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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 69 I 166. Jahrgang I Freitag, 31. August 2012

1200 Kubikmeter

Besuchsdienst

So viel fasst der neue Holzschnitzelschopf in Maschwanden. > Seite 3

Gesucht sind Frauen und Männer aus dem Säuliamt, die über Zeit verfügen. > Seite 5

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Olympisches Robifest Fliegende Teller, schwebende Besen und ein echter Magier in Affoltern. > Seite 9

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Wirt verprügelt 20 Monate Gefängnis für einen Hilfsarbeiter aus dem Unteramt. > Seite 11

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Engagierte Diskussion A4-Zubringer und «Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil 3» beschäftigen > Seiten 12/13/14/15

Leistungsvereinbarung mit Senevita: Entscheid fällt an der Urne

Ulmenhof, Ottenbach – Pionier der Schweizer Suchttherapie

Affolterns Gemeindeversammlung sagte mit 168 gegen 108 Stimmen Ja zur Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG, mit der die Betagten vom Seewadel ins neue Pflegezentrum des Privatunternehmens Senevita AG auf dem ehemaligen OVA-Areal zügeln können. Und sie lehnten einen Rückweisungsantrag ab, in welchem eine öffentlich-rechtliche Variante gefordert wurde. Der endgültige Entscheid ist vertagt worden, weil Stimmbürger Reto Camenisch mit dem Antrag auf eine Urnenabstimmung durchdrang. Die Urnenabstimmung findet voraussichtlich am 25. November statt. Die von 318 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung diskutierte nach ausführlicher Darlegung des Geschäfts engagiert. Kritiker bemängelten unter anderem fehlende Alternativen und die Ungewissheit bei der Kostenentwicklung. Gemeindepräsident Robert Marty und Gesundheitsvorsteherin Heidi Fraefel betonten den grossen Aufwand des Gemeinderates bei der Suche nach einer Lösung. Wegweisend sei die Konsultativabstimmung im Rahmen einer Info-Veranstaltung gewesen, bei der sich drei Viertel der Anwesenden für eine externe Lösung aussprachen. Eine Alternative zur jetzigen Leistungsvereinbarung hätte der Gemeindeversammlung in Projektform vorgelegt werden müssen. «Das hätte ein bis zwei Millionen Franken gekostet», sagte Marty. (-ter.)

Der «Verein für umfassende Suchttherapie – Die Alternative» feierte in Ottenbach sein 40-jähriges Bestehen. Im Ulmenhof wurde die Suchtarbeit professionalisiert, was unzähligen Menschen einen Weg geöffnet hat, um wieder als integrierte Mitglieder der Gesellschaft ihr Leben gestalten zu können. Kernkompetenz der Sozialtherapie im Ulmenhof: Suchtmittelabhängige Menschen in kleinen Schritten umfassend begleiten.

................................................... > Bericht auf Seite 7

Seiler siegte erneut Der Bonstetter Autorennfahrer Toni Seiler feierte auf dem Lausitzring bei Dresden seinen zweiten Saisonsieg in der Amateuerwertung des ADAC GT Master-Rennens. Er stand mit Teamkollege Frank Kechele auf dem Podest.

................................................... > Bericht auf Seite 27

................................................... > Bericht auf Seite 9 anzeigen

In der Begegnungszone von Affoltern begegnen sich Fussgänger und Automobilisten. (Bild Livio Fürer)

Begegnungszone soll noch lebendiger werden Affoltern: Mehr Fussgänger – gleicher Umsatz in Geschäften Eine Umfrage bei den Geschäften und den Passanten der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern am Albis ergab, dass man mit der Begegnungszone grundsätzlich zufrieden ist und sie sehr positiv wahrnimmt. Gelobt wird vor allem das neue Erscheinungsbild durch die Restaurants und die Parkplätze. Gefordert wird lediglich, dass man die Strasse noch mehr belebt. Hierzu gab es verschiedene Vorschläge: Ro-

bert Marty, Gemeindepräsident von Affoltern, ist der Meinung es brauche mehr Anwohner und noch ein, zwei attraktive Geschäfte. Kritik gab es auch an die Adresse der Automobilisten: sie hielten sich zu wenig an die Verkehrsregeln der Begegnungszone. Die erlaubten 20 Stundenkilometer würden nicht von allen eingehalten und der Vortritt der Fussgänger oft missachtet. Die Geschwindigkeitskontrollen der Polizei hinge-

gen ergeben ein anderes Bild. Nur gerade vier Prozent der gemessenen Fahrzeuge waren in der Begegnungszone zu schnell unterwegs. Obwohl die meisten Geschäftsinhaber zufrieden sind und finden, dass nun mehr Passanten an ihren Geschäften vorübergehen, resultieren nur bei den wenigsten mehr Kunden oder mehr Umsatz. (lf) ................................................... > Bericht auf Seite 8

kommentar zur kundgebung von obfelder schulkindern in zürich

Etwas mehr Gelassenheit, bitte! ................................................... von werner schneiter

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und 150 Obfelder Schulkinder haben in knallgelben T-Shirts am vergangenen Montag vor dem Zürcher Rathaus für den A4-Zubringer demonstriert, dabei Transparente kreiert und Luftballone steigen lassen. Die Aktion basierte auf freiwilliger Basis. Die Schule habe sich in diesem Fall politisch nicht engagiert, liess Schulpräsident Peter Zehnder verlauten. Aber sie hat die demonstrationswilligen Schülerinnen und Schülern zwei Stunden vom Unterricht freigestellt. Schulpflichtige Kinder während der Schulzeit vor einer kantonalen Ab-

stimmung an einer Kundgebung? Die Frage hat in dieser Woche zu hitzigen Debatten geführt. Die einen sprechen von unzulässiger politischer Manipulation von Kindern und betonen die Notwendigkeit von politischer und religiöser Neutralität der Schule – und von Ungerechtigkeit, weil jene, die nicht zur Demo nach Zürich gefahren sind, die Schulbank drücken mussten. Andere wiederum sehen darin nicht nur praxisnahe staatspolitische Kunde, sondern sogar eine Notwendigkeit, weil hier Direktbetroffene den vorbeieilenden Kantonsräten ihre Transparente entgegengestreckt haben – Kinder, die in Obfelden Gefahren des Verkehrs ausgesetzt sind und ihre Eltern am 23. September schon

deswegen ein Ja in die Urne legen werden. Weil sie die Kinder vom Unterricht zu diesem Zweck freigestellt hat, hat die Schulpflege gleichwohl eine politische Handlung vorgenommen – ein fragwürdiger Entscheid, schon deshalb, weil eine höchst umstrittene Abstimmung bevorsteht. Und weil selbstverständlich auch Argumente wider den Zubringer im Raum stehen. Eine Auseinandersetzung hätte sich wohl erübrigt, wenn die Kundgebung von der IG sicherer Schulweg und von den Eltern ausserhalb der Schulzeit organisiert worden wäre. Nach dieser aussergewöhnlichen Aktion wäre aber auch etwas mehr Gelassenheit angezeigt – vor allem bei je-

nen, welche die Schülerdemo im Nachgang mit harschen Worten in Grund und Boden geredet haben – wie der grüne Kantonsrat Hans Läubli, der sogar von nordkoreanischen Zuständen spricht. Über eine derart überzogene Reaktion können jene, die den viele Jahre dauernden Kampf um die N4 mitverfolgt haben, heute wohl nur müde lächeln. Schon damals gabs nämlich an Schulen Kinder mit «N4 – nie!»-Shirts, die gebilligt wurden, und Schüler, die an Kundgebungen teilnahmen. Schaden genommen haben sie deswegen nicht – auch nicht die Obfelder Kinder, welche die Lücke im Unterricht nach ihrem Ausflug in die Stadt wettmachen werden.

500 35 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Konkurseröffnung Schuldner: Hilda Charlotte Gilli, geb. 13. Oktober 1953, von Luzern LU, wohnhaft Albisstrasse 30, 8915 Hausen am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 20. Juni 2012 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Eingabefrist bis 1. Oktober 2012 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 31. August 2012. Affoltern am Albis, 22. August 2012 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Konkurseröffnung Schuldner: Nachlass des Karl-Heinz Sütterlin, geb. 4. Juli 1941, deutscher Staatsangehöriger, gest. 24. Oktober 2011, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 7. Mai 2012

Schiessvereine

Chileweg - Erneuerung Wasserleitung Ab Montag, 3. September 2012, werden die Bauarbeiten am Chileweg für die Erneuerung der Wasserleitung zwischen Allmend- und Dorfstrasse aufgenommen. Gleichzeitig werden Rohranlagen für Strom und Strassenbeleuchtung eingebaut. Die Anwohner wurden mittels separater Mitteilung direkt darüber informiert. Die Tiefbauarbeiten werden durch die Firma BÜWE Tiefbau AG, Hünenberg, ausgeführt. Die Wasserleitung wird durch die Firma Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, erstellt. Das Bauvorhaben wird durch das Ingenieurbüro gpw, Affoltern a. A., begleitet. Die Bauarbeiten werden in Etappen ausgeführt und dauern voraussichtlich bis Ende September 2012. Die Strasse kann während den Bauarbeiten nur eingeschränkt befahren werden. Der Zugang zu den Grundstücken wird durch das Verlegen von Stahlplatten gewährleistet, es muss mit erschwerten Bedingungen gerechnet werden. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Immissionen der Baustelle so gering wie möglich zu halten. Wir danken Ihnen im Voraus für Ihr Verständnis und für Fragen stehen Ihnen gerne folgende Personen zur Verfügung: Ingenieurbüro gpw, Herr Ch. Larsson, Tel. 043 322 77 36, Bauleitung

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkursverfahren über Osman Cetinkaya, geboren 5. Mai 1987, von Cham ZG, Zürichstrasse 174, 8910 Affoltern am Albis, liegen der Kollokationsplan und das Inventar ab Freitag, 31. August 2012, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 31. August 2012 verwiesen. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Schluss des Konkursverfahrens Das Konkursverfahren über Reto Hürlimann, geboren 26. Oktober 1973, von Walchwil ZG, Affolternstrasse 11, 8908 Hedingen, ist durch Urteil des Konkursgerichts des Bezirksgerichts Affoltern als geschlossen erklärt worden. Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9 8910 Affoltern am Albis

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 27. August 2012 Politische Gemeinde Genehmigung der Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG; nachträgliche Urnenabstimmung. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf der Gemeindekanzlei ab Montag, 3. September 2012, zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – folgende Rechtsmittel ergriffen werden: • Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 147 Gesetz über die politischen Rechte) • Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz) Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 31. August 2012 Der Gemeinderat

Vogelnistschutz an Gebäuden und in Storenkästen. Patent «ROROBIRDS» K. Heinrich Mobile 079 641 78 01 Fax 041 710 75 74

Die Primarschulpflege beschliesst: 1. Als Präsident der Primarschulpflege wird für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014 als gewählt erklärt: Kurt Werner, Jg. 1958, Planer/Gestalter, Dorfstrasse 51, 8912 Obfelden. Rufname Werni, EVP-portiert. 2. Gegen diesen Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., erhoben werden. 31. August 2012 Primarschulpflege Obfelden

Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Planauflage: Gemeindezentrum Marktplatz 1 Hochbauabteilung, 2. OG Bauherrschaft: Entrée Generalunternehmung AG, Albisstrasse 68, 8134 Adliswil Grundeigentümer: Rudolf Stoffel, Butzenstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis Bauvorhaben: Abbruch Wohnhaus Vers.-Nr. 891, Neubau Mehrfamilienhaus mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 1421, Untere Kirchfeldstrasse/Wolhausenstrasse, Wohnzone W3

Bonstetten

Betriebsausflug der Gemeindeverwaltung Die Büros der Gemeindeverwaltung und des Betreibungs- und Gemeindeammannamtes Hausen a. A. (zuständig für die Gemeinden Aeugst a. A., Hausen a. A., Kappel a. A., Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten und Rifferswil) bleiben am Freitag, 7. September 2012

Entsorgung

Auf die Ausschreibung vom 22. Juni 2012 ist der Primarschulpflege Kurt Werner als gültige Kandidatur vorgeschlagen worden. Nach Ablauf der Nachfrist von 7 Tagen liegt nur dieser eine Wahlvorschlag vor. In Anwendung von Art. 8 der Schulgemeindeordnung und § 54 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) sind damit die Voraussetzungen für eine stille Wahl erfüllt.

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf.

Eingabefrist bis 1. Oktober 2012

Affoltern am Albis, 23. August 2012

Stille Ersatzwahl eines Mitglieds der Primarschulpflege für den Rest der Amtsdauer 2010 bis 2014

BÜWE Tiefbau AG, Herr A. Waser, Telefon 041 785 70 10, Bauunternehmung

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 31. August 2012

Primarschulgemeinde Obfelden

den ganzen Tag geschlossen. Bei Todesfällen erhalten Sie unter der Telefonnummer 044 764 80 20 Auskunft über den Pikettdienst. Wir danken für das Verständnis. Gemeindeverwaltung Hausen a. A.

Gesuchsteller: Fässler Walter, Chapftrasse 35, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Erstellung von Sichtschutzwand in Holz entlang der Südwestgrenze beim Wohnhaus Chapfstrasse 35, Kat.-Nr. 1788, (Zone W2/30)

Personalausflug Die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Regiebetrieb sind infolge eines Personalausfluges am Freitag, 31. August 2012, den ganzen Tag geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt unter Telefon 044 762 25 54 erreichbar. Gemeindeverwaltung Hedingen

Privater Gestaltungsplan «Lenggenweg» Die Baudirektion Kanton Zürich hat den privaten Gestaltungsplan «Lenggenweg» (für das Grundstück Kat.-Nr. 1508), dem der Gemeinderat mit Beschluss vom 7. Mai 2012 zustimmte, mit Verfügung Nr. ARE/116/2012 vom 24. August 2012 genehmigt. Wettswil a. A., 31. August 2012 Gemeinderat Wettswil a.A.

Feldschützenverein Bonstetten Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Oblig. Bundesübung Freitag, 31. August 2012 17.30 bis 20.00 Uhr Jungschützenkurs Dienstag, 4. September 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Knabenschiessentraining Freitag, 7. September 2012 18.30 bis 20.15 Uhr Freiwillige Übung Mittwoch, 12. September 2012 18.00 bis 20.00 Uhr Behörden, Parteien- und Vereinsschiessen Samstag, 15. September 2012 15.15 bis 18.00 Uhr Lochenfeldcup Samstag, 29. September 2012 14.00 bis 17.00 Uhr Der Vorstand


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. August 2012

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Gemeinsamer Start in die 1. Klasse Aus der Primarschule Affoltern Das neue Schuljahr begann farbig: Als Einstieg in die erste Klasse veranstalteten die Lehrpersonen der vier ersten Klassen in den Schulhäusern Semper und Stigeli einen gemeinsamen Ballonflug. Die Kinder durften ihre Hoffnungen und Erwartungen für die kommende Primarschulzeit auf eine Karte schreiben und diese in den Himmel schicken. Hoffentlich gehen alle Wünsche in Erfüllung!

Schuleinheit Chilefeld/Stigeli: Einstieg ins Quims-Programm

Der neue Holzschnitzelschopf mit einem Volumen von 1200 Kubikmetern. (Bild zvg.)

Einweihung des Schnitzelschopfs der Holzkorporation Maschwanden Nachfrage nach Heizressourcen mit erneuerbaren Energien steigt Die Nachfrage nach Heizressourcen mit erneuerbaren Energien steigt stetig, was die Maschwander Holzkorporation bewogen hat, einen Holzschnitzelschopf für die Lagerung der Holzschnitzel zu bauen. Nun haben sie das Projekt mit Baufachleuten aus der Region realisiert. Der Vorstand der Holz-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

korporation konnte auf eine tatkräftige Unterstützung von den Mitgliedern der Korporation, den Behörden und den Bauarbeitern zählen. Dafür möchten sie sich bei allen ganz herzlich bedanken. Mit einem gelungenen Fest am Samstag, 25. August, weihte die Holz-

korporation Maschwanden den Schnitzelschopf im Wolserholz ein. Nun kann der Schopf mit einem Volumen von 1200 Kubikmetern mit verschiedenen Sorten Schnitzel gefüllt werden, und ab dem Herbst können die Holzschnitzelfeuerungen mit trockenen Schnitzeln gefüllt werden.

Erneuerung der Wasserleitung Ab Montag, 3. September, werden die Bauarbeiten am Chileweg für die Erneuerung der Wasserleitung zwischen Allmend- und Dorfstrasse aufgenommen. Gleichzeitig werden Rohranlagen für Strom und Strassenbeleuchtung eingebaut. Die Anwohner wurden mittels separater Mitteilung direkt darüber informiert. Die Tiefbauarbeiten werden durch die Firma BÜWE Tiefbau AG, Hünenberg, ausgeführt. Die Wasserleitung wird durch die Firma Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, erstellt. Das Bauvorhaben wird durch das Ingenieurbüro gpw, Affoltern, begleitet. Die Bauarbeiten werden in Etappen ausgeführt und dauern voraus-

sichtlich bis Ende September 2012. Die Strasse kann während den Bauarbeiten nur eingeschränkt befahren werden. Der Zugang zu den Grundstücken wird durch das Verlegen von Stahlplatten gewährleistet, es muss mit erschwerten Bedingungen gerechnet werden. Alle am Bau Beteiligten sind bestrebt, die Immissionen der Baustelle so gering wie möglich zu halten. Der Gemeinderat dankt im Voraus fürs Verständnis. Für Fragen stehen gerne folgende Personen zur Verfügung: Ingenieurbüro gpw, Ch. Larsson Telefon 043 322 77 36, Bauleitung. BÜWE Tiefbau AG, A. Waser, Telefon 041 785 70 10, Bauunternehmung.

wir gratulieren

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

Externe Schulevaluation: Massnahmenpläne verabschiedet Wie bereits im Februar berichtet, wurden die drei Schuleinheiten der Primarschule Affoltern Ende 2011 von der kantonalen Fachstelle für Schulbeurteilung evaluiert. Neben vielen sehr positiven Rückmeldungen erhielten unsere drei Schuleinheiten – wie alle anderen Schulen auch – einige Entwicklungshinweise. Jedes Schulteam hat sich in den vergangenen Monaten mit diesen Empfehlungen auseinandergesetzt und es wurden – in Absprache mit der Schulpflege – Massnahmenpläne erstellt. Diese sind, zusammen mit den vollständigen Berichten der Fachstelle, auf www.psa.ch unter der jeweiligen Schuleinheit zu finden. Wer die Unterlagen lieber auf Papier studiert, kann sie in der Schulverwaltung einsehen (im Voraus anmelden).

Schülerhort in der ersten Herbstferienwoche offen Wie in den vergangenen Jahren ist der Schülerhort in Affoltern am Albis in der ersten Herbstferienwoche vom 8. bis 12. Oktober 2012 geöffnet, und zwar auch für Kinder, die den Hort sonst nicht besuchen. Es wird ein attraktives Programm mit Ausflügen und anderen Aktivitäten angeboten. Da die Platzzahl beschränkt ist, empfiehlt sich eine frühzeitige Anmeldung. Weitere Informationen auf www.psa.ch.

Arbeiten am Chileweg in Aeugst

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

Gemäss den kantonalen Vorgaben werden Schulen, in denen der Anteil von fremdsprachigen bzw. ausländischen Kindern 40 Prozent oder mehr beträgt, mit besonderen Massnahmen unterstützt. Das entsprechende Programm der Bildungsdirektion heisst Quims – die Abkürzung nennt das Ziel, nämlich «Qualität in multikulturellen Schulen». Da die Schuleinheit Chilefeld/Stigeli in Affoltern die Bedingungen erfüllt, wird sie ab diesem Schuljahr ins kantonale Quims-Programm aufgenommen. Gesamthaft wird Quims gegenwärtig in rund 90 Schulen im Kanton umgesetzt. Die betreffenden Schulen erhalten vom Kanton finanzielle Ressourcen, Beratung sowie Weiterbildungs- und Vernetzungsangebote. Sie werden vor allem bei den folgenden Zielen unterstützt: verstärkte und intensivierte Sprachförderung für jedes Kind, Verbesserung des Schulerfolgs und Integration aller Schülerinnen und Schüler. Im ersten Jahr wird die Einführung und Weiterbildung der Lehrpersonen im Zentrum stehen.

Mehr zum Programm Quims erfährt man auf der Website www.quims.ch.

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Zum 85. Geburtstag Adolf Meyer-Cortinovis dürfen wir in Obfelden zum 85. Geburtstag gratulieren. Er feiert heute Freitag, 31. August 2012. Unsere besten Wünsche begleiten ihn.

Zum 85. Geburtstag In Affoltern feiert Heinrich Winkler morgen Samstag, 1. September, den 85. Geburtstag. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich zum Ehrentag.

Zum 80. Geburtstag Ramona Soraperra-Ros, Affoltern, darf heute Freitag, 31. August, ihren 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation und einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Heute Freitag feiert auch Max Schmid in Affoltern den 80. Geburtstag. Dem Jubilaren gratulieren wir herzlich und wünschen ihm alles Gute im neuen Lebensjahrzehnt.

Start ins neue Schuljahr mit Ballonen, die von Hoffnungen und Wünschen begleitet wurden. (Bild Brigitte Warth-Rensch)


 



                     

Nach langer, geduldig ertragener Krankheit hat sie den Kampf verloren und ist friedlich eingeschlafen.

1. Verkauf des Grundstücks Kat.-Nr. 2626 (8090 m²), Törlenmatt, an die Baugenossenschaft SILU, Bassersdorf, zum Preis von 5 258 500 Franken zur Realisierung von Alters- und Familienwohnungen mit genossenschaftlichem Zweck 2. Genehmigung eines Bruttokredits von Fr. 1 400 000.– (inkl. MwSt.) für den Neubau eines Garderobengebäudes auf dem Sportplatz Jonentäli

In tiefer Trauer: Ruedi Grau-de Vreede Sabrina und Reto mit Alex und Rico Kilian und Pia Bob und Jacqueline und Kinder Jeanne Stelten Verwandte und Freunde

Dem Gemeinderat ist es ein Anliegen, die Bevölkerung vor der Gemeindeversammlung an einer öffentlichen Informationsveranstaltung über diese beiden Projekte im Detail zu informieren. Baugrundstück Törlenmatt Die Politische Gemeinde verfügt in der Törlenmatt, westlich des Postplatzes Hausen am Albis, über ein 8090 m² grosses Stück Bauland an zentraler Lage. Die Genossenschaft Wohnen im Alter (GWA) hat Interesse an diesem Bauland bekundet und sich mit der Baugenossenschaft SILU zu einer Kooperation zusammengeschlossen. Die SILU möchte das gemeindeeigene Land für die Realisierung von Alters- und Familienwohnungen im Rahmen von genossenschaftlichem Wohnungsbau erwerben. Zudem ist ein Spitex-Stützpunkt, Platz für eine Spielgruppe und allenfalls Raum für weitere Bedürfnisse der Gemeinde vorgesehen. Nach der Realisierung des Projekts wird sich die GWA auflösen und die GWA-Genossenschafter können Mieter einer Wohnung und damit Genossenschafter in der SILU werden. Der vereinbarte Landpreis von Fr. 650.–/m² liegt rund 20 % unter dem geschätzten Wert. Als Gegenleistung werden in unserer Gemeinde Mietwohnungen auf genossenschaftlicher Basis realisiert, die der Spekulation entzogen sind und dem Bedürfnis nach bezahlbarem Wohnraum für ältere Menschen und Familien Rechnung tragen.

Die Abdankung findet am Dienstag, 4. September 2012, um 14.00 Uhr im Wald an der Strasse zwischen Paradies und Buchstock statt. Anstelle von Blumen gedenke man einer wohltätigen Institution. Traueradresse: Rudolf Grau, Grossholzerstrasse 15, 8932 Mettmenstetten

Kosmetikstudio Mandy Weber

I dim viel z churze Läbe häsch du so viel Spure hinderloh, au wänn mir nie werdet verstoh, mir händ dich müessä loh goh . . .

Neubau Garderobengebäude Die Stimmberechtigten haben am 28. Juni 2009 das Projekt und den Kredit für den Bau einer Fussballanlage auf der Huser Allmend abgelehnt. Nach diesem Entscheid hat eine Arbeitsgruppe Möglichkeiten für eine Verbesserung und den Ausbau der bestehenden Sportanlagen im Jonentäli geprüft. Diese sind zu zwei Dritteln im Besitz der Sekundarschule Hausen–Kappel–Rifferswil und zu einem Drittel der Politischen Gemeinde Hausen a. A. Die Arbeitsgruppe führte für das ganze Projekt entsprechende Machbarkeitsstudien durch. Dabei wurden folgende Bereiche geprüft: • • • •

Garderobengebäude Grünfläche Sanierung Tartanplatz und Leichtathletik-Infrastruktur Individualsportarten

Die Teilbereiche wurden in verschiedenen Arbeitsgruppen bearbeitet. Der am 24. September zur Abstimmung gelangende Antrag beinhaltet den Neubau eines Garderobengebäudes. Wie die beiden Projekte Landverkauf und Garderobengebäude im Detail aussehen, erfahren Sie anlässlich der Informationsveranstaltung. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, sich an der Informationsveranstaltung einen Überblick über diese beiden Projekte zu verschaffen. Hausen am Albis, 26. Juli 2012 Gemeinderat Hausen am Albis

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11. August 1972 – 4. August 2012

Es git üs Chraft und Troscht i derä schwere Zyt vu dä Truur z’wüssä, dass mir nöd ällei sind. Bsunders danke wänd mir: – Am Jürg Wüst für dä ifühlsam gstaltet Truurgottesdienst und sini tröschtende Abschiedswort. – Dä Sopranistin Ursi Wüst und dä Organistin Johanna Jud für die musikalische Umrahmig vum Gottesdienst. – Allne Verwandte, Bekannte, Arbetskollege, Schuelkollege, won üs ihri Ateilnahm und ihres Mitgfühl zeigt händ. – Allne, wo a dä Claudia i ihrem Läbe Guets tue händ und ihre mit Fründlichkeit und Wertschätzig begägnet sind. – Für die viele spontane Hilfs- und Understützigsagebot won üs erreicht händ. – Für die schöne Bluemäarrangements, Geldspende, Spende für heiligi Messe und spötere Grabschmuck. Nöd gnauer bezeichneti Geldspende werdet fürs SOS Kinderdorf verwendet.

Wir vermissen unsere Katze Siro seit dem 15. August in Hedingen. Siro ist ein einjähriger, mittelgrosser, kastrierter, gechipter Kater, braunschwarz getigert, schlank, neugierig und zutraulich. Wir sind über jeden Hinweis froh: Fam. Guggenbühl / Winistörfer Natel 079 662 95 54

Es hät üs tüüf bewegt, dass so vieli dä Claudia die letschti Ehr erwiesä händ. Liebi Claudia, mir werdet dich nie vergässä . . . Knonau/Uznach, im August 2012

D’Truurfamilie

Dreissigster: 9. September 2012, um 9.00 Uhr in der Stadkirche Uznach

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Edith Adriana Helena Grau-de Vreede

































Traurig, aber auch dankbar nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserem Mami, Schwiegermami, Grosmami, unserer Schwester, Gotti und Freundin









Fr, 19. Okt. bis So, 21. Okt. Mi, 31. Okt. bis So, 4. Nov. Fr, 2. Nov. bis So, 4. Nov. Fr, 9. Nov. bis So, 11. Nov. Anmeldung und Infos: huwiler muri sport Aettenbergstr. 6 5630 Muri









TODESANZEIGE







Am Montag, 24. September 2012, können die Stimmberechtigten von Hausen am Albis an der Gemeindeversammlung über zwei Geschäfte beschliessen:





19.30 Uhr: Vorstellung Projekt Landverkauf Törlenmatt durch Vertreter des Gemeinderates, der Genossenschaft Wohnen im Alter (GWA) und der Baugenossenschaft SILU ca. 20.30 Uhr: Vorstellung Projekt Garderobengebäude Sportplatz Jonentäli durch Vertreter des Gemeinderates und des Architekten Gemeindesaal beim Schulhaus Weid, Hausen am Albis





Ort

ab 19.00 Uhr: Einsicht in die Projektunterlagen





Zeit





Datum Montag, 3. September 2012





Das einzig Wichtige im Leben Sind die Spuren von Liebe Die wir hinterlassen, wenn wir gehen

Einladung zur öffentlichen Informationsveranstaltung über die Geschäfte der kommenden Gemeindeversammlung

WEEKEND VORSCHAU Ski-Test in Sölden 2012







Gemeinde Hausen am Albis

                  







 


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. August 2012

Heidi Stocker neue Leiterin der Einwohnerdienste

Reorganisation des Bausekretariats

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden

Aus dem Gemeinderat Hausen

Die Leiterin Einwohnerdienste Stefanie Forlin nimmt per 1. November 2012 in der Gemeinde Kappel eine neue Herausforderung als Gemeindeschreiberin wahr. Als Nachfolgerin mit Arbeitsbeginn am 1. Oktober 2012 wurde Heidi Stocker, Immensee, gewählt. Die Steuersekretärin Maria Mele konnte Mitte August ihr 10-jähriges Dienstjubiläum bei der Gemeindeverwaltung Obfelden feiern. Gemeinderat und Mitarbeiter(innen) der Gemeindeverwaltung und der Gemeindewerke gratulieren ihr herzlich zum Jubiläum und freuen sich auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit. Die Gemeindeverwaltung Obfelden bietet auf den Sommer 2013 eine Lehrstelle als Kauffrau / Kaufmann an. Die schriftliche Bewerbung (inklusiv Lebenslauf, Zeugniskopien und Multicheck) ist an die Gemeindeschreiberin einzureichen.

Gemeindeversammlungen 2013 Die Gemeindeversammlungen für das 2013 wurden auf Mittwoch, 5. Juni und auf Dienstag, 10. Dezember festgelegt.

Einbürgerungen Unter dem Vorbehalt der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung und der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes wurde das Bürgerrecht der Gemeinde Obfelden an Tahirukaj Valon, geb. 1986 von der Republik Serbien, erteilt. Ein Einbürgerungsgesuch musste abgelehnt werden.

