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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 475 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 98 I 166. Jahrgang I Dienstag, 11. Dezember 2012

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Trickdiebe

«Wohnen und leben für Ältere in Stallikon» – ein Aufruf. > Seite 3

Drei Festnahmen durch die Kantonspolizei Zürich in Affoltern. > Seite 5

Arbeitslosigkeit: Leichte Zunahme im Säuliamt

Solarkraftwerk über der A4: Zweites Pilotprojekt im Säuliamt?

Im Bezirk Affoltern ist die Arbeitslosigkeit weniger stark gestiegen als auf Kantonsebene. Die Quote verharrt bei 2,2 Prozent. Gemäss Angaben des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) setzte sich der Trend zu steigender Arbeitslosigkeit über fast alle Branchen und Berufe fort. Die grösste Zunahme erfolgte aus saisonalen Gründen im Baugewerbe. «Die Zunahme in gewissen Dienstleistungsbranchen, unter anderem im Finanzsektor, fällt aber ebenfalls ins Gewicht und widerspiegelt die gegenwärtig eingetrübte Konjunkturlage», schreibt das AWA. Während auf Kantonsebene die Arbeitslosenquote im November im Vergleich zum Vormonat um 0,1 Prozentpunkte auf 3,1 Prozent stieg, verharrt sie im Bezirk Affoltern bei 2,2 Prozent. Per Ende November wurden in der Region 641 Personen (+15) ohne Arbeit gezählt. Unter den Bezirken ist die Arbeitslosigkeit nur in Andelfingen tiefer; sie liegt dort bei 1,5 Prozent. Die höchste Quote weist der Bezirk Dietikon auf (4,2%), gefolgt von der Stadt Zürich (3,6%). (-ter.)

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Alte Geschichten Neuauflage von Willy Hug nach sechsjährigem Unterbruch. > Seite 8

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Schneemassen ... ... bringen Regiebetriebe ans Limit, bereiten aber auch viel Freude. > Seite 9

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Präsidentenwechsel In der SP des Bezirks wird Moritz Spillmann von Roger Schmutz abgelöst. > Seite 9

Die Standortförderung nimmt auf Anraten des Astra mit einem Konsortium Kontakt auf Im Wallis wird ein Pilotprojekt für die Überdachung von Autobahnen mit Solarmodulen angestrebt. Inzwischen hat das dort tätige Konsortium Servipier AG auch die Situation im Knonauer Amt studiert und Berechnungen angestellt, die Potenzial offenbaren: Könnte die A4 auf einer Länge von 10 km mit einem Fotovoltaikdach versehen werden, würde Strom für gut 90 Prozent der Ämtler Haushalte produziert – zu sehr vernünftigen Preisen übrigens. Das Bundesamt für Strassen (Astra) hat derzeit den Auftrag zur Unterstützung eines ersten Pilotprojekts im Wallis, das vom Konsortium Servipier AG umgesetzt wird. Die Ämtler Standortförderung und die Ideengeber warten nun die Freigabe zur Realisierung des Pilotprojekts im Wallis ab. Anschliessend werden sie – auf Anraten des Astra – den Kontakt zum Departement von Bundesrätin Doris Leuthard suchen. ................................................... > Bericht auf Seite 5

Die A4 auf einer Länge von 10 km mit Solarmodulen und Strom für gut 90 Prozent der Ämtler Haushalte produzieren? – so könnte eine mögliche Anlage im Bereich von Dachlissen-Mettmenstetten aussehen. (Visualisierung zvg.)

Ein Weltmeister, eine Olympiateilnehmerin und ein stimmungsvoller Chlausmärt

anzeigen

15. Säuliämtler Chlauslauf und zahlreiche Stände in Affoltern

Solo im Ziel: Tagessieger Raffael Huber. (Bild Werner Schneiter) Ein Weltmeister und eine Olympiateilnehmerin prägten den 15. Säuliämtler Chlauslauf in Affoltern: Bei den Damen setzte sich Emma Pooley souverän durch. Die in Hausen wohnhafte Engländerin kam mit der Referenz eines 6. Ranges im Einzelzeitfahren von London nach Affoltern. Ebenso überlegener Tagessieger wurde der Hedinger Raffael Huber, der OL-Studentenweltmeister. Er bilde-

Chlausmärt: Die festlich dekorierten Stände stiessen auf reges Interesse. (Bild Thomas Stöckli)

te in der ersten Rennphase zusammen mit Triathlet Patrick Rhyner das Spitzenduo, setzte sich dann aber ab.

492 im Ziel Trotz nicht gerade lauffreundlichen Temperaturen war die Stimmung beim 15. Chlauslauf gut. Allerdings musste die LV Albis, Organisatorin, einen Teilnehmerrückgang in Kauf neh-

men. 492 Läuferinnen und Läufer kamen als Finisher ins Ziel. Gute Laune herrschte auch am Chlausmärt. Insbesondere am frühen Nachmittag trotzten in der abgesperrten Affoltemer Begegnungszone viele den frostigen Temperaturen. Dem Aufruf der Organisatoren, die Stände festlich zu dekorieren, leisteten dieses Jahr besonders viele Marktfahrer folge. «Der Markt war noch nie so

schön!», so OK-Chefin Susanne Crimi begeistert. Besonders stimmungsvoll wird es jeweils, wenn die Dämmerung einsetzt, und die Standbeleuchtungen zum Zuge kommen. Allerdings harrten die meisten Marktbesucher nicht so lange aus. Trotz Grilladen, Glühwein und Heizpilzen schien die Kälte ihren Tribut zu fordern ... (tst./-ter.) ................................................... > Berichte auf den Seiten 7 und 19

200 50 9 771661 391004


Einladung an die Stimmberechtigten der Gemeinde Hedingen zur

Gemeindeversammlung vom Donnerstag, 13. Dezember 2012, 19.45 Uhr, im Schachensaal Geschäfte A. Reformierte Kirchgemeinde (Beginn 19.45 Uhr) 1) Voranschlag und Steuerfuss 2013. Festsetzung B. Politische Gemeinde (Beginn 20.15 Uhr) 1) Sanierung landwirtschaftliche Strassen. Bauabrechnung 2) Ersatzbau Trottenscheune. Vorberatung zuhanden der Urnenabstimmung 3) Renovation Liegenschaft Schachenstrasse 7. Vorberatung zuhanden der Urnenabstimmung 4) Kanalisation Mühlerain. Bewilligung Zusatzkredit 5) Spitex-Verein. Neuer jährlich wiederkehrender Kredit 6) Voranschlag und Steuerfuss 2013. Festsetzung C. Apéro Hinweise Die Akten und das Stimmregister können im Gemeindehaus Hedingen, Zürcherstrasse 27, während den üblichen Öffnungszeiten oder im Internet unter www.hedingen.ch/Gemeindeversammlung eingesehen werden. Die Broschüren mit dem beleuchtenden Bericht wurden den Stimmberechtigten bereits zugestellt. Bezüglich Stimmberechtigung wird auf die Bestimmungen des Gesetzes über die Politischen Rechte vom 1. September 2003 verwiesen.

Das schönste Denkmal, das ein Mensch bekommen kann, steht in den Herzen der Mitmenschen.

Sekundarschulgemeinde Hausen am Albis, Kappel am Albis, Rifferswil

(Albert Schweitzer)

TODESANZEIGE UND DANKSAGUNG

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2012

In Liebe und grosser Dankbarkeit haben wir von unserem lieben Mami und Grossmami Abschied genommen.

1. Genehmigung des Voranschlages 2013 und Festsetzung des Steuerfusses auf 22 %

Gertrud (Trudy) Schwald-Moser

Rechtsmittelbelehrung:

30. Januar 1923 – 29. November 2012

Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte) – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz) – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gem. § 151 Gemeindegesetz). Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle der drei Kreisgemeinden zur Einsicht auf. Sekundarschulpflege Hausen am Albis

Gemeindeversammlungen vom 5. Dezember 2012

Beschlüsse:

Hedingen, 11. Dezember 2012

Politische Gemeinde

Reformierte Kirchenpflege Hedingen Gemeinderat Hedingen

1. Für die Vorhaben Erweiterungsbau Schule Rifferswil und Sanierung und Umbau der bestehenden Schulliegenschaften wurde ein Wettbewerbskredit von Fr. 225 000.– bewilligt. 2. Der Voranschlag 2013 (Steuerfuss 85 %) wurde genehmigt.

Nach einem reich erfüllten Leben durfte Mami im 90. Altersjahr im Tertianum Zürich-Enge ruhig einschlafen. Wir sind sehr traurig, aber dankbar für alles, was sie uns gegeben hat. Die Beisetzung hat auf Wunsch von Mami am Freitag, 7. Dezember 2012, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Wettswil am Albis stattgefunden. Mami durfte zu ihrem geliebten Ehegatten zurückkehren. Wir danken allen ganz herzlich, die Trudy in Freundschaft verbunden waren. Unser spezieller Dank gilt Herrn Pfarrer Dr. Niklaus Peter für seine Begleitung und die tröstenden Worte anlässlich der Beisetzung. Ebenfalls danken wir Herrn Prof. Dr. med. Hermann Henke für die kompetente und herzliche Betreuung von Trudy sowie dem Pflegepersonal des Tertianum Zürich-Enge für die einfühlsame Pflege und Begleitung. Wettswil am Albis, 8. Dezember 2012 In stiller Trauer Hans-Peter und Corina Schwald-Schaetzle mit Alain, Eric und Carole Barbara und Claude Zwicky-Schwald mit Cédric und Céline Sybil und Ruedi Wiedmer-Rohner Verwandte und Freunde Anstelle von Blumen sind Spenden zugunsten der Stiftung für blinde und sehbehinderte Kinder und Jugendliche, CH-3052 Zollikofen, auf das Postkonto 30-974-3, gerne willkommen. Traueradresse: H.-P. Schwald, Junggrütstrasse 33, 8907 Wettswil a. A.

Evang.-ref. Kirchgemeinde

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2012 1. Genehmigung Einführung der Schulsozialarbeit (SSA) an der Primarschule Stallikon 2. Genehmigung Voranschlag 2013 der Politischen Gemeinde und Festsetzung des Steuerfusses auf 71 %. Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab heutiger Publikation im Gemeindehaus (Schalter EG) zur Einsicht auf. Rechtsmittel 1. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, von der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern am Albis einzureichen (§ 54 Gemeindegesetz, LS 131.1). 2. Die Beschlüsse der Gemeindeversammlung können von den Gemeindebehörden, von Stimmberechtigten und von denjenigen Personen, die gemäss § 21 des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG, LS 175.2) berechtigt sind, innert 30 Tagen, ab Publikation, durch Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern am Albis angefochten werden (§ 151 Gemeindegesetz, LS 131.1). 3. Im Zusammenhang mit dieser Gemeindeversammlung kann die Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung mit Rekurs in Stimmrechtssachen gemäss dem Gesetz über die politischen Rechte (GPR, LS 161) spätestens innert 5 Tagen, ab dieser Publikation, beim Bezirksrat Affoltern am Albis, geltend gemacht werden (§ 151a Gemeindegesetz, LS 131.1). Stallikon, 11. Dezember 2012 Gemeinderat Stallikon

Der Voranschlag 2013 (Steuerfuss 14 %) wurde genehmigt.

Überall sind Spuren deines Lebens . . . Gedanken, Bilder, Augenblicke und Gefühle. Sie werden uns immer an dich erinnern.

Rechtsmittelbelehrung

Rita Huber-Frey

Die Protokolle liegen in der Gemeindeverwaltung Rifferswil zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Rekursform innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Bezirksgebäude, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern (Adr. siehe oben) erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Verfahrenskosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Rekurs- oder Beschwerdeschriften müssen einen Antrag mit Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist – soweit möglich – beizulegen. Rifferswil, 11. Dezember 2012 Gemeinderat Rifferswil Evang.-ref. Kirchenpflege Rifferswil

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Einen geliebten Menschen zu verlieren ist unendlich schwer. Doch es ist tröstend zu wissen, wie viel Liebe, Freundschaft, Achtung und Wertschätzung ihr entgegengebracht wurde. Herzlichen Dank allen, die sich mit uns verbunden fühlten, die mit uns Abschied nahmen und ihre Anteilnahme zum Ausdruck brachten. Tief bewegt hat uns die grosse Zahl der Mittrauernden an der Abschiedsfeier. Sie gaben uns die Gewissheit in unserer Trauer nicht allein zu sein. Wir sind dankbar für die einfühlsamen Worte von Herrn Pfarrer Walter Hauser. Die vielen persönlichen Karten, die Briefe, Blumen und Spenden waren und sind uns Trost. Besonders herzlich danken wir dem Team der Villa Sonnenberg für die herzliche und liebevolle Pflege in den letzten Tagen. Hedingen, im Dezember 2012

Die Trauerfamilie

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Dezember 2012

Projekt der Vernetzungskommission auf 60 Bäume erweitert

3

Der Winter und seine Folgen

Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maschwanden Seit 2008 bietet die Vernetzungskommission Vereinbarung für ein Baumprojekt in der Gemeinde Maschwanden an. Für den Unterhalt werden pro neu gepflanzten Hochstammbaum in der Landwirtschaftszone jährlich 60 Franken entschädigt, Auszahlung alle drei Jahre. Die Anschaffungskosten werden mit maximal 80 Franken vergütet. Gemäss heutigem Stand bestehen für 34 Bäume entsprechende Vereinbarungen. Es gibt weiterhin für dieses Projekt interessierte Landwirte. Aufgrund dieser Tatsache hat der Gemeinderat das bestehende Baumprojekt der Vernetzungskommission von maximal 40 auf maximal 60 Bäume erweitert.

