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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 96 I 170. Jahrgang I Freitag, 2. Dezember 2016

Vandalen unterwegs

Offene Türen

Sprayer haben in Ottenbach beträchtlichen Schaden verursacht. > Seite 3

Am Samstag bot sich Gelegenheit, die neue kath. Kirche Bonstetten zu besichtigen. > Seite 5

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Heilsames Reiten Der Lions Club Knonaueramt unterstützt die Stiftung Levante mit 10 000 Franken. > Seite 7

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Wahre Kinderkenner Ein nicht ganz ernst zu nehmendes Interview mit Samichlaus und Schmutzli. > Seite 9

Hausemer Postplatz kann neu gestaltet werden Breite Zustimmung an der Hausemer Gemeindeversammlung Dank einer deutlichen Kostensenkung um mehr als 300 000 Franken gegenüber dem Vorprojekt konnte am Dienstag die Hausemer Gemeindeversammlung über den 1,485-Mio.Kredit für die Neugestaltung des Postplatzes abstimmen.

Drei barrierefreie Bus-Terminals Damit Hausen auch künftig ein BusKnotenpunkt bleiben kann, sind umfangreiche Veränderungen auf dem Postplatz geplant. Die derzeitigen 160 Quadratmeter Kundenparkplätze beim Postgebäude, die auf Privatgrund liegen, werden an die Albis- (5 Parkplätze) und Rifferswilerstrasse (2) verlegt, um dem Wendekreis der Gelenk-

Spital: Nachfolge von Roland Kunz geregelt Die Nachfolge für den scheidenden Chefarzt Akutgeriatrie und Palliative Care am Spital Affoltern ist geregelt. Mit Helen Roth und Markus Minder konnte eine Co-Leitung aus dem bisherigen Team von Roland Kunz gewonnen werden. Markus Minder und Helen Roth arbeiten seit mehreren Jahren mit Roland Kunz zusammen und sind erfahrene Fachärzte in den Bereichen Akutgeriatrie und Palliative Care. Sie werden sich Aufgaben und Verantwortung teilen, wobei Markus Minder als «Primus inter Pares» die Gesamtleitung der Bereiche übernehmen wird. Roland Kunz wird auf den 1. Februar 2017 die Stelle als Chefarzt für Akutgeriatrie am Stadtspital Waid in Zürich übernehmen. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 8

Vor dem Jahr 901 Für die Naturschutzgruppe war das Mettmenstetter Jubiläumsjahr eine tolle Erfahrung. > Seite 11

ZKB-Agentur Obfelden schliesst Die Zürcher Kantonalbank schliesst in den nächsten zwei Jahren acht Schalterstandorte und sechs Agenturen, darunter auch jene in Obfelden. Als Grund nennt die Bank die stark abnehmenden Bargeldtransaktionen. ................................................... > Bericht auf Seite 11

Chlausmärt und Chlauslauf Am kommenden Sonntag, 4. Dezember, finden in Affoltern der Chlausmärt und der Chlauslauf statt. Während um 10 Uhr der Chlausmärt beginnt, sprinten die Schülerinnen und Schüler der Kategorie U10 bereits über 1200 Meter am Chlauslauf. Bis 18 Uhr bieten 70 Stände Leckereien, Getränke und Geschenke an. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 25

................................................... von martin platter An der mit 90 Personen gut besuchten Informationsveranstaltung zur Neugestaltung des Postplatzes Ende März dieses Jahres hatte Tiefbauvorsteher Christoph Tandler noch mit einer Grobkostenschätzung von 1,8 Millionen Franken gerechnet (im «Anzeiger» Nr. 26, Seiten 1 und 3). Obschon am Projekt seither praktisch nichts geändert wurde und der damals noch offene Punkt eines Landabtausches bzw. -kaufs mit den Privateigentümern inzwischen geklärt ist, sank der Kostenvoranschlag knapp unter die Grenze von 1,5 Millionen Franken, die eine Urnenabstimmung nötig gemacht hätte. Tandler führte die mutmasslich geringeren Kosten auf die nun konkreten Offerten zurück, die inzwischen vorlägen.

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anzeigen

Der Hausemer Postplatz wird voraussichtlich von April bis August 2017 neu gestaltet – und erhält nach der Schliessung der Post am 10. Mai vielleicht auch einen neuen Namen. (Bild Martin Platter) busse genügend Platz einzuräumen. Dazu entstehen Fahrradparkplätze an der Albisstrasse 3, entlang der künftigen Einfahrt in die Tiefgarage der Überbauung Törlenmatt. Das Buswartehäuschen bleibt am heutigen Standort. Der Brunnen muss jedoch versetzt werden. Drei barrierefreie Postautohaltestellen mit rollstuhlgängigen, 16 cm hohen, kissenförmigen Mittelinseln sollen künftig das Ein- und Aussteigen in die Busse erleichtern. Der gesamte Platz wird zur Begegnungszone mit Fussgängervortritt und einer Geschwindigkeitslimite von 20 km/h. Gebaut werden soll von April bis

August 2017. In dieser Zeit werden die Postautos auf der Strasse anhalten.

Neuer Name für den Postplatz? Aus den anschliessenden Fragen der 95 Stimmberechtigten im Gemeindesaal war herauszuhören, dass die Leute die bevorstehende Schliessung der Post (am 10. Mai 2017) fast mehr beschäftigt wie die Neugestaltung des Postplatzes. «Damit kommt dem neuen Platz noch vor Fertigstellung die Namensgeberin abhanden», gab einer zu bedenken und löste damit Gelächter aus. Um einen neuen Namen für

den Postplatz zu finden, regte Christoph Tandler einen Wettbewerb an und bekam dafür Applaus. Ja, die Postplatzsanierung sei in Absprache mit dem Kanton und dem «Leuen»Platzbesitzer erfolgt. Nein, es gebe keine öffentlichen Parkplätze oder eine Zone zum Aus- und Einsteigenlassen von Busfahrgästen, die mit Autos zum Postplatz chauffiert würden, beantwortete Tandler entsprechende Fragen aus dem Publikum. Der Planungskredit wurde anschliessend mit nur zwei Gegenstimmen gutgeheissen. ................................................... > Weiterer Bericht auf Seite 3

Planungsstopp für Brücke in Maschwanden Deutlicher Entscheid der Gemeindeversammlung In Maschwanden wird die Planung für Neubau/Sanierung der «Dörfli»-Brücke abgebrochen. Nach ausführlicher Diskussion lehnte die Gemeindeversammlung eine Erhöhung des Projektierungskredites ab – in erster Linie deshalb, weil die effektiven Kosten weder für eine Sanierung noch für den Neubau benannt werden konnten. Der Gemeinderat räumte denn auch ein, dass die finanzielle Situation der Gemeinde gegen einen Neubau spricht und wollte mit dem Antrag einen Richtungsentscheid der Stimmberechtigten einholen.

Steuerfuss von 130 Prozent Finanziell steht Maschwanden tatsächlich auf schwachen Füssen. Zusammen mit sechs weiteren Zürcher Gemeinden erhält die kleinste Ämtler Gemeinde individuellen Sonderlastenausgleich (Isola). Voraussetzung dafür ist ein Steuerfuss, der das 1,3-fache des kantonalen Durchschnitts nicht unterschreitet. Im Falle von Maschwanden bedeutet das eine 6-Prozent-Erhöhung auf 130 Prozent. Weil der Entscheid des kantonalen Gemeindeamtes über die Ausschüttung von Isola nach Drucklegung der Weisung erfolgte, wartete Gemeindepräsident

und Finanzvorstand Andreas Binder mit zusätzlichen Erläuterungen zum Budget 2017 auf. Dieses wurde – wie auch bei der Primarschule und der Kirchgemeinde – diskussionlos angenommen. Ja sagte die Gemeindeversammlung auch zur Kündigung der Mitgliedschaft im Sozialdienst-Zweckverband. Stimmen hier weitere Ämtler Gemeinden einem Austritt zu, wird der Weg frei für die Bildung einer Interkommunalen Anstalt (IKA). Dies ist für Maschwanden interessant, weil aufgrund von Fallzahlen abgerechnet wird. (-ter.) ................................................... > Berichte auf Seite 5

500 48 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Der Sicherheitsvorstand verfügt: Anlässlich der Durchführung des 21. Chlausmärts/Sonntagsverkaufs und des 19. Säuliämtler Chlauslaufs vom Sonntag, 4. Dezember 2016, bleiben folgende Strassen für jeglichen Verkehr gesperrt: • Die Obere Bahnhofstrasse ab Bäckerei Nussbaumer bis Zürichstrasse, die Poststrasse ab Tierklinik und die Merkurstasse ab Parkplatz Fust bis Obere Bahnhofstrasse vom Samstag, 3. Dezember 2015, 18.00 Uhr, bis 4. Dezember 2016, bis 22.00 Uhr. • Die Obere Bahnhofstrasse inkl. Parkplatz vor der ZKB, die Poststrasse und die Innere Grundstrasse am Sonntag, 4. Dezember 2016, von 07.30 Uhr bis 22.00 Uhr. • Die Betpurstrasse ab Breitenweg bis Lindenplatz, die Alte Kanzleistrasse und die Äussere Grundstrasse am Sonntag, 4. Dezember 2016, von 09.30 Uhr bis 13.00 Uhr. Auf dem Breitenweg muss am Sonntag, 4. Dezember 2016, von 09.30 Uhr bis 13.00 Uhr mit Behinderungen gerechnet werden. Affoltern am Albis, 4. Dezember 2016 Der Sicherheitsvorstand

Auflage des Inventars und Kollokationsplans samt Lastenverzeichnis Im Konkurs über Reich Marcel, geb. 27. März 1963, von Uzwil SG, Alte Hedingerstrasse 44b, 8910 Affoltern am Albis, liegen das Inventar und der Kollokationsplan samt Lastenverzeichnis ab Freitag, 2. Dezember 2016, den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern, Bahnhofplatz 9, 8910 Affoltern am Albis, zur Einsicht auf. Bemerkungen: Inhaber der im Handelsregister eingetragenen Einzelfirma Reich Unternehmensberatung, Alte Hedingerstrasse 44b, 8910 Affoltern am Albis, UID: CHE-489.625.103. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom Freitag, 2. Dezember 2016, verwiesen. Konkursamt Affoltern Postfach 574 8910 Affoltern am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom Freitag, 25. November 2016, 20.00 Uhr A Politische Gemeinde 1. Genehmigung Voranschlag 2017 und Festsetzung des Steuerfusses 2017 2. Projektierungskredit Erweiterung und Sanierung Schulanlage Tömlimatt – Abrechnung 3. Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern – Kündigung der Mitgliedschaft Zweckbereich Sozialdienst 4. Erteilung Gemeindebürgerrecht Agostinelli Luciana, Kappel am Albis. B Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde 1. Voranschlag 2017 2. Informationen.

Politische Gemeinde Affoltern am Albis Primarschulgemeinde Affoltern am Albis Sekundarschulgemeinde Affoltern am Albis/ Aeugst am Albis

Erinnerung Gemeindeversammlung Am kommenden Montag, 5. Dezember 2016, 19.30 Uhr, findet im Kasinosaal, Gemeindezentrum, Marktplatz 1, die Gemeindeversammlung statt. Die ordentliche Publikation inkl. Traktandenliste erfolgte im «Anzeiger» vom 1. November 2016. Affoltern am Albis, 2. Dezember 2016 Der Gemeinderat

Tel. 032 520 10 82

Vom Zeitpunkt der Veröffentlichung der Beschlüsse an gerechnet können beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – Stimmrechtsrekurs innert 5 Tagen wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung (§ 151a Gemeindegesetz) – Protokollberichtigungsrekurs innert 30 Tagen mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (§ 54 Abs. 3 Gemeindegesetz) – Gemeindebeschwerde innert 30 Tagen gegen die gefassten Beschlüsse (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit; § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz). Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Rekurs- oder Beschwerdeschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen oder genau zu bezeichnen.

www.ref-mettmenstetten.ch Mettmenstetter Telefon-Adventskalender

Die Beschlüsse liegen bis zum Ablauf der Rechtsmittelfristen zu den Schalteröffnungszeiten in der Gemeindeverwaltung zur Einsichtnahme auf.

Vom 1. bis 25. Dezember 2 Minuten Atempause täglich.

Im Auftrag der Behörde Gemeindeverwaltung Kappel am Albis

25 verschiedene Weihnachtsgedanken von Menschen aus dem Dorf fürs Dorf und die Region.

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat mit Beschluss vom 29. November 2016 ins Bürgerrecht der Gemeinde Stallikon aufgenommen: – Santosh Nair, geb. 1976, Bürger von Indien Stallikon, 2. Dezember 2016 Gemeinderat Stallikon

Ortsplanung Gemeinde Bonstetten Der Gemeinderat Bonstetten hat am 8. November 2016 beschlossen: Der verwaltungsrechtliche Vertrag zwischen der Grundeigentümerin und dem Gemeinderat Bonstetten über die Unterschutzstellung der Liegenschaft Vers.-Nr. 86, Grundstück-Nr. 389, Oberdorfstrasse 27 in Bonstetten (Inventar Nr. 47) wird genehmigt. Die Unterlagen können während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung (Schalter Einwohnerkontrolle), Am Rainli 2, 8906 Bonstetten, zu den ordentlichen Schalteröffnungszeiten eingesehen werden. Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Gemeinderat Bonstetten

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Affoltern am Albis Bauherrschaft: Sommerhaus AG, Hinterbergstrasse 47, 6312 Steinhausen Projektverfasser: Archisign AG, Im Ehrmerk 12, 8360 Wallenwil Bauvorhaben: Neubau 3 Einfamilienhäuser mit Tiefgarage, Kat.-Nr. 2854, Schwandenstrasse, Wohnzone W2b

Knonau Bauherrschaft: Sahli Immobilien AG, Oberdorfstrasse 17, 8934 Knonau Projektverfasser/-in: Roefs Architekten AG, Untermühli 1, 6300 Zug Bauvorhaben: Neubau von 25 Firmenparkplätzen, Sagistrasse, Kat.-Nr. 462, Zone Gewerbe

Mettmenstetten Bauherrschaft: Giuseppe Frasci und Tatjana Tomovski, Feldstrasse 29, 8904 Aesch Vertreter: SWISSHAUS AG, Bahnhofstrasse 18, 5600 Lenzburg Bauprojekt: Neubau Einfamilienhaus mit Garage, Kat.-Nr. 4382, Brüelstr. 13, (Wohnzone W2a)

Wettswil am Albis Bauherrschaft: Daniel Gilgen und Annina Strebel, Goldbrunnenstrasse 134, 8055 Zürich Projektverfasser: AS Architektur GmbH, Leimattenstrasse 6, 8907 Wettswil am Albis Bauvorhaben: Umbau und energetische Sanierung (mit Solaranlage) Wohnhaus Vers.-Nr. 458 auf Kat.-Nr. 1426, In Bruggen 22 (Wohnzone W2a)

Gemeinde Mettmenstetten Denkmalschutz/ Entlassungen aus dem kommunalen Inventar Mettmenstetten. Der Gemeinderat hat am 22. November 2016, gestützt auf § 203 lit. c) und § 213 Planungs- und Baugesetz (PBG) im Rahmen einer Gesamtrevision beschlossen, dass die nachfolgend aufgeführten Objekte keine Schutzobjekte darstellen und aus dem Inventar der kommunalen Schutzobjekte zu entlassen sind. • Mettmenstetten Dorf, Freudenberg und Paradis • Häuser Albisstrasse 24, 26, 26a bisherige Inv.-Nr. M 15 • Wohnhaus Zürichstrasse 18 bisherige Inv.-Nr. M 27 • Wohn- und Gewerbehaus Oberdorfstrasse 9 bisherige Inv.-Nr. M 43 • Wohnhaus Hombergweg 13, 15, 17 bisherige Inv.-Nr. M 48 • Wohnhaus mit Büro, Hombergweg 6 bisherige Inv.-Nr. M 49 • Wohnhaus Albisstrasse 76 bisherige Inv.-Nr. M 54 • Wohnhaus/Scheune Albisstrasse 41, Grossholzerstrasse 2/4 bisherige Inv.-Nr. M 91 • Wohnhaus Wissenbacherstrasse 2/4 bisherige Inv.-Nr. M 97 • Nebengebäude Albisstrasse 38a bisherige Inv.-Nr. M 102 • Wohnhaus Albisstrasse 52, 54 bisherige Inv.-Nr. M 115 • Anbauten an das Wohnhaus Albisstrasse 58 bisherige Inv.-Nrn. M 123/125 • Wohnhaus Albisstrasse 70 bisherige Inv.-Nr. M 128 • Landhaus Gut Freudenberg 1 bisherige Inv.-Nr. M 78 • Wohnhaus Gutsbetrieb Freudenberg 1 bisherige Inv.-Nr. M 79 • Wohnhaus Paradisli 1 bisherige Inv.-Nr. M 135 • Dachlissen • Haus Nr. 82 • Häuser Nrn. 66–70 • Haus Nr. 64 • Häuser Nrn. 54, 56 • Häuser Nrn. 20, 22 • Wohnhäuser Nrn. 110/112 • Wohnhäuser Nrn. 94/96

bisherige Inv.-Nr. D 10 bisherige Inv.-Nr. D 15 bisherige Inv.-Nr. D 17 bisherige Inv.-Nr. D 21 bisherige Inv.-Nr. D 30 bisherige Inv.-Nr. D 42 bisherige Inv.-Nr. D 44

• Herferswil/Hübscheren • Herferswil, Schopf, Haus Nr. 19 • Herferswil, Wohnhaus mit Gewerbebetrieb, Haus Nrn. 58, 60 • Herferswil, Wohnhaus mit Gewerbebetrieb, Häuser Nrn. 62–70 • Herferswil, Scheune mit angebautem Unterstand, Haus Nr. 84 • Hübscheren, Wohnhaus in ehemaliger Scheune, Haus Nr. 3 • Hübscheren, ehemaliges Ökonomiegebäude, Haus Nr. 2 • Rossau • Gebäude Baarerstrasse 14 • Wohnhaus mit Garagen Baarerstrasse 26 • Wohnhäuser und Nebengebäude, Baarerstrasse 28, 30, 36, 38 • Ökonomiegebäude, Baarerstrasse 19 • Wohnhaus Baarerstrasse 64 • Grossholz • Häuser Nrn. 6, 8, 10, 12

bisherige Inv.-Nr. H 12 bisherige Inv.-Nr. H 18 bisherige Inv.-Nr. H 19 bisherige Inv.-Nr. H 21 bisherige Inv.-Nr. H 30 bisherige Inv.-Nr. H 35 bisherige Inv.-Nr. R 13 bisherige Inv.-Nr. R 32 bisherige Inv.-Nr. R 33 bisherige Inv.-Nr. R 38 bisherige Inv.-Nr. R 51 bisherige Inv.-Nr. G 19

Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, 8090 Zürich, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist beizulegen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Materielle und formelle Urteile des Baurekursgerichts sind kostenpflichtig; die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Der Beschluss des Gemeinderates kann während der Rekursfrist bei der Gemeindeverwaltung Mettmenstetten, Albisstrasse 2, 8932 Mettmenstetten, eingesehen werden. Mettmenstetten, 2. Dezember 2016

Gemeinderat Mettmenstetten


Bezirk Affoltern

Rechtssicherheit bei der Nutzung des Untergrunds Angesichts des gestiegenen Interesses an der Nutzung der Geothermie hat der Regierungsrat ein Gesetz entworfen, das günstige Rahmenbedingungen für diese nachhaltige Energiegewinnung schafft. Das Gesetz bringt Rechtssicherheit, stellt den Umweltschutz sicher und gewährleistet die Sicherheit der Bevölkerung. Gleichzeitig regelt es auch andere Formen der Nutzung des Untergrunds präziser. (ki.)

wir gratulieren Zum 85. Geburtstag Stephanie Maria Bertha HürlimannLandtwing, wohnhaft in Affoltern, feiert am Sonntag, 4. Dezember, den 85. Geburtstag. Wir gratulieren der Jubilarin herzlich und wünschen ihr weiterhin alles Gute. In Zwillikon dürfen wir Alfons Limbeck zum 85. Geburtstag gratulieren. Er feiert am kommenden Montag, 5. Dezember. Wir gratulieren herzlich und wünschen ein schönes Fest.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern darf Esther Leuthold-Gut heute Freitag, 2. Dezember, den 80. Geburtstag feiern. Die herzlichsten Glückwünsche begleiten die Jubilarin ins neue Lebensjahrzehnt. Ernst Berli aus Zwillikon feiert am Montag, 5. Dezember, seinen 80. Geburtstag. Aktiv erfreut er sich am Bergwandern, Schwimmen und Tanzen. Seine Lebenspartnerin wünscht ihm alles Gute und viel Glück. Am Montag, 5. Dezember, feiert in Affoltern Elvira Dalla Valle ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren herzlich und wünschen weiterhin alles Gute.

Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch

Budgets und alle Geschäfte an den Gemeindeversammlungen gutgeheissen Die Vorlagen der reformierten Kirche und der Politischen Gemeinde Hausens endeten im Sinne der Antragsteller. Eine längere Diskussion ergab sich wegen des Austritts aus dem Sozialzweckverband. Unmut und Enttäuschung über die wachsende Entsolidarisierung unter den Ämtler Gemeinden wurden laut. ................................................... von martin platter «Es ist eine eigenartige Entwicklung. Einerseits werden die Körperschaften immer grösser, wie die Zusammenschlüsse von Spitex und Kirche zeigen. Andererseits driftet die Gesellschaft auseinander, wie am Beispiel des Sozialwesens sichtbar wird», stellte am Ende der Hausemer Gemeindeversammlung eine Votantin fest. Sozialvorsteher Peter Reichmuth entgegnete, dass es immer mehr um die Finanzen gehe. Die Solidarität nehme ab. Eine Frau bezeichnete die Entwicklung als «Trauerspiel» und eine andere Frau konnte sich schlicht «keinen Reim auf die Überlegungen machen, die diesen Alleingängen zugrunde liegen.» Dennoch wurde am Ende der Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst des Bezirks Affoltern per 31. Dezember 2017 mit deutlichem Mehr beschlossen.

Der Abstimmung vorangegangen waren ausführliche Erklärungen Reichmuths. Einerseits zwingt das gesetzgeberische Korsett der Kinder- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) die 14 Gemeinden des Bezirks weiterhin zur Zusammenarbeit. Die fünf Sparten des Sozialdienstes (Asylwesen, Suchtberatung, Wirtschaftshilfe, persönliche Beratung, aufsuchende Hilfe) können dagegen auch individuell organisiert werden. Davon machen jetzt viele Gemeinden Gebrauch. Gemäss Reichmuth strebt die Gemeinde Hausen zusammen mit den sieben Säuliämtler Gemeinden Aeugst, Hedingen, Knonau, Maschwanden, Mettmenstetten, Obfelden und Ottenbach die Bildung einer interkommunalen Anstalt Sozialdienst (IKA SD) an. Eine Rechtsform, die schneller und flexibler sei als der bisherige Zweckverband. Zu einem späteren Zeitpunkt soll auch die Kesb in eine IKA Kesb überführt werden. Diejenigen Gemeinden, die den gesamten Leistungskatalog der IKA SD beziehen, erhalten ein Mitspracherecht. Alle anderen sind reine Leistungsbezüger. Als Richtwert für die Gründung der IKA SD nannte Reich-

Abschied und Begrüssung der Gemeindeschreiber mit Applaus zum Abschluss der Hausemer Gemeindeversammlung. Links die beiden scheidenden Gemeindeschreiber Moritz Koller und Daniela Bommer, Gemeindepräsident Stefan Gyseler und der neue Gemeindeschreiber Andreas Kapp, rechts. (Bild Martin Platter) muth ein Einzugsgebiet von mindestens 18 000 Einwohnern, wobei die genannten Gemeinden rund 23 000 Einwohner zählten. Abgerechnet wird nicht mehr wie bis anhin zu je einem Drittel anhand von Fallzahlen, Einwohnerzahl und Steuerkraft der jeweiligen Gemeinde, sondern neu nur noch nach Fallzahlen. Diese würden unterteilt in leicht, mittel und schwer. Weniger zu reden gab die Bauabrechnung für die Strassen- und Wasserleitungssanierung in der Vollenweid, die letztlich 587 000 Franken kostete. Bewilligt wurde ein Kredit in Höhe von 700 000 Franken. Auf Begehren der Anwohner wurde das Projekt redimensioniert und von einem Landkauf abgesehen. Das brachte nicht nur eine Kostenersparnis von 16 Prozent, sondern auch noch ein Lob für die gute Zusammenarbeit mit der Baubehörde, das Tiefbauvorsteher Christoph Tandler mit Freude entgegennahm. Die Abnahme der Bauabrechnung wurde damit zur reinen Formsache. Zuvor hatten die 95 Stimmberechtigten bereits die Neugestaltung des Postplatzes nahezu einstimmig gutgeheissen (Bericht auf Seite 1).

Gemeindevermögen ohne Neubeurteilung Leichtes Spiel hatte auch Finanzvorsteherin Beatrice Sommerauer, die nach einer Einführung von Gemeindepräsident Stefan Gyseler das Budget 2017 vorstellte. Bei gleichbleibendem Steuerfuss von 90 Prozent (inklusive Primarschule) sieht es Ausgaben von 20,25 Millionen Franken vor und rechnet mit einem voraussichtlichen Auf-

wandüberschuss von 163 000 Franken. Es wurde kommentarlos gutgeheissen. Ebenso das Vorhaben der Gemeinde, vor dem Stichtag zur Einführung des neuen harmonisierten Rechnungswesens HRM2 am 1. Januar 2019 auf eine Neubeurteilung des Verwaltungsvermögens zu verzichten. HRM2 bewirkt, dass alle Liegenschaften und Anlagen im Eigenkapital (z. B. Schulhäuser, Altersheime) von Gemeinden, Zweckverbänden und anderen Körperschaften der öffentlichen Hand nicht mehr degressiv (jedes Jahr 10 bis 20 Prozent des Restbuchwertes) abgeschrieben werden, sondern gemäss der tatsächlichen Lebenserwartung linear innerhalb von 33 Jahren. Eine Neubeurteilung des Verwaltungsvermögens macht jedoch «stille Reserven» sichtbar – die Differenz zwischen dem durch die aggressive Abschreibungsmethode (zu) tiefen Buchwert zum effektiven Zeitwert. Gemäss Sommerauer würde das in Hausen zu einer Aufwertung des Eigenkapitals um 8,9 Millionen Franken führen. Geld, das bereits abgeschrieben ist, müsste nochmals abgeschrieben werden, was die laufende Rechnung mit 1,3 Millionen Franken schwer belasten würde. Ohne Neubewertung beliefen sich die Abschreibungen auf 0,7 Millionen Franken. Die Erklärungen verfingen beim Stimmvolk.

Orgelsanierung kann vorgenommen werden Auch die Geschäfte der reformierten Kirchgemeinde, die denen der Politischen Gemeinde vorangegangen waren, lösten ausser Zustimmung keine

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

grossen Diskussionen bei den 35 Stimmberechtigten aus. Kirchenpräsident Jürg Billeter eröffnete die Versammlung mit dem Kreditantrag in Höhe von 72 000 Franken für die Revision und Instandstellung der Kirchenorgel. Gemäss Billeter ist das 48-jährige Instrument vor 18 Jahren letztmals revidiert worden, was eigentlich viel zu lange her ist. Entsprechend müssen nun weitere Schäden behoben werden, die über die normalen Revisionsarbeiten hinausgehen. Im Hinblick auf das Projekt KirchgemeindePlus würden zudem ergonomische Anpassungen vorgenommen, die das Bespielen durch verschiedene Organisten vereinfachen. Das Budget 2017 (rund 0,5 Mio. Franken) sieht bei gleichbleibendem Steuerfuss von 14 Prozent einen Gewinn von 9300 Franken vor. Zum Abschluss informierte Jürg Billeter über den Stand des Fusionsprojektes KirchgemeindenPlus. Denkbar sei eine bezirksweite Zentralverwaltung, die sich um alle Kirchen, Pfarrhäuser und die Personalverwaltung im Säuliamt kümmert, und von mehreren Kirchenkreisen ergänzt würde. Diese Kreise könnten unterschiedliche Profile aufweisen, um so den verschiedenen Ansichten und Bedürfnissen der Kirchgänger besser gerecht zu werden. Als Alternative angedacht sei ausserdem, den Bezirk in drei Regionen zu unterteilen. Im Oberamt würden sich dann Hausen, Kappel, Rifferswil, Maschwanden und Mettmenstetten zusammenschliessen. Am 10. Mai gebe es eine Informationsveranstaltung, im Juni erfolge der Antrag an die Kirchgemeindeversammlungen, schloss Billeter. anzeige

Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

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In Hausen bleibt der Steuerfuss bei 90 Prozent

«Interkommunale Anstalt» als neue Rechtsform

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Freitag, 2. Dezember 2016

Schäden durch Vandalen in Ottenbach Vandalen haben vom 24. auf den 25. November im Ottenbacher Dorfzentrum mit Sprayereien beträchtlichen Schaden verursacht. Betroffen sind öffentliche und private Gebäude. Bei einem Restaurant und an zwei Mehrfamilienhäusern belaufen sich die Schäden auf mehrere hundert Franken, an der Fassade eines Einfamilienhauses auf rund 1000 Franken. Beim Versuch, einen Billettautomaten am Bahnhof Mettmenstetten zu knacken, entstand Schaden in der Höhe von gegen 2000 Franken. Die Tat ereignete sich am 29. November, zirka 13.30 Uhr.

