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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 100 I 170. Jahrgang I Freitag, 16. Dezember 2016

Geeint zur Stadt

Neue Schulsekretärin

Die Einheitsgemeinde Affoltern ist einen Schritt weiter. > Seite 3

Sek. Mättmi: Brigitte Schweizer hat die Nachfolge von Yolanda Wegmann angetreten. > Seite 5

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Drei Verletzte In einer Bar in Affoltern ist es am vergangenen Samstag zu einer Schlägerei gekommen. > Seite 7

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Industrie-Pioniere «Alte Geschichten»: Familie Lange und ihre Waschmaschinenfabrik beim Bahnhof Bonstetten. > Seite 8

Spiel, Satz und Sieg fürs Tennis

................................................... von martin mullis Der Tennisclub Wettswil (TCW) pflegt mit seinen 567 Mitgliedern ein aktives und attraktives Vereinsleben. Der Verein spielt in der Gemeinde vor allem mit der grossen Anzahl jugendlicher Tennisfans eine bedeutende Rolle. Leider sind die Anlagen und das Clubhaus in die Jahre gekommen und bedürfen dringend einer Sanierung. Mit dem anspruchsvollen Projekt «TCW 2020» beabsichtigen sie vier Plätze zu sanieren und einen weiteren Platz sowie Flutlichtanlagen zu erstellen. Neben der Errichtung zweier Traglufthallen, welche in den Wintermonaten betrieben werden sollen, ist der Neubau eines winterfesten und geringfügig grösseren Clubhauses geplant. Für dieses Bauvorhaben war ein Gestaltungsplan notwendig, welcher Gemeinderätin Katrin Röthlisberger der Versammlung vorstellte. Die detaillierten Erklärungen der Hochbauvorständin zum Projekt «TCW 2020» der «Tennisanlage Ättenberg» fanden bei den Versammlungsteilnehmern ohne Wortmeldungen eine eindeutige Zustimmung. Die Finanzierung dieses anspruchsvollen Projektes wird mit eige-

nen Mitteln, mit einem beachtenswerten Darlehen von fast einer Million Franken aus den Reihen der Mitglieder, einem Beitrag von Swisslos sowie einer Hypothek bewältigt. Zudem soll das insgesamt 2,3 Millionen teure Bauvorhaben von der Gemeinde Wettswil mit einem einmaligen Beitrag von 700 000 Franken zulasten der Investitionsrechnung unterstützt werden. Zur Ausrichtung des Gemeinderates betreffend den Gemeindebeitrag äusserte sich die Rechnungsprüfungskommission (RPK) allerdings kritisch.

Kunstwerke im Nebel «klein openArt» entfaltet besondere Wirkung

Musikalischer Abschluss des Weihnachtsmarktes in der Kirche Rifferswil. > Seite 9

Veränderte Steuerfüsse

Schwingfest 2018 in Hausen

RPK forderte ein Darlehen anstelle eines Gemeindebeitrages Obwohl die Sportförderung begrüsst werde, lehnte die RPK einen A-fondsperdu-Beitrag für den TCW ab. Der angespannte Finanzplan der kommenden Jahre, aber auch die geringen Einflussmöglichkeiten der Gemeinde, waren die Hauptgründe der Bedenken. Die RPK empfahl den Stimmbürgern deshalb die Vorlage zurückzuweisen und sprach sich für ein innert 20 Jahren rückzahlbares Darlehen aus. Ein Votant monierte mit nicht wirklich moderaten Worten fehlende Verträge sowie die Tatsache, dass ausser den Vereinsmitgliedern des TCW niemand von der finanziellen Unterstützung profitieren würde. Mit diesen Argumenten löste der Mann bei den Versammlungsteilnehmern merkliche Unruhe aus. Die Antwort des Gemeindepräsidenten Hanspeter Eichenber-

Keltische Klänge

Entgegen dem allgemeinen Trend sinken im kommenden Jahr die Steuern in Mettmenstetten auf 101 Prozent. Die politische Gemeinde senkt den Steuerfuss um drei Prozent, während die Primarschulgemeinde die Steuern auf 2017 um drei Prozent anhebt. Zusammen mit der Steuersenkung der Sekundarschulgemeinde – um ein Prozent – ergibt sich für Mettmenstetten ein um ein Prozent tieferer Steuerfuss als 2016. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Wettswiler sagen Ja zur Unterstützung des Projektes «TCW 2020» Mit einem Grossaufmarsch im Singsaal des Schulhauses Mettlen sorgten die Tennisfreunde für Zustimmung zu ihrem ambitionierten Projekt.

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Die Tennisanlage im Ättenberg ist in die Jahre gekommen. (Bild Martin Mullis) ger war denn auch so klar wie dezidiert. Er hielt fest, dass der Gemeinderat lange und seriös über dieses Geschäft diskutiert habe. Tennis sei eine Sportart für die ganze Familie und der TCW leiste insbesondere bei den Jugendlichen eine ausgezeichnete und sportfördernde Arbeit. Es sind immerhin 91 Kinder registriert und aktiv, hielt er fest. Ausserdem würden gut 70 Prozent der Mitglieder in Wettswil wohnen und mit dem Fussball oder dem Schützenverein verglichen, seien auch die weiblichen Mitglieder mit rund 40 Prozent überaus gut vertreten. Präsident Eichenberger hielt nachdrücklich fest, dass ein Vertrag

über die Ausrichtung des Gemeindebeitrages nicht notwendig sei. Ausserdem bestünden in jeder Gemeinde einige Institutionen und Einrichtungen, welche von der Gemeinde unterstützt würden auch wenn nicht sämtliche Einwohnern davon profitieren. Seine Ausführungen zeigten Wirkung, das Wort wurde nicht mehr verlangt. Der Vorschlag der RPK wurde von den Stimmberechtigten grossmehrheitlich abgelehnt und der Antrag des Gemeinderates erhielt mit einigen wenigen Gegenstimmen grosse Zustimmung. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 7

Das Zürcher Kantonal-Schwingfest wird am 6. Mai 2018 in Hausen stattfinden – auf dem Flughafen. Das Schwingfest wird im Rahmen der Feierlichkeiten zum 100-Jahre-Jubiläum des Turnvereins Hausen organisiert. Es ist eine Arena mit 4500 Zuschauerplätzen geplant. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 24

anzeigen

Viel Gerede um Plastik-Güsel Gemeindeversammlung Bonstetten Über das Budget und die Genehmigung einer Bauabrechnung war schnell abgestimmt. Länger dauerte die Diskussion über die separate Sammlung von gemischtem Kunststoff. Dieses Traktandum liess Fragen offen. ................................................... von andrea bolliger

Zeitgenössische Kunst in der Natur inszeniert. (Bild Regula Zellweger)

> Seite 11

In Bonstetten wurde gemischter Kunststoff zwischen 2011 und 2015 vom Öki-Mobil eingesammelt und der Firma Schmid AG, in Affoltern zur Entsorgung und dem Recycling zugeführt. Seit dem 1. Januar 2016 wird darauf verzichtet. Kunststoffe können seither nur noch in gebührenpflichtigen Säcken der Firma Schmid AG, gesammelt werden. Diese müssen selber auf den Ökihof in Affoltern gebracht werden. Initiant Hans Wiesner bedauert, dass auf die weitaus effizientere und umweltfreundlichere Sammlung in den Quartieren verzichtet wird und

bemerkte in seiner Initiative, dass der Verzicht dieser Sammlung zur Folge habe, dass rund zwei Drittel Kunststoff wieder im Abfall landen. Auch die Frequenz am Ökibus habe seit der Einführung markant abgenommen.

Experten auf beiden Seiten Nicht nur die Einführung der gebührenpflichtigen Sammelsäcke der Firma Schmid AG führte zum Verzicht der Sammlung beim Öki-Mobil, sondern auch ein hoher Anteil an Fremdstoffen und starke Verschmutzung des Sammelgutes. Hinzu kamen neue Erkenntnisse und Empfehlungen von Bund, Kanton und Recycling-Verbänden. Beide Seiten hatten Experten zum Thema eingeladen. Auch wenn nicht alle Fragen geklärt sind, die teilweise hitzig geführte Diskussion wäre nicht nötig gewesen. Das Anliegen fand bei der Abstimmung eine grosse Mehrheit. ................................................... > Bericht auf Seite 3

500 50 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Regionales Entsorgungszentrum «ÖKI-HOF», Lindenmoosstrasse 15 Öffnungszeiten über Weihnachten / Neujahr Für das Regionale Entsorgungszentrum «ÖKI-HOF» an der Lindenmoosstrasse 15 gelten über Weihnachten/ Neujahr folgende Annahmezeiten: Samstag, 24. Dezember 2016, 09.00–11.45 Uhr Montag, 26. Dezember 2016, ganzer Tag geschlossen Dienstag, 27., bis Freitag, 30. Dezember 2016, übliche Öffnungszeiten

Ergebnisse der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2016

Gebühren Einbürgerung für die Abfallentsorgung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidper 1. Januar 2017

Die Gemeindeversammlung vom 13. Dezember 2016 hat folgende Beschlüsse gefasst:

Hedingen. Der Gemeinderat Hedingen hat am 6. Dezember 2016 beschlossen, die Gebühren für die Abfallentsorgung (Ziffer 5.2 der Gebührenverordnung) für das Jahr 2017 gegenüber dem Vorjahr unverändert zu belassen. Demzufolge gelten per 1. Januar 2017 folgende Ansätze:

1. Genehmigung des Budgets 2017 und Festsetzung des Steuerfusses der politischen Gemeinde Zustimmung zum Antrag 2. Genehmigung der Bauabrechnung über die Sanierung der Chilestrasse Zustimmung zum Antrag 3. Einzel-Initiative von Hans Wiesner zur Kunststoffsammlung Zustimmung zur Einzel-Initiative Auflage Die gefassten Beschlüsse und das Protokoll liegen während der Schalteröffnungszeiten ab dem 20. Dezember 2016 im Büro der Abteilung Präsidiales zur Einsicht auf. Stimmrechtsrekurs Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs erhoben werden. Gemeindebeschwerde

Ab Dienstag, 3. Januar 2017, übliche Öffnungszeiten

Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Wir wünschen Ihnen frohe Festtage.

Protokollberichtigung

Samstag, 31. Dezember 2016, 09.00–11.45 Uhr Montag, 2. Januar 2017, ganzer Tag geschlossen

Affoltern am Albis, 16. Dezember 2016 Tiefbauabteilung

Begehren um Berichtigung des Protokolls können in Form des Rekurses innert 30 Tagen ab Beginn der Auflage erhoben werden. Rekurse und Beschwerden sind beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Die Eingaben haben einen Antrag und dessen Begründung zu enthalten. Bonstetten, 16. Dezember 2016 Abteilung Präsidiales

Grundgebühren 5.2.1 – pro Wohneinheit Fr. 100.— 5.2.2 – pro Aussenhof Fr. 90.— 5.2.3 – pro Gewerbebetrieb Fr. 40.— 5.2.4 – Mehrwertsteuer zuzüglich auf Ziffern 5.2.1 bis 5.2.3 gemäss jeweils gültigem Ansatz (zz. 8.0 %) Sackgebühren (gemäss jeweils gültigem Beschluss des DLVA, inkl. Verkaufszuschlag und MwSt.), zurzeit 5.2.5 – 17-Liter-Sack Fr. —.90 5.2.6 – 35-Liter-Sack Fr. 1.80 5.2.7 – 60-Liter-Sack Fr. 3.60 5.2.8 – 110-Liter-Sack Fr. 5.40 Direktgebühren Abfallsammelstelle (inkl. MwSt.) 5.2.9 – Sperrgut, Plastik, Kunststoffe Fr. 1.— pro angebrochenes kg 5.2.10 – Holz Fr. –.50 pro angebrochenes kg 5.2.11 – Glasscheiben, Autoscheiben, Glasscherben bis 50 kg kostenlos, darüber Fr. 1.— pro angebrochenes kg 5.2.12 – Steingut, Bauschutt, Steine bis 50 kg kostenlos, darüber Fr. 1.— pro angebrochenes kg Der Beschluss liegt während der Rekursfrist zu den üblichen Bürozeiten in der Gemeindeverwaltung Hedingen, Zürcherstrasse 27, zur Einsichtnahme auf. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern schriftlich Rekurs erhoben werden. Die im Doppel einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Gemeinderat Hedingen

genössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 6. Dezember 2016 in das Bürgerrecht der Gemeinde Mettmenstetten aufgenommen: – Kandiah Gayathri, geb. 2002, und Kandiah Karunya, geb. 2003, sri-lankische Staatsangehörige, wohnhaft in Mettmenstetten Mettmenstetten, 16. Dezember 2016 Gemeinderat Mettmenstetten

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2016 A. Primarschulgemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2017 – Genehmigung 2. Einführung Schulassistenz Primarschule – Genehmigung 3. Stellenprozente Schulverwaltung Primarschule – Genehmigung B. Politische Gemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2017 – Genehmigung 2. Förderprogramm «Rationeller Energieverbrauch und alternative Energieerzeugung» im Rahmen der Energiestadt Mettmenstetten, Reglement/ Kredit – Genehmigung 3. Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern, Kündigung Mitgliedschaft Bereich Sozialdienst – Genehmigung

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2016 1. Voranschlag/Steuerfuss 2017 – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 19. Dezember 2016 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 16. Dezember 2016 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab 19. Dezember 2016 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen und im Übrigen gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 16. Dezember 2016 Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten

Denkmalschutz Entlassung aus dem kommunalen Inventar Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 6. Dezember 2016, gestützt auf § 203 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG) beschlossen, dass das Wohnhaus mit Werkstatt, Vers.-Nr. 31, Kat.-Nr. 4095, Herferswil 58/60, 8932 Mettmenstetten, kein Schutzobjekt darstellt und aus dem Inventar der kommunalen Schutzobjekte zu entlassen ist. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Zustellung (Eigentümer) bzw. Publikation (Dritte) an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Mettmenstetten, 16. Dezember 2016 Gemeinderat Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Wahl und Amtsantritt besser koordinieren Wahl und Amtsantritt verschiedener Behörden sind im Kanton Zürich noch nicht ideal aufeinander abgestimmt. So treten etwa die Gemeindevorstände und Schulpflegen ihr Amt trotz möglicher personeller Verflechtungen zu verschiedenen Zeiten an und die Teilnahme der neuen Ständeräte an den Bundesratswahlen ist häufig unsicher. Diese Mängel will der Regierungsrat nun beheben. Eine erste von drei Etappen umfasst den zeitlich dringenden Revisionsbedarf. Sie vereinheitlicht den Zeitpunkt des Amtsantritts der Gemeindevorstände und Schulpflegen und optimiert das Wahlverfahren für den Ständerat im Hinblick auf den Beginn seiner Amtsdauer. Nicht mehr Teil der ersten Etappe der Revision sind Wahl und Amtsantritt von Kantons- und Regierungsrat. Dazu gingen in der Vernehmlassung zur ersten Etappe alternative Lösungsvorschläge ein, die eine vertiefte Prüfung und politischen Diskussion verdienen. (ki.)

wir gratulieren Zum 92. Geburtstag Am Montag, 19. Dezember, feiert Paul Trüssel-Bodmer aus Hausen im Pflegeheim Senevita seinen 92. Geburtstag. Wir wünschen ihm von Herzen fürs neue Lebensjahr alles Gute und ein schönes Fest im Kreise seiner Familie.

Zum 90. Geburtstag Am Samstag, 17. Dezember, feiert Severina Faoro-Zatta in Obfelden ihren 90. Geburtstag. Zu diesem Fest gratulieren wir herzlich und wünschen ihr viel Gfreuts.

Zum 85. Geburtstag Johann Meier-De Martin kann am Samstag, 17. Dezember, in Affoltern seinen 85. Geburtatag feiern. Herzliche Glückwünsche und einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag Blanka Häberling-Leuppi feiert am Sonntag, 18. Dezember, in Obfelden ihren 80. Geburtstag. Alles Gute und ein schönes Fest!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau

Freitag, 16. Dezember 2016

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Bonstetter sammeln gemischten Kunststoff wieder selber Drei Traktanden beschäftigten die Gemeindeversammlung in Bonstetten zwei Stunden Die Bonstetter trafen sich am 13. Dezember im Gemeindesaal zu ihrer Gemeindeversammlung. Die ersten beiden Traktanden waren schnell abgehandelt. Die 157 Stimmberechtigen interessierten sich mehrheitlich für das dritte Geschäft. ................................................... von andrea bolliger Bonstettens Gemeindepräsident Bruno Steinemann begrüsste die Anwesenden punkt 20 Uhr im Gemeindesaal. Die drei gewählten Stimmenzähler ermittelten rasch die beachtliche Anzahl von 157 Stimmberechtigen. Zur Verabschiedung durch die Gemeindeversammlung stand das zweite Budget der per 1. Januar 2016 gebildeten Einheitsgemeinde. Es sieht einen Aufwandüberschuss von 773 000 Franken vor. Finanzvorstand Frank Rutishauser erläuterte die Zahlen und wies darauf hin, dass ab 2018 das neue Gemeindegesetz gelte. Dieses sieht keine Werterhaltungs- und Erneuerungsreserven mehr vor. Diese seien mit 500 000 Franken budgetiert und fielen sodann weg. Deshalb könne der Gemeinderat mit diesem Budget guten Gewissens vor die Stimmberechtigten treten. Frank Rutishauser wies darauf hin, dass in Zukunft verschiedene Gebührenanpassungen nötig seien, so zum Beispiel beim Wasser und Abwasser. Bruno Steinemann hob, bevor er abstimmen liess, noch einmal hervor, dass es ein harter Budgetprozess gewesen sei. Erwähnenswert sei, dass die Schule das Budget ausgepresst habe. Trotz mehr Schüler habe diese einen Effort geleistet, um im Budget zu bleiben. Fragen der Stimmbürger gab es keine und das Budget wurde ohne Gegenstimme angenommen.

Unter Kredit saniert Die Ausführungsarbeiten zur Sanierung der Chilestrasse wurden auf 375 000 Franken geschätzt. Mit 296 000 Franken konnte der Gemeinderat eine deutlich tiefere Bauabrechnung präsentieren, trotz aufwendiger Sanierung, wie Bruno Steinemann erläuterte. Der günstige Zeitpunkt für die Vergabe der Arbeiten im Herbst und die momentan tiefe Preispolitik im Bausektor trugen dazu bei. Schlussendlich verringerte eine vereinfachte Strassenraumgestaltung die Nebenkosten. Die Stimmbürger honorierten dies mit der einstimmigen Annahme. «So und jetzt kommen wir zum Geschäft Nummer 3. Ich gehe davon aus, dass es das ist, was die meisten von Ihnen heute Abend interessiert»,

kündete Bruno Steinemann knapp eine halbe Stunde nach Versammlungsbeginn an. Hans Wiesners Initiative beinhalte im Wesentlichen, die Sammlung von gemischtem Kunststoff und von Karton, so Bruno Steinemann. Mit JeanClaude Würmli, Geschäftsführer PETRecycling Schweiz und Vorstand von Swiss Recycling, habe man einen Experten in Sachen Kunststoff-Recycling eingeladen. Die Versammlung war grundsätzlich damit einverstanden sich dessen fachliche Meinung anzuhören. Zuerst hatte Gemeinderat Patrick Vogel das Wort. Die Initiative sei teilgültig, erklärte er. Über die ersten drei Punkte der Initiative werde nicht abgestimmt. Diese würden organisatorische Punkte beinhalten. Dass die Mehrkosten für das Zusatzfahrzeug über die Abfallgebühren finanziert würden, sei ebenfalls selbsterklärend und die Frist, diese Änderungen auf Mitte August 2016 einzuführen, sei zu kurz gewesen. So würde lediglich darüber abgestimmt, ob die Sammlung von gemischtem Kunststoff künftig in der Abfallverordnung verankert werde. Karton wird in Bonstetten, wie in vielen anderen Gemeinden alle zwei Monate am Strassenrand gesammelt. Zusätzlich konnte er auch noch im Öki-Mobil abgegeben werden. Ab 2014 sei ein zweites Fahrzeug nötig geworden, ab 2016 hätte sogar ein Drittes eingesetzt werden müssen, erklärte Patrick Vogel weiter und führte dies auf die gewachsene Bevölkerung und das Mehr an Karton durch OnlineBestellungen zurück.

