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Donnerstag, 31. März 2022

114. Jahrgang Nr. 13 www.kungfu21.ch

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«Es tut weh, Russe zu sein» Der in Kleinlützel wohnhafte, russische Autor und Putin-Kritiker Mikhail Schischkin nimmt kein Blatt vor den Mund, wenn es darum geht, die Tragik des Krieges in der Ukraine und die unmenschlichen Angriffe auf dieses demokratische Land zu dokumentieren.

Diesen Krieg kann Putin weder gewinnen noch verlieren. Wie genau sein Ende kommt, weiss niemand, aber es kommt ohne Zweifel. Und dann muss eine totale Entputinisierung Russlands stattfinden. Ohne nationale Schuldanerkennung hat Russland keine Zukunft.

Martin Staub In welcher Beziehung stehen Sie zur Ukraine? Und zu Russland? Mikhail Schischkin: In diesen Tagen tut es weh, Russe zu sein. Russische Raketen töten täglich Kinder. Und mit jedem abgerissenen Leben wird der Hass gegen alles Russische nur steigen. Was kann ich tun? Nur sprechen, schreiben, auftreten. Erklären: Russland ist nicht Putin. Ich mache, was ich kann. Wir haben eine Familie aus der Ukraine aufgenommen. Der Krieg in der Ukraine dauert nun bereits fünf Wochen. Wie beurteilen Sie die Situation heute? Jeder Tag bringt den Sieg der Ukraine und die Niederlage des putinschen Regimes näher. Was muss passieren, damit dieser Krieg endet? Ich hoffe auf den Selbsterhaltungstrieb der russischen Offiziere und Generäle, die jetzt in die Ukraine gehen wie Schafe zur Schlacht. Nur sie können diesen Krieg stoppen, indem sie die verbrecherischen und selbstmörderischen Befehle des verrückten Führers im Kreml verweigern.

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Schämt sich für ein Land, das nicht mehr seines ist: Michail Schischkin in seinem Garten in Kleinlützel. FOTO: MARTIN STAUB Sie bezeichneten die Drohungen von Putin vor Kriegsausbruch als «Säbelrasseln» (NZZ, 19.02.2022). Glaubten Sie damals noch nicht an einen Kriegsausbruch? Das glaubte ich nicht, wie auch jeder normale Mensch glaubte, dass Putin mit diesem Krieg einen Suizid begehen würde. Und doch hat er das gemacht.

Sehen Sie ein Ende der Ära Putin? Und was kommt danach? Ich weiss nicht, was kommt. Aber ich weiss, was kommen muss. In Russland gab es keine Entstalinisierung, keine Nürnberger Prozesse für die Kommunistische Partei. Da haben wir das Resultat: eine neue Diktatur. Naturgemäss braucht eine Diktatur Feinde und einen Krieg.

Für uns Westeuropäer ist schwer nachvollziehbar, dass sich die russische Bevölkerung nicht stärker auflehnt gegen die Diktatur, gegen den Krieg, gegen Putin. Einige Mutige gehen zwar auf die Strasse, werden aber sofort festgenommen. Wäre die Masse der Mutigen grösser, wäre doch die Polizei überfordert. Sie haben recht, mit zehn Millionen Russen auf den Strassen wäre die Wende möglich. Aber aktuell ist die letzte Zeile des berühmten historischen Dramas «Boris Godunow» von Puschkin: «Das Volk schweigt.» An der KGB-Schule hat Putin gelernt: Erpressung und Angst machen Wunder mit Menschen. Es sind die Überlebenserfahrungen über Generationen hinweg: Schweigen ist sicherer. Die Macht hat immer recht. Die Macht hängt nicht von der Meinung der Bevölkerung ab, sie ist einfach da oben, und man muss gehorchen, egal welcher Befehl kommt. Das macht den russischen Zaren sakral. Und wer widerspricht, wird ermordet wie Nemtzow oder landet im Gefängnis wie Alexei Navalny und Hunderte politische Häftlinge. Oder in der Emigration. Die ältere Generation sitzt bis jetzt fest unter dem Hammer des putinschen Fernsehens. Die sind überzeugt, dass der Westen Russland überfallen will, deshalb denken sie, sie müssten die Heimat verteidigen wie ihre Grossväter dies tun mussten. Der Satiriker Kosma Prutkow sagte im 19. Jahrhundert: «Ein Mensch gleicht einer Wurst — womit du ihn füllst, das wird er werden.» Fortsetzung auf Seite 13

3 ºC 5 ºC

Freitag, 01.04.2022 Meist stark bewölkt. Gelegentlich Schauer und Schneeregen bis in die tiefe Lagen. Samstag, 02.04.2022 Stark bewölkt und Schneeflocken bis in die tiefen Lagen.

0 ºC 2 ºC

-1 ºC 5 ºC

Sonntag, 03.04.2022 Etwas Wetterberuhigung, aber weiterhin viele Wolken. Dazwischen auch etwas Regen oder Schneeregen.

Laufen

3 Brigitte Bos amtet neu als Vereinspräsidentin der Stedtlibibliothek Laufen. Sie möchte das Problem der rückläufigen Mitgliederzahlen anpacken.

Breitenbach

9 Der Kanton Solothurn teilte Büsserach und Breitenbach mit, dass die Planung für eine Entlastungsstrasse «Spange West» sinnlos ist.

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LAUFENTAL

Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

Z WINGEN

GRELLINGEN

Brandausbruch im bewaldeten Gelände

Vorbild für folgende Generationen

WoS. Am letzten Freitag kurz nach 17 Uhr kam es in einem Waldstück am Schmelzeriedweg in Grellingen zu einem Brandausbruch. Dank dem schnellen Einsatz der zuständigen Feuerwehr konnte der Brand, welcher sich auf einer Fläche von 50 Quadratmetern auf dem trockenen, mit Laub und Kleingehölz bedeckten Waldboden ausgebreitet hatte, rasch eingedämmt und gelöscht werden. Personen wurden dabei keine verletzt.

Zwingen will nicht nur mit der Revision des Teilzonenplans «Dorfkern» etwas für kommende Generationen unternehmen, sondern auch in Bezug auf die Umwelt. Der Souverän stimmte gegen die vorgeschlagene Gasheizung und für eine CO2-neutrale Anlage.

Zeugen gesucht

Gaby Walther Nicht nur die Jugend, sondern auch die ältere Generation hat begriffen, dass es höchste Zeit ist, sich fürs Klima einzusetzen. So scheint dies jedenfalls in Zwingen der Fall zu sein. Sechs Herren, die meisten über 70, wollen, dass die 40-jährige, ausgediente Ölheizungsanlage der Primar- und Sekundarschulgebäude durch eine moderne Heizungsanlage mit erneuerbarer Energie umweltgerecht und CO2-neutral ersetzt wird. «Wir können ein Gebäude für Kinder doch nicht mit umweltschädlichem Gas beheizen», meinte Benno Jermann. «Die Burgerkorporation besitzt genug Holz, um zum Beispiel eine Schnitzelheizung zu betreiben», erklärte Fridolin Scherrer. «Unabhängigkeit, gerade vom Gas, ist das Gebot der Stunde. Die Gemeinde muss eine Vorbildfunktion haben. Zwingen kann jetzt die Weichen für die Zukunft stellen», waren sich Karl Hueber, Georg Furler und Marc Jermann einig. «In vielen Laufentaler Gemeinden werden Schulanlagen mit Pellets oder über einen Wärmeverbund beheizt», fügte Konrad Scherrer an. Für den Zeitraum von 2021 bis 2025 ist die Erweiterung des Primarschulhauses geplant. Mit einem selbstständigen Antrag — möglich nach Paragraf 68 des Gemeindegesetzes — verlangen die Antragsteller, dass der Ersatz der

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Dorfkern von Zwingen: Erhaltenswerte Bauten und Vorgärten. Heizungsanlage für die Primar- und Sekundarschule in die Planung der Primarschulhauserweiterung integriert wird, um damit die gesamte Schulhausanlage nachhaltig zu beheizen. Über den Antrag der sechs Zwingner Bürger zeigte sich der Gemeinderat nicht erfreut. Er traktandierte an der Gemeindeversammlung vom letzten Donnerstag, den Antrag für nicht erheblich zu erklären und dem Gegenantrag des Gemeinderats zuzustimmen. Dieser sieht eine Kombination aus Gaskessel und Solarthermie vor. Der Vorschlag beruht auf einer Studie aus dem Jahr 2019, welche die Firma Gruner Gruneko AG durchgeführt hatte. Sie sei zwar in Bezug auf den CO2-Ausstoss belastender als die Variante Gaskessel und Flusswasser-Wärmepumpe, dafür die wirtschaftlichste, führte Gemeinderat Julien Desalmand aus. Eine Gasheizung an diesem Abend vorzustellen, war mit Blick auf die aktuelle Weltlage wohl der schlechteste Moment. So erklärte der Souverän deutlich den selbstständigen Antrag mit 52 zu 12 Stimmen und 6 Enthaltungen für erheblich. Die Gemeinde ist somit gefordert, eine

Variante für die neue Heizungsanlage zu finden, die mit erneuerbarer Energie gespeist wird. Ein spannender Vorschlag kam von der jungen Generation. Alessio Spano (21) hatte sich zuvor bei der IWB und primeo energie zur Machbarkeit eines Wärmeverbunds in Zwingen informiert: «Das Interesse der beiden Players ist vorhanden, denn Zwingen hat eine Wohnungsdicht, die genug gross ist. Nun liegt der Ball bei der Gemeinde.» Desalmand meinte, dies sei ein interessanter Vorschlag. Ein solcher Wärmeverbund könne aber nicht so schnell realisiert werden. Es bräuchte für die alte Ölheizung eine Übergangslösung.

Geschützte Vorgärten

An der Gemeindeversammlung waren im Weiteren die Revision des Teilzonenplans «Ortskern» und die dazugehörigen Mutationspläne zu genehmigen. Die Ortskernplanung umfasst alle bestehenden Gebäude und teilt sie aufgrund ihrer historischen und architektonischen Bedeutung in unterschiedliche Schutzkategorien ein. Da der neue Teilzonen-

FOTO: GABY WALTHER

plan nicht überall dem alten Kernzonenplan entspricht, waren zusätzliche Mutationen notwendig. Zu diskutieren gab der Punkt: «Nutzung und Ausgestaltung von Aussenräumen und Vorplätzen rechtsverbindlich festzulegen». Die Bäume und Vorgärten würden als Gestaltungselement für die Strassenräume dienen, erklärte Victor Holzemer, Raumplanungsspezialist der Jermann Ingenieure und Geometer AG. Er gab an diesem Abend Auskunft über das Thema. Die geschützten Vorgärten dürften nur auf Zulassung des Gemeinderates räumlich verändert werden. «In anderen Gemeinden, zum Beispiel in Röschenz, wurde dies auch so gehandhabt. Wir fanden aber immer eine einvernehmliche Lösung, wenn Veränderungswünsche anstanden», erklärte Holzemer. Einige Besitzer dieser Vorgärten wehrten sich gegen diese Regelung, hatten aber kleine Chance. Die Stimmberechtigten genehmigten das Traktandum mit 40 zu 14 Stimmen. Ebenso bewilligt wurde der Bau- und Strassenlinienplan «Judenacker». Dieser sieht eine teilweise Verbreiterung der Strasse vor.

L AUFEN

Die Brandursache steht noch nicht abschliessend fest und ist Gegenstand weiterer Abklärungen. Erste Abklärungen deuten daraufhin, dass das Feuer fahrlässig oder allenfalls mutwillig entfacht wurde. Die Polizei Basel-Landschaft sucht deshalb Zeugen. Personen, die sachdienliche Angaben machen können, werden gebeten, sich bei der Einsatzleitzentrale in Liestal, Tel. 061 553 35 35, zu melden. Des Weiteren mahnt die Feuerwehr einmal mehr zur Vorsicht im Umgang mit Feuer im offenen Gelände.

Fahrlässig oder mutwillig: Brand in einem Waldstück bei Grellingen. FOTO: ZVG ANZEIGE

Rochade in der Vereinsleitung der Stedtlibibliothek Laufen Nur wenige Mitglieder der Stedtlibibliothek Laufen haben letzten Mittwoch den Weg an die Vereinsversammlung gefunden. Der Grossteil der Anwesenden waren Mitglieder des Teams oder des Vorstands. Das war unter anderem auch dem Umstand geschuldet, dass online abgestimmt werden konnten.

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Melanie Brêchet Von aussen hätte durchaus der Eindruck entstehen können, dass während Corona in der Stedtlibibliothek nicht so viel gelaufen sei, das täusche aber. Die Stebi habe viel mehr wieder ein anspruchsvolles und herausforderndes Jahr erlebt, erklärte Bibliotheksleiterin Petra Rentsch zu Beginn der Versammlung von letzter Woche. Corona habe das Team wie schon im Jahr zuvor auf Trab gehalten und gefordert — besonders mental. So habe man sich immer wieder auf neue Regeln und Situationen einstellen müssen. Auch sei das Verständnis für die getroffenen Coronamassnahmen nicht bei allen Mitgliedern gleich gross gewesen, die Vorwürfe und Kündigungen hätten dem Team manchmal sehr zu schaffen gemacht. «Glücklicherweise gab es auch viele Mitglieder, die uns ihre Wertschätzung entgegengebracht haben», so Petra Rentsch weiter. Die Ausleihzahlen seien im vergangenen Jahr um 9 Prozent gestiegen und hätten nun beinahe wieder das Niveau von vor Corona erreicht. Rückläufig seien jedoch die Besucher- und Mitgliedschaftszahlen. Das heisse also, dass zwar weniger Leute gekommen seien, diese hätten aber mehr Titel ausgeliehen. Auch

Fliegender Wechsel: Peter Flury übergibt sein Amt als Präsident der Stedtlibibliothek Laufen an Brigitte Bos und übernimmt von ihr stattdessen das Vizepräsidium. FOTO: MELANIE BRÊCHET wenn man die Zeit ohne Anlässe für Weiterbildungen genutzt habe, sei es natürlich erfreulich, dass man im vergangenen Herbst wieder einige Anlässe habe durchführen können, schloss Petra Rentsch den Jahresüberblick. Die Stebi konnte das vergangene Jahr entgegen den Erwartungen mit einem Gewinn abschliessen.

Fliegender Wechsel im Vereinsvorstand

Für die Vereinsversammlung waren auch Wahlen traktandiert, auch wenn es sich eher um eine Rochade handelte: Brigitte Bos amtet ab sofort als Präsidentin des Vereins, während der bisherige Präsident Peter Flury von ihr das Amt des Vizepräsidenten übernimmt. Diesem Wechsel schaue er mit gutem Gewissen entgegen, sagte Peter Flury: «Ich wusste, dass mit

Brigitte eine hervorragende Nachfolge zur Verfügung steht.» Die Wahl von Brigitte Bos war schliesslich nur noch Formsache.

Virtuelle Vereinsversammlungen

Auch wenn auch hier grundsätzlich Einigkeit bestand, gab das Traktandum «Verschiedenes» noch am meisten zu reden. Besprochen wurde, ob die Möglichkeit, seine Stimme auch vorgängig zur Vereinsversammlung schriftlich abzugeben, auch nach der Coronazeit beibehalten werden solle. Schriftlich äusserten sich lediglich drei Mitglieder skeptisch, alle übrigen, auch alle Anwesenden des Abends, sahen darin einen Gewinn. Das Interesse der Kundschaft sei da — gerade auch für jene, die etwas weiter weg wohnen würden. Die Änderung konnte jedoch noch nicht

letzte Woche beschlossen werden, sie muss zuerst in den Statuten verankert werden. Die rückläufigen Mitgliederzahlen würden dem Team Sorgen bereiten, sagte Brigitte Bos schliesslich. Man habe darum beim Kanton ein Gesuch für ein Projekt gestellt und auch den Zuschlag erhalten. Daran werde man nun in den nächsten Tagen und Wochen arbeiten und mittels verschiedener Anlässe und Aktionen während des Jahres versuchen, besonders auch junge Mitglieder zu gewinnen. Den Anfang macht ein GameEvent am 22. April, an dem alle Interessierten auf diversen Spielkonsolen Games ausprobieren können. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt, die Kosten betragen 20 Franken inklusive Getränke und Snacks. Um Anmeldung unter info@ stebilaufen.ch wird gebeten.

