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20120329_WOS

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Donnerstag, 29. März 2012

Ausstellung 14./15. April 2012

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Inserate: T 061 789 93 33 · F 061 789 93 30 · inserate.laufen@wochenblatt.ch

Amtliches Publikationsorgan

104. Jahrgang

Nr. 13

Grosser Tag für die Smarties

Freitag, 30. März 2012 Am Morgen noch etwas bewölkt. Dann Übergang zu sonnigem Wetter. 6 / 16ºC Samstag, 31. März 2012 Wieder viel Sonne und angenehme 18 Grad am Nachmittag. 5 / 18ºC Sonntag, 1. April 2012 Bewölkungszunahme und deutlich kühler. 3 / 13ºC

Das Konzert von Andrew Bond und den Dittinger Kindern riss auch die Eltern vom Sitz Der Eltern-Kind-Verein Dittingen, «Smarties», war federführend beim Projekt «Andrew-BondSchulkonzert», welches am Freitag durchstartete – ein Höhepunkt für das ganze Dorf. Martin Staub

D Der russische Schriftsteller Michail Schischkin las in Laufen aus seinem Roman «Venushaar».

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ie ‹Smarties› sind der grösste Verein Dittingens», erklärte Anita Jermann im Anschluss an das grossartige Konzert mit dem Kinderliedermacher Andrew Bond. Sie hat den Eltern-Kind-Verein vor rund vier Jahren mit andern Eltern zusammen ins Leben gerufen. «Mittlerweile sind wir über hundert Mitglieder», fügt die Kindergartenlehrerin an. Somit dürften nahezu alle Dittinger Eltern der 40 Schulkinder dem Verein angehören. Das Projekt, welches am vergangenen Freitag

Am Samstag weihte Büren sein neues Tanklöschfahrzeug ein – mit Weihwasser, Bier und Feuer. 13

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Aktuell

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Hauptakteur: Andrew Bond im Element.

Aufforderung zum Mitmachen: Kinder und Sänger haben ihren Spass. Das Publikum auch.

ganztägig über die Bühne ging und mit dem eigentlichen Schulkonzert seinen Höhepunkt fand, war der grösste Brocken, den die Smarties in ihrer noch jungen Vereinsgeschichte bewältigten. «Aber es hat sich gelohnt», sagte Cornelia Jermann, OK- und Smarties Co-Präsidentin, nach der Aufführung. Was die Lehrerinnen, welche mit ihren rund 40 Kindern schon seit Wochen am Proben der Bond-Lieder sind, bestätigten. «Die Smarties unterstützen uns tatsächlich enorm», so Unterstufenlehrerin Dominique Cueni. «Dabei ging am Anfang die Befürchtung um, die Smarties würden als Kontrollorgan für die Lehrpersonen fungieren, wie Anita Jermann, Ex-Präsi-

dentin und selber Kindergärtnerin in Dittingen, schmunzelnd beifügte. Die Smarties haben sich zu hundert Prozent das Organisieren von Freizeitaktivitäten für Kinder auf die Fahnen geschrieben. Dank ihnen profitieren die Dittinger Kinder unter anderem von Fussballturnieren, Filmvorführungen, Schnitzeljagden, Zeltnächten und schliesslich von einem Samichlausritual, welches in der Gegend seinesgleichen sucht: «Die Kinder, welche nicht vom Chlaus zuhause besucht werden, können diesem im Dittinger Wald inklusive Knecht Ruprecht und Esel live begegnen», schwärmte Kindergartenlehrerin Miriam Chevrolet.

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Zurück zu Andrew Bond, denn dieser spielte an diesem Freitagabend eindeutig die Hauptrolle. Bereits morgens um 9 Uhr erreichte der Zürcher durch zahlreiche Staus die Laufentaler Gemeinde, von der er nach dieser Tortur schliesslich begeistert war. «Unter den Kindern hat es zwar auch ein paar ‹Schwierige›, aber schliesslich kamen wir miteinander ausgezeichnet zurecht», schmunzelte er. Und dass in Dittingen nicht nur die Kinder musikalisch auf der Höhe sind, erfreute Bond besonders, denn in seinen Konzerten singen alle mit. Das Dittinger Publikum in der zum Bersten vollen Mehrzweckhalle brauchte dazu nicht zweimal gebeten werden.


WOCHENBLATT

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Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

Dienstag, 3. April 2012 Inserieren im WOS bringt Erfolg EINWOHNERGEMEINDE

Ansichten einer Marktfrau

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Frühling lässt sein blaues Band Wieder flattern durch die Lüfte Süsse, wohlbekannte Düfte Streifen ahnungsvoll das Land…

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Auflagedauer: 2. April bis 4. Mai 2012 Gemeindehaus, Planungszimmer Auflageort: Zeit: Während der ordentlichen Schalteröffnungszeiten

Bereits am vergangenen Markttag meinte die Laufner Marktchefin, jetzt sei’s soweit. Sobald ihr am Morgen wieder eine Schar von Männern und Frauen nachlaufe, in der Hoffnung noch einen Platz zu bekommen, sei dies ein untrügliches Zeichen, dass es Frühling werde.

Einsprachen können innerhalb der Auflagefrist beim Gemeinderat Büsserach eingereicht werden. Sie sind zu begründen und haben einen Antrag zu enthalten. Der Gemeinderat

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Spätestens wenn die ersten Frühlingsboten wie Schneeglöckchen und Krokusse zu blühen beginnen, melden sich plötzlich auch alle Kolleg/innen aus den Ferien oder aus dem Winterschlaf zurück.

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IMPRESSUM

Amtliches Publikationsorgan der Gemeinden in den Bezirken Laufen (BL) sowie Thierstein und Dorneck (SO) – mit Ausnahme Dornach, Gempen, Hochwald. www.wochenblatt.ch Erscheint wöchentlich (Donnerstag) Herausgeberin AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Geschäftsführer Thomas Kramer Tel. 061 706 20 22 thomas.kramer@azmedien.ch Redaktion Tel. 061 789 93 33 redaktion.laufen@wochenblatt.ch Redaktionsleitung Martin Staub Tel. 061 789 93 36 martin.staub@azmedien.ch Inserate Tel. 061 789 93 33 Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch Verkaufsleiter MarkusWürsch Tel. 061 789 93 32 markus.wuersch@azmedien.ch Druck AZMedien AG, 5001 Aarau Kontakte Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Inserateschluss Dienstag, 12.00 Uhr

Inseratepreise www.wochenblatt.ch mm sw Fr. –.79 mm farbig Fr. 1.03 Alle Preise zuzüglich 8% MwSt. Auflage 21 442 Ex. Copyright Herausgeberin Inseratekombination Birs-Kombi: Inserate-Kombination mit Wochenblatt (Schwarzbubenland/Laufental),Wochenblatt (Birseck/Dorneck) und Birsigtal-Bote Auflage Birs-Kombi: 76 257 Ex. (WEMP 2011) Abonnemente AZ Anzeiger AG, Abo Contact Center, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Tel. 058 200 55 86, Fax 058 200 55 56, abo@azmedien.ch ½ Jahr Fr. 60.–, 1 Jahr Fr. 120.–

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG , Radio 32 AG, VogtSchild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

3. April 1. Mai 5. Juni 3. Juli 7. August

4. September 2. Oktober 6. November 4. Dezember

Ja, wir haben ihn schon ein wenig vernommen, den Frühling, so wie ihn Eduard Mörike in seinem Gedicht beschreibt.

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Dann sieht es im Stedtli wieder richtig nach Markt aus. So wie am vergangenen Märzmarkt, der schon sehr gut belegt war. Von der Vorstadt bis zuhinterst in der Amthausgasse. Leider bemerken viele Marktbesucher/innen dies jedoch nicht. Einige meiner Kolleg/innen in der Amthausgasse und entlang der Katharinenkirche jammern immer wieder, dass die Leute beim Untertor einfach umkehren, ohne einen Blick auf das Angebot in den Gassen zu werfen. Dabei hat es doch auch in diesen Gassen sehr attraktive Stände und genau so motivierte Markthändler/innen, wie zwischen den beiden Toren. Wenn der Markt vom 3. April bei hoffentlich frühlingshaften Temperaturen stattfindet, wäre das eine Gelegenheit für

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einen ausgedehnten Marktbummel, bei dem wieder einmal das ganze Warenangebot in Musse begutachtet werden könnte. Das wär doch schön!

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Rheinfelden, 24. März 2012 TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie vom Hinschied unseres pensionierten Mitarbeiters

Bruno Marti in Kenntnis zu setzen. Der Verstorbene hat sich während vieler Jahre loyal, pflichtbewusst und engagiert für die Meltinger Mineral- und Heilquellen AG eingesetzt und wertvolle Dienste geleistet. Wir trauern um einen treuen, pflichtbewussten und allseits geschätzten Mitarbeiter. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid.

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LAUFNER WOCHENBLATT

Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

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«Verlag hält Leser für dumm» Nach Moskau und Zürich wohnt der russische Schriftsteller Michail Schischkin seit einem Jahr in Kleinlützel. In Laufen las er aus seinem Roman «Venushaar» vor. Gaby Walther

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ine Lesung vermag nicht unbedingt die grosse Masse anzusprechen. Am letzten Freitag mussten aber doch noch einige Stühle geholt werden, damit die rund 50 Literaturinteressierten alle einen Platz zum Sitzen fanden. Michail Schischkin war Gast in der Galerie «Alts Schlachthuus». Es sei für ihn eine Ehre, eine Lesung für seine Nachbarn zu halten, meinte der russische Autor schmunzelnd. 1961 in Moskau geboren, 1995 nach Zürich gezogen, lebt Schischkin nun sei einem Jahr zusammen mit seiner dritten Frau und deren zwei Töchtern in Kleinlützel. Als junger Mann sei es spannend gewesen, in der Stadt zu leben, doch nun geniesse er die schöne Wandergegend und das Leben im Grünen; man sei ja in einer halben Stunde am Flughafen, meinte er. Er lebe gerne in der Schweiz. Manchmal vermisse er aber die russische Sprache. Schischkin, mit verschiedensten Literaturpreisen, unter anderen den drei Wichtigsten Russlands, ausgezeichnet, las aus dem 2005 in Russland erschienenen und nun ins Deutsche übersetzte Roman «Venushaar». «Jahrelang haben die deutschen Verlage das Buch abgelehnt mit der Begründung, es sei zu anspruchsvoll für den Durchschnittsleser. Doch ich verstehe nicht, wieso die Verlage die Leser für dumm halten», meinte Schischkin. Für einen russischen Autor

Beantwortet Fragen: Michail Schischkin in der Galerie Alts Schlachthuus.

hänge das Schreiben sowieso nie vom Leser ab, denn in Russland seien viele Bücher verboten gewesen und es bestand keine Garantie, dass ein Buch jemand lesen würde oder es verkauft werden konnte. In Russland sei die Zeit des Kommunismus voller Lügen gewesen und die jetzige Demokratie nicht besser. Nur ein anspruchsvolles Buch sei nicht erniedrigend und unterschiede sich von dem, was die Buchhandlungen vorgeben, was zu lesen sei. Deshalb seien für ihn seine Lesereisen in der russischen Provinz wichtig, dort treffe er den idealen Leser an. In «Venushaar» steht ein Dolmetscher im Vordergrund, der die Antworten von Flüchtlingen aus den Staaten der ehemaligen Sowjetunion, die in der Schweiz Asyl beantragen, übersetzt. Im Roman werden mehrere Erzählsträngen – Alltag und Mythos, russische Geschichte und Gegenwart – miteinander verknüpft. Mit angenehm warmer Stim-

FOTO: GABY WALTHER

me las Schischkin aus den verschiedenen Erzählsträngen vor und vermochte seine Zuhörer sofort zu packen. Da war zum Beispiel die Geschichte des schrecklichen Tyrannen Dracula, der alle Schwachen und Behinderten verbrennen liess. Im Gegensatz dazu stand das menschliche Leid, das dem Dolmetscher bei der Trennung von seiner Frau widerfährt, oder der Auszug aus den Tagebüchern einer russischen Sängerin. Schischkin regte mit seiner Lesung an, das 536 Seiten starke Buch selber zu lesen oder, wie im Fall der Schreibenden, weiterzulesen und dran zu bleiben. «Venushaar» ist kein Roman, den man schnell durchrattern kann, sondern er verlangt vom Leser Geduld und Ausdauer. Belohnt wird man mit wertvollen Gedanken und literarischen Sätzen. «Viele Grausamkeiten werden beschrieben, doch die Grausamkeit kann mit menschlicher Wärme überwunden werden», so Schischkin.

NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK

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Einheimische Pflanzen für Balkon und Garten

Keine Ferien ohne Buch

LESERGALERIE

Der Lenz ist da

«Den Himmel berühren»: Pia Weibel liest gerne Erfahrungsberichte, wie zum Beispiel das Buch von Barbara Bosshard.

Nicht geklont: In der Kirschenplantage in Büsserach.

FOTO: HILDEGARD LIEBERHERR, BÜSSERACH

Märzenblümchen: Leberblümchen. Lätteblüemli: Huflattich.

FOTO: REINHARD HÄNGGI

FOTO: REINHARD HÄNGGI

In die Ferien zu fahren ohne ein einziges Buch im Gepäck? Undenkbar, sagt Pia Weibel. Und wenn sie so richtig in eine Geschichte vertieft sei, komme ihr auch das Lesen selbst vor wie eine Reise in eine ganz andere Welt. So umschreibt sie ihr Hobby, das sie seit Jahren regelmässig in die Stedtlibibliothek Laufen führt. Dort deckt sich die kaufmännische Angestellte und Familienfrau aus Röschenz mit neuem Lesestoff ein: Biografien, Kunstbücher, Sprachmagazine, Kochtipps. «Die Auswahl ist wirklich gross», lobt sie das Sortiment an verschiedenen Medien, «und ich kann einfach mal mitnehmen, was

mich interessiert.» Und auch für die ganz realen Ferienreisen nutzt sie das Angebot der Stedtlibibliothek rege und bereitet sich mithilfe der vielen Reise-, Velo- und Wanderführer oder Sprachmagazine vor. In der Romanabteilung allerdings wird sie nicht so häufig fündig, denn: «Wenn ich weiss, dass eine Handlung nicht wahr ist, lese ich sie weniger gern». Viel mehr beeindrucken lässt sich Pia Weibel von Erfahrungsberichten, wie zum Beispiel der berührenden Geschichte von Barbara Bosshard, die ihre Lebenspartnerin nach 24 gemeinsamen Jahren durch Brustkrebs verliert. «Den Himmel berühren» heisst das Buch, das eindrücklich den langen Weg durch Krankheit und Trauer beschreibt. «Die Geschichte der beiden Frauen ist ausserordentlich gut geschrieben, aber natürlich sehr traurig, beim Lesen ist man manchmal fast den Tränen nahe», sagt Pia Weibel über das bewegende Buch. Aber die Autorin zeige auch auf, wie wichtig und zentral die Hoffnung ist und wie sich ein solches Schicksal bewältigen lässt. Die Freude am Lesen hat Pia Weibel auch an ihre drei mittlerweile erwachsenen Töchter weitergegeben – immerhin gab es im Familienhaushalt früher keinen Fernseher. «Ein Vorteil», findet die Vielleserin, «Bücher gehören so ganz einfach dazu.» Esther Ugolini Mitglieder der Stedtlibibliothek Laufen stellen hier in den nächsten Wochen regelmässig ihre Lieblingsbücher vor. Mehr über Erfahrungsberichte und andere Medien unter: www.stebilaufen.ch oder auf facebook.

