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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 280 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 97 I 168. Jahrgang I Freitag, 12. Dezember 2014

Kritische Fragen

Einbürgerungen

Gemeindeversammlung Affoltern: Stigeli-Bauabrechnung gab zu reden > Seite 3

Die Ottenbacher Gemeindeversammlung sagt Ja zu allen Geschäften. > Seite 11

Mehr Frauen auf den Ämtler Kantonsratslisten Bei den am 12. April 2015 stattfindenden Kantonsratswahlen kandidieren im Bezirk Affoltern mehr Frauen als vor vier Jahren. Auf sechs Listen sind je drei Frauen und drei Männer zu finden. Das Säuliamt wird derzeit im Zürcher Rathaus durch sechs Männer vertreten. Nach dem angekündigten Rücktritt von SVP-Vertreter Jakob Schneebeli kann sich das ändern. Susanne Leuenberger hat auf Listenplatz zwei reelle Wahlchancen. (-ter.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

RPK Bonstetten empfahl Budget-Ablehnung Die Primarschule Bonstetten rechnet für 2015 mit einem Minus von fast 400 000 Franken. Als «besorgniserregend» bezeichnete die Rechnungsprüfungskommission (RPK) die Entwicklung der Kosten – und empfahl der Gemeindeversammlung, das Budget abzulehnen. Auch die politische Gemeinde und die reformierte Kirchgemeinde sehen für 2015 mehr Ausgaben als Einnahmen vor. In einer fast dreistündigen Verhandlung wurden alle drei Budgets sowie drei weitere Geschäfte genehmigt. (tst.) ................................................... > Bericht auf Seite 7

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Neue Orgel Kirche Stallikon: Einstimmiges Ja zum Kredit von 450 000 Franken. > Seite 11

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Nicht alle profitieren Aber im Detailhandel läuft das Weihnachtsgeschäft im Säuliamt bisher gut. > Seite 12

Steigende Steuern und ein Fest-Jahr in Aussicht Grosses Interesse an der Gemeindeversammlung Mettmenstetten Fast 180 Stimmberechtigte entschieden vergangenen Montagabend in der Mehrzweckhalle Wygarten über fünf Geschäfte der Schulgemeinden und der politischen Gemeinde. Der Steuerfuss steigt um 3 %. ................................................... von thomas stöckli Rund 30 Mio. Franken Eigenkapital weist die Gemeinde Mettmenstetten auf, dazu kommen je 3 Mio. der Schulgemeinden. Bei diesem Vermögen die Steuern erhöhen? Das stiess an der Gemeindeversammlung auf einiges Unverständnis. «Die Primarschulgemeinde braucht mehr als 42 %», hatte Finanzvorsteherin Rita Röllin zuvor versichert. Trotz Steuererhöhung budgetiert die Primarschulgemeinde nämlich ein Defizit von 305 800 Franken. Bei gleichbleibendem Steuerfuss währen es 600 000 – «das dürften wir gar nicht», stellt Rita Röllin klar. Von einer «möglichst kleinen Steigerung»,

sprach sie angesichts der zusätzlichen drei Steuerprozent, «das soll ein Ausdruck des Sparwillens sein».

Meist negative Rechnungen Mit dem Geld für den Verkauf des Schulhauses Rossau könne die Primarschulgemeinde für einige Jahre flott über die Runden kommen, hielt Louis Hafner im Namen der SVP-Ortspartei dagegen. Die Gemeinde solle auch in Zukunft einen attraktiven Steuerfuss haben, forderte er und empfahl, die Steuererhöhung abzulehnen. Weitere Votanten rechneten aufgrund der regen Bautätigkeiten im Dorf mit steigenden Steuereinnahmen oder verlangten, angesichts der Tatsache, dass die Primarschule der politischen Gemeinde vor vier Jahren fünf Steuerprozent «abgetreten» hatte, dass die politische Gemeinde im Gegenzug nun ihrerseits auf drei Prozent verzichte. «Der Gesamtsteuersatz von 99 % ist knapp bemessen», so Beat Bär, Finanzvorstand der politischen Gemeinde. Die Zahlen untermauern das:

Mit Ausnahme von 2011 fiel die addierte Rechnung der drei Gemeindegüter in den vergangenen Jahren immer negativ aus. Dabei stehen in den kommenden Jahren insbesondere in der Schulraumentwicklung hohe Investitionen bevor. Mit 124 Ja- zu 46-Nein-Stimmen sprachen sich die Mettmenstetter schliesslich deutlich für den Voranschlag aus – und damit auch für die Steuererhöhung.

Dorfjubiläum: Fest-Jahr 2016 «Man soll die Feste feiern, wie sie fallen», leitete Gemeindepräsident René Kälin zum letzten Geschäft der Versammlung über. Das 900-Jahre-Jubiläum 2016 (die erste verbürgte Erwähnung einer Ansiedlung in Mettmenstetten stammt vom 29. Januar 1116) soll mit diversen kleineren Festen zelebriert werden. Dazu hat die Gemeindeversammlung diskussionslos 280 000 Franken bewilligt. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

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Weniger Einkommen Neue Formel für Direktzahlungen bereitet Ämtler Bauern Kopfzerbrechen. > Seite 13

Arbeitslosenquote im Bezirk verharrt bei 2,3 Prozent Im Bezirk Affoltern verharrt die Arbeitslosenquote im November bei 2,3 %, auf Kantonsebene bei 3,3 %. Gemäss einer Mitteilung des kantonalen Amtes für Wirtschaft und Arbeit (AWA) wird die saisonal bedingte Zunahme von Arbeitslosen im Baugewerbe durch eine Abnahme im Finanzund Versicherungsdienstleistungssektor kompensiert. «Insgesamt war die Entwicklung der Arbeitslosigkeit in diesem Jahr von einem stetigen Auf und Ab geprägt», hält das AWA fest. Nicht so im Säuliamt, wo die Arbeitslosenquote stets klar unter derjenigen des Kantons liegt. Mit 2,3 % ist sie – hinter dem Bezirk Andelfingen (1,7 %) die zweittiefste aller Regionen. In Zahlen ausgedrückt: Per 30. November waren hierzulande 660 Personen ohne Arbeit, 12 mehr als im Vormonat. Die Regionalen Arbeitsvermittlungszentren betreuten im November 26 396 arbeitslose Personen – 659 mehr als im Vormonat. Am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen ist der Bezirk Dietikon (5 %) vor der Stadt Zürich (3,8 %) und den Bezirken Bülach (3,5 %) und Uster (3,4 %). (-ter.) anzeigen

Der «Zusammenstoss» hat ein Loch produziert Jubiläumsaufführung der Aemtler Bühne mit einem Defizit von fast 70 000 Franken Schlechtes Wetter, weniger Publikum: Aus dem «Zusammenstoss», der Produktion zum 30-JahreJubiläum der Aemtler Bühne im Kloster Kappel, resultiert ein Verlust von knapp 70 000 Franken.

Das Stück von Kurt Schwitters, inszeniert von Dodó Deér, fand beim Publikum grossen Anklang. Es geht in der «grotesken Oper» um den voraussichtlichen Weltuntergang. Das oft regnerisch-kühle Wetter während der sommerlichen Aufführungszeit im Kreuz-

gang des Klosters Kappel symbolisierte das zusätzlich. Rund 1000 Eintritte weniger als budgetiert hinterlassen auf der Einnahmenseite ein erkleckliches Loch: knapp 70 000 Franken Defizit statt der geplanten 20 000 Franken. Schwacher Trost: Die Ausgaben liegen

«Dann sind wir einig!» Auch im «Zusammenstoss» gab es ein Versammlungslokal – im realen Leben liegt die Sache eher umgekehrt: An der GV der Aemtler Bühne wurde teils heftig diskutiert, ein grösseres Defizit löst Kritik aus. (Archivbild)

unter dem bewilligten Budget. «Unser Vereinsvermögen ist dadurch nicht aufgebraucht, aber wir können im kommenden Jahr natürlich keine grosse Produktion mehr stemmen», sagt Raffaele Cavallaro, Präsident der Aemtler Bühne. Der Vorstand hat auch entschieden, die ursprünglich im Frühjahr 2015 geplante Produktion in den Herbst 2015 zu verlegen. «Wir suchen Termine», so Cavallaro. Andere Dinge als das Minus in der Kasse beschäftigten die rund 40 Mitglieder an der Generalversammlung mehr. Sie dauerte gegen vier Stunden. In dieser Zeit wurden auch fünf Anträge behandelt, die Erarbeiten von Richtlinien und Reglementen und Statutenänderungen anstreben. In diesem Rahmen wurde auch Kritik am Vorstand laut, verbunden mit der Forderung nach Offenlegung von Honoraren und von Spesen, die ans Produktionsteam ausgerichtet worden waren. Vier Anträge wurden allerdings zurückgewiesen, einer vertagt, währenddessen die Gegenvorschläge des Vorstandes von einer Mehrheit akzeptiert wurden. Die Kritik schlug allerdings nicht bis zum Traktandum «Wahlen» durch: Alle Vorstandsmitglieder stellten sich zur Wiederwahl und wurden auch gewählt – neu dazu Lucy Kühne als Vertreterin der unlängst gegründeten Jungen Aemtler Bühne. (-ter.)

500 50 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014 A) Sekundarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2015 B) Primarschulgemeinde 1. Bewilligung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2015 C) Politische Gemeinde

Konkurseröffnung Schuldnerin: GipsDesign GmbH, Zürichstrasse 100, 8910 Affoltern am Albis. Datum der Konkurseröffnung: 30. Oktober 2014 Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG. Eingabefrist bis 12. Januar 2015. Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. Dezember 2014. Affoltern a. A., 12. Dezember 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Luciano Spino, geb. 12. Dezember 1965, gest. 20. September 2013, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Aeugst am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 2. Dezember 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern a. A., 12. Dezember 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

1. Genehmigung der Kreditabrechnung der Gesamtinstandsetzung und Nutzungsoptimierung des Mehrzweckgebäudes Affoltern am Albis, Büelstrasse 11 2. Genehmigung der Bauabrechnung betreffend Sanierung und Erweiterung des Freibades Stigeli 3. Bewilligung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses für das Jahr 2015 Die Protokolle liegen für die Stimmberechtigten in der Gemeindekanzlei ab Montag, 22. Dezember 2014, zur Einsichtnahme auf. Rechtsmittelbelehrung Beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Von dieser Publikation an gerechnet: • Innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) • Innert 30 Tagen Beschwerde wegen Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit (§ 151 Gemeindegesetz) Nach Vorlage des Protokolls: • Innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Gemeindegesetz) Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Affoltern am Albis, 12. Dezember 2014 Die Gemeindevorsteherschaften

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Herrn Jürgen Wolfgang Geiger, geb. 6. Oktober 1962, deutscher Staatsangehöriger, gest. 8. Juli 2014, wohnhaft gewesen Butzenstrasse 22, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 2. Dezember 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern a. A., 12. Dezember 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Schluss der konkursamtlichen Nachlassliquidation Die konkursamtliche Liquidation über den Nachlass von Frau Susanne Wolter, geb. 8. Juli 1983, von BichelseeBalterswil TG und Unterägeri ZG, gest. 24. Februar 2014, wohnhaft gewesen Niederfeldstrasse 47, 8932 Mettmenstetten, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 28. November 2014 als geschlossen erklärt worden. Affoltern a. A., 12. Dezember 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Weihnachtsmatinée im Bickwiler Forum Mit Oleg Lips und Jana Vassilenko Nach dem fulminanten Auftritt im letzten Jahr tritt Oleg Lips diesmal mit Jana Vassilenko an der russischen Zither auf. Sie interpretieren virtuos nicht nur russische Folklore, sondern auch Musik aus anderen Kulturen sowie klassische Musik. Die beiden Musiker/-innen spielen mit viel Sinn für Theatralik, sowohl auf grossen Bühnen wie dem KKL und dem Schauspielhaus Zürich, als auch für das Publikum des Bickwiler Forums. Im Anschluss an das Konzert sind alle zum Weihnachtsbuffet eingeladen. Wann:

Sonntag , 14. Dez. 2014 Uhrzeit: 11.00 Uhr Ort: Brunnenweg 8 8912 Obfelden Tel. 079 266 89 12 Eintrittspreis: Fr. 20.– Mitglieder: Fr. 15.– Kinder gratis Buffet inklusive

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über die SABIO Partner AG in Liquidation, mit Sitz in Obfelden, Ottenbacherstrasse 23, 8912 Obfelden, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf.

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014

Erneuerungswahl Friedensrichter/-in, Amtsdauer 2015-2021

A. Primarschulgemeinde

Auf die Ausschreibung vom 28. Oktober 2014 ist innert Frist für die Erneuerungswahl des Friedensrichters/der Friedensrichterin folgender Wahlvorschlag eingereicht worden, welcher in Anwendung der Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte veröffentlicht wird:

1. Voranschlag/Steuerfuss 2015 – Genehmigung 2. Schulhaus Rossau, Verkauf – Genehmigung

Bezüglich der Klage und Beschwerderechte sowie dem Höherbietungsrecht (Art. 265 III SchKG) für die Fernwärmeleitungen der Konkursitin (Mindestangebot: Fr. 55 000.– inkl. MwSt.) wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 12. Dezember 2014 verwiesen.

B. Politische Gemeinde 1. Voranschlag/Steuerfuss 2015 – Genehmigung 2. 900 Jahre Mettmenstetten, Jubiläumsaktivitäten 2016, Kredit – Genehmigung

Affoltern a. A., 12. Dezember 2014

Rechtsmittelbelehrung

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Die Protokolle liegen ab 15. Dezember 2014 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen.

Verkehrsanordnung

Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden.

Auf Antrag der Gemeinde Obfelden hat die Kantonspolizei Zürich folgende Verkehrsanordnung verfügt: Rindelstrasse 20, Wendeplatz Auf dem Wendeplatz ist das Parkieren von Fahrzeugen verboten. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Obfelden, 12. Dezember 2014 Der Gemeinderat Obfelden

Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Corrodi Jasmin, 1956, Juristin/Mediatorin, Rosrainstrasse 12, 8915 Hausen am Albis Innert einer Frist von 7 Tagen, bis Freitag, 19. Dezember 2014, kann der Wahlvorschlag schriftlich zurückgezogen, geändert oder neue Wahlvorschläge bei der Gemeindeverwaltung, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Die Wahlvorschläge müssen von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde Mettmenstetten eigenhändig unterzeichnet sein. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person mit politischem Wohnsitz im Kanton Zürich. Der/die Vorgeschlagene muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Heimatort, Beruf und Adresse auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden.

Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen.

Verbleibt nur ein Wahlvorschlag, wird ein amtlicher Wahlzettel mit diesem gedruckten Wahlvorschlag verwendet, andernfalls wird die Wahl mit einem leeren Wahlzettel durchgeführt. Die Urnenwahl findet am 8. März 2015 statt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Stimmrechtsrekurs beim Bezirksrat Affoltern, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden.

Mettmenstetten, 12. Dezember 2014

Mettmenstetten, 12. Dezember 2014

Primarschulpflege und Gemeinderat Mettmenstetten

Gemeinderat Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. Dezember 2014

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Kritische Fragen zur Bauabrechnung Stigeli Die Affoltemer Gemeindeversammlungen genehmigen alle Geschäfte Die Gemeindeversammlungen der Primarschule und der Politischen Gemeinde Affoltern sowie der Sekundarschule AffolternAeugst verabschiedeten am Montagabend alle drei Voranschläge 2015. Die Bauabrechnung der Sanierung und Erweiterung des Freibades Stigeli warf Fragen auf. ................................................... von urs e. kneubühl «Sparen», lautete der durchgehende Konsens bei allen Vorlagen, welche die Gemeindeversammlungen der Primarschule und der Politischen Gemeinde Affoltern sowie der Sekundarschule Affoltern-Aeugst am vergangenen Montagabend im Kasinosaal behandelt haben. In diesem Sinn verzichtete denn auch die Primarschulgemeinde auf die Behandlung des Projektierungskredits für die Gesamtsanierung der Schulanlage Butzen und zog den entsprechenden Antrag vorab zurück. Das Geschäft wird aus Rücksicht auf die finanziell schwierige Situation der Gemeinde vorerst um ca. zwei Jahre zurückgestellt. Besagt prekäre Sachlage verdeutlichte sich auch in der Vorstellung des Finanzplanes 2014 bis 2018. Finanzvorstand Susanne Leuenberger konnte dabei einerseits der Sekundarschulgemeinde einen hohen Selbstfinanzierungsgrad attestieren, während sich diesbezüglich der Status Quo und die Prognosen für die Primarschule und

die Politische Gemeinde alles andere als rosig darstellt. Die Neuverschuldung wird bis 2018 voraussichtlich um 32 Millionen auf 75,6 Millionen Franken zunehmen, wobei die ProKopf-Schulden im Bezirkshauptort ab 2016 die 5000-Franken-Grenze überschreiten werden. Der Gemeinderat will deshalb das bereits geschnürte Sparpaket nochmals enger schnüren. Ebenso will er Investitionen, die sich in der Planperiode bei der Politischen Gemeinde auf 38 Millionen belaufen könnten, bezüglich deren Notwendigkeit, Höhe und Zeitpunkt jeweils kritisch überprüfen.

Voranschläge 2015 genehmigt – Steuerfuss bleibt bei 124 Prozent Die 78 anwesenden Stimmberechtigten an der Versammlung der Sekundarschulgemeinde Affoltern-Aeugst hatten sich einzig mit dem Voranschlag 2015 zu befassen. Dieser schliesst bei einem Aufwand von 11,8 Millionen und einem Ertrag von 10.8 Millionen mit einem Aufwandüberschuss von 925 000 Franken ab. Der Aufwandüberschuss erklärt sich hauptsächlich durch eine massive Erhöhung der Abschreibungen infolge der Sanierung des Schulhauses Ennetgraben; er kann durch Entnahme aus dem Eigenkapital gedeckt werden. Dem Voranschlag wurde in der Folge ohne Diskussion und Gegenstimme zugestimmt. Mit ausgeglichenen Ergebnissen – dank des Übergangsausgleichs durch den Kanton – schliessen

die Voranschläge 2015 der Primarschulgemeinde (18,2 Mio., Vorjahr 17,7 Mio.) und der Politischen Gemeinde (74 Mio., Vorjahr 73,7 Mio.) ab. Der von der Primarschule beanspruchte Übergangsausgleich von 2,3 Millionen liegt gegenüber dem Budget 2014 um rund 800 000 Franken tiefer. Die Politische Gemeinde benötigt analog dem Voranschlag 2014 rund 5,8 Mio. Übergangsausgleich, die im Budget 2015 veranschlagte Aufwandsteigerung von 340 000 Franken kann mit Mehrerträgen aufgefangen werden. Der Gesamtsteuerfuss wird auf dem kantonalen Maximum von 124 Prozent (61 % Politische Gemeinde, 40 % Primarschule und 23 % Sekundarschule) belassen. Beide Voranschläge werden von den je 69 anwesenden Stimmberechtigten einstimmig genehmigt.

Sanierung Stigeli gibt zu reden Die Versammlung der Politischen Gemeinde hatte zudem über die Kreditabrechnung der Gesamtinstandsetzung und Nutzungsoptimierung des Mehrzweckgebäudes sowie über die Bauabrechnung der Sanierung und Erweiterung des Freibades Stigeli zu befinden. Die Abrechnung über 9,2 Mio. Franken, das Mehrzweckgebäude Affoltern betreffend, schliesst mit einer Kreditunterschreitung von 456 000 Franken. Diese resultiert einerseits aus wirtschaftlich günstigen Vergaben, andererseits auch aus dem «Zustupf» von 89 600 Franken aus dem Fonds der Sicherheitsdirektion Kanton

Schwimmbad Stigeli: Mehrkosten gaben zu reden. (Archivbild) Zürich. Die Stimmberechtigten verabschiedeten den Antrag des Gemeinderates einstimmig. Die Bauabrechnung betreffend Sanierung und Erweiterung des Freibades Stigeli schliesst, bei bereinigten Mehrkosten von 169 505 Franken, mit Bruttokosten von 5,6 Mio. Franken ab. Nach Abzug des Beitrages des Sporttotofonds des Kantons Zürich von 320 000 Franken resultieren über das ganze Projekt gesehen Minderkosten von 150 494 Franken. Die in der Abrechnung verzeichneten tatsächlichen Mehrkosten von 829 505 Franken (17,5 %) warfen einige Fragen auf. Grundsätzlich fussten alle Voten auf dem Tenor, dass die beträchtlichen Abweichungen durch Projektänderungen infolge «teilweise unvorhergesehener Gegebenheiten» so nicht hätten vorkommen sollen. «Bei detaillierter Ansicht der Abrechnung erscheint es mir geradezu unmöglich,

dass da Ingenieure am Werk waren. Auf jeden Fall sollte man diesem Büro nie mehr einen Auftrag geben», hielt ein Stimmbürger fest. Ein anderer hatte bereits im Vorfeld einen ganzen Katalog an Fragen eingereicht. Er bemängelte unter anderem die Beckenrandfuge des grossen Bassins, die da und dort ausbricht, als «nicht fachmännisch» ausgeführt. Gemeinderat Hermann Brütsch, der sämtliche gestellten Fragen beantwortete, bemerkte dazu, dass man auf eine Kittfuge verzichtet habe, da diese sehr unterhaltsintensiv und teuer ist. Die kleinen Ausbrüche, die an engen Stellen festzustellen sind, könnten aber vernachlässigt werden. Die RPK bestätigte in der Folge ihrerseits, dass nach ihrem Ermessen und aufgrund der vorliegenden Dokumente alles korrekt abgelaufen sei. Die Abrechnung wurde schliesslich ohne Gegenstimme verabschiedet.

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Am kommenden Sonntag, 14. Dezember, feiert Hedwig Schneebeli-Sahli in Affoltern ihren 80. Geburtstag, zu dem wir ihr herzlich gratulieren. Alles Gute und einen schönen Festtag!

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 280 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch

Schulhaus Rossau wird verkauft Gemeindeversammlung Mettmenstetten: Zustimmung zu allen Geschäften Die Primarschule will sich vom nicht mehr genutzten Schulhaus in Rossau trennen – für mindestens 800 000 Franken. Beide Schulgemeinden sowie die politische Gemeinde rechnen 2015 mit roten Zahlen. ................................................... von thomas stöckli Mit drei Minuten Verspätung begann die Versammlung der Sekundarschulgemeinde Mettmenstetten-KnonauMaschwanden. Angesichts des grossen Andrangs mussten erst zusätzliche Stühle bereitgestellt werden. Trotz tiefer Kosten sei es nicht gelungen, eine ausgeglichene Rechnung präsentieren zu können, verkündete Finanzvorstand Walter Rütter. Bei einem Aufwand von 6,19 Mio. und einem Ertrag von 6,14 Mio. beträgt das Minus 56 600 Franken. Total sollen kommendes Jahr 320 000 Franken investiert werden. 220 000 sind allein für die Sanierung Zufahrt und Vorplatz Wygarten vorgesehen. «Vorsichtig hoch» seien diese Kosten geschätzt, rügte die Knonauer Rechnungsprüfungskommission und forderte einerseits, dass die Kosten den budgetierten Betrag deutlich unterschreiten sollen, und andererseits, dass sich die Primarschule beteilige. Die 179 Stimmberechtigten nahmen das Budget schliesslich einstimmig an. «Das Hallenbad ist auf Kurs», durfte Rütter der Versammlung anschliessend verkünden. «Wir bleiben im Rahmen des Kredits», präzisiert er. Bei der Sanierung habe es nämlich durchaus die eine oder andere Überraschung gegeben. Wiedereröffnung wird deshalb nicht mehr dieses Jahr, sondern am 4. Januar gefeiert – mit Gratis-Eintritt.

Käufer gesucht: Die Primarschule Mettmenstetten hat keine Verwendung mehr für das Schulhaus in Rossau. (Bild Thomas Stöckli) Primarschule: Steuererhöhung und Schulhaus-Verkauf Mit einem Aufwandüberschuss von 305 800 Franken rechnet die Primarschulgemeinde – dies obwohl der Steuerfuss gleichzeitig um 3 % erhöht wird (vgl. Frontseite). Der budgetierte Gesamtaufwand liegt mit 7,57 Mio. Franken um über 400 000 Franken höher als im Vorjahr. Aufgrund der steigenden Kinderzahlen wird dieses Jahr ein zusätzlicher fünfter Kindergarten die Rechnung mit 87 000 Franken belasten. Die Primarschule benötigt die dezentral gelegene Liegenschaft nicht mehr. Viel mehr Infos gab es nicht

zum geplanten Verkauf des Schulhauses Rossau. Diese präsentiert sich aussen in gutem Zustand, ist innen jedoch sanierungsbedürftig. Für mindestens 800 000 Franken will die Primarschulgemeinde das Haus verkaufen. Mit 154 Ja-Stimmen hiess die Versammlung den entsprechenden Antrag gut.

