Donnerstag, 9. Mai 2019
111. Jahrgang – Nr. 19
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Weben, spinnen, schmieden
9ºC 17ºC
Ein zerbrochener Kamm, ein paar Wirtel, ein Berg Schlacke und dunkle Stellen im Boden. In Büsserach befand sich die einzige mittelalterliche Solothurner Siedlung, die grossflächig untersucht wurde. Die Funde sind grossartig!
9ºC 19ºC
4ºC 11ºC
Freitag, 10. Mai 2019 Bei veränderlicher Bewölkung zeitweise sonnig und tagsüber meist trocken. Samstag, 11. Mai 2019 Wechselnd bis stark bewölkt und einige Niederschläge. Schneefallgrenze von 1900 bis am Abend gegen 1400 Meter sinkend. Sonntag, 12. Mai 2019 Wechselnd bis stark bewölkt. Schneefallgrenze um 1000 Meter. Übergang zu zeitweise sonnigem Wetter.
Laufen
Rund 20 000 Personen flanierten durch den 1.-Mai-Markt, liessen sich vom Angebot der 145 Händler im Stedtli und den 115 Flohmarktständen beim Birs-Center beeindrucken.
Gini Minonzio
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in Kamm, der mit seinen Verzierungen jeden in seinen Bann zieht. Auch wenn er mehrfach zerbrochen ist und noch halb im Dreck steckt. Schon nur dieser Kamm war letzten Sonntag den Ausflug zum Tag der offenen Ausgrabung in Büsserach wert. Seit März legt die Kantonsarchäologie Solothurn Teile einer Gewerbesiedlung aus dem Früh- und Hochmittelalter frei. In Büsserach stand bereits in römischer Zeit und dann vor allem vom 6. bis 10. Jahrhundert eine grosse Gewerbesiedlung von regionaler Bedeutung. Vor ein paar Jahren kamen ein Steinwurf entfernt schon Webgewichte und ein Rennofen zum Vorschein. Dieser wurde gebraucht, um aus Bohnerz Roheisen herzustellen. Nun konnten die Archäologen zwei Schmiedeessen und Abfallhalden mit enormen Mengen an Schlacken freilegen. Wozu diese Essen dienten, ist noch
Dunkle Stellen sind immer interessant: Fabio Tortoli zeigt auf einen der zahlreichen Schlackenfunde. nicht klar. «Es könnte sein, dass die Schmieden Eisenbarren gossen. Oder aber, dass sie fertige Objekte wie Klingen und Meissel herstellten», erklärte der Grabungsleiter Fabio Tortoli. Bisher kamen nur wenige solche Objekte zum Vorschein. Tortoli ist von der Siedlung an und für sich begeistert. Auf den 1200 Quadratmetern fanden die Archäologen Spuren hölzerner Wohnbauten und Grubenhäuser. Die hölzernen Grubenhäuser waren 3 auf 4 Meter gross und bis zu einem halben Meter im Boden eingelassen. «Sie dienten als Handwerksschuppen oder als kühler Vorratsspeicher», so Tor-
toli. Vor allem bei der Verarbeitung von Flachs, Wolle oder Leder ist die Bodenfeuchte von Vorteil. In der Tat haben die Archäologen einige Spinnwirtel gefunden. Das sind perlenförmige Gewichte, die Teil einer Handspindel sind, mit der Garn gesponnen wird. Zusammen mit den nebenan gefundenen Webgewichten lassen sie Tortoli davon ausgehen, dass die Stoffherstellung womöglich gewerblich betrieben wurde. Die Fundstelle in der Mittelstrasse in Büsserach ist im Kanton Solothurn die einzige grossflächig untersuchte Siedlung aus dem Früh- und Hochmittelalter. «Wir gehen davon aus, dass sich aus den mittelalterlichen Siedlungen in vie-
FOTO: GINI MINONZIO
len Fällen die heutigen Dorfkerne entwickelt haben.» Was im Verlaufe der Jahrhunderte nicht zerstört wurde, ruht unerkannt in Vorgärten und unter Kellern. Tatsächlich wurden beim Umbau der Büsseracher Kirche Gräber aus dem 7. bis 8. Jahrhundert gefunden. Tortoli vermutet, dass damals auch dort oben Siedlungsgebiet war. Insgesamt werden im Mittelalter wohl ein paar hundert Leute in Büsserach gewohnt haben. Doch bewohnt war die Gegend schon lange davor. Bei der jetzigen Grabung fanden die Forscher nämlich ein paar verrostete römische Münzen und eine wunderschöne prähistorische Klinge eines Steinbeils.
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Breitenbach
9 Die Rechnung 2018 des neuen Zweckverbandes Forstbetrieb Schwarzbubenland konnte mit rund 195 000 Franken besser als budgetiert abgeschlossen werden.
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IMPRESSUM
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LAUFENTAL LAUFEN
LAUFEN
Erstaunliches über das Laufental während des Ersten Weltkriegs
Der Autor und sein Buch: Bernard Roten mit seinem Werk über den Jura während des Ersten Weltkriegs. FOTO: DIMITRI HOFER
hof. In seiner aktuellen Sonderausstellung beschäftigt sich das Museum Laufental mit dem Laufental zur Zeit des Ersten Weltkriegs. Im Rahmen der Ausstellung referierte der Laufner Buchautor Bernard Roten über den Berner Jura während des Grossen Krieges und richtete dabei einen besonderen Fokus auf das Geschehen im Laufental. Das Christkatholische Kirchgemeindehaus in Laufen war gut gefüllt, als der pensionierte Gymilehrer und ehemalige Nachrichtenoffizier am vergangenen Sonntag Erstaunliches berichtete. Die gut 20 Zuhörerinnen und Zuhörer erfuhren unter anderem, dass das Laufental damals aufgrund seiner grenznahen Lage eine strategisch wichtige Rolle spielte. Die zahlreichen hier stationierten Soldaten prägten während Jahren das öffentliche Bild. Eine besonders grosse Bedeutung hatte das Chessiloch, wo die Armeeangehörigen aus Langeweile und Heimweh die Felsen mit Wappen ihrer Heimatkantone bemalten. Grundlage für die Ausführungen war das Buch «Jura et Jura bernois pendant la Prémiere Guerre mondiale», das Roten gemeinsam mit Hervé de Weck im Jahr 2017 veröffentlicht hatte. Die Sonderausstellung im Museum Laufental ist noch bis im Oktober zu sehen.
LAUFEN
Der Planetenweg wird zum Erlebnis WoS. Der erneuerte Planetenweg bei Laufen wird am 18. Mai neu eröffnet. Er lädt zu galaktischen Wanderabenteuern ein – und das mit märchenhafter Verstärkung in Form eines Waldtrolls. Eine Grillstelle liegt zwischen Saturn und Uranus – und Erde und Mond trennen gerade mal 38 Zentimeter. Willkommen auf dem Planetenweg von Laufen, auf dem sich das massstabgetreue Sonnensystem erwandern lässt. Diesen Planetenweg wollte auch der quirlige Waldtroll «Moggä» entdecken – und landete dabei im Weltall. Stets an seiner Seite: die kluge Wiesenelfe «Laufinchen», die zankenden EichhörnchenBrüder «Zangg» und «Öpfel» sowie eine sechsbeinige blinde Passagierin namens «Siebäbei». Dieses interaktive Märchen, das sich unterwegs per QRCode auf dem Smartphone abspielen lässt und auch als Bilderbuch erhältlich ist, dient als Audio-Guide und macht aus der Wanderung kurzerhand ein galaktisches Abenteuer für die ganze Fa-
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milie. Das Märchen «Moggä und das galaktische Abenteuer auf dem Planetenweg» gibt es zu kaufen im Avec Shop in Laufen (Bahnhof) und im Spielwarengeschäft Amsler (Laufner Innenstadt). Das ist nur eine der zahlreichen Neuerungen rund um den Planetenweg Laufen. Er wurde nämlich von Grund auf überarbeitet: Neben dem Routenverlauf sind auch die Planeten, Gestirne und Informationstafeln neu, die Exponate sollen auch kunstaffine Weltraumbummler ansprechen. Der Planetenweg ist mit einer Länge von 6,2 Kilometern deutlich kürzer als sein Vorgänger, ausserdem ist er – wie die Umlaufbahn eines Planeten um die Sonne – neu ein Rundwanderweg. Inklusive Zubringer mit Start und Ziel am Bahnhof Laufen misst er 8,3 Kilometer, die Wanderzeit beträgt rund 2,5 Stunden. Schliesslich lässt er sich ziemlich schwerelos erleben, denn das Terrain ist vorwiegend flach. Einweihung, 18. Mai, ab 12.00 Uhr beim Saalhof, Laufen.
«Wie im Himmel» mit der Stadtmusik Laufen in der St. Katharinenkirche
Die Stadtmusik Laufen: Mit ihrem Konzert erwärmte sie die Herzen der Zuhörenden.
Die Stadtmusik Laufen begeisterte mit ihrem Konzert. Zum Jubiläum «125 Jahre Stadtmusik Laufen» wollen sich die Vereinsmitglieder noch mehr ins Zeug legen. Sie übernehmen die Organisation für die diesjährige Durchführung des Jugendblasmusikpreis Dreiländereck vom 18. Mai in Laufen und planen im Herbst eine Gala. Beas Asper
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raussen sorgte das Wetter für ein Wintermärchen, in der St. Katharinenkirche herrschte Frühlingsstimmung. Die Stadtmusik Laufen hatte zum glorreichen Kirchenkonzert geladen und schaffte es im Nu,
FOTO: BEA ASPER
die Ansätze von getrübter Stimmung wegen den Wetterkapriolen zu vertreiben, die Herzen zu erwärmen und den Menschen ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern.
zert einlädt, zahlreich erschienen – bedankten sich mit anhaltendem Applaus bei den (überdurchschnittlich) jungen Musikern und freuten sich über die Zugaben.
Grosse Emotionen Der Musikverein unter der Leitung von Matthias Kümin begeisterte mit dem Stück «Seagate Overture» von James Swearingen und dem «Concerto for Trombone and Band» von N. RimskyKorsakov und nahm seine Gäste mit auf die wunderbare Reise von «Robinson Crusoe» von Bert Appermont und in die Traumwelt vom «Jungle Book» von Sherman/Gilkyson. «The Fairest of the Fair» von John Philip Sousa ist das Schmuckstück, mit dem die über 40köpfige Stadtmusik am regionalen Musikfest auftrumpfen will. Für grosses Kino mit Emotionen pur sorgten die Musiker mit «Gabriellas Song» von Stefan Nilsson aus dem Film «wie im Himmel» und später begeisterten sie mit der Musik zum legendären Film «Forrest Gump» mit Tom Hanks. Die Zuschauer – sie sind wie immer, wenn die Stadtmusik Laufen zum Kon-
Weitere Aktivitäten geplant Mit einem gemütlichen Beisammensein liess man den Sonntagabend ausklingen, darf sich in diesem Jahr aber auf zwei weitere Highlights freuen. Zum Jubiläum «125 Jahre Stadtmusik Laufen» legen sich die Vereinsmitglieder noch mehr ins Zeug. Sie übernehmen die Organisation für die diesjährige Durchführung des Jugendblasmusikpreis Dreiländereck vom 18. Mai in der Mehrzweckhalle in Laufen und planen im Serafin für ihren Herbstanlass eine Gala, «wie sie Laufen noch nicht erlebt hat», kündigte Präsident Manfred Cueni an. In Zusammenarbeit mit dem Turnverein ist man daran ein, «filmreifes Programm» einzustudieren. «Mehr wird noch nicht verraten», meinte Cueni, nur so viel: Das Jahreskonzert wird entsprechend auf zwei Tage ausgedehnt (29. und 30. November) und die Eintritte werden im Vorverkauf angeboten.
LAUFEN
Joseph Feninger-Strasse eingeweiht
Landschaft und Bewohner der Region gehören zu den Schwerpunkten seines fotografischen Schaffens, ebenso Kuba – wo Alfi Borer zweimal fotografisch unterwegs war. Alfi Borer hat seit 1969, als er die Lehre als Fotograf antrat, für einen treuen Kundenstamm professionell fotografiert. Seine Präsentation in der Galerie Alts Schlachthuus kommt somit einer Jubiläumsausstellung gleich: 50 Jahre professionelle Fotografie. www.kfl.ch DISCO
Freitag, 10. Mai, Workshop: 20.30 Uhr, Disco ab 21.15 Uhr
Schlachthuus-Disco SPEZIAL World-Music mit Tanzworkshop, Live-Percussion und DJ Tomli
Enthüllen Strassenschild: Stadtpräsident Alex Imhof, Gesundheitsdirektor Thomas Weber (rechts) und eine Anwohnerin. FOTO: THOMAS IMMOOS
tim. Wohl noch selten hat eine Strasse, zumal eine solche kurze, so viel Aufmerksamkeit erhalten wie die neue Joseph Feninger-Strasse in Laufen. Am Dienstagnachmittag wurde anstelle des früheren Schildes mit der Beschriftung «Centralstrasse» das neue Strassenschild enthüllt.
Regierungsrat und Gesundheitsdirektor Thomas Weber, eine Anwohnerin und Stadtpräsident Alex Imhof zogen mit vereinten Kräften an der Schnur, die den Blick auf das neue Schild freigab. Die Strasse, welche die Hinterfeldstrasse mit der Vorstadt verbindet, erinnert an den 1869 verstorbenen Conrad Jo-
seph Gabriel Feninger. Der Arzt hatte in seinem Nachlass verfügt, dass aus seinem Wohnhaus ein Spital werden sollte. Dieses Testament bildete die Grundlage für das erste, 1973 eröffnete Laufner Spital, in dem heute die Stadtverwaltung untergebracht ist.
Die brasilianische Tänzerin und Tanzlehrerin Clarice dos Santos mit westafrikanischen Wurzeln kommt mit zwei Percussionisten nach Laufen. In einem Workshop von ca. 45 Minuten zeigt sie uns afrikanische Schrittkombinationen. Das Tanzen zu Live-Trommelmusik bringt den Körper von Kopf bis Fuss in Schwung. Wenn dann DJ Tomli Musik aus fernen Kontinenten auflegt, können wir bis in die Nacht weitertanzen. GALERIE
Freitag, 10.–26. Mai
Alfi Borer: 50 Jahre professionelle Fotografie
Der in Breitenbach aufgewachsene und in Kleinlützel wohnhafte Fotograf ist über die Region hinaus bekannt. Natur,
Öffnungszeiten: Freitag: 17.00–21.00 Uhr Samstag, 25. Mai, 11.00–16.00 Uhr Sonntag: 11.00– 16.00 Uhr Vernissage: 10. Mai, 19.00 Uhr JUGEND-KINO
Samstag, 11. Mai, 19.15 Uhr
Einfach zu haben
Olive soll ihrem schwulen Freund helfen, sein Jungfrauen-Image loszuwerden, und lässt es auf einer Party hinter verschlossenen Türen so richtig krachen. Die Gäste denken sich ihren Teil und die Neuigkeit über Olives Spontanität verbreitet sich wie ein Lauffeuer. Erst geniesst Olive ihren neuen Ruf, bald aber wird er zur Belastung. Regie: Will Gluck, mit Emma Stone, Amanda Bynes, Penn Bagdley, Dan Byrd, u.a. Komödie; USA, 2010, 92 Min. Kulturforum Laufen Seidenweg 55, 4242 Laufen
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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Samstag,11. Mai 2019 9.00 Uhr FraueZmorge Sonntag, 12. Mai 2019 19.30 Uhr Gottesdienst mit Kinder-Gottesdienst und Kinderhüte
Gäste sind herzlich willkommen.
Tristi, ma anche grati, diciamo arrivederci a
Onofrio Fellino 3 gennaio 1952 – 21 aprile 2019 La famiglia sentitamente ringrazia a tutti coloro che hanno espresso affetto e sostegno in questo triste momento. Un ringraziamento va alla Praxis Dr. R. Haberthür e al personale e all’ospedale Laufen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
La Santa Messa sarà celebrata il 25 maggio 2019 alle ore 20.00 presso la chiesa di Breitenbach per ricordare il nostro caro Onofrio.
Wer mit dem öV unterwegs ist, darf gerne vor dem Gottesdienst schon einen Kaffee trinken kommen, oder wer Mitfahrgelegenheit braucht, soll sich ungeniert bis am Vortag 17.00 Uhr via Tel.-Nummer 076 582 37 24 melden.
Con tanto amore: La moglie Angela nipoti, figli generi, cognati sorelle e fratelli
Laufen Freitag, 10. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheims: Andacht am Wochenende. Sonntag, 12. Mai, ref. Kirche Laufen, Gottesdienst zum Muttertag für Gross und Klein mit Pfarrerin Regine Kokontis, Andy Küng, Schwyzerörgeli, und Florian Von Dach, Weltinstrumente. Mittwoch, 15. Mai, 14.00 Uhr, Euses Gschängg, ref. Kirchgemeindehaus Laufen, Kinder und Familienanlass zum Thema Versöhnung und Abendmahl. Ein Anlass speziell für 3.- und 5.-KlässlerInnen. Eltern sind willkommen, die Kinder dürfen aber auch allein kommen. Am Donnerstagabend, 18.30 Uhr– 19.15 Uhr findet zum Thema Versöhnung und Abendmahl eine Feier in der Kirche statt, wo wir das am Mittwoch geformte Brot teilen werden. Donnerstag, 16. Mai, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen, «Wunderwelt Schweiz – Jura-Region». Wir sehen einen Film von Mi-Jong Brelin und Max Moor, die mit ihrer Kamera den Schweizer Jura – bekannte und vor allem auch ganz unbekannte Gegenden – festgehalten haben. Mit Pfarrer Claudius Jäggi.
Gottesdienste: Samstag, 11. Mai, 10.00 Uhr, Kapelle im Zentrum Passwang, reformierter Gottesdienst, Pfarrerin Monika Barth. Sonntag, 12. Mai, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Muttertagsgottesdienst mit Taufe, Täufling: Leon Bracher aus Bärschwil, Pfarrer Stéphane Barth. Sonntag, 19. Mai, kein Gottesdienst. Mittwoch, 22. Mai, 16.00 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Fiire mit de Chliine, Thema: Alle in den Garten! Pfarrerin Monika Barth-Ehrsam, Helferinnen Jacqueline Wirz Landuydt, Regula von Burg und Manuela Paul, mit Zvieri und Bastelteil. Konfirmandenunterricht: Jeweils am Donnerstag, von 18.00 Uhr bis 19.30 Uhr im Gde.-Saal v. ref. KGH: Gruppe 2 am Do, 9. Mai. Gruppe 1 am Do, 16. Mai, Do, 23. Mai. Am Sa, 25. Mai: Hauptprobe von 14.00 bis 17.00 Uhr. Und am So, 26. Mai: um 9.00 Uhr: Fotoshooting, um 9.20 Uhr: Einsingen, um 10.15 Uhr: Beginn der Konfirmation. Ende derselben um 11.45 Uhr. Seniorennachmittag: Dienstag, 14. Mai, 15.00 Uhr, im Gde.-Saal v. ref. KGH, Breitenbach, Thema: «Maikäfer flieg!» Eindrücke zum Wiener Kinder- und Kriegstagebuch, mit Pfrn. Monika Barth-Ehrsam, im Anschluss: Zvieri.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 12. Mai, 10 Uhr Konfirmation 2. Gruppe, Pfarrer Michael Brunner und Katechetin Anita Violante, anschliessend Apéro Mittwoch, 15. Mai, 17 Uhr Meitliträff, Indiaca basteln. Anmeldung bis 14. Mai bei Martina Hausberger, Tel. 061 731 38 84 Donnerstag, 16. Mai, 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger
Elsbeth Schloter-Schneider 1. November 1937 – 4. Mai 2019 Wir danken ihr für die vielen schönen Jahre, die wir mit ihr verbringen durften.
Karl, Rolf, Katja und Angehörige Der Trauergottesdienst findet am Dienstag, 21. Mai 2019, um 14.15 Uhr in der Kirche St. Anna in Röschenz statt. Traueradresse: Karl Schloter, Fichtenweg 1, 4244 Röschenz
Als Gott sah, dass der Weg zu lang, der Hügel zu steil und das Atmen zu schwer wurde, legte er den Arm um ihn und sprach: Komm heim!
Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, Grossund Urgrossvater
Anton Borer-Hänggi 31. März 1936 – 1. Mai 2019
Du wirst uns allen sehr fehlen, aber für immer in unseren Herzen bleiben. Gertrud Borer-Hänggi Rita und Roland Henz-Borer Heiner und Agatha Borer-Laffer Esther und Karl Borer-Borer Helga und Andreas Borer-Borer Grosskinder und Urgrosskinder Geschwister und Verwandte
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Nach langer und geduldig ertragener Krankheit ist meine liebe Ehefrau und unsere gute Mutter sanft entschlafen.
Die Abschiedsfeier findet am Freitag, 10. Mai 2019, 14.30 Uhr, in der Kirche Grindel statt. Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Dreissigster: Sonntag, 2. Juni 2019, 10.30 Uhr, Kirche Grindel Traueradresse: Gertrud Borer-Hänggi, Chesistrasse 135, 4247 Grindel Gilt als Leidzirkular.
