Donnerstag, 11. April 2019
111. Jahrgang – Nr. 15
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Das ZePa zwischen Buchdeckeln Vor 15 Jahren wurde aus dem Bezirksspital Thierstein das Zentrum Passwang. Im neu erschienenen Buch «Die ZePaChronik» werden die Geschichte des 90-jährigen Hauses gefeiert und die dazugehörenden starken Persönlichkeiten geehrt.
Freitag, 12. April 2019 Teilweise sonnig mit ausgedehnten Wolkenfeldern. 1ºC 10ºC Samstag, 13. April 2019 Heute ist es wechselnd bewölkt mit Aufhellungen. 1ºC 8ºC Sonntag, 14. April 2019 Bedeckt, aber trocken und es weht eine Bise. 1ºC 9ºC
Duggingen
Ihren Beitrag für die Gestaltung des Schulareals lieferte auch die Dorfgemeinschaft Duggingen. An zwei Tagen packten 80 Personen an und halfen bei der Neugestaltung mit.
Martin Staub
D
ie Kapelle im Breitenbacher Zentrum Passwang (ZePa) füllte sich am vergangenen Samstag bis auf den letzten Platz. Mit «The Rose», dem bekannten Song von Bette Midler, eröffnete Ida-Lin Hübscher die Vernissage zu einem gelungenen Buch über eine Erfolgsgeschichte besinnlich. «Das Alte ist vergangen, Neues ist geworden», zitierte Regierungsrat Remo Ankli aus einem Korintherbrief und zeigte in seiner Ansprache auf, dass dieser Satz just beim ZePa den Nagel auf den Kopf trifft. Er, Zentrumsleiter Michael Rosenberg und Dieter Künzli, Präsident des Vorstandes, schauten zurück und erwähnten die lobenswerten Leistungen von Persönlichkeiten, welche diese Erfolgsgeschichte mitprägten. Viele davon waren anwesend und freuten sich, das neue Buch über die 90-jährige Geschichte des Spitals und des ZePa in Empfang zu nehmen. Niklaus Starck, Autor von mehreren Publika-
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Vor der Treppe zum ehemaligen Spitaleingang: (v. l.) Remo Ankli, Regierungsrat, Dieter Künzli, Präsident ZePa-Vorstand, Ida-Lin Hübscher, Sängerin, Niklaus Starck, Autor, und Michael Rosenberg, Zentrumsleiter. FOTO: MARTIN STAUB tionen und in Breitenbach wohnhaft, befasste sich schon seit längerem mit dieser Geschichte und machte sich daran, «Die ZePa-Chronik» zu verfassen. Voller Begeisterung stellte er anlässlich der Vernissage verschiedene Passagen seines 244seitigen Werks vor, zeigte Bilder, unter anderem aus der Entstehungszeit des Spitals um 1929, und stellte alle Mitautorinnen und Mitautoren vor, welche mit ihren persönlichen Geschichten die eigentliche Chronik abwechslungsreich, spannend und unterhaltend ergänzten. «Niki Starck ist ein Suchender, äusserst wissbegierig und Perfektionist», sagte Dieter Künzli
über den Verfasser, und die Anwesenden fanden dies schon bei der äusserst unterhaltenden Präsentation des Werks durch den Autor bestätigt. Alle in die Geschichte des Spitals und des ZePa involvierten Persönlichkeiten kommen in diesem schön gestalteten Band zu Wort. Vom IsolaGründer Albert Borer über den Heimatdichter Albin Fringeli, auch Spitalärzte, Angestellte, Spitalleiterinnen und -leiter bis zu Peter Holzherr, dem ehemaligen Gemeindepräsidenten von Bärschwil. Er, als unermüdliches «Zugpferd» bei der nicht ganz einfachen Umwandlung des Spitals in ein Kompetenzzentrum für das
Alter, ist aus gutem Grund in zahlreichen Beiträgen lobend erwähnt. Die rund anderthalbstündige Feier wurde durch weitere passende Gesangseinlagen von Ida-Lin Hübscher bereichert und beim anschliessenden Apéro konnten die Gäste das Buch erwerben, was jeder und jede ausnützte. Die spannenden Geschichten, die zahlreichen exklusiven Illustrationen und vielen Porträts von Persönlichkeiten rund um die 90-jährige Geschichte des Spitals Thierstein und des ZePa blieben später zu Hause mit Sicherheit nicht ungelesen. Die ZePa-Chronik ist erhältlich im Zentrum Passwang, Breitenbach, oder per E-Mail unter info@porzio.ch.
Hofstetten
11 Wird die Spiel- und Freizeitanlage von Hofstetten Lärmmessungen unterzogen? Diese Frage ist Bestandteil eines Rechtsverfahrens, das beim Solothurner Bau- und Justizdepartement hängig ist.
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Lieber Nicolas Wir gratulieren dir ganz herzlich zu deinem hervorragenden Masterabschluss in Physik an der Uni Basel. Wir wünschen dir viele liebe Menschen, Gesundheit und Gottes Segen auf deinem weiteren Lebensweg. Mama, Papa, Pascaline, Yasmin und Gabriel
LAUFENTAL REGION
Einfaches Arbeitsformular für Ferienjob Die Vereine Promotion Laufental und Forum Schwarzbubenland, der Industrieverband Laufen-Thierstein-Dorneck-Birseck und die Solothurner Handelskammer haben ein Informationsblatt und ein einfaches Arbeitsformular für Ferienbeschäftigungen zusammengestellt. Der einseitige Vertrag wird von der Firma ausgefüllt und von der Ferienaushilfe und der gesetzlichen Vertretung unterschrieben. «Wir haben den Vertrag durch Fachpersonen absichern lassen. Somit ist es sehr einfach und unkompliziert, Jugendlichen einen Ferien-
job anzubieten», erklärt Wirtschaftsförderer Thomas Boillat. Für ihn sind Ferienjobs ein Gewinn für Unternehmen und Schülerinnen und Schüler. Die Firma profitiere einerseits von einer günstigen Arbeitskraft, aber auch von der Werbung für ihre Firma. «Vielleicht engagieren die Eltern der Schülerin die Gartenfirma für Arbeiten in ihrem Garten oder der Schüler erzählt anderen von der spannenden Arbeit, die er in der Firma erledigen durfte», so Boillat. Umgekehrt erhalten die Jugendlichen Kontakt und Einblick in die Berufswelt lokaler Firmen, erhalten ein Feriengeld und bestenfalls ein gesteigertes Selbstwertgefühl. Anfang Juni werden im Wochenblatt jene Firmen veröffentlicht, welche bereit sind, Jugendlichen einen Ferienjob anzubieten. Es besteht aber bereits jetzt die Möglichkeit, das Formular im Internet herunterzuladen – als Grundlage für Schülerinnen und Schüler, welche die Eigeninitiative ergreifen und direkt bei einer Firma für einen Ferienjob anfragen möchten, oder für Firmen, die von Jugendlichen angefragt werden. Das Formular für die Ferienbeschäftigung und die Informationen dazu lassen sich herunterladen unter: www.laufental.swiss/de/promotionlaufental/projekte/ oder www.schwarzbubenland.info.
EINGESANDT
Rekordbeteiligung Für die Gestaltung des Schulareals hat die Gemeinde Duggingen eine halbe Million Franken bewilligt. Ihren Beitrag lieferte aber auch die Dorfgemeinschaft. An zwei Tagen packten 80 Personen an und halfen bei der Neugestaltung mit. Bea Asper
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ir sind überwältigt», sagte Kommissionspräsidentin Melanie Lejeune. Sie und ihre Kommissionskolleginnen Maya Grüter und Yvonne Kürsteiner hatten auf eine grosse Beteiligung gehofft. Der Arbeitseinsatz der Dugginger Eltern hat ihre Erwartungen bei weitem übertroffen. An beiden Arbeitstagen kamen jeweils über 80 Personen und packten bei der Neugestaltung des Schulareals mit an. Unermüdlich platzierten die fleissigen Hände mit der Schubkarre Tonnen von Sand und Kies und ebneten die Materi-
Anpacken: Alle helfen fleissig mit. «Das Hand in Hand Arbeiten von Leuten mit den verschiedensten Berufen war eine Herausforderung und zugleich eine unvergessliche Erfahrung, welche das Gefühl für die Dorfgemeinschaft förderte», resümiert Melanie Lejeune. Sie hat sich als Präsidentin der Kommission für Freizeit in Absprache mit dem Gemeinderat und Planer Rolf Heinisch für eine vielseitige Mitgestaltung durch die Bevölkerung stark ge-
Erinnerungen an den Ersten Weltkrieg «Auch wir haben Weihnachten gefeiert, aber keine frohe, keine freudige, wie es in der Heimat bei unseren Lieben gewesen. Statt der lieblichen Weihnachtslieder hörten wir im nahen Ober-Burnhaupt das Weheklagen und Schreien der Einwohner, und statt der goldglänzenden Weihnachtsbäume sahen wir Feuersäulen, Häuser in Flammen, dichte Rauchwolken, die den Himmel weit in der Runde verdeckten». (Birsbote 6/1915 – 29. Januar) Der «Birsbote» veröffentlichte rund ein Dutzend Briefe des Laufner Jules Fröhly, der den französischen Pass hatte und im Elsass getreu seiner patriotischen Pflichten gegen die Deutschen kämpfte. Am 11. Oktober 1918 erschien im Birsbote die Todesanzeige: Jules Fröhly verstarb in Folge Krankheit im Lazarett St. Laurent du Pont in der Nähe von Grenoble. Ueli Bögli, ehemaliger Amtsstellenleiter der Post in Laufen und interessiert an der Lokalhistorie, wurde vor Jahren im Zeitungsarchiv des Laufentaler Museums fündig: Er hat alle Briefe fotografiert, danach diese transkribiert und zu einer Broschüre zusammengefasst. Die wertvollen historischen Dokumente würden das Elend im Ersten Weltkrieg wiedergeben. Am Anfang komme die Begeisterung für den Krieg zum Ausdruck, dann trete die Ernüchterung ein. «Am Schluss vernimmt man nicht mehr viel.» Die Zensur wurde im Laufe des Krieges immer strenger, zum Beispiel Ortsangaben durften keine mehr an die Öffentlichkeit gelangen. Bögli weist auch auf die sehr gute Versorgungssituation an der Front hin, denn im Brief vom 3. April 1915 schreibt Jules Fröhly, auf die voraus-
Interessante Briefe: Ueli Bögli wurde im Zeitungsarchiv des Laufentaler Museums FOTO: ZVG fündig. sichtliche Dauer des Krieges anspielend: «Wer hätte auch geahnt, dass der Krieg solange dauern würde. Aber bald dürfte eine Änderung eintreten! Ich habe zwar keinen Grund zu klagen. Wir sind ausgezeichnet verpflegt. Zweimal Fleisch täglich; zweimal den Kaffee; für je zwei Tage einen Laib Weissbrot von drei Pfund, und was wir sehr begrüssen, täglich ein Schöppchen Wein.» Die Briefe widerspiegeln mehrmals auch Fröhlys Humor, der die triste Zeit mit den vielen brenzligen Situationen in den Schützengräben etwas auflockern und daheim die Angst wegnehmen sollte. Linard Candreia, Laufen Das Laufentaler Museum am Helyeplatz in Laufen widmet sich in einer Sonderausstellung dem Thema «Erster Weltkrieg». Geöffnet ist das Museum jeden ersten und dritten Sonntag im Monat von 14.00 Uhr bis 16.30 Uhr.
Spielplatz entsteht: Das Klettergerüst wird aufgebaut, es wird geschaufelt und betoniert. alberge mit den Handwerkzeugen aus. Mit der Hacke und dem Rechen machte man sich zudem an die Gestaltung der Pflanzenbeete. Später konnten die Männer und Frauen unter der Bauleitung von Planer Rolf Heinisch und Gemeinderat Herbert Näf bereits die ersten Spielgeräte im Boden verankern und mit dem Aufbau beginnen. Es galt ein Klettergerüst zu verschrauben, die Schaukelgeräte zusammenzubauen aber auch ein Wasserspielelement fachgerecht zu installieren. Weiter wurde das Fundament betoniert für die Krönung des Spielplatzes: Die Riesen-Rutsche. Diese führt über viele Bogen den Steilhang hinunter und schafft die Verbindung zwischen dem Schulplatz und der Spielwiese im unteren Teil des Dorfes. Über die neue Treppe gelangen die Kinder nun auch sicherer zur Turnhalle.
Wenn in Brislach nachts die Glocken läuten, gilt das nicht als Ruhestörung genüber dieser Zeitung. Im neuen Brislacher Reglement «über die öffentliche Ruhe und Ordnung» heisst es: «Das Läuten der Kirchenglocken inklusive Zeitschläge ist ohne zeitliche Einschränkung erlaubt.» Und im darauf folgenden Abschnitt liest man: «Das Glockentragen für weidende Tiere ist erlaubt.» Technische Geräte hingegen dürfen (unter der Woche ab 20 Uhr, am Samstag ab 18 Uhr) nicht von Weitem zu hören sein. Für «lärmige Freizeitbeschäftigungen gilt: «Radio und Fernsehapparate, Musikinstrumente, Lautsprecheranlagen und ähnliche Geräte dürfen nur so benützt werden, dass die Nachbarschaft nicht gestört wird». Dies gilt auch für Haus- und Gartenar-
beiten wie Rasenmähen, Hämmern, Fräsen und Häckseln. Für die Schul- Freizeit- und Sportanlage können diese Vorschriften auch noch verschärft werden. So heisst es: «Der Gemeinderat kann zur Benützung von öffentlichen Einrichtungen Benützungsordnungen erlassen». Es gab aber auch eine Lockerung. Niklaus fragte die Gemeindeversammlung vom letzten Mittwoch an, wann die Nachtruhe einsetzen soll. Die Mehrheit entschied sich für den Antrag des Gemeinderates, der die Nachtruhe nicht mehr ab 22, sondern ab 23 Uhr verlangt. Wer sich nicht an das Reglement hält, muss damit rechnen, dass er von der Gemeindebehörde bestraft wird. Diese
FOTOS: BEA ASPER
macht. An den Arbeitstagen gab es denn auch Ateliers. Dort wurden Steine bemalt, bunte Mosaike kreiert und fantasievolle Landschaften erstellt. Und so wurde aus den grauen Betonpfosten und Mauern ein farbenfroher Begegnungsort mit Blumen und Schmetterlingen. «Die Mitgestaltung ist auch Bestandteil des Sicherheitskonzepts», erläuterte der Gemeinderat. Das Areal soll zwar eingezäunt werden, doch der Bevölkerung jederzeit offen stehen für eine Freizeitgestaltung im Dorf und als Begegnungsort. «Mit der Erinnerung, wie hart man dafür geschuftet hat, wird man Sorge tragen zu diesem Platz und Mitverantwortung übernehmen», ist Herbert Näf überzeugt. Er habe schon viele Areale entwickelt, sagte Planer Rolf Heinisch. Eine solch hohe Beteiligung sei rekordverdächtig, insbesondere im Vergleich zur Einwohnerzahl. «Ich kann den Duggingern nur ein Kränzchen winden», meinte er. Seinen Ausführungen nach wird die Fertigstellung des Areals noch einige Wochen in Anspruch nehmen. Die Gemeinde hatte für das Aussenareal bei der Schule ein Kostendach von einer halben Million Franken gesprochen. Gekoppelt wird das Projekt mit der Erneuerung der Sammelstelle und der Optimierung des Wegnetzes, erläuterte Näf und kündigte an: «Ein grosses Einweihungsfest ist für diesen Sommer geplant.»
Ateliers: Steine werden bemalt, bunte Mosaike kreiert und fantasievolle Landschaften erstellt.
BRISLACH
bea. Brislach will mit dem neuen Reglement über die öffentliche Ruhe und Ordnung für klare Verhältnisse sorgen. Die Gemeindeversammlung hat die Nachtruhe festgesetzt von 23 Uhr bis sechs Uhr, – doch das Läuten von bestimmten Glocken ist davon ausgenommen. Eine Gemeinde darf eine Tradition mit einem entsprechenden Passus in einem Reglement schützen. Zu diesem Schluss kam der Brislacher Gemeinderat bei der Überarbeitung des Polizeireglements. «Dass wir das Läuten von Kirchen- wie auch von Kuhglocken als Erlaubnis niedergeschrieben haben, wurde vom Kanton gutgeheissen», erklärte Gemeindepräsident Hannes Niklaus ge-
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DUGGINGEN
Ferienjob: Eine Win-win-Situation gwa. Ein neues Smartphone kaufen, ein Open Air besuchen oder mit Freunden in den Ausgang gehen: Alles kostet Geld und nicht immer reicht das Taschengeld der Schülerinnen und Schüler aus, um die vielen Wünsche zu realisieren. Ein Ferienjob wäre ideal, um die Finanzen aufzubessern. Doch wo lässt sich ein geeigneter Ferienjob finden? Welche Firma ist bereit, Jugendliche für einen kurzen Zeitraum einzustellen? Was früher einfacher war, erscheint heute komplizierter. Gerade kleinere Firmen fürchten sich vor dem bürokratischen Aufwand und vor den rechtlichen Vorgaben. Doch das muss nicht sein.
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darf Bussen bis zu 1000 Franken verhängen (Geld fliesst in die Gemeindekasse) oder gemeinnützige Arbeit anordnen. Die 34 anwesenden Stimmberechtigten haben das neue Reglement gutgeheissen und auch für die anderen Geschäfte grünes Licht gegeben, unter anderem für eine Erneuerung der Asylunterkunft für 765 000 Franken wie auch für die Sondervorlage «Abfederungsmassnahme Pensionskasse», doch auch für die Aufhebung des Reglements über das nächtliche Dauerparkieren auf öffentlichem Areal. Gemeindeverwalter Samir Stroh zeigte auf, dass sich die heutigen Bestimmungen bei normalem Aufwand nicht durchsetzen lassen.
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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 14. April 2019 18.00 Uhr Ystoh Gäste sind herzlich willkommen.
EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Samstag, 13. April, 18 Uhr Ökumenische Feier zum Jubiläum der Frauengemeinschaft Hofstetten, Abt Peter von Sury, Pfarrer Michael Brunner und der Cäcilienchor Hofstetten-Flüh Sonntag, 14. April, 16 Uhr Familiengottesdienst am Palmsonntag, Martina Hausberger und Team, anschl. Apéro Freitag, 19. April, 10 Uhr Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfarrer Stefan Berg, Organist Stefan Pöll und Sopranistin Marie Christine Köberlein
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental Laufen Donnerstag, 11. April, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. «Auf den Spuren von Martin Luther und Johann Sebastian Bach» mit Pfarrer Markus Wagner. Freitag, 12. April, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende im ökumenischen Geist. Sonntag, 14. April, 10.00 Uhr, ref. Kirche Laufen, Konfirmationsgottesdienst mit Pfarrerin Regine Kokontis und Vikar Kim Dällenbach. Donnerstag, 18. April, 18.00 Uhr, Austausch offline, ref. Kirche Laufen. Diskutieren, austauschen, Imbiss. Offen für alle. Donnerstag, 18. April, 21.00 Uhr, in der Krypta der röm.-kath. Kirche in Laufen. In der Stille sitzen, Text und Lieder. Zu jeder vollen Stunde kann man weggehen oder sich dazugesellen.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste: Sonntag, 14. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Palmsonntagsgottesdienst, Pfrn. Monika BarthEhrsam, anschliessend: Kirchenkaffee. Donnerstag, 18. April, 15.30 Uhr, gr. Saal im Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, Gründonnerstags-Gottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Monika Barth-Ehrsam Freitag, 19. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Karfreitagsgottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth-Ehrsam. Samstag, 20. April, 19 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Osternachtsfeier mit einer Bilderbuch-Geschichte, anschliessend: Eiertütschete, Pfr. Stéphane Barth-Ehrsam. Sonntag, 21. April, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Ostergottesdienst mit Abendmahl, Pfrn. Monika Barth-Ehrsam. ChinderChilche/Sonntagsschule: Palmsonntag, 14. April, 10.15–11.15 Uhr, im Gde.-Saal der Kirche, Geschichte + Basteln für die Osternachtsfeier. Karfreitag, 19. April, 10.15–11.15 Uhr, im Gde.-Saal der Kirche, Geschichte + Basteln für die Osternachtsfeier. Karsamstag, 20. April, 19.00–20.30 Uhr, in der Kirche: Osternachtsfeier, anschliessend: Eiertütschete. Konfirmandenunterricht: Donnerstags 18–19.30 Uhr im Gde.-Saal der Kirche. Gr. 2 am 11. April. Konfirmandenlager: Obligatorisch für alle! Vom Mi, 24. April, bis zum Sa, 27. April in Wildhaus SG. Besammlung am 24. 4. um 7.30 Uhr zum Gepäckverlad auf dem Parkplatz zwischen McDonald’s und Bhf. Laufen SBB. Zugsabfahrt um 7.56 Uhr in Richtung Basel. Heimkehr am Sa um 17.20 Uhr am Bhf. Laufen SBB.
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Donnerstag, 11. April 2019 Nr. 15
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• AMTLICHE MITTEILUNGEN
der Stadt Laufen erwerben: Bärschwil, Büsserach, Blauen, Grindel, Himmelried, Nunningen, Röschenz, Wahlen und Zwingen. Die jeweiliDer Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. gen Gemeinden bezahlen die Differenz. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse Vorverkauf von Saisonabonnementen – gefasst: Bestellung: Auf der Internetseite der Stadt • Vor Baubeginn der Diebachstrasse ist der Laufen kann das Saisonabonnement ab 15. Landerwerb mittels Kaufrechtsverträgen siApril 2019 bestellt werden. Sie finden das Ancherzustellen. Diese Kosten sind Bestandteil meldeformular unter www.laufen-bl.ch/leben/ des genehmigten Baukredites. Die Bausport-freizeit-kultur/schwimmbad-nau. rechtsverträge wurden genehmigt. Wir bitten auch die Besitzer eines Vorjahres• An der Gemeindeversammlung vom 28. Juni abonnements, sich per Internet zu registrieren. 2018 wurde für die Instandsetzung der HinDamit können Änderungen der Personalien terfeldstrasse und der Joseph-Feninger-Strasoder auch der Kategorien nachgeführt werden. se ein Kredit von CHF 490000.00 bewilligt. Verschiebung Wochenmarkt Bitte nehmen Sie auf jeden Fall Ihr VorjahresDer Kostenanteil der Stadt für die Instandsetabonnement mit. Bei Verlust der VorjahreskarDer Wochenmarkt in der Osterwoche wird zung der Joseph-Feninger-Strasse liegt bei te ist der Depotbetrag von CHF 5.– nochmals bereits am Donnerstag, 18. April 2019, durchCHF 148077.45. Diese Kosten liegen innerzu entrichten. Keine Passfotos mitbringen, geführt. halb des bewilligten Kredites. Die Arbeitsbeim Bezug des Saisonabonnements wird eine vergabe für die Baumeisterarbeiten an der Die Marktkommission Digitalaufnahme vor Ort erstellt. BestellformuJoseph-Feninger-Strasse erfolgt an die Albin lare für Kunden ohne Internetzugang liegen Borer AG. auf den jeweiligen Gemeindeverwaltungen bereit oder Sie verwenden das publizierte • Die Durchführung des 1.-Mai-Marktes 2019 Schwimmbad «Nau» Anmeldeformular. wurde bewilligt. Saisonstart: Das Schwimmbad «Nau» öffnet Abgabetermine der bereitgelegten • Die Info- und Imagebroschüre ist vergriffen. Abonnements: Im Hinblick auf die AGLAT sowie neue zuzie- am Samstag, 11. Mai 2019, um 9.00 Uhr. Nebst dem geheizten Badewasser im Schwim- • Montag, 6. Mai 2019 hende Firmen und Privatpersonen wurde 14.00 bis 18.00 Uhr Kasse Schwimmmer- und Nichtschwimmerbecken laden auch Gelgia Herzog «Mädchen für alles» mit der bad Ausarbeitung der Info- und Imagebroschüre die weiteren Bade-, Sport- und Freizeitvergnügen wie Wasserrutschbahn, Spielbach, Beach- • Dienstag, 7. Mai 2019 beauftragt. volleyball-Felder, Fussball-, Spiel- und Liege14.00 bis 18.00 Uhr Kasse Schwimmwiesen sowie der Kiosk mit Gartenrestaurant bad • Die Bestattungskosten im Kindergrab mit für einen angenehmen und kurzweiligen AufUrnenbeisetzung wurden auf CHF 300.00 enthalt ein. Das Badi-Team und die Kioskpäch- • Mittwoch, 8. Mai 2019 14.00 bis 18.00 Uhr Kasse Schwimmreduziert. terin bad freuen sich auf den Saisonbeginn und auf eine zahlreiche Besucherschar aus nah und fern. Öffnungszeiten der Die Eintrittspreise bleiben 2019 unverändert. Stadtverwaltung über Ostern Bitte beachten Sie die neuen Öffnungszeiten, Probesprengung Gerne weisen wir darauf hin, dass die am Donnerstag wird ein Frühschwimmen ab Öffnungszeiten der Verwaltung über die kom- 7.30 Uhr angeboten. In der Schachleten wird am 17. April 2019 ab menden Feiertage wir folgt geändert sind: 16.30 Uhr eine Probesprengung beim SteinEinheitstarif bei Saisonabonnementen: bruch durchgeführt. Wir bitten die Bevölkerung − Donnerstag, 18. April 2019 Die Badegäste folgendender Gemeinden kön- für die Lärmimmissionen um Verständnis. 10 bis 12 Uhr, Nachmittag geschlossen nen das Saisonabonnement 2019 zum Tarif
Aus der Stadtratssitzung vom 8. April 2019
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SABINE ASPRION, STADTRÄTIN
Mit: Christoph Sütterlin
Du bist seit längerem daran, die Museumsstücke zu inventarisieren. Fühlst du dich dabei eher wie ein Zeitreisender oder jemand, der eine technische Aufgabe gleich einem Archivar systematisch erfüllt? Eine sehr gute und aktuelle Frage. Wir sollten schon seit 74 Jahren ein Sammlungskonzept für unser Museum verfassen. Nun, endlich haben wir das erledigt. Obwohl sie noch etwas grob formuliert sind, dürfen wir sagen, dass diese Richtlinien so breit gesetzt sind, dass einige Gegenstände, Fotos, Dokumente, Zeitungen aus dem Laufental auch weiterhin im Museum gezeigt und im Lager archiviert werden. Es kann aber gut sein, dass einem älteren Vereinsmitglied ein paar Tränen über die Wangen kullern, wenn er an der nächsten Generalversammlung erfährt, dass ein unbekannter alter Spazierstock aus dem Berner Oberland, welcher seit 40 Jahren in einer Kiste gelagert wird, nun an einen Trödlerladen abgegeben wird. Somit kann ich deine Frage nun schon ganz einfach beantworten. Zu Beginn meiner Tätigkeit in Lager und Archiv fühlte ich mich wie in einer Brocki oder etwas schöner gesagt: Broquante. Alles durcheinander, gestapelte Kartonschachteln mit unbekanntem Inhalt, Heugabeln, alte Schreibmaschinen, Bücher, Dokumente, Uniformen, Möbel, Petroleumlampen usw.. Da kann sich niemand als Zeitreisender fühlen. Viel Staub, Holz- und Bücherwürmer. Zwischendurch aber auch unbekannte Objekte, welche ich auf den ersten Blick als «Schatz» eingeschätzt habe . . . daher wohl das Wort «Schatz». Das änderte sich aber relativ bald. Dank Recherchen im Internet und Kontaktaufnahmen zu Personen und Institutionen über unsere Laufentaler, Kantons- und Schweizer Grenzen hinaus kann ich nun sagen, dass obwohl viele Gegenstände bei uns leider etwas gelitten haben, diese zu 75% einen geschichtlichen Hintergrund zu unserem Tal haben. Einiges was in alten Museums-Registraturbüchern erwähnt ist, musste aber zuerst gefunden werden, sprich: Inhalte aus drei Kisten, welche an drei Orten standen, zufälligerweise wieder zusammengebracht werden. Dann wirds plötzlich spannend. Dann wirds auch plötzlich spät am Abend… und schon bin ich abgedriftet irgendwo anno 1912. Die Suche nach einer Geschichte zu einem Gegenstand oder einem alten Foto der Schaltenbrand-Sammlung ist im vollen Gange. Vielleicht gehören Foto und Gegenstand ja irgendwie zusammen. Ist auf dem Objekt ein Firmenname oder sonst ein Hinweis zu sehen? Da lässt sich sicher etwas «googeln» auf dem Internet. Findet sich in den alten Vereinsprotokollen oder Registraturbücher ein Hinweis oder soll ich mich in unser einzigartiges Zeitungsarchiv setzen und dort ein paar Stunden oder besser gesagt Tage verbringen und nach Input suchen. Alte Zeitungen durchlesen = Zeitreise pur. Möglicherweise sollte ein Hobby-Museumsarchivar eben keine Zeitreisen unternehmen, sondern strikt seine Arbeit tun, um im Lager Ordnung zu schaffen und eine digitalisierte Datenbank aufbauen. Stichworte oder vorhandene Daten zu den Gegenständen in eine Software einpflegen und der Öffentlichkeit zugängig machen. So könnte jedermann (nicht nur wir vom Museum) innert kurzer Zeit suchen und sehen, was bei uns im Museum zum Laufental gesammelt wird oder wurde seit 1945. Was hat dich am meisten überrascht bei dieser Arbeit? Hat dich etwas besonders berührt/erschüttert? Das ist schwierig zu beantworten. Positiv überrascht haben mich sicherlich das ganze Fotoarchiv Schaltenbrand und die regionalen Zeitungen bis retour ums Jahr 1870. Glücklicherweise kann ich diese alten Schriften relativ gut lesen. Die Fotos sind eine einzige Schatzkiste. Das Problem bei beiden Themen ist die Archivierung, sprich Digitalisierung. Das können wir nicht allein tun – diese Arbeiten müssen wir extern geben. Die Kosten sind hoch, aber nicht unbezahlbar – für das Museum aber definitiv unbezahlbar. Etwas nachdenklich werde ich, wenn ich an die Qualität oder den Zustand vieler Gegenstände denke, die schon lange im Museum sind. Ob unsachgerechte Lagerung als Grund genannt werden kann oder ob die Waren schon in einem defekten Zustand an das Museum übergingen, kann ich nicht sagen. Übrigens: Ich bin vom technischen Archivar zum Zeitreisenden geworden.
Ankündigung Strassensperrung
Am 28. März 2019 haben wir im Wochenblatt darüber informiert, dass während den Osterschulferien 2019 in der Hinterfeldstrasse der Asphaltdeckbelag eingebaut wird. Dieser Termin wurde in Absprache mit der ausführenden Unternehmung Albin Borer AG vereinbart. Auf Wunsch und aus Rücksichtnahme auf das Ostergeschäft der Othmar Richterich AG verschieben wir die Arbeiten auf Dienstag und Mittwoch nach Ostern, 23. und 24. April 2019. Bei schlechter Witterung wird der Einbau um zwei Tage verschoben (auf den
25. und 26. April 2019). Im Anschluss werden die Fertigstellungsarbeiten unter Verkehr erledigt.
Zugänge und Zufahrten
Die Durch- und Zufahrten auf dem betroffenen Strassenabschnitt bleiben an den beiden Einbautagen ab 6.00 Uhr für jeglichen Verkehr gesperrt. Zur Liegenschaft Hinterfeldstrasse 16 sowie zum Parkplatz der Herz-Jesu-Kirche wird an den Einbautagen eine temporäre Zufahrt von der Röschenzstrasse errichtet und signalisiert (siehe auch Planskizze).
Die Zugänge (zu Fuss) zu den Liegenschaften bleiben mit leichten Behinderungen während der gesamten Einbauzeit möglich. Die Bauherrschaft Stadt Laufen, die ausführende Unternehmung Albin Borer AG und die Bauleitung Sperisen Ingenieure GmbH werden bemüht sein, die auftretenden Behinderungen möglichst gering und kurz zu halten. Bei Fragen steht Ihnen die Bauleitung (061 765 98 80) gerne mit ergänzenden Auskünften zur Verfügung. (STL)
Hast du nicht manchmal das Gefühl, es nehme und nehme einfach nicht ab, egal, wie spät am Abend es auch wird? Es ist ein riesengrosses Sammelsurium. Viel Input. Wie tiefer man an egal was gräbt, desto mehr Notizen müsste man machen. Ein Kriminologe oder Historien-Detektiv hätte seine Freude daran. Ich habe natürlich auch Spass daran. Da meine Eltern beide aus der Region stammen (Büsserach und Zwingen) hätte ich natürlich Freude daran, per Zufall auf irgendwelche unbekannten Daten aus der Familiengeschichte zu stossen. Aber eben – ein Profischnüffler erhält einen Lohn für seine Arbeit. Wir im Museum arbeiten zu 90% gratis. Es ist eine freiwillige Dienstleistung zur Bewahrung und Verwaltung der lokalen Geschichte. Man ist umgeben von altem, teilweise verstaubtem «Zeugs», man verbringt einen Teil seiner Freizeit im Museum und im Lager. Und wenn man zum Beispiel der Geschichte der alten Monstranz der Katharinenkirche auf den Grund gehen möchte, fährt man am Wochenende im Auftrag unseres Museums nach Bern ins Bernisch-Historische
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Museum, um dieses Silberstück zu bestaunen. Nein, es nimmt nicht ab. Ein Grund ist wohl eben auch, dass man früher nicht gezielt eine Laufentaler Museumssammlung aufgebaut hat, sondern alles ins Depot und ins Museum genommen hat, was aus dem Laufental von Laufentalern angeboten wurde. Wenn die Person, die etwas dem Museum übergeben hat, zusätzlich eine «wichtige» Person war, dann konnte man ja nicht abwinken. So sind einige «unwichtige» Gegenstände an uns gelangt. Das ist nicht falsch, erschwert aber das Dokumentieren und Erfassen. Wer hätte vor 40 Jahren daran gedacht, dass man im Internet heute über alles irgendwelche Recherchen machen kann. Das ist die eine Sache, was aber in keiner Internetabfrage zu finden ist, ist die Geschichte zu einem Objekt. Das könnte man nur in Notizen oder Schriften finden. Fragen stellen an Personen, die vielleicht etwas erzählen könnten, wird schwieriger und schwieriger – je länger, je mehr. Häufig hört man ja «Früher war alles besser». Gibt es dafür (m. E. eine Verklärung der Vergangenheit) eine Entsprechung bei den Gegenständen und Fotos – oder eine Widerlegung? Früher war alles besser? Also, ich möchte nicht den ganzen Tag in diesen Holzschuhen herumlaufen, welche wir auf vielen Schaltenbrand-Fotos erkennen können. Auch möchte ich nicht solche (meiner Meinung nach) unbequemen Kleider tragen und schon gar nicht über eine Stunde in einem alten Zug zwischen Basel und Laufen auf einer Holzbank sitzen. Ein freies Wochenende wurde übrigens erst mit der Industrialisierung «erfunden». Dank dem Erfinden der Fliessbandarbeit v. a. der US-Autobauer konnten Firmen den Mitarbeitern nebst dem Sonntag auch am Samstag teilweise freigeben. Dies wiederum war der Startschuss für Freizeitaktivitäten aller Art… ja genau… Arbeiten im Museum… Wiederlegen kann man den Spruch «Früher war alles besser» kaum. Das ist doch Ansichtssache. Wenn ich aber auf alten Fotos schöne grosse, gepflegte Herrenhäuser sehe (einige stehen ja noch), welche von einem grossen Garten umgeben waren, dann wäre ich da gerne Herr im Hause gewesen. Was auch dank Fotos sehr schön dokumentiert ist, sind natürlich die Vereins- und Kirchenanlässe. Schützen-, Turner-, Sänger-, Musik-, Theatervereine usw. Alle hatten ihre Anlässe auf dem Jahresprogramm – in jedem Dorf. Und die Fasnacht fand ja auch noch statt. Haben wir keine Fotos von solchen «Events», finden sich in den alten Zeitungen Berichte darüber. Nicht alle Fotos sind übrigens jugendfrei. Früher wurde auch gefeiert – und vor allem getanzt. Was aber auffällt, ist, dass, egal wo der Anlass war: das halbe Dorf anwesend war. Mann und Frau ging dorthin – alle waren da. Speziell an den kirchlichen Anlässen wie Prozessionen und Fronleichnam. Das muss toll gewesen sein – da war was los. Dies beweist natürlich auch die grosse Anzahl von Restaurants und Kaffeehäusern, die es früher in jedem Dorf gab. Der Input an Events ist heute zwar grösser, aber wohl auch etwas unpersönlicher und schon gar nicht mehr so lokal wie früher. Das lokale Beizensterben geht wohl weiter. Einige Bars und Pubs öffnen und schliessen alle paar Jahre. Die Arbeits-, Wohn- und Freizeitkultur hat sich ja völlig verändert. Hat deine Arbeit für das Museum deinen Blick auf Laufen verändert? Oder deine Arbeitsweise im Beruf? Hat sich in Anbetracht der jahrhundertealten Geschichte des Landes und der Leute dein Zeitempfinden (also die Zeit, die einer Generation auf der Welt bleibt) konkret verändert? Jeder hat seine Meinung zu seiner Wohngemeinde, und in unserer Region zu den sogenannten Zentren wie Laufen und natürlich auch zu Breitenbach. Die hat sich bei mir nicht gross geändert. Eher bestätigt. Ich möchte das aber hier nicht vertiefen. Nur so viel: Die Arbeit im Museum und vor allem einige alte Dokumente oder auch die Dorfchroniken, welche ich ein bisschen intensiver gelesen habe (nicht nur Fotos anschauen), zeigen, dass man sich im Laufental mehr oder weniger seit vielen Jahrzehnten ein bisschen im Kreise dreht. Die Arbeitsweise im Beruf hat sich eigentlich nicht verändert, nein, aber wem irgendetwas wichtig ist, soll dies gut dokumentieren. Ein Tagebuch ist zwar altmodisch, aber so etwas kann schon sehr interessant sein. Für sich selber und natürlich für irgendwelche Nachkommen oder andere Familienangehörige. Exotische Erlebnisse oder Vorkommnisse notieren. Es muss kein Aufsatz sein, aber ein paar Stichworte und vor allem das Datum sind schon sehr hilfreich, um sich an eine Geschichte zu erinnern. Das kann im Beruf genau gleich gemacht werden wie im Privaten. Es ist nicht notwendig, jeden Notizzettel zu behalten und neuzeitlich einzuscannen. Übrigens nicht alles was wir auf unserem PC ablegen, hält für die Ewigkeit. Ich habe meine liebe Mutter, die noch vieles aus vergangenen Zeiten zu berichten weiss, darum gebeten, die Familiengeschichten aufzuschreiben. Nicht nur Familiengeschichte ist lesenswert. Dorfgeschichten zu Personen, zu alten Gebäude oder ehemaligen Firmen – das muss überliefert werden. Hat sich in Anbetracht der jahrhundertealten Geschichte des Landes und der Leute dein Zeitempfinden (also die Zeit, die einer Generation auf der Welt bleibt) konkret verändert? Die Globalisierung macht viel Lokales kaputt. Die schnellen Transportwege ebenso (ich geh mal schnell nach Mallorca fürs Wochenende, da geht was). Wir arbeiten nicht dort, wo wir wohnen, sondern international. 6 Monate in Singapur, 6 Monate eine Stage in Paris, dann schickt mich der Chef auf Montage nach irgendwo. Das Vereinswesen, welches früher so wichtig war und zelebriert wurde, hat sich völlig verändert. Heute beim FC Kleinlützel, morgen beim FC Breitenbach und übernächste Saison beim EHC Laufen. Wenns da nicht klappt, geh ich halt woanders hin. Alles ist schnelllebig geworden. Wir wollen alles schnell noch erleben. Alles kann gemacht werden und alles wollen wir. Erdbeertorte zu Weihnachten. Hat die Migros geschlossen, ist die Tankstelle noch geöffnet. Wir müssen nicht mehr verzichten. Planung ist auch nicht so wichtig. Früher mussten die Leute ihren Tages- bis Jahresablauf richtig gut organisieren, sonst gabs Probleme…
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Donnerstag, 11. April 2019 Nr. 15
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Hausarztpraxis Albrecht Nunningen Die Praxis bleibt ferienhalber vom 18.4.2019 bis und mit 28.4.2019 geschlossen
Breitenbach
Güterregulierung Breitenbach und Büsserach
Widerruf betreibungsamtliche Grundstücksteigerung
Einladung zur 4. Generalversammlung
Die betreibungsamtliche Grundstücksteigerung betreffend Grundbuch Breitenbach Nr. 3279 und Nr. 3305 vom Dienstag, 30. April 2019, 15.00 Uhr findet nicht statt. Ein neuer Termin wird zu gegebener Zeit bekannt gegeben.