Über die Wiederverwertbarkeit von Kunststoffen Kunststoffflaschen würden heute schon durch den Detailhandel gesammelt, fuhr Patrick Vogel fort. Zudem lasse sich 70 Prozent des gesammelten Kunststoffes überhaupt nicht rezyklieren. Diese Zahl sollte noch zu diskutieren geben und an diesem Abend nicht abschliessend geklärt werden können. Patrick Vogel betonte, es gehe keineswegs um die Abschaffung des ÖkiMobils. Den Ausführungen von Patrick Vogel hätten jetzt jene des Experten Jean-Claude Würmli folgen sollen. Da meldete sich Initiant Hans Wiesner zu Wort und forderte, seine Initiative gleich vorzustellen zu dürfen, so wie es auch im Kantonsrat üblich sei. Bruno Steinemann hatte damit kein Problem und überliess ihm das Wort. Hans Wiesner hielt fest, der ÖkiBus sei ein Erfolgsmodell. Es sei praktisch und umweltschonend im Dorf zu sammeln statt, dass jeder im privaten Fahrzeug nach Affoltern fahren müsse

Das Öki-Mobil gab viel zu reden. (Bild zvg.) und das Öki-Mobil sei ein beliebter Quartiertreffpunkt. Hans Wiesner stellt fest, dass seit kein Karton und Plastik mehr abgegeben werden kann, statt jeweils fünfzig nur noch rund ein dutzend Leute dort anstehen. Die Kartonsammlung am Strassenrand hätte zu Chaos geführt. Hans Wiesner ist zudem anderer Meinung, worüber abgestimmt würde und moniert, dass die Initiative nicht bereits in der Gemeindeversammlung im Juni behandelt wurde. Nach Hans Wiesners Ausführungen übergab Bruno Steinemann das Wort an Jean-Claude Würmli, Geschäftsführer PET-Recycling Schweiz und Vorstand von Swiss Recycling. Wiederum gab die Zahl über die Prozentzahlen des wiederverwertbaren Plastikmülls Anlass zu Stirnrunzeln unter den Anwesenden. 60 bis 70 Prozent gehe in die Verbrennung. Auch erfuhren die Anwesenden, dass Kunststoff lediglich ein Sammelbegriff für verschiedene Plastik-Arten sei und zum heutigen Zeitpunkt längst nicht alle wiederverwertet werden könnten. Die ausschweifenden Ausführungen waren einem Stimmbürger zu viel und er erklärte mit lauter Stimm, es nerve ihn! Bruno Steinemann mahnte zu Anstand, und bat gleichzeitig den Redner bald zum Schluss zu kommen. Schliesslich kam auch Markus Tonner, Geschäftsführer der Firma Innoplastics und von Hans Wiesner eingeladen, zu Wort. Dieser korrigierte die zuvor genannten Zahlen nach oben. Doch rund 35 Prozent gingen als Brennstoff in die Zementindustrie. Er wies, wie schon sein Vorredner, auf die Studie des Bundesamtes für Umwelt Bafu hin, die am 14. Dezember

veröffentlicht werde. Nun, mussten die Bonstetter schon am 13. Dezember abstimmen. Die Voten waren pro und contra. Für Verwirrung sorgte auch die nur teilweise Gültigkeit der Initiative. Eine Votantin befürchtete die Abschaffung des Öki-Mobils, wenn dieses immer weniger frequentiert werde. Fragen an die Experten konnten teilweise nicht zur Zufriedenheit beantwortet werden. Mit dem letzten Votanten fand die Diskussion schliesslich einen versöhnlichen Abschluss. Dieser lobte die gelebte direkte Demokratie und bedankte sich bei Hans Wiesner für die Initiative. Die Ausführungen der Experten seien interessant gewesen und hätten ihm gefallen. Mit nur wenigen Gegenstimmungen sprachen sich die Anwesenden für die Initiative von Hans Wiesner aus. Damit sorgten sie dafür, dass das Sammeln von gemischtem Kunststoff in der Abfallverordnung von Bonstetten verankert werde. Bevor Gemeindepräsident Bruno Steinemann die Versammlung schloss und den Anwesenden frohe Festtage wünschte, wies er auf die Wichtigkeit der Urnenabstimmung vom 12. Februar hin und bat die Anwesenden sich vor dem Verlassen des Saales zwei bis drei Minuten Zeit für eine Umfrage zu nehmen. Diese erhebt anonym, wer die Leute sind, die Gemeindeversammlungen besuchen und soll der Entscheidungsfindung zwischen Versammlungsgemeinden und Parlamentsgemeinden dienen. Er wisse allerdings nicht, wie repräsentativ die Resultate des heutigen Abends seien, schloss Bruno Steinemann. Die Versammelten quittieren dies mit einem Schmunzeln.

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Einheitsgemeinde Affoltern ist einen Schritt weiter Behörden stimmen der Fusion zu Primarschulpflege und Gemeinderat haben entschieden, dass ein Zusammenschluss der beiden Gemeinden den Stimmberechtigten vorgelegt wird. Gleichzeitig wird die Gemeinde in Stadt umbenannt, jedoch kein Parlament geschaffen. Die Urnenabstimmung findet am 21. Mai 2017 statt. Seit März 2016 setzten sich die beiden Behörden mit den Vor- und Nachteilen einer Fusion der beiden Gemeinden auseinander. Die dazu ein-

gesetzte, paritätisch zusammengestellte Projektgruppe hat die entsprechenden Rahmenbedingungen erarbeitet. Für die Fusion ist eine neue, gemeinsame Gemeindeordnung notwendig. Diese war bis Ende November 2016 in der öffentlichen Vernehmlassung. Während dieser Zeit gingen fünf Stellungnahmen ein. Die Bildung einer Einheitsgemeinde wurde von allen befürwortet. Der nun vorliegende Entwurf einer gemeinsamen Gemeinde-

ordnung sieht vor, dass der Gemeinderat ein Ressort zusammenlegt und damit Platz für das neue Ressort Bildung schafft. Das Schulpflegepräsidium hat in der fusionierten Gemeinde dann Einsitz im Gemeinderat. Die Schulpflege wird bei sieben Mitgliedern belassen, wobei die Aufgaben neu verteilt werden. Die Struktur der Gemeindeverwaltung wird ebenfalls den neuen Gegebenheiten angepasst. (tro)


Knonau

Bauund Zonenordnung Rifferswil, Teilrevision 2016 Die Gemeindeversammlung hat am 7. Dezember 2016 die Teilrevision 206 der kommunalen Bau- und Zonenordnung (mit Ausnahme der Änderung von Art. 12) festgesetzt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der öffentlichen Bekanntmachung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Selnaustr. 32, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und – soweit möglich – ebenfalls einzureichen. Materielle und formelle Urteile des kant. Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Umtriebe hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rifferswil, 16. Dezember 2016 Gemeinderat Rifferswil

Privater Gestaltungsplan Park Seleger Moor Die Gemeindeversammlung hat am 7. Dezember 2016 den privaten GP Park Seleger Moor festgesetzt. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der öffentlichen Bekanntmachung an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Selnaustr. 32, Postfach, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und – soweit möglich – ebenfalls einzureichen. Materielle und formelle Urteile des kant. Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Umtriebe hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Rifferswil, 16. Dezember 2016 Gemeinderat Rifferswil

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Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 12. Dezember 2016 A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 26 %. 2. Festsetzung des privaten Gestaltungsplanes «Tennisanlage Ättenberg» für das Grundstück Kat.-Nr. 165. 3. Ausrichtung eines einmaligen Gemeindebeitrages von Fr. 700 000.– an den Tennisclub Wettswil am Albis für das Infrastruktur-Projekt «TCW 2020». B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 46 %. Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen (§ 54 Abs. 3 des Gemeindegesetzes, GG). Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a GG und § 147 des Gesetzes über die politischen Rechte). Rekursentscheide des Bezirksrates in Stimmrechtssachen sind grundsätzlich kostenlos; davon ausgenommen sind offensichtlich aussichtslose Rechtsmittel. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 GG (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden; die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Hiervon ausgenommen ist der Beschluss über die Gestaltungsplan-Festsetzung: Eine Beschwerde gemäss § 151 Abs.1 GG bzw. ein Rekurs gemäss § 338 a des Planungs- und Baugesetzes (PBG) ist erst möglich, wenn der Festsetzungsbeschluss der Gemeindeversammlung zusammen mit dem Genehmigungsentscheid der Baudirektion veröffentlicht und aufgelegt worden ist (§ 5 Abs. 3 PBG). Die Veröffentlichung erfolgt gleichzeitig im kantonalen Amtsblatt und im Publikationsorgan der Gemeinde (§ 6 Abs. 1 lit. a PBG). Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Wettswil am Albis, 16. Dezember 2016 Gemeinderat Wettswil am Albis Primarschulpflege Wettswil am Albis

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Roger Tschupp, Oberdorfstrasse 14, 8914 Aeugst am Albis, und Philipp Haueter, Oberdorfstr. 16, 8914 Aeugst am Albis Projektverfasser: Fontana Dach und Fenster AG, Weisbrodareal 1, 8915 Hausen am Albis Bauvorhaben: Fassadensanierung (energetisch), Oberdorfstrasse 14/16, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nr. 348, GV-Nr. 721, Zone K2 A

Bauherrschaft: Wessner Michael, Bahnmatt 27, 8934 Knonau Projektverfasser/-in: Kato Architekten GmbH, Tunnelstrasse 1, 8810 Horgen Bauvorhaben: Neubau Mehrfamilienhaus mit Einstellhalle, Bolletweg, Kat.-Nr. 1319, Zone W1/20 Die Pläne liegen ab dem 3. Januar 2017 bei der Gemeindeverwaltung bzw. beim Baupolizeiamt auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide schriftlich bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.

Mettmenstetten Bauherrschaft: Marcello Musio und Susana Garcia Musio, Schulhausstrasse 9, 8932 Mettmenstetten Vertreter: SWISSHAUS AG, Bahnhofstrasse 18, 5600 Lenzburg Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Garage, Kat.-Nr. 4383, Brüelstr. 15, (Wohnzone W2a)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Ruth Wenger, Rosrainstrasse 93, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Movitec AG, Wintergärten, Steinacherstrasse 150, 8820 Wädenswil Bauprojekt: Anbau Wintergarten unbeheizt auf Kat.-Nr. 2190, Rosrainstrasse 93 (W1.2)

Todesfälle Affoltern am Albis Am 24. November 2016 ist in Zürich ZH gestorben:

Bogdan Budalic Kappel am Albis Bauherrschaft: Buri Gertrud und Ueli, Weiermattstrasse 27, 8926 Uerzlikon Projektverfasser: ringger architektur gmbh, Kappelerhof 1, 8926 Kappel am Albis Bauprojekt: Überdachung einer Pergola bei Hausnummer 27, Kat.-Nr. 596, Weiermattstrasse, Uerzlikon (Kernzone B)

Knonau Bauherrschaft: Röthlisberger Martin, Rigiblickstrasse 1, 8934 Knonau Bauvorhaben: Teilweise Umnutzung (in Stallkafi und Kletter-/Spielraum) und Umbau Remise, Schützenhausstrasse 4, Kat.-Nr. 932, Zone Landwirtschaft Die Pläne liegen ab dem 3. Januar 2017 bei der Gemeindeverwaltung bzw. beim Baupolizeiamt auf. Erfolgt die Ausschreibung in mehreren Publikationsorganen, so gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Während der Planauflage können Baurechtsentscheide schriftlich bei der Baubehörde eingefordert werden. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide kann eine Kanzleigebühr erhoben werden.

geb. 15. Mai 1955, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Ottenbach Am 1. Dezember 2016 ist in Ottenbach gestorben:

Morf geb. Stampfli Damarise Geneviève geb. 8. August 1944, von Zürich und Lindau ZH, wohnhaft gewesen in Ottenbach. Die Urnenbeisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Wettswil am Albis Am 14. Dezember 2016 ist in Wettswil am Albis gestorben:

Bliggensdorfer, Roland geboren 29. Dezember 1943, Bürger von Wettswil am Albis, Ehemann der Bliggensdorfer geb. Suter, Verena Elisabeth, wohnhaft gewesen in Wettswil am Albis, Stationsstrasse 34. Der Abdankungsgottesdienst findet am Mittwoch, 21. Dezember 2016, 14.30 Uhr, in der reformierten Kirche Wettswil am Albis statt. Der Friedhofvorsteher


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Dezember 2016

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Sinkender Steuerfuss in Mettmenstetten Gemeindeversammlungen heissen alle Budgets und Anträge gut Mettmenstetter Steuerzahler können sich freuen: Entgegen dem allgemeinen Trend sinken im kommenden Jahr die Steuern von politischer Gemeinde und Schulen insgesamt um ein Prozent auf 101. Grund zur Sorglosigkeit bestehe dennoch nicht. ................................................... von martin platter Es war ein veritabler Versammlungsmarathon, den die maximal 145 Stimmberechtigten am Montagabend in der Mettmenstetter Wygarten-Turnhalle erlebten. Auf dem Programm standen die Budget-Versammlungen von Sekundarschulkreisgemeinde, Primarschule und Politischer Gemeinde sowie vier Anträge. Knapp drei Stunden lang wurde das Stimmvolk mit Zahlen und Informationen berieselt – nur unterbrochen von zwei Computeraussetzern und den Personalwechseln auf der Bühne. Aber nur beim Förderprogramm «Energieverbrauch und alternative Energieerzeugung» im Rahmen der «Energiestadt Mettmenstetten» kam es zu einem Votum, das aber im Quorum keine Chance hatte.

Ein einziges Gegenvotum Der Mettmenstetter SVP-Vorsteher Louis Hafner störte sich am Antrag des Gemeinderates. Dieser will von 2017 bis 2019 mit jährlich 50 000 Franken weitere finanzielle Anreize schaffen, um die alternative Energiegewinnung, Gebäudehüllensanierungen und die Benutzung von Carsharing zu fördern, sowie für die Abkehr von fossilen Brennstoffen zum Heizen bzw. von Stromheizungen. Hafner fand, die Schweiz sei bereits Weltspitze in Sachen Ressourcenschonung und Umweltschutz. Es sei nicht Sache der Gemeinde, Energiepolitik zu betreiben. Das täten bereits der Bund und die Kantone mit Millionensubventionen. Die Anschubfinanzierungen auf Gemeindeebene seien deshalb unnötig, weil sie ohnehin an die falschen Empfänger gingen, an die, die es nicht nötig hätten. Hafner wollte ausserdem wissen, wie hoch die jährlichen Ausgaben für das Label «Energiestadt» bisher gewesen seien. Gemeindepräsident René Kälin und Gesundheitsvorsteher Martin Schnorf riefen in Erinnerung, was das Label für die Gemeinde bedeutet. Dann präsentierte Schnorf eine Folie, die von 2011 bis 2015 im Durchschnitt knapp

17 000 Franken für die Erlangung bzw. Erhaltung des Energielabels auswies. Demgegenüber stellte er die jährlichen EKZ-Ausgleichsvergütungen in Höhe von durchschnittlich 75 000 Franken. (Wie die Zürcher Kantonalbank vergütet auch das zürcherische Elektrizitätswerk bei gutem Geschäftsgang einen Teil des Gewinns an die Gemeinden zurück. Der Regierungsrat will künftig allerdings einen Teil dieser Gewinne «abschöpfen».) Das verfing. 96 der 135 Stimmberechtigten stimmten für den Antrag des Gemeinderats, 14 dagegen.

Abschied und ein Neubeginn Sekundarschulpräsidentin Céline Lingua eröffnete die Versammlung ungewohnt, indem sie zuerst die langjährige Schulverwalterin Yolanda Wegmann nach 19 Jahren im Dienst der Sekundarschulkreisgemeinde Mettmenstetten, Knonau, Maschwanden in den Ruhestand verabschiedete. In ihrer kurzen Dankesrede sagte Wegmann, dass die Schule über die Zeit für sie wie eine zweite Familie geworden sei. Zudem gebe es nicht viele Betriebe, in denen man während 19 Jahren 35 Vorgesetzte erleben könne. Nach dem Applaus begrüsste

Zu Beginn der Gemeindeversammlungen ein Abschied und eine Begrüssung: Von links die neue Sekschulsekretärin Brigitte Schweizer, ihre Vorgängerin Yolanda Wegmann und Schulpräsidentin Céline Lingua. (Bild Martin Plattner)

Wechsel in der Schulverwaltung Verabschiedung der langjährigen Stelleninhaberin An der Sekundarschule Knonau-MaschwandenMettmenstetten trat Brigitte Schweizer per 1. Dezember 2016 die Nachfolge von Yolanda Wegmann an. Die bisherige Stelleninhaberin wird pensioniert. Die Schulverwaltung Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten ist als Kompetenz- und Dienstleistungszentrum für die Organisation und Verwaltung des Schulbetriebs der Kreisschulgemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten zuständig. Organisatorisch ist die Stellenleitung dem Schulpräsidium unterstellt. Sie arbeitet im Auftrag der Schulpflege und bildet zusammen mit der Schulleitung und der Leitung des Hausdienstes die operative Geschäftsleitung der Sekundarschule. Als Leiterin der Schulverwaltung ist Yolanda Wegmann fast zwei Jahrzehnte lang als kompetente und äusserst erfahrene Ansprechstelle der Schulpflege, der Schulleitung, den Lehrpersonen und auch den Schülerinnen und Schüler und ihren Eltern zur Seite gestanden. Sie hat informiert, beraten, unterstützt und an

konstruktiven Lösungsfindungen mitgearbeitet. Yolanda Wegmann bildete sich kontinuierlich weiter, damit sie stets auf dem aktuellsten Stand blieb und so den ständig wachsenden Herausforderungen im Bildungsbereich und in der Verwaltung gerecht werden konnte. Seit 2006 ist die «Sek. Mättmi» eine geleitete Schule, das heisst, die Trennung von operativer und strategischer Führung wurde umgesetzt. Damit haben sich auch die Aufgaben der Schulbehörde und der Schulverwaltung wesentlich verändert. Yolanda Wegmann nahm diese Herausforderung mit Freude an, hielt die Schulverwaltung auch in bewegten Zeiten mit viel Herzblut, Kontinuität und Engagement professionell in Schwung. Sie tritt nun Ende Dezember 2016 in ihren wohlverdienten Ruhestand.

Aufgaben der Schulverwaltung Wofür ist eigentlich die Leiterin einer Schulverwaltung zuständig? Analog zu einer Gemeindeschreiberin einer politischen Gemeinde ist sie eine ausgewiesene Fachkraft, entlastet die Schulbehörden und die Schulleitungen vom operativen Tagesgeschäft und unterstützt die Schulleitung im Alltag. Sie ist Zentrum und Anlaufstelle für das Schulpräsidium, die Schulpflege, die

Schulleitung, die Lehrpersonen, die Hausdienste und die weiteren Mitarbeitenden der Schule. Sie ist ebenso Kontaktperson für Schülerinnen und Schüler, Eltern und die Öffentlichkeit. Die Leiterin Schulverwaltung sorgt für einen professionell geleiteten Schulbetrieb im Bereich Administration und Organisation und sichert deren Kontinuität. Im Sinne der Gemeindebehörden und des übergeordneten kantonalen Rechts, an welches sich die Gemeinden zu halten haben, leitet sie die Verwaltungsorganisation nicht nur selbstständig, sondern auch kostenbewusst. Ausserdem ist sie eine Spezialistin im Bereich Schule und Bildung und kennt sich in dieser Materie auch in juristischer Hinsicht sehr gut aus. Brigitte Schweizer ist, wie Yolanda Wegmann, eine erfahrene Schulverwaltungsleiterin. Sie hat die Leitung der Schulverwaltung der Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten per 1. Dezember 2016 übernommen und hiermit verbunden alle oben beschriebenen, vielfältigen Tätigkeiten. Céline Lingua, Präsidentin der Sekundarschulpflege Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten

Lingua Wegmanns Nachfolgerin Brigitte Schweizer (siehe Kasten). Das 6,16-Millionen-Franken-Budget, vorgestellt von Finanzverwalter Walter Rüttener, schliesst voraussichtlich mit einem Defizit von 160 000 Franken. Dennoch riet Rüttener zur Steuersenkung um ein Prozent – was in Mettmenstetten rund 270 000 Franken ausmacht – auf 23 Prozent. Seine Begründung: «Wir wollen unnötige Reserven vermeiden». Insgesamt würden die Ausgaben der Sekundarschule um 0,6 Prozent moderat wachsen. Doch das könne sich bald ändern. Rüttner registriert stark steigende Schülerzahlen. Aus elf Klassenzügen könnten bald 13 werden. Sorgen bereiten dem Finanzvorsteher die stark steigenden Ausgaben für Sonderschulung (+ 12 Prozent), was aber auch logisch sei in Anbetracht der steigenden Schülerzahlen. Insgesamt sei die Sekundarschule aber gut aufgestellt. Die zusätzlichen Klassen könnten ohne bauliche Massnahmen untergebracht werden.

Hallenbadbetrieb nun kostendeckend Positiv war auch der Zwischenbericht von Immobilienvorsteher Markus Ruggiero über das für 1,2 Millionen Franken «plangenau» sanierte Hallenbad. Seit dem Umbau habe die Auslastung derart erfreulich zugenommen, dass der Betrieb nun mindestens kostendeckend sei, sagte Ruggiero. Mit der neuen Anlage verbrauche man einen Drittel weniger Wasser und auch der Energieverbrauch sei um 20 Prozent gesunken. «Eine lohnende Investition», schloss Ruggiero. Etwas anders sahen die Zahlen der Primarschulgemeinde aus, deren Budget im kommenden Jahr voraussichtlich um 4,6 Prozent auf 8,6 Millionen Franken ansteigen wird. Finanzvorsteherin Anja Kemmler musste der Versammlung deshalb eine Steuererhöhung von drei Prozent auf 48 Prozent unterbreiten. Dennoch bleiben ein Defizit von einer halben Million Franken und ein Cash-Loss (Geldverlust ohne Abschreibungen) von 234 000 Franken. Ohne die Steuererhöhung würde der Fehlbetrag jedoch auf 900 000 Franken anwachsen, was gemäss Kemmler die gesetzlichen Vorgaben verletzen würde. Diese schrieben vor, dass der CashLoss nicht mehr als drei Prozent des einfachen Staatssteuerertrags betragen dürfe, was einer Summe von knapp 400 000 Franken entspricht. Kemmler führte die höheren Kosten auf einen zusätzlichen Klassenzug, mehr Personalaufwand und auf die Tagesstrukturen zurück. Letzte müssten neuerdings bei der Sekundarschule eingemietet werden, da die zusätzliche Klasse deren Raum benötigt. In den kommenden fünf Jahren stünden dazu weitere grosse Investitionen an: Der Doppelkindergarten (für 1,7 Mio.), das Projekt Raumentwicklung, das Informationsund Kommunikations-Technologieprojekt, ICT, das der Lehrplan 21 vorsieht. Für 2017 seien Investitionen in Höhe von 920 000 Franken vorgesehen.

Höhere Kosten für Assistenzen und Verwaltung Der Antrag auf definitiven Einsatz von Schulassistenzen, für den im Budget 2017 Zusatzkosten von 139 000 Franken vorgesehen sind, waren dennoch unbestritten. Rita Röllin, im Gremium zuständig fürs Personal, sagte, man arbeite seit 2012 versuchsweise mit Schulassistenzen und habe bisher gute Erfahrungen gemacht. Diese kämen vor allem in grossen oder schwierigen Klassen zur Entlastung der Lehrpersonen zum Einsatz; derzeit seien es vier Assistenten mit einem Wochenpensum von 54 Lektionen. Gemäss Richtlinie der Bildungsdirektion könnte Mettmenstetten mit seinen 19,5 Klas-

sen sogar 91 Wochenlektionen geltend machen. Als Gründe für den grösseren Betreuungsbedarf nannte Röllin die frühe Einschulung, Flüchtlingskinder und eine steigende Anzahl Kinder mit besonderen Bedürfnissen, die in den Regelklassen integriert seien. Da die Assistenzen keine pädagogische Ausbildung haben müssen, helfen diese Kosten sparen. Auch der Antrag auf Erhöhung des Pensums für die Schulverwaltung auf 140 Prozent für die 444 Schulkinder und 85 Angestellten (jährliche Kosten: 150 000 Franken) wurde kommentarlos gutgeheissen. Ebenso die autonome Erhöhung im Bedarfsfall um weitere 20 Prozent (zirka 22 000 Franken). Wiederum verwies Röllin auf die Richtlinien der Bildungsdirektion und nannte Vergleichszahlen aus den Nachbargemeinden. Am Schluss der Primarschulversammlung verabschiedete Schulpräsidentin Beatrix Gallati das langjährige Hausabwart-Ehepaar Theres und Walti Boll mit einer herzlichen Laudatio und dem Applaus der Versammelten in den Ruhestand.