Auch in Wettswil trieben Vandalen ihr Unwesen. Sie brachten am 29. November an öffentlichen Gebäuden widerrechtlich Kleber an. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf rund 250 Franken. Am 27. November, zwischen 13.40 und 14.15 Uhr, wurde auf dem Parkplatz an der Reuss in Obfelden durch das Einschlagen eines Fensters ein Auto aufgebrochen. Die Diebe entwendeten eine Tasche mit Gegenständen im Wert von mehreren hundert Franken. Abklärungen sind im Gang. Der Schaden beläuft sich auf 1000 Franken.

Durch Bohrschlamm wurde am 28. November in Mettmenstetten der Dorfbach verschmutzt. Die Feuerwehr pumpte Frischwasser ins Gewässer. Ein Fischsterben konnte verhindert werden. Laut Kantonspolizei wird der Fehlbare zur Rechenschaft gezogen. In Affoltern verzeigte die Polizei um 10 Uhr einen Arbeiter, der am letzten Sonntag auf einer Baustelle tätig war. Und wegen Lärmimmissionen, die aus einem Lokal im Bezirkshauptort am 27. November um 2.45 Uhr nach aussen drangen, kassierte der Geschäftsführer eine Ermahnung. (-ter.)


Affoltern am Albis

Todesfälle Ergebnisse der Kirchgemeindeversammlung vom 27. November 2016 1a. Das Budget 2017 der reformierten Kirchgemeinde Bonstetten wird wie folgt genehmigt Laufende Rechnung: Aufwand Fr. 733 300.– Ertrag Fr. 735 000.– Ertragsüberschuss Fr. 1 700.– Investitionsrechnung VV: Ausgaben Fr. 0.– Einnahmen Fr. 0.– Nettoinvestition Fr. 0.– einfacher (100%-iger) Gemeindesteuerertrag: Fr. 4 356 000.– Der Ertragsüberschuss der Laufenden Rechnung geht zu Gunsten des Eigenkapitals. 1b. Der Steuerfuss der reformierten Kirchgemeinde wird auf 13 % (unverändert) des einfachen Gemeindesteuerertrages festgesetzt. Rechtsmittelbelehrung Gegen diese Beschlüsse kann, je von der Veröffentlichung an gerechnet, wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs sowie gestützt auf § 151 Abs. 1 Gemeindegesetz innert 30 Tagen schriftlich Beschwerde bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern, erhoben werden. Die Rekurs- und die Beschwerdeschrift müssen einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie sind in genügender Anzahl für die Beschwerdeinstanz und die Vorinstanz einzureichen. Die angefochtenen Beschlüsse sind beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Begehren um Berichtigung des Protokolls sind innert 30 Tagen, vom Beginn der Auflage an gerechnet, bei der Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstr. 16, 8932 Mettmenstetten, schriftlich als Rekurs einzureichen. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Sie ist in genügender Anzahl für die Rekursinstanz und die Vorinstanz einzureichen. Das angefochtene Protokoll ist beizulegen oder genau zu bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Protokollberichtigungsrekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Das Protokoll der Kirchgemeindeversammlung kann auf dem Sekretariat der reformierten Kirchgemeinde, Chilestrasse 7, ab dem 6. Dezember 2016 eingesehen werden. Bonstetten, 2. Dezember 2016 Reformierte Kirchenpflege Bonstetten

Evangelisch–reformierte Kirchgemeinde Hausen am Albis

Beschlüsse der Gemeindeversammlungen vom 28. November 2016

Politische Gemeinde Hausen am Albis

A. Politische Gemeinde

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 29. November 2016 Reformierte Kirchgemeinde Die von 35 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der reformierten Kirchgemeinde fasste folgende Beschlüsse: 1. Projekt- und Kreditantrag: Revision und Instandstellung Kirchenorgel 2. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2017 und Festsetzung des Steuersatzes auf 14 % Politische Gemeinde Die von 96 Stimmberechtigten besuchte Gemeindeversammlung der politischen Gemeinde fasste folgende Beschlüsse: 1. Genehmigung des Voranschlages 2017 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90 % 2. Verzicht auf eine Neubewertung des Verwaltungsvermögens im Übergang zu HRM2 (Eröffnungsbilanz vom 1. Januar 2019) 3. Bewilligung eines Kredites von Fr. 1 485 000.– für die Umgestaltung des Postplatzes 4. Genehmigung der Bauabrechnung für das Projekt «Vollenweid, Wasserleitungs- und Strassensanierung», mit Gesamtkosten von Fr. 586 763.05 5. Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern auf den 31. Dezember 2017 Rechtsmittelbelehrung: Beim Bezirksrat Affoltern am Albis, im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, können – von der Veröffentlichung an gerechnet – schriftlich folgende Rechtsmittel ergriffen werden: – innert 5 Tagen Rekurs wegen Verletzung der politischen Rechte sowie der Vorschriften über ihre Ausübung (gemäss § 147 Gesetz über die politischen Rechte); – innert 30 Tagen Rekurs mit dem Begehren um Berichtigung des Protokolls (gemäss § 54 Gemeindegesetz); – innert 30 Tagen Beschwerde gegen die gefassten Beschlüsse (gemäss § 151 Gemeindegesetz). Rekursinstanz der Reformierten Kirchgemeinde ist die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten. Die Rechtsmittel müssen einen Antrag und eine Begründung enthalten. Das Protokoll liegt zu den Schalteröffnungszeiten in der Einwohnerkontrolle, bzw. auf dem Sekretariat der reformierten Kirche, zur Einsicht auf. Die Gemeindevorsteherschaften

1. Genehmigung zur Kündigung der Mitgliedschaft im Zweckverband Sozialdienst Bezirk Affoltern 2. Ablehnung des Antrags des Gemeinderates um Erhöhung des Projektkredits «Neubau Brücke Dörflistrasse» 3. Genehmigung des Voranschlages 2017 sowie Festsetzung des Steuersatzes auf 48 % (Vorjahr 46 %) B. Primarschulgemeinde • Genehmigung des Voranschlages 2017 sowie Festsetzung des Steuersatzes auf 59 % (Vorjahr 54 %)

Am 28. November 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Affoltern am Albis Am 27. November 2016 ist in Zürich ZH gestorben:

Rudolf Strüby geb. 11. Mai 1936, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Annemarie Hofstetter-Huber geb. 2. Januar 1944, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Obfelden Am 26. November 2016 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Schneebeli-Häberling Alice Affoltern am Albis Am 30. November 2016 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

geb. 29. Dezember 1929, von Obfelden ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Senevita, 8910 Affoltern am Albis; Witwe des Schneebeli-Häberling Otto.

geb. 14. Mai 1925, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Urnenbeisetzung am Freitag, 9. Dezember 2016, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Die Friedhofvorsteherin

Berta Schertenleib-Blaser

C. Reformierte Kirchgemeinde • Genehmigung des Voranschlages 2017 sowie Festsetzung des Steuersatzes auf 14 % (Vorjahr 14 %) Protokollauflage und Rechtsmittel Die Protokolle liegen ab 6. Dezember 2016 während 30 Tagen im Gemeindehaus, Dorfstrasse 54, 8933 Maschwanden, während den Öffnungszeiten, zur Einsichtnahme auf. Protokollberichtigungsbegehren sind in Form eines Rekurses innert 30 Tagen ab Auflage schriftlich beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, einzureichen. Gegen die von den Versammlungen gefassten Beschlüsse kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Im Übrigen kann gegen die Beschlüsse gestützt auf § 151 Abs. 1 des Gemeindegesetzes (Verstoss gegen übergeordnetes Recht, Überschreitung der Gemeindezwecke oder Unbilligkeit) innert 30 Tagen, von dieser Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Beschwerde erhoben werden. Die Kosten des Beschwerdeverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Angelegenheiten der evangelischreformierten Kirchenpflege gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten.

Jesus Christus spricht: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt. Joh. 11, V25

Traurig sind wir, dass wir dich verloren haben. Dankbar sind wir, dass wir mit dir leben durften. Getröstet sind wir, dass du in Gedanken weiter bei uns bist.

TO D E S A N Z E I G E Traurig, aber mit vielen schönen Erinnerungen, nehmen wir Abschied von unserem geliebten

Rudolf Strüby 11. Mai 1936 – 27. November 2016

Dankbar sind wir für die Zeit, die wir mit dir erleben durften. Fassungslos sind wir über deinen plötzlichen Tod. Alle, die ihn kannten, wissen, was wir an ihm verloren haben. Wir behalten dich im Herzen Erika Strüby-Schmerling Gerhard Strüby Peter und Marianne Strüby-Gerspacher Lilo und Norman Wilson-Strüby Silvia und Rolf Klaus-Strüby Enkel Stefan, Jennifer undM elanie Urenkel Laurin und Jarina Die Beisetzung findet am Freitag, 9. Dezember 2016, um 14.00U hr auf dem Friedhof Affoltern am Albis mit anschliessendem Trauergottesdienst in der Friedhofskapelle statt. Als Zeichen der Verbundenheit und anstatt Blumenspenden empfehlen wir die Unterstützung der Stiftung Mütterhilfe, Badenerstr. 18, 8004 Zürich, PK 80-24969-9 / IBAN CH41 0900 0000 8002 4969 9, Vermerk: Rudolf Strüby. Traueradresse: Erika Strüby-Schmerling, Wiesenstrasse 2, 8910 Affoltern am Albis

Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Maschwanden, 29. November 2016 Im Auftrag der Vorsteherschaften Gemeinderat Maschwanden Primarschulgemeinde Maschwanden

Unbeirrbar bist Du Deinen Weg gegangen. Traurig nehmen wir Abschied. Dankbar, dass Dein letzter Wunsch so rasch in Erfüllung gegangen ist. Dein warmes Licht begleitet uns weiter.

Reformierte Kirchenpflege Maschwanden

ABSCHIED

Alice Schneebeli-Häberling 29. Dezember 1929 – 26. November 2016

Holzkorporation Ebertswil

TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von unserem ehemaligen Vorstandsmitglied als Quästor und Mitglied

Willy Baer-Wiesendanger 1931 – 2016

Wir werden den lieben Verstorbenen stets in bester Erinnerung behalten. Wir trauern mit den Angehörigen und sprechen unser tief empfundenes Beileid aus. Holzkorporation Ebertswil

Doris Meier-Schneebeli mit Familie Hansjörg Schneebeli-Iten mit Familie Marian Frei-Schneebeli mit Familie Max Häberling-Leupi mit Familie Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung mit anschliessendem Trauergottesdienst findet statt am Freitag, 9. Dezember 2016, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche in Obfelden. Wir danken den ÄrztInnen und den Pflegenden in der Villa Sonnenberg und im Pflegeheim Senevita für die gute und liebevolle Betreuung. An Stelle von Blumen gedenke man des Spendenkontos Stiftung Spital Affoltern, Palliativ-Station, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Hansjörg Schneebeli, Weid 1, 8912 Obfelden


Bezirk Affoltern

Freitag, 2. Dezember 2016

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Keine neuen Stücke für die Brücke Maschwander Gemeindeversammlung stoppt Planung für Sanierung/Neubau der «Dörfli»-Brücke Die Gemeindeversammlung von Maschwanden lehnte eine Erhöhung des Projektierungskredits «Neubau Brücke Dörflistrasse» deutlich ab – vor dem Hintergrund knapper Finanzen wohl deshalb, weil die effektiven Folgekosten nicht bekannt sind. ................................................... von werner schneiter Zieren Strassenprojekte oder Tempo 30 die Traktandenliste, so ist der Aufmarsch zur Gemeindeversammlung auch in Maschwanden überdurchschnittlich: 55 der 461 Stimmberechtigten setzten sich am Montag auf die Bänke der Kirche – so viele deshalb, weil mit der vom Gemeinderat beantragten Aufstockung des Planungskredits um 20 000 Franken für den Neubau der «Dörfli»-Brücke» eine umstrittene Vorlage auf die Traktandenliste kam, die den Gemeinderat schon seit rund 20 Jahren beschäftigt. «Unvertretbar aufgrund der finanziellen Situation», lautete das Verdikt der Rechnungsprüfungskommission (RPK), deren Stellungnahmen in Maschwanden jeweils verlesen werden. Das Anliegen des Gemeinderates wurde vom stellvertretenden Tiefbauvorstand Christian Bachmann vertreten und verständlicherweise nicht vom neu in den Gemeinderat gewählten Tiefbauvorstand Christian Schuler. Die «Dörfli»-Brücke ist in schlechtem Zustand und mit einer 5-Tonnen-Limite versehen. Deren Aufhebung ist aufgrund des kantonspolizeilichen

Verbots nicht möglich. Garantien, dass sie auch bei 40-Tönnern, standhält, gibt es nicht. Weil laut Bachmann Sanierung und Neubau kaum einen Preisunterschied offenbaren, entschied sich der Gemeinderat für die Neubauvariante, mit der das Büro EWP betraut wurde. Die Studie offenbarte weitere Mängel, unter anderem Steinplatten im Bachbett, die Hindernisse für Kleinstlebewesen darstellen und entfernt werden müssten. Es bedarf also weiterer Untersuchungen, unter anderem auch deshalb, weil das kantonale Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (Awel) ebenfalls mitreden will – und nicht klar ist, welche Auflagen hier warten. So beantragte der Gemeinderat zu den bisher entstandenen Kosten von 46 000 Franken weitere 20 000 Franken für weitergehende Abklärungen. Ob diese dann ausreichen, weiss auch der Gemeinderat nicht – genauso wenig, welche Gesamtkosten am Ende auflaufen, egal, ob Neubau oder Sanierung. Die aktuelle Kostenschätzung für den Neubau: rund 380 000 Franken. Dass die finanzielle Situation der Gemeinde eigentlich gegen einen Neubau spricht, räumt auch der Gemeinderat ein. «Sie treffen heute einen Richtungsentscheid – soll die Planung weitergehen oder nicht?», sagte Gemeindepräsident Andreas Binder.

Rege Diskussion Es folgte eine rege Diskussion, phasenweise mit emotionalen Zügen. Gewerbetreibende wollen eine neue Lösung, damit auch mehr als 5 Tonnen

Die «Dörfli»-Brücke bleibt im jetztigen Zustand. Die 5-Tonnen-Limite gilt weiterhin. (Bild Werner Schneiter) Gesamtgewicht aufweisende Lastwagen problemlos zufahren können. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass die 5-Tonnen-Limite seinerzeit nicht wegen der Brücke angebracht wurde, sondern um den Lastwagenverkehr zu lenken. Andere vertraten die Ansicht,

die Brücke mit neuen Betonplatten zu sanieren – oder die 5-Tonnen-Limite in eigener Regie aufzuheben und jährliche Kontrollen durchzuführen, was aber die Frage der Haftung nach sich zieht. Und, natürlich, wurde auch finanzpolitisch argumentiert, von

RPK-Seite darauf hingewiesen, dass ein Steuerprozent in Maschwanden 11 000 Franken entspricht. Nicht neu ist auch der Hinweis, dass der Gemeinderat zu viel für Studien ausgibt, statt selber zu entscheiden, was hier mit der Feststellung gekontert wurde, dass bei Brücken nun einmal Fachkompetenz gefragt sei. Klar ist, dass das Awel den Segen geben muss – egal, ob die Brücke mit neuem Deckel versehen oder neu gebaut wird. Was das finanziell nach sich zieht, ist unbekannt. Gewerbler und Bauern, die ebenfalls schweres Gefährt benutzen, sollen sich auf privater Basis arrangieren, das sei nicht Sache der Gemeinde, wurde argumentiert. Auch machte der Vorschlag die Runde, die Zufahrt von Lastwagen zu den Betrieben mit «Abzwacken» von hindernden Vorgärten an Gebäuden zu verbessern. Was mit Enteignungen verbunden wäre, die wohl kaum jemand will. Die Diskussion mündete schliesslich in einen Antrag von Paul Leuthold, der ein Ja zur 20 000-FrankenAufstockung unter gleichzeitigem Suchen nach Alternativen (andere Routen oder Planen nur mit Platteneinbau) empfahl. Dieser Antrag unterlag jenem des Gemeinderates mit 12:19 Stimmen. In der finalen Abstimmung scheiterte der Gemeinderat mit seinem Antrag mit 15:36 Stimmen, was den Planungsstopp für die «Dörfli»Brücke bedeutet. Für die Mehrheit bildeten vor dem Hintergrund klammer Finanzen, die bisher geschätzten Kosten sowie die Ungewissheit über die effektiven Folgekosten bildeten wohl den Grund für das Nein.

Isola erforderte Budgetanpassungen St. Mauritius empfing Maschwander Gemeindeversammlung genehmigt Voranschläge Maschwanden erhält individuellen Sonderlastenausgleich (Isola) und muss deswegen den Gesamtsteuerfuss auf 130 Prozent erhöhen. Weil dieser Entscheid erst nach Drucklegung der Weisung erfolgte, wurden zusätzliche Erläuterungen zum Budget notwendig. Mit Isola werden Lasten ausgeglichen, die von der Gemeinde nicht beeinflusst werden können. Das ist im Kanton Zürich derzeit bei sieben Gemeinden der Fall, auch in Maschwanden. Weil der Entscheid des kantonalen Gemeindeamtes, nach Maschwanden 206 000 Franken zu überweisen, nach Drucklegung der Weisung erfolgte, mussten Politische Gemeinde und Schule ihre Steuerfüsse anpassen. Voraussetzung, um Isola zu erhalten, ist die Anhebung des Steuerfusses auf 130 Prozent (zwingend mindestens das 1,3-Fache des kantonalen Durchschnitts), was in Maschwanden ein Plus von 6 Prozent zur Folge hat. Die Politische Gemeinde erhöht neu von 46 auf 48 Prozent, die Primarschule von 54 auf 59 Prozent, derweil die Oberstufe ihren Ansatz von 24 auf 23 Prozent reduziert.

Einsprache gegen den Isola-Beitrag Weil Isola nur an die Politische Gemeinde ausgeschüttet wird, erfolgt der Ausgleich bei der Primarschule durch eine markante Erhöhung des Steuerfusses. Maschwanden werde auch 2017 und 2018 Isola beantragen, sagte Gemeindepräsident und Finanzvorstand Andreas Binder an der Gemeindeversammlung. Für 2019/2020 rechnet er mit einer ausgeglichenen Rechnung oder gar mit einem kleinen Überschuss. Das erfordert allerdings ein moderates Einwohnerwachstum

auf rund 800. Ebenfalls dürfen ausser höhere Schülerzahlen keine deutlich höheren Aufwendungen (Bund, Kanton) resultieren. Derzeit verzeichnet Maschwanden allerdings einen kleinen Rückgang; 626 Einwohner zählt die kleinste Ämtler Gemeinde im Moment. Andreas Binder kündigte eine Einsprache gegen den Isola-Beitrag an. Die Gemeinde beantragte knapp 421 000 Franken, erhalten hat sie gut 206 000 Franken. Auch aus diesem Grund mussten Budgetanpassungen vorgenommen werden. Dem Voranschlag wurde einstimmig zugestimmt, auch jenem der Primarschule, der wegen Isola ebenfalls Korrekturen erforderte. So musste die geplante Steuererhöhung von 56 Prozent auf 59 Prozent heraufgeschraubt werden, wodurch der Aufwandüberschuss von 171 000 Franken auf 138 000 Franken gesenkt werden kann.

Mehr Werbung für die Tagesschule Präsidentin Marianne Künzi und Finanzvorstand Ernst Humbel orientierten unter dem gleichen Traktandum auch über die Tagesschule, die nach personellen Problemen eine Steigerung erfahren hat und derzeit von 8,4 Kindern genutzt wird. «Wir müssen noch mehr Werbung machen, damit wir auf zehn Kinder kommen», sagte die Präsidentin, was nach ihren Worten die Standortattraktivität der Gemeinde erhöht. Ausgaben und Einnahmen der Tagesschule bewegen sich im Rahmen des Vorjahres. Ausgewiesen ist auch das Bedürfnis für die Betreuung von kleineren Kindern; so wurde die Spielgruppe auf acht Plätze aufgestockt. Einstimmigkeit auch beim Voranschlag der reformierten Kirche. Der

Offene Türen in der kath. Kirche Bonstetten

Steuerfuss verharrt bei maximalen 14 Prozent. Im Zusammenhang mit dem Projekt KG+ verwies Präsidentin Vreni Bär auf eine bezirksweite Info-Veranstaltung vom 10. Mai 2017 und eine für die Gemeinde am 22. Mai 2017. Am Dienstag, 13. Juni 2017, finden zum Thema im ganzen Bezirk Kirchgemeindeversammlungen statt.

Ja zur Kündigung der Mitgliedschaft im Sozialdienst-Zweckverband Einstimmig befürwortet Maschwanden den Austritt aus dem Zweckverband Sozialdienst. Stimmen weitere Gemeinden dem Austritt zu, wird der Weg frei zur Bildung einer Interkommunalen Anstalt (IKA). Affoltern will diese Leistungen selbstständig erbringen und Kappel sowie Rifferswil mit Anschlussverträgen bedienen. Die drei Unterämtler Gemeinden planen eine eigene Sozial- und Wirtschaftshilfe. Laut Gemeinderat Christian Bachmann ist die IKA für Maschwanden vorteilhaft, weil aufgrund von Fallzahlen abgerechnet wird, die in den Gemeinden tief sind. Die IKA sei im Vergleich zum Zweckverband flexibler, ausbau- und anpassungsfähig. Die Urnenabstimmung ist für den 12. Februar 2017 geplant; 18 000 Einwohner sind nötig für eine IKA. Und wenn diese nicht zustande kommen? «Mit diesem Worst-Case haben wir uns nicht befasst …», sagte Bachmann auf eine entsprechende Frage. In einem letzten Schritt soll schliesslich die Organisation der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (Kesb) ebenfalls in eine Interkommunale Anstalt umgewandelt werden und alle 14 Gemeinden umfassen. Die Abstimmung über die Auflösung des Zweckverbandes ist in diesem Fall am 21. Mai 2017 vorgesehen (vgl. auch «Anzeiger» vom 25. November). (-ter.)

Die neue katholische Kirche Bonstetten findet Anklang. (Bild Thomas Stöckli) Die neue katholische Kirche St. Mauritius in Bonstetten wurde am 5. Juni geweiht. Der Sakralraum mit angehängter Aula sind der interessierten Bevölkerung seither bekannt. Vergangenen Samstag bot sich Gelegenheit, auch die weiteren Räumlichkeiten im Gebäude zu besichtigen. Vom Kinderatelier mit dem bunten Innenhof, über Katecheseräume und Büros bis hin zu den Kellerräumen erhielten die Besucher Einblick. Mit der neuen Kirche sei die Anzahl der Gottesdienst-Besucher deutlich angestiegen, verriet Kirchenpflegepräsident Toni Gasser. Er empfing in der Sakristei, wo sich am Touchscreen auch die ganzen technischen Einrichtungen steuern lassen, bis hin zum Glockengeläut. Beim Apéro in der Aula bot sich zu Klavierbegleitung von Max Renggli dann Gelegenheit, die Eindrücke Revue passieren zu lassen und über das (kirchliche) Zusammenleben zu diskutieren. Ein Thema war dabei auch der MauritiusChor, der 2016 sein 50-jähriges Bestehen mit einer Jubiläumsreise auf die Lenzerheide gefeiert hat. (tst.)

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Polsterwerkstatt Roth TO D E S A N Z E I G E Traurig nehmen wir Abschied von meiner lieben Ehefrau, unserer lieben Mutter, Grossmutter und Urgrosi

Berta Schertenleib-Blaser 14. Mai 1925 – 30. November 2016

Nach einem langen Leben und einer kurzen, schweren Krankheit durfte sie schliesslich in der Villa Sonnenberg friedlich einschlafen. Die Trauerfamilie Werner Schertenleib Kurt und Sandra Schertenleib Martin Schertenleib mit Nadine, Tamara undM arc Felix Schertenleib Enkel, Urenkel, Verwandte und Freunde Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Trauerfeier in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis am Donnerstag, 8. Dezember 2016, um 14.30U hr. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Stiftung Spital Affoltern, zugunsten der Palliativstation «Villa Sonnenberg», Postkonto 85-391373-1, IBAN CH44 0900 0000 8539 1373 1.

Von dem Menschen, den wir lieben, wird immer etwas zurückbleiben, etwas von seinen Träumen, etwas von seinen Hoffnungen, etwas von seinem Leben, alles von seiner Liebe.

WIR DANKEN VON HERZEN für die grosse Anteilnahme und das gemeinsame Tragen in den schweren Stunden des Abschieds von unserer geliebten

Katharina Schoch-Egli Es ist tröstend zu wissen, dass ihr Leben zahlreiche Spuren hinterlassen hat. Für die feierliche Gestaltung des Abschiedsgottesdienstes und die einfühlsamen und tröstenden Worte von Pfarrer Andres Boller sowie die musikalische Untermalung von Maja Berglas ganz herzlichen Dank. Ein herzliches Dankeschön gilt allen Verwandten, Nachbarn und Freunden für die vielen tröstenden Worte. Die Zeichen der Verbundenheit geben uns Kraft und Zuversicht. Danken möchten wir auch Dr. W. Baumann und dem Langzeitpflegeheim Rigi für die liebevolle Pflege. Obfelden, Dezember 2016

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Die Trauerfamilie

Traueradresse: Martin Schertenleib, Loorenstrasse 11, 8910 Affoltern am Albis

DANKSAGUNG Wir sind überwältigt von der grossen Anteilnahme an der Trauerfeier und danken allen, die daran teilgenommen haben.

Ritorno alla natura da dove vengo. Voglio assaporare il sole, il mare e il vento. Voglio essere libera. O sole mio, riscaldami tu.

Con grande dolore annunciamo la morte del la mia adorata mamma, nostra nonna, suocera, sorella e cognata

Giovanna Cimminiello-Dal Molin

Walter Eberle 13. März 1939 – 1. November 2016

Danken wollen wir auch allen für die vielen Beileidsbezeugungen und Geldspenden. Einen herzlichen Dank auch an Herrn Pfarrer Saporiti für die schöne Abdankung sowie Herrn Dr. Baumann für die gute ärztliche Betreuung.

Im Namen der Trauerfamilie Brunhilde Eberle

13 febbraio 1933 – 29 novembre 2016

Tristi siamo, ma con tanti cari ricordi resterai sempre nei nostri cuori. Ci manchi moltissimo. Natascha e Dominik Gubler-Cimminiello con Sergio, Dimitri ed Enrico Sorelle, cognati, nipoti, pronipoti e parenti tutti Il funerale avrà luogo mercoledì 7 dicembre 2016 alle ore 14.00 nella capella del cimitero di Affoltern am Albis. Der Trauergottesdienst findet am Mittwoch, 7. Dezember 2016, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis statt. Indirizzo per i cordogli / Traueradresse: Fam. Gubler-Cimminiello, Rigistrasse 4, 8910 Affoltern am Albis

ABSCHIED Traurig nehmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Schwiegermutter

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Annemarie Hofstetter-Huber 2. Januar 1944 – 28. November 2016

Unerwartet ist sie friedlich eingeschlafen. Unsere Gedanken begleiten sie auf ihrem Weg. Die Trauerfamilien Jolanda Sidler-Hofstetter mit Joel und Pascal Jasmin Sidler mit Faye Maya und Martin Frei-Hofstetter mit Keira und Ian Priska Bill-Hofstetter mit Celine und Annika Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis beigesetzt. Traueradresse: Maya Frei-Hofstetter, Ruchweid 1, 8913 Ottenbach

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Bezirk Affoltern

Freitag, 2. Dezember 2016

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Einzigartiges heilpädagogisches Reiten Der Lions Club Knonaueramt unterstützt die Stiftung Levante mit 10 000 Franken Auf dem Knonauer Hof Boggsmatte wird mit Grosspferden ein einzigartiges heilpädagogisches Reiten durchgeführt, vorwiegend mit Kindern und Jugendlichen, die von Geburt an, durch eine Krankheit oder durch einen Unfall körperlich oder geistig behindert sind. Brigitte Steinmann und ihre drei Töchter Diana, Helena und Bettina haben sich in allen Belangen ausgebildet und sind Garant für eine anerkannte Therapie. Die Stiftung Levante unterstützt in uneigennütziger Weise dieses heilpädagogische Reiten. Der Lions Club Knonaueramt, vertreten durch Beat Burkard und Peter Feuz, überreichte den beiden Stiftungsräten Brigitte Steinmann und Martin Diethelm feierlich einen Check über 10 000 Franken. Mit diesem Betrag kann die Stiftung Levante von den jährlich rund 600 durchgeführten heilpädagogischen Reitstunden 75 Stunden finanzieren. Das heilpädagogische Reiten umfasst Aktivitäten zum Aufbau einer individuellen, engen Beziehung zum

Pferd, wodurch sich Verhalten und Befinden des Patienten nachhaltig positiv beeinflussen lassen. Die Therapie beginnt schon im Stall bzw. beim artgerechten Umgang mit den Tieren. Deren gemeinsames Pflegen, Füttern und Führen bilden eine wichtige Grundlage für weitere Schritte.