Datum / Zeit: Dienstag, 14. Mai 2019, 19.00 Uhr Ort: Griensaal, Grienackerweg 12, 4226 Breitenbach An der Eingangskontrolle bitte Eigentümernummer angeben.
Betreibungsamt Thierstein Telefon 061 704 70 28 Sachbearbeiterin: Sandra Weber
Traktanden:
Büsserach
Zukunftskonferenz Büsserach 2040
Ihre Ideen sind gefragt! Gestalten Sie die Entwicklung unserer Gemeinde aktiv mit! Die Gemeinde Büsserach erarbeitet ein räumliches Leitbild und lädt alle Einwohnerinnen und Einwohner zur Mitwirkung an die Zukunftskonferenz ein. Was gefällt Ihnen heute in Büsserach? Wie soll unsere Gemeinde im Jahr 2040 aussehen? Diese und andere Fragen möchten wir mit Ihnen diskutieren. Helfen Sie mit, die Weichen für die zukünftige Raumentwicklung unserer Gemeinde zu stellen.
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Begrüssung Genehmigung der Traktandenliste Wahl der Stimmenzähler Protokoll der 3. Generalversammlung vom 30. Mai 2018 Antrag des Vorstandes, Beschlussfassung Bericht des Präsidenten Jahresrechnung 2018 Bericht der Kontrollstelle Genehmigung der Jahresrechnung 2018 Wahlen des Vorstandes, Mitglieder der Schätzungskommission und Revisionsstelle 9.1 Präsident der Flurgenossenschaft 9.2 Vorstandsmitglieder 9.3 Kassier 9.4 Schätzungskommission 9.5 Rechnungsrevisionsstelle Erhebung von Teilzahlungen (Are-Beitrag) 2019 Antrag des Vorstandes, Beschlussfassung Voranschlag 2019 Antrag des Vorstandes, Beschlussfassung Verschiedenes
Zu dieser Versammlung sind alle GrundeigentümerInnen im Beizugsgebiet freundlich eingeladen. Das Protokoll der 3. GV vom 30. Mai 2018 liegt im Versammlungslokal auf und ist auf der jeweiligen Homepage der Gemeinden Breitenbach und Büsserach publiziert. Vorstand der Flurgenossenschaft Breitenbach-Büsserach
Die Zukunftskonferenz findet am Freitag, 17. Mai 2019, 19.00–21.50 Uhr und Samstag, 18. Mai, 8.15–11.50 Uhr im Vereinshaus Wydenmatt statt. Am Samstag gibt es ab 7.45 Uhr Kaffee und Gipfeli. Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie die Teilnahme an beiden Tagen. Der Gemeinderat und die Planungskommission Räumliches Leitbild Anmeldung bis am 13. Mai 2019 bitte schriftlich an: Gemeindeverwaltung, Zukunftskonferenz, Breitenbachstrasse 22, 4227 Büsserach, oder per E-Mail an: ortsplanung@buesserach.ch Mit Ihrer Anmeldung bestätigen Sie Ihre Teilnahme an beiden Tagen.
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Hänggi Daniela und Stefan Schulstrasse 27, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Paul Neuschwander Industriestrasse 25, 4227 Büsserach Bauprojekt: Gartensitzplatz und kleine Stützmauer Bauplatz: Schulstrasse 27 Bauparzelle: 933 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 26. April 2019
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Winkler Luzius, Amselstr. 24, 4104 Oberwil BL Opplinger Anja, Amselstr. 24, 4104 Oberwil BL Projektverfasser: Bühler & Partner AG, Wuhrmattstrasse 21, 4103 Bottmingen Bauobjekt: Pergola Ausnahmegesuch: Bauen ausserhalb Baubereich Gestaltungsplan «Mühle Ost» Bauplatz: Mühleweg 41a, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3819 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 26. April 2019
Baupublikation
Bauherr: Roger Schumacher-Kersten, Ettingerstrasse 28, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Roger Schumacher-Kersten, Ettingerstrasse 28, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Anbau Technikkeller im Hofstattbereich Ausnahmegesuch: Überschreitung der maximalen Bebauungsziffer Bauplatz: Ettingerstrasse 28, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2851 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 26. April 2019
Baupublikation
Bauherr: Glover Claire, Hallenweg 54, 4114 Hofstetten SO Glover Jason, Hollenweg 54, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Glover Claire, Hallenweg 54, 4114 Hofstetten SO Glover Jason, Hollenweg 54, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Wärmepumpe Bauplatz: Hollenweg 54, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 4405 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 26. April 2019
Nuglar-St. Pantaleon Korrigendum
Baupublikation
Bauobjekt: 19-007 Gartenumgestaltung und -Pavillon Grundbuch-Nr.: 2654 4421 St. Pantaleon, Degenmattstr. 49 Gesuchsteller: Stephan Fürst und Patricia Kuhn 4421 St. Pantaleon, Degenmattstr. 49 Grundeigentümer: Gesuchsteller Planverfasser: F Design Landscap AG 4416 Bubendorf, Breinlichenstr. 1 Datum Baugesuch: 4. April 2019 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nuglar-St. Pantaleon Einsprachefrist: 23. April 2019 Einsprachen sind in 3-facher Ausfertigung einzureichen.
Ordentliches eisenbahnrechtliches Plangenehmigungsverfahren 132-kV-UL Muttenz–Delémont, Abschnitt Aesch–Laufen, 66/132-kV-Spannungsumbau Projektänderung: Nachträgliches Rodungsgesuch Gemeinden Gesuchstellerin
Duggingen, Zwingen, Grellingen und Brislach Schweizerische Bundesbahnen SBB, Infrastruktur Energie, Industriestrasse 1, 3052 Zollikofen Mit Plangenehmigungsverfügung vom 21. Dezember Gegenstand 2017 genehmigte das Bundesamt für Verkehr das im Titel erwähnte Bauvorhaben. Die Ausführungen der Bauarbeiten waren im Rahmen von Totalsperren oder Nachtarbeiten vom Bahngleis aus genehmigt worden. Die SBB beabsichtigen nun den Bau der neuen Leitung, soweit möglich, über die bestehende Strasseninfrastruktur und Baupisten zu realisieren. Das Projekt erfordert die zusätzliche temporäre Rodung von 2’771 m² Wald auf den Parzellen Duggingen Nr. 1441, Grellingen Nrn. 886, 209, Brislach Nrn. 2525, 1935, 2044, 2092, 2091, 2101, Zwingen Nr. 1551. Für Detailinformationen wird auf die öffentlich zur Einsichtnahme aufgelegten Planunterlagen verwiesen. Verfahren Das Verfahren richtet sich nach dem Eisenbahngesetz (Art. 18 ff. EBG; SR 742.101), der Verordnung über das Plangenehmigungsverfahren für Eisenbahnanlagen (VPVE; SR 742.142.1), dem Bundesgesetz über die Enteignung (EntG; SR 711), Art. 49 Abs. 2 des Waldgesetzes (WaG; SR 921.0), Art. 5 Abs. 2 der Waldverordnung (WaV; SR 921.01) und nach dem Bundesgesetz über das Verwaltungsverfahren (VwVG; SR 172.101). Leitbehörde für das Verfahren ist das Bundesamt für Verkehr (BAV). Öffentliche Auflage Die Planunterlagen können vom 15. April bis 28. Mai 2019 (inkl. Fristenstillstand) während der ordentlichen Öffnungszeiten in den Gemeindeverwaltungen Duggingen, Zwingen, Grellingen und Brislach eingesehen werden. Die durch das geplante Werk bewirkten VeränderunAussteckung gen werden während der Auflagefrist im Gelände durch Aussteckung sichtbar gemacht. Einsprachen Einsprache kann erheben, wer nach dem VwVG und dem EntG Partei ist. Einsprachen müssen schriftlich und innert der Auflagefrist (Datum der Postaufgabe) beim Bundesamt für Verkehr, Sektion Bewilligungen II, 3003 Bern, eingereicht werden. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen (vgl. Art. 18 f. Abs. 2 EBG i. V. m. Art. 35–37 EntG). Für nachträgliche Forderungen gilt Art. 41 EntG. Einwände gegen die Aussteckung sind sofort, jedenfalls aber vor Ablauf der Auflagefrist, beim BAV vorzubringen. Bern, 11. April 2019
Bundesamt für Verkehr, 3003 Bern
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LAUFENTAL Das OK stellt sich vor – Folge 2 will Martin Vogel die teilnehmenden Betriebe in den Mittelpunkt der Ausstellung rücken. Das Laufentaler Gewerbe soll sich während drei Tagen bestmöglich dem Publikum aus Nah und Fern präsentieren können. Am letzten Mai-Wochenende wird Laufen der Nabel der Nordwestschweiz sein.
Vom 24. bis 26. Mai findet die AGLAT 19 in und rund um die Eissport- und Freizeithalle in Laufen statt. Das achtköpfige Organisationskomitee arbeitet auf Hochtou- Martin Schindelholz ren und setzt zu einem sportlichen Sowohl im OK als auch im GewerEndspurt an. An dieser Stelle wolbeverein KMU Laufental amtet Martin Schindelholz als Vizepräsilen wir die Ausstellungsmacher kurz vorstellen. Martin Vogel und dent und stellt damit die direkte Martin Schindelholz sind die KöpVerbindung beider Organisationen fe der heutigen ersten Folge. sicher. Im OK ist er zudem für das Ressort «Sicherheit und Logistik» Martin Vogel zuständig. Doch eigentlich ist er Wer kennt ihn nicht, den umtriebi- das berühmte «Mädchen für algen «Vogel von Büren». Martin les». Jede Aufgabe, die nicht ausVogel denkt und handelt regional. drücklich einem Ressort zugeordFür ihn ist der «Freistaat Schwarznet ist oder an die man schlicht bubenland-Laufental» längst genicht gedacht hat , landet bei ihm. lebte Realität. So musste er auch Als selbstständiger Dienstleister in nicht lange überlegen, als er ange- den Bereichen Internet, Webpufragt wurde, ob er das OK-Präsidiblishing und Satz und als Alt-Komum für die AGLAT19 übernehmen mandant der Feuerwehr Grellinwolle. Seit mehr als anderthalb gen kennt sich Martin Schindelholz mit «Feuerwehr-Übungen» Jahren ist er mit vollem Engagement daran, die grösste Gewerbeohnehin bestens aus. Als aktiver ausstellung der Nordwestschweiz Teilnehmer an den drei letzten auf die Beine zu stellen. UnterAusstellungen muss er vom Sinn stützt wird er dabei von sieben und Zweck einer Gewerbeschau nicht minder engagierten OK-Mitnicht überzeugt werden. Für Margliedern. Der gelernte Maschitin Schindelholz hat die AGLAT nen-Mechaniker führt einen Benicht nur eine wichtige Aussenwirtrieb in der Holzbearbeitungsmakung für das Laufentaler Gewerschinen-Branche. Als selbstständibe; sie fördert vor allem auch den ger Unternehmer ist er Gewerbler inneren Zusammenhalt im Gewerdurch und durch. Als OK-Präsident beverein.
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LIESBERG
Wikinger ahoi
Spiellaune auf hoher See: Musikverein Brass Band Liesberg
Die Brass Band Liesberg hisste die Segel und stach mit Pauken und Trompeten in See. Die Mannschaft liess nichts unversucht, die Gäste an Deck mit feurigen und launigen Melodien bestens zu unterhalten. Jürg Jeanloz
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ass die Wikinger ein rauhes Völklein waren, bewies der Musikverein Brass Band Liesberg mit dem starken Stück «Viking Age». Toll, wie das Ensemble den Aufstieg der skandinavischen Seefahrer musikalisch beschrieb, wie die Wikinger auf See ihr Unwesen trieben und wie sie
schliesslich selbst besiegt wurden. Bläser und Perkussionisten erzählten die spannende Geschichte mit leidenschaftlichem Einsatz. Zur Auflockerung servierte die Band den Sousa-Knüller «The Washington Post», der 1890 für die gleichnamige Zeitung komponiert wurde. Mit BravoRufen und grossem Beifall quittierten die Gäste im voll besetzten Seemättli den noch heute viel gespielten Marsch. «Die Frühjahrsmüdigkeit hat heute keine Chance», frotzelte Moderatorin Charlotte Kübler, als sie den Gassenhauer «I’m Still Standing» von Elton John ankündigte. Power pur war angesagt, das Ensemble schickte sich an, dem Heuler den richtigen Schmiss zu geben. Nicht zuletzt war es Dirigent Thomas Scherrer, der seine Schäfchen zu Höchstleistungen anspornte. In ruhige Gewässer lotste Kornettist Michael Franz seine Kolleginnen und Kollegen, indem er mit perfekter Soloeinlage das
FOTO: JÜRG JEANLOZ
Stück «Review» bereicherte. Eine weitere Soloeinlage lieferten die drei Kornettisten Andreas Widmer, Peter Widmer und Samuel Borer, die mit «Trumpets Wild» einen Ohrenschmaus vom Allerfeinsten darbrachten, ganz nach dem Gusto der vielen MVBBL-Fans. Zum Schluss wurde noch Broadway-Stimmung in den Saal gezaubert. Ein Medley von Glenn Miller mit den bekannten «In the Mood» oder «Moonlight Serenade» riss die Gäste von den Stühlen, um ihre Begeisterung kundzutun. Schade, dass dieser hochbegabte amerikanische Bandleader 1944 im Alter von 40 Jahren bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. «Don’t Stop me now – Stopp mich nicht» hätte nicht besser zu diesem Konzertabend gepasst. Die Ballade der Queens hätte sich zu einem würdigen Abschluss gemausert, wäre da nicht zuletzt noch der «Steimandli Jutz» vorgetragen worden, der lieblich und sanft daherkam.
EINGESANDT Martin Vogel
Martin Schindelholz
DITTINGEN
Mann mit Sturmgewehr im Auto WoS. Am letzten Freitag kontrollierten Mitarbeitende der Eidgenössischen Zollverwaltung (EZV) in Dittingen einen in der Schweiz wohnhaften 66-jährigen Mazedonier. Im Kofferraum seines Fahrzeuges fanden sie ein Sturmgewehr vom Typ AR 15, drei dazugehörende Magazine und 66 Gewehrpatronen. Gemäss Schweizer Waffengesetz ist es mazedonischen Staatsangehörigen nicht
erlaubt, solche Waffen zu erwerben oder zu besitzen. Im Fahrzeug stellten die EZV-Mitarbeitenden zudem einen bewilligungspflichtigen Schlagstock sicher. Die EZV hat den Mann wegen Verstosses gegen das Waffengesetz angezeigt. Die Waffen und die Munition wurden der Polizei Basel-Landschaft übergeben.
