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Donnerstag, 20. August 2015

Verlag und Redaktion: Kronenplatz 12, Postfach, 5600 Lenzburg 2 Telefon 058 200 5820, Fax 058 200 5821

INHALT Amtliche Stadt Lenzburg Kirchenzettel Stellen Im Gespräch

2–4 5–7 8, 9 10 13

Immobilien 14, 16 Region 11, 15, 17 Agenda 22 Szene 23

PP 5600 Lenzburg 1, Nummer 34, 116. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan für den Bezirk Lenzburg und angrenzenden Gemeinden

Lenzburger Woche SEITE 7

SEITE 7

1.20 Franken pro Tag

Unterschriften fürs KV

Die Kinderkrippe Purzelhuus feiert ihren 70. Geburtstag. Der Krippenalltag war in den Anfängen grundlegend anders als heute.

Mit einer Unterschriftensammlung für den Erhalt der KV-Schule Lenzburg wollen die Lenzburger Ortsparteien ein Zeichen setzen.

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Rund 9500 Besucher liessen sich vergangenes Wochenende von Gauklern aus aller Welt in Lenzburgs Gassen in fremde Welten entführen. (Fotos: MS)

Wasserfeste Gaukler und Zuschauer Trotz nasskaltem Wetter war das Gauklerfestival gut besucht. Schätzungsweise 9500 Besucher staunten, klatschten und freuten sich vergangenes Wochenende an den zahlreichen Gaukeleien. Melanie Solloso

D

as Gauklerfestival startete für die Öffentlichkeit am Freitagabend in die 22. Runde mit der Comedynight von Starbugs und ihrem ersten abendfüllenden Programm «Crash Boom Bang». Die drei Komiker aus Luzern strapazierten bei den Zuschauerinnen und Zuschauern im Alten Gemeindesaal die Lachmuskeln. Beeindruckende Tanzeinlagen wechselten sich ab mit nonverbaler Situationskomik vom Feinsten. Fünfmal kehrte das Trio nach der Show unter to-

sendem Applaus auf die Bühne zurück und bot drei Zugaben. Sie gaben sprichwörtlich ihr letztes Hemd und standen schlussendlich – nach einem nicht ganz ernst zu nehmenden Strip – nackt auf der Bühne; mit Sichtschutz, versteht sich. Am frühen Freitagabend meinte es das Wetter gut mit den Gauklern auf der Strasse, erst nach 23 Uhr strömte der Regen, und ohne Schirm wurde es unangenehm. Zur Freude der Festivalbesucher waren die Gaukler aber wasserfest. Viele Zuschauer übrigens auch. Nur wenige Artisten mussten aufgrund des Regens ihr Programm auf einen trockeneren Zeitabschnitt verschieben. «Besonders die Shows mit Luftartistik sind bei Regen heikel, etwa die Stahlseilnummer», erklärt Janine Pfister, OK-Präsidentin vom Gauklerfestival. Schlussendlich ging aber keine der insgesamt 24 internationalen Künstlergruppen nach Hause, ohne ihr Programm gezeigt zu haben. Einer der Höhepunkte des Festivals – «Gaukler chrüz und quer» mit allen Showhighlights auf einer Bühne – sorgte

Volle Gassen trotz Nieselregen. für einen überfüllten Freischarenplatz. Zur Freude der Besucher zeigte sich gar die Sonne. Im Anschluss wurde der NAB-Pulikumspreis verliehen. Der 500 Franken dotierte Preis ging an «Barada Street«, sie überzeugten das Publikum mit ihrer humorvollem Ukulele-Show. Zur Bilderreihe: Seite 13

Der Kreisel im Allgemeinen schrieb in den vergangenen Jahren eine richtiggehende Erfolgsgeschichte in der Schweiz. Noch vor rund 25 Jahren war er eher eine Seltenheit, und vor der Realisierung Beatrice Strässle wurde über das Pro und Kontra jeweils heftig diskutiert. Nicht so in Malta. Da gab es schon vor einem Vierteljahrhundert nur Kreisel. Während zweier Wochen kreisten wir damals ferienvergnügt auf der kleinen Insel umher und waren überaus erstaunt, nur eine einzige Ampelanlage zu entdecken. In der Schweiz ist man nicht nur auf den Kreisel gekommen – fast noch wichtiger scheint der Kreiselschmuck zu sein. Einem ehemaligen Regierungsrat zu Ehren wurde sogar ein Kreiselbuch geschaffen. Zum Schmuck: mediterran in Rupperswil, efeuberankt in Wildegg oder gar mit einem Ammoniten in Holderbank. Wird ein Kreisel gebaut, dann folgt kurz darauf der Wettbewerb. Das Täfeli in Othmarsingen wirkt zwar für sich alleine etwas gewagt, aber im Aargau gibt es auch überdimensionale Trinkhalme mit Lippen, Frösche in Grün und Blau und viele andere Skurrilitäten. Etwas bescheidener nimmt sich da der Kreisel in Staufen aus. Er ist einerseits nur einseitig bepflanzt, da der Schwerverkehr ungehindert passieren muss, andererseits soll ja der Schmuck nicht vom tollen Blick aufs Schloss Lenzburg ablenken. Ganz bescheiden geben sich die Provisorien in Schafisheim. Weiss-rote Abschrankungen markieren den Kreisel – und es hat sich. Und vor allem, sie erfüllen ihren Zweck, ganz ohne manchmal irritierend Schmückendes. Und das ist es ja schlussendlich, was ein Kreisel soll, den Verkehr von allen Seiten in Fluss halten. Beatrice Strässle, Redaktionsleiterin beatrice.straessle@bluewin.ch

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 20. August 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches Stellenausschreibung

BONISWIL www.boniswil.ch

Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann Im August 2016 bietet sich auf unserer Gemeindeverwaltung die Gelegenheit, eine Ausbildung zur Kauffrau/zum Kaufmann EFZ anzutreten. Die interessante und abwechslungsreiche Ausbildung dauert drei Jahre. Interessierte sind gebeten, ihre handschriftliche Bewerbung unter Beilage von Lebenslauf, Schulzeugnissen und Foto der Gemeindekanzlei Boniswil, 5706 Boniswil, einzureichen. Für allfällige Auskünfte steht Rudolf Holliger, Gemeindeschreiber, gern zur Verfügung Boniswil. 19. August 2015 Gemeinderat

DINTIKON

Baugesuch

Noall-Apotheke Region Lenzburg Nach Geschässchluss bis 22.00 Uhr sowie an Sonn-, Fest- und Feiertagen: Bahnhof-Apotheke Aarau: 062 824 44 44 (geöffnet von 7.00 bis 22.00 Uhr) Während der Nacht von 22.00 bis 7.00 Uhr: Regionale Dienstapotheke Tel. 0800 300 001

Bauherrschaft Einwohnergemeinde Villmergen, Schulhausstrasse 17, Villmergen Grundeigent. Oskar Setz AG Lagerstrasse 12, Dintikon Projektverf. Bau, Planung und Umwelt Schulhausstrasse 17, Villmergen Bauobjekt Neubau Buswarteunterstand Haltestelle Güterstrasse Standort Bahnhofstrasse, Parz. Nr. 570 Zus. Bew. Departement Bau, Verkehr und Umwelt Abteilung Baubewilligungen Öffentliche Auflage vom 21. August 2015 bis 21. September 2015 in der Gemeindekanzlei Dintikon. Einwendungen sind während der Auflagefrist beim Gemeinderat Dintikon schriftlich einzureichen und haben einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Dintikon, 19. August 2015 Gemeinderat

DÜRRENÄSCH 116. Jahrgang

161. Jahrgang 93. Jahrgang Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Ammerswil, Auenstein, Bettwil, Birrwil, Boniswil, Brunegg, Dintikon, Dürrenäsch, Egliswil, Fahrwangen, Hallwil, Hendschiken, Holderbank, Hunzenschwil, Lenzburg, Leutwil, Meisterschwanden-Tennwil, Möriken-Wildegg, Niederlenz, Othmarsingen, Rupperswil, Sarmenstorf, Schafisheim, Seengen, Seon, Staufen und Veltheim. Regionale Wochenzeitung der Gemeinde Beinwil am See. Herausgeberin: AZ Anzeiger AG Geschäftsführer: Stefan Biedermann Adresse Redaktion/Verlag/Anzeigen: AZ Anzeiger AG Kronenplatz 12, 5600 Lenzburg 2 www.lba.azmedien.ch Kennzahlen: Gesamtauflage: 31 939 Ex. Erscheint jeden Donnerstag Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter: vorname.name@azmedien.ch Redaktion redaktion@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 58 12 Redaktionsleitung: Beatrice Strässle (ST) Redaktionsteam: Melanie Solloso (MS) Redaktionelle Mitarbeit: Selina Berner (SB), Alfred Gassmann (AG), Rahel Stauffer (RSt), Alexander Studer (Ast), Pia Weber (PW), Peter Winkelmann (PWi) Redaktionsschluss: Dienstag, 12 Uhr Copyright: Herausgeberin Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Anzeigen inserate@lenzburger-lba.ch Telefon 058 200 54 91, Fax 058 200 54 95

Rechtskraft der Gemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Fristablauf sind sämtliche Beschlüsse der Einwohner- und Ortsbürgergemeindeversammlung vom 26. Juni 2015 in Rechtskraft erwachsen. Dürrenäsch, 19. August 2015 Gemeinderat

EGLISWIL Lehrstellenausschreibung Bei unserer Gemeindeverwaltung (Einwohnerkontrolle, Gemeindekanzlei, Finanzverwaltung, Steueramt) ist auf Herbst 2016 hin eine

Lehrstelle als Kauffrau/Kaufmann wieder zu besetzen. Interessentinnen und Interessenten mit Bezirks- oder Sekundarschulbildung sind eingeladen, ihre Bewerbung, zusammen mit den üblichen Unterlagen, bis Freitag, 11. September 2015, an den Gemeinderat Egliswil, Mitteldorfstrasse 3, 5704 Egliswil, zu richten. Egliswil, 19. August 2015 Gemeinderat

Einladung zur Gratis-Seerundfahrt Die Schifffahrtsgesellschaft Hallwilersee AG lädt auch dieses Jahr wieder alle AHV-Berechtigten aus den Ufergemeinden des Hallwilersees zu einer Gratis-Seerundfahrt ein auf Dienstag, 6. Oktober 2015 – Abfahrt Schiffsstation Delphin um 13.30 Uhr Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der Gemeinderat Fahrwangen wünscht allen Teilnehmenden eine vergnügte Seerundfahrt. Fahrwangen, 19. August 2015 Gemeinderat

Susanne Basler susanne.basler@azmedien.ch Telefon 058 200 58 28, Fax 058 200 58 21 Inseratenannahmeschluss: Dienstag, 16 Uhr Probeabzüge: Freitag, 12 Uhr, Vorwoche Sistierungen/Korrekturen: Dienstag, 12 Uhr Todesanzeigen: Mittwoch, 11 Uhr Marketing Nino Russo nino.russo@azmedien.ch Telefon 058 200 58 18, Fax 058 200 58 21 Vertrieb: Die Post Aboservice und Zustellung abo@azmedien.ch Telefon 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56 Preise 2014 inkl. 2,4% MwSt: Fr. 96.– (12 Monate) Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG, Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

HENDSCHIKEN

Baugesuch Bauherr Bauobjekt Bauplatz

Nenad und Marijana Lupsan Pulvergässli 13, Hendschiken Erweiterung bestehender Schopf Pulvergässli 13, Parzelle 1281

Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 21. August, bis Montag, 21. September 2015, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist, zu richten an den Gemeinderat, 5604 Hendschiken. Hendschiken, 19. August 2015 RTB Regionale Technische Betriebe

Baugesuch Bauherrschaft: Hüsler Gerald, Eggenstrasse 26 Meisterschwanden Bauobjekt: Aufstockung Einfamilienhaus und Anbau Treppenhaus Eggenstrasse 26 Parzelle Nr. 681 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 21. August bis 21. September 2015 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. Meisterschwanden, 19. August 2015 Regionale Bauverwaltung

Baugesuch Bauherrschaft: Rey Markus und Marlene Obere Seefeldstrasse 28 Meisterschwanden Bauobjekt: Garagenanbau, Obere Seefeldstrasse 28, Parzelle Nr. 1587 Das Baugesuch liegt gemäss § 60 Abs. 2 BauG vom 21. August bis 21. September 2015 auf der Gemeindekanzlei, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden, zur Einsichtnahme auf. Einwendungen sind innert der Auflagefrist schriftlich mit Antrag und Begründung dem Gemeinderat Meisterschwanden einzureichen. Meisterschwanden, 19. August 2015 Regionale Bauverwaltung

Projektwettbewerb Neubau Werkhof Anlässlich der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2013 hat der Souverän einem Verpflichtungskredit für die Durchführung eines Projektwettbewerbs zum Neubau des Werkhofs zugestimmt. Der Projektwettbewerb ist in der Zwischenzeit durchgeführt worden und konnte vor einigen Wochen abgeschlossen werden. Die Fachjury hat ein Siegerprojekt ermittelt und die Rangierung festgelegt. Der Gemeinderat möchte der Bevölkerung das Siegerprojekt «Ensemble» vom Projektverfasser Aeschlimann Hasler Partner AG in Zürich sowie der weiteren rangierten Projekte anlässlich einer Vernissage vorstellen und lädt alle Interessierten hierzu am Samstag, 29. August 2015, zwischen 9.00 und 12.00 Uhr ins Gemeindehaus ein. Die Ausstellung findet im Sitzungszimmer «Hallwilersee» im 2. Stock des Gemeindehauses statt. Der Gemeinderat wie auch der Projektverfasser des Siegerprojekts steht an der Vernissage der Bevölkerung für Fragen zur Verfügung. Meisterschwanden, 19. August 2015 Gemeindekanzlei

Stellenausschreibung Meisterschwanden mit rund 2800 Einwohnern ist eine idyllisch am Hallwilersee gelegene, aufstrebende Gemeinde. Wir suchen zur Verstärkung unseres Teams per sofort oder nach Vereinbarung einen/eine

Bauamtsmitarbeiter/in (100%) vorzugsweise Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt oder Landschaftsgärtner/in Zu Ihren Hauptaufgaben gehören: – Pflege und Unterhalt von Grünanlagen (Sportund Parkplätzen, öffentlichen Plätzen und Gebäuden) – Anlagenunterhalt der Wasserversorgung sowie Abwasserentsorgung – Beihilfe Wasserrohrbrüche/Leitungsbauten der Wasserversorgung – Betreuung der Sammelstellen, Mithilfe Entsorgungswesen – Unterhalt/Kehrichttour Seeuferweg – Winterdienst (maschinell und von Hand) – Werkstattarbeiten wie Pflege, Unterhalt, Reparatur von Geräten, Maschinen und Fahrzeugen Ihre Qualifikationen: – Abgeschlossene Berufslehre, vorzugsweise Fachmann/Fachfrau Betriebsunterhalt oder als Landschaftsgärtner/in – Eigeninitiative, selbstständige und speditive Arbeitsweise – Freude an der Arbeit im Freien und am Kontakt mit der Bevölkerung – Führerausweis Kat. B (Personenwagen) – Idealalter zwischen 20 und ca. 40 Jahren – Bereitschaft zum Pikettdienst ausserhalb der normalen wöchentlichen Arbeiten (z. B. bei Winterdienst/Wasserrohrbrüchen/Seeufertour usw.) – Angenehme Umgangsformen Ihre Zukunft: Wir bieten Ihnen ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld mit einem motivierten und engagierten Team. Wir werden Sie zu Beginn sorgfältig in Ihren neuen Aufgabenbereich einarbeiten und unterstützen Sie mit einem modernen Fahrzeug- und Gerätepark. Für nähere Auskünfte steht Ihnen der Leiter Tiefbau, Urs Weiss (056 676 66 67), oder Ihr späterer direkter Vorgesetzter Leiter des Bauamts, Stefan Vatter (079 693 71 41), jederzeit gerne zur Verfügung. Wenn Sie interessiert sind, eine solche Herausforderung anzunehmen, dann senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Foto, Referenzen, Gehaltsvorstellungen) bis 11. September 2015 an die Gemeinde Meisterschwanden, Personaldienst, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Mehr über unsere Gemeinde finden Sie unter www.meisterschwanden.ch.

Meisterschwanden mit rund 2800 Einwohnern ist eine idyllisch am Hallwilersee gelegene, aufstrebende Gemeinde. Mit dem Umzug ins neue Verwaltungsgebäude im Dorfzentrum werden die Aufgaben der Gemeindekanzlei neu gegliedert. Wir suchen daher zur Ergänzung des Verwaltungspersonals per sofort oder nach Vereinbarung eine qualifizierte, teamorientierte Persönlichkeit für die Funktion als

Sachbearbeiter/in Gemeindekanzlei mit einem Jahrespensum von 40%. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören: – Leitung der SVA-Zweigstelle – Betreuung der Hundekontrolle, der Einbürgerungsdossiers und der Homepage – Betreuung der Zentralen Dienste (Materialeinkauf etc.) – Betreuung der Geschäftsstelle der Bootsstegkommission – Mitarbeit bei Wahlen und Abstimmungen – Allgemeine Kanzleiarbeiten inkl. einem regen und spannenden Schalter- und Telefondienst – Bei Eignung ist eine Stellvertretung des Gemeindeschreibers möglich Ihre Qualifikationen: – Abgeschlossene Verwaltungslehre oder gleichwertige kaufmännische Ausbildung – Mehrjährige Erfahrung bei einer aargauischen Gemeinde erwünscht – Besitz des Fachausweises für Führungspersonal der Gemeinden, Fachrichtung Gemeindeschreiber, oder die längerfristige Bereitschaft diesen zu erwerben – Eigeninitiative, Belastbarkeit, Flexibilität und Anpassungsfähigkeit – Selbstständige, exakte und speditive Arbeitsweise – Guter schriftlicher und mündlicher Ausdruck – Freude am Kontakt mit der Bevölkerung – Fundierte EDV-Kenntnisse – Loyalität, Vertrauenswürdigkeit und Verschwiegenheit Ihre Zukunft: Wir bieten Ihnen ein spannendes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld in einem motivierten und engagierten Team. Für nähere Auskünfte steht Ihnen Michael Grauwiler, Gemeindeschreiber Meisterschwanden, Tel. 056 676 66 66, michael.grauwiler@meisterschwanden.ch, gerne zur Verfügung. Wenn Sie interessiert sind, eine solche Herausforderung anzunehmen, dann senden Sie Ihre schriftliche Bewerbung mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Foto, Referenzen, Gehaltsvorstellungen) bis 11. September 2015 an die Gemeinde Meisterschwanden, Personaldienst, Hauptstrasse 10, 5616 Meisterschwanden. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Mehr über unsere Gemeinde finden Sie unter www.meisterschwanden.ch.

NIEDERLENZ

Baugesuch Bauherr:

Francisco und Esther Franco Hammerweg 21, Niederlenz Bauobjekt: Neubau Stützmauer Objektadresse: Weidweg 6, Parzelle 1014 Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 21. August, bis Montag, 21. September 2015, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. Niederlenz, 19. August 2015 RTB Regionale Technische Betriebe

Baugesuch Bauherr:

Markus und Katarina Fiehn Mettmenriedstrasse 7, Nänikon Bauobjekt: Neubau Photovoltaikanlage und Pool Objektadresse: Lindweg 28, Parzelle 2056 Öffentliche Auflage des Baugesuchs vom Freitag, 21. August, bis Montag, 21. September 2015, bei der Gemeindeverwaltung. Einwendungen sind schriftlich, mit Antrag und Begründung, innert der Auflagefrist zu richten an den Gemeinderat, 5702 Niederlenz. Niederlenz, 19. August 2015 RTB Regionale Technische Betriebe Schiesswesen ausser Dienst 300 m

Letztes obligatorisches Schiessen 2015 für Niederlenzer Schiesspflichtige in der Schiessanlage «Lenzhard» in Lenzburg Samstag, 29. August 13.00 bis 15.00 Uhr Standblattausgabe nur bis jeweils eine halbe Stunde vor Schiessende! Wichtig für die AdA: Die persönliche adressierte Aufforderung zum Schiessen mitsamt den Klebeetiketten, das Dienstbüchlein sowie das Schiessbüchlein (sofern die Erfüllung eingetragen werden soll) sind zwingend zum Anlass mitzubringen! Schützenverein Chestenberg der Vorstand und die Schützenmeister

Gemeindeverwaltung geschlossen Am Freitag, 21. August 2015, findet der alljährliche Personalausflug statt. Die Büros und Aussenstellen der Gemeinde Hunzenschwil bleiben deshalb den ganzen Tag geschlossen. Für das Verständnis danken wir Ihnen herzlich. Hunzenschwil, 19. August 2015 Gemeindeverwaltung

Unterbruch im Multimedianetz (TV-Netz) in Wildegg Infolge von Werkleitungsarbeiten wird das Multimedianetz (TV-Netz) im Gemeindegebiet Wildegg in der Nacht vom 27. auf den 28. August 2015 (00.00 bis ca. 5.00 Uhr) unterbrochen. Betroffen sind alle TV/Radio-Kanäle sowie die Zusatzdienste der upc cablecom (Internet, Telefonie und Digital-TV). Vielen Dank für Ihr Verständnis. Wildegg, 19. August 2015 RTB Regionale Technische Betriebe

OTHMARSINGEN

Obligatorische Schiessübungen 2015 Samstag, 29. August 2015, 14.00 bis 16.00 Uhr (Standblattausgabe bis 15.45 Uhr) im Schützenhaus Othmarsingen Wichtig für die AdA Es sind unbedingt mitzubringen: – persönliches Aufgebot mit PISA-Klebeetiketten – Dienstbüchlein – Schiessbüchlein/Leistungsausweis – Personalausweis Othmarsingen, 19. August 2015 Schützengesellschaft Othmarsingen Der Vorstand

Bevölkerungsumfrage zur Revision der Bau- und Nutzungsordnung Im Zusammenhang mit der eingeleiteten Gesamtrevision der kommunalen Bau- und Nutzungsordnung (Bauordnung und Zonenplan) hatte der Gemeinderat in den Monaten April/ Mai 2015 eine Bevölkerungsumfrage durchgeführt. Die an 3260 stimmberechtigte Einwohner versandte Umfrage wurde letztlich von 1540 Personen, also 47 Prozent aller Stimmberechtigten, ausgefüllt und an die Gemeinde retourniert. Diese hohe Beteiligung ist sehr erfreulich und macht die zwischenzeitlich vorliegenden Umfrageresultate äusserst aussagekräftig. Der Gemeinderat dankt allen teilnehmenden Personen für ihr damit gezeigtes Interesse an der eingeleiteten Ortsplanungs-Revision. Die gesamte Auswertung kann auf der Webseite der Gemeinde Rupperswil (www.rupperswil.ch) eingesehen werden. Rupperswil, 19. August 2015 Gemeinderat

Submission Offenes Verfahren Neubau Juraschulhaus Rupperswil Ausgeschriebene Arbeiten: BKP 211 Baumeisterarbeiten BKP 230 Elektroanlagen BKP 240 Heizungsanlagen BKP 250 Sanitäranlagen Baubeginn: Ende Februar 2016 Detaillierte Angaben und Download der Ausschreibungsunterlagen ab 21. August 2015 unter www.simap.ch (Ausschreibung Nr. 878395). Einreichung der Angebote bis 30. September 2015. Rupperswil, 19. August 2015 Gemeindekanzlei


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 20. August 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Amtliches SCHAFISHEIM

Sanierungsarbeiten Buechweg Per 1. November 2015 oder nach Vereinbarung suchen wir für unsere Schulund Gemeindebibliothek eine/einen

Bibliothekarin/Bibliothekar (6 bis 8 Stunden pro Woche) Ihr Aufgabengebiet: • Ausleihe und Beratung • Allgemeine Bibliotheksarbeiten Wir erwarten: • bibliothekarische Grundausbildung SAB oder die Bereitschaft, diese zu absolvieren • freundliches Auftreten und Teamfähigkeit Wir bieten: • eine interessante Arbeit in unserer Schul- und Gemeindebibliothek • Weiterbildungsmöglichkeiten im aargauischen Bibliotheksystem • ein engagiertes, aufgestelltes Bibliotheksteam Wir freuen uns, Sie kennen zu lernen. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen schicken Sie bitte bis 15. September 2015 an die Bibliothek Sarmenstorf, Annemarie Huber-Ruepp, Schulhaus Winkel, 5614 Sarmenstorf. Auskünfte erhalten Sie unter Telefon 062 777 27 17 bei der Bibliotheksleiterin Annemarie Huber-Ruepp. Weitere Infos: www.bibliothek-sarmenstorf.ch.

