihre Geduld und Ihr Wissen gepaart mit Zeit, maximal während einem halben Tag pro Woche, sind der Rohstoff für erfolgreiche Unterstützungsarbeit in der Schule. Sie sind als zusätzliche Bezugsperson und als Klassenbegleitung in einem Kindergarten oder in einer Schulklasse im unentgeltlichen Einsatz. Die Schulleitungen und die Lehrpersonen stecken mit Ihnen zusammen den Rahmen des Einsatzes ab, dies entsprechend Ihren persönlichen Ressourcen und Erfahrungen. Sie sind gefordert als Person im Hintergrund die Kinder zu begleiten und auf Anweisung der Lehrperson Neues auszuprobieren. Dazu braucht es keine pädagogische Ausbildung, sondern Freude, an der schulischen Entwicklung von jungen Menschen mitzuwirken. Der Dank ist ihnen in jedem Fall sicher. Tolle Erfahrungen mit seinem Einsatz im Klassenzimmer macht Peter Gugger aus Kleinlützel/Huggerwald. Für ihn ist es äusserst wichtig, dass die Seniorenhilfe eine echte Hilfe für die Lehrperson

Das Alters- und Pflegeheim Stäglen präsentiert seinen Bewohnern und allen Interessierten im Monat Dezember zahlreiche Unterhaltungsprogramme. Den Anfang machen am Samstag, 3. Dezember, Seppi Grazioso und Peter Renz mit Melodien zum Advent auf dem Keyboard und dem Saxophon.

Seniorin im Einsatz: Für alle ein Erfolg. FOTO : SUSANNE SCHUDEL

und die Kinder ist. Mit seinem Einsatz ermöglicht er der Klassenlehrerin ihre Unterrichtsgestaltung jeweils so anzupassen, dass für die Schulkinder ein zusätzlicher Lernerfolg ermöglicht wird. Ein kurzer Austausch mit der Klassenlehrerin über seine Erlebnisse mit den Schülerinnen und Schülern sowie ihr Feedback ist ihm dabei immer sehr wichtig. An den Schulen Breitenbach sind seit

2014 immer mehr Senioren und Seniorinnen im Einsatz. Aktuell unterstützen drei Damen und vier Herren Kindergarten und Primarschule mit viel Geduld in mannigfacher Weise. Das geht von der Mithilfe im Unterricht über die Arbeit mit einzelnen Kindern und Jugendlichen bis hin zur Begleitung von Exkursionen und zu Einsätzen als Samichlaus. Felix Schenker, der Schulleiter und sein Team möchten die dritte Generation im Klassenzimmer nicht mehr missen. Die Kinder freuen sich immer auf «ihre Seniorin und ihren Senior» und man darf sagen, dass alle Beteiligten nur profitieren. Pro Senectute Kanton Solothurn, Julia Loher, 032 626 59 56 berät Sie gerne, wenn Sie sich als Seniorin/Senior in diesem Bereich engagieren möchten. Sie vermittelt und begleitet die Freiwilligen und koordiniert die Abläufe zusammen mit der Schulleitung. Jährlich gibt es einen Erfahrungsaustausch und kostenlose Weiterbildungen für die Freiwilligen. Toni Stebler, Pro Senectute Regionale Informationen

Sinfonie en Route II Zwei Russen musikalisch und literarisch interpretiert

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Aus dem Leben zweier Komponisten aus der Sowjetunion: Michail Schischkin zitiert. dust. Das Literaturhaus Basel organisiert regelmässig Veranstaltungen rund um das Thema Literatur. Aber auch Konzerte mit kleineren Formationen. Am Diens-

Applaus und Dank: Die Kombination aus Musik und Text kommt gut an. tag vergangener Woche stand eine Kombination auf dem Programm: Zwei Ensembles mit Mitgliedern des Sinfonieorchesters Basel spielten Stücke von Sergej Prokofjew und Dmitri Schostakowitsch. Der in Kleinlützel wohnhafte russische Autor Michail

FOTOS: M. STAUB

Schischkin zitierte dazu persönliche Aufzeichnungen aus dem schwierigen Leben der beiden russischen Komponisten. Der Konzertabend vor vollem Haus erwies sich als interessant, musikalisch hochstehend und beeindruckend.

Schon am Sonntag, 3. Dezember, ist das Duo Silberhorn aus Freienwil mit seinen bezaubernden Alphornklängen an der Reihe. Beginn ist jeweils um 15 Uhr. Zu beiden Veranstaltungen sind alle Interessierten bei freiem Eintritt herzlich eingeladen.


DORNECK VERANSTALTUNG

Adventskonzerte: Zum 1. Mal in Rheinfelden

Brass Band Büsserach: «Mariasteinkonzert» nach Rheinfelden verlegt. FOTO: ZVG Auch in diesem Jahr, am Donnerstag, 8. Dezember, spielt die Brass Band Konkordia in der Pfarrkirche St.Peter in Büsserach auf. Am Sonntag, 11. Dezember, findet das traditionelle «Mariastein-Konzert» in der christkatholischen Stadtkirche zu St. Martin in Rheinfelden AG, statt. Das sakrale Haus steht im Zentrum der Altstadt am Kirchplatz und geht bis auf das 11. Jahrhundert zurück. Das heutige Gebäude existiert seit der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts und wurde mehrmals umgebaut, zuletzt in den 1770er-Jahren. Es handelt sich um eine dreischiffige Basilika im gotischen Stil, während das Innere barock geprägt ist. Die Musikantinnen und Musikanten unter der Leitung von Tristan Uth freuen sich sehr, das Publikum, in den beiden Kirchen auf die Adventszeit einzustimmen. Lassen Sie sich einfach für eine Stunde «entführen». Als Höhepunkt hören Sie die Aufführung des Selbstwahlstückes «die Alpen» von Prof. Maurice Hamers. Es soll die Brass Band Konkordia Büsserach auf den grossen Anlass im Sommer am World Music Contest in Kerkrade (NL) vorbereiten. Die Brass Band Konkordia Büsserach freut sich schon jetzt auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen eine frohe, besinnliche und gesegnete Weihnachtszeit. Brass Band Konkordia Büsserach Donnerstag, 8. Dez., Kirche Büsserach, 20 Uhr, Sonntag, 11. Dezember, Stadtkirche St. Martin, Rheinfelden, 16.30 Uhr.

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FLÜH

Den Schweizer-Meister-Titel abonniert Noah Dettwiler fährt Motorradrennen. Und gewinnt, seit er in den Supermoto-Rennzirkus eingestiegen ist, fast jedes Rennen. So wurde der 11-Jährige auch dieses Jahr Supermoto-SchweizerMeister in seiner Kategorie Youngster 85 ccm. Martin Staub

K

lar, wurde Noah durch seine Familie, welche die Wochenenden oft an den Rennstrecken in der Schweiz und im nahen Ausland verbringt, motiviert, auch auf ein Motorrad zu steigen», erklärt Vater Andreas Dettwiler. «Aber den Entscheid habe ich selber und ganz allein gefällt», versichert Noah, «und zwar bereits mit vier Jahren.» Als 5-Jähriger bestritt Noah sein erstes Rennen bei den Kleinsten in diesem Sport. Von da an fuhr der Knirps den andern meistens davon. Mit Stolz zeigt der 11-Jährige seine Pokalwand, von deren Umfang die meisten langjährigen Aktivsportler nur träumen können.