Wenn Menschen plötzlich ihre Sprache wieder finden Auf dem Rücken der Pferde sollen sich die Reitenden frei von Angst dem lösenden Bewegungsrhythmus hingeben und gymnastische Übungen sowie Geschicklichkeitsspiele ausführen können. Der individuelle Therapieplan wird nach behinderungsspezifischen Anforderungen ausgerichtet und ist der Schlüssel zu mitunter verblüffenden Ergebnissen. Zu sehen wie Menschen plötzlich ihre Sprache wieder finden, sich locker bewegen, Hemmungen ablegen und mit gestärktem Selbstvertrauen geradezu aufblühen, lohnt jeden Versuch. Für den Therapieerfolg braucht es grosses Einfühlungsvermögen in die Patienten und jederzeit grösstmögliche Sicherheit für Pferd und Reiter.

Von links: Helena Binder, Reittherapeutin, Peter Feuz und Beat Burkard vom Lions Club, Brigitte Steinmann und Martin Diethelm vom Stiftungsrat Levante sowie die beiden Reittherapeutinnen Bettina und Diana Binder. (Bild zvg.) Darum sind für die Reitpädagoginnen eine pädagogische Ausbildung und eine fundierte Ausbildung und Erfahrung im Umgang mit dem Pferd eine

Spiel und Spass mit Technik Zahlreiche Neugierige in der Bibliothek Wettswil

Selbstverständlichkeit. Die Pferde selber sind das zentrale Element in dieser Therapie, denn ihre Eignung und Schulung entscheidet über das Entste-

hen von dauerhaftem Vertrauen in die Vierbeiner. (pd.) Weitere Infos unter www.stiftunglevante.ch.

Ein Drittel überlebt die ersten fünf Jahre nicht Dynamik der Zürcher Firmenlandschaft Die Hälfte der Firmen im Kanton Zürich ist weniger als neun Jahre alt. Jährlich werden im Zürcher Handelsregister mehr als 7000 Unternehmen neu eingetragen.

Roboterbau in der Bibliothek Wettswil: Väter und Kinder beugen sich konzentriert über die Bauteile. (Bild zvg.)

Am ersten Advent war die Bibliothek Wettswil während des Adventsmäärts durchgehend geöffnet – auch als Treffpunkt und als Ort zum Aufwärmen und Verweilen. Das Thema «Spiel und Spass mit Technik» lockte zahlreiche Neugierige an. Die HTW Chur stellte im Rahmen des Projektes «Library Lab going mobile» diverse Roboter und Roboterbausteine zur Verfügung. Diese Bauteile sind für einen ersten spassbetonten Einblick ins Makerspace gedacht. Sie sind praktisch ohne Vorkenntnisse und Handbücher nutzbar. Bereits vor 11 Uhr standen die ersten Kinder vor der Bibliothek. Kaum geöffnet, stürmten sie ins Untergeschoss, wo an vier verschiedenen Tischen mit den Bauteilen namens littleBits, cubeletes oder moos gebastelt, entdeckt und ausprobiert wurde. Und wie da getüftelt wurde! Bereits nach kurzer Zeit war das erste Roboterfahrzeug konstruiert, wurden littleBits erste Töne entlockt und fuhr die Kugel namens Sphero ferngesteuert über ein Tablet durch die Bibliothek. Väter und Söhne beugten sich konzentriert über die einzelnen Bauteile, es bildeten sich Gruppen und Teams – die Roboter waren die ganzen sechs Stunden über in Betrieb! Und es war tatsächlich so: die Kinder nahmen die

Bausteine in die Hand und legten gleich los ohne die bereitgelegten Anleitungen und Handbücher überhaupt zu beachten. Sie gingen total unverkrampft mit dieser Technologie um, es war ein Riesenspass. Die Kinder googelten auch gleich die Preise und Bestellmöglichkeiten der Roboterbauteile im Netz, das wäre doch noch ein Artikel für den Wunschzettel! Am frühen Nachmittag wurde es dann richtig eng in der Bibliothek. Die kleineren Kinder trafen mit ihren Eltern ein – und die angekündigte Adventsgeschichte wurde kurzerhand in den Wintergarten verlegt. Im Anschluss bot sich die Gelegenheit aus alten Büchern Weihnachtsgeschenke für Eltern und Verwandte zu basteln. Zettelhalter, Igel und Mäuse wurden gefaltet und verziert. Über 50 Bücher wurden so in kurzer Zeit zweckentfremdet, die Kinder strotzten vor Kreativität! «Gegen 500 Besucher in der Bibliothek Wettswil an einem Adventsmäärt und fast 200 ausgeliehene Medien; das hat es noch nie gegeben!», meinte Bibliotheks-Leiterin Fabienne Maurer. «Die Bibliothek glich einem Bienenhaus und kam an den Rand ihrer Kapazität. Ich bin froh, wenn wir auf das Schuljahr 2017/2018 in die neuen Räumlichkeiten in die Mehrzweckanlage Ägerten ziehen können. Das gibt uns mehr Raum, um solche oder ähnliche Aktionen wieder einmal

durchzuführen. Denn der Tag fand grossen Anklang.» Karin Auf der Maur anzeige

Im Jahr 2014 wurde erstmals die Schwelle von 100 000 eingetragenen Firmen im Handelsregister überschritten, wobei der Registereintrag von der Beschäftigtenzahl unabhängig ist. Die Zürcher Firmenlandschaft unterliegt einem stetigen Wandel: 2015 standen den 7300 Neueintragungen rund 6800 Löschungen von Firmen wegen Geschäftsaufgabe, Konkurs oder Fusionen gegenüber. Zwei Drittel der neu gegründeten Firmen überleben die ersten fünf Jahre, die übrigen werden wieder gelöscht.

Die Hälfte der Ende 2015 im Kanton Zürich ansässigen Firmen wurde nach 2006 ins Handelsregister eingetragen und ist somit weniger als neun Jahre alt. Weil die meisten neu eingetragenen Firmen klein sind, beschäftigen diese nur ein Viertel der Beschäftigten. Im Mittel am ältesten sind die Firmen im verarbeitenden Gewerbe, dazu gehören der Maschinenbau oder die Druckindustrie. In dieser Branchengruppe ist mehr als die Hälfte der Firmen älter als 15 Jahre, und die Hälfte der Beschäftigten arbeitet in einer Firma, die seit mehr als 30 Jahren existiert. Am jüngsten sind die Firmen im Gastgewerbe: Die Hälfte von ihnen ist weniger als sechs Jahre alt. In dieser dynamischen Branche wird jährlich jede zehnte der rund 4000 Firmen neu eingetragen oder gelöscht. (pd.)


Bezirk Affoltern

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Freitag, 2. Dezember 2016

Das Erbe von Dr. Kunz weiterführen Spital Affoltern: Markus Minder und Helen Roth Co-Leiter von Akutgeriatrie und Palliative Care Markus Minder und Helen Roth aus dem bisherigen Team treten gemeinsam das Erbe von Roland Kunz an. Sie werden CoLeiter von Akutgeriatrie und Palliative Care. Roland Kunz, Chefarzt Akutgeriatrie und Palliative Care sowie ärztlicher Leiter, verlässt das Spital Affoltern nach zehn Jahren auf Anfang 2017. Er baute mit Weitsicht und grosser Fachkompetenz die Palliativstation am Sonnenberg auf und führte mit grossem Erfolg die Akutgeriatrie. Die Direktion und die Betriebskommission zollen Roland Kunz für sein Wirken am Spital Affoltern den grössten Respekt und er verdient die höchste Wertschätzung für seine Dienste. Wir bedauern, dass er häufig vom Verein Pro Zweckverband auf verschiedenen Plattformen und auch in Inseraten im «Anzeiger» namentlich verunglimpft wurde. Sämtliche Vorwürfe an seine Person entbehren jeglicher Grundlage. In den zehn Jahren seines Wirkens im Spital Affoltern realisierte Roland Kunz als ausgewiesener Spezialist für Geriatrie mit seinem Team zahlreiche Projekte, welche überregional Beachtung fanden. Er baute die Palliativstation auf und setzte damit Standards, die im Gesundheitswesen beispielhaft sind. In der Akutgeriatrie beschritt er neue Wege wie die Pionierstation für geriatrisch-gerontopsychiatrische Pa-

Roland Kunz. (Archivbild)

Markus Minder.

Helen Roth. (Bilder zvg.)

tienten. Auf 1. September 2012 ernannte ihn die Betriebskommission zum ärztlichen Leiter des Spitals Affoltern. In dieser Funktion übernahm er innerhalb der Spitalleitung eine tragende Führungsrolle und trug massgeblich dazu bei, dass das Spital Affoltern gedeihen konnte. Er wird zum 1. Februar 2017 als Chefarzt der universitären Klinik für Akutgeriatrie am Stadtspital Waid, Zürich, eine neue berufliche Herausforderung annehmen. Roland Kunz hat seine Projekte in enger Zusammenar-

beit mit seinem Team realisiert und die erfolgreichen Abteilungen gemeinsam aufgebaut. Dadurch bleiben sein Wissen und sein Wirken dem Spital Affoltern weitgehend erhalten.

Ärzte im Bereich Geriatrie/Palliative Care. Sie werden sich sowohl die Aufgaben als auch die Verantwortung auf den Stationen teilen, wobei Markus Minder als «Primus inter Pares», die Gesamtleitung übernehmen wird. Beiden ist es ein Anliegen, das Erbe von Roland Kunz weiterzuführen und sie werden die von ihm gelebten Werte weiter tragen. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit innerhalb des Spitals, mit anderen Kliniken und weiteren Anbietern wie Spitex sind ein Grundpfeiler der Arbeit. Ein grosses

Markus Minder als «Primus inter Pares» Markus Minder und Helen Roth, die seit mehreren Jahren mit Kunz zusammenarbeiten, werden die Co-Leitung von Akutgeriatrie und Palliative Care übernehmen. Beides sind erfahrene

Anliegen ist es, weiterhin qualitativ hochstehende, kompetente und edürfnisgerechte Behandlung von betagten, häufig mehrfach erkrankten Patienten zu gewährleisten. Markus Minder hat seine Studien an der Universität Zürich vervollständigt. Seine bisherige Laufbahn brachte ihn unter anderem ins Spital Bülach, Limmatspital, Klinik Hard, Stadtspital Waid, St. Gallen (Flawil) wo er sowohl als Assistenzarzt wirkte wie auch Dienste als Oberarzt wahrnahm. Seit 2009 arbeitet Markus Minder im Spital Affoltern. Helen Roth vervollständigte ihre fundierte Ausbildung an der Uni Zürich und in St. Gallen, sie doktorierte 2007. Sie war vor ihrer Karriere im Spital Affoltern seit 2012 im Waidspital, im Triemlispital und in der Klinik Zugersee in der Psychiatrie tätig. Die beiden neuen Leitungspersönlichkeiten werden ihren Zuständigkeitsbereich auch in der Spitalleitung vertreten. Die Betriebskommission und die Direktion bedauern den Weggang von Roland Kunz ausserordentlich, verlässt doch mit ihm eine Persönlichkeit das Spital Affoltern, welche sich durch grosse Besonnenheit, Souveränität und Fachkompetenz ausgezeichnet hat. Die Spitalleitung und die Mitglieder der Betriebskommission wünschen Roland Kunz alles Gute auf seinem weiteren Lebensweg und einen guten Start im Waidspital. (pd.)

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Bezirk Affoltern

Freitag, 2. Dezember 2016

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Samichlaus und Schmutzli sind die wahren Kinderkenner Das bärtige Duo backt lieber Guetzli, als dass es zum Psychologen in die Weiterbildung geht Neuerdings lassen sich Samichläuse bei Psychologen schulen. Sie erhalten Tipps, wie sie mit schüchternen oder frechen Kindern umgehen sollen. Da stellt sich natürlich die Frage: Wie steht es um die psychologischen Kenntnisse von Samichlaus und Schmutzli, welche die Affoltemer Kinder des Schülerhortes im Wald besuchen? Ein nicht ganz ernst zu nehmendes Interview mit dem wohltätigen Duo.

Waldbüffet und Lagerfeuerromantik Am Montag, 5. Dezember, besuchen Samichlaus und Schmutzli die Kinder des Schülerhorts der Primarschule Affoltern im Wald. Das Hort-Team bereitet dem Duo einen würdigen Empfang mit Waldbüffet und Lagerfeuerromantik. Etliche Kinder werden ein Versli aufsagen, das psychologisch bestimmt geschickt auftretende Paar viel Lob für gute Taten verteilen und auf hohem pädagogischen Niveau ein bisschen tadeln. Hernach verteilen sie die prall gefüllten Chlaussäcke und ziehen wieder von dannen, während Kinder, Eltern und die Hortmitarbeitenden sich am Büffet gütlich tun. Informationen zum Schülerhort: www.psa.ch › Hort/Mittagstisch, Telefon 044 761 74 65, schuelerhort@psa.ch.

Habt ihr euch als Vorbereitung auf die Saison auch bei einer Psychologin weitergebildet? Samichlaus: Haben die Psychologen nicht eher von uns gelernt? Schliesslich haben wir eine jahrhundertelange Erfahrung im Umgang mit Kindern, was man von der exakten Wissenschaft Psychologie nicht sagen kann. Zudem hätten wir auch keine Zeit. Wir müssen Guetzli und Gritibänzen backen, das goldene Buch auf Vordermann bringen und die vielen Geschenke vorbereiten. Schmutzli: Bis ich alle meine Nüsse gezählt und meine Tiere im Streichelzoo gefüttert habe, ist die Zeit verflogen wie der Wind. Da kann ich keinen Psychologen betreuen. Ihr haltet also nichts von der Idee, selbst einmal einen solchen Workshop zu besuchen? Samichlaus: Was in Gottes Namen ist ein «Workshop»? Wir sprechen die Sprache der Kinder! Schmutzli, lass uns mal googeln ... Hier…. «Work» und «Shop» übersetzt die Suchmaschine mit «Arbeit» und «Geschäft». Wir sind keine Geschäftlimacher, und die Arbeit mit den Kindern macht uns Freude. Noch nie etwas vom lebenslangen Lernen gehört? Gilt das für euch denn nicht? Samichlaus: Lebenslang lernen, paaah, ein neuzeitlicher Modebegriff. Wir lernen von den Kindern bereits seit dem 3. Jahrhundert unsere Zeitrechnung! Da macht uns so schnell niemand etwas vor.

Schmutzli: Beim Nüsslizählen lerne ich stets grössere Zahlen kennen. Und glaube mir: Immer wenn ich denke, die grösste Zahl gefunden zu haben, finde ich eine noch grössere, weil immer wieder ein Nüssli zum Vorschein kommt, das ich noch nicht gezählt habe! Dann testen wir jetzt eure psychologischen Kenntnisse: Wie schafft ihr es, ein schüchternes Kind zum Aufsagen von Versli zu bringen? Samichlaus: Wir sehen vielleicht etwas angsteinflössend aus, sind aber gut drauf. Das merken die Kinder schnell, wenn wir ihnen bildhaft eine Geschichte erzählen. Dann tauen selbst die Schüchternsten rasch auf. Schmutzli: Ich verrate den Kindern zudem mein Lieblingsgericht und ernte damit viele Lacher. Lachen ist gesund und befreiend! Und wie geht ihr mit einem Rotzbengel um? Steckt ihr den in den Sack? Schmutzli: Wir besuchen Kinder und nicht Erwachsene. Samichlaus: Rotzbengel? Kenne ich nicht. Die Kinder bringen uns immer Respekt entgegen.

Sie sehen vielleicht etwas angsteinflössend aus, sind aber gut drauf: Samichlaus (links) und Schmutzli. (Archivbild zvg.)

Es sei wichtig, so die Psychologin, von Anfang an eine Beziehung mit dem Kind aufzubauen. Offenbar gelingt euch das gut. Wie macht ihr das? Schmutzli: Frag doch die Psychologen, denen haben wir das schon x-mal erklärt! Samichlaus: Wo mein Schmutzli recht hat, hat er recht.

Gerade wirkt ihr sehr harmonisch. Ihr könnt aber auch «chiflen» wie ein altes Ehepaar. Wo bleibt da die Paar-Psychologie? Samichlaus: Wir chiflen nicht, wir hören einander zu und bereden Meinungsverschiedenheiten sachlich. Schmutzli: Manchmal braucht es halt etwas Zeit, bis der Samichlaus meiner Meinung ist.

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Samariter küren zehn Gewinner Positive Bilanz des Events im Coopark Am Glücksrad drehen, den Defibrillator ausprobieren, am Wettbewerb teilnehmen und die Kinder Mal- und Wissensblätter ausfüllen lassen: Rund 200 Interessierte beehrten letzten Samstag im Coopark den Stand des Samaritervereins Affoltern . Erste Hilfe ist und bleibt ein grosses Thema. Einige aktive Passanten haben ihre Berührungsängste überwunden und sich unter Einsatz des Defibrillators (AED) an die Wiederbelebung der Puppe herangewagt. Auch die fingierte Schnittwunde am Arm eines Figuranten wurde gleich mehrmals «behandelt», aber leider auch ignoriert ... Rund die Hälfte der Standbesucher testeten ihr Wissen beim Wettbewerb.

Folgende Fragen brachten die eine oder andere Hirnzelle, aber auch regelmässig ein Paar Beine in Bewegung: Wie lautet die SanitätsnotrufNummer? Wo befindet sich im Coopark der AED (Automatisierter Externer Defibrillator)? Wie viel Blut hat ein durchschnittlich schwerer, gesunder, erwachsener Mensch? Wer kann diese Fragen beantworten? Wer möchte das eigene Wissen über erste Hilfe auffrischen oder erweitern? Und wer ist interessiert, den Aufgeregtheiten und Beklemmungen in Unfall- oder Notsituationen entgegenzuwirken? Gerne darf man sich auch unverbindlich melden. (hw)

Kontakt: praesi@sv-affolternamalbis.ch, Infos unter www.sv-affolternamalbis.ch.

Gewinner am Stand des Samaritervereins Affoltern im Coopark. (Bild zvg.)

Danke, lieber Samichlaus und Schmutzli, dass ihr euch trotz Hochsaison und viel Arbeit spontan für dieses Interview zur Verfügung gestellt habt.

Interview: Claudia Merki, Primarschulpflege Affoltern am Albis


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Serie

Freitag, 2. Dezember 2016

Herferswil 1816: Erinnerungen an die Hungerjahre Willy Hug: Alte Geschichten aus dem Säuliamt – Serie (109) Asche und Staub vom Ausbruch des Vulkans Tambora 1815 in Indonesien sorgte in zwei Folgejahren zu Missernten, auch in Teilen Europas. Die verminderte Sonneneinstrahlung verursachte mitten im Sommer Kälte, Regen und Schnee. Die Auswirkungen waren katastrophal. Noch heute besitzen Familien im Säuliamt alte Erinnerungsmedaillen und Frau Ursula Sommer aus Obfelden ist im Besitz einer Schrift, worin die Erinnerungen ihrer Urgrossmutter an diese Hungerjahre aufgezeichnet sind. Aufgeschrieben wurden sie um 1940 von ihrer Grossmutter Karline Schneebeli-Frick, welche wie ihre Mutter in Herferswil wohnte.

Die Leute verhungerten fast «Meine Eltern haben ein Dutzend Mal davon erzählt: Dazumal gab es keine grosse Viehzucht. Sie mussten Ackerbau betreiben, da sie die Lebensmittel selbst pflanzen mussten. Es gab noch keine Eisenbahn, keine Dampfschiffe und auch die Einfuhr war ganz unbedeutend. Die grossen Bauern besassen wohl etwas Vorrat, aber nicht für lange Zeit. Dann kamen die Missjahre und das schlimme Jahr 1816. Es herrschte kaltes Regenwetter den ganzen Sommer hindurch. Zum Beispiel blühte der Weizen erst im September. Im November wurden die Ähren vom Stroh geschnitten und auf dem Ofen getrocknet. Ein milchiges Korn, das dann geröstet für Suppe oder Mus Verwendung fand. Futter für das Vieh konnten sie auch nicht dörren, es verfaulte fast auf den Wiesen. Der Viehbestand war natürlich nicht so gross wie heute, es gab für die Hausmilch nur etwa zehn Kühe in Herferswil. Pferde besassen nur die Müller. Die Kartoffeln gerieten gar nicht dieses Jahr. Meine Mutter sagte, eine Base und sie hätten in einem Tag einen kleinen Kratten voll ausgehackt, die grössten nur wie Baumnüsse. Wenn sie den Karst aus der Erde zogen, füllte sich das Loch mit Wasser. Die Kartoffeln durften nicht gegessen werden, sie mussten als Saatgut aufbewahrt werden. Es ging noch so bis Neujahr, dann kam es noch schwieriger, die Leute mussten fast verhungern.

Der Ausbruch des Tambora 1815 in Indonesien machte sich mit Missernten auch im Säuliamt bemerkbar. ander, dass sie vor Hunger fast stürben. Es sahen auch alle fast wie Leichen aus! Da meinte die Grossmutter: ‹Ich sehe schon, wir haben nicht alleine Hunger.› Sie erzählte ihr Schicksal von heute. Da nahm der Krämer ein Stück Brot vom Laden und sagte: ‹Mein Kind, wenn du das erste Mal in Zürich bist, musst du doch nicht sagen, dass du nicht ein Stücklein Brot bekommen hast. Ich will mit dir teilen. Ich bekomme noch drei Tage kein Brot, aber ob eine Stunde früher oder später, wenn keine Hilfe kommt, muss auch ich sterben wie viele andere.› Nun zerschlug er das steinharte Brot mit einem Hammer, es fiel in fünf Stücklein, zwei davon behielt er, drei gab er mir. Alle weinten. Wieder auf der Strasse, gab ich der Mutter das grössere. Wir behielten es bis Adliswil noch im Munde.»

Vor lauter Hunger begannen die Leute Gras und Schnecken zu essen.

Darstellungen erinnern an Hungerjahre. Gras und Schnecken zum Essen

Alle weinten Eines Abends sagte meine Grossmutter zu meiner Mutter: ‹Was meinst, möchtest du mit mir über den Albis nach Zürich laufen? Dann bekämst du wieder einmal genug zu essen.› Sie musste den Kapitalzins im Florhof abgeben, und dann gab es jedes Mal ein Mittagessen. Mit Freude sagte meine damals achtjährige Mutter zu. Morgens um sechs Uhr marschierten sie von Herferswil weg und um den Mittag herum kamen sie beim Zinsherren an. Er fragte sie erstaunt, ob sie den Zins doch zusammengebracht hätten, er habe das nicht erwartet. Aber jetzt müsse er ihnen leider sagen, dass sie nicht mit ihm essen könnten, weil er in Gottes Namen selber nichts habe. Da kam ein grosser Schrecken über die beiden. Aber der Herr sagte: ‹Hier habt ihr einen Kronentaler, dass ihr etwas essen könnt.› Da gingen sie die Marktgasse hinunter in eine Bäckerei und verlangten Brot. Dort hiess es aber: ‹Wenn ihr keine Marken habt, so ist es mir bei Todesstrafe verboten, Brot zu geben. Das Mehl ist mir beim Lot abgewogen für meine Kunden.› Wieder ein trauriger Bescheid! Nun gingen sie weiter bis in die Enge in die

Herferswil heute, wo einst Karline Schneebelis Mutter lebte. Wirtschaft zur Geduld und verlangten etwas zu essen. ‹Habt ihr Marken?› Nein! Da erhielten sie die gleiche Ant-

wort wie beim Bäcker, obschon die Grossmutter erklärte, dass sie noch keinen Bissen Brot bekommen hatte.

Sie musste noch in einen Laden Knöpfe kaufen. Als sie eintraten, standen einige Personen dort und klagten ein-

Als sie wieder daheim in die Küche traten, hatte die Base doch ein Nachtessen in der Pfanne bereitet. Es bestand aus lauter giftfreien Pflanzen, welche die Menschen auf den Matten fanden. Die Base meinte zu den Eintretenden, dass sie nun wohl nicht mehr hungrig seien und sicher noch etwas zum Essen mitgebracht hätten. Aber sie täuschte sich schwer. Auch Fett gab es keines, da es für die Schweine kein Futter gab. Alle Leute mussten von Gras und Schnecken leben. Als keine weissen Schnecken mehr gefunden wurden, kochten die Menschen die roten. Da endlich kam etwas Getreide aus Ägypten, denn die Bergpässe waren schneefrei geworden. Es musste mit Mauleseln über den Gotthard getragen werden, vorher bis Genua mit dem Segelschiff, dann mit Wagen bis zum Gotthard. Warum assen sie kein Fleisch? «Ist bald gesagt, die Kühe durften nicht geschlachtet werden, denn sie waren nur Haut und Knochen und es gab auch kaum Milch. Bald reiften die Kirschen, es gab gottlob sehr viel und das Jahr 1817 schien wieder ein besseres Jahr zu werden. Aber eben, bis etwas gewachsen war, ging es schmal zu. Als die Regierung sah, dass wieder eine gute Ernte bevorstand, gab sie die letzten Getreidereserven aus den Kornhäusern frei, da ging es wieder besser.»


Bezirk Affoltern

ZKB schliesst Agentur in Obfelden Bargeldtransaktionen stark rückläufig Die Zürcher Kantonalbank schliesst in den nächsten zwei Jahren acht Schalterstandorte und sechs Agenturen – auch jene in Obfelden. Die Schaltertransaktionen gingen in den vergangenen fünf Jahren um fast 40 Prozent zurück. Die Kunden beziehen heute rund 90 Prozent des Bargelds an Automaten. Das klassische Schaltergeschäft verliert laufend an Bedeutung. Auf diese Veränderungen reagiert die Zürcher Kantonalbank und schliesst acht Schalterstandorte und sechs Agenturen bis Ende 2018. Filialen mit Beratungsangebot sind nicht betroffen. In den nächsten zwei Jahren werden die Geschäftsstellen in Bäretswil, Russikon, Grünigen, Zürich-Affoltern,

Niederglatt, Glattbrugg, Elgg und Wülflingen geschlossen. Die Bancomaten bleiben bestehen. Alle betroffenen Mitarbeitenden erhalten von der Bank interne Stellenangebote. Des Weiteren werden in Maur, Pfungen, Rickenbach, Obfelden, Burghalden und Samstagern die Verträge mit den Agenturpartnern beendet, die für die Bank Basisdienstleistungen erbringen. Der genaue Zeitpunkt für die jeweiligen Schliessungen wird den Kundinnen und Kunden zeitnah mitgeteilt. Auch nach diesen Schliessungen hat die Zürcher Kantonalbank das dichteste Filial- und Automatennetz im Kanton Zürich. Ausschlaggebend für den Entscheid, die Schalterdienstleistungen an diesen Standorten nicht mehr zu betreiben, waren die stark abnehmenden Bargeldtransaktionen. (pd.)