Liegenschaften Die Liegenschaft Alterswohnungen an der alten Landstrasse 33 wurde letztes Jahr einer Aussenrenovation unterzogen. Da die gestrichenen Böden der Laubengänge bei Nässe und Schnee ei-

ne grosse Rutschgefahr darstellen, wurde dieser Bauteil noch nicht renoviert, sondern nach anderen Lösungen gesucht. Zur Sicherheit der teilweise sehr betagten Mieterschaft wird nun der bestehende Farbanstrich abgefräst, so dass die Böden der Laubengänge keine Gefahr mehr darstellen. Für diese Arbeiten wurde ein Kredit von 11 500 Franken bewilligt und die Arbeiten an die Firma Divico AG, Wädenswil, vergeben. Weiter wurde für den Ersatz von drei Küchen ein Kredit von 60 000 Franken bewilligt. Für die Sanierung der Laubengänge, der Plattenwege und der Briefkastenanlage in der Liegenschaft Bachstrasse 17/19 wurde ein Kredit von 46 000 Franken bewilligt.

Friedhof Die Zugangs- und Zufahrtswege im Friedhofareal sind teilweise stark gerissen und weisen Löcher auf. Auch hier beeinträchtigen die schadhaften Beläge die Begehbarbarkeit der Wege, insbesondere für ältere Menschen. Für die Sanierung dieser Wege und Zufahrten wurde ein Kredit von 25 000 Franken bewilligt und den Auftrag an die Firma Ernst Höhener, Obfelden, vergeben.

Gemeindestrassen Für den notwendigen Unterhalt von Gemeindestrassen beziehungsweise deren Beleuchtung wurden folgende Kredite bewilligt: 9300 Franken für die Errichtung einer Beleuchtung im Bereiche der Stegstrasse; 28 500 Franken für den Ersatz und den Ausbau der Beleuchtung im Bereiche der Brunnenstrasse; 150 000 Franken für die Sanierung der Maschwanderstrasse; 22 500 Franken für die Sanierung der Flurstrasse ab der Fleugstrasse bis zur Gemeindegrenze Mettmenstetten.

Verkehrsbeschränkungen An der Räschstrasse kommt es, insbesondere bei Veranstaltungen in der reformierten Kirche, immer wieder zu Verkehrsbehinderungen aufgrund von parkierten Autos entlang der Strasse. Teilweise ist die Durchfahrt für Anwohner nicht mehr möglich. Zur Beruhigung der Situation wird der Verkehrstechnischen Abteilung der Kantonspolizei ein beidseitiges Parkverbot an der Räschstrasse, ab Höhe reformierte Kirche bis zur Einmündung in die Dorfstrasse, beantragt.

Kanalisationen Aufgrund der für die Erstellung des GEP notwendigen Untersuchungen mittels TV-Aufnahmen und Zustandsberichten wurde ersichtlich, dass beim Kanalisationssystem Sanierungen notwendig sind. Für die Ingenieurleistungen für die Sanierung der Meteorabwasserleitung im Gebiet Lindenbach/Dorfstrasse wurde ein Kredit von 48 600 Franken und für die Sanierungsarbeiten an der Meteorabwasserleitung im Gebiet Hölibach/Haltenstrasse ein Kredit von 23 000 Franken bewilligt. Weiter wurde im Zusammenhang mit der Erarbeitung des GEP für die Aufnahme der Sonderbauwerke ein Kredit von 10 500 Franken genehmigt.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Armin Zollinger Obfelden, für den Anbau eines Einstellgebäudes am Wohnhaus Vers.-Nr. 869 an der Hölibachstrasse; Walter Huwiler, Obfelden, für eine Photovoltaikanlage auf dem Flachdach des Wohnhauses Vers.-Nr. 770 an der Stampfstrasse. Eveline Meier, Gemeindeschreiberin

Die beiden Abteilungen Hochbau und Tiefbau werden ab Montag, 3. September 2012, an der Zugerstrasse 6 (ehemaliges Gebäude der ZKB) anzutreffen sein. Personell sind vom Umzug folgende Personen betroffen: – Hansueli Studer, Leiter Abteilung Tiefbau – Sandra Merz-Rogenmoser, Sachbearbeiterin Hochbau/Tiefbau – Renate Rhyner, interim. Leiterin Abteilung Hochbau – Martin Jost, Sachbearbeiter Liegenschaften

Broschüre zum 100-jährigen Bestehen des Gemeindehauses erschienen! Die Natur- und Heimatschutzgesellschaft Oberamt (NHO) hat aufgrund des 100-jährigen Bestehens des Gemeindehauses eine Broschüre herausgegeben. Der Gemeinderat hat sich an den Produktionskosten beteiligt und 200 Exemplare der Broschüre gekauft. Eindrücklichen Texte und Bilder geben einen Rückblick auf die vergangenen 100 Jahre in und um das Gemeindehaus. Die Broschüre kann zu einem Vorzugspreis von 5 Franken anstatt 10 Franken im Gemeindehaus bei der Einwohnerkontrolle bezogen werden. Es stehen 200 Exemplare zum Verkauf bereit. «Äs hät solangs hät!»

Traktandenliste der Gemeindeversammlung Die Herbst-Gemeindeversammlung ist auf den 24. September 2012 terminiert. Folgende Geschäfte werden in nachstehender Reihenfolge zur Abstimmung unterbreitet: 1. Verkauf des Grundstücks Kat.Nr. 2626 (8090 Quadratmeter), Törlenmatt, zum Preis von 5 258 500 Franken an die Baugenossenschaft SILU, Bassersdorf.

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2. Garderobengebäude Sportplatz Jonentäli; Projekt- und Kreditbewilligung, Bruttokredit von 1,4 Mio. Franken (inklusiv Mehrwertsteuer).

Reglement über die Vermietung von öffentlichen Räumen An der Sitzung vom 21. August 2012 hat der Gemeinderat das neu überarbeitete Reglement über die Vermietung von öffentlichen Räumen der Politischen Gemeinde Hausen am Albis genehmigt, welches per 1. Januar 2013 in Kraft tritt. Das Reglement ist neu nach Themen aufgeteilt und die Benützungsgebühren sind auf einer separaten Beilage aufgeführt. Die wichtigsten Änderungen lassen sich wie folgt zusammenfassen: Das Übernachten in den Räumen wird verboten. Beim Gemeindesaal sowie der Schützenstube wird der Gebührenansatz erhöht. Das Reinigen der Räume muss durch die Veranstalter übernommen werden. Für allfällige Nachreinigungen wird ein Stundenansatz von 80 Franken pro Stunde verrechnet sowie eine Grundpauschale von 50 Franken. Das Reglement wurde mit einem Punkt «Feuerpolizei» ergänzt und zusätzlich wurde ein Merkblatt kreiert, welches bei der Ausstellung der Benützungsbewilligung beigelegt wird. Ebenfalls wurde das Aufsichtsrecht geregelt. Neu wird ein Depot verlangt, so dass die Gemeinde eine kleine finanzielle Absicherung bei Schäden hat. Die Vermietung an Auswärtige beschränkt sich neu auf die Einwohner der Gemeinden des Bezirks Affoltern. Das neue Reglement kann per sofort auf der Homepage der Gemeinde Hausen am Albis unter www.hausen.ch/Reservationen eingesehen werden.

Freiwillige Einsätze im Besuchsdienst – Möglichkeit für persönliche Weiterentwicklung

Regierungsrat Kägi diskutiert über A4-Zubringer

Regionaler Kurs für Frauen und Männer, die über Zeit verfügen

Politarena und Podiumsdiskussion zur Abstimmung über den A4-Zubringer am 4. September im Kasinosaal in Affoltern. Mit regierungsrätlicher Beteiligung.

Frauen und Männer des Besuchsdienstes besuchen Menschen in belastenden Lebenslagen in unseren Gemeinden, in Alters- oder Pflegeeinrichtungen. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass soziale Kontakte ein wichtiger Gesundheitsfaktor sind, in jedem Alter. Verschiedene Gründe können diese Kontaktpflege oder deren Aufrechterhaltung erschweren: behindert,

Das Logo des Besuchsdienstes. (zvg.)

krank oder betagt sein, belastete Lebenssituationen. Die Besucherinnen und Besucher verschenken ihre Zeit, können ihre Lebenserfahrung einbringen und neue interessante Kontakte knüpfen. Sie werden auf ihre Aufgabe mit einem Einführungskurs vorbereitet, der ihnen den nötigen Rückhalt gibt für die neue, spannende Aufgabe. Nach dem Einführungskurs besteht die Möglichkeit sich laufend weiterzubilden und entsprechende Aufgaben zu übernehmen. Wie zum Beispiel im Projekt «va-bene», der reformierten Landeskirche Zürich «Va-bene» – länger leben zuhause – hat zum Ziel, die besuchten Menschen ganzheitlich wahrzunehmen und frühzeitig zu erkennen, welche zusätzliche Unterstützung der oder die Besuchte benötigt, um so lange wie möglich selbstständig zu Hause leben zu können. Dafür werden die Besucherinnen

und Besucher in verschiedenen Bereichen geschult, zu Themen wie: Medizin und Pflege, Ethik und Spiritualität. Durch die vertrauensvolle Beziehung zwischen Besucher und Besuchten können Themen der Unterstützung und Ressourcenförderung angesprochen werden und die Besuchten können auf ihrem Weg zur Entscheidungsfindung begleitet werden.

Weiterbildung auch im Bereich Demenz Eine andere Weiterbildungsmöglichkeit besteht im Bereich Demenz. Betreuende Angehörige gelangen oft an den Rande ihrer Kräfte und die Gefahr, dass sie selber krank werden, ist gross. Besucherinnen und Besucher mit einem Grundwissen in Fragen Demenzerkrankungen können Angehörige entlasten und Gesprächspartner für die Angehörigen sein. Auch jüngere Menschen, zum Beispiel alleinerziehende Mütter oder Menschen mit einer chronischen Erkrankung, begleitet der Besuchsdienst und entlastet oder unterstützt wenn nötig. Eine zusätzliche Weiterbildung befasst sich mit dem Thema Begleitung von schwerkranken und sterbenden Menschen. Besuchenden, die diese Weiterbildung absolviert haben, können sich in der «Begleitgruppe Knonaueramt» engagieren. Diese Gruppe

hat sich zum Ziel gesetzt, schwerkranke und sterbende Menschen zu begleiten, Angehörige zu entlasten, zu Hause und in der Palliativstation. Mitglieder des Besuchsdienstes kommen immer dann zum Einsatz, wenn ein Mensch ein Vis-à-vis benötigt! Voraussetzungen zum Einsatz im Besuchs- oder Begleitdienst sind freie Zeit, die Bereitschaft sich weiterzubilden und natürlich die Liebe zum Mitmenschen. Nächster Grundkurs: 22. Oktober, vier Abende in Folge jeweils montags 19 bis 21.30 Uhr im Kirchgemeindehaus Affoltern. Bei genügend Anmeldungen findet eine zweite Durchführung am Morgen statt von 9 bis 11.30 Uhr. Der Einführungskurs, sowie die Weiterbildungen sind gratis, wenn sich Teilnehmende einsetzen lassen, ansonsten belaufen sich die Kurskosten auf 200 Franken, inklusiv Kursunterlagen. Der Kurs wird regional angeboten für die Besuchsdienste: Affoltern, Aeugst, Bonstetten/Wettswil/Stallikon, Hedingen, Mettmenstetten, Obfelden, Rifferswil/Hausen und Kappel. Für weitere Informationen wende man sich an die Kursleitung: Ursula Jarvis, Sozialdiakonin, Leitung Besuchsdienst Affoltern und Mettmenstetten. Telefon 043 466 83 23, E-Mail: ursula.jarvis@bluewin.ch.

Viele werden sich ihre Meinung längst gebildet haben. Für Unentschlossene besteht am kommenden Dienstag, 4. September, 19 Uhr, die Gelegenheit, Abstimmungshilfe abzuholen. Die IG Sicherer Schulweg lädt zu einer Politarena und zu einer Podiumsdiskussion ein – mit zahlreichen Exponenten für und wider die Zubringer-Vorlage. Die Veranstaltung startet um 19.35 Uhr mit einem Eröffnungsreferat von Regierungspräsident Markus Kägi. Der Baudirektor wird dabei den regierungsrätlichen Standpunkt vertreten. Kontroverse ist danach angesagt: Um 19.55 Uhr findet die Politarena statt. Neben Kägi gehen Olivier Hofmann (FDP), Hans Läubli (Grüne), Marcel Hürlimann (CVP), Martin Haab (SVP), Hans Wiesner (GLP), Heiner Stolz (SP) und Gerhard Gysel (EVP) in den Ring. Dann sind Fragen aus dem Publikum vorgesehen, danach die Podiumsdiskussion. Mit dabei: Kurt Weber und Thomas Ammann, die Gemeindepräsidenten von Ottenbach und Obfelden, Adrian Halter von der IG Erholen statt überholen, Anastasia Plouda von der IG Sicherer Schulweg, Thomas Schweizer vom Pro Amt und Siedlungsplaner Hugo Wandeler. Moderiert wird der Anlass von Bernhard Schneider, Ottenbach. (-ter.)


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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. August 2012

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Die Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG kommt an die Urne Affoltemer Gemeindeversammlung sagt Ja zum Wechsel des Hauses Seewadel ins Pflegezentrum «Obstgarten» Vermutlich am 25. November 2012 werden die Stimmberechtigten von Affoltern an der Urne über den Leistungsvertrag mit der Senevita AG befinden können. Die Gemeindeversammlung stimmte diesem zwar mit 168 zu 108 zu. Ein Antrag, das Geschäft an die Urne zu bringen, erreichte aber das nötige Quorum. ................................................... von werner schneiter 318 Stimmberechtigte begrüsste Gemeindepräsident Robert Marty am Montagabend im Kasinosaal – ein überdurchschnittlicher Gemeindeversammlungsbesuch bei einem Geschäft, das die Gemüter offenkundig bewegt. Sehr ausführlich schilderte Gesundheitsvorsteherin Heidi Fraefel die 2006 eingeleiteten Schritte bis zum heutigen Vertragswerk und dazu auch die Bedarfslage für Pflegeplätze. Sie legt die Beweggründe des Gemeinderates für diese Leistungsvereinbarung mit der Senevita dar. Nach etlichen Modellrechnungen und Konzepten kam 2010 der Wendepunkt: der Grundsatzentscheid des Gemeinderates in neuer Zusammensetzung, auf Sanierung und Umbau des Hauses Seewadel zu verzichten. «Der Seewadel ist kein optimaler Erweiterungsstandort», fasste sie zusammen. Auch aus Kostengründen nicht: über 25 Millionen wären nötig gewesen. Es folgten hernach zahlreiche Gespräche mit der Mobimo (Bauherrin auf dem OVA-Areal) und der Senevita, der Betreiberin des 120 Plätze aufweisenden Pflegezentrums «Obstgarten» auf dem ehemaligen OVA-Areal. Im Rahmen einer Info-Veranstaltung vom 24. Februar 2011 bekam der Gemeinderat zusätzlichen Rückenwind: Rund drei Viertel der Anwesenden sprachen sich für die Auslagerung aus dem Seewadel aus.

«Wir waren hartnäckige Verhandlungspartner» Detailliert erläuterte Heidi Fraefel die in der Leistungsvereinbarung fixierten Punkte. Sie enthält 24 Artikel und 4 Anhänge – mehr als gesetzlich nötig wäre. «Wir waren hartnäckige Verhandlungspartner – mit Erfolg», sagte sie. So besteht eine Aufnahmegarantie

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für die 80 Betagten des Hauses Seewadel, die Mitsprache der Gemeinde beim privatrechtlich organisierten Partner Senevita ist gesichert. Vom Seewadel werden Betriebskonzept, Raumprogramm und Organigramm übernommen, ebenso das Personal, ausgestattet mit einer «Besitzstandswahrung» von drei Jahren; Stellen für Lernende und Praktikantinnen werden ebenfalls angeboten. «Mir sind für alli da» – dieser Seewadel-Grundsatz gelte auch im «Obstgarten», fügte Heidi Fraefel bei. Die Kosten für den aufwändigen Umzug übernimmt Senevita. Die Vereinbarung wurde für 10 Jahre abgeschlossen, sie kann jeweils stillschweigend um 5 Jahre verlängert werden. Die Kündigungsfrist beträgt 12 Monate.

Gründliche Abklärungen In der knapp zwei Stunden dauernden Diskussion meldeten sich rund 25 Votantinnen und Votanten. Zweifel wurden angebracht, weil man begrenzten Einfluss auf die Tarifgestaltung der Senevita befürchtet, dass es teurer wird. Bemängelt wurde, dass es an Alternativen zum vorgelegten Vertragswerk mangelt, etwa ein Zusammengehen mit Spital und Langzeitpflege, die rentiere – dass keine öffentlich-rechtliche Variante vorliegt. Eine Votantin be-

Letztes Geschäft von Heidi Fraefel Mitte Juni hat sie – zusammen mit Walter Dürr – den Rücktritt aus dem Gemeinderat Affoltern per Ende 2012 bekanntgegeben. Nun hat Gesundheitsvorsteherin Heidi Fraefel (FDP) an der Gemeindeversammlung ihr letzes grosses Geschäft vertreten – wie immer engagiert und dossierfest. Sichtlich gerührt nutzte sie die Gelegenheit am Schluss der Versammlung zu einem Dank. «Die Stimmberechtigten haben meine Geschäfte immer wohlwollend geprüft», sagte sie. Ihr Dank galt aber auch Josef Hilber, dem Leiter der Gesundheitsabteilung, und Seewadel-Geschäftsleiter Martin Summerauer. «Sie sind kompetent und loyal – und immer mit Herzblut dabei», sagte Heidi Fraefel. (-ter.)

klagte die schlechten Zugänge. Gemeindepräsident Robert Marty führte aus, dass der Gemeinderat diverse Szenarien gründlich evaluiert und Optionen geprüft habe. Wendepunkt sei aber die Konsultativabstimmung zugunsten einer Seewadel-Schliessung gewesen, welche die Richtung vorgegeben habe. «Alternativen hätten wir der Gemeindeversammlung als Projekte vorlegen müssen. Und das hätte ein bis zwei Millionen Franken gekostet», sagte Marty und bekräftigte die grossen Anstrengungen des Gemeinderates bzw. der Arbeitsgruppe bei der Suche nach Lösungen. «Wir haben uns breit beraten lassen», fügte Heidi Fraefel an. Für Marty ist klar: Bei einem Neubau im Seewadel, den er auf 40 Mio. Franken schätzt, würden die jetzt bei Senevita auf 185 Franken festgesetzten Kosten für Hotellerie und Pflege pro Tag nicht ausreichen. Er erinnerte daran, dass Affoltern als Finanzausgleichsgemeinde nicht machen könne, was sie wolle – der Kanton entscheide und kontrolliere im Übrigen auch die Kosten der privatrechtlichen Organisationen. Offen ist im Übrigen, was nach dem Wegzug mit dem Seewadelgebäude bzw. -grundstück passiert. Die Stilllegungskosten belaufen sich für die Gemeinde auf 3 Mio. Franken, einschliesslich Buchwert des Gebäudes und Ausfinanzierung der BVK für das wechselnde Personal. Marty versicherte: «Wir kommen nicht mit einem Kreditantrag von 3 Mio. Franken für eine Seewadel-Schliessung». Eine Nachnutzung des 4500 Quadratmeter grossen Areals in der Zone für öffentliche Bauten dürfte aber die Kosten von 3 Mio. Franken mehr als kompensieren. Eine Umnutzung zu Wohn- oder Gewerbezwecken erfordert eine Umzonung.

Fünf bis sieben Jahre noch möglich im Seewadel Die Frage von Kantonsrat Hans Läubli (Grüne), wie lange das Haus zum Seewadel noch zumutbar sei, beantwortete Geschäftsführer Martin Summerauer mit «fünf bis sieben Jahren». Zwar wurde in den vergangenen Jahren einiges in die bald 40-jährige Liegenschaft investiert, sie ist aber auf die Dauer keine Lösung mehr. Fünf bis sieben Jahre - da könne man doch vor-

Auf dem ehemaligen OVA-Areal baut die Senevita AG 120 Pflegeplätze – 80 für die Betagten des Hauses Seewadel – sofern es an der Urne ein Ja gibt. (Bild -ter.) derhand bleiben und brauche keine Leistungsvereinbarung mit Senevita, meinte ein Votant, der in diesem Fall die Dringlichkeit nicht sieht. Mit diesem Leistungsvertrag vergebe man nichts und könne schrittweise über den Bau eines dritten Hauses nachdenken, entgegnete Heidi Fraefel vor dem Hintergrund eines grösser werdenden Bedarfs an Pflegeplätzen im Bezirk. Er fügte aber an, dass bei der Schaffung neuer Plätze auch andere Ämtler Gemeinden in der Pflicht stehen. Laut Prognosen benötigt Affoltern bis 2030 rund 170 Pflegeplätze, der Bezirk bis zu diesem Zeitpunkt schätzungsweise 400. Was der Gemeinderat hier vorlege, sei wegweisend und zu begrüssen, fand SVP-Nationalrat Toni Bortoluzzi. Auch eine private Firma sei in ein enges Korsett von Vorschriften gezwängt. Den Vertrag, der gleichwohl Spielraum beinhalte, müsse man genehmigen. SP-Vertreter Hans Roggwiler hingegen monierte, man dürfe das nicht an eine private Organisation delegieren, die dann mit alten Menschen noch Gewinn erziele. Etwas emotional wurde es, nachdem der anwesende Senevita-Chef Werner Müller bemerkte, im neuen

Zentrum «Obstgarten» könne man auch Menschen aufnehmen, die bis zu einem gewissen Grad dement sind. Senevita habe dazu doch gar keine Fachleute, der «Obstgarten» sei keine Demenzstation, enervierte sich eine Votantin.

Nein zu Rückweisungsantrag Nach einem von SVP-Kantonsrat Jakob Schneebeli erfolgreich lancierten Ordnungsantrag, die Diskussion nun zu beenden, verwarf die Gemeindeversammlung den Rückweisungsantrag von Rolf Huber mit dem Ziel, eine Non-Profit-Lösung anzustreben, deutlich; nur 64 Anwesende erwärmten sich dafür. In der Schlussabstimmung sagte die Gemeindeversammlung mit 168 gegen 108 Stimmen Ja zur Leistungsvereinbarung mit der Senevita AG. Danach drang Reto Camenisch mit einem Antrag auf Urnenabstimmung durch: 116 votierten dafür, 106 – ein Drittel der anwesenden Stimmberechtigten – wäre nötig gewesen. Nun kommt das Geschäft an die Urne – voraussichtlich schon am 25. November 2012. Sagt der Souverän Ja, so kann der Vertrag auf den 1. Januar 2014 in Kraft treten.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 31. August 2012

Die neuen Parkplätze in der Begegnungszone sind beliebt. (Bilder Livio Fürer)

«Tot» Der Platz zwischen Kasino-Kopfbaute und Verwaltung.

Begegnungszone: Wo sich Fussgänger, Velo- und Autofahrer begegnen Zwei Jahre nach der Eröffnung gibt es in Affoltern nur wenige kritische Stimmen Die Geschäfte an der Oberen Bahnhofstrasse sowie auch die Verkehrsteilnehmenden sind zufrieden mit der Begegnungszone, auch wenn es manchmal schwierige Situationen gibt. Trotzdem wird das neue Erscheinungsbild der Strasse sehr positiv aufgenommen. ................................................... von livio fürer Wenn man durch die Obere Bahnhofstrasse schlendert, merkt man schnell, was die Begegnungszone ausmacht. Fussgänger, die zum Bahnhof wollen, oder solche mit Hunden, gehen neben den Auto- und Velofahrern. Durch die Tempolimite von 20 km/h wirken auch die Fahrzeuge, solange sie sich daran halten, ruhig und gemütlich. Mehr Passanten habe es schon, sagen Geschäftsführer von Geschäften in der Begegnungszone, jedoch nicht alle können davon profitieren und haben dadurch auch wirklich mehr Kunden. Dennoch sei es eine gute Sache, sind sich die Gewerbler einig.

Unterschiedliche Meinungen zu den Parkplätzen Grundsätzlich seien die Parkplätze eine gute Idee, auch mit dem Parkuhren-System und den 15 Gratis-Minuten. Was jedoch häufig stark kritisiert wird, sind die Nummerierungen der Parkplätze, die sich auf der zur Strasse zugewandten Seite des Parkfeldes befinden. Die Parkuhr hingegen steht auf der andere Seite, so müssen Autofahrer, die an der Parkuhr stehen und die Nummer nicht wissen, zuerst wieder auf die andere Seite der Parkfelder. Ansonsten sei es ein faires System, die Preise seien sehr niedrig – und das sei gut so. Profitieren von der Parkplatz-Aufteilung konnte das Elektrofachgeschäft Expert Senn, hatte dieses vorher doch keine Parkplätze und nun befindet sich eine Reihe direkt vor dem Geschäft. Deshalb erstaunt es auch nicht, wenn Werner Senn, der Geschäftsführer von Expert Senn, sagt, das Geschäft laufe seit Eröffnung der Begegnungszone sogar etwas besser als zuvor. Keine Parkplätze hingegen hat weiterhin die Bäckerei Iten. Dort ärgert man sich über die Situation, denn ihre Kunden wollen mit dem Auto vor der Bäckerei halten und schnell etwas einkaufen gehen. Weil aber nun durch

die Begegnungszone ein absolutes Parkverbot herrsche, sei dies nicht mehr möglich. Vor allem am Anfang habe die Polizei strenge Kontrollen durchgeführt und so die Kunden vertrieben. Von den Fussgängern profitieren könne man als Bäckerei nicht, denn nur die Autofahrer würden mehr kaufen als nur ein «Gipfeli». Dementsprechend ablehnend reagierte die Geschäftsführerin auch auf die Frage ob sie den Vorschlag eines anderen Geschäftes in der Begegnungszone, nämlich eine Sperrung der Oberen Bahnhofstrasse zugunsten einer reinen Fussgängerzone an gewissen Zeiten oder Tagen, befürworten würde. Wäre dies der Fall, könnte man das Geschäft schliessen, hiess es dann.

Von Fussgängern profitieren Anders als bei der Bäckerei Iten tönte es aus dem Schuhladen Tiefenbacher. Für die Filialleiterin, Albijana Duric, sind die Fussgänger wichtig, denn diese würden das Schaufenster und die Ständer draussen mit Aktionen oder Taschen, die gerade jetzt sehr gut laufen, mehr beachten. Deshalb fände sie eine Zeit, in der die Strasse für den Verkehr gesperrt wäre, eine gute Sache. Ebenfalls gern gesehen sind die Fussgänger bei der Buchhandlung Scheidegger. Laut Geschäftsführer Martin Grob hätten sie zwar nicht direkt mehr Umsatz, aber aufgrund der Tatsache dass mehr Passanten am Geschäft vorbeigehen, kämen auch mehr Leute in den Laden, um sich umzuschauen. Die Begegnungszone an sich sei eine gute Sache. Vor allem auch dank den Restaurants habe sich das Erscheinungsbild der Strasse verbessert, jedoch ist er der Meinung, dass der Kasinoplatz mehr in die Begegnungszone eingebunden werden müsse. Auch Albijana Duric ist von der Begegnungszone angetan. Es gibt aber ihrer Meinung nach zu viele Automobilisten, die sich nicht an die Vortritte halten, vor allem die Rechtsvortritte werden zu wenig bis gar nicht beachtet. Daneben gebe es aber auch Fussgänger, die zu fest auf ihrem Vortritt beharrten und ohne Rücksicht knapp vor heranfahrenden Autos die Strasse überquerten. Ein anderer Punkt, der ihrer Meinung nach in einer solchen Strasse erfüllt sein müsste, wäre die Einheitlichkeit der Öffnungszeiten. Momentan öffne oder schliesse fast jedes Geschäft zu einer anderen Zeit, vor allem vor den Feiertagen sei es

sehr unterschiedlich. Hier würde man sich mehr Engagement von der Vereinigung Oberer Bahnhofstrasse (Voba) wünschen, um dafür eine Regelung zu finden. Ebenfalls einen Wunsch an die Voba hat Franz Rehmann, Inhaber des Foto-Studios Kasino. Ihm gefällt die Begegnungszone sehr so wie sie jetzt ist. Allerdings würde er sich wünschen, dass man die Strasse noch etwas lebendiger macht. Konkret, man solle doch Musiker suchen, die in der Strasse für Unterhaltung sorgen – dies nicht nur an einem Fest, sondern auch beispielsweise an normalen Samstagen.

Voba braucht mehr Unterstützung Auf diese Themen angesprochen, reagierte Barbara Roth, Präsidentin der Vereinigung Obere Bahnhofstrasse (Voba) erstaunt, denn die Öffnungszeiten seien noch nie an einer Mitgliederversammlung zum Thema gemacht worden. Dementsprechend wisse sie auch nicht, dass es Mitglieder gibt, die dieses Traktandum besprochen haben wollen. So oder so könnten sie als Voba einheitliche Öffnungszeiten nur vorschlagen, aber keine Regeln oder Ähnliches aufstellen. Was die Belebung der Strasse angeht, so verwies Barbara Roth auf die drei Veranstaltungen, die die Voba jedes Jahr plane und durchführe. Den Weihnachtsmarkt, das Strassenfest und die Velobörse zu organisieren sei mit einem enormen Aufwand verbunden. Denn die Gemeinde oder auch die Mitglieder unterstützen sie nur sehr spärlich.

Weder finanziell noch mit Personen, die mithelfen. Im Gegenteil: Jedes Mal, wenn man einen grösseren Anlass geplant habe, gebe es immer wieder Einsprachen von Geschäften oder von Anwohnern, die dem Anlass Steine in den Weg legten, weil sie sich benachteiligt fühlten. Dennoch wollen alle, dass die Strasse belebt wird, aber selbst seien sie anscheinend nicht bereit, etwas dazu beizutragen oder ein wenig Toleranz zu zeigen. Dies fände sie schade, denn genau durch solche Einschränkungen der Veranstaltungen, die aus diesen Einsprachen resultieren, werde eine Belebung der Strasse verhindert. Barbara Roth sagt, sie sei froh, wenn Geschäfte ihre eigenen Ideen bringen. Sie müssten aber auch helfen, diese umzusetzen.