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Schweren Herzens nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, Papa, Grosspapa und Hospap

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In Liebe Inge Metzger-Lorenz Christina und Daniel Josephine und Benjamin Joëlle und Iwan Geschwister und Verwandte

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Der Abschiedsgottesdienst findet am Freitag, 01. April 2022, um 14.00 Uhr in der Herz-Jesu Kirche in Laufen statt. Dreissigster: 29. April 2022, 19.30 Uhr Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Menschen für Menschen - Karlheinz Böhms Äthiopienhilfe, Zürich Vermerk Todesfall Georges Metzger IBAN CH03 3000 0001 9072 2905 5, Postkonto 01-47156-9 Traueradresse: Inge Metzger-Lorenz, Delsbergerstrasse 200A, 4242 Laufen

Der Weg war zu steinig, der Berg war zu hoch, die Kraft war zu schwach und der Atem zu kurz. Da nahmen dich die Engel in die Arme und sprachen: «Komm heim.»

Man sieht die Sonne langsam untergehen und erschrickt doch, wenn es plötzlich dunkel ist. Franz Kafka

Es ist nie die richtige Zeit, um Abschied zu nehmen.

In lieber Erinnerung und dankbar für die Zeit, die wir miteinander verbringen durften, nehmen wir Abschied von

Peter Falkner

Der Tod ist das Tor zum Licht am Ende eines mühsam gewordenen Weges. Franz von Assisi

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5. 12. 1964 bis 7. 3. 2022

12. 5. 1933 – 21. 3. 2022

Wenn Ihr mich sucht, dann sucht in Euren Herzen. Wenn Ihr mich dort findet, dann lebe ich in Euch weiter. Trotz seines unbändigen Lebenswillens hat ihn die Krankheit besiegt. Wir sind dankbar für die schöne gemeinsame Zeit, die wir miteinander verbringen durften.

Wir werden dich sehr vermissen. Deine Frau Liane unsere Kinder Sarah, Pascal und Hakan Deine Mama Edeltraud Falkner sowie die Angehörigen, Freunde und Nachbarn Eine Abschiedsfeier findet auf Wunsch des Verstorbenen zu einem späteren Zeitpunkt statt. Besonders danken wir: – Dr. Haberthür und dem Ärztezentrum Lüsselpark mit Team – Ärzte und Team des Ambulatoriums im Kantonsspital Laufen – SEOP Basel, im Besonderen Frau Brassel, Herr Oettli sowie Frau Zobrist und Frau Link – der Schwarzbuebe Apotheke, Breitenbach – dem Bestattungsinstitut Franz Hänggi, Nunningen

Von Deiner langen beschwerlichen Leidenszeit bist Du nun erlöst worden. Du durftest friedlich einschlafen und bist still von uns gegangen. Der Kreis eines vielseitigen, spannenden und reich erfüllten Lebens hat sich geschlossen. Du hinterlässt eine grosse Lücke, wir werden Dich sehr vermissen. Ruhe in Frieden.

Danielle Spielmann, Rodersdorf Tobias und Gaby Spielmann mit Nova, Joëlle, Philine, Hamburg Barbara Spielmann und Annette Dick, Basel Die Trauerfeier findet am 12. April 2022 um 14.00 Uhr in der Kirche Rodersdorf statt. Statt Blumen und Spenden gedenke man des Bruno Manser Fonds, 4051 Basel, IBAN: CH32 0900 0000 4000 5899 8. Vermerk: Eduard Spielmann. Traueradresse: Danielle Spielmann, Dammstrasse 23, 4118 Rodersdorf

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Ein spezieller Dank geht an Pfarrer Stefan Berg, für seine einfühlsamen und besinnlichen Worte. Organist Stefan Pöll für die gefühlvolle musikalische Begleitung, die Freunde aus der Studentenverbindung Droga Neocomensis für ihren Gesang, Verkehrsverein Leimental Wandergruppe chum und lueg Hofstetten. Ein grosses Dankeschön für die vielen Beileidskarten, die Blumen, die Spenden und an alle, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben und auch denjenigen, die ihm im Leben Gutes erwiesen haben. Hofstetten, im März 2022

Die Trauerfamilie


Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

AMTLICHE MITTEILUNGEN Aus der Stadtratssitzung vom 28. März 2022 Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Die Ukraine-Krise und die Flüchtlingssituation wurden aktuell besprochen. • Von der provisorischen Jahresrechnung 2021 wurde in erster Lesung Kenntnis genommen. • Drei Einbürgerungsgesuche wurden gutgeheissen und mit zustimmendem Antrag an die Sicherheitsdirektion weitergeleitet. • Der Einstellungsort für das «Omeli» (das Feuerwehrfahrzeug mit Jahrgang 1926) wurde besprochen.

Entlastungsunterkunft des Kantons Basel-Landschaft im Spital Laufen für Flüchtlinge aus der Ukraine Wie bereits früher mitgeteilt, wird die Asylkoordination des Kantonalen Sozialamts im Gebäude des Kantonsspitals Baselland in Laufen bis zu 150 Flüchtlinge aufnehmen. Hierbei handelt es sich um eine Entlastungsunterkunft, wo sich die Menschen aus der Ukraine vorübergehend einige Tage oder wenige Wochen aufhalten können, bevor die definitive Zuweisung an die einzelnen Gemeinden erfolgt. Gemäss letzten Informationen des Kantons

Bauarbeiten beim Schwimmbad Nau Zwischen den bestehenden Beachvolleyballfeldern und dem Schwimmbad Nau wird ein Zaun gezogen. So können die Felder auch ausserhalb der Öffnungszeiten des Schwimmbads genutzt werden. Die Bauarbeiten haben diese Woche begonnen. Es ist noch nicht ganz klar, wie lange die Umgestaltung in Anspruch nehmen wird. Sicher ist jedoch, dass sie bis zur Eröffnung des Schwimmbads am 7. Mai abgeschlossen sein wird. (stl)

laufen die kurzfristigen sowie teils komplexen Vorbereitungsarbeiten im Moment noch immer auf Hochtouren und die Räume im Spital Laufen werden eingerichtet. Ziel ist es, die Unterkunftsmöglichkeiten ab nächster Woche nutzen zu können. Weitere Informationen folgen.

Traktandum 2: Mutation Zonenplan Parzelle 1224 Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: ://: Die Mutation des Zonenplans auf der Parzelle GB Laufen Nr. 1224 wird beschlossen.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 22. März 2022

Traktandum 3: Mutation Waldbaulinie Parzelle 1610 Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen: ://: Die Mutation der Waldbaulinie auf der Parzelle GB Laufen Nr. 1610 wird beschlossen.

Die 40 anwesenden Stimmberechtigten fassten folgende Beschlüsse: Das Protokoll der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2021 wurde einstimmig genehmigt. Traktandum 1: Baukredit Hochwasserschutzprojekte Stadt Die Gemeindeversammlung hat mit 10 Jaund 20 Nein-Stimmen beschlossen: ://: Der Antrag von Hr. Rolf Richterich, für den Bau der Hochwasserschutzprojekte der Stadt Laufen sei ein Bruttokredit von CHF 3 600 000.00 zu bewilligen, wird abgelehnt. Die Gemeindeversammlung hat mit 24 Jaund 5 Nein-Stimmen beschlossen: ://: Für den Bau der Hochwasserschutzprojekte der Stadt Laufen wird ein Bruttokredit von CHF 4 900 000.00 bewilligt.

Traktandum 5: Abrechnung Verpflichtungskredite Die Gemeindeversammlung hat einstimmig beschlossen:

Namens der Gemeindeversammlung In fidem, der Sekretär: Thomas Locher, Stadtverwalter

Baugesuche, Auflage vom 31.03.2022 bis 11.04.2022 BG-Nr. 0555/2022. Bauherrschaft: Meier Daniel u. Giuseppina / Mattenweg 3 / 4242 Laufen. Projekt: Wind- und Wetterschutzverglasung, Parz. 4821, Mattenweg 3, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Meier Daniel u. Giuseppina / Mattenweg 3, 4242 Laufen BG-Nr. 0565/2022. Bauherrschaft: EGK-Privatversicherungen AG / Birspark 1 / 4242 Laufen. Projekt: Zweckänderung: alt Büro in neu Kindertagesstätte/Fassadenänderung, Parz. 4000, Birspark 1, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Flubacher Nyfeler Partner Architekten AG / Birsigstrasse 122, 4054 Basel Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchs-Nummer versehen, innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal zu richten.

Denken Sie daran! – Leinenpflicht ab 1. April Mit Beginn des Aprils gilt es wieder besonders Rücksicht auf Wildtiere zu nehmen. Mit dem Frühling beginnt auch die Zeit der Geburt und Aufzucht der Jungtiere in Wald und Feld. Die Tiere bekommen ihren Nachwuchs und brauchen besondere Rücksichtnahme. Sie sind trächtig oder mit der Brut und Aufzucht ihrer Jungen beschäftigt. Gerade Waldränder sind ein äusserst sensibler und wichtiger Lebensraum für bodenbrütende Vögel, Rehkitze und Junghasen. Mit Beginn dieser Brut- und Setzzeit müssen Hunde im Wald und am Waldrand wieder an die Leine genom-

Der beste Freund des Menschen: Er gehört ab morgen in Waldnähe wieder an die Leine. FOTO: ARCHIV

men werden. Diese Regelung gilt ab morgen 1. April bis zum 31. Juli. Die Stadt bittet alle Hundehalterinnen und -halter, sich an diese Regelung zu halten. Wer dies nicht tut, kann gebüsst werden. Grundsätzlich müssen Hunde an verkehrsreichen Strassen, in Naturschutzgebieten sowie im Bereich von öffentlichen Anlagen wie Schulen, Spiel- und Sportplätzen immer an der Leine geführt werden. Hunde dürfen in keinem Fall unbeaufsichtigt frei laufengelassen werden. Die Hundehalterinnen und -halter haben dafür zu sorgen, dass weder Kulturland beeinträchtigt wird noch Belange des Waldschutzes oder der Jagd verletzt werden. (stl)

Mobiles Freizeitvergnügen für alle

Z’LAUFE ISCH MÄRT

Nachhaltiger Frühling Wie heisst es so schön? Alles neu macht der Mai. Doch der April hat es bereits auch schon in sich: So können Sie sich am kommenden Dienstag wieder über einen gut gefüllten Laufner Monatsmarkt freuen und dabei unter anderem Ihre Frühlingsgarderobe aufstocken. Neu dabei ist nämlich das Unternehmen Marumi. Das junge Unternehmen, ansässig im Kanton Baselland, hat sich eine ressourcenschonende und nachhaltige Produktion auf die Fahne geschrieben. Bei jedem Kauf eines Marumiprodukts, beispielsweise eines T-Shirts, fliessen zehn Prozent des Preises an Meeresschutzorganisationen. Eine gute Sache! Nach den schönen Frühlingstagen feiert der Winter diese Woche ein kleines Comeback. Hoffen wir, dass dies nur ein kurzes Intermezzo sein wird und wir den Monatsmarkt April wieder bei Sonnenschein und etwas milderen Temperaturen geniessen dürfen. Die Restaurants und Cafés wären zumindest bereit dafür und bewirten Sie sowohl drinnen als auch draussen gerne. Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Durchstöbern der vielen Marktstände. (stl)

Traktandum 4: Einsatz von Überwachungskameras auf dem Primarschulareal: Anhang 2 zum Reglement über die Videoüberwachung und Baukredit über CHF 12 000.00 Die Gemeindeversammlung hat mit zwei Gegenstimmen grossmehrheitlich beschlossen: ://: Für eine Videoüberwachung auf dem Primarschulareal werden– mit einer redaktionellen Anpassung in Ziff. 3.1. - der neue Anhang 2 zum Reglement über die Videoüberwachung und der Baukredit von CHF 12 000.00 genehmigt.

://: Die Abrechnungen der - nach Bereinigung des Geschäftsverzeichnisses – sechs Verpflichtungskredite werden genehmigt.

Monatsmarkt: Wir sind da! Am Laufner Monatsmarkt am Dienstag 5. April sind wir mit einem Stand vertreten. Gerne informieren wir Sie über die verschiedenen Angebote unserer Organisationen und stellen Ihnen Hilfsmittel von Pro Senectute beider Basel vor. Detaillierte Informationen über Ausbildungsmöglichkeiten bei der SPITEX erhalten Sie am Nachmittag. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. IBBS Laufental SPITEX Laufental Pro Senectute beider Basel

Der Mobile Pumptrack des Kantons Baselland konnte wieder durch die Stadt Laufen gemietet werden. Er steht vom 4. April bis zum 2. Mai 2022 auf dem Kiesplatz an der Rennimattstrasse (ehem. Schwesternhaus) Gross und Klein zur Verfügung. Auf dem Pumptrack gelten folgende Regeln: • Die Betriebszeiten sind täglich von 8.00 bis 12.00 Uhr und von 13.00 bis 22.00 Uhr. • Die Anlage darf nur mit entsprechender Schutzausrüstung (Helm obliga-

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torisch) und geeigneten Fahrzeugen (Bikes, Kinderlaufrädern, Skateboards, Inlineskates und Trottinettes) befahren werden. Die Benutzung erfolgt auf eigene Gefahr. Motorisierte Fahrzeuge sind nicht erlaubt. Der Betreiber lehnt bei Schäden und/oder Unfällen jede Haftung ab. Im Notfall Telefon 144 anrufen.

Wir wünschen viel Spass und unfallfreie Fahrten. (Technische Dienste)

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Zentrumsfunktion – Fluch oder Segen?

DANIEL SCHOLER, STADTRAT

Röschenz hat keinen, Wahlen und Blauen auch nicht. Zwingen und Breitenbach haben je einen. Laufen hat drei. In London gibt’s beim Piccadilly Circus einen, in Paris einen um den Arc de Triomphe. Ich meine den Kreisel – Verkehrskreisel. Diese in Stein gehauenen und in Asphalt gegossenen Symbole eines Zentrums. Wer Kreisel hat, ist ein Zentrum – der Rest ist periphere Beilage. Laufen hat also «erwiesenermassen» und ohne unseren geschätzten, aber peripheren Nachbargemeinden zu nahe treten zu wollen, eine Zentrumsfunktion. Hier treffen Schienen-, Strassen- und Personenverkehr aus allen Richtungen kreiselgenau aufeinander. Während der Feierabendzeit so heftig, dass sich in und um die Bahnhofsunterführung jedesmal der Verkehr staut. «Laufen hat Alles» war ein viel und gern gehörter Slogan, als ich vor 28 Jahren ins Laufental zog. Wir haben Bahnhöfe (Zug und Bus) mit Schnellzuganschluss, eine Eishalle, ein Schwimmbad, Einkaufszentren und vieles mehr. Man kann die Sichtweise auch umdrehen und sich fragen: Hätte Laufen dies alles auch ohne unsere geschätzten Nachbargemeinden? Mittlerweile hat Laufen immer noch Alles, inklusive ein strukturelles Finanzproblem. Als Stadtrat und Stadträtin ist es oft frustrierend, zu erleben, dass vielerorts in der Gemeinde Erneuerungen oder Optimierungen notwendig wären, wir diese aber wegen fehlenden finanziellen Mitteln nicht zeitnah angehen können. Wirklich frustrierend wird es dann, wenn kein finanzieller Spielraum gegeben ist und durch die Verschiebung von dringenden Investitionen zusätzliche Folgekosten für den Laufner Etat entstehen. Es ist für mich daher nachvollziehbar, dass bei Budgetbeschlüssen an Gemeindeversammlungen einzelne Einwohnerinnen und Einwohner auch ihrem Frust Luft verschaffen müssen. Wir schieben seit Jahren eine finanzielle «Investitionswelle» vor uns her. Zwar ist es dem Stadtrat gelungen, die Defizitwelle (Aufwand – Ertrag) von -2,61 Mio. Franken (Rechnung 2020) auf -0,97 Mio. Franken (Budget 2022) zu reduzieren. Die pro-Kopf-Verschuldung ist aber im kantonalen Vergleich in Laufen immer noch hoch. Diese wird sich durch die wegbrechenden Steuereinnahmen, resultierend aus der vom Volk angenommenen Steuervorlage 2017, in den nächsten Jahren leider nicht so schnell verkleinern lassen. Ich bin aber überzeugt, dass wir mit einer angemessenen, rigiden Ausgabenpolitik und mit dem Planen und Realisieren von attraktivem Wohnund Arbeitsraum in Laufen wieder in ein finanzielles Gleichgewicht kommen. In Analogie zum anstehenden Hochwasserschutzprojekt, das wir zusammen mit dem Kanton nun anpacken werden, darf auch in Zukunft unser «Ausgabenfluss» nicht mehr «über die Ufer treten»! Laufen wird auch in Zukunft Zentrumsfunktionen wahrnehmen. Wir müssen aber vorausschauend Sorge dazu tragen, dass alle Nutzniesser aus Nah und Fern an diesen Zentrumsfunktionen ihren fairen Beitrag leisten.


