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Donnerstag, 14. Juli 2016

108. Jahrgang – Nr. 28

AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG

11ºC 20ºC

11ºC 23ºC

Über 30 Lehrabgänger lassen sich feiern

Freitag, 15. Juli 2016 Sonne und Wolken im Wechsel. Aber meist trocken.

Auch die 7. Ausgabe der Gratulationsfeier für die Lehrabgänger des Laufentals und Schwarzbubenlandes erwies sich als Fest der Wertschätzung für die 31 Gewürdigten.

Samstag, 16. Juli 2016 Es zeigt sich vermehrt die Sonne und die Temperaturen steigen. Sonntag, 17. Juli 2016 Weitgehend sonnig und angenehm warm.

13ºC 25ºC

Martin Staub

Laufen

3 So machte der Stedtli-Blues auf dem malerischen Helye-Platz Spass: Heisse Rhythmen, tolle Stimmung, kühle Drinks und sommerliches Wetter.

Beinwil

11 Die Schule Beinwil erhält als achte im Kanton das Label «So.fit». Überbringer ist selbstverständlich der «eigene» und für die Schule zuständige Regierungsrat.

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A

uch nach den Lehrabschlussprüfungen sollt ihr die Segel korrekt setzen», begrüsste am Mittwoch vergangener Woche Urs Berger, Leiter Berufs- und Weiterbildung Wirtschaftskammer Baselland, die rund 130 Gäste an der Gratulationsfeier im Alts Schlachthuus in Laufen. Für Vreni Giger war diese siebte auch die letzte Ausgabe, die sie im Namen von Promotion Laufental, Forum Schwarzbubenland, dem KMU Lehrvertriebsverbund Baselland und Umgebung sowie den regionalen Gewerbevereinen organisierte. Bei den angeregten Gesprächen am anschliessenden Apéro war man sich

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Redaktion 061 789 93 36 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Inserate 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch

Festredner: Sandro Karrer gibt Tipps, wie mit Visionen umzugehen ist.

Alles im grünen Bereich: Die frischgebackenen Berufsleute nehmen die Gratulationen entgegen.

einmal mehr einig, dass das Ziel, mit dieser einstündigen Feier, den Einsatz, den Fleiss und den Durchhaltewillen der Lernenden zu würdigen, mehr als erreicht wurde. Dafür sorgten die zügigen, mit vielen Konzentraten von Lob und Ratschlägen behafteten Ansprachen von Urs Berger, Gelgia Herzog, Präsidentin Forum Schwarzbubenland, und dem Röschenzer Sandro Karrer, der als Inhaber seiner vor einem Jahr gegründeten Filmbude Karrer den Anwesenden auf humorvolle Art erklärte, wie motivierte erfolgreiche Jungunternehmer arbeiten. Den frischgebackenen Berufsleuten gratulierte er für das Erreichte, ermunterte sie aber auch, nicht still zu sitzen, sondern ihre Projekte und Ideen zu verwirklichen. «Zieht los und lasst es krachen, zündet eure Rakete und macht ein richtiges Feuerwerk aus euch», rief der 24-Jährige in den Saal. In die gleiche Richtung zielte auch Gelgia

Herzog in ihrer Schlussrede, in der sie die erfolgreichen Berufsleute dazu ermunterte, auch mal gegen das System, das bekanntlich nicht immer allen wohlgesinnt ist, anzukämpfen. «Setzt eure Ideen um, versucht Neues. «So wie ihr es macht, ist es richtig», sagte sie. Hauptsache einer solchen Feier muss allerdings, wie es der Name sagt, die Gratulation selber sein. Und dazu stellten sich Regierungsvertreter beider Kantone und solche des Gewerbevereins KMU Laufental und Forum Schwarzbubenland in Position, worauf die 31 erfolgreichen Damen und Herren auf die Bühne gebeten wurden, um sich von Landrat Franz Meyer, Regierungsrat Anton Lauber, Regierungsrat Remo Ankli, Martin Vogel und Thomas Disler die Hand reichen zu lassen und eine Geschenktasche entgegenzunehmen. Die Gratulationsfeier in Laufen hat sich unter der Organisation von Vreni

FOTOS: MARTIN STAUB

Giger mittlerweile zu einer nicht mehr wegzudenkenden Institution entwickelt. Und diese Tradition soll auch nächstes Jahr weitergeführt werden. Remo Oser, Präsident von Promotion Laufental, verabschiedete zum Schluss Vreni Giger mit Geschenk und dankenden Worten, freute sich aber, mit Yvonne Neuenschwander aus Laufen auch schon deren Nachfolgerin präsentieren zu können. Damit der Stellenwert der Gratulationsfeier erhalten bleibt, sind auch immer die Eltern und Lehrbetriebe gefordert, ihre erfolgreichen Lehrabgänger unabhängig von Rang und Noten für die Veranstaltung anzumelden, «denn dieser Event ist freiwillig, soll aber möglichst vielen jungen Berufsleuten unsere Wertschätzung entgegenbringen», erklärte Vreni Giger ihre vor sechs Jahren erstmals umgesetzte Idee. Die gewürdigten Lehrabgänger auf Seite 7.

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IMPRESSUM

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LAUFENTAL LAUFEN

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Donnerstag, 14. Juli 2016 Nr. 28

LAUFEN

«Es ist alles so schön grün hier»

Fetziger Blues in heisser Sommernacht So machte der StedtliBlues auf dem malerischen Helye-Platz Spass: Heisse Rhythmen, tolle Stimmung, kühle Drinks und sommerliches Wetter. Als Vorspann gefielen einige Jugend-Bands der Musikschule Laufental-Thierstein. Tolle Stimmung: Gäste auf dem Laufner Helye-Platz.

FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Jürg Jeanloz

Gasteltern mit Gasttochter: Kurt Reber, Schülerin Isabela und Lilli Kuonen Reber. FOTO: MARTIN STAUB

dust. «Unsere Töchter sind beide über 30 und schon seit längerem von zuhause ausgezogen», erklärt Kurt Reber. «Und deshalb nahmen wir Isabela gerne in unserem Haus auf», ergänzt Partnerin Lilli. So lebt die 17-jährige Isabela Alvarez Gallardo aus Iquique, Chile, seit rund vier Monaten bei Kurt und Lilli Reber Kuonen und besucht als Austauschschülerin das Gymnasium Laufen. «Ich bin in der Klasse 1SZ mit Schwerpunktfach Spanisch und Zeichnen», erklärt Isabela in gutem Hochdeutsch. Dank eines Intensivsprachkurses, den fremdsprachige Schülerinnen und Schüler hier besuchen, bevor sie vollzeitlich in eine Klasse integriert werden, hat die Chilenin keine Mühe mit der deutschen Sprache. «Nur mit Schweizerdeutsch komme ich noch nicht ganz zurecht», sagt sie schmunzelnd. Wie Fernanda, eine andere Schülerin aus Brasilien (das Wochenblatt berichtete), ist Isabela durch AFS zu diesem Austauschjahr am Gymnasium Laufen gelangt. AFS ist die grösste und älteste Non-Profit-Organisation für interkulturellen Austausch in der Schweiz. Weltweit kooperiert AFS mit über 60 Partnerländern und blickt auf ein über 60jähriges erfolgreiches Bestehen zurück. Isabela hat sich bei AFS um ein Austauschjahr in der Schweiz «beworben», die nötigen Kriterien erfüllt und ist der Familie Reber Kuonen, die sich ihrerseits bei AFS als Gastfamilie zur Verfügung gestellt hatte, zugeteilt worden.

Das «Projekt» scheint für alle Beteiligten gelungen. Isabela fühlt sich in ihrer Klasse wohl, hat sich laut Konrektor Christoph Keller, verantwortlich für Austauschschüler, ausgezeichnet integriert und macht gute Fortschritte. Und am Rebenhöheweg bei ihrer Gastfamilie fühlt sich die Südamerikanerin sehr gut aufgenommen. «Isabela lebt bis zum Abschluss ihres Schuljahres Ende Januar 2017 bei uns, wie eine eigene Tochter», sagt Kurt Reber. So auch während der Sommerferien, auf die sich die sympathische Schülerin besonders freut. «Wir werden zusammen eine mehrwöchige Motorradtour durch Osteuropa machen», schwärmt sie. Hier in Laufen fühlt sich Isabela aber bereits wie Zuhause. Das satte Grün und die vielen Pflanzen sind für sie neu. In der Nähe von Iquique, im Norden von Chile, wo Isabela wohnt und eine englischsprachige Privatschule besucht, liegt die Atacamawüste, die trockenste Wüste der Erde. «Bei uns braucht es nicht zu regnen, denn wir haben keine Pflanzen», kommentiert sie schmunzelnd mit ihrer eigenen Logik das eher feuchte Klima hier. Isabela wird im Januar Familie Reber Kuonen verlassen und nach Hause zurückfliegen. Ein Abschied, der für die Gasteltern wie auch für Isabela nicht ganz leicht sein wird. In zwei Wochen erscheint noch ein dritter Bericht mit dem Thema Schüleraustausch. Dann mit umgekehrten Vorzeichen: eine hiesige Schülerin berichtet über ihr Austauschjahr in Chile.

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erfurchtes Gesicht, klein, mit grünem T-Shirt und Dächlikappe betritt der mit allen Wassern der Bluesmusik gewaschene James Boo Boo Davis die Bühne, setzt sich auf einen glitzernden Zylinder und beginnt mit einem lauten «Hey» sein Konzert. Vor ihm liegt eine ganze Batterie von Mundharmonikas, eine davon ergreift er und beginnt zu spielen. 72-jährig und noch kein Bisschen müde, erklingen die silbrigen zum Teil langgezogenen Töne seiner Mundharmonika. «I had a Dream» hat er sein selbst komponiertes Stück benannt, eine Philosophie die den aufgestellten Sänger sein Leben lang begleitet. John Gerritse am Schlagzeug und Jan Mittendorp an der Gitarre sind mit von der Partie und geben dem Song den richtigen Kick. Der Rhythmus fährt ein, die Gäste wippen mit den Hüften und klopfen ihre Füsse zum Takt. Davis ist ein Erlebnis, eine lebendige Ikone des Blues, aber einfach und bescheiden geblieben. «Thank you, thank you»

schreit er mit ätzender Stimme ins Mikrofon, er geniesst den mächtigen Applaus. Der Mann aus dem Mississippi Delta hat eine riesige Lebenserfahrung, immer wieder streut er kleine Episoden ein. Seine Vorträge sind einfach perfekt: Er wechselt seinen kernigen Gesang und sein virtuoses Mundharmonikaspiel dauernd ab, ohne dass es auffällt. Eine ganz andere Blues-Gattung pflegt die französische Gruppe Mojo New Line. Variantenreich sind ihre Rhythm’n’Blues-Stücke, stark und klangschön die Ausdrucksweise. «Are you ready» schreit der Bandleader Jipes Blues in die Menge. Nochmals etwas lauter, dann erhält er endlich die lautstarke Antwort aus Hunderten von Kehlen. «Down in Hollywood» spielen die sechs Herren mit einer Intensität, die seinesgleichen sucht. Der Bandleader hält seine Gitarre über den Kopf, spielt darauf und singt dazu. Als Höhepunkt des Abends tritt der begnadete Blues-Sänger Joe Louis Wal-

Blues in Reinkultur: Bandleader Boo Boo Davis, John Gerritse (Schlagzeug).

Blues mit französischer Band: Mojo New Line.

LAUFEN

LAUFEN

Die neue Stebi öffnet die Tore

Ganz im Zeichen von Brücken

ker auf. Er macht mächtig Dampf, jetzt geht die Post richtig ab. Er baut in seinen selbst geschriebenen Songs Rockund Soul-Elemente ein und besticht durch ein untrügliches Gefühl für feine Musik. Seine Blues lehnen sich untrüglich an das Genre des Gospels und begeistert die Zuhörerschaft. Ein würdiger Abschluss einer heissen Blues-Nacht.

Heimischer Nachwuchs präsentiert sich: Band «Cave canem».

Fribourg: Drei der sieben Brücken über die FOTOS: ZVG Saane.