WOS. Ob gegen Osten oder Westen, ob sonnig und heiss oder schattig und kühl, am Wildpflanzenmarkt in Laufen findet man für jeden Balkon attraktive Wildpflanzen. Die einheimischen Balkonpflanzen sind vielleicht eher bescheiden im Auftreten, dafür sehr pflegeleicht, blühen meist wochenlang und sind erst noch winterhart. Wer sich einmal an die zarte Schönheit gewöhnt hat, möchte sie nicht mehr missen. Alle angebotenen Pflanzen sind aus biologischem Anbau und eignen sich selbstverständlich auch für den Garten. Gartenbesitzer können sich auch gleich in Sachen Kompost kompetent beraten lassen. Wildpflanzen- und Kräutermarkt sowie Kompostberatung: am 14. April von 8 bis 16 Uhr auf dem Rathausplatz in Laufen.

FILM

Donnerstag, 29. März 2012, 20.30 Uhr

Fish Tank – Drama

Das Schicksal einer 15-Jährigen im beklemmenden Sozial-Ghetto eines tristen englischen Suburbs. Regie: Andrea Arnold mit Darsteller: Katie Jarvis, Michael Fassbender. GB, NL. 2009 122 Min.


Gottesdienste Grellingen, 25. März 2012 Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstr. 21, Breitenbach Kontakt: Tel. 061 761 44 67 http://fmg-laufental-thierstein.blogspot.com Freitag, 30. März, 19.30 Uhr, Gemeindeabend mit Frau Bähler. Samstag, 31. März, 8.00 Uhr, Frühlingsputz im GZ mit anschliessendem Mittagessen.

BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst, Sonntag, 1. April 2012 «Eine Schale Reis (gerechter leben)» mit Kindergottesdienst 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen www.bewegungplus-laufen.ch

Bist wieder vereint mit deinen Lieben, die du hast so sehr vermisst. Und alle, die hier sind geblieben, gedenken dir im Herzen, wo du jetzt auch bist.

TO D E S A N Z E I G E Heute ist unsere liebe Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwester, Schwägerin, Tante, Gotte und Cousine

Marie Kaiser-Hügli 23. November 1930 bis 25. März 2012 nach langer Krankheit, wohlversehen mit den heiligen Sterbesakramenten, für immer friedlich eingeschlafen. Wir werden sie immer in unseren Herzen tragen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Freitag, 30. März, 10.00 Uhr, Andacht in der Kapelle des Altersheimes, kath.-ref. alternierend. Alle sind immer willkommen. Sonntag, 1. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Konfirmationsgottesdienst mit den Konfirmanden und Pfarrerin Regine Kokontis, an der Orgel spielt Christophe Koenig. Dienstag, 3. April, 10.00 Uhr, offene Kirche mit Bistro. Das ökumenische Team lädt an jedem Markttag von 10.00 bis 15.00 Uhr in die Katharinenkirche in Laufen zum Verweilen ein. 13.30 Uhr gibt es einen literarischen und musikalischen Zwischenhalt. Grellingen Samstag, 31. März, 17.00 Uhr, kath. Kirche Grellingen, ökumenischer Gottesdienst zum 100-jährigen Bestehen des Frauenvereins, mit dem ökumenischen Pfarrteam und dem reformierten und katholischen Kirchenchor Grellingen. Alle sind dazu eingeladen, anschliessend Apéro.

In tiefer Trauer: Lydia Kaiser Bernadette und Karl Orlandi-Kaiser Dario und Stefanie Olivia und Daniel André und Eveline Kaiser-Lay Belinda und Patrick und Kinder Philipp und Sandra und Kinder Andrea und Thomas und Kind Julia und Thierry und Anverwandte Trauergottesdienst: Freitag, 30. März 2012, um 14.00 Uhr in der katholischen Kirche in Grellingen, anschliessend Urnenbeisetzung. Dreissigster: Samstag, 5. Mai 2012, um 18.30 Uhr in der katholischen Kirche Grellingen. Traueradresse: Lydia Kaiser, Delsbergstrasse 13, 4203 Grellingen

29. März bis 6. April 2012 – Freitag, 30. März 9.30 Uhr: Kinderkirchenmorgen, M. Hausberger und Team, Kirche Flüh 10.30 Uhr: Ökum. Gottesdienst mit Abendmahl, Pflegewohnheim Flühbach -Samstag, 31. März 11.30 Uhr: Reistag, MZH Witterswil – Sonntag, 1. April 10.00 Uhr: Konfirmation 1. Gruppe, Pfr. M. Brunner und A. Violante, Apéro (Bitte Parkplatz an der Talstrasse benutzen!) – Dienstag, 3. April 9.00 Uhr: Ökum. Bibelteilen, Kirche Witterswil – Donnerstag, 5. April 15.30 Uhr: Kindermusical «Jona», aufgeführt von den Kindern der Kinderwoche, M. Hausberger und Team, Apéro, Kirche Flüh. 20.00 Uhr: Ökum. Gebetsnacht, Kirche Witterswil – Karfreitag, 6. April 10.00 Uhr: Abendmahlgottesdienst «Leidenschaft». Mit der «Johannespassion» von Heinrich Schütz, gesungen vom Kirchenchor. Pfr. M. Brunner, J. Weber und S. Pöll Abholdienst: Bitte melden unter Telefon 061 731 38 86 (Mo bis Fr, 8.30–11.30 Uhr)

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein Gottesdienste und Sonntagsschule Palmsonntag, 1. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Stéphane Barth Karfreitag, 6. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Abendmahlsgottesdienst mit feierlicher Musik. Gesang: Leslie Brunner, Orgel: Tobias Cramm, Liturgie: Pfarrer Stéphane Barth, Sonntagsschule: Beginn um 10.15 Uhr im Gemeindesaal: Eierfärben. Ostersamstag, 7. April, 20.30 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Osternachtsfeier zum Thema: «Das leere Grab», mit anschl. Eiertütschen im Gemeindesaal, Pfarrer Stéphane Barth mit Sonntagsschulteam und -kindern. Ostersonntag, 8. April, kein Gottesdienst, damit am Morgen Eltern ausschlafen und Kinder «Nestli» suchen können. Sonntag, 15. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche, Breitenbach, Gottesdienst, Pfarrer Reiner Jansen. Konfirmandenunterricht: Gruppe 2 am Donnerstag, 29. März, 18–19.30 Uhr, im Gemeindesaal der ref. Kirche Breitenbach. Konfirmandenlager vom Mi. 11.4. bis Sa. 14.4.2012 in Estavayer-le-Lac. Besammlung am Mi.-Morgen am Bahnhof Laufen um 8 Uhr. Zugabfahrt um 8.21 Uhr. Bitte Lagerbeitrag mitnehmen. Neuer Club, Dienstag, 24. April: Ganztagesausflug in die Westschweiz. Besammlung mit eigener Tageskarte am Bahnhof SBB in Laufen um 8 Uhr. Zugabfahrt um 8.21 Uhr. Fahrt mit Bahn und Metro nach Lausanne-Ouchy. Von dort aus Schifffahrt mit Mittagessen weiter nach Montreux. Danach Fahrt mit Nostalgiezug der MOB nach Zweisimmen und von dort wieder mit SBB via Spiez, Thun und Bern zurück nach Laufen. Anmeldung bei Esther Häner, Telefon 061 599 83 98 oder 079 228 88 84.

Zullwil, im März 2012 DANKSAGUNG Oh Jesus, dir lebe ich. Oh Jesus, dir sterbe ich. Dein bin ich im Leben und im Tode.

Wir danken allen herzlich für die vielen Zeichen der Verbundenheit beim Abschied von meinem lieben Gatten und unserem herzensguten Papi

In Würde und tiefem Frieden hat sich

Bruno Marti-Portmann 16. Juli 1921 bis 24. März 2012 in der Nacht auf den Samstag von uns für seine Reise ins Licht verabschiedet. Wir sind dankbar für alles, was wir mit ihm erleben durften.

In Liebe und Trauer: Cecile Marti-Portmann Andreas und Susanne Verena und Volkmar mit Luca und Leon Ivo und Regula Elvira und Hans Margrith Strub-Marti Käthe Marti-Kühn Der Abschiedsgottesdienst findet am Donnerstag, 29. März 2012, um 14.00 Uhr in der römisch-katholischen Kirche in Breitenbach statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt.

Karl Ackermann-Strebel Sein plötzlicher Tod infolge eines Herzversagens hat uns alle schwer getroffen. Einen ganz besonderen Dank unseren hilfsbereiten Nachbarn für den spontanen Einsatz in den ersten Stunden. Wir danken Herrn Pfarrer Célestin Simbanduku für die tröstenden Worte und die feierliche Gestaltung des Trauergottesdienstes. Herzlich danken möchten wir auch den Verwandten für ihre liebevolle Unterstützung, den Freunden, Bekannten und all denen, die dem Verstorbenen die letzte Ehre erwiesen haben. Einen speziellen Dank an die Klassenkameraden/-kameradinnen, die Karli begleitet haben. Ganz herzlich danken wir für die vielen Beileidsbezeugungen, die wunderschönen Kränze und Blumenarrangements, die Spenden für Grabschmuck, die gestifteten hl. Messen und die geistigen Blumenspenden, welche uns in dieser schweren Zeit Trost gebracht haben. Wir bitten, den lieben Verstorbenen in guter Erinnerung zu behalten.

Die Trauerfamilie Dreissigster am Mittwoch, 4. April 2012, um 19.00 Uhr in der Dorfkapelle Zullwil.

Dreissigster: Samstag, 5. Mai 2012, um 18.00 Uhr in Breitenbach. Traueradresse: Familie Marti-Portmann, Alice Vogt-Strasse 12, 4226 Breitenbach

Todesanzeigen

für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@azmedien.ch

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Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

LAUFEN

DUGGINGEN

Mit Vollgas Billett verspielt

Lichtmaste stoppen Blaufahrer

gin. In Bälde wird wieder ein Autofahrer die Vorzüge des gemütlichen öV kennen lernen. Letzten Donnerstagnachmittag war er auf der Delsbergerstrasse in Laufen mit knapp 130 statt der erlaubten 80 Stundekilometern unterwegs. Das war zwar recht schnell, aber nicht blitzschnell. Der Blitz der Polizei war um einiges schneller.

gin. Ein betrunkener Autofahrer (2,3 Promille) musste am Sonntagmorgen in Duggingen nach der Ausfahrt Aesch in zwei Kandelaber fahren, bevor er stehen blieb, wie die Polizei mitteilt. Durch den Aufprall wurde ein Lichtmast abgeknickt und der Personenwagen wurde im Uhrzeigersinn um 180 Grad gedreht. Der Lenker konnte den Personenwagen mit Hilfe einer Drittperson verlassen.

5 LAUFEN

«Ich ziehe Überstunden ein»

LESERGALERIE

Frühling und Herbst zusammen

Mit Schwung in den Unruhestand: Bahnhofbuffet-Wirtin Jolanda Roth fliegt übers Parkett.

Erlen, Zwingen: Am Waldrand.

FOTO: REINHARD HÄNGGI, ERSCHWIL

Eine musikalisch-lüpfige «Austrinkete» machte Wirtin Jolanda Roth den Abschied vom Bahnhofbuffet leichter. Roland Bürki

LAUFEN

Osterrock in der Biomill WOS. Mit stilistischer Vielfalt und hochkarätiger Besetzung wartet die diesjährige Osterrock-Ausgabe auf, die traditionell, ab jeweils 21 Uhr bis 5 Uhr morgens, am Donnerstag und Samstagabend steigt. Der Donnerstag steht im Zeichen des gitarrenlastigen Rock’n’ Roll und der Heimorgel. Das Einmannorchester Mambo Kurt wird am Gründonnerstag bereits das zweite Mal in Laufen weilen. Die Besucher des letzten Auftritts erinnern sich an einen exzessiven, mit Klassikern nur so gespickten Liederabend. Einheizen werden zwei Basler Formationen: Dogs Bollocks und die Bikini Girls. Musikalisch auf einer ganz anderen Klaviatur wird dann am Samstag gespielt: Die Berner Kummerbuben haben

sich mit der Neuinterpretation alter Volkslieder landesweit einen Namen gemacht. Auf ihrem neuen Album präsentieren sie nun eigene Songs, die irgendwo zwischen Draufgängerpolka, Fernwehfolk und Rumpelrock angesiedelt sind und mit skurrilen Texten aufwarten. Der Stimmungsbogen ist breit – manchmal wähnt man sich in einem alten Schweizer Schwarzweiss-Film, dann wieder in einer wilden Tanznacht. Stilistisch dazu passen die Vorbands: Dexter Doom & And His Love Boat Orchestra ist ein Basler Kollektiv, das ebenfalls Elemente aus Klezmer und Polka verarbeitet. Mit Zlang Zluut zeigen die Programmmacher, dass sie immer wieder auch ungewöhnlichen Formaten eine Plattform bieten.

W

irtin Jolanda Roth war 35 lange Jahre geschätzte Gastgeberin in Laufen. Im Hirschen, im Tännli und im Bahnhofbuffet. In letzterem ganze 21 Jahre. Unermüdlich zapfte sie Bier, servierte Essen und hatte stets ein offenes Ohr für die Sorgen und Freuden ihrer Gäste. Doch jetzt lässt sie los, hat den Mietvertrag per Ende März gekündigt. «Ich ziehe Über-

stunden ein», pflegt sie Fragen nach dem Warum zu beantworten. Dass ihr der Abschied an diesem letzten Freitag, dem Tag der «Austrinkete», doch schwerer fällt, ist ihren etwas feuchtglänzenden Augen anzumerken. «Ja, ich habe ein weinendes und ein lachendes Auge», nickt sie und lacht schon wieder mit Blick auf ihre geliebten Grosskinder Nils, Leonie und Jamie. Sie freue sich, für ihre Lieblinge mehr Zeit zu haben. Aber einfach vergessen kann sie die ihr lieb gewordenen Gäste auch nicht. Zu lange war Jolanda, liebevoll «Landi» genannt, im Alltag mit ihnen unterwegs gewesen. Von den vielen Geschichten, die sich um ihr Metier in der Gaststube ranken, ist ihr eine besonders im Gedächtnis hängen geblieben: «Da wartete ein Mann zwei Stunden bei mir auf seine Frau, weil er als Treffpunkt

FOTO: ROLAND BÜRKI

einfach ‹bei Landi› angegeben hatte.» Zwei Stunden später sei die Frau dann doch noch, aber total entnervt, im Bahnhofbuffet eingetroffen. Sie habe solange vergeblich bei der Landi an der Güterstrasse gewartet. «Meinen lieben Gästen danke ich für ihre langjährige Treue», gibt «Landi» dem Wochenblatt mit und hantiert noch ein letztes Mal mit Vollgas am Tresen. Doch als das Duo Los Domingos «Volare» spielt und ein Gast das Lied als «eusi Musig» bezeichnet, ist auch die Wirtin nicht mehr zu halten. Sie fliegt förmlich übers Tanzparkett und strahlt. Auch die Gäste strahlen, weil ihnen die Domingos in diesem Augenblick die Bewunderung für Jolanda etwa so aus dem Mund nehmen: «Tu sei l’unica donna per noi!» Solches scheint ihr den Abschied doch etwas leichter zu machen.

