Issuu on Google+

P.P. A 4144 Arlesheim

Donnerstag, 28. Juni 2012

Redaktion: Telefon 061 706 20 22, Fax 061 706 20 30

Amtliches Publikationsorgan

103. Jahrgang

Nr. 26

Im Kampf gegen Springkraut und Co.

13

Aesch

Inserate: Telefon 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30

Gebietsfremde Pflanzen sind eine grosse Bedrohung für die einheimische Artenvielfalt

Am Steuer: Eveline Sprecher heisst die neue Präsidentin des Vereins «Attraktives Aesch». In ihrer Amtszeit möchte die Biobäuerin vermehrt auch die Jungen erreichen.

Münchenstein

19

In der Schweiz gelten rund 20 Pflanzenarten, die von Übersee nach Europa eingewandert sind, als problematisch. Nur dank tatkräftiger, regelmässiger Mithilfe von Freiwilligen kann deren Ausbreitung eingedämmt werden. Jay Altenbach-Hoffmann

F Eine Ära geht zu Ende: 14 Jahre lang stand Walter Banga der Gemeinde Münchenstein als deren Präsident vor. Jetzt nimmt er von seinem Amt Abschied.

Agenda Stellen Immobilien Events

24 2 21–22 23

ür Bienen bedeutet das Drüsige Springkraut eine wunderbare Mahlzeit, für die Artenvielfalt unserer heimischen Vegetation ist es aber eine grosse Gefahr. Die einjährigen Pflanzen fühlen sich in nassen und nährstoffreichen Böden entlang der Birs, in Auen, auf Waldschlägen oder Deponien wohl. Das dichte Gestrüpp verhindert eine Verjüngung der Wälder und an Uferböschungen verdrängt es die einheimischen Pflanzen. Es hinterlässt im Herbst offene, erosionsgefährdete Stellen. Die Pflanze blüht von Juli bis September und ist eine Augenweide. Die Blüten sind weinrot bis blassrot und wohlriechend. Die reifen Samenkapseln schleudern aber bei geringster Berührung ihre Frucht bis zu sieben Meter weit und sind auch nach mehreren Jahren noch keimfähig. Das Drüsige Springkraut ist nur eine von mehreren

Schweisstreibende Arbeit: Mitglieder des Vereins für Natur- und Vogelschutz Reinach machen artfremden Pflanzen den Garaus – hier das aus FOTO: JAY ALTENBACH-HOFFMANN Nordamerika eingewanderte Feinstrahlige Berufkraut. problematischen Pflanzen, die sich in der Region heimisch gemacht haben. Der Verkauf, die Verwendung oder Freisetzung des Japanischen Knöterichs, der Kanadischen Goldrute und des Riesenbärenklaus ist gar verboten, da sie einheimische Pflanzen verdrängen – letztere gilt gar als gesundheitsgefährdend. Problematisch sind auch der Sommer-

flieder, der Blauglockenbaum, der Kirschlorbeer oder die Gewöhnliche Jungfernrebe. Sie werden als Zierpflanze im Garten angepflanzt, doch ihre stark wuchernde Art macht vor Gartenzäunen nicht Halt. Da diesen gebietsfremden Pflanzen natürliche Feinde fehlen, vermehren sie sich ungebremst. Deshalb wäre es wichtig, sich vor dem

Kauf von Zierpflanzen nach einheimischen Alternativen zu erkundigen. Einsätze in Reinach und Dornach Naturschutzorganisatoren haben am Wochenende landauf, landab gegen die Neophyten angekämpft. Zum Beispiel in Reinach. Bei brütender Hitze kamen Fortsetzung auf Seite 2

Jetzt KnobliKräuter-Mousse offeriert zu unseren Grillspezialitäten

Natürlich gut in Arlesheim · Reinach · Muttenz www.goldwurst.ch

Rollladenservice Rollladen, Sonnenstoren, Lamellenstoren, Reparaturen und Neuanfertigungen. Alexander Riser, Tel. 079 404 26 19 Bruggweg 36, 4143 Dornach

Profitieren Sie von unseren laufend neuen Tiefpreisangeboten.

463266

10% Rabatt auf alle übrigen Artikel.

DORFPLATZ 9

4144 ARLESHEIM

061 703 01 03

490538

Dorfgasse 10 ARLESHEIM 061 701 21 50


DIE ZWEITE

2 Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Ihrer Nähe. Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Dornach, Gempen, Hochwald Münchenstein, Pfeffingen und Reinach www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Im Langacker 11, 4144 Arlesheim Geschäftsführer/Redaktionsleiter Thomas Kramer Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 706 20 22 redaktion.arlesheim@wochenblatt.ch Für nicht verlangte Manuskripte (max. 1500 Zeichen) und Illustrationen übernimmt die Redaktion keine Haftung. Redaktionsschluss Dienstag, 9.00 Uhr

Im Kampf gegen Springkraut und Co. Fortsetzung von Seite 1 am Samstag rund zehn Personen auf Initiative des Vereins für Natur- und Vogelschutz bei der ehemaligen Abwasserreinigung zusammen und befreiten die Böschungen unter Einsatz von Pickel und Muskelkraft vom Japanischen Knöterich und weiteren fremden Pflanzen. Zwölf Helfer des Natur- und Vogelschutzvereins waren es am gleichen Tag in Dornach, die zuerst einen 300 Meter weiten Weg mit der Sense mähen mussten, um an ein ganzes Feld mit drüsigem Springkraut zu gelangen. Auf grosse Hilfe konnten die Förster vom Dorneckberg zählen, wo die vergangenen zwei Samstage rund achtzig Freiwillige auf Einladung des Inner Wheel Club Laufen (dem Rotary Club verbundene Frauenorganisation) in einer Waldlichtung dem Springkraut zu Leibe rückten. Organisatorin Josy Nussbaumer aus Grellingen plant bereits eine Wiederholung dieses Anlasses für 2013.

Erste Erfolge im Kampf gegen Neophyten konnte die von Andy Schären und Rita Rufener geführte Solidago GmbH verbuchen. Nachdem das gemeinnützig wirtschaftende Naturschutz-Unternehmen aus Reinach im 2011 bereits rund 14 Tonnen Pflanzenmaterial zwischen Aesch und Birsfelden an der Birs ausgerissen oder ausgegraben haben, erobern sich bereits wieder einheimische Gräser und Blütenpflanzen ihren Lebensraum zurück. Letzte Woche arbeitete Rita Rufener zusammen mit einer Gymnasialklasse aus Basel erneut an der Birs, denn die Bekämpfung der Neophyten ist keine einmalige Angelegenheit. Die Samen des drüsigen Springkrauts keimen noch nach sechs Jahren und kleinste Wurzelreste des japanischen Knöterichs können einen neuen Bestand der Pflanze begründen. Das Material wird fachgerecht in der Biogasanlage unschädlich gemacht und in Energie umgewandelt.

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

GENERATIONENAKADEMIE

Für mehr Generationenprojekte WoB. Ein Generationenhaus in Bern an prominenter Lage, ein Bewegungspark in Winterthur für Jung und Alt oder ein intergenerationeller Service-Pool in Binningen; drei Ideen, die dank der Generationenakademie, einem Projekt des Migros-Kulturprozent, realisiert werden können. Der Einsatz für mehr sozialen Kitt könnte sich auch für Baselbieter und Solothurner Gemeinden lohnen. Die im Jahre 2010 vom Migros-Kulturprozent lancierte Generationenakademie bietet Menschen, die sich für das Zusammenleben der Generationen engagieren, eine praxisnahe Weiterbildung in Form einer Projektwerkstatt. Die Generationenakademie unterstützt beruflich oder ehrenamtlich Tätige dabei, ihre Projekte und Ideen umzusetzen. An

neun Weiterbildungstagen entwickeln die Teilnehmenden, die aus der ganzen Deutschschweiz kommen, ihre Projekte und erhalten auch das nötige Rüstzeug für Projektmanagement, Fundraising oder Öffentlichkeitsarbeit. Die nächste Projektwerkstatt startet am 26./27. Oktober 2012 und wird im Juni 2013 mit einem Zertifikat abgeschlossen. Sie umfasst insgesamt neun Werkstatt-Tage. Zwischen den Veranstaltungen arbeiten die Teilnehmenden im Austausch miteinander an der Umsetzung ihrer Projekte. Anmeldungen sind ab sofort unter info@generationenakademie.ch oder Tel. 044 277 22 19 möglich. Weitere Angaben zur Generationenakademie unter www.generationenakademie.ch.

DIE POLIZEI MELDET

Selbstunfall fordert ein Todesopfer WoB. Auf der kantonalen Autobahn H18 in Münchenstein, zwischen den Anschlüssen Reinach-Nord und Muttenz, auf der Fahrspur in Fahrtrichtung Basel, kam am frühen Montagmorgen ein Mann ums Leben. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr ein 57-jähriger, in der Region wohnhafter Autolenker gegen 5.15 Uhr in einer leichten Rechtskurve der H18 plötzlich geradeaus, touchierte links eine Betonwand und fuhr von dort zurück auf die rechte Strassenseite, wo das Fahrzeug schliesslich rund 220 Meter nach der Kollision mit der linken Wand auf dem

Pannenstreifen zum Stillstand kam. Der Mann verstarb kurze Zeit später. Die Unfallursache ist noch nicht restlos geklärt und Gegenstand von laufenden Abklärungen; ein medizinisches Problem beim Autofahrer ist denkbar. Für die Dauer der Bergungsarbeiten blieb einer der beiden Fahrstreifen auf der H18 in Fahrtrichtung Basel bis gegen 8 Uhr (also für rund zweieinhalb Stunden) gesperrt. Dies führte zu entsprechenden Staus im Morgen-Berufsverkehr. Zwecks Freihaltung der Rettungsachse blieb im Reinacher Tunnel der linke Fahrstreifen ebenfalls bis gegen 8 Uhr gesperrt.

Diverses

Inserate Tel. 061 706 20 20 Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch Verkaufsleiter Markus Würsch Tel. 061 706 20 27 markus.wuersch@azmedien.ch Druck Mittelland Zeitungsdruck AG, SolPrint, 4553 Subingen Kontakte Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr Inseratepreise www.wochenblatt.ch mm sw Fr. –.87 mm farbig Fr. 1.12 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage WEMF-beglaubigt 31 112 Ex. (WEMF 2011) Copyright AZ Anzeiger AG Inseratekombination Birs-Kombi: Inserate-Kombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental), Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage Birs-Kombi: 75 505 Ex.

Stellen

Wir suchen per sofort eine selbstständig arbeitende

kaufmännische Angestellte ca. 30% (Montag ganzer Tag)

für Empfang, Tel. sowie allg. Büroarbeiten (Buchhaltungskenntnisse von Vorteil). Sind Sie interessiert? Dann schicken Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an: Garage Thüring AG, Postfach 4222 Zwingen, Tel. 061 765 90 00

Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG.

ISSUE Design sucht Bekleidungsgestalterin 100% mit Berufserfahrung, per August Ihre schriftliche oder elektronische Bewerbung mit Lebenslauf, Foto und Referenzen an: ISSUE, R. Birkner Grünpfahlgasse 8, 4001 Basel atelier@issue-design.ch www.issue-design.ch

Stellengesuch Suche interessante Herausforderung als

Marketing- oder Direktionsassistentin Bin 51 Jahre alt, Muttersprache D/F (bilingue). Bin sofort verfügbar. Schreiben Sie unter Chiffre 0 012-238092 an Publicitas S.A., Postfach 48, 1752 Villars-sur-Glâne 1.


3

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Amtliche Publikationen

Arlesheim macht den Weg frei für Neubau der Sprachheilschule GSR

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch Korrektur Aufmerksame Leser haben es bemerkt: In der letzten Ausgabe wurden bei den eidgenössischen und kantonalen Abstimmungsergebnissen aus Arlesheim die «Ja»- mit den «Nein»-Stimmen vertauscht. Für dieses Missgeschick entschuldigt sich die «Wochenblatt»-Redaktion bei der Gemeindeverwaltung und der Bevölkerung sehr herzlich. Gerne liefern wir die Ergebnisse nochmals nach, diesmal aber richtig:

Ergebnisse der Abstimmung vom 17. Juni 2012 Zahl der Stimmberechtigten: Zahl der abgegebenen Stimmrechtsausweise: Stimmbeteiligung:

6110 2719 44,50%

Eidgenössische Abstimmung 1. Volksinitiative «Eigene vier Wände dank Bausparen» 957 Ja 1626 Nein 2. Volksinitiative «Für die Stärkung der Volksrechte in der Aussenpolitik (Staatsverträge vors Volk!)» 483 Ja 2091 Nein 3. Änderung vom 30. September 2011 des Bundesgesetzes über die Krankenversicherung (KVG) (Managed Care) 423 Ja 2190 Nein Kantonale Abstimmung 4. Gesetz vom 22. März 2012 über die Entlastung des Finanzhaushalts bis 2014 (Entlastungsrahmengesetz) 1085 Ja 1381 Nein 5. Änderung der Kantonsverfassung vom 22. März 2012 über die Organisation der Gerichte 1819 Ja 537 Nein 6. Änderung der Kantonsverfassung vom 22. März 2012 über die Reorganisation der Behörden im Zivilrecht 1607 Ja 719 Nein 7. Gesetz vom 22. März 2012 über den Verzicht auf die Führung des Amtsnotariats und über die Reorganisation der Behörden im Zivilrecht 1533 Ja 809 Nein

Baupublikationen Schenkel Dorette, Hofgasse 9, 4144 Arlesheim – Dachausbau, Hofgasse 9, Parz. 1339, Arlesheim – (ProjektverfasserIn: Schweighauser Friedr Architekt, Mayenfelserstrasse 14, 4133 Pratteln) Planauflage: Gemeindeverwaltung Arlesheim, Bauverwaltung, Domplatz 8, 4144 Arlesheim Einsprachefrist: 9. Juli 2012 Einsprachen sind 4-fach an das Kant. Bauinspektorat, Rheinstr. 29, 4410 Liestal, zu richten.

Gemeinde-TV vom 30. 6. 2012 In der nächsten Sendung berichten wir über die farbenfrohe Parade der Feuerwehr Arlesheim vom letzten Samstag anlässlich des Umzuges vom bisherigen Feuerwehrmagazin im Domschulhaus an das neue Domizil im ehemaligen Werkhof an der General Guisan Strasse 9. Rechtzeitig zum Ferienbeginn erfahren Sie auch alles über die vielfältigen Angebote und Aktionen im Schwimmbad Arlesheim, wie zum Beispiel das Frühschwimmen oder die Gratiseintritte für Arlesheimer Schülerinnen und Schüler. Die Sendung wird am Samstag, 30. 6. 2012 auf der der Gemeindehomepage (www.arlesheim.ch) aufgeschaltet. Im Fernsehen sind die Beiträge ab Dienstag, 3. 7. 2012 auf dem Servicekanal der InterGGA zu sehen. Gemeindeverwaltung

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 21. Juni 2012 1.) Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 24. November 2011 wird genehmigt und verdankt. 2.) Der Gemeinderat wird ermächtigt, der Gehörlosen- und Sprachheilschule Riehen (GSR) maximal 4500 m2 für einen

Schulhausbau (ca. 150 Schüler/innen) im Gerenmattareal Nord zu einem marktüblichen Baurechtszins abzugeben. 3.) Die Mutation Zonenplan Siedlung, Parzelle Nr. 5960 und ein Teil der Parzelle Nr. 574, am Obesunneweg, in eine Zone für öffentliche Werke und Anlagen (OeWA) mit Zweckbestimmung «Altersheim», wird gemäss Planvorlge genehmigt. 4.) Das Kanalisationsreglement der Gemeinde Arlesheim wird geändert wie folgt: § 33 b) Ansätze 1. Die ordentlichen einmaligen Kanalisationsbeiträge der Grundeigentümer werden wie folgt geregelt: a) Für neuerstellte Gebäude beträgt der Beitrag 2% (bisher 3,5%) des Brandversicherungswertes (Brandlagerschatzung zuzüglich Teuerungszuschlag). b) Für neuerstellte Bassins ist ein Beitrag von 2% (bisher 3,5%) der Anlagekosten zu entrichten. c) (…) 2. Die Änderung tritt per 1. 1. 2012 in Kraft. 5.) Die Anpassung der Vergütungen der Behörden im Anhang 3 des Personalreglements wird wie folgt beschlossen: 1. Die Jahrespauschalen werden festgelegt wie folgt: Gemeinderat Präsidium Fr. 68 000.– Vizepräsidium Fr. 30 000.– Mitglieder Fr. 26 000.– Sozialhilfebehörde Präsidium Fr. 9000.– Vizepräsidium Fr. 2500.– Mitglieder Fr. 1500.– Aktuariat streichen Schulrat Präsidium Fr. 10 000.– Vizepräsidium Fr. 3000.– Mitglieder Fr. 1600.– Musikschulrat Präsidium Fr. 4766.– (wie bisher) Vizepräsidium Fr. 1589.– (wie bisher) Mitglieder Fr. 800.– 2. Das Sitzungsgeld für die Teilnahme an den Behördensitzungen richtet sich dem Ansatz für Kommissionen, Arbeitsgruppen und andere Organe und beträgt Fr. 39.55 pro Stunde (Stand 1. 1. 2012). 3. Die Änderungen treten per 1. Juli 2012 in Kraft. Die amtierenden Behördenmitglieder haben Besitzstand bis zum Ablauf der Amtsperiode 2012. 6.) Die Rechnung 2011 wird mit der vorgesehenen Gewinnverwendung genehmigt. 7.) Der Bericht 2011 der Geschäftsprüfungskommission wird zur Kenntnis genommen. Die Beschlüsse Nr. 2, 3, 4 und 5 unterstehen dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beträgt 30 Tage ab dem 22. Juni 2012. Hinweis: Die Reglemente finden Sie unter www.arlesheim.ch/Verwaltung/Reglemente, Pläne Gemeinderat

Wahl Geschäftsprüfungskommission und Rechnungsprüfungskommission Am 14. Juni 2012 hat die Gemeindekommission die Mitglieder der Geschäftsprüfungskommission (GPK) und der Rechnungsprüfungskommission (RPK) für die Amtsperiode vom 1. 7. 2012 bis 30. 6. 2016 gewählt. Es sind dies: Geschäftsprüfungskommission Marco Gigli, Stephan Pfetzer, Jakob Rohrbach, Kurt Schmidlin, Margot Zwicky-Hermann Rechnungsprüfungskommission Thomas Arnet, Marco Derungs, Hannes Felchlin, Bruno Pfluger, Peter Vetter Gemeindekommission

(Fortsetzung auf Seite 4)

Nach intensiver Diskussion bewilligte die Gemeindeversammlung einen Baurechtsvertrag mit der Gehörlosen- und Sprachheilschule Riehen (GSR). Nun kann sie bei der Gerenmatte ein Schulhaus errichten. Heiner Leuthardt

A

m Stollenrain betreibt die Gehörlosen- und Sprachheilschule Riehen seit 40 Jahren die Wielandschule Arlesheim/Bottmingen mit Schule und einem Kindergarten. Zwei weitere führt sie im Dorf. «Im Auftrag der Gemeinde ist sie auch für den logopädischen Dienst für alle Kinder und Jugendliche von Arlesheim zuständig», erläuterte Gemeindepräsident Karl-Heinz Zeller bei der stark besuchten Gemeindeversammlung von letzter Woche. Vergangenen Herbst hätten die Schulverantwortlichen nachgefragt, ob sie Land zum Bau eines Schulhauses von der Gemeinde erwerben könnten. Der Standort am Stollenrain liegt in der Wohnzone und eignet sich deshalb nicht für ein Schulhausbau. Bis heute profitiert die GSR von einer Ausnahmeregelung.

Idealen Standort gefunden Dafür ist die für Schulzwecke freigehaltenen Wiese bei der Gerenmatte ein idealer Standort für das Neubauprojekt, wie die GSR und der Gemeinderat erkannten. Auch der Schulrat und die Schulleitungen begrüssen den Neubau, der Platz für 150 Kinder bieten wird. Dies verkrafte die Schulanlage, werte sie auf und öffne den Weg zu Synergien. Auf dem 4500 Quadratmeter grossen Areal sollen nebst der Schule und den Kindergärten auch die Verwaltung untergebracht werden. Aufgrund eines Wettbewerbes ist ein winkelförmiges Gebäude geplant, das entlang des Mattweges viergeschossig und bei der Gerenmattstrasse dreigeschossig sein wird. Die Gemeinde behält sich vor, ein Stockwerk im Stockwerkeigentum zu erwerben. Für den Parkplatz, der aufgehoben wird, ist eine Einstellhalle vorgesehen. Als verkraftbar wird der zu erwartende Mehrverkehr beurteilt. Emotionale Diskussion Die Mehrheit der Gemeindekommission unterstützte das Baurecht, auch in Anerkennung der Leistungen der GSR. Die Minderheit hätte eine Zurückweisung vorgezogen, um offene Fragen zu klären. Positiv äusserte sich die FDP, lobte die Leistungen der Wielandschule, die Arlesheim bereichere. Auch erhalte die Gemeinde so die Option, bei Bedarf auf einfache Weise weiteren Schulraum zu erhalten. Die CVP zeigte sich skep-

tisch, weil an strategisch günstigem Ort Bauland weggegeben werde, auch hegten sie Zweifel hinsichtlich des Verkehrsaufkommens und verlangten, die Gemeinde solle das Schulhaus selber bauen und vermieten. Daher sei die Vorlage zurückzuweisen. Hinter das Projekt und das Baurecht stellten sich Frischluft, SP und Grünliberale. Die Rückweisung scheiterte mit grossem Mehr gegen 43 Stimmen. Bei der Diskussion wogten zum Teil die Emotionen hoch. Da wurde der Verlust des letzten freien Landstückes resp. einer geschützten Spiel- und Aufenthaltsfläche beklagt, auch sei der Pausenhof zu klein. Es wurden Vor- und Nachteile abgewogen und gewarnt, dass der entstehende «Schulcampus» abschreckend wirke. Andere sahen mit der Durchmischung eine Chance zur Stärkung der Sozialkompetenz der Kinder. Auch gab es eine Warnung vor übermässigem Kinderlärm. Mit 110 gegen 66 wurde das Baurecht gutgeheissen. Verabschiedungen Unbestritten war die Zonenplanmutation beim Dornachweg, die den Weg frei gibt zum Bau eines Hauses für an Demenz erkrankte Menschen. Zum Schluss verabschiedete Kalle Zeller die ausscheidenden Gemeinderätinnen Marie Regez (SP) und Daniela Meury (FDP) so wie die Gemeinderäte Martin Kohler (CVP) und Ruedi Brandenberger (FDP).

FEUERWEHR

Festliche Parade zum neuen Magazin

Pittoreskes Bild: Veteranen ziehen den Schlauchausleger und die Anhängeleiter. bru. Am Samstagnachmittag dislozierten die Fahrzeuge der Feuerwehr Arlesheim vom alten Magazin am Domplatz zum neuen Standort an der General Guisan-Strasse 9 im Tal. Um 14 Uhr erhielt Gemeindepräsident Karl-Heinz Zeller beim Domplatz feierlich den alten Magazinschlüssel überreicht. Angeführt vom uniformierten Musikverein unter Leitung von Jonathan Graf paradierten das Korps, die Veteranen und die motorisierten Gefährte der Feuerwehr unter Marschklängen vom Domplatz zu ihrem neuen Domizil beim ehemaligen Werkhof. Die Veteranen vom engagierten Feuerwehrverein waren in den alten Uniformen er-

schienen, die aktuelle Mannschaft trug das leichte Sommertenue. Neben den fünf offiziellen Fahrzeugen – darunter das Hilfeleistungsfahrzeug «Grisu» und das Atemschutzfahrzeug «Airbus» – waren auch zwei Oldtimer dabei. Die Veteranen zogen den Schlauchausleger, die Anhängeleiter und die Motorspritze, was ein recht pittoreskes Bild bot. Erdbebensicher in die Zukunft Im neuen geräumigen Feuerwehrmagazin konnte die Bevölkerung sich umsehen und die Kinder erstürmten begeistert und fasziniert die Fahrzeuge, besonders die alten Rover-Jeeps. Die Feuerwehrleute, die sich zuvor zu einem kur-

FOTO: THOMAS BRUNNSCHWEILER

zen Appell aufgestellt hatten, offerierten den Anwesenden einen Apéro. Genau 99 Jahre war die Feuerwehr am Domplatz stationiert gewesen. «Das alte Lokal war aber zu klein geworden und entsprach nicht mehr den Bedürfnissen», gab Feuerwehrkommandant Roland Iten zu bedenken, «zudem ist es nicht erdbebensicher.» Wie alt die Feuerwehr in Arlesheim ist, wisse man bis heute nicht. Sicher ist, dass der Musikverein aus der ehemaligen Feuerwehrmusik hervorgegangen ist. Die Arlesheimer Feuerwehr hat im Jahr zwischen 80 und 100 Einsätze. Die offizielle Einweihung des neuen Feuerwehrmagazins wird am 22. September stattfinden.


4

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Amtliche Publikationen

ARLESHEIM

www.arlesheim.ch gemeindeverwaltung@arlesheim.ch (Fortsetzung von Seite 3)

Zurückschneiden von Bäumen und Sträuchern

Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit, mit der Sie zur Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer und -teilnehmerinnen beitragen. Gemeindeverwaltung

Familien- und Jugendberatung Birseck

Jetzt ist die richtige Zeit, Ihre Sträucher, Hecken und Bäume entlang der Strasse, des Trottoirs und der Fusswege auf die gesetzlich vorgeschriebene Höhe zurückzuschneiden (§ 33 Polizeireglement). Dies bedeutet, dass der Abstand zwischen Ästen und Fahrbahn mindestens 4,50 m und zwischen Ästen und Trottoirs bzw. Fusswegen mindestens 2,50 m betragen muss. Hecken, die direkt entlang der Strassenlinie verlaufen, sind auf eine Höhe von maximal 1,20 m zurückzuschneiden. Sie haben die Gelegenheit, für das anfallende Material unseren Häckseldienst zu beanspruchen. Alle notwendigen Informationen finden Sie in der Abfallfibel, unter www.arlesheim.ch oder telefonisch unter 061 706 95 55 (Gemeindeverwaltung).

Öffnungszeiten während der Sommerferien Sie können in den ersten zwei und letzten beiden Schulferienwochen jeweils am Donnerstag von 9.00 bis 11.00 Uhr eine Beraterin persönlich unter Telefon 061 711 72 50 erreichen. In der 3. und 4. Ferienwoche, 16. 7. bis 27. 7. 2012, bleibt die Beratungsstelle geschlossen. Wir hoffen, dass wir damit den Bedürfnissen der Ratsuchenden entsprechen. Allen unseren Klienten/-innen und unseren zuweisenden Kollegen/-innen wünschen wir eine erholsame Ferienzeit. Ab Montag, 13. August 2012, ist das ganze Team wieder da. Das Sekretariat ist für Neuanmeldungen und Auskünfte täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung BIRSECK

ITA WEGMAN KLINIK

MÄNNERRIEGE

Ab Juli neue Pflegedienstleitung

Spezialwanderung «Bäumig»

WoB. In der Ita Wegman Klinik erfolgt auf Anfang Juli 2012 der Wechsel in der Pflegedienstleitung. Die neue Pflegedienstleiterin Isabella Herr ist ab 1. Juli 2012 auch Mitglied der Klinikleitung. Sie löst Annemarie Gass ab, die in den letzten 16 Jahren die Pflege der Ita Wegman Klinik geführt hat und nun pensioniert wird. Ihr Amt als Verwaltungsratspräsidentin wird Annemarie Gass weiterhin ausüben. Isabella Herr war bisher an verschiedenen Spitälern und Pflegeeinrichtungen in Deutschland, Grossbritannien und der Schweiz tätig; u. a. in der Zürcher Höhenklinik Wald als Leitung Pflege (2004– 2009) und im Paracelsus-Spital Richterswil als Pflegeexpertin/Ausbildungsverantwortliche (2010–2012). Darüber hinaus unterrichtete sie an der ZHAW und SBK-BIZ in der Aus- und Weiterbildung Pflege. Sie absolvierte in Deutschland die Ausbildung zur Krankenschwester/Pflegefachfrau und Fachwirtin Sozialwesen, in der Schweiz die Ausbildung zur Pflegeexpertin HöFa II und MAS Business Administration. Seit 2012 ist Frau Herr Präsidentin ad interim des Verein APIS (Anthroposophische Pflege in der Schweiz).

War es die schwül-heisse Luft und das Gewitter vom Vorabend oder der frühe Abfahrtstermin, dass sich am Freitag nur sieben Männerriegler bei schönstem und angenehm kühlem Wetter am Bahnhof trafen und die Fahrt nach Bière antraten? Wir liessen die Kaserne in Bière – die zufällig den Tag der offenen Tür hatte – rechts liegen und wanderten dem Flüsschen L’Aubonne entlang zum Arboretum in Aubonne. Die wunderschön in die Landschaft eingebettete Lage dieses Tälchens mit Sträuchern und Bäumen aus aller Welt ist eine Reise wert. Ein tiefblau strahlender Himmel verzauberte die Landschaft fast in eine Märchenwelt (und wir, wie die «Sieben Zwerge» neben grossen Bäumen, aber ohne Schneewittchen!) mitten drin!

