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Donnerstag, 7. Juli 2016

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch

2/3 4/5 9/11 14 13

Immobilien 14 Region 15/17/19/21 Der Seetaler 22 Agenda 23 Szene 23

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 27, 117. Jahrgang, Post CH AG Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

Lenzburger Woche SEITE 13

SEITEN 6/7

Seelsorge

100 Jahre FC

Als Gefängnis-Seelsorgerin hat Anna-Marie Fürst schon in unzählige menschliche Abgründe geblickt. An das Gute im Menschen glaubt sie trotzdem noch.

FC Lenzburg, Jubiläumsserie, präsentiert durch: Hypothekarbank Lenzburg AG und SWL Energie AG.

Salzkorn Das böse Jugendfest

Der Südeingang aus Richtung Wildegg als Vision mit verkehrsberuhigenden Inseln in der Strassenmitte und markanModell: Metron AG ten Hochbauten als Lärmdämmung für die angrenzenden Quartiere.

Realität oder Vision? Holderbank ist eine lärmgeplagte Gemeinde. Die zwei Verkehrsachen Hauptstrasse und Eisenbahnlinie führen mitten durch das lang gezogene Dorf. Peter Winkelmann

I

n den nächsten 15 Jahren will eine Planungskommission mit einer Gesamtrevision der Nutzungsplanung die Richtung vorgeben. Diese Vision beinhaltet vier Fokusräume: den Dorfeingang Nord aus Schinznach-Bad, den Dorfeingang Süd aus Wildegg, das Mitteldorf rund um die Kirche sowie beim «Felsgarten» mit dem markanten Hügel und dem Schümelgebiet. In der Arbeitsgruppe sind der

Gemeinderat und Mitglieder aus der Bevölkerung vertreten, ebenso Fachplaner von Marti Partner AG und der Metron AG. Barbara Gloor, Raumplanerin bei der Metron AG, stellte die Frage an die rund 50 Besucher an der Orientierungsversammlung vom Dienstag, 28. Juni 2016, in der Turnhalle: Wie kann sich Holderbank entwickeln? «Es braucht eine bauliche Verdichtung im urbanen Entwicklungsraum, und durch die Aufwertung des Strassenraums entsteht eine Steigerung der Lebensqualität», gab sie gleich selber die Antwort. Sanierung der Kantonsstrasse vom Kreisel bis zum Nordausgang In rund zwei Jahren wird die Kantonsstrasse saniert, und dann sollen erste Ideen schon in die Gesamtplanung einfliessen. Schwerpunkt für Gloor sind dabei im Raum Kirche/Schule eine sichere Strassenquerung für Fussgänger sowie

eine durchgehende Verbindung für den Langsamverkehr entlang der Bahnlinie. Im Raum «Felsgarten» soll der Platz vor dem Felshügel als Dorfplatz gestärkt werden. Ebenso soll der Zugang vom Schümel zum Bahnhof als Drehscheibe aufgewertet werden. Für Thomas Meier von Marti Partner Architekten und Planer AG ist die Lärmbewältigung ein grosses Problem. So sollen zum Beispiel entlang der Hauptstrasse höhergeschossige Bauten oder aber Lärmwände entlang der Bahnlinie erlaubt werden. Gemeinderat Urs Pfründer ruft für diese Visionen die Bevölkerung auf, aktiv mitzuhelfen. Dazu gehört auch der «Ideentopf Schümel». Wie die freien Flächen im Quartier genutzt werden sollen, dazu dürfen Vorschläge eingereicht werden. «Visionen sind dazu da, auch weit hergeholte Ideen anzubringen», schloss Pfründer die interessante Orientierungsversammlung.

Auch wenn sich morgen Freitagnachmittag Freischaren und Kadetten mit Getöse heisse Gefechte liefern, um schliesslich traditionsgemäss die Jugend als Sieger von der Wallstadt ziehen Heiner Halder zu lassen, ist das Lenzburger Jugendfest grundsätzlich ein durchaus friedliches Fest der Gemeinsamkeit. Dass das nicht immer so war, beweist die Geschichte vom «bösen Jugendfest» von anno 1648. Im 17. Jahrhundert kam es oft zu Streitigkeiten zwischen der vorherrschaftlichen Stadt und ihren Nachbargemeinden. Streitobjekte waren die Wassergräben des Aabachs und die Weidrechte, um derentwillen jeweils Rat und Schultheiss von Bern eingreifen mussten. So verklagte am 9. Mai 1642 Lenzburg die Niederlenzer beim Landvogt, weil sie via Hungeligraben den Stadtbach anzapften. Die hohen Herren gaben den Städtern recht. Wer dem Lenzburger Vogtsmüller das Wasser entzieht, wird mit 5 Pfund bestraft. Die Verurteilten allerdings foutierten sich darum. Im Gegenteil, Untervogt Kull warf den Lenzburger Räten vor, zu ihren Gunsten Marchsteine versetzt zu haben. Am Jugendfest 1648 kam es darob zu handfesten Raufereien. In der Gerichtsverhandlung wird der Vorgang festgehalten. Urech Müller, der Frieden stiften wollte, wurde von Albrecht Kull mit einem Stecken geschlagen, ein Schmiedeknecht von Niederlenz verdrosch den Bartli Döbeli, des Ochsenwirts Knecht. Die Söhne von Ratsherr Halder, Heinrich und Hanns, rauften mit und es gelang ihnen, den Schmied «in die Keffi» zu tun. Am Sod gerieten derweil Albrecht Müller und der Stöffel von Niederlenz aneinander. Was in der «guten alten Zeit» geschah, kann sich jetzt noch auf jedem Festplatz wiederholen. Nur sind die Gründe meist anderer Natur und die Folgen dramatischer. Ohne dass sie in die Geschichte eingehen. Heiner Halder, Lenzburg


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 7. Juli 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches

«Grüne» Nachrichten aus dem

BRUNEGG

D

ank einer grosszügigen Spende konnte vor der Aktivierungstherapie ein grosses Hochbeet mit duftenden Kräutern und Teepflanzen eingerichtet werden. Der wunderschöne Park und Kneipp- und Gehgarten im Spital Menziken ist dadurch um eine Attraktion reicher. Die Bewohnenden des Pflegeheims erfreuen sich ganz besonders über das Gärtnern und Ernten.

Das Stadtbauamt

Baugesuch

Baugesuch

teilt Ihnen mit, dass der Sammelplatz Werkhof am Jugendfest-Freitag, 8. Juli 2016, geschlossen ist. Stadtbauamt Lenzburg

Bauherr:

Forstdienste Lenzia aktuell

Bauplatz:

Strassenunterhalt im Wyl (Waldstrasse)

Öffentliche Auflage des Baugesuches vom 8. Juli bis 8. August 2016 in der Gemeindekanzlei. Einsprachen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat (mit Begründung und Begehren) einzureichen. Brunegg, 29. Juni 2016 Gemeinderat

Bauherrschaft Forstbetrieb Birretholz Postfach 1, 5506 Mägenwil Grundeigent. Ortsbürgergemeinde Möriken-Wildegg Bauobjekt Informationstafeln Naturwaldreservat Chestenberggrat Bauplatz Parz. 1266 Zus. Bew. Departement Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 8. Juli bis 8. August 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Gemeindekanzlei

Ab Montag, 11. Juli, wird die Wylgasse ab Brücke/Waldstrasse in Richtung Egliswil saniert. Während der Sanierung (ca. 3 Tage) wird die Strasse komplett gesperrt, eine Umleitung ist signalisiert. Danach gibt es Verkehrseinschränkungen. Die Waldstrassenbenutzer werden um Vorsicht gebeten. Die Forstdienste Lenzia danken für das Verständnis.

Demission Gemeindeammann Markus Boos Gemeindeammann Markus Boos hat aus beruflichen Gründen seine Demission als Gemeindeammann und Gemeinderat eingereicht. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres hat der Demission stattgegeben. Dürrenäsch, 5. Juli 2016 Gemeinderat

Kneipp- und Gehgarten Auch der Kneipp- und Gehgarten, ist eine Oase der Erholung. Die Wirkung des Wassertretens im Kneippgarten ist kreislaufanregend und durchblutungsfördernd. Dadurch werden die Venen gekräftigt und der Stoffwechsel angeregt. Der Gehgarten mit seinen verschiedenen Materialien ist eine besondere Sinneserfahrung für den ganzen Körper und unterstützt die Gesundheit und das Wohlbefinden. Beide Einrichtungen werden in der Physio- und Aktivierungstherapie aktiv eingesetzt. Der Spitalpark Menziken ist öffentlich und kann auch jederzeit von Besuchern und Besucherinnen als Ort der Erholung genutzt werden. Das Riechen an den Kräutern im Hochbeet, sowie das Begehen des Kneipp- und Gehgarten ist ausdrücklich erlaubt. Es ermöglicht Körper und Seele wieder in Einklang zu bringen - frei nach dem Ausspruch von Theresia von Avila: «Tu Deinem Körper des Öfteren etwas Gutes, damit Deine Seele Freude hat, darin zu wohnen.

Sommeröffnungszeiten Während der Sommerferien, von Montag, 11. Juli, bis und mit Freitag, 5. August 2016, ist die Gemeindeverwaltung nur am Vormittag (8.00 bis 11.30 Uhr) geöffnet. Am Nachmittag bleiben die Büros geschlossen. Termine ausserhalb dieser Öffnungszeiten können mit den betroffenen Verwaltungsabteilungen direkt vereinbart werden. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam wünschen Ihnen eine sonnige und erholsame Sommerferienzeit.

117. Jahrgang

162. Jahrgang 94. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Telefon 058 200 58 20, Fax 058 200 58 21 Kennzahlen: Gesamtauflage: 32 991 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) beatrice.straessle@azmedien.ch Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) melanie.solloso@azmedien.ch Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Stefanie Osswald (StO), Alexander Studer (ASt), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95 Susanne Basler Telefon 058 200 58 28 Fax 058 200 58 21 susanne.basler@azmedien.ch Barbara Zobrist Telefon 058 200 58 27 barbara.zobrist@azmedien.ch Fabian Engesser Telefon 058 200 58 18 fabian.engesser@azmedien.ch Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 55, Fax 058 200 55 56 Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Mitglied Gemeinderat und Gemeindeammann für den Rest der Amtsperiode 2014/2017, 1. Wahlgang am 23. Oktober 2016; Anmeldeverfahren Gemeindeammann Markus Boos hat seine Demission als Gemeindeammann sowie als Mitglied des Gemeinderates aus beruflichen Gründen bekannt gegeben. Am 23. Oktober 2016 findet die Ersatzwahl für ein Mitglied des Gemeinderates und den Gemeindeammann für den Rest der Amtsperiode 2014/2017 statt. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten der Gemeinde Dürrenäsch (Wahlkreis) zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei spätestens am 44. Tage vor dem Wahltag, d. h. bis Freitag, 9. September 2016, 12.00 Uhr, einzureichen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Zudem kann eine Person als Gemeindeammann nur gültige Stimmen erhalten, wenn sie gleichzeitig als Gemeinderat gewählt wird oder bereits Mitglied des Gemeinderates ist (§ 27a Abs. 2 GPR). Eine Urnenwahl findet in jedem Fall statt (§ 30b GPR). Dürrenäsch, 5. Juli 2016 Gemeinderat

EGLISWIL

Stellenausschreibung Die jetzige Stelleninhaberin nimmt eine neue Herausforderung an. Wir suchen daher per 1. September 2016 oder nach Vereinbarung eine/n

Leiter/in der Einwohnerkontrolle (50%) Das Tätigkeitsgebiet umfasst des Weiteren auch die Mitarbeit im Bestattungs-, Fürsorge- und Inventuramt sowie die Stellvertretung des Gemeindeschreibers. Haben Sie eine kaufmännische Grundausbildung? Verfügen Sie über Praxis auf kommunaler Ebene und, was die Arbeitseinsätze anbelangt, über ein gewisses Mass an Flexibilität? Gerne erwarten wir Ihre schriftliche Bewerbung, zusammen mit den üblichen Unterlagen, bis zum 11. August 2016 an folgende Adresse: Gemeinderat Egliswil Mitteldorfstrasse 3, 5704 Egliswil Richten Sie doch Ihre allfälligen Fragen direkt an die Gemeindekanzlei, Tel. 062 769 75 75. Egliswil, 1. Juli 2016 Gemeinderat

Bauherrschaft Ludovic Jubin und Kehl Melanie Birchweg 21, Möriken Bauobjekt Anbau Garage, Wintergarten Abstellraum Bauplatz Parz. 1914, Geb.-Nr. 392 Birchweg 21 Öffentliche Auflage der Baugesuche in der Gemeindekanzlei vom 8. Juli bis 8. August 2016. Einwendungen sind innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat Möriken-Wildegg, 5103 Möriken. Gemeindekanzlei

Gemeindewahlen für die Amtsdauer 2014/2017, Ersatzwahl Finanzkommission, 1. Wahlgang Stéphane Giachino, Mitglied der Finanzkommission, hat aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt mitgeteilt. Das Departement Volkswirtschaft und Inneres hat den Rücktritt genehmigt.

Ersatzwahl

Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch

Asana Gruppe Spital Menziken 5737 Menziken Telefon 062 765 31 31 www.spitalmenziken.ch

Baugesuch

Forstdienste Lenzia Garten- und Spezialholzerei, Gehölz- und Biotop-Pflege, Cheminéeholz und Holzprodukte www.lenzburg.ch, forstbetrieb@lenzburg.ch

DÜRRENÄSCH

Hochbeet Die prächtige Linde vor der Terrasse der Cafeteria im Spital Menziken hat Konkurrenz bekommen. Neu duftet es auch von den Kräutern im Hochbeet, welches unmittelbar daneben erstellt worden ist. Hier blühen jetzt mit violetten Rispen der Basilikum, in den Blautönen Salbei und Boretsch und in gelb und rot der Kapuzinerkresse. Der Duft von verschiedenen Sorten Pfefferminze, Rosmarin und Majoran ist betörend. Auch die weniger bekannten, ausländische Kräutern wie zum Beispiel der Japanische Wasserpfeffer, der vietnamesische Koriander, der peruanischer Sauerklee und der hohe Baumspinat mit seinen rötlichleuchtenden Seitentrieben ziehen die Beobachter magisch an. Das Beet wird in der Aktivierungstherapie mit den Bewohnerinnen und Bewohnern des Pflegeheims gepflegt und bewirtschaftet. Die Kräuter werden sorgfältig gehackt und geerntet, zum Teil getrocknet und als Tee aufgegossen, respektive zu Salben, Tinkturen und Kräuterquark verarbeitet. Das Beet animiert aber auch einfach zum «Sein und Geniessen». Die verschiedenen Blüten und Farben sind eine Augenweide und die Düfte und Geschmäcker eine Wohltat.

Bauobjekt:

Ernst Müller, Gasthof «Zu den drei Sternen», Brunegg Erweiterung Parkplatz Nord und Werbetafeln/Fahnenstangen Parkplatz Süd Hauptstrasse 3 Parzellen 19 und 468

Die Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2014/2017 wurde vom Gemeinderat auf den 25. September 2016 festgelegt.

Baugesuch Bauherrschaft: Bonnier Johanna, Bündtenweg 12, Meisterschwanden Bauobjekt: Anbau geschlossener Glasbau unbeheizt, Bündtenweg 12 Parzelle Nr. 1605 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 8. Juli bis 9. August 2016 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. Regionale Bauverwaltung

Bäume und Sträucher zurückschneiden Die warme Jahreszeit bringt ein beachtliches Wachstum bei Bäumen und Sträuchern mit sich. Auf Strassen und Trottoirs kann dies zu Behinderungen führen. Die Eigentümer von Grundstücken an öffentlichen Strassen, Fusswegen und Plätzen werden deshalb gebeten, Bäume, Sträucher, Hecken und Einfriedungen, welche in den Strassen- bzw. Wegraum hineinragen, bis spätestens 23. Juli 2016 zurückzuschneiden. Bezüglich Rückschnitt sind folgende Vorschriften zu beachten: • Seitlich hat der Rückschnitt bis auf 50 cm ab Fahrbahnrand zu erfolgen. Über Strassen muss der Fahrraum bis auf eine Höhe von mindestens 4,50 m freigehalten werden. • Über Fusswegen und Trottoirs muss die lichte Höhe mindestens 2,50 m betragen. • Strassenlampen, Verkehrssignaltafeln, Strassennamensschilder und Hydranten dürfen nicht überwachsen sein. • Bei Strasseneinmündungen, Strassenkreuzungen und Ausfahrten auf die Gemeindestrassen müssen Sichtzonen von grundsätzlich 2,50 m auf 50 m eingehalten werden. In den Sichtzonen muss ein sichtfreier Raum zwischen einer Höhe von 80 cm und einer solchen von 3 m gewährleistet sein. Einzelne, die Sicht nicht hemmende Bäume, Stangen und Masten sind innerhalb der Sichtzone zugelassen. Nach dem 23. Juli 2016 werden Sträucher und Bäume, die noch in den öffentlichen Grund hinausragen, auf Kosten der Eigentümerschaft zurückgeschnitten. Für allfällige Schäden durch das Schneiden der Pflanzen kann die Gemeinde nicht haftbar gemacht werden. Wir machen darauf aufmerksam, dass die Grundeigentümer von verkehrsbehindernden Bäumen und Sträuchern für allfällige Schäden haftbar gemacht werden können. Bei Fragen oder Unklarheiten steht Ihnen die Bauverwaltung (056 676 66 67) gerne zur Verfügung. Ein entsprechendes Merkblatt finden Sie auch auf unserer Homepage. Gemeinderat

Der Wahlvorschlag für Kandidaturen muss mit sämtlichen formellen Erfordernissen spätestens am 44. Tag vor dem Hauptwahltag, d. h. bis spätestens 12. August 2016, 12.00 Uhr, beim Gemeindebüro Möriken-Wildegg eingereicht werden. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Werden nicht mehr wählbare Kandidatinnen oder Kandidaten vorgeschlagen, als zu wählen sind, wird mit der Publikation des Namens eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge unterbreitet werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, wird die vorgeschlagene Person vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR). Möriken, 6. Juli 2016 Gemeinderat


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 7. Juli 2016 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Amtliches NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

A. Fischer Immobilien und Generalunternehmen AG Kohlackerstrasse 15, Möriken Bauobjekt: Projektänderung Einfamilienhaus 32 mit Zelt- statt Satteldach Änderung der Fenstergestaltung Anbau gedeckter Sitzplatz und Vordach beim Eingang Objektadresse: Lindweg, Parzelle 2048 Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 8. Juli, bis Montag, 8. August 2016, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. RTB Regionale Technische Betriebe

mit Terrasse per 1. Oktober 2016 zu vermieten

Baugesuch Bauherr Bauobjekt Bauplatz

Heinrich Schönenberger Nelkenweg 9, Hunzenschwil Blachenzelt als Geräteunterstand (bereits erstellt) Parzelle 1045, Hirtenweg

Auflage 8. Juli bis 8. August 2016 Einwendungen während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat. Gemeinderat

Baugesuch

Baugesuch

Bauplatz

Zuckermühle Rupperswil AG Grabenackerweg 5, Rupperswil Energetische Dachsanierung auf Fabrikgebäuden Nr. 167 und 698 Parzelle 1176, Grabenackerweg

Bauherr:

Auflage

8. Juli bis 8. August 2016

Patrik und Nicole Lüthard Elsternweg 4, Niederlenz Bauobjekt: Sichtschutz und Abstellfläche Objektadresse: Elsternweg 4, Parzelle 1936 Öffentliche Auflage des Baugesuchs von Freitag, 8. Juli, bis Montag, 8. August 2016, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. RTB Regionale Technische Betriebe

Wahl eines Ersatzmitgliedes des Wahlbüros der Einwohnergemeinde vom 25. September 2016 für den Rest der Amtsperiode 2014–2017; Anmeldeverfahren Fritz Schärer demissioniert als Ersatzmitglied des Wahlbüros der Einwohnergemeinde per 30. September 2016. Er gehört dem Wahlbüro seit 2005 an. Dadurch wird am 25. September 2016 eine Ersatzwahl für den Rest der Amtsperiode 2014–2017 notwendig. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von zehn Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und müssen bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, d. h. bis zum Freitag, 12. August 2016, 11.30 Uhr, bei der Gemeindekanzlei, 5702 Niederlenz, eintreffen. Die erforderlichen Formulare können bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Werden nicht mehr wählbare Kandidaten vorgeschlagen als zu wählen sind, wird mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert der neue Vorschläge unterbreitet werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, werden die Vorgeschlagenen vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR). Niederlenz, 5. Juli 2016 Gemeinderat

OTHMARSINGEN

Baugesuch Bauherr:

ImmoMayr GmbH Kirchstrasse 87, Spreitenbach Objekt: 3 Besucherparkplätze für das Mehrfamilienhaus der Parzelle 902 Ortslage: Wilhalde 6, Parzelle 1173 Öffentliche Auflage vom 8. Juli bis 8. August 2016 während der Bürostunden in der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich, mit Antrag und Begründung, an den Gemeinderat, 5504 Othmarsingen, einzureichen. Othmarsingen, 5. Juli 2016 Gemeindekanzlei

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung während der Sommerferien Während der Sommerferien von Montag, 11. Juli, bis Freitag, 5. August 2016, bleibt die Gemeindeverwaltung nachmittags geschlossen. Morgens sind die Büros der Verwaltung von 8.00 bis 11.30 Uhr geöffnet. Selbstverständlich sind die Verwaltungsabteilungen nach telefonischer Vereinbarung auch gerne ausserhalb dieser Öffnungszeiten für Sie da. Am Montag, 1. August 2016, bleiben die Büros der Gemeindeverwaltung den ganzen Tag geschlossen. Der Gemeinderat und das Verwaltungsteam wünschen Ihnen einen schönen Sommer. Othmarsingen, 5. Juli 2016 Gemeinderat und Personal

SCHAFISHEIM

4½-Zimmer-Wohnung

Bauherr Bauobjekt

Einwendungen während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat.

