Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 66 I 166. Jahrgang I Dienstag, 21. August 2012

Neues Schulhaus

Vereinigung

Ausstellung der Projekte eines Architekturwettbewerbs in Bonstetten. > Seite 3

Einheitsgemeinde in Knonau: Gemeinderat und Schulpflege sind sich einig. > Seite 3

-

Spektakel Viele Schaulustige beim nächtlichen Brückeneinbau in Bonstetten. > Seite 7

Schweizer Doppelsiege in Mettmenstetten

Schulbeginn Eintritt in die Primarschule – für viele Kinder ein einschneidendes Erlebnis. > Seite 7

-

«Gastgeber Gottes» Festlicher Gottesdienst und Jubiläums-Apéro für zwei SigristEhepaare in Kappel . > Seite 8

Wohnqualität oder Einkaufsmeile?

FIS Freestyle Masters im Jumpin bei Traumwetter Bei wahrem Traumwetter und hochstehenden Konkurrenzen mit Wettkämpfenden aus fast allen bekannten Freestyle-Nationen ging das diesjährige FIS Freestyle Masters am Sonntag im Jumpin, Mettmenstetten, über die Schanzen. Grund zum Jubeln für das erfreulich zahlreich aufmarschierte Publikum brachte das Finale der Damen, das mit einem Schweizer Doppelsieg endete: Tanja Schärer siegte vor Nadja Leuenberger und zwei Weissrussinnen. Die Athleten aus dem osteuropäischen Binnenland siegten dagegen bei den Herren mit Anton Kushnir. Zweiter in der sehr gut besetzten und hochklassigen Konkurrenz wurde der Ämtler Andreas Isoz. Einen weiteren Schweizer Doppelsieg gab es bei den Junioren, bei denen Nico Unternährer vor Noé Roth und dem Deutschen Felix Neidhart siegreich war, wogegen bei den Juniorinnen der Sieg an die Engländerin Elodie Wallace ging. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 19

-

Eine Bürgerinitiative verlangt die Verbannung von Grossverteilern im Wettswiler Industriegebiet. Der Entscheid zwischen der Initiative und dem Gegenvorschlag des Gemeinderates wird den Wettswiler Bürgerinnen und Bürgern an der ausserordentlichen Gemeindeversammlung am Montag, 3. September, nicht ganz einfach fallen. Stimmen sie den Initianten zu und ritzen damit zumindest am Rande die Handels- und Gewerbefreiheit, dürfen in der Gewerbezone Wettswil künftig keine Verkaufsläden für Güter des täglichen Bedarfs oder ähnlich publikumsintensive Geschäfte gebaut werden.

rosen Bestimmungen nicht nur die Wohnqualität zu verbessern, sondern auch der Verkehrsbelastung Grenzen zu setzen. Der Grossverteiler, im fraglichen Fall die Migros, hat sein Projekt der im Gegenvorschlag der Behörde vorgesehenen Beschränkung bereits angepasst. Bei Annahme der Initiative hingegen sieht die Migros in absehbarer Zeit kein Engagement mehr im Unteramt. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5

anzeigen

Weniger Verkehr – bessere Wohnqualität?

Im Jump wurden durchwegs hochklassige Sprünge gezeigt. (Bild Urs E. Kneubühl)

Der Gemeinderat stimmt bis auf eine kleine aber entscheidende Bestimmung der Initiative grundsätzlich zu. Sein Gegenvorschlag würde jedoch eine beschränkte Verkaufsfläche von maximal 1800 Quadratmeter zulassen. Die Initianten glauben, mit den rigo-

Mobile Jugendarbeit Säuliamt wird fortgesetzt Mit neuem Team in vier Ämtler Gemeinden unterwegs bei den Jugendlichen Im Dezember des vergangenen Jahres wurde die Pilotphase planmässig beendet. Nun wird das Projekt der aufsuchenden Jugendarbeit, in Affoltern am Albis, Aeugst, Obfelden und Ottenbach mit neuen Gesichtern weitergeführt. ................................................... von livio fürer Seit März 2012 und seit es draussen wieder wärmer ist, sind die Mitarbeiter der Mobilen Jugendarbeit wieder unterwegs in den Gemeinden und suchen den Kontakt mit Jugendlichen. Neu sind bei der MJAS zwei ausgebildete Jugendarbeiter und eine mobile Begleiterin tätig, sodass immer ein Aufsuchen zu zweit garantiert ist. Es sind dies Ralph Baumgartner, der für die Gemeinden Affoltern und Ottenbach zuständig ist, Iris Beyli in Obfelden und die mobile Begleiterin Aline Killer.

Beziehungen als Grundstein Bei MJAS läuft alles über Beziehungen, sagt Thomas Zehnder, Leiter des Projekts. Wenn die Jugendarbeiter auf der Strasse unterwegs sind, dann versuche man langsam mit den Jugendlichen ins Gespräch zu kommen. Man besitze einen Gast-Status und werde meist von den Jugendlichen akzeptiert. Dies sei äusserst wichtig, denn die Jugendarbeit besitze keinerlei institutionelle

Autorität, es gehe nur mit der Kooperation der Jugendlichen. Dies funktioniere sehr gut und das MJAS-Team sei nun nach zwei Jahren sehr beliebt, nicht nur unter den Jugendlichen, sondern auch bei der Polizei, Fachstellen, den Lehrern und anderen Behörden, so Thomas Zehnder weiter. Gerade bei Problemen, die Jugendliche betreffen bzw. die sie selbst verursachen, können die Jugendarbeiter aufgrund ihrer engen Beziehungen durch Gespräche oft mehr erreichen als Autoritäten aus dem Alltag, die vielleicht bei den Jugendlichen schon keine Wirkung mehr erzielen können. MJAS hilft Jugendlichen bei Themen wie Schule und Beruf, Familie und Freunde oder auch bei schwierigeren Bereichen wie Alkohol und Drogen oder Kriminalität. Aber auch wenn die junge Person das Opfer einer unangenehmen Situation ist, sei es wichtig, die Jugendlichen zu unterstützen, hält Thomas Zehnder fest. Man rede mit den Jugendlichen und ermutige sie, sich zum Beispiel an eine professionelle Beratungsstelle zu wenden. Man leiste Verbindungsarbeit und gebe den Jugendlichen die notwendigen Kontakte. Laut Thomas Zehnder ist es enorm wichtig, dass die Jugendlichen den Mitarbeitern der MJAS vertrauen, nur so können gute Gespräche stattfinden und schwierige Situationen gelöst werden. Nur brauche dies sehr viel Zeit, bis man wirklich gute Beziehungen aufgebaut habe. Man dürfe nicht denken, man könne einfach so von

heute auf morgen mit den jungen Leuten über ihre Probleme sprechen. Diese Phase des Kontakte-Herstellens geht über mehrere Monate und Jahre.

MJAS Aeugst am Albis In Aeugst am Albis baut MJAS zusammen mit der Gemeinde eine offene Jugendarbeit auf. Für eine rein Aufsuchende Jugendarbeit ist die auf fünf Weiler aufgeteilte Gemeinde zu klein. Darum hat sich der Gemeinderat entschlossen, eine Jugendarbeiterin anzustellen. Am 20. Juni hat Nele de Swerdt mit der Jugendarbeit in Aeugst begonnen.

Der Jugend eine Stimme geben Natürlich ist die MJAS nicht nur auf der Suche nach den Problemen der jungen Leute, sondern interessiert sich für alles, was die Jugend bewegt. Das Ziel sei, dass man die Anliegen und Bedürfnisse der Jugendlichen vor Ämtern, Behörden oder Institutionen vertreten könne, so Thomas Zehnder. Die Jugendlichen sollen sich ernst genommen fühlen und einen Ansprechpartner haben, der auf sie eingeht. Es kommt häufig vor, dass die Jungen von heute in verschiedenen Bereichen resigniert haben, weil sie sich in der Gesellschaft der Erwachsenen nicht verstanden oder nicht akzeptiert fühlen. Sei dies, weil sie keine Lehrstelle finden können oder auch weil sie negative Erfahrungen zum Beispiel mit Eltern oder Lehrern gemacht haben. Die

Resignation von Jugendlichen aufgrund von Perspektivlosigkeit sei leider häufig ein Bestandteil ihrer Arbeit, bestätigt Thomas Zehnder. In solchen Fällen versuche man positive Beispiele zu finden, um die jungen Menschen zu motivieren und steht ihnen auf ihrem Weg als Ansprechpartner zur Seite.

Erfolg nicht messbar Dass das Projekt Mobile Jugendarbeit Säuliamt ein Erfolg ist, davon ist Thomas Zehnder überzeugt. Man konnte in diesen zwei Jahren viel erreichen und gute Beziehungen zu den Jugendlichen aufbauen. Auch wichtig zu erwähnen sei die gute Absprache und Zusammenarbeit mit der MJAL, der mobilen Jugendarbeit Limmattal, bei der man sich gegenseitig unterstütze und Erfahrungen austausche. Natürlich beanspruche das Ganze gemäss Thomas Zehnder sehr viel Zeit, deshalb sei er froh, dass das Projekt von den Gemeinden Aeugst, Affoltern, Obfelden und Ottenbach weiterhin unterstützt werde. Der Erfolg einer solchen Arbeit sei eben schlecht messbar, es gebe keine Zahlen oder Statistiken, an denen man erkennen könne, dass es die MJAS brauche und sie erfolgreich sei. Doch Thomas Zehnder zweifelt nicht daran und hofft, dass das Projekt von den Gemeinden auch weiterhin unterstützt wird, weitere Gemeinden dazustossen werden und die Jugendlichen so auch in Zukunft diese sehr geschätzte Kontaktmöglichkeit besitzen.

200 34 9 771661 391004


Eine Stimme, die uns vertraut war, schweigt. Ein Mensch, der immer für uns da war, lebt nicht mehr. Was uns bleibt sind Liebe, Dank und Erinnerungen an viele schöne Jahre und Stunden.

Informationsveranstaltung Die Stimmberechtigten der Gemeinde Ottenbach werden auf Mittwoch, 5. September 2012, 20.00 Uhr, in den Gemeindesaal Ottenbach zu einer Informationsveranstaltung eingeladen. Zu den Traktanden der ausserordentlichen Gemeindeversammlung vom 3. Oktober 2012. 1. Revision Bau- und Zonenordnung 2. Privater Gestaltungsplan Steinhof 3. Privater Gestaltungsplan Eichhorn 8913 Ottenbach, 17. August 2012 Im Auftrag der einladenden Behörden Namens des Gemeinderates Der Präsident: K. Weber Der Schreiber: E. Bühler

Holzkorporation Bonstetten

TODESANZEIGE

TODESANZEIGE

Mit Trauer nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Präsidenten

Traurig, aber auch dankbar, nehmen wir Abschied von meinem lieben Ehemann, unserem Papi, Grospapi, Urgrospapi, Bruder, Götti und Freund

Jakob Hedinger

Jakob Hedinger-Illi 25. Juli 1929 – 15. August 2012

Nach längerer Krankheit und doch unerwartet schnell durfte er friedlich einschlafen. Seinen Humor hatte er bis zuletzt nicht verloren. Du hinterlässt eine grosse Lücke, wir werden dich immer in guter Erinnerung behalten.

Schiessvereine

Wir verlieren einen sachkundigen, lieben «Hölzigen», der in seinen 32 Jahren Tätigkeit im Vorstand, davon 28 Jahre als Präsident, unserem Wald sehr nahe stand und viel bewegt hat. Nicht zu vergessen auch die 44-jährige Tätigkeit im Betreuen der Waldhütte. Wir werden Köbi nie vergessen und ihm ein ehrendes Andenken bewahren. Den Angehörigen entbieten wir unser herzliches Beileid. Die Abdankung findet am Mittwoch, 29. August 2012, 14.00 Uhr, in der reformierten Kirche Bonstetten statt.

Vorstand und Mitglieder der Holzkorporation Bonstetten

In stiller Trauer: Margrit Hedinger-Illi Oskar und Eveline Hedinger-Müller Agnes Hedinger-Schnider Adrian und Jasmine Hedinger-Greuter mit Elias Beat Hedinger Daniel und Julia Hedinger-Böck Simone Hedinger Rosa Weiss-Hedinger und Familie Verwandte und Freunde

BSV Affoltern Bezirksschiessen 2012 300 m in Affoltern: Schiessplatz Zwillikermoos Samstag, 25. August 2012 13.00 bis 17.00 Uhr Samstag, 1. September 2012 09.00 bis 11.30 Uhr Sonntag, 2. September 2012 09.00 bis 11.30 Uhr 50/25 m in Affoltern: Schiessplatz Chüeweidhölzli Samstag, 25. August 2012 13.30 bis 17.00 Uhr Samstag, 1. September 2012 13.30 bis 17.00 Uhr Die Bezirksschützenmeister

Feldschützenverein Bonstetten

Urnenbeisetzung am Mittwoch, 29. August 2012, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Bonstetten, anschliessend Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten. Anstelle von Blumenschmuck gedenke man der Stiftung Solvita «Götschihof», Aeugstertal, Postkonto 80-507-0 (Vermerk: Jakob Hedinger). Traueradresse: Margrit Hedinger-Illi, Aumülistrasse 10, 8906 Bonstetten

Katholische Kirchenpflege, Pfarrei St. Mauritius Bonstetten

TODESANZEIGE

Raymond Tavernier ist am 15. August 2012 gestorben. Herr Raymond Tavernier war Mitglied der Kirchenpflege und präsidierte diese in den Jahren 1999 bis 2002. Für all die Arbeit und sein Engagement in und für unsere Pfarrei danken wir Raymond. Wir gedenken des lieben Verstorbenen. Den leidgeprüften Angehörigen sprechen wir unser herzliches Beileid aus.

Katholische Kirchenpflege Toni Gasser, Präsident

Schiessen im Schützenhaus Lochenfeld: Obligatorische Bundesübung Donnerstag, 23. August 2012 17.30 bis 20.00 Uhr Obligatorische Bundesübung Freitag, 31. August 2012 17.30 bis 20.00 Uhr Der Vorstand

Urnenbeisetzung Donnerstag, 23. August 2012, 14.00 Uhr, Friedhof Bonstetten. Für Spenden: Stiftung Solvita (Götschihof), Postkonto 80-507-0.

TODESANZEIGE In stiller Trauer nehmen wir Abschied von meinem Mann, unserem Vater, Grosspapi, Schwiegervater und Bruder

Alfred Walter Angst

Bestattungen

25. Oktober 1945 – 16. August 2012

Bonstetten In Bonstetten wird beerdigt:

Hedinger, Jakob geboren am 25. Juli 1929, von Bonstetten ZH, Ehemann der Hedinger geb. Illi, Margareta, wohnhaft Aumülistrasse 10, Bonstetten.

Nach kurzer Krankheit ist er friedlich eingeschlafen. Seine Liebe für Literatur und seine Leidenschaft für Kunst prägten sein reiches Leben. Wir sind unendlich dankbar und vermissen ihn sehr. Aeugstertal, 16. August 2012 Du fehlst uns! Verena Renz Angst Alfred und Kédi Angst-Huang mit Estée Rose Attila Angst Barbara und Micha Oggenfuss Angst mit Jaron und Shanice Bernhard und Erika Angst-Hof Sr. Teresa Marianne Angst

Er starb in Zürich am 15. August 2012. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld, Bonstetten am Mittwoch, 29. August 2012, 13.30 Uhr. Abdankung in der reformierten Kirche Bonstetten am Mittwoch, 29. August 2012, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Abdankung und Urnenbesetzung finden im engsten Familienkreis statt. Anstelle von Blumen gedenke man Pro Brontallo, 6692 Brontallo, Postkonto 01 52664-1. Traueradresse: Verena Renz Angst, Chlosterholzweg 1, 8914 Aeugstertal

DANKSAGUNG Beim Heimgang unseres lieben Vaters, Bruders, Göttis und Onkels

Autonomie und Integration – eine Utopie?

Josef Eisenring-Menet

Der SBV setzt alles dran, dass Visionen wirklich werden. Helfen Sie mit!

erlebten wir viele Beweise tiefer Teilnahme. Diese waren uns ein ganz grosser Trost in unserem Schmerz. Dafür danken wir allen ganz herzlich. Perfekte Drucksachen sind meine Passion. Erich Jud, Drucker und Chauffeur

'UXFN Ã 9HUODJ Ã RQOLQH

druck@azmedien.ch 058 200 57 00

PK 80-890-0

Besonders danken wir: Herrn Pfarrer Dr. Bonnemain für die besinnliche Gestaltung der Heiligen Messe, der Sigristin Frau Fässler, dem Sakristan Herrn Schnider und den Musikerinnen Frau Bodenhöfer und Frau Ziegler. Im August 2012

Gabi und Theo Eisenring www.sbv-fsa.ch

rn

e uz

L 1125

m


Bezirk Affoltern

12 600 neue Lehrverträge im Kanton Zürich Kurz vor Lehrbeginn liegt die Zahl der neuen Lehrverhältnisse im Kanton Zürich bei rund 12 600. Das sind knapp 1000 neue abgeschlossene Lehrverträge mehr als im Vorjahr. Jugendliche können noch kurzfristig eine Lehrstelle finden. Mehr abgeschlossene Lehrverträge als in den Vorjahren, ein breites Lehrstellenangebot sowie noch offene Lehrstellen: Trotz der wirtschaftlich unsicheren Aussichten hält die Bereitschaft der Unternehmen im Kanton Zürich an, in die Ausbildung des Nachwuchses zu investieren. Damit präsentiert sich die aktuelle Lehrstellensituation sehr erfreulich. Die Zahl neu abgeschlossener Lehrverträge hat seit 2002 stetig zugenommen. Per Ende Juli 2012 waren 12 594 neu abgeschlossene Lehrverträge für die zwei- bis vierjährigen beruflichen Grundbildungen registriert (2011: 11 601). Das entspricht einer Zunahme von 993 bzw. 8,6 Prozent innerhalb eines Jahres. Auch die Zahl der neuen Lehrvertragsverhältnisse für die 2005 eingeführte zweijährige berufliche Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest (EBA) ist kontinuierlich gestiegen: Sie betrug Ende Juli 1024, das sind 14,8 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres (2011: 892). Gemäss Lehrstellennachweis des Kantons Zürich waren per Ende Juli 976 Lehrstellen noch offen. Am meisten offene Lehrstellen gibt es in den beiden Berufsfeldern Gebäudetechnik und Bau. (ki.)

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Dienstag, 21. August 2012

Ausstellung der Projekte für das neue Schulhaus in Bonstetten Architekturwettbewerb für ein Schulhaus mit sechs Klassen Die Primarschule Bonstetten plant ein neues Schulhaus für sechs Klassen und hat deshalb einen Architekturwettbewerb durchgeführt. Das Siegerprojekt sowie die übrigen eingereichten Arbeiten können nun im Rahmen der öffentlichen Ausstellung besichtigt werden. Der Schulraum der Primarschule Bonstetten wird knapp, weshalb auf dem Areal Schachenmatten ein Neubau für 2 Kindergarten- und 4 Primarschulklassen sowie ein Mehrzwecksaal und weitere Nebenräume geplant werden (der «Anzeiger» berichtete). In einem offenen Architekturwettbewerb konnte ein Siegerprojekt ermittelt werden, welches nun zum Bauprojekt weiterbearbeitet wird. Im Rahmen einer öffentlichen Ausstellung können nun alle 42 eingereichten Projekte besichtigt werden. Die Ausstellung findet am 1. und 2. September 2012 statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Das weiterbearbeitete Siegerprojekt wird am 20. November 2012 an einer Orientierungsversammlung im Detail präsentiert. Die Primarschulpflege freut sich über eine rege Teilnahme. Öffentliche Ausstellung: Samstag 1. und Sonntag 2. September 2012, jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 17 Uhr, Turnhalle Schulhaus Schachenmatten II. Orientierungsversammlung: Dienstag, 20. November 2012, 20 Uhr, Mehrzweckraum Schachenmatten III.

Blick in den Innenhof des Schulhauses (Visualisierung: nightnurseimages)

Belagsarbeiten auf Für Einheitsgemeinde 26. August verschoben in Knonau Vollsperrung der Ebertswilerstr. in Hausen

Gemeinderat und Primarschulpflege einig

Wegen Regens konnten sie im Juli nicht durchgeführt werden. Nun erfolgen die Belagsarbeiten an der Ebertswilerstrasse in Hausen am Sonntag, 26. August, was eine Vollsperrung erfordert.

