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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 80 I 171. Jahrgang I Dienstag, 17. Oktober 2017

Palliative-Care-Tag

109 Karten

Das Spital Affoltern lud am Samstag zum Besuch der Villa Sonnenberg. > Seite 3

Aeugstertaler F. Raymond Sickly hat ein eigenes Tarot-Deck illustriert. > Seite 6

Die Kugel wird aufgesetzt

Essen wegwerfen

Steingesichter treffen auf Farbe

Nahrungsmittelverschwendung passiert in der Bevölkerung

In der Galerie Märtplatz sind derzeit ausdrucksstarke Gesichter und kreative Werke auf Leinwand zu bestaunen.

Nach rund einem halben Jahr der Aufhübschung findet am kommenden Samstagnachmittag, das Aufrichtefest bei der reformierten Kirche in Mettmenstetten statt. Bevor das Gerüst entfernt und der neue Glanz des Gotteshauses sichtbar werden kann, wird im Beisein der Öffentlichkeit die Kirchturmspitze mit der Kugel montiert. ................................................... > Bericht auf Seite 10

Enger Strichkampf Der FC Wettswil-Bonstetten ist durchzogen in die Saison gestartet und hat nach zehn Spielen elf Punkte auf dem Konto – welche allesamt im heimischen Moos geholt wurden. Am Wochenende konnte WB gegen EschenMauren gewinnen und sich vom Strich lösen – jedoch trennen ihn nur vier Punkte vom 14. und letzten Tabellenplatz. Der FC Wettsil-Bonstetten steht nach dem Sieg vom Wochenende auf dem 10. Platz. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 13

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Ämtler Spezialitäten

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Der Kanton Zürich ist Gast an der diesjährigen Zugermesse. > Seite 7

«Füürball» verlegt Der beliebte Obfelder Fasnachtsball steigt diesmal bereits am 6. Januar und im Zendenfrei. > Seite 8

Der Grossteil der im Säuliamt weggeworfenen Nahrungsmittel wird in Privathaushalten entsorgt. Supermärkte hingegen unternehmen grosse Anstrengungen, um Nahrungsmittelverschwendung zu verhindern.

Gretener schliesst Das Schuhhaus in Affoltern zollt dem veränderten Einkaufsverhalten Tribut. > Seite 9

Die Gesichter von Hermann Sommer sind in Stein gemeisselt und laden mit starkem Ausdruck zum Dialog. Die Arbeit, sagt der Künstler, habe einen meditativen Charakter bei der man eintauchen könne. Das kann der Betrachter auch bei den Bildern von Lucinda Sommer. Die Werke der jungen Malerin entstehen mit den verschiedenesten Techniken und aussergewöhnlichen Hilfsmitteln. Sie zeugen von Kreativität, Spontanität und jugendlicher Unbeschwertheit. ................................................... > Bericht auf Seite 11

................................................... von salomon schneider Studien zeigen, dass zwischen 30 und 50 Prozent der weggeworfenen Nahrungsmittel in der Schweiz in Privathaushalten weggeworfen werden. Supermärkte sind nur noch für weniger als fünf Prozent der weggeworfenen Lebensmittel verantwortlich. Denn in Supermärkten hat ein Umdenken stattgefunden – abgelaufene Lebensmittel werden gemeinnützigen Organisationen gespendet – und moderne Verbrauchsanalysesysteme lassen die nötigen Bestellmengen viel besser berechnen. Wie eine Recherche in Deutschland gezeigt hat, werden im

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anzeigen

Eine einzelne weggeworfene Birne ist ein willkommenes Festessen für Insekten. Nahrungsmittelverschwendung in Massen jedoch ist ein Problem. (Bild sals) «Grossen Kanton» aber auch im NonFood-Bereich im grossen Stil noch brauchbare Güter weggeworfen, beispielsweise wenn eine Aktion abgelaufen ist und die Aktion auf der Packung angeschrieben ist.