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Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.

Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental www.ref-laufental.ch Laufen Samstag, 2. April, 10.30 Uhr, ref. Kirche Laufen, Fiire mit de Chline, mit dem Fiire-Team und Pfarrer Claudius Jäggi. Es ist eine Feier für Kinder bis etwa 8 Jahren in Begleitung von Erwachsenen, mit Geschichte, Musik und anschliessend wird zum jeweiligen Thema gemalt und gebastelt. Samstag, 2. April, 17.00 Uhr, Abendmusiken in der ref. Kirche Laufen, Reina Abe, Querflöte, Tatjana Fuog, Klavier. Sie hören Werke von Johann Nepomuk Hummel, Albert Franz Doppler, Lois Ganne und Joachim Andersen. Eintritt frei, Kollekte. Sonntag, 3. April Kein Gottesdienst in Laufen! Dienstag, 5. April Märtseelsorg. Am 5. April finden Sie das ökumenische Pfarrteam am Markt am Stand, unterwegs oder auf der ökumenischen Kirchenbank. Wir haben Zeit für Gespräche und Ihre Anliegen. Donnerstag, 7. April, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen oberhalb des Bahnhofs Laufen. Der Biologe und Fotograf Dieter Thommen wird uns die Insel Bali nahebringen. Danach gibt es einen kleinen Imbiss. Liesberg Freitag, 1. April, 12.15 Uhr, Mittagstisch. Die Seniorengruppe Liesberg-Riederwald ist eine lockere Gruppe von Senioren und Seniorinnen, die sich treffen, um in gemütlicher Runde gut zu essen, zu plaudern, zu spielen und zu singen. Restaurant Rütli, Delsbergstrasse 58 in Liesberg. Kleinlützel Sonntag, 3. April, 10.30 Uhr, Dorfkirche Kleinlützel, ökumenischer Gottesdienst mit Liturgiegruppe, Alexander Mediger und Regine Kokontis, Holz im Quadrat (Klarinette-Ensemble) und Vinzenz Stich, Orgel, anschliessend Suppentag im Tellsaal vom Frauenverein organisiert. Grellingen Sonntag, 3. April, 10.30 Uhr, katholische Kirche Grellingen, ökumenischer Gottesdienst mit Albert Dani, Claudius Jäggi, Melanie Remy, Winona Thangeswaran-Francis mit ihren Schülerinnen und Schülern, Fabienne Studer, Orgel, Familie Calkins, Instrumental, anschliessend Spaghettizmittag.

Grellingen

Danksagung Für die vielen Zeichen der Anteilnahme, die wir beim Abschied von

Lilian Jeisy-Meury

Gemeinde Grellingen

erfahren durften, danken wir herzlich. Ganz besonders danken wir Herr Pfarrer Franz Sabo für die einfühlsamen Worte und die würdige Gestaltung der Abschiedsfeier sowie dem Organisten für die musikalische Umrahmung.

Donnerstag, 31. März bis Montag, 11. April 2022

Unser besonderer Dank gilt allen, die Lilian auf ihrem letzten Weg begleitet haben.

auf der Gemeindeverwaltung Grellingen öffentlich aufgelegt und kann während der ordentlichen Schalterstunden eingesehen werden.

Röschenz, im März 2022

Die Unterlagen der Mutation sind ab 31. März 2022 auch auf der Webseite der Gemeinde unter www.grellingen.ch einsehbar.

Die Trauerfamilie

Bauherr: Synocom Invest AG, Gartenstrasse 61, 4132 Muttenz Projektverfasser: planart-architekten GmbH, Badenerstrasse 565B, 8048 Zürich Bauobjekt: Umbau/Renovation MFH Bauplatz: Alte Hofstetterstrasse 2, 4112 Flüh Bauparzelle, GB-Nr.: 3061 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 31. 3. 2022 – 14. 4. 2022

Der Gemeinderat Grellingen führt gemäss Art. 4 des Bundesgesetzes über die Raumplanung vom 22. Juni 1979 und § 7 des kantonalen Raumplanungs- und Baugesetzes vom 8. Januar 1998 das Mitwirkungsverfahren durch. Der Waldbaulinienplan mit Planungsbericht wird vom

Ihre Anregungen und Änderungsvorschläge zur vorliegenden Mutation richten Sie bitte bis spätestens 11. April 2022 an den Gemeinderat Grellingen. Es gilt das Datum des Poststempels. Gemeinderat Grellingen

Laufen, im März 2022

Erschwil

Wir trauern um unseren lieben Freund

Dr. med. vet. Heinz Kurt Lanz-Maurer 23. Juli 1930 – 21. März 2022 Der Verstorbene war 49 Jahre Mitglied unseres Clubs und stand ihm im Clubjahr 1985/86 als Präsident vor. Wir verlieren mit Heinz einen geschätzten Mitrotarier. Wir werden unseren Clubkameraden vermissen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Der Trauerfamilie sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Rotary Club Laufen Jürg Forster Präsident

John Brosi Präsident elect

Die Trauerfeier findet am Freitag, 1. April 2022, um 14.00 Uhr in der Reformierten Kirche in Dornach statt. Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Im Sinne des Verstorbenen gedenke man anstelle von Blumen und Kränzen der Fondation Barry du Grand-St-Bernard, 1920 Martigny, IBAN CH06 0076 5000 C087 5049 1, Walliser Kantonalbank, Vermerk: Heinz Lanz-Maurer.

Jesus Christus, unser Retter, hat den Tod entmachtet und hat uns das Leben gebracht, das unvergänglich ist. So sagt es das Evangelium.

2. Timotheusbrief 1, 10

Baupublikation

Baupublikation

Mutation Waldbaulinie Nunningerstrasse

Ebenfalls danken wir Frau Dr. Claudia Rosamilia für die langjährige ärztliche Betreuung der Verstorbenen. Danke der Spitex Laufental und dem Personal des Seniorenzentrums Rosengarten für die aufmerksame Pflege und Betreuung. Ein grosses Dankeschön den Ärzten und dem Pflegepersonal vom Universitätsspital Basel für die liebevolle und fürsorgliche Betreuung in den letzten Tagen bis zu ihrem Tode.

Hofstetten-Flüh Bauherr: Sendelov Michael Hollenweg 42, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Sendelov Michael Hollenweg 42, 4114 Hofstetten SO Bauobjekt: Einfriedigung und Vorplatzerweiterung Bauplatz: Hollenweg 42, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 2025 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh, Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung, Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 31.03.2022 – 14.04.2022

Öffentliches Mitwirkungsverfahren

Bättwil

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Bauherrschaft: Bürgin S. und S., Hauptstrasse 12, 4112 Bättwil Projektverfasser: Bauherrschaft Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-014 Gedeckter Sitzplatz, Dachfenstereinbau, Einfriedung Bauplatz: Hauptstrasse 12 Bauparzelle: GB Nr. 813 Planauflage: Gemeindeverwaltung Bättwil Einsprachefrist: 14. April 2022

Witterswil

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Bauherr: Bühlmann Stefan, Im Hofacker 37 4108 Witterswil Projektverfasser: Degen Hettenbach & Partner Hinterweg 14, 4106 Therwil Bauobjekt: Baugesuch Nr. 2021-27 Aufstockung Reiheneinfamilienhaus Bauplatz: Im Hofacker 37 Bauparzelle: GB-Nr. 1463 / Zone W2b Planauflage: Gemeindeverwaltung Witterswil Hinweis: – Dachgestaltung als Mansarddach. – Ausnahme zu der im Zonenreglement festgelegten max. Gebäudehöhe. Einsprachefrist: 14.04.2021

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Nunningen

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Bauherrschaft: Einwohnergemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil Bauprojekt: Erstellen Ringschluss Kirchgasse Hydrant Nr. 19 zu Hydrant Nr. 53 Verantwortlicher: Einwohnergemeinde Erschwil, Schulstrasse 21, 4228 Erschwil Bauplatz: Kirchgasse Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 14. 4. 2022

Gesuchsteller/-in: Stich Andrea, Bretzwilerstrasse 11, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Stich Andrea, Bretzwilerstrasse 11, 4208 Nunningen Bauvorhaben: Einfriedung Eibenhecke Bauplatz: Bretzwilerstrasse 11 Parzelle: GB-Nr. 1315 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 31. 3. 2022 bis 14. 4. 2022

Baupublikation

Baupublikation

Bauherrschaft: Heizmann Andreas und Leah, Kirchgasse 3, 4228 Erschwil Bauprojekt: Anbau, Abbruch und Neubau Schopf Verantwortlicher: Heizmann Andreas Kirchgasse 3, 4228 Erschwil Bauplatz: Kirchgasse 3 Bauparzelle: 949 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 14. April 2022

Gesuchsteller/-in: Altermatt Maria Brunngasse 7, 4208 Nunningen Projektverfasser/-in: Haener AG Bodenackerstrasse 22, 4226 Breitenbach Bauvorhaben: Heizungsersatz Öl zu Wärmepumpe Bauplatz: Brunngasse 7 Parzelle: GB-Nr. 2563 Planauflage: Gemeindeverwaltung Nunningen Einsprachefrist: 31.03.2022 bis 14.04.2022


LAUFENTAL

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Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

Z WINGEN

BL AUEN

Dorfladen reorganisieren An der Genossenschaftsversammlung vom Dorfladen Blauen ging es emotional zu und her. Es fehlt unter anderem auch an Freiwilligen, die sich für den Laden engagieren. Bea Asper «Ohne Finanzverantwortliche können wir den Laden dichtmachen», sagte Patrick Neuenschwander, Präsident der Genossenschaft des Dorfladens Blauen. Es sei tragisch, dass sich niemand gemeldet habe auf die entsprechenden Aufrufe im Dorfblatt, nachdem 100 Einwohnerinnen und Einwohner eine Petition unterschrieben hatten, in der dazu aufgerufen wurde: «Rettet den Dorfladen, bevor er nicht mehr zu retten ist.» Die Petitionäre hatten vom Vorstand verlangt, dafür zu sorgen, dass die Ladenleiterin ihre Kündigung zurückzieht. Dies wiederum veranlasste die Finanzverantwortliche Denise Holzherr und Vorstandsmitglied Sigi Hänggi, das Amt niederzulegen. Holzherr hat in den letzten Jahren gratis

«Der Dorfladen lag mir immer sehr am Herzen, deswegen setzte ich mich unentgeltlich dafür ein.» DENISE HOLZHERR

die gesamte Buchhaltung erledigt: «Der Dorfladen lag mir immer sehr am Herzen, deswegen setzte ich mich unentgeltlich dafür ein.» Doch die Reaktionen liessen eine Wertschätzung für die Arbeit des Vorstandes vermissen. «Wenn es so weit kommt, dass ich Unmut über mich ergehen lassen muss, dann bin ich nicht mehr bereit, meine Freizeit zu opfern», gab Holzherr zu bedenken.

Vorwürfe waren verletzend

Die Ladenleiterin zeigte sich an der Versammlung ebenfalls sehr betroffen. Sie sprach davon, dass Vorwürfe, die gegen sie erhoben worden seien, sie und ihre Familie sehr verletzt hätten. Die neue Verkaufsleiterin Yvonne Wirth war nicht

anwesend. Patrick Neuenschwander rief dazu auf, man soll das Kennenlernen verbinden mit einem Einkauf im Laden. Wer den Laden retten wolle, der solle ihn aufsuchen und nicht boykottieren. Letztlich sei das Einkaufsverhalten der Einwohnerinnen und Einwohner ausschlaggebend, ob der Laden eine Zukunft hat — abgesehen von der Nachfolgeregelung für Denise Holzherr. «Wenn wir keinen Ersatz finden und diese Arbeit durch eine Firma erledigt würde, erhöht sich das Jahresbudget um 6000 bis 15 000 Franken», informierte Neuenschwander. Das wäre kaum zu verkraften, da das letztjährige Jahresergebnis negativ war und die Zukunftsaussichten nicht rosig sind. Ein Versammlungsteilnehmer bat Holzherr, die Buchhaltung weiterzuführen, «und zwar nicht mehr unentgeltlich.» Weitere Redner schlossen sich dem an, bedauerten Missverständnisse und sahen den Hauptfehler beim Mangel an Kommunikation. Holzherr zeigte sich letztlich damit einverstanden, nochmals in die Bresche zu springen.

Es braucht Leute, die mitanpacken

Der ehemalige Gemeindepräsident Dieter Wissler erinnerte daran, dass es bei einem Dorfladen mit Worten nicht getan sei. Es brauche Leute, die im Vorstand oder in einer Projektgruppe Verantwortung übernehmen oder im Laden bei Einräumarbeiten mitanpacken. Dass die vielen Aufrufe, engagierte Leute zu finden, unbeantwortet blieben, sei enorm enttäuschend und führe letztlich zum Anfang vom Ende. Deswegen sei er bereit, trotz fortgeschrittenen Alters, sich zur Verfügung zu stellen. Ausserdem bot Andreas Meury von der Stachel Blauen AG seine Unterstützung an. Die beiden wurden von den 24 Anwesenden mit grossem Mehr in den Vorstand gewählt. Präsident Patrick Neuenschwander kündigte an, dass er in einem Jahr bei den periodischen Erneuerungswahlen nicht mehr antreten werde. Bis dann wird der Dorfladen Blauen möglicherweise reorganisiert sein. Es werde beim Sortiment zu Anpassungen kommen, aber auch bei der Raumeinteilung, kündigte Neuenschwander an. Der Laden soll im Einklang mit einem Bistro seinem Grundgedanken des lebendigen Begegnungszentrums gerecht werden und sei darauf angewiesen, die Kundenzahl zu erhöhen.

Glücksfall für den Radsport

Beratung am Eröffnungsfest: Thomas Plösser mit einer Kundin am neuen Standort.

Vor rund einem Monat hat sich das Team von Radsport Plösser am neuen Standort in Zwingen eingerichtet. Am letzten Samstag feierte der wedo E-Bike Store am Grienweg 7 das Eröffnungsfest. Martin Staub Thomas Plösser zeigt sich glücklich über die gelungene Entwicklung seines Radsportgeschäftes, das er über Jahre gegenüber der Wydenmatt-Tankstelle in Breitenbach führte. «Es war für mich wie ein Sechser im Lotto, als das «wedobike»Team auf mich zukam und mir seine Idee ausbreitete», erklärt Plösser. Als kleines Geschäft sei er immer am Ende der Lieferkette gewesen, was die Fristen von der Bestellung bis zur Lieferung in letzter Zeit bis zu einem halben Jahr verlängerte. Der Boom, insbesondere für E-Bikes, sei

zwar auch bei ihm angekommen, die Wartezeiten auf neue Fahrräder wurden aber immer länger. «wedobike», das Begleitunternehmen des Autohauses Wedrich Donà AG, startete vor drei Jahren mit einem ersten Geschäft in Oberwil. Mit der Eröffnung in Zwingen sind es nun drei Ladenlokale und eine vierte Filiale ist in Rheinfelden in Vorbereitung. «Mit dieser Grösse werden wir rascher bedient und können auch ein grösseres Lager führen», so Plösser. Er als Shopleiter und seine zwei Lernenden als Fahrradmechaniker bilden — wie vormals in Breitenbach — das Team des Geschäfts in Zwingen. Alle drei freuen sich über die grosszügige, modern eingerichtete Werkstatt, von der sie in Breitenbach nur träumen konnten. Auch wenn sich «wedobike» als «Dein E-BikeSpezialist» betitelt, legt Thomas Plösser Wert darauf, dass er seinen neuen Standort als Fachbetrieb für alle Fahrräder sieht. «Wir verkaufen und reparieren alle Arten von Velos», unterstreicht er. Eine Spezialität von «wedobike» ist die Vermietung von E-Bikes. «Kundinnen

FOTO: MARTIN STAUB

und Kunden können bei uns für einen, zwei oder mehr Tage und sogar über Wochen ein ausgewähltes E-Bike mieten», informiert Philip Kessler, Leiter des wedo E-Bike-Geschäftsbereichs. Ein neues Angebot, das auch Plösser spannend findet. «Wenn sich jemand vor einem eventuellen Kaufentscheid mit dem Bike vertraut machen möchte, ist das eine optimale Lösung», erklärt der 63-Jährige. Dass auch sein Alter — kurz vor der Pension — den Entscheid für diesen Standort- und Geschäftswechsel mitbeeinflusst haben könnte, schliesst Thomas Plösser nicht ganz aus, zeigt sich aber überzeugt, dass sich diese Lösung auch später als «die beste» erweisen wird.