Steuersenkung kein Grund zu Übermut Das Budget der politischen Gemeinde, vorgestellt von Finanzvorsteher Beat Bär, sieht bei Gesamtaufwendungen von 12,4 Millionen Franken einen Gewinn von 131 000 Franken vor und beinhaltet eine dreiprozentige Steuersenkung auf 30 Prozent. «Kein Grund zu Übermut», warnte Bär jedoch, denn ohne üppige Grundstückgewinnsteuern gäbe es ein strukturelles Defizit. Er rechne aber damit, dass sich die rasch wachsende Einwohnerzahl künftig positiv auf den Steuerertrag auswirken werde. Nicht ohne Stolz erwähnte Bär zum Schluss, dass Mettmenstetten den viertgünstigsten Steuerfuss im Säuliamt aufweise. Die Kündigung der Mitgliedschaft im Sozialdienst Affoltern wurde ebenfalls gutgeheissen. Sozialvorsteherin Ursula Junker begründete: Dies sei bloss ein Wechsel der Organisationsform. Während die Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde, Kesb, von Gesetzes wegen weiterhin bezirksweit organisiert bleibe, werde Mettmenstetten zusammen mit Aeugst, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach eine interkommunale Anstalt Sozialdienst (IKA SD) bilden. «Wir gehen davon aus, dass mit der neuen Organisationsform keine höheren Kosten entstehen werden», sagte Junker. Die Abstimmung zur Gründung der IKA SD folge am 12. Februar. anzeige


DANKSAGUNG Die herzliche Anteilnahme und die vielen Zeichen der Liebe und Verbundenheit beim Abschied von

Alice Schneebeli-Häberling haben uns tief berührt. Wir danken allen, die uns auf ihrem letzten Weg begleitet und mit uns Abschied genommen haben. Besonderen Dank entbieten wir Herrn Pfarrer Andres Boller für die warme und gefühlvolle Trauerfeier, wie auch Siddique Eggenberger und Kornel Radics für die wunderbare musikalische Umrahmung. Wir danken für die vielen Beileidskarten und mitfühlenden Worte, wie auch für die Spenden an die Stiftung Spital Affoltern. Herzlichen Dank allen, die der lieben Verstorbenen im Leben mit Liebe und Freundschaft begegnet sind. Obfelden, im Dezember 2016

Die Trauerfamilien

DANKSAGUNG

Die grosse Anteilnahme beim Abschied von

Emilia (Mily) Haltner-Huber 23. Januar 1927 – 24. November 2016

hat uns tief bewegt. Du warst für uns alle ein Sonnenschein. Kommunizieren mit allen Leuten von nah und fern, die offene Tür, zusammensitzen und feines Essen, das liebte und schätzte s’Mami/Mily über alles. Wir danken herzlich – Allen Verwandten, Freunden und Bekannten, die uns mit tröstenden Worten in diesen schweren Stunden beigestanden sind. – Daniel Haltner, Barbara Hürzeler, Therese Fankhauser und Hans Reifler für die in den letzten Jahren intensive und herzliche Betreuung. – Allen Verwandten, Freunden, Nachbarn und Bekannten, die Mily immer wieder besucht haben oder mit ihr telefoniert haben. Esther Häfliger, die dafür besorgt war, dass Mily die Schützenhöcks weiterhin besuchen konnte und Gabi Guntern für den Notfalldiensteinsatz. – Ihrem Hausarzt Dr. Jürg Schwegler, dem Ärzteteam und dem Pflegeteam vom USZ, vom Spital Affoltern am Albis, vom Haus Lindenberg sowie der Spitex Knonaueramt, Gebiet Obfelden/ Ottenbach. – Der Leitung und dem Pflegepersonal vom Senevita Obstgarten Affoltern am Albis, wo Mami diesen Sommer eine neue Heimat gefunden hatte und sich wohl fühlte. – Frau Pfarrerin Sonja Weisenhorn vom Pfarramt Ottenbach für die einfühlsamen Worte und die berührende Predigt an der Abdankungsfeier und den Sigristinnen der Pfarrei Ottenbach. – Der Organistin Veronica Nulty, dem Trompeter Keita Kitade und dem Hackbrettler Johannes Fuchs für die wunderschöne musikalische Umrahmung der Abdankungsfeier. – Der Gemeindeverwaltung Ottenbach für die professionelle Beratung und Betreuung. – Für die vielen Spenden, die zum Gedenken an die Verstorbene für die Schweizer Berghilfe einbezahlt wurden sowie für die farbenfrohen Blumen. – Mily hatte viele Freunde, die sie begleitet und unterstützt haben. Wir bitten um Entschuldigung, wenn wir nicht alle namentlich erwähnen, im Wissen, dass es eine sehr grosse Namensliste wäre. Ottenbach, im Advent 2016

Die Trauerfamilien

Wenn die Sonne des Lebens untergeht, dann leuchten Sterne der Erinnerung.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber in tiefer Dankbarkeit für die erlebten Stunden, nehmen wir Abschied von

Roland (Roli) Bliggensdorfer 29. Dezember 1943 – 14. Dezember 2016

Völlig unerwartet ist er heute in den frühen Morgenstunden von uns gegangen. Vreni Bliggensdorfer Martina Bliggensdorfer Geschwister mit Familien Freunde und Verwandte Die Abdankungsfeier findet am Mittwoch, 21. Dezember 2016, um 14.30 Uhr in der reformierten Kirche Wettswil statt. Im Sinn des Verstorbenen tragen wir keine Trauerkleidung. Traueradresse: Vreni Bliggensdorfer, Stationsstrasse 34, 8907 Wettswil


Bezirk Affoltern

Drei Verletzte nach Schlägerei In einer Bar in Affoltern kam es am vergangenen Samstag um zirka 4 Uhr zu einer Schlägerei. Drei Männer mussten sich mit Schnittverletzungen im Spital Affoltern behandeln lassen. Gemäss Angaben der Kantonspolizei war reichlich Alkohol im Spiel. Auch wegen zu lauter Musik musste die Polizei am Samstag um 3.40 Uhr in eine Bar in Affoltern ausrücken. Der Betreiber wurde ermahnt. Bei einer Ermahnung blieb es auch in einem anderen Fall: Anwohner störten sich an Lärm, der am Samstag um 3.15 Uhr von einer Geburtstagsparty nach draussen drang. Auch Einbrüche beschäftigten die Polizei. In Affoltern wurde vom 10. auf den 11. Dezember ein PW geknackt. Die Diebe liessen eine Fotokamera mitlaufen und verursachten Schaden in der Höhe von rund 500 Franken. Rund 1500 Franken Bargeld und eine Kreditkarte fielen Einbrechern am 13. Dezember zwischen 13 und 14 Uhr in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Hedingen in die Hände. Durch Aufbrechen der Türe gelangten sie in die Räumlichkeiten. Sachschaden: rund 400 Franken.

Bach verschmutzt Abwasser von einer Baustelle verschmutzte in den vergangenen Tagen den Hölibach in Obfelden. Dies erforderte eine Spülung der Leitung. Gemäss Kapo wird der Verursacher verzeigt. Schaden von rund 1600 Franken entstand vom 11. auf den 12. Dezember durch Graffiti an einem Schulhaus in Mettmenstetten. Die Verursacher sind nicht bekannt. (-ter.)

Freitag, 16. Dezember 2016

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Drei Prozent mehr Steuern für die Primarschule Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde und der Primarschule Wettswil Dem Budget der politischen Gemeinde Wettswil sowie dem Steuerfuss stimmten die Versammlungsteilnehmer ohne Wortmeldungen zu. Die Primarschule erhöhte den Steuerfuss um drei Prozent.

Mikrofon. Corina Schwald bezeichnete bei ihren Ausführungen die finanzielle Situation der Primarschule als angespannt. Sie sieht jedoch in der Finanzplanung ab dem Jahre 2018 eine langsame Besserung. Um dieses Ziel zu erreichen, beantragt die Primarschulpflege eine Steuerfusserhöhung von drei Prozent.

................................................... von martin mullis Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger dürfte wohl noch selten eine derart grosse Anzahl Stimmberechtigter im Singsaal des Schulhauses Mettlen begrüsst haben. Die 235 anwesenden Stimmbürgerinnen und Stimmbürger repräsentierten 6,9 Prozent aller Stimmberechtigten der Gemeinde im Unteramt. Allerdings ist festzuhalten, dass die allermeisten der anwesenden Bürgerinnen und Bürger aus den Reihen der Tennisfans stammten und allein wegen des letzten Traktandums die Versammlung besuchten. Finanzvorstand Christoph Ehrsam machte sich denn auch keine Illusionen, weshalb seine «Kasse» für einmal eine Hauptattraktion war, er freute sich jedoch sichtlich über den grossen Aufmarsch. Gewohnt routiniert erläuterte Gemeinderat Ehrsam Voranschlag und Budget. Er durfte nicht nur Mehreinnahmen bei den Grundstückgewinnsteuern, sondern auch ein Plus

Antrag mit markigen Worten

Erklärungen, Infos und eine Mahnung: Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger. (Bild Martin Mullis) von 700 000 Franken bei den Steuererträgen feststellen, prognostizierte aber gleichzeitig auch eine Negativentwicklung im Finanzplan.

Angespannte Finanzlage der Primarschule Der Steuerfuss für das Jahr 2017 bleibt bei der Politischen Gemeinde mit 26 Prozent unverändert. Die Rechnungs-

prüfungskommission beantragte zum Budget und zum Steuerfuss Zustimmung. Die Stimmberechtigten erteilten gemäss dem Antrag des Gemeinderates dem vorliegenden Budget ohne jede Diskussion Genehmigung. Anschliessend begrüsste auch der Präsident der Primarschule, Roger Schmutz, die Versammlungsteilnehmer und überliess der für die Finanzen zuständigen Schulpflegerin das

Obwohl die RPK der Ansicht ist, dass zurzeit eine Erhöhung des Steuerfusses um zwei Prozent genügen würde, befürworte sie den Vorschlag der Schulpflege um die seit Langem ungenügende Selbstfinanzierung zu verbessern. Diese Ansicht teilte ein Votant ganz und gar nicht. Im Namen der SVP beantragte er, den Steueransatz lediglich um ein Prozent zu erhöhen, um damit die Attraktivität der Gemeinde nicht zu gefährden. Diese Ansicht wiederum bezeichnete ein weiterer Redner mit doch etwas markigen Worten als kompletten Blödsinn, was denn auch umgehend eine Mahnung des Gemeindepräsidenten zur Wahrung von Takt und Anstand auslöste. Bei der anschliessenden Abstimmung folgten die Stimmbürger mit überwiegendem Mehr dem Vorschlag der Schulpflege und lehnten den Antrag der SVP ab.

Seit der Sanierung benötigt das Haus kaum mehr Heizenergie Energieberatung Knonaueramt – vorgestellt an einem Beispiel Die Energieberatung Knonaueramt berät beim Bau und Umbau von Liegenschaften im Bezirk wie sich mit cleveren Massnahmen kostengünstig Energie sparen lässt. Die meisten Gemeinden übernehmen zwei Drittel der Kosten der Erstberatung, die so auf lediglich 50 Franken zu stehen kommt. Energieberater Mike Weber hat das alte Haus in der Eigi in Mettmenstetten diesen Sommer renoviert und zeigt, welches Sparpotenzial selbst in einem Altbau besteht, dessen Charakter nicht verändert werden soll. Das Haus, das um 1880 erbaut worden ist, wurde früher mit einem Kachelofen beheizt. Dieser stand in der alten Stube und wärmte zusätzlich auch die darüber liegende Kammer. Alle übrigen Räume waren unbeheizt.

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Altbau – besser als Minergie Tatsächlich beheizt wird das Gebäude heute, nach der in diesem Jahr abgeschlossenen Renovation, viel seltener. Es benötigt weniger als die Hälfte der Heizund Kühlenergie eines MinergieHauses. Die wirksame, 35 Zentimeter starke neue Isolation des Gebäudes ist für den Betrachter kaum sichtbar. Wesentlich zum Energiesparen tragen auch die Mike Weber und seine Kinder geniessen die behagliche Fenster bei, und Wärme des neu renovierten Hauses. (Bild Bernhard Schneider)

zwar nicht nur wegen der Dreifachverglasung: Vor allem die grosse, nach Südwesten ausgerichtete Fensterfront nutzt die Sonnenenergie so clever, dass bis weit in den November hinein, bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt, keine zusätzliche Heizung erforderlich war.

Sonne und Holz Für die wenigen Tage im Jahr, an welchen die Sonne bei tiefen Temperaturen nie erscheint, steht ergänzend eine Holzpellet-Heizung zur Verfügung. Holz ist ein einheimischer Rohstoff, der regional zur Verfügung steht. Insgesamt ist die Holzheizung während höchstens zwei Wintermonaten in Betrieb. Die Wärmedämmung sorgt nicht nur für behagliche Wärme im Winter, sondern auch für angenehme Temperaturen im Hochsommer. Böden und

Decken sind so beschaffen, dass sie im Sommer kühlend, im Winter wärmend wirken.

Energieberatung-knonaueramt.ch Die Liegenschaft von Mike Weber ist ein Beispiel, wie sich mit viel Knowhow und vergleichsweise bescheidenen Investitionen Energie sowohl beim Heizen im Winter als auch beim Kühlen im Sommer sparen lässt. Mike Weber stellt sein Wissen zusammen mit seinen Kollegen der Energieberatung Knonaueramt allen hiesigen Bauherren zur Verfügung: Peter Ackermann, Paul Alther, René Grünenwald und Raphael Frei ergänzen das Team. Die Energieberatung Knonaueramt ist ein Projekt der Standortförderung. Verschiedene Gemeinden beteiligen sich an der Erstberatung. (bs) Infos: Energieberatung-knonaueramt.ch


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Serie

Freitag, 16. Dezember 2016

Waschen ein Vergnügen! Die Fabrik der Industriellenfamilie Lange in Bonstetten Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (Serie) 110 «Waschen ein Vergnügen!» So lautete der Titel eines Waschmaschinen-Prospektes der Firma Lange. Einst gehörte zum Waschen der Wäsche das Schlagen, Reiben und Bürsten von Hand. Zur Entwicklung bis zur vollautomatischen Waschmaschine trug die Bonstetter Firma Lange wesentlich bei. Es sind selten gewordene Relikte aus früherer Zeit, die alten, mit Holz zu feuernden Waschherde in Waschhäuschen. Heute ist in jedem Haus eine programmierbare, Autor Willy Hug. elektrische Waschmaschine Standard. Diese gibt es aber erst seit etwas mehr als 60 Jahren. Doch bis sich diese durchgesetzt hatten, gab es viele Versuche. Die Fabrikgebäude der Firma «Waschmaschinen Lange» stehen heute noch, unmittelbar beim Bahnhof Bonstetten. Hellmut Lange, der Gründer und Besitzer der Fabrik in Bonstetten, schrieb 1943, mitten in den Kriegsjahren seinen Lebenslauf. Nicht nur er, sondern weitere ehemalige Schüler und Schülerinnen der Sekundarschulklasse 1913 bis 1916 in Zürich verewigten sich mit ihren Lebensläufen zusammen in einer Chronik, welche sie als Dank ihren ehemaligen Lehrern Hösli und Aeppli überreichten. Hellmut Lange schrieb darin: «Kürzlich fand ich ein Aufsatzheft der fünften Klasse. Damaliges Thema: Was ich werden will. Natürlich Mechaniker, eine grosse Fabrik, viele Arbeiter und einen Haufen Geld verdienen, schrieb ich. Fast alles davon ist eingetroffen, nur das Letztere nicht. Nach vierjähriger Lehrzeit als Mechaniker und einer Gesellenzeit kam ich ins Zürcher Oberland. Durch Intrigen und Verleumdungen meines Meisters wurde ich aus dem Sattel geworfen. Verzweiflung ergriff mich und ich war fest entschlossen, mein junges Leben fortzuwerfen. Aber ich fand den Weg zurück. Nun war mein Entschluss gefasst, mein so gemein an mir handelnder Meister sollte durch mich die grösste Konkurrenz erfahren. So mietete ich in Bonstetten eine kleine Werkstatt, kaufte diese und vergrösserte sie. Meine beiden Brüder und mein Vater halfen mit, mein Ziel zu erreichen. Ich hatte Glück, verlor aber auch zweimal viel Geld mit Teilhabern. Auf grossen Studienreisen im Ausland eignete ich mir wichtige Kenntnisse an, welche mich befähigen, die grössten sowie die kleinsten Wasch-, Auswind- und Glättemaschinen zu bauen. So ist also meine Firma Waschmaschinen-Lange + Co. Zürich entstanden».

in der Schweiz gefalle und wie dankbar er dafür sei. Er arbeitete als Spengler und Werkführer bei der Firma Adolf Schulthess & Co., Waschmaschinenfabrik in Zürich. 1924 trat er in die von seinem Sohn Hellmut zwei Jahre vorher gegründete Fabrik in Bonstetten ein.

maschinen, sowie Zentrifugen und andere Maschinen für Grosswäschereien übernehme. Jedenfalls machte Hellmut Lange nachher alleine weiter. Er bedauerte, dass er durch diese zwei missglückten Geschäftsverbindungen viel Geld verloren hatte. In den Kriegsjahren stellte Lange nebst kleinen Haushalt-Waschmaschinen vorwie-

gend für Hotels, Anstalten und Spitäler grosse Industrie-Wasch-, Auswindeund Glättemaschinen, sowie Trocknungsapparate her. Hellmut Lange starb 1950, erst 49-jährig. Die Kirche von Bonstetten vermochte die Trauernden kaum zu fassen. Er war im Betrieb und im Dorf sehr beliebt gewesen, engagiert in der

Geschäftliche Schwierigkeiten Der Familienbetrieb entwickelte sich erfreulich. 1929 konnte hinter dem Backsteingebäude ein grosser Anbau realisiert werden. Die Firma florierte mit 40 Mitarbeitern und spezialisierte sich als Spezialfabrik für moderne Wäschereimaschinen. 1924 gesellte sich der Teilhaber Kienast dazu und die Firma inserierte für Hydro Wäschereimaschinen als «Kienast und Lange AG, Zürich und Bonstetten». In Zürich entstand ein Schaulager. Einige Patente kamen zur Anmeldung: Kolbenflüssigkeitsmotor, Wendegetriebe, Zentrifugen, Antriebseinrichtungen. 1932 traten «Kienast & Lange» als «Vereinigte Wäschereimaschinenfabriken» auf. Sie patentierten eine Trommelwaschmaschine mit Schwenkeinrichtung für das Entleeren der Wäschetrommel. Die Teilhaberschaft mit Kienast erwies sich aber nicht als glücklich und wurde wieder aufgelöst. 1933 vermeldete die Firma Ferrum Rupperswil, dass sie von Lange das Sortiment und Kunden im Bereich Wasch- und Glätte-

Emma und Hellmut Lange mit ihren Kindern Hilda, Heinz und Willy, um 1940.

Der Vater des Firmengründers, Otto William Lange, kam von Chemnitz.

Waschen 1940. Holzbefeuerter Waschherd. Das erhitzte Wasser steigt oben durch einen Sechter und fliesst durch die eingelegte Wäsche nach unten.

Holzbefeuerte, halbautomatische Waschmaschine um 1945. Die horizontale Trommel oben wurde von einem Wassermotor gedreht.

Der Vater kam von Chemnitz Den Grundstein für die Firma legte jedoch der Vater von Hellmut Lange. Der 1873 in Chemnitz (Sachsen) geborene Otto William Lange hatte im väterlichen Geschäft eine Spenglerlehre absolviert. Es zog ihn dann in die Fremde. 1892 kam er als Neunzehnjähriger erstmals in die Schweiz, wo er in der Spenglerei und Zinkornamentenfabrik Adolf Schulthess arbeitete. 1894 fuhr er in seine Heimat zurück, um drei Jahre später wieder zurückzukehren. Diesmal für immer und mit seiner Frau Camilla Elisabeth und der gemeinsamen Tochter. Er betonte immer, wie gut es ihm

Kirchenpflege, dem Krankenpflegeverein und als Präsident des Mechanikermeister-Verbandes des Bezirks Affoltern. Der Fabrikbetrieb in Bonstetten bestand noch bis 1957. Heute können sich wohl nur noch Wenige an die Familie Lange und ihre Waschmaschinenfabrik beim Bahnhof Bonstetten erinnern.

Die Gebäude heute: Unten war das Lager, oben wohnte die Familie Lange. Dahinter der Anbau von 1929.


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Freitag, 16. Dezember 2016

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Keltische Klänge in der Kirche Rifferswil Musikalischer Abschluss des Weihnachtsmarktes Wenn sich zwei erfolgreiche Duette zu einem Quartett zusammenschliessen, multipliziert sich die Freude an der Musik. ................................................... von regula zellweger Ihre Begeisterung für gälische Lieder vermittelten Larkin, das sind Stefanie Haller und Roman Haller, und Goramahagat, mit Silke Dyk und Manuela Bloch, am vergangenen Sonntag und rissen die Zuhörerschaft mit ihrer Musik mit. Publikumsnah, spontan, unkompliziert – so zeigten sich die beiden Musikgruppen auch in ihren Ansagen. Musikalisch gekonnt, emotional bewegend, faszinierend – so kam ihre Musik beim Publikum an. Insbesondere Stefanie Haller, die in Rifferswil aufgewachsen ist und mit ihrem Mann Roman und ihren vier Kindern im Dorf wohnt, hatte einen direkten Zugang zum Publikum.

Goramahagat Das Repertoire von Goramahagat umfasst alte keltische Lieder in gälischer und englischer Sprache. Fasziniert und bezaubert von den alten Melodien singen die beiden Frauen mehrstimmig und instrumental begleitet. Die Apothekerin und die Radiofrau frönen der gälischen Musik mit viel Herzblut. Silke Dyke brillierte mit der Bodhrán, der irischen Rahmentrommel. Sie gestaltet mit einer Hand auf der In-

nenseite des Fells die Tonhöhe und erzielt unterschiedliche Dämpfungseffekte. Mit der anderen Hand spielt sie die Bodhrán mit einem Holzschlägel. Zu den Liedern vermitteln die beiden auch Hintergrundinformationen und schon entschwebt man in der Fantasie zu den Frauen eines alten Fischerdorfes, die singend zusammen arbeiten und auf die Rückkehr ihrer Männer warten.