Schon unzählige Pokale eingefahren: Auf dem Bild haben nicht alle Platz.

Mit der Nummer 555 neuen Zielen entgegen: Noah Dettwiler zu Hause in Flüh mit seiner KTM 85 ccm.

Strassenrennen und Motocross «Supermoto ist eine Mischung zwischen Strassenrennen und Motocross», informiert Andreas Dettwiler, der heute diesen Sport noch immer mit Begeisterung aber vor allem zum Plausch ausübt. In allen neun Kategorien von den Kids bis zu den Senioren (ab 40-jährig) werden rund 80 Prozent der Strecke auf Asphalt und 20 Prozent auf coupiertem Gelände mit Sprüngen gefahren. Pro Saison, zwischen April und Oktober, finden zwischen 8 und 12 Rennen statt, in denen der Schweizer Meister ermittelt wird. Mit Begeisterung zeigt der junge Motorradfahrer, der – wie könnte es anders sein – Tom Lüthi zum Vorbild hat, seine KTM 85 ccm. Damit ist er in den vergangenen Monaten den restlichen Mitstrei-

tern mit Ausnahme von wenigen Einzelläufen förmlich um die Ohren gefahren. Und weil diese Überlegenheit für die restlichen zehn Fahrer seiner Kategorie nicht sonderlich spannend ist, darf Noah ab nächster Saison mit Sondergenehmigung als 12-Jähriger in der Kategorie Youngster (14–22 Jahre) mit einer 125ccm-Maschine (2-Takt) starten. Was natürlich auch mit höheren Kosten verbunden ist. «Zum Glück haben wir bereits einige Sponsoren, die uns unterstützen», sagt Noahs Vater, der aber auch zu verstehen gibt, dass das ab nächster Saison wohl kaum reichen dürfte und noch einige willkommen wären. Noah Dettwiler ist in seinen jungen Jahren – wenn man den Aufwand be-

FOTOS: MARTIN STAUB

trachtet – bereits Spitzensportler. Die Rennen sind in der ganzen Schweiz und auch im grenznahen Ausland verteilt. «Da müssen wir in der Regel bereits am Donnerstagnachmittag anreisen, erklärt der Vater. Somit verpasst sein Sohn mehrmals im Sommerhalbjahr anderthalb Tage Schulstoff, was in der Staatsschule seit diesem Schuljahr leider nicht mehr bewilligt wurde. «Deshalb besuche ich jetzt in Basel eine Privatschule», zeigt sich Noah zufrieden. Die Nachholstunden und die Mehraufgaben nehme er für seinen Sport gerne in Kauf, fügt er mit Überzeugung an. Über seine Ziele lässt der Junge nicht den Hauch eines Zweifels aufkommen: «Ich fahre weiter und will auch in der nächsthöheren Kategorie gewinnen.»

BÜREN

FLÜH

Ja zum neuen Schulverband

Musikalischer Regenbogen durch den bunten Balkan

bea. Die Gemeinden vom Dorneckberg entscheiden derzeit über die Gründung eines Zweckverbandes für die Primarschulen. «Eine gute Zusammenarbeit für eine starke Schule», diese Voten fielen an der Gemeindeversammlung von Büren – und mit einem klaren Ja genehmigten die Stimmberechtigten die Statuten des neu zu gründenden Zweckverbandes Primarschulen Dorneckberg auf das Schuljahr 2018/2019. Man könne durchaus im 2017 Jahr mit der Planung und Ausreifung des neuen Konstruktes beginnen, sollte die Dinge aber ohne Hast angehen, war der Appell. Rechtliche Fragestellungen hatten die Gemeinden vom Dorneckberg veranlasst, den Kooperationsvertrag für die gemeinsame geleitete Schule umzumünzen in die Rechtsform des Zweckverbandes. Natürlich, erklärte Gemeinderätin Stéphanie Erni, sei in diesem Zusammenhang auch über eine gemeinsame Lösung mit dem bestehenden Kreisschulverband der Oberstufe nachgedacht worden. Man habe sich mit verschiedenen Modellen befasst, zum Beispiel mit dem Schulverband im Solothurnischen Leimental, in welchem alle Schulstrukturen der verschiedenen Gemeinden unter einem Dach vereint sind. Im Dorneckberg gehe es nun aber darum, sich auf die Bedürfnisse der Primarschule zu konzen-

trieren und die Lehreranstellungen auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Die bisherigen Einzel-Anstellungen der Gemeinden machten es kompliziert, Synergien zu nutzen. Erni betonte, dass die Gemeinden ihre Autonomie in der Schulraum-Planung nicht aufgeben müssten. Sie hofft, dass alle Dorneckberger Gemeinden, ein Zeichen setzen für eine starke gemeinsame Schule. An den Infoveranstaltungen waren aus Seewen und Gempen Vorbehalte geäussert worden, respektive wurden Ideen genannt für eine Zusammenarbeit mit Dornach. Die Gemeindeversammlung von Büren verabschiedete das Budget 2017. Dieses rechnet mit einem kleinen Ertragsüberschuss von 13 126 Franken. Weiter genehmigte die Versammlung Gelder für die Werterhaltung der Gemeindeinfrastruktur. Investiert wird in den Strassenunterhalt und in die Erneuerung von Wasser- und Abwasserleitungen, doch auch in die Anpassung der Wasserschutzzone. Einzig bei der Instandstellung der Stützmauer am Kilpenweg beschloss die Versammlung Rückweisung an den Gemeinderat mit dem Auftrag, den Weg mit einer besseren Beleuchtung auszustatten. Für die räumliche Zukunftsplanung bewilligte die Versammlung einen Kredit von 120 000 Franken für die Ortsplanrevision.

VERANSTALTUNG

Schlusskonzert des Dirigenten dust. Die Brass Band Seewen fiebert ihrem letzten grossen Auftritt des Jahres entgegen. Dem Kirchenkonzert von nächstem Sonntag, 4. Dezember im Dom von Seewen. Unter der Leitung von Stephan Bitterli, der hiermit auch sein Abschlusskonzert gibt, werden besinnliche und

kirchliche Melodien gespielt, welche passend zum Advent einen ruhigen und unterhaltenden Konzertabend versprechen. Pachelbel, Vivaldi, stehen im Zentrum der Kompositionen, zwei Solisten freuen sich auf ihren Sondereinsatz. Sonntag, 4. Dezember, 17 Uhr, Kirche Seewen.