Der Gemeinderat und die Primarschulpflege von Knonau sprechen sich im Grundsatz für die Bildung einer Einheitsgemeinde aus. Eine Projektgruppe bereitet nun mit Unterstützung eines externen Spezialisten den Zusammenschluss und den Antrag an die Stimmberechtigten vor.

Die Strassenarbeiten an der Ebertswilerstrasse mussten Ende 2011 witterungsbedingt eingestellt werden. Die abschliessenden Deckbelags- und Markierungsarbeiten sollten Mitte Juli 2012 durchgeführt werden. Doch abermals durchkreuzte das Wetter den Plan: Die Arbeiten konnten wegen nasser Witterung nicht ausgeführt werden. Die Ausführung soll nun am kommenden Sonntag, 26. August, erfolgen. Aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Qualität muss die Ebertswilerstrasse im Abschnitt Chratz bis und

mit Bushaltestelle Albisbrunn komplett gesperrt werden. Und zwar vom Sonntag, 26. August, 5 Uhr, bis Montag, 27. August, 5 Uhr. Bei schlechter Witterung verschieben sich die Arbeiten abermals. Sie sind dann am 1./2. September vorgesehen. Der Durchgangsverkehr zwischen Sihlbrugg und Stallikon wird über Kappel umgeleitet. Im öffentlichen Verkehr können die Bushaltestellen «Bifang» und «Albisbrunn» während der Sperrung nicht bedient werden. Benutzer werden gebeten, die Informationen an den Haltestelle zu beachten. Anstössern im Baustellenbereich empfiehlt das kantonale Tiefbauamt, ihre Fahrzeuge während der Vollsperrung ausserhalb der Baustelle abzustellen, zum Beispiel auf den öffentlichen Parkplätzen «Chratz» oder «Schulhaus».

Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Basellandschaftliche Zeitung AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Solothurner Zeitung AG, Radio 32 AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG

3

Ab Chratz (hinten) bis und mit Bushaltestelle Albisbrunn wird die Ebertswilerstrasse am 26. August vollständig gesperrt. (Bild Werner Schneiter)

Gemeinderat und Primarschulpflege haben sich im vergangenen halben Jahr intensiv mit den Chancen und Risiken einer Vereinigung der beiden bis dato eigenständigen Gemeinden auseinandergesetzt und sind dabei übereinstimmend zum Schluss gekommen, dass die Chancen die Risiken überwiegen. Die Behörden versprechen sich namentlich, dass: – Strategische Planungen und ressortübergreifende Geschäfte besser koordiniert werden und damit eine ganzheitliche Entwicklung der Gemeinde erfolgt, welche den Standort Knonau stärkt; – in den Bereichen Soziales, Liegenschaften und Beschaffung vermehrt Synergien genutzt werden können; – die Milizämter von operativen Aufgaben stärker entlastet werden; – Verwaltungsdienstleistungen noch professioneller erbracht werden; – die Transparenz für die Bevölkerung steigt. Geplant ist nun, bis Ende November 2012 eine totalrevidierte Gemeindeordnung zu erarbeiten und anschliessend der interessierten Bevölke-

rung in einer Informationsveranstaltung vorzustellen. Im Sommer 2013 soll über die neue Rechtsgrundlage abgestimmt werden können. Parallel zu den Arbeiten an der neuen Gemeindeordnung werden organisatorische und rechtliche Fragen geklärt, welche zwar nicht in der Gemeindeordnung geregelt werden müssen, für das Funktionieren des neuen Gebildes aber essentiell sind. Die Grundsätze der Zusammenarbeit im Gemeinderat und in der Primarschulpflege sowie zwischen diesen beiden Behörden werden in einer neu erarbeiteten Geschäftsordnung geregelt. Die Überarbeitung weiterer Reglemente (z.B. Entschädigung von Behördenmitgliedern, Organisationsstatut der Primarschule usw.) schliesst daran an.

Wohldurchdachte und in Behörden breit abgestützte Lösung Gemeinderat und Primarschulpflege messen diesem Projekt, welches die Gemeinde Knonau gestärkt in eine autonome Zukunft führen soll, hohes Gewicht bei. Sie sind überzeugt, innerhalb des gesteckten Zeitraums eine wohl durchdachte und in den Behörden breit abgestützte Lösung herbeizuführen, welche auch von der Bevölkerung getragen wird. Im Verlauf der Projektarbeiten stehen bei Fragen aus der Bevölkerung sowohl der Gemeindepräsident als auch die Primarschulpräsidentin zur Verfügung. Gemeinderat Knonau und Primarschulgemeinde Knonau


Verkäufe

Neue Tiefgaragen-Parkplätze zu verkaufen und zu vermieten: 8925 Ebertswil, Giselstrasse 2a

Veranstaltungen

Verkauf: 4 Tiefgaragen-Parkplätze Preis Fr. 40 000.–/PP Vermietung: 8 Tiefgaragen-Parkplätze Preis Fr. 120.–/Monat Bezug ab November 2012 BK Immobau AG Grafenaustrasse 11, 6300 Zug Telefon 041 780 60 80

Vermietungen Zu vermieten in kleinem, neuerem und zentral gelegenem MFH in Maschwanden per sofort oder nach Vereinbarung grosszügige

6½-ZimmerMaisonettewohnung mit Galerie. Wohn-/Esszimmer (45 m²) mit Cheminée, grosser Balkon, Gartensitzplatz + Doppelgarage. Mietzins Fr. 2950.–/Mt. inkl. Heizund NK. Vreni Schneiter, Tel. 079 401 39 09*

Kappel am Albis. Sehr schönes

Zimmer zu vermieten ab sofort an NR ohne Kochgelegenheit. Auf Ihren Anruf freut sich R. Schönbächler Telefon 044 764 18 40

Schulen/Kurse

Zu vermieten beim Bahnhof Hedingen am Silberweg 8, per 15. September oder nach Vereinbarung

Neuer Tai Ji/Qi Gong-Kurs in Affoltern a. A.

5½-Zimmer-Wohnung mit 132 m²

für einen geschmeidigen, kraftvollen Körper, eine ausgeglichene Gemütslage und einen hellen wachen Verstand. Für jedes Alter, Vorkenntnisse nicht nötig. Ort: Kath. Pfarreizentrum, Seewadelstr. 13, Affoltern a. A. Kursdaten: jeweils freitags ab 24. oder 31. August 14.00 bis 15.15 Uhr Auskunft/Anmeldung: Monika Klauser, Tel. 044 938 12 75 oder Tel. 079 758 74 89

Üblicher Komfort, 2 Badezimmer, 2 Balkone, Cheminée, Einbauschränke, PP. Miete Fr. 1890.– inkl. NK. Hr. Theo Eisenring Telefon 044 761 60 82 oder E-Mail: eisenringtheo@gmail.com

Stellenanzeiger Wir sind ein technischer Betrieb, im Bereich Feinmechanik und Apparatebau. Wir suchen per sofort oder nach Vereinbarung einen

Technischen Sachbearbeiter (Dauerstelle 100 %)

Verkaufe meinen geliebten

Mitsubishi Eclipse wegen Neuanschaffung – Frisch ab Service – Frisch ab MFK – Alle Teile eingetragen – Alle Rechnungen vorhanden – Service regelmässig gemacht – Wurde nur im Sommer gefahren sonst in der Garage geparkt – 130 000 km Diverse Modifikationen Preis verhandelbar E-Mail: mdinisi@hotmail.com Telefon 079 820 58 16

Ihre Herausforderung – Auftragsbearbeitung, EDV-Erfassung – Offerterstellung und -bearbeitung – Zusammenarbeit mit Produktion – Disposition, Koordination, Logistik – Terminüberwachung – diverse administrative Büroarbeiten – Kundenkontakt Ihre Kompetenz – Selbstständige, initiative Persönlichkeit mit rascher Auffassungsgabe – Abgeschlossene Ausbildung als Polymechaniker – Gute EDV-Anwenderkenntnisse – CAD-3D Kenntnisse und Englisch von Vorteil – Organisationstalent, engagiert und teamfähig Interessiert? Dann senden Sie uns Ihre Bewerbungsunterlagen; Blatty AG, André Blatty Lindenmoosstrasse 4, CH-8910 Affoltern a. A. Fon +41 44 761 13 14, a.blatty@blatty.ch

Familie mit 2 Kindern und Hund in Bonstetten/Wettswil sucht hilfsbereite und flexible

Haushälterin Da beide Elternteile berufstätig sind, brauchen wir Hilfe beim Putzen, Waschen, Bügeln, Kochen, Kinderhüten und was sonst noch anfällt. Wir stellen uns ein Pensum von ca. 20 Stunden die Woche vor. Voraussetzungen: deutsch- oder englischsprachig und Führerausweis mit eigenem PW. Bewerbungen bitte unter Chiffre 3373, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. August 2012

5

Soll von Einkaufszentren frei bleiben: Gewerbegebiet Wettswil. (Bild Martin Mullis)

Shoppen im Dorf – nicht in der Gewerbezone Verschärfte Bau- und Zonenordnung soll in Wettswil die Handels- und Gewerbefreiheit einschränken Die Gemeinde Wettswil steht vor einer nicht alltäglichen Entscheidung. Die Überbauung der Gewerbezone mit Einkaufszentren soll zum Zweck der Erhaltung der Wohnqualität eingeschränkt werden. Die Initianten und die Gemeinde haben sich in einer Kompromisslösung bis auf eine kleine, aber entscheidende Ausnahme gefunden. ................................................... von martin mullis Dass der Grossverteiler Migros schon seit einigen Jahren versucht, in der Gewerbezone Wettswil Fuss zu fassen ist kein Geheimnis. Der Streit, der sich einerseits um die Wahrung der Handels- und Gewerbefreiheit und andererseits um die Erhaltung der Wohnqualität dreht, geht nun am Montag, 3. September, in eine finale Runde. Die Politische Gemeinde Wettswil und die Initianten haben sich zwar in

anzeige

einer dritten Initiativ-Variante weitgehend geeinigt, in einer grundsätzlichen und einschneidenden Bestimmung jedoch gehen die Ansichten weit auseinander. Das Ziel der Initiative «Erhaltung der Wohnqualität von Wettswil 3» will «belastende» Betriebe in der Gewerbezone ausschliessen. Insbesondere sollen Verkaufsgeschäfte für Güter des täglichen Bedarfs verboten werden. Damit soll nicht nur die wertvolle Fläche der Gewerbezone für das Gewerbe reserviert bleiben, sondern vor allem auch verhindert werden, dass das umliegende Strassennetz durch überkommunalen Einkaufsverkehr belastet wird. Im Weiteren soll damit auch der Verdrängung des Detailhandels in den Ortszentren Einhalt geboten werden. Die Initiative wie auch der Gegenvorschlag des Gemeinderates sichern allen bestehenden Betrieben in der fraglichen Zone jedoch Besitzstandswahrung zu. Die einzige, aber eben auch grundlegende Differenz zwischen der Initiative und dem Gegenvorschlag des Gemeinderates, betrifft die Zulas-

sung oder eben den Ausschluss von Verkaufsgeschäften. Während die Politische Gemeinde die Meinung vertritt, Verkaufsläden bis maximal 1800 Quadratmeter Verkaufsfläche zuzulassen, verlangt die Initiative ein grundsätzliches Verbot für Detailhandels-Läden in der Gewerbezone.

Gegenvorschlag für die Migros ein guter Kompromiss Die Migros, die in den letzten Jahren ihr Projekt auf einen Zehntel des ursprünglichen Konzeptes abgespeckt hat, spricht heute noch von einem Laden in der Grössenordnung eines «Ortsversorgers», der keine überregionale Bedeutung mehr beanspruche. Urs Wasserfallen, politischer Berater der Migros, spricht zwar von einer gewissen Missachtung des Marktes, hält jedoch fest, dass der Grossverteiler mit der Einschränkung und Reduzierung auf rund 1600 Quadratmeter Verkaufsfläche leben könne und bezeichnet den Initiativtext des Gegenvorschlags als guten Kompromiss. Sollte

jedoch auch diese dritte Initiativ-Variante scheitern, würde die Migros sich von einem weiteren Engagement im Unteramt über die nächsten Jahre distanzieren. In einem Gespräch mit dem Sprecher der Initianten, Josef De Boni, hält dieser erst einmal mit aller Deutlichkeit fest, dass er ein guter Kunde der Migros sei und die Forderungen der Initianten absolut nicht gegen die Grossverteiler im Allgemeinen zielen würden.

Gewerbezone als kostbares Land nicht verschwenden Das Gewerbegebiet in Wettswil sei jedoch ohnehin klein und sollte unter keinen Umständen für Einkaufstempel und Baumärkte verschwendet werden. Die Gefahr, dass das kostbare Land in der Gewerbezone Wettswil zu einem Eldorado für allerlei publikumsintensive Verkaufs- oder gar Vergnügungsbetriebe benützt würde, sei gross. Es sei weiter zu bedenken, dass dringend benötigte und in der Nähe der Gemeinde befindliche Arbeitsplät-

ze verloren gehen würden. Zudem sei mit der Eröffnung der Autobahn bereits heute die Verkehrsbelastung vor allem auf der Moosstrasse sehr stark. Die Erstellung von Geschäften, die ein grosses Publikumsaufkommen verursachen, würde unweigerlich zu einem Verkehrschaos und somit zu einer starken Behinderung des bestehenden Gewerbes führen. Mit der Annahme der Initiative wäre auch die geplante und befürchtete Anlage zur Aufbereitung von Bauschutt vom Tisch. Als Privatperson – und nicht im Namen der Initianten – wirft er dem Gemeinderat eine mangelnde langfristige Planung sowie eine «Pflästerlipolitik» vor. Die in der Gemeinde Wettswil am Albis breit abgestützten und überparteilich organisierten Initianten sind der Ansicht, dass der massive Einschnitt in die Handels- und Gewerbefreiheit in diesem Falle gerechtfertigt sei. Sie rechnen bei einer allfälligen Annahme der Initiative auch nicht mit einem langwierigen Rechtsmittelverfahren.


Rolladen & Storenservice aller Systeme mit Servicewagen. Über 200 Bestandteile dabei, prompt + günstig seit 1981. Service-Nr. 0848 008 004. Telefon 056 664 58 80, www.amstutzstoren.ch

OBERDORFSTRASSE 2 8910 AFFOLTERN TELEFON 044 761 13 80 www.innenausbau-affoltern.ch

Nac

Heizung – Sanitär – Installationen – Reparaturen – Service Mühlerainstr. 6, 8908 Hedingen Telefon 044 761 31 77 Fax 044 761 39 55

hM

ass

Planung • Verkauf • Montage Delespo GmbH Alberto De Liuni Alte Affolterstrasse 2, 8909 Zwillikon Mobile 079 635 21 85, Fax 044 776 20 55

Tel. 044 761 72 43 Fax 044 761 73 89 info@maler-herrmann.ch www.maler-herrmann.ch

Kurt Herrmann GmbH Malergeschäft

©

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas, Mediaberatung, Telefon 079 270 35 67, info@mein-mediaberater.ch

Zürichstrasse 134 8910 Affoltern a. A. Fassadenrenovation Tapeziererarbeiten Um- und Neubauten

Kaminfegermeister

INNENAUSBAU 8911 RIFFERSWIL 044 764 13 11

upgrade your kitchen

Designmöbel Schränke Umbauten Parkett Fenster Türen usw.

Christoph Messerli Grossmatt 5, Affoltern am Albis Feuerungskontrolleur mit eidg. Fachausweis Tel. 044 761 68 51 Fax 044 761 68 61 www.messerli-kaminfeger.ch E-Mail: info@messerli-kaminfeger.ch seit 1986

Küchengestaltung

– Kücheneinrichtungen für Neu- und Umbauten – Beratung, Planung, Verkauf – Geräteaustausch – Granit-Abstellflächen

C. Urben & Partner • Unterdorf 25 • 8914 Aeugst a.A. Eidg. dipl. Hauswart Telefon 043 333 99 88 Natel 079 224 89 47

Rufen Sie uns an für eine unverbindliche Offerte! Büro: Schachenstr. 2, 8907 Wettswil a.A. Telefon 044 700 26 51, Mobile 079 412 91 05 info@epiag.ch

c.urben@swissonline.ch www.urbenpartner.ch

044 761 66 52

G Neubauten G Renovationen G Betonsanierungen

G Kaminsanierung G Fassaden-Isolationen G Umgebungsarbeiten

Zürichstrasse 151 www.deluigi.ch

8910 Affoltern a. A. info@deluigi.ch

044 761 66 52


Bezirk Affoltern

Dienstag, 21. August 2012

7

Spektakel wie auf einer Freilichtbühne Viele Interessierte beim nächtlichen Brückeneinbau in Bonstetten

E

in Spektakel, präsentiert wie auf einer Freilichtbühne: Die «Darsteller» von Kanton, SBB und privaten Unternehmern sind mit letzten Vorbereitungsarbeiten beschäftigt. Das Publikum sitzt auf Gartenmauern, steht an der Stationsstrasse in Bonstetten und auf der anderen Seite des SBB-Trassees. Alle warten sie gebannt auf einen Lastenzug mit nicht alltäglicher Fracht: eine neue Brücke. Und dann wird sie am Donnerstagabend nach 21.30 Uhr auf der für den Verkehr gesperrten Stationsstrasse eingefahren, flankiert von Polizeiautos. Elegant sieht er aus, der neue, 58 Tonnen schwere Fussgänger- und Radwegübergang zwischen Stationsstrasse und Rebacher, leicht geschwungen – ein sogenannter Einfeldträger mit einer Breite von 3 Metern und einer Spannweite von 40 Metern. Der Höhepunkt der Aufführung erfolgte dann in den frühen Freitagmorgenstunden, nachdem der Strom der SBB-Leitungen abgestellt werden konnte: Per Pneukran wird die Brücke eingehoben. Behutsames und millimetergenaues Arbeiten ist gefragt. Die neue Brücke liegt rund zwei Meter höher als die alte. Sie wird rund fünf Meter neben dem baufälligen Werk platziert. Sie wird mit einem GussasphaltBelag versehen. Das neue Werk überspannt das SBB-Gleis rechtwinklig und ist so konzipiert, dass ein späterer Doppelspurbau möglich wird. Im Bereich der SBB-Drähte wird ein Schutzdach angebracht. «Die Brücke ist nach oben geschwungen und hat ein festes und bewegliches Lager. Je nach Wetter kann sich ihre Lage leicht ändern», sagt der Projektleiter des Kantons, Walter Scherrer. Der Kanton hat sich aufgrund der heuti-

Viele Schaulustige verfolgen in den frühen Freitagmorgenstunden, wie die Brücke behutsam eingehoben wird. (Bild kantonales Tiefbauamt) gen Anforderungen der Radwegstrategie für den Einbau einer neuen Brücke entschieden. Rund 750 000 Franken

werden dafür aufgewendet. Hinzu kommen die Kosten für den Abbruch der alten, sich im Eigentum der SBB

befindlichen Brücke, die 1864 – bei der Inbetriebnahme der Ämtler Linie – erstellt wurde. Diese nur 1,1 Meter

breite Passerelle erfüllt auch die Anforderungen an die Sicherheit nicht mehr. (-ter.)