Spielnacht der Ludothek Spielen nach Herzenslust war am 6. April im katholischen Pfarreiheim in Laufen angesagt. 140 Kinder, Jugendliche und Erwachsene nahmen diesen Anlass wahr und vergnügten sich beim fröhlichen Miteinander. Nicht nur Gesellschaftsspiele, sondern auch Gross-Spiele standen zur Verfügung und wurden so rege benutzt, dass es zeitweise zu Warteschlangen an den Spieltischen kam. Töggelikasten, Tischbillard, Wey-Kick, Cassado, Piratenbillard, Tischhockey waren besonders gefragt. Das Brett-Spiel DOG konnte erlernt werden und faszinierte nicht nur Kinder. Auch mit frei erfundenen Spielregeln vergnügten sich Jung
Gesellschaftsspiele: Im Pfarreiheim wurden einige Spiele ausprobiert. FOTO: ZVG und Alt bei diesem Spiel, das mit dem traditionellen «Eile mit Weile» ver-
gleichbar, jedoch um einige Finessen reicher ist. Ein gruppendynamisches Spiel – Fröbelturm, in dem gemeinsam mithilfe von Schnüren an einem Kranhaken ein Turm aufgebaut wird, lockte den Ehrgeiz verschiedener Baugruppen. Ziehen oder Loslassen, nach rechts oder nach links gehen, nur durch das Eingehen aufeinander kann das Ziel den Turm aufzubauen, erreicht werden. Alle Spiele, die an dem Anlass bereitgestellt wurden, können in der Ludothek (Infos unter www.ludolauthi.ch)ausgeliehen werden. Dann kann zu Hause weiter gespielt werden. Gundi Binkert
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BREITENBACH
Viel Musikspass mit Beizenchor und Brass
Geschafft: Reto Näf und Sarah Hänggi gratulieren sich, Brass Band und Beizenchor applaudieren sich gegenseitig. FOTO: ROLAND BÜRKI
Die Brass Band Breitenbach (BBB) überraschte und begeisterte ihr grosses Publikum mit ihrer Vielseitigkeit von schwierigsten Konzertstücken bis zum gemeinsamen feurigen Konzertteil mit dem Beizenchor Basel. Ein absoluter Hinhörer! Roland Bürki
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er Umstand, dass vor Konzertbeginn noch eiligst Tische und Stühle herangekarrt werden mussten, durfte als gutes Omen für einen ungewöhnlichen Konzertabend gewertet werden. Mit ihrem ersten Stück «My heart will go on» deutete die Juband der Musikschule Laufental-Thierstein unter Leitung von Martin Schaad, verstärkt durch den Nachwuchs der BBB, gleich an, dass ihr Herz wohl immer für die Musik schlagen wird. Und da und dort sah man eine Mami oder einen Papi, welcher das mal mit dem Handy festhalten wollte. Zum Beispiel
das fröhlich beschwingte Stück «Sofia», bei dem eine auffällige Rhythm Section brillierte und Schaad vor Freude beinahe mithüpfte. Das änderte sich mit dem Auftritt der Brass Band Breitenbach unter Leitung von Reto Näf, der 1999 den ersten Preis am Schweizerischen Dirigentenwettbewerb gewonnen hatte und heute nebenbei auch als Experte an kantonalen und eidgenössischen Anlässen fungiert. Die für den ersten Konzertteil angekündigte typische Brass-BandLiteratur liess schon in Stijn Aertgeerts «Osterfjorden» mit dessen wechselnden Fjordstimmungen einen hohen Schwierigkeitsgrad erkennen. Doch der gut informierende, zuweilen auch humorvolle Moderator und Kornettist Jürg Steiner setzte die Latte mit dem «Year oft the dragon» von Philip Sparke noch höher: «Das Stück erfordert von uns höchste Konzentration, wir probieren das mal!» Dirigent Näf wollte da sichtlich mehr und geleitete das technisch und klanglich äusserst anspruchsvolle Werk souverän durch alle Klippen wie Soli, Tempoverschärfungen und rasante Tonfolgen. Nach dem würdevoll-feierlichen «Pavane», einem alten Schreittanz, gab sich die Brass Band einer jazzig-fetzigen Hinterbänkler-Politik oder «Backrow Politics» hin, in der vor allem die Hinterbank-Kornett-Fraktion den Ton angab. Und der Marsch «Bombardier» vor
der Pause versöhnte alle, die ohne Marschmusik nicht leben können. Chor und Brass – voll krass «Tatsächlich, ich habe die Idee dieses gemeinsamen Konzerts meiner Nachbarin Sarah Hänggi gleichsam über den Gartenhag hinweg vorgeschlagen», bestätigte BBB-Präsident Gabriel Dobler dem Wochenblatt. Sie leite seit über fünf Jahren den 2013 gegründeten Beizenchor Basel, der seine Sangeskunst dreimal pro Jahr von Beiz zu Beiz, aber auch an Konzerten präsentiere. Die Arrangements für Chor und Brass von Sarah Hänggi, die einen Hochschulabschluss in Chor- und Orchesterleitung sowie in Schulmusik hinter sich hat, und Reto Näf vereinigten sich zu einem ungewöhnlich tollen Sound, der beim Publikum auf Anhieb einschlug. «Das fätzt jo wirklich», stellte der Moderator nach Elton Johns «Circle of life» und «Smooth criminal» fest. Und so genoss der ganze Griensaal den generös-feurigen Einsatz von Stimmen und Körper der über 20 Sängerinnen und Sänger, besonders bei den Dialektsongs «jung verdammt» (Lo & Leduc) und «Scharlachrot» (Büne Huber). Der minutenlange Applaus samt Pfiffen ganz am Ende bestätigten Hänggi, Näf, dem Chor und der Brass Band: «Das war voll krass.»
NUNNINGEN
KANTON SOLOTHURN
Auch das APH Stäglen brachte Kinder zum Leuchten
Attraktiver Arbeitgeber WoS. Letzten Herbst führte die Fachhochschule Nordwestschweiz im Auftrag des Regierungsrates eine Mitarbeitendenbefragung durch. 2848 Mitarbeitende des Kantons Solothurn nahmen teil. Die Ergebnisse zeigten sich äusserst erfreulich: Wer beim Kanton Solothurn arbeitet, ist mit seiner Arbeit und seinem Arbeitgeber zufrieden. Dies zeigt die veröffentlichte Studie. Die Arbeitszufriedenheit ist allgemein hoch. Die Arbeit an sich wird als sinnvoll, die Teamarbeit als gut beurteilt. Der Lohn und die Entwicklungsmöglichkeiten schneiden jedoch vergleichsweise mittelmässig ab.
Freude herrscht: Im Nunninger Kindergarten freuen sich Kinder und Kindergärtnerinnen über die von Rosmarie Häner (Mitte) gestrickten lichtreflektierenden Mützen. FOTO: ROLAND BÜRKI
bü. «Über 100 Alters- und Pflegeheime, 22 Frauenvereine und 108 einzelne Frauen haben in den letzten Monaten rund 6000 lichtreflektierende Mützen und Stirnbänder im Rahmen unserer Sichtbarkeitskampagne ‹Vorbilder leuchten› gefertigt», schreibt die terzStiftung in einer Medienmitteilung. Seit zehn Jahren engagiert sich die Stiftung für ein selbstbestimmtes, aktives Leben im Alter und hat im vergangenen November 2018 das Alters- und Pflegeheim Stäglen mit dem terzLabel für «Hohe Zufriedenheit der Mitarbeitenden» ausgezeichnet (das Wochenblatt berichtete).
Mit Rosmarie Häner fand sich auch im Nunninger APH Stäglen eine fleissige Bewohnerin, die mit unermüdlichem Elan und mit Begeisterung eine lichtreflektierende Mütze nach der andern oder dann auch leuchtende Stirnbänder strickte, wie Marlene Hänggi, Leiterin Aktivierung, dem Wochenblatt verriet. «Die Kinder freuten sich riesig über das Geschenk von Frau Häner und trugen die Mützen voller Stolz», blickt Hänggi heute zurück auf den Besuch im Nunninger Kindergarten, der bei den Eltern und den Kindergärtnerinnen ebenfalls viel Freude und Begeisterung ausgelöst habe.
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THIERSTEIN
Donnerstag, 11. April 2019 Nr. 15
EINGESANDT
NUNNINGEN
Viel Prominenz an der DV des KUOV
Wenn man pfeifend heimgeht
Militär und Gäste: v.l.n.r. Stabsadj Marcel Hänggi, Chefadj Robert Lüthi, Oberst René Wernli und Kantonsratspräsidentin Verena Meyer-Burkhard. FOTO: ZVG Als verantwortliche Revisionssektion lud der UOV Schwarzbubenland die Delegierten und Gäste Ende März nach Breitenbach ein. Nebst 24 Delegierten und stimmberechtigten Verbands-Ehrenmitgliedern machten dem KUOV auch sieben prominente Ehrengäste die Aufwartung. Was resultierte, war eine stimmungsvolle rundum erfolgreiche DV 2019. Nach einem Eröffnungsmarsch der Kreiselbachmusikanten Breitenbach eröffnet Oberst René Wernli die 92. DV des KUOV SO mit einem herzlichen Willkomm an Regierungsrat Remo Ankli, die beiden Nationalräte Kurt Flury und Christian Imark, die Kantonsratspräsidentin Verena Meyer, den Chefadj Robert Lüthi vom Kdo der Ter Div 2, den Vizegemeindepräsidenten Christian Thalmann und den Ehrenpräsident KUOV Urs Wolf. In seinem Eintretensvotum zweifelt der Verbandspräsident René Wernli am Zeithorizont zur Umsetzung der WEA, zeigt sich stark besorgt wegen den mangelnden Einheitsbeständen (Personal und Ausrüstung), ist überzeugt, dass die Erhöhung des Pensionsalters für Berufsoffiziere den Personalnotstand noch verschärfen wird und ruft in Erinnerung, dass die Friedensdividende weltweite
Aufrüstung und die sich anbahnende militärische Partnerschaft China/Russland zu erhöhter Wachsamkeit und entsprechender Investitionsbereitschaft für die Armee führen muss – auch bei uns! Neue Kampfjets und neue Ausrüstungen/Beschaffungen müssen dringend aufgegleist werden! Erfreulich ist der positive Finanzbescheid. Ein ganz erfreuliches Gesicht zeigt auch das Traktandum Wahlen, stellen sich doch sämtliche Chargierte für eine weitere Amtsperiode zur Verfügung und werden gewählt. Das Arbeitsprogramm ist wiederum sehr eindrücklich und wird wie auch das Budget 2019 einstimmig genehmigt. Die Gäste zeigen sich redefreudig. Die Kantonsratspräsidentin Verena Meyer-Burkhard, wie auch Regierungsrat Remo Ankli und die beiden Nationalräte Imark und Flury fühlen sich wohl in unserem Kreis, bekunden viel Sachkenntnis, betonen einmal mehr den hohen Stellenwert des Milizprinzips und zeigen sich sehr dankbar für die Arbeit, welche im KUOV SO seit vielen Jahrzehnten geleistet wird. Anton Affolter
EINGESANDT
Saisonvorbereitung im LZ Thierstein
Mit Schwung: Isabelle van Rijs dirigiert mit Kopf, Herz und Hand.
Es gibt Konzerte, die man pfeifend verlässt. Das Jahreskonzert des Musikvereins Konkordia Nunningen gehörte dazu. Und wie! Gini Minonzio
K
aum intonierte der Musikverein Konkordia Nunningen «The Lion King», schmolzen die Herzen dahin. Das romantische Medley war auch für die Pressesprecherin Petra Gasser das persönliche Highlight. «Vielleicht weil es mich an meine Kindheit erinnert», meinte Gasser. Die Zuhörerin Petra Rentsch schwärmte von der Querflöte, gespielt von Sarah Boillat: «Es ist sehr selten, dass man eine so schön gespielte Querflöte hören kann!» Das Thema des Abends waren «Hits aus den 90er-Jahren». Auch wenn «Relight my Fire» oder der Rock-Mix von Bon Jovi für eine schöne Stimmung sorgten, so waren es doch die Klassiker, welche die Leute von Hocker rissen. «Hello Dolly» kam mit einem unglaublich weichen Swing daher, besser könnte man das nicht spielen. Und beim ersten Marsch gab es kein Halten mehr: 330 Menschen klatschten begeistert mit, als das Orchester alles, wirklich alles gab! Wobei bei diesem Stück das Or-
chester einen veritablen Aufstand ausübte. Die Dirigentin Isabelle van Rijs hatte zu dirigieren begonnenen, als das Orchester plötzlich etwas ganz anderes spielte — sie liess verdutzt die Arme fallen und legte den Stock weg. «Ich dachte, die spinnen jetzt», sagte van Rijs, «und es ging eine Weile, bis ich merkte, dass sie den Geburtstagsmarsch spielten.» Just an diesem Tag konnte van Rijs nämlich ihren 38. Geburtstag feiern. Sie war sichtlich gerührt und auch manche Zuschauerin und mancher Musiker wischte sich heimlich eine Träne aus den Augen. Van Rijs leitet den Musikverein Konkordia Nunningen seit bald fünf Jahren. Zudem dirigiert sie die Jugendmusik Gilgenberg, die am Jahreskonzert ebenfalls auftrat. Mit seiner Spielfreude und
FOTOS: GINI MINONZIO
seinem Tempo erspielte sich der Nachwuchs mit Leichtigkeit eine Zugabe. Mit Recht, denn «Eye of The Tiger» hatte es ebenfalls in sich. Unterstützt wurde der Musikverein Konkordia Nunningen von der SlamPoetin Gina Walter, welche mit viel Humor durch den Abend führte. Präsident Thomas Gasser freute sich besonders über den Auftritt der Sängerin Ida-Linn Hübscher. «Das machen wir nicht so oft, dass wir eine Sängerin engagieren, darum ist es für uns speziell», so Gasser. Die 35 Musikerinnen und Musiker haben Anfang Jahr damit begonnen, das Programm zu üben, erzählte Petra Gasser. Neben den wöchentlichen Proben gingen sie in ein Probeweekend und gegen den Schluss setzte die Dirigentin gleich zwei Proben je Woche an.
Freude herrscht: Die Spielfreude des Orchesters steckte auch das Publikum an.
EINGESANDT
Kiwanis-Club Breitenbach spendet an «Stiftung Theodora»
Trainingscamp: Das Leichtathletik Zentrum in neuem Kleid. Bereits in drei Wochen startet für die Athletinnen und Athleten des regionalen Leichtathletik Zentrums Thierstein die Outdoor Wettkampfsaison 2019. Um möglichst gut vorbereitet zu sein, haben am vergangenen Wochenende rund 60 Jugendliche am Trainingscamp im Breitenbacher «Grien» teilgenommen. Ab Freitagabend wurde in verschiedenen Trainingsgruppen an der Technik diverser Disziplinen gefeilt, um in der neuen Saison die persönlichen Bestleistungen des Vorjahres zu übertreffen. Nebst den intensiven Trainingseinheiten in den Grunddisziplinen Laufen, Springen und Werfen blieb auch für den Austausch unter den Trainingsgruppen genügend Zeit. So etwa beim gemeinsamen Warm-up oder beim Mittagessen im Grien-Beizli, wo wir bestens mit dem nötigen Energienachschub versorgt wurden. Am abschliessenden
FOTO: ZVG
Sponsorenevent am Sonntagnachmittag lieferten sich die Athletinnen und Athleten in einem spielerischen Hürdenevent nochmals tolle Rennen. Zahlreich angereiste Eltern feuerten dabei die Jugendlichen an und so endete das dreitägige Frühlingscamp mit diesem letzten Highlight. Die «Aktive» Gruppe des LZ Thierstein wird sich im Trainingslager in Kroatien während den Frühlingsferien gezielt auf die neue Saison vorbereiten. Eine tolle Sportinfrastruktur und etwas wärmere Temperaturen bieten der Trainingsgruppe dazu ideale Bedingungen. Die Athletinnen und Athleten scheinen also schon bald bestens für die bevorstehende Saison gerüstet zu sein und alle freuen sich entsprechend auf eine hoffentlich verletzungsfreie und erfolgreiche Wettkampfsaison. Tobias Holliger
Anlässlich der Weihnachtsaktion 2018 haben die Mitglieder des Kiwanis-Club Breitenbach grosse Änisbrötli mit diversen Motiven im Wydehof Einkaufscenter in Breitenbach verkauft. Wie schon in den vergangenen Jahren konnte ein Erlös von 4000 Franken erzielt werden. Dieser Erlös konnte nun mittels Check an die «Stiftung Theodora» überreicht werden. Allen Wydehof-Besuchern die unsere Idee unterstütz haben, gehört ein grosses Dankeschön! Eingeschlossen die Familie Saner als Wydehofbesitzer die uns Kiwaner immer wieder unterstützt. Eine schöne Idee entfaltet sich Als Kind musste André Poulie nach einem Unfall mehrere Monate im Spital verbringen. Die regelmässigen aufmunternden Besuche seiner Mutter Theodora brachten dabei viel Freude und Abwechslung in seinen Spitalalltag. Mit dieser Vision und im Andenken an ihre Mutter gründeten André und sein Bruder Jan Poulie im Jahr 1993 die Stiftung Theodora. Die Stiftung Theodora verfolgt seit 1993 das Ziel, das Leiden von Kindern im Spital und in spezialisierten Institutionen durch Freude und Lachen zu lin-
dern. Heute organisiert und finanziert die Stiftung jede Woche den Besuch von 70 Profi-Künstlern – den Traumdoktoren – in 34 Spitälern und 27 Institutionen für Kinder mit Behinderung der Schweiz. Jedes Jahr schenken diese lustigen, zauberhaften Figuren auf rund 100 000 Kinderbesuchen Lachen und Momente des Glücks. Die Traumdoktoren sind speziell geschult und arbeiten in Absprache mit dem Pflegefachpersonal. Die Stiftung Theodora bietet verschiedene, Checkübergabe: (v.l.) Odette Dreier, Willi Spaar, Detlef Hesse, auf die Bedürfnisse Anke Hoffmann (Stiftung Theodora), Michael Rosenberg, FOTO: ZVG der Kinder zuge- Markus Würsch. schnittene Programme an. Die gemeinnützig anerkannte vollständig auf der Unterstützung von Stiftung ersucht um keinerlei staatliche Spendern und Partnern. Subventionen. Die Finanzierung der Willi Spaar wöchentlichen Künstlerbesuche beruht
DORNECK
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Donnerstag, 11. April 2019 Nr. 15
SEEWEN
HOFSTETTEN
Seewen stellt Wasserversorgungsplan auf den Kopf
Diskussion um die Dorfruhe
bea. Der Generelle Wasserversorgungsplan GWP bilde die vom Kanton geprüfte Grundlage und sei verbindlich wie eine Baubewilligung, erläuterte Planer Pascal Thönen vom Büro Sutter AG. «Von den einst beschlossenen Linien kann man nicht einfach abweichen.» Die Seewener Gemeindeversammlung vom Dienstagabend zeigte sich davon wenig beeindruckt. Im Verlaufe der Diskussion fielen Voten, dass man sich mehr Spielraum wünscht: «Alternativ zur teuren Variante des Strassengrabens könnte die Leitung in der grünen Wiese verlegt werden», lautete ein Vorschlag. Dies stehe im Widerspruch zum GWP, verdeutlichten die Gemeinderäte. Sie hatten der Versammlung beantragt, insgesamt 500 000 Franken für den Ersatz und den Neubau der Wasserleitung im Gebiet Löhr zu bewilligen. Das Projekt entspreche dem GWP und könne jetzt realisiert werden, weil der Kanton die Strasse saniere, sagte Thönen. Mit der Offenlegung des Leitungsgrabens sollte die vorhandene spröde Wasserleitung ersetzt (200 000 Franken) und zugleich der vom GWP verlangte Ausbau realisiert werden, führte Thönen aus. Das Projekt erschien vielen Stimmberechtigten (anwesend waren 47) zu teuer. Das Kosten-Nutzenverhältnis sei
nicht im Lot, wenn der Anschluss von nur zwei Liegenschaften ans Wassernetz auf 300 000 Franken zu stehen komme, obwohl man durch den Synergieeffekt mit dem Kanton sogar Kosten einspare. Fragwürdig sei das Projekt vor allem, weil die beiden Hauseigentümerinnen gar keinen Anschluss wünschen, ging aus dem Wortwechsel hervor. Die Betroffenen werden seit langem von der Gemeinde aus einer Quelle bedient, die nicht am Netz angeschlossen ist. Die Abgabe von Rohwasser (ohne Filteranlage) sei nicht mehr erlaubt, gab der zuständige Ressortverantwortliche Thomas Müller zu bedenken, versicherte aber, dass die Quelle ausreichend und gutes Wasser bringe. Diese Aussage sorgte für Verwunderung im Saal und zog die Forderung nach sich, der Gemeinderat soll prüfen, ob diese Quelle nicht ans Netz angeschlossen werden kann. Dies sei aufgrund der Schutzzonenvorschriften kein leichtes Unterfangen, erwiderte Müller, erachtete den Vorschlag aber als prüfenswert – wie den Auftrag eines Votanten, der GWP soll überarbeitet werden. Mit grossem Mehr beschloss die Versammlung, die Vorlage des Gemeinderates abzuändern. Ein Antrag auf Streichung des Neubaus unterlag dem Antrag, nur einen Teil zu realisieren.