Das Trio Amal mit Gast: (v. l.) Corina Landes, Roberto Bacca, Gizem Schimschek und Samuel Freiburghaus spielten in Flüh mal besinnliche, mal virtuose Musik in ungewohnten Taktarten. FOTO: MARTIN STAUB dust. Die Galerie JetztOderNie bietet so manche Überraschung das ganze Jahr über. Einerseits gibt sie Künstlern eine Plattform, ihre Bilder und Skulpturen zu präsentieren, andererseits kommen die Liebhaber von Musik, Kultur und Kabarett in den Genuss von Sonntagsmatinees mit speziellem Charakter. Hinter der Institution JetztOderNie steht Pia Brodmann, unterstützt von ihrem Mann Albert. Beide nicht mehr die Jüngsten, sind sie immer wieder dabei, zu organisieren und ihrer Stammkundschaft und auch neuem Publikum etwas Einzigartiges zu bieten. So auch am letzten Sonntag. «Nächstes Jahr wirds etwas ruhiger», erklärt die Galeristin beim Begrüssen der zahlreichen Gäste, die sich diese Sonntagsma-

tinee mit Brunch nicht entgehen lassen wollten. Angesagt war das Trio Amal aus dem Fricktal. Ein besonderer Leckerbissen für Musikfans der ungeraden Taktarten. Bandleader Samuel Freiburghaus, Corina Landes und Roberto Bacca haben sich der Folklore des Balkans verschrieben. Und die drei spielen diese Musik aus Rumänien, Ungarn, Bulgarien, der Ukraine und aus vielen weiteren Ländern wie Einheimische der jeweiligen Gebiete. Samuel, ein Schweizer, spielt verschiedene Klarinetten, Corina, eine Deutsche, fidelt auf der Geige und Roberto, ein Italiener, ist Meister auf dem Akkordeon. Und als ob ihre virtuose und harmonische Musik – übrigens alles auswendig gespielt – nicht genug der Überraschung wär, trat als Vierte im

Bunde die Türkin Gizem Schimschek als Sängerin und Cellistin als Gast dazu. Das anderthalbstündige Konzert des «vierköpfigen Trios» als musikalische Reise durch alle möglichen Taktarten und Harmonien gefiel dem Publikum ausnahmslos, wie der frenetische Applaus zum Schluss zeigte. So lagen sogar noch ein paar Zugaben drin, wo auch das Schwyzerörgeli – für Samuel als Berner Oberländer quasi Urinstrument – zu einem exotischen Einsatz kam. Apropos «nächstes Jahr wird es etwas ruhiger»: Tatsächlich wollen Pia und Albert Brodmann ein Jahr mit Ausstellungen pausieren. «Auf die Sonntagsbrunchs mit Musik oder Kabarett werden wir aber auch 2017 nicht verzichten», erklärte die zufriedene Organisatorin.


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SPORT

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EISHOCKEY

Noch gibt es kein Zurücklehnen Nach dem Siegen gegen Lyss mit 4:1 und dem hervorragenden Resultat von 12:2 gegen Langenthal tritt der EHC Laufen am Samstag gegen Schlusslicht Bern 96 an. Edgar Hänggi

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s war und ist die Phase der Wahrheit, Teil 1, für den EHC Laufen. Das erklärte Saisonziel der Laufner sind die Playoffs. Auf dieses Ziel hin wird gearbeitet. Erschwerend in dieser Saison ist ja nicht nur, dass Laufen diverse Stammspieler nicht mehr in seinen Reihen hat, sondern dass die Gruppe 3 elf Teams umfasst, was bedeutet, dass Laufen, will man die Playoffs schaffen, erstmals drei Teams hinter sich lassen muss. Eine Runde vor Hälfte der Meisterschaft kristallisiert sich das Stärkeverhältnis der Teams heraus. Wie von den Experten vorausgesagt gibt es drei Teile. Vorne die «Top Vier», welche aufgrund ihrer Kader den Gruppensieg unter sich ausmachen werden. Eher etwas überraschend deutlich hat sich auch der Rest in zwei Bereiche aufgeteilt. Mit Lyss, Langenthal und Bern 96 sind drei Teams bereits etwas distanziert. Laufen belegt aktuell einen Mittelfeldrang. Nach Siegen gegen Lyss und Langenthal steht am Samstag der Gang zu Schlusslicht Bern 96 an. Die Stadtberner stiegen aus der 3. Liga auf und konnten bisher in neun Partien erst einmal gewinnen. Allerdings darf man die «Mutzen» nicht gewähren lassen. Zuletzt verlor Bern 96 gegen Koppigen nur mit einem

Wandlung: Roy Hänggi wurde vom Verteidiger zum Center umfunktioniert und ist im Moment mit sechs Treffern Laufens bester Torschütze. Er kann aber auch FOTO: EH-PRESSE anders, wie hier gegen Rheinfeldens Thomas Keller.

Tor Unterschied und dies, nachdem Koppigen 4:1 geführt hatte. Aufhorchen lässt auch die 2:3 Auswärtsniederlage beim Tabellendritten Münchenbuchsee. Die Laufentaler haben jedoch bewiesen, dass sie fähig sind, sich auf ihre Aufgabe zu konzentrieren. «Gegen spielerisch bessere Teams braucht man niemanden zu motivieren und die Defensivarbeit wird fast von alleine erledigt. Auch die Konzentration lässt in solchen Partien nicht nach, ausser, man nimmt, wie gegen Rheinfelden, viele Strafen. Aber gegen auf dem Papier schwächere Gegner ist dies eine latente Gefahr», spricht Trainer Beat Leuenberger eine alte Schwäche von Laufner Teams an. In Lyss nahm man aber die erste psychologische Hürde und kehrte mit einem 4:1 nach Hause. Am Samstag folgte

gegen Langenthal die zweite. Dass es gar zu einem 12:2-Kantersieg kam, überraschte nicht nur die Laufner. Auch die Konkurrenz wurde hellhörig. «Wenn wir jedoch in Bern nicht gewinnen, kann man diesen Sieg schon wieder vergessen», warnt Leuenberger. Mental stellt sich den Laufentalern die wohl bisher schwierigste Hürde zum Vorrundenabschluss. Die Spieler wollen jedoch die drei Punkte, denn sie haben «Blut geleckt». Die anfänglichen Zweifel sind gewichen. So gesehen kann der Spielplan gar noch ein Vorteil sein, denn man darf nicht davon ausgehen, dass in der Rückrunde wieder drei der «Top Vier» geschlagen werden. Ausführliche Berichte und Bilder jeweils auf www.facebook.com/regiosportalplus