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern Alle Anwohnerinnen und Anwohner an Strassen und Gehwegen werden aufgefordert, überhängende Äste von Bäumen und Sträuchern auf die Höhe von mindestens 4,5 m über Strassen und 2,8 m über Gehwegen zu schneiden. Aus Gründen der Verkehrssicherheit muss auch bei Pflanzungen, Hecken und so weiter an Einmündungen und Strassenabzweigungen die freie Sicht in der Höhe zwischen 0,8 bis 3 m gewahrt bleiben. Bäume, Stangen und Masten, die die Sichtzone nicht einschränken, sind zugelassen. Ebenfalls sind Bäume und Sträucher entlang von Strassen, Gehwegen und Trottoirs so zurückzuschneiden, dass diese durch Fussgängerinnen und Fussgänger problemlos passiert werden können. Bäume und Sträucher, welche von Anwohnerinnen und Anwohnern nicht selbst zurückgeschnitten werden, werden durch die Gemeinde auf Kosten der Eigentümerinnen und Eigentümer zurückgeschnitten. Bei Fragen in diesem Zusammenhang steht Werkführer Wendi Langensand, Natelnummer 079 564 98 44, gerne zur Verfügung. Sarmenstorf, 19. August 2015 Gemeinderat

Am Buechweg werden ab Montag, 24. August 2015, Sanierungsarbeiten an den Wassersteinen vorgenommen und zum Abschluss wird der Deckbelag eingebaut. Während einer Woche ist mit Einschränkungen zu rechnen. Danke für das Verständnis. Schafisheim, 19. August 2015 Gemeinderat

Kaufe Autos Jeeps und Lieferwagen Alle Marken und Jahrgänge Gute Barzahlung Tel. 078 656 60 01 (auch Sa/So)

Senioren-Mittagessen Das Senioren-Mittagessen findet am Freitag, 21. August 2015, um 11.45 Uhr im Restaurant Rebstock, Seengen, statt. An- oder Abmeldungen nehmen Elsa Wacker, Telefon 062 777 12 23, oder Sonja Zingg, Telefon 062 777 06 88, entgegen. Seengen, 19. August 2015 Pro Senectute

Stellenausschreibung Wir suchen per 1. Februar 2016 oder nach Vereinbarung eine/n

GemeindeschreiberStellvertreter/in und Leiter/in Einwohnerkontrolle (Pensum 100%) In dieser Funktion führen Sie die Einwohnerkontrolle und sind mitverantwortlich für den Geschäftsverkehr des Gemeinderates. Sie betreuen selbstständig verschiedene Bereiche aus dem Aufgabengebiet der Gemeindekanzlei (Bestattungsamt, Inventarisation und Erbsteuerwesen, Sozialamt, Lehrlingsausbildung, Homepage, Arbeitsamt). Für diese Funktion setzen wir eine abgeschlossene Verwaltungslehre, Berufserfahrung, gute EDV-Anwenderkenntnisse, Belastbarkeit und sicheres Auftreten, Freude an Kommunikation sowie eine selbstständige und zuverlässige Arbeitsweise voraus. Wir bieten Ihnen eine anspruchsvolle, vielseitige Tätigkeit, einen modern eingerichteten Arbeitsplatz, zeitgemässe Anstellungsbedingungen und die Möglichkeit zur Weiterbildung. Es ist vorgesehen, die Stelle intern zu besetzen. Für weitere Auskünfte steht Ihnen Hans Schlatter, Gemeindeschreiber, Tel. 062 767 63 10, gerne zur Verfügung. Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte bis 10. September 2015 an den Gemeinderat, Postfach, 5707 Seengen. Seengen, 19. August 2015 Gemeinderat

Stellenausschreibung Der Forstbetrieb Rupperswil beinhaltet die Waldungen von Auenstein, Hunzenschwil, Rupperswil, Veltheim sowie Staatswald mit einer Waldfläche von 820 ha. Wir suchen per 1. November 2015 oder nach Vereinbarung einen

Forstwart/Maschinisten 100% Wir bieten eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit, einen gut eingerichteten Forstbetrieb mit Werkhof, Weiterbildungsmöglichkeiten, Raum für Eigeninitiative und -verantwortung sowie zeitgemässe Anstellungsbedingungen. Sie werden eingesetzt als Maschinist auf Forwarder HSM 208F und führen sämtliche forstlichen Arbeiten, Strassenunterhalts- und Naturschutzarbeiten, Arbeiten für Dritte inklusive Sicherheits-Holzerei aus. Wir erwarten eine abgeschlossene Forstwartausbildung, Berufserfahrung als Forstwart und Maschinist, Teamfähigkeit, Einsatzwille, Zuverlässigkeit, Flair im Umgang mit Maschinen und Natur sowie hohes Sicherheitsbewusstsein. Interessenten senden ihre Bewerbung bis zum 18. September 2015 mit den üblichen Unterlagen an den Gemeinderat Rupperswil, Postfach 91, 5102 Rupperswil. Auskünfte erteilt der Betriebsleiter, Herr Max Senn, unter Telefon 079 407 28 52. Rupperswil, 19. August 2015 Der Gemeinderat


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 20. August 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Amtliches / Diverses S TA U F E N

Baugesuch Baugesuch

Bauherrschaft:

Bauherrschaft: Eckstein Günther und Marietta Oberdorfstrasse 22, Seon Bauobjekt: Erstellen Doppelgarage mit Erschliessung Ortslage: Oberdorfstrasse Parz. Nr. 1060, 1050 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 21. August bis 21. September 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 19. August 2015 Gemeinderat

Grundeigent.: Bauvorhaben:

Baugesuch Bauherrschaft: Urech Christian Breitacherstrasse 4, Dürrenäsch Bauobjekt: Neubau Stützmauer Ortslage: Luegetshalde Parz. Nr. 2417, 2418 Öffentliche Auflage bei der Gemeindekanzlei Seon vom 21. August bis 21. September 2015. Einwendungen sind innert der Auflagefrist im Doppel an den Gemeinderat Seon einzureichen. Seon, 19. August 2015 Gemeinderat

Gestaltungsplan «BergmatteRetterswilerstrasse»; Mitwirkungsverfahren Für das Gebiet «Bergmattstrasse-Retterswilerstrasse» besteht ein rechtskräftiger Gestaltungsplan aus dem Jahr 2002. Dieser wurde bislang nicht umgesetzt und entspricht auch nicht mehr den heutigen Anforderungen. Der bestehende Gestaltungsplan «Bergmattstrasse-Retterswilerstrasse» wird deshalb aufgehoben und durch einen neuen ersetzt. Die Entwürfe für die Neufassung des Gestaltungsplans «Bergmattstrasse-Retterswilerstrasse» mit den Erläuterungen liegen vom 24. August bis 22. September 2015 auf der Gemeindeverwaltung Seon auf und können während der offiziellen Schalterstunden eingesehen werden. Hinweise und Vorschläge zu den Entwürfen können im Mitwirkungsverfahren von jedermann innert der Auflagefrist schriftlich beim Gemeinderat eingereicht werden und sind ausdrücklich als solche zu bezeichnen. Der Gemeinderat wird zu den Eingaben Stellung nehmen und die Ergebnisse in einem Bericht zusammenfassen.

Niederlenz IO, Kantonsstrasse K248; Ausbau Hauptstrasse mit Aabachkorrektion

Sperrung und Umleitung für Deckbelagseinbau Für den Deckbelagseinbau wird die Durchfahrt der Kantonsstrasse K248 von der Schürz bis zur Hetex von Sonntag, 30. August, 5.00 Uhr bis Montag, 31. August, 5.00 Uhr für jeglichen Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Es besteht eine signalisierte Umleitung. Für den Zweiradverkehr sowie für Fussgängerinnen und Fussgänger ist eine Umleitung signalisiert. Die Sperrung der Kantonsstrasse K248 bringt für alle Verkehrsteilnehmenden Vorteile: Einerseits kann das Departement Bau, Verkehr und Umwelt den Deckbelag innert kurzer Zeit mit einer hohen Qualität einbauen lassen, andererseits profitieren die Strassenbenutzerinnen und -benutzer von einer minimalen Behinderungszeit. Die Deckbelagsarbeiten erfordern trockenes und warmes Wetter. Bei schlechter Witterung verschiebt sich die Strassensperrung auf einen späteren Zeitpunkt. Das Departement Bau, Verkehr und Umwelt bittet die Verkehrsteilnehmenden um Nachsicht für die unvermeidlichen Behinderungen und dankt für das Verständnis. Aarau, 4. August 2015 Der Kantonsingenieur

Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass es sich beim Mitwirkungsverfahren noch nicht um das Auflageverfahren zum Rechtsschutz mit Einwendungsmöglichkeiten gemäss § 24 Baugesetz handelt. Dieses erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt. Seon, 19. August 2015 Gemeinderat

Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Einwohnergemeinde Seon ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: • Tulgar, Yusa Taha, 2002, männlich, aus der Türkei, in 5703 Seon, Pilatusstrasse 7 Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat eine schriftliche Eingabe zum jeweiligen Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten und werden ins Verfahren einbezogen. Seon, 19. August 2015 Gemeinderat

Rechtskraft der Einwohnergemeinde- und der Ortsbürgergemeindeversammlungsbeschlüsse Nach unbenütztem Ablauf der Referendumsfrist sind die dem fakultativen Referendum unterstandenen Beschlüsse der Einwohner- und der Ortsbürgergemeindeversammlung vom 19. Juni 2015 in Rechtskraft erwachsen. Seon, 19. August 2015 Gemeinderat

Signalisation Ausserdorf Gestützt auf das Bundesgesetz über den Strassenverkehr vom 19. Dezember 1958 und die zugehörige Verordnung über die Strassensignalisation vom 5. September 1979 werden folgende Verkehrsbeschränkungen verfügt: Gemeinderat Seon 5703 Seon – Turbemoos (Lagekoordinaten 655246/242886) Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder, Signal 2.13, mit Zusatztafel «Land- und Forstwirtschaft sowie Zubringerdienst gestattet» – Neumatt (Lagekoordinaten 654672/243453) Fahrverbot für Motorwagen und Motorräder, Signal 2.13, mit Zusatztafel «Land- und Forstwirtschaft sowie Zubringerdienst gestattet» Einsprachen gegen diese Verkehrsbeschränkungen sind innert 30 Tagen seit Publikation vom 22. August bis 21. September 2015 bei der verfügenden Behörde einzureichen. Die Einsprache muss einen Antrag und eine Begründung enthalten. Seon, 19. August 2015 Gemeinderat

Standort:

Philipp Gradwohl Hermenweg 21, Staufen do. Abbruch von zwei Ställen (AGV-Nrn. 410 und 411) und Neubau JunghennenAufzuchtstall Parzelle Nr. 736 am Hermenweg

Öffentliche Auflage vom 21. August 2015 bis 21. September 2015 in der Gemeindekanzlei. Rechtsgültig unterzeichnete Einwendungen sind während der Auflagefrist an den Gemeinderat zu richten und haben je einen Antrag und eine Begründung zu enthalten. Auf Einwendungen, die diesen Anforderungen nicht genügen, kann nicht eingetreten werden. Staufen, 19. August 2015 Gemeinderat

Gesuch um ordentliche Einbürgerung Folgende Person hat bei der Gemeinde Staufen ein Gesuch um ordentliche Einbürgerung gestellt: – Deus, Steffen, geb. 1969, männlich, deutscher Staatsangehöriger, wohnhaft in 5603 Staufen, Pfalzweg 2b Jede Person kann innert 30 Tagen seit der amtlichen Publikation dem Gemeinderat Staufen eine schriftliche Eingabe zum vorliegenden Gesuch einreichen. Diese Eingaben können sowohl positive wie negative Aspekte enthalten. Der Gemeinderat wird die Eingaben prüfen und in seine Beurteilung einfliessen lassen. Staufen, 19. August 2015 Gemeinderat


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Stadt Lenzburg

Für Gott, Fürst und Vaterland Teil 4: Am Fürstenfest in Liechtenstein. Selina Berner

I Neues Reisegefühl für die Lenzburger Stadtführerinnen: Sabina Stöckli, Bodil Waelli, Willi Bürgi, Annamaria Ammann, Frank Haemmerli und Jaqueline Lehn (v.l.). Ganz vorne Max und Moritz mit Kutscher Hansruedi Schneider.

Mit Ross und Kutsche rund um Lenzburg Die Waldinformations-Flyer (WIP) an den Waldeingängen im Lenzia-Waldgebiet rund um Lenzburg sind zu beliebten Nachschlagewerken geworden. Tourismus Lenzburg Seetal und die Forstdienste Lenzia bieten nun Kutschenfahrten zu diesen vielen Sehenswürdigkeiten an. Peter Winkelmann

F

ünf Touren umfasst das Angebot, wobei dieses Jahr vorerst Tour 1 (Länzertwald und Kantonsmitte) und Tour 2 (Lindwald und Römerstein) durchgeführt werden, die übrigen drei Touren sollen ab nächstem Frühling starten. Am vergangenen Mittwoch fand eine Informationsfahrt für die vier Lenzburger Stadtführerinnen ab Kronenplatz durch den Länzertwald zur Kantonsmitte in Niederlenz statt. Max und Moritz, die beiden Pferde, legten sich gleich zu Beginn mächtig ins Zeug, die Fahrt mitten durch die Stadt behagte ihnen nicht unbedingt. Aber Kutscher Hansruedi Schneider hatte die beiden stets gut im Griff. Der Niederlenzer Reiseführer Willi Bürgi kennt das Gebiet zwischen den beiden Kieswerken von Lenzburg und Niederlenz bestens und konnte bei der gemütlichen dreistündigen Kutschenfahrt auf viele Besonderheiten hinweisen. Durch den ehemaligen Seetalbahn-Tunnel führte die Fahrt hüst und hott entlang von alten Wassergräben unter der Autobahn hindurch ins Grenzgebiet Lenzburg-Niederlenz. Vorbei an den steinernen Echsen und entlang der Bahnlinie gings in den schattenspendenden Lenzhardwald. Früher war dieses Waldgebiet dichter Tannenwald, wurde dann aber durch den Borkenkäfer und Sturm

«Lothar» praktisch flachgelegt. Heute ist es dank Naturverjüngung ein gesunder Mischwald. Spuren der Vergangenheit Wichtige Strassennamen deuten auf Spuren aus der Vergangenheit. Der Rubischwilerweg war einst die wichtige Bern–Zürich-Verbindung, am Sequoiaweg stehen schöne grosse Mammutbäume und der Neufundlandweg weist auf «neues Land» hin; hier wurden mitten im Wald Kartoffeln und Getreide angepflanzt. Am Seetalgruebeweg gab es eine Kiesgrube mit Gleisanschluss und Bahnhof nur für den Bau der Seetalbahnlinie. Nach einem Apérohalt in der Kantonsmitte ging die gemütliche Fahrt weiter, an der Niederlenzer Waldhütte und am Grab der Bourbaki-Pferde vorbei Richtung Hundehütte im Hardifeld. Dem Waldrand entlang und durchs Industriequartier führte die Fahrt zurück zum Kronenplatz. Zwei öffentliche Tourenfahrten sind geplant Am 5. September 2015, um 14 Uhr, kann Tour 1 gebucht werden, am 24. Oktober, 14 Uhr, findet dann Tour 2 in den Lindwald/Römerstein statt. Beide Touren werden immer begleitet von Tourenführer Willi Bürgi, assistiert durch die jetzt bestens instruierten Stadtführerinnen. Stadtoberförster Frank Haemmerli ist guter Hoffnung, dass das Angebot nächstes Jahr um drei weitere Touren erweitert werden kann. Zwei sogenannte Bergtouren sollen ins Gebiet Esterliturm und ins Lütisbuech mit der Vue des Alpes führen, die fünfte Tour ist wieder eine Flachtour durch die Stadt mit den vielen Brunnen bis zum Fünfweiher. Für die beiden öffentlichen Touren kann man sich jeweils bis donnerstags 16.30 Uhr anmelden bei Tourismus Lenzburg Seetal, Telefon 062 886 45 46; tourismus@lenzburg.ch oder www.lenzburg.ch. Teilnehmerzahl je nach Strecke mindestens 8 oder 10 Personen.

ch bin keine Patriotin. Dennoch gibt es Momente, da flammt überraschend auch bei mir der Patriotismus auf. Beispielsweise im Ausland, wenn alle sich über das merkwürdige Gallierdorf Schweiz nur wundern. Dann kommt mein sonst inexistenter Nationalstolz hervor, und plötzlich erachte ich es als meine Pflicht, mein Land zu repräsentieren und wenn nötig auch zu verteidigen. Das Fürstenfest 2015 Was bei mir nur eine kurz auflodernde Flamme ist, scheint hier in Liechtenstein ein weit verbreitetes, glühendes Feuer zu sein. Die Liechtensteiner sind stolz auf ihr Land und am deutlichsten zeigt sich das am 15. August, dem offiziellen Staatsfeiertag. Da finden plötzlich auch Fürstenhaus-Kritiker die Fürstenfamilie toll und das Ober- und Unterland scheinen ein Herz und eine Seele zu sein. Das sogenannte «Fürstenfest» beginnt traditionsgemäss auf der Schlosswiese, wo heuer Erbprinz Alois von und zu Liechtenstein die Eröffnungsrede hielt. Danach wurde die Bevölkerung zum Apéro in den Schlossgarten eingeladen. Dass Hinz und Kunz durch den sonst verschlossenen Rosengarten spazieren und sich gratis am Buffet bedienen darf, klingt absurd und ist wirklich ein Ereignis zum Staunen. 120 Meter weiter unten, im Städtle, geht vor allem am Abend die Post ab. Musiker zeigen auf den drei aufgebauten Bühnen ihr Können und Essensstände laden zum Verweilen ein. Um 22 Uhr kommen alle Bürger auf die Strasse, um das 30-minütige Feuerwerk zu geniessen. Dieses endete am Samstag mit den Worten «Für Gott, Fürst und Vaterland», die aufs Fürstenschloss projiziert wurden. Doch zuerst die Arbeit und dann das Vergnügen. In der letzten Woche muss-

Die Altstadt von Lenzburg wird zur Musikmeile oder eben zur Klingenden Zone. An neun verschiedenen Standorten musizieren am kommenden Samstag, 22. August, von 13.15 Uhr bis gegen 17 Uhr rund 300 Musiker und Musikerinnen, Sänger und Sängerinnen, verteilt auf 29 Ensembles. Zum 4. Mal organisiert das Team der Musikalischen Begegnungen Lenzburg diesen Anlass und gibt damit den vielen Formationen die Möglichkeit, im Sinne eines grossen Strassenmusikfestivals aufzutreten. Da einige Ensembles lieber in einem ruhigen Ambiente spielen, wurden auch geeignete Lokalitäten ausgewählt. Die offizielle Eröffnung der Klingenden Zone 2015 übernimmt Daniel Schärer, Leiter des musikalischen Programmteams, zusammen mit der Big Band der Stadtmusik Lenzburg ab 13.15 Uhr im Stadtzelt auf dem Metzgplatz. Alternierend wird neben dem Zelt auch unter den Arkaden mit etwas leiseren Tönen gespielt oder gesungen. Weitere Auftrittsorte sind die Stadtkirche (ab 14 Uhr mit dem Seniorenchor Lenzburg), in der Kirchgasse beim Moritzbrunnen (ab 14 Uhr, Guitar Duo), im Kellergewölbe des Art Cigar (ab 13.40 Uhr mit dem Trio RizzoLüscherRuf), in der Rathausgasse (14 Uhr, die Lenzbur-

ger Tambouren), in der für die Klingende Zone geöffneten Bar Isegass (ab 14 Uhr mit den Vindonissaplayers), auf dem Promenadenplatz (14 Uhr mit Tracy Blue), weiter im Hächler-Haus (14 Uhr mit stimmhoch2) und zuletzt noch im schönen Burghaldenhaus (bereits ab 13.30 Uhr mit dem Gambenconsort Don Sebastian). Die Vielfältigkeit der Ensemble-Namen verspricht auch, in musikalischer Hinsicht ein vielfältiges Erlebnis in einer wunderbaren Umgebung zu werden. Gegenüber dem gedruckten Flyer gibt es im Ablauf bei den auftretenden Formationen kleine Veränderungen zu verzeichnen. Auf der Homepage der Musikalischen Begegnungen Lenzburg (www. mbl-lenzburg.ch) ist eine angepasste Liste abzurufen. Ein aktueller Programmablauf wird am Samstag selber beim Zentrum im Stadtzelt wie auch jeweils bei den verschiedenen Auftrittsorten aufgehängt. Neu wird an den Spielorten in nicht zu übersehenden Gefässen eine freiwillige Kollekte erhoben: Die gespendeten Gelder werden von den Organisatoren gesammelt und in Form von Beiträgen an die mitmachenden Ensembles verteilt. Das MBL-Team wünscht allen Beteiligten wie auch Zuhörern eine unvergessliche Klingende Zone 2015. (Eing.)

ten wir eine Pressekonferenz organisieren, was mir nicht besonders gefiel. Ich bin nicht gerne auf jener Seite, die Fragen beantworten muss. Doch gemeistert haben wir es in unserer Vierergruppe überraschend gut und waren froh, dass sich die Nachtschicht ausgezahlt hatte. «Mojo» Am Freitag wurde uns dann der «Mobile Journalism», kurz «Mojo», schmackhaft gemacht. Ein Thema, das mir persönlich sehr zusagte, obschon ich kein Fan vom Kredo «umso schneller, umso besser» bin. Genau das soll mit «Mojo» erreicht werden. Da praktisch jeder Journalist stets sein Smartphone zur Hand hat, soll er damit spontan oder geplant Kurzfilme produzieren. Eine App ermöglicht schliesslich das Schneiden des Filmes. So kann ein Kurzfilm innert Minuten erstellt und der Onlineredaktion zur Verfügung

gestellt werden, die diesen auf den sozialen Plattformen verbreiten kann. Eine neue, natürlich noch schnellere Art von Journalismus, die jedoch selbstredend nicht an die Qualität von professionellen Filmcrews herankommt. Mir hat das Ausprobieren von «Mojo» aber total Spass gemacht und ich werde es bestimmt in den Ferien einmal nutzen. So, jetzt gehe ich zu den anderen sieben Studenten hier im Studentenheim und wir essen zusammen zu Abend. Es gibt, wie könnte es anders sein, zum gefühlten tausendsten Mal in den letzten zwei Wochen: Pastaaaa! Selina Berner (24), freie Mitarbeiterin beim Lenzburger Bezirks-Anzeiger, besucht als einzige Schweizerin die Sommerakademie für Journalismus und PR in Vaduz. Sie berichtet über ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit jungen Journalisten aus anderen Ländern.