Politische Gemeinde: knapp 300 000 Franken Verlust Mit einem Minus von 292 400 Franken rechnet die politische Gemeinde im kommenden Jahr. Einem Gesamtaufwand von 12,82 Mio. stehen Erträge von 12,52 Mio. Franken gegenüber. In-

vestiert wird insbesondere in die Sanierung des Dorfkerns Herferswil (500 000 Franken), ins Spital Affoltern (480 000 Franken) und ins Kanalisationsnetz (420 000 Franken). Einen massgeblichen Anteil an den Nettoinvestitionen von 3,64 Mio. hat zudem die letzte Tranche ans Bauprojekt Albiszentrum (1 Mio. Franken). Nur drei Wohnungen seien dort noch nicht vermietet, verriet Finanzvorstand Beat Bär. Die Versammlung hiess das Budget mit grosser Mehrheit bei nur drei Gegenstimmen gut. Mit der Steuererhöhung der Primarschulgemeinde steigt der Gesamtsteuerfuss von 99 auf 102 % – immer noch weniger als in den meisten Ämtler Gemeinden. Schliesslich genehmigten die Stimmberechtigten auch die 280 000 Franken für die Jubiläumsfeierlichkeiten 900 Jahre Mettmenstetten (vgl. Frontseite). Peilt Mettmenstetten eine Einheitsgemeinde an? Unter anderem darum ging es in der informellen Fragerunde im Anschluss an die Versammlung. An der Gemeinderats-Klausur vom 6. und 7. Februar werde dies thematisiert, verriet René Kälin. anzeige


Verkehrsanordnung

Sekundarschulgemeinde Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Auf Antrag des Gemeinderates hat die Kantonspolizei folgende Verkehrsanordnung verfügt:

Beschluss der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014

Ausdehnung Innerorts-Höchstgeschwindigkeit Auf der Albisstrasse wird die bestehende Innerorts-Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h um ca. 110 Meter Richtung Hausen am Albis ausgedehnt. Gegen diese Verfügung kann innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, bei der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, Rekursabteilung, Postfach, 8090 Zürich, Rekurs eingereicht werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angefochtene Verfügung ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Das Rekursverfahren ist kostenpflichtig; die Kosten hat die unterliegende Partei zu tragen. Kappel am Albis, 12. Dezember 2014 Gemeinderat

Politische Gemeinde Knonau Reformierte Kirchgemeinde An der Gemeindeversammlung vom 9. Dezember 2014 sind folgende Beschlüsse gefasst worden: Politische Gemeinde 1. Erteilung des Gemeindebürgerrechts an Abdallah, Hassan, libanesischer Staatsangehöriger 2. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses (88 %) Reformierte Kirchenpflege 1. Genehmigung des Voranschlages 2015 und Festsetzung des Steuerfusses (14 %) 2. Aufnahme von Gesprächen mit umliegenden Kirchgemeinden für eine zukünftige Zusammenarbeit; Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung an gerechnet, können beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis, folgende Rechtsmittel ergriffen werden: Stimmrechtsrekurs Innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz, § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Gemeindebeschwerde Innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, einzureichen (§ 54 Abs. 3. Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die Beschlüsse und die Protokolle liegen ab Dienstag, 16. Dezember 2014, bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf oder können unter www.knonau.ch abgerufen werden. Knonau, 12. Dezember 2014 Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeindeverwaltung Knonau Reformierte Kirchenpflege

1. Voranschlag/Steuerfuss 2015 – Genehmigung Rechtsmittelbelehrung Das Protokoll liegt ab 15. Dezember 2014 in der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen den Beschluss kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Im Übrigen kann gegen den Beschluss gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke und Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde beim Bezirksrat Affoltern erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Mettmenstetten, 12. Dezember 2014 Sekundarschulpflege Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten

Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung vom 7. Dezember 2014 1. Der Voranschlag 2015 mit einem Steuerfuss von 12 % wurde genehmigt 2. Die Gesprächsaufnahme durch die Kirchenpflege mit umliegenden Kirchgemeinden betreffend einer zukünftigen Zusammenarbeit wurde gutgeheissen. Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung binnen 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Herrn Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis erhoben werden. Begehren um Berechtigung des Protokolls sind als Rekurs innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis einzureichen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindekanzlei Mettmenstetten zur Einsicht auf. Reformierte Kirchenpflege Mettmenstetten

Schulen und Kurse

Beschlüsse der evang.-ref. Kirchgemeindeversammlung Stallikon-Wettswil Die Kirchgemeindeversammlung vom Sonntag, 7. Dezember 2014 fasste folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung Bauabrechnung über die Sanierung der bestehenden Aussentreppe Kirche Wettswil mit Totalausgaben von 154 984.75 Franken. 2. Genehmigung des Voranschlages 2015 mit einem Steuerfuss von 8 %. 3. Genehmigung Revision der Besoldungsverordnung. 4. Genehmigung Orgelprojekt für die Kirche Stallikon mit einem Kostendach von Fr. 450 000.– inkl. bauliche Massnahmen. Gegen diese Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen ab Veröffentlichung schriftlich Rekurs bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, erhoben werden. Das Protokoll liegt für die Stimmberechtigten auf den Gemeinden Stallikon und Wettswil, ab Donnerstag, 11. Dezember 2014, zur Einsichtnahme auf. Beschwerden gegen die Richtigkeit des Protokolls müssen innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, Herrn Martin Billeter, Präsident, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, eingereicht werden. Evang.-ref. Kirchenpflege Stallikon-Wettswil

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 8. Dezember 2014 A. Politische Gemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 28 %. B. Primarschulgemeinde 1. Genehmigung des Budgets 2015 und Festsetzung des Steuerfusses auf 41 %. Rechtsmittelbelehrung Die Protokolle liegen ab heutiger Publikation bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen in der Gemeindeverwaltung zur Einsicht auf. Begehren um Berichtigung der Protokolle sind in der Form des Rekurses innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach 121, 8910 Affoltern a. A., einzureichen (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz). Gegen die Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Rekurs erhoben werden (§ 151a Gemeindegesetz und § 147 Gesetz über die politischen Rechte). Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Wettswil a. A., 12. Dezember 2014

Erneuerungswahl Friedensrichter/in Gestützt auf die Wahlausschreibung vom 21. Oktober 2014 ist für die Erneuerungswahl des Friedensrichters oder der Friedensrichterin für die Amtsdauer 2015 bis 2021 innert der festgesetzten Frist folgender Wahlvorschlag eingereicht worden: Bandi Roland, 1965, Unternehmensberater, Affolternstrasse 24 b, 8913 Ottenbach

(neu)

In Anwendung von Art. 4 und 6 der Gemeindeordnung und § 53 des Gesetzes über die politischen Rechte (GPR) wird eine neue Frist von 7 Tagen, bis spätestens am 19. Dezember 2014 angesetzt, innert welcher die Wahlvorschläge zurückgezogen oder geändert werden oder auch neue Wahlvorschläge beim Gemeinderat eingereicht werden können. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat das Amt schon bisher ausgeführt hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Eine stille Wahl ist nicht vorgesehen. Die Urnenwahl wird mit gedruckten Wahlzetteln oder einem leeren Wahlzettel am 8. März 2015 durchgeführt. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen beim Bezirksrat, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten. Ottenbach, 12. Dezember 2014

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Bachofen Christine und Ueli, Allmendstrasse 35, 8914 Aeugst am Albis Bauvorhaben: Erschliessung über Parzelle Kat.-Nr. 380 (Gemeinde) der Liegenschaft Allmendstrasse 35, Gemeinde Aeugst am Albis, Kat.-Nrn. 2002 und 2003, GV Nr. 35, Zone: W 2

Aeugst am Albis Bauherrschaft: Ludwig Katharina, Reppischtalstrasse 28, 8914 Aeugstertal Bauvorhaben: Einbau von Dachflächenfenstern und Giebellukarne, Ausbau und Dämmen des Dachgeschosses an bestehender Liegenschaft, Kat.-Nr. 991, GV-Nr. 13, Zone: K2 A, Schuelweidweg 8, Aeugstertal, Gemeinde Aeugst am Albis

Hausen am Albis Gesuchsteller und Projektverfasser: Kurt und Elisabeth Tandler, Rigiblickstrasse 1, 8915 Hausen am Albis Bauprojekt: Windfang (SW-Front) auf Kat.-Nr. 1407, Rigiblickstrasse 1, 8915 Hausen am Albis

Knonau Bauherrschaft: APG/SGA Rail, Giesshübelstrasse 4, 8045 Zürich Bauvorhaben: Erstellung eines unbeleuchteten Plakatwerbeträgers, Chamstrasse 23, Kat.-Nr. 1344, Zone WG3/60

Rifferswil Bauherrschaft: Toni und Magrith Heitzmann-Oesch, Kirchmattstr. 28, 6312 Steinhausen Bauprojekt: Umbau/Umnutzung des Geb. Vers.-Nr. 48 (Scheune in Pferdestallung) auf Grundst. Kat.-Nr. 1986, Ambüel, Lwsz

Gemeinderat Ottenbach

Korrigendum der Todesanzeige vom 9. Dezember 2014 Leider wurde der Name des Verstorbenen nicht richtig publiziert. Der Verlag bittet um Entschuldigung.

TO D E S A N Z E I G E Tief betroffen nehmen wir Abschied von

Hans-Beda Isler-Hüsler 15. Mai 1933 – 6. Dezember 2014

Sein plötzlicher Tod hat ihn von seinen Altersbeschwerden erlöst. Wir sind sehr traurig und vermissen dich. Irmgard Isler-Hüsler Walter und Uschi Isler Patrick Teuscher Elisabeth Stauffer-Hüsler Corinne und Peter Candinas und Kinder Annemarie Jucker Edith und Monika Stieger Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Trauerfeier statt. Anstelle von Blumen gedenke man des Kinderspitals Zürich, Reha Affoltern am Albis, Postkonto 87-744900-1.

Gemeinderat Wettswil a. A. Primarschulpflege Wettswil a. A.

Traueradresse: Irmgard Isler-Hüsler, Püntenstrasse 32, 8143 Stallikon


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. Dezember 2014

Höherer Frauenanteil auf den Kantonsratslisten im Bezirk Bisher ziehen fünf Parteien mit je drei Frauen und drei Männern in den Wahlkampf Bei einigen Parteien im Bezirk ist der Frauenanteil bei den Kantonsratswahlen vom Frühjahr 2015 höher als vor vier Jahren. Es ist gut möglich, dass sich zur bisher reinen Ämtler Männerrunde im Parlament auch mindestens eine Frau gesellen wird.

Für ausgewogene Listen «Wir streben grundsätzlich eine ausgeglichene Liste an», sagt SP-Kantonsrat Moritz Spillmann. Im Gegensatz zu den Wahlen von 2011 ist das der Partei dieses Mal gelungen – 3:3. Die SP, betont er, müsse bei der Geschlechterfrage nichts mehr beweisen. Hier sei die SVP noch «Entwicklungsgebiet» und hole nun nach, was die SP bereits vor 30 Jahren gemacht habe. «Wir

Die bisher bekannten Kandidatinnen und Kandidaten CVP 1. Corinne Stutz, Wettswil 2. Philipp Büchner, Affoltern 3. Francesca Brignoli-Lutz, Wettswil

EVP 1. Daniel Sommer Sidler, Affoltern 2. Regula Baer-Meier, Rifferswil 3. Christoph Kobel, Obfelden 4. Elsbeth Knabenhans, Affoltern 5. Werner Schneebeli, Affoltern 6. Lisette Müller-Jaag, Knonau

FDP

................................................... von werner schneiter In den vergangenen Wochen haben die Bezirksparteien ihre Listen für die am 12. April 2015 stattfindenden Kantonsratswahlen. Auf den ersten Blick fällt auf, dass die Frauen im Vormarsch sind. So präsentieren fünf Parteien je drei Frauen und drei Männer, darunter auch die SVP, die im Amt den grössten Wähleranteil hat. «Bei uns ist dieses Jahr eine grössere Zahl an qualifizierten Kandidatinnen bereit, ein Mandat zu übernehmen», sagt Jakob Schneebeli, der im Frühjahr aus dem Parlament scheiden wird. Er betont, dass die Frauen bei der SVP ohne jegliche Quotenregelung Aufnahme auf der Liste gefunden haben, sondern allein aufgrund ihres Könnens. «Wir sind ja strikte gegen solche Quoten», fügt Schneebeli bei. Er glaubt, dass die SVP ihre beiden Sitze verteidigen kann – und dadurch die auf Platz zwei nominierte Affoltemer Gemeinderätin Susanne Leuenberger reelle Wahlchancen hat. Unmittelbar dahinter folgt auf Platz drei ihr Gemeinderatskollege Hans Finsler, der möglicherweise innerhalb der kommenden Legislatur auch ins Kantonsparlament einziehen kann – dann, wenn Kantonsrat Martin Haab im Herbst auf der Nationalratsliste einen aussichtsreichen Platz erhält und nach Bern entschwindet. Die Bildung der Liste erforderte bei der SVP nicht weniger als zehn Wahlgänge.

5

1. Olivier Hofmann, Hausen (bisher) 2. Hans-Ulrich Meuter, Affoltern 3. Ruth Früh, Bonstetten 4. Marlyse Blatter Burger, Aeugst 5. Alain Schwald, Wettswil 6. Mirjam Heinemann, Obfelden

Grüne 1. Hans Läubli, Affoltern (bisher) 2. Vera Anders, Hausen 3. Thomas Schweizer, Hedingen 4. Merel Thierer, Obfelden 5. Ernst Hedinger, Bonstetten 6. Lilian Hurschler, Affoltern

Grünliberale

Wer zieht im Frühjahr 2015 aus dem Säuliamt ins Rathaus ein? Ist auch wieder eine Frau dabei? (Archivbild) freuen uns zwar über die ausgeglichenen Listen der Parteien. Entscheidend ist aber, ob sich diese Kandidatinnen und Kandidaten für die Gleichberechtigung einsetzen», sagt Moritz Spillmann. Die Suche nach Kandidierenden sei unabhängig vom Geschlecht nicht immer einfach, hält Spillmann mit Blick auf den Zeitbedarf für ein politisches Mandat fest; man habe aber recht früh Kandidatinnen und Kandidaten motivieren können. Auch auf der FDP-Liste sind je drei Kandidatinnen und Kandidaten zu finden, womit für Parteipräsident und Kantonsrat Olivier Hofmann ein wichtiges Kriterium erfüllt ist, wenngleich er sich noch mehr jüngere Kandidatinnen gewünscht hätte. Immerhin bilden die Frauen in der kantonsrätlichen FDP-Fraktion eine Mehrheit. «Es ist in unserer Partei ein wichtiges Anliegen, Frauen zu fördern und im Wahlkampf zu unterstützen», sagt er, der den freisinnigen Sitz als Spitzenkandidat verteidigen will. Mit Ruth

Früh folgt auf der Liste die erste Frau auf Platz drei. Die Kandidierenden stammen aus allen Teilen der Region. Eine Liste erstellen mit Kandidierenden aus allen Teilen der Region – das war auch für die Grünen eine Herausforderung. Sie sind schon 2011 mit einer Liste angetreten, auf der die Frauen und Männer zu gleichen Teilen berücksichtig worden sind. Und auch dieses Mal ist sie diesbezüglich ausgewogen – ein Umstand, den für den wieder kandidierenden Kantonsrat Hans Läubli in seiner Partei selbstverständlich ist.

EVP-Liste mit Überraschungen Schwerer tun sich da die Grünliberalen: Sie präsentieren eine Liste mit fünf Männern und einer Frau. «Wir haben engagierte Leute, aber die Suche nach Kandidatinnen ist schwierig; viele scheuen neben ihrem Beruf den zusätzlichen Aufwand», hält der bisherige Kantonsrat Hans Wiesner fest.

Die EVP hat das Thema «Kantonsratswahlen» schon im Frühjahr 2014 angepackt – mit Erfolg. Auch sie präsentiert eine Liste, auf der die Frauen und Männer zu gleichen Teilen vertreten sind. Und sie enthält auch Überraschungen: Mit Elsbeth Knabenhans präsentiert die EVP auf dem 4. Listenplatz eine frühere SP-Frau, die nun als Parteilose kandidiert. «Sie pflegt einen ähnlichen Politstil wie wir», sagt Daniel Sommer Sidler, der die Liste anführt. Die ehemalige Kantonsrätin Lisette Müller-Jaag, vor vier Jahren wegen des Pukelsheim-Verdikts nicht mehr gewählt, figuriert auf dem letzten, dem sechsten Listenplatz – vor allem, weil sie den EVP-Spitzenkandidaten unterstützen und über die Parteigrenzen hinaus Stimmen sammeln will. Mit einem Fremdstimmenanteil von über 50 Prozent durfte sie sich in der Vergangenheit als «Panaschierkönigin» bezeichnen. Noch offen ist, wer für die BDP ins Rennen geht. Auch nicht bekannt ist, ob die EDU mit einer Liste antritt.

1. Hans Wiesner, Bonstetten (bisher) 2. Ronald Alder, Ottenbach 3. Martin Stalder, Rifferswil 4. Thomas Beck, Aeugst 5. Susanna Forster, Ottenbach 6. Roger Marti, Affoltern

SP 1. Moritz Spillmann, Ottenbach (bisher) 2. Jeannette Hubli Zürrer, Affoltern 3. Hannah Pfalzgraf, Mettmenstetten 4. Massimo De Salvador, Mettmenstetten 5. Alexandra Neuhaus, Obfelden 6. Roger Schmutz, Wettswil

SVP 1. Martin Haab, Mettmenstetten bisher) 2. Susanne Leuenberger, Affoltern 3. Hans Finsler, Zwillikon 4. Beatrice Sommerauer Nägelin, Hausen 5. John Appenzeller, Stallikon 6. Cornelia Baumann-Zingg, Hedingen

Weiterführung des Vernetzungsprojekts Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maschwanden Die Gemeinde Maschwanden hat sich 2000/2001 am Landschaftsentwicklungskonzept (LEK) Albis-Süd, das durch die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) initialisiert wurde, beteiligt. Damit die Landwirte von den Beitragsmöglichkeiten der Ökoqualitätsverordnung des Bundes (ÖKV) profitieren konnten, musste das LEK Maschwanden an die neuen Richtlinien von Bund und Kanton angepasst werden. 2008 konnte die 1. Etappe (2003 bis 2008) erfolgreich abgeschlossen werden. Anlässlich der Abschlussbesprechung zur 2. Projektphase vom 3. September 2014 stellte der Kanton fest, dass das Projekt gut organisiert ist und die Ziele für diese Phase erreicht wurden. Insgesamt sind in der Gemeinde Maschwanden rund 20 % der landwirtschaftlichen Nutzflächen (LN) als Biodiversitätsförderflächen angemeldet,

Direktzahlungsverordnung (DZV) ist seit 1. Januar 2014 in Kraft. In der DZV sind auch neue Vorgaben für Vernetzungsprojekte verankert. Neu dauert eine Vernetzungsprojektphase zudem 8 Jahre (bisher 6). Als Zielwerte gelten die gleichen Werte wie für Phase 2: Blick Richtung Lorze und Maschwander Allmend: 9 Prozent Anteil Biodiversider landwirtschaflichen Nutzflächen gelten als ökologisch tätsförderflächen an der LN 15 % und wertvolle Biodiversitätsförderflächen. (Archivbild) Anteil ökologisch fast 9 % gelten als ökologisch wertvol- wertvolle Biodiversitätsförderflächen le Biodiversitätsförderflächen. Das Ver- 7,5 %. Die Kosten von rund 9000 Frannetzungsprojekt hat damit die Flä- ken für die Projektphase 3 sind im chenziele sogar übertroffen. Eine neue Voranschlag 2014 und 2015 enthalten.

Der Gemeinderat hat der Weiterführung des Vernetzungsprojektes nach den neuen Richtlinien die grundsätzliche Zustimmung erteilt. Der Gemeinderat dankt der Vernetzungskommission und den beteiligten Landwirten für ihr Engagement zur Erhaltung und Förderung der Vielfalt in der Tier- und Pflanzenwelt.

Voranschlag 2015 der Feuerwehr Knonaueramt Süd Die laufende Rechnung zeigt einen Aufwand von 508 000 Franken und einen Ertrag von 26 200 Franken, sodass ein zu deckender Aufwandüberschuss von 481 800 Franken verbleibt, welcher durch die Betriebsbeiträge der Verbandsgemeinden zu decken ist. Für die Gemeinde Maschwanden ergibt das einen provisorischen Anteil von 46 600 Franken.

Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen im Bezirk Der Betrieb einer Auskunftsstelle über das Pflegeangebot in der Gemeinde ist den Gemeinden in § 7 des Pflegegesetzes vorgeschrieben. Das entsprechende Konzept Pflegeversorgung Bezirk Affoltern ist im Jahr 2012 von allen Bezirksgemeinden genehmigt worden. Der vorliegende Entwurf der neuen Leistungsvereinbarung mit Pro Senectute entspricht diesem Konzept. Die Leistungsvereinbarung wird erneuert, um den Leistungsauftrag den Bedürfnissen der Gemeinden anzupassen. Die Leistungsvereinbarung mit der Pro Senectute des Kantons Zürich wurde ab 1. Januar 2015 für die Beratungsstelle für Alters- und Gesundheitsfragen Bezirk Affoltern genehmigt. (grk.)


ABSCHIED

Konzessionsgesuch Die Beton + Cementwaren AG, Affoltern am Albis, ersucht um die Erneuerung der wasserrechtlichen Konzession und der gewässerschutzrechtlichen Bewilligung zur Entnahme von bis zu 1800 l/Min. Wasser mit einer bestehenden stationären Pumpanlage aus der Lorze (öffentliches Gewässer Nr. 9.0, Obfelden) bei ihrem Betrieb am Lorzespitz für industrielle Brauch- und Waschzwecke im Kieswerk, auf dem Grundstück Kat.-Nr. 2393 in Obfelden. Einsprachen gegen dieses Gesuch sind innert einer Frist von 30 Tagen, die am 12. Januar 2015 abläuft, schriftlich und mit Begründung im Doppel an die Gemeindekanzlei Obfelden einzureichen. Die Akten und Pläne können vom 12. Dezember 2014 bis 26. Januar 2015 bei der Einwohnerkontrolle Obfelden (20. Dezember 2014 bis 4. Januar 2015 geschlossen) eingesehen werden.

Bestattungen Affoltern am Albis Am 7. Dezember 2014 ist in Zürich gestorben:

Rudolf Solinger

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie über den Hinschied unseres langjährigen Mitglieds zu informieren.

Ueli Huber ist am 4. Dezember 2014 seiner schweren Krankheit erlegen. Mit Ueli haben wir nicht nur ein aktives FDP-Parteimitglied verloren, er fehlt uns auch als guter Freund und Nachbar, der all seine Bekannten wo immer möglich unterstützt hat und ihnen mit gutem Rat zur Seite stand. Ueli war ein aktives Parteimitglied und hat sich für aktuelle Themen und die Politik in Wettswil und der Region Unteramt stark gemacht. Während seiner langjährigen Tätigkeit in der Oberstufenschulpflege von Bonstetten, Stallikon und Wettswil sind unter anderem das neue Schulhaus und die Dreifachturnhalle unter seiner Leitung gebaut worden. Wir danken Ueli für all sein Engagement und einfach, dass er da war. Seiner Familie und der ganzen Trauergemeinde sprechen wir unser herzliches Beileid aus. Im Namen aller FDP-Mitglieder der FDP-Vorstand Ortspartei Wettswil am Albis

Langsam bist Du uns entglitten. Am Schluss bist Du uns mit grossen Schritten auf dem Weg voraus gegangen. Wir sind traurig, denken gerne an Dich und tragen Dich in unseren Herzen.

Otto Schneebeli-Häberling 31. Januar 1929 – 8. Dezember 2014

Alice Schneebeli-Häberling Doris Meier-Schneebeli mit Familie Hansjörg Schneebeli-Iten mit Familie Marian Frei-Schneebeli mit Familie Hanna Schneebeli Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung mit anschliessendem Trauergottesdienst findet statt am Donnerstag, 18. Dezember 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden. Wir danken den ÄrztInnen und den Pflegenden im Spital Affoltern für die gute und liebevolle Betreuung. Anstelle von Blumen gedenke man des Spitals Affoltern, Spendenkonto 80-151-4. Traueradresse: Alice Schneebeli-Häberling, Alte Landstrasse 13, 8912 Obfelden

Ueli Huber wird in seiner neuen Heimat in Thailand beigesetzt.

geb. 23. Juni 1945, von Val Müstair GR, wohnhaft gewesen in Zwillikon ZH, Hüttenweg 4. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis am Mittwoch, 17. Dezember 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden ZH statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

TO D E S A N Z E I G E

Bonstetten In tiefer Trauer nehmen wir Abschied von unserem geschätzten Schützenkameraden und Ehrenmitglied

In Bonstetten wird beerdigt:

Rüede, Rinzin Dhondub Martin

Rudolf Solinger

geboren 16. August 1957, von Luzern LU, Ehemann der Rüede geb. Aigoin, Flore Magali, wohnhaft Im Vorderdorf 3, Bonstetten.

23. Juni 1945 – 7. Dezember 2014

Nach schwerer Krankheit und langem Spitalaufenthalt ist Ruedi von uns gegangen. Sein Leben war von Hilfsbereitschaft und Engagement für die Schützen geprägt. Gerne erinnern wir uns an das Zürcher KantonalSchützenfest 1997 im Säuliamt zurück, wo er tatkräftig zum Erfolg beigetragen hat. Als Pistolenschützenmeister im Bezirk und Kanton leistete er ausgezeichnete Arbeit, als Dank wurde er zum Ehrenmitglied ernannt. Den Angehörigen sprechen wir unser Beileid aus.