TURNEN

Hochs und Tiefs beim Solothurner Turnverband Niedergösgen war am Samstag der Austragungsort der 17. Delegiertenversammlung des Solothurner Turnverbandes (SOTV). Rund 300 Delegierte, Behörden und Gäste liessen sich über die erfolgreichen Verbandstätigkeiten orientieren. Erfreuliches hatte der TL-Chef Lorenz Freudiger (Balsthal) bei der Sportlerehrung zu berichten. Insgesamt 8 Meistertitel und weitere 14 Podestplätze waren die Bilanz der Solothurner Erfolge auf nationaler Ebene. Unter den Geehrten waren unter anderem auch: der DKT Erschwil-Grindel (Korbball NLA Damen 1. Rang und 3. Rang beim CHCup), der TV Erschwil (Korbball Knaben U16 1. Rang), der TV Büsserach (Korbball Knaben U16 2. Rang), der STV Himmelried (Indiaca Herren 3. Rang) und der STV Meltingen-Zullwil

(Indiaca Mixed 1. Rang). In der Technischen Leitung des Verbandes wird ein neues Ressort Vereinsturnen gebildet, welches neu die Sparten Gymnastik, Gymnastik Bühne und Team-Aerobic verantwortet. Zudem wurde neu auch eine Fachgruppe Speaker formiert. Bei den Wahlen mussten die Rücktritte von 23 Chargierten zur Kenntnis genommen werden, welche zusammen 209 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit für den SOTV geleistet hatten. Erfreulicherweise konnten im Gegenzug aber 21 Ämter neu besetzt werden, so dass durch diese zahlreichen Wechsel keine grösseren Vakanzen entstehen. Die Grüsse der Regierung überbrachte Remo Ankli. Mit dem Black Friday vom Vortag sei wieder einmal etwas Neues über die Schweiz gezogen. «Aber wir müssen Sorge tragen zu unseren

Stärken und Bewährtem, wie zum Beispiel dem Vereinswesen, gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit». Mit Freude erinnere er sich an die Spiel- und Sporttage mit Jugendlichen und an die Jugendlager des SOTV, wo den Jungen etwas geboten wird und auch die Werte dieses Vereinswesens mit auf den Lebensweg gegeben werden. Die höchste Auszeichnung, die SOTV-Ehrenmitgliedschaft für seinen langjährigen Einsatz erhielt unter anderen Markus Blanco (Büsserach) als Tenero-Lagerleiter. Für ihr Engagement im Turnen und im Dorfleben ihrer Gemeinde wurden drei Vereine mit der Auszeichnung «Verein des Jahres» geehrt: TV/DR Bellach (RTVSU), TV Balsthal (RTVTG) und Damenriege Grindel (RTVDT). Markus von Däniken


DORFPLATZ

Donnerstag, 1. Dezember 2016 Nr. 48

EINGESANDT

EINGESANDT

Generalversammlung TV Laufen

Wie Integration praktisch wird

Der Turnverein Laufen unterstützt das Projekt Kantonalturnfest (KTF) 2021 im Laufental. An seiner 131. Generalversammlung sprach er sich einstimmig dafür aus, mitzuhelfen, den Grossanlass zu stemmen. Es wäre das erste Mal überhaupt, dass im Laufental ein Kantonalturnfest zur Austragung käme. Für ihre langjährige Leitung des Jugendsports verlieh die Versammlung Lilianne Baumgartner aus Laufen die Ehrenmitgliedschaft. Neu leitet Yanick Hellinger die Aktivriege; er wurde mit grossem Applaus in den Vorstand gewählt. Im 2017 organisiert der TV Laufen die Festwirtschaft anlässlich der Regionalen Gerätemeisterschaft EGT im Gymnasium Laufen (8. April) sowie die Kantonale Veteranentagung im «Sera-

fin» (29. April). An beiden Anlässen werden rund 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem ganzen Kanton erwartet. Turnerische Höhepunkte im kommenden Vereinsjahr sind das Regionalturnfest in Zwingen sowie das Toggenburger Turnfest in Wattwil. Die einzelnen Jugendabteilungen — vom Kinderturnen über den Jugendsport bis zum Geräteturnen — messen sich ebenso an regionalen und kantonalen Wettkampfanlässen. Vielleicht wiederholt sich auch der Erfolg des vergangenen Turnjahres, als sich mit Sarah und Noëmi Hübscher sowie Irina Strub gleich drei Geräteturnerinnen aus dem TV Laufen für die Schweizer Meisterschaften qualifizierten. Peter Hellinger

EINGESANDT

Flashmob – eine spontane Tanzeinlage

GEDANKENSTRICH

Der Countdown läuft

Gaby Walther

Männertreff: Laufen ist schnell gefunden.

In Laufen leben rund 100 Menschen mit Migrationshintergrund. Sie in unsere Gesellschaft zu integrieren ist eine Herausforderung, die nicht nur Ämter und Politik betreffen, sondern auch die Zivilgesellschaft. Nebst dem Sprachlernen und der Integration in den Arbeitsmarkt ist der Kontakt zur Bevölkerung einer der grössten Schwierigkeiten für Migranten. «Wir wissen nicht, wie mit Schweizerinnen und Schweizer in Beziehung treten – wir leben sehr isoliert», sagte mir ein Eritreer. Auch auf der Seite von Schweizern habe ich ähnliche Unsicherheiten ausgemacht. So entstand die Idee eines interkulturellen Männertreffs in Laufen. Ziel ist es, Begegnung und Austausch zwischen Männern verschiedener Kulturen zu fördern und den Aufbau eines Beziehungsnetzes zu ermögli-

FOTO: ZVG

chen. Letzten Samstag organisierten wir einen Ausflug ins Verkehrshaus Luzern. Auf besonderes Interesse stiess die begehbare Schweizer Karte. Auch ohne Ortsangaben war das Städtchen Laufen schnell gefunden. Während dem Picknick in einem dafür bereit gestellten SBB Wagen wurde über Esskultur und Umgangsformen diskutiert. Eine Überquerung der Luzerner Kapellbrücke rundete den eindrücklichen Ausflug ab. Treffend hat einer der Männer den Tag zusammengefasst und gesagt: «Heute haben wir Brücken gebaut!» Peter Seeberger Laufen Interessierte am interkulturellen Männertreffen Laufen können sich bei Peter Seeberger melden: peter.seeberger@gmail.com / 076 584 30 58

Bewegung tut gut: Marina Costantini (Mitte), Hip-Hop Tanzlehrerin vom Tanzwerk3, aniFOTO: ZVG miert zum Tanzen.