Die Einwohnergemeinde Rupperswil vermietet per 1. Oktober 2016 oder nach Vereinbarung eine 4½-ZimmerWohnung im 2. Obergeschoss des Gemeindehauses Rupperswil. Die Wohnung befindet sich an der Gartenstrasse an sehr zentraler Lage; Einkaufsmöglichkeiten sowie der Bahnhof sind in 2 Minuten zu Fuss erreichbar. Zur Wohnung gehören eine Terrasse, eine Garage, ein eigenes Kellerabteil sowie eine Waschküche. Der Mietpreis beträgt Fr. 1650.– pro Monat (inkl. Nebenkosten und Garage). Interessenten bewerben sich schriftlich bei der Gemeindekanzlei Rupperswil, Postfach, 5102 Rupperswil, unter Beilage des Mietinteressentenformulars und eines aktuellen Betreibungsregisterauszugs. Ergänzende Auskünfte erteilt die Gemeindekanzlei Rupperswil unter Telefon 062 889 23 00. Gemeindekanzlei Rupperswil

Gemeinderat

Pro Senectute Senioren-Mittagessen Datum/Zeit: Donnerstag, 14. Juli 2016, 11.45 Uhr Ort/Restaurant: Rupperswil, Altersheim Länzerthus Nur Neuanmeldungen und Abwesenheiten an die Mittagstischleiterin melden: Marlis Weiler, 062 897 45 01

Einladung zur Neophytenbekämpfung Neophyten sind gebietsfremde Pflanzen. Diese sind grösstenteils völlig harmlos. Einige dieser Pflanzen verhalten sich jedoch invasiv, d. h. sie verwildern, breiten sich stark aus und verdrängen dabei die einheimische Flora. Um der Ausbreitung von solchen schädlichen, invasiven Pflanzen entgegenzuwirken, organisieren das Gemeindewerk und das Forstamt wiederum die Aktion «Neophytenbekämpfung» unter der Mithilfe verschiedener Vereine und Interessenvertreter. Alle Einwohnerinnen und Einwohner von Rupperswil sind ebenfalls herzlich eingeladen, sich an dieser Aktion zu beteiligen. Interessierte treffen sich am Samstag, 18. Juni 2016 und am Samstag, 9. Juli 2016 jeweils um 8.00 Uhr beim Parkplatz Martilooschachen. Mitzubringen sind Arbeitshandschuhe und gutes Schuhwerk. Allen Teilnehmenden wird ein Znüni und ein Mittagessen offeriert. Eine Anmeldung unter forst.rupperswil@bluewin.ch ist nicht erforderlich, aber hilfreich. Gemeinderat, Gemeindewerk und Forstamt danken für eine rege Beteiligung an der diesjährigen Neophytenbekämpfungs-Aktion. Gemeinderat Gemeindewerk Forstamt

Publikation von Gesuchen um ordentliche Einbürgerung Seit dem 1. Januar 2014 ist das neue Gesetz über das Kantons- und Gemeindebürgerrecht in Kraft. Dieses sieht in § 21 Abs. 2 vor, dass – wenn die Voraussetzungen zur Einbürgerung erfüllt sind – die Gesuche im amtlichen Publikationsorgan publiziert werden müssen. Folgende Personen haben in der Gemeinde Rupperswil ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Gavrilovic Dragana, geb. 1980, weiblich, serbische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Pilatusstrasse 12 – Mazzocco Mario, geb. 1964, männlich, italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Steinmatten 32 – Canino-Ilardo Francesca, geb. 1970, weiblich, mit den zwei Kindern Canino Fabiana, geb. 2007, und Canino Dario, geb. 2008, allesamt italienische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Maienweg 6 – Calcagno Vanessa, geb. 1982, weiblich, italienische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Dorfstrasse 10B – D’Ambrosio Antonio, geb. 1985, männlich, mit der Ehefrau Falco Rosalinda, geb. 1988, und dem Sohn D’Ambrosio Marco, geb. 2014, allesamt italienische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Schweizistrasse 30D – Trivellato Beatrice, geb. 1949, weiblich, italienische Staatsangehörige, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Dorfstrasse 17 – Aiello Domenico, geb. 1981, männlich, italienischer Staatsangehöriger, wohnhaft in 5102 Rupperswil, Schweizistrasse 5 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Rupperswil eine schriftliche Eingabe zu den vorliegenden Gesuchen einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung zu Handen der Einwohnergemeindeversammlung einfliessen lassen. Rupperswil, 5. Juli 2016 Gemeinderat

Baugesuch Roggwiller Daniel Gartenweg 5, Fahrwangen Projektverf.: Huber + Weibel AG Architektur Bahnhofstrasse 7, Hitzkirch Grundeigent.: Roggwiller Daniel und Priska Gartenweg 5, Fahrwangen Kaufmann Tobias Jurastrasse 23, Sarmenstorf Roggwiler Tobias Singellohstrasse 14, Tennwil Bauobjekt: Umbau/Umnutzung Restaurant Zum Wilden Mann (zwei 3½-Zimmer-Wohnungen eine 2½-Zimmer-Wohnung) Bauplatz: Marktstrasse 34 Zone: Dorfkernzone Parzelle: 844 Weitere Bew.: Departement Bau Verkehr und Umwelt, Abteilung für Baubewilligungen

Baugesuch

GEMEINDE SEON

Bauherr:

Carmelo Michienzi Gässliacherweg 21, Schafisheim Bauobjekt: Sichtschutz ersetzen durch Mauer, Sitzplatzerweiterung Bauplatz: Gässliacherweg 21 Parzelle Nr. 1296 Öffentliche Auflage auf der Gemeindekanzlei vom 7. Juli bis 8. August 2016. Einwendungen sind während der Auflagefrist dem Gemeinderat schriftlich (mit Begehren und Begründung) einzureichen. Gemeinderat

Voranzeige Information Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland Am Montag, 5. September 2016, findet um 19.30 Uhr eine Informationsveranstaltung zur Gesamtrevision Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland in der Mehrzweckhalle Schafisheim statt. Interessierte sind herzlich eingeladen. Schafisheim, 7. Juli 2016 Gemeinderat

Bauherr:

Öffentliche Auflage vom 8. Juli bis 8. August 2016 auf der Gemeindekanzlei. Einwendungen sind innert dieser Frist schriftlich mit Begründung und Antrag dem Gemeinderat einzureichen. Auf eine Einwendung, die den Anforderungen nicht entspricht, kann nicht eingetreten werden. Gemeinderat

Wir sind ein Dorf mit Stadtnähe, gut erschlossen mit öffentlichem Verkehr und Strasse. Es leben rund 3000 Menschen bei uns. Daneben hat unsere Gemeinde ein vielfältiges Vereinsleben, gepflegte Infrastruktur und Einrichtungen, eine kundenfreundliche Verwaltung sowie fortschrittliche Behörden anzubieten. Hast Du ein Flair für Zahlen, Freude an Texten sowie weiteren vielfältigen Aufgaben, dann sind wir Dein Ausbildungsbetrieb! Wir haben mit Lehrbeginn August 2017 eine abwechslungsreiche Lehrstelle zu vergeben. Bewerbe Dich bei uns als

Kauffrau/Kaufmann EFZ Wir bieten zusätzlich zum theoretischen Berufsschulunterricht eine praktische Ausbildung zur/ zum Kauffrau/Kaufmann E oder M-Profil, in der fundiertes Fachwissen in verschiedenen Verwaltungsbereichen vermittelt wird. Wir erwarten Sekundar- oder Bezirksschule, Interesse an einer soliden Berufsausbildung, die Bereitschaft, sich täglich den Anforderungen für diese Berufsausbildung zu stellen, sowie Einsatzfreude und Flexibilität. Für Informationen steht dir der Gemeindeschreiber Stefan Ackermann, 062 888 30 40 oder stefan.ackermann@schafisheim.ch, gerne zur Verfügung.

Baugesuch Bauherrschaft: Serge Boentges Wiesenweg 1, Seengen Vorhaben: Sichtschutzwände (teilweise bereits erstellt) Ortslage: Parzellen-Nr. 3418 Wiesenweg 1 Öffentliche Auflage vom 8. Juli bis 8. August 2016 bei der Bauverwaltung und Gemeindekanzlei Seengen. Einwendungen sind während der Auflagefrist schriftlich und begründet an den Gemeinderat, 5707 Seengen, zu richten.

Holzerei am Aabach; Sagiareal Seon Im Zuge der bewilligten Abbrucharbeiten des bestehenden Sägewerks und vor dem Neubau der bewilligten drei Mehrfamiliengebäude (Parz. 1301/1304) finden über die Kalenderwochen 28–31, d. h. über den Zeitraum vom 14. Juli bis 5. August 2016 hinweg, am Aabach HolzereiArbeiten statt. Die Forstbetriebsgemeinschaft Region Seon nimmt dabei auf den Fortschritt der Rückbauarbeiten Rücksicht und nutzt die einmaligen Platzverhältnisse, die sich durch den Abbruch des Sägewerks ergeben, für den geplanten Holzschlag (Böschung, Insel und Ufer Birchmatt, evtl. Untere Mühle bis Sägehalle etc.). Die Arbeiten sind mit dem Departement, Bau, Verkehr und Umwelt, Abteilung Landschaft und Gewässer, abgesprochen und genehmigt. Gemeindeverwaltung Seon

Wahl Wahlbüro Die an der Urnenabstimmung vom 28. Februar 2016 angenommene Gemeindeordnung trat am 1. Juni 2016 in Kraft. Neu sind in das Wahlbüro anstelle der heutigen zwei Mitglieder und zwei Ersatzmitglieder vier Mitglieder und zwei Ersatzmitglieder zu wählen. Die Wahl zweier neuer Mitglieder für das Wahlbüros für den Rest der Amtsperiode 2014–2017 ist vom Gemeinderat Seon auf den 25. September 2016 angesetzt worden. Bis zum heutigen Zeitpunkt haben sich zwei Personen zur Wahl angemeldet. Wahlvorschläge sind gemäss § 29a des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) und § 21b der Verordnung über die politischen Rechte (VGPR) von 10 Stimmberechtigten des Wahlkreises zu unterzeichnen und bei der Gemeindekanzlei bis spätestens am 44. Tag vor dem Wahltag, d. h. bis am Freitag, 12. August 2016, 12.00 Uhr, einzureichen. Das erforderliche Formular kann bei der Gemeindekanzlei bezogen werden. Im Übrigen wird auf den Grundsatz verwiesen, dass im ersten Wahlgang jede in der Gemeinde wahlfähige Person als Kandidatin oder Kandidat gültige Stimmen erhalten kann (§ 30 Abs. 1 GPR). Werden nicht mehr wählbare Kandidatinnen und Kandidaten vorgeschlagen als zu wählen sind, so wird mit der Publikation der Namen eine Nachmeldefrist von 5 Tagen angesetzt, innert welcher neue Vorschläge unterbreitet werden können. Gehen innert dieser Frist keine neuen Anmeldungen ein, werden die vorgeschlagenen Personen von der anordnenden Behörde bzw. vom Wahlbüro als in stiller Wahl gewählt erklärt (§ 30a GPR). Seon, 30. Juni 2016 Wahlbüro

Schriftliche Bewerbungen mit Lebenslauf, Schulzeugnissen und Foto sowie Multicheck (falls vorhanden) nehmen wir gerne entgegen. Nähere Informationen zu unserer Gemeinde findest Du auch auf www.schafisheim.ch.

Feuerbrandkontrollen In Seengen ist Herr Peter Sandmeier zuständig für alle Fragen rund um den Feuerbrand. Er kontrolliert von Ende Juni bis Ende September 2016 die Liegenschaften, Hausgärten, öffentlichen Gartenanlagen, Gruben, Deponien, Baustellen, Kompostplätze und Industrieareale auf allenfalls vorhandenen Feuerbrandbefall. Der Feuerbrand ist eine hoch ansteckende, meldepflichtige Bakterienkrankheit. Hauptsächlich während der Blütezeit im Frühjahr erfolgt die Übertragung sowohl durch Insekten, Vögel sowie den Menschen, und zwar sehr schnell und mit grossräumiger Verbreitung. Befallen werden ausser den Kernobstbäumen auch einige Büsche und Bodendecker wie Cotoneasterarten, Weissdorn und weitere Wirtspflanzen. Wichtig: Absterbende Zweige und Pflanzenteile an oben aufgeführten Pflanzen bitte nicht berühren (grosse Verschleppungsgefahr!), sondern unverzüglich Peter Sandmeier (079 222 34 24) melden. Er wird bei Ihnen vorbeikommen und die nötigen Massnahmen ergreifen. Gemeindekanzlei

– 5702 Niederlenz

Tel. 062 891 36 23 E-Mail: n.gjini@bluewin.ch,


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Stadt Lenzburg

Attraktiv und gleich um die Ecke – der Buurelandweg Wird die Freischarenmusik unter der nun schon kampferprobten neuen Fahne Foto: PW zum Sieg blasen können?

Eine letzte Motivation Noch ein letztes Mal haben sich die grossen Anführer der wilden Freischarenhorden getroffen, um sich gegenseitig zu versichern, dass sie diesmal optimal vorbereitet wären auf das grosse Gefecht. Pia Weber

B

ei der Geländebegehung mit den Bauern, welche ihnen erklärten, wo sie sich mit den Kadetten morgen Freitag messen können, «Im Erbsenfeld dürft ihr, die Erbsen sind sowieso hinüber, bei den Bohnen ja nicht, die kommen!», gaben sich die Anführer der Freischaren noch zivilisiert und diszipliniert. Ein wenig später, dort, wo ihnen ein Wohlgesinnter zum Zweck ihres aufstachlerischen Tuns seit langen Jahren Asyl gewährt, und um sich noch einmal einen Motivationsschub zu leisten, liefen sie vorzeitig zur Höchstform auf. Da wurde geblufft, was das Zeug hielt. Man versicherte sich gegenseitig, dass

man nach einer geheimen Weiterbildung in Seengen, gedopt mit einem ausgezeichneten Zaubertrunk, mit einem neuen Zug, der auch gleich eine neue Geheimwaffe mitbringt, und Gerüchten zufolge sogar mit der Unterstützung des sagenhaften Königs der Löwen locker siegen könne. Dass man mit einer erneuten Rekordzahl von 660 Freischaren den mit 270 hoffentlich nicht nur zahlenmässig unterlegenen Kadetten endlich einmal zeigen wird, wos langgeht. Nur an einem muss wohl noch gearbeitet werden: «Du sollst Deinen General achten!» Wie aus diffusen Quellen zu vernehmen ist, klappt dies noch nicht zur Genüge. Und man hört, der General sei zurzeit tief beleidigt, weil man ihm in letzter Zeit ein paar Mal zu oft an den Karren gefahren ist. Es sei aber der Hoffnung stattgegeben, dass auch dieses Problem in Kürze gelöst sein wird. Und zu allem Überfluss fragte der Maestro der Musikalischen unter ihnen laut in die Runde, was man denn überhaupt wäre ohne die Freischarenmusik. Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen: «Dann würden wir jedes Mal verlieren, hahaha.»

Aus dem Stadtrat Lenzburg Lenzburger Jugendfest Der Stadtrat und die Stadtverwaltung wünschen der Bevölkerung ein schönes Jugendfest. Als offizielle Ehrengäste dürfen dieses Jahr begrüsst werden: Frau Landammann Susanne Hochuli, Vorsteherin Departement Gesundheit und Soziales; Hans Peter Fricker, Generalsekretär, Departement Volkswirtschaft und In-

neres; Dr. Andreas Röthlisberger, Rechtsanwalt Aarau; Peter B. Arnold und Maya Pfister Arnold sowie je eine Zweierdelegation aus den Gemeinden Niederlenz und Staufen. Weiter wird die Einwohnerratspräsidentin die Ehrengäste begleiten, und während des Freischaren-Manövers unterstützt der Stadtrat Zofingen den Lenzburger (dh) Stadtrat.

Durch schönste Landschaften streifen, dabei viel Wissenswertes über die Aargauer Landwirtschaft erfahren. Der «Buurelandweg» in Lenzburg bietet ein Erlebnis sondergleichen direkt vor der Haustür. Beatrice Strässle

S

eit zwei Wochen ist er bereit für die Gäste, der «Buurelandweg» Aargau in Lenzburg. Der Erlebnispfad ist bis Ende Oktober geöffnet und wurde mit viel Sachverständnis und Liebe zum Detail gestaltet – ein wahres Vergnügen. Am Schluss weiss man, wann Spargeln, Erdbeeren, Äpfel etc. Saison haben und woher die einzelnen Fleischstücke stammen. In der Strohhütte sieht man, was in der Region angebaut wird. Auch die Schattenseite unserer heutigen Gesellschaft, das Littering, wird angesprochen. Eindrücklich kann man in einem grossen Behälter sehen, wie viel Abfall täglich weggeworfen wird. Und zwar nicht aus theoretischer Sicht, sondern der täglich auf den Feldern eingesammelte Abfall wird an diesem Posten deponiert. Da ist Staunen garantiert. Der «Buurelandweg» ist nach einer langen Projektphase nun Wirklichkeit geworden. Der Igel «Igor», das Maskottchen des Erlebnispfades, erzählt auf einem 2,5 km langen Rundweg Gross und Klein auf witzige Art und Weise viel Beeindruckendes über die Aargauer Landwirtschaft. Der Bauernverband Aargau möchte mit diesem Weg den positiven Dialog zwischen den unterschiedlichen Akteuren, die im ländlichen Raum aufeinandertreffen, fördern. Zudem soll bei der städtischen Bevölkerung das Bewusstsein gestärkt werden, woher die hochwertigen Lebensmittel kommen und wie sie produziert werden. Der Weg wird nicht immer am Standort bleiben, ab Frühjahr 2018 wird er an einem anderen Ort im Aargau installiert werden. «Da wir etwas später als geplant

fähr 600 Autos mit 100 % Biogas zu betreiben. Die Vorteile von Erd- und vor allem Biogas-betriebenen Fahrzeugen überzeugen. Der CO2-Ausstoss ist rund 40 % geringer als bei herkömmlichen Antrieben. Als

gestartet sind, werden wir im 2017 noch in Lenzburg sein, bevor der ‹Buurelandweg› weiterzieht», ist von Alois Huber, Präsident des Bauernverbandes Aargau, zu hören. Der Posten «Wellness-Oase» unterstreicht die Einmaligkeit des Angebotes. Auf bequemen Holzliegen, am Waldrand aufgestellt, kann man der Melodie der Natur lauschen, der Barfussweg davor gibt ebenfalls ein ganz neues Naturgefühl. Noch ein kleines Detail: Dieser Posten ist eine handyfreie Zone. Mehr über den attraktiven «Buurelandweg» erfährt man unter www.buurelandweg.ag

Igor führt durch den Rundgang.

