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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 913 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 91 I 166. Jahrgang I Dienstag, 19. November 2013

Ausbaupläne?

Gelungenes Werk

Ämtler Unternehmen können sich mit Wünschen an die Standortförderung wenden. > Seite 3

Holzschnitzel-Heizanlage in Affoltern: Tag der offenen Tür am kommenden Samstag. > Seite 3

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Pranger zurück? «Cybermobbing»: Informationsveranstaltung der Elternbildung Ottenbach. > Seite 5

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Europaweit beachtet Internationale Reaktionen auf die Glencore-Initiativen im Säuliamt. > Seite 7

Alle Mitglieder des Bezirksgerichts Affoltern bis 2020 wiedergewählt Keine weiteren Kandidaturen bis zum Ablauf der Frist – stille Wahlen möglich Bis zum Ablauf der Frist am 8. November tauchten keine zusätzlichen Kandidaturen auf. Somit sind der vollamtliche Gerichtspräsident und die vier teilzeitlichen Richterinnen und der Richter des Bezirksgerichts Affoltern in stiller Wahl für die Amtsperiode 2014 bis 2020 bestätigt worden. ................................................... von werner schneiter Bis zum Freitag, 8. November, hätte sich das Kandidatenfeld noch erweitern können. Die Frist verstrich ungenutzt, wie Bezirksratspräsident und Statthalter Claude Schmidt gegenüber dem «Anzeiger» bestätigt. Somit kommt es – im Gegensatz zu früheren Gerichtswahlen – nicht zu einem Wahlkampf. Im Amt bestätigt wurden Bezirksgerichtspräsident Peter Frey

(parteilos), Margrit Meuter (FDP, Affoltern, 1996 gewählt), Mirjam Lepek Gretsch (FDP, Wettswil, 2002 gewählt), Marina Schellenberg (parteilos, Affoltern, 2002 gewählt) und Otto Steinmann (SVP, Affoltern, 2008 gewählt).

Schwerere Fälle – grössere Arbeitslast Gerichtspräsident Peter Frey ist der Amtsjüngste. Er wurde Anfang März 2012 zum Nachfolger des in Ruhestand tretenden Andreas Gerber gewählt. Nach einem intensiv geführten Wahlkampf setzte sich der vormals als Gerichtsschreiber tätige Frey gegen die von der SVP portierte Beatrice van de Graaf klar durch, erreichte fast doppelt so viele Stimmen. Offiziell bekleidet er das Amt des Präsidenten seit 1. Juni 2012 – und fühlt sich wohl. «Mir gefällt die Arbeit ausserordentlich. Und wir haben ein gutes Team.» Von den Mitgliedern des Bezirksgerichts, die ihre sechsjährige Amts-

dauer 2014 in Angriff nehmen und ein 35-Prozent-Pensum absolvieren, ist lic. iur./Rechtsanwältin Margrit Meuter die Amtsälteste. Sie wurde 1996 gewählt und ist als Vizepräsidentin tätig. Seit ihrem Eintritt hat die Arbeitslast auch am Bezirksgericht deutlich zugenommen. Verändert hat sich nach ihren Worten auch die Art des Prozessierens. «Urteile werden weniger akzeptiert und die eigene Position härter vertreten, auch dann, wenn es sich finanziell nicht lohnt», sagt sie. Bei den Scheidungen werden nach wie vor häufig Vereinbarungen getroffen, oft unter Mitwirkung des Gerichts. Dabei ist sicher förderlich, dass das Gericht nebst den juristischen auch mediative Aspekte miteinbezieht. Im Bereich des Strafrechts ist die Gesamtzahl der Fälle am Bezirksgericht Affoltern seit dem Inkrafttreten diverser Strafrechtsreformen zurückgegangen, da die Kompetenzen der Staatsanwaltschaft zur Ausstellung von Strafbefehlen in

Bezug auf das Strafmass gestiegen sind. Die Fälle, welche ans Bezirksgericht überwiesen werden, sind aber häufig arbeitsintensiv. Nach der Änderung der Zivil- und Strafprozessordnung im Jahr 2011 ist das Obergericht bei schweren Straffällen nicht mehr erstinstanzlich zuständig, das Geschworenengericht ist abgeschafft worden. Somit behandeln Bezirksgerichte auch Kapitalverbrechen wie Mord. Und das ist laut Margrit Meuter für ein kleines Bezirksgericht eine grosse Herausforderung – nicht nur, weil es in personeller Hinsicht knapp besetzt ist. «Bei Kapitalverbrechen kommen mehr Zuschauer. Dies bedeutet vermehrten Bedarf an grossen Verhandlungsräumen und technischen Installationen. Die Anforderungen an die Sicherheit werden grösser», fügt Margrit Meuter bei. Am Bezirksgericht Affoltern wird am 11. Dezember über einen solchen Mordfall verhandelt.

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Wertvolles Milizsystem Der Zürcher SVP-Nationalrat Gregor Rutz referierte in Affoltern. > Seite 8

Torspektakel, aber nur ein Punkt Der FC Wettswil-Bonstetten (1. Liga Classic) startete ambitioniert und zielstrebig in die Partie gegen Balzers. Lohn dafür war ein sicherer 2:0-Vorsprung zur Pause. Unkonzentriert und schläfrig kam der FCWB danach aus der Kabine und gestand seinem Gegner innerhalb von nur elf Minuten drei Treffer zu. Dank markanter Steigerung und viel Moral gelang kurz vor Schluss wenigstens noch der 3:3-Ausgleich. «Gute erste Halbzeit, unglaublich, wie wir danach das Heft aus der Hand gaben», so der sichtlich bewegte Trainer Dosch. (kakö) ................................................... > Bericht auf Seite 19 anzeigen

Bei Conforama in Wallisellen (gegenüber Glattzentrum) und in Schlieren (im Wagi-Shopping) herrscht vom 19. November bis 16. Dezember wieder fröhliche Vorweihnachtsstimmung. Verpassen Sie nicht die magischen Preise unseres Weihnachtskalenders: jeden Tag ein unglaublicher Preis. Um den Weihnachtszauber hereinzulassen, können unsere De-

Musikalische Delikatessen

Der Musikverein Maschwanden beglückte am Sonntag das Publikum gleich zwei Mal an seinen traditionellen Herbstkonzerten in Knonau und Maschwanden mit musikalischen Delikatessen und einem leckeren Konzertmenü. (Bild kb.) Mit seinem traditionellen Herbstkonzert in Knonau und Maschwanden begeisterte der Musikverein Maschwanden am vergangenen Sonntag gleich zweimal. Der vorzügliche Mix von besinnlichen und unterhaltsamen Kompositio-

nen – allesamt künstlerische Delikatessen – wurden als ein jeden Geschmack bedienendes, das Auditorium beglückendes musikalisches Menü präsentiert. Die orchestrale Klangfülle, die technische Präzision und das qualita-

tiv hochwertige, harmonische Zusammenspiel der Musikerinnen und Musiker sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre und wurden viel und stark beklatscht. (kb.) ................................................... > Bericht auf Seite 13

Affoltern: Mutmassliche Einbrecher festgenommen

ko-Ideen Sie inspirieren. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Conforama – so schön wohnen, so günstig.

Die Kantonspolizei Zürich hat zusammen mit der Gemeindepolizei Affoltern am Samstagnachmittag in Affoltern am Albis drei mutmassliche Einbrecher festgenommen. Um 17 Uhr bemerkte eine Passantin drei Männer, die ihr durch deren Verhalten im Wohnquartier auffielen. Das Ansprechen der unbekannten Männer bekräftigte ihren Verdacht, dass es sich um Kriminaltouristen handeln könnte. Sie benachrichtigte die Einsatzzentrale der Kantonspolizei Zürich und gab fortlaufend den Standort der Personen weiter. Die ausgerückte Gemeindepolizi Affoltern zog zur Unterstützung eine Patrouille der Kantonspolizei Zürich bei. Die Überprüfung der drei mutmasslichen Einbrecher ergab, dass sie sich illegal in der Schweiz aufhalten. Sie wurden verhaftet. Im Fahrzeug der Festgenommenen stellten die Polizisten mutmassliches Einbruchswerkzeug sicher. Die Verhafteten, drei Albaner im Alter von 23 und 30 Jahren, wurden im Anschluss an die polizeilichen Befragungen der zuständigen Staatsanwaltschaft zugeführt. «Verdacht – Ruf an – Polizeinotruf 117» – unter diesem Titel wird durch die Polizeikorps des Kantons Zürich und der Zentral- und Ostschweizer Polizeikonkordate eine Kampagne geführt. Man zögere nicht und melde verdächtige Wahrnehmungen umgehend der Polizei. Dazu ausschliesslich die Notrufnummer 117 benützen. (pd.)

200 47 9 771661 391004


Gemeindebehörden Erneuerungswahlen für die Amtsdauer 2014 bis 2018 Mit Beschluss vom 20. Juni 2013 hat der Gemeinderat die Erneuerungswahlen der Gemeindebehörden für die Amtsdauer 2014 bis 2018 auf den 30. März 2014 festgesetzt.

Einschlafen dürfen, wenn man müde ist, und eine Last fallen lassen dürfen, die man lange getragen hat, das ist eine köstliche, wunderbare Sache. Hermann Hesse

TODESANZEIGE

Ich werde die wieder sehen, die ich geliebt habe, und jene erwarten, die ich liebe.

TODESANZEIGE In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von meinem geliebten Mann, unserem fürsorglichen, geliebten Vater, Grossvater, Bruder und Freund

Die Durchführung erfolgt nach den Vorschriften des Gesetzes über die politischen Rechte, der Verordnung über die politischen Rechte, der Gemeindeordnung und der Kirchgemeindeordnung.

In stiller Trauer und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserer lieben Mutter, Schwiegermutter, Grossmutter, Urgrossmutter und Tante

Gemäss Gemeindeordnung und Kirchgemeindeordnung sind an der Urne zu wählen: • 6 Mitglieder des Gemeinderates und dessen Präsidentin/Präsident • 5 Mitglieder der Primarschulpflege und deren Präsidentin/Präsident • 5 Mitglieder der Rechnungsprüfungskommission und deren Präsidentin/Präsident • 7 Mitglieder der evangelisch-reformierten Kirchenpflege und deren Präsidentin/Präsident • 5 Mitglieder der RPK der evang.-ref. Kirchenpflege und deren Präsidentin/Präsident

13. März 1920 – 14. November 2013

Nach einem arbeitsreichen Leben durfte er am Donnerstag friedlich einschlafen.

ist nach einem langen, reich erfüllten Leben von ihren Altersbeschwerden erlöst worden und durfte friedlich einschlafen.

Affoltern am Albis, 14. November 2013

Wahlvorschläge sind bis spätestens am 30. Dezember 2013 beim Gemeinderat, c/o Gemeindeverwaltung, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, einzureichen. Wählbar ist jede stimmberechtigte Person, die ihren politischen Wohnsitz in der Gemeinde hat. Die Kandidatin oder der Kandidat muss mit Namen und Vornamen, Geschlecht, Geburtsdatum, Beruf, Adresse und Heimatort auf dem Wahlvorschlag bezeichnet werden. Zusätzlich können der Rufname, die Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und der Hinweis, ob die Kandidatin oder der Kandidat der Behörde schon bisher angehört hat, angegeben werden. Jeder Vorschlag muss von mindestens 15 Stimmberechtigten der Gemeinde unter Angabe von Name, Vorname, Geburtsdatum und Adresse eigenhändig unterzeichnet sein. Diese können ihre Unterschrift nicht zurückziehen. Jede Person kann nur einen Wahlvorschlag unterzeichnen. Der Wahlvorschlag kann mit einer Kurzbezeichnung versehen werden. Formulare für die Wahlvorschläge können bei der Gemeindekanzlei, Jonenbachstrasse 1, 8911 Rifferswil, bezogen oder bestellt werden (E-Mail: gemeinde@rifferswil.zh.ch oder Telefon 044 764 11 50). Die provisorischen Wahlvorschläge werden nach Ablauf der ersten Frist veröffentlicht. Innert einer zweiten Frist von 7 Tagen, von der Publikation an gerechnet, können die Vorschläge geändert oder zurückgezogen werden, oder es können auch neue Wahlvorschläge eingereicht werden. Gegen diese Anordnung kann wegen Verletzung von Vorschriften über die politischen Rechte und ihre Ausübung innert 5 Tagen, von der Veröffentlichung an gerechnet, schriftlich Rekurs in Stimmrechtsangelegenheiten beim Bezirksrat, Im Grund 15, Postfach 121,8910 Affoltern am Albis, erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung erhalten.

Ida Bertha Feuz-Heini

In stiller Trauer: Ruedi und Rosmarie Feuz-Hofmann Berti und Werner Kunz-Feuz Ruth und Ernst Peter-Feuz Hugo Feuz und Valeria Enkel und Urenkel und Verwandte Die Urnenbeisetzung findet am Dienstag, 26. November 2013, 14.00 Uhr, auf dem Friedhof Obfelden statt, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man der Spitex Knonaueramt, Affoltern am Albis, Postkonto 87-267156-1. Traueradresse: Ruedi Feuz, Lindenbachstrasse 3, 8912 Obfelden

Franz Maritz 16. September 1929 – 14. November 2013

Wir danken dir für alles, in Liebe Hedi Maritz-von Moos Christian Maritz Beatrice Maritz und Andreas Gross Gabriele und Christoph Maritz mit Nimue Markus Maritz Geschwister, Anverwandte und Freunde Der Abschiedsgottesdienst hat am Montag, 18. November 2013, um 11.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis stattgefunden. Die Urnenbeisetzung erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis. Dreissigster: Samstag, 14. Dezember 2013, um 14.00 Uhr in der Friedhofskapelle Affoltern am Albis. Statt Blumen zu spenden, gedenke man der Stiftung für eine gesunde Zukunft/Spital Affoltern, Postkonto 85-391373-1. Traueradresse: Hedi Maritz-von Moos, Heimpelstrasse 31, 8910 Affoltern am Albis

Bestattungen Hausen am Albis Am 9. November 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Friedrich (Fredy) Limacher geb. 27. August 1946, von Schüpfheim LU, wohnhaft gewesen in Hausen am Albis. Die Beisetzung und Abdankung hat im engsten Familienkreis stattgefunden. Bestattungsamt Hausen am Albis

Hedingen In Aarau ist am 11. November 2013 gestorben:

Hauser geb. Hetzel, Ruth geboren am 10. Mai 1928, von Rifferswil ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Oberdorfstr. 9, mit Aufenthalt im Alterszentrum am Bach, 8903 Birmensdorf. Abschiedsgottesdienst in Hedingen am Freitag, 22. November 2013, 14.00 Uhr. Bestattungsamt Hedingen

Obfelden Am 14. November 2013 ist in Affoltern am Albis gestorben:

Feuz-Heini, Ida Bertha geb. 13. März 1920, von Beatenberg BE, wohnhaft gewesen in Obfelden; mit Aufenthalt im Alterswohnheim Seewadel, Affoltern am Albis; Witwe des Feuz, Ernst.

19. November 2013

Urnenbeisetzung am Dienstag, 26. November 2013, 14.00 Uhr, in Obfelden, anschliessend Abdankung in der reformierten Kirche.

Gemeinderat Rifferswil

Die Friedhofvorsteherin


Bezirk Affoltern

Stallikon: Gleitschirmpilot verunfallt Ein Gleitschirmpilot ist am Samstagnachmittag in Stallikon durch ein Scheunendach gestürzt und schwer verletzt worden. Nach Angaben der Kantonspolizei Zürich startete ein 30-jähriger Gleitschirmpilot kurz vor 14 Uhr von der Balderen zu seinem Flug Richtung Sihltal. Nach einigen Flug- und Wendemanövern prallte er gegen ein Scheunendach, durchbrach dieses und stürzte aus rund neun Meter zu Boden. Nach der Erstversorgung durch Rettungssanitäter musste der Pilot mit schweren Verletzungen mit dem Rettungshelikopter der Rega ins Spital geflogen werden. Nebst der Kantonspolizei Zürich standen die Feuerwehr Unteramt, Angehörige von Schutz und Rettung sowie ein Rettungshelikopter der Rega im Einsatz. (pd.)

Dienstag, 19. November 2013

Ämtler Unternehmen mit Ausbauplänen unterstützen Unternehmen mit Wünschen können sich an die Standortförderung wenden Die Standortförderung ruft Ämtler Unternehmen und Betriebe, die Ausbaupläne haben und dabei auf Probleme im Umfeld und bei den Rahmenbedingungen stossen, auf, sich bei der Koordinationsstelle zu melden. Insbesondere aufgerufen sind diejenigen Unternehmen, welche an der «Unternehmensbefragung Raumbedarf» vom 16. Januar bis 22. Februar 2013 teilgenommen haben.

Geschäftsführerin: Barbara Roth

Anfang Jahr führte das Statistische Amt des Kantons Zürich im Auftrag der Standortförderung Knonauer Amt die erwähnte Befragung bei rund 500 Unternehmen und Betrieben im Knonauer Amt durch. Die Umfrage garantierte absolute Diskretion und Neutralität im Umgang mit den Daten. Deshalb sind wohl die Ergebnisse bekannt («Anzeiger» vom 12. Juli 2013), aber nicht, welche Firmen teilnahmen und wer in welcher Weise betroffen ist. Die 14 Gemeinden als Träger der Standortförderung möchten aber nach der Befragung nicht einfach zur Tagesordnung übergehen. Sie wollen, so weit es in ihrer Macht steht, zu Problem- und Konfliktlösungen beitragen. Natürlich sind es oft übergeordnete Rahmenbedingungen oder solche, die kaum oder gar nicht mehr beeinflussbar sind. Aber es gibt ebenso viele Situationen, wo mit neuen Ideen, Wegen und breiterer Unterstützung Probleme gelöst oder zumindest entschärft werden können. Deshalb gelangt die Standortförderung heute an alle diejenigen Unternehmen und Betriebe, welche in der

Redaktion: Werner Schneiter, Chefredaktor Thomas Stöckli, Redaktor Uschi Gut, Redaktionsassistenz Redaktion@affolteranzeiger.ch

«Der Ausbau der Heizanlage ist gelungen»

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Am Donnerstag, 21. November, darf das Ehepaar Mirtha und Walter Streich in der Vollenweid das Fest der diamantenen Hochzeit feiern. Pro Senectute Hausen gratuliert herzlich zu diesem speziellen, 60. Hochzeitstag und wünscht alles Liebe und Gute und weiterhin viel Freude und schöne Erlebnisse. Insbesondere wünschen wir dem Jubelpaar gute Gesundheit.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A.

Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material

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Spital Schlechte Zeiten für unsensible Behörden. Vorsichtige Stimmberechtigte auf der Siegerstrasse 3. 9. 12 Annahme der Initiative «Erhaltung der Wohnqualität in Wettswil» 624 dafür und nur 256 für die Behörden-Vorlage. 25. 11. 12 Golfplatz Hausen 10 300 dagegen und nur 4300 dafür. Die meisten (Behörden), welche die Pro-Golfplatz-Inserate von Kiesunternehmer Risi unterschrieben hatten, sind auch wieder auf den Inseraten der Spital-AG-Förderer anzutreffen. Aber eben, der Golfplatz wurde massiv versenkt. 25. 11. 12 Privatisierung Altersheim Seewadel in Affoltern a. A. 1684 gegen die Senevita -AG, und nur 1128 für die Behörden 24. 11. 13 Eine weitere Abfuhr für privat-orientierte Macht- und Geldtaschen-Politiker?

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Die Ämtler Standortförderung steht Unternehmen zur Seite, die Ausbaupläne hegen. Hier ein Blick ins Affoltemer Industriegebiet. (Bild Werner Schneiter) Umfrage auf schwierige oder negative Umstände hingewiesen haben. Vor allem, wenn der benötigte Flächenbedarf an ihrem Standort nicht mehr vorhanden ist, Verlagerung des Standorts aufgrund der heutigen Situation ins Auge gefasst wird, sollen sich die Betroffenen an die Koordinationsstelle der Standortförderung wenden. Diese wird alle Informationen zusammentragen und das Gespräch mit Betrieben suchen. Bei nur wenigen Rückmeldungen werden die Gespräche einzeln geführt. Melden sich mehrere Betriebe, wird eine Arbeitssitzung mit allen angesetzt, um die Probleme zu erfassen und einzuordnen: a) nach «Einzelfall»

und nach allgemeinen, mehrfach vorkommenden. Erstere müssen situativ angegangen werden, die anderen können zusammen als ein Thema aufbereitet und an entsprechenden Stellen (z.B. Kanton) vorgetragen werden.