Autofahrer nicht zu schnell Einig waren sich praktisch alle Befragten darüber, dass sich die Autofahrer schlecht an die signalisierte Höchstgeschwindigkeit halten würden. Es gebe auch nicht genügend Kontrollen. Tempo 20 sei zwar generell eine gute Idee, müsse aber auch durchgesetzt werden. Auf diese Meinung angesprochen, erklärte Matthias Kehrli, Leiter der Sicherheitsabteilung, dass die Polizei durchaus und sogar regelmässig Kontrollen durchführt. Jedoch auch in der Nacht, am Morgen oder am Abend, um ein bisschen ein repräsentativeres Bild zu erhalten. Daraus hat sich eine Übertretungsquote von unter vier Prozent ergeben. Das sei wenig und entspreche dem Durchschnitt auch bei

Bei den Passanten nachgefragt Bei den Fussgängern kommt die Begegnungszone gut an, vor allem die Idee wird gelobt. Denn in der Umsetzung sehen viele noch Probleme, dies betrifft vor allem die Begegnung mit den Automobilisten. Der Vortritt des Fussgängers sei nicht gegeben. Eine Frau gab an, schon drei Mal in eine gefährliche Situation geraten zu sein aufgrund eines zu schnellen oder unaufmerksamen Fahrers. Ein anderer Herr gab ebenfalls an, man müsse die Begegnungszone besser umsetzen – mit anderen Massnahmen als die bisherigen Lampen und Bäume, die man als Autofahrer umfahren muss – und somit das Tempo reduziert werden soll. Gerade diese Umwege stören einen Ge-

meindearbeiter, denn gerade im Winter sei es extrem schwierig, die Strasse vom Schnee zu befreien weil man mit dem Schneepflug in dieser Strasse Mühe hat. Aber dennoch fand er die Begegnungszone eine gelungene Idee. Ein anderer Negativ-Punkt sei der «tote» Kasinoplatz, es sei eine «traurige Sache» meinte ein Passant. Man müsse diesen Platz viel mehr beleben, sei es mit einem Restaurant oder mit sonst einem Mittel. Der allgemeine Wunsch nach etwas mehr Leben in der Oberen Bahnhofstrasse ist also überall vorhanden. Nur die Ideen und die Vorstellungen zur Umsetzung gehen etwas auseinander. (lf)

Kontrollen an anderen Orten. Ebenfalls aufgezeichnet werden die Messungen der Geschwindigkeitsanzeige die zur Orientierung für die Autofahrer aufgehängt wurde. Doch auch dort bewegen sich die Übertretungen im gleichen Rahmen. Vielleicht, weil die Fahrer die Messgeräte schon von genug weit sehen oder weil sich tatsächlich die meisten an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Diese Frage könne man nicht so genau beantworten, aber Hauptsache sei, dass nicht zu schnell gefahren und Rücksicht genommen auf den Vortritt der Fussgänger genommen werde.

Aufruf an die Einwohner Für den Gemeindepräsident von Affoltern, Robert Marty, ist die Begegnungszone eine gelungene Sache. Inzwischen nehme man die Strasse auch als Begegnungszone wahr, vonseiten der Fussgänger aber auch der Autofahrer. Es könne schon sein, dass sich der eine oder andere Automobilist noch falsch verhalte – häufig, weil der Fahrer nicht vertraut ist mit der Vortrittsregel in einer Begegnungszone. Aber die meisten hätten sich daran gewöhnt und respektierten auch die Fussgänger. Ein suboptimaler Punkt sei, so Robert Marty, die «Möblierung» der Strasse. Die kleinen Bänke, die Bäume und die Lampen, die als Hindernisse gedacht sind, um den Verkehr zu verlangsamen, verursachten zu viel Schaden. Blechschaden an Fahrzeugen aber auch an den Objekten. Deshalb sei der Aufwand seiner Meinung nach zu hoch, denn die Autofahrer würden Tempo 20 auch sonst einhalten. Auch Robert Marty ist der Meinung, dass die Strasse noch ein wenig knapp belebt ist. Er hofft, dass vielleicht noch ein, zwei attraktive Geschäfte an die Bahnhofstrasse ziehen und dass es in naher Zukunft noch mehr Wohnraum geschaffen wird, denn mehr Anwohner bedeute auch mehr Leben in der Strasse. Ansonsten sieht er wenig Möglichkeiten, die Zone mehr zu beleben. Deshalb möchte er die Bevölkerung dazu aufrufen, die Begegnungszone mehr zu nutzen. Doch leider gebe es – vor allem am Abend – immer wieder Lärmklagen von Anwohnern an die Adresse der Restaurants in der Begegnungszone. Dies sei sehr schade, denn auch damit würde die Belebung der Strasse verhindert werden. Er erwarte von den Anwohnern einer solchen Zone ein bisschen mehr Toleranz.


Bezirk Affoltern

Freitag, 31. August 2012

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Ulmenhof in Ottenbach - die erste Therapiestation der Schweiz Ein Pionier der Schweizer Suchttherapie feierte sein 40-jähriges Bestehen

Friedenstauben als Symbol der Verbindung zwischen drinnen und draussen. (Bilder Richard Wurz)

Der Therapieweg machte die verschiedenen Stationen bis zum Austritt deutlich.

Der «Verein für umfassende Suchttherapie – Die Alternative» hat in den vergangenen 40 Jahren die Suchtarbeit professionell und nachhaltig geprägt und hat so unzähligen Menschen einen ihnen möglichen Weg geöffnet, damit sie wieder als integrierte Mitglieder der Gesellschaft ihr Leben gestalten können. Am vergangenen Samstag feierte der Ulmenhof mit einem Geburtstagsfest sein 40-jähriges Bestehen.

beschäftigt die «Alternative» insgesamt 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. In den vergangenen 40 Jahren haben rund 1500 Menschen die Sozialtherapie Ulmenhof durchlaufen und rund 750 Kinder wurden im Kinderhaus Tipi und in der Sozialtherapie Ulmenhof begleitet und betreut.

................................................... von richard wurz Als 1972 eine Gruppe von Idealisten beschloss, gemeinsam mit ihren Familien unter einem Dach mit substanzenabhängigen Menschen zusammenzuleben, hätte wohl kaum jemand angenommen, dass aus diesem Projekt der Verein umfassende Suchttherapie

Alternative wird, aus einem Selbsthilfemodell ein Netzwerk von neun professionell geführten Institutionen. Mit dem Ulmenhof haben die Initianten einen Ort der Sozialtherapie geschaffen, die erste und älteste Therapiestation der Schweiz – eine Pionierleistung in der Schweizer Suchttherapie. So kann man festhalten, dass keine andere Institution die Suchtarbeit in der Schweiz so geprägt hat wie die «Alternative» respektive der Ulmenhof in Ottenbach. Dies jedoch nicht nur in der Therapiearbeit für Einzelpersonen, sondern auch im 2-Generationenbereich. Aufgrund der Tatsache, dass Kinder geprägt und traumatisiert wurden von Suchtverhalten und psychosozialem Verelendungsprozess ihrer randständigen Eltern, initiierte die «Alternative» bereits 1984 als erste Institution ein Betreuungsangebot für Kinder substanzabhängiger Eltern. Die Kernkompetenz der Sozialtherapie Ulmenhof sei, die Therapien für Menschen, die gegen ihre Suchtmittel-

abhängigkeit kämpfen, in kleinen Schritten in ihrem Leben zu begleiten, damit sie wieder die Sicherheit erlangen am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen, erklärte Peter Burkhard, Gesamtleiter «Alternative» im Gespräch.

Engagement für Menschen Das alles sei neben der professionellen Führung der Institution aber nur möglich gewesen, weil man – trotz anfänglicher Skepsis gegenüber Menschen, welche in der Sozialtherapie Ulmenhof leben – seitens der Gemeinde und der öffentlichen Organe immer wohlwollend unterstützt wurde. Es habe auch immer eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Dorfärzten und dem Spital Affoltern bestanden. Die «Alternative» hat sich aber in den vergangenen 40 Jahren nicht nur als Therapiestation stets erweitert, erweitern müssen, sondern ist inzwischen der grösste Arbeitgeber in Ottenbach. So

Ein Anfang für Morgen Das sehr gut besuchte Geburtstagsfest war geprägt von Begegnungen, gemeinsam den Tag geniessen, feiern, lachen, diskutieren, erleben und für einen Moment auch nachdenklich sein. Dies, wenn man sich die Zeit nahm und sich über den Therapieweg führen liess, der von den Klientinnen und Klienten geschaffen worden war. Die Entscheidung kurz nach Beginn fällte man schnell: Rechts ging es in den Knast oder es blieb noch der Grabhügel und links begann das Leben. Die Wahl fiel einem einfach, bis man beim Weitergehen realisierte, wie vie-

le kleine Schritte auf dem manchmal sehr langen Weg nötig sind, um hinausgehen zu können. Vor allem als man auf dem Weg realisierte, dass gleich neben dem Wohlfühlraum die Baustelle mit Absturz, Demotivation, krank sein, vor Gericht stehen usw. lag. Es seien immer wieder auf allen Ebenen Therapieerfolge sichtbar, erklärte dazu Burkard. So können einige Klientinnen und Klienten nur kleine Schritte machen, viele jedoch würden den Weg zurück in die Arbeitswelt finden, sich lösen von der Fürsorge und würden engagierte Mitglieder der Gesellschaft. Den Ulmenhof auf diese Art für einen Moment zu erleben war ein Erlebnis, das sicher seine Spuren hinterlässt. Der Besuch machte auch deutlich, dass es die Institution «Alternative» mit dem Ulmenhof weiterhin braucht und somit auch die breite ideelle und finanzielle Unterstützung der Bevölkerung. www.diealternative.ch

Fliegende Teller, schwebende Besen und ein echter Magier Zauberhaft olympisches Robifest auf dem Bauspielplatz Affoltern

E

ines ist nun klar: Petrus ist entweder Harry-Potter-Fan oder Passivmitglied im Verein Bauspielplatz. Trotz wechselhafter Prognosen und vorbeiziehender Gewitterwolken blieben die Besucher des diesjährigen Robifestes trocken und konnten zwischendurch auch viel Sonne geniessen. Der kräftige Wind liess die bunten Haare und Fähnchen flattern und ab und zu einen Teller davon fliegen. Nasse Füsse gibt es höchstens auf dem Floss: Roland Brändli, der Vereinspräsident, hatte dieses durch eine raffinierte Konstruktion in einen fahrenden Fischersteg verwandelt, von dem aus die Magic Balls aus dem Teich geangelt werden. Gleich daneben bestaunt eine Gruppe Zuschauer die unglaublichen Tricks des erst 15-jährigen Magic Cyrill. Mühelos errät er die gesuchten Spielkarten, lässt Bälle verschwinden und löst mit einem Ruck den Seilknoten um den Finger eines Jungen. Und plötzlich brennt sein Portemonnaie! Das Publikum staunt. Etwas Mut braucht das magische Labyrinth, welches die Jugendarbeit Affoltern im und um ihr Geisterschiff aufgebaut hatte, und etwas Kraft braucht die Riesenschleuder der Pfadi Säuliamt. Die endgültige Verbindung

Wo sind denn nur die Kugeln? (Bilder Ueli Grüninger) aber zwischen Sport und Zauberei bietet dann der Quidditch-Posten. Manch eine kleine Hexe hat Mühe sich auf dem schwebenden Besen zu halten, und den goldenen Schnatz fangen nur die Besten! Dieses Spiel ist einmal mehr eine Erfindung des Bauchefs Markus Gasser und sicher ein kleines Highlight. Immer wieder beliebt sind aber auch die Robifest-Klassiker wie

die Kegelbahn, das Würmlibad oder die Feuerwehrspritze. Und nach all den tollen Spielen ist es für die Kinder jedes Mal ein Hit, wenn sie sich mit der ausgefüllten Spielkarte einen Preis aussuchen dürfen. Ab und zu taucht eine gruslig schöne Hexe auf und lädt die Kleineren ins Geschichtenhäuschen ein, wo von Zilli der Zauberin erzählt wird. Ei-

Cyrill testet den Mut der Zuschauer.

Wer fängt den goldenen Schnatz?

gentlich sind die meisten Kinder schon selber kleine Magier geworden, denn sie schwenken stolz ihre wunderschönen, selbst verzierten Zauberstäbe, die sie am Stand der Spielgruppenleiterinnen gebastelt haben. Gleich um die Ecke zaubert das Küchenteam um Thomas Dolder feinste Menüs, Pommes und Würste auf die Teller, und den Durst kann man sich

mit feinem Most löschen, der gleich vor Ort gepresst wird. Nicht nur Petrus hatte volle Arbeit geleistet, sondern auch all die kleinen und grossen Helfer, die Jugendlichen der Vereine, die Spielgruppenleiterinnen und Jugendarbeiter, welche alle zum Gelingen beigetragen haben. Ueli Grüninger, VBA


Wettswil a.A.

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Im Vollrausch Wirt spitalreif geprügelt Hilfsarbeiter: Schwere Körperverletzung Weil er das WC eines Restaurants nicht benutzen durfte, hat ein massiv betrunkener Hilfsarbeiter aus dem Unteramt einen Wirt brutal zusammengeschlagen. Nun wurde der Angreifer nicht nur zu einer 20-monatigen Freiheitsstrafe, sondern auch anstelle des Strafvollzugs zu einer strikten Alkohol-Entzugstherapie verurteilt.

nen Fusstritt in den Kopf versetzte. Dann trat er weiter auf das wehrlos am Boden liegende Opfer ein. Erst als ein Mitarbeiter des Restaurants auftauchte, suchte der Mann aus dem Unteramt das Weite. Bereits zwei Stunden später wurde er von der Polizei festgenommen und verbrachte danach 58 Tage in Untersuchungshaft. Der Wirt hatte ein mittelschweres Schädelhirntrauma erlitten, kam aber mit nicht lebensgefährlichen Verletzungen davon.

................................................... von attila szenogrady

Therapie statt Gefängnis

Es war in der Nacht auf den 27. November 2011, als sich der heute 34jährige Beschuldigte aus dem Unteramt an die Zürcher Langstrasse begab und sich dort einen mächtigen Rausch antrank. Nach einer durchzechten Freinacht hatte der Südamerikaner indigener Abstammung bereits über 3,3 Promille Alkohol im Blut. Am Sonntagvormittag torkelte der Hilfsarbeiter durch die Langstrasse und betrat um 10 Uhr ein geöffnetes Restaurant, um die Toilette zu benutzen. Zum Unwillen des Wirtes, der keine Lust auf nicht zahlende und betrunkene Gäste hatte. Als der Beizer den unerwünschten Besucher am Kragen packte und auf die Strasse hinaus stiess, kam es zum folgenschweren Eklat. Der Südamerikaner ging zum Gegenangriff über und rastete dabei völlig aus: «Ich hatte die Kontrolle über mich verloren», erinnerte er sich am Dienstag vor dem Bezirksgericht Zürich.

Fusstritt in den Kopf Fest steht, dass der Beschuldigte den Wirt zu Boden warf und ihm dort ei-

Vor Gericht zeigte sich der Beschuldigte grundsätzlich geständig, war aber reichlich bemüht, die ganze Verantwortung auf den Alkohol abzuschieben. Allerdings nicht ganz zu Unrecht. So gestand eine Gutachterin dem mit einer Schweizerin verheirateten Latino eine schwergradige Verminderung der Schuldfähigkeit zu. Nicht nur wegen des Vollrausches, sondern auch wegen einer Persönlichkeitsstörung. Die Staatsanwaltschaft verlangte wegen versuchter schwerer Körperverletzung eine unbedingte Freiheitsstrafe von zwei Jahren. Im Gegensatz zum Verteidiger, der zwar die rechtliche Würdigung akzeptierte, sich aber für eine erheblich mildere Strafe von elf Monaten bedingt einsetzte. Das Gericht setzte zum Schluss 20 Monate Freiheitsentzug fest, schob aber den Strafvollzug zugunsten einer ambulanten Therapie auf. Verbunden mit einer ärztlich kontrollierten und totalen Alkoholabstinenz. Der Beschuldigte wurde zudem verpflichtet, dem Wirt ein Schmerzensgeld von 3000 Franken zu entrichten. In seinem Schlusswort hatte sich der Südamerikaner beim Opfer aufrichtig entschuldigt.

Bagger kippte von der Strasse Wegen eines Fahrfehlers des Baggerführers kippte am Dienstagmorgen ein Bagger an der Kirchgasse in Wettswil. Der Bagger kam neben die Strasse und kippte in Bäume. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden ist noch nicht bekannt. Die Firma veranlasste noch am selben Tag die Bergung der schweren Baumaschine. Die Gemeinde sperrte die Strasse. (lf) Nach einem Fahrfehler kippte der Bagger zur Seite. Ein Baum verhinderte Schlimmeres. (Bild Thomas Stöckli)

Viele Einsätze – wenig Handlungsbedarf Mehrere Nachtruhestörungen und vereinzelte Streitereien hielten die Polizei in dieser Woche auf Trab. Daneben gab es beim Schützenhaus in Hedingen zwei Einbrüche und in Bonstetten einen Fall von Vandalismus. Zwischen dem 22. und dem 24. August wurde in das Hedinger Schützenhaus eingebrochen. Die Täter wuchteten einen Fensterladen auf und schlugen eine Scheibe ein. Dies verursachte einen Schaden von 500 Franken. Gestohlen wurde jedoch nichts. Am Freitagmorgen dann zwischen 9.45 und 10.45 Uhr wurde auf dem Parkplatz des Schützenhauses bei einem Auto die Scheibe eingeschlagen. Der Schaden beträgt 1000 Franken. Gestohlen wurden Portemonnaie, Bargeld und eine

Sonnenbrille mit einem Gesamtwert von zirka 1000 Franken. In der Nacht vom Freitag auf den Samstag rückte die Gemeindepolizei um 2 Uhr aus wegen einer Nachtruhestörung, die Jugendlichen wurden ermahnt. Um 4 Uhr wurde die Kantonspolizei aufgeboten in eine Bar in Affoltern, dort sei eine Schlägerei im Gange. Als die Polizei vor Ort war, trafen sie ein paar Männer an, die sich stritten. Es gab keinen weiteren Handlungsbedarf. Ähnliches wiederholte sich in der darauffolgenden Nacht. Um 19.30 Uhr rückte die Gemeindepolizei aus, weil in Affoltern anscheinend Leute angepöbelt wurden. Um 23, 23.30 und 0.30 Uhr rückten sie ebenfalls aus, zweimal wegen Beschwerden über laute Jugendliche und einmal wegen lauten Trommelklängen. In allen drei Fällen

traf die Polizei auf keine Personen. In der gleichen Nacht – auch um zirka 0.20 Uhr – wurde der Polizei ein grosser Streit vor einer Affoltemer Bar gemeldet. Die ausrückenden Polizisten konnten jedoch unterwegs schon wieder umkehren, weil zehn Minuten nach dem Alarm per Telefon gemeldet wurde, dass ein Polizeieinsatz nicht mehr notwendig sei. Auch einen Diebstahl gab es in dieser Nacht. Zwischen 3 Uhr und 4 Uhr wurde einer Frau in einer Bar in Affoltern aus der Tasche das Portemonnaie gestohlen. Teilnehmende an einer privaten Party mussten am Sonntagmorgen um 8 Uhr in Zwillikon ermahnt werden. In der gleichen Nacht wurde in Bonstetten von unbekannten bei einem privaten Trampolin das Sprungtuch aufgeschlitzt. Der Schaden beträgt rund 500 Franken. (lf)


Forum

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Freitag, 31. August 2012

ämtler kantonsräte meinen

Hans Läubli (Grüne, Affoltern)

Nein zum Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach! «20 000 Fahrzeuge pro Tag gibt es auch in vielen anderen Gemeinden, etwa am See oder im Oberland» – so kürzlich Regierungsrat Stockers Kommentar im Kantonsrat zu einer Motion für die Umfahrung Eglisau. Der Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach aber soll einen Strassenzug entlasten, der gerade mal zwischen 4000 und 7500 Fahrzeuge pro Tag aufweist, wovon rund die Hälfte aus den Dörfern selbst stammt und sich wohl kaum selbst umfahren kann. Sicher, die Angst um die Kinder in Obfelden und Ottenbach ist berechtigt. Genau so, wie in Affoltern, Hedingen und Mettmenstetten. Letztere Gemeinden weisen auf ihren Dorfstrassen noch immer massiv mehr Verkehr als Obfelden und Ottenbach aus. Verkehrsberuhigende Massnahmen müssen ergriffen werden wie der sichere Ausbau von Fussgängerquerungen und Temporeduktionen in kritischen Bereichen – insbesondere in der Nähe von Schulhäusern – sowie breitere

Fussgängerbereiche in stark frequentierten Zonen. Solche Massnahmen werden aber gerade aus den Kreisen von FDP, SVP und BDP, die heute am lautesten nach sicheren Schulwegen in Ottenbach und Obfelden rufen, seit Jahren konsequent bekämpft und zum grossen Teil verhindert. Selbst der grünliberale Vertreter aus unserem Bezirk, Hans Wiesner, erklärte kürzlich im Kantonsrat, dass er gegen Tempo 30 auf Ortsdurchfahrten sei. Der Regierungsrat aber ist, entgegen allen Behauptungen aus den Kreisen der Umfahrungsbefürworter, durchaus offen für Temporeduktionen auf Kantonsstrassen. So hat er sich bereit erklärt, das von mir kürzlich eingereichte Postulat mit folgendem Wortlaut entgegenzunehmen: «Der Regierungsrat wird beauftragt, gestützt auf Art auf Art 108 SSV, dem Kantonsrat einen Bericht zu unterbreiten, in dem er diejenigen Strassenabschnitte auf dem Kantonsstrassennetz bezeichnet, für welche eine tiefere Ge-

schwindigkeitslimite als Tempo 50 sinnvoll ist. Dabei sind namentlich folgende Aspekte zu berücksichtigen:

und der BDP zählen. Auf die Debatte im Kantonsrat darf man gespannt sein.

– Temporeduktion zur Vermeidung oder Verminderung besonderer Gefahren

Völlig überflüssig, ja kontraproduktiv, sind die geplante Ortsumfahrung in Ottenbach und der Ausbau der Muristrasse in Bickwil. Seit der Eröffnung der A4 hat der Verkehr aus dem Aargau, entgegen allen Prognosen, insgesamt abgenommen. Erst mit dem Zubringer wird der Autoverkehr wieder massiv zunehmen!

– Temporeduktion zur Reduktion einer übermässigen Umweltbelastung – Temporeduktion zur Verbesserung des Verkehrsablaufs – Temporeduktion aus ortsbaulicher Sicht.» Das Postulat wurde erfreulicherweise von einem Vertreter der CVP und der GLP (nicht aus unserem Bezirk) mitunterzeichnet und dürfte auch von der SP unterstützt werden, hat also durchaus Chancen eine Mehrheit zu finden. Bekämpft wird die Entgegennahme aus den Reihen der SVP, und erfahrungsgemäss kann sie in diesen Fragen auf die Unterstützung der FDP

Falsch ist auch die Behauptung der Befürworter, dass der Beitrag des Bundes an die Kosten eines Zubringers verfallen, wenn diese Vorlage nicht angenommen würde. Richtig ist, dass diese Kreditzusage bestehen bleibt, bis das Nationalstrassennetz vollendet ist – dies wurde vom Regierungsrat bestätigt. Ebenso ändert die gebetsmühlenartig wiederholte Diffamierung, dass lüge wer behaupte, Naturschutzgebiet würde tangiert, nichts daran, dass es eben doch so ist. Selbst im Abstim-

Neubau «Schulanlage Pünten» Stallikon: FDP Stallikon empfiehlt Zustimmung Der Kredit von 9,6 Mio. Franken kommt am 23. September 2012 zur Abstimmung. Zirka 30% mehr Schulkinder (2011 bis 2015) und eine deutliche Zunahme der Bevölkerung in Stallikon mit Wachstum bis rund 3600 Einwohner bis ins Jahr 2020 machen einen Ausbau der Schule erforderlich. Nach der Vorstellung des Projekts an der Gemeindeversammlung am 6. Juni 2012 und dem Vorliegen der definitiven Abstimmungsunterlagen auf www.stallikon.ch diskutierten Mitglieder und Interessierte das Projekt mit Lyke Gschwend, Schulpflegemitglied, Ressort Infrastruktur/PR, an der «Runden Tisch Info» am 22. August im «Landikerstübli». Die Behördenvertreterin fasste die wesentlichen Elemente des Vorhabens zusammen: Aufgrund der bereits geborenen Kinder wird sich die Zahl im Kindergarten von 45 (2011) auf 80 Kinder bis im Jahr 2015 erhöhen. Das Total aller Schüler/innen wird von 212 (2010) auf 276 (2015) zunehmen (+30%). Die bestehenden Infrastrukturen in Schulhaus und Kindergarten Dorf können die Anforderungen räumlicher und organisatorischer Art nicht mehr erfüllen und können auch nicht umgebaut/renoviert werden. Die Gemeinde ist gesetzlich zur Bereitstellung der entsprechenden Infrastruktur verpflichtet. Dies erfordert umsichtige, zeitgerechte und vernetzte Planung. Lyke Gschwend informier-

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te dazu zusätzlich zum aktuellen Raumkonzept: auf dem seit 1992 dafür vorgesehenen Areal neben dem Werkhof werden in einem neuen Gebäude Räume für fünf Primar- und zwei Kindergartenklassen mit Gruppenräumen, Werk-/Handarbeits- sowie Lehrerzimmer erstellt. Spezifische Räume wie Material-, Heiz- und Technikräume werden im benachbarten Gebäude Werkhof gemeinsam genutzt. Aufgrund der Vorschriften der Behindertenkonferenz Kanton Zürich (BKZ) ist der bisher geplante Treppendurch einen Vertikallift zu ersetzen. Die Raumgestaltung für die Schule ist auf den spezifischen Bedarf optimiert und sieht zum Beispiel keine Unterkellerung vor. Ein für die Schulkinder gesicherter Übergang über die Reppischtalstrasse ist Bestandteil der Planung. Als Gast nahm Kurt Haering, Vizepräsident FDP Birmensdorf/Aesch teil, da er dort auch mit einem Schulhausprojekt befasst ist. Aus dem Informationsaustausch ergaben sich nützliche Erkenntnisse zu spezifischen Fragen bei Schulhaus(um)bau und auch Finanzierung gemäss zukünftigem Rechnungslegungsmodell (HRM2). Einwänden wie «Verschuldung auf 33 Jahre» stand die Meinung gegenüber, «eine einzige Generation kann nicht eine Mehrgenerationeninvestition finanzieren». Zudem wurde ein Vorschlag zur «Äufnung eines Fonds für Mittel aus

der Aufwertung bestehender Immobilien beim Übergang zu HRM2» eingebracht.

«Wohnen für Ältere» Für das Areal von über 5000 m², auf dem sich unter anderem das bisherige Schulhaus Dorf und der Kindergarten befinden, plant der Gemeinderat ein Vorhaben «Wohnen für Ältere» anzupacken und damit Stallikon für die «Generation 65plus» attraktiv zu gestalten. In die im September anlaufende Projektentwicklung werden Bevölkerung und Interessenvertretungen einbezogen. René Giger wird die FDP in der Projektgruppe vertreten. Nach Abschluss der Meinungsbildung empfiehlt die Versammlung den Stimmberechtigten einstimmig, an der Abstimmung vom 23. September 2012 der Vorlage zuzustimmen.

Verabschiedungen Die Co-Präsidenten verabschiedeten die beiden bisherigen Mitglieder der Sekundarschulpflege Bonstetten, Stallikon, Wettswil und überreichten ihnen eine Anerkennung für die geleisteten Dienste. Andreas Ochsenbein, Ressortchef Finanzen seit 10 Jahren, trat auf Ende Schuljahr 2011/12 aus gesundheitlichen Gründen zurück. Er führte das anspruchsvolle Amt mit grosser Kom-

Der Vorstand der EDU des Bezirkes Affoltern hat am 20. August entgegen der Parole der kantonalen EDU einstimmig die Ja-Parole für den A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach beschlossen. Wir sind der Meinung, dass der A4-Zubringer die Dörfer Obfelden und Ottenbach wirksam von Durchgangsund Schwerverkehr entlastet und den Schutz von Bevölkerung und Schulkinder auf bestmöglichste Weise mit

dem Schutz von Natur und Landschaft vereint. Vom Objektkredit von 65,4 Mio Franken übernimmt zudem der Bund wegen der überregionalen Bedeutung des Zubringers 25,8 Mio Franken.

Immer Bestandteil der A4 Die EDU des Bezirkes Affoltern hält fest, dass das mehrfach angepasste Projekt immer Bestandteil der A4 war und dieses Versprechen gegenüber der Bevölkerung nun einzulösen sei. Das

Auch Aktionen, die eher an nordkoreanische als an demokratische Gepflogenheiten der Schweiz erinnern – wie den Kinder schulfrei geben und mit einem Car in die Hauptstadt zu fahren, um für Anliegen der Behörden demonstrieren, oder der illegale Austausch von Petitionsunterschriften von den Behörden an Private – ändern nichts an der Tatsache, dass hier eines der unsinnigsten Strassenbauprojekte durchgesetzt werden soll, das je in unserem Kanton geplant wurde. Es bleibt die Hoffnung, dass die Bevölkerung klüger ist als die Behörden.

Läubli, der «Täubeli»

Öffentlicher Monatstreff ist immer am ersten Mittwoch im Monat, wechselnd in Bonstetten, Stallikon, Wettswil, am 5. September in Wettswil, «Energie im Granit» Kraftwerksbesichtigung Oberhasli/Grimsel 8. September (ganz wenige Plätze verfügbar), Blick hinter die Kulissen des Hauptbahnhofs Zürich am 29. Sept., «FDP Runder Tisch» Info am 22. November 2012 zu Geschäften der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2012. Aktuelle Info auf www.fdp-stallikon.ch.

