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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

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aus dem bezirk affoltern I Nr. 97 I 172. Jahrgang I Dienstag, 11. Dezember 2018

Dreimal Ja

Unter Dach und Fach

Die Gemeindeversammlung Knonau stimmte allen Vorlagen zu. > Seite 3

Die Gemeinde Bonstetten setzt auch im Jahr 2019 auf die Spitex Knonaueramt. > Seite 5

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INTUS AG 8910 Affoltern a.A. intusag.ch

«Abfallhai» Anta Swiss musste von den neuen Plänen der Stadt Zürich aus der Zeitung erfahren. > Seite 5

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Wegwerfgesellschaft Hélène Vuille berichtete am Adventsfrauezmorge über ihren Kampf gegen Food Waste. > Seite 7

Christbaum-Verkauf: Die goldenen Zeiten sind vorbei Seit Jahrzehnten verkaufen Fankhausers Christbäume – Geld lasse sich kaum noch verdienen Vielerorts stehen sie bereits für den Verkauf bereit, die Christbäume für die Ämtler Stuben. Das steigende Angebot und die Billigbäume aus Skandinavien und Osteuropa machen den regionalen Produzenten das Leben schwer. ................................................... von thomas stöckli Seit Freitag stehen wieder die ersten Christbäume auf dem Kronenplatz. Dieser Saison sieht die Familie Fankhauser, die hier seit Jahrzehnten ihren Verkauf betreibt, mit bangem Gefühl entgegen. «So viele Bäume gab es noch nie», sagt Bruno Fankhauser mit Blick auf die Konkurrenz. Geld lasse sich so kaum noch verdienen. «Man muss froh sein, wenn man noch rauskommt», findet Sohn Moritz Fankhauser. An der Tradition hält die Familie trotzdem fest – auch wegen der Kontakte mit den treuen Stammkunden. Fankhausers verkaufen auf dem Kronenplatz ausschliesslich Bäume aus der Region, fast alle aus eigenem Anbau. Und der war diesen Sommer besonders aufwändig. Pro Woche habe er einen Arbeitstag investiert, um die Kulturen zu giessen. Trotzdem: von

Bereit für den Christbaumverkauf auf dem Kronenplatz in Affoltern: Moritz Fankhauser. (Bild Thomas Stöckli) 1000 Jungpflanzen haben gegen 40 % den Hitzesommer nicht überlebt. Rund 1000 habe er gesetzt, verrät Bruno Fankhauser, 400 musste er dann im Herbst nachpflanzen.

Nordmanntanne ist Bestseller In Ämtler Stuben stehen seit einigen Jahren vorwiegend Nordmanntannen. Ihre massiveren Nadeln stechen weniger und bleiben länger am Baum. Die stark nadelnde Rottanne hingegen

wird nur noch selten nachgefragt. Insbesondere bei Katzen- und Hundebesitzern sind Blautannen beliebt. Weil ihre Nadeln stechen, bleiben die Tiere fern. Aber auch der intensivere Tannen-Geruch ist hier ein Verkaufsargument. Zu den exotischeren Sorten gehören die «Concolor», die «Nobilis» oder die Serbische Fichte. Die meisten Kunden entscheiden sich für einen etwa mannshohen Baum. Die Kleineren seien eher bei jungen Familien oder älteren Leuten gefragt.

Genauso wichtig wie die Sortenwahl und Grösse ist die Behandlung. Hierzu empfiehlt Bruno Fankhauser, den Baum vor den Festtagen in einem Wasserkübel auf dem Balkon zu lagern. Einmal in der warmen Stube, nimmt ein stattliches Bäumchen täglich bis zu zwei Liter auf. Spätestens ein bis zwei Tage vor dem Fest sollte man das Verpackungsnetz abnehmen, damit sich die Äste senken können. Mit einem Wasserzerstäuber lässt sich das Austrocknen der Zweige weiter hinauszögern. Im Durchschnitt wächst eine Tanne acht Jahre, bis sie fürs Weihnachtsfest geerntet wird. In der Vegetationszeit rücken Fankhausers alle vier Wochen dem Gras und Unkraut zu Leibe. «Wenn wir das nicht machen, gehen die Bäume unten kaputt», erklärt Moritz Fankhauser. Im August und September erfolgt jeweils die Inventur. Dabei werden die Tannen nach Grössenklasse markiert und gezählt. Den Schnitt-Zeitpunkt richtet Bruno Fankhauser dann nach dem Mondkalender. Damit die Rechnung aufgeht, müssen auf dem Kronenplatz rund 800 Bäume an den Kunden gebracht werden. Ein ambitiöses Ziel. ................................................... > Anekdoten aus dem ChristbaumVerkauf auf Seite 5

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Grund zum Feiern Mit einem Fest wurde das 15-Jahre-Jubiläum der Kinderkrippe Coccolino zelebriert. > Seite 7

Restaurant Kreuz: Wiedereröffnung Vor zehn Jahren hat die Familie Massaro das traditionsreiche Restaurant Kreuz in Maschwanden erworben. Bereits im April wurden die Bemühungen für eine Inbetriebnahme konkreter, und nun ist es am 13. Januar so weit: Das «Kreuz» öffnet wieder. ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen

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Vermisste Frau am Üetliberg tot Die seit dem 22. November als vermisst gemeldete Frau wurde am Freitagmittag, 7. Dezember, in unwegsamem Gebiet am Üetliberg tot aufgefunden. Am Donnerstagabend, 22. November, wurde bei der Stadtpolizei Zürich eine 90-jährige Frau als vermisst gemeldet. Sie war um die Mittagszeit mit einer Wandergruppe zwischen Felsenegg und Üetliberg unterwegs gewesen und alleine auf einer Bank zurückgeblieben. Am Freitagmittag, 7. Dezember, wurde ihre Leiche von einer Privatperson in unwegsamem Gebiet am Üetliberg entdeckt. Die Umstände, die zum Tod der Frau geführt haben, werden durch die Stadtpolizei Zürich, die zuständige Staatsanwaltschaft, sowie das Institut für Rechtsmedizin abgeklärt. Hinweise auf eine Dritteinwirkung liegen bisher nicht vor. Zur Spurensicherung rückte das Forensische Institut Zürich aus. Der Seilgruppe der Stadtpolizei Zürich gelang es trotz Unterstützung der Höhenretter von Schutz & Rettung Zürich nicht, die Verstorbene im steil abfallenden Gelände zu bergen. Dafür musste ein Helikopter der Rega eingesetzt werden. (pd.)

Glühweindampf, duftende Marroni und ein Samichlaus

Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal in Hausen

Flanieren, staunen und einkaufen am Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal in Hausen. (Bild Martin Mullis) Während der Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal in Hausen am Samstag bereits zum sechsten Mal stattfand, musste die Fangemeinde in Rifferswil

am Sonntag auf ihren beliebten Weihnachtsmarkt verzichten: Sturmböen und Regenschauer hatten zur kurzfristigen Absage veranlasst. Die örtli-

chen Puppenmacherinnen liessen sich davon allerdings nicht abschrecken. ................................................... > Berichte auf Seite 6

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Todesfälle

Beschlüsse der Gemeindeversammlung Die Stimmberechtigten fassten an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2018 folgende Beschlüsse: Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzung des Steuerfusses auf 95 % 2. Genehmigung des Verkaufes der Kabelfernsehnetzanlage zum Preise von CHF 2 304 000.00 an die WWZ Telekom AG, Zug 3. Genehmigung der Bauabrechnung für den Abbruch und den Ersatzneubau des Kindergartens Räsch im Betrage von CHF 3 763 325.35 (inkl. MwSt.) 4. Genehmigung der Bauabrechnung für die Sanierung des Grundwasserpumpwerkes Mettenholz im Betrage von CHF 791 032.45 (inkl. MwSt.) Gegen diese Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern a. A., – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 VRG) – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Obfelden, 11. Dezember 2018

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 9. Dezember 2018 Die von 48 Stimmberechtigten besuchte Kirchgemeindeversammlung in Obfelden vom Sonntag, 9. Dezember 2018, fasste folgende, einstimmige Beschlüsse: – Ja zum Budget 2019 – Ja zum Kredit von 350 000 Franken für den Umbau des Pfarrhauses und des Pfarrgartens Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung liegt ab Freitag, 14. Dezember 2018, in der Gemeindekanzlei in Obfelden zur Einsicht auf.

Hausen am Albis

Mettmenstetten, 6. Dezember 2018

Am 6. Dezember 2018 ist in Affoltern am Albis verstorben:

Wenn ihr mich sucht, sucht in euren Herzen. Habe ich dort eine Bleibe gefunden, lebe ich in euch weiter.

Widmer, Hans geb. 30. November 1939, von Hedingen ZH, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung findet am 14. Dezember 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis mit anschliessender Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. Bestattungsamt Hausen am Albis

Tieftraurig müssen wir Abschied nehmen von unserem geliebten Mami, unserer fröhlichen Omi und Uromi, unserer fürsorglichen Schwester und Tante

Verena (Vreni) Steinhauer-Züllig 17. November 1934 – 6. Dezember 2018

Nach kurzer, schwerer Krankheit wurde sie von ihren Schmerzen erlöst. Ihr Leben war Liebe und Fürsorge für ihre Familie. Wir werden sie immer in liebevoller Erinnerung behalten.

Beim Präsidenten der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, können schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung erhoben werden. – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Rekurs mit Begehren um Berichtigung des Protokolls erhoben werden. – Innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, kann Beschwerde gegen die Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung erhoben werden.

In grosser Dankbarkeit: Susan Lauber, Belp Heidi Fischer Heck und Karl-Martin Heck, Boswil Monica Lissberg, Knonau mit Adrian und Michael Martina und Cédric Hostettler, Sugiez mit Léo, Naoëlle und Tjara Kai und Anica Steinhauer, Ottenbach mit Emily und Sophia Alfons Züllig sen., Lutry Alfons Züllig jun., Lutry Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Traueradresse: Heidi Fischer Heck, Alte Muristrasse 3, 5623 Boswil

Reformierte Kirchenpflege Obfelden

TO D E S A N Z E I G E

Musikverein Harmonie Hausen a. A.

Wir trauern um unser geschätztes Ehrenmitglied

TO D E S A N Z E I G E

Die Gemeindevorsteherschaft

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2018 Die Stimmberechtigten der Gemeinde Stallikon haben an der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember 2018 folgende Beschlüsse gefasst: 1. Genehmigung Kredit Fr. 42 000.– für die Einführung Tempo-30-Zonen «Langfuren» und «Pünten» 2. Genehmigung (nach § 119 Gemeindegesetz bereinigtes) Budget 2019 der Politischen Gemeinde und Festsetzung des Steuerfusses auf 85 % Rechtsmittel Gegen die Beschlüsse kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis, – wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen (§ 19 Abs. 1 lit. c i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 21a und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2) – und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V. mit § 19b Abs. 2 lit. c sowie § 20 und § 22 Abs. 1 Verwaltungsrechtspflegegesetz, VRG, LS 175.2).

Hans (Hasi) Widmer-Vollenweider 30. November 1939 – 6. Dezember 2018

Hasi hat sich seine Ehrenmitgliedschaft mit grosser Arbeitsbereitschaft verdient. Bei vielen Musikfesten stand er uns als umsichtiger und erfahrener Bauchef zur Seite. Seine Verbundenheit mit dem Musikverein Hedingen war immer sehr gross. Wir verlieren mit Hasi einen langjährigen Freund. Seinen trockenen Humor, das ansteckende Lachen und die Hilfsbereitschaft werden wir nie vergessen. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 14. Dezember 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Weid in Hausen am Albis statt, die Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis. Musikverein Hedingen

Gemeinderat Hausen am Albis

TO D E S A N Z E I G E Mit tiefem Bedauern teilen wir mit, dass

Hans Widmer

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Stimmrechtssachen werden Verfahrenskosten nur erhoben, wenn das Rechtsmittel offensichtlich aussichtslos ist.

Hans Widmer war während vieler Jahre als Mitarbeiter und Leiter der Sammelstelle Chratz in Hausen am Albis tätig. In dieser Funktion stellte er seine Dienste zum Wohle der Bevölkerung zur Verfügung. Wir werden ihn in dankbarer Erinnerung behalten.

Stallikon, 11. Dezember 2018

Den Angehörigen entbieten wir unsere herzliche Anteilnahme.

Gemeinderat Stallikon

1939 – 2018

am 6. Dezember 2018 verstorben ist.

Gemeinderat Hausen am Albis Die Beisetzung findet am Freitag, 14. Dezember 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Hausen am Albis, mit anschliessender Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche statt.

Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Aktiv- und Ehrenmitglied

Hans Widmer-Vollenweider Kantonaler Veteran

Wir werden unseren lieben Musikkameraden in bester Erinnerung behalten und ihm die letzte Ehre erweisen. Wir trauern mit den Angehörigen und sprechen unser tief empfundenes Beileid aus.