Vernehmlassung bis 31. Januar 2014 Wer an der Umfrage teilgenommen und Ausbau- und/oder Verlagerungsabsichten mit seinem Unternehmen/Betrieb hat – dabei aber auf Hindernisse und Probleme stösst – soll sich bitte bei der Koordinationsstelle Standortförderung Knonauer Amt, Postfach 704, 8910 Affoltern am Albis, Tel. 043 333 55 66, E-Mail: info@knonauer-

amt.ch melden. – Der Ausschuss des Gemeindepräsidentenverbands Bezirk Affoltern (GPV) und der Standortförderer werden aufgrund der Meldungen das weitere Vorgehen (s. oben) festlegen und die Antwortenden kontaktieren. Ziel ist, die Eingaben zu sondieren und gemeinsam nach Lösungen zu suchen bzw. einen Weg zu beschreiben. Die Angaben werden nur intern, mit den direkt Betroffenen behandelt. Handlungen, die sich daraus ableiten, werden nur in gegenseitigem Einverständnis vollzogen. Kontakt: Charles Höhn, Koordinationsstelle Standortförderung Knonauer Amt (Adresse oben)

Die HEA Holzenergie AG lädt am Samstag in Affoltern zum Tag der offenen Tür ein Mit etwas Verspätung wurde die neue Heizanlage der HEA Holzenergie AG am Kronenplatz in Affoltern stufenweise in Betrieb genommen. Nun kann sie am kommenden Samstag besichtigt werden. Mit 7 Megawatt erbringen die beiden neuen Holzöfen am Kronenplatz rund 20 Prozent mehr Leistung als die alte. Die stufenweise Inbetriebnahme erfolgt ab November 2013. Seit April 2013 ist Vollbetrieb. «Es braucht fast

ein Jahr, bis alle Feineinstellungen erfolgt sind», sagt HEA-Verwaltungsratspräsident Dr. Jürg Suter, der mit dem Gesamtwerk zufrieden ist. «Der Ausbau der Heizanlage ist gelungen, und die Anlage läuft gut», sagt er. Nicht nur die Wärmerückgewinnung greift langsam voll, auch die Entschwadungsanlage funktioniert bis minus 5 Grad, die Anforderungen an die Luftreinhalteverordnung werden vollauf erfüllt. Der weisse «Rauch», welcher der Anlage entsteigt, ist praktisch reiner Wasserdampf. Mit dem Speicher können die Spitzenbelastungen am

Morgen und am Abend aufgefangen werden, und dadurch erfährt die Anlage auch eine regelmässige Belastung. Für die Spitzenlastabdeckung werden inzwischen auch weniger Öl und Gas benötigt.

Netzoptimierung und höherer Bedarf an Holzschnitzeln Ein Ausbau der Anlage wurde schon aus räumlichen Gründen notwendig. «Selbst mit der vor dem Ausbau erbrachten Leistung hätten wir keinen Platz mehr gehabt in der alten Anlage», so Jürg Suter. So füllt allein der 130 Kubikmeter grosse Speicher das

gesamte alte Gebäude. Im Neubau sind die neuen Öfen untergebracht. Inzwischen wurden weitere Anschlüsse an die Holzschnitzel-Heizanlage realisiert. «Potenzial für weitere Anschlüsse ist vorhanden, weil wir auch Netzoptimierungen vorgenommen haben», fügt der VR-Präsident bei. Parallel zur höheren Kapazität und zur grösseren Zahl an Anschlüssen ist auch der Bedarf an Holzschnitzeln gestiegen. Über 90 Prozent des Holzes stammt übrigens aus der Umgebung. (-ter.) Tag der offenen Tür am Kronenplatz in Affoltern ist am Samstag, 23. November, 10 bis 16 Uhr.

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Haben Sie am 25. November 2012 in Affoltern am Albis gegen die Senevita AG gestimmt? Gehören Sie zur satten Mehrheit der 1680 Nein-Stimmenden? Sie möchten wir kennen lernen Wir gründeten den Verein «Pro Zweckverband Spital Affoltern». Dadurch soll vermieden werden, dass über eine Aktiengesellschaft auf Kosten der Kranken und des Personals Gewinne generiert werden. Wir sind für die Beibehaltung des demokratischen Zweckverbandes als Träger unseres Spitals. Aber wir setzen uns für dessen Statutenverbesserung ein. Helfen Sie bitte mit. Nehmen Sie sich Zeit, unsere Homepage zu lesen. Tragen Sie sich bitte als Mitglied ein. Zusammen sind wir stark und können das kostenintensive Experiment mit der AG rechtzeitig verhindern. www.verein-zweckverband.ch info@verein-zweckverband.ch

Nein

Deshalb 2 x www.verein-zweckverband.ch Aktuell/Tagebuch

Die erweiterte Heizentrale am Kronenplatz in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)


«Generationen im Klassenzimmer» in Zwillikon

Liegenschaften

Seniorinnen und Senioren für Sonderpädagogische Tagesschule für Wahrnehmungsförderung gesucht. Die Seniorinnen und Senioren arbeiten in der Regel mit einer Lehrperson zusammen, durch die sie je nach Fähigkeiten und Wissen im Schulunterricht für zwei bis vier Stunden pro Woche eingesetzt werden. Als freiwillige Unterstützung sind sie auf allen Stufen und in allen Fächern sehr willkommen. Für diese sinnvolle und abwechslungsreiche Aufgabe suchen Pro Senectute Kanton Zürich und die Schulleitung 3 bis 4 pensionierte Frauen und Männer. Mitmachen können grundsätzlich alle Seniorinnen und Senioren – es braucht keine besondere Ausbildung.

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Die Schulleitung, Ursula Weber, Telefon 044 761 48 70, und Doris Diestelhorst bei Pro Senectute, Dienstleistungscenter Limmattal/Knonaueramt in Schlieren, Telefon 058 451 52 14, erteilen gerne weitere Auskünfte.

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Schulen und Kurse Das Energiesystem wahrnehmen + stärken Donnerstag, 28. November 2013 19.15 bis ca. 21.15 Uhr Auskunft und Anmeldung: Heidi Bleiker Spirituelle Lehrerin Shiatsu-Therapeutin 8932 Mettmenstetten Telefon 044 767 15 34 www.heidi-bleiker.ch

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. November 2013

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Ist der Pranger zurück? «Cybermobbing»: Informationsabend der Elternbildung Ottenbach Durch moderne Kommunikationstechnologien können sich rufschädigende Inhalte wie ein Lauffeuer verbreiten. Das zeigten Präventionsfachmann Urs Allemann und Doris Brodmann von der Suchtpräventionsstelle Affoltern am Dienstag im Singsaal des Schulhauses Chappelistein auf.

sind einfach neue dazugekommen, die sich mit bisherigen Ausgrenzungsmethoden verflechten.» Durch digitale Medien habe sich das Sozialverhalten der Bevölkerung verändert: «Die direkte, persönliche Konfrontation, beispielsweise auf dem Pausenplatz, setzt den Mut voraus, sich seinem Feind zu stellen. Anonym im Internet getraut man sich viel eher, auszuteilen», meinte Urs Allemann.

................................................... von salomon schneider Doris Brodmann von der Suchtpräventionsstelle Affoltern stieg damit ein, dass sie im Swisscom Shop war und mit ihrer 78-jährigen Nachbarin ein Mobiltelefon suchte: «Es gab noch drei Modelle, die nicht internetfähig waren.» Im Anschluss bat sie jene Anwesenden aufzustehen, die ein Smartphone besitzen. Zwei Anwesende blieben sitzen. Fünf standen bei der nächsten Frage auf: «Könnten sie sich ein Leben ohne Smartphone noch vorstellen.» Diese Fragen sollten zeigen, dass die Geräte an sich als positiv einzustufen seien, deren Handhabung aber gelernt werden müsse. Cybermobbing fange in der überwältigenden Mehrheit der Fälle nicht im Internet an, sondern in der realen Welt, und verbreite sich, manchmal viral, wie ein Lauffeuer über die neuen Kommunikationskanäle. «Deshalb müssen wir unseren Kindern schon in der Primarschule, ab der Mittelstufe, den verantwortungsbewussten Umgang mit modernen Kommunikationstechnologien beibringen», erklärte Doris Brodmann. Ab dem Alter, in dem Kinder mit Smartphones, einem Tablet-PC oder Computer in Kontakt kommen, sei es so weit. Beispielsweise bei Apps, den kleinen Programmen, die oft gratis heruntergeladen werden können, sei wegen Kosten, Gewaltdarstellungen, pornografischen Darstellungen, aber auch Verletzung von Persönlichkeitsrechten

Mobbing, was tun?

Während des Informationsabends der Elternbildung Ottenbach gab es immer wieder Gelegenheit für die Eltern, sich mit anderen auszutauschen. Im Vordergrund unterhalten sich die Referenten Doris Brodmann und Urs Allemann. (Bild Salomon Schneider)

Vorsicht geboten: «Gerade bei Apps haben Eltern oft keine Übersicht, welche Inhalte ihre Kinder nutzen», schloss Doris Brodmann ihre Einleitung. Urs Allemann erklärte im Schnelldurchgang die Entwicklung des Internets. In den ersten Jahren haben wenige professionelle Nutzer Daten zur Verfügung gestellt, und viele haben sich daran bedient. Mit Chatrooms und Foren wurde das Web 2.0 geschaffen, das Internet vieler für viele. Das Web 3.0 ist das Internet der Daten. Jeder kann für ein potenziell unendliches Publikum Inhalte bereitstellen, herunterladen und speichern. Grosse Firmen spezialisieren sich auf Datensammlung, deshalb ist das Löschen von Inhalten, die einmal im Internet gelandet sind, extrem schwierig. Social-Media-Plattformen wie Facebook sind darauf ausgelegt, dass jeder Nutzer private Informationen von sich preisgibt und Inhalte verschiedener Plattformen miteinander vernetzt. So-

cial Media dienen zur Identitätsfindung und zur Unterhaltung, selten zur Suche seriöser Informationen.

Digitale Medien verändern Sozialverhalten Es seien die Erwachsenen, die Kindern ihr Sozialverhalten vorleben. Das Sozialverhalten heutiger Eltern sei stark von digitalen Medien geprägt, «deshalb wachsen unsere Kinder als Digital Natives auf. Sie wachsen mit digitalen Kommunikationstechnologien auf, als wenn es sie schon immer gegeben hätte. Nach 1985 geborene Kinder kennen sich im Schnitt viel besser aus, was moderne Kommunikationskanäle bieten können, als ihre Eltern. Je jünger sie sind, desto grösser ist ihr Vorsprung.» Da die digitale Welt nicht mehr von der realen Welt trennbar sei, sei Cybermobbing nicht mehr von herkömmlichem Mobbing trennbar: «Zu den bisherigen Arten von Mobbing

Der anschliessende Film zeigte, wie Jugendliche moderne Kommunikationsgeräte wie Handy, Computer oder Kamera verwenden, um unliebsame Personen in ihrer Umgebung zu mobben. Nach dem Film wurden die Anwesenden in fünf Neunergruppen aufgeteilt und konnten das Gesehene gemeinsam einordnen. Dabei kam heraus, dass es wichtig ist, sich für die Tätigkeiten der Kinder zu interessieren, ihnen Halt zu geben und gleichzeitig ein Instrumentarium zu vermitteln, wie sie auf persönliche Angriffe reagieren können. Spitznamen können beispielsweise schnell zur Belastung werden, ohne böse gemeint zu sein. Wenn ein betroffener Jugendlicher mit seinen besten Freunden einzeln spricht und sie bittet, den Spitznamen nicht mehr zu verwenden, dann kann eine mögliche Belastung oft schon im Keim erstickt werden. Wenn diskreditierende Inhalte einmal im Internet sind, ist das durchaus mit dem Pranger im Mittelalter und der frühen Neuzeit vergleichbar – jeder, der will, kann das Mobbing-Opfer in einer beschämenden Situation begutachten. Nach der Diskussion durfte jede Gruppe ein fiktives Facebook-Profil erstellen. Dann wurde eine Statusmeldung eingefügt und diese rundum von den anderen Gruppen kommentiert. So wurde sichtbar, wie dynamisch soziale Netzwerke funktionieren. «Bei sozialen Netzwerken wie Facebook ist

es beispielsweise ein absolutes Muss, nur Freunde zu akzeptieren oder anzufragen, die man wirklich kennt. Da müssen wir bei unseren Kindern darauf achten», erklärte Urs Allemann. Auch die Art der Informationen und wie viele Informationen wir preisgeben, ist hochrelevant: «Macht den Bellevue-Test! Stellt euch nur mit Kleidung oder Posen ins Internet, die ihr auch am Bellevue in Zürich tragen würdet. Weiter gilt es zu beachten, dass einmal hochgeladene Daten, namentlich Bilder, den sozialen Netzwerken gehören.» In Texas habe beispielsweise eine Burgerkette bei Facebook Bilder von Kindern gekauft und diese auf ihren Burgerverpackungen abgebildet. Das ist legal und das Recht dafür erhält der Konzern durch das Akzeptieren der allgemeinen Geschäftsbedingungen, der AGB.

Wissen, was das Kind macht Zum Abschluss übernahm noch einmal Doris Brodmann das Wort und gab nützliche Tipps, wie Eltern mit digitalen Medien umgehen können: «Es ist wichtig, dass sie sich für das interessieren, was ihre Kinder machen. Lassen sie sich erklären, wie Apps, Konsolenspiele, Internet, Smartphones, Tablets, alle digitalen Medien, die ihre Kinder verwenden, funktionieren.» Es sei der einfachste Weg, diese Sachen zu erlernen und gleichzeitig die Eltern-Kind-Beziehung zu fördern. Wenn ein Inhalt nicht gefalle, lohne sich das Gespräch mit dem Kind, «denn Verbote machen diese Inhalte nur noch interessanter.» Kinder, die dialogisch aufwachsen und ihr Handeln erklären dürfen, ohne zu müssen, werden viel seltener zu Tätern oder Opfern von Mobbing. Broschüre mit Tipps zum sicheren Umgang mit digitalen Medien unter www.jugendundmedien.ch.

Wertvolles soziales Lernfeld und wichtiger Erfahrungsraum Morgen ist Tag des Kindes – Motto: «Spielräume entdecken» Der morgige 20. November rückt wiederum in den Vordergrund, dass allen Kindern, unabhängig von ihrem Alter, ihrem Geschlecht, ihrer Hautfarbe oder ihrer Herkunft Rechte zustehen. Die Gemeinwesenarbeit des kjz Affoltern stellt den Internationalen Tag der Kinderrechte heuer unter das Motto «Spielräume entdecken». ................................................... von urs e. kneubühl Jahr um Jahr am 20. November begehen die Vereinten Nationen den Internationalen Tag der Kinderrechte und rücken die UN-Kinderrechtskonvention (KRK) und damit die Rechte der Kinder in den Vordergrund. Die Gemeinwesenarbeit des kjz Affoltern stellt diesen Weltkindertag jeweils unter ein Motto, das einen der 54 Artikel der KRK repräsentiert. Der morgige Mittwoch, 20. November, ist Artikel 31, dem Recht auf Freizeit, Spiel und Erholung, gewidmet und heisst «Spielräume entdecken». «Kinder haben das Recht auf Spiel und Erholung. Ein Kind hat, neben der Schule, das Recht auf genügend Freizeit: Es soll sich mit seinen Freunden treffen können, seine Hobbys pflegen und Sport ausüben können», besagt genannter Artikel 31 der KRK. «Vielen Eltern stellt sich dies-

bezüglich aber oft die Frage, wo überall im Wohnort solche Spielräume für Kinder sind», stellen die Kleinkindberatung und Maja Girschweiler von der Gemeinwesenarbeit im kjz Affoltern immer wieder fest. Gemeinsam mit der Gemeinde Affoltern hat man sich daher die öffentlichen Spielplätze im Bezirkshauptort angeschaut und die Informationen zusammengetragen. «Demnächst wird auf der Homepage der Gemeinde Affoltern das gebündelte Angebot der Spielplätze im Bezirkshauptort veröffentlicht», kann Maja Girschweiler als Resultat ankündigen und ergänzt, dass ebenso in Bälde eine «Spielraumkarte» erhältlich sein wird, in welcher diese Spielplätze sowie weitere Angebote für Familien verzeichnet sind.

Wertvolles Lernfeld und wichtiger Erfahrungsraum Wie bedeutend und förderlich solche Spielräume für Kinder sind, bestätigen auch Galina Bruder von der Spielgruppe Spielwerkstatt an der Zürichstrasse 96, Affoltern, und Annina Truninger, Erziehungsberaterin im kjz affoltern: «Spielplätze sind sehr wichtige Erfahrungsräume und ein wertvolles soziales Lernfeld für Kinder. Sie bieten Kontaktmöglichkeiten, nicht nur für Kinder, auch für Eltern, die sich austauschen können. Für Kinder ist der Spielplatz Raum für wertvolle Erfahrungen, sei es im Spiel mit Wasser,

Sand, beim Bauen und Graben. Beim Klettern wird der Gleichgewichtssinn geübt. Aber auch soziales Verhalten, teilen, mal warten bis eine Schaufel frei wird ...» Dies alles sei von besonderem Wert, weil unsere Wohnumgebungen immer enger, ordentlicher und reglementierter werden. Selbstredend sei der Begriff Spielplatz weiter zu fassen, weiss Maja Girschweiler, und spricht von Spielräumen: «Dazu gehört nicht nur der Spielplatz allein, sondern auch die Umgebung und, wenn man so, will auch der Weg von zu Hause bis zum eigentlichen Spielplatz.» Entsprechend gibt es in solchen Spielräumen auch vieles zu entdecken, wie Annina Truninger ergänzt: «Wie fühlt sich die Wiese oder nasses Laub barfuss an? Was ist ein kleiner und was ein grosser Stein? Dazu kommt allerhand mehr an Übungen, Erkenntnissen und Erlebnissen. Klettern und den Raum erfahren, fördern das räumliche Denken, verschieden grosse Formen, leicht und schwer, viel und wenig, das alles sind grundlegende Erfahrungen, die für ein mathematisches Verständnis von grosser Wichtigkeit sind. Hinzu kommt der Aspekt des Selber Tätig-sein-Könnens.»

Auf Spielplätze gehören genügend Herausforderungen Wie ein Spielplatz ausgestattet ist, sei dabei eher nebensächlich, sagt Galina Bruder: «Kinder würden jeden Ort als

Sie wissen, wie Spielräume für Kinder aussehen sollten: Galina Bruder (Spielgruppe Spielwerkstatt, Affoltern, links) und Annina Truninger (Erziehungsberaterin kjz Affoltern). (Bild zvg.) Spielort wählen, wenn wir es ihnen erlauben. Ob es Sand oder Klettergerüste hat, ist aus meiner Sicht weniger wichtig, auf einen Spielplatz gehören auf jeden Fall genügend Herausforderungen für jedes Alter. Aus meiner Sicht dürfen auch nicht fehlen: ein WC und unbedingt ein Abfallkübel, damit Kinder lernen können, wo der Abfall im öffentlichen Raum entsorgt wird. Im Weiteren braucht es ein Bänkli für die Erwachsenen, wo sie sich hinsetzen und den Kindern zuschauen können.» Wichtig auf einem Spielplatz seien auch Nischen, unterschiedliche Sachen zum Entdecken, Hölzli, Steine, kleine Verstecke, verschiedene Orte für grössere und kleinere Kinder, merkt Annina Truninger an und hält fest: «Natürlich sind auch

Sicherheitsaspekte wichtig. Allerdings, wenn diese zu sehr dominieren, besteht die Gefahr, dass dies auf Kosten der Erfahrungsmöglichkeiten der Kinder geht. Und das ist heikel. Kein Kind lernt laufen ohne umzufallen ...» Beim baldigen Veröffentlichen der Angebote auf der Homepage des Bezirkshauptortes sowie in der speziellen Spielraumkarte allerdings belässt es die Gemeinwesenarbeit von Affoltern nicht. «Im nächsten Frühjahr wird in Affoltern an vier Samstagen auf vier Spielplätzen jeweils eine Spielgruppenleiterin vor Ort sein, um Input zu geben und Fragen zu beantworten.» Infos: kjz Affoltern, Maja Girschweiler, Telefon 043 259 93 54, www.ajb.zh.ch, kjz.affoltern@ajb.zh.ch


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. November 2013

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«Swiss Village gives extra tax ...» Die Hedinger Glencore-Abstimmung und die Initiativen im Bezirk Affoltern lösten ein europaweites Echo aus Hedingen hatte am letzten Abstimmungssonntag entschieden, 110000 Franken aus Glencore-Steuergeldern an Schweizer Hilfsorganisationen für Projekte in Rohstoffherkunftsländern zu spenden. Die Hedinger Abstimmung und eingereichte Initiativen in weiteren Ämtler Gemeinden lösten ein Medienecho aus, das über Europa hinausging.