Wenn der grüne Affoltemer Kantonsrat Hans Läubli die Aktion der Obfelder Schulkinder vor dem Zürcher Rathaus am vergangenen Montagmorgen im «Tages Anzeiger» wie in Nordkorea findet, dann war sein Gemütszustand anlässlich der hitzigen Diskussion mit den Organisatoren der Demo derjenige eines täubelnden Buben – Läubli, der «Täubeli». Und so benimmt sich Hans Läubli seit dem letzten Januar, als der Kantonsrat dem Kredit zum Bau des A4-Zubringers Ottenbach/Obfelden zum Anschluss Affoltern am Albis zugestimmt hatte. Hans Läubli wollte das seiner Ansicht völlig unnütze Strassenbauprojekt partout nicht und ergriff deshalb mit gleichgesinnten Kantonsrätinnen und Kantonsräten das sogenannte Behördenreferendum gegen den Baukredit. Deshalb muss das Zürcher Stimmvolk am 23. September darüber abstimmen, und deshalb kämpft eine Mehrheit der Bevölkerung Obfeldens und Ottenbach mit grossem Einsatz für ihren A4-Autobahnzubringer und ein Ja am 23. September. Aber nicht mit nordkoreanischen Methoden, wie dies Hans Läubli den Demo-Organisatoren unterstellt, sondern mit demokratischen Mitteln. Meiner Meinung nach war diese Demo für die teilnehmenden Obfelder Schulkinder eine erstklassige Staatskundelektion, die das Verpassen von zwei ordentlichen Schullektionen mehr als ersetzte.

Co-Präsidium FDP.Die Liberalen, Stallikon

René von Euw, Obfelden

petenz und Zuverlässigkeit, speziell auch bei den Grossprojekten «Schulhauserweiterung» und «Sportzentrum Schachen/Dreifachhalle». Die FDP Stallikon dankt ihm herzlich für seinen grossen Einsatz und wünscht ihm gesundheitliche Linderung wie auch Freude bei «leichteren Beschäftigungen»... wie Finanzen der FDP Stallikon! Die Vorstandskollegen schätzen sein Mitwirken sehr. Alexandra Imhof, Ressortchefin Infrastruktur seit zwei Jahren, trat aus beruflichen Gründen zurück. Die FDP Stallikon dankt auch ihr herzlich für ihren (leider) kurzen Einsatz und wünscht ihr weiterhin viel Erfolg in ihrer Anwaltskanzlei ... – des einen Freud ist des andern Leid!

Kommende Anlässe

EDU des Bezirks sagt Ja zum A4-Zubringer Andere Parole als die kantonale EDU.

mungsbericht des Regierungsrates wird in der Grafik auf Seite 8 darauf hingewiesen, dass Anpassungen des Naturschutzgebietes im Bibelaas-Gebiet vorgenommen werden müssten! Es ist dem geneigten Leser überlassen zu beurteilen, wer da lügt. Ähnliche Anpassungen übrigens haben den Zusammenschluss der Oberlandautobahn kürzlich vor Bundesgericht zu Fall gebracht.

Verkehrsaufkommen hat seit der Eröffnung der A4 im Jahre 2009 um bis zu 70% zugenommen. Zudem sorgt der A4-Zubringer für sichere Schulwege und eine bessere Lebensqualität in den Dörfern. Umfassende Umwelt- und Aufwertungsmassnahmen im Bereich der Reusslandschaft garantieren gleichzeitig einen bestmöglichen Schutz des Flachmoores. Brigitte Wettstein, EDU-Bezirkspräsidentin

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Freitag, 31. August 2012

Zwar teuer, dafür exklusiv: Den Eigenmietwert gibt es nur in der Schweiz Ein eigenes Haus; eine eigene Wohnung – Traum erfüllt? Leider nicht ganz – wer glaubt, es geschafft zu haben und sich eine eigene Wohnung oder ein Haus zusammengespart hat, merkt bald: da schwimmt ein Stachel im Honig. Denn das Mietezahlen nimmt kein Ende, auch in den eigenen vier Wänden nicht. Durch den Ei-

genmietwert bezahlen Wohneigentümer quasi Miete dafür, dass sie bei sich selber wohnen dürfen. Das ist schräg und wahrscheinlich auch der Grund, dass kein anderes Land ausser der Schweiz diese Steuer kennt. Für den Bundesrat und die Banken ist dieser Pakt fast schon genial: Es kommen Steuereinnahmen rein und

der Zinsfluss nimmt niemals ab. Das Problem: Diese Profitmacherei geht auf Kosten der volkswirtschaftlichen Stabilität der Schweiz. Das ist so, weil in der Schweiz ein Verschuldungszwang geschaffen wird. Der Verschuldungsberg der Schweizer Privathaushalte übertrifft fast alle anderen Staaten der Welt. Doch dagegen können

wir etwas tun: 23. September Ja sagen zur Initiative «Sicheres Wohnen im Alter». Sie sorgt dafür, dass Schuldenfreiheit nicht mehr länger bestraft wird und dass die Altersvorsorge nicht gefährdet wird. Daniel Eugster, Intus AG, Affoltern

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Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 23. September Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern veröffentlicht Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen letztemals in der Ausgabe vom Dienstag, 18. September 2012. Zuschriften müssen bis Samstag, 15. September 2012, 12 Uhr, eintreffen. Über Auswahl und Kürzungen entscheidet die Redaktion. Über nicht publizierte Zuschriften wird keine Korrespondenz geführt. (Red.)

Damit der Lebensabend nicht zum Albtraum wird Folgende Geschichte ist ein Tatsachenbericht: Hans Muster, heute 69 Jahre alt, wird aus seiner Wohnung gescheucht und landet auf der Strasse. Sein geliebtes Zuhause, in welchem er 35 Jahre gelebt hat, gehört auf einem Schlag nicht mehr ihm und seiner Familie. Wie konnte so etwas passieren? Bereits als junger Erwachsener war es der grosse Traum von Hans, einmal in den eigenen vier Wänden zu leben,

seiner Familie Sicherheit zu bieten. Mit 34 nahm er deshalb eine Hypothek auf. Er arbeitete sein Leben lang hart, verzichtete auf Ferien und Luxus, um seinen Traum zu leben. Um die Schuldzinsen und den völlig überteuerten Eigenmietwert zu begleichen brauchte er schliesslich viel Geld. Wie es sich für einen pflichtbewussten Schweizer gehört, hat er auch kontinuierlich seine Schulden reduziert.

Doch mit der Zeit hat Hans gemerkt, dass ihn der Staat dafür bestraft, dass er den gutschweizerischen Tugenden nachkommt. Die Steuerbeamten verlangten von Hans auch weiterhin hartnäckig die Versteuerung des Eigenmietwertes – welcher nota bene über die Jahre markant erhöht wurde – während er kaum noch Schuldzinsen abziehen konnte. (tiefere Verschuldung, tiefes Zinsniveau) Das drückte

Rausgeworfenes Geld Die Abstimmung vom 23. September über den Kredit für den A4-Zubringer wird äusserst spannend. Wenigstens darüber sind sich alle einig, ob dafür oder dagegen. Spannend für mich vor allem auch, weil im Kanton Zürich seit Jahren nie mehr über einen reinen Strassenkredit abgestimmt worden ist. Die Strassenkredite kamen in Kombination mit ÖV-Projekten zur Abstimmung, was meist auch Erfolg hatte. Beispielsweise die Glattalbahnvorlage, wo ein Strassenstück mit Steuergeldern gebaut wird, weil sie als Voraussetzung für das Glattalbahntrassee verkauft wurde. Wenn wir nun 40 Mio. Franken nur für Strassenbau ausgeben sollen, müssten die Vorteile klar überwiegen. Leider sehe ich bei diesem Projekt nur Negatives. Eine wunderschöne Landschaft in Ottenbach soll durch eine Strasse zerschnitten werden, was nicht nur das Landschaftsbild schwer schädigt, sondern auch zu Mehrlärm im Naturschutz- und Erholungsgebiet führt. Ob die Umfahrungsstrasse den Dorfkern von Ottenbach überhaupt entlastet, muss nach der umfangreichen Wirkungskontrolle und der letzten Ver-

kehrserhebung klar angezweifelt werden. Noch schlimmer sieht die Situation in Obfelden aus. Auch wenn der Ortsteil Bickwil bei der letzten Luftmessung nun knapp den Grenzwert erreicht hat, wird es je nach Wetterlage und mit grösserem Verkehsaufkommen schnell wieder zu einer Überschreitung des Grenzwertes kommen. Bisher ist das prognostizierte hohe Verkehrsaufkommen nicht eingetreten. Jedoch würden die zwei neuen Strassen mit Sicherheit zusätzlichen Verkehr anziehen. Und auch mit der Umfahrungsstrasse wird der Obfeldener Binnenverkehr der Bevölkerung erhalten bleiben. Für die Schulkinder ist die Situation in Obfelden nicht erst seit dem Autobahnbau problematisch. Neu wird es mit Harmos noch schlimmer werden, wenn die Kinder schon mit viereinhalb Jahren auf den Schulweg geschickt werden. Es besteht dringender Handlungsbedarf! Der VCS empfiehlt für die Schulwege eine Kombination von Temporeduktion in der Nähe von Schulhäusern, verkehrsberuhigenden baulichen Massnahmen und zusätzlich den Pedibus. Der Pedibus ist ein

Liebe Gegner des A4-Zubringers ... ... Benutzt doch für die Diskussion mit uns euren Mund und eure PC-Tasten – und nicht das Messer. Diese Form der

Meinungsäusserung hat einfach keinen Stil. IG sicherer Schulweg

aufs Portemonnaie. Während 4 Jahren zehrte er seit er pensioniert ist an seinem Vermögen. Nun ist der Zeitpunkt gekommen, dass er wegen der hohen Besteuerung seine Wohnung verkaufen musste, da er sie schlichtweg nicht mehr finanzieren konnte. Hans ist eines von vielen traurigen Beispielen, weshalb Altersarmut entstehen kann. Die ungerechte Enteignungs-Steuer – der Eigenmietwert –

muss im hohen Alter endlich abgeschafft werden. Sie stellt eine Bedrohung für die Altersvorsorge und für das Zuhause von vielen Rentnern dar. Deshalb gilt es am 23. September, der Initiative «Sicheres Wohnen im Alter» zuzustimmen. Damit unsere Gesellschaft keine weiteren Hänschen mehr produziert. René Homberger, Präsident HEV-Albis

Ja zu einer Lösung Schulbus auf Füssen. Die Kinder gehen also zu Fuss zum Kindergarten bzw. zur Schule und zurück. Dabei werden sie von einer erwachsenen Person («Chauffeuse/Chauffeur») begleitet. Diese folgt einer vereinbarten Route und holt die Kinder zu bestimmten Zeiten an definierten Orten (Haltestellen) ab. (www.pedibus.ch) Dieses Projekt mit stark verkehrserziehendem Begleiteffekt läuft schon seit Jahren in der ganzen Schweiz erfolgreich. Warum solche Massnahmen nicht schon seit Langem in Obfelden zum Zug kommen, ist mir schleierhaft, denn nichts spricht dagegen! Temporäre Temporeduktionen in Schulhausnähe werden seit Jahren erfolgreich auch auf Hauptstrassen praktiziert, wie beispielsweise an der Stallikonerstrasse in Birmensdorf, wo während der Schulwegzeiten temporär Tempo 30 signalisiert wird. Es lohnt sich, auf sofortige sichere Schulwegskonzepte und gegen sinnloses Zerstören von intakten Landschaften und wertvollem Kulturland zu setzen. Sagen wir Nein zum Rauswerfen von Steuergeldern! Eva Torp, Alt-Kantonsrätin SP

Statistische Daten zu Fahrfrequenzen mögen interessant sein, unabhängig davon stellt sich bei der kommenden Abstimmung schlicht die Frage, ob wir zwei Dörfern im Säuliamt, nämlich Obfelden und Ottenbach die Unverträglichkeit von Autokolonnen und Abgasen zumuten. Als Direktbetroffener in Bickwil beginnt der Fahrlärm neuerdings bereits um fünf Uhr morgens. An der Stoppstrasse beim Restaurant Hirschen erwartet mich morgens eine Autokolonne und ich beobachte, dass Postautos und LKWs auf der Muristrasse nur äusserst knapp kreuzen können. Wenn da nur kein LKW-Fahrer mal ein Blackout hat – dann krachts garantiert. Bei Ablehnung der A4-Zubringer-Vorlage würde die allgemeine Lebensqualität in den Dörfern weiter massiv beeinträchtigt. Den Schaden trügen dann nicht nur Schulkinder, sondern ebenso Erwachsene und nicht zuletzt staugeplagte Autofahrende. Die vom Kantonsrat und dem Regierungsrat genehmigte Vorlage für den A4-Zubringer beinhaltet den Zubringer im Weiler Bickwil tiefzulegen und zu überdachen, was verhinderte, dass der Weiler durch eine Autokolon-

ne brutal zerschnitten wird. Unsere gewählten Volksvertreter präsentieren also eine sinnvolle Lösung, wenn auch aus Rücksicht auf einige Anwohnende eine Verlängerung dieser Tieflegung wünschbar wäre. Wer Ottenbach kennt, kann wohl nicht ernsthaft den A4-Zubringerverkehr durch das Zentrum führen wollen, und wird ein Ja zur Vorlage begrüssen. Dass eine Handvoll Exzentriker, nach jahrzehntelanger Planung und Diskussion um fünf nach zwölf noch eine Stassenführungsidee aus dem Hut zaubern, zeigt, dass sie entweder den Prozess komplett verschlafen haben oder sich politisch nicht durchsetzen konnten. Jetzt mit einem demokratischen Taschenspielertrick-Parlament und Regierung zu umgehen, bringt auch keine brauchbare Lösung. Der vom Kantonsrat genehmigte A4-Zubringer ist das Resultat von jahrelangem Abwägen und aufwändiger Planung. Die Lösung verdient deshalb am 23. September ein klares Ja auf dem Abstimmungszettel. Peter Leemann, Obfelden

Nimmt dies Pro Amt tatsächlich in Kauf? Verkehr in Obfelden und Ottenbach ist vor allem hausgemacht, Leserbrief im «Anzeiger» vom 17. August. Der Leserbrief von Thomas Schweizer gegen den A4-Zubringer Obfelden/Ottenbach werfen aus meiner Sicht eine Reihe von Fragen auf: 1. Die Arbeitsgemeinschaft Pro Amt nennt als Vereinsziel die «Erhaltung noch vorhandener Dorfkerne und alter Häusergruppen». Ottenbach plant und wünscht sich seit langem eine Wiederbelebung des alten Dorfzentrums bei der «Engel»-Kreuzung. Mit dem A4-Zubringer rückt dieses Ziel in greifbare Nähe, Lösungen für den Umgang mit dem Nord-Süd-Verkehr sind angedacht. Ohne A4-Zubringer haben die Menschen in Ottenbach auf lange Sicht das Nachsehen und bleiben an den Rand gedrängt. Nimmt Pro Amt dies in Kauf? 2. Pro Amt will sich für «ruhiges Wohnen, Befreiung der Wohnquartiere vom Durchgangsverkehr» einsetzen. Entlang der beiden Zubringer-

Achsen durch Obfelden und Ottenbach zum Autobahnanschluss A4 wohnen über 1000 Menschen, die unter dem ständig wachsenden Durchgangsund Schwerverkehr leiden. Mit dem A4-Zubringer würde sich die Wohnqualität entlang der Hauptstrassen massiv verbessern, ohne A4-Zubringer droht eine weitere Verslumung. Nimmt Pro Amt dies in Kauf?

Ortsdurchfahrten zum Schaden der Einwohner ausbauen? 3. Pro Amt spricht sich gegen «Normstrassenbreiten innerorts» und gegen «Rennbahnen durch Dörfer» aus. Eigentliche Rennbahnen zum A4-Anschluss haben wir heute de facto und 40-Tönner beteiligen sich munter am Wettlauf zur Autobahn – das Risiko für ältere Menschen und Schulkinder ist deutlich gestiegen seit der Eröffnung der Autobahn. Der A4-Zubringer würde den Durchgangsverkehr auf eine einzige geeignete Strasse verlagern und die Ziele für die Strassengestaltung innerorts von Pro Amt könnten

umgesetzt werden. Ohne A4-Zubringer sind verkehrsberuhigende Massnahmen oder gar Tempo 30 auf derart wichtigen Zubringerachsen gemäss verschiedenen Regierungsratsbeschlüssen unmöglich. Vielmehr müssten genau die Ortsdurchfahrten zum Schaden der Einwohner ausgebaut werden. Nimmt Pro Amt auch dies in Kauf? Daniel Rothenbacher, Obfelden


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Freitag, 31. August 2012

Detailhandel im Dorfzentrum Wettswil gefährdet tuell stattfindet, ist ein Kampf um Marktanteile, was mit einem enormen Landverschleiss verbunden ist. Liebe Wettswiler Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, wenn Ihnen der dörfliche Detailhandel am Herzen liegt, stimmen Sie am 3. September 2012 an der Gemeindeversammlung für die Initiative und gegen den Gegenvorschlag! Herzlichen Dank.

Als Betreiberin des Volg Wettswil machen wir darauf aufmerksam, dass die geltende Bau- und Zonenordnung und der Gegenvorschlag des Gemeinderates die Detailhandelsläden in Wettswil und Bonstetten akut gefährden. Alle anderslautenden Aussagen sind Augenwischerei und schlichtweg unwahr. Für uns ist es unverständlich, dass der Gemeinderat einen so einseitigen Gegenvorschlag unterbreitet, der einen Landverkäufer und einen Detailhandelsriesen, konkret die Mig-

ros, derart bevorzugt. Anfang 2011 hatten wir den Gemeinderat Wettswil mit einem Brief darauf hingewiesen, dass ein Grossraumladen im Gewerbegebiet den Tod für den Detailhandel im Dorfzentrum Wettswil bedeuten würde. Weiter hatten wir ihm eine Diskussion über die Situation angeboten. Leider erhielten wir nie eine schriftliche oder mündliche Reaktion des Gemeinderates. Das Säuliamt ist mehr als gut versorgt mit Lebensmittelläden. Was ak-

Die Dorflinde wieder in den Kreisel

Gegenargumente auf dünnem Eis

Oder ein Pflug in vielen gelben Blumen? Das Hedinger Wappen symbolisiert eine Pflugschar im Ährenfeld, symbolisiert unsere Gemeinde, eine Gemeinde, die einen Anlass wie das Dorffest auf die Beine stellt. Ein Dorf, wo man sich wohl fühlt, wo sich die Musik, die Jugend, das Alter und die Fröhlichkeit treffen. Ein Dorf, das spontan etwas Neues zulässt – so wie der Kreisel, der in seiner neuen Aufmachung, Gemütlichkeit, Ruhe und «Da bin ich dä Hei» ausstrahlt. Ein Kreisel, der sagt: «Wer Gutes sät, der erntet Gutes.» Die Linde, die natürlich auch zu unserem Dorfbild gehört, zeigt ihre Präsenz auf dem LindenPlatz, wo sie sich mit ihrem Herzwurzelsystem ungehindert ausbreiten kann. So haben wir doch zwei Fliegen auf einen Schlag und dazu noch etwas Einzigartiges in unserer Gemeinde. H. und F. Muff, Hedingen

Es ist doch immer wieder erstaunlich, mit welchen Behauptungen das Zubringerprojekt bekämpft wird. Nachdem bald allen klar ist, dass die Umfahrung Ottenbach das Flachmoor Bibelas gar nicht berührt, muss nun der Verkehr herhalten. Zuerst entnimmt der Vertreter des Pro Amt den Zahlen des Kantons, der Verkehr durch Obfelden sei hauptsächlich hausgemacht. Zwei Wochen später beweist Herr Halter, Präsident von «erholen statt überholen», mit seinen Zählungen beim «Hirschen» in Obfelden, dass diese Behauptung nicht stimmt und der Durchgangsverkehr im Mittel der beiden Verkehrssachsen etwa 50% ausmacht. Wobei er der Einfachheit halber annimmt, dass alle Autos mit Zürcher Kennzeichen von Obfelden oder

Ziemlich beste Freunde: Kino am Weiher und seine Gäste

Geschäftsleitung Landi Albis Genossenschaft Mettmenstetten

Ottenbach kommen. Zürcher Pendler zu den Arbeitsgebieten im Freiamt negiert er. Und dann steigert sich Herr Halter in eine weitere Behauptung, nämlich dass die Umfahrung nur den Teil des Verkehrs von Birri übernimmt. Tatsache ist aber, dass gemäss Projektvorlage der Verkehr von Merenschwand, Birri und Jonen auf die Umfahrung zusammengeführt und über die Muristrasse Bickwil Richtung Autobahn geleitet werden soll. Weiter so, dann merkt auch der letzte Unentschlossene, dass die Gegenargumente auf dünnem Eis stehen und nur ein Ja zum Autobahnzubringer die bestehenden und zukünftigen Verkehrsprobleme löst. Marcel Hürlimann, Obfelden

Das Schwimmbad Stigeli in speziellem Licht. (Bild Monika Costello)

Goldenes Kunstwerk Am Dienstagabend um 19 Uhr öffnete sich die Wolkendecke (vorher hatte es geregnet). Die goldene Abendsonne erschien und verwandelte den Sprungturm des Freibades Stigeli in Affoltern in ein goldenes Kunstwerk. Auch das sonst unscheinbare Ziergras wurde vom Scheinwerfer der Natur beleuchtet und erstrahlte in einem warmen Orange. Das waren die goldenen fünf Minu-

Raucher, hütet euch am Morgarten – verschärftes Gesetz unnötig!

Monika Costello, Affoltern

Sterbehilfe: Ein Urteil des Bundesgerichts

Am Freitagabend, 24. August, fand wieder einmal das Kino am Weiher in Hedingen statt. Trotz des verregneten Nachmittags kamen unsere Besucherinnen und Besucher zahlreich und gutgelaunt. Das Essen schmeckte sehr, auch wenn das Mah Meh ein bisschen «Meh» hätte sein können. Während der Film «Ziemlich beste Freunde» lief, fing es an zu regnen. Aber wer denkt, unsere Gäste hätten den Schauplatz überstürzt verlassen, irrt sich. Bestens ausgerüstet gegen den Regen (oder einfach sonst wahnsinnig loyal) blieben sie bis zum Schluss des Films. Einige gönnten sich anschliessend einen

Drink an der Bar. Es freut uns sehr, dass wir von so vielen einsatzfreudigen HelferInnen beim Auf- und Abbau der Infrastruktur, bei der Essensausgabe, an der Bar und vom Weiherkiosk unterstützt werden; Ihnen allen ein dickes Dankeschön! Was uns bleibt, ist all unseren treuen Gästen vom Kino am Weiher ganz herzlich zu danken! Sie, die uns auch in «verregneten Phasen unserer Beziehung» unterstützen, zählen definitiv zu unseren «ziemlich besten Freunden» oder eben zu «Les Intouchables»! OK Kino am Weiher

SVP des Kantons Zürich sagt Ja zum Autobahnzubringer

Claudia Chinello und Lutz Eichelkraut in die Schulpflege

Die 270 Delegierten der SVP des Kantons Zürich fassten heute in Russikon mit 269 zu 1 Stimme ohne Enthaltungen die JA-Parole zum kantonalen Kredit Autobahnzubringer Obfelden/Ottenbach. Die beiden Ortschaften sind die einzigen im Säuliamt, welche durch den Autobahnbau nicht entlastet wurden. Die SVP sagt Ja zur Entlastung der beiden Ortschaften und zur wesentlich erhöhten Sicherheit auf dem Schulweg. (pd.)

Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen vom 23. September Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern veröffentlicht Zuschriften zu den Abstimmungsvorlagen letztemals in der Ausgabe vom Dienstag, 18. September 2012. Zuschriften müssen bis Samstag, 15. September 2012, 12 Uhr, eintreffen. (Red.)

Im September kommt nun das verschärfte Rauchergesetz zu Abstimmung. Aus Sicht der Lungenliga ist es sicher legitim, dafür zu kämpfen. Seit zwei Jahren haben wir nun ein Gesetz, das die Passivraucher schützen soll. Ein neues verschärftes Gesetz ist nach meiner Meinung völlig unnötig. Ich bin absolut mit Bundesrat Berset einig, dass wir nun zu weit gehen. Als nächstes folgt dann die Auflage, im privaten Bereich und im Garten nicht mehr zu rauchen, da ja im Haus die Putzfrau und im Garten der Gärtner gefährdet sein könnte. Amerika lässt grüssen. Klar sind die unterschiedli-

chen kantonalen Regelungen nicht optimal. Aber dort wo Fumoirs eingerichtet sind, verkehren ja die meisten Serviceangestellten, um selber ein Rauchopfer darzubringen. Es ist immer noch besser, dort zu rauchen als bei Firmen auf dem Vorplatz oder auf der Strasse. Es ist nur zu wünschen, dass möglichst viele Stimmberechtigte an die Urne gehen und nicht nur 30% der militanten Nichtraucher entscheiden. Also Raucher, geht an die Urne. Nach der Abstimmung am Stammtisch fluchen nützt nichts.

ten – es war so, als wollte sich der Sommer noch einmal von der schönsten, sozusagen von der goldenen Seite zeigen. Das war ein wunderbarer Moment von ausserordentlicher Schönheit. So ein spezielles Licht habe ich in diesem Freibad seit vielen Jahren zum ersten Mal erlebt.

Willi Hurni, Affoltern

Das Bundesgericht bestätigt ein Urteil des Zürcher Obergerichts, wonach die Aussage einer Kolumnistin der Zürichsee-Zeitung: «Minelli murkse Leute auf deren Wunsch ab und handle dabei nicht etwa aus Mitleid, sondern für teures Geld», keine Verleumdung sei. «Auf Wunsch abmurksen» sei nichts weiter als ein pointiertes, kritisches Sprachbild für Sterbehilfe, welche eigentlich Suizidhilfe genannt werden müsste. Hans Peter Häring, Kantonsrat EDU, Wettswil

Zwei Unternehmer aus der Region stellen sich vor Am 23. September 2012 findet der zweite Wahlgang für die Ersatzwahl eines Schulpflege-Mitglieds für die Oberstufenschule Bonstetten/Stalllikon/Wettswil statt. Unterdessen wurde ein zweiter Sitz in der Schulpflege frei und der Stalliker Lutz Eichelkraut, der sich schon im Juni für die Schulpflege interessiert hatte, wurde Anfang August in stiller Wahl in das Gremium gewählt. Somit wären noch zwei Kandidatinnen für den zweiten Wahlgang geblieben. Eine der beiden FDP-Frauen hat ihre Kandidatur zurückgezogen. Claudia Chinello startet als einzige Kandidatin in den 2. Wahlgang vom 23. September 2012. Der Wettswilerin fehlten Ende Juni 69 Stimmen zum absoluten Stimmenmehr. Sie zeigt sich zuversichtlich: «Ich habe mich sehr über die vielen Stimmen und das klare relative Mehr gefreut. Gerne nehme ich die

Verantwortung für unsere Oberstufe wahr, wenn meine Kandidatur im 2. Wahlgang durch Ihre Wahl bestätigt wird.»

Idealer Mehrwert Der Stalliker Lutz Eichelkraut, Vater einer 7-jährigen Tochter, hat sich in den vergangenen Monaten sehr mit den lokalen Anliegen von Familien und der Schule beschäftigt und kann der Sekundarschule mit seinem Wissen und seiner Teamfähigkeit einen idealen Mehrwert bieten. «Drei zum Teil sehr unterschiedliche Gemeinden, eine gemeinsame Schule und ein gleiches Ziel: Unseren Kinder den besten Start in Leben bieten zu können. Ich freue mich über die Wahl in die Schulpflege. Gerne setze ich mich für das Anliegen der gemeinsamen Sekundarschule ein. Vielen Dank an dieser Stel-

le für das Vertrauen in meine Person.» Lutz Eichelkraut arbeitet im eigenen Geschäft seit vielen Jahren im Bereich Spielwaren für Kinder und hat als Experte für nachhaltiges Spielzeug gearbeitet. Als Marketingfachmann und Vater hat er sich vertieft mit der heutigen Entwicklung des Spielens der Kinder und Familie beschäftigt. Spielen als Motor für Spass und Motivation, Aufmerksamkeit und Lernen fürs Leben sind für ihn wichtig.

Engagement auch auf Gemeindeebene Die 34jährige Unternehmerin Claudia Chinello engagiert sich seit einigen Jahren ehrenamtlich für Jugendliche und möchte dies jetzt auch gerne auf Gemeindeebene tun. «Als Mitglied der Jungen Wirtschaftskammer habe ich in den letzten Jahren gelernt, wie pro-

duktiv und herzlich in einem Team für soziale Zwecke gearbeitet werden kann. Meine Kenntnisse in den Bereichen Finanzen, Marketing und Informatik passen zudem ideal in die aktuellen Legislaturziele der Oberstufenschulpflege.» Chinello erstellt beruflich einerseits Webseiten für KleinstUnternehmen und organisiert andererseits Business-Workshops für Teams, in denen die Teilnehmer auf spielerische Weise lernen, mit strategischen Herausforderungen im Alltag umzugehen.

Wahl-Empfehlung für den 23. September 2012: 2. Wahlgang: Claudia Chinello Mehr Informationen über die beiden sind im Internet zu finden: www.claudia-chinello.ch www.lutzeichelkraut.ch


publireportage

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Einkaufsmeile vermeiden

Lebendiges Zentrum

Initiative «Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil 3».