Ganz still und leise, ohne ein Wort, gingst du von deinen Lieben fort, du hast ein gutes Herz besessen, nun ruht es still, es ist so schwer, es zu verstehen, dass wir dich niemals wiedersehen.
Fassungslos und voller Schmerz nehmen wir Abschied von
Roland Saner 9. März 1949 – 2. Mai 2019 Durch seine unverwechselbare Wesensart wird er uns in Erinnerung bleiben.
Wir vermissen dich: Daria Saner-Bezzola Martina Saner und Özden Cebeci mit Elin Anna und Julia Dora Schwarz-Saner Pia Saner mit Mirja und Familie Andrea und Urs Bendel-Saner mit Rebecca Regina Lanzetta-Saner mit Gianluca Marc und Michael Saner mit Familien Sandra Molinari mit Matteo und Fabio Fränzi, Benni, Vincent, Beatrice und Thomas Familien Baumgartner und Bezzola Verwandte, Freunde und Bekannte Die Abdankung findet am Mittwoch, 15. Mai 2019, um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche in Röschenz statt. Anschliessend Urnenbeisetzung auf dem Friedhof. Traueradresse: Daria Saner, Austrasse 6, 4153 Reinach
Unser Herz will Dich halten. Unsere Liebe Dich umarmen. Unser Verstand muss Dich gehen lassen, denn Deine Kraft war zu Ende und die Erlösung eine Gnade. Du fehlst uns unendlich fest. Tief in unserem Herzen bist Du immer bei uns.
HERZLICHEN DANK an alle, die uns in den schweren Stunden des Abschieds von unserem lieben
Guido Neuschwander-Hügli zur Seite standen. Ganz besonders danken wir: Herrn Pfarrer J. Obinna Agbakwuo für den schönen Trauergottesdienst. Den Ärzten und dem Pflegepersonal des Spitals Laufen für die gute Betreuung. Für ein stilles Gebet. Für eine stumme Umarmung. Für das tröstende Wort, gesprochen oder geschrieben. Für alle Zeichen der Liebe und Freundschaft. Für Kränze, Blumen, hl. Messen und Geldspenden.
Erschwil, im Mai 2019
Die Trauerfamilie
Dreissigster: Samstag, 18. Mai 2019, um 18.00 Uhr in der Kirche Erschwil.
Todesanzeigen
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch
Jesus sagt: Ich bin die Auferstehung Johannesevangelium 11,25 und das Leben.
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• AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 6. Mai 2019
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Änderungen der Gemeindeordnung wurden zuhanden der Gemeindeversammlung vom 20. Juni 2019 verabschiedet. • An der Gemeindeversammlung vom 18.12. 2018 wurde der Antrag gestellt, CHF 50000.00 für ein Alarmierungs-
system im Primarschulzentrum ins Budget 2019 aufzunehmen. Die Gemeindeversammlung hat diesem Antrag zugestimmt. Für die Alarmierung bei Brand, Rauch, Amok oder anderen auftretenden Gefahren wurden Offerten eingeholt. Die Örtlichkeiten wurden genau begutachtet und die Funkverbindungen getestet. Der Auftrag für die Einrichtung eines Alarmierungssystems im Primarschulzentrum Baselstrasse wurde vergeben.
• Ein Einbürgerungsgesuch wurde gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion weitergeleitet.
Baugesuche, Auflage vom 9. bis 20. Mai 2019
Parz. 980, Delsbergerstrasse 64, 4242 Laufen. Projektverfasserin: Fellino Epifania, Delsbergerstrasse 64, 4242 Laufen.
BG-Nr. 0673/2019. Bauherrschaft: wohnen.birs.laufen c/o Tobias Meyer, Drosselweg 3, 4242 Laufen. Projekt: Mehrfamilienhaus mit Autoeinstellhalle/Velounterstand, Parz. 70, Baselstrasse 70, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Eggenschwiler Perroud AG, Ziegeleistrasse 61, 4242 Laufen
Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.
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BG-Nr. 0682/2019. Bauherrschaft: Fellino Epifania und Fellino Casimiro, Delsbergerstrasse 64, 4242 Laufen. Projekt: Zweckänderung: alt Estrich in neu Wohnungseinbau,
Am Samstag wird die Badesaison eröffnet Am kommenden Samstag, 11. Mai, sind die Becken, Liegewiesen und die übrigen Anlagen der Badi Laufen wieder für die Wasserratten offen.
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ademeister Matthias Jermann zieht mit einem Farbroller die schwarzen Bahnen im grossen Schwimmbecken nach. Immer wieder taucht er die Rolle in den Farbkessel. Damit die Bahnen auch gerade bleiben, sind die Ränder mit Malerband abgedeckt. Das Abdecken und Nachmalen der Bahnen ist eine Prozedur, die sich in die Länge ziehen kann. Immerhin sind sechs Mal fünfzig Meter zu neu zu streichen. Es handelt sich um schwarze Acrylfarbe, die mit Wasser verdünnt wird. «So dürften rund 380 Kilo Farbe, einschliesslich der blauen Beckenfarbe, verwendet worden sein», schätzt Jermann. Auch sein Bademeister-Kollege, Pedro Montesanti, ist im Becken beschäftigt: Mit einem Helfer bringt er Maler-
Über dem Kinderplanschbecken wurde ein zweites Sonnensegel gesetzt. Damit können die kleinsten Wasserratten sonnengeschützt im Schatten planschen.
Bademeister Matthias Jermann hat mit dem Farbroller alle sechs Bahnen im grossen Becken neu gestrichen. FOTOS: STL
Für die Benutzer stehen rund vierzig Abfalleimer bereit – so muss niemand weit laufen, um seinen Abfall zu beseitigen.
band an den Markierungen an der Beckenwand an. Nach dem Bemalen muss die Farbe trocknen. Trotz bedecktem Himmel hoffen die beiden, dass es nicht zu regnen beginnt. Sobald die Farbe trocken ist, wird mit dem Befüllen der Becken begonnen. Das Wasser ist elf, zwölf Grad kalt. Nachdem im letzten Jahr die Liegefläche im vorderen Bereich ersetzt worden war, haben die Bademeister nun auch die Liegefläche im hinteren Bereich der Anlage ersetzt. Frisch geputzt sind die Aussenanlagen, revidiert die technischen Geräte und Anlagen. Die Garderoben erstrahlen in neuem Glanz. Nun ist alles bereit für die Badegäste aus nah und fern. Es laden neben dem geheizten Badewasser im Schwimmer- und Nicht-
Veranstaltungskalender 2019 der Badi Nau Laufen Wann Zeit Jeweils donnerstags, 8.30–9.15 16. Mai–27. Juni Juni, jeweils montags Samstag, 15. Juni (Verschiebedatum: 17. August) Mittwoch, 3. Juli Mittwoch, 17. Juli Im Juli noch offen Montag–Samstag, 5.–10. August Montag, 12. August Montag, 12., 19., 26. August Freitag, 23. August Montag, 2. Sept. Im September noch offen
Anlass Qi Gong zum Kennenlernen für alle. Keine Vorkenntnisse und keine Anmeldung erforderlich. Unkostenbeitrag CHF 8.–/Lektion exkl. Badi-Eintritt Training swim/run
Bemerkung Nur bei trockenem Wetter. Weitere Infos unter www.dorisschumacher.ch Schwimmklub Laufen
Rock am Pool
19.30
Zelten in der Badi Aquafitness Sommerkurse Craig Ferienpass
Ferienpass Hinteres Leimental Schwimmklub Laufen Schwimmklub Laufen Ferienpass
19.00–19.45 Aquafitness 18.15 Training swim/run
Schwimmklub Laufen Schwimmklub Laufen
19.45 18.15 18.15
Schwimmklub Laufen Schwimmklub Laufen Schwimmklub Laufen
Internes Nachtschwimmen Schlusslektion swim/run Schwimmbadausklang
schwimmerbecken auch die weiteren Anlagen – Wasserrutschbahn und Spielbach wie auch die Beachvolleyball-Felder, die Fussball-, Spiel- und Liegewiesen – zum Verweilen. Selbstverständlich können sich die Gäste auch am Kiosk mit Gartenrestaurant stärken und sich von ihrer sportlichen Tätigkeit erholen. Das Badi-Team und die Kioskpächterin freuen sich auf den Saisonbeginn und auf eine zahlreiche Besucherschar aus nah und fern.
Öffnungszeiten beachten
Die Besucher werden gebeten, die neuen Öffnungszeiten, zu beachten. Die Badi öffnet täglich um 9 Uhr. Von Mai bis August wird am Donnerstag zudem ein Frühschwimmen ab 7.30 Uhr angeboten. Im Mai schliesst die Badi am Sonntag um 19 Uhr. Von Juni bis August sind dann die Anlagen bis 20 Uhr geöffnet, im September täglich bis 19 Uhr. Die Eintrittspreise bleiben 2019 unverändert. Die Badegäste aus folgenden Gemeinden können das Saisonabonnement 2019 zum Tarif der Stadt Laufen erwerben: Bärschwil, Blauen, Grindel, Himmelried, Nunningen, Röschenz, Wahlen Zwingen und neu Büsserach. Die jeweiligen Gemeinden bezahlen die Differenz. Auf der Internetseite der Stadt Laufen kann das Saisonabonnement bestellt werden. Zu finden ist das Anmeldeformular unter www.laufen-bl.ch, Rubrik Sport/Freizeit/Kultur. Nun ist also alles bereit für die Badefreudigen. Und sie alle hoffen auf möglichst viele sonnige Tage. Übrigens: Im vergangenen Jahr verzeichnete die Badi Laufen 72 686 Eintritte (über 5000 mehr als im Vorjahr und sogar 15 000 mehr als 2016). (stl)
Auch dieses Jahr wird die Rutschbahn wieder viele Badegäste erfreuen.
Für die Kindergärten in Laufen suchen wir
3 Praktikantinnen / Praktikanten
für ein Pensum von je 50% (5 Vormittage) entweder vom 12. August 2019 bis 26. Juni 2020 oder vom 12. August 2019 bis 17. Januar 2020. Der Praktikumslohn beträgt Fr. 500.– pro Monat. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, in einem professionellen Umfeld und unter Begleitung erfahrener Kindergartenlehrpersonen Erfahrungen im Bereich der Pädagogik und im Umgang mit Kindern im Kindergartenalter zu machen. Sie unterstützen die Klassenlehrpersonen im Vormittagsunterricht. Das heisst, Sie unterstützen die Lehrperson bei den Übergängen von einer Sequenz zur nächsten (Eingangslektion, Znüni essen, Pause, Schlusssequenz etc.) und bei Ausflügen. Sie leisten Hilfestellung bei alltäglichen Verrichtungen der Kinder. Sie betreuen die Kinder im Freispiel. Sie führen Aufträge der Klassenlehrperson durch. Möchten Sie über eine längere Zeit Kinder in ihrem Kindergartenalltag begleiten und arbeiten Sie gerne mit Kindern zusammen? Dann würden wir uns sehr über Ihre Bewerbung freuen. Bei Fragen steht Ihnen die Schulleiterin Frau K. Sulser, Tel. B: 061 761 86 26, Tel. P: 061 331 55 16, gerne zur Verfügung. Falls Sie Interesse an unserem Angebot haben, bewerben Sie sich mit einem Motivationsschreiben und Ihrem Lebenslauf mit Foto. Senden Sie die Unterlagen bitte an die Schulleitung Kindergarten und Primarschule, Frau K. Sulser, Baselstrasse 5, 4242 Laufen, oder per E-Mail an: sekretariat@primarlaufen.ch
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Donnerstag, 9. Mai 2019 Nr. 19
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Büsserach
Nun ruhe aus und schlaf in Frieden, hab immer Dank für Deine Müh. Wenn du auch bist von uns geschieden, in unseren Herzen stirbst du nie.
Traurig, aber beschenkt mit vielen schönen Erinnerungen nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti und Omi
Helen Christ-Vogt 22. Januar 1922 – 2. Mai 2019 In Liebe Ruedi und Lisbeth Christ-Probst Agatha und Dieter Schumacher Michael Christ und Sabrina Häfeli Manuela und Roland Wahl mit Lio und Nino Rainer und Agathe Christ-Saner Marlis Halbeisen-Christ Florian Halbeisen Sabrina und Fatih Orman mit Ayda und Elin Brigitte und Ruedi Guthauser-Christ Marco Guthauser Sandro Guthauser und Celine Beer Verwandte und Freunde Die Trauerfeier mit anschliessender Urnenbeisetzung findet am Freitag, 10. Mai 2019, um 14.30 Uhr in der Kirche Erschwil statt. Dreissigster: Samstag, 15. Juni 2019, 18.00 Uhr.
Zukunftskonferenz Büsserach 2040
Ihre Ideen sind gefragt! Gestalten Sie die Entwicklung unserer Gemeinde aktiv mit! Die Gemeinde Büsserach erarbeitet ein räumliches Leitbild und lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitwirkung an die Zukunftskonferenz ein. Was gefällt Ihnen heute in Büsserach? Wie soll unsere Gemeinde im Jahr 2040 aussehen? Diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren. Helfen Sie mit, die Weichen für die zukünftige Raumentwicklung unserer Gemeinde zu stellen. Die Zukunftskonferenz findet am Freitag, 17. Mai 2019, 19.00–21.50 Uhr und Samstag, 18. Mai, 8.15–11.50 Uhr im Vereinshaus Wydenmatt statt. Am Samstag gibt es ab 7.45 Uhr Kaffee und Gipfeli. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie die Teilnahme an beiden Tagen. Der Gemeinderat und die Planungskommission Räumliches Leitbild Anmeldung bis am 13. Mai 2019 bitte schriftlich an: Gemeindeverwaltung, Zukunftskonferenz, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach, oder per E-Mail an: ortsplanung@buesserach.ch Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie Ihre Teilnahme an beiden Tagen.
Traueradresse: Rainer Christ-Saner, Holackerweg 8, 4228 Erschwil
Hofstetten-Flüh
Gilt als Leidzirkular.
Baupublikation
Breitenbach
Baupublikation
Bauherrschaft: Schreiber Ingrid + André St.-Pantaleon-Strasse 49, 4413 Büren Bauobjekt: Sitzplatzverglasung Projektverfasser: Schreiber André Bauplatz: Gempenstrasse 10, 4413 Büren Grundbuch-Nr.: 2326 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 24. Mai 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: Kipfer-Scheuner Daniel+ Christine, Rainmättliweg 12, 4413 Büren Bauobjekt: Sichtschutzwand Projektverfasser: Kipfer-Scheuner Daniel+ Christine Bauplatz: Rainmättliweg 12, 4413 Büren Grundbuch-Nr.: 1962 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 24. Mai 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: Münster Selina + Dominik Schlossstrasse 5b, 4133 Pratteln Bauobjekt: EFH mit Garage und Schwimmbad Projektverfasser: Christian Eck Architektur Altdorfstrasse 14, 6354 Vitznau Bauplatz: Kohliberg 10, 4413 Büren Grundbuch-Nrn.: 2577, 2478 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 24. Mai 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: Schneider Jürg + Koisyn Rainmättliweg 14, 4413 Büren Bauobjekt: Pergola aus Holz Projektverfasser: Schneider Jürg Bauplatz: Rainmättliweg 14, 4413 Büren Grundbuch-Nr.: 2525 Planauflage: beim Baupräsidenten Einsprachefrist: bis 24. Mai 2019
Witterswil
Baupublikation
Bauherrschaft: Lanter Roman & Nadia Im Brunngarten 7, 4108 Witterswil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2019-10 Einbau Chemiéeofen / Teil-Einwandung Carport Bauplatz: Im Brunngarten 7 Bauparzelle: GB-Nr. 1654 Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Einsprachefrist: 23. Mai 2019
BAU- UND JUSTIZDEPARTEMENT DES KANTONS SOLOTHURN
Verkehrsbeschränkung in Breitenbach Fehrenstrasse Kreisel Zentrum bis Margriebenweg Gestützt auf § 5 lit. d) der kantonalen Verordnung über den Strassenverkehr vom 3. März 1978 verfügt das Bau- und Justizdepartement: Wegen Deckbelagsarbeiten sind folgende Verkehrsmassnahmen erforderlich: Vollsperrung der Fehrenstrasse zwischen Kreisel und Margriebenweg mit Umleitung in beiden Richtungen via Büsserach und Fehren: – Die Einmündungen der Gemeindestrassen im Baubereich sind gesperrt. – Die Quartiere Rohrgasse / Breitgarten / Mettenbühl sind über die Brislachstrasse erschlossen. – Die Gebiete Bodenacker / Gässliacker sind über die Passwangstrasse erreichbar. – Die Erschliessung der Wohngebiete Archweg / Blattenacker erfolgt über den Margriebenweg und via Umleitungsroute. – Die direkten Anstösser der Fehrenstrasse sowie das Quartier Hinter den Gärten sind während der Sperrung mit dem Auto nicht erreichbar. Parkierung der Fahrzeuge ausserhalb der Baustelle (öffentlicher Parkplatz Rohrgasse). – Die Postautos verkehren auf der Umleitungsroute. Die Bushaltestelle Dorfplatz wird an die Passwangstrasse verlegt. Die Haltestellen Oberdorf, Margrieben und TCS Rastplatz sind nicht bedient. – Die Trottoirs im Baubereich sind begehbar. – Allfällige Notfalleinsätze erfolgen über die Baustelle. – Die Arbeiten können nur bei trockener Witterung stattfinden.
Baupublikation
Bauherr: Winkler Luzius, Amselstrasse 24, 4104 Oberwil BL Opplinger Anja, Amselstrasse 24, 4104 Oberwil BL Projektverfasser: Bühler & Partner AG, Wuhrmattstrasse 21, 4103 Bottmingen Bauobjekt: Pergola Ausnahmegesuch: Bauen ausserhalb Baubereich Gestaltungsplan «Mühle Ost» Bauplatz: Mühleweg 41a, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3819 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. Mai 2019
Dauer: Samstag, 25. Mai 2019, 4.00 Uhr, bis Montag, 27. Mai 2019, 6.00 Uhr Samstag, 15. Juni 2019, 4.00 Uhr, bis Montag, 17. Juni 2019, 6.00 Uhr (Verschiebedatum bei schlechter Witterung) Vorgängig finden im Fahrbahnbereich Vorbereitungsarbeiten unter Verkehr statt. Es ist mit lokalen Behinderungen zu rechnen. Die Signalisation wird durch den Unternehmer im Einvernehmen mit dem Kreisbauamt III, Dornach, und der Kantonspolizei, Abteilung Verkehrstechnik, vorgenommen.
Todesanzeigen online aufgeben: www.gedenkzeit.ch
Die zuständigen Polizeiorgane werden mit der Verkehrskontrolle beauftragt. Solothurn, 10. Mai 2019
Bau- und Justizdepartement Der Kantonsingenieur Peter Heiniger
Todesanzeigen und Danksagungen können Sie direkt am Schalter einer der folgenden Geschäftsstellen aufgeben oder uns einfach per E-Mail oder Fax zusenden.
Nunningen
Baupublikation
Bauherr: Roy Spiegel Lebernstrasse 29, 4208 Nunningen Bauobjekt: Vordach Verantwortlich: Gerster – Holzbau AG Sabelmattstrasse 4, 4208 Nunningen Bauplatz: Lebernstrasse 29 Bauparzelle: GB-Nr. 3184 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 9. Mai bis 23. Mai 2019 Die Kommission für Infrastruktur
Baupublikation
Bauherr: Selecta AG Industrie Neuhof 78, 3422 Kirchberg Bauobjekt: Kaltgetränke- und Snackautomat Verantwortlich: Selecta AG Frau Sabrina Sperduto Industrie Neuhof 78, 3422 Kirchberg Bauplatz: Im See 14 Bauparzelle: GB-Nr. 2803 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 9. Mai 2019 bis 23. Mai 2019
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation
Bauherrschaft: Dominik Saner Bauprojekt: Neubau Gartehaus (bereits ausgeführt) Bauort: Lindenweg 2, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 1779 (W2a) Projektverfasser: Dominik Saner Lindenweg 2, 4116 Metzerlen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 23. Mai 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: Iain und Melinda Little, Chlederenweg 4, 4112 Bättwil Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus Bauort: Döllenring 3a, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2145 (W2a) Projektverfasser: Altermatt Hausbau AG, Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 23. Mai 2019
bz Basellandschaftliche Zeitung Rheinstrasse 3, 4410 Liestal Tel. 061 927 26 70, Fax 061 927 26 04 8 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch www.basellandschaftlichezeitung.ch, www.bzbasel.ch Anzeigenschluss: Vortag, 17 Uhr Wochenblatt für das Birseck und das Dorneck Ermitagestrasse 13, 4144 Arlesheim Tel. 061 706 20 20, Fax 061 706 20 30 inserate@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 10 Uhr Wochenblatt für das Schwarzbubenland und das Laufental Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33, Fax 061 789 93 30 inserate.laufen@wochenblatt.ch, www.wochenblatt.ch Anzeigenschluss: Mittwoch, 9 Uhr Samstag und Sonntag (bis 16 Uhr) per E-Mail an todesanzeigen@basellandschaftlichezeitung.ch oder per Fax an 058 200 54 07
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Büren
Bauherr: Winkler Luzius, Amselstrasse 24, 4104 Oberwil BL Opplinger Anja, Amselstrasse 24, 4104 Oberwil BL Projektverfasser: Bühler & Partner AG, Wuhrmattstrasse 21, 4103 Bottmingen Neuauflage: Fehlende Profile Bauobjekt: Pergola Ausnahmegesuch: Bauen ausserhalb Baubereich Gestaltungsplan «Mühle Ost» Bauplatz: Mühleweg 41a, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3819 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 24. Mai 2019
LAUFENTAL Das OK stellt sich vor – Folge 4 mende Gewerbeausstellung: «Nach der AGLAT sollen Aussteller, Besucher und die OK-Mitglieder sagen können: Es het gfägt und isch toll gsih!» Den wichtigen Ausgleich von seiner anspruchsvollen beruflichen Tätigkeit und dem mitunter aufreibenden AGLAT-Job findet Tobias Brunner bei seiner Familie.