Ende der Sommerferien und Schulbeginn im Säuliamt Der Eintritt in die Primarschule ist für viele Kinder ein einschneidendes Erlebnis Zusammen mit rund 500 Erstklässlern begann gestern Montag auch für Nando Müller aus Ottenbach ein neuer und spannender Lebensabschnitt. Der «Anzeiger» begleitete den Erstklässler an seinem ersten Schultag. Alfred Ulmer, Leiter der Bildungsstatistik in der Bildungsdirektion des Kantons Zürich, kennt die genaue Anzahl der Erstklässler für das beginnende

Schuljahr noch nicht. Aufgrund der Zahlen der zweiten Kindergartenstufe und einer Hochrechnung der letzten vier Jahre, haben gestern im Kanton Zürich rund 12 000 und im Säuliamt gegen 500 Erstklässler das erste Mal in ihrem Leben die Primarschule besucht. Auch für Nando Müller aus Ottenbach war der erste Schultag ein aufregendes Erlebnis, auf das er sich schon seit Monaten gefreut hat. Seinen farbigen Thek, den ihm seine Gotte bereits

im Frühling kaufte, hat er seinen Nachbarn längst voller Stolz vorgeführt. Seine Freude auf den ersten Schultag hat einen wichtigen Grund. Endlich ist er nicht mehr «nur ein Chindsgi-Schüler», sondern kann mit seinem älteren Bruder Enrico ebenfalls als Primarschüler gleichziehen. Er weiss, dass er eine Lehrerin bekommen wird, eigentlich so beteuert er, würde er aber viel lieber zu einem Lehrer in die Schule gehen. Diese Ansicht behält er jedoch am Morgen des

Erster Schultag: Zum ersten Male die Schulbank gedrückt: Nando wird von seiner Lehrerin Andrea Stuckj freundlich begrüsst. (Bild Martin Mullis)

ersten Schultages tunlichst für sich, begrüssen doch seine Lehrerinnen, Andrea Stuckj und Silvia Buchs, ihn und seine «Gspänli», von denen er viele aus dem Kindergarten kennt, mit freundlichen Worten. Der erste Morgen in der Schule vergeht für Nando anzeige

wie im Flug, und seine Meinung bezüglich Lehrerin oder Lehrer hat er bereits revidiert. Es ist zu befürchten, dass Nando im Laufe seiner Schulzeit noch etliche andere Vorstellungen Wünsche und Standpunkte korrigieren muss. (mm)


8

Vermischtes

Dienstag, 21. August 2012

20 Jahre «Gastgeber Gottes» in Kappel Festlicher Gottesdienst und Jubiläums-Apéro für zwei Sigrist-Ehepaare Ruth und Hans Schär und Anni und Hansjörg Maag können auf zwanzig Jahre gemeinsamen Dienst als Sigriste der Kirche Kappel zurückblicken. Vertreter der Kirche, der Kirchenpflege und des Gemeinderates würdigten am letzten Sonntag ihre Arbeit. ................................................... von regula zellweger Es wird einer der heissesten Tage des Jahres. Trotz des schönen Wetters spazieren viele Leute an einem blumengeschmückten Tisch vorbei zur Klosterkirche. Das Glockengeläute setzt ein, nicht in mechanischer Perfektion wie anderswo. Drei Jugendliche ziehen konzentriert an den Glockenseilen und bemühen sich, nicht aus dem Takt zu fallen. Ein freundliches Sigrist-Ehepaar begrüsst die eintretenden Kirchenbesucher aus Kappel und den umliegenden Gemeinden mit grosser Herzlichkeit und persönlicher als anderswo. Kappel hat seit zwanzig Jahren zwei Sigrist-Ehepaare, die nicht einen Job machen, sondern mit Herzblut eine Aufgabe wahrnehmen, die ihnen Freude bereitet.

Es sind die Details... Auf dem Taufstein steht ein wunderschöner Strauss mit Sonnenblumen. Der Gottesdienst beginnt mit Orgelklängen. Pfarrer Christof Menzi stellt das Paradies ins Zentrum seiner Predigt und bezieht sich mit einem schalkhaften Lächeln auf die SigristEhepaare und auf Luther, welcher der Arbeit eine theologische Fundierung gab. Arbeit ist dessen Auffassung nach nicht nur lästige Pflicht, sondern et-

was, womit Menschen Gott dienen können. Man kann sagen, dass Luther die Arbeit eines Menschen als Gottesdienst ansah. Noch schöner bezeichnete Ruth Schär ihre Tätigkeit im Dienste der Menschen als «Gastgeber Gottes» und mit Humor fügt sie bei: «Und manchmal auch Gottes Putzfrau.»

Predigt voller Toleranz und Respekt Die Predigt von Pfarrer Christof Menzi passt auf eine eindrückliche Art zu den beiden Ehepaaren, weil er das Paradies irdisch aufzeigt. Er reiht Gedanken zum Paradies aneinander wie ein komponiertes Musikstück, das spannungsreich immer wieder zum Hauptthema zurückfindet: das Paradies, das auf unzählige Arten verstanden werden kann. So fragt er ganz direkt die Kirchenbesucher: «Wollen Sie heute noch ins Paradies?» Ein belustigtes Raunen geht durch die Kirche und bei den meisten geht durch den Kopf: «Schon, aber nicht schon heute.» Menzi weiss, dass man die Bibel unterschiedlich auslegen kann. Er sieht das Paradies auf Erden und lässt Platz für Geheimnisse, die es nicht zu lüften gilt. Er formuliert: «Ich persönlich glaube…» und erzählt nicht von der einzig richtigen Wahrheit wie anderswo. Er vermittelt gleichzeitig Respekt und Bescheidenheit, wenn er die Bibel auslegt. Respekt verspürt man auch, wenn man sieht, mit welcher Bescheidenheit und Selbstverständlichkeit die Sigrist-Paare ihren Dienst versehen.

Kleiner Chor Wattwil Dieser Gottesdienst ist wie ein ungeschliffener Edelstein, der nicht protzig glänzt und glitzert, der aber auf bescheidene Art äusserst viel Wertvolles

Pfarrer Christoph Hürlimann, Hans und Ruth Schär, Kirchenpflegepräsident Ueli Buri, Anni und Hansjürg Maag, Pfarrer Christof Menzi (von links). (Bild Regula Zellweger) beinhaltet. Dies gilt auch für die Darbietungen des von Christof Menzi geleiteten «Kleinen Chores Wattwil». Die siebzehn Sängerinnen und Sänger sind eigens angereist, um den Gottesdienst, in dessen Rahmen den beiden Sigrist-Paaren gedankt werden soll, musikalisch zu bereichern. Werke von Brahms und Arvo Pärt stellen hohe Anforderung an Sängerinnen und Sänger, die diese mit Leichtigkeit, Freude, persönlichem Engagement und Können bewältigen. Auch hier eine Parallele zu den Sigrist-Ehepaaren. In seiner Rede zum Schluss des Gottesdienstes dankt Kirchenpflegepräsident Ueli Buri für das Engagement der Sigriste: Für ihre Art des Begrüssens, für Blumenschmuck und

Weihnachtsdekoration, für alles, was einen reibungslosen Gottesdienst über Jahre sichergestellt hat.

Gastfreundschaft und Herzlichkeit Sonnenstrahlen finden den Weg durchs Blätterdach, wo man gern im Schatten mit einem Glas Wein das Gespräch sucht. Das Ehepaar Schär erzählt Anekdoten aus den zwanzig Jahren Dienst, wie beispielsweise eine Braut an einer Kiste mit Kürbissen im Klostergang einen riesigen Triangel ins Kleid gerissen habe und Hochzeitsgäste und Pfarrer warten mussten, bis die Sigriste den Schaden provisorisch wieder behoben hatten.

Beide Ehepaare werden ihre Dienste weiter der Kirche zur Verfügung stellen. Es sind Menschen, die ein Leben lang viel gearbeitet haben, Ruth und Hans Schär haben beispielsweise auf dem Bauernhof nicht nur die eigenen vier Söhne, sondern auch zwei Pflegekinder grossgezogen. Beide Sigristinnen sind begnadete Floristinnen – auch wenn sie diesen Beruf nicht gelernt haben. Alle vier fühlen sich in Kappel sehr wohl. Sie schätzen die vielen Begegnungen mit Menschen aus dem Dorf und mit Gästen des Klosters. Ruth Schär formuliert es so: «Die Kirche Kappel ist ein ganz besonderer Ort. Ich empfinde hier grosse Geborgenheit.»

Hilfe für die Ärmsten

3 Tage Chilbi in Knonau

Wiederaussendungsgottesdienst für Schwester Margrit Schenkel

Vom 24. bis 26. August bei der Stampfi

Gottes Ruf aus dem brennenden Dorn- bist eine von uns, obwohl du weiss anschauen? Wir gehen, solange wir lebusch 2. Mose. Kap.3: Zu einer speziel- bist. Sr. Margrit versteht sich gut mit ben, unter Gottes Hand und was wir len Aufgabe war das Leitthema der der Regierung. Sie kann dadurch viel wirken, dient seinem Lob. Der Herr Predigt im Wiederausendungsgottes- bewirken zum Wohl der Ärmsten im segne den weiteren Weg und das weidienstes von Schwester Margrit Schen- Land, Mütter und Kinder. Der Gedan- tere Wirken von Schwester Margrit im kel in Bonstetten. Pfarrerin Susanne ke ist reizvoll, dass jeder, jede von uns Sudan. Wer am 12. August beim Vortrag Sauder spannte den Bogen von Moses auf seinem Weg eine Aufgabe lösen über die verschiedenen Propheten und muss: etwas, das nicht vergessen lässt, von Schwester Margrit nicht dabei Gottesmänner und Gottesfrauen bis dass wir Menschen einen Schöpfer ha- sein konnte, hat Gelegenheit, sie über zum heutigen Tag. Allen Berufenen ben, etwas, das dem Lob Gottes dient. die Chilbitage vom Samstag, 25. Auwar am Anfang eines gemeinsam: Sie Gott wird schauen, dass wir da dran- gust, 16.30 Uhr, und nach dem Chilbierachteten sich selber nicht fähig die bleiben. Es ist wohl einer der schöns- Gottesdienst um 11.15 Uhr in der Kirangesprochene Aufgabe zu überneh- ten Momente auf einem Lebensweg, che auf dem Video, das Peter Hanselmen. Auf die Zusage hin, dass Gott der wenn ein Werk vollendet und gelun- mann, Bonstetten, erstellt hat, hautHerr seine Hand nicht abziehen und gen ist. Warum sollte man nicht das nah zu erleben und hören. sie nicht verlassen werde bis jedes ganze Leben als ein grosses Werk, als Werk für den Dienst im Hause des einen ganz persönlichen Tempelbau (FL) Herrn vollendet sein würde, traten sie die Aufgabe an. So auch Sr. Margrit Schenkel. Jeder Lebensweg ist – nicht nur, aber auch – ein Arbeitsweg. Einem jeden wird eine Aufgabe gestellt – im Beruf, in der Familie, für deren Erfüllung sie oder er die nötige Kraft bekommen hat und bekommen wird. So auch Sr. Margrit für ihre weitere Arbeit unter der Bevölkerung im Nord-Darfur Sudan. Die Situation im Land ist schwie- Wiederaussendungsgottesdienst in Bonstetten, von links: Pfarrerin Susanne Sauder mit Vorstand von rig aber die Einhei- Mukiba Sudan: Franz Leutert, Hans Schenk, Margrit Schenkel, Martin Jegge, Hanne Hartmann, mischen sagen: Du Helene Harlacher. (Bild zvg.)

Es ist wieder Chilbizeit in Knonau. Dieses Jahr steht als besondere Attraktion an allen drei Tagen Entenrennen auf dem Haselbach Programm. Dies neben «Menschen-Töggeli-Fussballturnier», Glücksspielen, diversen Festbeizli. Am Sonntag ist Chilbigottesdienst und Apérokonzert des Musikvereins Mettmenstetten. ................................................... von peter scheidegger Traditionsgemäss am letzten Wochenende im August findet in Knonau die Chilbi statt. Bereits am Freitagabend, 27. August, ab 18.30 Uhr startet Moser seinen modernen Lunapark und die Vereine öffnen ihre Beizli und laden zum Nachtessen und gemütlichem Beisammen ein. Die Primarschule organisiert ein Menschen-Töggeli-Schülerturnier. Auf dem Haselbach organisiert der Turnverein ein Entenrennen, wo man sich beteiligen und mitfiebern kann, wer wohl die schnellste Ente im Wasser hat. Nebenbei kann man sich beim Armbrustschiessen messen und die Treffsicherheit und Torschussmessung im Fussball testen. Im Verlauf des Abends öffnet auch die Chilbibar die Pforten. Am Samstag beginnt die Chilbi um 16 Uhr. Das «Menschen-Töggeliturnier» ist nun auch für die Erwachsenen offen. Das Entenrennen auf dem Haselbach wird am Samstag fortgesetzt. Bei der Schatzsuche oder beim Entenfischen können die Kinder ihr

Glück herausfordern, und beim Würfelspiel versuchen es die Erwachsenen. Auch die Beizli laden ab 16 Uhr zum Verweilen ein. Männerriege und Feldschützen warten mit Grilladen, Pommes-Frites und Hotdogs auf, der Fussballclub mit Raclette und Döner Kebab. Im Grotto Pompieri wird man mit Pizzas verwöhnt. Im Sängerbeizli kann man feinen Kaffee und Kuchen geniessen. Der Turnverein verwöhnt in der Milkshake-Bar mit verschiedenen Shakes. Am Abend kann man bei der Damenriege in der Chilbibar den Abend ausklingen lassen. Mit dem Chilbigottesdienst um 10.30 Uhr im Festzelt, der musikalisch vom Musikverein Mettmenstetten begleitet wird, beginnt die Chilbi am Sonntag. Anschliessend spielt der Musikverein Mettmenstetten. Zum Mittagessen laden die Vereinsbeizli wieder mit ihrem vielfältigen Angebot ein. Die Männerriege kocht ihr traditionelles Chilbi-Risotto. Somit kann am Sonntag der Kochlöffel in der Schublade bleiben und die Köchin oder der Koch haben frei. Um 13 Uhr startet Mosers Lunapark wieder. Auch am Sonntag gibt es nochmals Entenrennen auf dem Haselbach und an den verschiedenen Glücksspielen und Attraktionen kann man das Glück nochmals herausfordern. Vor 18 Uhr gibt es dann das Enten-Qualifikationsrennen auf dem Haselbach, wo der Sieger über alle drei Tage auserkoren wird. Um 18 Uhr findet als Abschluss der Chilbi 2012 die Preisverteilung für alle Glücksspiele und Attraktionen statt. Besucher unterstützen die Vereine und leisten einen Beitrag an die Dorfgemeinschaft.


Forum randnotizen

Dienstag, 21. August 2012

Pure Unkenntnis oder unfairer Abstimmungskampf? Von Peter Burkhard, Gesamtleiter «Die Alternative», Ottenbach

Jede Stunde... Laut einer Untersuchung wird in den USA jede Stunde ein Kind mit einem neonatalen Entzugssyndrom geboren. Sie kommen süchtig zur Welt, weil ihre Mütter regelmässig irgendwelche Drogen konsumieren. Man muss sich das vorstellen: Im letzten Jahrzehnt hat sich der Opiatkonsum bei Gebärenden verfünffacht. Würden wir in der Schweiz vergleichbare Studien durchführen – mit Zürich als Hochburg des weltweiten Kokainkonsums – wir kämen ganz bestimmt zu ähnlichen Resultaten! Aus unerfindlichen Gründen werden aber solche Untersuchungen bei uns nicht gemacht. Vielleicht wollen wir ja das tatsächliche Ausmass des Elends gar nicht so genau kennen? Was wir kennen, ist das Ausmass der Kindesschutzmassnahmen: 2011 mussten die Behörden über 16 000 Kindesschutzmassnahmen anordnen. Das heisst umgerechnet, gut 44 Kindesschutzmassnahmen pro Tag in der Schweiz... und in Deutschland wurde dieses Frühjahr eine Untersuchung veröffentlicht in der eine massive Fehlindikation bei der Verabreichung von Antibiotika an Kindern nachgewiesen wurde. Der Forschungsleiter führt diesen hohen missbräuchlichen Anteil auch darauf zurück, dass viele Eltern auf die Abgabe von Antibiotika bestehen, schliesslich müssen sie innert nützlicher Frist am Arbeitsplatz erscheinen, wollen sie den Job nicht verlieren. Da bleibt für die Pflege eines kranken Kindes keine Zeit! Die Zunahme der angeordneten Kindesschutzmassnahmen wird auch mit der hohen Stressbelastung der Eltern erklärt. Kommt noch die Ritalin-Verschreibungspraxis dazu, immerhin hat, laut einer Helsana-Studie, zwischen 2006 und 2009 eine Verschreibungszunahme um 42 Prozent stattgefunden. Der Studienleiter wundert sich, dass Ritalin, entgegen der anerkannten Fachmeinung, auch an Kinder im Vorschulalter verschrieben wurde: Das jüngste erfasste Kind war bei der Erstabgabe drei Jahre alt. Die Zunahme des Opiatkonsums in den USA ist übrigens nicht mit der Ausweitung der Drogenszene erklärbar. In der Studie wird der vermehrte Missbrauch ärztlich verschriebener opiathaltiger Schmerzmittel verantwortlich gemacht.

Pharmakologisierung des Alltags? Ich frage mich, ob wir gut beraten wären, würden wir uns fragen, was sich da in unserer Mitte abspielt. Erleben wir so was wie die Pharmakologisierung des Alltags? Wird der uralte Mythos neu belebt, mit dem richtigen Wundermittel liesse sich das Leben ohne Anstrengung geniessen? Die chemische Industrie wird es freuen… nur sind wir glücklicher geworden? Und wo bleibt der Kindesschutz angesichts der süchtig geborenen Babys? Gut, der Bauch gehört der Mutter, aber wie ist das mit dem ungeborenen Baby? Kinder mit Ritalin ruhigstellen, Krankheiten wegdrücken und sollte sich eine Sinn-Krise einstellen, um den grossen Weltschmerz zu durchbrechen stehen opiathaltige Schmerzmittel zur Verfügung. Glücklicherweise sprechen wir erst von einer Minderheitserscheinung, aber haben wir die Kraft und Überzeugung, Gegensteuer zu geben?

68 Mio. Franken sinnvoller einsetzen, Leserbrief im «Anzeiger» vom 17. August. Ist es pure Unkenntnis von Herr Roggwiler oder einfach unfairer Abstimmungskampf? Herr Roggwiler schafft es, unglaublich viele Falschaussagen in einen einzigen Leserbrief zu packen: 1. Es ist eine ungeheuerliche Unterstellung, wenn behauptet wird, Obfelder und Ottenbacher seien Schmarotzer und Profiteure des Verkehrslärms, welche nur aufgrund günstiger Mieten oder günstiger Kaufpreise in ihr heutiges Heim gezogen sind! Das pure Gegenteil ist der Fall: die meisten unserer Einwohner wohnen schon seit sehr viel längerer Zeit im Dorf – lange bevor die A4 eröffnet worden ist. Der Zubringer und die Entlastung der Dorfkerne war seit jeher ein klarer Teil der A4 und die Bewohner unserer Dörfer möchten nun endlich dasselbe Recht, welches Herr Roggwiler in seinem aufgrund der A4 inzwischen beruhigten Wohnort ganz selbstverständlich und gerne in Anspruch nimmt.