Er starb in Affoltern am Albis am 7. Dezember 2014. Andacht auf dem Friedhof Bodenfeld Bonstetten, am Freitag, 19. Dezember 2014, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Bonstetten

Hedingen

Bezirksschützenverein Affoltern Schützenveteranen Bezirk Affoltern Pistolen-, Revolverschützenverein Hausen Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten

In Hedingen ist am 5. Dezember 2014 gestorben:

Huber geb. Meier, Erna Ruth

Auf Wunsch des Verstorbenen findet keine Abdankungsfeier statt. Die Urnenbeisetzung findet im engsten Familienkreis am Mittwoch, den 17. Dezember 2014, um 14.00 Uhr auf dem Friedhof Obfelden statt.

geboren am 19. März 1932, von Hedingen ZH, Ehefrau des Huber Kurt, wohnhaft gewesen in Hedingen, Gehrstrasse 16. Abschiedsgottesdienst und Urnenbeisetzung in Hedingen am Mittwoch, 17. Dezember 2014, 14.00 Uhr.

Obfelden . . . dis Härzli häd eifach ufghört z schla, doch eusi Liäbi zu dir isch ewig . . .

Am 8. Dezember 2014 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Schneebeli-Häberling, Otto geb. 31. Januar 1929, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Landstrasse 13; Ehemann der Schneebeli-Häberling, Alice. Urnenbeisetzung am Donnerstag, 18. Dezember 2014, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Die Friedhofvorsteherin

Stallikon Am Samstag, 6. Dezember 2014, ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

lsler Hans Beda geboren am 15. Mai 1933, von Wädenswil ZH, verheiratet, wohnhaft gewesen Püntenstrasse 32, 8143 Stallikon. Es findet keine Beisetzung statt. Bestattungsamt Stallikon

Turnverein Obfelden Gesangssektion Obfelden Veteranengruppe Obfelden

TO D E S A N Z E I G E

Erna Huber-Meier Geboren am 19. März 1932, gestorben am 5. Dezember 2014

Traurig nehmen wir Abschied von unserem langjährigen Mitglied und Ehrenmitglied

Otto Schneebeli

Unäntlich truurig müend mir Abschied näh vo eusem Mo. Din Ehema, dini Chind, Änkel und Uränkel Verwandti und Fründe

31. Januar 1929 – 8. Dezember 2014

Er hat sich stets für die Förderung der Turnsache eingesetzt. Dafür sind wir ihm sehr dankbar. Turnverein Obfelden Die Vorstände

Die Abdankung findet am Mittwoch, den 17. Dezember 2014, um 14.00 Uhr in der Kirche Hedingen statt.

Die Urnenbeisetzung mit anschliessendem Trauergottesdienst findet statt am Donnerstag, 18. Dezember 2014, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden.

Es werden keine Leidzirkulare versandt.

Statt Blumen zu spenden, gedenke man bitte der Palliativ-Station des Spitals Affoltern, Postkonto 85-391373-1.

Traueradresse: Susanne Gasperini, Gehrstrasse 16, 8908 Hedingen


Bezirk Affoltern

Freitag, 12. Dezember 2014

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«Gemeinsam Trendwende herbeiführen» Gemeindeversammlung Bonstetten: RPK-Antrag auf Rückweisung des Primarschul-Budgets knapp gescheitert Das Budget der Primarschule sei finanziell nicht angemessen, befand die RPK Bonstetten und forderte eine Rückweisung. Auch die Finanzkraft der politischen Gemeinde gab zu reden. Trotzdem bleibt der Gesamtsteuerfuss bei 108 % – vorerst. ................................................... von thomas stöckli «Wir haben unsere Kosten im Griff», versicherte Anna Christina Kamp, die in der Schulpflege fürs Ressort Finanzen verantwortlich ist. Anders sieht es die Rechnungsprüfungskommission (RPK): In einem Zeitraum, in dem die Schüleranzahl um 18 % zugenommen habe, seien die Kosten um fast 80 % gestiegen – also gut das Vierfache. «Wir müssen gemeinsam eine Trendwende herbeiführen», forderte RPK-Präsident Peter Ehrler deshalb vehement und stellte den Antrag, das Budget zurückzuweisen.

Primarschule rechnet mit einem Minus von 400 000 Franken «Die Trendwende kommt, aber noch nicht jetzt», hielt Primarschul-Präsidentin Christina Kienberger dagegen. Bei einem Aufwand von 11,21 Mio. und einem Ertrag von 10,81 Mio. rechnet die Primarschulgemeinde mit einem Aufwandüberschuss von 397 100 Franken. Rund 4,04 Mio. Franken sollen 2015 investiert werden, 3,90 Mio. davon für den Schulhausneubau. Ab 2016 sollen sich die Nettoschulden wieder reduzieren und für 2017 stellt Anna Christina Kamp sogar ein positives Ergebnis in Aussicht.

Freundlich und gepflegt – so präsentiert sich der Bonstetter Friedhof. Das Problem liegt im Untergrund. (Bild Thomas Stöckli) Die Kosten seien mehrheitlich durch den Kanton vorgegeben, argumentierte die Schulpflege. Als «besorgniserregend» bezeichnete Peter Ehrler allerdings insbesondere die Entwicklung der Kosten für Schulleitung und Hauswartung. «Das sind Positionen, die wir beeinflussen können!», so der RPK-Präsident. «Wir wollen keine ausgebrannten Schulleiter», so die Replik der Primarschulpflege. Mit 39 Ja- zu 56 Nein-Stimmen – bei zwölf Enthaltungen – wurde der Rückweisungs-Antrag der RPK schliesslich abgelehnt, das Budget dann mit 57 zu 37 Stimmen angenommen.

Politische Gemeinde verschuldet Weit weniger umstritten war die Budget-Debatte der politischen Gemeinde. Dabei sieht auch sie bei einem Aufwand von 17,83 Mio. und einem Ertrag von 17,38 Mio. ein Minus von 453 600 Franken vor. Sorgen bereitet insbesondere die Verschuldung. «Von Steuersenkung ist keine Rede», so

Finanzvorstand Frank Rutishauser. Weil die Einnahmen nicht wesentlich steigen dürften, gelte es, die Kosten im Griff zu behalten. «Was machen wir falsch im Vergleich mit Stallikon und Wettswil?», verlangte ein Votant zu wissen. Es fehle Bonstetten sowohl an steuerkräftigen Einwohnern als auch an Industrie, so Rutishauser. Schliesslich wurde das Budget einstimmig angenommen.

Verwesung ermöglichen Um die Sanierung des Friedhofes ging es im zweiten Geschäft der politischen Gemeinde. Sondierproben haben ergeben, dass die seit Jahren erdbestatteten nach wie vor nicht verwest sind. Zu lehmhaltig sei der Boden, führte Friedhofplaner Erich Aeschlimann aus, entsprechend funktioniere die für die Verwesung notwendige Belüftung im tiefen Erdreich nicht. Weil der Friedhof gross genug sei, hat der Gemeinderat beschlossen, die Vergangenheit ruhen zu lassen und

eine Lösung für die Zukunft zu präsentieren: So werden 34 neue Grabfelder für Erdbestattungen vorbereitet. Drainage und lockererer Boden werden hier künftig Verwesung ermöglichen, durchgehende Fundamente verhindern ein Absenken der Grabsteine. Weil sich das 2004 angelegte Urnen-Gemeinschaftsgrab schneller füllt, als erwartet, wird es um ein Aschegrab ergänzt. Neu wird zudem ein parkähnlich gestalteter Urnenhain angelegt. Hier können die Angehörigen ihre Verstorbenen an einem persönlichen Ort besuchen, ohne sich um die Grabpflege kümmern zu müssen. Der 380 000-Franken-Kredit für die Friedhof-Sanierung wurde mit grosser Mehrheit genehmigt.

Verschollene Abrechnung, Busverbindung und neue Gemeindeordnung Zur Bauabrechnung «Wasserleitung Im Späten – Isenbachstrasse» gab es nicht mehr viel zu sagen: Der 76 000-Franken-Kredit aus dem Jahr 2005 wurde um

knapp 7500 Franken unterschritten, die Abrechnung seither verschlampt und nun einstimmig genehmigt. Über 400 Unterschriften seien für die Wiedereinführung der Bushaltestelle Bucheneggstrasse eingegangen, informierte Gemeindepräsident Bruno Steinemann im Anschluss. Weil Stallikon die Buslinie 237 bezahlt habe, sei Bonstetten praktisch nicht in die Planung involviert worden, so Steinemann. Momentan laufen Gespräche zwischen den Gemeinden und dem ZVV. «Wenn es eine Lösung gibt, die finanziell tragbar ist, haben wir nicht dagegen», so der Gemeindepräsident. Weiter sei eine Einzelinitiative eingegangen, die bis September 2015 eine gemeinsame Gemeindeordnung für die politische und die Primarschulgemeinde fordert. Noch ist offen, ob die Bevölkerung zuerst über die Annahme und dann über die konkrete Umsetzung bestimmen muss, oder ob das in einem Schritt geht.

Nachtruhe für Kirchenglocken? Mit einem Aufwandüberschuss von 81 800 Franken rechnet die reformierte Kirchgemeinde. «Wie es im Moment aussieht, muss der Steuerfuss 2016 wieder auf 14 % angehoben werden», so die finanzverantwortliche Carmen Besson. Auf Wunsch der RPK wird über die im Budget aufgeführte Diakoniestelle an einer ausserordentlichen Versammlung am 8. Februar 2015 separat abgestimmt. Der unlängst bei der Kirchenpflege eingegangene Antrag, zwischen 22 und 7 Uhr aufs Läuten der Kirchenglocken zu verzichten, wird dann auch gleich besprochen. Das Budget wurde ebenso gutgeheissen wie die revidierte Besoldungsverordnung

Behördenarbeit findet Zustimmung Positive Perspektiven Knonauer Gemeindeversammlungen stimmten allen Anträgen zu für Budget und Steueransatz 46 Stimmberechtigte wohnten der Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde bei, deren dreissig der anschliessenden Versammlung der reformierten Kirchgemeinde. Die Stimmberechtigten nahmen die Voranschläge 2015 an und bürgerten einen libanesischen Staatsangehörigen ein.

Gemeindeversammlung in Wettswil An der ordentlichen Versammlung der politischen Gemeinde und der Primarschule wurden sowohl das Budget wie auch die Steueransätze ohne Wortmeldungen einstimmig verabschiedet.

................................................... von salomon schneider Als erstes Traktandum stimmte die Gemeindeversammlung über die Einbürgerung des Libanesen Abdallah Hassan ab. Walter von Siebental erklärte: «Herr Abdallah ist gut integriert, wirtschaftlich abgesichert, hat einen hohen Bildungsgrad und spricht sehr gut Deutsch, wie wir im persönlichen Gespräch erfahren haben.» Hassan Abdallah wurde von der Gemeindeversammlung einstimmig in Knonau eingebürgert. Finanzvorsteher Rico Roth stellte den Budget-Voranschlag 2015 vor: «Die EDV-Unterstützung auf der Verwaltung wird für mehr Finanzaufwand sorgen, die Verwaltung aber langfristig stark entlasten. Bei Wasser und Abwasser stehen hohe Investitionen an.» Es könne alles bei gleichbleibendem Steuerfuss umgesetzt werden. Die Gemeinde rechne jedoch mit einem Aufwandüberschuss von gut 800 000 Franken. Durch die Einnahmen des von der Gemeindeversammlung im Juni verabschiedeten Verkaufs der Kabelfernsehanlage könne der Aufwandüberschuss jedoch abgefedert werden. Die Gemeindeversammlung nahm den Voranschlag 2015 mit grosser Mehrheit an.

Gemeindepräsident Walter von Siebenthal (rechts) und Finanzvorstand Rico Roth (Mitte) erläutern den Voranschlag 2015. Links Gemeindeschreiber Matthias Ebnöther. (Bild Salomon Schneider)

Nur gerade 41 Stimmberechtigte fanden am Montagabend den Weg in den Singsaal des Schulhauses Mettlen in Wettswil. Nicht überraschend, da sich die Traktandenliste der Gemeindeversammlung relativ unspektakulär zeigte. Sowohl für die politische Gemeinde wie auch für die Primarschulgemeinde standen als einziges Traktandum das Budget und der Steueransatz anzeige

Als Stimmenzähler amtete Thomas Gilg, der ab Januar in einer öffentlichen Funktion für die Gemeinde amten wird – in der Kulturkommission.

Zusammenarbeit als Ziel Für die Versammlung der reformierten Kirchgemeinde waren noch 30 Stimmberechtigte anwesend. Astrid Roccasalva erläuterte die Festsetzung des Steuerfusses der reformierten Kirchgemeinde – auf 14 Prozent: «Gerade im Personalwesen kommen Mehrkosten auf uns zu.» Die reformierte Kirchgemeindeversammlung nahm den Voranschlag 2015 einstimmig an.

Wie in allen Bezirksgemeinden wird zudem darüber diskutiert, ob Zusammenarbeitsgespräche mit anderen Gemeinden geführt werden sollen. Es mache Sinn, Synergien unter den Krichgemeinden zu nutzen. Bereits heute werde intensiv mit Maschwanden und Mettmenstetten zusammengearbeitet. Diese Zusammenarbeit gelte es zu vertiefen und zu erweitern. Pfarrer Thomas Maurer erklärte: «Die Landeskirche verliert jährlich 4000 bis 6000 Mitglieder. Um diesen Rückgang abfedern zu können, müssen wir neue Wege gehen.» Die Kirchgemeindeversammlung stimmte der Aufnahme der Zusammenarbeitsgespräche einstimmig zu.

2015 zur Diskussion. Den Geschäften der beiden Behörden wurde von den Stimmberechtigten ohne Wortmeldungen zugestimmt. Die politische Gemeinde im Unteramt darf sich aus finanzieller Sicht als gut aufgestellt bezeichnen und das Budget der Primarschulpflege kann ebenfalls den Begriff positiv verwenden. Im Anschluss an den offiziellen Teil der Gemeindeversammlung orientierte der Vizepräsident der Primarschulpflege, Roger Schmutz, kurz über den Stand der Planung betreffend Neubau des Schulhauses Mettlen III. Eine umfassende Orientierung der Bevölkerung über die Baupläne wird im März 2015 stattfinden. (mm)


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Ja zu Voranschlägen und Einbürgerungen Ordentliche Gemeindeversammlung in Ottenbach Sowohl die Politische Gemeinde, die Primar- und Sekundarschule als auch die reformierte Kirchgemeinde befragten ihre Stimmberechtigten über die Zustimmung zum Voranschlag des Budgets wie auch zum Steuersatz. Drei deutsche und eine österreichische Staatsangehörige wurden eingebürgert. ................................................... von martin mullis Damit die Stimmberechtigten aus Obfelden, welche für die Traktandenpunkte der Sekundarschule die Ver-

Mehrere Einbrüche In einem Mehrfamilienhaus in Bonstetten ist am 5. Dezember zwischen 17 und 22.30 Uhr gleich in vier Wohnungen eingebrochen worden. Die Täterschaft stieg jeweils durch ein Fenster ein und richtete dabei Sachschaden in der Gesamthöhe von rund 2000 Franken an. Ebenfalls durch ein Fenster drangen Einbrecher am 6. Dezember zwischen Mittag und Abend in ein Einfamilienhaus ein. Sachschaden: rund 1000 Franken. Ein Einbruch wird auch in Stallikon gemeldet, der sich in der Zeit zwischen 5. und 7. Dezember ereignet hat. Mittels Aufwuchten einer Türe drangen Diebe in ein Einfamilienhaus/Geschäftshaus ein. Der Sachschaden beläuft sich auf gegen 2000 Franken. – In allen Fällen ist noch nicht restlos klar, was gestohlen wurde. Die Kantonspolizei klärt ab. In Knonau stiegen Unbekannte vom 7. auf den 8. Dezember via Fenster ins Betriebsgebäude der Kläranlage ein und entwendeten die Kaffeekasse mit wenig Bargeld. Die Polizei beziffert den Sachschaden auf zirka 500 Franken. (-ter.)

sammlung besuchten, nach Abschluss den Saal verlassen konnten, wurden die Genehmigung des Voranschlages und Steueransatz für 2015 der Sekundarschulgemeinde zuerst behandelt. Die rund 70 Stimmberechtigten benützten trotz umfangreicher Informationen des Leiters Infrastruktur der Sekundarschulgemeinde Obfelden-Ottenbach, Roger Dällenbach, die Gelegenheit, um Fragen, Einwendungen und Anträge zu stellen. Vor allem der geplante Neubau eines Schulgebäudes sowie die Erhöhung des Steuerfusses um 1 Prozent gab zu längeren Diskussionen Anlass. Bei den anschliessenden Abstimmungen wurde aber den Anträgen der Schulgemeinde über den Voranschlag und die Erhöhung des

Steuerfusses mehrheitlich zugestimmt. Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger durfte dann zur ordentlichen Gemeindeversammlung noch 49 Stimmberechtigte im Gemeindesaal begrüssen. Die Erteilung des Bürgerrechts wurde dann infolge der zum Teil doch noch sehr jungen Kandidaten dem Traktandum Voranschlag vorgezogen.

Einbürgerungen bestätigt Einstimmig und mit Applaus wurden der deutsche Staatsangehörige Markus Lehnert mit seinen fünfjährigen Zwillingstöchtern Leonie und Lucie sowie die österreichische Staatsangehörige

Hildegard Elisabeth Liebhart eingebürgert. Markus Lehnert wohnt seit 15 Jahren, Hildegard Liebhart bereits seit 57 Jahren in der Schweiz. Sie war infolge einer Ferienreise abwesend, welche sie buchte, bevor der Termin der Einbürgerung bekannt war. Die anwesenden neuen Schweizerbürger erhielten ein kleines Geschenk und wurden von den Versammlungsteilnehmern und von Gemeinderätin Rita Ackermann herzlich willkommen geheissen. – Dem Voranschlag 2015 sowie der Beibehaltung des Steuerfusses der Politischen Gemeinde, wurde nach den Erläuterungen von Gemeinderat Roger Hatzi ohne Diskussion zugestimmt. Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger nutzte die Gelegenheit

und orientierte die anwesenden Stimmberechtigten über die verschiedenen Schwerpunkte, die der Gemeinderat in einer Klausur behandelt hatte. Bevor der Präsident der Primarschulgemeinde Anastasios Minidis zum einzigen Traktandum kam, bat er die Versammlung um eine Gedenkminute für den kürzlich verstorbenen Schulleiter Thomas Wettstein. Anschliessend wurde trotz der vorgeschlagenen 3-Prozent-Erhöhung des Steuerfusses der Primarschulgemeinde der Voranschlag von der Versammlung ohne Gegenstimme bewilligt. Ebenfalls ohne Gegenstimme wurde auch dem Voranschlag und dem Steueransatz der reformierten Kirchgemeinde zugestimmt.

Die Kirche Stallikon bekommt eine neue Orgel An der Kirchgemeindeversammlung vom 7. Dezember haben die Stimmberechtigten der reformierten Kirche Stallikon-Wettswil dem Kredit von 450 000 Franken für eine neue Orgel ohne Gegenstimme zugestimmt. 48 Stimmberechtigte fanden sich am 7. Dezember in der Kirche Stallikon für die Kirchgemeindeversammlung im Anschluss an den Abend-Gottesdienst ein. Das Traktandum, das wohl am meisten interessierte, war der Kredit für die neue Orgel für die Kirche Stallikon von 450 000 Franken (inklusiv bauliche Massnahmen), welcher schliesslich ohne Gegenstimme bewilligt wurde. Im Vorfeld der Versammlung hat die Kirchenpflege verschiedentlich über das Projekt informiert. Und an den beiden öffentlichen Informationsveranstaltungen im September und November wurde schnell deutlich, dass der eingereichte Vorschlag von

Michael Klahre aus Basel auf grosse Zustimmung stossen wird. Das Projekt zeichnet sich durch seine klangliche Qualität, die künstlerische Gestaltung und den im gesteckten Rahmen liegenden Preis aus. Der Entwurf wird wegen seiner gestalterischen Qualitäten auch von der kantonalen Denkmalpflege unterstützt. Durch den symmetrischen Aufbau fügt es sich bestens in die Architektur des Kirchenraums ein. Zudem kann wieder Licht durch alle Fenster einfallen. Die baulichen Veränderungen des Kirchenraumes beschränken sich auf Anpassungsarbeiten an der Emporenbrüstung von 1946, welche ohnehin nicht zur historischen Substanz der Kirche gehört. Die Sitzplätze auf der Empore bleiben vollumfänglich erhalten, und alle bieten freie Sicht auf Chorraum und Kirchenschiff. Musikalisch überzeugt die Orgel mit ihren 12 Registern und zwei Manualen, die aufgrund ihrer Zweiteilung dem Zuhörer eine Art Stereoeffekt bietet.

So präsentiert sich die neue Orgel in der Stalliker Kirche. (Visualisierung zvg.) Nun geht es an die Feinplanung. Gewisse Details müssen noch abschliessend geklärt werden, wie zum Beispiel die Gestaltung der neuen Brüstung. Die baulichen Arbeiten in der Kirche Stallikon werden gemäss Zeitplan erst im Jahr 2016 beginnen. Das Ziel ist, dass die Orgel bis Ende 2016 fertiggestellt ist. Die übrigen Beschlüsse der Kirchgemeindeversammlung wurden eben-

falls ohne Gegenstimme gutgeheissen. Beim Budget wies ein Votant darauf hin, dass mit den geplanten Ausgabenüberschüssen von 2014 und 2015 sowie der Investition für die Orgel die Eigenmittel der Kirchgemeinde rasch aufgebraucht würden. Die Kirchenpflege nahm diesen Hinweis entgegen und wird an der nächsten Kirchgemeindeversammlung über die ergriffenen Massnahmen informieren. (rs.)

ZPK begrüsst neues Zuger Departement Informatik, wünscht aber eine bessere Erreichbarkeit aus dem Säuliamt Aus der Tätigkeit der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt (ZPK) Die Fachhochschule Zentralschweiz (FHZ) evaluiert für das Departement Informatik im Kanton Zug einen geeigneten Standort. Zur Vernehmlassung steht der bevorzugte Standort «Suurstoffi» beim Bahnhof Rotkreuz aufgrund der Nähe zu Technologieeinrichtungen und der Erreichbarkeit aus dem Kanton Aargau, den Konkordatskantonen Ob- und Nidwalden und aus Luzern. Der ZPK-Vorstand begrüsst die Stärkung des Kantons Zug als Hochschulstandort. Er bedauert es aber, dass bei der Standortevaluation die Verbindungen aus dem Knonauer Amt – im Gegensatz zu den Verbindungen aus dem Freiamt – kaum beachtet wurden. Aus dem Knonauer Amt, wie auch aus einigen Zuger Gemeinden, wäre der zweite in der engeren Wahl stehende Standort «Hertizentrum Zug» wesentlich besser erreichbar. Der ZPK-Vorstand bittet in seiner Antwort den Kanton Zug und die Hochschule Luzern deshalb die Standortwahl vor allem hinsichtlich der Erreichbarkeit nochmals zu überdenken.

Teilrevision Bau- und Zonenordnung Gemeinde Affoltern am Albis Mit dem Ziel, die Abstimmung von Siedlung und Verkehr zu verbessern,

hat die Gemeinde Affoltern am Albis eine weitere Teilrevision der Bau- und Zonenordnung erarbeitet. Mit dieser Teilrevision sollen insbesondere das Ortszentrum gestärkt und ausgeweitet, sowie die grossflächigen Gewerbeund Industrieflächen zukunftstauglich strukturiert werden. Der ZPK-Vorstand begrüsst die Absichten und Bestrebungen der Gemeinde Affoltern am Albis, die Chancen, welche die dynamischen Siedlungsgebiete im Regionalzentrum bieten, möglichst gut für die Schaffung eines attraktiven, dichten und von der Verkehrsabwicklung her funktionierenden Zentrums zu nutzen. Die Umzonung der Gebiete «Lindenmoos» und «Im spitzen Stein» von der Industriezone I in die Zentrumszone Z4, die Aufzonungen einzelner Gebiete sowie die Einführung eines Arealbonus verändern die Einwohnerund Arbeitsplatzkapazitäten. Die Einwohnerzahl wächst (rechnerisch) in den nächsten 15 Jahren um 620 Personen und die Arbeitsplätze nehmen um 42 ab. Das Bevölkerungswachstum entspricht aus Sicht der ZPK dem regionalen Raumordnungskonzept, während hingegen die (rechnerische) Abnahme der Arbeitsplätze bedauert wird. Der ZPK Vorstand ist sich bewusst, dass sämtliche Berechnungen erheblich

von den dannzumal umgesetzten Projekten sowie Unternehmen abhängen wird. Er beantragt jedoch, in den neuen Z4-Zonen einen Mindestgewerbeanteil vorzusehen. Zusätzlich soll die Vorlage u.a. die Beschränkung der Verkaufsnutzungen erweitern, indem sie auch für Güter, die nicht dem täglichen Bedarf dienen, Vorschriften erlässt. Generell sollen Neubauten und neubauähnliche Umbauten, welche insgesamt mehr als 1000 m² Verkaufsfläche aufweisen, nur mit einem Gestaltungsplan zugelassen werden. Aus Sicht des ZPK Vorstandes ist eine absolute Beschränkung bei 1000 m² Verkaufsfläche zu prüfen. Aus Sicht des ZPK-Vorstands bildet der vorliegende Gestaltungsplan Sennengasse eine geeignete Grundlage für die Einordnung von Bauten und deren Erschliessung in das schützenswerte Ortsbild von Rifferswil.