VERANSTALTUNG
Ritterweekend auf der Burg Rotberg WoS. Vom 13. bis zum 14. April ist es wieder soweit! Der Bunte Haufen Basel schlägt sein mittelalterliches Lager auf der grossen Wiese hinter der Burg Rotberg in Mariastein auf und lässt die Gäste der Jugendherberge am Lagerleben teilhaben. Neben Spielen, Geschichten und Lagerfeuer wird es auch Showkämpfe und – bei gutem Wetter – sogar eine Feuershow geben! Für die ritterliche Verpflegung sorgt das Burgteam und in den Schlafräumen der Jugendherber-
ge können Gross und Klein stilvoll übernachten. Am Samstag ist das Programm den Hausgästen vorbehalten. Am Sonntag von 10 bis 14 Uhr ist das Lager offen für Besucher. Getränke und Würste zum Grillen am Feuer können in der Jugendherberge gekauft werden. Buchung und Informationen: Jugendherberge Burg Rotberg Mariastein, Telefon 061 731 10 49 oder Mail an mariastein@youthhostel.ch
Wird die Spiel- und Freizeitanlage von Hofstetten Lärmmessungen unterzogen? Diese Frage ist Bestandteil eines Rechtsverfahrens, das beim Solothurner Bau- und Justizdepartement hängig ist. Bea Asper
D
er Vorwurf, dass junge Erwachsene auf der Spiel- und Freizeitanlage beim neuen Schulhaus von Hofstetten zu viel Lärm verursachen und damit die Ruhe der Anwohner stören, beschäftigt die Gemeindebehörden seit Jahren. Das (Basket)Ballspiel bis zu später Stunde sowie auch an Sonn- und Feiertagen sei «ohrenbetäubend und nervenaufreibend», lautete eine Reklamation, die sich hartnäckig hält. Zuerst hatte ein Anwohner eine Motion mit 40 Unterschriften eingereicht, mit der er den Gemeinderat aufforderte, für mehr Ruhe und Ordnung zu sorgen. Der Rat legte der Gemeindeversammlung im Dezember 2017 ein Benutzungsreglement vor. Ein Antrag aus dem Plenum auf Reduktion der Benutzungszeiten war damals chancenlos. Der Souverän besiegelte mit grossem Mehr, dass die Anlage täglich von 8 (Sonntag ab 10 Uhr) bis 12 Uhr und von 13.15 bis 22 Uhr benutzt werden darf. Jetzt ist die Frage der Ruhestörung zum Rechtsstreit geworden. Ein Anwohner hatte bei der Bau- und Planungskommission den Antrag auf den Tisch gebracht, die Situation sei neu zu beurteilen und als Grundlage dafür, sollte man sich auf Zahlen abstützen. Er verlangt die Durchführung von Lärmmessungen und wiederholt seine Forderung, die Benutzungszeiten sollten reduziert werden, zumindest von 22 auf 20
Nicht bei allen beliebt: Der Sportplatz beim Schulhaus von Hofstetten. FOTO: BEA ASPER
Uhr. Die Kommission beschloss, nicht auf die Forderungen einzugehen. Gegen diese Verfügung hat der Betroffene beim kantonalen Bau- und Justizdepartement Beschwerde erhoben. Ob dieses die Gemeindebehörde zu Lärmmessungen verknurren wird, ist Gegenstand des laufenden Rechtsverfahrens. Dabei ist der Gemeinderat aufgefordert, seine Stellungnahme abzugeben. Reglement war mit 166 Ja zu 6 Nein Stimmen genehmigt worden Welche lärmige Freizeitbeschäftigungen in einem Dorf zu welchen Zeiten erlaubt sind, kann eine Gemeinde auch in einem Polizeireglement (Reglement über die Ruhe und Ordnung) definieren. In Hofstetten-Flüh stütze man sich bei der Frage der Ruhestörung durch den Betrieb der Spiel- und Freizeitanlage auf das bereits strengere Benutzungsreglement und die erteilte Baubewilligung, sagt der zuständige Gemeinderat, Domenik Schuppli. Dieses sei im Dezem-
ber 2017 mit 166 Ja zu sechs Nein-Stimmen von der Gemeindeversammlung genehmigt worden. Schuppli hatte sich im Gemeinderat dafür eingesetzt, das Thema nicht im vertraulichen, sondern im öffentlichen Teil zu behandeln. «Das ist keine Geheimsache», führt er auf Anfrage dieser Zeitung aus. Wollen keine Präjudiz schaffen Von Gemeindeschreiberin Verena Rüeger ist zu erfahren, dass der Gemeinderat (wie die Baukommission) zur Auffassung kam, dass die rechtlichen Voraussetzungen für Lärmmessungen und eine Änderung der Benutzungszeiten nicht gegeben seien. «Man will auch kein Präjudiz schaffen, welches weitere Forderungen nach Lärmmessungen an anderen Orten im Dorf nach sich ziehen könnte.» Es handle sich aber erst um eine Tendenz aus einer ersten Diskussion. «Der Gemeinderat hat noch keine schriftliche Stellungnahme verabschiedet», betont Rüeger.
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Bibliotheken
Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9–11 Uhr, (Markttag 14–16 Uhr), Mi 14–18 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–15 Uhr, Sommer- und Herbstferien: Di 9–12 Uhr, Fr 16–20 Uhr, Sa 9–12 Uhr. www.stebilaufen.ch Bibliothek Breitenbach, Wydehof 1. Stock, Öffnungszeiten: Mo 15 –17 Uhr, Mi 14 –18 Uhr, Do 9 –11 Uhr, Fr 16 –19 Uhr und Sa 10 –14 Uhr. (Ausnahme: Während der Sommer-Schulferien Mi 14 –18 Uhr, Fr 16 –19 Uhr) Bücher-Broggi Laufental, Mehrzweckhalle, 4223 Blauen. Offen jeden Samstag, 10.00 –15.00 Uhr. Ludothek Laufental-Thierstein, Amthausgasse 35, Laufen. Offen: Di 9.00–11.00, Mi 14.00–17.00, Fr 16.00–18.00, Sa 10.00–12.30. Fasnachts-, Sommer- und Herbstferien BL nur Fr 16.00– 19.00. www.ludolauthi.ch
gung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr 19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45.
Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch
Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75.
Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch
Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch
KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch
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Sport
Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
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Kampfkunst
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidi-
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2.
Publizieren Sie Ihre Vereinsnachrichten im «Wochenblatt»!
Vorstandsmitglieder, Kontaktpersonen, Trainingszeiten, Mitgliederwerbung etc. Bis 5 Zeilen pro Woche Fr. 93.– pro Jahr Bis 10 Zeilen pro Woche Fr. 186.– pro Jahr Bis 15 Zeilen pro Woche Fr. 279.– pro Jahr Ohne Änderungen. Bei Platzmangel kann der Verlag auf die Veröffentlichung verzichten.
AZ Anzeiger AG
Hauptstrasse 37 4242 Laufen Tel. 061 789 93 33 inserate.laufen@wochenblatt.ch
Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Acryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 077 417 85 96 (ab 16 Uhr) Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr. Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16. www.yogaoase-breitenbach.ch Wir bieten therapeutische Yoga Kurse und div. Workshops an. Alle Kursleiterinnen sind gut ausgebildet mit langjähriger Yoga Erfahrung. Tel. 079 921 70 34 oder 079 287 01 92. Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Freiraum Laufen. Vinyasa und Yin Yoga in kleinen Gruppen vis-à-vis Bahnhof. Vinyasa: Mo+Mi, 18.30–19.45. Yin: Mo+Mi, 20.00– 21.00. Einstieg jederzeit möglich! www.freiraum-laufen.ch, Anna Urmes, 077 432 62 28. Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65. Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch,
www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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Pro Senectute und Spitex
Pro Senectute beider Basel. Ihre Partnerin für Fragen rund ums Älterwerden, Beratungsstelle Laufental. 061 761 13 79, www.bb.pro-senectute.ch Pro Senectute Dorneck-Thierstein, Fachstelle für Altersfragen, 061 781 12 75. Weitere Infos unter www.so.pro-senectute.ch. Fahrdienst «s’Mobil» SPITEX Thierstein/Dorneckberg 061 783 91 55, Hilfe und Pflege zu Hause, Spitex-24h-Notruf, alles aus einer Hand, seit 40 Jahren in der Region, Krankenkassen anerkannt, im Auftrag der Gemeinden, www.spitex-thdo.ch, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach SPITEX Laufental. Tel. 061 761 25 17. Hilfe und Pflege zu Hause im Auftrag der Gemeinden Blauen, Brislach, Dittingen, Liesberg, Laufen, Nenzlingen, Roggenburg, Röschenz, Zwingen, Wahlen. E-Mail pflege.laufental@spitex-hin.ch, www.spitex-laufental.ch SPITEX Acura, 061 322 41 74, alles aus einer Hand, Tag/Nacht 24h, garantierte Entlastungs- u. Ferienbetten, off. Pflegetarife, Krankenkassen anerkannt, Leistungsaufträge von Gemeinden, www.acura-spitex.ch; Bodenackerstr. 1a, 4226 Breitenbach.
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Selbsthilfegruppen
Verein Selbsthilfe BS/BL: Wir vernetzen und begleiten Menschen, die eine Selbsthilfegruppe suchen oder gründen wollen. In unserer Region gibt es ca. 170 Selbsthilfegruppen zu physischen und psychischen Themen. Telefonzeiten: Mo, 10–12; Mi/Do, 15–17 Uhr; 061 689 90 90. Persönliche Beratung nach Termin Vereinbarung. Weitere Infos auch zu aktuellen Gruppen unter www.zentrumselbsthilfe.ch
Baselstrasse 67 4203 Grellingen www.subarumueller.ch info@subarumueller.ch 061 741 16 66 Service und Reparaturen aller Marken! grosses Pneuhotel!
Oster- und Frühjahrsdekoration
Donnerstag, 11. April 2019 Nr. 15
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Spielwaren für das Osternestli. Besuchen Sie unsere Ausstellung!!
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Tel. 061 783 72 18
Neueröffnung am Samstag, 13. April 2019 Apéro und Live-Musik 15.00 bis 18.30 Uhr Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Öffnungszeiten Mo bis Sa ab 7.30 bis 19.00 Uhr
Wir laden Sie ein zum Lustspiel “Und alles wäge dr Gaby!“
von Günther Philip / Theaterverlag Rieder
im katholischen Pfarreiheim Aesch
Freitag, Samstag Freitag, Samstag Sonntag Freitag, Samstag
3. / 4. Mai 2019 10. / 11. Mai 2019 12. Mai 2019 17. / 18. Mai 2019
19.30 Uhr 19.30 Uhr 14.30 Uhr 19.30 Uhr
Telefonischer Vorverkauf Mo und Mi, 19.00–20.00 Uhr, Tel. 079 645 66 73
Vorverkauf mit Beizlibetrieb am Früschmärt 20. April 2019, 9.00–13.00 Uhr, Einkaufszentrum Aesch
Jodler-Obe
Samstag, 13. April 2019
Mehrzweckhalle Brühl, Erschwil Programmbeginn 20.00 Uhr Türöffnung mit warmer Küche 19.00 Uhr
Rechenmachergässlein 3, Breitenbach Ladenlokal bei der Auto Wydematt AG
Einladung zu unserem Frühlings-Event
Neuheiten Bike-Modelle 2019
Jodlerklub Erschwil-Beinwil Klubeigene Kleinformation Duett Cordelia Grünig/Eugen Christ Gastklub: Edelwyss-Stärnen, Grindelwald Schwyzerörgelitrio Seebärggruess Eintritt Erwachsene Fr. 12.– Mitglieder der RAIFFEISEN Laufental-Thierstein kommen in den Genuss eines vergünstigten Eintritts. Holen Sie Ihren Bon im Wert von Fr. 5.– auf einer der Geschäftsstellen der Raiffeisenbank Laufental-Thierstein ab.
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Auch kleine Inserate werden gelesen
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Lösung der letzten Ausgabe
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Lösung 14/2019:
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Das Lösungswort, das sich aus den Buchstaben der eingekreisten Felder ergibt, schicken Sie bitte bis Dienstag, 16. April 2019, 12 Uhr per Postkarte, Fax oder E-Mail an: AZ Anzeiger AG Hauptstrasse 37, 4242 Laufen Fax 061 789 93 30 E-Mail raetsel@wochenblatt.ch Unter den richtigen Einsendungen verlosen wir einen Einkaufsgutschein im Wert von 50 Franken. Einzulösen bei:
Schwarzbuebe Apotheke, Breitenbach Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
mittel
SPORT
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HANDBALL
FUSSBALL
Handball – Gymnastik – TeamAerobic, die Vielfalt eines Vereins
Laufen stoppte Concordia
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Zweitligist Laufen zeigte gegen Concordia mit dem 1:1 eine Reaktion auf die Niederlage in Wallbach. In der 4. Liga behauptete Breitenbach mit einem 3:0 gegen Laufen Platz eins. Edgar Hänggi Sponsoren-Apéro: Der TSV Wahlen lud zum beliebten Anlass ein. us. Sponsoren-Apéro der Handballer im Gymnasium Laufen: Das bedeutet jeweils volles Haus, also 280 Zuschauer und neben dem Handball Vorführungen der verschiedenen Gruppen des TSV Wahlen. Die SG Wahlen Laufen empfing den Tabellensechsten, die HSG Siggenthal. Die Aargauer erwischten den besseren Start und lagen bereits nach vier Minuten mit 4:1 in Führung. Nun erwachten auch die Gastgeber und konnten Tor um Tor aufholen, sodass sie bereits nach zehn Minuten das Spiel drehen konnten und bis zum Schluss immer im Vorsprung lagen. Ja es gelang ihnen, trotz der Abwesenheit von fünf Stammspielern (RS, Ferien und Verletzung) eine tolle erste Spielhälfte. Sie dominierten die HSG Siggenthal sowohl im Angriff (Wurfquote 64%), wie auch in der Abwehr (gehaltene Schüsse der Torhüter 39%) klar. Die Laufentaler konnten mit einem beruhigenden Resultat von 21:9 in die Pause gehen. In der zweiten Spielhälfte setzte man vermehrt die jungen Spieler ein und kontrollierte die Partie – sodass am Ende ein ungefährdeter Sieg mit 34:23 eingefahren werden konnte. Vor, in der Pause und nach dem Spiel zeigten die Kids Dance Gruppe, die Gymnastikgruppen Jugend und die Team-Aerobic Aktive und Jugend des
FOTOS: ZVG
TSV Wahlen ihre Vorführungen. Die Zuschauer konnten sich davon überzeugen, dass alle Abteilungen in der Vorbereitung auf das Eidg. Turnfest 2019 in Aarau auf dem richtigen Weg sind. Es zeigt aber auch die grosse Vielfalt dieses Vereins von Leistungshandball der Junioren U11 bis zu den Aktiven (neun Teams) über Gymnastik (Jugend und Aktive) bis hin zur Team-Aerobic (Jugend und Aktive). Vor dem Spiel der ersten Mannschaft konnten auch die Junioren U15 von Bruno Eng ihr letztes Heimspiel gegen den HC Vikings Liestal mit 19:17 gewinnen. Den gelungenen Anlass schloss das «Zwei» mit einem 27:25 Sieg gegen Handball Birseck II ab. Damit befindet sich die SG Wahlen Laufen II in der Tabellenmitte ihrer 3. Liga Gruppe. Am Samstagmorgen wurde zum ersten Mal im Gym Laufen ein Schülerturnier im Schlumpfball (Lernspiel zur Einführung ins Handball), organisiert durch die SG Wahlen Laufen, durchgeführt. Es nahmen neun Teams daran teil und die SG Wahlen Laufen wird versuchen im Rahmen des Projekts «Handball macht Schule» in weiteren Schulklassen der Unterstufe in der Region Probelektionen geben zu können. Es wäre toll, wenn man diesen Anlass bis zum nächsten Jahr noch etwas ausbauen könnte.