Der «Anzeiger» hat bei den Supermarktketten mit Filialen im Säuliamt nachgefragt, wie sie mit abgelaufenen Aktionen umgehen. ................................................... > Bericht auf Seite 7

Weshalb sich Blätter verfärben Wie sich die Natur im Säuliamt auf den Winter vorbereitet Säuliämtler können sich zurzeit über einen «Altweibersommer» freuen. Der «Anzeiger» hat sich mit den Naturphänomenen im Herbst befasst, welche für die Winterbereitschaft der Pflanzen verantwortlich sind. ................................................... von salomon schneider Beim «Altweibersommer» handelt es sich um eine mehrere Tage oder sogar Wochen andauernde Schönwetterperiode im Herbst, verursacht durch ein anhaltendes Hochdruckgebiet. In der Reussebene zeigt sich der «Altweibersommer» daran, dass sich über Nacht meistens nur Bodennebel bilden kann, der sich bei den ersten Sonnenstrahlen bereits auflöst. Gerade bei den Bewohnern der Reussebene wird deshalb ein «Altweibersommer» besonders geschätzt. Da die Sonne immer noch kräftig scheint, der Boden aber feucht ist, verdunstet viel Wasser und gegen Nachmittag bildet sich die übliche Dunstschicht, die zwar auch im Säuliamt besteht, aber am besten wahrgenommen wird, wenn sie Rigi, Pilatus und den sichtbaren Teil des Alpenkamms einhüllt.

Nordpol, bis sie am 21. Juni den nördlichen Wendekreis erreicht – dieser befindet sich auf der Höhe der Sahara. In der Schweiz ist es dann rund 16 Stunden lang hell. Dann dreht die Erde wieder ab und die Tage werden auch im Knonauer Amt wieder unaufhaltsam kürzer. Am 23. September erreicht die Drehung wieder den Äquator und dreht sich dann in Richtung des südlichem Wendekreises. Astronomisch wird damit der Beginn des Herbstes bezeichnet.

Tieferer Nutzen der Herbstfarben Laubbäume ziehen in dieser Zeit, wenn der Winter kommt, ihre Pflanzensäfte in Stämme und Wurzeln zurück. Chlorophyll, das Licht in Energie umwandelt und so die Fotosynthese ermöglicht, wird in den Laubblättern abgebaut und eine Vielfalt unterschiedlicher Blattfarbstoffe sorgt für die charakteristische, bunte Herbstfärbung. Für das Auge gefällig, sind diese Farbstoffe für Pflanzen von

entscheidendem Nutzen. Diese Pflanzenfarbstoffe lösen das Chlorophyll oder Blattgrün ab. Die gelben und roten Pflanzenfarbstoffe absorbieren die Strahlungsenergie des Sonnenlichts und wandeln es in Wärmeenergie um. Dadurch trocknen die Blätter aus und fallen schliesslich ab. Nachdem die Pflanzensäfte sich in Wurzeln und Stamm zurückgezogen haben und die Blätter abgefallen sind, sind die Bäume für die winterliche Schneepracht gewappnet.

Weshalb es Herbst wird Die Erde bewegt sich auf einer Umlaufbahn um die Sonne. Am 21. März dreht sie sich so, dass die Sonne über dem Äquator senkrecht steht. Dann dreht sie sich kontinuierlich Richtung

200 42 Die herbstliche Farbenpracht hat neben ihrer Schönheit auch einen tieferen Nutzen. (Bild Salomon Schneider)

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Wir haben nur eine kurze Lebenszeit. Daher ist es wesentlich, Dinge zu tun, die es wert sind, und diese jetzt zu tun. Lord Robert Baden-Powell

Einladung zur Kirchgemeindeversammlung Sonntag, 19. November 2017, im Anschluss an den um 9.30 Uhr beginnenden Gottesdienst Traktanden 1. Genehmigung des Voranschlags 2018 2. Zwischenbericht der Pfarrwahlkommission 3. Informationen zum Projekt «Mir sind Chile»

Obfelden, 17. Oktober 2017 Reformierte Kirchenpflege

Todesfälle Hausen am Albis Am 12. Oktober 2017 ist in Zürich gestorben:

Meyer, Willy Robert

allen Verwandten, Freunden, Bekannten und Nachbarn für die grosse Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit, die wir beim Abschied von unserer lieben Mutter

Margrit Stehli

Du hattest noch so viele Träume. . . Tieftraurig nehmen wir Abschied von unserem geliebten Sohn und Bruder

Nils Reber 1. Oktober 1999 – 10. Oktober 2017

Wir sind unfassbar traurig. Du wurdest viel zu früh durch einen tragischen Arbeitsunfall aus dem Leben gerissen.

