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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 095 I 172. Jahrgang I Dienstag, 4. Dezember 2018

Gut aufgestellt

IT Forensik

Die HEA Holzenergie AG hat den Aufwand gesenkt und das Ergebnis praktisch verdoppelt. > Seite 3

Spannende Analyse am Unternehmerfrühstück der Standortförderung. > Seite 8

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Letzter Auftritt Der MV Mettmenstetten hat seinen langjährigen Dirigenten Adrian Kuoni verabschiedet. > Seite 10

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Jahrelanger Albtraum Wenn das eigene Kind entführt wird – und jahrelang unerreichbar bleibt ... > Seite 11

Ottenbach sichert sich mehr Mitspracherecht im Dorfzentrum Zentrumsgestaltung: Gemeindeversammlung befürwortet den Kauf des Postlokals Einstimmig befürwortet die Ottenbacher Gemeindeversammlung den Kauf des ehemaligen Postlokals am Dorfplatz für 290 000 Franken – und verschafft sich damit ein Vorteil bei der Gestaltung des Zentrums. Auch alle anderen Vorlagen fanden Zustimmung.

beim laufenden Zentrumsgestaltungsprozess hier jedenfalls keine weitere Partei einbezogen werden. Der Souverän könne bei der späteren Nutzung der Räume mitreden, fügte die Gemeindepräsidentin bei. Die Art der Nutzung dieser Räume ist noch offen und Gegenstand von Verhandlungen mit einem Interessenten. Einstimmig und diskussionslos sagten die 74 Stimmberechtigen Ja zum Kauf.

................................................... von werner schneiter Es war wohl die am stärksten befrachtete Traktandenliste einer Gemeindeversammlung in Ottenbach. Sie umfasste 18 Geschäfte von Politischer und Primarschulgemeinde, reformierter Kirchgemeinde und Sekundarschule, die in einem fast 80-seitigen Beleuchtenden Bericht zusammengefasst werden mussten. Sie konnten am Donnerstagabend in zweieinhalb Stunden abgearbeitet werden.

Obfelden versus Ottenbach

Mit dem Kauf des ehemaligen Postlokals am Dorfplatz, wo nun der Weihnachtsbaum steht, sichert sich die Gemeinde mehr Mitspracherecht bei der Gestaltung des Dorfzentrums. (Bild Werner Schneiter) der Hauptgrund für den Kauf, sondern der Umstand, dass sich die Gemeinde mit dem Kauf auf ihrem Weg zur Gestaltung des Dorfzentrums einen Vorteil verschaffen kann – mehr Einfluss, wie Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger. Jedenfalls ermöglicht der Erwerb eine Steigerung der Eigentumsquote der Gemeinde am Dorfplatz von 11,3 auf 22,5 Prozent. Nun müsse

Mehr Diskussionen entfachte der Antrag der Sekundarschule ObfeldenOttenbach mit ihrem Antrag von 150 Stellenprozenten für Hauswartung und 120 Stellenprozenten für die Reinigung der Gebäude. Daraus resultieren jährliche Kosten von 277 000 Franken. Opposition dagegen kam aus Obfelden. Das sei zu teuer, fand man in diesen Reihen, wo die Meinung vorherrschte, in Zusammenarbeit mit Gemeinde und Primarschule eine Lösung zu finden. Ohne Erfolg: Der Antrag auf Ablehnung der Vorlage wurde mit 55:14 Stimmen verworfen. ................................................... > Weitere Berichte auf Seite 5

Als völlig unbestritten erwies sich der vom Gemeinderat beantragte Kauf des

ehemaligen Postlokals im Stockwerkeigentum zum Preis von 290 000 Franken – ein Betrag, der 20 000 Franken unter dem Richtpreis der Post liegt. Die Landwirtschaftliche Genossenschaft Ottenbach (LGO) steht in einem Veränderungsprozess und bekundete kein Interesse an einem Kauf; die Post hat keine Verwendung für die Räume. Der günstige Kaufpreis war wohl nicht

Zukunft von Hedingen mitgestalten

Wetterpech und grosse Konkurrenz

Steigerung der GemeindeEigentumsquote auf 22,5 Prozent

Im Rahmen der Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung erarbeitet der Gemeinderat Hedingen zurzeit ein räumliches Entwicklungskonzept. Dieses soll breit abgestützt sein. Deshalb lud der Gemeinderat zu einem Workshop. Über 90 Personen wollten sich die Gelegenheit, die Zukunft der Gemeinde aktiv mitgestalten zu dürfen, nicht entgehen lassen. In Gruppenarbeiten haben sie dazu wertvolle Ideen und Anregungen erarbeitet. ................................................... > Bericht auf Seite 3

Adventsmärkte machen sich gegenseitig Publikum streitig

Bekannte «YouTuberin» live in Affoltern Auf dem Onlineportal YouTube wird Anika Nilles für ihre Drumvideos längst als Sensation gefeiert. Nun kommt die passionierte Schlagzeugerin nach Affoltern. Am Samstag, 8. Dezember, gibt sie zusammen mit ihrer Band Nevell in der Trommelgarage ein Konzert. «Für mich sind jedes Konzert und jede DrumClinic eine grosse Herausforderung, auf die ich mich stets riesig freue», so Nilles. Für die Live-Performance am Samstag hat es noch wenige Plätze. ................................................... > Veranstaltungshinweis auf Seite 17

Trotz Regenschirmwetters kauflustige Besucher am Wettswiler «Adventsmäärt». (Bild Martin Mullis)

An den Adventsmärkten vom vergangenen Sonntag war der Regenschirm das beliebteste «Accessoire». Trotz Dauerregens besuchten am Sonntag zahlreiche Besucher aus dem ganzen Säuliamt die rund 40 Marktstände im Dorfkern von Wettswil. Die

20. Ausgabe des «Adventsmäärts» dürfte allerdings die letzte in dieser Form gewesen sein. Angesichts des kontinuierlichen Rückgangs an Marktfahrern und Besuchern soll der Anlass künftig redimensioniert und verbunden mit einem Kulturanlass durchgeführt werden. Ein Grund fürs Umdenken ist das wachsende Angebot an

Adventsmärkten in der Region. So fanden dieses Wochenende unter anderem auch in Aeugst, Hedingen, Hausen und Obfelden Märkte oder Basare statt, in der Woche zuvor in Affoltern, Bonstetten und Stallikon. (tst.) ................................................... > Berichte auf Seite 9

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Conforama-Eröffnung Modernes Einrichtungshaus mit Drive-In Abhollager gleich gegenüber. > Seite 13

Kappel senkt den Steuerfuss Die Steuereinnahmen pro Kopf sind hoch, die Ausgaben tief. Dazu fliessen die Grundstückgewinnsteuern: Kappel befindet sich derzeit in einer privilegierten Situation. Die Zahlen sind so gut, dass der Steuerfuss um 5 auf 80 Prozent gesenkt werden kann. So resultiert im Budget bei Einnahmen von 6 495 000 und Ausgaben von 6 331 500 Franken immer noch ein Überschuss von 163 500 Franken. ................................................... > Bericht auf Seite 7 anzeigen


Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 29. November 2018 An der Gemeindeversammlung vom 29. November 2018 wurden folgende Beschlüsse gefasst: A. Politische Gemeinde Ottenbach 1. Erteilung des Bürgerrechts an Owens Mark, von Vereinigtes Königreich, Stüdlerstrasse 2, 8913 Ottenbach 2. Erteilung des Bürgerrechts an Tauriello Giovanni und Carnevale Anna Maria, von Italien, Isenbergstrasse 29, 8913 Ottenbach 3. Zustimmung zum Kauf des ehemaligen Postlokals im Stockwerkeigentum in der Liegenschaft Dorfplatz 2 für Fr. 290 000.00 4. Genehmigung des Bruttokredits von Fr. 942 375.00 inkl. MwSt. für die Sanierung der Filteranlage der Wasserversorgung Ottenbach 5. Genehmigung des Bruttokredits von Fr. 753 900.00 inkl. MwSt. für die Sanierung der Isenbergstrasse im Abschnitt ab Reben- bis Geerenstrasse (Ersatz Wasserleitung Sanierung Kanalisationsleitung neue Meteorwasserleitung - Sanierung Strasse und Trottoir - Strassenbeleuchtung Umrüstung auf LED) 6. Genehmigung des Bruttokredits von Fr. 505 113.00 inkl. MwSt. für neuen Klappenschacht und Leitungssanierung Steinernstrasse mit Aufhebung Zonenschieber 7. Genehmigung des Bruttokredits von Fr. 130 000.00 inkl. MwSt. für die Sanierung der Bühne und Bühnentechnik beim Gemeindesaal Ottenbach 8. Genehmigung der Kreditabrechnung Sanierung Meteorwasserleitung Ifang von Total Fr. 101 706.60 inkl. MwSt. 9. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzen des Steuerfusses (41%) B. Primarschulgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzen des Steuerfusses (50%) 2. Erlass einer kommunalen Gebührenverordnung C. Evangelisch-Reformierte Kirchgemeinde Ottenbach 1. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzen des Steuerfusses (14%) Die Protokolle der Gemeindeversammlungen liegen ab Dienstag, 4. Dezember 2018, im Gemeindehaus Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Sie sind auch auf der jeweiligen Homepage während der Rekursfrist einsehbar. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlungen kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen • und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. In Angelegenheiten der EvangelischReformierten Kirchgemeinde gelten die gleichen Rechtsmittel. Diese sind jedoch nicht an den Bezirksrat, sondern an die Bezirkskirchenpflege Affoltern am Albis, c/o Martin Billeter, Püntenstrasse 16, 8932 Mettmenstetten, zu richten. Ottenbach, 4. Dezember 2018 Gemeinderat Ottenbach

Beschlüsse der Gemeindeversammlung vom 29. November 2018 An der Gemeindeversammlung vom 29. November 2018 wurden folgende Beschlüsse gefasst: Sekundarschulgemeinde ObfeldenOttenbach 1. Genehmigung des Gemeindeversammlungsprotokolls vom 5. Juni 2018 2. Genehmigung des Budgets 2019 und Festsetzen des Steuerfusses (26%) 3. Erlass einer kommunalen Gebührenverordnung 4. Schaffung einer neuen Stelle «Informatikverantwortliche/-r» mit 70 Stellenprozenten und Mehrkosten von rund Fr. 20’000.00 ab 1. August 2019 5. Schaffung von 150 Stellenprozenten Hauswartung und 120 Stellenprozenten Reinigung ab Juni 2019 mit einem Kostendach von Fr. 277 000.00 6. Genehmigung Ausführungskredit von Fr. 780 000.00 für den Ausbau von zwei Reserveräumen zu Klassenzimmern im Untergeschoss des Schulhauses F Chilefeld durch die schaerholzbau ag, Altbüron

Einbürgerung Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechtes sowie der eidg. Einbürgerungsbewilligung hat die Gemeindeversammlung der Politischen Gemeinde Ottenbach mit Beschlüssen vom 29. November 2018 ins Bürgerrecht der Gemeinde Ottenbach aufgenommen: • Owens Mark, geb. 27. September 1961, von Grossbritannien (Vereinigtes Königreich) • Tauriello Giovanni, geb. 23. September 1951, von Italien • und Carnevale Anna Maria, geb. 26. Juli 1953, von Italien Gegen diesen Beschluss kann innert 30 Tagen, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis, schriftlich Rekurs erhoben werden. Die in dreifacher Ausführung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und, soweit möglich, beizulegen. Die Kosten hat die im Verfahren unterliegende Partei zu tragen. Ottenbach, 4. Dezember 2018 Gemeindeverwaltung Ottenbach

Das Protokoll der Gemeindeversammlung liegt ab Dienstag, 4. Dezember 2018, in der Schulverwaltung der Sekundarschule Obfelden-Ottenbach zur Einsichtnahme auf. Es ist auch auf der Homepage www.sek-obfelden.ch während der Rekursfrist einsehbar. Rechtsmittelbelehrung Gegen die Beschlüsse der Gemeindeversammlung kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, Postfach 121, 8910 Affoltern am Albis • wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

Einladung zu den Gemeindeversammlungen

Am 29. November 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

in den Gemeindesaal im Schulhaus Weid, Hausen am Albis

Reformierte Kirchgemeinde: 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2019 und Festsetzung des Steuerfusses auf 14% Politische Gemeinde: 1. Genehmigung des Voranschlages für das Jahr 2019 und Festsetzung des Steuerfusses auf 90% 2. Informationen des Gemeinderates (keine Beschlussfassung)

Luisa Mörker geb. Stäubli

Hausen am Albis, 4. Dezember 2018

Abdankung und Urnenbeisetzung am Mittwoch, 12. Dezember 2018, um 14.00 Uhr, in Hedingen ZH. Das Bestattungsamt

Affoltern am Albis

geboren am 26. Februar 1927, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Die Gemeindevorsteherschaften

Traueradresse: R. Vogt-Mörker, Im Grund 5, 8910 Affoltern am Albis

«Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, eine wunderbare Sache.» (Hermann Hesse)

Traurig, aber in Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von

Peter Richner 29. März 1937 – 28. November 2018

Du hast uns in der Zeit Deines Lebens Liebe, Kraft und Freude geschenkt. Deine eigene Kraft hat Dich nun verlassen und es folgt die Zeit der Stille und der Trauer. Wir sind traurig, lassen Dich aber los, dankbar für alles, was Du für uns getan hast. René, Mercedes und Andrin Richner Rudolfine Barmettler und Familie Yvonne Richner Renate Richner Fritz und Gerdi Verschnik Ernst und Martha Hubschmid Heidi Roth Urnenbeisetzung am Donnerstag, 13. Dezember 2018, 14 Uhr, auf dem reformierten Friedhof Affoltern am Albis, Zwillikerstrasse (vis-à-vis Haus Nr. 27) anschliessend Abdankung in der FriedhofsKapelle. Im Sinne des Verstorbenen unterstütze man den Verein Spitex Knonaueramt, Postkonto 87-267156-1,

IBAN CH780900 0000 8726 7156 1, BIC POFICHBEXXX,

Traueradresse: Yvonne Richner, Grundrebenstrasse 13, 8932 Mettmenstetten

Das Bestattungsamt

Affoltern am Albis

Affoltern am Albis

Am 24. November 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Am 21. November 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Dora Biasio

Heidi Beer geb. Bär

geboren am 27. August 1949, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

geboren am 11. Dezember 1926, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Das Bestattungsamt

Ruth und Bruno Vogt-Mörker Hans und Elisabeth Mörker-Nietlispach Silvia Wyss-Mörker Lilo und Noldi Weibel-Mörker Enkel: Rolf, Pascal, Claudia, Christian, Daniela Urenkel: Laura, Nina, Loris, Sherin, Sheila, Liam, Kevin, Kacey, Louisa, Kayla Godi Stäubli Paul Stäubli

Verein Spitex Knonaueramt, Affoltern a.A.

Abdankung am Freitag, 7. Dezember 2018, um 14.00 Uhr in der neuapostolischen Kirche Affoltern am Albis ZH.

Die Trauerfeier und Bestattung finden im privaten Rahmen am 13. Dezember 2018 in Zürich statt.

In stiller Trauer

(19.30 Uhr Sekundarschulgemeinde)

Am 29. November 2018 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

geboren am 11. Februar 1922, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

DANKE ALLEN, die unserer Mama im Leben Gutes getan haben und ihr die letze Ehre erweisen.

19.00 Uhr Reformierte Kirchgemeinde

Die Anträge der Politischen Gemeinde liegen den Stimmberechtigten mit dem Stimmregister und den dazugehörenden Akten im Gemeindehaus Hausen am Albis, Zugerstrasse 10, Einwohnerkontrolle (1. Obergeschoss, links) zur Einsicht auf oder können auf der Webseite www.hausen.ch abgerufen werden. Die Anträge der reformierten Kirchgemeinde können im Kirchensekretariat (Schulhausstrasse 1) sowie auf der Homepage der reformierten Kirche Hausen www.ref-hausen.ch eingesehen werden.

Anna Rinderknecht

Unser allmächtiger Gott hat dich nun von deinen Leiden erlöst und du durftest deinem geliebten Gatten in die jenseitige Welt folgen. Wir danken dir für alles, was du für uns getan hast. Wir werden dich immer in unseren Herzen behalten. Wir vermissen dich sehr!

Mittwoch, 5. Dezember 2018,

zur Behandlung der folgenden Anträge mit anschliessendem Apéro eingeladen:

Affoltern am Albis

26. Februar 1927 – 29. November 2018

Die Stimmberechtigten der Gemeinde Hausen am Albis werden auf

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit als möglich, beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.

Todesfälle

Luisa Mörker-Stäubli

Alles erhaltene Geld wird der NAK-karitativ e.V. «Hungersnot Süd-Sudan» gespendet oder direkt an IBAN DE 3544 0800 5001 0401 4500 mit Vermerk: Luisa Mörker. Vielen Dank!

20.00 Uhr Politische Gemeinde

Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach

Mit grosser Trauer im Herzen, jedoch unendlich dankbar für die Zeit, die wir mit unserer Mutter, Grossmutter, Urgrossmutter, Schwiegermutter, Schwester, Tante und Gotte verbringen durften, müssen wir Abschied nehmen von unserer lieben «Mama»

Urnenbeisetzung am Freitag, 7. Dezember 2018, um 13.30 Uhr, im engsten Familienkreis auf dem Friedhof Affoltern am Albis. Anschliessend um 14 Uhr Trauergottesdienst in der Neuapostolischen Kirche.

• und im Übrigen innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Obfelden, 4. Dezember 2018

Ach trocknet die Tränen, ich geh nur voraus. Aus Not, Last und Beschwerde, eil ich nun nach Haus. Dort winkt sel’ge Ruhe auf himmlischen Höh’n. Lebt wohl all ihr Lieben, auf Wiedersehn!

Die Beisetzung fand im engsten Familienkreis statt. Das Bestattungsamt


Bezirk Affoltern

Mammutzahn und Kultgegenstände Bedeutende archäologische Funde aus der Bronzezeit und der Eiszeit im Weiler Oberwil (ZG) bei Knonau. Bereits in den vergangenen Jahren konnten beim grossflächigen Kiesabbau im Chamer Äbnetwald, unweit der Gemeindegrenze Knonau, umfangreiche Funde aus sechs Jahrtausenden gesichert werden. Anlässlich der jüngsten Grabungsetappe legten die Fachleute der Zuger Archäologie nun eine geheimnisvolle bronzezeitliche Grube von fünf Metern Länge und dreieinhalb Metern Breite frei. Grosse Geröllsteine führen treppenartig vom Rand der Grube zur eineinhalb Meter tiefer gelegenen Sohle. In diesem während der Bronzezeit künstlich geschaffenen Wasserbecken wurden verschiedene Objekte deponiert. Die entdeckten Gegenstände, eine rund 40 Zentimeter grosse Sandsteinstele in stilisierter Menschengestalt, ein halbmondförmiges Objekt aus gebranntem Ton, verziert mit einfachen Ornamenten, ein «Rillenstein» sowie Reste von vier verzierten, feinen Keramikgefässen, wurden ziemlich sicher in einem kultischen Kontext verwendet. Ebenso wurde in rund 20 Metern Tiefe im eiszeitlichen Kiesschotter ein 20 Zentimeter grosser Mammutbackenzahn gefunden. Er konnte einem erwachsenen Tier zugeordnet werden, das in der letzten Eiszeit die Region durchstreifte. (pd./tst.)

wir gratulieren Zum 80. Geburtstag Susanne Elisabeth Köfler feiert heute Dienstag, 4. Dezember, in Zwillikon ihren 80. Geburtstag. Wir gratulieren ihr herzlich und wünschen ein schönes und unvergessliches Fest.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedia.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.chmedia.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.chmedia.ch

Dienstag, 4. Dezember 2018

Wirtschaftlich gut aufgestellte Wärmeproduzenten

19. ordentliche Generalversammlung der HEA Holzenergie AG

Die Leitung der HEA, von links: Betriebsleiter Stv. Andreas Rubin, VR Walter Rost, Geschäftsführer Claude M. Pfister, Betriebsleiter Herbert Stähli, Verwaltungsrat Ulrich B. Frick und VR-Präsident Clemens Grötsch. (Bild Martin Mullis)

Die Aktionäre der Holzenergie AG (HEA), Affoltern, zeigten sich an der diesjährigen Generalversammlung mehr als zufrieden. 2018 wurde als ein weiteres erfolgreiches Jahr verzeichnet. Sämtliche Traktandenpunkte fanden einstimmige Genehmigung. ................................................... von martin mullis Im Ulmensaal in Affoltern trafen sich knapp zwei Dutzend Aktionäre zur 19. ordentlichen Generalversammlung der HEA Holzenergie AG. Präsident Clemens Grötsch stellte nach seiner kurzen Begrüssung anhand der Aktienanteile der anwesenden Aktionäre die Beschlussfähigkeit fest. Bereits das erste Geschäft auf der Traktandenliste zeigte deutlich, dass die HEA auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken darf. Die Jahresrechnung weist durchaus erfreuliche Zahlen auf, so konnte der Betriebsaufwand mit fast 180 000 Franken gesenkt und das Betriebsergebnis praktisch verdoppelt werden. Sowohl die Jahresrechnung als auch der Antrag über die Verwendung

des Bilanzgewinnes als Einlage in die gesetzliche Gewinnreserve, wurden ohne Gegenstimmen genehmigt. Der Verwaltungsrat und die Geschäftsleitung konnten mit einhelliger Zustimmung entlastet werden. Beschlossen wurde auch, dass die Zusammenarbeit mit der bisherigen Revisionsstelle BDO weitergeführt wird. Präsident Clemens Grötsch erklärte anschliessend unter dem Programmpunkt Varia, dass die HEA stolz über die Tatsache sein darf, stets lieferbereit zu sein.

Klar formulierte Geschäftsziele Die wichtigsten Geschäftsziele formulierte er in drei Punkten: Die Förderung von Umbauten von direkten zu indirekten Hausübergabestationen. Diese Massnahmen tragen entscheidend zur Sicherheit bei allfälligen Schäden bei und erhöhen zudem die Wirtschaftlichkeit. Um die Kosten etwas zu minimieren und den Umbau in individuelle Hausübergabestationen zu begünstigen, leistet die HEA an ihre umbauwilligen Kunden einen Förderbeitrag. Die Erhaltung des finanziellen Gleichgewichts, sowie die Erhöhung

der wirtschaftlichen Steigerung mit dem Verkauf der noch vorhandenen Kapazitäten, bezeichnet der Präsident als weitere Punkte der angestrebten künftigen Geschäftsziele. Im Jahresbericht erwähnte Verwaltungsratspräsident Grötsch, die jederzeit zuverlässige Schnitzellieferung der IGE «Interessengemeinschaft Energieholz Knonaueramt» und betonte die Tatsache, dass nach wie vor alle verheizten Holzschnitzel aus der Region stammen. Ebenfalls erwähnt werden im Jahresbericht die Mutationen im Personalbereich. Der langjährige Betriebsleiter Peter Bregenzer verlässt aufgrund einer Neuorientierung die HEA. Diese Vakanz wird mit dem ebenfalls langjährigen stellvertretenden Betriebsleiter Herbert Stähli geschlossen. Im Zuge dieser personellen Änderungen innerhalb der Betriebsleitung wurde Andreas Rubin zum neuen stellvertretenden Betriebsleiter befördert. Sein Dank im Schlusswort des Präsidenten galt allen Kunden, den Mitarbeitern, den zuverlässigen Lieferanten, allen Partnern, sowie dem Verwaltungsrat für die tatkräftige und wertvolle Unterstützung im zu Ende gehenden Geschäftsjahr.