Bis nach Hongkong

Wohl erstmals in der Schweiz sagten Gemeinden «Nein» zu Steuereinnahmen, die nachweisbar von einem globalen Player aus dem Rohstoffsektor herrührten, dessen Geschäftspraktiken immer wieder auch weltweit im Fokus stehen. Hedingen spendet 110 000 Franken aus seiner GlencoreSteuermillion, legitimiert durch eine Urnenabstimmung. Der Gemeinderat

Die Initiative «Rohstoffmillionen – Hedingen handelt solidarisch» sowie die Bürgerinitiativen der anderen Ämtler Gemeinden lösten um das letzte Abstimmungswochenende herum eine Medienwelle aus. Nationale Printmedien wie NZZ, Tages-Anzeiger, «Work» (Zeitschrift Unia-Gewerkschaft) sowie das Tessiner Fernsehen, SRF (Echo der Zeit) interviewten und schrieben be-

Aeugst gibt 10 000 Franken, der Gemeinderat Mettmenstetten plant eine Spende von 30 000 Franken, initiiert durch eine Bürgerinitiative. In den nächsten Tagen stimmen in Obfelden, Hausen, Kappel, Mettmenstetten und Affoltern die Teilnehmenden der Gemeindeversammlungen über Solidaritäts-Initiativen, respektive die Budgets für 2014 ab.

reits im Vorfeld der Hedinger Urnenabstimmung. Diverse ReporterTeams suchten vor Ort aussagewillige Passanten, Vertreter der Dorfbevölkerung, Behörden, Industrie, posierten sich vor Beck und Dorfladen. Jean Ziegler sprach in seinem «Work»-Artikel vom «leuchtenden Beispiel Hedingen». Kurz vor der Abstimmung rief der internationale Presseverlag Thomson Reuters an und setzte am Abstimmungssonntag das Resultat weltweit in Umlauf. Der britische «Guardian» schrieb am Montag: «Swiss village gives extra tax from Glencore Xstrata to affected countries. Hedingen donates some of its commodity million from Glencore back.» (Schweizer Dorf gibt extra Steuergelder aus Einkommen von Glencore Xstrata an betroffene Länder. Hedingen gibt einen Teil seiner Steuermillion aus dem Glencore-

Ertrag zurück.) Die «South China Morning Post» doppelte nach: «Villagers have a dig at mining tycoon’s dirty money». (Dorfbewohner zeigen ihren Widerstand gegen dreckiges Geld eines Rohstoff-Tycoons.) Die polnische Wirtschaftszeitung «Puls» berichtete in der gleichen Woche auf Polnisch. Ghanas Presse widmete der Solidaritäts-Aktion eine Headline. Das Westschweizer Fernsehen kam vorbei. Vom «Schweizer Dorf gegen Glencore – Millionen wollen wir nicht» berichtete die «Süddeutsche Zeitung». Der österreichische «Standard» widmete sich dem Thema mit: «Warum ein Schweizer Dorf Steuergeld nicht will» mit einem anerkennenden Schlusswort: «Manche Schweizer halten nicht nur die Tradition hoch, sondern auch die Moral.» Die «Inter-PressServices» schrieb: «Giant companies pinpricked by direct democracy»

(Grosskonzerne durch direkte Demokratie gepiesackt) und sie schildert eine Zuger Stadtführung mit der Schauspielerin «Sandra Räppli», welche die Steuerpraktiken der Rohstofffirmen aufs Korn nimmt. Die «Erklärung von Bern» kämpft seit Jahren um die Einführung von Transparenz und internationalen Standards. Ihr Mediensprecher Oliver Classen freute sich dazu in der kritischen NZZ: «Dieses Ja zu weniger Wegschauen und mehr Verantwortung hätte natürlich Signalwirkung. Kein Wunder wird auch die NZZ langsam nervös. Dabei fordert sie sonst gerne couragierte Citoyens. Hinter dem Üetliberg leben unterstützenswerte Exemplare dieser raren Gattung. Sie verdienen Respekt statt Spott.» Silvia Berger Die Beiträge sind aufgeschaltet auf www.hedingenhandelt.wordpress.com.

forum

Ist Gesundheit wirklich kein Geschäft? Der Vpod zur Spital-Abstimmung, «Anzeiger», vom 15. November. Der Verband des Personals öffentlicher Dienste (Vpod) greift mit Plakaten in den Abstimmungskampf um die Rechtsform unseres Spitals ein. «Gesundheit ist kein Geschäft – darum zweimal Nein», so lautet die Botschaft der Gewerkschafts-Apperatschiks. Es ist wohl das beste Beispiel einer absurden Nein-Propaganda und Hinweis darauf, ihr nicht zu folgen und das Gegenteil zu tun.

Ein Jagdtag ist zu Ende: Die Strecke wird verblasen. (Bild Martin Mullis)

Für einen gesunden Wildbestand ist die Jagd nötig Mit der Jagdgesellschaft Affoltern auf der Pirsch Die Schrot- oder Treibjagd ist jeweils im Herbst im Leben der Jäger auch ein gesellschaftliches Ereignis. Für einen gesunden Wildbestand sowie zur Erhaltung und Förderung der Biodiversität des Waldes ist die Regulierung der Wildpopulationen unabdingbar. ................................................... von martn mullis

Regelmässig sind über die im Herbst stattfindenden Treibjagden auch kritische Stimmen zu hören. Ein älterer Jäger weiss von solchen Anfeindungen zu erzählen. Vermeintliche Tierfreunde reklamieren öfters das Töten von Wildtieren als barbarisch. Wer jedoch beim Mittagessen über einem Teller mit Schnitzel oder Schweinsbraten die Jäger als «Tiermörder» verunglimpft, irrt sich gewaltig, so der bärtige Waidmann. Jäger sind Tierfreunde und investieren mit der Ausübung ihres Hobbys viel Zeit und Arbeit, hält er fest. Hege und Pflege des Wildbestandes nehmen einen weit höheren Stellenwert ein als das Jagen selber. Ausserdem ist für den Jagdpass eine längere und anspruchsvolle Ausbildung nötig, und die Jagdprüfung verlangt Praxis und ein grosses Fachwissen. Sowohl die Kugel- als auch die Treibjagd fordern nicht nur Geduld und Disziplin,

sondern auch eine hohe Konzentration. Seine Aussagen bestätigt auch das Bild, welches sich einem neutralen Begleiter eines Jagdtages zeigt. So orientiert denn Jagdleiter Paul Erni am Donnerstagmorgen Jäger und Treiber vor dem ersten Trieb präzise und mit strikten Anleitungen. Jagdpass und Waffenkontrollausweis müssen vorhanden sein, gejagt werden Rehwild, Fuchs, Dachs und Hase.

Mehr als ein Streifzug durch die Wälder Die Treiber erhalten ebenfalls ihre Anweisungen, und die Jagdhunde bellen und jaulen vor lauter Ungeduld auf das kommende Stöbern durch den Wald. Jagdleiter Erni darf an diesem Morgen auch einige prominente Gäste begrüssen. Mit Stock und roter Weste bewaffnet freuen sich die Affoltemer Gemeinderäte Hans Finsler und Martin Gallusser aus Affoltern, Ruedi Fornaro aus Hedingen und der Gemeindeschreiber Primus Kaiser aus Bonstetten auf einen zwar anstrengenden, aber erlebnisreichen Jagdtag bei prächtigstem Herbstwetter. Nach Begrüssung und den Informationen wird die Jagd von einigen Jägern mit ihren Hörnern «angeblasen». Eine Gesellschaftsjagd zeigt sich nicht nur als Streifzug durch die Wälder, sondern führt vor allem die uneingeweihten Gäste und Treiber auch in eine andere, naturnahe Welt mit ei-

ner eigenen Sprache. Man grüsst sich mit «Waidmannsheil» und «Waidmannsdank», Znüni und Mittagessen heissen Zwischenaser und Aser. Und am Abend wird zum Schüsseltrieb geladen.

Mit Stecken bewaffnet durchs Unterholz Die vielen speziellen Begriffe der Jägersprache zeugen von Tradition, aber auch von grossem Respekt gegenüber den Wäldern und der Tierwelt. Nur die laut- und kurzjagenden Hunde nehmen wenig Rücksicht auf Sitte und Etikette, sie zittern und jaulen und können es fast nicht erwarten von der Leine gelassen zu werden. Für die Jäger bedeutet ein solcher Trieb vor allem Gelassenheit und viel Geduld. Anders sind die Treiber gefordert. Sie stöbern mit Stecken bewaffnet durchs Unterholz und Dornengestrüpp, über am Boden liegende Baumstämme und kraxeln steile Hänge hinauf und hinunter. Am Ende des Tages allerdings sind alle zufrieden und schwärmen von herrlichen Stunden in der freien Natur. Verschiedene äussere Umstände wie starker Wind und Temperatur sorgten am Jagdtag dafür, dass das Wild sich völlig atypisch verhielt. Die Strecke war denn auch dementsprechend klein. Auf den Tannenästen vor dem Jagdhaus oberhalb Affoltern, lagen lediglich ein Reh und ein Fuchs.

Gesundheit – ein blühendes Geschäft Gesundheit ist doch unbestritten ein blühendes Geschäft. Vom Fitnesscenter bis zu Einrichtungen der Spitzenmedizin bemüht sich eine wachsende Zahl Beschäftigter um das Wohlergehen der Menschen. Eine immer älter werdende Bevölkerung profitiert von dieser Entwicklung. 65 Milliarden oder gut 11 Prozent des BIP wird für die ambulante, stationäre und RehaMedizin in unserem Land aufgewendet. Wir sind bei Knie- und Hüftoperationen, gemessen an der Bevölke-

rungszahl, weltweit Spitze, um nur ein Beispiel zu nennen. Die PharmaIndustrie ist neben der Finanzwirtschaft der bedeutendste Wirtschaftszweig mit Zehntausenden von Arbeitsplätzen. Arbeitsplätze, die gut entlöhnt sind.

Über 100 000 Franken ... So beträgt auch der durchschnittliche Jahresverdienst der Angestellten in unserem Spital über 100 000 Franken. Ich mag es ihnen gönnen, aber ich kenne keinen Betrieb in unserem Bezirk mit gleichen oder besseren Durchschnitts-Leistungen. Oder wenn Sie im Telefonbuch meiner Wohngemeinde nachschauen, so finden Sie etwa 35 Hinweise auf Anbieter der psychischen Gesundheit, in Worten fünfunddreissig. Offensichtlich auch ein gutes Geschäft, sonst wäre das Angebot kleiner. Man kann diese Beispiele beliebig ergänzen. Ich freue mich auf den kommenden Abstimmungssonntag, nur schon weil der gesundheitspolitische Unsinn, der verbreitet wird, ein Ende hat. Toni Bortoluzzi, Affoltern

Honig ums Maul Empfehlungen und der CVP des Schalmeienklänge Bezirks Affoltern «Nicht ausgeschöpfte Reserven», «an die Bedürfnisse der Bevölkerung anpassen», «Spital AG ändert nichts am Innenleben» und ähnlich klebrige Begriffe, das ist wie Honig ums Maul streichen und mit Schalmeienklängen wie «Gemeinnützige AG» verführt man die Abstimmenden. Aber «G-AG» gibt es nicht im Obligationenrecht, nur die Rechtsform für Abzocker wie Novartis AG, UBS AG oder CS AG.

Es hilft nur ein Nein Läuft es gut: Boni an Kader und Verwaltungsräte; läuft es schlecht: haftet allein das Aktienkapital der Säuliämtler Gemeinden. Denkt darüber nach, es hilft nur Nein und nochmals Nein auf dem Stimmzettel vom 24. November. Paul Rutar-Caduff, Affoltern am Albis

Politische Gemeinde: «Auflösung Zweckverband Spital Affoltern und Umwandlung in eine Gemeinnützige Aktiengesellschaft». Den Fortschritt und die Verbesserungen nicht stoppen, darum 2-mal Ja. – Eidgenössische Vorlage: «1:12 – für gerechte Löhne». Lohnverhandlungen sind nicht Staatsaufgaben. Die Empfehlung der CVP: Nein. «Familieninitiative: Steuerabzüge auch für Eltern, die ihre Kinder selber betreuen»: Tönt sehr gut, ist aber nicht fertig gedacht. Ungleichbehandlung und wirtschaftliche Folgen. Die CVP dem Bundesrat und Parlament folgend empfiehlt ebenfalls ein Nein. «Änderung des Nationalstrassenabgabegesetzes» (Autobahnvignette): Gute Verkehrsverbindungen sind jetzt erforderlich, um unsere Wünsche an Mobilität zu erfüllen. Auch hier folgt die CVP den Empfehlungen von Bundesrat und Parlament: Ja. CVP Bezirk


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 19. November 2013

Das Milizsystem – ein Erfolgsgarant Nationalrat Gregor Rutz zu Gast bei der SVP in Affoltern, die gleichzeitig den Wahlkampf lancierte Lange überlegte, an der Basis gefällte und gereifte Entscheide, stabile Verhältnisse: Für SVPNationalrat Gregor Rutz ist das Milizsystem ein Schweizer Erfolgsmodell. Er kam auf Einladung der SVP nach Affoltern. ................................................... von werner schneiter «Niemand kann die Behördenwahlen besser erläutern als Gregor Rutz», sagte Kantonsrat Jakob Schneebeli bei der Vorstellung des Gastes. Dieser ist Jurist, war Generalsekretär der SVP, Verfassungsrat, Kantonsrat. Seit 2012 sitzt er im Nationalrat Ein Amt als Gemeinderat sei anspruchsvoller als dasjenige eines Kantonsrates, sagte Rutz einleitend. Da müsse an der Basis, nahe beim Bürger nach Lösungen gesucht werden – eine anspruchsvolle Aufgabe, die es zunehmend schwieriger mache, Personen für öffentliche Ämter zu rekrutieren.

Das Milizsystem werde bisweilen als nicht professionell, als nicht effizient und als zu langsam gegeisselt. Dabei liege die Stärke genau da. Entscheide seien wohlüberlegt und würden genau dort gefällt, wo Probleme vorhanden seien – nicht zentral. Im Gespräch mit ausländischen Unternehmern, so Rutz, werde er immer wieder gefragt, weshalb die Schweiz über so viel Stabilität und Wohlstand verfüge, derweil in südeuropäischen Ländern die Arbeitslosenquoten an der 30-Prozent-Grenze liegen, die Jugendarbeitslosigkeit bei 50 Prozent. «Ich sage dann immer, dass das auch an unserem Milizsystem liegt, weil auch kleinräumig Verantwortung übernommen wird.» Alles sei von unten gewachsen; das System bedinge, dass alle gemeinsam etwas beitragen müssten. Das ziehe sich wie ein roter Faden durch alles, egal, ob im Wahlbüro, in der Feuerwehr oder auch in einem Verein, sagte Rutz, der seit 2012 im Nationalrat sitzt. Ansprüche seien zwar gestiegen, aber die Er-

kenntnis, auch Pflichten zu übernehmen, sich fürs Gemeinwesen zu engagieren, sei noch immer vorhanden.

Tendenzen in die andere Richtung Gregor Rutz sprach auch privaten statt staatlichen Lösungen das Wort, nannte die Selbstverantwortung der Sozialpartner als wichtigen Punkt. «Wir haben ein stabiles System, die Schweiz ist ein attraktiver Standort, zuverlässig, bietet Freiheiten und Freiraum ohne staatliche Einmischung». Allerdings ortet Rutz auch Gegenwind, vor allem auf Bundesebene, wo mit zahlreichen Vorlagen das Erfolgsmodell Schweiz infrage gestellt wird. Er nannte die 1:12-Initiative oder die Initiative für ein garantiertes Grundeinkommen als «gefährliche Tendenzen in die andere Richtung». Da werde in Bern über ein Bargeldverbot bei Beträgen von über 100 000 Franken gesprochen. In Italien dürfe man eine Rechnung von über 1000 Franken schon heute nicht mehr mit Bargeld

Der Referent, die Kandidatin, der Kandidat und der Präsident, von links: Gregor Rutz, Susanne Leuenberger, Hans Finsler und Jakob Schneebeli. (Bild -ter.) begleichen. Das alles ziele in Richtung Misstrauen der Bürger und erfordere Wachsamkeit gegenüber Tendenzen, welche die persönlichen Freiheiten und persönliche Verantwortung im-

mer mehr bescheiden. «Wir haben ein gutes System, wir sind ein gesundes Land. Viele tragen das ‹Haus Schweiz›. Es ist wichtig, dass viele als Verantwortungsträger wirken», so der Gast.

«Wir wollen das Gemeindepräsidium zurück» SVP Affoltern präsentiert erneut kandidierende Gemeinderatsmitglieder Susanne Leuenberger und Hans Finsler Die SVP will in Affoltern zurück auf den Präsidentenstuhl und schickt Gemeinderat Hans Finsler ins Rennen. Der Tiefbauvorsteher und die vor Jahresfrist gewählte Finanzvorsteherin Susanne Leuenberger präsentierten sich Donnerstag an der SVPVeranstaltung im Café Casino. «Es ist Zeit, dass wir das Gemeindepräsidium wieder übernehmen», sagte Kantonsrat Jakob Schneebeli – auch unter dem Hinweis auf die Tradition. Mit Ausnahme von EVP-Vertreter Hans Nägeli, Robert Marty (FDP) und Irene Enderli, die während der laufenden Amtsdauer aus der Partei austrat, hatte die SVP im Bezirkshauptort «seit Menschengedenken» den Präsidiumsstuhl besetzt. Und will ihn jetzt, nachdem Robert Marty nach vier Jahren nicht mehr kandidiert, zurückerobern. Mit Gemeinderat Hans Finsler, der wohl von FDP-Gemeinderat

Hermann Brütsch herausgefordert wird – «wahrscheinlich vergeblich», wie Jakob Schneebeli selbstsicher anfügte und dem an der SVP-Veranstaltung im Café Casino anwesenden Brütsch ein Lächeln entlockte. «Mit Susanne Leuenberger und Hans Finsler haben wir die richtigen Leute im Gemeinderat», fügte Schneebeli an. Finsler, 2010 in den Gemeinderat gewählt, bekleidet das Amt des Tiefbauvorstands. Der Jurist aus Zwillikon bezeichnet sich auch als Generalist. Den Entscheid, fürs Gemeindepräsidium zu kandidieren, habe er völlig unabhängig von der Ortspartei gefällt. «Ich bin gerne bereit, gegen Hermann Brütsch einen Wahlkampf zu führen. Wir sind gute Kollegen im Gemeinderat», fügt Hans Finsler bei. Zu den Hauptzielen des Gemeinderates gehöre der Versuch, Einnahmen und Ausgaben in Übereinstimmung zu bringen – eine Herkulesaufgabe angesichts der Tatsache, dass die Pro-Kopf-Verschuldung in Affoltern 5000 Franken

beträgt – weit über dem Schnitt im Kanton Zürich. Finsler hält es für wichtig, dass Gemeindevermögen nicht versilbert wird, eine Sanierung der Gemeindefinanzen nicht mit Liquidationserlösen erfolgen darf. «Eine schwarze Null» – das wäre unser Wunsch, sagte Finanzvorsteherin Susanne Leuenberger, darauf hinweisend, dass aber im Ausgabenbereich sehr wenig Spielraum bestehe und zahlreiche exogene, nicht beeinflussbare Faktoren wirksame Einsparungen verunmöglichen. «Ich arbeite daran, dort zu verändern, wo wir Einfluss nehmen können», sagte Susanne Leuenberger. Für sie ist auch klar, dass das Bevölkerungswachstum in Affoltern zwar zu mehr Einnahmen führt, aber keine substanzielle Verbesserung bewirkt, weil ja parallel auch die Kosten wachsen. Affolterns Verschuldung liegt derzeit bei 82 Mio. Franken «Bevölkerungswachstum nützt wenig. Wir benötigen mehr florierende Unternehmen in Affoltern», fügte sie bei

und führte auch ein anderes Problem ins Feld. «Bis ins Jahr 2030 beträgt in Affoltern der Anteil der über 65-Jährigen über 40 Prozent. Wir werden zur Senioren-Stadt und müssen auch hier Gegensteuer geben.»

Einheitsgemeinde? «Im Bereich der Finanzen wäre eine Einheitsgemeinde angezeigt», sagte Susanne Leuenberger in der Diskussionsrunde auf eine Frage von Toni Bortoluzzi. «Aber nur, wenn auf diese Weise auch Einsparungen möglich sind», ergänzte Hans Finsler. Primarschulpflegepräsidentin Esther Stöckli verwies auf die bereits vorhandene Koordination, etwa im Bereich der Finanzen und Immobilien. «So lassen sich Ressourcen besser planen», fügte sie bei. Der ehemalige Schulpflegepräsident Erwin Wälter sagte, man habe die Schuldenbewirtschaftung schon zu seinen Zeiten koordiniert, was gar nicht so schlecht gewesen sei. «Affol-

tern als Einheitsgemeinde wäre aber wohl zu teuer», fügte er bei. Im Rahmen der Veranstaltung wurden auch Zweifel an der Wirksamkeit einer Gemeindepolizei laut – Zweifel vor allem daran, ob damit das seinerzeitige Ziel einer Erhöhung der Sicherheit in Affoltern erreicht werden konnte. Und auch Zweifel daran, ob die Prioritäten der Gepo stimmen. «Wenn ich mit 27 km/h durch die Begegnungszone fahre, werde ich mit 40 Franken gebüsst. Wenn mein Haus mit Farbe beworfen wird, dann geschieht nichts», kritisierte etwa Toni Bortoluzzi, der in den heiklen Zeiten (nachts) eine bessere Präsenz erwartet. Schützenhilfe erhielt die Gepo durch den Kapo-Vertreter Rolf Gutknecht: Eine Rund-um-die-Uhr-Präsenz erfordere eine Unmenge Personal. Sicherheit koste. Es gehe um Ruhe und Ordnung, um die Einhaltung von Spielregeln. Wer deswegen eine Busse kassiere, sehe die Sache natürlich anders, sagte Gutknecht. (-ter.)

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Maulkorb für Personal? Familieninitiative – eine Mogelpackung Spital Affoltern: Vpod prüft Aufsichtsbeschwerde, «Anzeiger» vom 15. November.

Alle Chefärzte bekennen sich zur neuen Rechtsform. Mich macht dieses Signal hellhörig! Haben Sie sich auch schon gefragt, warum wir von anderen Spital-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern keine Statements hören? Weder pro noch kontra Äusserungen! Das stimmt mich nachdenklich und gibt Anlass für Interpretationen. Bei einer Spital AG wird man davon ausgehen müssen, dass über die Löhne keine Transparenz mehr herrschen wird. Heute gilt das kantonale Lohnreglement. Mag sein, dass die Besitzstandswahrung für ein paar Jahre gewährleistet sein wird. Nach Ablauf der Übergangsfrist werden mit Bestimmtheit Anpassungen vorgenommen. Das Geld wird vermutlich nach oben (Verwaltungsrat, Spitalleitung, Ärzte/Ärztinnen, die sich für die neue AG stark gemacht haben) umverteilt. Das übrige Spitalpersonal wird mit niedrigeren Löhnen rechnen müssen.