REGION

Ein gutes Jahr für Raiffeisen – trotz allem

Erfolgreiches Team: Der Verwaltungsrat der Raiffeisen Aesch-Pfeffingen sowie die neue Verwaltungsrätin Ursula Eveline Stöckli (l., mit Blumen) FOTO: ZVG und die scheidende Verwaltungsrätin Elisabeth Alter. hrl. An das weltweit turbulente Jahr erinnerte der Präsident des Verwaltungsrates der Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen, Peter Thüring, mit seinem Jahresbericht an der Generalversammlung Ende letzter Woche. «Auch das Bankenumfeld hat sich massiv verändert.» Dies stelle die Raiffeisengruppe vor grosse Herausforderungen, denen sie sich als drittgrösste Bankengruppe der Schweiz stelle. Die starke Abhängigkeit vom Zinsdifferenzgeschäft habe Raiffeisen Schweiz bewogen, «mit der Übernahme der Notenstein Privatbank AG die Ertragsbasis der Gruppe zu verbreitern

und die Qualität im Anlagegeschäft auszubauen.» Alleinige Aktionärin sei die Raiffeisen Schweiz. «Ein finanzieller Durchgriff auf die Raiffeisenbanken ist ausgeschlossen», betonte Peter Thüring. Zufrieden vom vergangenen Jahr zeigte sich der Vorsitzende der Bankleitung, Michael Dreier, «bei dem wir erneut ein Glanzresultat realisierten.» Nicht nur wuchs die Zahl der Genossenschafter um 57 auf 4324, sondern auch die Kundengelder stiegen um 4,7 Mio. Franken. «In unserem wichtigsten Geschäftspfeiler, der Ausleihung, erreichten wir Ende Jahr ein Volumen von

328 Mio. Franken.» Davon entfallen 322 Mio. Franken auf die Hypothekarausleihungen, die um 13 Mio. Franken gestiegen sind. Mit der Bilanzsumme von 361 Mio. Franken gehört die Raiffeisenbank Aesch-Pfeffingen zu den mittelgrossen Raiffeisenbanken. Den Betriebsertrag bezifferte Michael Dreier mit 5,3 Mio. Franken. Jahresbericht wie Jahresrechnung wurden diskussionslos genehmigt. Nach 21 Jahren im Verwaltungsrat musste Peter Thüring die Aktuarin Elisabeth Alter verabschieden. Neu in den Verwaltungsrat gewählt wurde Eveline Stöckli aus Aesch.


WOCHENBLATT

6 Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck. Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen. Dr. med. P. Hofer Bahnhofstrasse 16, 4242 Laufen

Ferien vom 31.3.-15.4.2012 Vertretung: Dr. med. R. Stäuble In den Zweigen, 4246 Wahlen Telefon 061 761 33 00 Die Praxis von

Dr. med. Th. Mosimann Central 3, Breitenbach bleibt über die Ostertage vom Donnerstag, den 5. April, bis und mit Montag, den 9. April 2012 geschlossen.

Bärschwil

Baupublikation Bauherr: N. und P. Kurth-Käser Staadackerstrasse 528, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Projektänderung Umgebungsgestaltung Nord sep. Einzäunung für Hunde, Höhe 1 m Projektverfasser: Bauparzelle: GB-Nr. 1745 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. April 2012 Die Baukommission

Grellingen

Friedhof / Grabfeldräumung Auf dem Friedhof Grellingen wird das Grabfeld per 30. April 2012 aufgehoben, auf dem die Verstorbenen zwischen 1971 und 1986 bestattet worden sind. Ab 10. April 2012 wird beim Grabfeld ein Container aufgestellt, in den die Grabsteine und die Grabeinfassungen entsorgt werden können. Die Angehörigen bitten wir, die Aufhebung des Grabfeldes zu beachten und den Grabschmuck innerhalb der festgelegten Frist zu entfernen – und soweit als möglich auch die Grabsteine und die Grabeinfassungen zu entsorgen. Grellingen, 26. März 2012

Bättwil

Baupublikation Bauherr: Denzler David, Steinrain 82, 4112 Flüh

Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2012-003 Photovoltaikanlage

Projektverfasser: Wilhelm Architekt Eric Mühlemattstrasse 13, 4104 Oberwil BL Bauobjekt: Projektänderung Neuauflage Keller, Terassenvergrösserung und Hangstützmauer

Bauplatz: Neu-Weisskirchhof, 4112 Bättwil

Bauplatz: Steinrain 82, 4112 Flüh

Bauparzelle: GB-Nr. 5027

Bauparzelle, GB-Nr.: 769

Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil

Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 13. April 2012

Einsprachefrist: 12. April 2012

Beinwil

Baupublikation

Baupublikation

Bauobjekt: Autounterstand

Bauherr: André und Isolde Häusermann Ägertenstrasse 3, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Grundstück-Umzäunung Bauplatz: Ägertenstrasse 3 Bauparzelle: GB-Nr. 801 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 18. April 2012

Bauplatz: Passwangstrasse 302 Planauflage: Beim Baupräsidenten

Bauherr: Sandra und Peter Holzherr Rütiweg 481, 4252 Bärschwil Bauobjekt: Ersatz Einfriedung / Stützmauer und Zaun Bauplatz: Rütiweg 481 Bauparzelle: GB-Nr. 1684 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. April 2012 Die Baukommission

Einsprachefrist: Bis Freitag 13. April 2012

Bauobjekt: BG-Nr. 12-007 Wintergarten Grundbuch-Nr.: 2732 Adresse: 4412 Nuglar, Neumattstrasse 22 Gesuchsteller: Schweizer Andrea und Jürg 4412 Nuglar, Neumattstrasse 22 Planverfasser: Wahl und Krummenacher AG 4410 Liestal, Lausenerstrasse 20 Datum Baugesuch: 19. März 2012 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 13. April 2012

Baupublikation Bauobjekt: BG-Nr. 12-008 Ersatz Quellleitung mit Rodungsarbeiten Grundbuch-Nr.: 3109 (ausserhalb Bauzone) Adresse: 4412 Nuglar, Gempenstrasse Gesuchsteller: Wasserversorgung Stadt Liestal, 4410 Liestal, Nonnenbodenweg Planverfasser: Wasserversorgung Stadt Liestal, 4410 Liestal, Nonnenbodenweg Datum Baugesuch: 26. März 2012 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 13. April 2012

Witterswil

Baupublikation Bauherr: Leonh. Langenegger Bättwilerstrasse 22, 4108 Witterswil Bauobjekt: Aussenwärmedämmung Bauplatz: Bättwilerstrasse 22 Bauparzelle: GB-Nr. 1364 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: an die Baukommission Witterswil bis 13. April 2012

Baupublikation Bauherr: Philipp Ledermann Röschenächerstrasse 12, 8907 Wettswil a. A. Bauobjekt: Überdachung/Gartenerweiterung Bauplatz: In den Reben 22A Bauparzelle: GB-Nr. 1706 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: an die Baukommission Witterswil bis 13. April 2012

Rodersdorf

Bauherrschaft: Mario Repp Passwangstrasse 302, 4229 Beinwil

Baupublikation

Baupublikation

Hofstetten-Flüh

Gesuchsteller: Würgler Hans Neu-Weisskirchhof, 4112 Bättwil Projektverfasser: WinaSolar AG Holzstrasse 1, 6436 Muotathal

Was du im Leben hast gegeben, dafür ist jeder Dank zu klein. Du hast gesorgt für deine Lieben, von früh bis spät, tagaus tagein. Du warst im Leben so bescheiden, nur Pflicht und Arbeit kanntest du, mit allem warst du stets zufrieden, nun schlafe sanft in stiller Ruh.

Unendlich traurig, aber trotzdem dankbar und erfüllt mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserer herzensguten Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter

Gemeinderat Grellingen

Baupublikation

Bauparzelle: GB-Nr. 236

Nuglar-St. Pantaleon

Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

Marie Heizmann-Altermatt 13. Juni 1929 bis 26. März 2012 Nach schwerer, mit Tapferkeit ertragener Krankheit ist sie von ihrem Leiden erlöst worden. Wir werden sie vermissen.

In stiller Trauer: Toni Heizmann und Brigitta Tropper Käthi und Jörg Haas-Heizmann Andrea und Daniel Seidenberg-Haas Dominik Haas und Anverwandte Die Trauerfeier findet statt: Freitag, 30. März 2012, um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Erschwil. Dreissigster: Samstag, 28. April 2012, um 18.00 Uhr. Traueradresse: Toni Heizmann, Käselstrasse 10, 4228 Erschwil

Freiheit ist die Macht, die wir über uns selber haben.

Wir trauern um meinen geliebten Mann, unseren Vater, Sohn, Bruder, Schwager, Schwiegersohn, Onkel und Freund

Kleinlützel

Baupublikation Baupublikation Bauherrschaft: Altermatt-Huber Th. und M. Schulstrasse 313, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Altermatt-Huber Th. Schulstrasse 313, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Photovoltaikanlage/ Heizungssanierung Bauplatz: Schulstrasse 313 Bauparzelle: 2957 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. April 2012

Bauherr: Hausirain GmbH St.-Jakob-Strasse 148, 4132 Muttenz Bauobjekt: Reklametafel

Heinz Meury-Hunziker

Projektverfasser: Buser + Mitarbeitende Architekten AG, Muttenz

21. April 1948 bis 24. März 2012

Bauplatz: Biedertalstrasse / Metzerlenstrasse Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 18. April 2012

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Bettschen Jörg Hellacker 640, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Bettschen-Dreier Jeannette Hellacker 640, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Photovoltaikanlage Bauplatz: Hellacker 640 Bauparzelle: 909 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. April 2012

Bauherr: Ian Norris Akazienweg, 4118 Rodersdorf Bauobjekt: Gartenhaus und Velounterstand Bauplatz: Akazienweg 1 Bauparzelle: GB-Nr. 409 Planauflage: Gemeindeverwaltung Rodersdorf Einsprachefrist: an die Baukommission Rodersdorf bis 18. April 2012

Baupublikation Bauherrschaft: Stich-Kaiser R. und L. Baumgarten 230, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Stich-Kaiser R. und L. Baumgarten 230, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Bauplatz: Baumgarten Bauparzelle: 3938 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. April 2012

Witterswil

Baupublikation Bauherr: Rolf und Monika Loosli Sternenbergweg 17, 4108 Witterswil Bauobjekt: Solarkollektoren Bauplatz: Sternenbergweg 17 Bauparzelle: GB-Nr. 1523 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: an die Baukommission Witterswil bis 13. April 2012

Baupublikation Bauherrschaft: Schalbetter Daniel Rüttiweg 356, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Schalbetter Daniel Rüttiweg 356, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: Photovoltaikanlage Bauplatz: Rüttiweg 356 Bauparzelle: 2999 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. April 2012

Baupublikation Bauherrschaft: Allemann Colette Grabenackerstrasse 730, 4245 Kleinlützel Grundeigentümer: Allemann Marie-Therese Allemann Colette Grabenackerstrasse 730, 4245 Kleinlützel Bauobjekt: UG: Umnutzung und Anbau Garage, Anbau Gerätehaus, Holzwand West Bauplatz: Grabenacker Bauparzelle: 887 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. April 2012

Seine Krankheit hat ihn nicht mehr losgelassen. Wir wünschen ihm nun seinen erhofften Frieden.

Bauparzelle: GB-Nr. 184

Nunningen

Baupublikation Bauherr: Generalunternehmen Beat Bachmann Landstrasse 26, 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Architekt: Bauherr Bauplatz: Musslistrasse Bauparzelle: GB-Nr. 3660 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 29. März bis 12. April 2012

Baupublikation Bauherr: Generalunternehmen Beat Bachmann Landstrasse 26, 5430 Wettingen Bauobjekt: Neubau EFH mit Carport Architekt: Bauherr Bauplatz: Musslistrasse Bauparzelle: GB-Nr. 2720 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 29. März bis 12. April 2012

Die Trauerfamilien Wir nehmen im engsten Familienkreis Abschied.

In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Jrene Comelli-Kern Die Bestattung findet statt am Freitag, 13. April 2012, um 17.30 Uhr, Friedhof Delémont.

Erschwil

Himmelried

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Christ Silver Hof Holbach, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Grundeigentümer: Bauherrschaft Bauprojekt: Pferdestall, Geräteschuppen, Betonbelag (Gesuch um Ausnahmebewilligung nach § 9 Abs. 7 Zonenreglement) Bauplatz: Holbachstrasse Bauparzellen: 296/297/298 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. April 2012

Bauherrschaft: Hoffmann Felix Im Bohnacker 32, 4107 Ettingen Projektverfasser: Niklaus Bühler, dipl. Architekt FH, Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Neubau Einfamilienhaus mit Autounterstand Bauplatz: Talstrasse Bauparzelle: Grundbuch-Nr. 1288 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Beantragte Ausnahmen: Keine Einsprachefrist: 13. April 2012

Baupublikation Bauherrschaft: Spielmann Claude Käserlstrasse 3, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Bauherrschaft Grundeigentümer: Spielmann Marlise Käserlstrasse 3, 4228 Erschwil Bauprojekt: Baumhütte Bauplatz: Ilbachstrasse Bauparzelle: 481 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 13. April 2012

Zullwil

Baupublikation Bauherrschaft: M., E. und C. Ackermann Rigistrasse 182, 6340 Baar Bauobjekt: 6 FH Neubau Architekt: Bauherr Bauplatz: Kirchweg Bauparzelle GB-Nr: 190 Planauflage: Beim Baupräsidenten Einsprachefrist: 13. April 2012


LAUFENTALER WOCHENBLATT

Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

BLAUEN

7 RÖSCHENZ

Mehr Mitglieder — Mehr Einfluss

Frühlings-Kinderreigen Am Heimatobe der Kindertrachtengruppe «Am Birsfall Laufen» zeigten die Kleinsten, was sie in ihrer Gruppe gelernt hatten. Die Kreisund Paartänzchen liessen sich sehen.

Kindertrachtengruppe «Am Birsfall Laufen»: Vom Tanzen leicht ermattet. FOTO: JÜRG JEANLOZ

Jürg Jeanloz

Stabwechsel: Tobias Brunner übernimmt von Hannes Häner die Kasse. FOTOMONTAGE: GINI MINONZIO

gin. Etliche Gewerbler haben dem Gewerbeverein KMU Laufental den Rücken gekehrt. Schuld daran sei die Wirtschaftskammer Baselland, weil sie mit Geldern der Gewerbevereine den Wahlkampf des SVP-Politikers Caspar Baader unterstützt habe, erklärte der Präsident des Gewerbevereines KMU Laufental, Marc Scherrer. Wie er am Freitag an der Generalversammlung in Blauen den 90 Anwesenden erläuterte, seien letztes Jahr deswegen einige Reklamationen eingegangen. Insgesamt ist der Mitgliederbestand von 309 auf 290 gesunken. Scherrer lässt aber deswegen den Kopf nicht hängen. Eines seiner Ziele für dieses Jahr ist es, 340 Mitglieder zu erhalten. Innerhalb der nächsten fünf Jahre sollen es gar 450 werden. Dies sind ehrgeizige Ziele, gibt es doch im Laufental insgesamt nur rund 600 Firmen. Erreichen will der Gewerbeverein das Ziel, indem er den Firmen besser mitteilt, welche Vorteile eine Mitgliedschaft bringen kann. Zudem will Scherrer den Verein politisch stärken. Deshalb sucht er die Zusammenarbeit zu den anderen Gewerbevereinen der Region. Der Vorstand des Gewerbevereines KMU Laufental hat in den letzten Jah-

ren zwei junge Mitglieder dazugewonnen. Am Freitag ist auch der langjährige Kassier Hannes Häner zurückgetreten. Seine Funktion übernimmt der Wahlner Tobias Brunner, der 35 Jahre alt ist und bei der BDO AG arbeitet. Er finde es spannend, dass der Gewerbeverein von so einem jungen Präsidenten (Scherrer ist 26 Jahre alt) geleitet werde. Das sei eine sehr dynamische Angelegenheit. Arbeiten statt Papier herumschieben Brunner möchte mithelfen, um die KMUs zu entlasten. «Die gesetzlich vorgeschriebene Administration hat enorm zugenommen. Manche Gewerbler können sich nicht mehr um ihren eigentlichen Job kümmern», so Brunner. Er möchte dazu beitragen, dass der Gewerbeverein sein Möglichstes tut, um den Stein ins Rollen zu bringen, um die administrativen Abläufe zu vereinfachen. Denn eine Entlastung der Gewerbler sei dringen nötig. Brunner übernimmt eine gut gefüllte Kasse mit 200 000 Franken Aktiven. Die Erfolgsrechnung weist einen Aufwand von 100 000 Franken aus. Die Mitgliederbeiträge brachten 40 000 Franken, ebenso viel die Vermietung von Standmaterial.