Zustimmung zum neuen Anschlussvertrag der BVK Im Rahmen der Sanierung der Versicherungskasse für das Staatspersonal beschloss der Kantonsrat am 2. April 2012 auf Antrag des Regierungsrats vom 9. November 2011 die Bewilligung eines Objektkredits als Einmaleinlage zur Sanierung der Versicherungskasse für das Staatspersonal im Umfang von 2 Milliarden Franken (Teil A), die Behandlung der Einmaleinlage und der Arbeitgeberbeiträge zur Sanierung der Versicherungskasse für das Staatspersonal beim mittelfristigen Finanzausgleich (Teil B) sowie die Genehmigung der Änderung der Statuten der Versicherungskasse für das Staatspersonal (Teil C). Daraufhin stellte die BVK den Arbeitgeber das Vorsorgereglement Version 2013 mit den revidierten Statuten und mit den beschlossenen Sanierungsmassnahmen zur Gesundung der Kasse zu. Sie werden am 1. Januar 2013 in Kraft treten. Den Arbeitgebern stehen folgende Möglichkeiten offen: – Unterzeichnung des neuen Anschlussvertrages bis 30. November 2012 – Ausserordentliche Kündigung des bestehenden Anschlussvertrages bis 30. November 2012 – Keine Unterzeichnung des neuen

Anschlussvertrages bis 30. November 2012, keine Kündigung des bestehenden Anschlussvertrages durch den Arbeitgeber per 31. Dezember 2012 (kein Anteil an der Einmaleinlage des Kantons). – Die Gemeinde Maschwanden ist mit fünf Arbeitnehmern ein Kleinstarbeitgeber. In fünf Jahren besteht die Möglichkeit, die BVK zu verlassen, ohne sich an deren Sanierung (Ausfinanzierung) weiter beteiligen zu müssen. Beim Deckungsgrad von 86 % (per Ende August 2012) hätte die Gemeinde Maschwanden eine Unterdeckung von gut 40 000 Franken auszufinanzieren. Der Sanierungsbeitrag bei einem Verbleib (also Verzicht auf eine Kündigung) beträgt rund 10 000 Franken pro Jahr. Dieser Betrag reduziert sich um einen Drittel, sobald der Deckungsgrad über 90% steigt. Unter der Annahme, dass der Deckungsgrad die nächsten fünf Jahre konstant unter 90% liegt, kostet der Verbleib bei der BVK die Gemeinde in diesen fünf Jahren total rund 30 000 Franken. Der Gemeinderat hat den Verbleib bei der BVK und auch den vorgelegten Anschlussvertrag genehmigt. Ausserdem hat der Gemeinderat dem Verbleib des Dienstleistungscenters Amt (Dileca) bei der BVK ebenfalls zugestimmt.

Genehmigung des Voranschlages 2013 der Feuerwehr Die laufende Rechnung zeigt einen Aufwand von 561 500 Franken und einen Ertrag von 30 200 Franken, sodass ein zu deckender Aufwandüberschuss von 531 300 Franken verbleibt, welcher durch die Betriebsbeiträge der Verbandsgemeinden zu decken ist. Investitionen sind keine vorgesehen. Für die Gemeinde Maschwanden ergibt sich ein provisorischer Anteil von 9,8%. Der Anteil an der Laufenden Rechnung beträgt 52 100 Franken.

E-Government: Zusammenarbeit zwischen Gemeinden und Kanton Mit der Vereinbarung wird der Wille

zur langfristigen Zusammenarbeit zwischen dem Kanton und den Gemeinden im Bereich E-Government ausgedrückt. Zentraler Bestandteil der Vereinbarung ist eine Zusammenarbeitsorganisation. Durch eine engere und geregelte Zusammenarbeit können Potenzial und Nutzen von E-Government besser ausgeschöpft und Infrastrukturen gemeinsam auf- und ausgebaut werden. Die Vereinbarung möchte einen besseren Wissens- und Datenaustausch zwischen den Verwaltungen ermöglichen. Die verschiedenen Systeme der Gemeinden und des Kantons sollen künftig miteinander kommunizieren können. Die Geschäftsstelle der Zusammenarbeitsorganisation wird vom Kanton finanziert. Die Kosten für die Planung und Umsetzung von Pflichtprojekten werden vom Kanton getragen. Die Gemeinden finanzieren Schnittstellen und Anpassungen bei ihren eigenen Systemen. Die Finanzierung von weiteren ZusammenarbeitsProjekten erfolgt projektspezifisch. Der Gemeinderat hat der vorliegenden Vereinbarung zur Zusammenarbeit zwischen Kanton und Gemeinden im Bereich E-Government zugestimmt.

Gefahrenkartierung Naturgefahren Mit Schreiben vom 6. September 2012 unterbreitet das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) die Gefahrenkartierung Naturgefahren Maschwanden zur Stellungnahme bis spätestens 30. November 2012. Der Gemeinderat hat die Möglichkeit einer Stellungnahme genutzt und den Kanton respektive die kantonalen Ämter aufgefordert, dem Hochwasserschutz für die kantonalen Gewässer vollumfänglich nachzukommen. Maschwanden wartet nun auf eine entsprechende Stellungnahme des Kantons betreffend das weitere Vorgehen für den Hochwasserschutz Maschwanden betreffend Lorze und Reuss und für den Hochwasserschutz der Gemeinden Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden betreffend Haselbach.

Am Samstag war Schnee schaufeln angesagt – auch in Affoltern. (Bild -ter.)

wir gratulieren

Zum 85. Geburtstag Im Haus zum Seewadel in Affoltern darf Klara Weiss-Wäckerli morgen Mittwoch, 12. Dezember, ihren 85. Geburtstag feiern. Zum Ehrentag entbieten wir die herzlichsten Glückwünsche. Alles Gute!

Zum 80. Geburtstag Helene Schmitt-Noflaner, wohnhaft in Affoltern, kann heute Dienstag, 11.

«Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon» Die Bevölkerung ist zur aktiven Teilnahme an der Projektentwicklung aufgerufen Eine Projektgruppe unter der Leitung von Monika Rohr, Sozialvorsteherin und Gemeinderätin, befasst sich mit dem Thema «Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon». Bis Ende 2013 soll die Projektgruppe zuhanden des Gemeinderates ein Konzept und eine Empfehlung für die Umsetzung des Projektes abgeben. Die Bevölkerung ist aufgerufen, sich zu beteiligen. Eine vom Gemeinderat eingesetzte Projektgruppe bearbeitet unter der Leitung der Sozialvorsteherin Monika Rohr verschiedene Fragen zum weit gefassten Thema «Wohnen und Leben für Ältere in Stallikon». Die achtköpfige Projektgruppe setzt sich aus Vertre-

terinnen und Vertretern von ortsansässigen Parteien und Interessengruppen zusammen. Sie wird fachlich unterstützt durch die Vitalba Unternehmensentwicklung, Zürich. Das detaillierte Entwicklungskonzept und der Antrag für die Umsetzung des Projektes sollen bis Ende 2013 zuhanden des Gemeinderates eingereicht werden. «Das Wohnen gehört neben der Familie zu den wichtigsten Lebensinhalten älterer Personen. Die Wohnsituation hat zentrale Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden und auf ihre gesellschaftliche Position», meint der bekannte Soziologe, Prof. Dr. François Höpflinger. Dazu kommen die wachsenden und neuen Bedürfnisse sowie Herausforderungen, die den Gemeinden durch die stark wachsende Anzahl älterer und betagter Menschen entste-

Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 475 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

hen. So auch in Stallikon. Das mittelfristige Ziel des Gemeinderates ist deshalb, Angebote und Einrichtungen für älter werdende und ältere Einwohnerinnen und Einwohner, bereitzustellen und das Wohnen und Leben in Stallikon bis ins hohe Alter sicherzustellen. Bei der Entwicklung des Projektes soll die Bevölkerung von Stallikon von Anfang an aktiv einbezogen werden. Aus diesem Grund organisiert die Projektgruppe in einem ersten Schritt drei Gesprächsrunden. In ungezwungenem Rahmen sollen die Bedürfnisse und Wünsche erfasst, Anregungen und Visionen, wie die Bevölkerung die verschiedenen Aspekte des Alters und Älterwerdens wahrnimmt, entgegengenommen und ausgewertet werden. Es sollen Antworten auf Fragen wie

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701

«Was beschäftigt mich, wenn ich ans Älterwerden denke?» oder «Wie sieht dann meine Wohnsituation aus?» gefunden werden. Gesucht werden Bewohnerinnen und Bewohner der Altersgruppe 50- bis 80-Jährige, die in einer der drei Gesprächsrunden (von jeweils 12 bis 15 Personen) mitwirken und so einen Beitrag zum Gelingen leisten wollen. Die drei Gesprächsrunden finden wie folgt statt: Dienstag, 15. Januar 2013, 19 bis 21 Uhr. Mittwoch, 16. Januar 2013, 15 bis 17 Uhr. Donnerstag, 17. Januar 2013, 19 bis 21 Uhr. Ort: Restaurant Schwarzer Hecht, Stallikon. Die Gespräche werden durch die Sozialvorsteherin und Mitglieder der Projektgruppe moderiert. Anmeldung und Rückfragen bitte an: Peter B. Müller, Sozial- und Gesundheitssekretär, Gemeindeverwaltung Stallikon, Telefon 044 701 92 14, E-Mail: sozialamt@stallikon.ch.

Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, CEO: Christoph Bauer www.azmedien.ch

Dezember, ihren 80. Geburtstag feiern. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich und wünschen einen schönen Festtag.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern feiert auch Meta StrebelGrosjean den 80. Geburtstag, und zwar morgen Mittwoch, 12. Dezember. Auch ihr schicken wir die herzlichsten Glückwünsche und wünschen ein schönes Geburtstagsfest.

Mündlich reicht Die Gemeindeversammlung Mettmenstetten hat vor acht Tagen eine neue Parkraumverordnung angenommen (im «Anzeiger» vom 7. Dezember). Allerdings wurde nicht, wie im Bericht fälschlicherweise erwähnt, nur ein Änderungsantrag angenommen, sondern deren zwei. «Wer neu gebührenpflichtig wird, hat dies der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten innert 30 Tagen schriftlich und unaufgefordert zu melden», hiess es in Artikel 12 der vorgelegten Verordnung. Eine Mehrheit sprach sich dann an der Gemeindeversammlung dafür aus, das «schriftlich» zu streichen. So heisst es nun: «Wer neu gebührenpflichtig wird, hat dies der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten innert 30 Tagen unaufgefordert zu melden.» Wir bitten um Entschuldigung. Weiter habe er zur geplanten Sanierung Turnhalle Gramatt die Sanierungswürdigkeit infrage gestellt, so Louis Hafner, Präsident SVP Mettmenstetten. (tst.)

Namhafte Beteiligungen nach Art. 322 Abs. 2 StGB: AZ Anzeiger AG, AZ Fachverlage AG, AZ Management Services AG, AZ Regionalfernsehen AG, AZ TV Productions AG, AZ Verlagsservice AG, AZ Vertriebs AG, AZ Zeitungen AG, Belcom AG Dietschi AG, Media Factory AG, Mittelland Zeitungsdruck AG, Vogt-Schild Druck AG, Vogt-Schild Vertriebs GmbH, Weiss Medien AG


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Dienstag, 11. Dezember 2012

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A4-KW: Das Solarkraftwerk über der Autobahn ist ein kleiner Schritt weiter Im Wallis wird ein Pilotprojekt angestrebt – gibt es im Knonauer Amt ein zweites? Als am 28. September 2011 Bundesrat Johann Schneider-Ammann bei seinem Besuch im Knonauer Amt ein visionäres Projekt-Dokument für eine Solarstromanlage über der Autobahn durch das Knonauer Amt übergeben wurde, wussten die Ideengeber noch nicht, dass bereits seit einigen Monaten ein Konsortium mit dem Bundesamt für Strassen (Astra) Gespräche für die Überdachung von Autobahnen mit Solarmodulen führte. Angestrebt wird ein Pilotprojekt von 1 km im Wallis, das demnächst realisiert werden dürfte. Die Standortförderung hat auf Hinweis des Astra mit dem Konsortium Kontakt aufgenommen, hat dieses doch die Anlage aufgrund des enormen Entwicklungsaufwands urheberrechtlich schützen lassen.

Grosses Potenzial an erneuerbarer Stromenergie Das Konsortium um die Servipier AG hat inzwischen die Situation im Knonauer Amt studiert und Berechnungen angestellt, um zu sehen, ob ein solches Projekt eine Verwirklichungschance in Bezug auf den Bau, die Kosten und den Energie-Ertrag hat. Die Ideengeber des A4-KWs haben inzwischen diese Berechnungen und Daten aufbereitet und sind zum Schluss gekommen, dass hier ein riesiges Potenzial an erneuerbarer Stromenergie zu sehr vernünftigen Energiepreisen vorliegt. Die Ingenieure und Fachleute der Ämtler Ideengeber haben die Daten ihrerseits hinterfragt und kamen zu einem vorsichtigeren Ergebnis. Aber auch nach diesem zeigt sich, dass

1 Kilometer Solardach Strom für über 1600 Haushalte produzieren würde und das für etwas unter 20 Rappen pro Kilowattstunde. Gegenüber dem heutigen Hochtarif der EKZ entspräche dies Mehrkosten von ca. 20 Franken pro Monat. Die Berechnungen schliessen die Amortisation der Investitionskosten, deren Verzinsung zu 2% sowie die laufenden Kosten mit ein. Wenn das Konsortium mit seinen Berechnungen richtig liegt, sähe das Ergebnis noch günstiger aus.