Wenn wegen erwähnten Lohnanpassungen qualifiziertes Pflegepersonal fehlen wird, stimmt die Pflegequalität nicht mehr. Eine sichere Pflege und Betreuung der kranken Menschen ist dann nicht mehr gewährleistet. Dann bewegen wir uns im Bereich der gefährlichen Pflege. Auflagen des BAG und der Heilmittelkontrolle werden vielleicht nicht mehr erfüllt. WorstCase-Szenario: Das Spital wird geschlossen. Ich bin für wirtschaftliches Haushalten, aber eine AG kann zur Profitgier verleiten. Bereits für die Vorbereitungen der neuen Rechtsform kassierten einige Personen gutes Geld. Bei einer Spital AG können wir Bürgerinnen und Bürger z. B. nicht mehr unkompliziert mittels Unterschriftensammlung die Erhaltung der Geburtenabteilung zuwege bringen! Die AG ist kein demokratisches System. Ein modifizierter Zweckverband ist fähig effizient zu arbeiten. Darum Nein zum Austritt aus dem Zweckverband und Nein zur neuen Rechtsform der Spital AG. Jeannette Hubli Zürrer, Affoltern

Der Abzug für Fremdbetreuungskosten wurde eingeführt, um die steuerliche Benachteiligung von Familien, welche ihre Kinder auch fremdbetreuen lassen, aufzuheben. Diese Familien haben nämlich höhere Ausgaben (Kosten für Fremdbetreuung) und zahlen mehr Steuern (mehr Einkommen und höhere Progression). Damit diese doppelte Benachteiligung aufgehoben wird, wurde ein Abzug eingeführt, der in den meisten Kantonen exakt so hoch ist, dass das Familienmodell mit Fremdbetreuung dem Familienmodell ohne Fremdbetreuung gleichgestellt wird. Wird nun auch für das Familienmodell ohne Fremdbetreuungskosten ein Abzug eingeführt, entsteht dadurch ein steuerliches Privileg für genau dieses Modell – also nichts von gleichwertig! Fakt ist, dass 50 Prozent der Familien keine Bundessteuern bezahlen, weil ihr Einkommen zu tief ist. Diese würden von einem Abzug sowieso nicht profitieren. Aber auch bei den

anderen 50 Prozent profitieren nur die hohen Einkommen, wie ein einfaches Beispiel zeigt: Mit einem Abzug in der Höhe von 10 000 Franken würde eine Familie mit einem steuerbaren Einkommen von 60 000 Franken 201 Franken Steuern sparen.

Teures Steuerprivileg für reiche Familien Eine reiche Familie mit einem steuerbaren Einkommen von 200 000 Franken hingegen würde 2600 Franken Steuern sparen. Mit einem Abzug, wie ihn die SVP-Initiative fordert, würde für reiche Familien, welche ihre Kinder ausschliesslich zu Hause betreuen, ein teures Steuerprivileg geschaffen. Verlierer sind alle anderen, egal welches Familienmodell sie leben. Die SVP-Familieninitiative ist eine gewaltige Mogelpackung und verdient ein deutliches Nein. Felix Keller, Hedingen

Ja zur Familieninitiative Replik an die FDP Ortspartei Affoltern: Ich bin zweifache Mutter, welche ihre Kinder selber betreut und als Tagesmutter weitere Kinder hütet. Dafür erhalte ich eine Entschädigung, kann aber keinen Steuerabzug geltend machen, da ich ja auf meiner Seite keine zusätzlichen Kosten habe. Ich behaupte, es gibt viele Mütter, welche einem kleinen, bezahlten Erwerb nachgehen und ihre Kinder in dieser Zeit durch Grosseltern, Nachbarn oder Freundinnen hüten lassen und nicht in einer Krippe. Es entstehen also keine effektiven Kosten, welche abzugsfähig sind; das Einkommen muss aber trotzdem versteuert werden. Ist das gerecht? Ich finde nicht! Es fehlen überall genügend Krippenplätze. Somit ist die Form von Nachbarschafts- und Familienhilfe nötig und sinnvoll. Sie müsste steuerlich aber auch gleich behandelt werden. Deshalb ein überzeugtes Ja zur Familieninitiative! Patricia Rüedi-Dietrich, Mutter aus Bonstetten


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Dienstag, 19. November 2013

Eine Kaffeefahrt ins Spital

Neue Rechtsform für Spital Affoltern: Stimmen Sie ab!

Bei der ersten Lektüre der Abstimmungsinformation zur Spital-AG fühle ich mich unweigerlich in eine Kaffeefahrt versetzt, bei der man mir eine Heizdecke verkaufen will. Wie konnte ich nur so verblendet sein und glauben, dass ein Spital anders als eine AG geführt werde könnte? Hätten die drei ersten Eidgenossen die Aktiengesellschaft gekannt: Wir wären heute ein einig Volk von Aktiengenossen! Verbunden mit IKV, Statuten und nicht zu vergessen dem Aktionärsbindungsvertrag, meine Schweiz, meine Actionarita Helvetica! Hoch flexibel, TopKader, Null-Risiko, Steuersenkungen inklusive und noch weit besser, demokratischer als auf dem Rütli – Juppi! So soll sie also werden, die Spital-AG. Aber wie ist das eigentlich – will ich überhaupt eine Heizdecke? Und vielleicht sollte ich erst das Kleingedruckte lesen? Da steht, dass der Verwaltungsrat Stellungnahmen bei den Gemeinden einholen muss, am Schluss aber alleine entscheidet. Aha, aber die Volksabstimmung bei Liegenschaftsgeschäften, die gibts ja noch! – Wie? Auch diese ist für den Verwaltungsrat nicht verbindlich? Aber, aber: Da setzt jetzt Ernüchterung ein! Demokratie als Plauderstunde? Eine Kaffeefahrt endet eben meistens damit, dass ich zwar nichts bekomme, aber

Am 24. November entscheiden Sie, die Stimmberechtigten der Bezirksgemeinden, über die künftige Rechtsform unseres Spitals. Das Spital mit Langzeitpflege spielt eine wichtige Rolle in der lokalen medizinischen Versorgung. Es ist der grösste Arbeitgeber im Bezirk und damit ein wichtiger Wirtschaftsfaktor.

dafür bezahlen darf. – Eine Abstimmungsinformation darf nicht zur Kaffeefahrt verkommen. Es rächt sich, dass die Spitalführung nie eine Auslegeordnung mit Varianten erstellt hat. Sie wollte nie über eine AG hinaus denken. Damit verkommt aber die Vorlage zu einer ideologischen Veranstaltung. Selbst der Regierungsrat sieht in Bezug auf die Rechtsgrundlage keine Notwendigkeit zur AG. Und die Auslagerung einer öffentlichen Aufgabe in eine AG macht dann keinen Sinn, wenn mit der Aufgabe eine starke staatliche Steuerung oder Aufsicht verbunden ist. Das Privatrecht lässt die Instrumente staatlicher Aufsicht eben nicht zu. Mit der öffentlichen Trägerschaft des Spitals, der finanziellen Verpflichtung der Gemeinden und dem staatlichen Gesundheitsauftrag ist diese Notwendigkeit der starken Aufsicht klar gegeben. Die Ablehnung der AG sichert zudem das Modell Affoltern, das auf das Vertrauen und die Verankerung in der Bevölkerung angewiesen ist. Bei einer Kaffeefahrt gibt es zumindest ein Widerrufsrecht, die Umwandlung in eine AG hingegen ist endgültig: die Bevölkerung verliert ihr Spital. Deshalb zweimal Nein.

Alle wollen ein menschenfreundliches Spital und viele hoffen, diesem Ziel näherzukommen, wenn im Spital möglichst viele über Investitionsentscheide mitbestimmen könnten. Wie sieht jedoch die Realität aus und was sind die Gefahren, wenn der Fokus bei einem Unternehmen einseitig auf Mitbestimmung und nicht auch auf das Leistungsvermögen gerichtet ist? Bei einem Zweckverband muss bei jeder wichtigen Frage in 14 Gemeinden die Sachlage erklärt, die verschiedenen Parteiinteressen gewahrt werden, damit ein Entscheid gefällt werden kann. Dass mit einem so schwerfälligen Vorgehen ein Spital im Konkurrenzkampf effizient geführt werden kann, ist eine Illusion. Als Unternehmensplaner mit langjähriger Erfahrung im Stadtspital Triemli kenne ich die Materie. Als Patientin oder Patient wähle ich nicht ein Spital, das menschenfreundlich ist, sondern ein Spital das gute Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten anbietet. Dass ich als Kunde korrekt und menschenfreundlich behandelt werde, sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Nur gut geführte

Spitäler, die professionelles Personal mit zeitgemässer Infrastruktur und Geräten haben, können diese Erwartung erfüllen. Es ist stark zu bezweifeln, ob ein Spital, das über einen Zweckverband geführt wird, die Voraussetzung mitbringt, im Konkurrenzkampf der Spitäler um die Patientinnen und Patienten längerfristig bestehen zu können. Ein nicht zeitgemäss geführtes Spital hätte für unseren Bezirk folgende Konsequenzen: Zusatzversicherte (für ein Spital lukrative Patientinnen und Patienten) würden vermehrt in Privatkliniken abwandern. Allgemein-Versicherte würden nur im äussersten Notfall ein solches Spital wählen. Wenn Spitäler nicht gleiche Möglichkeiten in der Unternehmensführung haben, ebnen wir den Weg zu einer Zweiklassenmedizin. Zudem würde sich sehr wahrscheinlich bei einem vom Zweckverband geführten Spital bewahrheiten, dass Verluste sozialisiert und Gewinne privatisiert werden. Wollen wir solche Perspektiven? Wer in unserem Bezirk ein gut funktionierendes, zeitgemässes Spital möchte, wird deshalb am 24. November mit zweimal Ja stimmen. Urs Lendenmann, Hedingen

Ja zur Familieninitiative Geissel oder Geisel? Zurzeit wird die Familienform, in der die Kinder auswärts in Krippe und Hort betreut werden, wenn beide Eltern arbeiten, steuerlich bevorzugt. Meiner Meinung nach hat das nichts mit Gleichstellung und Selbstbestimmung zu tun. Der Staat bevorzugt eine Minderheit. Es gibt so viele andere Familienformen in der Schweiz, die ebenfalls kinder- und elterngerecht organisiert sind, dass ich mich frage, wieso die nicht auch unterstützt werden. Jede Familie hat ein Anrecht auf Steuerabzüge, ob die Kinder von Nachbarn, Grosseltern, Freunden oder den Eltern selber versorgt werden. Darum ist es für mich klar: ein Ja zur Familieninitiative. Patricia Gmür, Affoltern

Der Schweizer Gesetzgeber will eine hochstehende, kostengünstige und damit wirtschaftliche Gesundheitsversorgung. Bei den Akutspitälern soll dies durch mehr Wettbewerb erreicht werden. Diesem Ziel folgend wurden Aufgabenverteilung (Gemeinden haben im Kt. Zürich keinen Auftrag mehr betreffend Akutspital) und Finanzierung neu geregelt. Wir sind überzeugt, dass unser Spital mit der neuen Rechtsform langfristig bessere Chancen hat, in diesem Wettbewerb zu bestehen: die Entscheidungsprozesse werden kürzer und fachliche Entscheide entpolitisiert. Im Kanton Zürich machten ande-

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Moritz Spillmann, Kantonsrat SP

Demokratie im Gesundheitswesen Macht mehr Mitbestimmung im Spital Affoltern Sinn?

Wettbewerb im Spitalwesen

Ich weiss, dass ich ein beckmesserischer alter Miesepeter bin. Wenn man aber im Vorstand der Jungfreisinnigen sitzt, also einmal in die bürgerliche Elite aufsteigen und den Rest der Welt führen will, dann sollte man den Unterschied zwischen einer Geisel und einer Geissel kennen und sollte weiter wissen, dass der Checkaussteller beziehungsweise seine Bank den Check einlöst und nicht einreicht. Eingereicht wird er vom Checknehmer. O tempora o mores: Die zur sprachlichen Verdummung führenden I-Phones sind wirklich die Geisseln unserer Zeit. Hans Hegetschweiler, Hedingen

re Spitäler (Wetzikon, Männedorf) den gleichen Schritt oder sie arbeiten gegenwärtig daran (Uster, Kantonsspital Winterthur).

Komplexität der Vorlage Die Vorlage ist deshalb komplex, weil der bestehende Spielraum bei der Gründung der gemeinnützigen Spital AG genutzt wurde, um den Einfluss der Stimmberechtigten bei richtungsweisenden Entscheiden zu sichern und um die neue Gesellschaft ausreichend zu kapitalisieren. Die entsprechenden Regelungen sind in den Verträgen zur Gründung der Gemeinnützigen Spital AG festgehalten und in der Abstimmungsweisung detailliert erläutert.

Vertrauen Wenn eine Abstimmungsvorlage komplex und entsprechend schwierig zu beurteilen ist, hilft oft ein Blick auf die Abstimmungsempfehlungen weiter. Die Gemeinderäte aller Bezirksgemeinden unterstützen nach eingehen-

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der Prüfung die Vorlage, auch alle politischen Parteien mit einer Ausnahme stehen dahinter, ebenso die Bezirksärztegesellschaft, Spitex Knonaueramt und ein breit abgestütztes Komitee. Einstimmig unterstützen auch die Spitalleitung, die Betriebskommission und die Delegierten des Zweckverbandes die Vorlage. Unter all diesen Befürwortern gibt es bestimmt einige Menschen, die Ihr Vertrauen geniessen und auf deren Urteil sie sich verlassen dürfen.

Stimmen Sie ab! Ich bitte Sie: Benutzen Sie diese Gelegenheit zur Abstimmung und stimmen Sie zwei Mal Ja. Das erste Ja, um mit der Gründung der Gemeinnützigen Spital AG dem Spital eine zukunftsorientierte Rechtsform zu geben, das zweite Ja, um Ihre Gemeinde weiterhin solidarisch am Spital Affoltern zu beteiligen. Thomas Jucker, Präsident der Betriebskommission des Spitals Affoltern


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Forum

Dienstag, 19. November 2013

Wo bleibt die Gerechtigkeit? Fragen und Gedanken zur Familieninitiative Zur Familieninitiative haben sich in diesem Blatt vorwiegend zustimmende Personen geäussert; es wird Zeit, dass ich mich als Vertreterin der berufstätigen Frauen auch dazu äussere. Grundsätzlich gehe ich mit den Initianten ja darin einig, dass man die Arbeit von Müttern, die sich die Doppelbelastung von Erwerbstätigkeit und Familienarbeit nicht antun möchten oder können, wertschätzen soll. Und ich stimme auch zu, dass Gerechtigkeit ein wesentliches Anliegen in unserer Gesellschaft ist. Ob nun Lohnoder Steuergerechtigkeit, ist einerlei (siehe auch die anderen hängigen Initiativen). Die Frage ist, wie diese Gerechtigkeit geschaffen werden soll, und ob die Familieninitiative dazu das taugliche Mittel ist. Weiter stellt sich die Frage, ob nicht zuerst die grossen Brocken beiseitegeschafft werden sollen, zum Beispiel die höhere Besteuerung von Verheirateten gegenüber Konkubinatspaaren, über die schon seit Jahren debattiert wird. Aber kommen wir zur Sache, indem ich den Initianten und Befürwortern einige Fragen stelle: 1. Die Initiative wird vor allem von älteren Herren der SVP und CVP beworben – warum nicht von den bürgerlichen Frauen-Parteien? Wenn es schon um die Eltern geht, warum sind dann die Frauen und die Jungen im Initiativkomitee derart untervertreten? 2. Kinder sind unsere Zukunft – Eltern sind unsere Wurzeln. Was ist mit Frauen – oder Männern –, die auf Erwerbsarbeit verzichten, um die Eltern zu pflegen, und damit das Gesundheits- und Sozialwesen entlasten? Das ist doch auch ungerecht! 3. Wie sieht die Regelung aus, wenn eine Frau oder ein Mann Teilzeit

arbeiten, um für Kinder oder die pflegebedürftigen Eltern dazu sein? Kann man dann einen Teil-Abzug geltend machen? Wie soll dieser berechnet werden? Aufgrund des Lohns, oder aufgrund des Pensums? Des Pensums in Kombination mit der Zeit für den Arbeitsweg? 4. Ist es in Zeiten von Scheidungsraten von gegen 50% gesellschaftlich wünschenswert, dass Frauen über mehrere Jahre zu Hause bleiben? Natürlich kann man argumentieren, dass dies jedem sein eigenes Risiko sei. Tatsache ist aber, dass die Gesellschaft für solche Fälle mitbezahlt. 5. Wie sieht die Regelung aus, wenn das jüngste Kind in den Kindergarten bzw. in die Schule eintritt? Ist die Politik wirklich daran interessiert, mittels steuerlicher Anreize zu fördern, dass ein Elternteil vollständig zu Hause bleibt, auch wenn fast alle Kinder infolge Blockzeiten jeden Vormittag und auch einige Nachmittage ausser Haus sind? 6. Was tun die nicht-erwerbstätigen Elternteile in der Zeit, wo alle Kinder ausser Haus sind? Ein Haushalt ist heutzutage kein Fulltime-Job mehr. In 8 Stunden sind Wäsche, Einkaufen und Putzen erledigt. Abends bereiten die meisten Eltern, ob berufstätig oder nicht, eine Mahlzeit zu, und die Teilzeiteltern kochen an einigen Tagen auch mittags. Wieso soll diese Art des Daheimseins steuerlich ohne Einschränkungen in Bezug auf das Alter der Kinder honoriert werden? 7. Es wird gefordert, dass der Abzug für Eigenbetreuung mindestens so hoch ist wie der für Fremdbetreuung. Die Abzüge für Fremdbetreuung sind jedoch von Kanton zu Kanton sehr verschieden angesetzt, und die effekti-

ven Auslagen für Fremdbetreuung sind noch mal ein ganz anderes Kapitel. Wird bei Annahme das Artikels nicht massiv in die kantonale Steuerhoheit eingegriffen? Natürlich kann ein Kanton, der bisher Abzüge für Fremdbetreuung zugelassen hat, zukünftig diesen Abzug streichen, damit er die komplexe Materie des Abzugs für Eigenbetreuung umgehen kann. Den Aufschrei möchte ich aber sehen das ist politisch nicht durchsetzbar. Der Passus der Initianten ist mehr als blauäugig. 8. Natürlich will niemand Steuerausfälle riskieren oder zu einer Steuererhöhung ansetzen. Gefordert wird deshalb eine kostenneutrale Ausgestaltung, das heisst eine Reduktion der Abzüge für Fremdbetreuung zugunsten der Abzüge für Eigenbetreuung. Wenn letzteres der Fall ist: wo bleibt der Grundsatz, nach dem jedes Paar nach seiner wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit besteuert werden soll? 9. Warum Familieninitiative? Sind Familien, wo beide Elternteile voll oder ein Elternteil Teilzeit arbeitet, keine Familien? Ab welchem Grad der Teilzeitarbeit ist man nicht mehr «Familie»? Ich habe grosse Mühe mit dieser impliziten Botschaft ... Nun zu den Steuern: Tatsache ist, dass – wenn beide Elternteile auswärts arbeiten möchten – eine Kinderbetreuung, in welcher Form auch immer, eine unabdingbare Voraussetzung dazu ist. Ob nun Tagesmutter auswärts, Nanny daheim, Grosselternbetreuung oder Krippe und Hort: Kinder können nun mal wirklich nicht allein zu Hause sitzen! (Und wenn sie es doch in zu jungem Alter müssen, entstehen vermutlich Probleme daraus). Es geht genau genommen also um Gewinnungs-

kosten. Hierzu hat Vreni Spörri, notabene eine Bürgerliche, vor Jahren einmal einen Vorstoss im Parlament gemacht, der «natürlich» abgelehnt wurde. Ich mache jede Wette, dass wir schon seit Jahren die Fremdbetreuung als Gewinnungskosten von den Steuern abziehen könnten, wenn Männer die Kinder bekämen, und Henry Spörri den Antrag eingereicht hätte. Interessant finde ich, dass dieses Stichwort weder in den Abstimmungsunterlagen noch in den Debatten genannt wird. So werden nun also die Leute, welche zum Beispiel einer Tagesmutter einen der Verantwortung entsprechenden Lohn bezahlen, doppelt bestraft: wegen des jahrelang sehr niedrigen Abzugs für Fremdbetreuungskosten war das Haushaltbudget wegen der Kinderbetreuungskosten reduziert (es war noch vor der Miete und den Rücklagen für Steuern unser grösster Budgetposten), und gleichzeitig haben wir höhere Steuern bezahlt (wegen der Progression). Wo da die Steuergerechtigkeit ist? Juristische Personen können Löhne für Putzfrauen, Sekretärinnen und Gärtner usw., die dazu beitragen, dass sich andere Mitarbeitende auf den Firmenzweck konzentrieren können, von den Steuern abziehen. Nur für eine Tagesmutter geht das nicht. So viel zur Wertschätzung der (Tages-)mütter beziehungsweise -väter in unserer Gesellschaft – daran fehlt es wirklich! Zwei berufstätige Eltern können also nicht einmal eine Firma gründen, um zu Steuergerechtigkeit zu kommen! Nun sind die Abzüge für Fremdbetreuung im Kanton Zürich vor wenigen Jahren angehoben worden – sie entsprechen jedoch immer noch lange

nicht den effektiven Auslagen, welche Eltern für Fremdbetreuung tätigen. Es wird immer von subventionierten Krippen und Horten gesprochen – dass viele Paare andere, nicht-subventionierte Kinderbetreuungsformen wählen, da ihr Berufsleben eine höhere Flexibilität erfordert, bleibt unerwähnt. Die Ungerechtigkeit bleibt also bestehen. Wenn nun also diese «Familieninitiative» angenommen wird, wird eine bestehende steuerliche Ungerechtigkeit (Nichtabzugsfähigkeit der effektiven Kosten für die Berufsausübung) durch eine weitere ergänzt (steuerliche Bevorzugung von Elternteilen, die nicht erwerbstätig sind, unabhängig vom Alter der Kinder), und die bestehende wird noch verschärft (voraussichtliche Senkung des Abzugs für Fremdbetreuungskosten, oder grosse Lücken bei den Steuereinnahmen mit Anhebung der Steuern für alle). Dabei reden wir schon seit Jahren von der Steuerrechnung auf dem Bierdeckel, von der Abschaffung von verdeckten Subventionen, und von der Notwendigkeit, unsere Finanzhaushalte nachhaltig zu führen. Alles bürgerliche Argumente – oder sind die Liberalen schon ausgestorben? Und: ob mit dieser Initiative die Arbeit der Familienfrauen – denn um die geht es mehrheitlich, die SVP-Herren haben wohl kaum auf Erwerbsarbeit verzichtet – tatsächlich aufgewertet wird? Dies kann nach meiner Erfahrung nur passieren, wenn mehr Väter Teilzeit arbeiten und in den Alltag mit Kindern eintauchen ... Dr. Sabine Walser, Bonstetten, Teilzeiterin 60% und Vollblutmutter