Migros plant einen Grossladen im Industriegebiet von Wettswil (Areal Franz AG). Dazu braucht es eine Zonenplan-Änderung. Über diese wird am 3. September2012 an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung abgestimmt. Ich lebe und arbeite gern in Wettswil. Wochen- und Wochenendeinkäufe kann ich zum Glück bestens in der Region tätigen (Lärchemärt, Bäckerei, Metzgerei, Volg, Coop). Sollte ich meine Cumuluskarte ab und zu in ein ausserregionales Lesegerät stecken, so hat das meist nichts mit den kulinarischen Bedürfnissen meiner Familie zu tun, sondern hat andere, für Migros zum Glück nicht einsehbare Gründe. Zum geplanten Standort des Grossladens stellen sich (neben anderen) einige Fragen: für welche Buslinie würde eine Haltestelle errichtet? Bedient dieser Bus auch die (meisten) Wohnquartiere vom Dorf? Wer wird

Wenn ich die verschiedenen Leserbriefe diesem Thema lese, wenn ich im Forum des «Anzeigers» die Meinung unseres verehrten Nationalrates Hans Kaufmann höre, so fällt mir auf, wie vermehrt das Argument der Gewerbefreiheit ins Feld geführt wird. Ich selbst habe mich bei den seinerzeitigen Informationsbriefen («kein Spreitenbach») beteiligt und identifiziere mich auch noch heute vollumfänglich mit dem Anliegen der Initiative. Mir scheint es wichtig zu betonen, dass in keinem Zeitpunkt die Einschränkung der Gewerbefreiheit im Vordergrund lag. Den Mitstreiterinnen und Mitstreitern ging es immer nur darum zu vermeiden, dass im Gebiet der Wettswiler Gewerbezone eine Einkaufsmeile entsteht und zu vermeiden, dass die bestehenden lokalen Einkaufsmöglich-

keiten im Dorf wegen dieser Einkaufsmeile unter die Räder kommen. Auch heute bin ich der Ansicht: – Die Gewerbezone soll dem Gewerbe erhalten bleiben (qualifizierte Arbeitsplätze) – Die Bevölkerung (auch Menschen, die nicht über ein Auto verfügen) sollte sich im Dorf versorgen können – Mehrverkehr im Bereich der Gewerbezone und des Bahnüberganges sollte vermieden werden Mir scheint es mehr als fraglich, ob es bei einer einzigen «Sonderzone» bleiben wird. Die Zusammensetzung des heutigen Gemeinderates ist nicht auf alle Zeiten festgeschrieben. Allfällige Nachfolger könnten die Frage der Einkaufsmeile anders beurteilen als heute. Vielleicht verfügt plötzlich auch eine der anderen Firmen der Wettswiler Gewerbezone über ungenutzte Hallen; und diese möchte man

dann auch einem Grossverteiler vermieten... Abgesehen davon finde ich es absolut nicht undenkbar, dass einer Migros im Raum Bahnhof BonstettenWettswil ein Stück Land zur Verfügung gestellt wird für den Bau eines eigenen Ladens (Wo ein Wille ist, ist ein Weg). Natürlich liegt dieses Land auf Bonstetter Gemeindegebiet. Aber wer kann es negieren: Immer mehr entwickelt sich der Raum rund um den Bahnhof zum örtlichen Zentrum (Bonstetten, Wettswil, Stallikon, Islisberg). Nachdem dort schon drei Tempel, ein Sportzentrum, ein Hotel stehen, wäre da nicht ein weiterer (Konsum-)Tempel zu verkraften? Klar: Sollte die bevorstehende Gemeindeversammlung die Initiative ablehnen, dann sehe auch ich keine Alternative zum (ungeliebten) Gegenvorschlag des Gemeinderates. Marcel Steinegger, Wettswil

zu Fuss zum neuen Laden marschieren? Ist ein Standort im Dorfzentrum wirklich seriös abgeklärt worden? Wenn wir einen Grossladen ausserhalb der Wohngebiete haben, werden garantiert in kurzer Zeit Bäckerei, Metzgerei, Volg, Elektro- und andere kleinere Fachgeschäfte aus dem Zentrum verschwinden. Das bedeutet eine deutliche Verarmung für das Leben in Wettswil. Was wir brauchen für unsere wachsende Gemeinde ist ein lebendiges Zentrum mit verschiedenen Läden, Café, Schulen, Kirche, Post, Bibliothek, altersgerechten Wohnungen, Gemeindeverwaltung, Gesundheitsversorgung und Begegnungszone. Wenn dereinst im Gebiet der Sportanlagen ein Freibad entstehen sollte ... wunderbar! Ich werde am 3. September Ja stimmen zur Initiative, weil unser Dorfzentrum nur so eine echte Chance hat! Renate Schmid, Wettswil

Doppeltes Nein an der Wettswiler Gemeindeversammlung Das Initativkomitee ist nun in der gefühlten 50. Version ihres Volksbegehrens – wobei die Unterzeichner mit jeder neuen Auflage spärlicher werden – sehr nahe an denjenigen des Gemeinderates, der in einer Kurzschlussreaktion eine gewerbefeindliche Lösung hervorgebracht hatte, gerückt. De facto unterscheiden sich die beiden Vorlagen nur noch durch eine Sonderbauzone für einen Grossverteiler. In der Diskussion werden oft all diejenigen Punkte unterschlagen, die Initiative und Gegenvorschlag gemein haben: Das Verbot sämtlicher Dienstleistungen vor Ort, sowie das Verbot von

Handelsunternehmen. Eine Pflicht zur Dachbegrünung und ein Verbot von «Bauschuttaufbereitungsanlagen». Die Bauschutt-Anlage auf einer freien Parzelle, wurde irgendwann in der Grössenordnung von Goethes und Gotthelfs Zeiten angedacht, jedoch aufgrund begründeter Widerstände aufgegeben – Jahre später noch ein Gesetz zu machen um dies zu verbieten, wäre lediglich verschwendete Tintenpatrone und eine unnötige Aufblähung der Gesetztexte. Die Dachbegrünung ist eigentlich zu begrüssen.Jedoch ist ein Zwang dazu automatisch ein Wettbewerbsnachteil Wettswils –

ein Biotech-Start-up, welches gewichtete Kapitalkosten von zwölf und mehr Prozenten aufweist, wird ungern teures Geld in ein Dach investieren. Lösungen hierzu können etwa Subventionen durch günstige Kredite der Gemeinde sein – ein Zwang löst nur überhöhte Kosten oder reduzierte Investitionen bei bestehenden Firmen aus und schreckt neue Unternehmen ab, nach Wettswil zu ziehen. Das Verbot von Handelsunternehmen ist ebenso widersinnig; für grosse Logistikzentren ist der Platz Wettswil schlicht unbrauchbar. Erstens liegt es nicht auf der Achse Rheinhafen-Zü-

rich-Flughafen. Zweitens ist es kaum mit der Schiene erreichbar, da lediglich ein einspuriges Geleise von Birmensdorf nach Wettswil führt, welches mit acht Zügen pro Stunde für Personentransporte bereits an der Kapazitätsgrenze ist. Die Initiative verbietet jedoch jedem Unternehmer in Wettswil ein Geschäft zu gründen, welches Güter importiert und nicht weiterverarbeitet – es sei denn, er kann diese in seinem Keller oder seiner Garage unterbringen. Sämtliche Dienstleistungen zu verbieten, schadet der Standortattraktivität der Gewerbezone Wettswil enorm. Heutzuta-

ge übliche Tätigkeiten, wie der Besuch im Fitnesscenter oder das Essen im Restaurant in der Mittagspause ist ohne Fahrzeug nicht möglich. Gesetze die den Status quo zementieren, schaden dem Wirtschaftsstandort, da jegliche Innovationen ausbleiben und die Gewerbe- und Handelsfreiheit, die unser Land zu grossem Wohlstand verholfen hat, massiv eingeschränkt wird. Deshalb ist nur ein doppeltes Nein eine praktikable Lösung zur Förderung der Gewerbezone Wettswils und somit Wettswils als Ganzem. Florian Maier, Jungfreisinnige Säuliamt


Gewerbe

Freitag, 31. August 2012

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Besser hören in weniger Die Geschenke bleiben in Affoltern Nach 18 Jahren muss Myrta Federles Laden umziehen als einer Stunde Hörberatungen in der Drogerie Pfister Hörgeschädigte erhalten am 7. September in der Drogerie Pfister einen einfachen und bequemen Weg, das Hören wieder neu zu entdecken. Das Ohr ist das Tor zur Kommunikation mit unserer Umwelt. Jedoch verursachen Lärm und altersbedingter Verschleiss immer mehr Menschen weltweit Hörprobleme. Schätzungsweise über 15% der Bevölkerung leiden an Schwerhörigkeit. Schon gehört? In nur drei Schritten wird am Hörtag in Affoltern mit einem fachgerechten und anerkannten Hörtest ein persönliches Hörprofil erstellt und ein geeignetes Hörgerät angepasst. Das Hörgerät kann dann drei Tage lang unverbindlich zur Probe im Alltag getragen werden.

Günstiges aber extrem leistungsfähiges Hörgerät Die Drogerie Pfister bietet ein professionelles Mini-Hörgerät für nur 495 Franken an. Diese Hörgeräte von Sonetik sind deutlich kostengünstiger als handelsübliche Produkte und behandeln eine normale altersbedingte Hörschwäche genau so gut. Denn gutes Hören darf kein Luxus sein! Trotz vor-

Susanne Küng und ihr Team freuen sich auf Besuch! (Bild zvg.) teilhaftem Preis-Leistungs-Verhältnis geniesst der Kunde die volle Servicequalität. Falls mit den Sonetik Hörgeräten keine optimale Lösung erzielt werden kann, empfiehlt die geschulte Fachperson einen spezialisierten Arzt in der Umgebung. Zudem unterstützt das Team bei den Formalitäten zur Kostenübernahme durch die Sozialversicherungen. Hörtag mit gratis Hörtest am 7. September. Persönlichen Termin reservieren unter Telefon 044 761 63 24. Drogerie Pfister, Im Zentrum Oberdorf, Affoltern. Montag-Freitag: 8 bis 19 Uhr, Samstag: 8 bis 17 Uhr.

Sie sei schon ein bisschen traurig, dass sie nach so vielen Jahren, dieses Haus verlassen müsse, sagt Myrta Federle, Inhaberin von Federle Geschenke. Zuerst wollte sie sogar aufhören, doch nun hat sie eine neue Bleibe für ihren Laden gefunden. Doch vor dem Umzug gibt es noch einen grossen Ausverkauf. Jeder, von Kind bis Grossvater sollte in ihrem Laden fündig werden, das sei immer ihr Ziel gewesen, sagt Myrta Federle. Wenn jemand ein Geschenk suche, egal für wen oder zu welchem Anlass, bei ihr finde man sicher etwas Passendes. Von Mode- und Silberschmuck über Dekorationsstücke und Düfte, bis zu saisonalen Artikeln, findet man bei Federle Geschenke alles.

Vor der Wiedereröffnung kommt der grosse Ausverkauf Nun aber muss der kleine Laden der Migros weichen. Die Suche nach einem neuen Platz sei schwierig gewesen, so schwierig sogar, dass sie sich überlegt hatte, den Laden zu schliessen. Doch die Stammkunden konnten sie dazu motivieren weiterzumachen. Sie sehe, dass es Leute gebe, die ihren Laden brauchen und weiterhin auch bei ihr einkaufen würden. So suchte sie weiter und fand im alten Gemein-

Piqueras weltweit anerkannte Weinspezialitäten

Umgeben von Geschenken: Elsbeth Hofmann und Myrta Federle. (Bild Livio Fürer) dehaus, nur ein paar Schritte von ihrem jetzigen Standort entfernt, einen neuen Raum. Einfach sei es nicht gewesen sagt Myrta Federle, denn das Haus musste noch umgebaut werden und auch sie musste viel Geld investieren. Doch nun sei alles bereit und sie zufrieden, dass sie den Laden weiterführen kann. Positiv für sie sei auch, dass sie im neuen Laden mehr Platz hat als zuvor. So stünden die Produkte, die sie verkauft, nicht mehr so gedrängt und man hätte als Kunde einen besseren Überblick.

Zufall überlassen. Der Dank für ein so ausserordentlich grosses Engagement sind internationale Preise und Auszeichnungen, die eine hohe Anerkennung bezeugen.

Im Südosten Spaniens, in der Provinz Albacete, liegt das 25 000-EinwohnerStädtchen Almansa, das ganz besondere Aufmerksamkeit bei allen Geniessern verdient. Seit 1966 verfügt das 7100 Hektaren grosse Weinanbaugebiet über eine eigene Ursprungsbezeichnung D.O. Almansa und erzielt mit seinen Weinerzeugnissen in Europa und Canada Gold- und Silbermedaillen. Ausserdem werden seit 1989 in Almansa die extrem hochwertigen und handgefertigten Flamenco-Gitarren international bekannter Gitarrenbauer hergestellt. Exzellenter Wein und feinste Gitarrenklänge – ein Dialog, der Genuss pur verspricht. Wer Almansa im Gaumen spüren möchte, kommt an dem hervorragenden, familiengeführten Weingut nicht vorbei: Bodegas Piqueras. Schon die Familienbiografie zeigt, dass alle Aufmerksamkeit seit Jahrzehnten ausschliesslich dem Wein gehört. Vom Studium der Oenologie bis hin zum Rebanbau, der Sortenpflege, der Ertrags- und Produktionsbeschränkung bis hin zur Konzentration auf die wesentlichen Rebsorten wird nichts dem

Optimale Voraussetzungen für Rebsorten Die Bodegas Piqueras liegen mitten im Anbaugebiet der D. O. Almansa auf einer Hochebene auf rund 700 Meter über dem Meeresspiegel. Die Böden sind mehrheitlich kalkhaltig, das Klima ist im Sommer sehr heiss und im Winter sehr kalt, alles in allem ideale Voraussetzungen für den Anbau der Traubensorten Tempranillo, Monastrell, Garnacha Tintorera, Cabernet Sauvignon und Syrah. «Wir produzieren Weine, die die Essenz des Landes und seiner Menschen reflektieren», erklärt Juan-Pablo, Oenologe und Familienmitglied.

Die Vinifikation Das gesamte Traubengut wird in temperaturkontrollierten Edelstahltanks vergoren. Vor der eigentlichen «Vermählung» werden die jeweiligen Traubensorten in amerikanischen Barriquefässern gelagert und erst dann erfolgt die Assemblage. Eine weitere Reifung erfährt der Wein nach der Flaschenabfüllung. Erst wenn der Wein

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dauert noch bis Ende September.

Galerie Stehli Wöschhüsli in Obfelden

seine optimale Trinkreife hat, kommt er in den Verkauf. Zwei ausgezeichnete Weine aus den Bodegas Piqueras präsentiert Divino in den Landi-Filialen zum ersten Mal anlässlich einer besonderen Kennenlernaktion. Der «Castillo de Almansa Reserva» eignet sich besonders zu Ossobucco, Rumpsteak, Kalbsbraten und Kaninchenfilet, während der jüngere «Castillo de Almansa Crianza» ein guter Begleiter für Grilladen, Wildgerichte, Tapas, oder rezenten Käse ist. Weitere Infos unter www.divino.ch.

Der Ausverkauf läuft seit Donnerstag, 30. August und

Kleines Jubläum

Attraktives Angebot an Weinen bei allen Divino-Partnern Ein besonders attraktives Angebot an Piqueras-Weinen gibt es vom 1. bis 30. September bei allen Divino-Partnern – solange der Vorrat reicht.

Die Wiedereröffnung am neuen Standort findet dann zwischen Ende Oktober und Anfang November statt. Doch zuvor gibt es bei Federle Geschenke noch einen grossen Ausverkauf. Sie hofft, dass durch diesen Ausverkauf einerseits der Kunde profitieren kann und andererseits für sie weniger zum Umziehen bleibt. Sie freue sich auch darauf, neu einzukaufen für ihren neuen Laden. (lf)

Frisbee, gezeichnet von Esther Brunner. (Bild zvg.)

Am 1. September vor zwei Jahren wurde die Galerie Stehli Wöschhüsli auf dem Stehli-Areal in Obfelden eröffnet. Das soll nun vom 1. bis 8. Sepbember gefeiert werden. Interessierte erwartet neben den bekannten Yankee-Candleund Colony-Düften eine kleine Zusammenstellung von Bildern vergangener Themen der letzten zwei Jahre – und natürlich neue Bilder. Vor der Galerie sind Accesoires zu finden. Die Galerie ist vom 1. bis 8. September jeden Tag geöffnet. Kaffee und Tee, Softdrinks und Gebäck stehen zur Verfügung. Öffnungszeiten: Samstag von 10 bis 17 Uhr, Sonntag von 10 bis 15 Uhr, Montag bis Freitag jeweils von 14 bis 18 Uhr.


Ref. Kirche Ottenbach

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Sonntag, 2. September 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan 18.30 Musik am Sonntagabend Christian Stuckert, Klavier und Orgel Mittwoch, 5. September 17.00 Singwerkstatt in der Kirche mit Eva Stückelberger Donnerstag, 6. September Seniorenwanderung Dorf ab 08.40 Uhr Tageskarte für die Zonen 10, 21, 50, 51, 54, 55, 56 lösen Freitag, 7. September 16.30 Chi-Chi «Kolibri» in der Chilestube

Sonntag, 2. September 9.30 Gottesdienst mit Pfrn. Y. Schönholzer Dienstag, 4. September 14.00 Bibelstunde 19.00 Jugendgottesdienst

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 31. August 19.00 Gedenkfeier für Tamara Frank in der Kirche Samstag, 1. September 15.00 Trauung von Christina Zimmermann und Jan Berliat Pfr. W. Schneebeli 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 2. September 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon, «(m)ein Glaube» (Epheserbrief 4, 5) Pfr. W. Schneebeli Kinder sind im Geschichtenhöck willkommen 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche 10.00 Gottesdienst im Spital Affoltern Mehrzweckraum Haus Rigi 1. Stock, Pfrn. V. Hofer

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 1. September 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Thema: Jesus im Sturm 13.30 Hochzeit von Fabienne Bossert und Heinz Appert, Bonstetten Sonntag, 2. September 19.00 Gemeindesonntag mit Pfrn. Susanne Sauder Predigt: Christine Werner Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hausen a. A. Samstag, 1. September 9.30 bis 11.00 Uhr Kolibri. Für alle Kinder ab Kindergartenalter bis 2. Klasse in der Zwinglistube bei der ref. Kirche Sonntag, 2. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Matthias Fischer und der Brassband Hope and Glory unter der Leitung von Martin Illi Taufe von Arian Jean Rebholz und Maya Fabienne Preiss

Ref. Kirche Hedingen Samstag, 1. September 14.00 Trauung Janine Kohli und Christian Meyer aus Oberlunkhofen Sonntag, 2. September 19.00 Musikalischer Abendgottesdienst Begrüssung der neuen Konfirmanden und ihrer Eltern Pfarrer Walter Hauser Musikalische Mitwirkung von Mirko Geiger, Gitarre und Anette Bodenhöfer, Orgel Anschliessend Apéro Dienstag, 4. September 9.00 Abfahrt in die Altersferien, Schulhaus Schachen Amtswoche: Pfarrer Hanns Walter Huppenbauer Telefon 044 760 18 08

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 in der Klosterkirche Donnerstag, 5. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Samstag, 1. September 9.00 Konfirmandenunterricht im Pfarrhaus, anschliessend in der Kirche Sonntag, 2. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Thomas Maurer Vorstellung Vikar Carrisi Taufe Florian Trächslin Bericht der Weiterbildungsreise des Pfarrers auf den Berg der Orthodoxie, Athos in Griechenland Mittwoch, 5. September 13.30 Führung durch die «Jüdische Meile» in Zürich-Wiedikon, mit Dr. Michael Bollag vom Zürcher Lehrhaus und Pfr. Maurer Besichtigung verschiedener Synagogen, mit koscherem Imbiss (Fr. 15.–) Besammlung 13.30 Uhr am Bahnhof Zürich-Wiedikon, Schluss um 18 Uhr circa (offen für alle, Anmeldung bei Pfr. Maurer erbeten auf Telefon 044 767 07 32) Donnerstag, 6. September 9.45 Fiire mit de Chline

Ref. Kirche Maschwanden Samstag, 1. September 9.00 Pfarrhaus Knonau Beginn des Konfirmandenunterrichts Sonntag, 2. September Gottesdienstbesuch in einer andern Gemeinde Fahrdienst V. Bär, Tel. 044 767 11 36

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 2. September 10.00 Gottesdienst Predigt Pfarrer Andreas Fritz Orgel Silvia Jenny Mittwoch, 5. September 9.30 Fiire mit de Chliine ökum. Feier in der ref. Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden Freitag, 31. August 13.30 Freitagstreff «Jassen für alle», kath. Chilehuus Samstag, 1. September 9.00 3.-Klass-Unti, Kirchgemeindehaus 14.00 Hochzeit Dominik Stierli und Daniela Hagen Sonntag, 2. September 8.15 Chilezmorge im Singsaal Chilefeld, Kinderhüeti 10.00 Gottesdienst Pfrn. Bettina Gerber Richard Müller (Querflöte) Angela Bozzola (Flügel) Kollekte Christian Solidarity International Montag, 3. September 15.30 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Mittwoch, 5. September 9.30 Fiire mit de Chliine, Kirche

Freitag, 31. August 20.30 Vollmondsingen im Chor der Kirche mit Walti Winkler Samstag, 1. September 9.30 Fiire mit de Chliine «Liebes kleines Schaf» erzählt von Cristina Riva mit Pfarrer Gustav Etter und Paula Gut, Orgel Anschliessend Znüni im Chilehuus Sonntag, 2. September 17.00 Musikgottesdienst Musik aus Irland mit Anette Bodenhöfer, Orgel und Corinna Meineberg, Violine Liturgie Pfarrer Gustav Etter Kollekte: Musikalische Gestaltung

Ref. Kirche Rifferswil Sonntag, 2. September 19.30 Abend-Gottesdienst Matthäus 5, 6 «Selig sind die, wo sich nach Grächtigkeit sehned» Pfrn. Yvonne Schönholzer Sängerbund am Albis Montag, 3. September 15.45 Kolibri

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 2. September 9.30 Festzelt Areal Mettlen Ökumenischer Familiengottesdienst zur Wettswiler Chilbi mit Pfr. Matthias Ruff und Pater Bernhard Herzog Musik: Bänz Oester, Kontrabass Casey Crosby, Keyboard Fahrdienst, Anmeldung 1. September Telefon 044 700 09 82 Mittwoch, 5. September 20.00 Projektchor 500-Jahr-Feier Changing Times Probe im Kirchgemeindesaal Wettswil

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 1. September 17.30 Familiengottesdienst zum Schulbeginn, anschl. Apéro Sonntag, 2. September 10.30 Eucharistiefeier zusammen mit den ital. Pfarreiangehörigen 10.30 Chinder-Chilä Freitag, 7. September 19.00 Frauen-Gottesdienst (Jren Omlin)

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 1. September 10.00 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse mit Pater Marius aus Zug Sonntag, 2. September 9.30 Ökum. Chilbigottesdienst im grossen Zelt in Wettswil Dienstag, 4. September 19.30 Abendmesse Mittwoch, 5. September 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 6. September 19.00 Rosenkranz Freitag, 7. September 9.00 Gottesdienst zum Herz-Jesu-Freitag mit Aussetzung des Allerheiligsten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 1. September 17.00 KEIN Gottesdienst Sonntag, 2. September 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten Samstag, 1. September 17.30 Schuleröffnungsgottesdienst Speziell eingeladen sind SchülerInnen aller Stufen und ihre Familien Sonntag, 2. September 9.30 Eucharistiefeier Mittwoch, 5. September 9.30 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Mettmenstetten Donnerstag, 6. September 9.45 Fiire mit de Chliine in der ref. Kirche Knonau

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 2. September 10.30 Familiengottesdienst zum Schulbeginn, anschl. Apéro

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Samstag, 1. September 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 2. September 9.45 Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff Teenie-Godi anschliessend Picknick Montag, 3. September 11.30 Mittagstisch Mittwoch, 5. September 14.15 Kleingruppe Senioren 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee 19.30 Die Kirche mit Nähe – unsere Vision – Informationsabend Donnerstag, 6. September 9.30 MuKi-Treff «Wirbelwind» Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Samstag, 1. September 20.00 Konzert mit Gospelchor aus Rumänien (Änderung gegenüber Augustkirchenzettel)! Sonntag, 2. September 9.45 Gottesdienst (Heinz Bähler) mit Gospelchor; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Freitag, 31. August 20.00 Lobpreis-Gebetsabend Sonntag, 2. September 10.00 Gottesdienst mit Hort und KingsKids Mittwoch, 5. September 14.00 Spielmit-Nachmittag

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 2. September 10.30 Gottesdienst Sonntagsschulen/Unterricht

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

SeptemberProgramm 2012 Jeden Dienstag SENIOREN 60plus Spielen, Plaudern, Gespräche etc. 14 Uhr, Chilehuus im Park, Affoltern Th. Seeburger + Team, 044 761 58 94 Jeden Mittwoch FITNESS ab 60 Seniorenturnen für sie und ihn Katholische Kirche 8.45 Uhr Turnhallen: Ennetgraben: 12.45 und 14.00 Uhr Zwillikon: 13.30 und 14.45 Uhr Donnerstag, 6. September WANDERGRUPPE: Sörenberg– Rossweid –Kemmeriboden Wanderzeit: ca. 2¾ Std. 6.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung in Restaurant Leitung/Anmeldung: Florian Püntener, 044 761 39 19 Donnerstag. 13. September EXKURSION: Bellinzona Altstadt und Castello grande mit Führung (Lift) Mittagessen: Restaurant 6.50 Uhr, Bahnhof Affoltern Leitung/Anmeldung: Esther Schneiter, 044 761 52 15 Donnerstag, 20. September SPAZIERGRUPPE Linthebene Spazieren: 1½ Std. 8.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Mittag: Rest. Bahnhof, Schänis Leitung/evtl. Abmeldung: Guido Jud, 044 761 28 91 Donnerstag, 20. September BERGWANDERGRUPPE Belchenflue–Teufelsschlucht Wanderzeit: 5 Std. 7.15 Uhr, Bahnhof Affoltern Verpflegung: Picknick Leitung/Anmeldung: Hans Heierli, 044 761 84 43 Donnerstag, 27. September MITTAGSTISCH 11.15 Uhr, Rest. Rosengarten Fr. 16.–; An-/Abmeldung: Susanne Schmid, 044 761 34 42 Ortsvertretung Pro Senectute Voranzeige FITNESS FÜR DAS GEHIRN Beginn der neuen Kurse: 10./11./17. Okt./Anfänger 1. Nov. Chilehuus im Park, Affoltern Auskunft/Anmeldung: Ruth Schärer-Wicki, 044 784 98 92 Infos: Walter H. Hess, 044 761 87 42


Gewerbe

Freitag, 31. August 2012

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Völlig schmerzfreie Akupunktur gegen Kopfschmerzen Toyohari-Methode harmonisiert die Grundkonstitution

Nebst Kinderkleidern und Schuhen werden auch Spielwaren angeboten. (Bild zvg.)

Bringen und holen, stöbern und geniessen 4. Herbst-Kinderwaren-Börse Knonau Bereits zum vierten Mal organisiert das Börsenteam Knonau am Samstag, 8. September, von 9 bis 12 Uhr eine Herbst- und Winter-Börse. Angeboten werden Kinderkleider bis Grösse 176, Schuhe, Spielwaren, Babyzubehör sowie Ski- und Snowboardartikel. Die Börse findet gleichzeitig mit dem Bring- und Holtag der Gemeinde im Mehrzweckgebäude Stampfi in Knonau statt (hinter dem Volg). Dort kann nach dem Stöbern an der Börse

auch eine feine Grillwurst oder ein Kaffee mit Kuchen genossen werden. Die Gemeinde organisiert eine kleine Festwirtschaft. Interessierte, welche ihre Waren ebenfalls zum Verkauf anbieten möchten, können sich ab sofort bis 3. September anmelden bei Christine Risi (chrigi.risi@datazug.ch). Die Frühlingsbörse wird dann wiederum vom Börsenteam Mettmenstetten organisiert.

Die meisten Menschen kennen leichtere Formen von Kopfschmerzen. Sie sind zwar lästig, gehören aber zum Leben und werden schnell wieder vergessen. Im Gegensatz dazu stehen chronische Kopfschmerzen, die häufig auftreten und sehr stark sein können. Dumpfe und hinter der Stirn sitzende Kopfschmerzen werden zumeist von Wetterwechsel wie Föhn oder beim Übergang zu feuchten, kalten Wetter ausgelöst. Migräneartige Kopfschmerzen können durch verschiedene Faktoren auftreten. Sie haben aber oft mit Stress im Beruf oder auch im Privaten zu tun. Migräne-Kopfschmerz ist meist recht stark und einseitig am Kopf von den Schläfen ausgehend. Weitere Symptome sind Übelkeit bis zum Erbrechen und Lichtempfindlichkeit. Je nach Stärke der Schmerzen können selbst alltägliche Dinge nicht mehr wahrgenommen werden. Spannungskopfschmerzen beginnen oft in der Schulter- und Nackenpartie und ziehen dann über den Kopf hinweg bis zu den Augen. Typisch sind auch die von Müdigkeit ausgelösten Kopfschmer-

zen. Sie werden zwar eher als dumpf wahrgenommen, sind aber auf Dauer lästig und lassen einen noch müder werden. Auch sogenannte Menstruationskopfschmerzen, die zumeist vor oder nach der Menstruation auftreten, sind recht verbreitet.

Ohne jegliche Nebenwirkungen Die aus Japan stammende ToyohariAkupunkturmethode kann nach ein paar Behandlungen bei den meisten Kopfschmerzarten recht gute Verbesserungen erzielen und dies ohne jegliche Nebenwirkungen, wie sie beispielsweise nach Schmerzmittelkonsum auftreten. Die Toyohari-Akupunkturmethode achtet besonders auf eine Verbesserung der Vitalität und Harmonisierung der Grundkonstitution. Sie ist absolut schmerzlos und wird auch von älteren, geschwächten oder empfindlichen Menschen sowie von Kindern sehr gut vertragen. Bhavito Jansch praktiziert Akupunktur seit 1999 in Affoltern. Er ist Toyohari-Therapeut im akademischen Status und Trainingsbeauftragter des

Bhavito Jansch praktiziert Akupunktur seit 1999 in Affoltern. (Bild zvg.) schweizerischen Toyohari-Verbandes (TAS). Die Behandlungen werden von allen Krankenkassen mit Zusatzversicherungen anerkannt und vergütet. Info: Bhavito Jansch, Shindo Zentrum Werkstrasse 1, (ab 1. Oktober an der Zürichstrasse 49) 8910 Affoltern. 078 755 84 68 www.shindo.ch.