F

rüh übt sich» war an diesem Abend wohl nicht übertrieben, denn die jüngste Tänzerin der Kindertrachtengruppe war gerade vierjährig. Wohl mussten sich die Kleinsten noch einwenig an ihren Kameradinnen orientieren, aber sie taten das mit viel Enthusiasmus und Aufmerksamkeit. Den Schustertanz begleiteten die Kinder mit kräftigem Gesang und den anschliessenden Reigen gestalteten sie zu einem kleinen Wettrennen. Mächtiger Applaus war ihnen danach sicher, denn die Mamis und Grosis freuten sich riesig über ihre Mädchen und Buben. Als die Kindertanzgruppe dann zum Hexentanz ansetzte, kannte die Begeisterung keine Grenzen. Mit einem aufgesetzten Kopftüchlein und einem Besen zwischen den Beinen absolvierten die Kleinsten eine einmalige Kostprobe ihres Könnens. Keine Walpurgisnacht

hätte so effektvoll gefeiert werden können. Etwas gesitteter ging es bei der Jugendtanzgruppe zu, die mit dem Veilchenwalzer den wunderschönen Frühling einläutete. Die Röcke der jungen Damen plusterten sich bei den schnellen Drehungen lustig auf und zeigten züchtig die ehrwürdigen Pumphöschen. Rassig kam der «Capricorn» daher; mit einigen älteren Semestern ging es beschwingt im Kreise herum. Dass die Paare sich freundlich anlächelten und einander den Hof machten, gehörte zum Programm. Begleitet wurden die Tanzgruppen von der Oedenburger Holzmusik. Mit zwei Schwyzerörgeli, zwei Klarinetten und einem Bass liessen sie gekonnt ihre Melodie ertönen und spielten am Schluss auch noch zum Tanz auf. Als grosse Überraschung tra-

ten die Teenager zu fetziger Country Musik mit einem Line Dance auf; das Publikum verlangte frenetisch eine Wiederholung. Zwischen den Tänzen, welche die vier Jahreszeiten zum Motto hatten, spielte das MundharmonikaQuartett «BEREDAs» erfrischend auf. Ein Medley der Abba erinnerte an die goldenen Siebzigerjahre und der Heuler aus dem Film «Spiel mir das Lied vom Tod» liess den Titelhelden Charles Bronson aufleben. Zum Dessert servierte die Trachtengruppe den Einakter «De root Rock». Zwei Ausbrecher, zwei Schwestern, der Knecht und eine Witwe zankten sich um einen roten Rock, in welchem die Erbschaft der verstorbenen Mutter eingenäht war. Die Gäste erfreuten sich an den Intrigen und dem derben Humor und kamen voll auf ihre Rechnung.

LIESTAL / BLAUEN

Initiative für den Erhalt des öV-Angebots überreicht

GRELLINGEN

Stephan Pabst nominiert für das Gemeindepräsidium An der Vorstandssitzung der SP Grellingen wurde Stephan Pabst zum Kandidaten für das Gemeindepräsidium nominiert. Stephan Pabst wurde bei den Gemeinderatswahlen auf der SP-Liste mit dem zweitbesten Ergebnis wieder in den Gemeinderat gewählt. Der langjährige Gemeinderat Stephan Pabst bringt profunde Kenntnisse unserer Gemeinde und somit die nötigen Qualifikationen und Erfahrungen für das Amt des Gemeindepräsidenten von Grellingen mit. Er war schon von 1989 bis 2007 Gemeinderat und führte

dort erfolgreich 6 Jahren das Ressort Umwelt und 13 Jahre das Bauwesen. Mit 34,5 Prozent ist die SP Grellingen klar als stärkste Partei aus den Gemeinderatwahlen hervorgegangen. Marlies Feller, die das beste Wahlergebnis aller Gemeinderatskandidaten erzielt hat, steht aus persönlichen Gründen für das Gemeindepräsidium leider nicht zur Verfügung. Von allen möglichen Kandidaten ist Stephan Pabst sicher der am besten qualifizierte. Vorstand SP Grellingen

Unterschriften aus 84 Gemeinden: Am Donnerstagmorgen wurde das Liestaler Regierungsgebäude zur Bushaltestelle. Rund 50 Gegner der öV-Angebotsreduktion im Baselbieter Entlastungspaket traf per Postauto ein, um die 7135 Unterschriften für die Volksinitiative «öV im Baselbiet erhalten» einzureichen. Initiant Dieter Wissler, Gemeindepräsident von Blauen (2. v. l.), freute sich über den Erfolg seines Engagements. Die InitiatiFOTO: HEINZ DÜRRENBERGER ve dürfte im Herbst zur Abstimmung kommen.


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WOCHENBLATT

Donnerstag, 29. M채rz 2012 Nr. 13

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Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

THIERSTEINER WOCHENBLATT

9 NUNNINGEN

Musical mit 100 Kindern Zum 125. Jubiläum des Musikvereins Konkordia Nunningen inszenierte der Verein mit der Primarschule Nunningen ein Kindermusical. Drei ausverkaufte Vorführungen bescherten einen Riesenerfolg. Jürg Jeanloz

B

runhilde gab gleich zu Beginn des Kindermusicals den Tarif durch: Kein TV, kein Facebook und keine Computergames, dafür jede Menge Räuber- und Drachengeschichten. So geschah es, dass der König seinen Sohn Max in die weite Welt schickte, damit er sein Glück und vielleicht noch eine Prinzessin findet. Beim billigen Jakob kaufte Max mit seinem spärlichen Sackgeld eine Ritterausrüstung, die aus einem Wams, einer Hose und zwei verschieden farbigen Socken bestand. Als Helm diente ein altes Salatbecken und als Körperschutz einige Blechteller. Vom Drachen konnte Max eine Prinzessin übernehmen, sodass der Auftrag des Vaters, aus seinem kleinen Max einen Regenbogenritter zu machen, eigentlich schon erfüllt war. Ein Chor von 70 Kindern begleiteten Max singend auf seinen Abenteuern und der Musikverein Konkordia untermalte das ganze Geschehen mit feiner Musik. Solopartien von einzelnen singenden Kindern sorgten für grosse Begeisterung und lösten langen Applaus aus. Gute Musik und viel Humor waren angesagt, keine Sekunde war es lang-

Kindermusical als Märchen: Der König empfängt seinen Sohn Max als Regenbogenritter. FOTO: JÜRG JEANLOZ

weilig. Ständig war auf der Bühne etwas los, die Kinder wickelten das Programm in professioneller Manier ab. Zurück zur Handlung: Zu Hause fand Max ein unheimliches Chaos. Kater Brutus hatte mit seinem Katzengesindel die Herrschaft über das Schloss übernommen und den König und seine Gemahlin kurzerhand ins Gefängnis gesteckt. «Katzenmusik tut weh bis ins Herz», jammerte Max, der vor der Aufgabe stand, Brutus und seine Gesellen aus dem Schloss zu vertreiben. Nur mit gepflegter Musik ist gegen die Katzen etwas auszurichten, sagte sich Max und forderte den Schülerchor und den Musikverein auf, ihr lieblichstes Stück anzustimmen. «Scheiden tut weh» sangen

die Kinder und tatsächlich traten Brutus und seine Gesellen den Rückzug an. Also garantierte gepflegte Musik den Erfolg und sicherte ein Happy End. Der Kapellmeister des Schlosses schrieb ein fetziges Stück und unterrichtete die Schlossangestellten im Erlernen von Instrumenten. Spielerisch, musikalisch und mit viel Klamauk wurde ein ganzes Orchester zusammengestellt und damit beste Nachwuchswerbung betrieben. Käthi Grolimund als Gesamtleiterin, Greti Altermatt als Drehbuchverfasserin, Markus Leuenberger als musikalischer Leiter und viele Helferinnen und Helfer hatten ein hervorragendes Kindermusical inszeniert und erhielten dafür langen Beifall.

BREITENBACH

BREITENBACH

«Malen ist mir ein Bedürfnis»

Gemeinde trägt Sorge zur Infrastruktur

Kreativ: Katharina Freiburghaus malt nicht nur Bilder, sondern gestaltet auch ihr Haus mit ausFOTO: GABY WALTHER sergewöhnlichen Ideen. gwa. Majestätisch steht der violette Baum im Zentrum, farbig leuchtet der Himmel im Hintergrund auf. «Malen ist für mich weniger ein Hobby denn ein Bedürfnis», erzählt Katharina Freiburghaus. Seit Kindheit malt sie. Eine Vorlage braucht sie keine. Die Bilder entstehen aus dem Bauch heraus. «Meine Bilder sind ein grosses Stück Freiheit für mich. Ich male nur, was mir gefällt. Die Weite, der Himmel, die Farben, keine Strommasten, keine Überbauungen, einfach nur Natur. Im Gegensatz zum Fotografen kann ich das alles weglassen, was ich nicht als schön empfinde.» Rund 40 Bilder von ihr, die meisten in Acryl oder Aquarell, sind vom kommenden Samstag an im Zentrum Passwang in Breitenbach zu bewundern. Doch Katharina Fankhauser setzt ihre Kreativität nicht nur für ihre Bilder ein. Ihr Haus in Breitenbach offenbart ein Fundus an originellen Ideen. «Für mich ist Freiheit Gedanken und Ideen umzusetzen, auch wenn diese noch so schräg und verrückt sind», sagt die Künstlerin. So ziert ein Rosenbogen das Wohnzimmer. Eine edle Stehlampe, die

ihr nicht mehr gefiel, überklebte sie kurzerhand mit Spielfigürchen, übersprühte das ganze mit rostähnlicher Farbe und ein aussergewöhnliches Einzelstück präsentiert sich nun dem Betrachter. Eine gemalte Märchenlandschaft erstreckt sich über die Wand des Zimmers ihrer Tochter und ein grosses Porträt Che Guevaras ziert das ehemalige Zimmer des Sohns. Heute ist das Zimmer ihr Atelier, das Bild durfte sie auf Geheiss des Sohnes aber nicht übermalen. Das Geländer im Haus hat sie mit Kunstfell überklebt und das Geländer draussen mit Modellgleisen und -eisenbahnen verziert. Sie stellt damit einen Bezug zu einer weiteren Tätigkeit von ihr her. Denn im unten Teil des Hauses befindet sich ein Modelleisenbahnladen. Seit 12 Jahren verkauft die gelernte Köchin hier Modellbahnen und Zubehör. Immer nachmittags ist der Laden offen. Daneben hat Katharina Freiburghaus noch eine grosse Teddybärsammlung und züchtet Schildkröten. Die Bilder von Katharina Freiburghaus-Christ sind bis Ende Mai im Zentrum Passwang ausgestellt.

bü. Nach der Ratssitzung vom Montag ist klar: An der kommenden Gemeindeversammlung vom 16. April dreht sich alles ums Bauen. Der Rat setzte auf Wunsch von Gemeindepräsident Dieter Künzli das einzige anders gelagerte Geschäft, die Einführung des Regionalen Führungsstabes (RFS) per 1. Juli 2012, von der Traktandenliste ab. Damit geht der ursprünglich vom Forum Regio Plus miterarbeitete und im Gegenwind einzelner Gemeinden stehende Vertrag erneut in eine Zusatzschlaufe. «Unklar ist immer noch die Abgeltung der Fixkosten unserer vom RFS mitbenützten Zivilschutzanlage», begründete Künzli eine zusätzliche Abklärung. Das Geschäft komme aber noch zeitgerecht an der Rechnungsgemeindeversammlung vom Juni zur Abstimmung, versicherte der Gemeindepräsident. Den Breitenbacher Souverän erwarten am 16. April sechs Geschäfte rund ums Bauen mit Investitionskosten von brutto 1,1 Millionen Franken, wie die Gemeinderäte Remo Holzherr und Marcel Humair sowie Bauverwalter Markus Vögtlin ausführlich darlegten. «Breitenbach will auch bei der Infrastruktur ökonomisch und ökologisch nachhaltig wirken», ergänzte Gemeindepräsident Dieter Künzli gegenüber dem Wochenblatt. Auf dem Bauprogramm stehen die Sanierung der Wasserleitung am Grienweg, der Ersatz der alten schadhaften Gussleitung am Gehrenweg sowie ein Wasser-Ringschluss im Gebiet Gehrenweg-Bodenackerstrasse. Brutto 480 000 Franken wird die neue Erschliessung Mattenweg kosten, die von der Bauherrschaft vorfinanziert wird. Der «energetisch katastrophale» Kindergarten Breitgarten soll in einer ersten Etappe Verbesserungen erfahren und gleichzeitig auch in das Netzwerk mit dem Schulhaus Mur eingebunden werden. Und schliesslich soll die Nachrüstung mit Solar- und Fotovoltaikanlagen eine bis zum Minimum reduzierte Anschluss-Nachzahlungsgebühr für Wasser und Abwasser zur Folge haben.


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Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

HOFSTETTEN

13

WITTERSWIL

Grosser Verkehrsverein Leimental

«Drum losi lieber ufs Grosi» Zweiter Streich zum 20Jahr-Jubiläum der Musikschule im Leimental: Am Samstag wurde ein strahlendes Schulfest gefeiert. Höhepunkt war der Auftritt des Liedermachers Christian Schenker. Edmondo Savoldelli

Kehlengrabenschlucht: Ein Thema an der Versammlung. ao. Am letzten Freitag hielt der Verkehrsverein Leimental in Hofstetten seine Generalversammlung ab. Eine Halle wie das Hofstetter «Mammut» ist nötig, wenn der Verkehrsverein Leimental seine Generalversammlung durchführt. Gegen 200 der 753 Mitglieder nahmen nach dem Apéro an den sehr schön gedeckten Tischen Platz und freuten sich über die kleinen Geschenke, die der rührige Vereinsvorstand zusammengetragen hatte. Die Vereinsleute waren aus allen Gemeinden zwischen Binningen, Burg und dem elsässischen Wolschwiller, dem Tätigkeitsgebietes des Vereins, angereist. Fast das längste Traktandum des offiziellen Teils, der von Präsident Andreas Haussener speditiv durchgezogen wurde, war die Begrüssung der vielen Gäste und Honoratioren, darunter Gemeindepräsidenten, Gemeinderäte, Kantonsräte und verdiente Mitglieder, dann begrüsste Gemeinderätin Maja Schneiter (Hofstetten-Flüh) die Gäste im Namen der Gemeinde. Der Präsident durfte auf ein reiches Programm im letzten Jahr zurückblicken. Glanzpunkte waren die Einweihung der Waldwanderwege im Lei-

FOTO: ANDREAS OBRECHT

mental, die der Verkehrsverein als Hauptsponsor unterstützte, eine Führung durch die Antoniuskirche in Basel sowie der Jahresausflug nach Schwanden. Im laufenden Jahr unterstützt der Verein die Restaurierung von alten Grenzsteinen. Vizepräsident Paul Gschwind warb für das Jahresprogramm 2012, das eine Dorfbesichtigung in Leymen, ein Besuch bei der Raubtierdressur von Jürg Jenny in Olsberg, den Jahresausflug mit geheimen Zielen und den Besuch einer Ausstellung mit dem Turiner Grabtuch sowie der Fasnachtsausstellung im Museum Binningen vorsieht. Im Anschluss offerierte der Verein seinen Mitgliedern ein feines Abendessen mit Älplermagronen und Dessert, dann erzählte Johann Brunner Episoden aus der Geschichte der Kehlengrabenschlucht bei Hofstetten, die im Jahr 1908 vom Verkehrsverein begehbar gemacht wurde. Die Schlucht wird von einem Patronatskomitee, dem auch der Verein angehört, unterhalten. Mit fröhlichen Liedern sorgten The Harmonists, vier junge Sänger aus Basel, für gute Stimmung, besonders mit ihrem kleinen grünen Kaktus.