2. Pilotprojekt im Flachland sinnvoll Das Bundesamt für Strassen (Astra) wies darauf hin, dass es zurzeit nur den Auftrag zur Unterstützung für die Umsetzung eines ersten Pilotprojekts im Wallis, umgesetzt durch das besagte Konsortium, hat. Deshalb auch der Hinweis, mit dem Konsortium den Kontakt zu suchen. Die Standortförderung und die Ämtler Ideengeber warten nun die Freigabe zur Realisierung des Pilotprojekts im Wallis ab, um anschliessend mit dem Departement Leuthard den Kontakt zu suchen. Sie sehen es als durchaus sinnvoll an, wenn ein zweites Pilotprojekt im Flachland, wo die Sonnenausbeute und die Umwelteinflüsse anders sind als im Wallis, in die Tat umgesetzt würde. Und da eignet sich das Säuliamt mit seinem ausgeprägten Geist für visionäre, zukunftsträchtige Projekte ganz besonders. Die Ämtler haben immer wieder bewiesen, dass sie bereit sind, solche Aufgaben gemeinschaftlich anzugehen – und sogar ein persönliches (finanzielles) Risiko auf

Das Modellbild zeigt die Systematik. (Visualisierung Konsortium Servipier AG/Interbau GmbH) sich zu nehmen. Gemeinsam die Zukunft gestalten, Eigeninitiative ergreifen und nicht immer nur «vom Staat» zu fordern, das hat die Ämtler schon in der Vergangenheit ausgezeichnet.

Visionär, aber ... Man stelle sich vor: sollten tatsächlich dereinst 10 Kilometer der A4 im Knonauer Amt mit einem Fotovoltatikdach gedeckt werden können, wie dies die Ideengruppe berechnet hat, dann würde Strom für gut 90% der Ämtler Haushalte produziert. Dazu

Mutmassliche Trickdiebe festgenommen

aber sie zeigt das enorme Potenzial auf, welches in einem solchen Projekt steckt. Und – da der Region genügend erneuerbare Energien für die Wärmeerzeugung zur Verfügung stehen, wäre sie unabhängig von nicht erneuerbaren Energiearten, zumindest wenn man den Verkehr ausklammert. Es lohnt sich also, das Projekt «A4-KW» weiter zu verfolgen – besonnen aber mit dem nötigen Druck, den es immer braucht in der Schweiz, wenn ein Projekt etwas visionär daher kommt. Wer könnte das besser, als die Menschen im Knonauer Amt?

Klappern und Schnattern in der Kälte Die «chline Spräggele» in Ottenbach

Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Donnerstag in Affoltern drei mutmassliche Trickdiebe festgenommen und mehrere hundert Franken Bargeld sichergestellt. Die drei jungen Männer hielten sich während einiger Zeit in einer Bar auf und konsumierten Alkohol. Mit einem Vorwand lenkten zwei von ihnen den Betreiber des Lokals ab und brachten ihn dazu den Tresen zu verlassen. Aus dem Serviceportemonnaie, welches dort hinterlegt war, entwendeten die mutmasslichen Trickdiebe mehrere hundert Franken Bargeld. Wenig später verabschiedete sich das Trio vom nichts ahnenden Wirt, der unmittelbar danach den Diebstahl bemerkte und die Kantonspolizei Zürich alarmierte. Aufgrund der guten Signalemente, der Mithilfe eines Zeugen und polizeilicher Ermittlungen konnten die mutmasslichen Täter rund eineinhalb Stunden später in Obfelden verhaftet werden. Das Diebesgut trugen sie bei sich. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 16-jährigen Schweizer, einen 17-Jährigen aus Bosnien und Herzegowina und einen 21-jährigen Kosovaren. Die beiden älteren Täter haben bereits eine Vielzahl polizeilicher Vorakten erwirkt; sie zeigten sich anlässlich der polizeilichen Befragung geständig. Der Schweizer ist nicht geständig, er wurde der zuständigen Jugendstaatsanwaltschaft zugeführt, die beiden geständigen Mittäter auf freien Fuss gesetzt.

kommt dann noch die Stromproduktion aus weiteren Anlagen für erneuerbare Energie in der Region, die gemäss Potenzialstudie von 2010 rund 50GWh Strom produzieren würden. Damit könnte insgesamt mehr Strom produziert werden, als sämtliche Haushaltungen des Säuliamts verbrauchen. Natürlich benötigen auch die Unternehmen, Betriebe und die öffentliche Infrastruktur Strom. Grob kann man sagen, dass mit diesem Szenario gut die Hälfte des Strombedarfs in der Region gedeckt würde. Dies ist vielleicht eine «Handgelenk mal Pi-Rechnung»,

Wer bei den «Spräggele» in Ottenbach mitmachen will, benötigt eine «Spräggele-Maske» und die nötige Verkleidung. Das richtige Klappern will ebenfalls gelernt sein. In Ottenbach basteln darum die jungen Mädchen und Burschen ihre «Spräggele» nicht nur selber. Sie ziehen auch eine Woche vor den Erwachsenen als «Kleine Spräggele» um die Häuser. Sie lärmen und

schnattern an den Haustüren und auf den Strassen und auch Süssigkeiten werden gerne angenommen. Das Treiben der «Kleinen Spräggele» in Ottenbach könnten Uneingeweihte gar mit dem bei uns neumodischen Brauch von Halloween verwechseln. (mm)

Spontane Bescherung in Affoltern: Samichlaus und Schmutzli von MJAS. (Bild tst.)

Mobile Jugendarbeiter auf Chlaus-Tour Bescherung bei Partner-Organisationen Matias Dabbene, Jugendbeauftragter des Bezirks Affoltern, staunte nicht schlecht, als er am Donnerstagmorgen Besuch bekam. Besuch von Samichlaus und Schmutzli. Gefragt nach einem «Versli», musste er prompt passen. Andere trumpfen derweil mit einem ellenlangen Gedicht auf. Iris «Schmudi» Beyli und Ralph «Chlaus» Baumgartner von der Mobilen Jugendarbeit Region Säuliamt (MJAS) beglückten nicht nur die Jugendberatung und das Jugendsekretariat, sondern auch die Schulhäuser in Obfelden und Ottenbach sowie das «Ennetgraben» in Affoltern, die Gemeindeverwaltungen der drei Gemeinden, die Gemeindepolizei Affoltern –

und dazwischen spontan ganz viele andere. So öffneten Gewerbler ihre Fenster und riefen: «Kommt doch noch zu uns!», eine betagte Frau bedankte sich herzlich für den MJASHandwärmer in Herzform: das sei ihr noch nie passiert in ihrem hohen Alter. Freudig stürmten Kinder auf den Samichlaus zu und auch eine erwachsene Velofahrerin blieb spontan stehen. Keine Frage, das Duo, das mit Säcken voller Köstlichkeiten durch die Dörfer zog, fiel auf. «Wir sind auf grosse Wertschätzung gestossen», zieht Ralph Baumgartner Bilanz. «Schenken macht Freude und so erreichen wir auch Leute, die wir sonst nicht treffen würden», ergänzt Iris Beyli. (tst.)

Sie klappern furchterregend: Ein Gruppe von «Chline Spräggele». (Bild Martin Mullis)


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Dienstag, 11. Dezember 2012

«Der Markt war noch nie so schön» Chlausmärt Affoltern: Die Obere Bahnhofstrasse versprühte am Sonntag einmal mehr Adventszauber Nach der weissen Pracht am Freitag dominierte am Sonntag Samichlaus-Rot. Trotz frostiger Temperaturen herrschte am Markt in der Affoltemer Begegnungszone reges Treiben. Den Besuchern wurde (Kunst-)Handwerk und Unterhaltung geboten, aber auch wärmenden Speis und Trank. ................................................... von thomas stöckli «Der Markt war noch nie so schön», so das begeisterte Fazit von Susanne Crimi, OK-Chefin des Chlausmärts. Dabei waren die Bedingungen diesmal äusserst schwierig. Schliesslich fiel am Freitagabend vor dem Markt-Wochenende nochmals viel Schnee. Mit einem Plan der Stände machten sich der Regiebetrieb und weitere Helfer daran, die Obere Bahnhofstrasse gezielt vom Schnee zu räumen – und wurde schliesslich pünktlich fertig. Insbesondere nach dem Lauf sei viel gelaufen, so Fotograf André Chollet. «Wir hatten immer einige Leute am Stand», hiess es auch bei der Feuerwehr. Besonders viele Besucher mobilisierte Gospelsänger Michael A. Williams ab 15 Uhr. Bei bekannten Liedern wie «We wish you a Marry Christmas» und «Oh happy Day» erhielt er Unterstützung von seinem Publikum,

andere Gospels brachte der stimmgewaltige «Singing Postman» solo zum Besten. Allzu lange mochten die meisten Leute allerdings bei der klirrenden Kälte nicht stehen bleiben – trotz grosser Begeisterung.

Selber machen bei der EVP und beim Nvba Etwas selber machen – das kommt gut an. Das weiss man auch beim Naturund Vogelschutzverein Bezirk Affoltern (Nvba), wo rege Vogel-Futterstände gebastelt wurden. «Wir haben 2500 Stöckchen gelocht – jetzt ist alles weg», verriet die Aeugster Vogelschützerin Esther Rieder gegen 15.30 Uhr. Als nicht ganz einfach erwies sich das Fotoquiz der EVP. Geografie-Kenntnisse waren gefordert und auch langjährige Säuliämtler stiessen an ihre Grenzen. Bereits seit einigen Jahren ist es den Markt-Organisatoren ein Anliegen, den Marktplatz hinter dem Kasino-Kopfbau auch nach dem Lauf noch zu beleben. Dazu drehte erstmals eine Mini-Eisenbahn ihre Runden. Besonders bei den Kleinkindern kam diese Fahrt gut an. Die etwas Grösseren wurden von Märchen-Erzählerin Brigitte Bärtschi bestens unterhalten. Beide Angebote wurden zwar rege genutzt, die Nachfrage weist allerdings auch noch Steigerungspotenzial auf ...

Für die schönsten Stände ausgezeichnet: Rita Bürgi (Mitte, «Iisekonscht»), Evelyne Geeser (rechts, Floristik) und Doris Zumsteg (Schmuck aus Kaffee-Kapseln). (Bilder Susanne Crimi / Thomas Stöckli)

Interessierter Blick auf die Vielfalt.

«Singing Postman» Michael A. Williams bot Gospel-Gesang auf hohem Niveau.

Doppeltes Vergnügen: Lollipop und Chlaus-Bähnchen.

Den Marktbesuchern wurde viel Kunsthandwerk präsentiert.

Engel als Vorboten der Weihnachtszeit.

Die Eisenkunst hat es dem Publikum besonders angetan.

Der HC Sidewinders verwöhnte mit wärmenden Getränken.

Krippenfiguren – ein besonderer Hingucker.

Der Namensgeber durfte am Chlausmärt natürlich nicht fehlen.

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Dienstag, 11. Dezember 2012

Die gestohlenen Säuli aus dem Säuliamt Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt (72) Das Ferkel gilt nicht nur als Glücksbringer, sondern gibt dem Knonauer Amt auch seinen Namen: Säuliamt. Der Säulibrunnen an der Oberen Bahnhofstrasse in Affoltern von 1955, ein Schmuckstück im Dorf, erfreute die Menschen während über einem halben Jahrhundert. Die Zierde des Brunnens, eine Bronzeskulptur wurde im Sommer 2012 gestohlen. Es war ein Festtag, als der neue Säulibrunnen mit dem eingemeisselten Affoltemer Wappen und der Jahrzahl 1955 mitten in Affoltern eingeweiht wurde. Die Klänge des Musikvereins Harmonie Autor Willy Hug. umrahmten die Feierlichkeiten. Festlich dekoriert strahlte der blumengeschmückte Brunnen mit der Bronzefigur, einer Bäuerin mit ihren drei Säuli, des in Genf wohnhaften Künstlers Frédéric Schmied. Der Säulibrunnen steht als Symbol für das Säuliamt, einer damals kleinbäuerlich geprägten Bevölkerung und Landschaft. Der Brunnen war als Zierbrunnen vorgesehen, allenfalls für durstige Kehlen oder für Kinder zum Spiel mit dem Wasser, nicht aber wie einst zur Wasserversorgung, als Viehtränke oder Waschplatz. Brunnen sind ein Zeichen der Gemeinschaft und der Schmuck einer Gemeinde.