Musikverein Harmonie Hausen a. A. Die Urnenbeisetzung findet am Freitag, 14. Dezember 2018, um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Weid in Hausen am Albis statt; anschliessende Trauerfeier um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche, Hausen am Albis.


Bezirk Affoltern

Kontrollen an der Kantonsgrenze Die Kantonspolizei Zürich hat in der Nacht auf Sonntag, 9. Dezember, an diversen Orten im grenznahen Gebiet zum Kanton Aargau verkehrs- und kriminalpolizeiliche Kontrollen durchgeführt. Während mehrerer Stunden wurden an verschiedenen Orten – so auch an der Obfelder Reussbrücke – insgesamt 380 Fahrzeuge und 455 Personen überprüft. Dabei wurden fünf Lenkende in fahrunfähigem Zustand angehalten, fünf hielten die vorgeschriebene Arbeits- und Ruhezeit nicht ein. Eine Person sass unter Drogeneinfluss am Steuer und ein Lenker fuhr ohne den nötigen Versicherungsschutz. An 36 Fahrzeugen bestanden technische Mängel. Davon werden sechs Autos zur Nachkontrolle beim Strassenverkehrsamt gemeldet. Es mussten 25 Ordnungsbussen ausgestellt werden.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Mariam Afra-Nehmé in Affoltern hat heute Dienstag, 11. Dezember, ihren 80. Geburtstag. Wir wünschen ihr von Herzen alle Gute, viele schöne Stunden und gute Gesundheit.

Zum 90. Geburtstag Gaetano Brunelli in Knonau wird am Donnerstag, 13. Dezember, 90 Jahre jung. Pro Senectute Knonau wünscht ihm ein frohes Fest mit Familie und Freunden, und alles Gute. Dem schliessen wir uns gerne an.

Zum 97. Geburtstag Franz Heinzer in Affoltern darf heute Dienstag, 11. Dezember, seinen stolten 97. Geburtstag feiern. Wir gratulieren ihm herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli

Die Gemeindeversammlung Knonau stimmte am Donnerstag allen Traktanden zu Am 6. Dezember genehmigten 50 Stimmberechtigte das Budget 2019, den Steuerfuss und die Kreditabrechnung zum Schulhaus Aeschrain. ................................................... von livia häberling Sie weise darauf hin, dass nur stimmberechtigt sei, wer nebst dem Wohnsitz in Knonau auch das 18. Lebensjahr überschritten habe, so Esther Breitenmoser an ihrer ersten Gemeindeversammlung als Gemeindepräsidentin. Über zu junges Publikum musste (oder auch: durfte) sich jedoch der Gemeinderat auch an diesem Abend keine Gedanken machen. Gekommen waren vor allem Knonauerinnen und Knonauer, die schätzungsweise schon ein paar Jahre und Jahrzehnte volljährig sind. Als Erstes präsentierte Rico Roth das Budget 2019. Dieses wurde auch in Knonau zum ersten Mal nach der neuen Rechnungslegung HRM2 erstellt. Gemäss Budget schliesst die Erfolgsrechung bei einem Aufwand von 11 670 300 Franken und einem Ertrag von 10 983 700 Franken mit einem Aufwandüberschuss von 686 600 Fran-

Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

neu mit Aufwänden von 504 000 Franken gerechnet. Für das Jahr 2018 waren 284 000 Franken veranschlagt gewesen. Rückläufig sind derweil die Aufwände für die soziale Sicherheit, den Verkehr und den Umweltschutz und die Raumordnung. Das beantragte Budget 2019 wurde von der Versammlung einstimmig angenommen.

Der Steuerfuss der Einheitsgemeinde bleibt bei 88 Prozent – vorerst Die Erfolgsrechnung der Gemeinde, so Rico Roth, sei seit Längerem nicht mehr ausgewogen, im Gegenteil, die Aufwandüberschüsse sind eher noch gestiegen: Von 393 295 Franken (2017)

Zehn Jahre nach dem Erwerb durch die Familie Massaro wird das traditionsreiche Restaurant Kreuz in Maschwanden am 13. Januar 2019 wiedereröffnet. Der neue Wirt Elia Panzarella betreibt in Horgen eine Osteria und macht auch im ehemaligen Fischrestaurant mit italienischen Spezialitäten Aufwartung.

Das Maschwander «Kreuz», ein stattlicher Bau neben der Kirche, ist beladen mit einer reichhaltigen Geschichte. Sie begann vermutlich schon im 13. Jahrhundert. Das Restaurant im damaligen Städtchen Maschwanden wurde als einzige Taverne in der Region geführt, diente Durchreisenden als Nachtlager und Verpflegungsmöglichkeit. Einige hundert Jahre später wirkte die Familie Born prägend. Sie verhalf dem Restaurant während Jahrzehnten dank exzellenter Fischküche zu überregionalen Bekanntheitsgrad. Aus Altersgründen gaben Cécile und Hansueli Born das Restaurant 2010 auf, führten dieses in den letzten Monaten noch als «Bed and Breakfast»-Betrieb.

Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

ken. Nach Anwendung der neuen Berechnungsvorgaben und Abgrenzung des Ressourcenzuschusses reduziert sich der Aufwandüberschuss um 179 600 Franken auf 507 000 Franken, was sich jedoch nicht auf das Betriebsergebnis auswirkt. Grössere Abweichungen im Budget 2019 werden gemäss Rico Roth insbesondere im Bereich von Bildung und Gesundheit erwartet. So müsse auf dem Schulhaus Aeschrain eine grössere Abschreibung vorgenommen werden. Ausserdem würden die Personalkosten bei der Tagesbetreuung steigen, durch die Pensumerhöhung einer Lehrperson. Ein grosser Budgetposten ist die Pflegefinanzierung. Dort wird

Das «Kreuz» wird am Sonntag, 13. Januar 2019, wiedereröffnet

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

Tarife: www.affolteranzeiger.ch

Finanzvorstand Rico Roth (ganz links) und seine Amtskollegen Dominik Stöckli, Marianne Domeisen, Nathanaël Wenger und Marcel Bosshart (v.l.). (Bild lhä)

auf 544 000 Franken (budgetiert für 2018) und 507 000 Franken (budgetiert für 2019. «In den letzten Jahren hat der Steuerfuss konstant auf 88 Prozent gehalten werden können», so Rico Roth. Für 2019 beantragte er dem Stimmvolk, den Steuerfuss beizubehalten, während für die Zukunft eine Erhöhung wohl unumgänglich werde. Auch diese Vorlage segneten die Stimmberechtigten ohne Gegenstimme ab. Zuletzt präsentierte Rico Roth die Schlussabrechnung für die Sanierung des Schulhauses Aeschrain. Ende 2016 bewilligten die Knonauerinnen und Knonauer einen Kredit über 1 792 676.15 Franken. Nun zeigt die Bauabrechnung: Der Kreditrahmen wurde um 104 907.43 Franken unterschritten. Hauptgrund ist ein Förderbeitrag von 72 300 Franken. Auch diese letzte Vorlage wurde vom Stimmvolk ohne Gegenstimme genehmigt. Anschliessend verabschiedete sich rund die Hälfte der Anwesenden nach Hause oder in den Apéro, die verbliebenen 28 Stimmberechtigten bewilligten der reformierten Kirchgemeinde Knonau das Budget 2019. Es weist einen Gesamtaufwand von 329 100 Franken aus. Ebenso genehmigt wurde der Steuerfuss. Er bleibt auf 14 Prozent.

Lange Durststrecke beendet: Maschwanden hat wieder ein Restaurant

................................................... von werner schneiter

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Dreimal Ja in Knonau

Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch

Gesamtauflage: 25 470

Dienstag, 11. Dezember 2018

Vier Wohnungen realisiert Schon zuvor, am 17. Dezember 2009, erwarben die Inhaber des Baugeschäfts Massaro aus Thalwil das «Kreuz». «Wir haben damals den Umbau wegen der sehr guten Auftragslage in unserem Betrieb hinausschieben müssen», sagt Juniorchef Roberto Massaro. Er betont, die Firma habe das «Kreuz» samt einem Projekt gekauft, das nicht bewilligungsfähig war. Auch nicht der ursprünglich geplante Einbau von sechs Wohnungen. Nach einigen baurechtlichen Schwierigkeiten, die auch in einem zwischenzeitlichen Baustopp gipfel-

Freuen sich auf die Wiedereröffnung: Besitzer Carlo Massaro (links) und der neue «Kreuz»-Wirt Elia Panzarella, die am Freitag ein «Testessen» veranstaltet haben. (Bild Werner Schneiter) ten, konnten die Inhaber im «Kreuz» schliesslich vier Wohnungen realisieren. Diese sind inzwischen vermietet. Auch am Plan, das Restaurant wieder zu eröffnen, wurde festgehalten. So blieb auch der von einer aus Dorfpersönlichkeiten gebildeten Interessengemeinschaft gehegte Wunsch nach einem Restaurant aufrecht. 2016 scheiterte jedoch die angestrebte Zusammenarbeit mit einer Wirtin. Nun zeigen aber die im April dieses Jahres erneut gestarteten Bemühungen für eine Wiedereröffnung Früchte. Die Familie Massaro hat mit Elia Panzarella, Betreiber der «L’Osteria del Lazzarone» in Horgen, einen Fünfjahresvertrag unterzeichnet. Er enthält eine Option für weitere fünf Jahre. So wird das «Kreuz» ab Sonntag, 13. Januar 2019, zum italienischen Spezialitätenrestaurant mit mediterraner Küche, wo auch Pasta und Pizza ihren Platz haben. «Authentische italienische Speisen», wie es Roberto Massaro ausdrückt. Er ist überzeugt, den richtigen Restaurateur gefunden zu haben. Ausgeschenkt wird Baarer Bier. Derzeit läuft eine Art «Test-

phase»; ein Unternehmer hat bereits zu einem Firmenessen eingeladen. Das Restaurant verfügt über 50 Plätze, einschliesslich Saal, der sich neben der Gaststube befindet. Vorausgesetzt, dass das «Kreuz» ein Restaurant bleibt, kann der Betreiber die neben der Kirche angesiedelten, öffentlichen Parkplätze nutzen.

Weinschenke im Keller Die Küche wurde umgebaut und mit moderner Einrichtung bestückt, und auch die anderen Räume erstrahlen in neuem Glanz, sind jedoch unverändert. Neu wird im Kellergeschoss eine Weinschenke mit 30 Plätzen eingerichtet, die in einem zweiten Schritt, voraussichtlich im Laufe des Februar 2019, eröffnet werden kann. Sie wird mit einer Berkel-Schneidmaschine ausgestattet und eignet sich für Apéros. Beeindruckend hier: die alten, wuchtigen Mauern. Ab Frühjahr wird auch auf der Terrasse im Freien bedient. «Nach den vielen Eröffnungsankündigungen in den letzten Jahren –

auch auf den 1. April – gilt es jetzt ernst. Das ist natürlich für unsere Bevölkerung ein wunderbares Weihnachtsgeschenk», sagt Gemeindepräsident Christian Gabathuler. Er glaubt, dass in einem Dorf ohne Restaurant etwas Wesentliches fehlt – wie in Maschwanden seit zehn Jahren. «Wir hoffen deshalb, dass das ‹Kreuz› jetzt wieder für Einheimischen und Gäste ein beliebter und gemütlicher Treffpunkt für verschiedenste Anlässe wird», so der Gemeindepräsident. anzeige


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Dienstag, 11. Dezember 2018

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Leistungsvereinbarung 2019 mit der Spitex Knonaueramt Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Bonstetten ................................................... von gemeindeschreiber christof wicky Im Herbst 2016 nahm die Spitex auf Wunsch der 14 Vertragsgemeinden mit einer Delegation von fünf Gemeindevertretern die Neuverhandlung der Leistungsvereinbarung mit der Spitex Knonaueramt und den 14 Vertragsgemeinden auf. In zwei Workshops wurde auf der Basis der Muster-Leistungsvereinbarung des Spitex-Verbandes Kanton Zürich sowie der gesetzlichen Grundlagen eine neue Version erarbeitet. Ziel war es, die im Rahmen des Gesetzes mögliche Einflussnahme der Gemeinden sicherzustellen und den Auftrag an die Spitex Knonaueramt so vollständig und klar als möglich zu umschreiben (welche Leistungen zu welchen Kosten). Nach einer Vernehmlassung wurde eine überarbeitete Leistungsvereinbarung erstellt. Darüber hinaus wurde eine organisatorische Überprüfung durch das Gemeindeamt des Kantons Zürich vorgenommen. Die Spitex Knonaueramt hat diese formellen Inputs einfliessen lassen. Sie stellte nun die neue Leistungsvereinbarung dem Gemeinderat Bonstetten zur Genehmigung und Unterschrift zu. Der Gemeinderat Bonstetten verabschiede-

te die neue Leistungsvereinbarung 2019 mit der Spitex Knonaueramt.