D

as Musikschulkollegium um Schulleiter Toni Ebnöther hatte sich einiges einfallen lassen, um diesen Festtag für seine Schüler und Schülerinnen zu einem reichen Erlebnis werden zu lassen. Für einmal stand nicht das Üben und Vorspielen im Vordergrund, sondern das Ausprobieren, das Spielen und das Zuhören (und das Kuchenessen, natürlich). Schon am

Ungewöhnlich: Die Kokosnuss als Schlaginstrument.

Stimmunskanone: Chrstian Schenker hatte bei Kindern und Erwachsenen grossen Erfolg FOTOS: EDMONDO SAVOLDELLI

Morgen zeigten sich ca. 50 Kinder daran interessiert, wie sich denn nun all diese Zupf-, Streich-, Blas-, Tasten- oder Schlaginstrumente wirklich anhören und anfühlen. Die Begegnung mit «ihrem» Instrument am InstrumentenSchnuppertag ist für viele Kinder die Grundlage für die Instrumentenwahl. «Zwischen 50 und 70 Kinder melden sich jedes Jahr neu in die Musikschule an, und einer bis zu 12-jährigen Musikkarriere innerhalb der MuSoL steht nichts im Wege», so Toni Ebnöther. Am Nachmittag konnten die Kleinen in die Märchenwelt des Tino Flautino und seiner Zaubermelodie eintauchen oder im Klangparcours ungewöhnliche Töne und Geräusche erleben und auf ebenso ungewöhnlichen Instrumenten spielen. Als wahre Leckerbissen entpuppten sich neben den feinen Kuchen im Kaffistübli die Kostproben aus dem Musikunterricht, welche in kleinen Formationen dargeboten wurden. Höhepunkt war dann der Auftritt von Liedermacher Christian Schenker. Der ehemalige Kindergärtner und Musiklehrer un-

terhielt die Kinder mit fetzigen Melodien und spassigen Mundarttexten, die voll aus dem Kinderleben gegriffen sind und in denen sich viele in dieser oder jener Figur wieder erkennen konnten, wie etwa in «Dr Jufli und dr Blööterli» oder in «Drum losi lieber ufs Grosi». So ging bei strahlendem Wetter und ebensolcher Laune ein Fest zu Ende, das schon bald seine Fortsetzung finden wird. Am 2. Juni folgt der nächste Streich, nämlich das feierliche Galakonzert mit dem offiziellen Festakt. Wiederum in der Mehrzweckhalle in Witterswil, um 18 Uhr.

Erfolg vielen Übens: Überzeugendes Cellospiel.

Von jetzt an löscht «Brünnli» das Feuer Am Samstag weihte Büren sein neues Tanklöschfahrzeug ein – mit Weihwasser, Bier und Feuer

Feiern: Geschenke und Küsse für die gelungene Zeremonie (v. l.): Kommandant Matthias Saladin, Pfarrer Kilian Maduka, aktive Feuerwehrfrau, Gemeindepräsidentin Esther Altermatt und Peter Jäggi (Lieferfirma). dust. Eine stattliche Anzahl Bürener wollten letzten Samstag sehen, welch modernes Tanklöschfahrzeug künftig zum Einsatz kommt, falls irgendwo Feueralarm ausgelöst wird. Während das alte, bald 40-jährige Gefährt bereits irgendwo in Afrika seinen Dienst weiterführt, durften die 22 Feuerwehrmänner und -frauen im vergangenen Dezember nach einer intensiven Einführung ihr neues Flaggschiff in Recherswil entgegennehmen. Dort wurden jene, die künftig den Mercedes-Benz Vario 818 fahren oder bedienen müssen, durch das Personal der Firma Feumotech ausführlich geschult, bevor sie im neuen K-TLF (Klein-Tanklöschfahrzeug) nach Hause fahren durften», erklärte Kommandant Matthias Saladin,

dem die Freude über die technische Aufwertung der Bürener Feuerwehr ins Gesicht geschrieben stand. Jetzt bräuchten wir nur noch ein paar junge Idealisten, die den etwas spärlichen Bestand optimierten, meinte Esther Altermatt, als sie den von Peter Jäggi (Firma Feumotech) erhaltenen symbolischen Riesenschlüssel an den Kommandanten weitergab. Nachdem die Gemeindepräsidentin das 380 000 Franken teure Feuerwehrauto via etwas widerspenstiger Sektflasche auf den Namen «Brünnli» getauft hatte, war die Reihe an Pfarrer Kilian Maduka, dieses feierlich einzusegnen. Nun gings ans Löschen. Zuerst als kleine Demonstration einen Flüssigbrand mit Schaum, dann den Durst mit Bier oder anderem.

Löschen: Ein erster Einsatz des neuen K-TLFs. Mit Schaum gegen den Flüssigbrand.

Enthüllen: Der Name «Brünnli» kommt zum Vorschein.

Posieren: Schlüsselübergabe von der Gemeindepräsidentin zum Kommandanten.

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Segnen: Der hl. Florian soll das neue Fahrzeug möglichst wenig zum Einsatz zwingen.


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Musical Thunerseespiele «Titanic» Fr, 13. 7., 27. 7., 17. 8., 24. 8., je 1 Tag Fahrt inkl. 1. Kategorie Fr. 195.– Thunerseespiele «Titanic» Mi, 1. August, 1 Tag Fahrt inkl. 1. Kategorie und Matinee-Brunch Fr. 135.– Verlangen Sie noch heute unsere Reiseprogramme 2012.

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So, 1. April, Saisoneröffnungsfahrt nach Goldingen 8 Uhr Fahrt, Kaffeehalt, ME, tierische Showeinlage Fr. 76.– 6.–9. April, Ostern im Salzkammergut-Traunstein Fahrt, HP im 4*-Hotel, div. Eintritte, Kutschenfahrt, 5-Seen-Rundfahrt und Schiffrundfahrt Fr. 649.– Do, 12. April, Thunerseeschifffahrt mit Mittagessen 9 Uhr Fahrt, Menü an Bord, Schifffahrt Fr. 86.– Do, 24. April, Apfelblüte in Mostindien 10 Uhr Fahrt, Menü mit Dessert 2.–8 Mai, Pilgerfahrt nach Lourdes, Fahrt, VP, geistl. Betreuung vor Ort durch Pater Gérard

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So, 13. Mai, Muttertagsfahrt nach Unterschächen 8 Uhr Fahrt, Kaffeehalt, Apéro, ME Geschenk für alle Mütter Fr. 89.– Di, 22. Mai, Frühlingserwachen in Wengen 9 Uhr Fahrt, Bahnfahrt, ohne ME

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SPORT

Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

17 FUSSBALL

FC Laufen muss Steuer herumreissen

2. LIGA Interregional Samstag, 31. März 2012

FC Laufen - NE Xamax U21 17 Uhr, Sportplatz Nau, Laufen eh.- Nach dem Remis im Derby in Oberdorf strebt Laufen im Heimspiel gegen das erstarkte U21-Team von Xamax den ersten Sieg in der Rückrunde an. In Neuenburg reichte es zu einem damals beachtlichen 1:1-Remis. Das junge Xamax-Team hat sich von den Wirren rund um das Profiteam nie aus der Ruhe bringen lassen. Beim Rückrundenstart besiegte Xamax den damaligen Zweiten Moutier 2:0, dann reichte es beim Leader Black Star zu einem 1:1 Remis und letzten Samstag wurde Porrentruy 3:0 nach Hause geschickt. Ehrenpräsident Gilbert Facchinetti hat mit einigen Gönnern unter dem Begriff «Fondation Gilbert Facchinetti» den Xamax-Nachwuchs unter seine Obhut genommen. Bei vier Punkten Rückstand auf Black Stars muss man jedoch auf Ausrutscher der Basler hoffen, will man mehr als den aktuellen zweiten Rang erreichen.

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Einsatz: So wie Anton Weis gegen Oberdorf, ist von jedem voller Einsatz gegen Xamax gefordert, soll der wichtige Sieg Tatsache werden. FOTO: EH-PRESS

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Veranstaltungen

Nach dem zweiten Remis in Folge braucht Laufen raschmöglichst einen Erfolg, will man nicht doch plötzlich und unerwartet in Stress geraten. Edgar Hänggi

L

aufen wollte das Regioderby in Oberdorf wie schon in der Hinrunde dazu nutzen, um mit einem Sieg wieder auf Erfolgskurs umzuschwenken. Entsprechend offensiv und selbstbewusst stieg man in die Partie. Wie schon in den Auftritten zuvor konnte das Ritter-Team die Pace nicht durchhalten. Smitala sorgte zwar für den Führungstreffer, doch auch der be-

ruhigte nicht. Oberdorf gelang später noch der Ausgleich zum 1:1. Ein Remis, das beiden Teams nicht wirklich weiterhilft. Im Moment tut man gut daran, das Augenmerk auf beide Richtungen der Tabelle zu haben. Noch ist in Sachen Zielsetzung für die Rückrunde der angestrebte vierte Rang möglich. Dies auch deshalb, weil Porrentruy der Start in den Frühling nicht wirklich bekam. Das Spiel in La Chaux-de-Fonds gegen Etoile-Sporting wurde abgesagt, dann zwei 0:3 Pleiten gegen Oberdorf und zuletzt Xamax. Auf der anderen Seite muss aber die Tatsache, dass mit Ausnahme des schwachen Aufsteigers FranchesMontagnes plötzlich alles zusammengerückt ist, zu Wachsamkeit mahnen. Oberdorf ist nach Allschwils gutem Start mit neun Punkten aus den drei Spielen unter den Abstiegsstrich gerutscht. Die Teams von Platz fünf (Lyss) und 13 (Oberdorf) sind nur noch durch sechs Punkte voneinander getrennt.

Laufen rangiert aktuell auf Position sechs mit 21 Punkten. Dies heisst genau so viel, dass bei einer Niederlage am Samstag gegen das erstarkte Xamax und bei möglichen Erfolgen von Oberdorf (in Liestal), Allschwil (in Moutier) und Etoile (in Courtételle) noch zwei Punkte Differenz zu einem Abstiegsplatz bestünden. Auf der anderen Seite ist es aber auch richtig, wenn man in Laufen jetzt nicht auf Panik macht. Das Potenzial ist vorhanden, um im vorderen Tabellenteil mitkämpfen zu können. Am Samstag kann auch Kevin Eigenmann nach seinen Spielsperren wieder eingesetzt werden. Dafür fehlt nach der vierten Verwarnung Verteidiger Diseris. In Oberdorf kam der neue Torhüter Di Simone zu seinem ersten Einsatz und erntete dafür gute Noten. Auf die Defensive wird es am Samstag gegen Xamax auch ankommen, will man den ersten Rückrundenerfolg feiern.

KORBBALL

Nunningen ganz vorne mit dabei

GSieger der Kategorie U16: Nunningen. FOTO: ZVG

rtvdt. Am letzten Samstag fand in Büsserach die Korbball Regionalmeisterschaft der Jugend U14 und U16 des Turnverbands Dorneck-Thierstein statt. 14 Mannschaften kämpften in drei Kategorien um den regionalen Titel in der Hallenmeisterschaft. Damit die beiden Mannschaften in der Kategorie Mädchen U14 aus Erschwil und Nunningen nicht nur gegeneinander spielen mussten, wurden sie jeweils in die Gruppen der Knaben U14 eingeteilt. Am Schluss der Meisterschaft, spielten die beiden Mädchenmannschaften den Final gegeneinander, welcher die Nunninger für sich entschieden. Somit gingen Sie als Sieger der Partie vom Spielfeld und gewannen in der Kategorie Mädchen U14. Bei den Knaben U14 wurde in zwei Gruppen gespielt. Die Sieger der beiden Gruppen Erschwil 1 und Büsserach trafen sich im Final. Nach 20 Minuten

Spielzeit freute sich die Mannschaft aus Erschwil über den Sieg. Im Spiel um Rang 3 gewann Nunningen 1 gegen Meltingen. In einer Gruppe, also jeder gegen jeden, spielten die 5 Mannschaften bei den Knaben U16. In dieser Kategorie sicherte sich das Team aus Nunningen die meisten Punkte und holte sich den Sieg vor Büsserach. Dritter wurde Erschwil. Trotz dem hervorragendem Wetter, waren alle jungen Spieler top motiviert und zeigten gute Spiele in den verschiedenen Kategorien. Sehr erfreulich war auch die Anzahl der Zuschauer, welche die jungen Korbballspieler und Spielerinnen lautstark unterstützten.

Rangliste: Mädchen U14: 1. Nunningen, 2. Erschwil; Knaben U14: 1. Erschwil 1, 2. Büsserach, 3. Nunningen 1, 4. Meltingen, 5. Erschwil 2, 6. Erschwil 3, 7. Nunningen 2; Knaben U16: 1. Nunningen, 2. Büsserach, 3. Erschwil, 4. Meltingen, 5. Grindel


DORFPLATZ

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Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

EINGESANDT

EINGESANDT

– GEDANKENSTRICH –

Start mit viel Elan

Frühlingserwachen bei den Jägern

Brauner Sichtschutz

Die neue Präsidentin der SP Amtei Dorneck-Thierstein, Irène Meier-Reber, begrüsste am vergangenen Donnerstag in Rodersorf die Genossinnen und Genossen zu ihrer ersten Sitzung. Zu den Haupttraktanden gehörte das Jahresprogramm, bei welchem neben der 1. Maifeier in Gempen und dem Sektionstreff vom 17. August in Rodersdorf, die Nominationsversammlung vom 15. November in Breitenbach, für die Regierungs- und Kantonsrats-Wahlen, im Zentrum stehen. Als Delegierten der SP Schweiz, amtieren neu Irène Meier und Christoph Heinrichs und als Ersatz, Eva Zumbrunn und Remo Waldner. Die bisherigen Mitglieder der Geschäftsleitung der SP Kanton Solothurn, Irène Meier und René Umher, wurden in ihrem Amt bestätigt. Remo Waldner

REDAKTIONSSCHLUSS Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Freitag, 15 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen ohne rechtzeitige Vorankündigung kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch

Die Jägervereinigung der Bezirke Dorneck und Thierstein hat ihre 40. GV in Dornach abgehalten. Präsident Marcel Wyser hat gekonnt durch den Abend geführt. Gestartet wurde der Abend mit dem schwungvollen Auftritt der Schwarzbueben Jagdhornbläser, welche auch die Gedanken an die verstorbenen Kameraden musikalisch begleiteten. Den interessanten Worten des Gemeindepräsidenten Kurt Henzi wurde gelauscht und mit Freude der gespendete Dessert verdankt. Zur Freude der Anwesenden wurde auch der Kaffee von der Bürgergemeinde Dornach offeriert. Frau Regierungsrätin Esther Gassler, als oberste Jagdverantwortliche des Kantons Solothurn hat uns Jäger ermuntert, mehr junge Leute zur Jagd zu begeistern. Jagen sei ein schönes Hobby aber auch sehr aufwändig. Den Ratschlag nehmen wir sehr gerne entgegen, wenn auch die Umsetzung nicht einfach ist. Als gutes Instrument der frühen Nachwuchsförderung hat sich das Ferienpassangebot der JG Kleinlützel für die Schulkinder etabliert. Die Nachfrage war im letzten Jahr so gross, dass sich nun neu auch die JG Nunningen für das Angebot zur Verfügung stellt. Zusätzlich wurde an diesem Abend neben den etablierten Gruppen der Jagdhunde, Jagdschützen und Jagdhornbläsern eine neue Kommission mit dem Namen Wildring für Schalenwild gegründet. Das tönt im Moment etwas unspektakulär. Aber diese Kommission hat die Aufgabe, das Wissen der Jäger revierübergreifend zu sammeln so nötige Massnahmen zugunsten unseres Schalenwil-