Freitag, 2. Dezember 2016

Vertrautes – raffiniert inszeniert und ins Zentrum gerückt Ausstellung in der Galerie100, Affoltern Vom 2. bis 17. Dezember zeigt die Galerie100 an der Zürichstrasse 100 in Affoltern unter dem Titel «Innere Schönheit» eindrucksvolle wie dekorative Fotografien von Sam V. Furrer. Vernissage ist heute Freitag, 2. Dezember, um 19 Uhr. Sie sind Ästhetik, die Gedanken und Gefühle anregen, die Fotografien von Sam V. Furrer. Es sind Bilder, die überraschen, bereichern und begeistern. Raffiniert inszeniert durch Einfallwinkel und Intensität des Lichtes, rückt der leidenschaftliche Fotograf, der im Hauptberuf Betriebswirt und Manager ist, Vertrautes ins szenische Zentrum seiner Fotokunst und schenkt ihm so besonderen Beachtungswert. Seine in der Affoltemer Galerie100 vom 2. bis 17. Dezember ausgestellten 67 Werke – 43 davon auf Fotopapier und gerahmt an der Wand, die weiteren in einer Präsentation am Bildschirm – sind wahre Naturpoesie. Nicht in der herkömmlichen Art, sondern durchwegs neuen Tendenzen in der Fotokunst entsprechend.

Alltägliches durch geschickte Inszenierung ins Zentrum rücken «Es ist mein zentrales Anliegen als Fotograf, auf die Schönheit der Natur

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Bohren ist anstrengend, trotz Akku-Schrauber. (Bilder Sven Potter)

Bereit fürs Jahr 901 Aus der Naturschutzgruppe Mettmenstetten Mit dem gut besuchten Familienanlass schloss die Naturschutzgruppe Mettmenstetten das Jubiläumsjahr erfolgreich ab. Rund vierzig Teilnehmende, darunter mehr als die Hälfte Kinder, bauten Nistkästen für Höhlenbrüter. Das Jubiläumsjahr in Mettmenstetten geht zu Ende, aber die Zeit bleibt nicht stehen. Beim letzten Vereinsanlass der Naturschutzgruppe Mettmenstetten, der nochmals ganz im Zeichen des Jubiläums stand, bereiteten sich die Naturschützer schon aufs Jahr 901 nach Mettmenstetter Zeitrechnung (n.M.Z.) vor. Auch im Jahr 901 n.M.Z. wird wieder ein Frühling erwartet, wo viele Brutvögel nach geeigneten Nisthöhlen suchen werden. Rund zwanzig Nisthilfen wurden am vergangenen Samstag in den von der Oberstufenschulgemeinde zur Verfügung gestellten Werkräumlichkeiten

im Wygarten zusammengebaut, viele von Kindern unter kundiger Anleitung von Götti, Gotte, Eltern oder sonst jemandem, der Vorwärts- und Rückwärtsgang des Akku-Bohrschraubers beherrschte. Die Bauteile für die Meisenkästen wurden von der Schreinerei Müller in Rossau aus langlebigem Lärchenholz vorgefertigt. Dank der Unterstützung durch das OK 900-Jahr-Jubiläum konnten die selbst gefertigten Nistkästen zu einem kleinen Selbstkostenpreis mit nach Hause genommen werden. Da aber noch viel Geduld nötig sein wird – vor allem bei den beteiligten Kindern – bis sich im Frühling ein Vogelpaar darin einnistet, wurde ein kleiner Rundgang zu bestehenden Nistkästen im Oberdorf angeboten, um diese zu reinigen und zu erkunden, wer denn im Jubiläumsjahr genistet haben könnte. Am eindrücklichsten war ein Kasten, in dem zuerst offensichtlich erfolgreich eine Blaumeisenfamilie genistet hatte, worauf eine zweite Brut durch Feldspatzen erfolgte, welche ein kunstvolles bauschiges Kugelnest aus Grashalmen ins enge Vogelhäuschen eingepasst hatten.

Erfolgreiches Jubiläumsjahr

Blaumeisennester sind ein Wunder der Natur mit ihrer fein ausgepolsterten Nestoberfläche.

Für die Naturschutzgruppe war das Jubiläumsjahr eine tolle Erfahrung. Es ergaben sich etliche neue Kontakte, und bisherige konnten vertieft werden. Die Arbeit der Naturschutzgruppe erfuhr viel Wertschätzung im Dorf, und die Beziehungen mit politischer Gemeinde und den Schulgemeinden haben sich weiter positiv entwickelt. So wird die Wirkung des Jubiläumsjahrs bis weit übers Jahr 901 n.M.Z. ausstrahlen. Werner Eugster

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hinzuweisen, die mich unendlich fasziniert», erklärt Sam V. Furrer dazu und fügt an: «Besondere Freude macht es mir, einen unspektakulären und alltäglichen Gegenstand, z.B. eine Rote Beete, deren ästhetisches Geheimnis dem flüchtigen Blick leicht entgehen kann, durch geschickte Inszenierung ins Zentrum der Aufmerksamkeit zu rücken und über alles Alltägliche emporzuheben.» Damit ermöglicht er dem Betrachter faszinierende Einblicke – in die Natur wie in die bunte Welt der Fotografie gleichermassen. Und diese präsentiert er in der Galerie100 als begeisternden Bilderkanon.

Ein Freund der leisen Töne Bis 17. Dezember sind an der Zürichstrasse 100 in Affoltern interessanteste Ansätze ebenso versammelt, wie Neues vorgeführt wird – und alles entführt in einen bunten, realen wie zuweilen surreal anmutenden, überraschenden, unbeschreiblich erfrischenden Kosmos. Die dekorativen Bilder sind allerdings in keinem Moment reisserisch oder exorbitant überzeichnet, sondern beeindrucken durch harmonische Proportionen, Farben und Gliederung. Schliesslich will Furrer mit seinen Bildern weder provozieren noch um jeden Preis auffallen. «Ich bin mehr ein Freund der leisen Töne», sagt er. Damit hat er wohl recht und

«Drei Könige» – Muscheln von Sam V. Furrer faszinierend ins Bild gesetzt. (Bild zvg.)

dennoch sind seine in der Galerie100 ausgestellten Fotografien allemal echte Hingucker. (kb.) Ausstellung «Innere Schönheit», Fotografien von Sam V. Furrer, 2. bis 17. Dezember Galerie100, Zürichstrasse 100, Affoltern. Vernissage: 2. Dezember, 19 Uhr, Finissage: 17. Dezember, 16 Uhr. Öffnungszeiten: Freitag von 14 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 16 Uhr oder nach Vereinbarung: 079 821 13 61.


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Bezirk Affoltern

Freitag, 2. Dezember 2016

Die neue Orgel ist da und klingt wundervoll Am Erst-Advents-Wochenende wurde in der Kirche Stallikon die neue Orgel mit einem Fest eingeweiht Festlich war alles hergerichtet für dieses Wochenende, an dem die neue Orgel in der Kirche Stallikon der Öffentlichkeit präsentiert wurde. Die Kirchenpflege empfing mit einem Apéro in weihnachtlich geschmückten Zelten. Es war der Auftakt für eine besondere Feier, die sich über drei Tage erstreckte. ................................................... von roger schmutz Am Freitagabend begrüsste Kirchenpflegepräsidentin Vera Hofstetter die zahlreich erschienenen Gäste und erklärte nochmals kurz, wie es dazu kam, dass nun gefeiert werden könne. Nach ihr brachte Pfarrer Otto Kuttler seine Begeisterung für das neue Instrument zum Ausdruck: «Selbst Zwingli hätte seine Freude daran.» Nun kam der Orgelbauer Michael Klahre selbst zu Wort. Interessiert lauschten alle seinen Ausführungen und kurzen Anekdoten, wie aus den ersten Gedanken schliesslich dieses wundervolle Instrument entstand. Und wie toll es tatsächlich ist, strich Thomas Leutenegger hervor, der als Orgelspieler und -fachmann das ganze Projekt von Anfang an begleitet hatte. Als letzter Redner wies Beat Schäfer darauf hin, dass Huldrich Zwingli mit der Reformation die Orgeln aus den Kirchen verbannt hatte, und dass sich diese erst im 19. Jahrhundert langsam wieder ihren Platz zurückeroberten. Und so kam es, dass nun die neue Orgel in Stallikon endlich ein erstes Mal erklang. Mit einer ausgeklügelten Auswahl an Stücken präsentierte Thomas Leutenegger, welche musikalische Qualität im neuen Instrument steckt. Auf dem detaillierten Programm konnte das Publikum mitverfolgen, welche Register im aktuellen Stück zu hören waren. Dass die neue Orgel diese Nagelprobe mit Bravur bestanden hat,

Panflötist Jörg Frei mit Maria Mark an der Orgel. waren sich am Schluss des Abends alle einig. Sie sieht nicht nur gut aus und passt hervorragend in die Architektur der alten Kirche, sie klingt auch wunderschön, vielseitig, mitunter kraftvoll oder auch sanft. An dieser Orgel werden noch viele Menschen grosse Freude haben.

Kleine Konzerte in kurzen Abständen Am Samstagmittag gingen die Feierlichkeiten weiter. In kurzen Abständen spielte Organistin Maria Mark zusammen mit verschiedenen Solisten kleine Konzerte. Den Anfang machte Jörg Frei an der Panflöte, gefolgt von Laurent Tinguely an der Trompete und Rägle Brawand an der Querflöte, etwas später Mirjam Tschopp an der Violine. Das abwechslungsreiche und ausgewogene Programm von klassischen und barocken Stücken bis zu modernen «Popsongs» sorgte für grösste Unterhaltung. Und es bewies, dass die neue Orgel keineswegs den übrigen Instrumenten keinen Platz mehr lässt. Im Gegenteil, mit ausgesuchter Registratur ergänzen sich diese hervorra-

Orgelbauer Michael Klahre erklärt sein Instrument. (Bilder zvg.)

gend, beispielsweise die Zungenregister mit der Querflöte von Rägle Brawand. Oder auch das Frage-undAntwort-Spiel zwischen Panflöte und Orgel zog die Zuhörer in Bann, genauso wie die virtuose Violine von Mirjam Tschopp im Wechsel mit den links und rechts ertönenden Klängen aus dem Haupt- und Nebenwerk. Und selbst als die Orgel mit all seinen Registern kraftvoll im Tutti erklang, musste zwar Trompeter Laurent Tinguely aus voller Brust spielen, blieb aber nicht ungehört. Am späteren Nachmittag sang der Chor Changing Times – begleitet von Casey Crosby – einen Ausschnitt aus dem Weihnachtskonzert. Hier kam ein weiterer Vorzug der neuen Orgel zum Ausdruck. Dank des tranparenten Geländers gewinnt die Empore an Durchlässigkeit und ermöglicht so einen besseren Sichtkontakt zum Kirchenschiff.

Komplexes Instrument erklärt Neben diesen musikalischen Darbietungen bekam das interessierte Publi-

kum zwischendurch vom Orgelbauer Michael Klahre selbst oder von seinem Mitarbeiter Achim Reichmann an Führungen genau erklärt, wie eine Orgel funktioniert. Sehr anschaulich und zu Demonstrationszwecken mit einzelnen Bauteilen ausgerüstet erklärten sie die vielen verschiedenen Komponenten, die in ihrem Zusammenspiel ein solch komplexes Instrument erst zum Erklingen bringen. Dass die Orgel nicht nur Kirchenmusik, sondern zum Beispiel auch Zirkusmusik spielen kann, erfuhren die kleinsten Besucher des Festes. Pfarrer Otto Kuttler erzählte eine witzige Kindergeschichte untermalt von Orgelklängen und die kleinen Ohren hörten gespitzt zu. Anschliessend begaben sich die Kinder zum Jugendhaus und begingen das inzwischen traditionelle Adventsgärtli – für einmal unter freiem Himmel. Während in der Kirche die Orgel in all ihren Facetten präsentiert wurde, gab es in den Zelten vor der Kirche Würste, Suppe, Hot-Dogs und Apfelküchlein zu geniessen. Gegen die kalten Füsse half die Kaffeestube mit den

feinen Kuchen und warmen Getränken. Das Organisationskomitee und die zahlreichen Helferinnen und Helfer haben mit grossem Aufwand und viel Hingabe eine wunderbare Atmosphäre geschaffen, die diesem einmaligen Ereignis einen würdigen Rahmen gab. Sie durften zufrieden zur Kenntnis nehmen, dass die zahlreichen Besucherinnen und Besucher dies durchaus estimierten. Mit einem stimmungsvollen Familiengottesdienst von Pfr. Otto Kuttler und Pfr. Matthias Ruff ging schliesslich das Orgelfest am 1. Advent zu Ende. In der voll besetzten Kirche konnten die Gäste nicht nur Orgelklänge, sondern auch Beiträge von Primarschülern und zwei Konfirmandinnen bestaunen. Für Gänsehaut sorgte das beeindruckende Gesangssolo der 14-jährigen Konfirmandin Alina Rüthemann. Mit diesen Feierlichkeiten hat nun die neue Orgel ihren Platz eingenommen und wird ein fester Teil der Kirche Stallikon bleiben, an dem noch Viele ihre Freude haben werden.

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«Zaungäste» beim Schulhausneubau SVP sagt mehrheitlich Ja Zur Gemeindeversammlung vom 5. Dezember in Affoltern.

Der Schulhausneubau in Wettswil lockt zahlreiche «Zaungäste» an. Ein Kompliment an die 4. Klasse vom Schulhaus Mettlen für die gelungene Installation. (Bild Urs Gretler)

Anlässlich der Mitgliederversammlung vom 29. November wurden die Geschäfte der Gemeindeversammlung vom 5. Dezember behandelt und die Parolen der SVP beschlossen. Die Voranschläge der Sekundargschulgemeinde und der politischen Gemeinde mit den Anträgen zur Festsetzung der Steuerfüsse wurden von der anwesenden Gemeinderätin Susanne Leuenberger vorgestellt und kommentiert. Sie konnte nach ihrer Präsentation von Finanzplan 2016 bis 2020 und Voranschlag 2017 mit Festsetzung des Steuerfusses für die politische Gemeinde die ungeteilte Zustimmung der Versammlungsteilnehmer entgegennehmen. Die SVP anerkennt ausdrücklich die Anstrengungen des Gemeinderates, unter kompetenter Führung von GR Susanne Leuenberger als Finanzvorständin, die finanziell schwierige Situation der Gemeinde positiv zu entwickeln. Mit dem überschaubaren Aufwandüberschuss von rund 450 000 Franken kann auch die Sekundarschulgemeinde die mehrheitliche Zustimmung der Versammlung zum Voranschlag 2017 konstatieren. Schwerer hatten es die Vertreter der Primarschulgemeinde. Zwar liegt der veranschlagte Aufwandüberschuss von rund 1,1 Mio. Franken deutlich unter demjenigen des Vorjahrs. Gleichwohl ist die Zustimmung zum Voranschlag 2017 der Primarschule mit der klaren Erwartung verbunden, dass

markante Sparanstrengungen eine positive Finanzentwicklung aufzeigen müssen. Die SVP wird ihr Augenmerk darauf richten. Kritisch beurteilt wurde auch die Bauabrechnung über den Kindergarten Spittel, welche nach Auffassung der Versammlung zu viele vermeidbare Mehrausgaben enthält. Mit Blick auf einen beachtlichen Staatsbeitrag wird die SVP diese Bauabrechnung gleichwohl genehmigen. Den Bauabrechnungen der politischen Gemeinde über die Tempo-30-Zonen und die flankierenden Massnahmen an der Zürichstrasse erwuchs keine Opposition. Beide Abrechnungen schliessen mit deutlichen Minderkosten. Die Entschädigungsverordnung wird als grundsätzlich genehmigungsfähig beurteilt, auch wenn bezüglich der BVG-Regelung für die Behördenmitglieder noch Fragen offen sind. Hingegen wird der Zeitpunkt für die Beurteilung der Verordnung über die Subvention der familienergänzenden Kinderbetreuung im Vorschulalter als unpassend beurteilt. Sollten sich die politische Gemeinde und die Primarschule mit Wirkung ab 2018 in eine Einheitsgemeinde zusammenschliessen, würde diese Verordnung nach einem Jahr bereits wieder zur Sprache kommen. Deshalb empfiehlt die SVP, dieses Geschäft mittels Rückweisung auf den Zeitpunkt nach Inkraftsetzung der Einheitsgemeinde zu vertagen. SVP Affoltern a.A.


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Freitag, 2. Dezember 2016

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Regionaler Künstler am Chlausmärt Frank Rutishauser und Peter Ehrler nominiert Der Bezirk Affoltern beinhaltet eine grosse Vielfalt an Besonderheiten. Beim beliebten Foto-Quiz der EVP mit dem Thema «Persönlichkeiten und Aussergewöhnliches aus dem Bezirk Affoltern» kann man sich überraschen lassen und seine Ortskenntnisse unter Beweis stellen! Auch Fragen zu einem prominenten Künstler aus der Region kommen unter anderem vor – wer weiss über ihn Bescheid?

Ersatzwahlen Gemeinderat Bonstetten.

Mit etwas Glück den Hauptpreis gewinnen Alle Teilnehmenden erhalten ein schönes handgearbeitetes Holzlicht und mit etwas Glück lässt sich sogar ein reichhaltiger Geschenkkorb mit Produkten aus der Region gewinnen. Wem das spielerische Element lieber ist, kann bei den faszinierenden Chugeli-Bahnen von Markus Gasser verschiedene Glaskugeln auf ihre langen Reisen schicken.

Angeregtes Spielen und Austauschen am Stand der EVP. (Archivbild zvg.) le weitere werden sollen, bietet sich am EVP-Stand die Gelegenheit seine Unterschrift ebenfalls zu hinterlassen. Nur ein starkes Zeichen aus der Region kann dem von breiten Kreisen mitgetragenen Anliegen auch das nötige Gewicht verleihen.

sorgt. Die EVP Affoltern freut sich auf regen Besuch am Stand Nr. 62, wo Spielfreude, Begegnung und Austausch im Zentrum stehen sollen. Selbstverständlich stehen die anwesenden Vorstandsmitglieder und der vor mehr als einem Jahr gewählte EVP-Kantonsrat für Fragen zu aktuellen politischen Themen gerne Red und Antwort.

Die FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil hat an ihrer ausserordentlichen Mitgliederversammlung vom 29. November die beiden Kandidaten für die frei werdenden Sitze im Gemeinderat Bonstetten nominiert. Der bisherige Gemeinderat Frank Rutishauser kandidiert als Gemeindepräsident und der bisherige RPK-Präsident Peter Ehrler stellt sich neu für die Wahl in den Gemeinderat zur Verfügung. Frank Rutishauser, 46 Jahre alt, Rechtsanwalt, lebt mit seiner Familie (vier Kinder) seit zwölf Jahren in Bonstetten. Er ist in der Gemeinde verwurzelt und ist seit über drei Jahren im Gemeinderat, wo er mit Kompetenz, Umsicht und Voraussicht die Finanzen betreut. Mit ihm stellt sich ein Garant unserer demokratischen Ordnung mit gradlinigem, unbestechlichem Charakter zur Verfügung. Peter Ehrler, 55 Jahre alt, Kaufmann, verheiratet, lebt seit 19 Jahren in Bonstetten. Ebenfalls gut in Bon-

Die FDP nominiert Peter Ehrler (links) und Frank Rutishauser. (Bild zvg.) stetten verankert ist er seit 2002 in der RPK, die er seit fast drei Jahren präsidiert. Seine vielfältigen beruflichen Aus- und Weiterbildungen (Versicherungsfachmann, Projektmanagement, Berufsbildung etc.) und seine Tätigkeiten in der Gesellschaft und in der Gemeinde befähigen ihn im hohen Masse für das anspruchsvolle Amt eines Gemeinderats. Eine nähere Vorstellung unserer beiden Kandidaten folgt in einer der nächsten Ausgaben des «Anzeigers».

Ja zur Mittelschule im Knonauer Amt

Dem Kantonsrat sagen, was Sache ist

Schon über 2000 Unterschriften sind für die laufende Petition an den Regierungsrat gesammelt. Weil es noch vie-

Mit feinem ‹Gewürz-Trunk›, frischem Kaffee und adventlicher Verpflegung ist auch für das leibliche Wohl ge-

Grünliberale am Chlausmärt

Kunststoffsammlung durch die Gemeinde?

Am Sonntag, 4. Dezember, werden die Grünliberalen am Chlausmärt Affoltern mit einem Stand teilnehmen. Besucher können gerne am Wettbewerb mit interessanten Preisen teilnehmen und feine Guetzli und Mandarinen geniessen. Am Stand werden auch Unterschriften für die Petition «Für eine Mittelschule im Knonauer Amt» gesammelt. Die Grünliberalen freuen sich darauf, viele interessante Gespräche zu diversen Themen, wie Energie-, Verkehrs- und Wirtschaftspolitik zu führen. Dr. Thomas Beck Vorstand Grünliberale Knonauer Amt

Knonauer für die Mittelschule Unter Mithilfe des Elternforums und zahlreicher Unterstützender sind am Weihnachtsmarkt in Knonau über 100 Unterschriften für die Mittelschule im Bezirk zusammengekommen! Danke all jenen, die am Stand vorbeigekommen sind und angeregt diskutiert haben und sich für das Schulthema engagieren! Manuela Gasser-Grob, Knonau

Unqualifizierte Schelte «Heiliges Land», im «Anzeiger» vom 29. November. Unheilig ist Pia Holensteins Versuch, fehlendes Sachwissen durch unqualifizierte Schelte an die Adresse kritischer Stimmen zu kompensieren. Bedauerlich, dass sie die einseitig antiisraelische Haltung von Sumaya FarhatNaser begrüsst, Fakten hin oder her. So waren ihr Kritiker mit berechtigten Fragen lästig. Es war Frau Holenstein, die nicht mit Fakten konfrontiert werden wollte. Natürlich darf Israel kritisiert werden – wenn man alle Seiten beleuchtet, auch Terror und die Hetze seitens Abbas inkl. die gültigen Satzungen der PLO/Fatah und Hamas. Diese rufen seit Jahren zur Vernichtung Israels auf. Wohl typisch für die Autorin ist, dass sie «vergisst» zu erwähnen, dass der Direktor des Kinderspitals Bethlehem die gute Zusammenarbeit mit israelischen Ärzten und Spitälern betonte. Hanspeter Büchi, Stäfa

An der Gemeindeversammlung vom 13. Dezember stimmen die Bonstetterinnen und Bonstetter darüber ab, ob die Sammlung von Plastik durch die Gemeinde übernommen – und damit von den Einwohnern finanziert – werden soll. Was ist sinnvoll? Im Sammeln und Wiederverwerten von Papier, Karton, Glas, Petflaschen, Batterien, Altöl, Kaffeekapseln, Dosen, Metall und Elektroapparaten jeglicher Art sind wir in der Schweiz ja Weltmeister – nur beim Plastik ist irgendwie der Wurm drin. Zwar werden sortenreine Plastikabfälle, wie sie beispielsweise in der Industrie anfallen, schon seit einiger Zeit gesammelt und wiederverwertet. Aber bei den Plastikabfällen der Haushalte versagt das System von Sammeln und Wiederverwerten. Das liegt daran, dass diese gemischten und verschmutzten Abfälle vor einem allfälligen Recycling zuerst sortiert und gereinigt werden müssen

EVP Bezirks- und Ortspartei Affoltern, Daniel Sommer

– und das ist für die Abfallentsorger sehr teuer und für die Umwelt nicht besonders vorteilhaft. Aus Kostengründen landet deshalb der grösste Teil der Plastikabfälle – trotz separater Sammlung – in der Kehrichtverbrennungsanlage oder in Zementwerken. Das ist für die umweltbewussten Sammler zwar frustrierend, aber es ist eben die Realität. Daran kann die Gemeinde Bonstetten auch mit einer separaten Kunststoffsammlung nichts ändern. Ein Trost ist immerhin, dass die Kehrichtverbrennungsanlagen froh um den angelieferten Brennstoff sind und dieser letztlich in Energie umgewandelt wird. In Anbetracht dieser Tatsachen ist es für eine Gemeinde gar nicht sinnvoll, die Haushalts-Plastikabfälle von einem «Öki-Mobil» sammeln zu lassen und dafür zu bezahlen. Auf den ersten Blick ist das Abgeben des Plastiks für die Einwohner zwar ‹‹gratis›› und man freut sich über die Verminderung des eigenen Kehrichtsack-Verbrauchs. Schlussendlich ist das aber ein Trug-

schluss. Denn diese Sammel- und Entsorgungskosten berappen die Einwohner am Ende selber, nämlich mittels der Abfall-Grundgebühr. Nun, Kunststoff sammeln funktioniert in der Schweiz nur dann, wenn der Plastik sortenrein gesammelt und wiederverwertet wird. Für die Konsumenten bedeutet dies, dass sie Petflaschen, Kunststoffflaschen (z.B. Shampoooder Waschmittelflaschen) und Milchpackungen in Bonstetten z.B. im Coop und im Lärchenmärt zurückgeben können. Das ist gratis und die Gebinde können tatsächlich wiederverwertet werden. Alles andere landet so oder so in der Kehrichtverbrennungsanlage.

Gemeinde nicht die richtige Adresse Die von Hans Wiesner eingereichte Initiative geht zwar durchaus in die richtige Richtung. Nur ist die Gemeinde nicht die richtige Adresse. Es ist wie z.B. bei den Petflaschen nicht Sache des Gemeinwesens bzw. des Steuerzahlers, das Einsammeln und Wieder-

Vorstand FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil

verwerten zu finanzieren. Dazu aufgerufen ist der Handel, der ja den grössten Teil dieses Abfalls verursacht. Der richtige Ansatz ist jener, den die Grossverteiler Coop und Migros eingeschlagen haben: Rücknahme des Plastiks und Zuführung zur Wiederverwertung. Inskünftig sollte dies nicht nur für Pet- und Plastikflaschen gelten, sondern eben für Plastik allgemein. An diesen Sammelstellen könnte zum grössten Teil auch eine sortenreine Trennung des Plastiks erfolgen. Das wäre aus ökologischer und ökonomischer Sicht günstiger. Das Awel (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft) und der Regierungsrat des Kantons Zürich empfehlen den Gemeinden übrigens aus diesen Gründen, derzeit auf das Sammeln von gemischten Kunststoffen zu verzichten (http://redir.ch/2bc). Dieser Empfehlung schliessen wir uns an und stimmen deshalb Nein zur Einzelinitiative «Kunststoffsammlung». Vorstand FDP Bonstetten-Stallikon-Wettswil

Die Veränderungen im Gesundheitswesen schaffen für das Spital Affoltern grosse Chancen Das Schweizerische Gesundheitswesen steht vor grossen Veränderungen. Wie mit allen Veränderungen, sind aber auch Chancen mit diesen verbunden. Chancen für das Knonauer Amt, aber auch (oder gerade) für unser Spital Affoltern. Die zunehmend älter werdende Bevölkerung, der sich weiter verschärfenden Fachkräftemangel, die wachsende Schwierigkeit, die Kosten in den Griff zu bekommen, um die medizinische Versorgung sicherstellen zu können sowie der zunehmende Informatikeinsatz: Diese vier Entwicklungen werden unser Gesundheitswesen in den nächsten Jahren stark verändern. In der Schweiz ist die Lebenserwartung seit 1970 um rund zehn Jahre gestiegen. Sie beträgt jetzt für Männer 81, für Frauen 85 Jahre. Viele dieser Menschen dürfen ihr Alter in guter Gesundheit geniessen. Dennoch steigt die Zahl jener, die auf Unterstützung angewiesen sind, die Anzahl Menschen, die an einer oder mehreren chronischen Krankheiten leiden. Da-

mit wächst der Bedarf nach medizinischer Versorgung.

Personalbedarf und neue Anforderungen Gemäss aktuellen Prognosen ergibt sich alleine aufgrund der alternden Bevölkerung ein Zusatzbedarf von über 50 000 Arbeitskräften im Gesundheitswesen. Dies ist deshalb besorgniserregend, weil es bereits heute schwierig ist, gut qualifiziertes medizinisches Personal zu finden. Der Bedarf an qualifiziertem Pflegepersonal und insbesondere an Hausärzten wird weiter ansteigen. Es werden grosse Anstrengungen erforderlich sein, damit wir auch in Zukunft genügend gut ausgebildete medizinische Fachkräfte haben werden, um die Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Zu der wachsenden Nachfrage nach medizinischen Leistungen kommt ein zunehmendes Bedürfnis, die Leistungen der verschiedenen Leistungserbringer untereinander abzustimmen. Nur so kann sichergestellt werden, dass bei der medizinischen Behandlung eines Patienten keine

Doppelspurigkeiten, keine unnötigen Kosten oder, was noch schlimmer ist, keine unerwünschten Interferenzen entstehen. Ein weiterer Auslöser für grosse Veränderungen im Gesundheitswesen ist die Informatik. Neue Lösungsansätze, beispielsweise personalisierte Trainingsprogramme, therapieunterstützende Roboter, die Telemedizin, verbesserte Prävention dank der Möglichkeit, die Körperfunktionen rund um die Uhr zu überwachen oder elektronische Patientendossiers haben das Potential, unser Gesundheitswesen fundamental zu verändern.