Da wellnessen auch Männer gerne.

Mainau ist immer eine Reise wert

Die Pionierarbeit wird fortgesetzt Die SWL Energie AG ist bekannt für ihren Pioniergeist. Das schlägt sich auch in der kürzlich in Betrieb genommenen Biogastankstelle bei der Agrola-Tankstelle in Lenzburg nieder. Sie ist die erste Tankstelle im Kanton, an welcher man seinen Wagen zu 100 % mit Biogas betanken kann. Schon im Jahr 2001 nahm die SWL Energie AG mit der Eröffnung der ersten Gastankstelle im Mittelland eine Pionierrolle ein. «Die Wertschöpfung der Biogasanlage geschieht voll und ganz in der Schweiz», freut sich Gian von Planta, Leiter Anlagen und Netze der SWL Energie AG. Ab nächstem Jahr kommt das Biogas sogar aus der Region. Der Verwaltungsrat der SWL Energie AG und der ARA Langmatt in Wildegg sind zum Schluss gekommen, eine Biogasanlage zu erstellen. Pro Jahr werden aus dem Klärgas rund 350 000 Kilogramm Biogas gewonnen. Diese Menge reicht aus, um unge-

Mit dem Apfel auf Augenhöhe: Der Turm führt direkt zur Baumkrone.

CO2-neutral gilt Biogas, da dieses aus biogenen Abfallstoffen wie beispielsweise Grüngut und Klärschlamm entsteht. Und wenn man den Biogas-Preis auf einen Liter umrechnet, halten sich Bezin- und Biogaspreis die Waage. ST

Gian von Planta freut sich über die Innovation der SWL Energie AG.

Foto: ST

Am 21. Juni trafen sich 19 Seniorinnen und Senioren am Bahnhof Konstanz, wo die ortskundige Veronika Füllemann die Gruppe in Empfang nahm und begrüsste. Schnell umsteigen in den Bus, der die Aargauer auf die Mainau brachte. Dann kam vor dem Eintritt auf die Blumeninsel der Kaffee zum Zuge. Bekannte Gesichter durfte man auch noch begrüssen, hatten doch Brigitte Käser und Marlies Neuhaus von Oberflachs das gleiche Ausflugsziel. Dann begann das Flanieren auf den Wegen der Insel. Eindrücklich waren die Mammut- und Tulpenbäume, die alle schon etliche Jahre auf dem «Stamm» haben. Der Bodensee war platschvoll und deshalb sah man teilweise an den Ufern noch Sandsäcke zum Schutze gegen Überschwemmungen. Zum Teil sah man den Rosen noch an, dass sie schlechtes Wetter hinter sich hatten. Vielen Gärtnern konnte man zuschauen, wie sie neue Anlagen mit Pflanzen gestalteten und so erahnte man die grosse Arbeit, die hinter dem Erfolg der Mainau steht. Im Schloss sel-

ber gab es einen imposanten Raum, wo an den Wänden grosse Panorama-Fotografien hingen, die alle Jahreszeiten in voller Pracht zeigten. Nach dem Mittagessen ging es wieder weiter, das Grafenehepaar sah man leider nicht, aber deren Wohnsitz im schönen Schloss. Dafür konnte man das Schmetterlingshaus besuchen, wo einem die schönen Tierchen um die Köpfe flogen oder darauf Platz nahmen. Das tropische Klima dort drin behagte nicht allen, sodass die einen draussen warteten. Schlussendlich traf man sich am Schiffsanlegesteg im Biergarten, wo man beim Gerstensaft die Ankunft des Kursschiffes abwartete. Dieses verliess dann mit der Gruppe die Mainau, legte in Meersburg an und fuhr dann auf dem direkten Weg nach Konstanz. Auf der Rückfahrt waren sich die Senioren einig, dass sie gerne in einem Jahr wieder in die Ostschweiz fahren möchten. Hans Furer dankte der Reiseleiterin Veronika bestens mit der Hoffnung, dass sie die Organisation in einem Jahr auch wieder durchführen würde. (habu)

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Stadt Lenzburg

Vespafahrer trotzten dem Regen Am traditionellen Vespatreffen in Lenzburg dominierten für einmal Abdeckplanen und Regenschutz. Es regnete fast durchgehend. Der Dachstuhl ist intakt, Massnahmen sind keine nötig.

Foto: AG

Stadtkirche wird restauriert V

or 25 Jahren wurde die Stadtkirche Lenzburg letztmals umfassend renoviert. Nun drängt sich wiederum eine Renovation auf. «Es handelt sich fast ausschliesslich um Massnahmen zum Erhalt der bestehenden Substanz», hält Kirchenpflegepräsident Johannes Burger fest, der Respekt vor der Aufgabe zeigt. Am 16. November 2015 bewilligte die Kirchgemeindeversammlung einen Baukredit von 1,775 Mio. Franken. Kurz nach dem Jugendfest wird begonnen, die Kirche aussen mit einem Gerüst zu versehen. Das Innengerüst wird nach dem letzten Gottesdienst am Sonntag, den 14. August, errichtet. Bis ins Frühjahr 2017 bleibt die Kirche geschlossen. Die Liste der Massnahmen am 350-jährigen Gotteshaus ist mit Dr. Jonas Kallenbach von der kantonalen Denkmalpflege abgespro-

T

chen. Hervorzuheben sind der neue Aussenanstrich, die Reinigung der Biberschwanzziegel, saniert wird die Stuckdecke, behandelt werden sämtliche Holzausstattungen und neu konzipiert wird das Hausleitsystem. Die Orgel wird gereinigt, klanglich erweitert und optimiert. Im Turm wird der ansatzweise rostige Glockenstuhl aus Stahl entfernt und eingebaut wird ein neuer Glockenstuhl mit Sicherheitsvorkehren und der Technik auf dem neusten Stand. Ohne Zweifel wird die restaurierte Kirche gemäss den Plänen des Architekturbüros Baumann & Waser, Lenzburg, das Stadtbild aufwerten. Das Datum der Einweihung wird rechtzeitig veröffentlicht. Doch Vorfreude auf das Denkmal mit neuer Ausstrahlung darf allemal aufkommen. AG

Ein entspanntes und gemütliches «Zmörgele» Das erste Land-Zmorge am Aabach vom Sonntag, 3. Juli, ist bereits Geschichte. Nachdem am Samstag, während der Aufbauarbeiten der Infrastruktur, der Himmel noch einmal tüchtig gewaschen worden war, präsentierte der Sonntag sein sonnigstes Gesicht. Die ideale Voraussetzung für ein entspanntes und gemütliches Zmorge unter freiem Himmel. Bei den zahlreichen Besuchern, die bewirtet werden durften, ist der Anlass im neuen Ambiente am Aabach sehr gut angekommen. Die Familien mit Kindern haben auch das tolle Umfeld geschätzt. Die Kinder

Land-Zmorge am Aabach. INSERATE

Peter Winkelmann

konnten sich ungezwungen auf den Spielplätzen tummeln. Das OK stellt zufrieden fest, dass die Weiterführung der Tradition eines währschaften Frühstücks am neuen Ort und unter neuem Namen gelungen ist. Die zahlreichen positiven Rückmeldungen von Besuchern bestätigen diese Feststellung. Die SVP Lenzburg, die Landfrauen Lenzburg und das OK danken den Gästen für die Teilnahme und den zahlreichen Helferinnen und Helfern für das tolle Engagement. Sie alle haben zum guten Gelingen des Anlasses beigetragen. Einer Fortsetzung des Land-Zmorge steht nichts im Wege.

Foto: zvg

rotz Dauerregen starteten rund 50 Vespafahrer am Samstagnachmittag, 2. Juli 2016, zum Corso auf die Staffelegg und zurück. Auch Fabiano Fazio (Jg. 91), Mitglied im Vespa-Club Lenzburg, startete seine Vespa Jahrgang 1963, im Bewusstsein, dann wieder tagelang seinen geliebten Oldtimer zu pflegen und zu hätscheln. Auf die Frage, wie alt er war, als er zum ersten Mal bei seinem Vater hinten auf einer Vespa sass, antwortete er verschmitzt: «Es war umgekehrt, ich war gerade mal 11, und der Vater sass hinten.» Freundschaften in allen Ländern Europas Bereits am Morgen standen die Vespas in Reih und Glied im Sägeareal: die knallroten vom Vespaclub Limmattal oder die graublauen aus dem Freiamt. Und selbstverständlich immer die weithergereisten treuen Kollegen aus Belgien, Italien oder Deutschland. Und aus Albanien der Präsident des grössten Vespa-Clubs, Aldo Kazauxhi höchstpersönlich. Paolo Daniele ist Präsident des Vespa-Clubs ATH in Belgien, des gröss-

Aus Belgien und Sizilien begrüssen Paolo Daniele (li) und Sergio Moraci (re) den Foto: PWi Präsidenten vom Vespa-Club Lenzburg, Antonino Fazio. ten Clubs in Nordeuropa. Und Sergio Moraci kommt alljährlich aus Turin angefahren, er ist aber Präsident vom Vespa-Club in Barcellona Pozzo di Gotto auf Sizilien. Für Antonino Fazio, Präsident des Vespa-Clubs Lenzburg, ist es selbstverständlich, dass man einen Gegenbe-

such abstattet. Dann sind die Vespafahrer aus Lenzburg die wahren Helden im entfernten Belgien oder auf Sizilien. Ganz sicher am 10. und 11. September 2016, wenn in Belgien eines der grössten Treffen Europas mit über 1000 Vespas stattfindet.

Das KV Lenzburg Reinach konnte doppelt feiern A

n der Diplom- und Berufsmaturitätsfeier 2016 vom KV Lenzburg Reinach konnten wieder ausgezeichnete Resultate gefeiert werden. Von total 213 Kandidatinnen und Kandidaten haben 205 bestanden, was eine Erfolgsquote von 96,2 Prozent bedeutet. Lehrerinnen und Lehrer attestierten ihren nun schon ehemaligen Schülerinnen und Schülern viel Fleiss und guten Einsatzwillen. Mit einem humorvollen Zwischenspiel blickten die BM-Absolventen Carlos Zuberbühler und Patrick Humbel zurück und gratulierten den Lehrpersonen dafür, dass sie die ganze Zeit mit Tiefs und Hochs und auch ein paar Loopings mit ihren Schülern ausgehalten und sie durch die Prüfung gebracht haben. Schulvorstandspräsidentin Kathrin Scholl kam in ihrer Ansprache zur Erkenntnis, dass es im Leben ein wenig wie beim Fussball sei, denn auch im Leben komme man nicht weit, wenn man nicht wisse, wo das Tor sei. Es sei wichtig zu wissen, wofür es sich zu leben lohnt und wofür man sich begeistern und motivieren kann. Und mit jedem erreichten Schritt eröffne sich eine Vielzahl von neuen Möglichkeiten.

Alle freuen sich, es ist geschafft. Schulleiter Andreas Schmid freute sich, dass die Diplomfeier 2016 nun doch nicht die zweitletzte auf Schloss Lenzburg war und die drohende Aufhebung des KV-Standortes Lenzburg mit der Hilfe von vielen Seiten abgewendet werden konnte. Man habe am heutigen Tag sozusagen doppelten Grund zum Feiern.

Foto: PW

Den Prüfungskandidatinnen und -kandidaten, von welchen wie immer sehr viel verlangt worden sei und die auch viel geleistet hätten, riet er, den Erfolg zu geniessen. Andrea Wiget, welche die zweite Feier an diesem Abend sehr passend musikalisch umrahmte, sagte es mit einem ihrer Songs, mit «Auszeit». Das wünschte sie den frisch Geprüften. PW


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100 Jahre FC C Lenzburg

Fairplay im Team und auf dem Spielfeld S

JUBILÄUMSSPIEL

Ein Freundschaftsspiel der Extraklasse Am Samstag, 9. Juli, findet um 16 Uhr (Türöffnung 14.30 Uhr) auf der Sportanlage Wilmatten das Jubiläumsspiel 100 Jahre FC Lenzburg statt. Es ist gelungen, die beiden Fanionteams des FC Aarau und der Zürcher Grasshoppers nach Lenzburg zu holen. Wie ist es dem Co-Präsidium überhaupt gelungen, diese hochkarätigen Mannschaften nach Lenzburg zu holen? «Wir haben uns viele Gedanken über dieses Spiel gemacht und uns immer wieder gefragt, welches die geeignetsten Mannschaften für dieses Jubiläumsspiel wären. Es stand sogar die Verpflichtung des SC Freiburg im

Raum. Dieses Unterfangen ist aber schlussendlich auch an den finanziellen Forderungen gescheitert. So sind wir glücklich, dass wir mit dem FC Aarau und GC zwei regional verankerte Mannschaften nach Lenzburg lotsen konnten. Die Verpflichtung dieser Mannschaften erfolgte über Anfragen sowie persönliche Kontakte, welche wir zu diesen Vereinen pflegen». Neben spannenden Ballwechseln auf dem Spielfeld gibt es für die Zuschauer in der Festwirtschaft leckere Speisen und Getränke jeglicher Art. Einem Fussballfest steht somit nichts mehr im Weg.

Gute Spieler oder solche, die in die Mannschaft passen, muss man finden. Wie gehen Sie da vor? Das ist eine Sache des Netzwerkes. Im Aktivbereich kennt man sich sehr gut, das Networking unter den Trainern funktioniert gut. Da weiss man, welcher Spieler wo spielt und ob er zur Verfügung steht oder nicht. Für den FC Lenzburg ist es wichtig, an junge Talente zu kommen im Bewusstsein, dass diese keine grossen Forderungen stellen und sich in der Regel sehr gut integrieren lassen. Ist es schwierig, Talente für den FC Lenzburg zu finden? Es ist nicht immer leicht, und man muss schon einige Überzeugungsarbeit leisten. Aber wenn man bereits einige gute Spieler hat, dann folgen andere gerne nach.

Beatrice Strässle

H

erbert Koitzsch spricht über die Aufgaben und die Ausbildung des Trainers und die Befindlichkeiten der Spieler. Was hat Sie nach dem Rücktritt als Trainer dazu bewogen, dem FC Lenzburg als Sportchef zur Verfügung zu stehen? Im Einvernehmen mit dem Präsidenten Ueli Bruder wollten wir nach meinem Rücktritt als Trainer vor einem Jahr kein Vakuum entstehen lassen, sondern die Ablösung sukzessive vollziehen. Ich war zwar immer noch da, kümmerte mich jedoch nicht mehr um den Spielbetrieb. Meine Zuständigkeiten waren Gespräche mit dem neuen Trainer, die Zusammenstellung des Kaders, die Abwicklung der Transfers, Übertritte und Prämien, Spesen. Seit 1995 sind Sie Fussball-Instruktor beim Schweizerischen Fussballverband. Welche Voraussetzungen braucht es, um den Trainerberuf ausüben zu können? Es braucht vor allem Freude an der schönsten Nebensache der Welt. Aber eine der wichtigsten Voraussetzungen ist die Leidenschaft. Den Rest lernt man dazu.

Das Grün im Wil ist spielbereit.

sein, dass die Spieler auch aus verschiedenen Kulturkreisen kommen. Eine schwierige Aufgabe, die viel Einfühlungsvermögen voraussetzt.

Herbert Koitzsch war massgebend als Trainer der ersten Mannschaft des FC Lenzburg am Aufstieg in die 2. Liga interregional beteiligt. Nach seinem Rücktritt als Trainer war er bis vor kurzem Sportchef in Lenzburg.

Wie ist die Ausbildung aufgebaut? Ein zweitägiger Einsteigerkurs steht zu Beginn, dann folgt ein modulartiger Ausbildungsaufbau, beginnend beim C-Diplom bis hin zum A-Diplom. Dem kann eine Ausbildung zum Berufstrainer folgen. Das B-Diplom berechtigt beispielsweise zum Trainieren einer Mannschaft wie Lenzburg.

Wie hat sich der Typ Fussballer in den letzten Jahrzehnten verändert? Es hat sich eigentlich in den letzten Jahren nicht viel verändert. Es ist nach wie vor für den Trainer eine Herausforderung, alle gleich zu behandeln. Die heutigen Spieler hinterfragen die Trainerentscheidungen häufiger und suchen aktiv das Gespräch. Das ist auch für den Trainer eine Herausforderung, wenn er Taktik, Spielereinsätze etc. gut begründen muss. Wie sehen Sie die sportliche Weiterentwicklung des FC Lenzburg? Die Mannschaft behauptet sich in der 2. Liga interregional sehr gut, der Sprung in die 1. Liga wäre nicht mehr so gross, das traue ich dem Verein in den nächsten Jahren zu.

Für den Trainerberuf braucht es Leidenschaft: Herbert Koitzsch (re.) mit Andi Hediger, Trainer der 1. Mannschaft. Sie haben vorhin die Sozialkompetenz erwähnt. Wie sieht die Ausbildung in diesem Bereich aus? Dieses Thema wird sehr stark gewichtet. Der Trainer muss genau wissen, was ein Spieler von seinem Trainer erwarten darf. Jedoch auch, wo der Trainer ganz klar Grenzen setzen muss, das schliesst das Wissen um das Dürfen und Nichtdürfen des Trainers mit ein. Und nicht zuletzt

muss der Trainer eine Vorbildfunktion haben, dies vor allem, wenn es um Fairplay geht. Sind die Spieler etwas schwierige Pflänzchen? Ja. Es gibt schon die eine oder andere Diva auf dem Spielfeld, da muss man nicht in die obersten Ligen oder ins Ausland schauen. Fairerweise muss ich aber

auch sagen, dass gute Spieler meist auch schwierige Spieler sind. Doch beim Fussball gilt Teamwork, da nützt ein guter Spieler alleine nichts. Wie kann hier der Trainer Einfluss nehmen? Vor allem durch Rituale, welche den Teamgeist fördern. Klare Grenzen, verständliche Richtlinien und das Bewusst-

Wenn eine Mannschaft die Leistung nicht bringt, muss meist der Trainer über die Klinge springen. Wie geht man als Trainer mit dieser Tatsache um? Das ist das Los des Trainers, man kann sich oft sehr einsam fühlen. In einer solchen Situation zeigt sich meist, wo die wahren Freunde sind. Wenn ich dies auf den FC Lenzburg anwenden will, dann geniesst der Trainer hier von den Präsidenten stets vollstes Vertrauen. Das macht den FC Lenzburg aus. Meiner Meinung nach leisten Ueli Bruder und Mike Barth für den Verein fantastische Arbeit.

Das «Aargau-Mitte»-Team ist kein Altherrenclub.