Patrick Studer beim Torwurf: Die SG Wahlen Laufen siegte mit 34:23.
Sorgten für Unterhaltung: Das Team-Aerobic Aktive.
Auftritt in der Pause: Die Gymnastik Freestyle.
F
ür die Gäste aus Basel stieg der Druck vor der Partie im Nau zusätzlich. Nach dem Trainerwechsel vor dem Rückrundenstart und zwei Niederlagen lieferte Congeli viel Gesprächsstoff. Unruhe sei im Verein oder im Team keine entstanden, erklärte Präsident Thomas Steinemann. Dass dann Tabellenführer Bubendorf ausgerechnet zu einem Forfaitsieg kam, weil Black Stars zweite Equipe angeblich zu wenig Spieler hatte, verschärfte die Lage. «Wir müssen gewinnen, das wussten wir, nicht erst seit dem Forfaitsieg», meinte Rishi Suhanthan. Er ist nun als Cheftrainer für das Team verantwortlich. In der ersten Hälfte war Concordia die aktivere Equipe mit zwei, drei guten Tormöglichkeiten. Laufen beklagte vor dem Pausenpfiff einen Platzverweis. «Manchmal braucht es solche Aktionen. Wir kamen nach der Pause in Fahrt und pushten uns über den Kampfgeist.» Trainer Adnan Ercedogan war zufrieden mit der Leistung seiner Spieler. Dass der Druck halt doch da war, machte die Leistung der Basler nach dem Seitenwechsel deutlich. Erst die letzten rund 25 Minuten konnte der Favorit
Parade: Sascha Iten rettete Laufen ganz am Ende noch den Punkt. Druck erzeugen. Der Ausgleich fiel in der 90. Minute, was für die Laufentaler sicher ärgerlich ist, aber alles in allem doch irgendwie in Ordnung geht. In der 95. Minute rettete Goalie Sascha Iten mit einer Glanzparade gar noch den Punkt. Am Samstag spielt Laufen in Pratteln, das sich aus der Relegationszone entfernt und obwohl nur auf Rang 10 liegend auch nur drei Punkte Rückstand zu Rang sechs hat. In Pratteln hatte Laufen zuletzt immer Mühe. 4. Liga Nach dem harzigen Start in die Rückrunde läuft es Breitenbach wieder. Gegen Laufen schaute ein klarer 3:0-Erfolg heraus. Ein Sieg, der nötig wurde, denn Posavina (nur drei Punkte Rückstand) bleibt den Schwarzbuben im Nacken. Während Zwingen (3:1 in Reinach) ge-
FOTO: EH-PRESSE
wann, kam Röschenz in Binningen zu einem 3:3. Kleinlützel verlor zu Hause den Spitzenkampf gegen Posavina 0:2. Nach Verlustpunkten ist Kleinlützel noch immer Dritter. Am kommenden Samstag empfängt Laufen Oberwil und kann sich mit einem Sieg aller Abstiegssorgen entledigen. In Röschenz kommt es zum spannenden Derby gegen Kleinlützel, während die beiden Spitzenteams Aufgaben zu lösen haben, die machbar sind. Breitenbach steht das Kantonsderby in Hofstetten bevor. Soleita kämpft gegen den Abstieg und wird die Punkte sicher nicht ohne Kampfgeist überlassen. Posavina spielt gegen Reinach, das ebenfalls noch gegen eine Relegation kämpft. Mehr vom regionalen Sport findet man unter www.facebook.com/regiosportal.
INDIACA
Solothurner Indiaca-Wintermeisterschaft 2018/2019 Anfang November 2018 starteten wir in die Wintermeisterschaft 18/19 im Indiaca. 49 Mannschaften hatten sich angemeldet, erfreulicherweise waren es zwei Teams mehr als im vergangenen Jahr. Gespielt wurde in den Kategorien Damen 40+, Damen A/B/C, Herren 40+, Herren open, Mixed 40+ und Mixed A/B. In verschiedenen Runden schenkten sich die Teams nichts. Wie in vielen Sportarten, ist es auch im Indiaca so, dass der Letzte einer Kategorie absteigt. Der Erstplatzierte wiederum steigt in die nächst höhere Kategorie. Jeweils die Zweiten und Zweitletzten müssen noch ein Barrage Spiel absolvieren. Dieses fand am Donnerstag 4. April in der Turnhalle Büsserach statt. Die Saison 18/19 ähnelt ein wenig der Formel 1 in früheren Jahren. Da-
Zufrieden: Spielerinnen des TV Büsserach. FOTO: ZVG
mals als man nach den Rennen gefragt hat wer gewonnen hat, kam immer die Antwort. Ja wer wohl, Michael Schumacher! Bei uns war es dieses Jahr nicht anders. Wenn man nach den 6 Schluss-
runden fragte, wer der Gewinner war, kam prompt die Antwort. Ganz klar, das Team vom STV Niedergösgen! Und man darf sagen, sie haben sich den Sieg immer mit ganz klarem Abstand zum Zweitplatzierten geholt. Wir von der Fachgruppe Indiaca gratulieren dem 6fachen Kantonal-Meister zu der hervorragenden Leistung. Ebenso gratulieren wir den Teams aus dem Schwarzbubenland, die in den Rängen waren. Es sind dies: TV Büsserach, STV Himmelried, STV Meltingen-Zullwil und TV Breitenbach. Yolanda Hiestand SOTV FG Indiaca Auszug aus der Rangliste: Damen 40+: 2. TV Büsserach, Damen A: 2. TV Büsserach,3. STV Meltingen-Zullwil, Damen B: 2. STV Meltingen-Zullwil, Damen C: 2. TV Breitenbach
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DIE REGION MACHT SCHULE
SEKUNDARSCHULE LAUFENTAL
Berufsschnupperwoche der Sekundarschule Laufental Anfang Jahr fand an beiden Standorten der Sekundarschule Laufental wieder die Berufsschnupperwoche statt. Die Schüler und Schülerinnen der 8. Klassen sollten während einer Woche in verschiedenen Berufen schnuppern gehen, dabei ihre Wunschberufe hautnah erleben können und Kontakt mit der Berufswelt knüpfen. Der erste Schritt dazu ist die Suche nach einer Schnupperlehre. Dabei machten Schülerinnen und Schüler in Zwingen folgende Erfahrungen: «Ich habe meine Schnupperlehre durch die Internetseite yousty.ch gefunden.» «Man findet vor allem durch Freunde und Bekannte der Eltern Betriebe, die auch Schnuppertage anbieten.» «Leider bin ich auf viele Firmen gestossen, welche mir keine Schnuppermöglichkeit boten. Hier hilft nur eines: Nicht aufgeben! Es waren viele Telefonate und E-Mails nötig, bis ich meine Woche mit Schnuppertagen gefüllt hatte.» «Ich musste viele Arztpraxen anrufen und es kamen nur Absagen. Als Begründung wurde häufig angegeben, dass bei dem hektischen Alltag in einer Arztpraxis nicht noch Zeit bleibe, um zu erklären, was sie gerade tun. Als ich darauf selbst zum Arzt musste, habe ich meine Ärztin zum Schnuppern angefragt und mit ein bisschen Überredungskunst bekam ich einen positiven Entscheid.» «Ich würde empfehlen, die lenabb.ch (gemeinsamer Lehrstellennachweis der Kantone Basel-Landschaft und BaselStadt) zu benutzen, viele Firmen anzurufen, zu versuchen, immer nett zu sein und früh genug mit der Suche zu beginnen.»
Teamwork: Zora (links) und Laura stellen Blumensträusse her.
An der Infoveranstaltung zu Beginn der Schnupperwoche kam als Gastredner der stellvertretende Direktor der Wirtschaftskammer Basel-Landschaft und gab den Schülerinnen und Schüler wertvolle Tipps für die Stellensuche. Er animierte die Jugendlichen, sich im Rah-
men der Berufswahl ehrlich mit sich selber auseinanderzusetzen und mindestens drei Berufe näher in Betracht zu ziehen. «Berufswahl ist wie eine Shoppingtour», erklärte er. Man schaue verschiedene Dinge an und vergleiche diese. Schliesslich ist das
FOTOS: ZVG
Angebot gross: 210 verschiedene Berufe sind in der Nordwestschweiz erlernbar. Entsprechend muss man sich Zeit für sich und die Berufswahl nehmen, zumal auch die Konkurrenz gross ist. Auf eine KV-Lehrstelle bewerben sich beispielsweise 110 Personen. Im Schnitt
muss ein Jugendlicher 15 Bewerbungen schreiben, bis er eine Lehrstelle hat. Von rund 1000 Bewerbungen werden zirka 100 gar nicht erst angeschaut. Die Berufsschnupperwochen sind einer von vielen Schritten, welche die Schülerinnen und Schüler in ihrer Berufswahl unterstützen und ihnen einen möglichst optimalen und erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben ermöglichen sollen. Für die Jugendlichen ist die Lebensphase der Berufswahl in vielen Fällen eine grosse Herausforderung und oft auch von Misserfolgen geprägt. Eine der wichtigsten Hilfen sind dabei das Elternhaus und andere Bezugspersonen. Eine gute Vorbereitung in der Schule kann aber auch entscheidend mithelfen und zum Finden des Traumberufes führen. Martin Friedli
Die Region macht Schule
Action: Jonas beim Bearbeiten einer Kette.
Handwerk: Simon bearbeitet das Metall.
Die Region bietet seinen Jugendlichen anerkannt gute Bildungsmöglichkeiten. Schüler, Schülerinnen und Lernende unserer Region werden auch ausserhalb geschätzt. Damit leisten unsere Schulen einen grossen Beitrag zur Leistungsfähigkeit unseres Wirtschaftsraumes. Wir wollen unsere Stärken in der Bildung erhalten, weiter ausbauen, aber auch kommunizieren. Deshalb gibt die Promotion Laufental Jugendlichen die Möglichkeit im Rahmen einer vierteiligen Wochenblattserie über ihre Berufswahl zu berichten.
DORFPLATZ
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VERANSTALTUNG
EINGESANDT
Busdienst an die FCB Heimspiele
Generalversammlung Raiffeisenbank Birsig
Der offizielle FCB Fanclub «Gilgenberg» mit Sitz in Nunningen bietet einen attraktiven Fahrdienst an die Heimspiele des FC Basel 1893 an. Unser Bus mit maximal 15 Plätzen fährt FCB Fans sicher, komfortabel und stressfrei bis zum Schänzli und 30 Minuten nach dem Spiel wieder zurück in unsere Region. Warum also mit dem eigenen Auto anreisen? Der Busdienst steht unseren Fanclub Mitgliedern unentgeltlich zur Verfügung (Jahresbeitrag 40 Franken). Aber auch Nichtmitglieder sind herzlich dazu eingeladen von diesem Angebot Gebrauch zu machen, der Unkostenbeitrag beträgt lediglich 5 Franken pro Spiel. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre fahren in Begleitung eines Erwachsenen sogar gratis! Abfahrtszeit ist jeweils 75 Minuten vor Spielbeginn auf dem Dorfplatz in Nunningen. Die Route führt über Himmelried und Grellingen nach Basel. Nach Absprache können aber auch weitere Zustiegsorte individuell vereinbart werden. Anmeldungen nimmt Vizepräsident René Häner unter rshaener@bluewin / 079 366 89 24 bis einen Tag vor Spielbeginn gerne entgegen. Der Fanclub Gilgenberg freut sich auf viele Teilnehmer und gesellige Fahrten. René Häner
Am vergangenen Freitag fand in gewohntem Rahmen die Generalversammlung der Raiffeisenban Birsig statt. Im Congress-Center Basel, in der Mehrzweckhalle Mammut, Hofstetten, und in der Mehrzweckhalle Witterswil nahmen rund 1000 Personen an der Generalversammlung teil. Verwaltungsratspräsident Reto Forrer orientierte über die anstehenden Veränderungen bei Raiffeisen Schweiz und beantwortete zudem ausführlich eine Frage aus dem Publikum des letzten Jahres. Im Weiteren wies er auf die zahlreichen neuen Dienstleistungen wie «Raiffeisen Casa», «Lokalhelden.ch», «Aktion Kantonshauptstädte erleben» und den «Museumspass» hin. Auch erläuterte er aktuelle Möglichkeiten, um in der herrschenden Tiefzinsphase attraktive Renditen zu erzielen. Der Vorsitzende der Bankleitung, Hanspeter Straumann, kommentierte die Geschäftsahlen 2018. Die Hypothekarforderungen konnten in einem schwierigen Umfeld um 15,6 Millionen Franken auf 848,6 Millionen Franken gesteigert werden. Die Bank setze nach wie vor auf ein kontrolliertes Wachstum. Die Qualität der belehnten Objekten habe einen hohen Stellenwert. Die Kundeneinlagen erhöhten sich erfreulicherweise um 17,9 Millionen Franken auf 830,4 Millionen. Äusserst positiv entwickelt hat sich der Erfolg aus dem Kom-
missions- und Dienstleistungs-Geschäft. Anschliessend stellte Straumann die neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor. Speziell verwies er auch darauf, dass sich die Raiffeisenbank Birsig als Lehrbetrieb etablieren konnte und sowohl im laufenden Lehrjahr als auch im nächsten einen Ausbildungsplatz besetzen konnte. Nach Abschluss der statutarischen Geschäfte folgte der gemütliche
FOTO: ZVG
Teil des Abends. In Basel begeisterte Sarah Jane die Gäste mit ihrem neuen Programm. In Hofstetten verblüffte Zauberer Roberto Giobbi die Gäste mit seinen faszinierenden Tricks und in Witterswil spielten Karibum bekannte und weniger bekannte Lieder von Mani Matter. Eine rundum gelungene Generalversammlung entliess dann später am Abend die Mitglieder auf den Heimweg. Martin Speiser, Raiffeisenbank Birsig
Frühlingsputz Remelweide
Musikalisches Aprilwetter
Jahrgangsbaum 2018: Während die Jahrgängerinnen und Jahrgänger den Mittagsschlaf geniessen, buddeln die Väter den Baum ein. FOTO: ZVG
Noch Winter? Bereits Frühling?
Stars des Abends: Christoph Zehnder und Peter Wyss sorgten als Karibum für Unterhaltung.
EINGESANDT
Nach ausreichender Trocknung wird das Holz dereinst auf die Feuerstellen der Bürgergemeinde Kleinlützel im Gemeindebann verteilt. Die zahlreichen Feuerstellen sind gut unterhalten und stehen allen zur Verfügung. Wenn es die Bedingungen zulassen, kann also ab nächstem Jahr mit Remelholz gefeuert und grilliert werden. Am Nachmittag um 14.30 Uhr fand sich der Jahrgang 2018 mit Eltern, Grosseltern, Gottis und Göttis vor der Kirche ein. Für die zwölf neuen Einwohnerinnen und Einwohner pflanzten die Eltern unter fachmännischer Anleitung von Meinrad Gunti einen Lederapfelbaum. In der Apfelbaumallee unterhalb der Kirche gedeiht nun der 31. Jahrgangsbaum. Anschliessend offerierte die Bürgergemeinde Kleinlützel den Eingeladenen Wurst vom Grill, Getränke, Kaffee und Kuchen. Andy Zuber
GEDANKENSTRICH
Gini Minonzio
EINGESANDT
Die Bürgergemeinde Kleinlützel räumt die Weide auf und pflanzt den inzwischen traditionellen Baum für die Kinder des Jahrgangs 2018. Am Samstag, 30. März besammelte sich der komplette Bürgerrat Kleinlützel auf dem Remel. Ausgerüstet mit Fahrzeugen, Sägen, Gabeln, Schaufeln, Gertel etc. wird das Ziel des Weideunterhalts in Angriff genommen. Unterstützt vom Hirten Jonas Stich werden lose Steine und Äste auf der Weide eingesammelt. Dies erleichtert den mechanischen Unterhalt und beugt Verletzungen der Sömmerungsrinder vor. Abgebrochene Buchenäste wurden zu Brennholz verarbeitetet und zum Trocknen aufgeschichteten. Nach der schweisstreibenden Arbeit bei sommerlichen Temperaturen gönnt man sich eine feine kalte Käse-/Fleischplatte mit regionalen Spezialitäten auf der Terrasse der Besenbeiz Remel.