Gaby Walther

Frühlingsaktivität: Auch bei den Rehen macht sie sich bemerkbar. des einzuleiten. Es steht aber auch der Wunsch im Raum, dass das Wissen über Wildtiere und über deren Biotope der Bevölkerung zugänglich gemacht wird. Wie können wir die Notwendigkeit der Jagd begreiflich machen? Durch sachliche Information und dem Aufzeigen von Zusammenhängen, sehen wir eine Chance den Wissensstand der Bewohner und Nutzer unserer Landschaft zu erhöhen. Wir Jäger beobachten die Veränderungen unserer Landschaft kontinuierlich über Jahre. Nicht immer kann dabei sofort abgeleitet werden, welche Auswirkungen das für einzelne Wildarten haben kann. Aber diese Beobachtungen sind wichtige Mosaiksteine um eine Entwicklung zum Guten oder Schlechten beurteilen zu können. Wissen macht neugierig und

FOTO HUGO BÜRKI

dadurch hoffen wir einen konstruktiven Dialog mit vielen interessierten Bewohnern führen zu können, der nicht zuletzt auch der Rekrutierung des eigenen Nachwuchses dienen soll. Jäger kann man nicht einfach werden, es ist vorher eine anspruchsvolle Ausbildung zu absolvieren und danach muss auch eine Prüfung bestanden werden. An diesem Abend konnten vier Jungjäger ihren Fähigkeitsausweis entgegennehmen: Marc Hächler, Christoph Herzog, Severin Weber und Christoph Huber. Es wurden auch die älteren Jäger geehrt, und wenn man die Anzahl derer mit der Anzahl der Jungjäger vergleicht, kann man den Aufruf von Frau Regierungsrätin Gassler, mehr für den eigenen Nachwuchs zu tun, gut verstehen. Hugo Bürki, JVDT

EINGESANDT

EINGESANDT

Verein Dorfläbe Metzerlen-Mariastein

Altes Schulhaus erhält Wohnungen

Am 23. März fand vor 22 anwesenden Mitgliedern die Generalversammlung des Verein Dorfläbe im Restaurant Kreuz statt. Der Vereinspräsident durfte zusammen mit dem Vorstand auf ein gutes und eindrückliches Vereinsjahr zurückschauen. Es gab verschiedene Höhepunkte wie zum Beispiel der Vereinsausflug 2011, welcher unter dem Motto «Man muss nicht immer weit weggehen» stattfand. Es gab eine fast Rekordbeteiligung für den Ausflug «mit Znüni und Degustation» bei der Burg Landskron. Im Vorfeld der diesjährigen GV fand eine Besichtigung im Dorfmuseum Hofstetten statt. Da wurde den Teilnehmern von Herrn Hugo Stöckli erklärt, was einen Oldtimer so spannend macht und warum man(n) extra Carfahrten nach Italien auf sich nimmt, um Ersatzteile zu besorgen. Anlässlich der GV konnte zur Kenntnis genommen werden, dass der Verein Dorfläbe und der Vorstand breit abgestützt ist. Er kann auf viele zuverlässige Helfer und Helferinnen zählen. Der Dank des Präsidenten ging neben dem Vorstand auch an den Gemeinderat für die finanzielle Unterstützung, der technischen Abteilung und der Crew

der Kürbismarktstände (Martin Emmenegger, Martin Kamber und Peter Brunner) für die tatkräftige Unterstützung und für die vielen kleinen Handreichungen unter dem Jahr. Der Ausblick im Vereinsjahr 2012 liegt klar in Verbindung mit dem Dorffest, obwohl primär der Musikverein ja seinen 100. Geburtstag feiert, ist es auch ein Jubiläum für den Verein Dorfläbe, welcher bekanntlich 20 Jahre alt wird. Aus diesem Anlass wird der Dorfmarkt vom Verein Dorfläbe organisiert. Der eigentliche Jubiläumsanlass für den Verein Dorfläbe ist dann im Herbst. Die Wahlen wurden vom Tagespräsidenten René Bachmann mit Bravour gemeistert, als neues Mitglied im Vorstand wurde Sabine Zoller gewählt. Eine weitere Herausforderung wird es sein den Vorstand ab der GV 2012 neu zu formieren, denn verschiedene Vorstandsmitglieder haben den Rücktritt bekannt gegeben. Das Dorf braucht bekanntlich verschiedene Gesichter. Die Interessierten können sich ab sofort beim Vorstand melden. Jens Schindelholz, Präsident Verein Dorfläbe

EINGESANDT

Guido Halbeisen und Rolf Richterich gegen Bezirksschreiberei Laufental An der Landratsdebatte vom letzten Donnerstag hat sich die SVP und die FDP erneut gegen das Bezirksgericht und die Bezirksschreiberei Laufental ausgesprochen. Georges Thüring (LR SVP), wie man das auch erwarten darf, hat sich auf die Seite der CVP gestellt und sich für die Region und das Bezirksgericht und die Bezirksschreiberei Laufental eingesetzt. Entäuschend ist, dass Guido Halbeisen (LR SVP) und Rolf Richterich (LR FDP) als einzige Laufentaler Landräte nicht bereit gewesen sind, für ihren Bezirk einzustehen. Damit lassen die beiden Politiker nicht nur ihre Region im Regen stehen, sondern enttäuschen auch viele ihrer Wählerinnen und Wähler. Allzu gerne führen SVPler das Schlagwort «volksnah» im Munde; wenn es aber darum geht, diese Volksnähe zu vertreten und sich für seine Re-

gion und seine Wähler einzusetzen, so scheint dies nicht mehr wichtig. Schliesslich hat man ein vorgegebenes Parteiprogramm, an welches man sich halten muss. Das Volk scheint in den Hintergrund zu geraten und die Parteilinie wichtiger als alles andere. Etwas ungewohnt ist die Haltung des FDPler Fraktionspräsidenten Rolf Richterich, welcher sich immer sehr für die Region einsetzt. Doch hier scheint man sich hinter den angeschlagenen RR Adrian Ballmer zu stellen. Die bürgerliche CVP aber steht zu ihrem Wort und vertritt auf kommunaler wie auch auf kantonaler Ebene nicht nur die Region, sondern setzt sich aktiv mit ihrem Versprechen für all ihre Wählerinnen und Wähler ein. Marc Scherrer, Parteipräsident CVP Laufental

Umnutzung: Im Schulhaus Blauen werden Wohnungen eingebaut.

Das «Alte Schulhaus» mitten im Dorf Blauen, das anno 1846/48 zu 10 476.41 Franken! in Fronarbeit erbaut wurde und unter Denkmalschutz steht, wird zurzeit innen total umgebaut und aussen sorgfältig restauriert. Nach sorgfältigen Bedarfsabklärungen und Finanzierungsnachweisen, genehmigte die Gemeindeversammlung am 29.Juni 2011 (nicht ganz emotionslos,) diese Umnutzung im 1. und 2. Oberschoss sowie im Dachgeschoss und bewilligte einen Ausführungskredit von 1,8 Mio. Franken. So entstehen mitten im Dorfkern neu eine 1 ½, drei 2 ½-Zimmerwohnungen sowie eine prächtige Loftwohnung im alterwürdigen Dachgeschoss. Sie sind rollstuhlgängig, altersgerecht mit neuem Lift zugänglich, haben separate Parkplätze und sind nur eine bzw. zwei Geh-

FOTO: ZVG

minuten von der Postauto-Haltestelle und vom Dorfladen entfernt. Das Erdgeschoss und einen Teil des 1. OG bleiben wie bisher der Öffentlichkeit als Gemeindeverwaltung und Sitzungsraum für den Gemeinderat erhalten. Mit dieser zukunftsweisenden Grossinvestition haben Gemeinderat und Gemeindeversammlung trotz Finanzknappheit Mut und Weitsicht bewiesen, damit die Gebäudesubstanz in der Kernzone nicht zerfällt und das historische Dorf am Blauen lebenswert bleibt. Hoffentlich zeigt dieses konkrete Beispiel positive Signalwirkung, denn bereits stehen auch in unserem Dorf schon mehrere Häuser leer, zerfallen offensichtlich und warten auf risikofreundliche Investoren. Peter Meury-Saner

VERANSTALTUNG

Brass meets «Schülerchor, Liesberg» WOS. Am kommenden Samstag um 20 Uhr musizieren die Schüler der Primarschule Liesberg zusammen mit dem Musikverein Brass Band Liesberg unter der Leitung von Thomas Scherrer anlässlich des Jahreskonzerts in der Mehrzweckhalle Seemättli in Liesberg. Das Programm enthält Klassiker wie zum Beispiel «Ds Hippigschpängschtli» von

Peter Reber, die Filmmelodie von Harry Potter oder den bekannten Ohrwurm «Lollipop». Nebst den musikalischen Leckerbissen mit Chor und Band enthält das Konzertprogramm auch einige Solodarbietungen. Die Türöffnung ist ab 18.30 Uhr und der Eintritt ist frei. Es gibt wie immer ein feines Abend-Menu.

Der Sonnenschein und die Wärme der letzten Tage gaukeln schon im März einen Sommer vor. Und tatsächlich wagen sich einige Unverbesserliche bereits mit kurzen Hosen und Flipflops auf die Strasse. Doch einen Blick in den Garten beweist, dass es noch lange nicht Sommer ist. Im Gegenteil, ein trauriges Bild bietet sich dem Betrachter. Noch kahl sind die Sträucher und Bäume, und der eigentlich immergrüne Kirschlorbeer verdient eher das Prädikat ewig brauner Lorbeer. Als Sichtschutz würde er ja noch durchgehen, als Dekorationselement wohl weniger. Nicht nur er hat den eisigen Winter schlecht überstanden, auch Bambus, Rosen und Rosmarin scheinen Opfer der Kälte geworden zu sein. Der Geissblatt, der seit Jahren mächtig wuchernd den Rosenbogen vereinnahmte, wurde im Dezembersturm auseinandergerissen. Beherzt schnitt ich ihn bei mildester Wintertemperatur kräftig zurück. Schliesslich kann ich seiner im Sommer kaum Herr werden, so schnell wächst er. Doch der Kahlschnitt nahm er mir ziemlich übel, denn keine einzige Knospe ist nun mehr zu entdecken. Tot und dürr liegen seine Überbleibsel da. Da heisst es nun die Motorsäge zu zücken und in den allbekannten Frühlings«song», der bei den ersten warmen Strahlen erwacht, zusammen mit Rasenmäher und Vertikutierer einzustimmen und mit lautem Motorengeräusch das Verdorrte umzumähen. Doch halt: Gelb, weiss, blau und rot schimmert es zwischen dem toten Laub hindurch. Da eine gelbe Osterglocke, dort ein zartes Veilchen und hier eine bienenumschwärmte Tulpe – leise recken sich die Frühlingsboten aus der braunen Tristesse empor. Den Zwiebeln scheint die Kälte nichts ausgemacht zu haben. Welche ein Wunder, das hier erblüht. Beim näheren Betrachten der Bäume entdecke ich hier und da ein feines Grün, das sich durch die Knospen bemerkbar macht. Da scheinen doch einige Kälte und Trockenheit getrotzt zu haben. Sollen mir Bambus und Lorbeer doch gestohlen bleiben. Wenn sie nicht mehr auferstehen wollen, werden sie durch robustes Einheimisches ersetzt. Raus mit der empfindlichen Exotik. Nur der wohlduftende Rosmarin werde ich wie jedes Jahr ersetzen, um meine Gerichte zu würzen.

LESERBRIEF

10 Meilen Laufen nur für Spitzenläufer? Für mich entwickelte sich der 10 Meilen Lauf nach mehreren Teilnahmen tatsächlich zum Lauf-Highlight, und meine Familie begann nachzuziehen: tolle Strecke, super Ambiente. Dann überlegten sich die Veranstalter 2011 eine geniale Konzeptänderung: Streichen der Kurzstrecke, Streichen der Schülerläufe (gerechterweise muss ich sagen: zugunsten der Schülerstaffel), Streichen der Walkerkategorie, Neuterminierung auf das erste Sommerferienwochenende. Reaktion der Veranstalter auf die Bekundung meines Bedauerns: Kein Kommentar. Immerhin hat man wohl für 2012 erkannt, dass der Termin in den Sommerferien keine gute Option ist. Für mich bedeutet das neue Konzept wie auch beim Basler Stadtlauf: Masse statt Klasse, Spitzenläufer statt Familien. Da sage ich: 10 Meilen Laufen, nein Danke. Es gibt Alternativen in der Region. V. Fritz, Rodersdorf


DIES UND DAS

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DER LACHENDE PARAGRAF

BÜCHER

Geld gegen Arbeit

Vom bewegten Leben des Joseph Ferdinand Gerster (1829–1880)

«Solange mein Chef so tut, als würde er mich ordentlich bezahlen, solange tue ich, als würde ich wirklich was arbeiten!» Wann spricht man von einem Arbeitsvertrag? Gemäss Gesetz ist immer dann von einem Arbeitsvertrag auszugehen, wenn Tätigkeiten verrichtet werden, die üblicherweise nur gegen Entgelt geleistet werden und zudem ein Unterordnungsverhältnis besteht. In solchen Fällen gelten die Vorschriften des Arbeitsvertrages auch dann, wenn kein schriftlicher Arbeitsvertrag geschlossen wurde oder dieser zur Umgehung von Vorschriften aus dem Arbeitsrecht (z.B. Kündigungsfristen) anders bezeichnet wird. Diese Kündigungsfristen können folglich nicht umgangen werden, indem ein Vertrag mit typischen Eigenschaften des Arbeitsvertrages als «Auftrag» bezeichnet wird (der jederzeit kündbar ist). Welche Leistungen stehen sich im Arbeitsvertrag gegenüber? Der Arbeitnehmer hat die Pflicht, die Arbeit zu verrichten, der Arbeitgeber hat die Pflicht, den Lohn zu bezahlen. Beide

Leistungen stehen in einem Austauschverhältnis, es handelt sich um einen vollkommen zweiseitigen Vertrag. Welche Vorschriften regeln die Höhe des Lohnes? Weder das Obligationenrecht noch das Arbeitsgesetz enthalten Vorschriften über die Höhe des Lohnes. Mindestlöhne werden häufig in Gesamtarbeitsverträgen festgehalten. Diese gelten entweder für die daran beteiligten Arbeitgeber (z.B. alle im Verband erfassten Unternehmen) oder dann für eine ganze Branche, wenn der Arbeitsvertrag allgemeinverbindlich erklärt wurde. In welchen Fällen hat ein Arbeitnehmer das Recht, die Arbeitsleistung zu verweigern? Wenn der Arbeitgeber mehrmals den Lohn nicht oder zu spät bezahlt. Wenn allerdings der Arbeitnehmer lediglich das Gefühl hat, er sei unterbezahlt, rechtfertigt es sich nicht, die Arbeit zu verweigern und der Arbeitnehmer riskiert, dass ihm die Stelle fristlos gekündigt wird. Sabine Asprion

COOP-WEINEVENT

Mondovino in Münchenstein PR. Weinfreunde aufgepasst: Vom 29. bis 31. März findet bei Coop Gartenstadt in Münchenstein wieder der Mondovino-Weinevent im Zelt statt. Das Coop «Weinkaufserlebnis» bietet Liebhaberinnen und Liebhabern eines guten Tropfens ein reichhaltiges WeinSortiment für jeden Geschmack und für jedes Portemonnaie. Das Sortiment wird jährlich aktualisiert und mit überraschenden Neuigkeiten ergänzt. Das Coop-Fachpersonal berät vor Ort bezüglich Herkunft, Lagerfähigkeit und Trinkreife der Weine. Eine einmalige Gelegenheit, rund 80 verschiedene Weine zu degustieren und diskutieren,

zu vergleichen und kartonweise einzukaufen – dies zu Preisen, die sagenhafte 15 bis 50 Prozent unter dem normalen Ladenverkaufspreis liegen. Selbstverständlich gibt es beim Mondovino-Einkauf wertvolle Superpunkte auf den Einkaufsbetrag. Mondovino bietet die ideale Möglichkeit, neue Weine zu entdecken und zu degustieren, und den eigenen Weinkeller mit einem edlen Tropfen zum Vorzugspreis zu ergänzen. Es lohnt sich vorbeizuschauen! 29. bis 31. März bei Coop Gartenstadt in Münchenstein: Mondovino-Weinevent im Zelt

MÖBELAUSSTELLUNG

Frühlingsausstellung bei Möbel Eichler

AUSSTELLUNG

Ölbilder im «Frohsinn» Nunningen WOS. Vom 3. bis 17. April präsentiert Kurt Häner 42 Ölbilder in der Gaststube des Restaurants Frohsinn in Nunningen. Für den gebürtigen Zullwiler, der seit rund 50 Jahren in Olten wohnt, bedeutet diese Präsentation eine Art «Heimspiel». «Ich zeige viele Bilder, die hier, in meiner ursprünglichen Heimat, entstanden sind», erklärt der Künstler. Kurt Häner malt vorwiegend Landschaften und Stillleben. 3.–17. April, Nunningen, Restaurant Frohsinn. Mo/Di geschlossen.

