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Donnerstag, 25. August 2016

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch

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Immobilien 16 Region 13/17–19 Agenda 25 Szene 27

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 34, 117. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

Lenzburger Woche SEITE 7

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Diskussionsstoff

100 Jahre FC

«Bremst die Politik unsere Wirtschaft?», das fragten sich die Podiumsdiskussionsteilnehmer am diesjährigen Forum Wirtschaft trifft Politik in Lenzburg.

FC Lenzburg, Jubiläumsserie, präsentiert durch: Hypothekarbank Lenzburg AG und SWL Energie AG.

Neues und Altes im Einklang www.ruegel-seengen.ch

Salzkorn

Seit Herbst 2015 ist die Hotelgruppe AargauHotels.ch neue Inhaberin der traditionsreichen «Krone» Lenzburg. Eigentümer Rolf Kasper spricht über seine Motivation, geplante Veränderungen und darüber, wo es in Zukunft hingehen soll.

Sonnenbrille

Beatrice Strässle

W

ie lange dauerte der Entscheidungsprozess, das Hotel/Restaurant Krone in Lenzburg zu erwerben? Rolf Kasper: Den Kaufentscheid haben wir rasch, innerhalb eines Monats, gefällt. Etwas mehr Zeit hat die ganze Kaufabwicklung gedauert. Ist dieser Kauf etwas Besonderes für Sie? Ja sehr, ein so gut positioniertes Haus ist eine grosse Herausforderung. Ich bin stolz, dass wir den Zuschlag bekommen haben. Es herrscht in Lenzburg eine gewisse Spannung über das Kommende. Was können Sie uns über die künftige Ausrichtung der «Krone» sagen? Natürlich wird mit der Pensionierung von Gerbers eine Veränderung stattfinden. Ich glaube aber, dass der neue Direktor Marc Kilchenmann keine unliebsamen Veränderungen vornehmen wird und die erfolgreiche Tradition fortsetzt. Neu wird das Hotel Krone der internationalen Hotel-Gruppe Accor beitreten. Mit diesem Schritt erwarten wir eine Erweiterung des internationalen Hotelgästesegmentes der Accor-Gruppe. Sind Um- und Renovationsarbeiten geplant? Die Renovationsarbeiten sind in Vorbereitung. Die Zimmer im Bau aus den 70er-Jahren werden renoviert. Der Frühstücksraum wird erneuert und die Fassade im Altbau wird saniert.

Das Hotel Krone, eröffnet im 18. Jahrhundert, ist ein Traditionsbetrieb. Auch die neuen Besitzer haben das erkannt und setzen auf wenig Veränderung. (MS) Wenn ja, müssen die Gäste für einige Zeit aufgrund der Arbeiten auf den Gang in die «Krone» verzichten? Die «Krone» wird immer geöffnet bleiben, alle Arbeiten werden ohne Beeinträchtigung des Betriebes erfolgen. Das «Kronepfännli», das Tatar oder das schon fast legendäre Dessertbuffet sind nur wenige Beispiele, was die Gäste schätzen. Muss oder darf sich der Stammkunde auf kulinarische Veränderungen einstellen? Es sind keine grossen Veränderungen geplant, die traditionellen «Renner» werden weiterhin gepflegt und neue werden dazukommen, hoffe ich. Im Leitbild von AargauHotels ist unter anderem zu lesen: «Unsere Gäste fühlen sich wohl, weil wir gerne Wohlfühlmanager sind.» Werden die Mitarbeitenden speziell geschult oder setzen Sie diese Fähigkeiten voraus? Dank der hervorragenden Führung von Gerbers und dem «Krone»-Kader steht die «Krone» unserem Leitsatz «un-

sere Gäste fühlen sich wohl, weil wir die Wohlfühlmanager sind» in keiner Weise nach. Trotzdem sind wir ständig bemüht, unsere Gäste noch mehr zu verwöhnen. In allen Betrieben wird das gleiche Leitbild verfolgt, Sie verweisen jedoch darauf, dass jedes Hotel individuell ist und seinen eigenen Charme besitzt. Wie würden Sie diese Aussage auf die «Krone» anwenden? Am Beispiel Lenzburg wird das klar aufgezeigt, das Hotel Lenzburg unterscheidet sich ganz klar vom Hotel Krone, beide Häuser haben das gleiche Leitbild und haben doch ein ganz anderes Angebot und zum Teil ein anderes Gästesegment. Die Hotels von AargauHotels liegen zum Teil in unmittelbarer Nähe zueinander. Nutzt man da künftig Synergien? Natürlich nutzen wir die Synergien unserer Schwesterbetriebe, bemühen uns aber, den speziellen Charakter jedes einzelnen Betriebes zu erhalten. Weiter auf Seite 6

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Ein Anruf lohnt sich!

Eigentlich gehört sie dem Vermummungsverbot unterstellt. Insbesondere in Kombination mit Velohelm, Dächlikappe und kosmetischer Camouflage. Die Sonnenbrille ist definitiv zum unverzichtbaren AccesHeiner Halder soire der Menschheit geworden. Und das nicht nur zur Sommerszeit, nein, auch im Winter, wenn es schneit. Vom Säugling im Kinderwagen bis zum Greis am Rollator wird sie getragen. Meine Feldforschungen am sonnseitigen Hochsitz in der Rathausgasse ergeben, dass jede(r) Dritte sein Gesichtsfeld verdunkelt, vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung, sowohl bei Sonnenschein als auch bei Regenschauern. Im meteorologischen Zweifelsfall wird das «Nasenvelo» zumindest auf der Frisur parkiert. Was soll die Tarnung fast rund um die Uhr? Was haben die Sonnenbrillenschlangen zu verstecken? Gehört es nicht zur gutschweizerischen Sittlichkeit, zur Identifikation beim Händeschütteln oder Zuwinken dem Gegenüber tief in die Augen zu schauen und es beim Namen zu nennen? Nachdem ich jahrzehntelang dem Trend tapfer widerstanden habe, bin ich aus postoperativen Gründen nun auch in die grosse Masse der dergestalt Maskierten geraten. Schon die Premiere am Freischarenmanöver öffnete mir buchstäblich die Augen: Die verschobene Authentizität erregt erst Aufmerksamkeit; je exzentrischer das Modell, desto mehr. Die Sonnenbrille dient also primär weder dem Sonnenschutz noch dem Selbstschutz, sondern nicht überraschend im Gegenteil der eitlen modischen Selbstdarstellung. Darüber hinaus verändert sie, hinter dem bunten Glas befreit vom Grauschleier, die Welt. Selbst graue Wolken werden zum Abendrot. Durch die rosarote Brille lässt sich die aktuelle rasch wechselnde Wetterlage tatsächlich besser ertragen. Heiner Halder, Lenzburg

Hausgemachter Aufschnitt


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Amtliches BONISWIL

DINTIKON

www.boniswil.ch

Baugesuch Ausschreibung GEP 2. Generation Selektives Verfahren

117. Jahrgang

162. Jahrgang 94. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 32 991 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) beatrice.straessle@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 Fax 058 200 58 21 susanne.basler@azmedien.ch Barbara Zobrist Telefon 058 200 58 27 barbara.zobrist@azmedien.ch Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

1. Auftraggeber 1.1 Offizieller Name und Adresse des Auftraggebers: Stadt Lenzburg, Stadtbauamt, Abteilung Tiefbau Kronenplatz 24, 5600 Lenzburg Kontaktperson: Christian Brenner Tel. 062 886 45 45 E-Mail: christian.brenner@lenzburg.ch 1.2 Bewerbungen sowie Angebote sind an folgende Adresse zu schicken: Stadt Lenzburg, Stadtbauamt, Abteilung Tiefbau zu Hd. Christian Brenner Kronenplatz 24, 5600 Lenzburg 1.3 Gewünschter Termin für schriftliche Fragen: 9. September 2016 Bemerkungen: Schriftliche Anfragen zum Inhalt der Ausschreibung müssen bis spätestens 9. September 2016 (16.00 Uhr) bei der unter Ziffer 1.1 genannten E-Mail-Adresse eintreffen sowie in CC an: franz.ziegler@vzp-ing.ch. Die zusammengestellten Antworten werden ab dem 12. September 2016 allen Anbietern per E-Mail zugestellt. 1.4 Frist für die Einreichung der Teilnahmeanträge: Datum: 19. September 2016 Formvorschriften: Massgebend ist der Poststempel oder StrichcodeBeleg einer schweizerischen Poststelle (A-Post). Anträge ohne Poststempel müssen am 19. September 2016 bis spätestens um 16.00 Uhr an der Eingabeadresse eintreffen. Firmenfrankaturen gelten nicht als Poststempel. Auf dem Kuvert ist folgende Angabe zu notieren: BITTE NICHT ÖFFNEN / GEP 2. Generation, Präqualifikation Nicht fristgerecht eingereichte, nicht vollständig ausgefüllte, nicht handschriftlich unterzeichnete Teilnahmeanträge oder solche, bei denen Unterlagen oder Beilagen fehlen, werden ausgeschlossen. 1.5 Vorgesehener Termin für die Bestimmung der ausgewählten Teilnehmer: 28. September 2016 1.6 Art des Auftraggebers: Gemeinde / Stadt 1.7 Gemäss GATT/WTO-Abkommen resp. Staatsvertrag: Nein 2. Beschaffungsobjekt 2.1 Art des Dienstleistungsauftrages: Ingenieurdienstleistung 2.2 Projekttitel der Beschaffung: GEP 2. Generation, Stadt Lenzburg 2.3 Aktenzeichen / Projektnummer: 05_6431 / 2016 - 496 2.4 Verfahrensart: Selektives Verfahren 2.5 Detaillierter Aufgabenbeschrieb: Gemäss Pflichtenheft (Bestandteil Submissionsunterlagen) 2.6 Aufteilung in Lose: Nein 2.7 Werden Varianten zugelassen? Nein 2.8 Werden Teilangebote zugelassen? Nein 2.9 Ingenieurgemeinschaften zugelassen? Ja (Deklarationspflicht) 2.10 Ausführungstermin: 2017 bis Ende 2019 3. Bedingungen 3.1 Eignungskriterien: • Erfahrung in der Erbringung der ausgeschriebenen Leistungen: Nachweis mittels zwei realisierten und genehmigten GEP-Bearbeitungen. Einer der GEP muss für ein Einzugsgebiet mit mehr als 7500 Einwohnern erstellt worden sein. • Zustandsbericht Gewässer: Gewässerökologische Beurteilung von 3 verschiedenen Gewässern inkl. Erstellung von Relevanzmatrizen nach STORM • Hydraulik: Hydrodynamische Simulationen in den vergangenen 10 Jahren mit mindestens 500 Haltungen und Sonderbauwerken • Leistungsfähigkeit des Anbieters: Anzahl Ingenieure im Bereich GEP und Hydraulik, Kapazität und Verfügbarkeit • Zusicherung Angebotsabgabe: Der Anbieter verpflichtet sich mit der Einreichung seiner Bewerbungsunterlagen für die Teilnahme (Stufe 1), im Fall einer Qualifikation für die Stufe 2 ein Angebot einzureichen. • Vollständige, unterzeichnete und termingerecht eingereichte Unterlagen (ohne gravierende Fehler) 3.2 Zuschlagskriterien für Angebote: Aufgrund der in den Unterlagen genannten Kriterien 3.3 Geforderte Nachweise: Aufgrund der in den Unterlagen genannten Nachweise 3.4 Vorgesehener Termin für die Einreichung von Angeboten: 25. November 2016 3.5 Sprachen für Angebote: Deutsch 3.6 Gültigkeit des Angebotes: 9 Monate nach Eingabedatum 3.7 Bedingungen für den Erhalt der Teilnahmeunterlagen: Keine, kostenlos 3.8 Bezugsquelle für Teilnahmeunterlagen zur Präqualifikation: Siehe genannte Adresse unter 1.1 Teilnahmeunterlagen für die Präqualifikation sind verfügbar ab: 29. August bis 2. September 2016 Sprache der Unterlagen: Deutsch 3.9 Vorgesehener Termin Bezug Angebotsunterlagen: ab 24. Oktober 2016 3.10 Vorgesehener Vergabetermin: April 2017 4. Andere Informationen 4.1 Verhandlungen: Keine 4.2 Sonstige Angaben: Einsicht von Projektakten: Während der Offertphase können Unterlagen zum aktuellen GEP nach telefonischer Voranmeldung bei der Auftraggeberin bis zum 24. November 2016 eingesehen werden.

Bauherrschaft Lenero AG Blumenweg 10, Wohlen Grundeigent. Lenero AG Blumenweg 10, Wohlen Projektverf. Xaver Meyer AG Winteristrasse 20, Villmergen Bauobjekt Umbau Bauernhaus Standort Hinterdorfstrasse 8 Parz. Nrn. 40 und 41 Geb. Nr. 61 Öffentliche Auflage vom 26. August 2016 bis 26. September 2016 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Gemeinderat

Baugesuch; Vorentscheid Bauherrschaft: Rainer und Michèle Strauss Seetalstrasse 10, Boniswil Projektverf.: CES Bauingenieur AG Rohrerstrasse 3, Aarau Bauvorhaben: Parkplatz Ortslage: Parzellen 606, 1298 und 1296 Seetalstrasse Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 26. August bis und mit 26. September 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 24. August 2016 Gemeinderat

Baugesuch; Vorentscheid Bauherrschaft: Rainer und Michèle Strauss Seetalstrasse 10, Boniswil Projektverf.: CES Bauingenieur AG Rohrerstrasse 3, Aarau Bauvorhaben: Parkplatz Ortslage: Parzellen 606, 1298 und 1296 Seetalstrasse

PRO SENECTUTE Senioren-Mittagessen Datum / Zeit: Dienstag, 6. September 2016, 11.30 Uhr Ort / Restaurant: Meisterschwanden, Restaurant Löwen An- und Abmeldungen zum Mittagessen oder Informationen zum Fahrdienst erhalten Sie bei Frau Mareike Hauri, Tel. 056 667 20 12.

Stellenausschreibung Meisterschwanden ist eine aufstrebende Gemeinde am Hallwilersee und zählt knapp 2900 Einwohner. Als Abteilung «Soziale Dienste» sind wir für den Kindes- und Erwachsenenschutzdienst und den Sozialdienst zuständig. Infolge Stellenausbau suchen wir nach Vereinbarung eine/einen

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (90–100%) Die Stelle kann auf zwei Personen aufgeteilt werden. Ihre Aufgaben • Führen der Klientenbuchhaltungen • Administrative Unterstützung der Sozialarbeiter/Sozialarbeiterinnen • Sekretariat (inkl. Telefon, Post, Schalterdienst) • Rückerstattungen/Verwandtenunterstützung • Administrative Arbeiten Ihr Profil • Sie verfügen über eine kaufmännische Lehre • Gute EDV-Kenntnisse • Gute Ausdrucksweise in deutscher Korrespondenz • Kenntnisse im Sozialversicherungsrecht Wir wünschen uns eine initiative, belastbare, teamfähige Persönlichkeit mit Einfühlungsvermögen und grossem organisatorischem Geschick. Sie gehen gerne an neue Aufgaben heran und behalten auch in befrachteten Situationen den Überblick. Sie haben Freude am Kontakt und am Umgang mit der Bevölkerung, anderen Behörden und Fachstellen. Unser Angebot Eine spannende und abwechslungsreiche Tätigkeit mit hoher Autonomie in einem polyvalenten Arbeitsfeld in einer überschaubaren Organisation. Fachliche und kollegiale Unterstützung durch ein motiviertes Team. Attraktive Weiterbildungsmöglichkeiten, zeitgemässe Anstellungs- und Arbeitsbedingungen sowie einen gut eingerichteten Arbeitsplatz im neuen Dorfzentrum. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Esther Riedo, 056 676 66 61, esther.riedo@meisterschwanden.ch, Leiterin Soziale Dienste, gerne zur Verfügung. Wenn Sie interessiert sind, eine solche Herausforderung anzunehmen, dann senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Foto, Gehaltsvorstellungen) bis 15. September 2016 an die Gemeinde Meisterschwanden, Personaldienst, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Mehr über unsere Gemeinde finden Sie unter www.meisterschwanden.ch.

Öffentliche Auflage des Baugesuchs auf der Gemeindekanzlei Boniswil vom 26. August bis und mit 26. September 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat Boniswil, 5706 Boniswil, schriftlich einzureichen, versehen mit einem Antrag und einer Begründung. Boniswil, 24. August 2016 Gemeinderat

BRUNEGG

Baugesuch Bauherr:

Vianco AG Feldstrasse 31, Brunegg Bauobjekt: Umbau Lagerräume Bauplatz: Feldstrasse, Parzelle 306 Öffentliche Auflage des Baugesuches vom 26. August bis 26. September 2016 in der Gemeindekanzlei. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat (mit Begründung und Begehren) einzureichen. Brunegg, 23. August 2016 Gemeinderat

DÜRRENÄSCH

Einladung WK ZSO Seetal Am diesjährigen Zivilschutz-WK möchten wir Ihnen die Gelegenheit geben, den Zivilschutz im Rahmen eines WK zu besuchen. Sie werden die einmalige Gelegenheit haben, einen geschützten Führungsstandort zu besichtigen, und geniessen einen Einblick in die vielfältigen Aufgaben des Zivilschutzes. Datum: 30. August 2016 Zeit: 13.30 bis 16.00 Uhr Wo: beim Gemeindehaus in Seon Das Kader der ZSO Seetal freut sich auf Ihren Besuch.

Baugesuch Bauherr

Michael Zander und Kathrin Ulrich Rain 10, Hunzenschwil Projektverf. -/Bauobjekt Sichtschutzzaun und Gerätehaus Ortslage Rain 10, Parz. Nr. 967 Öffentliche Auflage des Baugesuches in der Zeit vom 25. August bis 26. September 2016 auf der Gemeindekanzlei Hunzenschwil. Einwendungen sind als solche zu bezeichnen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Sie sind während der Auflagefrist schriftlich an den Gemeinderat zu richten.

Papiersammlung Am Mittwoch, 31. August 2016, findet wiederum eine Papiersammlung statt. Wir bitten Sie, das Papier bis spätestens 7.00 Uhr korrekt gebündelt bereitzustellen. Bitte trennen Sie Altpapier von Karton, letzterer wird nicht mitgenommen. Sammeldaten und Details zur Papiersammlung finden Sie im Entsorgungskalender. Falls korrekt gebündeltes Papier nicht abgeholt wurde, lassen Sie es bitte liegen und melden Sie Ihre Adresse auf Telefon 062 889 03 90 oder per E-Mail an sekretariat@schule-hunzenschwil.ch. Schule Hunzenschwil


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Amtliches NIEDERLENZ

3 Tage Beizli-Fäscht Baugesuch Bauherrschaft Loco’s Immobilien AG Wollerauerstrasse 41a Freienbach Bauobjekt Renovation Einfamilienhaus Bauplatz Parz. 1544, Geb. Nr. 112 Othmarsingerstrasse 7 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 26. August bis 26. September 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

Gemeindewahlen für die Amtsdauer 2014/2017, Ersatzwahl Finanzkommission, stille Wahlen Bis zum Ablauf der Nachmeldefrist für die Ersatzwahl der Finanzkommission sind nicht mehr wählbare Kandidaten vorgeschlagen worden, als zu wählen sind. Gestützt auf § 30a Abs. 2 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) hat das Wahlbüro die folgenden Kandidaten als gewählt erklärt: Betsche Matthias Casper, geb. 1971 Dörnlerweg 28A, FDP Die Finanzkommission ist damit wieder vollzählig. Wahlbeschwerden (§§ 66 ff. GPR) gegen Unregelmässigkeiten bei der Vorbereitung und Durchführung einer Wahl sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tag nach der Veröffentlichung des Ergebnisses dem Departement Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau, 5001 Aarau, einzureichen. Möriken, 24. August 2016 Wahlbüro

Öffentliche Auflage Gestaltungsplan und Neuzuteilung Landumlegung Sandacker Gestaltungsplan Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung wird der Entwurf gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Der Entwurf mit Erläuterungen und Vorprüfungsbericht liegt vom 26. August bis 26. September 2016 im Gemeindebüro öffentlich auf und kann während der Bürozeit eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 und 4 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Mit der Genehmigung des Gestaltungsplans wird für die im Plan festgelegten, im öffentlichen Interesse liegenden Werke das Enteignungsrecht erteilt (§132 Abs. 1 BauG). Landumlegung Der Gemeinderat Möriken-Wildegg hat mit Beschluss vom 12. September 2011 das Landumlegungsverfahren eingeleitet. Die Verfahrensgrundlagen lagen 2012 öffentlich auf. Nun folgt die öffentliche Auflage des Verfahrensschritts Neuzuteilung. Folgende Akten liegen vom 26. August bis 26. September 2016 öffentlich auf: • Neuzuteilung, Erläuterungsbericht • Zuteilungsplan • Verzeichnis der eingetragenen Anmerkungen, Vormerkungen, Dienstbarkeiten und Grundlagen (Neuer Besitzstand) • Flächenverzeichnis inkl. Angabe der Geldausgleiche und Entschädigungen sowie ihrer Bemessung • Dienstbarkeitenplan Gegen diese Akten können die vom Landumlegungsverfahren betroffenen Grundeigentümer innerhalb der Auflagefrist Einsprache erheben. Einsprachen sind schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Möriken, 23. August 2016 Gemeinderat

Baugesuch Bauherrschaft IG Hohbühlweg 7 c/o Esther Burger / Regula Frey Rössligasse 4, Möriken Bauobjekt Abbruch Wohnhaus und Garage Bauplatz Parz. 1284, Geb. Nr. 340 und 418, Hohbühlweg 7 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 26. August bis 26. September 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken.