Seniorenfussball beim FC Lenzburg Trotzdem sich viele Menschen in älteren Jahren zu sportlichen Höchstleistungen ambitioniert fühlen, ist bei den Fussballclubs der Übergang zu den Senioren immer noch bei 30 Jahren. «Man muss aber nicht zwingend in die Seniorenmannschaft wechseln, wenn man sich bei der 1. und 2. Mannschaft der Aktiven noch wohlfühlt und mithalten kann», hält Trainer Andrea Marchesin fest. Beatrice Strässle

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usammen mit Adrian Rudolf trainiert Andrea Marchesin auf die neue Saison 2016/2017 die Seniorenmannschaft «Team Aargau Mitte». Dies ist ein Zusammenschluss der Senioren aus Lenzburg und Niederlenz. Das sind jedoch keine Altherren, welche jeweils am Mittwoch in den Wilmatten trainieren, da wird während 11/2 Stunden viel gelaufen, gespielt und an der Ausdauer gefeilt. Zurzeit sind es 28 Spieler. Für Andrea Marchesin ist dies die obere Grenze für nur eine Mannschaft. Er ist nicht nur Trainer, sondern spielt auch aktiv mit. «Die Spieler sind mit Herzblut dabei», lobt Marchesin seine Männer. Der Erfolg blieb nicht aus, in der kürzlich beendeten Saison erreichten sie in ihrer Kategorie den 2. Platz, vor einem Jahr waren sie noch an fünfter Stelle. «Damals wurde die Mannschaft erst gebildet, in der letzten Saison stärkten sich Zusammenhalt und Verständnis», weiss Marchesin. Allgemein geht es bei den Spielern des Teams Aargau Mitte familiär zu und her. «Wichtig ist da auch die dritte Halbzeit», erzählt Marchesin lachend weiter. Dann, wenn man nach dem Training in gemütlicher Runde zusammensitzt. Das schweisse die Mannschaft zusätzlich zusammen und die Spielfreude sei umso grösser, weiss der Trainer aus Erfahrung.

Der «harte Kern» der U60-Mannschaft. Familiär war auch der 26. Juni geprägt, man traf sich zum Brunch im «Bärli» in Lenzburg. Dies als Dankeschön dafür, dass der Inhaber des Restaurants für die Senioren das Trikot sponserte. «Es herrscht aber nicht nur bei uns eine familiäre Atmosphäre, das ist beim FC Lenzburg einfach so», schliesst Marchesin. Wo das Alter keine Rolle mehr spielt Wenn die Senioren am Mittwoch ihr Training absolvieren, tummelt sich auf dem Rasen des FC Wilmatten jeweils am Montag die U60-Mannschaft. Ab welchem Alter man sich dazugesellen darf, können die Co-Präsidenten Ueli Bruder und Mike Barth nicht schlüssig sagen. «Da kann man die Statuten des FC Lenzburg von vorne nach hinten und wieder zurück studieren – man findet hier keinen entsprechenden Passus. Wenn jemand nicht mehr aktiv im Meisterschaftsbetrieb mitmachen will, darf er sich der U60-Mannschaft anschliessen», ist von beiden zu hören. Hier geht es wirklich nur noch um den Faktor «Spass». Das Altersgefälle bei der U60-Mannschaft bewegt sich zwischen knapp 30 Jahren und dann halt ein bisschen über 60 Jahren. Man kenne da keine Altersguillotine. «Das Alter spielt hier wirklich keine Rolle – man geniesst den Fussballsport auch hier in vollen Zügen.» Auch werden keine Meisterschaftsspiele mehr ausgetragen. «Pro Saison tragen wir zwei bis drei Freundschaftsspiele

Fotos: zvg

gegen gleichgesinnte Mannschaften aus. Auch hier gehts wirklich nur um den Fun – nach dem Spiel trifft man sich jeweils zu Bier und Wurst – und das geht meistens länger, als die Fussballpartie vorher gedauert hat», wissen die beiden Co-Präsidenten aus eigener Erfahrung. So locker wie die Freundschaftsspiele ist auch das Training gestaltet. Da sei jeder für sich selber verantwortlich. Das heisst: Er läuft sich vor dem Training warm und ist dafür besorgt, dass auch die alternden Knochen bereit sind. Vorrangig ist im Training das «Mätschle». Ausgeklügelte Spielzüge, Pässe und Dribblings kennt man aus der Aktivzeit, das hat man intus. Mit von der Partie sind auch die Fussballer der Sportsektion der Offiziersgesellschaft. «So sind wir immer eine schöne Gruppe von rund 15 bis 20 Fussballern. Die Anzahl Fussballer ist halt ein bisschen wetterbedingt – fällt einmal ein bisschen Regen vom Himmel, ist auch die Teilnehmerzahl im Training dann nicht so gross», erklären Barth und Bruder mit Gelassenheit. Auch bei der U60-Mannschaft, oder hier ganz besonders, geht es sehr familiär zu. Man kennt sich aus früheren Zeiten und hat schon viel miteinander erleben dürfen. «So wird auch nach dem Training die Kameradschaft gepflegt und vielfach von den schönen alten Fussballzeiten berichtet – Fussballherz, was willst du mehr», sind sich die sehr gut eingespielten Co-Präsidenten einig.


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Diverses

Schafisheim/Hunzenschwil, Kantonsstrasse K246; Knoten Schoren

Sperrung und Umleitung für Realisierung Kreisel Die Kantonsstrasse wird vom Knoten Schoren bis 50 Meter südlich des Haselwegs von Sonntag, 10. Juli 2016, 12.00 Uhr bis Sonntag, 7. August 2016, 20.00 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr, Zweiradverkehr sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger gesperrt. Es besteht eine signalisierte Umleitung. Die kantonale Radroute 591 ist befahrbar. Die Sperrung der Kantonsstrasse K246 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt die K246 Seetalstrasse sowie die Hälfte des neuen Kreisels innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität erstellen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Die Arbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung kann sich die Strassensperrung verlängern. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Aarau, 30. Juni 2016 Der Kantonsingenieur


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Kirchenzettel R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN Bereitschaftsdienst vom 9. bis 15. Juli 2016: Pfr. Olaf Wittchen

Lenzburg Samstag, 9. Juli 2016 17.15 Uhr Orgelkonzert zum Jugendfest in der Stadtkirche. In der mit Blumen geschmückten Stadtkirche spielt Andreas Jud «Musik vom und über den Bodensee». Sonntag, 10. Juli 2016 10 Uhr Abschieds-Gottesdienst von Pfr. Olaf Wittchen in der Stadtkirche; Predigttext: Matthäus 9, 35–38; Lieder: 557 / 221 / 843 / 349; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kinderhüte: ab 9.45 Uhr im Alten Pfarrhaus; Kollekte: Fonds für Ferienhilfe Nach dem Gottesdienst findet im Kirchgemeindehaus ein Abschiedsapéro statt.

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen unserer drei Pfarreien besuchen Sie bitte die Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch

Lenzburg Samstag, 9. Juli 2016 – 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 10. Juli 2016 – 9.30 Uhr Feierliches Amt Donnerstag, 14. Juli 2016 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg

Hendschiken

Sonntag, 10. Juli 2016 – 11.00 Uhr Heilige Messe Anschliessend Taufen

Sonntag, 10. Juli 2016 Herzliche Einladung zum Gottesdienst in Lenzburg

Seon

AMMERSWIL Amtswoche für Abdankungen Bis 8. Juli 2016: Pfarrer Michael Lo Sardo Telefon 062 891 24 30 Ab 9. Juli 2016: Pfarrer Christian Landis Telefon 079 292 40 52 Sonntag, 10. Juli 2016 – 10.15 Uhr Dottikon, Ökumeneraum; Gottesdienst; Gestaltung: Pfarrer Christian Landis Musik: Christina Ischi Kollekte zugunsten Aidshilfe Aargau

A U E N S TE I N Sonntag, 10. Juli – 9.45 Uhr Badi-Gottesdienst in der Badi Rupperswil-Auenstein Pfr. Árpád Ferencz mit der Musikgesellschaft Auenstein Spezialprogramm für Kinder anschliessend Apéro. Bei schlechtem Wetter findet der Gottesdienst in der Kirche Auenstein statt.

R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Freitag, 8. Juli – 17.00 Abschlussgottesdienst der Kinderwoche Thema: «Königsweg – unterwegs mit David» mit den teilnehmenden Kindern und Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter und allen freiwilligen Helferinnen und Helfern • Anschliessend kleiner Apéro Sonntag, 10. Juli 2016 – 10.00 Gottesdienst Pfarrer: Arnold Bilinski Predigttext: Apostelgeschichte 2, 41a, 42–47 Thema: «Der Herr fügt hinzu» Lieder: 149, 1–3 / 240, 1–3 / 537, 1 + 13 + 14 843, 1–3 Orgel: Hans-Dieter Lüscher Kollekte: Schulheim Friedberg, Seengen Mittwoch, 13. Juli 2016 – 10.00 Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 17. Juli 2016 – 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrer: Thomas Hafner Kollekte: Heimgarten Brugg Amtswoche: Pfr. Arnold Bilinski CHILETAXI Wenn Sie ein Chiletaxi benötigen, bitten wir Sie, sich vor dem gewünschten Sonntag bis zum Samstagabend, 19.00 Uhr, bei Kurt Lüscher anzumelden, Telefon 079 155 06 56.

Freitag, 8. Juli 2016 – 18.00 Uhr Beten des Friedens-Rosenkranzes – 18.30 Uhr Eucharistiefeier Samstag, 9. Juli 2016 – 19.00 Uhr Eucharistiefeier italienisch Sonntag, 10. Juli 2016 – Kein Gottesdienst in Seon

BIRR

Birr/Lupfig Sonntag, 10. Juli 2016 – 10.10 Gottesdienst, Pfrn. E. Graf anschl. 11.11 Kollekte: Stiftung Wendepunkt Mittwoch, 13. Juli 2016 – 14.00 Kontakt Treff 55+, Pfrundhaus Donnerstag, 14. Juli 2016 – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt Amtswoche alle Gemeinden: Pfrn. E. Graf, 056 443 10 11

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 10. bis 16. Juli: Pfrn. Ruth Zimmermann (Stv.) Tel. 056 443 05 57 Sonntag 10. Juli – 9.45 Niederlenz, Regional-Gottesdienst Pfr. Claudius Jäggi anschliessend Chelekaffi Fahrdienst ab Holderbank (Trotte) 9.15, ab Wildegg (Post) 9.20, ab Möriken (Gemeindehaus) 9.25 mit F. Ryser, Tel. 079 174 71 07 www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg

HUNZENSCHWIL Sonntag, 10. Juli – 9 Uhr Gottesdienst, Pfr. U. Bauer Liedpredigt: RG 729, «Wenn ich, o Schöpfer» Kollekte: Schweiz. Flüchtlingshilfe www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 10. Juli 2016 – 10.15 Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus, Kinderhort Anschliessend Sommergrill Kollekte: Sammelprojekt MEOS

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Sonntag, 10. Juli – 10.00 Gottesdienst mit Taufen mit Pfr. Ch. Bühler Predigt: 1. Johannes 4, 16, 19–21 Kollekte: Kinderhort Schnäggehuus Herzlich willkommen zum anschliessenden Chilekafi im KGH Kinderhüte während des Gottesdienstes Mittwoch, 13. Juli – 10.00 Andacht im Altersheim in Sarmenstorf Freitag, 15. Juli – 8.30 Frühstück für Mann und Frau (55+) Anmeldung nötig www.kirchweg5.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 10. Juli -– 9.45 Uhr: Regional-Gottesdienst in Niederlenz mit Pfr. Claudius Jäggi Predigtthema: Das Wohl des anderen Predigttext: Philipper 2, 4 Lesung: Raymonde Müller Orgel: Fabian Perrenoud Kollekte: Verein Netzwerk Asyl Aargau Anschliessend Chelekaffi Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 Donnerstag, 14. Juli – 19.30 Uhr: Lese- und Gesprächskreis unter der Leitung von Pfrn. Christina Soland mit dem Buch «Reformulierter Glaube» von Christoph Weber-Berg Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32

OTHMARSINGEN Sonntag, 10. Juli 2016 – 9.15 Uhr: Besammlung vor der Kirche zum Regio-Gottesdienst in Niederlenz um 9.45 Uhr, mit Pfarrer Claudius Jäggi, anschliessend Kirchenkaffee

RUPPERSWIL Amtswoche 7. bis 16. Juli 2016: Pfr. Christian Bühler, 076 381 68 04 Sonntag, 10. Juli – 9.30 Uhr Gottesdienst mit Taufe von Soraya Käppeli, Pfr. Wolfram Kuhlmann Kollekte: Stiftung NOIVA, Flüchtlingsarbeit Syrien Donnerstag, 14. Juli – 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Pfr. Gotthard Held

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Gottesdienst Sonntag, 10. Juli 10.00 Uhr Egliswil bei Schönwetter Open Air an der Kirche Pfarrer Paul Bopp Predigt zu Ps. 8, 5 und 6 Lieder: 557, 1–4; 235, 1–5; 672, 1–4; 343 1–3 Musik: Verena Haller (E-Piano), Claudia Moser und Ursula Wüest (Panflöten) Anschliessend (nur bei Schönwetter) Apéro www.kirche-seengen.ch

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Pfarramtliche Stellvertretung während Ferienabwesenheit von Pfr. Jürg von Niederhäusern vom 5. bis 17. Juli 2016: Pfr. Edi Bolliger, Tel. 078 624 80 07 Sonntag, 10. Juli – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Edi Bolliger Kollekte: Indicamino, Schweizer IndianerMission Anschliessend Express-Kafi Dienstag, 12. Juli – 7.00 Uhr: Frühgebet Donnerstag, 14. Juli – 9.00 Uhr: Wochengebet – 11.30 Uhr: Mittagstisch 65+ im Rest. Hallenbad Auskünfte und Abmeldungen: SD Matthias Fässler, Tel. 062 769 10 99 Das Sekretariat bleibt vom 14. Juli bis 24. Juli 2016 geschlossen. www.ref-kirche-seon.ch

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Beinwil Samstag, 9. Juli – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Mittwoch, 13. Juli – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

Menziken Sonntag, 10. Juli 15. Sonntag im Jahreskreis – 10.15 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) – 16.00 Eucharistiefeier in kroatischer Sprache Donnerstag, 14. Juli – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier anschl. Beichtgelegenheit

S TA U F B E R G

Schafisheim

Sonntag, 10. Juli – 9.30 Uhr: Gottesdienst

Donnerstag, 14. Juli 2016 – 8.45 Uhr: Kurzandacht im Schlössli

www.fcg-lenzburg.ch

Staufen Samstag, 9. Juli 2016 Achtung, Kinder: Näschtli machen; die Hochzeitsgesellschaft geht um ca. 13.30 Uhr den Staufberg hinauf. Sonntag, 10. Juli 2016 – 10.00 Uhr: Gottesdienst in der Kirche Pfr. Gotthard Held Text: Von der Nachfolge, Markus 8,34 Lieder: 163 / 659 / 812 / 351 Kollekte: Evangelische Lepra-Mission Fahrdienst Staufberg: 9.30 Uhr ab Hinterdorf (Bushaltestelle), 9.35 Uhr ab Lindenplatz, 9.40 Uhr ab Parkstrasse (Einmündung Zopfgasse), 9.45 Uhr ab Schulhaus. www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Bettwil, St. Josef Pfarramt: Schulhausstrasse 4, 5618 Bettwil Tel. 056 667 36 39 E-Mail: pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Varghese Eerecheril, Pfarradministrator Tel. 056 667 20 40 E-Mail: eracheril@gmail.com Felix Furrer, Präsident Kirchenpflege Natel 079 196 64 33, Tel. 056 667 33 23 E-Mail: ff.kirchebettwil@bluewin.ch Luzia Joho, Pfarreisekretärin Samstag, 9. Juli 15. Sonntag im Jahreskreis – 19.30 Eucharitiefeier Freitag, 15. Juli – keine Messe und kein Rosenkranz

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N Sonntag, 10. Juli 2016 – 10.00 Gottesdienst mit Ch. Heldner Dreissigster für Josef Herzog-Lang Dienstag, 12. Juli 2016 – 9.30 Gottesdienst mit Ch. Heldner im Altersheim Eichireben in Sarmenstorf Donnerstag, 14. Juli 2016 – KEIN Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

Herzlich willkommen!


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Kirchenzettel Rupperswil, 3. Juli 2016

TODESANZEIGE

Maria Verena Kaspar-Burkart

Du, Herr, bist bei mir; du schützt mich und führst mich, das macht mir Mut. Psalm 23, 4

12. September 1927

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem Vater, Grossvater und Urgrossvater

Max Ott-Richner 10. September 1927 bis 3. Juli 2016 Nach kurzer Krankheit durfte er friedlich einschlafen. Wir sind traurig, aber auch dankbar für die gemeinsame schöne Zeit. Sein Glaube an Jesus Christus ist uns Trost und Zuversicht.

Esther und Werner Steiger-Ott Stephan und Andrea, Daniela und Christoph David und Corinne Max und Ursula Ott-Rohr Christian und Carmen mit Kindern Hanspeter und Denise Ott-Hochstrasser Corinne und Daniele mit Kindern Ariane und Soma mit Kind Verwandte und Freunde Der Abschiedsgottesdienst findet am Dienstag, 12. Juli 2016, um 14.00 Uhr in der Kirche Rupperswil statt. Die Angehörigen nehmen um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Abschied.

Mit schwerem Herzen müssen wir Abschied nehmen. Unsere Maria war für die Familie in guten wie in schwierigen Zeiten ein fester Anker. Wir danken ihr für die Liebe und Fürsorge. René Kaspar-Burkart René und Cristina Kaspar-Panizzo Renate Kaspar und Paul Willi Der Trauergottesdienst findet statt am 12. Juli 2016 um 12.30 Uhr in der katholischen Kirche in Seon, die Urnenbeisetzung vorgängig um 11.45 Uhr auf dem Friedhof Seon. Dreissigster am 12. August 2016 um 18.30 Uhr in der katholischen Kirche in Seon. Auf Wunsch der Verstorbenen unterstütze man die Werke ihrer Geschwister in Ecuador und Tansania für notleidende Menschen, Hypothekarbank Lenzburg AG, 5600 Lenzburg, zugunsten Sr. Thérèse Notter, 2805 Soyhières, Postkonto 50-69-8, IBAN CH62 0830 7000 1495 9701 0 (Vermerk: Ecuador/Tansania). 5703 Seon, Steingässli 7, 4. Juli 2016

Ich gehe zu denen, die mich liebten, und warte auf die, die mich lieben.

Traueradresse: Familie Ott, Aarauerstrasse 52, 5102 Rupperswil

Leutwil, 4. Juli 2016 ABSCHIED UND DANK

Schlicht und einfach war dein Leben, treu und fleissig deine Hand, möge Gott dir Ruhe geben, dort im neuen Heimatland.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater und Opi

Fritz Gloor-Grund 5. 4. 1937 – 4. 7. 2016 Nach kurzer, schwerer Krankheit durftest du für immer einschlafen. Wir werden dich sehr vermissen.

In liebevoller Erinnerung: Ursula Gloor-Grund Christine Gloor und Reinhard Keller mit Kevin und Kerstin Sabine und Ernst Fehlmann-Gloor mit Michael und Melissa Hanspeter und Sandra Gloor-Carroz mit Ladina, Mireja und Ramun und Verwandte Es findet keine Trauerfeier statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Traueradresse: Ursula Gloor-Grund, Häglisrainstr. 27, 5725 Leutwil

Max Meier-Schallenberger 12. August 1955 bis 10. Juni 2016 Herzlichen Dank allen Menschen, die Max während seines Lebens Gutes erwiesen haben. Danke für all die tröstenden Worte, jede Umarmung, jeden Händedruck. Herzlichen Dank für die Spenden für späteren Grabschmuck.