Der Umzug macht Spass: Das Stebiteam mit Bibliotheksleiterin Petra Rentsch (2.v. r.) und Daniel Ammann, IT-Verantwortlicher (r.) in den neuen Räumen. FOTO: MARTIN STAUB dust. «Die Züglete ist punkto Anstrengung nicht ganz ohne, macht aber Spass», sagt eine Mitarbeiterin der Stedtlibibliothek Laufen, dem Wochenblattredaktor, der unbedingt einen Augenschein der neuen Räumlichkeiten in der renovierten Amthausscheune nehmen wollte, bevor der grosse Ansturm der Öffentlichkeit folgt. Bereits morgen Freitag, 15. Juli, ist es so weit. Von 16.00 bis 20.00 Uhr ist die neue Stedtlibibliothek – neu an der Amthausgasse 35 – geöffnet. Die Mitarbeitenden und zahlreiche Helferinnen und Helfer waren in den letzten zwei Wochen mit dem Umzug beschäftigt. Schachteln einpacken, mit der Unterstützung einer Umzugsfirma die Bücher, Hörbücher, Zeitschriften und DVDs einige hundert Meter Richtung Osten transportieren, am neuen

Ort auspacken und in die praktischen und top designten neuen Regale einordnen. Die Motivation, die Umzugsarbeit vollbracht zu haben und die neue Stebi der Öffentlichkeit zu präsentieren, ist deutlich zu spüren. Allen voran Bibliotheksleiterin Petra Rentsch, die dem Wochenblatt gerne noch eine weitere Neuigkeit mit in die Redaktion gibt: «Wir werden eine Kaffeemaschine im Haus haben, damit sichs unsere Kundschaft beim Schmökern in unseren Medien noch bequemer machen kann», erzählt sie. Bis 20. August, wenn das grosse Eröffnungsfest stattfindet, wird die Stedtlibibliothek zu den Sommerferienzeiten (Di 9–12, Fr 16–20 und Sa 9–12) geöffnet sein. Danach gelten wieder die üblichen Öffnungszeiten (stebilaufen.ch).

Schulfest Gymnasium Laufen Wer am Donnerstagabend das Schulhaus des Gymnasiums Laufental-Thierstein betrat, glaubte sich in einer Eventhalle: Allerorten Präsentationen, Wettbewerbe, Parcours, Aufführungen und der Geruch von frisch zubereitetem Essen. Das Schulfest war der Höhepunkt der Themenwoche unter dem Motto «Brücken bauen» Während einer Woche hatten sich die Schülerinnen und Schüler in unterschiedlichsten Kursen mit dem Thema «Brücken bauen» auseinandergesetzt. Das abschliessende Schulfest präsentierte die Ergebnisse und Schöpfungen einer breiteren Öffentlichkeit. So beispielsweise der Kurs «Brücken der Birs»: Zwei Tage lang radelte das sportliche Grüppchen mit dem Velo der Birs entlang und dokumentierte insgesamt 157 Brücken von verschiedensten Baustilen, welche nun im Gymnasium zu betrachten waren. Teilnehmerinnen einer weiteren Gruppe reisten über den Röstigraben nach Fribourg, wo sie die sieben Brücken über die Saane besuch-

Chic: Die Schülerinnen präsentieren ihre Kleider. ten, eigene Bilder malten und am Schulfest bunte Plakate präsentierten sowie Fribourger Spezialitäten anboten. Der Kurs «Vom Balancieren zum Klettersteig» baute Brücken in felsiger Höhe, denn die Klettergruppe überbrückte «Abgründe» von einer Plattform zur anderen, was in einem siebenminütigen Film festgehalten war. Was es bedeutet, wenn Brücken abgebrochen werden, erlebten die Schülerinnen und Schüler, die sich mit Fragen der Flüchtlingsproblematik auseinandersetzten. Mit Hilfe eines fiktiven Spiels, das auf realen Erlebnissen basierte, veranschaulichten sie die Strapazen und Gefahren einer Flucht nach Europa. Nebst den Kurs-Präsentationen erwartete die zahlreichen Besucher auch ein buntes Rahmenprogramm. Die Klasse P2m führte ihr Musical «Alice im

Wunderland» auf, welches das Publikum für eine Stunde in eine Fantasiewelt entführte. Im Lichthof stellten die Teilnehmerinnen des Kurses «Seidenband» ihre selbst genähten Kleider auf dem eigens dafür aufgestellten Laufsteg dar. Die poppige Musik passte perfekt zu den stylischen und farbenfrohen Sommerkleidern mit dazu passenden Gürteln und Haarschleifen. Für das leibliche Wohl war ein vielseitiges kulinarisches Angebot zusammengestellt worden. Nebst Fajitas, American-Style Hotdogs oder Risotto lockten auch Waffeln und Kuchen. Die freudige und entspannte Atmosphäre war ein gebührender Abschluss des Schuljahres und ein perfekter Start in die Sommerferien. Das Presseteam der Themenwoche


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Donnerstag, 14. Juli 2016 Nr. 28

Gottesdienste HERR, du weisst alle Dinge, du weisst, dass ich dich lieb habe.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 15. Juli, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: ökum. Andacht am Wochenende. Sonntag, 17. Juli, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst mit cand. theol. Andrea Holstein (Basel). Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch

Sonntag, 17. Juli 2016 10.30 Uhr Gottesdienst in Soyhières Kein Gottesdienst in Breitenbach Dienstag, 19. Juli 2016 19.30 Uhr Gebetsabend Gäste sind herzlich willkommen.

Johannes 21, 17

Georg Bergmann-Binkert * 27. 1. 1922

Wir sagen auf diesem Wege allen, die an ihn dachten, unseren aufrichtigen Dank.

Vreni Nussbaumer

Ein besonderer Dank gilt all denen, die zu der würdevollen Beisetzung beigetragen haben. Allen voran Herrn Pfarer Stéphane Barth, der Organistin und der Gitarristin, den Fahnendelegationen des Turnverbandes Dorneck-Thierstein und des Turnvereins Erschwil, den Gemeinde- und Kirchgemeinde-Vertretern der Gemeinde Erschwil sowie dem Bestattungsinstitut Walser.

«s’Vreni vo Oberaesch» 15. Mai 1931 – 5. Juli 2016

Bedanken möchten wir uns auch bei Herrn Dr. Florian Leupold und beim Personal des AZB in Breitenbach für ihre jahrelange, fürgsorgliche Betreuung.

Nach einem erfüllten Leben durfte sie sanft einschlafen. Die letzten Jahre wurde sie im Alters- und Pflegeheim Stäglen gut umsorgt.

Wir trauern um sie: Bethli Nussbaumer-Paganoni Jakob und Annemarie Nussbaumer-Gerber Hämi Nussbaumer Anverwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 15. Juli 2016, um 14.30 Uhr auf dem Friedhof Oberkirch in Nunningen statt. Anschliessend ist die Abdankungsfeier in der Kapelle im Alters- und Pflegeheim Stäglen in Nunningen. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Schweizerischen Mennonitischen Mission, 3550 Langnau i. E, Postkonto 30-649185-9, Vermerk: Vreni Nussbaumer.

Thomas und Verena Bergmann-Zogg mit Anuschka und Luis Meilen, 12. Juli 2016

Behaltet mich so in Erinnerung, wie ich in den schönsten Stunden mit euch beisammen war.

Traurig nehmen wir Abschied von unserer Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Tochter, Schwester und meiner Partnerin

Marliss Conradin

Traueradresse: Ruedi Nussbaumer, Rüttiweg 2, 4246 Wahlen Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein

Gilt als Leidzirkular.

Gottesdienste: Sonntage, 17. und 24. Juli, keine Gottesdienste Beerdigungs- und Seelsorgepikett: Von Samstag, 16., bis Samstag, 30. Juli, ist Pfr. Stéphane Barth in den Ferien. Er wird in dieser Zeit für Beerdigungen und seelsorgerliche Notfälle vertreten von Pfr. Georg Pace aus Moutier, Telefon 032 493 11 09. Konfirmandenunterricht 2016/2017: Infoabend zum Konfirmandenjahr für Konfirmanden und Eltern am Donnerstag, 18. August, um 19 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach. Gruppe 1 am Donnerstag, 25. August, 18 bis 19.30 Uhr im Gemeindesaal der ref. Kirche Thierstein, Breitenbach.

è 8. 6. 2016

Wir nehmen Abschied von unserer lieben Schwester, Schwägerin, Tante, Grosstante, Cousine und Freundin

EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 17. Juli, 10 Uhr Ökumenischer Sonntag: Tour de Leimental macht Halt in Flüh. Gottesdienst mit Pfarrer Armin Mettler, Christoph Speiser, Marianne Kossmann und Sharon Prushansky. Keine Sonntagsschule Anschliessend Apéro Freitag, 22. Juli, 10.30 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl Pflegewohnheim Flühbach

Für die vielen Beweise der Anteilnahme beim Heimgang unseres lieben Entschlafenen

Wenn die Kraft versiegt, die Sonne nicht mehr wärmt, dann ist der ewige Frieden eine Erlösung. Nach langer Krankheit konnte er im Beisein seiner Familie friedlich einschlafen. Traurig nehmen wir Abschied von meinem herzensguten Ehemann, Vater, Schwiegervater, Opi, Bruder, Schwager, Götti und Onkel

4. Februar 1959 – 8. Juli 2016

Mario und Sabine Pflugi-Allemann mit Dario und Seraina Manuela und Hugo Grun-Pflugi Mario und Christiana Conradin-Fluor Fadri und Rosi Conradin mit Familie Christian und Beatrice Conradin mit Familie Jon Rudolf Conradin David und Cecilia Conradin Ernst Reber Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Mario Pflugi, Bretzwilerstrasse 29, 4206 Seewen Gilt als Leidzirkular.

Christoph Halbeisen 19. 12. 1953 – 8. 7. 2016 Wir werden dich sehr vermissen.

Käthi Halbeisen Pascal und Karin Halbeisen mit Livio Doris Studach mit Familie Martina und Martin Burri mit Familie Boba Meyer mit Dominik Verwandte und Bekannte

Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familien- und Freundeskreis statt. Traueradresse: Käthi Halbeisen, Dorfstrasse 41, 4243 Dittingen

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch

Wenn ihr a mi dänket, sid nit truurig, verzelet lieber über mi und traut euch ruhig avo z’lache. Löhnt es Plätzli zwüsche euch, wi nis im Lebe ha cha.

Traurig, aber dankbar für alles, was sie uns gegeben hat und was wir mit ihr erleben durften, nehmen wir Abschied von

Ruth Wiggli-Jossen 4. Februar 1944 bis 8. Juli 2016 Wir fragen uns, warum bist du von uns gegangen, du hattest grosse Freude am Leben und so viele Pläne für die Zukunft.

In Liebe und Dankbarkeit Manuela Wiggli Christian Wiggli Geschwister Regina, Ludwig und Rosmarie Verwandte und Freunde

Ihr Bestattungsdienst in der Region!

Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 15. Juli 2016, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Laufen statt. Anschliessend Beisetzung auf dem Friedhof St. Martin. Dreissigster: Freitag, 5. August 2016, um 19.30 Uhr.

Tag- und Nachtdienst Überführungen

Traueradresse: Christian Wiggli, Bleihollenweg 9, 4242 Laufen

061 791 93 33

Gilt als Leidzirkular.