Baugesuch Bauherrschaft Schwarb Dominik und Heike Hornimattstrasse 28, Wildegg Bauobjekt Rollstuhlgängige Rampe Bauplatz Parz. 2314, Geb. Nr. 210 Hornimattstrasse 28 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 26. August bis 26. September 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Gemeindekanzlei

Freitag, 2. September 2016 17.00 Uhr Festeröffnung mit Beizlibetrieb bis 3.00 Uhr Ab 18 Uhr Ansprachen von Gemeindeammann Jürg Link und OK-Präsidentin Jenny Ackeret sowie kulturelle Veranstaltungen bis 22.45 Uhr 21.00 – 22.30 Uhr Daniel Kandlbauer rockt mit «Closer» Samstag, 3. September 2016 11.00 Uhr Festeröffnung mit Beizlibetrieb bis 3.00 Uhr Ab 13.00 Uhr Kulturelle Veranstaltungen bis 22.45 Uhr 21.00 – 22.45 Uhr Das musikalische Highlight mit Nicole Bernegger 22.45 Uhr Grosses Feuerwerk Sonntag, 4. September 2016 10.00 Uhr Festeröffnung mit Beizlibetrieb bis 17.00 Uhr 10.00 Uhr Gottesdienst mit Voices of Joy 11.00 Uhr Das grosse Klassentreffen Ab 12.00 Uhr Kulturelle Veranstaltungen bis 16.00 Uhr 14.00 – 15.00 Uhr Zaubereien mit DanWhite 15.00 Uhr Pin-Verlosung mit tollen Preisen und Versteigerung Pin Nr. 5702 17.00 Uhr Offizielles Festende Verkehrseinschränkungen während der Festbetriebszeiten Der Dorfrain ist ab Stationsweg bis zur Hauptstrasse gesperrt. Zufahrt Gebiet Staufbergstrasse/Bölli/Herrengasse via Lenzburg: Sägestrasse – Niederlenzer Kirchweg. Ebenso ist die Rössligasse ab Kreuzung Hungeligrabenstrasse bis Hauptstrasse gesperrt. Zufahrt Gebiet Altfeld/Kirche via Schürz. Anreise zum Festgelände mit dem Bus: Profitieren Sie von der Aktion «Einfach für retour» auf dem gesamten RBL-Netz. Die RBL-Busse fahren aus allen Richtungen mitten ins Festgelände. Anreise mit dem Auto: Offiziell markierte Parkplätze benutzen; Parkplatzbeschilderungen beachten. Ab Industrie Lenzhard Parkplatz-Shuttle mitten ins Festgelände. Die Sammelstelle beim Werkhof bleibt geschlossen. Alle Infos zum Beizli-Fäscht finden Sie auch unter www.niederlenz.ch. Gemeinderat Niederlenz und OK

Ersatzwahl eines Mitgliedes des Wahlbüros der Einwohnergemeinde für den Rest der Amtsperiode 2014–2017 Stille Wahl Für die oben erwähnte Ersatzwahl wurde während der Anmeldefrist gleich viele Wahlvorschläge eingereicht, wie Sitze zu vergeben waren. Gemäss § 30 a des Gesetzes über die politischen Rechte wurde daher mit der amtlichen Bekanntmachung der Wahlvorschläge eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge eingereicht werden konnten. Da innert dieser Nachfrist keine neuen Anmeldungen eingegangen sind, hat das Wahlbüro in stiller Wahl als gewählt erklärt: Mitglied des Wahlbüros der Einwohnergemeinde – Sazpinar, Nergis, 1995, von Niederlenz, in Niederlenz,Alte Lenzburgerstrasse 13B, SP Wahlbeschwerden sind innert 3 Tagen seit der Entdeckung des Beschwerdegrundes, spätestens aber am dritten Tage nach der Veröffentlichung des Ergebnisses an das Departement Volkswirtschaft und Inneres, Aarau, einzureichen. Wahlbüro Schiesswesen ausser Dienst 300 m:

Letztes obligatorisches Schiessen 2016 für Niederlenzer Schiesspflichtige und Schützen in der Schiessanlage «Lenzhard», Lenzburg: Samstag, 27. August 13.00 bis 15.00 Uhr > > Standblattausgabe nur bis 14.30 Uhr! Wichtig für AdA: Die persönlich adressierte Aufforderung zum Schiessen mitsamt den Klebeetiketten und das Schiessbüchlein (sofern die Absolvierung und Erfüllung eingetragen werden soll) sind zwingend zum Anlass mitzubringen! Schützenverein Chestenberg Die Schützenmeister

Verkehrsbeschränkungen Vorübergehende Verkehrsbeschränkung: Seon K375, Unterdorfstrasse, Abschnitt Aabachstrasse bis Liegenschaft Nr. 63, innerorts Für die Dauer der Baustelle «Strassenausbau» Verzweigung Webereistrasse / Unterdorfstrasse in Fahrtrichtung Süden – Einfahrt verboten mit «Distanztafel 40 m» Bereich Liegenschaft Nr. 63 in Fahrtrichtung Süden (Halbranke) – Einfahrt verboten Hausvorplätze, Parkplätze etc. – Abbiegen nach rechts verboten – Abbiegen nach links verboten Aabachstrasse in Fahrtrichtung Norden – Einbahnstrasse K249 vor dem Anschluss K375 – Abbiegen nach rechts verboten mit Zusatztafel «ausgenommen Zubringerdienst» – Abbiegen nach links verboten mit Zusatztafel «ausgenommen Zubringerdienst» Nach Bedarf – Fussweg – Verbot für Fussgänger Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkung(en) sind innert 30 Tagen seit Publikation im Amtsblatt, vom 27. August bis 26. September 2016, bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Aarau, 19. August 2016 Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung Tiefbau Unterabteilung Verkehrsmanagement Entfelderstrasse 22, 5001 Aarau

Baugesuch Bauherrschaft: Brigitte und Samuel Haldemann Rösslimatte 6, Fahrwangen Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Wärmepumpe Luft-Wasser mit Aussen-Splitgerät Ortslage: Rösslimatte 6, Parzelle Nr. 1720 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 26. August bis 26. September 2016 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Fahrwangen, Aescherstrasse 2, 5615 Fahrwangen, einzureichen. Regionale Bauverwaltung

Personalausflug Am Donnerstagnachmittag, 25. August 2016, begeben sich die Mitarbeitenden der Gemeinde Rupperswil auf den Personalausflug. Die Gemeindebetriebe bleiben daher am betreffenden Nachmittag geschlossen. Ab Freitag, 26. August 2016, sind die Gemeindebetriebe zu den ordentlichen Zeiten wieder geöffnet. Gemeinderat

Bekanntmachung:

Lärmbelastung wegen Bauarbeiten Bahnhof Lenzburg In den Nächten von Mi/Do, 24./25., bis Fr/Sa, 26./27. 8. 2016 und So/Mo, 28./29. 8., bis Do/Fr, 1./2. 9. 2016 ca. 20.00 bis 6.00 Uhr müssen Perron-Sanierungsarbeiten ausgeführt werden Damit der Zugverkehr am Tag nicht behindert wird, müssen diese Arbeiten in der Nacht ausgeführt werden. Unsere Mitarbeiter sind bemüht, die Lärmbelastung so gering wie möglich zu halten. Wir danken für Ihr Verständnis. Schweizerische Bundesbahnen SBB Infrastruktur Anlagen & Technologie Überwachung Region Mitte Viaduktstrasse 8 4051 Basel Sicherheitsleitung Christophe Litzler


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Amtliches / Diverses OTHMARSINGEN

SCHAFISHEIM

Baugesuche Bauherr:

Ersatzwahl eines Gemeinderatsmitglieds und des Gemeindeammanns für den Rest der Amtsperiode 2014/2017; Anmeldeverfahren Aufgrund der Demission von Fritz Wirz als Gemeinderatsmitglied und Gemeindeammann ist am 27. November 2016 eine Ersatzwahl für den Rest der laufenden Amtsperiode 2014/2017 durchzuführen. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung zum Gesetz über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei Othmarsingen bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, d. h. bis am Freitag, 14. Oktober 2016, 12.00 Uhr, einzureichen. Die erforderlichen Formulare (Gemeinderat und Gemeindeammann separat) können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Diese Anmeldung ist jedoch keine Wählbarkeitsvoraussetzung. Weitere Kandidaten sind bis zum Wahltag möglich. Diese werden den Stimmberechtigten vom Wahlbüro nicht mehr offiziell bekannt gegeben. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidatin/Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Zudem kann eine Person als Gemeindeammann nur gültige Stimmen erhalten, wenn sie gleichzeitig als Gemeinderat gewählt wird oder bei einer Ersatzwahl bereits Mitglied der Behörde ist (§ 27a Abs. 2 GPR). Das Gemeinderatsmitglied und der Gemeindeammann werden in einem Wahlgang gewählt. Bei diesen Wahlen findet in jedem Fall ein erster Wahlgang statt (Urnenwahl). Im ersten Wahlgang sind stille Wahlen nicht möglich (§ 30b GPR). Othmarsingen, 23. August 2016 Gemeinderat

Baugesuch Bauherr: Objekt: Ortslage:

Familienaktiengesellschaft Salzmann, Lenzburgerstrasse 9 Othmarsingen Neubau Holzpavillon bei bestehender Grillstelle Lenzburgerstrasse 7 + 9 Parzelle 999

Öffentliche Auflage vom 26. August 2016 bis 26. September 2016 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. Othmarsingen, 23. August 2016 Gemeindekanzlei

Obligatorische Schiessübungen 2016 Samstag, 27. August 2016, 14.00 bis 16.00 Uhr (Standblattausgabe bis 15.45 Uhr) Mittwoch, 31. August 2016, 18.00 bis 20.00 Uhr (Standblattausgabe bis 19.45 Uhr) im Schützenhaus Othmarsingen Wichtig für die AdA Es sind unbedingt mitzubringen: – persönliches Aufgebot mit PISA-Klebeetiketten – Dienstbüchlein – Schiessbüchlein/Leistungsausweis – Personalausweis Schützengesellschaft Othmarsingen Der Vorstand

Antennengenossenschaft Schafisheim

Yetnet-Verband neu mit Quickline-Angeboten Sarmenstorf ist eine aktive Landgemeinde mit rund 2800 Einwohnenden im Unterfreiamt zwischen Lindenberg und Hallwilersee, wenige Minuten vom Autobahnanschluss Lenzburg entfernt. Wir suchen für unsere Gemeindeverwaltung einen, eine

Stellvertreter/in Leiter Finanzen 80% Welches ist Ihre Hauptaufgabe? • Selbstständige Führung des Finanzhaushaltes in einer Vertragsgemeinde inklusive Budgetierung, Jahresabschluss und Finanzplanung • Unterstützung und Vertretung des Leiters Finanzen in den übrigen Bereichen (Gemeinde/Kirchgemeinde) • Aktive Mitarbeit im Steuerinkasso, Debitoren- und Verlustscheinbewirtschaftung • Mitarbeit in sämtlichen Bereichen einer Finanzverwaltung Sie bringen folgende Fähigkeiten mit: • kaufmännische Ausbildung oder gleichwertige Ausbildung • Kenntnisse des Rechnungswesens mit Weiterbildung (Fachausweis für Führungspersonal der Gemeinden, Fachrichtung Leiter Finanzen) • Beherrschung der Rechnungslegung nach HRM2 • exakte, zuverlässige und selbstständige Arbeitsweise • Belastbarkeit • Verhandlungsgeschick • gute Umgangsformen und Freude am Kontakt mit der Bevölkerung • Teamfähigkeit • sicheres Auftreten • Vetrauenswürdigkeit, Verschwiegenheit und ein guter Leumund Wir bieten: • angenehmes Arbeitsklima • anspruchsvolle, interessante und vielseitige Tätigkeit Fühlen Sie sich angesprochen? Wir freuen uns auf Ihre schriftliche Bewerbung. Gemeinderat Sarmenstorf, Schilligasse 1, 5614 Sarmenstorf. Auskünfte erteilen Mathias Gyger (Leiter Finanzen, Telefon 056 667 93 90) oder Josef Kuratle (Gemeindeschreiber, Telefon 056 667 93 93). Weitere Infos: www.sarmenstorf.ch.

Baugesuch Bauherrschaft: Lindig-De Sy Ralph u. Marijke Buchenweg 15, Sarmenstorf Projektverf.: Bauherrschaft Grundeigent.: Ortsbürgergemeinde Sarmenstorf, Sarmenstorf (Parzelle im Baurecht) Bauobjekt: Ersatz Ölheizung durch Luft/Wasser-Wärmepumpe Bauplatz: Buchenweg 15 Zone: W2 Parzelle: 1069 Öffentliche Auflage vom 26. August 2016 bis 26. September 2016 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Gemeinderat

Quickline, als einer der führenden Anbieter von Kabelnetzdiensten, bedient bereits heute über 400 000 Haushalte im Internet-, Telefonie- und TV-Bereich. Um unseren Kunden auch künftig attraktive Angebote zu bieten, übernimmt der Yetnet-Genossenschaftsverband, und hiermit die Antennengenossenschaft Schafisheim, per 13. September 2016 neu die Dienste des Quickline-Verbundes. Neu finden sich neben Internet, Telefon und Digital-TV Funktionen wie ReplayTV, Videothek, Mobile-TV und CloudLösungen im Angebot. Die komplette Produkte-Übersicht zu einzelnen Diensten oder Produktpaketen mit Leistungen und Preisen (ohne Betriebskostenbeiträge) findet sich unter www.quickline.ch oder www.yetnet.ch. Für Bezüger von TV-Signalen ohne zusätzliche Dienste ändert sich grundsätzlich nichts. In einem vorangehenden Schritt konnten bereits im Frühjahr die mehrmonatigen Modernisierungsarbeiten an unserem Kabelnetz abgeschlossen werden. Der Vorstand bedankt sich für das Verständnis zu damit verbundenen kurzzeitigen Netzunterbrüchen, Emissionen durch Bauarbeiten und das Gewähren von Zutrittsrechten auf Grundstücke. Durch den Ausbau steht auch in Zukunft ein leistungsfähiges Netz für die steigenden Bedürfnisse zur Verfügung. Kontakte: Abonnemente 062 544 44 44 oder info@yetnet.ch; Anschlüsse 062 897 41 59 oder unter www.ags-schafisheim.ch. Vorstand AGS

Mitwirkung der Bevölkerung Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland (BNO) mit Kommunalem Gesamtplan Verkehr (KGV) Parallel zur Kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe zur Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland (BNO) mit Kommunalem Gesamtplan Verkehr (KGV) im Sinne von § 3 BauG zur Mitwirkung der Bevölkerung öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe liegen vom 27. August bis 26. September 2016 auf der Gemeindekanzlei Schafisheim auf und können während den Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Die Entwürfe finden Sie auch unter www.schafisheim.ch. Für alle Interessierten findet am Montag, 5. September 2016, 19.30 Uhr im Mehrzweckgebäude Schafisheim eine öffentliche Informationsveranstaltung statt. Eingaben und Vorschläge zur Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland (BNO) können im Mitwirkungsverfahren von jedermann innert der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat Schafisheim eingereicht werden. Schafisheim, 24. August 2016 Gemeinderat

Kanton Aargau BVU ATB Verkehrsmanagement, Obere Vorstadt 40, Postfach, Aarau Planverfasser: Franz Bitterli & Partner AG Ingenieure und Planer, Neudorfstrasse 32, Reinach Bauobjekt: Neubau Kabelrohrblock ATB Bauplatz: Aarauerstrasse, Parzellen Nrn. 945, 978, 980, 985, 988, 996, 933, 995, 927 Zus. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Bauherr:

AEW Energie AG, Obere Vorstadt 40, Postfach, Aarau Planverfasser: Franz Bitterli & Partner AG Ingenieure und Planer, Neudorfstrasse 32, Reinach Bauobjekt: Neubau Kabelrohrblock AEW Bauplatz: Rupperswiler- und Aarauerstrasse, Parzellen Nrn. 945, 978, 980, 985, 988, 996, 933, 995, 1172 Zus. Bewillig.: Departement Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 26. August bis 26. September 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Gemeinderat

Geschäftsausflug der Gemeindeverwaltung Die Büros bleiben am Freitag, 2. September 2016 den ganzen Tag geschlossen. Für Todesfälle wenden Sie sich bitte an die Gemeindekanzlei Staufen (7.00 bis 14.00 Uhr) unter der Telefonnummer 062 886 10 10. Schafisheim, 25. August 2016 Gemeinderat

Film über das Jugendfest und Freischarenmanöver 2016 Über das Jugendfest und das Freischarenmanöver 2016 wurde ein Film gedreht. Der Film (Stick) kann bei der Gemeindekanzlei Seengen für Fr. 25.– gekauft werden. Bitte entnehmen Sie erste Impressionen dem Trailer, der auf der Homepage der Gemeinde Seengen www.seengen.ch aufgeschaltet ist. Kaufen Sie den Film und sichern Sie sich ein Andenken an ein unvergessliches Fest. Es het, so langs het. Jugendfestkommission und Freischarenkommission Seengen

Baugesuch Bauherrschaft: Müller Stephan Oberdorfstrasse 5, Seon Bauobjekt: Abbruch Haus 46, Neubau EFH Ortslage: Kirchtalstrasse 46 Parz. Nr. 1600 + 3887 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 26. August bis 26. September 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Gemeinderat

Strassensperrung Aabachstrasse Wegen dringenden Reparaturarbeiten am Elektrizitätsnetz muss die Aabachstrasse ab Einmündung Unterdorfstrasse bis zur Brücke für jeglichen Verkehr gesperrt werden. Die Bauarbeiten dauern vom 31. August bis 2. September 2016. Während den Bauarbeiten ist eine Umleitung signalisiert. Der Durchgang für Fussgänger wird gewährleistet. Die Bauherrschaft bemüht sich, diese Behinderung so kurz wie möglich zu halten. Wir bedanken uns für Ihr Verständnis. Seon, 22. August 2016

Teilrevision der kommunalen Nutzungsplanung Kulturland; Änderung der Materialabbau- und Deponiezone im Gebiet Emmet mit Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) Öffentliche Auflage Nach Abschluss des Mitwirkungsverfahrens und der kantonalen Vorprüfung werden die Entwürfe gemäss § 24 Abs. 1 BauG öffentlich aufgelegt. Die Entwürfe mit Erläuterungen, UVB (Bericht zur Umweltverträglichkeitsprüfung), die Beurteilung der kantonalen Umweltschutzfachstelle und der Vorprüfungsbericht liegen vom 29. August bis 27. September 2016 auf der Gemeindeverwaltung auf und können während der Bürozeit eingesehen werden. Wer ein schutzwürdiges eigenes Interesse hat, kann innerhalb der Auflagefrist Einwendungen erheben. Organisationen gemäss § 4 Abs. 3 BauG sind ebenfalls berechtigt, Einwendungen zu erheben. Einwendungen sind schriftlich beim Gemeinderat einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Seon, 23. August 2016 Gemeinderat


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 25. August 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Stadt Lenzburg/Region Lions Jazz Brunch auf Schloss Lenzburg Seit mehreren Jahren organisiert der Lions Club Lenzburg Anfang September den «Lions Jazz Brunch». Ein Anlass, der aus dem gesellschaftlichen Kalender der Stadt Lenzburg nicht mehr wegzudenken ist. Bis zu vierhundert Gäste geniessen ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und gediegene Musik, bei schönem Wetter im Schlosshof, bei Schlechtwetter im festlichen Rittersaal. Der Reinerlös des Lions Jazz Brunch kommt vollumfänglich dem Rollstuhlfahrdienst Region Lenzburg zugute. Diese Organisation wurde im Jahre 2002 durch den Lions Club Lenzburg gegründet. Er ermöglicht gehbehinderten Menschen mehr Mobilität und Lebensqualität. Mit drei Fahrzeugen und ausschliesslich ehrenamtlichen Fahrerinnen und Fahrern leistet der Rollstuhlfahrdienst jährlich viele hundert Einsätze und Tausende von Fahrkilometern zu Preisen, die für die Betroffenen erschwinglich sind (www.rollstuhl-fahrdienst.ch).

Musikalische Begegnungen A

m vergangenen Freitag war Auftakt der 33. Ausgabe der Musikalischen Begegnungen Lenzburg mit dem Eröffnungskonzert im Rittersaal auf Schloss Lenzburg – das erste von neun Konzerten. In der Reihe ist jedes Konzert einer der olympischen Musen gewidmet. Das Konzertprogramm am Freitag war inspiriert durch Terpsichore, der Muse des Tanzes, mit einem Faible für Lyrik. Das Vokalensemble Ars Canora unter der Leitung von Stephan Fuchs und das Duo Calva, die Cellisten Daniel Schaerer und Alain Schudel, sorgten für die musikalische Umsetzung der Musenattribute. Sprecher Hans Ulrich Glarner entführte das Publikum in die Welt der Worte und damit der geistigen Bilder. Ergänzend oder einführend zu den Stücken schuf er auf litera-

rischem Weg Einblick in das Schaffen grosser Künstler und ihr Ringen um Muse. Dass das künstlerische Schaffen in der Regel wahrlich ein Ringen ist und das Endprodukt nicht so einfach durch eine Muse zuflattert, stellte auch Bettina Spoerri, Leiterin vom Literaturhaus Lenzburg, in ihrer Eröffnungsansprache auf dem Schlossplatz fest: «Das Produkt des künstlerischen Schaffens entsteht durch harte Arbeit und Disziplin.» Das mitreissende und bewegende Hörerlebnis vom Ensemble Ars Canora, die klangvoll-virtuos, deftig und raffinierte Musik für zwei Celli, gepaart mit dem komödiantischen Talent des Duos Calva, und die bildhaften literarischen Ausführungen ergaben zusammen ein stimmiges Repertoire – ganz im Sinne von Terpsichore. (Melanie Solloso)

All in One-Band Für den musikalischen Teil ist die 6-köpfige All in One-Band zuständig. Ihr gehören René Scheidegger, Ferdi Peter, Werni Stalder, Yehudi Poblete und Geni Rüegg an, die dem Publikum mit ihren rassigen Melodien einen vergnüglichen Vormittag bereiten werden. Sonntag, 4. September 2016, 10–13.30 Uhr, Schloss Lenzburg. Vorverkauf: Merk Optik und Römer Apotheke, Lenzburg. Eintritt CHF 25.–/40.–.

Bei schönem Wetter im Schlosshof.

INSERATE

«En rundi Sach»: Zeichnung einer Schülerin der 5. Klasse.

Kindergarten und Primarschule Schafisheim: «En rundi Sach» B ei der zweiten Externen Schulevaluation der Schafisheimer Schule stehen weiterhin alle Ampeln auf Grün, teilt die Schulpflege erfreut mit. Wie schon bei der ersten Externen Schulevaluation vor 5 Jahren haben die Primarschule und der Kindergarten Schafisheim auch bei der zweiten Externen Schulevaluation mit grünen Ampeln in allen Bereichen abgeschnitten. Schüler und Eltern sind mit dem Kindergarten und der Primarschule Schafisheim überdurchschnittlich gut zufrieden, die Lehrpersonen fühlen sich wohl und identifizieren sich mit ihrer Schule. Das Expertenteam der Pädagogischen Hochschule Nordwestschweiz (FHNW) evaluierte die Qualität des gewählten Evaluationsthemas «Integrative Schulprozesse». Die Ergebnisse der Externen Schulevaluation sind sehr gut. Das Evaluationsteam beschreibt die Primarschule Scha-

Foto: zvg

fisheim in ihrem Abschlussbericht wie folgt: «Das Evaluationsteam hat die Primarschule Schafisheim als eine kleine, engagierte Schule kennen gelernt, die bestens funktioniert, sich kontinuierlich weiterentwickelt und mit hohem Engagement gemeinsame Ziele verfolgt und erreicht. Die Zusammenarbeit im Rahmen der integrativen Schulung ist zu einer Selbstverständlichkeit geworden und die Förderung des Zusammenlebens sowie die Unterrichtsentwicklung haben einen hohen Stellenwert.» Die Schulpflege sowie alle an der Evaluation Beteiligten freuen sich sehr über diesen positiven Bericht. Die Primarschule und der Kindergarten Schafisheim werden sich auch in den nächsten Jahren motiviert und engagiert den vielen Herausforderungen, welche auf die Aargauer Schulen und die ganze Bildungslandschaft zukommen, stellen. (usch)


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Stadt Lenzburg

Velos suchen neue Besitzer D

Fortsetzung von Seite 1 Wie verhindern Sie eine Konkurrenzierung? Oder ist diese sogar erwünscht? Rolf Kasper: Eine Konkurrenzierung ist nicht erwünscht, aber zum Teil unvermeidbar. Durch den speziellen Charakter oder durch eine andere Klassierung jedes Betriebes wird die Konkurrenzierung vermindert. Die Gastronomie wie auch die Tourismusbranche unterliegen einem enormen Druck. Was ist Ihre Motivation, sich in der Hotellerie in so hohem Masse zu engagieren? Es macht Freude, eine gefragte Leistung zu erbringen. Die Dankbarkeit der Gäste, der Gesellschaft und der Mitarbeitenden entschädigt für alle bekannten Schwierigkeiten, die in dieser Branche herrschen. Wirtschaftlich und touristisch hat die Hotellerie und Gastronomie einen sehr hohen Stellenwert. Es ist mir und meinen Partnern ein grosses Anliegen, unseren Berufsstand zu fördern und zu unterstützen. Die Schweizer Hotellerie und Gastronomie ist bekannt in der

«Eine Konkurrenzierung ist unvermeidbar.» Rolf Kasper, «Krone»-Inhaber ganzen Welt. Unsere Fachleute sind gefragt auf der ganzen Welt. Wir sind die Visitenkarte der Schweiz. Während die bekannten Tourismusregionen – besonders in den Bergen – rückläufige Übernachtungszahlen schreiben, können die Städte eine steigende Zahl an Gästen ausweisen. Ist diese Tendenz auch bei AargauHotels spürbar? Wir besitzen drei Hotels in Tourismusregionen. Unsere Destinationen verzeichnen glücklicherweise keinen Rückgang der Gästezahlen. Das Hotel Rigi Kaltbad mit dem Zugang zum Botta-Bad lockt Gäste aus dem In- und Ausland an, das «Derby» in Grindelwald hat eine ausgezeichnete Lage direkt am Bahnhof und profitiert vom Boom der Jungfraubahnen. Wohl aber ist ein Umsatzrückgang pro Gast spürbar, der dank höherer Frequenz von Asiaten und Arabern wettge-

Die neuen Besitzer: Rolf Kasper (li) und Dominik Wyss.