Ganztageslicht ab 1. April

Thomas Plösser nutzt den Besuch des «Wochenblatts», um auf eine baldige wichtige Gesetzesänderung hinzuweisen: «Ab 1. April müssen alle E-Bikes tagsüber mit Licht fahren. Bei neuen Bikes ist dieses bereits installiert, für ältere Modelle gibt es günstige Lösungen, die auch wir hier in Zwingen anbieten.»

BRISL ACH

Budgetierte Kosten unterschritten Seit knapp einem Jahr existiert die IBBS, die Senioren und Seniorinnen über Angebote und Dienstleistungen informiert. An der Delegiertenversammlung konnte ein Ergebnis des ersten Geschäftsjahrs deutlich unter dem Budget vorgewiesen werden.

Dorfladen in Blauen: Laden mit Bistro soll ein lebendiges Begegnungszentrum bilden. FOTO: BEA ASPER

tim. Bereits zur vierten Delegiertenversammlung, diesmal in Brislach, trafen sich die Delegierten des Zweckverbandes Versorgungsregion APG Laufental. Erstmals lag nun für das erste Geschäftsjahr eine Rechnung vor. Der Präsident der Delegiertenversammlung, Andy Stich, freute sich, ein gutes Ergebnis vorweisen zu können: «Die Kosten lagen deutlich unter dem Budget». Wie Cécile Jenzer einräumte, sei es schwierig gewesen, den Aufwand der neu geschaffenen Amtsstelle (mit Sitz an der

Hauptstrasse 37 in Laufen) zu budgetieren. Dass man nun aber deutlich unter den Schätzungen geblieben sei, dürfte für die beteiligten elf Laufentaler Gemeinden (alle ausser Duggingen und Burg) freuen. Die Kosten beliefen sich 2021 auf gut 200 000 Franken; budgetiert gewesen waren gut 300 000 Franken. Die IBBS vermittelt Informationen zu regionalen und kantonalen Angeboten und Dienstleistungen für die dritte und vierte Generation, also für Seniorinnen und Senioren. Sie erfreut sich knapp ein Jahr nach der Öffnung einer regen Nachfrage, wie Vreni Giger von der Geschäftsstelle ausführte. Sowohl Betroffene als auch Angehörige suchten die IBBS mit sehr unterschiedlichen Anliegen auf oder erkundigten sich telefonisch oder per Mail. Dabei ging es um Fragen rund um Ergänzungsleistungen, Budgetfragen, Übertritt ins Altersheim, aber auch um Hilfen im Alltag. Der Fahrdienst verfügt inzwischen über zehn freiwillige Fahrer. «Alle Nachfragen nach Fahrten zu Arzt-,

Spital- oder anderen Terminen konnten erfüllt werden», sagte Giger. Trotzdem wäre es gut, wenn mehr Fahrerinnen und Fahrer zur Verfügung stünden. Interessierte können sich bei der IBBS melden. Weiter gehen die Vorarbeiten, das Angebot für betreutes Wohnen in Laufen auszubauen. Für die Hilfen im Alltag werden ebenfalls Freiwillige gesucht. Angestrebt werde, wie die Laufner Stadträtin Carole Seeberger ausführte, ein verstärkter Austausch unter den Generationen im Sinne der generationenübergreifenden Hilfe. Neben all diesen Fragen ist auch die Bettenplanung in den Altersund Pflegeheimen ein stetes Thema. Die Delegierten der Versorgungsregion stimmten allen Traktanden einstimmig zu. Ziel für das laufende Jahr ist, die IBBS in der breiten Bevölkerung noch bekannter zu machen. Dies soll über Präsenz am Laufner Markt, über Flyer sowie über Mitteilungen in den Gemeindeblättern und dem Wochenblatt geschehen.

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THIERSTEIN

Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

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BREITENBACH/BÜSSER ACH

Kanton setzt «Spange West» ein Ende

Beschlüsse Gemeindeversammlung vom 28.03.22 x

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Der Souverän stimmte dem Verkauf der Parzelle GB 2318 im Gebiet „Rohrhollen“zu. Die vier Parzellen werden im Rahmen eines Bieterverfahrens im Mai vorerst nur an Personen mit Wohnsitz in Breitenbach verkauft werden. Weitere Informationen zum Verkaufsprozess folgen in den kommenden Wochen. Die Gemeindeversammlung stimmte dem Kauf der im Schulareal gelegenen Liegenschaft GB 2505 zu und genehmigte hierfür einen Kredit von CHF 600‘000.-.

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Dienstag 08:00-11:30 Uhr 13:30-18:30 Uhr Mittwoch 08:00-11:30 Uhr 13:30-17:00 Uhr

Hoher Verbrauch von Kulturland: Die Verbindung über das Breitenbacher Feld Richtung Laufen wird nicht genehmigt.

Der Kanton Solothurn teilte Büsserach und Breitenbach mit, dass die Planung für eine Entlastungsstrasse «Spange West» sinnlos ist. Die Gemeinden sollen eine andere Lösung finden für das Verkehrsproblem in den Wohnquartieren. Bea Asper In Büsserach ist die Industrie gewachsen, in Breitenbach auf dem Von Roll Areal ist sie geschrumpft. Wo früher gearbeitet wurde, sollen künftig Wohnhäuser entstehen. In der Folge hat die Gemeinde Breitenbach die Neumattstrasse, die vom Schwerverkehr und Pendlern als schnellste Erschliessungsstrasse genutzt wurde, für den Durchgangsverkehr geschlossen. Bei der Gemeindegrenze wurden Betonblöcke errichtet. Die Erschliessung des Industriegebietes von Büsserach dürfe nicht zulasten des Breitenbacher Wohnquartiers erfolgen, erklärte der Breitenbacher Gemeinderat. Büsserach klagte gegen diesen Entscheid. Das entsprechende Verfahren vor dem Verwaltungsgericht ist noch hängig. Die Breitenbacher Exekutive setzte auf einen alternativen Lösungsweg. Mit einer neuen Erschliessungsstrasse über das

Breitenbacher Feld Richtung Laufen sollten die Wohnquartiere vom Schwerverkehr und den Pendlerströmen entlastet werden. Diese Variante «Spange West» sollte weiterverfolgt werden. Da sich Breitenbach und Büsserach gerade in der Güterregulierung und im Prozess der Zonenplanrevision befinden, setzte man grosse Hoffnungen in die Möglichkeit einer neuen Strasse zur Verbesserung der Verkehrssituation in den beiden Wachstumsgemeinden. In Breitenbach musste die Bevölkerung letzte Woche an der Orientierungsversammlung zur Ortsplanrevision erfahren, dass das Projekt gestorben ist. An den Plänen festzuhalten, sei sinnlos, der Kanton Solothurn stellte in Aussicht, die dafür notwendigen Bewilligungen nicht auszusprechen, sagte Gemeinderat David Häner.

Nicht genehmigungsfähig

Nachgefragt in Solothurn beim Baudepartement bestätigt Stephan Schader, Co-Leiter Nutzungsplanung: «In der Gesamtbetrachtung sind die kantonalen Fachstellen zum Resultat gelangt, dass die «Spange West» nicht genehmigungsfähig ist. Dies haben wir den beiden Gemeinden vorab mündlich kommuniziert.» Bei diesen Plänen gehe es um das von den Gemeinden Büsserach und Breitenbach gemeinsam in Auftrag gegebene Erschliessungs- und Nutzungskonzept Gewerbe- und Industriegebiet «Neumatt» (Bericht BSB+Partner, 28. Januar 2020). Dieses sei von den kantonalen Fachstellen gemeinsam mit dem

FOTO: ZVG

Dossier zur Ortsplanung von Breitenbach beurteilt worden. «Das Konzept unterscheidet sieben Erschliessungsvarianten. Die Gemeinden Breitenbach und Büsserach favorisierten die Variante «Spange West». Diese sieht den Neubau einer Spange zwischen der Wahlen- und Laufenstrasse sowie eine Verbindung zwischen der Spange und der Neumattstrasse vor. Diese Variante hat in der Nutzwertanalyse den letzten Platz belegt», hält Schader fest.

Tangiert Wildtierkorridor

Die von den Gemeinden bevorzugte Variante «Spange West» sorge für einen bedeutenden Verbrauch von Kulturland, wobei wertvolle Fruchtfolgeflächen betroffen wären. «Die Variante tangiert den Wildtierkorridor, welcher im Gesamtplan mit einer Landschaftsschutzzone gesichert ist. Zudem verursacht die Variante «Spange West» sehr hohe Realisierungskosten.» Es sei zwar richtig, dass mit der «Spange West» eine gewisse Entlastung zu erwarten wäre. «Angesichts der vorhandenen Verkehrsmengen ist eine solche Entlastung allerdings kaum erforderlich und rechtfertigt den Bau einer neuen Strassenverbindung nicht», führt Schader aus. Auf eine Empfehlung verzichtet der Vertreter des Kantons. «Die Lösungsfindung für eine zweckmässige Erschliessung des gemeinsamen Arbeitsplatzgebietes ist vorab eine Aufgabe der beiden betroffenen Gemeinden. Die Diskussion ist gestützt darauf, das Variantenstudium weiterzuführen», meint Schader.

BREITENBACH

Personen aus Breitenbach erhalten den Vorrang Der Gemeinderat wollte beim Landverkauf der Gemeinde durch ein Bietverfahren, das allen zugänglich ist, einen möglichst hohen Preis herausschlagen. Die Gemeindeversammlung entschied hingegen, Personen aus Breitenbach seien zu bevorzugen. Bea Asper Der Gemeinderat von Breitenbach war vor vier Jahren unverhofft günstig zu Bauland an bester Lage gekommen. Jetzt soll dieses mit einem Buchgewinn verkauft werden und mithelfen, die finanzielle Lage der Gemeinde zu verbessern. Zum einen kämpft man mit einem strukturellen Defizit. Wegen unterdurchschnittlicher Steuerkraft reichen die Einnahmen im Budget 2022 nicht aus, die Aufwendungen zu decken. Mit dem Landverkauf im Rohrhollen spekuliert man auf ausserordentliche Einnahmen und auf steuerkräftige Neuzuziehende. Deswegen änderte der Gemeinderat im Verlauf der Vorbereitungen für den Landverkauf seine Taktik. Ursprünglich sollten Einwohnerinnen und Einwohner von Breitenbach oder Heimweh-Breitenbacher (die zum Beispiel ihre Kindheit im Thiersteiner Bezirkshauptort verbrachten) zuerst zum Zug kommen. An der letzten Sitzung kam der Gemeinderat zum Entschluss, dass die gesamte Gemeinde mehr davon hat, wenn man einen höheren Verkaufspreis erzielt und gute neue Steuerzahler anzieht, als wenn man Heimatschutz betreibt. Deswegen

sprach er sich dafür aus, das Bietverfahren zu öffnen. Nicht nur Personen aus Breitenbach, sondern alle kaufkräftigen Interessenten sollten ein Gebot einreichen dürfen. Mitausschlaggebend war auch die Schwierigkeit der Abgrenzung der Definition «Breitenbacher». Diejenigen, die in Breitenbach ihre Arbeitsstätte, vielleicht das eigene Unternehmen haben, sollten als neuer Einwohner willkommen sein und mitbieten können, gab Willi Spaar letzte Woche an der Gemeinderatssitzung zu bedenken. Gemeindeverwalter Andreas Dürr warnte davor, kurz vor der Gemeindeversammlung die Spielregeln zu ändern. Er sollte Recht behalten.

Auswärtige im zweiten Durchgang

An der Gemeindeversammlung vom Montag beschloss die Mehrheit, Breitenbacherinnen und Breitenbacher sollten bevorzugt werden. Demnach dürfen beim Bietverfahren für die vier Parzellen im ersten Durchgang nur Gebote von Einheimischen berücksichtigt werden. Erst nachdem kein Mindestgebot von 650 bis 750 Franken pro Quadratmeter (je nach Lage der Parzelle) eingegangen ist, dürften in einem zweiten Durchgang auch Auswärtige mitbieten. Dieser Antrag setzte sich gegen den Vorschlag durch, dass Breitenbacher nur dann bevorzugt würden, wenn ihr Gebot gleichwertig sei mit der Offerte eines Auswärtigen, und gegen die Idee des Gemeinderates, das Bietverfahren allen zugänglich zu machen. Bei der Frage, wie definiert man einen Breitenbacher, einigte sich die Gemeindeversammlung auf das Kriterium, «wer am 28. März 2022 Wohnsitz in Breitenbach hatte».

Nur für den Eigenbedarf

Im Verlauf der Diskussion hinterfragte die Gemeindeversammlung auch die Grösse und die Erschliessung der Parzellen, folgte hier aber dem Vorschlag des Gemeinderates. Der sieht vor, dass ein Grundstück rund 800 Quadratmeter gross sein soll und nur mit einem Einfamilienhaus für den Eigenbedarf bebaut werden darf. Eine Abparzellierung sei nicht erlaubt, ein Weiterverkauf zeitlich beschränkt und juristische Personen sind von der Gebotsabgabe ausgeschlossen. Der Baubeginn hat innert zwei Jahren ab Verkaufsdatum zu erfolgen. «Wird diese Bedingung nicht erfüllt, wird der Gemeinde das Recht eingeräumt, die Parzelle zum damals bezahlten Kaufpreis zurückzukaufen», zitierte Finanzchef Christian Thalmann aus dem Kriterienkatalog.

Liegenschaft erworben

Das weitere Immobilien-Geschäft, welches der Gemeinderat der ausserordentlichen Gemeindeversammlung (diese zählte 35 Anwesende) unterbreitete, wurde einstimmig angenommen. Er schlug vor, die Liegenschaft mit der Grundbuchnummer 2505 zu einem Preis von 600 000 Franken zu erwerben. Die Eigentümerschaft sei mit dem Verkaufswunsch an den Gemeinderat gelangt und da die 1233 Quadratmeter grosse Parzelle mitten im Schulareal und in der Zone für öffentliche Bauten liege, erfolge der Kauf lediglich aus strategischen Überlegungen. Eine Erweiterung der Schulanlage stehe derzeit nicht zur Debatte. Möglich sei aber eine Zwischennutzung der Liegenschaft — zum Beispiel für einen Jugendraum.


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Der Laufentaler Gewerbeverein

Chance Handwerk

Ferienjob – Einblicke in die Arbeitswelt

«Der regionale Gedanke wurde gestärkt»

Einen Teil der langen Sommerferien der Arbeit widmen und damit einen schönen Batzen verdienen? Natürlich steht der Lohn für viele Jugendliche beim Entscheid für einen Ferienjob im Vordergrund. Doch «aktive Ferien» können weit über eine Auffrischung des Kontostandes hinausgehen: Viele Jugendliche sammeln bei einem Ferienjob ihre ersten Erfahrungen in der Berufswelt überhaupt. Sie lernen neue Strukturen, Abläufe und natürlich Menschen kennen, und wer weiss – vielleicht ist es ja der zukünftige Lernende, der beim temporären Einsatz Feuer fängt für seine zukünftige Karriere? Doch nicht nur die junge Generation profitiert vom Ferienjob. Arbeitgeber erhalten nicht nur eine temporäre Arbeitskraft, sondern auch eine neue Perspektive auf den eigenen Betrieb. Positive Rückmeldungen der Jugend sind beste Imagewerbung für Unternehmen.

Ende April wird Thomas Boillat sein Mandat als Standortförderer für die Promotion Laufental und das Forum Schwarzbubenland an seine Nachfolgerinnen übergeben. Ein kurzes Gespräch mit einem Motivator, der die Entwicklung der Region stark geprägt hat.

Thomas Disler Vorstandsmitglied Gewerbeverein KMU Laufental

In der Nachkriegszeit wuchs der Wohlstand rasant an. In der Folge nahmen die Geburten zu. Die Generation der Babyboomer erblickte das Licht der Welt, vor allem die Jahrgänge rund um 1960 waren enorm kinderreich. Diese Generation verabschiedet sich nun mehr und mehr in den wohlverdienten Ruhestand, was den viel zitierten und beklagten Fachkräftemangel auf dem Arbeitsmarkt verschärft. Dies gilt in besonderem Masse für das Handwerk, das in den letzten Jahren massiv Ausbildungsplätze eingebüsst hat, weil die Lehrstellen mehr schlecht als recht besetzt werden können. Oft sind es die Eltern, die ihre Sprösslinge schon früh auf eine akademische oder zumindest kaufmännische Laufbahn drängen. Dabei war es noch nie so attraktiv wie heute, einen handwerklichen Beruf ins Auge zu fassen. Wer talentiert ist und Einsatz zeigt, profitiert von der grossen Nachfrage. Es locken nicht nur Aufstiegsmöglichkeiten, sondern auch eine Vielzahl von Weiterbildungen an Fachhochschulen – oder die Wahl einer erfolgreichen selbstständigen Karriere. Warum also nicht die Chance nutzen und bei einem Ferienjob ins Handwerk schnuppern? Ein Versuch ist es allemal wert!