Larkin Stefanie Haller ist ausgebildete Harfenlehrerin, hat aber das Spiel der keltischen Harfe während eines Studienaufenthalts in Irland gelernt. Anders als die klassische Harfe verfügt die irische Harfe nicht über Pedale für die Halbtonschritte. Oft während des Stückes muss die Tonart blitzschnell mit Halbtonklappen angepasst werden. Stefanie Haller geht mit ihrem Instrument auch mal ganz unkonventionell um, so hat sie beispielsweise mit einem Geigenbogen dem Spiel der anderen Musiker einen tiefen Basston unterlegt, der Klangfülle und emotionale Stimmung bewirkte. Roman Haller, Elektro-Ingenieur im Hauptberuf, ist ein musikalischer «Hansdampf in allen Gassen». Er wechselt locker von Whistles und Flöten zur Gitarre, zur Cajón, einer Kistentrommel, und zu den Uilleann Pipes, dem irischen Dudelsack, wo die Luftzufuhr über einen Blasbalg erfolgt. Im Titelsong zu «Titanic» konnte man die ganze Emotionalität dieses Instrumentes erfassen.

Stefanie Haller, Roman Haller, Silke Dyk und Manuela Bloch vermitteln keltische Musik authentisch und mit viel Herzblut. (von links). (Bild Regula Zellweger) Anspruchsvoller Repertoire Was so locker und spielerisch daherkam, ist alles andere als einfach. Rhythmisch und in den Nuancen der Intonierung stellen die unterschiedlichen Stücke eine hohe Herausforderung dar. Nicht nur die Bodhrán und die Harfe, auch die Tin Whistle verlangt unglaubliche Fingerfertigkeit. Die typisch schleppenden, schleifenden Töne erreicht man mit langsa-

mem Heben der Finger vom Loch. Eine Besonderheit beim irischen Whistlespiel ist, dass gleiche Töne in der Folge selten mittels Atmung getrennt werden, sondern durch ornamentierte Noten, das heisst durch das blitzschnelle Einfügen von anderen kurzen Tönen. Dies schnell und sicher auszuführen, erfordert viel Übung. Die drei Musiker und der Musiker treten mittlerweile oft zusammen auf, an privaten wie an öffentlichen Anläs-

sen. Die Kollekte wollen sie für die Produktion einer CD einsetzen. Stefanie Haller bedankte sich herzlich bei allen Leuten, die den Rifferswiler Weihnachtsmarkt organisieren und würdigte die grosse Arbeit, die während des ganzen Jahres dafür geleistet wird. Das nächste Mal kann man die Musiker im Rahmen der Konzertreihe «Musik und Wort» im Kloster Kappel hören.

«Das kleine Glück festhalten, statt auf Grosses zu warten» Besinnliche Adventsfeier der Arbeitsgruppe für Seniorendienste in Affoltern festzuhalten, als auf das grosse Glück zu warten», schloss Clemens Grötsch.

Solidarität als Königsweg Martin Gallusser, der Affoltemer Sozialvorstand, plädierte in seiner Ansprache für Solidarität: «Grösstenteils ist Solidarität in der Familie selbstverständlich. Genauso wichtig wie die Solidarität innerhalb der Familie für den Fortbestand der Familie ist, ist die Solidarität der Menschen untereinander für den Fortbestand und den Zusammenhalt der Gesellschaft.» In einer Gesellschaft von Einzelkämpfern

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Gut besuchte Adventsfeier für ältere Menschen im Affoltemer Kasinosaal.

Fast 200 Seniorinnen und Senioren nahmen an der Adventsfeier der Affoltemer Seniorendienste im Kasinosaal teil. Neben geselligem Beisammensein gab es ein feines Essen, mehrere Ansprachen und musikalische Unterhaltung durch das Akkordeonorchester Bezirk Affoltern. ................................................... von salomon schneider Der ehemalige Affoltemer Posthalter Ernst Bründler – selbst rüstiger Senior – organisierte auch dieses Jahr die Adventsfeier für Seniorinnen und Senioren. Und auch 2016 konnte er sich über zahlreiche Teilnehmende, angeregte Gespräche und einen rundum gelungenen Anlass freuen. Strukturiert wurde der Anlass von zahlreichen musikalischen Einlagen des Akkordeonorchesters Bezirk Affoltern. Die 13-köpfige Formation zeigte sich

in bester Spiellaune und bestach durch anspruchsvolle Soli und perfekt abgestimmtes Zusammenspiel. Beim «O du fröhliche» sangen alle Anwesenden mit und brachten damit die besinnliche Feststimmung bis in die hintersten Ecken des Gemeindesaals.

Der Messias als Idee Der Affoltemer Gemeindepräsident Clemens Grötsch erzählte eine nachdenkliche Weihnachtsgeschichte von Ulrich Knellwolf. Darin waren die Saisonarbeiter Josef und Maria in einem Hotel angestellt. Da der Hotelbesitzer die Ankunft des Messias erwartete, rollte er den roten Teppich aus und entliess Josef und Maria, da er sich dachte, dass das Geschrei einer Geburt den von der Reise erschöpften Messias sicher stören würde. Als der Messias nicht kam, rollte er missmutig den roten Teppich wieder ein. «Mit dieser Geschichte möchte ich euch sagen, dass es wichtiger ist, das kleine Glück

werde überrannt, wer einmal strauchle. Wer einen festen Stand im Leben habe, müsse den Hilfsbedürftigen zur Seite stehen. «Wer heute pensioniert ist, hat ein Leben lang Steuern bezahlt und den Jüngeren damit eine gute Ausbildung in einem funktionierenden Umfeld ermöglicht. Diese Jungen tragen auf der anderen Seite mit ihren AHV-Beiträgen zum Lebensunterhalt älterer Menschen bei. Wer gibt, dem wird auch gegeben – egal in welcher Form man gibt in irgendeiner Form kommt es immer wieder zurück», schloss Martin Gallusser mit seiner positiven Lebensphilosophie.

Ernst Bründler führte durch den Anlass. (Bilder Salomon Schneider)


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Freitag, 16. Dezember 2016

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Jedes Kunstwerk ist ein Traum «klein openArt» in Ottenbach und in Obfelden Bickwil In Ottenbach, im Park der Galerie Marlène, verzaubert der Nebel zeitgenössische Kunstwerke und impliziert: Jedes Kunstwerk ist ein Traum. Bis im Februar 2017 sind hier und in der openArt Galerie in Obfelden 37 Kunstschaffende zu Gast. Am Samstag war Eröffnung. ................................................... von regula zellweger In den Wintermonaten gibt es im Reusstal oft Nebel, der die Landschaft verzaubert. Er schluckt Farben und Töne, schiebt verschiedene Silhouetten in unterschiedlichen Grautönen hintereinander und lässt Baumskelette zu mystischen Skulpturen werden. «Eine Vernissage im zauberhaften Winterkleid hat nur eine nachhaltige, über die Romantik hinausgehende Wirkung, wenn das Kleid die Gegenstände der Ausstellung auf besondere Weise zur Geltung bringt.» So formulierte anlässlich der Eröffnung der Ausstellung der bekannte Schweizer Publizist Hanspeter Gschwend. Die Galerie im alten Gutshof, in Stall und Scheune, ist eine, wie Gschwend beschrieb, wunderbar schützende Herberge für Kunstwerke. Doch nicht nur die Gebäude, sondern auch die Natur kann Herberge sein – wenn sie die Kunstwerke in Nebel einhüllt – wie in Watte. Mystisch, wenn die einzelnen Skulpturen schemenhaft aus dem Nebel auftauchen, als würde ein Traum in die Realität gelangen. «Jedes Kunstwerk hat die Eigenschaft eines Traums. Ein Traum ist ein Geschöpf der Fantasie, genährt aus

Erfahrungen in der Realität», so Hanspeter Gschwend. Seit sechs Jahren bringt Luigi a Marca Werke von namhaften Künstlern in die Galerie Marlène nach Ottenbach, seit drei Jahren zugleich auch in die eigene Galerie in Bickwil, die er zusammen mit seiner Frau, der Künstlerin Katrin Zuzáková, führt.

Vielfalt von Material und Techniken Faszinierend an der von Luigi a Marca gleichzeitig in zwei Dörfern kuratierten Ausstellung ist die Unterschiedlichkeit und Vielfalt von Materialien und Techniken der gezeigten Bilder und Skulpturen. «Klein openArt» ist als Winterausstellung im Säuliamt die kleine Schwester von «OpenArt» in Roveredo. «OpenArt» lockt von Juli bis Oktober hunderte Besucher ins unterste Misox, nahe bei Bellinzona. Auf 15 Hektaren sind im Sommer Werke von vielen unterschiedlichen, national und international bekannten Künstlern, aber auch von einigen sehr jungen, unbekannten Künstlern zu sehen. Luigi a Marca ist gleichzeitig Künstler und ein begnadeter Ausstellungsmacher. Er schafft es immer wieder, auch für andere Künstler eine attraktive Plattform zu schaffen.

Auftritt der Tre Sorelle Ein festlicher Höhepunkt der Vernissage am vergangenen Samstag war die professionelle, künstlerisch hochstehende Performance mit Tanz, Bild und Musik der drei Schwestern Andrea, Guggi und Katrin Zuzáková. Auf einem mit einem weissen Bodenbelag als Bühne bezeichneten Teil eines Aus-

stellungsraumes verschmolzen die Musik von Andrea und der Tanz von Guggi mit sich laufend entwickelnden Bildern von Katrin zu einem faszinierenden Ganzen. Die frei gezeichneten Figuren und visuelle Effekte wie Wassertropfen oder Wischbewegungen mit einem Schwamm wurden mittels Hellraumprojektor an die Wand und auf den Boden geworfen. Die Tänzerin integrierte sich zu Rhythmus und Musik in die Bilder und Muster – eine hohe Anforderung an die Choreografie und an die Koordination. Die drei Schwestern schafften es, dass alles wie aus einem Guss harmonierte.

Internationale Künstler Luigi a Marca gerät ins Schwärmen, wenn er von seinen Künstlern erzählt: «Mir ist die Mischung wichtig: Materialien wie Keramik, Papiermaché, Stein, Bronze, Metall – aber auch Videokunst und vor allem Bilder, die in Roveredo nicht gezeigt werden.» A Marca kombiniert berühmte Künstler mit Neuentdeckungen, Künstler aus aller Welt mit solchen aus der Region. Zu den Neuentdeckungen zählt er beispielsweise Frank Teufel, Jacky Coville oder Eva Bättig aus Uitikon. Ein Winterausflug mit einer Wanderung von Obfelden nach Ottenbach und an die Reuss ist lohnenswert. Man nimmt sich Zeit für Natur und Kunst, für Gedanken und Träume, aber auch für Menschen und Gespräche. Galerie Marlène, Lanzenstrasse 6, Ottenbach: 16.,

Performance Tre Sorelle, der drei Schwestern Zuzáková : Im Vordergrund Andrea, Tänzerin Guggi und am Hellraumprokektor Katrin (nicht auf dem Bild). (Bild rz)

17., 18. Dezember 2016, 6., 7., 8., 13., 14.,15., 20., 21., 22., 27., 28., 29. Januar 2017, 3., 4., 5.,

Galerie openArt, Brunnenstrasse 6, Obfelden: Bis 18.

jeweils 13 bis 14.45 Uhr (oder auf Anfrage).

10., 11., 12., 17., 18., 19., 24., 25., 26. Februar

Dezember jeweils Mittwoch und Freitag bis Sonntag;

Finissage: Sonntag, 26. Februar 2017, in Bickwil

2017, jeweils 15 bis 19 Uhr (oder auf Anfrage).

6. Januar bis 26. Februar 2017: Freitag bis Sonntag,

11 bis 14 Uhr, und in Ottenbach 15 bis 19 Uhr.

zwischen-ruf

Weshalb ich in Afrika eine Trauerfeier finanziere Im Sommer 2015 hab ich sie kennen gelernt. Wir waren aus allen Himmelsrichtungen zu einer Hochzeit nach Budapest angereist. Sie heisst Annemarie, ist 34, Kinderkrankenschwester und von ganz besonderem Liebreiz. Ihre Mutter flüsterte mir zu: «Es ist nicht einfach. Sie hat sich in einen arbeitslosen Afrikaner verliebt.» Das ist natürlich kein Traumpartner für eine Tochter. Meine eigene sagte neulich zu mir:«Dein Traumschwiegersohn wäre einer mit Uni-Abschluss, stimmts?» Letzte Woche sah ich meinen Bruder und bat ihn: «Erzähl ein bisschen anzeige

von deiner anderen Verwandtschaft.» Da gab es immer Neuigkeiten, denn seine Frau hat drei Brüder und drei Schwestern. Alle sehr nett. Nun berichtete er von der einen Schwester. «Sie hat sich diesmal zum Geburtstag statt Blumen Geld gewünscht. Und unsere zwanzig Euro der Annemarie (ihrer Tochter) geschickt. Sie wolle dieses Jahr auch auf Weihnachtsgeschenke verzichten und statt dessen ihr das Geld senden.» «Was ist los?», fragte ich meinen Bruder. «Die Mutter von Modu in Gambia ist krank.» Mehr wusste er nicht. Logisch. Er fragt ja nie nach. So telefonierte ich Annemarie und

sagte: «Ich schicke euch Geld.» Nein, auf keinen Fall. Sie könne so etwas nicht gut annehmen. Sie habe schon Mühe damit, von den Eltern unterstützt zu werden. Jetzt hätten diese sogar einen Sparvertrag aufgelöst, um ihnen zwei Flug-Tickets nach Gambia zu bezahlen. Also: Die Mutter von Modu sei seit zehn Jahren bettlägerig. Wird gepflegt von der einzigen Tochter. Der einzige Sohn ist Modu, und der wohnt ja im reichen Germany und kann Geld schicken. (Sie erhalten Arbeitslosengeld und Mutterschaftsschutz, insgesamt 1480 Euro. Ab Januar 17 fällt der Mut-

terschaftsschutz weg, da Noah dann ein Jahr alt ist. Dann bekommen sie inklusive Kindergeld 1265 Euro im Monat. Modu macht eine Ausbildung, das heisst, er holt den Realschulabschluss nach. «Und davon müsst ihr leben? Wieviel kostet die Wohnung?» «Es geht schon, Ute, sie kostet nur 490 Euro, ist ganz, ganz klein. Und wir gehen nicht essen und brauchen auch sonst nicht viel. Aber wenn du so fragst: Unser Konto ist mehr als leer. Wir mussten halt immer viel Verbandsmaterial und Medis nach Gambia schicken wegen den Geschwüren, die Modus Mutter hat. Ja, und dann

musste sie operiert werden. Wir haben ein Privatspital in Senegal gefunden und sie hintransportieren lassen. Das hat viel gekostet. Die haben dort nichts gemacht ohne Geld. So haben wir zwei Wochen lang jeden Tag 100 Euro ans Spital überweisen müssen. Jede Spritze, jedes Medikament, jede Pflegeleistung mussten wir extra bezahlen.» «Und jetzt geht ihr hin, um sie zu besuchen?» «Nein, sie ist leider gestorben. In ein paar Tagen fliegen wir nach Gambia, um die Trauerfeier zu organisieren.» Ute Ruf


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Freitag, 16. Dezember 2016

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SVP Bonstetten nominiert «z’Bonstette seit me Grüezi» Interview mit dem Gemeinderatskandidaten Peter Ehrler Claude Wuillemin Kandidat für das Gemeindepräsidium. An der ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 13. Dezember, vor der Gemeindeversammlung, wurde der SVP-Gemeinderat Claude Wuillemin, von der Parteibasis einstimmig und unter Applaus als Kandidat für das Gemeindepräsidium nominiert. Claude Wuillemin hat an der Mitgliederversammlung einen Zusammenschnitt seiner bisherigen Amtstätigkeit als Gemeinderat vorgetragen, danach hatten die Mitglieder Gelegenheit, Fragen an ihn zu stellen. Er hat als Gemeinderat seit 2014 bewiesen, dass er seine Dossiers sachlich und kompetent führt. Sein Engagement für die Vereine wurde unter anderem dadurch hervorgehoben, dass er die gebührenfreie Benützung der Gemeindelokalitäten forciert hat.

Die Bevölkerung einbeziehen Claude Wuillemin ist ausserordentlich volksnah, was sich auch am «Donnschtig-Jass», bei «Bonstetten kocht» und auch bei der Ehrung der in Bonstetten wohnhaften Kletter-Weltmeisterin zeigte. Seit Beginn weg betont Claude Wuillemin immer wieder, dass es ihm ein wichtiges Anliegen sei, Dorfpolitik zu betreiben. Bei Projekten wie dem Friedhof-Umbau oder dem Fahrplanwechsel hat er eindrücklich bewiesen,

Claude Wuillemin kandidiert als Gemeindepräsident. (Bild zvg.) dass er dies auch so praktiziert, indem er die Bevölkerung miteinbezog und lokales Gewerbe berücksichtigte. Für die Ersatzwahl des freiwerdenden Sitzes im Gemeinderat, hat die SVP keine Stellung genommen. Der Vorstand wartet das Ende der Meldefrist ab und behält sich vor, sich nach der definitiven Publikation der Wahlvorschläge am 6. Januar 2017 zu äussern. Die SVP Bonstetten ist überzeugt, dass wir mit Claude Wuillemin einen, über alle Parteigrenzen hinaus, hervorragenden Kandidaten haben. SVP Bonstetten

Bonstetten schickt Kunststoff auf Reise Eindrücke aus der Gemeindeversammlung Bonstetten. Schon die überaus grosse Zahl von Teilnehmenden liess die Besucher der Budgetgemeinde erahnen, dass heute wohl nicht die trockenen Zahlen des Budgets die Stars des Abends werden würden. Ah richtig, da war ja die Initiative von Kantonsrat Hans Wiesner als Traktandum 3 angekündigt. Das Budget 2017 und eine Strassenabrechnung wurden dann auch in Rekordzeit und ohne Voten abgehandelt und von den Stimmbürgern genehmigt. Dann kam der Hauptakt des Abends. Der Initiant konnte kaum warten bis Gemeinderat Patrick Vogel in sehr sachlicher und konstruktiver Art begründete, warum der Gemeinderat zum Schluss kam, die Initiative zur Ablehnung zu empfehlen. Nach einer belehrenden Zurechtweisung über die Führung des Gemeindepräsidenten durch das Traktandum führte Hans Wiesner wortreich und mit hinreichend bekannter Unschärfe in das Thema ein. Natürlich wurde das Sammeln und Rezyklieren des Kunststoffs glorifiziert und von einer andächtigen Zuhörerschaft entsprechend beklatscht. Den Ökibus hätten sie eingeführt, auch weil es eine schöne Gelegenheit zum Kontakt und Gespräch im Quartier sei, gut besucht und ein voller Erfolg. Diese Lorbeeren gehören jedoch nicht der grünliberalen Partei, die bei der Einführung und Realisation dieser neuen Idee noch gar nicht existierte. Der informierte Bürger weiss, dass eine FDP Gemeinderätin zusammen mit Pitch Schmid sich zu diesem damals mutigen Schritt entschlossen hatten. Herr Wieser fuhr fort mit Zahlen und Erfolgsbotschaften über das Kunststoffrecycling, die von keinem der anwesenden Fachleute bestätigt werden wollten. Stattdessen führte man dem Zuhörer immer wieder vor, wie wichtig diese Art von Recycling sei. Unbestritten sind ja das PET Recyc-

ling und neuerdings das Sammeln von Kunststoffflaschen, die wenigstens zum Teil rezykliert werden können. Bei den übrigen Kunststoffen konnte der aufmerksame Zuhörer konstatieren, dass sie, gesammelt in Bonstetten, eine grosse Reise antreten. Zunächst erreichen sie das Recycling Center von Pitch Schmid in Affoltern. Danach geht es auf die grosse Reise ins Vorarlbergische. Dort wird der Kunststoff sortiert und was möglicherweise verwendbar ist nach Eschlikon im Kanton Thurgau transportiert. Was nicht verwertbar ist, geht in die Verbrennung, hoffentlich nicht weit weg vom Vorarlberg. Laut Aussage des Geschäftsführers der Firma InnoRecycling AG wird dort das bereits erheblich verringerte Volumen des Kunststoffs nochmals sortiert und, was nicht für ein Kunststoffgranulat zur Kabelherstellung verwendet werden kann, einer Zementfabrik als hochwillkommene Energiequelle zugeführt, besser als Kohle oder gar Schweröl. Man schmunzelt. Kommt nicht aller Kunststoff aus Erdöl? Dem geneigten Zuhörer stellen sich ein paar Fragen: Wieviel Energie braucht der Sacktourismus auf dem Weg übers Vorarlberg nach Eschlikon? Wieviel Prozent des in Bonstetten gesammelten Kunststoffs kann tatsächlich zu Granulat verarbeitet werden? Leider konnte diese zweite Frage vom Geschäftsführer der InnoRecycling AG nicht beantwortet werden, nicht einmal in Form einer Abschätzung. Nun denn, ich gehöre wohl zur aussterbenden Spezies, die Prozesse und Behauptungen noch hinterfragt. Schade, dass der Mut dazu immer kleiner zu werden scheint. Die nachfolgende Abstimmung ging mit überwältigendem Mehr an die Befürworter dieses Ökotourismus. Damit dürfen wir nun den Kunststoff auf seiner grossen Reise in Gedanken begleiten. Viel Spass! Herbert Früh, Dr. sc. nat. ETH

Peter Ehrler, wer sind Sie? Peter Ehrler: Ich bin ein 55-jähriger Bürger, der (meist) gut geerdet mitten im Leben steht, einmal angepasst und dann auch wieder querdenkend – aber immer mit einer Portion Pragmatismus unterwegs ist. Ich lebe glücklich mit meiner Frau und unserem Hund nun schon seit über 19 Jahren in Bonstetten, welches zu unserer Heimat geworden ist. Aufgrund der bestehenden Willkommenskultur «z’Bonstette seit me Grüezi» erinnerten wir uns damals an das Motto: «Hier gefällt es mir, hier lasse ich mich nieder!». Das Dorf und seine Bewohner sind uns mittlerweile sehr ans Herz gewachsen. Dies ist auch der Grund, weshalb ich dieser Dorfgemeinschaft etwas zurückgebe und auch weiter zurückgeben will. Sie arbeiten schon seit vielen Jahren in Behörden mit. Weshalb wollen Sie nun in den Gemeinderat? Der Wunsch noch besser an der künftigen Gestaltung unseres Dorfes mitwirken zu dürfen, hatte vor einiger Zeit den Gedanken reifen lassen, mich bei einer entsprechenden Vakanz für den Gemeinderat zur Verfügung zu stellen. Die langjährige politische Erfahrung in Behörden und in der Partei auf Gemeinde- und Bezirksebene werden mir sicherlich sehr nützlich sein. Wie beurteilen Sie die Arbeit im Gemeinderat in Bezug auf die Parteienlandschaft? Grundsätzlich bin ich überzeugt, dass bei der Arbeit in einer Exekutive wie dem Gemeinderat die Parteipolitik keine so grosse Rolle spielt oder spielen darf – da geht es hauptsächlich um Sachpolitik und hier wiederum

immer um die, für alle Betroffenen der Dorfgemeinschaft, optimalste Lösung. Aus diesem Grund glaube ich auch nicht, dass es eine Rolle spielt, dass der Gemeinderat heute schon zur Mehrheit «bürgerlich» ist. Welche Ziele wollen Sie erreichen? Aus meiner Tätigkeit in der RPK und dem damit verbundenen Einblick in die Gemeinde Bonstetten weiss ich, wo bei diesem Dorf der Schuh drückt. Es wird notwendig sein, dass der Gemeinderat weiterhin eine vorausschauende, mutige und ausgewogene Planung für die nächsten Jahre erstellen muss. Wie schon öfter vom aktuellen Gemeinderat erwähnt wurde, werden alle der Gemeinde von Bund und Kanton übertragenen Aufgaben nicht kleiner oder weniger und es wird zunehmend schwieriger, diese alleine zu schaffen. Also muss man für die Zukunft gut überlegen, in welchen organisatorischen Formen wir diese Aufgaben, eventuell auch mit unseren Nachbargemeinden zusammen, stemmen können. Schon heute gibt es dafür positive Beispiele, wo dies bereits gelungen ist (z.B. Feuerwehr, Sekundarschule, Jugendarbeit, Betreibungsamt, Dreifachturnhalle, Durchführungsstelle für Ergänzungsleistungen). Sind Ihre beruflichen Tätigkeiten überhaupt mit der Aufgabe eines Gemeinderates zu vereinbaren? Bei meiner heutigen Funktion und Tätigkeit kann ich meine zeitlichen Ressourcen weitgehend frei einteilen. Mein Arbeitgeber unterstützt mich hierbei sehr stark. Was mir in der Ausübung als Gemeinderat sehr wichtig wäre, ist die klare Trennung von Strategie und operativem (Tages-)Geschäft. Dadurch liegt die zeitliche Belastung

Kandidiert für den Gemeinderat Bonstetten: Peter Ehrler. (Bild zvg.) für jeden einzelnen Gemeinderat noch in einem verkraftbaren Rahmen. Welche persönlichen Eigenschaften sind für den Gemeinderat wichtig? Welches sind Ihre Stärken? Wie ich schon erwähnte, sind Teamfähigkeit, Verlässlichkeit, Pragmatismus und die Fähigkeit, Auseinandersetzungen auf eine sachliche, professionelle Ebene zu bringen, einige wichtige Positionen, welche in einem solchen Gremium notwendig sind. Aus meiner Sicht bringe ich diese Eigenschaften mit und sie sind mir persönlich auch sehr wichtig. Ebenso ist es äusserst wichtig, dass eine Exekutive wie der Gemeinderat in der Lage ist, manchmal auch mutige Entscheide zu fällen, dann aber auch dazu zu stehen und die Verantwortung für diese Entscheidungen zu tragen – dies im Sinne der Kollegialbehörde. Vorstand der FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil

Win-Win Volg/Post: Kunde als Loser?