Eins zu Zwölf: 43-mal mehr verdienen als andere? schädlich und unnötig Auswirkungen der Minder-Initiative abwarten. Am 24. November stimmen wir über die 1:12-Initiative der Juso ab. Dass Löhne wie solche von Herrn Vasella und Co. Unverständnis und Wut auslösen ist verständlich. Auch ich verstehe solche Saläre nur bedingt. Jedoch ist die 1:12-Initiative der falsche Weg. Nicht der Staat oder wir haben darüber zu entscheiden, wer wie viel verdient. Das soll der tun, dem dieses Geld gehört: der Eigentümer. Aus diesem Grund hat das Volk mithilfe der Minder-Initiative den Eigentümern/Aktionären mehr Macht zugesprochen. Man hat also bereits eine Lösung für das Problem dieser «überrissenen» Löhne gefunden. Der angebliche Selbstbedienungsladen der Manager, wie die Initianten es nennen, wird mit dem Inkrafttreten der Minderinitiative Anfang 2014 zu Ende sein. Des Weiteren sollte man nun zuerst abwarten, welche Auswirkungen dieses Gesetz hat, bevor man schon wieder ein neues Gesetz einführt. Sollte «Minder» wider Erwarten nicht zu einer Veränderung beitragen, so kann man zu einem späteren Zeitpunkt immer noch über weitere Massnahmen diskutieren. Mit einem Verbot erreicht man nichts. Ein Verbot, wie es die Initiative der Juso vorsieht, kann jedoch in keinem Fall das Ziel

Diskussion beendet Wie bereits mehrmals angekündigt, schliesst der «Anzeiger» in dieser Ausgabe die Diskussion über die Abstimmungsvorlagen vom 24. November ab. (Red.)

sein. Verbote sind schädlich und können einfach umgangen werden, insbesondere in der Wirtschaft. Will die Schweiz im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig bleiben, müssen wir den Unternehmern die Freiheit lassen, selbst zu entscheiden. Wenn es aus ihrer Sicht notwendig ist, einen Lohn über dem 1:12-Verhältnis zu zahlen, dann sollen sie dies auch tun dürfen. Über die Auswirkungen der 1:12Initiative wurde im Verlauf des Abstimmungskampfes heftig diskutiert. Keiner weiss genau, was bei einer Annahme passiert. Es ist jedoch davon auszugehen, dass die negativen Folgen bei einer Annahme überwiegen. Die Behauptung der Initianten, dass die unteren Löhne bei einer Annahme steigen und die Lohnsumme gleich bleibt, halte ich für Humbug. Auch wenn wider Erwarten die Lohnsumme gleich bleibt, hat man aufgrund der Steuerprogression Ausfälle bei den Steuern. Sinkt jedoch die Lohnsumme, hat man nicht nur Ausfälle bei den Steuern, sondern auch bei den Sozialwerken. Diese Ausfälle würden zu einem wesentlichen Teil auf den Mittelstand abgewälzt. Zudem hat 1:12 nicht nur Auswirkungen auf die Löhne der Topmanager, sondern auch auf das Höhere und Mittlere Kader der von 1:12 betroffenen Unternehmen. Die Schweiz ist kein Versuchslabor für sozialistische Experimente. Zudem ist die Initiative 1:12 unnötig, weil man mit «Minder» bereits ein Gesetz zur Bekämpfung der Lohnexzesse verabschiedet hat. Darum empfehlen die Jungfreisinnigen Säuliamt ein Nein zur 1:12- Initiative am 24. November. Alain Schwald, Vorstandsmitglied der Jungfreisinnigen Säuliamt

Noch eine knappe Woche, dann werden wir wissen, ob das Schweizer Volk der schamlosen Abzockerei einiger weniger den Riegel schieben will oder nicht. Eines ist heute schon klar: Die Empörung über die Masslosigkeit der Abzocker ist gross, und zwar nicht nur bei den Linken, sondern auch bei den Bürgerlichen. So hat zum Beispiel Bundesrat Johann Schneider-Amann in der Arena mehrmals wiederholt, dass die Exzesse übertrieben und diese Entwicklung inakzeptabel seien. Die logische Folge wäre also eine Zustimmung zur 1:12-Initiative. Die Entwicklung der vergangenen Jahren zeigt eine regelrechte Explosion der oberen Gehälter: War das Verhältnis vom Durchschnittslohn zum höchsten Lohn in den 1980er-Jahren noch 1:6 belief es sich in den 1990erJahren bereits auf 1:14 und 2011

schon auf 1:43. Heute ist es also möglich, dass ein einziger Mensch in einem Monat 43-mal mehr verdient als der Durchschnittsbürger und in einem einzigen Jahr 90 Millionen verdient (CS-Chef Brady Dougan)! Mir ist noch nie jemand begegnet, der/die solche Gehälter gerechtfertigt hat. Trotzdem haben viele Angst, der 1:12-Initiative zuzustimmen. Die Gegner machen uns Angst, dass der Wirtschaftsstandort Schweiz durch die Annahme gefährdet würde. Ein paar Unternehmen könnten die Schweiz verlassen und einige Superreiche würden deshalb nicht mehr bei uns Steuern zahlen, was zu einem Milliardenloch bei der AHV und dem Steuersubstrat führen würde. Das ist alles nur Vermutung und Angstmacherei! Wenn man dann aber die Gegner fragt, was sie denn für einen Vorschlag haben, diese Lohnex-

zesse zu bekämpfen und sich dafür einzusetzen, dass die Lohnschere nicht immer mehr auseinanderklafft, so begegnet einem betretenes Schweigen. Die Initiative 1:12 ist bestechend verständlich: Ein einzelner Mensch soll in einem Monat nicht mehr verdienen als der Durchschnittsmensch in einem ganzen Jahr. In den 1980erJahren, als das Verhältnis noch 1:6 war, hätte man sich dies wohl nie vorstellen können, dass die Schweiz gut 30 Jahre später über ein Verhältnis von 1:12 abstimmen würde… Packen wir also die Chance an und setzen wir mit einem Ja zur 1:12-Initiative ein Zeichen gegen die schamlose Abzockerei! Lilian Hurschler-Baumgartner, Affoltern anzeige

Die 1:2-Initiative ist zu eng gefasst Zur Abstimmung vom 24. November Die Initiative 1:12 würde zwar eine egalitärere Gesellschaft schaffen, wahrscheinlich auch mehr Gerechtigkeit, allerdings ist sie auch zu eng gefasst. Trotzdem wäre sie aus utilitaristischer Sicht nicht nur nutzlos, sondern schädlich. Würde sie funktionieren, würden ohnehin nur die Aktionäre davon profitieren.

Steuerprogression der Bundessteuern erweitern Verlust von AHV- und Steuererträgen sind zu erwarten. Sinnvoller wäre gewesen, die Steuerprogression der Bun-

dessteuern um zwei bis drei Stufen zu erweitern. Dies wäre nicht nur gerechter gewesen und hätte zum Beispiel auch Sportler betroffen, die von Managern gerne als Vergleich für ihre hohen Löhne genannt werden, sondern hätte auch einen Nutzen für die Gesellschaft gebracht. Dafür ist kein Eingriff in die freie Marktwirtschaft nötig, der Mindest-Standards (zum Beispiel Löhne und Umwelt) und Schadensabwendung zur Sicherung des Gemeinwohls vorbehalten werden sollte. P. Flubacher, Affoltern

Spital Das Stimmvolk verwalten? Schmerzlich, wenn ein Gemeindepräsident vor versammelter Gemeinde (16. September 2013) sagt, er wisse nicht, ob es gut herauskomme, wenn die Bevölkerung von der Lorze in Maschwanden bis hinauf nach Stallikon an der Reppisch mitbestimme, wie sich unser Spital ausrichte. 7 Verwaltungsräte könnten das besser. Mit dem Patriziat hat bei uns Napoleon bereits vor über 200 Jahren aufgeräumt, Herr Marty. Was ist mit den Schulden von weiteren 6,7 Mio, plus 13 %, die Sie Affoltern aufhalsen wollen? Übrigens: Schöne Grüsse vom Steueramt an seine Untertanen! Am 24. November 2013 keine AG, deshalb zweimal www.verein-zweckverband.ch

Nein


Gewerbe/Dienstleistungen

«Nichts»

«Alpewält»

Gelebte Philosophie für Jung und Alt – Veranstaltung in Hedingen. > Seite 14

Traditionelles Konzert der Aemtler Jodlerfründe in Kappel. > Seite 15

Dienstag, 19. November 2013

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Enttäuschend Ernüchternde Bilanz des 2.-Ligisten FC Affoltern nach der Vorrunde. > Seite 19

Thema Glanz und Gloria Die Weihnachtsausstellung im Gartencenter Guggenbühl in Bonstetten ist eröffnet Am 8. November hat das Gartencenter Guggenbühl bei Apéro und Musik die diesjährige Weihnachtsausstellung eröffnet. Das Thema Glanz und Gloria kam bei den Kunden hervorragend an und auch die Mitarbeiter in Abendrobe fanden Gefallen. Claudia Engeler. (Bild tst.)

Weihnachtliches aus natürlichen Materialien Als gelernte Floristin weiss sie, worauf es ankommt – und das sieht man ihren Adventskränzen, Gestecken und ihrem Türschmuck auch an. Ein besonderer Hingucker sind etwa die Moos-Sterne mit Beeren als Farb-Akzent. Claudia Engeler arbeitet vorwiegend mit natürlichen, einheimischen Materialien. Weil sie die Steckmasse feucht verarbeitet, bleibt das Grün ihrer Kreationen länger frisch. Mit ihrem Blumenfeld und dem Hofladen an der Weihermattstrasse in Zwillikon bereiten Claudia Engeler und Andi Frutiger vielen Leuten Freude. Die Adventsausstellung vom kommenden Freitag, 9 bis 11 und 14 bis 20 Uhr, sehen sie deshalb als Gelegenheit, mit ihrer Kundschaft in persönlichen Kontakt zu kommen. Sie nehmen sich Zeit und werden ihre Gäste mit Kaffee und Kuchen bewirten. (tst.)

Die weihnachtlichen Gestecke und Kränze aus der Kreativabteilung der Floristinnen verzaubert Jung und Alt. Aufgrund der Baustelle kann das Guggenbühl an den beiden Verkaufssonntagen am 17. und 24. November von 11 Uhr bis 16 Uhr sogar deutlich mehr Parkplätze zur Verfügung stellen. Hier sollte es zu weniger Engpässen als in den vergangenen Jahren kommen. Auch dieses Jahr kommt an den Wochenenden die Bäckerei Pfyl zum Gritibänze backen für Kinder ins Gartencenter. Zusätzlich werden an den Sonntagen, 17. und 24. November, noch ein Kinderkarussell und Ponyreiten für die kleinen Besucher angeboten.

Edles Ambiente: Die Weihnachtsausstellung im Gartencenter Guggenbühl. (Bild zvg.)

Mit Märli-Fee, Chlaus und Holzskulpturen Weihnachtsmarkt Hämikerberg Auch dieses Jahr präsentieren am 23. und 24. November über 30 Aussteller ihre selbst hergestellten Produkte auf dem Hämikerberg beim Hippotel. Obfelder Hans Schmutz und Ines Thomi laden in ihr «Klein-Ballenberg».

Advent im «Klunkerli» Am Samstag, 23. November, findet im Atelierladen Klunkerli von 10 bis 15 Uhr eine Advents- und Weihnachtsausstellung statt. Evelyn Wittenwiller verkauft Dekorationen, Kränze und Geschenke, welche sie selbst herstellt. Auch individuelle Kundenwünsche werden gerne erfüllt. Es gibt Neues, Ungewohntes und Verspieltes zu entdecken. Dabei werden die Besucher mit Kaffee und Kuchen verwöhnt. Atelierladen Klunkerli, Im alten Gemeindehaus, Zürichstrasse 96, Affoltern, Telefon 044 761 31 20.

Das Blumen-Schneebeli-Team freut sich auf Besucher. (Bild zvg.)

In einmaliger und wunderschön dekorierter Umgebung – inmitten einer «Sammlung» alter Gebäude aus verschiedenen Regionen der Schweiz – verteilen sich die Stände im Innenund Aussenbereich. Von Esswaren über Schmuck und Holzkreationen bis hin zu Geschenkartikeln, Adventsge-

stecken und Krippen wird für jeden etwas geboten. Direkt vor Ort fräst Hans Odermatt mit der Kettensäge seine Holz-Skulpturen. Auch für die Unterhaltung der Kleinen ist gesorgt: Am Samstag kommt die Märli-Fee und am Sonntag der Samichlaus. Für das leibliche Wohl wird im Beizli und Kafi-Hüsli oder am Grillstand gesorgt. Vor allem am Abend kann man sich dann von den Lichtern und Düften in weihnachtliche Stimmung versetzen lassen. Weihnachtsmarkt Hämikerberg, Samstag, 23. November, 14 bis 21 Uhr, 16 Uhr Märlistunde; Sonntag, 24. November, 11 bis 18 Uhr, 14 Uhr Samichlaus.

Jedes florale Werkstück ist einmalig Adventsausstellung bei Blumen Schneebeli Das Blumengeschäft Schneebeli an der Unteren Bahnhofstrasse 31 in Affoltern lädt am Donnerstag, 21., Freitag, 22., und Samstag, 23. November, zur traditionellen Adventsausstellung ein.

Evelyn Wittenwiller. (Bild zvg.)

Wer jetzt ins Blumengeschäft eintritt, darf in eine adventliche, festliche Stimmung eintauchen. Geboten werden Kerzen, Kugeln, weihnächtliches Zubehör in vielen aktuellen Farben, welche übersichtlich und liebevoll arrangiert sind. Die Gestecke, ausgarnierten Kerzen, Adventskränze beste-

chen durch ihre Individualität, dies ist eine Stärke des Fachgeschäftes. Jedes florale Werkstück soll einmalig sein. Am 21. und 22. November begrüsst Blumen Schneebeli von 8 bis 21 Uhr, am 23. November von 8 bis 18 Uhr. Somit können die Besucher ihren Feierabend in adventlicher Stimmung ausklingen lassen. Wer einen kleinen Hunger verspürt, darf diesen gerne mit einem Teller Gerstensuppe stillen. Auch ein Becher Punsch oder ein Glas Rotwein wird nicht fehlen. Es lohnt sich, in die Adventsausstellung bei Blumen Schneebeli hereinzuschauen.

Vorweihnachtliche Stimmung auf dem Hämikerberg. (Bild zvg.)


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Gewerbe

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Störkoch und eigene Weinetiketten HandWerkKunst in einem gemeinsamen Rahmen bei der Schreinerei Arthur Girardi AG, Hedingen Mit dem Ziel, HandWerkKunst in einem gemeinsamen Rahmen zu zeigen, startete die Schreinerei Arthur Girardi AG aus Hedingen, am 1. November mit einer Vernissage von Bildern der Künstlerin Monika Marti. In der Zwischenzeit fanden zwei weitere Abendanlässe statt. Während eines vierstündigen Rahmenprogramms wurde den Anwesenden Handwerk in verschiedenen Facetten nähergebracht. Schon beim Apéro, wo intensiv über die ausgestellten Bilder, Möbel, Küchen oder Badeinrichtungen diskutiert wurde, spürte man unter den Gästen, wie die Emotionen geweckt wurden. Schnell wurde über Wirkung, Ausdruck, Design sowie über Material, Form und Farbe diskutiert. Der Sommelier Christoph Knapp von Wein-Kult, erläuterte parallel dazu die Eigenschaften und Merkmale der vorgestellten Weine. Dabei ging er

Kreative Stimmung: Monika Marti begleitet Gäste beim Gestalten ihrer eigenen Weinetikette. auf die Feinheiten des Winzerhandwerks ein, welche nebst der Traube und deren Herkunft die Weinqualität ausmachen. Passend zum Wein folgte der mit Spannung erwartete erste Menügang. Lino Wasescha, Gault Millau-Störkoch in der Girardi Ausstellungsküche, stellte sein Fünf-Gang-Menü vor, wonach er sich der Aufmerksamkeit für den Rest des Abends sicher war. Die

darauf folgende Abwechslung von feinen Tropfen und leckerem Gaumenschmaus gaben dem Abendprogramm den kulinarischen Rahmen und liessen die Teilnehmer über das Handwerk, die Kreativität und deren Emotionen diskutieren. Inspiriert von den Unterhaltungen oder vom Zuschauen beim Koch-Duo, zog es die Gäste auch in den Beratungsteil der Ausstellung, wo unter

Gault Millau-Störkoch Lino Wasescha (rechts) und Georg Caspar von Kuhn Rikon bei ihrem Handwerk. (Bilder zvg.) Begleitung der Künstlerin, wo Besucher und Besucherinnen eigene Weinetiketten gestalten konnten. Aus den Gesprächen und Rückmeldungen war zu entnehmen, dass die Gäste sich angesprochen fühlten und die Verbindung von HandWerkKunst aus verschiedenen Gebieten eine interessante Plattform bot. Bis zum 18. Dezember sind die Bilder noch in der Ausstellung Schreine-

Das Energiesystem stärken Meditationskurs in Mettmenstetten Meditationskurs «Das Energiesystem wahrnehmen und stärken» mit Heidi Bleiker am Donnerstag, 28. November, in Mettmenstetten.

Vor den beeindruckenden Heizkesseln wird gefachsimpelt: Projektleiter Guido Weber (links) und Kundenberater Patrick Michel. (Bild zvg.)

Bei Möbeln und Kunst wird kräftig eingeheizt Girardi und Renercon feiern in Hedingen Am Samstag, 23. November, stehen in Hedingen die Türen weit offen: In der Küchenausstellung im Obergeschoss der Schreinerei Arthur Girardi AG sind auch Bilder von Monika Marti-Andermatt zu bestaunen, im Keller feiert Renercon die Fertigstellung einer weiteren Bauetappe des Hedinger Holzenergie-Wärmeverbunds. Unter dem Motto «Wo Ihre Wärme entsteht» tauchen Interessierte in die Tiefen des glühenden WaldschnitzelHolzes ein. Die Fachleute der Knonauer Firma Renercon werden mit Rat und Tat zur Verfügung stehen und auf der Besichtigungstour gerne die topmoderne Technik erklären: zwei neue Holzheizkessel der Firma Schmid sind eingeheizt. Der grosse Elektrofilter

von IS SaveEnergy ist in Betrieb und mit der Wärmerückgewinnungsanlage von derselben Firma lässt sich fast ein Viertel des Brennstoffs einsparen. Diese Erweiterung wurde von der Klimastiftung Schweiz mitgetragen, die aus der CO2-Abgabe umweltschonende Energieprojekte unterstützen kann. Mit der Einladung zum Tag der offenen Tür will sich Renercon bei den Handwerkern, der Gemeinde, ihren Kundinnen und Kunden und allen von den Bauarbeiten Betroffenen bedanken und freut sich über jeden Besuch. Für Verpflegung ist gesorgt und wer die Infotafeln genau liest, wird den Wettbewerb mühelos ausfüllen können. Interessierte sind herzlich willkommen. Samstag, 23.November, 10 bis 15 Uhr, Heizzentrale an der Maienbrunnenstrasse 5, in Hedingen.

Die sieben Haupt-Chakras und die feinstofflichen Körper (die Aura) sind ein wunderbares, komplexes Energiesystem. Die sieben Chakras sind verschiedene Bewusstseinsebenen des Seins und auf der physischen Ebene direkt mit dem Drüsensystem verbunden. Mit den nährenden Lichtenergien aus der Erde und den heilenden Energien aus den geistigen Ebenen wird das Energiesystem gestärkt und harmonisiert, sodass das eigene lichtvolle Potenzial immer mehr zum Ausdruck kommt. Der Meditationskurs «Das Energiesystem wahrnehmen und stärken» findet am Heidi Bleiker. (zvg.)