Innere Ruhe und Gelassenheit

Die Aura lesen lernen

Autogenes Training – eine aktive Entspannungsmethode

Workshop mit Bahar Yilmaz in Bonstetten

Christina Veltz, diplomierte Kursleiterin für Autogenes Training, bietet auch diesen Herbst wieder neue Grundkurse an.

Am Sonntag, 23. September, bietet sich in Bonstetten Gelegenheit, zu lernen, wie man Energien und Blockaden an sich und anderen erkennen und lösen kann.

Methoden zur Entspannung und Selbstbeeinflussung sind schon seit der Antike bekannt. Allerdings sind viele dieser Methoden stark mit einer Kultur oder Weltanschauung verknüpft und eignen sich deshalb unterschiedlich gut für unsere schnelllebige Zeit. Der deutsche Nervenarzt Johannes Heinrich Schultz (1884–1970) entwickelte mit dem Autogenen Training eine Entspannungstechnik, die unabhängig vom kulturellen Umfeld anwendbar ist und die auf unsere westliche Industriegesellschaft zugeschnitten ist. Autogenes Training hilft geistige und körperliche Leistungen zu verbessern, es schult die Fähigkeit sich zu erholen und lehrt auch die Kraft der Gedanken zu nutzen und so alte Denkmuster zu lösen, das Selbstbewusstsein und die Selbstwahrnehmung zu

Kursleiterin Christina Veltz. (Bild zvg.) fördern. Im Gegensatz zu anderen Entspannungsmethoden kann Autogenes Training zu jeder Zeit und an jedem Ort durchgeführt werden. Es sind weder Infrastruktur noch Hilfsmittel nötig. Der Grundkurs findet mit maximal sechs Teilnehmenden in geschützter und ruhiger Atmosphäre statt. In-

Alltagstaugliche Selbstverteidigung Kurs für Frauen und Männer in Affoltern Ab heute Freitag, 31. August, bietet die ChinWoo Schule in Affoltern allen Interessierten die Möglichkeit, alltagstaugliche Selbstverteidigungstechniken zu lernen. Vorkenntnisse sind keine nötig! Die ChinWoo Schule in Affoltern blickt auf 30 Jahre fundierte Erfahrung zurück. Ganzheitlich ausgerichtet wartet sie mit unterschiedlichen Angeboten auf. Es werden verschiedene Kampfkunstbereiche wie Kung Fu, Tai Chi, Qi Gong und Sanda Boxen angeboten. Fitness-Begeisterte haben auch die Möglichkeit Fila Kick Power oder das Fit Boxen zu besuchen. Ein kleiner Kraftraum steht ebenso zur Verfügung. Die ChinWoo Schule bietet auch erfolgreiche Hilfestellung in der Gewaltprävention an.

Auch Selbstverteidigungstechniken gehören zum Dienstleistungsprogramm. Die Teilnehmer der alltagstauglichen Module benötigen dazu keine Vorkenntnisse. Bereits nach 20 Stunden Training sind die gelernten Techniken anwendbar. Zwei zusätzliche Stunden konzentrieren sich in einer durch die Bildungsdirektion des Kantons anerkannten Schulung auf die gewaltlose Kommunikation und die darauf folgende Deeskalation. Bereits das erste absolvierte Modul führt bei den Kursteilnehmern zu mehr Selbstsicherheit, Gelassenheit und sicherem Auftreten im Alltag. Kursstart: 31. August, jeweils Freitag, 18.15 bis 20.15 Uhr, 20 Stunden Selbstverteidigung und zwei Stunden Deeskalationstraining an einem Samstag. Weitere Auskünfte unter ChinWoo Schule, Industriestrasse 18, 8910 Affoltern, michael.maag@bluewin.ch, 078 810 66 67, www.chinwoo-affoltern.ch.

nerhalb sechs Wochen werden an einem Abend pro Woche die Übungen Schritt für Schritt einstudiert, begleitet und reflektiert. Mit einem geringen Zeitaufwand wird so eine wirksame Methode erworben um Stresssituationen zu meistern, und die Lebensqualität wesentlich zu verbessern. Ebenfalls im Herbst bietet Christina Veltz Seminartage zum Thema Autosuggestion an. Zudem finden in Zusammenarbeit mit Sandra Ulrich, kant. appr. Heilpraktikerin, in der Gemeinschaftspraxis an der Zürichstrasse im Herbst ein Frauenzyklus, sowie ein Krafttierseminar statt. Als diplomierte Heilpraktikerin bietet Christina Veltz in ihrer Praxis an der Zürichstrasse 128 in Affoltern weitere Dienstleistungen (Massagen/Homöopathie) an. Autogenes Training Grundstufe. Kurs 1 ab 18. September dienstagabends, Kurs 2 mittwochabends ab 24.Oktober, Kurs 3 dienstagabends ab 13. November. Weitere Informationen: Telefon 044 760 04 03 oder www.emindex.ch/christina.veltz/.

Bahar Yilmaz (www.baharyilmaz.com) schöpft aus einem bereiten Erfahrungsschatz rundum das Sehen und Verstehen der Aura – dem elektromagnetischen Feld um Lebewesen und Gegenstände – und möchte dieses Können und Wissen weitergeben. An diesem Workshop erlernen die Teilnehmer auf spielerische Weise, wie sie ihre Hellsichtigkeit entwickeln, die Farben oder Symbole in der Aura sehen und ihre Botschaft verstehen können. Die Aura kann Aufschluss über verschiedenste Dinge bezüglich der Gesundheit und des Lebens einer Person preisgeben. Das Aura-Lesen soll dazu bemächtigen, nicht nur das eigene Energielevel zu verstehen und zu stabilisieren,

Hochqualifizierte gefragt Die Zürcher Arbeitskräfte sind immer besser qualifiziert. Das zeigt eine aktuelle Studie des Statistischen Amts auf der Grundlage der Schweizerischen Arbeitskräfteerhebung. Der wirtschaftliche Strukturwandel und die Personenfreizügigkeit führen auf dem Arbeitsmarkt zu einer steigenden Nachfrage nach hoch qualifizierten Arbeitskräften aus dem Ausland. Die seit jeher hohe Ausländerbeschäftigung im Kanton Zürich hat in den letzten Jahren stark zugelegt. Zwischen 2003 und 2011 stieg der Ausländeranteil bei den Erwerbstätigen im Alter von 25 bis 64 Jahren von 23 auf 28 Prozent. Das Wachstum der Erwerbstätigkeit fiel bei den EU-Staatsbürgern mit 5,7 Prozent pro Jahr deutlich überdurchschnittlich aus. Bei Staatsbürgern aus dem Nord-EU-Raum wuchs die Erwerbstätigkeit gar um 9,3 Prozent pro Jahr. Die Zahl der Erwerbstätigen aus dem Süd-EU-Raum und Resteuropa stagnierte. Diese Entwicklung widerspie-

gelt die neue Zuwanderungspolitik und die damit einhergehende veränderte Rekrutierungspraxis.

Führungskräfte, Akademiker, Techniker Gefragt sind im Kanton Zürich ganz besonders Führungskräfte, Akademiker oder Techniker. 85 Prozent des Beschäftigungszuwachses von Erwerbstätigen aus EU-Staaten zwischen 2003 und 2011 entfiel auf Berufe wie diese mit hohen Qualifikationsanforderungen. Die Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt haben sich auf den Qualifikationsmix der Arbeitskräfte ausgewirkt. Der Anteil der Hochqualifizierten an allen Erwerbstätigen im Kanton Zürich ist zwischen 1991 und 2011 von 27 auf 44 Prozent gestiegen. Der Trend zur Einwanderung von hochqualifizierten Arbeitskräften hat bereits vor 2003 eingesetzt, sich mit dem Inkrafttreten des Personenfreizügigkeitsabkommens nochmals verstärkt. Den höchsten Anteil an Ausgebildeten auf Tertiärstufe haben mit 71 Prozent die Erwerbstätigen aus dem Nord-EU-Raum.

Bahar Yilmaz. (Bild zvg.) sondern auch den Mitmenschen wertvolle Botschaften im Hinblick auf ihre Aura zu geben! Zudem können durch das AuraReading energetische Blockaden, Fremdenergien und vieles mehr entdeckt und gelöst werden! Infos und Anmeldung: www.balance-motion.com oder Telefon 079 416 06 23.

Zeitgenössische Kunst aus China Vom 3. bis 15. September 2012 stellt «Art from China», eine Organisation unabhängiger chinesischer Künstler, erneut ihre beliebten Bilder und Skulpturen aus China im Emmen Center aus. Es sind Kunstwerke, die sich durch intensive Farben und das Spiel mit verschiedenen Materialien sowie spannende Strukturen hervorheben. Die Skulpturen – meist aus Metall, Polyresin und Holz – wurden mit Farbe, Glas und Meeresmuscheln veredelt und bestechen durch ihre grenzenlose Kreativität sowie abstrakten Designs. Die bis anhin weniger bekannte Form der dekorativen Kunst, die skulpturalen Bilder, erinnern durch ihre schlichten Formen und den komplexen Aufbau an orientalische Kunst. Einen hohen Detailgrad und die präzise Ausführung zeichnen diese Bilder aus. Die Besucherinnen und Besucher haben die Möglichkeit, im 1. OG vor dem Manor, während den Öffnungszeiten die einmaligen Kunstwerke aus China zu besichtigen.


Stellenanzeiger Teilzeitmitarbeiterin gesucht! Zur Unterstützung unseres Teams suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine Teilzeitmitarbeiterin für unsere Textilreinigung in Baar. Zu Ihren Aufgaben gehört die Erledigung aller anfallenden Tätigkeiten in der Wäscherei wie die Kundenbetreuung im Laden, Bügeln etc. sowie das Abholen und Bringen der Textilien bei unseren Kunden. Wir suchen eine teamfähige, flexible und kunden-/serviceorientierte Persönlichkeit ab 40 mit einem freundlichen, angenehmen Auftreten, einer guten Auffassungsgabe, guten Deutschkenntnissen und flinken Händen. Führerschein und eigenes Fahrzeug sind zwingend. Es erwartet Sie ein aufgestelltes Team und überdurchschnittliche Verdienstmöglichkeiten in einem erfolgreichen Unternehmen. Haben Sie Interesse an einer Mitarbeit in unserem Haus? Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte senden Sie diese an:

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Der Verein für umfassende Suchttherapie DIE ALTERNATIVE führt seit 40 Jahren suchttherapeutische Institutionen. Wir arbeiten entwicklungsorientiert mit ehemals substanzenabhängigen Erwachsenen und ihren Kindern. Für unseren Bistro-Laden AFFAIR und Vertrieb OCTOPUS in Ottenbach suchen wir per 1. November 2012 eine/n flexible/n, dynamische/n

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Unsere Erwartungen an Sie • Rasche Auffassungsgabe, Eigeninitiative und Flexibilität bezüglich Arbeitszeiten • Grosse Selbstständigkeit • Freude am Umgang mit Menschen • Sicherheit am Telefon • Freude und Erfahrung im Verkauf • Erfahrung im Marketing • Interesse und Flair an der modernen Technik der Telekommunikation • Sehr gute MS-Office-Kenntnisse Die Infrastruktur zur Erledigung dieser Aufgaben steht in einem modernen Arbeitsumfeld zur Verfügung. Regelmässige Weiterbildungen im Rahmen der Aufgaben sind für uns eine Selbstverständlichkeit. Wenn Sie sich für diese Position interessieren, senden Sie uns Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen an: Fernsehgenossenschaft Affoltern a. A. a.kuchen@fgaffoltern.ch Geschäftsleitung +41 43 322 70 62 André Kuchen Obfelderstrasse 31 8910 Affoltern am Albis

Auf Sommer 2013 bieten wir an:

Eine Lehrstelle als Logistiker EFZ Wir wünschen uns jemanden aus der Region. Geeignete Interessenten bitten wir um eine schriftliche Bewerbung mit Beilage der notwendigen Unterlagen an: AVA Verlagsauslieferung AG Herr Andy Waser Centralweg 16 8910 Affoltern am Albis 044 762 42 21 a.waser@ava.ch www.ava.ch


Veranstaltungen

Freitag, 31. August 2012

Wieder ganz nah Kultur geniessen

Tessiner Dialektlieder und Beatles

Nächste Woche im Kellertheater LaMarotte

1964 gründet der fünfzehnjährige Marco Zappa aus Locarno seine erste Beatband. 47 Jahre später und mit über dreissig eigenen Alben im Gepäck nimmt er mit seiner Partnerin Renata Stavrakakis und Gästen die CD «AlTempAlPassa» auf. In fünfzehn neuen Liedern wagt er einen Blick zurück in die Vergangenheit und singt in verschiedenen Tessiner und norditalienischen Dialekten über Dinge, die es so kaum mehr gibt. Das Werk ist auch ein Blick in die Zukunft: Nach vielen Jahren Gymnasiallehrer hat er seinen Beruf endgültig an den Nagel gehängt und ist erstmals ausschliesslich als Musiker unterwegs. Mit seinem Beatles-Projekt geht Marco Zappa zurück zu seinen musikalischen Anfängen. «YesterdayBeatlesToday» heisst das 2010 veröffentlichte Doppelalbum mit Beatles-Songs. Nach Experimenten mit progressivem Rock, Elektronik und Orchester kommen heute in beiden Programmen vor allem akustische Instrumente zum Einsatz, leicht verstärkt dem Ohr schmeichelnd.

Die Sommerpause ist vorbei, und damit beginnt nächste Woche auch im Kellertheater LaMarotte in Affoltern eine neue Spielzeit. Über 50 Veranstal- nideröst&söhne skizzieren mit musikalischer und sprachlitungen aus den cher Farbenvielfalt den ganz alltäglichen Wahnsinn. (Bild zvg.) Sparten Jazz, Klassik, Weltmusik, Crossover, Schweizer eignet für diesen vom Blues and Soul Volksmusik, Theater, Kleinkunst, Ka- geprägten Stil und orientiert sich an barett, Podium und Film gehen in den den Originalarrangements. nächsten fünf Monaten über die LaMarotte-Bühne. Die LaMarotte-Gruppe Donnerstag, 6. September, Bar ab 18.30, Musik ab freut sich wieder auf viele Besucherin- 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 nen und Besucher. Franken. Die neuen Programmhefte September 2012 bis Januar 2013 wurden verschickt, liegen in verschiedenen Zweimal «nideröst&söhne» Geschäften auf, können auf unserer nideröst&söhne skizzieren mit feinem Homepage www.lamarotte.ch eingese- musikalischem Strich und sprachlihen oder über kultur@lamarotte.ch cher Farbenvielfalt die Schattierungen und Telefon 044 760 48 66 angefordert und Schraffuren des ganz alltäglichen Wahnsinns. Mit Blick fürs Detail werden. zeichnet das Mundarttrio die Konturen der wirklich wichtigen Dinge des Jazz am Donnerstag Lebens aus unterschiedlichen Perspek«Jazz Passengers» tiven nach: Zwerghasen, Stützkissen, Die Band hat sich in den letzten Jah- Frontalkollisionen und&und... ren von einem vorwiegend vom Swing geprägten Repertoire zum Hardbop nideröst&söhne mit ihrem neuen Programm weiterentwickelt. Grosse Vorbilder «und&und…» am Freitag, 7. September (bereits sind die Formationen mit Cannonball ausverkauft!). Am Samstag, 8. September, sind noch Adderley, Sonny Rollins oder auch Plätze frei. Bar und Abendkasse ab 19.15, Beginn Charlie Rouse. Die Besetzung, beste- 20.15 Uhr, Eintritt 35 / 25 Franken. hend aus zwei Saxofonen und Rhyth- Platzreservationen für alle Anlässe: www.lamarotmusgruppe, ist denn auch speziell ge- te.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Kindern ein gutes Körpergefühl vermitteln Workshop für Eltern von Kleinkindern Info Kafi in Zusammenarbeit mit der Kleinkindberatung Affoltern am Albis/Dietikon zum Thema: «Entwicklung der kindlichen Sexualität» Annina Truninger, Psychologin und Erziehungsberaterin der Kleinkindberatung Amt für Jugend und Berufsberatung (AJB) Region Süd zeigt auf, wie Kindern ein gutes Körpergefühl vermittelt werden kann. Möglichkeiten zur Aufklärung von Kleinkindern werden besprochen, sowie das bekannte Thema «Dökterle», was ist normal und

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wo hört das Spiel auf? Eltern können ihre Kinder auch gegen sexuelle Übergriffe stärken, wie erklärt Frau Truninger im Info Kafi am Dienstag 18. September 2012 von 14.15 Uhr bis 16 Uhr im Familienzentrum Affoltern am Albis. Kosten 20 Franken, eine kostenlose Kinderhüeti wird angeboten. Infos und das ganze Kursprogramm unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch. Anmeldungen bis 7. September an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch.

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Marco Zappa und Renata Stavrakakis im Chilehuus Hedingen

Der Gemeindeverein Hedingen lädt ein am Freitag, 7. September 2012, 20.15 Uhr, Chilehuus Hedingen. Eintritt frei, Kollekte. Infos: www.marcozappa.ch.

Nach Experimenten mit Elektronik und Orchester setzen Marco Zappa und Renata Stavrakakis heute vor allem auf akustische Instrumente. (Bild zvg.)

Wer singt mit? Ämtler Singkreis führt Bachkantate auf Kurzentschlossene, erfahrene Chorsänger haben die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Projektchor des Singkreises Bezirk Affoltern eine Bachkantate aufzuführen. Die Kantate wird in Affoltern und im Reformationsgottesdienst in Kappel musiziert. Am ersten Novemberwochenende führen Sängerinnen und Sänger des Singkreises Bezirk Affoltern die Bachkantate BWV 79 «Gott der Herr ist Sonn und Schild» zweimal auf, am Samstagabend als kommentiertes Konzert in der reformierten Kirche Affoltern, am Sonntagmorgen im regionalen Reformationsgottesdienst in der Klosterkirche Kappel. Namhafte Solisten sowie ein aus Berufsmusikern bestehendes Orchester wirken mit.

Das Werk selbstständig erlernen und dann gemeinsam proben Weitere Sängerinnen und Sänger mit Chorerfahrung und Freude am Einüben und Aufführen einer Bachkantate, haben die Gelegenheit, mitzusingen. Voraussetzung ist, dass das Werk vorher selbstständig erlernt und die

gemeinsamen Proben besucht werden. In zwei kurzen Proben an Montagabenden und der Hauptprobe wird an der Gestaltung gearbeitet und zusammengefügt. Erfahrene Chorsängerinnen und -sänger aller Stimmlagen, die Freude haben, das Werk selbstständig einzuüben und gemeinsam aufzuführen, können sich so schnell wie möglich, jedoch bis spätestens am 10. September melden. Der Projektbeitrag beträgt 50 Franken plus Noten. Jetzt ist auch ein günstiger Zeitpunkt, um beim Singkreis Bezirk Affoltern einzusteigen und für die kommenden Sommerkonzerte gemeinsam mit etwa 75 gesangsfreudigen Sängerinnen und Sängern das Werk «Die letzten Dinge» von Louis Spohr einzustudieren. Die Proben finden montags von 20 bis 22 Uhr statt. Der Singkreis Bezirk Affoltern freut sich auf neue Stimmen. Auskunft und Anmeldung bei Regula Klee-Hauser, Telefon 044 761 94 11 oder E-Mail regula.klee@gmail.com. Proben Bachkantate: Montag, 1. und 29. Oktober, jeweils 19 bis 20 Uhr, Hauptprobe: Samstag, 3. November, 16 Uhr. Aufführungen: Samstag, 3. November 20 Uhr (Konzert) und Sonntag, 4. November 10 Uhr (Gottesdienst).

Festbetrieb im Maisfeld In der Vollmondnacht von heute Freitag steigt in Mettmenstetten das «Maisfäldfäscht» unter dem Motto «Western» auf dem Feld von Felix Meier. DJ Dachs sorgt in der Bar für Stimmung. Ab 20 Uhr beginnt am Freitag und Samstag der Festbetrieb. Der Samstag, 1. September, gehört tagsüber von 10 bis 17 Uhr traditionell den Familien. Hüpfburg, Ponyreiten, Basteln und Kinderschminke versetzen die jungen Maisdfäldfäscht-Besucher in Partystimmung.

korrekt

Börse Affoltern: falsche Nummer Vom 18. bis 20. September findet im Kasinosaal Affoltern wieder die Kinderkleiderbörse des Familienclubs Affoltern statt. Für den entsprechenden Hinweis im «Anzeiger» vom 28. August haben die Organisatoren allerdings eine falsche Telefonnummer übermittelt. Nummern können bei Raffaella Strehler unter Telefon 043 321 66 09 oder raffaella.strehler@gmx.ch gelöst oder bestätigt werden.


Stellenanzeiger

Die Primarschule Affoltern a. A. ist eine selbstständige Schulgemeinde, welche drei Schuleinheiten führt. In fünf Schulhäusern und elf Kindergärten besuchen rund 860 Kinder den Unterricht. Unsere Schulverwaltung ist ein wichtiges Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für Schulpflege, Schulleitungen, Lehrpersonen und Eltern. Infolge Mutterschaft der bisherigen Stelleninhaberin suchen wir per 1. November 2012 oder nach Vereinbarung eine engagierte Persönlichkeit als

Sachbearbeiter/in Rechnungswesen (80% – 100%) Zum vielseitigen Aufgabenbereich gehören: • Rechnungsführung der Primarschule • Raumverwaltung • Administration Tagesstrukturen (Schülerhort/Mittagstisch) • Administration Flötenkurse • Gesundheitswesen (Arzt- und Zahnarztuntersuchungen) • Allgemeine Sekretariatsarbeiten inkl. Telefon- und Schalterdienst Ihr Profil • Mehrjährige Berufserfahrung in einer Schul- oder Gemeindeverwaltung • gute Kenntnisse des zürcherischen Rechnungswesens • teamfähig und hohe Selbstständigkeit und Flexibilität • kundenfreundliche und dienstleistungsorientierte Haltung • gute EDV-Kenntnisse (MS-Office, VRSG, Scolaris von Vorteil) • Gewandtheit im mündlichen und schriftlichen Ausdruck Wir bieten • Abwechslungsreiche, selbstständige und verantwortungsvolle Tätigkeit • Arbeitsplatz in sympathischer Umgebung mit zeitgemässer Infrastruktur • Gutes Arbeitsklima in einem kleinen Team • Fortschrittliche Arbeitsbedingungen mit guten Weiterbildungsmöglichkeiten Sind Sie interessiert? Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung. Senden Sie Ihre vollständigen Unterlagen an Primarschule Affoltern a. A., Ressort Personal, Postfach 677, 8910 Affoltern a. A. Fragen beantwortet Ihnen gerne die Leiterin der Schulverwaltung, Ursula Rothenberger. E-Mail: ursula.rothenberger@affoltern-am-albis.ch / Telefon 043 322 60 11 Mehr über die Primarschule Affoltern am Albis finden Sie auf www.psa.ch.

Gut, günstig, schnell: So drucken wir für Sie. Paul Hurschler, Leiter Druck

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Veranstaltungen

Freitag, 31. August 2012

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Reggae, der aufrütteln soll Band «Hangover Jam» gewinnt mit Hausemer Beteiligung Nachwuchswettbewerb Anlässlich der Winterthurer Musikfestwochen fand mit «band-it» auch ein Nachwuchswettbewerb für Jungmusiker statt. Mit funkigen Reggae-Sounds gewann die Band «Hangover Jam», in der der Hausemer Leadgitarrist Lars Heinzer mitspielt. Die Freude der fünf Freunde aus dem Umfeld der Gymnasiums Wiedikon war unbeschreiblich, als sie vor ein paar Tagen als Sieger von «band-it» an den Winterthurer Musikfestwochen ausgerufen wurden. 70 Bands waren angetreten, sieben kamen in die Endausscheidung, «Hangover Jam» gewann. «Ist irgendwie schon verrückt, was aus der Idee, die am Openair bei uns auf dem Albis entstanden ist, wurde», sagt Lars Heinzer rückblickend. Leadsänger Pavle Milovankic sei auf die Idee gekommen, eine Band zu gründen. Easy Sound war das Ziel. Mit Noemi Deana am Bass, John Klingerhofer (Gesang/Gitarre) und Nicola Galli am Schlagzeug formierte sich das Quintett vornehmlich aus Heinzers Mitschülern an der Kantonsschule Wiedikon.

Leidenschaft für gute Musik «Bis zur Gründung der Band waren wir mehr oder weniger Einzelkämpfer, die in der Musikschule ein Instrument

Das Quintett «Hangover Jam» mit dem Hausemer Lars Heinzer (links, Leadgitarre), Noemi Deana (Bass), John Klingerhoffer (Gitarre, Gesang), Pavle Milovankic (Gesang) und Nicola Galli (Schlagzeug). (Bild zvg.) spielen lernen. Nun leben wir unsere Leidenschaft für die Musik gemeinsam aus», erklärt Heinzer. Musikalische Inspirationsquellen gebe es viele. Eine der wichtigsten ist aber zweifellos Bob Marley, der Gründer der Reggae-Bewegung aus Jamaika. Von ihm hat «Hangover Jam» auch den Hang zu gesellschaftskritischen Songtexten wie im Stück «Wake up – Revolution», in dem

Spezifisch weibliche Themen und Anliegen Gottesdienst von Frauen für Frauen Die katholische Kirche Affoltern lädt zum zweiten Mal alle Frauen zum Gottesdienst ein. Geerdet und ganzheitlich sollen die Frauen in der Feier ihr Leben und ihren Glauben miteinander teilen können. Was erwarten Frauen, die einen Frauengottesdienst besuchen? Wie muss ein Gottesdienst gefeiert werden, um Frauen in ihren spezifisch fraulichen Fragen und Antworten anzusprechen? Wie unterscheidet sich ein Frauengottesdienst von anderen liturgischen Feiern? Ein Gottesdienst für Frauen soll dem Bedürfnis nach spezifisch weiblichen Themen und Anliegen Rechnung tragen. Die Zusage Gottes, dass nicht nur der Mann ein geliebter Sohn Gottes ist, sondern auch die Frau eine geliebte Tochter, will sich im Geschehen der Feier realisieren können.

Im Zentrum steht immer das Wort Gottes Die Feier der Eucharistie in der katholischen Kirche ist an die Funktion des männlichen Priesters gekoppelt. Dadurch fühlen sich Frauen in Eucharistiefeiern und durch die männlich geprägte Sprache von Gebeten und biblischen Texten oftmals nicht wahrgenommen.

Ein Frauengottesdienst ist immer eine Wort-Gottes-Feier, das heisst, im Zentrum der Feier steht immer das Wort Gottes. In Liedern und Tänzen, in Gebeten und Texten in frauengerechter Sprache, durch Rituale und Gesten sollen der Glaube und das Leben der Frauen in der Liturgie Ausdruck finden.

Eigene Fähigkeiten bewusst machen Der Gottesdienst von Frauen für Frauen vom Freitag, 31. August zum Thema: «Die Schätze des Lebens heben» will die mitfeiernden Frauen anregen, sich eigene Fähigkeiten neu bewusst zu machen und das persönliche Charisma zu entdecken. Die Begegnung mit der Lebensgeschichte der biblischen Ruth macht deutlich, dass die Kraft zur Bewältigung von Krisen zum einen in jeder Frau selber liegt und «ausgegraben» werden kann und zum andern, dass der Glaube an den einen Gott, der das Leben fördert und begleitet, neue Perspektiven eröffnet. Es ist keine Anmeldung erforderlich. Ob katholisch oder reformiert, alle Frauen sind von Herzen willkommen. Frauen-Gottesdienst am 7. September 2012, 19 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern, mit anschliessendem Apéro. Musikalische Mitgestaltung: Irene Gooding, Trommlerin, Perkussionistin, Zürich; Wort: Jren Omlin, jren.omlin@kath-affoltern.ch.

die Band auf Mundart und Englisch zur Auflehnung gegen TV-Konsum, Krieg, Bevormundung und Umweltverschmutzung aufruft (We need a revolution instead of pollution). Wie es der Bandname verrät, sind aber noch andere Einflüsse aus den Stilrichtungen Funk, Rock und Psychedelic hörbar. «Um die alten Meister BB King, Johnny Guitar Watson, John Lee Hooker und

wie sei alle heissen kommt man als Gitarrist nicht herum», gesteht Heinzer. «Uns macht es einfach Spass, zusammen zu proben und gemeinsam an Texten, Rhythmen und Klängen zu feilen», so Heinzer. Die Hörproben, die auf myspace verfügbar sind, klingen vielversprechend. Der Gewinn am «Band-it» hat dem Quintett ausserdem

zu einem Popularitätsschub in der alternativen Musikszene verholfen. Nach ihren Gigs an den Musikfestwochen und am Albis Openair sind «Hangover Jam» inzwischen noch an einigen anderen Festivals zu hören und zu sehen. (map.) Hörproben und Spieldaten auf myspace.com/hangover-jam bzw. facebook.com.

Ämtler Bibliotheken im September Bis Mitte September findet zum vierten Mal die «Lesebank-Aktion» statt. Im Bezirk stehen Behälter mit Büchern und Zeitschriften bei Ruhebänken und Badeanstalten bereit und laden zum Schmökern, Lesen und Geniessen ein. Informationen zu den Standorten geben die beteiligten Gemeindebibliotheken.

neue Medien vor und offeriert anschliessend einen Apéro. Mittwoch, 26. September 2012, 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit der Leseanimatorin Judith Zanini. Für Kinder von 9 bis 36 Monate in Begleitung einer erwachsenen Person.