26. Jahrgang, Nr. 3

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Acht Jahre lang waren Sie im Einsatz für das Forum Schwarzbubenland und die Promotion Laufental. Welche Highlights sind in besonderer Erinnerung geblieben? Unter vielem anderem der Neujahrsempfang zum Thema Bildung. Hier wurde eindrücklich aufgezeigt, wie stark sich die Region engagiert. Auch das Forum Entreprise mit Firmen aus dem Jura und unserer Region war ein Höhepunkt, ebenso das laufende Projekt für eine Sport- und Freizeitregion Laufental Thierstein. Inwiefern hat sich die Region in dieser Zeit entwickelt? Ich denke, der regionale Gedanke wurde gestärkt. Ein Grossteil der Wirtschaft sowie die ganze Region an sich haben sich positiv entwickelt. Wie haben Sie die Zusammenarbeit mit dem Gewerbeverein KMU Laufental erlebt? Sehr angenehm. KMU Laufental ist ein sehr aktiver und innovativer Verein, geprägt von tollen und engagierten Men-

schen. Die vielen gemeinsamen Aktivitäten waren für mich stets eine Freude. Wie geht es bei Ihnen weiter? Als zweifacher Vater freue ich mich auf mehr Zeit mit meinen wunderbaren Kindern und meiner lieben Frau. Die Arbeit im Betrieb, den Matthias Hänggi und ich 2013 gegründet haben, wird nicht weniger und die Beendigung des Mandats sorgt für mehr Kapazitäten. Ab Mai werden Rita Stoffel-Meury und Karoline Sutter Ihre Nachfolge antreten. Was geben Sie Ihnen mit auf den Weg? Für alle ein offenes Ohr haben, Ideen weiterdenken und bei der Umsetzung zuverlässig agieren. Die Leute sollen positiv gestimmt sein, wenn sie mit der Standortförderung Laufental Schwarzbubenland in Kontakt treten.

Der Gewerbeverein KMU Laufental bedankt sich bei Thomas Boillat für die jahrelange fruchtbare Zusammenarbeit und seinen unermüdlichen Einsatz für die Region, die ihm spürbar am Herzen liegt. Seinen beiden Nachfolgerinnen wünschen wir viel Erfolg und Freude bei ihrer Tätigkeit und freuen uns auf die Zusammenarbeit.

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Dein Grossvater aus Frankreich war Glashersteller und gründete 1783 die Glashütte zu Bärschwil. Deinem Vater brachte dieses Geschäft finanziell weniger Glück. Als ältestes Geschwisterteil von insgesamt acht hatte deine Grossmutter in dir einen künftigen Geistlichen gesehen, denn dein Gedächtnis war verblüffend: «Er kann die ganze Messe auswendig», soll sie in Bärschwil und Umgebung verbreitet haben.

Ein SJW-Heftchen aus dem Jahre 1955: Es ist dem berühmten Bärschwiler Geologen und Fossiliensammler gewidmet.

Linard Candreia Lieber Steine ergründen, als Pfaffe zu werden, ging dir im Stillen durch den Kopf. In Strasbourg hättest du Arzt werden sollen, aber du hast lieber die Vogesen mit dem Geologenhammer durchwandert und nach Fossilien gesucht. Du wurdest Autodidakt. Als Bilingue hast du deine wichtigste Arbeit in Französisch verfasst: «Observations géologiques sur le Jura soleurois». Darin verwendest du als erster Geologe den Begriff «Fazies» (Aussehen und Versteinerungsinhalt von Ablagerungsgesteinen). Dein kurzes Leben von 1814 bis 1865 war auch von Enttäuschungen geprägt und hat dich psychisch sehr belastet: Die finanziellen Sorgen der Eltern, ich denke auch an deinen Professor in Neuenburg, der mit einem Teil deiner Fossiliensammlung ab nach Amerika ist. Auch du hast einen Teil der grossen Welt gesehen. Als Feldgeologe aber immer im Dienste der Erdwissenschaft: Südfrankreich, Norwegen, Island. Du wolltest die Zusammenhänge zwischen den Fossilien im Jura und dem heutigen Meeresboden herstellen, habe ich irgendwo gelesen. Ein gefragter Mann warst du vor allem in der letzten Phase deines Lebens, nämlich als die grossen Nordwestschweizer Eisenbahnprojekte aufkamen. Du hast als kompetenter Geologe wichtige Ratschläge erteilt, ebenfalls unzähligen Bauern, die nach Wasserquellen suchten. «Der Amanz Gressly kann sie lokalisieren, ohne Rute!» Schon vier Jahre nach deinem Tod wirst du in Alfred Hart-

FOTO: LINARD CANDREIA

manns Werk «Gallerie berühmter Schweizer der Neuzeit» erwähnt. Darin schreibt er unter anderem: «Unterhalb der steilanstrebenden Stirne blicken unter schiefgelegten buschigen Augenbrauen zwei scharfbeobachtende Augen durch die Brille hervor; und das häufig um die Mundwinkel spielende freundliche Lächeln verräth eine harmlose kindliche Gutmüthigkeit. Die etwas nach vorn gebückte Haltung des Körpers und der schwerfällige Schritt sind die Kennzeichen eines Mannes, der bessern Bescheid weiss auf den rauhen mühsamen Pfaden des Gebirges als auf dem glatten Parket[t]boden der vornehmen Salons …» Du, der nicht selten in Höhlen übernachtete, hast deutliche Spuren für die Nachwelt hinterlassen. Noch heute will man mehr über dich wissen. Die Station Nummer 11 beim Schulhaus in Bärschwil auf der «Geologischen Wanderung Bärschwil» ist vollumfänglich dir gewidmet. Da erfahre ich eine weitere überraschende Facette aus dem spannenden Leben: Du warst ja auch noch Archäologe und deine Gruppe war auf ein Saurierskelett in Füllinsdorf gestossen, das schnell einmal «Gresslysaurier» benannt wurde. Eine verdiente Geste auch, dass dich die stolze Ambassadorenstadt

Solothurn in der Verenaschlucht, auf dem Friedhof St.Niklaus und in einem Strassennamen verewigt hat. Bei vielen Schweizer Kindern und (heute) Erwachsenen bleibt dein Name unvergessen: Seit 1955 gibt es nämlich ein SJW-Heftchen mit dem Titel «Der Mergelkönig» über dich, das vom Solothurner Schriftsteller Josef Reinhart verfasst, von Margarethe Lipps illustriert und vom mittlerweile bekannten Schweizerischen Jugendschriftenwerk mit Sitz in Zürich verlegt wurde. Zu guter Letzt: Dein Geburts- und Todesjahr kann ich mir gut merken. Du hast im Jahr des Beginns des Wiener Kongresses das Licht der Welt erblickt und im Jahr des Endes des amerikanischen Sezessionskrieges dem irdischen Leben Adieu gesagt. Weiterführende Literatur: «Amanz Gressly», Historisches Lexikon der Schweiz (HSL); «Amanz Gressly», Personenlexikon des Kantons Basel-Landschaft; «Amanz Gressly», Wikipedia (zuletzt bearbeitet: 1.2.2022); «Der Mergelkönig», Josef Reinhart, Schweizerisches Jugendschriftenwerk (SJW), 1955. «Geologische Wanderung Bärschwil» (Prospekt bestellbar: gemeindeverwaltung@baerschwil.ch); im Museum Laufental kann man die umfangreiche Fossiliensammlung von Peter Borer bestaunen, wo man auch Interessantes über Amanz Gressly erfährt. Linard Candreia, Laufen, Autor und Landrat, schreibt Kurzgeschichten fürs Wochenblatt.

KLEINLÜTZEL

Fortsetzung von Seite 1

B. Zeugin Garage Seewental AG

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Der Westen, USA, Europa und auch die Schweiz haben mit ihren Sanktionen gegen das Regime Russlands schon viel unternommen, um dieses «auszutrocknen». Reicht das Ihrer Meinung nach? Mikhail Schischkin: Meine einzige Hoffnung ist die ukrainische Armee und das Volk, das praktisch im Alleingang nicht nur für eigene Freiheit und Zukunft kämpft, sondern für die Zukunft Russlands, der Schweiz und der ganzen Menschheit. Der Kriegsplan des russischen Generalstabs sah vor, dass sich die Nato in die «Befreiung» der Ukraine mit ihren Streitkräften nicht einmischen wird. Warum sollte die Welt wegen irgendeines Mariupols im nuklearen Inferno enden? Diese Rechnung ging auf. Keine «no-fly zone» im ukrainischen Himmel. Genau nach Putins Plan hat der Westen die Ukraine militärisch im Stich gelassen. Aber mit den Ukrainern hat sich Putin verkalkuliert. Die russische Armee erleidet dort eine klare Niederlage. Und die westlichen Sanktionen tragen dazu bei, obwohl sie zu spät kommen, sie hätten den Aggressor schon 2014 nach dem Anfang dieses Krieges gegen die Ukraine treffen sollen. Zurzeit sind Sie im In- und Ausland dauernd unterwegs zu Podien, Inter-

views, Vorträgen. Dazu schreiben Sie umfassende Kommentare und Essays für wichtige Presseerzeugnisse. Wie geht es Ihnen dabei? Ich tue, was ich kann. Aber manchmal habe ich das Gefühl, das sind bloss Worte und man sollte lieber etwas Konkretes tun. Wir haben eine ukrainische Familie

«Wie kann man einem russischen Jungen aus Odessa erklären, warum der russische Pilot vielleicht sein Haus zerstören und seine Oma töten kann?» bei uns zu Hause, den achtjährigen Mischa und seine Mutter Elena. Sie sind aus Odessa und sprechen Russisch. Mischas Grossmutter ist in Odessa geblieben und er hat Angst, etwas Schlimmes könnte der Oma passieren. Er weiss, dass russische Raketen Städte in der Ukraine zerstören und Menschen töten. Wie kann man einem russischen Jungen aus Odes-

sa erklären, warum der russische Pilot vielleicht sein Haus zerstören und seine Oma töten kann? Wir haben ein Picknick bei uns im Wald gemacht, nichts Besonderes, Würste gegrillt. Mischa sagte dann, dass das ein ganz besonderer Tag für ihn war, und er wird das nie in seinem Leben vergessen. Das war für mich viel wichtiger als alle meine Interviews.

Zur Person Mikhail Pawlowitsch Schischkin, 1961 in Moskau geboren, studierte Germanistik und Anglistik an der Staatlichen Pädagogischen Universität in Moskau. Er gilt als wichtigster russischer Gegenwartsautor und wurde als einziger mit den drei wichtigsten russischen Literaturpreisen ausgezeichnet (Russischer Bookerpreis, Russischer Bestsellerpreis, Bolschaja-KnigaPreis). Seit 1995 lebt Schischkin in der Schweiz und arbeitete bis 2005 als Dolmetscher und Lehrer. Seit 2011 wohnt Michail Schischkin mit seiner Familie in Kleinlützel.


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SPORT

Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

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FUSSBALL

Laufen nach Niederlage unter Druck Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen

2. Liga Samstag, 2. April 2022 SPORTHALLE GYMNASIUM • LAUFEN Sponsoren-Apéro im Gym Laufen mit Rahmenprogramm TSV Wahlen SG Wahlen Laufen gegen Regio-Cup-Sieger

2. Liga Im Derby gegen Handball Birseck 1 wird es zu einer interessanten Begegnung kommen – sind doch diese Spiele immer sehr umkämpft. Die Laufentaler konnten im November auswärts knapp mit 27:26 gewinnen. Die jeweils letzte Partie in der Meisterschaft haben beide Teams verloren. Die SG Wahlen Laufen verlor vergangene Woche auswärts gegen die SG Binningen mit 20:19 und Handball Birseck 1 gegen die SG Suhr Aarau mit 26:17. Das Team von Handball Birseck 1 dürfte sich im Aufwind befinden, hat es doch am letzten Sonntag den Regio-Cup 2021/22 gewonnen und ist damit in diesem Wettbewerb Nachfolger der SG Wahlen Laufen. Es wird sicherlich zu einer spannenden Auseinandersetzung kommen.

Edgar Hänggi

3. Liga Das «Zwei» trifft in seiner drittletzten Partie dieser Saison auf das etwas vor der SG Wahlen Laufen platzierte Pratteln. Die Unterbaselbieter gehen als Favoriten in diese Begegnung. Die Laufentaler können völlig unbelastet zu dieser Partie antreten, da sie mit einem Abstiegsplatz nichts mehr zu tun haben.

Samstag, 2. April 2022 09.00–13.30 Uhr Schülerturnier HmS (mit 8 Teams) 15.00 Uhr 3. Liga SG Wahlen Laufen II – TV Pratteln NS 2 17.00 Uhr 2. Liga SG Wahlen Laufen – Handball Birseck 1

Gestoppt: Laufen musste sich geschlagen geben, auch weil Black Stars den gefährlichen Arthur Akong im Griff hatte. FOTO:EH-PRESSE

Waren es die warmen Temperaturen um die Mittagszeit am Sonntag? Das Spiel auf dem Buschweilerhof in Basel war auf jeden Fall eine phasenweise zu gehässige Angelegenheit, die sich in einer Massenrangelei nach Spielschluss entlud. «Sie haben nur unser Spiel zerstört», meinte Trainer Rishi Suhanthan nach dem Abpfiff. Es braucht, um solche Szenen entstehen zu lassen, immer zwei Parteien. Der Schiedsrichter blieb zwar sehr ruhig, verpasste es jedoch, bei der ersten Rudelbildung rote Karten zu verteilen. Dass ein Spieler, der am Boden liegt, von der halben gegnerischen Equipe bedrängt wird, gehört sich nicht. Es wurde aber auch Fussball gespielt. Die Basler traten mit vier Spielern, die zum Kader der ersten Mannschaft gehören, an. Vor allem Emre Ercin war massgebend am Sieg beteiligt, gelang es ihm doch, den starken Arthur Akong zu stoppen. Laufen war bis zum Gerangel in der 23. Minute die bessere, aktivere Equipe und hatte Pech, als Anuchan Jeyaseelan in der 17. Minute mit einem herrlichen Schuss den Ball vom Lattenkreuz abprallen sah. Danach jedoch war Schluss. Die vielen Diskussionen und Fouls brachen den Rhythmus, während bei Black Stars die Gebrüder Dauti mit ihrem Kampfgeist, aber auch technischer Qualität, wesentlich dazu

Tabelle 2. Liga – Gruppe 3 Spiele/Punkte 01 SG Magden/Möhlin 17 30 02 SG HSC Suhr Aarau II 15 25 03 SG Wahlen Laufen 16 20 04 SG Binningen 14 18 05 TV Kleinbasel 16 18 06 STV Baden 2 16 17 07 SG ATV/KV Basel 16 17 08 TV Birsfelden II 17 16 09 Handball Birseck 1 18 14 10 TSV Frick 2 17 09 11 HSG Ehrendingen Rookies 1 14 06 12 HC Vikings Liestal 18 04

Handball

In einem schwierigen Spiel verliert der FC Laufen auswärts gegen Black Stars mit 0:1 und ist nach Verlustpunkten und FairPlay-Wertung an der Spitze von Therwil abgelöst worden. Breitenbach gewann zu Hause gegen Binningen 3:1, während Zwingen auswärts gegen Schwarz-Weiss b 2:2 spielte.

beitrugen, dass die Gäste kein druckvolles Spiel mehr aufbauen konnten. Laufen fand kein Rezept mehr, die gut stehende Defensive zu überwinden, musste gar noch froh sein, dass Torhüter Sascha Iten gegen Lirim Sabani den zweiten Gegentreffer verhindern konnte. «Wir haben zu wenig gemacht, aber wir lassen uns nicht aus der Ruhe bringen. Am Samstag wird man ein ganz anderes Laufen im Einsatz sehen», so Suhanthan, der auch nicht gelten lassen mochte, dass noch immer einige Spieler fehlten und andere (Lars Kölliker, Simon Schnell) sich verletzten. Einen Blitzstart legte Breitenbach zu Hause gegen Binningen auf den Rasen. Nach wenigen Sekunden brachte Tobias Oesch sein Team in Führung. Binningen erholte sich davon und glich in der 33. Minute durch Sohayl Mehrabi aus. Nach der Pause sicherte Breitenbach ein Doppelschlag innert sechs Minuten den Sieg. Zuerst gelang Lukas Wyss der erneute Führungstreffer, dann war Michael Krug zur Stelle. Mit jetzt 18 Punkten haben die Schwarzbuben 12 Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze, sodass man sich bald nach oben orientieren kann. Vorerst steht am Samstag jedoch das erste

Regional-Derby in Zwingen an. In der Hinrunde musste Breitenbach eine unglückliche 2:3-Niederlage verdauen. Das Team von Peter Sprenger konnte erst am Sonntag gegen Schwarz-Weiss b sein erstes Rückrundenspiel austragen, da zuvor das Heimspiel gegen Therwil verschoben wurde. Trainer Peter Sprenger und sein Team wollten den Sieg, doch nach dem Spiel nahm man den Punkt. «Wenn ich das Spiel nochmals durch den Kopf gehen lasse, kann ich das 2:2 akzeptieren.» Assuero Camporesi brachte Zwingen in Führung. Nach dem Ausgleich gingen die Laufentaler in der 74. Minute durch Sandro Piatti erneut in Front. Es schien dann zum Erfolg zu reichen, doch SchwarzWeiss liess nie locker und traf in der 92. Minute zum Ausgleich. «Der Zeitpunkt ist natürlich sehr ärgerlich, zumal die Zuordnung nicht stimmte.» Obwohl Alessio Piatti kurz vor Spielende den Ball an die Latte knallte, hätte Zwingen die Partie auch verlieren können. Torhüter Thomas von Rohr musste mehrmals sein ganzes Können auf bieten, um einen Gegentreffer zu verhindern. Gegen Breitenbach müsse die Leistung stimmen, aber er sei optimistisch. «Wir sind parat», meinte Sprenger.