Donnerstag, 28. November, von 19.15 bis 21.15 Uhr in Mettmenstetten statt. Kursleiterin Heidi Bleiker ist Spirituelle Lehrerin und Psychologin, Shiatsuund Stimmgabeln-Klang-Therapeutin und leitet Meditationskurse und fortlaufende Meditationsgruppen für Bewusstseinsentwicklung und spirituelles Wachstum. Anmeldung und Auskunft unter Telefon 044 767 15 34. www.heidi-bleiker.ch

Ein rundum perfektes Training Aqua Fit: Kraft, Ausdaduer, Koordination Aqua Fit, Wassergymnastik: Kurse in Obfelden und Ottenbach. Aqua Fit hat viele Vorteile. Es verhilft zum Wiedereinstig ins körperliche Training und damit zu mehr Lebensqualität. Herz-Kreislauf-Beschwerden und Rückenleiden werden mit dem Ausdauertraining und der Wassergymnastik wirksam bekämpft. Oder mit andern Worten: Man trainiert im Wasser Ausdauer, Kraft, Koordination und Beweglichkeit – und verbessert damit deutlich die Kondition. Der Wasserdruck auf den Körper verbessert die Durchblutung und wirkt Wasseransammlungen entgegen. Man verspürt

danach keinen Muskelkater und kein unangenehmes Gefühl, verschwitzt zu sein. Dank optimalem Wasserauftrieb werden die Gelenke, Bänder, Sehnen und Wirbelsäule geschont. Rundum ein perfektes Training für Leistungssportler, Schwangere, Übergewichtige, ältere Personen. In der Gruppe macht das Training viel mehr Spass. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Neue Kurse ab 7. Januar 2014 in Obfelden, ab 11. Januar 2014 in Ottenbach. Die Kurse sind Krankenkassen anerkannt. Info, Anmeldung: Margrit Frei 056 640 19 80 margrit.frei@bluewin.ch.

rei Arthur Girardi AG ausgestellt. Am 22. und 23. November bieten sich die nächsten Möglichkeiten, selbst eine Weinetikette zu kreieren oder den neuen Power-Steamer von Kuhn Rikon kennenzulernen. Parallel dazu zeigt die Firma Renercon aus Knonau die Fertigstellung einer weiteren Bauetappe des Hedinger Holzenergie-Wärmeverbunds (vgl. unten).

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Spital Weichenstellung für selbstbewusste Stimmberechtigte Wir trauen uns zu, auf demokratischem Weg Verantwortliche zu delegieren, die in der Lage sind, in unserem Interesse unser Spital zu führen – strategisch und operativ. Jenseits von Behördenkollegialität, die aus lauter Verunsicherung und Ratlosigkeit auf rein geldorientierte Formen zurückgreifen, die zur Wirtschaft und nicht in unsere sozialen Institutionen passen. Unser Spital soll effizient geführt werden, aber auf menschlicher Basis, in Verbundenheit mit allen Beteiligten, in Solidarität und Kooperation, ohne Standesdünkel und intransparente Hinterzimmerbeschlüsse Weniger. Die jetzigen Funktionäre erinnern an die Nomenklatura im Osten. Sie reden von Wirtschaftlichkeit und meinen ihre private Kasse. Sie reden von schnellen Entscheiden und meinen ihre Machtgelüste. Sie betrachten uns Stimmberechtigte nur als Hemmschuh. Und wenn wir sie beim Namen nennen und ihre Parteizugehörigkeit erwähnen – es sind vornehmlich Leute der FDP – dann sagen sie, wir äusserten uns unter der Gürtellinie. Die Wahrheit zu sagen bedarf der Zivilcourage. Das können wir ändern, indem wir kurz entschlossen einmal Halt! gebieten und zwei mal NEIN stimmen. Dann sehen wir mit Zuversicht weiter, aber mit ausgewechselter Mannschaft, das sicher schon. Die haben uns falsch eingeschätzt, statt wert-geschätzt. Übrigens: Selbst im Vorstand der Ärztegesellschaft herrscht entgegen aller Behauptungen grosse Uneinigkeit. Es wurde im Verhältnis 2:3 für die AG gestimmt, aber es wurde auch da absolut verlogen kommuniziert, die Ärzte seien für die AG. Das Gegenteil ist der Fall, aber man liess die Ärzte, die sich gegen die AG äussern wollten, nicht zu Wort kommen. Einige waren da viel zu höflich, um sich zu wehren. Belege liegen vor. Einschüchtern wollen sie uns, die Machthaber, und deshalb ist es auch eine Abstimmung, um einmal klarzustellen, dass wir eine solche behördliche, machtbetonte Bonzenmentalität – Herr Rudolf Müller in Aeugst – nicht mehr dulden. www.verein-zweckverband.ch Aktuell/Tagebuch


Vermischtes

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Der Musikverein Maschwanden mit musikalischen Delikatessen Traditionelle Herbstkonzerte in Knonau und Maschwanden Gleich zwei Mal begeisterte der Musikverein Maschwanden am vergangenen Sonntag das Publikum mit seinem traditionellen Herbstkonzert – im Stampfisaal in Knonau und am Abend in der Kirche Maschwanden. ................................................... von urs e. kneubühl Der Musikverein Maschwanden weiss zu mobilisieren – sowohl der Stampfisaal in Knonau als auch die Kirche Maschwanden waren am vergangenen Sonntag sehr gut besetzt, zum traditionellen Herbstkonzert. Mit einem vorzüglichen Mix von besinnlichen und unterhaltsamen Kompositionen beglückte der Verein das Auditorium gekonnt und bestens vorbereitet für zwei Stunden – mit künstlerischen De-

likatessen, die für ein jeden Geschmack bedienendes musikalisches Menü sorgten. Dazu wurde die Zuhörerschar von den beiden MV-Musikerinnen Janine und Severine Stehli mit lockerer und gleichzeitig akkurater Moderation charmant durch das Programm geführt.

Orchestrale Klangfülle und technische Präzision Dirigent Heinz Aeberhard und das von ihm einfühlsam und präzise geführte Orchester beeindruckten das Publikum vom ersten Takt weg. Der «Solemn March» von Georg Friedrich Händel stimmte nicht nur in das Konzertprogramm ein, sondern genauso in die baldige Adventszeit. Schliesslich birgt der feierliche Marsch die musikalische Grundlage eines Weihnachtsliedes. Anspruchsvoll ging es mit «The

Second Waltz» des russischen Komponisten Dmitri Shostakovich, der durch den Film «Eyes Wide Shut» zu grosser Bekanntheit gelangte, weiter, bevor mit «In Siemi» von Gion Balzer Casanova eine musikalische Perle aus dem Bündnerland den ersten Teil des Orchesterkonzertes im wahrsten Sinne des Wortes «traumhaft» beschloss. Die orchestrale Klangfülle, die technische Präzision und das qualitativ hochwertige, harmonische Zusammenspiel der Musikerinnen und Musiker sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre, die im zweiten Teil, nach dem «Zwischengang» des Brass Quintetts, ebenso faszinierte.

Begeisterndes Brass Quintett Als wahrhaftiges «Entrée chaude» gestaltete sich der Zwischengang des Brass Quintetts, bestehend aus den

MV-Musikeren Theres Salzmann, Martin Zimmermann, Rolf Fahrni, Reto Hottiger und Niklaus Stalder: Das durch Elvis Presley berühmt gewordene Lied «Can’t Help Falling in Love» begeisterte die Zuhörer genauso wie Leonard Cohens «Hallelujah», das für Gänsehaut sorgte. Die mit starkem Applaus geforderte Zugabe «Lady Madonna» von den Beatles überzeugte genauso mit präzisen Einsätzen und homogenem Klang des Blechbläser-Quintetts, das dabei die musikalische Bandbreite von Blechblasinstrumenten eindrucksvoll vorführte. Dem stand das Gesamtorchester in seinem zweiten Konzertteil in nichts nach. Sowohl das elegische «Rendezvous» des belgischen Komponisten Jan Hadermann als auch den klassischen Tango «Hernando’s Hideaway» wollte das Auditorium mit viel Applaus nochmals hören; nicht zuletzt der glänzen-

den Solisten wegen: Thomas Frei im «Rendezvous» und Florian Stalder in «Hernando’s Hideaway». Und auch die zum Abschluss gespielte prächtige und fesselnde Intonation des britischen Konzertmarschs «Centaur» von Derek Broadbent erheischte Zugaben, die schliesslich mit «Bui-Doi» aus dem Musical «Miss Saigon» von Alain Boublil und Claude-Michel Schönberg als musikalische Nachspeise ein würdiges und kraftvolles Finale erlebten. So war das Herbstkonzert des Musikvereins Maschwanden ein höchst leckeres Menü von beliebten und anspruchsvollen Werken, allesamt mit Bravour gespielt. Präsident Rolf Fahrni hatte allen Grund, sich beim Dirigenten und den Musikerinnen und Musikern für deren Können und deren Fleiss für das rundum gelungene Konzert zu bedanken.

«Traumhafte Adventszeit»

«Vom Licht geführt»

Ausstellung im Atelier «Unverblümt» in Mettmenstetten

Ausstellung im Kloster Kappel

Auch dieses Jahr lädt Isabella Randegger, Inhaberin des Blumenateliers «Unverblümt» in Mettmenstetten, zur Adventsausstellung ein. Da kann man sich optisch und kulinarisch für die Weihnachtszeit einstimmen.

Bilder und Gedichte gehören zusammen. Gedanken, Farben und Emotionen. Helena Aeschbacher-Sinecká versteht es, die Werke von Markus Sandhofer in Worte zu fassen. Die Ausstellung lädt ein in die faszinierende Welt der Farben und Texte einzutauchen und sich inspirieren zu lassen. Sie wird am Sonntag, 24. November, eröffnet. Markus Sandhofer, 1966 geboren, lebt in Obfelden. Er ist seit 1994 Geschäftsführer einer Informatikfirma und Berufsschullehrer im kaufmännischen Bildungszentrum Zug. 2002 entdeckte er die Faszination des Malens. Im eigenen Atelier zu Hause entstanden am Anfang einfache Farbvariationen und Muster. Heute experimentiert er mit Acryl, Sand und Spachtelmasse. Es entstehen Collagen, welche mit Pinseln, Roller, Schwämmen und vielen anderen unüblichen Materialien und Werkzeugen gestaltet werden. Seine Bilderkollektion umfasst heute über 70 Werke. Helena Aeschbacher-Sinecká ist 1945 in Böhmen geboren und lebt im Kloster Kappel. Sie studierte in Prag und floh im Herbst 1973 aus politi-

«Unverblümt»? Eigentlich nicht, denn im Atelier an der Bahnhofstrasse 12 in Mettmenstetten leuchtet es in vielen Farben. Weihnachtliche Gestecke, Kränze, schön arrangierte Blumengebinde, spezielle Gefässe und vieles mehr signalisieren: Die Adventszeit naht. Isabella Randegger und ihre Mitarbeitenden haben in der Tat Kreativität walten lassen; der überwiegende Teil des Angebots ist selbst gemacht – unter einigem Aufwand, versteht sich. Welche Farben liegen im Trend? «Pastelltöne, aber auch klassisches Rot-Weiss. Es geht dieses Jahr in Richtung romantisch-edel. Zudem verkaufen wir sehr viele Orchideen», sagt Isabella Randegger, die das Atelier «Unverblümt» seit neun Jahren führt und mittlerweile auf eine treue Stammkundschaft zählen kann, die auch aus

An der Adventsausstellung gibts heisse Schokolade mit Rum und Schlagrahm – und natürlich Blumen: Isabella Randegger (rechts) mit Mitarbeiterin Corinne Roos. (Bild Werner Schneiter) benachbarten Gebieten anreist – zum Beispiel aus Emmen, Cham, Muri und Bonstetten, wo die Inhaberin die dortigen Avec-Läden bedient. Beste Werbung für ihr Geschäft in Mettmenstetten. – Nun lädt sie am kommenden Freitag, 22. November, 14 bis 21 Uhr, zur traditionellen Adventsausstellung

ein – und bietet auch Kulinarisches, das zur Vorweihnachtszeit passt: Heisse Schokolade mit Rum und Schlagrahm. Traditionell darf Isabella Randegger für die Ausstellung auch die Räume der sich im gleichen Hause befindlichen Bodenbelagsfirma E. Müller benützen. (-ter.)

schen Gründen in die Schweiz. Helena Aeschbacher-Sinecká ist als freischaffende Künstlerin tätig, hat mehrere Foto- und Gedichtbände veröffentlicht und etliche Ausstellungen durchgeführt. Die Vernissage im Kloster Kappel beginnt am 24. November 2013 um 15.30 Uhr. Nach der Begrüssung und Einführung von Pfr. Markus Sahli wird Helena Aeschbacher-Sinecká zu ausgewählten Bildern von Markus Sandhofer Gedichte vortragen. Stefan Uhlig, Leiter Psychotherapie am Spital Affoltern, wird eine Ansprache halten und den Anlass musikalisch begleiten. Anlässlich der Ausstellungseröffnung wird das gleichnamige Buch der beiden Künstler vorgestellt. Anschliessend um 17.15 Uhr findet «Musik und Wort» statt: The Beauty of Death – Die Schönheit des Todes (Text: Khalil Gibran, Musik: Myriam Birrer) mit Manuela Hager, Sopran; Elisabeth Schneider, Violine; Beate Schnaithmann, Cello und Myriam Birrer, Violine und Percussion. Sprecher: Auke Kempkes und Pfr. Markus Sahli, anschliessend besteht die Möglichkeit zum Imbiss (Fr. 15.–, inklusiv ein Getränk).

China For Real – Chinesen verstehen?! Film-Premiere im Gebäude der Chrischona-Gemeinde in Affoltern China... aufstrebende Wirtschaftsmacht China... Menschenrechte China... Kommunismus China... ein-Kind-Politik Dies und mehr können wir in den Medien über China, das Reich der Mitte lesen. Aber was macht ein Land denn wirklich aus? Deren Regierung, Politik oder die Wirtschaftsleistung? Sind es nicht vielmehr die Menschen? Davon hat es in China, in MandarinChinesisch Zhong Guó, genannt, fast 1,4 Milliarden. Wäre es also nicht toll, von diesen Menschen persönlich zu hören? Mehr zu erfahren über dieses Volk, deren Sprache und Kultur für uns so unverständlich sind, die aber immer mehr im Weltgeschehen mitwirken und auch in der Schweiz vielerorts anzutreffen sind?

China For Real – Der Film Die Chance, einen ganz persönlichen Einblick in das Leben und Denken der Chinesen zu erhalten, bietet «China for Real», ein 45-mintüger Dokumentarfilm, entstanden in China vom April bis Oktober 2013. Darin kommen die «gewöhnlichen» Chinesen zu Wort. Sie erzählen über ihren Alltag, ihre Sorgen, ihre Kultur, über Glauben an Gott, über ihre Träume und Zukunftshoffnungen. Gespickt ist der Film zudem mit lustigen, erstaunlichen Alltagsszenen und Landschaftsbildern.

Film-Premiere Wer dieses liebenswerte Volk (besser) kennenlernen möchte, ist herzlich eingeladen, der Film-Premiere beizu-

wohnen. Am 22. November 2013 um 20 Uhr im Gebäude der Chrischona Gemeinde, Alte Obfelderstrasse 24, Affoltern. Der Eintritt ist frei, wer möchte, darf gerne einen Beitrag für weitere Filmprojekte beisteuern.

Die Produzentin Mirjam Wolf aus Ebertswil, hat von 2012 bis 2013 während 14 Monaten in China gelebt, Mandarin studiert, die Kultur kennen und die Menschen lieben gelernt. Mit dem Wunsch, zum besseren Verständnis zwischen China und dem Westen beizutragen, hat sie zusammen mit chinesischen Freunden diesen Film produziert. Mehr Details und den Trailer zum Film gibts auf: www.suruilimovies.ch

Das Plakat zum Film von Mirjam Wolf. (Bild zvg.)


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Vermischtes

Dienstag, 19. November 2013

Dem Leben Positives abgewinnen «Nichts» – gelebte Philosophie für Jung und Alt in Hedingen Gemeinsam über nichts und alles philosophieren – darum geht es am kommenden Samstagabend, 23. November, im «Güpf», Hedingen. Angesprochen sind Jugendliche ab zwölf Jahren und Erwachsene aus der Gemeinde. ................................................... von thomas stöckli Den aufmerksamen Lesern sind sie sicher aufgefallen, die VeranstaltungsInserate mit dem grossen Schriftzug «Nichts» und der schlichten Zeit- und Ortsangabe «23.11.13.17.30h.hedingen.» in den beiden letzten Ausgaben des «Anzeigers». Was steckt dahinter? Auflösung bietet die Homepage von Commcoach: «Nichts» ist das Thema eines Philosophie-Anlasses – ein Gemeinschaftsprojekt von Michael Maag und der Schule Hedingen. «Der Unterricht bereitet nur zum Teil aufs Leben vor», sagt Peter Thiele, Sek.-Schulleiter in Hedingen. In der Jugendzeit geht es schliesslich auch darum, die eigene Persönlichkeit zu finden: Wer bin ich? Was mache ich da? «Wir wollen die Schule öffnen», sagt Thiele, «Lebenswelt in die Schule hereinholen – und auch als Schule hinausgehen.» Das leisten etwa Sprachaustausch und Naturkunde-Tage, an-

spruchsvolle Projektwochen und herausfordernde Exkursionsaufgaben.

Aus der Leere kann Neues entstehen In Zusammenarbeit mit Michael Maag, der Philosophie-Treffs leitet und selber leidenschaftlich gern philosophiert, möchten die Deutschlehrer der Sek. Hedingen nun Zugang zu philosophischen Fragen bieten. Grosses Thema ist das «Nichts». Es geht um die «NullBock-Mentalität», aber auch die Leere, aus der Neues entstehen kann. «Wie kann man dem Leben Positives abgewinnen?» Diese zentrale Frage stellt Lehrer Joachim Kinner in den Raum. Michael Maag will seinerseits dazu anspornen, vermeintliche Tatsachen nicht nur zu akzeptieren, sondern auch zu hinterfragen, die Dinge von verschiedenen Seiten zu betrachten. Wertvolle Inputs erhoffen sich die Initianten von einer Durchmischung der Generationen: «Vielleicht können sich die Erwachsenen an eine eigene Sinnkrise erinnern und aufzeigen, wie es weitergehen kann», so Kinner.

Krise als Chance sehen Die Veranstaltung vom Samstagabend, 23. November, soll nicht statisch sein, sondern in verschiedenen Räumen und über unterschiedliche Kanäle

100 Teams am Start 17. «DOG»-Turnier der «Alternative» Am Samstag, 9. November, fand im Kasinosaal in Affoltern zum 17. Mal das «DOG»-Turnier statt. Rosmarie Schoop war als neue Kommunikationsbeauftragte der «Alternative» das erste Mal dabei. Ein Erfahrungsbericht. ................................................... von rosmarie schoop Etwas bange war mir schon vor meinem ersten DOG-Turnier. Die Vorbereitungen waren langwierig. Unsere drei KV-Lernenden widmeten sich schon seit Wochen immer wieder dem «DOG» wie wir es einfachheitshalber nannten. Nach dem Anmeldeschluss am 11. November wussten wir, dass sich 102 Teams angemeldet hatten. Nun konnten wir den Spielplan aufstellen und die Teamkarten drucken. Das Notebook wurde auf Vordermann gebracht, das Programm für die Eingabe der Spielresultate und anschliessende Errechnung der Rangliste kontrolliert. Den Kasinosaal richteten wir schon am Freitag ein. In der Nacht auf Samstag erwachte ich immer wieder, notierte Sachen, die am frühen Morgen noch unbedingt erledigt werden mussten. Türöffnung am Samstag, 9. November, war um 9 Uhr, die Lernenden und ich trafen uns kurz nach 8 Uhr. Nach einem kurzen Briefing machten wir uns an die Erledigung diverser Aufgaben.

Um 10 Uhr war späteste Einfindungszeit für die DOG-Spielenden, das hatten wir so kommuniziert. Um drei vor zehn der grosse Schock: Es fehlten zu viele Teams, das habe es noch nie zuvor gegeben! Diesen Fall hatten wir nicht einkalkuliert. Drinnen war Robi Keiser schon am Begrüssen. In letzter Sekunde kamen noch zwei Teams, es waren jetzt 100. Für diese Variante waren wir vorbereitet. Ich rannte zu Robi in den Saal, er sah mich, ich hob die Daumen hoch und er wusste: Wir können wie vorgesehen um 10.15 Uhr anfangen zu spielen. Danach war für mich die allergrösste Anspannung vorbei und ich konnte den Tag trotz Dauereinsatz auch geniessen. Was mir am meisten Eindruck gemacht hat, ist das gewaltige Teamwork, das hinter dem DOGTurnier steht und ohne das es schlicht nicht durchführbar wäre. Meine Aufgabe besteht nun unter anderem darin, die DOG-Spielenden – die meisten nehmen schon seit vielen Jahren an unserem Turnier teil – auch als Spender für die «Alternative» zu gewinnen. Sie zu überzeugen, dass wir unsere Arbeit genau so professionell und gewissenhaft ausführen wie die Organisation des DOG-Turniers. Was uns Mitarbeitenden aber schon jetzt sicher ist, ist die Befriedigung und Freude darüber, gemeinsam einen so tollen und grossen Anlass auf die Beine gestellt zu haben.