EINGESANDT Es begann mit der Idee, einen Flashmob durchzuführen, eine spontane Tanzeinlage an verschiedenen Orten, mit möglichst vielen Teilnehmenden. Das Ziel: Der Region zu zeigen, Tanzen macht Spass, Bewegung tut gut und macht Freude. So entwarf Marina Costantini, Hip-Hop Tanzlehrerin vom Tanzwerk3, eine dreieinhalb minütige Choreografie und gewann neben einiger ihrer Tanzschüler etliche freiwillige für ihr Projekt. Die Choreo wurde dann knapp zwei Wochen vor der Aufführung mit allen einstudiert und geprobt. Am letzten Samstag war es dann soweit. Unter grosser Vorfreude und sicher auch ein bisschen Nervosität wurde das Gelernte an drei verschiedenen Standorten aufgeführt. Der erste Auftritt waram Vormittag vor dem Lidl in Zwingen, am Nachmittag gings ins Stedli in Laufen und zuletzt gabs noch eine Einlage

im Birscenter Laufen. Zu Justin Timberlakes Sommerhit tanzten sich über sechzig Tänzerinnen und Tänzer (4-69 Jahre), ob gross oder klein, die Freude vom Leib. In farbigen Oberteilen und einem Strahlen im Gesicht reihten sie ihre gelernten Tanzschritte synchron aneinander und ergaben ein tolles Gesamtbild. Diese Fröhlichkeit und gute Laune übertrug sich auf die vielen, am Anfang von nichts ahnenden, Zuschauer. Manche staunten, was da nun plötzlich geschah, blieben stehen, wippten oder tanzten gleich mit, waren begeistert und erfreut von den Auftritten. Ziel erreicht! Ein grosses Dankeschön an alle Teilnehmenden, die dieses Projekt unterstützt und mitgemacht haben, Lidl Zwingen, Birscenter Laufen, den beiden Stadtpolizisten für Ihre Hilfe, Dani Altermatt für seine tollen Aufnahmen! Thomas Meury

LESERBRIEF

Populisten Kaum hatte die Kantonsratssession am 9. November in Solothurn begonnen, verkündete der Präsident Albert Studer das Ergebnis der Wahlen in Amerika. Totenstille! Niemand klatschte. Nur meine Wenigkeit getraute sich ein Böpperlen auf meinem Pult. Natürlich weiss ich nicht, was alles ein Präsident Trump vorhat. Trotzdem hatte ich Freude. Die selbstgerechte politische Elite in den USA, der EU und in der Schweiz, die Internationalisten, die politisch Korrekten, die Cüpli-Sozialisten, die Volksverächter, die Gender-Mainstream-Anhängerinnen, die beruflichen Antirassisten, die Mainstreammedien mitsamt der Weltverbesserungsanstalt SRF haben verloren. Alle Trump-Anhänger seien Populisten. Populist ist auch für alle Schweizer ein Schimpfwort, die nicht der Mehrheitsmeinung huldigen. Wer keinen EU-Rahmenvertrag will, womit wir uns völlig der Gerichtsbarkeit der EU hingäben. Wer das gemäss JeanClaude Juncker geostrategische Unding Schweiz als unabhängige Nation behalten und die Grenzen sichern will. Populisten sind also diejenigen, welche unsere Verfassung verteidigen, in der die Unabhängigkeit unseres Landes und die Neutralität als Maximen festgelegt wird. Die Kritik an der Personenfreizügigkeit und der Einwanderung aus total anderen Kulturen hat absolut nichts mit Po-

pulismus zu tun, sondern mit der Bewahrung unserer staatlichen und halbdirektdemokratischen Strukturen. Ziel Brüssels ist die Zerschlagung der direkten Demokratie, die Ausschaltung der Stimmbürger und die Eliminierung der Volkssouveränität. Wer Asylbewerber oder Abgewiesene kritisiert, weil sie zugewiesene Wohnungen nicht akzeptieren, Möbel zum Fenster rausschmeissen und nachher erst noch anzünden, ist scheinbar Populist. Eine Gefahr für Europa sind die alternativlose europäische Elite und die Türkei. Die EU, ist im Begriff, die Türen für 80 Millionen Türken zu öffnen und den Weg zur Islamisierung Europas frei zu schaufeln. Die an die EU verknüpfte Schweiz sollte nicht mitmachen. Die Kasernen (Moscheen), die Bajonette (Minarette) und die Soldaten (Gläubige) werden ganz Europa umkrempeln. Gemäss Erdogan ist die Assimilation von Türken in EU-Staaten ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit... Dies sind die Gefahren, nicht ein Präsident Trump. Wir brauchen wieder eine Vertretung der Schweizer Interessen, Sicherung unserer Grenzen und nicht traumtänzerische Vorstellungen von einer in Harmonie lebenden geeinten Völkerschaft. Peter M. Linz, Büsserach (Kantonsrat SVP)

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Bewegtes Jubiläumsjahr und Spiele Mit einem gemütlichen Aperitif der ehemaligen und jetzigen MitarbeiterInnen wurde am 24. Novemberder letzte Anlass zum 25-jährigen Bestehen der Ludothek durchgeführt. Das Jahr war für die Ludothek ein bewegtes Jahr mit vielen Aktivitäten und Entscheidungen. Der Umzug in die Amtshausscheune war ein sehr wichtiger Entscheid des Stadtrates. Endlich können auch Mütter mit Kinderwagen in die Ludothek kommen. Ältere Menschen, die vielleicht nur ein Puzzle zum Zeitvertreib ausleihen möchten, finden leicht Zugang und müssen sich nicht mehr 3 Treppen hinaufmühen. Zugänglichkeit ist das Thema des Verbandes der Ludotheken für dieses Jahr. Die Kombination der beiden Institutionen Bibliothek und Ludothek am gleichen Standort blieb erhalten, darüber freuen sich vor allem Kunden, die an beiden Stellen ein- und ausgehen. Das Sortiment der Ludothek umfasst

derzeit 1100 Spiele und Spielsachen für jedes Alter. Wer ein Mitglieder-Abonnement löst, kann Spiele jeweils für 4 Wochen ausleihen. Da gibt es ganze Kisten voll mit Playmobil, Fahrzeuge für Kinder in vielen Ausführungen, Gesellschaftsspiele, Puzzles, Lernspiele, Geburtstagskisten für Feste und, und, und… Mit einem Gutschein für eine Mitgliedschaft können Sie ein ganzes Jahr lang Freude am Spiel schenken. Der oder die Beschenkte dürfen immer wieder andere Spiele ausprobieren. Eine Mitgliedschaft bei der Ludothek trägt zur Nachhaltigkeit bei, denn die Spiele werden mehrfach genutzt. Gutscheine können Sie direkt in der Ludothek erwerben. Schauen Sie doch mal herein. Weitere Infos finden Sie auch im Internet unter www.ludolauthi.ch. Gundi Binkert Ludothek Laufental-Thierstein

VERANSTALTUNG

Internationaler Tag der Modelleisenbahn

Da schlägt das Herz höher: Modellbau und Eisenbahn live. FOTO: ZVG

Der Modelleisenbahnclub Laufen und Umgebung führt einen Fahrbetrieb am 3. Dezember 10.00 – 17.00 im ehemaligen Personalhaus vom Zentrum Passwang Breitenbach durch. Es gibt eine Clubwirtschaft und Bauaktivitäten an Landschaft und am Modell des Bahnhofs Zwingen. Enrico Studer Präsident Modelleisenbahnclub Laufen und Umgebung MECLU

VERANSTALTUNG

Adventsmusik zugunsten Berghilfe dust. Der Musikverein Duggingen und der Jodlerklub Mis Dörfli laden ein zum gemeinsamen Adventskonzert. Am nächsten Sonntag, 4. Dezember, 17 Uhr, spielen und singen die beiden Dorfvereine in der neu renovierten Dugginger Kirche Adventliches, Weihnachtliches und Kirchliches. Als Gäste tritt auch ein Klarinetten-

Ensemble der Musikschule LaufentalThierstein unter der Leitung von Luann Aknai auf. Die Kollekte geht vollumfänglich an die Stiftung Schweizer Berghilfe. Adventskonzert Jodlerklub Mis Dörfli, Musikverein Duggingen und Klarinettenensemble: Sonntag, 4. Dezember, Kirche Duggingen, 17 Uhr.