Vernehmlassung privater Gestaltungsplan Sennengasse in Rifferswil Vernetzungsprojekte stützen sich auf die Direktzahlungsverordnung des Bundes. Sie haben zum Ziel, die natürliche Artenvielfalt zu erhalten und zu fördern, indem Biodiversitätsförderflächen zugunsten ausgewählter Arten angelegt, aufgewertet und gepflegt

werden. Vernetzungsprojekte behandeln schwerpunktmässig die landwirtschaftliche Nutzflächen und ihre biologische Vielfalt. Die Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt hatte mit dem LEK AlbisWest in Zusammenarbeit mit den Gemeinden Kappel, Rifferswil, Hausen, Aeugst und Stallikon von 1995 bis 1998 ein Pilotprojekt erarbeitet. In den folgenden Jahren wurden Projekte der ersten Phase mit einer Laufzeit von sechs Jahren mit einer Übernahme von rund 50 Prozent der Projektkosten unterstützt. Die Zweckverbandsgemeinden und die Bewirtschafter sollten für das neue «Instrument» der Landschaftsförderung und mit Koppelung an Direktzahlungen begeistert werden. Für die zweite Phase hat die ZPK jeweils noch 3000 Franken als Initialisierungsbeitrag ausgeschüttet. Zwischenzeitlich sind diese LEKProjekte weitherum bekannt und haben sich über mehrere Jahre hinweg bewährt. Für die nun anlaufende 3. Phase ist aus Sicht der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt keine Anstossfinanzierung mehr notwendig, weshalb das Beitragsgesuch abgelehnt wurde. Der Vorstand möchte die freiwerdenden Mittel für neue Projekte, die entsprechend den Planungszielen

neue Impulse in die Region geben, nutzen.

Workshop zu Wachstum Die im vergangenen Herbst stattgefundenen Gemeindegespräche über den ersten Entwurf zum regionalen Richtplan haben dem ZPK-Vorstand überaus deutlich aufgezeigt, dass die Bevölkerung in unserer Region weit stärker wachsen wird, als dies bisher angenommen wurde. Damit stellt sich die Frage, welche neuen Aufgaben sich aufgrund der sich abzeichnenden Entwicklung ergeben und anstehen und wie diese angegangen werden sollen. Um sich innerhalb der Region und über die Gemeindegrenzen und Fachdisziplinen hinweg austauschen zu können, möchte die ZPK den regionalen Gemeinden und Institutionen eine entsprechende Plattform in der Form eines Workshops anbieten. Den Behörden- und Infrastrukturvertretern soll dabei die Möglichkeit geboten werden, brennende Fragen und Anregungen bereits im Vorlauf zum Workshop einreichen zu können. Die dazu notwendigen Unterlagen sind bereits diese Woche mitsamt der Einladung zum Workshop versandt worden. (ps.)


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Bezirk Affoltern

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Nicht alle profitieren von Weihnachten Im Detailhandel läuft das Weihnachtsgeschäft im Säuliamt bisher gut Das Weihnachtsgeschäft ist immer auch ein Indikator für die konjunkturelle Lage. Der «Anzeiger» hat sich im Bezirk Affoltern umgehört, wie das Weihnachtsgeschäft bisher läuft. ................................................... von salomon schneider Die Schweizer Wirtschaft ist gut durch die letzte Wirtschaftskrise gekommen, auch weil die Schweizer Konsumenten weniger an die Krise geglaubt haben. Denn solange sich das Geld im Wirtschaftskreislauf befindet, kann es weniger zu Krisen kommen. Gerade im Detailhandel zeichnet sich für Weihnachten ein gutes Jahr ab. «Im Lebensmittelbereich läuft es im Volg hervorragend. In der Landi fehlt uns noch etwas der Schnee – da wir auch viel Schneeräumgeräte verkaufen. Aber auch wegen der Stimmung wünschen wir uns weisse Weihnachten», erklärt Marcel Tillmann von der Landi Obfelden.

Umsatz ist stark branchenabhängig Auch bei Manor in Affoltern laufen die Geschäfte bisher wunschgemäss. «Um Bilanz zu ziehen, ist es jedoch noch zu früh. Von Tagen wie dem Sonntagsverkauf am 21. Dezember versprechen wir uns noch viel», erklärt Elle Steinbrecher von Manor. Das Gartencenter Guggenbühl hat stark anzeige

Ab heute werden an den meisten Verkaufsstellen Christbäume verkauft. (Bild Salomon Schneider) ausgebaut, weshalb die Erwartungen an das Weihnachtsgeschäft hoch waren. «Unsere Erwartungen werden definitiv übertroffen. Gerade LED-Weihnachtsbeleuchtungen sind sehr gefragt», sagt Arthur Küng vom Gartencenter.

Bruno Fankhauser verkauft seine selber gepflanzten Christbäume auf dem Kronenplatz. Auch er ist zufrieden mit den Bestellungen: «Ich schneide meine Christbäume nach dem Mondkalender. Somit verlieren sie fast bis gar keine Nadeln.»

Nicht in allen Branchen zieht das Weihnachtsgeschäft gleich gut. «Einige Kunden schenken sich eine Brille zu Weihnachten und einige verschenken Feldstecher und Leselupen. Unsere Branche ist zum Glück nicht so stark vom Weihnachtsgeschäft abhän-

gig», erklärt Jürg Büchi von BOA. In eine ähnliche Bresche schlägt Besim Bulica von Finetra: «Unsere Kundschaft lässt sich lange und seriös beraten. Weihnachtsschnäppchenjäger sind deshalb die Ausnahme. 2014 war gesamthaft gesehen ein gutes Jahr.»


Bezirk Affoltern

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«Mein Lohn schrumpft um 26 822 Franken» Die neue Formel für Direktzahlungen bereitet Ämtler Bauern Kopfzerbrechen Auf dieses Jahr hin hat der Bund die Bedingungen für Direktzahlungen angepasst. In den vergangenen Tagen haben die Bauern die Abrechnung erhalten. So mancher muss mit massiv weniger Geld auskommen. ................................................... von thomas stöckli Keine tierbezogenen Direktzahlungen mehr, dafür werden unter anderem Biodiversität, Ressourceneffizienz und Landschaftsvielfalt gefördert – das sind Eckpunkte der Schweizer Agrarpolitik 2014–2017. Manche Bergbauern freut es, denn mit der neuen Direktzahlungsverordnung bekommen diejenigen, die grosse (unwegsame) Flächen haben und im Verhältnis dazu wenig Vieh, mehr Geld. Anders in hiesigen Regionen: «Die einzelbetrieblichen Auswirkungen reichen von gering bis existenzgefährdend», schreibt etwa der Zürcher Bauernverband.

Einbussen kommen überraschend 65 Stück Vieh, über 100 Hochstammbäume und fast drei Hektaren Land in der Vernetzungsfläche weist Bauer Hansueli Sidler aus Hausen auf. Gerade mal kostendeckend sei sein Mutterkuh-Betrieb, verrät er. Entsprechend sind die Direktzahlungen das, was ihm als landwirtschaftlicher Lohn übrig bleibt. Und dieser Lohn dürfte künftig um 26 822 Franken geringer anzeige

Wie weiter? Hansueli Sidler aus Hausen. (Bild Thomas Stöckli) ausfallen, wie Sidler anhand der diesjährigen Abrechnung der Direktzahlungen kalkuliert. Ein Übergangsbeitrag dämpft diesen Rückgang zwar bis 2017 etwas ab, aber trotzdem erhielt der Hausemer bereits dieses Jahr 7500 Franken weniger. «Das geht in die Vernichtung der Landwirtschaft», kritisiert er und ist froh, dass keines seiner

drei Kinder in seine Fussstampfen treten wollte. Den Bauern seien andere Sachen erzählt worden, als nun eingetroffen sind, stellt Rolf Heer, Milchbauer in Ebertswil, fest. Entsprechend kommen die teils massiven Einbussen für viele überraschend. Rund 60 000 Franken Direktzahlungen habe ein durch-

schnittlicher Betrieb im Kanton Zürich bisher erhalten. Dieser Betrag dürfte nun im Mittel um 7,6 % sinken. Geld, das diesen Betrieben somit für Investitionen und Erneuerungen fehlt. «Auch Betriebe mit sehr ökologischer Bewirtschaftung (Bio) und bereits hohen Anteilen an Biodiversitätsflächen werden nicht verschont», so Heer.

Lohnt es sich, weiter zu investieren oder soll man extensivieren und die Infrastruktur herunterwirtschaften? Diese Frage muss jeder für sich selber beantworten. «Die Leute werden erst dann erkennen, was die Bauern geleistet haben, wenn die Landschaft nicht mehr gepflegt wird», prophezeit jedenfalls Hansueli Sidler.


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Jugendarbeit in Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden: Stand und Ausblick «Jugendpolitik im Bezirk Affoltern – Einblick in die Jugendkommissionen» (7) Mit einer Serie bietet der «Anzeiger» Einblick in Jugendkommissionen und -ausschüsse der Bezirksgemeinden. Das Gespräch mit dem gemeinsamen Jugendausschuss der Gemeinden Knonau, Maschwanden und Mettmenstetten beschliesst die Serie. «Anzeiger»: Welche Gefässe bestehen für die Planung und Umsetzung der ausserschulischen Jugendarbeit in Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden? Im Moment besteht kein umfassendes Gefäss für die Planung und Umsetzung der ausserschulischen Jugendarbeit, das alle Akteure einbezieht und koordiniert. Aber die drei Gemeinden arbeiten in der Jugendarbeit im Sinne der Offenen Jugendarbeit seit mehr als zehn zusammen. Für die Planung dieser Arbeit ist die Betriebskommission zuständig. Die Umsetzung dagegen liegt beim Jugendausschuss und beim Team des Jugend- und Gemeinschaftszentrums Sputnik. Wie ist die Betriebskommission zusammengesetzt? Die Betriebskommission besteht aus 11 Mitgliedern. Die Betriebskommission wird vom Gemeinderat Mettmenstetten geleitet. Wer ist darin vertreten? Als ständige Mitglieder gehören ihr Gemeinderäte der drei Trägergemeinden mit dem Ressort Jugend. Je eine Vertretung stellen die Primarschulen Knonau und Mettmenstetten, die Sekundarschule und die reformierten Kirchen Mettmenstetten, Maschwanden und Knonau sowie die katholische Kirche Mettmenstetten. Das Team des Jugend- und Gemeinschaftszentrums Sputnik hat eine beratende Rolle. Wie oft kommt die Betriebskommission zusammen? Man trifft sich zu ein bis zwei Sitzungen pro Jahr. Wie ist der Jugendausschuss zusammengesetzt? Er besteht aus drei ständigen sowie zwei weiteren Mitglieder, die alternierend an den Sitzungen teilnehmen. Man trifft sich zu zwei bis vier Sitzungen pro Jahr. Wer ist darin vertreten? Als ständige Mitglieder gehören ihm ein Gemeinderatsmitglied von anzeige

Mettmenstetten, der Schulleiter der Sekundarschule sowie die Leiterin des Jugend- und Gemeinschaftszentrums Sputnik an. Die wechselnden Mitglieder werden von den Gemeinderäten Knonau und Maschwanden sowie den vier Kirchgemeinden delegiert. Welche Aufgaben hat die Betriebskommission? Zuerst muss man sagen, dass Mettmenstetten die Sitzgemeinde ist. Das heisst, dass sie das Gebäude und die Einrichtungen (Unterhalt, Erneuerung und Ersatz) für die Umsetzung der Jugendarbeit zur Verfügung stellt. Sie verwaltet auch das Personal und führt die Finanzen. Die Betriebskommission führt die Aufsicht über die Jugendarbeit, vor allem schaut sie, dass der Betrieb sichergestellt wird. Die Betriebskommission genehmigt die Finanzen und arbeitet strategisch. Welche Aufgaben hat der Jugendausschuss? Das sind einige. Einerseits sind da die Erarbeitung der Jahresplanung mit Projekten, wobei Prävention und Krisenintervention eingeschlossen sind sowie die Festsetzung von Schwerpunktthemen. Andererseits fördert der Jugendausschuss auch die Vernetzung zu Schulen und öffentlichen Szenen innerhalb der drei Gemeinden, und schliesslich entwickelt er Empfehlungen und Anträge an die Betriebskommission. Inwiefern wird der Jugendausschuss von den Gemeinderäten und den Schulen bei Vorlagen, Projekten und Fragen im Interesse von Kindern und Jugendlichen beigezogen? Das geschieht, je nach Projekt, entweder beratend oder mitentscheidend. Welches sind die Angebote der Jugendarbeit in den drei Gemeinden? Es läuft viel für die Jugendlichen in den drei Gemeinden. Da gibt es die Mittelstufen-Disco, oder – gerade unlängst – eine Halloween-Party. Zudem werden auch verschiedenste Projekte veranstaltet, wie etwa Girls on the Dance Floor oder die Skateanlage in Knonau. Was bietet das Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik in Mettmenstetten? Am Dorfausgang Richtung Rossau, zwischen Badi und Jumpin gelegen, soll der Sputnik den Benutzern und Benutzerinnen ermöglichen, ihre Freizeit sinnvoll und ohne Konsumzwang

Drei Gemeinden und ein gemeinsamer Jugendausschuss: Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden haben sich in der ausserschulischen Jugendarbeit zusammengetan. Im Bild v. l.: Christian Bachmann, Gemeinderat Maschwanden, Florian Frey und Flutur Aslani vom Sputnik-Team sowie Marino Marchetto, Gemeinderat Mettmenstetten. (Bild Urs E. Kneubühl) in der engeren Region zu verbringen. Die Jugendlichen verschiedener Altersstufen aus den drei Gemeinden erhalten so die Möglichkeit, soziales Verhalten zu erproben, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich kreativ zu betätigen. Über welche Räumlichkeiten verfügt der Sputnik? Es gibt die Stube mit Töggelikasten und Billardtisch, einen Barraum mit einfacher Küche und Musikanlage sowie die Blackbox mit Bühne für Konzerte bis zu 100 Besuchern. Selbstredend gibt es rundherum Platz für Spiele draussen und lauschige Partys. Schliesslich gibt es auch einen Bandraum für drei Bands zur Dauermiete. Und der Sputnik kann auch gemietet werden? Ja, richtig. Das Jugendtreff- und Gemeinschaftszentrum Sputnik eignet sich bestens für Familienfeste, Geburtstagspartys oder Vereinsabende bis zu 50 Personen. Informationen dazu findet man auf der Homepage der Trägergemeinden oder jener des Sputniks. Was ist in der vergangenen Zeit gemacht worden und was steht in nächster Zeit an? Dem Projekt Girls on the Dance Floor war ein grossartiger Erfolg be-

schieden und auch die Halloween Party, um zwei Veranstaltungen heraus zugreifen, war super. Als nächstes werden wir gemeinsam guätzlä und die beliebte Sportnight organisieren. Wie kann man sich über die Jugendarbeit in den drei Gemeinden informieren? Auf den Homepages der drei Gemeinden. Genauso auf Facebook oder eben direkt vor Ort, im Sputnik. Wie gelingt es, die Jugend in den Gemeinden anzusprechen und wie ist die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen? Mitglieder des Jugendausschusses nehmen an den Sitzungen des Schülerparlamentes teil oder machen regelmässig Besuche an der Sekundarschule, bei Sportanlässen und an Vorbereitungssitzungen von Events. Gibt es Vorstellungen, ob auf operativer und strategischer Ebene in der Zukunft die Jugendarbeit weiter gefördert werden kann oder soll? Ja. Zuerst möchten wir auf der strategischen Ebene klar zwischen der Offenen Jugendarbeit (heute zum Teil irrtümlich auf die Treffpunktarbeit im Sputnik begrenzt verstanden) und die anderen Formen der ausserschulischen Jugendarbeit unterscheiden können. Dazu könnte man sich die Bildung einer Jugendkommission in den einzelnen Gemeinden oder ge-

meinsam mit ihnen vorstellen. Dabei ginge es um die Vernetzung, Koordination und Umsetzung der verschiedenen Aktivitäten bestehender Akteure (Vereine, Verbände, Kirchen und Offene Jugendarbeit) und allenfalls die Bildung und Einbezug eines Jugendrates. Im operativen Bereich möchten wir die jetzigen Tätigkeiten bewusst als Offene Jugendarbeit definieren und positionieren. Das würde unter anderem bedeuten, dass in einem Jahr hoffentlich nicht mehr von Sputnik sondern von der Offenen Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau, Maschwanden gesprochen wird. Dass also klar zum Ausdruck kommt, dass es neben denn Sputnik als Treffpunkt vor allem die verschiedenen Projekte/Events, die Vernetzungsbestrebungen, eine klare Öffentlichkeitsarbeit, den Join-In und die mobile Jugendarbeit als zentrale Säulen dieser Arbeit gibt. Ausserschulische Jugendarbeit Mettmenstetten, Knonau und Maschwanden. Informationen unter www.mettmenstetten.ch, www.knonau.ch und www.maschwanden.ch. Jugend- und Gemeinschaftszentrum Sputnik, Rossauerstrasse 31, 8932 Mettmenstetten, Telefon 043 466 81 10, info@sputnik-mettmenstetten.ch, www.sputnik-mettmenstetten.ch. Facebook: Sputnik Mettmenstetten Öffnungszeiten: Mittwoch von 14 bis 20 Uhr, Freitag von 14 bis 24 Uhr.


Forum

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Getrübte Zukunft der Aemtler Bühne Am Donnerstag, 4. Dezember, fand die Generalversammlung der Aemtler Bühne statt. Diese dauerte rund vier Stunden, weil das Thema Finanzen viel zu reden gab. Die Jubiläumsproduktion «Zusammenstoss» war mit einem Rekordbudget gestartet. Die sehr hoch angesetzte Zuschauerzahl wurde um rund ein Drittel nicht erreicht (auch wegen des Wetters). Schlussendlich resultierte ein Rekorddefizit von 70 000 Franken. Das ist nahezu so viel, wie eine normale Produktion kostet. Das Vermögen hat sich damit halbiert. Und das nächste Budget rechnet bereits wieder mit einem Defizit. Ein Novum in der Geschichte der Bühne ist, dass Mitglieder Entschädigungen erhalten. Diese sind als Pauschalspesen bezeichnet (Honorare dürfen aus Steuerbefreiungsgründen nicht bezahlt werden). Diese machen

rund 10 % des Defizites aus. Das hat nun verschiedene Mitglieder, welche allesamt schon über viele Jahre den Verein aktiv mitgestaltet hatten, dazu bewogen, der neuen Kultur mit insgesamt fünf verschiedenen Anträgen Leitschranken aufzuerlegen. Diese zielten zusammengefasst auf mehr Transparenz und eine bessere Einbeziehung der Mitglieder ab. Die Anträge wurden allesamt verworfen. Damit hat der Vorstand weitreichende Möglichkeiten, mit den Finanzen des Vereins tun und lassen zu können, was er für gut befindet. Der GV bleibt dann nur noch das Genehmigen der Rechnung. Die Art des Präsidenten im Umgang mit den langjährigen Mitgliedern, welche sich um die Zukunft des Vereins Sorge machen, hat mich schockiert. Insbesondere hatte sich über all die Jahre eine gute Zusammenar-

beit mit Opernhausen etabliert. Man hat Ressourcen geteilt und die Aufführungstermine koordiniert. Doch das ist vorbei, es ist nicht einmal mehr Gesprächsbereitschaft seitens des Präsidenten vorhanden! Meine persönliche Ansicht über die Zukunft der Aemtler Bühne ist sehr getrübt. Das Verhalten des Präsidenten führt nun dazu, dass langjährige und kompetente Mitglieder links liegen gelassen werden oder sich selbst zurückziehen. Wenn es so weitergeht, wird die Aemtler Bühne erstens keine fähigen Leute mehr für die verschiedenen Chargen finden und als Folge davon früher oder später kein Geld mehr haben. Logisch, dass dies die alten Kämpen des Vereins schmerzt. Peter Bolliger, Affoltern

Herr Bortoluzzi und die Träume Der Traumstrom: Gedanken zur Energiewende, Leserbrief im «Anzeiger» vom 2. Dezember. Herr Bortoluzzi hat Albträume betreffend die finanziellen Auswirkungen der Schweizer Energiestrategie für die Unternehmer. Seine Albträume sind ergänzungsbedürftig. Die Energiewende wird nicht nur eine Verteuerung des Stroms mit sich bringen. Für den Abbruch und das Recycling der 6 AKWs (4 Millionen Tonnen Material), für den Bau von Windparks (1400 Anlagen nach Herrn Bortoluzzi), die Verbreitung von Solarenergie, die Isolation von Häusern, die nötige Erweiterung der Speicherkraftwerke zur Abdeckung der von den alternativen Energien nicht gelieferten Spitzen muss bei sehr optimistischer Berechnung mit einem energetischen Investitionsaufwand gerechnet werden, der dem Bedarf an Energie für Heizung und Elektrizität aller Schweizer Haushalte während der nächsten 150 Jahre entspricht. Wir beanspruchen also die Ressourcen und Energien der nächsten fünf bis sechs Generationen. Ein hoher Preis für eine hybride Lösung, die ja nach dem Willen der Politik noch viele Jahrzehnte der Angst und des Risikos mit sich bringen wird. Ein anderer Albtraum von Herrn Bortoluzzi ist die Masseneinwanderung. Ein passendes Argument seiner Partei im Abstimmungskampf wäre gewesen, dass seit 40 Jahren Fachleute

vor dem Aussterben des Schweizer Volkes warnen. Die Geburtenrate lag 1970 bei 1,5 Kindern pro Schweizer Frau. Heute liegt sie bei 1,42. Das Minimum zur Erhaltung eines Volkes liegt bei 2,1 Geburten. Nur dank der Zuwanderung beträgt die Schweizer Bevölkerung heute etwa 8 Mio. Verglichen mit den 17 Millionen Einwohnern Hollands, gleich gross wie die Schweiz und mit ebenso viel unüberbaubaren Wasserflächen wie unsere bebauungsfeindlichen Berge, sind wir sehr dünn besiedelt und haben ausreichend Platz. Heute sogar 40 bis 50 Quadratmeter Wohnfläche pro Kopf. Unsere Grosseltern hatten nur 15 bis 20 Quadratmeter zur Verfügung. Der Schweizer Albtraum einer drohenden Überfremdung, der Jammer über die hohe Belastung der Jungen bezüglich der AHV und das Fehlen von Fachkräften in allen Bereichen könnten leicht behoben werden, wenn jede Schweizerin mindestens 2,1 Kinder auf die Welt bringt. Ein dritter Albtraum von Herrn Bortoluzzi ist der Landschaftsschutz, hat er sich doch vehement für Golfplätze im Landschaftsgebiet engagiert. Nach der Annahme der entsprechenden Initiative sprechen alle von «Verdichtung» und der Entwicklung nach innen, so verdichten wir nun emsig unsere kleinen und grossen Städte und Dörfer. In der Stadt Zürich sogar das denkmalgeschützte Universitätsviertel auf das Doppelte. Überall gedei-

hen spekulative Hochhauscluster, zahlreiche alte, sehr lebenswerte Siedlungen werden abgebrochen und durch profitable 7- bis 8-geschossige anonyme Blöcke ersetzt. Wissenschaftsarbeiter, Hochschulangehörige, Studenten, Dienstleister und alte Leute ziehen in die so einladend verdichteten Städte in ein elegantes «Luxustürmli». Die Bodenpreise steigen rasant, Grünflächen und Bäume verschwinden, jedoch die Infrastrukturen, das heisst Verkehrsmittel, Strassen, Schulen, Dienstleistungen, Läden, Freiflächen usw. werden nicht entsprechend ausgebaut. So drängen sich die Leute in den öffentlichen Verkehrsmitteln, die Strassen und Autobahnen sind überfüllt, die Schulen platzen aus allen Nähten. Eine traumtänzerische Raumplanung hat hier aus diesem echten Anliegen ein trojanisches Pferd gemacht. Es fällt auf, dass in der Schweiz in letzter Zeit wichtige Volksentscheide fallen, denen bei näherer Betrachtung machiavellistisch ergebnisorientierte, selektive und unvollständige Informationen des Stimmbürgers vorangegangen sind, an denen die Volkspartei von Herrn Bortoluzzi nicht unbeteiligt war. Dass das Volk dann den so generierten fiktiven Welten folgt, die sich dann als Albträume herausstellen, ist nicht erstaunlich. Kurt Signer, Baar

Kantonsrat Moritz Spillmann und Regierungsratskandidatin Jacqueline Fehr. (Bild zvg.)