Werner Pally, Meltingen Kurt Pally, Meltingen Guido Stark, Meltingen


Donnerstag, 14. Juli 2016 Nr. 28

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Donnerstag, 14. Juli 2016 Nr. 28

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Dr. med. P. Hofer Bahnhofstrasse 16, 4242 Laufen

Ferien vom 24.7.16 - 14.8.16 Ferienvertretung: Dr. med. R. Stäuble In den Zweigen 7, 4246 Wahlen Telefon 061 761 33 00

Dr. med. Heinz Schön FMH Innere Medizin Hausarztpraxis Dorfzentrum Tramschlaufe Aesch Zurück am Montag, 18. Juli 2016 Tel. 061 751 63 78 www.dr-schoen.ch

BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN

Verkehrsbeschränkung in Mümliswil-Ramiswil Passwangstrasse Nördlich des Restaurants Alpenblick bis zum Nordportal Zingelentunnel Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Es sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: – Im Rahmen der Sanierung der Passwangstrasse Nord wird die Funktion der Lichtsignalanlage so erweitert, dass kritische Begegnungsfälle für alle Fahrzeugarten erkannt werden und der Tunnel bei Gefahr nur in eine Richtung befahrbar ist. – Das Projekt beinhaltet einen neuen Kabelblock, die Sanierung der bestehenden Werkleitungen und der Ersatz des Belages. – Für diese Arbeiten wird die Passwangstrasse im besagten Abschnitt blockweise in der Nacht gesperrt und am Tag einspurig geführt. Der Verkehrsfluss am Tag wird mit einer Lichtsignalanlage mit Buspriorisierung geregelt. Die Sperrungen werden eine Woche im Voraus signalisiert. – Die Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h wird im Baustellenbereich auf 30 km/h herabgesetzt (Beginn/Ende der Geschwindigkeitsbeschränkung). Dauer: Anfang August 2016 bis Ende Mai 2017 Die Deckbelagsarbeiten werden in der Bausaison 2019 realisiert Nachtsperrungen von 19.00 bis 5.00 Uhr Gegen die verfügte Massnahme kann innert 10 Tagen beim Verwaltungsgericht des Kantons Solothurn, Amthaus 1, 4502 Solothurn, schriftlich Beschwerde eingereicht werden. Die Beschwerde soll einen Antrag und eine Begründung enthalten. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt II, Olten, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen. Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 15. Juli 2016

Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger

Betreibungsamtliche Liegenschaftssteigerung Infolge Betreibung auf Grundpfandverwertung und Pfändung wird am

Mittwoch, 31. August 2016, um 15.00 Uhr im Amthaus, Passwangstrasse 29, 4226 Breitenbach, Parterre, Raum 004, öffentlich versteigert: Grundbuch:

Himmelried Nr. 964 Wohnhaus mit Scheune, Baumgartenweg 32 Vers.-Wert Fr. 449 100.– Nebengebäude, Baumgartenweg 146 Vers.-Wert Fr. 14 300.– Nebengebäude, Baumgartenweg 311 Vers.-Wert Fr. 6500.– Katasterwert Fr. 137 890.– Betreibungsamtliche Schätzung Fr. 655 000.– Besichtigungstermin: auf Anfrage beim Betreibungsamt Das Bundesgesetz über den Erwerb von Grundstücken durch Personen im Ausland vom 16. Dezember 1983 findet Anwendung.

Fehren

Baupublikation Bauherrschaft: Christine Herann und Franz Jonasch, Spitzackerstrasse 276, 4232 Fehren Bauobjekt: Sitzplatz Erweiterung auf Stelzen Bereits erstellt (nachträgliche Baueingabe) Projektverfasser: Schulte Gartenbau, Oberwil Bauzone: W2a Bauplatz: Spitzackerstrasse 276, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 439 Besonderes: Näherbaurecht z. L GB. Nr. 21 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 30. Juli 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Tobler-Hügli René und Cornelia Unt. Mettenbühlweg 2, 4226 Breitenbach Bauobjekt: Best. Haus Umbau und Neubau EFH Projektverfasser: Stenz AG, Erschwil Bauzone: W2a Bauplatz: Hölzlistrasse 139, 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 293 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 30. Juli 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Imark-Schmidhalter Carmen und Christian Vorderfeldstrasse 257, 4232 Fehren Bauobjekt: EFH-Neubau Projektverfasser: Gisin Architekten, Lauwil Bauzone: W1 Bauplatz: Eichenweg. 4232 Fehren Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 491 Planauflage: Gemeindeverwaltung Fehren Einsprachefrist: 30. Juli 2016

Zahlungsmodalitäten: Vor dem Zuschlag ist, ohne Anrechnung an den Erwerbspreis, für diverse Kosten und Handänderungssteuer eine Baranzahlung von Fr. 20 000.– zu leisten. Bankchecks einer Grossbank oder ansässigen Lokalbank werden angenommen. Für die Steigerungssumme hat der Ersteigerer einen genügenden Finanzierungsausweis vorzulegen. Steigerungsbedingungen und Lastenverzeichnis liegen beim unterzeichneten Betreibungsamt vom 2. bis 12. August 2016 zur Einsicht auf. Betreibungsamt Thierstein Telefon 061 704 70 28 Sachbearbeiterin: Sandra Weber

Seewen

Mariastein-Metzerlen

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Bossard Heinz und Corinne Schürenmattstrasse 30, 4206 Seewen

Bauherrschaft: Lucas und Francine Kilchherr Wielandstrasse 6, 4153 Reinach Bauprojekt: Einfamilienhaus mit Carport Bauort: Döllenring 24, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1500 Projektverfasser: MK-Architekten GmbH 4104 Oberwil Planauflage: Gemeindeverwaltung zu zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 29. Juli 2016

Bauobjekt: Versetzung der Stützmauer und neuer Abstellplatz Bauplatz: Schürenmattstrasse 30 Projektverfasser: Bauherrschaft Bauparzelle: GB 3557 Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 29. Juli 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Grossenbacher Heinz und Ursula Schürenmattstrasse 28, 4206 Seewen Bauobjekt: Anbau unterirdischer Einstellraum und Neubau Gartenhaus Bauplatz: Schürenmattstrasse 28 Projektverfasser: Bauherrschaft

Nunningen

Baupublikation Bauherr: Schneider-Fellows Anne und Hansjörg Talstrasse 20, 4208 Nunningen Bauobjekt: Doppelgarage anstelle Carport

Bauparzelle: GB 3558

Architekt: Architektur Borer Stefan Kirchweg 160, 4204 Himmelried

Planauflage: Beim Aktuar

Bauplatz: Talstrasse

Einsprachefrist: Bis 29. Juli 2016

Bauparzelle: GB-Nrn. 804 / 3258 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 14. bis 28. Juli 2016

Baupublikation Bauherrschaft: Egloff Christian und Prisca Schürenmattstrasse 32, 4206 Seewen Bauobjekt: Versetzung der Stützmauer und neuer Abstellplatz Bauplatz: Schürenmattstrasse 30

Baupublikation Bauherr: Ucci-Stoll Katharina und Markus Leisibühl 18, 4208 Nunningen Bauobjekt: Balkonverglasung

Projektverfasser: Bauherrschaft

Architekt: Metallbau Gasser GmbH Grellingerstrasse 23, 4208 Nunningen

Bauparzelle: GB 3556

Bauplatz: Leisibühl

Planauflage: Beim Aktuar Einsprachefrist: Bis 29. Juli 2016

Bauparzelle: GB-Nr. 2708 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 14. bis 28. Juli 2016


LAUFENTAL Die 31 erfolgreichen Lehrabgängerinnen und -abgänger an der 7. Gratulationsfeier

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WAHLEN

Vögel können leicht beobachtet werden gwa. Hoch auf dem Giebel des Daches sitzt die Amsel und trällert ihr Lied. Im Gegensatz zu den pelzigen Tieren sind manche Vögel leicht zu beobachten. Doch so einfach wie der Gesang der Amsel sind nicht alle Vogelstimmen zu erkennen. Karin Schwab aus Wahlen hat vor rund einem Monat zusammen mit fünf weiteren Personen der Region die Ausbildung zur Feldornithologin abgeschlossen. Im Interview beantwortet sie ein paar Fragen zum spannenden Thema der Vögel.

• Altermatt Sabrina, Coiffeuse EFZ, Stedtlicoiffeur, Laufen • Anklin Samuel, Elektro-Installateur, Elektro Burger AG, Laufen • Anklin, Simon, Geomatiker EFZ, Sutter Ingenieur- und Planungsbüro AG, Nunningen • Borer Nadine, Pharma Assistentin mit BM, Wydehof Apotheke, Breitenbach • Borer Simona, Pharma Assistentin, Schwarzbuebe Apotheke Breitenbach • Buchwalder Cindy, Detailhandels-Fachfrau EFZ, Konditorei Café Kern, Laufen • Daniel Timo, Geomatiker EFZ mit BM, Jermann Ingenieure + Geometer AG, Arlesheim • Er Didem, Fachangestellte Gesundheit, Wohngruppe Bad Meltingen • Er Dila, Fachangestellte Gesundheit, Wohngruppe Bad Meltingen • Gass Marco, Metallbauer EFZ, Spano Metallbau AG, Zwingen • Graf Kevin, Carrossier-Lackiererei, Carrosserie A. Pederzoli, Grellingen • Gysin Marco, Fachangestellter Gesundheit, Wohngruppe Bad Meltingen • Hänggi Sina, Drogistin EFZ Amavita Apotheke Schneeberger, Arlesheim • Hof Fabian, Geomatiker EFZ, Peter Jäckle AG, Laufen • Hofer Matthias, Metallbauer EFZ, Spano Metallbau AG, Zwingen

• Humair Louis, Metallbauer EFZ, Bühler Metallbau, Laufen • Iff Fabian, Schreiner Möbel Innenausbau, SM Schreinerei AG, Büsserach • Jäggi Alex, Landmaschinenmechaniker, Doppler & Co., Bättwil • Jeger Andreas, Forstwart EFZ, FBG Thierstein Süd, Beinwil • Malzach Sarah, Coiffeuse EFZ, Stedtlicoiffeur, Laufen • Metzger Christoph, KonditorConfiseur EFZ, Konditorei Café Kern, Laufen • Odiet Mélissa, Zahntechnikerin, Dental Labor Nussbaumer, Laufen • Oeztürk Semiramis, Pharma-Assistentin EFZ, Stedtli Apotheke, Laufen • Regenass Jana, Coiffeuse EFZ, Hauptsache St. Johann Basel • Reimann Felix, Kaufmann EFZ M-Profil, Raiffeisenbank Laufental-Thierstein, Laufen • Reimann Julia, Drucktechnologin EFZ, Fachrichtung Offsetbogendruck, Borer Druck AG, Laufen • Rüegg Joshua, Zeichner Fachrichtung Architektur mit BM, • Schröer Sell Architekten, Basel • Rüegg-Hänggi Tanja, Fachfrau Gesundheit, Spitex Laufental • Settelen Dominik, Gärtner Produktion EBA Gärtnerei Allemann, Witterswil • Steiner Daniel, Zimmermann EFZ, Mildner Heinz AG, Zwingen • Strub Emanuel, Industriekeramiker Schwerpunkt Modellbau, Keramik Laufen AG, Laufen

spiel dem Schwarzen Holunder, kann man Vögel anlocken. So kann dann mit etwas Glück auch die Mönchsgrasmücke erspäht werden. Sie ist eigentlich ein Insektenfresser, doch manchmal stärkt sie sich auf ihrem Flug in den Süden mit Beeren. Sind Vogelstimmen leicht zu erkennen? Um die verschiedenen Vögel an den Stimmen zu erkennen, braucht es sehr viel Übung. So ist es recht schwierig, Stimmen von Vögeln auseinanderzuhalten, die ähnlich klingen, wie etwa der Feldspatz und der Hausspatz. Zudem haben Vögel neben dem Gesang auch noch verschiedene Rufe. Mit dem Gesang markieren sie ihr Revier und werben um die Weibchen, mit einem Ruf warnen sie vor Feinden. Die Amsel hat sogar unterschiedliche Rufe, um vor Bodenfeinden wie der Katze oder vor Feinden aus der Luft zu warnen. Hinzu kommt, dass der Jungvogel anders singt als der erwachsene Vogel, da er seine Stimme noch trainieren muss.