Wurde die Bronzefigur bereits eingeschmolzen? Über ein halbes Jahrhundert lang erfreuten sich Generationen an diesem Brunnen. Vom Bahnhof her kommend, hörte man das Plätschern. Eines Morgens im Sommer 2012 bemerkten Affoltemer, dass der runde Steintrog wie gewohnt noch da war, aber auf dem Steinsockel wo bisher die Bronzefigur stand, klaffte gähnende Leere. Die hübsche Bronze-Skulptur, eine Bäuerin, welche ein Ferkel in den Händen hält, umrahmt von zwei grösseren Säuli, ist verschwunden. Man sieht nur noch die leicht angerosteten Halterungen im Steinsockel. Für die Diebe muss es ein Leichtes gewesen sein, die Figur wegzustemmen. Was zuerst noch wie ein böser Bubenstreich hätte gelten können, entpuppte sich zur Wahrscheinlichkeit, dass es die Diebe offenbar auf die Bronze abgesehen haben. Die Befürchtung liegt nahe, dass das hübsche Kunstwerk bereits eingeschmolzen ist. Im Schweizer Kunsthandel wäre die Figur wohl kaum absetzbar.

Der Künstler Frédéric Schmied Die Gemeindeversammlung Affoltern am Albis vom 29. Juli 1955 sprach im grossen Saal des Kasinos einen Kredit von 13 000 Franken für die Erstellung einer Brunnenanlage an der Oberen Bahnhofstrasse bei der Liegenschaft Musikhaus Anton Seeholzer. Als Künstler wurde der Genfer Frédéric Schmied auserkoren. Schmied, am 26. Juli 1893 in Zürich als Fritz Schmied geboren, erhielt 1925 und 1926 eidgenössische Kunststipendien, zog später nach Genf und machte sich dort als Frédéric Schmied einen Namen als Bildhauer. 79-jährig starb er am 23. September 1972 in Genf. Noch heute sind Zeugen seines künstlerischen Wirkens in der Westschweiz bei Privaten und in Genfer Verwaltungsgebäuden zu bewundern.

Wie entsteht eine Bronzeskulptur? Zu Beginn modelliert der Künstler ein Wachsmodell. Dieses wird in einen Kasten gestellt, und dieser wiederum mit Formerde gefüllt und dann in einem Ofen mehrere Tage erhitzt, um das Wachs einzuschmelzen. Mit der flüssigen Bronzelegierung, bestehend aus vermischtem Kupfer und Zinn wird die Form ausgegossen. Zuletzt wird die Skulptur von der Formerde befreit. Der Arbeitsablauf bedingt, dass keine verwertbaren Formen zurückbleiben – leider auch nicht für den Säulibrunnen.

Dorfleben damals Wie sah der Alltag 1955 in Affoltern aus? Das Dorf war etwa halb so gross wie heute und feierte gerade seinen jungen Radstar. Es war der 21-jährige René Strehler. Er hatte nicht nur die Tour de Romandie gewonnen, sondern an den Bahnweltmeisterschaften in Mailand auch den zweiten Rang erreicht. Am Bahnhof Affoltern empfing ihn eine grosse Menschenmenge mit Blumen, umrahmt von den festlichen Klängen der Musikgesellschaft Harmonie. Strehler galt als die grosse Nachwuchshoffnung der langsam abtretenden Radgrössen Kübler und Koblet. Im Kino Löwen beim Bahnhof lief der Film «Ueli der Knecht» bereits seit mehreren Wochen. Gegenüber des neuen Brunnens pries das Kaufhaus Vollenweider zum Merkur AG (später Jelmoli) seine Haushaltwaren an. Der Bademeister der Arche A. Märchy bot Kneippkuren an, unterstützt vom Kneippverein Affoltern, welcher im Kasino Vorträge für Interessierte organisierte. Nach wie vor eine wichtige Einnahmequelle für viele Haushalte waren die Anstellungen in den Seidenwebereien Gebrüder Naef AG.

Neue «alte Geschichten»

Verhalfen Blitz und Donner zum Namen Säuliamt? Wie entstand der Name Säuliamt? Dazu gibt es verschiedene Varianten. Die wohl bekannteste und humorvollste ist die Folgende: Ein Bauer trieb ein Kalb und eine Sau auf den Albis, um nach Zürich auf den «Säumärt» (später umbenannt in Paradeplatz) zu gehen. Als er auf dem Albispass einkehrte und seine Tiere währenddessen draussen anband, zog ein Unwetter mit Blitz und Donner auf. Die Tiere rissen sich los. Das Kalb flüchtete Richtung Horgen, deshalb wurde die Gegend später Kälberamt genannt und die Sau rannte Richtung Türlersee, eben das Säuliamt. Bei einer anderen Variante rutschte auf dem Albispass das Gatter mit den Tieren von einem Wagen ab und die Tiere rannten davon. Eine Legende besagt, dass ein Bauer am Fraumünsterstift den Zehnten abliefern musste. Eher vorstellbar ist die Begebenheit, dass für diese Gegend typisch, oft bei den alten Bauernhäusern unter der Treppe zum Hauseingang kleine Schweineställe eingerichtet wurden. Tagsüber waren die Schweine im Freien und des Nachts trieb man sie in diese kleinen Ställe. Eine weitere Geschichte besagt, dass es in dieser Gegend viele Kleinbauern gab, welche die Schweinezucht betrieben. Der Speck sei von alters her fast Lebenszweck der Bauern gewesen. Bekannt ist, dass vom Albis her besonders viele Schweine nach Zürich auf den Markt getrieben wurden. Diese stammten jedoch nicht alle nur aus unserer Gegend, sondern auch vom benachbarten Aargau. Jedenfalls dokumentieren greifbare Statistiken für damals hier keinen höheren Schweinebestand aus als in anderen Bezirken. Mettmenstetten und Hausen wiesen mit ihren grossen Sennereibetrieben auch die grössten Schweinebestände auf, denn das Nebenprodukt der Käseherstellung, die Schotte, wurde zur Mästung verwendet.

Der Säulibrunnen 1960, rechts das Kaufhaus zum Merkur (später Jelmoli).

Der Störmetzger kommt 71-mal richtete der Affoltemer Willy Hug im «Anzeiger» unter dem Titel «Alte Geschichten aus dem Säuliamt» den Blick zurück und bescherte der älteren Generation viele amüsante «Weisst-du-noch-Erlebnisse». Jüngeren offenbarte er aus der Region Spannendes, Unbekanntes aus der «guten alten Zeit». Hug erzählte mit viel Akribie zusammengetragene Geschichten über Institutionen, über ehemalige Sportgrössen, Politiker, Seidendynastien, Revoluzzer, Originale, über Pioniere und Branchen, die längst verschwunden sind, aber damals über die Region hinaus von Bedeutung waren. All diese Geschichten «verpackte» Willy Hug in ein 300 Seiten umfassendes Buch, das im Oktober 2006 erschien, aber leider längst vergriffen ist. Schön also, dass er nun diese «Alten Geschichten aus dem Säuliamt» in einer neuen Staffel aufleben lässt. Wir beginnen in der heutigen Ausgabe mit der 72. Folge und freuen uns auf neue, alte Geschichten aus unserer Region. Ein Blick zurück tut schon deshalb gut, weil der Wandel, auch in im Säuliamt, längst zur Konstante geworden ist. Wandel ist nicht immer Fortschritt, aber nicht aufzuhalten. «Nur wer die Geschichte kennt, kann die Zukunft gestalten» – eine Aussage, die aus Historikerkreisen stammt und in der globalisierten Welt, in unserer hektischen und schnelllebigen Zeit von Bedeutung ist. Werner Schneiter

Die Metzgete gehörte früher zum bäuerlichen Alltag. Aber auch Handwerker hielten sich Schweine. Meistens wurden ein bis zwei Schweine während des Sommers gemästet. Diese waren zur Selbstversorgung im langen Winter und dem nächsten Sommer vorgesehen. Im November, wenn die Tage kürzer wurden und der Nebel aufzog, kam der Störmetzger auf den Hof. In seinem Rucksack brachte er seine Metzgerutensilien mit. Der Störmetzger zog von Hof zu Hof und arbeitete im Lohnverhältnis. Die ungefähr einjährigen und um die 100 Kilogramm schweren Tiere wurden mit einem Schlägel oder mit einem Bolzenschussapparat getötet. Die Kinder durften nicht dabei sein. Nach einem Halsschnitt liess man das Tier verbluten. Etwa vier Liter flossen in einen Eimer. Dann wurde die Sau in einem grossen Holzeimer mit sehr heissem Wasser übergossen. Das Borstenvieh musste sauber abgeschabt werden, weil die Haut auch für die Wurstmasse verarbeitet wurde. Nachher legte man das Schwein auf einem grossen Brett auf den Eimer, der Kopf wurde abgetrennt und die Eingeweide entfernt. Mit Seilen, an den Hinterbeinen befestigt, zog man das Schwein in die Höhe, oft an einem Dreibein, einer Leiter oder sogar an einem Scheunenvordach, um es zu zerlegen.

Frau Fankhauser (rechts) und Helferinnen mit einer Säulifamilie beim grossen 800-Jahre-Festumzug 1990 in Affoltern. (Willy Hug) kamen über das Kamin vom Kachelofen, Buchenholz und Buchensägemehl galten als das idealste Brenngut für eine gute Konservierung. Das vorher eingesalzene Fleisch wurde so über einen längeren Zeitraum dem Rauch von Holzfeuer ausgesetzt. Der Wassergehalt sank bis zu 40 Prozent. Viele Häuser hatten als Räucherkammer ein kleines an das Kamin angebautes Kämmerlein im Dachstock. Die Kinder benutzten mit Luft gefüllte Harnblasen, die sie an der Fasnacht mittrugen. Das Fett wurde gekocht und als Schweineschmalz für die Rösti verwendet. Die Metzgete, an welcher die Familie und alle Helfer am Abend teilnahmen, mit Sauerkraut und viel Most, war dann ein grosses Fest.

Harnblasen als Fasnachtsrequisit Alles liess sich verwerten. Die Würste und Fleischstücke kamen in die Räucherkammer, wo sie mit Schnüren und Haken aufgehängt konserviert wurden. Der Rauch und die Wärme

«Ken Fläck uf der Welt, so schön wies Säuliamt» Der Kosename Säuliamt dürfte im 19. Jahrhundert entstanden sein. Er hatte etwas Bäuerliches, nie aber etwas Ver-

ächtliches oder Beleidigendes. Aber noch vor 20 Jahren erzählte mir eine Frau, wie sie sich schämte, als sie der Praxis ihres Ehemannes wegen nach Affoltern zogen, und damit auch ins Säuliamt. Heute ist das anders. Der Name Säuliamt wird mit Stolz getragen. Dutzende von Vereinen, Stiftungen, politischen Parteien, Bewegungen und sogar Firmen führen die Bezeichnung Säuliamt in ihrem Namen. Zum Teil mit rennenden Säuli als Signet. Auch in der Schweizer Presse ist dieser Name ein geläufiger Begriff. Ebenfalls im Ämtlerlied wird das Säuliamt in seinen Strophen gewürdigt. Nachfolgend ein Auszug: «Diä schwerschte Säu händ mir ellei, derzue es prächtigs Veh, und s’beschti Moscht im ganze Land, das händ nur mir, persee. Es git ken Fläck uf der Wält, so schön wies Säuliamt. Mir händ bi eus uf Erde ja es wirklichs Paradies.» Jedenfalls wusste der Autor des Ämtlerliedes beim Dichten noch nicht, dass einmal die Zierde des Säulibrunnens gestohlen wird.


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Dienstag, 11. Dezember 2012

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Und sie flogen und flogen ...

Wintereinzug im Säuliamt Die Schneemassen bringen die Regiebetriebe ans Limit, machen aber auch viel Freude

Ballonflugwettbewerb am Wettswiler Jubiläums-Herbschtmäärt. Am 30. September 2012 hat in Wettswil am Albis der 20. JubiläumsHerbschtmäärt stattgefunden (der «Anzeiger» hat darüber berichtet). Beim tollen Angebot kamen natürlich auch die Kinder nicht zu kurz. So liessen dann mehrheitlich die jüngeren Besucher einen Ballon starten und schauten diesem hoffnungsvoll hinterher, bis er dann am Horizont verschwand. Die Frist zur Retournierung der Karten ist inzwischen abgeschlossen und so konnten auch die Gewinner ermittelt werden.

Erstaunliche Distanzen

Still und starr liegt die Senke zwischen Ettenberg, Dachenmas und Islisberg im Hintergrund. Im Vordergrund die pure Freude am Gleiten durch den Schnee. (Bilder Martin Platter)

Schneeschaufeln ist derzeit der Volkssport Nummer 1 im Säuliamt. Die weisse Pracht freut nicht nur die Kinder. Die tief verschneite Landschaft lädt zu besinnlichen Spaziergängen und Wintersport aller Art. ................................................... von martin platter «Seit vier Uhr morgens sind wir am Schneeräumen», erklärte Beat Trachsler, als er am Samstagnachmittag um Viertel nach eins endlich nach Hause kam. «Kaum hatten wir unsere Arbeit aufgenommen, wurde auch noch ein Hydrant umgefahren. Wasseralarm! Unter meterhohen Schneemaden den Schieber suchen, damit das Wasser abgestellt werden konnte», rekapitulierte der Angestellte der Regiebetriebe Wettswil, gezeichnet von dicken Augenringen. Er werde sich nun ein wenig schlafen legen. Derweil sich immer mehr Leute bei der Hüslimatt, etwas unterhalb des Mühlebergs, einfinden. Es ist der südliche Sammelplatz der Langlaufloipe im Feldenmas, die bis zum Schützen-

haus Bonstetten führt, wo sich der nördliche Sammelplatz befindet. 7,5 coupierte Kilometer misst eine Runde. Für deren Unterhalt hat sich im Winter 1984/85 die Interessengemeinschaft «Pro LL Feldenmas» gebildet. Kein Verein und auch keine Organisation mit kommerziellem Hintergrund. Sondern ein Quartett Sportverrückter, das sich aus eigenem Spass und An-

trieb ehrenamtlich für die Schaffung und den Unterhalt des regionalen Sportangebotes in schneereichen Wintern einsetzt. Verändert hat sich einzig, dass die Exponenten inzwischen im Ruhestand sind und mehr Zeit für ihr Projekt aufwenden. Und, dass die Anrainergemeinden im Zuge von Sparmassnahmen ihre Zuschüsse gestrichen haben. Der Loipenunterhalt wird ausschliesslich von den Nutzern finanziert.