Vom 24. bis 26. Mai findet die AGLAT 19 in und rund um die Eissport- und Freizeithalle in Laufen statt. Das achtköpfige Organisationskomitee arbeitet auf Hochtouren und setzt zu einem sportlichen Marcel W. Buess Mitte Mai wird der AGLAT-FestfühEndspurt an. An dieser Stelle wollen wir die rer mit dem Wochenblatt an alle Ausstellungsmacher kurz vorstelHaushaltungen des Laufentals und len. Tobias Brunner und Marcel W. des Schwarzbubenlandes verteilt. Buess sind die Köpfe der heutigen Ein wichtiger Meilenstein im «OKvierten und damit letzten Folge. Leben» des Kommunikations-Verantwortlichen. Marcel W. Buess erfüllt diese AufTobias Brunner gabe nach 2009 und 2014 bereits Der ausgebildete «Fachmann Fizum dritten Mal. Doch ausruhen nanz-/Rechnungswesen» zeichnet kann sich der ebenfalls beruflich dafür verantwortlich, dass auch als Kommunikationsberater tätige die Finanzen bei der AGLAT stimnoch nicht. Nun gilt es, die regiomen. Dabei geht es immerhin um nalen Medien mittels Informaein Gesamt-Budget von über tionen auf die Laufentaler Gewer400 000 Franken. Er zeichnete bebeausstellung einzustimmen. In reits bei der letzten AGLAT im Jah- der Woche vor und während der re 2014 als Finanzchef verantwort- AGLAT wird Buess als Anlaufstelle lich. Als langjährigem Kassier des für Journalisten und andere InforGewerbevereins KMU Laufental mationshungrige fungieren. Er sind ihm die Anliegen und Befindfreut sich bereits heute darauf, am lichkeiten des Laufentaler GewerSonntag, 26. Mai das Abschlussbes natürlich bestens vertraut. Communiqué über eine in jeder Auch von dieser wertvollen ErfahHinsicht und für alle Beteiligten rung kann das aktuelle OK profierfolgreiche AGLAT19 vermailen tieren. zu können. Gewerbeausstellungen Beruflich ist Tobias Brunner bei der sind für ihn auch im digitalen ZeitTreuhandfirma BDO AG in Laufen alter eine unverzichtbare Plattform als Mandats- und Teamleiter tätig. für die lokalen und regionalen Betriebe. Welches Ziel hat er für die kom-
Marcel W. Buess
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LAUFEN
Mehr als nur ein Markt Rund 20 000 Personen flanierten durch den 1.-MaiMarkt, liessen sich vom Angebot der 145 Händler im Stedtli und den 115 Flohmarktständen beim Birs-Center beeindrucken. Gaby Walther
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ine Ausstrahlung über die ganze Region habe der 1.-Mai-Markt, ist Stadtpräsident Alex Imhof überzeugt. Der Markt sei ein wichtiger Anlass, um den Leuten das Stedtli, die Vorstadt und das Birs-Center als Einkaufsort näherzubringen. Gedankt wurde an dem prächtigen Tag unter anderem Fredy Mendelin, der seit 1998
Fredy Mendelin: Seit 1998 zuerst Kassier, danach Präsident, organisierte zum letzten Mal den 1.-Mai-Markt.
Tobias Brunner
Donnerstag, 9. Mai 2019 Nr. 19
Annamarie Schelling: Sorgt seit 19 Jahren für eine gute Organisation.
Verpflegung: An rund 70 Essständen, in Strassencafés und Beizli konnten sich die Marktbesuchenden verpflegen. FOTOS: GABY WALTHER Kassier und anschliessend Präsident des Anlasses war und nun zum letzten Mal in dieser Funktion agierte. Die rund 20 000 Besucherinnen und Besucher genossen die besondere Atmosphäre im und rund ums Stedtli. Das Angebot war auch in diesem Jahr gross. Und obwohl Plattformen wie Ricardo und Ebay florieren, lockten auch die 115 Antiquitäten- und Flohmarkt-Stände viele Interessierte an. Nebst den Marktständen
wurde auf der Bühne ein musikalisches Programm geboten, im Atelier von Anita Roth zeigten sechs Künstlerinnen und Künstler ihre Werke und in der St.Katharinen-Kirche wurde ein Jubiläum gefeiert. Seit 10 Jahren besteht ein ökumenisches Projekt der drei Kirchgemeinden Laufen. Jeweils am Markttag wird in der Kirche Kaffee und Tee ausgeschenkt und ein meditativer Input angeboten (siehe auch letzte Seite).
Gedränge rund ums Birs-Center: Der Antiquitäten- und Flohmarkt lockte viele Interessierte an.
Kunst: Im Atelier Anita Roth an der Viehmarktgasse 3 zeigten verschiedene regionale und internationale Künstler ihre Werke.
THIERSTEIN
Donnerstag, 9. Mai 2019 Nr. 19
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MELTINGEN
Erfreulicher Start des Forstbetriebs Schwarzbubenland H¯ufssfhvmjfsvoh Csfjufocbdi voe C¯ttfsbdi
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Die Delegierten des neuen Zweckverbandes Forstbetrieb Schwarzbubenland konnten ein durchwegs positives Bild über dessen erstes Betriebsjahr mit nach Hause nehmen. So schloss die Rechnung 2018 des vereinigten Forstbetriebs rund 195 000 Franken besser als budgetiert ab. Roland Bürki
W
ir können Ihnen ein tolles Resultat präsentieren», freute sich Germann Wiggli, Präsident des am 10. Januar 2018 gegründeten Zweckverbands Forstbetrieb Schwarzbubenland, an der dritten Delegiertenversammlung über ein gelungenes Startjahr des aktuell grössten Forstbetriebs im Kanton Solothurn. Dieser war zum grossen Teil aus den ehemaligen Mitgliedgemeinden der Forstbetriebsgemeinschaften Dorneckberg-Süd, Thierstein Mitte und Thierstein-Süd hervorgegangen. Seit Jahresbeginn ist nun auch Meltingen dabei, wie Wiggli an die Adresse der Gastgeber für diesen Abend lobend vermerkte. «In der aktuell schwierigen Zeit von sinkenden Holzpreisen, ausländischem Wettbewerbsdruck und sinkenden Verarbeitungskapazitäten im Inland kann die schweizerische Forstwirtschaft nur durch eine effiziente Organisation, gemeinsame Vermarktung und Erschliessung neuer Absatzmöglichkeiten bestehen», brachte der Präsident die heutige Situation auf den Punkt. Die grossen Wald besitzenden Gemeinden im Schwarzbubenland hätten dies erkannt und sich mit der neuen Betriebsorganisation zumindest für die nächsten ein bis zwei Dekaden gerüstet. «Der Jahresumsatz und das Betriebsergebnis liegen
Gute Stimmung: Präsident Germann Wiggli (Mitte) bedankt sich bei Betriebsleiter Christoph Gubler und seinem Team für den grossen Einsatz nach der Fusion. Am Tisch v. l. Rosi Wohlgemuth (Aktuarin) und Jeannette Itin (Verwaltung). FOTO: ROLAND BÜRKI
über den Erwartungen», sprach Wiggli – «ein tolles Resultat!» Dies bestätigte später Jeannette Itin von der Forstbetriebsverwaltung, als sie die Jahresrechnung 2018 mit einem Ertragsüberschuss von 224 204 Franken statt der budgetierten 29 958 Franken im Detail vorstellte. Die 14 anwesenden Delegierten stimmten der Jahresrechnung 2018 mit zusätzlichen Abschreibungen von 200 000 Franken auf dem Verwaltungsvermögen bei zwei Enthaltungen zu. Wahlen und spannender Jahresbericht Mit Kantonsoberförster Rolf Manser und Peter Tanner, Kreisförster Dorneck-Thierstein, nehmen künftig statutengemäss zwei neue Gesichter als Vertreter des Staatswalds Einsatz im Forstbetrieb Schwarzbubenland. Manser als Delegierter und Tanner als einstimmig gewählter Nachfolger von Martin Roth im Vorstand. «Ich nehme diese Herausforderung gerne an», wandte sich der frühere Mechaniker und heutige Forstingenieur ETH an die Delegierten. Mit im Vorstandsboot ist neu auch der Meltinger Gemeinderat und Jurist Peter Jeger, zuständig für Wald und Umwelt, der
BREITENBACH
Ein Apéro für die Redaktionsleiterin Redaktionsleitung: Gaby Walther, neu Redaktionsleiterin Wochenblatt Schwarzbubenland/ Laufental, Peter Walthard (r.), neu Redaktionsleiter Wochenblatt Birseck, und Marc Schaffner, Redaktionsleiter OBZ.
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FOTO: ZVG
wap. Seit 17 Jahren arbeitet Gaby Walther als Redaktorin für das Wochenblatt. Nun übernimmt sie die Hauptrolle: Seit dem 1. Mai leitet sie die Redaktion in Laufen. In der Region ist sie bestens vernetzt: So herrschte am Willkommens-Apéro in Breitenbach letzten Donnerstag eine Stimmung wie an einem Klassentreffen: Man kannte sich. Stefan Biedermann, Leiter Wochenzeitungen bei CH Media, beschrieb Gaby Walthers Beziehung zu ihrer Zeitung als eine Liebesgeschichte, die nun mit der Übernahme der redaktionellen Verantwortung ein Happy End gefunden habe. Walther offenbarte, dass sie bereits als Teenager für den «Anzeiger» tätig war: In ihrer Schulzeit arbeitete sie mit ihrer Schwester zusammen als Zeitungsverträgerin in Zwingen. Sie betonte, dass ihr an ihrer Arbeit der Kontakt mit den Leuten Spass mache. «Ich habe Freude daran, mit verschiedensten Leuten zu-
sammenzukommen und über ihre Arbeiten und Engagements zu berichten», sagte sie. Leider werde das Wochenblatt aber auch in Zukunft nicht jeden Wunsch erfüllen können. «Manchmal haben wir nicht genügend Platz, um alles abzudecken», sagte sie. Ziel sei es aber, Woche für Woche einen interessanten Mix zusammenzustellen. Dass Walther dies kann, liegt nicht nur an ihrer journalistischen Erfahrung, sondern auch an der gründlichen Ausbildung, die sie neben dem Beruf durchlaufen hat. So hat sie sich am Medienausbildungszentrum in Luzern weitergebildet und ausserdem einen Bachelortitel in Kulturwissenschaften erworben. Dass ihr das Bodenständige dabei nicht abhandengekommen ist, stellte sie am Donnerstag gleich unter Beweis: Ihr Willkommensapéro war nicht einer von der Sorte, die nach einer Stunde schon vorbei sind …
die Delegiertenversammlung in Meltingen herzlich willkommen hiess und am Ende zusammen mit Gemeinderätin Marianne Kamber ebenso gastfreundlich bewirtete. «Am 3. Januar 2018 startete ein neu zusammengesetztes Forstbetriebsteam, das sich bis anhin noch nicht gut kannte», schilderte Förster und Betriebsleiter Christoph Gubler die ersten Tage, in welchem der Wintersturm Burglind die Bildung neuer Teams gleich mit harter Arbeit befeuerte. Weiter betonte er den hohen Stellenwert der Lehrlingsausbildung, legte den Finger auf den nicht mehr ganz «taufrischen Fahrzeugpark» und zeigte sich erfreut, dass sich der wichtige Bereich «Arbeit für Dritte» überraschend gut angelassen hat. Die beiden Förster und Bereichsleiter, Josef Borer und Martin Bühler, widmeten sich in ihren ausführlichen Berichten dem Waldbau, der Neupflanzung verschiedener Baumarten, der Biodiversität und dem förderlichen stehenden Totholz, dem besorgniserregenden Klimawandel mit Hitzewelle und Trockenheit sowie der Holznutzung, dem Holzverkauf und der forstlichen Infrastruktur.
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Donnerstag, 9. Mai 2019 Nr. 19
«Smart Home 2030»: Das intelligente Zuhause ist ja niemand zu Hause. Familie Eberle ist in den Ferien, während ihr intelligentes Heim Aussenstehenden ihre Anwesenheit vortäuscht.
Die Digitalisierung verändert unser Zuhause und unsere Art zu leben. Intelligente Kühlschränke und automatisierte Lichtsteuerungsanlagen sind erst der Anfang, Vernetzung das Zauberwort. Wie die Zukunft im Immobilienmarkt aussieht, beschreibt die Studie «Smart Home 2030» eindrücklich. Es ist Montag, acht Uhr morgens. Im Haus von Familie Eberle werden die Rollläden geöffnet, etwas später als üblich. Es muss wohl an der Ferienzeit liegen. Die Lampe im Bad geht an und wieder aus. Das Licht, das aus den Fenstern scheint, wandert durch das ganze Haus. Die Heizung ist schon seit Tagen auf ein absolutes Minimum heruntergefahren, schliesslich
erst der Anfang einer Entwicklung, die jetzt richtig ins Rollen kommt. Darauf deuten die Erkenntnisse der Studie «Smart Home 2030», die Raiffeisen Schweiz mit dem Gottlieb Solche kleineren technischen Spie- Duttweiler Institut (GDI) durchgelereien und Systeme, die sich per führt hat. Smartphone fernsteuern lassen, machen aber noch kein Smart Home Die Studie legt dar, wie die rasante aus einem Haus. Ein intelligentes Digitalisierung auch das Wohnen Gebäude funktioniert als vernetztes in den kommenden Jahren revoluGesamtsystem und verbindet Licht- tionieren wird. Sie formuliert die und Schliessanlagen, die Heizung, folgenden sechs Zukunftsthesen: den Fernseher und die Waschma- «Statt Hardware bestimmt die Softschine. Der Wachstumsmarkt für ware», «Tradition trifft auf ConveTechnologien zur IQ-Steigerung von nience – das digitale Wohnen wird Immobilien ist hart umkämpft. Selbst gemütlicher», «Mehr Transparenz branchenfremde Giganten wie Goog- bedeutet mehr Sicherheit – und le, Samsung oder Apple wittern das neue Abhängigkeiten», «Wohnen grosse Geschäft und mischen voll wird nachhaltiger und preiswerter», mit. «Rundum-Komfort wird wichtiger als die Immobilie» und «Vernetzung ist Waschgänge und Abfallrecycling der Schlüssel zum Erfolg». übernimmt künftig das Haus Kluge Kühlschränke, automatisierte Gerade die letzte These beschreibt Lichtsteuerungsanlagen und fernbe- eine zentrale Aussage der Erhebung. dienbare Fenster für die Lüftung sind Dank Kooperationen werden die
Dienstleister künftig noch viel smartere Services und Produkte anbieten können. «Das Haus von übermorgen wird sich äusserlich kaum von heutigen Häusern unterscheiden. Es wird jedoch fast magische Fähigkeiten entwickeln, die Bewohner sehen, hören, spüren und mit ihnen interagieren», erklärt Karin Frick, CoStudienleiterin vom GDI. Von der eigenständigen Energieproduktion, Klimaregulation übers Wäschewaschen und Putzen bis zum Recyceln von Abfällen werde das «Smart Home 2030» so einiges drauf haben, was heute noch nicht vorstellbar sei. Raiffeisen finanziert die «Innovation» Es sind enorm spannende Aussichten, welche die Studie dem Immobilienmarkt prophezeit. Raiffeisen ist bestrebt, alle Entwicklungen rund um den boomenden Smart-HomeMarkt genau zu beobachten und fördert schon heute entsprechende Innovationen.
Patrik Berger Stv. Leiter Geschäftsstelle Breitenbach, Raiffeisenbank Laufental-Thierstein Die Studie steht auf www.gdi.ch/smarthome2030 zum Download zur Verfügung.
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Unsere neue Adresse: Baselstrasse 3, Nenzlingen, gegenüber Verdyol Ein Besuch lohnt sich. Parkplätze hinter dem Haus (beim Pfotenfutter-Shop) Geöffnet jeweils am Samstag von 10.00 bis 16.00 Uhr Ihr Partner für Teil- und Kompletträumungen, seit bald 20 Jahren, Tel. 079 642 15 66
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Monika Fogliani Oberdorf 2 4203 Grellingen Wir gratulieren zum Gewinn von Fr. 50.– in bar gespendet von:
AZ Anzeiger AG, Laufen Mitmachen und gewinnen
Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 14. Mai 2019, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir Bargeld im Wert von 50 Franken.
AZ Anzeiger AG, Laufen Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
mittel
THIERSTEIN BREITENBACH
BÜSSERACH
Gedankenaustausch unter Freunden bea. Wenn der Gewerbeverein Lüseltal zu seiner Generalversammlung einlädt, ist der Saal im Restaurant s’Zäni bis auf den letzten Platz besetzt. Die lebhaften Ausführungen des Präsidenten sind legendär, hoch angesetzt sind die Erwartungen – und Markus Würsch übertraf sie. «Ja, die Welt verändert sich rasend schnell und die Machthaber dieser Welt machen alles, dass es uns nicht langweilig wird. Sie halten das Karussell am Laufen und manchmal kommt es mir vor, als ob der Zeremonienmeister immer mehr die Geschwindigkeit erhöht und dabei höhnisch lacht», resümierte er in seinem Jahresbericht. «Ich bin der Meinung, dass die Beziehung zu unseren Liebsten sowie das Netz von Freunden das Fundament des Glücks bildet.» Wobei «das Wesen eines Menschen vom Einfluss guter und schlechter Freunde abhängt.» Als Ausgleich zum hektischen Geschäftsalltag rief der Gewerbepräsident auf, Mut zur Gelassenheit zu haben: «Das Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.» Ausserdem wüssten Schildkröten Ausführlicheres zu berichten über ihren Weg als Hasen. Das Leben aus einer anderen Perspektive betrachtet, teilte Würsch die Auffassung: «Es gibt zwei Tage im Leben, an denen man nichts tun kann: Der eine ist gestern, der andere morgen. Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, zum Glauben und zum Leben ist.» Ein Hoch sprach Würsch auf die Gemeinschaft aus und erinnerte daran: «Glück ist das Einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.» Der gemeinsame Ausflug der Gewerbevereine Lüsseltal und Gilgenberg – organisiert
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Donnerstag, 9. Mai 2019 Nr. 19
von Willi Spaar – war denn einmal mehr ein Highlight, schwärmte Würsch. «Man bekam Einblick in die teure Welt der Flugzeugwartungen bei der SR Technics auf dem Flughafen Zürich.» Verblüffendes trat zutage: «Eine Turbine muss nach sechs Jahren total überarbeitet werden. Kostenpunkt: 16 Millionen Franken. Leasing ist hoch angesagt im Flugbusiness. Man fragt sich, wie das Billigfliegen möglich sein soll. Denn ein Flugzeug kostet am Tag 30 000 Franken», gab Würsch zu bedenken Auf Anhieb ein Erfolg ist der neu lancierte Berufsinfoabend, den der Gewerbeverein in Zusammenarbeit mit der Schule durchführte., «Ich bin davon überzeugt, dass dieser Anlass zukunftsweisend ist», meinte Würsch und vergoldete es in gewohnter Manier mit seinem Humor: «Die meisten Leute werden einmal das, was sie später sind.» Zur Begleitung der Auszubildenden gab Würsch den Gewerbetreibenden mit auf den Weg: «Denkt daran, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen, – die sind alle noch oben.» Würsch zählt 15 Jahre Präsidentschaft und nahm die Gelegenheit zum Anlass, sich bei den Akteuren des Gewerbevereins zu bedanken: «Ohne Euch wäre die Welt halb so schön und ich wäre einfach nur ein Jahr älter geworden.» Der Vorstand sei daran, verschiedene Projekte zu besprechen, man möchte das Networking fördern und lädt künftig sporadisch zum Gedankenaustausch bei einem Gratisznüni ein. Ausserdem startet man zur Organisation der nächsten Gewerbeausstellung (GAB) im Jahr 2021. Dazu sucht man nun neue OK-Mitglieder.