Die SP packt an Der Kanton hat viele Baustellen. Dazu zählen die steigenden Mietpreise genauso wie die schleppende Umsetzung der Energiewende, die ungleiche Verteilung der Soziallasten oder die Sicherung der öffentlichen Gesundheitsversorgung und anderes mehr. Die SP will auf diesen Baustellen anpacken und verantwortungsbewusst an der Zukunft des Kantons bauen. Bei der Abstimmung zum Spital Affoltern konnte die SP zeigen, dass sie im Ton konstruktiv und in der Sache klar und erfolgreich für die öffentliche Gesundheitsversorgung im Bezirk Affoltern politisiert. Der Bezirk benötigt auch Perspektiven: Die mögliche Kantonsschule Knonauer Amt ist ein solches Zukunftsprojekt. Dazu braucht es die Überzeugung und das Engagement aller – die SP ist führend dabei. Am Chlausmärt konnten wir nicht nur un-

sere Ideen und Köpfe für den Kantonsratswahlkampf zeigen, sondern auch unsere Regierungsratskandidatin Jacqueline Fehr. Als politische «Chrampferin» ist Jacqueline Fehr erfolgreich, weil sie unermüdlich an Mehrheiten arbeitet. Ob Mutterschaftsversicherung oder die Anschubfinanzierung von Krippen – Jacqueline Fehr schmiedete Allianzen bis weit ins bürgerliche Lager hinein. Gesprächsorientiert und überzeugend: Diese Fähigkeit ist dringend notwendig, wollen wir auf den Baustellen im Kanton erfolgreich vorankommen. Nur so schaffen wir es, über den politischen Populismus hinaus, die anstehenden Herausforderungen zu meistern und Perspektiven für alle zu schaffen. Die SP packt an. SP Bezirk Affoltern

Fahrplan Hausen In den letzten Jahren hat die SP Hausen jeweils ein kleines Faltblatt mit allen Postautoverbindungen herausgegeben. Dieses hat gut Platz im Portemonnaie. Wie im letzten Dezember verzichtet die SP auch heuer auf eine Neuauflage, hat sich der Fahrplan doch kaum geändert. Lediglich die späten Abendkurse von und nach Baar werden nicht mehr durch die Verkehrsbetriebe Zug, sondern durch die regulären Postautos geführt, was ein Aus- und Einsteigen an allen Haltestellen ermöglicht. Die Änderung ist aber bereits seit Juni dieses Jahres in Kraft und allen Nutzerinnen und Nutzern

vertraut. Auf Dezember 2015 sind gemäss Bericht im «Anzeiger» grosse und für Hausen einschneidende FahrplanÄnderungen vorgesehen. Die SP geht davon aus, dass sich der Gemeinderat ausführlich mit diesen beschäftigen und allenfalls gegenüber dem ZVV initiativ werden wird. Sie wird ihrerseits das Geplante unter die Lupe nehmen und nötigenfalls Einsprache erheben. Die SP Hausen wird bemüht sein, auf Dezember 2015 das beliebte Faltblatt allen Interessierten zur Verfügung zu stellen. SP Hausen am Albis

Leuthard auf Strom In der Zeitung konnte man lesen, dass Bundesrätin Doris Leuthard 2014 einen Tesla als Dienstwagen erhalten hat. Dieses Fahrzeug fährt mit Strom und entspricht in Grösse und Anschaffungskosten etwa einem grossen Mercedes oder BMW. Macht das Sinn? Die Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt (Empa) hat die Ökobilanz für Elektroautos aufgearbeitet und den Werten von benzinbetriebenen Fahrzeugen gegenübergestellt. Die Bilanz der Empa-Forschenden: Ein Benzinauto (Golfklasse) müsste zwischen drei und vier Liter Benzin auf 100 Kilometer verbrauchen, um etwa gleich umweltfreundlich zu sein wie das untersuchte, mit europäischem Strommix aufgeladene Litium-Ionen-Elektroauto. Da ein Golf mehr als vier Liter Benzin verbraucht, schlägt das Elektro-Fahrzeug den Benziner klar. Bei Verwendung von erneuerbarer Energie für den Betrieb – wie zum Beispiel Wasserstrom – ist der Vorsprung der Elektroautos noch deut-

licher. Somit ist der Entscheid von Doris Leuthard sinnvoll und als Signal für die Elektromobilität wichtig.

In Unterhalt und Betrieb günstig Für uns «normale» Schweizer ist das Auto aus dem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken. Wem Umweltschutz nicht egal ist, wird spätestens beim nächsten Fahrzeugwechsel das Elektroauto prüfen. In Unterhalt und Betrieb ist es sehr günstig, leise und im Fahrbetrieb CO2-frei. Es glänzt mit erstaunlich guten Beschleunigungswerten. Ein problemloses Fahrzeug mit viel Fahrspass. Man nehme sich etwas Zeit und melde sich für eine Gratis-Probefahrt mit neutraler Mobilitätsberatung an. Sie werden überrascht sein. Peter Ackermann, Hedingen peter.ackermann@a-architekten.ch Leiter Mobilität Verein EnergieRegion Knonauer Amt

Fährt ein Twike: Peter Ackermann, Leiter Mobilität Verein EnergieRegion Knonauer Amt. (Archivbild)


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Gewerbe/Dienstleistungen

Freitag, 12. Dezember 2014

Rezept zum Erfolg

Adventsmärt

Ottenbacher Jungunternehmerin liefert Ideen für ein inspirierendes Arbeitsumfeld. > Seite 19

Am Samstag prägen wieder festlich geschmückte Stände das Weisbrod-Areal. > Seite 23

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17

Final knapp verpasst Bonstetter Jori Villiger überzeugt am Fechtturnier im deutschen Laupheim. > Seite 29

Jubiläumswirbel für die Trommel-Garage Die Adresse für Schlagzeug und Perkussion Dieser Tage feiert Christoph Anlauf mit seiner TrommelGarage in Affoltern einjähriges Bestehen. Das Fachgeschäft für Schlagzeug und Perkussion hat am Donnerstag, 18. Dezember, von 17 bis 20 Uhr Abendverkauf. Da sitzt er auf der Minibank in der Kinderecke seines Fachgeschäftes für Schlagzeug und Perkussion in Affoltern und rasselt mit einigen Shakern für Kinder. Gleich daneben steht ein John-Bonham-Schlagzeug, das einzige seiner Art in der Schweiz. Diese Konstellation zeigt exakt, was die Trommelgarage von Christoph Anlauf ausmacht: Es ist die Spanne von Klein zu Gross und von Ganz-normal zu Spitzenmässig. Hier geht es nicht allein um grosse Schlagwerke für Profis, «hinter» dem Affoltemer Entsorgungszentrum, im ersten Stock des ehemaligen Werkgebäudes an der Lindenmoosstrasse 19, findet man genauso diverses Zubehör, Geschenkgutscheine sowie kleine wie feine Musik-Utensilien für Gross und Klein.

Beratung, Verkauf und Vermietung, Reparaturen und Service «Ich sehe die individuelle und detaillierte Beratung als eine meiner Hauptaufgaben», sagt Christoph Anlauf. «Schliesslich gibt es seitens vieler Kunden zu den Themen Schlagzeug und Perkussion in der Regel etliche Fragen. Ich nehme mir daher Zeit, diese exakt zu beantworten und allenfalls mit erläuternden Argumenten zu ergänzen.» Kunststück, die Welt von Trommeln, Hi-Hat, Becken und Kleinperkussion wie etwa Schellenkranz, Holzblock oder Shaker bis hin zum elektronischen Schlagzeug, wartet mit einer Vielfalt auf, die nicht ganz einfach zu durchblicken ist. Umso wichtiger, wenn einem da der Kenner beratend zur Seite steht. Der Trommel-Garagist: «Es ist mir wichtig, dass die Kunden vor Ort jedes Detail genau ansehen und prüfen können.»

Neben dem sach- und fachgerechten, individuellen Gespräch sowie dem Instrumenten- und Zubehör-Verkauf bietet Christoph Anlauf auch einen Reparatur- und Wartungsservice für Schlagwerke an. «Schlagzeuge benötigen wenigstens ab und zu eine korrekte und gute Wartung. Das macht sie langlebiger und erhält den Genuss am guten Klang.» Und wenn der Kessel gekürzt, eben doch einmal ein Spannböckli ersetzt werden muss oder sonst eine Ausbesserung nötig wird, ist das Schlagzeug bei Christoph Anlauf auch in den richtigen Händen.

Die Mitarbeiter der Leuthard-Gruppe konnten an der Jahresendfeier ihr Spielglück testen. (Bild zvg.) J. J. Flueck kommt 2015 wieder! Jetzt freut sich der Affoltemer Trommel-Garagist vorerst darüber, dass er mit seinem Fachgeschäft, das zu Fuss vom Bahnhof Affoltern via Dachlisserweg ebenso bequem zu erreichen ist, wie per Auto via Bühl- und Industriestrasse (Gratisparkplätze vor dem Haus), ein schönes und gutes erstes Jahr hinter sich hat. «Es lief alles positiv und ich freue mich, dass ich bereits Stammkundschaft habe», sagt er. Bei Öffnungszeiten, die sich normalerweise auf Freitag von 13 bis 18 Uhr und auf Samstag von 10 bis 16 Uhr beschränken, ist dies höchst beachtlich. Vor Weihnachten bietet die Trommel-Garage zusätzlich am Donnerstag, 18. Dezember, von 17 bis 20 Uhr Abendverkauf und ist auch am Dienstag, 23. Dezember, von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Und noch eine frohe Kunde für Schlagzeug-Sound-Geniesser: Der Solothurner Spitzenkönner am Schlagwerk, J.J. Flueck, wird nach dem erfolgreichen Workshop 2014 auch im nächsten Jahr wieder in der TrommelGarage zu Gast sein. «Voraussichtlich im Frühjahr», hält Christoph Anlauf fest und ergänzt: «Infos gibt es rechtzeitig auf meiner Homepage.» (kb.)

«... Nur der Beste kann gewinnen» Jahresendfeier der Leuthard-Gruppe in Casinoambiente Am 5. Dezember konnte die LeuthardGruppe (Leuthard Bau AG, Leuthard Fassaden AG, Leuthard Immobilien AG und Leuthard Baumanagement AG) über 200 aktive und pensionierte Mitarbeiter zur traditionellen Jahresendfeier im Festsaal des Klosters Muri be-

durften das «Casino» eröffnen. Im Rahmen dieses gelungenen und schönen Abends informierte CEO Dieter Greber über die Ereignisse des vergangenen, erfreulichen Geschäftsjahres und bedankte sich bei den Mitarbeitern für die erbrachten Leistungen. (pd.)

Kraft schöpfen, innere Ruhe finden Einführungskurse in Qigong ab Januar 2015

Trommel-Garage Christoph Anlauf, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern. Telefon 076 559 79 75, trommelwirbel@yahoo.com, www.trommel-garage.ch.

Therese Bachmann. (Bild zvg.) anzeige

Seit einem Jahr bietet Christoph Anlauf in seiner Trommel-Garage an der Lindenmoosstrasse 19 eine grosse Auswahl an Schlagzeugen, Perkussion und Zubehör. Einen Reparatur- und Wartungsservice gibt es auch. (Bild kb.)

grüsst werden. Die diesjährige Jahresendfeier fand unter dem Motto «... nur der Beste kann gewinnen» statt. Die Mitarbeiter der Leuthard-Gruppe konnten ihr Spielglück in einem tollen Casinoambiente testen, die Jubilare und Pensionäre des Jahres 2014

Die Übungen aus der traditionellen chinesischen Medizin stärken die Lebenskraft durch sanftes und achtsames Bewegen und Dehnen. Sie eignen sich für Menschen in jedem Lebensalter, die aktiv etwas für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden tun möchten. Qigong bedeutet: beharrliches Üben der Lebenskraft.

Im Einführungskurs vermittelt die Bewegungstherapeutin Therese Bachmann schrittweise «Die acht Brokatübungen» aus dem Lehrsystem des Qigong Yangsheng von Prof. Jiao Guorui. Die achtsam ausgeführten fliessenden Bewegungen gleichen körperliche und seelische Spannung aus. Beim Üben achtet die Kursleiterin besonders auf die Standfestigkeit, das Zentrieren in der Körpermitte, die aufgerichtete Haltung und den freien Atemfluss. Die Bewegungen werden mit so viel Kraft wie nötig und mit so wenig Anspannung als möglich ausgeführt. Dies stärkt das Körperbewusstsein und fördert die Beweglichkeit. Mit der Zeit kommen die Gedanken

zur Ruhe und die Konzentrationsfähigkeit steigert sich. Innere Bilder unterstützen die wohltuende Wirkung. Die Lektionen beginnen mit vitalisierenden Bewegungen und enden mit Ruheübungen. Gestärkt und gelassen kehren die Teilnehmenden in ihren Alltag zurück. Ein Einstieg in die fortlaufenden Gruppen ist nach Absprache jederzeit möglich. (pd.) Kurse vom 9./12. Januar bis 16./20.März 2015, montags 20.15 bis 21.30 Uhr, freitags 8.45 bis 10 Uhr, Werkstrasse 1, Affoltern. Kosten: 240 Franken. Infos und Anmeldung: Therese Bachmann, Integrative Leib- und Bewegungstherapeutin FPI/ bvbtk, Telefon 077 202 07 32 oder www.bttb.ch.


Ref. Kirche Kappel a. A.

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Mettmenstetten

Samstag, 13. Dezember 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier Sonntag, 14. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi anschliessend 10.30 Kirchgemeindeversammlung Donnerstag, 18. Dezember 13.30 Kolibri

Freitag 12. Dezember 13.30 Freitagstreff «Jassen für alle», kath. Chilehuus 19.00 Concerto piccolo no 10, Flötenensemble «I flauti sonori», Leitung Lotti Gläser, Begleitung Angela Bozzola, ref. Kirche Sonntag, 14. Dezember 17.00 Chinderwiehnacht mit Theaterspiel «Engel, Hase, Bommelmütze», Familienchor; anschliessend Punsch und Zopf, ref. Kirche Montag, 15. Dezember 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus

Freitag, 12. Dezember 18.30 Rorate am Abend für alle Jugendlichen, besonders für die Firmanden/-innen Samstag, 13. Dezember 18.30 Santa Messa Sonntag, 14. Dezember ab 9.15 Uhr Sunntigsfiir für die Kleinen 9.30 Versöhnungsund Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti 17.00 Ökum. Dorfweihnachten in Knonau Dienstag, 16. Dezember 9.00 bis 11.00 Uhr Bibelmorgen für Frauen 14.00 Ökum. Adventsfeier 55+ Mittwoch, 17. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Anschl. gemeinsames Frühstück

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 14. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi 10.30 Kirchgemeindeversammlung Mittwoch, 17. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche 19.30 The CaroLinas: Acht Stimmen singen traditionelle Weihnachtslieder. Eintritt frei. Kollekte. Bitte warm anziehen, die Kirche ist ungeheizt Donnerstag, 18. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Ref. Kirche Knonau Freitag, 12. Dezember 17.00 Hauptprobe für die Dorfweihnacht Samstag, 13. Dezember 17.00 Adventsfenster des Gesangvereins in der Kirche mit anschliessendem winterlichen Apéro draussen Sonntag, 14. Dezember 17.00 Ökumenische Dorfweihnacht Beginn in der Kirche Gang durchs Dorf, draussen Schluss bei der Stampfi Dienstag, 16. Dezember 6.30 Musik und Stille im Advent Pfr. Maurer, Vikarin Mehl und die Konfirmanden, anschliessend Zmorge im Pfarrhaus Mittwoch, 17. Dezember 12.00 Senioren-Essen in der Stampfi

Ref. Kirche Maschwanden

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Bonstetten

Freitag, 12. Dezember 19.00 Kino in der Chilestube: «Stille Liebe» (CH 2001) Sonntag, 14. Dezember 10.00 Ökumenischer Gottesdienst, Pfarrerin Bettina Stephan und Pedro Guerrero, Gemeindeleiter der kath. Pfarrei Affoltern Im Anschluss Kirchenkaffee. Mittwoch, 17. Dezember 18.30 Adventssingen in der Kirche mit Eva Stückelberger Donnerstag, 18. Dezember 18.30 Das «Stradivari-Quartett» spielt die 3 Preussischen Quartette von W. A. Mozart

Sonntag, 14. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 3. Advent mit Pfr. Reinhard Rolla Mitwirkung: Kirchenchor Anschliessend Chilekafi im Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 12. Dezember 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche Samstag, 13. Dezember 17.00 Zwilliker Weihnachten im Singsaal Zwillikon Urvorführung des Weihnachtsfilms, gedreht mit den Kindern der minichile und Kolibri. Dazu singen der Kinderund der Gospelchor Anschliessend weihnächtlicher Apéro Sonntag, 14. Dezember 17.00 Kinder-Weihnachten in der Kirche. Vorführung des Weihnachtsfilms, gedreht mit den Kindern der minichile und Kolibri. Dazu singen der Kinderund der Gospelchor Anschliessend weihnächtlicher Apéro

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 14. Dezember 9.30 Jodlergottesdienst zum 3. Advent mit dem Jodlerklub am Albis und Pfarrerin Irene Girardet Fischer Anschliessend Apéro Mittwoch, 17. Dezember 18.00 Das Kolibri-Adventsfenster beim Pfarrhaus geht auf Die Kolibri-Kinder singen dazu Advents- und Weihnachtslieder Freitag, 19. Dezember 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück in der Bullingerstube

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 14. Dezember 10.00 Kolibri-Weihnachtsfeier in der Kirche 17.00 Offenes Adventssingen in der Kirche mit dem Gesangverein und Holzbläsern des Musikvereins Anschliessend Punsch ums Feuer Donnerstag, 18., Dezember 16.05 Chile für di Chliine

Freitag, 12. Dezember 20.00 Gebetsabend in der Kirche Leitung: Ruedi Künzi Sonntag, 14. Dezember 9.30 Kolibri im Pfarrhaus Proben für das Krippenspiel 19.30 3. Advent Gottesdienst in Maschwanden mit Pfrn. S. Brüngger Orgel: Silvia Seipp Mitwirkung: Haselbachspatzen und katholischer Pfarreichor Mettmenstetten Anschliessend Apéro Donnerstag, 18. Dezember 14.00 Seniorennachmittag Ein Mitarbeiter von Mission 21 kommt zu Besuch und stellt uns das Basler Missionshaus vor Samstag, 20. Dezember 9.00 Konfunti: Knonauer im Pfarrhaus Knonau, Maschwander im Pfarrhaus 13.30 Kolibri Hauptprobe für das Krippenspiel

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 14. Dezember, 3. Advent 17.00 Familienweihnacht Pfarrer Andreas Fritz Orgel: Dani Rüegg Krippenspiel «Wärmi chammer teile» mit den Kolibri-Kindern Dienstag, 16. Dezember 14.00 Weihnachtsfeier für Seniorinnen und Senioren im katholischen Pfarreizentrum Rüteli Alle sind herzlich eingeladen! 19.00 Konzert Schulchor in der Kirche Leitung: Dörte Peters www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 14. Dezember 17.00 Familiengottesdienst Weihnachtsspiel mit den Kindern der 2. bis 4. Klasse Pfarrer Jörg Ebert Tanja Bühler, Katechetin Veronica Nulty, Orgel www.kircheottenbach.ch

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 12. Dezember 12.00 Senioren-Essen Freitag, 12. Dezember 19.30 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 14. Dezember 9.30 Gottesdienst zum 3. Advent Lukas 1, 46–55 «In Erwartung einer gerechteren Welt» Pfrn. Yvonne Schönholzer

Kath. Kirche Obfelden Sonntag,14. Dezember 10.30 Eucharistiefeier Mittwoch, 17. Dezember 19.00 Versöhnungsfeier

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 14. Dezember 17.00 Kirche Wettswil: Kolibri-Weihnacht mit einem Krippenspiel Mitwirkung: Pfr. Matthias Ruff, Kolibri-Leiterinnen Anna Ruff und Sonja Wey und Kolibri-Kinder anschliessend: Apéro Fahrdienst: Anmeldung 13. Dezember Telefon 044 777 99 72 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille Mittwoch, 17. Dezember 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 18. Dezember 14.00 Senioren-Adventsfeier im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 19. Dezember 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille

Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 13. Dezember 16.30 Gottesdienst im Haus Seewadel 17.30 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion musikalische Umrahmung: Gemischter Chor Affoltern anschl. Apéro Sonntag, 14. Dezember 9.00 Eucharistiefeier, anschl. Chilekafi 10.00 Ökum. Gottesdienst in Aeugst 11.00 Santa Messa mit Taufe Dienstag, 16. Dezember 19.00 Versöhnungsfeier Mittwoch, 17. Dezember 19.30 Bussfeier der MCLI

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 13. Dezember 18.00 Vorabendmesse im Provisorium Bonstetten Sonntag, 14. Dezember 10.15 Eucharistiefeier im Singsaal Mettlen, Wettswil Montag, 15. Dezember 19.30 Monatsandacht im Provisorium Bonstetten Dienstag, 16. Dezember 19.30 Abendmesse im Provisorium Bonstetten Mittwoch, 17. Dezember 9.00 Ökum. Morgengebet im Provisorium Bonstetten Donnerstag, 18. Dezember 19.00 Rosenkranz im Provisorium Bonstetten

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 13. Dezember 17.00 Eucharistiefeier inkl. Bussfeier, Musik: Klavier und Violine Sonntag, 14. Dezember 11.00 Wortgottesfeier Musik: Klavier und Violine Donnerstag, 18. Dezember 6.30 Roratefeier

Samstag, 13. Dezember 14.00 Tschägg-Point Kids + MegaKids Sonntag, 14. Dezember 15.00 Mitmach-Weihnachten «Die Weihnachtsgeschichte in 10 kreativen Szenen erleben!» anschliessend Apéro Montag, 15. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 17. Dezember 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der Heilsarmee Mehr Infos: www.sunntig.ch

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 14. Dezember 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Neumotiviert; Kinderhort

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Samstag, 13. Dezember ab 09.00 Uhr Topfkollekte in Affoltern a. A. Sonntag, 14. Dezember 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 14. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 14. Dezember 10.00 Türöffnung 10.30 Weihnachtsmusical «Uf em Wäg nach Bethlehem», vorgeführt von Kindern und Jugendlichen der ETG Anschliessend Imbiss für alle Mittwoch, 17. Dezember 20.00 Frauenabend mit Adventsfeier Bibeltext: 3. Johannesbrief www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Vermischtes

Spielerisches Tanzen in Affoltern Tanzunterricht für Anfänger, Fortgeschrittene und neu auch für Eltern und Kinder im Familienzentrum. Die Kurse starten am 9. Januar. Am Freitag, 9. Januar 2015, von 15.10 bis 16 Uhr startet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein zur Tradition gewordener Semesterkurs «Spielerisches Tanzen für Anfänger». Dieser Kurs richtet sich an Kinder ab dem 1. Kindergarten. Am gleichen Tag um 16.10 bis 17 Uhr findet der Kurs «Spielerisches Tanzen für Fortgeschrittene» für Kinder ab dem 2. Kindergarten statt. Ganz neu ist der Kurs «Spielerisches Tanzen für Eltern und Kinder» im Angebot. Dieser Kurs ist für Kinder ab zirka drei Jahren in Begleitung von Erwachsenen gedacht. Die erste Lektion findet ebenfalls am 9. Januar 2015, von 14.10 bis 15 Uhr, statt. Tänzerisch lernen die Kinder sich besser auszudrücken und ihr Körpergefühl wahrzunehmen. Sie werden dabei durch die diplomierte Tanzlehrerin Alevtina Roost schrittweise und spielerisch in die Grundlagen des klassischen Balletts eingeführt. Mitzubringen ist Tanzkleidung. (pd.) Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch. Anmelden bis Freitag, 2. Januar 2015, über die Homepage oder Telefon 044 760 21 13

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Mehr Engagement und Innovation im Unternehmen Ottenbacher Jungunternehmerin publizierte ein Rezeptbuch für Erwerbstätige Sunnie Groeneveld ist noch keine dreissig und hat bereits ein eigenes Beratungsunternehmen. Mit dem Buch «Inspired at Work» geben Co-Autor Christoph Küffer und sie Tipps und Ideen für ein inspirierendes Arbeitsumfeld. Zwischen den Rezepten findet man Erfolgsgeschichten von Unternehmen. ................................................... von regula zellweger «Wie würde unsere Welt aussehen, wenn jeder inspiriert und engagiert bei der Arbeit wäre?» Dieser Frage ist Sunnie Groeneveld (ehemals Sunnie Tölle) nachgegangen. Sie hat eine Vision, wie beispielsweise ihr eigener Alltag aussehen würde. Und lächelnd meint sie: «Jeder kann es, wir müssen es nur in die Hand nehmen und aktiv umsetzen.» Auch Co-Autor Christoph Küffer will Möglichkeiten aufzeigen, wie wir alle in der heutigen Arbeitswelt mit mehr Freude, Spass, Leidenschaft und Engagement tätig sein können.

(Freitagvormittag, sonst Anrufbeantworter).

Von Ottenbach an die Yale University Auch wenn der Name holländisch klingt, aufgewachsen und zur Schule gegangen ist Sunnie Groeneveld in Ottenbach. «Hier habe ich meine Wurzeln.» Sie schloss das Gymnasium in Englisch und Deutsch ab, im Rahmen

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Freitag, 12. Dezember 2014

eines Pilotprojektes der Kantonsschule Enge. Die ganze Klasse durfte nach San Francisco reisen – ein Schlüsselerlebnis für die damals 17-Jährige. Der herzliche Kontakt mit der Gastfamilie blieb bestehen, und mit ihr konnte Sunnie Groeneveld auch einzelne Universitäten anschauen. Ihre Wahl fiel auf die Yale University in New Haven, Connecticut, eine der renommiertesten Universitäten der Welt und die drittälteste Hochschule der Vereinigten Staaten. In Yale gibt es 11 000 Studierende. Sie kommen aus allen fünfzig US-Staaten und aus 108 weiteren Ländern. Die Aufnahmebedingungen stellen eine fast unüberwindliche Hürde dar. Sunnie Groeneveld hat es geschafft, nicht zuletzt mit einem Aufsatz, in dem sie beschrieb, wie sie in Ottenbach den Antrag auf Einbürgerung stellte und schliesslich feierlich die Schweizer Staatsbürgerschaft erhielt. So hat Ottenbach indirekt dazu beigetragen, dass jetzt eine Yale-Absolventin im Dorf wohnt.