Im Zentrum der Anlage, zwischen dem Empfangsgebäude und dem Holzmuseum, stehen viele Holzbänke und Tische, sodass wir ganz alleine unser mitgenommenes Picknick in Ruhe geniessen konnten. Anschliessend wanderten wir an der Aubonne entlang auf mit viel Holzschnitzeln bestreutem Wanderpfad nach Aubonne. Nach einem kurzen Halt im Städtchen fuhren wir mit dem Bus weiter ins nahe Weingebiet. Bei einem Glas Féchy in der Auberge Communale de Féchy packte Alfi die vorherrschende gute Stimmung treffend in die Worte: Wenn ich früher gewusst hätte, wie schön das Pensioniertsein ist, hätte ich gar nie begonnen zu arbeiten… Attilio Restelli

GESCHÄFTSWELT CINEMA PARADISO

Die Filmsaison beginnt Die Arlesheimer Filmsaison beginnt am Bündelitag im Schwimmbad. Liebe Kinobegeisterte, liebe Schwimmbad-Besucherinnen, das Cinema Paradiso zeigt «Nowhere Boy» am 30. Juni. um 22 Uhr im schönen Arlesheimer Schwimmbad. Sie können dabei gerne was vor und

30. Juni, 22.00 Uhr, Schwimmbad.

während der Filmvorführung essen und trinken. Mit «Nowhere Boy» zeigen wir John Lennon als 15-Jährigen im Liverpool der 1950er-Jahre. Die Geschichte erzählt auf spannende Art und Weise die mögliche und schwierige Jugend des Beatles-Kopfes. Eine neue musikalische Welt tut sich ihm auf – die des Rock ’n’ Rolls – und hilft ihm, sich aus allzu engen Familienverhältnissen zu befreien und sich selbst zu finden. Wir laden Sie herzlich zu diesem schönen Abend ein: Schwimmen ist erlaubt, Zusammensein ist gefragt, Geniessen ist garantiert. Ihr Cinema Paradiso

Sparen Sie sich einen Ferienbatzen! Nach dem Motto «Ihre Haut ist uns wichtig!» gewährt die Amavita-Apotheke Schneeberger in Arlesheim bis zum 31. Juli auf alle Sonnenschutzprodukte einen Rabatt von 20 Prozent bei Abgabe dieses Textes oder des Inserates auf der Titelseite. (Daylong, Eucerin, Nivea, Estée Lauder, Vichy, Widmer, Clarins etc.). PS: Gerne kontrollieren wir auch kostenlos Ihre Ferien- und Reiseapotheke und geben Ihnen diverse Checklisten für sorgenfreies Reisen mit. Wir wünschen erholsame und sonnige Ferien! Ihr Schneeberger-Team

PARTEIEN

Zum Legislaturwechsel Am kommenden Wochenende endet eine Legislaturperiode, die es in sich hatte: Neben der Umsetzung grosser Investitionsprojekte wie dem Werkhof, dem Schulhaus GII oder dem Feuerwehrmagazin galt es, die Gemeindefinanzen trotz Finanzausgleich im Lot zu halten. Die FDP Arlesheim dankt dem Gemeinderat und der Verwaltung für den grossen Einsatz. Mit dem Ende der Legislatur ziehen sich auch die beiden FDP Gemeinderatsmitglieder Daniela Meury und Ruedi Brandenberger aus dem Scheinwerferlicht der Dorfpolitik zurück. Beide haben während Jahren die Geschicke un-

seres Dorfes massgeblich mitgeprägt und mit einer klaren liberalen Linie eine verantwortungsvolle Sachpolitik betrieben. Die FDP bedankt sich bei beiden und wünscht ihnen viel Spass in der neu gewonnenen Freizeit. Ihren Nachfolgern, Markus Eigenmann und Lukas Stückelberger, sowie dem Bisherigen Toni Fritschi wünschen wir einen guten Start in der neuen Amtsperiode. Spannende Herausforderungen warten bereits: Die Sanierung der Pensionskasse, die Zonenplanrevision oder die Planung «unseres Saals». Im September stehen dann bereits die Wahlen in die Sozialhilfebehörde an. Die FDP hat dazu Urs Haller (bisher) und Christian Hoegsberg nominiert. Zunächst folgt aber die politische Sommerpause, welche die FDP Arlesheim zur Konkretisierung ihrer Legislaturziele nutzen wird. Wir wünschen allen Arlesheimerinnen und Arlesheimern eine wunderbare, erholsame Ferienzeit. Ihre FDP Arlesheim

VEREINSNACHRICHTEN Arlesheim

www.ava-arlesheim.ch

Verein «AHE – Arleser hälfe enand». Angebot: Diverse Hilfsleistungen des täglichen Bedarfs zu bescheidenen Preisen. Auskunft bei der Geschäftsführung. Öffnungszeiten des Büros im Untergeschoss der Gemeindebibliothek, Ermitagestrasse 2: Dienstag und Freitag 15.30–17.30 Uhr, Mittwoch 9.00–11.00 Uhr. 061 701 55 45.

Atmungsturnen Arlesheim. Jeden Donnerstag 20.00–21.00 in der Turnhalle Gerenmatt I oben.

Altersturnen Arlesheim. Jeden Montag 17.00–17.50 und 18.00–18.50 Uhr in der Turnhalle am Domplatz. Auskunft: 061 411 42 63. Altersverein Arlesheim und Umgebung. Präsidentin: Anne-Marie Scherler. Wir organisieren Ausflüge, Jassturniere, Weihnachtsfeiern und altersbezogene Informationsveranstaltungen. Auf Wunsch besuchen wir unsere Mitglieder (061 701 43 69, Frau A. M. Scherler). Neue Mitglieder sind willkommen. Adresse: Postfach 106, 4144 Arlesheim; weitere Informationen unter:

Basketball-Club Arlesheim. Mini (1989 und jünger): Mo 18.30 Gerenmatte + Mi 18.00 Hagenbuchen; Junioren C (87/88): Mo 18.00 Hagenbuchen + Mi 18.00 Gerenmatte; Junioren B (85/86): Mi + Fr 19.30 Hagenbuchen; Junioren A (83/84): Mi + Fr 19.30 Hagenbuchen; Juniorinnen B (85 und jünger): Mo 18.00 Hagenbuchen + Do 18.00 Gerenmatte; Juniorinnen A (83/84): Mi 20.00 Gym Münchenstein + Fr 19.30 Hagenbuchen; Damen 1 + 2: Mo 21.00 Hagenbuchen, Mi 18.30 Gym Münchenstein + Fr 18.00 Hagenbuchen; Herren 3: Mi 20.00 Gerenmatte; Herren 2: Di 20.00 Gerenmatte; Herren 1: Mo 19.30, Mi 21.00 + Fr 21.00 Hagenbuchen. Weitere Auskünfte bei Martin Spörri, G: 061 405 42 20, P: 791 10 46 oder unter www.

SCHULEN

Lehrpersonen gewinnen Am vergangenen Freitag fand der traditionelle Lehrpersonen-Schüler/-innenMatch der Primarschule Arlesheim statt. Noch 10 Minuten bis Spielbeginn, die Spannung knisterte förmlich. Bereits 36 Sekunden nach dem Anpfiff schossen die Lehrpersonen das 1:0. Das Publikum und die Schüler/-innen waren vor Schreck wie erstarrt. Danach schoss eine Lehrerin über das leere Tor. Die Schüler/-innen versuchten, den Ausgleichtreffer zu schiessen, aber die Lehrpersonen hatten mehr Chancen und kurz darauf fiel bereits das 2:0. Der nächste Angriff der Schülermannschaft scheiterte am guten Goalie der Lehrpersonen. Vor der Pause gelang ihnen dann aber doch noch der Anschlusstreffer.

Der Jubel des Publikums war gigantisch. Nach der Pause dominierten die Lehrpersonen das Spiel wieder und schossen in der 23. Min. das 3:1. Der Jubel des Publikums verstummte bei dem kurz darauf erzielten 4:1. Bis einige Minuten vor Schluss bauten die Lehrpersonen ihren Vorsprung auf 5:1 aus. In der letzten Minute gelang es einem Schüler mit einem unerwarteten Tor, das Schlussresultat auf 2:5 zu verbessern. Die Fans der Schülermannschaft waren ein bisschen enttäuscht, applaudierten aber den Siegern trotzdem. Hoffentlich gelingt uns 4. Klässlern nächstes Jahr der Sieg. Benedikt Meffert, Gaudenz Kaiser, Mark Oakeley und Noah Zanolari

9.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier 19.30 Ref. Kirche: Ökumenisches Abendlob, 18.30 Einsingen

Freitag, 29. Juni 10.15 Reformierter Gottesdienst im Andachtsraum der «Obesunne»

Donnerstag, 5. Juli 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Dreissigster für Philipp Bachmann 19.45 Anbetung mit Gesang gestaltet von jungen Erwachsenen bis 21.00

Sonntag, 1. Juli 10.00 Predigt-Gottesdienst mit Abendmahl. Pfarrer Matthias Grüninger zu Mat 6, 25–34: «Keine Sorge!». Anschliessend Apéro anlässlich des 20-jährigen Dienstjubiläums von Pfarrer Matthias Grüninger

GOTTESDIENSTE Kath. Gottesdienste in Arlesheim 13. Sonntag im Jahreskreis Samstag, 30. Juni 17.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier. Gest. Messe für Kurt Friedrich GigerStegmüller und Susanne Fischer und Anton Fischer, JZ für Helmut Wallmeier-Cueni Sonntag, 1. Juli 11.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier 18.00 Regionaler Gottesdienst im Kloster Dornach Dienstag, 3. Juli 7.00 Krypta: Gottesdienst mit Eucharistiefeier, anschliessend ewige Anbetung in der Krypta bis 12.00, Gest. Messe für Lisa Schmidlin-Tanner 19.00 Krypta: Rosenkranz Mittwoch, 4. Juli

bc-arlesheim.ch. Boccia-Club Arlesheim. Schwimmbadweg 14, Arlesheim (bei der Dreifachturnhalle). Bei gutem Wetter Spielbetrieb und Geselligkeit mittwochs ab 15 Uhr. Kontakt: Toni Lerch, Präsident, In den Hagenbuchen 8, Arlesheim, 061 701 28 84, www.boccia-arlesheim.ch Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Gempenblick (ehem. Rebmesser) Reinach. Kontaktperson: August Dietrich, Arlesheim, 061 701 27 86. Domchor Arlesheim. Probe Dienstag 20.15– 21.45 im Domhofkeller. Information: C. Ehin-

Freitag, 6. Juli 10.15 Obesunne: Gottesdienst mit Eucharistiefeier 18.30 Krypta: Beichtgelegenheit 19.30 Gottesdienst mit Eucharistiefeier (Herz-Jesu-Freitag) Ev.-ref. Kirchgemeinde Arlesheim Donnerstag, 28. Juni 7.00–7.30 Liturgische Morgenfeier mit Abendmahl im Meditationsraum des KGH

ger, 061 702 20 75. Präsidentin: Jarmila Roesle, 061 702 14 00. Elternplattform Arlesheim. Kontaktadressen: Kathrin Pregger, 061 701 84 40; Thomas Keller, 061 701 35 40, thomas.keller@elternplattform.ch Elternbildung Arlesheim. Präsident: Dieter Hügli, Familienzentrum Oase, Im oberen Boden 26, Leitung Sandra Joppen, 061 701 60 01, Spielgruppen, Kurse und Angebote für Kinder und Erwachsene. Aktuelles Programm unter: www.elternbildung-arlesheim.ch. Babysittervermittlung: Jaqueline Tanner, 061 702 10 64. FC Arlesheim. Clubhaus in den Widen. Präsident: Heinz Burgener, 079 321 25 75. Sekretariat: Caecilia Schärlein, 079 358 27 83. Sportchef/Spi-

Dienstag, 3. Juli 14.00 Zyschtigskaffi im Kirchgemeindehaus Mittwoch, 4. Juli 12.00 Mittagstisch im Kirchgemeindehaus. An- und Abmeldungen unter 061 706 90 30 19.30 Ökumenisches Abendlob in der Kirche, 18.30 Einsingen

ko: Andi Wiesendanger, 079 299 68 68. Juniorenobmann: Flurin Lutz, 079 614 70 73. Finanzchef, Lumir Kunovits, 079 796 32 87. Anlässe, Fredy Roth, 079 435 96 42. info@fcarlesheim.ch, www.fcarlesheim.ch. FDP.Die Liberalen Arlesheim. Kontaktadressen: Präsident Balz Stückelberger, Mobil: 079 628 20 28, Markus Eigenmann, Vizepräsident, info@fdp-arlesheim.ch, www.fdp-arlesheim.ch, www.treffpunkt-schule.net Feldschützengesellschaft Arlesheim. Ab Do., 19. April 2012 Beginn Training 300m Schiessanlage Gobenmatt Arlesheim. Interessierte 300m Schützen/Innen sind herzlich willkommen. Weiter Infos unter www.fsg-arlesheim.ch abrufbar.


5

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Fahrzeugmarkt

461189

061 717 80 80

Garage Russo über 20 Jahren offizielle -Vertretung Service, Reparaturen und Verkauf aller Marken

Fabrikmattenweg 6, 4144 Arlesheim, Telefon 061 701 66 33, www.garagerusso.ch, garagerusso@bluewin.ch

Demo Alfa Giulietta 1.4 TB 170 PS Dist., schwarz Occasionen: Ferrari 612 Scaglietti, schwarz met. Ferrari F360 Modena Berlinetta, rot Alfa Spider 3.0 V6 Lusso, grau met. Alfa 159 1.9 JTS, grau met. Alfa 159 1.9 JTD 16V, schwarz Fiat Punto 1.9 JTD Sport, orange Fiat Punto 1.4 Dinamik, d.grau met Alfa 147 1.6 TS 16V 120PS Distinct. 5t, d.grau met. Chrysler Voyager 3.3 LE, rot met. Fiat Croma 1.9 16V JTD, rot met. Renault Twingo 1.2 16V, blau met Alfa GTV 2.0 TS 16V Lusso, proteo rot Alfa 156 1.9 JTD 16V Distinctive, grau met Alfa 164 2.0 TS, grün met. Fiat Tempra 1.6 ie SX, nickelgrau Peugeot 106 1.6 16V GTI, rot met. Opel Calibra 2.5 i V6 Diamond, blau mica Fiat Punto 75 SX HSD, grau met Fiat Punto 75 ELX, weiss Mercedes C 180 Esprit, blau Alfa 164 3.0 V6 «Verkauf ab Platz», schwarz Fiat 600 «Verkauf ab Platz», weiss Yamaha FZR 1000 Gen. «Verkauf ab Platz», weiss/rot

Fr.

Die nächste

Autoseite ůŝ&ĞƌŝĞŶ͘ ϯϬ͘:ƵŶŝďŝƐϭϰ͘:Ƶ ŝŶĚǁŝƌ ůŝƐ ͘:Ƶ ϭϲ ďĚĞŵ ĞĚĂ͘ ŐĞƌŶĞǁŝĞĚĞƌĨƺƌ^ŝ

29 900

Fr. 179 900 Fr. 119 900 Fr. 19 900 Fr. 16 900 Fr. 13 900 Fr. 12 900 Fr. 11 900 Fr. 8 900 Fr. 7 900 Fr. 7 900 Fr. 7 900 Fr. 6 900 Fr. 5 900 Fr. 4 900 Fr. 4 900 Fr. 4 900 Fr. 3 900 Fr. 3 900 Fr. 3 900 Fr. 3 900 Fr. 1 900 Fr. 2 900 Fr. 1 300

erscheint am 26. Juli 2012


TODESANZEIGEN / DANKSAGUNGEN

6 TODESFÄLLE Aesch Gertrud Tschirky-Faust, geb. 14. Dezember 1922, gest. 22. Juni 2012, von Therwil/BL, Mels-Weisstannen/SG (Hauptstrasse 86). Abdankung: Freitag, 29. Juni, 15.00 Uhr, reformierte Kirche Aesch. Arlesheim Alfred Fiechter-Gloor, geb. 17. Juli 1939, von Dürrenroth/BE (Mattweg 88). Trauerfeier: Donnerstag, 5. Juli 2012, 14.00 Uhr in der ref. Kirche, anschliessend Beisetzung. Dornach Emil Frey, geb. 19. März 1927, gest. 19. Juni 2012, von Trimbach/SO (Apfelseestrasse 41). Die Trauerfeier und Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Reinach Gertrud Eichelberger, geb. 12. Januar 1925, gest. 25. Juni 2012, von Sumiswald/BE (Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 3. Juli 2012, 10.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Amanda Carmen Fürst-Meury, geb. 4. November 1933, gest. 22. Juni 2012, von Reinach/BL, Kerzers/FR (Alemannenstrasse 9). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Freitag, 29. Juni 2012, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Esther Heimberg-Ronco, geb. 21. August 1945, gest. 20. Juni 2012, von Reinach/BL (Rainenweg 77). Trauerfeier: Donnerstag, 28. Juni 2012, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Marguerite Kury-Wichtermann, geb. 1. Mai 1926, gest. 23. Juni 2012, von Reinach/BL (Aumattstrasse 79). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Dienstag, 3. Juli 2012, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Nelly Meyer-Gertsch, geb. 23. Juni 1921, gest. 23. Juni 2012, von Wohlen/AG (Aumattstrasse 79). Wurde bestattet. Elsbeth Soldera, geb. 1. März 1937, gest. 25. Juni 2012, von Reinach/BL (Graham Bell-Strasse 1). Trauerfeier und Urnenbeisetzung: Mittwoch, 4. Juli 2012, 14.00 Uhr, Friedhof Fiechten, Reinach. Curt Stöcklin-Buser, geb. 26. Mai 1940, gest. 18. Juni 2012, von Reinach/BL (Binningerstrasse 64). Wurde bestattet.

Annahmeschluss für Todesanzeigen im «Wochenblatt für das Birseck und Dorneck» Im «Wochenblatt für das Birseck und Dorneck» können Todesanzeigen bis Mittwoch, 10 Uhr, für die Ausgabe vom folgenden Donnerstag aufgegeben werden. Manuskripte oder Vorlagen senden Sie bitte an inserate@wochenblatt.ch oder bringen Sie direkt an den Wochenblatt-Schalter.

AZ Anzeiger AG Im Langacker 11 4144 Arlesheim Telefon: 061 706 20 20 Öffnungszeiten: Montag bis Donnerstag: 7.30 bis 12 Uhr; 13.30 bis 17 Uhr, Freitag: 7.30 bis 12 Uhr, 13.30 bis 16 Uhr.

Ich kenne die Gedanken, die ich über euch denke, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch eine Zukunft zu geben und Hoffnung. Jeremia 29,11

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26


7

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch A. AUS DEM EINWOHNERRAT Beschlüsse des Einwohnerrates vom 25. Juni 2012 1. Betreffend Vorlage Nr. 1042 «Jahresbericht 2011» 1.1. Der Einwohnerrat genehmigt den Jahresbericht 2011 inklusive Jahresrechnung 2011. 1.2. Der Überschuss in der Höhe von CHF 4 735 597.80 wird vollumfänglich dem Eigenkapital zugeführt. Das Eigenkapital beläuft sich damit auf CHF 15 777 220.25. 1.3. Das Postulat Nr. 355 «Kreisel Bruggstrasse-Hauptstrasse», überwiesen an der Fortsetzungssitzung der 288. Sitzung vom 13. 12. 1999, wird abgeschrieben. 1.4. Das Postulat Nr. 414 «Kompostierbare Abfälle», überwiesen an der 362. Sitzung vom 24. 9. 2007, wird abgeschrieben. 1.5. Das Postulat Nr. 415 «Gelbe Farbe für neue Fussgängerstreifen», überwiesen an der Fortsetzungssitzung der 364. Sitzung vom 20. 12. 2007, wird abgeschrieben. 1.6. Das Postulat Nr. 422 «Gemeindesportanlagenkonzept», überwiesen an der 372. Sitzung vom 27. 10. 2008, wird nicht abgeschrieben. 1.7. Das Postulat Nr. 425 «Gemeindezentrum: nicht alle mögen’s heiss!», überwiesen an der 380. Sitzung vom 21. 9. 2009, wird abgeschrieben. 1.8. Das Postulat Nr. 427 «Gemeindezentrum: nicht alle mögen’s kalt», überwiesen an der 384. Sitzung vom 25. 1. 2010, wird abgeschrieben. 1.9. Die Deckungslücke bei der BL-Pensionskasse per 31. 12. 2011 von CHF 43 137 700 wird im Anhang zur Jahresrechnung als Eventualverpflichtung aufgeführt. 2. Betreffend Vorlage Nr. 1033 «HarmoS Konsequenzen und weiteres Vorgehen» 2.1. Der Einwohnerrat unterstützt die Strategie des Gemeinderates, der Primarschule langfristig den notwendigen Schulraum in den jeweiligen Quartierschulhäusern zur Verfügung zu stellen (dezentrale Lösung) und auf eine Zentralisierung der Mittelstufe (3.–6. Schuljahr) zu verzichten. 2.2. Der Einwohnerrat nimmt zustimmend Kenntnis von den Bestrebungen des Gemeinderates, das Sekundarschulgebäude Fiechten an die ISB zu veräussern und erwartet eine Vorlage zur Ratifizierung eines entsprechenden Kaufvertrages. 2.2.1.Der Gemeinderat wird beauftragt, Alternativen zur Umsetzung von HarmoS weiterzuverfolgen, um vorbereitet zu sein, falls der Verkauf des Sekundarschulhauses an die ISB scheitern sollte. 2.3. Der Einwohnerrat genehmigt für die Durchführung eines Wettbewerbs und die Erarbeitung eines Bauprojekts für den Umbau und die Sanierung des bestehenden Primarschulhauses Fiechten in ein Musikschulhaus, für die Sanierung von Aula, Hauswartwohnung und Einstellhalle Fiechten sowie für den Neubau eines Primarschulhauses Fiechten einen Investitionskredit über CHF 650 000.–. 2.4. Er beauftragt den Gemeinderat, auf der Basis des Wettbewerbsergebnisses eine Baukreditvorlage für das Musikschulund das Primarschulgebäude inklusive der Sanierung der Autoeinstellhalle, der Hauswartwohnung und der Aula Fiechten vorzulegen. 2.5. Der Einwohnerrat nimmt Kenntnis von den voraussichtlichen, geschätzten Kosten für Sanierungen und bauliche Anpassungen der Schulanlagen Surbaum, Weiermatten und Aumatten und beauftragt den Gemeinderat, ihm für die Auslösung der weiteren Projektierungsetappen jeweils separate Vorlagen zu unterbreiten. 3. Betreffend Vorlage Nr. 1040 «GartenbadPlus, Projektierungskredit» 3.1. Der Einwohnerrat nimmt Kenntnis von den Sanierungs- und Erneuerungskonzepten (Stand November 2011) des Reinacher Gartenbades. 3.2. Der Einwohnerrat beauftragt den Gemeinderat auf der Basis der Variante 3 (Kostenschätzung CHF 10.83 Mio. inkl. MwSt.) ein Bauprojekt mit einem Kosten-

voranschlag von +/- 10% auszuarbeiten und dieses dem Einwohnerrat zu unterbreiten. 3.2.1.Bei der Projektierung ist zusätzlich eine Variante «Chromstahl» auszuarbeiten. 3.3. Für die Phase des Bauprojekts genehmigt der Einwohnerrat einen Kredit über CHF 648 000 für sämtliche Leistungen. 3.4. Auf den Standort Gartenbad für den Bau eines Hallenbades wird verzichtet. Einwohnerrat Reinach Rudolf Maeder, Präsident Regula Fellmann, Sekretärin Beschlüsse des Einwohnerrates unterliegen gem. § 121 des Gemeindegesetzes dem fakultativen Referendum. Die Referendumsfrist beginnt am 28. Juni und dauert bis zum 30. Juli 2012.

B. AUS DEM GEMEINDERAT Der Gemeinderat Reinach hat an seiner konstituierenden Sitzung vom 21. Juni 2012 die Ressorts verteilt. Alle Bisherigen haben ihr Ressort behalten. Die Verteilung sieht für die Amtsperiode vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2016 wie folgt aus: Urs Hintermann, Gemeindepräsident: Stadtentwicklung, Finanzierung und Präsidiales Hans-Ulrich Zumbühl, Vizepräsident: Bevölkerungsdienste und Sicherheit Stefan Brugger: Mobilität Béatrix von Sury, neu: Bildung Silvio Tondi, neu: Umwelt, Ver- und Entsorgung Bianca Maag-Streit: Soziales und Gesundheit Paul Wenger: Freizeit und Kultur

C. AMTLICHE MITTEILUNGEN 1. Baugesuche 063/12 Gesuchsteller -Roth Hermine, Hollenweg 10, 4153 Reinach – Projekt -Abgasanlage (Südfassade), Parz. 5484, Hollenweg 10 – Projektverfasser -Kiwera AG, Olsbergerstrasse 2, 4310 Rheinfelden 064/12 Gesuchsteller -Pädagogische Wohngruppe Reinach, Brühlgasse 4, 4153 Reinach – Projekt -Zweckänderung Erweiterung Büroräume, Parz. 157, Juraweg 16 – Projektverfasser -Wenger Partner AG, Schönmattstrasse 8, 4153 Reinach 065/12 Gesuchsteller -Endress+Hauser Flowtec AG, Kägenstrasse 7, 4153 Reinach – Projekt -Dachterrasse mit Sitzplatzüberdachung (Süd-Osten), Parz. 2567, Kägenstrasse 2 – Projektverfasser -Fankhauser Architektur AG, Seewenweg 6, 4153 Reinach

Einwohnerrat fällt Schlüsselentscheide für Gartenbad und HarmoS Deutlich sprach sich der Einwohnerrat für die Planung zur Sanierung des Gartenbades und der Umsetzung von HarmoS in Reinach aus. Beides ist mit grossen Investitionen verbunden. Heiner Leuthardt

R

und 11 Mio. Franken betragen die Kosten für die Sanierung des Gartenbades gemäss der vom Gemeinderat vergeschlagenen Sanierungsvariante «GartenbadPlus». Dies führte zu intensiven Diskussionen, weil etwa die SVP eine reine Sanierung und Massnahmen zur Attraktivitätssteigerung verlangte. Das Bad solle kein Rummelplatz sondern ein ruhiger Ort sein. Die Mehrheit der Parteien kam aber zum Schluss, dass die reine Sanierung nicht zu wesentlichen Einsparungen führe, dafür blieben bestehende Bedürfnisse unerfüllt. Unterstützung fand ein Zusatzantrag, wonach auch der Einbau von Chromstahlbecken geprüft werden solle. Keine Chance hatte der Antrag zur Kombination von Gartenbad und Hallenbad. Mit einem chancenlosen Versuch eines Behördenreferendums versuchte Beat Böhlen (BDP) den Entscheid vor das Volk zu bringen, blieb damit aber alleine. Gutgeheissen wurde nebst der Sanierungsvariante «GartenbadPlus» auch der Planungskredit von 648 000 Franken. HarmoS wird teuer Der grösste anstehende Investitionsbrocken für die kommenden Jahre aber ist

Sanierung auf den Weg gebracht: Die Primarschulhäuser – so auch das WeiermattschulFOTO: HEINER LEUTHARDT haus – werden bis 2020 wieder fit gemacht. mit rund 42 Mio. Franken die Umsetzung von HarmoS und die Sanierung und Anpassungen der in die Jahre gekommenen Schulhäuser und dem Neubau eines weiteren Primarschulhauses. Eingeschlossen darin ist auch ein eigenes Gebäude für die Musikschule. Die Sachkommissionen Bildung, Soziales und Gesundheit (BSG) wie auch Bau, Umwelt und Mobilität (BUM) unterstützten das vom Gemeinderat vorgeschlagene Vorgehen. Dass bei den Schulbauten eine dezentrale Lösung angestrebt wird, begrüssten sie ebenso wie das Ziel, das ehemalige Sekundarschulhaus Fiechten an die Internationale Schule Basel (ISB) zu verkaufen. Skepsis äusserte die BUM beim vorgeschlagenen Zeitplan und der Finanzierung des Projekts. Daher sollten für einen allfälligen Wegfall der ISB als Käufer, aber auch um die Gemeindeposition zu stärken, weitere Kaufinteressenten gesucht werden. Ebenso soll die Vergabe der Bauaufträge ausgesetzt werden, bis der Verkauf geregelt sei. Gegen dieses Ansinnen wehrte sich der Gemeinderat, weil damit der Zeitplan

garantiert scheitern werde. Ebenso sei die Suche nach zusätzlichen Käufern hinderlich. «Natürlich suchen wir nach Alternativen für den Fall, dass der Verkauf an die ISB scheitern sollte», versicherte Gemeindepräsident Urs Hintermann. Das Vorgehen wie auch den Kredit hiessen CVP und SVP gut, verlangten aber ebenfalls weitere Kaufinteressenten. Gegen die dezentrale Lösung sprach sich die FDP/GLP-Fraktion aus. Dazu verlangte sie, dass leerstehende Räume im Musikschulhaus der Primarschule zur Verfügung gestellt werden sollten. Ohne Vorbehalte sprachen sich die SP und die BDP für die gemeinderätlichen Vorschläge aus. Diese wurden mit deutlichen Mehrheiten genehmigt. Klar genehmigt wurde auch der Projektierungskredit von 650 000 Franken, währenddem die verschiedenen Zusatzanträge scheiterten. Zum Schluss der Sitzung verabschiedete sich der Rat von den aus dem Gemeinderat scheidenden Eva Chappuis (SP) und Franz Hartmann (SVP) so wie von verschiedenen, abtretenden Einwohnerrätinnen und Einwohnerräten.

JAZZ WEEKEND REINACH

Begeisternde Jubiläumsausgabe

Die hier aufgeführten Baugesuche orientieren Sie über die laufenden Bauvorhaben. Sie wurden in der laufenden Woche publiziert. Detaillierte Informationen über die Planauflage- und Einsprachefristen entnehmen Sie bitte dem Amtsblatt des Kantons Basel-Landschaft, den Aushängen in den Schaukästen der Gemeinde oder der Reinacher Homepage unter der Rubrik «Amtliche Mitteilungen» (www.reinach-bl.ch).