Marc Bochsler neuer Präsident der SVP Wettswil

Von der Poststelle zur Agentur im Zentrum, im «Anzeiger» vom 1. November.

An der Generalversammlung vom 1. Dezember beschäftigten sich die Mitglieder der SVP Wettswil nebst den Geschäfte der Gemeindeversammlung vor allem mit den Wahlen des Vorstands, welche alle zwei Jahre anstehen. Der Vorstand war in der glücklichen Lage, für den abtretenden Präsidenten Bruno Dalcin in der Person des allseits bekannten Vorstandsmitglieds Marc Bochsler einen ebenbürtigen Kandidaten für das Präsidium vorzustellen. Marc Bochsler ist ein in Wettswil aufgewachsenes und verankertes SVP-Mitglied, dem das Wohl der Gemeinde sehr am Herzen liegt. Marc Bochsler wurde nach einer kurzen Vorstellung seiner Person und seiner Ziele einstimmig als neuer Präsident gewählt. Für das zurückgetretene Mitglied Charlotte Dalcin stellte sich Miriam Fischer Wolf zur Verfügung, die ebenfalls einstimmig in den Vorstand gewählt wurde. Miriam Fischer Wolf ist aus Zürich zugezogen, wo sie bereits aktiv in diversen SVP-Gremien tätig war. Bruno und Charlotte Dalcin wurden mit einem herzlichen Applaus und einem kleinen Präsent des Vorstands für ihren langjährigen Einsatz für die Partei verdankt. Im Anschluss an die offiziellen Traktanden liessen die Mitglieder den Abend noch bei einem kleinen Umtrunk ausklingen.

Liebe Herren Geschäftsführer und Präsidenten von Volg und Post, gerne auch Frau Ruoff, ich möchte Sie einladen, mal als einfacher Postkunde, gewöhnt an den Service einer Poststelle, zum Beispiel wie es sie in Hedingen gab, nun im Volg einen Postauftrag zu erledigen, der folgendermassen aussieht: einen Brief aufgeben, wozu Ihnen noch die Briefmarke fehlt. Ausserdem möchten Sie ein Paket aufgeben, wozu Sie noch eine Adressetikette benötigen und Sie möchten acht Einzahlungen machen. So, als Erstes muss die Verkäuferin gerufen werden, also erstmal Geduld, bei viel Betrieb hat die Kasse natürlich Priorität. Dann muss die Verkäuferin per Taschenrechner mit Quittung die Zahlen der Einzahlungsscheine erst zusammenrechnen. Es kann auch etwas länger dauern, wenn die Eingaben in den Taschenrechner falsch passieren und neu angefangen werden muss und man fragt sich, warum die Volgdamen keine moderneren Geräte erhalten haben. Danach fragen Sie wegen Adressetiketten für Ihr Paket: sie werden keine erhalten, denn es gibt keine zum Verkaufen. Was? Vorher konnte man in einer Postfiliale alles und noch viel mehr kaufen, und jetzt im Volg bekommt man nicht einmal mehr das Basiszubehör? Sehr ärgerlich. Gut, weiter, um die Gestelle herum steuern zur Kasse zum Bezahlen des Paketes. Anstehen in der langen Schlange an der Kasse, zusammen mit den «normalen» Kunden vom Volg, das Paket lastet unbequem auf dem Arm.

Endlich an der Reihe, fragen Sie nach der Briefmarke für Ihren Brief: geht nicht, Sie können nur ein 10er-Set kaufen. Hinter Ihnen schauen die Volgkunden bereits genervt, warum nun dieser Postkunde so lange braucht. Was bleibt Ihnen übrig, Sie müssen das 10er-Set kaufen, wenn Sie Ihren Brief versenden wollen. Das Paket mussten Sie auf dem Arm halten, da es auf dem Förderband keinen Platz hatte, es ist etwas voluminös. Endlich kann es eingelesen werden und die Verkäuferin weiss gar nicht recht, wohin damit, denn es gibt keinen Ort an der Kasse, wo sie es hinstellen kann, so steht sie auf und bringt es nach hinten in den Lagerraum. Von den Leuten hinter Ihnen in der Schlange erhalten Sie unterdessen böse Blicke und Murren. Endlich haben Sie bezahlt und können gehen, mit neun Briefmarken, und einem unguten Gefühl, nicht willkommen gewesen zu sein, sondern zu stören, ganz abgesehen von der vielen Zeit die Sie benötigt haben. Da frage ich Sie: wo bleibt da der Win-Win? Wohl nur beim Volg und bei der Post. Beim Kunden ganz bestimmt nicht! Das Angebot der Postagentur ist minimal, der Volgumbau hat nichts modernisiert (neuer Kühler, aber ohne Türen/Deckel, wie das heute die modernen Kühler aus Energiespargründen haben, und direkt neben dem Backofen!) und die Verkäuferinnen? Haben nun mehr Kompetenzen, wie es so schön heisst, hoffentlich gab es dafür eine Lohnerhöhung? Überzeit bezahlt? Ich hoffe es, damit es wenigstens für die Verkäuferinnen ein Win ist! Sarah Bonato, Hedingen

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Festtage


Gewerbe/Dienstleistungen

Patron alter Schule

«Bünzlikracher»

Nach 50 Jahren will Werner Baur, Baur Metallbau AG, Mettmenstetten, kürzertreten. > Seite 17

Das Affoltemer «Break» feiert seinen 17. Geburtstag mit einer tollen Partyband. > Seite 23

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«Herkömmliches» In einer neuen Serie geht Urs Boller dem Ursprung von Wörtern und Begriffen nach. > Seite 27

Edle Tropfen für die Festtage Champagne Louis Roederer Cristal brut in Mü’s Vinothek Seit der Gründung des Unternehmens im Jahre 1776 in Reims ist das Weingut Louis Roederer im Besitz derselben Familie.

Anstossen auf 15 Geschäftsjahre. (Bild zvg.)

Jubiläumsfeier in Wettswil 15 Jahre Frei Management-Beratungen AG Am 10. Dezember feierte das Team der Frei ManagementBeratungen AG mit Kunden und Mitarbeitenden ihr 15-JahreJubiläum in Wettswil. Ihre Spezialgebiete sind Managementsysteme, Strategieentwicklung und Arbeitspozesse von Unternehmen. Was vor 15 Jahren als Einzelfirma mit ersten Geschäftsbeziehungen anfing, entwickelte sich zu einem Beratungsunternehmen mit vielen Kundenprojekten in der ganzen Schweiz und dem angrenzenden Ausland. Als Erfolgsfaktoren nennt Geschäftsführer Urs Frei die persönlichen Erfahrungen und die branchenspezifischen Kenntnisse der Mitarbeiter. Beides sind optimale Voraussetzungen für die Unterstützung von Unternehmen in den Bereichen Projektmanagement, Prozessoptimierung und weitere Führungssysteme. In seiner Ansprache betont der Geschäftsführer, dass schöne Theorien zwar gut seien, eine

wirkungsvolle Praxis aber prioritär. Ebenso unterstreicht er die vielfältige Branchenerfahrung, die auch für weitere Bereiche wie zum Beispiel Energie, Umwelt, Sicherheit bedeutend ist. Um erfolgreiche Unternehmen noch erfolgreicher zu machen, habe sich ein pragmatisches Vorgehen mit schlanken und damit einfach verständlichen Lösungen bewährt. Er meint dazu: «Berater gibt es viele, ein Kunde merkt aber sofort, ob er mit einem Praktiker spricht, der über entsprechende Erfahrung verfügt und weiss, wovon er redet». Im Anschluss ergänzte Projektleiter René Büchli: «Im Fokus der Tätigkeit sei immer der maximale Kundennutzen gestanden. Nur so haben sich handfeste Referenzen gewinnen lassen». Der Erfolg der letzten Jahre war sicher Grund genug für die ausgelassene Stimmung an der Jubiläumsfeier. Erfreuliches von Unternehmen aus dem Knonauer Amt ist immer auch ein Gewinn für die Region.(pl)

Mit Verstärkung und neuen Öffnungszeiten Neu bei «Hair Affair» in Zwillikon «Hair Affair» in Zwillikon, beschäftigt seit Kurzem ein neues Teammitglied, Michelle Benz. Mit Leidenschaft und viel Geduld berät Michelle Benz ihre Kunden gerne, um gemeinsam einen individuellen Haarschnitt und ein harmonisches, typgerechtes Farbspiel zu finden. Schon während ihrer Ausbildung konnte man sie für spezielle Fälle und technische Herausforderungen begeistern und diese hat sie auch gut gemeistert. Durch ihre Fähigkeit, sich auf ihre Kunden einzulassen, findet sie eine optimale, angenehme und unkomplizierte Frisur. Spezialisiert auf Schnitt, Farbe und die Bedürfnisse der Kopfhaut, findet sie eine geeignete Lösung. Seit acht Jahren ist Laura La Piana die Inhaberin von «Hair Affair» und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Michelle Benz. (pd.)

Das Juwel des Hauses Louis Roederer, die Cuvée Cristal, ist die vollkommene Verkörperung des Champagners. Fünf Jahre auf der Hefe gereift, wird auch der Jahrgang 2009 die allerstrengsten Herstellungskriterien des Hauses verkörpern. Zar Alexander II liess 1876 diesen einzigartigen Jahrgangs-Champagner für sich kreieren. In diesem Champagner steckt die wahre Lebenskraft – eine Einladung zum Geniessen.

Portweine und Grappas Was Roederer für die Champagne, ist das Portweinhaus Dirk Niepoort für Portugal. Zur Degustation kommen «10 und 20 years old» und «Late Bottled Vintage Port». Mü’s Vinothek präsentiert Grappe in zwei verschiedenen Stilrichtungen. Die perfektionierte Eleganz des Hauses Marzadro aus

(Bild zvg.) Hair Affair, Am Hofibach 2, Zwillikon, 044 760 46 60. Michelle Benz betreut ihre Kunden montags von 10 bis 20 Uhr. Bis 31. Januar 2017 erhalten Neukunden bei Michelle Benz 10 % Rabatt. Öffnungszeiten Hair Affair: Montag, 10 bis 20 Uhr, Dienstag, 9 bis 14 Uhr, Mittwoch und Donnerstag, 9 bis 18.30 Uhr, Freitag, 9 bis 20 Uhr, Samstag, 8 bis 13 Uhr.

Rovereto (Trentino) mit der «Chiare»Linie und die rustikale Grappa-Serie von Altmeister Romano Levi aus dem Piemont. Ein Degustationserlebnis der Extraklasse steht bevor. (pd.)

Dezemberfestival in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Samstag, 17. Dezember, 10 bis 16 Uhr, Sonntag, 18. Dezember, 10 bis 16 Uhr. Öffnungszeit Samstag, 24. Dezember: 10 bis 15 Uhr. Telefon 044 776 31 15, www.mues-vinothek.ch.

750 Franken für die Heilsarmee Soziales Engagement der Mobiliar für das Wohnheim Paradies Vor 190 Jahren wurde die Mobiliar als Genossenschaft gegründet, basierend auf dem Solidaritätsprinzip. Bis heute liegt ihr viel am Allgemeinwohl. Weil dank der genossenschaftlichen Verankerung weder Aktionäre noch Investoren auf schnellen Profit drängen, stehen bei der Mobiliar die Kunden – die Menschen aus der Region – im Mittelpunkt. Deshalb überreicht die Mobiliar Affoltern dem Heilsarmee-Wohnheim Paradies in Mettmenstetten einen Check im Wert von 750 Franken für das Ferienlager. Kinder und Jugendliche werden im Wohnheim aufgenommen und sozialpädagogisch betreut – ein wertvoller Beitrag für die Gesellschaft. Die Mobiliar unterstützt Projekte aus dem Vergabungsfonds, dem jähranzeige

Laura La Piana links mit Michelle Benz.

Ruedi Müller verkostet den 2009er Louis Roederer Cristal brut. (Archivbild)

Von links: Thomas Naef, Mobiliar Affoltern, Kurt Romer, Leiter Wohnheim Paradies, Claudia Scheidegger, Mobiliar. (Bild zvg.) lich rund 1,5 Millionen Franken aus dem Gewinn der Genossenschaft zufliessen. Zugute kommt dieser Gewinn neben zwei grossen Vergabungen

auch jedes Jahr zwischen 200 und 300 kleineren sozialen, nachhaltigen und gemeinnützigen Projekten in der gesamten Schweiz. (pd.)


irchliche Anzeigen Ref. Kirche Aeugst a. A. Sonntag, 18. Dezember 10.00 Regionalgottesdienst in Affoltern, Singgottesdienst Pfarrerin Bettina Bartels

Ref. Kirche Hedingen

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Mettmenstetten

Sonntag, 18. Dezember 10.00 Kolibri-Weihnachtsfeier in der Kirche Alle sind eingeladen, die gerne mit Kindern feiern 17.00 Offenes Adventssingen mit dem Gesangverein, Klarinetten-Ensemble und Flötengruppe Anschliessend Punsch ums offene Feuer vor der Kirche Mittwoch, 21. Dezember 14.00 Probe für die Familienweihnacht für alle, die gerne mitsingen

Sonntag, 18. Dezember 18.30 Kolibriweihnacht zum 4. Advent Gestaltet vom Team Marina Clerici, Annemarie Frei Marika Syz, Sarah Kämpfer und den Kolibrikindern sowie Pfrn. Claudia Mehl und Organistin Marianne Rutscho

Samstag, 17. Dezember 16.00 Familien-Weihnachtsfeier «D’Hanna a de Chrippe» Pfrn. Yvonne Schönholzer Christine Boeck und Kolibri-Kinder Sonntag, 18. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Pfarrerin Irene Girardet Fahrdienst: 9.10 Uhr, ab Volg

Freitag, 16. Dezember 18.00 Besinnungsweg mit Licht Start bei der katholischen Kirche Sonntag, 18. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musikalisch umrahmt vom Pfarreichor Anschliessend Verkauf von Glühwein, Punsch und Guetzli durch die Gruppe Solidar Dienstag, 20. Dezember 13.30 Ökumenische Senioren-Adventsfeier im Pfarreisaal Mittwoch, 21. Dezember 9.30 Ökumenisch Fiire mit de Chliine Reformierte Kirche Donnerstag, 22. Dezember 9.30 Ökumenisch Fiire mit de Chliine Kirche Knonau

Ref. Kirche Affoltern a. A.

Ref. Kirche Kappel a. A.

Samstag, 17. Dezember 10.00 bis 12.00 Uhr Ökumenische Trauergruppe «Liechtblick» trifft sich zum Austausch im katholischen Pfarreizentrum Affoltern a. A. 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 18. Dezember 10.00 Singgottesdienst, Pfrn. B. Bartels Dienstag, 20. Dezember 20.00 Im Ulmensaal: Bibel im Gespräch «Die Weihnachtsgeschichte nach Johannes» Pfr. W. Schneebeli

Samstag, 17. Dezember 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier auch um 13.45 Uhr Sonntag, 18. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst zum 4. Advent in Hausen mit dem Jodlerclub am Albis und Pfrn. Irene Girardet Dienstag, 20. Dezember 19.00 Chor-Projekt Christnachtfeier Mittwoch, 21. Dezember 13.30 Club4 im Pfarrhauskeller

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 17. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine in der kath. Kirche Bonstetten Ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschliessend Znüni 17.00 Weihnachtsmusical «Stadt, Land, Wiehnacht» von Jeremy Notz und Ilona Stirnimann Mitwirkung von 26 Kindern Anschliessend Marroni, Punsch und Glühwein Verabschiedung von Stv.-Sigristin Silvia Bottarella Sonntag, 18. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent mit Pfrn. S. Sauder Mitwirkung des Kirchenchors Orgel: Josef Bachmann 17.00 Weihnachtsmusical «Stadt, Land, Wiehnacht» von Jeremy Notz und Ilona Stirnimann Mitwirkung von 26 Kindern Anschliessend adventlicher Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 18. Dezember 9.30 Jodler-Gottesdienst zum 4. Advent mit dem Jodlerklub am Albis und Pfarrerin Irene Girardet Montag, 19. Dezember 19.00 bis 20.00 Uhr Meditation am Abend in der katholischen Kirche 20.00 Vorprobe Currende-Singen im oberen Foyer der katholischen Kirche Freitag, 23. Dezember 6.00 Kontemplatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Mettmenstetten Freitag, 16. Dezember Ab 20.00 Uhr NAchtsamkeit Leitung Andreas Fritz Sonntag, 18. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 4. Advent Pfarrer Andreas Fritz Orgel Ursula Hauser 17.00 Offenes Adventssingen im Rahmen von Mättmi 900 Singkreis Bezirk Affoltern Zum Mitsingen und Zuhören Dienstag, 20. Dezember 14.00 Ökumenische Weihnachtsfeier 55+, katholische Kirche Pfarreizentrum Mittwoch, 21. Dezember 17.00 Fiire mit de Chliine – Weihnachts-Special reformierte Kirche www.ref-mettmenstetten.ch

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 18. Dezember 9.30 Regionalgottesdienst in Hausen Mittwoch, 21. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 22. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 18. Dezember 10.00 Familiengottesdienst zum vierten Advent mit Pfr. Thomas Maurer Schülerchor der Schule Knonau Leitung Laura Hess Dienstag, 20. Dezember 6.30 Frühfeier in der Kirche Pfr. Thomas Maurer und Rosa Buchmann Anschliessend Zmorge im Pfarrhaus, vorbereitet von Conny und Ralph Walter Mittwoch, 21. Dezember 12.00 Weihnachtliches Seniorenessen in der Stampfi 19.00 Adventsfenster der MännerSacheKnonau im Pfarrhaus, ohne Nüssli und Punsch, dafür mit angemessenen Getränken; es sind alle Knonauer und auch die Knonauerinnen willkommen Donnerstag, den 22. Dezember 17.00 (!) Fiire mit de Chline in der Kirche

Ref. Kirche Obfelden Sonntag, 18. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 4. Advent Pfr. Andres Boller Kornél Radics (Orgel) 17.00 Weihnachtskonzert mit Sibylle Tschopp (Violine) und Isabel Tschopp (am Flügel) Reformierte Kirche Montag, 19. Dezember 16.00 Kolibri Ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 22. Dezember 13.30 Seniorenwandergruppe Schlusshock Treffpunkt Parkplatz Zendenfrei

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Heute Freitag, 16. Dezember Das Konzert des Chores entfällt leider kurzfristig Wir bitten Sie um Ihr Verständnis Sonntag, 18. Dezember 17.00 Kirche Wettswil: Kolibriweihnacht mit einem Krippenspiel Mitwirkung: Pfr. Matthias Ruff Kolibrileiterinnen Anna Ruff, Sonja Wey und Kolibrikinder anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung,17. Dezember Telefon 044 700 45 45 Samstag, 24. Dezember, Heiligabend 17.00 Kirche Stallikon: Familiengottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler 22.00 Kirche Stallikon: Christnachtfeier mit Pfr. Otto Kuttler Musik: Werner Brawand, Euphonium Kirche Stallikon: Licht und Stille 18./21./23. Dezember 17.00 bis 20.00 Uhr

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 17. Dezember 10.00 Fiire mit de Chline im Pfarreizentrum 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 18. Dezember 9.00 Eucharistiefeier 11.00 Santa Messa 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten mit Beichtgelegenheit Dienstag, 20. Dezember 19.30 Versöhnungsfeier der MCLI

www.kircheobfelden.ch

Kath. Kirche Bonstetten Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 18. Dezember 4. Advent 18.00 Familienweihnacht mit Weihnachtsspiel Gestaltet von Jren Omlin Pfarrerin Inge Rother Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Samstag, 17. Dezember 10.00 Fiire mit de Chliine 18.00 S. Messa in lingua italiana Sonntag, 18. Dezember 10.00 Eucharistiefeier Dienstag, 20. Dezember 19.30 Abendmesse Mittwoch, 21. Dezember 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 22. Dezember 19.00 Rosenkranz

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 17. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 18. Dezember 11.00 Eucharistiefeier 14.00 Seniorenweihnacht im Gemeindesaal

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 18. Dezember 10.30 Gottesdienst mit hl. Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Sonntag, 18. Dezember 14.00 Tschägg-Point Weihnachtsfeier 17.00 Abend-Gottesdienst «Gott kommt zu uns» Pfr. Ueli Baltensperger Kinderprogramm bis 2. KG Montag, 19. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 21. Dezember 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 18. Dezember 9.00 Gottesdienst mit Abendmahl (Urs Baumann) Mitwirkung des Chors Kinderhort mehr unter: emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 18. Dezember 17.00 «riich beschenkt»– Korpsweihnachtsfeier Mittwoch, 21. Dezember Ab 13.00 Uhr Topfkollekte in Zug mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 18. Dezember 9.45 Brunch-Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 18. Dezember 10.30 Gottesdienst Thema: «Die Gefahren des Reichtums», Jakobusbrief 5, 1–6 Kinderhort/Sonntagsschulen/ Unterricht www.etg-mettmenstetten.ch


Gewerbe

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ratgeber

«50 Jahre sind genug» – wirklich? Hans Ulrich Meuter, Affoltern a. A., lic. iur.