Zufällig oder nicht? Wenn Sunnie Groeneveld von ihrer erfolgreichen Berufslaufbahn erzählt, kommt das Wort «Zufall» immer wieder vor. Doch weit mehr haben bestimmt ihre Kommunikationsfähigkeit, ihre Kreativität und ihr Mut, bei Chancen zuzupacken und Bestleistungen zu erbringen, einen weit grösseren Einfluss als der Zufall. Sie ist durch und durch eine Unternehmerin und schreibt beispielsweise regelmäs-

sig für HR-Today. Das neue Buch ist eine Essenz ihrer Tätigkeit im Bereich Beratung. Wie erreicht man, dass Mitarbeitende engagiert, kreativ, innovativ und lustvoll arbeiten? Ihr Unternehmen verfügt über ein Advisory Board, dem namhafte Personen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft angehören. Als begnadete Vernetzerin kann sie Menschen nicht nur für ihre Ideen gewinnen, sondern auch Menschen zusammenbringen, die wiederum neue Schnittstellen von Interessen und Ressourcen auch für sich selbst nutzen können.

Praktisches Rezeptbuch Die Yale-Absolventin tischt keine komplizierten Abhandlungen auf, sie liebt das Praktische, Einfache, leicht Umsetzbare. Aufgeteilt in einen kurzen Einführungstext und kurze Angaben zu Ziel, Zutaten, Zubereitung und Tipps sind die einzelnen Doppelseiten pro Thema leicht und locker lesbar. Man spürt ihr Engagement beispielsweise für Ökologie und Nachhaltigkeit, für Chancengleichheit und für die physische und psychische Gesundheit von Erwerbstätigen. Sie plädiert unter anderem für Humor im Geschäftsalltag, für Kunst im Büro, für ein rollendes Büro, einen freundlichen Getränkeautomaten, spontane Antworten, einen authentischen Firmenauftritt, fürs Zuhören ohne zu werten, für pure Leidenschaft, positive Psychologie, die Wertschätzung älterer Mitarbeitender und eine zweite Chance.

Ottenbacherin Sunnie Groeneveld hat ihr erstes Buch publiziert. (Bild rz.) Das Buch ist ein Feuerwerk an Ideen zu den Themen Teamgeist, Leadership, Kommunikation, Sinnhaftigkeit, individuelles Wachsen und soziale Verantwortung in Unternehmen. Das Buch sollte in keinem Unternehmen fehlen – darf aber nicht in einem Regal stehen, sondern von allen aktiv genutzt werden. Auf alle Fälle ein tolles Geschenk für den Chef. Inspired at Work – 66 Ideen für mehr Engagement und Innovation im Unternehmen, Sunnie J. Groeneveld/Christoph Küffer, Versus Verlag, November 2014, 176 S., ISBN 978-3-03909-161-4, CHF 34.00.


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Vermischtes

Freitag, 12. Dezember 2014

21

zwischen-ruf

Samichlaus und Schmutzli spät dran Am 6. 12. sass ich relaxed am Fernseher, als es um 21 Uhr läutete. Ich erschrak ein bisschen, stand da doch der Samichlaus samt Schmutzli unten vor der Haustür. Die beiden stapften die Stufen zu meiner Wohnung herauf und ich sagte schnell mein Versli: «Samichlaus, du guete Maa, ich wett wie du en Esel ha, der mir alli Sorge treit und zu allem ia seit.» Da kicherten Chlaus und Schmutzli, und wer so kichert, das können nur Mädchen sein, inzwischen 28-jährig, vor x Jahren aber meine Schülerinnen. Da sassen sie nun auf meinem Sofa, brachten mir eine Tasse mit ihrem Konterfei, damit ich sie nicht vergesse. Die vergess ich doch nie! Der «Samichlaus» wollte als Kind nicht im eigenen Bett schlafen. Nie. Die Mutter in heller Verzweiflung. Immer die Kleine in der Mitte des Ehebetts, sie habe einfach zu wenig Platz. Sie bat mich, die Lehrerin, ihr zu helfen. Wie gut, dass M. bald Geburtstag hatte. Schon am nächsten Tag rief ich sie ans Pult und sagte leise zu ihr: «Ich hab gemerkt, dass du bald zehn wirst und ich will dir jetzt schon sagen, dass man ab 10 immer im eigenen Bett schlafen muss. Aha, das hast du nicht gewusst? Dann weisst du es jetzt. Aber keine Angst, es ist eigentlich besser, weil man da schönere Träume hat. Viel schönere.» Die Mutter hatte mir versprochen, das Zimmer gemütlich einzurichten mit hübscher Bettdecke, Lämpli und Büechli. Und konsequent ab dem Geburtstagsdatum das Kind immer in sein Zimmer zu schicken. Und es hatte geklappt. Dem Samichlaus sagte ich aber an diesem Samstagabend nichts davon. Der «Schmutzli», der erzählte, er hätte eigentlich gern einen Partner, finde aber keinen, obwohl die Auswahl riesig sei. T. studiert in Rapperswil Bauingenieurin und 90 % der Mitstudenten sind männlich. Sie hat noch genau drei Monate Zeit, den Mann fürs Leben zu finden. Im März ist sie nämlich fertig. Wenn ich wolle, könne sie mir ein Haus auf Ibiza bauen, meint sie. Um elf ziehen die beiden wieder Bart und Kutten an. Noch nie hab ich Samichlaus und Schmutzli auf der Strasse so gigele gehört. Ute Ruf

«Samichlaus, du coole Man» Samichlaus und Schmutzli berichteten Hortkindern aus ihrem Alltagsleben im Wald Für viele Kinder zählt der Dezember zu den Lieblingsmonaten. Sie fiebern auf Weihnachten (und die Geschenke!) hin, sie freuen sich auf den ersten Schnee, Kerzen, Nüssli, Mandarinli und die Weihnachtsguetsli. Aber auch der Samichlaus gibt Anlass zu Freude und Aufregung. Aufgeregt waren auch die Kinder des Horts Affoltern, als sie die imposante, rotgewandete Autoritätsperson mit Charme und Witz am 4. Dezember im Wald suchten und bald schon fanden. Der bärtige Alte und Schmutzli, sein Freund, gaben am Lagerfeuer einige Anekdoten aus ihrem recht abenteuerlichen Alltagsleben zum Besten. Sehr zum Vergnügen der zuhörenden Schar aus etwa 70 Kindern, Eltern und Hortmitarbeitenden. Und siehe da, manche Vorlieben und vor allem Abneigungen von Schmutzli unterscheiden sich gar nicht so sehr von jenen der Kinder. So war auch er lange Zeit abends kaum

Claudia Merki, Primarschulpflege Affoltern

Samichlaus und Schmutzli berichteten aus ihrem Alltagsleben. (Bild zvg.)

Montags und freitags bietet der Schülerhort Affoltern noch Plätze an. Für weitere Infos: www.psa.ch,

ins Bett und morgens wieder aus den Federn zu bringen. Um nur ein Bei-

spiel zu nennen. Aber ein Samichlaus weiss sich schliesslich zu helfen…

unter «Hort», schuelerhort@psa.ch oder Telefon 044 761 74 65.

US-Aktienmarkt zeigt Müdigkeitserscheinungen obwohl Wirtschaftsprognosen ermutigend sind Egon Wenzinger* über den USA-Aktienmarkt

Egon Wenzinger. (Bild zvg.)

Seit Anfang November scheint der US-Aktienmarkt ins Stocken zu geraten. Experten sind mehrheitlich der Ansicht, dass dem Handel zurzeit die entsprechenden Impulse fehlen. Der Leitindex S&P 500 hat sich beispielsweise nur knapp behauptet, nachdem er innerhalb von sechs Wochen mit einem

Vielfältiges Angebot und langjährige Erfahrung Praxis Funtana in Rifferswil stellt sich vor «Vor gut 20 Jahren kam ich in einer akuten Lebenskrise das erste Mal mit Kinesiologie in Berührung», verrät Ruth de St.Jon-Müller. «Ich erfuhr diese Methode als sehr hilfreich und effizient.» Ihre Erfahrungen motivierten sie, mehr über Kinesiologie zu erfahren. So besuchte sie ihre ersten Seminare in kinesiologischem Grundwissen, Anatomie und Physiologie. Mit grosser Begeisterung absolvierte sie die dreijährige Ausbildung zur integrativen Kinesiologin. Inzwischen hat Ruth de St.JonMüller ihr Wissen durch viele Weiterbildungen erweitert, zum Beispiel durch die dreijährige Ausbildung zur Traumatherapeutin (Somatic Experiencing). Seit 1998 arbeitet sie in der eigenen Praxis und konnte so in ihrer therapeutischen Arbeit viel Erfahrung sammeln. «In meiner beruflichen Tätigkeit schätzte ich stets den Kontakt mit den Menschen», sagt Clot de St.Jon-Müller. Immer öfter durfte er feststellen, dass sein Rat gefragt war. Seit 2010 bietet er in der gemeinsamen Praxis Funtana Klangschalentherapie, Klangschalenmassagen und geistiges Heilen an. «Gerne arbeite ich auch mit den Technologien von Grabovoi und Petrov», so Clot de St.Jon-Müller.

Gebannt lauschten die Kinder also den Geschichten und dem verbalen Schlagabtausch des lustigen Paares. Hinterher sagten einige artig ihr Versli auf, worauf der Schmutzli es sich nicht verkneifen konnte und die Kinder nachsagen liess: «Samichlaus du coole Man, leider bin i Schmutzli Fan!» Keine Frage: Damit hatte er die Kinder im Sack. Das neckische Paar überreichte ihnen schliesslich das Chlaussäckli und der vor der Pension stehenden Hortköchin Heidi Häberli den goldenen Kochlöffel für 20 Jahre kindergerechtes und schmackhaftes Kochen. Dann verschluckte der dunkle Wald die beiden wieder.

Ruth und Clot de St.Jon-Müller. (Bild zvg.)

Dank dem vielfältigem Angebot – Kinesiologie, Traumatherapie, geistiges Heilen, Klangschalenmassagen, Klangschalentherapie, Meditationen, Bewusstseinsabende, Deeksha, russische Methoden (Grabovoi und Petrov) – und langjähriger Erfahrung sind beide in der Lage, Menschen mit den unterschiedlichsten Herausforderungen und Problemen zu unterstützen und zu begleiten. «Zusammen mit Menschen ein Stück auf ihrem Weg unterwegs zu sein, ist für uns ein grosses Geschenk», sind sie sich einig. (pd.) Ruth und Clot de St.Jon-Müller, im Aemmet 3, Rifferswil, Tel. 044 764 15 56 www.funtana.ch.

Plus von 2.6 % zugelegt hatte. Dieser abschwächende Trend könnte noch bis zum Jahresende andauern. Sollten sich die Aktienmärkte so verhalten, gehen wir davon aus, dass es sich dabei jedoch nur um eine markttechnische Korrektur von nicht mehr als 5 % handelt. Aus wirtschaftlicher Sicht dauert demgegenüber der Aufwärtstrend kontinuierlich an. Im November wurden so viele Arbeitsplätze geschaffen wie seit Januar 2012 nicht mehr. Die Landwirtschaft nicht miteingerechnet kamen 321 000 neue Stellen hinzu. Analysten hatten im Durchschnitt mit anzeige

lediglich 230 000 neuen Arbeitsplätzen gerechnet. Zudem fiel der Stellenaufbau im Vormonat mit 243 000 neuen Arbeitsplätzen höher aus als zunächst ermittelt. Als Folge des Entscheids der Opec, die Ölmengen nicht zu drosseln, erlitten die Ölwerte seit Anfang November fortlaufend starke Einbussen. Der Zerfall des Ölpreises ermutigt andererseits die Konsumenten, ihre Ausgaben zu erhöhen, weil der Benzinpreis seit Jahresanfang um fast 40 % gesunken ist. Dies erklärt, weshalb das Branchenbarometer, der S & P Retail Index, in der gleichen Periode, mit einem An-

stieg von 7,5 %, die Nase ganz vorne hat. Der Index ist daher auf ein neues Rekordhoch geklettert. In der Einzelhandelsbranche bewerten wir die Konsumentenaktie der Kroger Company als «stark zu empfehlen». Das Unternehmen ist mit einem Umsatz von 98,37 Milliarden US-Dollar (2013) die grösste Lebensmittel-Supermarkt-Kette und nach Wal-Mart und Horne Depot der drittgrösste Einzelhändler in den USA. *Egon Wenzinger ist Inhaber der Wenzinger Finanz AG, Vermögens- und Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern. Telefon 044 762 24 40.


Veranstaltungen

Freitag, 12. Dezember 2014

23

Adventsmärt auf dem Weisbrod-Areal Festlich geschmückte Stände, Weihnachtsgeschenke, Engelsgesang, Samichlaus und vieles mehr Bereits zum zweiten Mal findet am 13. Dezember auf dem Weisbrod-Areal in Hausen, von 10 bis 20 Uhr, der Adventsmärt statt. Lokale Aussteller präsentieren ihre selbst hergestellten Produkte und Weihnachtsgeschenke. Auf dem Weisbrod-Areal verteilen sich über 25 Adventsmärt-Stände. Von Genähtem über Holzspielzeug, Schmuck, Keramik, Kerzenlichter, Weihnachtskarten, Geschenkartikel, bis hin zu Adventsgestecken, Kunsthandwerk

und Christbäumen wird für alle etwas geboten. Am Bring- und Holstand können Kunden ihren alten und schönen Advents- und Weihnachtsschmuck gegen anderen tauschen und mit nach Hause nehmen. Die Ladengeschäfte im WeisbrodAreal haben speziell geöffnet. Kinder können von 13.30 bis 14.30 Uhr eine Kutschenfahrt mit der Schneekönigin zum Samichlaus geniessen. Die Adventsvorführung im Silatplus startet um 15.45 Uhr. Das überraschend grosse Adventsfenster wird um 18 Uhr erleuchtet. Für das leibliche Wohl

wird am Grill- oder Raclette- und Marronistand gesorgt. Kaffee, Tee, Glühwein, Punsch und Kuchen ergänzen das kulinarische Angebot. Stimmungsvolle Musik zwischen den schön dekorierten Ständen versetzt die Besucher in weihnachtliche Stimmung. Das Abendprogramm mit Fondueessen im Advents-Zauberzelt ab 20 Uhr und der Schmutzli-Disco ab 22 Uhr runden den Adventsmärt ab. (pd.) Adventsmärt im Weisbrod-Areal, Hausen am Albis, Samstag, 13. Dezember 2014 von 10 bis 20 Uhr. www.weisbrod-areal.ch.

Auf dem Weisbrod-Areal in Hausen wird es auch dieses Jahr heimelig. (Bild zvg.)

«Una Rosa per Natale» Vor und nach den Feiertagen Mediterrane Musik zum Schwelgen

Jahresschluss und Jahresanfang im Kellertheater LaMarotte

vents- und Weihnachtsliedern besteht. Diese Lieder, gesungen im sizilianischen Dialekt, wurzeln tief in der süditalienischen Folklore, die stark geprägt ist von den Musik-Kulturen der zahlreichen fremden Herrscher wie Griechen, Araber und NormanDas Trio Trinacria. Von links: Massimo Laguardia, nen, die in SüditaSalvatore Meccio und Vittorio Catalano. (Bild zvg.) lien und Sizilien Salvatore Meccio war Gründungsmit- ihre Spuren hinterlassen haben. glied, Komponist und Sänger der Gespielt auf teils historischen Inwohl erfolgreichsten süditalienischen strumenten erweckt das Trio diese arEthnogruppe Tamorra. Die Gruppe aus chaischen Lieder zu neuem Palermo trat an den wichtigsten Leben. Salvatore Meccio entführt auf World- Music-Festivals auf und feierte eine lebhafte musikalische Reise über zehn Jahre internationale Erfol- durch die mediterrane Welt Siziliens ge. Nach der Auflösung der Band grün- und präsentiert eine melodiöse wie dete er die Nachfolgegruppe Ballarò, Funken sprühende Musik, die mitanschliessend das Trio Trinacria. Mit reisst und in der sich die Quintessenz allen drei Formationen war er schon sizilianischen Temperaments und Charakters zeigt. (pd.) im Pöschtli zu Gast. Nun präsentiert er das Programm «Una Rosa per Natale», das neben eini- Konzert am 17. Dezember, um 20.30 Uhr im Pöschtli gen Eigenkompositionen vorwiegend Aeugstertal. Essen um 19 Uhr. Reservieren: Telefon aus traditionellen sizilianischen Ad- 044 761 61 38. Infos: www.trinacriasound.com.

Kindertheater «Spatz Fritz» «Spatz Fritz» ist das Abenteuer eines kleinen Spatzen, dessen Vater ihm den Namen des grossen Friedrich gegeben hat, weil er doch kein Mickerling bleiben, sondern wie ein grosser Adler werden soll. Bei seinem kläglichen Versuch wie ein Adler zu fliegen, fällt unser kleiner Freund leider in ein Kellerloch. Niemand hätte gedacht, dass das der Beginn einer aussergewöhnlichen Freundschaft zwischen drei Ratten und einem kleinen Spatzen würde. Vorgeführt und erzählt wird diese Geschichte vom etwas grummeligen Hauswart Herr Huber und der etwas schrulligen Mieterin Frau Meier. Im Laufe der Geschichte freunden sich die beiden überraschenderweise an, wahrscheinlich, um dem Ganzen ein schön bittersüsses Ende zu geben. Für Kinder ab 5 Jahren eine einmalige Gelegenheit, eine Geschichte nicht bloss als TV-Konserve zu konsumieren, sondern hautnah mitzufiebern! Übermorgen Sonntag, 14. Dezember, WunderBar ab 16.30, Beginn 17 Uhr. Eintritt: Kinder 10 Franken / Erwachsene 15 Franken.

Holten und Arno Schulz) wurde mit dem kleinen Prix Walo in der Sparte «Beste Nachwuchsband 2011» und dem «Swiss Jazz Award 2013» ausgezeichnet. Für alle Jazzfreunde ein herrlicher Abschluss der «LaMarotte»-Anlässe im Jahre 2014! Donnerstag, 18. Dezember, Bar ab 18.30, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

Bereits ein Blick ins nächste Jahr

«Spatz Fritz», ein Theaterstück für Kinder ab 5 Jahren, gespielt von Graham Smart und Sabine Deutsch. (Bild zvg.) «Jazz am Donnerstag» mit dem «Chris Conz Trio»

Mit der traditionellen «Musik am Berchtoldstag» beschert das «Wiener Salon Ensemble» im «LaMarotte» einen unbeschwerten Jahresbeginn und beschliesst damit die lange Reihe der Fest- und Feiertage. Musikalische Stücke aus Wien und Stücke von Wiener Gugelhupfen und Kaffee oder Tee helfen darüber weg, dass schon bald danach der winterliche Alltag wartet! (pz) Freitag, 2. Januar 2015, Bar und Kasse ab 15,

Seit seinem 11. Lebensjahr befasst sich Chris Conz mit dem traditionellen Boogie-Woogie, Blues und Jazz aus den 30er-Jahren. Das Trio (mit Mario Von

Beginn 16 Uhr. Eintritt 40 / 30 Franken, Kaffee/Tee und Kuchen 15 Franken. Platzreservierung unbedingt empfohlen unter www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Restaurant Rosengarten

Stellenanzeiger

Gemeinde Obfelden

Untere Bahnhofstrasse 33 8910 Affoltern am Albis

Obfelden ist eine Gemeinde mit rund 4900 Einwohnern und liegt im Bezirk Affoltern.

Wir suchen per 6. Januar 2015

Per 1. März 2015 oder nach Vereinbarung suchen wir einen/eine

Klärmeister/in (100 %) Sie betreiben unsere Kläranlage (ARA) eigenverantwortlich und gewähren einen störungsfreien Betriebsablauf. Ihre Aufgaben: • Selbstständige Führung der Kläranlage mit Ausführung von Servicearbeiten, Behebung von Störungen, Reparaturen an Maschinen sowie Unterhaltsarbeiten an Gebäude, Becken und Umgebung • Laborarbeiten • Administrative Arbeiten Sie bringen mit: • Handwerkliche Berufsausbildung und idealerweise abgeschlossene Ausbildung zum Klärmeister oder Bereitschaft diese Ausbildung zu absolvieren sowie mehrjährige Erfahrung auf einer Kläranlage • Handwerkliches Geschick für die Bewältigung der anspruchsvollen Unterhaltsarbeiten einer Kläranlage • Bereitschaft für Pikett- und Wochenend-Dienst • Selbstständigkeit und Eigeninitiative Wir bieten: • • • •

Vielseitige, selbstständige und verantwortungsvolle Aufgabe Herausforderung durch geplante technische Änderungen der Kläranlage Moderne Infrastruktur Zeitgemässe Anstellungsbedingungen und Entlöhnung

Sind Sie interessiert? Dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen und Foto an die Gemeindeschreiberin Eveline Meier, Gemeindeverwaltung Dorfstrasse 66, 8912 Obfelden die für weitere Auskünfte gerne zur Verfügung steht (Telefon 044 763 53 50). Weiteres über Obfelden erfahren Sie unter www.obfelden.ch

Serviceangestellte/-n 100 % und Aushilfe für Mittag- und Abendservice. Auch samstags und sonntags. Telefon 043 817 11 22 E-Mail: rosen-gerry@bluewin.ch


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Veranstaltungen

«Engel, Hase, Bommelmütze»

«Voices of Säuliamt»

Chinderwiehnacht mit Theaterspiel und Familienchor am kommenden Sonntag, 14. Dezember, in Obfelden.

Der Gospel-Chor um Michael Williams begeisterte die Zuhörer in Obfelden und Affoltern

Am kommenden Sonntag findet die alljährliche Chinderwiehnacht statt. Diesmal spielt eine Kindergruppe Szenen frei nach Geschichten aus «Engel, Hase, Bommelmütze» unter Leitung von Marianne Corazolla. Das Theaterspiel wird vom Familienchor und am Flügel von Angela Bozzola begleitet. Der Familienchor singt Weihnachtsschlager, unter anderem auch Lieder von Andrew Bond. Eröffnet wird die Chinderwiehnacht mit dem Laterneneinzug der «Kolibri-Kinder» und der Theater spielenden Kindergruppe. Die am 14. Dezember stattfindende Chinderwiehnacht beginnt um 17 Uhr in der reformierten Kirche. Selbstverständlich wird auch der geschmückte Weihnachtsbaum nicht fehlen. Die reformierte Kirchgemeinde Obfelden lädt anschliessend Jung und Alt zum traditionellen Punsch und Zopf ein. Stimmungsvolle Finnenfeuer sorgen dabei für Licht und Wärme im Freien. (pd.) Chinderwiehnacht, 14. Dezember, Beginn 17 Uhr, ref. Kirche Obfelden.

Freitag, 12. Dezember 2014

Bestimmt kamen viele Zuhörer am Samstagabend in die reformierte Kirche Obfelden, um «ihren» ehemaligen Postboten wieder einmal sehen zu können. Michael Williams’ nordamerikanischer Charme öffnet ihm auch bei seiner hauptberuflichen Tätigkeit viele Herzen: Die Ämtler schätzen ihren «Pöstler» sehr. Da der «Singing Postman» in Affoltern die Post verteilt, konnte er auch am Chlausmärt mit einem grossen Andrang an Publikum rechnen. Dem karitativen Projekt «Go To Spell», das im Zweijahres-Rhythmus ins Leben gerufen wird, gehört Michael Williams’ zweite Herzenshälfte. Dieser Laienchor, der in einem straffen Tempo innerhalb von knapp drei Monaten 17 verschiedene Songs einstudiert hat, erlaubt ihm, seine Überzeugung und seinen Glauben in Gospels zu leben und sie mit seiner Stimme zu beleben. Die Erwartungen des Publikums wurden erfüllt; die Zuhörer, wohl zuerst noch etwas gehemmt, begannen zu swingen, mit dem Fuss zu wippen,

Michael Williams mit Go To Spell in Aktion. (Bild zvg.) im Rhythmus des Gospels mit den Fingern zu schnippen oder zu klatschen und sogar mitzusingen. Über 30 Sänger und Sängerinnen, einige Solisten, die aus den Reihen des Chores an die Mikrofone traten und mit starken Stimmen Eindruck machten, Michael, der sich immer mehr in Begeisterung sang – Groove und Spirit sprangen über und die Besucher dankten es am Ende mit einer Standing Ovation.

Neben Michael Williams fand eine stimmgewaltige Frauenstimme des GoToSpell-Chores grosse Beachtung. Beatrice Botts Stimme fällt auf und bezaubert, lässt staunen und geniessen. Sie muss den Vergleich mit einer dunkelhäutigen Gospelsängerin nicht scheuen, sie hat den «Soul» in der Stimme und kann das «Feeling» des Gospels erlebbar machen. Musikalisch sehr einfühlsam begleitet wird «Go To Spell» von dem Pia-

nisten Martin Eigenmann. Seine Übergänge, die die Gospels miteinander verbinden, sind wunderbar anzuhören und begleiten die Stimme des Dirigenten Thomas A. Friedrich, der die Gospels ankündigt und den Zuhörern erläutert, was bei jedem Lied die Botschaft ist, sei es Hoffnung, Liebe, Freude oder Glauben. Er hat mit dem Chor und den Solisten das gesamte Konzert einstudiert und fast alle Songs für dieses Projekt arrangiert. Der Reinerlös aus den Kollekten geht vollumfänglich an das Väterhaus in Brugg (www.zwueschehalt.ch). Die Solisten verzichten wie immer auf ihre Gagen. Das gesamte Konzert kann noch einmal miterlebt werden und zwar am Sonntag 28. Dezember um 17 Uhr in der kath. Kirche an der Seewadelstrasse in Affoltern. (sci)

Konzerte in der Umgebung: Sonntag, 21. Dezember, 18 Uhr ref. Kirche, Möhlin; Samstag, 27. Dezember, 19 Uhr, ref. Kirche Widen; Sonntag, 28. Dezember, 17 Uhr, kath. Kirche Affoltern; Freitag, 2. Januar 2015, 17 Uhr, kath. Kirche Mellingen; Samstag, 3. Januar 2015, 19 Uhr, kath. Kirche Waltenschwil und Sonntag, 4. Januar 2015, 17 Uhr, kath. Kirche Wohlen. Eintritt Frei, Kollekte.