Der Voranschlag 2018 mit den detaillierten Zahlen liegt ab 19. Oktober 2017 zur Einsicht in der Gemeindekanzlei auf.

HERZLICHEN DANK

Roger Reber und Christina Rüeger mit Lars und Svenja Verwandte und Freunde

erfahren durften. Ein besonderer Dank geht an Pfarrerin Bettina Stephan und den Organisten Christian Stuckert für die einfühlsame Abschiedsfeier und die musikalische Umrahmung sowie an das Spital Affoltern, Haus Pilatus, in dem sie in den letzten Wochen liebevoll gepflegt und betreut wurde. Danken möchten wir auch für die grosszügigen Spenden zugunsten des Spitals Affoltern, Haus Pilatus, der Stiftung Vier Pfoten sowie für späteren Grabschmuck. Wir haben einen lieben Menschen verloren, aber die Erinnerung lebt weiter.

Die Trauerfamilie

Oktober 2017

Die Abdankungsfeier findet am Samstag, 21. Oktober 2017, um 14.00 Uhr in der Chlopfi, Unterdorfstrasse 6, 8933 Maschwanden statt. Die Abdankungsfeier findet draussen statt. Anstelle von Blumen ist gerne eine Spende in den Fond für Zimmermann-Unfälle zu richten. IBAN CH18 0070 0350 0447 3677 2 der ZKB Affoltern am Albis Es werden keine Leidzirkulare versandt. Traueradressen: Roger Reber, Langmattstrasse 2, 8933 Maschwanden Christina Rüeger, Dunkelboden, 8858 Innerthal

geb. 3. August 1946, von Zürich, wohnhaft gewesen in Hausen a. A. Die Trauerfeier findet am Montag, 23. Oktober 2017, um 14.00 Uhr in der reformierten Kirche Hausen am Albis statt. 8915 Hausen a.A., 16. Oktober 2017 Bestattungsamt Hausen am Albis

Maschwanden Am 10. Oktober 2017 ist in Hirzel ZH gestorben:

Reber, Nils Michel geboren am 1. Oktober 1999, von Lützelflüh BE, ledig, wohnhaft gewesen in Maschwanden, Sohn von Reber Roger und Rüeger Christina. Die Abdankungsfeier findet am Samstag, 21. Oktober 2017, 14.00 Uhr, bei der Chlopfi, Unterdorfstrasse 6, in 8933 Maschwanden, statt. Die Gemeindeverwaltung

Obfelden

Wir sind fassungslos, uns fehlen die Worte Du warst immer neben uns, ein Teil unseres Lebens Nur ein Wimpernschlag – und alles ins anders. Keine Möglichkeit «es wird alles wieder gut» zu sagen, denn es wird nie wieder gut. Du wirst immer fehlen, du bist durch nichts zu ersetzen. Die Zeit wird wohl die Wunden heilen, doch die Narben verblassen nie. Mit Unglauben und tiefer Trauer müssen wir akzeptieren, dass unser lieber

Nils Reber nicht mehr in unserem Team sein wird. Auch in Zukunft nehmen wir dich immer mit uns mit, und so bleibst du immer ein Teil von unserem Schaffen. Lieber Nils, vielen Dank für alles! Wir werden dich nie vergessen. Deine Zimmerei Frei

Peter Frei und Team

Am 4. Oktober 2017 ist in Zürich ZH gestorben:

Heinemann, Bernhard Paul

Lebe im Hier und Jetzt. Händ’s guet zäme . . .

geb. 15. Januar 1955, von Zürich ZH, wohnhaft gewesen in Obfelden, Alte Schulhausstr. 3, Ehemann der Heinemann-Zihlmann, Mirjam.

Unendlich traurig lassen wir meinen geliebten Mann, unseren allerliebsten Papi, meinen humorvollen Sohn, unseren vertrauensvollen Schwiegerpapi und unseren herzensguten Grosspapi gehen.