Gesamtrevision der Richt- und Nutzungsplanung in Hedingen

Bevölkerung zeigte grosses Interesse am Workshop Im Rahmen der Gesamtrevision der kommunalen Richt- und Nutzungsplanung erarbeitet der Gemeinderat Hedingen zurzeit ein räumliches Entwicklungskonzept. Um dieses breit abzustützen, lud der Gemeinderat zu einem Workshop. Über 90 Personen folgten der Einladung. Im räumlichen Entwicklungskonzept werden die Schwerpunkte der Raumentwicklung für die nächsten zehn bis 15 Jahre festgelegt. Damit mehrheitsfähige Schwerpunkte erarbeitet werden können, ist dem Gemeinderat die Einbindung der Meinung der Bevölkerung wichtig. Am Samstag, 3. November, konnte der Gemeindepräsident über 90 interessierte Einwohnerinnen und Einwohner aus allen Ortsteilen und Altersgruppen zu einem halbtägigen Workshop begrüssen. Unter Leitung der Ortsplanerin Gabriele Horvath von der suisseplan Ingenieure AG raum + landschaft wurden in Gruppenarbeiten wertvolle Ideen und Anregungen erarbeitet, um die Zukunft der Gemeinde Hedingen aktiv mitzugestalten. Mit Beiträgen von zwei Schülervertretern der Unterund Oberstufe wurden auch die Interessen der Kinder und Jugendlichen angehört und aufgenommen. Den Teilnehmenden ist es zu verdanken, dass

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Unterlagen für die Spital-Abstimmung abgesegnet Dreieinhalb Stunden dauerte am vergangenen Donnerstagabend die Delegiertenversammlung des Spitalzweckverbands. Kernpunkt war die Vorbereitung der Bezirks-Abstimmung zur Spital-Zukunft. Das Traktandum «Mitteilungen» wurde für einmal vorgezogen. Hier erzählen die Strategiegruppen, dass fürs Akutspital eine engere Zusammenarbeit mit den Stadtspitälern vorgesehen ist (im «Anzeiger» vom Freitag) und die Langzeitpflege (LZP) die Nähe zum Spital unbedingt bewahren und sich zudem verstärkt spezialisieren will. Etwa auf Palliative Care, Demenz, Gerontopsychiatrie oder chronische neurologische Erkrankungen, wie Daniel Eugster, Leiter der Strategiegruppe Langzeitpflege, ausführte. Mit: «Es ist ein riesiger Schritt vorwärts gemacht worden», wurde das Präsentierte aus der Versammlung gewürdigt. Spitaldirektor Michael Buik stellte das Budget vor, das einen Unternehmensverlust von 880 000 Franken ausweist. Nicht nur fürs Akutspital (- 491 000 Franken), sondern auch für die Langzeitpflege (- 116 000 Franken) werden rote Zahlen erwartet. Mit ein Grund dafür ist die aufwändige Zukunftsplanung. Die bereinigte Ebitda-Marge beträgt im Budget 2019 6.47 %, das liege im Bereich von vergleichbaren kleinen Spitäler, so Buik. Um nachhaltig haushalten zu können, sei allerdings eine Quote von 10 % notwendig.

Ein Dutzend Änderungsanträge Mehr als die Hälfte der Versammlungszeit galt dann der Finalisierung der Abstimmungsunterlagen für den Urnengang vom 19. Mai 2019. Zu rund einem Dutzend Änderungsanträgen kamen diverse Fragen und Erklärungen. Ein Antrag aus der Versammlung, statt von konkreten «Akutspital» offener von einem «medizinischen Gesundheitszentrum» zu sprechen, wurde erst deutlich angenommen. Weil dann aber Zweifel aufkamen, ob so ein unpräziser Zweck überhaupt genehmigungsfähig wäre, kamen die Delegierten auf ihren Entscheid zurück und beliessen es ebenso deutlich beim «Akutspital». Zeitlich auf 20 Jahre beschränkt wurde der Mehr- oder Minderwertausgleich im Falle einer Liquidation des Zweckverbands. Die Vorlagen der Betriebskommission wurden alle angenommen. So darf diese im Bereich Rettungsdienst auch Fusionsverhandlungen mit Schutz und Rettung Zürich aufnehmen. Anstelle des aktuellen jährlichen Defizits von 150 000 Franken könnte diese Dienstleistung für vier Franken pro Einwohner und Jahr eingekauft werden. Das kostet zwar etwas mehr als 200 000 Franken, ist angesichts des Investitionsstaus in Affoltern aber dennoch eine Überlegung wert, zumal der Rettungswagen-Standort Affoltern als Stützpunkt erhalten bliebe. (tst.)

In Gruppenarbeiten wurden wertvolle Ideen und Anregungen erarbeitet, um die Zukunft der Gemeinde Hedingen aktiv mitzugestalten. (Bild zvg.)

Schwerpunktaktion zu Ablenkungen

der Workshop zu einem vollen Erfolg wurde. Der respektvolle Umgang mit anderen Meinungen und der Wille zur aktiven Mitarbeit sorgten während des ganzen Anlasses für eine sehr freundschaftliche Stimmung. Die Themen Bevölkerungswachstum, Innenverdichtung und Optimierung der Bauzonen wurden intensiv diskutiert. Positiv wurden das aktive Dorfleben und die verkehrstechnisch attraktive Lage, aber auch die Nähe zur Natur bewertet. Für die Zukunft wünschten sich die Teilnehmenden unter anderem einen attraktiven und

Während knapp zwei Wochen hat die Polizei im Kanton Zürich insgesamt 368 Fahrzeuge angehalten und 238 Fahrzeuglenkende wegen Telefonierens ohne Freisprechanlage mit je 100 Franken gebüsst. Gegen sechs gabs Verzeigungen und Strafanzeigen. Wegen anderer Tätigkeiten wie Lesen oder Senden von SMS, Bedienen des Navigationsgerätes, Essen während der Fahrt, etc. mussten gegen 89 Fahrzeuglenkende Rapporte geschrieben werden. 28 wurden wegen dauernden Linksfahrens und fünf wegen Rechtsüberholens zur Rechenschaft gezogen.

belebten, aber verkehrsberuhigten Ortskern mit Dorfplatz, eine Verbesserung der Verkehrssituation an der Kantonsstrasse, altersgerechte Wohnungen und attraktivere Fusswege. Hedingen soll eine Gemeinde mit Vorbildcharakter im Bereich Energie und Umwelt sein. Die formulierten Ziele werden nun in das räumliche Entwicklungskonzept einfliessen. Anschliessend wird die Planungskommission die Bau- und Zonenordnung mit dem Zonenplan überarbeiten. (fw) Ergebnisse zusammengefasst unter hedingen.ch.


Liegenschaften

ABSCHIED Er wollte das Leben nochmals intensiv geniessen, nachdem er überzeugt war, dass er den Krebs besiegt hat. Am Morgen des 24. November wurde unser Freund und Kamerad in besorgniserregendem Zustand in die Klinik Rotger in Palma de Mallorca eingeliefert, wo ihn am Abend die Kräfte verliessen und er verstarb.

Jakob «Köbi» Schenk

Beschlüsse der Delegiertenversammlung Zweckverband Spital Affoltern vom 29. November 2018 1.

Das Protokoll der Delegiertenversammlung vom 23. August 2018 wird genehmigt.

2.

Absichtserklärung des Zweckverbandes betreffend Verhandlungen einer Fusion zwischen den Rettungsdiensten Schutz und Rettung, Zürich und dem Rettungsdient Spital Affoltern, Affoltern a.A.

3.

Das Budget für das Jahr 2019 wird genehmigt.

4.

Die Delegierten des Zweckverbands beantragen den Stimmberechtigten der Verbandsgemeinden, der Auflösung des Zweckverbandes auf den 31.12.2019 und dem öffentlich-rechtlichen Vertrag über die Liquidationsregelung zuzustimmen. (Dieser Beschluss ersetzt die Beschlussfassung der Delegiertenversammlung vom 25. Januar 2018).

5.

Die Delegierten des Zweckverbands empfehlen den Verbandsgemeinden, den Stimmberechtigten auch die beiden weiteren Abstimmungsfragen zur IKA Langzeitpflege und zur IKV Gemeinnützige AG zur Abstimmung vorzulegen. (Dieser Beschluss ersetzt die Beschlussfassung der Delegiertenversammlung vom 25. Januar 2018).

29. Januar 1944 – 24. November 2018

Köbi, wir werden dich vermissen. Zusammen mit seinen Hinterbliebenen werden wir ihn stets in bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen sprechen wir unser tiefst empfundenes Beileid aus.

Deine Freunde und Kollegen

Gegen diesen Beschluss kann, von der Veröffentlichung an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Im Grund 15, 8910 Affoltern am Albis -

wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen schriftlich Rekurs in Stimmrechtssachen

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und im Übrigen wegen Rechtsverletzungen, unrichtiger oder ungenügender Feststellung des Sachverhaltes sowie Unangemessenheit der angefochtenen Anordnung innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden.

Die in dreifacher Ausfertigung einzureichende Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Der angefochtene Beschluss ist, soweit möglich, beizulegen. (Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen.)

Spital Affoltern, Betriebskommission

29. November 2018

Büro-/Gewerbe Suche für meine kleine, moderne Physiopraxis in Hausen am Albis

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Dienstag, 4. Dezember 2018

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Viel Geld für die Sanierung von Infrastruktur Ja zu allen Geschäften an der reich befrachteten Ottenbacher Gemeindeversammlung Tiefbauvorstand Peter Weis beleuchtete an der Ottenbacher Gemeindeversammlung Geschäfte, die gesamthaft mehr als 2 Mio. Franken kosten: Die Gemeinde muss kräftig in die Sanierung von Infrastruktur investieren – und wird das auch in Zukunft tun müssen. ................................................... von werner schneiter Die Stimmberechtigten erkannten die Notwendigkeit und sagten zu allen Krediten einstimmig Ja: 942 000 Franken kostet die Sanierung der Filteranlage der Wasserversorgung – wesentlich weniger als ein alternativ geprüfter Ersatzbau, der Kosten von rund 2 Mio. Franken nach sich gezogen hätte. Investiert wird auch in die Sanierung der Isenbergstrasse im Abschnitt Reben- bis Geerenstrasse. Hier müssen Wasserleitung, Kanalisation, Meteorwasserleitung, Strasse, Trottoir und Strassenbeleuchtung saniert bzw. ersetzt werden. Die Kosten werden mit knapp 754 000 Franken veranschlagt. Auch der Bruttokredit von 505 000 Franken für einen neuen Klappenschacht und Leitungssanierung, einschliesslich Aufhebung des Zonenschiebers bildete keinen Diskussionsgrund. Ebenso wenig die Kreditabrechnung für die Sanierung einer Meteorwasserleitung Ifang, die dank vorteilhafter Arbeitsvergaben mit Minderkosten von 80 000 Franken schliesst. Fällig wird auch eine Sanierung von Bühne und Bühnentechnik im

Gemeindesaal – rund 36-jährige Infrastruktur. Nachdem der Saal 2014 mit neuen Tischen und Stühlen ausgestattet wurde, ist eine weitere Sanierung von Tonanlagen und Technik wegen Lärmklagen aus der Nachbarschaft zurückgestellt worden. Inzwischen liegt eine Vereinbarung mit der Nachbarschaft vor, die eine eingeschränkte Nutzung des Gemeindesaals vorsieht; dieser darf wegen baurechtlicher Vorschriften nicht umgenutzt werden und wird nur noch von lokalen Vereinen beansprucht, womit eine Basisausstattung des Saals als genügend erachtet werde, wie Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger erläuterte und sie bekräftigte, dass eine Sanierung von Bühne und Bühnentechnik dringend notwendig sei. «Dafür wollen wir maximal 130 000 Franken investieren – später soll eine Sanierung im Bereich der Küche dazukommen», sagte die Gemeindepräsidentin. Die Stimmberechtigten folgten ihr mit dem einstimmigen Ja zum Kredit.

Ja zu Budgets, Steuerfüssen und Einbürgerungen Den Erläuterungen zu Budgets und Steuerfüssen 2019 ging stets der Hinweis voraus, dass erstmals das neue Rechnungsmodell HRM2 zur Anwendung gekommen sei, dessen Umsetzung als «aufwändiger als angenommen» bezeichnet wurde. Ein direkter Vergleich von Budget 2018 und 2019 ist nicht möglich. Steuerfüsse und Budgets sollen dem Souverän getrennt zur Abstimmung vorgelegt werden. Als Vorteil im neuen Modell wird die

Möglichkeit zur detaillierteren Darstellung gepriesen, aber auch jene Begriffe, die denjenigen der Privatwirtschaft angeglichen wurden. Die Ausführungen der Finanzvorstände liessen dann aber keine Fragen offen – auch nicht bei der Politischen Gemeinde, wo die neue Finanzverwalterin Petra Jansen Finanzvorstand Hubert Treichler vertreten musste, der am Abend im einem Stau steckenblieb. Sie machte das souverän und erntete sogar Applaus. Der Steuerfuss der Politischen Gemeinde verharrt bei 41 Prozent; in der Rechnung wird ein Plus von knapp 20 000 Franken prognostiziert und von einer mittelfristig stabilen finanziellen Situation gesprochen. Wegen Investitionen (Beispiel Werkhof) sinkt zwar das Nettovermögen, was angesichts von Reserven im Eigenkapital kein Problem darstellt. Eine Senkung des Steuerfusses strebt der Gemeinderat mit Blick auf die kommenden Investitionen indessen nicht an. Gestartet wurde die Versammlung der Politischen Gemeinde mit drei Einbürgerungen, allesamt einstimmig angenommen und mit Applaus bedacht: Ins Bürgerrecht der Gemeinde aufgenommen wurden Mark Owens (aus Grossbritannien) sowie Anna Carnevale und Giovanni Tauriello (beide aus Italien). Einstimmigkeit herrschte sodann auch bei der Primarschule, wo Finanzvorstand Guido Pelizzoni Budget und Steuerfuss erläuterte. Der Steuerfuss bleibt bei 50 Prozent. Im Budget 2019 wird mit einem Ertragsüberschuss von rund 16 000 Franken gerechnet. Auch

in der Primarschule «stimmt» die Selbstfinanzierung – dies trotz Investitionen (Erneuerung Heizung und Fotovoltaik auf der Turnhalle, 1,3 Mio. Franken). Das Eigenkapital beträgt 3,4 Mio. Franken. Auch dem von Präsidentin Gioia Schwarzenbach Wälti erläuterten Erlass einer Gebührenverordnung wurde diskussionslos zugestimmt. Gemäss

neuem Gemeindegesetz müssen alle Zürcher Gemeinden ihre Gebühren selbst regeln. Schliesslich resultierte auch bei der reformierten Kirchgemeinde ein einstimmiges Ja zu Budget und Steuerfuss, nachdem Finanzvorsteherin Monika Bächli das Traktandum beleuchtet hatte. Der Steuerfuss bleibt bei 14 Prozent.

Neue Gemeindeordnung: Abstimmung im Herbst 2019 Angesichts der reichhaltigen Traktandenliste fiel der traditionelle Informationsteil anlässlich der Ottenbacher Gemeindeversammlung kurz aus. Nach den Worten von Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger findet am 11. April 2019 ein Informationsabend zur Zentrumsgestaltung statt, im Herbst 2019 folgt dann eine Urnenabstimmung über die neue Gemeindeordnung (Einheitsgemeinde). Das im Juni 2018 an der Gemeindeversammlung zurückgewiesene Geschäft einer Übernahme der privaten Tobelbachstrasse bleibt auf der Traktandenliste. «Wir haben mit den Anrainern gute Gespräche geführt und werden an der Juni-Gemeindeversammlung 2019 weitere Infos liefern», versprach die Gemeindepräsidentin. Weitere Termine: 19. April, InfoVeranstaltung in Ottenbach zur Spitalabstimmung über die neuen

Rechtsformen, die am 19. Mai 2019 an die Urnen kommt. Primarschulpräsidentin Gioia Schwarzenbach Wälti sprach von einem bewegten letzten Halbjahr, auch mit Blick auf den Tod von Lehrerin Helene Crescionini, welche die Schule mit grossem Engagement massgeblich mitgeprägt hatte. Der neue Lehrplan 21 werde derzeit umgesetzt. Kirchenpflegepräsident Hans Peter Stutz kündigte eine ausserordentliche Gemeindeversammlung an, an der das Projekt für eine neue Heizung (70 000 Franken) vorgelegt wird. Und er teilte mit, dass Ottenbach ab 2022 aufgrund der revidierten Kirchenordnung nur noch eine 80-Prozent-Pfarrstelle haben wird – ein Umstand, der im nächsten Jahr thematisiert werden soll. Am 16. März 2019 findet eine Info-Veranstaltung zum Stand der Verhandlungen über das Projekt KG+ statt. (-ter.)

Eigene Hauswartung und Reinigung für die Sek Obfelden-Ottenbach Gemeindeversammlung befürwortet Stellen mit einem Kostendach von 277 000 Franken 150 Stellenprozente für Hauswartung und 120 Stellenprozente für Reinigung mit einem Kostendach von 277 000 Franken für die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach: Dazu sagte die Gemeindeversammlung in Ottenbach Ja – trotz Opposition aus Obfelden. Die Sek Obfelden-Ottenbach mietet bis heute alle Schulräume bei der Politischen Gemeinde Obfelden. Die Kosten für Hauswartung, Unterhalt und Reinigung werden in einer Nutzungsvereinbarung geregelt und belaufen sich auf jährlich 320 000 Franken. Die Gesamtkosten für die Nutzung von Schulräumlichkeiten betragen 780 000 Franken pro Jahr. Für das neue, noch im Bau befindliche Schulhaus werden für Unterhaltsdienste zusätzliche Kosten von 100 000 Franken ausgewiesen. Womit ab Mitte 2019, wenn das neue Schulhaus bezogen wird, jährlich 420 000 Franken für Reinigung und Hauswartung budgetiert werden müssten. Die Sek ist nun der Ansicht, dass mit eigenem Personal direkt Einfluss auf die Kosten gewährleistet ist und spricht von einer kostengünstigeren Variante, die mit 277 000 Franken deutlich tiefer liegt, obwohl künftig auch das neue Schulhaus gereinigt werden muss. Das wurde anlässlich der Sekundarschulgemeinde-Versammlung in Ottenbach insbesondere durch Exponenten aus Obfelden bestritten. Separate Hauswartungen von Primar- und Sekundarschule würden aus organisatorischer Sicht keinen Sinn machen und seien mit Blick auf die zusätzlichen Quadratmeter teurer,

abgesehen von Fragen der räumlichen Abgrenzung, wurde argumentiert und versucht, das mit Zahlen zu erhärten – Voten, die von Ottenbacher Seite kaum gestützt und von Exponenten auch bestritten wurden. Im neuen Nutzungsvertrag würden damit wertvolle Synergien genutzt, und man könne das Putzpersonal in eigener Regie instruieren, was auch mit Blick auf den Bezug des neuen Schulhauses sinnvoll sei, hiess es vonseiten der Oberstufenschulpflege. «Vieles spricht aus unserer Sicht für Hauswartung und Reinigung in eigener Regie. Von Vorteil ist, dass immer jemand vor Ort ist», sagte Finanzvorsteherin Bettina Bucher. Und Präsidentin Susanne van Hoof doppelte nach: «Die Bedingungen im Nutzungsvertrag halten». So wurde der Antrag zur Schaffung von 150 Stellenprozenten Hauswartung und 120 Stellenprozenten für die Reinigung mit einem Kostendach von 277 000 Franken gutgeheissen. Und zwar mit 55 gegen 14 Stimmen.

Reserveräume schon jetzt realisieren Bei drei Gegenstimmen wurde auch der Antrag für den Ausbau von zwei Reserveräumen zu Klassenzimmern im Untergeschoss des neuen Schulhauses F angenommen. Und damit ein Kredit von 780 000 Franken. Die Stimmberechtigten liessen sich hier vom Argument der vor dem Hintergrund starker Bautätigkeit steigender Schülerzahlen überzeugen. Schulpfleger Bernhard Borner sprach von Vorteilen, die Räume jetzt im noch nicht fertiggestellten Bau aus Kostengründen schon jetzt zu realisieren. Damit liessen sich gegenüber einer späteren

Das neue Sek-Schulhaus F im Chilefeld wird aufs neue Schuljahr 2019/2020 bezogen. Trotz dieser zusätzlichen Arbeit für Reinigung und Hauswartung seien die Kosten mit eigenem Personal tiefer, sagt die Sekundarschulpflege. (Bild Werner Schneiter) Realisierung Kosten von etwa 30 Prozent sparen. Und eine spätere Einrichtung der neuen Räume müsste bei laufendem Schulbetrieb erfolgen, was klar einen Nachteil darstelle, argumentierte er. Von Vorteil sei ebenfalls, dass die Arbeiten von der schaerholzbau ag (Altbüron) realisiert werden. Mit einer ortsansässigen Firma, begegnete

Borner einem Einwand, müsse man neu starten. «Mit unserem Antrag können wir eine Menge Geld sparen», fügte Präsidentin Susanne van Hoof bei. Und fand damit Gehör bei den Stimmberechtigten. Völlig unbestritten war hingegen die Schaffung einer 70-%-Stelle «Informatikverantwortliche/-r», was ab neuem Schuljahr 2019 mit Mehrkos-

ten von rund 20 000 Franken verbunden ist. Auch Budget und Steuerfuss (weiterhin 26 Prozent) wurden gutgeheissen. Es wird mit einem Ertragsüberschuss von 157 000 Franken gerechnet und mit einem Eigenkapital von 4 Mio. Franken. Auch der Erlass einer Gebührenordnung wurde genehmigt sowie das Gemeindeversammlungsprotokoll vom 5. Juni 2018. (-ter.)


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Dienstag, 4. Dezember 2018

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«Wir haben im Moment äusserst günstige Verhältnisse hier in Kappel» Budget 2019: Gemeindeversammlung Kappel senkt den Steuerfuss auf 80 Prozent Die Grundstücksteuern fliessen, die Steuereinnahmen pro Kopf sind hoch, die Ausgaben tief: Kappel befindet sich zurzeit in einer privilegierten Situation und senkt den Steuerfuss um 5 auf 80 Prozent. ................................................... von bernhard schneider Einziges formelles Traktandum der Kappeler Gemeindeversammlung vom vergangenen Freitagabend war das Budget 2019. Jakob Müller konnte an seiner ersten Gemeindeversammlung als Gemeindepräsident 43 Stimmberechtigte begrüssen. Nach einer Pause stand der Gemeinderat für Fragen zur Verfügung und orientierte über aktuelle Geschäfte.