Fauchifest und Puppentheater auf Schloss Lenzburg D as diesjährige Fauchifest vom 23. August steht ganz im Zeichen des Saisonthemas «Die Eidgenossen kommen». Die Eidgenossen, im Speziellen die Berner, zogen vor knapp 600 Jahren auf der stolzen Lenzburg als neue Herren ein. Hier regierten während 350 Jahren 71 Landvögte. Auch Fauchi, der kleine Schlossdrache, soll nun Eidgenosse werden. Das ist nicht einfach, aber Fauchis neue Freunde, der Berner Bär und der Züri Leu, wollen ihm helfen. Nun heisst es trainieren, um die ty-

BERICHTIGUNG Am Donnerstag, 13. August hat der Lenzburger Bezirks-Anzeiger auf das Fauchifest hingewiesen. Am Fest findet kein Kinderkonzert, sondern ein Puppentheater statt. INSERATE

Klingende Zone oder Musikanten lösen Gaukler ab

Am Fürstenfest ist das Fürstenschloss das beliebteste Sujet. Hier zu sehen: (v.l.) Sandra Simonsen, Christina Heuschen, Selina Berner und Rebecca Steinbichler.

pisch eidgenössischen Traditionen und Fertigkeiten zu erlernen. Alle Besucherinnen und Besucher sind eingeladen, es Fauchi gleichzu- tun und an den verschiedenen Posten ihre eidgenössischen Fähigkeiten auszubilden und zu testen. Parallel zu den Posten wird zu festen Zeiten ein Puppentheater von Theresa Limacher, Marionettenbühne Pulcinella, aufgeführt. Höhepunkt des Anlasses ist die Aufnahme von Fauchi als Eidgenosse, welche mit musikalischer Begleitung im Schlosshof stattfindet. Eidgenosse werden – Programm und Posten von 10 bis 16 Uhr: Armbrust schiessen, Wettmelken, Hellebarden basteln, Seilziehen mit dem Berner Bär und dem Züri Leu, Raclette probieren, Milch verarbeiten, Bündnisse eingehen, Apfelmemory und Sudoku, Hellebardendrill, Verkleiden

Fauchi wird Eidgenosse.

Foto: zvg

und Fotostudio, Nationalturnen, Steinheben, Fünfliber schwingen, Fahnenschwingen, Steinstossen und Puppentheater. Für das Fauchifest gelten die regulären Eintrittspreise. Weitere Informationen unter www.ag.ch/lenzburg . (Eing.)


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Stadt Lenzburg

Was, wenn wir unsterblich wären? Grosse Fragen und spannende Entdeckungen prägen das Herbstprogramm der Volkshochschule Lenzburg (VHL).

M Ursina Zweifel vom Museum Burghalde weist die neuen Lehrpersonen auf das Workshop-Angebot für Schulklassen hin.

33 neue Lehrpersonen für die Regionalschule s eit Schuljahresbeginn vom 10. August unterrichten an der Regionalschule Lenzburg 33 neue Lehrpersonen. Vergangenen Donnerstag wurden sie am Begrüssungs-Apéro der Schule von der Schulleitung und den Gemeindevertretern im Burghaldenhaus offiziell begrüsst. Das Burghaldenhaus in Lenzburg ist das Repräsentationshaus der Stadt Lenzburg. Das Erdgeschoss wird für private Feste, Trauungen oder Tagungen vermietet. Der erste Stock hingegen öffnet nur für besondere Gäste seine Türen. «Das zeigt, wie wichtig der Stellenwert der Regionalschule ist», betonte Stadtammann Daniel Mosimann in seiner kurzen Begrüssungsrede. 22 der 33 neuen Lehrpersonen waren am Donnerstagabend im altehrwürdigen Patrizierhaus erschienen. Die Präsidentin der Schulpflege, Susanne Buri, stellte zu Beginn die Regionalschule vor, bestehend aus der Schulverwaltung, sieben Schulleitern und den Schulpflege-Mitarbeitern. 1475 Schülerinnen und Schüler besuchen seit August die Regionalschule. Dazu gehören die drei Standorte Lenz-

LENZBURG Handtasche bei Angriff geraubt – Polizei sucht Zeugen Am Sonntagmorgen zirka 7 Uhr lief ein 24-jähriger Brasilianer vom Bahnhof Richtung Hypi-Platz. Der junge Mann befand sich auf dem Heimweg vom Ausgang und trug Frauenkleidung. In der Nähe des «Müli-Märtes», bei einer Unterführung, begegneten ihm zwei Männer. Diese sprachen ihn an und wurden tätlich. Sie traten das Opfer und packten es am Hals, schnappten seine Handtasche und ergriffen die Flucht. Die beiden Männer werden wie folgt beschrieben: Zwei Unbekannte, zirka 23 Jahre alt, 180 cm gross, kurze dunkle Haare, Vollbart/5Tage-Bart, sprachen deutsch, Balkantypen. Die Kantonspolizei Lenzburg (062 886 01 17) sucht Zeugen. (kapo)

INSERATE

burg, Staufen und Ammerswil, inklusive der Kindergartenabteilungen. Die drei Gemeindevertreter, Jutta Meier-Dommen für Staufen, Katrin Engeler als Vertretung für Ammerswil und Daniel Mosimann für Lenzburg, liessen es sich nicht nehmen, für ihre Gemeinde die Werbetrommel zu rühren. Es war am heissen Sommerabend sogar ein wenig Wettbewerbsgeist zu spüren. Die Redner schmückten sich mit den Waldanteilen ihrer Gemeinde. Der Titel «Gemeinde mit dem grössten Waldanteil» ging zwar klar an Ammerswil (54,5 %), auch bekannt als Walddorf. Die Stadt Lenzburg sorgte mit einem Waldanteil von 50 Prozent trotzdem für allgemeines Erstaunen. Die neuen Lehrpersonen beschlossen den Abend mit einem Glas Weisswein oder Saft, im Gepäck neues Wissen über die Region. Darunter auch Möglichkeiten, um im anstrengenden Schulalltag einen Gang runterzuschalten und das Lehrerzepter kurzzeitig abzugeben: Die Workshops für Schulklassen im Museum Burghalde stiessen auf reges Inte(Text und Bild: Melanie Solloso) resse.

ögen Sie spannende Fragen?» Solche, die vielleicht immer wieder auftauchen, die man schon lange mal mit einem Experten klären wollte oder jene, die zu guten Gesprächen führen, die inspirieren? Bei den Veranstaltungen des bevorstehenden VHL-Herbstsemesters werden – in ganz unterschiedlichen Bereichen – Fragen gestellt und erörtert, Rätsel ergründet und Spuren gesucht, Hintergründe geklärt. Aktualität, Kunst, Musik, Literatur, Philosophie, Sprache, Physik, Kulturaustausch und Gesundheit sind in den kommenden Monaten die Themengebiete der VHL: Prof. Anton Gunzinger, Supercomputer-Entwickler und Autor, referiert im Oktober zur Frage ob und wie die Schweiz die Energiewende packen kann. Kunstinteressierte können in einem Art Taste-Workshop im Atelier Husmann & Tschaeni selbst aktiv werden, Peter Hächler im Haus Konstruktiv entdecken oder während einer Führung unter dem Motto «Nach der Finissage» erfahren, was mit Kulturgütern geschieht, wenn sie nicht ausgestellt sind. Aus der Welt der Literatur Um Geschichten, Sprache und Illustrationen dreht es sich in vier Veranstaltungen aus der Welt der Literatur: Der Literaturspaziergang «Lenzburg lesen» folgt den Spuren von Autorinnen und Dichtern, die in der Stadt tätig waren, der Roman «The Cat’s Table» des preisgekrönten Autors Michael Ondaatje ist diesmal Thema im Englisch-Konversationskurs, drei Literaturnachmittage mit der Germanistin Brigitte Künzli widmen sich den Schweizer Autoren Stifter, Gotthelf und Keller und bei «Es war einmal» nimmt Ivanka Marti die Bebilderung von Märchen im Laufe der Zeit unter die Lupe. Inspirierende Gedankenspiele bietet der insgesamt vierteilige Philosophie-

VHL: Alles rund ums Wissen.

Foto: zvg

Workshop mit Dr. Yves Bossart: Wie würden wir leben, wenn wir unsterblich wären? Wenn ich mein Gehirn mit dem meines Nachbarn tausche – wer wohnt dann wo? Streifzug durch die Klassik Wer Musik gerne geniessen und verstehen möchte, dem sei Edy Binggelis Streifzug durch klassische Werkgattungen (mit anschliessendem Besuch des Konzerts «Streichquartett pur» des Arion-Quartetts) ans Herz gelegt. Und der zweite Besuch im Tibet-Institut in Rikon ermöglicht besondere Einblicke in den tibetischen Buddhismus. Vergnüglich naturwissenschaftlich geht es in der Kilowatt-Stunde mit dem Physiker Martin Humbel zu. Und aufgrund der grossen Nachfrage wird zudem der Trainingskurs zur Entlastung müder Augen wiederholt. Ausführliche Informationen zum Herbstprogramm der Volkshochschule Lenzburg, Reservationen und Anmeldungen: www.vhlenzburg.ch oder beim Sekretariat (Telefon 062 891 72 90, E-Mail: lenzburg@vhs-aargau.ch).

Joaquim Moura ist Pétanque-Champion Eine neue Rekordzahl von 28 Teilnehmern versammelte sich auf der Schützenmatte, um am Vereinshöhepunkt, dem Pétanque-Championsturnier des Satus Lenzburg, teilzunehmen.

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er Turnierleiter André Bircher begrüsste die erwartungsvollen Pétanquerinnen (9) und Pétanquer (19) mit dem traditionellen Pastis. Danach erklärte er die Austragungsweise, bei der Duelle ausgelost werden und jeder Teilnehmer vier Partien auszutragen hat, die jeweils auf Zeit oder auf 13 Punkte gespielt werden. Am Schluss sollte sich dann ein Finalspiel herauskristallisieren, in dem der Turniersieger ermittelt wird. Der Start erfolgte alsbald und natürlich bei schönstem Wetter. Nach einer halben Stunde war die erste Runde zu Ende und es wurde erneut ausgelost. Nach je vier Partien konnte der Chef André verkünden, dass sich drei Spieler mit 4 Siegen für den Final qualifiziert hatten. So musste von den dreien noch einer ausscheiden. Dieser wurde in einem Kugel-Treff-Wettkampf ermittelt. Othmar

Satus Lenzburg: Pétanque-Championsturnier bei bestem Wetter. Zobrist zog hier den Kürzeren und so standen sich im Finalwettkampf Martin Portmann und Joaquim Moura gegenüber. Vor allen Aktiven und weiteren Zuschauern konzentrierten sich die zwei Finalisten aufs Höchste, und obwohl das Spiel ein Plausch sein soll, war den beiden Kontrahenten die Spannung und Nervosität förmlich anzusehen. Joaquim hatte dabei die bessere Tagesform und er gewann das Finalspiel mit 13:4 und kann sich somit auf der Wanderpreis-Kanne verewigen lassen.

Foto: zvg

Danach ging es auf die Sportanlage Wilmatten, wo der vom Verein gespendete Apéro und das traditionelle Mittagessen (von Rösli und ihrer Crew zubereitet) auf alle wartete. Gemütliches Beisammensein bis um 14.14 Uhr, dann ging es zum Rangverlesen und dem Fotoshooting über. Für Interessierte, die dieses Spiel einmal versuchen wollen, gibt es immer am Donnerstagabend um 19 Uhr und am Sonntagmorgen um 10 Uhr Gelegenheit, unverbindlich mitzumachen. Die Kugeln sind vorhanden und es wird auf der Schützenmatte gespielt. (Habu)

LENZBURG Der FC Aarau zu Besuch in den Wilmatten Am Mittwoch, 26. August 2015, findet in der Lenzburger Sportanlage Wilmatten ein spezieller Leckerbissen statt. Die erste Mannschaft des FC Lenzburg (Vertreter der 2. Liga interregional) trifft in einem Freundschaftsspiel auf niemand Geringeren als den FC Aarau (Vertreter der Challenge League). Das Spiel wird um 19.30 Uhr angepfiffen. Der Eintritt zu diesem Spiel beläuft sich auf lediglich 5 Franken (ab 12. Altersjahr). Im Anschluss an das Spiel besteht die Möglichkeit, mit Spielern, Trainern und Betreuern über die schönste Sportart dieser Welt zu diskutieren. Selbstverständlich werden auch Autogrammwünsche aller Art erfüllt. Der FC Lenzburg freut sich sehr auf den prominenten Gast aus Aarau und hofft, dass viele Zuschauerinnen und Zuschauer den Weg in die Lenzburger Wilmatten finden werden.

PRO SENECTUTE Feldenkrais-Schnupperlektion Sich entspannt bewegen zu können, ist für die Lebensqualität entscheidend, denn angemessene Bewegung hält Körper und Geist in Schwung. Die mündlich angeleiteten Gruppenlektionen eignen sich speziell, um Beweglichkeit, Geschicklichkeit und Gleichgewicht zu verbessern. Bei der Feldenkrais-Methode steht nicht die Leistung, sondern Wohlbefinden und Lust an der Bewegung im Vordergrund. Eine Gratis-Schnupperlektion wird am Dienstag, 8. September 2015, von 13.30 bis 14.15 Uhr angeboten. Kurslokal: Gymnastikschule Béatrice Remund Lenzburg. Anmeldeschluss: 29. August 2015. Führung Schloss Lenzburg: Federkiel und Richtschwert Die Geschichtswerkstatt rund um die Tätigkeit eines Landvogts lädt zum Schreiben mit Tinte und Feder oder zum Siegeln ein. Die Teilnehmenden erfahren, wie die Landvögte auf der Lenzburg Abgaben und Zölle eintrieben und für Recht und Ordnung sorgten. Die Führung findet am Mittwoch, 16. September 2015, von 14 bis ca. 15 Uhr statt. Anmeldeschluss ist der 6. September 2015. Preis: 25 Franken, exkl. Anreise und Schlosseintritt. Die Stimme – unser Instrument Wieder einmal erfahren, wie wohltuend Singen sein kann. Lieder erzählen Geschichten, beschreiben die Natur und geben Stimmungen aller Art wieder. So erwartet die Teilnehmenden ein vielfältiges Liedgut aus Bekanntem und Neuem. Freude am Gesang ist die einzige Voraussetzung für den Kursbesuch. Ein behutsamer Einstieg ermöglicht auch weniger geübten Teilnehmenden das freudige Einstimmen bei bekannten Liedern und neuen Melodien. Anregungen zur Liederauswahl werden gerne berücksichtigt. Das Singen soll für die Teilnehmenden wohltuend sein und die Seele erfreuen. Kursstart ist am Montag, 21. September 2015, 14.30 – 15.45 Uhr. Der Kurs dauert sechs Wochen, letzte Lektion ist am 16. November 2015. Kosten 114 Franken. Anmeldeschluss: 11. September 2015. Anmeldung und Auskunft für alle erwähnten Kurse bei der Pro Senectute, Beratungsstelle Lenzburg, an der Burghaldenstrasse 19. Telefon: 062 891 77 66 oder unter www.ag.pro-senectute.

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Stadt Lenzburg

Die erste Lenzburger Kinderkrippe wird 70 Die Kinderkrippe Purzelhuus feiert ihren 70. Geburtstag. Grund genug, den Krippenalltag von damals bis heute etwas anzuschauen. Verändert hat sich vieles grundlegend. Melanie Solloso

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och während des Zweiten Weltkriegs öffnete das Purzelhuus, damals noch unter dem Namen Kinderkrippe Lenzburg, im März 1945 seine Tore. Der Schweizerische Gemeinnützige Frauenverein hatte die Kindertagesstätte ins Leben gerufen, weil er Bedarf festgestellt hatte. Es war die erste Krippe in Lenzburg und eine der ersten in der Region. Im Burghaldenhaus betreuten 4 Erwachsene Frauen 40 Kinder, vom Baby bis zum schulpflichtigen Kind. Aus heutiger Sicht ist ein solcher Betreuungsschlüssel schwer vorstellbar. Im Purzelhuus etwa kommen heute drei bis vier Betreuerinnen auf 12 Kinder. Sind Kinder heute etwa anstrengender als früher? Barbara Bürgin, Leiterin vom Purzelhuus, ist nicht dieser Ansicht. «Die Kinder haben sich nicht verändert, aber die Betreuungsansätze. In den Anfangsjahren wurde bei der Kinderbetreuung besonderer Wert auf die Pflege gelegt – Wickeln und Füttern standen im Vordergrund.» Für individuelle Betreuung wie etwa ein Buch vorlesen oder Heimwehtränen trocknen, fanden die Betreuerinnen damals wohl kaum Zeit. «Heute wird man Kindern sicher mehr gerecht», ist Bürgin

Der Krippenalltag hat sich im Vergleich zu früher stark verändert. Frühkindliche Förderung steht heute im Vordergrund.

70 Jahre alt: Die Kinderkrippe Purzelhuus war die erste Kita in Lenzburg und (Fotos: zvg) Region. Damals hiess sie noch «Kinderkrippe Lenzburg».

überzeugt. Moderne Kindertagesstätten legen viel Wert auf die individuelle Begleitung. Das Kind wird als eigenständige und wertvolle Persönlichkeit wahrgenommen.

sen. Damit sie am nächsten Tag für die Arbeit ausgeschlafen sind. Heute ist es gerade umgekehrt. «Wenn ein Kind krank ist, müssen es die Eltern abholen», vergleicht Bürgin. 1989 löste sich der Krippenverein vom Frauenverein und wurde eigenständig. Ob das Purzelhuus weiterbesteht, war früher fast jährlich eine Zitterpartie. Der Verein bemühte sich mit grossem Aufwand um die Geldbeschaffung, und von einer Warteliste konnten die Kitabetreiberinnen früher nur träumen. Das hat sich grundlegend geändert. «Heute ist finanziell Ruhe eingekehrt», freut sich Bürgin. Auch dank dem vereinseigenen Brockenhaus, welches im Oktober 1986 eröffnet wurde. 2005 zog die Krippe an den heutigen Standort gegenüber der katholischen Kirche Lenzburg. Seither gibt es im Purzelhuus eine Warteliste. Vor einigen Jahren sei diese noch «sehr lang» gewesen. Mittlerweile gibt es in der Stadt

Ärmere Familien nutzten Angebot Im Purzelhuus von anno dazumal übernahmen Schwestern aus der Säuglingspflege die Betreuung; 2015 hingegen ist Personal mit pädagogischer Ausbildung gefragt. Die frühkindliche Förderung ist in den Vordergrund gerückt. Das soziale Miteinander soll gelernt, motorische Fertigkeiten trainiert werden, aber auch die Spracherlernung ist ein wichti-

EHEMALIGE GESUCHT

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er Lenzburger Bezirks-Anzeiger und die Kinderkrippe Purzelhuus sind auf der Suche nach ehemaligen Purzelhuus-Betreuten, welche die Kinder-

krippe in den Anfängen miterlebt haben. Melden kann man sich unter: redaktion@lenzburger-lba.ch oder Telefon 058 200 58 08.

ger Punkt im Krippenalltag. Die Krippe ist heute Begleiter, Unterstützer und Förderer. «Früher war sie eine KinderhüteEinrichtung», so Bürgin. Aber nicht nur das hat sich verändert, auch die Lohnstrukturen sind heute deutlich anders. Ein Monatslohn einer Kita-Angestellten im Jahr 1945 betrug 90 Franken, heute beträgt der Mindestlohn einer Erzieherin 4000 Franken. Damals waren es vor allem ärmere Familien, die ihre Kinder in die Kindertagesstätte brachten, häufig auch alleinerziehende Mütter. Sie waren auf eine günstige Betreuungsmöglichkeit angewiesen. 1945 kostete ein Betreuungsplatz für ein Kind pro Tag 1.20 Franken. Schon damals, wurden Kitaplätze von der Stadt Lenzburg subventioniert. Zum Vergleich: Heute kostet ein Tagesplatz im Purzelhuus 95 Franken. Spannend: In den Anfängen durften Eltern ihr Kind, wenn es krank war, über Nacht in der Krippe las-

Lenzburg 5 weitere Krippen, das habe geholfen, die Wartelisten zu verkleinern, so Bürgin. Über die Konkurrenz freut sie sich. «Es braucht die Krippenplätze. Ausserdem können Eltern jetzt auswählen, das ist gut.» Derzeit warten 20 Kinder noch auf einen Kitaplatz im Purzelhuus.