Chancen für das Spital Affoltern Aufgrund dieser Entwicklungen im Schweizerischen Gesundheitswesen ziehe ich folgende Schlussfolgerungen: Wir sollten uns nicht zu sehr auf die Frage fokussieren, ob wir ein Spital Affoltern brauchen oder nicht, sondern uns vor allem darüber Gedanken machen, wie wir die Gesundheitsvorsorge in unserem Bezirk als Ganzes sicherstellen können. Für das Spital Affoltern sehe ich unter diesem

Gesichtspunkt vier Chancen: 1. Ausbau zu einem Zentrum mit überregionaler Bedeutung im Bereich Geriatrie und palliative Medizin. 2. Ausbau zu einem Zentrum mit vielen ambulanten Dienstleitungen, welches bei der koordinierten Versorgung des Knonauer Amtes eine Schlüsselrolle spielt und zum Beispiel den ärztlichen Notfalldienst übernimmt. 3. Abschluss einer strategischen Zusammenarbeit mit dem Universitätsspital oder der ZHAW, um das Spital Affoltern als Ausbildungsspital für integrierte Medizin zu positionieren. 4. Positionierung als Pilotspital für die Erprobung von innovativen «e-Health»-Anwendungen. Bei allen Überlegungen sollten wir das Modell Affoltern nicht vergessen, dass für eine umfassende medizinische Versorgung steht und mit der Aussage «Der Mensch ist Körper, Seele und Geist – ein Ganzes» sehr schön umschrieben werden kann. Es geht dabei um die Interessen unseres Spitals, aber auch um das Interesse des ganzen Knonauer Amts. Olivier Hofmann, Hausen am Albis


Gewerbe/Dienstleistungen

Für Alleinstehende

Überraschungsfest

Der Rotary-Cub Knonaueramt lädt am 24. Dezember zur Weihnachtsfeier. > Seite 19

Schütze Bruno Schneiter wurde für seinen Schweizer Meistertitel gefeiert. > Seite 24

Freitag, 2. Dezember 2016

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Höchster Zürcher Erich Rüfenacht war Kantonsratspräsident und drückte selbst dem Papst die Hand. > Seite 27

ratgeber

Egon Wenzinger

«Jedes E-Mountainbike wird individuell konfiguriert»

über Aktienmärkte

Der Höhenflug des U.S.-Aktienmarkts! Nach der Wahl von Donald Trump zum künftigen US-Präsidenten befindet sich die US-amerikanische Börse seit dem 7. November auf Höhenflug und hat eine neue Sphäre erreicht. Im Monat November zeigt der USLeitindex Dow Jones Industrial einen Gewinn von 6 Prozent auf. Der Index übersprang am 22. November erstmals in seiner Geschichte die Marke von 19 000 Punkten. Der S&P-500-Index steigerte sich auch mit einem Monatsgewinn von 5,0 Prozent und zeigt bei 2213,35 Punkten ein Rekordhoch. Der Nasdaq Composite legte bis jetzt ebenfalls 4,8 Prozent zu und erreichte damit ein Rekordhoch von 5398.92 Punkten. Der «Black Friday» trug dazu bei, den Dow Jones in Rekordlaune zu halten. Nach der feiertagsbedingten Pause erreichten der Dow Jones Industrial, der S&P-500-Index, das Techwerte-Barometer Nasdaq Composite und der Nebenwerte-Index Russell 2000 am 28. November Bestmarken.

Die Transalpes Bike Manufaktur stellt am 3. Dezember ihr erstes E-Bike vor – das E-Plus Am Chlausevent des kommenden Samstags stellt die Zwilliker Bike Manufaktur Transalpes ihr neues E-Mountainbike vor. Dazu gibt es hausgemachten Glühwein, Guetzli und Gelegenheit sich mit dem Transalpes-Team und anderen Bikern auszutauschen. Transalpes stellt morgen Samstag, am Chlausevent in der Manufaktur beim Weiher in Zwillikon das E-Mountainbike Transalpes E-Plus vor. Das Transalpes E-Plus bietet extra breite 3-ZollReifen, hochwertigste Bauteile, einen abnehmbaren aber in den Rahmen eingebauten Akku mit 500 Wattstunden Leistung, einen Mittelmotor mit 250 Watt Dauerleistung, eine riesige Farbpalette und unzählige individuelle Konfigurationsmöglichkeiten. Es ist vollgefedert, je nach Konfiguration etwa 22 Kilogramm leicht und beginnt preislich bei 5990 Franken.

Ein E-Mountainbike für anspruchsvolle Fahrer Stefan Gruber, der Transalpes Geschäftsführer, erklärt das Konzept

Stefan Gruber mit dem Transalpes E-Plus. (Bilder Salomon Schneider)

Der Akku ist Teil des Rahmens.

des ersten Transalpes E-Mountainbikes: «Wir haben uns an den Eigenschaften des erfolgreichen Trailbikes Transalpes AM Plus orientiert und vor diesem Hintergrund ein E-Mountainbike entwickelt. Alle Teile wurden auf höhere Belastungen ausgelegt, da mit E-Bikes höhere Tempi erreicht werden können. Die Batterie ist beispielsweise in den Rahmen integriert und stabili-

gefahren werden. Ausgeliefert wird es ab März 2017. Als Weihnachtsspecial schenkt Transalpes allen E-Plus-Kunden das Upgrade auf die Sram EX1 EBike-Schaltung, im Wert von 450 Franken. (sals)

siert das Gesamtkonstrukt. Die breiteren Reifen bieten bessere Traktion und bringen die Kraft optimal auf den Trail, gerade in Steigungen. Der Mittelmotor sorgt zudem dafür, dass der Motor immer einen hervorragenden Wirkungsgrad aufweist – er überhitzt bei Steigungen viel später als ein vergleichbarer Nabenmotor.» Das Transalpes E-Plus kann am Chlausevent Probe

Transalpes Bike Manufaktur, Alte Affolterstrasse 2a, 8909 Zwillikon. Chlausevent: Samstag, 3. Dezember, 9 bis 16 Uhr. www.transalpes.ch.

Risikoappetit unvermindert stark Anleger können kräftige Gewinne einfahren. Im Fokus standen Einzelhandelsaktien wie Amazon, Alibaba Group Holding und WalMart Stores, nachdem die Erlöse des Online-Einzelhandels an «Thanks-giving» um 13,6 Prozent nach oben geschnellt sind, wie der Branchendienst Adobe Digital Insights ermittelte. «Der Risikoappetit ist unvermindert stark und wird weiter gestützt durch den milderen Ton, den Donald Trump nun anschlägt», kommentierte John Henry Smith, U.S-Aktienmarkt Analyst. Das neue Allzeithoch des S&P 500 Indexes ist bullish zu bewerten und sollte die Rally, vor allem mittelfristig, weiter antreiben. Nach dem Überwinden der 2194 PunkteMarke sowie der Rückeroberung des mittelfristigen Aufwärtstrends, ist eine Fortsetzung des Anstieges möglich. Spielraum würde sich hierbei in Richtung der 2250 Punkte-Marke bieten. Die obere Trendbegrenzung der vergangenen Monate lässt darüber hinaus Spielraum bis in den Bereich der 2270 Punkte-Marke zu, bevor wieder mit einem Rückschlag zu rechnen wäre.

Mit einheimischen Kräutern räuchern Abend-Workshop mit Brigit Krug in Jonen Das Verräuchern von Heilpflanzen ist eine sehr alte Tradition der Menschen, die in allen Teilen der Erde angewendet wurde und wird. Im Abendworkshop vom 12. Dezember werden sowohl die Grundlagen zur Geschichte des Räucherns vermittelt, als auch die Wirkung auf uns Menschen. Die Teilnehmer lernen die wichtigsten Utensilien kennen, die es zum Räuchern braucht und stellen unter Anleitung zwei Räuchermischungen aus einheimischen Kräutern her, die sie am Ende des Abends mit nach Hause nehmen. Eine Reinigungsräucherung für Wohnung oder Haus und eine Räuchermischung, die während der kommenden Rauhnächte unterstützend wirkt. Räuchern mit Kräu-

Wenzinger Finanz AG, Vermögens-/ Steuerberatung, Poststrasse 2, Affoltern, Tel. 044 762 24 40.

Birgit Krug. (Bild zvg.)

tern steigert das Wohlbefinden, weckt die Lebensgeister, unterstützt die Seele und inspiriert den Geist. Es hilft zur Reinigung bei «dicker Luft» oder sonstigen Unpässlichkeiten. Den Nutzen einer Räucherung von Kräutern, Harzen und Rinden kann jeder mit einfachen Mitteln erfahren, erlernen und im Alltag anwenden. Der Kräuter-Workshop findet am Montagabend, 12. Dezember, in Jonen statt. In der Seminargebühr von 60 anzeige

Franken sind Materialkosten für die selbsthergestellten Räuchermischungen sowie ein Skript mit Erläuterungen und den Rezepten enthalten. Die Kursleiterin Birgit Krug (Eneoluma Coaching & Human Energetik) freut sich auf interessierte Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Falls der Termin nicht passt, gibt es eine zweite Möglichkeit noch in diesem Jahr einen Räucherworkshop zu besuchen. Dieser findet am Don-

nerstagabend, 15. Dezember, von 19.30 bis 21.30 Uhr in den Räumen des Coiffeur Vis-à-Vis, Clara Güntensperger (altes Bahnhöfli), in Menzingen statt. (pd.) 12. Dezember, 19.30 bis 21.30 Uhr, im Kreativ- und Gesundheitshaus zum Löwen, Obschlagenstrasse 2, Jonen. Anmeldung: birgit.krug@eneoluma.ch, Telefon 079 711 79 67 oder über Kontakt der Webseiten: www.eneoluma.ch oder www.al-chemilla.ch.


Ref. Kirche Aeugst a. A.

Kloster Kappel a. A.

Sonntag, 4. Dezember 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan

Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr im Kapitelsaal Sonntag, 4. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christoph Hürlimann Adventszauber im Kloster Kappel: Ein abwechslungsreiches Programm für die ganze Familie zur Feier des 2. Advents Ab 11.00 Uhr Offenes Singen in der Kirche mit Ch. Boeck und Kindern Ab 12.00 Uhr werden Sie kulinarisch verwöhnt sowie Kreativangebote für Erwachsene und Kinder: Wachssterne giessen, Strohsterne binden, Lebkuchen verzieren und vieles mehr Detailflyer erhältlich 17.00 Ende der Veranstaltung Mittwoch, 7. Dezember 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 8. Dezember 13.30 Führung durch die Klosteranlage Treffpunkt Eingang Amtshaus 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfr. Markus Sahli

Ref. Kirche Affoltern a. A. Freitag, 2. Dezember 18.00 Jugendgottesdienst Samstag, 3. Dezember 10.00 Familienmorgen «de Samichlaus chunnt», Treffpunkt im Ulmensaal Anschliessend Familienkafi 14.30 Ökumenischer Gottesdienst in der Senevita Obstgarten Pfrn. B. Stephan und Pastoralassistentin L. Cantero 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfr. Th. Müller 20.00 Gospelkonzert «Songs of Light» in der Kirche Sonntag, 4. Dezember 2. Advent 9.30 bis 9.55 Uhr «Morgenlob», Singen in der Kirche mit Chr. Sommer 10.00 Gottesdienst «Wie soll ich dich empfangen?» Pfr. W. Schneebeli Mittwoch, 7. Dezember 12.15 Oase: Besinnung über Mittag Pfrn. B. Bartels Donnerstag, 8. Dezember 14.00 Seniorentreff Adventsfeier im Kasino Freitag, 9. Dezember 20.00 Feier nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Bonstetten Samstag, 3. Dezember 9.30 Kolibri-Treff im Kirchgemeindehaus Sonntag, 4. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent mit Taufe von Norina Leila Altorfer und Mara Sophia Fischer Mitwirkung der 3.-Klässler, Barbara Truffer Katechetin und Pfrn. S. Sauder Orgel: Maja Wüthrich

Ref. Kirche Hausen a. A. Sonntag, 4. Dezember 9.30 Orgel-Gottesdienst zum 2. Advent mit Vincent Dallèves, Orgel und Pfrn. Irene Girardet Anschliessend Chilekafi Montag, 5. Dezember 9.00 bis 10.30 Uhr Lese- und Gesprächskreis im Pfarrhaus Freitag, 9. Dezember 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 4. Dezember 10.00 2. Advent: Gottesdienst mit dem Gospelchor Affoltern «Songs of light» Gospels und Predigt zum Thema Licht und Hoffnung Leitung Anette Bodenhöfer, Begleitband, Pfarrer Walter Hauser Die Hediger Läuterbuben läuten den Gottesdienst von Hand ein Anschliessend Apéro Donnerstag, 8. Dezember 19.30 Gemeindeversammlung im Schachensaal

Ref. Kirche Kappel a. A. Samstag, 3. Dezember 9.30 Chor-Projekt Christnachtfeier Sonntag, 4. Dezember 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Hürlimann Mittwoch, 7. Dezember 13.30 minichile im Pfarrhauskeller Kappel

Ref. Kirche Knonau Sonntag, 4. Dezember 10.00 Gottesdienst in Maschwanden Pfr. Mehl Fahrdienst ab Kirche Knonau um 9.45 Uhr 17.00 JUKI in Maschwanden Pfr. Mehl und Fritz Anschliessend Imbiss im Pfarrhaus Dienstag, 6. Dezember 6.30 Frühfeier «Wort und Stille im Advent», mit Pfr. Maurer und Mehl, Konfirmanden Anschliessend Zmorge im Pfarrhaus 19.30 Gemeindeversammlung in der Stampfi

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 4. Dezember 10.00 Gottesdienst in der Kirche Maschwanden Taufe von Lynn Studer Orgel: Motoko Matsuhida Anschliessend Apéro im Pfarrhaus 17.00 Juki-Gottesdienst in Maschwanden

Ref. Kirche Mettmenstetten Sonntag, 4. Dezember 10.00 Gottesdienst zum 2. Advent Taufgottesdienst mit den 3.-Klässlern Pfarrer Andreas Fritz Orgel Albert Bolliger Taufe Mason Lio Nüesch Anschliessend Kirchgemeindeversammlung Apéro im Pfarrhauskeller Sonntag, 4. Dezember 17.00 Jugendgottesdienst in Maschwanden Mettmenstetter Adventskalender: Telefon 032 520 10 82 (Ortstarif) oder www.ref-mettmenstetten.ch

Ref. Kirche Obfelden

Kath. Kirche Affoltern a. A.

Freitag, 2. Dezember 19.00 Concerto piccolo mit Blockflötenensemble Christiane Zaugg Angela Bozzola (Klavier) reformierte Kirche Sonntag, 4. Dezember Ab 08.15 Uhr Chilezmorge im Singsaal Chilefeld 10.00 Predigt Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola am Flügel Mit Familienchor, Chinderhüeti während Gottesdienst 9.15 Vorprobe Familienchor Musikzimmer Chilefeld Montag 5. Dezember 16.00 Kolibri Reformiertes Kirchgemeindehaus Dienstag 6. Dezember 14.00 Frauen-Treff Aufenthaltsraum Alte Landstrasse 33 Donnerstag, 8. Dezember 12.00 Club 4 Reformiertes Kirchgemeindehaus

Samstag, 3. Dezember 14.30 Ökumenischer Gottesdienst im Haus Senevita 17.30 Eucharistiefeier Sonntag, 4. Dezember 10.30 Familiengottesdienst dt./it. zusammen mit der Chinderchile Besuch des St. Nikolaus 15.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Nikolausfest Montag, 5. Dezember 20.00 Kirchgemeinde- und Pfarreiversammlung im Chilehuus Obfelden Mittwoch, 7. Dezember 7.00 Rorate-Feier Anschliessend Zopf und Kaffee 9.15 Kein Gottesdienst Donnerstag, 8. Dezember Mariä Empfängnis 19.00 Eucharistiefeier Freitag, 9. Dezember 20.00 Taizéfeier in der katholischen Kirche

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 4. Dezember, 2. Advent 19.00 Musikgottesdienst Pfarrerin Sonja Weisenhorn Gemischter Chor Veronica Nulty, Orgel Mittwoch, 7. Dezember Adventsfenster 18.00 Es ist dunkel – nur Kerzen flackern im Licht… – das ist das Adventsfenster als Lichtfeier Herzlich willkommen! Gestaltet von Jren Omlin und Sonja Weisenhorn www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil Freitag, 2. Dezember 20.00 Singabend mit Taizé-Liedern Sonntag, 4. Dezember 19.30 Abendgottesdienst zum 2. Advent Liedthema: «‹Maria durch einen Dornwald ging› – wie soll denn DAS zugehen?» Pfr. Jürgen Schultz Montag, 5. Dezember 15.45 Kolibri Mittwoch, 7. Dezember Kirchgemeindeversammlung

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil Sonntag, 4. Dezember 16.00 Kirche Wettswil: Kirchgemeindeversammlung 17.00 Kirche Wettswil: Versöhnungs-Gottesdienst mit Pfr. Matthias Ruff Musik: Andrea Brunner, Harfe mit Kinderhüte Anschliessend Apéro Fahrdienst, Anmeldung bis 3. Dezember, Tel. 044 777 99 72 17.00 bis 20.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille Mittwoch, 7. Dezember 14.00 Kirche Wettswil: Kolibri Treff: Probe Krippenspiel 17.00 bis 19.00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille 19.15 bis 19.45 Uhr Kirche Stallikon: Offenes Singen mit Chor Changing Times Anschliessend Probe Donnerstag, 8. Dezember 9.15 und 10.15 Uhr Elki Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil Freitag, 9. Dezember 9.00 bis 11.00 Uhr Frauezmorge Im Advent mit Geschichten und Drehorgelmusik Kirchgemeindesaal Wettswil 17.00 bis 19. 00 Uhr Kirche Stallikon: Licht und Stille 19.30 Kirche Stallikon: Trostspuren mit Pfr. Otto Kuttler

Kath. Kirche Bonstetten Samstag, 3. Dezember 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 4. Dezember 10.00 Eucharistiefeier Mittwoch, 7. Dezember 9.15 Ökumenisches Morgengebet Donnerstag, 8. Dezember 19.30 Gottesdienst zu Mariä Empfängnis

Kath. Kirche Hausen a. A. Samstag, 3. Dezember 17.00 Eucharistiefeier Sonntag, 4. Dezember 11.00 Wortgottesfeier Musikalische Begleitung Ehemalige Ministrings Montag, 5. Dezember 19.00 Meditation Donnerstag, 8. Dezember 6.30 Rorate, Eucharistiefeier Anschliessend Frühstück

Kath. Kirche Mettmenstetten Freitag, 2. Dezember 18.00 Besinnungsweg mit Licht Start bei der katholischen Kirche Sonntag, 4. Dezember 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti und B. Broch «De Samichlaus chunnt» Dienstag, 6. Dezember 9.10 Bibelmorgen für Frauen mit Katja Wissmiller Mittwoch, 7. Dezember 6.30 Rorate-Eucharistiefeier mit Pfr. A. Saporiti Musik: Walter Boll (Panflöte) und Brigitte Staubli (Orgel) Anschliessend gemeinsames Frühstück Freitag, 9. Dezember 17.30 Adventsfeier/Gottesdienst mit Pfr. A. Saporiti und B. Broch speziell für die 3. Klasse

Kath. Kirche Obfelden

Evang.-methodistische Kirche Zürichstrasse 47 Affoltern a. A., Sonntag, 4. Dezember 9.45 Gottesdienst (Urs Baumann) mit Dank an Mitarbeiter Kinderhort mehr unter: www.emk-affoltern.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 4. Dezember 10.00 Gottesdienst (Predigt Renée Zünd) Hüeti und KingsKids Anschliessend Korpsforum und gemeinsames Mittagessen mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Pfingstgemeinde Affoltern a. A., Alte Obfelderstrasse 55

Sonntag, 4. Dezember 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm Mehr unter www.pga.ch

Evang. Täufergemeinde Mettmenstetten, Weidstrasse 20 Sonntag, 4. Dezember 10.30 Gottesdienst Kleinkinderhort Unterricht und Sonntagsschulen proben für die Weihnachtsaufführung 13.30 Bericht aus Japan von Christian Baumgartner Donnerstag, 8. Dezember 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Mittwoch, 7. Dezember 16.00 Aufführung D’Zäller Wiehnacht Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch

Carfahrten, Umzüge & Spezialtransporte

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten 2016 Chlausfahrt Fr. 88.– Fahrt mit Mittagessen und Chlaussäckli Dienstag, 6. Dezember 2016

Sonntag, 4. Dezember 7.00 Rorate-Feier Anschliessend Zmorge 9.00 Kein Gottesdienst Montag, 5. Dezember 20.00 Kirchgemeinde- und Pfarreiversammlung im Chilehuus Dienstag, 6. Dezember 19.30 Lobpreis Donnerstag, 8. Dezember 9.00 Kein Gottesdienst (siehe unter Affoltern)

Weihnachtsmarkt Freiburg im Breisgau Fr. 40.– Donnerstag, 8. Dezember 2016

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24

Theater Buochs – Kalender-Girls Fahrt und Eintritt Fr. 62.– anschliessend Abendessen Sonntag, 5. März 2017

Freitag, 2. Dezember 19.00 Alphalive-Kurs Samstag, 3. Dezember 19.00 Adventsball Sonntag, 4. Dezember 10.00 Gottesdienst mit Abendmahl Dominik Stäuble Kinderprogramm 18.30 ALL IN: Jugendgodi Montag, 5. Dezember 12.00 Mittagstisch Mittwoch, 7. Dezember 14.15 Senioren-Treff 19.00 Teens: peech in der EMK Mehr Infos: www.sunntig.ch

Tagesfahrten/Theater 2017 Neujahrsfahrt – Gipf Oberfrick Fr. 78.– Fahrt mit Mittagessen und Musik Sonntag, 1. Januar 2017 Winterlicher Schwarzwald Fr. 42.– Donnerstag, 2. Februar 2017 Theater Arth – Der Bettelstudent Fahrt und Eintritt Fr. 105.– anschliessend Abendessen Sonntag, 22. Januar 2017

Ferienreisen 2017 Salzkammergut – DZ/HP Fr. 810.– Narzissenfest Bad Aussee 24. bis 29. Mai 2017 Altmühltal/Donaudurchbruch Bayern DZ/HP Fr. 720.– 3. bis 7. Juli 2017 Südtirol DZ/HP Fr. 955.– 17. bis 23. September 2017 Seefeld – Bergweihnacht DZ/HP Fr. 595.– inkl. Konzert Hansi Hinterseer und Saso Avsenik 12. bis 15. Dezember 2017

www.aemtler-car.ch


Gewerbe

Freitag, 2. Dezember 2016

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Weihnachts-Apéro in Mettmenstetten Das Gewerbe aus dem Dorfkern von Mettmenstetten öffnet am Sonntag die Geschäfte Der Weihnachts-Apéro am 4. Dezember in Mettmenstetten hat Tradition und wer in den letzten Jahren an einem dieser Sonntage in den Lokalen im Dorfkern von Mettmenstetten war, weiss um die Gemütlichkeit und die weihnachtliche Stimmung. Ein Adventsbummel durch das Dorf macht gute Laune und es gibt wieder viele neue Sachen zu entdecken. Betritt man das «Fleur Creative» an der Zürichstrasse 13, dann taucht man ein in eine Welt der Farben, Formen und Düfte. Vielfältige und saisonale Naturmaterialien werden mit professioneller Hand und viel Liebe zum Detail zusammengestellt. Neben dem bestehenden Angebot gestalten Inhaberin Christine Nick und ihre Floristin Claudia Fellmann gerne die persönlichen Blumenwünsche ihrer Kundschaft. Passend abgestimmt zu den individuellen Bedürfnissen, Vorlieben und für die unterschiedlichsten Anlässe. Zwischen bunten Blüten finden sich immer wieder neue Wohnaccessoires, Karten und Kerzen, welche die zwei Floristinnen mit geübten Handgriffen zu einem kleinen oder grossen Geschenk zaubern.

Wenige Schritte daneben ist der «Rägeboge». Dort können Gross und Klein in die faszinierende Steinwelt eintauchen. Vom einfachen Handschmeichler bis zu handgefertigten Schmuckstücken aus Mineralien findet sich alles, was unsere Sinne belebt oder dem aktuellen Modegeschmack entspricht. Die Inhaberin Renate Birkenmeier legt grossen Wert auf fundierte Beratung zu den Heilsteinen. Neben den Steinen lachen einem auch Buddhas, Engel und Elfen entgegen. Feingeister finden zudem alles für Räucherzeremonien, Klangschalen, Pendel, Tarotkarten sowie ausgesuchte Feng-Shui Artikel. Wie immer erfreuen die beliebten Sternkerzen jene Kunden, welche das Besondere suchen. Unter dem Motto «Vorbeischauen – Eintauchen – Entschleunigen» lässt sich entspannt in die Adventszeit starten.

Edle Tropfen und sinnliche Präsente Über die Strasse taucht man in die gläserne Destillate-Märchenwelt der «Brennerei zum Tröpfli» ein, in der man die eigene Christbaumkugel blasen kann. Ein Erlebnis für Gross und Klein. Der kleine Flohmarkt lädt zum Stöbern ein und ab der grossen Viel-

Perlen aus Papier und Keramik

Die Gewerbetreibenden aus dem Dorfkern von Mettmenstetten laden zum Sonntagseinkauf. (Bild zvg.) falt von unzähligen Flaschen im «Tröpfli-Lädeli» kann nur gestaunt werden. Edle Destillate, verschiedene Vieilles, Liqueurs und die besondere Neuheit «Goldtröpfli» möchten den Besucher überraschen. Die Brennerei ist fest in der Region verankert und destilliert ihre edlen Tropfen aus erlesenen Früchten der Umgebung. Weiter geht es in der Vitalis Drogerie. Dort findet sich für jeden Anlass das perfekte Präsent. Mit sinnlichen Geschen-

ken kann man nicht nur seine Liebsten verwöhnen, sondern auch sich selber eine Oase der Erholung und Entspannung in der vorweihnachtlichen Hektik schaffen. Für das Team um die Geschäftsführerin Andrea Seiler sind die kompetente Beratung, der freundliche Service, individuelle Problemlösungen und die persönlichen Gespräche nicht nur in der Weihnachtszeit zentral, sondern auch während dem ganzen Jahr selbstverständlich.

Der Spaziergang durch das Dorf wird im «Atelier zum Schärbe» und «PaperPearls» abgerundet. Margrith Graf entwirft und gestaltet einzigartige Papierkunst wie Schmuck, Deko oder Kunstwerke aus alten Zeitungen, Zeitschriften und Büchern. Marianne Bischof kreiert in Handarbeit Keramik auf vielfältige und frische Art und Weise – sowohl schön anzusehen, wie auch praktisch für den alltäglichen Gebrauch. Seit Mitte Sommer 2016 bieten Margrith Graf und Marianne Bischof inmitten schöner Keramik und Papierkunst Kaffee und Kuchen oder Apéro in ihrem Atelier an. Für einen speziellen Anlass verwöhnen die beiden Frauen kleine Gruppen auch ausserhalb der gewohnten Öffnungszeiten mit auserlesenem Gebäck und Getränken. Es weihnachtet in Mettmenstetten. Nach der Vitalis Drogerie öffnet am Sonntag, 4. Dezember, auch die Brennerei zum Tröpfli ihr Adventsfenster. (pd) Weihnachts-Apéro, Sonntag, 4. Dezember, 13 bis 17 Uhr, Fleur Creative, Rägeboge, Brennerei zum Tröpfli, Vitalis Drogerie, Atelier zum Schärbe, PaperPearls in Mettmenstetten.