Langlaufloipen im Feldenmas und auf dem Mittelalbis

Seit bald 30 Jahren kümmert sich Hansruedi «Güx» Wettstein mit weiteren Ehrenamtlichen um den Zustand der Langlauf-Loipe im Feldenmas.

Die treibenden Kräfte im Hintergrund sind heute noch Hansruedi «Güx» Wettstein, Werner Ruprecht und Peter Schneider. Während sich Wettstein zusammen mit weiteren Ehrenamtlichen vor allem um den Pistenunterhalt kümmert, holt Ruprecht im Vorfeld die Einwilligung der Grundbesitzer ein. Nach abgeschlossener Saison wird zum Dank an die Landbesitzer und die Freiwilligen traditionell zum «Loipenschmaus» ins Restaurant Krone in Hedingen geladen. «Die Schneeverwehungen waren stellenweise so hoch, dass ich mit der

Loipenmaschine fast nicht durchgekommen bin», freut sich Wettstein. Nun ist er mit einer Schaufel unterwegs, um eine apere Stelle in der Loipe auszubessern, die eine Spur für klassischen und Skating-Stil anbietet. «Schade dass Hugos Lamabeizli auf der Hüslimatt schliessen musste. Nun müssen wir wohl selber eine Teestube einrichten», bedauert Wettstein das Wiehern des Amtsschimmels. Derweil Bruno Heinzer auf dem Mittelalbis bereits selber eifrig am Laufen ist. Der Schweizer Langlaufmeister von 1978 über 15 Kilometer – damals noch im klassischen Stil – unterhält auf seinem Land ebenfalls eine zwei Kilometer lange Loipe. Vor der IG LL Feldenmas konnte er eine Walze übernehmen. Damit kommen auch die Skater voll auf ihre Rechnung. Da wie dort ein grandioses Erlebnis. Zu hören ist einzig das Gleiten des Skis. Die dicke Schneekulisse schluckt alle Nebengeräusche. Besonders beeindruckend ist das oberhalb Bonstettens. Still und starr liegt die Senke zwischen Ettenberg, Dachenmas und Islisberg da. Fast so, als ob die pulsierenden Verkehrsströme zu einem besinnlichen Rhythmus gefunden hätten.

Es war wirklich erstaunlich, welche Distanz die Ballone zurückgelegt haben. So erhielt das OK die grösste Anzahl Karten aus dem Kanton Aargau. Die drei Gewinner dieses Ballonwettbewerbs sind Cedric Berger, Wettswil (20er-Goldvreneli der Clientis Sparcassa 1816 in Wettswil); Salome Oechslin, Bonstetten (Barbetrag von 60 Franken) sowie Pascale Zimmermann aus Mettmenstetten (Barbetrag von 40 Franken).

29. September und 1. Dezember 2013 Ein grosses Dankeschön gebührt allen Teilnehmenden und den Personen, welche die Talons gefunden und an das OK retourniert haben. Diese erhielten einen Dankesbrief als Einladung zum 21. Wettswiler Herbschtmäärt vom Sonntag, 29. September 2013, oder den 15. Wettswiler Adventsmäärt vom Sonntag, 1. Dezember 2013 mit einem Gutschein für eine Wurst. Ein spezieller Dank gehört jedoch den Sponsoren AXA Winterthur Versicherungen von Wettswil sowie der Clientis Sparcassa 1816 in Wettswil Das Organisationskomitte Wettswiler Herbschtmäärt dankt allen Beteiligten. Es wird auch in Zukunft bemüht sein, für die jüngsten Besucher ein attraktives Programm zusammenzustellen! Und es wünscht allen Lesern eine besinnliche Adventszeit und viele von Menschlichkeit geprägte Momente! OK Wettswiler Herbscht- und Adventsmäärt: Remo Buob, OK-Präsident

forum der parteien

Präsidentenwechsel in der SP des Bezirks Affoltern Roger Schmutz löst Moritz Spillmann ab – Franziska Sykora ist Vizepräsidentin In der SP des Bezirks Affoltern kommt es zu einem Stabwechsel: Roger Schmutz aus Wettswil übernimmt das Präsidium von Moritz Spillmann. Mit Franziska Sykora verfügt die Bezirkspartei neu auch über eine Vizepräsidentin. Moritz Spillmann wird in jeder Beziehung als Präsident der Einheit in die Geschichte der Sozialdemokratischen Partei des Amts eingehen. Er war massgeblich an der Fusion der Ortsparteien und der Gründung der neuen bezirksweiten Sektion im September 2009 beteiligt und leitete das neue Gremium mit viel Einsatz und Umsicht. Keine einfache Aufgabe, wenn man bedenkt wie heikel die Zusammenführung verschiedener Betriebskulturen sein kann. Der scheidende Präsident war dafür allerdings eine Idealbesetzung: Mit seiner sympathischen Art versteht er es, auch heikle Debatten in eine sachliche Bahn zu

lenken. Dabei scheut er sich durchaus nicht, überraschende Positionen zu vertreten. Solange die Werte der Partei gewahrt sind, liegt für ihn auch einmal die Nomination einer SVPRichterin drin oder ein Autobahnzubringer. Auch anderen sind Spillmanns Qualitäten nicht verborgen geblieben. Nach seiner glänzenden Wahl in den Kantonsrat im Frühling 2011 wählten ihn die Delegierten der SP diesen Herbst zum Vizepräsidenten der Kantonalpartei. Als Präsidenten der Sozialdemokratischen Partei des Bezirks erkoren deren Mitglieder neu Roger Schmutz aus Wettswil. Der Kommunikationsfachmann ist in der Jugendarbeit gross geworden und leitete unter anderem zwischen 1998 und 2002 den Jugendtreff «Graffiti» in Stallikon. In der SP machte er sich einen Namen durch die Gestaltung der Website der vereinigten Sektion (www.spaffoltern.ch) und durch seine Tätigkeit in der Strategiegruppe, die sich mit der Themenwahl der Partei und deren Auftritt in

der Öffentlichkeit befasst. Inhaltlich ist ihm eine nachhaltige Entwicklung in Gesellschaft und Wirtschaft wichtig. Konkret setzt er sich etwa für die Verbesserung der familienergänzenden Kinderbetreuung ein, für mehr Lohngerechtigkeit, für eine umweltfreundliche Energiepolitik oder für die Reform des Kapitalmarkts, insbesondere des Bankensystems. Ausser einem neuen Präsidenten wählten die SP-Mitglieder auch erstmals eine Vizepräsidentin: Franziska Sykora kennt die Partei und ihre Mechanismen wie kaum jemand. Natürlich stellt ihre Wahl auch eine Anerkennung für ihre grosse Arbeit als Aktuarin dar. Natürlich soll die neue Vizepräsidentin auch den Know-howTransfer sicherstellen. Vor allem aber ist die frühere Mettmenstetter Gemeinderätin mit ihrer Kreativität und Tatkraft eine Garantin für den Erfolg des neuen Führungsteams und damit der Partei. Roger Weber, SP Bezirk Affoltern

Moritz Spillmann.

Roger Schmutz. (Bilder zvg.)


Stellenanzeiger

Veranstaltungen Für unsere Überbauung im Knonauer Amt suchen wir zum Frühjahr 2013 einen dienstleistungsorientierten Allrounder mit handwerklichem Hintergrund als

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Leiter/in des Bereichs gemeindeeigene Liegenschaften In dieser Funktion leiten und überwachen Sie Projekte im Kernbereich wie auch in der Gesamtverwaltung und arbeiten mit externen Partnern wie Ingenieurbüros, KMU, Architekten, Behörden, etc. zusammen. Ebenfalls nehmen Sie Einsitz in verschiedenen Fachkommissionen und bringen dort Ideen und Lösungen ein. Sie vertreten die Interessen der Gemeinde in Verhandlungen und haben ein offenes Ohr für Anliegen aus der Bevölkerung. Neben ihren Kernbereichen führen Sie Stabsarbeiten für die Gemeinderatskanzlei sowie die Gesamtverwaltung unter Leitung des Gemeindeschreibers aus. Als Stellvertreter/in der Bausekretärin Hochbau und des Bausekretärs Tiefbau sind Sie in einem bewährten und erfahrenen Team mitverantwortlich für alle Aufgaben im Hoch- und Tiefbau (Bearbeitung Baugesuche, Kanalisation, Wasser, Strom, Kabelnetz). Für diese anspruchsvolle und interessante Aufgabe verfügen Sie über ein fundiertes Wissen im Bereich Hoch- und Tiefbau bzw. in der Liegenschaftsverwaltung oder über eine gleichwertige Qualifikation oder ein Diplom im techn./kaufm. Bereich. Sie haben Berufs- und Führungserfahrung. Ihre ausgewiesenen Kenntnisse im Bau- und Umweltschutzrecht sowie Management ermöglichen Ihnen ein lösungsorientiertes Arbeiten. Sie sind gewandt im schriftlichen und mündlichen Ausdruck und haben gute IT-Anwenderkenntnisse. Flexibilität und die Bereitschaft für Einsätze ausserhalb der ordentlichen Arbeitszeit ist für Sie selbstverständlich. Wir bieten Ihnen eine vielseitige und spannende Tätigkeit mit attraktiven Anstellungsbedingungen. Für Fragen steht Ihnen Primus Kaiser, Gemeindeschreiber, Telefon 044 701 95 00, gerne zur Verfügung.

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Gewerbe

Dienstag, 11. Dezember 2012

Engel am Werk?

Flucht und Hoffnung

Gedichte von Helena Aeschbacher -Sinecká, kalligrafisch gestaltet von Hansulrich Beer. > Seite 13

Buch-Tipp von Beatrix Casanova: «Das Meer am Morgen» von Margaret Mazzantini. > Seite 15

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Weltcupauftakt Die Ämtler Skiakrobaten sind Anfang Januar in Changchun (China) am Start. > Seite 18

Konversation in «English» oder lieber «Italiano»?

Den Austausch gepflegt Weiss Druck lud zum Chlaus-Apéro an die Obere Bahnhofstrasse ein Der Samichlaus liess sich zwar nicht blicken, doch auch so wurde der 6. Dezember im Weiss-Medien-Haus gefeiert. Im engen Kreis nutzten Kunden und Mitarbeiter von Weiss Druck die Gelegenheit, miteinander auf die Festtage, das zu Ende gehende Jahr und die gute Zusammenarbeit anzustossen. Die Kunden erhielten so nicht zuletzt auch Gelegenheit, die Mitarbeiter von Weiss Druck persönlich kennen zu lernen und zu sehen, wo ihre Aufträge gedruckt werden. Der Wettswiler Gemeindeschreiber Reinhold Schneebeli fachsimpelte mit Getränkehändler Daniel Bill und Weiss-Druck-Typograf Kaspar Köchli über die jüngsten Erfolge des FC Wettswil-Bonstetten, einen Stehtisch weiter tauschten sich Galeristin Elfi Bohrer und Urs Bregenzer, Schulleiter der Sekundarschule Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten aus und der neue Ottenbacher Gemeindeschreiber Gregor Jurt erkundigte sich nach einem Handballclub in der Region. Unter den Gästen waren weiter auch die Affoltemer Alt-Gemeindepräsidentin Irene Enderli, die sich nach wie vor als Präsidentin für die Stiftung Spital Affoltern engagiert, und ihr damaliger Ratskollege Reinhold Spörri, soeben als Spitalpräsident zurückgetreten, die Schauspielerin und Bonstetter Gemeinderätin Esther Kreis, die frühere Affoltemer «Märtfee» Mathilde Gut sowie der Mettmenstetter Gemeindeschreiber Edy Gamma. (tst.)

Barbara Roth, Geschäftsführerin der Weiss Medien AG, empfängt die Gäste mit einer süssen Überraschung. (Bilder Thomas Stöckli)

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Zwei MüZe Kurse zur Vertiefung der Sprache.

Alt-Gemeindepräsidentin Irene Enderli, Franz Liebhart und Reini Spörri (v.l.).

In einer gemütlichen Atmosphäre unter Anleitung von Kristie LeBow, englische Muttersprachlerin oder Angela Spörri, italienische Muttersprachlerin und Sprachkursleiterin für Erwachsene mit SVEB-/Eurolta-Zertifikat, werden in einer kleinen Gruppe von maximal zehn Teilnehmenden interessante Alltagsthemen besprochen. Der neue Englisch-Semesterkurs startet am Montag, 14. Januar 2013, jeweils von 9 bis 10.30 Uhr. Anmeldeschluss ist der 7. Januar 2013. Italienisch wird neu im MüZe angeboten, der Kurs beginnt am Dienstag, 15. Januar 2013, jeweils von 9 bis 10 Uhr. Anmeldeschluss ist der 4. Januar 2013. Anmeldungen an MüZe, Kurswesen, Zürichstrasse 136, 8910 Affoltern, Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter) oder kurse@mueze-affoltern-am-albis.ch. Infos und Kursprogramm: www.mueze-affoltern-am-albis.ch.

in kürze

Markus Oberli (links, Leiter Weiss Druck) und Daniel Bill.