«HRM2 hat alle Klarheiten beseitigt» Finanzvorstand Martin Hunkeler stellte das Budget vor, das erstmals gemäss dem neuen Harmonisierten Rechnungsmodell HRM2 erarbeitet worden ist. Wie schwierig der Budgetierungsprozess der Gemeinden in diesem Jahr erfolgt ist, erläuterte er anhand eines Schreibens der kantonalen Verwaltung, das erst kurz vor der Gemeindeversammlung eingetroffen ist, mit der Auflage, Artikel 119 des Gemeindegesetzes anders als vorgesehen umzusetzen. Dabei handelte es sich um Abgrenzungen bei den Ausgleichszah-

lungen. Die Folge: Kurzfristig mussten in den meisten Gemeinden Anpassungen im Bereich der Abgrenzungen am Budget vorgenommen werden, die zwar nichts an den Geldflüssen ändern, die aber reale Konsequenzen haben können, weil einzelne Gemeinden dadurch den maximal zulässigen Fehlbetrag auf dem Papier überschreiten und deshalb den Steuerfuss anpassen müssen. Im Kantonsrat bestehen derweil Bestrebungen, diese Rechnungslegungsanpassungen demnächst wieder rückgängig zu machen. Für Kappel allerdings hat diese buchhalterische Korrektur keine Folgen. Die Gemeinde ist in der Lage, eine Million Franken der finanzpolitischen Reserve zuzuweisen, wodurch sie einen Puffer schafft, der es ihr ermöglicht, beispielsweise unerwartete Einbrüche der Steuereinnahmen kurzfristig zu kompensieren. Kappel sei ein Spezialfall, erläuterte Martin Hunkeler, da sich gute Steuereinnahmen paaren mit einer sehr günstigen Kostenstruktur, namentlich tiefen Sozialausgaben. Dies werde aber nicht immer so bleiben. Bereits sei klar, dass künftig alle Gemeinden an den Kosten von Kinder- und Jugendheimen partizipieren, was zusammen mit weiteren Änderungen aufgrund übergeordneter Regulierungen bis zu sechs Steuerprozent kosten könne. Hinzu komme, dass bei einer Erhöhung der Hypothekarzinsen die Abzüge der Eigenheimbesitzer stiegen, was sich auf der Ein-

Verantwortung im Knonauer Amt

Filmvorführung «Das Kongo Tribunal» Trotz Streamingdiensten und Bibliotheksausleihe, mobilisierte den Verein «Knonaueramt solidarisch» letzten Donnerstag geschätzte 80 Leute in die Aula Ennetgraben zur Filmvorführung «Das Kongo Tribunal». ................................................... von christine häusermann Die beiden Vorstandsmitglieder Helena Heuberger und Franz Schüle führten in die Entstehung des Films ein und gaben einen geschichtlichen Überblick über die Demokratische Republik Kongo. Schüle wies auf den besonderen Reichtum an Bodenschätzen hin, den das Land hat und wie bisher jeder afrikanische Präsident seit der Unabhängigkeit von Belgien, entweder ermordet wurde oder sich und sein Umfeld bereicherte, ohne dass die Bevölkerung einen Nutzen vom Rohstoffabbau gehabt hätte.

Mutige Aussagen vor der Kamera Im Film vom Schweizer Theater- und Filmregisseur Milo Rau werden verschiedene Massaker in der Demokratischen Republik Kongo, von einem fiktiven Prozess des Internationalen Gerichtshofs aufgearbeitet. Das Gericht ist fiktiv, Zeugen, Politiker und Betroffene sind real. Der Film zeigt unter anderem auf, dass die Polizei der DR Kongo nicht die Bürger schützt, sondern selber Gewalt und Terror verbreitet. Der Film bleibt ein Film, auch die Zustände ändern sich nicht. Allerdings sorgt man sich um all die mutigen Menschen, die die Verbrechen im Film

öffentlich gemacht und angeklagt haben. Ob die keine Repressionen zu befürchten hatten? Nach dem Film, stand eine Einführung in die Konzernverantwortungsinitiative auf dem Programm. Diese will Schweizer Unternehmen in die Pflicht nehmen, bei ihrer Tätigkeit in anderen Ländern Umweltstandards und Menschenrechte einhalten zu müssen, auch wenn der dortige Staat keine Auflagen macht oder diese nicht vollzieht. Im Film wurde ein Beispiel gezeigt, wie im Gebiet des Rohstoffabbaus Wasser derart vergiftet wird, dass es Ziegen tötet, die davon trinken. Gegner der Initiative meinen, dass nicht die Firmen dafür verantwortlich sind, bessere Bedingungen einzuführen, sondern der betreffende Staat.

Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient? Natürlich kann man die Konzernverantwortungsinitiative als eine Form von Neokolonialisierung betrachten, die jedem Land wieder unsere Regeln auferlegt. Die Demokratie als die einzig richtige Staatsform. Die Initiative will die Opfer des Rohstoffabbaus, der Interessenkonflikte und der korrupten Staatsführung schützen. Angesichts der im Film gezeigten schreienden Ungerechtigkeit am Beispiel der DR Kongo eine verständliche Absicht. Oder glauben die Gegner, dass jedes Volk die Regierung hat, die es verdient? Daran mag ja vielleicht in unseren Breitengraden etwas dran sein, aber in Ländern, in denen Menschen kaum Rechte haben und staatlicher Willkür ausgesetzt sind, ist dieses Zitat des Philosophen de Maistre bloss zynisch.

künftig haushälterisch mit den Finanzen umzugehen, zumal nicht anzunehmen sei, dass die Grundstückgewinnsteuern langfristig im gleichen Ausmass sprudelten wie in den letzten Jahren.

Offenes Ohr

Gemeindepräsident Jakob Müller (rechts) und Finanzvorstand Martin Hunkeler konnten gute finanzielle Aussichten präsentieren. (Bild bs) nahmenseite der Gemeinde auswirken werde. Dennoch: «Wir haben im Moment äusserst günstige Verhältnisse hier in Kappel», stellte der Finanzvorstand fest. Nach der vom Kanton verfügten Korrektur des Budgets stehen im kommenden Jahr Einnahmen von 6 495 000 Ausgaben von 6 331 500 gegenüber, was einem Überschuss von 163 500 Franken entspricht. «Wie ihr gehört habt, sind nun mit HRM2 alle Klarheiten beseitigt», fasste Gemeinde-

präsident Jakob Müller schmunzelnd zusammen, zeigte sich aber erfreut, dass die veränderten Abgrenzungen für die Gemeinde Kappel keine Konsequenzen haben. Im Einklang mit der RPK stimmten die Stimmberechtigten einhellig dem Budget zu. Zudem hiessen sie die Senkung des Steuerfusses um 5 auf 80 Prozent gut. Zusammen mit der Sekundarschule beläuft sich der Gesamtsteuerfuss somit auf 102 Prozent. Der Gemeindepräsident versprach, auch

Nach einer Pause gab der Gemeinderat einige Erklärungen zu aktuellen Geschäften ab, anschliessend konnte die Bevölkerung Anliegen an den Gemeinderat formulieren. Diese reichten von fehlenden Strassenlampen bis zu einem Mangel an Parkplätzen während des MuKi-Turnens. «Es liegt nicht an uns, Affoltern zu kritisieren», meinte Gesundheitsvorsteherin Caroline Hauser Häberling, doch die anderen 13 Gemeinden müssten nun überlegen, wie sie mit der Situation umgehen. «Das Ressort Gesundheit schlägt mir auf jeden Fall auf den Magen», bekannte sie. Martin Hunkeler, neben den Finanzen für den Tiefbau zuständig, orientierte, dass anlässlich der Sanierung der Oberdorfstrasse ein Trennsystem für Meteorund Abwasser eingeführt wird, was dazu führt, dass der neue Deckbelag erst im nächsten Frühjahr eingebaut werden kann. Gegenwärtig holt Kappel für das Inventar schutzwürdiger Objekte Offerten ein, das neu für die Zürcher Gemeinden vorgeschrieben ist, erläuterte Gemeindepräsident Jakob Müller, der gleichzeitig auch als Hochbauvorstand amtet.

«Mein halbes Herz bleibt hier» Kloster Kappel: Nach 30 Jahren Einsatz geht Dursun Eslik in Pension Das Kloster Kappel ist für Dursun Eslik zum zweiten Zuhause geworden. Während 30 Jahren hat er sich mit viel Herzblut im Garten, im Haus und für die Pflege der Umgebung eingesetzt. Jetzt geht er in Pension. In den 1980er-Jahren flüchtete Dursun Eslik aus der Türkei und gelangte via verschiedene Länder schliesslich in die Schweiz, wo er um Asyl bat. Seine erste Arbeitsstelle konnte er dann in Hausen in einer Gartenbaufirma antreten. 1988 wechselte er und begann, in Kappel im Kloster – damals noch «Haus der Stille und Besinnung» – im Garten zu arbeiten. Im Winter, wenn im Garten nicht viel zu tun war, liess er sich im Haus für Reinigung- oder Wartungsarbeiten einsetzen. Später kam seine Frau mit den zwei Kindern auch in die Schweiz. Die Familie wohnte viele Jahre auf dem Areal des Klosters, bis sie dann in die Nähe von Winterthur umzog. Aber Dursun blieb dem Arbeitgeber, dem Kloster Kappel, bis zur Pensionierung treu – 30 Jahre lang. Letzte Woche wurde er nun offiziell verabschiedet und in den Ruhestand entlassen. «Das Kloster Kappel ist mein zweites Zuhause geworden. Mein halbes Herz bleibt hier,» erklärt er im Gespräch mit dem «Anzeiger» etwas wehmütig. Er habe immer gerne hier gearbeitet, egal was. Die letzten Jahre sei er mehrheitlich für die Pflege der Umgebung zuständig gewesen und habe zudem auch Arbeiten im Haus erledigt. «Besonders schön waren auch die Kontakte und Gespräche mit den Gästen, von welchen ich viele gut kannte.»

Dursun Eslik (links) und Fredi Harte, Facility Manager im Kloster Kappel, vor dem Amtshaus. (Bild Marianne Voss) Bekanntes Gesicht im Haus Fredi Harte, Facility Manager im Kloster Kappel, hat seit drei Jahren mit Dursun Eslik zusammengearbeitet. Er betont, mit welcher Hingabe und Liebe sein Mitarbeiter sich für die Pflege der Umgebung eingesetzt habe. «Es war ihm extrem wichtig, dass alles schön und gepflegt aussieht.» Dursun habe dabei aber auch ein Herz für die Natur und die Tiere gehabt. «Er ist sehr naturverbunden und nahm Rücksicht, indem er zum Beispiel

beim Mähen gewisse Blumen stehen liess.» Mit seiner freundlichen und liebenswerten Art sei Eslik in diesen 30 Jahren auch für viele Gäste zu einem bekannten Gesicht im Haus und einem geschätzten Ansprechpartner bei Fragen geworden. «Und für mich war er ein sehr guter Kollege und Mitarbeiter, dem ich danken möchte für seine wertvollen Dienste. Wir, vom Kloster Kappel, gönnen ihm von Herzen eine schöne Pensionierung und wünschen ihm alles Gute.» (mvo)


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hinter-gründe

Viele Säuliämtler KMUs bieten Angriffsflächen für Hacker

Bin a.D. und alt …

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emeindeschreiber a.D.» stand letzte Woche im «Anzeiger» im Zusammenhang mit der Wahl von Primus Kaiser als Mitglied der Synode der römisch-katholischen Körperschaft. Man weiss, dass der 65-Jährige nicht vom Gemeinderat «ausser Dienst» genommen wurde, sondern seine berufliche Tätigkeit in Bonstetten von sich aus altershalber aufgegeben hat. Ist doch gut, dass sich Leute auch im Rentenalter für neue Engagements zur Verfügung halten. Die hier gewählte PensionistenBezeichnung bringt mich dazu, einen Blick auf einige andere Berufsgattungen zu werfen. Was ist man im Alter? Alt Statthalter, ehemaliger Regierungsrat oder eben einfach ausser Dienst? Manche nennen sich nur noch Rentner oder Pensionär, was natürlich nicht wie im vorliegenden Fall eine Verbindung zur früheren Tätigkeit herstellt.

«Alt Bundesratskandidat» Wer einmal Kaufmann, Banker oder Landwirt war, kann sich natürlich bis zum Lebensende so nennen, auch wenn er daheim nur noch das Haushaltungsbuch führt, sein Konto verwaltet oder die Kaninchen füttert. Ein mir bekannter, erfolgreicher Unternehmer am Zürichsee bezeichnete sich nach seinem Rückzug aus dem aktiven Beruf nur noch als Jäger und Fischer, was auf ihn absolut zutraf. Ein anderer nannte sich Bankangestellter, war zwar Schreiner, aber bei einem Geldinstitut tätig. «Alt» kann übrigens auch für eine Aufgabe verwendet werden, die man gar nie ausgeübt hat. Bekanntlich kann sich jeder Schweizer als Bundesrat bewerben (Frauen sind bei meinen Bezeichnungen immer eingeschlossen), was der leider allzu früh verstorbene Gemeindeschreiber von Knonau, Peter Nägeli, seinerzeit machte. Und tatsächlich druckte er anschliessend aus Jux einige Visitenkärtchen, die ausser seinem Namen auch den Hinweis «alt Bundesratskandidat» enthielten. Auch bei Adolf Ogi wird ja gewitzelt, dass auf seinem Kärtchen «PSK» als Abkürzung für Primarschule Kandersteg stand.

Unterschiedlich lang Interessant ist übrigens auch ein Blick auf die Berufe unserer sechs Ämtler Volksvertreter im Zürcher Rathaus, wie sie wortwörtlich im offiziellen Verzeichnis aufgelistet sind. Sie sind ganz ungleich lang und lauten wie folgt: Ronald Alder: Dipl. Natw. ETH eMBA, Abteilungsleiter, Mitglied Geschäftsleitung; Hans Finsler: Rechtsanwalt; Martin Haab: eidg. dipl. Meisterlandwirt; Olivier Hofmann: Oekonom; Hannah Pfalzgraf: Studentin; Daniel Sommer: Unternehmer/Dipl. Sozialpädagoge HFS. Mit 60 Jahren seinerzeit beruflich freiwillig ausser Dienst gesetzt, kandidierte der Schreibende anno 2002 für das Gemeindepräsidium von Hausen. Das Rennen machte ein anderer, aber eigentlich wäre es nun höchste Zeit, eine Visitenkarte, mit «Gemeindeschreiber a.D.» und «alt Gemeindepräsidiumskandidat» drucken zu lassen. Erich Rüfenacht anzeige

Dienstag, 4. Dezember 2018

Analyse eines IT Forensikers am Unternehmerfrühstück der Ämtler Standortförderung Gut 45 Unternehmer fanden sich am frühen Morgen des 23. Novembers in den Räumen der Boostr GmbH in der Zwilliker Fabrik am Weiher ein. Angekündigt war ein Referat über ITSicherheit – was die Unternehmer jedoch nicht ahnten: Der Referent, Herbert Andres, Sachverständiger für IT-Kriminalität von FCS Forensic Computing Services, hatte einige ihrer mit dem Internet verbundenen Systeme bereits einem Sicherheitscheck unterzogen. Bei 31 zufällig ausgewählten Firmen aus der Region hatte er überprüft, wie und wo sich Hacker Zugang verschaffen könnten.

Virtuelle Wegweiser für Hacker Er zeigte eine Skala von blau, also sicher, bis tiefrot, höchst angreifbar, und fragte: «Was schätzen Sie, wie verteilen sich die 31 untersuchten Unternehmen auf diese Skala?» Die Antworten lagen daneben. 26 liegen effektiv im tiefroten Bereich. Wie hatte er das herausgefunden? «Ich habe kein einziges dieser Systeme angetastet, geschweige denn einen Angriff zu simulieren versucht», betonte Andres, um gleich die nächste Katze aus dem Sack zu lassen: Es sind schlicht öffentlich zugängliche, aber sehr aktuelle Informationen, welche die Wege zu unsicheren Systemen weisen und gleich noch die Schwachstellen aufzeigen. So präsentieren beispielsweise Hacker im Archiv auf www.zone-h.org ihre Trophäen, indem sie dort auflisten, welche Seiten sie «defaced» haben. Spannender ist aber www.shodan.io, die «Gerätesuchmaschine». Hier lassen sich Millionen von mit

Informativer Networking-Anlass: Das Unternehmerfrühstück der Standortförderung – diesmal in Zwillikon. (Bild zvg.) dem Internet verbundenen Komponenten finden, so zum Beispiel Router, Webcams, Steuerungen von Solarsystemen, Messgeräte, Alarmanlagen, Gebäudeleitsysteme, aber auch «Internet of Things»-Haushaltgeräte oder eben der Mail-Server eines Unternehmens.

Auch Kleinunternehmen im Interesse von Hackern Für jedes System sind in dieser Datenbank auch Informationen über die Versionen der verwendeten Software

vorhanden. Sofern für diese Versionen Schwachstellen öffentlich bekannt sind, werden sie auch gleich noch angezeigt: für Hacker ein möglicher Wegweiser, wo ihnen Eingang gewährt wird, ohne vorerst das eigentliche Ziel überhaupt antasten zu müssen. Und: einige aus der Säuliämtler Stichprobe zeigen hier und in auch anderen öffentlich zugänglichen Datenquellen Informationen über gravierende Lücken. Damit gab Andres gleich Hinweise, wie jeder IT-Verantwortliche prü-

fen kann, wie sich die eigenen Systeme zum Beispiel aufgrund schlechter Wartung möglichen IT-Kriminellen förmlich anbieten. Und: sie haben es auch auf Kleinunternehmen abgesehen, dort steht vielleicht Betriebsspionage oder Sabotage weniger im Vordergrund, dafür aber eher Datendiebstahl und Erpressung. Das anschliessende Unternehmerfrühstück holte die Gäste in die analoge Welt zurück, auch wenn das Stichwort «Shodan» auch da noch in aller Munde war und zu reden gab.

Rührende Männer in der Rössli-Küche Gäste kochen für Gäste – ein gelungenes Projekt Zehn Männer kochten in der Küche des Restaurants Rössli in Mettmenstetten für 34 Gäste einen Viergänger. Die Begeisterung war gross, ebenso der Wunsch nach einer Zugabe. ................................................... von marianne voss Die vielen Männer in der Küche verdarben keineswegs den Brei! Nein, sie nahmen die Küche fachmännisch in Beschlag, rührten konzentriert in den Töpfen, schmeckten ab und würzten bei Bedarf nach. Sie taten dies ohne Hektik, denn der Zeitplan war gut und genau bemessen. Und sie waren ja auch geübt in der Zusammenarbeit. Der Männer-Kochclub aus Mettmenstetten bekochte am vergangenen Donnerstag im Restaurant Rössli eine

ansehnliche Gästeschar von 34 Personen. Die neun Männer im Alter von über 60 Jahren treffen sich einmal pro Monat unter der Leitung von Christian Kupferschmied und kochen gemeinsam ein gesundes Menü, das sich im Alltag gut wieder umsetzen lässt. Die Idee für das Projekt «Gäste kochen für Gäste» kam von der «Rössli»-Wirtin Vreni Spinner. Ihre Beweggründe dafür: «Im Rössli gibt es immer ein grosses Angebot an Events, da hat auch ein solcher Kochanlass Platz», erklärte sie bei der Begrüssung. «Es ist doch eine gute Erfahrung, wenn Gäste einmal selber in der Restaurantküche stehen und merken, welchen Aufwand es bedeutet, für mehr als vier oder fünf Personen zu kochen.» Und: «Es macht einfach Spass, zusammen im Dorf etwas auf die Beine zu stellen.» Die Gäste genossen die feine Kürbissuppe, den Salat, die Rinder-

Zufriedene Gesichter nach einem gelungenen Abend: Der Männer-Kochclub Mettmenstetten mit Wirtin Vreni Spinner in der «Rössli»-Küche. (Bild Marianne Voss backen-Würfel mit Risotto und zum Dessert das Marroni-Tiramisù. Der Applaus zum Abschluss war gross. Das Fazit des Experimentes: Die Männer

hatten den Test mit Bestnoten bestanden. Und der Wunsch nach einer Zugabe, respektive einer Wiederholung, war unüberhörbar.


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Dienstag, 4. Dezember 2018

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Selbst der Weihnachtsengel brauchte einen Regenschirm Zum letzten Mal in dieser Form: Wettswiler «Adventsmäärt» am ersten Adventssonntag Am 20-Jahre-Jubiläum des Wettswiler «Määrts» besuchten trotz Dauerregens zahlreiche Besucher aus dem ganzen Säuliamt die rund 40 Marktstände im Dorfkern von Wettswil. Der grösste Teil des Reinerlöses geht traditionsgemäss an eine gemeinnützige Institution. ................................................... von martin mullis Bei der Absprache zwischen dem Christkind und Petrus betreffend der Wettersituation am traditionellen Wettswiler «Määrt» am ersten Adventssonntag, gab es offensichtlich grosse Missverständnisse. Ein hartnäckiger Dauerregen sorgte dafür, dass die Marktfahrer nicht unbedingt an Überlastung litten. Der eigens wegen der kalten und unfreundlichen Witterung engagierte Weihnachtsengel, welcher für das Personal an den Markständen heisse Getränke ausschenkte, hatte dagegen alle Hände voll zu tun. Allen trüben Wetterverhältnissen zum Trotz wurde den mit Regenmänteln und Schirmen bewaffneten Marktbesuchern eine grosse Vielfalt

von Artikeln angeboten. Sorgfältig gezimmerte Holzspielzeuge und Vogelhäuschen, unzählige fantasievolle und sogar aus Baumnüssen verarbeitete Adventskränze, Naturheilmittel, Duftkerzen und Schmuck wurden neben allerlei Bastelarbeiten angeboten. Selbstverständlich wurden die Gäste aus dem Unteramt und der ganzen Region auch aus kulinarischer Sicht richtiggehend verwöhnt. Ein Restaurant in der Turnhalle und im «Türmlihuus» eine Kaffeestube boten Gerstensuppe, Würste, Raclette und vom Frauenverein gebackene Kuchen an. Einen ganz besonderen Marktstand betrieben die Mitglieder des Vereins «wabe Knonaueramt».

Nach 20 Jahren in anderer Form

Der Weihnachtsengel im Stress: Mit heissen Getränken versorgte er die frierenden Marktfahrer. (Bild Martin Mullis)

Die rund 25 Mitglieder der Instiution »wabe» (wachen und begleiten), begleiten schwerkranke und sterbende Menschen auf dem letzten Wegstück des Lebens und unterstützen deren Angehörige. An ihrem Stand orientierten sie über ihre Tätigkeit und warben für neue aktive oder passive Mitglieder. Remo Buob, OK-Präsident und umtriebiger Gründer des Wettswiler

«Määrts», sieht mit Ausblick auf die verregneten Markstände den Entschluss, den Adventsmarkt ab nächstem Jahr in anderer Form durchzuführen, bestätigt. Hielten in früheren Jahren bis zu 60 Markfahrer ihre Waren in Wettswil feil, sind an diesem Sonntag nur noch knapp 40 Verkäufer anwesend. Nicht nur die kalte und nasse Witterung, sondern auch die immer

Gemütliches Zusammensein für einen guten Zweck Das Kerzenziehen und der gemütliche Adventsmarkt in Hausen rund um den Gemeindesaal haben eine lange Tradition. Am Sonntag präsentierten 30 Aussteller ihre vielfach selbst gefertigten Gegenstände. Zum 43. Mal fand in Hausen das Kerzenziehen statt, den dazugehörenden Adventsmarkt im und rund um den Gemeindesaal gibt es schon seit 1994. Der Anlass hat also eine lange Tradition. Am vergangenen Sonntag genossen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher das Zusammensein im warmen Gemeindesaal, wo auch die meisten Aussteller ihren Stand hatten. Etwas härter war es für jene, die draussen waren und die Minuten ohne Regen fast an einer Hand abzählen konnten. Zum Adventsmarkt im

Gemeindesaal gehören traditionsgemäss auch das Spaghetti-Essen und die Kaffeestube mit dem weit herum berühmten Kuchenbuffet. Der Anlass wird von drei Vereinen zusammen organisiert, dem Verschönerungsverein, dem Frauenverein und der Gruppe Welt Oberamt. Die Zusammenarbeit unter den Vereinen sei sehr gut, betonen Yvonne Peter, Präsidentin des Frauenvereins, und Markus Wetli, Präsident des Verschönerungsvereins. Und sie ergänzen: «Wir sind keine Konkurrenz zum Weihnachtsmarkt auf dem Weisbrod-Areal.» Hier gehe es vor allem um die Gemütlichkeit, ums Zusammensitzen und um einen guten Zweck. «Der Erlös des Kerzenziehens und des Spaghetti-Essens ist immer für ein Projekt bestimmt. Dieses Jahr handelt es sich um ein Heks-Projekt zur Existenzsicherung von Kleinbauern in Honduras.» (mvo)

zahlreicheren Weihnachtsmärkte in der Region sorgen für ein rücklaufiges Besucheraufkommen. Künftig wird der Wettswiler «Adventsmäärt» in einem kleineren Umfang und verbunden mit einem Kulturanlass durchgeführt. Mit dieser Massnahme werden sowohl der Herbst- wie auch der Adventsmäärt in Wettswil weiterhin eine willkommene

Plattform bieten, um die Dorfbewohner einander näherzubringen. Dass dabei der erwirtschaftete Erlös traditionsgemäss einer gemeinnützigen Institution und ein kleiner Teil davon den mitarbeitenden Vereinen zukommt, sorgt dafür, dass die dafür notwendigen 80 bis 100 Helferinnen und Helfer stets rekrutiert werden können.