2. Wahlen vom 23. September 2012 Einreichung Wahlvorschläge und Versand von Wahl- und Abstimmungsempfehlungen Am 23. September 2012 finden die Gesamterneuerungswahlen der Sozialhilfebehörde statt. Die Wahlempfehlungen für diesen Urnengang werden wiederum durch das Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ), Aumattstrasse 70–72, 4153 Reinach verpackt und zum Versand gebracht. Adressierte Couverts für die Stimmberechtigten werden von der Gemeinde zur Verfügung gestellt. Die Kosten für die Verpackung und den Versand gehen zulasten der Gemeinde. Damit die Empfehlungen rechtzeitig bei den Stimmberechtigten eintreffen, sind wir mit dem Wohn- und Bürozentrum für Behinderte übereingekommen, dass diese bis Mittwoch, 15. August 2012, 12 Uhr in einer Auflage von mindestens 13 500 Exemplaren, an das WBZ abgeliefert werden. Die Empfehlungen werden vom 15. bis 22. August 2012 verpackt und versandt. Für den Inhalt und das Format der Abstimmungsempfehlungen gelten die Bestimmungen der §§13–17 des Reglements über Wahlen und Abstimmungen sowie das Nachrücken in Behörden und Kommissionen vom 29. März 2004. Verantwortlich für die fristgerechte Ablieferung (Fortsetzung auf Seite 9)

Angensteinerplatz: Ignaz Netzer, Thomas Schetty und Albert Koch. hrl.«Beim Jazz Weekend läuft in Reinach sicher mehr als nur der Dorfbrunnen, wie böse Zungen lästern», stellte Einwohnerratspräsident Ruedi Maeder beim samstäglichen Eröffnungsapéro zur Jubiläumsausgabe zufrieden fest. Und er wurde nicht enttäuscht – wie auch die weit über 50 000 Musikfans, welche die 14 vorangehenden Ausgaben bereits besucht hatten. Mit Eva Rüetschi und Gabrielle Fechtig nahmen auch zwei der drei Initianten des Reinacher Traditionsanlasses teil. Petra Kaderli, Präsidentin der Arbeitsgruppen Lebendiges Reinach, betonte, das Engagement der Vereine beim Jazzanlass. Einmal mehr engagierte Louis van der Haegen elf hervorragende Bands, die auf den vier Bühnen im Dorfzentrum auftraten. Sie vertraten verschiedene Musikrichtungen, wie «Happy Jazz», Blues, Funk, Rock und auch Boogie. Die zahlreichen Musikfans genossen das Jazz Weekend in vollen Zügen, das bei bestem Wetter über die Bühne gegangen ist.

FOTOS: HEINER LEUTHARDT

Blues, Funk und Soul: Little Chevy.

Gründerinnen: Alt Gemeindepräsidentin Eva Rüetschi (r.) und alt Gemeinderätin Gabrielle Fechtig initiierten einst (mit Christoph Erhardt, nicht im Bild) das Reinacher Jazz Weekend.


GEWERBE

UND INDUSTRIE IN REINACH

Sanitäre Anlagen & Kundendienst

– Heizungsservice – Heizungskessel-Auswechslungen

Tel. 061 712 25 90

Schreinerei Wenger AG

Vielseitige Schreinerei Wenger AG

Ihr Spezialist für Sitzrasenmäher und Rasenmäher, Motorengeräte + Kommunalmaschinen

• Verkauf • Reparatur • Vermietung

Bruno Knecht 4153 Reinach, Tel./Fax 061 711 79 26 Natel 079 435 73 03

Malergeschäft

Malt Tapeziert Renoviert + Gebäudereinigungen

E-Mail: knecht-maler@intergga.ch Homepage: www.bruno-knecht.ch

Peter Spaar AG

Schreinerei Wenger AG

Malergeschäft

Reinach 061 712 05 75 www.maler-spaar.ch

Die Schreinerei Wenger AG im Reinacher Dorfzentrum steht der Kundschaft für vielseitige und anspruchsvolle Schreinerarbeiten zur Verfügung. Die Geschäftstüchtigkeit umfasst Neubauten, Umbauten, Innenausbau, Reparaturen sowie die Anfertigung einzelner Möbelstücke. Dabei geht es um die optimale Nutzung der Wohn- und Lebensräume. Die Arbeiten, die von der Schreinerei Wenger AG ausgeführt werden, setzen gutes Raumgestaltungsgefühl, kreative Ideen, handwerkliches Geschick und praktisch-technisches Verständnis voraus. Das Unternehmen legt besonderen Wert auf individuelle Beratung, umsichtige Planung und einwandfreie Ausführung der anvertrauten Arbeiten. Kundenwünsche werden unter bestmöglichen Voraussetzungen berücksichtigt und entsprechend umgesetzt. Zu den spezifischen Schreinerarbeiten gehören u.a. Anfertigung neuer Möbel nach Kundenwunsch, Auffrischen alter Möbel, Reparaturen jeglicher Art, modernes Design in Kombination mit Holz, Glas und Metall, Täfer-Montage, Verlegen von Böden, Erstellen von Trennwänden, Anfertigen und Anschlagen von Türen und Fenstern, Beratung und Montage im Bereich Einbruchschutz, Herstellung und Montage von Küchen und Treppengeländern.

Innenausbau, Möbel, Fenster, Glaserei Ziegelgasse 4 Tel. 061 711 27 10

Schreinerei Wenger AG Zeigelgasse 4, 4153 Reinach, Telefon 061 711 27 10 Telefax 061 711 28 74, www.schreinerei-wenger.ch

Se

it

25

Ja

hr

en

Seit dem 1. Januar 2001 steht die Schreinerei Wenger AG unter der Leitung von Ralph Spillmann, eidg. dip. Schreinermeister. Gemeinsam mit ihm bilden sieben fachlich bestens ausgewiesene Schreiner sowie vier Lehrlinge das Team, das sich mit den vielseitigen Dienstleistungen befasst.

GmbH

Bedachungen & Sanitäre Anlagen

Brühlgasse 4 4153 Reinach Telefon 061 711 19 91 www.messerli-spenglerei.ch

EC

ELECTRO-CAL Sanitär & Heizungsbedarf

Gut und günstig Luft-Wasser-Wärmepumpe hergestellt in der Schweiz!

Für Ihre Inserate wenden Sie sich an Manuela Koller Telefon 061 706 20 25 Die nächste Gewerbeseite Reinach

Gerne erstellen wir Ihnen ein unverbindliches Komplett-Angebot! Duggingerstrasse 2, 4153 Reinach, Tel. 061 711 27 00, Fax 061 711 27 04, E-Mail: info@electrocal.ch

erscheint am 26. Juli 2012


9

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Amtliche Publikationen

REINACH

www.reinach-bl.ch info@reinach-bl.ch

SCHULRATSWAHLEN 2012

AUS DER GEMEINDE

Im Schulrat bestätigt

Kinder und Jugendliche beleben die Gemeinde

(Fortsetzung von Seite 7) der Abstimmungsempfehlungen sind die beteiligten Parteien und politischen Gruppierungen. Die Wahl- und Abstimmungsunterlagen treffen ab 24. August 2012 bei den Stimmberechtigten ein. Caroline Mall (SVP) Reservation von gemeindeeigenen Plakatständern Gesuche für die Benützung von gemeindeeigenen Plakatständern sind via E-Mail bis 31. Juli 2012 an regula.fellmann@reinach-bl.ch zu richten. Bitte geben Sie darin die Bezeichnung der politischen Gruppierung sowie Name, Vorname und Anschrift der zuständigen Person an. Gemäss geltender Praxis werden die Plakatständer den Parteien und politischen Gruppierungen durch die Gemeinde zugelost. Über die Zahl der Plakatständer kann erst entschieden werden, wenn bekannt ist, wie viele Parteien und politische Gruppierungen sich an den Wahlen und Abstimmungen beteiligen. Die Bekanntgabe der Standorte erfolgt bis Dienstag, 7. August 2012. Die Ständer stehen in der Zeit vom 20. August bis 23. September 2012 zur Verfügung. Die bei der Gemeindeverwaltung akkreditierten Parteien und politischen Gruppierungen wurden informiert. Alle übrigen Vereine und Organisationen bitten wir um Verständnis, dass wir für diese Periode nur in stark eingeschränktem Umfang Plakatständerreservationen entgegennehmen können.

Abfuhrdaten 3. Juli 2012, Grünabfuhr, Gesamte Gemeinde 4. Juli 2012, Papierabfuhr, Kreis Ost 4. Juli 2012, Kartonabfuhr, Kreis West Details zu den Abfalltouren finden Sie in der Abfallfibel der Gemeinde sowie auf www.reinachbl.ch unter Politik&Verwaltung/Verwaltung/Abfall.

2. Online-Tipps Gemeinde-TV: Nächste Sendung ist online Im Littering-Projekt «people talk» produzieren jugendliche Reporterteams einen Film. Das Gemeinde-TV war an der Startveranstaltung dabei. Zudem erfahren Sie in der neuen Sendung mehr über die Ausstellung Kinderfreundliche Gemeinde im Gemeindehaus und hören, wie der Gemeinderat die neue Legislaturperiode anpackt. Das Gemeinde-TV Reinach wird online auf www.reinach-bl.ch sowie auf dem Service-Kanal der intergga (Frequenz 140.25 MHz) gezeigt.

1. Aus der Verwaltung Verkürzte Öffnungszeiten des Stadtbüros während der Sommerferien Das Stadtbüro hat während der Sommerferien wie folgt geöffnet: Montag bis Donnerstag 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 17 Uhr, Freitag 8.30 bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr. Am Mittwochabend gelten keine verlängerten Öffnungszeiten wie sonst üblich. Termine nach Vereinbarung können jedoch auch ausserhalb dieser Öffnungszeiten wahrgenommen werden. Die Fachabteilungen haben wie gewöhnlich von Montag bis Freitag von 8.30 bis 12.00 offen. -

Herzlichen Dank für Ihre Stimme! Mit Ihrer Stimme haben Sie uns erneut das Vertrauen geschenkt, um im Schulrat auch in der nächsten Legislatur gute Arbeit zu leisten. Wir setzen uns in der Behörde des Schulrates mit mannigfaltigen Themen auseinander. Unsere Kinder stehen aber im Hauptfokus! Eine Reihe Herausforderungen erwarten uns in den nächsten vier Jahren. Wir müssen auf allen Ebenen gerüstet sein, um all diesen Aufgaben gerecht zu werden! Wir sind überzeugt, dass wir mit dem gewählten Schulratsteam auf sehr gutem Kurs sind und die Reinacher Bürger/-innen in ihren Anliegen unterstützen werden. Wir freuen uns! In diesem Sinne herzliche Grüsse. Caroline Mall und Olivier Baier, Schulratsmitglieder

Öffnungszeiten während den Sommerferien Sie können in den ersten zwei und letzten beiden Schulferienwochen jeweils am Donnerstag von 9.00 bis 11.00 Uhr eine BeraterIn persönlich unter Telefon 061 711 72 50 erreichen. In der 3. und 4. Ferienwoche, 16.7. bis 27.7.2012, bleibt die Beratungsstelle geschlossen. Wir hoffen, dass wir damit den Bedürfnissen der Ratsuchenden entsprechen. Allen unseren KlientInnen und unseren zuweisenden KollegInnen wünschen wir eine erholsame Ferienzeit. Ab Montag 13. August 2012 ist das ganze Team wieder da. Das Sekretariat ist für Neuanmeldungen und Auskünfte täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung BIRSECK

Zum Auftakt der Ausstellung «Kinderfreundliche Gemeinde» kamen zahlreiche Kinder und Jugendliche in das Gemeindehaus. Für einmal sah es im Lichthof des Gemeindehauses aus wie auf einem Pausenplatz. Rund 100 Kinder und Jugendliche kamen mit ihren Lehrpersonen zur Präsentation der Ausstellung «Kinderfreundliche Gemeinde» und sorgten für Leben im Gemeindehaus. Die Ausstellung zeigt, mit welchen Massnahmen die Kinder und Jugendlichen für mehr Leben in der Gemeinde

sorgen möchten. Die Ideen waren im Rahmen einer Bedarfsanalyse entwickelt worden. Vierzehn Vorschläge hat der Gemeinderat zur Umsetzung ausgewählt. Diese werde nun in der farbenfrohen und abwechslungsreichen Ausstellung gezeigt. Ziel ist es, dass die Gemeinde mittelfristig die Unicef-Zertifizierung «Kinderfreundliche Gemeinde» erlangt. Die Ausstellung kann bis Freitag 6. Juli zu den normalen Öffnungszeiten im Gemeindehaus besichtigt werden. Ein Besuch lohnt sich auch mit Kindern. Gemeinderat Reinach

SCHULRATSWAHLEN 2012

Herzlichen Dank Familien- und Jugendberatung Birseck

D. DIE GEMEINDE INFORMIERT

Olivier Baier (SVP)

Am 17. Juni haben Sie mit Ihrer Wahl Ihr Vertrauen in mich und mein Wirken im Schulrat für vier weitere Jahre geschenkt. Hierfür möchte ich mich bei allen, Ursula Maeder (SP) die meinen Namen auf den Wahlzettel geschrieben haben, ganz herzlich bedanken. Ich habe das Ergebnis einerseits mit einem lachenden Auge zur Kenntnis genommen, anderseits aber auch mit einem weinenden, weil ich den einen Sitzverlust für die SP sehr bedaure. Ich sehe dies nun als Auftrag, mich mit noch mehr Einsatz für die Werte der SP im Schulrat einzusetzen und freue mich hierbei weiterhin über Ihre Unterstützung. Ursula Maeder

AUS DER GEMEINDE

Doch kein neues KITA-Angebot im Schulhaus Fiechten

Mangels Nachfrage gibt es künftig vorläufig keine Kinderbetreuung im FiechtenSchulhaus.

HIP-HOP/ STREETDANCE

Reinacher werden Schweizermeister

Erfolgreiches Hip-Hop-Duo: «The Diva’s» mit Lorena Phan (l.) und Jennifer Layer (r.) mit der FOTO: ZVG stolzen Trainerin Sara Aemei. Am Samstag 23. Juni 2012 fand die HipHop Streetdance Schweizermeisterschaft in Lausanne statt. Mit dabei waren auch diverse Gruppen des New Dance Centers aus Reinach und Basel. Bei der Kategorie Kids starteten bei den Duos und der Formation (Gruppe ab acht Tänzern) Kinder aus Reinach. The Diva’s mit Lorena Phan und Jennifer Layer, beide wohnhaft in Reinach, wurden im Duo Schweizermeister. Beide starteten mit sieben anderen Kindern aus der Region auch in der Kategorie Formation mit der Gruppe Project X und gewannen dort gegen Konkurrenten aus der ganzen Schweiz.

Für diese Erfolge braucht es – neben dem Fleiss und dem Talent der Tanzenden – auch Trainer, Choreografen und Strukturen einer professionellen Tanzschule. Ich danke im Namen aller Eltern der Trainerin und Choreografin Sara Aemei, sowie bei den Diva’s Muhammed Kaltuk als kritischen Unterstützer und Mit-Choreografen. Beide haben mit den Kids grossartige Arbeit geleistet! Der Dank gebührt aber auch Jasmin Weder, die mit den zwei Schulen in Reinach und Basel vielen Kindern und Jugendlichen zu einer sinnvollen Freizeitgestaltung verhilft! Christoph Layer

LESERBRIEF

Gemeinderat: Reisli statt Jazz Weekend Bei wunderschönem Wetter fand dieses Jahr das seit Jahren bekannte und schon zum 15. Mal durchgeführte Jazzweekend Reinach statt. Eine kulturelle Veranstaltung, welche weit über die Reinacher Grenze hinaus bekannt ist. Auch ich hatte die verschiedenen Darbietungen mit Freunden geniessen dürfen. Sei es die musikalischen Leckerbissen oder eine feine Wurst vom Grill. Wussten Sie aber auch, dass der Gesamtgemeinderat es dieses Jahr vorgezogen hatte, seine Schulreise an diesem Weekend durchzuführen? Ich finde es beschämend, dass der Gemeinderat diesen bekannten, von vielen unterstützten und sehr beliebten, kulturellen Anlass «boykotierte»! Das ist ein Affront gegen die Arbeitsgruppe «Lebendiges Reinach» und die verschiedenen Vereine, welche zum Gelingen dieses Anlasses beigetragen haben. Die Arbeitsgruppe «Lebendiges Reinach» und die Vereine haben diese Ignoranz und das despektierliche Verhalten seitens des Gemeinderates nicht Beatrix Jud verdient.

Erst vor zwei Monaten hatte die Gemeinde gemeldet, dass es im Schulhaus Fiechten ab den Sommerferien ein neues KITA-Angebot mit Mittagstisch und Nachmittagsbetreuung hätte geben sollen. Trotz genügend potenziellen Interessenten gab es dafür letztlich zu wenige konkrete Anmeldungen. Damit wird das Vorhaben vorläufig nicht realisiert. Eine Bedarfsabklärung hatte zwar gezeigt, dass der Mittagstisch an sämtlichen Wochentagen und die Nachmittagsbetreuung an zwei bis drei Tagen auch in einer KITA im Fiechten-Schulhaus ge-

wünscht gewesen wären. Als es dann aber um konkrete Anmeldungen ging, ist bei der Gemeinde genau ein Kind, das heute schon ein anderes KITA-Angebot in Reinach nutzt, für zwei Module der KITA Fiechten angemeldet worden. Viel zu wenig, meinte der Gemeinderat, damit können die Kosten der Betreuung nicht gedeckt werden. Somit ist klar: Weiterhin gibt es nur drei Standorte in Reinach mit schulergänzender Kinderbetreuung: in den Schulhäusern Reinacherhof und Aumatt sowie in der Jungstrasse. Die Gemeinde bedauert, dass das geplante Angebot nicht auf bessere Resonanz gestossen ist. Gemeinde Reinach

PARTEIEN

CVP: Wechsel im Einwohnerrat Am 25. Juni hat der Einwohnerrat in seiner bisherigen Zusammensetzung zum letzten Mal getagt. Es war die letzte Einwohnerratssitzung für Anna Maria Morassi und Franz Renggli. Diese beiden werden dem neuen Einwohnerrat leider nicht mehr angehören. Die CVP dankt Anna Maria Morassi und Franz Renggli für ihre geleisteten Dienste im Einwohnerrat und in der CVP-Fraktion! In der neuen Amtsperiode vertreten – nebst den Bisherigen Andrea Brügger (Fraktionspräsidentin), Eva Eusebio, Fabrice Jourdain und Markus Kilchherr – neu auch Matthias Christen und Myrian Kobler die CVP. Wir wünschen den beiden neuen Einwohnerräten einen guten Einstieg und allen Fraktionsmitgliedern eine erfolgreiche Amtsperiode. Ebenfalls zum letzten Mal sass Béatrix von Sury in den Reihen der Ein-

wohnerratsmitglieder, allerdings aus einem andern Grund: Am 1. Juli tritt sie ihr neues Amt als Gemeinderätin an (verantwortlich für das Ressort Bildung). Die CVP wünscht ihr viel Erfolg und Befriedigung im neuen Amt! Diesen Wunsch geben wir auch unserem bisherigen Gemeinderat Stefan Brugger auf den Weg, er steht weiterhin dem Ressort CVP Reinach Mobilität vor. Guido Brügger, Präsident


10

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

AUS DER GEMEINDE

Bewegungsspass im Mischeli-Quartier für Grosseltern, Kinder und Eltern Mit dem neuen Sommerferien-Programm «Spring und Gump» bietet Reinach allen Grosseltern und Eltern die Gelegenheit, gemeinsam mit ihren Kindern fit zu bleiben. Am Donnerstag, 5. Juli um 10.00 Uhr eröffnet Gemeinderätin Bianca Maag-Streit das kostenlose Bewegungs-Angebot beim Mischeli-Spielplatz. Alle, die Lust auf Bewegung haben, sind zur Teilnahme eingeladen. Der Verein Gsünder Basel führt «Spring und Gump» in Riehen und Basel seit mehreren Jahren erfolgreich durch. Das Programm verbindet Spass am Spiel mit gesunder Fitness. Dieses Jahr finden die von erfahrenen Fachleuten geleiteten Bewegungsstunden erstmals in Reinach statt. Dank der Unterstützung der Gemeinde und des Sponsors Nivea ist «Spring und Gump» für alle Einwohnerinnen und Einwohnern von Reinach kostenlos, eine Anmeldung ist nicht nötig. Auch weniger Geübte sind herzlich willkommen. Besonders geeignet ist das Programm für Kinder von 4 bis 12 Jahren. Kinder können einen mit ihrem Bewegungsdrang manchmal ganz schön ins Schwitzen bringen. «Spring und Gump» hilft, diese Bewegungsfreude zu kanalisieren und für die Fitness von Grosseltern, Eltern und anderen Erzie-

Mit «Spring und Gump» fit durch den Sommer. hungsberechtigten zu nutzen. Eine halbe Stunde körperliche Aktivität pro Tag reicht aus, um Gesundheit, Wohlbefinden und Lebensqualität zu verbessern. Zudem trägt Bewegung an der frischen Luft zur Entspannung vom stressigen Alltag bei. Direkt neben dem Bewegungspark Seit April steht der Quartierbevölkerung der Bewegungspark beim MischeliSpielplatz zur Verfügung. Dort können Erwachsene spielerisch ihre Koordination und ihr Gleichgewicht trainieren. Daneben fördern die Geräte der Parks die Beweglichkeit, lockern die Muskeln

und ermöglichen ein leichtes Kreislauftraining. Die Intensität der Trainings kann individuell gestaltet werden. Zu jedem Bewegungspark gehört eine Informationstafel, auf der die Benützung aller Geräte erklärt wird. «Spring und Gump» beim MischeliSpielpatz läuft vom 5. Juli bis 9. August 2012 jeden Donnerstag von 10.00 bis 11.00 Uhr. Während der Eröffnungsveranstaltung kann man sich am Infostand der Krebsliga über Sonnenschutz und Hautkrebs informieren. Gsünder Basel und die Gemeinde Reinach laden alle zum Apéro ein. Gemeinderat Reinach

AUS DEM SCHULRAT

Pensionierungen und Verabschiedungen in den Reinacher Schulen Auf Ende dieses Schuljahrs gehen zehn Persönlichkeiten der Reinacher Schulen in Pension: Christine Altermatt war während 39 Jahren als Lehrerin für Textiles Gestalten an der Primarschule tätig. Sie meisterte die anspruchsvolle Aufgabe, alle Klassen und SchülerInnen im Schulhaus Aumatten zu unterrichten, gut. In ihrem Zimmer gab es nicht nur diverses Material für den Unterricht, sondern sie stellte den SchülerInnen auch Bücher und Gesellschaftsspiele zur Verfügung, die immer rege genutzt und beliebt waren. Ursula Arnold war während 32 Jahren Lehrerin für Querflöte und Panflöte. Die Panflöte führte sie mit grossem Engagement als neues Instrument im Angebot der Musikschule ein. Sie baute ein tolles Panflötenensemble auf, das jährlich mit grossem Erfolg ein Konzert gibt. U. Arnold unterrichtete immer mit grosser Leidenschaft, war glücklich bei der Arbeit und machte überdurchschnittlich viele Weiterbildungen. Danielle Gehret war während 17 Jahren Lehrerin an der Sekundarschule und unterrichtete Französisch und Biologie. Sie war viele Jahre lang Verantwortliche der Schulbibliothek Lochacker und übte dieses Amt engagiert und zuverlässig aus, sodass die SchülerInnen das Angebot zahlreich und mit Freude nutzten. Sie war ebenfalls während einiger Jahre mit grossem Einsatz Leiterin der Fachgruppe Französisch und betreute zudem die Biologiesammlung. Therese Glauser war während 39 Jahren Lehrerin an der Primarschule. Etwa die Hälfte der Schulzeit unterrichtete sie auf der Mittelstufe, anschliessend wechselte sie auf die Unterstufe. Sie unterrichtete mit grosser Freude, war glücklich bei der Arbeit und probierte immer wieder erfolgreich neue Wege und Möglichkeiten. Sie war eine grosse Allrounderin und lebte sich in den verschiedenen Schulhäusern, in denen sie im Laufe der Jahre unterrichtete, immer schnell und problemlos ein. Doris Isenring war während 21 Jahren an der Primarschule angestellt. Sie unterrichtete gerne, was sich u.a. auch daran zeigte, dass sie praktisch täglich die Erste im Schulhaus war. Sie übte vor einigen Jahren das Amt der Schulhausleitung aus. Sie war auch Mitglied der

Arbeitsgruppe IKT und gab dort und im Schulhaus Surbaum ihr grosses Fachwissen in Informatik gerne ein. Sie betreute ebenfalls mit grossem Einsatz die Schulbibliothek Surbaum. Jürg Leibundgut unterrichtete während 36 Jahren an der Primarschule. Zuerst war er einige Jahre Primarlehrer in einer Regelklasse. Nach einem Heilpädagogikstudium wechselte er an die Kleinklasse, an der er seither tätig war. Mit grosser Herzlichkeit, Geduld und Einfühlungsvermögen führte er diese nicht immer einfachen Klassen und ermöglichte so seinen SchülerInnen, erfolgreich zu lernen und Fortschritte zu machen. Liliane Staiger war während 35 Jahren Lehrerin an der Primarschule. Anfänglich erteilte sie ein Vollpensum und hatte eine eigene Klasse, später war sie Co-Klassenlehrerin an der Mittel- und Unterstufe. Seit einigen Jahren unterrichtete sie ausschliesslich Deutsch für Fremdsprachige. Sie arbeitete sehr gerne mit den ihr anvertrauten Kindern individuell und in den Klassen und war glücklich und zufrieden in der Schule. Rainer Rosskopf war während 11 Jahren als Lehrer an der Sekundarschule tätig. Nach einer entsprechenden Ausbildung führte er bald mit Erfolg die Berufswahlklassen. Sein Fachgebiet war die Lehrstellensuche. Er pflegte viele wichtige Kontakte mit Lehrbetrieben und konnte so viele Jugendliche auf dem schwierigen Weg der Berufsfindung begleiten und unterstützen. Eleonore Waldmann arbeitete während 11 Jahren an der Sekundarschule als Lehrerin für Französisch und Spezielle Förderung. Sie unterrichtete mit grossem Engagement und Einfühlungsvermögen. Sie baute mit viel persönlichem Einsatz und Herzblut in einer Klasse die Spezielle Förderung auf und leistete dort bei der Betreuung und Begleitung von einzelnen Jugendlichen eine sehr gute und erfolgreiche Arbeit. Rudolf Waldmann, Schulleitung Sekundarschule, unterrichtete während 41 Jahren mit grosser Leidenschaft die Fächer Deutsch, Geschichte, Geographie und Zeichnen an der Sekundarschule. 6 Jahre lang war er ein sehr engagierter Vertreter der Lehrpersonen in der damaligen Schulpflege. Seit Sommer 1998 war er in der Führung der Schule tätig, zuerst als Konrektor der Sekundarschu-

le und seit 2003 als Schulleitungsmitglied der damals neuen Sekundarschule, wo er mit den anderen Schulleitungsmitgliedern u.a. auch für den Beginn der Zusammenführung der Niveaus A, E und P verantwortlich war. Diese Zusammenführung, die R. Waldmann immer sehr am Herzen lag, fand im letzten Sommer ihren lokalen Abschluss, indem seither die gesamte Sekundarschule auf dem Schulareal Bachmattten «unter einem Dach» ist. R. Waldmann engagierte sich u.a. sehr stark in der Zusammenarbeit mit den SchulärztInnen, der Polizei und der Schulsozialarbeit. Auffallend an ihm sind seine Menschlichkeit und Herzlichkeit, seine Gradlinigkeit sowie sein Humor. Er nahm sich auch immer Zeit für die jugendlichen und erwachsenen Menschen und war ein offener, interessierter und verständnisvoller Gesprächspartner. Mit seiner Klarheit, seinem Einfühlungsvermögen und seinem Humor hat R. Waldmann die Sekundarschule massgebend geprägt. Der Schulrat Reinach dankt allen neun Lehrpersonen und dem Schulleitungsmitglied von Herzen für alles, was sie während ihrer langen Zeit für die vielen einzelnen SchülerInnen, deren Eltern sowie für die Gesamtschulen, die Gemeinde und den Kanton geleistet haben. Er wünscht ihnen herzlich gute Gesundheit und viel Energie, Freude und Befriedigung in ihrem neuen Lebensabschnitt. Allgemeiner Dank Auf Ende des Schuljahres verlassen weitere Lehrpersonen die Reinacher Schulen, um sich neuen Herausforderungen zu stellen. Der Schulrat dankt auch ihnen herzlich für ihren Einsatz in Reinach und wünscht ihnen viel Erfolg für die Zukunft. Ein spezieller und grosser Dank geht an alle Schulleitungen für ihren riesigen Einsatz in diesem Schuljahr. Im Weiteren dankt der Schulrat ebenfalls allen Lehrpersonen, der Schulsozialarbeiterin, dem nicht unterrichtenden Personal der Schulen sowie allen SchülerInnen und Eltern ganz herzlich für ihre Arbeit und wünscht allen erholsame, sonnige Ferien! Schulrat Ursula Martin-Strebel, Präsidentin


11

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

GOTTESDIENSTE

BÜRGERGEMEINDE REINACH

Vreni Schultheiss verabschiedet Bei strömendem Regen fanden knapp 90 stimmberechtigte Bürgerinnen und Bürger sowie die Einzubürgernden den Weg ins Pfarreiheim. Bürgerrat Jürg Feigenwinter stellte die Kandidierenden der Versammlung vor. Es waren dies 18 Schweizerinnen und Schweizer sowie 14 Ausländer. Sie alle wurden mit grossem Mehr ins Reinacher Bürgerrecht aufgenommen. Finanzchef Thomas Leimgruber konnte die Rechnungen 2011 präsentieren, welche mit einem Gesamtaufwand von Fr. 1 182 475.60 und einem Gesamtertrag von Fr. 1 214 927 abschliessen. Dies entspricht einem Ertragsüberschuss von Fr. 32 451.40. Die Rechnungen wurden einstimmig genehmigt. Anschliessend durfte Bürgerrat Andreas Jeppesen über die Bauabrechnung des Restaurants Rynacherheid (Häxehüüsli) orientieren. Die Versammlung genehmigte seinerzeit einen Kreditantrag über Fr. 680 000. Die gesamten Kosten beliefen sich auf Fr. 648 474.60. Ebenfalls konnte er über den Baustand der Bürgerhütte Ley in-

formieren: Die Werkleitungserschliessungen und der Aushub sind abgeschlossen, die Bodenplatte sowie die Aussenwände wurden betoniert. Die Bürgerhütte sollte bis Ende Jahr fertiggestellt sein. Die offizielle Einweihung wird im nächsten Frühjahr erfolgen. Unter dem Traktandum «Diverses» verabschiedete sich die scheidende Bürgerrätin Vreni Schultheiss in Versform von der Versammlung. Bürgergemeindepräsident Peter J. Meier ehrt sie für 16 Jahre Einsatz für die Bürgergemeinde. Wir verdanken ihr eine Menge, allem voran die Idee und Umsetzung des Skulpturenweges und die Einführung und Etablierung der kulturellen Anlässe im Bürgersaal. Die neue Bürgerrätin Daniela Grieder wird herzlich willkommen geheissen! Auch Peter J. Meier selbst wird geehrt, er ist seit 20 Jahren im Bürgerrat Reinach aktiv tätig! Im Anschluss an die Versammlung waren alle eingeladen, den Abend bei einem gemütlichen Apéro ausklingen zu lassen. Für den Bürgerrat: Kathrin Beck-Siegrist