Sie betreiben viel Aufwand um «Nichts». Mit den Schildern zwischen den Jugendlichen von links: Lehrer Hendrik Barth, Michael Maag (Commcoach), Sek.-Schulleiter Peter Thiele und Lehrer Joachim Kinner. (Bild Thomas Stöckli) Denkanstösse vermitteln – und natürlich Gelegenheit bieten, sich auszutauschen und sich in Wort und Bild auszudrücken. «Wir lassen die Teilnehmer nicht im Nichts», betont Michael Maag, der gemeinsam mit einer ande-

te nach der Veranstaltung mit positiven Gedanken zu entlassen. Nichts, Philosophie für Jung und Alt, 23. November, 17.30 bis 22 Uhr, Sek.-Schulhaus Güpf, Hedingen. Eintritt gratis. Infos: www.commcoach.ch/nichts/

Candle Light – Chorisma kommen nach Affoltern Chorgesang, Flügel und Flöte in der katholischen Kirche Mit einem reichen Liederprogramm besingen Chorisma aus Baar nächsten Sonntag unter der Leitung des Affoltemers Thomi Widmer die ganze Gefühlspalette bei Kerzenschein. Kerzenlicht ist das Thema schlechthin in dieser Jahreszeit, stetig und allüberall sich steigernd bis zum voll beleuchteten Weihnachtsbaum. Kerzenlicht bedeutet aber auch Romantik, Intimität, Feiern, Wärme und Genuss. Die Bäume haben sich bereits golden eingekleidet und auch Chorisma schlüpfen am nächsten Sonntag in edle Gewänder für das Konzert Candle Light in der katholischen Kirche Affoltern. Unter der Leitung des bekannten Dirigenten und Musikers Thomi Widmer aus Affoltern – seit vielen Jahren realisiert er anspruchsvolle ChorProjekte mit Sängerinnen und Sängern – haben Chorisma ein reiches und gefühlvolles Liederprogramm zusammengestellt, das nun, nach Zug, auch in Affoltern zur Aufführung kommt, teils a cappella, teils begleitet von Thomi Widmer am Flügel und Beatrice Bürge, Flöte. Obwohl der Chor in Baar probt, kommen doch einige Mitglieder aus Affoltern und dem Säuliamt. Schöne Liebeslieder und Balladen geben Raum für Träumereien; Chorisma singen von Sehnsucht, Verlangen und Leidenschaft, hauchen eine Liebeserklärung, landen bei Verzweiflung und Trennungsschmerz, um sich in trauter Zweisamkeit vor dem Cheminéefeuer wiederzufinden ... Thomi Widmer und Chorisma laden ein, in diesen Gefühlen zu reisen, die Gedanken schweifen zu lassen und den frühen Sonntagabend zu geniessen mit Chorstimmen, Piano und Flöte. (db) Chorisma «Candle Light», Sonntag, 24. November, 17 Uhr, katholische Kirche, Affoltern, Seewadelstrasse, anschliessend Apéro.

Konzentrierte Anspannung im Kasinosaal. (Bild zvg.)

ren Philosophin als Moderator durch den Abend führt. «Eine Krise ist nicht nur etwas Negatives, sondern kann auch eine Chance sein», betont Peter Thiele. Es ist ihm ein besonderes Anliegen, die Leu-

Eintritt frei - Türkollekte.

Thomi Widmer und der Chor Chorisma konzertieren mit «Candle Light» am nächsten Sonntag in der katholischen Kirche Affoltern. (Bild zvg.) anzeige


Veranstaltungen

Dienstag, 19. November 2013

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Crown of Glory rockt wieder Die Band tritt am Samstag in Affoltern auf

Crown of Glory mit Hans «Hungi» Berglas (links). (Bild zvg.) Genau ein Jahr her, seit die Band um den Ämtler Hans «Hungi» Berglas letztmals im V&V Cycles, Affoltern, rockte. Der Auftritt damals war als Warm-Up-Show für die neue CD ge-

dacht. Doch das Abmischen der neuen Songs klappte nicht wie gewünscht. «Wir haben Lehrgeld bezahlt», kommentiert Berglas die Ereignisse des vergangenen Jahres, «man sollte sich

nicht von grossen Namen blenden lassen», so seine Erkenntnis. Doch nun ist das neue Album bereit und «Crown of Glory» will durchstarten. Die Suche nach einer Plattenfirma läuft bereits und die Musiker nutzen den Schwung, um sich als die tollen Live-Performer, die sie sind, in Erinnerung zu rufen. Kommenden Samstag ist die Band im V&V Cycles, Affoltern, es folgen Auftritte am «Metal X-Mas Festival» in der Stadthalle Dietikon (13. Dezember) und als Vorgruppe von «Grave Digger» in Bern (31. Dezember). (tst.) Konzert am 23. November, V&V Cycles, Grubenstrasse 5, Affoltern. Türöffnung: 19 Uhr, Eintritt: 18 Franken.

«Im Mondschein» Klavier-Konzert zum Ewigkeitssonntag Pianistin Antonia Nardone spielt am Sonntag, 24. Nobember, 17 Uhr in Affoltern das traditionelle Konzert zum Ewigkeitssonntag. Auf dem Programmstehen Werke von Schubert, Beethoven, Schumann und Débussy. «Geboren werden und sterben – Sehnsucht und Liebe – Freude und Leid – Tag und Nacht – Endlichkeit und Ewigkeit» – diese Gedankensplitter begleiteten die Pianistin Antonia Nardona bei der Auswahl der Musikstücke, die sie an ihrem nächsten Konzert zum Ewigkeitssonntag spielen wird und das unter dem Titel «Im Mondschein» steht. Die verschiedenen Kompositionen stammen aus der Romantik und aus dem Impressionismus. Das Konzert beginnt mit zwei Impromptus Op. 90 von Franz Schubert (1797–1828), die er in der letzten Periode seines Lebens komponierte. Seine Musik erzählt von Tod und Leben, vom Wechsel von Traurigkeit zur Freude und umgekehrt. Schubert selbst sagte dazu: «Kaum andere Mu-

sik geht tiefer unter die Haut». Es folgt das Adagio sostenuto aus der Klaviersonate in cis-Moll von Ludwig van Beethoven (1770-1827), besser bekannt unter der Namen Mondscheinsonate. Sie ist eine der bekanntesten Klavierkompositionen aller Zeiten, die Beethoven auch «fast eine Fantasie» nannte.

Besinnliche Stunde Mit dem heiteren Allegro aus der Sonate in C-Dur von Robert Schumann (1810–1856) wird im Konzert den lebensfrohen und glücklichen Erfahrungen im Leben Ausdruck gegeben. Schumann ist einer der romantischen Komponisten. Seine Werke sind geprägt von feuriger Leidenschaft und zarten, sinnlichen bis hin zu melancholischen Gefühlsausdrücken. Zum Abschluss ertönt eines der berühmtesten Klavier-Stücke von Claude Débussy (1862–1916): die Suite Bergamasque. Sie ist eine der schönsten und faszinierendsten Werke aus Débussys Repertoire. Diese Suite erlangte kurz nach dem Tod des Komponisten grosse Po-

Pianistin Antonia Nardone. (Bild zvg.) pularität; besonders der dritte Satz Claire de lune, dessen Titel die Interpretin zu diesem Konzert inspiriert hat. Die reformierte Kirche Affoltern heisst zusammen mit Pianistin Antonia Nardone alle herzlich willkommen zu diesem Klavier-Konzert. Sie laden zu einer besinnlichen Stunde ein, in der die Musik auch im Gedenken an Menschen, die von uns gegangen sind, erklingen soll. Konzert zum Ewigkeitssonntag, Sonntag, 24. November, 17 Uhr, Friedhofskapelle Affoltern. Eintritt frei - Kollekte

Die Aemtler Jodlerfründe Kappel. (Bild zvg.)

«Alpewält» im Oberamt Konzert der Aemtler Jodlerfründe in Kappel Wiederum vielseitig ist es, das Jahreskonzert der Aemtler Jodlerfründe vom kommenden Samstag, 23. November, im Gemeindesaal Kappel. Eigene Liedvorträge und bekannte Gastformationen aus der Zentralschweiz sorgen für ein abwechslungsreiches, unterhaltsames Programm. Vor einem Jahr konnte der Klub mit Freude und Stolz sein 20-Jahre-Jubiläum feiern. Nun steht bereits das nächste Jahreskonzert vor der Türe. Unter der Leitung von Vreni Eichmann haben sich die drei Jodlerinnen und 15 Sänger in den vergangenen Wochen intensiv und mit viel Energie auf den Auftritt vor eigenem Publikum vorbereitet. Unter dem Motto «Alpewält» begleiten im diesjährigen Konzert bekannte und gern gehörte Lieder aus dem Repertoire der Aemtler Jodlerfründe die Konzertbesucher durch das Programm. Viele Texte beschreiben die Schönheiten und Wunder der Natur, aber auch Begebenheiten aus dem Leben. Zu hören sind Lieder bekannter Jodel-Komponisten aus vergangener Zeit wie Robert Fellmann und Emil Herzog bis hin zu zeitgenössischen Arrangeuren wie Franz Stadelmann oder André von Moos. Die Duett-Vorträge der beiden Jodlerinnen Vreni Eichmann und Heidi Roth ergänzen die Gesamtauftritte des Klubs. Die Gastformationen, welche den Konzertabend mit hochstehenden Vorträgen zum unvergesslichen Erlebnis werden lassen, kommen dieses Jahr al-

lesamt aus der Zentralschweiz. Der Jodlerklub «Luegisland» Ebnet, welcher dieses Jahr im Oberamt zu Gast sein wird, ist einer von über 15 Klubs aus der Entlebucher Jodlervereinigung. Die Gründung des reinen Männerchors geht in das Jahr 1934 zurück. Aktuell umfasst der Chor rund 25 Jodler und Sänger. Gepflegt werden das traditionelle Liedgut wie auch der Innerschweizer Naturjutz. Speziell erwähnt sei das vereinseigene Vortragslokal des Klubs: Die «Jodlerschür» im Ebnet, in welcher jeweils die Jahreskonzerte durchgeführt werden. Eine instrumentalische Eigenheit ist das Spiel auf dem Flaschenklavier durch Toni Bürgler jun. Mehrere mit Wasser gefüllte und aufeinander abgestimmte Flaschen bilden das Instrument. Inspiriert durch einen ZirkusClown, der auf Blumenvasen eine Melodie zum Besten gab, spielte im Jahre 1964 Toni Bürgler sen. ein erstes Mal an einem Familienanlass auf. Das Repertoire an Stücken umfasst hauptsächlich Kompositionen des Gründers der Formation. Mittlerweile wirkt in «Bürgler’s Original Flaschenklavier» mit der Tochter von Toni Bürgler jun. bereits die dritte Generation mit. Wie in den Vorjahren umrahmt das Schwyzerörgelitrio St. Jakob aus Ennetmoos mit den drei Liem-Brüdern das Konzert und wird zum Tanze aufspielen. Die selbst geführte Festwirtschaft und die grosszügige Tombola tragen zum Wohlbefinden der Gäste bei und runden den Anlass ab. (wi-) Konzertbeginn ist um 20 Uhr, Türöffnung und Verpflegungsmöglichkeit ab 18.30 Uhr.

Mettmenstetter machen Musik für Rumänien Bazar mit Handarbeiten aus Siebenbürgen Vor einiger Zeit hat eine Pfarrkollegin aus Siebenbürgen (Rumänien) angefragt, ob es möglich wäre, in Mettmenstetten einen Bazar mit Handarbeiten aus ihrem Dorf zu organisieren. Erstens würde das Arbeit für viele Roma-Familien generieren, zweitens könnte der Erlös des Verkaufs wieder in soziale Projekte investiert werden, an Ideen mangle es ihr nicht … Andreas Fritz hat gerne zugesagt. Seither hat das Projekt Gestalt angenommen und auch eine beachtliche Eigendynamik entwickelt. Organistin Ursula Hauser hat sich anerboten, den Bazar mit einem Kirchenkonzert zu

eröffnen und hat gleich eine ganze Reihe Bekannte aus dem Dorf zum gemeinsamen Musizieren eingeladen. Es könnte durchaus sein, dass auch noch zum Tanz aufgespielt wird in der Kirche. Im Anschluss an die musikalischen Leckerbissen gibts im Pfarrhauskeller die eine oder andere siebenbürgische Spezialität zu probieren, und natürlich Körbe, Kisten und Korbsessel soweit das Auge reicht – zum Bestaunen und Kaufen. Bazar am Samstag, 23. November, 16 bis 20 Uhr, Kirche Mettmenstetten.

Im Begeisterungssturm der Sängerinnen und Sänger geraten die Noten durcheinander. (Bild Mike Flam)

Ein Musical zum Geburtstag 20 Jahre Vocalino Classic Pop Jazz Chor Der Vocalino Classic Pop Jazz Chor feiert sein 20-Jahre-Jubiläum mit dem Musical Deal ist Deal, das Chorleiter Beat Dähler eigens für diesen Anlass komponiert hat. Unter den 60 Sängerinnen und Sängern sind auch zahlreiche aus dem Knonauer Amt.

Handwerkskunst aus Siebenbürgen. (Bild zvg.)

Zum 20. Geburtstag des VocalinoChors hat der Musiker und langjährige Dirigent des Chors, Beat Dähler, das Musical Deal ist Deal komponiert. Dieses ist dem Vocalino Classic Pop Jazz Chor auf den Leib geschnitten, denn darin verschmelzen verschiedene Musikstile von Klassik über Pop bis

zu Jazz. Neben rund 60 Sängerinnen und Sängern des Vocalino Chors wirken auch verschiedene Solistinnen und Solisten aus der Schweizer Musicalszene mit. Sie werden unterstützt durch eine Live-Band mit Top-Musikern der Schweizer Rock/Pop-Szene.

Hilfe von Mozart, Freddie Mercury, John Lennon und Leonard Bernstein Thema des Musicals ist das Chorjubiläum selbst: Da der Chorleiter keine zündende Idee für das Jubiläumskonzert hat, bittet er vier Musen sowie grosse Komponisten und Musiker der Weltgeschichte um Hilfe. Der Deal gelingt. Wolfgang Amadeus Mozart,

Freddie Mercury, John Lennon und Leonard Bernstein sind bereit, das Projekt zu unterstützen und machen sich an die Arbeit. Doch im Begeisterungssturm der Sängerinnen und Sänger geraten die Noten durcheinander. Wie wohl Mozarts Sanctus zu einer Melodie von John Lennon klingt? Die Harmonien von Queen gepaart mit einer Komposition von Bernstein? Das kann man nicht beschreiben, aber selbst erleben – am 23. oder 24. November im Volkshaus in Zürich! Aufführungen am Samstag, 23. November, 19.30 Uhr; Sonntag, 24. November, 17 Uhr; im Volkshaus in Zürich. Infos und Tickets unter www.vocalino.com.


veranstaltungen

Der Samichlaus kommt Besuche in Mettmenstetten und Knonau Im November, wenn der Himmel grau und wolkenverhangen ist und welke Blätter im kalten Wind tanzen, ist die Vorweihnachtszeit und somit der Besuch des Samichlaus nicht mehr fern. In den Gemeinden Mettmenstetten und Knonau, auf Wunsch auch in der näheren Umgebung, engagiert sich der St. Nikolausverein Knonau/Mettmenstetten mit viel Freude für die Pflege dieses schönen Brauchtums. St. Nikolaus und Schmutzli sind gerne zu Gast bei Familien, aber auch Der Besuch von Samichlaus und Schmutzli ist nicht mehr in Schulen und fern. (Bild zvg.) Kindergärten sowie an Vereinsanlässen. Speziell ge- laus und Schmutzli freuen sich auf staltete Anlässe können persönlich viele strahlende Kinderaugen, vorgetragene Lieder und Verslein! vereinbart werden. Ein besonderes Erlebnis ist übrigens das Lichteranzünden am TannenLichter auf dem Rössliplatz baum auf dem Rössliplatz MettmenDer Verein sorgt dafür, dass der Be- stetten mit dem Nikolaus am Samstag, such mit 25 Franken pro Familie kos- 30. November, von 17.15 bis 18.15 tengünstig ist. Wer also am 4., 5. oder Uhr. 6. Dezember den Besuch des Nikolaus wünscht, kann sich bis am 26. Novem- Infos: www.mettmenstetten.ch/de/vereine/vereinsber anmelden, die Formulare liegen in liste (St. Nikolaus Verein), Vereinsadresse: Franziska verschiedenen Geschäften in Mett- Kunz-Waser, Telefon 044 768 22 82; 079 416 43 55 menstetten und Knonau auf. St. Niko- schwalbenhof@gmx.ch.

Eine wahre Geschichte zwischen Todesangst und Gottvertrauen. (Bild zvg.)

«Von Menschen und Göttern» Filmabend im ref. Chilehuus Affoltern Am Vorabend des Ewigkeitssonntages lädt die reformierte Kirche zu einem Filmabend ins Chilehuus ein. Gezeigt wird am 23. November, 19 Uhr der Film «Von Menschen und Göttern». Viele Jahre lebten im Kloster von Tibhirine im algerischen Atlasgebirge französische Mönche im Einklang mit der vorwiegend muslimischen Bevölkerung, bis sich Mitte der Neunzigerjahre das religiöse und politische Umfeld radikalisierte: Islamistische Rebellen forderten alle Ausländer auf, das Land zu verlassen. Eine Gruppe kroatischer Gastarbeiter wurde ermordet. Die Truppen der algerischen Militärdiktatur boten dem Kloster Schutz an, den die Mönche aber ablehnten. Ausgerechnet am Weihnachtstag 1996 tauchte ein Rebellentrupp im Kloster auf. Sieben Mönche wurden entführt.

Ein bewegender Film Der mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete und mit herausragenden

Darstellern besetzte Film von Xaxier Beauvois zeichnet in oft meditativen Bildern die historischen Ereignisse und das Schwanken der Mönche zwischen Todesangst und Gottvertrauen nach. Dabei sind es insbesondere auch die theologischen Reflexionen, die diesen Film so sehenswert machen: Wie kann die Bibel zum Interpretament der eigenen Befürchtungen und Hoffnungen werden? Wie verhält man sich als Christ gegenüber den «Göttern der Gewalt»? Im Anschluss an den Film sind alle eingeladen, noch ein wenig zu verweilen und sich über das Gesehene auszutauschen. Ein kleiner Imbiss wird offeriert. Wer für den Nachhauseweg einen Fahrdienst beanspruchen möchte, ist gebeten, sich bis Freitag zu melden bei Pfarrerin Bettina Bartels, unter Telefon 044 761 60 15 (Anrufbeantworter) oder bettina.bartels@zh.ref.ch. Von Menschen und Göttern (F 2010, 122 Min, FSK 12), Samstag, 23. November, 19 Uhr im reformierten Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Eintritt frei. Offen für alle.


Sport

Dienstag, 19. November 2013

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Ein Unentschieden wie eine Niederlage Fussball 1. Liga Classic: FC Wettswil-Bonstetten – FC Balzers 3:3 (2:0) Nachdem der FCWB zur Halbzeit 2:0 führte und klar auf Siegeskurs war, wandelte Balzers das Resultat innerhalb von acht Minuten in eine 2:3-Führung um. Zum Schluss mussten die Ämtler gar froh sein, in der letzten Minute den Ausgleich erzielt und so doch noch einen Punkt erobert zu haben. ................................................... von andreas wyniger Obwohl die Partie flott und mit viel Zug begann, dauerte es 18 Minuten bis zur ersten Goalszene. Hierbei konnte sich Balzers Erne im Strafraum der Ämtler durchsetzen. Erst im allerletzten Moment konnte er dabei vom Torschuss gehindert werden, mittels Foulspiel wie die Liechtensteiner monierten, der Schiedsrichter aber anders taxierte. 300 Sekunden später dann die erste Grosschance des FCWB. Polat erlief einen Rückpass der gegnerischen Abwehr, sein Abschluss konnte aber von Gästegoalie Zuvic in Extremis zum Corner befreit werden. Im Gegenzug dann beinahe das 0:1 für Balzers. Giger tauchte plötzlich alleine vor FCWB-Goalie Merlo auf. Mit einer Glanzparade blieb jedoch der Torwart Sieger dieses Duells. Nach 25 Minuten dann das 1:0 für die Ämtler. Lucas Schlüchter luchste einem Verteidiger den Ball ab und spielte diesen sofort ins Zentrum, wo Acosta gut mitlief und zum vielumjubelten Führungs-

treffer einschieben konnte. Nach einer guten halben Stunde kam es noch besser für Wettswil-Bonstetten. Balzers Goalie Zuvic unterlief eine Günes-Flanke, wodurch der hinter ihm lauernde Acosta zum 2:0 einköpfen konnte. In dieser Phase waren die Platzherren das klar dominierende Team, es machte den Eindruck als könne die DoschElf wieder einen grossen Schritt vorwärts tun. 120 Sekunden vor der Halbzeit beinahe noch das dritte Tor des FCWB. Buchmanns Abschluss wurde abgefälscht und Goalie Zuvic konnte den Ball nur mit letzter Mühe um den Pfosten zum Corner befreien.

Zweite Halbzeit beginnt mit einem schläfrigen FCWB Wie verwandelt kamen die beiden Teams zum zweiten Durchgang auf den Platz zurück. Während Balzers sofort versuchte zu reagieren, waren die Ämtler noch nicht bereit. So konnte sich ein Angreifer Balzers’ ungehindert durch den WB-Strafraum dribbeln und mit einem Rückpass Gadient bedienen, welcher zum 2:1 einnetzte. Immer noch schienen die Gedanken der Ämtler Akteure irgendwo, nur nicht auf dem Fussballplatz zu sein. Nur 60 Sekunden nach dem Anschlusstor lag der Ball nämlich bereits wieder im Tornetz des FCWB und Balzers hatte zum 2:2 ausgeglichen. Kloser kam am 16er-Eck in Ballbesitz und schlenzte die Kugel wunderschön und unhaltbar für Merlo ins entfernte Lattendreieck. Nur gerade drei weitere Zeigerumdrehungen später die nächs-

te Grosschance für Balzers. Erne kam alleine aus zwölf Metern zum Torabschluss, verzog aber um Zentimeter. Als dann Popov wiederum nur zwei Minuten später ein Foul im eigenen Strafraum beging, konnte sich Erne den Ball zum Penalty hinlegen. Wuchtig schoss er diesen in die tiefe Torecke und traf zur 3:2-Führung für die Gäste aus Liechtenstein. Unglaublich, elf Minuten haben nach der Pause gereicht, um das Spiel zu drehen. Immerhin, gegen das nun seine Defensive verstärkende Balzers fand der FCWB langsam wieder ins Spiel zurück. Prompt erhielten auch sie nach einem Hands im Strafraum eine Penaltychance. Zur Überraschung aller schnappte sich Acosta den Ball, um die Ausführung anstelle Buchmanns zu übernehmen. Sein schwach getretener Elfmeter wurde jedoch von Balzers-Goalie Zuvic gehalten und es blieb beim 2:3. Nun, Wettswil-Bonstetten gab nicht auf und wurde tatsächlich in der 90. Minute belohnt. Eggmann verlängerte einen langen Ball vor die Füsse Günes, welcher aus spitzem Winkel zum 3:3-Ausgleich traf. Wenigstens ein Punkt dachte nun wohl jeder auf Seiten des FCWB. Denkste, gleich im Gegenzug war man im Defensivverbund wieder nicht aufmerksam genug und hätte um Haaresbreite noch das 3:4 erhalten. Natürlich, wenn man in der letzten Minute noch ausgleichen kann, sollte man von einem gewonnenen Punkt sprechen. Wer diese 90 Minuten aber vor Ort gesehen hat, muss zwei verlorenen Zählern nachtrauern.