Das erste Türchen ist geöffnet. Noch 23 Tage bis Weihnachten. Dann müssen die Weihnachtsplätzchen gebacken sein, die Weihnachtsdekoration hängen, die Weihnachtskarten verschickt, der Weihnachtsbaum besorgt und geschmückt sein, das Menü auf dem Tisch stehen und vor allem die Weihnachtsgeschenke ausgewählt, gebastelt und schön verpackt sein. Die To-do-Liste steht. Der Countdown läuft. Noch 23 Tage! Das Internetportal www.geschenkidee.ch hilft nicht wirklich weiter. Wer will schon einen Bierkrug mit fiesen Sprüchen, einen «Boxhandschuh-Schnarchstopper», eine aufblasbare Gehilfe, eine Toilettenbürste in Kirschenform oder einen singenden Fisch? Ich wusste gar nicht, dass es so viel Kitsch zu kaufen gibt. Verschenken möchte ich nur Sachen, die auch mir Freude machen würden. Und tatsächlich finde ich einige Vorschläge, die cool wären. Doch Bobfahren in St. Moritz übersteigt bei weitem mein Budget. So fehlen also immer noch Ideen, womit die Liebsten beschenkt werden könnten. Noch 23 Tage. Alle Jahre wieder das Gleiche. Meine Methode, dem Weihnachtsstress zu entkommen, ist nicht empfehlenswert. Hinausschieben und verdrängen produziert am Schluss noch grösseren Stress und führt nicht zu originelleren Geschenken. Ob mir diese Weisheit weiterhilft? Noch 23 Tage! Die Gutorganisierten waren bereits im Sommer kreativ, haben gebastelt und bei Schnäppchen vorausschauend zugeschlagen. Ich gehöre leider nicht zu diesen Organisationstalenten. Immerhin leuchten seit Montag auch bei mir ein paar Weihnachtsgirlanden, die erste Kerze auf dem Adventskranz brennt und die Adventssäcklein sind gefüllt. Noch 23 Tage, dann ist Zeit der Bescherung – was für ein nettes Wort. Und je nachdem, wie weit bis dann meine Liste abgearbeitet ist, wird es eine frohe oder eine schöne Bescherung. Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wünsche ich jedenfalls eine besinnliche Weihnachtszeit.


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DIES UND DAS Ein etwas anderer Vorweihnachtsstress…

Hast du schon eine Lehrstelle? Was möchtest du nach der Schule machen? Was tust du, wenn du keinen Ausbildungsplatz findest? Mit diesen Fragen werden die 9.Klässler momentan ständig konfrontiert. Auch in der Offenen Jugendarbeit der Stiftung Jugendsozialwerk ist dieses Thema brandaktuell. Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu, bald beginnt überall die weihnachtliche Hektik. Neben dem alljährlichen Geschenkestress stehen nun viele Jugendliche auch noch anderweitig unter Druck. Es ist die Zeit, in der sich die Schulabgänger um ihre berufliche Karriere kümmern müssen. Im Sommer schliessen sie mit der obligatorischen Schule ab und finden hoffentlich eine Anschlusslösung an einer weiterführenden Schule oder können eine Ausbildung in einem Unternehmen beginnen. Doch der Lehrstellenmarkt ist begrenzt, häufig schreiben die Jugendlichen mehrere Bewerbungen und bekommen die Gelegenheit, sich an verschiedenen Orten vorzustellen oder gar ein paar Schnuppertage zu absolvieren. Gleichzeitig dürfen sie keinesfalls den Schulstoff vernachlässigen, was zu einer grossen Herausforderung werden kann. Jugendarbeiter unterstützen bei der Lehrstellen-Suche «Ich möchte bis Ende Jahr meinen Lehrvertrag in den Händen halten», erzählt Luan im Jugendzentrum Laufen, «dann kann ich beruhigt das letzte Se-

mester an der Oberstufe abschliessen». Einige Jugendliche in der Runde haben bereits ihren unterschriebenen Vertrag. Andere wiederum sind noch fleissig auf der Suche. Es gibt auch solche, die noch gar nicht wissen, was sie im nächsten Sommer machen möchten und nutzen das Angebot der Berufsberatung. Auch im Jugendzentrum wird dazu Unterstützung geboten. Das Team der Offenen Jugendarbeit Region Laufen begleitet die Jugendlichen bei der Berufswahl, im Bewerbungsverfahren oder coacht sie bei Bedarf über einen längeren Zeitraum zu Themen wie Arbeit, Ausbildung, Lebensplanung oder Talente. «Es ist echt gut zu wissen, dass ich mit meinen Fragen ins Jugendzentrum gehen kann», weiss Milena zu berichten. Mit der Unterstützung von Sarah Stöckli, konnte sie ihre Bewerbungsunterlagen auffrischen und das Bewerbungsschreiben interessant gestalten. Für Fragen oder Anregungen steht Sarah Stöckli, Angebotsleiterin Offene Jugendarbeit Region Laufen (sarah.stoeckli@jugendsozialwerk / 076 431 47 69) zur Verfügung. Informationen zu weiteren Angeboten und Bildergalerien der Veranstaltungen gibt es unter www.deinticker.ch/laufen.

Die Offene Jugendarbeit Region Laufen ist ein Angebot der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehö-ren Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jugendsozialwerk.ch).