Werner Baur, Patron der Baur Metallbau AG in Mettmenstetten, tritt kürzer

und dipl. Steuerexperte

Unternehmenssteuerreform im Kanton Der Bund muss wegen der internationalen Akzeptanz ihre Unternehmensbesteuerung neu regeln. Er muss die sehr günstige Besteuerung der Statusgesellschaften abschaffen. Vermutlich mit Blick auf die Abstimmung vom 12. Februar 2017 über die Unternehmenssteuerreform des Bundes hat die Stadt Zürich 1200 seiner Firmen vor Kurzem befragt, wie es ihnen in der Stadt gefalle. Eigentlich gut, am meisten Bauchschmerzen würde ihnen neben den hohen Mieten die hohe Steuerbelastung machen, war die Antwort. In vorstehendem Zusammenhang will der Bund insbesondere dem Kanton Zürich zusätzliche Massnahmen als nur die Gewinnsteuersatzsenkung in die Hand geben. Weil im Gegensatz zu anderen Kantonen im Kanton Zürich nur gerade 3 Prozent der Firmen solche Statusgesellschaften sind (6000 Arbeitsplätze), kann der Kanton Zürich die Gewinnsteuern nicht massiv senken. Der Steuerverlust bei den ordentlich besteuerten Gesellschaften wäre zu gross. Als Alternative zur Gewinnsteuersatzsenkung sollen im Kanton Zürich darum möglichst alle vorgesehenen Massnahmen des Bundes zusätzlich eingesetzt werden. Dazu gehören insbesondere die zinsbereinigte Gewinnsteuer, höhere Abzüge für Forschung und Entwicklung und eine Ermässigung auf dem Erfolg von Patenten. Insgesamt aber soll die Entlastung für diese Massnahmen nicht über 80 Prozent betragen. Inzwischen haben mehrere Kantone massive Senkungen ihrer Steuersätze für Unternehmen beschlossen, so BaselStadt von 22,2 auf 13 Prozent, Genf von 24,2 auf 13,5 Prozent und Waadt von 22,1 auf 13,8 Prozent. Aufgrund dieser Ausgangslage soll eine moderate Senkung des Gewinnsteuersatzes von 21,1 auf 18,2 Prozent (Stadt Zürich) im Kanton Zürich vorgenommen werden. Einzelne Unternehmen sollen diese Steuerbelastung mit den vorgesehenen Massnahmen zusätzlich so reduzieren können, dass sie mit anderen Kantonen vergleichbar ist. Die Schätzung der Steuerausfälle für den Kanton Zürich ist sehr schwierig. Trotzdem wurde eine Schätzung versucht und auch gemacht. Per Saldo könnte auf den Kanton Zürich ein Steuerausfall von ca. 170 bis 250 Millionen Franken und auf die Gemeinden ein solcher von ca. 280 bis 320 Millionen Franken zukommen. Besonders betroffen sind diesbezüglich finanzstarke Gemeinden mit einem hohen Anteil an Unternehmenssteuern. Bei der Stadt Zürich soll der Steuerausfall ca. 121 Millionen Franken und bei der Stadt Winterthur ca. 15 Millionen ausmachen. Gemeinden mit einem zwar kleinen Anteil an Unternehmenssteuern, aber mit einem grossen Finanzausgleichsanteil sind ebenfalls betroffen. Die Ausfälle, die schrittweise eintreten werden, sollen aber ohne Steuerfusserhöhung für die natürlichen Personen bewältigt werden, weil sich diese Mindererträge im Bereich der Unternehmenssteuern im Rahmen bisheriger Schwankungen bewegten. Quelle: Medienmitteilung des Regierungsrates vom 29. November 2016, Modellberechnungen USR III des Gemeindeamtes vom 12. Dezember und NZZ vom 13.Dezember 2016.

Exakt 50 Jahre nach seinem Eintritt hat sich Werner Baur, Patron der Baur Metallbau AG in Mettmenstetten, entschieden, kürzer zu treten. Im Rahmen eines Werkstattfestes erhielten 50 Gäste einen Blick in ein eindrückliches Lebenswerk. ................................................... von werner schneiter Werner Baur, 75-jährig, ist ein Patron alter Schule, der in der heutigen Zeit nicht mehr allzu oft anzutreffen ist. Ihm liegen die Menschen am Herzen. Als Beleg dafür dient der Umstand, dass Baur Metallbau viele langjährige Mitarbeitende beschäftigt, zum Teil mit fast 40 Dienstjahren. «Das ist unser wichtigstes Kapital», fügt Werner Baur bei. Er sagt zu diesem Thema: «Immer mehr bilden Profit und Rationalisierung das Ziel. Menschen, die das ermöglichen durch ihre tägliche Arbeit, stellen keinen Wert mehr dar, sondern sind nur noch Material zur Optimierung.» Die Baur Metallbau AG wurde 1843 gegründet; heute ist die sechste Generation am Werk – eine der ältesten Firmen der Region. Genau vor 50 Jahren kam Werner Baur, damals in London arbeitend, ins elterliche Geschäft nach Mettmenstetten. Zu diesem Zeitpunkt bestand die Firma aus den Bereichen Sanitär, Heizung, Bodenleitungen sowie Schlosserei. Drei Jahre nach seinem Eintritt übernahm Werner Baur den Bereich Schlosserei

Die Führung der Baur Metallbau AG anlässlich des Werkstattfestes, von links: Samuel Zubler, Walter Trüb, Werner Baur und Chantal Baur. (Bild Werner Schneiter) und eröffnete die Metallbaufirma an der Albisstrasse in Mettmenstetten. Vor 30 Jahren baute er zusammen mit Architekt Walter Fischer den jetzigen Betrieb an der Erspachstrasse 24 in Mettmenstetten. «Dieses Gebäude ist immer noch das Aushängeschild der Firma, weil es architektonisch, energiemässig und logistisch wegweisend ist». Die Firma wird heute von Tochter Chantal Baur und Samuel Zubler, dem technischen Leiter, geführt. Langjähriger Werkstattchef ist Walter Trüb. Die Firma beschäftigt 16 bis 20 Mitarbeitende und engagiert sich auch in der Lehrlingsausbildung. «Bis 2009 habe ich 56 Lehrlinge ausgebildet», sagt Werner Baur, der auch immer als Prüfungsexperte für diverse Berufe zur Verfügung stand. Sich auf einem umkämpften Markt behaupten und dabei mit Hochs und Tiefs fertigwerden, ist eine Herausforderung. Ein Verlust wird Werner Baur Zeit seines Lebens begleiten: der unerwartete Tod seines Sohnes Tristan vor viereinhalb Jahren. Ihm hatte er

den Betrieb 2009 übergeben, dem Vertreter der sechsten Generation. «Dass sein Herz plötzlich aufgehört hat zu schlagen – die grösste Katastrophe in meinem Leben», sagt Werner Baur.

Aufträge von grossen Unternehmen und renommierten Hotels Zu den Kernkompetenzen der Baur Metallbau AG gehören unter anderem Brandschutz- und Fenstertüren aus Metall und Glas, Fassaden-, Treppenund Geländerbau. «Ich kann auf viele schöne Projekte und Arbeiten zurückblicken», hält der Seniorchef fest und erwähnt in diesem Zusammenhang die gute Zusammenarbeit mit Auftraggebern und Architekten, woraus immer wieder Folgeaufträge resultierten. Baur Metallbau AG hat sich Nischen erobert und steht nicht für «Nullachtfünfzehn»-Arbeiten. Das blieb auch grossen Unternehmen und renommierten Hotels nicht verborgen. Ein paar dieser Projekte nennt Werner Baur: wintersichere Verglasungen des

Gartenpavillons sowie die Glas-Pyramide über der Hotelhalle des «Baur au Lac» in Zürich, dazu Arbeiten im «Palace» in St. Moritz, auf Uto Kulm («unser Wintergarten steht noch dort …»), in den Hotels Ramada, Zürichberg, Widder und im Dolder. Die Firma hat unzählige Brandschutz-Eingänge für Operationssäle realisiert, unter anderem in Dublin, Beirut, Bern, Basel, im Triemli- und Unispital und in der Schulthess-Klinik. Dazu kommen Objekte wie Bauamt 4 Urania Zürich, Kirchen- und Gemeindezentren, Verkehrsleitzentrale in Zürich, Galerien, Schulhäuser usw. Heute entstehen Pläne für Bauten per CAD. Die Elektronik hat bei Baur bereits 1990 Einzug gehalten. «Wir waren schweizweit bei den ersten Fünf, die CAD eingeführt haben», fügt Werner Baur bei. Die Einzelteile werden in der Mettmenstetter Werkstatt gefertigt, transportiert und auf der Baustelle zusammengebaut. Jeder Schritt beinhaltet Filigranarbeit. Werner Baur bezeichnet die Zukunftsaussichten der Branche als gut. «Man muss aber ein wachsames Auge haben, innovativ und beweglich bleiben – und nicht dort mitmachen, wo die grosse Masse tätig ist», hält er fest. «50 Jahre sind genug», betitelte er die Einladung zum Werkstattfest. Angesichts seiner Vitalität und dem spürbaren inneren Feuer mag man das nicht so recht glauben. In der Firma wird er auch künftig als Besucher anzutreffen sein – auch, weil grosse Ereignisse ihren Schatten vorauswerfen: Baur Metallbau AG feiert nämlich 2018 das 175-Jahre-Jubiläum.

Concenti GmbH: Nächste Generation übernimmt Bauspenglerei in Wettswil feiert 30-Jähriges

Das Team des Ingenieurbüros gpw, Affoltern. (Bild zvg.)

40 Jahre erfolgreich Ingenieurbüro gpw feierte Jubiläum Im Jahre 1976 entstand aus dem ehemaligen Ingenieur- und Vermessungsbüro Walter Bregenzer das Ingenieurbüro LPW. 1995 wurde das Büro LPW von der Nachfolgegeneration übernommen und unter dem Namen GPW von den Herren Heinz Geiger, Florian Püntener und Ruedi Werder weiter geführt. Von 2002 bis 2009 fand der neuerliche Generationenwechsel statt, Florian Püntener, Ruedi Werder und Heinz Geiger gingen in Pension und die Mitarbeiter Patrick Wälter, André Rösch und Diego Willa übernahmen. Das Kürzel gpw steht seither für Geomatik, Planung und Werke. Im Sommer 2016 konnte gpw bereits auf 40 Jahre erfolgreiche Firmentätigkeit zurückblicken. Gefeiert wurde dieses Jubiläum im Wallis im Rahmen einer zweitägigen Geschäftsreise zusammen mit dem Personal und deren Partnerinnen und Partnern. Neben vielen «Highlights» auf dieser Reise konnten sich alle sogar als Roggenbrotbäcker in einer alten traditionellen Holzofenbäckerei versuchen. Das Ingenieurbüro gpw ist als grösstes Ingenieurbüro im Knonauer Amt verantwortlich für die amtliche Vermessung von zwölf Ämtler Gemeinden, führt Leitungskatasterdaten für verschiedenste Medien und stellt den Gemeinden die raumbezogenen Daten in massgeschneiderten webba-

sierten geografischen Informationssystemen zur Verfügung. Ein weiteres grosses Standbein bildet der Tiefbau, in welchem Aufgaben der Siedlungsentwässerung, der Wasserversorgung der Verkehrsinfrastrukturen sowie dem Hochwasserschutz und den Gewässern bearbeitet werden. Das Leistungsangebot von gpw umfasst zudem den Planungsbereich wo unter anderem Orts- und Erschliessungsplanungen durchgeführt werden. Im Rahmen der Gemeindeingenieurtätigkeit unterstützt gpw viele Gemeinden im Bereich des Baurechts und der Baukontrollen. Per 1. Januar 2017 steht bei gpw ein weiteres Mal ein Wechsel in der Firmenleitung an. André Rösch, der bei gpw nach seinem Studium seine erste Stelle antrat, will sich beruflich verändern und wird deshalb das Geschäft verlassen. Die Geschäftsleitung reduziert sich auf Diego Willa und Patrick Wälter. Um die Kontinuität zu gewährleisten, übernimmt Mitarbeiter Benjamin Kunz die Leitung des Fachbereichs Tiefbau und Astrit Lufi den Fachbereich Erhalt Infrastrukturanlagen. Das Dienstleistungsangebot von gpw bleibt im bisherigen Umfang erhalten. Das Team von gpw freut sich auf die neuen Herausforderungen und viele interessante Projekt in den nächsten Jahren. (pd.)

Im Dezember 1986 hat Gian Pietro Concenti seine Bauspenglerei gegründet. 30 Jahre später übernimmt die nächste Generation: Per Anfang 2017 heisst der Geschäftsleiter Sandro Concenti. Es ist 30 Jahre her, seit sich Gian Pietro Concenti als Bauspengler selbstständig machte. Es war im Dezember, «dann, wenn die Spengler in den Murmeli-Schlaf gehen», wie es der gebürtige Engadiner selber auf den Punkt bringt. Als Geschäftslokal diente damals der Hobbyraum seines Einfamilienhauses. «Es lief von Anfang an gut», erinnert er sich, als Aktivmitglied im Turnverein Bonstetten war er entsprechend gut vernetzt. In den 30 Jahren hat sich die Concenti GmbH auf dem Markt behauptet und ist in gesundem Rahmen gewachsen. «Es gab Hochs und Tiefs, aber wir hatten immer Arbeit», so Gian Pietro Concenti. Ein sicheres Zeichen, dass die Kundschaft die Verlässlichkeit und das Qualitätsbewusstsein zu schätzen weiss.

Neustes Prestige-Objekt ist das Gebäude an der Schachenstrasse 116, gegenüber dem Lärche-Märt, Bonstetten: Hier entsteht eine komplette Gebäudehülle aus Aluminium-Verbundplatten. Das Besondere: Keine Schraube und keine Niete stört die Flächenwirkung, die Platten sind geklebt. Für die Planung dieser Neuheit hat Junior Sandro Concenti, gelernter Spengler-Sanitätinstallateur und Spenglermeister, viel Zeit investiert. «Ich will mitgehen mit der technischen Entwicklung und Neues ausprobieren», betont der Junior. Der Vater freut sich derweil auf neue Inputs: «Das ist spannend für mich.» Zur Verstärkung des Teams sucht die Concenti GmbH aktuell einen Spengler oder Spenglerpolier. «Guter Spengler-Nachwuchs ist natürlich auch willkommen», so Sandro Concenti. Der neue Chef per 2017 will künftig auch Lehrlinge ausbilden. Weiteres Wachstum ist allerdings nicht geplant: «Wir stellen Qualität vor Quantität», betont Sandro Concenti. (tst.) Concenti GmbH, Niederweg 31, Wettswil, Telefon 044 701 14 18, www.concenti.ch.

Per Anfang 2017 übergibt Gian Petro Concenti (links) die Geschäftsleitung an Junior Sandro Concenti. (Bild zvg.)


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Veranstaltungen

agenda

Ringelnatz vor Weihnachten und Nostalgie zum Jahresbeginn

Freitag, 16. Dezember Affoltern am Albis 14.30-15.30: «Fit und Flott», Bewegung (auch im Stehen und Gehen) für aktive, ältere Personen - auch Nicht-Bewohner - mit der Physiotherapeutin des Hauses. Tel. Anmeldung erwünscht: 043 322 74 74, Kostenpflichtig. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.00-22.00: JAAA: «Girlsfriday» der Mädchentreff. 4girls only! Treffpunkt Hirtschüür. Bauspielplatz Oetlistal. 20.15: Musiktheater «Ringelnatz ein liederlicher Abend mit Musik in Kostüm und Maske». Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mettmenstetten 14.00-19.00: Weihnachtsausstellung «Farbsinfonien». Bilder, Kerzen und Figuren. Mit weihnachtlichen Klängen, Glühwein und Gebäck. Atelier und Galerie «Kunst im Stall». Untere Bahnhofstrasse 6. 18.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Besinnungsweg mit Licht. Fackeln, Stationen mit heissen Getränken, Feuer, Raum für Begegnungen. Katholische Kirche. Im Rüteli.

Samstag, 17. Dezember

Freitag, 16. Dezember 2016

Jahresschluss und Jahresstart im «Kellertheater LaMarotte» Wolfram Berger und Jürg Kienberger sind auf der Reise durch die aberwitzige, absurde und doch einfache, schlichte, ergreifend komische und berührende Poesie von Joachim Ringelnatz. «Mit fast nichts intoniert Jürg Kienberger ‹La Paloma›, Ringelnatzens Lieblingsschnulze, mit der dieser 1934 zu Grabe getragen wurde. So herzzerreissend schräg klingt das, von Wolfram Berger mit weiteren Kostproben aus dem Liederkoffer der Sehnsucht paraphrasiert, dass einem die Tränen kommen – und man weiss nicht, ob vor Lachen oder Schmerz. Kleinkunst, ganz gross». (Peter Burri, BaZ)

ren der Filmmusiken, Musical-Ausschnitten und Schlagerhits aus dem Europa und Amerika der frühen Radiozeiten. Die Sängerin und Saxofonistin Naima Gürth mit ihrem samtigen Ton, ihr Vater, der Tonhalle-Musiker Johannes Gürth an der swingenden Geige und als Moderator, widmen sich mit ihren Jazzfreunden David Hasler (Gitarre), Rafael Jerjen (Bass) und dem Tonhalle-Schlagzeuger Andreas Berger den bekannten Songs von Marilyn Monroe, Benny Goodman, Dean Martin, dem legendären Stephane Grapelli und einigen mehr. Und wie immer gibt es an diesem beschwingten und unterhaltsamen Start ins neue Jahr Kaffee/Tee und Kuchen à Discrétion!

Heute Freitag, 16. Dezember, Bar und Abendkasse ab

(pz)

«Ringelnatz»

19.15 Uhr. Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken / mit KulturLegi 20 Franken.

«Hits des Röhrenradios» Sie ist bereits Tradition, die Veranstaltung «Musik am Berchtoldstag» um 16 Uhr im Kellertheater LaMarotte, dies-

«Musik am Berchtoldstag» mit (v.l.) Rafael Jerjen, David Hasler, Johannes Gürth, Naima Gürth und Andreas Berger. (Bild zvg.)

Montag, 2. Januar, Bar & Kasse ab 14.30 Uhr. Ab 15 Uhr Kaffee/Tee und Kuchen 15 Franken. Konzertbeginn 16 Uhr. Eintritt 40/30 Franken/mit KulturLegi

mal mit besonders leichter Musik, welche an vergangene Zeiten erinnert. Ein illustres Quintett versetzt uns dorthin zurück, wo wir einst waren:

Vor dem imposanten Röhren-Radioapparat, auf dem man an grossen Drehknöpfen seinen Lieblingssender suchte. Nostalgie kommt auf beim Zuhö-

20 Franken. Reservierung für beide Anlässe unbedingt empfohlen über www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 16.00: Finissage: «Innere Schönheit». Sam. V. Furrer, FotoPop- Art-Künstler aus Affoltern. Galerie 100. Zürichstrasse 100.

Sonntag, 18. Dezember 19.00: Tarallucce - «Klänge aus dem Süden Italiens». Essen um 18 Uhr. Reservieren unter: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Kerzen und Figuren. Mit weihnachtlichen Klängen, Glühwein und Gebäck. Atelier und Galerie «Kunst im Stall». Untere Bahnhofstrasse 6. 17.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Advents- und Weihnachtslieder singen mit dem Singkreis Affoltern. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis

Obfelden 17.00: Festliches Weihanchtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp, Violine und Klavier. Eintritt frei, Kollekte. Reinerlös für Armenien. Reformierte Kirche.

10.00-16.00: «Brocki Rossau». Erlös zugunsten eines Jugendzentrums in der Slowakei. «Güetli» Rossau. 14.00-19.00: Weihnachtsausstellung «Farbsinfonien». Bilder, Kerzen und Figuren. Mit weihnachtlichen Klängen, Glühwein und Gebäck. Atelier und Galerie «Kunst im Stall». Untere Bahnhofstrasse 6.

11.00: Finnissage Einweihungsausstellung: Lisa Olia mit Öl-und Veloursbildern. Galerie Leuenberger & Töchter GmbH, Lindenmoosstr. 19. 14.00-16.00: Signierstunde mit Tatjana Hauptmann, die Illustratorin des neuen Märchenbuchs «Peter Pan» aus dem Diogenes-Verlag. Interessant und gemütlich bei Kaffee und Kuchen mehr über die Arbeit einer Illustratorin erfahren. Buchhandlung Scheidegger. Obere Bahnhofstrasse 10 a. 17.00: Gospel-Konzert. Christine Jaccard und Dave Ruosch-Band mit ihrer Tour «What can I give». Türöffnung und Abendkasse 16.30 Uhr. Reformierte Kirche.