LESERBRIEF

Nur Vereine organisierten Die Jubiläumsausgabe des Jazz-Weekend Reinach 2012 ist erfolgreich zu Ende gegangen. Die hervorragenden Bands und das gute Wetter, verbunden mit dem grossen Engagement der beteiligten Vereine, der Gemeinde und der Sponsoren, trugen zum Gelingen bei. Verschiedentlich wurden die Verantwortlichen des Jazz-Weekend darauf angesprochen, dass der Platz beim Restaurant Arkade nicht mehr Teil des Jazz-Weekends ist. Es wurde auch der unberechtigte Vorwurf geäussert, dass das Restaurant ausgeschlossen worden sei. Grundsätzlich ist das Jazz-Weekend ein von Vereinen getragener Anlass, der von der Gemeinde und den Sponsoren unterstützt wird. Das Restaurant Arkade profitierte bisher von einer Sondermöglichkeit, um am Jazz-Weekend teilnehmen zu können. Eine wichtige Vorgabe war, dass auch bei ihm Vereine beteiligt sind. Im Vorfeld des jüngsten Jazz-Weekends zog sich der Wirt zurück

mit dem Hinweis, dass sich die Teilnahme für ihn nicht rentiere. Dies, obwohl er von erheblichen Unterstützungen profitierte. Kurz vor dem Jazz-Weekend wünschte der Arkade-Wirt wieder mitmachen zu können. Dies war nur schon aus zeitlichen Gründen nicht möglich. Für die beteiligten Vereine steht eine Rückkehr des Restaurants Arkade nicht mehr zur Diskussion. Denn das Jazz-Weekend ist ein von Vereinen organisierter Anlass, der von sämtlichen Restaurants Reinachs als solcher respektiert wird. Dafür danken die Vereine den Wirtinnen und Wirten herzlich. Zugleich wünschen auch die Sponsoren eine klare Positionierung des Jazz-Weekends als reiner Vereinsanlass. Dies wurde mit dem freiwilligen Rückzug des Restaurants Arkade möglich. Für die beteiligten Vereine: Petra Kaderli, Präsidentin Arbeitsgruppen Lebendiges Reinach

Röm.-kath. Kirchgemeinde Reinach Pfarrei St. Nikolaus Freitag, 29. Juni Seniorenzentrum Aumatt 10.15 Gottesdienst Samstag, 30. Juni Dorfkirche St. Nikolaus 17.30 Vorabendgottesdienst mit Eucharistiefeier Sonntag, 1. Juli Dorfkirche St. Nikolaus 10.30 Sonntagsgottesdienst mit Eucharistiefeier Kloster Dornach 18.00 Regionaler Gottesdienst Montag, 2. Juli Seniorenzentrum Aumatt 14.30 Rosenkranzgebet Dienstag, 3. Juli Dorfkirche St. Nikolaus 19.00 Rosenkranzandacht Mittwoch, 4. Juli

LESERBRIEF

13-stöckiges Gebäude am Waldrand Entlang des Buchlochwegs am westlichen Siedlungsrand von Reinach sollen zwei Wohnbauten mit ca. 38 Wohnungen errichtet werden. Vom Architektenbüro Berrel Berrel Kräutler AG ist ein Projektentwurf beim Gemeinderat eingegangen. Auf diesem Projektplan wird gut auf die Natur geachtet, namentlich auf die Amphibien, denn sie erhalten eine Unterführung, die unter den Strassen und Parkplätzen durchführen soll. Die Frage stellt sich jedoch, wie man die Amphibien dazu bekommt, dieses freundliche Angebot auch zu nutzen und ob es für die Umwelt nicht besser wäre, wenn man die Strassen und Häuser dort belässt, wo sie sind und Orte sucht, wo die Natur nicht direkt belastet wird. Dieses Projekt sieht vor, ein Naturschutzgebiet mit ökologischen Wohnbauten zu gestalten, lässt jedoch ausser Acht, dass die Echtheit der Natur nicht ersetzt kann. Folglich müssen bei Wohnknappheit und Aussicht auf lukrative Steuereinnahmen andere Lösungen gefunden werden, als Bauprojekte unter dem Deckmantel des Naturschutzes laufen zu lassen. Myrian Kobler, Einwohnerrätin CVP

Dorfkirche St. Nikolaus 9.15 Gottesdienst Donnerstag, 5. Juli Pfarreizentrum St. Marien 8.30 kein Rosenkranz 9.15 kein Gottesdienst Ev.-ref. Kirchgemeinde Reinach Freitag, 29. Juni 10.00 Krabbelgottesdienst «Fiire mit de Chliine» in der Mischeli-Kirche, «singen und tanzen», Pfarrerin Florence Develey Sonntag, 1. Juli 9.15 Gottesdienst im Seniorenzentrum Aumatt, Pfarrer Frank Lorenz 10.30 Familiengottesdienst in der Mischeli-Kirche, Reisesegen, Apéro, Pfarrer Frank Lorenz (Kinderhütedienst im Soussol der Kirche) Kein Gottesdienst in der Fiechtenkapelle Chrischona-Gemeinde Reinach-Münchenstein Wiedenweg 7, Reinach Tel. 061 711 17 16 www.chrischonareinach.ch

VEREINSNACHRICHTEN Reinach Altersverein Reinach & Umgebung, Postfach 1226, 4153 Reinach, Präs.: Ernst Bammerlin, 061 711 05 11, Mutationen: Hans Guetg, 061 711 62 25. Neue Mitglieder stets willkommen! Amicale de langue française de Reinach et environs. Réunion mensuelle. S’adresser à Vilém Knebort, Tulpenweg 3, 4153 Reinach, téléphone 061 361 37 87. Arbeitsgruppen Lebendiges Reinach «Freizythuus», Brunngasse 4, 4153 Reinach, 061 711 98 05, kurse@freizythuus.ch. Auskünfte: Freizeitkurse über Sekretariat, geöffnet: Di 9 –11 / 14–16 Uhr / Do 9–11 Uhr. Galerie 47: Yvette Hafner, 061 701 68 04; Weihnachtsmarkt: Fabienne Widmer, 061 711 69 37; JazzWeekend und Vereinspräsidium: Petra Kaderli, 061 711 66 96. Baha’i von Reinach. «Der Hauptzweck, der den Glauben Gottes und Seine Religion beseelt, ist, das Wohl des Menschengeschlechts zu sichern, seine Einheit zu fördern und den Geist der Liebe und Verbundenheit unter den Menschen zu pflegen.»Aus den Baha’i-Schriften.Wir bieten kostenlose Andachten, Kinder- und Juniorenklassen sowie Erwachsenenkurse zum Thema «Nachdenken über das geistige Leben» an.reinach@ bahai.ch, www.bahai.ch oder 061 711 27 06. BESJ Jungschar Reinach. Kids ab 6- bis 14-jährig. Treffpunkt Wiedenweg 7, jeden 2. Samstag um 14.00 Uhr. Kontaktadresse: Pascal Leu, Natel 079 206 37 65. www.jungschireinach.ch Betagtenhilfe Reinach: Anfragen betr. Haushalthilfedienst: Frau D. Veltin u. Frau I. Visentin, Büroöffnungszeiten Di und Mi 9.00–11.00, Do

Freitag, 29. Juni 20.00 Kleingruppe für junge Erwachsene Sonntag, 1. Juli 10.00 Traditioneller Gottesdienst mit Abendmahl, Predigt von Andreas Meier: «Vier Freunde», separates Kinderprogramm

Gemeinde evangelischer Christen Birseck GECB Sonntag, 1. Juli 9.30 Gottesdienst mit Kinderhort und Sonntagschule Unter der Woche 19.30 Hauskreise in der Region Birseck Kontaktadresse und Infos: Josef Imfeld, Tel. 061 751 48 64

BewegungPlus (Christliches Begegnungszentrum Birseck), www.cbb-reinach.ch, Kägenstrasse 14, 3. Stock, Infotel 061 712 19 31 Sonntag, 1. Juli 10.00 Gottesdienst. Predigt: Peter Seeberger 14.00–16.00 Uhr, telef. erreichbar Mo–Fr 9.00– 11.00, 061 711 22 20. Mittagsclub: Frau E. Garnier, 061 711 22 20, jeweils bis Mittwoch 11.00 Uhr. Mahlzeitendienst: Frau D. Veltin, 061 711 22 20, Mo–Fr 9.00–11.00. An- und Abmeldungen für kommende Woche, bis Donnerstag 10 Uhr. Seniorenwandergruppe 60+: Herr V. Villa, 061 711 64 71; Wandergruppe I: (2½–4 Std.); Kurz-Wandergruppe II: (1½–2 Std.). Theatergruppe: Frau M. Berger, 061 713 20 25. Senioren-Volkstanz: Felix Briner, 061 711 54 20. Briefmarkensammlerverein Birseck. Informationen, Kauf, Verkaufsberatung, Rundsendungen, Tausch. Versammlung jeweils am letzten Donnerstag des Monats im Restaurant Gempenblick (ehem. Rebmesser) Reinach. Kontaktperson: Hans Huber, 061 711 27 05. CVP Reinach. Präsident: Guido Brügger, Tschäpperliring 1, 4153 Reinach, Telefon 061 711 88 60. E-Mail guidobruegger@bluewin.ch, Internet www.cvp-reinach.ch Elternbildung Reinach. Durchführung von Kursen und Vorträgen unter Leitung erfahrener Fachkräfte für Eltern und Kinder. Sekretariat EBR, c/o FAZ OASE, Wiedenweg 7, Reinach. www.elternbildungreinach.ch. Babysittervermittlung: 077 444 48 14. EVP Evangelische Volkspartei. www.evp-bl.ch. Stammtisch am 13. Februar, 27. März, 8. Mai, 20. Juni 2012 mit Diskussionsabenden zu Themen aus Politik und Gesellschaft. Genauere Infos über die nächsten Treffen, bitte E-Mail an Edit Nyfeler: nyfeler@synelco.ch. Adresse: EVP Sektion Reinach, Postfach 143, 4153 Reinach 2. El Puente Reinach unterstützt Schulungs- und Entwicklungsprojekte in Guatemala. Nachhaltige, effiziente Hilfe zur Selbsthilfe. Kontakt: 061 711 68 65, elpuente@tiscali.ch, www.elpuente-info.ch

Meditation in Bewegung Stärke deinen Geist, forme und entspanne deinen Körper

Ashtanga Yoga (eine dynamische Hatha Yoga Richtung) Ashtanga Yoga kräftigt und dehnt deinen Körper und hilft gerade in unserem hektischen Alltagsleben, Körper und Geist wieder in Einklang zu bringen. Teilnehmer Anfänger und Fortgeschrittene (jeden Alters) Kursbeginn MI, 15. Aug. 2012, 17.30–18.30 Uhr und / oder SA, 18. Aug. 2012, 10.30–11.30 Uhr (Einstieg jederzeit möglich) 515800

Kursgebühr Fr. 240.– pro Quartal (12×) Fr. 900.– Jahrespauschale (Kursdauer 60 Min.) Kursleitung Ashtanga Yoga Illioy Daniela Oehler dipl. Ashtanga-Yoga-Instruktorin dipl. Aerobic-Lehrerin Auskunft u. 061 712 29 85 / 079 552 47 42 Anmeldung elowave11@bluewin.ch Kursort

YAS Yoga-Ayurveda-Sadhana-Center (Mischelicenter, Reinach) www.yogasadhana.ch

Nimm dir Zeit für dich und reserviere dir deine persönliche Yoga-Matte  Namasté

Vorhänge Neuanfertigungen Änderungen zu HOMÖOPATHIE – DIE SANFTE MEDIZIN Für Kinder und Erwachsene bei chronischen und akuten Krankheiten NADA VOGT-POPOVIC lic. phil. Psychologin/klass. Homöopatin/Naturärztin Friedensgasse 16, 4144 Arlesheim Tel. 061 703 18 53, Natel 079 527 87 31 krankenkassenanerkannt

Wer nicht inseriert, wird vergessen.

Discount-Preisen Kostenlose Heimberatung

Vorhangatelier Beatrice R E I N A C H – Telefon 061 711 34 16 467423

Inserieren im Wochenblatt bringt Erfolg


Wir gratulieren herzlich zur bestandenen Abschlussprüfung

Liebe Rahel Wir gratulieren Ihnen zur bestandenen Abschlussprüfung als

Coiffeuse und wünschen Ihnen für Ihre Zukunft alles Gute! Cati-Coiffeur Birsigtalstrasse 5 4153 Reinach

Wir gratulieren unseren Lernenden zum erfolgreichen Lehrabschluss!

Herzliche Gratulation!

Lieber Matthieu

Liebe Anna

mir gratuliere dir zur bestandene Abschlussprüefig als

mir gratuliere dir zur bestandene Abschlussprüefig als

Zweiradmechaniker Fahrräder

Fachfrau Hauswirtschaft

und wünsche dir für dini Zuekunft alles Gueti!

und wünsche dir für dini Zuekunft alles Gueti!

Scheller Radcenter GmbH Hauptstrasse 23, 4153 Reinach

LUKAS KLINIK, Brachmattstrasse 19 CH-4144 Arlesheim

Wir gratulieren ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen Abschlussprüfung: Mehriban Cetin Fachfrau Betreuung Zoe Pfiffner Fachfrau Betreuung Nicole Dörflinger Fachfrau Betreuung Danielle Fasel Sozialpädagogin Tamara Thomann Sozialpädagogin Flavia Borer Sozialpädagogin Jeannine Popp Sozialpädagogin Vielen Dank für das tolle Engagement in den vergangenen drei Jahren und viel Glück im weiteren Berufsleben.

Raúl Castaño Sonnenhof Arlesheim, Zentrum für Menschen mit Behinderung


13

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch Gemeindeversammlung Aesch vom 19. Juni 2012 Anwesend ca. 210 Stimmberechtigte 1. Beschlussprotokoll der Gemeindeversammlung vom 1. Dezember 2011 ://: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 1.12.2011 wird einstimmig genehmigt. 2. Gesamterneuerungswahl Rechnungsprüfungskommission Gewählt sind: Paul Nicolet, CVP, bisher, 187 Stimmen / Philipp Spichty, parteilos, bisher, 187 Stimmen / Peter Baer, CVP, bisher, 183 Stimmen / Jürg Schütz, FDP, bisher, 182 Stimmen / Cristian Manganiello, FDP, neu, 112 Stimmen 3. Besprechung und Beschlussfassung über die Jahresrechnung 2011 ://: Der Rechnung 2011 und der Verwendung des Ertragsüberschusses wird gemäss Vorlage des Gemeinderates mit grossem Mehr zugestimmt. 4. Besprechung und Beschlussfassung über den Antrag gemäss § 68 Gemeindegesetz vom 21.06.2011 betreffend Überarbeitung des Fondsreglements Standortentwicklung. Die Gemeindekommission stellt der Gemeindeversammlung einen weiteren Antrag auf textliche Veränderung des Reglements: ://: Der Antrag der Gemeindekommission erhält 87 Stimmen. Dem Antrag des Gemeinderates, auf eine Änderung des Fondsreglements zu verzichten, wird mit 104 Stimmen zugestimmt. 5. Besprechung und Beschlussfassung über die Tempo 30-Zonen in den Gebieten «Schützenmatt», «Schlosstrasse/Hofgasse», «Akazienweg» und «Birsweg». Erforderlicher Kredit total Fr. 77 000.–. Bewilligung zur Kapitalaufnahme ://: Dem Antrag des Gemeinderates, den Gesamtkredit von Fr. 77 000.– für die Umsetzung von Tempo 30-Zonen in den Gebieten Schützenmatt, Schlossstrasse/Hofgasse, Akazienweg und Birsweg zu genehmigen, wird mit 161:19 Stimmen bei einigen Enthaltungen zugestimmt. 6. Besprechung und Beschlussfassung über die Teilrevisionen der Reglemente – Reglement über die Abwasseranlagen (Kanalisationsreglement) – Reglement für die Wasserversorgung ://: Dem Antrag des Gemeinderates auf Anpassung des Reglements über die Abwasseranlagen und des Reglements für die Wasserversorgung wird mit grossem Mehr, bei einigen Gegenstimmen und wenigen Enthaltungen zugestimmt. 7. Entgegennahme des Berichtes der Geschäftsprüfungskommission für das Jahr 2011 Namens der Gemeindeversammlung Die Gemeindepräsidentin: M. Hollinger Der Gemeindeverwalter: N. Hug Gegen Gemeindeversammlungsbeschlüsse kann gemäss § 49 des Gemeindegesetzes innert 30 Tagen nach Beschlussfassung das Referendum ergriffen werden. Das gesamte Protokoll ist ab ca. 4. Juli 2012 unter www.aesch.bl.ch nachzulesen.

Verabschiedung von Gemeinderat Markus Lenherr Am 1. September 2006 rückte Markus Lenherr für Franz Vogel in den Gemeinderat nach und übernahm von seinem Vorgänger das Departement Tiefbau. Im Speziellen waren ihm die Bereiche des Verkehrs wichtig. So trieb er die Realisierung von Tempo 30-Zonen zur Verkehrsberuhigung und Steigerung der Wohnqualität voran und widmete sich parallel dazu der Verkehrssicherheit auf den Schulwegen. Aber auch die Erschliessung des Gebietes Butthollen mit neuem Kreisel oder die intensiven Planungen verkehrstechnischer Lösungen zum Vollanschluss H 18 fielen in seine Amtszeit. Genau so war aber auch die Sanierung des Friedhofs ein sehr grosses und schwieriges Geschäft,

das durch Markus Lenherr zu einem guten Abschluss geführt werden konnte. Ob es um die Erneuerung der Skater-Anlage, das Einrichtung einer Boulebahn oder um den Bau und die Aufrüstung der verschiedener Spielplätze ging: Auch im Freizeitbereich gab es in den letzten Jahren einiges im Departement Tiefbau anzupacken. All diese Anlagen sind heute schöne Bestandteile von einem attraktiven Aesch. Grossen Raum im Departement Tiefbau nehmen auch alle Fragen des Wassers ein. Seien dies nun ganz aktuell Verbesserungen bei der Notwasserversorgung, die die Gemeinden der Birsstadt derzeit miteinander planen oder sei es der Hochwasserschutz entlang der Birs, für den in den letzten Jahren zusammen mit dem Gewerbe, dem Regionalen Führungsstab und allen weiteren involvierten Stellen gute Lösungen gesucht und gefunden wurden. Eben erst eingeweiht, wurde der neue Kunstrasen bereits vielfältig durch den FC und die Schulen in Beschlag genommen. Auch dieses Grossprojekt entstand unter der Führung von Markus Lenherr. Als krönender Abschluss seiner Amtszeit durfte Markus Lenherr kürzlich noch dessen Einweihung vornehmen. Der Gemeinderat bedankt sich herzlich bei Markus Lenherr für seinen Einsatz für Aesch. Im Rahmen der Gemeindeversammlung vom 19.06.2012 konnte der Scheidende offiziell verabschiedet werden und als Dank und zur Erinnerung für sein Wirken in und für die Gemeinde und die Aescher Bevölkerung eine grosse Aescher Wappenscheibe entgegennehmen. Für die Zukunft wünschen Gemeinderat und Verwaltung Markus Lenherr gute Gesundheit, viel Glück und Zufriedenheit. Gemeinderat Aesch

Herzlich willkommen Sabrina Häring Am kommenden Sonntag ist es so weit: Sabrina HäringOssiacher übernimmt am 1. Juli ihr Amt als Gemeinderätin. Verwaltung und Gemeinderat heissen die 32jährige Aescherin ganz herzlich willkommen im Schloss und freuen sich auf eine gute und produktive Zusammenarbeit. Zu den ersten Sitzungsthemen wird sicher die Departementsverteilung gehören. Danach kann die Einarbeitung und alsbald die Arbeit in Angriff genommen werden. Der Gemeinderat wünscht Sabrina Häring viel Freude und Befriedigung in ihrem neuen verantwortungsvollen Amt. Gemeinderat Aesch

Zum Rücktritt von Bürgerpreesi Peter Meyer Während ganzen 4 Amtsperioden oder 16 Jahren stand Peter Meyer – Alteingesessenen besser bekannt als «Zingge» – dem Bürgerrat der Gemeinde Aesch vor. Insgesamt amtete er 24 Jahre als Ratsmitglied. Nun tritt er per Ende Juni 2012 zurück. Grosses Fachwissen und Verlässlichkeit zeichnen Peter Meyer aus. Dies prägte auch über seine ganze Amtszeit die immer ausgezeichnete und vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Einwohner- und Bürgergemeinde. In all den Jahren hat die Bürgergemeinde viele Beiträge zum Wohl von Aesch geleistet. Hierfür bedankt sich der Gemeinderat ganz herzlich. Speziell im Bau von Alterswohnungen oder beim Erstellen von qualitativ hochstehendem Wohnraum war und ist die Bürgergemeinde immer an vorderster Front dabei und engagiert sich so zum grossen Nutzen der Einwohnergemeinde. Mit Anfragen um Beiträge für die Unterstützung von Projekten für die Aescher Jugend stiess die Einwohnergemeinde bei Peter Meyer und seinen Amtskollegen ebenfalls immer auf offene Ohren und erhielt grosszügige Batzen. So unterstützte die Bürgergemeinde beispielsweise den Bau der Wasserrutschbahn oder der schönen Springbrunnenanlage im Nichtschwimmerbecken des Gartenbades. Der Gemeinderat dankt Peter Meyer herzlich für seinen Einsatz für die Bürgergemeinde Aesch, der nicht zuletzt immer auch der Einwohnergemeinde zu Gute kam. Nun soll er sich «zur Ruhe setzen» können; deshalb wurde der scheidende Bürgerpräsident an der letzten Gemeindeversammlung von der Einwohnergemeinde mit einem «Bürgerpreesi-Bänkli» beschenkt, das bald bei der neuen Boule-Bahn im Löhrenacker zu stehen kommen wird. Gemeinderat Aesch (Fortsetzung auf Seite 14)

Neue Präsidentin und neuer Schwung für den Verein «Attraktives Aesch»

In lenkender Position: Eveline Sprecher vom Verein «Attraktives Aesch».

Eveline Sprecher ist seit April Präsidentin des Vereins «Attraktives Aesch». Die engagierte Biobäuerin ist für das Amt voller Tatendrang. Tobias Gfeller

S

ie habe eigentlich nie vorgehabt, Präsidentin vom «Attraktiven Aesch» zu werden. «Ich war zuvor zwar seit einem Jahr im Vorstand, doch das Ziel, diesem vorzustehen, hatte ich nie.» Sie folgte dann aber doch dem Vorschlag ihres Vorgängers Raphael Strub und hat schon nach zwei Monaten gemerkt, «dass mir der Job Spass macht».

Neue, junge Mitglieder finden Eveline Sprecher ist seit 25 Jahren Biobäuerin auf dem Rehaghof in der Neumattstrasse. Zuständig für das Gemüse, weiss sie, was es heisst, richtig anzupacken. Sie hat zehn teilzeitlich angestellte Mitarbeiter unter sich. «Ich kann gut andere Menschen führen», ist sie überzeugt. Das werde ihr als Präsidentin helfen. Das heisst aber keinesfalls, dass Evelin Sprecher nicht selber in die Vollen geht. «Ich habe mir viel vorgenommen», sagt die vierfache Mutter, die sich selber als «energievoll, ideenreich und als Mensch mit viel Durchhaltevermö-

gen», beschreibt. Sprecher möchte als Präsidentin wieder neue Aescherinnen und Aescher finden, die sich im Verein engagieren möchten. «Von den aktuell 180 Mitgliedern engagieren sich nur 30 bis 40, die anderen sind einfach Beitragszahler, was es natürlich auch braucht.» Sprecher möchte vor allem vermehrt Junge erreichen. «Aber auch 40- bis 50-Jährige sind für den Verein sehr wichtig.» Sprecher will aber keinesfalls die Arbeit der vielen Senioren in irgendeiner Form schmälern. Im Gegenteil: «Ich schätze sehr, was sie für Aesch und den Verein leisten. Das müssen wir unbedingt beibehalten.» Neues Blut täte dem Verein aber gut. «Das würde auch andere Aktive entlasten», ist sie überzeugt. Auch möchte sie die Öffentlichkeitsarbeit ausdehnen, um den Verein und seine Projekte noch bekannter zu machen. Mehr Wertschätzung verdient Mit den strukturellen Anpassungen hat der Verein im November dafür gesorgt, dass die Motivation bei vielen zurückkehrte. Zuvor, als klar aufgeteilte Ressorts die Struktur bildeten, hätten einzelne an Motivation verloren, weil es bei ihnen nicht wirklich vorwärts ging. «Gerade beim Thema Raumplanung braucht es viel Zeit, Arbeit und Geduld.» Sprecher stört sich daran, dass vieles, das von «Attraktives Aesch» initiiert wurde, nach dessen Realisierung gar nicht dem Verein zugerechnet wurde. «Wir haben so nicht die Bedeutung und Wertschätzung, die wir eigentlich ver-

IG TEMPO TEUFEL – SICHER UNTERWEGS IN AESCH

Die IG Tempo Teufel ist am Ziel Nach fünf Jahren aktiver Präsenz bei Themen rund um die Verkehrssicherheit beschloss die Mitgliederversammlung der «IG Tempo Teufel – sicher unterwegs in Aesch» am 21. Juni die Auflösung des Vereins per Ende August 2012. Das Ziel ist erreicht worden (siehe auch www.tempoteufel.ch). Der Vorstand der Interessengemeinschaft blickt auf eine arbeitsreiche und äusserst erfolgreiche Zeit zurück mit 39 offiziellen Sitzungen. Es wurden eine Umfrage zur Verkehrssicherheit in Aesch durchgeführt, eine Liste mit Anträgen zur Verkehrssicherheit zuhanden des Gemeinderates eingereicht, ein Antrag unter § 68 an der Gemeindeversammlung gestellt, Petitionen lanciert, Informationen zur Verkehrssicherheit und Tempo-30-Zonen gestreut, Feste organisiert (Geburtstagsfest Tempo-30Zone Ausstrasse, Strassenfest), die Veranstaltung «sicher in den Kindergarten und in die Schule» ins Leben gerufen,

die Aktionen «Auffrischfahrstunde» und «sicher-sichtbar in den Winter» durchgeführt und noch vieles mehr. Die «IG Tempo Teufel – sicher unterwegs in Aesch» ist stolz darauf, dass all diese Aktivitäten massgeblich dazu führten, dass weiteren Tempo-30-Zonen in Aesch an der letzten Gemeindeversammlung zugestimmt wurde. Die Interessengemeinschaft freut sich, dass schon bald in allen Wohnquartieren durch Tempo 30 die Verkehrssicherheit, die Wohn-und Lebensqualität erhöht werden, und zwar für Jung und Alt. Im Namen des Vorstandes danke ich allen Mitgliedern, welche uns treu und vertrauensvoll über die vergangenen fünf Jahre direkt oder indirekt unterstützt haben. Monika Schober Vollgraff, Präsidentin; Gion Job, Pascale Schnell, Christine Koch, Barbara Oppliger, Klaus Kocher

FOTO: TOBIAS GFELLER

dient hätten», sagt Sprecher. Die neue Präsidentin stellt über «Attraktives Aesch» nicht die Sinnfrage. «Es ist klar, dass der Verein in den ersten fünf Jahren viel bewirkt hat. Ich bin auch sicher, dass in nächster Zeit noch viel machbar ist, was das Leben in Aesch verbessert.» Auch im Dorfkern sieht sie für den Detailhandel Potenzial für Verbesserungen. «Ich bin der Meinung, dass die Händler mehr zusammenarbeiten könnten. Wir Landwirte arbeiten nach dem Motto: Gehts dir gut, gehts auch mir gut.» Zu Beginn hatte der Verein gegen 300 Mitglieder. Die Anfangseuphorie ist seither verflogen. «‹Attraktives Aesch› braucht neuen Schwung. Den will ich mitbringen und ankurbeln», so Sprecher voller Tatendrang.

SONDERVERKAUF

20 – 50% auf Lagerartikel ausgenommen Bestellungen

HAUPTSTRASSE 80, 4147 AESCH TEL./FAX 061 751 18 09 367 201/220


14

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Amtliche Publikationen

AESCH

www.aesch.bl.ch gemeindeverwaltung@aesch.bl.ch (Fortsetzung von Seite 13)

Ein herzliches Dankeschön zum Ende der Amtsperiode Rund 80 Gäste durfte der Gemeinderat am vergangenen Freitag in der Mehrzweckhalle Löhrenacker begrüssen. Zum Ende der Amtsperiode waren alle eingeladen worden, die sich im Laufe der letzten vier Jahre in irgendwelchen Behörden, Kommissionen oder Arbeitsgruppen für die Gemeinde Aesch eingesetzt hatten. Dies waren fast dreimal so viele Menschen, wie der Einladung folgen konnten. Kaum zählbar sind die Stunden, die während der letzten vier Jahre durch all diese Personen geleistet worden waren; von A wie Kommission für Altersfragen, über K und M wie Kultur- und Marktkommission (die Organisatoren von Veranstaltungen im SchlossChäller und des Weihnachtsmarktes) und S wie Schulräte bis hin zu W und Z wie Wahlbüro und Zweckverband Regionale Wasserversorgung setzen sich die verschiedensten Gremien ihrem Schwerpunkt gemäss fürs Gemeinwohl in Aesch ein. Dies kann nie genug verdankt werden, denn es ist nicht selbstverständlich, dass sich Menschen für die Politik und das Geschehen im Dorf engagieren. Auch an dieser Stelle will sich der Gemeinderat noch einmal herzlich bedanken für alle Gremiumsarbeit, die im Laufe der letzten vier Jahre geleistet worden ist! Für ihn sind all diese Arbeitsgruppen, Behörden und Kommissionen eine grosse Hilfe in der eigenen politischen Arbeit für die Gemeinde. Gemeinderat Aesch

Baugesuch Nr.: 1223/2012 Parzelle(n) Nr.: 2717, 4790 – Projekt: Parkplatz, Weidenstrasse/Weidenweg, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Bürgergemeinde Aesch, Hauptstrasse 42, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Häring Peter AG Ingenieurbüro, Brüelweg 84, 4147 Aesch Baugesuch Nr.: 1203/2012 Parzelle(n) Nr.: 3551 – Projekt: Sitzplatzüberdachung, Finkenweg 11, 4147 Aesch – GesuchstellerIn: Wüthrich Bruno und Silvia, Finkenweg 11, 4147 Aesch – ProjektverfasserIn: Schneiter Holzbau AG, Pumpwerkstrasse 24, 4142 Münchenstein Planauflage: Gemeindeverwaltung Aesch BL, Bauabteilung, Hauptstr. 29, 4147 Aesch Auflagefrist: 9. Juli 2012 Einsprachen sind 4-fach an das Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.