Kündigung der Mitgliedschaft im Spitalzweckverband Affoltern Die Stimmberechtigten entschieden anlässlich der Urnenabstimmung vom 4. März 2018, dass die Gemeinde Bonstetten ihre Mitgliedschaft beim Spitalzweckverband Affoltern per 31. Dezember 2020 kündigen soll. Die Gemeinde Bonstetten geht davon aus, dass im Falle einer Auflösung des Zweckverbands bis 31. Dezember 2020 Bonstetten gleich behandelt wird, wie die übrigen Zweckverbandsgemeinden und dies unabhängig davon, ob Bonstetten einer Nachfolgeorganisation beitritt oder nicht. Die Kündigung kann keine Wirkung mehr entfalten, wenn der Verband gemäss Abstimmungsvorlage des Zweckverbands schon vor Ablauf der Kündigungsfrist aufgelöst wird. Sofern die Auflösung des Zweckverbandes an den Volksabstimmungen vom 19. Mai 2019 abgelehnt wird, behält sich die Gemeinde Bonstetten vor, ihren Anteil am Stiftungskapital per 31. Dezember 2020 geltend zu machen. Ebenso vorbehalten wird eine Beteiligung an einer oder an beiden Nachfolgeorganisationen. In diesem Sinne hat der Gemeinderat Bonstetten das Kündi-

gungsschreiben unter Einhaltung der zweijährigen Kündigungsfrist beim Spitalzweckverband eingereicht.

Fahrplanverfahren 2020-2021; Begehren bei der PostAuto betreffend Buslinie 210 Die PostAuto präsentierte an der Regionalen Verkehrskonferenz (RVK) Knonaueramt vom 14. November 2018 die neuen Linienführungen für den ab Dezember 2019 geplanten Fahrplanwechsel. Dabei wird sich das Liniennetz wie folgt ändern: In den Hauptverkehrszeiten soll die Postautolinie 210 künftig von Wettswil, Station Heidenchilen, starten und zum Bahnhof Bonstetten-Wettswil fahren, um dort den Anschluss auf die S5 zu ermöglichen. Danach führt die Linie 210 weiter nach Bonstetten, Station Dorfstrasse und dann via Zürcherstrasse auf die Autobahn. Die Stationen Bonstetten Dorfplatz und Bonstetten Isenbach werden nicht mehr von der Linie 210 erschlossen und verlieren somit eine direkte Linienführung nach Zürich. Im Gegenzug wird die Linie 229, welcheWettswil erschliesst, in den Hauptverkehrszeiten aufgelöst. Das eingesparte Fahrzeug kommt auf der Linie 228 in den Hauptverkehrszeiten zum Einsatz und erbringt so einen 15-Minuten-Takt «Dorfrundkurs» Bonstetten, Dorf –

Bahnhof Bonstetten-Wettswil. Für den Dorfkern von Bonstetten bringt die Neuerung keinen Vorteil, da der 15Minuten-Takt schon heute besteht. Im Gegensatz zum neuen Konzept verkehrt heute aber jeder zweite Kurs direkt nach Zürich-Enge. Somit fällt im neuen Konzept die umsteigefreie Verbindung vom Dorfkern Bonstetten nach Zürich, Bahnhof Enge, weg. Die Linie 210 ist durch den Wegfall der Linie 220 im Jahr 2015 sehr populär geworden und erreicht hohe Fahrgastzahlen. Im Jahr 2017 hatte der Bus 210 in den Morgenstunden bis 66 Einsteiger an den Haltestellen Chrüzacher, Dorfplatz und Isenbach. Davon fährt eine Mehrheit weiter Richtung Zürich, Enge. Für die Gemeinde Bonstetten ist die Direktverbindung Bonstetten Dorf nach Zürich ein wichtiger Standortfaktor, welcher von der Bevölkerung sehr geschätzt wird. Damit die Buslinie 210 weiter die Haltestellen in Bonstetten auch künftig bedienen wird, reichte der Gemeinderat beim marktverantwortlichen Unternehmen des öffentlichen Personenverkehrs ein Begehren über die Bedürfnisse der Gemeinde Bonstetten ein, damit im neuen Fahrplanverfahren die Linienführung der Buslinie 210 weiterhin die Bushaltestellen im Dorfzentrum (Chrüzacher, Dorfplatz, Isenbach), bedient werden.

Baubewilligungen Der Gemeinderat genehmigte folgende Bauvorhaben im Anzeigeverfahren: Jachen Denoth, Bonstetten, Baugesuch-Nr. 2018-0033; Erstellung Fahrzeugabstellplatz mit Zugangsweg, Schachenstrasse 84b, (an der Strasse Breitenacher) Grundstück Nr. 1887; Arthur Schnabel, Bonstetten; Sitzplatzverglasung Im Vorderdorf 18; Baugesuch-Nr. 2018-0035; Grundstück Nr. 2907; Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a. A., Einbau Trennwand mit Verbindungstüre im Erdgeschoss, Feuerwehr- und Mehrzweckgebäude Dorfstrasse 1, Baugesuch-Nr. 2018-0036; Grundstück Nr. 2518.

Im Weiteren hat der Gemeinderat ... – einem weiteren Sammelbeschluss für zwei Vereine hinsichtlich dem Wappenschutzgesetz (WSchG) zugestimmt; – den Zirkulationsbeschluss vom 6. November 2018 zur Anpassung des Budgets 2019 im Nachgang genehmigt; – der Überarbeitung des Finanzierungs- und Gebührenkonzepts für die Bereiche Abfall, Wasser, Abwasser und Kabelnetz zugestimmt; – der Revision des Art. 10 des Bereitschaftsreglements der Gemeinde Bonstetten gutgeheissen.

Anekdoten rund um den Christbaum «Wir haben davon aus der Zeitung erfahren»

«Abfallhai»: Hersteller Anta Swiss überrascht

Am Freitag berichtete der «Tages-Anzeiger», dass die Stadt Zürich künftig nicht mehr auf den «Abfallhai» der Firma Anta Swiss aus Knonau setzt. Geschäftsführer und Inhaber Marcel Strebel nimmt Stellung.

Andrea und Bruno Fankhauser mit ihren Söhnen Moritz und Reto sowie Helfer Stefan Fuchs. (Bild Thomas Stöckli)

I

n Jahrzehnten Christbaumverkauf auf dem Kronenplatz in Affoltern hat die Familie Fankhauser einiges erlebt. Dazu gehören auch lustige Geschichten. Etwa jene von einem Piloten, der seine Drei-Meter-Tanne selber auf dem Autodach festgezurrt hat. Die Spannsets führte er dazu durch die geöffneten Autofenster. Erst als er fertig war, realisierte er, dass er die Türen mit fixiert hatte und folglich gar nicht mehr ins Auto einsteigen konnte. Für einen anderen Kunden lieferten Fankhausers einen Baum nach Ottenbach. Mit seinen vier Metern Länge passte dieser weder in den Lift noch durchs Treppenhaus des Mehrfamilienhauses. Entsprechend musste der Baum mit Menpower an einem Seil der Fassade entlang auf die Terrasse hochgewuchtet werden. Um den Männern auf halbem Weg eine Verschnaufpause zu gönnen, wurde am Boden kurzerhand der damals 14-jährige Sohn Moritz als «Gegengewicht» angeseilt. Von so manchem Baum können Fankhausers den Kunden auf Anfrage

ganz genau sagen, wo er gewachsen ist. Dabei mussten sie schon feststellen, dass dies nicht unbedingt immer verkaufsfördernd ist. So weigerte sich ein Kunde statthaft, einen bereits ausgesuchten Baum zu kaufen: Ein Zwilliker komme ihm nicht ins Haus.

Den Zweck verfehlt Ein Affoltemer verlangte am Christbaumverkauf einst, man möge seinem Baum bis auf 1,2 Meter Höhe alle Äste abschneiden. Dadurch erhoffte er sich, dass die Katze nicht hinaufklettern würde. Was der Kunde wünscht, wird umgesetzt – auch wenn der Baum danach schrecklich aussah und die Katze sich trotzdem nicht von einer Kletterpartie abhalten liess. Im nächsten Jahr entschied sich der Mann dann übrigens für eine (auch Katzen pieksende) Blautanne. Es sind nicht unbedingt die perfekt gewachsenen Bäume, die auf Anhieb einen Käufer finden. Viele hatten sich sogar auf die Ungewöhnlichen eingeschossen. So etwa der 2013 verstorbene Künstler «Gusti vo Huuuse».

Auch der frühere Affoltemer Pfarrer Walter Krauer habe immer geschaut, den «Knorrigsten» zu erwischen, damit auch dieser ein Zuhause bekomme.

Mann im Netz und feuerfeste Bäume «Grossmutter» nennen Fankhausers ihren Baustellen-Wagen liebevoll. In die Jahre gekommen, ist er dieses Jahr letztmals auf dem Kronenplatz dabei. Wenn er reden könnte, hätte er manch lustige Geschichte zu erzählen. So soll spätabends auch schon Mal ein gestandener Mann in Christbaumnetz verpackt worden sein. Stolz sehen Fankhausers viele ihrer Bäume jeweils am Christbaumverbrennen ein letztes Mal. Stolz deshalb, weil ihre erst kurz vor Weihnachten nach Mondkalender geschnittenen Tannen sich den Flammen zischend und dampfend widersetzen, während andere Bäume mit einem «Wusch» explosionsartig verbrennen. «Die Bäume vom Fankhausers brennen nicht», soll ein ehemaliger Feuerwehrkommandant einst gar kommentiert haben. (tst.)

«Anzeiger»: Herr Strebel, am Freitag wurde bekannt, dass die Stadt Zürich künftig nicht mehr auf den «Abfallhai», sondern auf ein eigenes Design setzt. Was bedeutet diese Entscheidung für Anta Swiss? Der Entscheid macht uns sehr betroffen, vor allem weil wir ihn aus den Medien erfahren haben. Natürlich sind wir als langjähriger Partner enttäuscht, nicht im Dialog auf passende Lösungen angesprochen worden zu sein. Das Ausmass der Auswirkungen lässt sich derzeit noch nicht genau abschätzen. Wir wollen daher möglichst rasch das Gespräch mit Entsorgung + Recycling Zürich suchen. Wie viele Abfalleimer sind auf Stadtgebiet betroffen und in welcher Zeitspanne? Aus der Zeitung habe ich erfahren, dass die rund 2300 Abfallhaie in der

Stadt Zürich schrittweise ersetzt werden sollen, und zwar, wenn sie «unbrauchbar» seien. Da ich jedoch von der hohen Qualität unseres Produkts überzeugt bin, werden wir noch eine sehr lange Zeit Abfallhaie in der Stadt Zürich sehen. Die Stadt argumentierte unter anderem damit, dass die Öffnung für Take-AwayProdukte zu klein sei ... Wir haben den Abfallhai in den vergangenen Jahren kontinuierlich weiterentwickelt. Das haben wir immer wieder unter Beweis gestellt. Wenn also eine grössere Öffnung tatsächlich ein Thema gewesen wäre, dann hätten wir das gemeinsam mit den Verantwortlichen angepackt. Wird es mittel- oder längerfristig einen «Abfallhai» mit grösserer Öffnung geben? Die «Abfallhai»-Kollektion besteht inzwischen aus mehr als 100 Modellen. Und wir möchten ihn auch in Zukunft weiterentwickeln. Daher schliesse ich das nicht aus. Interview: Livia Häberling

Auf städtischem Gebiet in Zukunft nicht mehr vorgesehen: der «Abfallhai» des Unternehmens Anta Swiss aus Knonau. (Bild Livia Häberling)


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Bezirk Affoltern

ratgeber steuern

Lichterketten, Glühweinkessel und ein Samichlaus

Hans Ulrich Meuter, lic. iur. und dipl. Steuerexperte

Versicherungsleistungen im Todesfall Versicherungsleistungen, die mit oder nach dem Tod des Erblassers fällig werden, unterliegen der Erbschaftssteuer, soweit sie nicht als Einkommen besteuert werden. So sind Versicherungsleistungen aus beruflicher und gebundener Vorsorge (Säule 2, Säule 3a, Freizügigkeitsleistungen) sowie Leistungen aus nicht rückkaufsfähigen Risikoversicherungen von der begünstigten Person als Einkommen, jedoch getrennt vom übrigen Einkommen und zu einem reduzierten Satz, zu versteuern. Leistungen aus rückkaufsfähigen Versicherungen der freien Vorsorge (Säule 3b), die mit dem Tod fällig werden, unterliegen mit dem gesamten Auszahlungsbetrag der Erbschaftssteuer.