2. Die Situation in Obfelden ist nicht vergleichbar mit anderen Dörfern. Durch die spezielle Geografie des Dorfes mit der langgezogenen Dorfstrasse ist der Schulweg unserer Schulkinder zum Autobahn-Zubringer geworden – ohne Ausweichmöglichkeit für die Schulkinder. Und nicht nur Schulkinder sind betroffen: auch die gesamte andere Bevölkerung inkl. Senioren und behinderte Personen sehen sich seit der Eröffnung mit dem Zubringerverkehr konfrontiert. 3. Einmal mehr wird suggeriert, die durch den Kantonsrat bewilligten Mittel respektiv vom Bund gesprochenen Gelder könnten beliebig eingesetzt werden. Die Mittel sind zweckgebunden und verfallen bei einer Ablehnung des Zubringers. 4. Die vom Kantonsrat bewilligte Zubringerlösung ist ein sinnvolles und schlankes Projekt, welches in den letzten Jahren und Jahrzehnten immer wieder redimensioniert worden ist. 5. Die Zubringerlösung ist Verschwendung: ab wie viel getöteten oder verletzten Schulkindern «ren-

tiert» denn gemäss Hr. Roggwiler eine Umfahrungslösung? 6. Woher Herr Roggwiler seine Information nimmt, die Obfelder Bevölkerung hätte ein relativ grosses Einkaufszentrum bewilligt, bleibt ein Rätsel. In Tat und Wahrheit wurde entschieden, dass ein Gestaltungsplan für den Dorfkern auszuarbeiten ist. Nicht mehr und nicht weniger. 7. Bei einem Nein am 23. September kehrt Ruhe ein: welch zynische Bemerkung für alle Eltern von schulpflichtigen Kindern! Zudem «übersieht» Herr Roggwiler, dass ein Nein am 23. September ja nicht heisst, dass nichts geschieht. Normgerecht auszubauende Ortsdurchfahrten mit bis zu 13 m breiten Strassen führen weder zu grösserer Ruhe, noch lösen sie die Verkehrsprobleme, kosten aber trotzdem den Grossteil einer sinnvollen Zubringerlösung. Darum bitte: Abstimmungskampf ist ein demokratisches Recht, aber bitte fair und ohne immer wieder neue Falschbehauptungen. Heinz Graf, Obfelden

Ich halte mich an die signalisierten Höchstgeschwindigkeiten, Leserbrief im «Anzeiger» vom 17. August. Herzliche Gratulation, Herr Oertle. Ich habe noch selten eine solch klare Stellungnahme mit einer derart verblüffenden Erkenntnis gelesen. Wer sich in unserer Gesellschaft korrekt benimmt, braucht sich nicht mit der ach so bösen Polizei anzulegen. Wir haben uns Regeln gegeben, um das Miteinander erträglicher zu machen. Wer sich nicht daran hält, muss mit Konsequenzen rechnen. So einfach ist das! Ich folge gerne Ihrem Aufruf und sorge dafür, dass der Staat von mir kein Bussengeld mehr bekommt. Und wenn doch, dann bin ich wohl selber der Trottel, oder? Hugo Lombriser, Stallikon

Wenn sich alle an das Gesetz halten...

leistet, nur um Kulturland zu behalten und die Beschallung von zwei Dörfern zu vermeiden? Wer weiss zum Beispiel, ob in einigen Jahren nicht sowieso generell innerorts die Höchstgeschwindigkeit 40 km/h gelten wird? Vielleicht werden spätere Siedlungsplaner wieder auf die Idee kommen zwischen den privaten Grundstücken öffentliche Fusswege zu führen, wie es sie im Dorfkern von Ottenbach noch gibt. So hätte man auch Alternativen zum langen Fussweg entlang der Strassen. Vielleicht würden die heutigen Schulkinder, wenn sie die Auswirkungen schon sehen könnten, auch laut rufen: «Baut bitte in Affoltern und Obfelden nicht noch mehr verkehrsintensive Geschäfte, wenn ihr doch weniger Verkehr wollt!» Mich stört die Anmassung unserer Generation, dermassen viel Land zu verbauen.

Lieber Herr Howoldt, hoch interessiert habe ich die Briefe von ihnen an Frau Caldwell gelesen. Ich kann beide Standpunkte verstehen. Meine Vorstellungskraft geht sogar weiter. Wenn ich mir so vorstelle, wie Sie in Gedanken versunken, mit offenen Dach, wehendem Schal und einer schönen Frau auf dem Beifahrersitz, herumfahren, dann haben Sie recht. Wer möchte nicht den Fahrtwind in den Haaren spüren…? Ich habe jetzt aber eine Frage an Sie. Vielleicht können sie mir weiter helfen. Vor sechs Jahren bin ich aufs Land gezogen. Der Weiler ist eine Abkürzung von Affoltern an den Türlersee nach Hausen usw. Wenn ich ehrlich bin, würde ich die Abkürzung auch nehmen. Inzwischen schaue ich alle Durchfahrenden grimmig an, obwohl sie mir fröhlich zuwinken. Ich weiss, es ist unhöflich, aber was soll ich tun? Denn wenn alle sich an die Geschwindigkeitsbeschränkung halten würden, bräuchten wir keine Polizeifallen!

Elisabeth Ochsner, Ottenbach

Eveline Walser, Aeugst

Soll ich, kann ich mit meiner Zustimmung den Bau des Autobahnzubringers bei Ottenbach und Obfelden mitverantworten? Oder eben nicht? In Affoltern am Albis sind die Hauptstrassen seit der Eröffnung der A4 entlastet. Trotzdem bleiben es Strassen, befahren von Personenwagen, Offroadern, Lieferwagen und Lastwagen. Die Schulkinder müssen weiterhin diszipliniert auf dem Trottoir gehen und die Strassen vorsichtig überqueren. Das wäre auch in den Dörfern Obfelden und Ottenbach ähnlich, wenn die neue Zubringerstrasse gebaut würde. Trotz Entlastung durch einen Autobahnzubringer bleibt Ottenbach ein von zwei Strassen durchkreuztes Dorf und Obfelden ein langes Strassendorf. Ich wünsche mir auch vom Verkehr entlastete Dörfer und sichere Schulwege. Ich möchte auch ruhig mit dem Velo auf der Dorfstrasse fahren kön-

nen. Und ich möchte auch, dass mein Postauto den Anschluss an die S-Bahn erreicht. Doch zu welchem Preis? Ein neuer Asphaltstreifen durch grünes Land ist ein hoher Preis, ein grosser Verlust für alle, denen grüne Landstücke etwas bedeuten. Den Schulkindern zuliebe sollen wir für den Zubringer stimmen. Sind Sie so sicher, dass uns die Kinder in 20 Jahren, wenn sie selbst kleine Kinder haben, für diesen Entscheid danken werden? Oder werden sie sagen: «Auch dieses schöne Stück Land haben die Alten noch mit einer Strasse durchkreuzt. Dabei wusste man doch damals schon, dass neue Strassen mehr Verkehr bewirken.» Würden die Kinder von heute in 20 Jahren vielleicht andere Lösungen finden, wenn sie noch Spielraum hätten? Wer hätte denn vor 40 Jahren geglaubt, dass sich eine spätere Generation einen Islisbergtunnel für die A4

BDP einstimmig für A4-Zubringer

Beide Möglichkeiten zur Abstimmung vorlegen Zur Übertragung der Verantwortung für ein neues Alterspflegeheim an ein privates Unternehmen gibt es einige Fragen: Für ein gewinnorientiertes Unternehmen muss der Gewinn Priorität haben. Bei der zur Frage stehenden Firma Senevita sind gleich zwei gewinnorientierte Firmen involviert, da die Gebäude nicht von Senevita selber erstellt werden, sondern von Senevita in Pacht übernommen würden. Das heisst, das aus dem Betrieb des zukünftigen Alterspflegeheims für zwei Firmen ein Gewinn erarbeitet werden muss, denn (so wie unser Gemeinwesen funktioniert) kann keine gewinnorientierte Firma auf längere Zeit ohne diesen Gewinn überleben. Der für den Seewadel formulierte Grundsatz «Der Mensch im Mittelpunkt unseres Wirkens» kann also in einem gewinnorientierten Unternehmen nicht oberstes Gesetz sein. Wenn aus dem Betrieb des Alterspflegeheims der Gewinn für zwei gewinnorientierte Unternehmen herausgewirtschaftet werden muss, werden Preiserhöhungen oder entsprechende Qualitätseinbus-

Eine klare Stellungnahme!

Fallen der Polizei, Leserbrief im «Anzeiger» vom 14. August.

Für oder gegen den Autobahnzubringer ?

Der stetig zunehmende Durchgangsund Schwerverkehr belastet die Dörfer Obfelden und Ottenbach seit der Eröffnung der A4. Der versprochene Autobahnzubringer hat eine überregionale Funktion und wird vom Bund mitfinanziert. Das Versprechen an die Gemeinden soll jetzt mit dem mehrfach angepassten Projekt der Umfahrungsstrasse eingelöst werden. Die BDP nimmt das Anliegen der betroffenen Bevölkerung ernst und setzt sich für den Objektkredit ein. Sichere Schulwege und eine bessere Lebensqualität in den Dörfern sind der BDP wichtig. Von den Gesamtkosten beträgt der Kostenanteil für den Kanton Zürich etwa 39 Mio. Franken. Einstimmig beschliesst die BDP des Kantons Zürich die Ja-Parole zur Bewilligung des Objektkredites für den Autobahnzubringer. Die Zustimmung der Verfassungsänderung zur «Abschaffung des konstruktiven Referendums» erfolgte einstimmig. Grossmehrheitlich empfiehlt die BDP den Gegenentwurf «Jugend und Musik» zur Annahme. Die Volksinitiativen «Sicheres Wohnen im Alter» und «Schutz vor Passivrauchen» sollen abgelehnt werden.

9

sen unvermeidlich, zum Beispiel durch Personaleinsparungen, auch im Pflegebereich. Damit entstehen unweigerlich weniger Möglichkeiten der persönlichen, immer komplexeren individuellen Pflege der Betagten. Der heutige Preis im Seewadel – 148 Franken – wird im ersten Betriebsjahr auf 185 Franken festgelegt. Und später? Schon heute braucht im Seewadel eine beträchtliche Anzahl Bewohner Ergänzungsleistungen. Es würden später sicher mehr sein. Ist es richtig, mehr Ergänzungsleistungen zu benötigen, weil das Pflegeheim von einem gewinnorientierten Unternehmen geführt wird? Ich zitiere den Beschluss des Gemeinderates Affoltern (im Internet nachlesbar unter «Zukunft Haus zum Seewadel»): «Als Alternative hatte der Gemeinderat ein eineinhalbjähriges Projekt unter Teilnahme von drei Gemeinderäten, dem Geschäftsleiter und externer Beratung erfolgreich durchgeführt und abgeschlossen. Mit späterem Entscheid hatte der Gemeinderat dann beschlossen, die in diesem Projekt er-

arbeitete Lösung nicht weiter zu verfolgen. In diesem Projekt wurde die Gründung einer gemeinnützigen Gesellschaft und der Neubau eines Nachfolgeheimes sondiert und geprüft. Die Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit der Betriebsgründung und eines Neubaus wurden nachgewiesen, mögliche Standorte auf öffentlichem Grund in Affoltern konnten als geeignet definiert werden. Eine komplette Finanzierung des Neubaus durch Finanzinstitute wurde mittels konkretem Angebot sichergestellt. Als Rechtsform stand die Gründung einer gemeinnützigen AG im Vordergrund. Der Betrieb würde damit ebenfalls wie bei der favorisierten Lösung komplett aus der Gemeindeverwaltung ausgegliedert.» Mit dieser Route könnte die Gemeinde also weiterhin dem Grundsatz «Der Mensch im Mittelpunkt unseres Wirkens» folgen. Sollten an der Gemeindeversammlung vom 27. August nicht beide Möglichkeiten zur Abstimmung vorgelegt werden? Hanni Belck-Spahn, Affoltern


Gewerbe

20-Jahre-Jubeljahr

«In Fahrt»

Das Tanztheater Moira feiert 2013 zusammen mit OpernHausen. > Seite 13

Dorffest zum Abschluss der Strassenbauarbeiten in Hedingen. > Seite 15

Dienstag, 21. August 2012

-

Gegen YB In der ersten Cup-Hauptrunde zog der FC Wettswil-Bonstetten ein grosses Los. > Seite 21

Die Brandspuren sind beseitigt Wiedereröffnung und Tag der offenen Tür bei Foto André Chollet in Affoltern Am Samstag, 25. August, öffnen sich die Türen des vor einem Jahr durch einen Brand zerstörten Fotofachgeschäfts von André Chollet an der Unteren Bahnhofstrasse 58 in Affoltern wieder. Zur Feier des Tages können an diesem Samstag zwischen 9 und 16 Uhr die neuen Räumlichkeiten besichtigt werden. Im grossen Studio, das sich über die ganze Breite des Hauses erstreckt, können ab Montag, 27. August, auch grosse Gruppen abgelichtet werden. Bis 29. September gibts dann auch 20% Rabatt auf Portätaufnahmen (gegen Voranmeldung). Auch im neu renovierten Laden warten Aktionen und bei einem Wettbewerb können Besucher und Kunden bis Ende September ihr Glück versuchen.

Ferienbilder wieder in gewohnter Qualität Im Arbeitsraum steht das neue Minilab bereit, gerade rechtzeitig damit die Ferienbilder wieder in der gewohnten Qualität gedruckt werden können.

Zwischen diesen beiden Aufnahmen liegt genau ein Jahr: Der Brand ereignete sich am 11. August 2011. Auf dem anderen Bild erinnert nichts mehr an das schlimme Ereignis. (Bilder André Chollet) Das Foto-Chollet-Team in Affoltern am Albis freut sich, die Kunden fortan

11

in den neuen Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen und bedankt sich bei

den Bauherren und den Arbeitern für den gelungenen Wiederaufbau. (pd.)

Exklusive Oldtimer im Emmen Center Bis am 1. September 2012 sind im Emmen Center exklusive und besonders attraktive Oldtimer zu bewundern. Zum 15-Jahre-Jubiläum des OldtimerClubs Entlebuch stellen die Mitglieder ihre schönsten Fahrzeuge mit Baujahr 1934 bis 1952 aus. Die rollenden Kulturgüter verschiedener Fahrzeugbauer wie Volkswagen, Fiat, Ford und Opel geben Einblicke in die frühere Automobilgeschichte. Auf den Naturstrassen herrschte damals kaum Verkehr, ab und zu zwang ein verlorener Hufnagel zum Reifenwechsel. Verkehrsampeln gab es in den 30er-Jahren kaum und dank übersichtlicher Kreuzungen statt Kreiselverkehr konnte der Fahrer über viele Kilometer im obersten Gang gemächlich dahinrollen. Die Getriebe waren erst teilweise synchronisiert und der Gangwechsel verlangte spezielle Kenntnisse. Und wer über das nötige Kleingeld verfügte, sass ohnehin hinter einer Glasscheibe im Heck des Fahrzeugs, während vorne der Chauffeur sich mit der Technik beschäftigte. Passive Sicherheit für die Passagiere, oder nur schon Sicherheitsgurte, waren noch in weiter Ferne. Nach einem Unfall beschäftigten sich ein Wagner und ein Carrossier mit der Reparatur. Weitere Informationen zu den Veranstaltungen: www.emmencenter.ch, Telefon 041 260 61 12.

Jetzt wird wieder gemostet Erste Obstannahmen bei der Kundenmosterei Wittwer in Obfelden Jetzt läuft sie wieder, die Mostpresse in der Kundenmosterei von Bruno Wittwer in BickwilObfelden. Verarbeitet werden derzeit hauptsächlich Gravensteiner.

Elisabeth und Karl Schneiter (links) im Bohnenfeld mit dem Ehepaar Friedi und Ami Durand, die am Wochenende auf dem Hof im Hinteruttenberg zur Eröffnung der Bohnenernte mit einer Wein-Degustation aufwarten. (Bild -ter.)

Bücken und selber pflücken Bohnenfeld im Hinteruttenberg offen Bohnen nicht im Laden kaufen, sondern selber pflücken: Das ist auf dem Hof von Elisabeth und Karl Schneiter im Hinteruttenberg (Knonau) jetzt wieder möglich. Seit dem Start im Jahr 1997 hat sich der Kundenkreis stetig erweitert. Heute zählt die Kartei von Elisabeth und Karl Schneiter einige hundert Namen. Ja, sie reisen von weit her, um sich auf dem Bohnenfeld zu betätigen, aus Alpnach etwa. Viele Kunden kommen auch aus den Kantonen Zug und Aargau in den Hinteruttenberg. Gruppen pflücken manchmal bis gegen 50 kg. Das tut auch jenes Ehepaar seit Jahren. Nur: Es schenkt die Bohnen Kin-

derheimen! Auf gegen 70 Aren hat Karl Schneiter im Juni Bohnen angepflanzt, die nun in den nächsten drei Wochen von Hand geerntet werden können. Den Startort wechselt er von Jahr zu Jahr. «Auf dem gleichen Areal sollte man nur alle fünf bis sechs Jahre anpflanzen – sonst drohen Krankheiten wie beispielsweise der Schimmelpilz», sagt der Betreiber. Die Sorte, die er anpflanzt, ist eigentlich für die Maschinenernte gezüchtet. Die hohen Stauden jedoch sind auch ideal für die Handernte. Man muss sich nicht so tief bücken. Der Anpflanzort ändert jährlich, der Preis für die Bohnen hingegen nicht: Bei Schneiters ist das Kilogramm auch in der 16. Saison für Fr. 2.50 zu haben. (-ter.)

Die Harassen werden in den Trichter geschüttet, und aus Obst wird frischer Most gepresst – bei Bruno Wittwer sind das bis zu 2000 Liter pro Stunde, die sofort abgekühlt werden müssen, um eine Gärung zu verhindern. Frischen Süssmost ab Presse kann man im Bickwiler Betrieb selbst abfüllen. «Wir haben viele Kunden, die nur Frischmost konsumieren», sagt der Betreiber. Länger haltbar wird der Most durch Pasteurisieren, das Heini Nägeli in Dachlissen im Auftrag von Bruno Wittwer tut. Dort wird der Saft in der mit Holzschnitzeln geheizten Anlage auf rund 80 Grad erhitzt und hernach in 5- und 10-Liter-Boxen abgefüllt, die in Dachlissen abgeholt werden können. Diese sind heute gefragt, weil die Reinigung, die bei Flaschen notwendig ist, entfällt. Bei Wittwers gepressten Most verkauft Stefan Heiniger aus Mettmenstetten am Affoltemer Wochenmarkt. In einer guten Saison stellt Bruno Wittwer rund 200 000 Liter Most her. Wegen der Vielfalt anderer Getränke geht der Mostkonsum aber leicht zurück. «Früher besorgten sich Familien einen ganzen Jahresvorrat an Obstsaft», sagt der Produzent, der den Betrieb von seinem Vater Fritz übernommen hat. Bei Wittwers in Bickwil ist die seit 1966 existierende Kundenmosterei ein Standbein. Bruno Wittwer betreibt daneben eine Zimmerei; den Sägereibetrieb hat er verpachtet. (-ter.)

Stefan Heiniger aus Mettmenstetten entleert eine Harasse in den Trichter; er verkauft Most am Wochenmarkt in Affoltern. Bruno Wittwer stellt die abgefüllten Flaschen bereit. (Bild Werner Schneiter)


in Ihrer Umgebung Alles aus einer Dose A Digitales TV – Internet – Telefon D n Alles vom Kabelnetz aus einer Hand A www.fgaffoltern.ch oder Tel. 043 322 70 60

Akupunktur und mehr

.purehealth.ch

www

Energieausgleich

Persönlichkeitscoaching

www.essbarewildpflanzen.ch

www

Tierkommunikation/-psychologie

.graphologie-swiss.ch

www.mit-tieren-sprechen.ch

Dipl. Akupunkteur, Physiotherapeut und Masseur. KK-anerkannt und mehrsprachig (D/I/F/E) Telefon 079 684 23 97

Müde und energielos? Möchten Sie etwas für Ihr Wohlbefinden tun? Naturheilpraktikerin in Obfelden. Telefon 079 297 86 80

Mein Coaching richtet sich an Menschen, die ihr Potenzial erkennen und weiterentwickeln möchten.

Die Tierkommunikation ist eine Lebensberatung für uns Menschen. Schauen und hören wir hin, so lernen wir unsere Tiere besser verstehen

Akustik-Sound-Therapie

Fussreflexzonen-Massage

Paarberatung

Transporte, Umzüge

www

.auszeit-praxis.com

.fussundlicht.ch

www

.susannaherger.ch

www

www.appenzeller-transporte.ch

Die Sound-Therapie steht für mehr Wohlbefinden und fühlt sich einfach gut an. Ausprobieren? 079 306 90 10

Ganzheitliche Therapieform über die Füsse. Schmerzlinderung und Selbstheilungskräfte.

Partnerschaft in der Sackgasse, alles Bewährte hilft nicht mehr, Kommunikationsprobleme, Sinnkrise. Tel. 044 761 60 12

Umzüge für Private und Geschäfte Zügelshop und Lagerhaus Telefon 044 431 22 22

Anzeiger

Hauswartungen

Sanitär/Dach

Umzüge/Transporte

.affolteranzeiger.ch

www

www.gb-hauswartungen.ch

www

.ernstlips.ch

.tsh-move.ch

www

Ihre Regionalzeitung im Knonauer Amt Einziges amtliches Publikationsorgan

Gery Bättig, Hauswartungen, Unterhaltsarbeiten und Gartenpflege. Renovationen/Umbauten/Kernbohrungen. Tel. 079 204 06 25

Alles aus einer Hand: Sanitär, Heizung, Spengler und Bedachung www.ernstlips.ch

Ihr Partner für sämtliche Umzüge/Transporte. Büroumzüge, Gewerbeumzüge, Privatumzüge, Lagerlogistik, Möbellift 29 m

Augenoptiker

Innenausbau mit System

Tanzen

Yoga

.B-O-A.ch

.troppan.ch

www

www

.luckylinedancers.ch

www

www

.yogantje.ch

Wenns ums Auge geht!