Erteilte Gewerbebewilligungen (Wochenblatt) Immotreu GmbH, Frau Heidi Häring-Franz und Frau Géraldine Häring, An- und Verkauf von Grundstücken und Liegenschaften, Stockwerkeigentum und Baurechten sowie Abwicklung von Liegenschaftsverwaltungen, Generalunternehmer- und Bautreuhändermandaten sowie die Erbringung aller Dienstleistungen, welche in den Tätigkeitsbereich einer Treuhandgesellschaft fallen, Jurastrasse 7

96. Geburtstag

Heimatmuseum am Sonntag, 1. Juli, geöffnet Am Sonntag, dem 1. Juli 2012, ist das Heimatmuseum Aesch von 10 bis 12 Uhr und von 15 bis 17 Uhr geöffnet. Immer lohnt sich ein Blick in die Vergangenheit unseres über 750-jährigen Dorfes. Der Stiftungsrat freut sich auf Ihren Besuch und wünscht Ihnen dabei viel Spass. Stiftungsrat Heimatmuseum

Papiersammlung am Dienstag, 3. Juli 2012 Am Dienstag, 3. Juli 2012, findet die nächste Papiersammlung statt. Das Papier wird von der Arbeitsgemeinschaft Lottner AG/Klein AG eingesammelt. Das Papier wird jeden ersten Dienstag im Monat eingesammelt. Die Papiersammlung beginnt um 7.00 Uhr. Zu spät bereitgestellte Papierbündel werden nicht mehr abgeführt. Bitte stellen Sie das Papier und den Karton am gleichen Ort wie den Kehricht zur Abholung bereit. Es werden keine Papierbündel aus Kellern oder Treppenhäusern/-eingängen geholt. Das Papier wird nur gebündelt mitgenommen. In Kartonschachteln, Plastik- oder Papiersäcken bereitgestelltes Altpapier wird nicht eingesammelt. Sollte Ihr Papier nicht abgeholt worden sein, rufen Sie Telefon 061 386 96 66 (Lottner AG) an. Wir danken Ihnen für Ihre Mitarbeit Bauabteilung Aesch

Baupublikation Baugesuch Nr.: NA 0034/2011 Parzelle(n) Nr.: 1873 – Projekt: Mehrfamilienhaus Neuauflage: Projektänderungen, Neumattstrasse 17, Aesch – GesuchstellerIn: Papadopoulos-Bloch N. und Ch., Mainzer Weg 4, D-55263 Wackernheim/Mainz – ProjektverfasserIn: Schmidli E. und Th. Architektur + Immobilien GmbH, Hauptstrasse 88, 4147 Aesch

Am 20. Juni 2012 durfte Frau Margaretha von Rohr-Hadorn, wohnhaft Pfeffingerstrasse 10 in Aesch, ihren 96. Geburtstag feiern. Der Gemeinderat gratuliert der Jubilarin herzlich und wünscht ihr für die kommenden Jahre nebst guter Gesundheit auch viel Freude, Kraft und Zuversicht. Gemeinderat Aesch

90. Geburtstage Der Gemeinderat freut sich, er darf gleich zwei Personen zum 90. Geburtstag gratulieren: Am 24. Juni durfte Frau Emilie Schmutz-Altmann, wohnhaft Pfeffingerstrasse 10 in Aesch, ihren 90. Geburtstag feiern und heute, 28. Juni, vor 90 Jahren erblickte Herr Arnold Kellenberger-Wächter, Pfeffingerstrasse 10, Aesch, das Licht der Welt. Der Gemeinderat gratuliert den Jubilaren herzlich und wünscht ihnen für die kommenden Jahre nebst guter Gesundheit auch viel Freude, Kraft und Zuversicht. Gemeinderat Aesch

Familien- und Jugendberatung Birseck Öffnungszeiten während der Sommerferien Sie können in den ersten zwei und letzten beiden Schulferienwochen jeweils am Donnerstag von 9.00 bis 11.00 Uhr eine/n Berater/in persönlich unter Telefon 061 711 72 50 erreichen. In der 3. und 4. Ferienwoche, 16. 7. bis 27. 7. 2012, bleibt die Beratungsstelle geschlossen. Wir hoffen, dass wir damit den Bedürfnissen der Ratsuchenden entsprechen. Allen unseren Klienten/-innen und unseren zuweisenden Kollegen/-innen wünschen wir eine erholsame Ferienzeit. Ab Montag, 13. August 2012, ist das ganze Team wieder da. Das Sekretariat ist für Neuanmeldungen und Auskünfte täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung BIRSECK

AKKORDEON ORCHESTER AESCH

Gala-Abend mit Jungen Zillertalern

Über den Wolken: Junge Zillertaler.

ZVG

Am 10. November 2013 führt das Akkordeon Orchester Aesch seinen 14. Galaabend durch. Als Stargäste konnten wir «Die jungen Zillertaler» engagieren. Mit ihren bekannten Stimmungsliedern und einer tollen Bühnenshow werden sie die Mehrzweckhalle Löhrenacker zum Kochen bringen. Reservieren Sie sich dieses Datum und sichern Sie sich jetzt schon Ihre Tickets im Internet unter www.aoaesch.ch Akkordeon Orchester Aesch Franco D’Elia, OK Galaabend

PARTEIEN

RÖM.-KATH. KIRCHGEMEINDE

Vielen Dank!

Der neue Pfarrer ist gefunden

Sie haben uns Ihre Stimme gegeben, und dafür danken wir Ihnen herzlich. Es geht um unsere Jugend, aber nicht nur: Mit Harmos werden an der Sekundarschule Aesch bei den Lehrpersonen personelle Änderungen und Rochaden gemacht werden müssen, die auch weh tun. Ein engagierter Schulrat schaut hin und hat ein Auge drauf, dass gute Lösungen gefunden werden. Es ist schön zu sehen, dass die Sekundarschule Aesch mit ihrer vorausschauenden und umsichtigen Schulleitung eine Gesprächskultur pflegt, die ehrlich und fair ist. Die Zeiten werden in der nächsten Legislaturperiode nicht einfacher, aber wir sind gestärkt durch Ihre Stimme, die Sie uns gegeben haben, und das ist sehr wichtig. Und noch etwas, das uns wichtig ist: Sie als Eltern, Verwandte oder Bekannte von Kindern, die in Aesch zur Schule gehen, können sehr viel dazu beitragen, dass Ihr Kind gerne zur Schule geht und lernen, spielen und reifen will, indem Sie Ihrem Kind ein gutes Vorbild sind. Nochmals vielen Dank! Carlo Lang und Erich Wyss, Schulräte Sekundarschule, SP

NACHRUF

Zum Hinschied von Peter Schaffer Peter Schaffer ist nach kurzer, schwerer Krankheit am 31. Mai 2012 verstorben. Peter hat es seinem Vater gleich getan und hat das Barbierhandwerk erlernt. Er war nach der Rekrutenschule in das Coiffeurgeschäft seines Vaters, Gottfried Schaffer, eingetreten, der sein eigenes Geschäft vor etwa 50 Jahren in Aesch eröffnet hatte. Zusammen betreuten sie während einer langen Zeit einen Grossteil der Aescher Kundschaft. Nach dem Tod seines Vaters hat Peter das Geschäft weitergeführt und stand bis zu seinem Ableben der langjährigen Kundschaft auch nach seiner Pensionierung weiterhin zur Verfügung. Peter war ein ruhiger, fröhlicher und stets freundlicher Gesprächspartner. Er wusste immer etwas aus dem Tagesgeschehen und seinem Umfeld zu berichten. Nichts ging ihm über «seinen» FCBasel. Er hat sich sehr bemüht, die Mitmenschen nicht mit seinen Sorgen und Problemen zu belasten. Durch den Hinschied von Peter geht in Aesch eine lange Ära eines Coiffeursalons zu Ende. Wir trauern um Peter Schaffer und werden ihn in guter Erinnerung behalten. Moritz Zumsteg, Guido Meury

MUSIKSCHULE

Vortragsstunde Akkordeon, Trompete Morgen Freitag, den 29. Juni, am letzten Schultag, präsentieren sich die Akkordeonklasse von Rudi Meier sowie die Trompetenklasse von Andreas Kirschner. Ein stilistisch vielfältiges Programm erwartet die Zuhörer und Zuhörerinnen. Die jungen Akkordeonisten und Trompeter freuen sich mit ihren Lehrern auf ihren Besuch. Bernhard Stadelmann, künstl.-pädag. Schulleiter

Zur ordentlichen KGV konnte der Präsident W. Schmidlin wiederum viele Gemeindemitglieder begrüssen. Für die Nachfolge von Pfarrer. Bernhard Schibli konnte Pfarrer Felix Terrier gefunden werden. Nach zehn Jahren in der Pfarrei Liestal wird er auf 1. August 2013 nach Aesch wechseln. Pfr. B. Schibli wird noch bis Ende Januar 2013 die Leitung der Kirchgemeinde führen. Danach wird eine halbjährige Vakanzzeit folgen. Im Jahr 2011 konnte auch der Landabtausch mit der Einwohnergemeinde zwischen dem Pfarrhaus und den Gebäuden an der Oberen Kirchgasse 19 und 21 mit einem Erlös von Fr. 400 000 getätigt werden, der vollumfänglich für das Bauvorhaben «Pfarrhof» beiseitegelegt wurde. Dieses Bauprojekt wurde detailliert vom Architekturbüro Hu-

ber+Vögtli AG vorgestellt und von der KGV bewilligt. Ebenfalls wurde der Baukredit von Fr. 1,6 Mio. einstimmig gutgeheissen. Das geplante Wohnhaus neben dem Pfarrhof wird durch die Pfr. Brunner Stiftung realisiert. Dazu erteilte die KGV dem Kirchenrat die Kompetenz zur Erarbeitung des Baurechtsvertrages. Kassier S. Ulrich legte wie bereits im letzten Jahr einen erfreulichen Abschluss vor mit einem Ertragsüberschuss von Fr. 17 250. 2011 feierte die Kirchgemeinde sowohl das 25-Jahr-Jubiläum von Pfr. B. Schibli, wie das 10-Jahr-Jubiläum der Jugendarbeiterin C. Roos und der Pfarreisekretariatsleitenden H.-P. und I. Imhasly. Auch der Kirchenchor durfte jubilieren, besteht er doch seit 125 Jahren. Der Kirchgemeinderat

RÖM.-KATH. KIRCHGEMEINDE

Sommerfest-Brunch im Pfarreiheim Am Sonntag, 1. Juli feiern wir den Festgottesdienst um 9 Uhr: «Denn er hat seinen Engel befohlen über dich, dass er dich behüte». So lautet ein Vers aus dem Psalm 91. Felix Mendelssohn hat ihn für achtstimmigen Chor in herrliche Klänge gesetzt. Unser Gastmusiker, der Geiger Matthias Steiner, hat diese Musik für Violine-Solo bearbeitet und wird dieses Werk im Sommerfestgottesdienst spielen. Damit ist das Thema gegeben: Engel behüten und begleiten uns – in Freud und in Leid. Deshalb erklingen von Fritz Kreisler die Stücke Liebesfreud und Liebesleid. Der Kirchenchor rundet das Thema ab mit zwei Chören von Mendelssohn: «Lass, o Herr, mich Hülfe finden» und «Ehre sei dem Vater». Ab 10 Uhr: Reichhaltiger Brunch im

Pfarreiheim: pro Person, Fr. 10.–, Kinder bis 16. Jahren: gratis. Alle sind herzlich eingeladen. Der Kirchenchor Aesch

SOMMER-FEST-GOTTESDIENST MIT BRUNCH – SONNTAG, 1. Juli 2012 9.00 Uhr: Festlicher Gottesdienst kath. Kirche Aesch 10.00 Uhr: Brunch im kath. Pfarreiheim Aesch Preis pro Person: Fr. 10.–. Kinder bis 16 Jahre gratis

BÜRGERGEMEINDE

Letzte Versammlung von Peter Meyer BR-Präsident Peter Meyer konnte 114 Bürger zur BGV begrüssen. Das Protokoll der Versammlung vom November 2011 wurde einstimmig genehmigt. Die von Finanzchef M. Preiswerk präsentierte Jahresrechnung 2011 schliesst bei einem Aufwand von rund Fr. 4,609 Mio. und Ertrag von rund Fr. 4,623 Mio., trotz Abschreibungen von Fr. 1,2 Mio. mit einem Gewinn von Fr. 14 225.50 ab und wurde einstimmig genehmigt. Alle 14 Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen. Die Abrechnung über den Kauf des neuen Forwarders zum Preis von Fr. 251 692.95 wurde einstimmig genehmigt; der Kredit wurde um Fr. 38 000 unterschritten. M. Preiswerk orientierte die Versammlung, dass bei der Überbauung Hübeli mit der kantonalen Denkmalpflege noch keine Einigung er-

zielt werden konnte. Anschliessend orientierte P. Meyer über den Fortschritt der Sanierungsarbeiten bei der Alterssiedlung Kirschgarten. Auch bei der Rodung und Bodensanierung von Parzelle 2717 am Weidenring sollte der im November 2010 genehmigte Kredit von Fr. 0,5 Mio. eingehalten werden können. M. Mohn machte die Versammlung auf die kommende Räbwache des Bürgerrats am 14. Oktober, die nächste BGV vom 19. November und das Bürgerznacht vom 24. November hin. Nach einem Rückblick auf die 24-jährige Tätigkeit als Bürgerrat bzw. 16 Jahre als Bürgerratspräsident wurde Peter Meyer mit Standing Ovations verabschiedet und alle Versammlungsteilnehmer wurden zum Imbiss in die «Mühle» Bürgerrat Aesch eingeladen.

LESERBRIEF

Tempo 30 im Herrenweg Als Anwohner des Herrenweges in Aesch sind wir nicht zufrieden mit der Lösung Tempo 30. Ohne Schwellen fahren viele Autofahrer viel zu schnell, und sie merken nichts von der neuen Verkehrsregelung! Der

Herrenweg ist vermehrt zum Schleichweg geworden. Morgens ca. 100 bis 150 Autos in einer Stunde! Wir Anwohner haben das Recht auf mehr Ruhe und Lebensqualität. G. Germann

16.30 Rosenkranz Freitag, 6. Juli 18.00 Andacht im Alterszentrum

Sonntag, 1. Juli 10.00 Gottesdienst in der Kappelle des Alterszentrums «Im Brüel». Pfarrerin Inga Schmidt. Kollekte: AMICA Schweiz Donnerstag, 5. Juli 10.15 Heilige Messfeier im Alterszentrum «Im Brüel» Amtswoche: 30. Juni–6. Juli Pfarrerin Inga Schmidt, 061 751 83 02

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Aesch www.pfarrei-aesch-bl.ch Samstag, 30. Juni 18.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier mit Jahrzeit 18.30 Santa messa per gli italiani nell’Alterszentrum Sonntag, 1. Juli 9.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier, mitgestaltet vom Kirchenchor, anschl. Sommerfest-Brunch im Pfarreiheim 11.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier in Pfeffingen Dienstag, 3. Juli 19.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier Mittwoch, 4. Juli 9.15 Wortgottesdienst Donnerstag, 5. Juli 10.15 Gottesdienst mit Eucharistiefeier im Alterszentrum

Katholische Gottesdienste in Pfeffingen Samstag, 30. Juni 18.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier in Aesch Sonntag, 1. Juli 11.00 Gottesdienst mit Eucharistiefeier in Pfeffingen Donnerstag, 5. Juli 19.00 Rosenkranzgebet Freitag, 6. Juli Kein Gottesdienst Evangelisch-reformierte Gottesdienste in Aesch-Pfeffingen www.erkap.ch

Freie Evangelische Gemeinde Aesch Industriestrasse 45, Tel. 061 751 85 75 www.fegaesch.ch Sonntag, 1. Juli 9.00 Gebet 9.30 Gottesdienst; Predigt: Wilhelm von Reitzenstein (Worb BE). Sonntagsschule; Kinderhüte; Gemeindekaffee Mittwoch, 4. Juli 19.30 Bibelabend


15

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Amtliche Publikationen

Pfeffingen sichert die Zukunft seiner Landschaftsräume

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch Gemeindeversammlungsbeschlüsse vom 20. Juni 2012 1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 17. April 2012 wird einstimmig genehmigt. 2. Die Jahresrechnung 2011 sowie die Ertragsverwendung von CHF 133 200.– für die Bildung einer Rückstellung «Sanierung Deckungslücke BLPK» wird einstimmig genehmigt. 3. Die Zonenplanung Landschaft, umfassend den Zonenplan Landschaft, das dazugehörige Zonenreglement Landschaft, den Strassennetzplan Landschaft, sowie die Mutation des Zonenplans Siedlung, wird mit 43 Ja-Stimmen, bei 5 NeinStimmen und 5 Enthaltungen, genehmigt. 4. Als Mitglieder der Rechnungs- und Geschäftsprüfungskommission für die Amts-periode vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2016 werden Lukas Fiechter, Robert Karrer und Ralph Ortscheit gewählt. 5. Ins Wahlbüro werden für die Amtsperiode vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2016 gewählt: Walter Grossmann, Theres Khan, Charlotte Krüsi, Roland Ronco, Silvia Rocio Santschi, Fiona Schär und Nicola Stohler. Gegen den Beschluss von Ziffer 3 kann gemäss § 49 des Gemeindegesetzes vom 28. Mai 1970 innert 30 Tagen seit der Beschlussfassung das Referendum ergriffen werden. Namens des Gemeinderates Die Präsidentin: Dr. Maya Greuter Der Verwalter: Walter Speranza

Planauflage Mutation Bau- und Strassenlinienplan «Etterweg» im Bereich der Parzelle Nr. 576 Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 18. Juni 2012 die Mutation des Bau- und Strassenlinienplans «Etterweg» im Bereich der Parz. 576 beschlossen. Gemäss § 31, in Verbindung mit § 35, des Raumplanungs- und Baugesetzes (RBG) liegt der Plan während 30 Tagen vom 28. Juni bis 27. Juli 2012 in der Bauabteilung der Gemeindeverwaltung, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen, öffentlich auf. Öffnungszeiten: Montag–Freitag 10.00–11.30 Uhr und 15.00–17.00 Uhr, am Mittwoch bis 18.30 Uhr. Allfällige Einsprache sind schriftlich und begründet innert der Auflagefrist an den Gemeinderat Pfeffingen, Hauptstrasse 63, 4148 Pfeffingen zu richten. Gemeinderat Pfeffingen

Bitte um Rücksichtnahme Während den warmen Sommertagen und Nächten werden vermehrt die Fenster und Terrassentüren offengehalten. Dies kann zur Folge haben, dass zu laut eingestellte Musik- und TV-Geräte in der weiteren Umgebung als störend empfunden werden. Grundsätzlich sind Musik- und TV-Geräte sowie Musikinstrumente so zu benutzen, dass Drittpersonen nicht gestört werden. Das Rasenmähen und die übrigen lärmigen Arbeiten sind an Werktagen auf die Zeit zwischen 8.00 bis 12.00 Uhr von 13.00 bis 20.00 Uhr, samstags bis 17.00 Uhr, zu beschränken. Gemäss § 9 unseres Polizei-Reglementes sind Motoren und Maschinen so zu betreiben, dass übermässiger Lärm und andere Belästigungen vermieden werden. Unter diese Bestimmung fallen auch lärmige Modellflugzeuge, Modellautomobile und dergleichen. Wir bitten daher die Besitzer von solchen Modellflugzeugen und Modellfahrzeugen, ihrem Hobby ausserhalb der Wohngebiete zu frönen. Im Interesse der Nachbarn und der übrigen Bevölkerung bitten wir Sie um gegenseitige Rücksichtnahme und Einhalten des PolizeiReglementes. Für Ihr Entgegenkommen danken wir Ihnen. Gemeinderat Pfeffingen

Ferienzeit – Erlebniszeit! Freier Eintritt ins Verkehrshaus der Schweiz in Luzern Gönnen Sie sich mit einem Besuch im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern einmalige Erlebnisse und Abwechslung vom Alltag. Unseren Einwohnerinnen und Einwohnern stehen auch dieses Jahr wiederum für jeden Wochentag vier Eintrittskarten zur Verfügung. Holen Sie sich die übertragbaren Mitgliederausweise und profitieren Sie von vielen Vorteilen: • Freier Eintritt ins Verkehrshaus der Schweiz mit Museum, Planetarium, Dokuzentrum und Hans Erni Museum • Vergünstigter Eintritt für das ultimative Erlebnis im IMAX Filmtheater • 10% Rabatt auf Shop-Artikel Die Ausweise sind tageweise zu beziehen am Schalter der Gemeindeverwaltung. Und auch hier «Es hett solang s’hett!». Dieses Angebot können Sie im Übrigen ideal mit unseren SBB-Tageskarten kombinieren. Wir wünschen viel Spass bei der Entdeckungsreise im meistbesuchten Museum der Schweiz! Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Leinenpflicht für Hunde Wir erinnern alle Hundehalterinnen und Hundehalter, bei Spaziergängen im Wald und entlang den Waldrändern die Hunde an der Leine zu führen und machen sie auf den entsprechenden Paragrafen des Basellandschaftlichen Jagdgesetzes aufmerksam: § 38 Schutz des Wildes vor Hunden und Hauskatzen 1 Während der Hauptsetz- und Brutzeit (1. April bis 31. Juli) sind alle Hunde im Wald und an den Waldsäumen an der Leine zu führen. 3 Hunde, die nicht unter Kontrolle gehalten werden können und die Wege verlassen, sind generell an der Leine zu führen. 4 Im Wald wildernde bzw. streunende Hunde dürfen nach erfolgloser Mahnung oder wenn die Besitzverhältnisse nicht geklärt werden können durch die Jagdaufsicht abgeschossen werden. 6 Im Wald dürfen streunende, verwilderte Hauskatzen durch die Jagdaufsicht abgeschossen werden. Wir danken Ihnen, dass Sie zum Wohle des Jungwildes diese Vorschriften beachten. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

Die Pfeffinger Gemeindeversammlung beschloss letzte Woche die Revision der Zonenplanung Landschaft. Ein Marschplan zur Umsetzung der darin formulierten Planungsziele liegt aber noch nicht vor. Lukas Hausendorf

M

alerische Rebberge, eine Burgruine, landwirtschaftliche Nutzflächen und zahlreiche Waldgebiete prägen das natürliche Erscheinungsbild von Pfeffingen. Die Kleingemeinde, die über dem Birseck thront, ist eingerahmt in einer artenreichen und idyllischen Juralandschaft, die nicht nur von den Dorfbewohnern als Naherholungsraum geschätzt wird. Daneben ist sie aber auch Lebensgrundlage für einheimische Tiere und Pflanzen, Existenzgrundlage der Bauern und Holzlieferantin. Kurzum: Ein multifunktionales Feld, das verschiedene Ansprüche erfüllen muss, auf dem verschiedene Nutzungen koordiniert und mit Schutzinteressen abgestimmt werden müssen. Dafür sind die Zonenvorschriften Landschaft der Gemeinde da. Die sind mittlerweile ein Vierteljahrhundert alt. Mittlerweile haben sich aber nicht nur die Landschaft sondern auch die übergeordneten gesetzlichen Grundlagen wie der kantonale Richtplan, der den Gemeinden neue Rahmenbedingungen in der Zonenplanung vorschreibt, verändert. Eine Revision war also unumgänglich. Dieser Prozess wurde bereits vor fünf Jahren initiiert, als die Gemeinde ein Naturinventar anfertigen liess, das 2008 eine umfassende Bestandesaufnahme aller naturschutzfachlich wertvollen Landschaftselemente liefer-

Der Leimattbach soll ausgedolt werden: Die betroffenen Landeigentümer sind damit nicht einverstanden. FOTO: LUKAS HAUSENDORF te, auf dessen Basis dann das Raumplanungsbüro Holzemer die revidierte Zonenplanung ausarbeitete. In den vom Souverän mit 85 gegen 5 Gegenstimmen bei 5 Enthaltungen verabschiedeten neuen Zonenvorschriften Landschaft sind nun eine Vielzahl von Planungszielen und dafür notwendige Massnahmen festgehalten. Eine Priorisierung oder ein Zeitplan zur Umsetzung dieser Massnahmen existieren aber nicht. «Wir werden jedes Jahr darüber diskutieren, was angepackt werden muss», meint Gemeindepräsidentin Maya Greuter. Weg vom flächendeckenden Schutz Die grösste Änderung zu den alten Zonenvorschriften ist die Aufhebung des flächendeckenden Landschaftsschutzes. Neu sind Landwirtschaftszonen nur noch stellenweise – etwa im Raum Bergmatten, wo besondere Landschaftswerte vorhanden sind – mit Schutzzonen überlagert. Für den Rebbau werden Spezialzonen festgelegt, die auch die Erstellung von Rebhäuschen regeln, womit der Bau von Gartenhäuschen ver-

Umstrittene Ausdolung Praktisch alle Massnahmen, die aus den neuen Landschaftszonenvorschriften hervorgehen, waren bereits im Mitwirkungsverfahren unbestritten. Widerstand zeichnet sich aber gegen die vorgesehene Ausdolung des Leimattbachs im Abschnitt unterhalb der Siedlung ab, wo er seit Jahrzehnten unterirdisch geführt wird. Kapazitätsengpässe führten dort schon mehrmals zu Überschwemmungen und Schäden an Dolen. Eine Instandsetzung ist aber nach aktuellem eidgenössischem Gewässerschutzgesetz nicht mehr zulässig. Von der Offenlegung des Gewässers wären mehrere Landeigentümer betroffen, die ihren Grund im Bereich der Uferschutzzone veräussern müssten – notfalls per Enteignungsverfahren. Die Betroffenen opponierten denn auch bereits gegen die neue Zonenplanung Landschaft.

Amtliche Publikationen Familien- und Jugendberatung Birseck

Baupublikation Baugesuch Nr. 0405/2012 Gesuchsteller: Grieder-Schneider Martin und Yvonne, Etterweg 3, 4148 Pfeffingen – Projekt: Landwirtschaftliche Remise, Neuauflage: Projektänderung, Parz. 62, Lindenhof, Pfeffingen – Projektverfasser: Denger Architektur GmbH, Untere Eichen 3, 4148 Pfeffingen Auflagefrist: 9. Juli 2012

Entsorgungskalender findet statt am: Dienstag, 3. Juli 2012 Mittwoch, 4. Juli 2012 Mittwoch, 25. Juli 2012 Montag, 20. August 2012 Mittwoch, 5. September 2012 Mittwoch, 19. September 2012

PFEFFINGEN

www.pfeffingen.ch gemeindeverwaltung@pfeffingen.bl.ch

Öffnungszeiten während der Sommerferien Sie können in den ersten zwei und letzten beiden Schulferienwochen jeweils am Donnerstag von 9.00 bis 11.00 Uhr eine Beraterin persönlich unter Telefon 061 711 72 50 erreichen. In der 3. und 4. Ferienwoche, 16. 7. bis 27. 7. 2012, bleibt die Beratungsstelle geschlossen. Wir hoffen, dass wir damit den Bedürfnissen der Ratsuchenden entsprechen. Allen unseren Klienten/-innen und unseren zuweisenden Kollegen/-innen wünschen wir eine erholsame Ferienzeit. Ab Montag,13. August 2012, ist das ganze Team wieder da. Das Sekretariat ist für Neuanmeldungen und Auskünfte täglich von 9.00 bis 11.00 Uhr besetzt. Das Team der Familien- und Jugendberatung BIRSECK

Einsprachen gegen Baugesuche, mit denen geltend gemacht wird, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften nicht eingehalten werden, sind schriftlich unter Nennung der Baugesuchs-Nummer in vier Exemplaren während der Auflagefrist von zehn Tagen (Poststempel) einzureichen an: Bauinspektorat Basel-Landschaft, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal. Rechtzeitig erhobene, aber unbegründete Einsprachen sind innert zehn Tagen nach Ablauf der Auflagefrist zu begründen. Die gesetzlichen Fristen gemäss § 127 Abs. 4 Raumplanungsund Baugesetz (RBG) vom 8. Januar 1998, in Kraft seit 1. Januar 1999, sind abschliessend und können nicht erstreckt werden. Die Baubewilligungsbehörde tritt demnach auf Ein-

sprachen nicht ein, wenn a. sie nicht innert Frist erhoben oder b. nicht innert Frist begründet wurden. Bei offensichtlich unzulässigen oder offensichtlich unbegründeten Einsprachen kann die Baubewilligungsbehörde gemäss § 127 Abs. 2 Raumplanungs- und Baugesetz (RBG) Verfahrenskosten bis CHF 3000.– erheben. Die Pläne liegen auf der Gemeindeverwaltung Pfeffingen, Bauabteilung, Hauptstrasse 63, zur Einsicht während den ordentlichen Schalterstunden (Montag bis Freitag von 10.00 bis 11.30 und 15.00 bis17.00 Uhr, Mittwoch bis 18.30 Uhr) auf. Gemeindeverwaltung Pfeffingen

pédiKur – Ferien für die Füsse Christine Thummel-Hertig / Energetische Massagen und Fusspflege Lomi-Lomi hawaiianische Ganzkörpermassage Ayurvedische- und thailändische Fuss- und Beinmassage Schokoladen-Massage Rücken Fusspflege mit Frenchgel Warzenbehandlungen Telefon 061 751 29 13 Handy 079 208 06 41 chr.thummel@bluewin.ch www.pedi-kur.ch

Bon für Fr. 10.– pro Anwendung

Traugott-Meyer-Strasse 18, 4147 Aesch

Die nächste Entsorgung von: – Kehricht/Kleinsperrgut brennbar – Garten- und Küchenabfälle – Papiersammlung – Häckseldienst – Metall – Grobsperrgut brennbar/Sperrgut unbrennbar

hindert werden soll. Erstmals geregelt wird nun auch das Strassen- und Wegnetz ausserhalb des Siedlungsgebiets, wozu ein Strassennetzplan Landschaft ausgearbeitet wurde.