In lieber Erinnerung Mirjam Meier-Schallenberger Patrick, Marina, Noemi und Zoe Hüsser Mario Meier Traueradresse: Mirjam Meier-Schallenberger, Ammerswilerstrasse 32, 5704 Egliswil


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Mobil


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Im Gespräch

Blickpunkt Z

usätzlicher Lesestoff in Seon. 60 Jahre Stiftung Satis. In Seon ist als Sonderbeilage in dieser Ausgabe die Jubiläumsschrift der Stiftung Satis beigefügt. Diese feiert in diesem Jahr ihre 60jährige Entwicklung. Auf sympathische Weise zeigt die Schrift die Gründungszeit mit dem Erlebnisbericht zweier Töchter des Stiftungsgründers. Auf schlichte Weise stellt sich die Stiftung vor und verdankt dem Dorf Seon, den Mitarbeitenden und den zu betreuenden Klienten ihre Mitwirkung. Am Beispiel von Produktedienstleistungen macht sie sichtbar, wo heute die Klientinnen und Klienten der Stiftung Satis für einen wichtigen Beitrag in der Gesellschaft sorgen.

W

Lichtblick für viele JVA-Gefangene: Gefängnisseelsorgerin Anna-Marie Fürst. Sie kümmert sich um das Seelenheil der Insassen. Die Last und Herausforderung für (MS) eine Gefängnisseelsorgerin bezeichnet sie als enorm. «Die Last der Straftaten geht auch ein wenig auf einen über.»

Die gute Seele der Justizvollzugsanstalt Lenzburg Als Gefängnis-Seelsorgerin hat Anna-Marie Fürst schon in unzählige menschliche Abgründe geblickt. An das Gute im Menschen glaubt sie trotzdem noch. Melanie Solloso

I

n einem schlicht eingerichteten Raum mit kleinem Tisch und zwei Stühlen empfängt Anna-Marie Fürst die Seelsorgesuchenden der Justizvollzugsanstalt Lenzburg (JVA). Die JVA besteht aus der Strafanstalt und dem Zentralgefängnis. Es riecht nach Kaffee und auf dem Tisch steht eine Auswahl an Keksen. Hier fällt es leicht, zu vergessen, dass man erst durch etliche Sicherheitskontrollen und ins Schloss fallende Türen hierher gelangt ist – wären da nicht die Gitterstäbe am Fenster, die daran erinnern, dass man sich im Gefängnis befindet. «Gefangene erleben die Seelsorge als Insel der Freiheit», sagt die 62-jährige katholische Theologin mit silbergrauem Haar und den lächelnden Augen hinter dem dunklen Brillengestell. Das liegt aber nicht nur am Kaffeestuben-Ambiente und dem herzlichen Empfang durch die Seelsorgerin, sondern auch daran, dass die Häftlinge hier über alles sprechen dürfen. Denn auch Seelsorger im Gefängnis sind an die Schweigepflicht gebunden. Besteht aber eine Selbst- oder Fremdgefährdung ist auch Fürst verpflichtet, dies zu melden. Mord ist nie alltäglich Bei ihrer Arbeit sitzt Fürst bewusst Menschen gegenüber, «Geschöpfen Gottes», wie sie sagt. So versteht es sich von selbst, dass einem die einen oder anderen sympathisch sind. «Unabhängig von Sympathie oder Verbrechen verdienen es aber alle Insassen, dass man respektvoll und freundlich mit ihnen umgeht», stellt Fürst klar. Schwer ums Herz wird es Anna-Marie Fürst manchmal, wenn ihr die Menschen von ihrem früheren Leben erzählen. Um sich abzugrenzen, hilft der Seelsorgerin, sich bewusst zu machen, dass

INSERATE

diese Menschen die Verantwortung selbst tragen müssen. «Ich kann nur zuhören und begleiten.» Oft wird Fürst auch mit den Straftaten der Häftlinge konfrontiert. «Die meisten kommen irgendwann von selbst darauf zu sprechen», erzählt sie. Auch nach drei Jahren Gefängnisseelsorge gibt es Taten, die auch sie schockieren; denn Mord kann nie zu etwas Alltäglichem werden. «Einige haben eine ungeheure Gefühlsdistanz zu ihrer Tat, erzählen alles ganz emotionslos», stellt die Seelsorgerin fest. Wenn Fürst mit dem Erzählten Mühe hat, bleibt das meist nicht unbemerkt. «Es gibt Häftlinge, die sprechen mich darauf an, versuchen zu beruhigen, ich solle mir keine Sorgen machen.» Wie sie während des Gesprächs reagiert, möchte und kann Fürst nicht kontrollieren. «Ich bin authentisch.»

aber nicht allein die Religion im Vordergrund, sondern auch das Suchen und Aufzeigen von Ressourcen, die jemand mitbringt. «Die Hauptarbeit besteht aus Zuhören und viel Einfühlungsvermögen», so Fürst. Als Erstes gehe es darum, überhaupt den Zugang zu einem Menschen zu finden und eine Vertrauensbasis herzustellen. Denn «ohne Vertrauen geht in der Seelsorge gar nichts», weiss Fürst. «Wenn jemand zu mir das Vertrauen findet, kann ich ihn oder sie ein Stück weit begleiten.»

Was hilft Menschen wirklich? Schon früh im Leben war Anna-Marie Fürst bei einem sechsmonatigen Aufenthalt in den Elendsvierteln von Paris mit extremen menschlichen Schicksalen konfrontiert und stellte sich die Grundsatzfrage: Was hilft Menschen wirklich? Sie kam zum Schluss, dass es die seelische Die Straftat steht nicht im Zentrum Energie sein muss, die etwas zu veränWie geht sie damit um, dass sie bei- dern vermag. Mit dieser Erkenntnis spielsweise Mördern schlug sie als 20-Jähoder Vergewaltigern rige den Weg in die gegenübersitzt? Die ein. Mitt««Das sind Geschichten Seelsorge Seelsorgerin denkt lerweile hat sie 27 von Menschen mit einem Jahre Erfahrung als eine Weile nach, in sich gekehrt, und normalen Alltag, einem Seelsorgerin in dischaut dann auf: Gebieten, normalen Leben mit Fa- versen «Wenn man neu im unter anderem als milienangehörigen. Das Spital- oder als KliBeruf ist, hat man diese stereotype Idee nikseelsorgerin in sind keine Monster.» von einem Mörder der Psychiatrie – Anna-Marie Fürst, schon dort hatte sie oder Vergewaltiger. Man hat die VorGefängnisseelsorgerin mit Straftätern zu stellung: Es sind tun. Seit drei Jahren Monster. Wenn der arbeitet die 62-JähriMensch einem dann direkt gegenüber- ge als Gefängnisseelsorgerin in der Justizsitzt, löst sich dieses Bild aber vollkommen vollzugsanstalt Lenzburg und im Bässlerauf.» gut in Basel. Zu Beginn eines Gesprächs weiss Fürst vom Vergehen der Person aber meist Fast keine Zeit für neue Häftlinge nichts. «Wir könnten in den Akten nachViele der Seelsorgesuchenden komschauen, aber das mache ich nicht», sagt men immer wieder zu Anna-Marie Fürst. sie und begründet: «Die Straftat ist nicht «Im Moment finde ich fast keine Zeit, die das Zentrale im Seelsorge-Gespräch.» Viel- neuen Häftlinge kennenzulernen.» Gemehr beschäftigten sich die Insassen mit meinsam mit einem Kollegen der reforessenziellen Lebens- und Glaubensfragen, mierten Kirche betreut sie in einem 80aber auch Themen wie Angehörige, be- Prozent-Pensum derzeit rund 160 Insasvorstehende Gerichtsverfahren, Anwalts- sen in der Strafanstalt Lenzburg und kontakte oder der Vollzugsalltag. «Einige rund 100 Häftlinge im Zentralgefängnis. wollen auch einfach nur mit mir beten.» Im JVA arbeitet sie zwei Tage die WoBei der Arbeit einer Seelsorgerin steht che.

«Als junge Frau hätte ich in der JVA nicht arbeiten können», ist Fürst überzeugt. «Dafür hätte ich die Stärke nicht gehabt.» Die Gefängnisseelsorge sei für sie persönlich so etwas wie das Meisterstück in der Abgrenzungsarbeit. Und als Gefängnisseelsorgerin sind gesunde Grenzen unabdingbar. «Die Last der Straftaten geht auch ein wenig auf einen über», erklärt Fürst und symbolisiert in leeren Handflächen Gewichte. Bei vielen Straftaten könne man nicht einfach sagen: Jetzt ist es vorbei. «So etwas prägt die Seele – für immer.» Fürst hat zwar Verständnis für die Menschen in ihrer Situation, Verständnis für die jeweiligen Taten will und kann die Seelsorgerin nicht aufbringen. «Gefühlsmässig kann man so etwas gar nicht verstehen oder nachvollziehen und auch auf intellektueller Ebene ist das meist schwierig.» Abschalten geht nur langsam Unabdingbar für die Arbeit als Gefängnisseelsorgerin seien Diskretion, keine Berührungsängste mit den menschlichen Abgründen, aber auch klare ethische Grundsätze. Letztere geben Anna-Marie Fürst Sicherheit. Bei so vielen Jahren Berufserfahrung sollte man annehmen, dass Abschalten nach der Arbeit für Fürst ein Leichtes ist. Dem ist aber nicht so. «Alles hinter mir lassen funktioniert bei mir nur langsam», sagt sie und lächelt. «Um schwere Gewaltgeschichten zu verarbeiten, brauche ich schon zwei, drei Tage.» Spazieren, Haushaltsarbeit, Schreiben, Reisen und sich mit Arbeitskollegen austauschen helfen ihr dabei. Resigniert ob der vielen Einblicke in die Abgründe der menschlichen Seele hat Fürst nie. «Ich glaube an das Gute im Menschen.» Ihre Arbeit als Seelsorgerin sieht sie mit der Gefängnisseelsorge auf dem Höhepunkt angelangt. Aber ans Aufhören denkt die 62-Jährige noch lange nicht. Sie lächelt: «Ich bin noch nicht fertig», sagt sie auf die Frage, wann sie denn in Pension gehen möchte. «Ich möchte noch viel mehr entdecken, was ich als Seelsorgerin den Menschen anbieten kann.» Die Häftlinge der Justizvollzugsanstalt Lenzburg dürfen also noch eine Weile auf die Frau, die sich um ihre Seelen sorgt, zählen.

as ist Heimat für Dich? Diese Frage stellt das Stapferhaus der Bevölkerung im Vorfeld der nächsten Ausstellung zum Thema Heimat. An einem Ort, der ständig in Bewegung ist, an dem die Zeit aber auch einmal stillsteht: auf dem Riesenrad. Auf 13 Chilbi in der ganzen Schweiz werden rund 1001 Heimatstimmen gesammelt und auf www.1001heimat.ch gezeigt. Zum Start dreht das Projekt «1001 HEIMAT. Eine Entdeckungsreise» seine Runden am 8. und 9. Juli am Lenzburger Jugendfest. Ein Best-of-Video von jedem Standort und die Interviews mit den «Heimat-Originalen» gibt es laufend auf www.1001heimat.ch zu entdecken. Am Ende der Tournee entsteht aus dem gesammelten Stoff eine interaktive geistige Landkarte der Heimatgefühle. Ab März 2017 sind die Heimatstimmen auch Teil der Stapferhaus-Ausstellung «HEIMAT. Eine Grenzerfahrung».

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icht ohne Stolz begleitete Schlossherr Peter Jud kürzlich die Besichtigung der abgeschlossenen Sanierungsarbeiten an den Südwest- und Nordwestmauern der Lenzburg. Das Gerüst ist bereits abgebaut, aber in den Köpfen dreier Jugendlicher wird sich dieses noch einige Zeit halten. Waren sie doch – zu Streichen aufgelegt – des Nachts das Gerüst hochgeklettert, um die auf dem Schloss flatternden Fahnen zu entern und damit das Gerüst zu plakatieren. Nur, wenn man mit Feuerzeugen so hoch über der Stadt den Weg auf dem Gerüst sucht, fällt dies natürlich da unten schon auf. Flugs wurde von wachsamen Bürgern die Polizei gerufen, welche die drei jungen Männer unten am Gerüst in Empfang nahm. «Die drei kennen nun das Schloss auch inwendig ziemlich gut», schloss Jud die Erzählung mit einem Schmunzeln. Denn die Jugendlichen mussten für einige Zeit auf dem Schloss mit Arbeit Busse tun. ST

Fahnen auf Schloss Lenzburg INSERATE


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Leiter/in Bau, Planung und Umwelt und Mitglied der Geschäftsleitung (100%) Details zur ausgeschriebenen Stelle finden Sie unter www.rupperswil.ch. Ist Ihr Interesse geweckt? Bitte senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen an den Gemeinderat Rupperswil, Poststrasse 4, 5102 Rupperswil. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Gemeindeschreiber Marco Landert unter 062 889 23 00 oder Frau Vizeammann Claudia Klein-Kübler unter 079 277 27 58 gerne zur Verfügung.


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Region

Händedruck in der Druckstation U

mgeben von Pumpen wurde besiegelt, was von langer Hand vorbereitet wurde. Daniel Mosimann und Franz Bitterli, die Präsidenten der Abwasserverbandes Region Lenzburg bzw. Lotten drückten je auf den Knopf und die beiden Pumpen nahmen hörbar ihren Betrieb auf. Die Abwässer der drei LottenGemeinden Rupperswil, Schafisheim und Hunzenschwil werden fortan nicht mehr in der Abwasserreinigungsanlage ARA Lotten gereinigt, sondern mittels einer neuen Druckleitung von 1550 Metern Länge der ARA Langmatt in Wildegg zugeleitet. Mit dem Händedruck in der neuen Druckstation geht ein Stück Eigenständigkeit verloren, denn der Abwasserverband Lotten wird Mitglied des Abwasserverbandes Region Lenzburg. Jörg Kaufmann, der Leiter Abwasserreinigung und Siedlungsentwässerung in der Abteilung für Umwelt im Departement Bau, Verkehr und Umwelt, sprach gar von einer Heirat – mit dem Kanton als Heiratsvermittler. Grund: Der Kanton Aargau will die Abwasserreinigungsanlagen konzentrieren und leistungsfähiger machen. Der Vorstand des Abwasserverbandes Lotten hat sich lange dagegen gesträubt. Als Coop ihre Bauabsichten auf den Tisch legte, brach der Widerstand zusammen. «Ich wollte schliesslich nicht in die Kiste kommen», schmunzelte Franz Bitterli. Vizeammann Claudia Klein, Rupperswil, blickte zurück ins Jahr 1951, als in Rupperswil die erste Kanalisationsleitung gebaut und darauf verzichtet wurde, den

Daumen hoch: Schüler der 3. Sek und Gemeindeammann Jürg Link sind zuversichtlich, dass das grüne Schulhaus auf August 2017 bezugsbereit ist.

Daumen hoch für den Neubau Nach dem Knopfdruck der Händedruck: Franz Bitterli (l) und Daniel MosiFoto: AG mann in der Pumpstation. Dorfbach in einen offenen Abwasserkanal umzubauen. 1971 ist der Abwasserverband Lotten gegründet worden. «Ich habe immer wieder in alten Protokollen gelesen, dass die 1977 eingeweihte Anlage stets einwandfrei funktioniert hat.» Noch dieses Jahr wird die ARA Lotten abgebrochen. Daniel Mosimann sprach von orga-

nisatorischen, personellen und technischen Herausforderungen, die gemeistert wurden. Denkbar sei, dass einst das gesamte Seetal bis Hochdorf an die ARA Langmatt angeschossen werde. «Dann spielen wir abwassermässig in der Champions League», warf Mosimann gut gelaunt einen Blick in die Zukunft. AG

HOLDERBANK

Uselüüti in Egliswil Gerne werden Abschiede dafür genutzt, Geheimnisse, die lange gut gehütet worden sind, nun doch noch preiszugeben. So geschehen auch an der Uselüüti in Egliswil. Da plauderten die scheidenden Sechstklässler freimütig «aus dem Nähkästchen». Sie spielten vor dem sichtlich vergnügten Publikum Szenen aus dem Schulalltag. So erfährt das Publikum von Schülern, die am frühen Morgen den Kopf lieber noch auf das Pult legen, oder solchen, die genau bei Lektionsbeginn merken, dass sie ihren Schulsack auf dem Pausenhof liegen gelassen haben, von Elternbriefen (oh Wunder, noch von der 1. Klasse her), die aus den Tiefen des Schulsacks den Weg ans Licht finden, und anderem mehr. Typisch Schüler eben! Aber auch die jüngeren Kinder wissen viel über ihre Kameraden, die nun die Schule verlassen, zu berichten. So wer-

den die Sechstklässler einzeln auf die Bühne gerufen und mit eigens für sie gedichteten Versen gewürdigt. Ein Gedicht wird vorgetragen und jeder Sechstklässler erhält einen Energieriegel mit auf den Weg. Die Kleinsten tragen ihre guten Wünsche mit bekannten Liedmelodien vor und schwingen dazu das Egliswiler Wappen. So kann die Schulleiterin Franziska Lüscher, welche nach 6 Jahren erfolgreicher Tätigkeit gleichzeitig auch Abschied von der Schule Egliswil nimmt, am Schluss der Feier die Sechstklässler mit Rosen verabschieden und sicher sein, dass sie an der Schule Egliswil alles Notwendige und Nützliche auf den Weg an die Oberstufe in Seengen mitbekommen haben. Gerne wiederholt sie den Refrain vom Abschiedslied der Dritt- und Viertklässler: «Ein Hoch auf das, was vor euch liegt, dass es das Beste für euch gibt!» (Eing.)

Abschied: Schulleiterin Franziska Lüscher verabschiedet die Schüler.

Foto: zvg

Töff-Teilemarkt Der Gemeinderat hat die Bewilligung für einen Töff-Oldtimer-Ersatzteilemarkt erteilt. Die Veranstaltung findet am Samstag, 27. August, von 8 bis 15 Uhr im Industrieareal Schachen statt. Es wird auch eine Festwirtschaft geführt. Ersatzwahl Mitglied Gemeinderat und Vizeammann Ferdinand Weiss hat seine Demission als Mitglied des Gemeinderats sowie als Vizeammann aus beruflichen Gründen bekannt gegeben. Ferdinand Weiss hat sein Amt am 1. Januar 2006 angetreten und betreut die Ressorts Finanzen, Bildung, Forst und Gesundheit. Die Ersatzwahlen für ein Mitglied des Gemeinderats sowie des Vizeammanns für den Rest der laufenden Amtsperiode 2014/2017 wurden auf den 25. September 2016 festgelegt.