(archiv)

macht werden konnte. Mehr Arbeit für weniger Gewinn. Auch in der Stadt und in Agglomerationsgemeinden, vorwiegend im Kanton Aargau, haben wir leicht höhere Übernachtungszahlen von inund ausländischen Gästen.

Wohin möchten Sie AargauHotels führen? Wir suchen die Expansion nicht, aber prüfen alle Angebote. Wichtig ist für uns, unsere Leaderstellung zu halten oder noch zu verbessern.

AargauHotels ist nur ein Teil der Kasper Holding. Wie stark ist die Gewichtung in diesem Bereich innerhalb der Gesellschaft? Die Gewichtung in der Kasper Holding ist seit Jahren ungefähr 50 Prozent Hotels und 5 Prozent Möbel.

Was vermissen Sie ganz persönlich als Hotelgast am meisten? Ich bin selten unzufrieden mit den Hotelleistungen, aber oft mit der Lage des Hotels. Trotz guter Vorinformation steht selten «Achtung sehr lärmig, steht an einer Kreuzung».

Velobörse am 17. September.

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Mitgliedern der Pro Velo ins Gespräch zu kommen und sich mit ihnen über die Probleme des Veloverkehrs in Lenzburg und Umgebung auszutauschen. (Eing.)

DIE ÜBERNAHME DER «KRONE» LENZBURG

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eue Inhaberin der «Krone» Lenzburg ist seit Herbst 2015 die Hotelgruppe AargauHotels.ch mit Sitz in Oberentfelden mit den Eigentümern Rolf Kasper und Dominik Wyss. Zur Kette gehören unter anderem das Hotel Lenzburg und der «Bären» in Suhr. Die «Krone» ist das 16. Hotel der Gruppe. Die «Krone» Lenzburg hat eine lange Geschichte. Im Jahre 1765 wurde das Hauptgebäude des Hotels Krone unter dem Namen «Gasthaus Krone» mit Tavernenrecht und Rossstall eröffnet. 1971

wurde aus dem Rossstall ein Neubau mit Hallenbad und 24 Hotelzimmern. Heute umfasst der Hotelkomplex insgesamt 69 Zimmer, Bankettsäle, ein Hallenbad und Seminar- und Bankettinfrastruktur. Nicht zu vergessen: das Restaurant Charly mit dem lauschigen Kronengarten. Die ehemaligen Besitzer, Otto und Käthi Gerber-Gruber, waren 30 Jahre in der «Krone» tätig. Sie leiteten den Betrieb zusammen mit Tochter Iris Gerber. Im Verwaltungsrat der Krone AG waren das Ehepaar und die beiden Töchter.

PRO SENECTUTE

Willkommener Zustupf für den Jugendwerkhof Tommasini Die Centrumsgeschäfte Lenzburg spendierten auch am diesjährigen Jugendfest nach dem Umzug in der Rathausgasse einen Apéro für die Bevölkerung. Die Kollekte kommt alljährlich einer anderen gemeinnützigen Organisation zugute. 2016 kann der stolze Betrag von

ie Tage werden spürbar kürzer. Es wird Zeit, sich fahrradmässig auf den Herbst und den Winter vorzubereiten. Der eine braucht nun ein Velo für die Fahrt zum Bahnhof, die andere möchte endlich das Fahrrad, das schon seit Jahren unbenutzt im Keller steht, loswerden. Die Kinder sind gewachsen und benötigen schon bald wieder ein grösseres Velo. Die Pro Velo Lenzburg organisiert am Samstag, 17. September 2016, in Lenzburg wiederum eine Velobörse. Von 8.30 bis 11 Uhr können fahrtüchtige Occasionsfahrräder, Anhänger, Trottinetts und insbesondere auch Kinderfahrräder in die Unterführung beim Mülimärt in Lenzburg gebracht werden. Experten prüfen die gebrachten Velos und gemeinsam wird ein Verkaufspreis festgelegt. Von 9.30 bis 12 Uhr können die Velos besichtigt, Probe gefahren und gekauft werden. Leute von der Pro Velo beraten die Käufer gerne und sind bei kleinen Einstellungsarbeiten behilflich. Die Velobörse gibt auch Gelegenheit, mit

1330 Franken dem Jugendwerkhof Tommasini überwiesen werden. Der finanzielle Zustupf ist hier äusserst willkommen. Die Helferinnen und Helfer zeigen sich in den neu gestalteten Schürzen sehr erfreut über den gelungenen Apéro und das tolle Ergebnis.

Führung Pferderennbahn Aarau Spannender Renntag im Aarauer Schachen. Bei einem Rundgang wird den Teilnehmenden das Rennprogramm erklärt, sie erhalten einen Einblick hinter die Kulissen und ausserdem werden sie in die Geheimnisse der Pferdewetten eingeweiht. Im Preis sind Eintritt, Apéro, 2 Wettgutscheine und ein Platz auf der Tribüne inbegriffen. Die Führung findet am Sonntag, 11. September 2016, 10.30–12 Uhr statt. Anmeldeschluss ist der 1. September 2016. Preis: 81 Franken, exkl. Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Auskunft und Anmeldung: Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.pro-senectute.ch.

Erinnerung an das legendäre «Ängelrain»-Theater Zehn Jahre sind es her, dass das unvergessliche Theaterstück «Ängelrain» in Lenzburg Premiere hatte. Vom 9. August bis 9. September 2006 fanden in der Angelrainturnhalle 15 restlos ausverkaufte Aufführungen des RuediHäusermann-Stückes statt, brachten das Publikum zum Schauen, Staunen und Lachen und waren ein Glanzlicht der Festlichkeiten zu 700 Jahren Stadtrecht. Es waren sehr viele Lenzburgerinnen

Zwei neue Mitglieder im Bezirksschulrat Für den Schulrat des Bezirks Lenzburg haben sich zwei Kandidaten aus der glp zur Verfügung gestellt. Beide Kandidaten wurden gewählt. Der Vorstand der glp Bezirk Lenzburg gratuliert Patrick Fischer (Gemeindeammann von Fahrwangen und Präsident der Kreisschule Oberes Seetal) sowie Martin Geissmann (Einwohnerrat in Lenzburg und Vater zweier schulpflichtiger Kinder) herzlich zur Wahl in den Bezirksschulrat. Der Vorstand dankt den beiden für ihr Engagement und wünscht ihnen viel Erfüllung im neuen Amt. Die glp des Bezirks Lenzburg ist überzeugt, dem Schulrat somit zwei erfahrene und kompetente Mitglieder beisteuern zu können. (Eing.)

und Lenzburger beteiligt an dieser Produktion, auf, unter und hinter der Bühne und als Helferinnen und Helfer. Am in Häusermannscher Manier theatralisch inszenierten Jubiläumstreffen 2016 nahm der im Stück wichtige Regionalbus die Spielerinnen und Spieler, Autor Guy Krneta und den Regisseur mit auf eine Erinnerungstour, die nostalgische Gefühle weckte und die Lachmuskeln strapazierte. (Eing.)

LENZBURG Der Stadtrat Lenzburg hat unter anderem folgende Baubewilligungen erteilt: Kies Lenz AG, Lenzburg, für den Neubau einer Schüttguthalle und die Erweiterung des Kieswerks (Umbau Rundseite) an der Rodungsstrasse 31. ■ Timo Häusermann und Zandra Kurt, Lenzburg, für eine Autoabstell-Plattform mit eingeschränkter Zufahrtserlaubnis am Oberen Haldenweg 46. ■ Dina und Andreas Kamber, Lenzburg, für den Neubau einer 3-fach-Garage mit Vorplatz und Aufbruch der Schlossgasse-Mauer, an der Schlossgasse 7. ■ AFW Wohnbau AG, c/o Alpha Immobilien Hof GmbH, Buchs, für den Ersatz des Wohn- und Geschäftshauses am Stadtgässli 18. (DH) ■

INSERATE

Gratis-Hörtest

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Stadt Lenzburg Sozialberatung der Pro Senectute in Altersfragen

PRO SENECTUTE iPhone (Apple)-Vertiefungskurs Der Kurs richtet sich an Seniorinnen und Senioren mit Grundkenntnissen in der Bedienung des iPhones, welche aber mehr als das Notwendigste wissen möchten. Hier lernen die Teilnehmenden, das iPhone professioneller zu nutzen und von erweiterten Funktionen Gebrauch zu machen. Fotobearbeitung am iPhone, Musik downloaden von CDs oder aus dem iTunes-Shop sind Themen. Weiter wird gelernt, den Kalender zu verwalten und Serieneinträge zu erstellen, aber auch die Funktionsweise von iCloud zu verstehen. Mit dem richtigen App gibt es fast nichts, was das iPhone nicht kann. Der Kurs startet am Montag, 12. September 2016, und dauert von 8.30 bis 10.45 Uhr, in den Räumlichkeiten des Weiterbildungszentrums bei der Berufsschule in Lenzburg. Der Kurs dauert drei Wochen, letzte Kursstunde ist am 26. September 2016. Kosten: 201 Franken Anmeldeschluss 2. September 2016 iPhone (Apple)-Refresherkurs Wer ein iPhone besitzt und über gute Kenntnisse in der Bedienung verfügt, lernt an diesem Kurs, wie man das iPhone professionell nutzen kann. Fotobearbeitung, Hörbücher, Bücher herunterladen, Ferienkarten mit eigenen Fotos verschicken, Flugtickets aufs iPhone bringen und einchecken, Wettercameras kennen lernen, mit Duolingo Sprachkenntnisse auffrischen oder neue Sprachen lernen. Der Kurs startet am Donnerstag, 15. September 2016, und dauert von 15.15 bis 17.30 Uhr, in den Räumlichkeiten des Weiterbildungszentrums bei der Berufsschule in Lenzburg. Der Kurs dauert drei Wochen, letzte Kursstunde ist am 29. September 2016. Kosten: 201 Franken Anmeldeschluss: 5. September 2016 Auskunft und Anmeldung für beide Kurse: Pro Senectute, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg, Telefon 062 891 77 66 oder unter www.ag.pro-senectute.ch

INSERATE

Die Sozialberatung der Pro Senectute Aargau ist eine umfassende Beratung und Unterstützung von älteren Menschen (60+) und deren Bezugspersonen. Dies zu Themen und Problemstellungen aller Art: Was kann ich unternehmen, wenn ich am Telefon auf einen Werbeanrufer hereinfalle und nicht merke, dass ich einen Vertrag abgeschlossen habe? Die Rechnungen kommen laufend und ich komme nicht mehr aus dem Vertrag heraus. ■ Was ist, wenn die Eltern oder ein Elternteil in ein Heim eintreten müssen? Was gilt es zu beachten und wie können wir die Rechnungen bezahlen, wenn die eigenen finanziellen Mittel knapp sind? ■ Ich benötige einen Rollstuhl, weiss aber nicht, wo ich diesen bekomme und wie ich ihn finanzieren soll. ■ Wie fülle ich eine Patientenverfügung aus und was ist ein Vorsorgeauftrag? ■

Podiumsgäste: Hans-Jörg Bertschi, Karin Bertschi, Reiner Eichenberger, Dani Nieth, Urs Hofmann und Ueli Haller.

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«Der Schweiz geht es im Vergleich gut» Alexander Studer

nicht kundig seien, wurde der Referent vorgestellt.

as Thema des zweiten Wirtschaftsforums im alten Lenzburger Gemeindesaal, organisiert von Lebensraum Lenzburg Seetal (LLS), lautete «Bremst die Politik unsere Wirtschaft?». Nach einem Grusswort von Daniel Mosimann, Präsident LLS, hiess er den Gastreferenten Prof. Dr. Reiner Eichenberger von der Universität Freiburg, Regierungsrat Urs Hofmann, Karin Bertschi, Geschäftsführerin Recycling-Paradies, Hans-Jörg Bertschi, Präsident/CEO Bertschi Group, und Ueli Haller, Gemeindepräsident Meisterschwanden, willkommen und übergab Dani Nieth, Moderator des Abends, das Wort. Nach seiner kurzen Einleitung erwartete jedermann das Referat von Professor Eichenberger zum provokativen Thema der diesjährigen Veranstaltung. Mit der Aussage, dass die Regierungen und Parteien des Wirtschaftseinmaleins

Klagen auf hohem Niveau Die Schweiz klage auf sehr hohem Niveau, «dabei geht es uns im Vergleich zu anderen Staaten gut». Exportweltmeister seien wir, die Importe seien billiger geworden, führte er weiter aus. Der starke Franken sei ein Glücksfall für uns. Meinungen, die wahrscheinlich nicht jedermann teilen wird. Er ist der Ansicht, dass eine gesunde, kontrollierte Zuwanderung unsrem Land Nutzen bringt, fordert zudem nach Lösungen im Steuerbereich. Als schlechtes Beispiel nannte er, dass Jungunternehmen besteuert werden, die Schweiz die weltweit höchste Vermögenssteuer hat und der öV subventioniert wird. Auf einen Nenner gebracht, sei die Strategie der Regierungen und Parteien falsch gewählt, dazu komme die Angstmacherei der SVP. Die Regierung hat die Möglichkeiten, etwas zu ändern, aber der Wille muss da sein. Eichenberger hat mit

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seiner Meinung teilweise auch provoziert, aber sie gab auf jeden Fall zum Nachdenken Anlass. In der anschliessenden Podiumsdiskussion ist das diesjährige Thema von allen Seiten durchleuchtet worden. Urs Hofmann betonte die guten Kontakte zur Wirtschaft, man sei nahe bei den Leuten. Für Karin Bertschi gibt es zu viele Gesetze. Dies mache gewisse Arbeitsabläufe nicht einfacher. Gleicher Meinung war Hans-Jörg Bertschi und er erwähnte das vorbildliche Arbeitsklima in Singapur. Neuunternehmungen würden dort keine Steine in die Wege gelegt. Ueli Haller ist sowohl in der Politik als auch in der Wirtschaft in einer Führungsposition, darin sieht er Vorteile: «Man kann Probleme von beiden Seiten betrachten, eine Lösung zu finden, ist so viel einfacher. Wenn auch die verschiedenen Meinungen teilweise divergierten, entwickelte sich, auch in der anschliessenden Fragerunde, eine interessante Diskussion. Der Meinungsaustausch ging beim anschliessenden Apéro riche weiter.

Die ist nur ein kleiner Teil aller Fragen, welche im Alter auftreten können. Die Sozialarbeiterinnen der Pro Senectute können älteren Personen bei diesen und ähnlichen Fragen und Problemen beratend zur Seite stehen. Zudem arbeiten sie mit verschiedenen Institutionen und Fachpersonen zusammen und können den Ratsuchenden auch Informationen über andere Fachstellen geben. Kostenlose Beratung Die Sozialberatung ist kostenlos und freiwillig. Die Sozialberaterinnen stehen unter Schweigepflicht. Erreichbar sind sie bei der Beratungsstelle für den Bezirk Lenzburg wie folgt: Pro Senectute Aargau, Burghaldenstrasse 19, 5600 Lenzburg Telefon: 062 891 77 66 Fax: 062 892 03 58 Mail: info@ag.pro-senectute.ch www.ag.pro-senectute.ch


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100 Jahre FC C Lenzburg

Betriebsamkeeit neben dem Fussballggeschehen Rösli Luginbühl – der gute Geist im Clubhaus

Walter Rauber – der Platzwart

Jörg Wüthrich weiss, wie man den Rasen richtig behandelt.

Kitzlig: Alle drei Jahre werden die Strahler in luftiger Höhe kontrolliert.

Das grüne Juwel

Foto: zvg

290 Mann müssten ordentlich strampeln Ein Fussballplatz braucht Beleuchtung, und zwar eine ganz ordentliche Menge. Die Flutlichtanlage erfüllt mit ihrer Aufgabe, das Spielfeld in ein gleissendes Licht zu hüllen, so ganz nebenbei die Funktion, dass man den Platz ohne grosses Navigieren findet. Beatrice Strässle

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uf dem Fussballplatz in Lenzburg sind es 4 Masten à 35 Meter Höhe mit je 9 Scheinwerfern. Gewartet werden sie von den SWL Energie AG. «Etwa alle drei Jahre wird eine Kontrolle in luftiger Höhe ausgeführt», weiss Markus Blätter, Geschäftsleiter der SWL Energie AG. Angesprochen auf die Lebensdauer einer solchen Anlage, meint Blättler: «Da will

sich niemand so richtig festlegen. Bei einer theoretischen Brenndauer von 3000 Stunden ergibt das bei 20 Spielen pro Jahr und 3 Stunden Brenndauer pro Spiel 50 Jahre. Bei den Temperaturschwankungen, Regen usw. dürfte die Lebensdauer aber deutlich tiefer sein.» Normalerweise ist es eine einfache Sache, die Flutlichtanlage in Betrieb zu nehmen – Schalter an. Doch bei der SWL Energie AG hat man auf Anfrage die Köpfe über die Zahlen gebeugt und ausgerechnet, wie viel man denn strampeln müsste, um die Anlage in Betrieb zu nehmen. Hier das Rechnungsmodell: Auf dem Sportplatz sind 4 Masten mit je 9 Scheinwerfern à 2 kW Leistung installiert. 4 x 9 x 2000 W = 72 000 W. Ein trainierter Hobby-Radfahrer leistet ca. 250 W. Somit müssten rund 290 Radfahrer während des Fussballspiels strampeln, um den Platz zu erleuchten. Da sind selbstverständlich die Nachspielzeit, ein eventuelles Penaltyschiessen oder Siegesrunden für die Fans nicht einberechnet.

Walter Rauber: Die Anlage ist sozusagen sein Hätschelkind.

Rösli Luginbühl: Ihr Platz ist hinter dem Buffet, da fühlt sie sich wohl.

Ob auf der Wilmatten Trainingsbetrieb oder Spiele ausgetragen werden, Rösli Luginbühl ist seit 16 Jahren ein sicherer Wert, ist immer da und schaut in der Clubhütte für das Wohl von Spielern und «Mitgereisten». Beatrice Strässle

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hne Rösli Luginbühl würde etwas fehlen, aber auch sie kann sich den Alltag ohne Clubhütte nicht vorstellen. «Ich geniesse den Kontakt zu den Leuten und es gibt Zeiten, da habe ich sieben Tage die Woche das Clubrestaurant geöffnet.» Kein Training, ohne dass die Clubhütte nicht geöffnet wäre, selbst wenn die Jüngsten auf dem Rasen stehen – das

wird vor allem von den Eltern geschätzt. Rösli Luginbühl ist aber auch den Tag hindurch auf dem Sportplatz anzutreffen. «Etwas zu tun habe ich immer. Auch wenn es nur für einen Schwatz mit Wädi ist», erklärt sie, und meint damit das andere Urgestein auf der Wilmatten, Sportplatzwart Walter Rauber. Er ist es auch, welcher immer darum besorgt ist, dass sie am Abend nicht allein ist. Und wenn er selber nicht da sein kann, dann wird ein Clubmitglied damit beauftragt, im Clubhaus zu bleiben, bis Rösli Feierabend macht. «Darüber bin ich sehr froh, denn in der Nacht kann es hier schon etwas unheimlich werden.» Meist stemmt sie den Andrang zusammen mit Grilleur Martin Siegrist allein, wenn jedoch Hochbetrieb herrscht, steht ihr die Tochter Silvia und ihr Sohn Thomas zur Seite. «Mein Platz ist hinter dem Buffet. Ich selber bediene nicht, dazu eigne ich mich nicht», erklärt sie lachend. Sie ist genauso, wie man sich eine «Clubmutter»

vorstellt. Für alle ein offenes Ohr, die Verschwiegenheit in Person und einfach immer da. Und sie fühlt sich von den Clubmitgliedern getragen. «Viele winken rasch zur Tür rein, wenn sie kommen, wechseln ein paar Worte oder sitzen kurz ab, bevor das Training oder der Match beginnt. Früher hatten die Spieler mehr Sitzleder und höckelten bis tief in die Nacht hinein in der Clubhütte, das ist heute etwas anders geworden», erzählt Rösli weiter. Wenn sie jedoch der Meinung war, es sei jetzt Zeit, das Clubhaus zu schliessen, wurde und wird dies ohne Murren akzeptiert. Und wie hat sie es mit dem Fussball? «I chume da nid drus», stellt sie kurz und bündig fest. Und trotzdem ist sie wohl eine der wenigen, welche schon in der Allianz-Arena in München ein Spiel von Bayern München besuchte. «Ich war zusammen mit meinem Sohn dort und es war ein unvergessliches Erlebnis», erzählt sie munter und wendet sich dann wieder ihren Gästen zu.