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Unterstütze als Fan unsere Teams! Kleine Festwirtschaft vorhanden. Das 2.-Liga-Spiel wird anlässlich des Sponsoren-Apéros durch ein Rahmenprogramm der Kids-Dance-Gruppe und diverser Gymnastikgruppen des TSV Wahlen ergänzt. Die Zuschauer dürfen sich neben dem Handball auf vielfältige Vorführungen der jungen Turnerinnen freuen!

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Dressurprüfungen am Samstag 19. März «auf Saal» in Laufen: Pferde und Reiterin werden von der Jury vom Reitverein Laufen und Umgebung bewertet. FOTO: ZVG

Röschenz’ schöner Vorsprung ist weg Nach nur zwei Runden in der 4.-Liga-Rückrunde sind die vier Punkte Vorsprung von Röschenz weg und damit auch noch die Tabellenführung. Noch mehr Kopfzerbrechen macht den Trainern, dass das Team ohne Torerfolg blieb und andererseits deren sieben kassierte. Edgar Hänggi Freude hatte man in Laufen keine, als es auf Platz zwei und mit vier Punkten Rückstand in die Winterpause ging. «Ich bleibe zuversichtlich, denn Röschenz hat jetzt den Druck, als Leader gejagt zu werden», sagte damals Laufens Trainer Tobias Schnell. Obwohl die Vorbereitung gut war und das Trainingslager in Portugal ein Erfolg, passt bei Röschenz jetzt plötzlich nichts mehr zusammen. Zum Rückrundenstart setzte es zu Hause gegen Ettingen ein 0:3 ab. Ernüchterung machte sich breit. Doch der Tiefpunkt folgte am Sonntag gegen das junge Team von Dornach. Zwischen der 11. und 29. Minute setzte Yannic Altermatt mit seinem Hattrick die Baselbieter Schachmatt. Das Team von Dominik Flury und Danilo Fellino wollte es zwar versuchen, brachte jedoch mit Ausnahme eines gefährlichen Distanzschusses nichts fertig. Dornach hatte mehr Möglichkeiten und erhöhte via Elfmeter durch Maximilian Ditzler auf 4:0. Flury bemängelt die Einstellung gewisser Spieler. «Ich habe nicht den Eindruck, als wollten alle diese Chance packen. Nach einer so tollen Vorrunde und dem Trainingslager sollten doch alle so motiviert sein, es zumindest zu versuchen.»

Abgelöst: Der Dornacher Yannic Altermatt schoss Röschenz mit einem Hattrick innert 18 Minuten vom Leader-Sessel herunter. FOTO: EH-PRESSE Am Samstag um 16 Uhr muss das Heimspiel gegen Aesch gewonnen werden, sonst droht ein Rest ohne Ziele. Freude dagegen in Laufen. Nachdem man das gegen den Abstieg kämpfende Therwil mit 2:1 niederrang, brachte das Ergebnis aus Dornach am Sonntag die Tabellenführung zurück — wenn auch momentan nur dank der Strafpunkte. Die beiden Laufner Goals erzielten Eric Anklin und Dominik Kofmehl. Ettingen folgt in Lauerstellung. Das erfuhr auch Riederwald, das in Ettingen 2:0 verlor — die zweite Niederlage in diesem Jahr. Der FC Brislach erkämpfte sich in Kleinlützel gegen den Mittelfeld-Klub FC Münchenstein ein 1:1. Vigan Bickaj gelang der Ausgleichstreffer in der Nachspielzeit. Vier Punkte Abstand hat die Equipe von Roman Bieli. Das reicht noch nicht, aber es lässt alle besser schlafen. Ganz anders die Lage beim FC Kleinlützel. Mit 0:3 setzte es in Reinach die elfte Niederlage ab. Als Schlusslicht weisen die Solothurner bereits sieben Punkte Rückstand auf einen rettenden Platz auf. Am Samstag be-

kommt es Riederwald mit Dornach zu tun (17 Uhr), Laufen tritt um 19.30 Uhr in Oberwil an. Am Sonntag kommt es in Kleinlützel zu einem Doppel-Match: Um 13.15 Uhr empfängt Kleinlützel den FC Münchenstein und um 15:30 spielt Brislach gegen Ettingen. In der Gruppe zwei kam es zum Aufeinandertreffen von Gilgenberg United und dem FC Bachletten. Lange schien es, als sei das Team des neuen Trainers Anil Kumar auf dem sicheren Weg zum Sieg. Alessio Zambito brachte die Weissen schon nach acht Minuten in Front. Stefano Fellino liess nur acht Minuten später das 2:0 folgen. Dann ging es Schlag auf Schlag. Bachletten gelang der Anschlusstreffer; Gilgenberg United reagierte sofort und erhöhte durch Zambito auf 3:1, um nur beinahe im Gegenstoss den erneuten Anschlusstreffer zu kassieren. Im zweiten Durchgang hatten beide Teams Möglichkeiten, doch die Basler erzielten in der Nachspielzeit den Ausgleich. Am Samstag (20.15 Uhr) folgt der Gang auf das Spiegelfeld zu Leader Binningen.


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Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

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…und mit Ostern (Ostara, Name der germanischen Fruchtbarkeitsgöttin) zu Leben, das für unmöglich gehalten worden war 10 Uhr, reformierte Kirche Laufen, «Das wirkungsvolle TROTZDEM», Pfarrerin Regine Kokontis, Fabienne Studer, Orgel, Rolf Stebler, Baritonhorn, mit Abendmahl

lädt Sie alle herzlich zu diesen Feiern ein. www.ref-laufental.ch

Ich bin kein Inserat. Ich bin das fehlende Teil für eine bessere Zukunft.


SPORT

Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

SCHÜTZEN

HANDBALL

Bezirksschützenverband Laufental unterliegt deutlich

U13 Spieltag und Regio-Cup Final

Heute ist für das regionale Schiesswesen ein historischer Tag. Das Gründungsprotokoll für den Schiesssportverband Region Basel wird unterschrieben.

hätte.» Er sei der Meinung, dass andere Schiesssportverbände in der Schweiz deutlich bessere Strukturen hätten und besser aufgestellt seien als die Baselbieter. In Sissach haben 210 der 257 Delegierten für das notwendige Dreiviertelmehr gesorgt. Sie folgten damit dem Antrag der Verbandsleitung sowie (indirekt) auch dem Wunsch der Stadtbasler Delegierten sowie jenen des Sportschützenverbandes beider Basel, die eine Woche vor den Baselbietern der Schaffung des SVRB ebenfalls ohne Wenn und Aber zugestimmt hatten. Die Haltung des Laufentaler Verbands an der Delegiertenversammlung in Sissach war allgemein bekannt. Sie beruhte auf eigenen Überzeugungen. Stähli sagt, dass es ihm und seinen Mitgliedern immer nur um eines gegangen sei: ums Schiesswesen nämlich, wie er festhält. Die Arbeit in den Bezirken gehe jetzt auch dort weiter. «Wir werden nicht arbeitslos sein und uns auf die Aktivitäten bei uns konzentrieren. Und: Wir werden in erster Linie den Nachwuchsbereich fördern.» KSG-BLPräsident Beda Grütter dankte allen Delegierten, die für den Zusammenschluss mit den anderen zwei Verbänden gestimmt haben. Jenen, welche sich skeptisch bis ablehnend zum neuen Verband ausgesprochen haben, streckte er die Hand aus: «Ich werde mich auch im neuen Verband für gute und pragmatische Lösungen einsetzen. Es soll ein Verband für alle Schützinnen und Schützen sein.»

us. Unsere zweitjüngste Juniorenabteilung, die Junioren U13, trugen am vergangenen Samstag ihren monatlichen Spieltag im Gymnasium Laufen aus. Während des ganzen Vormittags konnten die Eltern und Angehörigen ihre Mädchen und Jungs bei den interessanten Partien beobachten und sie anfeuern. Beim Spieltag geht es nicht in erster Linie um den Sieg, sondern um das gemeinsame Spielerlebnis. Spielfreude ist in diesem Alter nämlich bedeutend wichtiger als übertriebenes Konkurrenzverhalten. Am Sonntag waren die Jüngsten der SG Wahlen Laufen (Junioren U11) mit drei Teams am Spieltag in Therwil im Einsatz. Auch dort ging es insbesondere um gemeinsame Spielerlebnisse im Team — aber auch darum, fehlende Fähigkeiten aufzudecken, um diese in den nächsten Trainings weiter zu üben und zu verbessern.

und Infos unter bbclaufen@gmail.com

Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84.

Willi Wenger Nachdem die Delegiertenversammlung der Kantonalschützengesellschaft Baselland vergangenen Samstag der Bildung des Schiesssportverbandes Region Basel (SVRB) im zweiten Anlauf mit sehr klarem Mehr zugestimmt hat, wird heute am 31. März in Liestal das entsprechende Gründungsprotokoll unterschrieben werden. Freuen tut dies nicht alle, im Besondern nicht die Laufentaler Schützen. Peter Stähli aus Wahlen, der Vizepräsident des Regionalverbandes, sagt zum «Wochenblatt», dass er hin- und hergerissen sei. Stähli hatte sich vor den Delegierten vergeblich dagegen gewehrt, dass es zu einem Ja für den neuen Regionalverband und damit zur Auflösung des Baselbieter Kantonalverbandes kommen wird. Aber: Für Stähli ist es jetzt immerhin klar, wohin die «Reise» gehen wird. «Jetzt können wir uns endlich wieder auf den Sport konzentrieren.» Auf der anderen Seite sagte er Anfang Woche mit einer gewissen Distanz, dass er enttäuscht sei über das Resultat. «Weil es bessere Lösungen gebraucht und auch gegeben

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U13 Spieltag

Handballtraining beim SG Wahlen Laufen ist für alle offen

Hast auch du Lust auch Lust, Handball zu spielen und in einer unserer Abteilungen mitzumachen? Dann komm einfach unverbindlich in ein Probetraining in der Turnhalle in Wahlen. Die Trainingszeiten sind wie folgt: Die Junioren U13 trainieren jeweils donnerstags von 17.30 bis 19.00 Uhr und die Junioren U11 jeweils montags von 17.30 bis 19.00 Uhr. Mitmachen können alle inte-

Torwurfszene bei den Junioren U13: Im Gymnasium fand der Spieltag für die U13 und U11 statt. FOTO: ZVG/ FREDY SCHMIDLIN ressierten Mädchen und Jungs aus der ganzen Region — wir freuen uns auf viele neue Gesichter.

Regio-Cup-Sieger

Bei den Frauen gewannen die Damen der SG Oberwil den Titel mit einem deutli-

chen Resultat gegen den TV Kleinbasel (31:17) . Bei den Männern war die Partie stärker umkämpft. Schliesslich setzte sich Handball Birseck gegen die SG TV Möhlin mit 26:24 durch und wurde Regio-Cup-Sieger 2021/22.

VEREINSNACHRICHTEN BIBLIOTHEKEN Stedtlibibliothek Laufen, offen: Di 9.00–11.00,

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nungszeiten: Mo 15.00–17.00, Mi 14.00–18.00, Do 9.00–11.00, Fr 16.00–19.00 und Sa 10.00–14.00. (Ausnahme: während der Sommer-Schulferien Mi 14.00–18.00, Fr 16.00–19.00).

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Halle steht täglich von 8.00–23.00 zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch

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ten ist jeden Samstag 10.00–16.00 offen. Schauen, mitmachen, Gemüseverkauf. Hinter dem Industriequartier, Wahlenstrasse 82, Laufen. Mehr auf www.gruenerzweig-nw.ch

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Breitenbach. Gratisprobetraining jederzeit möglich. Info: www.dojo-laufental-thierstein.ch. AIKIDO Laufental-Thierstein. Training Kinder und Jugendliche: Di 17.30–18.45, Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Tel. 077 415 21 24. Kempo Laufen. Training Erwachsene und Jugendliche: Do 19.00–20.30. Tel. 076 741 47 47. KungFu21.ch. Unterricht in Karate, Kick Boxen, Kung Fu für Kinder/Jugendliche/Erwachsene. Qi Gong, Kobudo, DCM21, Fitness für Erwachsene jeden Alters. Mo 18.00–22.00, Mi 17.00– 21.30, Do 17.00–20.00, Sa 9.30–11.30. Tel. 079 504 30 60.

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MUSIK-TIPP

Nadine Sierra

Die 1988 geborene Amerikanerin Nadine Sierra ist eine der aktuell besten lyrischen Sopranistinnen. Nach «There’s Is A Place For Us» (2018) ist «Made For Opera» (Universal) ihr zweites Soloalbum. Sie singt darauf 17 Arien und Szenen aus Verdis «La Traviata», Donizettis «Lucia di Lammermoor» und Gounods «Roméo et Juliette» mit den tragischen Opernheldinnen Violetta, Lucia und Juliette. Das Leben von allen drei ist an den damaligen gesellschaftlichen Konventionen zerbrochen. Das mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI unter der Leitung von Riccardo Frizza aufgenommene Album verdient hauptsächlich wegen der Gesangskunst der Protagonistin eine hohe Bewertung. Nadine Sierra führt ihre Stimme sicher durch alle Lagen und Koloraturen. Sie brilliert bei der Interpretation der anspruchsvollen Arien mit emotionaler und vokaler Wandlungsfähigkeit, zudem mit betörendem Belcanto und einer nuancierten Auslotung der komplexen Gefühlspalette der drei Hauptfiguren, die von Lebenslust bis zur tragischen Verzweiflung reicht. Benno Hueber

Redaktionsschluss Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Einsendungen mit Absender (Name, Vorname, Wohnort) an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Wir freuen uns auf Ihren Beitrag. Die Redaktion ANZEIGE

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EINGESANDT

Shirley Grimes & Hank Shizzoe

«Hörspielwürfel» in der Ludothek

Zwei Singer-Songwriter, die sich schon lange kennen, deren Wege sich auf Bühnen und in Studios immer wieder gekreuzt haben: Jetzt treten die beiden zum ersten Mal als Duo auf und spielen die Songs, die sie zu dem gemacht haben, was sie heute sind. Shirley Grimes, gebürtige Irin, lebt seit mehr als 30 Jahren in Bern. Hank Shizzoe, gebürtiger Zürcher, immerhin seit 25 Jahren. Seit den frühen 1990ern haben beide viele Alben veröffentlicht und mit ihren Bands und unzähligen anderen Formationen noch viel mehr Konzerte gespielt. Winzige Clubs, kleine Theater, mittlere Hallen und grosse Festivals — Shirley und Hank waren da. Been there, done that. Immer wieder hätten sie bei ihren Begegnungen bemerkt, dass der Moment für ein gemeinsames Projekt kommen würde. Mit dem Programm «The Songs That Made

Us» begannen Shirley Grimes und Hank Shizzoe im Winter 2021/2022 ihre Zusammenarbeit als Duo. Ohne Platte, ohne Videos, ohne Firlefanz, dafür live auf der Bühne. Sie singen und spielen die Songs, die sie auf ihren Weg gebracht haben. Solche, die sie immer noch begleiten und auch manche, die sie unterwegs angetroffen haben. Traditionelles, irisches, amerikanisches Liedgut, Folk aus mehreren Jahrhunderten und gerne auch mal alte und neue Eigenkompositionen. Zwei Stimmen, Gitarren, irische Trommeln, exotische Saiteninstrumente und Geschichten aus allen vier Himmelsrichtungen. Shirley Grimes & Hank Shizzoe —The Songs That Made Us. Datum: Freitag, 1. April; Zeit: 20 Uhr; Ort: Pfarreisaal kath. Kirche Breitenbach. Abendkasse, kein Vorverkauf. Kontakt Veranstalter: Kultur- und Leseverein Breitenbach, Philipp Uebelhart 079 283 75 05, philipp@ uebelhart.com, www.klv-breitenbach.ch.