Fischerei-Verein Aesch-Angenstein FVA

FISCHERFEST auf Schloss Angenstein

Freitag, 6. Juli und Samstag, 7. Juli 2012 Freitag, 17.00 bis 24.00 Uhr Samstag, 11.00 bis 24.00 Uhr


Racheter Heizungen aller Systeme Sanierungen/Boilerrevisionen Reparatur-Service Solar-Anlagen

Gempenstrasse 36, 4143 Dornach Tel. 061 701 91 33, Fax 061 703 91 33 info@racheterheizungen.ch

483404

Café-Restaurant Museum Von 11.30 – 13.30 Uhr und von 17.30 – 21.00 Uhr bieten wir Ihnen gerne Metzgete an folgenden Daten an:

Detailinformationen finden Sie unter der Homepage: www.engeli-garni.ch oder der Gastgeber Bruno Ritter gibt Ihnen persönlich gerne Auskunft 061 631 00 00

– Donnerstag, – Freitag, – Samstag,

25. Oktober 2012 26. Oktober 2012 27. Oktober 2012

Und am: – Donnerstag,

22. November 2012

– Freitag,

23. November 2012

Immer am: 2. Freitag im Monat! Kutteln an Tomatensauce Immer am: 3. Freitag im Monat! Kalbskopf mit Sauce Vinaigrette Gerne führen wir für Sie Anlässe durch: Familien- und Vereinsfeste, Sitzungen, ect. (privat wie auch geschäftlich auch ausserhalb unserer Öffnungszeiten) Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 07.00 – 19.00 Uhr Znüni-Buffet ab 07.30 Uhr Samstag 09.00 – 14.00 Uhr Sonntag geschlossen! Betriebsferien vom 15. Juli – 28. Juli 2012

simon

Motorgeräte AG

Ihr Spezialist für Sitzrasenmäher und Rasenmäher, Motorengeräte + Kommunalmaschinen

07 71 1

Seewenweg 5 / Kägen 4153 REINACH BL Fax 061 711 25 05 Tel. 061 711 07 07

07

• Verkauf • Reparatur • Vemietung

Die nächste

GEWERBESEITE DORNACH erscheint 30. August 2012 Für Ihre Fragen wenden Sie sich an Manuela Koller, 061 706 20 25 manuela.koller@azmedien.ch

Café Restaurant Museum Regina Räber & Team Hauptstrasse 43, 4143 Dornach Tel. 061 701 95 85 / Natel 079 734 96 02 Parkplätze hinter der Gemeinde oder siehe Wegweiser!

Nepomukplatz 3-7 Dornach Telefon: 061 713 11 80 www.mode-voneuw.ch


Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

DORNACHER, GEMPNER UND HOCHWALDNER WOCHENBLATT

Amtliche Publikationen

Dornachs erste Tempo-30-Zone auf der Zielgeraden

DORNACH

www.dornach.ch info@dornach.ch

Baupublikationen

Grünabfuhr

Dossier-Nr.: 2012/0085 Bauherr: Walliser-Wey Willy und Annamaria – Adresse: Bruggweg 16, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Walliser-Wey Willy – Adresse: Bruggweg 16, 4143 Dornach – Bauobjekt: Aussenisolation Fassaden – Bauplatz: Bruggweg 16 – Parzelle GB Dornach Nr.: 59 – Architekt: Thomas Oser Resomur AG, Baselstrasse 11, 4147 Aesch BL Dossier-Nr.: 2012/0086 Bauherr: Gross-Meier Walter + Heidi – Adresse: Schlossweg 59, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Stützmauer mit Böschung – Bauplatz: Schlossweg 59 – Parzelle GB Dornach Nr.: 1007 – Architekt: Bötsch Gartengestaltung, Äussere Baselstrasse 335, 4125 Riehen Dossier-Nr.: 2012/0087 Bauherr: Wohnbaugenossenschaft Sophie Stinde – Adresse: Fürstenbergstrasse 1b, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Stiftung «Edith Maryon», Theaterstrasse 4, 4001 Basel – Bauobjekt: Velounterstände für Wohnsiedlung – Bauplatz: Neue Heimat 14–32 – Parzelle GB Dornach Nr.: 2239 – Architekt: oak GmbH, Fürstenbergstrasse 1b, 4143 Dornach Dossier-Nr.: 2012/0088 Bauherr: Kilcher-Bloch Franz – Adresse: Gempenstrasse 31, 4143 Dornach – Grundeigentümer: Gesuchsteller – Bauobjekt: Umnutzung von Gewerberäumen in Wohnungen – Bauplatz: Josefengasse 6 – Parzelle GB Dornach Nr.: 667/659 – Architekt;: Gesuchsteller

Am Mittwoch, 4. Juli 2012, wird die Grünabfuhr durchgeführt. Bitte beachten Sie die speziellen Anordnungen im Abfallkalender und die Hinweise der Umweltkommission betreffend Grüngut/Grünschlecht. Das Grüngut muss am Mittwochmorgen, d. h. spätestens um 7.00 Uhr, bereitgestellt werden. Bauverwaltung Dornach

Publiziert am: 28. Juni 2012 Einsprachefrist bis: 12. Juli 2012 Die Pläne zu diesem Bauvorhaben können auf der Bauverwaltung der Einwohnergemeinde Dornach, Hauptstrasse 33, Parterre, eingesehen werden. Allf��llige Einsprachen sind zu begründen und innerhalb der Einsprachefrist im Doppel per eingeschriebenem Brief an die Bau-/Werk- und Planungskommission der Einwohnergemeinde Dornach zu richten. Bauverwaltung Dornach

Gemeinderat Der Gemeinderat hat an seiner Sitzung vom 25. Juni 2012: • das vorgestellte Konzept für eine erste Tempo 30 Zone in Dornach genehmigt und zur definitiven Prüfung und Genehmigung an den Kanton Solothurn verabschiedet. Gemeindepräsidium

17

Abgabe der Nespresso-Kapseln in der Sammelstelle Ramstel In der Sammelstelle Ramstel steht ein Sammelbehälter für gebrauchte Nespresso-Kapseln zur Verfügung. Das vom Kaffeesatz getrennte Aluminium kann ohne Qualitätsverlust immer wieder recycliert werden, was eine Einsparung von bis zu 95% an Energie, gegenüber der Herstellung von neuem Aluminium, ermöglicht. Wir bitten die Bevölkerung um Kenntnisnahme. Bauverwaltung Dornach

Jugendmusikschule Pensionierung von Sulamith Jenny Vor 26 Jahren hat Sulamith Jenny begonnen als Lehrerin für Blockflöte an unserer Jugendmusikschule. Diese Aufgabe hat Sie mit vollem Einsatz gelebt. Sie ist jemand, die es immer ganz genau nimmt, hat sich voll eingesetzt für die musikalische Aufbauarbeit mit den ganz Kleinen, aber auch mit den fortgeschrittenen Schülern. Denn jedes Kind hat Anrecht auf die wunderbare Welt der Musik, und jedes Kind soll nach seinen Möglichkeiten gefördert werden. So hat sie mehreren Kindergenerationen in Dornach die spieltechnischen und theoretischen Grundlagen zur Blockflöte und zur Musik im Allgemeinen vermittelt. Ihren grossen Einsatz verdanke ich im Namen der Gemeinde und als Leiter der JMS herzlich.

Quartier Apfelsee: Auf der Werbhollenstrasse wird wegen des Busbetriebs kein Rechtsvortritt gelten und auch auf verkehrsberuhigende SchikaFOTO: LUKAS HAUSENDORF nen wird verzichtet. Kommt stattdessen ein Blitzkasten?

Der Gemeinderat genehmigt das Konzept für die erste Dornacher Tempo30-Zone, die das gesamte Siedlungsgebiet zwischen Bruggweg und Weidenstrasse umfassen wird. Jetzt liegt der Ball beim Kanton.

Bibliothek Dornach Öffnungszeiten während der Schulsommerferien: • Bündelitag, Samstag 30. Juni 2012, offen von 10.00 bis 11.00 Uhr • Mittwoch, 18. Juli 2012, 14.00 bis 15.30 Uhr und 19.00 bis 20.00 Uhr • Samstag, 28. Juli 2012, 10.00 bis 11.00 Uhr Nach den Schulferien ist die Bibliothek das erste Mal am Samstag, 18. August 2012, von 10.00 bis 11.00 Uhr offen.

Amtliche Publikationen

GEMPEN

Lukas Hausendorf

N

achdem sich der Dornacher Souverän vergangenen Dezember in einer KonsultativAbstimmung grundsätzlich für die Einführung von Tempo-30-Zonen im Dorf ausgesprochen hat, ist die erste flächendeckende Verkehrsberuhigungsmassnahme nun bereits auf der Zielgeraden. Der Gemeinderat verabschiedete am Montag einstimmig das Konzept für eine Tempo-30-Zone, die das gesamte Siedlungsgebiet zwischen den Kantonsstrasse Bruggweg und Weidenstrasse umfassen wird. Als Nächstes muss das Papier und das damit verbundene Mass-

nahmenpaket von der kantonalen Verkehrskommission genehmigt werden, bevor das Geschäft für die Gemeindeversammlung traktandiert werden kann. Die mit der Planung und Umsetzung verbundenen Kosten belaufen sich auf insgesamt 100 500 Franken. Ab wann im vorgesehenen Perimeter Tempo 30 gelten wird, ist noch nicht ganz klar, eine Umsetzung Anfang des nächsten Jahres ist aber möglich, wenn die kantonale Verkehrskommission bis im Herbst grünes Licht geben sollte. Dann könnte das Dornacher Siedlungsgebiet beinahe synchron mit der flächendeckenden Einführung von Tempo 30 in Arlesheim entschleunigt werden. Im oberen Teil der Dornecker Gemeinde darf aber vorderhand noch weiter mit Tempo 50 gefahren werden. Dass der untere Dorfteil für die erste Tempo-30-Zone ausgewählt wurde, ergibt sich aus dem Verkehrsgutachten, welches das Ingenieurbüro Glaser, Saxer, Keller 2010 für die Gemeinde erstellt hatte. Damals wurde am Gempenring, wo auch die Schulanlage Brühl angesiedelt ist, der grösste Handlungsbedarf geortet. Gerade im Bereich der Schule war die gemessene Durchschnittsgeschwindigkeit mit 42 Stundenkilometern «massiv zu hoch», wie

die Verkehrsplaner festhielten. Den Verhältnissen nicht angemessen gefahren wurde auch auf der Werbhollenstrasse, die als einer der Unfallschwerpunkte in Dornach identifiziert wurde. Radar gegen Raser? Generell wird in der Tempo-30-Zone Rechtsvortritt gelten, ausser auf der Route des Ortsbusses. Um gefährliche Bremsmanöver zu vermeiden, bleiben entlang der Werbhollen- und der Unterdorfstrasse sämtliche Vortritte aufgehoben. Damit ist die Route des 66ers die einzige Strasse in der verkehrsberuhigten Zone ohne verkehrsberuhigende Massnahmen. Für den Busbetrieb kommen auch Strassenverengungen durch versetztes Parkieren und Eingangstore nicht infrage. Damit besteht die Gefahr, dass auch nach Verringerung der Höchstgeschwindigkeit weiterhin zu schnell gefahren wird zwischen Apfelsee und Museumsplatz. Sollte sich diese Vermutung bei der obligatorischen Erfolgskontrolle nach einem Jahr bewahrheiten, müssten angemessene Mittel ergriffen werden, um Herr der Lage zu werden. In der Regel kommt dann einfach ein Blitzkasten an die notorische Stelle.

www.gempen.ch info@gempen.ch

MARCHÉ CONCOURS

Jugendmusikschule Dornach Bitte beachten Sie, dass die Jugendmusikschule vom 30. Juni bis 12. August 2012 Ferien hat. Der Unterricht startet wieder in der

Woche vom 13.8.2012. Besten Dank und schöne Sommerferien. Jugendmusikschule Dornach

MUSEUMSKONZERTE

Hochkarätiges Duo brillierte Am Sonntagmorgen musizierten im Heimatmuseum der weltweit gefragte Violinist Kolja Lessing und der nicht weniger brillante Klarinettist Stephan Siegenthaler. Das Programm hatte eine innere Symmetrie, war es doch eingefasst von «Hausmusik» des komponierenden Geigers Adolf Busch, der mit heitereren Klängen in spätromantischer Manier zu gefallen wusste. Von einer Ausstellung über Symbolismus inspiriert hatte Kolja Lessing die Sonate für Klarinette solo geschrieben. Siegenthaler interpretierte das Stück, in dem das Unwirkliche wirklich wird, mit grossen dynamischen Gegensätzen, insistent und mit volltönend-warmem Klang. Die unterhaltsame Suite g-moll op. 43 für Violine von Ferdinand David greift die Tradition Bachs auf, wobei das Stück seine romantische Entstehungszeit nicht verleugnen kann. Kolja Lessing spielte das Paradestück mit kontrollierter Virtuosität, innerlicher Stringenz

und absoluter Klarheit. Dasselbe kann man von seiner Interpretation des «Jägerlieds» von Felix Mendelssohn-Bartholdy sagen, das vom Violinisten Ferdinand David für Violine kongenial transkribiert wurde. Anschliessend ertönten im Duo zwei Stücke von Kolja Lesssing: «Die Fahrt ins Unbekannte» und «Die Schönheit eines Traums». Die Musiker ergänzten sich hier hervorragend. Lessing gelingt es, in diesen geheimnisvollen Stücken spannende Interferenzen und Verdichtungen zu erzeugen sowie extreme Tonhöhen auszuloten. Bevor nochmals «Hausmusik» von Adolf Busch erklang, spielte Lessing die Sonate d-moll «Ballade» von Eugène Ysaÿe, die dem Komponisten George Enescu gewidmet ist. Lessing spielte das virtuose Stück, in dem es auch Mikrointervalle gibt, mit beneidenswerter Leichtigkeit und Unaufgeregtheit. Einmal mehr: eine musikalische Sternstunde im HeimatThomas Brunnschweiler museum .

Kanton Solothurn ist in Saignelégier Ehrengast WoB. Der Kanton Solothurn nimmt am 109. Marché Concours in Saignelégier, dem grössten Pferdefest der Schweiz, als Ehrengast teil. Er wird sich dem Publikum vom 10. bis 12. August unter dem Motto «Charger pour Saignelégier» mit einem attraktiven Programm präsentieren. Das Organisationskomitee unter der Leitung von Regierungsrat Christian Wanner hat gestern Mittwoch – im Rahmen einer Medienkonferenz in Balsthal – den «Solothurner Auftritt» vorgestellt. Gezeigt wurden bereits einzelne Elemente aus dem Showprogramm. Hauptelemente sind der Marktauf-

tritt, eine Abendveranstaltung am Samstag, drei Pferdevorführungen in der Arena und der grosse Festumzug mit 950 Teilnehmern und 110 Pferden am Sonntagnachmittag. Den Besuchern aus dem In- und Ausland soll mit einem umfangreichen Programm der Kanton Solothurn mit seinen touristischen, kulturellen und kulinarischen Attraktionen näher gebracht werden. Kutschenfahrt gewinnen Begünstigt durch die geografische Nähe zum Kanton Jura starten am Donnerstag, 8. August, drei Pferdegespanne

(zwei fünfspännige und eine zweispännige Postkutsche) zu einer zweitägigen Sternfahrt zum Marché Concours. Neben Solothurn, Balsthal und Olten wird auch Himmelried Startort sein. Zur Freitagsetappe – von Glovelier nach Saignelégier – können sich auch Solothurner Leserinnen und Leser des «Wochenblatts» anlässlich eines Wettbewerbes in einer der nächsten Ausgaben, als Mitfahrer «qualifizieren». Details dazu werden im Verlaufe des Juli hier im «Wochenblatt» bekannt gegeben. Also: unbedingt dranbleiben! www.marcheconcours.so.ch

LEBEN IM DORF

Der Räbesunntig war ein voller Erfolg Der Dornacher Räbesunntig 2012 ist bereits Vergangenheit. Doch Petrus und Bacchus waren uns hold. Eine grosse Anzahl Wein- und Festliebhaber besuchten am Sonntag die Hintere Alpmech. Mit Männerchor, Alphorn und toller Hintergrundmusik kann der dritte Räbesunntig eine freudige und positive Bilanz ziehen. Wie der Wein, so das Fest und die Gästeschar – klein aber fein war die Devise. Man kannte sich und wer den Weg

zur Hinteren Alpmech auf sich genommen hat, der wurde belohnt. Die Weinbauern und Freunde, welche sich am Anlass beteiligten, waren mit Herz und Seele dabei. Nicht das Volumen und der Gewinn spielte eine Rolle, sondern die Freude am Wein und dessen Qualität. Vier unterschiedliche Rebsorten, vier unterschiedliche Weine wollten hauptsächlich mit ihrem Engagement überzeugen – Qualität vor Quantität. Auch konnte man in diesem Jahr vom feinen

Dornacher Bürgerwein degustieren. Hierbei einen grossen Dank an die Bürgergemeinde für das zur Verfügung stellen der verschiedenen Weine. Der familiäre Anlass war ein grosser Erfolg. Auch die letzten Zweifler müssen zugeben – der Räbesunntig ist gut und gehört zur Dornacher Tradition! Übrigens, der Räbesunntig 2013 findet am 23. Juni statt! Also jetzt schon in die Agenda eintragen! Vielen Dank! Das Weinbauer-OK und seine «petits vignerons»


DORNACHER, GEMPNER UND HOCHWALDNER WOCHENBLATT PARTEIEN

Trotz unsicherer Zukunft: Hochwald investiert in die Dorfschule

Nomination für Kantonsratswahlen Die Ortspartei der FDP Gempen hat an ihrer Sitzung vom 13. Juni 2012 Herrn Patrik Stadler als Kantonsrats-Kandidat zuhanden der Amteipartei DorneckThierstein nominiert. Patrik Stadler ist Jurist und Mitglied des Gemeinderats von Gempen und betreut das Ressort Bildung und Finanzen. Er ist 42 Jahre alt, hat eine Fa-

milie mit zwei Kindern und ist in Dornach aufgewachsen. Er arbeitete während mehrerer Jahre im Finanzdepartement des Kantons Solothurn und bringt somit beste Voraussetzungen für eine Mitarbeit im Kantonsrat von Solothurn mit. Regula Gilomen, Ortsparteipräsidentin, Gempen

DIE POLIZEI MELDET

«Taubstummer» war Dieb WoB. Die Kantonspolizei Solothurn konnte einen Mann ermitteln, der sich als taubstummer «Bettler» ausgab und dabei mehrere Diebstähle begangen hat. Im Mai und Juni 2012 wurden der Kantonspolizei Solothurn aus der Gemeinde Dornach mehrere Einschleichdiebstähle gemeldet, bei denen vorwiegend Bargeld und Schmuck entwendet worden war. Im Verlaufe der polizeilichen Ermittlungen konnte in der vergangenen Woche, in Zusammenarbeit mit der Polizei Basel-Landschaft, in Dornach ein 19-jähriger Rumäne angehalten werden, dem mehrere dieser Diebstähle zur Last gelegt werden. Der mutmassliche Täter gab sich als Taubstummer aus und bettelte, vorwiegend bei älteren Menschen, um Geld. Je nach

Situation folgte er den Leuten in ihre Wohnungen oder betrat diese kurze Zeit später durch nicht abgeschlossene Türen, wo er Sachen entwendete. Der Angehaltene ist teilweise geständig und wird bei der Staatsanwaltschaft zur Anzeige gebracht. Die Kantonspolizei Solothurn rät in diesem Zusammenhang zu erhöhter Vorsicht und bittet um Beachtung der folgenden Ratschläge: Seien Sie misstrauisch gegenüber fremden Personen, welche an Ihrem Wohndomizil erscheinen und um Geld betteln. Lassen Sie fremde Personen nie in Ihr Haus bzw. in Ihre Wohnung. Zeigen Sie fremden Personen nie, wo Sie Ihr Geld und Ihre Wertsachen aufbewahren. Schliessen Sie Ihre Wohnungstüre immer ab.

GOTTESDIENSTE Katholische Gottesdienste in Dornach

Furrer

Samstag, 30. Juni 15.30 Gottesdienst mit Eucharistie im Spital Dornach

Katholische Gottesdienste in Hochwald

13. Sonntag im Jahreskreis 1. Juli 10.30 Gottesdienst mit Kommunion 18.00 Regionaler Gottesdienst im Kloster Dornach Freitag, 6. Juli 19.00 JM für Alois u. Louise ImmeliDuss; Alois u. Dorli Immeli-Stauffer; Gertrud Jaeggi-Kaufmann. Gest. JM für Franz u. Louise Immeli-Kuhn; Verena Immeli; Walter u. Josephina GasserLeuthardt, Hedwig Gygax-Gasser, Lina Gasser-Gasser, Emma Anna Nyffenegger-Meier, Anna u. Ernst LeuthardtKölliker, Josefine u. Benjamin Leuthardt-Meier, u. Angehörige

13. Sonntag im Jahreskreis 1. Juli 9.15 Gottesdienst mit Kommunion Mittwoch, 4. Juli 9.00 Gottesdienst mit Eucharistie Samstag, 7. Juli 11.00 Auswärtige Taufe in der Kapelle Evangelische-reformierte Kirchgemeinde Dornach-Gempen-Hochwald Freitag, 29. Juni 15.00 Gottesdienst im Alters- und Pflegeheim Wollmatt in Dornach mit Pfarrerin Noëmi Breda und Organistin Tomoko Iwasa

Samstag, 30. Juni 18.30 Gottesdienst mit Kommunion

Sonntag, 1. Juli 10.00 Gottesdienst mit Pfarrer Dan Breda und Organistin Tomoko Iwasa im Timotheus-Zentrum in Dornach, anschliessend Kirchenkaffee

Dienstag, 3. Juli 19.00 Gest. JM für Beat Ehrsam-Vögtli und Ehefrau Klara; Arthur Ehrsam-

Mittwoch, 4. Juli 16.30 Gottesdienst der Arche Gemeinschaft im Pfarrhuus in Dornach

Katholische Gottesdienste in Gempen

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Die Gemeinde Hochwald investiert 1,7 Millionen Franken in sein Schulhaus, auch wenn der Kanton die Idee äusserte, die Gemeinden des Dorneckberg sollten bei der Primarschule zusammenspannen. Bea Asper

I

ch habe mir dieses klare Bekenntnis zur Dorfschule gewünscht», kommentiert Gemeindepräsident Andy Tomasi das Abstimmungsergebnis vom Montagabend. Die Dorfschule bleibe das Herz einer Gemeinde. Ein Jahr nach dem Rückweisungsantrag und dem Auftrag, das 2,7 Millionen Franken teure Projekt für das Schulhaus zu redimensionieren, hat jetzt die Gemeindeversammlung mit 41 zu 20 Stimmen dem Gemeinderat grünes Licht gegeben, die Dorfschule umzubauen. Der Kreditantrag des Gemeinderates lautet 1,7 Millionen Franken, es wird verzichtet auf die Sanierung der Toilettenanlagen, auf die Sanierung der bestehenden Klassenzimmer sowie auf die Überdachung des Pausenplatzes. «Diese Punkte werden eventuell zu einem späteren Zeitpunkt neu aufgenommen», erklärt Gemeinderat Georg Schwabegger.

Redimensioniertes Projekt Ausserdem gibt es aus Kostengründen keinen neuen Zentrumsplatz, keinen neuen Kleinkinderspielplatz auf dem

Velos Motos

Areal des Kindergartens und keine Verlegung des Zugangs zum Kindergarten. Das neue Projekt umfasst aber die Sanierung des Anbaus mit neuem Haupteingang zum Platz, eine zusätzliche Toilette für Lehrpersonen, die Erweiterung der Garderobenfläche für die Schüler, die Schaffung zusätzlicher Gruppenräume, den Ausbau des Dachgeschosses als sechstes Klassenzimmer, die Absenkung des Bodens im 2. Obergeschoss des Zwischenbaus und den Ausbau zum Lehrerzimmer. Zudem wird der Belag zum neuen Anbau des Schulhauses angepasst und ein Spielbereich geschaffen mit drei Spielgeräten. «Alle Punkte sind nicht nice to have, sondern notwendig», sagt Schulchef Geri Michel und stellt fest: «Es sind Anpassungen an die veränderten Ansprüche einer Dorfschule und ihre Lerntechnik.» Das Projekt, so meint Tomasi, «trägt dazu bei, dass die Gemeinde Hochwald ihre Standortattraktivität beibehält, neue Einwohner anzieht und sich damit ihre Zukunft sichert.» Auch wenn der Kanton Solothurn bereits Ideen verlauten liess, wonach die Gemeinden des Dorneckberg bei der Primarschule wegen rückläufiger Schülerzahlen und integriertem Unterricht zusammenspannen sollten. Schule soll im Dorf bleiben «Man will Schüler der verschiedenen Gemeinden mit demselben Jahrgang in Klassen vereinen und die Primarschule stufenweise auf die verschiedenen Gemeinden verteilen», erläutert Michel die Vorstellungen des Kantons, und betont: «Doch die Gemeinderäte haben sich dagegen und für das Beibehalten der Dorfschule ausgesprochen.» Viel Kritik zur Investition in die Schule wurde an der Gemeindeversammlung

nicht geäussert. Die Meinungen waren gemacht – und den Entscheid an die Urne vertagen, das wollte die überwiegende Mehrheit nicht. Der eingereichte Antrag, das Projekt sei der Bevölkerung an der Urne zur Abstimmung vorzulegen, erreichte nur 14 Stimmen und verpasste damit das notwendige Quorum von 24 Stimmen. Das Argument, dass selbst in Dornach ohne Ja an der Urne keine Millionen-Investitionen getätigt werden dürfen, überzeugte nicht. Man hielt entgegen, dass es in Hochwald Tradition sei, an der Gemeindeversammlung zu entscheiden, jedermann sei eingeladen, daran teilzunehmen und seine Meinung kundzutun. Die Gemeindeversammlung, zu der 71 Stimmberechtigte erschienen sind, genehmigte auch die anderen Anträge des Gemeinderates ohne grosse Kritik, also den Kredit von 80 000 Franken für ein Gemeinschaftsgrab, den Zusatzkredit von 40 000 Franken für die Erneuerung der Gemeinde-Informatik sowie den Trägerschaftsvertrag für das ökologische Vernetzungsprojekt. Dieses ermöglicht den Landwirten des Dorneckberg in den nächsten sechs Jahren an zwei Millionen Franken Subventionen von Bund und Kanton zu gelangen. Mit dem Trägerschaftsvertrag bieten die Gemeinden den Landwirten bei der Erarbeitung der Naturkonzepte Hilfestellung. Mit Applaus verabschiedet wurde die Gemeinderechnung 2011, diese schliesst dank höheren Steuereinnahmen und strikter Ausgabendisziplin um 300 000 Franken besser ab als budgetiert. Anstatt dem befürchteten Defizit von 181 000 Franken konnte bei einem Umsatz von über sieben Millionen Franken ein Ertragsüberschuss von 119 000 Franken erzielt werden.

PHILIPPE GASSER ANTIQUITÄTEN Zahle bar für

467375

18

Silberobjekte, Silberbestecke, Goldschmuck, Altgold, Brillanten, Uhren, Ölgemälde, Bronzen, Porzellanfiguren, Spiegel, Asiatika, antike Möbel, Münzen, Medaillen, alte Orientteppiche. Hauptstrasse 35 4142 Münchenstein Telefon 061 411 24 06

Betriebsferien

Tel. 061 272 24 24 Fachgerechte Haushaltauflösungen und Liquidationen mit kompletter Entsorgung. K192_003303 K038 121420 K 192 794235 K 192-783346

16. bis 30. Juli 2012

VEREINSNACHRICHTEN Dornach Bibliothek Dornach. Pfarreiheim kath. Kirche, Bruggweg 106, geöffnet: Mittwoch 14.00–15.30 und 19–20 Uhr, Samstag 10–11 Uhr. Ludothek geöffnet: Mittwoch 14–16 und 19–20 Uhr. Carmina Vokal-Ensemble. Leitung: Ly Aellen Proben: Montags 20.00–22.00 Uhr in der Rudolf Steiner Schule Birseck Aesch. Kontakt: illae@ gmx.ch / 061 701 90 11 / 079 353 07 50. Ev.-ref. Kirchgemeinde Dornach-GempenHochwald. Mittagstisch für Schulkinder: Jeweils Montag, Dienstag, Donnerstag und Freitag im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Mobile 077 481 94 34, G: 061 701 36 41 oder P: 061 751 45 02, Bea Flores. Mutter/Vater-KindTreffpunkt: (ab 0 – 5 Jahren), jeweils Montag, 15.30 - 17.30 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 712 00 39, Anja Juzl. Spielgruppe «Räupli»: (ab 3 – 5 Jahren), jeden Dienstag und Freitag, 9 – 11 Uhr im Timotheus-Zent-

rum. Auskunft unter Tel. 061 703 06 93, Christine Melcher-Ruh. Kindertreff: (ab 7 Jahren), jeden Mittwoch und Donnerstag, 14 – 17 Uhr im Timotheus-Zentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendtreff: (ab 10 Jahren), jeweils Freitag, 18 – 21 Uhr im TimotheusZentrum. Auskunft unter Tel. 061 599 27 16, René Burri. Jugendhaus Dornach. Das aktuelle Programm findet ihr in den Gemeindeanschlagkästen. Tel. 061 701 60 53, jugidornach@intergga.ch

GRATIS Hellsehen bei Questico 0800-071008 (gebührenfrei) Wöchentliche Fahrten in Ihre Wohnregion!