Walter Rauber erledigt gleich zwei Jobs auf dem Sportplatz. Einerseits ist er in einem Teilzeitpensum von der Stadt Lenzburg als Hauswart verpflichtet, was auch die Vermietung der Freiämterhütte mit einschliesst. Andererseits ist er seit rund 30 Jahren als Platzwart beim FC Lenzburg engagiert. Beatrice Strässle

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alter Rauber ist verantwortlich für die Platzeinteilung beim Training und bei Spielen, für die Zuteilung der Garderoben und entscheidet, wann der Rasen bespielt werden kann. Zudem zieht er die weissen Linien auf dem Spielfeld. Die Rasenpflege selber wird durch das Bauamt der Stadt Lenzburg vorgenommen. Beim Entscheid, ob der Rasen bespielt werden kann, sei er schon ab und zu in einem Dilemma. «Bei einem Spiel der 1. Mannschaft kann ich

eher ein Auge zudrücken, wenn jedoch die riesige Schar der Junioren auf dem Rasen spielt, muss ich den Platz früher schliessen», weiss Rauber aus Erfahrung. Während der Sommerpause herrschte auf dem Platz die Renovationsphase. Er wurde tiefengelockert. Das heisst, Sand wurde in Tausende von kleinen, 20 cm tiefen Löchern, eingebracht. Dann folgte die Einsaat. Auf den Plätzen hat Rauber das Sagen, bei 17 Mannschaften muss eine gewisse Ordnung sein. «Ich muss eine gewisse Strenge an den Tag legen, sonst zieht bei so vielen Mannschaften rasch einmal der Schlendrian ein», ist er überzeugt. Die Trainer müssen sich an seine Einteilungen und Vorgaben halten, was bis jetzt auch bei unpopulären Entscheiden akzeptiert wurde. «Die Anlage ist sozusagen mein Baby und ich habe die Verantwortung gegenüber der Stadt». Es ist seine zweite Heimat geworden, und er ist bei jedem Match – auch bei den Kleinen – vor Ort. Er ist auch zur Stelle, wenn mal ein Pflästerchen und etwas Trost vonnöten sind. «Ich fackele bei groben Verletzungen jedoch nicht lange und rufe sofort die Ambulanz», stellt er fest. Walter Rauber hat auch einige Zeit aktiv Fussball gespielt, musste jedoch

mit 30 Jahren aufhören. Seit dieser Zeit hatte er immer Chargen beim FC inne, war sogar mal 5 Jahre deren Präsident. Das 75-Jahr-Jubiläum ist ihm noch in guter Erinnerung, wird jedoch vom 100Jahr-Jubiläum überstrahlt. «Die Cupfinal-Tage waren ein toller Höhepunkt», ist er überzeugt. Etwas betrübt ist er über den Zustand der Anlage. Die Einrichtungen sind 30 und 50 Jahre alt, da ist vor allem beim Tribünengebäude Bedarf vorhanden. Nach dem Entscheid des Stadtrates, die dringend nötigen Renovationen zu verschieben, war Rauber schon etwas enttäuscht. «Lenzburg, welche das Label Energiestadt trägt, kann doch keine Anlage betreiben, welche bei kühler Witterung mit elektrischen Öfen nachgeheizt werden muss. Und die Duschenanlagen sind beispielsweise seit 1968 in Betrieb», fügt er als Beispiele an und ergänzt: «Vor 30 Jahren hatten wir weitherum den modernsten Platz», jetzt schiele ich schon etwas neidisch zu unseren Nachbarn. Doch das bezieht sich nur auf das Alter der Anlage, sonst gehört seine ganze Hingabe dem FC Lenzburg.

Stolz ist sein Blick, wenn er über das satte Grün des Sportplatzrasens des FC Lenzburg schaut. Jörg Wüthrich vom Bauamt Lenzburg lässt ihm aber auch nur wirklich Gutes angedeihen. Beatrice Strässle

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ir werden um unseren Rasen von den anderen Clubs beneidet», weiss er, und stellt gleich auch fest: «Mit diesem Juwel ist der FC Lenzburg schon etwas verwöhnt.» Er weiss, wovon er spricht, denn seit 31 Jahren ist er beim Stadtbauamt tätig, seit 20 Jahren für den Rasen des FC Lenzburg verantwortlich. Zweimal pro Woche wird der Rasen gemäht, während der Saison meist täglich gewässert – natürlich auch während der Spielpause in den Sommerwochen. Während dieser spielfreien Zeit wurden rund 20 Tonnen Sand eingearbeitet, er wurde tiefengelockert. Gedüngt wird das gute Stück nach einem ganz bestimmten Düngeplan. «Von Zeit zu Zeit werden von der Fenaco Bodenproben entnommen.» Anhand dieser Ergebnisse wird der Düngeplan dann zusammengestellt.

Jörg Wüthrich gibt lachend zu: «I mache scho chli der Dokter.» Jedoch, nicht nur der Rasen dankt es ihm mit einem satten und dichten Grün, ein Wunschtraum jedes Rasenbesitzers. Sicherlich sind auch die Protagonisten auf dem Rasen von der guten Spielbarkeit angetan. Die Sache mit dem Muster Nicht ganz so eine intensive Pflege, aber doch ein gerütteltes Mass an Arbeit werden beim Platz 2 und dem Trainingsplatz angewendet. Und wenn es nach ihm ginge, würde der Rasen viel eher für den Spielbetrieb gesperrt. Völlig klar, wenn man sich so intensiv um die Pflege kümmert. «Da gibt es ab und zu Diskussionen. Aber ich bin halt einer, der sagt, was er denkt», erzählt Wüthrich weiter. Zu den Spielfeldern kommen noch die Umgebungsarbeiten und die Böschung dazu. Wüthrich kümmert sich in der Stadt auch um den Rasen im Schwimmbad Walkematt, sämtliche Schulrasen und einiges mehr. Und den Laien nimmt es natürlich wunder, wie er die Längs-, Breit- oder Schachbrettmuster in den Rasen bringt. «Ganz einfach. Das kommt immer darauf an, in welche Richtung man mäht, dann kommt das Muster von allein», erklärt er schmunzelnd und schwingt sich wieder auf seinen John-Deere-Mäher, um den Rasen weiter auf die richtige Länge zu trimmen.


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C Lenzburg

eit neben dem eschehen Walter Rauber – der Platzwart

Jörg Wüthrich weiss, wie man den Rasen richtig behandelt.

Das grüne Juwel Walter Rauber: Die Anlage ist sozusagen sein Hätschelkind.

Walter Rauber erledigt gleich zwei Jobs auf dem Sportplatz. Einerseits ist er in einem Teilzeitpensum von der Stadt Lenzburg als Hauswart verpflichtet, was auch die Vermietung der Freiämterhütte mit einschliesst. Andererseits ist er seit rund 30 Jahren als Platzwart beim FC Lenzburg engagiert. Beatrice Strässle

W

alter Rauber ist verantwortlich für die Platzeinteilung beim Training und bei Spielen, für die Zuteilung der Garderoben und entscheidet, wann der Rasen bespielt werden kann. Zudem zieht er die weissen Linien auf dem Spielfeld. Die Rasenpflege selber wird durch das Bauamt der Stadt Lenzburg vorgenommen. Beim Entscheid, ob der Rasen bespielt werden kann, sei er schon ab und zu in einem Dilemma. «Bei einem Spiel der 1. Mannschaft kann ich

eher ein Auge zudrücken, wenn jedoch die riesige Schar der Junioren auf dem Rasen spielt, muss ich den Platz früher schliessen», weiss Rauber aus Erfahrung. Während der Sommerpause herrschte auf dem Platz die Renovationsphase. Er wurde tiefengelockert. Das heisst, Sand wurde in Tausende von kleinen, 20 cm tiefen Löchern, eingebracht. Dann folgte die Einsaat. Auf den Plätzen hat Rauber das Sagen, bei 17 Mannschaften muss eine gewisse Ordnung sein. «Ich muss eine gewisse Strenge an den Tag legen, sonst zieht bei so vielen Mannschaften rasch einmal der Schlendrian ein», ist er überzeugt. Die Trainer müssen sich an seine Einteilungen und Vorgaben halten, was bis jetzt auch bei unpopulären Entscheiden akzeptiert wurde. «Die Anlage ist sozusagen mein Baby und ich habe die Verantwortung gegenüber der Stadt». Es ist seine zweite Heimat geworden, und er ist bei jedem Match – auch bei den Kleinen – vor Ort. Er ist auch zur Stelle, wenn mal ein Pflästerchen und etwas Trost vonnöten sind. «Ich fackele bei groben Verletzungen jedoch nicht lange und rufe sofort die Ambulanz», stellt er fest. Walter Rauber hat auch einige Zeit aktiv Fussball gespielt, musste jedoch

mit 30 Jahren aufhören. Seit dieser Zeit hatte er immer Chargen beim FC inne, war sogar mal 5 Jahre deren Präsident. Das 75-Jahr-Jubiläum ist ihm noch in guter Erinnerung, wird jedoch vom 100Jahr-Jubiläum überstrahlt. «Die Cupfinal-Tage waren ein toller Höhepunkt», ist er überzeugt. Etwas betrübt ist er über den Zustand der Anlage. Die Einrichtungen sind 30 und 50 Jahre alt, da ist vor allem beim Tribünengebäude Bedarf vorhanden. Nach dem Entscheid des Stadtrates, die dringend nötigen Renovationen zu verschieben, war Rauber schon etwas enttäuscht. «Lenzburg, welche das Label Energiestadt trägt, kann doch keine Anlage betreiben, welche bei kühler Witterung mit elektrischen Öfen nachgeheizt werden muss. Und die Duschenanlagen sind beispielsweise seit 1968 in Betrieb», fügt er als Beispiele an und ergänzt: «Vor 30 Jahren hatten wir weitherum den modernsten Platz», jetzt schiele ich schon etwas neidisch zu unseren Nachbarn. Doch das bezieht sich nur auf das Alter der Anlage, sonst gehört seine ganze Hingabe dem FC Lenzburg.

Stolz ist sein Blick, wenn er über das satte Grün des Sportplatzrasens des FC Lenzburg schaut. Jörg Wüthrich vom Bauamt Lenzburg lässt ihm aber auch nur wirklich Gutes angedeihen. Beatrice Strässle

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ir werden um unseren Rasen von den anderen Clubs beneidet», weiss er, und stellt gleich auch fest: «Mit diesem Juwel ist der FC Lenzburg schon etwas verwöhnt.» Er weiss, wovon er spricht, denn seit 31 Jahren ist er beim Stadtbauamt tätig, seit 20 Jahren für den Rasen des FC Lenzburg verantwortlich. Zweimal pro Woche wird der Rasen gemäht, während der Saison meist täglich gewässert – natürlich auch während der Spielpause in den Sommerwochen. Während dieser spielfreien Zeit wurden rund 20 Tonnen Sand eingearbeitet, er wurde tiefengelockert. Gedüngt wird das gute Stück nach einem ganz bestimmten Düngeplan. «Von Zeit zu Zeit werden von der Fenaco Bodenproben entnommen.» Anhand dieser Ergebnisse wird der Düngeplan dann zusammengestellt.

Jörg Wüthrich gibt lachend zu: «I mache scho chli der Dokter.» Jedoch, nicht nur der Rasen dankt es ihm mit einem satten und dichten Grün, ein Wunschtraum jedes Rasenbesitzers. Sicherlich sind auch die Protagonisten auf dem Rasen von der guten Spielbarkeit angetan. Die Sache mit dem Muster Nicht ganz so eine intensive Pflege, aber doch ein gerütteltes Mass an Arbeit werden beim Platz 2 und dem Trainingsplatz angewendet. Und wenn es nach ihm ginge, würde der Rasen viel eher für den Spielbetrieb gesperrt. Völlig klar, wenn man sich so intensiv um die Pflege kümmert. «Da gibt es ab und zu Diskussionen. Aber ich bin halt einer, der sagt, was er denkt», erzählt Wüthrich weiter. Zu den Spielfeldern kommen noch die Umgebungsarbeiten und die Böschung dazu. Wüthrich kümmert sich in der Stadt auch um den Rasen im Schwimmbad Walkematt, sämtliche Schulrasen und einiges mehr. Und den Laien nimmt es natürlich wunder, wie er die Längs-, Breit- oder Schachbrettmuster in den Rasen bringt. «Ganz einfach. Das kommt immer darauf an, in welche Richtung man mäht, dann kommt das Muster von allein», erklärt er schmunzelnd und schwingt sich wieder auf seinen John-Deere-Mäher, um den Rasen weiter auf die richtige Länge zu trimmen.


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Kirchenzettel R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 27. August bis 2. September 2016: Pfrn. Annemarie Kirchhofer (056 249 03 43)

Lenzburg Samstag, 27. August 2016 17.15 Uhr Mitenand-Gottesdienst, ökumenischer Gottesdienst für Menschen mit und ohne Behinderung in der kath. Kirche; Pfrn. Susanne Ziegler, Pfr. Bernhard Schneider, Andrea Moser und Isabelle Deschler; Thema: «Fremd sein – Heimat – Freundschaft» Sonntag, 28. August 2016 10 Uhr Gottesdienst im Kirchgemeindehaus mit Erich Lüthi, Valentin Ruf, Jürgen Simons und Pfr. Thomas Schüpbach von der Männergruppe der Kirchgemeinde Lenzburg; Thema: «Von geschenkter Kraft, Fügungen und Gelassenheit» (2. Kor. 12, 7b – 10); Lieder: 558 / 706 / 195 / 343; Musik: Andreas Jud, Klavier; Kinderhüte: ab 9.45 Uhr; Kollekte: Familienhilfe Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Kirchenkaffee eingeladen. Montag, 29. August 2016 6.45–7.15 Uhr Morgengebet im Kirchgemeindehaus

Hendschiken Samstag, 27. August 2016 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum Sonntag, 28. August 2016 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg Samstag, 27. August 2016 – 15.00 Uhr Taufen – 17.15 Uhr Ökum. Gottesdienst für Menschen mit und ohne Behinderung Sonntag, 28. August 2016 – 9.30 Uhr Feierliches Amt Dienstag, 30. August 2016 – 9.00 Uhr Hl. Messe Donnerstag, 1. September 2016 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg Sonntag, 28. August 2016 – 11.00 Uhr Heilige Messe – 12.00 Uhr Taufe Dienstag, 30. August 2016 – 9.00 Uhr Heilige Messe anschliessend Kaffee

Seon Freitag, 26. August 2016 – Rosenkranz und Gottesdienst fallen aus. Samstag, 27. August 2016 – 19.00 Eucharistiefeier italienisch Sonntag, 28. August 2016 – 10.30 festliche Eucharistiefeier zum Pfarreifest «50 Jahre katholische Kirche Seon» anschliessend Apéro riche und Nachmittagsprogramm

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch

AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen bis 28. August 2016: Pfarrerin Kristin Lamprecht, Tel. 079 785 17 00 ab 29. August 2016: Pfarrer Michael Lo Sardo, Tel. 062 891 24 30 Sonntag, 28. August 2016 – Postauto nach Ammerswil: 9.05 ab Hägglingen Altersheim; 9.10 ab Dottikon Sternen und Post; 9.13 ab alte Bally; 9.15 ab Dintikon Bären und Volg; 9.18 ab Oberdorf 9.30 Uhr Kirche Ammerswil: Gospelgottesdienst mit dem Chor «The Spirits» Gestaltung: Pfarrer Michael Lo Sardo Kollekte zugunsten Kinderhilfe Bethlehem anschliessend Apéro

A U E N S TE I N Sonntag, 28. August – 9.30 Uhr: Tal-Gottesdienst in Thalheim Pfr. Stefan Huber Sonntagsschule Dienstag, 30. August – 20.00 Uhr: Missionsarbeitsverein Mittwoch, 31. August – 6.45 Uhr: Morgengebet in der Kirche

BIRR

Birr/Lupfig Donnerstag, 25. August 2016 – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt Samstag, 27. August 2016 – 14.00 Jungschar, Pfrundhaus Sonntag, 28. August 2016 – 10.10 Begrüssungs-Gottesdienst der 1. Klassen, Pfr. J. Luchsinger Katechetinnen, Unti-SchülerInnen der 2.–4. Klasse, anschl. Info-Apéro für Eltern Pfrundhaus Dienstag, 30. August 2016 18.30 Streetdance, Pfrundhaus Mittwoch, 31. August 2016 – 14.00 Treffpunkt Kleiderkarussell Pfrundhaus – 19.30 GOoD-TIME – Lobpreisabend Kirche Birr Donnerstag, 1. September 2016 – 9.00 Treffpunkt Kleiderkarussell, Pfrundhaus Amtswoche alle Gemeinden: Pfrn. E. Graf, 056 443 10 11

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 28. August 2016 – 10.00 Gottesdienst Pfarrer Arnold Bilinski Predigttext: Römer 8, 14–17 Thema: Wir sind Kinder und Erben Gottes Lieder: 156, 1–3 / 672, 1–3 / 656, 1–3 / 351, 1 + 2 Orgel: Philippe Tschopp Kollekte: Netzwerk Alltag – 10.00 bis ca. 14.00 Sonntagsschul-Reisli mit Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter Auskunft Mobil 079 645 80 89 Treffpunkt 10.00 Uhr beim Pavillon der Kirchgemeinde Montag, 29. August 2016 – 20.00 Singkreisprobe im Unterrichtszimmer der Kirche mit Dirigentin Tetyana Wismer Mittwoch, 31. August 2016 – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 4. September 2016 – 17.00 Gott begegnen in der Natur • Treffpunkt vor dem Eingang der Badi Beinwil • Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter und Anja Stollberg und Heinz Lüscher • Bei Regenwetter fällt diese Feier aus Auskunft Mobil 079 645 80 89 • Anschliessend Most und Brot • Am Sonntagmorgen KEIN Gottesdienst in der Kirche CHILETAXI Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis zum Samstagabend, 19.00 Uhr, bei Kurt Lüscher anzumelden, Telefon 079 155 06 56.

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 28. August bis 3. September: Pfrn. Ursula Vock, Tel. 062 893 46 11 Freitag, 26. August – 10.00 Andacht im Alterszentrum Wildegg, Pfr. M. Kuse Samstag, 27. August – 8.30 bis 17.00 Schöpfungstag der 7. Klasse mit M. Neidhart, Katechetin, Treffpunkt Kirchgemeindehaus Sonntag, 28. August – 10.00 Holderbank, Taizé-Feier Pfr. M. Kuse, Ch. Ischi, Orgel Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis Samstagabend. Der Fahrdienst ist für Gottesdienstbesucher kostenlos. Donnerstag, 1. September Besuchsdienst-Treffen (weitere Infos folgen) www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

HUNZENSCHWIL Sonntag, 28. August – 9.30 Uhr, Gottesdienst, Pfr. A. Hunziker Kollekte: ERF Donnerstag, 1. September – 9.30 Uhr, Eltern-Kind-Singen Kirchgemeindehaus – Seniorenzmittag, Länzerthus Rupperswil Abfahrt: 11 Uhr, Kirche www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 28. August 2016 – 10.15 Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus Einsingen Thema: «Denn dein ist das Reich, und die Kraft, und die Herrlichkeit, in Ewigkeit, Amen!» Abendmahl Kollekte: TDS Aarau

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium. 2. Timotheusbrief 1, 10


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Kirchenzettel R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Freitag, 26. August – 18.30 Jugendtreff Zündschnur ab 19.30 Zündschnur special Sonntag, 28. August – 10.00 Blues to Pop-Gottesdienst mit Bernd Flöer, Pfrn. N. Spreng Thema: Jedes Nein trägt ein grösseres Ja im Rucksack – Prioritäten setzen. Predigttext: Matthäus 6, 19 + 20, 33 Kollekte: Netzwerk Alltag Kinderhüte während des Gottesdienstes Herzlich willkommen zum anschliessenden Chilekafi im KGH – 17.00 Abendgottesdienst mit Sozialdiakon A. Müller – Anbetungszeit, Soap, Kurz-Input, anschliessend Nachtessen (Teilete) Mittwoch, 31. August – 9.00 Müttertreff im KGH: Wenn Eltern älter werden – 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Samstag, 27. August 2016 – 17.00 Chile mit Chind – 19.00 der Jugendraum ist offen Sonntag, 28. August 2016 – 10.00 Gottesdienst mit Pater J. Töppel Donnerstag, 1. September 2016 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

Trachtet nach dem, was droben ist, nicht nach dem, was auf Erden ist. Kolosser 3, 2

NIEDERLENZ Sonntag, 28. August – 9.45 Uhr Gesprächs-Gottesdienst mit Pfr. Claudius Jäggi Predigtthema: Selbstüberschätzung oder Emanzipation Predigttext: Der Turmbau zu Babel / Genesis 11, 1–9 Lesung: Tabea Ernst Orgel: Fabian Sarbach Kollekte: Kinderheim Brugg Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 – 11.00 Uhr Fiire mit de Chliine Thema: Der kleine Biber findet Freunde Anschliessend Apéro – 19.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche Freitag, 2. September – 9.30 Uhr Zwärgeträff im Seitenschiff der Kirche Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32

OTHMARSINGEN Sonntag, 28. August – 10.30 Uhr: Gottesdienst im Pfarrgarten mit Pfarrerin Christine Friderich musikalisch gestaltet von Peter Rothmaier und Seya Schmassmann anschliessend Bräteln und gemeinsames Zmittag, Grillgut etc. selbst mitbringen, Brot und Getränke sind vorhanden. Kollekte: Verein Bernardo, Othmarsingen Donnerstag, 1. September Othmissinger Seniorenreise

RUPPERSWIL Amtswoche 29. August bis 3. September 2016: Pfr. Wolfram Kuhlmann, 056 442 03 68 Sonntag, 28. August – 19.30 Uhr: Abendgottesdienst Pfr. Wolfram Kuhlmann Kollekte: Waldenserkirche Italien

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Gottesdienst Sonntag, 28. August 10.00 Uhr, Gemeindesaal Boniswil Predigt zu Jona 2: Herr Taube wird fromm (Die Abenteuer des Herrn Taube 3) Pfarrer Ueli Kindlimann Laudes – Morgengebet Mittwoch, 31. August 6.30 Uhr, Kirche Seengen Pfarrer Jan Niemeier www.kirche-seengen.c

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Samstag, 27. August – 14.00 Uhr: Hochzeit: Ruedi und Nathalie Gloor Sonntag, 28. August – 10.00 Uhr: Abschieds-Gottesdienst Pfr. Jürg & Ruth von Niederhäusern Text: 1. Mose 32, 23–32 Thema: «Der errungene Segen» Musikalische Mitwirkung: D. Singh, R. Morandi, GOSPEL-ON und A. Joho Kollekte: HMK: Hilfe für Mensch und Kirche Anschliessend: Apéro riche Montag, 29. August – 14.00 Uhr: Basararbeitsgruppe – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: GospelprojektChorprobe Dienstag, 30. August – 7.00 Uhr: Frühgebet Mittwoch, 31. August – 8.45 Uhr: Atem- und Bewegungsturnen Donnerstag, 1. September – 9.00 Uhr: Wochengebet www.ref-kirche-seon.ch

S TA U F B E R G

Schafisheim Donnerstag, 1. September 2016 – 8.45 Uhr: Kurzandacht, Schlössli

Staufen Freitag, 26. August 2016 – 16.15 Uhr: KiK-Träff, Zopfhuus Samstag, 27. August 2016 – 14.00 Uhr: Cevi-Staufen, Schulhausplatz (www.cevi-staufen.ch) Sonntag, 28. August 2016 – 10.00 Uhr: Gottesdienst in der Kirche Pfr. Gotthard Held Mitwirkung des Kirchenchors Taufe von Livio Elias Weber Donnerstag, 1. September 2016 – 9.00 Uhr: Kurzandacht, Zopfhuus – 19.30 Uhr: Glaubenskurs, Zopfhuus www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Bettwil, St. Josef Pfarramt: Schulhausstrasse 4, 5618 Bettwil Tel. 056 667 36 39 E-Mail pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Hanspeter Menz, Pfarradministrator Tel. 079 259 24 44 E-Mail hanspeter.menz@pfarrei-villmergen.ch René Aerni, Kaplan E-Mail rene.aerni@pfarrei-villmergen.ch Felix Furrer, Präsident Kirchenpflege Natel 079 196 64 33, Tel. 056 667 33 23 E-Mail: ff.kirchebettwil@bluewin.ch Luzia Joho, Sekretariat Pfarramt Bettwil Donnerstag, 25. August – 9.00 Eucharistiefeier (R. A.) Samstag, 27. August 22. Sonntag im Jahreskreis – 19.00 Eucharistiefeier (H. M.) Kollekte: Caritas Schweiz Donnerstag, 1. September – 9.00 Eucharistiefeier (R. A.)