SPITEX THIERSTEIN /DORNECKBERG

Hochstehende Pflege, Haushalt und Betreuung Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg pflegt und betreut seit über 40 Jahren Einwohnerinnen und Einwohner aus den umliegenden Dörfern. Dabei machen krankenkassenpflichtige Pflegeleistungen etwa 90 Prozent unserer Dienstleistungen aus. Neben hochstehender Pflege bieten wir aber auch Hilfe im Haushalt und Betreuung an. Im Haushalt geht es darum, die Klientinnen und Klienten bei der Haushaltsführung zu unterstützen und eine angenehme Wohnatmosphäre zu schaffen. Der regelmässige Besuch einer Haushelferin ist oft der erste Schritt, sich helfen zu lassen. Haushilfe durch die Spitex kann auch einer drohenden Verwahrlosung entgegenwirken. Die Haushelferin unterstützt zudem bei der Zubereitung von Mahlzeiten und beim Einkaufen. Haushilfe ist nicht kassenpflichtig und wird teilweise durch die Zusatzversicherung übernommen. Die Betreuung beinhaltet, Menschen im Alltag zu begleiten und zu unterstützen. Dazu gehört zum Beispiel, sie zum

Arzt zu begleiten, vorzulesen, gemeinsam mit ihnen ein Gesellschaftsspiel zu machen, spazieren zu gehen oder einfach da zu sein, wenn Hilfe benötigt wird. Haushilfe und Betreuung wird oft kombiniert und zusammen in Anspruch genommen. Mit der Spitex Pflege, der Haushilfe und der Betreuung können Menschen im Alter in ihrem gewohnten Umfeld länger zu Hause bleiben und ein Heimeintritt kann dadurch herausgeschoben werden. Der Spitex-24h-Notruf sorgt für zusätzliche Sicherheit rund um die Uhr. Jüngere Menschen nehmen ebenfalls unsere Hilfe in Anspruch. Zum Beispiel nach einem Spitalaufenthalt, nach einer Geburt oder zur Entlastung bei einer schweren Krankheit. Wir sind auch für Sie da! Rufen Sie uns an oder besuchen Sie unsere Homepage www.spitex-thdo.ch. Unser Telefon 061 783 91 55 ist jeweils vormittags besetzt. Simone Benne Geschäftsleiterin

VERANSTALTUNG

Basler Madrigalisten in Reinach Auf Einladung von Kultur in Reinach sind die Basler Madrigalisten wieder in Reinach zu Gast, und zwar am kommenden Sonntag, den 4. Dezember, um 17 Uhr. Sie singen unter der Leitung von Raphael Immoos in der kath. Kirche St. Nikolaus ein Meisterwerk der spanischen Spätrenaissance: das Requiem von Tomás Luis de Victoria. Vermutlich war es seine letzte Komposition, der er derart viel Bedeutung beimass, dass er sie 1605 von der königlichen Druckerei in Madrid herausgeben liess. Der Komponist veröffentlichte als Krönung seines Lebenswerks 1605 sein

Requiem Officium defunctorum, die berühmte Vertonung der lateinischen Totenmesse. Geschrieben für die Feierlichkeiten zur Beisetzung der Kaiserin Maria von Spanien machte das kunstvolle und berührende Werk schon auf seine Zeitgenossen enormen Eindruck und avancierte schnell zum Klassiker der Chormusik der Spätrenaissance. Die Basler Madrigalisten präsentieren das sechsstimmige Requiem in exklusiv solistischer Besetzung. Sonntag, 4. Dezember, kath. Kirche St. Nikolaus, Reinach, 17 Uhr, Abendkasse ab 16.15 Uhr

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REISEN UND FERIEN

Funtastic-Travel-Team selber auf Reisen

Das ganze Team in Portugal: Mit Geschäftsleiter und Inhaber Simon Felix (r.). Für einmal ging das Team von Funtastic Travel in Laufen und Münchenstein selbst auf Reisen. Anlässlich der zwanzigjährigen Firmengeschichte erkundeten die Reiseprofis kürzlich die portugiesische Stadt Porto. Die Weltenbummler waren begeistert vom Küstenort Nevogilde, der schönen Altstadt Portos, der

Flussfahrt auf dem Douro und den kulinarischen Köstlichkeiten. Natürlich fehlte auch die Besichtigung einer Portweinkellerei nicht. Nun freuen sich Simon Felix und sein Team auf das dritte Jahrzehnt. Mit dem Umbau der Filiale in Laufen sowie die Erweiterung des Beratungsteams mit

FOTO: ZVG

Rebecca Lang-Saner wurden die ersten Meilensteine dafür bereits gesetzt. Auch wurde dieses Jahr ein eigener Katalog mit kulinarischen Genussreisen lanciert und so eine Nische im breiten Angebot geschlossen. Simon Felix

EINGESANDT

Infoanlass zum geplanten Windpark in Liesberg Am vergangenen Donnerstag hat der Verein Wind-Still in der Mehrzweckhalle Seemättli in Liesberg eine Informationsveranstaltung zum geplanten Windkraftwerk auf dem Chall durchgeführt. Über 50 Personen folgten der Einladung, um sich näher zur Thematik und deren Auswirkungen auf die Gemeinde Liesberg informieren. Kompetent referierte ein Dozent für Naturschutzbiologie der Universität Zürich über den Einfluss von Windkraftwerken auf Fauna und Flora. Er zeigte dabei auf, welche gravierenden Auswirkungen der geplante Windpark auf die Vogelpopulation hat. Der Schutz vom Aussterben bedrohter Tierarten, die heute im Einzugsgebiet der geplanten Windkraftwerke stehen, sei ein zentrales Anliegen des Natur- und Artenschutzes. Anschliessend fesselte ein Geoinformatiker mit seinen Ausführungen die

Anwesenden. In seinem Referat stellte er drei Themen wissenschaftlich fundiert dar. Erstens zeigte er auf, dass auch moderne Windkraftanlagen die heute geltenden Lärmgrenzwerte nicht einzuhalten vermögen und dass die geplanten Windkraftanlagen viel zu nahe am Ort geplant wären. Zweitens präsentierte er, wie sich das Landschaftsbild aufgrund der über 200 m hohen Anlagen auf dem Blauen massiv verändern würde. Und drittens stellte er dar, dass die Windverhältnisse in unserer Region gar keinen rentablen Betrieb von Windkraftwerken zulassen würden. Einige der anwesenden Liesberger gaben in der anschliessenden Diskussion ihrer Besorgnis Ausdruck, dass in früheren Informationsveranstaltungen seitens der Windkraft-Initianten und -Investoren nicht transparent informiert wurde. So sei ursprünglich nur von einer einzigen Kleinwindanlage gespro-

chen worden und nicht von einem Windpark mit sieben oder acht Windrädern von über 200 Metern Höhe. Im Schlussvotum sagte Marx Mamie als Präsident des Vereins Wind-Still, dass er beeindruckt sei, wenn er aufgrund der Diskussion feststellen könne, wie stark das Thema Windkraft die Anwesenden beschäftigen würde. Er forderte alle Anwesenden auf, sich auch in Zukunft kritisch mit dem Thema auseinanderzusetzen. Der Verein Wind-Still ist ein Verein mit Sitz in Röschenz. Er wurde im Jahr 2010 gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, das geplante Windkraftwerk auf dem Chall zu verhindern. Der Verein steht unter dem Präsidium von Marx Mamie (Röschenz). – Weitere Informationen zu den geplanten Windkraftwerken und zu Windkraft finden sich auf der Website www.wind-still.ch. Christoph Keigel