Das Ziel dabei ist, den lokalen Strassenverkehr so wenig wie möglich zu beeinträchtigen. Erkenntnisse aus dem laufenden Projekt haben ergeben, dass dies in dieser intensiven Phase nur erreicht wird, wenn temporär eine zusätzliche Abstellfläche für Wechselbehälter und Lastwagen genutzt werden kann. Diese dient zudem in Spitzenzeiten oder bei unvorhergesehenen Ereignissen als Pufferzone für den kombinierten Verkehr. Railcare hat deshalb ein Baugesuch eingereicht zur vorübergehenden Umnutzung des bisherigen Parkplatzes auf dem Rühacher (heutiger provisorischer Park-

Peter Winkelmann

A

m Spatenstich vom letzten Montag, 4. Juli, gab es von allen ein «Daumen hoch» für ein gutes Gelingen dieses Bauvorhabens. Nach dem symbolischen Spatenstich beginnen die Aushubarbeiten und der Start des Neubaus. Das neue Schulhaus – Grün zwischen Gelb und Rot – am Hang zwischen dem Pausenplatz des Schulhauses Rössligasse und dem Schulhausweg wird zum Oberstufenzentrum. Die Oberstufenklassen, die jetzt im Schulhaus Rössligasse unterrichtet werden, müssen also umzie-

Schulprovisorium In der ersten Juli-Woche werden die zwei Container für das Schulprovisorium geliefert und auf dem vorbereiteten Fundament an der Talstrasse 1 aufgestellt. Das Provisorium besteht aus zwei Schulzimmern mit WC-Anlagen. In der ersten Ferienwoche werden die Zimmer eingerichtet, sodass der Schulbetrieb nach den Sommerferien in diesem Provisorium aufgenommen werden kann. (rf)

platz ostseitig der Ferrum) für drei bis maximal fünf Jahre. Danach wird die Fläche wieder zurückgebaut. Erfolgreiche Schofiser Kunstturner Der Gemeinderat gratuliert Oliver Hegi zu seinem Exploit an den Schweizer Meisterschaften in St. Gallen und drückt ihm die Daumen für die Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro. Herzliche Gratulation auch an Anina Wildi zu ihren Glanzresultaten an den Junioren-Europa-Meisterschaften in Bern und Junioren-Schweizer-Meisterschaften in Lenzburg.

hen. Es entstehen sechs Input-Zimmer mit je 38 und drei Lernlandschaften mit je 150 Quadratmetern. Platz findet zudem die Schulküche mit vier Kochinseln. Inputräume und Lernlandschaften Im neuen Schulhaus können also sechs Oberstufenklassen unterrichtet werden. Der Unterricht findet in einer neuen Unterrichtsform statt: offener Unterricht in flexibler Lernlandschaft. Das neue Unterrichtsmodell bringt tief greifende Änderungen mit sich. In den Input-Zimmern werden den Schülern die grundlegenden Inhalte des zu bearbeitenden Themas auf traditionelle Art und Weise vermittelt. Die Schüler erhalten konkrete Aufgaben. Dann ziehen sie sich in die Lernlandschaften zurück. Hier haben sie ihren persönlichen Arbeitsplatz. In den Lernlandschaften wird der Lernstoff von den Schülern selbstständig oder in Gruppen vertieft. Die Schüler lernen, selbstständig zu arbeiten und die veränderte Organisation des Unterrichts stellt sicher, dass die Lehrpersonen mehr Zeit für die einzelnen Schüler haben.

Erfolge am zentralschweizerischen Tambouren- und Pfeiferfest 2 Lorbeerkränze im Einzelwettspiel, davon 1 Sieger in der Kategorie T2 im Einzelwettspiel, 2 neue Veteranen, der 11. Rang in der Höchstklasse und der 5. Rang im Gruppenwettspiel der Veteranen sind die Glanzresultate der Lenzburger Tambouren. Die Tambouren haben einen Riesenerfolg im Einzelwettspiel erzielt. Von 14

Baubewilligungen Der Gemeinderat Holderbank hat folgende Baubewilligungen erteilt: Scall GmbH, Sonneggstrasse 42/44, Zürich: Betriebsbewilligung für Betreibung Tankstelle, Parzelle 7, Hauptstrasse 1. EWG Holderbank, Schulprovisorium im Elementbau befristet für 3–5 Jahre, Parzelle Nr. 635, Talstrasse 1.

SCHAFISHEIM Vorübergehende Umnutzung des Rühachers in Schafisheim Mit der Inbetriebnahme der nationalen Tiefkühl-Verteilzentrale von Coop startet im Herbst dieses Jahres die Hochlaufphase der Tiefkühllogistik und damit auch die Belieferung von Coop-Verkaufsstellen durch Railcare im unbegleiteten kombinierten Verkehr per Bahn und Lastwagen. Dabei werden die Tiefkühlprodukte und Backwaren von Coop auf dem Gelände der neuen Verteilzentrale verladen und abtransportiert. Auf engem Raum finden innerbetrieblich sodann sehr viele logistische Bewegungen statt.

Nach den Sommerferien starten in Niederlenz die Aushubarbeiten für den Neubau des dritten Schulhauses. Mit Beginn des Schuljahres 2017/18 sollen die Oberstufenschüler die neuen Schulzimmer beziehen.

Erfolgreich: Marco Zeindler und MarFoto: zvg co von Ballmoos (v.l.).

INSERATE

Lenzburger Einzelwettspielern haben 2 einen Kranz ertrommelt. Die besten 30 % pro Kategorie erhalten je einen Lorbeerkranz. Die grosse Überraschung war Marco Zeindler. Er gewann in der Kategorie T2 den 1. Rang und erhielt als Preis eine hölzerne Schweizer Trommel. Marco von Ballmoos konnte als 3. in der Kategorie T2 Jungtambouren sein Wettspiel beenden. Im Sektionswettspiel in der Höchstklasse, unter der Leitung von Roberto Di Martino, wurde das Ziel, den Tambourenverein Rothrist zu schlagen, erreicht. Der 11. Lenzburger Schlussrang zeugt davon, die Rothrister wurden 12. Erstmals wurde das Gruppenwettspiel für Veteranen von Lenzburgern bestritten. 8 Lenzburger «Silberpfeile», wie sie sich intern nennen, erreichten den 5. Schlussrang. Der Generationenwechsel wurde somit erfolgreich vollzogen. Die zwei Neuveteranen Philipp Nückles und Patrick Iseli durften die Veteranenauszeichnung in Empfang nehmen. (mes)


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Region INSERAT

Wir gratulieren

Daniel La Placa ganz herzlich zum

Sanitärmeister mit eidg. Diplom und wünschen dem jungen Berufsmann viel Freude und Erfolg bei der Ausübung seines anspruchsvollen Berufs. Die Geschäftsleitung und die Mitarbeitenden

en h! h c li n s c z r u e H ckw Glü

Zur Überraschung aller Anwesenden frisst sich das 140-Tonnen-Ungetüm relativ laut- und staublos 30 cm tief durch Foto: PWi den Mergel.

Fräsen als Alternative zum Sprengen jura cement testet zur Verringerung von Immissionen seit Anfang Mai eine Bodenfräse in den Steinbrüchen des Werks Wildegg. Eine Testreihe mit alternativen Abbaugeräten soll die Zahl der Immissionen stark senken. Peter Winkelmann

D

en Auftakt macht die 140 Tonnen schwere Bodenfräse vom Typ Surface Miner 2500 SM von Wirtgen. Seit Anfang Mai laufen Testversuche, am Dienstag, 28. Juni 2016, wurde die Bodenfräse den Behörden und Anwohnern

von Auenstein, Au-Veltheim und Veltheim in der Praxis vorgestellt. Auf rund 50 Metern fräste sich das Ungestüm auf einer Breite von rund 250 Zentimetern und einer Tiefe von 30 Zentimetern durch das Mergelgestein. Auffallend ruhig, staubfrei und effizient Für viele Beobachter verlief diese Vorführung sehr gut, speziell die Laufruhe erstaunte und beeindruckte. Auch die Staubentwicklung war sehr gering. Die Bodenfräse ist, nebst vielen andern technischen Highlights, auch mit einer Wasserbestäubungsanlage versehen. Zweifel kamen bei wenigen Besuchern auf, wie hoch der Lärm im Kalkgestein sein wird. Dazu meinte Marcel Bieri, Leiter Produktion JCF: «Dass der Surface Miner modernste Technologien zur Reduktion von

Immissionen nutzt, kommt sowohl den Mitarbeitenden als auch den direkten Anwohnern zugute. Die Fräse ist für einen geräuscharmen Betrieb schallgedämmt.» Wie gut sich diese Abbaumethode mit der Bodenfräse für die jura cement bewährt, werden die Tests zeigen. Die Testphase läuft noch bis Ende Jahr. «Nur gründliche Tests im realen Steinbruchbetrieb werden zeigen, wie viel die Fräsmethode zur Erreichung unserer ehrgeizigen Ziele beitragen kann. Wir werden aber noch weitere alternative Abbaumaschinen testen», beantwortete Bieri weitere Fragen der Besucher. In Absprache mit den Standortgemeinden hat sich jura cement verpflichtet, Erschütterungen, Staub und Lärm um mindestens einen Drittel zu reduzieren, damit die geltenden Normen noch deutlicher unterschritten werden können.

Auf dem Hochrad quer durch die Schweiz E

rnst Oberli, 69-jährig, aus Brügg bei Biel, machte wieder einmal eine seiner verrückten Velotouren durch die Schweiz mit Zwischenhalt in Niederlenz. Verrückt sind nicht nur die Touren, aussergewöhnlich auch sein Fortbewegungsmittel. Das Hochrad aus dem Jahre 1880 ist doppelt so alt wie er selber. Fahrtüchtig ist es aber alleweil. Wenn er sich mit Anlauf auf den hohen Sattel schwingt – 1 Meter 50 über der Strasse – bewegt er das Hochrad pro Pedalumdrehung vier Meter, und wenn er richtig in die Pedalen tritt, erreicht er eine Geschwindigkeit von bis zu 35 Stundenkilometern. Vor einem Jahr startete Ernst Oberli eine Geldsammeltour quer durch die Schweiz zugunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz, dieses Jahr unterstützte er die Siky Ranch in Crémines zwischen Balsthal und Moutier.

Nach 70 Kilometern ein kurzer Halt in Niederlenz: Ernst Oberli auf seiner Fahrt von Crémines auf die offene Rennbahn Zürich-Oerlikon. Foto: PWi

Zahlreiche Raubvögel wie Falken oder Adler Die Siky Ranch hat einen neuen Besitzer und ein interessantes Angebot. Anstelle der weissen Tiger, die bisher viele Besucher auf die Siky Ranch lockten, sind nun Bussarde, Adler, Falken und vielleicht sogar Geier zu bewundern. Als Fachmann für Raubvögel hat sich Christophe Keller im Zoobereich mit solchen Tieren einen Namen gemacht. Um die Falknerei und die Siky Ranch in der ganzen Schweiz bekannt zu machen und Spenden für den Verein «Les Amis du Siky Ranch» zu sammeln, radelte Ernst Oberli am Sonntag, 26. Juni, von Crémines auf die rund 140 km entfernte offene Rennbahn in Zürich-Oerlikon. Weitere Infos unter www.lasr.ch, oder www.zoo-sikyranch.ch. PWi

Tel. 062 897 42 42 · info@haller-ag.ch

Fit fürs Berufsleben E

s ist geschafft. Die Prüfungen sind vorbei und die Arbeit hat sich gelohnt. In festlichem Rahmen feierten die Diplomanden des Abschlussjahrgangs 2016 der technischen Berufsschule Lenzburg am letzten Mittwoch im grossen Rittersaal des Schlosses das Ende und zugleich den Anfang eines neuen Lebensabschnittes. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedete Rektor Ruedi Suter seine scheidenden Schützlinge und entliess sie zuversichtlich in die freie Wildbahn. Vielseitige Befähigung Während ihrer mehrjährigen Ausbildung an der technischen Berufsschule erlangten die nun gelernten Berufsleute das eidgenössische Fähigkeitsdiplom und somit den Ausweis ihrer theoretischen sowie praktischen Kompetenzen innerhalb diverser Berufsfelder sowie die Voraussetzung zum Studium an einer weiterführenden Fachhochschule. «Mit ihrer fundiert dualen Ausbildung steht den jungen Menschen nun die Welt offen», freut sich Rektor Ruedi Suter über die Erfolge. Es liege ganz in ihrer Entscheidung, welchen Weg sie für sich wählen. Und diesmal hat sich der Einsatz für alle Prüflinge der vier Abschlussklassen 2016 gelohnt, die ausnahmslos zu stattlichen Abschlussergebnissen fanden. Ausgezeichnete Leistungen erhielten: Rebecca Strebel, Sebastian Horner und Hend-

rik Sussmann aus der Klasse 3bTB3 bei Lehrer Michael Weibel sowie Fiona Berner aus der Klasse 3aTB3 bei Dominic Eberle, die sich nebst ihrer ausgezeichneten schulischen Leistung zudem durch sportliche Spitzenleistungen im Landhockey hervortat. «Erst möchte ich nun in meinen Beruf als Konstrukteurin einsteigen und anschliessend an einer Sporthochschule Sport studieren», erzählt Fiona zielstrebig, die ihr Training während der Prüfungsphase von fünf auf drei Tage die Woche reduzierte und dafür aber jetzt wieder voll durchstartet und sich derzeit auf die hohen Anforderungen der Aufnahmeprüfung vorbereitet. Nicht auf den Lorbeeren ausruhen «Erfolg muss man sich erarbeiten», weiss GastrednerRico Peter, Bobpilot und Aargauer Sportler des Jahres 2015, der es als gelernter Landschaftsgärtner vom Turnverein zur WM schaffte, dort die erste Medaille für die Schweiz holte und seine Erfahrungen in seinem ratsamen Vortrag an die Absolventen weitergetragen hat. Selbstorganisation und Selbstmotivation seien wesentliche Elemente des beruflichen und persönlichen Erfolges. Hinzu kämen, sich stets Ziele zu setzen, und ein bisschen Mut, neue Wege zu gehen. Kurzum: «In Bewegung bleiben», rät auch Konrektor Tobias Widmer. Denn gelernt würde stets für das Leben. StO

Gruppenbild mit Bobpilot: Fiona Berner, Rebecca Strebel, Sebastian Horner, Foto: StO Hendrik Sussmann und Bobweltmeister Rico Peter.

Holcim-Team im Alterszentrum Chestenberg

GROSSRATSWAHLEN Grüne Frische für den Bezirk A

n ihrer Nominationsversammlung von vergangener Woche haben die Grünen des Bezirks Lenzburg ihre Kandidatinnen und Kandidaten für die Grossratswahlen im Herbst nominiert. Dabei kam eine junge und frische Liste zusammen, die dafür sorgt, dass die Grünen wieder fünftstärkste Kraft im Bezirk werden können. «Ich bin hoch erfreut, dass wir nicht nur eine starke und vielfältige, sondern auch eine junge Liste haben», sagt die amtierende Grossrätin Irène Kälin, die sich auch politisch dafür einsetzt, dass die noch untervertretene jüngere Generation mehr Einfluss bekommt. Denn nicht umsonst orientiert sich grüne Politik auch daran, dass die Generation von morgen eine lebenswerte Zukunft hat. Nebst der bisherigen Grossrätin Irène Kälin aus Lenzburg kandidieren mit Einwohnerrätin Jasmin Alvarez und Einwohnerrat Lukas Häusler aus Lenzburg sowie mit dem Co-Präsidenten der Bezirkspartei Maurus Kaufmann aus

Das Spitzentrio der Grünen: Maurus Kaufmann, Grossrätin Irène Kälin, Angela Foto: zvg Graf (v.l.). Seon drei junge, aber erfahrene Politikerinnen und Politiker. Weitere Kandidatinnen und Kandidaten sind Jus-Studentin Angela Graf, Seon, PH-Student Cyril Kern, Möriken, Ökonom Martin Fuchs, Lenzburg, Bio-Landwirtin Marion Son-

deregger, Lenzburg, Student Ilhami Gül, Niederlenz, Projektleiter Suchtprävention René Bachmann, Niederlenz, Eventmanager Davide Grossi, Lenzburg, und Landschaftsarchitektin Andrea Keufer, Lenzburg. (Eing.)

Die LafargeHolcim hat mit einem Team von 15 Freiwilligen aus Holderbank und Zürich einen Tag mit den Bewohnern aus dem Altersheim Chestenberg in Wildegg verbracht, um ihnen einen unvergesslichen Tag zu schenken. Anfangs war es nicht ganz klar, ob das Wetter dem Unternehmen gut gesinnt war. Auch war ungewiss, wie viele Bewohner das Team erwarten würde. Man war sich jedoch sicher, dass die Spannung auf beiden Seiten gross war. Herzlich wurde das Holcim-Team von Susanne Estermann und Susanne Werder in Empfang genommen, und man hat sofort gespürt, dass hier die Chemie stimmt. Susanne Estermann machte eine kurze Einführung und erklärte den Ablauf dieses ganz speziellen Tages. Die männlichen Kollegen aus dem Volontär-Team wurden mit der «Herren-Gruppe» aus Chestenberg zu einem Frühshoppen in die nächste Beiz in Wildegg geschickt. Die weiblichen Volontäre haben ein Kaffeekränzchen mit den Damen aus dem Altersheim abgehalten, und es kam zu sehr interessanten Gesprächen. Nach dem Mittagessen ging es dann so richtig los, die 39 Teilnehmer mit und ohne Rollstuhl wurden mit einem speziell dafür angemieteten Car zu einer Fahrt nach Schinznach Dorf zum grossem Gar-

ten Center Zulauf chauffiert. Es war wirklich herrlich zu sehen, wie sich die Bewohner darauf gefreut haben, was hier jetzt passiert. Alleine schon das Erlebnis «Bus mit Rollstuhl-Lift» hat für glänzende Augen gesorgt. Natürlich durften auch die Herren oder die Damen, die nicht im Rollstuhl sassen, mit dem Lift in die obere Etage vom Bus mitfahren! Es war wirklich ein super Tag für alle Teilnehmer. Was gibt es Schöneres, als wenn man von einem Menschen ein Lächeln bekommt und die Zufriedenheit in seinem Gesicht sehen und spüren kann. Es war wirklich ein sehr schönes Erlebnis und die Müdigkeit, welche sicher alle vom Team am Abend gespürt haben, war der Lohn für all die schönen Momente, welche man diesen lieben Menschen geben konnte.

Ein erlebnisreicher Tag für alle.


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Region

Von oben oder unten, Wasser ist Wasser Die Schuljugend, und nicht nur sie, hat das JugendfestWochenende in Ammerswil – äxgüsi AmMeerswil – sichtlich genossen. Pia Weber

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ass das Wasser am Samstag am Spielnachmittag für Schul- und Kindergartenkinder teilweise wie aus Kübeln vom Himmel fiel, tat der Begeisterung keinen Abbruch. Am Meer darf man nass werden, und von wo dieses Nass kam, von oben oder unten, spielte ganz offensichtlich keine grosse Rolle. Da wurden einfach die Regenhosen hochgekrempelt, um mit den nackten Füssen nach Perlen zu tauchen. Beim Beach Soccer mussten die Mannschaften viel weniger schwitzen als bei Sommersonne, und die Riesenseifenblasen hielten sich auch so sehr gut. «Es ist nicht schlimm, dass es regnet», erklärten die vier Mädchen mit den blossen Füssen und die Glace schleckend, welche sich jedes Kind abholen durfte. Es macht trotzdem «mega Spass». Hier ist Geschicklichkeit gefragt: Perlentauchen mit den Zehen. Es durfte gepflotscht werden Die Rutschbahn auf der steilen Wiese hinter dem Schulhaus musste sowieso benetzt werden, was spielte es also für eine Rolle, dass es manchmal des Guten ein wenig zu viel wurde? Es durfte gepflotscht werden, sauber und trocken ist doch langweilig. Am Ende der Rutschbahn in rasantem Tempo noch ein paar Meter durch den Matsch gleiten zu können, machte das Ganze für viele erst richtig interessant. Und wer anderer Meinung war, hielt sich einfach ein wenig mehr drinnen auf, zum Beispiel in der Turnhalle beim sportlichen Parcours. Am Sonntag konnte dann wieder Sonne getankt werden, niemand musste mehr frieren und es kam doch noch einmal Sommerstimmung auf.

Bällewerfen mit der Eimerspritze.

Fotos: Pia Weber

Glace schmeckt auch bei Regen.

Langer Bremsweg auf der Rutsche.

Wer macht die grösste Seifenblase?