JUBILÄUMSFEST

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m Samstag, 22. August, feiert die Kinderkrippe Purzelhuus ihren 70. Geburtstag und lädt Gross und Klein zum Jubiläumsfest. Das Programm ist wie folgt: 10–14 Uhr Tag der offenen Tür 10–15 Uhr Spiel und Spass 11–16.30 Essen und Trinken 14.30 Uhr Ballonflugwettbewerb 15 Uhr Konzert Schtärnefoifi Eintritt frei, Kollekte. Am Turnerweg 16 sind keine Parkplätze vorhanden. Weitere Infos unter www.purzelhuus.ch

Unterschriftensammlung für die KV-Schule in Lenzburg D

er Regierungsrat überraschte im Juli mit einem Konzept über eine mögliche Schliessung der KV-Schule in Lenzburg. Mit einer überparteilichen Unterschriftensammlung soll jetzt ein Zeichen gesetzt werden. Die Initiantinnen Sabine Sutter, Einwohnerrätin CVP, und Kathrin Scholl, Präsidentin des Schulvorstands KV Lenzburg Reinach, luden am Mittwoch die Medien zu einer Presseinformation. «Wir erhoffen uns, mit der Unterschriftensammlung ein Zeichen zu setzen. Das KV soll bleiben. Wir wollen zeigen, dass die Region hinter der Schule steht», erklärt Sutter. Auch Stadtammann Daniel Mosimann und Vertreter der Ortsparteien CVP, SP und BDP waren vor Ort. Ebenfalls Unterstützung zugesi-

INSERATE

chert hatten die Ortsparteien EVP, glp und Grüne. Die gesammelten Unterschriften sollen dem Regierungsrat Ende September übergeben werden. Bis dann läuft auch die Anhörung zum Standort- und Raumkonzept der Sekundarstufe 2, welches der Regierungsrat im Juni 2015 präsentierte. Es geht darum, Berufsfachschulen besser auszulasten. Stattdessen sollen Kompetenzzentren gebaut werden. Zwei der drei Varianten sehen eine Schliessung des KV-Standorts Lenzburg vor. Dies sorgte in der Region vor den Ferien für Empörung. Wurden doch für den Umbau und die Modernisierung des KVs vor drei Jahren 4,4 Millionen Franken investiert. Die stichhaltigen Argumente von Scholl und Sutter sprechen ge-

gen eine Schliessung der drittgrössten KVSchule im ganzen Kanton. Mit 470 Schülern und 94 % Raumauslastung der Schule stellt sich vor allem auch die Frage, wo diese Schüler nach einer Schliessung hin sollen. Auch Stadtammann Mosimann stellt das Raumkonzept infrage. «Das Raumproblem wird mit einer Schliessung nicht gelöst; es wird verschärft.» Aber auch mit der Variante, die die Erhaltung des Standorts Lenzburg vorsehen würde, sind die Initiantinnen nicht glücklich, da auch bei dieser Variante ein Schulstandort wegfallen würde. «Alle drei Varianten bedeuten eine Schwächung für die Berufsbildung», sagt Scholl. «Das Konzept müsste neu überarbeitet werden. Der Einbezug von Fachleuten bis zum Schluss wäre wichtig.» (MS)

Setzen sich für den KV-Standort Lenzburg ein: Andreas Schmid, Rektor, Kathrin Scholl, Präsidentin des Schulvorstands KV Lenzburg Reinach, Daniel Mosimann, Stadtammann Lenzburg, und Sabine Sutter, Einwohnerrätin CVP. (MS)


Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 20. August 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

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Kirchenzettel Immer, wenn wir von dir erzählen, fallen Sonnenstrahlen in unsere Seelen. Unsere Herzen halten dich gefangen, so, als wärst du nie gegangen. Was bleibt, sind Liebe und Erinnerung.

R E F. K I R C H G E M E I N D E LENZBURG - HENDSCHIKEN

Schlicht und einfach war dein Leben, Treu und fleissig deine Hände, Frieden ist dir nun gegeben, Ruhe sanft und habe Dank.

Bereitschaftsdienst vom 22. bis 28. August: Pfr. Olaf Wittchen

Lenzburg Traurig und tief bewegt nehmen wir Abschied von unserer Tante

ABSCHIED UND DANK Auf Wunsch des Verstorbenen haben wir im engsten Familienkreis Abschied genommen.

Emil Dössegger-Uhlmann

Gertrud «Trudi» Gradwohl 13. 7. 1926 – 16. 8. 2015 Nach einem langen und erfüllten Leben war deine Kraft am Ende und du bist friedlich eingeschlafen.

24. Juli 1924 bis 8. August 2015

In stiller Trauer: Nach einen reich erfüllten Leben ist er sanft entschlafen. Wir danken allen Freunden und Bekannten, die ihn dabei so liebevoll begleitet haben. Ein spezieller Dank geht an das Personal des Altersheims Hungeligraben für die liebevolle Pflege und Hilfe.

In Liebe die Trauerfamilie

Ruth und Fritz Hächler Die Trauerfeier findet statt am Mittwoch, 26. August 2015, 14.00 Uhr in der Kirche Staufberg in Staufen. Die Urnenbeisetzung findet vorgängig statt. Gilt als Leidzirkular.

Es wurden keine Leidzirkulare versandt.

Rupperswil, 18. August 2015 Seon, 13. August 2015 Er hat viele Spuren der Liebe und Fürsorge hinterlassen und die Erinnerung an all das Schöne mit ihm. Er hat bis zum Tode hinaus alles bedacht. Er wird stets in uns lebendig sein.

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel wird.

In Liebe und Dankbarkeit für die schöne gemeinsame Zeit nehmen wir schweren Herzens Abschied von

Erika Reich-Tschann 8. Juli 1940 bis 15. August 2015

Max Leo Urech-Suter

unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Schwester, Schwiegermutter und Freundin.

21. April 1932 bis 13. August 2015

Nach langer, schwerer Krankheit ist sie von ihrem Leiden erlöst worden.

In unseren Herzen lebst du weiter.

Max und Yudith Urech-Casanova mit Claudia und Max Leo Christian und Brigitte Urech-Lüscher mit Alexandra Esther Lüthi Astrid und André Suter-Urech mit Nadine und Dominic Verwandte, Anverwandte und Freunde Wir nehmen Abschied am Freitag, 21. August 2015, um 11.30 Uhr auf dem Friedhof Seon. Anschliessend Trauerfeier in der reformierten Kirche Seon. Anstelle von Blumenspenden bitten wir, die Aargauische Krebsliga, Milchgasse 41, 5001 Aarau, Postkonto 50-12121-7 (IBAN CH09 0900 0000 5001 2121 7) BIC POFICHBEXXX, Vermerk : Max Leo Urech-Suter, zu berücksichtigen.

Wir trauern um dich: Petra und Claus Burkart-Reich Harry und Trix Reich-Halter mit Patrick Axel und Trudi Reich Schweizer mit Yanick, Lena und Lars Verwandte und Bekannte Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, dem 25. August 2015, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Rupperswil statt. Anstelle von Grabschmuck gedenke man der Stiftung Wunderlampe, 8406 Winterthur, Postkonto 87-755227-6, IBAN CH26 0900 0000 8775 5227 6.

Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von

Traurig sind wir, dass wir dich verloren haben. Dankbar sind wir, dass wir mit dir leben durften. Getröstet sind wir, dass du in Gedanken weiter bei uns bist.

Fassungslos und völlig unerwartet müssen wir Abschied nehmen von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Schwester und Gotte

Hans Nussberger

Elsbeth Sandmeier-Salzmann

12. Juni 1928 – 9. August 2015

19. Juni 1938 bis 15. August 2015

Er ist am Sonntagabend nach einem erfüllten Leben und einer tapfer ertragenen Krankheit für immer eingeschlafen.

«Ein Herz steht still, wenn Gott es will»

Wir danken allen, die ihm während des Lebens in Liebe und Freundschaft begegnet sind.

In stiller Trauer Frieda Nussberger Hans und Zivka Nussberger Monika und Michaela Nussberger Roland Nussberger und Iryna Lytvyn Matthias, Michael und Alessandre Auf seinen Wunsch wird die Urne im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Seengen beigesetzt. Traueradresse: Roland Nussberger, Poststrasse 24, 5707 Seengen

Pastoralraumpfarrer Roland Häfliger Tel. 062 885 05 60 r.haefliger@pfarrei-lenzburg.ch Für weitere interessante Informationen dieser drei Pfarreien besuchen Sie bitte unsere Homepage: www.pastoralraum-lenzburg.ch.

Lenzburg Samstag, 22. August 2015 – 17.15 Uhr Hl. Messe Sonntag, 23. August 2015 – 9.30 Uhr Feierliches Amt – 9.30 Uhr Chinderchile im Pfarreizentrum Dienstag, 25. August 2015 – 9.00 Uhr Keine Hl. Messe Donnerstag, 27. August 2015 – 9.00 Uhr Hl. Messe

Wildegg Sonntag, 23. August 2015 – 11.00 Uhr Heilige Messe Dienstag, 25. August 2015 – 9.00 Uhr Heilige Kommunionfeier anschliessend Kaffee

Seon Die Kirche bleibt wegen Innenrenovation bis am 29. August geschlossen. Die Gläubigen werden gebeten, an den Gottesdiensten in Lenzburg oder Wildegg teilzunehmen. Am 30. August feiern wir mit Bischof Denis Theurillat das feierliche Pontifikalamt zur Altarweihe in Seon.

AMMERSWIL Amtswochen für Abdankungen Pfarrer Christian Landis, Tel. 079 292 40 52

Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Fahrwangen, 17. August 2015

ABSCHIED UND DANK

Samstag, 22. August 2015 10 Uhr ökumenischer KiK-Treff im Kirchenzentrum 18.15 Uhr Jugendgottesdienst im Kirchenzentrum, Pfr. Olaf Wittchen Sonntag, 23. August 2015 10 Uhr Familiengottesdienst im Kirchenzentrum; Mitwirkende: Turi Egger, Orgel, die KiK-Treff-Kinder, das KiK-Team und Pfr. Olaf Wittchen; Thema: Der weise Salomo; Lieder: Liedblatt; Kollekte: Mission 21 (Jubiläumskollekte 200 Jahre Basler Mission) – kantonal Nach dem Gottesdienst sind alle herzlich zum Apéro eingeladen.

Traueradresse: Petra Burkart-Reich, Schachenweg 7, 5102 Rupperswil

Traueradresse: Christian Urech, Ziertal 3, 5703 Seon

Seengen, im August 2015

Hendschiken

K A T H . P A S TO R A L R A U M REGION LENZBURG

Franz Kafka

Traurig und dankbar für die gemeinsam verbrachte Zeit nehmen wir Abschied von unserem Vater, Schwiegervater, Grossvater, Schwager und Götti

Samstag, 22. August 2015 10 Uhr Sonntagsschule im Kirchgemeindehaus 17.15 Uhr Jugendgottesdienst in der Stadtkirche, Pfr. Olaf Wittchen Sonntag, 23. August 2015 10 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl in der Stadtkirche, Pfrn. Susanne Ziegler; Text: Johannes 6, 60 ff «Freiheit im Geist»; Lieder: 47 / 235 / 314 / 678 / 734; Musik: Andreas Jud, Orgel; Kinderhüte: ab 9.45 Uhr im Alten Pfarrhaus; Kollekte: Mission 21 (Jubiläumskollekte 200 Jahre Basler Mission) – kantonal Im Anschluss sind alle herzlich zum Kirchenkaffee ins Alte Pfarrhaus eingeladen.

In Liebe gedenken ihrer: Ingrid und Gary Stutz-Sandmeier mit Marisa und Dario Verwandte und Freunde Die Trauerfeier findet am Freitag, 21. August 2015, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche Fahrwangen-Meisterschwanden statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Anstelle von Blumen gedenke man des Gemischten Chors Fahrwangen/ Meisterschwanden, 5616 Meisterschwanden, Kontoverbindung: Hypothekarbank Lenzburg, IBAN CH35 0830 7000 0269 5030 8. Traueradresse: Ingrid und Gary Stutz-Sandmeier, Gartenweg 7, 5615 Fahrwangen

Freitag, 21. August 2015 männer-talk am feierabend ab 19.00 Uhr gemütlicher Sommerhöck bei der Vogelschutzhütte Dottikon Samstag, 22. August 2015 Fiire mit de Chliine 10.00 Uhr im Ökumeneraum Dottikon zum Thema «Der Schlechte-Laune-Hase»; Leitung: Tanja Steffen Leemann, Denise Labhart in Zusammenarbeit mit Pfarrer Christian Landis Sonntag, 23. August 2015 9.30 Uhr Ammerswil: Gottesdienst; Pfarrer Christian Landis; Predigttext: Kol 1, 15–20; Lieder: 18, 1–5 / 98, 1–3 / 652, 1 + 2 / 347, 1–3; Kantonalkollekte zugunsten mission21 (Jubiläumskollekte 200 Jahre Basler Mission) Montag, 24. August 2015 Schweigemeditation 9.15 bis 10.45 Uhr im Ökumeneraum Dottikon; Leitung: Lisbeth Wermelinger; Kosten: freiwilliger Beitrag für Projekte Menschen in Not Donnerstag, 27. August 2015 Elternabend des kirchlichen Unterrichts 20.00 Uhr in der Remise, Ammerswil

HOLDERBANK - MÖRIKEN WILDEGG Bereitschaft 23. bis 29. August: Pfrn. Ursula Vock, Tel. 062 893 46 11 Samstag 22. August – 10.00 KiK im Kirchgemeindehaus Sonntag 23. August – 10.00 Möriken, Bibliolog-Gottesdienst zu Apg 16, 14: «Ihr tat der Herr das Herz auf». Gemeinsam einen Text neu hören und ihn klingen lassen – jede mit ihrer, jeder mit seiner unverwechselbaren Stimme. Pfrn U. Vock, Ch. Ischi, Orgel. Wünschen Sie eine Fahrgelegenheit? Tel. 062 892 15 15 (1A-Chestenberg-Taxi), Anmeldung bis Samstagabend. Der Fahrdienst ist für Gottesdienstbesucher kostenlos. Mittwoch 26. August – 10.00 Möriken, Fiire mit de Chliine Pfr. M. Kuse und Team www.ref.ch/holderbank-moeriken-wildegg


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Kirchenzettel R E F O R M I E R TE K I R C H GEMEINDE BEINWIL AM SEE Sonntag, 23. August 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst ➢ Im Pavillon der Kirchgemeinde Pfarrer Wolfgang Schulze Predigttext: Matthäus 5, 13–16 Lieder: 565, 1–4 / 239, 1–5/ 835, 1–4 / 843, 1–3 Orgel: Hans-Dieter Lüscher Kantonalkollekte: Mission 21 (Jubiläumskollekte 200 Jahre Basler Mission) Montag, 24. August 2015 – 20.00 Uhr: Singkreisprobe mit Lukas Haltmeier im Pavillon der Kirchgemeinde Möchten Sie bei diesem Projekt (es sind 11 Singproben) für den Ewigkeitssonntag mitsingen? Auskunft erteilt Elisabeth Zingg, Telefon 062 771 37 24. Mittwoch, 26. August 2015 – 10.00 Uhr: Morgenbesinnung im Dankensberg Sonntag, 30. August 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst ➢ Im Pavillon der Kirchgemeinde Pfarrer Wolfgang Schulze Orgel: Philippe Tschopp Kollekte: Heimgarten Brugg – 10 bis 11 Uhr: Sonntagsschule im Spielgruppenraum vom Pavillon Sozialdiakonin Andrea Kwiring-Suter

BIRR

A U E N S TE I N

Birr/Lupfig Freitag, 21. August – 19.00 Jugendgottesdienst «ChurCHill» Pfrundhaus Sonntag, 23. August – 10.00 Sonntagschule, Pfrundhaus – 10.10 Gottesdienst, Pfr. J. Luchsinger anschl. 11.11, Kollekte: Cartons du Cœur Dienstag, 25. August – 18.15 Streetdance, Pfrundhaus Mittwoch, 26. August – 12.00 Trauertreff, gemeinsames Mittagessen im Restaurant (Treffpunkt Pfrundhaus) – 14.00 Trauertreff, Pfrundhaus – 19.30 GOoD TIME – Lobpreisabend Kirche Birr Donnerstag, 27. August – 10.00 Andacht, Haus Eigenamt

Scherz Sonntag, 23. August – 9.30 Sonntagsschule, Begegnungsraum

Schinznach-Bad Donnerstag, 20. August – 14.00 Senioren-Café, Kirchgemeindehaus Dienstag, 25. August – 11.45 Seniorenmittagstisch «zäme ässe» mit Lotto, Rest. Rössli Anmeldung: 056 443 22 23 (K. Rose) Amtswoche alle Gemeinden bis 21. 8.: Pfr. J. Luchsinger, 056 444 81 59 ab 22. 8.: Pfr. H. Maurer, 062 822 23 25

Seon, 15. August 2015 Ihr sollt nicht um mich weinen. Ich habe ja gelebt. Der Kreis hat sich geschlossen, der zur Vollendung strebt. Glaubt nicht, wenn ich gestorben, dass wir uns ferne sind. Es grüsst euch meine Seele als Hauch im Sommerwind.

Sonntag, 23. August – 9.45 Uhr: Gottesdienst, Pfr. Árpád Ferencz – 17.00 Uhr: Orgelkonzert mit Annerös Hulliger, Eintritt frei, Kollekte Dienstag, 25. August – 20.00 Uhr: Missionsarbeitsverein Mittwoch, 26. August – 6.45 Uhr: Morgengebet in der Kirche

HUNZENSCHWIL Sonntag, 23. August – 10 Uhr Gottesdienst, Pfr. U. Bauer Lukas 15, 8–10 Mitwirkung: Musikgesellschaft Kollekte: Mission 21 Jubiläumskollekte (kant.) anschliessend Konzert der Musikgesellschaft auf dem Vorplatz der Kirche und Apéro Amtswochen 24.– 28. 8.: Pfr. U. Bauer www.ref-suhr-hunzenschwil.ch

L E U TWI L / D Ü R R E N Ä S C H Sonntag, 23. August 2015 – 10.15 Gottesdienst in Leutwil mit Pfr. Michael Freiburghaus; Einsingen Kollekte: Mission 21

R E F O R M I E R TE KIRCHGEMEINDE M E I S T E R S C H WA N D E N F A H R WA N G E N Freitag, 21. August – 18.30 Jugendtreff Zündschnur Samstag, 22. August – 14.00 Jungschar beim KGH Sonntag, 23. August – 9.25 Gebet im KGH – 10.00 Gottesdienst mit Taufen mit Pfr. F. Holderegger, Seon Thema: Erstaunlich – unsere täglichen Chancen (Epheser 2, 1–10) Kollekte: mission 21 Herzlich willkommen zum anschliessenden Kirchenkaffee Kinderhüte und Chinderträff während des Gottesdienstes www.kirchweg5.ch

KATHOLISCHE PFARREI F A H R WA N G E N – M E I S TE R S C H WA N D E N – S E E N G E N

Und legt der Hauch des Tages am Abend sich zur Ruh, send ich als Stern vom Himmel euch meine Grüsse zu.

Sonntag, 23. August 2015 – 10.00 Gottesdienst mit Pater J. Töppel Donnerstag, 27. August 2015 – 19.00 Rosenkranzgebet pfarreibruderklaus.ch

Traurig nehmen wir Abschied von unserer lieben

Heidi Vercellini-Schöni «Muechi»

1. Dezember 1921 bis 15. August 2015 Sie durfte im Beisein ihrer Familie friedlich einschlafen. Ihr Leben war geprägt von Hingabe und Liebe zu uns. Muechi, wir werden dich stets in liebevoller Erinnerung behalten:

Philipp Vercellini Pierette Vercellini Verwandte, Freunde und Bekannte

REFORMIERTE KIRCHE BONISWIL EGLISWIL HALLWIL SEENGEN Sonntag, 23. August 9.15 Uhr, Boniswil 10.15 Uhr, Seengen mit Taufe von Pascal Wüthrich Pfarrer Jan Niemeier Lieder: 530,1–6 (Boniswil) / 181,1–4 (Seengen) / 574,1.2.5 / 724,1.2.5 / 343,1-2 Predigt zu 1. Mose 17, 17 und 18, 12: Wo Glaube ist, da ist auch Lachen. Laudes – Morgenlob Mittwoch, 26. August 6.30 Uhr, Kirche Seengen Pfarrer Jan Niemeier

Die Abschiedsfeier findet am Dienstag, dem 25. August 2015, um 12.00 Uhr in der reformierten Kirche Seon statt. Vorgängig wird die Urne im engen Familienkreis beigesetzt.

www.kirche-seengen.ch

Anstelle von Blumen gedenke man der Lungenliga Schweiz, Postkonto 30-882-0, IBAN CH92 0900 0000 3000 0882 0.

Amtswoche 20. bis 29. August 2015: Pfr. Christian Bühler, 076 381 68 04 Sonntag, 23. August – 9.30 Uhr Gottesdienst, Pfr. Henry Sturcke Kantonalkollekte: mission 21 Donnerstag, 27. August – 10.00 Uhr Andacht im Länzerthus Pfr. Gotthard Held

Traueradresse: Pierette Vercellini, Schifflände 3, 4800 Zofingen

EIN HERZLICHES DANKE

RUPPERSWIL

für jedes zum Ausdruck gebrachte Mitgefühl und die tiefe Anteilnahme, welche wir beim Hinschied unserer geliebten Mutter

Tief erschüttert müssen wir Abschied nehmen von unserem treuen, unvergesslichen Aktivmitglied

Käthi Kohler-Loosli

Elsbeth Sandmeier-Salzmann

geb. von Ballmoos

erfahren durften. Die vielen Zeichen der Verbundenheit in Form von Briefen, Karten, persönlichen Gesprächen, spontanen Umarmungen sowie die Spenden an wohltätige Institutionen haben uns sehr bewegt und Trost gegeben. Besonders danken wir Frau Pfarrer Pascale Killias Wagen für ihre einfühlsame und liebe Begleitung. Ein grosser Dank gebührt dem Ambulanz-Team, der Notfall-Belegschaft, den Ärzten und dem Pflegepersonal des KSA, Station 441, für die kompetente, liebevolle Betreuung und Begleitung unserer Mutter, welche sie auch uns Angehörigen haben zuteilwerden lassen. Vielen Dank auch an alle, die unserer Mutter stets mit Freundlichkeit und Wohlwollen begegnet sind. Lenzburg, im August 2015

Die Trauerfamilie

Deine wertvolle Stimme werden wir sehr vermissen. Wir alle sind so traurig und vermissen Dich. Wir danken Dir für Deine jahrelange Unterstützung und für alles, was Du für unseren Verein geleistet hast. Deinen Angehörigen entbieten wir unsere innigste Anteilnahme. Gemischter Chor Fahrwangen-Meisterschwanden Die Trauerfeier findet am Freitag, 21. August 2015, um 11.00 Uhr in der reformierten Kirche Meisterschwanden statt.