Zwei neue Kinderärzte in Ottenbach Regionale Produktion Gesamtes Spektrum der Kinder- und Jugendmedizin von Damenmode Seit Kurzem arbeiten in Ottenbach zwei Kinderärzte. Die Praxis ist organisatorisch in die etablierte Hausarztpraxis von Dr. med. E. Breidenstein und Dr. med. E. Villiger eingebettet. Dr. med. Maja Trück, Fachärztin für Kinder- und Jugendmedizin, aufgewachsen in Basel, hat in Basel studiert und ihre Weiterbildung zur Kinderund Jugendärztin in Basel, Biel, Bern und Oxford gemacht. Bis vor Kurzem war sie als Leitende Ärztin an der Kinderklinik Triemli tätig. Maja Trück ist verheiratet, hat drei Kinder und lebt in Wettswil. Sie spricht auch Französisch, Spanisch und Englisch. Dr. med. Michael Büttcher, Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin, sowie Facharzt für Infektiologie, aufgewachsen in Südafrika, hat in Deutschland studiert und seine Weiterbildung zum Kinderarzt und Infektiologen in Basel, Aarau, Bern und London gemacht. Bis im Frühling 2016 war er als Kaderarzt an der Kinderklinik Triemli tätig, bevor er in das Kin-

derspital Luzern wechselte. Einen Tag in der Woche arbeitet er in der Arztpraxis Ottenbach. Er ist verheiratet, hat zwei Kinder und lebt in Bonstetten. Er spricht auch Englisch. Beide sind Mitglied in diversen nationalen Fachgesellschaften wie zum Beispiel der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie, Verein Zürcher Kinderärzte, Schweizerische Vereinigung für Ultraschall in der Pädiatrie, Pädiatrischen Infektiologie Gruppe Schweiz oder der Schweizer Gesellschaft für Infektiologie.

Das gesamte Spektrum der Kinderund Jugendmedizin Die Kinderärzte decken das gesamte Spektrum der Kinder- und Jugendmedizin ab, mit der Betreuung von gesunden und kranken Kindern und Jugendlichen. Beide bieten Vorsorgeuntersuchungen mit Entwicklungsbeurteilungen, Ultraschall der Säuglingshüfte mit Behandlung und Nachkontrollen bei einer möglichen Hüftentwicklungsstörung, Verhaltensbeurteilungen und auch allgemeine Beratung.

Hanna Lukes gestaltet und näht in Hausen Die textile Tradition in Hausen am Albis wird seit Oktober mit einer Damenmode-Manufaktur weitergeführt. «Hanna Lukes Fashion» eröffnete das Ladenatelier in den Räumlichkeiten im Weisbrod-Areal. Michael Büttcher und Maja Trück. (Bild zvg.)

Für die Kinderarztpraxis wurden neue grosszügige Räumlichkeiten im Nachbarhaus der Hausarztpraxis geschaffen und liebevoll eingerichtet. Bei Abwesenheit der Kinderärzte ist die Betreuung der Kinder und Jugendlichen weiterhin durch die Hausarztpraxis gewährleistet. (pd.) Arztpraxis Ottenbach, Kinder- und Jugendärzte, Frau Dr. med. M. Trück und Herr Dr. med. M. Büttcher, Affolternstrasse 25, Ottenbach. Telefon 043 333 94 52. E-Mail: kinderaerzte_ottenbach@hin.ch.

Weihnachtliches Einkaufserlebnis Die Adventszeit im Emmen Center Während der Adventszeit finden im weihnachtlich geschmückten Emmen Center verschiedene Veranstaltungen statt. An Mariä Empfängnis, Dienstag, 8. Dezember, ist das Emmen Center von 9 bis 18.30 Uhr geöffnet und auch an den beiden darauffolgenden Sonntagen – dem 11. und 18. Dezember – öffnen die über 80 Geschäfte ihre Türen für einen stressfreien Weihnachtseinkauf. Mit seinem breiten Angebot bietet das Emmen Center für jeden Geschmack die passenden Geschenke. Eine gemütliche Weihnachtsallee sorgt inmitten des stilvoll geschmückten Emmen Centers für eine besinnli-

che Stimmung und lädt zum Verweilen ein. Verschiedene Musikformationen versprühen vorweihnachtliche Klänge und diverse Aktivitäten für Kinder bringen deren Augen zum Glänzen. An den zwei Sonntagen vor Weihnachten, am 11. und 18. Dezember, sind sämtliche Geschäfte des Emmen Centers von 10 bis 17 Uhr und die Restaurants ab 9 Uhr geöffnet.

Attraktives Weihnachtsprogramm für Gross und Klein Während der Adventszeit bietet das Emmen Center ein unterhaltsames Weihnachtsprogramm an: Am Samstag, 3. Dezember, ist der Samichlaus

von 11 bis 16 Uhr zu Besuch und verteilt allen Kindern, die ein Versli aufsagen, einen Chlaussack mit Leckereien. Eliane Müller, die Gewinnerin von «Die grössten Schweizer Talente 2012», besucht das Emmen Center an Mariä Empfängnis und sorgt mit ihrer zauberhaften Stimme für weihnachtliche Klänge in der Mall. An den Wochenenden erzählt das Team Wendolina den Kindern im ersten Obergeschoss Weihnachtsgeschichten oder veranstaltet ein Gameduell, der Karikaturenkünstler Leonardo porträtiert die Besucherinnen und Besucher auf humorvolle Weise und diverse Musikformationen sorgen für besinnliche Weihnachtsstimmung. (pd.)

Im Weisbrod-Café ist das Rattern einer Nähmaschine zu hören. Wie zu alten Zeiten ist hier wieder eine Schneiderin bei der Produktion von Kleidern zu finden. Klare Linien und raffinierte Schnitte sind das Markenzeichen der Kollektion von Hanna Lukes. Die zeitlose und elegante Mode spricht Damen mit eigenem Stil an, die sich unabhängig von neuesten Modetrends kleiden. Auf Wunsch fertigt Hanna Lukes die ausgestellten Stücke auch in anderen Grössen oder Farben sowie auf Mass an. Dabei legt sie grossen Wert auf die kompetente und persönliche Beratung. Business-Kundinnen finden Alternativen zu klassischen Hosenanzügen und Deux-pieces. Tops mit angeschnittenen Krägen schmeicheln der weiblichen Silhouette. Aus Softshell gefertigte Mäntel in verschiedenen Farben überzeugen als schicke Outdoor-Kleidung für den Waldspaziergang oder den Stadtbummel. Jetzt auf die Festtage sind Modelle mit eingesetzter Spitze besonders attraktiv. Bei der Auswahl ihrer Stoffe setzt Hanna Lukes auf hohe Qualität und verwendet auch in der Schweiz gefertigte Stoffe. Um deren Eigenschaften zu kennen, testet sie die Stoffe vorgängig aus. Ausser den Woll-Mänteln sind praktisch alle Teile in der Maschine waschbar. Ihr Wissen und Können gibt Hanna Lukes in verschiedenen Kursen weiter. Zudem können sich Nähende, die bei einer bereits angefangenen Arbeit nicht mehr weiter wissen, mittwochs zwischen 9 und 11.30 Uhr auf Voranmeldung Unterstützung im Atelier holen.

Hanna Lukes gestaltet und näht in ihrem eigenen Ladenatelier. (Bild Andrea Bolliger)

Schneiderin aus Leidenschaft Hanna Lukes ist in Uerzlikon aufgewachsen. Schon im Kindesalter nähte sie von Hand Kleider für Barbie-Puppen. Obwohl sie sich damals gegen eine Schneiderlehre entschied, behielt die gelernte Sozialpädagogin die Freude am Schneidern. Vieles brachte sie sich selber bei und erhielt die Gelegenheit, während zehn Jahren im Atelier einer Mode-Designerin mitzuarbeiten. Dazu absolvierte sie berufsbegleitend eine Ausbildung an der Textilfachschule. Am Hausemer Weihnachtsmarkt im Weisbrod-Areal vom 10. Dezember ist das Atelier von 10 bis 20 Uhr geöffnet. Hanna Lukes präsentiert an diesem Tag zusammen mit «bluff interior & colour design» und dem Atelier «BlumenStil» aus Hausen eine festliche Symbiose aus Kleidern, Wohnaccessoires und Blumen. (pd.) Hanna Lukes Fashion GmbH, Weisbrod-Areal, Hausen. Telefon 079 745 55 86. Infos: www.hannalukes.ch.


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Veranstaltungen

Freitag, 2. Dezember 2016

agenda

Freitag, 2. Dezember Aeugstertal 20.30: eCHo mit Christine Lauterburg, Corin Curschellas & Walti Lietha «Schweizer Volkslieder im Kontext der Zeit». Reservierung: 044 761 61 38, Essen ab 19 Uhr. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 19.00: Vernissage: «Innere Schönheit», Sam. V. Furrer, Foto-PopArt-Künstler aus Affoltern. Galerie 100. Zürichstrasse 100. 19.00-22.00: JAAA: «MittelstufenDisco». Jugendtreff Hirtschür. Jonentalstrasse 3. 20.15: «Unger üs» Jazz-Soap-Opera in fünf Episoden - ein musikalisches Familienalbum mit Guy Krneta. Bar & Abendkasse ab 19.15 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Obfelden 19.00-19.30: Concerto piccolo no. 12: Blockflötenensemble, Christiane Zaugg, am Klavier Angela Bozzola. Eintritt frei, Kollekte. Reformierte Kirche.

Samstag, 3. Dezember Aeugstertal 18.00: Pöschtli-Stubete im Saal und in der Beiz. Eine traditionelles Musikweekend mit zahlreichen bekannten und unbekannten Bands. Essen: Urchiges zum Geniessen. 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi und Besuch vom Samichlaus. Früchte, Gemüse, Blumen und Gestecke, Bioprodukte, frisches Brot und Gebäck, Pasta, Handgemachtes, Honig, Käse, Konfitüren, griechische, persische und sizilianische Köstlichkeiten, exotische Früchte aus Kamerun. Marktplatz. 17.00: Der Famileinclub lädt ein, bei Musik, heissem Tee und einem Feuer gemeinsam auf den Samichlaus zu warten. Er freut sich über Lieder und Versli und bringt für alle Kinder ein Chlaussäckli mit. Keine Anmeldung nötig. Archewäldli Feuerstelle. 19.00-22.00: JAAA: «Sport Night» offene Turnhalle für Spiel und Spass mit Sackstend zu sackgeldfreundlichen Preisen. Schulhaus Ennetgraben (Turnhalle). Zwillikerstrasse.

Bonstetten 11.00-17.00: Seidenkreationen und Recycling-Produkte. Atelier Rita Tomasini (neben Schreinerei Hanselmann). Birchstrasse 4.

Hausen am Albis 20.15: Angela Pina Ganzoni - eine tragische Komödie über das L(i)eben! Akkordeon und Gesang. Weisbrod Areal (L'Air du Sud).

Mettmenstetten 08.00-16.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Chlausschiessen mit Festwirt-

anzeige

schaft und Barbetrieb. Schiessstand Wissenbach. 10.00-16.00: «Brocki Rossau» Erlös zugunsten eines Jugendzentrums in der Slowakei. «Güetli» Rossau.

Obfelden 08.00-16.00: Märt-Tag! Adventsfloristik, Festwirtschaft und Wettbewerb. Landi Unteramt (Obfelder Dorfmärt). Dorfstrasse 48.

Zwillikon 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern am Albis/Zwillikon. Interessantes aus vergangenen Zeiten: Bilder, Fotos, Gegenstände des Alltags, Kleider und vieles mehr. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 4. Dezember Affoltern Am Albis 10.00-18.00: Voba-Chlausmärt mit Chlauslauf des Lsva mit Konzert der Bläserklasse um 13.30 Uhr. Samichlaus und Schmutzli verteilen Säckli, 70 Stände mit allerlei Handwerk und Kulinarik. Obere Bahnhofstrasse, Dorfzentrum. 10.00-19.00: Centralmärt mit Handwerk und Gluschtigem. Parkplätze vor Restaurant Central.

Aeugstertal 16.00: Pöschtli-Stubete im Saal und in der Beiz. Eine traditionelles Musikweekend mit zahlreichen bekannten und unbekannten Bands. Essen: Urchiges zum Geniessen. 044 761 61 38. Restaurant Alte Post «Pöschtli». Pöstliweg.

Bonstetten 13.00-17.00: Finissage: «Die Letzte Ausstellung» Maria Moser, Stefan Gort - Malerei und Frauen-Skulpturen in Holz. Galerie für Gegenwartskunst. Burgwies 2. 17.00: Musikschule Knonauer Amt Aventskonzert: Blockflötenkonzert. Katholische Kirche St. Mauritius.

Säuliämtler pilgern ins Appenzell «Die Alternative» am Adventsmarkt Trogen Am Trogener Adventsmarkt werden ausschliesslich Produkte verkauft, die in sozialen Institutionen oder von Menschen mit Behinderung hergestellt wurden. Seit nunmehr dreissig Jahren verwandelt sich Trogen AR an jedem zweiten Adventssamstag in einen weit über die Gemeindegrenzen hinaus bekannten Marktort. Wie schon erstmals im letzten Jahr präsentiert «Die Alternative» aus Ottenbach ihre einzigartigen Textil- und Holzprodukte, Kerzen sowie viele andere Erzeugnisse aus den hauseigenen Werkstätten. Der einzigartige und ganz besondere Trogener Adventsmarkt hebt sich ab von all den Weihnachts- und Adventsmärkten, die bald in jeder Stadt

Montag, 5. Dezember 14.30-17.30: Handarbeitsstubete von Pro Senectute. Häkeln, stricken, sticken oder einfach nur plaudern. Mit Kaffee und Kuchen. Leitung: Vera Stoll, Telefon 044 764 22 04. Reformierte Kirche (Zwinglistube).

Ottenbach 11.59: OTTENBACH60plus: Weihnachtsmarkt in Basel. Anmelden bis Samstag 3. Dezember 13 Uhr bei Trudi Streule, 044 761 26 50, Reisebeginn mit Postauto. Billette werden besorgt. Postautohaltestelle Engelwiese.

Dienstag, 6. Dezember Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Hausen am Albis

17.00: Musikschule Knonauer Amt Aventskonzert: Bläserkonzert. Reformierte Kirche. 17.30: Samichlaus-Umzug der Klausgesellschaft bis Huserholz. Volg Heisch (Start).

09.00-10.00: Everdance: Grundtanzschritte zu bekannten Tänzen für Männer und Frauen ab Generation 50+. Weder Vorkenntnisse noch Partner nötig. Schnupperstunde jederzeit möglich. Leitung und Auskunft Margrit Flumini 043 535 06 96 oder 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

11.00-17.00: Aventszauber vor den Klostermauern. Zum Einstimmen auf die Adventszeit gemeinsam Singen, Geschichten hören, Strohsterne und Floristik gestalten und Kerzenziehen. Kloster Kappel.

Mettmenstetten 09.00-13.00: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Chlausschiessen mit Festwirtschaft und Barbetrieb. Schiessstand Wissenbach. 13.00-17.00: Adventsapéro mit Überraschungen im Rahmen von «Mättmi fiiret 900 Jahr». Brennerei Tröpfli, Drogerie Vitalis, Atelier zum Schärbe, Paper Pearls, Fleur Creative und Rägeboge. Dorfzentrum.

und in jeder Gemeinde boomen. An über 70 Marktständen bieten ausschliesslich Institutionen für Menschen mit Behinderungen oder Beein-

Für jedefrau/jedermann, Jung und Alt. Schulhaus Loomatt (Turnhalle).

Hausen am Albis

Hausen am Albis

Kappel am Albis

Impression vom Trogener Adventsmarkt. (Bild Christof Kehl)

Stallikon 18.30-19.30: Stalliker Wintersport Kraft- und Konditionstraining: Ignaz Geissmann und Marcel Kaister trainieren Formaufbau mit Fitness für Wintersport und Unfallprofilaxe. anzeige

Mittwoch, 7. Dezember Affoltern am Albis 12.45: «Fitness ab 60»: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.45 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 18.00: Musikschule Knonauer Amt Aventskonzert: d'Zäller Wiehnacht. Reformierte Kirche. 18.30-19.30: «Moderne GrauStar-Operation mittels Laser» Informationsveranstaltung mit Referent Dr. med. univ. Helmut Binder, Standortleiter Augenheilkunde Winterthur. Info/Anmeldung: 058 335 00 00. Pallas Zentrum. Obstgartenstrasse 3. 19.00-20.00: «Fit mit Geni». Für Frau und Mann geeignete Turnlektion mit ganz einfachen Aerobicund Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli. 20.15: Zeitgeschichte: Schulszenen aus 75 Jahren Schweizer Film. Einführung, Filmdokumentation und Diskussion mit Historiker Dr. Felix Aeppli. Bar & Abendkasse ab 18.30 Uhr. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

trächtigungen ihre hochstehenden und innovativen Produkte zum Kauf. Ein reichhaltiges Programm mit LiveMusik erwartet den Besucher in den umliegenden Gaststätten, aber auch in der Kirche, wo um 14 Uhr der Trogener Kunstpreis an drei talentierte Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung feierlich verliehen wird. Für Tausende von ihnen ist dieser Moment das Highlight des gesamten Jahres. Die Nervosität ist bereits spürbar. An folgenden drei Adventsmärkten ist «Die Alternative» zusammen mit vielen anderen sozialen Institutionen präsent: Trogen AR, Samstag, 3. Dezember. Baden AG, Samstag, 3. Dezember, Zug, Mittwoch, 7. Dezember bis Sonntag, 11. Dezember. Caroline Beck

Hedingen 09.00-10.00: Bücherkafi. Winterzeit - Lesezeit! Das Bibliotheksteam präsentiert neue Romane für lange Winterabende. Bibliothek.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

Donnerstag, 8. Dezember Affoltern am Albis 10.00-11.00: Offenes Singen mit Elisabeth Studer. Interessierte Sängerinnen und Sänger sind herzlich eingeladen. Haus zum Seewadel. Obere Seewadelstrasse 12. 14.00: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Adventsfeier. Anmeldung nicht nötig. Chilehuus im Park. 20.15: Jazz am Donnerstag: «Cannonsoul». Bar ab 18.30, Eintritt frei/Kollekte. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10. 20.15: Film nach einer wahren Geschichte: «Woman in Gold» von Simon Curtis mit Helen Mirren, Ryan Reynolds, Daniel Brühl, Katie Holmes. England 2015, 105 Min. E/d. Kasse und Bar ab 19.30 Uhr. Kinofoyer Lux. Aula Ennetgraben.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus. Kloster Kappel.

Bonstetten

Ottenbach

09.00: «Advent-Büchermorgen mit Musik» Roland Schmidt, Querflöte und Mirco Bergo, Klavier. Das Bibliotheksteam stellt neue Literatur vor. Schul- und Gemeindebibliothek.

17.00-22.00: 8. Adventsfenster: GeGe's Weihnachtskrippe zum Bestaunen, dazu Punsch, Glühwein und Weihnachtsgebäck geniessen. Atelierhaus GeGessler. Lanzenstrasse 10b.


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Weihnachtsfeier für Alleinstehende Der Rotary-Cub Zürich-Knonaueramt lädt am 24. Dezember ein Der Rotary-Club ZürichKnonaueramt lädt, wie jedes Jahr, auch am diesjährigen 24. Dezember von 17 bis 21 Uhr zur traditionellen Weihnachtsfeier ins Kasino in Affoltern ein, unter dem Motto «Zusammen ist es schöner als alleine».

Ruth, Jonas und Kniri Knaus. (Bild zvg.)

Jazzkonzert mit Adventsstimmung

Seit über 30 Jahren gehört es zu einer schönen und gelebten Tradition, dass die Mitglieder des Rotary-Clubs Zürich-Knonaueramt unter Mithilfe ihrer Angehörigen die Weihnachtsfeier für Alleinstehende organisieren und gestalten. Sie wollen damit erreichen, dass sich im Bezirk Affoltern niemand an Weihnachten einsam fühlen muss. Willkommen sind Alleinstehende und Ehepaare jeden Alters, jeder Konfession und jeder Nationalität – alle sind herzlich eingeladen. An diesem Abend will man zusammen als grosse Familie Weihnachten feiern und dabei ein Stück «Gemeinsamkeit» zelebrieren. Niemand soll sich an Weihnachten alleingelassen fühlen. Wer es wünscht, respektive wer an einer selbstständigen Teilnahme infolge eingeschränkter Mobilität verhindert ist, wird von Zuhause abgeholt und später wieder heimgebracht.

Die Konzertpianistin Michiko Tsuda umrahmt den Abend musikalisch. (Bild zvg.) Musik und Geschichte und Lotto Der Abend von 17 bis 21 Uhr ist besinnlich wie auch unterhaltend gestaltet. Die Feier wird im ersten Teil musikalisch umrahmt von der Konzertpianistin Michiko Tsuda aus Bonstetten. Dazwischen erzählt Pfarrer Christoph Hürlimann aus Kappel eine besinnliche Weihnachtsgeschichte. Nach dem begleiteten Singen von allseits bekannten Weihnachtsliedern servieren die Mitglieder samt Angehörigen des Rotary-Clubs ein feines Nachtessen.

Selbstverständlich wird das beliebte Lottospiel mit vielen schönen Preisen auch diesmal nicht fehlen. Aus organisatorischen Gründen benötigt der Rotary-Club von seinen Gästen eine Anmeldung. Heute wie in den Ausgaben des «Anzeigers» vom Freitag, 9., und Dienstag, 13. Dezember, erscheint ein Inserat mit einem Anmeldetalon. Dieser ist ausgefüllt an die darauf vermerkte Adresse zu schicken. Anmeldungen können auch per E-Mail erfolgen. Anmeldeschluss ist Freitag, der 16. Dezember. (Pd)

Jazz und Gospels im «Hirschen» Wettswil Am Samstag, 10. Dezember, tritt die Knaus Family im Restaurant Hirschen, in Wettswil auf. Diese Dezember-Jazzveranstaltung verspricht ein ganz besonderes Erlebnis zu werden. Eine musikalische Familie ist zu Gast. Der Vater, Kniri Knaus, bekannt von Pfuri, Gorps und Kniri, die einmal mit dem Peter Räber Trio den Concours Eurovision bestritten, ist immer noch einer der besten Posaunisten und manchmal vertauscht er die Posaune mit dem Gartenschlauch. Seine Gattin Ruth Knaus, eine Sängerin mit dunkler Stimme, ist spezialisiert auf Gospels und Spirituals. Und Sohn Jonas Knaus ist ein vielseitiger, mitreissender Klarinettist, der in mehreren Bands mitspielt und auch schon im «Hirschen» aufgetreten ist.

Begleitet werden sie von Max Schläpfer am Bass, ein gefragter Mann, wenn es darum geht, Stars des Oldtime Jazz zu begleiten, und dem «einheimischen» Wettswiler Sepp Bachmann am Piano. Das Programm wird instrumentale Stücke aus dem New Orleans Jazz enthalten und Ruth wird das Repertoire mit Gospels – der Adventszeit entsprechend – bereichern. Es wird ein Abend werden, der auch die Stimmung einer Jam Session enthält, denn die Musiker spielen in dieser Zusammensetzung zum ersten Mal miteinander. Dazu gehört noch ein gutes Essen (ab 18.30 Uhr) von der speziell für diesen Anlass zusammengestellten Speisekarte. (pd.) Samstag, 10. Dezember, Konzertbeginn 20 Uhr. Reservierung bei Wirtin Brigitte Gubler Telefon 044 700 01 28.

Ausstellungen Aeugst am Albis

Bonstetten

Kommbox im Gemeindehaus, Dorfstrasse 22: «Highheels von New York bis Aeugst» Die «Sammlung Blattmann» enthält Schuhe der ganz besonderen Art. Mo, 8-11.30/16-18.15, Di/Do, 8-11.30, Mi, 8-11.30/14-16.30 Uhr. Bis 15. Januar.

Galerie für Gegenwartskunst, Burgwies 2: «Die letzte Ausstellung» Maria Moser, Stefan Gort - Malerei und Frauen-Skulpturen in Holz. Do und Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr oder nach Vereinbarung. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr. Bis 4. Dezember.

Aeugstertal

Kappel am Albis

Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Quartettspiel als Zeitspiegel» Vielfältige Sammlung von den ersten Spielen bis in die heutige Zeit, Quartettkarten mit farbigen Darstellungen von teils bekannten Bilderbuchillustratoren. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis März 2017.

Kloster Kappel, Kappelerhof 5: Doppelausstellung «Lieblingskrippen», eine einmalige Auswahl besonderer Familienstücke und «LICHTbilder», Fotogemälde von Brigitta M. Andermatt. Bis 10. Januar.

Affoltern am Albis Galerie 100, Zürichstrasse 100: «Innere Schönheit», Sam. V. Furrer, Foto-Pop-Art-Künstler aus Affoltern. Do/Fr 14-18.15 Uhr, Sa, 11-16.15 Uhr. Bis 17. Dez. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: Weihnachtsausstellung/Karten. Drei Stiftungen stellen Karten/Bilder ihrer Betreuten aus: Wohnhuus Meilihof, Götschihof und Werkstätte Rauti. Fr, 17-20, Sa, 9-12, So, 11-14 Uhr. Bis 11. Dezember.

Aufführung der «Zäller Wiehnacht» Das traditionelle Krippenspiel wird in Bonstetten aufgeführt In der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, in Bonstetten wird die «Zäller Wienacht» aufgeführt. Seit dem Beginn der Adventszeit erhellen wieder die buntgeschmückten Fenster der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage in Bonstetten die dunkle Nacht. Sie kündigen mit Szenen aus der Weihnachtsgeschichte die Zeit an, in welcher der Geburt des Heilands, des Erlösers und Erretters der Welt, vermehrt gedacht wird. Durch die Aufführung des Klassikers «D Zäller Wiehnacht» von Paul Burkhard wird für die Bevölkerung im Säuliamt noch eine weitere Gelegenheit

geschaffen, innezuhalten und sich nebst dem Bemühen um Geschenke und ein raffiniertes Festessen die Zeit zu nehmen für den Inhalt der Geschichte rund um die Geburt des Jesuskindes. Und um zu reflektieren, was diese Botschaft uns heute, über 2000 Jahre später, noch zu sagen vermag. Es kann dies eine ganze Menge sein. Das für Kinder und Jugendliche konzipierte Krippenspiel wird von etlichen Familien der Kirchgemeinde einstudiert und aufgeführt. Es wirken also auch Erwachsene mit, denen die eingängigen Lieder und Melodien vielfach noch aus der eigenen Kindheit geläufig sind. Und so kommt das über

fünfzigjährige Singspiel heute noch ebenso frisch, machtvoll, nachdenklich, melancholisch und hoffnungsfroh daher wie seinerzeit in den Sechzigerjahren. Man kann sich die Zeit nehmen und mit Familienangehörigen in die Welt der Weisen, Hirten, Soldaten, Wirtsleute und in die Nacht eintauchen, die so speziell ist, dass sogar die Tiere dieses «übergrosse Wunder spüren» und sprechen können. (pd.) Mittwoch, 7. Dezember, 16 Uhr; Kindervorstellung mit anschliessendem Snack. Samstag, 10. Dezember, 17.30 Uhr, Hauptvorstellung mit anschliessendem Imbiss, Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, Heumattstrasse 2, Bonstetten.

«Olivia und die goldene Banane» Die «Junge Aemtler Bühne» spielt ein Stück nach «Oliver Twist» Die aktuelle Produktion des Kinder- und Jugendtheaters der «Jungen Aemtler Bühne» feiert heute Abend um 19.30 Uhr Premiere. Die aktuelle Produktion des Kinderund Jugendtheaters der «Jungen Aemtler Bühne» handelt von Arm und Reich, von Verlockungen und vom Widerstehen, von Diebesbanden und deren Beute, von einem (Waisen-)Kind und seiner Geschichte. Der Premiere folgen zwei weitere Aufführungen am Samstag und am Sonntag jeweils um 17 Uhr. Wie Thea-

terpädagoge und Projektleiter Raffaele Cavallaro sagt, handelt es sich um eine freie Version auf der Grundlage des Romans «Oliver Twist» von Charles Dickens aus dem Jahr 1838. Die jungen Schauspielerinnen und Schauspieler sind in zwei Gruppen aufgeteilt; eine jünger als 12 Jahre, die zweite Gruppe zwischen 12 und 15 Jahren. Die Proben fanden mehrheitlich getrennt statt, aber auf der Bühne werden beide Einheiten gemeinsam auftreten. Die Geschichte von Oliver Twist ist wohlbekannt, wobei die siebenköpfige Leitung zusammen mit den Kindern eine aktualisierte und

modernere Version darstellen wird. Vom Original als Grundlage ausgehend haben sie eine eigene Interpretation erarbeitet – mit viel Gesang und Musik, schönen Kostümen und etwas Magie und Clownerie. Die jungen Schauspielenden entzücken auch durch die eigens komponierte Musik und mit ihrem frischen Spiel. (pd.) Aufführungen, Freitag, 2. (19.30 Uhr), Samstag, 3., und Sonntag, 4. Dezember ( je 17 Uhr) im Gasthaus zum weissen Rössli, Mettmenstetten. Eintritt: Kollekte, Keine Platzreservierung möglich. Türöffnung 20 Minuten vor Aufführungsbeginn. Weitere Infos auf der Website: www.aemtlerbuehne.ch.