«Ohne Euch wäre die Welt halb so schön»: (v.l.) Markus Würsch mit seinen Vorstandskollegen: Dieter Bienek, Christoph Merckx, Melanie Schneider, Willi Spaar. FOTO: BEA ASPER
Brass pur ohne Schnickschnack
Startbereit: Bald galoppieren sie durch Old Büsserach, «The magnificent Seven» oder die glorreichen Sieben
Das Konzertprogramm der Brass Band Konkordia mutete fast puritanisch schlicht an, entpuppte sich aber als ein Füllhorn von begeisternder Brass-BandMusik in Richtung Musikfestival 2019 in Olten und Hollywood. Roland Bürki
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it viel Fantasie konnte man sich dank Blick auf das Bühnenbild mit der Partie von alt Büsserach ins 19. Jahrhundert versetzen, als 1855 in Queensbury (Yorkshire) die ehrwürdige, weltbekannte Black Dyke (Mills) Band gegründet worden war. «Wir spielen ihren traditionellen Eröffnungsmarsch «Queensbury» ebenfalls zum Auftakt, aber eben hier in «Buessbury» oder so ähnlich», scherzte Ignacio Gomez, Präsident der Brass Band Konkordia Büsserach, in seiner launigen Begrüssung. Der rassige Marsch, bei dem Raphael Schumacher mit seinen Kor-
FOTO: ROLAND BÜRKI
nettsoli auffiel, löste wie immer bei Marschmusik erste Bravorufe aus. Im Fokus stand besonders der neue, erfahrene Dirigent und Komponist, Christian Siegmann aus Egg ZH, der diesen BlackDyke-Marsch mit sichtlicher Freude und im Takt wippend zum klingenden Brass-Genuss werden liess. Mit «Trittico for Brass Band» kündigte Samuel Borer, Moderator und erster Solokornettist, einen Brass-Band-Klassiker an, der drei Variationen um die Hymne «Consolation» oder «Trost» umfasst. Dies, nachdem Borer im vorangehenden Stück «Children of Sanchez», dem Soundtrack von Jazz-Flügelhornist und Komponist Chuck Mangione zum gleichnamigen Film, bereits mit eben einem solchen Flügelhorn brilliert und für viel Beifall gesorgt hatte. Beeindruckt hörte sich das Publikum die rund zwölf Minuten lang andauernden Variationen um das Thema Trost an. Bodenständig mit dem Marsch «Gruss an das Worblental» ging es dann schwungvoll in die Pause. Drei Stücke dieses ersten Teils will die BBK Büsserach am Musikfestival des Solothurnischen Blasmusikverbandes vom 29. Juni in Olten zum Besten geben. Im zweiten Teil lehnte sich das begeisterte Publikum wie im Kino zurück, darunter auch die Harmonie Büsserach,
und führte sich Elmer Bernsteins Filmmusik zu «The Magnificent Seven» im Kampf für das Gute zu Gemüte, bevor in «Selection of Titanic» Songs wie «My Heart will go on» an das Drama am Eisberg Erinnerungen und Gefühle weckten. Der militärische Auftakt zum Drama in der «Air Force One» liess unwillkürlich die Frage aufkommen, wie wohl der heutige US-Präsident in solch misslicher Lage «twittern» würde. Vielleicht gar wie die Dinosaurier im Stück «Jurassic Park», die mit aller Wucht die Turnhalle zu überrollen schienen. Den Schluss machte «Grease», das Musical um Tanz, Petticoats und mitreissenden Rock ’n’ Roll. Der Beifall für die Brass Band, den souveränen Dirigenten und den mit einem Meter Bier belohnten, unterhaltsam-informativen Moderator Samuel Borer hallte minutenlang durch die Halle, so dass es die Zugaben «Softly, softly» und den Marsch «Dem Schwarzbubenland» brauchte, um dem Publikum nochmals viel Freude zu bereiten. «Gerne hoffe ich, dass wir heute Abend bei vielen jungen Leuten Lust auf die vielseitige Brass-Band-Musik und deren Instrumente wecken konnten und sie mal bei uns vorbeischauen oder mit uns Kontakt aufnehmen», beschied BBKPräsident Gomez dem Wochenblatt.
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.
www.vogelnest-metzerlen.ch
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Bibliotheken
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch
gung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.
Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.
Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch
Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch
KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch
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Sport
Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
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Kampfkunst
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidi-
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2.
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»!
Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.
AZ Anzeiger AG
Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch
Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 077 417 85 96 (ab 16 Uhr) Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. www.yogaoase-breitenbach.ch Wir bieten therapeutische Yoga Kurse und div. Workshops an. Alle Kursleiterinnen sind gut ausgebildet mit langjähriger Yoga Erfahrung. Tel. 079 921 70 34 oder 079 287 01 92. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.
Freiraum Laufen. Vinyasa und Yin Yoga in kleinen Gruppen vis-à-vis Bahnhof. Vinyasa: Mo+Mi, 18.30–19.45. Yin: Mo+Mi, 20.00– 21.00. Einstieg jederzeit möglich! www.freiraum-laufen.ch, Anna Urmes, 077 432 62 28. Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch,
Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
Eine kleine Geschichte des genossenschaftlichen Wohnens in der Wohnbaugenossenschaft Laufen
Initiativ, mutig, weitsichtig
Zum diesjährigen 75-Jahr-Jubiläums gibt die Wohnbaugenossenschaft Laufen Einblick in ihre Sozialgeschichte Geschichte und Entwicklung der Wohnbaugenossenschaften in der Schweiz. «Ich wünsche mir, dass alle Menschen ein Dach über dem Kopf haben und dass alle Kinder auf der Welt gut schlafen können.» Das und vieles mehr wünschen sich Kinder, bevor sie einschlafen, nach dem Zitat des Kinderprogrammes von Radio SRF 1. Das wünschen wir uns auch. Wer aber sorgt eigentlich
«Es Dach überem Chopf.» dafür, dass in der Schweiz alle ein Dach über dem Kopf haben? Akteure wie Immobilieninvestoren, Planerinnen,Architekten, Behörden, Bankinstitute und Unternehmer/-innen zeichnen dafür verantwortlich. Es braucht aber dazu auch jemanden, der dafür sorgt, dass alle gut schlafen können, dass das Dach über dem Kopf für einen breiten Mittelstand, aber auch für Haushalte mit geringerem Einkommen bezahlbar ist. Wohnbaugenossenschaften haben sich seit ihrer Entstehung vor über hundert Jahren zum Ziel gesetzt, sich darum zu kümmern, dass das Dach über dem Kopf sicher und kostengünstig ist. Die ersten Wohnbaugenossenschaften in der Schweiz entstanden im Zug der Industrialisierung und als Folge der schlechten Wohnbedingungen nach 1860 und besonders ab 1890 bis zum Ersten Weltkrieg in den Städten Basel, Bern, Biel, Zürich, Winterthur und St. Gallen. Die Wohnungsnot war derart gross, dass viele Städte, Kantone und auch der Bund eine aktive Wohnbauförderung betrieben. Dies führte zu einem ersten Boom der Wohnbaugenossenschaften. Eine zweite Gründungs- und Bauwelle war während und nach dem Zweiten Weltkrieg bis in die 60er-Jahre zu verzeichnen. 1928 wurden über rund 100 gemeinnützige Wohnbaugenossenschaften und 1942 über 261 im Handelsregister eingetragene Wohnbaugenossenschaften verzeichnet. Danach ist ein grosser Wachstumsschub zu verzeichnen. Innerhalb von fünf Jahren stieg die Zahl der Wohnbaugenossenschaften um 567 auf 928 an. Bereits 1966 sind im Handelsregister weit über 1000 Wohnbaugenossenschaften eingetragen. Heute dürfte der Bestand an Wohnbaugenossenschaften über 1500 sein.
Die Genossenschaftsidee und deren Bedeutung Genossenschaften basieren auf Werten wie Selbsthilfe, Selbstverantwortung, Demokratie, Gleichheit und Solidarität. Diese Werte meinen, dass in der Wohnbaugenossenschaft eben nicht nur die wirtschaftliche Förderung des Mitglieds, sondern auch der Mensch als soziales Wesen, als Mitglied und als Nachbar im Vordergrund steht. Somit wird auch dem gemeinschaftlichen Wohnen ein höherer Wert beigemessen.Als Mitglied ist man nicht nur für die eigene Wohnung, sondern auch für die Hausgemeinschaft und die Gemeinschaft der ganzen Genossenschaft als soziales System mitverantwortlich. Die Wohnbauförderung in der Schweiz Die Schweiz kennt ein Wohnbauförderungssystem, das sowohl aus Instrumenten der öffentlichen Hand auf Bundes-, Kantons- und Gemeindeebene als auch aus Gefässen von Verbänden und Genossenschaften besteht. Die Situation bezüglich Wohnbauförderung ist aufgrund des föderalistischen Systems von Kanton zu Kanton verschieden. Wohnbauförderungs- und Finanzierungshilfen Laut Statistik geben mehr als 75% der Wohnbaugenossenschaften mit 90% der Wohnungen an, schon einmal von Wohnbauförderungsmassnahmen profitiert zu haben. Rund die Hälfte hat dabei Hilfen vom Bund nach WEG (Wohnbau- und Eigentumsförderungsgesetz) in Anspruch genommen, ebenfalls 50% Finanzierungshilfen. Am häufigsten (46%) wurde Land im Baurecht beansprucht, gefolgt von der rückzahlbaren Grundverbilligung des Bundes mit 41% und Darlehen aus dem Fonds de roulement mit 35%. Es folgen vergünstigte Darlehen von Kanton und/ oder Gemeinde (19%), Darlehen aus dem Solidaritätsfonds des SVW (17%), Bürgschaft der öffentlichen Hand (9%), Bürgschaft HBG (9%),Vergünstigtes Land von Kanton/Gemeinde (6%). Die Baurechtsverträge mit der Stadt Laufen Durch einen Baurechtsvertrag erteilt der Baurechtsgeber dem Baurechtsnehmer das Recht, während mehreren Jahrzehnten auf seinem Grundstück Bauwerke zu erstellen und zu betreiben.Als Gegenleistung für diese Landnutzung wird ein Baurechtszins vereinbart. Da die Liegenschaft am Ende
des Baurechts in den Besitz des Baurechtsgebers übergeht, erhält der Baurechtsnehmer beim Ablauf des Baurechts üblicherweise eine Heimfallentschädigung. Die Behördenmitglieder der Stadt Laufen waren der Wohnbaugenossenschaft gegenüber immer sehr entgegenkommend. Der soziale Gedanke stand dabei im Vordergrund. Der Leitgedanke nach niedrigen Mietzinsen für sozial Schwächere, die Berücksichtigung nach Möglichkeiten von Bewerbern der Stadt usw. sind in den Baurechtsverträgen vereinbart. Bereits in den Jahren 1948 und 1950 konnten die damaligen Vertreter der Wohnbaugenossenschaft Laufen mit den verantwortlichen Präsidenten und Gemeindeschreibern der Einwohnergemeinde Laufen entsprechende selbstständige und dauerhafte Baurechtsverträge auf die Dauer von 99 Jahren mit Vorkaufsrechten abschliessen. Die damaligen Vertragspartner seitens der Gemeinde waren Leo Sutter (Präsident) und Alphons Segginger (Gemeindeschreiber) sowie seitens der
«Wohnbaugenossenschaften bieten ein Zuhause und stabile Wohnsicherheit.» Wohnbaugenossenschaft Albert Gygi (Präsident) und Max Weber (Sekretär). Die folgenden Baurechtsverträge wurden abgeschlossen: Baselstrasse 30 + 32 sowie Seidenweg 17: gültig ab 1. Januar 1948, Ablauf 31. Dezember 2047. Restdauer Baurechte 28 Jahre. Norimatt 7 + 9 sowie Norimatt 11: gültig ab 1. Januar 1950,Ablauf 31. Dezember 2049. Restdauer Baurechte 30 Jahre. Modernisierung und Professionalisierung Die Genossenschaft verfügt heute über 6 Wohnhäuser mit 40 Wohnungen. Sie bewirtschaftet damit Immobilien mit einem Gebäudeversicherungswert von rund 9 Millionen Franken mit einem jährlichen Mietertrag von rund 500 000 Franken. Die letzten Jahre brachten viele Veränderungen, die nötig waren, um sich auf dem anspruchsvollen Wohnungsmarkt behaupten zu können. Dazu zählten nicht
nur teilweise tiefgreifende Umbauten und Renovationen, sondern auch die Professionalisierung der Liegenschaftsverwaltung sowie Änderungen der Strukturen, der Organisation und der Prozesse u.a. auch die Ausschreibung und Vergabe freier Wohnungen. Ausblick Grundsätzlich sieht die Genossenschaft optimistisch in die Zukunft.Weitere Renovationen und Umbauten sind in Vorbereitung. Leider verliert die Genossenschaft im Rahmen der Hochwasserschutzmassnahmen eine erhebliche Landfläche in der Norimatt. Weitere geplante Bauten können daher dort im Rahmen der bestehenden Baurechtsverträge nicht realisiert werden. Die Finanzlage ist stabil. Viele Mieterinnen und Mieter tragen den Genossenschaftsgedanken stolz in ihrem Herzen. Die überdurchschnittliche Mietdauer in den Wohnungen gilt als deutliches Zeichen, dass sie sich in der Wohnbaugenossenschaft Laufen wohl fühlen. Die Wohnbaugenossenschaften tragen in der Schweiz einen wichtigen und aktiven Teil zum Genossenschaftswesen bei. Es braucht den genossenschaftlichen Wohnungsbau weiterhin in seiner ganzen Vielfalt. Er hat seine Funktion und seinen Nutzen: Sei es in Form des gemeinschaftlichen Zusammenlebens der Mitglieder in kleinen Haus- und Siedlungsgemeinschaften, sei es zur Schaffung von Wohnraum für ältere Menschen, sei es für den sozialpolitisch motivierten quantitativen preisgünstigen Wohnungsbau in Städten und Agglomerationen. Die weitere Entwicklung hängt von vielen Parametern ab, die nicht alle durch die Wohnbaugenossenschaften selbst beeinflusst werden können, etwa die demografische und wirtschaftliche Entwicklung. Diese hat – wie die Geschichte zeigt – einen grossen Einfluss auf die Wohnbauförderung und somit auch auf die Neubautätigkeit. Entscheidend ist jedoch besonders auch, ob die Wohnbaugenossenschaften die grossen Chancen, die sich aus dem Besitz des spekulationsbefreiten Bodens und der Genossenschaftsform ergeben, nutzen.Wenn sie dies tun, bestehen gute Aussichten, dass die rund 100-jährige Geschichte des genossenschaftlichen Wohnungsbaus als Erfolgsgeschichte weitergeschrieben werden kann.
Deckblatt eines Baurechtsvertrages aus dem Jahr 1948.
Norimatt 11. 14 Wohnungen. Neu erstellt 1993/1994. Energie: Erdgas und thermische Solaranlagen (Herbst 2009).
Baselstrasse 30 + 32. 10 Wohnungen, Fassadenrenovationen und neue Balkone. Energie: Heizöl Oeko und thermische Solaranlagen (Herbst 2009).
v.l. Martin Schaad (Hauswart Norimatt 11), Peter Henz (Hauswart Seidenweg 17), Urs Kurth (Sekretär), Manuela Schaad (Hauswartin Norimatt 11), Pascal Bolliger (Präsident), Evelyne Marti (Finanzen), Monika Scherrer (Hauswartin Norimatt 7/9), Sazi Emri (Hauswart Baselstrasse 30/32). Auf dem Bild fehlt Beat Gerber (Bauchef).
Hinweis Norimatt 7+9. 12 Wohnungen. Fassadenrenovationen und neue Balkone. Energie: Heizöl Oeko und thermische Solaranlagen (Herbst 2009).
Seidenweg 17. 4 Wohnungen. Energie: Heizöl Oeko und thermische Solaranlagen (Herbst 2009).
Die 75. Ordentliche Generalversammlung für Genossenschafter/-innen der Wohnbaugenossenschaft Laufen, findet am 15. Mai 2019, 18.30 Uhr, im Restaurant Central in Laufen statt.
DORNECK VERANSTALTUNG
vom Hof Sennmatt aus Hofstetten. Zum Kaffee einen frischen Kuchen oder einen Hofstetter Kirsch. Alles ist möglich. Diverse lokale Spezialitäten können an der Galerie auch gekauft werden. Und wem am Samstag noch die frischen Eier, Honig oder Brot für den Sonntagsbrunch fehlen, der findet auch dies im kleinen Galerie Laden. Es sei noch erwähnt, dass diese Ausstellung auf Sponsoring basiert. Ohne Sponsoring wäre dieser Anlass gar nicht möglich. Ein besonderes Dankeschön geht an den Lotteriefonds des Kantons Solothurn, die Kulturkommission der Gemeinde Hofstetten – Flüh und an die Firma Stöcklin Möbel AG. Der finanzielle Gewinn wird für die Deckung der Unkosten genutzt. Wenn Geld übrig bleibt, wird dies an soziale Vereine, Projekte und Organisationen verteilt. Auf der Facebookseite – Projekt Kunst in der Schreinerei – gibt es ein paar Eindrücke und Updates zu den stattfindenden Events. Ein Ausflug nach Hofstetten im Leimental lohnt sich sowieso, ab dem 12. bis 26. Mai jedoch doppelt. Barbara Krause Kunst in der Schreinerei, Flühstrasse 31, Hofstetten: So.,12.5. Vernissage mit Livemusik 16h-19h, Fr., 17.5. Raku Keramik Brennung 16h-19h, Sa., 18.5. 15.00 Uhr Live Show Kettensägekunst Norman Altermatt & Livemusik, So., 19.5. 11.00 Uhr Alphornkonzert 13.00 Uhr «Vertikaler Zoo» unter der Leitung von Fabio Fabbrini – Mitbauen erwünscht, Fr., 24.5. 18.30 Uhr musikalisch-satirische Einlage vom Ensemble «la satire continue», Sa., 25.5. «Vertikaler Zoo» Fortsetzung & Gin-Degustation 14h-19h, So., 26.5. Finissage mit Auktion & Livemusik 11h-19h.
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Ein Brand, Italien und die Schweiz WoS. «Was wissen wir über die Tat?» Jemand hat das erste Goetheanum in der Silvesternacht 1922/23 angezündet. Aber wer? Und warum? Auf der Suche nach Antworten haben sich Michelle Steinbeck und Jonas Darvas in den Archiven vergraben. Gefunden haben sie noch viel mehr Fragen. War es wirklich der unbeholfene Uhrmacher-Schaggi? Oder doch der alte Hetzpriester aus Arlesheim? Der artistische Hellseher aus Lörrach? Gar der Teufel selbst? «Chroniken von Dornach» ist eine Theaterstück-Trilogie die sich, basierend auf historischen Ereignissen, mit Dornach und darüber hinaus mit dem Leben, dem Leiden, der Rohheit eines Schweizer Dorfes auseinandersetzt. Nach der Reise in die 1920er Jahren geht es weiter mit Pelati Delicati. Sie haben viel erlebt auf ihrem viaggio in den
letzten Jahren. Sie feiern ihr erstes Jahrzehnt mit einem Pelati-Festival. Sfaira und Literatur im Foyer Am 15. Mai erklingen Vokalwerke aus der Renaissance sowie Steinklang-Improvisationen. Hier wird das Ensemble Sfaira dem Klang der Sprache musikalisch aufgreifen. Texte von Felix Platter und Max Küng werden mit Musik verflochten. «Chroniken von Dornach II – Der zerbrochene Spiegel» Do 9. Mai, Fr 10. Mai, Sa 11. Mai. Jeweils 19.30 Uhr «Finalmente Secondo - Endlich Zweiter!»: Do 16. Mai, Freitag 17. Mai. Jeweils 9.30 Uhr. «Volare - Über die unendliche Leichtigkeit des italienischen Schlagers»: So 19. Mai, Di 21. Mai. Jeweils 19.30 Uhr, sonntags 18 Uhr, «Svissenesse - Auf der Suche nach der Heimat des Herzens»: Do 23. Mai, Fr 24. Mai. Jeweils 19.30 Uhr. «Celentano arriviamo! Una storia d’amore per Adriano»: So 26. Mai, Di 28. Mai. Jeweils 19.30 Uhr, sonntags 18 Uhr. «Sfaira und Literatur im Foyer»: Mi, 15. Mai 19.30 Uhr
Alles wird aufwendiger und komplexer Im Leimental starten zwei Ortschaften ein Projekt, das zum Modell für andere werden könnte. Simon Tschopp
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etzerlen-Mariastein und Rodersdorf, zwei benachbarte Dörfer im solothurnischen Leimental, treten die Flucht nach vorne an. Sie wollen auf Verwaltungsebene enger zusammenarbeiten. Bald macht sich eine vierköpfige Arbeitsgruppe an die Arbeit. Sie analysiert, wie die Kooperation genau aussehen soll. Kleinere Gemeinden wie MetzerlenMariastein mit einer Einwohnerzahl von 940 und Rodersdorf, das 1300 Bewohnerinnen und Bewohner zählt, stossen mit Verwaltungsarbeiten an ihre Grenzen. «Stellvertretungen sind nicht jederzeit gewährleistet. Ein personeller Ausbau wäre aber ein teurer Weg», erklärt Silvio Haberthür. Laut dem FDPGemeindepräsidenten von MetzerlenMariastein ist es deshalb sinnvoller, Stellvertretungen via nachbarschaftliche Partnergemeinde, welche die gleichen Systeme führt, sicherzustellen. Auch in Verwaltungen findet eine gewisse Personalfluktuation statt. Ein klares Stellvertretersystem verhindert, dass nicht jedes
«Organisch gewachsen» Metzerlen-Mariastein steht derzeit ohne Gemeindeverwalter da. «Deshalb haben wir uns für eine Übergangslösung entschieden und schauen uns das Ganze nun mal grundsätzlich an», so Haberthür. Sie und Rodersdorf hätten die ähn-
lichen Probleme und würden vom selben externen Berater unterstützt. Der Kontakt sei schnell hergestellt worden. «Die Idee, eine engere Zusammenarbeit zu prüfen, ist fast organisch gewachsen», erzählt der Gemeindepräsident von Metzerlen-Mariastein. Er ist seit August 2017 im Amt und war zuvor im Dorf während 16 Jahren als Gemeindeverwalter tätig gewesen. Rodersdorf ist schon seit einigen Jahren am Reorganisieren. Es muss die Strukturen anpassen, weil sich die Bedingungen geändert haben. Die Anforderungsprofile seien viel höher, alles sei schnelllebiger, konstatiert Karin Kälin, welche die SP im Kantonsrat vertritt. Silvio Haberthür rechnet damit, dass nach den Sommerferien die ersten Pfähle eingeschlagen werden können und die Kooperation starten kann. Die beiden Ortschaften sind von Grösse und Strukturen her vergleichbar. Sie betreiben zusammen mit der Baselbieter Gemeinde Burg im Leimental eine Feuerwehr. Von dort besuchen auch Kinder die Schulen in Metzerlen und Rodersdorf. Manchmal spüre man jedoch den «Kantönligeist», merkt Kälin an. Sie glaubt, dass die angestrebte Zusammenarbeit der zwei Dörfer Modellcharakter für andere Kommunen haben wird. «Über Zweckverbände wird schon lange geredet, aber dafür braucht es noch ein bisschen Zeit», sagt die Gemeindepräsidentin von Rodersdorf.