Bibliothek Hausen Bibliothek Aeugst Samstag, 8. September: Tag der offenen Tür. Im Rahmen des Festes «30 Jahre Forum Aeugst» ist die Bibliothek von 10 bis 12 Uhr und von 16 bis 20 Uhr geöffnet. Samstag, 29. September, 10 Uhr: Buch & Kaffee. Die Aeugsterin Hedwig Olssen liest aus ihren Gedichten und zeigt einige ihrer Bilder. Anschliessend Apéro. Es gelten neue Öffnungszeiten: Mo, 18 bis 20 Uhr / Mi, 10 bis 12 Uhr und 16 bis 18 Uhr / Sa, 10 bis 12 Uhr.

Regionalbibliothek Affoltern Dienstag, 4. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 36 Monaten. Gemeinsam Sprache erleben mit Versen und Fingerspielen. Montag, 11. September, 18.30 bis ca. 19 Uhr: Einführung in die Benutzung der Regionalbibliothek für alle Interessierten. Rundgang und Infos zur Regionalbibliothek, zum Angebot, zur Benutzung und zur Katalogsuche. Anmeldung nicht erforderlich. Mittwoch, 12. September, 9 Uhr: Büchermorgen. Es wird über das Buch «Ich verfluche den Fluss der Zeit» von Per Petterson diskutiert. Dienstag, 25. September, 20 Uhr: Lesung «Verliebte Feinde – Iris und Peter von Roten» mit Wilfried Meichtry anlässlich der Buchverfilmung.

Bibliothek Bonstetten Donnerstag, 6. September, 20.15 Uhr: Bücherabend. Das Team stellt

Freitag, 28. September, 20 Uhr: Lesung mit Susanne Schwager: «Das halbe Leben – junge Männer erzählen». Anschliessend Apéro. Eintritt 10 Franken. Platzreservation ist von Vorteil.

Bibliothek Hedingen Mittwoch, 12. September, 9.30 bis 10 Uhr: Buchstart-Treff für Eltern mit ihren Kindern zwischen 9 und 24 Monaten. Reime und Fingerspiele als Tor zur Sprache. Samstag und Sonntag, 23./24. September: Bibliothek an der Chilbi. Am Bibliothekenstand findet man Bücher, CDs, Spiele u.a. zu unschlagbaren Preisen.

Bibliothek Obfelden Freitag, 7. September, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren. Freitag, 28. September, ab 19.30 Uhr: Spieltreff Säuliamt. Gesellschaftsspiele aller Art für Leute von 17 bis 99 Jahren.

Bibliothek Ottenbach Dienstag, 4. und 18. September, 9 bis 9.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Eltern mit ihren Kindern von 9 bis 36 Monaten. Sonntag, 9. September, 5 Uhr: Jubiläumsveranstaltung «Wild, Wald & Jägerlatein». Wildbeobachtungen mit anschliessendem Zmorge in der Bibliothek.

Bibliothek Rifferswil Freitag, 21. September, 9 bis 11 Uhr: Büchermorgen für Seniorinnen und Senioren. Bei Kaffee und Kuchen werden interessante Bücher vorgestellt und Geschichten vorgelesen. Samstag und Sonntag, 22./23. September: Die Bibliothek ist an der Chilbi mit einem Stand vertreten.

Bibliothek Stallikon Ab Montag, 3. September, liegen die neu eingekauften Medien für Erwachsene auf. Im September befindet sich auf einem Extratisch eine grosse Auswahl an Medien speziell für Jungs und Männer. Montag, 10. September: Am KnabenschiessenMontag ist die Bibliothek wie gewohnt von 19 bis 20.30 Uhr geöffnet. Dienstag, 11. September, 10.15 bis ca. 10.45 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» mit Claudia Berger. Für Eltern mit Kindern zwischen 9 und 36 Monaten in der Bibliothek im Schulhaus Loomatt, Sellenbüren.

Bibliothek Wettswil Mittwoch, 12. September, 20 bis 21.30 Uhr: Lesezirkel. Das Buch «Accabadora» von Michaela Murgia wird besprochen. Dienstag, 18. September, 20 bis 21.30 Uhr: Bücher im Gespräch. Das Team stellt Neuheiten vor. Anschliessend Apèro. Mittwoch, 26. September, 10 bis 10.30 Uhr: Buchstart-Treff «Reim und Spiel» für Kinder von 9 bis 36 Monaten in Begleitung. Mittwoch, 26. September, 14.30 bis 15 Uhr: Geschichtenzeit für Kinder von 3 bis 5 Jahren. Freitag, 28. September, 20 bis 21.30 Uhr: Slam-Show mit Laurin Buser und Renato Kaiser. Eintritt Fr. 10.--, Schüler (ab 12 Jahren), Lehrlinge und Studenten gratis. Sonntag, 30. September, 11 bis 17 Uhr: Herbstmärt. Die Bibliothek ist geöffnet und verkauft ausgeschiedene Medien an einem Stand. (IS)


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Vermischtes

Freitag, 31. August 2012

Kreativität ausleben

«Wir sind die Zukunft des FCA!»

Kurse mit Rita Hürlimann in Kappel

Die Junioren des FC Affoltern im Trainingslager Davos

Etwas Kreatives, das man nach Hause nehmen und immer wieder beliebig umgestalten kann – die Kurse von Rita Hürlimann in Kappel bieten Ideen und eine Vielfalt an Materialien. Der nächste Kurs folgt am 19. September.

Traditionsgemäss lädt der FC Affoltern die C- und D-Junioren in der letzten Ferienwoche ins Trainingslager Davos ein. Auch dieses Jahr pilgerten rund 35 Fussballbegeisterte ins Landwassertal.

Vor einem Jahr entschied das Stimmvolk, die hauswirtschaftliche Fortbildung ersatzlos aus dem Volksschulgesetz zu streichen. Für Rita Hürlimann kein Grund, aufzugeben. Kurzerhand hat die engagierte Gestalterin und Floristin aus Hausen selber ein Kursprogramm auf die Beine gestellt – für alle, die Lust haben, kreativ zu sein. Im nächsten Kurs geht es am 19. September darum, Tontöpfe stimmungsvoll mit herbstlichen Werkstoffen zu füllen, im Oktober wird aus Naturmaterialien eine Tüte geformt und mit der Pracht vom Herbst gefüllt und Ende November entstehen aus Immergrün schlichte Adventskränze, natürlich effektvoll geschmückt. Die Materialien stellt die Kursleiterin ebenso in Fülle zur Verfügung wie die Ideen. Dabei geht es nicht darum, dass die Kursteilnehmerinnen eine Vorlage kopieren, sie sollen im Gegenteil durchaus ihre Kreativität ausleben. «Mein Ziel ist es, den Leuten zu zeigen, dass man vieles selber machen kann», verrät sie. Die Kurse für kreatives Gestalten sind übrigens nur ein Standbein der jungen Oberämtlerin. Unter dem Leitwort «Raumgefühl» vereint sie zusätzlich Beratung zur Raumgestaltung – eine neue Sichtweise hat sie durch ihre Ausbildung zur Feng-Shui-Beraterin bekommen – und ihre eigenen Kunst-

................................................... von manfred hauptmann Der Sommer zeigte sich von seiner schönsten Seite, und so wurde zweimal am Tage bei stahlblauem Himmel zu nahrhaften Trainingseinheiten gebeten. In diesen wurde fleissig getackelt, gepasst und aus allen Lagen und Rohren geschossen. Auch auf die Taktik wurde freilich Augenmerk gelegt, übten doch die C-Junioren unter kundiger Leitung von Wale Aegerter, Domi Steiner und Lars Oetterli intensiv das ballorientierte Abwehrverhalten.

Testspiele gegen ältere Davoser

Kursleiterin: Rita Hürlimann. (Bild zvg.) objekte, in denen sie klar strukturierte Formsprache mit ästhetischen Wertmassstäben vereint. (tst.) Kurse im Haus zur Mühle, Kappel, jeweils 19 bis 22 Uhr: Mittwoch, 19. September: Stillleben mit der Fülle vom Herbst, Mittwoch, 24. Oktober: Das herbstliche Füllhorn, Mittwoch, 28. November: Türschmuck im Advent, Donnerstag, 29. November: Adventskranz oder Adventsstrecke mit 4 Kerzen, Montag, 3. Dezember: Glanzvolle Inszenierung, Mittwoch, 5. Dezember: Weihnächtliche Spielereien. Infos und Anmeldung unter www.raumgefuehl.ch.

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Quadrille tanzen auf dem Munot Zusammen mit vierzig Kolleginnen und Kollegen bestieg ich den Munot in Schaffhausen, diese grandiose Befestigungsanlage. Dort sollten wir Paare bilden, was relativ schwierig war mit den wenigen Mannen. Ich tat mich mit einer schönen jungen Frau mit grünen Augen, grünem Blüsli und grüner Sonnenbrille zusammen. Wir harmonierten fantastisch, sie als Mann, ich als Frau. Und diesen höfischen Tanz zu lernen da oben auf der wunderschönen Plattform, ach, das war wirklich etwas ganz Einmaliges. Wann im Leben würde ich wieder auf einer Bastille eine Quadrille tanzen? Die Beschreibung dieses Tanzes würde den Rahmen sprengen. Ich sage nur: Am Schluss fassen sich die Paare an den Händen und rennen eine Munotrunde.

Nachhauseweg durch das nächtliche sommerwarme Schaffhausen Tags darauf: Von Diessenhofen liefen wir eine Stunde dem Rheinufer entlang zu einem Rastplatz. Dort wurde geschwommen und grilliert. Dann bestieg ich mit ein paar anderen einen von sechs Weidlingen. In der untergehenden roten Sonne fuhren wir los und liessen uns bis nach Schaffhausen treiben. Wein und Gelächter. Nachhauseweg durch das nächtliche sommerwarme Schaffhausen mit so vielen heimeligen, romantisch beleuchteten Ecken und Plätzen. Aber die Kolleginnen und Kollegen aus Bern, Solothurn und Luzern hörten es gar nicht gern, wenn ich rief: «Ich glaube, Schaffhausen ist die schönste Stadt der Schweiz!» Ute Ruf

Am Donnerstag unterzog sich das CTeam dann einem echten Härtetest, als es in einem Testspiel auf die B-Junioren des FC Davos traf. In einem spannenden Rencontre, welches von Lagerleiter und Neo-Präsident Samy Baumann souverän arbitriert wurde, trotzten die Ämtler den Einheimischen hochverdient einen Punkt ab. Spielerisch führte der FCA die feinere Klinge gegen den körperlich robusteren (älteren) Gegner. Auch die D-Junioren, die von Mauro Angelillo und Manfred Hauptmann trainiert wurden, luden zu einem Freundschaftsspiel ein. Gegen die physisch klar überlegenen C-Junioren des

chenanfang von den Glücksgöttinnen Günther und Samy ausgelost und trugen so klingende Namen wie Bayern München, Juventus Turin, Manchester United, Olympique Lyon und Servette Genf. Als strahlender Turniersieger durfte sich Juventus mit Keeper DomiDie C- und D-Junioren des FC Affoltern im Davoser Trainic Steiner feiern ningslager 2012. (Bild zvg.) lassen – ob trotz einheimischen Fussballclubs setzte es ihm oder wegen ihm sei an dieser Steleine knappe 0:2-Niederlage ab. Für al- le offen gelassen … Die spielerisch le Spieler war es die allererste Erfah- stärkste Equipe mit Manfred Neuer, rung mit dem 11er-Fussball. Die jun- bzw. Hauptmann musste sich mit dem gen FCA-ler heimsten sich aber mit dritten Platz bescheiden. dem couragierten Auftritt viel Respekt und viele Komplimente ein. Für NachZweimal um den «See des Leidens» wuchs ist im FCA fürwahr gesorgt! Der Höhenkurort Davos verfügt mit dem Wolfgangsee über einen maleriAbkühlung im Schwimmbad schen Flecken Landschaft. Diesen Wer viel und schweisstreibend trai- wollte die Lagerleitung der Fussballniert, braucht auch Erholung und Ab- schar selbstredend nicht vorenthalten, kühlung. Diese holten sich die Jungs und so schickte sie diese zweimal nach jedem Nachmittagstraining im frühmorgens um den 4.8 Kilometer Schwimmbad Davos, wo sie sich in die langen See, der von den FCA-Boys kühlen Fluten stürzten oder sich wa- flugs zum «See des Leidens» umgetauft gemutig auf die Sprungbretter wag- wurde. Das hervorragende Küchenten. Die meisten Trainer und Begleiter team Aline und Cyrill Killer päppelten zog es allerdings in das ruhigere Spru- dann unsere Kicker kulinarisch jedelbad. weils wieder auf. Alle Jahre wieder stellt das legenEs wurde so einiges geboten in däre Lagerturnier ein Höhepunkt dar. dieser Davoser Woche. Und so erstaunDie Trainer fungieren in diesem Wett- te es denn nicht, dass die heissen Sombewerb als mehr oder minder sichere mertage im Bünderland wie im Fluge Torhüter. Die Teams wurden zu Wo- vergingen.


Veranstaltungen agenda

Freitag, 31. August Hedingen 20.00: Summer Night Party. Coolstes Outfit wird prämiert. Event Bar Zügig. Bahnhofplatz 15.

Mettmenstetten 20.00: »Maisfäldfäscht» unter dem Motto «Western» mit diversen Attraktionen. Der Festplatz ist signalisiert. Maisfeld bei Felix Meier.

Ottenbach 20.00: Vollmond-Disco mit DJs Anita und Fäbe. Bei schönem Wetter Open-Air mit Aussenbar. Mit separater Cüpli- und Caipirinha-Bar. Bar offen ab 17 Uhr. Güggel-Bar. Rickenbach 3.

Freitag, 31. August 2012

Durch die «Jüdische Meile» Führung mit Dr. phil. Michael Bollag in Zürich Am Mittwochnachmittag, 5. September, sind alle Interessierten eingeladen, zu Fuss und mit dem Tram die «jüdische Meile» zwischen Zürich-Wollishofen und Wiedikon zu erkunden. Unter kompetenter Führung von Dr. Michael Bollag, ehemals Rabbinatsassistent und heute Co-Leiter des Zürcher Lehrhauses (www.Lehrhaus.ch) werden einige der jüdischen Orte, Synagogen und Geschäfte besucht. Man lernt die Unterschiede zwischen orthodoxen, konservativen und liberalen Juden kennen, erfährt viel über jüdische Gebräuche und kommt ins Ge-

spräch mit Gemeindegliedern. Man erfährt viel über die Lebenswelt der Juden heute in Zürich, eine Chance, Vorurteile abzubauen und seine Kenntnisse anderer Traditionen zu erweitern. Ein Zvieri – koscher – in einer jüdischen Gaststätte gehört auch dazu. Die anwesenden beiden Leiter, jüdische und christliche Theologen, stehen Rede und Antwort.

Samstag, 1. September 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. Heute können zusätzlich von 14-16 Uhr der Stollen, der See und das Beizli im Berginnern besichtigt werden. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof und Interessantes aus der regionalen Geschichte. Geöffnet jeden ersten Samstag im Monat. Mehr Infos unter Telefon 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Bergwerksmuseum. Beim Götschihof. Areal Stifung Solvita.

Diese interessante Führung ist erfahrungsgemäss sehr beliebt, deshalb ist eine Anmeldung bei Pfr. Thomas Maurer in Knonau, Tel. 044 767 07 32,

Ottenbach

am 5. September, um 13.30 Uhr vor dem S-Bahnhof Zürich-Wiedikon, Schluss gegen 18 Uhr. 15 Franken für den Imbiss bitte in bar mitbringen.

Dr. phil. Michael Bollag. (Bild zvg.)

päische Gebiete wie Südspanien, Südfrankreich, Griechenland oder Italien. Aus diesen Regionen stammt denn auch eine beachtliche Menge der bei uns verkauften Früchte und Gemüse. Auch die Tierhaltung/Fleischproduktion ist zuweilen mit zweifelhaften Methoden verbunden und führt immer wieder zu kontroversen Diskussionen. Was aber kann man als Konsument zu einer menschen-, umweltund tiergerechten Landwirtschaft beitragen? Die Referentin Wendy Peter, Geschäftsführerin Bioforum Schweiz,

engagiert sich seit Jahren national und international in diesem Bereich. Sie wird einige Produktionsbeispiele und ihre Folgen schildern, aber auch Möglichkeiten aufzeigen, wie Konsumenten bei der Nahrungsmittelproduktion mitbestimmen können. Forum Weltoffenes Knonau, Kathrin Frei-Boerlin, Mitglied Die Impuls-Veranstaltungen werden organisiert vom Verein Forum Weltoffenes Knonau. Mittwoch, 5.

Hausen am Albis 20.00: OpernHausen präsentiert: «L’elisir d’Amore». Oper von Gaetano Donizetti. Musikalische Leitung: Raphael Honegger. Inszenierung: Mengia Caflisch. Infos: www.opernhausen.ch. Reservierungen: tickets@opernhausen.ch. Weberei der Firma Weisbrod-Zürrer. Gegenüber der Grandezza.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki - breites Angebot in guter Qualität. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau. 10.00-17.00: «Maisfäldfäscht» für Familien mit diversen Attraktionen. Der Festplatz ist signalisiert. Maisfeld bei Felix Meier. 20.00: »Maisfäldfäscht» unter dem Motto «Western» mit diversen Attraktionen. Der Festplatz ist signalisiert. Maisfeld bei Felix Meier.

Stallikon 10.00-12.00: Vernissage der Ausstellung «Ordnungen von Zufällen». Bilder und Objekte von Franziska Abu Shibika. Die Künstlerin ist persönlich anwesend. Die Ausstellung dauert bis 6. Oktober. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 911/19.-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr. Während den Schulferien: Di, 1920.30 Uhr. Schulhaus Loomatt. Kunstforum.

Wettswil 14.00: Wettswil-Festival mit diversen Attraktionen. Detaillierte Infos unter www.wettswil-festival.ch. Schulanlage Mettlen.

Sonntag, 2. September Affoltern am Albis 17.00: Kultur am Platz: «Musig us em Amt» mit dem Severini Quartett. Märtkafi ab 16 Uhr geöffnet. Marktplatz.

von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, 044 764 22 04. Reformierte Kirche. Zwinglistube.

Bonstetten Knonau 11.30-13.30: OL für Alle. Besammlung und Anmeldung vor Ort. Hof Duperrex. Uttenberg. Stöckweid. 11.30-13.00: OL für Walker. Besammlung und Anmeldung vor Ort. Hof Duperrex. Uttenberg. Stöckweid.

Mettmenstetten 09.30-16.30: Erntedankfest zum Thema: Reiche Ernte - kein Hunger?! Präsentation von Jugendlichen. Referat und persönliche Stellungnahmen, Singen und Musik, Mittagessen und Zvieri. Mit Kinderund Teenie-Programm. Evang. Missionshaus Güetli. Rossau.

Obfelden 17.30: Kleines Abendkonzert: Jodeln und Alphorn. Nach dem Konzert gemeinsames Abendessen im Restaurant Hirschen. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8.

Wettswil 09.00: Wettswil-Festival mit diversen Attraktionen. Für Unterhaltung sorgen die Partyband Indigo, Oli Beck mit dem Kinderkonzert. Infos unter www.wettswil-festival.ch. Schulanlage Mettlen.

Montag, 3. September Affoltern am Albis 10.00-10.50: Everdance - Paartanz ohne Partner/in. Angebot der Pro Senectute Kanton Zürich. Leiterin: Martin Foster. Anmeldung und Infos: Janine Metzler, Forchstr. 145, 8032 Zürich, Telefon 058 451 51 31 oder sport@zh-prosenecture.ch. werk eins. Werkstrasse 1.

Hausen am Albis 14.30-17.30: Handarbeitsstubete

08.25: Leichte Wandergruppe: Kleine Schifffahrt auf dem Rhein von Stein am Rhein nach Schaffhausen. Anmeldung und Auskunft: Werner Bühlmann, Telefon 044 700 01 92 und Edith Koch, Tel. 044 700 02 93. Bahnhof. Treffpunkt.

Mittwoch, 5. September

Diskussion. Giebelraum. Gemeindehaus.

Donnerstag, 6. September 18.30: Eröffnung der Ausstellung «Sunshine School». Einblick in die Schule Nepals. Die Ausstellung stellt eine Schule für Kinder aus ärmsten Verhältnissen vor. Ein Vergleich zeigt zudem Unterschiede zwischen der 6. Klasse der Sunshine School und derjenigen aus Aeugst am Albis. Weitere Informationen unter www.aeugst-albis.ch. Öffnungszeiten: Mo, 8-11.30/16-18.15 Uhr, Di/Do, 8-11.30 Uhr, Mi, 8-11.30/1416.30 Uhr. Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22.

Affoltern am Albis 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Ausser während den Schulferien. Sporthalle Stigeli. 19.30: Storchenkafi des Spitals Affoltern präsentiert - Kurzvortrag für werdende Eltern zum Thema: «Depressionen nach der Geburt Vorbeugung und Heilung» mit Gunda Wolter, Psychotherapeutin. Jeden ersten Mittwoch im Monat. Im Haus Rigi. Spital. Melchior-Hirzel-Weg 40.

Hausen am Albis 18.00-19.00: Türlersee-Testlauf. Start neben dem Restaurant Erpel. Organisator: Skiclub Hausen. Türlersee. 20.00: OpernHausen präsentiert: «L’elisir d’Amore». Oper von Gaetano Donizetti. Musikalische Leitung: Raphael Honegger. Inszenierung: Mengia Caflisch. Infos: www.opernhausen.ch. Reservierungen: tickets@opernhausen.ch. Weberei der Firma Weisbrod-Zürrer. Gegenüber der Grandezza.

Knonau 20.15: «Nahrungsmittelproduktion - wir bestimmen mit!» - Knonauer Impuls-Veranstaltung. Referat: Wendy Peter, Geschäftsführerin Bioforum Schweiz. Anschliessend

Stallikon Schulhaus Loomatt. Kunstforum: «Ordnungen von Zufällen». Bilder und Objekte von Franziska Abu Shibika. Die Ausstellung dauert bis 6. Oktober. Öffnungszeiten: Mo, 19-20.30 Uhr, Di, 9-11/19.-20.30 Uhr, Mi, 15.30-17 Uhr, Do, 9-11/15.30-17 Uhr, Sa, 10-12 Uhr.

ses Knonau. Die Veranstaltung ist öffentlich.

Aeugst am Albis

Dienstag, 4. September

GeGe-Atelier, Landhusweg 1: George Gessler - 1924-2012: Bilder, Aquarelle, Radierungen und Linol-Holzschnitte - ein einmaliges Kunsterlebnis. Die Ausstellung dauert bis 1. November. Öffnungzeiten: Jedes 1. und 3. Wochenende im Monat von 1012/15-17 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung: Telefon 044 761 83 80 oder 079 731 46 08.

September, 20.15 Uhr, im Giebel des Gemeindehau-

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Selbstgemachte Pasta, italienische, griechische, iranische und Tiroler Spezialitäten, Brot, Früchte, Gemüse, Eier, Käse, Honig, Blumen uvm. Marktplatz. 10.00-16.00: Besichtigung der reichlich ausgestatteten Ausstellung über das alte Affoltern/Zwillikon. Geöffnet jeden 1. Samstag im Monat. Dorfmuseum Affoltern am Albis-Zwillikon. Mehrzweckgebäude. Ottenbacherstrasse 79.

Pegasus Small World (Spielzeugmuseum), Habersaat: «Action-Figuren»: KunststoffFiguren wie Batman, Superman, Spiderman, Terminator, James Bond Jr. usw. Die Ausstellung dauert bis 31. Oktober 2012. Öffnungszeiten: Mi-So, 11-18 Uhr.

erforderlich. Teilnehmerzahl beschränkt. Treffpunkt

Impuls-Veranstaltung zum Thema Nahrungsmittelproduktion

Die Produktion der Nahrungsmittel ist mit vielen unerwünschten Nebenwirkungen verbunden. So werden beispielsweise weltweit gewaltige Mengen Nahrungsmittel verschwendet und vernichtet. In den vergangenen Jahren wurde viel über soziale und ökologische Missstände berichtet. Besonders im Gespräch sind viele euro-

Aeugstertal

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: «Suche nicht draussen». Bilder von Sonnja Eberhard. Die Ausstellung dauert bis 14. Oktober. Öffnungszeiten: Täglich 8-22 Uhr.

Als Konsument bestimmt man mit Zum Thema Nahrungsmittelproduktion findet am kommenden Mittwoch eine weitere Knonauer Impuls-Veranstaltung statt.

Ausstellungen

Kappel am Albis

Wettswil 20.00: Wettswil-Festival - «40erFäscht»: Konzert mit der Schweizer Rockband Callaway und dem legendären Sänger Marc Storace. Infos unter www.wettswilfestival.ch. Schulanlage Mettlen.

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Kindercoiffeuse mit neuen Öffnungszeiten Die MüZe-Kindercoiffeuse Edith Käslin schneidet neu am Freitagmorgen zwischen 9 und 11 Uhr Jungen und Mädchen die Haare. In einem ungezwungenen Rahmen werden die Kinder einfühlsam und kompetent frisiert. Es lohnt sich im MüZe an der Zürichstrasse 136 in Affoltern vorbeizukommen! Vielleicht hat das Mami oder der Papi vor oder nach dem Coiffeur-Termin noch Zeit und Lust auf einen Kaffee? Das MüZe Kafi ist am Freitagmorgen offen und begrüsst alle Gäste herzlich.

Affoltern am Albis 20.15: Jazz am Donnerstag: «Jazz Passengers». Bar offen ab 18.30 Uhr. Reservierungen unter: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 48 66. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Bonstetten 20.15: Bücherabend. Das Team stellt neue Medien vor und offeriert anschliessend einen Apéro. Schulund Gemeindebibliothek.

Infos unter www.mueze-affoltern-am-albis.ch. Anmeldungen direkt an Edith Käslin, Telefon 044 760 49 31 oder 079 350 43 15.

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Sport

Freitag, 31. August 2012

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Zweiter Saisonsieg für Toni Seiler Erfolgreiches Wochenende für den Bonstetter auf dem Lausitzring «Der Lausitzring hat uns bisher immer Glück gebracht», freute sich Toni Seiler am Sonntag nach dem ADAC GT Masters-Rennen auf der Rennstrecke bei Dresden. In seiner Callaway CompetitionCorvette Z06.R GT3 fuhr er gemeinsam mit Teamkollege Frank Kechele zu seinem zweiten Saisonsieg in der Amateurwertung.

und übergab die gelbe Corvette auf Rang 23 liegend an Frank Kechele, bevor der die starke Aufholjagd nach Elektronikproblemen nicht fortsetzen konnte. «Ein Problem mit der Drosselklappe, teilweise nahm der Motor nur zu 60% Gas an», berichtete Kechele. Die magere Ausbeute am Samstag war so nur ein siebter Rang bei den Amateuren und ein 21. Gesamtrang.

Der insgesamt 19. Sieg von Toni Seiler in der Amateurwertung des ADAC GT Masters war das Ergebnis harter Arbeit. Am Trainingsfreitag holte Seiler und Kechele ein ähnliches Problem ein, wie beim Rennen zuvor auf dem Red Bull Ring. Ein Riemen am Motor war gerissen. Das Callaway-Team kam dem Problem auf die Spur. Dennoch, knapp bemessene Trainingszeit ging verloren. Im ersten Rennen arbeitete sich Seiler nach dem Start gut nach vorn

Auf der Zielgeraden wurde es nochmals eng Problemlos verlief dann allerdings das Rennen am Sonntag. Kechele fuhr die Corvette zeitweise auf Rang fünf nach vorn. Nach dem Fahrerwechsel verlor Seiler einige Positionen, lag aber auf dem zweiten Rang in der Amateurwertung. Kurz vor dem Rennende übernahm Seiler dann die Spitze in der Amateurwertung, als der führende Porsche nach Bremsproblemen in den Kies rutschte und fuhr auf dem 13. Ge-

samtrang zum zweiten Saisonsieg in der Amateurwertung. Auf der Zielgeraden wurde es für Seiler allerdings nochmals eng, denn der zweitplatzierte Aston Martin kam dem Schweizer bedrohlich nah, Seiler überquerte die Ziellinie knappe 0,6 Sekunden vor dem Aston Martin. «Der Aston Martin hat in den letzten Runden mit grossen Schritten aufgeholt. Ich musste mich sehr anstrengen, um noch als Sieger über die Ziellinie zu fahren», sagte Seiler nach dem Rennen. «Das Callaway-Team hat an diesem Wochenende wieder perfekte Arbeit geleistet. Nach zwei Tagen, an denen uns die Technik etwas geärgert hat, hatten wir heute ein problemloses Rennen und wurden mit einem guten Resultat belohnt. Nur etwas Schade, dass wir am Freitag etwas Trainingszeit durch die Technik verloren haben, denn gerade als Amateurfahrer ist man in dieser harten Meisterschaft auf jede Sekunde im Auto angewiesen.»

Podestrang gefestigt

Die Callaway Competition-Corvette Z06.R GT3 fährt der Konkurrenz davon.

In einer zweiten, von Toni Seiler Racing und Callaway Competition eingesetzten Corvette Z06.R GT3 fuhren der Schweizer Remo Lips und Frank Schmickler in beiden Rennen auf Rang 20. Lips wurde in beiden Läufen auf Rang fünf bei den Amateuren gewertet. Der zweifache Amateurchampion Toni Seiler festigte mit dem zweiten Saisonsieg bei den Amateuren bei vier noch ausstehenden Rennen seinen dritten Rang im Amateur-Championat. Remo Lips liegt in der Amateurwertung auf Rang acht. Das vorletzte Rennwochenende der Saison 2012 findet vom 14. bis 16. September auf der Grand-Prix-Strecke des Nürburgrings statt.

Freudensprung ganz oben auf dem Podest: Toni Seiler. (Bilder zvg.)