Gebr. Fritz & Ueli Wirz AG Schreinerei – Küchenbau 5504 Othmarsingen Tel. 062 896 20 20 www.wirz-kuechen.ch

NIEDERLENZ Sonntag, 23. August – 9.45 Uhr: Gottesdienst zur Amtseinsetzung von Christina Soland mit Dekan Philipp Nanz Predigtthema: Wer berührt mich? Predigttext: Lk 8, 43–48 Lektorin: Christine Hasler Musik: Anne-Françoise Schmid (Violine) und Christina Heuking (Orgel) Kollekte: Mission 21 Anschliessend Apéro Autoabholdienst Tel. 062 891 34 09 – 19.00 Uhr: Offenes Singen in der Kirche Mittwoch, 26. August – 9.30 Uhr: Shibashi im Seitenschiff der Kirche Donnerstag, 27. August – 9.45 Uhr: Andacht im Alterszentrum mit Pfrn. Christina Soland Amtswoche: Pfr. Claudius Jäggi, Tel. 062 891 30 32

OTHMARSINGEN Samstag, 22. August 2015 – 18 bis 22 Uhr: Glockenbenefiz-Sommernachtsfest im Pfarrgarten mit der Band SET, mit Auftritt und Workshop der Country-Linedancegruppe Othmarsingen und Überraschungsgästen Sonntag, 23. August 2015 – 9.30 Uhr: Gottesdienst mit Sozialdiakon Rolf Friderich Organist: Jürg Hochstrasser Kollekte: Mission 21 Dienstag, 25. August 2015 – 13.30 Uhr: Mitenand goht’s besser

R E F O R M I E RT E KIRCHGEMEINDE SEON Freitag, 21. August – 9.00 Uhr: Strickgruppe im Bullinger (UG) des ref. Kirchgemeindehauses. Kontakt: Rosmarie Bolliger Tel. 062 775 1 758 – 18.00 Uhr: Jugend- und Familiengottesdienst mit Begrüssung der neuen 6.-Klässler Pfr. Jürg von Niederhäusern Anschliessend Apéro Kollekte: Offene Kinder- und Jugendarbeit der ref. Kirche Seon Samstag, 22. August – 16.00 Uhr: Fiire mit de Chliine Besammlung: Kath. Pfarreiheim. Nach der Feier besteht die Möglichkeit zum «Brötle» aus dem eigenen Rucksack. Bei schlechtem Wetter findet die Feier beim katholischen Pfarreiheim statt. Sonntag, 23. August – 10.00 Uhr: Gottesdienst Pfr. Jürg von Niederhäusern Text: Matthäus 13, 24–30 Thema: «Zweierlei Früchtchen» Kollekte: Kant.: Mission 21 Jubiläumskollekte 200 Jahre Mission 21 Anschliessend Express-Kafi Montag, 24. August – 20.00 Uhr: GOSPEL-ON.ch: GospelprojektChorprobe Dienstag, 25. August – 7.00 Uhr: Frühgebet Mittwoch, 26. August – 8.45 Uhr: Atem- und Bewegungsturnen – 19.30 Uhr: Singkreis Donnerstag, 27. August – 9.00 Uhr: Wochengebet Freitag, 28. August – 19.30 Uhr: Bibelgesprächskreis mit Pfr. Jürg von Niederhäusern und Pfr. Hans-Ulrich Müller www.ref-kirche-seon.ch

KATHOLISCHE K I R C H G E M E I N D E B E T TWI L Pfarramt: Schulhausstrasse 4, 5618 Bettwil; Telefon 056 667 36 39 E-Mail pfarramt_bettwil@bluewin.ch Homepage: www.bettwil.ch; Kirchen Varghese Eerecheril, Pfarradministrator Tel. 056 667 20 40 E-Mail eracheril@gmail.com Felix Furrer, Kirchenpflege-Präsident Natel 079 196 64 33, Tel. 056 667 33 23 E-Mail ff.kirchebettwil@bluewin.ch Luzia Joho, Sekretariat Sonntag, 23. August – 9.00 Eucharistiefeier Kollekte für Kinderspitex Freitag, 28. August – 17.30 Eucharistiefeier Samstag, 29. August – 19.30 Eucharistiefeier Kollekte für Caritas Schweiz Jahrzeiten für: Kaspar Kottmann-Imgrüth Kaspar und Hermine Kottmann-Schüpfer Marie und Josef Breitenstein-Breitenstein

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Schafisheim Sonntag, 23. August 2015 – 10.00 Uhr: Gottesdienst mit Taufe in der Kirche; Pfr. Gotthard Held Text: «Alles Gute kommt von oben» Jakobus 1, 17 Lieder: 27/174/291/824 Kollekte: Kantonalkollekte: Mission 21 Jubiläumskollekte Donnerstag, 27. August 2015 – 8.45 Uhr: Kurzandacht im Schlössli

Staufen Freitag, 21. August 2015 – 16.15 Uhr: KiK-Träff im Zopfhuus Samstag, 22. August 2015 – Achtung, Kinder: Näschtli machen; die Hochzeitsgesellschaft geht um ca. 15.30 Uhr den Staufberg hinunter. Donnerstag, 27. August 2015 – 9.00 Uhr: Kurzandacht im Zopfhuus Weitere Anlässe: Dienstag, 25. August 2015 – 20.00 Uhr: Probe des Kirchenchors im Pfarreisaal, Suhr www.ref-staufberg.ch

KATHOLISCHE PFARREI MENZIKEN - BEINWIL

Beinwil Samstag, 22. August – 17.30 Pfarreigottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Mittwoch, 26. August – 19.00 Eucharistiefeier

Menziken Sonntag, 23. August 21. Sonntag im Jahreskreis – Pfarreifest – 10.15 Festgottesdienst, Eucharistiefeier (Piotr Palczynski) Mitwirkung des Kirchenchors Donnerstag, 27. August – 18.15 Rosenkranz für den Frieden – 19.00 Eucharistiefeier gest. Jahrzeit für Ungenannt

F R E I E C H R I S TE N G E M E I N D E LENZBURG Freitag, 21. August – 19.30 Uhr: Jugi/Checkpoint Sonntag, 23. August – 9.30 Uhr: Gottesdienst mit der tamilischen Gemeinde Kids-Kiosk/Picknick Hallwilersee Mittwoch, 26. August – 9.00 Uhr: Frauenfrühstück www.fcg-lenzburg.ch Herzlich willkommen!


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Veranstaltungen / Stellen Die LANDI Maiengrün ist ein Handels- und Dienstleistungsbetrieb, tätig in den Bereichen Agrar-, Detail-, Brenn- und Treibstoffhandel mit Standorten in der Region Lenzburg. Für Lehrbeginn Sommer 2016 sind interessante Lehrstellen zu besetzen:

Lehrstellen als Detailhandelassistent/in oder Detailhandelsfachfrau/-mann VOLG- und LANDI-Laden Unser Motto heisst «frisch und fründlich» oder «angenehm anders». Wenn Du die persönliche und angenehme Atmosphäre liebst, dann bist Du bei uns richtig. Du freust dich auf eine vielseitige, kundenbezogene Aufgabe in einem aufgestellten Team. Weitere Auskünfte auf unserer Homepage oder unter Telefon 062 886 93 33. Wir freuen uns auf deine vollständige Bewerbung: LANDI Maiengrün, Othmarsingerstrasse 50, 5604 Hendschiken www.landi-maiengruen.ch

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Region

Seon und Holderbank mit treffsicheren Jungschützen

Sechs Medaillen am Mätteler-Cup in Bern

A

uf der Regionalschiessanlage «Sparblig» in Gansingen trugen die besten Jungschützen und Jugendschützen den Aargauer Gruppenfinal der Abteilung Gewehr 300 m aus. Dabei dominierte die Schützengesellschaft Boswil in beiden Altersklassen. Valentin Keusch, der umtriebige Hauptleiter der Boswiler Jungschützen, zeigte sich zwar nicht vollauf zufrieden. Dennoch reichte die Leistung der Jungschützen (U20) und Jugendschützen (U16) für zwei überlegene Siege. In der oberen Altersklasse fiel kurzfristig Giampiero Rocchinotti aus. Deshalb fehlte für die zwei Jungschützenteams ein Schütze.

Am Mätteler-Cup in Bern gewann der Wasserfahrverein Rupperswil sechs Medaillen. Auf der schnell fliessenden Aare gab es 2 × Gold, 3 × Silber und 1 × Bronze.

B

ei den jüngsten, den Schülern (bis 13 Jahre), siegten Sarah Dössegger und Lea Schärer, ganz knapp vor Rebekka Lüscher und Monika Suter. In einer Fahrgemeinschaft mit Mauro Cargo vom WSC Bremgarten wurde Jasmine Pauli Vierte. Ihre bisher beste Saisonleistung zeigten Dominik Lüscher und Adrian Suter, sie wurden Zweite bei den Jungfahrern (14 bis 16 Jahre). Luana Callara und Monika Frey erreichten nach einer tollen Fahrt den 8. Rang. Bereits ihren dritten Saisonsieg feierten Stefan Suter und Alex Bieri bei den Junioren (17 bis 19 Jahre). Mit Manuel Dublanc vom WSV Aarau wurden Adrian Zogg Dritter. Einen weiteren tollen Wettkampf zeigten Fabienne Kohler und Eveline Müller und gewannen die Silbermedaille bei den Frauen.

Fabienne Kohler und Eveline Müller gewinnen Silber bei den Frauen. Mit den Ergebnissen in der Kategorie Aktive von Adrian Zubler/Sebastian Härri (18. Rang), Roland Joho/Lukas Bieri (22.), Bruno Matrascia/Stefan Mühle (37.) und Fabian Huber/Colin Schori (54.), zusammen mit dem Resultat der Frauen, ergab dies der achte Rang im Vereinsklassement.

Nach den bisherigen tollen Saisonresultaten freuen sich die Wasserfahrer jetzt so richtig auf die Schweizer Meisterschaft im Einzelwettfahren Ende Monat in Rheinfelden. Die Rupperswiler starten am Samstag, 29. August, um 14 Uhr und hoffen natürlich auf grosse Unterstützung ihrer Fans. (sk)

Bestresultat im ersten Durchgang Das Quartett mit Yannick Bodmer, Reto Koch, Sarah Joho und Dominik Lörtscher liess sich aber im ersten Durchgang nicht beirren und legte mit 355 Punkten das klare Bestresultat vor. Danach wich die volle Konzentration. Betreuer Keusch sprach von einer «komischen» Situation. Das Nachlassen auf 338 Zähler hatte aber keine grossen Auswirkungen. Dahinter nützte Möhlin die Gunst der Stunde. Mit einer Steigerung im zweiten Durchgang stiess das Fricktaler Quartett auf Rang 2 vor. Bronze eroberte wie im Vorjahr Seon dank des besseren ersten Resultates des ersten Schützen gegenüber dem punktgleichen Lokalmatador Gansingen.

Während Boswil in der oberen Altersklasse nicht restlos überzeugte, brillierte das U16-Jugendteam mit Benjamin Keusch, Selina Koch und Fabian Keusch. Das Freiämter Trio distanzierte Mumpf, das sich gegenüber dem Vorjahr von Rang 4 auf Rang 2 steigerte, um 17 Punkte. Dagegen enttäuschte der Titelverteidiger. Holderbank wurde Opfer des hohen Niveaus und rutschte trotz Steigerung gegenüber dem Vorjahr von der Spitze auf Platz 3 ab. Nun bleibt abzuwarten, wie viele Aargauer Jugendteams sich für den nationalen Final qualifizieren werden. Kantonalpräsident Victor Hüsser und Wettkampfleiter Hans Widmer freuten sich über den talentierten Aargauer 300m-Schützennachwuchs und die unfallfreie Abwicklung des Gruppenfinales in Gansingen. Am Samstag, 5. September, folgt in Obersiggenthal für die 60 besten Jung- und Jugendschützen der Aargauer Einzelfinal. Resultate: Aargauer Gruppenfinal Nachwuchs 300 m in Gansingen Jungschützen (U20/9 Gruppen): 1. Boswil I 693 Punkte. 2. Möhlin 674. 3. Seon 669. 4. Gansingen 669. 5. Waltenschwil 665. 6. Muhen 630. Jugendschützen (U16/5 Gruppen): 1. Boswil 531. 2. Mumpf 514. 3. Holderbank 505. (wr)

IG für einen fairen Finanz- und Lastenausgleich nimmt Stellung D

er neue Finanz- und Lastenausgleich ist ein gelungenes Instrument, um die finanzschwachen Gemeinden besser unterstützen zu können. Mit einer moderaten Anpassung der Mindestausstattung und einer höheren Gewichtung von fremdsprachigen Kindern beim Bildungslastenausgleich könnte der Finanzausgleich jedoch noch besser austariert werden. Allgemein Die IG für einen fairen Finanz- und Lastenausgleich setzt sich seit 2 Jahren mit der Optimierung der Aufgabenteilung und der Neuordnung des Finanzausgleichs auseinander. Seit November 2013 ist die IG in der kantonalen Arbeitsgruppe ALV (Aufgaben- und Lastenverschiebung) direkt im Prozess involviert.

Zwischenzeitlich vertritt die IG 10 Gemeinden mit insgesamt knapp 70 000 Einwohnern (Aarburg, Birr, Kölliken, Menziken, Neuenhof, Niederlenz, Oftringen, Strengelbach, Suhr und Windisch). Ihr Ziel von einem fairen Finanz- und Lastenausgleich unter den Gemeinden und zwischen Kanton und Gemeinden sowie der Verkleinerung der Steuerschere hat die IG seither intensiv verfolgt. Die IG befürwortet die Aufteilung des zukünftigen Finanzausgleichs in einen Ressourcen- und einen Lastenausgleich. Dadurch seien die Berechnungsgrundlagen des neuen Finanzausgleichs transparent und nachvollziehbar, was eine gewünschte Verbesserung gegenüber dem bisherigen System bedeute. Der Ressourcenausgleich könne wirkungsorientiert eingestellt werden. So

MARKTNOTIZEN

vorgesehen sind und die die Gemeinden als systemfremd betrachten, finanziert werden. Das Geld für freiwillige Angebote sei jedoch auch mit einem Wert von 85 % immer noch sehr knapp, schreibt die IG. Der Lastenausgleich berücksichtigt nebst dem Ausgleich der räumlichstrukturellen Lasten zugunsten der kleinen Gemeinden auch die Bildungs- und die Soziallasten. Beim Bildungslastenausgleich fordert die IG, dass der von der Regierung vorgeschlagene Umfang des Ausgleichs zwar beibehalten, jedoch der Verteilschlüssel angepasst wird. Dieser soll nicht nur aus der reinen Anzahl Schüler im Verhältnis zur Wohnbevölkerung berechnet werden, sondern mit einer Gewichtung der deutschsprachigen Kinder mit dem Faktor 1 und der fremdsprachigen Kinder

mit dem Faktor 1,5. Damit wird dem allseits bekannten Problem der höheren Belastungen der Schulen bei einem hohen Anteil an fremdsprachigen Schülern Rechnung getragen. Fazit Der neue Finanz- und Lastenausgleich ist ein gelungenes Instrument, um die finanzschwachen Gemeinden besser unterstützen zu können. Insbesondere die Unterscheidung zwischen dem Lastenund dem Ressourcenausgleich führt dazu, dass der Finanzausgleich transparent und verständlich ist. Die IG steht der Vorlage des Regierungsrates sehr positiv gegenüber. Mit den beschriebenen Anpassungen ist aus Sicht der IG das Ziel eines fairen Finanz- und Lastenausgleichs grösstenteils erreicht. (PD)

Unter der Rubrik «MARKTNOTIZEN» werden im «Lenzburger Bezirks-Anzeiger» und im «Seetaler/Lindenberg» Markt- und Produkte Informationen, PR-Beiträge und Mitteilungen unserer Inserenten veröffentlicht. Die Rubrik steht ausserhalb der redaktionellen Verantwortung.

Abbundanlage bei Gloor & Baumann Holzbau AG O

b eine neue Fassade, eine Dachstocksanierung oder ein ganzes Haus in Elementbauweise: Holzbau liegt im Trend. Der Baustoff Holz ermöglicht eine leichte, kreative Bauweise, die fast alle Kundenwünsche erfüllen kann. Mit der neuen Abbundanlage setzt die Firma Gloor & Baumann Holzbau AG ein Zeichen für den natürlichen und nachwachsenden Rohstoff Holz. Bauteile für Dachstühle und Elementbau können nun maschinell und vollautomatisch gefertigt werden – vorbei die Zeiten, in denen von Hand gefräst und gebohrt werden musste. Was als roher oder verleimter Balken auf die Anlage geschickt wird, endet als fixfertiges Bauteil mit allen nötigen Schnitten und Bohrungen. Der Effekt: höchste Präzision und Effizienz, die sich auf den Preis auswirkt. Dafür bleibt mehr Zeit für Beratung, ein Kernstück des Unternehmens. Die Realisierung der Aufträge kann innert kurzer Frist erfolgen, und dank computergesteuerter Genauigkeit ist der Zusammenbau so einfach wie ein Puzzle. Die Lungen der Mitarbeitenden danken ihrerseits. «Wir denken immer in Kreisläufen, sei es für unser 20-köpfiges Unternehmen, sei es für den Kunden oder die Region. So verwenden wir für die Konstruktionen 100 % Schweizer Holz, das sichert Arbeitsplätze. Die Abbundanlage erlaubt uns, mehr Aufträge anzunehmen und diese zur grössten Zufriedenheit aller

hebt er in der vorliegenden Vorlage die Steuerkraft der finanzschwachen Gemeinden an. Zusätzlich soll mittels Festlegung einer Mindestausstattung erreicht werden, dass jede der über 200 Aargauer Gemeinden eine Steuerkraft hat, mittels welcher die Gemeindeaufgaben finanziert werden können. Der Regierungsrat schlägt in der Mindestausstattung eine Bandbreite von 80 bis 85 % vor. Im Vergleich mit anderen Kantonen wird dieser Grenzwert im Aargau relativ tief angesetzt. Die IG vertritt die Meinung, dass eine Bandbreite von 80 bis 90 % festgelegt werden muss und gleichzeitig die Mindestausstattung auf 85 % angesetzt werden soll. Die Steigerung von 84 auf 85 % gegenüber der Vorlage könnte durch die Gelder, die für die Standortförderung

Schlussverlosung Döbeli Seetal Lauftrophy Anlässlich des 27. Staufberglaufes durften 20 glückliche Läuferinnen und Läufer je einen 200-Franken-Geschenkgutschein von Döbeli Sport in Seon in Empfang nehmen. Die gestellte Aufgabe, 2 der 3 zur Döbeli Seetal Lauftrophy zählenden Wettkämpfe zu absolvieren, erfüllten 31 Personen. Die Gewinnchance war also sehr hoch. Herzliche Gratulation den Gewinnern. Die Trophy wird auch im nächsten Jahr wieder durchgeführt. Also, Joggingschuhe schnüren und trainieren!!! Döbeli Sport AG Unterdorfstrasse 15 5703 Seon Tel. 062 775 11 53 www.doebeli-sport.ch

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Im Gespräch

Den Regen einfach weggegaukelt D

ie Wettervorhersage für das Gauklerfestival-Wochenende meldete äusserst garstiges Wetter. Sogar Sturm fehlte nicht im Wettercocktail. Vielleicht hatten die angereisten Magier etwas damit zu tun, dass es schlussendlich doch lange Zeitabschnitte ohne Regen gab. Am Sonntag zeigte sich am «Gaukler chrüz und quer« sogar kurz die Sonne. In der Nacht beleuchteten drei Feuershows Lenzburgs Gassen. Am Tag verzauberten Clowns, Jongleure, Seiltänzer und Tänzer, Akrobaten und Stelzenläufer die zahlreichen Besucherinnen und Besucher des Festivals. Besonders die kleinen Besucher kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus, wenn etwa in luftigen Höhen, über den Köpfen des Publikums, ein Artist an einem Seil leichtfüssig über Häuserfassaden tanzte. Höchster Lohn für die Darbietung ihrer Künste war den Gauklern der Applaus, und der schallte am Wochenende oft und lautstark durch die Altstadt. Aber auch über grosszügige Hutgelder freuten sich die oft von weither angereisten Künstler. Die befragten Gaukler waren sich am Sonntag einig: Das Gauklerfestival in Lenzburg ist «ein Festival, wo man einfach gewesen sein muss». 24 Künstlergruppen aus aller Welt nahmen vom Freitag bis und mit Sonntag am 22. Gauklerfestival in Lenzburg teil. Die Organisatoren schätzen die Besucherzahlen vom Wochenende auf 9500. MS

Fast unvorstellbare Verrenkungen und Kraftakte: Duo Laos aus Argentinien.

Fotos: Melanie Solloso

Feuershows zauberten am Abend ein einmaliges Ambiente. (gauklerfestival.ch)

Feuer auf der Leiter.

Übergrosse Seifenblasen von blauen Stelzenläufern.

Die gedeckte Bühne beim Metzplatz bot Schutz vor dem Regen. INSERATE

Indisch angehauchte Jonglagekunst mit Tanzeinlage. INSERATE

Improvisation von This Maag aus der Schweiz.