PR. Am kommenden Freitag, 30., und Samstag, 31. März, sowie Sonntag, 1. April, öffnet Möbel Eichler die Türen zur grossen diesjährigen Frühlingsausstellung, wo Sie interessante Wohnideen finden. Kommen Sie nach Wolfwil und besichtigen Sie das Möbelhaus. Auf fünf Stockwerken werden Möbel aller Art angeboten. Hier finden Sie Neuheiten für Jung und Alt, ob konventionell oder modern. Polstermöbel, Schlafzimmer, Bettinhalte, Wohnwände, Tische und Stühle, kurz alles, was Sie für zu Hause brauchen können. Die Spezialität von Möbel Eichler ist nach wie vor: Möbel für kleine Räume … Im Bereich Sitzen zeigen wir perfektes ergonomisches Sitzen für jede Körpergrösse und Statur. Wellness für Sie daheim. Unsere Ausstellung umfasst ein riesiges Angebot an Polstergarnituren in diversen Ausführungen wie Stoff, Leder oder Alcantara. Besonderer Wert wird auch auf den Bettinhalt gelegt, wie zum Beispiel mit den aktuellen Neuheiten von BICO, Roviva und Riposa. Während dieser drei Tage erhalten Sie Fachberatung. Fachmännische, freundliche und persönliche Beratung ist bei Möbel Eichler Pflicht. Auf Kundenbedürfnisse wird stets eingegangen. Dank eigener Möbelwerkstatt kann praktisch jedes Möbelstück nach Mass so angefertigt werden, dass es genau in Ihren Wohnraum passt. Während des Anlasses können Sie von 13 Prozent Rabatt, einem Geschenk in der Höhe von 100 Franken, einem Imbiss und dies alles inkl. Gatis-Lieferung/Montage und Entsorgung profitieren (davon ausgenommen sind bereits reduzierte Artikel). Besuchen Sie das Möbelhaus Eichler in Wolfwil. Freitag, 30. März 2012, 10.00–20.00 Uhr; Samstag, 31. März, 10.00–16.00 Uhr; Sonntag, 1. April 10.00–17.00 Uhr.

«Joseph Ferdinand Gerster – ein Burger von Laufen-Stadt im 19. Jahrhundert». So lautet der Titel der soeben erschienenen 77-seitigen reich illustrierten Publikation von Giuseppe Gerster. Der Laufner Autor und Architekt schreibt über das Leben seines Urgrossvaters und stützt sich auf eine reichhaltige Palette von Dokumenten und die Memoiren seines Grossvaters Joseph Gerster-Roth (1860–1937), dem Gründer und ersten Direktor der Tonwarenfabrik Laufen AG. Das relativ kurze Leben des Joseph Ferdinand Gerster in einer Zeit voller Umwälzungen war zeitweise auch recht abenteuerlich, wenn man an seinen Einsatz als Söldner in Neapel unter dem Königreich beider Sizilien denkt, wo er beispielsweise in Messina und Catania erfolgreich kämpfte und zum Offizier aufstieg. Die helvetischen Söldner sollen ein Angst erregendes Auftreten gehabt haben: Sie seien mehr Teufel als Menschen gewesen, meinten die Sizilianer. In der Heimat setzte Gerster in der sich neu formierenden Schweizer Armee im Bundesstaat von 1848 die militärische Karriere fort. Joseph Ferdinand Gerster brachte es bis zum Major und wurde Lokalpolitiker. Schon als junger 17-Jähriger politisiert, wagte der Laufner einiges: Nach dem Wiener Kongress von 1814/15, wo das Laufental und der Jura zum Kanton Bern geschlagen wurden, herrschte eine antibernische Stimmung, die sich auch in Lausbubenstreichen entlud. Mit dabei war der junge Gerster, als er und seine Kollegen «Aufruhrfahnen» auf den Turm der Stadtkirche St.

Brachte es bis zum Major: Joseph FerdiFOTO: ZVG nand Gerster. Katharina anbrachten, wo unter anderem stand: «Verfassungsrevision oder Trennung» oder «Gerechtigkeit trauert». Strenge Haft- und Bussstrafen waren die Folge. Probleme mit dem Kanton Bern folgten auch in der letzten Phase im Leben unseres Protagonisten während des Kulturkampfes (1871– 1876). Giuseppe Gerster schreibt: «Anlass zur Auseinandersetzung zwischen einigen Kantonsregierungen und der Kirche gab die 1869/1870 im Ersten Vatikanischen Konzil in Rom proklamierte Erklärung der obersten Rechtsgewalt und Unfehlbarkeit des Papstes in wichtigen Glaubens- und Sittenfragen. (…) Die Berner Behörden verlangten von den Priestern, dem Bischof die Gefolg-

schaft zu verweigern. (…) Der Staat setzte im Ausland angeworbene altkatholische Priester ein. Römisch-katholische Gottesdienste waren verboten.» Joseph Ferdinand Gerster, der auch dank den Liberalen als Katholik in der bernischen Nordwestschweiz Militärkarriere gemacht hatte, war in dieser Frage hinund hergerissen. Seine Frau Joséphine, eine geborene Richard aus dem jurassischen Bonfol und Wirtin im Restaurant «Zum Lamm» in Laufen, setzte sich durch und die grosse Familie blieb römisch-katholisch. Das Restaurant stürzte vorübergehend in eine Krise, aus der es sich während und nach dem Bau der Eisenbahnlinie Delle–Delémont–Basel wieder erholen konnte. Auch dank den guten Sprachkenntnissen (französisch, italienisch, deutsch) der Wirtefamilie. Giuseppe Gerster rundet seine Studie mit einem französischen Résumé (neun Seiten) ab und unterstreicht damit die familiären Banden mit dem Jura sowie unsere unmittelbare und verflochtene Nähe zur anderen sprachlichen und kulturellen Realität. Summa summarum eine wertvolle Publikation, sauber lektoriert von Peter Hellinger, Gymnasiallehrer. Gersters Neuling ist für den lokalen Geschichtsunterricht im Laufental ganz gut geeignet. Wie heisst es doch so schön beim schwedischen Schriftsteller Sven Lindqvist? «Grabe, wo du bist.» Linard Candreia Giuseppe Gerster, «Joseph Ferdinand Gerster – ein Burger von Laufen-Stadt im 19. Jahrhundert», Verlag des Kantons Basel-Landschaft, 2012. In unseren Buchhandlungen erhältlich.

BENEFIZ

«Abheben vor Freude» ten 34 Kinder bei idealem Flugwetter «Abheben vor Freude». Jedes der Kinder konnte einen halbstündigen Rundflug über Basel, dem Rhein entlang und über das benachbarte Frankreich und Deutschland fliegen. Mit grossem Interesse erkundigten sich die Kinder über Technisches sowie den Flugbetrieb und konnten Glückliche Kinder: Und auch die Piloten hatten ihren Spass an hautnah erleben wie der Aktion. FOTO: ZVG viele Details eingehalWOS. Unter diesem Motto veranstaltete ten werden müssen, um einen sicheren am 17. März die Motorfluggruppe Basel Flug zu gewährleisten. ihre traditionellen Benefiz-Flüge für Ein besonderes Erlebnis war es für eiKinder mit schwerem Schicksal auf dem nige, dass man inmitten der grossen Airbeheimateten EuroAirport Basel Ba- lines starten und landen konnte. sel/Mulhouse. Zu den eingeladenen «Mit dem Headset auf dem Kopf haGästen zählten Kinder des Bürgerlichen be ich mich wie ein Pilot gefühlt» äusWaisenhauses Basel. Kinder die noch serte sich ein jubelnder Junge. Die erste nie in ihrem Leben in einer viersitzigen Aufregung, etwas Grossartiges erleben Cessna oder Piper mitgeflogen sind. Für zu dürfen, hat sich in Freude und Beeinige Kinder war das Mitfliegen sogar geisterung gewandelt. In Kürze waren das erste Flugerlebnis, überhaupt. alle Kinder mit den Piloten per Du so Die Motorfluggruppe stellte die ver- dass sich ein familiäres Miteinander ereinseigene Flotte zur Verfügung, welche geben hat. Die von jedem Piloten pervon sieben erfahrenen Piloten abwech- sönlich ausgehändigte Urkunde an die selnd geflogen wurden. Insgesamt durf- Fluggäste war eine zusätzliche bleiben-

de Erinnerung an dieses besondere Flugerlebnis. Im April wird die MFG Basel eine zweite Serie Benefiz-Flüge für die Institution krebskranker Kinder Basel, mit weiteren 35 Kindern durchführen. Dieser Anlass konnte durch die Beteiligung des Fonds Ernst + Karl Müller der Müllergruppe aus Münchenstein und den aktiven Piloten der MFG finanziert werden. Der MFG Präsident Toni Huwyler aus Münchenstein empfing Tele Basel sowie Vertreter der lokalen Printmedien und gab detaillierte Auskünfte über die Motorfluggruppe Basel sowie deren Aktivitäten. Bernard Wasem lebt seit elf Jahren mit seiner Frau und drei Kindern in Laufen. Seit 20 Jahren ist er leidenschaftlicher Pilot und engagiert sich ehrenamtlich für die Motorfluggruppe Basel. Bei diesem Verein leitet er ein Team das sich insbesondere für Aktivitäten, wie die Benefiz-Flüge «für Kinder mit schwerem Schicksal» organisiert. Zudem plant er auch Vereins-Ausflüge zu verschiedenen Destinationen und übernimmt hierfür die gesamte Koordination, die es im Flugbetrieb benötigt. An dieser Benefiz-Aktion hatten auch die Piloten grossen Spass, denn es macht glücklich wenn so viele Kinder «Abheben vor Freude».

ZAHNARZTTIPP

Gesunde Zähne bis ins hohe Alter WOS. Wir werden immer älter. Dies in der Regel bei immer besserer gesundheitlicher Verfassung. Das verbesserte Zahnbewusstsein, die modernen hygienischen Massnahmen und die auf wissenschaftlichen Entdeckungen basierenden ständig sich verbessernden Hilfsmittel wie Zahnpasten und Spülflüssigkeiten garantieren bei immer mehr älteren Menschen ein voll- oder zumindest teilbezahntes Gebiss bei unterschiedlich grossen prothetischen Arbeiten. Die Instandhaltung solch aufwändiger Versorgungen wird mit zunehmendem Alter aufgrund von altersbedingten Einschränkungen immer schwieriger. Viele ältere Menschen sind deshalb zur Vermeidung von Nebeneffekten wie Karies (Zahnfäule) und Paro-

dontitis (Knochenschwund) auf Hilfe angewiesen. Treten diese Nebeneffekte trotzdem auf, so werden Zahnarzt und Patient in solchen Fällen mit schwierigen Problemen konfrontiert. Die Anpassung an eine Teil- oder gar eine Vollprothese wird von älteren Menschen oft sehr schlecht toleriert. Häufig herrscht die Einstellung vor, dass sich eine vernünftige Versorgung gar nicht mehr lohnt oder dass die finanzielle Situation gar nur eine Radikallösung zulässt. Dies führt häufig zur Unzufriedenheit auf Patienten- wie Behandlerseite. Ganz besonders ältere Menschen müssen sich deshalb regelmässigen zahnärztlichen Kontrollen unterziehen. Hierbei werden individuelle Aspekte und Wünsche berücksichtigt und der

Patient kann speziell auf seine Bedürfnisse hin betreut und beraten werden. Ein Nachlassen der Hygiene und sich verändernde äussere Faktoren werden sofort erkannt, und es besteht somit die Möglichkeit Gegenmassnahmen zu ergreifen oder die Patienten aufzuklären. Die Mitglieder der Zahnärztegesellschaften SSO beider Basel kennen die speziellen Anforderungen der Alterszahnmedizin. Dazu gehören neben einem möglichst hindernisfreien, rollstuhlgängigen Zugang zur Praxiseine patientengerechte Behandlung, Beratung und wichtig: die sorgfältige Betreuung danach. Dr. med. dent. Virginie Cramm, Mitglied Zahnärztegesellschaft SSO Baselland


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WOCHENBLATT

Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

Einreichen der Steuererklärungen Frist zur Abgabe der Steuererklärungen für natürliche Personen läuft am 31. März ab. Gesuche für Fristverlängerungen können mit dem bei der Steuererklärung beigelegten Formular, per E-Mail an fristverlaengerung.so@fd.so.ch oder online unter www.steueramt.so.ch – Fristverlängerungen Online gestellt werden. Ab April werden die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, die ohne Fristerstreckung die Steuererklärung noch nicht eingereicht haben, gemahnt. Eine Mahnung kostet 60 Franken. Nachträgliche Fristerstreckungen sind nicht mehr möglich. Personen, die am 31. Dezember 2011 Wohnsitz im Kanton Solothurn hatten, jedoch keine Steuererklärung erhalten haben, sind aufgefordert, sich beim Kantonalen Steueramt, Abteilung Register und Scanning, scanning.so@fd.so.ch, Tel. 032 627 88 77, Fax 032 627 88 80, zu melden. Wir danken allen, die fristgerecht die gut ausgefüllte Steuererklärung einreichen. Steueramt des Kantons Solothurn


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AGENDA

Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

Donnerstag, 29. März

VEREINSNACHRICHTEN Bibliotheken Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–17 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 10–13 Uhr. www.stebilaufen.ch Ludothek Laufental-Thierstein ,im 3. Stock der Stedtlibibliothek, Laufen, offen: Mi 14–17 Uhr, Fr 17–19 Uhr, Sa 10–12.30 Uhr, Fasnachts-, Sommer und Herbstferien nur Fr 17–20 Uhr, www.ludolauthi.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mi 14–18 Uhr, Do 9–11 Uhr, Fr 17–20 Uhr, Sa 10–14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14–18 Uhr, Fr 17–20 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag von 10.00 bis 17.00 Uhr.