EINGESANDT
Blocher zu Gast in Dornach
Widerstand gegen einen Werkbau am Dorfeingang von Nuglar
Reservieren Sie sich heute schon den Donnerstagabend des 12. Septembers 2019. Anknüpfend an den Erfolg des Anlasses aus dem Jahr 2015 organisiert die SVP Amtei Dorneck-Thierstein im Wahljahr 2019 erneut einen Anlass mit hoher Prominenz. So dürfen wir an diesem Abend zum zweiten Mal Christoph Blocher in unserer Region in Dornach begrüssen. Der Anlass wird dieses Mal im Eurest Restaurant treff.zwölf stattfinden. Genauere Details zum Anlass werden wir zu gegebener Zeit bekannt geben. Wir freuen uns auf einen spannenden Abend und anregende politische Gespräche. Vorstand SVP Dorneck-Thierstein
Deshalb profitieren KMU von einem Doppel-JA dungsraum. Natürlich kostet die vorgesehene Steuersenkung in den ersten Jahren etwas; von nichts kommt nichts. Persönlich bin ich aber überzeugt, dass der Kanton Solothurn von dieser Investition schon nach kurzer Zeit profitieren wird. Dies belegt auch eine Untersuchung des renommierten Forschungsinstituts Ecoplan, welche aufzeigt, dass mit der Reform schon nach vier Jahren mehr Steuereinnahmen generiert werden als vor der Reform. Die Reform ist eine Investition in die Zukunft und macht unseren Kanton attraktiv für Unternehmen und damit letztlich auch für Arbeitsplätze. Von der Vorlage profitieren längst nicht nur Grossbetriebe – im
Mal wertvolles Wissen verloren geht und man wieder von vorne beginnen muss. Den Dörfern schwebt vor, vor allem in der Bauverwaltung stärker zusammenzurücken. «Alles wird aufwendiger und komplexer. Wir müssen Strukturen bündeln, die für alle nachhaltig sind», meint die Rodersdorfer Gemeindepräsidentin, Karin Kälin Neuner-Jehle. Dazu müssten ebenfalls Reglemente vereinheitlicht werden, damit auf verschiedenen Ebenen eine intensivere Kooperation möglich sei. Die beiden Gemeindeverwaltungen bleiben bestehen. Das Dienstleistungsangebot vor Ort soll nicht reduziert, Kommissionen sollen nicht abgeschafft werden. Eine Gemeindefusion sei kein Thema, versichern beide Gemeindepräsidien. Mit Stellvertretungen wird eine gewisse Durchlässigkeit angestrebt. Gemäss Kälin müssen jetzige Mitarbeitende keine Angst haben, dass sie durch Spezialisten ersetzt werden. Zudem sollen die Exekutiven entlastet werden, verrichten diese doch auch viel Arbeit im operativen Geschäft.
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LESERBRIEF
Der 19. Mai ist für den Kanton Solothurn in mehrfacher Hinsicht von Bedeutung. An diesem Tag stimmen wir gleich über zwei Steuervorlagen ab: die Bundesvorlage und die kantonale Steuervorlage. Damit unser Kanton seine Position als Wirtschaftsstandort langfristig stärken kann, braucht es am 19. Mai unbedingt ein doppeltes JA. Die kantonale Steuervorlage sieht für Solothurner KMU eine Senkung der Gewinnsteuerbelastung von heute über 21 Prozent auf rund 13 Prozent vor. Durch diese Massnahme wird unser Wirtschaftsstandort für Unternehmen an Attraktivität gewinnen und damit auch der Kanton als Wohn- und Bil-
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METZERLEN-MARIASTEIN/ RODERSDORF
Kunst in der Schreinerei Im Mai findet in Hofstetten ein Anlass der kunstvollen Art statt. Bevor die ehemalige Stöckli Schreinerei abgerissen wird, füllen sich die leeren Räume noch einmal. Es wird dem Gebäude auf kunstvolle Weise nochmals Leben eingehaucht. Barbara Krause hat es geschafft, regionale Kunstschaffende zusammen zu bringen, welche sich mit dem Gebäude und den sich darin befindenden Materialien auseinandersetzten. Es wird eine Kunstausstellung geben, bei der Installationen, Skulpturen, Möbel, Bilder und Fotografien zu sehen sind. Aus Hofstetten und Flüh selbst sind mit dabei: Getti Brandstetter-Hiss, Cecilé und Leo Gschwind, Matthias Gaberthuel, Brigitte Zimmermann,Kurt Niggli und Bruno Leus Nebst der Ausstellung sind die Wochenenden von Events geziert. Hier nur ein paar Beispiele: Live Kunst mit Kettensäge, Drechseln zum Mitmachen, den Raum für einen erleben, live Musik, ein Einblick in das Rahmenstück der Satiregruppe «la satire continue» und eine Degustation vom «Höllenhund» Hofstetter Gin. Damit einem der Mund nicht beim Bestaunen der Kunst austrocknet, kann man sich an der Galerie Theke lokale Köstlichkeiten zu Gute führen. Das «Schreinerei Plättli» geniesst man am besten mit einem Landskroner Bräu oder Wein oder Weine von der Klus 177 vormals Domaine Nussbaumer oder wer es ohne Alkohol mag, frischer Most
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Gegenteil. Gerade viele KMU sind auf eine gute Wirtschaftslage und Prosperität angewiesen. Wenn es uns gelingt, die grossen Unternehmen im Kanton zu halten, profitieren nämlich auch deren Zulieferer – und damit letztlich das regionale Gewerbe. Zur Erinnerung: Es sind primär unsere KMU, die für unsere Jugend Ausbildungsplätze zur Verfügung stellen. Sagen auch Sie am 19. Mai 2x JA zur Anpassung des Steuersystems – und damit JA zu einer florierenden Wirtschaft, zu den KMU und zum Bildungssystem im Kanton Solothurn. Roman Baumann,Vizepräsident Kantonal-Solothuischer Gewerbeverband (kgv)
Geht es nach dem Willen des Gemeinderats von Nuglar-St. Pantaleon so würde am Dorfeingang von Nuglar ein zentraler Werkbau errichtet. Und dies ausserhalb der Bauzone, in der Juraschutzzone und auf dem fruchtbarsten Ackerland in der Gemeinde. Dagegen wehrten sich bereits dutzende von Einwohnerinnen und Einwohner mit einer Einsprache. Weil der Gemeinderat bis heute nicht reagierte, doppelt die Interessengemeinschaft «Werkbau-hier-nicht» nach und lancierte letzte Woche eine öffentliche Petition. Sie verlangt, dass der Gemeinderat die Einzonung fallen lässt, auf den zentralen Werkbau an diesem Standort verzichtet und die Planung neu aufnimmt. Die überparteiliche Interessengemeinschaft kritisiert, dass der geplante Standort für den Werkbau beim Dorfeingang von Nuglar das Dorfbild verstellt, die Landschaft verunstaltet, das wertvollste Ackerland in der Gemeinde vernichtet, die Eigentumsrechte missachtet, ältere Menschen und nicht-motorisierte Einwohnerinnen und Einwohner benachteiligt und nicht zuletzt gegen das Gebot einer zeitgemässen Raumplanung verstösst. Ausserdem sei die Neueinzonung von Bauland im Gebiet Neumatt ein Taschenspielertrick. Um die Neueinzonung am Dorfrand rechtlich zu ermöglichen, will der Gemeinderat auf dem Gebiet der alten ARA – ein armseliges Stück Land – eine Teilfläche zurückzonen. Damit kompensiert er zwar auf dem Papier die Bauzonenfläche. In Wirklichkeit ist es aber ein fauler Tausch: Bei der alten ARA verändert sich nichts, am neuen Ort wird der wert-
Ausserhalb der Bauzone: Hier soll ein Werkbau entstehen FOTO: ZVG vollste Ackerboden vernichtet. Die Interessengemeinschaft wirft dem Gemeinderat ausserdem Salamitaktik und intransparente Planung vor. Statt zuerst eine Kosten-Nutzen-Analyse und ein ganzheitliches Planungskonzept für die Gemeindebauten zu machen, kaufte der Gemeinderat heimlich ein Stück Land am Dorfrand und schiente dann die Zonenrevision auf. Dies ohne dass er die Bevölkerung über Sinn, Notwendigkeit und Kosten eines zentralen Werkbaus informiert hätte. Seriöse Planungsgrundlagen bekam die Öffentlichkeit bis heute nie zu Gesicht. Die IG «Werkbau-hier-nicht» ist überzeugt, dass es bessere Standorte für einen Werkbau gibt, und dies innerhalb der bestehenden Öffentlichen oder Gewerbe Bauzone. Mit der Petition an den Gemeinderat und an den Regierungsrat des Kantons Solothurn will die überparteiliche IG erwirken, dass der Gemeinderat die Planung der zukünftigen Werkdienste im Dialog mit den Einwohnerinnen und Einwohnern neu anpackt. Hans Peter Schmid IG «Werkbau-hier-nicht»
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Das Museum Pfeifen- und Stockfabrik in Kleinlützel ist am Sonntag, 19. Mai 2019 Internationaler Museumstag von 10.00 bis 17.00 Uhr zur freien Besichtigung und (laufend) Filmvorführung über die Produktion von Pfeifen und Spazierstöcken geöffnet. (Kein Eintritt).
Gemeinde Meltingen
Informationsanlass «Sicherheit im Alter» für Seniorinnen und Senioren Mittwoch, 15. Mai 2019, um 14.00 Uhr im Gemeindehaus Meltingen Themen: Finanzen, Polizei, Spitex, Pro Senectute, Gesundheit Bitte melden Sie sich bei Pro Senectute an unter 061 781 12 75
Herzliche Gratulation! Liebe Tamara Ackermann Wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem hervorragenden Masterabschluss in Musikwissenschaft und Editionsphilologie an den Universitäten Basel und Bern mit der Note 5,6. Wir wünschen dir gute Gesundheit, alles Liebe und Gottes Segen auf deinem weiteren Lebensweg. Omi, Opi, Mami, Peach, Gotti und Götti
Eröffnungsfeier neuer Planetenweg, Laufen Die Bevölkerung ist herzlichst eingeladen, an der Eröffnungsfeier teilzunehmen! Datum:
18. Mai 2019
Zeit:
12.00 Uhr
Wo:
Bei der Sonne, oberhalb Saalhof Laufen
Parkplätze sind bei der Firma Similor vorhanden. Der Planetenweg kann nach der Eröffnungsfeier abgelaufen werden. Wanderzeit ca. 2,5 Stunden. Auf die ersten 200 Besucherinnen und Besucher warten, passend zum Thema Wandern, Wurst und Brot!
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SPORT
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FUSSBALL
Dank Leader zurück zum Erfolg Das regionale FussballAushängeschild stagniert. Zweitligist Laufen kommt nicht mehr vom Fleck und droht in altbekannte Regionen der Tabelle zu entschwinden. Gut möglich jedoch verhilft am Samstag ausgerechnet Leader Bubendorf den Laufentalern zurück zum Erfolg. Beatrice Imhof, Wahlen Beatrice Imhof, Wahlen
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Jugendsporttag Dorneck-Thierstein Etwas ganz Besonderes wird sich am übernächsten Samstag, 18. Mai in Kleinlützel ereignen. Auf einen Schlag wird sich die normale Einwohnerzahl für einen Tag fast verdoppeln. Über 500 Mädchen und Knaben im Alter von 4 bis 16 Jahren aus allen Jugendriegen der Bezirke Dorneck und Thierstein treffen sich zum regionalen Jugendsporttag. In etwa die gleiche Anzahl Erwachsener wird als Begleiter oder Zuschauer erwartet. Spass und das Gruppenerlebnis im Vordergrund Wettkampfbeginn ist um 08.45 Uhr mit den Einzelwettkämpfen in fünf verschiedenen Alterskategorien. Während die älteren Knaben und Mädchen einen rein leichtathletischen Mehrkampf bestreiten, sind es bei den Jüngeren nebst dem 60m-Lauf spielerische Disziplinen wie Ballzielwurf, Standweitsprung, Sackhüpfen und Hüpfen über das Seil. Nach der Mittagspause geht es um 13.15 Uhr mit den heissumkämpften Stafettenläufen weiter, gefolgt von verschiedenen Rahmenwettkämpfen. Dabei steht vor allem der Spass und das Gruppenerlebnis im Vordergrund. Den
Abschluss bildet dann die Siegerehrung um 16.45 Uhr. Erstmals wird dieser Anlass von der Männerriege Kleinlützel organisiert. Dies in Zusammenarbeit mit dem Regionalturnverband Dorneck-Thierstein, der für den Ablauf der Wettkämpfe verantwortlich ist. Die Wettkämpfe finden auf den Sportanlagen des Fussballclubs in der Niedermatt statt. Auch wenn mit Sicherheit keine Welt- oder Schweizerrekorde zu erwarten sind, können wir garantieren, dass ein Besuch in der Niedermatt sich für alle lohnt, die eine lockere und fröhliche Sport-Atmosphäre schätzen und die ungetrübte Spielfreude der Kinder erleben möchten. Wie an jedem Wettkampf wird es strahlende Sieger und unglückliche Verlierer geben. Aber am Abend werden alle Kinder Gewinner sein, weil sie einen unvergesslichen und ereignisreichen Tag zusammen mit Gleichaltrigen erleben durften. Und nicht zuletzt können wir auch für «sauberen Sport» garantieren, weil Doping höchstens in Form einer kühlenden Glacé vom Glacéwagen ein Thema sein könnte. Beat Antony Männerriege Kleinlützel
Edgar Hänggi
Z
u lange war man im Nau zufrieden damit, dass es noch keine Heimniederlage absetzte. Dabei ging vergessen, dass jedes Remis zwei Verlustpunkte einträgt. Mit sieben Unentschieden führt das Team von Adnan Ercedogan die Statistik an. Am Samstag setzte es beim FC Gelterkinden, der eine starke Rückrunde zeigt, eine 2:4 Niederlage ab. Eine Pleite, die in Ordnung ging. Zur Pause lagen die Oberbaselbieter schon 2:0 vorne, dabei vergaben die Laufentaler durchaus auch sehr gute Möglichkeiten. Als Kevin Schreiber acht Minuten nach Wiederbeginn auf 3:0 erhöhte, war «der Mist geführt». Selbst auf den ersten Treffer der Laufner (Lars Kölliker) kam prompt die Replik mit dem 4:1. Christoph Stenz gelang dann nur noch die Resultatkosmetik. Momentan befindet sich Laufen genau in der Ranglistenhälfte. Aber es gibt nicht mehr viel Luft. Ein, zwei Niederlagen und entsprechende Ergebnisse der anderen Teams und Laufen rutscht in den unteren Tabellenbereich ab. Auch wenn der FC Bubendorf sich im Nau stets schwertat – gewonnen haben die Oberbaselbieter fast immer. Doch sehr wohl möglich findet sich Laufen gerade gegen den Leader wieder zu einer Ein-
Treffsicher: Laufen hofft, dass sich Stürmer Mato Topic durchsetzt und trifft. FOTO: EH-PRESSE
heit, die über den Kampf auch spielerisch überzeugen und auch das Wettkampfglück an sich reissen kann. Bubendorf verlor seine beiden letzten Heimspiele und weist nur noch zwei Punkte Vorsprung auf Concordia auf. Ein Sieg des Maeder-Teams ist daher Pflicht. 4. Liga Breitenbachs Luft an der Tabellenspitze wird dünn. Am Samstag musste das Team von Nik Musaj froh sein, vermochte man zu Hause gegen den SC Binningen einen 1:3 Rückstand noch in ein 3:3 umzubiegen. Der eine Punkt lässt die Schwarzbuben noch immer auf Rang eins erscheinen. Posavina kommt jedoch Runde für Runde näher. Dies
auch, weil der FC Zwingen am Sonntag auch kein Mittel fand, um Posavina zu stoppen. 1:3 verlor das Koch-Team. Breitenbach liegt zudem auch in der Strafenwertung hinter Posavina, das noch ein Spiel nachholen muss, zurück. Das Derby Laufen gegen Kleinlützel gewann etwas überraschend Laufen mit 6:3. Damit verpasste es Kleinlützel Platz drei einzunehmen und rutschte auf Position sechs ab. Laufen befindet sich auf Platz sieben, frei jeglicher Sorgen. So spannend wie das Duell um den Aufstieg ist der Dreikampf zwischen Reinach, Soleita-Hofstetten und Oberwil um den einen Abstiegsplatz. Mehr vom regionalen Sport findet man unter www.facebook.com/regiosportal
TENNIS
GERÄTETURNEN
1. Interclubrunde
Gelungener Start in die Wettkampfsaison 2019
Die Mitglieder des Tennisclub Breitenbach starteten am vergangenen Wochenende in die diesjährige InterclubMeisterschaft. Trotz der kühlen Temperaturen und einiger Regen- sowie sogar Schneeschauer konnten fünf der acht Begegnungen – teils in einer Halle – ausgetragen werden. Den grössten Erfolg zum Saisonauftakt konnte das Team Herren Aktiv 2 von Captain Leonardo Norambuena erzielen: Dank einer starken Mannschaftsleistung siegten sie gegen Novartis gleich mit 7:2. Weitgehend ausgeglichen verliefen die Partien der Damen Aktiv 2 gegen Birsmatt (3:3), Damen 40+ gegen Möhlin (3:3) und Herren 35+ gegen Schaffhauserrheinweg (4:5). Die Begegnungen der Damen Aktiv 1, Herren Aktiv 1 sowie Herren 45+ mussten aufgrund des schlechten Wetters verschoben werden. Die Herren 55+ trafen bereits in der ersten Runde auf die stärkste Mannschaft ihrer NLC-Gruppe. Trotz umkämpfter Matches mussten sie sich schlussendlich mit einem Resultat von 1:5 geschlagen geben. Kuno Simonetti sicherte durch seinen Sieg im Einzel den einzigen Punkt für Breitenbach, doch verletzte sich anschliessend sogleich beim Doppel-Match. Die im Startspiel verlorenen Punkte will das Team von Captain Stefan Scherrer in der zweiten Runde gegen Rheinfelden am kommenden Samstag um 9 Uhr auf der heimischen Anlage im Grien wettmachen. Um 13 Uhr treten die Herren 35+ ihr Heimspiel gegen Coop an. Am Sonntag starten zudem die beiden Aktiv-1Mannschaften, Herren (9 Uhr) sowie Damen (14 Uhr) in die diesjährige Interclub-Saison. Die restlichen vier Mannschaften bestreiten Auswärtsspiele. Die Spieler und Spielerinnen des Tennisclub Breitenbach freuen sich über Zuschauer. Jolanda Marti
Gaben ihr Bestes: (v.l.) Katja, Vanessa, Waiata, Zora, Laura und Sarah. Der STV Getu Dorneck-Thierstein startete am 27./28. April an den Nachwuchswettkämpfen in Solothurn. Samstagmorgen früh starteten die jüngsten Turner, zum Teil noch mit Sand in den Augen. Doch das hielt Jamie Ditzler nicht davon ab sein Bestes zu zeigen und war an der Rangverkündigung mächtig Stolz auf seine 1. Auszeichnung. Am Nachmittag kamen dann schon die etwas Älteren. Wenn die K3 Turnerinnen am Boden Turnen, dann wird es ganz still. Laura Gresova turnte ihre Übung so perfekt, dass sie gleich die Tageshöchstnote von 9.70 bekam. Doch auch Sarah Jermann mit 9.45 und Zora Marchesi mit 9.35 dürfen Stolz sein auf ihre Leistungen. Am Schluss wurde dann Laura 4. Zora 5. und Sarah 12. von 73. Waiata Saner im K4 erturnte sich auch eine Auszeichnung. Am Sonntag waren dann die kleinsten an der Reihe. Hier ist die Nervosität deutlich zu spüren, doch Emely Knittel, Stella Bo-
FOTO: ZVG