Enttäuschende Vorrunde Der 2.-Ligist FC Affoltern holte in 13 Partien nur 8 Punkte Die 1. Mannschaft des FC Affoltern wollte den Schwung der erfolgreichen letzten Saison in die neue Spielzeit 2013/14 mitnehmen. Nach den Abgängen und Rücktritten von Leistungsträgern wurde der Kader mit jungen Spielern aufgestockt, mit dem Ziel, sie langsam an das höhere Niveau der 2. Liga heranzuführen. Der Start in die neue Saison gelang dann nicht ganz nach Wunsch. Das erste Meisterschaftsspiel gegen Aufsteiger Wollishofen ging unglücklich mit 0:1 verloren und im Cup schied man gegen den Drittligisten Altstetten schon in der ersten Runde aus. Mit den knappen Siegen gegen YF Juventus und Blue Stars konnten aber doch noch die ersten Punkte ins Trockene gebracht werden. Danach musste das Team Niederlagen gegen Red Star, Srbija, Horgen und Embrach einstecken. Gegen

Schwamendingen und Einsiedeln war die Mannschaft bis zur Halbzeit auf gutem Weg, um dann innerhalb weniger Minuten wieder in Rückstand zu geraten. Die vielen Abwesenheiten wegen Verletzungen, Beruf, Schule, Militär oder Sperren zwangen den Trainer immer wieder zu neuen Aufstellungen. Durch die häufigen Verschiebungen innerhalb der Mannschaft fehlten die Automatismen und die Kontinuität. Die eigentlich geplante langsame Integration der jungen Spieler wurde über den Haufen geworfen, standen doch zeitweise mehrere Nachwuchsspieler gleichzeitig in der Startformation. Sie haben ihre Sache aber gut gemacht. Mit den Unentschieden gegen Küsnacht und Wiedikon konnten wieder einmal Punkte erkämpft werden. In diesen Partien wäre aber auch mehr

möglich gewesen. Die Niederlage gegen Seefeld war hingegen wieder ein herber Rückschlag. Das letzte Spiel der Vorrunde gegen den Tabellenzweiten Lachen/Altendorf ging trotz einer guten Mannschaftsleistung schlussendlich mit 0:2 verloren. In den 13 Partien der Vorrunde hat der FC Affoltern lediglich acht Punkte geholt und steht nun auf einem Relegationsplatz. Zwar konnte man gegen den Tabellenführer Blue Stars gewinnen, aber gegen die mitgefährdeten Mannschaften nur ein Unentschieden erreichen. Die Meisterschaft der 2. Liga ist nun durch die Winterpause bis Ende März unterbrochen. Mit einer guten Vorbereitung im Winter kann die 1. Mannschaft des FC Affoltern die Grundlage schaffen. Walter Zech

Klausurtagung des Vorstandes Unter Leitung des amtierenden Präsidenten Samy Baumann, fand am vergangen Sonntag eine ausserordentlichen Klausurtagung des FCA-Vorstandes statt. In der ganztägigen Veranstaltung wurden Themen diskutiert, die in einer normalen Vorstandssitzung zu viel Platz in Anspruch nehmen. Drei grosse Schwerpunkte wurden behandelt: Zuteilung einzelner Bereiche aus dem Verein zu den jeweiligen Vorstandsressorts, das Budget 2014 wurde besprochen und verabschiedet sowie die Gesamtsituation der ersten Mannschaft. Insbesondere das letztgenannte Thema wurde als sehr ernst eingestuft, da die erste Mannschaft das Aushängeschild des FCA ist und aktuell auf einem Abstiegsplatz liegt. Ein Verbleib in der 2. Liga wurde als oberste Priorität angesehen.

Blitzschnell verwertet Acosta ein ideales Zuspiel Schlüchters zum 1:0. (Bild Kaspar Köchli)

Am Mittwoch letztes Spiel des Jahres in Winterthur Bevor das Fanionteam des FC Wettswil-Bonstetten in die verdiente Winterpause gehen kann, muss es am Mittwoch noch das Nachtragsspiel bei der U21 des FC Winterthur austragen. Aufgrund der Tabellensituation eine ganz wichtige Partie, welche die Ämtler unter keinen Umständen verlieren sollten, noch besser gar gewinnen müssten. Das Spiel findet auf dem Kunstrasen der Sportanlage Hegmatten in Oberwinterthur statt. Der

Matchtelegramm: FCWB – FC Balzers 3:3 (2:0); Stadion Moos, 132 Zuschauer. Tore: 25. Acosta 1:0, 31. Acosta 2:0, 50. Gadient 2:1, 51. Kloser 2:2, 58. Erne 2:3, 90. Günes 3:3; Bemerkung: 75. Acosta verschiesst Handspenalty für den FCWB. FCWB: Merlo; Buchmann (83. Benbiri), Bonnemain, Popov, Balaj; Dakouri (64. Constancio), Ukaj, Kalyon (69. Eggmann), Acosta, L. Schlüchter; Günes.

Mit dem letzten Aufgebot EHC Affoltern-Hedingen: 2:14-Pleite Am vergangenen Wochenende hat der EHC Affoltern-Hedingen zweimal verloren. Gegen BlauWeiss Dübendorf setzte es eine 2:14-Pleite ab. Gegen Sursee II hatten die Affoltemer einen Punktgewinn in Reichweite, verloren aber mit 4:6. Das Kader von Affoltern-Hedingen umfasst eigentlich 16 Spieler. Gegen Blau-Weiss Dübendorf waren nur sieben Spieler (sechs Feldspieler und ein Keeper) zugegen. Die Folge: eine 2:14Pleite. Bereits nach dem ersten Drittel war die Partie gelaufen. Besser machten es die Affoltemer tags darauf gegen Sursee II. Es waren zwei Spieler mehr auf dem Matchblatt. Doch trotzdem mussten die beiden Verteidiger Sven Pfister und Michael Kolm praktisch durchspielen. Auch hier drohten die Felle schnell einmal davonzuschwimmen. Die Säuliämtler lagen nach der Spielhälfte mit 0:5 im Hintertreffen. Dann aber kämpften sie sich zurück. Bis zur zweiten Pause folgten drei Treffer durch Marco Kälin, Chris Bischofberger und Joel Heller. Die letzten beiden Tore fielen dabei von innerhalb nur gerade 16 Sekunden. Die Säuliämtler witterten Morgenluft. Vor allem nach dem 4:5 durch Marco Kälin (48. Minute).

Zu kleines Kader

Klausurtagung des FCA-Vorstandes von vergangenem Sonntag (Präsident Samy Baumann, links). (Bild Volkmar Klutsch)

FCWB hat jegliche Unterstützung nötig und es wäre toll, wenn zum letzten Auftritt des Jahres 2013 nochmals viele WB-Fans live vor Ort mit dabei wären. Anpfiff ist um 20 Uhr.

Aber letztlich reichte die Kraft zur Wende nicht mehr. Es war klar, dass das nächste Tor die Richtung vorgeben würde. Leider waren es die Surseer, die dieses schossen. «Mit ein paar Spielern mehr auf dem Matchblatt, hätten wir diese Partie gewinnen können»,

ärgerte sich hinterher einer der Spieler. Der Grund für die dünne Spielerdecke in beiden Partien: Zahlreiche Akteure sind derzeit verletzt. Zum guten Glück müssen die Affoltemer erst wieder am 30. November ran. Dann sollte der eine oder andere Akteur seine Blessuren auskuriert haben. Nächster Gegner ist der EHC Engelberg-Titlis II. Das nächste Heimspiel tragen die Affoltemer am 1. Dezember um 14 Uhr gegen Einsiedeln aus. Es wird in der Bossard-Arena stattfinden.

Telegramm EHC Affoltern-Hedingen – Sursee II 4:6 (0:2, 3:3, 1:1). – Trainingshalle Zug. 20 Zuschauer. SR: Mosberger, Fuchs. – Tore: 10. Vonella (Gassmann) 0:1. 18. Glauser (Roth) 0:2. 30. Roth (Glauser) 0:3. 31. Schmid (Ausschluss Bärtsch) 0:4. 37. Grüter (Faden) 0:5. 38. Kälin (Bärtsch) 1:5. 40 (39.25). Bischofberger (Heller, Jud) 2:5. 40 (39.41). Heller 3:5. 48. Kälin (Kolm) 4:5. 57. Grüter (Faden) 4:6. – EHC Affoltern-Hedingen: El Nadeim, Pfister, Kolm; Kälin, Sattlegger, Bärtsch; Jud, Heller, Bischofberger. – Strafen: 4-mal 2 Minuten gegen Affoltern-Hedingen; 2-mal 2 Minuten gegen Sursee II.

Resultate 4.Liga: Blau-Weiss Dübendorf – EHC Affoltern-Hedingen 14:2 (5:0, 3:0, 6:2). Affoltern-Hedingen – Sursee II 4:6. Engelberg-Titlis II - Limmattal Wings 8:2. Seetal – Zugerland 4:12. – Tabelle: 1. Sursee 6/18 (47:21). 2. Blau-Weiss Dübendorf 6/15 (33:17). 3. Zugerland 6/12 (36:20). 4. Affoltern 7/12 (37:39). 5. Seetal II 7/12 (30:34). 6. Uri 6/7. 7. Engelberg-Titlis II 5/3. 8. Limmattal Wings 6/3. 9. Einsiedeln 4/2. 10. Thalwil 3/0.


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Sport

Dienstag, 19. November 2013

21

Paul Stutz ist Pistolen-Champion Der Vertreter des SV Kantonspolizei Zürich aus Zwillikon siegte am Morgarten Schon bei der Austragung 2012 war er vorn, stand aber knapp neben dem Morgarten-Podest, Paul Stutz, der engagierte Ehrenpräsident des SV Kantonspolizei Zürich. Mit der vierten Bundesgabe in Folge kürt der erfolgreiche Zürcher Polizeischütze seine Saison 2013. «Dieser Abschluss ist perfekt und macht mich überglücklich», lacht Paul, welcher mit Morgarten 2013 eine Siegesserie, welche ihresgleichen sucht, hingelegt hat. Damit ist die – für ihn – eher bescheidene Rangierung am diesjährigen Polizeifinal von Lugano endgültig vergessen. Paul ist dorthin zurückgekehrt wo er hingehört, auf Platz 1.

Im Kollektiv stark: Paul Stutz und der SV Kantonspolizei Zürich «Die Niederlage in Lugano hat mich stark gemacht», sagt der zweifache Polizeischweizermeister, «heute war wieder mein Tag!» In der Tat, die Bedingungen am 57. Morgarten-Pistolenschiessen waren passabel. Etwas kühl, aber niederschlagsfrei – mit klarer Sicht – präsentierte sich der imposante 85 Scheiben-Feldstand auf dem ehemaligen Schlachtfeld. Eintreten – Laden – Feuer frei! Knapp sind die Kommandos des Schiessleiters. Der erste Treffer zählt – das ist Morgarten live.

Paul Stutz ist auf Scheibe 29 in Stellung gegangen. Alsbald donnern über 1000 Schuss in den Zielhang. Mit 5 und 4 beginnt Paul sein Programm. Es läuft nach Plan. Doch die grüne Morgartenscheibe ist heimtückisch – verzeiht keine Zielfehler. Schlussendlich schwenken die Rotjacken für Paul neun Mal das Fähnchen, die gern gesehene Fünferkelle – 3 Vierer kommen dazu – das Siegerresultat steht fest: 57 Punkte. Auf die Fersen rückt ihm bloss Marcel Geering, ein ehemaliger Polizist und Praktiker der ersten Stunde. Er realisiert ebenfalls ein 57er-Ergebnis. Das Duell verloren hat Schiessausbilder Marcel – welcher für die Standschützen Höngg an der Start ging – erst auf der Zielgerade, als er nach 9 Fünfern noch 3 Vierer «kassierte». Das Reglement entscheidet für Paul Stutz. So oder so – der Zürcher Doppelsieg in der Gästekategorie war Tatsache. Morgarten 2013 gehörte, zumindest in der Einzelwertung – dem Kanton Zürich.

Historisches Schiessen 2013: 4 Bundesgaben für Paul Stutz Am historischen Rothenturmschiessen am 28. April beginnt Paul seinen sensationellen Siegeszug 2013. Dann stellten sich die Erfolge im 2-Monate

Rhythmus ein. 30. Juni Vögelinsegg – 29. September Schwaderloh – und nun Morgarten. Das sind die Stationen des Triumphs. Polizeischütze Paul Stutz räumt ab – 4 Pistolen 49 für die Sammlung – eine besondere Bereicherung mit schönem Erinnerungswert. Die Palmares von Paul wächst stetig.

Feuer durch – dann erfolgt Verabschiedung Im Gegensatz zum Rütlischiessen, wo das vereinigte Schützenvolk vor Ort verharrt, sich verbrüdert und zusammen ausgiebig feiert, ist Morgarten mehr ein Fest oder Ausflug für die einzelnen Gruppen und Sektionen. Sind die Kugeln aus dem Lauf, rücken die Mannschaften ab und dislozieren in ihre «Reduits», wo – modern gesagt – das Debriefing stattfindet. Diese «Stützpunkte» sind auch eine Art Tradition. So kann nicht nur die Talschaft, sondern auch die Region von den zahlreichen Morgartenschützen profitieren. Über gewonnene oder verlorene Punkte wird nur kurz diskutiert. In Tat und Wahrheit sind die Resultate für die Allermeisten, Nebensache und man freut sich an der Begegnung und dem Zusammensein. James Kramer

Erfolgreiche Heimrunde für den Smolballclub Albis Nach zwei Siegen die Tabellenführung Am vergangenen Samstag fand zum ersten Mal eine SmolballMeisterschaftsrunde in Bonstetten statt. Der SC-Albis konnte sich als Heimmannschaft in beiden Spielen souverän durchsetzen und übernahm damit nach zwei von insgesamt fünf Runden die Tabellenführung. Gleich zu Beginn wurde der Gastgeber vom SC Zürich zum Spitzenduell gefordert. Der Match begann spannend und ausgeglichen. So schaffte es keine Mannschaft in der ersten Hälfte der 30-minütigen Spielzeit mehr als ein Tor Vorsprung zu erzielen. Weil der SC Albis bei zahlreichen hochkarätigen Chancen die letzte Konsequenz vermissen liess, stand es in einer umkämpften Partie zur Pause 4:4 unent-

schieden. Nach Wiederanpfiff erarbeitete sich die Heimmannschaft ein Chancenplus und wusste dieses nun auch auszunützen. So konnte sich der SC Albis mit einem Schlussresultat von 11:7 zwei wichtige Punkte sichern im Kampf um die Tabellenführung. Der amtierende Schweizermeister SC Kreuzlingen wurde seiner Favoritenrolle gerecht und schlug im ersten Spiel den Liga-Neuling SC Winterthur souverän mit 16:6 und da der SC Zürich gleich darauf den SC Taurus Zug mit 10:5 besiegte, war für den SC Albis in seinem zweiten Match gegen den SC Winterthur die Marschrichtung klar. Ein Sieg war Pflicht, um in der Tabelle weiterhin mit Zürich und Kreuzlingen auf Augenhöhe zu bleiben. Die Winterthurer Löwen waren bemüht und wollten nicht ohne Punkte aus Bonstetten abziehen, doch der

SC Albis gab sich im allerersten Duell mit Winterthur keine Blösse und bot dem Publikum tolles Smolball, das mit einem 16:5 und weiteren zwei Punkten belohnt wurde. Das letzte Spiel des Tages zwischen dem SC Kreuzlingen und dem noch punktelosen SC Baden avancierte dann unerwartet zum spannendsten Spiel der Runde. Mit lautstarker Unterstützung von den Zuschauerrängen erkämpfte sich Baden kurz vor Schluss gar den Ausgleich zum 10:10. Leider wurde der Effort nicht belohnt und der SC Baden kassierte in den letzten Minuten noch zwei Tore zum Endstand von 12:10. Für den SC Albis war es mit zwei Siegen eine äusserst gelungene Premiere in Bonstetten und dank des besseren Torverhältnisses grüssen die Ämtler nun bis Januar von der Tabellenspitze. Livio Fürer

Erfolgreicher Angriff des Smolballclubs Albis gegen den SC Winterthur (Bild Patrick Bucheli)

Paul Stutz, Dominator der historischen Schiessen. (Bild James Kramer)

Ämtler Handballer: Kampfgeist, aber Niederlage HSV-S – HC Horgen 23:29 Die Vorzeichen auf das Spiel gegen den HC-Horgen am Samstag standen für den HSV-S sehr gut. Der Sieg aus dem letzen Spiel gegen Uznach, welches der HSV-S souverän gewann, liessen auf ein interessantes und erfolgreiches Spiel hoffen. So war dem Team um Trainer Urs Schneeberger bewusst, wollte man als Sieger aus diesem Spiel gehen, musste die Leistung aus dem Spiel Uznach nahtlos übernommen werden. Denn das Team HC Horgen durfte keinesfalls unterschätzt werden. Das Team des HC Horgen kennt sich seit vielen Saisons und weist Spieler in den Reihen auf, welche Erfahrungen aus der Nationalliga B mitbringen. Dieses Wissen um das generische Team liessen die Herren 1 mit Trainer Urs Schneeberger in eine gute Vorbereitung einfliessen. So vorbereitet konnte das Herren 1 des HSV-S mit viel Zuversicht in das Spiel starten. Leider kommt es oft anders als die Vorbereitung erhoffen lässt. Die Herren begannen das Spiel zögerlich und mit viel Respekt. Dieser Respekt hinderte das gesamte Team im Spielaufbau und Torabschluss. Allzu viele Würfe verfehlten das Tor. Entweder traf man die Torumrandung oder das Visier war so hoch eingestellt, dass absolut keine Gefahr für den Torhüter des HC-Horgen bestand. Horgen nutzte dieses Unvermögen gnadenlos aus und führte nach 15 Mi-

nuten deutlich mit einem 8-Tore-Vorsprung. Der HSV-S fand in der ersten Halbzeit kein Mittel, um sich aus dem Tief zu retten, und so konnte Horgen mit einem sicheren 10-Tore-Vorsprung in die Pause gehen. Ob diese Sicherheit den HC Horgen etwas überheblich werden liess oder ob es die Pausenansprache von Urs Schneeberger war, kann nur das Team beantworten. Jedoch kam ein verwandelter HSV-S aus der Pause. Mit Kampfgeist, Siegeswille und der notwendigen Aggressivität begann das Herren 1 des HSV-S die zweite Halbzeit. Horgen war sichtlich überrascht von dieser Reaktion und verspielte den 10-Tore-Vorsprung innert kurzer Zeit, und der HSV-S schloss bis auf 3 Tore zu Horgen auf. Leider erwies sich dieser Zwischenspurt des HSV-S als Strohfeuer. Horgen fand zu seiner Stärke der ersten Halbzeit zurück und setzte die Herren des HSV-S erneut unter Druck. Diesem Druck konnte der HSV-S nicht viel entgegensetzen, und Horgen erhöhte den eingebüssten Vorsprung erneut auf 8 Tore. Auch wenn in den letzten 5 Minuten des Spiels die Herren des HSV-S sich nochmals auf ihren Kampfgeist besannen, war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Und so ging dieses Spiel mit 23:29 verloren. Urs H. Sigg


Veranstaltungen

9. Generalversammlung des Vereins Pro Üetliberg Donnerstag, 21. November 2013, 19.00 Uhr Restaurant Waldesruh, Uitikon Waldegg Nach der GV, um 20.00 Uhr, wird

Baurechtsanwalt Christoph Fritzsche ein Referat halten: «Der lange Kampf von David gegen Goliath». Anschliessend können Fragen gestellt werden. Der Vortrag ist öffentlich, alle Interessierten sind dazu eingeladen.

Sankt Nikolaus und Schmutzli kommen wieder St. Nikolaus Gesellschaft Affoltern am Albis seit 1949 Wir besuchen vom 3. bis 8. Dezember 2013 alle Gemeinden im Bezirk Affoltern inkl. der Gemeinden Bonstetten, Wettswil a. A., Stallikon. Für den Besuch von Sankt Nikolaus können Sie sich anmelden bei: Familie Stöckli oder Familie Koller

Telefon 044 761 59 56 Telefon 044 768 23 49

oder per E-Mail unter samichlaus@affolternamalbis.ch Anmeldeschluss: 22. November 2013

Restaurant Drunder & Drüber Affolternstrasse 5 · 8908 Hedingen

Das absolut beste

Wiener Schnitzel

Fondue Chinoise mit Fleisch, Fisch und Crevetten oder mit Gemüse Dienstag bis Samstag: 9 bis 23.30 Uhr Telefon 044 760 28 92 www.drunderundrueber.ch info@drunderundrueber.ch


091 2013