Spezialfall Rückgewährskapital Leistungen aus rückkaufsfähigen Versicherungen der freien Vorsorge (Säule 3b) unterliegen nur mit dem Rückkaufswert der Erbschaftssteuer, falls die Leistungen erst nach dem Tod fällig werden. Eine Besonderheit stellt Rückgewährskapital aus einer Leibrentenversicherung dar. Weil 40 % des Rückgewährskapitals beim Begünstigten als Einkommen (getrennt vom übrigen Einkommen, reduzierter Satz) besteuert werden, unterliegen nur 60 % der Erbschaftssteuer.

Dienstag, 11. Dezember 2018

6. Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal in Hausen

Stimmiger Ort und weihnachtliche Atmosphäre: Weihnachtsmärt in Hausen.

Nüsse gegen Sprüche: Der Samichlaus auf dem goldenen Thron. (Bilder Martin Mullis)

Weihnachtsmärkte schiessen wie Pilze aus dem Boden. Um die anspruchsvollen Besucher zufriedenzustellen, sind Veranstalter wie Marktfahrer gefordert. Der Adventsmärt in Hausen verzaubert mit einzigartiger Adventsatmosphäre, ausgesuchten Artikeln und einem harmonischen Rahmen.

An den 34 stimmungsvollen Marktständen auf dem Weisbrod-Areal in Hausen herrschte trotz tiefer Temperaturen und Sturmwarnung bereits am frühen Nachmittag reger Betrieb.

................................................... von martin mullis Bei dem auch im Säuliamt fast inflationären Vorkommen von Advents-, Christkind- und Weihnachtsmärkten gestaltet sich eine etwas andere und

besondere Ausrichtung als eigentliche Herausforderung. Den Veranstaltern des 6. Adventsmarktes auf dem Weisbrod-Areal in Hausen gelang es sehr gut, den Wünschen der anspruchsvollen Besucher gerecht zu werden. Der Adventsmärt in Hausen darf mit Recht als überaus stimmig und weihnachtlich bezeichnet werden. Darüber hinaus fanden die Besucher aber an einigen der 34 Marktstände auch einzigartige und attraktive Angebote fern von kommerziellem Kitsch. Trotzdem – ohne blinkende Lichterketten, Glühweindampf, duftende Marroni und einen Samichlaus mit Rauschebart, wäre ein Adventsmärt nicht denkbar.

Feuerschalen und Marronipfanne An den Marktständen wurden überwiegend heimische Produkte und Kunstgegenstände angeboten. Wohltuend auch die mehrheitliche Verweigerung von Kitsch und Kommerz, was trotzdem, oder vielleicht sogar genau darum für eine warme und weihnachtliche Fröhlichkeit sorgte. Einige auf dem Platz lodernde Feuerschalen verstärkten zusammen mit der Marronipfanne das schöne Adventsgefühl.

Ein klassischer Nikolaus mit roter Robe und weissem Bart sass auf einem königlichen Thron, daneben der Schmutzli ohne Rute, dafür mit einem gefüllten Jutesack. Beide unterhielten sich immer wieder mit den neugierigen Kindern, welche nur zu gerne für einige Nüsse und Schokolade ein Sprüchlein vortrugen. Als Beiprogramm gab es im Kampfkunst- und Bewegungszentrum SilatPlus Zirkusaufführungen und im Abendprogramm, organisiert von «Acoustic By Candlelight» durch den Verein Lokalkult, auch stimmungsvolle Musikklänge. Nach Einbruch der Dunkelheit wurde im Innenhof zum 8. Dezember ein grosses Adventsfenster illuminiert.

Rifferswiler Weihnachtsmarkt kurzfristig abgesagt Besucher und Standbetreiber enttäuscht Für vergangenen Sonntagmorgen meldeten die Meteorologen für Rifferswil starke Sturmböen mit bis zu über 70 km/h und leichte Regenschauer, was das verantwortungsbewusste Weihnachtsmarktkomitee zur kurzfristigen Absage veranlasste. Bereits hatte der Wind Stoffstoren und Waren von den Ständen geweht. ................................................... von regula zellweger Wer voller Vorfreude nach zehn Uhr nach Rifferswil pilgerte, um den rundum bekannten und beliebten Weihnachtsmarkt zu besuchen, richtete ziemlich schnell den Blick zur Kirchenuhr. Hatte man sich in der Zeit vertan? Leere Strassen, leere Wege. War man eine Stunde zu früh? Das Datum stimmte, denn da standen viele leere Stände und einige wenige mit Auslage. Um elf Uhr trotzte Daniel Sommer mit seinen Massivholzprodukten noch dem Wetter, es gab Holzofenpizza, Jakob Rudolf vertraute auf die Standfestigkeit von Honiggläsern und warme Mützen wurden auch noch feilgeboten. Die Krippenausstellung der Museumskommission Rifferswil im Engelsaal war nicht der Witterung ausgesetzt. Ein Besuch lohnte sich.

Reich dekorierter Wagen Um einen Stand aber scharten sich die Besucher. Trotz Sturmwarnung und Regen. Kein Wunder, denn auf einem

Statt stimmungsvollem Weihnachtsmarkt leere Stände, Regen und Sturmböen. (Bilder Regula Zellweger)

Holzkarren waren Puppen äussert fantasievoll ausgestellt. Vier Frauen hatten seit Monaten auf den Markt hingearbeitet und über fünfzig Puppen unter dem Label «Rifferswiler Knopf» mit grosser Liebe zum Detail hergestellt. Auf einer Strickleiter kletterte ein Seeräuber mit Säbel und Räubertasche hoch, um den Stand zu entern. Ein Eskimojunge fischte einen Stern. Ein paar Puppenmädchen unterhielten sich im Waschsalon. Da waren eine Japanerin, in edelste Seide gehüllt, ein Cowboy mit Lasso, die bezaubernde Jeannie, ein Indianer mit Pfeil, Bogen und Köcher, ein Tiroler, ein kleines schwarzes Mädchen, eine Inderin – und mittendrin der Schellenursli mit Flurina. Kein Wunder, verbrachten Eltern mit Kindern viel Zeit vor dem

Trotz Sturmwarnung harrten die Rifferswiler Puppenmacherinnen beim reich dekorierten Wagen aus.

Stand, denn wie soll man sich zwischen so vielen Puppenpersönlichkeiten entscheiden? Nicht nur Kinder, auch Eltern verguckten sich in ein Puppenkind. So sah man beispielsweise einen glücklichen Grossvater, ein kleines Puppenmädchen liebevoll im Arm tragend, den halbleeren Markt verlassen.

und sind mit Baumwolljersey bezogen, woraus auch Körper, Arme und Beine genäht sind. Für die Haare wurde gekämmter Mohair verwendet. Die Kleider sind aus natürlichen Textilien wie Baumwolle, Leinen und Leder genäht. Gestrickt und gehäkelt wird mit Baumwoll-Mohair- oder Alpakagarnen.

Waldorfpuppen

Mit Geduld, Kreativität und Herzblut

Die vier Rifferswilerinnen Esther und Stefanie Haller, Mareijke Urmi und Angela Della Torre wollten hochwertige, individuelle Puppen zu moderaten Preisen für Kinder herstellen. Sie orientierten sich an den bekannten Waldorfpuppen. Die Puppenköpfe bestehen aus regionaler Schafschurwolle

Zu jedem Puppenkind gehören ein «Snugli», in welchem die Puppenmütter ihr Kind vorne oder auf dem Rücken tragen können – und eine Pflegeanleitung. Bei guter Pflege könne diese Puppenkinder aus natürlichen Materialien ewig halten. Die Puppenmacherinnen verkaufen auch passen-

de Puppenkleider und Schuhe. Beim Stricken haben sie Unterstützung durch Christina Veltz und Käthi Schönholzer erhalten. Für jede Puppe, deren Kleider und Accessoires haben die Frauen viele Stunden aufgewendet. Sie verlangen aber lediglich 110 bis 140 Franken für eine Puppe. Der Besuch am wegen Sturmböen abgesagten Rifferswiler Weihnachtsmarkt war dank der Puppenmacherinnen ein Gegenpol zu allem, was in Einkaufszentren, in Warenhäusern und bei Grossverteilern im Moment vorweihnachtlich läuft. Die Puppen können auch nach dem Markt bezogen werden. Kontakt: Esther Haller, estherhaller-ofner@hotmail.com, und Angela Della Torre, www.kleinerknopf.ch.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 11. Dezember 2018

Die Kinderkrippe Coccolino feiert das 15-Jahre-Jubiläum Zu den Standorten Stallikon und Wettswil kommt ein weiterer in Aeugst Mit einem Jubiläumsfest feierten Eltern mit ihren Kindern, Mitarbeitende der Krippe und Vertreter der Behörden die 15-jährige Erfolgsgeschichte der Kinderkrippe Coccolino. Eltern, die erwägen, ihr Kind in Zukunft in die Krippe zu geben, konnten sich in Stallikon in fröhlichfestlichem Rahmen informieren. ................................................... von regula zellweger Kinder sind wie Wachstafeln. Je jünger sie sind, desto weicher ist das Wachs. Ein Kratzer oder eine Delle graben sich tief ein. Später, wenn das Wachs härter ist, gehen leichte Verletzungen nicht mehr so tief. Das Kind kann sich besser schützen. Mit anderen Worten: Die Persönlichkeit wird nachhaltig geprägt durch frühkindliche Erlebnisse. Dessen sind sich die Führungspersonen und die Mitarbeitenden der Kinderkrippe Coccolino bewusst. Eveline Sägesser, Co-Kitaleiterin für alle drei Standorte Stallikon, Wettswil und Aeugst, wünscht sich, dass dem Beruf der Kleinkinderzieherin, heute Fachfrau Kinderbetreuung EFZ, mehr Bedeutung zugemessen wird. Denn diese pädagogisch qualifizierten Fachkräfte tragen grosse Verantwortung.

Erfolgsgeschichte Der Beruf der Kleinkinderzieherin hat sich in den letzten Jahren verändert. Es geht nicht ums reine Hüten von kleinen Kindern. Im Zentrum steht eine professionelle, familienergänzende Begleitung in der Persönlichkeitsentwicklung, insbesondere auch beim Erwerb von Sozialkompetenzen. Dass dies in Stallikon in einem optimalen Rahmen stattfinden kann, erlebten die Besucher des Jubiläums am vergangenen Samstag. Seit Juli 2014 werden drei Gruppen, zwei altersgemischte und eine Baby-Gruppe, im Neubau mit grossem, kindgerechtem Umschwung in Stallikon betreut. Die Geschichte der Kinderkrippe begann aber bereits vor 15 Jahren, als der Familienclub Stallikon die Kinderkrippe Coccolino mit einer altersgemischten Gruppe eröffnete. 2009 wurde die Krippe um eine Kleinstkindgruppe erweitert. 2011 übergab der Familienclub die Organisation dem Verein Kinderkrippe Coccolino. Im August 2012 kam eine dritte Kindergruppe in Sellenbüren dazu.

Sie engagieren sich unter vielen anderen in verschiedenen Funktionen für die Kinderkrippe. Von links: Annette Tschudin, Katherine von Arx, Marina Maio, Ramona Linke, Teresa Bartesaghi, Monika Rohr und Nino Ciganovic. (Bild Regula Zellweger Nach dem Umzug in den Neubau im Jahr 2014, bei dessen Planung Vertreter der Kinderkrippe ihre Interessen einbringen konnten, entschied sich der Vorstand 2015 aufgrund wiederholter Anfragen von Eltern aus Wettswil für die Schaffung weiterer Kindergruppen in umliegenden Gemeinden. So eröffnete der Verein Kinderkrippe Coccolino im Oktober 2015 eine vierte Kindergruppe in Wettswil und freut sich, im Januar 2019 mit einem weiteren Standort in Aeugst am Albis weiterzuwachsen. Ab diesem Zeitpunkt werden durch die Kinderkrippe Coccolino über 100 Kinder im Alter von drei Monaten bis zum Kindergarteneintritt betreut.

Offen für alle Kinder Die Kinderkrippe Coccolino betreut Kinder unabhängig von ihrer sozialen, konfessionellen und kulturellen Herkunft. Auch Kinder mit einer Behinderung werden aufgenommen. Das Gebäude in Stallikon beispielsweise ist barrierefrei gebaut. Für Eltern bietet die Krippe eine wichtige Voraussetzung für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Aber auch Paare mit einem nichterwerbstätigen Elternteil geben ihr Kind in die Krippe, um insbesondere bei Einzelkindern die Sozialkompetenzen zu stärken. Eveline Sägesser führt aus: «Die Krippe schafft eine angenehme, vertrauensvolle Atmosphäre, in der sich das Kind wohl und respektiert fühlt, Erfahrungen sammeln und ein gesundes Selbstvertrauen aufbauen kann. Das Kind wird in seiner Entwicklung zu einer eigenverantwortlichen und

gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit gefördert.» Der Verein Kinderkrippe Coccolino besteht aus dem Vorstand von fünf Personen, Teresa Bartesaghi, Marina Maio und Viviane Trachsel und den Elternvertretungen Ramona Linke und Nino Ciganovic, und Eltern, die ihre Kinder in die Krippe bringen und weiteren Interessierten. Die Krippe wird von den Gemeinden Stallikon und Aeugst im Rahmen der Gesetzgebung unterstützt.