Kunterbuntes Regenspiel in Rupperswil Sogar vor dem liebsten Fest der Rupperswiler machte der Regensommer keinen Halt. Gnadenlos öffnete Petrus am letzten Samstag alle Himmelsschleusen und sorgte pünktlich zu Beginn des Festumzugs für nasse Füsse bei den Jugendfestbesuchern. Stefanie Osswald

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litsch, platsch prasselten abertausende Regentropfen auf die kunterbunten Regenschirme und verhalfen dem diesjährigen Motto zu einer ganz neuen Bedeutung. Doch was ein echter Rupperswiler ist, lässt sich seine Festfreuden durch das bisschen Nässe nicht verderben. Auch das gehöre dazu, tönte es von den Besuchern, die allesamt zahlreich erschienen sind und sich erwartungsvoll am Strassenrand drängten, um einen Blick auf die biedermeiergekränzte Jugendschar zu erhaschen. Unerschrocken schob sich der Fest-

tagstross durch die urigen Gässchen Rupperswils. Unermüdlich spielten die drei Kapellen. Doch an eine Absage des Umzugs war keinesfalls zu denken. Zu gross war die Vorfreude auf das lang ersehnte Fest der Feste, und allen Wassermassen zum Trotz erfreute man sich durchwegs bester Feierlaune. Grund genug bot das in Aussicht gestellte Programm. Rummelplatz, Festwirtschaft, Musical, Disco, Spiele und Feuerwerk luden alle Besucher ein, sich noch bis spät in die Nacht feierlich zu vergnügen. Auf besondere Resonanz stiessen die Aufführungen der Kindergärtler, Schüler und Schülerinnen im Festzelt. Mit ihren mit rührend zarten Kinderstimmen gesungenen Liedern erfreuten sie nicht nur die Elternherzen. Die flotten Aufführungen liessen fast vergessen, dass die Bierbänke bei weiterer Belastung so allmählich drohten, im moorartig aufgeweichten Wiesengrund des Festzeltes zu versinken. Regen hin oder her. Das Jugendfest ist und bleibt das Fest der Feste. Zurück bleiben tolle Erinnerungen an ein musikalisches Vergnügen, einen grossartigen Festmarsch und die Zuversicht, dass auf Regen bekanntlich immer Sonne folgt.

Blumengeschmückte Kinder bei den Vorführungen im Festzelt.

Blumen erhalten die Freundschaft.

Unterwegs und doch am Schärme. INSERATE

Auch die Kleinen nahmen den Umzug im strömenden Regen gelassen auf sich.

Fotos: Stefanie Osswald

Plitsch, platsch auf bunten Schirmen.


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Region

«Gümmeler» auf Tour

Paul Häfeli und Hansruedi Gebhard beim Räumen des Holzschlages.

Die «Gümmeler» des Velo- und BikeTeams (VBT ) Seetal trafen sich für ihre 3-Tages-Tour. 12 VBTler wollten wissen, wo Edi aufgewachsen ist. Er war der diesjährige Organisator und führte in diesen 3 Tagen durch die Ostschweiz (seine alte Heimat). Petrus musste auch ein Velofahrer sein, denn er meinte es gut und die Radler hatten strahlenden

Sonnenschein. Die Steigung zum Hirzel konnte noch bei angenehmer Temperatur unter die Räder genommen werden, beim Ricken war es dann ziemlich heiss und auf der Passhöhe hatte jeder Durst. Vier Gümmeler nahmen noch einen kleineren Umweg unter die Räder und fuhren über die Schwägalp nach Wil, die anderen sechs radelten auf der Originalstre-

Einsatz in Tschiertschen 1

0 Senioren aus Holderbank, Möriken und Wildegg waren wiederum im Einsatz in Tschiertschen-Praden. Die anhaltenden Regen-, ja Schneefälle zeigten den Strassenbauern, wie wichtig die Querabschläge (Querrinnen in den Alpund Waldstrassen) sind. Keiner der bearbeiteten Wege wurde durch das viele Wasser auf- oder weggeschwemmt. Von der Wanderweg- und Holzgruppe wurden die Naturquerabschläge im Wanderweg im Ruchtobel nachgegraben. Auch diese erfüllten ihre Aufgabe. Dieses Jahr wurde vom Förster Christoph Schaffer ein Kleinbagger angemietet, damit die geplanten 70 Meter in der vorgesehenen Zeit eingebaut werden konnten. Selbst der Gemeindepräsident von Tschiertschen konnte sich auf dem Arbeitsplatz vergewissern, wie professionell gearbeitet wurde. Werden in einem Bergwald mit modernsten Holzfällmaschinen gegen 200 Bäume gefällt, wollten die Senioren das Ganze etwas anders anpacken. Zuerst suchte man den eigentlichen Wanderweg und legte ihn auf 300 m wieder auf 2 m Breite frei. Schon nach zwei Arbeitstagen, zum Erstaunen der Forstleute, war die ganze Länge des Wanderweges freigelegt. Die Sperrung des Weges konnte aufgehoben werden. Schon der erste Ast, welchen man wegziehen wollte, sperrte sich meist mit all seinen Möglichkeiten gegen die Vorhaben der Arbeitenden.

Verschlungen und verhakt in andere Äste, widersetzten sie sich den Anstrengungen. Oft musste man zuerst die kurzen Aststücke entfernen, bis sich langer Ast bewegte. Manchmal löste sich einer so plötzlich, dass sich der eine oder andere Senior plötzlich einige Meter tiefer unten wiederfand. Die Folge, einige wenige Hautabschürfungen. Doch das tat der Sache keinen Abbruch, man war stolz, wenn wieder ein Baumstrunk im Umkreis von einem Meter von Ästen freigelegt war, wieder frei in der wärmenden Sonne stand und zum Atmen Platz hatte. 100 Mannstunden steckten in dieser Arbeit. Mitte der Woche wurden die Alpen mit dem Vieh bestossen, doch die im Herbst demontierten Zäune waren noch nicht aufgebaut. Also ran an die Arbeit. Am letzten Tag, es regnete noch in Strömen, entschloss man sich, den Einsatz abzubrechen. Doch eine Stunde später schien schon die Sonne. Somit konnte die zweite Gruppe noch die Strassenränder Richtung Molinis fertig säubern. Mittags machten sich die Senioren auf den Weg zurück ins Mittelland. Die tief verschneiten Gipfel um Tschiertschen grüssten zum Abschied vor blauem Himmel. Man ist zu Recht stolz über die Arbeiten, welche man im Auftrag der Kirchgemeinden erledigen durfte. Auch nächstes Jahr werden wieder neue Arbeiten anstehen. (zero)

Die «Gümmeler» des VBT Seetal in Rothaus.

Foto: zvg

cke dem Ziel entgegen. Am Samstag ging es weiter Richtung Schaffhausen mit dem Ziel, spätestens um 15 Uhr den Schweizer Match zu schauen. Leider waren die Plätze für den Match in der EM-Arena bereits ausverkauft. Die Altstadt von Schaffhausen wurde trotzdem noch unsicher gemacht. Die Heimreise ging von Schaffhausen über den Blumberg in den Schwarzwald, dabei gab es einige Rampen mit bis zu 12 % Steigung zu überwinden. Nach ca. 350 km und 4000 Hm über die 3 Tage konnten alle zusammen im Stammlokal auf eine unvergessliche, unfallfreie 3-Tages-Tour anstossen. Ein herzliches Dankeschön geht an Edi für die Organisation der Tour und an Sybille und Fritz für den hervorragenden Service vom Gepäcktransport. Herzlichen Dank, es war ein tolles und schönes Erlebnis. (mko)

Die Springkonkurrenz – vom Wetter gebeutelt Nach dem Dressurwochenende von Mitte Juni fand eine Woche später die viertägige Springkonkurrenz statt. Gegen Abend des ersten Tages brannte die Abendsonne mit mehr als 30 Grad auf die Schützenmatte, als das Vereinsspringen stattfand. Gewonnen wurde dieses von der 15-jährigen Leila Faustini. Eine junge Reitgeneration fühlt sich beim Springreiten wohl. Leila ist nun Vereinsmeisterin des RVL im Springen. In der Nacht vom Freitag zogen wieder heftige Gewitter über den Kanton hinweg, sodass eine neue Parkiermöglichkeit gesucht werden musste. Der Boden auf der Schützenmatte wurde wieder derart in Mitleidenschaft gezogen, dass kein Parkieren mehr vom Stadtrat erlaubt wurde. Einige Anhänger-Gespanne mussten auf dem Parkplatz bei der UFA, bei Adam Touring

MARKTNOTIZEN

oder in den Quartierstrassen parken und die Reiterpaare mussten einen weiteren Weg zum Reitplatz in Kauf nehmen. Während des Sponsorenapéros am Sonntagmorgen half die Polizei dem OK aus bei der Einweisung der anreisenden Reiter. Die Sponsorenchefin konnte alle Gäste begrüssen und sich bedanken für die Unterstützung, sei es finanziell oder mit Wohlwollen dem Verein gegenüber. Anwohner der Schützenmatte und auch einige Quartiere mussten doch einige Störungen auf sich nehmen. Der Stadt Lenzburg und den betroffenen Anwohnern gehört ein spezielles Dankeschön. Trotz all diesen Flausen von Petrus gelang ein toller Reitanlass mit 1250 Starts. Das Team Reitverein hat bis zum Aufräumen super funktioniert. (Eing.)

Dieses Pferd nahm Auszeichnung und Wetter wohl gelassener als die Foto: zvg Reiter.

Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte-Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

Zentrumnahes Wohnen ist gefragt

Face to Feet in Othmarsingen Pia Eichenberger feiert Neu- und Wiedereröffnung von Face to Feet.

V

or über 15 Jahren hatte Pia Eichenberger ihren Beruf als Kauffrau wortwörtlich an den Nagel gehängt und sich fortan kreativen und schönen Dingen gewidmet. Sie lernte Naildesign von der Pike auf und konnte schnell viele Kundinnen gewinnen, weil sie ihre Kundinnen mit wunderschönen und ideenreichen Nägeln beglückte. Es sprach sich schnell herum, dass es diese junge sympathische Frau gab, damals in Neuenhof, die mehr als nur «Naildesign» anbot. Pia Eichenberger hatte sich nämlich stets weitergebildet. Zum Manicure-/Pédicure-Angebot kamen schon bald die Haarentfernung mit Wachs, Wimpern/Brauen färben, kosmetische Behandlungen und Wimpernstyling hinzu. Der Name von Pia Eichenbergers Kosmetikstudio «Face

to Feet» ist Programm. 2014 wurde sie Mutter und ein Jahr später konnte die junge Familie ihr eigenes Heim in Othmarsingen beziehen. Hier startet Pia Eichenberger wieder ab dem 2. Juli und freut sich auf viele neue Klientinnen. Die treuen Stammkundinnen, die ihre Arbeit weiterhin sehr schätzen, sind geblieben, und natürlich wünscht sie sich, ihren Kundenkreis aus ihrer neuen Umgebung zu erweitern. Vereinbaren Sie noch heute einen Termin bei «Face to Feet» und profitieren Sie vom Eröffnungsrabatt von 20 Prozent. FACE to FEET GmbH Pia Eichenberger Zopfgasse 10 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 39 39 www. facetofeet.ch

Pia Eichenberger

Modern und lichtdurchflutet: Interessenten lassen sich von Simona und Foto: PWi Ramona Lindenmann (links und rechts aussen) beraten.

A

n zentraler Lage mitten im Dorfkern von Sarmenstorf stehen zwei interessante Wohnobjekte. Einerseits das denkmalgeschützte Bauernhaus und direkt nebenan ein Neubau, welcher sich optimal in das Ortsbild einfügt. Wohnen am Lindenplatz bedeutet, alles direkt vor der Haustüre vorzufinden und eine gut ausgebaute Infrastruktur zu geniessen. Bequeme und kurze Wege sind hier zugesichert. Sämtliche Lebensmittel des täglichen Bedarfs sind im Volg mit integrierter Post, in der Bäckerei Ruckli mit Café, im Denner, am Kiosk, in der Drogerie sowie in einem Getränkemarkt erhältlich. Bank und Zahnarzt sind ebenfalls im Dorfkern zu finden. Das Mehrzweckgebäude mit grosser Halle steht für sportliche, kulturelle und gesellschaftliche Anlässe zur Verfügung. Die grosszügige Schulanlage und diverse Sportplätze runden dieses Angebot ab. Ein interessantes Renditeobjekt Im dezenten Neubau mit robuster Holzfassade stehen noch vier von acht Eigen-

tumswohnungen in diversen Grössen zum Verkauf. Von der 21/2-Zimmer-Wohnung bis zu grosszügigen 51/2-ZimmerWohnungen sind für jedes Budget Wohnungen mit unterschiedlichen Grundrissen zu kaufen. Alle Wohnungen verfügen über Liftzugang, einen hochwertigen Ausbaustandard, welcher von regionalen Unternehmen ausgeführt wurde, und ein optimales Wohnklima dank bewährter Konstruktion in hoher Qualität. Es war ein riesiger Ansturm am Besichtigungstag vom Samstag, 2. Juni, viele Interessenten liessen sich die Vorteile des Wohnens mitten im Zentrum zeigen, denn dank den aktuell sehr tiefen Zinsen sind die Wohnungen auch als Kapitalanlage interessant. (pwi)

Seon: Preisübergabe bei der Möbelwerkstatt Christoph Savoy Hüsler-Nest. Gleichzeitig wurde ein Wettbewerb in Zusammenarbeit mit Hüsler Nest durchgeführt. Die schnellsten Trimellendreher wurden nun mit einem Preis beschenkt. Den ersten Platz belegte Beat Häfeli aus Seon, er durfte ein Alpaka Duvet nach Hause nehmen. Auf den weiteren Rängen waren Daniel Ruffet, Maja Merz, Marc Wüst und Otto Walti. Sie durften jeweils ein Kissen nach Wahl aussuchen. Bei einem gemütlichen Apéro fand das erfolgreiche Jubiläumsfest einen würdigen Abschluss.

Verkauf und Unterlagen durch: immo consult lindenmann Hauptstrasse 29 5616 Meisterschwanden Telefon 056 664 70 10 info@ic-immoconsult.ch www.ic-immoconsult.ch

Die glücklichen Gewinner des Wettbewerbs.

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nlässlich des 20-jährigen Bestehens der Möbelwerkstatt Savoy in Seon wurde am 21. Mai ein Tag der offenen Schreinerei durchgeführt. Zahl-

Foto: zvg

reiche Kunden und Interessierte besuchten die Schreinerei und informierten sich über das Angebot im Massivholzmöbelbau, Restaurationen und das

Savoy Christoph Möbelwerkstatt Unterdorfstrasse 2 5703 Seon AG Tel. 062 775 25 10 info@savoymoebel.ch www.savoymoebel.ch


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 7. Juli 2016

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Flüchtlingshilfe in Samos S

Ein «Vorzüglich» für den Projektchor Seetal Seit Mitte April 2016 traf sich der Projektchor Seetal, bestehend aus Sängerinnen und Sängern aus dem aargauischen und luzernischen Seetal, für Proben zweier Lieder für das Innerschweizer Gesangsfest in Cham vom 18. Juni 2016. Bereits beim Einsingen verspürte der Chor die positive Einstellung des Dirigenten Toni Oliver Rosenberger. Es folgten ein fulminanter Auftritt der beiden Lieder «Ohrwurm» von Daniel Dickopf und «Hallelujah» von Leonard

Cohen, ein tosender Applaus der Zuhörer und anschliessend eine unüberhörbare Freude, als die Sängerinnen und Sänger nach dem Expertengespräch den Lorzensaal mit dem Prädikat «Vorzüglich» verlassen durften. Der Projektchor Seetal ist stolz, nach nur wenigen Proben ein solches Glanzresultat erreicht zu haben. Für weitere Projekte sind interessierte und motivierte Sängerinnen und Sänger jederzeit herzlich willkommen. (MM)

BEINWIL AM SEE Ressortwechsel im Gemeinderat Per 1. Juli 2016 übernimmt Gemeindeammann Peter Lenzin von Vizeammann Matthias Räber das Ressort Regionalplanung. Peter Lenzin wird deshalb neu in den Vorständen von Lebensraum Lenzburg Seetal und aargauSüd impuls Einsitz nehmen. Budget 2017 Der Gemeinderat hat die Budgetrichtlinien für 2017 verabschiedet. Die Ressortverantwortlichen, Gemeindekommissionen, Dienststellen und Abteilungen der Gemeinde sind aufgefordert worden, die Budgeteingaben bis 29. Juli 2016 der Abteilung Finanzen einzureichen. Abteilung Finanzen Als neue stellvertretende Leiterin Finanzen mit einem 60-Prozent-Pensum hat der Gemeinderat Doris Grassel aus Seengen gewählt. Sie ist aktuell noch in einer kleineren aargauischen Gemeinde als Leiterin Finanzen tätig und wird die Stelle am 1. November 2016 antreten. Doris Grassel wird schon jetzt herzlich willkommen geheissen. Nachmittags geschlossen Aufgrund des krankheitsbedingt immer noch reduzierten Personalbestands bleibt die Abteilung Finanzen weiterhin am Nachmittag geschlossen. Termine am Nachmittag sind jedoch nach Vereinbarung möglich. Pensionierung Cäsar Vogler Im März 2014 hatte der Gemeinderat bei der Abteilung Werkdienste einen geschützten Arbeitsplatz geschaffen und mit Cäsar Vogler mit einem 50-ProzentPensum besetzt. Nun tritt Cäsar Vogler in den wohlverdienten Ruhestand. Trotz seiner gesundheitlichen Beeinträchtigung hat Cäsar Vogler die Abteilung Werkdienste in den letzten zwei Jahren bei vielen Arbeiten tatkräftig unterstützt.

Gemeinderat und Gemeindepersonal danken Cäsar Vogler ganz herzlich für seinen Einsatz und wünschen ihm und seiner Familie für die Zukunft alles Gute. Prüfungserfolg Simon Suter Simon Suter, Berufslernender der Gemeindeverwaltung, hat die Abschlussprüfung als Kaufmann (E-Profil) mit Erfolg bestanden. Gemeinderat und Gemeindeverwaltung gratulieren Simon Suter ganz herzlich zum Prüfungserfolg und wünschen ihm schon jetzt alles Gute und viel Erfolg im künftigen Berufsleben. Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Die Besitzer von Grundstücken an öffentlichen Strassen und Gehwegen sind aufgefordert, überhängende Äste von Bäumen und Sträuchern so zurückzuschneiden, dass sie den Verkehr und die Fussgänger nicht beeinträchtigen. Die lichte Höhe muss über Strassengebiet mindestens 4,5 Meter und über Gehwegen mindestens 2,5 Meter betragen. Hecken und Sträucher sind gegenüber Kantonsstrasse auf 2,0 Meter, gegenüber Gemeindestrassen auf 60 Zentimeter Abstand zu halten, Strassentafeln und Verkehrssignale müssen freigelegt werden. Falls die Beseitigung nicht durch den Eigentümer erfolgen kann, ist ein Gärtner aufzubieten. Andernfalls müsste der Gemeinderat eine Fremdvergabe des Auftrages zulasten des Grundeigentümers in Erwägung ziehen. Bei Fragen gibt Thomas Mosimann, Leiter Werkdienste, Telefon 079 439 30 13, gerne Auskunft. Baubewilligungen Der Gemeinderat hat unter anderem folgende Baubewilligung erteilt: Avalon Real Estate AG, Wächterweg 2a, 5707 Seengen, für den Neubau von drei Mehrfamilienhäusern mit Tiefgarage, Zihlstrasse, Parz. 638 (Überbauung des ehemaligen Areals Restaurant Zihl).