Von wo aus kann man Vögel gut beobachten? Karin Schwab: Vögel kann man überall in der Natur beobachten. Man begegnet ihnen im Garten, im Wald, auf dem Feld und am Gewässer. Ich sitze oft mit dem Feldstecher im Garten und kann schon von hier aus viele verschiedene Arten entdecken. Ein beliebter Platz der Vögel ist zum Beispiel dieser alte, zum Teil abgestorbene Hochstammbaum auf dem Feld, den ich vom Garten sehen kann. Er ist wertvoll für Insektenfresser, wie zum Beispiel den Buntspecht, der aus der Rinde Insekten heraushackt. Aber auch die Greifvögel nutzen den Baum als Landeplatz, und schliesslich dienen die Kirschen als Nahrung. Welche Vögel können wir bei uns häufig beobachten? Im Garten sind oft die Amsel, der Feldund Haussperling, die Kohlmeise, manchmal der Hausrotschwanz und der Grünfink zu sehen. Wenn mein Blick aufs Feld hinaus wandert, entdecke ich häufig einen Schwarm von Staren und in der Luft Rauch- und Mehlschwalben sowie Mauersegler. In unserer Region hat es auch einige Greifvögel, zum Beispiel den Rot- und Schwarzmilan, den Mäusebussard, den Habicht, den Sperber und den Turmfalken. Welcher Vogel kommt in der Schweiz am häufigsten vor? Das ist der Buchfink. Da er aber in den Wäldern lebt, fällt er uns vor allem im

GESUNDHEITSTIPP

BLAUEN

Umzug

Nicht gewonnen aber gut positioniert

Beliebter Ort: Karin Schwab entdeckt auf diesem alten Obstbaum immer wieder verFOTO: GABY WALTHER schiedene Vögel.

Wir sind umgezogen! Mit Herzblut haben wir den Umzug der Naturarztpraxis angepackt und sind der kommenden Grossbaustelle ausgewichen. Die Entscheidung fiel mir nicht leicht. Altbewährtes aufzugeben und räumlich einen neuen Weg einzuschlagen fordert heraus. Iris Werdenberg, Beatrice Stich und ich sind ein eingeschworenes Dreierteam. Seit vielen Jahren arbeiten wir wunderbar zusammen. Wir haben gemeinsam überdacht, verworfen und geplant. Wir trennten uns von altem Ballast. Es entwickelte sich eine ungeahnte Dynamik, eine positive Aufbruchstimmung. Diese wiederum setzte neue Energien frei. Das hat uns noch mehr zusammengeschweisst. Am neuen Ort haben wir gemeinsam angepackt, ausgepackt und uns mit viel Freude wieder eingerichtet. Einige helfende Hände trugen zum jetzigen Resultat bei. Die Naturarztpraxis an der Delsbergerstrasse 95 ist parat. Wir sind am neuen Ort angekommen und fühlen uns zu Hause. Mein Gesundheitstipp: Räumen sie auf, befreien sie sich von Altlasten, erforschen sie ihre Gedanken und treffen sie ihre Entscheidungen. Der Weg ist das Ziel. Herzblut ist ein sehr dynamisches Wort. Es bedeutet Energie, Leidenschaft, Freude, Passion und Engagement. Dieses Heilmittel ist ohne Namen, aber von grosser Kraft. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen

Ist es eigentlich sinnvoll, ein Vogelhäuschen aufzustellen? Die Meinungen dazu sind unterschiedlich. Ich glaube nicht, dass es schadet, und ich freue mich immer über den Besuch der Vögel am Futterbrett. Auch mit einem naturnahen Garten und beerentragenden Sträuchern, wie zum Bei-

Der häufigste Brutvogel der Schweiz: FOTO: ZVG Der Buchfink.

kauf von Grundstücken und leer gefallenen Gebäuden im Ortskern.» Zusammen mit den Einwohnern sei es gelungen, «bemerkenswerte baukulturelle Akzente zu setzen und vielfältige Einrichtungen zu schaffen, die zu einer deutlichen Revitalisierung und Erhöhung der Lebensqualität der Bewohner führten.» Beispiele dafür seien das multifunktionale Gebäude gegenüber der Kirche mit Café, Museum, Mehrzwecksaal und Büros, das Naturparkhaus und das Gemeindezentrum. Auch das Bewusstsein für das Kulturerbe sei geschärft worden, «wie in herausragender Weise die fachgerechte Sanierung eines rätoromanischen Mittelflurhauses und das ortsbildprägende Gasthaus aus dem 15. Jahrhundert zeigen, das für Wohnen, Büros und kulturelle Zwecke zeitgenössisch umgebaut wurde.» Das attraktive Dorfzentrum biete nun viele Funktionen im Sinne der Nahversorgung mit Gütern und Dienstleistungen aller Art. Auch ein Jugendclub, preisgünstige Starterwohnungen und betreubare Wohnungen haben hier Platz gefunden und seien Zeichen dafür, «dass die Bedürfnisse aller Generationen wahrgenommen werden.» In diesem Zusammenhang sei auf das grosse Engagement der Gemeinde zur Erhaltung der kleinen Volksschulen sowie die Modernisierung der Neuen Mittelschule verwiesen, die auch Kindergarten, Krippe und Hort

Raum gibt und damit eine ganzjährige, qualitativ hochwertige Betreuung von Kindern zwischen einem und 15 Jahren gewährleistet. «Das inhaltliche Konzept mit einer Freiraumklasse, die lebensnahes ökonomisches, handwerkliches und künstlerisches Lernen aufbauend auf den regionalen Ressourcen und Besonderheiten verfolgt, beeindruckt», lobt die Jury. «Wesentlichen Anteil daran hat die enge Kooperation der Schule mit dem Museumsverein und dem Naturpark Kaunergrat.» Der Naturpark Kaunergrat war vor neun Jahren gegründet worden und ist eine über Gemeindegrenzen hinausgehende Plattform für Pflege und schonende Inwertsetzung von Natur- und Kulturlandschaft, für nachhaltiges Wirtschaften und regionale Wertschöpfung und habe heute den Rang eines erfolgreichen Impulsgebers und einer effizienten Serviceschnittstelle für Naturschutz, Landwirtschaft, Tourismus und Bildung. «Auch eine wichtige soziale Funktion vermag der Naturpark zu erfüllen: Asylwerber finden hier nicht nur eine Beschäftigung, sondern erhalten dabei im Rahmen eines LEADER-Projektes in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Fliess eine Ausbildung als Schutzgebietshelfer.» Dies sei eine wertvolle Massnahme im Sinne der Integration, die explizit als Win-win-Situation bezeichnet werde, was verdeutliche, «dass offen sein in Fliess auch gegenüber den Fremden gilt». Weitere Kernelemente der nachhaltigen Entwicklung des Preisträgerortes seien die Modernisierung der gemeindeeigenen Almgebäude und Sennereien für die in einer Agrargemeinschaft organisierten Landwirte, die Schaffung zusätzlicher Arbeitsplätze durch Firmengründungen von Jungunternehmern mit Gemeindestarthilfe und das Engagement im Bereich erneuerbarer Energien, heisst es im mehrseitigen Bericht der Jury.

Der Gemeindepräsident und die Jury: Dieter Wissler (l.) zeigte sein Dorf von bester Seite. FOTO: BEA ASPER

und der Vergleich der verschiedenen Antworten auf die Fragen des Strukturwandels der eigentliche Gewinn des Wettbewerbs sei und rief zur grossen Teilnahme am Europäischen Fest der Dörfer auf. Tiroler Gemeinde holte Hauptpreis Zum Hauptsieger erkoren hat die Jury die Gemeinde Fliess im Tirol, Österreich. Die 3000 Seelen-Gemeinde erstreckt sich weit verzweigt in zwei Talschaften, dem Inntal und dem Pitztal, zwischen 840 und 2786 Meter Seehöhe. Die fünf Hauptorte werden ergänzt durch viele Weiler. Die Bezirkshauptstadt Landeck befindet sich sieben Kilometer, die Landeshauptstadt Innsbruck 80 Kilometer entfernt. «Wie viele ländliche Gemeinwesen war Fliess zu Beginn der 1980er-Jahre von Abwanderung, Leerstand in den Ortszentren, Schliessung von Nahversorgern, Rückgang der Arbeitsplätze und einem massiven Funktionsverlust gekennzeichnet. Doch nicht Resignation, sondern eine umfassende, ganzheitliche Entwicklungsarbeit, die in gleicher Weise auf kommunale Eigenständig wie auch auf regionale Netzwerke setzt, war die Antwort», urteilte die Jury. «Einer der Eckpunkte der Trendwende war eine vorausschauende, ressourcenbewusste Siedlungspolitik, die neues verdichtetes Bauen ermöglichte, in Kombination mit dem An-

Wem würdest du einen Vogelkurs empfehlen? Allen, die Freude an den Vögeln haben und gerne draussen sind. Im Grundkurs lernt man viele verschiedene Vogelarten und interessantes Wissen rund um die Vögel kennen. Die Leiterinnen und Leiter der regionalen Naturschutzvereine sind sehr engagiert und vermitteln mit Begeisterung ihr fundiertes Wissen.

Winter auf, wenn er zum Futterbrett kommt. Wer im Wald spazieren geht, kann ihn jedoch gut hören.

Im Europäischen Wettbewerb der Dorferneuerung unter dem Titel «offen sein» erhält Blauen den Preis für «besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung». bea. Die Jury zeigte sich bereits nach dem Rundgang begeistert von der Entwicklung Blauens, nun hat sie dies auch in der Endwertung der 50 teilnehmenden Gemeinden zum Ausdruck gebracht. Als Schweizer Vertretung wurde Blauen im internationalen Wettbewerb der Dorferneuerung mit dem Preis für «besondere Leistungen in mehreren Bereichen der Dorfentwicklung» ausgezeichnet. Vor Ort ist die Freude gross. «Wir sind stolz, uns mit der europäischen Konkurrenz gemessen und als kleinste Teilnehmergemeinde beachtlich abgeschnitten zu haben», sagt Gemeindepräsident Dieter Wissler. Er freute sich vor allem über das Lob der Jury zum Engagement Blauens für mehr Lebensqualität für Jung und Alt. Blauen besteche mit einer «Vorwärtsstrategie», heisst es in der Beurteilung der Juroren. «Nach intensiver Auseinandersetzung mit der Thematik in professionell begleiteten Analysen, Umfragen und Workshops wurden seit 2012 durch Projektgruppen Konzepte und teilweise auch bereits Lösungen zur Steigerung der Attraktivität des Dorfes entwickelt, von denen ein Gutteil auch gleich in Form von Projekten in Angriff genommen wurde. Dies führte zu einer hohen Identifikation und einer neuen Dynamik im Ort», wird Blauen attestiert. Die Preisverleihung geht vom 8. bis 10. September in Tihany in Ungarn über die Bühne. Der Gemeinderat sei nun daran, die Reise für die Blauener zu organisieren, wahrscheinlich mit einem Bus als Transportmittel, erklärt Wissler auf Anfrage. Die Jury hatte immer betont, dass der Austausch mit den anderen Gemeinden

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BREITENBACH

Schule, Arbeit und Natur pur

Grosses Interesse an der Zukunft von «Isola Nord» Bauherrschaft und Projektverfasser orientierten zum Start des Mitwirkungsverfahrens rund 60 Einwohner über den im Vorprüfungsstadium stehenden Gestaltungsund Teilzonenplan «Isola Nord».

Erfolgreich unterwegs. Die Kinder von Grindel steigen in den Bus nach Bärschwil ein, um dort in die Primarschule zu gehen. Die Zusammenlegung der beiden Primarschulen mit Schulort Bärschwil ist seit 2013 Realität. Auf der anderen Seite wird der Kindergarten BärFOTO: SIMON LUTZ, GRINDEL schwil/Grindel seit 2009 gemeinsam geführt.

Nun blüht es wieder auf kargem steinigem Grund, das äusserst seltene Juraröslein, das auf einer sonnigen und ausgesetzten Fluh bei Bärschwil, seinen Standort behauptet: Das Juraröslein (Daphne Cneorum) ist besonders durch Drahtumzäunung vor dem Verbiss durch Gämse und Reh, aber auch vor Trittschäden und durch Wanderer geschützt. Diese Umzäunung wurde mit Hilfe des Revierförsters Gerhard Walser gebaut. Ausser in Bärschwil ist für diese Pflanze nur noch ein weiterer Standort in der Klus bei FOTO UND TEXT: WALTER STUDER Oensingen bekannt.