Professionelle Mitarbeitende Über alle drei Standorte verteilt arbeiten 27 Personen von der Praktikantin über Köchin, Reinigungskraft und Aushilfen bis zur Kitaleitung für die Kinderkrippe. Alle Angestellten verfügen über eine adäquate, anerkannte Ausbildung, die Führungspersonen über anspruchsvolle Weiterbildungen. In Stallikon und Wettswil werden zurzeit sechs Lernende zu Fachpersonen Betreuung Fachrichtung Kinderbetreuung EFZ ausgebildet. In Aeugst läuft das Gesuch zur Ausbildungsbewilligung. Eveline Sägesser meint: «Uns ist es generell wichtig, die Lernenden so zu begleiten, dass sie nach Abschluss ihrer Ausbildung kompetente Fachpersonen sind, die weiterhin Freude an ihrem Beruf haben. Mit unserer Ausbildungsstruktur, beispielsweise durch praxisorientierte Aufträge, Qualifikationen pro Semester, regelmässige Anleitungssitzungen, gute Feedbackkultur und verschiedene Lernfelder im Alltag schaffen wir eine gute und enge Begleitung sowie eine individuelle Förderung. Auch ist die persönliche Weiterentwicklung zen-

tral, zum Beispiel die Reflexionsfähigkeit und die Professionalität als Fachperson.»

Zusammenarbeit mit den Eltern Die Zusammenarbeit mit den Eltern beginnt mit einer zweiwöchigen Eingewöhnungsphase. Diese Zeit dient dem gegenseitigen Kennenlernen und dem Aufbau von Vertrauen. «Die weiterführende Zusammenarbeit besteht darin, dass die Eltern jährlich zu einem persönlichen Standortgespräch eingeladen werden. Zudem finden jährlich mehrere Elternanlässe statt, gruppenspezifisch, standortspezifisch oder beim Sommerfest und der Verabschiedung der zukünftigen Kindergartenkinder über alle drei Standorte, so auch das diesjährige 15-Jahre-Jubiläum», erklärte Eveline Sägesser. Dass die Eltern «ihre» Kinderkrippe Coccolino sehr schätzen, erkannte man daran, dass am Samstagnachmittag viele Eltern mit kleinen Kindern und einer Platte voller selbstgemachtem Gebäck Richtung Kinderkrippe pilgerten. Um 14.15 Uhr wurde informiert und Führungen durch die Räumlichkeiten wurden organisiert, ab 15 Uhr kam der Samichlaus, man konnte sich verpflegen und es gab Spiele und Märchenerzählungen für Kinder. Die Erwachsenen genossen das gemütliche Beisammensein. Eltern finden schnell Kontakt zueinander und mit dem Krippenpersonal gab es viel interessanten Gesprächsstoff. Die Krippenleitung wurde sich am Jubiläum wieder einmal dankbar bewusst, wie gut die Zusammenarbeit mit den Eltern und den Verantwortlichen aus den Gemeinden ist.

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Bestnote für Zürcher Haushalt Die Rating-Agentur Standard & Poor’s (S&P Global) beurteilt die Führung des Staatshaushaltes und die Zürcher Wirtschaft als «sehr stark». Erneut hat sie dem Kanton Zürich deshalb die Bestnote AAA verliehen. Finanzdirektor Ernst Stocker ist über die positive Beurteilung durch die internationale Rating-Agentur S&P sehr erfreut und bewertet deren Bestnote für den Kanton Zürich als keineswegs selbstverständlich. Sie ist auch dadurch zustande gekommen, dass der Regierungsrat auf sich abzeichnende hohe Defizite in den letzten Jahren rechtzeitig reagiert und den mittelfristigen Ausgleich der Staatsrechnung über acht Jahre (vier in der Vergangenheit und vier in der Zukunft) wieder herbeigeführt hat. S&P lobt das Zürcher Instrument des mittelfristigen Ausgleichs, seine Handhabung und die umsichtige Finanzplanung als «sehr stark». Der Kanton Zürich sei «gut positioniert», um auch potenzielle künftige Herausforderungen zu überstehen, schreibt S&P in der jährlichen Beurteilung. Die Agentur erwartet, dass der Kanton Zürich seine Verschuldung trotz erwarteter Defizite in den nächsten Jahren limitieren und weiterhin tief halten kann. Dabei profitiere der Kanton von einer exzellenten Wirtschaftsleistung und einer tiefen Arbeitslosigkeit. (pd.)

Pflegeheime und Spitex sollen mehr ausbilden Dem Fachkräftemangel in der Pflege will der Regierungsrat ab kommendem Jahr mit einer Ausbildungspflicht für die rund 530 Heime und SpitexInstitutionen entgegenwirken. Für die Zürcher Listenspitäler besteht seit 2013 eine vergleichbare Verpflichtung. Gestützt auf die Ausbildungspflicht ist davon auszugehen, dass Heime und Spitex im Kanton Zürich 2019 insgesamt rund 1800 Ausbildungsstellen im Bereich Pflege und Betreuung anbieten werden, 2023 sollten es bereits etwas über 2600 sein. Zum Vergleich: 2016 waren es 1675 (Heime: 1510, Spitex: 165). Die Umsetzung orientiert sich am kantonalen Nachwuchsbedarf und dem entsprechenden Ausbildungsbedarf für die einzelnen Berufe. Daraus ergibt sich ein Ausbildungssoll, das für jede Institution pro Beruf und Jahr bestimmt wird. Die Werte wurden den Betrieben bereits Anfang dieses Jahres mitgeteilt. Je nach Beruf und Jahr müssen Heime und Spitex einen bestimmten Prozentsatz des Soll-Wertes erreichen. Wer das nicht schafft, entrichtet eine Ersatzabgabe, wer ihn übertrifft, erhält eine Gutschrift. (pd.)

Im Himmel gestrandet Adventsfrauezmorge Stallikon Wettswil Zuerst erzählte Hélène Vuille, wie alles begann: «Es war dieser Abend im Jahre 1998, als sie nach ihrer Arbeit kurz vor Ladenschluss noch ein Brot kaufen wollte und mit ansehen musste, wie die Verkäuferin an einer Gourmessabar sämtliche Tagesfrischprodukte – das heisst Lebensmittel wie Brote, Wähen, Sandwiches, Feingebäcke, Salate, Birchermüesli, etc. – in einer grünen Tonne entsorgte.» Sie suchte den verantwortlichen Filialleiter und brachte ihn dazu, ihr diese Tagesfrischprodukte ab dem kommenden Tag auszuhändigen, um sie in ein Obdachlosenheim in Zürich zu bringen. Dies war der Anfang eines

schwierigen Kampfes gegen die sinnlose Verschwendung von guten Lebensmitteln. Hélène Vuille hat ein Buch mit dem Titel «Im Himmel gestrandet» geschrieben und las an diesem Morgen daraus einige Kapitel vor. Es sind sehr bewegende Geschichten über Menschen, die in der reichen Schweiz am Rande der Existenz leben, welche die Zuhörerinnen ganz still Anteil nehmen liessen. Über Menschen, die Hélène Vuille über die Jahre bei ihrer Arbeit als Freiwillige in den verschiedenen Heimen kennengelernt hat. Dann berichtete die Autorin über den langwierigen Aufbau ihres Netzes

von Freiwilligen und den erfolgreichen Einsatz dieser Menschen im Abholen und Verteilen von Lebensmitteln in Obdachlosenheimen und Hospizen im Raum Zürich. Es werden heute mehrere Heime beliefert, Tendenz steigend. Sie ist inzwischen bekannt als die Schweizer «Foodwaste»-Pionierin und hat auf Wunsch des Verlages «Faro» ihr zweites Buch «Die Brückenbauerin» herausgegeben, welches ihr Leben skizziert und weitere wahre Geschichten über Begegnungen mit den Ärmsten erzählt. Wie immer im Advent, wurde der Anlass musikalisch umrahmt, dieses Mal mit der Panflötenspielerin, Gabi

Referentin Hélène Vuille (rechts) und Panflötistin Gabi Baumgartner. (Bild zvg.) Baumgartner. Ihre wunderschönen Melodien passten sehr gut zum tiefgründigen Thema des Morgens. Das Frauezmorge-Team hatte den Saal festlich vorbereitet. Das Zmorgebuffet, durch Christstollen und Speckgugel-

hopf erweitert, mundete allen köstlich. Resten gab es keine, ganz entsprechend dem Thema des Tages. (IsM) Nächster Frauezmorge am 29. März 2019 zum Thema: Die Kunst sich selber gut zu sein.


forum

Gehts etwas magistraler? Zur Affolterns Spitex-Kündigung. Gewiss ist das Bild falsch, welches bei uns sogleich erschien, als wir vom Austritt Affolterns aus dem Spitexverbund erfuhren: Es sieht aus – nicht zuletzt wegen der Kommunikation durch den Stadtrat selber – als würde die reiche Stadt alle armen Gemeinden hängen lassen aus Geldgier. So war es wohl nicht. Ich glaube durchaus, dass es andere Schuldige gab, dass eine gerechte Vereinbarung schwierig war. Weil alle Seiten offenbar befürchten, sie würden über den Tisch gezogen. Sicher haben die andern Gemeinden es verpasst zu erkennen, dass sie einlenken müssten. Wahrscheinlich haben auch unsere Behörden lange versucht, den Alleingang zu vermeiden. A b e r: Es bleibt trotzdem am Bezirkshauptort

hängen, dass er es nicht verstanden hat, wenigstens im Bezirk und wenigstens in einem unbestritten notwendigen Bereich eine Einigung zu erzielen. Wenn die regionale Zusammenarbeit nicht funktioniert, fragt man sich nach der Fähigkeit des grössten Beteiligten. Es sieht fatal wie ein kindliches Schmollen aus: Dann schaut halt selber, wie ihr ohne uns weiterkommt. Eine starke, verantwortliche Führung müsste es schaffen, die andern für die beste Lösung zu gewinnen, nämlich eine gemeinsame. Sogar wenn man nachgeben, aber vielleicht auch mal Druck ausüben muss. Etwas magistralere Fähigkeiten, einen Konsens zu finden, zu führen, zu überzeugen: Dies liesse der dekorative Titel einer Stadtregierung erwarten. Pia Holenstein, Affoltern a. A.

Weshalb der AHV-Steuer-Deal abzulehnen ist Die Steuerreform 17 ist eine abgeschwächte Version der abgelehnten Unternehmenssteuerreform. Grosse Teile der alten Vorlage wurden wieder aufgenommen. Doch die Vorlage hat wie die alte ein Problem. Die neu verwendeten Steuerprivilegien sind zwar heute international anerkannt, es ist jedoch absehbar, dass viele dieser Privilegien in Zukunft ebenfalls nicht mehr anerkannt werden. Die Vorlage ist deshalb nicht nachhaltig. Gegenüber der alten Vorlage hat die neue zudem einen Nachtteil. Die Vorlage geht auf Kosten der KMU, denn die Dividendenbesteuerung beim Bund wird neu auf 70 % angehoben. Von den neuen Steuerprivilegien profitieren die meisten KMU hingegen nicht!

Gift für unsere Altersvorsorge Die Altersvorsorge 2020 wurde von vielen Bürgerlichen bekämpft, weil es 1. einen strukturellen Ausbau der AHV vorgesehen hätte und 2. sowohl die Lohnbeiträge als auch die MwSt. erhöht worden wären. Diese Scheinreform wurde vom Volk zu Recht abgelehnt. Nun will man im Rahmen dieses neuen Pakets die Lohnbeiträge erhöhen ohne zusätzliche Massnahmen. Was nichts anders heisst als: Wir werfen noch mehr gutes Geld dem

schlechten nach. Das Paket verschiebt diese Probleme einfach um ein paar Jahre nach hinten. Genau diese Politik auf Kosten der Zukunft und der Jungen hat uns in diese missliche Lage geführt. Seit den 60er-Jahren werden die Probleme der AHV immer nur aufgeschoben. Es ist höchste Zeit strukturelle Reformen anzupacken.