Regen und Sonne in Sarmenstorf D as Festwochenende und der 18. Nicoletti-Cup waren geprägt durch Wetterkapriolen. Sonnenschein, Gewitter mit Blitz und Donner und geringe bis sehr starke Regenfälle waren die treuen Begleiter. Trotz all dieser widrigen Umstände war es aber ein erlebnisreiches Wochenende. Mit der 1908-Party wurde das FCSFest am Freitag eingeläutet. Unter dem Motto der «Beach Trophy» duellierten sich sieben originelle Plauschteams in verschiedenen Fun-Games. Der Titel ging an das Team «Pantomimis», welches den Final gegen die Sportradisli für sich entscheiden konnte. Das F-Turnier konnte am Samstag fast unter normalen Umständen durchgeführt werden. Die Jüngsten zeigten ihr vorhandenes Können auf eindrückliche

Art und Weise. Im Final standen sich die beiden Mannschaften vom FC Luzern und Old Boys Basel gegenüber. Das E-Turnier konnte nur auf 3 Spielfeldern und mit verkürzter Spieldauer gestartet werden. Die Finalrunden konnten teilweise gespielt, teilweise mit einem Penaltyschiessen durchgeführt werden und einige Spiele mussten leider ausfallen. Der Final lautete Schweiz – Deutschland d.h. Team Köniz – FC Radolfzell. In der normalen Spielzeit und in der Verlängerung fielen keine Tore. Erst ein spannendes Penaltyschiessen machte das Team Köniz zum glücklichen Turniersieger. Der FC Sarmenstorf möchte sich bei den Mannschaften, Trainern, Betreuern und bei allen Zuschauern für das grosse Verständnis bedanken. (Eing.)

eit der Flüchtlingsstrom auch Europa erreicht hat, ziehen Tausende Menschen täglich aus Syrien, Afghanistan, Irak, Eritrea und anderen afrikanischen Ländern über verschiedene Routen nach Mitteleuropa. Eine dieser Fluchtrouten führt über die Türkei – via Boot – auf die griechische Insel Samos. Diese Insel beherbergt zurzeit rund 33 000 Personen. Vor Ort befinden sich zwar das UNCHR und diverse Hilfsorganisationen sowie Stützpunkte der deutschen und holländischen Seerettung. Was jedoch fehlt, sind Leute vor Ort, welche die Organisationen unterstützen und bei den täglich anfallenden Arbeiten wie Logistik, Übersetzung, Begleitung, medizinische Hilfe usw. behilflich sind. Michael Stäuble aus Seengen weilte kürzlich für zwei Wochen ferienhalber auf Samos und war zutiefst beeindruckt von der tragischen Situation der dort gestrandeten Flüchtlinge. «Das Flüchtlingselend dieser Menschen hinterliess bei mir ein tiefes Bedürfnis, als Helfer vor Ort nach meinen Möglichkeiten Unterstützung zu bieten», gibt er seiner Bewegtheit Ausdruck. «Allein kann ich aber dieses Vorhaben nicht finanzieren und bin auf Spender angewiesen», stellt Stäuble fest. Er hat deshalb bei www.projektstarter.ch / Hilfe-vor-Ort ein Crowdfunding-Konto und ein Konto bei der Aargauischen Kantonalbank eingerichtet und hofft nun auf zahlreiche Spender.

Damit die gespendeten Waren zu den Flüchtlingen gelangen, braucht es Helfer. «Die Gesamtkosten für meinen vierwöchigen Einsatz belaufen sich auf rund 3500 Franken», rechnet er vor. Er selber könne dazu lediglich 500 Franken beisteuern, sei also für die Restsumme von 3000 Franken auf freiwillige Spenden angewiesen. Ziel seines Einsatzes sei es, «diesen Leuten einen menschenwürdigen Aufenthalt im Camp zu ermöglichen». Infos auf dem Tagebuch Damit allfällige Spender laufend mitverfolgen können, wie Stäuble das gespendete Geld verwendet, wird er in sei-

nem auf Facebook erstellten «Tagebuch – Freiwilligenarbeit auf Samos» über seinen Einsatz informieren. Erste Erfahrungen mit Flüchtlingen hat Michael Stäuble übrigens bereits gesammelt. Er begleitet in der Schweiz vorläufig aufgenommene Flüchtlinge im Projekt «verein netzwerk asyl aargau» und unterstützt diese bei deren Integration. Zu seinen Aufgaben zählen dabei Vorleben der Gastfreundschaft, vorhandene Begabungen und Fähigkeiten der Menschen entdecken, Aufbau einer Willkommensstruktur und Hilfe beim Erlernen der deutschen Sprache. (lba)

Abschied von Pfarrer David Lentzsch I

n der Kirche Seengen versammelte sich am 26. Juni Gross und Klein, um David Lentzsch nach zwölf Jahren würdig aus dem Pfarramt zu verabschieden. Zu Beginn der Abschiedspredigt erwähnte David Lentzsch, dass ihn an diesem Tag auch ein Taschentuch durch den Gottesdienst begleiten würde. Die Trauer über den Abschied war bei ihm und in der Kirchgemeinde nicht zu verbergen. David Lentzsch hat das Kirchgemeindeleben in Boniswil, Egliswil, Hallwil und Seengen durch seine Arbeit auf vielfältige Weise geprägt. Vor allem den Jugendlichen dürfte er durch die PH-Anlässe in bester Erinnerung bleiben. So wirkten auch viele Jugendliche im Gottesdienst mit, bedankten sich für den Unterricht, musizierten oder brätelten anschliessend beim gemütlichen Zusammensein im Kirchgemeindehaus. Viele weitere Gruppen und Freiwillige liessen den Gottesdienst und das Bräteln im Anschluss zu einer feierlichen Verabschiedung werden. (jom)

SARMENSTORF Jugendfest «Sarmi im Reisefieber» Nicht nur die Kinderaugen strahlten, sondern auch die Erwachsenen hatten ihren Spass am Jugendfest unter dem Motto «Sarmi im Reisefieber». Der Gemeinderat dankt dem Organisationskomitee mit seinem Präsidenten Vizeammann Meinrad Baur sowie allen anderen Mitgliedern des Organisationskomitees, den mitwirkenden Vereinen und Organisationen, den Lehrpersonen, den Schülerinnen und Schülern, allen freiwilligen Helfern, Sponsoren und allen, die zum guten Gelingen beigetragen haben, sowie den Anwohnerinnen und Anwohnern. Wechsel im Schulsekretariat Silvia Huser hat Ende Juni ihren letzten Arbeitstag im Schulsekretariat Sarmenstorf geleistet. Sie nimmt eine neue berufliche Herausforderung an. Gemeinderat und Schulpflege wünschen Silvia Huser alles Gute und danken ihr für ihren Einsatz. Heike Frei, Mitarbeiterin des Schulsekretariats, wird ihr Pensum per 1. Juli 2016 von heute 40 auf neu 55 Prozent erhöhen. Gemeinderat und Schulpflege danken für den Einsatz. Sommeröffnungszeiten Während der Schulferienzeit, Montag, 4. Juli, bis und mit Freitag, 5. August 2016, gelten für die Gemeindeverwaltung eingeschränkte Schalter- und Telefonzeiten. Diese wurden wie folgt festgelegt: ■ Montag 8.30–11.30 Uhr / 14 bis 18 Uhr ■ Dienstag bis Freitag 8.30 bis 11.30 Uhr / nachmittags geschlossen. Die Mitarbeitenden der Gemeindeverwaltung vereinbaren in Einzelfällen Termine ausserhalb der Öffnungszeiten.

Abschied: Jugendliche bedanken sich bei Pfarrer Lentzsch.

INSERATE

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Agenda/Szene

Agenda vom 8. bis 14. Juli 2016

Filmtipp Ice Age - Kollision Voraus!

THEATER

Scrat stösst bei seiner endlosen Jagd nach der unerreichbaren Nuss in neue Dimensionen vor. Er wird ins Universum katapultiert, wo er versehentlich kosmische Kettenreaktionen auslöst, in deren Folge die Gefahr besteht, dass sich die IceAge-Welt verändert oder gar zerstört wird. Sid, Manny, Diego und der Rest der Herde verlassen notgedrungen ihre Heimat und begeben sich auf eine Reise voller Spass und Abenteuer. Dabei durchqueren sie exotische Länder und begegnen neuen schillernden Charakteren. Kino Urban D/6 J. 3D: Do/Sa/Mo je 20 Uhr, So nur 17 Uhr. 2D: Fr/So/Di je 20 Uhr, Sa u. Mi 17 Uhr, So 14.30 Uhr.

Sonntag, 10. Juli Seengen: Schloss Hallwyl 13.30/15 Uhr. Theater «OH!bjekte in Szene gesetzt». Stück und Regie von Nicole Davi, gespielt von Museumsfreiwilligen. Dauer ca. 30 Minuten. Museumseintritt, Kartenreservation beim Museumsshop.

LITERATUR

Montag, 11. Juli Beinwil am See: Buch- und Kunstantiquariat Dr. Walter Eichenberger 11 Uhr. «Seetaler Poesiesommer». Lesung mit Bruno Landis und Gérard Krebs.

Independence Day: Wiederkehr

Donnerstag, 14. Juli Seengen: Schloss Hallwyl 15 Uhr. «Seetaler Poesiesommer». «Per un giorno vorrei . . . che ai castelli tornassimo».

JUGENDFEST LENZBURG Allgemein Informationen über das Jugendfest Lenzburg mit Freischarenmanöver auf der Homepage der Stadt Lenzburg unter www.lenzburg.ch: Donnerstag ab 18 Uhr über Schön- oder Schlechtwetterprogramm; Freitag ab 18 Uhr über Durchführung Lampionumzug (bei zweifelhafter Witterung). Siehe ausserdem Jugendfestbeilage im Lenzburger Bezirks-Anzeiger vom 30. Juni.

Freitag, 8. Juli 10.15 Uhr Jugendfestumzug. Route: Stadtkirche–Rathausgasse–Schlossgasse– Burghaldenstrasse–Aavorstadt–Freischarenplatz. 14 Uhr Abmarsch der Freischaren und Kadetten. Route: Kirchgasse–Rathausgasse–Metzgplatz–Brättligäu–Schützenmattstrasse. Manöver bis ca. 16.45 Uhr.

Samstag, 9. Juli 17.15 Uhr Orgelkonzert in der geschmückten Stadtkirche mit Andreas Jud.

Am Freitag ziehen die Freischaren ab 14 Uhr von der Stadt in Richtung Schützenmatte. 18 Uhr Metschgplatsch-Konzert auf dem Metzgplatz.

AUSSTELLUNGEN

DIES & DAS

Holderbank: Pfarrkirche Ausstellung «Wegen ärgerlichen Läbens». Hörstation mit Chorgerichtsprotokollen. Die Pfarrkirche ist durchgehende geöffnet.

Montag, 11. Juli Lenzburg: Familie+ 15–18 Uhr. Kreatives Kindertanzen. Kinder tanzen, bewegen und toben.

Dienstag, 12. Juli Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

VEREINE

Staufen Pistolensektion Staufen: Samstag, 9. Juli, 16–17.30. Freiwillige Übung.

Tennwil: Arbeiterstrandbad Sommerausstellung «Radierungen und Holzschnitte» von Lionel Keller. Öffnungszeiten: wie Strandbad. Dauer: bis Mitte August. Weitere Informationen zur Ausstellung: www.tennwil.ch

SENIOREN

Donnerstag, 14. Juli Ammerswil, Restaurant Echt, Hotel Lenzburg in Lenzburg 11.30 Uhr. Pro-Senectute-Senioren-Mittagstisch. Telefon 062 891 35 03. Hendschiken, Restaurant Jägerstübli

Foto: PW

11.15 Uhr. Pro-Senectute-Senioren-Mittagstisch. Telefon 062 892 40 66.

MUSEEN Schlösser Lenzburg, Wildegg und Hallwyl: 10 Uhr. Ferienprogramm für Kinder: «Klimpern, tröten und scheppern». Museumseintritt. In den Museen können Kinder während der Schulferien ein Mini-Orchester basteln. Die Instrumente dürfen am Ende natürlich mit nach Hause genommen werden. Datum: 2. Juli bis 21. August; 1. Oktober bis 23. Oktober. Schlösser Lenzburg, Wildegg und Hallwyl: 10–17 Uhr. Dauerausstellung Di–So und allgemeine Feiertage. Bis 31. Oktober. Lenzburg: Museum Burghalde Sonderausstellung «Stadt in Sicht»: bis 14. August 2016. Öffnungszeiten: Dienstag, 14–17 Uhr; Sonntag, 11–17 Uhr.

metschgplatsch-Open-Air Lenzburg Schloss Wildegg Schloss Hallwyl A

m kommenden Samstag, 9. Juli 2016, findet in der Lenzburger Altstadt die 38. Ausgabe des legendären metschgplatsch-Open-Airs statt. Nebst dem 6-köpfigen OK helfen zahlreiche freiwillige Helferinnen und Helfern mit, dem Publikum einen abwechslungsreichen und stimmungsvollen Abend zu bieten und dem Lenzburger Jugendfest einen gebührenden, fulminanten Abschluss zu verpassen. Nach dem Zapfenstreich am Donnerstag sowie Umzügen, Säbelrasseln und Feuerwerk am Freitag, ist das metschgplatschOpen-Air seit 1979 die Krönung des Jugendfestes. Der Anlass erfreut sich nicht nur bei den Lenzburgern und den Bewohnern der umliegenden Gemeinden einer sehr grossen Beliebtheit, sondern auch bei der auf der ganzen Welt verteilten Lenzburger Diaspora: Man kommt zurück, verabredet sich, trifft sich zufällig, findet sich, läuft sich über den Weg, erkennt sich wieder bei abwechslungsreicher Musik von regionalen Bands auf zwei Bühnen, kühlem Bier und leckeren Drinks von den beiden Bars und Köstlichkeiten vom Essensstand. Ehrenamtlicher Einsatz Dutzende von freiwilligen Helferinnen und Helfern, die sich nach Zapfenstreich und Jugendfest nochmals aufraffen, um anzupacken, machen es möglich: Sie stel-

len die Bühnen, Bars, Stände und Zelte auf, schleppen Material, verkabeln die Technik, dekorieren den Platz, betreuen die Bands, beheben Pannen, zapfen Bier, mixen Drinks, füllen immer und immer wieder die Kühlschränke auf, brauen Kaffee und sind freundlich zu den Gästen. Und weit nach Mitternacht, wenn der letzte Ton der Schlussband verhallt ist, geben sie nochmals vollen Einsatz, räumen alles wieder auf, sammeln den Abfall zusammen und wischen den Platz – meistens wird es 6 Uhr, bis alles wieder picobello ist. Rauschendes Helferfest Das OK, dessen Mitglieder selbstverständlich von Anfang bis Schluss mitanpacken, weiss dieses grossartige Engagement zu schätzen und verdankt es mit einem rauschendem Helferfest mit Freibier und Livemusik jeweils im Mai des Folgejahres. Heuer fand diese Feierlichkeit zum ersten Mal in Reginas Oberstadtbar statt. – Auf gefühlten zehn Quadratmetern spielte die 3-köpfige 6UP Blues Band ihr dreistündiges Repertoire, tanzten und feierten die Helferinnen und Helfer und betrank sich kettenrauchend die übliche Oberstadt-Stammklientel an der Bar – was für eine Party! Typisch metschgplatsch. www. metschplatsch.ch

Nachdem Independence Day den Begriff Eventkino neu definiert hat, entführt das nächste epische Kapitel die Zuschauer in eine globale Katastrophe von unvorstellbarem Ausmass. Mithilfe der Alien-Technologie haben die Nationen der Welt gemeinsam ein gigantisches Abwehrprogramm entwickelt, um die Erde zu schützen. Aber nichts kann uns vor der hoch entwickelten und nie da gewesenen Stärke der Aliens bewahren. Lediglich durch den Einfallsreichtum einiger mutiger Männer und Frauen kann unsere Welt vor der Zerstörung gerettet werden. Kino Urban D/14/12J. Vorpremiere Mittwoch 20 Uhr.

Me Before You – Ein ganzes halbes Jahr Louisa Clark (Emilia Clarke) und Will Traynor (Sam Claflin) könnten kaum unterschiedlicher sein. Sie ist ein einfaches Mädchen aus der Kleinstadt, das in einem kleinen Café arbeitet und mit ihrem einfachen Leben eigentlich ganz zufrieden ist, bis sie ihren Job verliert. Vor seinem Unfall hatte Will alles, er war jung, erfolgreich und ein Draufgänger. Jetzt, wo er an den Rollstuhl gefesselt ist, ist er depressiv und launisch. Will hält sein Leben nicht mehr für lebenswert, bis Lou in sein Leben tritt, um sechs Monate seine Pflegerin zu sein. Und die kennt von Anfang an keine falsche Zurückhaltung. Nach ersten Anlaufschwierigkeiten raufen sich die beiden zusammen und Lou merkt, dass Wills Glück ihr immer wichtiger wird – und ist alarmiert, als ihr klar wird, warum sie für nur sechs Monate eingestellt wurde . . . Kino Löwen D/12 J. täglich 20 Uhr, So auch 17 Uhr.

Schloss Lenzburg

Das Ferienprogramm auf Schloss Wildegg bietet Kindern seit dem 2. Juli und noch bis 21. August jeweils von 10 bis 17 Uhr viel Musikalisches: Klimpern, tröten und scheppern: Mit etwas Hilfe können die Menschen viele Geräusche erzeugen. Im Museum Aargau können Kinder während der Ferien ein Mini-Orchester basteln. Ihre Instrumente dürfen sie am Ende natürlich mit nach Hause nehmen. Jeden Sonntag um 11, 12, 14 und 15 Uhr finden im barocken Nutz- und Lustgarten ProSpeciaRara Führungen statt. Dabei können alte und seltene Pflanzensorten neu entdeckt werden. Gartenserenade mit Musik von Mozart, Gershwin und Piazzolla am Freitag, 29. Juli, 19.30 Uhr. Ein Streichquartett des argovia philharmonic spielt zusammen mit Fagott.

Ferienprogramm (siehe Wildegg) bis 21. August jeweils von 10–17 Uhr. OH!bjekte in Szene gesetzt – Theater mit Museumsfreiwilligen am Sonntag 10. Juli, um 11.30, 13.30 und 15 Uhr. Für einmal erhalten die stummen Zeitzeugen des Museums eine Stimme. Wenn Zuckerzangen zanken und Bilder an den Wänden wanken, klingeln den Besuchern die Ohren. Oder war alles nur ein Schlossspuk? Stück und Regie von Nicole Davi. Kartenreservation beim Museumsshop. Altes Handwerk: Wie aus Einlage, Umblatt und Deckblatt edle, handgerollte Stumpen entstehen, kann am Sonntag, 17. Juli, von 14.30 bis 16.30 Uhr beobachtet werden. Dabei wird man erfahren, dass Zigarrendrehen gar nicht so einfach ist, sondern viel Geschicklichkeit erfordert.

Ferienprogramm (siehe Wildegg) bis 21. August jeweils von 10–17 Uhr. Klimpern, tröten und scheppern: Kinder basteln ein Mini-Orchester, das sie mit nach Hause nehmen können. Grafen, Ritter und Gefolge in Festlaune – Mittelalterliche Erlebnistage vom 22. bis 24. Juli, jeweils 10–17 Uhr. Auf Einladung Kaiser Barbarossas kommen im Jahr 1173 Adelige und ihr Gefolge zu einem festlichen Hoftag auf der Lenzburg zusammen. Die Spannung ist gross. Wer tritt wohl das Erbe des letzten Lenzburger Grafen an? Die Festvorbereitungen sind in vollem Gang. Die Besucher begeben sich auf eine Reise ins Hochmittelalter. Die Comthurey Alpinum und weitere Gruppen stellen detailgetreu einen ereignisreichen Moment in der Geschichte der Lenzburg dar.

Geräusche erzeugen auf vielfältige Art.

Altes Handwerk: Zigarrendrehen.

So lebte man im Mittelalter.


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Veranstaltungen / Diverses

3D: DO/SA/MO je 20 Uhr, SO 17 Uhr 2D: FR/SO/DI je 20 Uhr, SA + MI je 17 Uhr SO 14.30 Uhr D, ab 6 Jahren:

ICE AGE: KOLLISION VORAUS Vorpremiere: Mittwoch, 20 Uhr D, ab 14/12 Jahren:

INDEPENDENCE DAY: WIEDERKEHR – 3D Hauptstrasse 33 5212 Hausen AG Tel. 056 441 33 11

Monatsaktion Ab 14.00 Uhr: Fitnessteller – mit Schweinefleisch Fr. 21.50 statt Fr. 26.50 – mit Kalbfleisch Fr. 25.50 statt Fr. 30.50 – mit Pouletbrust Fr. 19.50 statt Fr. 24.50 www.maxundmoritz-hausen.ch

Täglich 20 Uhr, SO auch 17 Uhr D, ab 12 Jahren:

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9.00–16.00 Uhr

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