Vorweihnachtliche Wünsche erfüllt

Feuerzauber, Begegnungen und Musik prägten den Centralmärt Schon zum fünften Mal fand in Affoltern «klein aber fein» der Centralmärt auf dem Parkplatz des Restaurants Central statt. Das trockene und nicht allzu kalte Wetter lud Jung und Alt zu einem Rundgang durch die sorgfältig aufgebauten und wunderschön dekorierten Marktstände ein. Dieses Jahr wurde das Angebot noch weiter ausgebaut. So konnten viele vorweihnachtliche Wünsche erfüllt werden. Die Kinderaugen erstrahlten auch beim Anblick der Ziegen, mitten auf dem Marktplatz. Das Feuer, die vielen Tannenbäume, die leichte Weihnachtsmusik und der verführerische Duft der vielen Leckereien verzauberten Jung und Alt und luden zum Plaudern und Flanieren ein.

Beim Eindunkeln kam der Lichterzauber zur Geltung. (Bild zvg.) Man darf sich schon auf 2019 freuen: Die viele Komplimente der Besucher ermutigen die Organisatoren,

den kleinen aber feinen Weihnachtsmärt auch nächstes Jahr wieder durchzuführen. (pd.)

Gemütlicher Weihnachtszauber

Adventsbazar für den guten Zweck in Bonstetten

Der traditionelle Weihnachtsmarkt in Hausen befindet sich im und auch um den Gemeindesaal. (Bilder Marianne Voss)

Yvonne Peter (Präsidentin Frauenverein) und Markus Wetli (Präsident Verschönerungsverein) freuen sich über den sehr gemütlichen Anlass in Hausen.

Schön dekorierte Adventsgestecke, Kränze und viele andere Handwerkskunst – in langer Vorarbeit hergestellt und innert weniger Stunden verkauft! Dank der neuen Öffnungszeiten konnten die Besucher bereits ab 14 Uhr zwischen den schön dekorierten Ständen flanieren. Die durch den Nebel durchscheinende Sonne wärmte noch wunderbar und brachte eine schöne Stimmung auf den Dorfplatz und den Christbaum. An 27 Marktständen wurde nur Handgemachtes angeboten: von Adventskränzen über Glasperlenschmuck und Holzkrippen bis hin zu feinen Backwaren war fast alles vertreten, was man verschenken möchte oder gerne für sich selber behält. Und wer viel rumgelaufen war, wollte sich auch wieder stärken. Die Bonstetter Vereine kümmerten sich um das leibliche Wohl: Sie backten, frittierten, grillierten und rührten, bis

Markttreiben um den Christbaum auf dem Dorfplatz Bonstetten. (Bild zvg.) auch der letzte Besucher gesättigt war. Nicht zu vergessen die verschiedensten Getränke-Spezialitäten, bei denen einige von innen her wärmten und es dann später nach aussen hin leuchtete...

Der Frauenverein wird seinen Reingewinn wie gewohnt spenden. Dieses Jahr für die Bonstetter Seniorenfahrt, ans Meitlihaus Zürich, das Wohnheim Loomatt und die Stiftung Solvita. (StS)


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Dienstag, 4. Dezember 2018

Gefühlvoll gestaltete Adventsklänge MV Mettmenstetten: Winterkonzerte und Verabschiedung von Dirigent Adrian Kuoni Es waren zwei musikalisch glänzende Winterkonzerte, mit denen der Musikverein Mettmenstetten am Sonntag in den Advent einstimmte und sich vom langjährigen musikalischen Leiter verabschiedete.

gabe das Publikum wieder von weisser Weihnacht träumen, was allerdings beim draussen niedergehenden Regen leider wohl bloss Hoffnung bleibt. Mit dem wiederum alle Register und den Gastsolisten fordernden Arrangement des weihnachtlichen und besinnlichen österreichischen Volksliedes «Es wird schon gleich dunkel» schlossen die wundervoll vorgetragenen beiden MV-Konzerte.

................................................... von urs e. kneubühl Ein schönes vorweihnachtliches Geschenk machte der Musikverein Mettmenstetten, unterstützt vom Mettmenstetter Walter Boll mit seiner Panflöte als Gastsolist, seinem Publikum: Vergangenen Sonntag lud er zu seinen traditionellen Winterkonzerten in die reformierten Kirchen Knonau und Mettmenstetten ein und verzauberte – im wahrsten Sinne des Wortes – die zahlreich erschienenen Musikfreunde je eine satte Stunde lang mit einem abwechslungsreichen und gehaltvollen Programm. Gleichzeitig waren die nachmittägliche Darbietung in Knonau sowie die Vorstellung am Abend in Mettmenstetten auch ein würdiger Abschied für den langjährigen Dirigenten Adrian Kuoni, der sich nach 14 Jahren künftig wieder vermehrt seiner Passion, dem Posaunespiel, widmen will (s. Kasten).

Von der klassischen Schlittenfahrt bis zur mystischen Welt voller Magie Soviel vorneweg: Es war, passend zum ersten Advent, ein musikalisch glänzender, besinnlicher «Winterzauber» der Mettmenstetter Musikantinnen und Musikanten. Das Publikum liess sich mit einem bunten Strauss gefühlvoller, beschwingter und schmissiger Kompositionen in die Adventszeit einstimmen und quittierte beide Konzerte mit grossem Applaus und lobender Anerkennung. Geradezu klassisch mit der weltbekannten winterlichen Schlittenfahrt «Sleigh Ride» von Leroy Anderson,

Grosse Verdienste

Der MV Mettmenstetten unter dem scheidenden Dirigenten Adrian Kuoni (ganz links) und mit Gastsolist Walter Boll (Panflöte, rechts) zauberte am Wochenende Winter- und Adventsatmosphäre in die reformierten Kirchen von Knonau und Mettmenstetten. (Bild Urs E. Kneubühl) durch herrliche Klangbilder von Querflöten und Klarinetten wirkungsvoll untermalt, nahmen die Konzerte Fahrt auf. Der genauso schwungvoll mit sicheren Tempi vorgetragene Schneewalzer folgte, bevor «Cinderella’s Dance» von Karel Svoboda aus dem Film «Drei Haselnüsse für Aschenbrödel» zusätzlich weihnachtlichen Zauber versprühte. Angelo Branduardis «La Pulce d’Acqua» schwenkte danach wieder ins Weltliche, wobei die quirlige Melodie den besagten hüpfenden Wasserfloh bildlich einen fröhlich beschwingten Weihnachtstanz vorführen liess. Brillant untermalt wurde das Stück von den Panflötentönen des Gastsolisten Walter Boll. Die klassische Weihnachtskomposition «O Holy Night» von Adolphe Adam, durch sensible Arrangierungstechniken mit einer modernen Note versehen, nahm das Publikum dann wieder – hervorgehoben durch anschwellende Fanfaren von Bläsern und Perkussion auf eine sich stetig entfal-

tende weihnachtliche Reise mit. Die sich aufbauende Spannung wurde fortgeführt mit «Procession of the Sorcerers», die das Auditorium in eine mystische Welt voller Magie entführte, den «Aufmarsch von Magiern, Hexen, Kobolden und Feen hin zum Schloss Merlins», wie Moderatorin Vanessa Ringger ansprechend erläuterte.

Wahrer Hühnerhautmoment zum Schluss und zwei Zugaben In heiterem Poprhythmus ging es mit einer anrührenden Interpretation von «Mary’s Boy Child» von Jester Hairston weiter. Das Weihnachtslied aus der Karibik wurde wunderbar mit sanften, tiefen Tönen der Bassklarinette begonnen und ebenso beendet. Es folgte mit dem «Liebestraum Nr. 3», eine der reizvollsten lyrischen Kompositionen Franz Liszts und danach «Festival Variations» von Johan Nijs – beides klassische Höhepunkte durchaus, welche sämtliche Register forderten.

Experimentierfreudig in Dynamik und Tempi bestand das Orchester in klangschönem Zusammenspiel die Herausforderungen bravourös. Mit «El Condor Pasa», das durch Simon und Garfunkel weltberühmt gemachte peruanische Freiheitslied, rückte Gastsolist Walter Boll mit seiner Panflöte noch einmal in den Mittelpunkt. Gemeinsam mit dem Orchester gelang ein kanonisches Intro, das sich stetig und bis zum begeisternden Schluss des Stückes grossartig steigerte. Und der MV setzte mit dem «Hallelujah» von Leonard Cohen gleich noch einen Höhepunkt oben drauf: Die mit präziser Zurückhaltung gespielte Ballade, die in Filmen wie «Into the Wild» oder «Shrek» auch ein junges Publikum zu begeistern wusste, weckte rundum Emotionen und war geradezu ein Hühnerhautmoment. Der Applaus des Publikums war herzlich und lang anhaltend, und so liess der MV dann mit dem Blaskonzertarrangement des Weihnachtsklassikers «White Christmas» als erster Zu-

Nach 14 Jahren hat Adrian Kuoni beschlossen, sein leidenschaftlich gelebtes Engagement als musikalischer Leiter des Musikvereins Mettmenstetten abzuschliessen. Mit guten Erinnerungen an die gemeinsame Zeit, mit zwischen den musikalischen Vorträgen eingeflochtenen launigen Anekdoten, verabschiedete Moderatorin Vanessa Ringger den Scheidenden. Schon zu Beginn der Konzerte hatte MV-Präsidentin Barbara Kunz dem langjährigen Dirigenten im Namen des Vereins und mit grosser Dankbarkeit, hohe Achtung gebietende Anerkennung seiner Verdienste gezollt. Musikanten und Publikum ehrten Kuoni mit zugetanem Applaus. (kb.)

Adrian Kuoni. (Bild kb.)

Zusammenspiel zweier so unterschiedlicher Blasinstrumente Jubiläumskonzert 15 Jahre AlpPan Duo mit Alphörnern und Panflöten in der reformierten Kirche Affoltern In der sehr gut besetzten reformierten Kirche in Affoltern waren am Sonntag zum Jubiläum des AlpPan Duos zwei sehr unterschiedliche Blasinstrumente in Harmonie zu hören. Kurt Ott, Alphorn, und Hausemerin Käthi Kaufmann Ott, Panflöte, die als AlpPan Duo seit 15 Jahren gemeinsam auf der Bühne unterwegs sind, haben zu ihrem Jubiläumskonzert eingeladen. Dabei stellten sie aber nicht sich selbst, sondern die Schülerinnen und Schüler ihrer beiden Musikschulen ins Rampenlicht. Das Konzert eröffneten 17 Alphornspielerinnen und Alphornspieler der Swiss-Alphorn Musikschule. Sie spielten traditionelle mehrstimmige Stücke verschiedener Komponisten, meist arrangiert von Kurt Ott. Manch einer hätte wohl erwartet, dass bei dieser Vielzahl von Alphörnern das Gehör gewaltig strapaziert werden könnte. Dem war aber überhaupt nicht so und die Zuhörenden wurden vom feinen und harmonischen Zusammenspiel dieser grossen Gruppe erfreut. Die mittlerweile jungen Erwachsenen des Alphorntrios Spittelhof stellten sich einer besonders schwierigen Aufgabe und spielten den Jodel-Hit «Steimanndli-Juiz» auf ihren Alphörnern. Man war bereits zum Träumen

Ein besonderes Klangerlebnis: Panflötengruppe und acht Alphornspieler. (Bilder zvg.) verleitet, als der erst 12-jährige Alphornspieler Leon Müller das Stück «Einfach träumen» in feinster Art und Weise vortrug. Er wurde an der Orgel vom Organisten Bernhard Hörler begleitet. Nun nahm die Panflötengruppe der Swiss-Pan Musikschule auf der Bühne Platz. Mit «Griechischer Wein», «Sound of Silence» und «Perfect» eroberten die rund 50 Panflötistinnen und Panflötisten die Bühne und Herzen der Anwesenden. Sie wurden ebenfalls von Bernhard Hörler gekonnt und virtuos begleitet. Und auch

hier zeigte die jüngste Teilnehmerin, die 11-jährige Panflötistin Xenia Stein aus Bonstetten, mit dem Solo-Stück «Sterne» ihr grosses musikalisches Können.

Grosse Begeisterung und lang anhaltender Applaus Was im Zusammenspiel der beiden doch so unterschiedlichen Instrumente von Alphorn und Panflöte möglich ist, wurde von der Panflötengruppe und acht Alphornspielern gemeinsam demonstriert. Das für diesen Auftritt

Xenia Stein aus Bonstetten. von Kurt Ott arrangierte Stück «Bi de Rinder» war zusammen mit Panflöte und Alphorn nur spielbar, weil die Alphornspieler ein Alphorn in G-Dur besitzen und somit in derselben Tonlage spielen konnten wie die Panflötengruppe. Die Konzertbesucher waren längst von den schönen Klängen eingenommen als auch das AlpPan Duo ihre Instrumente zur Hand nahm, was sicher von einigen sehnlichst erwartet wurde. Mit dem bretonischen Stück, extra für das AlpPan Duo von Bernhard Hörler arrangiert, folgte der krönende

Abschluss dieses wunderschönen, abwechslungsreichen und harmonischen Jubiläumskonzertes mit den Stücken «Drei Nüsse für Aschenbrödel» und «Am Himmel stoht es Stärnli». Die grosse Begeisterung und Dankbarkeit für dieses einzigartige Konzert drückte das Publikum mit einem lang anhaltenden Applaus aus und entlockte so den Musizierenden noch weitere wohlklingende Zugaben. Den Reinerlös aus der Kollekte überweist das AlpPan Duo an das «House of Hope», Waisenhaus und Primarschule in Lodwar, Kenia. (LH)


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Dienstag, 4. Dezember 2018

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Als es nicht mehr Montag wurde Wie sich ein Telefongespräch für Anja Müller* zu einem jahrelangen Albtraum entwickelte Anja Müllers Sohn wird als Kleinkind entführt. Er lebt, doch bleibt jahrelang unerreichbar. Wie hält eine Mutter das aus? ................................................... von livia häberling Es ist Sonntag, gegen 18 Uhr, als bei Anja Müller in Kriens das Telefon klingelt: «Wir sind noch in Italien. Es gab eine Panne, wir kommen heute nicht mehr zurück.» Acht Jahre werden vergehen, bis sie ihren Sohn wiedersieht. Später wird er sie betreiben, meiden und fragen: «Wo warst du die ganze Zeit?» Aber davon ahnt Anja nichts, als sie den Hörer auflegt, an jenem Abend im Juni 1991. Hatte es Anzeichen gegeben? Dass er ausfallend werden konnte, das wusste sie. Nichts war einfach gewesen, seit der Trennung im März 1991. Aber eigentlich war es das auch vorher nie. Sie und Marek* lernen sich 1978 kennen, später arbeitet sie in seinem Geschäft. Lügen, Misswirtschaft, Geldprobleme. Irgendwann kann sie nicht mehr, trennt sich. Während der gemeinsame Sohn Loris* bei ihren Eltern im Aargau schläft, fährt sie ein letztes Mal ins Büro. Plötzlich steht Marek vor ihr. «Wenn du gehen willst, dann geh. Aber ohne Loris. Wo ist mein Sohn?», brüllt er. Aus Worten werden Handgreiflichkeiten, Anja schreit, er drückt ihr die Hand auf den Mund, sie glaubt zu ersticken. Und als die Nachbarn endlich hergerannt kommen, ist ihr Mann bereits auf dem Weg zu ihren Eltern. Dort kommt es erneut zu Handgreiflichkeiten, und Marek flüchtet mit Loris aus dem Haus. Wo ist das Kind? Die Nächte im Frauenhaus, die Tage im Besprechungszimmer ihres Anwalts. Wohnung suchen, Bewerbungen schreiben. Nicht verzweifeln. Drei Wochen vergehen, bis Anja ihren Sohn wieder bei sich hat, später spricht ihr das Gericht die Obhut für Loris zu. Marek erhält ein Besuchsrecht. Jedes zweite Wochenende holt er seinen Sohn ab und bringt ihn pünktlich zurück. Bis an jenem Sonntagabend das Telefon klingelt. Hätte sie es merken müssen? Sie waren bloss verreist, würden bald zurückkommen, bestimmt am Montag schon. So war es schliesslich abgemacht. Es wird Montag, Dienstag, Mittwoch. Die Tage vergehen, ohne dass Zeit vergeht. Seit Loris’ Verschwinden am 30. Juni 1991 war sie stehengeblieben. Als sei der Zeiger auf 18 Uhr verharrt, nicht mehr weitergesprungen. Nach sieben Tagen: von Loris keine Spur. Waren sie tatsächlich bloss verreist? Nach vierzehn Tagen: noch immer nichts. Nein. Er würde ihn niemals freiwillig zurückbringen. Jetzt erstattet ihr Anwalt Anzeige wegen Kindsentführung. Der Zeiger springt um, eine neue Zeitrechnung ohne Loris beginnt.

Der härteste Gegner sitzt im Kopf Loris fehlt. Anja spürt ihn überall. Im Kinderzimmer, in den Zeichnungen, den wenigen Fotos. Es muss aufhören. Aufhören! Sie verkauft das Bett, verschenkt Spielsachen und Kleider. Lässt die Erinnerungen an ihren Sohn verschwinden. Doch ihr härtester Gegner, das würde Anja noch merken, sitzt nicht in Holz, Plüsch oder Baumwolle. Er sitzt in ihrem Kopf. Es wird Herbst, das Kantonsgericht Luzern entzieht Marek das Sorgerecht. Es wird Winter, Interpol fahndet, bisher erfolglos. Inzwischen bereitet ihr Anwalt die Scheidungsklage vor, Monate zu spät. Marek hat die Scheidung längst eingereicht. In seiner Heimat Tschechien.

Wäre Loris noch da. 24. Dezember 1991. Sie würde mit ihm den Baum schmücken, ein Geschenk darunterlegen. 31. Dezember 1991. Sie würde mit ihm Feuerwerk zünden, das neue Jahr begrüssen. 16. Januar 1992. Sie würde ihm einen Kuchen backen, vier Kerzen darauf stecken. All das würde sie tun, wäre Loris noch bei ihr. Doch ihr Sohn ist weg. Die Erinnerungen quälen Anja. Es sind Funken, die sich jeden Moment zu einem lodernden Feuer entzünden können, um tief in ihrem Innern zu wüten. Loris muss aus ihrem Kopf verschwinden. Sie würgt ihre Gedanken ab, entzieht der Liebe den Sauerstoff. Übrig bleibt eine Sehnsucht, die als Glut leise vor sich hin schwelt. 22. Dezember 1992. Anhörung in Tschechien. Ohne Marek, ohne Loris. «Mein Mann hat Loris entführt», sagt Anja. «Gewiss. Doch nun hat sich Ihr Sohn an seinen Vater gewöhnt», sagt das Gericht. Später erhält Marek das Sorgerecht, das Besuchsrecht wird gestrichen. Anja leidet. Und nimmt den Entscheid hin. Etwas hat sich verändert. Längst quälen Anja nicht mehr bloss die Gedanken an das, was fehlt. Es quälen sie auch die Gedanken an das, was fehlen könnte. Die Angst vor erneutem Verlust, sie lähmt. Die Anzeige wegen Kindesentführung bleibt bestehen. «Bedenken Sie», sagt die Polizei, «dass Ihr Sohn zunächst in einem Kinderheim landet, falls Ihr Ex-Mann mit ihm aufgegriffen wird.» Und als ihr Marek eines Tages eine Fax-Nachricht aus dem Irak schickt, kriegt Anja Panik. Und zieht die Anzeige zurück.

Er kennt sie, doch erkennt sie nicht 1. Oktober 1997. Mareks Anwalt schickt einen Brief. Vater und Sohn sind in die USA ausgewandert, brauchen Geld, fordern Alimente. Rückwirkend für viereinhalb Jahre. Es folgen Briefe, die Betreibung, ein Gerichtsentscheid. Dann steht fest: Anja muss zahlen. Kurz darauf klagt ihr Ex-Mann erneut. Er braucht mehr Geld, fordert höhere Alimente. Wieder Briefe, wieder ein Entscheid. Nun muss Anja ihrem Ex-Mann jeden Monat 650 Franken überweisen. Doch auch Marek schuldet ihr etwas. Die Telefonnummer von Loris. Anja stehen vier gemeinsame Wochen mit ihrem Sohn zu. Pro Jahr. 98, 99, 100. Eine Therapiestunde folgt der nächsten. Und manchmal, wenn Anja durch die Strassen läuft, kommt Loris auf sie zugerannt. Sie erkennt ihn in Marco und Tom, in Julian und Andreas. In allen Kindern. Wie er wohl aussieht? Ob sie ihn noch erkennen würde, ob es ihm gut ging. Ob er sich an sie erinnerte? Loris war noch ein Kleinkind, als Anja zum letzten Mal mit ihm gesprochen hatte. Inzwischen sind siebeneinhalb Jahre vergangen. «Ich vermisse und liebe dich», sagt sie nun, an jenem Tag im November 1998, beim ersten Telefonat. Und er fragt: «Wenn du mich liebst: Warum bezahlst du nicht für mich?» Nun telefonieren sie jede Woche. «Hoi Loris.» – «Hallo.» Sie ist seine Mutter. «Hoi Loris.» – «Hallo.» Er kennt sie. Doch erkennt sie nicht. Hallo Anja – Tanja – Ronja – Sonja. Sie ist für ihn eine unter vielen. Verwechselbar, auswechselbar. Verzichtbar. Am 17. Juni 1999 fliegt sie nach Miami. Das erste Treffen, knapp acht Jahre nach Sonntag. «Hast du Geld, Anja?», «Ich will in den Spielsalon.» «Ich will, ich will, ich will.»

Von ihrem Sohn blieb Anja Müller während Jahren nichts, ausser Erinnerungen. Heute lebt die 58-Jährige mit ihrer Tochter im Bezirk Affoltern. (Bild Livia Häberling) Sie leben im gleichen Zimmer, in anderen Welten. Als sie «Disney Land» besuchen, rennt er von ihr weg, taucht in der Menschenmasse ab. Und wieder auf, und wieder ab. «Wie oft», denkt sie, «will er denn noch verschwinden?» Nach zehn Tagen hebt die Maschine in Richtung Schweiz ab. Und Anja atmet auf.