Mettmenstetten Bibliothek, Primarschulhaus Gramatt: «Mättmi fiiret 900 Jahr» Ausstellung «Mättmi-Künschtler». Öffungszeiten entsprechend denen der Bibliothek. Bis Januar.

Stallikon Schulhaus Loomatt (Kunstforum): Kunstforum Stallikon: Keramik und Bilder von Mireille Vetterli und Doris Nydegger. Mo/Mi/Do/Fr, 15-19, Di. 15-20, Sa, 10-12 Uhr. Bis 22. Dezember. Raffaele Cavallaro (rechts), Alex Weibel (links) und Kinder bei den Proben für das Theaterstück. (Bild zvg.)


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Freitag, 2. Dezember 2016

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Kämpferin mit Durchstehvermögen Chlaus-Umzug Kino Lux zeigt den Film «Woman in Gold» «Woman in Gold» ist die Geschichte einer Frau, die sich mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzt und für die Wiedergutmachung kämpft. Das Kino Lux zeigt diesen Film am 8. und 9. Dezember in der Aula Ennetgraben, Affoltern. «Die goldene Adele» ist eines der wichtigsten Werke des österreichischen Malers Gustav Klimt. Das von den Nazis enteignete Gemälde war vor einigen Jahren Gegenstand eines viel beachteten Rechtsstreits zwischen dem österreichischen Staat und seinen im Zweiten Weltkrieg in die USA geflohenen, rechtmässigen Besitzern. In «Woman in Gold» rollt Simon Curtis den spektakulären Fall nun filmisch auf. Im Zentrum steht die in Los Angeles lebende Jüdin Maria Altman. Im Nachlass ihrer Schwester entdeckt sie ein Schreiben, das von erfolglosen Versuchen zeugt, das einst der Familie gehörende Gemälde zurückzubekommen. Maria erinnert sich an ihre Kindheit und an das Bild, das ihre Lieb-

Den Samichlaus im Wald treffen Der Familienclub Affoltern lädt am Samstag, 3. Dezember, zur vorweihnachtlichen Begegnung mit dem Samichlaus. Wie schön, im Wald zwischen dunklen Bäumen die Laterne vom Samichlaus zu sehen und seine freundlich bimmelnde Glocke zu hören. Dazu Feuerschein und Kinderlachen. Ja, der Samichlaus kommt auch dieses Jahr ins Archewäldli. Er freut sich über ein Lied oder ein Versli und bringt für alle Kinder ein «Chlaussäckli» mit. Treffpunkt ist am Samstag, 3. Dezember, um 17 Uhr bei der Feuerstelle im Archewäldli. Bei Musik, heissem Tee und einem Feuer erwarten Gross und Klein den Samichlaus. Eine Anmeldung ist nicht nötig, Durchführung bei jedem Wetter. (pd.) Weitere Infos: www.familienclubaffoltern.ch

Die goldene Adele. (Bild zvg.) lingstante Adele zeigt. Sie erinnert sich aber auch an den Schmerz, so vieles verloren zu haben und an die dramatische Flucht in die USA.

Den Samichlaus in Hausen hautnah erleben Randy Schoenberg, Sohn von österreichischen Immigranten ein. Er ist frischgebackener Vater, soeben bei einer grossen Anwaltskanzlei eingestiegen und somit vielbeschäftigt. Die Paralellen in der Familiengeschichte, aber auch der Schätzwert des Bildes von über 100 Millionen Dollar lassen ihn zunehmend Feuer fangen für das schwierige juristische Unterfangen. Das berühmte Bild ist immerhin ein Publikumsmagnet in der Galerie Belvedere in Wien und wird auch bezeichnet als die Mona Lisa von Österreich. Hinreissend spielt Helen Mirren eine Dame, die sich bald resolut, bald mütterlich um die Belange ihrer Familie kümmert und dabei über sich hinauswächst. Sie tut, was sie sich vor Jahrzehnten verbot: Sie reist zurück in ihre alte Heimat Österreich. (pk)

Der Samichlaus startet am 4. Dezember, um 17.30 Uhr in Hausen seinen Einzug ins Dorf. «Lueg det! Sie chömed! De Samichlaus und de Schmutzli! Und sEseli isch au debi.» So rufen auch dieses Jahr viele Kinder dem Samichlaus entgegen, wenn er am 4. Dezember beim Volg Heisch seinen Einzug ins Dorf startet. Die Kinder warten an den Strassenrändern und reihen sich mit ihren Eltern nach den Fuhrwerken in den Umzug ein. Vom Schein der Laternen beleuchtet geht es beim Huserholz in den Wald hinein. Nach der Begrüssung gehört die ganze Aufmerksamkeit der Chläuse den kleinen und grossen Kindern, welche ihr «Versli» gegen einen Grittibänz tauschen. Für den Durst oder zum

In Hausen tauscht der Samichlaus Grittibänze gegen Verse. (Bild Klausgesellschaft Hausen)

Händewärmen steht ein Getränkestand bereit, der bei Kälte für Wärme sorgt. Die Bläsergruppe des Musikvereins Hausen bereichert mit ihrem Spiel auch dieses Jahr die romantisch vorweihnachtliche Stimmung. (pd.)

Donnerstag, 8. Dezember, und Freitag, 9. Dezember,

Die Mona Lisa von Österreich Sie entschliesst sich, für ihr Recht zu kämpfen. Juristisch nicht bewandert, schaltet Maria den jungen Anwalt

je 20.15 Uhr: «Woman in Gold», Film von Simon Curtis, nach einer wahren Geschichte, England 2015, 105 Min. E/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20J: 7 Franken). www.kinolux.ch

Bereits Tradition Samichlaus-Besuch im Meilihof in Ebertswil Der Musikgottesdienst wird vom evangelisch methodistischen Chor Affoltern und Veronica Nulty mitgestaltet. (Bild zvg.)

Der Samichlausbesuch auf dem Hofplatz vom Wohnhuus Meilihof in Ebertswil ist Tradition.

Musikgottesdienst zum zweiten Advent

Der Samichlausbesuch auf dem Hofplatz vom Wohnhuus Meilihof in Ebertswil ist bereits Tradition. Strahlende Gesich- Der Samichlaus besucht auch Ebertswil (Bild zvg.) ter geniessen Punsch und Lebkuchen und ein wär- en sich auf das eine oder andere mendes Feuer lädt zum Verweilen ein. Sprüchli der Kinder. (pd.) Das Adventsfenster strahlt und die Kinder strahlen noch mehr. Und der Dienstag, 6. Dezember, von 17 bis 18 Uhr. Samichlaus sowie sein Schmutzli freu- www.meilihof.ch.

Reformierte Kirche Ottenbach Ein musikalischer Gottesdienst in der reformierten Kirche Ottenbach mit dem Chor der evangelisch-methodistischen Kirche Affoltern und Veronica Nulty. Am Sonntagabend, 4. Dezember, ist der kleine gemischte Chor der Evangelisch-methodistischen Kirche Affoltern im Musikgottesdienst in der reformierten Kirche Ottenbach zu Gast.

Innerhalb der eigenen Gemeinde bereichert der Chor in regelmässigen Abständen den Gottesdienst mit dem gesungenen Wort. Dirigentin Erika Bolzli hat die besondere Gabe, immer wieder neue und ansprechende Literatur einzubringen. (pd.) Musikgottesdienst am Sonntagabend, 4. Dezember, reformierte Kirche Ottenbach.

Erlebnisreiche Gemeindereise nach Jordanien und Israel Gemeindereise der reformierten Kirche Knonau Ins unbekannte Königreich der Haschemiten, nach Jordanien, führte die diesjährige Gemeindereise der reformierten Kirche Knonau 19 Interessierte. Die Reise begann in Nordisrael, in Galiläa. Hier wirkte der junge Jesus, hier geschahen zentrale Handlungen seiner ersten Auftritte. Die Reisegruppe übernachtete in Nazareth und erkundete von dort die Stätten am idyllischen See Genezareth wie Kapernaum mit der Synagoge, in der Jesus predigte. Eine Fahrt auf den Golan, wo man auf das sich im Kriege befindende Syrien blicken konnte, bewegte die Teilnehmenden sehr. Sie sahen, wie die Israeli die Wüste fruchtbar machen, sahen die Spitzen des Hermon, die Grenze zum Libanon und nur wenige Kilometer entfernt die syrische Hauptstadt Damaskus. Um nicht ganz in hilflosem Trübsinn zu versinken, besichtigte die Gruppe die Winzer auf dem Golan. Diese fabrizieren exzellente Weine. Weiter gehörten ein Besuch bei den Drusen und ein Bad im See Genezareth mit Grill dazu. Nach drei Tagen in der Ruhe von Nordisrael überquerten die Reisenden mit den Koffern die Grenze nach Jordanien, wo sie ein jordanischer Bus mit Führer sowie ein

bewaffneter Polizist immer sehr gut begleiteten. Zum Glück sind die Jordanier mit einem stabilen Friedenspakt mit den Israeli verbunden. Eines der wenigen Länder, das noch nicht im nahöstlichen Chaos versunken ist. Die Gruppe sah sich die riesige, alte Ruinenstadt Jerash an und staunte, wie genial schon damals gebaut wurde punkto Baustil und Akustik. Den Abend verbrachte sie in der pulsierenden Hauptstadt Amman. Ein herrliches Nachtessen mit viel kleinen Mezze erfreuten die Reisenden. Die Meisten genossen auch noch eine Wasserpfeife, eine Shisha – nur einer wurde davon ganz grün im Gesicht.

Bewegendes und Überraschendes Die Dimension der Wüste bewegte. Die Armut in den Dörfern und die grosse Wasserknappheit gab zu denken. Überall wurden die Reisenden herzlich begrüsst und die Menschen winkten ihnen zu. Sie bestiegen den Berg Nebo, wo Mose starb und auf das gelobte Land blickte und durchstreiften die Kreuzfahrerburg Kerak. Die wenigen, aber tiefgläubigen Christen empfingen sie in ihrem Restaurant mit grosser Hochachtung. Weiter ging die Fahrt in die überwältigende Wüs-

Die Reisegruppe aus dem Knonauer Amt in der jordanischen Wüste, im Wadi Rum. (Bild zvg.) tenstadt Petra. Sogar kräftige, äusserst seltene Regenfälle überraschten in der Nacht. Weiter ging die Fahrt ans Rote Meer, nach Akaba. Dann wieder Koffer schleppend über die Grenze nach Israel. Das Gepäck wurde gründlich durchsucht. Die mitgebrachten vielen Taschenmesser einer berühmten Firma in Schwyz weckten Stirnrunzeln bei den Zöll-

nern. Wieder in Israel genoss die Reisegruppe das gesunde Bad im Toten Meer am tiefsten Punkt der Erde, sie besuchten die Palästinenserstadt Jericho und kamen in Jerusalem an. Im Gottesdienst der evangelischen Kirche knüpften sie viele Kontakte und erfuhren noch mehr über den Alltag in Israel. Ein Ausflug nach Bethlehem schloss die Reise ab und schloss den

Bogen zu Jesu Wirken. Mit tiefen Eindrücken kehrten die Reisenden zurück und für viele soll es nicht die letzte Israel und Jordanienreise gewesen sein. Im 2017 wird die Reisegruppe ihre Erlebnisse in Knonau mit Interessierten teilen. Möge in Nahost Friede und Gerechtigkeit werden und mögen sie den Menschen dort in Solidarität verbunden bleiben. (pd.)


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Freitag, 2. Dezember 2016

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Die etwas andere Guetzliduft liegt in der Luft, wenn Vorweihnachtstournee Väter mit Kindern Guetzli backen Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal

Weihnachtsguetzli backen im Familienzentrum Das Familienzentrum Affoltern lädt am 10. Dezember Väter mit ihren Kindern zum GuetzliBacken.

Die Musiker von links: Markus Flückiger, Andrea Caprez, Max Lässer, Kaspar Rast und Patrik Sommer. (Bild zvg.)

Im «Pöschtli» Aeugstertal vermischt sich am Sonntag, 11. Dezember, der erdige Groove des Überlandorchesters mit den Liedern von «Jellyfish» zu einem vorweihnachtlichen Konzert. Eigentlich war es als einmaliges Projekt gedacht, doch das letztjährige Konzert machte sowohl dem Publikum als auch den Musikern so viel Spass, dass diese spontan beschlossen, fortan in dieser Besetzung in der Vorweihnachtszeit jeweils in denselben vier Lokalen aufzuspielen. Max Lässer ist seit über 30 Jahren als Gitarrist, Komponist, Sänger und Produzent mit diversen Formationen erfolgreich. Neben verschiedenen eigenen Projekten wie «Max Lässers Ark», «Madamax» oder «Max Lässer und das Überlandorchester» realisierte er zahlreiche Produktionen mit Musikern wie Andreas Vollenweider, Stephan Eicher, Gotthard, Bluesmax, Linard Bardill, Corin Curschellas, Büne Huber, Hank Shizzoe sowie der legendären Zürcher Szeneband Jellyfish Kiss, mit deren Gründungsmitglied und Sänger

Andrea Caprez er auch nach der Trennung der Gruppe Ende der 90er-Jahre immer wieder zusammen auftrat. Letztes Jahr gaben sie im Rahmen einer kleinen Vorweihnachtstournee ein paar wenige Konzerte an ausgewählten Orten. Dazu gehörte auch das «Pöschtli» Aeugstertal. Nun sind sie dort wieder live zu hören, die herzzerreissenden Lieder von Jellyfish Kiss, und das zusammen mit dem erdigen Groove des Überlandorchesters. Diese mitreissenden Songs wurzeln in der Tradition der Volksmusik und treiben von dort aus wunderbar seltsame Blüten, sei es als Tango oder als alpine Musik mit schrägen Einschlägen. Sie erzählen abgründige Geschichten von Liebe und Verrat, vom Leben und Sterben, vom Absturz und dem Kater danach. Wenn aber das Überlandorchester zum Tanz aufspielt, wird alles gut: Verliebte kommen zusammen, der Erbonkel tritt ab, und Regen und Schnee hören auf zu fallen. (pd.) Sonntag, 11. Dezember, Pöschtli Aeugstertal. Konzertbeginn: 19 Uhr, Essen um 18 Uhr. Reservierung: Telefon 044 761 61 38.

Kinder lieben die Zeit bis Weihnachten da ist. Backen, basteln und dekorieren – da will auch das Familienzentrum Bezirk Affoltern mitmischen. Vor allem wenn es dann noch fein duftet und bei Gedanken an selbstgemachte Guetzli das Wasser im Mund zusammenläuft. Genau das passiert, wenn die Väter in der Vorweihnachtszeit mit ihren Kindern ins Familienzentrum kommen. Am Samstag, 10. Dezember, von 9 bis 11 Uhr, können Väter mit ihren Kindern Teig kneten, auswallen, Guetzli stechen, backen und verzieren. Verschiedene Guetzliteigsorten werden zur Verfügung gestellt. Janine Schneyder, gelernte

Guetzli-Backen im Familienzentrum Affoltern. (Bild zvg.) Köchin und Familienfrau, wird unterstützend zur Seite stehen und den Ofen im Auge behalten. Schliesslich wollen alle ihre mit Liebe und Hingabe gemachten Guetzli mit nach Hause nehmen und diese

Tretbohrmaschinen waren noch Anfang des 20. Jahrhunderts bei Behandlungen von Patienten in Betrieb. Das Ortsmuseum Affoltern zeigt am Samstag, 3. Dezember, ein solches Exemplar. Beim Betrachten dieser Bohrmaschine bekommt man gleich Zahnschmerzen und Erinnerungen an Zahnarztbesuche in früheren Zeiten werden wach. Mit dieser Tretbohrmaschine arbeitete der Zahnarzt Dr. Frank Strauss während 47 Jahren in seiner Praxis an der Alten Obfelderstrasse 2. Er führte damit technische Arbeiten aus. Ob er damit während des Krieges auch Patienten behandelte, ist nicht bekannt. Tretbohrmaschinen waren sicher noch Anfang des 20. Jahrhunderts bei

Behandlungen von Patienten in Betrieb. Die fussbetriebenen Maschinen konnten vielleicht 2000 Umdrehungen in der Minute machen. Und dazu musste der Zahnarzt im Mund feinste Arbeit leisten. Tretbohrmaschinen dienten ebenso den Studenten bei der Ausbildung. Bereits um 1890 wurden präzi- Tretbohrsere elektrische maschine. technische Instru- (Bild Ursula Grob)

Donnerstag, 8. Dezember, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei, Kollekte. Kleines Essen 15 Franken.

19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr. Eintritt 40/30 Franken / mit KulturLegi 20 Franken.

Schulszenen aus 75 Jahren Schweizer Film Die für Mittwoch, 7. Dezember geplante Veranstaltung «Schulszenen aus 75 Jahren Schweizer Film» mit Dr. Felix Aeppli muss auf Mittwoch, 17. Mai 2017, verschoben werden.

Jazz am Donnerstag mit der Band «Cannonsoul» War es letztes Jahr für die Musiker die CD-Taufe, gilt es diesmal für die neue Besetzung mit Patrick Bianco am Saxofon, Peter Protschka auf der Trompete, Etienne Deconfin am Piano, Géraud Portal am Bass und dem Drummer Bernd Reiter den Gewinn

«Crossover» mit dem Kaleidoscope String Quartet Das Streichquartett mit Simon Heggendorn und Ronny Spiegel (Violinen), David Schnee (Viola) und Solme Hong (Cello) groovt, schwelgt, kratzt, schreit und rockt und dringt fulminant in für ein Streichquartett untypische Gebiete vor. Das hauptsächlich klassisch, aber auch in Jazz ausgebildete Quartett findet zu einer eigenen Klangsprache, welche musikalische Grenzen auslotet und stets Verknüpfungspunkte zu anderen Genres wie Pop und Rock sowie zeitgenössischer Musik sucht. Es zählt zu den raren Schweizer Ensembles, welche auch international erfolgreich sind, das Schweizer Musikschaffen hervorragend repräsentieren und nachhaltig prägen. In der Schweiz

oder kurse@familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

Freude am Crossovern mit Streichinstrumenten zeigen (von links) Ronny Spiegel, Simon Heggendorn, David Schnee und Solme Hong. (Bild zvg.) spielt das Quartett sowohl in den renommiertesten Jazzclubs und an Festivals wie Willisau, wird aber auch regelmässig an Klassikreihen und Festivals wie die Murten Classics oder die Lucerne Festival Lounge eingeladen. Freitag, 9. Dezember, Bar und Abendkasse ab 19.15 Uhr, Beginn 20.15 Uhr, Eintritt 40/30 Franken / mit KulturLegi 20 Franken.

Kindertheater «Der Kleine Mann» Frei nach dem Kinderbuch von Erich Kästner. Unter der Regie von Andrea Schulthess agieren die Schauspielerinnen Gannina Masüger und Viviane Borsos. Mäxchen schläft in einer Streichholzschachtel, die gerade gross genug ist für sein bequemes Bettchen.

mente entwickelt. Damals hatte eine Bohrmaschine etwa 6000 Umdrehungen pro Minute.

Immer am ersten Samstag des Monats Kulturgut wird im Dorfmuseum gesammelt. Vielfältig sind die Objekte und Fotos, die dort eingesehen werden können, zum Beispiel morgen Samstag, 3. Dezember, von 10 bis 16 Uhr. Ursula Grob Ortsmuseum Affoltern, Ottenbacherstrasse 79, in Zwillikon neben dem Volg. Jeweils am ersten Samstag im Monat von 10 bis 16 Uhr. Besuche und Führungen mit Gruppen auf Voranmeldung jederzeit möglich. Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).

Jassmeisterschaft des FC Affoltern Bereits zum 34. Mal organisiert die Seniorenabteilung des FC Affoltern am Samstag, 21. Januar 2017, die traditionelle Jassmeisterschaft.

des Swiss Jazz Award 2016 zu feiern. Mit Remembering Cannonball Adderley lässt der Schweizer Bandleader Patrick Bianco die Musik des legendären Altsaxofonisten neu aufleben. Die Band spielt spannende Stücke aus der Hardbop-Ära. Da haben sich international hochkarätige Musiker zusammengefunden, welche sich blind verstehen und die gleiche gemeinsame musikalische Sprache sprechen.

Heute Freitag, 2. Dezember, Bar und Abendkasse ab

trum Affoltern. Weitere Infos: Telefon 044 760 21 13

Neu im Ortsmuseum Affoltern

Die nächsten zehn Tage im «Kellertheater LaMarotte»

Literarisch-musikalisches Familienalbum, Jazz-Soap-Opera in fünf Episoden. Die 70er-Jahre aus der Perspektive eines Buben: In der heimatlichen Landschaft des Berner Umlandes geschieht, wie an anderen Orten auch, Erfreuliches, Widerwärtiges, Staunenswertes und auch Unerklärliches. Hier lebt ein Ensemble schrulliger Figuren. Ein schillerndes Netzwerk von Beziehungen, Verfehlungen, Lügen, Anekdoten und kleinen Wundern.

Samstag, 10. Dezember, 9 bis 11 Uhr. Familienzen-

Womit der Zahnarzt früher bohrte

Ob für Gross oder Klein – überall ist Musik «Unger üs»

dann stolz der Mutter präsentieren. En Guete! (pd.)

Nichts wünscht er sich sehnlicher, als Zirkusartist zu werden, und er möchte endlich einen Freund, der so klein ist wie er. Jokus von Pokus hilft ihm dabei, seine Träume und Wünsche wahr werden zu lassen. Gemeinsam erleben sie unvergessliche Abenteuer. Eine Geschichte über Freundschaft und grosse Träume, verpackt in ein quirliges Theaterstück voller Überraschungen, mit viel Musik von Leon Schaetti und einem Hauch von Zirkusluft. Hereinspaziert – für Klein und Gross zwischen 4 und 100 Jahren! (pz)

Gespielt wird mit fixem Partner. Auch Einzelperson können sich anmelden. Die Jasspartner werden einander aus den verschiedenen Anmeldungen zugeteilt. Start ist um 13.30 Uhr mit einem kleinen Apéro. Und um 14 Uhr beginnt der Jassmarathon. Zum Start werden 2 Passen gespielt, bevor es zur Stärkung ans Kuchenbuffet geht und dann in die finalen 3 Durchgänge. Danach wird ein feines Nachtessen serviert mit anschliessender Rangverkündigung. Es gibt Trumpf, Undenufe und Obenabe ohne Stöck- und Wyspunkte. Gezählt wird alles einfach mit 157 Punkten pro Spiel. Die besten Teams können sich nach der Rangverkündigung am attraktiven Gabentisch einen schönen Preis aussuchen. Je Teilnehmer beträgt der Jasseinsatz 40 Franken inklusive Apéro, Kuchenbuffet und Nachtessen (zu bezahlen am Jasstag). Da die Kapazität im eigenen Clublokal beschränkt ist, findet die «Schieberei» im Singsaal Schulhaus Zwillikon, Langacherstrasse 1 statt. Parkplätze sind unmittelbar beim Lokal verfügbar. (pd.) Samstag, 21. Januar 2017, Singsaal Zwillikon. Aus-

Sonntag, 11. Dezember, WunderBar ab 15.30 Uhr.

kunft und Anmeldung: Alex Roshardt, Bifangstrasse

Beginn 16 Uhr. Eintritt Erwachsene 15 Franken / Kin-

11, Hausen. Telefon 079 358 82 10, E-Mail:

der 10 Franken. Reservierung empfohlen über

alex.roshardt@bluewin.ch. oder über www.fcaffol-

www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62

tern.ch. Anmeldeschluss: 17. Januar 2017.


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Sport

Freitag, 2. Dezember 2016

Spätes, aber grosses Überraschungsfest Feier für Bruno Schneiter, Schweizer Meister Kategorie 300 m Sturmgewehr 90 Bruno Schneiter vom Schützenverein Affoltern siegte an den Schweizer Meisterschaften in Thun in der Kategorie 300 m Sturmgewehr 90 mit einem Spitzenresultat. Der Wettbewerb fand bereits im September statt, die Schützen ehrten ihren Präsidenten am letzten Freitag etwas spät dafür mit einem riesigen Fest. Den vergangenen Freitagabend erlebte der Präsident des Schützenvereins Affoltern, Bruno Schneiter, fast wie eine vorgezogene Weihnacht. Eigentlich sollte an diesem Abend das Absenden stattfinden. Vizepräsident Gerhard Baumann, bat jedoch Bruno Schneiter zwecks einer kleinen Vorbesprechung eine halbe Stunde früher ins Schützenhaus. Als der Präsident dort eintraf, warteten bereits rund 40 Mitglieder, mehrere Delegationen anderer Vereine sowie die beiden Gemeinderäte Markus Meier und Hans Finsler auf den Meisterschützen. Als Bruno Schneiter etwas verdattert die

Gerhard Baumann gratulierte dem Präsidenten Bruno Schneiter (rechts) zum Schweizer Meistertitel. (Bild Martin Mullis) Schützenstube betrat, ging die Post ab. Seine Schützenkameraden hatten keine Mühen gescheut, um ihren Schweizer Meister zu überraschen. Der ehemalige Gemeindepräsident aus Riffers-

wil, Köbi Geissbühler, intonierte auf seinem Euphonium stilgerecht eine Fanfare und unter grossem Applaus hiessen die Schützen Bruno Schneiter willkommen.

Der Meisterschütze war überrumpelt Das Überraschungsgeschenk für den im September erworbenen Titel des Schweizer Meisters in Thun in der

Kategorie 300 m Sturmgewehr 90 (Ordonanzgewehr), war den Vereinsmitgliedern vollends gelungen, wusste doch der Präsident nichts von der für ihn ausgerichteten Festivität im Zwilliker Schützenhaus. Er war sprachlos ob dem Aufmarsch seiner Kameraden und nahm fast etwas verlegen den kräftigen Applaus seiner Kollegen entgegen. Vizepräsident Baumann gratulierte zum Titel und würdigte die grosse Leistung, für die es nicht nur Training und sehr gute Nerven brauchte, sondern auch ein wenig Glück. Er übergab seinem Schützenkollegen einen Geschenkgutschein für ein Wellnessweekend in Morschach. Gemeinderat Hans Finsler gratulierte ebenfalls herzlich und versicherte, der Gemeinderat sei stolz, dass ein Schütze aus dem Bezirkshauptort den nationalen Titel beanspruchen dürfe. Die Stimmung im Schützenhaus Zwillikon beim anschliessenden Apéro war dem Anlass entsprechend fröhlich und das anschliessende Absenden nur noch eine Pflichtübung. (mm)

Erfolgreiche Ämtler Wushu-Sportler Sieben Medaillen an den Schweizer Meisterschaften An der Schweizer Meisterschaft der Swiss Wushu Federation vom Sonntag, 27. November, in Muri, konnten sich die Athleten der Chin Woo Kung Fu Schule aus Affoltern gleich sieben Podestplätze erkämpfen. Im Schützenhaus Wissenbach wird im Dezember geschossen. (Bild zvg.)

Von überregionaler Bedeutung 16. Chlausschiessen in Mettmenstetten Die ersten zwei Wochenenden im Dezember stehen ganz im Zeichen des 16. Chlausschiessens, dem wichtigsten Anlass für den Schützenverein Dachlissen-Mettmenstetten. Aus vielen Regionen der Schweiz versuchen jedes Jahr etwa 1000 Schützen den Sieg, mindestens aber das preisberechtigte Resultat in der jeweiligen Gewehrkategorie zu erreichen. Beliebter Treffpunkt ist die «Chlausstube». Viele fleissige Helferinnen und Helfer bedienen gerne alle Gäste – egal ob Schütze oder Nichtschütze – aus dem bewährten Angebot der speziellen Ge-

tränke- und Speisekarte. Besonders oft bestellt wird das bekannte Wädli. Geschätzt werden auch die immer mit Erdnüssen gefüllten Teller. Die «Chlausbar» ist jeweils am Freitag und Samstag geöffnet. Das motivierte BarTeam sorgt für gute Stimmung bis in die frühen Morgenstunden. Im Schützenhaus Wissenbach sind alle Besucher jederzeit herzlich willkommen. (pd.)

und 11. Dezember. Schiesszeiten: Samstag 8 bis 16 Uhr, Sonntag 9 bis 13 Uhr. Chlausstube: Samstag und Sonntag, jeweils 8 bis 18 Uhr. Chlausbar: Freitag und Samstag jeweils 19 Uhr bis open end.