Schranklösungen, Raumteiler, Deckenverkleidungen, Regalsysteme, Möbel, eigene Ausstellung. Telefon 044 760 11 60

Tanzen in der Gruppe zu verschiedenen Rhythmen und Stilen – Line Dance eignet sich für alle Alterskategorien! Tel. 044 776 31 31

Yoga und Yoga Nidra – achtsam bewegen, atmen und entspannen. Early Birds Yoga. Antje Ahnert, Albisstr. 30, Hausen, 044 764 24 88

Ausspannen – auftanken

Karate/Selbstverteidigung

Tanzen lernen

Yogazentrum

www

.IhreMassagepraxis.ch

.Karate-albis.ch

www

In guten Händen – locker durch‘s Leben! «Draht» zum Ausspannen: 079 478 10 61

Herzlich willkommen im Karate-Center Albis. Kinder ab 3 Jahren, Jugendliche, Erwachsene ab 40 jederzeit möglich. Tel. 044 761 43 83

Bauprofi

Kleinbusvermietung

www

.tschirky-bau.com

www

Ihr Partner für Kleinbusvermietung, Transporte, Alteisen. Telefon 044 760 19 49

Beratung, Lieferung, Montage

LED-Beleuchtungen

.hshop.ch

Buchbinderei

Nail-Stube

.nail-stube.com

www

Buchrestaurierung, Kunstbuchbinderei, Ledereinbände Telefon 043 466 52 42, Kloster Kappel

Gelnägel, Nail-Art, Fuss-French, klassische Maniküre, Fussreflexzonen-Massage

Digital-TV

Nails, Wimpernverlängerung

.fgaffoltern.ch

Digitales Grundangebot mit 125 Sendern (davon 12 in HD). Erkundigen Sie sich. Telefon 043 322 70 60

Yoga befreit den Körper und öffnet das Herz! Ich freue mich auf Dich! Heike Westphalen, Telefon 079 345 09 65

.noserlight.ch

LED – die Beleuchtungstechnologie der Zukunft. Lange Lebensdauer und sehr energieffizient.

www

Professioneller Tanzunterricht ganz nah! Standard, Latein, Tango Argentino, Zumba, Telefon 044 252 56 81

www

Wir beraten, liefern und montieren vom Geschirrspüler bis zur Waschmaschine zu Preisen, die Sie wissen sollten. Tel. 056 675 50 70

www.DieBuchmanufaktur.ch

www.yogazentrum-am-weiher.ch

.saeuliamt-express.ch

Umbauten und Renovationen, einfach clever gemacht. Professionelle Beratung und Ausführung. Bester Preis! Telefon 044 768 26 10

www

.time2dance.ch

www

www

.incosmetic.ch

Manicure/Pedicure mit UV-Lack, Gel-Nägel, permanent Make-up. Zentrum Strebel, Telefon 079 466 51 51

Bestellcoupon für Ihr www.-Inserat ❏ 12 Mal à Fr. 20.– in Folge

❏ 24 Mal à Fr. 18.– in Folge

❏ 53 Mal à Fr. 16.– in Folge

Branchentitel: (max. 25 Zeichen) Internet-Adresse: www. Text Firmenbeschreibung (max. 3 Zeilen/120 Zeichen inkl. Leerschläge):

Druckerei

Optiker

.kaeser.ch

www

.IhrOptiker.ch

www

Flugblatt, Broschüre, Geschäftspapiere: alles via Internet oder persönlich: Telefon 044 700 18 30, Stallikon

Sichtbar anders!

Druckpartner

Optiker

.weissdruck.ch

www

Ihr Partner für alle Drucksachen: druck@weissmedien.ch Beratung: 058 200 5700

Rechnungsadresse:

.myoptix.ch

www

Ihr Familienoptiker im Knonaueramt und Freiamt. Affoltern am Albis: 043 541 02 09 Muri: 056 664 53 66

Einsenden an: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Fax 058 200 57 01, inserat@weissmedien.ch


Vermischtes

Dienstag, 21. August 2012

13

Tanz für Erwachsene, Junggemüse und reifere Jahrgänge Das Moira Tanztheater feiert 2013 mit OpernHausen sein 20-Jahre-Jubeljahr Affoltern hat das Glück, über ein grosses Kulturangebot zu verfügen – und zwar passiv konsumierbar wie auch aktiv, um mitzumachen. Singen, Musizieren, Theater und Tanz bilden die Schwerpunkte. Das Moira Tanztheater verbindet sich für seine weitherum bekannten Aufführungen gerne mit den anderen Disziplinen – dieses Jahr OpernHausen – und ist im Jubiläumsjahr für neue Mitwirkende offen. ................................................... von denise bohnert «Flieg!», die sehr berührende letztjährige Co-Produktion mit dem «Bezirzchor» ist noch in lebendiger Erinnerung. Die Vorstellungen in der Aula Ennetgraben beeindruckten und waren bis auf den letzten Platz ausverkauft. Marina Gantert, Leiterin und Gründerin des Moira Tanztheaters feiert nächstes Jahr dessen 20-Jahre-Jubiläum. Seit jeher hat sie sich darauf spezialisiert, Tanz für Menschen allen Alters anzubieten – die Jüngsten sind 5-jährig, die Ältesten gegen 80. Tanz

kennt keine Altersbeschränkung; die Förderung von Koordination, Beweglichkeit und Balance ist für die Kleinen wie für die Reiferen wichtig – und macht Freude. Alle zwei Jahre nimmt Marina Gantert, zusammen mit ausgewählten Tanz- oder Theaterprofis, Musikern, vielen Laien und etlichen Helfenden, den grossen Aufwand auf sich, eine grössere Produktion zu inszenieren. Die Musik dazu wird meist neu komponiert und live gespielt. Wer für das Jubiläumsjahr Kulturpartner sein wird, ist jetzt spruchreif geworden: Es ist OpernHausen! Jedenfalls wieder eine äusserst spannende Kombination.

Neue Produktion – neuer Einstieg möglich Beim Start für eine neue Aufführung besteht immer auch die Möglichkeit für Neueinsteiger, den Schritt in eine Tanzgruppe zu wagen, einmal pro Woche mit in etwa Gleichaltrigen Körperübungen, Tanzbewegungen zu lernen und eigene Improvisationen zu wagen. Im Laufe der Zeit werden daraus Choreografien gestaltet, die schliesslich eine Geschichte erzählen und illustrieren werden. Natürlich ist es absolut freiwillig an der Vorführung teilzu-

nehmen. Wer Lust verspürt an der 13. Produktion des Tanztheaters teilzunehmen, sollte sich ab sofort bis Mitte Oktober bei Marina Gantert melden und zwar entweder telefonisch unter der Nummer 044 760 14 75 oder per E-Mail an info@moira-tanztheater.ch.

Wer tanzt was? Was darf man von einem Moira-Tanzkurs erwarten? Sicher kein Ballett und keine Standardtänze – sondern Ausdruckstanz basierend auf Zeitgenössischem Tanz, Jazztanz, Modern Dance und Street-Dance. Alle Bewegungsmöglichkeiten des Körpers werden je nach individuellen Kapazitäten geschult. Kraft sowie Bewegungsqualität nehmen zu. Um nicht in Schemen zu verbleiben und um seinen eigenen Tanzstil und auch ganz Neues auszuprobieren, besteht immer Zeit für Improvisation zu Musik, angeregt durch ein Thema oder durch Bewegungsideen, oder ganz frei. Die Ausdrucksfähigkeit wird sensibilisiert, die Körperhaltung verbessert sich. Choreografien werden Schritt für Schritte aufgebaut und regelmässig geübt. Männer und Frauen tanzen zusammen in Gruppen von 18 bis 60 oder ab 60 Jahren.

Alle Generationen tanzen mit, Szene aus «Flieg!» mit dem Moira Tanztheater und dem Bezirzchor. (Bild Cyrill Grieder) Kinder ab 5 bis 12 Jahre und Teenager bis 17 sind in Gruppen ihrer Altersstufe eingeteilt. Ein spezielles Angebot bildet auch ein Breakdance-Kurs für Jungs von acht bis zwölf Jahren. In allen andern Kinder- oder Jugendgruppen sind Jungs ebenfalls willkommen.

FeuerwehrNostalgie und Geselligkeit

Weinbegegnung der besonderen Art 24. August: Degustation in Mü’s Vinothek in Affoltern Waadtländer Premier Grand Cru und Cantina Cesarini Sartori, Umbrien. Die Benennung Premier Grand Cru ist eine Auszeichnung zu Ehren der feinsten Waadtländer Weine. Sie wird jedes Jahr an prestigereiche Terroirs verliehen, die strikte Qualitätskriterien erfüllen: Bodenbeschaffenheit, Lage, Alter der Reben, Ertragseinschränkung, Weinlese von Hand, Geschichte des Weinguts, hohes Lagerpotenzial. Die jährlich von einer Expertenkommission bestätigten Premiers Grands Crus sind ein Symbol für die Exzellenz des Waadtländer Weinbaus. Zur Degustation kommen: Féchy AOC, Domaine Fischer, Villeneuve AOC, Clos du Châtelard, Yvorne AOC, Clos de la George und Yvorne AOC, L’Ovaille. Die Cantina Cesarini Sartori aus Gualdo Cattaneo gehört heute zu den

besten Weinproduzenten in der sich im absoluten Höhenflug befindlichen Provinz Umbrien. Die Gegend um den Montefalcohügel im Herzen Umbriens ist die Heimat des Sagrantino, des Königs der umbrischen Rotweine. Seinen höchsten Ausdruck findet er im Montefalco Sagrantino DOCG Aber auch der beliebte Montefalco Rosso DOC sowie der Montefalco Sagrantino Passito DOCG versprechen unverwechselbare Wein Highlights. Gegensätze ziehen sich an: Waadtländer Premier Grand Cru und grosse Rotweine aus Umbrien sind sicher eine Weinbegegnung der besonderen Art und eine Degustation wert. Freitag, 24. August, 18 bis 20 Uhr. Samstag, 25. August, 10 bis 16 Uhr. Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern, Telefon 044 776 31 15,

Waadtländer Premier Grand Cru zu Gast bei Ruedi Müller. (Bild zvg.)

www.mues-vinothek.ch.

Potential erkennen – Potential fördern Workshop mit Linda Tellington-Jones in Baar Dank guter persönlicher Beziehung war es möglich, dass Susanne Kobel, Obfelden, die Kanadierin Linda Tellington-Jones, weltbekannte Tiertrainerin und Begründerin des Tellington TTouches, für zwei Workshops an der Paramed in Baar gewinnen konnte. Die TTouch-Methode steht, unter anderem, für eine respektvolle und sanfte Körperarbeit sowie differenzierte Körperwahrnehmungsübungen, die es dem Individuum erlauben auf eine positive Weise Vertrauen aufzubauen und Stress zu reduzieren. Diese Tatsache wirkt sich sehr förderlich auf die Lebensqualität, die Gesundheit und

auf ein harmonisches Zusammenleben aus. Daher kann der TTouch auf vielfältige Art bei Mensch und Tier eingesetzt werden. Beispiel Hund: Ängstliche aber auch «normale» Familien- oder Arbeitshunde profitieren vom TTouch als Trainingsunterstützung oder als Wellness, einfach weil es gut tut und nebenbei das Lernen unterstützt! Beispiel Mensch: Gezielt eingesetzt ist der TTouch in der Therapie, bei Mensch und Tier, von unschätzbarem Wert. Susanne Kobel hat vor ein paar Jahren eine höchst erfreulich verlaufende Studie mit chronischen Schmerzpatienten durchführen und auswerten dürfen. Auch in der täglichen Praxis erlebt sie immer wieder die positive Wirkung bei den Patien-

ten und daher ist es naheliegend, dass der TTouch in ihrer Naturheilpraxis in Affoltern einen festen Platz hat. Für die Behandlung der Tiere ist der Behandlungsort, je nachdem, bei den Tieren zuhause oder in Obfelden. Damit das Wissen weitergeht, unterrichtet Susanne Kobel verschiedene TTouch-Workshops für Hunde, Katzen sowie andere Kleintiere und natürlich auch Workshops für Menschen. Da sich der TTouch sehr gut für Selbsthilfe eignet, wird bei genügend Interessenten eine Selbsthilfegruppe ins Leben gerufen.

tung Linda Tellington-Jones, Kursort: Paramed, Baar. 20. September: TTouch Hundeworkshop. Kursleitung Linda Tellington-Jones, Kursort: Paramed, Baar. 14. Oktober: TTouch und mehr für Hundesenioren. Kursleitung Susanne Kobel, Tellington TTouch Pract. 2, Kursort: Obfelden. (pd.) Anmeldung für die Kurse in Baar: www.paramed.ch Rubrik «Bildungszentrum» unter «Specials». Anmeldung und Informationen: www.bickwil.ch/tteam; info@nhp-kobel.ch, Telefon

Tellington TTouch im Herbst 2012 19. September: «Touch for You»Workshop (für die Menschen). Kurslei-

Gratis Schnupperstunden sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. Die Kurse finden im SomaSana, Lindenmoostrasse 8 in Affoltern statt. Auf der Webseite www.moira-tanztheater.ch findet man detailliertere Informationen sowie alle Kontaktdaten.

079 336 91 23. Susanne Kobel dipl. Naturheilpraktikerin TEN hfnh,

Der Verein zur Erhaltung alten Feuerwehrmaterials der Gemeinde Affoltern (VEFA) empfängt am 25. August ab 11 Uhr einmal mehr zum Grillfest beim alten Feuerwehrdepot Zwillikon. Das Feuerwehrwesen hat in den vergangenen Jahrzehnten vom Hydrantenwagen bis zum modernsten Autodrehleiter (ADL), vom Feuerhorn bis zur elektronischen Alarmierung via Pager, eine rasante Entwicklung erlebt. Vor 21 Jahren gründeten in Affoltern deshalb Feuerwehrbegeisterte einen Verein. Erklärtes Ziel war und ist es, Fahrzeuge und Gerätschaften, die nach jahrelangem Einsatz ausgemustert wurden, zu restaurieren und als Zeugen der Zeit aufzubewahren. Zum Bestand gehören unter anderem eine Handdruckspritze Jahrgang 1923 und ein Cadillac Jahrgang 1934, der erst einem Arzt gehörte, im Zweiten Weltkrieg als Zugfahrzeug für ein Geschütz diente und schliesslich den Weg nach Affoltern fand, wo er von 1956 bis 1969 als Ersteinsatz-Fahrzeug der Feuerwehr im Einsatz stand. Alte Uniformen, Ausrüstungsgegenstände, Gerätschaften und Feuerlöscher runden die eindrückliche Sammlung ab. Die VEFA-Mitglieder unterstützen ihren Verein durch einen jährlichen Beitrag. Wer will, kann zusätzlich mithelfen, wenn es Gerätschaften zu reparieren oder zu pflegen gilt. Auch das Gesellige kommt nicht zu kurz. Neben dem jährlichen Grillfest seien Oldtimer-Treffen oder Rundfahrten sowie Übungen mit historischen Gerätschaften erwähnt. Am Samstag, 6. September, ab 11 Uhr findet nun das jährliche HerbstGrillfest im einstigen Feuerwehr-Depot beim Volg in Zwillikon statt. Auch Nicht-Mitglieder sind am VEFA-Grillfest willkommen. (tst.)

Tellington TTouch Pract. 2, SVEB1, Praxis: SomaSana, Lindenmoosstrasse 8, Affoltern.

Infos: www.vefa.ch.


veranstaltungen

Ein unvergesslicher Sommer in «Giochi d’estate» von Rolando Colla. (Bild zvg.)

«Giochi d’estate – Summergames» Italianità im Kinofoyer Lux in Affoltern Hochsommer auf einem Campingplatz in der Maremma, einer beliebten Strandregion in der Toskana. Vincenzo und Adriana, ein Arbeiterpaar kurz vor der Trennung, versucht mit letzter, verzweifelter Anstrengung ihre von prekärer Abhängigkeit geprägte Ehe zu retten. Ihr 12-jähriger Sohn Nic verarbeitet die traumatisierenden Gewaltausbrüche seines Vaters mit Freunden im Spiel. In der Gruppe seiner Spielgefährten ist er gut integriert, kann aber nur mit Mühe seine aufkommenden Gefühle für die gleichaltrige Marie ausdrücken, die darunter leidet, vermeintlich vom Vater verlassen worden zu sein. Für die Eltern wird sich in den Sommerferien nichts ändern, was schon viel heisst. Für Nic und Marie wird das Leben nie mehr sein wie vorher.

Im sommerlichen Licht der toskanischen See skizziert «Giochi d’estate» behutsam aber ohne falsche Aussparungen Familien am Rande des Kollapses und ihre Kinder, die im Spannungsfeld von Abhängigkeit und Ablösung erste Schmetterlinge im Bauch verspüren. Eine unglaublich intensive Geschichte, erfrischend und mit viel visueller Sinnlichkeit. Der Film wurde am Filmfestival in Venedig 2012 mit einer «standing ovation» geehrt und in der Schweiz gleich dreimal mit dem Filmpreis Quartz 2012 ausgezeichnet: bester Spielfilm, bestes Drehbuch, beste Kamera. «Giochi d’estate - Summergames» (CH 2011, 101 Min., I/d/f) im Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, Donnerstag, 30. August, 20.15 Uhr. Kasse und Kinobar geöffnet ab 19.30 Uhr.

Schwein wird Casanova Theatergenuss mit schweinischer Freude Theater Fleisch + Pappe in Obfelden. Kathrin Bosshard spielt leibhaftig eine rührend schweinische Geschichte aus dem Tierreich. Mit berührender Sentimentalität und Sprachwitz rund um die Wechselbäder im Leben von KarlHeinz dem Schwein, bietet sie eine ungewöhnlich originelle Unterhaltung. Wie wird aus einem Eber ein Casanova und wie aus Karl-Heinz ein Don Juan? Nicht zum ersten Mal wird die talentierte Schauspielerin Zuschauer und Zuhörerinnen im Säuliamt mit ihrer faszinierenden Bühnenpräsenz begeistern.

Weib und Gesang Eine One-Woman-Show? Ja und Nein, vor farbenfrohem Bühnenbild haucht sie ihren tierischen Gesprächspartnern, mitunter grossen Stabpuppen, Leben ein. Zutaten oder besser Hauptgang sind brillantes Schauspiel und virtuose Verwandlungskunst. Ernsthafte und doch komische Dialoge führt Karl-Heinz mit seinen Weggefährten. Aus dem Nichts treten das Pferd, der Pfau, der Hahn und andere Genossen im Leben von Karl-Heinz auf und mischen mit bei der philosophischen Betrachtung seines Werbens um ein Weibchen. Ein Dauerbrenner auf allen Bühnen der Welt aber einzigartig inszeniert.

Am 6. September Bosshards Spielfreude, ihre Theatersprache und Erzählkunst schlagen mit Texten von Peter Zeindler die Zuschauer in ihren Bann. Wegsehen,

Rührend schweinische Geschichte aus dem Tierreich: Kathrin Bosshard. (zvg.) weghören geht nicht. Die Poesie und das Gesamtbild erzeugen eine magische Wirkung, die unerklärlich ist. Nur wer Schwein, Weib und Gesang erlebt hat, kann da mitgrunzen. Ein Web-Link zu Art TV auf der Homepage von www.kulturobfelden.ch vermittelt einen Einblick und eine Vorfreude in das leidenschaftliche Schaffen von Kathrin Bosshard und Regisseurin Andrea Schulthess. Schwein, Weib & Gesang, Donnerstag, 6. September, 20 Uhr, Singsaal Chilefeld Obfelden, Türöffnung 19.30 Uhr, Kulturbar; Sitzplatzreservierung: www.kulturobfelden.ch oder Telefon 043 322 66 33 (tagsüber Montag bis Freitag).