rer, Anina Vögtli und Alena Pavlovic zeigten ihr Können und gingen mit einer Auszeichnung nach Hause. Die Aktiven starteten am 4. Mai in Delémont an den Championnat JU. Auch hier konnte man sehen, dass das Wintertraining gut geplant war. Ilona Bloch im K5 wurde 15. von 105 und Vanessa Hügli 22. Beide wurden für ihre Leistung ausgezeichnet. Auch mit einer Auszeichnung nach Hause ging AnnaLea Gerster im K6. Zum Schluss durfte dann der Trainer Andreas Meier in die Turnhose steigen. Er wurde mit dem 2. Platz belohnt. Wir freuen uns nun alle auf das nächste Wochenende vom 11./12. Mai in Laufen. Der TV Breitenbach führt die Kantonalen Meisterschaften im Einzelgeräteturnen durch und wir hoffen, dass wir an der bisherigen Leistung anknüpfen können. Tanja Bloch STV GETU Dorneck-Thierstein
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Beeindruckende Themenvielfalt
Wir, die 5. Klasse aus Zwingen, wollen Ihnen zeigen, wie schädlich der Plastikmüll sein kann. Wir sind sehr erschüttert darüber, wie viel Müll wir produzieren und deshalb wollen wir jetzt etwas unternehmen. Wir hatten einen Klassenrat, in dem es um genau das ging und wir finden, dass wir Menschen ziemlich dumm sind: Wir meinen, wir töten uns selbst, indem wir das Plastik einfach wegwerfen. Deshalb möchten wir euch sagen: Verwendet Euren Plastik entweder wieder oder schmeisst ihn in den richtigen Abfalleimer zum Beispiel Pet Flaschen in den Pet Müll. Wir hatten vom 29. bis zum 30. April 2019 zwei Projekttage. Wir werden Plakate in der Schule aufhängen, wir gehen auch in die Klassen und in die Kindergärten, auf der Website der Schule (www.primarschulezwingen.ch/) werden wir auch einen Bericht verfassen. Plastik wird aus Polymeren hergestellt: Aus dem Rohstoff Erdöl werden kleinste Teilchen neu zusammengesetzt und geformt. Irgendwann werden wir jedoch kein Erdöl mehr haben. Es gibt 30 000 Fischarten und im Jahre 2050 könnte es laut Wissenschaftler passieren, dass es in den Meeren mehr Plastik als Fische gibt, wenn wir so weiter machen, wird das wirklich passieren. Ein grosses Problem ist Mikroplastik: Plankton vermischt sich mit Mikroplastik, Fische fressen Plankton, wir essen Fische, wodurch das Plastik sich auch in unserem Körper ausbreitet. Falls ihr mehr über dieses Thema sehen wollt, würden wir euch die Videos von «SRF Myschool Clip und klar» empfehlen. Maurice S., Damian T., Yasmin S. Primarschule Zwingen
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Mit Konzentration und Ausdauer zum Erfolg Die Vorgaben sind klar, der Weg zum Erfolg ist lange. Am vergangenen Wochenende haben sich die besten Schützen und Schützinnen sowie die stärksten Schützenvereine in Büsserach im direkten Duell gemessen. Ziel war es in der Gruppenmeisterschaft die notwendigen Punktzahlen zu erreichen, um sich für den Kantonalfinal vom 01. Juni 2019 in Zuchwil zu qualifizieren. Im Einzelwettschiessen galt es die notwendige Punktzahl für das Kranzabzeichen oder die Kranzkarte zu erzielen. Insgesamt 121 Schützinnen und Schützinnen bemühten sich leidenschaftlich um den Einzug in die nächste Runde, nachdem die erste Hürde mit der Sektionsrunde bereits im April erfolgreich gemeistert wurde. Am erfolgreichsten waren im Feld A die Nunninger Freischützen mit 959 Punkten. Das Feld D wird angeführt von der Schützengesellschaft Erschwil mit 667 Punkten und im Feld E grüsst die Breitenbacher Schützengesellschaft mit 662 Punkten vom ersten Platz. Jetzt gilt der Blick zum SOSV nach Solothurn, wo die Ergebnisse aus allen Bezirken veröffentlicht werden, denn nur die Besten dürfen in der nächsten Runde teilnehmen. Im Einzelwettschiessen war im Feld A Sina Jeger mit 196 Punkte am treffsichersten, im Feld D konnte sich Mario Altermatt mit 143 Punkten an die Spitze schiessen und im Feld E war Christian Jost mit 136 Punkten am erfolgreichsten. Der Wettkampf hat erneut bestätigt, dass die der Schützensport wohl einer der fairsten Sportarten überhaupt ist, dass Eigenschaften wie Konzentration, Präzision und Ausdauer zum Erfolg führen und auch der gesellige Faktor nach dem Wettbewerb einen wichtigen Platz einnimmt. Der BSV Thierstein bedankt sich bei allen Schützinnen und Schützen für die Teilnahme und den Einsatz und wünscht weiterhin gut Schuss im 2019. Marcel Schenker Pressechef BSV Thierstein
Anlässlich der Jahresversammlung der «Promotion Laufental», vom 25. April im Gemeindesaal Grellingen führte Präsident Remo Oser zusammen mit dem Wirtschaftsförderer Thomas Boillat die Mitglieder und Vertreter der Laufentaler Gemeinden durch die Vielzahl der Aktivitäten und Projekte. Unter dem Titel «Laufen-Taler» wird eine lokale Kryptowährung lanciert. Die zu Grunde liegende Blockchain-Technologie ermögliche neue Transaktionsformen – «vom Produzenten zum Konsumenten, von Bürger zu Staat, digital und direkt von Mensch zu Mensch». Mit diesem Projekt verfolge man vor allem das Ziel, Gewerbetreibende und Konsumenten mit der Technologie vertraut zu machen und IT-Know-how im Laufental anzusiedeln. Landrat und Vizepräsident Franz Meyer schilderte die Wichtigkeit der aktuellen Verkehrsprojekte und beleuchtete den aktuellen Stand bezüglich Verkehrsknoten Angenstein, Kernumfahrung Laufen, Doppelspurausbau Duggingen-Grellingen und das Herzstück Basel. Martin Schindelholz, Ressortverantwortlicher Tourismus, informierte über die Lancierung der Wanderkarte BaselWest, in welcher die Region Laufental, Schwarzbubenland inkl. Passwang ab-
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GEDANKENSTRICH
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Gini Minonzio
Jahresversammlung der «Promotion Laufental»: (v.l.) Wirtschaftsförderer Thomas BoFOTO: ZVG illat, Präsident Remo Oser, Vize-Präsident Franz Meyer. gebildet ist. Schliesslich führte die Promotion Laufental ihr grosses Engagement im Bildungsbereich weiter – unter anderem mit der Gratulationsfeier für die erfolgreichen Lehrabgängerinnen und –abgänger aus der Region. In diesen Kontext passt auch das Projekt «Ferienjobs», welches Geschäftsführer Thomas Boillat vorstellte. Weiter beschäftigte sich die Promotion Laufental mit der Bürgschaftsfinanzierung für KMU, Elektro-Mobilität oder die Zusammenarbeit mit dem Kanton Jura. Regierungsrat Dr. Anton Lauber zeigte sich in seiner Grussadresse beeindruckt vom enormen und vor
allem sehr vielfältigen Engagement der Promotion. «Bei Heimweh nach dem Laufental, genügt das Einschalten des Verkehrsfunks und schon hört man die vertrauten Staumeldungen aus dem Angenstein» karikiert Remo Oser die aktuelle unhaltbare Verkehrssituation. «Es ist höchste Zeit, dass die Transjurane mit der Umfahrung Laufen Zwingen nach Basel weitergezogen wird» führt er aus und unterstreicht die Forderung der Promotion Laufental, dass insbesondere der Muggenbergtunnel nun endlich umgesetzt werden müsse. Thomas Boillat
EINGESANDT
JSM 2019 in Dittingen ohne Wetterglück Petrus war offensichtlich kein AviatikFan, denn er liess die 20 an der diesjährigen Junioren Schweizermeisterschaft teilnehmenden Segelflugpiloten buchstäblich im Regen stehen. Nur gerade am 1. Mai, dem ersten Wettkampftag, konnte ein Wertungsflug absolviert werden. Die folgenden vier Tage fielen ins Wasser bzw. in den Schnee. Doch auch der erste Tag bescherte den Jungpilotinnen und Jungpiloten nicht sonderlich gute Wetterverhältnisse. Am Himmel im Jura war kein Wölklein zu sehen und die Blauthermik liess sehr zu wünschen übrig. So erstaunte es nicht, dass einige Piloten schon kurz nach dem Ausklinken wieder über dem Platz zu sehen waren. Eine Handvoll Piloten riskierten mehr und wurden dadurch zu einer Aussenlandung gezwungen. Letztlich gelang es einzig zwei Piloten, die Wettkampfaufgabe vollständig zu erfliegen. Diese sah einen Streckenflug von 300 Kilometern mit vorgegebenen Wendepunkten im Jura und im Schwarzwald vor. Dank grosszügigen Sponsoren durften sich die Piloten während allen fünf
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Die schweizweit besten Junioren im Segelfliegen, v.l.: 2. Rang Remy Hirt (SG Biel); 1. Rang Simon Gantner (SG Winterthur); 3. Rang Glenn Borer (SG Dittingen) Tagen kostenlos verpflegen. Ein gewichtiger Sponsor übernahm zudem die Schleppkosten aller Teilnehmenden. Auch wenn das Fliegen diesmal zu kurz kam, darf die JSM 2019 als voller Erfolg gewertet werden. Die vorzügliche
Küche, das gesellige Beisammensein und die Organisation der SG Dittingen werteten die Piloten allesamt als unvergessliches Erlebnis. David Buchwalder Segelfluggruppe Dittingen
Grad vorhin fiel mir ein Büroprospekt in die Hände. Eine spezialisierte Firma bietet auf 200 Seiten an, was man in einem Büro halt so braucht. Ich kann Ihnen sagen, es war ein Augenöffner! Ein brutaler Augenöffner, sogar! Sehen Sie wie ich schon vor Ihrem geistigen Auge, wie der Prospekt vollbepackt ist mit Tonern, Couverts, Ordnern, Lochern, Gummis? Dann arbeiten Sie nicht in einem Büro. Deshalb haben Sie völlig falsche Vorstellungen, was es an Verbrauchsmaterial braucht, damit ein Büro funktioniert. Wissen Sie, was der Büroprospekt in den allerersten Seiten nämlich anpreist? Ich meine dort, wo die wichtigen Sachen sind, die offensichtlich von den meisten Büros bevorzugt und in Mengen bestellt werden? Auf 20 von 200 Seiten? Kaffee, Tee, Snacks! Kaffee in 12 verschiedenen Röstgraden. Kaffee als Ristretto, Espresso oder Lungo. Kaffee in Bohnenform, gemahlen, in Kapseln. Sodann 29 (!) verschiedene Kaffeebecher. Mit oder ohne Deckel. Aus Plastik oder kompostierbar. Meine Güte, kein Wunder ist der Bedarf so gering an Bleistiften (eine halbe Prospektseite), Toner (6 Prospektseiten), Radiergummis (eine Sechstelseite). Ich glaube, bis man sich da aus all den möglichen Kombinationen entschieden hat und sie austestet, ist bestimmt schon Mittwoch. Was sagen Sie? Sie arbeiten auch in einem Büro und haben sich wie ich vorgestellt, der Prospekt für Büromaterial sei voller Bleistifte und Gummisorten? Dann sollten Sie sich mal hinsetzen und Gedanken machen. Dringend.
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EINGESANDT
Inselträume im Konfirmandenager Vom 24.-27. April fand das Konfirmandenlager 2019 in Wildhaus SG zum Thema Inselträume statt. Mittwoch: Beim Start am Bahnhof Laufen gab’s die Durchsage, dass ein Zug steckengeblieben war. Lange Gesichter! Mit etwas Verspätung kamen wir deshalb in Zürich an. Dort sahen wir im Landesmuseum die toughe Ausstellung «Sündenbock». Dann fuhren wir weiter nach Rapperswil und nahmen dort das Schiff zur Insel Ufenau. Referent Heinz Gresch führte uns übers Eiland und erzählte dabei von Dieben, die einst die Totengebeine in der InselKirche stehlen wollten. Wieder in «Rappi» ging es mit dem Zug ins Toggenburg. Endlich: Ein feines Znacht im Lagerhaus! Den Abend beschlossen wir mit dem Film «Cast Away» von Tom Hanks. Donnerstag: Eine längere Wanderung war angesagt! Mit der Landkarte voran gingen Sophie Kosa und Christina Sendon: Helferinnen aus dem letzten Konflager. Sie wählten eine Wanderroute aus mit Besichtigung der Thur-Fälle bei Unterwasser. Die Kaskaden waren eindrücklich. Wir machten Fotos. In Alt St. Johann nahmen wir den Bus zurück und gingen noch etwas «shoppen». Am Abend wurde Konfirmandin Lea Bieli getauft. Die Helfer Benjamin Gerber und Noah Hänggi hatten schliesslich
Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
Referent: Heinz Gresch erklärt an verschiedenen Stellen auf der Insel Ufenau im Zürichsee, was es hier für spezielle Gebäude, Tiere und Pflanzen zu sehen gibt. FOTO: ZVG noch eine gute «Tatze» bei der Abendspiel-Auswahl: «Werwölfle». Freitag: Über Nacht fielen die Temperaturen gegen null Grad. Dicke Schneeflocken tanzten durch die Gegend. Der Witterung zum Trotz machten wir einen Ausflug zum Geburtshaus von Reformator Zwingli. Am Nachmittag gab es Bastelangebote: Flaschenpost, Mosaik, Jonglierbälle und Linoldruck. Sogar eine Eiersuche war vorbereitet. Der Abend war für Ideen der Konfirmanden reserviert: Sie machten Tanz-Einlagen mit «Vater Abraham» und «Helikopter 117».
Samstag: Nach der Lagerputzete gab uns der Lagerkoch Marc Valentini einen feinen Lunch mit. Dann ging es mit Bus und Bahn zum Baumpark Neckertal. Die Fernsicht dort war eindrücklich. Um 14 Uhr fuhren wir mit dem Zug wieder zurück in die Nordwestschweiz. Um 17.20 Uhr konnten alle wieder ihr Gepäck beim Transportbus abholen. Pfarrer Stéphane Barth hatte ihn zeitig zurückgefahren. Hoffentlich bleiben schöne Lagermomente in Erinnerung trotz der frühen Tagwache! Pfarrer Stéphane Barth Ev.-ref. Pfarramt Thierstein
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DIES UND DAS
Donnerstag, 9. Mai 2019 Nr. 19
GESUNDHEIT
GESUNDHEITSTIPP
Ein Spielplatz nicht nur für Kinder
Erfolgswerkstatt
Ich gebe zu: Wenn meine Kinder auf einem Spielplatz toben, dann möchte ich jeweils am liebsten mitspielen. Gut, dass es auch Spielplätze gibt, bei denen das Mitmachen der Eltern ausdrücklich erwünscht ist! Seit gestern gibt es einen solchen Spielplatz in Laufen: Die EGKGesundheitskasse hat zur Feier ihres 100-jährigen Jubiläums den in die Jahre
gekommenen Spielplatz Reben neu aufgebaut. In Zusammenarbeit mit der Stiftung Hopp-La ist dabei ein Generationenspielplatz entstanden, der für Kinder genauso viel Spass bietet wie für Eltern und Grosseltern. Dahinter steckt die Idee, dass unterschiedliche Generationen ähnliche Bewegungsbedürfnisse haben: Während Kinder ihren Gleichgewichtssinn erst aufbauen, sollte man diesen mit zunehmendem Alter trainieren, damit er nicht schlechter wird. Die dafür geeigneten Übungen und Geräte sind dieselben – und am meisten Spass macht Bewegung doch immer gemeinsam mit der ganzen Familie! Viereinhalb-Meter-Schaukel Natürlich gibt es neben den ungewöhnlicheren Spielgeräten wie dem wackeli-
gen Blätterteppich oder dem aufregenden Abenteuerweg auch eine Schaukel – mit dem Unterschied, dass sie viereinhalb Meter hoch ist und von mehreren Personen gleichzeitig genutzt werden kann. Und ein besonderes Highlight ist sicher die Wasserspielanlage, die bei Eltern am Abend für eine volle Waschmaschine sorgt. Auch wenn ich nicht in Laufen wohne, wird meine Familie garantiert den einen oder anderen Ausflug auf diesen neuen Spielplatz machen. Dann kann ich nämlich endlich einmal wieder mittoben. Das ist nicht nur ein gutes Training für den Körper, sondern auch eine wunderbare Erholung für den Geist. Bleiben Sie gesund! Mary Ann Born, Agenturleiterin Laufen
VERANSTALTUNG
Neues Orchester: Spektakel und ergreifende Momente
Christian Knüsel: Künstlerischer Leiter FOTO: ZVG Neues Orchester Basel. WoS. Das Neue Orchester Basel macht Furore. «Dreimal stehende Ovationen an einem Abend!», berichtete die Presse über die letzten Konzerte des NOB. Der Dirigent Christian Knüsel erwies sich als
ein «Meister subtiler Nuancierungen», die Musik «rührte zu Tränen und gewisse Passagen erzeugten Gänsehaut». Nun kommt das NOB nach Laufen und auch dieses Konzert verspricht Spektakel und ergreifende Momente. Mit dem «Winter» aus Vivaldis «Vier Jahreszeiten» beginnt das Konzert gleich mit einer Perle des Musikrepertoires. Man darf gespannt sein auf die Interpretation des bekannten Geigers Volker Biesenbender. Mit seinem Trio präsentiert er ausserdem russische Volksmusik, die in Rachmaninows 2. Sinfonie wieder anklingt. Mit sehnsuchtsvollen Melodien und leiden-
schaftlichem Temperament begeisterte diese Sinfonie schon bei der Uraufführung Publikum und Presse. Eine echte Trouvaille ist die romantische Tondichtung «Frühling» von Leopold van der Pals: vor 100 Jahren gefeiert, heute wieder neu zu entdecken. Aufführungsdaten: Samstag, 25. Mai, 19.30 Uhr St. Katharinenkirche Laufen Sonntag, 26. Mai, 17.00 Uhr Martinskirche Basel. Vorverkauf: Laufen: JK Hörberatung, Bauerngase 6, Tel. 061 761 80 00 Basel: Bider & Tanner, Aeschenvorstadt 2, Tel. 061 206 99 96 www.ticketino.com Abendkasse www.neuesorchesterbasel.ch
NACHRUF
Pius Binkert, 22.5.1923 bis 22.4.2019 Pius Binkert ist am 22. April 2019 gestorben. Von den 70er- bis in die 90er-Jahren gehörte er zu einem der profiliertesten Unternehmer der Schweiz. Während 17 Jahren (1977 – 1994) war er Verwaltungsratspräsident der international tätigen Forbo Gruppe, einem führenden Hersteller von Bodenund Wandbelägen sowie Klebstoffen. Eine wichtige Bedeutung erlangte er ab 1987 als Verwaltungsrats-Präsident des in Schieflage gekommenen Alusuisse Lonza-Konzerns (Präsident des Verwaltungsrates 1987 – 1991, VR-Mitglied 1992 –1993). Nach der schwierigen Ära Meyer und dem Übergangspräsidium von Alt-Bundesrat Nello Celio erreichte der Konzern unter seiner Ägide zusammen mit einer kompetenten Konzernleitung wieder die Gewinnzone. Pius Binkert’s unternehmerische Weitsicht, verbunden mit seinem konzilianten, aber klaren und bestimmten Auftreten, fiel auch anderen auf. So wurde er in das Aufsichtsgremium der Schweizerischen Rentenanstalt, der späteren Swiss Life, und des Schweizerischen Bankvereins, der in der UBS AG aufging, berufen. Stark prägte ihn seine Herkunft. Aufgewachsen mit drei Brüdern in der Altstadt des aargauischen Grenzortes Lau-