LESERBRIEF

Windräder sind das kleinere Übel Der Verein Wind-Still, der gegen die geplanten Windparks in der Region kämpft, lud vergangenen Donnerstag zu einer Informationsveranstaltung. Es war nicht die erste, und ich war bisher an jeder davon. Auch diesmal wurden wieder durchaus relevante Themen aufgegriffen, etwa die Lärmemissionen eines Windkraftwerkes oder dessen Auswirkungen auf die Tierwelt. Die wichtigste Frage liess Wind-Still jedoch einmal mehr unbeantwortet: die Frage nach der Alternative. Möchte Wind-Still statt Windkraftwerken lieber ein neues AKW bauen? Wohl kaum. Die Mitglieder von Wind-Still machen es sich leicht. Sie kämpfen gegen Windturbinen, stellen sich aber nicht der Verantwortung, einen Plan B für eine zukunftsfähige Stromversorgung ohne Windkraft auszuarbeiten. Auch ich bin kein enthusiastischer Windkraft-Fan. Aber Energie kommt

nun mal nicht einfach aus der Steckdose oder aus der Zapfsäule. Der Atomausstieg kommt, daran ändert auch das Nein vom letzten Sonntag nichts. Und um unsere höchst riskanten Auslandsabhängigkeiten und die Umweltschäden durch CO2-Emissionen zu reduzieren, sollten wir auch endlich unseren Ölund Gasverbrauch deutlich zurückfahren. Wir haben nun zwei Möglichkeiten, diese «Energiewende» anzugehen: Entweder wir treiben den Ausbau der neuen erneuerbaren Energien (Wind, Sonne, Biomasse etc.) voran und ergreifen Massnahmen zur Energieeinsparung. Oder wir reden uns ein, dass die bestehenden Technologien eben noch nicht ausgereift sind und dass wir lieber bessere Technologien abwarten – die es vielleicht nie gibt. Verstehen Sie mich nicht falsch. Auch ich hoffe, dass dereinst der Tag kommt,

an dem der grosse Durchbruch in der Kernfusion gelingt. Dann könnten wir riesige Mengen an Energie ohne Umweltbelastung und ohne das Risiko einer nuklearen Katastrophe erzeugen. Dann bräuchten wir keine Windräder mehr, die das Landschaftsbild stören, und es käme auch niemandem mehr in den Sinn, ein Auto mit Benzin zu tanken. Aber eine verantwortungsbewusste Energiepolitik muss sich eben am derzeit Machbaren orientieren und nicht an erhofften Erfindungen. Deshalb sollten wir auch die Windenergie in der Region voranbringen. Einige Einwände von Wind-Still mögen berechtigt sein. Die Planung der Windparks soll deshalb durchaus kritisch begleitet werden. Aber die Windkraft-Kritiker sollten mit ihrer Frontalopposition aufhören. Denn dafür fehlt es schlicht an einer besseren Alternative zur Windkraft. Raphael Joray

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Donnerstag, 1. Dezember 2016 Nr. 48

KALEIDOSKOP

C A R TO O N

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IN KÜRZE Grittibänze für «Jeder Rappen zählt» LAUFEN. WOS. Am Samstag, 3. Dezember, verkauft das Lernwerk Laufen, in seinen Räumlichkeiten am Seidenweg 2 von 9.00–15.00 Uhr selbst gebackene Grittibänze und Tee, zugunsten der Aktion «Jeder Rappen zählt», welche sich für Kinder und Jugendliche auf der Flucht einsetzt. Ausserdem ist ein Blick in die Räumlichkeiten möglich.

Weihnachtsmarkt auf Hof Holbach ERSCHWIL. WOS. Der diesjährige Weihnachtsmarkt auf dem Hof Holbach findet von Freitag, 9., bis Sonntag, 11. Dezember, statt. Viele neue Handarbeiten stehen bereit. Beginn jeweils um 13.30 Uhr. Der Erlös fliesst wie immer vollumfänglich in das Projekt «Strassenkinder in Peru». Hedi Christ freut sich auf zahlreichen Besuch.

MUSIK-TIPP

Madeleine Peyroux Geschafft: Dank der neuen Bibertreppe in Grellingen ist er nach 14 Jahren angekommen.

CARTOON: MORITZ ANTONY

VERANSTALTUNG

Es weihnachtet quer WOS. Mit dem musikalisch-satirischen Vorweihnachts-Intermezzo «Es weihnachtet quer...» gibt sich «La Satire continue» für einmal besinnlich und umgarnt musikalisch und satirisch die Weihnachtszeit. Das Fest der Liebe, Hiebe und Triebe. Als Bescherung überbringen die vier Protagonistinnen ein Bouquet aus lieblich-feierlichen Liedern aus aller Welt, getrieben von satirischszenischen Hieben für alle Welt. Für

höchstes Niveau sorgen: Die Erschwiler Sängerin und Instrumentalmusikerin Barbara Schneebeli, die Schauspielerin Salomé Jantz, der Kabarettist und Regisseur Ueli Ackermann, die Musikerin Bettina Urfer Müller und im Hintergrund der Texter und ehemalige Medienchef des FC Basel, Josef Zindel. Vor rund 16 Jahren trat das Basler Kabarettensemble «La Satire continue» mit der Produktion «Zytdruck» erstmals

in Erscheinung und sorgte damit in der Kleinkunstszene für Furore Das drückte sich unter anderem mit dem Gewinn des Schweizer Innovations-Preises an der Künstlerbörse in Thun aus.. Auf «Es weihnachtet quer…» darf man gespannt sein! Donnerstag, 8.12., 20 Uhr, Evang. Ref. Kirche Breitenbach Reservation unter 076 522 57 40

Die Sängerin und Songwriterin aus den USA hatte ihre Karriere als Strassenmusikerin begonnen und vor 20 Jahren ihr Debütalbum «Dreamland» veröffentlicht, das wie ihre darauf folgenden Tonträger gut ankam. Die aktuelle CD «Secular Hymns» (Universal Music) enthält zehn gefühlvoll gesungene Songs. Neun sind im Original von Tom Waits («Tango Till They’re Sore»), Townes Van Zandt («The Highway Kind»), Allen Toussaint («Everything I Do Gonh Be Funky, From Now On»), Willie Dixon («If The Sea Was Whiskey») und anderen bekannten Songschreibern und Musikern aus den Sparten Jazz, Blues, Country, Folk und Gospel. Madeleine Peyroux, die

selber eine Guilele spielt, realisierte das Album mit dem Gitarristen Jon Herington und dem Kontrabassisten Barak Mori, mit denen sie schon seit zwei Jahren als Trio durch die Welt tourt. Das geschah in der aus dem 11. Jahrhundert stammenden Saint Mary’s Church von Great Milton in der Nähe von Oxford (England). Dieses kleine Gotteshaus wurde wegen seiner speziellen Akustik ausgewählt. Die Aufnahmen entstanden am 12. Januar während eines Konzerts für die Dorfbewohner und einen Tag später ohne Publikum. «Secular Hymns» ist ein unkonventionelles und intimes back-to-the-roots-Album. Benno Hueber

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