Sport Badmintonclub Schwarzbueb Nunningen sucht motivierte Neumitglieder! Schnuppertrainings jederzeit möglich: Aktive Mo 18.15–20 Uhr; Junioren (ab 12 Jahren) Do 18.15–19.45 Uhr; Plausch Fr 18.30–20 Uhr. Info: R. Beeler, 079 430 07 39. Happy-Dog-School, Borer Maria, Grien, Breitenbach. Vertrauen und Sicherheit für Sie und Ihren Hund. www.happy-dog-school.ch oder Tel. 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschützen Büsserach, ein Sport für Jung und Alt. Training ab Ende März, mittwochs um 18 Uhr, Schwalbenest. Info: 061 781 42 45, 079 772 33 19. Rolf Zumsteg. zumis-bow@ambonet.ch www.bogenschuetzen-buesserach.ch Schwingen ,der CH-Nationalsport ist gross im Kommen! Jeden Di 18.30–20 Uhr, ab 8 Jahre. Schnuppertraining im Schulhaus Bruggwegin Dornach möglich. Schwingklub Dorneck-Thierstein u. Birstal: K. Christ, 079 225 77 89 Fechtclub Laufental-Thierstein. Kampfsport mit Eleganz und Tradition. Training: Donnerstag 19.30 Uhr, Turnhalle Primarschule Zwingen. Probelektion, 061 781 12 10 Feldschützen Dittingen. 300-m-Training jeden Donnerstag ab 17.30 Uhr vom 26. März bis 2. Juli und vom 13. August bis 15. Oktober. Alle sind herzlich willkommen! Schützenstube. E-Mail ws@wernerschmidlin.ch, Tel. 061 763 92 60. Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wassergymnastik in Breitenbach. Auskunft und Gratis-Probestunde bei Marianne Frossard, dipl. Wasserfitnessinstruktorin. 061 761 69 25 oder 079 699 77 51.

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Taekwondo-Schule

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sches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30–21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen, Training Erwachsene: Di 19–20.30 Uhr und Fr 19.30–21 Uhr. Kinder: Di 17–18 Uhr, Mi 13.30–14.45 Uhr. Jugendliche: Di 18–19 Uhr. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, 061 361 62 59, www.aikidola.ch

(Hatha-Yoga, Vinyasa Flow Yoga, Kids-Yoga) für Einsteiger und Könner. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie langjährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung unter: www.balancestudio.ch, info@balance-studio.ch, phone (ab 16.00 pm) ++41 61 781 40 26

Goshindo und Aiki Ju Jutsu, Selbstverteidigung für Jung und Alt. Kinder ab 7 Jahren: Mo 17.40– 18.50 Uhr, Erwachsene auf Anfrage. Probetraining jederzeit möglich. Infos bei Laub Raymond, 032 423 06 80 oder www.goshindo.ch

Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstanzen: Laufen, Aula Baselstr., Di, 16 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr; Blauen, Turnhalle, Di, 15 Uhr; Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr; Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr; Grellingen, Turnhalle Sek. Schule, Mo, 9 Uhr, u. Mi, 14 Uhr; Laufen, Turnhalle, Baselstr., Mi, 16.15 Uhr; Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 15.30 Uhr. Wandern: Duggingen, 3. Do im Monat. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr.

Budokan Laufen, Industriestr. 12, Zwingen. Trainings für Kinder und Erwachsene. Judo, MMA und Jiu-Jitsu. Auskünfte: Präs. Matthias Studer, 079 391 20 80. Adresse: Budokan Laufen, Raymond Borer, Hauptstr. 75, 4243 Dittingen.

Nordic Walking, Kurse, Treffs und Ferien. Als Ausdauertraining, bei Übergewicht oder bei Rheuma. Mountainbike Tageskurse im Mai. 061 761 21 50, www.nordicwalking-laufental.ch, regula.esposito@nordicwalking-laufental.ch

Karate-Club Hofstetten, ab 14 Jahre. Mo 18.30– 20 Uhr, Mi 20–21 Uhr, Do 19–20.30 Uhr. Mo/Do Turnhalle Flüh, Mi MZH Hofstetten. Probe immer möglich. Kontakt: K. Doppler, 061 731 33 05, kurtdoppler@bluewin.ch, A. Renz, 079 522 91 74, andreas.renz@bluewin.ch

Vitaswiss-Atemgymnastik für Erwachsene. Laufen: Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30; Di, 9–10. Breitenbach: Di, 16.30–17.30. Infos: 061 781 29 16. Bewegung/Entspannung: Mi, 17.45–18.45, Turnhalle Sek. Schule Laufen, 061 761 27 20.

Kickboxen-Laufen. Kickfit für Frauen und Kinder. Mo und Do 18.30 bis 21.00 Uhr, Probetraining jederzeit möglich. Industriezone Ried. Kontakt: Marian Lanz, 079 211 33 60 oder www.kickboxenlaufen.ch

Kursangebot Malwerkstatt Breitenbach, Erna Hofmann. Kurse für Aquarell, Acryl, Zeichnen. Passwangstrasse 33, ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70. Tri Yoga Flow in Laufen. Wir wollen geschmeidig und kraftvoll werden und uns dabei wohlfühlen. Im Abo am Do oder einzelne Workshops, um Neues zu erleben. Google: Yoga Nicole Gerster, intern. anerk. Tri-Yoga-Lehrerin 061 781 12 08. Entdecke deine innere Kraftquelle und sei Meister deines eigenen Lebens, das dir Gesundheit, Glück und Erfolg bringen will. Laufen jeweils Mo. 19.30 Uhr. 061 721 55 82 (auf Wunsch auch Einzelbegleitung) BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch Gym-Studio V. Haener-de Luca, Breitenbachstr. 31, 4227 Büsserach, Tel. 061 791 90 61. Kurse abends. Mo 18.45 Uhr: Funktionelle Gymnastik, Di 19.30 Uhr: Bauch, Beine, Po, Mi 18.45 Uhr: Fitgym, Do 19.00 Uhr: Bauch, Beine, Po. Einstieg jederzeit möglich. Gymstudio SANA, Zullwilerstrasse 1, 4208 Nunningen. Do 9.00 Uhr: Jazztanz und Rückentraining, Do 18.30 Uhr: Funktionelle Gymnastik. Auskunft: 061 791 90 61, vilma.haener@bluewin. ch (für beide Studios) Yoga & Pilates Kurse in Breitenbach. Wir bieten laufend Kurse sowie Workshops in Pilates & Yoga

VINI YOGA OASE. Fortlaufende Yoga Kurse in Breitenbach. Die Übungen werden mit der Atmung verbunden ausgeführt und sofern notwendig dem einzelnen Menschen angepasst, Zufriedenheit, Ruhe, Konzentration, Beweglichkeit, Entspannung sind die Früchte des Übens. Der Eintritt ist jederzeit möglich. Gruppenkurse/Einzellektionen. Erika Loosli, Dipl. Yogalehrerin YS/EYU, 079 287 01 92, www.yogaabhyasa.ch

Kulturelles/Volkstümliches Trachtengruppe Laufental, 4242 Laufen. Leitung und Info: Adolf Imhof, Saalhof, 4242 Laufen, 061 761 61 24. Handharmonikaclub Edelweiss Nunningen. Proben jeden Do 20–22 Uhr, Zähnteschür Nunningen. Schnupperproben möglich. Auskunft und Beratung: D. Güdel, 061 751 71 09, oder E. Liechti, 079 783 88 74

Jugendgruppen Jungwacht Oberkirch, für Buben von 7 bis 15 Jahre. Montag: Black Tigers 13–14, Dienstag: Gryffindors 11–12, Mittwoch: Dino Rex 7–8, Donnerstag: Lions 9–10. Kontakt: Stefan Hänggi, 079 394 17 18, stefan.haenggi@gmail.com Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30–19 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre Familienzentrum Laufen, Naustrasse 73, Laufen. 061 761 42 88. Krabbelgruppe: jeden Mo, von 15.00–17.00. Hütedienst: Mo, Di, Fr, (2–6 J.) + Do (4–6 J.) 9.00–11.00. Mittagstisch und Kinderprogramm: am 1. Mittwoch des Monats von 12.00–16.30. Anmeldung siehe Kursprogramm od. Homepage. Chrättli Träff mit Cafeteria: jeden Do, von 15.00–17.30. Am 2. Do des Monats: KinderWorkshop. Kinderkleiderbörse: 16./17. März und 7./8. Sept. Weitere Infos: www.chraettli.ch Tagesfamilien/Tagesbetreuung, Hinteres Leimen-

tal, Vermittlung von Tageskindern in Tagesfamilien oder in Kindertagesstätte Vogelnest, Stationsgebäude Bahnhof Flüh. Kontaktstelle: 4108 Witterswil, 061 721 60 88 Kinder- und Jugendheim Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, 061 765 90 90. Tagesheim, Wohngruppe, Jugendwohngruppe. Öffnungszeiten Tagesheim: 6.15–18.00 Uhr, Kinder ab 3 Mte. bis 12 Jahre Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Tagesbetreuung Mo–Fr, 7.30–18.30 Uhr: Spielgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe. Information + Anmeldung: Tel. 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch Tagesbetreuung Laufental Tagesmüttern, 061 766 30 49

Vermittlung

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Spielgruppe Sunneblueme, Breitenbach. Miteinander singen, spielen, basteln und vieles mehr… für Kinder ab 3 Jahren bis Kindergarteneintritt. Weitere Auskünfte erhalten Sie unter 061 781 10 05. Spielgruppenleiterin: Heidi Viliotti, Kleinkindererzieherin

Mütter- und Väterberatung Laufental. Beratung der Eltern von Säuglingen und Kleinkindern, öffentliche Beratung in den Wohnortsgemeinden. Die Beratungszeiten bei Ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen über unsere Dienstleistungen finden Sie auf unserer WEB-Seite www.sozialdienste.ch. Wir sind auch erreichbar unter Mütter- und Väterberatung Laufental, Gaby Heizmann, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen (Rathaus). Telefon 061 761 16 65, E-Mail: mvblaufental@sozialdienste.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit und ohne Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Telefon 061 785 90 00 oder unter www.zsth.ch

Pro Senectute und Spitex Pro Senectute beider Basel, Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden. Beratungsstelle Laufental, 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute. ch. Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, Tel. 061 781 12 75, www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil», 061 783 91 50 Spitex Thierstein/Dorneckberg, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 783 91 55, www.spitexso.ch Procap Regionalstelle Laufen, Netzwerk für Menschen mit Handicap. Kontakt, Beratung und Begegnungsmöglichkeiten. Erreichbar unter 061 763 15 15. f.borer@procab-nws.ch, www.procab. ch. SPITEX Laufental, Hilfe und Pflege zu Hause, 061 761 25 17, spitex-laufental@bluewin.ch

Selbsthilfegruppen Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo/Di 10– 12.30, Mi/Do 15–17.00 Uhr, 061 689 90 90. Weitere Informationen auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch

Laufen Fish Tank. Film. Kulturzentrum Alts Schlachthuus. 20.30 Uhr.

Samstag, 31. März Kleinlützel Jahreskonzert Musikverein Konkordia Kleinlützel. Gemeindesaal, 20 Uhr. Liesberg Brass meets «Schülerchor». Jahreskonzert Brass Band Liesberg. MZH Seemättli. 20 Uhr. Mariastein Ostermarkt im Hotel Post. 13 bis 18 Uhr. Diverse Handarbeiten und Geschenkartikel zu Ostern. 13 Uhr Eröffnungsapéro. Zwingen Festkonzert zum 100-Jahr-Jubiläum. Brass Band Konkordia Zwingen, Kirche, 20 Uhr.

Palmsonntag, 1. April Mariastein Ostermarkt im Hotel Post. 10.30 bis 17 Uhr. Diverse Handarbeiten und Geschenkartikel zu Ostern.

Ausstellungen Arlesheim Sylvia Bodenheimer-Eichenwald: Studien zur Harmonie. Atelierhaus Arlesheim, Fabrikmattenweg 1 (im Tal). Bis 9. April. Hanspeter Münch: Lichträume. Forum Würth, Dornwydenweg 11. Täglich geöffnet von 11 bis 17 Uhr. Bis 15. April. Breitenbach 20 Jahre AZB. Charles Blockey. Rolf Blösch, Severin Borer, Fredy Buchwalder, Daniel Gaemperle, Bernhard Hasenböhler, Antoine Oser, Thomas Woodtli. Kulturforum 10. Alterszentrum Bodenacker. Täglich 9.30–18.00 Uhr. Bis 22. April. Flüh Albert Brodmann. Skulpturen und Reliefs. JetztOderNie. Talstrasse 57. Fr 16–20 Uhr, Sa, So 11–16 Uhr. Münchenstein Visual Art School Basel. WerkschauAusstellung. 30 März bis 1. April. Vernissage: Freitag, 30. März, 18 Uhr, mit Zeichnungsperformance und Musik. Sonntag, 1. April, 11 Uhr, Klangperformance: «Wasser – Klang, Musik aus der Stille».


KALEIDOSKOP

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Donnerstag, 29. März 2012 Nr. 13

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IN KÜRZE Strolchenfahrt direkt ins Spital SEEWEN. gin. Zu viel Alkohol, kein Fahrkönnen, kein Billett und ein gestohlenes Auto: Diese fatale Kombination brachte am Freitag kurz vor Mitternacht einen 17-Jährigen auf der

Hochwaldstrasse in Seewen vom rechten Weg ab. Er fuhr mit dem Auto eine steile Böschung herunter. Danach landete er im Spital, das Auto auf dem Schrottplatz. Wie die Polizei mitteilt, sucht sie Zeugen.

MUSIK-TIPP

Bruce Springsteen

A Mit Auto in die Apotheke: Am Dienstagnachmittag fuhr eine Lernfahrerin mit dem Auto und in Begleitung einer fahrberechtigten Person zum Wydehof in Breitenbach. Die 18-jährige Lenkerin beabsichtigte, das Fahrzeug beim Wydehof auf einen Parkplatz vor der dortigen Apotheke zu parkieren. Aus noch unbekannten Gründen verlor sie die Kontrolle über das Auto und durchbrach das Schaufenster der Verkaufsfiliale. Personen wurFOTO: ZVG (POLIZEI KT. SOLOTHURN) den keine verletzt. Es entstand Sachschaden von mehreren 10 000 Franken.

BRISLACH

WAHLEN

LAUFEN

Modellbaubörse

Wettkampf ums Ei am Ostermontag

Geburtshaus offen

WOS. Am Samstag führt der Modelfugverein Brislach von 8 bis 16 Uhr die 12. Nordwestschweizer Modellbauböse durch. Mit fünf Franken Eintritt ist jeder berechtigt, in der Turnhalle Flugmodelle, Modellautos, Modellschiffe, Baukästen, Steuerungen und Modelbauzubehör zum Kauf anzubieten.

WOS. Am Ostermontag lädt der Männerchor in Wahlen zum Eierläset ein. Ab 10.30 Uhr findet auf dem Schulhausplatz der amüsante Wettkampf ums Ei statt. Anschliessend können in der Festwirtschaft Grillade, Spiegelei und Rösti konsumiert werden.

WOS. Das ehemalige Geburtshaus rundum an der Wahlenstrasse in Laufen hat mit neuem Team und unter dem neuen Namen «Hebammenpraxis rundum GmbH und Zentrum für Naturheilkunde» das Haus neu aufleben lassen und das Angebot den veränderten Umständen angepasst.

nfang März veröffentlichte Springsteen sein 17. Studioalbum «Wrecking Ball» (Sony Music). Der Mann aus New Jersey ist ein bekennender Patriot, wenn auch ein kritischer. Dementsprechend beschäftigte er sich in seinen Werken immer wieder mit der Diskrepanz zwischen der Amerikanischen Realität und dem American Dream. Dass die neuen Songs während der Finanzkrise der letzten Jahre entstanden, wird offenkundig, wenn Springsteen die Habgier von Spekulanten und soziale Missstände ins Visier nimmt. Er erzählt mal zornig, mal traurig von den Sorgen, Wünschen und Hoffnungen des kleinen Mannes und zeigt sich allgemein besorgt

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über den Untergang von Idealen. Die «Abbruchkugel» (deutsche Übersetzung des Albumtitels) ist eine Metapher für die Zerstörung von Grundwerten des von ihm zurückersehnten besseren Amerika. Springsteen ist und bleibt ein kämpferischer Working-Class-Hero und grandioser Singer-Songwriter. Es ist beeindruckend, wie er seine neuen Songs mit der E Street Band und Gastmusikern in gefällige Rockmusik gekleidet und diese mit Country-, Folk- und Gospeleinlagen veredelt hat. Springsteen gastiert am 9. Juli im Stadion Letzigrund in Zürich. Benno Hueber


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