Der Tennisclub Stallikon wird 30 Jahre alt

Im Interclub konnte die zweite Seniorenmannschaft von der dritten in die zweite Liga aufsteigen, die Erstliga-Senioren schafften den Ligaerhalt genauso wie die Aktiven ihren Platz in der zweiten Liga. Zu den Höhepunkten des Vereins gehörten die Clubmeisterschaften, die im Einzel nach einem neuen Handicapmodus ausgetragen wurden, was allerseits auf Anklang stiess. Ausserdem wurde eine Team-

Die Delegation der Chin Woo-Schule Affoltern. (Bild zvg.) Samira Neininger, Obfelden, holte sich den Titel einer Vize-Schweizer-Meisterin in der Disziplin Traditionell Erwachsene ohne Waffen und Gina Wintsch aus Rifferswil wurde bei den Jugendlichen Frauen Zweite mit der Kurzwaffe und Dritte mit der Langwaffe. Diego Nocco aus Stallikon holte sich eine Bronzemedaille in der Kate-

gorie Traditionell Kinder mit Waffen. Diese Erfolge motivieren für das Training in der Winterpause und den Start in die neue Saison. Die Ämtler beteiligten sich auch an der Show in der Mittagspause. Diese zeigte Partnerkämpfe, Tae Bo und einen spektakulären Chinesischen Löwentanz mit sieben Löwen. (pd.)

Attraktive und preiswerte Skischule Skifahren lernen auf dem Stoos

Samstag und Sonntag, 3. und 4. Dezember, sowie 10

Winterschlaf vor dem Jubiläumsjahr Der Tennisclub Stallikon blickt auf einen erfolgreichen Sommer zurück.

Nur die sechs Besten aus jeder Kategorie, die sich über das Jahr an den Qualifikationsturnieren auf den Listen nach vorne gekämpft haben, durften an der Schweizer Meisterschaft starten. Mit gleich sieben qualifizierten Athleten und drei Schiedsrichtern, war die Chin Woo Kung Fu Schule Affoltern sehr gut vertreten und auch erfolgreich. Benjamin Jordi aus Ottenbach wurde zweifacher Schweizer Meister, in der Disziplin Jugendliche ohne Waffen und Jugendliche Kurzwaffen; bei den Jugendlichen mit Langwaffen holte er sich noch die Silbermedaille.

wertung aus Doppel- und Einzelmeisterschaften erstellt, die mit einem Grillgutschein dotiert war. Erfreulich ist die weiter stabile Mitgliederzahl, und dass sich der lange schwächelnde Frauen-Doppelabend am Montag zu einem gerne besuchten Anlass aufgeschwungen hat. Während die Anlage mit den vier Sandplätzen im Ortsteil Sellenbüren im Winterschlaf liegt, wird hinter den Kulissen emsig geplant: Im nächsten Sommer feiert der Club sein 30-JahrJubläum, was entsprechend gefeiert werden wird. (tcs)

Am Sonntag, 4. Dezember, können sich am Chlausmärt Kinder und Erwachsene für die Ski- und Snowboardkurse auf dem Stoos informieren und anmelden. Das Mindestalter für die Skischule beträgt 5, für Snowboard 8 Jahre. Es können zudem vergünstigte Tageskarten vorbezogen werden. Der Affoltemer Skiclub ist mit rund 200 Mitgliedern einer der grössten Vereine im Säuliamt. Der 1984 als Ski Club Italiano Affoltern gegründete Verein hat sich in den letzten 30 Jahren zum Multi-Kulti-Verein entwickelt. Ziel des SCIA ist es nach wie vor, den Familien aus der Region die Bergwelt und insbesondere den Wintersport zu vorteilhaften Konditionen näherzubringen. In einer Zeit, die immer schnelllebiger und hektischer wird, können mit einem Sonntag in den Bergen, über dem Nebelmeer, die Batterien wieder aufgeladen werden. Auch als Nichtskifahrer findet sich fast jeden Sonntag eine Gruppe zusammen zum Schneeschuhlaufen, Spaziergang durch die verschneite Landschaft oder

Die Skischule des SCIA präsentiert sich am Affoltemer «Chlausmärt». (Bild zvg.) einfach nur zum Aprèski und Beisammensein. Im vergangenen Jahr konnten 88 Kinder und 7 Erwachsene von den familienfreundlichen Angeboten profitieren und ihre ersten Ski- und Snowboardversuche machen oder die bereits angelernte Technik verbessern. Die Skischule findet jeweils von 9.30 und 13 Uhr statt. Kinder und Erwachsene sind bei den rund 13 Skilehrern bestens aufgehoben. Für das gemeinsame Mittagessen ist auch dieses Jahr im Hotel Restaurant Alpstübli ein Saal reserviert. Das neue, grössere Ski-Depot der letzten Jahre hat sich bewährt und kann auch

dieses Jahr genutzt werden. Die Wintersportausrüstungen wie Skis, Stöcke, Skischuhe und Snowboards müssen am Sonntagabend nicht nach Hause transportiert, sondern können die Woche durch auf dem Stoos sicher deponiert werden. Die Wintersaison beginnt am 15. Januar, dauert 6 Sonntage und endet mit dem Mitgliederfest am 4. März. Die Einschreibung ist auch online auf www.sciaa.ch möglich, Anmeldeschluss 23. Dezember. Die Anzahl Schüler ist limitiert. (pd.) Weitere Infos: Am SCIA-Stand am Chlausmärt und unter www.sciaa.ch.


Sport

Judo-Weltmeister Am vergangenen Wochenende fand in Aix-en-Provence (Frankreich) die WM des vor einigen Jahren neu gegründeten Judo-Verbandes Wibk statt. Bei Wibk-Wettkämpfen wird anders als beim Internationalen Judoverband (IJF) nach den alten, traditionellen Judoregeln gekämpft. Es war die vierte Weltmeisterschaft des Wibk-Verbandes, an der fast 200 Teilnehmer aus rund 30 verschiedenen Ländern Loris Frommenteilgenommen hawiler holte Gold. ben – darunter (Bild zvg.) auch zwölf Athleten der Danico Judo Academy aus Birmensdorf. Insgesamt kamen die zwölf Athleten mit 18 Medaillen in die Schweiz zurück. Am überraschendsten war der Sieg von Loris Frommenweiler (Stallikon) in der Kategorie bis 100 kg Masters sowie sein dritter Rang bei der Elite. Auch die Brüder Gabriel und Manuel Inderkum (Bonstetten) überzeugten. Beide zeigten sehr gute Kämpfe und wurden jeweils Dritter, Manuel Inderkum in der Kategorie bis 66 kg Elite und Gabriel Inderkum in der Kategorie bis 73 kg Elite. Bei den Frauen holte sich Chantal Funk (Bonstetten) in der Kategorie bis 57 kg Masters den Sieg sowie den zweiten Platz in der Kategorie Open Masters. Für das ganze Team war die WM ein voller Erfolg. Im März 2017 werden sie an der EM in Coppet (Schweiz) wieder mit am Start sein. (pd.)

Freitag, 2. Dezember 2016

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Mit Ex-Kunstturnerin Ariella Käslin Säuliämtler Chlauslauf: interessante Läufer am Start Während bei den Frauen Aude Salord vom TV Oerlikon klare Favoritin auf den Tagessieg ist, bahnt sich bei den Männern ein spannender Zweikampf zwischen den Vorjahressiegern Philipp Arnold und Sven Marti an. Neben zahlreichen Schulklassen ist am Sonntag, 4. Dezember, auch Sportprominenz dabei.

sport. Sie nahm an Strassenläufen, Bike- und Langlaufrennen teil und erzielte auf Anhieb gute Resultate. An einem 10-km-Strassenrennen lief sie mit 50.47 Minuten eine beachtliche Zeit. Auch auf dem Ruderboot fühlt sie sich anscheinend wohl. Am Säuliämtler Chlauslauf startet Ariella Käslin im Hauptrennen über die Distanz von 5.2 km. Der Startschuss erfolgt um 11.05 Uhr. Mit den besten Läuferinnen wird sie wohl nicht mithalten können, man darf aber über ihr Abschneiden auf einer kurzen Laufdistanz gespannt sein. Ariella Käslin und ihre Konkurrenten und Konkurrentinnen werden sich über Anfeuerungsrufe der Zuschauer entlang der Laufstrecke freuen. Die Läufe werden ab 10 Uhr auf der Poststrasse in Affoltern gestartet. Den Abschluss des Lauf-events machen die Mutter/Kind- beziehungsweise Vater/Kind-Kategorien und die Staffeln. Die Siegerehrungen finden ab 12.30 Uhr auf der Oberen Bahnhofstrasse statt.

................................................... von hanspeter feller Die Ausgangslage im Männerrennen könnte kaum spannender sein. Philipp Arnold vom TV Oerlikon und Sven Marti von der LA Nidwalden sind die Favoriten. Beide standen in Affoltern am Albis schon einmal zuoberst auf dem Podest. Ebenfalls vorne mitmischen dürften Andy Bühler von der Laufgruppe Cham und Daniel Blättler von der LA Nidwalden. Bei den Frauen ist momentan die Läuferin vom TV Oerlikon, Aude Salord, in der Poleposition für den Tagessieg. Da am Samstag noch Anmeldungen angenommen werden, ist die Startliste noch nicht abschliessend und es könnten noch weitere Spitzenläufer dazu stossen. Gross sind wiederum die Startfelder der Nachwuchsläufer. Die Jugendabteilungen der LA Nidwalden, des LC Regensdorf, der Hochwacht Zug, der Laufgruppe Cham und natürlich der LV Albis sind mit zahlreichen Athleten vertreten. 15 Schulklassen aus dem Säuliamt kämpfen um die

Nachmelden am Wochenmarkt Ariella Käslin holt sich Tipps von Profi Viktor Röthlin. (Bild runningladies) ersten Plätze im Klassenwettbewerb. Gespannt sind die Organisatoren auf den Auftritt der minderjährigen Asylsuchenden vom AZO MNA Lilienberg. Die jungen Ausländer, welche unter schwierigsten Bedingungen in die Schweiz kamen, werden von der LV Albis zum Säuliämtler Chlauslauf eingeladen.

Ariella Käslin am Start! Wer kennt sie nicht, die Kunstturnerin Ariella Käslin. 2009 wurde sie Europameisterin, Vize-Weltmeisterin und Olympia-Fünfte im Pferdesprung. Dreimal wurde sie zur Sportlerin des Jahres gewählt. Nach Abschluss ihrer Karriere begann sie mit Ausdauer-

Am Sonntag werden keine Nachmeldungen mehr angenommen. Die letzte Anmeldemöglichkeit bietet sich am LVA-Stand am Samstag am Wochenmarkt in Affoltern am Albis, von 8.30 bis 11.30 Uhr. Der Nachmeldezuschlag beträgt fünf Franken. Die angemeldeten Teilnehmer können ihre Startnummern bereits am Samstag beziehen oder am Sonntag ab 8.30 Uhr beim Gemeindehaus.

Fehlende Effizienz in Belp

Erneute Niederlage

Streethockey NLA: SHC Bonstetten-Wettswil verlor klar

UHC Sursee gegen UHC Bucaneers 4:2

Die von Verletzten und Langzeitabwesenden belastete Mannschaft verlor ihr Auswärtsspiel gegen den SHC Belpa deutlich mit 3:12.

Mehrere Gegentore innert kurzer Zeit

Ziel: Sechs Punkte aus den nächsten drei Spielen

In einer ganz schwachen Partie verloren setzte es für den UHC Buccaneers Sellenbüren die nächste Niederlage ab.

Noch immer belasten die vielen Verletzten und Langzeitabwesenden den SHC BW. So mussten die Zürcher auch das Auswärtsspiel beim SHC Belpa mit einem arg dezimierten Kader bestreiten. Mit nicht einmal zwei Blöcken versuchten sie das Tempo der Partie möglichst auszubremsen und bereit für Konter zu sein. Im ersten Drittel funktionierte diese Taktik weitgehend. Doch die wenigen Fehler in der Defensive wurden von den Bernern eiskalt ausgenützt. Selber kamen die Zürcher zu mehreren aussichtsreichen

Im zweiten Drittel kamen die Belper mit deutlich mehr Tempo als im ersten Drittel aus den Garderoben und setzten die Ämtler Streethockeyaner sofort unter Druck. So schwanden die Kräfte gegen Mitte des Drittels und sie mussten mehrere Gegentore innert kurzer Zeit hinnehmen. Selber reichte die Kraft nicht, um in der Offensive etwas auszurichten. Mit einem Spielstand von 9:1 war das Spiel nach dem zweiten Drittel entschieden. Dem letzten Drittel wurde damit die Spannung genommen. Die Berner mussten nicht mehr, die Zürcher konnten nicht

Die wichtigsten Spiele der Qualifikation stehen in den nächsten zwei Wochen an. Nächsten Samstag findet das Auswärtsspiel beim SHC Kernenried statt. Drei Punkte für einen Sieg gelten als Zielvorgabe. Das Wochenende darauf spielt der SHC BW am Samstag auswärts in Zug gegen die Oberwil Rebells. Am Sonntag findet dann im heimischen Moos das Rückspiel gegen Kernenried statt. Das Ziel sind sechs Punkte aus den nächsten drei Spielen, um das Jahr wenigstens noch mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen. (pd.)

Kontern, doch fehlte dabei die nötige Effizienz. So ging das erste Drittel mit 1:4 an die Einheimischen.

mehr, und so verloren die Gäste schlussendlich klar mit 3:12.

Optimierungspotenzial vorhanden U-15 Mannschaft des HSV Säuliamt verlor Heimspiel Am letzten Dienstag traf die U-15 des HSV Säuliamt in ihrem sechsten Meisterschaftsspiel zu Hause auf den HC Mutschellen.

Fehlende Erfahrung

Am letzten Dienstag traf die U-15 in ihrem sechsten Meisterschaftsspiel zu Hause auf den HC Mutschellen. Zu Beginn konnten die sehr dynamisch agierenden Gäste die noch etwas verschlafenen Säuliämtler richtiggehend überrennen. Sie gingen gleich mit mehreren Toren in Führung. Der HSV spielte im Angriff über weite Strecken ideenlos und fand nur dank Einzelaktionen gegen die gut stehende Abwehr des HC Mutschellen etwas ins Spiel. Auch in der Verteidigung fehlte die Aggressivität und ermöglichte den Gegnern immer wieder in die Lücken

So ist das Pausenresultat nicht verwunderlich, es lautete 14:6 für den Gegner. Nach einer motivierenden Pausenansprache durch den alleine amtenden Trainer Schudel wollte man die gemachten Fehler verbessern, was streckenweise deutlich umgesetzt wurde. Durch diese Steigerung fand der HSV zurück ins Spiel und war dem Gegner manchmal durchaus ebenbürtig. Leider wurde der Effort nicht belohnt und so musste man das Schlussresultat von 19:31 akzeptieren. Die Säuliämtler waren nach dem Spiel verständlicherweise sehr ent-

zu stossen schliessen.

und

erfolgreich

abzu-

täuscht. Die Mannschaft ist insgesamt sehr jung und es fehlt noch die Erfahrung in der Wettkampfsituation. Auch der Umgang mit körperlich überlegenen Gegnern muss noch erlernt werden. Aber die grossen technischen und spielerischen Fortschritte, welche die kleine, im Frühling neu geformte Mannschaft gemacht hat und im Training immer wieder zeigen kann, zeigt das verborgene Potenzial. In der Runde vor Weihnachten folgen nun noch zwei Spiele, in denen das Team weitere Erfahrungen sammeln kann. Gerade auch im mentalen Bereich liegt noch Optimierungspotenzial. Vor der Mannschaft liegt noch ein langer Weg. Die ersten Schritte sind gemacht und nun heisst es sich zu verbessern. (pd.)

Zwar sieht ein 4:2 nicht allzu deutlich aus, jedoch war man in der Offensive derart harmlos, dass selbst ein 2-ToreRückstand nach zwei Dritteln bereits die Entscheidung bedeutete. Ausser einem Zufallstor von Sven Eckert brachte man im ganzen letzten Drittel nichts mehr zustande. Lediglich Torhüter Roberto Sedlaczeck war es zu verdanken, dass das Spiel nicht schon viel früher entschieden war, rettete er Mal für Mal spektakulär für seine Vorderleute, welche an diesem Samstag allesamt nicht auf dem Posten waren.

Den Ämtlern bleibt erneut nichts anderes übrig, als die Partie abzuhaken, positiv zu bleiben und weiterhin zu versuchen, das Glück auf ihre Seite zu zwingen. Spielertrainer und Captain Nicola Grass betont, wie wichtig dass es ist, dass man Spiel für Spiel nehme und nicht zu viel rechne, sondern dass jeder Einzelne weiterhin versucht, seine Leistung abzurufen. Obwohl es nach Durchhalteparole klingt, im Buccs-Lager glaubt man immer noch fest daran, dass das Momentum bald die Seite wechselt. (pd.) UHC Sursee - Buccaneers 4:2 (1:0, 2:1, 1:1), Sporthalle Kottenmatten – 67 Zuschauer. 2. 1:0. 30. N.Grass (C.Grass) 1:1. 36. 2:1. 38. 3:1. 45. 4:1. 51. Eckert (J.Wuillemin) 4:2.

Treten an Ort 4.-Liga Eishockeyaner verloren gegen Uri Die Mannschaft von AffolternHedingen (4.Liga) kommt einfach nicht auf Touren. Am Sonntag haben die Säuliämtler nach einer 4:1-Führung noch mit 6:8 gegen den Eishockeyclub Uri verloren. Die Eishockeyaner des EHC AffolternHedingen bleiben auch nach sieben Spielen auf ihren drei Punkten sitzen. Im Heimspiel gegen Sursee II haben die Säuliämtler keine Chance und gehen mit 1:8 (0:2, 0:2, 1:4) unter. Doch beim Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen den Eishockeyclub Uri hätte das Team von Coach-Präsident Werner Reiterhauser weitere Punkte auf sein Konto gutschreiben können. Die Affoltemer führten kurz vor dem Ende des zweiten Drittels mit 5:2. Doch dann gerieten die Gastgeber aus der Bahn. Innerhalb von 244 Sekun-

den – nur unterbrochen von der zweiten Drittelspause – kassierten die Affoltemer vier Tore. Das Spiel stand plötzlich 5:6. In der 45. Minute konnte Affoltern-Captain Michael Risi nochmals zum 6:6 ausgleichen, aber in der 52. Minute riss Uri die Führung wieder an sich. Auf diesen Nackenschlag hatten die Einheimischen dann keine Antwort mehr. Das 6:8 in der letzten Minute war an diesem tristen Nachmittag nur noch für die Statistik interessant. Immerhin können die Affoltemer jetzt einmal ein Wochenende aussetzen, um neue Kräfte zu sammeln. Der nächste Gegner heisst ZSC Lions II. Das Hinspiel haben die Affoltemer mit 1:10 verloren. Da kann es am 10. Dezember nur noch besser werden (Bekanntlich stirbt ja die Hoffnung zuletzt). Spielbeginn 20.30 Uhr, Eisbahn Oerlikon Zürich. (pd.)


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Extra

Freitag, 2. Dezember 2016

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wer sie waren – was sie wurden

Er drückte auch dem Papst die Hand Erich Rüfenacht, vor 35 Jahren höchster Zürcher, blickt auf eine vielfältige Karriere zurück Er war Gemeindeschreiber, Gemeinderat, Bankrat, Präsident verschiedener Institutionen und 1981/82 als Kantonsratspräsident höchster Zürcher: der 77-jährige Mettmenstetter Erich Rüfenacht blickt auf eine vielfältige Karriere zurück. Sie führte ihn auch nach Rom zum Papst. ................................................... von werner schneiter Shooting-Star – dieser Begriff figurierte nicht im Vokabular der 1960er-Jahre. Erich Rüfenacht fällt aber zweifelsfrei in diese Kategorie. 1967, im Alter von 28 Jahren, wählte ihn das Säuliamt in den Kantonsrat – eher eine Überraschung, denn er figurierte damals hinter dem aussichtsreichen Kandidaten auf der Liste der BGB (Bauern-, Gewerbe- und Bürgerpartei), die ja heute SVP heisst. Seine Wahl nennt er «einen Zufall». «Ich hatte keinen besonderen Ehrgeiz, in die Politik einzusteigen», sagt er heute. Nun ja, immerhin interessierte er sich 1966 für eine BGB-Mitgliedschaft, erhielt die Unterlagen – und wurde Mitglied. Ein Jahr später figurierte er auf der Liste der Kantonsratskandidaten, überholte dort bei den Wahlen ein arriviertes Parteimitglied und schaffte die Wahl ins Zürcher Rathaus, damals als zweitjüngster der 180 Kantonsratsmitglieder. Den Namen eines Frühstarters sicherte sich Erich Rüfenacht zuvor schon im Berufsleben: Mit 21 Jahren wurde er Gemeindeschreiber in

Hausen, wo er aufgewachsen ist. Und dieses Amt bescherte ihm vier Jahre nach seiner Wahl auch den Posten eines Ratssekretärs im Kantonsrat. Mit seiner Kandidatur als zweiter Vizepräsident des Kantonsrates, dem dann fast das Präsidium folgt, scheiterte Erich Rüfenacht 1979 fraktionsintern. Vorerst. «Für mich war das Thema damals erledigt, aber vom Präsidenten der Interfraktionellen Konferenz erhielt ich einen Anruf mit der Mitteilung, dass bei der Wahl im Ratsplenum mein Name gleichwohl auf den Wahlzettel stehen werde», erinnert sich Erich Rüfenacht. Er, damals auch noch SVP-Fraktionschef, erreichte exakt das absolute Mehr und liess damit den offiziellen SVP-Kandidaten Werner Nägeli hinter sich. Der zu dieser Zeit unmittelbar vor ihm sitzende Kantonsrat Christoph Blocher fragte: «Willst du diese Wahl tatsächlich annehmen?» Rüfenacht antwortete: «Warum sollte ich nicht?» Damit war der Weg frei zum Kantonsratspräsidium für das Amtsjahr 1981/82. Er ist seither der einzige Ämtler geblieben, der sich offiziell «höchster Zürcher» nennen darf. So musste er ein Jahr lang die Kantonsratssitzungen leiten, für gesittete Debatten sorgen, das Tagesgeschäft als «Neutraler» beiseite lassen – und einer Menge an Repräsentationspflichten nachkommen. Zum Beispiel in Rom, als das Kantonsratsbüro von Papst Paul VI empfangen wurde. Auch Erich Rüfenacht, reformiert, hat dem Vertreter Christi auf Erden die Hand gedrückt und eine Medaille erhalten. «Das war beeindruckend»,

Audienz beim Papst: Paul VI übergibt Erich Rüfenacht ein Geschenk. (Archivbilder)

Vor dem ehemaligen Gemeindehaus, wo Erich Rüfenacht als Gemeindeschreiber tätig war. Heute ist dort das Schulsekretariat untergebracht. (Bild Werner Schneiter) sagt er, der vor dem Besuch im Kreise der Kollegen noch einen Witz gemacht hat. «Ich werde den Papst fragen, wie es seiner Frau und seinen Kindern geht …»

Sachlichere Debatten In seiner Zeit als Kantonsrat (1967 bis 1984) sind ihm insbesondere die Debatten zum kantonalen Gesamtplan in Erinnerung geblieben. Als Spezialist für bestimmte Themen hat er sich nicht gesehen, als Gemeindeschreiber vielleicht noch am ehesten als Vertreter der Verwaltung, der auch gegen die schon damals grassierende Gesetzesflut kämpfte – in gesitteteren Debatten als heute. Einzelne Ratsmitglieder standen weniger im Mittelpunkt als die Sache, über die gestritten wurde. Auch Fraktionserklärungen, die heute wegen jedem «Hafechäs» abgegeben werden – waren eher selten. 1967 gehörten der BGB 31 Mitglieder an, ebenso viele dem (längst verschwundenen) Landesring der Unabhängigen (LdU). «Es war ausgeglichener», so Rüfenacht. Und auch die Kleiderordnung eine andere: Für männliche Ratsmitglieder galt Kittel-Zwang. Ob deswegen die Ratsdebatten weniger scharf und weniger polemisch daherkamen? «Anfänglich gabs im Ratssaal auch keine Lautsprecher und längst noch keine Laptops, ergänzt Erich Rüfenacht, der zu dieser Zeit mit Otto Schneebeli (SVP), Rolf Hegetschweiler (FDP) und Martin Lenzlinger (SP) die Ämtler Vertretung in Zürich bildete. Die Ratsdebatten verfolgt er heute aus der Distanz; einmal im Jahr

Begrüssung auf dem «Bock»: Erich Rüfenacht (links) übernimmt das Amt des Kantonsratspräsidenten vom Urdorfer SP-Vertreter Ernst Spillmann.

sitzt er auf der Rathaustribüne und verfolgt das Geschehen live mit.

Zahlreiche Ämter, aber nicht alles klappte Erich Rüfenacht wirkte nicht nur im Kantonsrat. Er bekleidete zahlreiche weitere Ämter – eines der wichtigen: Er sass von 1982 bis 2003 im Bankrat der Zürcher Kantonalbank und ist heute nicht mehr sicher, ob das mit seiner Ausbildung noch möglich wäre. «Immerhin müssen Bankräte heute von der Finma bestätigt werden», fügt er bei. Sein Nachfolger, der in diesem Jahr verstorbene Fredi Binder aus Knonau, war als Ing.-Agronom allerdings auch kein Banker. Nach seiner Lehre mit 21 Jahren Gemeindescheiber in Hausen, mit 28 Kantonsrat, dann unter anderem auch Sekretär der SVP-Kantonalpartei, später Gemeindeschreiber in Mettmenstetten und Horgen, Mitglied der Aufsichtskommission der Kanti Limmattal, Spitalpräsident in Affoltern, Präsident des Türlersee-Schutzverbandes und Präsident der TCS-Gruppe Amt, Gemeinderat in Hausen – eine beeindruckende Liste öffentlicher Tätigkeit. Dennoch machte Erich Rüfenacht auch mit Niederlagen Bekanntschaft: 2002 kandidierte er in Hausen als Gemeindepräsident, unterlag aber dem viel jüngeren René Hess und blieb dennoch vier Jahre Gemeinderat. Während seiner Gemeindeschreibertätigkeit in Horgen kandidierte er in diesem Bezirk auch als Statthalter. Vergebens. Der ebenfalls von den Linken unterstützte Bezirksratsschreiber

machte das Rennen. Als Knick in seiner beeindruckenden Karriere sieht er das nicht. Er sagt das in seiner grosszügigen und den Blick zum Lindenberg freigebenden Wohnung in Mettmenstetten. Zusammen mit Ehefrau Annemarie geniesst der rüstige Rentner das Leben, fährt in Obersaxen, wo die Familie ein Ferienhaus besitzt, regelmässig Ski, schwingt sich zwischendurch auch aufs E-Bike und fährt mit der Ehefrau durch die Gegend. Langeweile kennt Erich Rüfenacht nicht. Befreundete Familien berät er in administrativen Belangen und auch dann, wenn etwa ein Gang zum Notariat ansteht.

«Wer sie waren – was sie wurden» «Wer sie waren – was sie wurden», heisst eine neue Serie, die in loser Folge erscheint. Porträtiert werden Personen, die in früheren Jahren im Säuliamt öffentlich präsent waren und zum Teil sogar für überregionale Schlagzeilen gesorgt haben: Politikerinnen, Sportler, Behördenmitglieder, Verbandsfunktionäre, Gewerbetreibende und andere. Der «Anzeiger» geht dabei der Frage nach, was nach dem Karrierenende geschehen ist, wie sie heute leben und was sie zu sagen haben. (-ter.) Bisher erschienen: Sonny Schönbächler – Sprung ins Glück in Norwegen («Anzeiger» vom 18. November)

wetter

Im Spital Affoltern geboren

Louis, 10. November. (Bilder Irene Magnin)

Noel, 22. November.

Najla, 24. November.

Nico, 17. November.

Simon, 23. November.

Luise Fee, 29. November. anzeige

bauernregel «Ist der Dezember rauh und kalt, kommt der Frühling auch schon bald.»

Zuzanna, 22. November.

Alessio, 24. November.


Veranstaltungen

Sonntag, 4. Dezember 2016

Stubete mit den «Linde-Örgeler» Von 10.00 bis 13.30 Uhr Frühstück à discrétion für Fr. 35.– Samstag, 10. Dezember 2016

Oberkrainer Weihnacht mit den KrainerTonic Eintritt ab 18.00 Uhr mit Buffet à discrétion inkl. Konzert Fr. 55.–. Eintritt nur für das Konzert Fr. 25.–. Anmeldung unter Telefon 044 761 62 98 oder per Mail: mail@krone-hedingen.ch Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Elsbeth Duperrex IhreGastgeberin.ch


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