Wie viele Kinder hat Anja? Sie weiss die richtige Antwort nicht Zurück aus Miami, zurück am Telefon. «Hoi Loris.» – «Hallo.» Plötzlich wird es schwieriger, mit Loris zu sprechen. «Heute ist schlecht.» Er sei krank, beim Sport, bei Freunden, sagt Marek. «Wenn du mir Geld für ein Handy schicken würdest, wäre ich immer für dich erreichbar, Anja.» Also schickt sie Geld, doch der Brief wird retourniert. Und als Anja eines Abends wieder anruft, ist die Rufnummer ungültig. Dann, kurz vor Weihnachten, schreibt ihr Marek. Sie möge ihre Alimente auf ein anderes Konto überweisen. «Solange», schreibt Anja, «solange ich nicht weiss, wo ihr seid und keinen Kontakt zu Loris haben darf, solange werde ich nicht mehr zahlen.» Keine Antwort. Irgendwann, denkt Anja, würde ihre gemeinsame Zeit kommen. Irgendwann würde Loris erkennen, dass es nicht nur eine Wahrheit gibt, jene des Vaters. Doch bis dahin musste sie geduldig sein. 2002 kommt ihre Tochter Mia* zur Welt. «Wie viele Kinder hast du?», wird sie oft gefragt. Und Anja weiss die richtige Antwort nicht.

Eine Beziehung, ja. «Aber nur, wenn du mir Geld schickst» 2007 sucht Anja im Internet nach Loris, findet eine E-Mail-Adresse, schreibt ihm. «Wo warst du die ganze Zeit, Anja?», fragt er. Sie schreibt ihm einen Brief. Ihre Version der Geschichte, der ganzen Geschichte, seit Sonntag, 30. Juni 1991. Keine Antwort. 16. Januar 2008. «Happy Birthday, Loris!» Keine Antwort. Ein paar Wochen später, doch noch eine E-Mail. Dass er keine Antwort gewusst habe. Dass sein Vater kein guter Vater, aber immerhin da gewesen sei. Nicht wie sie. Dass das Geld nicht auf den Bäumen wachse. Dass er von seinem Vater unabhängig sein wolle. Und dass er bereit sei, allenfalls mit ihr, Anja, eine Beziehung aufzubauen … Wenn sie ihn finanziell unterstütze. Eine Beziehung, ja, aber nein, nicht so. Nicht über eine finanzielle Erpressung, nicht nach all den Jahren.

Früher hatte Anja oft an die Zukunft gedacht. Damals hatten diese Gedanken sie getröstet. Nun stimmten sie sie traurig. Die Zukunft war jetzt, und nichts war gut. Als der Sohn eines Bekannten durch einen tragischen Unfall stirbt, denkt sie: «Er kann abschliessen, ich nicht.»

Sie halten sich die Hand vor dem Friedensrichter – als Parteien In jenem Jahr meldet sich Marek erneut. Wieder wegen ausstehender Alimente. Wieder sieht man sich vor Gericht. Zwischenzeitlich meldet sich auch Loris. Er ziehe für das Studium von den USA zurück in die Schweiz. Sie möge ihn monatlich mit 2350 Franken unterstützen und das Schulgeld von 25 000 Franken übernehmen. «Ich weiss nicht, woher ich dieses Geld nehmen soll», sagt sie, als sie sich nach neun Jahren wiedersehen, beim Friedensrichter. Dort nähern sie sich an, ausgerechnet dort, weinen und halten sich die Hand – während sie sich als Parteien gegenübersitzen. Sie versprechen sich, den Kontakt zu vertiefen. Sie zeigt ihm die retournierte Post mit dem Geld für das Handy, die anderen Briefe. Eine Woche später, eine E-Mail von Loris: «Das, was du mir über meinen Vater erzählt hast, stimmt nicht. Ich bin nicht bereit, eine Beziehung auf Lügen aufzubauen.» Vor dem Friedensrichter wird man sich nicht einig, später entscheidet das Amtsgericht Luzern-Land. Im August 2012 steht fest: Anja muss erneut zahlen. 15 000 Franken an den Sohn, 40 000 an den Ex-Mann. Geld, das sie nicht hat. Ende September sperrt das Betreibungsamt ihre Konten. Im November 2012 eröffnet Marek den Konkurs gegen Anja. Loris versucht, sie zu pfänden und betreibt sie ebenfalls: für Gerichtskosten und Gebühren.

«Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät» Nun lebt Loris in der Schweiz, ist so nah wie seit Jahren nicht mehr. Und ferner als je zuvor. Manchmal streift Anja durch die Gassen Luzerns, planlos, nimmt einen Umweg, noch einen. Vertrödelt die Zeit. Was, wenn er plötzlich vor ihr stünde? Aus einer Haustüre käme, aus einem Geschäft? Was würde sie sagen? Nicht sagen? Anja sucht. Nach ihrem Sohn, der eines nicht will: gefunden zu werden. Anfang 2018 erhält Anjas Tochter eine Nachricht auf Facebook. Loris möchte seine Halbschwester endlich kennenlernen. «Sag deiner Mutter noch nichts». «Warum nicht?»

«Ich will mit ihr nichts zu tun haben.» Mia wird krank, erzählt Anja von ihrem Kontakt zu Loris, steht zwischen ihrer Mutter und ihrem Halbbruder. «Ich kenne nur deine Version der Geschichte und ich weiss nicht, ob sie der Wahrheit entspricht.» «Loris und ich sollten uns aussprechen, bevor ihr euch trefft», findet Anja. Mia schreibt Loris, und der holt den Brief aus dem Keller, den ihm Anja 2007 geschrieben hatte, liest ihn nochmals. «Will sie das denn auch?», fragt er Mia. Anja will. Und schickt eine Freundschaftsanfrage. «Ich möchte dich endlich kennenlernen», schreibt sie ihm. Und Loris? Findet: «Es ist allerhöchste Zeit!» Damals, 2007, habe er ihren Brief nicht verstanden. Vielleicht wegen des Deutschs, das er nach 20 Jahren USA nicht mehr verstand. Oder vielleicht, schreibt er ihr, sei die Zeit noch nicht reif gewesen. «Ich hoffe, es ist noch nicht zu spät. Bitte entschuldige, dass ich dir nie eine echte Chance gegeben habe.» «Hoi Loris.» – «Hallo Anja.» 11. Februar 2018, 14 Uhr, nun stehen sich die beiden am Bahnhof in Zug gegenüber, umarmen sich, weinen. Setzen sich ins Parkhotel, reden. Anja erfährt, dass sie bald Grossmutter wird, dass Loris mit einer Ex-Freundin von Marek geredet hatte, die ihm Ähnliches über seinen Vater erzählte wie Anja damals vor dem Friedensrichter. Am 6. Juli hat Anja Geburtstag. Loris feiert mit ihr, überreicht ihr eine Karte. Liebes Mami, Zum ersten Geburtstag, den wir gemeinsam feiern können, will ich nur sagen, dass ich froh bin, dich wieder in meinem Leben zu haben. Viel zu viele Jahre gingen vorbei, ohne dass wir uns sehen konnten. Es ist sehr neu, aber es fühlt sich an, als ob wir nur kurze Zeit voneinander getrennt waren. Ich freue mich auf die Zeit, die wir nun als Familie verbringen können. Happy Birthday, dein Sohn. * Namen geändert

zur sache Bis heute nicht verurteilt Dass Anja Müller in Tschechien geschieden wurde, liegt am sogenannten Haager Übereinkommen, das sowohl die Schweiz als auch Tschechien unterzeichnet haben. Dieses sieht u.a. vor, dass die Scheidung in jenem Land vollzogen wird, in dem das Scheidungsbegehren (als erstes) eingereicht wird. Heute ist Anja Müller überzeugt, dass die Geschichte eine andere Wendung genommen hätte, wenn ihr Anwalt das Scheidungsbegehren rechtzeitig eingereicht und das Gerichtsverfahren in der Schweiz stattgefunden hätte. Ob Anjas damaliger Anwalt seine Sorgfaltspflicht verletzt hat, konnte nicht mehr nachgewiesen werden. Als Anja 2015 eine Klage prüfen wollte, war die Angelegenheit bereits verjährt. Für die Entführung wurde Marek bis heute nicht verurteilt. Dies, weil Sonja damals die Anzeige wegen Kindesentführung zurückzog. Zum Wohl ihres Kindes, wie sie betont: «Die Vorstellung, dass er ohne Bezugsperson irgendwo auf dieser Welt in einem Kinderheim landen würde, war für mich unerträglich.» (lhä)


forum

Wertvolle Begegnungen

Reges Treiben beim Kunstrasen-Golf am EVP-Stand. (Bild zvg.) Fast schon traditionsgemäss hat die EVP die Gelegenheit genutzt, auch am diesjährigen Chlausmärt in Affoltern mit der Bevölkerung auf Tuchfühlung zu gehen. Dabei entpuppte sich das neu konzipierte Kunstrasen-Golf vor allem für die jüngere Generation als wahrer Renner. Was die älteren Semester jedoch nicht daran hinderte, das rege Treiben mit Neugier und Interesse mitzuverfolgen – und sich dabei bei einem wärmenden Gewürz-Trunk auf einen Schwatz einzulassen. Manch angeregte Gespräche über Gott und die Welt haben dabei aufgezeigt, wo die Menschen der Schuh drückt. Solche Begegnungen sind für jede Partei wertvoll, weil sie Hinweise geben, wo Handlungsbedarf besteht und sich die Politik engagieren soll.

Die EVP betrachtet es daher als Privileg, dass sie am Chlausmärt präsent sein darf. Dafür möchte sie den Organisierenden einen herzlichen Dank aussprechen. Ein noch grösserer Dank geht aber an alle Standbesucherinnen und -besucher. Sie haben ausgedrückt, dass auch sie die politischen Parteien als wichtigen Bestandteil für ein funktionierendes Zusammenleben betrachten. Die EVP versteht sich weiterhin als Volkspartei, die eine Politik pflegen will, die nahe an den Menschen und ihren Anliegen ist. Daniel Sommer, EVP Bezirk Affoltern Weitere Bilder und Infos unter www.evp-affolternamalbis.ch

Nicht nachvollziehbar! Eigene Spitex für Affoltern, «Anzeiger» vom 23. November. Auch nach der Stellungnahme des Stadtrates Affoltern zur Spitex Knonaueramt im «Anzeiger» vom 30. November ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum es für die Gemeinde Affoltern und vor allem für die Leistungsbezüger von Affoltern vorteilhafter sein sollte, die Spitex als stadteigene Leistung zu erbringen –

ganz abgesehen davon, dass ein Austritt gegenüber den anderen Bezirksgemeinden in höchstem Masse unsolidarisch ist, insbesondere zum jetzigen Zeitpunkt und nachdem nach langen Verhandlungen gemeinsam eine neue Spitexstrategie ausgearbeitet wurde. Es bleibt die Hoffnung, dass der Stadtrat von Affoltern auf seinen Entscheid zurückkommt. Hanna Grob, Affoltern a. A.

Abfall am Whiskypass Jedesmal ist es von neuem ein Ärgernis festzustellen, was am «Whiskypass» alles illegal entsorgt wird. Diese Leute lassen jegliches Schamgefühl und Wertschätzung vor Umwelt und Natur vermissen. Würde ich Zeuge einer dieser verbotenen Aktionen, ich würde ohne zögern eine Anzeige erstatten – auf die Gefahr hin, mich dem Vorwurf des Denunziantentums auszusetzen und in der Hoffnung, den Überführten mit einer drakonischen Strafe à la Singapur oder USA im Falle von Littering bestraft zu wissen. Umso leichter, sollte man meinen, kann der Täter des vor einigen Wochen gepflanzten Werbewimpels

am Whiskypass eruiert und saftig gebüsst werden, da diese Aktion für mich nichts anderes als eine Verunreinigung des Waldes darstellt. Ehrlich gesagt bin ich erstaunt, dass der Wimpel immer noch im Walde steht – ich hätte ihm keine zwei Tage des Bestehens zugetraut. Ich befürchte fast, die Aktion wird toleriert oder ist bewilligt? Sollte dies der Fall sein, wird das Beispiel wohl Schule machen – haben wir als nächstes Werbebanner von «Chivas Regal», «J&B» «VAT 69» und dergleichen mehr am Whiskypass zu befürchten? Gertjan Wiggers, Wettswil a. A.

Fürs Klima nach Bern Am Samstag, 8. Dezember, findet von 12 bis 13 Uhr auf dem Helvetiaplatz in Bern eine Klima-Demonstration statt. Mit tausenden von Menschen auf der ganzen Welt lösen wir den KlimaAlarm aus. Wir reisen mit dem 9.53Uhr-Zug ab Affoltern via Zürich nach Bern. Wie der Generalsekretär der Vereinten Nationen und Tausende von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern betonen, stellt der Klimawandel eine «existenzielle Bedrohung für die Menschheit» dar. Es liegt an uns allen, die ökologische und solidarische Wende einzuleiten. Dazu braucht es endlich Taten! Wir Grüne wollen, dass die heutigen politischen

Entscheidungen darauf hinzielen, 1.5°C Klimaerwärmung nicht zu überschreiten. Noch ist es nicht zu spät, die schlimmsten Folgen der vom Menschen verursachten Klimaerwärmung zu verhindern, wie der jüngste Sonderbericht des Weltklimarats zeigt. Lasst uns deshalb am 8. Dezember den Klima-Alarm auslösen! Zusammen mit tausenden von Menschen auf der ganzen Welt, in Genf, Paris, Dakar, Edinburgh, Berlin, Montreal machen wir so richtig Lärm mit Pfannen und Löffeln, Trommeln und Trompeten, um die Politik aufzuwecken. Lilian Hurschler, Grüne Affoltern a. A.


Gewerbe/Dienstleistungen

«Wie Ferien»

Gospel-Konzert

Schriftstellerin Blanca Imboden hat vier Tage im Haus zum Seewadel gewohnt. > Seite 15

Christina Jaccard macht mit ihrer «Concert Tour» Halt in Affoltern. > Seite 17

Dienstag, 4. Dezember 2018

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Neuer Präsident Roman Nägeli tritt beim Schwingklub am Albis die Nachfolge von Thomas Freimann an. > Seite 21

Gesamte Palette der Wohneinrichtung Conforama Eröffnung in der «Markthalle» – mit Drive-In-Abhollager gleich gegenüber Aldi empfängt bereits seit einem Monat, heute Dienstag um 9 Uhr öffnet in der neuen «Markthalle» in Affoltern auch Conforama seine Tür. In der Eröffnungswoche bis 10. Dezember locken 10 % Rabatt, sowie weitere Schnäppchen und Attraktionen. Dass sich Conforama im neuen Einkaufszentrum Markthalle einmieten würde, stand schon länger fest. Eher kurzfristig habe sich ergeben, dass direkt gegenüber die Räumlichkeiten des Coop Bau+Hobby frei wurden, sagt Michael Rinderli, Marketingchef von Conforama Schweiz. Davon profitieren die Kunden: Dank grossem Warenlager sind mehr Artikel direkt verfügbar und sobald die Einkäufe bezahlt sind, werden die sperrigen Sachen im Drive-In-Abhollager bereitgestellt und können dort bequem abgeholt werden. «Vom Konzept her ist das unser modernster Laden», sagt denn auch Rinderli. Doch auch die 4850 m² Ausstellungsfläche in der «Markthalle» haben es in sich. Frisch, jung, modern – so

will Conforama wahrgenommen werden. Wer die Filiale betritt, findet sich im Wohn- und Essbereich. In den Nischen erzeugt liebevolle Dekoration ein wohnliches Ambiente. Im anschliessenden Elektronik-Bereich zeigt sich, dass Conforama als Reseller stark auf namhafte Marken setzt. In der Abteilung Schlafen haben die trendigen Boxspring-Betten einen eigenen Bereich. Es folgen Beleuchtung, Badezimmer – mit vielen Farben – und Accessoires. Auf einem ausgeschilderten Rundgang werden die Besucher durch die verschiedenen Bereiche geführt. Wer will, kann allerdings auch abkürzen oder gleich online bestellen und das Gewünschte nur noch abholen.

Dritter Laden in der Deutschschweiz Beim Besuch des «Anzeigers» am Donnerstagnachmittag wird überall noch gewerkt und arrangiert. Neben «Grüezi» ist auch oft «Bonjour» zu hören. Neben den 37 Mitarbeitenden, die für die neue Filiale eingestellt wurden – neun von ihnen leben in der Stadt Affoltern –, wurden für die Ein-

Hilfe – exakt dort, wo sie gebraucht wird

Für Einzelfirmen und KMUs Die Firma Hofmann & Gut in Hedingen hat sich seit einigen Jahren darauf spezialisiert, Klein- und Kleinstbetriebe bei Büroarbeiten und in der Organisation zu unterstützen; genau dort, wo Hilfe nötig ist. Oft tun sich ausgewiesene Fachpersonen in den verschiedensten Berufen schwer mit den alltäglichen Büroarbeiten. Rechnungen schreiben, Mahnwesen, Buchhaltung, sortieren von Belegen und Ablage sowie Mailings oder die Akquisition von Neukunden. Gerade die Buchhaltung bringt Klein-

betriebe immer wieder an ihre Grenzen. Die Belege stapeln sich, der Treuhänder verlangt die Belege und das Ende des Geschäftsjahrs rückt näher und näher. Hier setzt die Firma Hofmann & Gut an. Barbara Hofmann und Claudia Gut helfen stundenweise oder in längerfristigen Einsätzen, dort wo Not am Mann oder an der Frau ist. Oft lassen sich Missstände schnell und mit einem kurzen Einsatz bewältig und eine riesige Last ist beseitigt. Wer sich Unterstützung holt, profitiert von der langjährigen Erfahrung der beiden Damen in verschiedenen Bereichen und Unternehmen. Barbara Hofmann und Claudia Gut erledigen die gewünschten Arbeiten, während sich ihre Kundinnen und Kunden um jenen Teil der Arbeit kümmern können, der ihnen Spass macht. Hofmann & Gut vermittelt keine Theorien, sondern unterstützt kostengünstig, unkompliziert und kompetent. Und zwar genau dort, wo Hilfe benötigt wird. (pd.) Hofmann & Gut, Bürodienstleistungen, Hedingen, Telefon 044 520 83 11.

Barbara Hofmann (links) und Claudia Gut. (Bild zvg.)

Weitere Infos unter www. bürodienstleistungen.ch.

Filialleiter Joseph Ceballos freut sich auf die Eröffnung. Letzte Woche wurde in der neuen Conforama-Filiale in Affoltern überall noch gewerkt und arrangiert. (Bild Thomas Stöckli) richtung 20 weitere aus anderen Filialen der ganzen Schweiz hinzugezogen. Geschäftsleiter Joseph Ceballos zeigt hier auf etwas, erklärt dort ein Detail und freut sich auf den Eröffnungstag: «Ich bin sicher, dass der Laden bei den Kunden ein voller Erfolg wird.»

«Nach den Läden in Visp im vergangenen Juni und in Winterthur am 15. November ist dies die dritte Neueröffnung in diesem Jahr», erklärt Patrice Dupasquier, CEO von Conforama Schweiz. Zugleich ist es das dritte Geschäft in der Deutschschweiz. Da-

mit wolle Conforama seine schweizweite Präsenz weiter verstärken. Zum Start bietet Conforama in Affoltern 10 % Rabatt, weitere Schnäppchen und Attraktionen – und das durchgehend bis Montag, denn schliesslich ist am 9. Dezember Sonntagsverkauf. (tst.)

Weihnachtliche Wichtelwerkstatt

Adventsangebote und Kinderaktivitäten im «Coopark» in Affoltern In der Adventszeit wird in der Weihnachts-Wichtelwerkstatt im «Coopark» emsig an Weihnachtsgeschenken gebastelt, werden Lebkuchen verziert oder Kerzen gezogen. Ein festliches Bonheft, ein Wettbewerb sowie zwei Sonntagsverkäufe und ein gratis Päckliservice runden die Weihnachtszeit im Coopark ab. Der Coopark-Santa lässt nicht nur Kinderherzen höherschlagen. Mit seiner imposanten Erscheinung, seiner weissen Haarpracht und dem freundlichen Lächeln lässt der passionierte Samichlaus auch so manchen Erwachsenen wieder an den richtigen Weihnachtsmann glauben. Am Donnerstag, 6. Dezember, besucht der Samichlaus den «Coopark» in Affoltern von 16 bis 20 Uhr höchstpersönlich, verteilt für jedes Sprüchli eine kleine Überraschung und posiert geduldig für jedes Foto.

Kinder-Weihnachtsprogramm In der neuen Wichtelwerkstatt wartet ein tolles Programm auf alle kleinen Helferinnen und Helfer vom Christkind. Am Mittwoch, 5. Dezember, können sie von 13.30 bis 17.30 Uhr im Kids Fun Club feine Lebkuchen verzieren. Am Sonntagsverkauf vom 9. Dezember steht dann von 12 bis 16 Uhr Kerzenziehen auf dem Programm. Am Samstag, 15. Dezember, basteln die Kinder von 12 bis 16 Uhr «Lichter im Glas» und am Mittwoch, 19. Dezember, widmen sich die emsigen Wichtel der Verzierung von 3D-Weihnachtskugeln. Das Girlanden-Basteln

Auch die Kleinen kommen beim Basteln im «Coopark» auf ihre Kosten. (Bild zvg.) steht in der Wichtelwerkstatt am Samstag, 22. Dezember, von 12 bis 16 Uhr auf dem Produktionsplan und für den Sonntagsverkauf vom 23. Dezember von 12 bis 16 Uhr kann sich der fleissige Bastel-Nachwuchs auf die Verzierung von tollen Schneekugeln freuen. Die Teilnahme am Kinder-Weihnachts-Programm im «Coopark» Affoltern ist kostenlos. Alle Bastelzeiten sind auf www.coopark.ch nachzulesen.

Bonheft, Weihnachtswettbewerb, Sonntagsverkauf und Päckliservice Der Coopark lockt zur Adventszeit mit einem Weihnachts-Magazin mit tollem Wettbewerb und 18 attraktiven Angeboten und Rabatten zum Sparen. Viermal ein Wochenende mit dem Tesla Model S oder X, drei mal zwei Übernachtungen im Valsana Hotel in Arosa für zwei Personen inklusive Frühstück und Nutzung des Spa sowie

zehn Smartbox-Erlebnisboxen «Happy Day» im Wert von je Fr. 49.90 sind die attraktiven Preise des grossen Weihnachtswettbewerbs. Die ausgefüllten Talons können gleich vor Ort in die bereitstehende Wettbewerbsurne geworfen werden. An den Sonntagen vom 9. und 23. Dezember öffnet der «Coopark» von 10 bis 17 Uhr seine Türen und lädt zum ausgedehnten Weihnachtsshopping – mit einer riesigen Auswahl an Geschenkideen und Personal, das sich gerne Zeit nimmt für die Wünsche und Anliegen der Kundschaft. Praktisch ist auch der gratis EinpackService für alle «Gschänkli-Poschter» im «Coopark». Der Päckliservice wird am Sonntagsverkauf vom 9. Dezember von 11 bis 17 Uhr sowie täglich vom 20. bis 24. Dezember für den Weihnachtsendspurt angeboten. (pd.) Genaue Zeiten des Päckliservice und gesamtes Weihnachtsprogramm unter www.coopark.ch.