Ein Angriff auf unsere Demokratie Die Verknüpfung der Steuerreform mit einer Zusatzfinanzierung der AHV ist demokratiepolitisch hoch bedenklich. Dem Stimmbürger ist es dadurch nicht mehr möglich, seine Stimme frei und unverfälscht abzugeben. Wie soll ein Bürger abstimmen, welcher den Steuerteil SV17 gut findet und den AHV-Teil aber nicht und umgekehrt? Wäre diese Vorlage eine Initiative, so wäre sie eindeutig ungültig. Ob nun auch dieses Gesetz verfassungswidrig ist oder nicht, darüber kann man streiten. In jedem Fall widerspricht die Vorlage dem Geiste unserer Verfassung. Solche Pakete zwischen sachfremden Vorlagen macht man in Ländern mit Koalitionsregierungen, aber nicht unserem Land! Alain Schwald, Wettswil, Vizepräsident Jungfreisinnige Kanton Zürich

Reminiszenzen an einen früh Integrierten «Mein halbes Herz bleibt hier», «Anzeiger» vom 4. Dezember. Es war noch tief in meiner Praxiszeit, ich war am Samstagnachmittag, dann wenn ich Zeit hatte, vor meiner Praxis unten am Rasenmähen. Plötzlich kamen zwei junge Männer um die Ecke und langsam auf mich zu. Unklar, was sie wollten. Ein wenig unwillig unterbrach ich die Mäherei. Was ist los? Stillschweigend streckte mir einer davon seinen Unterarm entgegen: was sah ich? Der Mann hatte ein wüstes infiziertes Ekzem. Ja nun: Samstagnachmittag, theoretisch keine Praxis, aber hier konnte ich nicht passen. So gingen wir in die daneben liegende Praxis und ich versorgte den Mann. Ich habe ihn nicht gekannt oder einfach vielleicht einmal gesehen. Nachdem ich den Bericht über Dursun Eslik im «Anzeiger» nun gelesen habe, wurde vieles klarer. Über Details des weiteren Verlaufs weiss ich nicht mehr genau Bescheid. Auf alle Fälle wurde die Sache mit der Zeit besser. Er brauchte mich nicht mehr, aber irgendwie haben wir zueinander gefunden. Wo er ganz am Anfang unserer Verbindung gearbeitet hatte, ist mir nicht mehr bewusst, ev. bei der erwähnten Gartenbaufirma. Aber eines Tages sprach er mich dann in Kappel

an, wo ich ja häufig ein- und ausging. Ich erkannte ihn zuerst nicht, aber er war mir sehr verbunden und jedes Mal, wenn wir uns in Kappel sahen, gab es eine grosse Begrüssung, auch in den Jahren nach Praxisende. Er war, wie ich es erlebte, wirklich ein Teil von uns geworden. Er ist integriert und man sieht an ihm, dass, wer sich selber einfügt, sich auch gut integrieren kann. Seine beschriebene Art, «freundlich und liebenswert» kann ich nur bestätigen. Dr. med. David Künzler, Affoltern a. A. Praxis von 1973–1995

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» nimmt Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch gerne an. Ein Leserbrief muss mit Namen, Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein, soll in maximal 2000 Zeichen ein Thema aus der Region aufgreifen und darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation und allfällige Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.)


Gewerbe/Dienstleistungen

Mut für Neues

In Sachen Fairplay top

Paarberater und Mediator Viktor Arheit gibt Tipps für entspannte Weihnachtstage. > Seite 11

Erneuter Podestplatz für den FC Hausen in der Vereins-FairplayRangliste. > Seite 15

Alles rund um Honig und Bienenprodukte

Dienstag, 11. Dezember 2018

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Erfolgreich in Salzburg Die Obfelder Springreiterin Elin Ott gewinnt den Grand Prix der Young Riders. > Seite 15

Der Samichlaus tauschte den Rentierschlitten gegen einen Traktor

Neu eröffnetes Honig-Lädeli in Hedingen

Chlaushöck der Firma Nicollier Landmaschinen in Affoltern

Am 25. November eröffnete «Jürg + Myris Imkerei» in Hedingen an der Zürcherstrasse 31 ihr Honig-Lädeli. Damit geht für die beiden ein lang gehegter Wunsch in Erfüllung. Sie bieten ihren Kunden ein vielfältiges Angebot und eine gute Beratung rund um den Honig und diverse Produkte der Bienen.

Die geräumige Werkstatt der Firma Nicollier Landmaschinen in Affoltern verwandelte sich am letzten Freitagabend in ein stimmiges Eventlokal. Die Inhaber, Michèle und Alexander Brüllhardt, luden ihre Kunden, Mitarbeitenden und Freunde zu einem gemütlichen Chlaushöck.

Der Eröffnungsanlass ist auf reges Interesse gestossen und wurde sehr gut besucht. Teilweise war das HonigLädeli regelrecht überfüllt. Jürg Obrist und Myriam Nieto betreiben mit viel Herzblut eine Imkerei mit rund 40 Völkern an fünf verschiedenen Standorten. Neben verschiedenen Honigsorten, die alle degustiert werden

können, werden verschiedene Produkte aus dem Bienenvolk angeboten. So beispielsweise auch Bienenwachstücher, Pollen, Gelée Royale und vieles mehr. «Jürg + Myris Imkerei» hat sich zudem auf die Herstellung von HonigGeschenken spezialisiert, die sie in verschiedenen Grössen und Mengen für Firmen produzieren. Am Samstag, 15. Dezember, findet im Rahmen des Adventsfensters von 16.30 bis 18.30 Uhr ein Apéro statt. (pd.) Jürg + Myris Imkerei, Zürcherstrasse 31, Hedingen. www.jm-imkerei.ch Öffnungszeiten des HonigLädelis: Dienstag und Donnerstag jeweils von 14 bis 18 Uhr und am Samstag von 10 bis 16 Uhr. Es können aber auch andere Termine telefonisch vereinbart werden (078 829 54 31). Alle Produkte und Informationen sind auch auf www.jm-imkerei.ch zu finden.

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Die riesigen Monstertraktoren und sperrigen Landmaschinen wurden am letzten Freitagabend aus der Werkstatt der Firma Nicollier an der Lindenmoosstrasse in Affoltern verbannt. Die Firmeninhaber Michèle und Alexander Brüllhardt verwandelten den Raum in ein stimmiges Eventlokal. Werkzeugschränke, Bohrmaschinen und Ölfässer wurden an den Rand gerückt und als Abstellfläche für ein üppiges Essens- und Dessertbuffet benützt. An den Festbankgarnituren sassen rund 140 erwartungsvolle Gäste und freuten sich auf einen gemütlichen Abend. Michèle Brüllhardt begrüsste ihre Gäste mit charmanten Worten, erklärte den Samichlaus kurzerhand als neuen Mitarbeiter und wünschte den Besuchern einen fröhlichen Abend. Dass der bereits zum zweiten Mal durchgeführte Firmenanlass sich zu einem unterhaltsamen und gemütlichen Fest entwickelte, stand ausser Frage. Immerhin kannten sich praktisch sämtliche Gäste, näm-

randständig wirkenden Kerls mit Edelweiss-geblümtem Schwingerhemd, Hosenträgern und farbigen Ringelsocken. Komiker Reini Sax stellte sich als Montagearbeiter der Firma Nicollier vor, betonte aber sofort, dass der Begriff «Montage» für ihn als Wochentag zu verstehen sei. Mit seinen Sprüchen und Witzen unterhielt er Ausgelassene Stimmung in der Werkstatt: Michèle und Alex- die Gäste vortrefflich. Topaktuell ander Brüllhardt mit Entertainer Reini Sax. (Bild Martin Mullis) witzelte er über lich vorwiegend Landwirte, Garten- die neuesten Vorgänge im Bundeshaus bauer, Mitarbeiter von Regiebetrieben und schon bald einmal klatschten und der Gemeinden oder Handwerker von sangen die Gäste ausgelassen mit. An den Tischen in der Werkstatt der Gebäudeunterhaltsfirmen. Landmaschinenfirma Nicollier gab es jedoch auch ernste Gespräche. Die Süsse Desserts und farbige Hosenträger Fachleute schätzten die Einladung und Die mit Samichlausmützen ausgestat- die damit verbundene Gelegenheit eiteten Nicollier-Mitarbeitenden, welche nes ungezwungenen Austausches. Eidie Gäste mit einem währschaften ner der am Tisch sitzenden HandwerZnacht verwöhnten, trugen massge- ker brachte es mit der Feststellung bend zur ausgelassenen Stimmung auf den Punkt, dass so eine Einladung bei. Das eigentliche Dessert nach den zu einem fröhlichen Firmenfest bei verschiedenen süssen Desserts zeigte Hornbach und Co. jedenfalls undenksich dann in der Gestalt eines etwas bar wäre. (mm).

«Adventsfenster» bei Kolb

Ein reich geschmücktes Fenster in Hedingen Mit viel Herzblut und Fachwissen berät Myriam Nieto eine Kundin. (Bild zvg.)

WWZ spendet Trinkwasserbrunnen in Kamerun Anstelle von Weihnachtskarten ermöglicht die WWZ AG mit einer Spende an die Stiftung St. Martin auch dieses Jahr den Bau eines Trinkwasserbrunnens in Kamerun. Es ist der 23. Brunnen, den das Zuger Versorgungsunternehmen im Rahmen des Projekts «Wasser ist Leben» finanziert. Trinkwasser ist das Lebensmittel Nummer eins. Was in der Schweiz eine Selbstverständlichkeit ist – der Zugang zu sauberem Wasser ab Hahn – ist vielerorts eine Utopie.

Das Projekt «Wasser ist Leben» Verschmutztes Wasser ist eine der Hauptursachen für Krankheiten und die hohe Kindersterblichkeit in Entwicklungsländern. Auch in Otelé, einer Region im Südwesten Kameruns, fehlt in vielen der im Regenwald verstreuten Dorfgemeinschaften eine saubere Wasserquelle. Das Hilfswerk «Wasser ist Leben» ermöglicht mit der

Erstellung von stabilen und langlebigen Handpumpbrunnen den Zugang zu natürlich gereinigtem Grundwasser. Mit der letztjährigen Weihnachtsspende wurde ein Brunnen in Mfandena nahe der Hauptstadt Yaoundé gebaut. Bislang musste sich ein Teil der Dorfbevölkerung ihr Wasser an den Wasserstellen in den Waldlichtungen holen. Dieses Oberflächenwasser ist mit Erregern kontaminiert, weshalb das Dorf mit dem Hilfswerk «Wasser ist Leben» Kontakt aufnahm. Nebst dem eigentlichen Brunnenbau, der innert drei Wochen realisiert wurde, gehört die Aufklärung der Dorfbevölkerung über die Zusammenhänge zwischen Wasser, Hygiene und Gesundheit zu den wesentlichen Elementen der Arbeit vor Ort. Ebenso ist die Gründung eines Brunnenkomitees Teil jedes Projekts: Es betreut den Dorfbrunnen, meldet dem Hilfswerk Probleme oder Schäden und sorgt dafür, dass Geld für Reparaturen angelegt wird. (pd.) Ein illustrierter Projektbeschrieb ist auf wwz.ch/Weihnachtsspende aufgeschaltet.

Auch dieses Jahr macht der Zwerg Zipfelmutz in der Gemeinde Hedingen zur Adventszeit seine Runde. Dieses Mal besucht er täglich einen Betrieb in Hedingen, um eine Lehrstelle zu suchen. So kam er am 5. Dezember auch zu Kolb. Die KV-Lernenden und jene aus dem Labor haben deshalb ein «Adventsfenster» geschmückt, welches dem Zwerg die Lehrstellenangebote zeigt und erklärt, in welchen Alltagsprodukten Kolb eine wichtige Rolle spielt. So enthalten zum Beispiel zahlreiche Waschmittel und Duschgels, die in Hedingen hergestellten Tenside. Durch tatkräftige Unterstützung der internen Werkstatt haben die Lernenden einen bekannten Kolb-Container zu einer winterlichen Hütte umfunktioniert. Im Innern erhascht man einen Eindruck des Alltags der Lehrberufe und kann sich mit der Firma genauer auseinandersetzen. Damit man das Fenster am Eingang des Betriebs auch zu einer späten Stunde besuchen kann, wird es abendlich durch Lichterketten beleuchtet. Dem Zwerg wird erklärt, was man als Chemielaborant und als KV-Lernende genau macht. Laboranten untersuchen Chemikalien auf ihre Bestandteile mit komplexen Apparaturen und Geräten. Zudem stellen sie aus Aus-

gangsstoffen neue Produkte mit neuen wobei sich die Tätigkeiten sehr unterEigenschaften her. Manche dieser scheiden. Im Einkauf werden zum BeiProjekte können in wenigen Stunden spiel die benötigten Rohstoffe sowie abgeschlossen werden, andere bean- das Verpackungsmaterial bestellt. Im spruchen mehrere Wochen Zeit. Marketing gehört wiederum das OrgaFür eine optimale Ausbildung nisieren verschiedener Messen zu den durchlaufen die Lernenden beider Be- Hauptaufgaben. Dabei ist es wichtig, rufe eine Vielzahl von Abteilungen. dass man eine grosse Lernbereitschaft, Die Laboranten besuchen zum Beispiel ein dienstleistungsorientiertes Verhalim Verlauf der Lehre diverse Labors, ten sowie Zuverlässigkeit mitbringt. welche sich auf bestimmte Vorgänge Wer sich für das Zwergenspezialisiert haben. In der Qualitäts- geschichtlein und die Angebote von kontrolle werden die hergestellten Kolb interessiert, kann dem «AdventsProdukte kontrolliert, in der For- fenster» noch bis 6. Januar einen schung und Entwicklung synthetisiert Besuch abstatten. man neue Produkte, in der Analytik werden einzelne Bestandteile der Sub- Natascha De Riedmatten, Chemielaborantin stanzen untersucht und in der Appli- im 2. Lehrjahr kation testet man die Stoffe auf ihre Anwendungsfelder. Dabei sind ein exaktes Arbeiten, wache Sinne und scharfes Denken gefragt. Laboranten arbeiten wie auch die KV-Lernenden viel im Team. Der KV-Lernende verbringt die Lehre unter anderem im Einkauf, Marketing, Kundenservice wie auch in vielen wei- Das Adventsfenster der Firma Kolb ist noch bis 6. Januar teren Abteilungen, zu bestaunen. (Bild zvg.)