fenburg, kam er von Kindsbeinen an hautnah mit dem Gewerbe in Berührung. Sein Vater leitete eine Druckerei mit der Lokalzeitung «Der Frickthaler». Seine Mutter führte die Buchhaltung und eine Papeterie. Schon als Jugendlicher stelle er sich einen Beruf in der Wirtschaft vor. Nach der Bezirksschule in Laufenburg und dem Handelsdiplom am Kollegium Schwyz bestand er die Matura auf Französisch am Collège St. Michel in Fribourg. Anschliessend bildete er sich an der Universität Zürich und in der grafischen Branche weiter. Als Kaufmann leitete er den elterlichen Betrieb ab 1948 und wohnte in Laufenburg. 1951 heiratete er Yolanda Gerster aus Laufen. 1953 folgte er dem Angebot seines Schwiegervaters als Leiter des Verkaufes und zog nach Laufen, wurde Mitglied der Geschäftsleitung, Direktor und Delegierter des Verwaltungsrates der AG für Keramische Industrie Laufen. Pius Binkert wirkte massgeblich am internationalen Aufbau der Keramik Laufen Gruppe mit, welche er zusammen mit seinem Schwager, Rainer Weibel, leitete. Bis zu seinem 65. Altersjahr war er Delegierter des Verwaltungsrates, bis zum seinem 72. Jahr Mitglied des Verwaltungsrates. Den Verkauf der Keramik Laufen im Jahre 1999, gegen den er sich bis zuletzt wehrte, schmerzte ihn sehr. Pius Binkert hatte mehrere Verwaltungsratsmandate, so etwa beim Schweizerischen Bankverein, der Ren-
tenanstalt / La Suisse. Bei der Forbo war er Verwaltungsratspräsident von 1977–1993. Die Alusuisse wurde unter seinem Präsidium von 1986–1990 erfolgreich saniert. Geprägt von den Bedrohungen im Zweiten Weltkrieg unmittelbar an seinem Wohnort engagierte er sich stark im Militär. Er wurde Oberst im Generalstab und führte ein Radfahrerregiment. Eine Ernennung zum Brigadier lehnte er ab, da er diese Aufgabe zeitlich nicht mehr mit seinen unternehmerischen Aufgaben hätte verbinden können. Stets wichtig waren ihm seine Frau und seine sechs Kinder. Er pflegte das Familienleben und verfolgte engagiert die Entwicklung der Familien seiner Kinder. Im Alter verlegte er seinen Wohnsitz nach Weggis. Der elterlichen Firma in Laufenburg blieb er als Eigentümer, VR-Präsident und Ehrenpräsident verbunden. Pius Binkert war ein sehr guter Schütze und ein passionierter Jäger. Er liebte die Erholung in der Natur, las gerne und schätzte klassische Musik. Bis weit über sein 90. Lebensjahr fuhr er noch allein Bus und Zug, nur gestützt auf seinen Stock. Bis zuletzt zeigte er sich sehr interessiert am täglichen Geschehen sowohl in seinem familiären Umfeld wie auch in Wirtschaft und Politik. Am Ostermontag ist er friedlich eingeschlafen, nachdem seine Familie sich von ihm verabschiedet hatte. Martin Binkert
VERANSTALTUNG
Ein Hauch Operette» Am Sonntag, den 12. Mai, um 17.00 Uhr findet in der Aula des Bachmattschulhauses das traditionelle Muttertagskonzert von Kultur in Reinach statt. Für die erkrankte Sopranistin Sylvia Nopper singt die Mezzosopranistin Cornelia Haslbauer, die an den Musikhochschulen Frankfurt, Salzburg und Freiburg studierte und mit Liederabenden und als Opernsängerin bereits zahlreiche Auftritte im In - und Ausland vorweisen kann. Mit Calogero Presti, Soloklarinettist in Bern und der Pianistin Nadia Bel-
neeva ist sie schon gemeinsam aufgetreten. Eingeleitet wird das Konzert mit der Arie des Sextus aus Mozarts «La Clemenza die Tito». Von Luigi Bassi hören wir ein Divertimento über Verdis «Trovatore» und eine Fantasie über «Rigoletto». Von Verdi selber stammen zwei Lieder aus den «Composizioni da Camera». Abschliessend singt Haslbauer zwei Melodien von Robert Stolz, dessen «Grüezi» 1934 in Zürich über hundert Mal aufgeführt wurde. Christian Hickel
Eine Werkstatt benötigt ideale Arbeitsplätze, gutes Material und motivierte Mitarbeiter. Die Körperzelle ist wie eine Firma mit verschiedenen Werkstattbereichen. Ein Bereich sind die Mitochondrien. Sie sind die Energiekraftwerke jeder Zelle. Verschiedene Zellen wie Muskel- und Leberzellen, oder Nervenzellen mit hohem Energieumsatz enthalten viele Mitochondrien. Mitochondrien besitzen zwei Hautschichten, Membranen mit einem dünnen Zwischenraum. Die äussere Membran bietet Schutz. Sie kontrolliert wie ein Concierge die gezielte Passage von Zwischenprodukten
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des Stoffwechsels aus bereits abgebauten Nahrungsstoffen in die Mitochondrien. Ebenso leitet sie Energiesubstanz aus dem Innern der Kraftwerke in die Zelle. Die innere stark gefaltete Membran verlangt einen spezifischen Transportschein zum Durchtritt und steuert die Aktivität des Werkstattplatzes Mitochondrium. An diesen Falten stehen die Mitarbeiter, die Eiweisse, welche in einer Kettenreaktion Energie produzieren. Der Fachausdruck heisst Atmungskette. Im Zentrum der Mitochondrien, Matrix genannt, befindet sich der Citrat Zyklus, der wie ein kreisender Werkbank in verschiedenen Etappen die innerste Energiegewinnung sicherstellt. Das Kleinste existiert nicht ohne die Zusammenarbeit des Ganzen. Es lohnt sich das Innerste zu kennen, um mit Wissen und Freude dem Körper Sorge zu tragen. Stress in der Zelle stresst auch die Mitochondrien. Wie sie diese Erfolgswerkstatt unterstützen, liegt in ihren Händen. Eli Schläppi staatl. gepr. Naturärztin, Laufen
VERANSTALTUNG
Paulus von Mendelson WoS. An Pfingsten 1836 leitete der erst 27-jährige Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847) die Uraufführung seines Oratoriums Paulus mit einem in der Musikgeschichte selten da gewesenen Erfolg. Mendelssohn hat als Wiederentdecker Bachs im 19. Jahrhundert in seinem Oratorium stark an die Tonsprache Bachs und Händels angeknüpft. Und wie Bach hat er seine Musik ganz vom Text her komponiert, dabei ging er vielleicht in der Innigkeit seiner Glaubenshaltung und Erlösungszuversicht noch über sein Vorbild hinaus.
Felix Mendelssohn Bartholdy (18091847), Paulus, ist am Freitag, 10. Mai, 19.30 Uhr und am Samstag, 11. Mai, 18 Uhr, in der Martinskirche in Basel zu hören. Mitwirkende sind der Sopran/Mezzosopran Christina Daletska, der Tenor Jonathan Stoughton, der Bass Martin Snell, Bariton Gerardo Garciacano, und regioChor Binningen/Basel unter der Leitung von Bohdan Shved. Im Weiteren der Chor und das Orchester Juventus Musica Basel, Leitung: Raphael Ilg/ Gabriela Glaus.
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Donnerstag, 9. Mai 2019 Nr. 19
Fahrzeugmarkt
Der älteste Haustechnik-Betrieb der Nordwestschweiz in Laufen. Die Firma Rosenmund Haustechnik AG wurde ursprünglich im Jahr 1810 in Liestal als Messerschmiede gegründet. 1935 eröffnete der neue Hauptsitz in Basel und seit 2016 ist das Unternehmen auch am Rande des ‹Laufner Stedtli› vertreten. Dadurch erhielt das Laufental einen erfahrenen Komplettanbieter im Bereich der Haustechnik, für Sanitär- und Heizungsanlagen sogar einen der führenden Betriebe in der Region.
Wir bringen unsere Qualität ins Laufental! Wahlenstrasse 175 | 4242 Laufen | Telefon 061 766 11 11 info@rosenmund.ch | www.rosenmund.ch
Wir wissen wie!
nen wir unsere Dienstleistungen auch in dem Gebiet zwischen Basel und Laufen effizienter anbieten. Dank unserer langjährigen Tätigkeit in Liestal und Basel, können neuerdings auch die Kunden im Laufental von unserem breiten Knowhow und den vielfältigen Ressourcen aus den Bereichen Sanitär, Heizung, Lüftung und Kälte profitieren.»
Andreas Werner ist spezialisiert auf sanitäre Neu- und Umbauten sowie Badzimmersanierungen. In seinem Laufner Team arbeiten fünf Personen im Büro und im Schnitt sind jeweils zwölf Monteure in dieser Region unterwegs. «Nach etwas mehr als zwei Jahren sind wir in Laufen mittlerweile sehr gut angekommen und mit der Region bereits bestens vertraut», so Werner.
Die Rosenmund Haustechnik AG mit seinen mehr als 220 Mitarbeitenden erweiterte dadurch ihr Einsatzgebiet in der Nordwestschweiz erheblich und ist seither an drei Standorten präsent. Andreas Werner, Gruppenleiter Sanitär des Rosenmund Haustechnik AG Sitz in Laufen: «Seit wir unsere Niederlassung in Laufen eröffnet haben, sind wir dabei, unser Angebot in der Region stetig zu erweitern. Mit dem neuen Standort kön-
Andreas Werner kommt ursprünglich aus Rheinfelden und arbeitet seit bald drei Jahren für die Firma Rosenmund Haustechnik AG. Er wechselte schon kurz nach der Eröffnung der neuen Adresse nach Laufen.
Andreas Werner vor der Filiale in Laufen
Um sich auch umgekehrt der Region etwas besser vorstellen zu können, ist die Firma Rosenmund Haustechnik AG vom 24. bis und mit 26. Mai an der AGLAT19, der grössten Gewerbeausstellung der Nordwestschweiz, mit einem Stand im Ausstellerzelt vertreten.
DIES UND DAS GESCHÄFTSWELT
MUSIK-TIPP
Donnerstag, 9. Mai 2019 Nr. 19
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LESERFOTO
Praxiseröffnung
Lang Lang Starpianist Lang Lang präsentiert auf seinem neuen Soloalbum «Piano Book» (Universal), das auch mit der ganzen Notenausgabe erschienenen ist, klassische und zeitgenössische Kompositionen, darunter ebenfalls Traditionals aus verschiedenen Ländern und Filmmusik. Es sind Melodien, die ihn seit Beginn der Klavierausbildung in frühster Kindheit fasziniert und seine Musikerkarriere beeinflusst haben. «Für Elise» von Beethoven, «Clair de Lune» von Debussy, das «Regentropfen»-Prélude» von Chopin und andere für das «Piano Book» eingespielten Stücke sind Klassiker des Klavierrepertoires. Manche mögen sie vielleicht eher als «Übungsstücke» für Laien betrachten. Nicht so Lang Lang. Für ihn sind die «Piano Book»-Miniaturen echte Meisterwerke, sofern sie auf höchstem Niveau interpretiert werden. Er tut das auf dem Höhepunkt seiner Karriere mit Hingabe und Virtuosität.
Benno Hueber
EINGESANDT
Gelungene 1. Maifeier in Gempen Eine erfreulich grosse Zahl von SP-Mitgliedern besuchte die von der lokalen SP und der SP Amtei Dorneck-Thierstein organisierte Maifeier in Gempen. Als Gastredner konnte Ständerat Roberto Zanetti gewonnen werden. In seiner engagierten Ansprache kam er auf die Natur des Anlasses zu reden. Früher sei dies ein Kampftag gewesen, bei dem es um das Überleben der Arbeiterschaft ging. Heute sei es mehr ein Dank-Tag, an welchem an die Errungenschaften gedacht wird, die frühere Arbeitergenerationen erkämpft haben. Mit Nachdruck warb er für ein Ja zur eidgenössischen AHV und UnternehmenssteuerVorlage am 19. Mai. Anschliessend begab sich der Grossteil der Teilnehmenden auf einen Rundgang durch Gempen und besichtigte Schönheiten und Interessantes rund um’s Dorf. Im dritten Teil der Maifeier hatte Gemeindepräsidentin und Kantonsrätin Karin Kälin aus Rodersdorf das Wort. Die NationalratsKandidatin befasste sich mit dem Wandel in der Arbeitswelt, die geprägt ist durch die Flexibilität der Jungen und die Gefahr der Älteren, den Anschluss zu verpassen und in die Sozialhilfe abzurutschen. Das belaste die Gemeinden zunehmend. Und gerade die Gemeinden würden durch die kantonale AHVund Unternehmenssteuer-Vorlage vom 19. Mai über Gebühr von Steuerausfällen betroffen. Sie votierte darum für ein klares Nein an der Urne. Hanspeter Ruesch, SP Dornach
Daryl Niedermoser: Zuständig für psychologische Beratung. FOTO: ZVG PR. Anlässlich der Neueröffnung seiner Praxis für psychologische Beratung und Psychotherapie lud Dr. Daryl Niedermoser zum Tag der offenen Tür. Interessierte Besucher konnten sich ein Bild zu den Räumlichkeiten im Kantonsspital Baselland in Laufen machen sowie allgemeine Fragen zu psychologischen Erkrankungen und deren vielfältigen Behandlungsmöglichkeiten stellen. Nähere Informationen zum vielfältigen Angebot sind der Praxis-Homepage zu entnehmen. www.praxis-laufen.ch
Regenbogen: Der Regenbogen, aufgenommen von der Wahlenstrasse aus in Laufen (bereich MFK), spannt sich fast beschützend über den Fichtenhof. FOTO: ERHARD HÄNGGI
VERANSTALTUNG
GESCHÄFTSWELT
50 Jahre Volleyballclub Liesberg
Zwei Millionen für Kunden der Agentur Aesch und Laufen
Der im Jahre 1969 gegründete Volleyballclub aus Liesberg feiert kommenden Samstag sein 50-jähriges Jubiläum. Ebenfalls ist es auch die 10. Volleynight in der Mehrzweckhalle Liesberg. Daher findet der Anlass in diesem speziellen Jahr in einem grösseren Rahmen statt. Gemeinsam mit der Gründerin, den Ehrenmitgliedern und Vereinsdelegationen eröffnen die aktiven Spielerinnen den Abend mit einem Apéro und enthüllen das neue Logo vom VBC Liesberg. Das Seemättli reist am Samstag in die Woodstockzeit zurück und ladet die Besucher zu einem Abend mit Festwirtschaft, Tanzmusik mit dem Duo Mosaic und einer grossen Hall of Fame voller Fotos und Berichten aus den letzten 50
Jahren des VBC Liesberg ein. Zur Feier des Tages werden auch die Spielerinnen und Spieler vom Turnier verkleidet sein. DJ Heidi und Peter sorgen in der neuen, grossen Bar auch nach dem Turnier für ausgelassene Stimmung. Die 14 Mitglieder aus Liesberg und Umgebung spielen momentan in der 4. Liga und trainieren jeden Montag im Seemättli Liesberg. Seit Kurzem sind die Damen auf der Suche nach einem neuen Trainer. Weitere Infos dazu sind auf der Homepage www.vbcliesberg.ch ersichtlich. Der VBC Liesberg ist gespannt auf die Zeitreise in die Gründungsjahre und freut sich bekannte und neue Gesichter zu begrüssen. Sabine Steiner Präsidentin VBC Liesberg
LESERBRIEF
Wichtige Abstimmungen Am 19. Mai werden wir über drei wichtige Vorlagen abstimmen. Die nach der massiven Ablehnung der USR III erarbeitete STAF (Steuervorlage und AHV-Finanzierung) überzeugt. In sehr vielen Punkten wurde die abgelehnte Vorlage über die Unternehmenssteuerreform (USR III) verbessert. Dazu kommt, dass die AHV-Finanzierung notwendig und sinnvoll ist. Die Steuerreform erfüllt nicht jeden Wunsch, den man aus grüner Sicht zur Unternehmensbesteuerung haben kann, es ist jedoch ein Schritt in die richtige Richtung: endlich wird die privilegierte Besteuerung von Holdings beendet und die Schweiz hält sich an die internationalen Regeln. Nein sage ich hingegen zur kantonalen Umsetzung dieser Vorlage, wie sie eine Mehrheit des Kantonsrats beschlossen hat. Die vorgesehenen Einnah-
menausfälle wären für den Kanton und viele Gemeinden nicht tragbar und würden zu Sparpaketen führen. Ausserordentlich wichtig für die Sicherheit der Schweiz ist schliesslich die Anpassung der Waffengesetzgebung – die zweite Bundesvorlage. Hier gewährleistet ein Ja, dass die Schweiz weiterhin Teil des Schengen-Raums sein kann. Dies ist für den Tourismus (Visa und Einreiseregeln für mehrere Staaten zusammen) und für die Sicherheit elementar. Die Schweizer Polizeiorgane nutzen das Schengen-Informationssystem häufig und es führt zu mehr Sicherheit: Alle 30 Minuten erfolgt ein Treffer entweder durch eine Schweizer Abfrage oder mit einem Schweizer Bezug. Daniel Urech, Kantonsrat Grüne
KLINIK ARLESHEIM
Bauchgefühle Warum schmerzt mein Bauch? Warum macht er sich immer wieder bemerkbar? Wann sollte ich einen Arzt aufsuchen? Was kann ich selbst tun? Bauchbeschwerden sind ein häufiges Symptom bei Arztkonsultationen. Bei rund fünf Prozent der Menschen in Europa besteht ein sogenanntes Reizdarmsyndrom. Entsprechend der nicht immer einfachen Diagnosestellung ist eine ursächliche Behandlung des Reizdarmsyndroms vielschichtig und setzt eine gute Patienten-Arzt-Beziehung und den aktiven Miteinbezug der Patientinnen und Patienten voraus. Aufgrund ihres umfassenden Gesundheitsund Krankheitsverständnisses stellt die Anthroposophische Medizin dabei viele Möglichkeiten zur Verfügung. Im Rahmen des Gesundheitsforums besprechen
wir diätetische Massnahmen, medikamentöse Therapieansätze und äussere Anwendungen. Ich freue mich, Sie am Donnerstag, 6. Juni, um 19 Uhr im Ita Wegman Ambulatorium Basel (der ambulanten Filiale der Klinik an der Markthalle) begrüssen zu können. Im Anschluss an die Veranstaltung stehe ich Ihnen auch bei einem kleinen Apéro zur Verfügung. Das «Gesundheitsforum» dient dem Austausch des interessierten Publikums mit Fachärzten und findet jeweils am ersten Donnerstagabend im Monat statt. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig an kommunikation@klinik-arlesheim.ch oder via Telefon 061 705 72 15. Philipp Busche Facharzt Gastroenterologie
PR. Die Mobiliar blickt erneut auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr zurück: Die Generalagentur Aesch erhöhte ihr Prämienvolumen um rund viereinhalb Prozent. Dank dem anhaltenden Erfolg fliessen zwei Millionen Franken direkt an die Kunden zurück. Im letzten Geschäftsjahr erhöhte die Generalagentur Aesch ihr Prämienvolumen um 4,4 Prozent auf 39,9 Millionen Franken. Dabei vertrauen immer mehr Kunden nicht nur in den Sach-, Personen- und Vermögensversicherungen auf die Mobiliar, auch im Bereich der Vorsorge verzeichnet Generalagent Stephan Hohl einen Zuwachs. «Wir entscheiden fast alles hier, ohne Umweg über eine Zentrale», erklärt Hohl. «So finden wir rasch Lösungen nicht nur im Schadenfall, sondern bei Versicherungsfragen aller Art. Genau diese persönliche Beziehung schätzen unsere Kundinnen und Kunden.»
Mobiliar teilt ihren Erfolg Aufgrund der genossenschaftlichen Verankerung der Mobiliar profitieren nicht Aktionäre, sondern die Kunden selbst vom guten Ergebnis. Im Einzugsgebiet der Generalagentur Aesch fliessen zwei Millionen Franken an die über 26 000 Kunden zurück: Sie erhalten ab Mitte 2019 ein Jahr lang eine Prämienreduktion von 20 Prozent auf die Haushalt- und Gebäudeversicherung. 38 Mitarbeitende 2018 beschäftigte die Generalagentur 38 Mitarbeitende – darunter fünf Lernende. «Als Unternehmer ist mir die Ausbildung von jungen Leuten wichtig. So investieren wir in unsere Zukunft und stellen sicher, dass unser Servicegedanke an die nächste Generation weitergegeben wird», sagt Generalagent Stephan Hohl.