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Gewerbe

Dienstag, 4. Dezember 2018

Der Weiblichkeit schmeicheln – Model für einen Abend

VIP Frauen-Abend mit Fashion, Hairstyling, Make-up und Shooting Für 180 Franken können sich Frauen bei «Favorite Things» in Affoltern einen Abend lang ganz nach ihren Wünschen stylen und fotografieren lassen.

Wenn Frau es sich einrichten kann, gleich anschliessend mit Partner oder Freundin ihren «Look» zu zelebrieren, wäre das so ziemlich die krönende Schmeichelei ...

Die Zeit, sich etwas ganz Persönliches zu gönnen, ist immer stimmig, vorausgesetzt Frau lässt sich darauf ein. Oft scheitert der Wunsch, weil einem etwas in die Quere kommt, weil alles andere doch wichtiger erscheint. Ein Seufzer ist alles, was bleibt. Wer nun nicht mehr länger warten will und fühlt, dass die eigene Weiblichkeit Schmeichelei bedarf, kann für einen Abend VIP-Model werden und das in den Grössen 34 bis 46. Wer weiss, vielleicht ist das sogar ein Schritt in etwas Neues – «One night only» ...

Das perfekte Geschenk Eine tolle Idee, für alle, die nicht wissen, was sie ihrer Frau oder Freundin, ihrer Mutter oder Tochter schenken sollen; oder für alle Frauen, die ihren Lieben einen Geschenkstipp geben wollen: Den VIPFrauen-Abend-Gutschein gibt es bei «Favorite Things» ab sofort für 180 Franken zu kaufen. (pd.)

Raus aus den Alltagsklamotten, rein in den VIP-Abend Bei «Favorite Things» (Heidi Struchen) am Kronenplatz können beim Apéro die neuesten Trends entdeckt und ausprobiert werden. Dazu gehört auch, sich typengerecht von Make-up-Artistin Arja Hanselmann und Hairstylistin Gabriella Bachmann schminken und frisieren zu lassen. Das Fotoshooting mit Michaela Eggmann hält den «Vorher-nachher»-Look fest – mit bleibenden Erinnerungsbildern. Ob sinnlich weiblich oder im fetzigen Party-Look, alles ist möglich und für heitere und gelassene Atmosphäre wird gesorgt. Model sein, für einen Abend. Mit anderen Frauen eine aufregende Aus-Zeit verbringen, das bieten vier

Das Styling- und Fotografinnenteam sorgt für einen unvergesslichen Abend. (Bild zvg.) Fachfrauen in den Räumlichkeiten von «Favorite Things» in Affoltern für 180 Franken pro Teilnehmerin an. Was es dazu braucht: einen Abend für sich zu ergattern und es sich es wert zu sein. Ein kleiner Tipp:

Die Teilnehmerinnenzahl pro Event-Abend ist begrenzt. Der Termin wird

mit jeder Teilnehmerin persönlich vereinbart. Nächste Termine ab Ende Januar 2019 verfügbar. Weitere Informationen oder Anmeldungen ab sofort an info@favorite-things.ch oder per Telefon: 044 760 07 82. www.favorite-things.ch; Mühlebergstrasse 2, Affoltern. info@favorite-things.ch.

Raclette und «Tröpfel»

«Lärche-Märt»: Adventsfenster-Eröffnung am 7. Dezember Traditionell macht der «LärcheMärt» im lebendigen Adventskalender von Bonstetten mit. Alle Kunden und Interessierten sind zum fröhlichen Zusammensein und Öffnen des Adventsfensters am 7. Dezember herzlich eingeladen. Der Laden bleibt bis 20 Uhr offen. Der 1998 gegründete Quartierladen hat ein grosses und gut assortiertes Migros-Sortiment, inklusive AlnaturaEcke und ergänzend dazu Produkte von weiteren 50 Lieferanten. Vor allem geschätzt werden die riesige Früchte- und Gemüseauswahl und die Comestiblesprodukte und Spezialitäten. Seit der Wiederbelebung des grossräumigen Bonstetter Adventskalenders ist der «Lärche-Märt» mit dabei. Ab 17 Uhr gibts gratis aus der Käseabteilung, die über 70 Rohmilchvarietäten aufweist, vom gereiften chüschtigen Obwaldner BerghofRaclette, zubereitet direkt vor dem Ladeneingang. Dazu kann der spritzige Ostschweizer «Tröpfel» probiert werden. Während des ganzen Tages wird der geschätzten Kundschaft vom

Die Ladeninhaberin Simone Müller präsentiert den «Tröpfel» vor dem Pasta-Stand. (Bild zvg.) Alp-Fondue zum Probieren gereicht. Gereifter Alp-Gruyère und AlpVacherin bilden den sämigen Fond, der ergänzt wird mit einem weiteren kräftigen Schweizer-Alp-Chäs. An diesem Einkaufstag können Kundinnen und Kunden ausserdem noch andere Produkte degustieren. Am

Nachmittag bis Ladenschluss steht Daniel Luchsinger von La Peppina mit den im Lärche-Märt neu lancierten Delikatessprodukten für die AdventsDegustation bereit. Speziell auffällig ist die neu eingeführte italienische Hartweizen-Pasta-Linie von Di Martino aus Gragnano bei Neapel, für die Dolce & Gabbana extra für die Weihnachtszeit ein «tolles Kleid» entworfen hat. Diese augengefälligen Packungen verleiten zum Zugreifen und Weiterverschenken! Das Adventsfenster-Singen der letzten Jahre mit über 40 Sängern vor dem Laden ist sicher vielen noch in guter Erinnerung. Dieses Jahr werden die stimmigen Lieder begleitet von zwei Freunden der Ladeninhaber Felix und Simone Müller. Die zwei Musiker spielen ab 19 Uhr mit ihren Trompeten auf. Liedblätter sind bereit und das ganze «Lärche-Märt»-Team freut sich auf viele singende Kundinnen und Kunden und Freunde des Quartiers. (pd.) Die Öffnungszeiten an diesem Freitag: von 8 bis 12.15 Uhr und von 14.15 bis 20 Uhr. «Lärche-Märt», Schachenstrasse 115, direkt neben der Kantonalbank in Bonstetten.

«Jumbo» stellt auf LED um

Weihnachtsbeleuchtung: Energiesparende Produkte sind gefragt In den dunklen Monaten vor Weihnachten ist es in der Schweiz Tradition, den Garten, den Balkon oder die Fensterfassade mit farbig leuchtenden Motiven zu erhellen. Allerdings zeigen sich die Konsumenten zusehends kritisch, was den Energieverbrauch dieser Leuchtmittel betrifft. «Viele Kunden fragen explizit

nach energiesparenden Produkten», so Fabian Rauber, Marketingleiter von «Jumbo». Der Baumarkt verkauft dieses Jahr darum ausschliesslich Weihnachtsbeleuchtung mit stromsparenden LEDs. Im Trend sind übrigens modulare Systeme – also Silhouetten und Figuren, deren Stromkabel aneinan-

dergehängt werden können. Fabian Rauber: «Sollte unseren Kundinnen und Kunden in den Dezembernächten ein Schlittengespann mit bis zu zehn Rentieren auffallen – das ist eine unserer modularen Lösungen.» Die längste Lichterkette von «Jumbo» ist übrigens 75 Meter lang. Sie besteht aus 1500 LEDs. (pd.)

Der «Blopp» zum Erfolg

2018 für Gastronomen besonders attraktiv Das erfrischend kühle Zuger Premiumbier war diesen Sommer in aller Munde. 38 Gastronomen durften für ihre Grossbestellung dieses Jahr ein Goldvreneli entgegennehmen. Die Erfolgsgeschichte ging im Sommer 2018 weiter. Der unverkennbare «Blopp» in den Feierabend verbündete viele Geniesser. Immer mehr Bierfreunde waren begeistert vom ausgezeichneten Geschmack und vom gemeinsamen Genuss dieses exzellenten Bieres. Als Gastronom konnte man im vergangenen Sommer ein lukratives Zusatzgeschäft machen. Wer zwischen dem 1. Mai und dem 30. September 2018 mindestens 30 Harassen BügelSpez bestellte, gewann ein 20-Franken-Goldvreneli im Wert von rund 250 Franken. Zu den glücklichen Gewinnern zählten neben den anderen 38 Gewinnern auch Bruno Milesi und Ro-

Martin Uster, Geschäftsführer Brauerei Baar (Mitte), bei der Übergabe des Goldvrenelis an Bruno Milesi (links) und Roman Konrad. (Bild zvg.) man Konrad von der Seebadi Luzern und dem Sommercafé beim Richard-Wagner-Museum in Luzern. Es ist erfreulich, dass das Bügel-Spez auch ausserhalb der Zuger Kantonsgrenzen für Begeisterung sorgt. Auf zu neuen Ufern, so lautet auch das Motto für 2019. (pd.)

Wo Design-Ideen entstehen Die Advents-Ausstellungen im Atelier von Rita Tomasini haben Tradition. Dieses Jahr empfängt die textile Gestalterin zum zweiten und dritten Advent jeweils von Donnerstag bis Samstag.

Leder-Applikationen sorgen für zusätzliche Stabilität. Nicht bewährt habe sich hingegen die Verwendung von alten Veloschläuchen, erzählt Rita Tomasini: «Meine Nähmaschine hatte gar keine Freude daran.» Neben dem Second-Choice-Sortiment führt Rita Tomasini weiterhin ihre Seidenschals, Krawatten und Lederkreationen im Angebot. (tst.)

«Second choice» heisst das Label, unter dem die Bonstetterin Rita Tomasini ihre Recycling-Kreationen anbietet. Den Anfang machten Taschen aus ge- Advents-Ausstellung bei Creazioni Tomasini, brauchten T-Shirts, später kamen Pup- 8. bis 10. sowie 13. bis 15. Dezember, pen und Schals dazu. Fertigen lässt die Donnerstag und Freitag 15 bis 19 Uhr, Gestalterin ihre Stücke in sozialen Samstag 13 bis 17 Uhr. Birchstrasse 4, Einrichtungen wie dem «Sprungbrett Bonstetten. www.creazioni-tomasini.ch. Palettino» oder der Stiftung RGZ. Die neuste Entwicklung – und bereits der Bestseller – sind Handy-Hüllen, wahlweise mit oder ohne Karabinerhäkchen. Erste Experimente aus T-Shirt-Stoff hat sie inzwischen weiterentwickelt, ein Klettverschluss garantiert, dass das Smartphone nicht herausfällt, JeansElemente und Rita Tomasini empfängt in ihrem Textil-Atelier. (Bild tst.)

Fröhliches Weihnachtsbild Im Rahmen der diesjährigen Weihnachtsaktion spendete das Möbelhaus Ulrich Sursee 5000 Franken an die Stiftung «Der rote Faden».

len. Im Malen lassen sie fliessen, was kommt. Sie erfahren sich selber, erleben Freude und Kraft. (pd.) Ulrich Wohnen, Kottenstrasse 2, Sursee. www.ulrichwohnen.ch. Infos Stiftung: www.derrotefaden.ch.

Die Stiftung «Der rote Faden» in Luzern, in einem schönen Landhaus auf der Bramberghöhe 4, ist verantwortlich für Beratung, Weiterbildung und Betreuung von Menschen mit Demenz und ihren Angehörigen. Das fröhliche Weihnachtsbild ist ein gemeinsames Werk von mehreren Tagesgästen der Stiftung. Menschen mit Demenz können sich durch das Arbeiten mit Farben und Pinsel Bei der Geschenkübergabe: Walter Ulrich und Arthur Ulrich ausdrücken – da, (hinten, von links) mit den Vertretern der Stiftung wo Worte oft feh- «Der rote Faden». (Bild zvg.)


Vermischtes

Dienstag, 4. Dezember 2018

100 Tage Schulleitung

Ein bisschen wie Ferien

Der Schulleiterposten an der Sek Mättmi kam für Manfred Knecht zum richtigen Zeitpunkt. Nach 25 Jahren als Lehrer und Schulleiter an der aargauischen Bezirksschule Bremgarten reizte ihn die neue Führungsaufgabe.

Schriftstellerin Blanca Imboden wohnte vier Tage im «Seewadel»

Manfred Knecht an der Sek Mättmi

Seit 100 Tagen sitzt Manfred Knecht nun auf dem Platz des Schulleiters der Sekundarschule Knonau-Maschwanden-Mettmenstetten. Wobei «sitzen» für ihn nicht der passende Begriff ist; auf der einen Seite ist Knecht ein Bewegungsmensch und auf der anderen Seite möchte er möglichst oft in den Schulzimmern, Gängen oder im Lehrerzimmer präsent sein. «Ich habe es mir zum Ziel gesetzt, bis zu den Herbstferien mit jeder Lehrperson ein Gespräch zu führen – nicht im Büro, sondern draussen an der frischen Luft bei einem Spaziergang durch das Dorf.» Auf diese Weise habe er seine «Keyplayer» kennengelernt und darüber hinaus viel Wissenswertes über die Schule und das Dorf Mettmenstetten erfahren. «Ich habe mein Ziel übrigens fast erreicht!»

«Die Schulhauskultur hat mich von Anfang an begeistert» Manfred Knecht freut sich, dass ihm von allen Seiten viel Goodwill und Unterstützung entgegengebracht werden. «Das war enorm wichtig, denn ich hatte keine Schonfrist, musste vom ersten Tag an funktionieren.» Sein erstes Schuljahr hier wird ein arbeitsintensives Lehrjahr werden. Trotz Unterstützung seines Vorgängers, Urs Bregenzer, der Schulverwaltungsleiterin, des ganzen Kollegiums und der Schulbehörde gibt es viel Neues anzupacken. «Ich muss mich im Laufe des Jahres in unzählige Dossiers einarbeiten und möchte diese auch möglichst schnell beherrschen. Es ist erstaunlich, welchen Unterschied im Fokus auf die Schule in unserer kleinen Schweiz ein paar Kilometer in die andere Richtung ausmachen; andere Schulgesetze, Schulstrukturen und eine Schulhauskultur, die mich von Anfang an begeistert hat.» Manfred Knecht ist froh, dass der Einstieg ohne nennenswerte Schwierigkeiten und Fehler gelungen ist. Das ist nicht selbstverständlich innerhalb des Spannungsfeldes Schule, in welchem jeden Tag Entscheide gefällt werden müssen. «Ich hatte dementsprechend auch grossen Respekt vor dieser Herausforderung.» Die Schulleitung funktioniert als Dreh- und Angelpunkt zwischen allen an der Schule

Ende November, checkte die Autorin Blanca Imboden im «Seewadel» in Affoltern ein. Sie recherchierte dort für ihren neuen Roman «Heimelig», der in einem Altersheim spielt. ................................................... von livia häberling

Seit 100 Tagen ist Manfred Knecht Schulleiter der Sek Mättmi. (Bild zvg.) beteiligten Gruppen. Das sind nicht wenige: Schülerinnen und Schüler, Lehrerschaft, Eltern, Schulbehörde, Erziehungsdirektion und die Jugendarbeit müssen in die Entwicklung der Schullandschaft miteinbezogen werden. «Diese Anspruchsgruppen sind mir wichtig und ich strebe eine konstruktive Zusammenarbeit an.»

Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz fördern Manfred Knecht hat eine klare Vorstellung, wie er die Sek Mättmi leiten und weiter entwickeln will. Qualitätsentwicklung ist ein zentraler Punkt: «Ich lege nicht nur grossen Wert auf Leistung, sondern auch auf das Lern- und Arbeitsverhalten. Die Kinder sollen kompetent und konsequent in den Bereichen Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz gefördert werden.» Die Sek Mättmi pflege hierzu schon eine tolle Schulkultur, die Lehrpersonen seien aufgeschlossen gegenüber Neuem, wissen das Altbewährte aber auch zu schätzen. Damit das Bildungsziel erreicht werden kann, braucht die Schule ein gutes Klima, in welchem alle motiviert sind und gerne zur Arbeit und zum Unterricht hingehen. «Lehrerinnen und Lehrer sind zuweilen zu stark Einzelkämpfer», weiss Knecht. Hier möchte er Akzente setzen: «Ich werde die Lehrkräfte dazu anregen, ihre Arbeit im aktiven Austausch miteinander zu überdenken und so die Ressourcen besser zu nutzen. So wird es auch einfacher, dass alle am gleichen Strick und in die gleiche Richtung ziehen. Ich will, dass die sek mättmi als gut funktionierende Einheit wahrgenommen wird.» Der Anfang jedenfalls ist geglückt! (pd.)

Lehrplan 21 an der Sek Mättmi Im Sommer 2019 startet auch die Oberstufe mit dem Lehrplan 21. Lehrplan 21 hat nichts mit dem 21. Jahrhundert zu tun. Vielmehr steht der Begriff für den ersten gemeinsamen Lehrplan der 21 deutschsprechenden Kantone der Schweiz. Der Lehrplan 21 orientiert sich primär nicht mehr an Bildungsinhalten, sondern an den Kompetenzen, über welche die Kinder am Ende einer Unterrichtseinheit oder ihrer Schulzeit verfügen können. Für die Eltern und ihre Kinder nimmt die Schule ihren gewohnten Gang. Lehrerinnen und Lehrer richten ihren Unterricht nach dem neuen Lehrplan aus. Das Lehrerteam der Sek Mättmi ist seit geraumer Zeit daran, sich auf die Einführung vorzubereiten – im kommenden Frühjahr stehen dafür die nächsten vier Weiterbildungstage an. Unter den neuen Fächern gilt es, das Schulfach Medien und Informatik MI hervorzuheben: Um sich in einem auch künftig wandelnden,

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durch vielfältige Medien und Informationstechnologien geprägten gesellschaftlichen Umfeld zurechtzufinden, müssen die Jugendlichen vorsichtig darauf vorbereitet werden. Im Zentrum stehen vor allem die folgenden drei Themen: Medien verstehen und verantwortungsvoll nutzen, Grundprobleme der Informatik verstehen und zur Problemlösung einsetzen und Erwerb von Anwendungskompetenzen. Die Anwendungskompetenzen werden in den Fachbereichen (Deutsch, Mathe, Naturwissenschaften etc.) integrierend unterrichtet. Die anderen Themen werden im neuen Fach MI durch eigens dafür ausgebildete Lehrpersonen unterrichtet. Die Sek Mättmi hat im ablaufenden Jahr ein neues Informatikkonzept erarbeitet und wird die dazu notwendigen Geräte in Bälde anschaffen. Bis in zwei Jahren wird jede Schülerin und jeder Schüler der Sek Mättmi ein iPad als persönliches Arbeitsinstrument haben. (MaK)

Es kommt regelmässig vor, dass im «Seewadel» neue Gäste einchecken. Dass sie allerdings wieder auschecken, ist eher selten. Und dass sie gar nicht betreuungsbedürftig, sondern bloss neugierig sind, noch viel seltener. So war das aber kürzlich, denn der Gast, der am letzten Montag mit dem Köfferchen am Empfang auftauchte, hiess Blanca Imboden. Eine Schriftstellerin wohnt für vier Tage im Altersheim, nur mal so «zum Umsehen». Wieso? Die 55-Jährige schreibt gerade ein neues Buch, das in einem Altersheim spielt. Für Gespräche suchte sie via Facebook nach Leuten, die in der Pflege arbeiten und ihr über die Arbeit berichten können. Darauf habe sich Corinne Vocat bei ihr gemeldet, die im «Seewadel» als Aktivierungsfachfrau arbeitet. Aus dem Kontakt entstanden ein Treffen mit «Seewadel»-Bewohnerinnen und Bewohnern und später eine Lesung. Dort, erklärt «Seewadel»Geschäftsleiterin Verena Feller, sei ihr spontan die Idee mit dem Heimaufenthalt gekommen. «Blanca Imboden hat erzählt, wie ihr ‹Arosa›-Buch entstanden ist. Man hatte ihr einen einmonatigen Gratisaufenthalt in einem der Hotels angeboten, wenn sie über Arosa schreibe.» Da habe sie gesagt: «Wenn Sie gerade ein Buch über das Leben im Altersheim schreiben, warum kommen Sie nicht zu uns?»

«Einen Grossteil der Recherche hat meine Mutter gemacht» So kam es, dass Blanca Imboden am letzten Montag im «Seewadel» eincheckte. Und merkte: In einem Zimmer ist wirklich nicht viel Platz. «Es wurde mir erneut bewusst, wie wenige Dinge man ins Altersheim mitnehmen kann. Man muss sich von so vielem trennen.» Ein erstes Mal erlebt hatte sie das bei ihren Eltern. Ihr Vater und ihre Mutter wohnten beide bis zu ihrem Tod in einem Altersheim. Deshalb sei auch die Idee entstanden, einen Roman über das Leben im Altersheim zu schreiben. «Ein grosser Teil der Recherche für mein Buch hat meine Mutter gemacht. Sie hat mir immer

«Beim Bezug meines Zimmers wurde mir bewusst, wie wenig man ins Altersheim mitnehmen kann. (Bild Livia Häberling) über ihre Erlebnisse geschrieben. Und als ich sagte: «Irgendwann schreibe ich ein Buch darüber, meinte sie: «Dann musst du das unbedingt schreiben, und das auch. Aber schreib es bitte erst, wenn ich tot bin.» Ein bisschen ist das neue Buch also auch Erinnerungsstück an ihre Mutter, die dieses Jahr verstorben ist. Hinzu kam allerdings der plötzliche Tod ihres langjährigen Lebenspartners, der sie aus der Bahn warf, was wiederum den Schreibprozess ins Stocken brachte.

Überwältigende Offenheit der Bewohnerinnen und Bewohner Jetzt hofft Blanca Imboden, durch ihren Besuch im «Seewadel», die Geschichten der Menschen, die Details, wieder neuen Schub für ihr Buch zu bekommen. «Wenn das Buch im Frühling erscheinen soll, muss ich mich ranhalten». Wie ist es denn nun, das Leben im Altersheim? «Es geht mir wunderbar hier. Ich war total erstaunt, wie offen

die Bewohnerinnen und Bewohner mich aufgenommen haben», so Frau Imboden, die schon beim ersten Mailkontakt einfach «Blanca» war. Sie habe gedacht, dass man sie vielleicht als Fremdkörper wahrnehmen würde. Doch die drei Damen, mit denen sie den Tisch teilte, seien von Beginn weg total offen und gesprächig gewesen. Eine andere Dame sei vorbeigekommen und habe gesagt: «Ich würde Ihnen gerne ein bisschen erzählen». Überhaupt, habe sie bereits in den ersten zwei Tagen im «Seewadel» wunderbar entschleunigen können. «Ich habe in der ersten Nacht zwölf Stunden geschlafen, in der zweiten zehn. Wohl auch, weil hier alle um 19 Uhr ins Bett gehen», lacht sie. Aufregung sei über den Besuch der Schriftstellerin übrigens keine aufgekommen. «Höchstens beim Personal», so Verena Feller. In einem der Aktivierungskurse fragte eine Dame: «Sind Sie die Frau, der dieses Haus hier gehört?» Und das war Blanca Imboden beileibe nicht. Sie war ein Gast wie alle anderen, zumindest für vier Tage.

Wie läuft es in der Arbeitswelt?