Vermischtes

Dienstag, 11. Dezember 2018

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Wer hat Angst vor Weihnachten? Gedanken zu einem Familienfest, das unbedingt fröhlich sein soll An Weihnachten steht bei vielen Menschen die Familie im Zentrum. Die Erwartungen an ein schönes Fest sind hoch, manchmal zu hoch. Paarberater und Mediator Viktor Arheit berichtet aus seiner Beratungsarbeit und gibt Tipps, die Türen für Neues öffnen können. ................................................... von marianne voss «An Weihnachten wollen wir fröhlich sein, das Familienfest soll schön sein, wir möchten uns geborgen fühlen im Kreis unserer Lieben», erklärt Viktor Arheit, Paarberater und Mediator. Er ist in Affoltern Stellenleiter der Beratungsstelle «Paarberatung&Mediation im Kanton Zürich». Bis vor einem Jahr hiess diese Stelle «Ökumenische Beziehungsberatung». Wenn Arheit von seinen Erfahrungen aus der Beratungstätigkeit in der Weihnachtszeit berichtet, geht es um hohe Erwartungen, Stress, Enttäuschungen und Bilder einer heilen Welt. Weihnachten sei in unserer Kultur sehr stark zum Familienfest geworden, was für Alleinstehende

eine ganz eigene und andere Herausforderung bedeute. Als Paarberater beleuchtet er hier nun vor allem die Thematik der Weihnachtszeit im Familienkreis. Natürlich sei dieses Fest nicht für alle Familien eine mit Stress verbundene Knacknuss. Die Frage «Wer hat Angst vor Weihnachten?» passe ja eigentlich nicht wirklich zur Weihnachtsbotschaft, denn Weihnachten stehe für Freude und Hoffnung. «Und doch ist für viele Menschen diese Zeit mit Stress und Erwartungsdruck gefüllt.» Und Stress habe mit Angst zu tun. «Angst, nicht alles erfüllen zu können, was wir von uns erwarten oder meinen, dass andere es von uns erwarten.»

nachten, Mut machen für Neues. Es lohne sich manchmal, traditionelle Abläufe oder Bilder loszulassen. «Öffnen Sie Türen für neue Formen! Im Stall in Bethlehem standen die Türen auch offen.» Was könnte das konkret bedeuten? «Vielleicht reduzieren Sie die Anzahl der Geschenke oder verzichten auf einen der zahlreichen Anlässe, um mehr Zeit zu haben. Oder vielleicht nehmen Sie sich als Paar an den Feiertagen ganz bewusst zwei Stunden Zeit für einen Spaziergang ohne Handy und ohne Kinder.» Und er ergänzt: «Denn, ganz wichtig: Auch die Partnerschaft braucht Zeit und Pflege in der Weihnachtszeit, nicht nur die Kinder und die Familien.»

Mut für neue Formen

Hohe Erwartungen

Was tun, damit das Fest gelingt? «Überlegen Sie sich, was Ihnen wirklich wichtig ist, was Sie erwarten und was Sie sich wünschen – und sprechen Sie miteinander darüber», rät Viktor Arheit. «Wie wäre es, wenn die Familie einmal ganz anders feiern würde? Doch das könnte auch bedeuten, auf gewisse Traditionen zu verzichten.» Er wolle allen, die Angst haben vor Weih-

Der Paarberater erläutert auch, was die Hintergründe des Familienstresses sein können: Das Bild von Weihnachten mit Maria, Josef und dem Kind in der Krippe suggeriere das Familienglück. «Und genau diese Erwartungen an das Familienglück sind an den Weihnachtstagen sehr hoch. Wir wollen zeigen und spüren, dass wir Familie sind, dass wir dazu-

und zusammengehören. Und wir wollen fröhlich sein und es schön haben zusammen.» Doch nicht nur die hohen, manchmal zu hohen Erwartungen an das Fest seien Auslöser für Stress. Die Adventszeit sei an sich schon stressig und oft überladen mit verschiedensten Feiern und Anlässen. Die Hektik sei gross, und das Einkaufen der richtigen, passenden und möglichst originellen Geschenke brauche viel Zeit. «Das Nervenkostüm ist somit oft nicht besonders stark, wenn es endlich Heiligabend ist.» Weitere Infos: www.paar-

Paarberater Viktor Arheit rät Paaren, gemeinsam drüber zu sprechen, was ihnen an Weihnachten wichtig ist.

beratung-mediation.ch.

(Bild Marianne Voss)

Frank Tender und Team Grosses Krippenspiel in Knonau Am Sonntag, 16. Dezember, um 17 Uhr in der Kirche verzaubern Wettswil

Am Samstag, 15. Dezember Der Verein Kultur8907.ch organisiert am kommenden Samstag mit dem Weihnachtskonzert von Entertainer Frank Tender und seinem Team ein weiteres Highlight.

Frank Tender wird die Besucherinnen und Besucher garantiert mit seiner wundervollen Art verzaubern. Wie immer gehört ein feiner Dreigänger dazu, mundende Weine und Getränke runden das Angebot ab. Ab 22 Uhr ist die Kultur-Bar geöffnet und es sind auch Gäste ohne Tickets herzlich willkommen. (pd.)

Der in Wettswil und Umgebung bestens bekannte Entertainer Frank Tender wird erstmals mit seinem Team im Mehrzwecksaal Ägerten in Frank Tender und Team, 15. Dezember, MehrzweckWettswil auftreten. Als vieseitiger saal Ägerten, Dettenbühlstrasse 1, Wettswil. 18 Uhr: Showman vermag Frank die Men- Essen (auch Vegetarier kommen nicht zu kurz), schen in seinen Bann zu ziehen, sei es 20.15 Uhr: Auftritt Frank Tender und Team, ab 22 als Elvis, als Alleinunterhalter oder Uhr: Kultur-Bar offen. Tickets: www.kultur8907.ch, eben mit seiner Band. Neben einer keine Abendkasse. klassischen Ausbildung in der bekannten BelcantoSchule in Zürich, erlernte er auch den Jazzgesang und konnte diverse Erfolge feiern. Ausbilden liess er sich ausserdem am renommierten Berklee College of Music in Boston USA. Am kommenden Samstag, ab 18 Frank Tender wird mit seinem Team für einen Uhr ist es so weit. stimmungsvollen Abend sorgen. (Bild zvg.)

«Emil und die Detektive» Kino in der Kirche Bonstetten, am Freitag, 14. Dezember, um 19 Uhr. Der zwölfjährige Emil Tischbein soll zwei Ferienwochen in Berlin bei Pastorin Hummel und deren Sohn Gustav verbringen. Während der Anreise werden ihm vom Gauner Max Grundeis die Ersparnisse gestohlen, doch mit Unterstützung von Gustav und der Kinderbanden-Chefin Pony Hütchen nimmt er die Verfolgung des Schurken auf. Vierte Verfilmung des berühmten Kästner-Romans, in welchem die Handlung in der Gegenwart spielt. Ein Film für die ganze Familie. (pd.)

Emil und seine Verbündeten nehmen die Verfolgung auf. (Bild zvg.) Freitag, 14. Dezember, 19 Uhr in der reformierten Kirche Bonstetten (Eintritt frei, freigegeben ohne Altersbeschränkung).

Alle zwei Jahre feiert Knonau eine grosse ökumenische Weihnachtsfeier mit Dorfumgang. In vier eindrücklichen Szenen wird die Weihnachtsgeschichte nachvollzogen.

In der Knonauer Kirche wird der Engel bei Maria erscheinen, aber auch der römische Krieger, der die Volkszählung ankündet. Bei der Herberge im Dorfzentrum wird das heilige Paar in einen Stall verwiesen. Auf dem Felde erscheinen den Hirten der Stern von Bethlehem und die Engel des Himmels. Schliesslich wird das Christkind im Stall beim Stampfisaal geboren und die Hirten und die drei Weisen aus dem Morgenland huldigen dem Kind. Diese für alle Christen heilige Geschichte wird in Knonau von 40 Kindern im Alter zwischen fünf und elf Jahren, begleitet von rund 20 Helferinnen und Helfern, aufgeführt. Dabei wird mit verschiedenen Instrumenten musiziert und es wird aus vollen Kinderkehlen gesungen. Seit dem 29. September proben die Kinder

für die kommende Aufführung. Sogar ein lebendiges Christkind ist dabei! Die Bevölkerung ist herzlich eingeladen, dieser Einstimmung auf die Weihnachtstage beizuwohnen und so den Ursprung dieses christlichen Festes zu erleben. Das grosse Lichtermeer der Kerzen der Zuschauer gibt dem Anlass einen festlichen

Rahmen. Und das Geheimnis, wer wohl die ersten Zeugen im Stall von Bethlehem waren, wird sich erst am Anlass lüften. Bruno Grob Die Feier beginnt am Sonntag, 16. Dezember, um 17 Uhr in der Kirche Knonau und endet auf dem Stampfiplatz mit dem weihnachtlichen Segen der beiden Pfarrer Angelo Saporiti und Thomas Maurer.

Maria und Josef mit dem Christkind, beschützt von Schaf und Esel, sind bereit für das Krippenspiel. (Bild zvg.)

«Kunscht vo mir, für dich!»

Die Galerie – Kunstprojekt im O2Jugend Im Rahmen eines WorkshopWochenendes von O2Jugend sind viele erstaunliche Kunstwerke entstanden. Diese werden am 14. Dezember in Ottenbach präsentiert und verkauft. Der Erlös wird gespendet. In unserer schnelllebigen Welt ist es umso wichtiger, sich für sich und den eigenen kreativen Anteil in sich selbst Zeit zu nehmen und sich diesen zu widmen. Dies empfanden jugendliche und junge erwachsene Kunstbegeisterte auch. Aus diesem Grund lancierte eben genannte Clique in Zusammenarbeit mit der Jugendarbeit und professionellen Künstlern ein Kunstprojekt. Indessen wurde gemeinsam organisiert und geplant, bis die Köpfe

rauchten. Daraus entstand ein wahnsinnig kreatives und spannendes Workshop-Wochenende. Entstanden sind sechs verschiedene Angebote (Graffiti-, Drawing-, Fotografie-, Tanz-, Koch- und ein DJ/Rap-Kurs) an denen interessierte Schüler aus Obfelden und Ottenbach teilnehmen konnten. Die Stimmung war harmonisch, zu sehen waren lachende, zufriedene Gesichter, was sich auch in den entstandenen Kunstwerken, dem Tanz, der Musik und dem köstlichen Essen widerspiegelte. Nun ist es so weit und die Ergebnisse des erlebnisreichen Wochenendes werden präsentiert. Während dem bekannten, alljährlichen Spräggele-Määrt in Ottenbach wird die Ausstellung durchgeführt. Die Kunstwerke stehen zum Verkauf und die Einnahmen gehen auf

Im Workshop sind einmalige Kunstwerke entstanden. (Bild zvg.) Wunsch der Jugendlichen an den «Pfuusbus» der Sozialwerke von Pfarrer Sieber. Saskia Wendel, Mitarbeiterin O2Jugend Freitag, 14. Dezember, 19 bis 21.30 Uhr, Neuhofsaal, Affolternstrasse 5, Ottenbach. Die Ausstellung wird durch gute Musik und feine Häppchen abgerundet.


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Sport

Elin Ott gewinnt in Salzburg

1. Rang im Grand Prix der Young Riders Elin Ott siegte mit der 9-jährigen Stute Oklahoma im Grand Prix der Young Riders am CSI Salzburg (Amadeus Horse IndoorsSalzburg). Die Obfelderin gewann noch eine weitere Prüfung der Young Riders. Die besten U25-Reiterinnen und Reiter Europas konnten in Salzburg am European Youngster Cup U25 teilneh-

men. Die 19-jährige Elin Ott aus Obfelden belegte in den ersten zwei Prüfungen über 150 cm die ausgezeichneten Ränge 3 und 6. Das Finale des European Youngster Cups U25 über 155 cm konnten die besten 16 Reiter der vorherigen zwei Prüfungen bestreiten. Elin zeigte wiederum eine starke Leistung, letztlich fehlte ihr jedoch im entscheidenden Moment das nötige Quäntchen Glück. Sie belegte den 11. Schlussrang. (pd.)