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Region

Packender Pferdesport bei der Reithalle Egliswil

Alfred Gassmann

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Melissa Frischknecht mit Dolcetto Foto: Kurt Rüdisüli LHM in Seon 2014. Cups in Wohlen und Seon. Den krönenden Abschluss bilden schliesslich um 14 Uhr die R/N-120- und 125-Prüfungen. Zahlreiche interessante Wettkämpfe sind garantiert. Weitere Informationen zu diesem Anlass unter www.rv-hallwil.ch oder auf der Facebook-Seite Reitverein Hallwil. (T.H.)

reudentag im Länzerthus in Rupperswil: strahlende Gesichter, weisse Helme und geschmückte Spaten am Baustart des neuen Alters- und Pflegeheims. Da waren Power und Aufbruchstimmung spürbar sowie die Überzeugung, ein ausgereiftes Projekt in die Umsetzung zu begleiten. Geschäftsführerin Therese Rickenbacher wollte die Freude für den Neubau teilen. In der Cafeteria durften alle Bewohnerinnen, Bewohner und Angestellten mithören und hautnah dabei sein. Die Singgruppe Länzerthus sang aus vollen Kehlen, ebenso die Spielgruppe «Schatzchischte», die mit Bändern für den Farbtupfer sorgte. Sogleich war die Verbindung zum «Papillon», dem Siegerprojekt des Zürcher Architekturbüros Niedermann Sigg Schwendener, hergestellt. Wie meinte doch Urs Niffeler, Leiter Gesundheitsversorgung Aargau, treffend: «Papillon ist auch ein Symbol für Leichtigkeit, Lebensfreude und Verwandlung.» Nicole Sehringer Bucher, Präsidentin des Verwaltungsrates, blickte zurück auf die ersten Studien, die Umwandung des Vereins in eine Aktiengesellschaft und

Baustart: Gesamter Verwaltungsrat mit Architekt Thomas Schwendener (3. von links) und Urs Niffeler, Gesundheitsversorgung Aargau (rechts aussen). Foto: AG auf den Architekturwettbewerb. Sie dankte nach allen Seiten und auch den Trägergemeinden Auenstein, Hunzenschwil, Rupperswil und Schafisheim. Gebaut werden soll ein Heim mit knapp 100 Plätzen nach den neusten Erkenntnissen, in dem sich alle wohl und

Fast 600 Läufer nahmen trotz Niederschlägen am Staufberglauf teil

Märchenstunde im Dorfmuseum Niederlenz Nicole Reber erzählt im Dorfmuseum aus dem geheimnisvollen Buch.

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m Sonntag, 30. August 2015, um 10.15 Uhr werden im Dorfmuseum Niederlenz auf dem Dachboden die alten Geister mit den Märchen der Gebrüder Grimm, mit denen uns Nicole Reber in den Bann ziehen wird, nach dem langen, tiefen Schlaf wieder aufgeweckt. Wenn das dicke Märchenbuch von Nicole Reber aufgeschlagen wird und die kleinen Gespensterchen sich im Estrich zwischen den Balken verstecken oder die Hausgeister begrüsst haben, wird die perfekte Einstimmung geschaffen sein für die vor zweihundert Jahren geschriebenen Geschichten. Erinnern sich die Erwachsenen noch an die Guetnachtgschichtli? Wenn nicht,

so doch an das leise Kribbeln, wenn von draussen an die Türe geklopft und mit hohler Stimme Einlass begehrt wurde. Oder an den schlauen Hänsel, der statt den Finger der Hexe einen kleinen Knochen hinstreckte. Sicher werden noch einige der vielen Märchen der sehr schaffensfreudigen Gebrüder Grimm in unserem Gedächtnis gespeichert sein. Doch die Kindergärtnerin Nicole Reber wird die Zuhörenden mit ihrer spannenden Erzählweise wieder in die Kindheit zurückversetzen und die «grossen» und kleinen Kinder gleichermassen begeistern. Die Bevölkerung ist eingeladen, sich überraschen zu lassen, ihre Kinder oder Enkel zu begleiten und das Verlangen mit nach Hause zu nehmen, wieder einmal Grimms Märchen nachzulesen. (pk) Das Museum ist offen von 10–12 Uhr Beginn der Märchenstunde 10.15 Uhr

Nick Alpiger aus Staufen erreichte im Schwingen den Schlussgang I m Schlussgang am Basellandschaftlichen Kantonalfest in Ormalingen traf Nick Alpiger auf Patrick Räbmatter. Der 18-jährige Alpiger vom Schwingklub Lenzburg also, der vor einer Woche im Schlussgang am Nordwestschweizer Schwingfest in Jonen stand. Er unterlag dem 23-jährigen Räbmatter. Trotz verlorenem Schlussgang platzierte er sich auf Rang 2a; diesen teilte er mit Christoph Bieri. Auf seinem (ungeschlagenen) Weg in den Final bezwang Alpiger unter anderem die beiden Eidgenossen Remo Stalder und Bruno Müller. Am Ende klassierten sich fünf Aargauer Schwinger auf den Rängen 1 bis 5. Die Kranzfeste sind für diese Saison vorbei, vor der Tür steht am kommenden Wochenende der Homberg-Schwinget. (PA) INSERATE

Familienevent: Eine 700-Meter-Laufstrecke ist ideal für Familien.

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Spektakuläre Tanzshow mit dem Royal Ballet Djiby Kouyate Sunvida Mali ist eine Hilfsorganisation, die in Mali, Afrika, verschiedene Projekte unterstützt und realisiert. Die Philosophie der Organisation besteht darin, die Menschen vor Ort, in ihrem eigenen Land, zu unterstützen. Sunvida hat für sie verschiedene Projekte aufgebaut, für die sich die Menschen in Mali nun, unterstützt von Sunvida, selber einsetzen müssen. «Niemand kann auf der faulen Haut liegen und warten, bis Geld kommt», betont Corinne Häusler, Präsidentin von Sunvida. «Alle helfen mit, das ist ein fester Grundsatz unserer Hilfsorganisation, der sehr gut funktioniert.» Ein grosses Projekt ist die Tanzschule und das Internat in Bamako. Kinder und

Jugendliche werden von der Strasse geholt und erhalten im Internat von Sunvida ein neues Zuhause und eine Tanzausbildung. Ziel ist es, sie sozial zu integrieren und ihnen eine Perspektive für die Zukunft zu geben. Die Jungs sind nun mit ihrer spektakulären Tanzshow wieder auf Europatournee. Mit den Einnahmen helfen auch sie, die Projekte in ihrem Heimatland zu unterstützen. Die Verantwortlichen von Sunvida freuen sich sehr, wenn die Menschen von ihrer Hilfsorganisation erfahren, damit sie gemeinsam noch mehr erreichen können. Die Tanzvorführung des Royal Ballet Djiby Kouyage findet am Samstag, 5. September, um 18 Uhr in der Rudolf-Steiner-Schule in Schafisheim statt.

VELTHEIM

Der erfolgreiche Nick Alpiger. Foto: PA

daheim fühlen. «Jetzt nach dem Spatenstich geht es weiter. Der Papillon kann noch lange nicht fliegen», äusserte sich Claudia Klein-Kübler, Vizeammann Rupperswil. Sie wünschte ein gutes Gelingen. «Wir sehen uns wieder im Frühling 2018 an der Eröffnung.»

Verlegung und Ausbau Flurweg Am 1. Juni 2015 erteilte der Gemeinderat der Firma Estrich Expert AG, Veltheim, die Baubewilligung für diverse Anpassungen an den Firmengebäuden sowie für die Verlegung und den Ausbau des Flurweges (Industriestrasse) Richtung Osten. Die Bauarbeiten werden ab 17. August 2015 ausgeführt. Während der Zeit vom 17. August bis 30. Oktober 2015 ist ein Passieren des Flurweges im Bereiche der Gebäude der Estrich Expert AG/Kirchhofer-Boden-Systeme AG nicht möglich. Die Strasse wird dementsprechend gesperrt. Von dieser Massnahme sind lediglich Fussgänger und Velofahrer betroffen, da die Industriestrasse im besagten Abschnitt bereits mit einem Fahrverbot für Motorfahrzeuge, ausgenommen Landwirtschaft, versehen ist. Personalausflug 2015 Wegen des Personalausflugs bleibt die Gemeindeverwaltung am Freitagnachmittag, 21. August 2015, geschlossen. Bei Todesfällen ist der Gemeindeschreiber unter der Nummer 079 950 83 69 erreichbar.

Sanierung Wildeggerstrasse Die Bauarbeiten auf dem Abschnitt Zugang Unteregg bis Dorfeingang sind abgeschlossen. Die offizielle Bauabnahme fand am 26. Juni 2015 statt. Es müssen demnächst noch einige wenige Anpassungsarbeiten ausgeführt werden. Der Gemeinderat möchte mit der Dorfbevölkerung, den beigezogenen Unternehmern und den Vertretern von Planungsbüro und Kanton auf das gelungene Werk anstossen. Er lädt daher auf Samstag, 5. September 2015, 10 Uhr, zu einem kurzen Abschlussanlass mit Apéro ein. Treffpunkt: Wildeggerstrasse 43 in Veltheim (bei Sämi Schmid). Operettenbesuch in Möriken Banditenstreiche von Franz von Suppé. Datum: Mittwoch, 7. Oktober 2015, 20 Uhr. Kosten: 10 % bei mindestens 10 Teilnehmenden (Fr. 40.– bis Fr. 75.–). Anmeldung bis 31. August 2015 an Maria Streit, Hübelweg 2, 056 443 17 67 oder Monika Peyer, 056 443 43 00. Die Anmeldungen sind verbindlich. Organisation: Landfrauen Veltheim und Gemischter Chor Veltheim.

er 27. Lauf «Rund um den Staufberg» ging am vergangenen Sonntag bei eher kühlen und feuchten Bedingungen aber trotzdem engagiert und spannend über die Bühne. Fast 600 Läuferinnen und Läufer liessen sich vom wechselhaften Wetter nicht abschrecken und sorgten für farbige und abwechslungsreiche Wettkämpfe. Ganz zur Freude der vielen Zuschauerinnen und Zuschauer. Für das leibliche Wohl sorgte eine Festwirtschaft und auch musikalische Unterhaltung fehlte nicht. Das OK-Team freut sich über einen reibungslosen Ablauf des 27. Staufberglaufs. In 33 verschiedenen Kategorien massen sich die Läuferinnen und Läufer. Die Gewinner durften attraktive Preise mit nach Hause nehmen. Beim Volkslauf lief Alexander Läderach bei den Männern auf den ersten Platz, bei den Frauen siegte Priska Stocker. In der Kategorie Jogging gingen Philipp Kretz bei den Männern und Jennifer Frei bei den Frauen als Sieger hervor. In der Hauptklasse, 8 km, räumte Kadi Nesero bei den Männern und Céline Aebit bei den Frauen ab. Die vollständige Rangliste findet man unter www. (MS) staufberglauf.ch INSERATE

25 s Ja eit hr en

n der traditionellen Springkonkurrenz Seon vom 21. bis 23. August bei der Reithalle Egliswil findet unter anderem auch wieder der Bünztal-SeetalCup statt. Die Springkonkurrenz beginnt dieses Jahr am Freitag um 12 Uhr mit den R/N110- und 115-Prüfungen, wobei die genannten Zahlen bei den Prüfungen jeweils für die Hindernishöhe stehen. Um 17 Uhr folgt der Bünztal-Seetal-Cup, eine Spezialprüfung mit zwei Umgängen und einem Stechen, bei dem sowohl eine Einzel- wie auch eine Equipenwertung geführt wird. Der Cup ist in Zusammenarbeit mit dem Kavallerieverein Bünztal entstanden. Parallel dazu heisst es ab etwa 18 Uhr ausserdem Spaghetti à discrétion in der Festwirtschaft und danach gehts auf einen Feierabenddrink an die Bar. Am Samstag ab 7 Uhr finden die beiden B/R-90-Prüfungen statt, ab 11.30 Uhr folgen zwei Abteilungen der R/N-100und 105-Prüfungen. Natürlich ist die Bar auch am Samstagabend geöffnet. Der Sonntag beginnt um 8 Uhr mit zwei weiteren R/N-110- und 115-Prüfungen, bevor um 12 Uhr der Final des Bünztal-Seetal-Cups ausgetragen wird. Für diesen Final qualifizieren sich die besten 20 Reiter aus den beiden Qualifikationsprüfungen des Bünztal-Seetal-

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Region

Im Schümel lässt sich gut wohnen und toll festen

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Peter Winkelmann

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egenschirme und Jacken dominierten zu Beginn das Schümelfest vom letzten Samstag in Holderbank. Pünktlich zum Apéro kam der lang ersehnte Regen und wollte als Festverderber mitmischen. Die Musikgesellschaft und der Gemischte Chor liessen jedoch durch ihre musikalischen und sangesfreudigen Darbietungen keinen Zweifel aufkommen, wer hier als Sieger vom Platz geht: die Festfreude. In seiner Eröffnungsansprache sagte dazu Gemeindeammann Herbert Anderegg: «Das Wetter kann man nicht vorausplanen, genauso wenig den Besucheraufmarsch – aber es kommt nur immer besser.» Schon zur Mittagsstunde waren die Fressbeizli des Fussballclubs und der Schützen sowie das Sängerstübli gut besetzt, auch bei den turnenden Vereinen und im Oldiestübli herrschte eine lockere Stimmung. Und viele Holderbanker Frauen mussten für einmal nicht selber kochen. Mistkratzerli, Cevapcici, Steaks und Pommes gabs zur Genüge. Eine Sitzbank für den Spielplatz Die Schümelüberbauung ist mit diversen Spielplätzen bestückt. Zuhinterst, beim Kletterturm, steht jetzt sogar eine wunderschöne Sitzbank, gespendet und hergestellt von Gemeinderat Roger Luginbühl, der in Othmarsingen eine Werkstatt für Handwerk aus Holz und Aluminium führt. Die bequeme Sitzgelegenheit freut sicher viele Mütter, wenn ihre Dreikäsehochs auf dem Kletterturm und der Rutsche spielen. Anderegg ging nur kurz auf die Geschichte des Schümels ein, ist aber überzeugt von der Qualität der Überbauung. «Würde ich nicht schon ein Eigenheim besitzen, könnte ich mir gut vorstellen, hier zu wohnen».

Gute Stimmung: Der Gemischte Chor, begleitet von Dirigent Bernhard Ryter, sorgte beim Apéro für eine gute Stimmung, die sich spontan auf die vielen ZuhöFotos: pwi rer übertrug. Rhythmisches Mitklatschen war der Dank dafür.

Sitzprobe: Gemeindeammann Herbert Anderegg und Spender Roger Luginbühl auf der neuen Bank. Im Aufenthaltsraum bestaunten vor allem ältere Holderbanker die Fotogalerie über das Schümelgebiet. Mit Fotos aus längst vergangenen Zeiten ab dem Jahre 1902 bis zum heutigen Tag hat Lorenz Caroli eine eindrückliche Bildgeschichte zusammengestellt.

Am Nachmittag boten die Vereine Unterhaltung für Klein und Gross mit Geschicklichkeitsspielen, einer Bastelecke und Wettbewerben. Ab 17 Uhr, als Einstimmung und Einladung zum Nachtessen, spielte die Musikgesellschaft, bevor die Band «Heavy Load» mit Country- und Rockklassikern zum Verweilen, Kennenlernen und Gedankenaustausch einlud. Später spielte die Gruppe «Major 9» mit einem umfassenden Repertoire von Rock ’n’ Roll über Jazz/Pop bis zu Elektroswing alles, was zum Tanzen einlud. «Gelungener Anlass» «Es war ein gelungener Anlass», zog Herbert Anderegg spätabends ein erstes Fazit, «die Holderbanker und viele auswärtige Besucher haben für eine tolle Stimmung gesorgt. Petrus ist sicher ein halber Holderbanker und alle Helferinnen und Helfer haben alles gegeben.»

Bunter Schulstart in Dintikon In der festlich dekorierten Mehrzweckhalle wurden alle Schüler und Schülerinnen der Schule Dintikon zum neuen Schuljahr empfangen. Die besondere Aufmerksamkeit galt selbstverständlich den neuen Erstklässlern, welche sich schon wochenlang auf den ersten Schultag freuten. Sie wurden einzeln aufgerufen und von ihrer Klassenlehrerin begrüsst. Die Lehrerin erklärte, dass sie nun abheben Richtung erste Klasse. Dazu überreichten die Schüler der Partnerklassen (6. Klassen) ihnen symbolisch einen Luftballon. Auf der grossen Bühne sitzend, genossen die Neulinge die

Aufmerksamkeit an ihrem grossen Tag und das Lied, welches die anderen Kinder ihnen darboten. Anschliessend wechselten sie, begleitet von ihren Eltern, gespannt in ihr zukünftiges Klassenzimmer. Später liessen sie ihre Luftballons mit einer Antwortkarte in den Himmel steigen. Nun war es an der Zeit, von den Eltern Abschied zu nehmen. Den restlichen Morgen meisterten die ABC-Schützen alleine im grossen Schulhaus. Nun gilt es neben dem Lesen- und Schreibenlernen auch zu hoffen, dass möglichst viele Antwortkarten der Luftballons zurückkommen. (Eing.)

Alphorn- und Büchelklänge erklingen in Möriken A

Bunt, fröhlich, crazy: Schuljahresanfang mit Hut Passend zum Schulmotto «Vielfalt macht uns reich, Gemeinschaft macht uns stark!» trafen sich in Niederlenz gut

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500 Kindergärtler und Schüler mit ihren Lehrpersonen zum traditionellen Schuljahresanfang-Event – dieses Jahr mit

selbst gebastelten Hüten. Das Gesamtbild: bunt, fröhlich und auch etwas verrückt – wie der Schulalltag eben. (Eing.)

SCHAFISHEIM Sommerfest mit Fischchnusperli mit dem Jodlerklub Bärgmätteli Wie jedes Jahr lädt der Jodlerklub Bärgmätteli die Dorfbevölkerung auch dieses Jahr zum Fischchnusperliessen ins Hüttmattstübli der Familie Frei in Schafisheim ein. Ab 17 Uhr ist die Festwirtschaft geöffnet. Bei feinem Fisch und einem Glas Weissen kann das gesellige Zusammensein gepflegt werden. Selbstverständlich gibt es wie jedes Jahr zum Dessert feine, selbst gebackene Kuchen. Bei Gelegenheit wird der Klub einige Jutzer und fröhliche Jodellieder zum Besten geben. Der Jodlerklub freut sich auf ein gemütliches Beisammensein mit Freunden und Bekannten am Samstag, 29. August 2015, ab 17 Uhr im Hüttmattstübli der Familie Frei in Schafisheim.

m Sonntag, 23. August 2015, werden in Möriken ungewohnte Klänge zu hören sein. Die Alphornvereinigung Nordwestschweiz (AV NWS) führt ihr jährliches Wettblasen und Bläsertreffen durch. Für die Organisation dieses Anlasses zeichnet der Jodlerklub Schlossbrünneli Möriken-Wildegg verantwortlich. Ab 8.30 Uhr lädt eine Festwirtschaft auf dem Schulhausplatz in Möriken zum Verweilen ein. In der Alphornvereinigung Nordwestschweiz sind rund 300 Alphorn- und Büchelbläser organisiert. Die Mitglieder stammen aus den Kantonen Basel, Basel-Landschaft, Aargau und Solothurn sowie vereinzelt aus Deutschland. Der Verein besteht seit 1956 und ist im Nordwestschweizer Jodlerverband für die Sparte Alphorn verantwortlich. Weitere Informationen über die AV NWS gibt es unter www.alphornvereinigung.ch. Das Wettblasen ist ein fester Bestandteil im Jahresprogramm des Vereins. Wer beim Wettblasen die vorderen Plätze belegt, mischt meistens auch in der Vereinsmeisterschaft ganz vorne mit. Im Alphornwesen sind Einzel- oder mehrstimmige Vorträge möglich. Bei den Formationen unterscheidet man Duo-, Trio-, Quartett- und Gruppenvorträge (ab fünf Mitwirkenden). Eine Jury beurteilt bei einem Vortrag unterschiedliche Faktoren wie zum Beispiel Tonkultur, Blastechnik, Dynamik, Agogik, Rhythmik sowie den musikalischen Ausdruck. Verdeckte Jury Am Wettblasen werden keine Klassierungen vorgenommen, sondern es wird eine Punktzahl ermittelt. Dadurch entstehen am Ende des Anlasses je eine Rangliste für Einzel- und mehrstimmige Vorträge. Die Jury arbeitet verdeckt, das heisst, die Juroren sehen nicht, wer das Musikstück vorträgt. Auch dies ist ein wesentlicher Unterschied zu einem Jodlerfest. Die Vorträge beginnen um 9 Uhr. Im letzten Jahr waren rund 60 Alphorn- und Büchelvorträge zu hören, was einen Ver-

einsrekord bedeutete. Thomas P. von Arx, Präsident der AV NWS, geht davon aus, dass diese Anzahl auch in diesem Jahr erreicht wird. Die Rangverkündigung findet ca. um 17 Uhr statt. Gesamtchorkonzert Der Jodlerklub Schlossbrünneli Möriken-Wildegg betreibt während des ganzen Tages eine Festwirtschaft. Über den Mittag wird ein Festmenü angeboten. Um 13.30 Uhr und ca. 16.30 Uhr folgt ein ganz besonderer Leckerbissen: ein Gesamtchorkonzert. Alle Alphornbläserinnen und -bläser werden gemeinsam einige Alphornstücke vortragen. Umrahmt werden die Bläser von Fahnenschwingern der Fahnenschwingervereinigung Nordwestschweiz. Die Alphornvereinigung Nordwestschweiz und der Jodlerklub Schlossbrünneli laden die Bevölkerung herzlich ein, den einmaligen Anlass in Möriken zu besuchen und die wunderschönen Klänge des Alphorns oder Büchels sowie ein gemütliches Fest zu geniessen. (Eing.) INSERATE

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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 20. August 2015

Nichtraucher bleiben Casa Hubpünt in Seengen: Die Baubewilligung ist erteilt.

(zvg)

Die Bauarbeiten können beginnen Am Montag, 17. August, hat der Gemeinderat Seengen die Baubewilligung für den Neubau der Casa Hubpünt erteilt.