Berufsinfotag des Lehrstellenforums Bereits zum 19. Mal hat das Lehrstellenforum des Bezirks Affoltern einen Berufsinfotag für die Schülerinnen und Schüler aller Schulen im Bezirk organisiert. Dem vom Arbeitgeberverband und dem Gewerbeverband unterstützten Aufruf sind 65 Betriebe gefolgt. Die Betriebe boten vormittags und/oder nachmittags je einer Schülergruppe eine Berufsbesichtigung, an welcher sie über den Beruf und die Entwicklungsmöglichkeiten informiert wurden. Rund 470 Schülerinnen und Schüler erhielten so einen spannenden Einblick in die betrieblichen Abläufe und vor allem in die Berufe selber. 830 Plätze wurden vergeben. Es dürfte sich für die Schülerinnen und

Schüler gelohnt haben, sich auch über weniger bekannte Berufe oder über neue Berufsbezeichnungen wie Fachfrau Hauswirtschaft, Oberflächenbeschichter, Fachmann Betriebsunterhalt oder Anlagen- und Apparatebauer schlauzumachen. Der Berufsinfotag zeigte den Schülerinnen und Schülern, wie es in der wirklichen Arbeitswelt läuft. (pd.) Spannende Praxis-Einblicke am Berufsinfotag. (Bild zvg.) Der nächste Berufsinfotag findet am 31. Oktober

möchten, können sich gerne melden

2019 statt. Betriebe, welche auch gerne teilnehmen

unter lehrstellenforum@kursweb.ch.


Veranstaltungen

Dienstag, 4. Dezember 2018

Youtube-Sensation in der Trommel-Garage Live-Konzert am Samstag, 8. Dezember: Anika Nilles & Nevell Anika Nilles ist mit Leib und Seele Schlagzeugerin und ihre Drumvideos auf Youtube gelten mit Millionen Aufrufen als Sensation. Gemeinsam mit ihrer Band Nevell spielt die Youtube-Sensation am Samstag, 8. Dezember live in der Trommelgarage Affoltern. «Für mich sind jedes Konzert und jede Drum-Clinic eine grosse Herausforderung, auf die ich mich stets riesig freue», sagt Anika Nilles. Die zu den weltweit gefeierten Top-Drummern dieser Zeit gehörende deutsche Schlagzeugerin wird am Samstag, 8. Dezember, 20.30 Uhr (Türöffnung: 19.45 Uhr), gemeinsam mit ihrer Band Nevell, in der Trommelgarage an der Lindenmoosstrasse 19 in Affoltern live musizieren. Wahrlich ein Grund, glücklich und stolz zu sein, für die Veranstalter Christoph Anlauf und Roli Elmer: «Es ist schlicht grossartig, dass es uns gelungen ist, Anika mit ihrer Band Nevell für ihren ersten Gig in der Schweiz nach Affoltern zu bringen. Immerhin hat sie den Status der Super-Drummerin mit viel Gespür für Groove sowie Finesse und das Debütalbum ‹Pikalar›, eingespielt mit ihrer Band Nevell, hat rasch einen Platz in mehreren der besten Musikcharts der Welt erobert.»

Anika Nilles, Youtube-Star und weltweit angesagte Drummerin, spielt mit ihrer Band Nevell am 8. Dezember in der Trommelgarage in Affoltern. (Bild zvg.) Platzzahl ist beschränkt Mit ihrer eigenen Band Nevell – Joachim Schneiss (Guitar), JoPatrick Rugebregt (Keyboards) und Jonathan Ihlenfeld Cuñado (Bass) – hat sie einen Rock-Jazz-Fusion-Mix entwickelt, bei dem ihre Eigenkompositionen viel Raum lassen für ihre Technik und so manche Extravaganz. Das Markanteste und Wichtigste an Nilles Tracks ist der Groove. Sie benutzt ihre Trommeln nicht nur für den Rhythmus, sondern viel mehr als eigenständige Instrumente. Dazu kommt die intelligente Architektur ihrer rhythmischen Konzepte, die gleichzeitig ihr tiefgehendes Verständnis für moderne und junge Schlagzeugspielkunst beweisen. Ihre Spieltechnik ist fein und brillant, die kontrapunktische Dynamik ihres

trocken-rauen Drumsounds weist eine klare eigene Handschrift auf. Auf ihrer Tournee mit Konzerten weltweit machen die AusnahmeDrummerette und Nevell also nun einen ersten Stopp in der Schweiz – eben in der Trommelgarage in Affoltern. Und hier intonieren sie auch ihr viel gelobtes Debütalbum «Pikalar». Allerdings ist die Platzzahl bei Konzerten in der Trommel-Garage beschränkt, weshalb eine rasche Anmeldung durchaus nötig sein kann. (kb.) Konzert mit Anika Nilles und Nevell, Samstag, 8. Dezember, 20.30 Uhr (Türöffnung: 19.45), in der Trommel-Garage, Lindenmoosstrasse 19, Affoltern. Eintrittspreis: 35 Franken. Infos www.trommelgarage.ch. Platzzahl beschränkt. Tickets direkt in der unter News/Events.

Christina Jaccard singt am 7. Dezember in Affoltern

Die kraftvolle Performance von Christina Jaccard, der Zürcher Sängerin mit dem schwarzen Sound, im Spiel mit den beiden eindrücklichen Tastenvirtuosen Dave Ruosch am Piano und der Wiener Koryphäe Gerald Schuller an der Hammond sowie dem Schlagzeugen Steve Grant aus Liverpool bezaubert auch dieses Jahr die Zuhörer und bewegt Emotionen. In

ren und präsentieren die vier begeisterten Musiker mit viel Hingabe und Können ein in unseren Breitengraden nicht alltäglich gebotenes Highlight in der Tradition des afroamerikanischen Gospels mit seinen Wurzeln aus den Südstaaten. Ebenso bereichern aber auch modernere Arrangements und Interpretationen das Programm. (pd.) Gospelkonzert, 7. Dezember, 19.30 Uhr, Plätze sind nicht reserviert. Informationen sowie Vorverkauf und Reservierungen auf voicejaccard.ch/konzerte.

Christina Jaccard tritt am Freitag in Affoltern auf. (Bild André Springer) dieser für den Gospel urtypischen Kombination von Gesang, Klavier, Hammond und Schlagzeug zelebrie-

Den Samichlaus im Wald treffen

Der Familienclub Affoltern lädt ein Am Donnerstag, 6. Dezember, lädt der Familienclub Affoltern ein zur vorweihnachtlichen Begegnung mit dem Samichlaus. Zwischen den hohen Bäumen knistert ein Feuer, Menschen stehen anzeige

plaudernd darum herum. Der feierliche Klang einer Blasmusik wird von Kinderstimmen untermalt. Da erklingt das Läuten einer hellen Glocke. Treffpunkt ist am Donnerstag, 6. Dezember, um 17.30 Uhr bei der Feuerstelle im Archewäldli. Gemeinsam warten Gross und Klein bei Feuer, heissem Tee und festlicher Musik auf den Samichlaus. Er freut sich über Lieder oder Verse und bringt für alle Kinder ein Säckli mit. (pd.) Durchführung bei jedem Wetter, eine Anmeldung ist nicht nötig. www.familienclubaffoltern.ch.

Festliches Barockkonzert

Am 9. Dezember in Affoltern Unter dem gemeinschaftlichen Motto «Von Venedig nach Dresden» veranstaltet der Kirchenchor der reformierten Kirche Affoltern, zusammen mit dem Singkreis Hettlingen und einigen Gastsängerinnen und Gastsängern, zwei festliche Barockkonzerte. Das erste Konzert wird am Sonntag, 9. Dezember, um 17 Uhr in der katholischen Kirche Affoltern, das zweite am 20. Januar um 17 Uhr, in der katholischen Kirche Seuzach erklingen. Auf dem Programm stehen das berühmte «Gloria RV 589» und die Motette «Laetatus sum RV 607» des venezianischen Komponisten Antonio Vivaldi (1678–1741), sowie das «Magnificat in D-Dur ZWV 108» des weniger bekannten, böhmischen Komponisten Jan Dismas Zelenka (1679–1745), welcher in Dresden gelebt und gewirkt hat. Abgerundet wird das Konzert mit Pauken und Trompeten, dem bekannten «Hallelujah» aus dem Oratorium «The Messiah HWV 56» von Georg Friedrich Händel (1685–1759), eine Chornummer, welche Publikum und Chöre immer wieder begeistert. Zwischen den Werken erklingen zusätzlich die Arie für Alt und Sopran «And He Shall Feed His Flock» und das instrumentale Zwischenspiel «Pifa» aus dem gleichnamigen Oratorium, welches im Jahre 1742 in Dublin uraufgeführt wurde.

Weitere interessante Informationen über die Werke und Komponisten wird man im aufwendig gestalteten Programmheft nachlesen können. Besonders erfreulich ist es, dass für diese Konzerte die beiden fabelhaften jungen Solistinnen Stephanie Pfeffer (Sopran) und Michaela Unsinn (Alt) engagieren konnten. Begleitet werden die Chöre und Solistinnen vom Orchester «La Compagna», auf Instrumenten Barocker Bauart und in historischer Stimmung. Das Orchester ist kammermusikalisch besetzt und im «Basso Continuo» kommen nebst Cello, Violone (Kontrabass) und Truhenorgel, auch ein Fagott und eine Theorbe (grosse Laute) zum Einsatz. Seit bald einem halben Jahr wird mit hoher Motivation und Fleiss an dem ehrgeizigen Programm geübt. Die Ansprüche an die Sängerinnen und Sänger sind hoch. Die Chöre bereiteteten sich deshalb an ihrem gemeinsamen Singweekend in Wildhaus im Toggenburg intensiv auf die bevorstehenden Konzerte vor, unterstützt durch den ausgezeichneten Korrepetitor und Konzertorganisten Andreas Schönenberger. Im Orchester wird der hervorragende junge Geiger Daniel Frankenberg die Position des Konzertmeisters einnehmen, für die Einstudierung und musikalische Leitung zeichnet der Dirigent der Chöre, Rico Zela, verantwortlich. (pd.) Festliches Barockkonzert, Sonntag, 9. Dezember, in Affoltern. Eintritt frei, Kollekte.

Trommelgarage oder unter www.trommel-garage.ch

«Faith» Gospel Concert Tour 2018 kommt nach Affoltern

Vier hochkarätige Musiker werden das Publikum am 7. Dezember in der reformierten Kirche Affoltern begeistern. Die Zuhörer dürfen sich auf ein Musikerlebnis freuen, das sie so schnell nicht vergessen werden.

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Kontakt: Sylvia Meyer, Telefon 078 897 91 88, E-Mail: voicejaccard@sylviameyer.ch. Christina Jaccard, Gesang / Dave Ruosch, Piano / Gerald Schuller, Hammond Orgel / Steve Grant, Schlagzeug.

Sax, Orgel und Flöte auf höchstem Niveau Der Saxofonist Peter Lehel, der Organist Peter Schindler und die Flötistin Anna Toró treten am 8. Dezember in der reformierten Kirche Mettmenstetten auf. Den 2. Juni diesen Jahres dürften noch viele in Erinnerung haben: Der Saxofonist Peter Lehel, der Organist Peter Schindler und die Flötistin Anna Toró gaben in Mettmenstetten ein Benefizkonzert, das unter die Haut ging. Der Terminkalender des Trios ist prall gefüllt, Peter Lehel kam Ende Oktober von einer Tournée in Taiwan zurück, wo er an einem Konzert 6000 Fans begeistern konnte. Diese Zahl gilt es zu überbieten, und zwar am nächsten Auftritt der Musiker am Samstag, 8. Dezember, um 19.30 Uhr in der reformierten Kirche Mettmenstetten. Zu hören sind Melodien aus dem neu-

Der Saxofonist Peter Lehel tritt mit Peter Schindler und Anna Toró in Mettmenstetten auf. (Bild zvg.) esten Programm «Aria», einem Mix aus Klassik, Jazz und Folklore. Wer dann noch nicht genug hat, dem sei der Gottesdienst vom Sonntag empfohlen. Urs Fülscher

Der Rotary Club lädt ein

Weihnachtsfeier für Alleinstehende am 24. Dezember in Affoltern Wie jedes Jahr lädt der Rotary Club Zürich-Knonaueramt auch dieses Jahr am 24. Dezember von 17 bis 21 Uhr zur traditionellen Weihnachtsfeier ins Kasino in Affoltern ein. Dies unter dem Motto «Zusammen ist es schöner als alleine». Seit über 30 Jahren gehört es zu einer schönen Tradition, dass die Mitglieder des Rotary Clubs Zürich-Knonaueramt unter Mithilfe ihrer Angehörigen die Weihnachtsfeier für Alleinstehende organisieren und gestalten. Sie wollen damit erreichen, dass sich im Bezirk Affoltern niemand an Weihnachten einsam fühlen muss. Willkommen

sind Alleinstehende und Ehepaare jeden Alters, jeder Konfession und jeder Nationalität – alle sind herzlich eingeladen. An diesem Abend wollen wir zusammen als grosse Familie Weihnachten feiern und dabei ein Stück «Gemeinsamkeit» zelebrieren. Wer es wünscht, respektive an einer selbstständigen Teilnahme infolge eingeschränkter Mobilität verhindert ist, wird von zuhause abgeholt und später wieder heimgebracht. Der Abend von 17 bis 21 Uhr ist besinnlich wie auch unterhaltend gestaltet. Die Feier wird im ersten Teil musikalisch umrahmt von der Konzertpianistin Michiko Tsuda und Regula Brawand an der Querflöte. Dazwischen erzählt Pfarrer Christoph Hürlimann aus Kappel eine

besinnliche Weihnachtsgeschichte. Nach dem begleiteten Singen von allseits bekannten Weihnachtsliedern servieren die Mitglieder des Rotary Clubs und deren Angehörige ein feines Nachtessen. Selbstverständlich wird das beliebte Lottospiel mit vielen schönen Preisen auch dieses Jahr nicht fehlen. Aus organisatorischen Gründen benötigt der Rotary Club von seinen Gästen eine Anmeldung. Heute, am 7. und 14. Dezember erscheint im «Anzeiger» ein Inserat mit Anmeldetalon. Dieser ist ausgefüllt zuzustellen an die darauf vermerkte Adresse. Anmeldungen können auch per E-Mail erfolgen. Anmeldeschluss ist Mittwoch, der 19. Dezember 2018. (pd.)


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Veranstaltungen

Licht und Stille in der Kirche Stallikon

Dienstag, 4. Dezember 2018

Ein Treffpunkt für Geniesser von Kunst, Handwerk und Kulinarik

Offene Kirche für besinnliche Momente

8. Dezember: Adventsmärt in Hausen beim Weisbrod-Areal

In der Kirche Stallikon können Besucherinnen und Besucher im Dezember wieder einen Moment innehalten und besinnliche Momente erleben.

Am 8. Dezember findet der «Adventsmärt» in Hausen zum sechsten Mal statt. Der originelle und stimmungsvolle Anlass dauert von 11 bis 20 Uhr und wird vom Verein IG WeisbrodAreal organisiert. Ab 19 Uhr startet das Abendprogramm «Acoustic by Candlelight».

Wie feiert man eigentlich in Schweden, Finnland, Island oder anderen Ländern Weihnachten? Wer ist Joulupukki, was machen Trolle in der Adventszeit, wie heisst die Frau mit den vielen Kerzen auf dem Kopf und wo trägt der Nikolaus Badehose? Wieder ist die Kirche Stallikon während der Adventszeit für besinnliche Momente geöffnet. Auch Familien mit Kindern sind dann ganz herzlich willkommen. Am 7., 14. und 21. Dezember, jeweils von 18 bis zirka 18.20 Uhr, liest Pfarrer Otto Kuttler verträumte, kuriose und rätselhafte Weihnachtsgeschichten aus verschiedenen Erdteilen und erzählt von einem Rentier, dem man ab und zu etwas auf die Sprünge helfen muss. Darüber hinaus ist die Kirche Stallikon vom ersten Advent bis einschliesslich 31. Dezember jeweils am Sonntag, Mittwoch und Freitag von 17 bis 20 Uhr geöffnet. Bei Kerzenlicht und Ruhe haben Besucherinnen und Besucher die Möglichkeit, einen Moment lang innezuhalten, die Stille zu erleben und vorhandene Kerzen selber anzuzünden. Die Kirchgemeinde Stallikon-Wettswil

Alle Interessierten sind herzlich zu Stille und Besinnung in der Kirche Stallikon eingeladen. (Bild zvg.) und die Pfarrer freuen sich, wenn viele Menschen die Gelegenheit nutzen und für ein paar Augenblicke die ruhige und besinnliche Seite des Advents geniessen können. (pd.)

Jedes Jahr ein Höhepunkt im Advent

22. Weihnachtsmarkt in Rifferswil Wie jedes Jahr am zweiten Sonntag im Dezember findet am 9. Dezember bereits zum 22. Mal der traditionelle Weihnachtsmarkt in Rifferswil statt. Der stimmungsvolle Weihnachtsmarkt mit der besonderen weihnachtlichen Dorfatmosphäre erfreut wiederum Jung und Alt mit vielen handwerklichen und hausgemachten feinen und schönen Sachen. Mehr als 60 Ausstellerinnen und Aussteller werden auf dem Dorfplatz von Rifferswil von 10.30 bis 17 Uhr ihre tollen, zumeist selbst hergestellten Unikate aus der näheren Umgebung anbieten. Auch gibt es dieses Jahr wieder viele feine Köstlichkeiten. In der Engelscheune wird Raclette sowie Kaffee und Kuchen angeboten. Ebenfalls werden die Besucherinnen und Besucher mit Bratwürsten, Glühwein, Berliner, Pizza und vielen weiteren Leckereien verwöhnt. Um 13.30

Uhr sorgt der Jugendchor «Focus Team» mit einem Platzkonzert für musikalische Unterhaltung. Von 14 bis 15.30 Uhr hält der Samichlaus mit seinem Eseli eine kleine Überraschung für unsere jüngsten Besucher bereit. Anschliessend an den Weihnachtsmarkt findet um 17 Uhr in der Kirche Rifferswil ein tolles Konzert mit den Celtic Treasures «Musik aus der Keltischen Schatztruhe» statt. Alle Besucherinnen und Besucher sind gebeten, wenn möglich mit den öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen. Für Autofahrer stehen signalisierte Parkplätze zur Verfügung. Das Organisationskomitee hofft nun auf schönes Winterwetter und freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher am schönen Weihnachtsmarkt in Rifferswil. (pd.) Rifferswiler Weihnachtsmarkt, Sonntag, 9. Dezember, 10.30 bis 17 Uhr, Dorfplatz Rifferswil. Ab 17 Uhr: Konzert in der Kirche Rifferswil.

Über die Gemeindegrenzen hinweg ist der stimmige und beliebte Adventsmärt in Hausen auf dem WeisbrodAreal nicht nur für die Oberämtler und Huusemer ein fester Bestandteil der Adventszeit, auf den man sich freut. Es ist die Zeit, in der sich Jung und Alt von nah und fern im weihnächtlichen Umfeld treffen, um Geschenke von den lokalen Anbietern, den offenen Geschäften auf dem Areal und den 35 liebevoll geschmückten Adventsständen zu besorgen. Auch der traditionelle Bring- und Holstand lädt zum Austauschen ein. Nähe und ein Echtheitsgefühl liegen klar im Trend und es muss nicht alles online sein. Die vielen treuen Besucherinnen und Besucher erwähnen jeweils die Wichtigkeit von Echtheit, Nähe und charmevoller Überschaubarkeit bei hochwertigen und nicht teuren Geschenkideen des Hausemer Adventsmärt. Das Programm ist reichhaltig an Kulinarik und man kann von 11 bis 20 Uhr bei Marroni, Glühwein, Suppen, Raclette, Würsten und Getränken sich köstlich verpflegen und mit Freunden und Familien freudige Stunden geniessen sowie passende Einkaufsgeschenke besorgen. Der

Gespielt wird mit fixem Partner. Es ist auch möglich, sich als Einzelperson anzumelden – das Organisationskomitee teilt in diesem Fall einen entsprechenden Jasspartner zu. Der Start ist um 13.30 Uhr mit einem kleinen Apéro. Um 14 Uhr beginnt dann der Jassmarathon. Zum Start werden zwei Passen gespielt,

Mit feinem Nachtessen Nach Beendigung des Turniers wird noch ein feines Nachtessen serviert mit anschliessender Rangverkündigung. Es gibt Trumpf, Undenufe und Obenabe ohne Stöck- und Wyspunkte. Gezählt wird alles einfach mit 157 Punkten pro Spiel. Die besten Teams können sich nach der Rangverkündigung am attraktiven Gabentisch einen schönen Preis aussuchen. Pro Teilnehmer beträgt der Jasseinsatz 40 Franken, inklusive Apéro, Kuchenbuffet

Samichlaus mit Pony für die Kinder auf dem Areal und neu, zwei Zirkusvorstellungen um 10.30 und 12.45 Uhr im SilatPlus, wo auch von 15 bis 16 Uhr die speziellen Kampfkünste vorgeführt werden. Um 18 Uhr wird das Adventsfenster beim Kamin still beleuchtet und es entsteht mit den liebevoll geschmückten Ständen ein Adventsambiente auf dem Areal, das mit den Feuerstellen ein wohliges und vorweihnachtliches Gefühl vermittelt. Auch musikalische Klänge werden gelegentlich zu hören sein und am Abend ab 19 Uhr wird bei der Rampe auf dem Areal das Abendprogramm «Acoustic by Candlelight» vom Verein Lokalkult mit attraktivem Sound musikalisch fortgesetzt. Die Initianten des Vereins IG Weisbrod-Areal freuen

sich auf einen stimmungsvollen, originellen und für Hausen und Umgebung einzigartigen Adventsmärt mit Tradition, der auch dieses Jahr die Menschen in stimmungsvoller Atmosphäre zusammenbringt und verbindet. (pd.) Weitere Informationen, Zeiten, Bilder und Wissenswertes zu den Ausstellern sind auf der Website www.adventsmaert.ch abzurufen. Es hat keine Parkplätze vor Ort oder an den Einfahrtsstrassen. Vom Parkplatz «Chratz» (bei der Drogerie abbiegen) ist es ein kurzer Spaziergang. Mehr zum Areal unter: www.weisbrod-areal.ch, Oder zum musikalischen Abendprogramm: www.lokalkult.ch. Verein IG Weisbrod-Areal, Marcel Langhi, Telefon: 079 446 58 65.

15. Dezember: Paartanzabend in Obfelden Die Nächte werden länger, kälter und so ist die Jahreszeit perfekt für einen Tanzabend. Der nächste «Come-and-dance»Anlass findet am Samstag, 15. Dezember, statt. Speziell an diesem Tanzabend ist, dass die mehrfachen Welt-, Europa- und Schweizer Meister im Boogie-Woogie, Sonja Emch und Francesco Secchi, zu einem gratis Boogie-Woogie-Tanzkurs für alle einladen. Chris Waldmeier kennt dieses Tanzpaar bereits seit vielen Jahren und durfte es als Nationalcoach zu einem ihrer Weltmeistertitel führen und begleiten. Daher freut er sich umso mehr, dass sie sich die Zeit nehmen und nach Obfelden kommen. Wer dieses Tanzpaar und den Tanzkurs nicht verpassen möchte, kommt um 19.30 Uhr in den Singsaal und

36. FCA-Jassmeisterschaft am 19. Januar

bevor es zur Stärkung an das Kuchenbuffet geht und dann in die finalen drei Durchgänge.

Diverse Marktstände und Geschäfte laden zum Bummeln, Verweilen und Geniessen ein. (Bild zvg.)

«Come and dance!»

Mit neuem Glück ins neue Jahr

Bereits zum 36. Mal organisiert die Seniorenabteilung des FC Affoltern die traditionelle Jassmeisterschaft, an welcher alle Jassbegeisterten und solche, die es noch werden wollen, herzlich willkommen sind.