Die Gemeindeschreiber Edy Gamma (Mettmenstetten) und Reinhold Schneebeli (Wettswil), Urs Bregenzer, Schulleiter Sek Mättmi, und Galeristin Elfi Bohrer (v.l.).

Die Volksinitiative «Bezahlbar Wohnen im Kanton Zürich!» ist am 2. Oktober 2012 bei der Direktion der Justiz und des Innern eingereicht worden. Da die erforderliche Anzahl von 6000 Unterschriften übertroffen wurde, gilt die Initiative als zustande gekommen. (ki.)

Schnelle Auffassungsgabe Mit Freunden geniessen Kulinarische Highlights in der Landbeiz Rüssbrugg war gefordert Rössli-Träff: Gewinnerin bei Raiffeisenbank Anlässlich der etwas anderen Gewerbeausstellung «Träffpunkt Rössli» vom 23. bis 25. November 2012 in Mettmenstetten versuchten rund 350 Personen ihr Können beim Gedächtnisspiel «Memory» am Stand der Raiffeisenbank. Das Ziel war, innerhalb von 40 Sekunden aus zwanzig verdeckten

Bildern die zehn doppelten Sujets am Bildschirm aufzudecken. Die Vorgabe erfüllten fünf Personen. Somit mussten die drei Wettbewerbsgewinner ausgelost werden. Über den ersten Platz und den Gewinn von 500 Franken konnte sich Karin Blickenstorfer aus Mettmenstetten freuen.

Die glückliche Wettbewerbsgewinnerin Karin Blickenstorfer mit ihrem Gewinn. Thomas Kölliker, Mitglied der Bankleitung, freut sich mit ihr. (Bild zvg.)

Der Jahreswechsel ist geradezu ideal, sich bei seinen Freunden, Bekannten oder Verwandten im zu Ende gehenden oder im jungfräulich neuen Jahr zu bedanken. Die Landbeiz Rüssbrugg bietet dazu die ideale Plattform mit einigen besonders attraktiven kulinarischen Angeboten. Die Rüssbrugg-Silvesternacht wird auch dieses Jahr mit einem feinen Amuse-Gueule eröffnet. Im Anschluss wird ein 9-Gänge Galadiner serviert, welches jedes Gourmet-Herz höherschlagen lässt: Zarte Entenleber mit Apfelchutney und Brioches, Sushirolle auf Thunfisch, Sashimi und Wasabi, ein hausgemachtes Morchelsüppchen unter einer Blätterteighaube, Eglifilet auf Olivenmousseline und Kräuterjus, Schmorbraten, Ravioli an Salbeibutter und Parmesan, die überleiten zum Hauptgang dieses Menus, dem KalbsRibeye an kräftiger Zinfandelsauce, begleitet von sautierter Kartoffelgalette und Wintergemüse. Gekrönt wird das Galadiner von einem feinen Trüffelbrie mit Honig, dazu Schwyzer Feigenbrot, Crema Catalana mit Sauerkirschen, zum Abschluss eine Sorbetvariation, dekoriert mit Winterfrüchten. Allround-Star «Sigi» sorgt musikalisch für den festlichen Rahmen. Das

Traumhaft gelegen: Die Landbeiz Rüssbrugg. (Bild zvg.) Galadiner inklusive Livemusik und gratis Taxidienst im Umkreis von 10 km wird zum Preis von 135 Franken angeboten.

Januar - 2 für 1 Jeden Montag- und Dienstagabend vom 7. bis 29. Januar 2013 lässt sich in der Rüssbrugg jedes zweite FondueChinoise gratis geniessen. Verwöhnt wird man mit fein geschnittenem, erstklassigem Rind-, Schweine- und Geflügelfleisch, das man selber in einem speziell gewürzten Fleisch-Sud gart. Dazu werden nach Wunsch Pom-

mes frites oder Reis serviert und sechs verschiedene Saucen.

Das Gute liegt so nah Das Restaurant Rüssbrugg befindet sich ganz in der Nähe von Merenschwand und Affoltern in Ottenbach. Es lohnt sich auf jeden Fall, eine Fahrt von zwanzig Minuten aus Zug oder Zürich in Kauf zu nehmen, denn das Preis-Leistungsverhältnis in diesem Betrieb überzeugt auf jeden Fall. Reservierungen: Restaurant Rüssbrugg, Ottenbach, Telefon 044 760 11 61 oder info@reussbruecke.ch.


vermischtes

«Zusammen ist es schöner» Weihnachtsfeier für Alleinstehende Der Rotary-Club Zürich-Knonaueramt lädt am 24. Dezember von 17 bis 21 Uhr zur traditionellen Weihnachtsfeier ins Kasino in Affoltern ein. Dies unter dem Motto «Zusammen ist es schöner, als alleine» … Seit über 30 Jahren ist es eine schöne Tradition, dass die Mitglieder des Rotary-Clubs Zürich-Knonaueramt unter Mithilfe ihrer Angehörigen die Weihnachtsfeier für Alleinstehende organisieren. Sie wollen damit erreichen, dass sich im Bezirk Affoltern niemand an Weihnachten einsam fühlen muss. Willkommen sind Alleinstehende und Ehepaare jeden Alters, jeder Konfession und jeder Nationalität - alle sind herzlich eingeladen. An diesem Abend wollen wir zusammen als grosse Familie Weihnachten feiern. Wir möchten ein kleines Stück «Frieden auf Erden» zelebrieren. Niemand soll sich an Weihnachten vergessen fühlen. Gehbehinderte werden mit dem Bus von Zuhause abgeholt und wieder heimgebracht. Der Abend von 17 bis 21 Uhr ist besinnlich wie auch unterhaltend ge-

staltet. Die Feier wird musikalisch umrahmt von zwei jungen, talentierten Musikern, am Klavier Jonas Zürcher und an der Klarinette Isai Angst.

Lotto und Weihnachtsgeschichte Gemeinsam werden zwei bis drei Weihnachtslieder gesungen. Pfarrer Christoph Hürlimann wird die Zuhörer wiederum mit einer neuen Weihnachtsgeschichte in seinen Bann ziehen. Das beliebte Lottospiel mit vielen schönen Preisen wird auch dieses Mal nicht fehlen. Zusammen mit ihren Familienangehörigen stellen die Rotarier eine beinahe Profi-Küchenmannschaft und Service-Equipe. Entsprechend bereiten und servieren sie den Besucherinnen und Besucher ein vorzügliches Nachtessen. Aus organisatorischen Gründen benötigen wir von unseren Gästen eine Anmeldung. In dieser Ausgabe erscheint ein Inserat mit einem Anmeldetalon, zuzustellen an den RotaryClub Zürich-Knonaueramt, Postfach 660, 8910 Affoltern – oder per E-Mail an hphefti@bluewin.ch. Anmeldeschluss ist der 14. Dezember 2012.

Weihnachtsabend mit dem Trio Rafale Festliches Programm im Kloster Kappel Am Dienstag, 25. Dezember, lädt das Bildungshaus ab 17.15 Uhr zu einem festlichen Weihnachtsabend mit Musik, Texten und einem feinen Weihnachtsessen ein. Um 17.15 Uhr heisst es zuerst «Musik und Wort» im Klosterkeller. Das Trio Rafale mit Maki Wiederkehr (Klavier), Daniel Meller (Violine) und Flurin Cuonz (Violoncello) spielt den Sonatensatz B-Dur, D 28 und das 2. Trio EsDur, D 929 von Franz Schubert. Dazu liest Pfarrer Markus Sahli ausgewählte Texte. Anschliessend um ca. 19 Uhr wird ein festliches Weihnachtsdinner serviert. Die Klosterküche hält diverse Gaumenfreuden für die Gäste bereit. Für das Konzert im Klosterkeller des Klosters Kappel ist der Eintritt frei. Es wird eine Kollekte erhoben. Für das Weihnachtsessen wird um eine Reservierung erbeten (044 764 88 10, in-

fo@klosterkappel.ch; Preis: 50/65 Franken pro Person). Weitere Informationen unter www.klosterkappel.ch. Der festliche Weihnachtsabend steht im Rahmen der KlosterTage zu Weihnachten vom 23. bis 26. Dezember 2012. Diese richten sich an Menschen, die die weihnächtlichen Tage in einer Gemeinschaft erleben möchten, sich aber zugleich Zeit für sich selbst nehmen – für Lektüre, Spaziergänge, das Hören von Musik und für Gespräche im kleinen Kreis. Alle Programmpunkte der KlosterTage können auch einzeln besucht werden. Beispielsweise am 24. Dezember um 9.15 Uhr: ein Vortrag mit Prof. Dr. med. Christian Kind. Der ehemalige Chefarzt Pädiatrie am Kinderspital St. Gallen referiert unter dem Titel: «Fürchte dich nicht – Botschafter in einer besonderen Welt. Erfahrungen eines Arztes im Kinderspital». Detailprogramm der KlosterTage unter Telefon 044 764 88 10 oder www.klosterkappel.ch.

Wintertraum in Affoltern

Blick über den verschneiten Bezirkshauptort. (Bild Thomas Stöckli)


Vermischtes

Dienstag, 11. Dezember 2012

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«Das haben die Engel geschrieben» Gedichte von Helena Aeschbacher-Sinecká kalligrafisch gestaltet von Hansulrich Beer Unter dem Titel «GedichtBilder – BilderGedichte» sind im Kloster Kappel bis Anfang Januar dreizehn kalligrafisch gestaltete Engelgedichte zu sehen. Die Gedichtbilder regen an, sich mit dem Thema auseinander zusetzen. ................................................... von regula zellweger «Eine wunderschöne Idee», meint Ena Renata Stefan, eine Mitarbeitende im Kloster Kappel, spontan auf die Frage, wie die BilderGedichte auf sie wirken würden, und fährt nachdenklich weiter: «Eine gute Umsetzung der Gedichte, wie auch von Engeln, lichtvoll, schlicht, durchscheinend. Weil man sich tiefer damit befassen muss, um die Worte entziffern zu können, regt es zum Nachdenken an. Es ist wie meditieren, es zentriert und lässt Ruhe einkehren. Es verbindet mit dem Herzen.»

Von den Engeln lernen Die aus Tschechien stammende und im Kloster Kappel lebende Lyrikerin Helena Aeschbacher-Sinecká ist be-

kannt durch ihre Gedichte und Bilder, insbesondere die beiden Sammlungen «Einsiedelei» und «Eisbilder», von Fotografien begleitete Gedichte, zeugen von der Kraft und Intensität, mit der sie trotz Krankheit Visionen und Träume in präzise Sprache fasst. «letzter halt – die engel sind – die zeitlosigkeit in der zeit – die einzige sicherheit in der unsicherheit – des zerfallenden lebens letzter halt». Sie ist überzeugt, dass man von den Engeln lernen muss: «alles müssen wir von den engeln lernen – die stille des nichts zu ertragen – das schweigen des mondes zu verstehen – den lautlosen gang der sterne nachzuahmen – die entfesselte stunde die keinen morgen und keinen abend kennt zu lieben – das lebensschwere in die leichtigkeit der flügel zu verwandeln – aber es ist überschwer flügel zu tragen – das wissen die engel».