Roland Bürki

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ie Bevölkerung muss in angemessener Weise über die Planung informiert werden und Gelegenheit erhalten, mitzuwirken», so Artikel 3 des kantonalen Planungs- und Baugesetzes. Genau dieses Mitwirken wünschte sich Gemeindeverwalter Andreas Dürr in seiner Begrüssung der gut 60 am Montagabend erschienenen Breitenbacher: «Bitte melden Sie uns auf dem aufgelegten Mitwirkungsformular innerhalb der nächsten 20 Tage ihre Feststellungen oder Vorschläge zum Gestaltungs- und Teilzonenplan Isola Nord.» Diese würden dann bei positiver Beurteilung zu Handen des Kantons in den vorzuprüfenden Planungsbericht zum Gestaltungs- und Teilzonenplan«Isola Nord» einfliessen. Eine schriftliche Antwort gebe es aber in jedem Fall. «Ich bin erstaunt über das grosse Interesse, es ist nach Orientierun-

«Isola Nord»: Gestaltungs- und Teilzonenplan mit Modell. Bildmitte: Laufenstrasse mit Brücke und Lüssel. (1) Gebäudekomplex Neumattstrasse, (2) Hochhaus, (3) Loftwohnungen, (4) Bank/Versicherung. FOTO: ROLAND BÜRKI

gen der Anwohner und der Gemeindeversammlung das dritte Mal, dass über «Isola Nord» informiert wird», freute sich seinerseits Daniel Allemann von der Lüssel-Immobilien AG über den grossen Aufmarsch. Der Aktiengesellschaft gehört das rund 21 000 Quadratmeter umfassende Areal, das durch Neumatt-, Laufen- und Passwangstrasse begrenzt wird. Ziel des Info-Abends sei es, mittels des Gestaltungs- und Teilzonenplans aufzuzeigen, was die Lüssel-Immobilien AG als Bauherrin hier eigentlich wolle, so Allemann. Nämlich eine parkähnliche Gestaltung mit Aufwertung der Lüssel, eine Mischung aus Bestands- und Neubauten und eine Öffnung des Areals für den Langsamverkehr. In Gruppen liessen sich die Anwesenden von Architekt Urs Eggenschwiler und weiteren Fachleuten über viele Details wie Baufelder und ihre Nutzung, Coop-Filiale (Eröffnung im November 2017), Anzahl Stockwerke, Kapazität von Parkfeldern und Parkgeschossen, Verkehr in Neu-

matt- und Laufenstrasse und auffallend auch immer wieder über die Art der Wohnungen informieren. So sollen in der ersten Bauphase bis 2018 im grossen Gebäudekomplex an der Neumattstrasse, im Hoch- und im Lofthaus östlich der Lüssel insgesamt 65 Wohnungen entstehen. Vornehmlich Mietwohnungen, wie zu vernehmen war. Erste Reaktionen im schwülwarmen Fridolinssaal waren erstaunlich positiv, vor allem schien die städtebaulich gut gelungene Lösung mit der vorbildlichen Integration alter Industriebauten allgemein sehr gut anzukommen. Einzelne Personen äusserten mit Blick auf die signifikante Wohnungszunahme in der Region LaufentalThierstein Bedenken in Sachen Verkehr, zumal der Ausbau der H18 und der SBB-Linie nach Basel offensichtlich kein Thema mehr sei. Gestaltungs- und Teilzonenplan samt dem 21-seitigen Planungsbericht sowie Mitwirkungsformulare liegen auf der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf.

BREITENBACH

Mit kecken Ideen ins Berufsleben

Fahrende Bierkiste: Nico Stich.

Den Alltagsstress vergessen: An der Birs im Kessiloch.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Töff-Trip durch die Schweiz: (v.l.) Justin Laffer, Nando Erzer und Noah Borer. FOTOS: JÜRG JEANLOZ

Eine Chillkiste oder eine Minibar bauen, ein Video drehen oder ein Buch schreiben sind ausgewählte Projektarbeiten, die 82 Schülerinnen und Schüler der Kreisschule Thierstein West an ihrer Abschlussfeier präsentierten.

Im Rosengarten: Mit viel Herzblut und grossem Einsatz arbeitet das Pflegepersonal und FOTOS: KURT HAMANN, LAUFEN sorgt fürs Wohlbefinden der Bewohner im Rosengarten.

Würdigung Markus Mayer Wos. Markus Mayer wurde am Schluss der Schulschlussfeier durch Susanne Koch, der Präsidentin des Schulvorstands, und wie er festhielt, seine oberste «Chefin», für sein 10-jähriges Wirken als Schulleiter der Kreisschule Thierstein West gewürdigt. Sie verwies auf Eckpunkte in diesen 10 Jahren, wie z.B. die Umsetzung der Sek-I-Reform, die Arbeiten an der Zentralisierung des Schulraums, die

Schaffung der Schulsozialarbeit und nicht zuletzt auf 10 Jahrgänge Schülerinnen und Schüler, die mit gut gefülltem Rucksack von der Schule gingen. Sie dankte ihm für seinen Einsatz zu Gunsten der Schülerinnen und Schüler, der Lehrpersonen und der Kreisgemeinden und stellte fest, dass die Kreisschule Thierstein West ohne sein grosses Engagement nicht da stehen würde, wo sie nun steht.

jjz. Stirnrunzeln bei Eltern und Lehrern verursachte das Vorhaben von Noah Borer und Nando Erzer, mit ihren 50ccm Motorrädern eine 3-tägige Reise durch die Schweiz zu absolvieren und dieselbe mit Videos (Actionkamera), Fotos und Texten in ihren Abschlussarbeiten zu dokumentieren. Auf ihren heissen Stühlen, die sie sogar im Griensaal von Breitenbach blitzblank zur Schau stellten, fuhren sie in die Westschweiz, das Wallis, über den Brünig, an den Zürichsee und nach Schaffhausen. In Zermatt und am Rheinfall übernachteten sie in der Jugendherberge. Freund Justin Laffer war als blinder Passagier mit von der Partie. 200 Franken pro Schüler kostete der 850 km lange Ausflug, von dem die fidelen Töff-Freaks nicht genug schwärmen konnten. Sind die Jeans noch so abgewetzt und zerrissen, Tatjana Bader bringt es fertig, aus den alten Hosen Handtaschen zu nähen. Sie startet eine Lehre als Damenschneiderin und hat eine vielversprechende Karriere vor sich. Attraktives Design sowie Innentaschen mit Druckknöpfen gegen Langfinger zeichnen ihre originellen Taschen aus. Joëlle

Hunziker wählte für ihre Arbeit nicht alltägliche Rezepte. Wie ein lebendiges Album mit Zutatenliste, Anleitung und anschaulichen Fotos kommt ihr Rezeptbuch daher. Bananencrème mit Schokochips oder eine Schnittlauchroulade kann Joëlle, die sich als Detailhandelsfrau ausbilden lässt, besonders empfehlen «56 Arbeiten wurden abgeliefert», erklärt Lehrer Felix Schumacher. Es galt, Theorie und Praxis sinnvoll umzusetzen, die Termine einzuhalten, eine ausführliche Dokumentation zu schreiben und selbständig zu arbeiten. Er sei sehr zufrieden mit den Projekten und ihrer Präsentation. Digitale Arbeiten am Bildschirm seien bei den Jugendlichen besonders beliebt. Eine fahrende Bierkiste hat es Nico Stich angetan. Aus einem Motorrad hat er den Benzinmotor ausgebaut und seinem 3-Gang-Gefährt einverleibt. Bequem sitzt es sich auf dem «Beer-Cart», der immerhin 30 km/h fährt und über Scheibenbremsen verfügt. Schade nur, dass die abenteuerliche Bierlieferung auf öffentlichen Strassen nicht zugelassen ist. Eine anspruchsvolle Aufgabe stellten sich Joëlle Heinz und Julia Wyss, indem sie sich Spiele mit lebendigen Figuren ausdachten. Mit einer Klasse aus Büsserach gelang es ihnen, Eile mit Weile und andere Spiele in einer Turnhalle zu realisieren. «Die Kinder waren total begeistert», waren sich die beiden aufgestellten Teenies einig.

Taschen aus alten Jeans: Tatjana Bader.

Nicht alltägliche Rezepte: Joëlle Hunziker.

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BEINWIL

Eine Schule, die bewegt Die Schule Beinwil erhält als achte im Kanton das Label «so.fit». Überbringer ist selbstverständlich der «eigene» und für die Schule zuständige Regierungsrat.

Übergabe: Regierungsrat Ankli lobt die «Beibler» Schule in den höchsten Tönen.

Martin Staub

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in bisschen stolz seien sie schon, erklärten Schulleiter Matthias Fritschi und Regierungsrat Remo Ankli. Ersterer, dass eine der kleinsten Schulen im Kanton – Beinwil führt eine Gesamtschule mit 21 Schülern von der 1. bis zur 6. Klasse – diese Auszeichnung erhält, Letzterer, dass dieses Label ausgerechnet seine Heimatgemeinde «Beibel» als erste Gemeinde im Schwarzbubenland bekommt. Die Schulschlussfeier der Schule Beinwil, welche ausnahmsweise aus regierungsrätlichen Termingründen an einem Donnerstag stattfand, war also diesmal eine solche mit «Zusatz». Das Lehrteam von Beinwil hat sich vor etwas mehr als einem Jahr für das Projekt «Freiwilliger Schulsport» der Sportfachstelle Kanton Solothurn entschieden. Dazu sind einige Anstrengungen seitens der Lehrpersonen und der Schülerinnen und Schüler notwendig. So habe man sich in Beinwil unter anderem für eine zusätzliche Sportlektion

FOTOS: MARTIN STAUB

pro Woche entschieden. Zudem werden im «Beibel» die Schulstunden regelmässig durch Bewegungspausen aufgelockert. Auf diese Weise werde der Unterricht lockerer, mache mehr Spass und die Effizienz werde zudem gesteigert, informierte Fritschi. Wie so eine Bewegungspause aussehen kann, demonstrierte der Schulleiter mit sämtlichen Eltern und Angehörigen, welche diese Schuljahresschlussfeier besuchten. Die geforderten Fingerübungen gelangen nicht ganz allen, machten aber Spass, wie am Gelächter unschwer zu erkennen war. Um schliesslich das Label «so.fit» zu erhalten, müssen sich die Lehrpersonen weiterbilden. Die Ausbildung zum Leiter J + S Schulsport für mindestens eine Lehrperson ist unter anderem eine Bedingung. Nebst dieser Auszeichnung zur «bewegten Schule» wurde gesungen, die Werkklassen präsentierten ihre Arbeiten auf dem Laufsteg als Modeschau und

das in einer Projektwoche entstandene Naturparadies mit Wildbienenhotel und Hummelnestern rund um das Schulhaus wurde ebenfalls mit viel Interesse und Lob zur Kenntnis genommen. «Beinwil ist keine gewöhnliche Schule, geht nach Laufen und Breitenbach und zeigt denen den Unterschied», gab Matthias Fritschi den vier abtretenden Sechstklässlern mit auf den Weg.

Stolz auf das Label: Schulleiter Matthias Fritschi (l.) und Remo Ankli.