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Menziken Donnerstag, 25. August – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier, Jahresgedächtnis für Max Henzmann-Schenker, gest. Jahrzeit für Ungenannt, anschl. Beichtgelegenheit Samstag, 27. August – 15.30 Eucharistiefeier mit Taufe in kroatischer Sprache Sonntag, 28. August 22. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) – 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 1. September – 18.15 Rosenkranz vor dem Allerheiligsten – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Beinwil Samstag, 27. August – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Mittwoch, 31. August – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Samstag, 27. August 2016 – 9.00 Uhr: Männer unter uns – 13.45 Uhr: Jungschi/Ameisli Sonntag, 28. August 2016 – 9.30 Uhr: Gottesdienst/Timeout www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!


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Stellen / Diverses ! ACHTUNG !

Letzte Gelegenheit

OP-SCHIESSEN 2016 Aufgrund personeller Umstrukturierung und Ausbau unseres Teams suchen wir per sofort eine/n motivierte/n, freundliche/n und zuverlässige/n

Carrosserie-Spengler/in

Freitag, 26. / Montag, 29. August, je 18.15 bis 20.00 Uhr SCHÜTZENHAUS IM MOOS, 5725 LEUTWIL Parkplätze direkt beim Schützenhaus!

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Region

Unterdorfstrasse in Seon wird zur Baustelle

STV Veltheim trifft Veltheim in Thun

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Vor kurzem nahm der STV Veltheim am Berner Kantonalturnfest in Thun teil. In der dritten Stärkeklasse (abhängig von der Anzahl Turnenden) mass sich der STV Veltheim mit 47 anderen Vereinen aus der ganzen Schweiz. Am Schluss resultierte die gute Gesamtnote von 25,27 Punkten bei einem Maximum von 30 Punkten. Unter den über 15 000 Turnenden traf man ab und zu auf benachbarte Vereine oder sogar den «Namensvetter» aus der Ostschweiz. Die beiden Veltheimer Fahnen – und auch die Turnenden der beiden Gemeinden – haben spontan «Freundschaft» geschlossen und die Schlussvorführungen zusammen bestritten. Die Organisatoren danken allen Turnenden für das sportliche Engagement und wer weiss, vielleicht trifft man ja den Turnverein Veltheim aus der Ostschweiz bald wieder. Weitere Informationen zum STV Veltheim unter www.stv-veltheim.ch

m Montag, 29. August, wird die Unterdorfstrasse in Seon auf einer Länge von 190 Metern zur Baustelle. Auf dem Abschnitt Aabachstrasse–Webereistrasse gilt bis Ende Bauzeit ein Einbahnregime. Der Verkehr in Richtung Egliswil auf diesem Teil der Kantonsstrasse K 375 wird umgeleitet. Damit sich die Verkehrsteilnehmer an das geänderte Regime gewöhnen können, werden der kantonale Projektleiter Mathias Blaser und Bauleiter Thomas Lanker vom Ingenieurbüro Fent AG, Seon, die ersten Tage beim Knoten Seetalstrasse/Unterdorfstrasse einen Verkehrsdienst beauftragen. Bereits sind Motorsägen zu hören, es werden Bäume und Sträucher gerodet. Im Weiteren muss ein Schopf abgebrochen werden. Kernstück der Bauarbeiten bildet die neue Winkelstützmauer. Das sanierte Strassenstück mit dem lärmarmen Belag ermöglicht das Kreuzen zweier Lastwagen bei reduzierter Geschwindigkeit. Saniert oder neu verlegt werden zudem die Infrastrukturleitungen. Aabachseitig wird auf der ganzen Strecke ein neuer Gehweg gebaut. Die Kosten

Vor Baubeginn: Letzte Absprachen zwischen Projektleiter Mathias Blaser (links) Foto: AG und Bauleiter Thomas Lanker. samt Landerwerb betragen brutto 2,9 Mio. Franken. Seon muss 48 % oder knapp 1,4 Mio. Franken übernehmen. Diesem Anteil stimmte die Gemeindeversammlung 2012 zu. Ein Einweihungsfest in einem Jahr?

Wohl kaum. «Wir führen im Kanton eine ganze Reihe von Baustellen und können nur bedingt Einweihungsfeste veranstalten», meint Projektleiter Mathias Blaser. Alfred Gassmann

MARKTNOTIZEN

Veltheim trifft Veltheim.

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Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte-Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

Besuch der IGCA beim Zulauf Gartencenter Am Montag, 22. August 2016, besuchten über 200 Mitglieder der Internationalen Gartencenter-Vereinigung (IGCA) im Rahmen einer Besuchsreise in der Schweiz das Gartencenter Zulauf in Schinznach-Dorf. Stand der Kilian Friederich GmbH an der SeetalExpo 2007.

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Messe «SeetalExpo 2016» E

rst im Oktober findet sie statt, die grosse regionale SeetalExpo 2016 in Seon, aber die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Bereits das 6. Mal nutzen wir diese Plattform und stellen unsere Firma – Kilian Friederich GmbH – und den DachdeckerBeruf einer breiten Öffentlichkeit vor. Die Teilnahme an einer Messe ist jeweils mit einigem Aufwand und Kosten verbunden. Es sind jedoch lohnende Investitionen, denn gerade als Handwerksfirma ist es wichtig, sich zu präsentieren. Unser Beruf «Dachdecker» kann zeigen, was durch uns alles entstehen kann. Zeigt auf, dass auch in dieser Branche neue Techniken, neue Materialien Einzug halten, um den neuzeitlichen Anforderungen, wie zum Beispiel Heizenergie sparen, gerecht

werden zu können. Eine Messe bietet immer wieder Gelegenheit, bestehende Kundschaft zu treffen. Ein Besuch an der Seetal Expo 2016 lohnt sich besonders für eine zukünftige Bauherrschaft. Es ist DIE GELEGENHEIT, sich direkt von Fachleuten zu einem Bauvorhaben beraten zu lassen. Materialien, Farben, Referenzbauten können angesehen werden und offene Fragen werden gleich beantwortet. Besuchen Sie uns an der SeetalExpo – wir freuen uns auf Ihren Besuch. Kilian Friederich GmbH Birchstrasse 6 5704 Egliswil Tel. 062 891 89 12 www.kilian-friederich.ch

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ei einer ausführlichen Besichtigung des Gartencenters machten sich die Besucherinnen und Besucher ein Bild über die Verkaufsflächen, die Gestaltung des Gartencenters und das ganze Sortiment im Allgemeinen. Anschliessend stand natürlich eine Runde mit der Schinznacher Baumschulbahn durch die Baumschule und den herrlichen Park mit See auf dem Programm. Zum Schluss wurden alle bei einem tollen Nachtessen im Gewächshaus aus dem eigenen Restaurant verwöhnt. Das ganze Programm (jedes Jahr wird ein anderes Land besucht) wurde vom Organisationskomitee der IGCA Schweiz auf die Beine gestellt und bietet den Teilnehmern aus der ganzen Welt einen vertieften Überblick über die GartencenterLandschaft der Schweiz und natürlich auch einen kurzen, aber intensiven Blick auf Land und Kultur. Das Programm der Teilnehmer aus 19 Ländern begann am Sonntag, 21. August, in Zürich und führt die Besucherinnen

Daniel Gloor leitet das neue RUZ Er ist kein unbekannter Mann im Mittelland, der Leiter des RUZ Aarau-West. Unternehmer Daniel Gloor führte über 25 Jahre lang die Matratzenfabrik Superba. Das Unternehmertum hat er von Grund auf gelernt. Dank seiner Erfah-

Feierliche Eröffnung des RUZ Aarau-West in Oberentfelden. rung und seiner politischen Laufbahn weiss er, wie wichtig es ist, KMU und Gewerbe effizient, praktisch und persönlich zu unterstützen. «Seit Gossau und Baar wissen wir, dass es ein Erfolgsmodell ist, wenn Unternehmer auf Augenhöhe zusammen Zukunft schaffen. Dabei ist das RUZ nicht nur ein Tor zu neuen Geschäftsbeziehungen, sondern auch Unternehmer-Club, Ausbildungsstätte und

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Foto: zvg

Veranstalter von KMU-relevanten Anlässen. In unseren Werkstätten unterstützen wir KMU von der Gründung bis zur Nachfolge», sagt Daniel Gloor, Leiter RUZ Aarau-West. RUZ Aarau-West Muhenstrasse 48 5036 Oberentfelden www.ruz.ch

und Besucher in diverse Gartencenter der Schweiz und in branchennahe Firmen. Natürlich durften auch typisch schweizerische Besuchsorte wie z.B. die Aeschbach ChocoWelt, das ENEA-Baummuseum, der Rheinfall oder das Schloss Lenzburg nicht fehlen. Am Freitag, 26. August, wird das Ende der Tour mit einem fulminanten Gala-Diner im Renaissance Tower Hotel in Zürich gefeiert. Die International Garden Center Association ist bereits über 50 Jahre alt. Im Jahr 1960 begann eine Gruppe von Gartencenter-Inhabern mit jährlichen Be-

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suchstouren innerhalb von Europa, 1968 wurde die IGCA offiziell gegründet in Oxford, England. Seither ist die Vereinigung kontinuierlich gewachsen und hilft Händlern im Bereich der Gartenprodukte, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und immer wieder neue Ideen zu finden in einem stetig wechselnden Umfeld. Zulauf AG Degerfeldstrasse 4 5107 Schinznach-Dorf Tel. +41 (0)56 463 62 02 www.zulaufquelle.ch

IMMOsieme® für aktive Eigentümer

Aarau-West hat jetzt auch ein Raiffeisen Unternehmerzentrum D ie Nähe zu KMU und Gewerbe ist eine Stärke der Raiffeisen. Um Unternehmerinnen und Unternehmer auch in strategischen und operativen Fragen auf Augenhöhe zu unterstützen, wurde 2014 das Raiffeisen Unternehmerzentrum ins Leben gerufen. Mitte August feierte in Oberentfelden das RUZ AarauWest mit rund 400 Unternehmerpersönlichkeiten seine Eröffnung. Nach Gossau/SG und Baar ist dieses neue RUZ für das Mittelland bereits das dritte seiner Art in der Schweiz. «Für Unternehmer – von Unternehmern» lautet die Devise, um KMU und Gewerbe im RUZ unbürokratisch, persönlich und praktisch von der Gründung bis zur Nachfolge zu begleiten. Hier lernen Unternehmerinnen und Unternehmer gegenseitig voneinander und profitieren von der Erfahrung und den Branchenkenntnissen der Experten. Alles ist fokussiert auf resultatorientierte und machbare Lösungen für die hohen Ansprüche von KMU und Gewerbe.

Baumschulbahn: Ein Höhepunkt bei der Besichtigung des Gartencenters.

in Trend zeigt, dass immer mehr Inhaber beabsichtigen, ihre Liegenschaft selber zu verkaufen. Wie erfolgreich verläuft aber ein solcher Verkauf «so ganz auf eigene Faust»? Die Firma Immokom GmbH aus Schinznach-Dorf agiert zeitgemäss Berater-Team: Raphael, Christa und Dieter Kessler. zvg und verfügt zusätzlich zu ihrer Standarddienstleistung IM- male Voraussetzungen dafür. Eine massMOkomfor•t® oder das exklusive und be- geschneiderte und intensive Vermarkwährte Konzept IMMOsieme® über eine tung soll dem Eigentümer eine solide neue Form der Zusammenarbeit mit die- Auswahl an passenden• Interessenten für seine Objektbesichtigung generieren. Zuser wachsenden Klientel. «IMMOsieme® stellt den ausdrückli- dem erhält er wertvolle Argumente für chen Wunsch des Kunden ins Zentrum. sein Gespräch. Ist der Verkauf dann Viele Eigentümer möchten die Besichti- mündlich vereinbart, koordiniert Immogung ihrer Liegenschaft mit den Interes- kom GmbH sämtliche weiteren Phasen senten persönlich durchführen, um die bis hin zur Beurkundung des KaufverWahl des geeigneten Käufers für ihr trags. Das IMMOsieme®-Konzept bietet trautes Eigenheim frei treffen zu kön- die Voraussetzung für eine optimale Zunen», sagt Christa Kessler, Immobilien- sammenarbeit zwischen Eigentümer und vermarkterin SVIT und Mitinhaberin Profi, und dies zu äusserst fairen Konditivon Immokom GmbH. Ein Immobilien- onen. verkauf ist ein dynamisches Geschäft über einen Zeitraum von Wochen. IM- Immokom GmbH MOsieme® koordiniert sämtliche Phasen Breiternstrasse 33 des Geschäfts, damit sich der Eigentümer 5107 Schinznach-Dorf vollumfänglich auf seine Verkaufsaufga- Tel. 056 443 10 60 be konzentrieren kann, und schafft opti- www.immokom.ch


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Diverses


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Im Gespräch

Blickpunkt N

ach mehr als zweijähriger Revisionsarbeit wird die fast hundertjährige Dampflok am Samstag, 27. August, von 11 bis 17 Uhr und am Sonntag, 28. August, von 13.30 bis 17 Uhr in der Schinznacher Baumschulbahn wieder eingesetzt. Während des Mehrzugbetriebes im September 2013 war Lukas zum letzten Mal im Einsatz und sammelte Lukas darf wie- mit der Dampfdomder dampfen. schbb Spendenkasse Geld zur Unterstützung seiner zukünftigen Revision. Allerdings wurde die Lok nicht mehr im ursprünglichen Zustand aufgebaut, sondern erhielt einen Aufbau, welcher an viele auf Trambahnen eingesetzte Dampfloks erinnern soll. In diesem Zustand ist die Lok zwar nicht mehr im Originalzustand, stellt aber als Tramway-Lok auf der Spurweite von 60 cm weltweit inzwischen ein Unikat dar. schbb

D Jungschütze aus Holderbank, Patrick Gütiger, beim Trockentraining: Beim Schiesssport geht es um Konzentration und Zielgenauigkeit, aber auch um Disziplin und eine rechte Portion Fleiss (gestelltes Bild). (Fotos: MS)

Er hat das Schiessen im Blut Immer mehr Junge packt die Lust am Schiesssport. Auch dem 17-jährigen Patrick Gütiger hat es schon früh den Ärmel reingezogen. Der Nachwuchsschütze aus Holderbank hat jetzt schon einen beeindruckenden Leistungsausweis.

gedankenverloren den Kopf. War da ein Lächeln? Die Frage der Journalistin holt ihn aus den Gedanken: «Denkst du das auch?» Er wird wieder ernst. «Wenn man in der Wettkampfsituation das abrufen kann, was man trainiert hat, dann könnte man das auch ein zweites Mal schaffen.»

10 Stunden Training die Woche Patrick trainiert aktiv für die Schiessdistanzen 50 und 300 Meter. Am Samstag ist für ihn jeweils Training beim Aargauer Nachwuchskader. Nur die besten Schützen dürfen dort trainieren. 150 TrainingsstunMelanie Solloso den im Jahr ist die Messlatte für das Kader. Daran versucht er sich zu halten. «Viel Zeit iele Schützenvereine verzeichneten in für anderes bleibt neben der Lehre und den vergangenen Jahren eine stetige dem Schiessen nicht», veranschaulicht er. Abnahme der Zahl der Schützen, aufgefan- Die Trainingsvorgabe bedeutet für Patrick gen hat diesen Mitgliederschwund der Zu- rund 10 Stunden Training pro Woche. Das lauf von jungen Schützen, aber auch von bedeutet nun aber nicht, dass der JungFrauen. Diese Zuschütze Abend für nahme verzeichnet Abend im Schützenauch der Freie «Ob der Schuss sitzt, haus verbringt. Denn Schiessverein Holdas sogenannte weiss ein guter Schütze auch derbank (FSVH). Trockentraining geschon ein paar Sekunden hört zum festen Trai«Dank den Jungen und den Frauen sind nach dem Schuss – auch ningsplan. Die Diszidie Mitgliederzahlen plin Kleinkaliber beiohne einen Blick auf die spielsweise trainiert trotzdem konstant geblieben», sagt der er 3-stellig, also lieZielscheibe» Präsident vom FSV, Patrick Gütiger, Jungschütze gend, kniend und Hans Gütiger. In den stehend. «Die Köletzten 10 Jahren hat nigsdisziplin», Patder FSVH im Schnitt rund 6 bis 8 Nach- ricks Augen glänzen. Den Ablauf der Posiwuchs- und Jungschützen pro Saison aus- tionen zu wiederholen, gehört zum Trogebildet. Auch der 17-jährige Patrick Güti- ckentraining. Aber auch das Üben von ger ist ein solcher Jungschütze. Schon als Ausdauer. «30 bis 45 Minuten in der knien11-Jähriger hat es ihm in Sachen Schiess- den Position gehört zum Trainingsplan», sport «den Ärmel reingenommen», wie er veranschaulicht der Schütze. Das hört sich sagt. Das liegt sicher auch daran, dass er in nicht gerade spassig an. «Muss aber sein», einer Schützenfamilie gross geworden ist. weiss Patrick. Ein gewisser Automatismus Bereits seine Grossväter väterlicher- und und Routine seien beim Schiessen das A mütterlicherseits frönten dem Schiesssport und O. Denn «in der Wettkampfsituation und auch seine Mutter und sein Vater sind kommt die Nervosität dazu». Dann heisst aktive Schützen. «Wir haben es im Blut», es trotz allem, eine ruhige Hand zu bewahsagt der junge mittelgrosse Mann mit dem ren. «Tief durchatmen, Augen zu und den hellbraunen, kurzen Haar, den aufgeweck- Ablauf mental durchgehen – immer wieten braunen Augen und dem selbstbe- der», das ist Patricks Rezept gegen einen rawussten Lächeln trotz Zahnspange. senden Puls und zittrige Hände. 15 bis 30 Minuten bevor er in den Mit 12 Jahren Schützenkönig Schiessstand muss, beginnt er sich zu samDoch was, fragt sich der Laie, ist so faszi- meln. Die Vorarbeit hat er dann längst genierend am Schiesssport? Patrick Gütiger leistet: Das Gewehr ist geputzt und konhat darauf eine ganz persönliche Erklä- trolliert und die Schiesshose und -jacke mit rung. «Für mich ist es die gute Kamerad- spezieller Antirutschhaftung sitzt. Im schaft im Schützenverein, aber vor allem Schiessstand gilt es dann ernst. Zuerst gilt auch die guten Resultate, die ich erziele, es, den Nullpunkt einzurichten, das bedeudas ist für mich ein Ansporn, um weiterzu- tet, das Ziel zu avisieren. Der Lichteinfall machen.» Die Resultate von Jungschütze und die Position des Ziels spielen dabei eiPatrick sind wirklich beachtlich. Am Feld- ne entscheidende Rolle. Gezielt wird plus schiessen der Schützengesellschaft Lenz- minus 3 Sekunden und dann drückt man ab. burg und Staufen erzielte er beispielsweise «Ob der Schuss sitzt, weiss ein guter Schütze 72 Punkte, die maximal mögliche Punkt- schon ein paar Sekunden nach dem Schuss zahl. Keiner war im Kanton so zielgenau – auch ohne einen Blick auf die Zielscheiwie er. Seinen bisher grössten Erfolg durfte be», ist der junge Mann überzeugt und erder Jungschütze aber schon viel früher fei- klärt: «Bei jedem Schuss macht das Gewehr ern, quasi schon zum Einstieg in den durch den Rückstoss eine Bewegung, hat Schiesssport. Mit zarten 12 Jahren räumte man gut gezielt, sollte es danach wieder im er am eidgenössischen Schützenfest in Gla- Nullpunkt ankommen.» Die Wettkampfsirus 2012 ab und nahm den Titel «Schützen- tuation macht dem Jungschützen am meiskönig» mit nach Hause. «Das schafft man ten Spass, darauf arbeitet er hin. Und nanur einmal, sagen die Leute», Patrick senkt türlich auf die guten Resultate.

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Erfolgreiches Jungschützenteam aus Holderbank: Sie holten am Kantonalen Gruppenfinal in Oeschgen Gold und qualifizierten sich damit für den Eidgenössischen Gruppenfinal in Emmen. (v.l.): Patrick Gütiger, Saskia Plaz, Schwester (zvg) Nadja Gütiger, Kevin Plaz und Luca Colombi (nicht abgebildet). Wer ans Schiessen denkt, kommt nicht umhin, auch an Gewalt zu denken. Für den 17-Jährigen hat Schiessen jedoch nichts Brutales. «Es ist ein Sport wie jeder andere. Es geht um Konzentration und Zielgenauigkeit, aber auch um Disziplin und eine rechte Portion Fleiss.» Sein Vater und Trainer ist sogar überzeugt, dass es für den Schiesssport theoretisch kein Talent braucht. «Das stete Training des Ablaufs ist schlussendlich entscheidend.» Gewisse Grundvoraussetzungen muss ein Schütze jedoch trotzdem mitbringen. Unumgänglich ist beispielsweise ein gesundes Verantwortungsbewusstsein, schliesslich hantiert man mit Waffen, von Vorteil ist auch die Fähigkeit, sich voll und ganz auf etwas konzentrieren zu können. Und eine Portion Ernsthaftigkeit kann ebenfalls nicht schaden, denn «das Lachen sollte man beim Zielen auch dann unterdrücken können, wenn jemand einen Witz erzählt», veranschaulicht Patrick. «Der Spass kommt nicht zu kurz» «Trotzdem kommt der Spass in der Gruppe nicht zu kurz», versichert der Jungschütze. Nur in der Schützenhauszone, wenn das Gewehr dabei ist, gilt es, nicht zu spassen. Das lernen die Jungschützen schon während der ersten Schiesslektionen. Der Jungschützenkurs findet in einem separaten Training statt. Benutzt wird in Holderbank ein Sturmgewehr 90. Mit der Anmeldung erhalten die Jugendlichen zwischen 15 und 20 Jahren ein Gewehr als Leihwaffe vom Bund. Das Gewehr dürfen sie aber nicht nach Hause nehmen, das bleibt beim Schützenverein. Auch der Nachwuchs zwischen 10 und 15 Jahren darf beim FSVH trainieren. Ob jemand bereits am Schiesstraining teilnehmen darf, bestimmt aber nicht das Alter, sondern der Körperbau. «Ein Kind muss genügend Kraft haben, um den Rückstoss des Gewehrs auffangen zu können», erklärt Vater und Jungschützentrainer Hans Gütiger. Bei den Holderbanker Jungschützen er-

Patrick Gütiger mit Vater und Trainer Hans Gütiger. bringt nicht nur Patrick Gütiger beachtliche Resultate, auch die anderen Mitglieder der Gruppe überzeugen. Das Jungschützenteam des FSVH, bestehend aus Patrick Gütiger, Schwester Nadja Gütiger, Saskia Plaz, Kevin Plaz und und Luca Colombi, qualifizierte sich mit 707 Punkten am 17. August am Kantonalen Gruppenfinal für den Eidg. Gruppenfinal in Emmen am 28. September. Zum Vergleich: Die Zweitplatzierten Jungschützen aus Möhlin erzielten 684 Punkte. Die Chancen für einen Sieg schätzt Trainer Hans Gütiger durchaus als realistisch ein. «Wenn wir alle die absolute Leistung abrufen können, haben wir gute Chancen.» Vorrangiges Ziel sei aber, unter die ersten 10 zu gelangen. Patricks Ziel für die Zukunft ist es, weiter gute Resultate beim Schiessen zu erzielen. Die Freude am Sport soll aber überwiegen und es soll ein Hobby bleiben. Jetzt soll vor allem seine 3jährige Lehre als Strassenbauer nicht zu kurz kommen. Er stellt klar: «Der erfolgreiche Abschluss der Lehre steht für mich an erster Stelle.»

m Samstag, 27. August, findet in Wettingen die Aargauer Meisterschaft im Behindertensport statt. Rund 200 Sportlerinnen und Sportler bestreiten die Wettkämpfe, die auf dem Areal der Sportanlage Margeläcker in Wettingen stattfinden und um 9 Uhr beginnen. Die Teilnehmenden freuen sich, wenn sie von einem zahlreichen Publikum angefeuert werden. PD

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ie Besitzer von Kernobstbäumen und die Obstbranche können aufatmen. Nach dem starken Befall im 2015 ist die Bakterienkrankheit Feuerbrand in diesem Jahr erst in vier Gemeinden aufgetreten, teilt der Kanton mit. Zwar hat die warme und feuchte Witterung zur Kernobstblüte in diesem Jahr zu optimalen Bedingungen für das FeuerbrandFeuerbrand auf Bakterium geführt. Gelbmöstler (Sym- Dennoch wurden bis bolbild). zvg zum jetzigen Zeitpunkt nur vier Birnen-Hochstämme mit Feuerbrand-Befall gemeldet, in den Gemeinden Schmiedrued, Zetzwil und Reinach. Hinzu kommt ein kleinerer Befall in einer Kernobstanlage in Reitnau. Bei den weiteren hochanfälligen und spätblühenden Wirtspflanzen wie Weissdorn, Cotoneaster und Feuerdorn können Schadsymptome zurzeit ebenfalls gut erkannt werden. PD

INSERATE


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Sie kandidieren für die FDP: v.l.: Kaspar Schoch, Jeanine Glarner, Rita Eigensatz, Foto: zvg Stephan Weber, Martin Steinmann und Pascal Johner.