Obfelden

Hausen am Albis

Affoltern am Albis

08.00-16.00: LandiTag! Mit Christbaumverkauf, Degustation von Festtagsweinen, Bastelworkshop für Kinder, Festwirtschaft und kleinen Geschenken für die Kunden. Landimärt. Muristrasse 2. 18.00-22.00: Veranstaltung JA-AAA: Nightfight Parcours für alle Jugendlichen ab der 6. Klasse inkl. kleine Verpflegung. Anreise mit den Jugendlichen aus Affoltern, Treffpunkt Bahnhof 17.30 Uhr. Mehrzweckhalle Zendenfrei.

14.00-16.30: Senioren-Weihnachtsfeier. Besinnliche Stunden mit kurzem Grusswort, Gesprächen, Musik und Zvieri im weihnachtlich geschmückten Saal. Keine Anmeldung nötig. Fahrdienst Beat von Arx 044 764 05 80/E-Mail: beatvonarx@bluewin.ch. Gemeindesaal Weid.

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten 11.00-17.00: Seidenkreationen und Recycling-Produkte. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Mettmenstetten

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Aeugstertal

Mettmenstetten 14.00-19.00: Weihnachstsausstellung «Farbsinfonien». Bilder,

Montag, 19. Dezember Aeugst am Albis 18.00: Lebendiges Adventsbild der Theatergruppe Aeugst in der freien Natur mit Suppe, Glühwein und Punsch. Gutes Schuhwerk, warme, der Witterung angepasste Kleidung empfohlen. Hexengraben Parkplatz Treffpunkt.

Dienstag, 20. Dezember

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Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport Kraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness für Wintersport und Unfallprophylaxe. Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Mittwoch, 21. Dezember

Landesmuseen. Lindenmoosstr. 1. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.15-19.00: Weihnachtsmusik zum Mitsingen mit dem Bläserensemble unter der Leitung von Ulla Schiesser. Anmeldung erwünscht 043 322 74 74. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 18.30-19.50: Vorweihnachtlicher Rundgang im Objektdepot mit Edgar Hiltebrand, Leiter Einlagerung/Depotverwaltung i.R. Anschliessend Glühwein und Punsch im Innenhof. Anmeldung erforderlich bis um 12 Uhr am Tag der Führung. Tel. 058 480 13 13 oder fuehrungen.sz@snm.admin.ch. Sammlungszentrum Schweizerische

Wettswil am Albis 20.00: Öffentliches Weihnachtssingen unter der Leitung von Harry Steinmann. Anschliessend gemütlicher Ausklang mit Apéro. Eintritt frei. Türmlihaus.

Donnerstag, 22. Dezember Affoltern am Albis 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage. Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel.


Bezirk Affoltern

Freitag, 16. Dezember 2016

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Weihnachtsfilm für die ganze Familie

Geburtstags-Party mit «Bünzlikracher»

Kino Mansarde Muri zeigt «Schellen-Ursli»

Das Affoltemer «Break» wird 17

«Schellen-Ursli» – Ein Bilderbuch, welches wohl fast jeder Schweizer kennt. Dank Schwyzer Filmer Xavier Koller, hat es «Schellen-Ursli» letztes Jahr auch in die Kinos geschafft. Der Bündner Bub Ursli ist in seinem Stolz getroffen, als er beim Chalandamarz statt einer grossen Glocke nur Schellen tragen soll. Diese Geschichte bildet aber nur die Basis für den Kinofilm «Schellen-Ursli». Xavier Koller be-

reichert die Geschichte durch weitere spannende Handlungen und Figuren: Ein Käseunglück bei der Alpabfahrt, was der Dorfkrämer Armon sofort ausnutzt. Eine vorsichtig aufflammende Freundschaft zwischen Ursli und einem Wolf. Zilla als geliebtes Zicklein, welches Ursli gegen seinen Willen weggenommen wird. Was einem in «Schellen-Ursli» sofort auffällt und lange in Erinnerung bleibt, sind die wunderschönen Bergbilder. Dass im Engadin gedreht wurde und die drei Kinderdarsteller (Jonas Hartmann als Ursli, Julia Jeker als Seraina und Laurin Michael als Ramon) aus dem Bündnerland kommen, gibt dem Film eine heimelige Note. Dieser authentische Familienfilm ist unterhaltsam und macht Mut, für seine Wünsche einzustehen. (jn.) «Schellen-Ursli» am 17. Dezember, 14 Uhr und 17 Uhr (CH, 100 Min. ab 8 J.). Reservierungen sind im

Urslis Mutter lauscht den Erzählungen ihres Sohnes. (Bild zvg.)

Internet unter www.kinomansarde.ch oder

Ein lebendiges Adventsbild

Krippenspiele am 24. Dezember

Am Montag, 19. Dezember, lädt die Theatergruppe Aeugst zu einem lebendigen Adventsbild an den Türlersee.

Die katholische Kirche lädt Gross und Klein zu den Krippenspielen im Rahmen der Familiengottesdienste am Heiligabend ein.

Ausgangspunkt für diesen Anlass ist der Hexengrabenparkplatz beim Türlersee. Von dort wird über das offene Feld bis zum Hof der Familie Blaser, in Aeugst gewandert. Unterwegs präsentieren sich dem Besucher Szenen aus der Weihnachtsgeschichte. Diese werden mit Schauspielern der Theatergruppe und Tieren dargestellt. Das Ziel ist der Hof der Familie Blaser in Aeugst. Zum Aufwärmen werden Suppe, Glühwein und Punsch gereicht. Es wird empfohlen, gutes Schuhwerk und der Witterung entsprechende Kleidung zu tragen. (pd.) Montag, 19. Dezember, 18 Uhr. Besammlung beim Hexengraben-Parkplatz am Türlersee. Auf dem Hof der Familie Blaser kann nicht parkiert werden.

telefonisch unter 056 664 21 21 möglich.

Ein hell leuchtender Stern führt Kinder aus verschiedenen Länder zur Krippe. Mit diesem Spiel möchte die katholische Kirche zu Beginn der Festtage eine Freude bereiten. Die Besucher sollen sich in die Zeit von Jesu Geburt entführen lassen. Die Kinder und die Vorbereitungsteams freuen sich darauf zu feiern. Tomás Villagómez Vega, Religionspädagoge 24. Dezember, 16 Uhr in der kath. Kirche Affoltern und um 17 Uhr in der kath. Kirche Obfelden.

Die Ehe – eine Herausforderung

Rocken an der Geburtstagsparty des Break: «Bünzlikrachers». (Bild zvg.)

Am Freitag, 23. Dezember, feiert das «Break» zum 17. Mal seinen Geburtstag. Einmal mehr wird eine tolle Partyband die Eventhalle rocken. Der Eintritt ist an diesem Abend frei. Gangnam Style, DJs, Lady Gaga und Co. sind nichts gegen die «Bünzlikrachers». «HolzMichu», «StäckliStöffu», «RumpelTim» und «ChnebeliSändu» entsprechen zwar rein äusserlich nicht ganz dem Klischee von Rockstars, doch soll man sich nicht vom gewöhnungsbedürftigen Äusseren der vier «Bünzlis» täuschen lassen. Im Herzen sind sie waschechte Rocker.

Mit ihrem Repertoire, welches die ganze Bandbreite vom Oldie bis zum aktuellen Charthit einschliesst, lassen die Musiker an ihren Konzerten so richtig den Bünzli raus. Also: Seitenscheitel gekämmt, die Hornbrille aufgesetzt und die Hochwasserhosen hochgezogen ganz nach dem Motto: «Don’t be square, be Bünzli!» Wie immer ist der Eintritt, sowie der «Säuliamtshuttle» (ab 24 Uhr) gratis. Türöffnung 20 Uhr. Das «Break»-Team freut sich darauf, eine ausgelassene und friedliche Party zu feiern. (pd) Break Bar Eventhall, Industriestrasse 19, Affoltern. Telefon 043 333 99 20. www.break.ch.

Konzert mit Sibylle und Isabel Tschopp Am Sonntag, 18. Dezember, um 17 Uhr, findet in der reformierten Kirche Obfelden ein festliches Weihnachtskonzert statt. Das «Festliche Weihnachtskonzert» mit Sibylle und Isabel Tschopp ist eine Erfolgsgeschichte. Zum 16. Mal findet das Konzert zur Einstimmung auf Weihnachten statt. Zwischen den Werken lesen zwei junge Sprecherinnen besinnliche Texte. (pd.) Anstelle eines Eintritts danken die Künstlerinnen für einen angemessenen Beitrag in die Kollekte. Der Reinerlös geht wie seit 15 Jahren an die

Ein Team der Heilsarmee Affoltern führt von Januar bis Ende März den Ehekurs von «FamilyLife» durch. Sie sind überzeugt, dass die Ehe als Fundament einer stabilen Gesellschaft von Bedeutung ist.

Knonauer Pfarrhaus. (Bild zvg.)

Das Ziel des Ehekurses ist, verheiratete Paare beim Aufbau und der Pflege einer starken und glücklichen Ehe zu unterstützen. Der Kurs umfasst sieben praktisch ausgerichtete Treffen, um über wichtige Themen der Partnerschaft ins Gespräch zu kommen. Die Treffen ermöglichen, über Dinge zu reden, die in der Hektik des Alltags unter den Tisch fallen.

Adventsfenster

Gemeinsam an der Beziehung arbeiten

Im Rahmen des Adventsfensters Knonau lädt die MännerSache am Mittwoch, 21. Dezember, 19 Uhr, ins Pfarrhaus Knonau, Oberdorfstrasse 2 ein. Die Veranstaltung ist offen für alle, Erwachsene, Kinder, Jung und Alt! Die MännerSache freut sich auf das gemütliche Beisammensein, offeriert etwas zu essen und zu trinken und es wird eine kleine Versteigerung stattfinden! Mirko Windisch

Jede Kurseinheit beginnt mit einem romantischen Candle-LightDinner, gefolgt von einem spannenden Input. Anschliessend haben die Paare Zeit, um über das Gehörte unter vier Augen zu sprechen. Es gibt keine Gruppengespräche und die Privatsphäre bleibt stets gewährleistet. Der Ehekurs eignet sich für jedes Ehepaar, das gemeinsam an seiner Beziehung arbeiten will, unabhängig davon, wie viele Jahre die Eheleute miteinander unterwegs sind. (pd.) Weitere Infos unter www.heilsarmee-affoltern.ch

Mittwoch, 21. Dezember, 19 Uhr, Pfarrhaus

Heilsarmee Affoltern, Wiesenstrasse 10, Affoltern,

Knonau, Oberdorfstrasse 2.

Telefon 044 761 69 15.

Armenienhilfe. Infos und Platzreservation für Rollstühle: 044 761 35 03, tschoppmusic@bluewin.ch.

Pianistin Isabelle (links) und Geigerin Sybille Tschopp. (Bild Ursula Markus)

Ausstellungen Aeugst am Albis Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Highheels von New York bis Aeugst». Die «Sammlung Blattmann» enthält Schuhe der ganz besonderen Art. Mo, 8-11.30/ 16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 15. Januar.

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel». Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Innere Schönheit». Sam. V. Furrer, Foto-Pop-Art-Künstler aus Affoltern. Do/Fr, 14-18.15 Uhr, Sa, 11-16.15 Uhr. Bis 17. Dezember. Galerie Leuenberger & Töchter GmbH, Lindenmoosstrasse 19: Einweihungsausstellung: Lisa Olia mit Öl- und Veloursbildern.

Mo/Di/Do, 10-12/13.30-18.30 Uhr, Fr, 10-12/13.30-17.30 Uhr. Bis 30. Dezember (26. und 28. Dezember geschlossen).

Kappel am Albis Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Doppelausstellung «Lieblingskrippen». Einmalige Auswahl besonderer Familienstücke und «LICHTbilder», Fotogemälde von Brigitta M. Andermatt. Bis 10. Januar.

Mettmenstetten Bibliothek, Primarschulhaus Gramatt: «Mättmi fiiret 900 Jahr». Ausstellung «Mättmi-Künschtler». Öffungszeiten entsprechen denen der Bibliothek. Bis Januar 2017.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: Keramik und Bilder von Mireille Vetterli und Doris Nydegger. Mo/Mi/Do/ Fr, 15-19, Di, 15-20, Sa,10-12 Uhr. Bis 22. Dezember.

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Vermischtes

Freitag, 16. Dezember 2016

Flugplatz Hausen wird zur Schwingarena Zürcher Kantonal-Schwingfest 2018 in Hausen am Albis Das 108. Zürcher KantonalSchwingfest wird im Rahmen des Jubiläums 100 Jahre Turnverein Hausen am 6. Mai 2018 auf dem Flugplatz Hausen stattfinden. Das OK plant eine Schwingarena für etwa 4 500 Zuschauer, davon 2 500 Tribünenplätze. An der zweiten OK-Sitzung des rund 20-köpfigen Organisationskomitees wurden die Ideen für das Festgelände durch Bauchef Hansruedi Meili vorgestellt. Das Festzelt sollte vor dem Hangar zu stehen kommen, die Schwingarena mit fünf Schwingplätzen auf der Wiese. Einmalig könnte sein, dass gleich in zwei Gemeinden der Tagessieger gleichzeitig ausgefochten wird. Da die Gemeindegrenze mitten durch das Flugplatzareal verläuft, werden voraussichtlich zwei Sägemehlringe auf Rifferswiler Boden, und drei in Hausen stehen! Beim Tribünenbau will das Baukomitee flexibel sein, so dass bei einem super Vorverkauf noch reagiert werden kann. Auch das Sponsoring ist auf gutem Weg. Die Zürcher Kantonalbank konnte als erste Hauptsponsorin für den Anlass gewonnen werden. Nebst den Co-Sponsoren Mobiliar und Peter Schmid Bau-Dienstleistungen wird der Anlass von weiteren regionalen Sponsoren unterstützt, diese sind auf der Homepage ersichtlich. Für den Samstag, 5. Mai 2018, ist eine polysportive Jubiläums-Stafette für Vereine und die Dorfbevölkerungen mit anschliessender Abendunterhaltung geplant. Weitere Neuigkeiten aus der Schwinger-Stube werden laufend auf der Schwingfest-Homepage aufgeschaltet, zu finden sind dort auch Kontaktdaten betreffend Sponsoring und allgemeine Fragen. (UO) Infos unter www.hausen2018.ch.

Vordere Reihe von links: Marco Fischer (Empfang/Unterhaltung), Urs Meier (Schwingen), Thomas Freimann (OK-Vizepräsident), Fredi Steinmann (OK-Präsident), Nik Junker (Schwingen), Remo Boss (Rechnungsbüro), Stefan Studer (Verkehr/Sanität), Urs Aeberhard (Empfang/Unterhaltung & Sekretariat/Protokoll). Hintere Reihe: Anja Bernhard (Presse/Medien/Sponsoring), Serge Dupperex (Rechnungsbüro), Alfred Steiner (Gaben), Ruedi Hedinger (Bauten/Dekoration), Martin Zimmermann (Vertreter zu Zksv), Roger Götschi (Koordination/Helfereinsatz), Simon Boss (Wirtschaft), Franz Furrer (Gaben), Richard Camenzind (Wirtschaft), Marc Rüfenacht (Verkehr/Sanität), Vera Studer (Presse/Medien/Sponsoring & Beisitz), Hansruedi Meili (Bauten/Dekoration), Christian Baer (Finanzen). (Bild zvg.)

buch-tipp

Verwaltung bleibt geschlossen – mit Ausnahmen Die Büros der kantonalen und der Bezirks-Verwaltungen bleiben vom Freitag, 23. Dezember, bis und mit Montag, 2. Januar, geschlossen. Notariate, Passbüro, Polizei und Strassenverkehrsämter sind teilweise geöffnet. Das Notariat, Grundbuch- und Konkursamt in Affoltern bleibt vom 23. Dezember bis und mit 2. Januar geschlossen. Für dringende Amtsgeschäfte wie Wechselproteste, amtliche Beglaubigungen etc. besteht an den Werktagen, 23. sowie 27. bis 30. Dezember, jeweils von 8 bis 11 Uhr ein Pikettdienst. Dieser ist an den genannten Tagen zudem für unaufschiebbare Amtsgeschäfte wie Nottestamente auch ausserhalb dieser Zeiten erreichbar (30. Dezember bis 15 Uhr, ansonsten bis 17 Uhr). Die Präsenz der Einsatzkräfte der Kantonspolizei ist ohne Unterbruch gewährleistet. Das Passbüro ist am 23. Dezember und vom 27. bis 30. Dezember zu den üblichen Schalter-Öffnungszeiten offen. Die Notpassstelle im Flughafen Zürich-Kloten, Telefon 044 655 57 65, ist täglich von 5.30 bis 21.30 Uhr geöffnet. Die Strassenverkehrsämter Zürich, Regensdorf, Winterthur, Hinwil und Bülach sind am 23. Dezember und vom 27. bis 30. Dezember geöffnet. Die Schifffahrtskontrolle bleibt geschlossen. (pd.)

Treibsand – Was es heisst, ein Mensch zu sein ................................................... von irene scheurer, regionalbibliothek affoltern Henning Mankell ist einer der bekanntesten und erfolgreichsten Autoren Schwedens – und einer der vielseitigsten. Dies beweist auch sein zweitletztes Buch «Treibsand. Was es heisst, ein Mensch zu sein». Es ist eine Sammlung von Texten über Tod, Vergäng-

«Treibsand. Was es heisst, ein Mensch zu sein» von Henning Mankell. Zsolnay Verlag, Wien 2015. ISBN 978-3-552-05736-4. (Bild zvg.)

lichkeit – und was das Leben ausmacht. Henning Mankell fragt sich in diesem sehr persönlichen Werk, was die heutige Zivilisation den nachfolgenden Generationen hinterlassen wird. Als das Buch beinahe fertig ist, erhält der Autor Anfang 2014 die Diagnose Krebs und er beginnt, den Text umzuschreiben und lässt seine vielfältigen Erfahrungen mit der schweren Erkrankung einfliessen. Er beschreibt, wie die Diagnose ihm den Boden unter den Füssen wegzieht und in eine tiefe Krise stürzt. Er fühlt sich von Treibsand umgeben, der ihn immer tiefer einsinken lässt und unerbittlich verschlingen will. Die Zukunft scheint ihm vermintes Land zu sein, und er fühlt sich fremd im eigenen Körper. Um wieder Halt zu finden, kehrt er in seinen Gedanken immer wieder in seine Kindheit zurück. Sehr offen erzählt er von prägenden Erlebnissen: vom Verhältnis zu seiner Mutter, die die Familie früh verlassen hat und die er erst mit 15 Jahren als nahezu Fremde wieder trifft. Wie er als Kind in den Gerichtssaal schleicht, um seinem Vater, der Richter war, zuhören zu können. Oder wie er mit 16 Jahren bereits weiss, dass er Schriftsteller werden will, die Schule schmeisst und nach Paris fährt, wo er sich mit Schwarzarbeit über Wasser halten muss. Er schreibt auch von seiner ersten grossen Liebe, von seinen Selbstzweifeln als Theaterleiter und von der Erleichterung, wenn seine Bücher gut besprochen werden.

Reflektieren über die wichtigsten politischen Fragen der Zukunft Henning Mankell spürt jedoch nicht «nur» der eigenen Geschichte nach, sondern weitet seinen Blick und fragt nach der Geschichte der Menschheit. Er stellt grosse Fragen wie: Woher kommen wir? Wohin gehen wir? Was macht unser Menschsein aus? Er reflektiert über die wichtigsten politischen Fragen der Zukunft und fragt, welche Art von Gesellschaft man mitgestalten will. Die ernüchternde Antwort auf die Frage, was von der heutigen Zivilisation langfristig bleiben wird, lautet: der atomare Müll. Wie ein roter Faden zieht sich die Problematik der Endlagerung radioaktiver Abfälle durchs Buch. Wie soll ein solches Depot angeschrieben werden? Welche Sprache werden Völker in 100 000 Jahren sprechen? Welche Piktogramme sind für alle verständlich? Weshalb ist unser Vermächtnis nur giftiger Abfall?

Fantasie fürs Überleben zentral Das Buch ist aber trotz kritischer Einwände keineswegs düster. Immer wieder drückt Henning Mankell seine Überzeugung aus, dass das Leben trotz privater und globaler Katastrophen lebenswert ist. Literatur, Kunst und Musik sind ihm angesichts seiner unheilbaren Krankheit ein grosser Trost. Er sinniert über Bilder, Fotos oder Höhlenmalereien und empfindet nach, was frühere Generationen damit aus-

Irene Scheurer. (Bild zvg.) drücken wollten. Er ist der Überzeugung, dass die Fantasie fürs Überleben zentral ist. Das Leben sei im Grunde «nichts anderes als Überlebenskunst» und diese demonstriert er eindrücklich mit der immer wieder spürbaren Zuversicht. Am 5. Oktober 2015 ist Henning Mankell 67-jährig gestorben und so kann «Treibsand», das in 67 Kurzkapitel unterteilt ist, auch als seine Memoiren gelesen werden. Im Sommer dieses Jahres erschien die deutsche Übersetzung seines letzten Romans «Die schwedischen Gummistiefel», den ich ebenfalls als Lektüre wärmstens empfehlen kann.


Sport

Freitag, 16. Dezember 2016

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Erster Saisonsieg für SHC Bonstetten-Wettswil 6:4-Sieg gegen die Bulldozers aus Kernenried

Hängende Köpfe beim Handball-Sportverein Säuliamt. (Bild zvg.)

Im Spitzenkampf geschlagen HSV Säuliamt verliert zu Hause Am vergangenen Samstag fand der Spitzenkampf in der 3. Liga für die Handballer des HSV Säuliamt statt. Der Plan der Herren 1 bestand darin, in einer vollen Halle, mit disziplinierter Verteidigung den Gegner aus Zug in die Knie zu zwingen. In der Startphase ging die Taktik voll auf. Die Verteidigung um Vorkämpfer Rolf Grimmer stand sicher und agierte abgeklärt auf die Angriffe des HSG Baar/Zug Superbulls. Die daraus resultierenden Ballgewinne konnten in Konter umgewandelt werden, wodurch ein temporeiches Spiel entstand. Wie in den vergangenen Spielen war jedoch die Chancenverwertung mangelhaft. Mit mehr Konzentration im Abschluss hätte der HSV Säuliamt einen deutlichen Vorsprung herausspielen können. Der Gast aus Zug vermochte mit seinem grossgewachsenen Rückraum immer wieder die Deckung in Bewegung und dadurch den Flügelspieler in Abschlussposition zu bringen. Speziell der linke Aussenspieler war ein steter Unruheherd, was Trainer Baumann zur taktischen Massnahme der kurzen Deckung in der zweiten Halbzeit zwang. So konnte sich keine der beiden Teams absetzen und mit einem Rückstand von einem Tor für den HSV Säuliamt ging man in die Pause.