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Applaus für den Solisten: Die Musikgesellschaft Nuglar–St. Pantaleon gab in der Kirche St. Pantaleon ein Konzert. FOTO: ZVG Der Monat April ist bekannt für sein Potpourri an Wetterkapriolen. Die Musikgesellschaft nahm sich das Aprilwetter im positiven Sinne zum Vorbild und zauberte ein unterhaltsames und musikalisch abwechslungsreiches Programm in die Kirche von St. Pantaleon. Mit «Rainforest» (Es-Hornsolo von Roland Frei) und «Let it go» (Filmmusik aus Disney’s Frozen – gefroren) spielte das Wetter auch noch in zwei Musikstücken eine kleine Rolle. Nun aber von Anfang an. Nach einer rassigen Fanfare und zwei weiteren Stücken machte die Musikgesellschaft der Beginnersband Platz. Elf Jungbläserinnen und -bläser und ein Schlagzeuger zeigten, was sie in den wöchentlichen Proben unter der Leitung von Daniel Rhyner seit dem letzten August gelernt hatten. Das Publikum war von der tollen Darbietung begeistert. Das grosse Engagement und die erfolgreiche Förde-
rung ist für die Brassband in Nuglar – St. Pantaleon von grosser Bedeutung. Wie im Sport ist auch in der Musik der Nachwuchs sehr wichtig für die Zukunft. Nach der Jugend setzte die Musikgesellschaft ihr Konzert fort. Besonders erwähnenswert ist dabei das temporeiche Stück «Czardas». Das technisch sehr anspruchsvolle Stück meistert der Solist Andreas Hofmeier mit seinem Euphonium mit Bravour und erntete dafür tosenden Applaus. Mit «Share my yoke» zeigte Kevin Wagner, dass Brassmusik auch mit ruhigen und romantischen Klängen die Leute verzücken kann. Im Anschluss an die musikalischen Präsentationen trafen sich Musikanten und Besucher zum feinen Apéro und nutzten die Gelegenheit für angenehme Gespräche. Jürg Dietrich
Frühling? Winter? Frühling? Fragen Sie sich nach dem Schnee letzte Woche auch, wie Sie die jetzige Jahreszeit denn nun nennen sollen? «Astronomisch ist es klar! Der Frühling hat bereits am 20. März begonnen», höre ich schon all die sagen, die mit ihrem schnellen Zeigefinger gegoogelt haben. Diese Antwort hat aber einen grossen Haken: Ich bin keine Astronomin, deshalb kümmert mich die Tagundnachtgleiche nicht die Bohne. Nein, Frühling ist es, wenn es sich nach Frühling anfühlt! Bekanntermassen ist es mit den Gefühlen aber so eine Sache, und deshalb habe ich für Sie eine Checkliste der Symptome zusammengestellt. Ja genau, analog der Frageliste, die das Internet ausspuckt, wenn Sie googeln, ob die Flecken auf den Fingernägeln auf eine beginnende seltene Krankheit hindeuten. Hier also meine über Jahre erprobte Liste. Zählen Sie, wie viele Fragen Sie mit Ja beantworten können: A) Sie wurden zum ersten Mal im Jahr von einer Mücke gestochen. B) Sie haben Ihre Frau gebeten, beim Hund / der Katze die erste fette Zecke abzureissen. C) Die Katze hat in Ihrer Wäscheschublade Junge geworfen. D) Nichtskifahrerinnen haben den ersten Sonnenbrand eingefangen (Skifahrer haben das bekanntlich schon im Februar erledigt; das zählt nicht). E) Die Amseln tirilieren wieder. Durch Ihr Schlafzimmerfenster. Mit 90 Dezibel (in Fachkreisen auch Presslufthammer-Lautstärke genannt). Jeden Morgen zwei Minuten früher. F) Es ist so warm, dass Sie zum ersten Mal im Jahr am Samstagnachmittag das Stubenfenster wieder offen lassen können. G) Zum ersten Mal in der Saison bemerken Sie Ihren Nachbar im Garten. Er mäht. Und mäht. Und mäht. H) Der Schützenverein hat seine Vereinstätigkeit nach der Winterpause wieder aufgenommen. Konnten Sie mindestens fünf Fragen mit Ja beantworten? Dann ist definitiv Frühling! Wobei, wenn ich es mir genau überlege, so kommen mir plötzlich doch Zweifel, ob diese Symptom-Liste wirklich wissenschaftlich ist. Denn eigentlich zählen die Symptome F bis H nur einmal. Wie langjährige Beobachtungsreihen nämlich belegen, treten diese drei Symptome immer, immer am genau gleichen Tag auf!
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DIES UND DAS
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SPITEX THIERSTEIN/DORNECKBERG
EINGESANDT
Gut vernetzt für eine optimale Versorgung in der Region
Singen im Altersheim
Die SPITEX Thierstein/Dorneckberg arbeitet seit 44 Jahren in der Pflege und Hilfe zu Hause. Die Organisation ist in der Region stark verwurzelt und gut vernetzt. Unsere Mitarbeitenden sind in den umliegenden Dörfern aufgewachsen. Geschichten von früher schaffen Verbindung und Vertrauen. Die langjährige Firmenzugehörigkeit sorgt für Kontinuität und Stabilität. Das ist eine Qualität, die unsere Organisation auszeichnet! Wir sind gut vernetzt und pflegen den Austausch und die Zusammenarbeit und sorgen damit für eine optimale Versorgung aller Einwohner in der Region. Seit 2006 bilden wir Lernende aus. Während ihrer Ausbildung haben sie die Möglichkeit, ein Praktikum im Spital, in einer psychiatrischen Klinik oder in einem Alterszentrum zu absolvieren. Im Gegenzug übernehmen wir Lernende aus diesen Institutionen. Ganz eng arbeiten wir im Bereich der Aus- und Weiterbildung mit dem Zentrum Passwang
zusammen eingemietet sind. Da die Auslastung in einer Spitex nicht immer gleich hoch ist, helfen sich die SpitexOrganisationen in der Region mit Personal gegenseitig aus. Dasselbe funktioniert auch von Heim zu Spitex oder umgekehrt. Es ist immer eine Bereicherung für beide Seiten, einen Einblick in eine andere Organisation zu erhalten und wirtschaftlich gesehen sehr kosteneffizient. Auch spezifisches Fachwissen wie zum Beispiel im Bereich der Psychiatrie, Wundmanagement, Pflegeexpertise usw. wird miteinander geteilt und dort eingesetzt, wo es gerade gebraucht wird, sei es in der Spitex oder im Heim. So sind unsere Mitarbeitenden immer optimal ausgelastet. Wir setzen auf die Zusammenarbeit mit Partnern aus der Region und danken allen den weiteren Partnern für die langjährige gute Zusammenarbeit. Simone Benne
VERANSTALTUNG
Musikalische Achterbahnfahrt dust. Es dürfte recht turbulent zugehen am diesjährigen Jahreskonzert des Musikvereins Konkordia Kleinlützel. Denn es stehen ganz dramatische Titel auf dem Programm: «Thor: The Dark World», «Gladiator» oder «Cry Of The Falcon» beispielsweise. Einige Titel werden mit Filmszenen begleitet welche die Dramaturgie zusätzlich steigern. Den etwas schweren Stücken steht aber auch Leichtes gegenüber. Bei-
spielsweise «Planes» aus dem gleichnamigen Disney-Film oder «Erinnerung an Zirkus Renz», einem quirligen, temporeichen Xylophon-Solo. Unter der Leitung von Martin Schaad sind die Lützler Musikantinnen und Musikanten seit Wochen intensiv am Proben, um ihrem Publikum am kommenden Samstag, 13. April, 20.15 Uhr, im Gemeindesaal ein spannendes und unterhaltendes Programm zu bieten.
KLINIK ARLESHEIM
Volksleiden Kopfschmerz Fast jeder kennt sie, jeder Vierte leidet regelmässig unter ihnen. Nach Erhebungen von Migräne- und Kopfschmerzgesellschaften ist in Mitteleuropa der Begriff Migräne bei ca. jeder zehnten Frau und etwa jedem zwanzigsten Mann mit einer leidvollen eigenen Erfahrung verbunden. Regelmässige Spannungskopfschmerzen kennen je nach Gegend bis zu 25 Prozent der Bevölkerung. Der Neurologe Dr. med. Robert Fitger präsentiert im Rahmen des «Gesundheitsforums» am Donnerstag, 2. Mai, praxisrelevante Hinweise zu Diagnostik und Therapie von Kopfschmerzen. Ursachen und anthroposophisch erweiterte Therapieansätze stehen im Mittelpunkt seines Vortrags. Schulmedizinische Therapiemöglichkeiten werden
besprochen, wo sie von besonderem Interesse sind, zum Beispiel betreffend der Wirksamkeit von neuen Medikamenten und der Anwendung von speziell auf die Migräne ausgerichteten Medikamenten. Für Ihre Fragen bleibt ausreichend Zeit. Beim anschliessenden Apéro besteht auch die Möglichkeit des persönlichen Austauschs mit dem Referenten. Der Abend beginnt um 19 Uhr im Saal Pfeffingerhof. Das «Gesundheitsforum» dient dem Austausch des interessierten Publikums mit Fachärzten und findet jeweils am ersten Donnerstagabend im Monat statt. Aufgrund der begrenzten Platzzahl ist eine Anmeldung notwendig an kommunikation@klinik-arlesheim.ch oder via Telefon 061 705 72 15. Verena Jäschke
Am 31. März besuchte der Jodlerklub Erschwil-Beinwil das Altersheim Stäglen in Nunningen. Die strahlenden Augen, die vielen lachenden Gesichter und der grosse Applaus war ein grosser Dank für unseren Besuch. Mit unseren Liedern unter der bewährten Leitung von Cordelia Grünig konnten wir die Erwartung sicher erfüllen. Auch mit der klubeigenen Kleinformation oder unser bewehrtes Duett mit Cordelia Grünig und Eugen Christ boten wir etwas Abwechslung in den Alltag der Heiminsassen. Dass der Jodelgesang beliebt war, zeigten die vielen Insassen, welche mitgesungen haben. Mit den Zugaben «Bärgwanderig» und «dini Sell e chli la bambala la» sangen wir Mut und Zuversicht vor. Heinrich Bachmann
Auftritt: Der Jodlerklub Erschwil-Beinwil war zu Gast im Alters- und Pflegeheim Stäglen in Nunningen. FOTO: ZVG
EINGESANDT
Kantonsratssession Kaum ist die Session vorbei, erhalte ich wieder fünf Zentimeter Akten zum Studium. Wir von der SVP werden eine Standesinitiative zuhanden der Bundesversammlung einreichen mit dem Auftrag, das vorliegende EU-Rahmenabkommen bedingungslos abzulehnen. Der Vertrag bedeutet, dass die EU Gesetze erlässt und die Schweiz sie zu übernehmen hat. Volk, Kantone und Volk werden weitgehend ausgeschaltet. Von linker Seite wurde ein Auftrag eingereicht, die auf Bundesebene lancierte «Charta der Lohngleichheit im öffentlichen Sektor» mitzuunterzeichnen. Angenommen wurde dann vom Parlament leider der völlig unnötige Vorschlag des Regierungsrates, die «Charta» in Abwägung der zu erwartenden Kosten zu prüfen, was ja selber wieder Kosten verursachen wird. Die Lohneinreihung beim Staat ist heute eine riesen Bürokratie,
wobei peinlich genau beachtet wird, dass Lohngleichheit bei gleicher Arbeit besteht. Eine nochmalige Überprüfung der Überprüfer ist völlig sinnlos. Die Solothurner Regierung muss aufgrund eines weiteren Auftrages mit einem Gutachten abklären, welche Möglichkeiten es für den Umgang mit Religionsgemeinschaften gibt. Natürlich geht es um den Islam. Warum hier eine teure Expertenkommission eingesetzt werden muss, nachdem wir schon genügend Material haben, ist unbegreiflich. Seit 1974 fördert Belgien den Islam. Heute gibt es dort Parallelgesellschaften. Der Bau von Moscheen und die Ausbildung von Imamen wurden der islamischen Weltliga mit ihrem antiwestlichen Gedankengut überlassen, die zu einem guten Teil von Saudi-Arabien finanziert wird. Der Gründer der Al-Rahman-Moschee in Zürich, Herr Adigüzel ist Initi-
ant eines toleranten Glaubens. Er meinte: Die Zeit ist noch nicht reif für die öffentlich-rechtliche Anerkennung, da man nicht weiss, was man genau anerkennen wird. Selbstverständlich blasen jetzt die Linksgrünen im Kanton die Windmühlen an und wollen, dass unser Kantönli das Weltklima rettet. In Deutschland und wohl auch in der Schweiz machen die Grünen die meisten Interkontinentalflüge; ein einziger Flug hin und zurück lässt gemäss dem Tamedia-Magazin jährlich eine Tonne Gletschereis abschmelzen. Während der CO2-Ausstoss in der Schweiz zurückgeht, hat er in China um 5% , in Indien um 6% und in den USA um 3% zugenommen. Peter M. Linz, Büsserach Kantonsrat der SVP
VERANSTALTUNG
Starke Grosseltern – Starke Kinder PR. Grosseltern werden heute sehr gebraucht. Immer mehr Mütter sind erwerbstätig, unregelmässige Arbeitszeiten nehmen zu und die öffentliche Kinderbetreuung ist immer noch vielerorts unzureichend. Sie werden auch emotional sehr gebraucht! Oft bieten sie den Enkeln liebevolle und stabile Beziehungen. Das fördert die soziale Entwicklung der Enkel und stärkt ihre psychische Widerstands-
fähigkeit. Grosseltern sind wichtig. Trotzdem gibt es manchmal auch Ärger und Spannungen zwischen den drei Generationen. Gute Beziehungen sind nicht ohne aktives Bemühen zu haben. An den drei Kursabenden haben Grosseltern die Gelegenheit sich auszutauschen und zu erfahren, was sich in puncto Erziehung in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Themen: Gross-
VERANSTALTUNG
KLINIK ARLESHEIM
Bewerbungsfrist für 2020 endet bald
Aquarelle von Edgar Spittler
Die «Trotte Arlesheim» ist ein Haus für Kultur und Begegnung, das für verschiedene Veranstaltungen eine wunderbare Kulisse bietet. So werden hier auch regelmässig Ausstellungen gezeigt, wie zum Beispiel aktuell unter dem Titel «Hype und Nostalgie». An dieser Ausstellung zeigen Mixedmedia-Künstlerin Paula Pakery und Metallobjekt-Künstler Paul Stadler bis inkl. 21. April in der Trotte, auf dem Vorplatz und auf dem alten Friedhof ihre Werke. Die von der Gemeinde eingesetzte Kulturkommission ist verantwortlich für die Auswahl und das Jahresprogramm der Ausstellungen in der Trotte. Aktuell bereiten wir bereits das Programm für 2020 vor. Wir möchten die Künstlerinnen und Künstler gern ermutigen, sich für eine Ausstellung im nächsten Jahr zu bewerben. Die Bewerbungsfrist läuft noch bis zum 20. April. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung, die Sie per Post an Anne-Catherine Bayard, Administration Trotte, Alemannenweg 2, 4144 Arlesheim schicken können. Weitere Informationen zur Bewerbung erhalten Sie per E-Mail an acbayard@bluewin.ch oder unter Tel. 061 701 32 70. Die Kulturkommission
Edgar Spittler hat sein Arbeitsleben ganz der Kunst gewidmet: Ab 1970 verband er sich als Porzellanmaler zunächst mit einer grossen Genauigkeit und engagierte sich in autodidaktischen malerischen Studien. Von 1982 bis 1985 besuchte er das Seminar für Malerei in Stuttgart bei Brigitte Ketterlinus, das auf anthroposophischer Grundlage ausbildete. Zwischen 1986 und 2003 unterrichtete er selbst dort. Seit 2003 wirkt er als freischaffender Maler und Kursleiter und lebt in Bozen im Südtirol. In seinen Naturbildern versucht er, durch den künstlerischen Prozess mit der lebendig-geistigen Welt in Berührung zu kommen, damit etwas von ihrem Wirken im Bild erscheinen kann. Oder seine Arbeit an geisteswissenschaftlichen Themen findet bildnerischen Ausdruck – wie etwa in den ausgestellten Werken zum Ostergeschehen. Die Ausstellung dauert vom 13. April bis 17. Juni und ist täglich von 8 bis 20 Uhr geöffnet (sonntags ab 9 Uhr). An der Ausstellungseröffnung am 28. April um 16 Uhr im Foyer Haus Wegman spielen Eva Burg (Violine) und Anne Günther (Altflöte). Der Künstler gibt eine Einführung in sein Schaffen. Georg Hegglin
eltern im Wandel der Zeit – was macht die Beziehung zu Grosseltern für Enkel so wertvoll – Werte und Generationengrenzen – Unterschiede und Gemeinsamkeiten – Vertrauen und Anerkennung macht Familien stark –- Konflikte konstruktiv bewältigen. Mittwoch, 8.5./15.5./22.5.2019 von 15.30-17.30 Uhr. Anmeldung und weitere Informationen unter Fachstelle kompass 032/624 49 50 oder www.kompass-so.ch
DIES UND DAS LESERBRIEF
LESERBRIEF
WANDERTIPP
Widerstand gegen Mobilfunkantenne
Waffenrechtsvorlage
Wanderung um den Fürberg
Leserbrief zum Artikel «Widerstand gegen Mobilfunkantenne» des WochenBlatt vom 4. 4. 2019
Die Annahme der Vorlage zur EU-Waffenrichtlinie am 19. Mai 2019 gefährdet die jahrhundertalte Tradition des Schiesssportes in unserem Land. Die Mehrzahl der zur Ausübung dieser Sportart verwendeten Sportgeräte wird dadurch verboten. Ebenfalls wird die Gewinnung und Förderung von Mitglieder für Schützenvereine massiv erschwert. Der Vollzug dieser Bestimmung bedeutet enormer administrativer Mehraufwand für viele Amtsstellen und verursacht hohe Kosten für die Allgemeinheit. Es ist nicht korrekt zu glauben, bei Ablehnung dieser Vorlage werde das Schengen-Dublin Abkommen zwischen der Schweiz und der EU automatisch aufgelöst. Es besteht die Möglichkeit, für eine verträglichere Lösung neu zu verhandeln. Die dazu vorgesehene Frist bedeutet jedoch eine Herausforderung. Es ist auch im Interesse der Mitgliedstaaten des Schengen-Dublin-Raumes die Schweiz als Mitglied nicht zu verlieren. Aus diesen und vielen weiteren Überlegungen ist die Vorlage zur EU-Waffenrichtlinie deutlich abzulehnen. Andreas Bringold Beinwil
Ostermontag, 22. April Das Benkerjoch ist ein Pass, der Küttigen mit Oberhof verbindet. Der Pass wurde 1426 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Bis 1801 bildete er die Grenze zwischen Vorderösterreich und der Eidgenossenschaft. Streckendaten: Länge: 12.5 km, Aufstieg 172 m, Abstieg 482 m, Zeit: 3 ½