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Donnerstag, 9. Mai 2019 Nr. 19
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DIES UND DAS DENKPAUSE
Älteren Menschen gebührenden Platz geben
Georges Thüring, Landrat Grellingen Die demografische Entwicklung der letzten Jahre zeigt eines sehr deutlich: Unsere Gesellschaft wird immer älter. Wir stehen damit vor grossen Herausforderungen – nicht nur in den zwei Handlungsfeldern «Dienstleistungen und Pflege» und «Wohnen im Alter», sondern vor allem auch gesellschaftspolitisch. Ältere Menschen haben den Wunsch, dass sie so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden, also in ihrer angestammten, gewohnten Umgebung, bleiben wollen. Die Umsetzung dieses mehr als verständlichen Wunsches ist geboten, denn die öffentliche Hand wird niemals so viele Pflegeund Wohnplätze zur Verfügung stellen respektive finanzieren können, die in der Zukunft nötig wären. Deshalb muss eine vernünftige Alterspolitik auch neue Wohnformen fördern und anstossen – zum Beispiel in Form von Generationenhäusern, von speziellen Wohngruppen, von begleitetem und betreutem Wohnen oder in Form von altersgerechten Tagesstätten. In diesem Zusammenhang müssen wir auch endlich dafür sorgen, dass ältere Menschen, die ein Leben lang für ihr Wohneigentum gearbeitet und gespart haben, im Alter steuerlich nicht dafür bestraft werden. Es kann doch nicht sein, dass ältere Menschen ihr Haus oder ihre Eigentumswohnung wirtschaftlich wegen der Eigenmietwert-Besteuerung nicht mehr halten können. Eine solche Besteuerung gibt es übrigens nur in unserem Land. Sie gehört schleunigst abgeschafft. Eine zeitgemässe und zukunftsfä-
hige Alterspolitik wird auch durch das kantonale Leitbild «Älter werden, gemeinsam gestalten» und verschiedene Altersstudien gefordert. Bei den Alters- und Pflegeheimen hat sich das Eintrittsalter in den letzten Jahren laufend erhöht. Ich stelle dies auch beim Seniorenzentrum Rosengarten Laufen, dem ich als Präsident vorstehen darf, oder im Falle des Zentrums Passwang unmittelbar fest. Das durchschnittliche Eintrittsalter liegt mittlerweile bei über 80 Jahren. Deshalb ist bei der professionellen ambulanten Pflege und bei teilstationären Angeboten auch weiterhin mit einem steigenden Bedarf zu rechnen. Das «Alter» wird in den kommenden Jahren enorm an Bedeutung gewinnen – und zwar in allen gesellschaftlichen Bereichen. Bei der Bereitschaft der Kinder, ihre betagten Eltern zu betreuen und auch zu pflegen, bildet unser Land im europäischen Vergleich leider das Schlusslicht. In vielen anderen, vor allem südlichen Ländern ist das hingegen ganz natürlich, ja selbstverständlich. Es fehlt bei uns an dieser generationenübergreifenden Solidarität. Dieser Umstand macht mir Sorgen. Es wird heute ja viel von einer dynamischen, global vernetzten und umfassend informierten Gesellschaft geschrieben und gesprochen. Manchmal hat man das Gefühl, in unserem Alltagsleben fokussiert sich alles nur noch auf die Begriffe «Jung, Modern, dynamisch». Oft wird dabei das enorme Potenzial älterer Menschen – Lebenserfahrung, Sozialkompetenz, berufliches und sonstiges Know-how – vergessen oder sogar bewusst ausgeblendet. Ich bin überzeugt: Dies können wir uns in Zukunft nicht mehr leisten. Ältere Menschen sind ein wertvoller Teil unserer Gesellschaft und müssen einen gebührenden Platz haben. Das heisst, wir können uns nicht nur um die Zukunft und die Ausbildung unserer Jungen kümmern – so wichtig und notwendig dies auch ist, sondern wir müssen uns im gleichen Masse auch um die älteren Menschen kümmern.
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SP Laufental erfolgreich Letzten Samstag konnte sich Sabine Asprion an der SP-Delegiertenversammlung in Arlesheim einen guten Listenplatz für die kommenden Nationalratswahlen ergattern. Die Laufentaler Politikerin überzeugte bei ihrem souveränen Auftritt vor rund 140 Delegierten in gewohnt kompetenter Manier. Für die sechs Listenplätze bewarben sich
zehn Kandidaten. Mit der Nomination von Stadträtin Sabine Asprion bekommt die SP Laufental nun einen weiteren Schwung und stuft es auch als ein schönes Signal der Kantonalpartei ein, periphere Gebiete zu berücksichtigen. Linard Candreia Landrat, Laufen
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Blinde Übernahme von EU-Richtlinien Die Bestimmungen über gentechnisch veränderte Organismen (GVO) sollen in der Schweiz dem EU-Recht angepasst werden und somit gelockert werden. Der Bundesrat hat die Harmonisierung der Verordnung in die Vernehmlassung geschickt. Bereits eingeführt wurde die EU-Zuckermarktverordnung vom 1. Oktober 2017. Ohne grosses Aufsehen wird seither auch in der Schweiz stillschweigend die chemisch veränderte Maisstärke flächendeckend zum Beispiel in Muesli, Riegel und Konfitüre eingesetzt. Der sogenannte High Fructose Corn Sirup ist viel billiger ist als Zucker und füllt dadurch zu grösseren Erträgen bei der Nahrungsmittelindustrie. Leider hat diese modifizierte Stärke für den Konsumenten negative Konsequenzen, denn sie wird vom Insulinkreislauf nicht erkannt und führt langfristig in hoher Menge eingenommen zu Adipositas, Diabetes und Krebs.
Über die Verschärfung der EU-Waffenrichtlinie soll die Schweizer Schützentradition EU-kompatibel gemacht werden, d.h. abgeschafft werden. Die EU hat bereits im Vorfeld angekündigt, dass dieses Gesetz nur ein erster Meilenstein zur weiteren Verschärfung sei. Frei nach dem Motto des EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker: «Wir beschliessen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, ob was passiert. Wenn es dann kein grosses Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.» Nur mit einem kräftigen Nein zum Waffengesetz können wir dem Einhalt gebieten und unsere Schützentradition als einen Teil unserer Schweizer Kultur weiterführen. Edi Jermann Dittingen
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Keine weltlichen Anlässe mehr in der Kirche Büsserach?
Entwicklungshilfe
Die Trachtengruppe Thierstein plante am 19. Mai zu ihrem 80-jährigen Bestehen zusammen mit Schulkindern von Büsserach ein Konzert in der Kirche Büsserach. Leider wurde dieser Auftritt vom Kirchenrat Büsserach abgelehnt. Auf unser Nachfragen, was der Grund dafür sei, haben wir vom Kirchgemeindepräsidenten die Information erhalten, dass der Kirchenrat diese Anfrage mit folgender Begründung ablehnen müsse: «Die Kirche ist ein geweihter Ort und als solcher nicht als Durchführungsort für weltliche Konzerte und Anlässe geeignet. Hingegen sind musikalische Gottesdienstverschönerungen in Abstimmung mit unserem Pfarrer Obinna grundsätzlich gerne willkommen. Zudem kann sich der Kirchenrat auch vorstellen, dass z.B. nicht christliche Kinder und/oder deren Familien unter Umständen auch Mühe bekunden
zu einem Auftritt in einer geweihten römisch-katholischen Kirche beizutragen. Gerade neulich hatte der Kirchenrat eine ähnliche Anfrage aus der Region mit der gleichen Begründung ablehnen müssen und es wäre wohl nicht gerecht gewesen, wenn wir von unseren Prinzipien abgewichen wären und nun diese Anfrage jetzt zugesagt hätten.» Die Trachtengruppe hat nach diesem überraschenden Entscheid, die Kirchgemeinde Erschwil angefragt, ob sie das Konzert in der Kirche Erschwil durchführen dürfen. Dort haben sie eine freundliche Zusage erhalten. Wir fragen uns, ist das die Zukunft der Kirche Büsserach? Annette + Michel Caillet Celina + Patrick Amrein Caroline + Jürg Reimann und weitere enttäuschte Familien
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Nur keine Panik vor Schengen-Ausschluss Das Hauptargument der Befürworter des EU-Waffengesetzes ist, dass der Schweiz bei einer Ablehnung ein automatischer Ausschluss aus dem Schengen Raum drohe. Ist diese Befürchtung aber wirklich berechtigt, oder wird da wieder einmal reichlich mit der Angstkeule um sich geschlagen? Nach Andreas Widmer, dem Präsidenten der Arbeitsgemeinschaft für eine wirksame und friedenssichernde Milizarmee habe die EU keinerlei Interesse, die Schweiz aus dem Schengen-Raum auszuschliessen. Denn die Schweiz liege zentral im Herzen Europas und dessen Verkehrsachsen und leiste zudem überdurchschnittlich viel an die Finanzierung des Schengen-Systems. Und jetzt noch das Wichtigste: Interessanterweise liessen die Schengen-Staaten hinsichtlich eines automatischen Schengen- Ausschlusses
bisher nichts von sich hören, sondern dieses Argument wird nur in der Schweiz selbst vorgebracht. Liebes Schweizer Stimmvolk, Ihr könnt also getrost, dieses EU-Diktat ablehnen ohne dabei Panik vor einem SchengenAusschluss zu haben! Und übrigens bedeutet ein Nein zum EU-Waffenrecht nicht die Zustimmung zu Gewalt und Terror, sondern nur ein Nein zur Bücklingspolitik von Bundesbern. Es ist vor allem ein Ja zur Freiheit und zur Unabhängigkeit und auch ein Ja zu unserer Tradition. Zu guter Letzt ist es auch ein Zeichen dafür, dass wir als Schweizer Volk zusammenstehen und uns nicht erpressen lassen. Punkt! Darum Nein zur EU-Waffenrichtlinie! Martin Bracher Büsserach
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AHV-Steuervorlage Steuervorlagen sind immer ein Murks. Die Linken und einige Rechte sind dagegen, weil ihre Anliegen angeblich zu wenig berücksichtigt wurden. Die SVPKantonsratsfraktion begrüsst grossmehrheitlich die Steuerrevision. Die Basis hat Stimmfreigabe beschlossen. Auf nationaler wie auf Kantonsebene kam ein Kompromiss zustande. Auf Bundesebene wird die AHV um 2 Milliarden jährlich aufgestockt und auf Kantonsebene sinkt die Steuerbelastung für rund 90 000 Steuerpflichtige und für 4000 tiefe Einkommen fällt sie weg. Die bisher bevorzugten internationalen Gesellschaften werden nun doppelt so hoch besteuert und die übrigen Unternehmen tiefer. Solothurn gehört aktuell zu den Kantonen mit der höchsten Gewinnsteuerbelastung der ordentlich besteuerten juristischen Personen. Der Kanton
verliert mit der Reform kurzfristig Steuersubstrat, längerfristig wird er aber konkurrenzfähig und profitieren. Falls diese Reform abgelehnt wird, werden zukünftig die internationalen Gesellschaften doppelt besteuert, in der Schweiz und im Ausland. Das würde diese Firmen zwingen, ihren Sitz zu verlegen mit massiven negativen Auswirkungen auf die Schweiz. Im Kanton sind zudem flankierende Massnahmen vorgesehen. Vereinbarkeit von Beruf und Familie werden gefördert durch Erhöhung von Kinderzulagen, Betreuungsgutschriften oder Abzüge für Drittbetreuung von Kindern. So oder so muss die Privilegierung von Statusgesellschaften abgeschafft werden. Ein Nein ist keine Lösung, darum 2 x JA. Peter M. Linz, Büsserach Kantonsrat
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Unnötige Regelwerke für die Bildung: Ich wähle zwei Mal «Nein» bei den LVB Initiativen Es ist keine Frage, die Bildungsqualität im Baselbiet muss sichergestellt sein! Da sind sich Initianten und Gegner einig. Warum aber hat der Baselbieter Landrat die zwei Initiativen des Lehrerinnen- und Lehrervereins (LVB) ganz deutlich abgelehnt und zwar mit 60 zu 3 Stimmen und mit 54 zu 10 Stimmen? Beide Initiativen würden mit der Annahme genau das Gegenteil bewirken und neue, starre und unzweckmässige Regeln im Bildungswesen einführen. Schulstufen würden gegeneinander ausgespielt. Der Landrat müsste bei einigen Bildungsfragen – und nur bei einigen – neu mit einer 2/3-Mehrheit abstimmen. Die-
se Regel würde bei keinen anderen Bereichen angewendet werden. Diese Idee ist deshalb vollkommen unnötig und eine zutiefst undemokratische Lösung! Beides schadet letztendlich den Schulen. Unser Kanton und unsere Gemeinden geben rund eine Milliarde Franken für die Bildung aus. Die Bildungsausgaben wurden nicht gekürzt, wie es die Initianten suggerieren. Ausserdem haben zwischen 2010 bis 2016 die Bildungsausgaben des Kantons und der Einwohnergemeinden um rund 5 Prozent zugenommen. Also ich stimme zwei Mal «Nein» am 19. Mai. Georges Thüring Landrat Grellingen
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Zur Pressemitteilung vom 03.05: Bundesrat Cassis, betr. Entwicklungshilfe Erneut soll in der Entwicklungshilfe mit der grossen Kelle angerichtet werden und dem Schweizervolk zur besseren Akzeptanz Sand in die Augen gestreut werden. Mit 11,37 Milliarden will der Bundesrat für vier Jahre Entwicklungshilfe tätigen – so steht es heute lapidar in allen Zeitungen (macht ja nur ca. 80 Rappen pro Einwohner, meint Bundesrat Cassis). Nun, ich habe da mal nachgerechnet. 11,37 Milliarden auf vier Jahre, sind rund 2,8 Milliarden pro Jahr. Teilt man nochmals durch 52, so kennen wir die Ausgabe pro Woche. Teilt man erneut durch 5, so kommt man auf die Ausgaben der Entwicklungshilfe pro Arbeitstag und das sind rund 11,4 Millionen. Fazit: An jedem Tag, an welchem der Schweizer Arbeiter für seine Steuerabgaben arbeiten muss, verschenkt der Staat gleichzeitig grosszügig 11,4 Millionen ins Ausland. Und da wollen unsere Politiker, die dem Volk verpflichtet sind, uns weismachen, dass leider für die endgültige AHV-Finanzierung kein Geld mehr übrig bleibt! Walter Studer Breitenbach
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Sicherheit Die Teilrevision des Waffengesetzes setzt die nach den Terroranschlägen in Paris, Nizza, Brüssel und Berlin angepasste Waffenrichtlinie der EU um. Sie ist Teil des bilateralen Abkommens Schengen/Dublin. Die Schweiz konnte beim vorliegenden Gesetz mitverhandeln und ihre Anliegen einbringen. Unser Parlament hat sogar noch einige Punkte – besonders bei den Armeewaffen – verbessert. – Die Sicherheit unseres Bundesstaates wird massiv geschwächt, wenn wir die Mitgliedschaft bei Schengen/Dublin fahrlässig aufs Spiel setzen. Unser Land hat heute Zugang zu allen Fahndungssystemen. Pro Tag gibt dies rund 48 Fahndungstreffer in der Schweiz, pro Jahr deren 17 500. Zudem profitieren wir jährlich von rund 2,4 Millionen Touristen, die mit einem Schengen-Visum kurzfristig einreisen. Auch Dublin würde nach einem Nein wegfallen; und somit wäre unser Land eine Insel in Europa, wenn es um Asylfragen geht. Immerhin konnten dank Dublin im Jahr 2017 rund 2300 Personen an Staaten überstellt werden, wo sie schon ein erstes Asylgesuch eingereicht hatten. Die Anpassungen des Schweizer Waffengesetzes hingegen sind gering. Der Verlust an Sicherheit und Reisefreiheit bei einer Ablehnung wäre gross. Deshalb sage ich als Stabsoffizier überzeugt Ja zum Waffenrecht. Werner Strüby
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2 x Ja zur Steuervorlage In den letzten Monaten hat eine beratende Begleitgruppe an der Feinabstimmung der solothurnischen Steuervorlage mitgearbeitet. Trotz der unterschiedlichen Bedürfnisse haben alle Vertreter das Hauptziel der Umsetzung einer anerkannten Steuerlösung nie aus den Augen verloren. Als Resultat ist ein bis tief im Detail abgestimmter, zukunftsgerichteter und fair austarierter Vorschlag entstanden. Bitte befassen auch Sie sich mit diesem Thema und geben Sie am 19. Mai Ihre Stimme ab. Stefan Finckh
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KALEIDOSKOP
F O TO D E R W O C H E
IN KÜRZE
10 Jahre Offene St. Katharinenkirche: Am 1. Mai feierten die drei Kirchgemeinden Laufen ihr ökumenisches Projekt. Jeweils am Markttag stehen die Türen der St. Katharinenkirche allen Interessierten offen. Es ist eine Ansprechperson aus dem Seelsorgeteam anwesend, es werden gratis Heissgetränke angeboten und um 13 Uhr einen Zwischenhalt mit Musik und Gedanken der Seelsorger geboten. Auf dem Foto Diakon Christof Klingenbeck, Pfarrerin Denise Wyss (l.) und zwei FOTO: GABY WALTHER Besucherinnen.
REGION
Ferien(s)pass garantiert! WoS. Bald schon stehen die Sommerferien vor der Tür. Damit es während diesen sechs Wochen garantiert nicht langweilig wird, bietet der Ferienpass Laufental-Thierstein mit über 200 Veranstaltungen ein tolles Angebot für Kinder und Jugendliche zwischen 6 und 16 Jahren! Mit viel Elan hat das Ferienpass-Team das neue Programm zusammengestellt. Kinder und Jugendliche dürfen vom 22. Juli bis 11. August viel Spass und Abenteuer erwarten. Neu finden aber auch schon in den Wochen vor den regulären Angeboten tolle Kurse statt! Neben den vielen Klassikern und beliebten Sportarten aus der Region gibt es neu einen Foto-Wochenkurs, eine Ausbildung beim Profi-Zauberer, einen ganzen Tag beim Steinbildhauer oder einen Tagesausflug in ein Schokoladenmuseum. Compu-
ter-Fans können sogar eine eigene Webseite gestalten. Alle Informationen dazu sind auf dem Programmflyer zu finden, welcher zwischen dem 6. und 9. Mai an allen Schulen und Kindergärten verteilt wird. Die Ferien~Werk~Stadt kann vom 22. Juli bis zum 2. August bei der Hundesportanlage in Brislach zum Basteln, Spielen und vieles mehr besucht werden. Ferienpass für alle Kinder aus Gemeinden, die den Ferienpass unterstützen, bezahlen 35 Franken. Familien, die sich aus finanziellen Gründen den Ferienpass nicht leisten können oder Kinder mit Einschränkungen dürfen sich gerne an die Leitung wenden. Ziel ist, dass der Ferienpass allen zugänglich ist. Die Pässe können während der ganzen Sommerferien spontan ge-
löst werden. Regelmässig wird über zur Verfügung stehende Plätze informiert. Dieses Angebot gilt auch für Feriengäste und Touristen. Wichtig: Die erste Anmeldephase beginnt am 23. Mai und endet am 12. Juni. Keine Eile, beim Aussuchen, es wird nicht nach Eingang der Anmeldung zugeteilt! Ab dem 18. Juni ist die Anmeldung auf die freien Plätze und alle gratis Grundangebote bis zum Ende der Ferien möglich. Weitere Infos: www.ferienpass.ch / 061 551 17 71 Der Ferienpass Laufental-Thierstein wird im Auftrag des Vereins durch Kind.Jugend.Familie KJF der Stiftung Jugendsozialwerk Blaues Kreuz BL organisiert. Das Werk engagiert sich in der Präventionsarbeit sowie in der sozialen und beruflichen Integration. Zum Auftrag gehören Kinder- und Jugendförderung, Betreutes Wohnen und Programme zur Arbeitsintegration (www.jsw.swiss).
Personenwagenlenker verursacht Selbstunfall GRELLINGEN. WoS. Am Sonntagmorgen, kurz vor 09.30 Uhr, verursachte ein Personenwagenlenker in der Nunningerstrasse in Grellingen einen Selbstunfall. Personen wurden dabei keine verletzt. Gemäss den bisherigen Erkenntnissen der Polizei Basel-Landschaft fuhr der 22-jährige Personenwagenlenker in der Nunningerstrasse in Grellingen Richtung Himmelried. Ausgangs einer Linkskurve wurde er von einem, am rechten Strassenrand stehenden Reh überrascht. Nach einem Ausweichmanöver nach links, geriet sein Auto ins Schleudern. Schlussendlich kam das Fahrzeug, via Böschung, im angrenzenden Waldstück zum Stillstand. Das beschädige Auto des Unfallverursachers musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen und abtransportiert werden. Baugesuche online einreichen KANTON BASELLAND. WoS. Neu können Baugesuche über die online-Plattform «eBaugesuch» beim Bauinspektorat des Kantons Basel-Landschaft eingereicht werden. Alle für die Bewilligung notwendigen Angaben können bequem in ein interaktives Formular eingegeben werden. Das System erkennt aufgrund dieser Angaben, welche weiteren Gesuchsunterlagen zur Bewilligung eingereicht werden müssen. Es stellt die notwendigen Formulare zur Verfügung. Mit dem neuen online-System «eBaugesuch» vereinfacht das Bauinspektorat die Eingabe von Baugesuchen. Ausserdem wird der Verfahrensprozess beschleunigt. Künftig haben alle Fachstellen gleichzeitig Zugriff auf die elektronisch hinterlegten Unterlagen. Vollständig papierlos ist das Verfahren noch nicht. Es müssen immer noch zwei Plansätze (bisher mindestens vier) und eine unterschriftliche Erklärung der gesuchbeteiligten Bauherrschaft, Grundeigentümer und Architekten abgegeben werden.
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