Vier Stradivaris in Aeugst

Dem Licht entgegen

Musik von W. A. Mozart in der Kirche

Wintersonnwende mit Jren Omlin

Vier vollkommene Klangkörper finden vier Musiker, die aus ihren Instrumenten herausholen, was in Höhen und Tiefen das menschliche Fühlen zum Klingen bringt. Am Donnerstag, 18. Dezember, in der Kirche Aeugst.

Die Wintersonnwende ist das letzte der 8 Jahreskreisfeste und wird in Hedingen am Freitag, 19. Dezember, gefeiert. An Wintersonnwende ist die Nacht am längsten und der Tag am kürzesten. Das Dunkel hat seine stärkste Daseinskraft erreicht. Das Fest der Wintersonnwende fordert heraus. Es heisst, den Mangel an Licht und Leben anzunehmen und auszuhalten. Denn auch dunkle Zeiten gehören zum Leben – auch wenn sie schmerzlich sind. Die Dunkelheit aus dem Leben ausschliessen zu wollen würde heissen, einen Teil des Lebens zu unterdrücken. Sonnenarme, dunkle Tage, dieses «Sich-Zurückziehen», diese Tiefe ist jedoch überaus wertvoll, damit die Kräfte für das kommende Licht neu wachsen können. Die Wintersonnwende ist Tiefpunkt der Dunkelheit. Und in dieser Tiefe des «Sich-Verschliessens» wird das neue Licht wieder geschenkt. Ein kleines Licht, das im Jahreslauf immer kraftvoller werden wird. (pd.)

Xiaoming Wang bildet gemeinsam mit Sebastian Bohren, Lech Antonio Uszynski und Maja Weber das Stradivari-Quartett. Was sie eint, ist die Liebe zur Musik, was sie vorantreibt, ist die Begeisterung mit dem musikalischen Talent Geschichten zu erzählen, wobei die technische Perfektion als Grundvoraussetzung in den Hintergrund gerät. In Mozarts letzten Lebensjahren nahmen die materiellen Sorgen so überhand, dass seine schier unerschöpfliche Inspiration fast zum Erliegen kam. Die mühevolle Entstehung der so genannten «Preussischen Quartette» ist dafür ein Musterbeispiel. Komponiert wurden sie 1789 und 1790 unter deprimierenden Umständen. Ständig musste sich Mozart von seinem Logenbruder Michael Puchberg hohe Summen borgen, um finanzell über die Runden zu kommen. Der Zusammenbruch des Wiener Konzertlebens durch den sinnlosen Türkenkrieg Kaiser Josephs II. und eine

Das Stradivari-Quartett. Von links: Xiaoming Wang, Sebastian Bohren, Maja Weber und Lech Antonio Uszynski. (Bild zvg.) viel zu kostspielige Reise nach Berlin hatten den Komponisten in die roten Zahlen getrieben. Besagte Reise nach Berlin trug seinen drei letzten Streichquartetten den Beinamen «Preussische Quartette» ein, weil sie angeblich vom Preussenkönig Friedrich Wilhelm II. in Auftrag gegeben wurden. Der Neffe und Nachfolger Friedrichs des Grossen war ein leidenschaftlicher Cellospieler, der sich von Luigi Boccherini regelmässig Quartette und Quintette mit virtuosem Cellopart nach Berlin

schicken liess.Die einzige erkennbare Spur, die der Preussenkönig in den Stücken hinterlassen hat, ist die prominente Rolle des Violoncellos. Im ganzen ersten Quartett KV 575 und in der ersten Hälfte des zweiten KV 589 tritt es gleichberechtigt der ersten Geige gegenüber – für Mozart im Streichquartett ein Novum. (pd.) «Stradivari-Quartett» spielt «Die 3 Preussischen Quartette» von W.A. Mozart. Donnerstag, 18. Dez., 18.30 Uhr, Kirche Aeugst. Eintritt frei, Kollekte.

Eigenen Weihnachtsfilm gedreht Kinder der reformierten Kirche Affoltern laden zur Vorführung Schon im November haben die Kinder von der minichile und vom Kolibri mit den Dreharbeiten begonnen. Es wurde gefilmt, gelacht, Szenen wiederholt und zum Abschluss das Ganze vertont. Gefilmt wurde an verschiedenen Orten in und um Affoltern. Nun ist der Film fertig geschnitten und wartet auf seine Uraufführung. Der Gospelchor wird zusammen mit den Kindern von minichile und Kolibri die Feier gesanglich bereichern. (pd.)

Sonntag 14. Dezember, 17:00 Uhr, reformierte Kirche Affoltern.

Der Film wartet auf seine Uraufführung. (Bild zvg.)

Anschliessend jeweils weihnächtlicher Apéro.

Jahreskreisfest für Frauen am Freitag, 19. Dezember, Treffpunkt: 19 Uhr beim Bahnhof Hedingen; ca. 1½ Std. leichtes Wandern in dem Wetter entsprechender Kleidung und guten Schuhen; Dauer: 19 bis ca. 22 Uhr; Leitung: Jren Omlin, freie Seelsorgerin & dipl. Fachperson Ritualgestaltung, Rüchligstrasse 2C, Ottenbach; Anmeldung ist nicht nötig, erleichtert jedoch die Vorbereitung: Telefon: 079 733 40 29, per Mail: jren.omlin@bluewin.ch; Kosten: 25 Franken pro Frau.

Ausstellungen Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» Eine Reise in die fantastischen Welten der 50er-, 60er- und 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Mai 2015.

Affoltern am Albis Kunst am Bach c/o Büchi Optik, Alte Dorfstrasse 21: Franz Opitz, Sonderausstellung. Während den Ladenöffungszeiten. Bis 17. Januar 2015. Märtkafi, Obere Bahnhofstr. 7: «Weben fürs Leben» Kelim-Verkaufsausstellung aus der Webwerkstatt Rûnas in Hakkari, Südostanatolien. 20 junge Frauen aus Flüchtlingsfamilien haben so ein Einkommen und können ihre grossen Familien unterstützen. Jeden Samstag von 8-13 Uhr. Bis 20. Dezember.

Hausen am Albis Samstag, 13. Dezember, 17 Uhr, Singsaal Zwillikon;

Dem Licht entgegen gehen. (Bild zvg.)

Baumschulen Reichenbach, Schonau 1: Samichlaus-Ausstellung: Cornelia

Reichenbach präsentiert ihre private Sammlung an SamichlausFiguren. Mo-Fr, 8-12 und 13-17 Uhr, Sa, 8-16 Uhr. Bis 23. Dezember.

Hedingen Kultur-Kubus, Zwillikerstr. 40: Eröffnungsausstellung «Waldow Wahrgebungen». Fr. 17-21, Sa, 1117, So, 11-17 Uhr. Bis 14. Dezember.

Mettmenstetten Bibliothek im Primarschulhaus Gramatt: Papiercollagen 2½- dimensional von Tom Künzler. Mo, 10-12, 1820, Di, und Mi, 15-18, Fr, 18-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 31. Januar 2015.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Kunstforum Stallikon: Im Schnitt Papier von Estrellita Fauquex. Mo 15-19, Di, 15-20, Mi 15-19, Do, 15-19, Fr, 15-19, Sa, 10-12 Uhr. Bis 17. Januar 2015.


Veranstaltungen agenda

Freitag, 12. Dezember Affoltern am Albis 20.15: «Secrets» Spiel: Peter Honegger, Regie: Karl Metzler. Was Sie immer schon zu finden suchten, aber nie zu verlieren wagten. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Mettmenstetten 14.00-20.00: Weihnachtsausstellung «Spuren und Engel». Alltag vergessen, Atmosphäre geniessen. Kunst im Stall. Untere Bahnhofstr. 6.

Samstag, 13. Dezember Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, frisches Brot, frische Pasta, süsses Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, griechische, indische, kroatische und italienische Köstlichkeiten, Handwerk, Schmuck. Marktplatz. 14.00-19.00: Vernissage Franz Opitz Sonderausstellung. Kunst am Bach c/o Büchi Optik. Alte Dorfstrasse 21. 20.00: Live Rockabilly mit «Mona and her Moonshines» (A) und «The Buffalo Chips» (D). CQ Bar. Bahnhofplatz 5.

15.00: Finnissage: Eröffnungsausstellung «Waldow Wahrgebungen». Kultur-Kubus. Zwillikerstrasse 40.

Festliches Weihnachtskonzert mit Sibylle und Isabel Tschopp

Mettmenstetten

Sonntag, 21. Dezember, 17 Uhr, reformierte Kirche Obfelden

Hedingen

14.00-20.00: Weihnachtsausstellung «Spuren und Engel». Alltag vergessen, Atmosphäre geniessen. Kunst im Stall. Untere Bahnhofstrasse 6.

Obfelden 11.00: Weihnachtsmatinée: «Duo Dwojka» Oleg Lips (Akkordeon) und Jana Vassilenko (russ. Zither) spielen russische Folklore und klassische Musik. Anschliessend Weihnachtsbuffet mit Süssigkeiten und Glühwein/-most. Bickwiler Forum. Brunnenweg 8. 17.00: Chinderwiehnacht mit Familienchor. Eintritt frei. Kollekte. Reformierte Kirche.

11.00-18.00: «Advents-Samstag»: Humoreske Vehikel von Theo Dolder und Seiden-/Lederaccessoires von Rita Tomasini. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Hausen am Albis 10.00-22.00: «Adventsmärt» mit vielen verschiedenen Marktständen, Samichlaus und Schneekönigin, Engelsgesang, Geschichten für Gross und Klein, Adventsfenster. Grill- und Raclettestand, Kuchen und Kaffee, Fondue im Adventszelt und Schmutzli-Disco. Weisbrod Areal.

Mettmenstetten 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen auf freiwilliger Basis gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfwerks. «Güetli» Rossau. 14.00-20.00: Weihnachtsausstellung «Spuren und Engel». Alltag vergessen, Atmosphäre geniessen. Kunst im Stall. Untere Bahnhofstrasse 6.

Ottenbach 20.30: Konzert mit «Howdy», die neue Formation bietet einen Gig als Abschlusskonzert 2014 anstelle einer 20-Jahre-Jubiläumsfeier. Bar offen ab 20 Uhr, Eintritt frei/Kollekte. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

Wettswil 20.00: Jazz-Abend: «New Orleans Stompers». Reservieren von Vorteil: Telefon 044 700 01 28. Restaurant Hirschen. Stationsstrasse 38.

Sonntag, 14. Dezember Affoltern am Albis 17.00: Kindertheater «Spatz Fritz» Ein Stück über Identität und den Umgang mit dem Fremden. Türöffnung & Wunderbar 16.30 Uhr. Ab 5 Jahren. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

anzeigen

Alle Jahre wieder laden die Schwestern Sibylle und Isabel Tschopp die Musikfreunde zum «Festlichen Weihnachtskonzert» in die reformierte Kirche Obfelden ein. Im Jahr 2000 fand das erste Weihnachtskonzert der beiden Schwestern in Obfelden statt, und seit 2002 wird der Reinerlös für direkte Hilfe in Armenien verwendet. Jedes Jahr ist die Kirche bis auf den letzten Platz besetzt – kein Wunder, verwöhnen doch Sibylle und Isabel Tschopp nicht nur mit ihrem grossartigen Spiel, sondern auch mit Exklusivitäten der Kammermusik. So sind ihre Konzerte stets spannende Erlebnisse.

Rifferswil

«Auf romantischem Pfade»

10.30-17.00: Rifferswiler Weihnachtsmarkt. Viele verschiedene Marktstände. 13.30 Uhr Platzkonzert vom Jugendchor Focus Team. 14-16 Uhr Besuch vom Samichlaus mit Eseli. Dorfplatz.

Unter diesem Titel erklingen grosse Werke der Spätklassik, der Romantik und des frühen 20. Jahrhunderts, die auf unterschiedlichen romantischen Pfaden wandeln – in die Romantik hinein, durch sie hindurch, aus ihr heraus. Auf der Suche nach neuen musikalischen Dimensionen entführen die Komponisten das Publikum in eine farbenreiche Welt der Gefühle. In Ludwig van Beethovens letzter Violinsonate in G-Dur schimmert in den poetischen, an Schubert erinnernden Klängen bereits die Frühromantik durch. Antonín Dvoráks «Romantische Stücke» für Violine und Klavier hingegen sind Romantik pur und entfalten ausdrucksstarke Melodien ebenso wie

Dienstag, 16. Dezember Affoltern am Albis

Bonstetten

Freitag, 12. Dezember 2014

14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Mittwoch, 17. Dezember Aeugstertal 20.30: «Una Rosa Per Natale» Salvatore Meccio singt «Canti Natalizi di Sicilia». Essen ab 19 Uhr. Reservieren: 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Katholisches Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

19.30: «The CaroLinas»: Acht Stimmen singen traditionelle Christmas Carols. Eintritt frei/Kollekte. Bitte warm anziehen, Kirche ungeheizt. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

Hedingen 09.15-10.00: Eltern-Kind-Singen für alle Eltern mit Kindern von 2 bis 4 Jahren. Anschliessend Znüni und Beisammensein. Anmeldung Eva Traub, Telefon 043 333 92 12, traub@datacomm.ch. Chilehuus. Oberdorfstrasse 1.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel. Kappelerhof 5.

(Bild Ursula Markus)

temperamentvolle Leidenschaft. Josef Suk schuf mit seinen Stücken «Melodie» und «Wiegenlied» zwei Kleinode von tief empfundenem romantischem Ausdruck. Leoš Janácek begeht in seiner 1914 entstandenen Sonate andere Wege, um grosse Emotionen in neuer musikalischer Sprache auszudrücken. Ergreifende, doch unsentimentale Melodien werden von kurzen rhythmischen Motiven durchbrochen. Seine Musik ist geprägt von der tschechischen Sprachmelodie und Volksmusik. Gemeinsame Tourneen und Konzerte führten die international erfolgreichen Schwestern in die USA, nach Südafrika, in die Arabischen Emirate und in viele Städte Europas. Überall, wo sie auftreten, ernten sie grossen Erfolg und ausgezeichnete Kritiken. Sibylle Tschopp hat sich besonders

09.40: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Spaziergruppe AeugstMüliberg, Weg ca. 1 1/2 Std. Leitung/Anmeldung: Guido Jud Tel elefon 044 761 28 91. Bahnhof (Treffpunkt).

14.30: OTTENBACH60plus: Besinnliche (mit Beatrice Gubser und Jörg Ebert) und gemütliche Weihnachtsfeier für Seniorinnen und Senioren mit anschliessendem Abendessen. Weihnachtliche Klänge mit Piano und Querflöte: Zoé und Thea Wyttenbach. Anmelden bei R. Keller, Tel. 044 761 84 74 oder T. Streule, Tel. 044 761 26 50. Gemeindesaal. Schulrain 12.

Wettswil 20.00: Öffentliches Weihnachtssingen unter der Leitung von Harry Steinmann. Anschliessend lädt der Gemischte Chor Wettswil zum Apéro ein. Eintritt frei. Türmlihaus.

Donnerstag, 18. Dezember Aeugst am Albis 18.30: «Stradivari-Quartett» spielt W.A. Mozart; Die 3 Preussischen Quartette, auf Instrumenten von Antonio Stradivari, ermöglicht durch die Stradivari-Stiftung Habisreutinger. Eintritt frei / Kollekte. Reformierte Kirche.

Affoltern am Albis 07.45: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Bergwanderung Muri-Horben-Baldegg. Dauer 4 Std. Leitung/Anmeldung: Hans Heierli 044 761 84 43. Bahnhof (Treffpunkt).

auch als Solistin international einen Namen gemacht. Sie konzertierte in 25 Ländern mit renommierten Orchestern und in bedeutenden Musikzentren Europas, der USA, Südafrikas, Zent-ral- und Südamerikas. Vor drei Wochen interpretierte sie in der Laeiszhalle Hamburg mit grossem Erfolg Mozarts Violinkonzert A-Dur. Sie gewann internationale Preise, hat mehrere CDs eingespielt und ist in Radio und Fernsehen präsent. Sie ist Violindozentin an der Musikhochschule Kalaidos/SAMP, unterrichtet an der Musikschule Knonauer Amt und gibt Meisterkurse im In- und Ausland. Isabel Tschopp übt eine vielseitige Tätigkeit als Kammermusikerin, Klavierpädagogin, Korrepetitorin, Leiterin von Interpretationskursen und Jurorin aus. Sie unterrichtet an der Kantonsschule Wettingen und an der Musikschule Knonauer Amt. Durch ihr stilsicheres, einfühlsames Spiel ist sie eine gefragte Klavierpartnerin. Radio-/TVAuftritte, CD-Einspielungen, unkonventionelle Programmgestaltung vervollständigen ihre pianistische Tätigkeit. Nebst zahlreichen Auftritten in der Schweiz und Europa konzertierte sie in den USA, in Südafrika und den Arabischen Emiraten. Kollekte anstelle eines Eintritts – Der Reinerlös wird für direkte Hilfe in Armenien verwendet. Informationen und Platzreservierung für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer: Telefon 044 761 35 03.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel.

Ottenbach

Ottenbach

Hausen am Albis 09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer ab 50+. Leitung Barbara Ruf 044 252 56 81. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Isabel und Sibylle Tschopp.

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20.15: Jazz am Donnerstag mit «Chris Conz Trio» Boogie-Woogie, Blues und Jazz aus den 30er-Jahren. Bar offen ab 18.30 Uhr.. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

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13.00: OTTENBACH60plus: Wanderung über Rickenbach nach Obfelden. Dauer ca 2 Std. Kaffeehalt im Pfyl, Coop Center Obfelden. Auskunft: Elisabeth Zingg 044 761 25 42. Postautohaltestelle (Treffpunkt).


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Sport

Freitag, 12. Dezember 2014

rückblick

17 Jahre Säuliämtler Chlauslauf Zum 17. Mal wurde am vergangenen Sonntag in Affoltern der Säuliämtler Chlauslauf ausgetragen. Im Verlauf der Jahre hat sich einiges verändert – vieles ist immer noch wie bei der 1. Austragung vor 17 Jahren. Bis sich Chlausmarkt und Chlauslauf gefunden hatten, brauchte es einige Anpassungen an der Laufstrecke wie auch beim Start-/Zielort. Vor allem die Zielankunft musste einige Male verlegt werden. Die Organisatoren der Voba und der LV Albis haben sich jedoch immer schnell gefunden. Die Startgelder sind immer noch gleich tief wie vor 17 Jahren. Die Finisher erhalten immer noch den traditionellen Grittibänz und kein funktionales T-Shirt. Während vielen Jahren waren es die Schulklassen mit dem Lehrpersonal, die den Hauptharst der Teilnehmenden stellten. In den Schülerkategorien starteten in den besten Jahren über 20 Schulklassen mit bis zu 400 Läuferinnen und Läufer aus den verschiedenen Schulhäusern im Säuliamt. Dieses Jahr waren es noch 12 Klassen mit etwa 150 Schülerinnen und Schülern. Hier gibt es auch Konkurrenz vom grossen Silvesterlauf in Zürich. Die Organisatoren dieses Laufes laden die Schulklassen aus dem ganzen Kanton ein. Als regionaler Lauf angedacht und auch so gepflegt, ist der Säuliämtler Chlauslauf heute über die Region hinaus bekannt. Leichtathletik-Clubs aus den Kantonen Zug und Nidwalden haben den Säuliämtler Chlauslauf in ihren Jahresprogrammen und reisen mit grossen Kontingenten nach Affoltern. Die Gesamtsieger der Hauptkategorien sind nicht mehr die Einheimischen. In den letzten beiden Jahren standen Sportlerinnen und Sportler aus der Innerschweiz zuoberst auf dem Podest. Einen Rekord stellte dieses Jahr die LV Albis auf. 51 Vereinsmitglieder standen am Start in ihren Kategorien.

Keine Prominenz Für viele Familien ist dieser Anlass zum Sportsonntag geworden. Väter oder Mütter laufen zuerst in der Hauptkategorie und anschliessend zusammen mit ihrem Nachwuchs in der beliebten Kategorie Mutter/Kind – Vater/Kind. Nicht selten sind beide Elternteile im Einsatz und auch Gotten und Göttis müssen dran glauben. Nicht gelungen ist es den Organisatoren, die Säuliämtler Prominenz zu mobilisieren. Firmen- und Behördenteams kamen bis heute auch noch nicht auf den Geschmack. Jedes Jahr lockt der Säuliämtler Chlauslauf viel Publikum in die Begegnungszone. Es sind die Eltern der Kinder, Angehörige und Nachbarn der Läuferinnen und Läufer und Laufsportfreunde, die zu Beginn des Chlausmarktes für die Stimmung sorgen. 623 Läuferinnen und Läufer erreichten dieses Jahr das Ziel auf dem Marktplatz. Das ist der viertgrösste Wert in der Geschichte des Laufes. Damit ist der Säuliämtler Chlauslauf ein fester Bestandteil im Sportangebot in Affoltern. Es ist zu hoffen, dass der Lauf noch viele gute Jahre vor sich hat. Das wäre dem neuen OK unter der Leitung von Roland Brändli zu gönnen. Hanspeter Feller, Präsident LV Albis

Alle Säuliämtler Jugendlichen sind eingeladen

Tolle Erfahrung: Das Skilager der Sek. Bonstetten. (Bild zvg.)

Bereits zum 21. Mal organisiert der Ski-Club Bonstetten das Skilager der Sek. Bonstetten in der ersten Sportferienwoche vom 15. bis 21. Februar. Alle Kinder aus der Region im Oberstufenalter sind herzlich eingeladen. Seit einigen Jahren wird das Schneesportlager der Oberstufe Bonstetten in Obersaxen durchgeführt. Das Skigebiet von Obersaxen bietet ein sehr vielseitiges Pistenangebot. Wer es gerne sonnig und gemütlich hat, kann sich auf den Pisten im Val Lumnezia verweilen. Wer es gerne etwas steiler mag, der findet die richtige Neigung am Piz Mundaun. Am Sez Ner können sich Carver auf den extrem breiten Pisten austoben. Die Freestyler bauen sich ihre eigenen Kicker oder sie verweilen im Funpark in Cuolm Sura. Die ausgebildeten J+S-Leiter kennen das

Geräumiges Lagerhaus Damit sich die Kinder vom anstrengenden Tag gut erholen können, bietet das grosszügige Lagerhaus viel Freiraum. Im Spielraum gibt es einen Jöggelikasten und einen Ping-Pong-Tisch und im Speisesaal gibt es viel Platz für

Gesellschaftsspiele. Die ebenfalls grossräumige Küche wird meistens zum Treffpunkt für die Teilnehmenden sowie auch für die Leiter. Grosse Zimmer bedeuten meistens auch grosses Chaos. Die Schlafräume bieten ebenfalls viel Platz, um sich auszubreiten. Zwischendurch wird natürlich auch Ordnung gemacht.

Lagerleitung setzt Rauch- und Alkoholverbot durch Das Rahmenprogramm in einem solchen Lager darf natürlich keineswegs fehlen. Die Lagerolympiade gehört zu den Highlights der Woche. Der Casino-Abend ist ebenfalls immer ein beliebter Event bei den Teilnehmern. An einigen Abenden wird das Programm durch die Leiter vorgegeben und an den anderen Abenden können sich die Schüler selber im Lagerhaus organisieren. Speziell der Schlussabend am

Freitag soll den Schülern als Abschluss einer tollen Schneesportwoche noch lange in Erinnerung bleiben. Die langjährige Erfahrung der Lagerleitung bewährt sich auch in speziellen Situationen in der Zusammenarbeit mit den Schülern. Die Lagerleitung setzt das Rauchverbot durch und duldet keinen Alkohol und keine Drogen. Für das Skilager vom 15. bis 21. Februar hat es noch freie Plätze für Skifahrer sowie für Snowboarder. Die Kosten belaufen sich auf 550 Franken. In diesem Preis ist alles inbegriffen (Reise, Skibillet, Übernachtung mit Vollpension inklusive Getränke, Betreuung durch die Leiter, etc.). (pd.) Anmeldung bei: Martin Hofer, 079 677 85 11, martin.hofer@scbonstetten.ch. Weitere Infos unter www.scbonstetten.ch (siehe Link auf linker Seite).