Dass in Wahlen eine Natelverbindung unterbrochen wird, ist auch ohne neue Mobilfunkantenne in ferner Zukunft nahezu ausgeschlossen. Die Geschwindigkeit der Datenverbindung für Smartphones könnte dereinst weniger mitwachsen. Somit würden Videofilme hier langsamer heruntergeladen werden können, als an einem besser ausgebauten Standort. Verschiedene weitere Aspekte wurden an der Informationsveranstaltung von vorletzter Woche komplett ausgeblendet. Zum Beispiel die Rechtslage für die Kirchgemeinde. Die Kirchgemeinde ist voll haftbar für Schäden, die aufgrund der Antenne entstehen. Gemäss Nachbarrecht ZGB Art. 684 ist klar festgelegt, dass übermässige Einwirkungen auf Nachbarn zu verhin-
dern sei und für alle schädlichen und nicht gerechtfertigten Einwirkungen (u.A. explizit Strahlung) eine klare Haftung besteht, da ebendiese verboten sind. Offen ist auch, wer für Wertminderungen an Immobilien in der umliegenden Nachbarschaft aufkommt. Die Kirchturm-Antenne wäre zwar versteckt, Kaufinteressenten haben heute jedoch auf der Website des Bakom und auf dem Geoportal des Kanton Baselland eine uneingeschränkte Einsicht in die Bestrahlungsstärke und über alle Antennenstandorte. Vergessen wurde auch, dass WLAN/WiFi deutlich schwächer strahlt und jederzeit ausgeschaltet werden kann. Nicht so die Mobilfunkantenne. Sie strahlt 24 Stunden am Tag an 365 Tagen im Jahr in mindestens hundertfach höherer Leistung. Florian Jaton Wahlen
LESERBRIEF
«Strahlungsfreier Kirchturm» für Wahlen und Bärschwil! In Wahlen will Swisscom und in Bärschwil Sunrise eine Mobilfunkantenne in den Kirchtürmen installieren. Damit sollen Funklöcher eliminiert werden. Hat uns die derzeitige Strahlenbelastung bereits dermassen zugesetzt, dass wir nicht mehr klar zu denken vermögen, und wir das Gefühl haben, wir müssten überall und zu jeder Zeit erreichbar sein? Aber zu welchem hohen Preis ist diese uneingeschränkte Erreichbarkeit erhältlich? In Wahlen regt sich glücklicherweise Widerstand. Gratulation! Was ich an beiden Orten besonders bedenklich finde, ist die Tatsache, dass die Schulhäuser nicht weit von den Kirchtürmen entfernt sind. Ich gehe jetzt noch nicht mal auf 5G ein, das meiner Meinung nach uns noch vollends den Rest geben wird. Ich appelliere aber an beide Kirchgemeinderäte, ihre Verantwortung zum Schutze der Bevölkerung wahrzunehmen und es nicht soweit kommen zu lassen wie in folgendem Beispiel beschrieben: Vor drei Jahren wurde in der Stadt Ripon (Kalifornien) ein Mobilfunkmast direkt auf einem
Schulgelände installiert, obwohl das Stadtreglement eine Entfernung von 450 Meter zu Schulen empfiehlt. Daraufhin erkrankten vier Schüler und drei Lehrer an Krebs. Anfang März 2019 forderten ungefähr 200 Eltern der 400 Schüler von der Schulbehörde die Entfernung des Mobilfunkmasts. Einige Eltern nahmen sogar ihre Kinder von der Schule. Der Präsident der Schulbehörde erklärte jedoch, dass der Funkmast innerhalb der «sicheren Grenzwerte» sende. Die Eltern liessen nicht locker und beauftragten eine unabhängige Firma die Strahlungswerte des Funkturms zu messen. Diese mass eine weit höhere Strahlung auf dem Schulgelände als die vom Funkturmbesitzer beauftragte Firma. Am 25. März 2019 gab der Besitzer des Mobilfunkmasts bekannt, dass er die Besorgnis der Eltern verstehe und schnellstmöglich nach einer Lösung suchen werde, um den Funkturm zu entfernen. Wer übernimmt in Wahlen und Bärschwil die Verantwortung für allfällig auftretende gesundheitliche Schäden? Martin Bracher, Büsserach
LESERBRIEF
Ziele erreicht – Merci Die Regierungs- und Landratswahlen 2019 gehören schon beinahe der Vergangenheit an, und doch nicht ganz, denn jetzt folgen die Analysen. Die SP Baselland und Laufental haben ihre drei gesteckten Ziele allesamt erreicht: Wieder in der Regierung vertreten, neu wählerstärkste Partei im Landrat und den Laufentaler SP-Sitz bravourös verteidigt. Die drei Kandidatinnen und drei Kandidaten der SP-Landratsliste im Wahlkreis Laufen sind als Team aufgetreten und haben mit Freude einen langen Wahlkampf (nach der frühen Nomination im Sommer 2018) bestritten. Neben Standaktionen, Einkäufen in kleinen Läden, einer öffentlichen Veranstaltung in Zwingen sowie unzähligen Telefonaktionen war die SP auf der Strasse, an öffentlichen Anlässen und in Leserbriefen präsent. Die Stimmbevölkerung konnte sich somit ein Bild ihrer Vertretung im Landrat machen. Die SP wurde dafür belohnt und bedankt sich herzlichst beim Souverän fürs Vertrauen. Sozial- und bildungspolitische Anliegen sowie Verkehrs-, Umwelt- und Gesundheitsfragen werden die kommende Legislatur in Liestal prägen. Sabine Asprion Wahlkampfleiterin SP, Laufen
LESERBRIEF
Grün sagt Danke
SCHMINKBERATUNG
Freitag, 26. April 2019
Für uns als Grüne Laufental sind die Landratswahlen ein Zeichen dafür, dass wir als Partei angekommen sind. Mit einem Wähleranteil von 10 Prozent und 2600 Stimmen für uns Kandidaten haben wir uns gegenüber von 2015 enorm gesteigert. Schade, dass uns die Überraschung nicht ganz geglückt ist. Mehr als ein Trostpflaster ist ja das Abschneiden im Kanton, wo wir sechs Mandate dazu gewonnen haben. Auch das gute Resultat von Isaac Räber und die Wahl von Kathrin Schweizer bei der Regierungswahl freut uns sehr. Danke an alle, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. Wir sehen dies als Auftrag, uns in Zukunft im Laufental stärker einzubringen und klar zu positionieren. Um dies zu erreichen brauchen wir weiter Unterstützung, sei es als Mitglieder, Sympathisanten oder in losen Interessengruppen zu Einzelthemen. Den unser Ziel ist nicht primär, die Wahl einzelner Personen, sonder bei unseren Anliegen als ökologisch konsequente, sozial engagierte, wirtschaftlich nachhaltige Gesellschaft weiter zukommen. Evelyn Buchwalder Reto Kurth Co-Präsidium Grüne Laufen
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Donnerstag, 11. April 2019 Nr. 15
Std., Treffpunkt: 09.20 Uhr Bahnhofhalle Basel SBB, Billett: U-Abo oder Tageskarte TNW Ausrüstung: Dem Wetter entsprechend. Verpflegung: Aus dem Rucksack, Leitung: Nik Pfister, Tel. 061 361 70 76 oder 079 724 33 08. Anmeldung: Bis Gründonnerstag, 18. April. Naturfreunde Schweiz Sektion Baselbiet Details und weitere Wanderangebote auf www.naturfreunde-nw.ch
LESERBRIEF
Erhalt der Schützentradition Bei uns in der ganzen Region übernehmen die Schützenvereine als Treffpunkt für Jung und Alt eine wichtige Aufgabe und sind die Basis unserer historischen Tradition. Der Bezirksschützenverband hat seit seiner 130-jährigen Geschichte sehr erfolgreiche Schützen hervorgebracht, welche wie mein Onkel Charles Jermann oder Peter Stähli auch international sehr erfolgreich waren und als Spitzenleistung sogar Gold- und Silbermedaillen an Weltmeisterschaften erzielen konnten. Im Bezirk üben aktuell eine beachtliche Zahl erfolgreicher Schützinnen und Schützen ihren Sport aus. Der Schiesssport ist auch bei den Jungschützinnen und Jungschützen wieder sehr beliebt, was die grosse Beteiligung an den Trainings und Wettkämpfen bestätigt. Die kommende erfolgreiche Schützengeneration trainiert mit den traditionellen Ordonnanzsportgeräten. Das Waffenrecht wurde in der Vergangenheit schon mehrfach verschärft. Mit der Ablehnung der Waffeninitiative
im Jahr 2011 hat das Schweizer Volk den betroffenen das Vertrauen ausgesprochen. Mit der erneuten Auflage über den Umweg über Schengen wird ein weiteres Mal versucht restriktiv Einfluss zu nehmen. Ein Grossteil der benutzten Sportgeräte wäre bei Annahme als verbotene Waffen klassiert und nur mit einer Sondergenehmigung erwerbbar. Die Ausübung des traditionellen Schiesssports würde zusätzlich unnötig erschwert und behindert. Mit einem Nein am 19. Mai zum neuen Waffengesetz kann dem Einhalt geboten werden. Schengen hat der Schweiz pro Jahr 14mal mehr Kosten verursacht, als bei der Abstimmung im Jahr 2005 vom Bundesrat informiert. Das Risiko eines Ausschlusses aus dem Schengen Raum ist minimal. Die besten Beitragszahler stellt man nicht vor die Türe. Edi Jermann GR Dittingen
Redaktionsschluss Für Beiträge auf dieser Seite gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr Bei später eintreffenden Beiträgen kann ein Erscheinen in der nächsten Ausgabe nicht garantiert werden. redaktion.laufen@wochenblatt.ch
LESERBRIEF
Apropos Bauverwaltung Dornach: Bitte um Transparenz Es ist schon acht Wochen her, seit die Anschuldigungen gegen den Bauverwalter Dornach in dieser Zeitung laut wurden. Die Antwort des Gemeindepräsidenten, der sich vor den Chefbeamten stellte, blieb nicht unwidersprochen. Gemeinderatsmitglieder distanzierten sich vom «Alleingang» ihres Kollegen. Seither herrscht Schweigen im Walde. Das ist weder für den betroffenen Gemeindemitarbeiter noch für die interessierte Öffentlichkeit eine erfreuliche Situation. Zwar arbeiten die Handwerker wieder in der Liegenschaft am Juraweg.
Aber es fehlt eine klare Stellungnahme der Gemeinde zu den in den Medien geäusserten Vorwürfen. Soll die Sache einfach ausgestanden werden? Oder laufen Untersuchungen, sodass die Einwohner wissen dürfen, dass der Gemeinderat die Sache ernst nimmt? Es ist für die Vertrauensbildung gegenüber der Bevölkerung unerlässlich, dass nun endlich einmal informiert wird. Lieber Gemeinderat respektive Gemeindepräsident, sag uns, was Sache ist! Hanspeter Ruesch
LESERBRIEF
Die Unvernunft hat gesiegt Gemäss «Liesberg Aktuell» (Publikationsblatt der Gemeinde) kann das Feuerwehrmagazin nun gebaut werden. Allerdings verschweigt der Gemeinderat die nun letztlich auflaufenden Kosten. Denn mit allen Auflagen, insbesondere durch den Bau auf einer ehemaligen Abfalldeponie, dürften diese den budgetierten Betrag von 1,4 Mio. Franken überschreiten. Warum ist der geplante Bau unvernünftig? 1. weil gar nie seriös abgeklärt wurde, ob ein Anschluss an die Stützpunktfeuerwehr Laufen langfristig nicht die bessere Lösung wäre, 2. billigere Varianten grundsätzlich nicht in Erwägung gezogen wurden. 3. behauptet wurde, wir könnten uns das leisten, weil die Gemeinde finanziell gut dastehe. Dass in der Zwischenzeit
der Steuersatz von 55 auf 61 Prozent erhöht wurde und die Verschuldung bald neun Mio. Franken beträgt, war keine Info wert! Machen wir nur weiter so, der Pleitengeier ist schon im Anflug: Man bedenke der weiteren offenen Projekte wie zum Beispiel Kindergartenerweiterung, Bachoffenlegung (Mühlibach), Wegfall Entschädigung Kelsag, Ausbau Rohrbergweg, Abbruch Brücke (bei Conys –Treff), etc, etc. Was ist jetzt eigentlich, mit dem an der Gemeindeversammlung beschlossenen Werkhof? Oder mit dem bewilligten Geld dafür? Die Orientierungsfreudigkeit des Gemeinderates lässt auch da zu wünschen übrig! Hans-Peter Herrmann Raimund Steiner
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Landfrauen Gilgenberg: Die Mitglieder der Dorfsektion Nunningen des Bäuerinnen- und Landfrauenvereins Gilgenberg hatten den Saal im Alters- und Pflegeheim Stäglen, Nunningen, frühlingshaft hergerichtet. Rund 60 Frauen nahmen an der fröhlichen 59. Generalversammlung am letzten Freitagabend teil . Die Präsidentin Edith Hänggi (2.v.l.) führte zügig durch die Traktandenliste. So blieb den Frauen viel Zeit fürs Plaudern. Zu Besuch war der Präsident des Landwirtschaftlichen Bezirkvereins Thierstein, Landwirt und Lokomotivführer Daniel Zürcher, (r.). FOTO: BENILDIS BENTOLILA
REGION
BREITENBACH
Nachbarschaftshilfe
Künzli will in den Ständerat
WoS. Seit 15 Jahren gibt es das Angebot der Nachbarschaftshilfe der BewegungPlus Laufen. Als Gruppe von Freiwilligen will die Nachbarschaftshilfe bei diversen Arbeiten helfen! Egal ob Hilfe im Haushalt, beim Umzug oder zum Pflanzen giessen, die Nachbarschaftshilfe hilft gratis. Weshalb gratis? Ganz einfach, weil Gottes Liebe gratis ist! Und die möchte die Nachbarschaftshilfe praktisch sichtbar machen. «Wir versuchen in Notsituationen einzuspringen und beraten auch, wie weitere Hilfe oder Entlastung möglich wird.», meint Helen Rettmer, die neue Leiterin der Nachbarschaftshilfe Laufental und Schwarzbubenland.
dust. Dieter Künzli, Gemeindepräsident von Breitenbach, hat Interesse angemeldet, sich als Kandidat für die Wahl in den Ständerat zur Verfügung zu stellen. Gestern Mittwoch, Dieter Künzli nach Redaktionsschluss, tagte der Vorstand der FDP Breitenbach. «An dieser Sitzung werden wir Dieter Künzli der FDP DorneckThierstein als Ständeratskandidat vorschlagen», erklärte Christian Thalmann, FDP-Ortsparteipräsident, vor der Sitzung. Mark Winkler, Präsident der FDP Dorneck-Thierstein, bestätigte das Interesse Künzlis und zeigte sich erfreut über eine allfällige Kandidatur aus dem
Jubiläum einmal anders: Vom 15. bis 18. April 2019 hilft die Nachbarschaftshilfe beim Garten- und Frühlingsputz all denen, die Hilfe brauchen (solange bis sie ausgebucht ist). So erreichen Sie die Nachbarschaftshilfe: 061 761 80 78 oder info@nachbarschafts-hilfe.ch.
ÖFFNUNGSZEITEN: Mo 16.00 – 24.00 Uhr Di – Do 14.00 – 24.00 Uhr Fr/Sa 14.00 – 02.00 Uhr So 14.00 – 23.00 Uhr Fr/Sa ab 21.00 Uhr (Mindestalter 18 Jahre) Das Salmen-Team freut sich auf Ihren Besuch!
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Schwarzbubenland. «Wir werden diese auf jeden Fall unterstützen», kommentierte er gegenüber dem Wochenblatt. Am 24. April wird die FDP Kanton Solothurn anlässlich ihrer Delegiertenversammlung in Bellach ihren Ständeratskandidaten wählen. Dieser wird dann am 20. Oktober gegen die beiden Bisherigen Pirmin Bischof (CVP) und Roberto Zanetti (SP) antreten. Neben Dieter Künzli stellt sich auch Stefan Nünlist, Präsident FDP Kanton Solothurn, aus Olten als Kandidat für das Stöckli zur Verfügung. Nünlist kandidiert gleichzeitig für den Nationalrat. Der frühere Oltner Stadtparlamentarier hat gemäss «Solothurner Zeitung» als persönlicher Mitarbeiter der Bundesräte Jean-Pascal Delamuraz und Pascal Couchepin politische Erfahrung gesammelt.
Unfall mit Verletzten MELTINGEN. WoS. In Meltingen hat letzte Woche am Mittwochnachmittag eine Autolenkerin die Kontrolle über ihr Fahrzeug verloren und kollidierte mit mehreren parkierten Fahrzeugen. Die Lenkerin und ihre Beifahrerin wurden in Spitäler gebracht, teilt die Polizei mit. Die Autolenkerin fuhr gegen 15 Uhr die Strasse Oberfeld hinunter. Aus noch zu klärenden Gründen verlor die 85-Jährige dabei die Kontrolle über ihr Auto und kollidierte beim Kreuzungsbereich mit insgesamt drei Fahrzeugen, die auf dem Parkplatz der ehemaligen Meltinger-Abfüllerei parkiert waren. Die vier involvierten Personen- und Lieferwagen wurden stark beschädigt. Die Lenkerin und ihre Beifahrerin wurden bei dem Unfall verletzt; die über 80-jährige Beifahrerin wurde in ein Spital geflogen. Wildblumen für Wildbienen BREITENBACH. WoS. Am kommenden Samstag, den 13. April, findet bereits zum fünften Mal in Breitenbach ein Kräuter- und Wildpflanzenmarkt statt. Von 8.30 bis 11.30 Uhr werden auf dem Eugen-Saner-Platz einheimische Stauden, Blumen und Kräuter angeboten. Die Pflanzen stammen aus einer Bio-Gärtnerei der Region und eignen sich auch für den Balkon und die Terrasse. Die Umweltkommission Breitenbach organisiert den Anlass. Freie Plätze im Sommerlager REGION. WoS. Wolltest du schon immer mit Freunden oder Freundinnen die Natur entdecken, Spiele spielen und abends am Lagerfeuer singen? Dann bist du im Sommerlager des Jungendnaturschutz Laufental genau richtig. Vom Samstag 27. Juli bis Samstag 3. August bietet die JuNa 8 bis 15-Jährigen eine spannende und abwechslungsreiche Lagerwoche. Anmeldung sowie weitere Informationen unter www.juna-laufental.ch oder direkt bei Debora unter 076 442 16 69.
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
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Der Zopf Von Laetitia Colombani
Wie können dieselben Haare das Leben von drei Frauen auf verschiedenen Kontinenten zu einer unvergesslichen Geschichte zusammenflechten? Lassen Sie sich von diesem wundervollen Buch überraschen. Samita, eine junge starke Frau aus den ärmsten Verhältnissen Indiens stammend, kämpft für die Zukunft ihrer Tochter und entflieht den menschenunwürdigen Lebensumständen. Giulia lebt in Palermo. Sie arbeitet in der Fabrik, die schon seit Generationen ihrer Familie gehört. Nach einem Unfall liegt der Vater im Koma und sie muss ungewöhnliche Entscheidungen treffen, um den bevorstehenden Konkurs der Firma abzuwenden. Und dann geht’s nach Montreal zu Sahra, der erfolgreichen Anwältin und Mutter von drei Kindern, die es scheinbar problemlos schafft, ihre Karriere und ihr Leben zu meistern, bis ihr eigener Körper sie ausbremst. «Der Zopf» ist ein starker Roman, der Mut macht und den man so schnell nicht wieder vergisst! Fabiola Gasser