Begehrt: Die Hörspielwürfel können in der Ludothek getestet werden. FOTO: ZVG Die begehrten «Hörspielwürfel» — die «Toniebox» und die «Tigerbox Touch Swiss Edition» — gibt es jetzt auch in der Ludothek Hofstetten. Zum Testen und Vergleichen der verschiedenen Würfel haben wir für euch eine kleine HörspielInsel eingerichtet. Hier könnt ihr nach Herzenslust die beliebten Hörfiguren kennenlernen und die neuesten DialektHörspiele mit der Tigerbox abspielen. Ob mit Figuren oder Karten, offline oder Streaming, bei uns gibt es Hör-Spiel-Spass zum Anfassen. Poppige Musik oder lieber ein spannendes Hörbuch? Kommt vorbei und probiert es aus. Sabine Heinrichs

Sind zum ersten Mal als Duo unterwegs: Shirley Grimes und Frank Shizzoe gastieren in Breitenbach. FOTO: ZVG

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Abendmusiken «Frühling!» Reina Abe und Tatjana Fuog spielen seit 12 Jahren zusammen und waren in mehreren Konzerten in der Schweiz zu hören. Reina Abe begann im Alter von 13 Jahren Flöte zu spielen. Nach ihrem Highschool-Abschluss studierte sie von 2004 bis 2008 an der nationalen Universität für Kunst und Musik in Tokio, von 2008 bis 2012 an der Hochschule für Musik in Basel bei Prof. Felix Renggli und erhielt den Master Performance und den Master Solist. 2017 schloss sie ihr Musikpädagodik-Studium mit einem Diplom an der Hochschule für Musik in Basel ab. Reina Abe war bei verschiedenen Wettbewerben erfolgreich: So erlangte sie 2011 einen Basler Förderpreis der BOG für junge Musiker, 2012 einen Preis beim ORPHEUS Swiss chamber music competition und 2013 den 1. Preis beim Internationalen Kuhlau-Wettbewerb in Uelzen im Bereich zwei Flöten mit Flötenduo «Arko». Zur Zeit ist sie Flötenlehrerin am Klang Konservatorium Basel, PLL-Musikschule in Liestal und unterrichtet privat in der Region Basel. Sie ist Mitglied des «Tōniro Quintett» (Holzbläserquintett) und des Flötenensembles «les joueurs de flûte». Zudem tritt sie als Solistin, Kammermu-

Ludothek Hofstetten-Flüh, Mariasteinstr. 1, Hofstetten, Öffnungszeiten: Montag von 14 bis 16 Uhr, Mittwoch und Donnerstag von 16 bis 18.30 Uhr, Samstag von 10 bis 11.30 Uhr (nur jeden ersten Samstag im Monat). In den Osterferien bleibt die Ludothek geschlossen. www. ludo-hofstetten-flueh.ch

sikerin und Orchestermusikerin in der Schweiz und Japan auf. Tatjana Fuog hat ihre Studien Klavier, Korrepetition und Kammerensemble (Lehr-, Konzert-, Solistendiplom) in Russland, Estland und Lettland gemacht. Ihre Ausbildung an der Orgel (Lehr-, Konzertdiplom mit Auszeichnung) in der Schweiz. Als Pianistin hatte sie eine rege Konzerttätigkeit in Russland, den baltischen Staaten, Deutschland und Frankreich sowie CD-, Fernseh-, Radio-Aufnahmen. Ausserdem einen Lehrauftrag als leitende Dozentin im Fach Klavier an der Hochschule der Künste von Wolgograd sowie als Korrepetitorin am Musiktheater und der Oper Enterprise und dem Philharmonischen Chor. Sie tritt regelmässig als Solistin und in verschiedenen Formationen auf. Sie hören Werke von Johann Nepomuk Hummel, Albert Franz Doppler, Lois Ganne und Joachim Andersen. Abendmusiken am Samstag 2. April um 17 Uhr in der reformierten Kirche in Laufen. Eintritt frei. Kollekte.

Kirchenpflege der ref. Kirchgemeinde Laufental

Lesung «Nach Ohio» WoS. Missernten, schlechte Arbeitsbedingungen und Arbeitslosigkeit sowie ein rasantes Bevölkerungswachstum führten dazu, dass die Schweiz Ende des 19. Jahrhunderts ein Auswanderungsland war und einige Gemeinden gar ganz gezielt ihre Ärmsten Bewohnerinnen und Bewohner nach Amerika «exportierten». Eine die ging, war Stephanie Cordelier, geboren in Kleinlützel und aufgewachsen in Oberwil. Mit 19 Jahren wanderte sie 1891 nach Ohio aus. 125 Jahre später macht sich ihr Urenkel, der Schriftsteller und Historiker Benedikt Meyer per Frachtschiff und Velo auf, um Spuren der Urgrossmutter in Amerika zu finden. Aus der Reise entstand ein lesenswertes Buch mit dem Titel «Nach Ohio», in dem man nicht nur den Autor auf seiner Reise begleitet, sondern auch ins Leben von Stephanie um die vorletzte Jahrhundertwende eintaucht. Am 7. April um 19.30 Uhr liest der Autor in der Zehntenschür (beim Dorfplatz) in Nunningen aus seinem Buch. Er erzählt, wie er bei der Recherche vorgegangen ist und zeigt und analysiert gefundene Dokumente. Die Lesung wird organisiert von der Kulturkommission Nunningen. Sie offeriert auch einen Apéro.

GEDANKENSTRICH

Stell dir vor, es ist Demokratie – und niemand geht hin

Melanie Brêchet

In diesen Tagen und Wochen finden und fanden in der Region wieder diverse Gemeindeversammlungen statt. An der Gemeindeversammlung in Laufen, die nebst Behördenmitgliedern noch rund 40 Stimmberechtigte zählte, war ich selbst anwesend. Von anderen Gemeinden kenne ich die genauen Anwesenheitszahlen nicht. Sie dürften jedoch erfahrungsgemäss irgendwo zwischen lausig und dürftig liegen. Besonders vermisst werden an diesen Anlässen junge Leute, um deren Zukunft es ja eigentlich ginge. Zugegebenermassen verspüre auch ich nicht immer Lust, die Gemeindeversammlung zu besuchen, die Materie scheint – zumindest auf den ersten Blick – oft trocken und kompliziert, das Wort wird immer von denselben Akteuren ergriffen und um die Aufnahmefähigkeit ist es nach einem anstrengenden Arbeitstag auch nicht mehr so gut bestellt. Dann doch lieber Füsse hoch und TV an oder ein gutes Buch lesen? Der Besuch einer Gemeindeversammlung ist jedoch in meinen Augen nicht nur ein Recht oder gar eine Pflicht, sondern ein absolutes Privileg. Ein Blick in die Medien genügt und wir sehen, was es heisst, in einer Autokratie oder gar einer Diktatur zu leben, wo jedes falsche Wort verheerende Folgen haben kann, wo andere Meinungen als jene der Regierung streng untersagt sind oder wo meinungsbildende Informationen schon gar nicht bis zur Bevölkerung gelangen. Ist es nicht fantastisch, dass wir in einem Land leben, wo das Stimmund Wahlrecht eine Selbstverständlichkeit ist und wo wir die Gelegenheit haben, auf Gemeinde-, Kantonsund Bundesebene mitzuentscheiden, in welche Richtung wir uns bewegen wollen? Ob Gemeindeversammlungen in dieser Form noch zeitgemäss sind oder ob doch vermehrt Gemeindeparlamente eingesetzt werden sollten, darf darum besprochen werden. Oder sollten Geschäfte grundsätzlich nur an der Urne entschieden werden? Vielleicht ist es aber doch wichtig und richtig, sich aus erster Hand, also von den Behörden, über wichtige Geschäfte und Investitionen zu informieren und erst dann zu entscheiden, ob man diese gutheissen möchte.

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«BiblioWeekend» in Breitenbach

Rundwanderung Roggenburg

Am letzten Wochenende organisierten die Bibliotheken in der ganzen Schweiz das erste «BiblioWeekend». Die Bibliothek Breitenbach des Kultur- und Lesevereins schenkte während diesen Tagen ihren Leserinnen und Lesern aktuelle Bücher. Am Samstagvormittag erzählte Philippe Ammann vor einer munteren Kinderschar in Begleitung der Eltern seine Bilderbuchgeschichte der kleinen Ziege «Konrad Kupferhals». Die kleine Ziege stellt bald fest, dass sie anders aussieht als die anderen Ziegen auf dem Hof. Sie ist als einzige kupferfarben, die anderen sind schwarz. Weil sie deswegen gehänselt wird, versucht sie sich äusserlich anzupassen. Das gelingt ihr natürlich nicht, aber schlussendlich kommt alles gut. Die Botschaft der kleinen Geschichte lautet: Man darf anders sein! Die Vielfalt macht es aus. Philippe Ammann ist Biologe und setzt sich bei ProSpecieRara für den Er-

BiblioWeekend: Philippe Ammann erzählt den Kindern die Geschichte der kleinen Ziege «Konrad Kupferhals». FOTO: ZVG

halt gefährdeter Nutztiere ein. Der Protagonist in seinem Bilderbuch ist eine seltene Walliser Ziege, die Kupferhalsziege. Ein stolzes und schönes Tier. Lange Zeit galten sie nicht förderungswürdig. Inzwischen gibt es einige Züchter, die sich dieser schönen Ziegenart verschrieben haben. So auch Franziska und Rainer Volonté vom Hof Bachtelen in Fehren. Seit rund zehn Jahren züchten sie diese Ziegenart. Sie waren es auch, die den Kindern die Möglichkeit boten die Kupferhalsziegen hautnah zu erleben. Auf dem Eugen-Saner-Platz überraschten sie die Kinder mit einem Mutterschaf und zwei, drei Wochen alten Gitzis. Ein Gitzi liess sich, wohl behütet auf dem Schoss der Züchterin Franziska Volonté, bereitwillig von vielen Kinderhänden streicheln und bewundern. Hannelore Rüegg

Am Sonntag 10. April laden die Naturfreunde Baselbiet zu einer weiteren Wanderung ein. Vom Startpunkt Roggenburg Neumühle wird der Lucelle entlang gewandert. Über Movelier nach Ederswiler (Motocrossstrecke), Ruine Löwenburg und zum Gutshof Löwenburg geht es wieder zum Ausgangspunkt zurück. Es bleibt genügend Zeit, um die Ruine Löwenburg zu besichtigen und zu grillieren. Auch der Gutshof mit dem kleinen Museum wird besucht. Ab Neumühle geht es mit dem Bus zurück. Die Wanderung ist 16 km lang, es müssen 500 Höhenmeter bewältigt werden. Die Wanderdauer beträgt rund 4 ½ Std. Treffpunkt: 7.35 Uhr Bahnhof Dornach-Arlesheim Gleis 3; Verpflegung: Aus dem Rucksack – Grillieren möglich. Leitung: Susanne Neuenschwander, susanne.n44@ intergga.ch, Mobile 077 450 50 15, Festnetz 061 722 01 19; Anmeldung bis Dienstag 5. April.


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EINGESANDT

Alex Kummer tritt zurück

Der Unteroffiziersverband führte seine DV in Nunningen durch

Schlüsselfunktionen in der EGK-Gesundheitskasse: (v.l.) Klemens Binswanger, Swiss Re (folgt als Präsident auf Alex Kummer), Carolina Pirelli (neu stellvertretende Geschäftsleiterin), sowie Reto Flury, Geschäftsleiter. FOTO: ZVG PR. Mit dem Unternehmenserfolg von 6,2 Mio. Franken hat die EGK-Gesundheitskasse als Gruppe ein solides Ergebnis Im Geschäftsjahr 2021 erzielt. Der Versicherungszweig der EGK Privatversicherungen AG weist einen Gewinn von 21,2 Mio. Franken aus, was primär auf die guten Kapitalerträge zurückzuführen ist. Im zweiten Pandemie-Jahr hatte die EGK wie auch andere Versicherer für die Obligatorische Krankenpflege (OKP) gemäss dem bundesrätlichen und behördlichen Willen, Reserven abzubauen. Bei der EGK Grundversicherungen AG führte dies in der Konsequenz dazu, dass im Berichtsjahr ein Verlust von 15,2 Mio. Franken resultierte, der dank hinreichenden Reserven problemlos aufgefangen werden konnte. In der Grundversicherung konnte die EGK ihren Kundenstamm stabil halten. So durfte sie im Jahr 2021 rund 86 000 Versicherte betreuen; in der Zusatzversicherung waren es 80 300 Personen. Die gesamten versicherungstechnischen Rückstellungen blieben mit 264 Mio. Franken praktisch unverändert.

Ein wichtiges Ereignis im Berichtsjahr war für die EGK-Gesundheitskasse der Bezug des neuen Hauptgebäudes in Laufen. Als Verkörperung ihres Gedankenguts vereinigt es natürliche und nachhaltige Materialien wie Holz und Lehm, kühlt und heizt nachhaltig mit dem BirsGrundwasser, erzeugt Solarstrom und bietet unter der Oberfläche eine Vernetzung nach Hightech-Standard, wie dem digitalen Geschäftsbericht zu entnehmen ist. Alex Kummer, der sich nach 18 Jahren altershalber aus dem Stiftungs- und Verwaltungsrat der EGK, seit 2008 als ihr Präsident, verabschiedet, ist auf eines besonders stolz: «Der Begriff Gesundheitskasse ist nach wie vor unsere passende Bezeichnung. Damit hat die EGK als erster Krankenversicherer den Akzent auf Gesundheit, nicht auf Krankheit gelegt.» Auf dieser Basis beruhe nicht nur der ökologische Neubau als eigentliches Leuchtturmprojekt, sondern erst recht die Zusatzversicherung EGK-SUN mit erstklassigem Zugang zu qualitativ hochstehender Komplementärmedizin.