Männerchor «Liederkranz» Dornach. Chorprobe jeden Donnerstag 19.30–21.45 Uhr. Probelokal: Aula, Schulhaus «Brühl» Dornach. Kontaktperson: Fritz Schüpbach, 079 527 25 54. Neue Mendelssohn Kantorei. Leitung: Lukas Reinitzer. Proben: Donnerstag, 19.45 – 21.45 Uhr, AfaP, Ruchti-Weg 5, 4143 Dornach. Kontakt: 061 701 12 56.

Ändlig Bündelidag! Sichern Sie sich mit diesem Inserat Ihr eigenes

«Ferie-Säckli» Wir wünschen Ihnen schöne Ferien!


19

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Amtliche Publikationen

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.bl.ch Baugesuche Nr. 1200/2012 Gesuchsteller: Kulpowicz Eryk und Ursula, Wasserhaus 8, 4142 Münchenstein – Projekt: Cheminée mit Kamin, Parz. 4037, Gruthweg 23, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Everest Wohnbau GmbH, Am Kägenrain 1–3, 4153 Reinach Nr. 1201/2012 Gesuchsteller: Einwohnergemeinde Münchenstein, Bauverwaltung, Schulackerstrasse 4, 4142 Münchenstein – Projekt: Scherenhebebühne, Parz. 3457, Loogstrasse 2, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Nüscheler Niklaus Architekturbüro, Wasserhaus 80, 4142 Münchenstein Nr. 1220/2012 Gesuchsteller: Mentil F. und A., Ameisenholzstrasse 36, 4142 Münchenstein – Projekt: Dachaufstockung mit Dachaufbauten, Parz. 1859, Ameisenholzstrasse 36, 4142 Münchenstein – Projektverfasser: Mentil F. und A., Ameisenholzstrasse 36, 4142 Münchenstein Auflagefrist: 9.07.2012

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2012 Die Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2012 hat folgende Beschlüsse gefasst, die hiermit gemäss § 4 Abs. 1 des Verwaltungsund Organisationsreglements der Einwohnergemeinde Münchenstein publiziert werden: 1. Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 26. März 2012 wird mit zwei Korrekturen einstimmig genehmigt. 2. Vom Jahresbericht des Gemeinderats für das Jahr 2011 wird Kenntnis genommen. 3. Die Jahresrechnung 2011 der Einwohnergemeinde wird einstimmig genehmigt. 4. Das Abwasserreglement wird mit grossem Mehr gegen drei Stimmen genehmigt. Der Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum. 5. Von der mündlichen Information über die neue Gestaltung der Gebührenordnung Wasser wird Kenntnis genommen. 6. Dem Sonderkredit für das Projekt Loogstrasse, Abschnitt Pumpwerkstrasse bis katholische Kirche, Verbesserung der Fussgängerführung und Sicherheit, in der Höhe von Fr. 480 000.– exkl. Mehrwertsteuer, wird einstimmig zugestimmt. Der Beschluss untersteht dem fakultativen Referendum. Referendumsfrist: 30 Tage ab 21. Juni 2012. Unter dem Traktandum «Verschiedenes» wurden unter Applaus und mit Standing Ovations Gemeindepräsident Walter Banga und die Gemeinderatsmitglieder Susanne Haas und Stephan Naef aus dem Gemeinderat verabschiedet. Der Gemeinderat

Gemeindeversammlungen 2013 Der Gemeinderat hat die Termine für die Gemeindeversammlungen im kommenden Jahr wie folgt festgelegt: – Donnerstag, 21. März 2013 – Montag, 17. Juni 2013 – Mittwoch, 18. September 2013 – Montag, 9. Dezember 2013 Die Versammlungen finden wie gewohnt im Kuspo Bruckfeld statt, Beginn jeweils um 19.30 Uhr. Die Einladungen werden zu gegebener Zeit per Post zugestellt und im Wochenblatt veröffentlicht. Der Gemeinderat

Departementsverteilung Gemeinderat und Wahl Vizepräsident Per 1. Juli 2012 werden drei neue Gemeinderatsmitglieder, Felix Bossel, Heidi Frei und Christine Pezzetta, ihr Amt antreten. Am 26. Juni 2012 hat der Gemeinderat die Departemente für die Amtsperiode vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2016 wie folgt zugeteilt: – Gemeindepräsident Giorgio Lüthi: Präsidialdepartement. Hauptgebiete: Verwaltung, Standortmarketing und Kommunikation, Sicherheit, Einwohnerdienste. – Gemeinderat Lukas Lauper: Raum und Umwelt. Hauptgebiete: Raumplanung, Katasterwesen, Natur- und Landschaftsschutz, Energiestadt, Landwirtschaft und Forstwesen, Verkehrsplanung. – Gemeinderat René Nusch: Hochbau/Immobilien. Hauptgebiete: Werkhof, Landpolitik, Immobilien, Baurechte, Friedhof, Öffentliche Grünanlagen, Sportanlagen und Spielplätze,

Gemeindepräsident Walter Banga – Den Menschen ins Zentrum gestellt

Kuspo/Alti Gmeini, Bauwesen inkl. Denkmalschutz. – Gemeinderat Jürg Bühler: Finanzen/Steuern/Volkswirtschaft. Hauptgebiete: Volkswirtschaft, Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Treasury, Versicherungswesen, Steuern, Informatik. – Gemeinderätin Heidi Frei: Soziales/Gesundheit/Kultur und Freizeit. Hauptgebiete: Sozialhilfe, Vormundschaft, Jugend und Familienberatung, Frühe Förderung, Asylwesen, Integration, Sozialer Wohnungsbau, Spitex, Mütter /Väterberatung, Gesundheitsförderung im Kinder- und Jugendbereich, Pilzkontrolle, Kulturförderung, Vereine, Jugend- und Kulturhaus, Freizeit und Erholung, Veranstaltungen, Gemeindebibliothek. – Gemeinderätin Christine Pezzetta: Bildung/Kind und Familie. Hauptgebiete: Kindergarten, Primarschule (Sekretariat), Musikschule (Sekretariat), Tagesheim, Mittagstisch, Schulergänzende Betreuung, Tagesfamilien, Robinsonspielplatz. – Gemeinderat Felix Bossel: Tiefbau. Hauptgebiete: Strassenwesen und Strassenunterhalt, Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Abfallbewirtschaftung, Bewilligungen Reklamen und Plakate, Vermessung. Zur Vizepräsidentin für die entsprechende Amtsperiode wurde Heidi Frei gewählt.

Abschluss der Arbeiten an der Gruthbachdole steht bevor Aufgrund umfangreicher zusätzlicher Werkleitungsarbeiten durch und für Dritte (EBM/Swisscom/Saphir Group/IWB) sowie durch einen durch den massiven Kälteeinbruch im Februar ausgelösten Unterbruch der Arbeiten, verzögert sich der Abschluss der Bauarbeiten am Gruthweg leider um rund zweieinhalb Monate. Im Zuge der Bauarbeiten mussten diverse Wünsche der oben erwähnten Werkleitungseigentümer für Leitungsanpassungen und -ersatz, wie auch für Änderungen an Schachtbauwerken berücksichtigt und umgesetzt werden. Zudem sind Teilflächen des alten Strassenbelags schadhaft und müssen saniert werden. Die aktuellen Bauarbeiten konzentrieren sich nun auf die Instandstellung der Strassenoberfläche. Momentan werden die Trottoir-Randabschlüsse sowie die Entwässerungsschalen an den alten Standorten rekonstruiert. Gleichzeitig wird ein Grossteil der alten Schachtdeckel durch neue Abdeckungen ersetzt. Es ist vorgesehen, den Deckbelag in einem Arbeitsgang innerhalb eines Tages vom Steinweg bis zum Schlossmattweg einzubauen. Dies erfordert eine Vollsperrung der Strasse im erwähnten Abschnitt. Ausnahme: Wegen eines Wasserschadens bei der Firma Alt Transporte AG wird im Bereich dieses Gebäudes mit dem Belagseinbau zugewartet. Während des Einbaus des Belags dürfen keine Fahrzeuge verkehren. Anwohner, die auf ihre Fahrzeuge angewiesen sind, werden gebeten, ihre Fahrzeuge ausserhalb des Gruthwegs abzustellen. Das Einwalzen des Deckbelags ist stark abhängig von der Witterung. Vorgesehen sind diese Arbeiten am 29. Juli, 5. August oder 12. August 2012. In diesem Zusammenhang bleibt die Strasse am entsprechenden Tag gesperrt von 5.00 Uhr morgens bis 6.00 Uhr morgens am Folgetag. Die betroffene Anwohnerschaft wird rechtzeitig vorher mit einem Flyer informiert. Für weitere Informationen: Bauleitung GSI AG, 079 641 74 18 oder 061 279 95 79. Bauverwaltung Münchenstein, 061 416 11 50

Buslinie 58, Verlängerung Berg: Runder Tisch mit BLT und CMS Nachdem der Regierungsrat betreffend der Verlängerung der BLT-Linie 58 mehrere Beschwerden von Anwohnerinnen und Anwohnern des Schlossmattwegs gegen die verkehrspolizeilichen Anordnungen im Zusammenhang mit dem von der BLT geforderten Einbahnregime sowie einem Halteverbot in selbiger Strasse gutgeheissen hat, hat sich der Gemeinderat wieder auf die ursprünglich vorgesehene Wendeschlaufe konzentriert und demzufolge das Gespräch mit den Landeigentümern gesucht. In diesem Zusammenhang wurden von der Christoph Merian Stiftung (CMS) grundsätzliche Bedenken bezüglich der Realisierung eines Wendeplatzes ausserhalb des Siedlungsgebiets geäussert. Die CMS wurde als Landeigentümerin über die Prüfung verschiedener Varianten innerhalb des Siedlungsgebiets informiert wie auch über die Schlussfolgerung, dass unter den vorgegebenen Bedingungen der BLT nur der zur Diskussion stehende Wendeplatz beim Hochspannungsmast infrage kommt. In der Folge hat die CMS gemeinsame Gespräche mit der BLT vorgeschlagen, um allfällige weitere (Fortsetzung auf Seite 20)

Der Gemeindepräsident sagt Adieu: Walter Banga an seinem präsidialen Pult in der Gemeindeverwaltung.

Nach 16 Jahren im Gemeinderat, davon 14 Jahre als Gemeindepräsident, nimmt Walter Banga heute Abschied von seinem Amt. Für ihn stand bei seinem Engagement der Mensch immer im Zentrum. Heiner Leuthardt

D

er Zeitpunkt für meinen Rücktritt ist richtig», erklärt Walter Banga. Es sei nicht gut erst dann zu gehen, wenn man gezwungen werde. Richtig sei aber auch sein Entscheid vor vier Jahren gewesen, als er sich nach ernsthaften Herzproblemen entschied, als «Preesi» weiterzumachen. «Die Meinungen waren gemischt, auch in der Familie. Für mich waren dies aber vier geschenkte Jahre.» Zu viel Unerledigtes gab es und zu gross waren die Freude, der Wille und die Einsatzkraft für das Amt. Jetzt loslassen zu müssen, das falle ihm als sesshafter Bauer sicher nicht leicht und doch sei es eine grosse Erleichterung, die Verantwortung und die Aufgaben in andere Hände geben zu können. «Wehmut schwingt auch mit. 16 Jahre im Gemeinderat gehen nicht spurlos vorbei. Das Leben ist darauf ausgerichtet, die Familie trägt mit, sonst geht es nicht.» Dass

sie ihm dies ermöglichte, dafür ist er ihr dankbar. Am Anfang stand der Bürgerrat Die politische Karriere Bangas begann 1972 mit der Wahl in den Bürgerrat. 24 Jahre war er dort engagiert, davon 16 Jahre als Bürgerratspräsident. «Obwohl hier politisch entschieden wird, ist der Bürgerrat frei von der Parteipolitik.» Zudem sei im Bürgerrat alles gut überblickbar. Die Bürgerräte entscheiden nicht nur strategisch, sondern sind bei der operativen Umsetzung direkt beteiligt. «Das Nebenamt war für mich ein Hobby, das ich gerne hatte.» Nach dem Rücktritt aus dem Bürgerrat 1996 «gab ein Wort das andere und ich entschloss mich zur Kandidatur für den Gemeinderat – und wurde gewählt.» Zunächst betreute er den Tiefbau. «Damals erfolgte ein Generationenwechsel.» Zwei Jahre später, mit dem Rücktritt von Fritz Zweifel, die Wahl zum Gemeindepräsidenten. Der Start war nicht einfach, gab es doch verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Eine davon bildete die Situation in der Verwaltung. «Ich wusste, so kann es nicht weiter gehen und man muss durchgreifen.» Damit begann ein langer Prozess, der mit der Ende 2010 gestarteten neuen Verwaltungsorganisation auf Ende der Legislaturperiode erfolgreich abgeschlossen wird. «Abgeschlossen ist der Prozess aber nie.» Wichtig seien die klaren Regelungen, die Trennung von strategischem und operativem Bereich und die Schaffung der Stelle des Geschäftsleiters.

FOTO: HEINER LEUTHARDT

Geprägt war die Amtszeit von Walter Banga auch durch die drückenden Finanzprobleme. «Das bedeutete sparen bis ins Kleinste.» Das bedeutete zugleich der Verzicht auf Dienstleistungen und gestiegene Ansprüche. Ein weiterer Schwerpunkt bildete die Ortsplanung, die mit dem Scheitern der Richtplanung zunächst einen herben Rückschlag erlitt. «Wir waren zu fest im Detail und vermutlich auch zu schnell unterwegs», vermerkt der scheidende Gemeindepräsident selbstkritisch. Gleichzeitig ist er froh, dass man den Weg aus der Sackgasse mit der laufenden Nutzungsplanung Siedlung und beim Dreispitzareal fand. «Die Raumplanungsarbeiten gefallen mir, weil es eine wunderbar vielseitige und anspruchsvolle Aufgabe ist.» «Etwas Glück –das hatte ich» Mit der Raumplanung verbindet Walter Banga vor allem das Anliegen, dass sich die Menschen wohl fühlen können. Dazu gehört für den bekennenden Demokraten die Verständigung unter den Menschen. «Der Mensch steht für mich immer im Zentrum, deshalb versuchte ich, auch in der Gemeinde zu vermitteln.» Das sei nicht immer gelungen, zugleich habe man das als Schwäche ausgelegt. Er liess sich nicht beirren. Im Gegenteil: Die gute Zusammenarbeit im Gemeinderat, mit der Verwaltung, mit anderen Gemeinden, Körperschaften und Partnern gehören zu den schönsten Erinnerungen. «Hier zählt für alle nicht nur die Fähigkeit und das Können, dass es funktioniert, sondern auch etwas Glück – und das hatte ich.»

GEMEINDEVERSAMMLUNG

Abwasserreglement als Bangas letzte Hürde bea. «Er liebt und prägt Münchenstein, bewegte so viel, brachte zahlreiche Revisionen durch die 57 Gemeindeversammlungen. Es wäre eine lange Liste den Leistungsausweis wiederzugeben, wir sagen danke, danke, danke!» So lobte Nachfolger Giorgio Lüthi den abtretenden Gemeindepräsidenten Walter Banga (FDP) an der Gemeindeversammlung vom Mittwoch vergangener Woche und bat die Anwesenden, sich zu erheben. Herzliches Klatschen, anhaltender Applaus, Standing Ovation für Walter Banga. Dieser bedankte sich «für die überwiegend guten Momente und Erfahrungen». Auch wenn es hin und wieder Kritik und Schelte gab. «Damit muss man umgehen können», resümiert Banga. Er ist davon überzeugt, «für das Amt des Gemeindepräsidenten braucht es vor allem eines: Man muss die Menschen mögen wie sie sind». Mit Walter Banga wurden ebenso die Gemeinderäte Susanne Haas (SP) und Stephan Naef (Pro Münchenstein) verabschiedet.

Gegner auf verlorenem Posten An der letzten Gemeindeversammlung unter Bangas Leitung regte sich gegen eines der Geschäfte Widerstand. Die vom Gemeinderat vorgelegte Revision des Abwasserreglements erschien zwei Einwohnern zu wenig ausgereift. Sie befürchteten, dass die Senkung der Anschlussgebühren, «deren Berechnung kaum zu durchschauen ist», stärker zu Buche schlagen wird als vom Gemeinderat angenommen. Anstatt mittelfristig eine ausgeglichene Finanzierung zu erreichen, steuere man einem Defizit entgegen und müsse letztlich die Gebühren erhöhen. Dies wurde vom Souverän in der Abstimmung nicht unterstützt – auch wenn die Votanten warnten, dass man die Katze im Sack kaufen würde, wenn man bei der Gebührenordnung nicht mitreden könne. Sie forderten vor der Schlussabstimmung die Rückweisung und Überarbeitung des Abwasserreglements, waren aber mit nur 3 zu 90 Stimmen auf verlorenem Posten.

Lob von allen Seiten gab es für das letzte Geschäft dieser geschichtsträchtigen Gemeindeversammlung. Der Gemeinderat schlug Baumassnahmen zur Verbesserung der Fussgängerführung und Erhöhung der Sicherheit auf der Loogstrasse vor und beantragte die sofortige Umsetzung, auf den Subventionsentscheid aus Bern sei nicht abzuwarten. Bei den Anwesenden rannte der Gemeinderat damit offene Türen ein. Einstimmig hiess die Versammlung den Ausführungskredit von 480 000 Franken gut. Die Bauarbeiten sollen demnächst aufgenommen werden. Positives gab es auch bezüglich Rechnung 2011 zu vernehmen. Sie schliesst trotz geringerer Steuereinnahmen vor der Bildung von Vorfinanzierungen mit einem Plus von über 900 000 Franken ab. Als Endergebnis präsentiert Finanzchef Giorgio Lüthi bei einem Umsatz von mehr als 50 Millionen Franken einen Ertragsüberschuss von 50 000 Franken. Die Rechnung wurde vom Souverän einstimmig verabschiedet.


20

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Amtliche Publikationen

AUS DER GEMEINDE

MÜNCHENSTEIN

www.muenchenstein.ch gemeindeverwaltung@muenchenstein.bl.ch (Fortsetzung von Seite 19) Möglichkeiten zu besprechen. Voraussetzung für die Verlängerung der Buslinie 58 ist somit entweder die Zustimmung der BLT für das Wenden am Höhenweg mit einer Rückwärtsfahrt oder die Zustimmung der CMS für die Erstellung eines provisorischen Wendeplatzes unter besagtem Hochspannungsmast. Der Gemeinderat lädt aufgrund der vorherrschenden Situation sowohl die BLT wie auch die CMS zu gemeinsamen Gesprächen ein und wird nach Abschluss dieser wieder über den Stand der Dinge informieren. Der Gemeinderat

Neuer Ansprechpartner für Kultur- und Sportzentrum Bruckfeld 15 Jahre lang ist das Kuspo Bruckfeld erfolgreich durch den gleichnamigen Betriebsrat geführt worden. Den ehemaligen und aktuellen Mitgliedern des Gremiums gebührt grosser Dank vonseiten der Gemeinde Münchenstein für deren wichtiges Engagement. Im Zuge der Reorganisation der Gemeindeverwaltung sowie der Kommissionen und Arbeitsgruppen der Gemeinde Münchenstein wird das Kuspo nun in die Bauverwaltung Münchenstein integriert und künftig von dort aus koordiniert. Die Aufgaben des Betriebsrats Kuspo gehen demzufolge per 1. Juli 2012 auf die Bauverwaltung über. Für den Bereich Marketing und Vermietung des Kuspo wird neu Frau Barbara Fehr vom Sekretariat der Bauverwaltung zuständig sein. Barbara Fehr ist bereits seit vier Jahren verantwortlich für die Vermietung der Sportanlagen und öffentlichen Gebäude. Als gelernte Hôtelière verfügt sie über ein umfassendes Know-how in diesem Bereich und freut sich auf die neue Aufgabe - und natürlich auch auf die Reservation des Kuspo für Ihren Anlass. Weiterhin dürfen Sie auf die viel geschätzte und langjährige Betreuung vor Ort durch die Herren Roland Stohler und Rolf Schmid zählen. Die bisherigen Mitglieder des Betriebsrates, Sylvia Lüthi und Hansjörg Haas, stehen der Bauverwaltung beratend zur Seite und werden sich im Rahmen einer Projektgruppe mit der Entwicklung des Angebots des Kuspo befassen. Via Webseite www.muenchenstein.ch (Rubrik: Raumreservation) können Sie sich über das Kuspo und die Mietbedingungen informieren und bequem eine Reservationsanfrage vornehmen. Auf Ihren Kontakt freut sich: Barbara Fehr, Bauverwaltung Münchenstein, Schulackerstr. 4, 4142 Münchenstein, Tel. 061 416 11 80, E-Mail barbara.fehr@muenchenstein.bl.ch

Verabschiedungen an der Sekundarschule Mit dem Ende des Schuljahres verlassen gut 100 Schülerinnen und Schüler die Sekundarschule. Wir wünschen auf dem Weg ins Berufsleben alles Gute. Aus dem Kollegium verabschieden sich neun Lehrerinnen und Lehrer, um an einer anderen Stelle eine neue Herausforderung anzunehmen. Es sind dies: Frau Léonie Argast, Frau Birgit Gluth, Frau Mylène Sunier, Frau Fabienne Thüring, Herr Marco Matzler und Herr Rainer Rüschoff. Wir danken für das grosse Engagement für die Schülerinnen und Schüler, die Schule und das Kollegium und wünschen allen von Herzen alles Gute für die Zukunft und ein weiterhin erfolgreiches Arbeiten. Frau Regine Knauer, Herr Conrad Knauer und Herr Hansjörg Haas verlassen die Schule nach über 35 Dienstjahren und treten den wohlverdienten Ruhestand an, Ihnen gebührt ein spezielles Dankeschön (siehe Folgetext). Schulrat und Schulleitung Sekundarschule Münchenstein

Pensionierungen an der Sekundarschule Münchenstein Am 1. August 2012 treten Frau Regine Knauer, Herr Conrad Knauer und Herr Hansjörg Haas nach über 35 Jahren an der Sekundarschule ihren wohlverdienten Ruhestand an. Mit ihnen verlassen uns drei Mitarbeitende, welche die Sekundarschule über mehrere Jahrzehnte mitgeprägt und mitgetragen haben. Ihr ganzes Engagement galt den Schülerinnen und Schülern, der Schulentwicklung und dem Kollegium. 1976 startete Frau Knauer mit 6 Singlektionen an der damaligen Realschule (heute Sekundarschule Niveau E/P). Über die Jahre haben sowohl das Fach und das Unterrichtspen-

sum verändert. Heute beendet sie ihr Wirken im Fachunterrichtet Nichttextiles Werken im Umfang von 16 Lektionen. Viele Jugendliche konnten bei ihr wundervolle Werkstücke herstellen, die sie dann stolz nach Hause genommen haben. Meistens konnten wir die Pfeffermühlen, Salzstreuer, solarbetriebene Karussells und vieles mehr in den Schaukästen bewundern. Die grosse Freude, mit der Frau Knauer die Jugendlichen unterrichtete, strahlte uns dann aus den Schaukästen an. Über viele Jahre hat sie das Adventsfenster mit den jeweiligen Kolleginnen, auch Herrn Knauer, wundervoll gestaltet. Conrad Knauer begann 1977 als Klassenlehrer seine Tätigkeit und unterrichtete mit grosser Leidenschaft die Fächer Deutsch, Geschichte und Englisch. Später kamen Werken und Wirtschaftskunde dazu, welche er mit ebenso grosser Hingabe vermittelte. Herr Haas fing ebenfalls 1977 im Teilpensum seine Tätigkeit als Sportlehrer. Später kam das Fach Geografie dazu. Stets gelang es ihm, die Schülerinnen und Schüler für den Unterricht zu begeistern. Als Materialverwalter und Stundenplaner übte er 2 wichtige Ämter zur Zufriedenheit aller aus. 1995 wurden C. Knauer und Hj. Haas vom Kollegium als Rektoren vorgeschlagen und vom Schulrat gewählt. Sie leiteten die Schule bis ins Jahr 2002 stets zum Wohl der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrpersonen. Nach seinem Rücktritt als Rektor übernahm Herr Knauer wiederum das Klassenlehreramt. Herr Haas blieb bis 2008 als Rektor tätig und kehrte dann wieder ins Amt des Fachlehrers zurück. Der Schulrat und die Schulleitung bedanken sich von Herzen bei Frau Knauer, Herrn Knauer und Herrn Haas für die jahrzehntelange, kompetente und grossartige Arbeit. Eine Aufzählung einzelner Verdienste würde ihrer gesamten Arbeit nicht gerecht werden. Es bleibt beim Dank für den unermüdlichen Einsatz für die Jugendlichen und die Sekundarschule Münchenstein! Sie hinterlassen im Kollegium eine grosse Lücke. Wir wünschen den dreien für die kommenden Jahre weiterhin gute Gesundheit und viele frohe Stunden im Kreise ihrer Familien. Schulrat und Schulleitung der Sekundarschule Münchenstein

Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung am Sonntag, 8. Juli 2012, 11.30 Uhr im Kirchgemeindehaus, Lärchenstrasse 3 Traktanden: 1. Baurechtsnachtrag betreffend Verminderung der Baurechtsfläche der BR-Parzelle 4066 GB Münchenstein um 887 m² gemäss Mutation 6731 2. Baurechtsvertrag betreffend neue BR-Parzelle 6779, GB Münchenstein, gemäss Mutation 6731 3. Baurechtsvertrag betreffend neue BR-Parzelle 6780, GB Münchenstein, gemäss Mutation 6731 4. Dienstbarkeitsvertrag, Bestellung von div. Dienstbarkeiten betreffend BR-Parzellen 4066, 6779 und 6780 und Parzelle 4059, GB Münchenstein, gemäss Mutation 6731 5. Kaufvertrag zwischen der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein-Neuewelt und Ehegatten Heimann betreffend BR-Parzelle 4066, GB Münchenstein. 6. Die Kirchenpflege wird ermächtigt, die Restparzelle Nr. 6779 zu vermarkten und die damit verbundenen Mutationsverträge betreffend des bestehenden Baurechts abzuschliessen. Die Einladung liegt ab dem 28. 6. 2012 in der Dorfkirche, im Kirchgemeindehaus und auf der Gemeindeverwaltung der Einwohnergemeinde auf und kann ebenfalls über das Internet abgerufen werden. Die Baurechtsverträge und die Mutationspläne können im Sekretariat während der Öffnungszeiten oder nach Vereinbarung eingesehen werden. Die Kirchenpflege

Reformierte Kirchgemeinde Münchenstein Öffnungszeiten während der Sommerferien Während der Sommerferien ist das Kirchgemeindehaus nur für Gottesdienste und angekündigte Veranstaltungen geöffnet. Das Sekretariat hat folgende Öffnungszeiten während den Sommerferien: Dienstag bis Freitag, 9.00 bis 11.30 Uhr. Für dringende Fälle ist nach vorgängiger Anmeldung die Bedienung ausserhalb dieser Öffnungszeiten möglich. Wir wünschen allen schöne Ferien!

Geburtstagskind Robinson auf Sommerferien-Tournee

Das grösste Kinderzimmer Münchensteins – der Robinsonspielplatz Neuewelt – feiert in diesem Jahr sein 40-jähriges Bestehen. Ein Jubiläumsfestival findet am 8. September statt und in den Sommerferien geht der Robinson auf Tour! «Der Raum, wo Kinder spielen können - und wirklich spielen – ist knapp geworden», steht im Münchensteiner Anzeiger vom 21. Juni 1974 im Zusammenhang mit den Vorbereitungen für das erste Robi-Fest geschrieben. Im gleichen Jahr hat die Gemeinde Münchenstein die Verantwortung für den Robinsonspielplatz Neuewelt übernommen, der zwei Jahre zuvor von Eltern gegründet worden ist. Dementsprechend darf 2012 das Team um Leiter Robi Trummer bereits ganze 40 Kerzen auf dem Geburtstags-

kuchen ausblasen. Seit 40 Jahren wird auf dem Robinsonspielplatz bereits gebastelt, gebaut und gespielt . Wer sich vom kreativen Potenzial der vielen kleinen Besucherinnen und Besuchern zwischen 6 und 12 Jahren überzeugen möchte, dem sei ein Besuch auf dem «Robi» jederzeit wärmstens empfohlen.

in Münchenstein» tourt die Robi-Crew mit zahlreichen Angeboten zum basteln, musizieren und spielen durch die Quartiere (siehe Infobox). Für die Kinder wird ein feines Zvieri und für die Grossen ein Kaffee offeriert. Gemeinde Münchenstein Abteilung Kind, Jugend & Familie

Robinson – unterwegs in Münchenstein Um das runde Jubiläum würdig zu begehen, wird das alljährliche Robinsonfestival, dass in diesem Jahr am Samstag, 8. September, stattfinden wird, ganz im dem Zeichen des runden Geburtstages stehen. Ein Fest für alle Neugierigen und die ganze Familie, das schon heute wärmstens zum Vormerken empfohlen wird. Ausserdem kommen speziell zum Geburtstag in der 4. bis 6. Sommerferienwoche für einmal die Besucher nicht auf den Robinsonspielplatz, sondern der Robinson kommt zu den Besuchern! Unter dem Motto «Robinson unterwegs

Robinson unterwegs in Münchenstein • Montag, 23., bis Freitag, 27. Juli: Schulhaus Löffelmatt, jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr • Montag, 30. Juli, bis Freitag, 3. August (Achtung: ohne 1. August!): Schulhaus Lange Heid, jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr • Montag, 6., bis Freitag, 10. August: Schulhaus Dillacker, jeweils 14.00 bis 18.00 Uhr Vom 23. Juli bis zum 12. August bleibt der Robinsonspielplatz Neuewelt geschlossen!