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Ein Geschenk wird 50-jährig Im Frühjahr 1966 wurde die zeltartige Kirche Seon von einem Wohltäter gespendet und am 20. November konnte der Bau bereits eingeweiht werden. Die katholische Pfarrei Seon hat am 28. August allen Grund, dankbar zu sein und zu feiern. Alfred Gassmann

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ür Seon bestand schon immer der Wunsch, eine katholische Kirche zu bauen. In der Birchmatt konnte die Kirchgemeinde im Frühling 1961 rund 30 Aren Bauland erwerben. Doch an einen Kirchenneubau war noch nicht zu denken. Einerseits fehlten die Mittel und anderseits war die Kirchenpflege mit dem Neubau der Antoniuskirche in Wildegg beschäftigt. Eine Vorsehung oder eine Fügung war es, die unerwartet zu einer Kirche führte. Bei Hermann Michel, einem über die Schweiz hinaus bekannten Hypnosetherapeuten, der ab 1971 in Seon wohnhaft war, hatte damals ein ungenannt bleiben

wollender protestantischer Unternehmer aus dem Kanton Zürich Heilung von seinen Leiden gesucht. Ein allgemein schlechter Gesundheitszustand und drohende Erblindung hatten Letzterem wenig Hoffnung auf Genesung gelassen. Michel, ein tiefgläubiger Mensch, schlug ihm eine Wallfahrt in die Normandie nach Lisieux ans Grab der heiligen Theresia vor, auf der er ihn auch begleitete. Nach Wallfahrt geheilt Dieser Besuch brachte dem Unternehmer tatsächlich die Sehkraft zurück. Er wollte nun der Kirche von Lisieux einen Turm stiften, doch machte ihn Hermann Michel darauf aufmerksam, dass Seon noch keine katholische Kirche besitze. Der Unternehmer schenkte deshalb der Kirchgemeinde Lenzburg aus Dankbarkeit für seine Heilung die zum Bau einer Kirche in Seon notwendige Summe von 400 000 Franken und zusätzlich 100 000 Franken für den Wildegger Gotteshausbau. Der Spender entschloss sich, den Betrag sofort frei zu geben, anstatt erst nach seinem Tode, wie ursprünglich vorgesehen. Eine Kirche «mitten in sieben Dörfern» Die Baubewilligung trägt das Datum vom 20. Juni 1966, bereits anderntags er-

folgte der Spatenstich und am 20. November des gleichen Jahres weihte Bischof Franziskus von Streng die zeltartige Kirche, die der heiligen Theresia vom Kinde Jesu geweiht wurde, ein. «Keine Kirche mitten im Dorf, sondern eine Kirche mitten in sieben Dörfern und gleichzeitig eine Kirche am Rande. Sie liegt nicht am Weg, dafür ist sie für alle offen, die den Weg zu ihr suchen, sich auf den Weg machen, um ihren Glauben und ihre Hoffnung in Gemeinschaft mit anderen oder in der Stille zu leben», hält Seelsorger Gerhard Ruff in der Jubiläumsschrift fest. Und er schreibt weiter: «Uns ist es wichtig, dass die Menschen, die sich auf den Weg machen, hier eine religiöse Heimat finden können.» Festgottesdienst am 28. August Die Pfarrei St. Theresia Seon ist verantwortlich für 2600 Katholikinnen und Katholiken aus den sieben Gemeinden Boniswil, Dürrenäsch, Egliswil, Hallwil, Leutwil, Schafisheim und Seon. Am Sonntag, 28. August, um 10.30 Uhr wird der Festgottesdienst gefeiert: Zum Apéro riche und zum Pfarreifest sind alle eingeladen. Das Tüpfchen auf dem i bildet die 80-seitige Jubiläumsschrift, die von einer ökumenischen Arbeitsgruppe verfasst wurde und am Festtag vorgestellt wird.

Auenstein feiert mit «Baustelle ade» Auenstein hat allen Grund zu feiern: Nach 4 Jahren Pause steht wieder das Jugendfest an, gleichzeitig wird das neue Schulhaus «Bündte» eingeweiht. eginn des Jugendfests 2016 unter dem Motto «Baustelle ade» ist am Freitag um 19 Uhr mit dem Zapfenstreich. Anschliessend darf man sich auf eine Parade durchs Dorf von der Musikgesellschaf Auenstein freuen. Um 19.30 Uhr sucht Auenstein das Supertalent auf der Festbühne. Darauf folgen musikalische Unterhaltung von Smack und eine Festwirtschaft.

INSERATE

nter diesem Motto ist die FDP Bezirk Lenzburg letzten Freitag in Lenzburg in den Wahlkampf für die Grossratswahlen 2016 gestartet. Die Kandidatinnen und Kandidaten stellten sich den zahlreichen Fragen und luden die Passantinnen und Passanten zu einem Feierabendbier ein. Die FDP Bezirk Lenzburg hat sich den Sitzgewinn zum Ziel gesetzt. Nun ist der Wahlkampf eröffnet, um dieses Ziel zu erreichen. Die 12 Kandidatinnen und Kandidaten werden in den nächsten Wochen bis zum Wahltag im Bezirk mit der Aktion «Auf ein Feierabendbier mit der FDP» unterwegs sein und mit der Bevölkerung aktuelle Themen diskutieren. Bereits die ersten Gespräche haben gezeigt, dass die aktuelle Finanzlage des Kantons die Bürgerinnen und Bürger be-

wegt. Für die FDP ist klar, dass eine Steuererhöhung gerade in der aktuellen wirtschaftlichen Lage keine Option ist. Sowohl die Unternehmungen wie auch die Privatpersonen sollen nicht immer mehr an Steuern und Abgaben zahlen müssen. Bevor über zusätzliche Einnahmen diskutiert wird, sind die Ausgaben zu senken. Wichtig ist mehr Effizienz beim Staat: Unnötige Ausgaben abschaffen, staatliche Aufgaben überprüfen, Prozesse vereinfachen sowie Administration und Controlling in der Verwaltung drastisch reduzieren. Dafür setzt sich die FDP konsequent ein. Die FDP lädt alle ein, einen der nächsten Feierabendbier-Anlässe zu besuchen und mit den Kandidatinnen und Kandidaten zu diskutieren. Mehr Infos dazu unter www.fdp-bezirk-lenzburg.ch.

Wie weiter mit dem Volg-Laden in Ammerswil? E

igentlich hat der Verwaltungsrat der Landi Hallwilersee entschieden, dass der Dorfladen Ammerswil bis auf weiteres geöffnet bleibe, unter der Voraussetzung, dass der Umsatz gehalten werden könne und es keine personellen Veränderungen gebe. Falls etwas von beidem eintreffe, werde die Situation neu beurteilt. Dies wurde dem Gemeinderat mitgeteilt. In der Zwischenzeit ist die erwähnte personelle Veränderung jedoch eingetreten, denn die Filialleiterin hat sich entschieden, ihr Amt per Ende 2016 abzugeben. Sie leitet momentan erfolgreich zwei Volg-Filialen (Egliswil und Ammerswil). «Grundsätzlich möchte die Genossenschaft den Laden geöffnet halten. Die ständigen Wechsel erfordern aber einen grossen Aufwand, und qualifiziertes Per-

sonal ist für einen Laden dieser Grösse nur schwer zu finden», schreibt die Geschäftsleitung der Landi Hallwilersee. Mit äusserstem Bedauern hat der Gemeinderat von diesem Schreiben Kenntnis genommen und der Landi Hallwilersee mitgeteilt, dass es im Interesse der Bevölkerung ist, den Laden weiterhin aufrechterhalten zu können. Umsatzmässig sei der Volg auf Kurs, schreibt der Gemeinderat in einer Mitteilung. Die Entwicklung der letzten beiden Jahre stimme, es würden aber jährlich rote Zahlen geschrieben. Hauptschwierigkeit seien momentan die beschriebenen Personalfluktuationen. «Der Gemeinderat nimmt gerne Ideen der Bevölkerung auf und leitet diese per Ende August an die Verantwortlichen der Landi Hallwilersee weiter», heisst es dazu. (lba)

AMMERSWIL

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Schulhauseinweihung als Höhepunkt Der eigentliche Höhepunkt des Jugendfests findet am Samstag, anschliessend an den Jugendfestumzug, statt mit der Einweihung des neuen Schulhauses Bündte um 14.15 Uhr. Ab 16 Uhr eröffnet der Festbetrieb mit einem Ballon-

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Auenstein geschmückt: «Zauberhaftes Auenstein» war 2012 das Jugendfestmotto, 2016 feiert das Dorf unter dem Motto «Baustelle ade» und freut sich über das (MS) fertiggestellte neue Schulhaus. wettbewerb, Lunapark, Ponyreiten, Marktständen und Bogenschiessen. Um

16.15 Uhr darf auch die Öffentlichkeit das neue Schulhaus in Augenschein nehmen. Und um 17 Uhr geht es mit dem Windhunderennen auf der Spielwiese rasant zu und her. Ab Abend ist ab 20 Uhr Tanz und Unterhaltung mit dem Duo Les Artists angesagt. Am Sonntag geht es um 9.30 Uhr mit dem Jugendfestgottesdienst und anschliessendem Brunch auf dem Festplatz weiter. Weitere Programmpunkte am letzten Jugendfesttag sind eine Modellflug-Vorführung der Modellfluggruppe Auenstein (12 Uhr), de schnällscht Gauesteiner (13 Uhr) und der Plauschmatch STV Auenstein gegen FC Auenstein/Picchi (16.30 Uhr). Bis zirka 19 Uhr darf man noch verweilen, bis es dann heisst: «Ade Jugendfest, bis in vier Jahren wieder.» (MS)

Neuzuzügerempfang/Waldgang Am Samstag, 10. September 2016, findet zusammen mit der Neuzuzügerbegrüssung die Waldbegehung statt. Treffpunkt ist um 13.30 Uhr bei der Gemeindekanzlei. Dieser Anlass findet bei jeder Witterung statt. Anschliessend an die Waldbegehung haben die Teilnehmer Gelegenheit, bei Wurst, Brot und Tranksame alte und neue Einwohner kennen zu lernen. Bei Schlechtwetter findet der gesellige Teil im Werkhof an der Teuftelstrasse statt. Wie immer sind alle Ammerswiler Einwohner herzlich eingeladen. Der Gemeinderat freut sich auf viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer. INSERATE

Finanzausgleich Das Referendum gegen die Vorlagen zur Optimierung der Aufgabenteilung und zur Neuordnung des Finanzausgleichs ist zustande gekommen. Deshalb gilt für das Jahr 2017 in allen von der geplanten Neuregelung betroffenen Bereichen das bisherige Recht. Die Beiträge und Abgaben des Finanz- und Lastenausgleichs werden für das Jahr 2017 aufgrund der Rechnungsergebnisse der Gemeinden im Basisjahr 2015 berechnet. Gemäss Mitteilung des Departementes Volkswirtschaft und Inneres des Kantons Aargau erhält Ammerswil im kommenden Jahr 290 000 Franken aus dem Finanzausgleichsfonds.


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Region

Sportfest der Seniorinnen und Senioren im Freibad Aarebrücke Familie Ambühl mit den freiwilligen Helfern aus Rupperswil.

zvg

Willkommene Hilfe in den Bergen Vom 7. bis 13. August dieses Jahres leisteten die Senioren der Kirchgemeinde Rupperswil einen Berg-Arbeitseinsatz.

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ie junge, sympathische Familie Jann und Hanni Ambühl mit ihren drei Kindern stellt neben ihrem alten Walserhaus in der Landschaft Davos einen neuen Pferdestall auf mit fünf Boxen, einer Werkstatt, einer Einstellhalle für Maschinen und darüber ein Heu- und Futterlager. Das gibt ihnen Gelegenheit, Pensionspferde aufzunehmen und einen zusätzlichen Nebenverdienst zu generieren. Von ihnen wurden die Rupperswiler am ersten Arbeitstag bei wunderschönem Wetter ganz herzlich empfangen und in den Znünipausen mit eigenen Produkten so richtig verwöhnt. Beeindruckend ist der Zusammenhalt in dieser Familie: Alle helfen mit, Janns und Hannis Eltern, Geschwister, Schwager; alle unterstützen mit ihren Möglichkeiten dieses Bauvorhaben. Während dieser Arbeitswoche wurde der Boden mit Verbundsteinen verlegt, die Trennwand zwischen Pferdestall und Werkstatt angefertigt und montiert, eine Riegelwand im Stall und Frontwände gezimmert und eine der beiden Giebelwände vorfabriziert. Zudem wurden OSBPlatten gestrichen und auf den Unterstall verlegt, die als Boden für das Heu- und Futterlager dienen. Wegen der Schneemengen im Winter sind die Konstruktio-

nen in den Bergen wesentlich massiver als im Unterland, wiegt doch zum Beispiel allein eine Giebelwand, die auf dem Unterstall aufliegt, zirka vier Tonnen. Diese wird dann vor Wintereinbruch mit einem Kran aufgestellt. Ein Highlight war das Aufstellen der Trennwand zwischen Stall und Werkstatt mit dem Traktor. In Millimeter-Massarbeit wurde die Wand perfekt eingepasst. Bereits am zweiten Tag setzte Regen ein. Die folgenden Tage bis Freitag waren mehrheitlich bedeckt, teilweise mit Nieselregen, und permanent blies ein kalter Wind. Umso mehr genoss man jeweils die feinen und reichhalten Menüs der 5-Sterne-Küchenmannschaft. Dafür verdient sie ein riesiges Lob. Die Rupperswiler erlebten eine spannende, aber recht kalte Woche im Landwassertal und sind dankbar, dass diese intensiven Tage unfallfrei vergingen. Herzlicher Dank geht an Bruno Lüscher für die perfekte Organisation, an die Reformierte Kirchgemeinde Rupperswil für die finanzielle Unterstützung und an die Organisation Bergversetzer für die Vermittlung des Arbeitseinsatzes. In den Dank eingeschlossen ist die dankbare Bergbauernfamilie, die den Freiwilligeneinsatz sehr schätzte und die Senioren vor ihrer Heimreise am Samstagvormittag mit einem schmackhaften und reichhaltigen Brunch unter stahlblauem Himmel verwöhnte. Der Arbeitseinsatz war eine Bereicherung für alle. Walter Baumann

Rund 300 Teilnehmende nahmen am Donnerstag, 11. August 2016, bei idealen Wetterbedingungen am Sportfest der Pro Senectute Aargau im Freibad Aarebrücke in Schinznach Bad teil.

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nter den Gästen war auch Regierungsrat Alex Hürzeler, der eine Grussbotschaft an die Seniorinnen und Senioren überbrachte und die Bedeutung von Bewegung und Sport in jedem Alter betonte. Die Teilnehmenden konnten wieder bei zahlreichen Bewegungsangeboten schnuppern. Im Festzelt gab es zur Stärkung Getränke, Wurst und Brot und auf dem Tombolatisch warteten viele attraktive Preise. Das 17. Sportfest war zugleich das letzte seiner Art. Am Schluss der Veranstaltung kam deshalb beim OrganisationsTeam und den Helferinnen und Helfern ein wenig Wehmut auf. Bewegungsfreudig: Seniorinnen und Senioren am Sportfest. Neue Ideen für 2017 Ab kommendem Jahr will Pro Senectute mit neuen Ideen starten: So findet im 2017 ein ganztägiger Anlass mit einer grossen Auswahl an Bewegungsangeboten (Fitness und Gymnastik, Pilates, Zumba oder Yoga) statt. Für das 2018 ist ein Anlass für Outdoor-Sportarten (Rad, Wandern, Nordic

Walking) geplant. Mit diesen Neuerungen will Pro Senectute den vielfältigen Sportarten und Bedürfnissen der einzelnen Zielgruppen noch besser gerecht werden. Die Anlässe werden allen Frauen und Männern ab dem 60. Altersjahr offenstehen.

(MS)

SP auf Stimmenfang in der Region V Bowling machte ebenso viel Spass wie Go-Kart-Fahren.

Jungbürgerfeier mit Plan B M it grosser Freude durfte der Gemeindeammann Rolf Jäggi aus dem schönen und sympathischen Seetalerdorf Egliswil die 13 Jungbürgerinnen und Jungbürger herzlich begrüssen und willkommen heissen. Traditionsgemäss würde es auf die Go-Kart-Bahn nach Wohlen gehen. Doch das Wetter machte dem Programm einen Strich durch die Rechnung. Die Gemeinderätin und Ressortvorsteherin Gaby Dössegger hatte kurzerhand einen Plan B auf der Agenda. Nach einer Vorstellungsrunde mit Ver-

Foto: RJ

pflegung ging es zum Bowling nach Aarau. Ob auf der Rennstrecke oder im Bowlingcenter, der Wettkampfgeist war gross. Es zeigte sich, dass die Jungbürgerinnen und Jungbürger beim Bowling die Nase vorne hatten und gegenüber dem Gemeinderat öfter ein «Strike» schafften. Zum Abschluss ging es zurück nach Egliswil ins Restaurant Bürgis, wo alle einen feinen «Tatarenhut» geniessen durften. Es wurde viel diskutiert und politisiert. Kurz: Es war einmal mehr eine wunderschöne Jungbürgerfeier. (RJ)

ergangenen Samstag startete die SP Bezirk Lenzburg in den Wahlkampf für die Grossratswahlen mit einer Wahlveranstaltung in Lenzburg und einer in Wildegg. Zwei Schulbänke, vollgestapelt mit Büchern und eine Schultafel machten die Passanten in der Lenzburg Altstadt beim Moritzbrunnen und am Bahnhof in Wildegg auf das derzeitige Hauptanliegen der Sozialdemokratischen Partei (SP) des Bezirks Lenzburg aufmerksam, nämlich «den Leistungsabbau an den Schulen». «Die SP stellt sich konsequent gegen einen weiteren Abbau im Bildungssystem. Hier machen wir keine Kompromisse», stellte SPGrossrätin Kathrin Scholl klar. Auch aus diesem Grund sei Lenzburg für die Partei als Standort für eine erste Wahlveranstaltung naheliegend gewesen. «Lenzburg ist mit dem KV gerade noch glimpflich davongekommen», begründet Grossrätin Gabi

Detailliertere Informationen wird es zu gegebener Zeit auf der Internetseite und in der Tagespresse geben. Das Organisationsteam freut sich auf weitere freudvolle Bewegungs- und Sporterlebnisse mit den Aargauer Seniorinnen und Senioren.

Der Wald in der Kirche

GROSSRATSWAHLEN

SP-Grossratskandidaten in der Lenzburger Altstadt.

Lauper Richner. Die beiden Wiederantretenden standen zusammen mit den SPGrossratskandidaten Ulrich Röthenmund, Alexander Gebhard und Michael Madöry am Samstag den Passanten Red und Antwort. Mit Plakaten und Ballonen in der Parteifarbe Rot rührten sie die Werbetrommel und informierten über das Parteiprogramm. Im Fokus steht bei der SP neben einem starken Schulsystem auch ein starker Wirtschaftsstandort mit sicheren Arbeitsplätzen, bezahlbare Krankenkassenprämien für alle, eine menschliche Asylpolitik und ein Stopp von weiteren Sparübungen bei den Kantonsfinanzen. Für die Wahlen im Herbst erhofft sich Kathrin Scholl, dass die Partei an Sitzen zulegen kann. «Das würde eine konstruktive Diskussion im Grossen Rat vereinfachen», findet Gabi Lauper. (MS)

INSERATE

Für den Waldgottesdienst der reformierten Kirche Seon wurde der Wald dieses Jahr kurzerhand in die reformierte Kirche verlegt. Traditionsgemäss begrüsst die Kirchgemeinde die neue Konfirmandenklasse am ersten Sonntag nach den grossen Sommerferien. Pfarrer Hans Maurer und Sozialdiakon Matthias Fässler begrüssten die zahlreichen Kirchengänger. Die Konfirmanden stellten sich vor, lasen je einen Spruch zum Thema Weisheit vor und teilten der Gemeinde mit, was dies für sie bedeutet. Musikalisch wurde der fröhliche Gottesdienst von der Musikgesellschaft Seon und dem Jodlerclub Seetal-Seon mit Unterstützung der Jodler von Seengen umrahmt. Mit dem Vogelgezwitscher ab Konserve konnte man bald einmal meinen, wirklich im Wald zu sein. Nach dem Gottesdienst konnte sich die Kirchgemeinde im Kirchgemeindehaus verpflegen. Die Kirchenpflege und ein Helferteam waren für die kulinarischen Leckerbissen besorgt. Das vielfältige und leckere Kuchenbuffet wurde vom Frauenchor bestückt. (Eing.)

VELTHEIM Ersatzwahl in den Gemeinderat Für die Ersatzwahl eines Mitglieds des Gemeinderats vom 25. September für den Rest der Amtsperiode 2014/2017 wurde folgender Kandidat angemeldet: Azzaro Gerardo Natalino, 1968, von Schmiedrued AG und Veltheim AG, Hohlgasse 5, 5106 Veltheim. Der Vorschlag wurde durch diverse Vältner Stimmberechtigte eingereicht. Die Urnenwahl (1. Wahlgang) findet am 25. September statt. Im ersten Wahlgang kann jede/jeder wahlfähige Stimmberechtigte gültige Stimmen erhalten. INSERATE

Dorfführung zu Gebäuden unter Denkmalschutz Im Jahre 2000 wurde von der kantonalen Denkmalpflege eine Inventarliste der schützenswerten Gebäude und Objekte in Niederlenz erstellt. Was ist der Unterschied zwischen kantonal und kommunal geschützten Objekten? Wie gelangten diese ins Inventar und warum stehen andere nicht unter Schutz? Zwei der Gebäude, die im kommunalen Inventar aufgeführt sind, wurden trotzdem abgerissen. Wie konnte das geschehen? Auf einem Spaziergang durch das Dorf werden verschiedene im Inventar der Denkmalpflege erwähnte Gebäude besucht. Gestartet wird beim Dorfmuseum am Stierenweg, einem Doppelbauernhaus aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Führung dauert ungefähr zwei Stunden und endet beim Dorfplatz.