REGION

Brauereitag – Grosse Biere aus kleinen Brauereien Am Anfang war die Bieridee. Doch am vergangenen Samstag erlebten die mittlerweile heiss begehrten fünf Degustationstouren mit dem Postauto zu fünf regionalen Kleinbrauereien bereits ihre siebte Auflage. bü. In Arlesheim ist die Welt an diesem Samstagmorgen noch in Ordnung, als ein Postauto vor dem Restaurant Adler, dem Sitz der 2010 gegründeten Kleinbrauerei Arlibrau, 42 erwartungsvolle Bierfans ausspuckt. «Einen ganzen Tag lang Bier trinken und essen», verheisst ihnen Brauer Fredy Schärmeli einen wunderbar-bierseligen Tag. Und schon bilden sich vor den Zapfhahnen lange Schlangen, die unbedingt das süffige Arlesheimer Spezli, das verlockende Whisky-Bier oder dann das Pale Ale mit dem feinen Malzaroma kosten wollen. Schärmeli lässt es sich nicht nehmen, einzelnen Bierkennern im Braukeller den Braugang zu erläutern, während draussen der Imbiss mit MerguezWürstchen und feinem Kartoffelsalat viel Zuspruch findet. «Die Würstli verhelfen zu einem für diesen Anlass willkommenen Durst», meint ein Gast treffend. In einer Blitzumfrage eruiert Schärmelis Partnerin

Lesley Wachtler, dass gut 30 der 42 Gäste den Brauereitag schon öfters genossen haben. Nicht so der frühere Basler Vizestaatsschreiber Felix Drechsler, der es seit Jahren «vom Hörensagen» kennt, glücklich diesmal einen Platz ergattern konnte und sein Pale Ale nun sichtlich geniesst. Gut eine Stunde später ist in Himmelried vor der Brauerei, dem früheren Milchhüsli, Schichtwechsel. Wegfahrende und neu ankommende Bierfreunde bombardieren Chastelbach-Bierbrauer Gilbert Oberson, den Vater des Brauereitages, mit unzähligen Fragen zum Brauen, zu seinen Bierspezialitäten und zum heutigen Bier-Event. «Wir mussten viele Leute enttäuschen, da die verfügbaren 210 Plätze innert Stunden ausgebucht waren», denkt der umtriebige Brauer laut über mehr Postautotouren und zusätzliche Brauereien nach. Unterdessen geht an den Tischen und vor den Zapfhahnen die Post ab. Obersons Bierspezialitäten, das «Hübelispez», das Amber «Guggispez» und das India Pale Ale ernten viel Lob aus durstigen Kehlen. «Und Prost!», lassen mehrere junge Damen begeistert ihre Brauereitag-Biergläser klingen. Als willkommene Unterlage dazu gibt es bei Silvia

Ein Prost aus zarter Hand in Nuglar: Sarah empfiehlt zum heissen Brauerei-Samstag das blonde Schwarzbuebe-Sommerbier.

Schichtwechsel in Himmelried: Mit dem Postauto zu den feinen Chastelbach-Bieren aus dem Bierhüsli. Oberson heisse Bierwürste mit Safranreis und Peperoniwürfeli. Bei ihr ist auch zu erfahren, dass das Bierhüsli zu seinem zehnjährigen Jubiläum am Himmelrieder Dorffest vom 20. August mit kühlen Chastelbach-Bieren, Hot Jazz und Blues aufwartet. Brauer sucht Frau Szenenwechsel. In der stillgelegten Schnapsbrennerei von Nuglar braut Bierkünstler und Wirt Martin Klotz seit 2007 in seinem «Gesamtkunstwerk», einer Brauerei im Retrolook der 1950er Jahre, einem Restaurant und einer lauschig-grün umrankten Terrasse, sein Schwarzbuebe Bier. «Unverschämt, dieses Brownie mit Whiskymalz», urteilt einer der jungen Männer, die nicht ganz zufällig in der Nähe der Zapfhähne sitzen, «es ist herb, kräftig, und rauchig.» Daneben gibt es weitere vier exzellente Biere, nämlich Vanille Weiss, Schwarz IPA, Gold Sommerbier und Rosso Barrique. Klotz schuftet hier allein und intensiv für sein Lebenswerk, auch an diesem Brauereitag ist er omnipräsent. In der Küche bei der Zubereitung seiner

Wildsauburger, beim Bierzapfen oder im Gespräch mit den Gästen und dem Wochenblatt. Nur etwas fehlt ihm, dem Künstler und Macher, nämlich eine Partnerin oder allenfalls ein Geschäftspartner, um

FOTOS: ROLAND BÜRKI

den Bier-Express nach dem Brand vom 14. März 2015 wieder richtig aufzugleisen. «Schreib doch einfach, Schwarzbueb sucht Schwarzbübin», sagt Klotz entschlossen. Mit viel Hoffnung und etwas Glanz in den Augen.

Arlibrau in Arlesheim seit 2010: Brauer Fredy Schärmeli über die Faszination des Bierbrauens, das bei ihm zuhause in der Spaghettipfanne begann…


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DIES UND DAS EINGESANDT

Fliessgewässer / Littering Die kommenden sommerlichen Wochentage und -enden werden die Bevölkerung wieder vermehrt zu einem gemütlichen Picknick an Fliessgewässer locken oder zu einem kühlen Bad darin einladen. Auch werden sich vermehrt wieder Personen mit Schlauchbooten und Luftmatratzen auf der Aare treiben lassen. Das Schwimmen in wie auch eine Fahrt auf Fliessgewässern bergen diverse Gefahren. Ebenfalls steigt die Problematik rund um das Thema «Littering» massiv an.

GEDANKENSTRICH

Wünsche neu ausrichtende Ferien Wassertiefe ist oft nicht ausreichend und langsam versinkendes Schwemmholz birgt eine zusätzliche Gefahr • Nehmen Sie in offene Gewässer, auch als guter Schwimmer, immer eine gut sichtbare Schwimmhilfe mit und tragen Sie eine gut sichtbare oder leuchtfarbene Badekappe • Unterschätzen Sie niemals die Strömungsgeschwindigkeit • Begeben Sie sich nie in den Bereich von Wasserwalzen. Selbst gute Schwimmer können sich aus der Sogwirkung nicht mehr durch eigene Kraft befreien • Lassen Sie Kinder in Ufernähe niemals unbeaufsichtigt und sorgen Sie dafür, dass die Kinder zusätzlich eine Schwimmhilfe tragen

Fliessgewässer Um entsprechende Badeunfälle verhindern zu können, ruft die Kantonspolizei Solothurn die Flussregeln der Schweizerischen LeLittering bensrettungsgesellschaft (SLRG) in «Littering» ist zu einem gesellschaftErinnerung. lichen Problem geworden, die Besei• Schlauchbootfahrer sollten mit tigung dieser herumliegenden Abfäleiner Schwimmweste ausgerüstet le kostet die öffentliche Hand jährsein lich mehrere Millionen Franken. Die • Schlauchboote, Kajaks, Kanus, gute Nachricht ist, jeder kann mit Standup-Paddelboote müssen an diesen einfachen Tipps helfen Littegut sichtbarer Stelle mit Name, ring zu stoppen: Vorname und Adresse (Telefon• Verhalten Sie sich korrekt! Erwachnummer freiwillig) des Eigentümers sene sollten Kindern und Jugendlioder Halters versehen sein (gemäss chen ein Vorbild sein. Binnenschifffahrtsverordnung) • Wenn Sie picknicken, nehmen Sie • Die auf dem Boot angegebene von zu Hause einen Abfallsack mit Nutzlast sollte nicht überschritten und entsorgen den gefüllten Abfallwerden sack an dafür vorgesehenen Stellen. • Boote nicht zusammenbinden – • Setzen sie auf Mehrweg und weniSie sind nicht mehr manövrierfähig ger auf «to go»-Produkte. • Unbekannte Flussabschnitte vor • Tun Sie mehr als nötig und entsorder Fahrt zuerst erkunden gen Sie z.B. die Pet-Flasche, welche • In freie Gewässer (Flüsse, Weiher Ihr Vorgänger liegen gelassen hat. und Seen) wagen sich nur gute und geübte Schwimmer Die Polizei Kanton Solothurn wird • Unterkühlung kann zu Muskelauch diesen Sommer mit mehreren krampf führen. Je kälter das WasAktionen gegen «Littering» präsent ser, desto kürzer sollte der Aufentsein und an einzelnen Wochenenhalt darin sein den entlang den «Hotspots» anwesende Personen auf die Problematik Nebst diesen Flussregeln sollten Sie hinweisen. An Ort und Stelle werdiese weiteren Tipps beachten, den, wo es nötig ist, Abfallsäcke abwenn Sie sich an oder in Flüssen gegeben mit der Botschaft, den eiaufhalten. genen Müll mitzunehmen. Ziel die• Halten Sie Distanz zum Schiffver- ser Bemühungen ist die Sensibilisiekehr, zu Wehren und Brückenpfeirung der Bevölkerung auf das Thelern ma «Littering». • Schwimmen Sie niemals im BeDie Kantonspolizei Solothurn reich von Hafenanlagen und Fahrwünscht allen einen unbeschwerten rinnen von Kursschiffen. Schwimund unfallfreien Sommer an, in und mer werden dort leicht übersehen auf den Gewässern im Kanton Solound begeben sich in Lebensgefahr thurn. Kantonspolizei Solothurn • Springen Sie nicht von Brücken. Die

«Nach den Ferien wird alles besser: neue Klasse, neue Lehrer», sagt das schulmüde Mädchen. «Am besten hätte ich gar keine Ferien, ich habe doch nur mehr Stress vor- und nachher», sagt der erschöpfte Mann. Überhöhte Erwartungen an die Ferien beim einen – gar keine Erwartungen mehr beim andern. «Dann sah ich einen neuen Himmel und eine neue Erde. Es wird keinen Tod mehr geben und keine Traurigkeit, keine Klage und keine Quälerei mehr», sagt die Bibel voraus – für die Zeit nach dem Gericht. Bevor Sie jetzt diese neue Kolumne entsetzt weglegen, prüfen Sie bitte meine Behauptung: Die Bibel ist ganz realistisch, wenn sie sagt, dass Veränderungen möglich sind aus einem Moment des Erkennens, das zurechtrückt, geraderichtet, ausrichtet. Meint die Bibel das mit Gericht? Es muss nicht mit Blitz oder Donner sein – doch Erschrecken, oder Aufschrecken, Innewerden, Überraschung gehören zu einer neuen Er-

kenntnis. Und immer liegt darin eine Chance für einen neuen Schritt, wie klein er auch scheinen mag. Darin gründet mein Glaube an eine neue Erde, einen neuen Himmel. Das Mädchen erfährt durch neue Kolleginnen beim Ferienpass einen anderen, lockereren Umgang mit Gleichaltrigen. Der Mann schöpft aus der Musse die Kraft zum klärenden Gespräch mit dem Chef. Solche Momente sind jederzeit möglich – wieso nicht gerade auch in Ihren Ferien? In diesem Sinn wünsche ich Ihnen neu ausrichtende Ferien! Falls meine Gedanken Ihr Interesse oder Ihren Zu- oder Widerspruch erregt haben, freue ich mich auf ihre Zuschrift. Marianne Nyfeler Blaser Vikarin Ref. Kirchgemeinde Laufenthal nyfelerblaser@breitband.ch

GESCHÄFTSLEBEN

Schlüsselübergabe bei der MSL in Kleinlützel PR. Nach der Übernahme der MSL Schloss- und Beschlägefabrik AG im Februar 2015 durch ASSA ABLOY erfolgte nun rückwirkend per 1. Januar 2016 die Fusion der Firmen MSL und KESO (Richterswil) in die ASSA ABLOY (Schweiz) AG. Beide Standorte werden wie folgt weitergeführt: Die Kompetenzen konzentrieren sich in Kleinlützel auf die «Schlosstechnik» und in Richterswil auf «Sicherheitssysteme». Die bei der Übernahme der MSL definierte Integrationsaufgabe des langjährigen MSL CEO, Xaver Allemann, ist nun erfolgreich erfüllt: Die Kunden halten der MSL mit weiterhin steigenden Umsätzen die Treue; die Mitarbeitenden bleiben an Bord und stellen die Kontinuität sicher; MSL wurde als Kompetenzzentrum für mechanische und mechatronische Schlösser für die Region Deutschland, Österreich und Schweiz (DACH) gesetzt und ist gut gerüstet für ihren weiteren Weg in der ASSA ABLOY. Per 30. Juni erfolgte nun der nächste geplante Schritt mit der Übergabe der operativen Leitung des Standortes Kleinlützel an Herrn Laurent Callens. Xaver Allemann wird der Geschäfts-

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Donnerstag, 14. Juli 2016 Nr. 28

Schlüsselübergabe: Xaver Allemann (l.) FOTO: ZVG und Laurent Callens. leitung von ASSA ABLOY für Spezialaufgaben bis auf weiteres zu Verfügung stehen. Laurent Callens verfügt über eine mehrjährige Berufserfahrung in der ASSA ABLOY und ist seit einem Jahr in verschiedenen Funktionen in der MSL tätig, zuletzt als Leiter Produktion. Per Ende Juni präsentierte der Standort Kleinlützel einen erfreulichen Halbjahresumsatz bei steigendem Umsatz und Gewinn. Für 2017 sind Investitionen im Betrag von ca. 2 Mio. Franken geplant.