NATUR- UND VOGELSCHUTZVEREIN

Vom (Kennen-)Lernen zum Staunen! Am letzten Samstag ging – nach einem halben Jahr – der Einführungskurs «Vögel beobachten und erkennen 2012» zu Ende. Er wurde von den drei Naturund Vogelschutzvereinen Arlesheim, Dornach und Münchenstein veranstaltet. 43 Frauen und 21 Männer haben an sechs Theorieabenden und sechs Morgenexkursionen 75 Vogelarten und ihre Lebensweise kennen gelernt, sowie Grundlegendes über Naturschutz, Biodiversität und Ökologie erfahren. Auf der letzten Exkursion, die als «Sternmarsch» organisiert war, konnten die Hobbyornithologinnen und -orni-

thologen nun bereits zahlreiche Vögel selber bestimmen oder ihre Gesänge identifizieren. Sie waren von fünf verschiedenen Orten aus gestartet und trafen sich im Ober Gruet in Münchenstein, wo sie von der Familie Strassmann gastlich empfangen wurden. Es wurden die wohlverdienten Kursbestätigungen sowie Abschluss-Wettbewerbspreise ausgehändigt. Ein letztes gemeinsames Znüni und ein wehmütiges Abschiedshändeschütteln beschlossen den Kurs. Im Herbst werden sich alle nochmals zu einem Vortrag zum Thema Biodiversität in Arlesheim treffen.

Das Leitungsteam ist begeistert, dass sich zehn der Teilnehmerinnen und Teilnehmer für den zweieinhalbjährigen kantonalen Ausbildungskurs «Feldornithologie» angemeldet haben, der in wenigen Wochen in Liestal beginnt. Die meisten der Übrigen aber werden sich weiter mit der Welt der Vögel auseinandersetzen, ihre Kenntnisse vertiefen und immer wieder staunen, was die Evolution in den letzten 145 Millionen Jahren hervorgebracht hat. Kurt Waldner, NVV Münchenstein

RÖM.-KATH. KIRCHGEMEINDE

NACHRUF

Beschlüsse

Abschied von Josef Bucher

An der von 24 Personen besuchten Kirchgemeindeversammlung vom 14. Juni wurden folgende Beschlüsse gefasst: Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 7. Dezember 2011 wurde ohne Gegenstimme genehmigt. Die Jahresrechnung 2011 weist einen Gewinn von CHF 62 694.84 aus. Im Budget 2011 rechnete man mit einem Verlust von CHF 93 000. Der Bericht der RPK wurde zur Kenntnis genommen und verdankt . Die Rechnung 2011 wurde einstimmig genehmigt und dem Kirchgemeinderat Décharge erteilt. Der Antrag des Kirchgemeinderates den Ertragsüberschuss von CHF 62 694.84 den Rückstellungen Bauvorhaben zuzuweisen, wurde einstimmig angenommen. Der Nachtragskredit in der Höhe von CHF 15000 für die Zimmersanierung im Mittelstock des Pfarreiheims wurde ebenfalls einstimmig angenommen. Nach längerer Diskussion wurde auch der Sonderkredit für die Dachsanierung des Pfarreiheims mit einer Gegenstimme und einer Enthaltung genehmigt. Dieser Sonderkredit beläuft sich neu auf CHF 150 000. Vorerst muss die Möglichkeit einer Begrünung des Daches abgeklärt werden. Der Kirchgemeinderat

Eine überwältigende Anzahl Verwandte, Freunde und Bekannte haben am 19. Juni in der katholischen Pfarrkirche Münchenstein von Josef Bucher-Müller Abschied genommen. Sepp war offensichtlich in weiten Kreisen gut bekannt, geschätzt und sehr beliebt. Geboren am 2. Oktober 1927 in Rain LU, verbrachte er seine Jugendund Ausbildungszeit im Luzerner Seethal, was ihn zum waschechten Luzerner prägte. Sepp Bucher machte in Eschenbach eine kaufmännische Lehre in der Landwirtschaftlichen Genossenschaft und spezialisierte sich bald als Buchhaltungsfachmann. 1952 fand er eine Stelle bei einer Reederei in Basel und lebte zuerst als Junggeselle im Kolpinghaus in Basel, mit welchem er bis zu seinem Tod verbunden war. 1961 heiratete er Bertha Müller und sie wurden glückliche Eltern von drei Töchtern. 1969 zog die Familie in ihr Haus im Weissgrien 28 in Münchenstein und im darauffolgenden Jahr wurde Josef Bucher Chefbuchhalter beim Schlachthof Basel. Auch im Münchenstein hat man die hervorragenden Fachkenntnisse und die Zuverlässigkeit von Sepp Bucher erkannt und gerne in An-

spruch genommen. So war er viele Jahre Finanzchef der CVP und einiger anderer Vereine, später wurde er in den katholischen Kirchenrat gewählt und war auch in der Kirchgemeinde etliche Jahre Buchhalter und Finanzchef. 1992 konnte Sepp in Pension gehen, ein zweiter Herzinfarkt hat ihm dann die Grenzen seiner Aktivitäten aufgezeigt und er wollte fortan mehr für seine Gesundheit tun. So konnte er fast 20 Jahre lang den von ihm so geschätzten Ruhestand geniessen, was er auch mit Freude tat, solange bis ihn ein heimtückisches Krebsleiden wieder an die Vergänglichkeit des Lebens erinnerte. Eine Lungenentzündung und die immer aggressiver werdende Leukämie haben dann sein Ableben beschleunigt und ihn von weiterem Leiden bewahrt. Sepp Bucher war ein bodenständiger, sehr liebenswürdiger, hilfsbereiter und zuverlässiger Freund, den wir alle vermissen werden. Der Trauerfamilie Bucher sprechen wir unsere Anteilnahme und herzliches Beileid aus. Wir werden Sepp als fröhlichen und treuen Kameraden in bester Erinnerung behalten. Hans Schenker

Münchenstein, Tel. 061 411 64 07, E-Mail: riedwyl.ruth@ebmnet.ch, www.ig-dorf.ch

Kinder von 3 bis 6 Jahren an der Fichtenwaldstr. 20, Di und Do von 14–17 Uhr. Auskunft: Margarete Bolten, Tel. 061 411 15 05, und www.kinderhueti.ch

VEREINSNACHRICHTEN Münchenstein Hauseigentümerverein Münchenstein. Beratung: Erwin Streit, Emil Frey-Str. 85, 4142 Münchenstein, 061 413 91 91, es@-streitimmob.ch, Drucksachenverkauf: Raiffeisenbank, Gartenstadt 1, Münchenstein, 061 411 08 88. IG Münchenstein Dorf & Gstad. Kontaktperson: Ruth Riedwyl, Amselstrasse 6, 4142

Jubilate-Chor der Ref. Kirchgemeinde Münchenstein. Wir proben jeden Donnerstag um 20 Uhr im ref. Kirchgemeindehaus Münchenstein. Infos: Susanna Hunziker, Tel. 061 712 10 31 und www.jubilate.ch. Wir freuen uns auf Sie. Kinderhüeti Münchenstein. Hütedienst für

Ludothek Münchenstein. Fichtenwaldstr. 20, Ausleihe von Spielen und Spielsachen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Öffnungszeiten: Di, Fr 17.00–18.30, Mi 14.00–16.00. Tel. 077 429 26 13.


21

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

GOTTESDIENSTE Ref. Kirchgemeinde Münchenstein www.refk-mstein.ch Sonntag, 1. Juli 9.00 Dorfkirche 10.15 Kirchgemeindehaus, Gottesdienst mit Abendmahl. Chillekaffi im KGH anschliessend an den Gottesdienst. Predigt: Pfarrer Martin Breitenfeldt Kollekte: Verein Neustart Anlässe im Kirchgemeindehaus Donnerstag, 28. Juni 14.00 Arbeitskränzli 17.45–19.15 Streetdance 20.00 Jubilate-Chor Probe Freitag, 29. Juni 15.00–18.00 Offener Eltern-, Baby- und Kleinkind-Treff Amtswoche: 1.–6. Juli Pfarrer Martin Breitenfeldt, 076 341 42 59 Kath. Pfarrei St. Franz Xaver www.pfarrei-muenchenstein.ch 13. Sonntag im Jahreskreis Samstag, 30. Juni 18.30 Gottesdienst mit Kommunionfeier Sonntag, 1. Juli 9.45 Gottesdienst mit Kommunionfeier. Kollekte: Bistumsprojekt Berufsfachschule in Gjakova (Kosovo) 23.45 Reisesegen für die Jugendlichen vor der Reise nach Rimini Dienstag, 3. Juli 18.30 Gottesdienst mit Eucharistie Mittwoch, 4. Juli

9.00 Gottesdienst mit Kommunionfeier 17.00–18.30 Einkehren, innehalten Donnerstag, 5. Juni: ab 14.30 Kaffeetreff im ref. Kirchgemeindehaus Öffnungszeiten vom Pfarramt während den Sommerferien: Montag–Freitag: 10.00–12.00 und 15.00–17.00. Mittwoch- und Donnerstagnachmittag bleibt das Büro geschlossen. Wir danken für Ihr Verständnis! Alttäufergemeinde (Mennoniten) Unteres Birstal, Baselstrasse 95 Einfahrt Neumattstr., 4142 Münchenstein www.bruggi.ch, bruggi@menno.ch Mittwoch, 27. Juni 20.15 Sport im Loog Freitag, 29. Juni 20.00 JG Sonntag, 1. Juli Kein Gottesdienst Eckstein Birseck Tramstrasse 58, 4142 Münchenstein www.ecksteinbirseck.org Sonntags, 1. Juli bis 5. August Jeweils von 10.30 bis ca. 12.00 Das Sommerprogramm im Eggstei. Wir möchten gemütlich zusammen sein bei einem Brunch, spielen und einfach Zeit für Gemeinschaft und Austausch haben. Erwachsene, Jugendliche und Kinder sind jederzeit herzlich willkommen. Informationen unter 061 411 58 90 oder www.ecksteinbirseck.org Während den Sommerferien finden keine Veranstaltungen im üblichen Rahmen statt

Zu vermieten 1 – 1½-Zimmer

3 – 3½-Zimmer

In Reinach zu vermieten auf 1. September 2012

Zu vermieten in Arlesheim ab 1. September originelle

1½-Zimmer-Wohnung

3½-Zi.-Maisonettewohnung

31 m² mit Balkon, komfortabler Einbauküche, Bad/WC an ruhiger, zentraler Lage. Mietzins Fr. 850.– inkl. NK. Tel. 061 703 16 85

ca. 90 m² mit grossem, ungedecktem Balkon in 2-Familien-Haus. Miete Fr. 1900.– inkl. Telefon 061 701 88 05

2 – 2½-Zimmer

Zu vermieten in ehemaligem Bauernhaus in Dornach an ruhiger, zentraler und sonniger Lage

4 – 4½-Zimmer und grösser

SENNI M M O B I L I E N Familiäres Wohnquartier In Therwil vermieten wir an der Brunnmattstrasse 6 nach Vereinbarung eine

4½-Zimmer-Wohnung 3-ZimmerMaisonettewohnung 165 m² mit Gartenanteil Antritt nach Vereinbarung Miete Fr. 1800.– exkl. NK Auskunft: Rüegg & Partner Architekten AG Telefon 061 701 26 96 E-Mail: perudo@vtxmail.ch

76 m², Hochparterre (ohne Lift) – – – – – – –

neue Parkettböden moderne, kleine Küche mit GWM sep. WC mit Fenster Einbauschränke im Entree/Zimmer Bad mit Doppellavabo und Fenster Balkon Kellerabteil

Mietzins Fr. 1580.– inkl. NK Autoabstellplatz Fr. 60.–

S E N N I M M O B I L I E N - O B E RW I L

Wir vermieten in

Holderbank SO

TELEFON 061 402 00 70

per 1. Oktober 2012 ein familienfreundliches

w w w. s e n n i m m o b i l i e n . ch

6½-Zimmer-Einfamilienhaus in sonniger und ruhiger Lage. – komplett renoviert – 2 Bäder plus Gäste-WC – grosser Umschwung mit Sitzplatz Miete Fr. 1500.– zzgl. Fr. 250.– Nebenkosten/Monat. Auskünfte erteilt Ihnen gern Frau Sandra Dubach (062 390 11 55) Zu vermieten in Dornach schöne, helle, ruhige

Zu vermieten in Oberdornach, Josefengasse 6

3-Zimmer-Wohnung

2½-Zimmer-Wohnung, 50 m²

78 m², stilvoll renovierter Altbau mit Cheminéeofen. In ruhigem Garten, mit Sitzplatz. Miete Fr. 1470.–, NK Fr. 210.–. Tel. 061 701 88 92

per 1. Oktober 2012. Lift, Balkon, Kellerabteil, Wohnküche, Wandschränke. Miete p/Mt. Fr. 1450.– inkl. Telefon 061 701 78 29

Diverses Münchenstein. Zu vermieten per 1. August 2012, Lindenstrasse 39

Wir vermieten per 1. September 2012 oder nach Vereinbarung an der Brunngasse 2 in Reinach (1. OG) eine schöne

2-Zimmer-Wohnung 45 m²

4½-Zimmer-Wohnung

mit Gartensitzplatz. Miete Fr. 1050.– + Fr. 141.– NK p. Mt.

ca. 93 m², Balkon, zwei Kellerabteile. Mietzins monatlich netto Fr. 1490.– zzgl. NK Fr. 250.–, Garage separat für Fr. 140.–. Kontakt: Irma Meyer, Tel. 061 711 88 01 E-Mail: irma.meyer@bluewin.ch

Bürgergemeinde Münchenstein Frau Doris Rentsch Telefon 061 411 87 31

Eingerichteter

Praxisraum in Arlesheim stunden- oder halbtagsweise zu vermieten. Telefon 076 416 6114

Wir vermieten eine moderne, neuwertige

Zu vermieten per sofort oder nach Vereinbarung in Reinach Surbaum in kleinem Mehrfamilienhaus

In Aesch, Hauptstrasse, zu vermieten

5½-Zimmer-Wohnung

Raum

3-Zimmer-Wohnung

auf Anfrage in Arlesheim.

für stilles Gewerbe, Hobby, Archiv etc. Parterre, Oberlichtfenster, 54 und 28 m² Kellerraum, WC und Dusche Miete pauschal Fr. 880.– inkl. NK auf Wunsch AEP Fr. 120.– Auskunft: Telefon 076 511 35 16

3 – 3½-Zimmer

im Dachgeschoss, 90 m². Mietzins Fr. 1200.– inkl. Einfacher Ausbau. Auskunft: Telefon 061 751 54 74

LIBERA ARCHITEKTEN Hauptstrasse 23, 4144 Arlesheim Tel 061 702 11 10 mail@libera-architekten.ch


Zu vermieten

Zu verkaufen

Diverses

Häuser n 6 ge olz n lin 3 1 elh bilie erei rel 41 1 d G o n m 3 m hi 17 Sc Im Zim 420 06

Zu vermieten an bester Lage im Zentrum von Aesch BL

Praxis-, Therapie- oder Büroräumlichkeiten, 150 m² Das Objekt befindet sich im 1. Stock in gepflegtem Wohn- und Geschäftshaushaus an der Hauptstrasse in Aesch. Besucherparkplätze vorhanden. Weitere Informationen: Telefon 061 751 44 88, tagsüber n g e 16 lz l l i n 13 l h o ien i de obil mere Gre 741 n i 3 m h 1 S c Im Zim 4 2 0 0 6

Günstige Wohnungen zu vermieten im Laufental (BL): Grellingen 3-Zimmer-Wohnungen Mietzinsen zu Fr. 700.–/800.–/1000.– und 1100.– Ex-Schreinerei (Erbsmehl), diverse Räume und grosser gedeckter Unterstand: Mietzins pro Monat Fr. 1500.– exkl. NK auch geeignet für Bastelräume. Röschenz (BL) 2½-Zimmer-Wohnung Mietzins Fr. 1100.– exkl. NK 3-Zimmer-Wohnung Mietzins Fr. 1250.– exkl. NK Grellingen: Neu zu verpachten: Dorfrestaurant zum Adler (BL) ca. 15 km von Basel, sofort oder nach Übereinkunft. Pachtzins pro Monat Fr. 2000.– exkl. NK Interessenten mögen sich melden bei: Georg Schindelholz, Immobilien, Baselstrasse 58, 4203 Grellingen Tel. 061 741 20 50, Herrn Spinnler, oder Tel. 061 741 13 16, Herrn Schindelholz

Zu verkaufen

Überbauung in Brislach Schindelholz baut und verkauft Ihnen nachfolgende Einfamilienhäuser. Schlüsselfertig, inkl. Land und Gebühren, zu Festpreisen. Interessenten melden sich bei den angegebenen Architekten oder direkt bei Georg Schindelholz, Immobilien, Baselstrasse 58, 4203 Grellingen, Tel. 061 741 13 16 (Herr Schindelholz). 3 Einfamilienhäuser Wir bauen für Sie 11 an sonniger, ebener Lage in Brislach. Verkaufspreis ab Fr. 667 250.– inkl. Garage und/oder Carport und Gebühren. Kontakt / Auskunft: Planungs- und Baubüro Stenz AG Telefon 061 783 92 20 stenz.bau@bluewin.ch

Wir suchen grösseres

Zwei-Generationen-Objekt das zum Wohnen und Arbeiten (Schreinerei, 200 bis 300 m²) genutzt werden kann. Angebote: Tel. 061 761 43 42

Attraktives Wohnen In Laufen erstellen wir 10 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernt: Im Tschambol/Langfeld,

Wohnungen

freistehende Einfamilienhäuser ab Fr. 735‘000.- inkl. Land und Gebühren. Räbagger/Breitenbachstrasse, Eck- und Reiheneinfamilienhaus ab Fr. 589'000.– inkl. Land und Gebühren. Ausbauwünsche können noch berücksichtigt werden. Verlangen Sie unsere Dokumentation. architektur nussbaumer Nunningerstr. 1, 4203 Grellingen Tel. 061 361 71 70

Zu verkaufen in Seewen

freist. 4- bis 6-Zimmer-EFH Südhanglage, grosser Garten, inkl. Carport und Abstellplatz, Wärmepumpe, VP ab Fr. 750 000.–. Infos Tel. 061 791 95 91

n g e 16 lz lho ilien rei rellin 1 13 e b d me 3 G 1 7 4 h i n mo S c Im Zim 4 2 0 0 6

In Grellingen zu verkaufen an schöner, sonniger Lage: Doppel-Einfamilienhäuser, zu Fr. 765 000.– / Fr. 620 000.– plus Autoeinstellplätze Fr. 30 000.– / Abstellplatz Fr. 20 000.– In 3-Familien-Haus:

Wir verkaufen die letzte

5½-Zi.-Eigentumswohnung an ruhiger Lage in Münchenstein. Verkaufspreis auf Anfrage. LIBERA ARCHITEKTEN Hauptstrasse 23, 4144 Arlesheim Tel 061 702 11 10 mail@libera-architekten.ch

Gesucht

4½-Zimmer-Dachwohnung Fr. 660 000.– 4½-Zimmer-Wohnung, OG Fr. 560 000.– 4½-Zimmer-Wohnung, UG/EG Fr. 620 000.– Verkauf: architektur nussbaumer Nunningerstrasse 1, 4203 Grellingen Telefon 061 361 71 70

Diverses


seit 1998

von

Altgold

463030

Ankauf

Schmuck/ Zahngold/Silber/ Besteck/Uhren/ Münzen in jeder Form und Menge, Zustand unwichtig. Laden geöffnet: Mo–Fr, 15.30–18.30 h Sa 9.00–12.00 h Ausweis mitnehmen! Tel. 061 463 18 60 Metobal GmbH Prattelerstr. 25, 4132 Muttenz Inhaber der Eidg. Schmelzbew. (125) für Edelmetalle.

Bernsteinketten Aus-/Weiterbildung

für Kinder Fr. 26.50 und Fr. 31.50

Kleines Inserat, grosse Wirkung.

Dornach Herzentalstrasse 40 Telefon 061 701 38 26 Besuchen Sie unsere Website: www.alfredneuman.ch

Kartenlegen, Hellsicht! Tel. 0800-001127 (gebührenfrei)

Einzelnachhilfe

– zu Hause – für Schüler, Lehrlinge, Erwachsene

durch erfahrene Nachhilfelehrer in allen Fächern. Für alle Jahrgangsstufen.

Telefon 061 261 70 20 www.abacus-nachhilfe.ch K484560

Hotel, Restaurant Öffnungszeiten Klosterschenke Montag bis Samstag ganzer Tag Sonntag bis 18.00 Uhr Klosterkirche

GRATIS Telefonberatung

Der erfolgreiche Weg zu besseren Noten:

Stiftung Kloster Dornach

Sonntag, 8. 7. 2012 und 15. 7. 2012 10.00 Uhr Eucharistiefeier italienisch/deutsch 18.00 Uhr Regionaler Gottesdienst Donnerstags, 19.00 Uhr Eucharistiefeier italienisch Klosterladen Hier finden Sie allerlei Geschenkideen, wie z. B. – Hausgemachte Konfitüre aus frischen Früchten – Wohltuendes Meersalz mit Rosenblüten – Liebevoll zusammengestellte Duftsäckchen – Verschiedene Honig- und Sirupsorten

Brauchen Sie einen sauberen

Für weitere Informationen: Stiftung Kloster Dornach Amthausstrasse 7 Postfach 100, 4143 Dornach 1 Tel. 061 701 12 72 Fax 061 701 12 49

der da ist, wenn man ihn braucht ? Verlangen Sie unverbindlich eine Offerte: S. Guyon Natel 079 752 66 15

MALER


WOCHENBLATT AGENDA

24

Donnerstag, 28. Juni 2012 Nr. 26

Donnerstag, 28. Juni

Ausstellungen

Dornach  Abschlussklassen der Eurythmieausbildungen VII. Moskauer Schule für Eurythmie, School of Eurythmy Spring Valley. Goetheanum, Grundsteinsaal. 17 Uhr.  Aufführung der DozentInnen der Eurythmieausbildungen. Goetheanum, Grosser Saal. 20 Uhr. Münchenstein  Seniorentanz zu schöner nostalgischer Musik. Tanzcafé «In the Mood», Pumpwerkstrasse 25. 14.30–17.30 Uhr.

Freitag, 29. Juni Dornach  Trunk der Labe. Eurythmieaufführung der Jantar-Bühne. Gedichte von Marie Luise von Kaschnitz, Berthold Wulf und Jalaluddin Rumi. Musik von John Cage, György Ligeti, Maurice Ravel und Claude Debussy. Dragan Vuckovic, Regie. Goetheanum, Grundsteinsaal. 20 Uhr.

Arlesheim  «Liebe auf den ersten Blick». Bilder aus der Sammlung. Bonnard, Dalì, Ernst, Hockney, Kiefer, Klee, Lichtenstein, Picasso, Tinguely u. a. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Mo–So, 11–17 Uhr. Bis 6. Januar 2013.  «Scapas Welt». Zeichnungen und Cartoons und Objekte. Forum Würth, Holzbühne. Bis 15. Juli.  Aquarelle von Hellen Ehrmann. Foyer Ita Wegman Klinik. Pfeffingerweg 1. Täglich 8–21 Uhr. Bis 22. Juli. Dornach  «It’s a flowersworld», Bilder von Christine Battaglia-Zumstein. Spital Dornach. Bis 17. August.  Neue Zeichnungen von Sascha Dejanovic. Restaurant Oepfelsee. Täglich 10–22 Uhr. Bis 15. September.  Wir sind die Grafen von Thierstein! Zeitgeschichte in einem Basler Historienbild des 19. Jahrhunderts. Heimatmuseum Schwarzbubenland. Hauptstrasse 24. So 15–17 Uhr. Bis 28. Oktober. Gempen  «Spurensuche». Bilder von Claudia Bösch. Restaurant Gempenturm. Mi/Do 11–20 Uhr, Fr Sa 11–21.30 Uhr, So 10–20 Uhr. Bis 31. Oktober.

Dienstag, 3. Juli Münchenstein  Thé Dansant. Restaurant Seegarten, Park im Grünen. 14 bis 17 Uhr.

Mittwoch, 4. Juli Arlesheim  Öffentliches Tai Chi, organisiert von «Gsünder Basel». Domplatz. Jeden Mittwoch bis 8. August. 19 bis 20 Uhr.

Donnerstag, 5. Juli Reinach  «Spring und Gump». Ein Bewegungsangebot für Kinder und erwachsene Begleitpersonen. Eröffnungsveranstaltung mit Gemeinerätin Bianca Maag-Streit. Mischelipark. 10 bis 11 Uhr.

Münchenstein  Stromspur – Mensch und Technik im Gleichgewicht. Sonderausstellung im EBM Elektrizitätsmuseum. Weidenstrasse 8. Mi/Do 13–17 Uhr, So 10–16 Uhr. Bis 27. Januar 2013.  «Clever– der nachhaltige Supermarkt». Interaktive Ausstellung zum Thema nachhaltiger und fairer Konsum. Park im Grünen. Täglich 11–18 Uhr. Bis 10. September. Reinach  Yvan Bolfing. Bilder. Wohn- und Bürozentrum für Körperbehinderte (WBZ). Mo–Fr, 7.30–12 und 13–17.30 Uhr. Fr nur bis 17 Uhr. Bis 6. Juli.

Münchenstein  Seniorentanz zu schöner nostalgischer Musik. Tanzcafé «In the Mood», Pumpwerkstrasse 25. 14.30–17.30 Uhr.

Anemonen: Hellen Ehrmann zeigt in der Ita Wegman Klinik ihre Aquarelle.

FOTO: EDMONDO SAVOLDELLI

präsentiert Ihnen das Kreuzworträtsel

Schon gelesen?

Helen Liebendörfer:

Herzlichen Glückwunsch

«Spaziergang mit Hermann Hesse durch Basel»

Gewonnen hat beim Kreuzworträtsel vom 21. Juni 2012 Erich Franz, Hauptstrasse 44, 4147 Aesch.

Sachbuch

1.

1.

DONNA LEON:

HELENE LIEBENDÖRFER:

Reiches Erbe. Commissario Brunettis zwanzigster Fall, Krimi, Diogenes Verlag

Spaziergang mit Hermann Hesse durch Basel, Stadtspaziergänge, Reinhardt Verlag

2.

2.

JEAN-LUC BANNALEC:

CHRISTIAN MENSCH:

JONAS JONASSON:

3.

Der Hundertjährige, der aus RENÉ SALATHÉ (HRSG.): dem Fenster stieg und verschwand, Roman, Carl’s books Jugendjahre in der Nordwestschweiz 1930-1950, Region 4. Basel, Reinhardt Verlag

Ihre Einsendungen müssen bis spätestens Montag, 2. Juli 2012, bei uns eintreffen. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die besten Bücher holen Sie am besten hier. Buchhandlung | Vorverkauf Musikgeschäft

Baukasten

Bücher Top 10

Belletristik

Bretonische Verhältnisse. Die enteignete Zeitung. Ein Fall für Kommissar Dupin, Die Geschichte der «Basler Krimi, Kiepenheuer & Witsch Zeitung» – Ein Lehrstück über Verlag den Medienhandel, Sachbuch 3. Basel, Schwabe Verlag

In dieser Woche winkt ein Gutschein im Wert von 50 Franken von Bider und Tanner für das richtige Lösungswort. Schicken Sie Ihre Lösung per E-Mail: wettbewerb@ wochenblatt.ch, Fax: 061 706 20 30 oder Postkarte an das Wochenblatt für das Birseck und Dorneck, Postfach 843, 4144 Arlesheim.

Lösung 25/2012:

Bücher Top 10

Der Bider &Tanner-Buchtipp

Aeschenvorstadt 2 | 4010 Basel T 061 206 99 99 | Onlineshop: www.biderundtanner.ch

Hermann Hesse verbrachte über zehn Jahre in Basel. Als Kind, als junger Mann und schliesslich auch durch seine beiden ersten Frauen waren die Beziehungen zu Basel sehr eng. In seinen Romanen «Hermann Lauscher», «Peter Camenzind» und dem berühmten «Steppenwolf» finden sich ebenfalls zahlreiche Begebenheiten, welche in Basel spielen. Es gibt somit viele Gründe, einen Spaziergang mit Hermann Hesse durch Basel zu unternehmen und sich zu fragen, wo er gelebt und gewirkt hat und welche Spuren sich davon in seinen Werken niedergeschlagen haben. Es werden einige seiner Wohn- und Wirkungsstätten aufgesucht und sein Leben wird durch zahlreiche Zitate aus seinen Briefen und Werken verwoben. Gleichzeitig erlebt man die Stadt aus einem besonderen Gesichtswinkel und entdeckt das eine oder andere wieder neu. Helen Liebendörfer, 1943 in Riehen geboren, ist Stadtführerin in Basel. Sie ist Dozentin an der Volkshochschule beider Basel und veröffentlichte mehrere thematische Führer durch die Stadt Basel. 2008 erhielt sie eine Ehrenpromotion der Universität Basel.

ROGER AESCHBACHER:

4.

In der Hitze der Stadt, Basel Krimi, Pro Libris Verlag

DAVID GRAEBER:

5.

Schulden, Wirtschaft allgemein, Klett-Cotta Verlag

REINHILD SOLF:

5.

Schattenfrauen, Roman, Langen-Mueller Verlag

6.

ROSE MARIE SCHULZ-REHBERG:

Architekten des Fin de Siècle. Bauen in Basel um 1900, Himmelstal, Krimi, Insel Verlag Architektur, Christoph Merian 7. Verlag

MARIE HERMANSON:

HANSJÖRG SCHNEIDER:

6.

Nilpferde unter dem Haus. Erinnerungen, Träume, Diogenes Verlag

-MINU:

8.

FRANZ HOHLER: Spaziergänge, Erzählungen, Luchterhand Verlag

9.

MARTIN WALKER:

Fräulein Sarasin, Kolumnen, Reinhardt Verlag

7.

ROLF DOBELLI: Die Kunst des klaren Denkens. 52 Denkfehler, die Sie besser anderen überlassen, Philosophie, Hanser Verlag

Delikatessen. Der vierte Fall für Bruno, Chef de police, Krimi, Diogenes Verlag

8.

10.

«Komm her, wo soll ich hin?» Warum alte und demenzkranke Menschen in die Mitte unserer Gesellschaft gehören, Demenz, Westend Verlag

ANGELIKA OVERATH:

SOPHIE ROSENTRETER:

9.

DANIEL KAHNEMAN: Schnelles Denken, langsames Denken, Psychologie, Siedler Verlag

10.

NIK HARTMANN: Fli Fliessendes d LLand, d EErzählunäh gen, Luchterhand Verlag

Über Stock und Stein 4. Von Saint-Ursanne auf den Piz Linard, Wandern, Faro Verlag


20120628_WOB