Inkonstante Leistung Der Beginn der zweiten Halbzeit war bei beiden Mannschaften geprägt durch technische Fehler, wobei dies beim Heimteam öfter passierte als beim Gast. Der HSV lag dann auch

11:14 zurück. Mit einem Effort und einer wieder stark aufspielenden Verteidigung konnte der Rückstand wieder ausgeglichen werden. Unglücklicherweise verletzte sich bei dieser Aufholjagd ein Spieler der Superbulls. Die anschliessende Phase wurde von einer Torflaute des HSV Säuliamt von nahezu zehn Minuten geprägt. Der HSV suchte das Glück in überhasteten Angriffen, in denen Spieler mit Einzelaktionen den Torerfolg erzwingen wollten, anstatt mit spielerischen Mitteln. So erlitten die Herren 1 wieder einen Rückstand von drei Toren. Zu allem Überfluss musste sich der Aussenspieler Koni Jörg mit einer Knieverletzung auswechseln lassen.

Zu hoch ausgefallene Niederlage Dass die Moral des Teams intakt ist, zeigt die Tatsache, dass der HSV Säuliamt erneut bis auf ein Tor zum Gegner aus Zug aufschliessen konnte, dann aber mit einigen unbedachten Abschlüssen sich im Gegenzug die Kontertore einfing. So musste man dem HSG Zug/Baar Superbulls zum Sieg gratulieren, welcher mit 19:24 etwas zu hoch ausfiel. Durch diese Niederlage rutscht der HSV auf den dritten Zwischenrang in der Tabelle, punktgleich mit dem TV Thalwil. Anschliessend an dieses Spiel traf sich der ganze Verein für den traditionellen «Chlaushöck» im Feuerwehrgebäude Affoltern zum Raclette und analysierte die Leistung der Mannschaft bei einem kühlen Getränk. Die vielen angeregten Gespräche zeugten von der guten Stimmung und wurden mit kleinen Gesellschaftsspielen noch weiter angeheizt. So nahm der Abend trotz Niederlage ein positives Ende.

Am vergangenen Wochenende stand der Streethockeyclub Bonstetten-Wettswil vor zwei ungleichen Aufgaben. Am Samstag war man bei den Oberwil Rebells aus Zug, zu Gast, am Sonntag empfing man die Bulldozers aus Kernenried. Wieder musste die 1. Mannschaft mit einem schmalen Kader auswärts antreten. Der Meister aus Zug nahm dann auch wenig überraschend das Spieldiktat in die Hand. Trotzdem konnte man mit einer kämpferischen Leistung den Schaden einigermassen in Grenzen halten und nach dem ersten Drittel stand es nur 0:2 für die Rebells. Im zweiten Drittel erhöhten die Rebells den Druck markant, Bonstetten holte viele unnötige Strafen und so führten die Zuger nach 40 Minuten bereits mit 7:0. Im letzten Drittel erzielten die Rebells noch drei weitere Treffer und gewannen dieses Spiel diskussionslos mit 10:0. Für das Fanionteam blieb nicht viel Zeit zum Ausruhen.

Bereits am nächsten Tag empfing man den direkten Konkurrenten um den letzten Playoffplatz in der NLA. Es galt die Niederlage vom Vortag zu vergessen und den ersten Sieg in dieser Saison anzupeilen. Beide Teams starteten engagiert in das Spiel. In der vierten Minute durfte der SHCBW in Überzahl agieren, Hediger konnte auf ein Zuspiel von Sibik die Ämtler mit 1:0 in Führung schiessen. Das Fanionteam versuchte den Druck aufrechtzuerhalten, doch waren es die Bulldozers, die dank zwei schnellen Toren mit 2:1 die Führung übernahmen. Eine erneute Strafe kurz vor Ende des ersten Drittels, ermöglichte es dem SHC BW zum 2:2 auszugleichen. Kurz nach Wiederanpfiff der ersten Pause waren es die Gäste, die 3:2 in Führung gingen. Dieser Spielstand hielt aber nur zwei Minuten, bis Sibik mit einem sehenswerten Treffer den Ausgleich erzielen konnte. Sowohl die Ämtler als auch die Bulldozers waren bemüht, den nächsten Führungstreffer zu erzielen. So konnte in der 36. Minute Suter nach

mehrmaligen Nachsetzen den SHC BW wieder in Führung bringen. Keine zwei Minuten später konnte Zrnik auf ein Zuspiel von Hediger zum 5:3 einnetzen. Im letzten Drittel folgten viele weitere Strafen gegen die Zürcher, welche die Rieder jedoch nicht ausnützen konnten. Im Gegenzug konnte 5 Minuten vor Spielende erneut Zrnik im Powerplay das Tor zum 6:3 erzielen. Die Bulldozers versuchten nochmals alles, um das Spiel zu drehen. Zwei Minuten vor Ende des Spiels ersetzten sie den Torhüter gegen einen zusätzlichen Spieler. So konnten sie zwar den Anschlusstreffer zum 6:4 erzielen, jedoch verteidigten die Zürcher geschickt und konnten die Führung verdient über die Zeit bringen. Somit gewann die 1. Mannschaft das letzte Spiel in diesem Jahr und überholte dank dieser drei Punkte die Bulldozers aus Kernenried in der Tabelle. Es gilt nun, die Winterpause geschickt zu nutzen, um am 15. Januar bereit zu sein, wenn man zuhause den SHC Belpa empfängt. (pd.)

FCWB Jass-Open erneut ein Erfolg Vergangenen Samstag fand im sehr gut gefüllten Gemeindesaal Bonstetten die 15. Ausgabe des FCWB Jass-Open statt. Nach sechs Jassrunden im Partnerschieber à jeweils acht Partien stand ein neues Sieger-Paar fest. Mit André Chollet und Willi Ebener triumphierten erstmals zwei langjährige Teilnehmer, mit einem Total von 4210 Punkten – lediglich 19 Punkte vor den Zweitplatzierten. Durch den Abend, welcher traditionell vom Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten organisiert wird, führte Speaker Andy Wyniger, welcher mit humorvollen Anekdoten über Trainer Martin Dosch für Aufheiterung und gute Stimmung im Saal sorgte. Auch dieses Jahr wurde der von der W.R. Bernhard AG gesponserte Hauptpreis – ein Gutschein im Wert von 500 Franken vom Hotel Uto Kulm – unter allen Teilnehmenden verlost. Die beiden glücklichen Sieger, Ernst Glättli und Pascal Zwicky wollten bis

Das Siegerpaar des 15. FCWB-Jass-Open: Willi Ebner (links) und André Chollet, in der Mitte OK-Präsident Claude Wuillemin. (Bild Alisa Gallmann) zum Ende der Veranstaltungen nichts über den Verwendungszweck des Preises bekannt geben, was zu heftigen Spekulationen unter den Teilnehmenden führte. Ausklingen lassen konnte man den Abend nach kurzer Fahrt mit dem Shuttle-Bus in der Spyre-Bar in

Affoltern. Auch dieses Jahr sah man nach Abschluss des Anlasses rundum zufriedene Gesichter und alle freuten sich bereits auf die 16. Ausgabe des zur Tradition gewordenen Anlasses, welcher am 9. Dezember 2017 stattfinden wird. (MEn)

Beliebtes Skilager der Bonstetter Wer drei Jahre teilnimmt, profitiert im Jubiläumsjahr 2019 Seit 23 Jahren organisiert der Ski-Club Bonstetten das Skilager für die Jugendlichen im Oberstufenalter. Über eintausend Schüler durften in den vergangenen Jahren Spass und Sport auf dem Schnee erleben. Diese Saison findet das Skilager wiederum in der Woche vom 19. bis 25. Februar 2017 in Obersaxen statt. Für

das 25-Jahre-Jubiläum im Winter 2019 hat der Ski-Club bereits heute ein tolles Angebot bereit. Wer 2019 zum dritten Mal in Folge dabei sein wird, kann im Jubiläumsjahr zum Preis von 250 anstatt 550 Franken teilnehmen. Das Angebot spricht vor allem die Schüler in den ersten Oberstufenklassen an. Selbstverständlich sind auch alle Gymischüler ebenfalls herzlich eingeladen im Skilager dabei zu sein und vom Angebot zu profitieren.

Seit 15 Jahren bietet das Skigebiet von Obersaxen ein breites Spektrum an Pisten und Bahnanlagen. Die ausgebildeten Ski- und Snowboardleiter begleiten die Teilnehmer den ganzen Tag und sorgen für spannende Abwechslung. Bei schönem Wetter gibt es auch diverse herrliche Plätzchen, um im Liegestuhl zu verweilen und die Sonne zu geniessen. Am Abend wird mit Spiel und Spass das Gesellschaftliche gepflegt. Die erfahrene Küchen-Crew sorgt seit Jahren für das Wohl aller Teilnehmenden. Wie das Feedback der letzten Jahre zeigte, schätzten die Schüler das abwechslungsreiche Angebot sehr. Eine unvergessliche Woche ist den Teilnehmern garantiert. Die Leiter des SkiClubs Bonstetten haben viele Ideen, wie diese Woche vom 19. bis 25. Februar 2017 zum Highlight der Oberstufen-Schulzeit werden kann. Ehemalige Teilnehmer aus den letzten 22 Jahren wissen immer noch viel darüber zu erzählen. Infos und Anmeldung unter www.scbonstetten.ch oder bei Martin Hofer unter Telefon 079 677 85 11

Gruppenfoto aus dem Skilager. (Bild zvg.)

bzw. martin.hofer@scbonstetten.ch.

Wer weiss ein Sprüchlein für den Samichlaus? (Bild zvg.)

Der Samichlaus im Karate Albis Dieses Jahr war der Samichlaus im Karate besonders freundlich. Er beschenkte über 100 Kinder und Erwachsene aus dem Karate Center Albis. Viele Kleinkinder hatten den Klaus noch nie so nahe miterlebt. Die Kinder zeigten Katas, sangen Lieder, trugen Verse und Gedichte vor und

erzählten sogar ganze Geschichten. Der Klaus hörte lange den Kindern und Erwachsenen zu und sagte zum Schluss: «So viel Disziplin und Ordnung habe ich schon lange nicht mehr gesehen und gehört! Macht weiter so», verabschiedete sich und ging wieder in den Wald zurück.


Stellenanzeiger

Die Gelegenheit im Säuliamt! Arbeiten, wo andere ihre Freizeit verbringen.

Für unsere niederschwelligen Deutschkurse suchen wir ab Januar 2017

3 Lehrer/-innen (pensionierte Lehrer oder pädagogisch begabte Personen)

Die Gemeinde Affoltern am Albis sucht ab Badesaison 2017 einen

Pächter w/m für den Restaurant- und Kioskbetrieb

die Freude haben, die deutsche Sprache auf spielerische, einfache Art zu vermitteln. Wir arbeiten auf ehrenamtlicher Basis. Bei uns werden sowohl Asylanten, Migranten wie Asylsuchende unterrichtet.

Das familienfreundliche und attraktive Freibad ist von Anfang Mai bis ca. Mitte September geöffnet und wird an Spitzentagen von bis zu 2000 Gästen besucht. Das Restaurant mit rund 85 Sitzplätzen und den Kiosk führen Sie als Pächter auf eigene Rechnung mit eigenem Personal. Eine gut ausgerüstete Küche, Mobiliar, Gross- und Kleininventar stellt Ihnen die Gemeinde Affoltern am Albis zur Verfügung.

Für weitere Informationen melden Sie sich bei: Eveline Hedinger Leitung GsE Telefon 079 378 38 75 info@gse-affoltern.ch www.gse-affoltern.ch GsE (Gemeinsam statt einsam) ist ein Verein, der einsamen und hilfsbedürftigen Menschen Zeit und Raum zur Verfügung stellt.

Wir wenden uns an eine zuverlässige, verantwortungsbewusste und belastbare Persönlichkeit mit Erfahrung in der Führung eines Restaurants. Wenn Sie auch an hitzigen Sommertagen einen kühlen Kopf bewahren, über kulinarisches Flair verfügen, flexibel und selbstständig sind und den Umgang mit Gästen lieben, dann bieten wir Ihnen die Möglichkeit, Ihre Ideen unternehmerisch umzusetzen. Bitte senden Sie Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen inkl. Betriebskonzept an die Gemeinde Affoltern am Albis, Immobilienabteilung, Marktplatz 1, 8910 Affoltern am Albis. Weitere Auskünfte erteilt Ihnen gerne Fabrizio Meo, Leiter Immobilienabteilung, fabrizio.meo@affoltern-am-albis.ch, Telefon 044 762 56 49

Gesucht per sofort oder nach Vereinbarung

Mitarbeiter/-in für: Abwaschen, Putzen, Rüsten und Mithilfe in der kalten Küche. Arbeitszeiten: Mittwoch bis Sonntag 10.00 bis 14.00 Uhr 18.00 bis 22.30 Uhr. Bewerbungen nur per Mail oder schriftlich an A. Graf oder info@freihofknonau.ch Restaurant Freihof Chamstrasse 17 8934 Knonau

Fahrzeuge Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.


Extra

Freitag, 16. Dezember 2016

Über die mutmassliche Herkunft massgebender Worte und Begriffe

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Im Spital Affoltern geboren

«Herkömmliches» – neue Serie auf der «Extra»-Seite des «Anzeigers» Zwei Monate ist es her, seit Urs Boller, Affoltemer Pfarrer im Ruhestand, zum allerletzten Mal von der Kanzel gepredigt hat. Für den «Anzeiger» geht er nun der Herkunft von Wörtern und Begriffen auf die Spur. «Herkömmliches» erscheint in unregelmässiger Folge auf der «Extra»-Seite.

seite ist meist die eigentliche Kreuzigung dargestellt, gegenüber – auf der Seite des Sonnenaufgang – erscheint der auferstandene Christus.

Alessia Maria, 4. Dezember. Im Zentrum steht die Neugierde, der philosophische Forscherdrang

................................................... von thomas stöckli Nichts Geringeres als die christliche Erlösungslehre hat Urs Boller zum Thema seiner letzten Predigt vom 9. Oktober in der reformierten Kirche Affoltern gemacht. Im Fokus dabei das Kreuz. Das Markenzeichen der Christenheit. Es ist einerseits Sinnbild von Unrecht und Gewalt und andererseits tiefster und eigentlicher Grund der christlichen Hoffnung. «Ich mache das, was mir zuvorderst liegt. Ich konnte noch nie Dinge predigen, an die ich nicht glaube», so Urs Boller. Die Christenheit müsse wegkommen von der sündenlastigen Übertragung alttestamentlicher Opfervorstellungen auf Jesus, forderte Boller in seiner Abschiedspredigt. Viel mehr kann er der österlichen Kreuzesdeutung ab-

Urs Boller, reformierter Affoltemer Pfarrer im Ruhestand. (Bild zvg.) gewinnen, welche die Hoffnung betont. Als positives Beispiel nennt er, der passionierte Irland-Reisende, die typischen Steinkreuze der Grünen In-

sel: Bis zu 10 Meter hoch und rundherum bebildert, stellen sie den hoffnungsvollen Aspekt der Kreuzesbotschaft im Vordergrund. Auf der West-

Die Auseinandersetzung mit theologischen Themen schwingt auch in seiner Suche nach der Herkunft von Begriffen mit. Im Zentrum steht hier allerdings die Neugierde, der philosophische Forscherdrang. Was ist Charakter, was Temperament? Worin liegt der Unterschied zwischen Angst und Furcht? Die Wörter, denen er nachgeht, fallen ihm spontan zu: «Ich rede mit jemandem und frage mich plötzlich, woher kommt das? Das wird fast zur Sucht.» In seinem Handy hält er die Wörter dann jeweils sofort fest. «Zwei Stunden später würde ich es sonst nicht mehr wissen.» Geläufige Wörter können einem bei näherer Betrachtung plötzlich fremd und geheimnisvoll erscheinen. Einige haben ihre ursprüngliche Bedeutung verloren, haben sich weiterentwickelt, bedeuten heute zuweilen gar das Gegenteil. Wer hätte gedacht, dass der Ausdruck «Ernsthaftigkeit» wortverwandt ist mit «Kampfbereitschaft» und «Spass» mit «expandieren» zu tun hat …?

Lea, 6. Dezember

Emma, 7. Dezember.

herkömmliches

Advent Das Wort Advent ist sprachverwandt mit dem mittelhochdeutschen Ausdruck avventiure, aus dem in der heutigen Umgangssprache das Wort Abenteuer geworden ist. Der Advent ist ein Abenteuer mit ungewissem Ausgang. Dem Zacharias verschlägt es buchstäblich die Sprache, als er vernimmt, dass seine Frau in ihren alten Tagen ein Kind bekommen soll. Und er bleibt stumm bis die Schwangerschaft ausgetragen ist. Nicht weniger dramatisch Josef, der die Welt nicht mehr versteht, als er vernimmt, dass seine Braut ohne sein Dazutun schwanger geworden ist. Und auch Maria kann sich ganz und gar nicht vorstellen, wie

wetter

Weihnacht und auf welche Weise Gott in ihrem Leben Gestalt annehmen soll. Die biblischen Vorweihnachtsgeschichten erzählen von Menschen, die hellhörig geworden sind für den Anruf Gottes. Und alle Beteiligten müssen einen langen Weg durch innere und äussere Dunkelheiten zurücklegen, bevor ihnen in der unscheinbaren Geburt Jesu ein Licht aufgeht. Das mittelhochdeutsche avventiure trifft den ursprünglichen Sinn des Advents als Zeit des Aufbruchs und der Erwartung besser als das lateinische adventus, das wörtlich übersetzt Ankunft – eigentlich bereits Weihnachten – bedeutet. (ubo)

Zahlreiche Volksbräuche rund um die winterliche Sonnenwende widerspiegeln die unausrottbare Sehnsucht nach Licht und die urmenschliche Angst, von der Dunkelheit verschluckt zu werden. Dementsprechend gehen der geweihten oder heiligen Nacht die sogenannten rauhen Nächte voraus, in denen böse Geister und schlimme Ahnungen ihr Unwesen treiben, bevor sich in der Nacht vom 24. auf den 25. Dezember das Blatt wendet, obwohl nach wie vor alles im Dunkeln liegt. Gleich wie sich die Sonne nicht unterkriegen lässt und immer wieder einem neuen Frühling entgegen-

geht, ist auch die Hoffnung nicht kleinzukriegen. In diesem Sinne verlegten die frühen Christen den Geburtstag Jesu, den sie als definitiven Lichtblick verstanden, auf den Festtag «Sol invictus», den die alten Römer als Tag der unbesiegten Sonne feierten. In gläubiger Nüchternheit und ohne Glanz und Gloria könnte man daher sagen: Weihnachten ist die Kunst, in der Dunkelheit zu leben, ohne abgelöscht zu sein; die eigene Begrenztheit anzunehmen, ohne eng oder mutlos zu werden; und die eigene Kraft zu nutzen, ohne Macht auszuüben. (ubo)

Dario, 7. Dezember.

Timo, 7. Dezember. (Bilder Irene Magnin)

volg-rezept

Sauerbraten mit Wirz Zutaten für 6–8 Personen

bauernregel «Um die Zeit von Adelheid, da macht sich gern der Winter breit.»

1,5 kg Rindsbraten Salz, Pfeffer aus der Mühle 2 EL Bratbutter 2 EL Mehl 1 TL Zucker 10 Dörrpflaumen entsteint Beize: 6 Wacholderbeeren ½ TL Pfefferkörner 2 Zwiebeln 2 Lorbeerblätter 2 Gewürznelken 2 Rüebli 1 Sellerie 1 Lauch 7 dl Rotwein 2 dl Rotweinessig ½ Zimtstange Wirz: 80 g Speckwürfeli 1 TL Bratbutter 1 Zwiebel gehackt 1 kg Wirz fein geschnitten

1 TL 2 dl ½ dl

Kümmel Gemüsebouillon Rahm

Zubereitung Für die Beize Wacholder und Pfeffer mit Messer zerquetschen. Zwiebeln mit Lorbeerblättern und Nelken bestecken. Gemüse in Stücke schneiden. Vorbereitete Zutaten mit den restlichen aufkochen. Auskühlen lassen. Fleisch in Porzellangefäss mit Beize übergiessen. Es muss vollständig bedeckt sein, evtl. mit Teller beschweren. Zugedeckt 5 Tage kühl stellen, Fleisch täglich wenden. Fleisch und Gemüse herausnehmen, mit Haushaltpapier trockentupfen. Beize aufkochen, sieben. Fleisch in heisser Bratbutter rundum anbraten, Gemüse dazugeben, kurz mitbraten. Alles herausnehmen. Mehl und Zucker schokoladebraun rösten, mit Beize ablöschen. Aufkochen. Fleisch und Gemüse wieder dazugeben, ca. 2½ Std. schmoren.

Inzwischen für den Wirz Speckwürfeli in heisser Bratbutter glasig braten. Zwiebel, Wirz und Kümmel beigeben, dünsten. Mit Bouillon ablöschen. Zugedeckt ca. 60 Min. garen. Rahm vor dem Servieren beigeben. Fleisch herausnehmen, in Alufolie verpackt 5 Minuten ruhen lassen. Sauce absieben, Dörrpflaumen kleinschneiden, in Sauce aufkochen. Fleisch tranchieren, mit Sauce servieren. Dazu passen Kartoffeln, Kartoffelstock oder Knöpfli. Zubereitung: 3½ Stunden und 5 Tage einlegen.


Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

TARALLUCCE Neapoletanische Musik

Tagesfahrten/Theater 2017

Sonntag, 18. Dez., 19.00 Uhr

Neujahrsfahrt – Gipf Oberfrick Fr. 78.– Fahrt mit Mittagessen und Musik Sonntag, 1. Januar 2017

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

Winterlicher Schwarzwald Fr. 42.– Donnerstag, 2. Februar 2017 Theater Arth – Der Bettelstudent Fahrt und Eintritt Fr. 105.– anschliessend Abendessen Sonntag, 22. Januar 2017

Ferienreisen 2017 Salzkammergut – DZ/HP Fr. 810.– Narzissenfest Bad Aussee 24. bis 29. Mai 2017 Altmühltal/Donaudurchbruch Bayern DZ/HP Fr. 720.– 3. bis 7. Juli 2017 Südtirol DZ/HP Fr. 955.– 17. bis 23. September 2017 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 595.– inkl. Konzert Hansi Hinterseer und Saso Avsenik 12. bis 15. Dezember 2017

www.aemtler-car.ch

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100 2016  

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