Spass und Erfolg verbinden Renngruppe Hausen vor dem Start in die Skirennsaison 2014/2015 Für die Nachwuchs-Skirennfahrerinnen und Skirennfahrer der Renngruppe Hausen stehen in Kürze die ersten Rennen der Saison 2014/2015 vor der Tür. Während der Weltcup-Zirkus schon seit Oktober die ersten Skirennen bestreitet, mussten sich die jungen Rennfahrer vom Skiclub Hausen noch etwas gedulden. Je nach Schneeverhältnissen startet die Saison am 14.12. beim Kinderskirennen in Schwende (Appenzell), am 20.12. in Splügen oder am 20./21.12. beim internationalen BeltramettiRennen auf der Lenzerheide. Nach einer intensiven Vorbereitungsphase im Herbst mit Trainings im Pitztal sowie zuletzt in Andermatt sind diese Rennen eine erste Möglichkeit für einen Formtest. Insbesondere das internationale Beltrametti-Rennen auf der Lenzerheide bietet die Möglichkeit zur Standortbestimmung – stehen hier doch Kinder aus der Schweiz, Österreich, Italien, Deutschland und vielen weiteren Ländern am Start. Als Saisonhöhepunkte winken aber andere Rennen.

Die Nachwuchstalente orientieren sich an erfolgreichen Profis

Spass am Chlauslauf. (Bild tst.)

Gebiet wie ihre eigene Hosentasche, denn die meisten sind schon seit Jahren mit dabei. Früher noch als Teilnehmer und heute übernehmen sie die Verantwortung für eine Gruppe von fünf bis sieben Schülern. Auf der Piste steht vor allem die Sicherheit der Teilnehmenden im Vordergrund. Die Leiter vermitteln den Skifahrern und Snowboarderinnen am Anfang der Woche die Verhaltensregeln auf den Pisten. Zwischendurch wird auch auf der Sonnenterrasse bei einem heissen Punsch oder einer warmen Schokolade relaxt.

Till Blom (Jahrgang 2003) berichtet, was seine Ziele für die kommende Saison sind: «Beim Migros-Grand-Prix machen die Rennen am meisten Spass. Da möchte ich mich unbedingt für

ros-GP. Aber auch von den anderen Nachwuchstalenten der Renngruppe ist einiges zu erwarten.

Probetrainings für Kinder ab fünf Jahren

Till Blom (Jahrgang 2003) ist eines der Nachwuchstalente der Renngruppe Hausen. (Bild zvg.) den Schweizer Final qualifizieren.» Die Qualifikationsrennen für den MigrosGP beginnen ab Januar und bieten jeweils den schnellsten drei Kindern die Chance, sich für den Schweizer Final zu qualifizieren. Für Till sind Didier Cuche und Alexis Pinturault die grossen Vorbilder. «Didier Cuche ist einfach cool», sagt Till. Da spielt es auch keine Rolle, dass Cuche seine Karriere

vor zwei Jahren beendet hat. Für die Renngruppe Hausen stehen einige vielversprechende Talente am Start. Zu nennen sind hier sicher Reto Mächler (Jahrgang 2001), im letzten Winter zweifacher Sieger beim Schweizer Final des Migros-Grand-Prix und Tina Dugar (Jahrgang 2004), im letzten Jahr als Dritte beim Kombirace ebenfalls auf dem Podest beim Final des Mig-

Doch bevor von den ersten Rennergebnissen berichtet werden kann, muss zunächst der Winter Einzug halten. Bisher können in den mittleren Lagen der voralpinen Gebiete noch keine Rennpisten präpariert werden – es bleibt zu hoffen, dass sich das bald ändert. Sobald ausreichend Schnee vorhanden ist, wird das Training der Renngruppe Hausen dann wieder im angestammten Skigebiet Brunni-Haggenegg stattfinden. Das ist auch ein guter Zeitpunkt für interessierte Kinder ab fünf Jahren, um beim Training reinzuschnuppern. Renngruppenleiter Erik Weitering erläutert: «Bei uns sind alle Kinder willkommen und können mit viel Spass die Skirenntechnik erlernen. Unsere jüngsten Kids sind momentan sechs Jahre alt und beginnen in diesem Alter, die erste Erfahrung auf der Rennstrecke zu sammeln. Dazu kommt natürlich viel freies Skifahren, um die Technik zu verfeinern.» Die Nachwuchsförderung liegt der Renngruppe Hausen am Herzen. Am 7. Januar wird gemeinsam mit Swiss Ski ein Schnuppertraining für Kinder von sechs bis 16 Jahren angeboten und am 17. Januar wird zum zweiten Mal das Voitsportrace, ein Kombinationsrennen für Kinder von sieben bis elf Jahren, angeboten. (pd.)


Sport

Freitag, 12. Dezember 2014

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FCWB-Jassmeisterschaft mit Abschlussparty Morgen Samstag, in der Turnhalle Schachen Bereits zum 13. Mal organisiert das Fanionteam des FC WettswilBonstetten morgen Samstagabend das legendäre FCWB-JassOpen 2014. Wie gewohnt findet der Anlass in der Dreifachsporthalle Schachen in Bonstetten statt. Ab 15 Uhr werden die 196 Jasserinnen und Jasser zum Apéro erwartet, welcher vom Clublokal «Mooshüsli» und der Hirt Informatik offeriert wird. Pünktlich um 16 Uhr werden dann die Karten gemischt und es wird im bewährten «Paarschieber» um möglichst viele Punkte gejasst. Nach den ersten drei Durchgängen dürfen sich alle Teilnehmenden dann auf ein Nachtessen mit heissem Fleischkäse und Schinken sowie einem grossen Salatbuffet freuen. Die Entscheidung um den Titel wird dann wohl in den zwei letzten Gängen fallen. Auf die besten Jassteams wartet einmal mehr ein grossartiger Gabentisch, welcher nach dem grosszügigen Dessertbuffet verteilt wird. Spannend wird es sein, wie sich die zahlreich

Jori Villiger klassierte sich mitten unter den Fechtern der deutschen Nationalmannschaft. (Bild zvg.)

Final knapp verpasst Jori Villiger am Fechtturnier im deutschen Laupheim In Laupheim verpasste der Bonstetter Degenfechter Jori Villiger anlässlich des internationalen Juniorenturniers den Finaldurchgang nur knapp. Das deutsche Qualifikationsturnier war mit 150 Junioren sehr gut besetzt. Der Zürcher vermochte sich während des ganzen Tages gut in Szene zu setzen. In den beiden Vorrunden verlor er lediglich ein Gefecht mit 4:5 Punkten. Dank der ausgezeichneten Bilanz mit 13 Siegen gegenüber einer Niederlage sicherte sich Jori Villiger den 7.

Anina Suter mit zwei Medaillen Am Wochenende 22./23. November war das grösste nationale Karate-Turnier in Fribourg. An dieser Meisterschaft trafen sich Karate-Wettkämpfer, die genügend Punkte hatten, um an der Schweizermeisterschaft teilzunehmen. Dabei feierte Anina Suter gleich zwei Erfolge. Sie belegte den 2. Platz in der Kata (Schattenkampf) und den 3. Platz im Kumite (Kampf). (pd.)

Der Samichlaus im Shito Ryu Karate Albis Dieses Jahr war der Samichlaus im Karate besonders freundlich. Er beschenkte viele Kinder und Erwachsene aus dem Karate Center Albis. Viele Bonsai-Kinder hatten den Klaus noch nie so nahe miterlebt. Die Kinder zeigten Katas, sangen Lieder und erzählten sogar ganze Geschichten. Der Klaus hörte lange den Kindern und Erwachsenen zu und sagte zum Schluss: «So viel Disziplin und Ordnung habe ich schon lange nicht mehr gesehen und gehört!» – «Macht weiter so!», verabschiedete sich und ging wieder in den Wald zurück. (pd.)

Zwischenrang. Mit ungefährdeten Siegen im KO-Durchgang stiess er in den Achtelfinale vor. Gegen den Berliner Fechter Manuel Horstmann konnte der Bonstetter das Geschehen über weite Strecken ausgeglichen gestalten. Beim Stande von 10:9 aus Sicht des Deutschen unterliefen Jori Villiger zwei Fehler, welche ihn in Rücklage brachten. Der gross gewachsene Gegner liess in dieser Situation nichts mehr anbrennen und gewann schliesslich mit 15:11 Treffern. Der 9. Schlussrang inmitten Deutscher Nationalmannschaftsfechter darf als Erfolg gewertet werden.

Turnierpause wird für intensive Trainings genutzt Die nun anstehende Turnierpause nutzt Jori Villiger für intensive Trainings. In der Woche vor Weihnachten trainiert er mit dem Nachwuchsnationalteam in Magglingen. Der Fokus liegt auf dem Weltcupturnier in Basel, welches Mitte Januar auf dem Programm steht. Erfahrungsgemäss wird dieser erste Wettkampf im neuen Jahr von vielen Nationen besucht und es wird ein entsprechend grosses Teilnehmerfeld erwartet. (pd.)

Die Weihnachtsmänner des FCA spielen Fussball

vertretenen Siegerpaare der letzten Jahre schlagen werden. Herausgefordert werden sie unter anderem auch vom Ex-Nationaltrainer der Schweizer Fussballnationalmannschaft, Köbi Kuhn. Wie immer an diesem Anlass wird der Hauptpreis (Höchstgenüsse auf dem Zürcher Hausberg Üetliberg), der von W. R. Bernhard AG (Hallööchen) zur Verfügung gestellt wird, unter allen Teilnehmern verlost.

Anschliessende Abschlussparty offen für alle Ab 22 Uhr öffnet dann die FCWB-Bar mit musikalischer Unterhaltung und vielfältigen Drinks, um auf eine fantastische Vorrunde und die bevorstehenden Festtage anzustossen. Natürlich sind hierzu auch alle nicht mitjassenden Freunde des FCWB eingeladen. Die organisierende erste Mannschaft freut sich riesig darauf, viele Besuchende anzutreffen und mit ihnen eine rauschende Party zu feiern. Alle Jassenden sind aufgefordert, rechtzeitig zu erscheinen, um pünktlich beginnen zu können. Andreas Wyniger

«And the Winner is ...» Noch dauert es 1½ Monate, bis die Säuliämtler Sports Awards vergeben werden, doch das OK arbeitet schon jetzt mit Hochdruck, Elan und grossem Einsatz, damit die Sportlerehrung 2014 ein Erfolg wird. Die Nominierten für die Säuliämtler Sports Awards 2014 sind bekannt und die Wahl zum Säuliämtler Sportler des Jahres wird auch in der aktuellen Ausgabe eine spannende Angelegenheit. Noch sind die drei Nominierten in den fünf Kategorien erst der Jury bekannt, der Öffentlichkeit werden sie am Dienstag, 6. Januar 2015, im «Anzeiger» vorgestellt. Nur so viel sei verraten: Der Jury lagen auch dieses Jahr sehr viele gute Bewerbungen vor und die Wahl wird spannend und hochklassig. Die drei nominierten Frauen und Männer, die sechs Nachwuchshoffnungen und die drei Teams werden ab Anfang 2015 auch wieder im Schaufenster der ZKB in Affoltern portraitiert

und vorgestellt. Und selbstverständlich werden sie auch auf der Website www.saeuliaemtlersportsaward.ch zu finden sein. Schliesslich soll die lokale Bevölkerung wissen, wer am Freitag, 30. Januar 2015, an der Säuliämtler Nacht des Sports auf der Bühne stehen wird. Nachdem die Jury einen ersten Vorentscheid getroffen hat, liegt es nun an der Öffentlichkeit die fünf Sieger zu bestimmen. Neu wird dies auch per Internet möglich sein. Weitere Informationen dazu gibt es Anfang Januar 2015, wenn die Nominierten bekannt gegeben werden. Zur grossen Preisverleihung kommt es dann am Freitag, 30. Januar 2015, anlässlich der Säuliämtler Nacht des Sports. Dem OK ist es erneut gelungen, René Rindlisbacher als Moderator zu gewinnen. Wie immer wird die Ehrung umrahmt von einem DreiGang-Menü, originellen Sportlerpräsentationen und Live-Musik. Der Ticketverkauf beginnt Anfang Jahr. (msp.)

Chlausturnier am 13. und 14.Dezember Am kommenden Wochenende findet in der Sporthalle Stigeli in Affoltern das FCA-Chlausturnier statt. Das Besondere am Chlausturnier des FC Affoltern ist, dass die Junioren- und Juniorinnenmannschaften nach dem Zufallsprinzip gemischt werden. Das Gleiche gilt für die aktiven Mannschaften. So kann es sein, dass zwei Veteranen (50-jährig) zusammen mit zwei B-Junioren (16-jährig) und zwei Damen (82-jährig) in der gleichen Mannschaft auflaufen. Das Überraschende daran: Bis kurz vor Anstoss weiss niemand, wer mit wem in welchem Team spielt. Das ist das Geheimnis des OK-Teams.

360 Teilnehmende bereits gemeldet Interessant sind auch die Namen der Mannschaften. Da spielt Real Madrid gegen die Bayern oder der FC Basel gegen den BVB-Dortmund. Insgesamt haben sich für das spannende Turnier

360 FCA-Mitglieder angemeldet. Erwartet werden zahlreiche Zaungäste und nicht zuletzt zahlreiche Eltern, die die Kleinen anfeuern können. Den Barbetrieb übernehmen die FCA-Damen. Los geht es am Samstag um 12 Uhr mit dem Juniorenturnier (B bis D-Junioren und Juniorinnen), um 18.30 Uhr laufen die aktiven Mannschaften auf (B-Junioren, Damen, Senioren, Veteranen) und am Sonntag um 10 Uhr sind die Jüngsten dran (Fussballschule und D, E und F-Junioren/Juniorinnen). Warum organisiert der FCA ein Chlaus-Turnier? Einerseits ist ein solches Turnier ein willkommener Wettbewerb in der Winterpause. Zum anderen – und das ist das Wichtigere –, soll der Zusammenhalt innerhalb des Vereins gestärkt werden. Man soll sich kennenlernen, miteinander reden, gemeinsam tschutte, lachen und Spass haben. Der FCA freut sich über die rege Teilnahme auf und neben dem Platz. Volkmar Klutsch

René Rindlisbacher führt durch die Show. (Bild zvg. Mark Eichmann)


Extra

Im Spital Affoltern geboren

Freitag, 12. Dezember 2014

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Im Advent verwandelt sich die Sunnmatt in ein Lichterparadies

Kilian, 28. November.

Jonathan, 3. Dezember.

Robin, 4. Dezember.

Der Unterschied könnte grösser nicht sein! Der Hof Sunnmatt-Rigiblick in Zwillikon bietet nachts im Advent ein

Kevin, 5. Dezember.

einziges Lichterparadies. Bei Tageslicht gesehen hielte man es kaum für möglich, dass die zwei Häuser auf der

Krete oberhalb Zwillikon, als ein derartiges Märchenbild voller Lichter und Sterne erscheinen. Bild: Die Sunnmatt

oberhalb Zwillikon: Fotografiert um 16 Uhr und zwei Stunden später.

Zürikon einfach bei einer in Stallikon angebotenen Überbauung die Nähe von Zürich unterstreichen. Oder lieben Sie «Apfelbäume und Bachforellen»? Dann sind die neuen Eigentumswohnungen am Dorfbach in Mettmenstetten Ihr Favorit. Der Bach sprudelt zwar weiterhin. Seit die Neubauten im Rohbau hochgezogen wurden, sind die Apfelbäume aber längst Geschichte. «a casa», das heisst so richtig daheim, fühlen Sie sich in Obfelden, wenn Sie sich dort einkaufen wollen. In Knonau können Sie künftig «auf höchstem Niveau» wohnen, die angepriesene Überbauung ist «die perfekte Familienidylle».

Von verdichtetem Bauen, schlechter Besonnung, Nebel, Strassen- oder Bahnlärm sowie (vielleicht) schwierigen Nachbarn habe ich in keinem Inserat etwas gelesen. Auch von «Säuliamt» nicht, das würde wohl bereits zu stark nach Gülle riechen. Schliesslich liegt das (Knonauer) Amt ja vor dem Albis und das hat es wohl meistens Sonne. Und darum muss man doch in Zürikon, beim Apfelbaum mit Bachforellen oder was noch alles auf dem Liegenschaftenmarkt zu haben ist, einfach zugreifen. Und dass auch bei Liegenschaften nicht alles Gold ist was glänzt, merkt jeder Eigenheimbesitzer dann mit der Zeit ja selber. (rf.)

(Bilder Martin Mullis)

glosse

Eigenheime à discrétion

W Fabio Oliver, 7. Dezember.

Aurel, 9. Dezember. (Bilder Irene Magin)

wetter

er heute ein eigenes Logis erwerben will, hat die Qual der Wahl. Zwar wird im Bezirk schon seit Jahrzehnten viel gebaut, doch erst in jüngster Zeit in einzelnen Gemeinden auf Teufel-kommraus. Stangenwälder, Aushube, Rohbauten und bezugsbereite Häuser – die ganze Palette präsentiert sich in unserer Region. Gewisse Interessenten beissen nur wegen den historisch tiefen Hypothekarzinsen an, andere ruft die Wertsteigerung, welche die Liegenschaften in den letzten Jahrzehnten erlebt haben, auf den Plan. Denn eigentliche Geldanlagen werfen ja kaum mehr einen vernünftigen Ertrag

ab. Von Zinssätzen bei Anleihen oder Obligationen zwischen 3 und 5 oder noch mehr Prozenten kann man nur noch träumen. Aber eigentlich möchten die meisten künftig einfach in ihren eigenen vier Wänden wohnen. Früher wurde eine Wohnung an der xy-Strasse oder im Quartier soundso per Inserat mit sachlichen Schilderungen angeboten. Heute werden die Objekte mit lauter Superlativen angepriesen, wie eine Durchsicht der letzten Ausgaben des «Anzeigers» zeigt. Wollen Sie künftig in «Zürikon» wohnen? Das tönt zwar nach Fusion von Zürich und Stallikon, heisst es aber nicht. Man will mit dem Ausdruck

ratgeber

Zugelaufene Katze behalten? Uns ist vor ca. 4 Wochen eine Katze zugelaufen. Obwohl wir überall Flyer mit Fotos der Katze aufgehängt haben, hat sich der Eigentümer bis jetzt nicht bei uns gemeldet. Können wir die Katze nun behalten?

bauernregel «Kommt die heilige Luzia, ist die Kälte auch schon da. »

Antwort: Ein gefundenes Tier, welches verloren ging oder seinem Eigentümer entlaufen ist, wird als Findel- bzw. Fundtier bezeichnet. Für gefundene Tiere besteht eine gesetzliche Meldepflicht. Wer ein Findeltier findet, hat den Eigentümer zu benachrichtigen. Ist der Eigentümer nicht bekannt, ist eine Meldung an die zuständige kantonale Tiermeldestelle zu machen (Art. 720a Abs. 1 ZGB). Im Kanton Zürich müssen Findeltiere bei der Meldestelle Findeltiere des Kantons Zürich, Postfach, 8090 Zürich, gemeldet werden. Wer die gesetzliche Meldepflicht unterlässt und das Tier einfach behält, macht sich strafbar wegen Fundunterschlagung (Art. 137 Ziff. 2 Abs. 1 StGB)

oder wegen Nichtanzeigen eines Fundes (Art. 332 StGB). Nebst der Erfüllung der gesetzlichen Meldepflicht muss der Finder das Findeltier angemessen unterAlexandra Imhof* bringen und versorgen, das heisst ihm Futter, Obhut, Pflege und allenfalls eine tierärztliche Behandlung gewähren. Dies bedeutet nicht, dass er das Findeltier bei sich aufnehmen muss. Das Findeltier kann auch in einem Tierheim abgegeben werden. Kann der Eigentümer später ausfindig gemacht werden, hat er dem Finder die Auslagen für das Tier zu ersetzen und einen Finderlohn zu bezahlen (Art. 721 Abs. 2 ZGB). In der Praxis beträgt der Finderlohn rund 10 % des materiellen Werts des Tiers.

Damit ein Findeltier behalten werden kann, muss die gesetzliche Meldepflicht erfüllt sein. Überdies ist der Ablauf einer gesetzlichen Frist erforderlich, innert welcher sich der ursprüngliche Eigentümer nicht feststellen lässt. Die Frist beträgt zwei Monate seit Meldung bei der kantonalen Meldestelle. Nach Ablauf der zweimonatigen Frist erwirbt der Finder das Eigentum am Findeltier. Ich empfehle Ihnen, unverzüglich eine Meldung bei der kantonalen Meldestelle zu machen, sofern dies noch nicht erfolgt ist. Kann der ursprüngliche Eigentümer der Katze innert zwei Monaten seit der Meldung nicht ausfindig gemacht werden, dürfen Sie die Katze als Ihr Eigentum betrachten. *Alexandra Imhof ist Inhaberin einer Anwaltskanzlei in Bonstetten. Rechtsfragen können direkt an sie gestellt werden. Schriftlich an Anwaltskanzlei Imhof, Stallikerstrasse 1b, 8906 Bonstetten oder info@kanzlei-imhof.ch. (red.)


Veranstaltungen Musik von W. A. Mozart in der Kirche Aeugst am Albis Donnerstag, 18. Dezember 2014, 18.30 Uhr

Es spielt das «Stradivari-Quartett» Die 3 Preussischen Quartette

Christbaumverkauf beim Gemeindehaus in Mettmenstetten Vom 15. bis 23. Dezember 2014 inkl. Sonntagsverkauf am 21. Dezember Täglich ab 9.00 Uhr Familie Brunner, Uerzlikon

Kunstausstellung in Obfelden Praxis Rahel Dudli Ottenbacherstrasse 8a

LICHTbilder von Brigitta M. Andermatt Faszinierende Fotogemälde entführen den Betrachter in eine mystische Welt. Öffnungszeiten: 12./13./14. Dezember und 19./20./21. Dezember jeweils 13 bis 18 Uhr

Vier Stradivaris zu Gast in Aeugst: vollkommene Klangkörper finden vier Musiker, die aus ihren Instrumenten herausholen, was in Höhen und Tiefen das menschliche Fühlen zum Klingen bringt. Xiaoming Wang bildet gemeinsam mit Sebastian Bohren, Lech Antonio Uszynski und Maja Weber das Stradivari-Quartett. Was sie eint, ist die Liebe zur Musik, was sie vorantreibt, ist die Begeisterung mit dem musikalischen Talent Geschichten zu erzählen, wobei die technische Perfektion als Grundvoraussetzung in den Hintergrund gerät. PROGRAMM Streichquartett D-Dur KV 575 (1789) 1. Preussisches Quartett Allegretto/Andante/ Menuetto: Allegretto/Allegretto Streichquartett B-Dur KV 589 (1790) 2. Preussisches Quartett Allegro/Larghetto/ Menuetto: Moderato/Allegro assai Streichquartett F-Dur KV 590 (1790) 3. Preussisches Quartett Allegro moderato/Andante/ Menuetto: Allegretto/Allegro Xiaoming Wang Violine «Aurea» Sebastian Bohren Violine «King George» Lech Uszynski Viola «Gibson» Maja Weber Violoncello «Bonamy Dobree – Suggia» Die Musiker spielen auf Instrumenten von Antonio Stradivari, ermöglicht durch die Stradivari-Stiftung Habisreutinger.

Hey, mir holet üse Chreschtbaum bim Knüsel in Cham Da gibt es original Nordmanntannen oder Weihnachtsbäume mit Wurzeln. Die Bäume aus umweltgerecht gepflegten Kulturen sind schön gewachsen und dunkelgrün. Die Vielfalt der Auswahl wird Sie begeistern. Direkt an der Hauptstrasse Knonau–Cham. Eine besinnliche Weihnachtszeit und ein gesegnetes neues Jahr wünscht Ihnen Familie Knüsel mit ihrem Team Oberwil 1, 6330 Cham, Telefon 041 780 33 65. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 08.00 Uhr durchgehend bis 18.00 Uhr Sa, 08.00 Uhr durchgehend bis 17.00 Uhr Zusätzlich: Sonntag, 14., und 21. Dezember, 10.00 bis 16.00 Uhr

Christbaumverkauf Vom 13. Dezember bis 24. Dezember 2014 inkl. Sonntagsverkauf Täglich ab 9.00 Uhr Neugutstrasse 5 Familie Stutz-Brunner, Obfelden

Eintritt frei – Kollekte

Christbaumverkauf 2014 Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2015 Neujahrsfahrt Sternen Aeschi Fr. 75.– inkl. Mittagessen und Musik Freitag, 2. Januar 2015 10.00 Uhr Winterfahrt in den Schwarzwald Mittwoch, 4. Februar 2015 09.00 Uhr

Fr. 40.–

Theater 2015 Theater Buochs Don Camillo und Peppone inklusive Eintritt Sonntag, 1. März 2015 12.00 Uhr

Fr. 58.–

www.aemtler-car.ch

Bonstetten, wieder vor der Landi Freitag, 12., und Samstag, 13. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Mittwoch, 17., bis Dienstag, 23. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Mittwoch, 24. Dezember, Verkauf nur Im Grüt 10, Wettswil, bis 14.00 Uhr Wettswil, Im Grüt 10, oberhalb Vita-Parcours Samstag, 6. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Freitag, 12., und Samstag, 13. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Von Mittwoch, 17., bis Dienstag, 23. Dezember, von 10.00 bis 18.00 Uhr Mittwoch, 24. Dezember, von 10.00 bis 14.00 Uhr Wettswil, Industrie Im Moos: Bäume direkt ab Kultur zum selber Schneiden Samstag, 20., und Sonntag, 21. Dezember, von 10.00 bis 17.00 Uhr Traugi Trachsler und Team, Im Grüt 10, 8907 Wettswil, Tel. 044 700 03 68/079 404 32 36

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097 2014  

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