Veranstaltungen

Dienstag, 21. August 2012

15

«Hedingen in Fahrt» Das Motto des Dorffestes vom kommenden Wochenende Das Motto des bevorstehenden Dorffestes zeigt deutlich, dass Hedingen in vielen Bereichen in voller Fahrt Richtung Zukunft ist. Die sanierte Hauptstrasse, welche verkehrsberuhigt und vor allem für die schwächeren Verkehrsteilnehmer sicherer durchs Dorf führt, ist eines der deutlichsten Zeichen dafür. Vielen Besucherinnen und Besuchern (und ganz bestimmt nicht nur den Hedingern) ist das fulminante Dorffest 2006 noch in bester Erinnerung. Der Abschluss der flankierenden Bau-Massnahmen im Zusammenhang mit der Eröffnung der Autobahn durchs Säuliamt bietet nun erneut einen willkommenen Anlass zum Feiern. Seit Anfang des Jahres sind die Vertreterinnen und Vertreter von Dorfvereinen und weiterer Gruppierungen am Werk – und sie geben alles, um diesen Tag wiederum zu einem ganz Speziellen in der (Fest-) Geschichte Hedingens werden zu lassen. Bereits am Vorabend steht ein erstes Highlight an: Das traditionelle, vom Familien-Forum organisierte «Kino am Weiher». Gezeigt wird einer der bewegendsten Filme des Jahres: «Les Intouchables».

Vom Hochrad zum modernen Elektrofahrzeug So richtig in Fahrt kommt Hedingen am Samstagnachmittag mit dem Fahrzeug-Corso, der das Fest und die sanierte Strasse offiziell eröffnet. Manch einer (und auch eine) wird grosse Augen machen ob der aussergewöhnlichen Fahrzeuge, die in unserem Dorf aufzutreiben waren. Spektakel gibts

aber auch am Himmel – wenn die weltberühmte PC-7-Akrobatik-Kunstflugstaffel der Swiss Air Force ihr Können demonstriert. Dieses basiert auf Manövern der militärfliegerischen Grundausbildung. Aber nicht ohrenbetäubendes Triebwerkgedonner und risikoreicher Nervenkitzel sind die Markenzeichen des PC-7 Teams, sondern das feingesteuerte, edel präsentierte, harmonisch komponierte und fliegerisch kompromisslos auf Sicherheit getrimmte Propeller-Ballet ist die unübertroffene Stärke der neun Schweizer Turbo-Akrobaten. Für kulinarische Genüsse sorgen die vielen Beizli, in denen man sich verwöhnen lassen und gemütlich zusammensitzen kann. Sei es in der Kafi-Stube, an den verschiedenen Bars, im Bierzelt, dem Grotto oder im grossen Festzelt. Damit diese Kalorien nicht übermässig zu Buche schlagen, trainiert man sie sich am besten gleich wieder ab und nimmt mit der ganzen Familie am Dorf-OL und/oder der Strassenstafette teil. Dazwischen bleibt genug Zeit, sich die beeindruckende Freestyle-Show anzuschauen, in der Geschichtenwerkstatt der Bibliothek mitzutun, den Nachwuchs auf dem Blasio austoben

Hedinger Dorffest Freitag, 24. August 2012: Kino am Weiher, Nachtessen und Bar ab 18.00 Uhr, Filmbeginn 21 Uhr. Samstag, 25. August 2012: Strassenfest «Hedingen in Fahrt», 14.30 bis 3 Uhr. Träffpunkt bim Gwärb, 11 bis 20 Uhr. Sonntag, 26. August 2012: Brunch bei der Bäckerei Pfyl, 10 bis 13 Uhr.

zu lassen und durchs Dorf zu schlendern, um sich an den verschiedenen Info-Ständen über viele Angebote kundig zu machen. Das Gewerbe bietet auf dem Areal des Treibhauses an der Affolternstrasse anlässlich eines weiteren «Träffpunkts bim Gwärb» Einblick in einheimisches Schaffen.

Abwechslungsreiche Abendunterhaltung Auf der Bühne im Festzelt am Lindenkreisel erwartet die Gäste ein attraktives Unterhaltungsprogramm. Musikgruppen und Einzelkünstler verzaubern das Publikum mit ihren Darbietungen. Das Spektrum reicht von Jazz über volkstümliche Klänge bis hin zu Rockmusik. Dazu gibt es ein Feuerspektakel im Freien und eine Jo-JoShow mit Comedy. Viele Künstler machen sich vor oder nach ihrem Auftritt im Festzelt auf die Reise durchs Dorf, besuchen die Festbeizli und Veranstaltungsplätze, so dass man auch unterwegs immer wieder in den Genuss einer aussergewöhnlichen Vorstellung kommt. Aber auch besinnliche Momente haben Platz – im Gottesdienst, der unter Mitwirkung des Musikvereins und eines Kinderchors am frühen Abend stattfindet. Einen würdigen Abschluss findet das Fest-Wochenende am Sonntagmorgen mit einem feinen, musikalisch untermalten Brunch. Am Strassenfest hat die Bevölkerung Gelegenheit, sich wieder einmal im Dorf zu treffen und zusammen gemütliche Stunden zu verbringen. Den Neuzuzügerinnen und Neuzuzügern bietet sich die Möglichkeit, das Dorfund Vereinsleben kennen zu lernen. Und selbstverständlich sind auch Gäste aus den benachbarten Gemeinden herzlich willkommen.

Nach langer Bauzeit wieder freie Fahrt durch Hedingen. Der Abschluss wird nun mit einem Dorffest gefeiert. (Bild Werner Schneiter)

2 für 1 – ein Schnäppchen?

«Les Intouchables» am Hedinger Weiher

Neue Pfarrer in Hausen werden eingesetzt

Open-Air-Kino am Freitag, 24. August, 21 Uhr

Gleich zwei neue Pfarrer in der reformierten Kirchgemeinde Hausen teilen sich eine Stelle, zudem beanspruchen sie nur eine Wohnung – auf den ersten Blick ein Schnäppchen. Doch der erste Blick täuscht.

Zum Auftakt des Hedinger Strassenfestes zeigt «Kino am Weiher» am Freitag, 24. August, die französische Komödie über den Alltag eines Tetraplegikers. «Les Intouchables», ist in Frankreich bereits einer der erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Vor dem Kinoanlass wird ab 18 Uhr Mah Meh serviert.

Es war nicht Schnäppchenjagdmentalität oder ein Sparprogramm der Kirchgemeinde, welche zu dieser glücklichen Konstellation geführt haben. Es waren die beiden sympathischen Pfarrpersönlichkeiten, Irene Girardet Fischer und Matthias W. Fischer, welche mit ihren interessanten Lebensläufen und ihrer Ausstrahlung zuerst die Pfarrwahlkommission und dann die Kirchgemeindemitglieder von Hausen überzeugt haben und sodann glanzvoll gewählt worden sind. Zuvor haben die beiden 19 Jahre lang in Spreitenbach gewirkt. Damals, zu Beginn jener Zeit, lernten sie sich kennen, er als Pfarrer, sie als Organistin. Daraus entstand die neue Familie Fischer Girardet mit mittlerweile zwei gemeinsamen Töchtern und zwei Söhnen aus Matthias Fischers erster Ehe. Matthias Fischer verfügt über viele Jahre Berufserfahrung als Pfarrer und Weiterbildungen in verschiedenen Richtungen. So bezieht er spezielle spirituelle Übungsformen und humorvolle Clownerien in sein Wirken mit ein. Irene Girardet Fischer hat neben ihrer Doppelrolle als Organistin und Mutter das Theologiestudium absolviert und wurde vor einem Jahr zur

Irene Girardet Fischer und Matthias W. Fischer. (Bild zvg.) Pfarrerin ordiniert. Der Wunsch, gemeinsam eine Pfarrstelle zu teilen, war die Motivation, sich in Hausen zu bewerben. Die Rollen in der Familie und im Beruf neu zu definieren wird sicher zu einer spannenden Herausforderung für die beiden. Aber auch die Kirchgemeindemitglieder von Hausen sind herausgefordert, sich mit zwei unterschiedlichen Pfarrpersönlichkeiten auseinanderzusetzen und sich auf die Chancen, die diese Konstellation bietet, einzulassen. Seit ein paar Wochen nun bewohnt die Pfarrfamilie zusammen mit ihren beiden Töchtern das Pfarrhaus neben der Kirche. Offiziell haben sie am 1. August 2012 das Pfarramt übernommen, und am Sonntag, 26. August, um 10 Uhr findet in der reformierten Kirche Hausen der Einsetzungsgottesdienst statt, unter Mitwirkung des Dekans Pfarrer Gustav Etter. Es ist gleichzeitig auch der Schulanfangsgottes-dienst. Kirchenpflege Hausen

neugierig. Spontan engagiert er Driss und gibt ihm zwei Wochen Zeit, sich zu bewähren. Aber passen Mozart und Earth, Wind & Fire, Poesie und derbe Sprüche, feiner Zwirn und Kapuzenshirts wirklich zusammen? Und warum benutzt Philippe eigentlich nie den grossartigen Maserati, der zugedeckt im Innenhof steht? Es ist der Beginn einer verrückten und wunderbaren Freundschaft, die Philippe und Driss für immer verändern wird… Grundlage für diese Geschichte, welche auf einer wahren Begebenheit beruht, ist ein Dokumentarfilm über den Marokkaner Abdel, der sich um den nach einem Gleitschirmunfall querschnittgelähmten Philippe kümmert. Dieses Thema liess die beiden

Philippe (François Cluzet) führt das perfekte Leben. Er hat eine Heerschar von Hausangestellten, er ist reich, adlig, gebildet, er sieht ganz gut aus – aber ohne fremde Hilfe geht nichts, denn Philippe ist vom Hals an abwärts gelähmt. Eines Tages taucht Driss (Omar Sy) in Philippes geordnetem Leben auf. Der junge Mann, der gerade aus dem Gefängnis entlassen wurde, will eigentlich nur einen Bewerbungsstempel für seine Arbeitslosenunterstützung und auf den ersten Blick eignet sich das charmante Grossmaul aus der Vorstadt auch überhaupt nicht für den Job als Pfleger. Doch seine unbekümmerte, freche Art macht Philippe Driss (Omar Sy) und Philippe (François Cluzet). (Bild zvg.)

Regisseure Toledano und Nakache nicht mehr los. Von Beginn an war klar, dass François Cluzet («Les petits mouchoirs») und Omar Sy («Les seigneurs») diese höchst ungewöhnliche «Schicksalsgemeinschaft» spielen sollten. Ein Traumpaar! Aber nicht nur die Sensibilität für Figuren und deren Innenleben zeichnet das grosse Talent des Regie-Duos aus. Sie haben es geschafft, einfühlsam und mit subtil platzierter Tragikomik eine charmante Geschichte zu erzählen. Ohne jegliche Gesellschaftskritik, ohne Pathos und ohne verkrampft wirkende «Natürlichkeit». Aber mit viel Herz, Verstand, und perfekt ausgewählter Musik. Und wer das breite Grinsen der Frohnatur Driss weder ansteckend noch mitreissend findet, der müsste zur Strafe ein Lachseminar absolvieren... Der malerische Hedinger Weiher bietet die richtige Kulisse zu diesem herzerfrischenden Film, man kann lachen, und doch regt er auch zum Nachdenken an. Wer sich vor dem Kinoanlass stärken will, der kann sich ab 18 Uhr am Verpflegungsstand verköstigen oder an der gemütlichen Lounge Bar einen coolen Drink oder ein Glas Wein geniessen. Warme Kleider und ein Kissen können nützliche Mitbringsel sein. Der Film beginnt um 21 Uhr und wird bei jeder Witterung – ausser bei starkem Wind – vorgeführt. Tickets können beim Weiherkiosk ab 18 Uhr gekauft werden. Achtung: Sowohl die Sitzplätze als auch die AutoParkplätze sind begrenzt.


Körperwelten p

Nail-Studio

Coiffure

Naturheilpraxis Seit 16 Jahren

Ernährungsberatung

Aerobic

Isabella ...

Wo das Säuliamt aerobict

naturheilpraxis ruth serafina kohler Heilpraktikerin • dipl. Pflegefachfrau • dipl. Hebamme Zertifizierte PSE-Therapeutin

• Bioresonanztherapie • Colon-Hydrotherapie (Darmspülungen) • PSE (Psychosomatische Energetik nach Dr. Banis)

Medizinische Kosmetik

t imeless

eintauchen in Entspannung und Schönheit … In der Zeitlosigkeit versinken und die Welt vergessen… Ihrer Haut ein wenig Zeitlosigkeit schenken.

Anita Lienhard dipl. Akupunkteurin & Herbalistin/SBO-TCM

Jeannette Tonin-Tobler In der Rüti 11 8915 Hausen am Albis Tel.: 043 466 53 24

Kosmetik

PRAXIS FÜR

Praxis für klassische Homöopathie

… bedient von Karin Gut

Annamaria Bäriswyl Dipl. Homöopathin hfnh/SHI Dipl. Masseurin ärztl. geprüft

Massage-Praxis Time Out Med. Masseurin FA Sonja Graf-Schmucki Im Grindel 37 8932 Mettmenstetten 043 466 52 94

Klassische Massage Bindegewebsmassage

Akupunktur • Kräutertherapie Moxibustion • Tunia (chinesische Heilmassage)

Lymphdrainage

Bahnhofstrasse 15 8932 Mettmenstetten

8934 Knonau Mobile 079 904 30 40 (Termine nach Vereinbarung)

044 767 06 81

...und Massagen klassische Massage Sportmassage Fussreflexzonenmassage Anti-Cellulite-Massage

Akupunktur

Fussreflexzonenmassage

TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN

Aentlerweg 28 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 17 66 Tödistrasse 49 8002 Zürich Telefon 079 235 82 91

Klass. Homöopathie

A-Mitglied der Naturärzte-Vereinigung der Schweiz – EMR anerkannt

Massage

«Zeitlos»

Chinesische Medizin

fit • individuell • grenzenlos • wie Sie Birmensdorf • Tel. 044 739 49 59

Hofächerstrasse 16, 8907 Wettswil, Tel. 043 333 93 03 E- Mail: serafina.kohler@bluewin.ch

Medizinische Kosmetik und Permanent Make-up

Kinesiologie

Fitness

Elektro- & Ultraschalltherapie

3

Triggerpunktmassage Hydrotherapie Krankenkassenanerkannt

Untere Bahnhofstr. 41, 8910 Affoltern a.A.

Verena Wettstein

Craniosacral-Therapie p

Chinesische Medizin TCM

Akupunktur/Akupressur Tuina (Chin. Heilmassage) Kleinkinder-Tuina Phytotherapie Fabrikweg 9 8910 Affoltern a.A. Telefon 044 760 18 82 www.tcm-v-wettstein.ch

die-naturkosmetikerin.ch Lisa Peier Oberdorfstrasse 1 Hedingen

Ihre Wohlfühloase Termine nach telefonischer Vereinbarung

Kosmetische Fusspflege/Pédicure

Praxis für Akupunktur, Shiatsu, Ernährung und Kräutertherapie. Baby- und Kinderbehandlungen MARIANNE GEISER Dipl. Naturheilpraktikerin TCM Dipl. Shiatsutherapeutin Schachenmatten 4, 8906 Bonstetten +41 79 702 44 25 vitalpunkt.bonstetten@gmail.com www.vitalpunkt-tcm.ch

Praxis für klassische Homöopathie Meridian- und Reflexzonenbehandlung

Telefon 044 760 15 03

Aku-Taping

Astrid Natzler

Fitness

Katharina Hunkeler

Massage

Alte Obfelderstr. 2 8910 Affoltern a.A. Tel. 079 834 35 77 praxis@asna-sana.ch www.asna-sana.ch Krankenkassenanerkannt

Craniosacral-Therapeutin Lehrerin, Supervisorin, Ausbildungsleiterin

Esalen-Massage in Ottenbach

Wo das Säuliamt fittet

C r a n i o s a c r a l -T h e r a p i e Therapie Craniosacrale Osteopathie, viszerale T Baby- und Kinderbehandlungen Focusing

Löst Muskelverspannungen auf und wirkt energetisch, ausgleichend, lockert Gelenke, stimuliert Blutzirkulation und Kreislauf und ist für Körper und Psyche eine Wohltat. r 90 Fr. 90 Min. fü

Mitglied NVS/EMR/SDVC Krankenkassenzulässig Dipl. Anästhesie- und Kinderkrankenschwester

Energiearbeit

fit • individuell • grenzenlos • wie Sie Birmensdorf • Tel. 044 739 49 59

Im Cholächer 1 044 701 28 60 8907 Wettswil

Susanna Bareth, Tel. 044 760 17 07

*

Massage Ihr

geschäftlicher Erfolg beginnt mit einem Inserat auf dieser Seite!

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Physikalische y Therapie p

Paarberatungg

®

Craniosacral-Therapie

Physikalische Therapie Fuchs dipl. med. Masseur mit eidg. Fachausweis Kassenanerkannt Massagen: Klassische Massage Bindegewebemassage manuelle Lymphdrainage

Tanz

Fango Elektrotherapie Sauna

Ballett, Jazz, Rhythmik, Rückentraining, Gymnastik

Toni Fuchs, Bergstrasse 7, 8910 Affoltern a.A. Termine nach Vereinbarung Telefon 044 760 29 03, www.Massage-Therapien.ch

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Programm und Anmeldung: 044 760 11 20 Hanna Fuchs, www.werkeins.ch


Körperwelten p

Nail-Studio

Coiffure

Naturheilpraxis Seit 16 Jahren

Ernährungsberatung

Aerobic

Isabella ...

Wo das Säuliamt aerobict

naturheilpraxis ruth serafina kohler Heilpraktikerin • dipl. Pflegefachfrau • dipl. Hebamme Zertifizierte PSE-Therapeutin

• Bioresonanztherapie • Colon-Hydrotherapie (Darmspülungen) • PSE (Psychosomatische Energetik nach Dr. Banis)

Medizinische Kosmetik

t imeless

eintauchen in Entspannung und Schönheit … In der Zeitlosigkeit versinken und die Welt vergessen… Ihrer Haut ein wenig Zeitlosigkeit schenken.

Anita Lienhard dipl. Akupunkteurin & Herbalistin/SBO-TCM

Jeannette Tonin-Tobler In der Rüti 11 8915 Hausen am Albis Tel.: 043 466 53 24

Kosmetik

PRAXIS FÜR

Praxis für klassische Homöopathie

… bedient von Karin Gut

Annamaria Bäriswyl Dipl. Homöopathin hfnh/SHI Dipl. Masseurin ärztl. geprüft

Massage-Praxis Time Out Med. Masseurin FA Sonja Graf-Schmucki Im Grindel 37 8932 Mettmenstetten 043 466 52 94

Klassische Massage Bindegewebsmassage

Akupunktur • Kräutertherapie Moxibustion • Tunia (chinesische Heilmassage)

Lymphdrainage

Bahnhofstrasse 15 8932 Mettmenstetten

8934 Knonau Mobile 079 904 30 40 (Termine nach Vereinbarung)

044 767 06 81

...und Massagen klassische Massage Sportmassage Fussreflexzonenmassage Anti-Cellulite-Massage

Akupunktur

Fussreflexzonenmassage

TRADITIONELLE CHINESISCHE MEDIZIN

Aentlerweg 28 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 17 66 Tödistrasse 49 8002 Zürich Telefon 079 235 82 91

Klass. Homöopathie

A-Mitglied der Naturärzte-Vereinigung der Schweiz – EMR anerkannt

Massage

«Zeitlos»

Chinesische Medizin

fit • individuell • grenzenlos • wie Sie Birmensdorf • Tel. 044 739 49 59

Hofächerstrasse 16, 8907 Wettswil, Tel. 043 333 93 03 E- Mail: serafina.kohler@bluewin.ch

Medizinische Kosmetik und Permanent Make-up

Kinesiologie

Fitness

Elektro- & Ultraschalltherapie

3

Triggerpunktmassage Hydrotherapie Krankenkassenanerkannt

Untere Bahnhofstr. 41, 8910 Affoltern a.A.