Unbeschreiblich

Martin Staub «Uf ei Chlapf isch Rueh.» Es läuft nichts mehr. Noch bis Ende letzter Woche wurde gebüffelt, trainiert und vorbereitet. Eine Supersache sollte es werden. Das Abschlussfest am Gymi, die neuste Ausgabe des Stedtli Blues, die Finalspiele im Wimbledon oder das Fussball-EM-Finalspiel in Paris. Dies alles und noch viel mehr ging wirklich super, so «häbchläb» oder auch ziemlich beschissen über die Bühne. Nun ist alles vorbei. «Uf ei Chlapf.» Jetzt, wo die Wochenblattjournis endlich Zeit hätten, egal welche Gemeindeversammlung zu besuchen, jetzt, wo wir Platz hätten, das hinterletzte Chäferfest auf einer ganzen Seite in Bild und Text zu beschreiben, jetzt, wo wir froh wären, jedwelche Hundsverlochete redaktionell in den Olymp der Sensationen zu hieven, läuft gar nichts mehr. Nicht mal die rudimentärste Gartenparty wird abgehalten, weil – Ferien. Das ganze Laufental und Schwarzbubenland hat von nun an geschlossen: «Out of order.» Ich bin da. Hocke in meinem Büro, schwitze vor mich hin und strecke meine Fühler aus nach Veranstaltungen, Verbrechen und Naturkatastrophen, die ich in der nächsten Ausgabe noch etwas ausführlicher als sonst beschreiben und illustrieren würde. Aber nichts passiert. Es bleibt still in den Gassen. Unbeschreiblich, diese Ruhe. Und nächste Woche? Ein paar Buchstaben werden sich schon finden lassen.

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LAUFEN

Brücken bauen zum Wunderland und Abschied nehmen vom langjährigen Konrektor

Alice im Wunderland: In einer Welt des Goldes, Silbers und Glitzers. Der frisch brevetierte Kapitän grüsst: ... und freut sich auf eine ruhigere Zukunft.

An der Fernsteuerung: Rolf Grütter hat das kleine Spielzeugschiff weitgehend im FOTOS: MARTIN STAUB Griff. dust. Am letzten Donnerstag feierte das Gymnasium Laufental-Thierstein den Abschluss seiner Themenwoche. Brücken bauen lautete das Thema und das ganze Haus war voll mit Arbeiten, Informationen und Erkenntnissen rund um dieses Thema.

Die Klasse P2M beispielsweise baute ein Brücke zur Traumwelt von Alice im Wunderland und führte die Zuschauer in ihrem einstündigen Musical in die Welt der rosa Kaninchen, der Wunderpflanzen und der seltsamen Tiere. Tobias Stückelberger, ein Bekannter von Musiklehrerin Sarah Hänggi, die Regie führte, hat dieses einstündige Musical geschaffen und dieser Progym-Klasse auf den Leib geschrieben. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sichtlich Spass und Spielfreude, dieser weit über hundert Jahre alten Kindergeschichte neues Leben einzuhauchen, und die neue, eigene Geschichte mit zahlreichen Texten und bekannten Melodien zu sin-

gen, zu «rapen» und zu spielen. Weitere Attraktionen zum Abschlussfest der Themenwoche beschreibt die Gruppe Presse an anderer Stelle dieser Zeitung. Das Wochenblatt war aber auch dabei, als Rolf Grütter, langjähriger Lehrer und Konrektor, vor dem Abtreten in die wohl verdiente Pension, noch ein ferngesteuertes Motorboot im Kinderplanschbecken um drei Verkehrskegel schiffte und so in Anwesenheit der gesamten Lehrer- und Schülerschaft zum Kapitän gekührt wurde. Das echte Brevet für Motor- und Segelboote steckt sich der Frischpensionierte als nahes Ziel in den kommenden ruhigeren Tagen.

Abschluss des Stücks: Die Realität ist bunt und abwechslungsreich genug.


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DIES UND DAS

Donnerstag, 14. Juli 2016 Nr. 28

Wichtige Fakten rund ums Auge • Reiben Sie mit dem Anti Fog Tuch fünf bis zehn Mal über beide Seiten des befeuchteten Glases oder hauchen Sie das Glas beidseitig an und wischen Sie bis das Glas klar ist. • Jedes Tuch kann, abhängig von der Glasgrösse, ca. 60-mal genutzt werden. Anti-Beschlag-Tuch Klare Sicht, für bis zu 72 Stunden Nie mehr beschlagene Brillengläser – mit den neuen Anti- Beschlag Tüchern von Hoya bleiben Ihre Brillengläser bis zu 72 Stunden beschlagsfrei. Einfach fünf bis zehnmal einreiben und schon ist für klare Sicht gesorgt. Die perfekte Methode wenn Sie von der Kälte ins Warme kommen, bei sportlichen Aktivitäten oder zum Beispiel beim Kochen. Die Vorteile des Hoya- Anti-Beschlag-Tuchs • Einfache Handhabung • Anwendung auf alle entspiegelten Brillengläser • Klare Sicht, für bis zu 72 Stunden Wie ist das Anti-Beschlag-Tuch anzuwenden? • Um Kratzer zu vermeiden, reinigen Sie die Brillengläser vor der Anwendung bitte vorsichtig mit Wasser.

Casaccia-Soglio FOTO: ZVG Bergell.

Nafi Emri: Geschäftsführer Chalon Optik.

Jede zweite Woche finden Sie hier weitere interessante Fakten rund ums Auge. info@chalon.ch

Ökumenischer Sonntag on tour und doch zu Hause

Sharon Prushansky

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Wir empfehlen

Schmetterlinge «WAS IST WAS» von Nicole Röndigs Sommer ist die wunderschöne Zeit der Schmetterlinge. So sagt man ihnen im Volksmund auch Sommervögel. Wir haben drum in der Stedtlibibliothek ein neues Sachbuch über Schmetterlinge für Kinder angeschafft. «Was ist was» ist seit 1959 eine Marke des Tessloff Verlags und stand ursprünglich für eine Kinder – und Jugendsachbuchreihe. Heute gibt es nicht nur die bekannten Bücher, sondern auch Wissen-CD-

Nordic-Walking- und Wanderwoche in Sils Maria

Tipp: Das Tuch oder Brillenglas sollte angefeuchtet sein, um die optimale Wirkung zu erhalten.

VERANSTALTUNG

Am Sonntag, 17. Juli, um 10 Uhr macht die Tour de Leimental Halt in der Heiliggeistkirche Flüh. Zu diesem heiter beschwingten Sommergottesdienst und anschliessendem Apéro mit Pfarrer Armin Mettler, Christoph Speiser, Präsident der kath. Pfarrei Witterswil-Bättwil, und Marianne Kossmann, Kirchgemeinderätin ref. Kirchgemeinde, sind alle herzlich eingeladen. Musikalisch begleitet diese Feier Sharon Prushansky, die ihr Masterrezital am 20. Juni an der Scola Cantorum Basiliensis mit Bravour absolviert hat.

EINGESANDT

ROMs, ein Wissensportal im Internet, Hörspiele und sogar eine Fernsehsendung. Zart, farbig und wunderschön… so flattern Schmetterlinge durch Gärten und Wiesen. Doch die zerbrechlichen Wesen sind viel zäher, als sie scheinen. Schon seit der Dinosaurierzeit gibt es Tag – und Nachtfalter auf unserer Erde. Sogar in Wüsten, in der Arktis und im Hochgebirge gibt es sie. In vielen Kapiteln und reich bebildert erfahren nicht nur Kinder viel Interessantes zum Thema Schmetterling. Was machen Schmetterlinge im Winter? Wie schlüpft ein Schmetterling? Was sind Puppen und Kokons? Was fressen Schmetterlinge? Was sind die Gefahren für Schmetterlinge? Es ist eine faszinierende und zauberhafte Welt, die es da zu entdecken gibt. Man kann das Buch auch gut mit Kindern zusammen ansehen und sich darüber freuen. Das Buch kann ab dem 15. Juli in der neuen Stedtlibibliothek ausgeliehen werden. Auch auf diese passt das Wort wunderschön! Sie werden wie ich begeistert sein! Christine Eckert

Während sich der Anreise-Samstag am 18. Juni 2016 ins Oberengadin noch recht sonnig gestaltete, bewahrheitete sich leider die Schlechtwetterprognose für Sonntag. Der fallende Regen veranlasste die Leiterin dieser Ferienwoche, Regula Esposito, gleich einen Tag ohne offizielles Programm auszurufen. Die 19 Teilnehmer, auch einige neue Gesichter, konnten sich dank Gratis- Fahrten in Bus und Bahn mal gründlich im ganzen Engadin umsehen. Auch die tolle Wellnesszone unseres Hotels Schweizerhof wurde ausgiebig genutzt. Ab Montag und die ganze Woche konnten wir dann die angebotenen Wanderungen und Ausflüge bei strahlend blauem Himmel geniessen. Aufgeteilt in zwei Gruppen schneller/gemütlicher ging dann das Wandern los. Nebst den bereits aus früheren Ferienwochen bekannten Gebieten wie die Oberengadiner Seen, das Fextal, den Cavlocsee und die Höhenwege hoch über den En-

gadinerseen, erkundeten wir diesmal speziell das Val Fedoz, das Val Languard mit der Paradieshütte und auch das wildromantische Bergell mit Ziel in Soglio. Auch der Berninapass mit der Alp Grüm und die Gletschermühlen bei Cavaglia bildeten eine sehenswerte Neuentdeckung für manche von uns. Zurück im Hotel, genossen wir jeweils Sauna, Solbad und Sprudelbecken, was bestimmt mithalf, uns vor Muskelkater zu verschonen. Überhaupt war das Hotel Schweizerhof mit seinem sympathischen Personal und insbesondere das Direktionspaar Röthlisberger uns speziell gut gesinnt und wir genossen diese grosszügige Gastfreundschaft und Betreuung. Nach den jeweils feinen Nachtessen bot sich Gelegenheit, mit Jassen oder Gesellschaftspielen den Abend ausklingen zu lassen. Am Freitagabend war Rückblick auf diese schöne Woche angesagt. Bei dieser Gelegenheit wurde auch erst-

VERANSTALTUNG

Regierungsrätin Esther Gassler übergab Jagdfähigkeitsausweise

Farbenwege – Lebenswege

Am Donnerstag, 30. Juni, durften auf Schloss Waldegg 2 Frauen und 17 Männer den Jagdfähigkeitsausweis entgegen nehmen. Dies nach einem eineinhalb Jahre dauernden Lehrgang und den abschliessenden Prüfungen. Esther Gassler persönlich übergab die Ausweise als Volkswirtschaftsdirektorin und damit als «Oberste Jägerin des Kantons». Die Jagdprüfung im Kanton Solothurn gliedert sich in einen praktischen und einen theoretischen Teil. Die Prüfungen wurden von einer zehnköpfigen, vom Regierungsrat eingesetzten, Jagdprüfungskommission abgenommen. Zur Prüfung zugelassen werden nur diejenigen Kandidaten, die während des Jagdlehrgangs auch hegende und pflegende Tätigkeiten zu Gunsten der Wildtiere und ihrer Lebensräume absolviert ha-