Dorfmuseum Niederlenz.

Foto: Fabio Baranzini

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28. August 2016, 10 Uhr, Museum Niederlenz, Stierenweg 1, Dorfführung zu ausgewählten Gebäuden, die unter Denkmalschutz stehen.


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Region

Line-Dance-Workshop für Brunegger

Blitz-Licht

Die Bühne war fast zu klein für alle Bruneggerinnen und Brunegger, die einmal an einem Line-Dance-Workshop aktiv mitmachen wollten. An der Fire Night hatten sie Gelegenheit dazu. Peter Winkelmann

D

as Wetter war nicht unbedingt einladend, dicke Regenwolken hingen den ganzen Tag über dem Dorf Brunegg. An der 8. Fire Fighter Fire Night vom letzten Samstag, 20. August, war die Festhütte und das Tipi-Zelt am Waldrand hinter dem Schulhaus aber trotzdem proppenvoll. Für Erhard Luginbühl und seine Kollegen vom Feuerwehrverein Brunegg eine erfreuliche Bestätigung für den immensen Aufwand, den die Fire Fighter für den zweitägigen Anlass alle zwei Jahre aufbringen. Spareribs, Flammkuchen und tolle Unterhaltung Die Fire Night in Brunegg besuchen viele Leute seit Jahren, auch wegen der berühmten Spareribs nach amerikanischem Rezept vom Holzgrill. «Es ist tatsächlich so, dass viele Feinschmecker vorbeikommen wegen unserer Spare ribs», freute sich Tätschmeister Erhard Luginbühl, «aber auch andere Besucher und Feuerwehrfreunde aus nah und fern besuchen uns immer wieder.» Seit Jahren kommt aus Schangnau im Emmental eine Delegation eingefahren, um mit den

Die Feuerwehr Chestenberg in vollem Einsatz. Riesengaudi am Workshop: Unter der Anleitung des Choreografen Franz Strebel wollten viele Besucher am Schnellkurs mitmachen. Foto: PWi Bruneggern anzustossen. In Schangnau ist heute noch das nun mittlerweile 30jährige Feuerwehrfahrzeug aus Brunegg im Einsatz. «Es trägt noch immer das Brunegger Wappen und das Logo der regionalen Feuerwehr Maiengrün», erzählt Andreas Wüthrich, Aktivmitglied der Feuerwehr Schangnau, «und das Feuerwehrauto fährt und löscht und ist für uns unersetzbar.» Für Unterhaltung im Zelt war DJ Roland Ruf zuständig, auf der Bühne sorgten der Frauenturnverein und die Fire Fighter mit Reigen- und Tanzeinlagen für Stimmung. Höhepunkt war sicher der Aufruf an die Anwesenden, unter der

Leitung von Franz Strebel selber einmal workshopmässig an einer Line-DanceAufführung mitzuwirken. Und sie kamen in Scharen auf die Bühne. Und da ja Frauen mutiger sind, waren sie halt in der Überzahl. Plötzlich erklang ein vertrauter Ton, der zwar normalerweise für Gänsehaut sorgt: Die Sirene eines Feuerwehrfahrzeuges. Die Kollegen von der Feuerwehr Chestenberg führten am Nachmittag ihren Feuerwehrtag in Möriken durch, und zum Ausklang machten sie noch einen Besuch bei ihren Kollegen in Brunegg. So macht dann Feiern eben doppelten Spass.

Jeden Tag ein Festhöhepunkt: Daniel Kandlbauer rockt am Freitag, Nicole Bernegger begeistert am Samstag mit ihrer PWI Wunderstimme und Dan White verzaubert am Sonntag die Kinder (v.l.).

725 Jahre Niederlenz: das grosse Beizli-Fäscht Peter Winkelmann

hier den Rahmen sprengen. Kein Gaumengeschmack kommt zu kurz.

ür ein aufregendes Wochenende sorgen am Beizli-Fäscht vom 2. bis 4. September 2016 in Niederlenz nicht weniger als 26 Beizlibetriebe, 15 kulturelle Veranstaltungen und 3 Hauptacts. Das Beachvolleyballturnier, die Hüpfburg, Kletterwand, Kirchenführungen und ein Besuch im Dorfmuseum runden das vielfältige Programm ab. In den 26 Beizli ist die Auswahl in Bezug auf Essen und Trinken so umfangreich wie das Alphabet. Vom Ahornsirup bis zum Zwetschgenkuchen ist alles zu haben. Ob Hamburger, Chnoblibrot oder ein saftiges Steak: Die Auflistung würde

Es ist immer etwas los von Freitag bis Sonntag Am Freitag, 2. September, 17 Uhr, startet der Festbetrieb in den Beizli. Um 18 Uhr geben Gemeindeammann Jürg Link und OK-Präsidentin Jenny Ackeret das «Go» für drei Festtage. Und um 21 Uhr folgt bereits der erste Höhepunkt: Daniel Kandlbauer rockt aus seinem neusten Album «Closer». Die Beizli schliessen morgens um 3 Uhr. Niederlenzer Vereine und Gruppen gestalten das Samstagsprogramm. Ab 11 Uhr öffnen die Beizli – genau richtig, um das Mittagessen auf dem Festgelände

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INSERATE

• Informationen, Vorbeugung von Karies und Zahnleischerkrankungen • Professionelle Zahnsteinentfernung von Hand und/oder mit Ultraschall • Behandlung und Therapie von Zahnleischentzündungen und Parodontitis • Karieskontrolle • Mundhygiene – Instruktion • Bleaching und Zahnschmuck Seetalstrasse 31, 5503 Schaisheim, Telefon 062 559 45 45 www.praxisfürdentalhygiene.ch

einzunehmen. Ab 13 Uhr gehts nonstop weiter mit Traditionellem, Tanz, Fitness und Musik für alle. Das Highlight startet um 21 Uhr: Nicole Bernegger hat 2013 die erste Staffel von «The Voice of Switzerland» gewonnen und wird auch die Niederlenzer Gäste mit ihrer gewaltigen Stimme begeistern. Mit dem Feuerwerk geht der kulturelle Samstag zu Ende. Die Beizli schliessen morgens um 3 Uhr. Versteigerung des Pin «5702» Am Sonntag um 10 Uhr öffnen die Beizli. Gleichzeitig startet das kulturelle Sonntagsprogramm mit einem ökumenischen Gottesdienst und dem Gospelchor Voices of Joy auf dem Dorfplatz. 725 ehemalige Schülerinnen und Schüler, die in Niederlenz die Schulen besuchten, treffen sich ab 11 Uhr zum Klassentreffen. Groovig, jazzig und hiphoppig geht es weiter bis zum letzten Höhepunkt: Dan White begeistert ab 14 Uhr mit seiner Kinderzaubershow. Um 15 Uhr wird der Pin mit der Nummer «5702» versteigert und viele tolle Preise sind zu gewinnen. Um 17 Uhr ist das grosse Beizli-Fäscht vorbei. «Einfach für retour» mit dem RBL Die RBL-Busse fahren aus allen Richtungen «einfach für retour» mitten ins Festgelände. Das Bimmelbähnli führt die Gäste durch das Dorf – vom Festplatz zum Dorfmuseum und zurück – oder kann als Shuttledienst vom Parkplatz Industrie Lenzhard benutzt werden. Weitere Parkplätze sind signalisiert. Das ausführliche Festprogramm ist unter www.niederlenz.ch zu finden.

Fotos: Alexander Studer

Grosser Tag für die Feuerwehr Chestenberg Alexander Studer Am letzten Samstag konnte die Feuerwehr Chestenberg ihr neues Tanklöschfahrzeug (TLF 16) präsentieren. Unter der Leitung von Vizekommandant Roger Häusermann stellten die rund 120 Feuerwehrleute aus den Gemeinden Möriken-Wildegg, Niederlenz und Holderbank das neue TLF mit einer Demonstrationsübung vor. Dabei bewies das 16 Tonnen schwere Gefährt mit einer Wassertankmenge von 3000 Litern und einem Schaumtank von 200 Litern und etlichen anderen Details seine vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten. Kommandant Guido Reijnen übernahm in einer kurzen Ansprache die Einweihung des neuen Fahrzeugs. Dabei erfuhr man, dass das alte TLF heute 20 Jahre alt wurde, reparaturanfällig war und sowohl der Wassertank als auch die Hochdruckpumpe ihren Geist aufgaben. Mit einem Miet-TLF wurde die Zeit bis zur Ankunft des neuen überbrückt. Bereits hatte das neue Fahrzeug einen Einsatz bei einem Brand in der Wildegger Jura Cement. Im Beisein der Spitze der Feuerwehr und von Gemeindevertretern übergab Claudia Brändle, Chefin der Tony Brändle AG in Wil, nach einigen Worten des Dankes für das Vertrauen das 600 000 Franken teure Fahrzeug der Feuerweh Chestenberg. Anschliessend konnte jedermann das mit allen Schikanen ausgerüstete Fahrzeug bestaunen. Auf einem Rundgang konnte man sich beim Sanitätsposten mit einem Defibrillator vertraut machen oder einen mit Rauch gefüllten Raum durch die Wärmebildkamera betrachten. Für Durst und Hunger waren der Gipsy-Club Möriken-Wildegg und der Feuerwehrverein Niederlenz zuständig.

Die Kinder spritzten voll Vergnügen mit ihren Mini-Feuerwehrautos.

Beim Sanitätsposten konnte man sich mit dem Defibrillator vertraut machen.

Vizekommandant Roger Häusermann leitete die Demonstrationsübung.

Claudia Brändle (li.) mit Kommando der Feuerwehr und Gemeindevertretern.

SCHAFISHEIM Sommerfest mit Fischchnusperli Wie jedes Jahr lädt der Jodlerklub Bärgmätteli Schafisheim zum beliebten Fischchnusperli-Essen ins Hüttmattstübli auf dem Bauernhof der Familie W. Frei ein. Das Duo Ruedi und Toni wird mit seinen Schwyzerörgeli für heitere Stimmung sorgen. Und wer weiss, vielleicht reicht es auch noch für ein Jützi vom Jodlerklub. Dessen Mitglieder freuen sich jedenfalls auf ein geselliges Beisammensein in gemütlicher Runde. . Samstag, 3. September 2016, ab 17 Uhr im Hüttmattstübli, auf dem Bauernhof der Familie W. Frei Es lädt ein: Der Jodlerklub Bärgmätteli Schafisheim. www. jodlerclub-baergmaetteli.ch

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Publireportagen

Publireportagen stehen ausserhalb der redaktionellen Verantwortung; Informationen erhalten Sie beim Verlag des Lenzburger Bezirks-Anzeigers, 058 200 58 28, susanne.basler@azmedien.ch


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 25. August 2016

Vereinbarung um 5 Jahre verlängert Das Luzerner und das Aargauer Seetal wollen weiterhin zusammenspannen. Das Bündnis dazu wurde vergangene Woche verlängert. Alexander Studer

S Im Seenger Ried: Viel Wissenswertes über die Pflege und über das Leben im Ried erfahren.

Grösste Brückenbaustelle im Seetal Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt war im Seetal zu Besuch. Alfred Gassmann

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ir bauen Brücken zwischen den Interessen», so lautet das Jahresmotto 2016 des kantonalen Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU). Überall werden im BVU dieses Jahr Brücken gebaut — zwischen Abteilungen, Sektionen und Teams. Doch die grösste Brückenbau-Aktion spielte sich für einen halben Tag am vergangenen Freitag bei idealstem Wetter in der landschaftlich einmaligen Region Hallwilersee ab. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter schwärmten aus und konnten einen der 33 Posten anpeilen, sich weiterbilden und Unbekanntes kennenlernen. Selbst Spiel, Sport und Spass

ermöglichten in idealer Weise, das Motto zu leben und Brücken zu bauen. Mit dabei der kulinarisch-kulturelle Abend in der Mehrzweckhalle Meisterschwanden. Aus den 33 Posten herausgepickt seien die Besichtigungen des Biohofs und der Gärtnerei Eichberg, des Weinguts Lindenmann und der Mühle, alle in Sengen, oder die Führung im Zentralgefängnis Lenzburg. Auf viel Interesse stiessen auch die Riedpflege, die Industriekultur am Aabach und der Besuch des UNESCO-Welterkulturerbes Pfahlbausiedlungen. Unter dem Stichwort «Heilsames aus der Kräuterapotheke» konnte im Schloss Hallwyl ein eigener Heiltrank gebraut werden, der dem Vernehmen nach wirkte. Auf einer Bootsfahrt wurden die Teilnehmenden in die Seesanierung eingeführt und zurückgekehrt wurde mit Wasserproben. Aus sportlicher Sicht stachen die Velotour Aarau–Meisterschwanden hervor sowie die Seeüberquerung schwimmend.

Sarmenstorf und Uezwil spannen zusammen

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ie Gemeindeverwaltungen von Sarmenstorf und Uezwil wollen zusammenarbeiten. Grund sei, dass die Anforderungen an Gemeindeverwaltungen stetig zunehmen und die Komplexität steigt, heisst es in einer Mitteilung. Die Gemeinderäte Sarmenstorf und Uezwil sind im Gespräch für eine Zusammenarbeit. Konkret wird ab 1. November 2016 die Gemeinde Sarmenstorf die Abteilung Finanzen der Gemeinde Uezwil übernehmen. Dies in den Räumlichkeiten der Gemeinde Sarmenstorf. In einem

nächsten Schritt ist die Integration des Steueramtes Uezwil im regionalen Steueramt Sarmenstorf Fahrwangen – neu Sarmenstorf Fahrwangen Uezwil – geplant. Ebenso soll die Gemeindekanzlei Sarmenstorf die Gemeindezweigstelle SVA der Gemeinde Uezwil (ehemals AHV-Zweigstelle) übernehmen. Die Gemeinderäte Sarmenstorf und Uezwil sind überzeugt, mit dieser Kooperation aktuelle und künftige Anforderungen optimal abdecken zu können und für die Zukunft gerüstet zu sein. (lba)

Die Samariter reisten nach Fribourg Seengen. Fribourg war das Vereinsreiseziel 2016 der Samariter Seengen. Die berühmte Stadt zählt zu den mittelalterlichen Zentren Europas. Die pittoreske Altstadt wird am Samstagmorgen vom grossen Markt belebt, über den die Samariterinnen und Samariter schlenderten. Der Höhepunkt war die Stadtführung, die die Besucher durch die Geschichte der Zähringerstadt und zu ihren Sehenswürdigkeiten führte. Die warmen Tem-

peraturen luden am Abend zum Dessert in den Gassen ein. Am strahlenden Sonntagmorgen hiess es dann aufbrechen zu einem weiteren Höhepunkt der Reise: Gruyère. Erster Halt: die Käserei des weltberühmten Gruyère. Im Käsereiladen war reger Betrieb. Der Käsereiwanderweg bot am frühen Nachmittag Ausblick auf die Fribourger Voralpen. Der krönende Abschluss des Sonntages war ein Stadtbummel durch das Städtchen Gruyère.

GROSSRATSWAHLEN Mit starker Liste am Start D ie BDP Bezirk Kulm tritt dieses Jahr zum zweiten Mal nach 2012 bei den Wahlen für das aargauische Kantonsparlament an. Waren es letztes Mal noch vier Kandidatinnen und Kandidaten – so treten im kommenden Herbst acht Personen auf der ausgewogenen Liste der Bürgerlich-Demokratischen Partei des Bezirks Kulm zu den Grossratswahlen an. Nebst Spitzenkandidat Philippe Tschopp, Student Rechtswissenschaften, Vize-Präsident BDP Kanton Aargau, Beinwil am See, und Maya Siegrist, Unternehmerin, Reinach, stellen sich auch Peter Hediger, Leiter Poststellengebiet MIKA, Revisor BDP Schweiz, Unterkulm, HansPeter Hauser, Poststellenleiter, Gontenschwil, Patrick Hofer, Poststellenleiter, Zetzwil, sowie Luca Siegrist, Informatiker Systemtechniker, Reinach, Jürg Loosli, Ausbildungs-Lokomotivführer, Menziken, und Mateja Kraljevic, Studentin Humanmedizin, Beinwil am See,

Philippe Tschopp, Spitzenkandidat der BDP Bezirk Kulm. zur Wahl. Die BDP geht mit einer gut durchmischten und attraktiven Liste an den Start. (Eing.)

eetal. Die Gemeinden im Aargauer und Luzerner Seetal sind eng miteinander verbunden. Der Verband Lenzburg-Seetal für den Aargau und Idee Seetal AG für Luzern haben am 27. September 2011 eine Zusammenarbeit zu einem kantonsübergreifenden Entwicklungskonzept (KEK) unterzeichnet. Diese wurde am Wochenende um weitere fünf Jahre verlängert. In kleinem bescheidenem Rahmen setzten die Vertreter der beiden Verbände auf dem Kursschiff MS Fortuna ihre Unterschrift auf das Dokument. In unmittelbarer Nähe der Grenze zwischen den beiden Kantonen wurde die Vereinbarung von Daniel Mosimann, Lebensraum-Präsident, und Jörg Kyburz, Geschäftsführer, einerseits sowie von Fredy Winiger, Präsident Idee Seetal AG, und seiner Geschäftsführerin Anita Dietrich andererseits bestätigt. Ausgangslage und Grundlagen für ein kantonsübergreifendes Entwicklungskonzept (früher KEK) sind im Papier festgehalten. Je vier Vertreter aus den beiden Kantonen sind für die Ausarbeitung des Aktionsprogramms, Anschub, Begleitung und Controlling zuständig. Im Gespräch mit Gabi Lauper Richner, Vorsitzende KEK Seetal, die die Gäste eingangs begrüsste, erfuhr man von den zwar kleinen, jedoch erfreulichen Fortschritten der Zusammenarbeit der beiden Kantone. Die von

Die vier Vertreter von beiden Kantonen: v.l. Anita Dietrich, Jörg Kyburz, (Ast) Daniel Mosimann und Fredy Winiger. ihr schon mehrmals beanstandete Räumung der Kantonsstrassen zu Winterszeiten mache heutzutage nicht mehr an der Kantonsgrenze halt. Ein kleiner Schritt, aber wenigstens einer, meinte Lauper. «Luzern tickt anders» Kommunikation untereinander sei wichtig und sich von Rückschlägen nicht entmutigen zu lassen, meinte sie weiter. «Es gibt unterschiedliche Mentalitäten und Gesetze, Luzern tickt anders als der Aargau.» Wo lange nichts oder fast nichts passiert sei, könne nicht innerhalb kürzester Zeit eine Veränderung stattfinden. «Die Mühlen mahlen langsam, doch sie mahlen.» Auch der

autofreie slowUp Seetal vom letzten Wochenende konnte nicht kantonsübergreifend durchgeführt werden, in Mosen war Endstation. Lauper ist zuversichtlich, dass die Arbeit der beiden Kantone langfristig zum Erfolg führen wird. Die zwei bisherigen Seetalkonferenzen seien der beste Beweis dafür. Bei der dritten Konferenz im Oktober folgt die Idee ARA Seetal. Bei diesem Projekt sollen alle Abwasser zwischen Hochdorf und Aare in Wildegg gereinigt werden. Neben all den anderen Aufgaben ein wahres Mammutprojekt, an das sich die verantwortlichen Vertreter beider Kantone wagen. Lauper ist guten Mutes und hofft auf eine grosse, positive Resonanz an der Konferenz.

SEENGEN Brestenbergparkplatz Der Parkplatz bei der Liegenschaft Brestenberg wird seit einiger Zeit bewirtschaftet. Die Gemeindeverwaltung wurde wiederholt auf das Gebührensystem und die Verwendung der Einnahmen angesprochen, da die Meinung bestand, der Parkplatz sei Eigentum der Einwohnergemeinde Seengen. Der Gemeinderat macht darauf aufmerksam, dass der Brestenbergparkplatz Privateigentum ist. Die Gemeinde Seengen hat demzufolge keinen Einfluss auf die Bewirtschaftung und die Gebührengestaltung. Sie nimmt auch keine Gebühren ein. Die Bewirtschaftung ist vollumfänglich Sache des Parkplatzeigentümers. Film über das Jugendfest und Freischarenmanöver 2016 Über das Jugendfest und das Freischarenmanöver 2016 wurde ein Film gedreht. Den Film kann man bei der Gemeindekanzlei Seengen für 25 Franken kaufen. Erste Impressionen findet man im Trailer, der auf der Homepage der Gemeinde Seengen www.seengen.ch aufgeschaltet ist.

Das Fischessen der Musikgesellschaft Seengen ist beliebt.

(zvg)

Fischessen und Unterhaltung in Seengen

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m Wochenende vom 27./28. August lädt die Musikgesellschaft Seengen zum traditionellen Fischessen ein. Das Fest findet auf dem Areal von Bruno Hauri Transporte in Seengen statt. Dabei wird, nebst den im Seetal als Insider-Tipp gehandelten Fisch-Spezialitäten, viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie geboten. Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit, die Eglifilets, die fangfrischen Knusperli sowie Kaffee und Kuchen un-

ter freiem Himmel zu geniessen. Bei schlechter Witterung findet der Anlass in der thematisch eingerichteten Halle auf dem Festplatz statt. Die Küchenmannschaft lädt am Samstag ab 17 Uhr und am Sonntag zum Mittagessen ab 11.30 Uhr ein. Für musikalische Unterhaltung am Samstag und Sonntagmittag sorgt «Bödeli». Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Mittagsgäste mit dem klassischen Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft Seengen empfangen. (eing.)

NACHRUF

Peter Huggenberger hinterlässt dem Seetal ein reiches Erbe Mit Peter Huggenberger hat das Seetal einen Pionier für ein lebenswertes Seetal verloren. Anfang August ist Peter Huggenberger aus Seon in seinem 82. Altersjahr verstorben. In den frühen 80er-Jahren bedeuteten der Landschaftsschutz und die Förderung des öffentlichen Verkehrs noch wenig, und die Seetalbahn sollte stillgelegt werden. Doch Peter Huggenberger erkannte den hohen Wert der Bahnverbindung und kämpfte im Verein «sanfte Seetalbahnsanierung» aktiv mit, dass die Bahn erhalten blieb. Heute gibt es auch dank ihm jede halbe Stunde eine Bahnverbindung von Dorf zu Dorf. Ein grosses Anliegen war es Peter Huggenberger, die schöne Seetallandschaft zu erhalten. Dafür engagierte er sich im Landschaftsschutzverband Hallwilersee, dem LSVH, dem er über 30 Jahre angehörte, davon 25 Jahre als dessen Präsident. Er kämpfte bei Bauherren und Behörden dafür, dass die Bauzonen beschränkt blieben und möglichst umweltverträglich gebaut wird, für frei zugängliche Uferzonen sowie für Grün-

gürtel zwischen den Dörfern. Ein wesentliches Ergebnis seines Mitwirkens war der Erlass des Hallwilerseeschutzdekrets durch den Kanton Aargau im Jahre 1986. Mit der Verleihung des Heimatschutzpreises des Kantons Aargau im Jahre 1996 an den LSVH war die Basis gelegt für den seit vielen Jahren verliehenen Sommervogelpreis. Um den Preis bewerben sich seit 1999 Anwohner aus dem Seegebiet, die Gutes zugunsten der Natur tun. Eine grosszügige Schenkung von Hansjakob Suter ermöglichte es dem LSVH, eigenes Reservatland um den See zu erwerben und naturnah zu pflegen. Hier war Peter Huggenberger stets an vorderster Front mit vielen freiwilligen Helfern, naturnahe Flächen zu realisieren und zu unterhalten. Peter Huggenberger zeichnet sich aus durch viel Kunstsinn, und nach seinem Ausscheiden aus dem Berufsleben fand er Zeit, am See unterwegs zu sein und die Hallwilerseelandschaft und ihre Schönheiten mit eindrücklichen Fotografien festzuhalten. Zu Hause dann wählte er seine Aufnahmen

Peter Huggenberger als Sujets für eigene Bilder, zum Teil sehr naturnah, zum Teil auch abstrakt. Im Jahre 2014 konnte er eine Auswahl seiner Bilder in der Galerie R4L in Seon, nahe seinem Heim, der Öffentlichkeit präsentieren. In je einem Bildband mit seinen Fotografien und seinen Bildern lebt das Wirken von Peter Huggenberger weiter. Der LSVH, den er über Jahre prägte, führt weiter, was er begonnen hat. Infos unter www.natur-im-seetal.ch


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Agenda

Agenda vom 26. 8. bis 1. 9. 2016 Freitag, 26. August Lenzburg: Metzgplatz 20.30 Uhr. Die Badener Maske spielt «Die Arche». «L’ Arca», das Stück des Autors und Regisseurs Fabrizio Pestilli wurde vergangenes Jahr am Origen-Festival in vier Sprachen uraufgeführt. Die Badener Maske bringt nun die Dialektfassung zur Erstaufführung.