Dorfstafette des DTV Hedingen: Gibt es eine Fortsetzung? Die Premiere am Dorffest war ein voller Erfolg Vergangenen Samstagnachmittag, 25. August, fand während des Strassenfests in Hedingen die vom Damenturnverein Hedingen organisierte Dorfstafette statt. Trotz des angesagten schlechten Wetters war die Stafette, an der vor allem Kinder der Mittel- und Unterstufe teilnahmen, ein Erfolg. ................................................... von lisa stähli Bis drei Tage vor dem Event sah es für die Organisatorinnen vom DTV Hedingen eher schlecht aus: die Wetteraus-

sichten zeigten Regen an und noch hatten sich kaum Teilnehmer angemeldet. Doch wie so oft kommen Anmeldungen auf den letzten Drücker und so war am Samstagmorgen mit 15 angemeldeten Teams wenigstens eine Sorge aus dem Weg geräumt. Die meisten Teams hatten sich in der Kategorie Mittelstufe angemeldet, einige in der Kategorie Unterstufe und drei Teams in der Plauschkategorie. Nur in der Kategorie Oberstufe gab es bis dahin keine Anmeldungen. Kurz bevor die Stafette dann aber um 16.10 Uhr gestartet wurde, kam dann noch eine Anmeldung in der Kategorie Oberstufe rein, wodurch man dann

kurzerhand diese mit der Plauschkategorie zusammengelegt hat.

Graue Wolken - kein Regen Nach dem Fahrzeugcorso, der etliche Zuschauer angelockt hatte, machten sich die fleissigen Helferinnen des DTV Hedingen ans Aufbauen der Dorfstafette auf der Hauptstrasse. Die Signalkegel für den Trottinettslalom, das Konstrukt mit den PET-Flaschen für den Wassertransport und Übergabe-, Start- und Ziellinie – alles musste so schnell wie möglich auf die für den Verkehr gesperrte Strasse. Gleichzeitig wurden die aufgeregten Teilnehmer

über den Ablauf der Stafette informiert, Startnummern verteilt und die erste Serie konnte auch sofort gestartet werden. Einzig die grauen Wolken, die aufgezogen waren, konnten dem Gelingen der Stafette nun noch im Weg stehen.

Stafette für Jung und Alt Die Teilnehmer und Teilnehmerinnen legten sich mächtig ins Zeug und eine Serie nach der anderen konnte gestartet werden. Den besten Lauf lieferte eine Mannschaft in der Kategorie Plausch mit 3 Minuten 23 Sekunden ab, doch auch viele Kinder beendeten

die Stafette schneller als erwartet. Alles verlief so reibungslos, sogar der Regen trat erst nach dem letzten Zielläufer ein und die gesamte Stafette ging trocken über die Bühne. Während die Teilnehmer der letzten Serie ihr verdientes Finisher-Shirt empfingen und gleich überzogen, waren die Helferinnen bereits mit dem Abbau beschäftigt. Innert kürzester Zeit war das ganze Material von der Strasse weg und nur noch die mit Kreide gezogenen Start- und Ziellinien sowie die vielen Kinder in den violettgrünen T-Shirts erinnerten an den Anlass. Zwischen dem Ende der Stafette und der Rangverkündigung, und während dem die Flieger am Himmel hoch über Hedingen ihr Können unter Beweis stellten, begann es dann doch noch zu regnen und auch die Kreidelinien verschwanden. An der Rangverkündigung – ebenfalls ohne Regen – versammelten sich noch einmal alle Teilnehmer, um ihre verdienten Preise abzuholen. Nebst Restaurantgutscheinen und Sportartikeln von Gubler Sport wurde der grösste Teil der Preise von der Raiffeisen-Bank in Affoltern gesponsert. Die Teilnehmer freuten sich über die Preise und das Organisationskomitee war froh, dass trotz einiger Stolpersteine am Ende alles gut gegangen war, und überlegt sich nun sogar, diesen Anlass zu einem späteren Zeitpunkt wieder durchzuführen. Ranglisten und Fotos unter

Strahlende Gesichter auf dem Podest der Hedinger Dorfstafette. Der Damenturnverein denkt derweil bereits über eine zweite Auflage nach. (Bild zvg.)

http://dorffest.dtvhedingen.ch.


Sport

Freitag, 31. August 2012

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Ämtler schnell und fehlerlos Reiter in Dietikon und Horgenerberg Seit vielen Jahren starten die Juniorinnen des RV Birkenhof mit viel Erfolg am Juniorenspringen in Dietikon. Dieser ebenfalls von Junioren organisierte Anlass fand auf dem Springplatz der Reitgesellschaft Limmattal statt. Im ersten Springen siegte Pascal Wüthrich mit Celsis, knapp auf den zweiten Platz verwiesen wurde Lea Becker mit Amor, gute Dritte wurde mit Uberon Nina Hungerbühler. Das zweite Springen wurde mit einem Stechen ausgetragen, zweimal Null und Bestzeit für Rowena Schnorf mit dem 20jährigen Eiben, auch hier belegten die Teilnehmer vordere Klassierungen. Schon werden Pläne geschmiedet, wer nächstes Jahr mit welchem Pferd starten darf.

Sieg für Carole Streich, Sabine Taxer wurde Zweite Reto Studer, Obmann der 1. Schweizer Hölzler-Meisterschaft, berät mit den Kunstschmieden Moritz Häberling (Mitte) und Schriftenspezialist Urs Benz (rechts), wie der künftige Wanderpreis des Titelkampfes zu beschriften ist. (Bild Martin Platter)

1. Schweizer Hölzler-Meisterschaft in Kappel «Adler» wird am 8. September zum Nabel des Zündholzspiels Es ist immer wieder erstaunlich, welche Ideen zu fortgeschrittener Stunde in Gasthäusern ersonnen werden. Und welche alten Traditionen wieder Auferstehung feiern. Im Kappeler Restaurant Adler ist es das «Hölzle». Die Szene hätte sich so auch am Rütlischwur abspielen können. Sechs Männer sitzen mit verschworenem Blick um einen Tisch und strecken sich eine Faust entgegen. Die zweite Hand ist unsichtbar unter dem Tisch. Einer sagt eine Zahl zwischen Null und 18. Alle anderen müssen eine andere Ziffer nennen. Der, der die exakte Anzahl Zündhölzer in den Fäusten der Männer richtig errät, gewinnt und darf die Runde verlassen. Der, der zuletzt noch dasitzt, hat verloren. «Hölzle», nennt man das. «Ein typisches Kneipenspiel», wie es Reto Studer, Obmann der ersten Meisterschaft am 8. September im Restaurant Adler

in Kappel, nennt. «Das macht sehr viel Spass und ähnelt ein wenig dem ‹Chicken›, jenem Würfelspiel, bei dem man ebenfalls eine Ansage macht, die dann gewürfelt werden muss.»

Idee aus bierseliger Laune Die Idee dazu ist in bierseliger Laune entstanden. «Am Tisch prahlte einer die ganze Zeit, er sei der Meister im Hölzle. Da haben wir kurzerhand beschlossen, bei einer ‹Schweizer Meisterschaft› herauszufinden, ob dies tatsächlich stimmt», erklärt Studer lachend. «Adler»-Wirtin Renata Schönbächler musste nicht lange überredet werden. Sie hat ein würdiges und attraktives Meisterschafts-Programm auf die Beine gestellt, das übers reine Spielen hinausgeht. Im reellen Unkostenbeitrag von 30 Franken pro Person sind das Nachtessen und sogar noch eine Abendunterhaltung inbegriffen. Ab 14.30 Uhr treffen die «Athleten» ein; um 15 Uhr be-

ginnt die Meisterschaft. Die Teilnehmerzahl ist allerdings auf 40 Personen beschränkt. «Uns ist bewusst, dass das Kontingent alleine durch die Stammgäste rasch ausgeschöpft sein wird. Absagen gibt es jedoch immer. Es gilt deshalb, sich so rasch wie möglich anzumelden», rät Studer, dem die erste Schweizer Hölzler-Meisterschaft sichtlich Spass macht. Mit sechs weiteren Kollegen akquiriert er seit Tagen eifrig Naturalpreise für jeden Teilnehmer, denn letztlich soll niemand leer ausgehen. Zusammen mit dem Uerzliker Kunstschmied und dessen Schriftenspezialist Urs Benz hat er auch den Wanderpreis des Titelkampfes gestaltet, der für den Sieger bestimmt ist. Es ist, wie könnte es anders sein, ein überdimensionales Zündholz. (map.) Anmeldungen an Renata Schönbächler, Telefon 044 764 18 40 oder Mail restaurant.adler@datazug.ch.

Im Horgenerberg fand eine Kombinierte Prüfung und ein Derby statt. Nach einem Jahr Verletzungspause konnte Sabine Taxer den bewährten Lester zum ersten Mal wieder vorstellen. Und sie präsentierten sich hervorragend, auf dem tollen zweiten Platz nach der Dressur erreichten sie beim Springen den 5. Platz und wurden nur von Karin Döll mit Falco auf den Ehrenplatz verwiesen. Das Derby ist eine Geländeprüfung über 18 Natursprünge, Gräben und Talu. Erschwerend ist die Tatsache, dass es auch fallende Hindernisse zu überwinden gilt. Über 1400 Meter werden Reiter und Pferd sehr geprüft. Carole Streich mit Tzadamas löste die Aufgabe am schnellsten und ohne Fehler. Dieser Sieg bedeutet der jungen

Am Samstag trifft der FC Wettswil-Bonstetten im Zürcher Derby auf den SV Höngg, welchen man vor einem Monat im Cup bezwungen hat. Die Zürcher scheinen sich nach einem schwachen Saisonstart langsam zu finden.

YB: zwei Buchstaben elektrisieren das Säuliamt – Teil 2

Nach drei Niederlagen in Folge, nach dem Cup-Out gegen den FCWB unterlag man auch im Championat zweimal, fand Höngg auf die Erfolgsspur zurück. In Balzers gewann man 2:1 und konnte sich so etwas vom Tabellenende lösen. Die grössten Probleme zeigten die Stadtzürcher vor allem in der Offensive. In den Spielen war man meist ein ebenbürtiger Gegner, vor dem Tor jedoch zu harmlos und musste die Punkte so jeweils dem Gegner überlassen. Erklärtes Ziel Hönggs ist es, heuer den Klassenerhalt zu schaffen und dabei weniger zittern zu müssen, als dies zuletzt der Fall war und man nur aufgrund der Neuausrichtung der ersten Liga in eine Promotionsgruppe und drei Classic Gruppen nicht tauchte. Nebst den bekannten Gesichtern wie Dösegger und Dupovac, gilt es auf die Neuerwerbung Roduner zu achten, welcher zuletzt gegen Balzers für beide Höngger Tore verantwortlich zeichnete. Gegen den Aufsteiger aus dem Säuliamt strebt Höngg einen Sieg an, denn nur drei Punkte verbessern die aktuelle Lage der Zürcher wesentlich. Um die aktuell gute Position im Mittelfeld zu wahren, täte dem FCWB natürlich ein weiterer Punktgewinn

................................................... von andreas wyniger Im Wettswiler Moos stehen grosse Bauarbeiten bevor. Für das Cupspiel gegen YB werden verschiedene Tribünen erstellt, welche Platz für maximal 3000 Zuschauer bieten werden. Es sind VIP-Tickets mit einem Sitzplatz in der Tribünenmitte, einem Stehlunch mit reichhaltigem Apéro vor dem Spiel und während der Pause sowie einem reservierten Sitzplatz bei der dem Match anschliessenden Pressekonferenz im Festzelt für 75 Franken zu kaufen. Normale Sitzplatztickets sind zu 44 Franken und Stehplätze für 22 Franken (1. Kat.) und 16.50 Franken (2. Kat. Hinter dem Tor) erhältlich. Für Jugendliche unter 16 Jahren gelangen

Ein echtes «who is who» im Aufgebot von YB Die Mannschaft der Young Boys präsentiert Namen, welche gar international bekannt und gefragt sind. So steht die Nr. 2 der Schweizer Fussballnati, Marco Wölfli im Tor der Berner. Weitere Grössen mit Einsätzen in Nationalmannschaften sind Alain Nef, Moreno Costanzo, Christian Schneuwly und Christoph Spycher für die Schweiz. Zudem Ojala (Finnland), Silberbauer (Dänemark), Farnerud

(Schweden) und Doubai (Elfenbeinküste). Zwar nicht Nationalspieler, aber trotzdem der Star der Mannschaft ist sicher der ehemalige GC-Stürmer Raul Bobadilla. Mit Martin Rueda sitzt seit dieser Saison ein bekannter Trainer auf der Bank, welchem es zur Überraschung aller Experten zuletzt gelang, das schwach dotierte Lausanne in der Super League zu halten. Interessant ist zudem, dass Rueda einst Juniorentrainer der FCWB-Fanionteamspieler Nico Buchmann und Yann Schlüchter bei GC war. Nebst Cup und Meisterschaft sind die Berner auch in der Europa-League vertreten und wollen auch dort für Furore sorgen. Namen und Klasse, welche einen Besuch des grossen Spiels vom 15. September für alle Fussballfans der Region zu einem absoluten Muss werden lassen. Die Anzahl der Plätze ist beschränkt und ein Ticketkauf ist deshalb sehr rasch zu empfehlen. Am Dienstag folgen Infos über den genauen Ablauf der Partie und das grosse und interessante Rahmenprogramm zu diesem Fussball- und Dorffest.

Auszug aus der Rangliste: Juniorenspringen Dietikon: Wertung A. 1. Pascal Wüthrich mit Celsis, 2. Lea Becker mit Amor,3. Nina Hungerbühler mit Uberon, 5. Rowena Schnorf mit Eiben, 9. Tamara Trost mit Lumen. Wertung A mit Stechen. 1. Rowena Schnorf mit Eiben, 5. Nina Hungerbühler mit Uberon, 6. Lea Becker mit Amor, 7. Tamara Trost mit Lumen, 9. Pascal Wüthrich mit Celsis.

Der FCWB vor dem Derby in Höngg

Spycher, Farnerud und Bobadilla Stehplatzbillette zu 11, bzw. 6 Franken in den Verkauf. Junioren des FCWB, welche in rotschwarzer Kleidung erscheinen, erhalten Gratiszutritt zur Sirup-Kurve. VIP-Karten können ab sofort bei Stephan Zollinger (spiko@fcwb.ch) bestellt werden. Alle übrigen Billette sind über Internet unter www.ticketportal.ch oder an SBBund Postschaltern ebenfalls ab sofort zu beziehen. Der FCWB weist ausdrücklich darauf hin, dass Tickets nur auf diesen Wegen erhältlich sind und die Anzahl beschränkt ist!

Amazone sehr viel, hatte sie sich doch erst im letzten Moment für eine Teilnahme entschieden.

Ein Unentschieden als Minimalziel

................................................... von andreas wyniger

Für das Topspiel des Jahres zwischen dem FCWB und YB können ab sofort Tickets gekauft werden. Heute geht es darum, welch grosse Namen das heutige YB zu einem der attraktivsten Gegner der Schweiz machen.

Die Ämtler wurden gleich mehrfach ausgezeichnet. (Bild zvg.)

gut. «Mit dem X könnten wir sicher gut leben, trotzdem wollen wir versuchen wiederum einen Dreier einzufahren und uns im oberen Tabellentableau festsetzen» geht der Trainer des Ämtler Erstligisten Martin Dosch offensiv an die nächste Aufgabe heran. Hoffentlich zum letzten Mal muss er dabei wiederum auf zahlreiche Spieler wie Popov, Makuka und Gjergji verzichten, während eventuell Bonnemain zu einem Comeback kommen könnte. Schlecht sieht es dagegen bei Tastemel aus, welcher wahrscheinlich die ganze Vorrunde ausfallen wird. «Ich bin beeindruckt, wie meine Mannschaft diese Absenzen wegsteckt und es gelingt, praktisch mit dem identischen Team wie zu 2.-Liga-Zeiten nun eine Liga höher abzuschneiden», freut sich Dosch über die Weiterentwicklung seiner Spieler. Gegenüber dem Winterthur-Spiel gilt es, das Defensivverhalten zu verbessern. «Da müssen wir cleverer sein, jeder einzelne Spieler muss besser nach hinten mitarbeiten und dem Gegner weniger Raum zur Entfaltung lassen als zuletzt», merkt der FCWB Übungsleiter an. Kickoff auf dem Hönggerberg ist am Samstag um 16 Uhr und es ist zu wünschen, dass die Ämtler Mannschaft dabei von vielen Fans vor Ort unterstützt wird. Weitere Spiele: Freitag, 20 Uhr: Senioren - Team Herrliberg-Küsnacht; Samstag, 11.45 Uhr: Altstetten - Jun. Ca, 12 Uhr: Birmensdorf - Jun. Eb und Jun. Dc - Uitikon, 14 Uhr: Jun. Cb - Red Star, 14.15 Uhr: Wollerau - Jun. Ec, 16 Uhr: SV Höngg - FCWB 1, 17 Uhr: Republika Srpska - Veteranen; Sonntag, 10.15 Uhr: Birmensdorf - FCWB 2, 12 Uhr: Wädenswil Jun. A2, 14 Uhr: Niederweningen - Jun. A1.


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Chefarzt, Klinik für Urologie, Stadtspital Triemli, Zürich Leitender Arzt, Urologische Klinik, Kantonsspital Luzern und Urologischer Konsiliararzt, Kantonales Spital Sursee-Wolhusen Oberarzt, Urologische Klinik, Universitätsspital Zürich Assistenzarzt, Urologische Klinik, Kantonsspital Aarau Assistenzarzt, Urologische Klinik, Universitätsspital Zürich Assistenzarzt, Chirurgische Klinik, Kantonsspital Luzern Assistenzarzt, Chirurgische Abteilung, Kantonsspital Uri, Altdorf Medizinstudium, Universität Zürich

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zur Aargauer Ottenbach-«Umfahrung»! Die Aargauer können ihre Verkehrsfragen allein, ohne uns Zürcher, lösen. Niemand will eine 6-spurige Autobahn A4 durchs schöne Säuliamt. 130 000 andere Zürcher Kinder gehen ebenfalls sicher zur Schule. Wegen des Umwegs bleiben die Lastwagen auf der Obfelder Dorfstrasse. Und die Obfelder selber fahren ebenfalls nur auf ihrer Dorfstrasse.

Komitee Aargauer Ottenbach-«Umfahrung»: NEIN! Affoltern a. A. und Muri AG Postkonto 60-187741-0 IBAN: CH310900000060187741-0 Wir haben keine Fr. 200 000.– Steuergelder! Ihre Spende ist nötig, – danke!


Extra

Kinder sollen lernen, mit Geld umzugehen Geld im Sack allein führt noch nicht zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Geld. Pro Juventute bietet Eltern Tipps an für den Umgang mit Sackgeld, fordert eine umfassende Vermittlung von Finanzkompetenz und stellt Schulen entsprechende Module zur Verfügung. Die Verfügbarkeit von Taschengeld allein führt noch nicht dazu, dass Jugendliche verantwortungsvoll mit ihrem Budget umgehen. Stephan Oetiker, Direktor Pro Juventute: «Es ist wichtig, dass Eltern mit ihren Kindern verbindliche Vereinbarungen treffen, wenn es um Sackgeld geht. An diese Abmachungen müssen sich dann beide Seiten halten.» Folgende Tipps gibt Pro Juventute für den Umgang mit Taschengeld: – Pünktlich zahlen und ohne dass das Kind dazu auffordern muss. – Taschengeld gibt es auch, wenn das Kind nicht brav gewesen ist, denn es wird ja nicht für sein Wohlverhalten bezahlt, sondern bekommt das Geld, um den Umgang damit zu lernen. – Das Kind darf selber entscheiden, wofür es sein Geld ausgibt, und muss den Eltern keine Rechenschaft darüber ablegen. – Keine Vorschüsse geben, sondern mit dem Kind besprechen, weshalb es schon wieder pleite ist und wie das in Zukunft vermieden werden könnte. – Nicht vom Kind verlangen, dass es sein gesamtes Taschengeld in den Sparstrumpf steckt.

Freitag, 31. August 2012

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volg-rezept

Vermisstmeldung

Pilze auf Nudeln

Bronzeskulptur Säulibrunnen: Kulturgut vom ganzen Bezirk Seit Juli wird die Bronzeskulptur «Säulibrunnen» von Frédéric Schmied, platziert auf dem Brunnen an der Oberen Bahnhofstrasse, vermisst. Gestohlen wurde Kulturgut nicht nur von Affoltern, sondern vom ganzen Bezirk. Kulturgut, das an den Kosenamen unseres Bezirkes erinnert. Wie kam das Knonauer Amt zu diesem Übernamen? In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts war es im Kanton Zürich mit der Schweinezucht gar nicht gut bestellt. In den Kantonen Zug und vor allem Luzern aber hatte man die besten Schweine weit und breit. Da war es naheliegend, dass die Bauern im Knonauer Amt sich Schweine aus der Innerschweiz besorgten. Sie waren nun wieder in der glücklichen Lage, gute Tiere züchten zu können. Mit dem Verkauf der gemästeten Schweine in der Stadt Zürich liess sich gutes Geld verdienen. Dass die Schweine mit dem guten Fleisch aus der Gegend zwischen Reuss und Albis kamen, wurde stadtbekannt, und unseren Bezirk wurde in der Stadt Zürich zum – positiv gemeinten – «Säuliamt» (Quelle: Dr. Otto Wettstein, Heimatkunde des Kantons Zürich, 1913 Zürich).

Pilze auf Nudeln. (Bild zvg.) Für 4 Personen Salz, Pfeffer aus der Mühle 400 g Teigwaren, z.B. breite Nudeln 400 g Pilze, geputzt 1 EL Bratbutter 1 Knoblauchzehe 4 Thymianzweige 360 g Crème fraîche

Zubereitung 1. Viel Wasser aufkochen und salzen. Teigwaren darin al dente kochen. Inzwischen die grossen Pilze vierteln oder halbieren. Bratbutter in beschichteter Bratpfanne erhitzen, die Pilze darin rundum braten. 2. Knoblauch direkt dazupressen, Thymianblättchen von Zweigen streifen, beigeben und kurz mitdünsten. Crème fraîche dazugeben und alles erhitzen. Nudelwasser abgiessen, Nudeln in Tellern anrichten und die Pilze daraufgeben. – Zubereitung ca. 30 Minuten.

Finanzkompetenz ist gefragt

Immer am 1. Samstag des Monats

Gemäss der neuen Studie zu Jugendverschuldung in der Schweiz von Intrum Iustitia verschulden sich junge Menschen zwischen 18 und 25 viel öfter als ältere Menschen. Und je jünger jemand in die Schuldenspirale gerät, umso eher bleibt er darin gefangen. Pro Juventute fordert daher den verstärkten Einsatz von Lehrmodulen zur Jugendverschuldung an Schulen und stellt altersgerechte Finanzkompetenz-Module zur Verfügung. Denn für die Förderung der Finanzkompetenz und die Prävention von Verschuldung in späterem Alter braucht es frühe, alters- und stufengerechte, sich wiederholende Vermittlung. Die Stiftung bietet mit Pro Juventute Kinder-Cash und Pro Juventute Potz Tuusig Lehrmodule für 4- bis 12-jährige zum Erlernen eines verantwortungsbewussten Umgangs mit Konsum. (pd.)

Kulturgut wird im Dorfmuseum gesammelt. Vielfältig sind die Objekte und Fotos, die dort eingesehen werden können, zum Beispiel morgen Samstag, 1. September. Das Museum ist nämlich jeweils am 1. Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon

gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG)

gedankensprünge

ratgeber

Vorsorge

Kündigung wegen grosser Sanierung?

Tipp Seit Juli ist sie aus dem Affoltemer Dorfbild verschwunden: Die Bronzeskulptur «Säulibrunnen» von Frédéric Schmied. (Bild zvg.)

Eierschwämmli, Champignons oder gemischte Pilze verwenden. Oder getrocknete Steinpilze verwenden. Einweichzeit auf Packung beachten.

Dorfmuseum Affoltern am Albis / Zwillikon, Geöffnet Samstag, 1. September von 10 bis 16 Uhr. Kontakt: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli).

Lamm-Bonbons Unfälle wollen wir verhindern Spricht Mutter Vorsicht zu den Kindern Darum tragt ihr, das kann nicht schaden Schwimmwesten auch beim Sonnenbaden Martin Gut

wetter

bauernregel

«Wenn St. Ägidius (1. September) bläst ins Horn, so heisst es, Bauer säe dein Korn.»

................................................... von alexandra imhof* Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus mit acht Wohnungen. Der Vermieter hat uns nun mitgeteilt, dass er beabsichtige, die gesamte Liegenschaft zu renovieren, und dass sämtliche Mieter per Ende März 2013 die Kündigung erhalten würden. Geplant ist, dass die Leitungen saniert werden und in sämtlichen Wohnungen Küche und Bad erneuert werden. Ist eine solche Kündigung zulässig? Was ist wenn ich bis Ende März 2013 keine neue Wohnung gefunden habe? Grundsätzlich ist eine Kündigung des Mietverhältnisses gültig, sofern sie nicht gegen Treu und Glauben verstösst, d.h. sie darf nicht ohne objektives, ernsthaftes und schützenswertes Interesse erfolgen. Zum Thema umfassende Sanierungen hielt das Bundesgericht in einem Entscheid aus dem Jahr 2008 fest, dass es einem legitimen Interesse der Vermieterschaft entspreche, ein Mietverhältnis aufzulösen, um die Arbeiten für eine umfassende Renovation nach dem Auszug der Mieterschaft rasch und kostengünstig zu erledigen, anstatt eine länger dauernde Renovationsphase mit entsprechenden Mietzinsreduktionen in Kauf nehmen zu müssen. Es steht dem Vermieter also frei, ob er die Sanierung der Liegenschaft im vermieteten oder leerstehenden Zustand durchführen will. Entscheidend ist dabei nicht, ob es theoretisch möglich wäre, während den Sanierungsarbeiten im Mietobjekt zu verbleiben. Massgebend ist einzig, ob die Sanierungsarbeiten durch die Benutzung des Mietobjekts tangiert

werden und zu einer Verzögerung bzw. Verteuerung führen. Der Vermieter muss ein konkretes und aktuelles Kündigungsinteresse glaubhaft machen. Eine Kündigung auf Vorrat – Alexandra Imhof. ohne dass ein konkretes Sanierungsprojekt vorliegt – wäre missbräuchlich. Im Übrigen müssen die geplanten Sanierungsarbeiten umfassend sein. Wenn es sich lediglich um untergeordnete Modernisierungsarbeiten handelt (wie z.B. beim Streichen von Wänden oder blossen Aussenrenovationen) liegt kein schützenswertes Interesse des Vermieters vor. Ich würde Ihnen empfehlen, beim Vermieter abzuklären, ob tatsächlich bereits ein konkretes Projekt vorliegt. Sollte dies der Fall sein, sind die Chancen gross, dass die Kündigung wahrscheinlich als gültig beurteilt wird, da es sich gemäss Ihren Schilderungen um eine umfassende Renovation zu handeln scheint. Sie könnten jedoch innert 30 Tagen seit Erhalt der Kündigung bei der zuständigen Schlichtungsbehörde in Mietsachen eine Erstreckung des Mietverhältnisses verlangen, wenn Sie persönliche Härtegründe geltend machen können. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. E-Mail: info@kanzlei-imhof.ch oder schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten.

Lamm-Bonbons. (Bild zvg.) Zutaten für ca. 10 Stück 1 Glas Artischocken Salz, Pfeffer aus der Mühle ¼ Lauch 1 Blätterteig, rechteckig ausgewallt 2 Lammnierstücke, ca. 460 g Senf ½ TL Thymianblätter 1 Ei, verquirlt

Zubereitung 1. Artischocken abtropfen lassen. Viel Wasser aufkochen, salzen. Lauchblätter kurz blanchieren. Herausnehmen, kalt abschrecken. Auf Haushaltpapier auslegen. 2. Ofen auf 200° C vorheizen. Teig in 10 Quadrate schneiden. Aus dem Fleisch 10 Portionen schneiden und mit Senf und Thymian einreiben. Mit Salz und Pfeffer würzen. Jedes Fleischstück zusammen mit Artischocken in Lauch einwickeln. Auf die Teigmitte platzieren, Teigränder mit Wasser einpinseln, Teig von links und rechts über Füllung legen und die Enden zu Bonbons drehen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen. 3. Mit Ei einstreichen und in der Ofenmitte ca. 20 Min. backen. Herausnehmen und heiss oder lauwarm als Apéro servieren. – Zubereitung ca. 25 Minuten und ca. 20 Minuten backen


Veranstaltungen

Wasserversorgungs-Genossenschaft Affoltern am Albis Wegen einer angekündigten Anfechtung der Beschlüsse der ordentlichen Generalversammlung vom 11. Mai 2012 hat der Vorstand beschlossen, anlässlich einer ausserordentlichen Generalversammlung die damaligen Entscheide bestätigen zu lassen.

Ausserordentliche Generalversammlung Mittwoch, 26. September 2012, um 19.30 Uhr im Saal der evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Zürichstrasse 94, 8910 Affoltern am Albis Traktanden: 1. Appell 2. Wahl der Stimmenzähler Anträge Camenisch-Marending – Änderung der Traktandenliste – Ersetzen des Appells durch Erhebung der Stimmberechtigten – Wahl eines Tagespräsidenten 3. Jahresbericht 2011 4. Jahresrechnung 2011 5. Entlastung des Vorstandes 6. Budget 2012 7. Anträge Camenisch-Marending – Wahl einer Geschäftsprüfungskommission – Grundstück Jonental/Liegenschaft Zürichstrasse 98 Antrag Stiftung Schule Tägerst: Bauland Jonental im Baurecht 8. Beschaffung eines neuen Lecküberwachungssystems – Antrag C-M Lecküberwachungssystem 9. Erneuerung Versorgungsleitungen im Jahr 2013 10. Erneuerung der Statuten – Antrag C-M Erneuerung Statuten 11. Wahl einer Revisionsstelle 12. Erneuerung der Tarifordnung – Antrag C-M Tarifordnung 13. Verschiedenes Türöffnung 19.00 Uhr Es findet eine Eintrittskontrolle statt. Genossenschafter müssen sich ausweisen können. Vertreter haben eine gültige Vollmacht vorzuweisen. Die Unterlage und Anträge zur Versammlung können ab 14. September 2012, jeweils von 10.00 bis 11.30 Uhr (nur an Werktagen), bei der Geschäftsstelle der Wasserversorgung, Zürichstrasse 98, abgeholt werden. Affoltern am Albis, im August 2012

Der Vorstand

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069_2012  

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