Sich verstanden sehen Als der Kalligraf Hansulrich Beer, angeregt durch Pfarrer Markus Salis, in passender Schrift und Farben die ersten drei Engel-Gedichte auf wertvollem Büttenpapier visuell umgesetzt hatte, präsentierte er sie der Lyrikerin. «Das haben die Engel geschrieben»,

Helena Aeschbacher-Sinecká und Hansulrich Beer vor zwei GedichtBildern. (Bild Regula Zellweger)

äusserte sie spontan. Sie fühlt sich nonverbal verstanden und freut sich sehr, dass die künstlerische Umsetzung der Gedichte durch Hansulrich Beer bewirkt, dass Menschen ihre Gedichte wahrnehmen, sie auf sich wirken lassen. Für den Bildhauer aus dem Zürcher Oberland ist kalligrafische Arbeit ein Spiel, ein Experimentieren. Er formuliert: «Der Gestaltungsprozess besteht aus der Wechselwirkung zwi-

schen Absicht und Zufall. Der Zufall ist sozusagen das Wetter, während der gestalterischen Wanderung, und alles was am Wegrand liegt hilft, ans Ziel zu kommen.»

dichte, an denen sie endlos arbeitet, sprachlich immer wieder präzisiert, so dass es auch klingt. Während Hansulrich Beer bereits ihre Gedichte kalligrafisch gestaltet hatte, entwickelte die Lyrikerin die Gedichte sprachlich weiter. Sie fasst Emotionen in Sprache, formt aber die Sprache intellektuell so lange, bis es für sie stimmt. Und da hat sie immens hohe Ansprüche. Diese in äusserst komplexen Vorgängen dicht gestalteten sprachlichen «Essenzen» kalligrafisch zu gestalten, setzt nicht nur handwerkliches Können voraus – sondern auch das Erkennen und Umsetzen des Inhalts. Für die Ausstellung nimmt man sich am besten viel Zeit und verbindet den Besuch mit einem Spaziergang in der wunderschönen winterlichen Umgebung des Klosters, um der Wirkung der GedichtBilder Raum zu geben. GedichtBilder – BilderGedichte, Ausstellung im Kloster Kappel, Helena Aeschbacher-Sinecká und Hansulrich Beer, 25. November 2012 bis 3. Januar 2013,

Leiden und Zuversicht «Engel sind nicht nur leichte Wesen, sie tragen das Leiden der Menschen», erklärt Helena Aeschbacher-Sinecká. Sie selbst sublimiert ihr Leiden in Ge-

täglich von 8 bis 22 Uhr. Im Rahmen der KlosterTage zu Weihnachten liest Helena Aeschbacher-Sinecká am 26. Dezember 2012 um 9.30 Engelgedichte – Hoffnungsgedichte. Informationen Hansulrich Beer: www.hansulrichbeer.ch (Kalligrafiekurse)

Zauberhafter adventlicher Wettswiler Frauezmorge «Von Herzen» – Motto des liebevoll vorbereiteten Anlasses Über 40 Teilnehmerinnen trafen sich zu einer gehaltvollen und abwechslungsreichen morgendlichen Feierstunde. Musik, Texte, Bilder und nicht zuletzt das prächtige Buffet sorgten für eine angeregte Atmosphäre und ein Erlebnis, das bei den anwesenden Frauen vermutlich in die kommende Festzeit hineinwirkt. ................................................... von annemarie stüssi

Advent, Advent allerorten, und nicht immer entspricht die vorweihnachtliche Ankündigung auch dem inneren Gehalt dieser vier Wochen. Doch ganz im Rahmen der bereits zur Tradition gewordenen vierteljährlichen Wettswiler Frauezmorge vermittelte die Dezember-Veranstaltung ein bereicherndes Erlebnis und lebendige zwischenmenschliche Kontakte. Margrit Iseli, verantwortlich für Text und Bild der Adventsveranstaltung, ging dem Begriff des Herzens auf vielerlei Ebenen nach. Beispielsweise mit Steinen! Liegt da nicht ein Widerspruch verborgen, wo doch ein weiches Herz erstrebenswert sein sollte? Jedoch beim Anblick der von der Referentin auf Reisen und Wanderun-

gen zusammengetragenen Steinchen und Steinen, welche Bestandteil der wie immer zauberhaften Tischdekorationen bildeten, ging der Teilnehmerinnen tatsächlich das Herz auf. Herzförmige Steine finden sich, so scheint es zwar vielerorts, doch man muss das Blick oder eben das Herz dafür haben, diese auch zu entdecken. Auch in unserer Sprache spielt das Herz eine grosse Rolle, man denke nur an Begriffe wie Herzlichkeit, Herzschlag oder Herzensfreude. Gerade die Freude ist es, die in der Advents- und Weihnachtszeit eine zentrale Bedeutung gewinnt. Untermalt von beseelten Bildprojektionen des Kinderbuchillustrators Stepan Zavrel griff die Erzählerin eher wenig bekannte Höhepunkte der biblischen Weihnachtsgeschichte heraus, beispielsweise den Besuch Marias bei der ebenfalls schwangeren Elisabeth, der Taufe von Jesus durch Johannes den Täufer, der Verkündigung der Engel an die Hirten. Aber auch die Freude von spielenden ärmsten Kindern auf Madagaskar, die Margrit Iseli erlebt und fotografiert hat, zeigt, dass Freude nicht von materiellen Dingen abhängig ist.

Advent in der Musik Advent und Musik, diese Begriffe gehörten fast untrennbar zusammen.

Matthias und Anna Ruff, Musik und Gesang, Margrit Iseli, Besinnungsgedanken und Bilder (v.l.) (Bild zvg.)

Und so war die Veranstaltung in den kirchlichen Räumen Wettswil denn auch von bewegenden musikalischen Darbietungen geprägt. Anna Ruff, Gesang, und ihr Ehemann, der Wettswiler Pfarrer Matthias Ruff, Klavier, verstanden es, durch ihre Interpretation die Herzen der Zuhörerinnen zu bewegen. Beispielsweise das alte, herb-schöne Lied «Maria durch den Dornwald ging» vermittelte eine ungewohnte und umso tiefere Erlebniswelt. Zum Mitsingen angeregt wurden die Besucherinnen beim Lied «Es ist ein Ros’ entsprungen», dessen Aussage weit entfernt von allem künstlichen Lichterglanz, der zur Zeit auf uns einstürmt, liegt.

Auch Kulinarisches gehört zur Vorweihnachtszeit Eigentlich selbstverständlich, dass das Frühstück, das der Veranstaltungsreihe ja einen Namen gibt, einmal mehr begeisterte, zumal grosse Sterne aus Grittibänzen-Teig (es war ja schliesslich der 7. Dezember) die Plätze zierten und von fast allen Teilnehmerinnen genüsslich mit nach Hause genommen wurden. Mit Freude und Befriedigung verabschiedete Erika Müller, Leiterin und seinerzeitige Mitverantwortliche der neu ins Leben gerufenen Zmorge-Veranstaltungen, die Besucherinnen und legte ganz besonderen Wert auf den Dank ans ganze VeranstalterinnenTeam, ohne dessen engagiertes Wirken diese Anlässe nie ihren schönen Erfolg erreicht hätten. Ein Erfolg, der sich nicht zuletzt auch an der Beteiligung von Frauen aus anderen Ämtler Gemeinden und sogar aus dem benachbarten Aargau ablesen lässt und der mit grosser Wahrscheinlichkeit auch den Veranstaltungen vom 15. März und vom 31. Mai 2013 beschieden sein wird. Ein sommerlicher Höhepunkt wird sodann die Mitsommer-Veranstaltung im Rahmen einer Johannisnacht bilden. Aber noch sind wir im Advent und Weihnachten steht vor der Tür!

Vorstand Aemtlerbühne, v.l.: Iva Fornera, Marco Erni, Vreni Mesot, Raffaele Cavallaro, Daniel Graf, Margrit Gut, Goggo Zweifel (Kathia Rota fehlt). (Bild zvg.)

Immer für eine Überraschung gut Generalversammlung der Aemtlerbühne Die erste Überraschung empfing die Mitglieder anlässliche der Generalversammlung der Aemtlerbühne bereits zu Beginn der Veranstaltung, die nicht wie gewohnt im Saal stattfand, sondern im neu ausgebauten Raum im Untergeschoss des Gasthauses zum weissen Rössli. Die Aemtlerbühne gehört somit zu den Ersten, die ihn testen konnten. Fazit, der Raum hat eine gute Atmosphäre und ist für verschiedenste Veranstaltungen geeignet.

Rege Diskussion über «Wachtmeister Studer» Beim Traktandum Jahresbericht des Präsidenten kam es zu einer regen Diskussion über die Produktion «Wachtmeister Studer», welche beim Publikum sehr gut angekommen ist und auch in der Bilanz erfreulich positiv abschliessen wird. Es wäre naiv zu glauben, eine Produktion liefe immer problemlos und harmonisch ab. Die Mitglieder nahmen die Gelegenheit wahr, ihre Erfahrungen, Kritiken und Verbesserungsvorschläge anzubringen. Einiges konnte vom Vorstand richtig gestellt oder relativiert werden, anderes wird er aufnehmen und in seine zukünftige Arbeit einfliessen lassen. Die zweite Überraschung bot Odin Ander-

egg, indem sie die Vereinsversammlung einlud, in ihre Probearbeit mit den Jugendlichen zu schauen. Was die Gruppe auf der Bühne improvisierte war unglaublich, die Körperarbeit hoch konzentriert und das Zusammenspiel auf höchstem Niveau. Die kurze Vorführung erhielt auch entsprechend kräftigen Applaus. Die Produktion 2013 verspricht wirklich eine grossartige Überraschung zu werden. Die weiteren Traktanden gingen schlank über die Bühne. Der Vorstand (Kathia Rota, Marco Erni, Goggo Zweifel, Margrit Gut, Vreni Mesot) und der Präsident Raffaele Cavallaro sind für eine weitere Amtszeit bestätigt. Der Ausblick auf die Jubiläumsproduktion im Jahr 2014 (30 Jahre Aemtlerbühne) wurde gespannt aufgenommen, die Planungsarbeiten sind bereits voll im Gang. Stück, Spielort und Regie sind bestimmt, auch für diese Produktion kann die Aemtlerbühne dem Publikum eine Überraschung versprechen. Interessentinnen und Interessenten in allen Sparten (Ressortleitung, Schauspiel, Mithilfe) können sich gerne beim Präsidenten melden. Weitere Informationen und Adressen unter www.aemtlerbuehne.ch. Margrit Gut


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Garten(T)Räume in der modernen Gartengestaltung Nicht die Grösse ist entscheidend, sondern die Proportionen. Meine Faustregel heisst: Es ist kein Garten, kein Innenhof und auch keine Terrasse zu klein, um etwas Harmonisches zu gestalten – und anschliessend mit viel Freude darin zu leben. Auch unser Handwerk ist gewissen Trends unterworfen, neue Einflüsse von der Hochbauarchitektur setzen uns Massstäbe – und auch die Materialien verändern sich. Der Beleuchtung wird je länger je mehr Beachtung beigemessen, das bedeutet aber nicht ein vollständiges Ausleuchten, viel mehr kann durch dezentes, indirektes Licht zusätzliche Tiefe erzielt werden. Im Allgemeinen hat die Bedeutung des Gartenraums in den letzten Jahren stark zugelegt. Mehr und mehr konzipiert man den Wohn- und den Gartenraum als Einheit. Der Garten wird als erweiterter Wohnraum erlebt – mit der Tendenz zu Individualität und Lifestyle. Aber auch der Gemüseanbau hat durch die Bewegung «Urban Gardening» wieder neue Bedeutung erhalten. Der Einsatz eines Gemüsegartens ist sehr vielfältig. Ein Nutzgarten ist nach wie vor sehr arbeits- und zeitintensiv. Viele Familien legen Beete an, um diese zusammen mit ihren Kindern zu bestellen. Die Tendenz zeigt eher Richtung Kräutergarten, bestückt mit Spezialitäten wie Thai-Basilikum, Apfelminze etc. oder zu einem «Naschgarten» (Beerengarten), welchen ich selber auch sehr schätze. Der persönliche Kontakt mit der Kundschaft ist für die Gestaltung sehr wichtig, denn nur so ist es möglich, die spezifischen Bedürfnisse an das «zweite Wohnzimmer» herauszuspüren: Wünscht der Kunde einen Spielgarten für Kinder? Eine Relax-Lounge? Ein Tummelfeld für Pflanzenliebhaber oder soll es doch eher ein pflegeleichter Garten sein? Ziel einer jeden Planung ist es, für jeden Kunden SEINEN persönlichen Garten(T)Raum, abgestimmt auf seine Bedürfnisse und Anforderungen, zu gestalten.

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«Ustrinkete» im «Time»

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Fröhliche Gesichter beim Abschied von Mägi Fontana (Mitte) im Clublokal des FC Wettswil-Bonstetten. Von links: Tochter Fabienne, Freundin Daniela, Lebenspartner Hugo und Freundin Erika, die Mägi unterstützten. (Bild Martin Platter) Es war eine illustre Gesellschaft, die sich am Sonntagabend zum Abschied von Mägi Fontana als Wirtin des Clublokals des FC Wettswil-Bonstetten im Wettswiler Moos eingefunden hatte. Die Familie, viele Freunde und Bekannte, der Fanclub der Streethockeyaner und alle, die Mägi jeweils aushalfen, wenn das Haus voll war. Jedoch: kein Vorstandsmitglied des FC WB. «Die 18 Monate, die ich das Time geführt habe, waren eine interessante Zeit. Aber nun freue ich mich auf neue Herausforderungen in meinem früheren Job als Personalfachfrau und

Berufsberaterin», sagte Fontana. Eine arbeitsreiche Zeit geht damit auch für ihren Lebenspartner Hugo Trachsler zuende, der Fontana tatkräftig unterstützt hatte. Zum Rentner wird Trachsler deswegen aber nicht. Noch immer pflegt er einen engen Kontakt zu seinem früheren Arbeitgeber Werner Kolb und arbeitet Teilzeit bei Vollenweider Haushalt in Hedingen. Ohne die Arbeit im Moos hat er an den Wochenenden nun wieder mehr Zeit für sein Hobby Mountainbiken, worauf er sich bereits freut. (map.)

Christbäume sammeln Adventsaktion von Ruckstuhl und Caritas

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Anstelle grosser Weihnachtsgeschenke für ihre Kunden finanzieren die Ruckstuhl-Garagen auch in diesem Jahr und bereits zum vierten Mal eine grosse Sammelaktion. In Zusammenarbeit mit der Caritas Zürich werden in diesem Jahr Weihnachtsbäume und Weihnachtsschmuck zugunsten von Armut betroffener Familien in der Schweiz gesammelt. Das Baumspenden ist ganz einfach: Interessierte Personen können ihren für die Aktion gekauften Weihnachtsbaum bzw. Weihnachtsschmuck, wobei auch kleine Bäume willkommen sind, in der Garage Ruckstuhl in Affoltern abgeben. Die

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Verteilung der Bäume erfolgt anschliessend durch die Ruckstuhl-Garagen über die Caritas-Märkte in ZürichOerlikon und Winterthur. Die Sammelaktion stiess bereits in den vergangenen Jahren auf grosses Echo, so wurden in den Jahren 2009 und 2010 über 60 Paletten Spielsachen gespendet und im Jahr 2011 bei der ersten Baumsammelaktion kamen über 200 Bäume zusammen. Letzter Abgabetermin für Christbäume ist am Dienstagabend, 18. Dezember 2012.