D

ie Casa Hubpünt, Betreutes Wohnen im Alter, wird mit ihren 40 Wohnungen, 26 Pflegeplätzen und einer öffentlichen Gastronomie im Herbst 2017 eröffnen. Die Einreichung des Baugesuches fand im Frühling 2015 statt. Es wurden keine Einwendungen gegen das Projekt im Baubewilligungsverfahren ausgesprochen. Bis Ende Jahr läuft die Ausführungsplanung, um dann Anfang 2016 mit den Bauarbeiten auf dem Gelände am Generationenweg beginnen zu können. Es ist eine Bauphase von rund 18 Monaten vorgesehen. Das Angebot Betreutes Wohnen im Alter umfasst 40 2- und 3-Zimmer-Wohnungen und richtet sich an Seniorinnen und Senioren, welche selbstbestimmt

und selbstständig wohnen und bei Bedarf Dienstleitungen beziehen möchten. Alle Wohnungen sind hindernisfrei, mit 24Stunden-Notruf, Brandmeldeanlage sowie einer windgeschützten Loggia ausgestattet. Eine kleine Pflege in den Wohnungen wird durch die hausinterne Pflegeabteilung abgedeckt. Mit 26 Einer-Pflegezimmern in der Pflegeabteilung und gut ausgebildetem Fachpersonal erhalten die Bewohner die bestmögliche Pflege und Betreuung. Die 26 Pflegebetten sind vom Kanton auf der Pflegeheimliste aufgenommen worden und werden mit der Eröffnung des Betriebes definitiv bestätigt. Die Bauherrschaft, die Seniorenzentrum Hubpünt AG, ist erfreut, dass das Neubauprojekt von der Bevölkerung, der Gemeinde wie auch den direkt betroffenen Nachbarn so positiv aufgenommen wurde. (eing.) Weitere Informationen unter www.casa-hubpuent.ch

10 Jahre Ludothek und Läsi-Huus L

etzten Donnerstag feierten Ludothek und Läsi-Huus Fahrwangen Geburtstag. 10 Jahre ist es her, seit das LäsiHuus zusammen mit der Ludothek die gemeinsamen Räume eröffnete. Das wurde denn auch zusammen gefeiert. Nach der Geschichtenstunde für Kinder gab es eine Jubiläums-Ausleihe mit verschiedenen Attraktionen. In der Ludothek konnte man am Glücksrad drehen und Preise gewinnen. Im Läsi-Huus wurde fleissig ausgeliehen, um die Chance zu erhöhen, ein «verzaubertes» Medium zu erwischen und damit eine kleine Läsi-Huus-Taschenlampe zu ergattern. In den geburtstäglich geschmückten Räumen genossen die Besucher die Geburtstagstorte und andere Leckereien. Hier und da hört man ein: «Auf die nächsten 10 Jahre.» (mc)

M

it ihrem Lehrbetrieb, der kantonalen Verwaltung in Aarau, hat Livia Schär vor einem Jahr einen Nichtraucher-Vertrag vereinbart. Ein Jahr sollte sie rauchfrei bleiben, sich also weder bei der Arbeit noch in der Freizeit eine Zigarette anzünden. Anfang August 2015 nahm sie im Grossratssaal in Aarau an der offiziellen Prämienübergabe des kantonalen Präventionsprojekts «1. Lehrjahr rauchfrei» teil und erhielt von Ständerätin Christine Egerszegi ein symbolisches Give-Away für die erfolgreiche Einhaltung des Nichtraucher-Vertrags. Rund 700 Jugendliche hatten dieses Jahr teilgenommen. «Mehr als 90 Prozent davon haben ihr Ziel erreicht», teilt die Projektinitiantin, die Lungenliga Aargau, mit. Das Projekt wird bereits im siebten Jahr in Folge von der Lungenliga Aargau in Kooperation mit der Stiftung «aarau eusi gsund stadt» und dem Departement Gesundheit und Soziales organisiert. Alle Teilnehmenden erhalten eine Woche mehr Ferien im zweiten Lehrjahr. Livia Schär freut sich über die extra Freizeit. «Das kann man brauchen. Die Lehrzeit ist manchmal schon recht stressig.» Lehrlingsverantwortliche Silvia Burri hatte während des Rauchfreijahrs ein Auge auf ihren Schützling. «Wenn Livia Schär geraucht hätte, hätte ich das schon gemerkt», ist Burri, selbst Nichtraucherin, überzeugt. Bis jetzt haben alle ihre Lernenden, die am Projekt teilgenommen haben, erfolgreich bestanden. Aber eigentlich war es für die 16-Jährige ein Leichtes, die Rauchabstinenz einzuhalten. Denn geraucht hat sie noch nie, auch noch nie «nur probiert», sagt sie. Ge-

Die 16-jährige Livia Schär (li) aus Seengen hat im zweiten Lehrjahr eine Woche mehr Ferien, weil sie das 1. Lehrjahr rauchfrei geschafft hat. Lehrlingsver(MS) antwortliche Silvia Burri ist stolz auf ihren Schützling. danken über das Rauchen hat sie sich allerdings schon gemacht. Von ihren Eltern hat sie mitbekommen, dass der Rauchausstieg schwierig sein kann. Sie hat die Risiken abgewogen, sich über die Zigarettenpreise Gedanken gemacht und hat sich entschieden, dass sie nicht nach Rauch riechen möchte, so wie einige ihrer Kollegen. Heute ist sie «überzeugte Nichtraucherin». Einstiegsgrund «Stress» Die Gründe, um zu rauchen, sind individuell und vielfältig. Für Livia Schär käme als einziger Einstiegsgrund «Stress» infrage. «Gruppendruck war für mich nie ein Thema.» In ihrem Kollegenkreis sei das Nichtraucher-/Raucher-Verhältnis ausgeglichen. «Eine Hälfte raucht, die andere nicht.» Doch bei den Jungen sei das Rauchen längst nicht mehr so angesagt wie auch schon. Die Jugendliche meint, einen entgegengesetzten Trend festzustellen. «Einige meiner Kollegen haben in der Oberstufe mit dem Rauchen angefangen und mittlerweile wieder aufgehört.» Das erste Lehrjahr hat Livia Schär rauchfrei geschafft. Die nächste grosse

Prämienübergabe: 30 Lernende der kantonalen Verwaltung blieben im 1. Lehrjahr rauchfrei. (zvg) Herausforderung, «die Lehrabschlussprüfung erfolgreich zu bestehen», rückt langsam näher. Jetzt steht der anstrengende Teil der Lehre bevor. «Das zweite Lehrjahr ist sehr fordernd», weiss auch die Lehrlingsverantwortliche Silvia Burri. Trotzdem ist Schär überzeugt: «Ich bleibe Nichtraucherin.» Und wenn es zu anstrengend wird und der Stresslevel hoch ist, kann die Jugendliche, zumindest jetzt im zweiten Lehrjahr, eine Woche mehr entspannen.

SEENGEN Happy Birthday Ludothek und LäsiHuus Fahrwangen.

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Rücktritt Schulpflege Renata Suter, Präsidentin der Schulpflege, hat per Ende Jahr ihren Rücktritt als Mitglied der Schulpflege erklärt. Die Ersatzwahl findet am 18. Oktober 2015 statt, sofern keine stille Wahl zustande kommt. Neue Lernende Am 10. August 2015 hat Anja Hauri ihre 3-jährige kaufmännische Lehre bei der Gemeindeverwaltung begonnen. Am gleichen Tag war auch Ausbildungsstart für Samuel Gurtner. Er absolviert beim Gemeindewerk Seengen eine 3-jährige Lehre als Fachmann Betriebsunterhalt. Holzschnitzelschopf Der Holzschnitzelschopf muss saniert werden. Anlässlich der letzten Ortsbürgergemeindeversammlung vom 20. Juni 2015 informierte der Gemeinderat über die verschiedenen Sanierungsvarianten. Aufgrund weiterer Vorschläge aus der Versammlung wurden zusätzliche Möglichkeiten geprüft. Der nächsten Ortsbürgergemeindeversammlung wird nun ein Kredit von 83 000 Franken für eine einfache und zweckmässige Sanierung beantragt.

Die MG Seengen unterhält die Gäste (zvg) beim Fischessen.

Musical-Nachmittag in Seengen D ie Regionale Musikschule Oberes Seetal, REMOS, bietet für Schülerinnen und Schüler der 1. bis 6. Klasse einen Musical-Nachmittag an. Die Musiklehrerin Annette Flury-Jegge führt die Kinder mit einer spannenden Unterwassergeschichte, Mundart-Liedern, Choreografien und vielem mehr in die Welt der Musik. Das Musical «Das Geheimnis der sieben Perlen» erzählt die Geschichte der Meeresprinzessin Aquarina, die ihr Ge-

Melanie Solloso

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Seengen: traditionelles Fischessen mit musikalischer Unterhaltung m Wochenende vom 29./30. August 2015 lädt die Musikgesellschaft Seengen zum traditionellen Fischessen ein. Das Fest findet auf dem Areal von Bruno Hauri Transporte in Seengen statt. Dabei wird, nebst den im Seetal als Insider-Tipp gehandelten Fisch-Spezialitäten, viel Musik und Unterhaltung für die ganze Familie geboten. Bei schönem Wetter besteht die Möglichkeit, die leckeren Eglifilets, die fangfrischen Knusperli sowie Kaffee und Kuchen unter freiem Himmel zu geniessen. Bei Regen findet der Anlass in der thematisch eingerichteten Halle auf dem Festplatz statt. Für musikalische Unterhaltung am Samstag und Sonntagmittag sorgt «Bödeli». Am Sonntag um 10.30 Uhr werden die Mittagsgäste mit dem klassischen Frühschoppenkonzert der Musikgesellschaft Seengen empfangen. (eing.) Fischessen am Samstag, 29. August, ab 17 Uhr, Sonntag, 30 August, ab 11.30 Uhr. Areal Bruno Hauri Transporte, Seengen.

Die Lehre ist eine intensive Zeit. Der Stresslevel ist hoch und das begünstigt laut Studien die Tendenz zum Raucheinstieg. Ein kantonales Präventionsprojekt soll Jugendlichen helfen, Nichtraucher zu bleiben. Livia Schär aus Seengen hat erfolgreich teilgenommen.

burtstagsgeschenk – eine Perlenkette – verbotenerweise im Voraus betrachtet. Dabei reisst die Kette und die Perlen werden in alle Meere verstreut. Mit ihrem Freund Flössli macht sich Aquarina auf die Suche nach den verlorenen Perlen. Weitere Infos und Anmeldung: www.musikschule-remos.ch (MG) Mittwoch, 9. September, 14–17 Uhr, Aufführung um 16.30 Uhr, Seengen, Schulhaus 4, Aula.

Wasserversorgung Die Bachema AG, Schlieren, hat das Trinkwasser der Wasserversorgung untersucht. Gemäss Untersuchungsbericht handelt es sich bei allen Proben um hygienisch einwandfreies Trinkwasser.

Schulpflegekandidatin

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ls Nachfolgerin der zurücktretenden Renata Suter, Schulpflege Seengen, schlägt die FDP Seengen Bettina Stähli zur Wahl am 18. Oktober in die Schulpflege vor. Bettina Stähli verfügt über eine kaufmännische Ausbildung mit Berufsmittelschule und ist mit einem 40%- Pensum bei der Mammut Sports Group in Seon tätig. Sie wohnt seit 20 Jahren mit ihrer Familie in Seengen. Als Kursleiterin im Samariterverein sammelte die 43-Jährige Erfahrungen im pädagogischen Bereich. (UF)

Praxiseröffnung Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass wir nach einer kurzen Umbauzeit in der ehemaligen Praxis von Herrn Dr. med. dent. Hans Elmiger unsere Arbeit aufgenommen haben. Gerne stellen wir uns Ihnen kurz vor: Dr. med. dent. Teresa Krapf-Dobr 2000 Staatsexamen der Zahnmedizin an der Universität Basel 2003 Erlangung der Doktorwürde an der Zahnmedizin an der Universität Basel 2001–2006 Assistenzzeit an den Universitätskliniken für Zahnmedizin Basel, der Dentalhygieneschule in Zürich und in diversen Privatpraxen 2003–2004 karitative zahnärztliche Tätigkeit in Kambodscha, Nordthailand und Indonesien 2006 Lehrmeisterkurs 2006–2010 Privatpraxis Zahnärztinnen am Märtplatz, Effretikon 2008 Privatpraxis Dres. med. dent. Teresa und Lukas Krapf-Dobr, Burgdorf 2010 Weiterbildungsausweis SSO «Allgemeine Zahnmedizin» Dr. med. dent. Lukas Krapf-Dobr 2000 Staatsexamen der Zahnmedizin an der Universität Basel 2003 Erlangung der Doktorwürde an der Zahnmedizin an der Universität Basel 2000–2008 Gemeinschaftspraxis Dr. M. Svihalek/B. Müller, Affoltern am Albis 2007 Lehrmeisterkurs 2008 Weiterbildungsausweis SSO «Allgemeine Zahnmedizin» 2008 Privatpraxis Dres. med. dent. Teresa und Lukas Krapf-Dobr, Burgdorf 2012 Anerkennung als Weiterbildungspraxis SSO «Allgemeine Zahnmedizin» 2014 SSO-Visitation: «Praxis kann vorbehaltlos empfohlen werden» Schwerpunkte unserer Tätigkeiten: Ästhetische Zahnmedizin, Zahnstellungskorrekturen mit Invisalign, Implantate, Kronen-Brücken, abnehmbarer Zahnersatz, Bleaching, Lasertherapie, zahnärztliche Beratung mit intraoraler Kamera, 3D-Röntgen, amalgamfreie Praxis. Mitgliedschaften: SSO Schweizerische Zahnärztegesellschaft SGOLA Schweizerische Gesellschaft für orale Laserapplikationen SGAEZ Schweizerische Gesellschaft für ästhetische Zahnmedizin DGZI Deutsche Gesellschaft für zahnärztliche Implantologie AAID American Academy of Implant Dentistry ADA American Dental Association Wir freuen uns darauf, Sie als Patienten weiterhin fachlich kompetent zu betreuen. Gerne heissen wir auch neue Patienten in unserer Praxis herzlich willkommen. Dres. med. dent. Teresa und Lukas Krapf-Dobr eidg. dipl. Zahnärzte SSO Luzernerstrasse 10, 6285 Hitzkirch Telefon 041 917 12 42, E-Mail: team@zahnarzthitzkirch.ch


Lindenberg / Unteres Seetal

Wasserratten zeigen Härte Natürlich kann man bei Regen schwimmen gehen. Das Schöne dabei: Man ist schon nass. Die Meisterschwandner Schüler trotzten am Samstag dem Regen und sprangen in den warmen See. Die Gewinner des Ballonwettfliegens: Celine Joho, Simon Dössegger und Valentina Leuch aus Fahrwangen. (zvg)

Ballone aus Fahrwangen flogen bis nach Deutschland und Österreich R und 300 Schülerinnen und Schüler aus Fahrwangen haben ihre Ballone im Rahmen der JUFE-Eröffnung auf die Reise geschickt. Bei gutem Wetter und starkem Wind flogen alle Richtung Osten. Über 80 Karten sind im Verlaufe der Zeit auf dem Schulsekretariat eingetroffen. Die meisten Ballone landeten im Raum Ostschweiz. Einige we-

nige haben es nach Deutschland und Österreich geschafft. Am Montag, 10. August, fand im Beisein des Ballonfahrers Roger Strebel die Preisverteilung statt. Gewonnen haben Celine Joho, Simon Dössegger und Valentina Leuch. Ihre Ballone flogen bis nach Deutschland und Österreich. Die Gewinner kommen in den Genuss einer Ballonfahrt. (KL)

Aargauer Meisterschaft – Fahrwangerin holt sich Platz 2 A

m Samstag, 15. August, fand die Aargauer Meisterschaft für Gewehr 300 Meter und Pistole 50/25 Meter in der Schiessanlage Möhlin statt. Die PistolenNachwuchsschützen in der Kategorie U16 mussten sich für diesen Final in 3 Vorrunden im Heimstand qualifizieren. Die Pistolensektion Baden und der Pistolenclub Fahrwangen stellten je 5 Schützen. Das Programm bestand aus 4 × 5 Schuss in je 150 Sekunden auf die Präzisionsscheibe und dann 4 × 5Schuss in je 30 Sekunden auf die Schnellfeuerscheibe. Nach dem Präzisionsdurchgang sah es nach einem Sieg für Fahrwangen aus: Jessica Niggli mit 256 und Silvan Herren mit 252 lagen in Führung. Der spätere Sieger Christoph Wolfgang aus Baden lag mit 243 Punkten zurück. Aber abgerechnet wird erst nach dem letzten Schuss. Im Schnellfeuerdurchgang holte Wolfgang Punkt für Punkt auf und kam mit schliesslich 518 Punkten zum ersten

A

m Samstag, 15. August, fand beim Strandbad Seerose in Meisterschwanden das traditionelle Wettschwimmen der gesamten Schule Meisterschwanden statt. Die Wetterprognosen waren nicht gerade rosig, deshalb beriet man vor dem Wettkampf eingehend. Es gab zwei Gründe, die für die Durchführung sprachen: der warme See und es waren keine Gewitter prognostiziert. So starteten die vierten Oberstufenschüler pünktlich um 8.30 Uhr bei trockenem Wetter den Wettkampf. Hundert Meter mussten sie schwimmen. Die Primarschüler und -schülerinnen schwammen dann nach dem Rangverlesen der Oberstufenjahrgänge ihre 50 Meter oder 30 Meter. Annetzen mussten sich einige der kleinen Schwimmer nicht, dafür hatte der einsetzende Regen schon gesorgt. So hiess es dann: raus aus der warmen Jacke und rein in den warmen See. Der Regen hielt sich zum Glück in Grenzen und hörte auch schnell wieder auf. Taucher sorgten für Sicherheit Drei Taucher waren während des Wettkampfs im Wasser vor Ort und sorgten für die Sicherheit der jungen Schwimmer. Viele Eltern sprachen sich positiv aus über den Entscheid, das traditionelle Wettschwimmen auch bei Schlechtwetter

Das traditionelle Wettschwimmen der Schule Meisterschwanden fiel trotz Regen (zvg) nicht ins Wasser. durchzuführen. «Mein Sohn freute sich auf den Anlass. Er findet es toll, bei Regen zu schwimmen», äusserte beispielsweise eine Mutter. «Etwas Abhärtung kann nicht schaden», meine ein Vater. Es gab aber

auch kritische Stimme. Einige Eltern sorgten sich, ihr Kind könnte sich erkälten. Die Lehrpersonen teilten nach dem Anlass mit, dass sie die Rückmeldungen ernst nehmen. (FB)

SARMENSTORF

Erfolgreiche Nachwuchsschützen: Samuel Melliger, Silvan Herren, Jessica (zvg) Niggli, Melina Stüssi (von li). Rang. Rang 2 holte sich Jessica Niggli aus Fahrwangen mit Total 515 Punkten und auf Rang 3 kam Silvan Herren mit 514 (HT) Punkten.

Öffentlicher Waldumgang Der öffentliche Waldumgang für die Einwohnerinnen und Einwohner von Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf findet am Samstag, 29. August, ab 13.15 Uhr statt. Treffpunkt ist die Waldhütte Fluren in Meisterschwanden. Parkplätze sind bei der katholischen Kirche Meisterschwanden vorhanden. Der Fussmarsch zur Waldhütte ist signalisiert (zirka fünf Minuten). Themen des diesjährigen Waldumgangs sind: Energieholzaufbereitung sowie korrektes Betreiben von Holzheizungen. Der Umgang

dauert zirka 21/2 Stunden mit anschliessendem Beisammensein mit Verpflegung. Der Bevölkerung wurde ein Flugblatt mit Anmeldetalon zugestellt. Der Forstbetrieb Lindenberg und die Ortsbürgergemeinden von Bettwil, Fahrwangen, Meisterschwanden und Sarmenstorf freuen sich auf die Teilnehmenden. Einladung zur Seniorenreise In diesen Tagen wurden die Einladungen zur Seniorenreise versandt. Sie findet statt am Donnerstag, 10. September. Die Reise führt via Muri, Affoltern am Albis

nach Brunnen. Dann gehts aufs Schiff bis nach Brunnen und Flüelen, vorbei am Rütli. Ab Flüelen gehts weiter mit dem Car in die Schöllenenschlucht mit Besuch des Suworow-Denkmals. In Morschach, im Swiss Holiday Park, wird das Abendessen eingenommen. Danach gehts zurück nach Sarmenstorf. Teilnahmeberechtigt sind Einwohnerinnen und Einwohner von Sarmenstorf mit Jahrgang 1950 und älter sowie die Pensionärinnen und Pensionäre des Regionalen Altersund Pflegeheims Eichireben. Die Anmeldefrist läuft bis am 28. August.


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Agenda

Agenda vom 21. bis 27. August KLASSIK

Seengen: Tagungshaus Rügel 19–21.30 Uhr. Musikalische Weltreise mit dem Duo Escarlata. Mit Apéro. Bei schönem Wetter findet der erste Teil des Konzerts im Freien statt. Freiwilliger Unkostenbeitrag. Seengen: Schloss Hallwyl 20–23 Uhr. Oper «Zauberflöte». Bei Verschiebung gibt www.operschlosshallwyl.ch und Telefon 1600, Rubrik 5, ab 16 Uhr über das definitive Verschiebedatum Auskunft. Abendkasse ab 19 Uhr geöffnet.

Kino Urban: Täglich 20 Uhr, So auch 17 Uhr. D/14 J.

Minions

Samstag, 22. August Seengen: Schloss Hallwyl 22–23 Uhr. Oper «Zauberflöte». Bei Verschiebung gibt www.operschlosshallwyl.ch und Telefon 1600, Rubrik 5, ab 16 Uhr über das definitive Verschiebedatum Auskunft. Abendkasse ab 19 Uhr geöffnet.

Sonntag, 23. August

SOUNDS

Freitag, 21. August Lenzburg: Schloss Lenzburg 20.15–22 Uhr. «Musikalische Begegnungen Lenzburg – Lauter Lieder!»: Don & Giovannis. Klassik trifft Swing, Tango, Klezmer und Canzoni Italiani.

ANDERE KLÄNGE

Samstag, 22. August Lenzburg: Altstadt 13–17 Uhr. Musikalische Begegnungen Lenzburg – «Lauter Lieder!»: Klingende Zone 15. Mit 29 verschiedenen Ensembles und Formationen aus der Region. Auftrittsplan: www.mbl-lenzburg.ch.

Sonntag, 23. August Wildegg: Schulhaus Dorf Möriken 9–16 Uhr. Bläsertreffen/Wettblasen 2015, Alphornvereinigung Nordwestschweiz. Mit Festwirtschaft und dem Jodlerklub Schlossbrünneli Möriken. Auenstein: Reformierte Kirche 17 Uhr. Orgelkonzert mit Annerös Hulliger.

VERNISSAGEN

Samstag, 22. August Lenzburg: Müllerhaus 17–20 Uhr, Vernissage zur Ausstellung der Werke von Elfie Marinello. Acrylund Mischtechnikbilder. Mi/Do/Fr 15–20 Uhr, Sa/So 11–17 Uhr. Bis 6. September.

DIES & DAS

Saitefieber sind an der Klingenden Zone 15 am Samstag, 22. August, in der Rathausgasse in Lenzburg zu hören. Foto: zvg

Samstag, 22. August Lenzburg: Freischarenplatz 10–16 Uhr. Pro Velo: «VeloLust». Möriken-Wildegg: Alterszentrum Chestenberg 10–16 Uhr. 1. Koffermarkt Chestenberg. Möriken-Wildegg: Gemeindesaal 17.30 Uhr. «Möwimovie». 18 Uhr: «Ein Schweinchen namens Babe». 20 Uhr: «Anastasia» mit Yul Brynner. Abendkasse. Kulinarisch werden die Besucher auf dem Yul-Brynner-Platz verwöhnt. Meisterschwanden: Waldhütte Ab 17 Uhr. Risotto-Plausch. Organisiert vom gemischten Chor Fahrwangen-Meisterschwanden. Othmarsingen: Pfarrgarten 18–22 Uhr: Glockenbenefiz-Sommernachtsfest. Mit der Band SET, mit Auftritt und Workshop der Country-Linedance-Gruppe Othmarsingen und Überraschungsgästen.