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und Nachtessen (zu bezahlen am Jasstag). Da die Kapazität im eigenen Clublokal beschränkt ist, findet die «Schieberei» im Singsaal Schulhaus Zwillikon, Langacherstrasse 1 statt. Parkplätze sind unmittelbar beim Lokal verfügbar. Die FCA-Seniorenabteilung freut sich auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer und auf einen gemütlichen Jassnachmittag. FCA-Seniorenabteilung Auskunft und Anmeldung bei: Alex Roshardt,

Das Team von «come and dance» freut sich auf alle Tanzbegeisterten. (zvg.) lässt sich vom Boogie-Woogie verzaubern. Vorkenntnisse im Boogie-Woogie sind keine erforderlich, einzig bereits etwas Tanzerfahrung aus einem anderen Tanz. Das Team von «come and dance» freut sich, alle Tanzbegeisterten zu diesem Paartanzabend im Singsaal Chilefeld in Obfelden zu begrüssen. Wiederum wird DJ Swoody abwechs-

lungsreiche Musik zu verschiedenen Tanzstilen auflegen und damit die Herzen der Tänzerinnen und Tänzer erfreuen wie auch ihre Beine fit und munter halten. Warum also nicht einen traumhaften Tanzabend geniessen in Gesellschaft anderer tanzbegeisterter und Musik-liebhabender Menschen? Selbstverständlich darf man auch einfach Musik hören, plaudern, zuschauen und gemütlich etwas trinken. Auch Tischreservierungen werden wie immer gerne entgegengenommen. (pd.) «Come and dance!», Paartanzabend, Samstag, 15. Dezember, Singsaal Chilefeld in Obfelden, Tanzkurs von 19.30 bis zirka 20.15 Uhr, Tanzabend von 20 bis zirka 1 Uhr. Eintritt: 20 Franken. Für weitere Informationen oder Reservierungen: www.swoody.ch, contact@swoody.ch, Telefon 079 376 40 17.

«Sami Niggi Näggi» Am Donnerstag, 6. Dezember, kommt der Samichlaus mit seinem Gehilfen Schmutzli von 17 bis 18 Uhr in den Meilihof nach Ebertswil. Der Samichlausbesuch auf dem Hofplatz vom Wohnhuus Meilihof in Ebertswil ist bereits Tradition. Strahlende Gesichter geniessen Punsch und Lebkuchen und ein wärmendes Feuer lädt zum Verweilen ein. Das Adventsfenster strahlt und die Kinder strahlen noch mehr. Und der Samichlaus und sein Schmutzli freuen sich auf das eine oder andere Sprüchli der Kinder. (pd.)

Bifangstrasse 11, Hausen. Telefon 079 358 82 10, E-Mail: alex.roshardt@bluewin.ch. Die Anmeldung

Samichlaus-Besuch im Meilihof in Ebertswil

ist auch via Website möglich: www.fcaffoltern.ch.

Donnerstag, 6. Dezember, von 17 bis 18 Uhr

Anmeldeschluss ist am 15. Januar 2019.

www.meilihof.ch.

Der Samichlaus und sein Schmutzli kommen nach Ebertswil. (Bild zvg.)


Stellengesuche

Per 1. April 2019 oder nach Vereinbarung suchen wir einen/eine

Mitarbeiter/in Bibliothek (ca. 30 %) Unsere moderne, kundenfreundliche und lebhafte Bibliothek stellt ein breites Medienangebot zur Verfügung und lädt zu diversen Anlässen und Aktivitäten ein. Ihre Wirkungsgebiete – Kundenbetreuung (Ausleihe und Beratung) – Ressortbetreuung – Mithilfe bei der Organisation und Durchführung von Veranstaltungen – Betreuung von Schulkassen – Vielfältige Bibliotheksaufgaben Ihr Profil – Ausbildung als Bibliothekar/in SAB oder Bereitschaft für berufsbegleitende Ausbildung zum/zur Bibliothekar/in SAB – Einsätze am Montagmorgen, Mittwoch- und Dienstagnachmittag – Freude an vielseitigem Kontakt zur Bevölkerung, zu Lehrpersonen, Schulkindern und Jugendlichen – Gute und stilsichere Deutschkenntnisse – Geübt im Umgang mit MS Office – Erfahrungen mit WinMedio von Vorteil – Lokal verankerte Personen werden bevorzugt Wir bieten – Abwechslungsreiche Tätigkeiten in einer lebhaften Bibliothek – Ein hochmotiviertes, herzliches Team Anstellung und Besoldung erfolgen nach der Besoldungsverordnung der Gemeinde. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Dann senden Sie Ihre elektronischen Bewerbungsunterlagen bis Ende Dezember an: leonie.ackermann@hedingen.ch Telefonische Auskünfte erteilen Ihnen gerne Leonie Ackermann und Nicole Gerber unter: 044 761 61 33.

Deutlich mehr als ein Physio-Job! Du hast zum Ziel, Menschen darin zu unterstützen, gesund, aktiv und beschwerdefrei durchs Leben zu gehen? Du suchst mehr als einen Praxis-Arbeitsplatz, sondern eine inspirierende Arbeit in einem interdisziplinären Team? Du bist offen, neue Methoden in deine Arbeit zu integrieren und mit Schmerzpatienten zu arbeiten? Du suchst ein kollegiales, engagiertes Team und das familiäre Umfeld eines regional etablierten Gesundheitszentrums? Dann bist du bei uns richtig! Wir freuen uns auf zwei engagierte

Dipl. Physiotherapeuten 80 – 100 % und 60 – 80 % Per 1. März 2019 Das bringst du mit: Du hast einen Abschluss als Physiotherapeut/In und bist ein ausgesprochener Teamplayer/eine ausgesprochene Teamplayerin. Du siehst deine Motivation darin, Menschen in ihrem Genesungs- und Gesundheitsprozess individuell und umfassend zu begleiten. Das erwartet dich bei uns: Wir bieten dir eine interessante, abwechslungsreiche und verantwortungsvolle Tätigkeit in einem dynamischen Team. Flexible Arbeitszeiten gehören genauso zu unserer Unternehmenskultur wie interne und externe Fortbildungsmöglichkeiten. Dein neuer Arbeitsplatz ist einfach erreichbar, wir liegen direkt beim Bahnhof Mettmenstetten. Bist du interessiert? Dann sende uns deine Bewerbungsunterlagen per Mail an nelleke.bos@gut-tut-gut.ch oder per Post an Frau Nelleke Bos, Gesundheitszentrum Gut, Erspachstrasse 5, 8932 Mettmenstetten. Hast du Fragen? Wir sind gerne für dich da. Du erreichst uns unter 044 768 30 15. Wir freuen uns auf dich.

Wir suchen auf den 1. März 2019 eine/-n

Leiter/-in Einwohnerkontrolle/ Sekretariat (100 %) Haben wir Ihr Interesse geweckt? Unter www.mettmenstetten.ch finden Sie das entsprechende Stelleninserat samt Stellenbeschrieb. Wir freuen uns über Ihre schriftliche Bewerbung.

Wir sind ein Wohnheim der Stiftung Heilsarmee Schweiz. Wir begleiten normalbegabte Kinder und Jugendliche aus schwierigen Familienverhältnissen auf einem Teil ihres Lebensweges. Für das Hausteam suchen wir per 1. Januar 2019 eine

Fachfrau Hauswirtschaft

Veranstaltungen

mit einem Teilzeitpensum von 20 %. Zu einem späteren Zeitpunkt besteht die Möglichkeit, die Stelle um weitere 20 % zu erhöhen. Es erwartet Sie eine spannende und abwechslungsreiche Arbeitsstelle. Sehr gute Deutschkenntnisse erforderlich (Verstehen von Mundart).

Infolge Umzug

Bitte senden Sie uns Ihr vollständiges Bewerbungsdossier mit Foto auf dem Postweg zu.

Abzugeben zu Tiefstpreisen: Aquarell- und Acrylbilder, Staffeleien, Bilder-Wagen auf Rädern, diverse Rahmen, Farben, diverse Mal-Utensilien usw.

Mehr zum Stellenprofil finden Sie auf unserer Homepage wohnheim-paradies.ch unter «offene Stellen». Wohnheim Paradies 1, Hauswirtschaftsleiterin, Frau Agnese Fässler, 8932 Mettmenstetten

Atelier-Auflösung Sa/So, 8./9. Dezember 2018 / jeweils 11 – 17 Uhr

Atelier Elisabeth Brönnimann Pilatusstr. 25, 8915 Hausen am Albis Parkplätze: im Chraz, bei der kath. Kirche, einige Besucher-PP vor dem Haus, Tel. 044 764 13 51


Vermischtes

«The Square»

Dienstag, 4. Dezember 2018

Zwei cineastische Leckerbissen

Am 6. und 7. Dezember in Affoltern

«Der Vorname» und «Woman at War» im Kino Mansarde in Muri

Ruben Östlund nimmt in seiner Satire privilegierte weisse Männlichkeit, die Verlogenheit des Kunstbetriebs und die politisch korrekte Gesellschaft des sozialdemokratischen Schwedens gekonnt auseinander.

Es beginnt so harmlos; ein Essen mit Schwager und Schwägerin und dem Freund der Familie. Sein Bruder und dessen Frau erwarten ein Kind und der zukünftige Vorname des Jungen macht die Abendrunde schier fassungslos: Adolf. Diese Story war schon im erfolgreichen Pariser Theaterstück als auch in der gleichnamigen französischen Hit-Verfilmung die Erfolgsformel. Nun probiert sich Sönke Wortmann rund sechs Jahre später an einer deutschen Version der Kammerspiel-Komödie «Der Vorname». Genial inszeniert mit cleveren Dialogen und wunderbaren Schauspielern wie Christoph Maria Herbst, Caroline Peters und Justus von Dohnanyi.

Innerhalb weniger Tage gerät das Wohlstandsdasein von Christian – Kurator eines Stockholmer Museums für Moderne Kunst – auf beruflicher sowie auf privater Ebene aus den Fugen. Christian ist ein smarter Typ mit smartem Auto und smarter Küche. Während er im Beruf die hehren Werte des Abendlandes hochhält, schlägt im Privatleben sein instinktiver Egoismus durch. Als ihm seine Geldbörse gestohlen wird, bedient er sich einer rüden Methode, um das Diebesgut zurückzubekommen. Dadurch entstehende Kollateralschäden spielen für den Mann keine Rolle. Christians Bigotterie stellt allerdings

nur das Symptom einer umfassenderen bourgeoisen Heuchelei dar, die Östlund mit satirischer Verve zu entlarven versucht. Immer wieder kontrastiert er Bilder von Obdachlosen mit dem schicken Lifestyle einer selbstgenügsamen Oberschicht. Diesen Spannungen wohnt jedoch keinerlei Tragik inne. Im Gegenteil: «The Square» wartet mit groteskem Charme auf, dekonstruiert auf humorvollem Spitzenniveau allerlei Stereotype und Peinlichkeiten. Einmal fährt eine Reinigungskraft mit ihren Utensilien versehentlich in eine wertvolle Installation hinein, die aus nicht mehr und nicht weniger als einigen Sandbergen besteht. Genial ist auch die Darstellung eines Künstlergesprächs unter erschwerten Bedingungen, bei welchem das Publikum sich demonstrativ um Toleranz und politische Korrektheit gegenüber einem Besucher mit Tourette-Syndrom bemüht. Feine Dissonanzen verleihen dieser Satire ihre ungemeine Schlagkraft. Wie kleinste Missgeschicke ein ganzes Leben verändern können – davon erzählen alle Werke Östlunds. (pk) Donnerstag, 6. Dezember, und Freitag, 7. Dezember, 20.15 Uhr: «The Square», Spielfilm von Ruben Östlund, Schweden 2017, 142 Min., Schwedisch/e/d. Kinofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20 Jahren:

«The Square»: eine gelungene Satire über die Verlogenheit des Kunstbetriebs. (Bild zvg.)

7 Franken). Infos: www.kinolux.ch.

Traditioneller Carol-Service

Zugunsten Kinderkrebshilfe Schweiz Am Sonntag, 9. Dezember, findet um 17 Uhr ein traditioneller englischer Carol-Service (musikalischer Weihnachtsgottesdienst mit Lesungen) in der Evangelisch-Methodistischen Kirche (EMK) in Affoltern statt. Dies ist das dritte Jahr, in dem die Body&Soul-Gruppe diese Veranstaltung organisiert und jedes Jahr profitiert eine andere wohltätige Organisation von den Einnahmen der freiwilligen Kollekte während des Gottesdienstes. Dieses Jahr wird zugunsten der Kinderkrebshilfe Schweiz gesammelt,

welche Familien krebskranker Kinder sowohl finanziell als auch praktisch unterstützt. Krebs ist für alle Menschen sehr schwer zu ertragen aber Kinder leiden ganz besonders unter dieser heimtückischen Krankheit. Deshalb möchte die EvangelischMethodistische Kirche dazu beitragen, dass sie und ihre Eltern während dieser schwierigen Zeit Hilfe erhalten. Alle sind alle ganz herzlich eingeladen, diese typisch englische Weihnachtstradition zu feiern, die Weihnachtsgeschichte zu hören, weihnachtliche Lieder zu singen und nach dem Gottesdienst traditionelle englische Weihnachtssnacks zu geniessen. (pd.)

Die Futsalsaison 18/19 hat begonnen Am Sonntag, 9. Dezember, tritt die Herrenmannschaft des Futsalclub Lion zum ersten Heimspiel gegen den BSC Ilyrian an. Bereits ab 12 Uhr finden diverse Spiele statt, bevor um 16 Uhr dann das Spiel der Lions beginnt. Der Futsalclub Lion freut sich über zahlreiche Zuschauer und Gäste in der Festwirtschaft, welche die Ämtler im Sportzentrum Schachen in Bonstetten un- Die Herrenmannschaft des Futsalclub Lion bestreitet am terstützen. (pd.) 9. Dezember ihr erstes Saisonspiel. (Bild zvg.)

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Halla auf ihrer letzten Mission im Dienste der Umwelt. (Bild zvg.) Halla ist eine 50-jährige Umweltaktivistin – doch wie die meisten von ihrem Schlag begnügt sie sich nicht damit, Transparente zu malen und an Demonstrationen teilzunehmen. Bekannt als «The Woman of the Moun-

tain» verübt sie Straftaten im Namen der Natur, die von Vandalismus bis hin zur Industriesabotage reichen. Als ihr ausstehender Adoptionsantrag endlich angenommen wird, ahnt sie, dass sich ihre radikalen Aktionen und ihr zukünftiges Dasein als Mutter nicht vereinbaren lassen. Mit diesem Gedanken im Hinterkopf bricht sie auf zu ihrer letzten gewagten Mission im Dienste der Umwelt. (pd.) «Der Vorname» (91 Min., D, ab 14 Jahren): Donnerstag, 13. Dezember, 18 Uhr, und Freitag, 14. Dezember, 20.30 Uhr, «Woman at War» (101 Min., Ov/d, ab 14 Jahren): Donnerstag, 13. Dezember, 20.30 Uhr, und Freitag, 14. Dezember, 18 Uhr. Reservierungen auf www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 664 21 21.

«Sangria» zeigt Steigerungslauf

Zweiter Zwischenrang in der Mixedmeisterschaft Das Volleyballteam Sangria von Volley-S9 startete nicht optimal in die Saison. Dann jedoch gelang die Wende. Nach hervorragenden Resultaten belegt das Team aktuell den zweiten Zwischenrang. Das Volleyballteam Sangria von Volley-S9 startete schwach in das erste Spiel gegen Aufsteiger Volley Soleil und konnte noch nicht an die Form der letzten Saison anknüpfen. Diverse Spielerinnen und Spieler waren angeschlagen oder verletzt. Nach verlorenem Startsatz (22:25) folgte ein kräfteraubender zweiter Satz, welcher dann knapp mit 28:26 gewonnen werden konnte. Auch im dritten Satz fehlte zu Beginn die Konzentration und der daraus resultierende Rückstand konnte nicht mehr aufgeholt werden (19:25). Der vierte Satz glich dem zweiten und war vom Resultat her (25:23) eine denkbar knappe Angelegenheit. Ebenso knapp ging dann der fünfte Satz an den Gegner mit 12:15. Es war klar, dass eine Steigerung her musste gegen den nächsten Gegner Virus. Doch Sangria bekundete auch in diesem Spiel Mühe und verlor trotz hartem Kampf die ersten beiden Sätze mit 20:25 und 23:25. Doch das Team gab nicht auf und erkämpfte sich in einer mitreissenden Party mit Spielfreude und taktischen Finessen Satz drei und Vier (25:21 und 25:22). Für Virus war dies eine bittere Pille, die ihnen auch im Tiebreak noch Bauchschmerzen bereitete. Mit zwei herrlichen Angriffspunkten durch

te nicht zu reagieren und verlor mit 17:25. Im zweiten Satz agierten die beiden Mannschaften plötzlich auf Augenhöhe. Man stellte sich langsam auf den Gegner ein und prompt wurde der Satz sehr eng. Beim Stand von Dem Volleyballteam Sangria von Volley-S9 läuft es nach 23:24 konnte Sangeinem harzigen Start wie geschmiert. (Bild zvg.) ria dank drei starDelawar Askari wurde die Partie mit ker Angriffe den Satz für sich ent15:11 entschieden und Sangria freute scheiden. Dies war für Innomixed ein sich über zwei weitere Meisterschafts- kleiner Schock, von dem es sich im dritten Satz nur schwer erholte. punkte. Im dritten Spiel der Saison ging es Sangria spielte sich derweil in einen gegen BSCO Tornado aus Obfelden Rausch und schaffte es, dank starker gegen den stetigen Angstgegner ins Block- und Verteidigungsarbeit auch Direktduell. Doch dieses Mal konnte diesen zu gewinnen (25:17). Ein MeisSangria in einem spannenden Spiel im terschaftspunkt war gesichert. Doch richtigen Moment die entscheidenden es kam noch besser. Trotz eines emoPunkte erzielen. Auch bei einem tionalen hart umkämpften vierten SatPunkterückstand konnten sie Dank zes, vermochte Sangria die Sensation viel Spielfreude und Kampfgeist die perfekt zu machen und holte drei Wende einleiten und gewannen am Punkte gegen den ungeschlagenen Schluss mit 3:0 (25:19, 25:21, 25:23). Leader (25:22). Es war ein wichtiger Sieg für SangDies bedeutete den zweiten Tabellenplatz in der Meisterschaft, doch der ria, der das Team auf den zweiten Zwiungeschlagene Leader wartete bereits schenrang bringt – punkgleich mit dem Leader Innomixed. Sangria verim nächsten Spiel am 16. November ... Gegen den Tabellenleader Inno- mag immer noch zu begeistern. In seimixed war der Respekt sehr gross, nem 10. Meisterschaftsjahr spielen sie besonders von dessen Mittelangrei- weiter mit viel Freude und Einsatz. fern. Im ersten Satz erfuhr das Team, Thomas Hack warum diese Mannschaft noch keinen einzigen Satz verloren hatte. Ihre An- Die nächste Gelegenheit, Sangria in Aktion zu sehen, griffe waren präzise und die Verteidi- bietet sich heute Abend um 20.30 Uhr in Richtersgung stand sehr gut. Sangria vermoch- wil, gegen den Absteiger Evergreens.

Wechsel im Vorstand

108. GV des Schwingklubs am Albis Am 24. November fand im Schweizer Pöstli in Rifferswil die 108. Generalversammlung des Schwingklubs am Albis statt. Drei neue Ehrenmitglieder, zwei neue Vorstandsmitglieder und ein neuer Präsident wurden von der Versammlung gewählt. Pünktlich um 19.30 Uhr eröffnete der Präsident Thomas Freimann die Versammlung. In den verschiedenen Jahresberichten wurden viele positive Momente des Jahres 2018 hervorgehoben. Besonders viel Freude bereitete den Rednern das positive Gelingen des Zürcher Kantonalschwingfests in Hausen und die Qualifikation von Janic Amstutz für den Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag in Landquart. Der Vorstand geht verändert in die nächste Amtsdauer, der nach 10 Jahren zurücktretende Präsident

Meier das Amt des zurücktretenden Aktuars Ruedi Hedinger. Die beiden abtretenden Vorstandsmitglieder wurden zum Dank für ihre geleisteten Arbeiten zu neuen Ehrenmitgliedern gewählt. Als weiteDer neue Vorstand (hinten, v.l.): Daniel Meier, Roman res Ehrenmitglied Nägeli, Serge Duperrex, Marco Fischer. (Vorne, v.l.): Beat wurde Fredi SteinReichmuth, Nico Vollenweider und Remo Boss. (Bild zvg.) mann, der OK-PräThomas Freimann wird vom Techni- sident des Zürcher Kantonalschwingschen Leiter Roman Nägeli abgelöst. fests in Hausen der Versammlung vorDieser wurde von der Versammlung geschlagen und auch gewählt. Im Anohne Gegenstimme gewählt. Ebenfalls schluss an die Generalversammlung wurden die neuen Vorstandsmitglie- wurden die Anwesenden zu Speis, der Beat Reichmuth und Daniel Meier Trank und Gemütlichkeit eingeladen einstimmig gewählt. Beat Reichmuth um den Abend ausklingen zu lassen. übernimmt das Amt des Technischen Leiters von Roman Nägeli und Daniel Nico Vollenweider


Veranstaltungen

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Do 20.15 Uhr Fr 20.15 Uhr

Aula Ennetgraben, 8910 Affoltern a.A.

Zwei Köche aus unserem Kochteam verwöhnen Sie mit einem winterlichen 5-Gangmenu und dazu werden passende Weine des prämierten Gutes Aagne aus Hallau serviert. Alle Speisen werden nach den Ideen von slow food frisch, saisongerecht und regional serviert. Lassen Sie sich überraschen und benützen Sie die Vorweihnachtszeit um sich selbst und dem LaMarotte etwas Gutes zu tun. Das LaMarotte-Team freut sich darauf, mit Ihnen einen kulinarischen Abend verbringen zu dürfen. Mindestteilnehmerzahl 20 zahlende Gäste.

The Square

Spielfilm von Ruben Östlund mit Claes Bang, Elisabeth Moss und Dominic West

Schweden 2017, 142 min, Schwedisch, E/d Kasse und LUX-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr

PUBLIKUMSVORTRÄGE IN DER ANDREASKLINIK CHAM ZUG Mittwoch, 12. Dezember 2018, 1C.00 – 20.00 Uhr

NEUSTE TRENDS IM ANTI-AGING

Dr. med. Inja Allemann, Fachärztin für Plastische, Rekonstruktive und Ästhetische Chirurgie, Dermatologie und Venerologie Dienstag, 18. Dezember 2018, 1C.00 – 20.00 Uhr

SEHNEN- UND BÄNDERVERLETZUNG: NEUE OPERATIVE BEHANDLUNGSMÖGLICHKEITEN

Dr. med. Thomas Henkel und Dr. Syridon Kotsaris, Fachärzte für Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates Ihre Teilnahme am Vortrag ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist beschränkt. Deshalb bitten wir Sie um telefonische Anmeldung unter 041 784 07 84 oder unter www.hirslanden.ch/andreasklinik Ort: AndreasKlinik Cham Zug, Rigistrasse 1, 6330 Cham

Kinofoyer Lux

www.kinolux.ch | info@kinolux.ch Postfach 406 | 8910 Affoltern a.A.

095_2018  
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