Farid ist ein Junge, der mit seinen Eltern in Libyen lebt. Es ist der Sommer 2011, Farids Vater Omar wird von Gaddafis Truppen ermordet. Die Mutter Jamila flieht mit Farid, in der Beatrix Casanova. Hoffnung auf eine Zukunft in Europa. (Bild zvg.) Mit ihren Ersparnissen kann Jamila für sich und ihren Sohn einen Platz auf einem Boot kaufen. Auf dem alten, verrosteten und überfüllten Boot mangelt es bald an Trinkwasser und Benzin. Farid trägt als Glücksbringer eine Kette um den Hals. Die Mutter ahnt, dass sie ihr Ziel nicht erreichen werden. Sie möchte Farid nur noch wärmen, nicht vor ihm sterben, ihn auf seinem letzten Weg begleiten. «Als Jamila das Meer gesehen hatte, kam es ihr gross und nass vor, mehr nicht. Ein einfaches Stück Land, ohne Waffen. Ein Segen. Sie wusste nicht, dass es kein Ende hatte, dass es von allen Seiten brüllte.» Dieses weite, blaue Meer, welches Libyen und Italien trennt – oder verbindet –, verbindet auch die Geschichten von Farid und Vito. Der achtzehnjährige Vito wohnt mit seiner Mutter Angelina in Italien. Angelina lebte elf Jahre ihres Lebens in Tripolis. Sie und ihre Eltern gehör-

ten zu den von Gaddafi 1970 ausgewiesenen Italienern. Die Sehnsucht nach ihrer früheren Heimat lässt ihr keine Ruhe. Vito hat gerade die Matura gemacht und ist auf der Suche nach dem Sinn des Lebens. Als er seine letzten Ferientage auf Sizilien verbringt, geht er am Strand spazieren und schaut über das Meer. Auf der anderen Seite des Meeres herrscht Krieg. Vito sieht die Auffanglager, die aus allen Nähten platzen. Der Strand ist voller Wrackteile nie angekommener Boote. Dort findet Vito eine Kette, wie arabische Kinder sie tragen. Die italienische Schriftstellerin und Schauspielerin Margaret Mazzantini lebt in Rom. Ihre Romane «Geh nicht fort», «Die Zinkwanne» und «Das schönste Wort der Welt» wurden zu Bestsellern.

«Das Meer am Morgen» von Margaret Mazzantini. DuMont Verlag 2012. ISBN 978-3-8321-9684-4.


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Sport

Dienstag, 11. Dezember 2012

Um Podestplätze mitkämpfen Die Mettmenstetter Skiakrobaten vor dem Weltcupauftakt Die Schweizer Skiakrobaten trainieren seit drei Wochen im finnischen Ruka und beschliessen den Aufenthalt am 16. und 17. Dezember mit zwei Europacupspringen. Der Auftakt zur Weltcupsaison erfolgt Anfang Januar in Changchun (China). «Wir trainieren bei sehr guten Bedingungen hier in Finnland und alle sind wohlauf», sagt Michel Roth, Trainer der Schweizer Nationalmannschaft. «Wir wollen hier die Basis für eine erfolgreiche Saison legen. Alle Wettkampfsprünge sollen sitzen, wenn wir in den Weltcup steigen.» Die Schweizer, mit den Mettmenstettern Thomas und Christopher Lambert und Andreas Isoz werden ih-

ren ersten Wettkampf am 16. und 17. Dezember im Rahmen eines Europacups in Ruka absolvieren. Mit einem Miniaufgebot (wahrscheinlich nur drei Springer) werden die Schweizer nach Thomas Lambert. China reisen. So richtig los soll es dann Mitte Januar in Quebec gehen. Nach den tollen Resultaten im letzten Winter fordert Roth viel von seinen Athleten. «Wir haben letzte Saison gezeigt, dass wir ganz vorne mitmischen können und eigentlich stelle ich mir vor, dass wir in der Lage sein sollten, in allen Weltcupspringen um einen Podestplatz mitzu-

Andreas Isoz.

Ch. Lambert.

kämpfen. Dazu zähle ich bei den Damen ganz klar auch Tanja Schärer, die sich weiter gesteigert hat.»

Drei Saisonhöhepunkte Neben den einzelnen Weltcupspringen mit der Weltcup-Gesamtwertung

bieten sich in dieser Saison zwei weitere Höhepunkte an: die Olympiavorbereitungsspringen in Sochi und die FreestyleWM in Voss, Norwegen. «Wenn du im Vorjahr auf der Olympiaanlage gut Tanja Schärer. springst, ist das ein Riesenvorteil für die Spiele in einem Jahr», sinniert Michel Roth und fügt bei, dass die WM im doppelten Sinn eine Herausforderung sein wird.» Natürlich wollen wir in Norwegen um die Medaillen mitspringen, Voss wird aber auch ein Qualifikationswettkampf im Hinblick auf die Olympiaselektion sein»

Das bestehende Team f estigen

können. Doch von einem Powerplay war kaum etwas zu sehen. Schlimmer noch. Es kam zur Höchststrafe: Die Glarner schossen das 3:1. Es darf Affoltern zugutegehalten werden, dass sie nach diesem Rückschlag nicht aufgaben – und in der 37. Minute durch Nico Brügger zum 3:2-Anschlusstreffer kamen. Wiederum sass dabei ein Glarner in der Kühlbox. Doch zum erhofften Umschwung für Affoltern kam es in der Folge nicht mehr. Der Grund: Den Säuliämtler ging sprichwörtlich der Schnauf aus. Mit einer Ursache da-

für: Viele und unnötige Strafen (44 Minuten). So verpufften die Gäste weiter unnötig Energie.Es fehlte aber das Erfolgserlebnis, um noch an eine Wende zu glauben. Dies trug die Affoltemer in den letzten beiden Spielen zum Sieg im Penaltyschiessen. Die Glarner wussten all die Affoltemer Unpässlichkeiten zu nutzen. Bereits am kommenden Samstag (19.45 Uhr) beginnt für Affoltern die Rückrunde. Die Säuliämtler sind in Hochdorf bei Seetal zu Gast. Im Hinspiel verloren die Affoltemer gegen die Luzerner mit 3:4.

Die Entwicklung zum erfolgreichen Skiakrobat verläuft in der Regel über mehrere Jahre und so ist es nur natürlich, dass auch die Schweizer mit den weitgehend gleichen Teamstützen in die Saison starten. Neben den erfahrenen Renato Ulrich, Thomas Lambert und Andreas Isoz wird auch Christopher Lambert nach seiner Verletzung wieder mit dabei sein. Neu ins Team kommen mit Dimitri Isler und Mischa Gasser zwei Athleten aus dem Nachwuchs, die im Rahmen ihrer Entwicklung erstmals Weltcupluft schnuppern sollen. Bei den Damen vertritt die Urdorferin Tanja Schärer als einzige die Schweizer Farben.

Auf dem letzten Platz festgenagelt Glarner EC – EHC Affoltern-Hedingen 6:2 Nach zwei Siegen – im Penaltyschiessen – in Serie erhoffte sich Affoltern-Hedingen im Kellerduell gegen den Glarner EC Punkte. Es wurde nichts daraus. Die Gründe für die 2:6-Niederlage sind mannigfaltig. ................................................... von thomas winter Es war schnell feststellbar, dass da zwei in dieser Saison noch ohne Sieg

in der regulären Spielzeit am Werk waren. Vieles blieb Stückwerk. Auf Affoltemer Seite war kaum ein vernünftiger Spielaufbau erkennbar. Vor dem gegnerischen Tor waren die Gäste nur selten anzutreffen. Immerhin waren die Affoltemer einmal mehr sehr effizient: In der 6. Minute schoss Joel Heller die Seinen mit 1:0 in Front. Bei diesem Treffer sass ein Glarner auf der Strafbank. Doch die optisch überlegenen Gastgeber setzten nach, kämpften um jede Scheibe und kamen bereits in der 12. Minute zum Ausgleich (auch in

Überzahl). Affoltern-Keeper Andrin Vock, der ansonsten eine gute Partie spielte, rutsche die Scheibe unglücklich unter dem Schoner hindurch. Nach diesem Dämpfer liessen die Glarner nicht locker. Drückte, aber noch hielt Affoltern das Geschehen offen. In der 22. Minute allerdings kam, was kommen musste: Die erstmalige Führung für die Gastgeber. Doch auch Affoltern bekam seine Chancen. So in der 32. Minute, als sie gar mit zwei Mann mehr auf dem Eis das Spiel wieder hätten ausgleichen

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Sport

Dienstag, 11. Dezember 2012

19

Emma Pooley und Raffael Huber Tagessieger 15. Säuliämtler Chlauslauf in Affoltern mit tollem Laufsport Dass Radfahrerinnen auch gute Läuferinnen sind zeigte Emma Pooley auf eindrückliche Art und Weise. Sie gewann souverän vor der Vorjahressiegerin Tanja Sonderegger von der Läufergruppe Cham. Bei den Männer konnte sich der Studentenweltmeister Raffael Huber gegen den Triathleten Patrick Rhyner durchsetzten. ................................................... von hanspeter feller Raffael Huber von der OLG Säuliamt und Patrick Rhyner vom Lerch Cycle Sport Tri Team lieferten sich bis kurz vor dem Zieleinlauf ein packendes Duell. Huber gewann schliesslich in einer sehr guten Zeit von 16.13 für die 5,2 km, Rhyner folgte in 16.25. Hinter den beiden Topläufern lief Beat Blätter, Stallikon, auf den tollen 3. Rang, was im den Kategoriensieg bei den M30 eintrug. Dahinter folgten Daniel Blättler von der LA Nidwalden und Raphael Frei von der LV Albis. Etwas klarer war Sieg der Engländerin Emma Pooley aus Hausen am Albis. Die Sechste im Einzelzeitfahren an den olympischen Spielen in London lief einen ungefährteten Sieg nach Hause. Sie setzte sich schon früh von ihren Konkurrentinnen ab und gewann das Rennen in einer Zeit von 19.15 klar vor Tanja Sonderegger, 20.02 und Barbara Ammann vom TV Thalwil in 21.14. Ämtler Kategoriensiege konnten Leonie Sommer vom TV Mettmenstetten, Hanne Hartmann aus Wettswil und Hugo Gut aus Affoltern feiern. Ausgezeichnet schlug sich der LVA-Nachwuchs. Derya Hintermann gewann das Rennen der U10 W. Bei den U10 M belegten die LVA-Läufer das Podest. Es gewann Fabio Zweidler vor Leif Bernhard und Enrico Danelli und in der Kategorie U14 M siegte Linus Bernhard. Spannend war auch das Staffelrennen der Leichtathleten. Die Läufergruppe Cham belegte die Ränge eins und zwei. Das Duo Tanja Sonderegger/Philipp Arnold gewann das Rennen vor der Mehrfachschweizermeisterin und Teilnehmerin an internationalen Grossanlässen Patricia Morceli mit Ivo Jeggli. Ravenna Gassmann mit Sergio Grond von der LV Albis liefen auf Platz drei. Tolle Stimmung herrschte auch dieses Jahr bei den Mutter/Kind – Vater/Kind-Läufen. Bei den Jüngeren gewannen Jerôme und Christoph Leutert aus Bonstetten vor Pynn und Simone Klaming aus Affoltern und Sven und Karin Schmidlin ebenfalls aus Affoltern am Albis. In der Kategorie der Jahrgänge 2004/05 schwangen Janis und Ruedi Weber von den Laufmüüs Jonen oben aus, vor Sophie Donatsch/Alex Grevé, Affoltern. Den Wettbewerb der Schulklasse wurde von den Aeugster Schulen dominiert. Es gewann die Klasse Ernst Langenegger/Carola Berendts vor der Klasse Ruedi Geiger, ebenfalls Aeugst am Albis und der Klasse Bruno Lässer aus Affoltern. Im Gegensatz zu den grossen Läufen wie der Silvesterlauf in Zürich, welche grossen Teilnehmerzuwachs vermelden, mussten die Organisatoren des Chlauslaufs einen Rückgang hinnehmen, 492 Läuferinnen und Läufer liefen als Finisher ins Ziel. Die Bedingungen waren nicht so schlecht wie befürchtet. Der 15. Chlauslauf war auch dieses Jahr ein tolles Lauffest für alle Alterskategorien.

Emma Pooley, überlegene Tagessiegerin bei den Damen.

Einsames Rennen an der Spitze: Sieger Raffael Huber (r.) und Patrick Rhyner.

Hilfe nach Sturz.

Staffelrennen mit dem Siegerduo Tanja Sonderegger und Philipp Arnold (Nummern 78).

Sichtliche Freude am Laufsport trotz Kälte: Die Mutter/Kind– und Vater/Kind-Kategorie unterwegs. (Bilder Werner Schneiter)

3. Tagesrang: Beat Blättler, Stallikon.


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