Sonntag, 23. August Lenzburg: Schloss Lenzburg 10–17 Uhr. Fauchifest und Puppentheater. Weitere Infos: www.museumaargau.ch.

Montag, 24. August Wildegg: Schloss 14 Uhr. Öffentliche Führung: Mit Nase, Hand und Gaumen. Garteneintritt.

Dienstag, 25. August Boniswil: Alte Schmiede (Busstation) 18 Uhr. «Auf historischen Spuren durch Boniswil». Abendspaziergang ab «Alte Schmiede» mit Daniel Humbel, Präsident der historischen Vereinigung Seetal. Anschliessend Apéro und Ausklang im Atelier von Bruno Fischer, Kappelen 5. Org.: Gesprächsgruppe «Zukunft Boniswil». Lenzburg: Rathausgasse 7.30–11 Uhr. Wochenmarkt.

Freitag, 21. August

Donnerstag, 27. August

Lenzburg: Rathausgasse 13–17 Uhr. Wochenmarkt.

Lenzburg: Kulturhaus und Jugendwerkhof Tommasini

INSERAT

Mission Impossible – Rogue Nation Gerade hat das unschlagbare Team mit Actionstar Tom Cruise noch den Atomkrieg verhindert, schon bahnt sich eine noch gefährlichere und unmöglichere Mission an: Sie müssen das Syndikat, eine internationale Untergrundorganisation, auslöschen, wenn sie überleben möchten. Denn das Syndikat hat nur ein Ziel: die IMF zu zerstören. Und es ist keine Frage, dass Hunt und sein Team diese Mission annehmen werden.

Freitag, 21. August

Lenzburg: Alter Gemeindesaal 17–19 Uhr. Musikalische Begegnungen Lenzburg – «Lauter Lieder!»: «An die Hoffnung». Kammermusik. Mit Judith Flury (Klavier), Andreas Müller (Cello) und Andreas Müller-Crepon (Rezitation und Moderation).

Filmtipp

17 Uhr. «Guck mal Günther, Kunst» – Festival für junge Kunst. 20 Künstlerinnen und Künstler aus der ganzen Schweiz präsentieren ihre Arbeiten. Vernissage. Bis 30. August. Das Detailprogramm findet man unter www.guckmalkunst.ch

SENIOREN

Freitag, 21. August Seengen: Gasthof Rebstock 11.45 Uhr. Senioren-Mittagstisch

Montag, 24. August Hendschiken: Kirchenzentrum 16.30 Uhr. Infoveranstaltung zu «Generationen im Klassenzimmer». Interessierte Senioren sind herzlich willkommen.

Dienstag, 25. August Beinwil am See: Bahnhofparkplatz 7.35 Uhr. Pro Senectute Aargau, Bezirk Kulm. Aussichtsreiche Tour im östlichen Toggenburg.

Donnerstag, 27. August Fahrwangen: Treffpunkt vis-à-vis Bäckerei Lingg zur Abfahrt ins Restaurant Bauernhof nach Bettwil 11.30 Uhr. Senioren-Mittagstisch. Staufen: Lenzopark 8.50–17 Uhr. Radsportgruppe Pro Senectute, Bezirk Lenzburg. Die Route ist wie folgt: Menziken–Herrlisberg. Neue Teilnehmer sind ohne Anmeldung herzlich willkommen. Bei zweifelhafter Witterung bekommt man Auskunft über die Durchführung unter der Telefonnummer 062 723 62 41.

VEREINE

Meisterschwanden Frauenverein Meisterschwanden: Ausflug in den Rosengarten in Tann/ Schenkon am Dienstag, 25. August. Abfahrt mit Privatautos beim Volg Meisterschwanden um 13.30 Uhr. Anmeldung bitte bis 22. August an Telefon 056 667 17 85 oder E-Mail: mueller.hugo@bluewin.ch

Oberes Seetal Landfrauen Oberes Seetal: Dienstag, 25. August, 20 Uhr, Schuelhüsli. Tennwil, Hock und Besprechung des MS-Markts und Erntedankfest. Abfahrt 19.50 Uhr bei den Besammlungsorten.

Staufen Alpenclub Staufberg: Sonntag, 23. August, Etzel: Wanderung, leicht. Tel. 062 896 15 78.

MUSEEN Schlösser: Lenzburg, Hallwyl, Wildegg 10–17 Uhr. Dauerausstellung. Di–So und allgemeine Feiertage. Bis 31. Oktober.

Seit Anbeginn der Zeit existieren die Minions als kleine gelbe Einzeller. Im Laufe der Evolution suchten sie sich immer wieder die übelsten Bösewichte als Herren – vom Tyrannosaurus Rex bis zu Napoleon. Doch irgendwann ging die Herrschaft eines jeden Superschurken zu Ende. Ohne einen Meister, dem sie dienen konnten, verfielen die kleinen Latzhosenträger in eine tiefe Depression. Aber dann hat ein Minion namens Kevin einen Plan. Gemeinsam mit dem rebellischen Stuart und dem liebenswerten Bob macht er sich auf in die weite Welt, um einen neuen Anführer für sich und seine Mitstreiter zu finden. Die drei begeben sich auf eine aufregende Reise, die sie schliesslich zu ihrem nächsten potenziellen Meister führt: Scarlet Overkill, die als erste weibliche Superschurkin die Weltherrschaft an sich reissen will. Von der kalten Antarktis über das New York der 60er-Jahre führt der Weg von Kevin, Stuart und Bob bis ins hippe London. Dort müssen sie ihre bisher grösste Herausforderung meistern, die Rettung aller Minions. Kino Urban: 2D: So 14.30 Uhr. D/6 J.

Vacation

Auenstein: Hexenmuseum Schweiz Öffnungszeiten: Mittwoch, 26. August, von 14–17 Uhr. Offener Sonntag 23. August, 14–17 Uhr. Termine zum Kartenlegen sind möglich. Bis zum 29. August bleibt das Museum am Freitagnachmittag geschlossen. Weitere Informationen zum Museum findet man unter www.hexenmuseum.ch

Die nächste Generation der Griswolds ist da. New Line Cinemas Vacation mit Ed Helms (Hangover-Reihe) und Christina Applegate (Anchorman-Reihe) schickt die Familie auf eine Reise zu einem Abenteuer, das unter keinem guten Stern steht. Der Film ist das Regiedebüt von Jonathan Goldstein und John Francis Daley. Rusty Griswold (Helms) tritt in die Fussstapfen seines Vaters. Damit die Familie wieder mehr zusammenrückt, macht er mit seiner Frau Debbie (Applegate) und ihren beiden Söhnen eine Reise durch das Land zur Walley World, Amerikas beliebtestem Familien-Erlebnispark.

AUSSTELLUNGEN

Kino Löwen: Täglich 20 Uhr, So auch 14.30 Uhr. D/10 J.

Seengen: Schloss Hallwyl Jeden Sonntag und Feiertage. Öffentliche Führungen: Feuer im Dach – Die Berner greifen an. 14 Uhr Einführung im Hof (20 Min.), 15 Uhr Schlossführung (60 Min.).

Lenzburg: Zeughaus Öffnungszeiten: Dienstag/Mittwoch/Freitag–Sonntag: 10–17 Uhr, Donnerstag 10–20 Uhr. Ausstellung «Geld, Jenseits von Gut und Böse». Die Ausstellung dauert noch bis am 29. November. Weitere Informationen findet man unter www.stapferhaus.ch Lenzburg: HächlerHaus Öffnungszeiten: Mittwoch, Freitag und Samstag, 17–19 Uhr. Bilder und Objekte von Urban Schaerli, mit Musik von Max Makin. Ausstellung vom 15. August bis am 5. September. Lenzburg: Müllerhaus Öffnungszeiten: Mi/Do/Fr: 15–20 Uhr, Sa/So: 11–17 Uhr. Elfie Marinello: Acryl/Mischtechnik. Ausstellung vom 22. August bis am 6. September.

The Fantastic Four Der Film erzählt von vier jungen Aussenseitern, die in ein gefährliches Paralleluniversum reisen. Die neue und ungewohnte Umgebung hat immense Auswirkungen auf die physische Konstitution des Teams. Ihr Leben wird unwiderruflich auf den Kopf gestellt und die vier müssen nicht nur lernen, mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen, sondern auch Seite an Seite zu kämpfen, um die Welt vor einem mächtigen Feind zu verteidigen . . . Kino Löwen: Sa u. So je 17 Uhr. D/10 J. Weitere Filme und Infos: www.kinolenzburg.ch www.rex-wohlen.ch


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Lenzburger Bezirks-Anzeiger, Donnerstag, 20. August 2015 ..................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................................

Szene

Tag der offenen Ateliertür in der Wisa Gloria Lenzburg – die Vorbereitungen laufen Vom Freitag, 6., bis Sonntag, 8. November, öffnen in der ehemaligen Wisa-Gloria-Fabrik 23 Ateliers von Kunstschaffenden wieder ihre Türen. Die beteiligten Kunstschaffenden trafen sich am Dienstag für letzte organisatorische Belange. Melanie Solloso

I

n der ehemaligen Spielzeugfabrik Wisa Gloria in Lenzburg haben viele Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers eingerichtet. Die meisten arbeiten still für sich, gehen in ihren Räumlichkeiten ihrer Passion, ihrer Arbeit oder ihrem Hobby nach. Nicht mal die Bewohner selbst wissen oft, wer noch auf demselben Stock werkelt. Das wollte Anja Vögeli, selbst Ateliermieterin in der ehemaligen Fabrik, ändern. 2008 lancierte sie den ersten Tag der offenen Ateliertür. Nicht nur bei den Bewohnern selbst fand

Die Organisation ist aufgegleist: 23 Kunstschaffende wollen im November ihre Türen öffnen. die Idee Anklang, auch mal beim Nachbarn reinzuschauen, auch Aussenstehende wollten wissen, was in der ehemaligen Spielzeugfabrik heute so erschaffen wird. Die Palette der Arbeiten ist riesig und reicht heute von einem Proberaum für die Funk-Rock-Soul-Band «Wish and the mob» über eine Druckwerkstatt für

Kunstdrucke, zu einem Atelier für Holzskulpturen bis hin zu einer Werkstatt für mechanische Requisiten. Drei Neuzugänge Im November öffnet die Liegenschaft an der Sägestrasse zum vierten Mal für drei Tage ihre Tore. Letzmals fand der

Neue Saison der Baronessa G

estartet wird mit zwei Bands aus der Region, den Aargauer Mundartrockern Rochoscht und der Rock-Coverband Rockin’Chair. Ein erstes internationales Highlight findet am 18. September statt: Othella Dallas gibt sich die Ehre und macht auf ihrer 90st Anniversary Tour Halt in Lenzburg. Die Grand Old Lady des Jazz, Blues und Funk trägt die Musik tief in ihrem Herzen und legt auf der Bühne eine hinreissende Show hin. Noch nicht ganz so lange, aber immerhin auch schon 40 Jahre, ist die Berner Mundartgruppe Span unterwegs. Sie präsentiert zum Geburtstag eine Zeitreise durch die Mundartrock-Geschichte inklusive der Ballade «Louenesee». Die Bünzlikrachers, waschechte Rocker aus dem Emmental, haben ein breites Repertoire und scheuen sich auch nicht, Schlager wie «Ein knallrotes Gummiboot» zu spielen – natürlich aufgepimpt. Ein erstes Doppelkonzert gibt es Mitte Oktober mit Gone Shooting, beste AC/DC-Coverband der Schweiz, und der Nachwuchsband SMACK, spätestens bekannt als Teilnehmer der Show «Die grössten Schweizer Talente» mit der Coverversion «Black Nights» von Deep Purple. Aus dem Berner Oberland kommt

Die 90-jährige Othella Dallas. Chubby Buddy. Das Duo lebt den Blues Roots und setzt in der Schweizer Bluesszene neue Massstäbe. Anfang November gibt es ein hochklassiges Doppelkonzert mit Walt’s Blues Box und Sam Burkhardt. Sam lebt heute in Chicago und zählt dort zu den renommiertesten Blues-Musikern. Ebenfalls im Blues zu Hause ist der Mittdreissiger Luzerner Fabian Anderhub. Der kanadische Musiker mit Schweizer Pass und seine hochkarätige Band begeistern nicht nur das Publikum – auch die Fachpresse lobt ihn in den höchsten Tönen. Noch etwas jünger, aber nicht weniger leidenschaftlich dem Blues zugewandt ist Laurence Jones. Der Brite

wurde letztes Jahr an den British Blues Award Ceremonies als Young Artist of the Year ausgezeichnet. Anfang Dezember rocken die Lokalmatadoren Master Pflaster wie gewohnt ab und sorgen mit ihrem bekannten Repertoire für eine grandiose Stimmung. Die Stühle zur Seite gestellt werden auch beim Auftritt von Palko!Muski. Die Band aus der Schweiz, aber mit dem Herzen dem Gipsy-Disco-Polka zugetan, verbreitet mit dem explosiven Mix aus Balkanbeat und Polka-Punk Spass auf der ganzen Linie. Unique feat. Reginald Saunders heisst es dann am 18. Dezember. Hier trifft eine einzigartige Groove-Connection auf einen der besten Funk-Interpreten der Schweiz. Nicht wegzudenken ist mittlerweile die Silvesterparty in der Baronessa. Bereits gebucht für Januar 2016 sind die Schweizer Pop-Legende Toni Vescoli, Marco Gottardo & the Silver Dollar Band, Vertreter der Schweizer CountryMusik-Szene und Irrwisch, die kreative CH-Band. Saisonauftakt in der Baronessa ist der 28. August mit der monatlichen Tanzparty Tanz&Gloria. Elisabeth Spielmann www.baronessalenzburg.ch

Mit Italianità den Sommer verlängern K

urz zuvor sah man noch die Sonne im Hafen von Portofino im Meer versinken und auf einmal steht man mitten auf der staubigen Strasse von Dodge City zur Goldgräberzeit. Eine geballte Ladung Amore mit viel Energie, Charme und Lebenslust brandet dem Publikum entgegen: Famiglia Rossi steht auf der Bühne. Zu den schmachtvollen Klängen ihres Schifferklaviers, den rumpligen Beats ihres Schlagwerkes, den brummligen Tönen des Kontrabasses sowie dem verzehrten Sound der Gitarre schmettern die zwei Brüder, ihre Schwester und deren Cousine mit kraftvollen Stimmen die immer wiederkehrenden Geschichten von Abenteuerlust, Fernweh und verlorener Liebe.

Anlass vor drei Jahren statt. Die Organisatoren schätzten 2012 die Besucher auf rund 800 Personen, die einen Blick hinter die Kulissen werfen wollten. 25 Ateliers öffneten damals ihre Türen. Dieses Jahr sind es mit 23 Ateliers fast gleich viele. Die meisten Teilnehmer waren denn auch das letzte Mal schon dabei. Drei

Sterben die frechen Helden aus? W

as lesen Kinder heute und was für Bücher für Kinder und Jugendliche werden hergestellt? Welche Bücher sind zu empfehlen? Dies und mehr diskutieren: Lea Guidon (Autorin; «Ravi & Oli im Grünland»), Zoran Drvenkar (Autor) und Christine Lötscher (Kinder- und Jugendliteraturexpertin). Nimmt das Brave überhand? Oder ist Kinder- und Jugendliteratur heute ein künstlerisches Experimentierfeld wie lange nicht mehr? Darüber und wie man gute Literatur für Kinder und Jugendliche findet, spricht Christine Lötscher, Expertin für Kinder- und Jugendmedien, mit der Autorin Lea Guidon und dem Autor Zoran Drvenkar. Von Lea Guidon ist zuletzt das Kinderbuch «Ravi & Oli im Grünland» erschienen (ET: 21.8.15, Orell Füssli Verlag). Die Raviolis namens Ravi und Oli landen unsanft im Garten der alten Frau Grün. Dort geht es wild und lustig zu, denn eine muntere Gemüse-Truppe hat dort das Sagen. Guidon, 1971 geboren, ist dipl. Ernährungs-Psychologische Beraterin IKP und Kindergärtnerin. Sie bietet regelmässig Workshops an Kindergärten und Primarschulen zum Thema Ernährung und Sprache an und weiss daher, wie man Kinder begeistert. Mit dem Buch bringt sie ihre Leidenschaft für Literatur und Ernährung Kindern näher.

Ravi & Oli in Grünland: Lea Guidon, Andreas Neeser (Text) / Marc Locatelli (Bild). 88 Seiten. Ab 6 Jahren. Sterben die frechen Helden aus? Dienstag, 1. September, 19.15 Uhr Gespräch über Kinder-/Jugendliteratur mit Lea Guidon, Zoran Drvenkar, Christine Lötscher Aargauer Literaturhaus, Lenzburg Eintritt 20.–/15.–

Wandern am rauschenden Bach mit Annerös Hulliger unterwegs Orgelkonzert von Annerös Hulliger am 23. August – Faszination Orgel Auenstein.

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as bevorstehende Konzert an der klangschönen Metzler-Orgel in Auenstein widerspiegelt die Interpretationskunst und den Ideenreichtum der vielseitig tätigen Berner Organistin Annerös Hulliger. Die Musikerin, eine anerkannte Spezialistin für das Wohlergehen historischer Orgeln (19 CD-Einspielungen, Veranstalterin zahlreicher Orgelreisen, weitreichende Lehrtätigkeit) hat für das Auensteiner Recital eine Werkfolge zusammengestellt, die auch Orgelskeptiker zu begeistern vermag.

La famiglia Rossi entführt das Publikum auf eine Tagtraumreise. Nostalgie und Träumereien Die Rossis nehmen das Publikum mit auf ihre Tagtraumreise und wecken Emozioni nach längst vergangenen Tagen, als die Gelati noch molto buonissimi waren und die Westernhelden auf der richtigen Seite des Gesetzes standen. Sprache und Musikstil wechseln locker von Italienisch zu Englisch, von Canti populari zu Spaghettiwesternblues. Seit 2006 donnert la Famiglia mit ihrem Fiat Panda quer durch Schweiz und

(MS)

Neuzugänge gibt es am Tag der offenen Ateliertür 2015 aber. Im vierten Stock hat sich nämlich einiges getan. Man bekommt Gelegenheit, einen Blick in eine Druckwerkstatt zu werfen, fantastische, mechanisch bewegbare Requisiten zu bestaunen und man darf den Arbeitsplatz dreier jugendlicher Kunstschaffender erkunden, die seit zwei Jahren in den Gewerberäumen kreativ arbeiten. Wie die teilnehmenden Kunstschaffenden ihr Atelier präsentieren, ist ihnen selbst überlassen. «Einige machen nur die Ateliertüre auf, andere gestalten speziell für den Anlass eine Ausstellung», so Vögeli. Das einzige, was koordiniert wird, sind die organisatorischen Belange. Knackpunkt sei jeweils die Wegweisung im Gebäude selbst. In den verwinkelten Gängen mit unzähligen Treppen hat sich schon beim letzten Mal der eine oder andere Besucher verirrt. «Wir geben uns Mühe, alles gut auszuschildern», verspricht Vögeli. Dieses Jahr verköstigt das BaronessaTeam mit Grilladen die hungrigen Besucher und sorgt für musikalische Unterhaltung. Auch die hauseigene Band Wish and the mob (Funk-Rock-Soul) wird wieder mit von der Partie sein.

Teile Deutschlands, um den Menschen das Träumen wieder näherzubringen. Spielten die Rossis anfänglich die Perlen aus Mammas Plattensammlung – die alten Meister Celentano, Carosone, Buscaglione und wie sie alle hiessen – so schreiben sie jetzt vorwiegend eigene Canzoni. Und wenn dann die Bühnenlichter ausgegangen und die letzten Klänge verklungen sind, bleibt immer noch

Foto: zvg

der Profumo der grossen weiten Welt und die Gelati sind wieder molto molto buoni und das Leben ist schön. Viva la Famiglia – viva la musica – viva l’amore! Freitag, 28. August 2015, 20.15 Uhr, im Forum Seon. Bar geöffnet ab 19 Uhr. Reservationen 062 775 22 75 oder 079 215 89 43. www.forumseon.ch Jahresprogramm auf der Homepage.

Unerhörte Fundstücke Zum einen ist es das Repertoire der Musikerin, welches abseits ausgetretener Wege Raritäten bereithält. Das sind Trouvaillen aus schweizerischen Bibliotheken, wo Annerös Hulliger unerhörte Fundstücke zutage brachte, deren geschichtlicher Hintergrund beim Publikum Staunen und Heiterkeit entfacht. Zum andern ist es die Spielweise der Musikerin, die mit den Klängen der wohlgeratenen neuen Metzler-Orgel innige

Annerös Hulliger wird auf der Orgel in der Kirche Auenstein konzertieren. Zwiesprache halten wird, sodass das Farbenspiel dieser Orgel wie ein kunstvoll buntes Gewebe leuchten wird. (Eing.) Sonntag, 23. August 2015, 17 Uhr Reformierte Kirche Auenstein www.anneroeshulliger.ch


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Veranstaltungen

Täglich 20 Uhr, SO auch 17 Uhr D, ab 12 Jahren:

MISSION IMPOSSIBLE 5 ROUGE NATION

Öffnungszeiten

Sonntag, 14.30 Uhr D, ab 6 Jahren:

MINIONS – 2D

Mittwoch–Freitag 10–12 Uhr 15–18.30 Uhr Samstag 10–16 Uhr Aavorstadt 30 • 5600 Lenzburg • 062 892 26 22 • info@ferrasi.ch

Täglich 20 Uhr, SO auch 14.30 Uhr D, ab 12 Jahren:

VACATION SA + SO je 17 Uhr D, ab 10 Jahren:

THE FANTASTIC FOUR www.kinolenzburg.ch wüsse, was lauft!

www.okami.ch

Kinderkurs Aikido

Kinder ab 7 Jahre Fördert das Selbstvertrauen, die Motorik und Koordination. Start Montag, 24. August und Dienstag, 25. August

in Lenzburg 18.00 bis 19.00 Uhr

Leitung: Markus Kleiner, Edith Zeller Auskunft: Tanja Kleiner Telefon 062 892 39 70

Aikido- und Judoschule Rathausgässli 14 5600 Lenzburg

Karate für Kinder Niederlenzerstrasse 29 Lenzburg in der Bust a Move Dance School 076 465 62 13 P 062 892 15 69

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