Bilder von Maya Schüpbach Hetzel in der Klinik Arlesheim WOS. 1975 eröffnete Maya Schüpbach Hetzel ihr kunsttherapeutisches Atelier und brachte es zu grosser Blüte und Frucht. Unzählige Menschen begleitete sie auf ihrem Gesundungs- und Entwicklungsweg, viele auch jahre- und sogar jahrzehntelang. Ihre Arbeitswoche war angefüllt mit Kursen und Therapien, am Wochenende blieb ihr Zeit für eigenes Schaffen. Beides ergänzte einander. Viele Bilder und plastische Kleinode entstanden so, in unterschiedlichen Stilarten. Eine Auswahl, vor allem aus den letzten, etwas ruhigeren Jahren, stellt sie nun in der Klinik Arlesheim aus. Sie denkt, dass es ihre letzte offizielle Ausstellung ist. Wir freuen uns, dass wir diese für einige Wochen beherbergen können. Die Ausstellung ist vom 16. Juli bis 28. August zu sehen, im Foyer vom Haus Wegman ist sie täglich offen von 8 bis 20 Uhr, sonntags 9 bis 20 Uhr und im Haus Lukas von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr. Die Vernissage ist am Samstag, 16. Juli um 16 Uhr im Foyer. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

ben. An der praktischen Prüfung, welche bereits im September des letzten Jahres durchgeführt wurde, müssen die Kandidaten einen Jagdparcours mit gestellten Situationen absolvieren, Distanzen schätzen, den sicheren Umgang mit der Jagdwaffe zeigen und ihre Schiessfertigkeit mit der Kugelbüchse und der Schrotflinte beweisen. In Theorie geprüft werden die Fächer Wildtierbiologie, Wild und Umwelt, Jagdpraxis, Geschichte, Gesetz und Öffentlichkeitsarbeit. Unter den 19 Absolventen, welche die Jagdprüfung 2016 bestanden haben sind auch eine Frau und zwei Männer aus dem Schwarzbubenland: Lesley Müller, Nunningen Ruedi Christ, Erschwil Dominik Walter, Himmelried

KANTON SOLOTHURN

Zeitgemässes Jagdgesetz liegt vor WOS. Das 28 Jahre alte Jagdgesetz des Kantons Solothurn wurde in den letzten Jahren gänzlich überarbeitet. Mit dem neuen Jagdgesetz soll unter anderem die Artenvielfalt der einheimischen Wildtiere und ihrer Lebensräume erhalten bleiben. Weiter soll erreicht werden, dass die Lebensräume der Wildtiere, durch intakte Wildtierkorridore vernetzt sind, dass die Jagd weiterhin in Form des Reviersystems ausgeübt werden kann und dass die nachhaltige

Nutzung der Wildtierbestände durch die Jagd erhalten bleibt. Ein wichtiger Punkt bei der Totalrevision des Jagdgesetzes ist die neue Regelung von Wildschäden. Neu sollen Jagdvereine zwar noch immer einen Drittel dieser Schäden bezahlen, die Höhe dieser Zahlungen ist aber begrenzt auf den jährlichen Mindestpachtzins ihres Jagdrevieres. Der Kanton erhält griffige Instrumente, um bei grossen Wildschäden eine effiziente Bejagung zu fördern.

men, dessen Markenzeichen - nebst der quali¬tativ hochwertigen Apparate – auch die roten Firmenfahrzeuge sind, vor einigen Zeit auch in Breitenbach eine Filiale eröffnet. Am Wochenende vom 17./18. Juni lud U. Baumann AG die Öffentlichkeit ein, das neue Küchenstudio im neuen Gebäude (vis-à-vis des Hauptgeschäftes, zwischen der Garage Otto Dellenbach und dem Coop Megastore) zu besichti-

gen. Viele Besucher aus der ganzen Nordwestschweiz waren an diesem Weekend zugegen – und 167 Interessierte nahmen auch am Wettbewerb teil, wo es hochwertige Waschmaschinen und Staubsauger zu gewinnen gab. Am letzten Montag wurden die fünf Gewinner prämiert. (drei Sieger sind in Oberwil wohnhaft, die beiden anderen Glücklichen sind aus Allschwil und Dornach).

Freude herrscht! Glückliche Sieger: Durften hochwertige Haushaltgeräte als Preise in Empfang nehmen. FOTO: KÜNG

Die nächsten durch www.nordicwalking-laufental.ch angebotenen Ferienwochen sind: 27. August bis 3. September in Saas Almagell und 15. bis 22. Januar 2017 nochmals in Sils Maria.

KANTON SOLOTHURN

HAUSHALTGERÄTE

PR. Die renommierte Firma U. Baumann AG, HaushaltApparate und Küchen-Paradies, muss unserer Leserschaft wie auch jener aus dem Birstal respektive Schwarzbubenland und Laufental nicht näher vorgestellt werden. Seit 1978 in Oberwil, an der Mühlemattstrasse 25, zuhause, hat dieses Familien-Unterneh-

mals eine Teilnehmerin für das 10. Dabeisein an diesen Wanderwochen geehrt. Und es war ausgerechnet eine Bündnerin aus dem Valsertal, die in den letzten 10 Jahren lückenlos diese Ferienwochen an verschiedenen Orten miterlebt hat. Sie durfte dafür von Regula ein passendes Präsent entgegen nehmen. Es bleibt, Erika Fringeli als Gruppenleiterin wie auch Eugenio Esposito als Begleiter herzlich zu danken. Dir, Regula, gehört der grösste Applaus für die gründliche Vorbereitung, die geschickte Tourenwahl und für Dein herzliches Engagement mit dem Du uns eine erlebnisreiche und unvergessene Ferienwoche in Sils Maria ermöglicht hast. André Jermann ein Teilnehmer

Georg Hegglin


Donnerstag, 14. Juli 2016 Nr. 28

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Diverses

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Donnerstag, 14. Juli 2016 Nr. 28

KALEIDOSKOP

F O TO D E R W O C H E

IN KÜRZE Abendklänge MARIASTEIN. WOS. Im Rahmen der Mariasteiner Konzerte 2016 steht am kommenden Freitag, 15. Juli, ein besonderer Leckerbissen an. Abendklänge für Alphorn und Orgel. Heinz della Tore, Alphorn, und Wolfgang Sieber, Orgel, bringen Werke von Heiri Kuhn, Rodrigo Botter Maio, und Pixinguinha zur Aufführung. Ein betont breitgefächertes Programm also. «Vu dä Aelggialp bis Rio – Tänzigs für Bläser und Orgel» heisst es im Programm. Basilika Mariastein, Freitag, 15. Juli, 20.15 Uhr.

Sommervögel haben Saison: Kohlweissling zu Besuch beim Natternkopf.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

WITTERSWIL

KANTON SOLOTHURN

Strassenlaternen beschädigt

59 erfolgreiche Lernende beim Kanton

WOS. In Witterswil haben Unbekannte im März und Juni 2016 am Fahrrad/Fussweg «Auf der Höhe» zwischen Witterswil und Bättwil mehrere Kandelaber mittels Körpergewalt in Schwingungen gebracht. Insgesamt wurden sechs Strassenlaternen beschädigt, eine brach in der Folge sogar ab. Die Sachbeschädigungen wurden jeweils in der Nacht auf den 18. Juni sowie auf den 11. März begangen. Der Sachschaden beläuft sich inzwischen auf mehrere Tausend Franken. Bisherige Ermittlungen führten noch nicht zur Identifizierung der Verursacher. Dabei dürfte es sich um drei bis vier Jugendliche handeln. Aufgrund der Vorkommnisse setzt die Gemeinde Witterswil nun eine Belohnung von 500 Franken aus. Hinweise nimmt die Kantonspolizei Solothurn in Mariastein entgegen (061 735 93 01).

WOS. 59 von 60 Lernenden der kantonalen Verwaltung haben ihre Lehrabschussprüfungen mit Erfolg bestanden. Regierungsrat Roland Heim hat – als oberster Personalchef des Kantons – die Besten unter ihnen zu einem Abschlussessen eingeladen. Die kantonale Verwaltung gehört zu den grössten Lehrstellenanbietern im Kanton Solothurn. In der Verwaltung sowie der Schule für Mode und Gestalten und den Kreisbauämtern, schlossen insgesamt 59 Lernende ihre Berufsausbildung in elf unterschiedlichen Berufen erfolgreich ab. Im Verwaltungsbereich des Kantons Solothurn werden vor allem kaufmännische Lernende ausgebildet. Alle 34 durften ihr Fähigkeitszeugnis in Empfang nehmen. Zudem schlossen zwei Büroassistentinnen EBA ihre Ausbildung erfolgreich ab. Dazu kommen eine Fachfrau Hauswirtschaft, ein Fachmann für Betriebsunterhalt, zwei Informatiker, ein Landwirt, zwei Fachleute

Lüpfiges im Stäglen NUNNINGEN. WOS. Armin Kunz und Ernst Schärer treten am kommenden Sonntag, 17. Juli, 15 Uhr, im Alters- und Pflegeheim Stäglen als Duo Fluehbärg auf. Die beiden Musiker bieten mit der Handorgel und Gesang einen unterhaltsamen musikalischen Nachmittag. Die Veranstalter freuen sich auf möglichst viele Besucherinnen und Besucher.

Information und Dokumentation, eine Zeichnerin und ein Kommunalgehilfe. An der Schule für Mode und Gestalten in Olten schlossen 12 Bekleidungs-gestalter/innen und zwei Bekleidungsnäherinnen ihre Ausbildung erfolgreich ab. Regierungsrat Roland Heim würdigte beim Abschlussessen mit den Besten die guten Abschlussresultate der Lernenden in der Kantonalen Verwaltung (Durchschnittsnote 5,34) und dankte speziell auch ihren Berufsbildnern.

Ein Muss für Kunstinteressierte BÜSSERACH. WOS. Seit Ende Juni ist die Ausstellung für junge Kunst an der Oberdorfstrasse 24 im Gange. In den Räumlichkeiten von «art des hauses.ch», so der Name dieses Kunstförderungsprojektes, zeigen junge, Künstlerinnen und Künstler ihre Arbeiten in Form von Bildern, Objekten, Installationen und Videos. Das von Anne und Heinz Roth initiierte Projekt läuft noch bis zum 28. August. Öffnungszeiten: Fr. 16-19, Sa 16-19, letzter Sonntag im Monat 14-17 Uhr.

Regierungsrat Roland Heim: Mit den FOTO: ZVG besten Lehrabgängerinnen.

Senioren als Schulhelfer REGION. WOS. Seniorinnen und Senioren bereichern mit ihrer Lebenserfahrung den Unterricht. Dies zeigten diverse Pilotprojekte. Die Kreisschule Bärschwil-Grindel und die Prim. Kleinlützel beteiligen sich am Projekt «SeniorInnen Hilfe Schule» von Pro Senectute. Deshalb sind Seniorinnen

und Senioren gesucht, die Freude daran hätten, für 2 bis 4 Stunden pro Woche Kinder im Unterricht zu begleiten. Voraussetzung sind keine pädagogischen Erfahrungen, sondern einzig viel Freude, mit Kindern zu arbeiten. Bei Interesse: Pro Senectute Kanton Solothurn, Julia Linder, 032 626 59 56 oder julia.linder@so.pro-senectute.ch.

MUSIK-TIPP

Cyndi Lauper Die Pop-Ikone Cyndi Lauper (62) bemüht sich um Stilvielfalt. Hatte sie «Memphis Blues» vor sechs Jahren dem Blues gewidmet, covert sie nun auf ihrem neuen Album «Detour» (Warner Music) zwölf Klassiker der Country Music. «Funnel Of Love» zum Beispiel hatte Wanda Jackson 1960 aufgenommen. «Heartaches By The Number» ist ein Standardtitel, den wir schon von vielen gehört haben. Cyndi Lauper interpretiert unter anderem auch Patsy Clines Evergreens «Walkin› After Midnight» und «I Fall To Pieces». Ausserdem holte sie sich für Duette Emmylou Harris (Titelsong), Vince Gill («You’re The Reason Our Kids Are Ugly»), Jewel («I Want To Be A Cowboy’s Sweetheart»), Alison Krauss («Hard Handy Christmas») und Willie Nelson («Night Life») ins Studio. Das in Nashville mit viel Prominenz und guten Session-Musikern produzierte Album hat gefälligen Unterhaltungswert, hinterlässt aber bei Country-Puristen einen zwiespältigen Eindruck. Benno Hueber


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20160714 woz wosanz by AZ-Anzeiger - Issuu