Dienstag, 11. Dezember 2018

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Auszeichnung am Niklausschwinget

Drei Säuliämtler am Saisonabschluss mit guten Resultaten Am Samstag, 1. Dezember, fand in der Stadthalle Dietikon der Saisonabschluss der Schwinger statt. Wie immer in den letzten Jahren trafen sich die Aktivschwinger in Dietikon zum letzten Schwingfest der Saison. Das Teilnehmerfeld wurde von zwei der drei angetretenen Eidgenossen dominiert, so qualifizierten sich die beiden Gäste Nick Alpiger aus Staufen und Pirmin Reichmuth aus Cham mit je fünf Siegen souverän für den Schlussgang. Nach 7:46 Minuten konnte sich Reichmuth mit Übersprung durchsetzen und holte so den Sieg in die Innerschweiz. Bei einem Gestellten im Schlussgang hätte sich Alpiger als Sieger feiern lassen können. Für den Schwingklub am Albis waren Roman Nägeli, Michi Odermatt und Niklaus Biser am Start. Am weitesten nach vorne reichte es Nägeli, er konnte bis am Samstagabend drei Siege, einen Gestellten und zwei Niederlagen auf sein Notenblatt schreiben lassen. Dabei setzte er sich gegen einen Kranzer platt durch. Diese Leis-

Niklaus Biser (rechts) zieht Fussstich gegen Max Sonderegger und kann den Gang später für sich entscheiden. (Bild zvg.) tung reichte Nägeli zum Rang 10c und somit zur Auszeichnung. Knapp dahinter konnte sich Michi Odermatt aus Hausen auf Rang 14a klassieren und verpasste die Auszeichnung nur knapp. Er sammelte seine Punkte mit drei Siegen und drei Niederlagen. Für

Niklaus Biser reichte es vor 1050 Zuschauern zu zwei Siegen und vier Niederlagen. Für seine noch junge Schwingerkarriere ist dies sicherlich eine ansprechende Leistung, die auf weitere Erfolge hoffen lassen darf. Nico Vollenweider

SHC BW engagiert neuen Trainer

Christoph «Gigi» Heiz übernimmt auf die Saison 18/19 hin

Elin Ott und Stute Oklahoma konnten den Grand Prix der Young Riders am CSI Salzburg für sich entscheiden. (Bild zvg.)

FC Hausen: drittfairster Fussballclub im Kanton

Erneute Auszeichnung für den Ämtler Verein Nach dem Sieg im letzten Jahr holte der FC Hausen erneut einen Podestplatz als Dritter in der Vereins-Fairplay-Rangliste des Fussballverbands der Region Zürich, FVRZ. Am Freitagabend wurde der Preis anlässlich der 17. FVRZ-Gala in Dübendorf überreicht. Erneut ist der FC Hausen vom Fussballverband der Region Zürich in der Kategorie Vereins-Fairplay als einer der besten drei Clubs nominiert worden. Nach dem Sieg vor einem Jahr reichte es dieses Mal nicht ganz an die Spitze. FC-Hausen-Präsidentin Gogi Marini zeigte sich dennoch zufrieden, abermals zu den fairsten Fussballclubs im Kanton zu gehören. Am Freitag-

abend durfte die Hausemerin die Trophäe des drittfairsten Vereins im Beisein von 700 Vereinsfunktionären und 250 Gästen aus Sport, Wirtschaft und Politik anlässlich der FVRZ-Gala in der Dübendorfer Samsung-Hall entgegennehmen. Der dritte Rang ist erneut ein löbliches Ergebnis, wenn man bedenkt, dass dem Fussballverband der Region Zürich über 180 Vereine angeschlossen sind. Es ist das Verdienst vor allem der Trainerinnen und Trainer, die das Fairplay vorleben und initiieren. Und natürlich der Spielerinnen und Spieler, die es auf dem Rasen umsetzen. Ein toller Jahresabschluss für den FC Hausen und zugleich Ansporn, auch weiterhin zu den fairsten Vereinen im Kanton zu gehören. (mab./map.)

Der SHC BW konnte auf die Saison 18/19 hin Christoph «Gigi» Heiz als neuen Headcoach der 1. Mannschaft verpflichten. Er war seit Junioren-Alter im Verein und kehrt nun als Coach zurück. Sportchef Fabian Jaussi stellte ihm einige Fragen.

Was verbindet dich mit dem Sport Streethockey? Im Speziellen mit dem SHC BW? Der Sport ist einmalig. Ich kenne keine Sportart, welche die Eleganz der Balltechnik mit einer gesunden Härte verbindet. Ich bin in diesem Club erwachsen geworden, habe viele Höhen und Tiefen erlebt und somit viele schöne Erinnerung, die mich binden.

Erzähl uns doch kurz: Wie ist es zu dieser Verpflichtung gekommen? Nach einer schweren Knieverletzung wollte ich mich zuerst um eine neue sportliche Ausrichtung kümmern. Da ich den Bezug zur Mannschaft nie verloren hatte, habe ich mich gefreut, als das Thema aufkam. Ich habe die Herausforderung dann gerne angenommen.

Wie bist du die Sache angegangen? Was für eine Mannschaft hast du im ersten Training angetroffen? Woran wurde gearbeitet? Ich habe versucht, mit möglichst vielen Spielern ein Einzelgespräch zu führen, um herauszufinden, wie die Chemie und das Befinden sind. Die Spieler machten einen motivierten Eindruck und waren auf der Suche nach einem neuen Leader. Ich habe

gleich von Beginn weg versucht, den Fokus auf Powerplay, Boxplay und die Auslösung zu setzen. Ich denke, wir konnten dort schon einige Schritte in die richtige Richtung machen. Welche Ziele verfolgst du mit der Mannschaft? Welche Erwartungen hast du an die einzelnen Spieler? Meine Ziele sind noch nicht auf Titel ausgelegt. Ich möchte das Team formen und dafür sorgen, dass jeder unser System versteht und alle Spieler alle Positionen spielen können. Vor allem in Unter- und Überzahl. Ich erwarte Einsatzbereitschaft und Freude am Sport. Noel Breguet Mehr Infos und das komplette Interview gibt es zu lesen auf www.shcbw.ch.

Spannende Futsal-Spiele in Bonstetten

42. Zürcher Silvesterlauf

Am kommenden Wochenende steht am Samstag im Sportzentrum Schachen das «FutsalMasters» auf dem Programm. Am Sonntag finden ebenfalls in Bonstetten die Meisterschaftsspiele statt.

Am Sonntag, 16. Dezember, steht in Zürich für einmal kein Weihnachtsshopping an. Am 3. Advent gehört Zürich ganz den Läuferinnen und Läufern des 42. Zürcher Silvesterlaufs.

Am kommenden Wochenende sind erneut spannende Futsalspiele im Sportzentrum Schachen in Bonstetten zu sehen. Sowohl am Samstag, 15. Dezember, als auch am Sonntag, 16. Dezember, tritt die Frauenmannschaft des Futsalclubs Lion gegen verschiedene Futsalmannschaften aus der gan-

zen Schweiz an. Am Samstag organisieren die Lions das Futsal-Masters, welches spannende Spiele bieten wird. Seit der Saison 2017/2018 spielt die Frauenmannschaft der Lions nun auch in der regulären Frauen-Liga um den Meistertitel. Letztes Jahr standen sie bereits im Finale. Die Meisterschaftsspiele finden am Sonntag ebenfalls im Sportzentrum Schachen statt. Die Lions treten um 16 Uhr gegen den Tabellenersten an. Wie an jedem Event freuen sich die Lions auf viel Unterstützung vor Ort. Die Festwirtschaft ist an beiden Tagen für die Besucherinnen und Besucher geöffnet. (BuC)

Zum Erfolgsrezept des Zürcher Silvesterlaufs trägt bei, dass er in einer Jahreszeit stattfindet, die an und für sich nicht fürs Laufen prädestiniert ist. Zehntausende Läuferinnen und Läufer, Anfänger, Kinder, Familien und Senioren nehmen teil. Und weil nicht in jeder Kategorie die Leistung in Zeiten und Rängen im Zentrum steht, entsteht die ganz besondere Zürcher-Silvesterlauf-Atmosphäre. Das Programm beginnt bereits um 11.10 Uhr. Die Familien-Kategorien werden zuerst auf die Strecke geschickt. Es folgen Schülerinnen, Schüler und MuKi/VaKi. Nach den spannenden Sie-und-Er-Staffeln steht mit dem Elite-Ausscheidungsrennen auf dem Münsterhof ein weiterer Höhepunkt an. Beim Einsetzen der Dämmerung folgen später die Volkslaufkategorien von «Züri Fit» über «Happy Runners» bis «Run for Fun», mit lustig verkleideten Läufern und Läuferinnen. (pd.) Anmeldungen bis spätestens 9. Dezember,

Die Frauenmannschaft des Futsalclubs Lion. (Bild zvg.)

(nur online), mehr Informationen auf www.silvesterlauf.ch.


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Ihre Aufgabe Selbstständig recherchieren, mit viel Freiraum kreativ sein dürfen und Geschichten aufdecken, die noch niemand zuvor erzählt hat. Einblick hinter die Kulissen erhalten, den Menschen auf Augenhöhe begegnen, komplexe Sachverhalte in Text und Bild verständlich darstellen und kritisch einordnen. Kurz: Das volle Programm des journalistischen Wirkens an der Basis. Ihr Profil Sie verfügen über Erfahrung im Journalismus und Ihr journalistisches Interesse ist breit gefächert. Sie besitzen von Vorteil ein gutes Netzwerk in wichtigen Kreisen der Region. Sie haben die Fähigkeit, sich schnell in Themen einzuarbeiten und diese lesernah aufzuarbeiten. Ihre Aufgaben verlangen thematische und zeitliche Flexibilität sowie ein hohes Mass an Selbstständigkeit. Freude am Neuen, Offenheit und Einsatzfreudigkeit runden Ihr Profil ab. Ihre Zukunft Wir bieten Ihnen einen abwechslungsreichen Job in einem dynamischen Umfeld. Wenn Sie gewillt sind, auch an Abendveranstaltungen teilzunehmen und an Wochenenden zu arbeiten, dann wartet eine interessante Aufgabe auf Sie. Ihr nächster Schritt Haben wir Sie neugierig gemacht? Corinne Gerber, HR Manager, freut sich auf Ihre Online-Bewerbung unter www.jobs-chmedia.ch . Für nähere Auskünfte steht Ihnen Thomas Stöckli, Chefredaktor, Weiss Medien AG, gerne zur Verfügung unter T: +41 (0)58 200 57 05. Als amtliches Publikationsorgan berichtet der «Anzeiger» ausschliesslich über das regionale wund lokale Geschehen und bedient im Knonauer Amt zweimal wöchentlich sämtliche Haushaltungen. Weitere Informationen finden Sie unter www.affolteranzeiger.ch und www.chmedia.ch

ab dem 29.12.18 wochenweise zu vermieten. Preis Fr. 165.–/Tag. Infos über 079 718 94 85.

Wir sind ein Wohnheim der Stiftung Heilsarmee Schweiz. Wir begleiten normalbegabte Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen auf einem Teil ihres Lebensweges. Für das Hausteam suchen wir per 1. Januar 2019 eine

Fachfrau Hauswirtschaft mit einem Teilzeitpensum von 20 %. Zu einem späteren Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, die Stelle um weitere 20 % zu erhöhen. Es erwartet Sie eine spannende und abwechslungsreiche Arbeitsstelle. Sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich (Verstehen von Mundart). Bitte senden Sie uns Ihr vollständiges Bewerbungsdossier mit Foto auf dem Postweg zu. Mehr zum Stellenprofil finden Sie auf unserer Homepage wohnheim-paradies.ch unter «offene Stellen». Wohnheim Paradies 1, Hauswirtschaftsleiterin, Frau Agnese Fässler, 8932 Mettmenstetten

Herzliche Gratulation zur erfolgreichen Weiterbildung Mit grossem Einsatz haben Peter Kilchmann und Katja Mock ihre berufsbegleitenden Weiterbildungen erfolgreich abgeschlossen.

Peter Kilchmann Leiter Vermögensberatung

Katja Mock Assistentin der Bankleitung

Abgeschlossene Weiterbildung: «Dipl. Finanzberater IAF»

Abgeschlossene Weiterbildung: «Direktionsassistentin mit eidg. Fachausweis»

Die Raiffeisenbank Merenschwand-Obfelden gratuliert den beiden ganz herzlich zur erfolgreich bestandenen Prüfung und wünscht Peter Kilchmann und Katja Mock für die weitere berufliche Zukunft alles Gute und viel Freude.

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097_2018  

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