Verena Wettstein

Craniosacral-Therapie p

Chinesische Medizin TCM

Akupunktur/Akupressur Tuina (Chin. Heilmassage) Kleinkinder-Tuina Phytotherapie Fabrikweg 9 8910 Affoltern a.A. Telefon 044 760 18 82 www.tcm-v-wettstein.ch

die-naturkosmetikerin.ch Lisa Peier Oberdorfstrasse 1 Hedingen

Ihre Wohlfühloase Termine nach telefonischer Vereinbarung

Kosmetische Fusspflege/Pédicure

Praxis für Akupunktur, Shiatsu, Ernährung und Kräutertherapie. Baby- und Kinderbehandlungen MARIANNE GEISER Dipl. Naturheilpraktikerin TCM Dipl. Shiatsutherapeutin Schachenmatten 4, 8906 Bonstetten +41 79 702 44 25 vitalpunkt.bonstetten@gmail.com www.vitalpunkt-tcm.ch

Praxis für klassische Homöopathie Meridian- und Reflexzonenbehandlung

Telefon 044 760 15 03

Aku-Taping

Astrid Natzler

Fitness

Katharina Hunkeler

Massage

Alte Obfelderstr. 2 8910 Affoltern a.A. Tel. 079 834 35 77 praxis@asna-sana.ch www.asna-sana.ch Krankenkassenanerkannt

Craniosacral-Therapeutin Lehrerin, Supervisorin, Ausbildungsleiterin

Esalen-Massage in Ottenbach

Wo das Säuliamt fittet

C r a n i o s a c r a l -T h e r a p i e Therapie Craniosacrale Osteopathie, viszerale T Baby- und Kinderbehandlungen Focusing

Löst Muskelverspannungen auf und wirkt energetisch, ausgleichend, lockert Gelenke, stimuliert Blutzirkulation und Kreislauf und ist für Körper und Psyche eine Wohltat. r 90 Fr. 90 Min. fü

Mitglied NVS/EMR/SDVC Krankenkassenzulässig Dipl. Anästhesie- und Kinderkrankenschwester

Energiearbeit

fit • individuell • grenzenlos • wie Sie Birmensdorf • Tel. 044 739 49 59

Im Cholächer 1 044 701 28 60 8907 Wettswil

Susanna Bareth, Tel. 044 760 17 07

*

Massage Ihr

geschäftlicher Erfolg beginnt mit einem Inserat auf dieser Seite!

Copyright, Promotion und Verkauf: Kurt Haas Mediaberatung Telefon 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Physikalische y Therapie p

Paarberatungg

®

Craniosacral-Therapie

Physikalische Therapie Fuchs dipl. med. Masseur mit eidg. Fachausweis Kassenanerkannt Massagen: Klassische Massage Bindegewebemassage manuelle Lymphdrainage

Tanz

Fango Elektrotherapie Sauna

Ballett, Jazz, Rhythmik, Rückentraining, Gymnastik

Toni Fuchs, Bergstrasse 7, 8910 Affoltern a.A. Termine nach Vereinbarung Telefon 044 760 29 03, www.Massage-Therapien.ch

für Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Programm und Anmeldung: 044 760 11 20 Hanna Fuchs, www.werkeins.ch


18

Vermischtes

Dienstag, 21. August 2012

Karate in der Badi – viele neue Erfahrungen

«Starke Eltern – starke Kinder»

Kinder lernten im «Stigeli» in Affoltern die Grundtechniken

Kurs im Mütterzentrum in Affoltern

Kürzlich fand zum vierten und letzten Mal in diesem Sommer das «Karate in der Badi» in der Badi Stigeli in Affoltern statt. An diesem sehr sonnigen Tag nahmen 29 Kinder an diesem von der Pro Juventute mitorganisierten Ferienplausch teil. Der Leiter des Shukokai-Karate Albis, Andi Müller (4. Dan SKV), vermittelte den Kindern spielerisch einige Grundtechniken des Karate. Zwischendurch wurden viele Spiele gespielt, die unter den Kindern und den zuschauenden Eltern eine ausgelassene Stimmung verbreiteten. Den Höhepunkt bildete der Staffettenlauf, bei welchem die Kinder in zwei Gruppen um den Sieg kämpften. Mit vielen neuen Erfahrungen und Bekanntschaften machten sie sich dann alle auf den Heimweg. Aufgrund des erfolgreichen Anlasses wird mit der Gemeinde Affoltern bereits ein Fortsetzungskurs für das nächste Jahr geplant.

«Starke Eltern – Starke Kinder» – mehr Freude mit Kindern. Ein Kurs im MüZe in Affoltern in Zusammenarbeit mit der Elternbildung Region Süd.

Infos unter: Andi Müller www.get-free.ch oder Telefon 044 761 43 83.

Auf spielerische Weise einige Karate-Grundtechniken lernen. (Bild zvg.)

Elternsein ist eine grosse Herausforderung. In jeder Familie gibt es Zeiten, in denen Eltern Unterstützung bei der Erziehung ihrer Kinder brauchen. Die Teilnehmer setzen sich mit diversen Fragen auseinander, zum Beispiel: Wie kommunizieren wir miteinander? Wie kann ich das Selbstwertgefühl des Kindes stärken? Wie kann ich meinem Kind helfen, wenn es Probleme hat? In Kurzinputs, Erfahrungsaustausch, Gruppenarbeiten und praktischen Übungen werden unter anderem Themen wie Wertvorstellungen, Erziehungsziele und Gefühle von Eltern und Kindern besprochen. Der Basiskurs Starke Eltern – Starke Kinder® erweitert die Erziehungskompetenzen und das Selbstvertrauen in der Rolle als Eltern. Er zeigt auf, wie Eltern mehr Freude und weniger

Stress mit den Kindern haben, erleichtert das Gespräch in der Familie und bietet einen Austausch mit anderen Eltern. Dieser Basiskurs richtet sich an Eltern und Erziehende von Kindern im Alter zwischen 2 und 12 Jahren. Irene Rohrer, Psychologin lic. phil. I, zertifizierte SE-SK Elternkursleiterin und Familienfrau, führt durch diesen aus vier Abenden bestehenden Kurs, der im Familienzentrum Affoltern im EB-Raum am Freitag, 7. September, um 19.30 Uhr beginnt. Weitere Kursdaten sind der 21., 28. September und der 5. Oktober 2012 von 19.30 bis 22 Uhr. Kurskosten betragen 150 Franken für Einzelpersonen und 260 Franken für Paare. Dazu kommen noch Materialkosten von 15 Franken. Anmeldeschluss ist am 24. August 2012. Weitere Informationen und das ganze Kursprogramm sind auf www.mueze-affoltern-am-albis.ch zu finden. Anmeldungen bitte an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, Affoltern, Tel. 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch.

Durch Bewegung zur Ruhe kommen Sechs Meditationsabende im Yogaraum am Weiher in Zwillikon

Dr. phil Zsolt Keller. (Bild zvg.)

Geschichte und Gegenwart von Israel Israel verstehen aus seiner Geschichte – öffentlicher Vortrag zu «Geschichte und Gegenwart von Volk und Staat Israel» von Dr. phil. Zsolt Keller, Basel. Mittwoch, 22. August 19.30 Uhr reformierte Kirche Knonau. Israel ist als Staat immer wieder in den Schlagzeilen. Das Judentum ist vielen ein «Buch mit sieben Siegeln». Im September fährt eine stattliche Gruppe Christen aus Knonau und Umgebung nach Israel. Da ist es wichtig, die geschichtlichen Hintergründe des Staates Israel und des Judentums zu kennen. Pfarrer Maurer hat dazu als Referenten, durch Vermittlung des Schweizerischen Israelitischen Gemeindebundes SIG, Dr. Keller gewinnen können. Dr. phil. und lic. sc. rel. Zsolt Keller hat Geschichte und Theologie an den Universitäten Freiburg/Schweiz und Zürich studiert und mit einer Arbeit über den Nachkriegsantisemitismus in der Schweiz promoviert. Er arbeitet als Assistent am Seminar für Kulturwissenschaft und Europäische Ethnologie der Universität Basel und unterrichtet an der Kantonsschule Baden. Das Referat beginnt um 19.30 Uhr in der Kirche Knonau, Dauer zirka eine Stunde. Nachher findet der Vorbereitungsanlass der Gemeindereise nach Israel am selben Ort statt. Nach beiden Anlässen besteht die angenehme Möglichkeit, den Abend am Oberdorfstrassenfest vor dem Pfarrhaus bei – nicht koscherem – Bier und Wein ausklingen zu lassen! Bei den zu erwartenden Meteoaussichten erfreuliche Perspektiven. Eintritt frei.

Den meisten Menschen fällt es schwer, still zu sitzen und zu meditieren. An diesen Meditationsabenden kommen Teilnehmende durch Bewegung zur Ruhe. Durch Schütteln, Qi Gong oder Tanz lösen sich Angestautes und Alltagsdenken. Mit sensitiven Bewegungen kommen sie zu neuen Gefühlen, öffnen sich und lassen die Energien wieder frei fliessen. Jeder Abend ist anders gestaltet. So kann es sein, dass die Teilnehmenden den Vier-HimmelsrichtungenTanz machen oder eine Partnerübung, in der sie sich gegenseitig unterstützen, um sich zu entspannen und schliesslich in eine meditative Stimmung zu kommen. Während des Abends sitzt die Gruppe danach ungefähr 30 Minuten im Kreis in Meditationshaltung auf Kissen. Die Kursleiterin wird jeweils eine kurze Einführung geben. Die Meditation trägt dazu bei, ein Gleichgewicht zwischen den

beiden Gehirnhälften herzustellen. Die rechte Hirnhälfte ist für das Emotionale zuständig und die linke für das Rationale. Den ausgeglichenen Zustand zwischen beiden Gehirnhälften haben Menschen auch kurz vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen. Man nennt ihn Alphazustand. Durch die Meditation lässt sich dieser Alphazustand herstellen, der heilend ist und der hilft, im Alltag die Welt unmittelbar und in der Gegenwart zu erleben. Durch die Meditationsabende, welche eineinhalb Stunden dauern, führt Susanna Bareth. Sie ist bei Joy Barbezat in Energy Healing und Meditation ausgebildet. Kursort: Yogazentrum am Weiher, Alte Affolterstrasse 2, Zwillikon. Kursdaten: 29.8. / 5.9. / 19.9. / 26.9. / 3.10. / 10.10.2012. Kurszeit: 20 bis 21.30 Uhr. Anmeldung: Susanna Bareth, Telefon 044 760 17 07 oder 079 811 29 59.

Die Meditation trägt dazu bei, ein Gleichgewicht zwischen den beiden Gehirnhälften herzustellen. (Bild zvg.)

Bonstetter Pianistin in der Tonhalle Zürich Michiko Tsuda lädt ein zum «Michiko-Tsuda-Musik-Treffen» Das traditionelle «Michiko-Tsuda-Musik-Treffen» findet in diesem Jahr am Donnerstag, 23. August, und Dienstag, 28. August, statt. Prominenter Gast am Kammermusikabend: Robert Zimansky, Violine. Das beliebte Klavier-Recital am ersten Abend des MTMT bietet InspirationsMusik vom Feinsten. Mit den drei grossen Namen Bach, Schubert sowie Chopin wird Frau Tsuda die Zuhörer in die Welt von drei Jahrhunderten entführen: Eingestimmt wird dieser Abend mit Inspiration pur: Bachs «wohltemperiertes Klavier». Es folgt die «Fantasia» genannte Sonate von Franz Schubert, eines der wenigen heiteren Klavierwerke Schuberts. Der enorme musikalische Witz des vierten Satzes rundet dieses leuchtkräftige Werk gekonnt ab. Frau Tsuda hat das Schlagwort «Intuition» zum sprichwörtlichen roten Faden des diesjährigen Zyklus erhoben. Intuition versteht sich hier

als Kernstück von Spontanität. Vor allem die Musiksprache der Werke von Schubert und Chopin entsprechen in hohem Masse diesen Grundsätzen. Die an diesem Abend als Finale gespielten 12 Etüden von Frédéric Chopin wurden vom Komponisten so geliebt, dass

er einzelnen von ihnen Beinamen gab wie «die Bienen», «the horseman» oder «Winterwind». Mit Robert Zimansky als Gast am diesjährigen Kammermusikabend wird ein grosser Bogen von Amerika bis in die Schweiz gespannt. Die beein-

druckende Vita dieses vielseitigen Musikers lässt aufhorchen: Seine musikalischen Wurzeln wurden in Iowa und an der Juilliard School in New York ausgebildet. 1972 kam er nach Europa und wurde Erster Konzertmeister in bedeutenden Formationen wie dem Süddeutschen Rundfunkorchester, dem Orchestre de la Suisse Romand sowie dem Festival Orchester in Luzern. Daneben konnte er auch immer seine Solokarriere verfolgen und unter so namhaften Dirigenten wie Charles Dutoit, Wolfgang Sawallisch und David Zinman spielen, um nur einige zu nennen. Robert Zimansky und Michiko Tsuda werden dem geneigten Publikum Werke von Mozart, Strauss, Debussy und Vieuxtemps präsentieren. (ih) Konzertkarten für beide Musikabende können direkt an der Tonhallekasse über Telefon 044 206 34 34 reserviert werden. Weitere Informationen über Michiko Tsuda sowie das detaillierte Programm der beiden Zyklus-Abende findet man unter

Michiko Tsuda lädt zum Musik-Treffen ein. (Archivbild)

www.michiko-tsuda.com.


Sport

Dienstag, 21. August 2012

19

Freestyle Masters in Mettmenstetten: Schweizer Doppelsieg bei den Damen Schärer vor Leuenberger, bei den Herren: Kushnir vor Isoz Bei wahrem Traumwetter – wenngleich etwas gar heiss – und hochstehenden Konkurrenzen ging das diesjährige FIS Freestyle Masters am Sonntag im Jumpin, Mettmenstetten, über die Schanzen. Es waren die Athletinnen und Athleten aus der Schweiz und aus Weissrussland, die dem Wettkampf den Stempel aufdrückten. ................................................... von urs e. kneubühl Heiss war es. Einerseits die Temperaturen, die unter dem wolkenlosen Himmel über 30 Grad hoch stiegen, andererseits die internationale Freestyle-Elite, welche bei ihren Sprüngen höchste Schwierigkeiten anging. Fünf Schrauben bei drei Salti waren im Herren-Final für den Sieg gefordert, wobei der Weissrusse Anton Kushnir diese im Finale als Double-Full-FullDouble-Full am besten ausführte. Damit wiederholte der mehrfache Weltcupsieger seinen Mettmenstetter Masters-Sieg vom Vorjahr glänzend. Mit einer Schraubendrehung weniger (Double-Full-Full-Full), aber ebenfalls präziser Ausführung, erreichte der Schweizer Andreas Isoz den Silber-Rang, seinerseits mit grossem Punkteabstand auf die beiden weiteren Finalisten: Der weissrussische Olympiazweite von Turin 2006, Dimitri Dashinski, holte sich den dritten Rang, während Travis Gerrits aus Kanada als Vierter an den Medaillenplätzen vorbei sprang. Knapp am Finale vorbei sprang der Mettmenstetter Thomas Lambert, der bei seinem Halbfinal-Sprung, einem ebenfalls fünffach geschraubten Full-Double-Full-Double-Full etwas zu kurz sprang und damit den Einzug in den finalen Durchgang verpasste. Der Einheimische eröffnete dann allerdings auf Wunsch des Publikums den Finaldurchgang ausser Konkurrenz mit einem erstmals gezeigten Lay-Triple-Full-Full mit dreifacher Schraube beim mittleren Salto! Nicht ganz in die Gänge kamen der weissrussische Olympiasieger von Vancouver 2010, Alexei Grishin, und der grosse Dominator des Weltcups der vergangenen Saison, der Kanadier Oliver Rochon. Die beiden mehrfachen Weltcupsieger verpassten das Finale der besten Vier klar.

Schweizer Damen-Doppelsieg Grund zum Jubeln für das erfreulich zahlreich aufmarschierte Publikum – dazu gleich zweifach – brachte das Fi-

Das Siegerpodest der Herren, v. l.: Andreas Isoz, SUI (3.), Sieger Anton Kushnir, BLR, und Dimitri Dashinski, BLR (2.). (Bild Urs E. Kneubühl)

Zwei Schweizerinnen an der Spitze in der Damen-Konkurrenz, v. r.: Nadja Leuenberger, SUI (2,), Siegerin Tanja Schärer, SUI, und als Drittplatzierte Hanna Huskova, BLR. (Bild Urs E. Kneubühl)

Der Finalsprung von Andreas Isoz. (Bild zvg.)

Antron Kushnir, Sieger im Herren-Final. (Bild zvg.)

nale der Damen. Mit Tanja Schärer und Nadja Leuenberger holten die Schweizerinnen einen Doppelsieg. Tanja Schärer, die Siegerin, glänzte mit einem Double-Full-Full, während die zweitklassierte Nadja Leuenberger ihren Lay-Full besser ausführte als die auf den Rängen drei und vier klassier-

Freestyle-Nationen, sogar aus Downunder, angereist waren, zählen zur Weltspitze. Und in diese wollen selbstredend auch die Juniorinnen und Junioren einmal gehören, welche im Vorfeld ihre eigenen, ebenfalls internationalen Wettkämpfe austrugen. Der Sieg bei

ten Weissrussinnen Hanna Huskova und Maria Shcherbina, die den gleichen Sprung zeigten. Es war durchwegs eine sehr gut besetzte und hochklassige Konkurrenz, sowohl bei den Damen, als auch bei den Herren. Sämtliche Teilnehmenden, die aus fast allen bekannten

den Juniorinnen ging dabei an die Engländerin Elodie Wallace, vor der Schweizerin Carol Bouvard und Emma Weiss aus Deutschland. Bei den Junioren gab es ebenfalls einen Schweizer Doppelsieg von Nico Unternährer vor Noé Roth und dem Deutschen Felix Neidhart.

Aescher Geländelauf am Jubiläumsfest mit Knoli-Cup In 14 Kategorien auf neuen Strecken – Schlusslauf der Cup-Saison Im Rahmen des Jubiläumsfestes 888 Jahre Aesch findet der diesjährige Schlusslauf der KnoliCupmeisterschaft start. Am Samstag, 25. August, ab 10 Uhr wird in 14 Kategorien auf neuen Strecken gestartet. Einen runden Geburtstag feiert die Gemeinde Aesch am äussersten Rand des Kantons Zürich – vor 888 Jahren wurde deren Namen erstmals urkundlich erwähnt. Grund genug für die Organisatoren des Schlusslaufs der KnoliCupsaison, ihren Traditionsanlass am

Am Knoli-Schlusslauf entscheidet sich, wer den Kategorienpokal mit nach Hause tragen darf. (Bild zvg.)

Festwochenende der Gemeinde Aesch mit Start und Ziel im Festgelände durchzuführen. Bereits zum dritten Mal organisiert ein Team um den umtriebigen Knoli-Präsidenten Urs Kümmerli den Geländelauf in Aesch. Diesmal mit neuer Streckenführung, um den Anlass optimal ins Festprogramm einzubetten. Am Geländelauf starten können alle Laufbegeisterten jeden Alters. Eine Kategorie spricht speziell die Nordic Walker an. Bis 30 Minuten vor der Kategorienstartzeit können Nachmeldungen noch entgegengenommen werden. Die Laufstrecke beträgt 600 m für die Kleinsten (bis 6

Jahre), eine Runde à 1,6 km für die jüngsten Schülerinnen und Schüler, beziehungweise zwei Runden, also insgesamt 3,4 km für die älteren Jahrgänge und Erwachsenen. Der Knoli-Cup ist eine Serie von vier alljährlich stattfindenden Gelände- und Waldläufen für Sportlerinnen und Sportler aus dem Knonauer Amt und dem Limmattal. Jeder Lauf wird einzeln mit einer Rangliste gewertet und jeder Finisher erhält einen Anerkennungs-Pin. Wer mindestens drei der vier Läufe absolviert hat, erhält am Schlusslauf in Aesch bei der Rangverkündigung, die um ca. 14 Uhr be-

ginnen wird, das begehrte Knoli-TShirt und einen Erinnerungspreis. Besammlung, Information und Start befinden sich beim Schulhaus Nassenmatt am westlichen Dorfrand. Die Zufahrt ist signalisiert. Genauere Informationen zu Startzeiten und Streckenführung finden sich im Internet unter www.knoli.ch. Die Organisatoren haben sich das hohe Ziel gesetzt, 888 Teilnehmende zählen zu können. Um dies zu erreichen zählt jeder Läufer und jede Läuferin. Wer ist auch dabei? Werner Eugster


20

Sport

Dienstag, 21. August 2012

Der Fahrtwind kühlte kaum 48. Seifenkistenrennen Grand-Prix Rossau am Sonntag bei grosser Hitze

M

ami und Papi helfen bei den letzten Vorbereitungen. Ein paar aufmunternde Worte, ein letzter Blick auf Outfit und Wagen – und Daumendrücken: Dann geht es los von der Startrampe in Hauptikon hinunter nach Rossau: Das 48. Seifenkistenrennen Grand-Prix des Sport-Clubs Rossau fand am Sonntag bei grosser Hitze statt. Gleichwohl sind die fast 70 jungen Fahrerinnen und Fahrer, die ab sieben Jahren teilnehmen dürfen, konzentriert bei der Sache. Sie nehmen schon auf der Startrampe eine aerodynamisch optimale Haltung ein, halten ihre Köpfe gegen das Lenkrad. Und dann steuern sie ihre motorlosen Gefährte über den glühenden Asphalt, umkurven die Hindernisse, was nicht ganz geräuschlos von sich geht. Nicht allen gelingt das: Wer im richtigen Moment die Bremse nicht betätigt, produziert einen zeitraubenden Dreher. Anderen entgleitet die Herrschaft über den Wagen vollkommen: sie «landen» in der Wiese – ein Fahrer rauscht in Zielnähe haarscharf an einer Familie vorbei, erhält dann aber auf der Strecke willkommene Anschubhilfe. Ein kurzer Schrecken, dann folgt der Nächste. Drei Läufe mussten absolviert werden; zwei zählen für die Wertung. Das Rennen zählt übrigens auch als Qualifikationslauf für die Schweizer Meisterschaft, deshalb kommen die Teilnehmenden zum Teil von weither nach Rossau, sogar aus dem Tessin. Gefahren wird in den Kategorien LL und LO (Lista Office, Lizenzfahrer und solche ohne Lizenz) sowie in der Kategorie F, Fun. Im Rennreglement sind zahlreiche Bestimmungen zu beachten. Wer Ausrüstungsvorschriften missachtet, wird nicht zum Start zugelassen.Im Ziel angekommen, wird abrupt abgebremst, Helm weg vom verschwitzten Kopf, ein kühles Getränk und «Manöverkritik». «In der ersten Kurve war ich zu schnell», sagt der selbstkritische Dreikäsehoch zu seinem Vater. Aber der macht ihm Mut für den dritten und letzten Lauf, bevor die Seifenkiste wieder zum Startort in Hauptikon gebracht werden muss. Auch das an diesem heissen Sonntag eine schweisstreibende Angelegenheit. (-ter.)