Samstag, 27. August Beinwil am See: Ponywiese 15 Uhr. «Rosita & Risotto». Eine tierische Geschichte mit Frau, Sau und Gegacker, erzählt und in Szene gesetzt von Irmi Fiedler (MiNiCiRC) mit dem dressierten Schwein «Trüffel von Schnüffel» und dem Huhn «Madmoiselle Poulette».

Sonntag, 28. August Beinwil am See: Ponywiese 15 Uhr. «Blumen für Louisiana». Ein MiNiCiRC-Theater für Kinder ab 5 Jahren und für Erwachsene. Regie: Sandra Moser. Script: Adrian Meyer. Spiel: Irmi Fiedler, Stephan Dietrich, Trüffel von Schnüffel. Dauer: 55 Minuten.

Kino Urban D/14 J. 3D: Do/Sa/Mo/Mi je 20 Uhr, So 17 Uhr; 2D: Fr/So/Di je 20 Uhr.

The Secret Life of Pets – 2D

Mittwoch, 31. August

KLASSIK

Freitag, 26. August Lenzburg: Kulturhaus und Jugendwerkhof Tommasini 20.15 Uhr. Musikalische Begegnungen Lenzburg: «Melpomene» – altgriechische Musik. Das Ensemble Melpomen präsentiert mit seinem Programm «Sappho» musikalische Perlen aus dem 6. Jahrhundert v. Chr.

Samstag, 27. August Lenzburg: Alter Gemeindesaal 20.15 Uhr. Musikalische Begegnungen Lenzburg: «Polyhymnia» – Musiktheater. Im Programm «zeit los» des innovativen Ensembles Viceversa sind Musik, Wort und Szene eng miteinander verknüpft.

«Rosita & Risotto», eine tierische Geschichte, am Samstag, 27. August, in Beinwil am See. Bichsel – Melinda Nadj Abonji. Saisoneröffnung. Mit Eintritt.

SOUNDS

Freitag, 26. August Lenzburg: Vor Müllerhaus 17 Uhr. Wahlveranstaltung der glp Bezirk Lenzburg. Enthüllung eines Wahlplakates für die Grossratswahlen. Ausserdem sind die Spitzenkandidaten vor Ort und beantworten Fragen. Seon: Kulturzentrum Forum Seon 20.15 Uhr. Konzert: Duo Luna-Tic. «On Air», Klavierakrobatikliederkabarett. Bar geöffnet ab 19 Uhr.

PARTYS

Donnerstag, 1. September Freitag, 26. August Lenzburg: Artoz Papier 20.15 Uhr. Musikalische Begegnungen Lenzburg: «Klio» – musikalische Märchenstunde. Mächlers neue Welt: ein fantastisches Musiktheater in spezieller Atmosphäre. Mit Jan-Martin Mächler (Gesang, Kompositionen) und Matthias Kuhn (Cello).

LITERATUR

Donnerstag, 1. September Lenzburg: Aargauer Literaturhaus 19.15 Uhr. «Die Schweiz im Blick»: Peter

Suicide Squad – 3D Man stellt ein Team aus den gefährlichsten derzeit einsitzenden Superschurken zusammen, rüstet sie mit dem schlagkräftigsten staatlich geprüften Waffenarsenal aus und schickt sie auf ein Himmelfahrtskommando, um einem rätselhaften, unüberwindlichen Wesen den Garaus zu machen: Die amerikanische Geheimagentin Amanda Waller ist überzeugt, dass nur eine heimlich instruierte Gruppe aus bunt zusammengewürfelten, zwielichtigen Gestalten vom Rand der Gesellschaft diese Mission meistern kann – weil sie nichts zu verlieren hat. Doch schon bald merken die Mitglieder der Suicide Squad, dass sie nicht rekrutiert worden sind, weil sie eine Chance auf Erfolg haben – vielmehr sollen sie praktische Sündenböcke abgeben, wenn das Unternehmen unweigerlich scheitert. Wie aber reagieren sie auf diese Erkenntnis? Stellen sie sich der Aufgabe, um beim Versuch draufzugehen? Oder beschliessen sie, dass jeder seine eigene Haut retten muss?

THEATER

Beinwil am See: Ponywiese 15 Uhr. «Prinzessin Holunder». Ein Theatertrunk für Junge, Welkende und Unsterbliche ab 5 Jahren. www.minicirc.ch

Filmtipp

Lenzburg: Baronessa 21 Uhr. Disco «Tanz&Gloria». Einmal im Monat schwofen zu den Hits aus den 60ern bis heute. Abendkasse ab 20 Uhr.

DIES & DAS

Freitag, 26. August Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt.

Samstag, 27. August Möriken-Wildegg:

Alterszentrum

Chestenberg 10–16 Uhr. 2. Koffer- und Flohmarkt. Am Markt findet man Handgemachtes wie auch Trödel. Bei schönem Wetter findet der Markt draussen statt, ansonsten drinnen. Verpflegungsmöglichkeiten sind auch vorhanden. Seengen: Areal Bruno Hauri Transporte 17.30 Uhr. MG Seengen: Fischessen. Am Sonntagmorgen findet um 10.30 Uhr das Frühschoppenkonzert statt, ab 11.30 Uhr werden die Gäste wieder mit frischem Fisch verwöhnt.

Sonntag, 28. August Lenzburg: Schloss 14 Uhr. Öffentliche Führung – Von Minnesang bis Rock ’n’ Roll. Museumseintritt. Niederlenz: Treffpunkt Dorfmuseum 10 Uhr. Dorfführung zu Gebäuden unter Denkmalschutz in Niederlenz. Seengen: Areal Bruno Hauri Transporte. 11.30–14.30 Uhr. MG Seengen: Fischessen. Am Sonntagmorgen findet um 10.30 Uhr das Frühschoppenkonzert statt, ab 11.30 Uhr werden die Gäste wieder mit frischem Fisch verwöhnt. Seon: reformierte Kirche 10 Uhr. Abschiedsgottesdienst Pfr. Jürg und Ruth von Niederhäusern. Anschliessend Apéro riche. Seon: katholische Kirche 10.30 Uhr. Festgottesdienst 50 Jahre katholische Kirche Seon. Anschliessend Apéro riche. Staufen: Sportplatz 8.30– ca. 16.30 Uhr. Kreisspieltag 2016 des Kreisturnverbands Lenzburg.

Montag, 29. August Lenzburg: Familie+ 15–18 Uhr. Kreatives Kindertanzen. Kinder tanzen, bewegen und toben.

Dienstag, 30. August Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt. Leutwil: Mehrzweckhalle 17–17.45 Uhr. Kinder-Volkstanzen. Kindertanzgruppe Leutwil.

Mittwoch, 31. August Das Fischessen der Musikgesellschaft Seengen: am 27. und 28. August in Seengen. (zvg)

Birrwil: Bibliothek 9.30–10 Uhr. Buchstartmorgen. Für Kinder von 2 bis 4 Jahren. Kostenlos. Im Anschluss Kaffee, Sirup und Gebäck.

Foto: www.minicirc.ch

Lenzburg: Familie+ 9.15–10.45 Uhr. «Schenk mir eine Geschichte». Erzählung und Kindergeschichten auf Italienisch. Animation: Anja Meyer. Im Rahmen von Family Literacy: Interkulturelle Leseanimation. Informationen: 062 891 52 32. Kostenlos.

Donnerstag, 1. September

Die ganze Wahrheit über das aufregende Eigenleben unserer tierischen Mitbewohner beantwortet der 3D-Animationsfilm Pets (3D). Denn wer hat sich die Frage noch nicht gestellt: Was machen eigentlich unsere Haustiere, während wir den ganzen Tag auf der Arbeit oder in der Schule sind? Der nunmehr fünfte gemeinsame Spielfilm von Illumination Entertainment und Universal Pictures wurde von Chris Meledandri, dem Gründer und CEO von Illumination Entertainment, und seiner langjährigen Partnerin Janet Healy produziert. Regie führt Chris Renaud (Despicable Me, Despicable Me 2), Co-Regie Yarrow Cheney. Das Drehbuch schrieben Brian Lynch sowie Cinco Paul und Ken Daurio.

Beinwil am See: MiNiCirc-Zelt 20.30 Uhr. Stummfilm: «Steamboat Bill, Jr» mit Live-Musik-Begleitung von Beni Mosele.

Kino Urban D/6 Jahre. Sa 17 Uhr, So 14.30 Uhr.

Wildegg: Schloss 18.30–19.30 Uhr. «Es juckt der Floh im Ohr». Szenischer Rundgang durch Schloss Wildegg.

Matt Damon schlüpft wieder in seine Kultrolle als Jason Bourne. Auch Paul Greengrass, der schon bei The Bourne Supremacy und The Bourne Ultimatum Regie geführt hat, sitzt ebenfalls wieder im Regiestuhl des nächsten Kapitels der Bourne-Franchise, in welcher der ehemals tödlichste aller CIA-Auftragskiller gezwungen wird, seine wahre Identität preiszugeben.

AUSSTELLUNGEN Auenstein Hexenmuseum Mittwoch, 31. August, 14–17 Uhr. Weitere Informationen unter www.hexenmuseum.ch Fahrwangen: Hintergasse 1, Atelier René Ming, Fahrwangen Ausstellung «Fahrwanger Geschäfte und Dienstleistungen seit Grossvaters Zeiten». Fr, 26. August, 18–20 Uhr; Sa, 27. August, 14–20 Uhr; So, 28. August, 14–18 Uhr. Holderbank: Pfarrkirche Ausstellung «Wegen ärgerlichen Läbens». Hörstation mit Chorgerichtsprotokollen.

MUSEEN Schlösser Lenzburg, Wildegg und Hallwyl: 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Dienstag–Sonntag und allgemeine Feiertage. Bis 31. Oktober.

VEREINE

Staufen Pistolensektion Staufen: Samstag, 27. August, 16–17.30 Uhr: freiwillige Übung.

Jason Bourne

Kino Löwen: D/12 Jahre. Sa und So je 17 Uhr.

Mother’s Day Nachdem Gary Marshall mit Valentinstag und Happy New Year bereits zwei Feiertage filmisch als Ensemblefilm umgesetzt hat, widmet er sich nun zusammen mit Julia Roberts dem Mother’s Day, dem Muttertag. Mother’s Day, Muttertag, ist beinahe auf der ganzen Welt ein Tag, an dem man seiner Mutter zeigt, wie gern man sie hat und wie dankbar man ihr ist. So entfalten sich in Mother’s Day zahlreiche Geschichten über unterschiedliche Mütter, die mehr oder weniger lose miteinander verbunden sind. Die Mütter stehen alle mitten im Leben, während der Feiertag näher rückt. An diesem Tag werden sie schliesslich mit ihren Söhnen und Töchtern zusammentreffen. Kino Löwen: D/8 J. Täglich 20 Uhr, Sa und So auch 14 Uhr. Weitere Filme und Infos unter www.kinolenzburg.ch

Alpenclub Staufberg: Sonntag, 28. August, Velotour nach Ansage, leicht. Tel. 062 893 32 61. nectute. Tel. 062 887 84 84.

SENIOREN

Freitag, 26. August Wildegg: Hotel Aarehof 11 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Se-

Donnerstag, 1. September Möriken: Restaurant Rössli 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch der Pro Senectute. An und Abmeldung unter Telefon 062 903 15 61


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Szene

Die Badener Maske spielt «Die Arche» Die Arche Noah kommt nach Lenzburg – in Form eines Open-Air-Stücks.

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Die Streetrats haben sich ganz der Louisiana-Musik verschrieben.

(streetrats.ch)

Die volle Ladung Mississippi K i S Kultur in Schofise bringt mit der Band «Streetrats» die Sümpfe von Louisiana nach Schafisheim.

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uf der Speisekarte der fünf Streetrats steht Louisiana-Music. Das ist Klangküche. Ein deftiger Eintopf aus Jazz, Zydeco, Blues, Rock ’n’ Roll und Cajun. Ein Gericht aus Zutaten aller Geschmacksrichtungen, die das Leben

rund ums Mississippi-Delta liefert: Liebe und Enttäuschung, Schwarz und Weiss, Härte und Schönheit, rote Bohnen und Reis. Der Mississipppi ist zum Greifen nah, die Krokodile sind gefrässig und der Sound der Streetsrats ist stimmungsvoll. Weitere Informationen zur Band findet man unter www.streetrats.ch Samstag, 10. September, 20 Uhr: Konzertbeginn. 18 Uhr: Jambalayaessen. Glashaus Gärtnerei Vogel, Bettenthal 4, Schafisheim.

as Stück «L’ Arca» des Autors und Regisseurs Fabrizio Pestilli wurde vergangenes Jahr am Origen-Festival in vier Sprachen uraufgeführt. Die Badener Maske bringt nun die Dialektfassung zur Erstaufführung. In der «Arche» wird der Sintflut-Mythos liebevoll und mit listigem Witz auf die Schippe genommen. Gott hat genug vom Treiben der Menschheit. Die Sintflut soll es richten. Er bereut sein Werk und beauftragt Noah damit, eine Arche zu bauen. Aber bereits mit der Idee, von jeder Tierart ein Männlein und ein Weiblein aufs Schiff zu bugsieren, stösst er auf Widerstand. Ein politisches Schaf stellt unmögliche Forderungen, aus zwei Kaninchen werden schnell hunderte und Noahs Gattin Haikal ist sehr heikel. «Die Arche» ist ein Stück in der Tradition der Commedia. Es ist schnell, lebt von der Spielfreude, einfachem Bühnenbild und überraschenden Kostümen und Wendungen. Es ist wie geschaffen dafür, openair auf einem Thespiswagen aufgeführt zu werden. Als Theater, das dorthin geht, wo die Menschen im Sommer anzutreffen sind: auf Plätzen, in Pärken und in den Gassen. Informationen findet man auf der

In «Die Arche» wird der Sintflut-Mythos liebevoll und mit listigem Witz auf die Schippe genommen. Homepage www.badenermaske.ch Freitag, 26. August, 20.30 Uhr, Metzg-

platz, Lenzburg. Bei Regen findet die Vorführung unter den Arkaden statt.

Bettina Spoerri liest aus «Herzvirus» Im kommenden Café Littéraire ist die Schriftstellerin Bettina Spoerri zu Gast. Sie liest aus ihrem Roman «Herzvirus».

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Das Literaturhaus Lenzburg sucht für das Lyrikfestival Neonfische Lieblings(pixabay) gedichte.

Lieblingsgedichte gesucht Das Literaturhaus Lenzburg sucht im Rahmen des Lyrikfestivals Neonfische das Lieblingsgedicht schlechthin.

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m Wochenende vom 26./27. November findet das Lyrikfestival Neonfische 2016 statt. Über ausgewählte Gedichte diskutieren zwanzig Lyrikerinnen und Lyriker, im Gespräch mit dem Publikum. Ebenfalls besprochen wird eine Auswahl von Lieblingsgedichts-Einsendungen. Literaturkritiker Manfred Papst mit den Lyrikern Svenja Herrmann, Michael Fehr und Markus Bundi stellen ausgewählte Einsendungen am

Sonntag, 27. November, von 14.45– 16 Uhr vor und besprechen diese im Publikum. Interessierte haben ab jetzt die Möglichkeit, ihr Lieblingsgedicht einzusenden. Wer teilnehmen möchte, sendet einen Gedicht-Text ein, mit Angabe von Autor und Band/Zyklus, ausserdem eine kurze Begründung der Wahl. Ausgeschlossen sind eigene Gedichte. Nicht vergessen sollte man Name und Adresse. Einsendeschluss ist der 20. Oktober 2016. Einsendungen gehen an info@aargauer-literaturhaus.ch oder Aargauer Literaturhaus Lenzburg, Bleicherain 7, 5600 Lenzburg. Unter den Einsendungen werden attraktive Preise und Festivalpässe verlost.

n erschütternden, aber feinfühlig erzählten Erinnerungsbildern entwickelt sich in «Herzvirus» das Drama des Lebens einer ungewöhnlichen Frau. Sie lebt mit ihren Fantasien an den Rändern der Wirklichkeit, ängstlich beobachtet und bewundert von ihrer Tochter. Sie wächst mit einer Mutter auf, die vieles auf ihre ganz eigene Weise tut, Konventionen missachtet, in Büchern, Musik und Filmen lebt, aber in zwanghaften Gedanken Briefkästen sprengt oder andere Menschen zu vergiften meint – bis zu dem Punkt, an dem es kein Zurück mehr gibt. «Herzvirus» zeichnet das Psychogramm einer Beziehung nach, in der Schrecken, Wahn und Freiheit so nahe beieinanderliegen, dass sie sich bisweilen nicht voneinander unterscheiden. Die 1970/80er-Jahre zwischen Aufbruch und Ernüchterung sind hier Spiegel innerer und äusserer Umwälzungen: die Musik, die Literatur, die Unruhen auf den Strassen, die reale Bedrohung durch Umweltkatastrophen wie Tschernobyl und Schweizerhalle. Auftakt zur Ausstellung «Da war früher eine Wiese Bettina Spoerri, geboren 1968 in Zürich und aufgewachsen in Basel, hat Germanistik, Philosophie, Musik- und Filmwissenschaft studiert. Seit Herbst 2013 leitet sie das Aargauer Literaturhaus in

Bettina Spoerri liest im Café Littéraire aus ihrem Roman «Herzvirus». (Archiv/Carla Stampfli)

Lenzburg. Als Schriftstellerin trat sie von 2000 an mit Kurzgeschichten, einem Theaterstück und einem Text-Musik-Programm in Erscheinung, 2013 wurde ihr Romandebüt «Konzert für die Unerschrockenen» publiziert, im Frühjahr 2016 «Herzvirus». Sie ist unter anderem Gewinnerin des «Baarer Raben» (Preis für Kinder- und Jugendliteratur), die entsprechende Erzählung «Schneller als Licht» erscheint im August 2016 im SJW-Verlag

und wird auch ins Französische übersetzt. Dieses Café Littéraire bildet den Auftakt zur Ausstellung «Da war früher eine Wiese», in welcher die Veränderungen im Quartier an der Othmarsingerstrasse thematisiert werden. Vernissage gleich anschliessend um 12.30 Uhr beim gelben Bauwagen. Sonntag, 4. September, 11 Uhr, Atelier Ruffieux, Kapellenweg 4, Lenzburg.

Musikalische Begegnungen Lenzburg – Programm demnächst An den Musikalishen Begegnungen darf das Publikum ein etwas andere Klassikprogramm erleben.

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ei der 33. Ausgabe der Musikalischen Begegnungen Lenzburg wird jeder der neun Musen ein Konzertabend gewidmet. Bis und mit am 1. September stehen unter dem Motto «Von der Muse geküsst» die folgenden Konzerte an: Kalliope – Philosophisches Konzert mit Katja Gentinetta, Philosophin, und dem Ensemble Klangcombi Die in Lenzburg wohnhafte und weitherum bekannte Philosophin Katja Gentinetta hat für dieses philosophische Konzert eine Carte Blanche erhalten. Ihre Gedanken werden begleitet von musikalischen Erzählungen des Ensembles

Klangcombi, denen die Volksmusik als Fundus für neue Klangwelten dient. Donnerstag, 25. August, 20.15 Uhr, Alter Gemeindesaal Lenzburg. Melpomene – altgriechische Musik mit dem Ensemble Melpomen Das Programm «Sappho» geht einerseits den Spuren der legendären Sängerin Sappho aus Lesbos nach, entwirft aber auch ein stimmungsvolles Gemälde des griechischen 6. Jahrhunderts v. Chr. insgesamt. Eine mediterrane Frauenstimme, ein Sänger und mit grösster Sorgfalt rekonstruierte Instrumente der Zeit geben diesen Melodien und Rhythmen ihren faszinierenden Klang. Freitag, 26. August, 20.15 Uhr, Tommasini Lenzburg. Polyhyminia – Musiktheater mit dem ensemble viceversa Im Programm «zeit los» sind Musik,

Wort und Szene eng miteinander verknüpft. Neue Musik wird mit klassischromantischem Repertoire verwoben, Texte unterschiedlicher Stilrichtungen und Gattungen formen als einzelne Facetten den Kontext des szenischen Bogens mit. Samstag, 27. August, 20.15 Uhr, Alter Gemeindesaal Lenzburg. KLIO – musikalische Märchenstunde mit Jan-Martin Mächler und Matthias Kuhn Mächlers neue Welt: Was passiert, wenn ein armer Komponist für sein Musiktheater weder Symphonieorchester noch Opernchor zur Verfügung hat, sondern lediglich einen Sänger und einen Cellisten? Dann betreten wir die grösstmögliche Bühne: die Fantasie der verehrten Zuschauerinnen und Zuschauer. Donnerstag, 1. September, 20.15 Uhr, Papierfabrik Artoz Lenzburg.

Estelle Costanzo vom ensemble viceversa.

(zvg)


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Veranstaltungen / Diverses

3D: DO/SA/MO/MI je 20 Uhr und SO 17 Uhr 2D: FR/SO/DI je 20 Uhr D, ab 14 Jahren:

SUICIDE SQUAD – 3D/2D SA 17 Uhr, SO 14.30 Uhr D, ab 6 Jahren:

THE SECRET LIFE OF PETS – 2D

Täglich 20 Uhr, SA + SO auch 14 Uhr D, ab 8 Jahren:

MOTHER’S DAY SA +SO je 17 Uhr D, ab 12 Jahren:

JASON BOURNE www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

Männerchor Hunzenschwil-Schafisheim Mein Name ist Bernhard Fischer, ich singe im 2. Tenor. Für das nächste Projekt vom 25. März 2017 suche ich Sängerkollegen. Wir proben jeden Mittwochabend in der Aula Hunzenschwil. Weitere Infos erhältst du bei der Dirigentin, M. Th. Hermann, 076 705 95 04. Wir freuen uns auf dein Echo.

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