GESCHÄF TSWELT

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Unter der Leitung von Stabsadj Marcel Hänggi hatte der organisierende UOV Schwarzbubenland alles unternommen, um den dreissig Delegierten und Gästen des kantonalen Unteroffiziersverbandes des Kanton Solothurn (KUOV SO) am 19. März einen würdigen Rahmen für die 95. Delegiertenversammlung im Restaurant Frohsinn in Nunningen zu bieten. Der Kantonalpräsident Oberst René Wernli stellte in seinem Eintrittsreferat fest, dass in der Armee seit der letzten DV mit physischer Präsenz im Jahr 2019 kaum merkliche Verbesserungen festzustellen sind: Noch immer kämpft die Truppe mit den Folgen der parlamentarischen Sparwut, noch immer sind viele Einheiten personell unteralimentiert, noch immer ist die Schweiz mit ihren 0,8% des BIP für die Sicherheit weit weg von den von der NATO empfohlenen 2% BIP und noch immer könnten im Krisenfall bloss ein Drittel der Truppen zielführend vollständig ausgerüstet werden. Die Jahresrechnung zeigte eine positive Bilanz auf und wurde von der Versammlung genehmigt. Das Arbeitsprogramm ist wieder vielseitig und wird

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zusammen mit dem Budget 2022 genehmigt. Es beinhaltet fünf Kaderübungen sowie eine Nachwuchsförderung. Die Teilnahme am Immendinger Patr-Lauf in Mauenheim, am Sempacherschiessen, am Feldschiessen und Morgartenschiessen. Für den nach 50 Jahren abtretenden Wm Anton Affolter wird Walter Moser vom UOV Grenchen als Sekretär gewählt. Unter dem Traktandum «Unsere Gäste haben das Wort» machten die beiden Nationalräte Kurt Flury und Christian Imark mit markigen Worten klar, was sie von der schwindenden Bereitschaft vieler Jungen halten, statt sich für die Gemeinschaft einzusetzen, sich vor demDienst an der Allgemeinheit zu drücken. Ebenso deutlich warnten sie — Bezug nehmend auf den Krieg in der Ukraine — vor unrealistischem Aktionismus «zu Gunsten» der Armee und übertriebenen Finanzforderungen für nicht spruchreife Beschaffungen, — Forderungen, die bloss den Armeegegnern in die Hände spielten. Wm Roland Hofmann

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Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

ALLES, WAS RECHT IST

AUS DEM K ANTONSR AT

Nötigung

Solothurns Zukunft soll nachhaltig werden

Jemanden motivieren, überzeugen oder auch sanft drängen, etwas zu tun oder zu unterlassen, geht in Ordnung. Wird aber jemand durch Gewalt oder Androhung ernstlicher Nachteile dazu bewogen, etwas zu tun oder zu unterlassen, so ist das strafbar. Die Juristen nennen dieses Verhalten «nötigen». Wo ist aber die Grenze? Wann liegt eine «Androhung ernstlicher Nachteile» vor? Im Kanton Bern ereignete sich ein Fall, der vor Bundesgericht endete. Herr A. war offenbar im Streit mit Herrn B., was ihn so in Rage versetzte, dass er am Wohndomizil von Herrn B. aufkreuzte und dort laut gegen die Haustüre polterte. Die Ehefrau von Herrn B. öffnete und teilte ihm mit, dass Herr B. nicht zu Hause sei. Herr A. sagte daraufhin der Ehefrau, er verlange noch heute, ihren Mann zu sprechen, sonst würde es «räblen». Abschliessend sagte Herr A.: «Wenn das Gespräch heute nicht zustande kommt, werdet Ihr Gottes Segen brauchen.» Dem Bundesgericht war das des Guten zu viel. Das Argument des Herrn A., die Redewendungen seien in Gesprächssituationen, die von einer gewissen Emotionalität geprägt seien, üblich und nicht bedrohlich, liess das Bundesgericht nicht gelten. Es erwog im Gegenteil, die Worte würden gerade in diesem Kontext eine offenkundige Gewaltandrohung darstellen. Dabei spiele es keine Rolle, dass Herr A. die Drohungen anschliessend nicht in die Tat umgesetzt habe. Der Schuldspruch wegen Nötigung sei nicht zu beanstanden. Da hatte die Kolumnistin Christa Schyboll schon Recht, als sie sagte, man könne seine Zähne auch zeigen, ohne den Mund zu öffnen. Roman Baumann Dornach

Im dicht bestuhlten Kantonsratssaal des Rathauses tagt das Solothurner Parlament fast wie vor der Pandemie im Beisein von Gästen und ohne mandatorische Schutzmassnahmen. Aufgrund der nach wie vor hohen Covid-Fallzahlen tragen jedoch viele Ratsmitglieder aus Rücksicht weiterhin eine Hygienemaske. Auch wenn der unfassbare Krieg in der Ukraine unsere Hauptsorgen der vergangenen 24 Monate verdrängt, sind wir uns bewusst, dass uns die Aufarbeitung der Auswirkungen der sanitären Krise auf die Wirtschaft, auf soziale und gesundheitliche Aspekte unserer Gesellschaft sowie auf unsere Umwelt noch lange beschäftigen wird.

Exklusiv für das Wochenblatt berichtet Roman Baumann in loser Folge aus seinem reichen Erfahrungsschatz in Sachen Recht. Roman Baumann ist Rechtsanwalt, Präsident des Hauseigentümervereins Dorneck-Thierstein und Vizepräsident des Kantonal-Solothurnischen Gewerbeverbands.

Geborgen: Das Auto wird aus der Birs gehoben.

LESERBRIEF

Mobilfunklehrpfad einen Besuch wert Der Mobilfunklehrpfad in Wahlen ist für alle einen Besuch wert. Besonders empfehlenswert ist er für Familien mit Kindern. Auch Haustier- und Nutzviehhalter können einiges erfahren über die Auswirkungen der Mobilfunkstrahlung. Die Trägerschaft leistet mit diesem Lehrpfad einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung über Vor- und Nachteile dieser Technik und gibt wertvolle Tipps zur Minimierung der Strahlenbelastung. Für ihre weitere Tätigkeit und die geplante Stiftung wünsche ich viel Erfolg. Z. Gerig Blauen

So liegt die Entwicklung einer neuen und nachhaltigen Normalität im Fokus der März-Session. Die politischen Handlungsziele der Legislaturplanung des Regierungsrats beinhalten den Schutz der Lebensgrundlagen, die Wahrung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie die Stärkung des Wirtschaftsstandorts Solothurn. Von grosser Bedeutsamkeit sind dabei die Herausforderungen im Umgang mit dem Klimawandel und die Bewerkstelligung der digitalen Transformation. Der Kantonsrat hat mit Planungsbeschlüssen eine weitergehende Förderung der Elektromobilität, Massnahmen für eine klimaneutrale Verwaltung und das Ziel einer Reduktion der Pro-Kopf-

Verschuldung des Kantons genehmigt. Verworfen wurde hingegen der Antrag zur Deckelung der Staatsausgaben, da dadurch der Kanton in seiner Entwicklung ausgebremst würde. Weiter hat der Rat eine Steuersenkung auf einen statistischen Schweizer Durchschnitt als Planungsgrundlage abgelehnt, da im Mai 2022 mit dem ausgeglichenen Gegenvorschlag zur Volksinitiative «Jetz sin mir dra», eine gerechte und für Kanton und Gemeinden tragbare Reduktion der Steuerbelastung der kleinen bis mittleren Einkommen, insbesondere von Familien, zur Abstimmung vorliegen wird. Karin Kälin Kantonsrätin (SP, Rodersdorf)

POLIZEIMELDUNG

Personenwagen rollt in die Birs

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A1 Spanisch, 1. Semester Wer Spanisch lernt, für den öffnen sich unzählige Türen: von Spanien bis Panama und von Puerto Rico bis Argentinien ist Spanisch die Muttersprache von etwa 470 Millionen Menschen. Seien Sie versichert: Auf Ihrer nächsten Reise in ein spanischsprachiges Land werden Sie bestimmt nicht «sprachlos» sein: Dafür sorgt unsere erfahrene Kursleiterin Lola Morales Leuenberger. Für Anfängerinnen und Anfänger ohne Vorkenntnisse geeignet. ¡Hasta pronto! Kursteilnehmende sind im Anschluss in der Lage, sich anderen Menschen vorzustellen und sich bei Einkäufen oder einem Arztbesuch in einfachen Sätzen auszudrücken. Rufen Sie uns jetzt an und lassen Sie sich über das aktuelle Angebot beraten. «A1 Spanisch, 1. Semester», Mittwoch 27. April-28. September 2022, 16-mal, 18.30-20.00 Uhr im Gymnasium Laufen. Anmeldung: 061 269 86 66 oder www.vhsbb.ch

Redaktionsschluss

WoS. Am Montagmorgen kollidierte ein Trike auf einem Kundenparkplatz an der Baselstrasse in Laufen mit einem parkierten Personenwagen — der Personenwagen rollte danach rückwärts in die Birs. Gemäss der Polizei Basel-Landschaft kollidierte ein 62-jähriger Trike-Fahrer

Für Beiträge auf den Seiten «Mosaik» gilt folgender Redaktionsschluss: Montag, 12.00 Uhr. Vorrang haben Beiträge, die sich auf die Region beziehen und nicht mehr als 1500 Zeichen enthalten. Die Redaktion entscheidet über die Auswahl der Zuschriften, Vereinsberichte, Leserbriefe, Veranstaltungshinweise und Fotos. Sie behält sich vor, Texte zu kürzen. Es wird keine Korrespondenz geführt. Einsendungen mit Absender an: redaktion.laufen@wochenblatt.ch Die Redaktion

FOTO: ZVG

mit seinem Gefährt (Motordreirad) beim Rückwärtsfahren mit einem parkierten, ungesicherten Personenwagen. Nach der Kollision setzte sich der Personenwagen in Bewegung und rollte rückwärts über die Parkplatzbegrenzung hinaus den anschliessenden Abhang hinunter und lan-

dete, mit dem Heck voran, in der Birs. Personen wurden bei diesem Vorfall keine verletzt. Der Personenwagen konnte durch ein Abschleppunternehmen aus der Birs geborgen werden. So konnte verhindert werden, dass umweltgefährdende Flüssigkeiten ins Wasser gelangten.

LESERINNENBRIEF

EINGESANDT

Hunde an die Leine!

Gedächtnistraining

Das momentan frühlingshafte Wetter lockt viele Spaziergänger, Sportler und Hundehalter an die frische Luft. In den vergangenen zwei Wochen wurde unser angeleinter Hund bereits drei Mal von freilaufenden Hunden behelligt und gar angegriffen. Alle drei Hunde konnten von den Besitzern nicht zurückgerufen werden. Damit ein problemloses Miteinander und Nebeneinander gesichert ist, sollten für Hundehalter die allseits bekannten

Dass unser Gehirn in jedem Alter lernfähig ist und aktiviert werden kann, ist erwiesen. Gedächtnistraining belebt das Gehirn und ist damit genauso wichtig wie Körpertraining, um gesund und fit zu bleiben. Das Rote Kreuz Baselland führt schon seit Jahren erfolgreich den Kurs «Gedächtnistraining» durch. In einer kleinen Gruppe in entspannter Atmosphäre trainieren die Teilnehmenden die wichtigsten Gehirnfunktionen mit interessanten, abwechslungsreichen und hei-

Regeln gelten: Wenn Sie einem Sportler, Fussgänger oder angeleinten Hund begegnen, wird der eigene Hund zurückgerufen und gegebenenfalls angeleint. Ist ein Hund nicht abrufbar, bleibt er dauerhaft an der Leine. Leider kann kein Hundehalter sicher sein, dass sein Hund keine Gefahr für andere Personen oder Tiere ist. Madeleine Fringeli Röschenz

teren Übungen. Sie fördern neben ihrem Gedächtnis auch die Konzentrations- und Wortfindungsfähigkeit sowie das logische Denken. Am 7. April startet ein neuer Kurs in Laufen, jeweils am Donnerstagnachmittag von 14 bis 16 Uhr. Rotes Kreuz Baselland Alle Kursdaten auf www.srk-baselland.ch/bildung. Es hat noch wenige Plätze frei. Weitere Informationen und Anmeldung: Rotes Kreuz Baselland, Frau Mühry oder Frau Saladin, Telefon 061 905 82 99 oder bildung@srk-baselland.ch

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KALEIDOSKOP

Donnerstag, 31. März 2022 Nr. 13

ILLUSTR ATION

IN KÜRZE

AUS UNSERER BIBLIOTHEK

Waldbrand wurde gelöscht

BLAUEN. WoS. Gestern vor einer Woche kam es in einem Waldstück am Kammweg in Blauen zu einem Brandausbruch. Die Meldungen, wonach ein grösseres Stück Waldboden in Brand geraten sei, erreichten die Polizei kurz nach 15 Uhr. Dank dem schnellen Einsatz der zuständigen Feuerwehr konnte der Brand, der sich bereits auf einer Fläche von ca. 500 m2 auf dem trockenen, mit Laub und Kleingehölz bedeckten Waldboden ausgebreitet hatte, rasch eingedämmt und gelöscht werden. Personen wurden keine verletzt. Die Brandursache ist noch ungeklärt.

Verlosung von Kaufrecht an Tickets

Willkommen: Bis letzten Sonntag sind knapp 17 000 Menschen aus der Ukraine in der Schweiz eingetroffen.

BILD: ELIANNE FRIEDLI

K T. BASELL AND

K T. SOLOTHURN

Alkoholverkauf an Minderjährige

Zahngesundheit auf sehr hohem Niveau

Deutlich weniger Straftaten

WoS. Die Pandemie forderte die Verkaufsstellen von Alkohol in der Umsetzung von Jugendschutzmassnahmen heraus. Der Anteil widerrechtlicher Verkäufe lag vor der Pandemie bei ca. 20 Prozent und stieg im Jahr 2021 auf über 30 Prozent. Die Suchtfachstellen haben bereits während der letzten fünf Jahre einen erhöhten Verkauf von Alkohol an Jugendliche festgestellt. Mit der Pandemie nahmen diese Verkäufe noch einmal bedeutend zu. Der Kanton Solothurn möchte darum darauf hinwirken, dass der Jugendschutz an den Verkaufsstellen künftig besser umgesetzt wird. So finden Verkaufsstellen, Eventveranstaltende und kommunale Behörden auf der neuen Webseite jugendschutz-solothurn.ch seit Anfang Jahr Hilfsmittel und Unterstützungsangebote. Neu führt das Blaue Kreuz im Auftrag des Kantons auch Online-Testkäufe durch.

WoS. Im Jahr 2021 führte das Amt für Gesundheit eine repräsentative zahnärztliche Schüleruntersuchung durch. Das Universitäre Zentrum für Zahnmedizin Basel UZB untersuchte im Auftrag des Kantons Basel-Landschaft 1400 Kinder und Jugendliche. Es wurde dabei festgestellt, dass die Zahngesundheit der Baselbieter Kinder und Jugendlichen auf einem sehr hohen Niveau ist. Im Gegensatz zu der Untersuchung im Jahr 2011, bei der eine leichte Zunahme von Karies bei Jugendlichen festgestellt wurde, hat die Karieshäufigkeit 2021 wieder abgenommen. Risikogruppen sind wie schon bei den früheren Erhebungen Schülerinnen und Schüler mit Migrationshintergrund sowie diejenigen, welche eine Schule mit Leistungszug A besuchen. Die Prophylaxemassnahmen in den Schulen bleibe ein wichtiger Bestandteil der Kariesvorsorge, schreibt das Amt.

WoS. Im Kanton Solothurn wurden 2021 insgesamt 17493 Straftaten polizeilich erfasst, 967 weniger als im Vorjahr. Zurückgegangen sind insbesondere die Gewaltstraftaten und erneut die Zahl der Einbruchdiebstähle. Die Aufklärungsquote stieg leicht. Erfolge konnten auch im Zusammenhang mit Fahrraddiebstählen und gegen Drogenhandel erzielt werden. Zugenommen hat erneut die Zahl der Straftaten, die im digitalen Raum begangen wurden. «Der Kanton Solothurn ist vergleichsweise sicherer geworden», sagt Regierungsrätin Susanne Schaffner an der Medienkonferenz vom Montag. Im Kanton setze man sowohl auf Repression, um Straftaten aufzuklären als auch auf Prävention. «Wir setzen dabei auf interdisziplinäre Ansätze, etwa im Bereich Häuslicher Gewalt, wo wir Anfang Jahr eine neue Koordinationsstelle geschaffen haben.»

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KT. BASELLAND. WoS. Der Kanton BaselLandschaft verlost 1000 Kaufrechte, um einen Tageseintritt am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest (ESAF) Pratteln am 27./28. August zu erwerben. Mitmachen an der Verlosung können alle, die im Kanton Basel-Landschaft wohnen und mindestens 18 Jahre alt sind. Die Registrierung zur Verlosung erfolgt online über die Website des Kantons Basel-Landschaft (www.bl.ch/esaf). Eingabeschluss ist am Freitag 15. April.

Neues Theater Dornach

DORNACH. WoS. Anhand der Tagebücher ihres Grossvaters geben die Schwestern Denise und Christine Hasler den unspektakulären Seiten des Lebens Platz auf der Bühne. In der gnadenlos ehrlichen Betrachtung des Alltags eines Menschen, der sich an Strukturen und Listen festhält, zeigt sich, wie sein Radius immer kleiner wird — bis es Ernst nicht mehr gibt. «Ernst» ist eine minutiöse Untersuchung von Gewohnheiten, ein Blick aufs Leben und ins Leben hinaus. Am 2. April feiern die Solothurnerinnen Christine und Denise Hasler die Dornacher Premiere für ihre Produktion «Ernst». Beginn ist um 19.30 Uhr. Weitere Daten: Donnerstag, 7. April und Freitag 8. April. Weitere Informationen zum Stück unter www. neuestheater.ch.

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