Gebückt die einen...

Mit voller Konzentration durch die Hindernisse. (Bilder Werner Schneiter)

Zuschauer suchten den Schatten.

...aufrecht die anderen.

Väterliche Hilfe, nachdem der Sohn von der Strasse abgekommen ist.

Kraftakte mit den Flying Stones Das 1. Mühligolf-Steinstossen auf der Driving Range in Wettswil Nach einem Jahr Unterbruch und der «Züglete» vom Mühleberg in Aeugst zur der Driving Range in Wettswil fand nach 2010 endlich wieder ein Wettbewerb mit den schweren Steinen statt. Steine mit dem Gewicht von acht Kilo (Kinder und Frauen), 22 Kilo (Herren Stammtisch-Fraktion) und 40 Kilo (Herren, Wettkampf) wurden mehr oder weniger weit durch die Luft geschleudert. Robert Mühlethaler, Wirt vom Restaurant Mühligolf bei der Driving Range an der Moosstrasse in Wettswil und Veranstalter des Steinstoss-Anlasses, war am Sonntagnachmittag nicht der einzige mit Schweisstropfen im Gesicht. Die Anzahl der Teilnehmer am sportlichen Wettbewerb als auch der Besucher war erwartungsgemäss ein wenig kleiner als die Jahre zuvor in Aeugst. Robert Mühlethaler glaubt, dass der Unterbruch der Veranstaltung, aber auch die für die Szene eher etwas ungewohnte (Golf)-Umgebung und natürlich die Bullenhitze einige vom Besuch fernhielten. Immerhin jedoch

Konzentration und viel Kraft: Ramona Mächler vom Team March. (Bilder Martin Mullis)

waren zeitweise doch fast sämtliche Zuschauerplätze besetzt. Und trotz den sehr hohen Temperaturen gaben sämtliche Sportler ihr absolut Bestes und schleuderten die Steine vehement durch die Luft. Familien mit Papi, Mami und Kindern machten mit, und wenn da und dort noch etwas besser auf die Ausrüstung geachtet worden wäre, hätten die professionellen Wettkämpfer sicher grössere Konkurrenz erhalten. Die wirklich ernsthaften Sportler kaSchleuderte den 40 Kilo-Brocken über men vorwiegend 5 Meter: Simon Landolt aus Ottenbach. aus dem Limmat-

tal, dem Säuliamt, der Innerschweiz und der March. Sie boten denn auch eindrucksvolle Würfe und erhielten anerkennenden Applaus. Immerhin trugen zum Gaudi der Zuschauer einige der Hobby-Stösser durchaus schon mal Flip-Flops oder Sandalen. Doch wenn auch die Resultate nicht ganz an die Weiten der «Profis» herankamen, eine sportliche Leistung war jeder Wurf allemal. Am fröhlichen Anlass unter den Sonnenschirmen an der Moosstrasse in Wettswil herrschte jedenfalls eindeutig Wettkampfstimmung. Todernst lief der Wettbewerb aber trotz Seufzern, Schreien und Ächzern nicht ab. Da sorgte allein schon der Speaker, der mit manchmal äusserst eigenwilligen Formulierungen auffiel, für grosses Gelächter. (mm) Die Sieger der einzelnen Kategorien: Herren 40 Kilo-Steine: Martin Laimbacher, Frauen 8 Kilo-Steine: Ramona Mächler, Frauen Stammtisch-Pokal 8 KiloSteine: Madeleine Dörig, Herren Stammtisch-Pokal 22 Kilo-Steine: Stefan Da Rugna, Herren 22 KiloSteine: Roman Zweifel und Kinder 8 Kilo-Steine: Sven Hodel.


Sport

Dienstag, 21. August 2012

21

Die ersten Punkte in der ersten Liga GC Biaschesi – FC Wettswil-Bonstetten 1:4 (1:2) Das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten konnte in der zweiten Runde den ersten Sieg verbuchen. Mit einem klaren 4:1-Sieg setzten sie sich auswärts gegen GC Biaschesi durch. Ausserdem wurde am Freitag der Gegner für die erste Cup-Hauptrunde ausgelost – das Säuliamt darf sich auf den Besuch des BSC Young Boys freuen. Es war augenfällig, dass die DoschTruppe wie schon eine Woche zuvor dem Spiel sofort den Stempel aufdrücken wollte. Mit einem aggressiven Pressing wurden die Einheimischen tief in die eigene Hälfte gedrückt. Das Ziel, ein frühes Tor zu schiessen, wurde in der 13. Minute Tatsache. Nach einem Ballgewinn in der Angriffszone

und einem daraus entstehendem Freistoss, der von Kohler getreten wurde, stand Bonnemain goldrichtig und konnte ungehindert zur Führung einschieben. Dieses Tor stärkte die Mannschaft und anstatt sich damit zufriedenzugeben, drückten die Ämtler in der Tessiner Hitze weiter auf das gegnerische Tor. Die Möglichkeit, das Score zu erhöhen bot sich bereits zwei Minuten nach der Führung. Nach einem stehenden Ball wurde Stürmer Slajs im Strafraum zu Boden gerissen. Captain Buchmann übernahm die Verantwortung und verwandelte den Elfmeter souverän zum 2:0. In den darauffolgenden Minuten wurde die Partie emotionsgeladener, die Zweikämpfe wurden härter bestritten und in der Folge kam es zu mehreren Unterbrüchen, die den Spielfluss stoppten. Nach rund 33 Minuten getraute sich

auch die Mannschaft aus Biasca aus der eigenen Hälfte. Die WB-Mannschaft brachte den Ball nicht aus der Gefahrenzone. Den ersten Versuch konnte Merlo noch abwehren, beim Nachschuss war er jedoch chancenlos. Bis zum Ende der ersten Hälfte waren bereits sechs Tessiner verwarnt worden, dies wollten die WB-ler in eine numerische Überzahl verwandeln.

WB dominierte die zweite Halbzeit Mit der Führung im Rücken kam die Dosch-Elf gestärkt vom Pausentee zurück. Das Spiel hatte man jederzeit im Griff und dominierte Ball und Gegner. Torchancen waren jedoch auf beiden Seiten Fehlanzeige. Ausnahme war ein Freistoss von Kohler. Präzis geschossen traf er jedoch nur die Lattenoberkante. Rund 15 Minuten vor Schluss

wurde der erste Tessiner frühzeitig unter die Dusche geschickt. Nach einem Foul sah er die zweite gelbe Karte. Den folgenden Freistoss trat Illi gefährlich vors gegnerische Tor. Mithilfe eines Eigentors konnten die Ämtler das Score erhöhen. Nun sass der Frust bei den Gastgebern sehr tief. Als Krönung von deren aggressiven Spielweise wurde rund zehn Minuten vor Schluss Captain Buchmann von hinten umgehauen. Der Stürmer sah dafür zu Recht die rote Karte. Erfreulich war, dass sich die Ämtler in den letzten Minuten nicht mit den drei Toren zufriedengaben, sondern noch bemüht waren nachzudoppeln. So kam es auch. Der gut aufspielende Kohler krönte seine Leistung mit seinem ersten Saisontor. Einen der vielen Angriffe schloss er mit einem trockenen Schuss aus rund 20 Metern erfolgreich ab.

Gegen YB im Cup Völlig verdient nahm man die ersten Saisonpunkte mit nach Hause. «Dieser Sieg war absolut verdient, die Mannschaft hatte die Vorgaben sehr gut umgesetzt und eine gute Leistung wurde belohnt», so Trainer Martin Dosch kurz nach Spielende. Zudem darf sich der FCWB auf einen weiteren Höhepunkt in der Vereinsgeschichte freuen. So kommt in der ersten CupHauptrunde vom 15./16. September der Super-League-Verein aus der Hauptstadt, die Berner Young Boys, aufs Wettswiler «Moos». (NBu) Matchtelegramm: Biasca, 135 Zuschauer. FC Wettswil-Bonstetten: Merlo; Joller; Buchmann; Bonnemain; Illi; Hasanramaj (78. Gasic); Y. Schlüchter (82. Baumann); Kohler; L. Schlüchter; Slajs (67. Kita); Aksic.

5:2-Kantersieg und Tabellenführung Auftaktspiel des FC Affoltern zur Saison 2012/2013 Der FCA schafft einen Musterstart in die neue Saison 2012/2013. Mit 5:2 gewinnen die Säuliämtler gegen den FC Lachen-Altendorf im eigenen Stadion und stehen in der Tabelle ganz oben! ................................................... von volkmar klutsch

Die Vorzeichen für einen erfolgreichen Start waren ungewiss. 37 Grad im Schatten, kein Wölkchen am Himmel, etliche Verletzte (Antennen C., Leutrim, Luchsinger), andere Stammspieler in den Ferien und nur 2 Feldspieler auf der Ersatzbank (Good, Joos und TW Vollenweider). Nach verhaltenem, aber lautstarken Spielbeginn in der ersten Halbzeit stand es nach 45 Minuten 0:0. Zwar gab es auf beiden Seiten die eine oder andere Chance, aber der Spielverlauf fand überwiegend jenseits der beiden 16-er statt. Lang geschlagene Steilpäs-

se waren oft zu kurz. Ein grosses Kompliment an den Schiedsrichter, der nach etwa 25 Minuten eine Trinkpause für die Akteure einlegte. Verständlich bei gefühlten 92 Grad im Schatten. Die 2. Halbzeit war die eigentliche «Hochzeit» des FCA. Nachdem die Ämtler in der 47. Minute kurz mit dem 0 : 1 durchgerüttelt wurden, spielten sie besser und besser. Der im Mittelfeld sehr souverän spielende Konate buchte mit einem verwandelten, direkten Freistoss zum 1:1 und in der 69. per Foulelfmeter zum 3:1. Ein sehr schönes Tor erzielte das «Dreigestirn» Rako-Bilic-Löliger. Nachdem Rako sich bis zur Grundlinie durchdribbeln konnte und den Ball scharf vors Tor flankte, legte Bilic mustergültig für den heranstürmenden Löliger auf, der mit voller Wucht den Ball in die Maschen drosch. Herrlich! Immer selbstbewusster wird Good. Sein Tanz mit zwei gegnerischen Verteidigern und dem Torwart führte zum 4:1.

Und da war da noch die 78. Minute, der Ball und Bilic. Dieser verlor den Ball, gewann den Ball, verlor den Ball, gewann den Ball. Flippermässig ging es so ein paar Mal hin und her bis sich der Elfer ein Herz fasste und einfach draufhielt. Das Tor war das 5. und letzte Tor des FCA in diesem Spiel. Den Schlusssstand von 5:2 setzten die Oberseeler in der 89. Minute. Ergebniskosmetik. Mehr nicht. So kommentierte der Trainer Filipovic das Spiel: «Die Mannschaft hatte in der 2. Halbzeit ihr Exploit. Die Basis für die gute Mannschaftsleistung wurde in der Vorbereitung gelegt. Ein grosses Lob möchte ich in diesem Zusammenhang den beiden Co-Trainern Kaufmann und Correia aussprechen.» Nächstes Heimspiel des FCA gegen den FC Unterstrass am Samstag, 1. September, 18 Uhr. Mannschaftsaufstellung: Steiner, Spinner, Rako, Ko-

Soul Surfer Im Rahmenprogramm am Samstagabend zeigt der Dunschtig-Club eine Open Air-Kinofilm. Mit «Soul Surfer» haben die Verantwortlichen einen Film gewählt die Jung und Alt begeistern wird. Der Sportplatz Wygarten in

Mettmenstetten bietet wie jedes Jahr, das gewünschte Ambiente. Der Eintritt ist gratis. Der Film beginnt mit dem Eintritt der Dunkelheit. Vor- und nachher empfiehlt sich die Festwirtschaft mit Bar. Die Speisen werden bis zum Filmbeginn serviert. Zum Apéro ab 19 Uhr spielt der Musikverein Mettmenstetten!

Zum Film Der Film erzählt die Geschichte von Bethany Hamilton. Bethany wächst auf Hawaii auf und träumt bereits als Kind davon, Profisurferin zu werden. Die Profikarriere scheint ihr sicher, bis sie mit 13 Jahren beim Surfen von einem Tigerhai attackiert wird und dabei ihren linken Arm verliert. Sie ist verzweifelt, hat aber Hoffnung, bald wieder auf ihrem Surfbrett stehen zu können. Drei Wochen nach diesem Unglück steht sie wieder auf dem Brett und arbeitet weiter an ihrer Karriere als Profi-Surferin. Dies stellt sich als problematisch heraus, denn sie muss vieles erst wieder neu erlernen.

FCWB empfängt BSC Young Boys Freude: Markus Fischer und Martin Dosch

nate, Shala, Bilic, Antenen (65. Good), Mühlemann, Löliger (70., Joos), Bala I, Bala II, Ersatz: Vollenweider, Good, Joos. Torschützen: Konate (58. und 69.), Löliger (62.),Good (73.), Bilic (78.)

Dunschtig-Club Mättmi präsentiert: Dorfgrümpi und Open-Air-Kino Seit 1973 messen sich bis zu 50 Dorfmann(frau)schaften am Dorfgrümpelturnier in verschiedenen Kategorien: Dank jahrelangem Sponsoring der Clientis Sparkasse 1816 ist es in Mettmenstetten ein Novum, dass kein Startgeld verlangt werden muss. Samstag/Sonntag, 25./26. August, auf dem Sportplatz Wygarten ist die ganze Bevölkerung herzlichst eingeladen – entweder zum Mitmachen oder zum Zuschauen. Einen speziellen Hinweis verdient die Ausmarchung um den «Schnällscht Mättmistetter». Die Buben und Mädchen messen sich am Samstag ab 13 Uhr in den verschiedenen Kategorien. Organisiert wird dieser Wettkampf vom TV Mettmenstetten.

FCWB-Präsident Markus Fischer (rechts) und Trainer Martin Dosch freuen sich auf das bevorstehende Vereinshighlight. (Bild Kaspar Köchli)

Nachdem sie auf einem Wettkampf versagt, beschliesst sie mit dem Surfen aufzuhören. Als Bethany nach Thailand reist, um den Opfern des Tsunamis zu helfen, bringt sie einem Waisenjungen das Surfen bei und versteht, dass Surfen nicht das Wichtigste im Leben ist. Davon ermutigt, fängt sie wieder an zu trainieren, um an den Nationals teilzunehmen. Bei diesem belegt sie jedoch nur den fünften Platz. Ein Jahr später kann sie den Wettbewerb für sich entscheiden und Profisurferin werden. Der Film wurde von Movieguide als bester Familienfilm des Jahres 2011 ausgezeichnet!

Der Dunschtig-Club Mettmenstetten lädt ein Die treuen Sponsoren ermöglichen es, dass auch heuer kein Eintrittsgeld erhoben werden muss. Der veranstaltende Dunschtig-Club Mättmi hofft, dass mit dem Erlös aus der Festwirtschaft die Unkosten ganz oder zumindest teilweise gedeckt werden können.

Riesenlos in der Hauptrunde des Schweizer Cups für 1.-Ligist FC Wettswil-Bonstetten ................................................... von kaspar köchli Bereits vor zwei Jahren drang der FCWB, damals noch 2.-Ligist, in die Hauptrunde des Schweizer Cups vor und unterlag vor imposanter Kulisse dem FC Servette-Genf 0:2. Und jetzt gastiert mit dem Super-League-Verein Young Boys gar ein noch attraktiverer Gegner im heimischen Moos. Die Vorfreude bei den Ämtlern ist gross, der «Anzeiger» traf zwei Baumeister des Erfolgs, Präsident Markus Fischer und Trainer Martin Dosch. «Anzeiger»: Zufrieden mit Glücksgöttin Fortuna? Markus Fischer: Natürlich, der ganze Verein freut sich auf das grosse Fussballfest. Martin Dosch: Ein absolutes Highlight, gegen einen Super-League-Verein zu spielen. Welches Datum dürfen sich die Fussballfreunde in der Agenda rot markieren? Markus Fischer: Samstag, 15. September, 16 Uhr, bei uns im Moos. Gelingt es, alle sicherlich kostspieligen Vorlagen des Fussballverbands zu erfüllen? Markus Fischer: Das ist in der Tat eine Herausforderung. YB besitzt eine grosse Fangruppe. Der Match wird als sogenanntes Risikospiel eingestuft. Ein

externer Sicherheitsexperte wird herbeigezogen, um das gesamte Sicherheitsdispositiv auszuarbeiten. Es darf nichts dem Zufall überlassen werden. Wie viele Zuschauer wird das Stadion Moos umfassen? Markus Fischer: Mit mehreren Zusatztribünen wird Platz für zirka 2500 bis 3000 Zuschauer geschaffen, beim Match gegen Servette vor zwei Jahren waren es 1600. Können sich die Spieler überhaupt noch auf die prioritäre Meisterschaft konzentrieren? Martin Dosch: Die Euphorie unmittelbar nach der Auslosung war gewaltig. Die Spieler wissen aber, was zählt. Wir möchten schon in der Vorrunde möglichst viele Punkte einheimsen. Am vergangenen Samstag in Biasca zeigte sich die super Einstellung des gesamten Teams. Trotz etlicher Provokationen blieb es ruhig und gewann überlegen mit 4:1. Hand aufs Herz, keine Chance gegen die renommierten Berner Young Boys, oder? Markus Fischer: YB ist haushoher Favorit, logisch; doch hat es im Cup nicht auch schon Überraschungen gegeben…? Martin Dosch: Wir marschieren sicher nicht auf den Platz zum Verlieren. Mit dem nötigen Respekt zur Sache gehen und wie immer selbstbewusst auftreten. Aber wie gesagt: Vorher stehen noch eminent wichtige Meisterschaftsspiele an.


Veranstaltungen

Achtung: Nur für Singles! Sonntags-Brunch in Zug, 26. August. Grillparty in Cham, 31. August. Single-Apéro (+/– 50), 27. September www.events2love.ch, 041 712 12 02

Säuliämtler FLOHMÄRT Samstag, 25. August 2012 Bitte Parkplätze beim Sportplatz «MOOS» benützen. Zufahrt ist markiert. VORSCHAU: Nächster Flohmarkttermin: 29. September 2012.

www.dance-in-spiration.ch • Schau doch einfach mal vorbei Jeden Freitag um 16.45 Uhr in der Turnhalle Wygarten in Mettmenstetten • vielleicht packt auch dich das Virus Weitere Infos bei Daniela 076 210 70 08

066_2012  
Read more
Read more
Similar to
Popular now
Just for you