Trauerfeier am Freitag, 20. Oktober 2017, um 15.00 Uhr in der Liebfrauenkirche, Zehnderweg 9, 8006 Zürich.

Pierre François Nicollier

Die Urne wird zu einem späteren Zeitpunkt im engsten Familienkreis in Schüpfheim LU beigesetzt. Die Friedhofvorsteherin

Obfelden Am 8. Oktober 2017 in Affoltern am Albis gestorben:

Kummer-Vonwil Heinz Erich geb. 3. April 1939, von Aarwangen BE, wohnhaft gewesen in Obfelden, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Affoltern am Albis. Die Beisetzung findet im engsten Familienkreis statt. Die Friedhofvorsteherin

Mit grosser Bestürzung und tiefer Trauer nehmen wir Abschied von

Nils Reber 1. Oktober 1999 – 10. Oktober 2017

Durch einen tragischen Unfall ist Nils kurz nach seinem 18. Geburtstag ganz plötzlich aus dem Leben gerissen worden. Wir verlieren einen interessierten und fröhlichen Lernenden und Klassenkameraden. Er wird uns allen in guter Erinnerung bleiben. 8620 Wetzikon, 13. Oktober 2017 In herzlicher Verbundenheit Gewerbliche Berufsschule Wetzikon Klasse Zimmermann Zi 15c Lehrpersonen und Schulleitung

2. August 1952 – 13. Oktober 2017

Völlig überraschend wurdest du durch ein Herzversagen aus unserem Leben gerissen. Du warst unser Fels in der Brandung. Deine Träume hast du gelebt und uns durch deine lebensfrohe Art, deine positiven Werte und deine innere Stärke geprägt. Du lebst in uns weiter. In tiefster Liebe und Dankbarkeit bleibst du für ewig in unseren Herzen. Marlis Nicollier-Burkard Michelle und Christian Wolfer-Nicollier mit Aliya und Joline Corinne und Enrico Fini-Nicollier mit Gianluca, Alessio und Flavio Marie Nicollier-Aplanalp Monika Nicollier und Familie Nelly Nicollier und Familie Stefan Nicollier und Familie David Nicollier und Familie Verwandte und Freunde Die Urnenbeisetzung erfolgt im engsten Familienkreis. Die Abdankung findet am Dienstag, 24. Oktober 2017, um 15 Uhr in der reformierten Kirche Affoltern am Albis statt. Allfällige Spenden bitte an das Schweizerische Rote Kreuz, Postkonto 30-9700-0 Traueradresse: Marlis Nicollier, Isenbergstrasse 9, 8909 Zwillikon


Bezirk Affoltern

Gegen Stress im Kinderzimmer Druck und Überforderung betreffen heute nicht mehr nur den Alltag von Erwachsenen. Bereits Kinder und Jugendliche leiden zunehmend unter Stress – mit oft gravierenden Auswirkungen auf ihre Gesundheit. Mit der landesweiten Kampagne «Weniger Druck. Mehr Kind.» macht Pro Juventute auf das wachsende Problem aufmerksam und fordert Eltern, Betreuungs- und Lehrpersonen zum Umdenken und zum Handeln auf.

Dienstag, 17. Oktober 2017

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Ein Netz, das auch die Angehörigen trägt Tag der offenen Tür bei der Palliativstation Villa Sonnenberg

Weitere Infos: https://stress.projuventute.ch.

Neue Masche Seit Wochenbeginn sind der Kantonspolizei Zürich erneut mehrere Telefonbetrugsfälle gemeldet worden. Die Täter melden sich jeweils telefonisch bei ihren Opfern und geben sich als Polizisten aus. Besonders perfide: Die Telefonanrufe erfolgen unter einer technisch manipulierten Rufnummer. So kann selbst die Polizeirufnummer 117 auf der Telefonanzeige erscheinen. Im Verlaufe des Gesprächs teilen die meist hochdeutsch sprechenden Betrüger den Angerufenen mit, dass kriminelle Personen es auf ihr Vermögen abgesehen hätten und das Geld auf den Bankkonten nicht mehr sicher sei. Sie werden aufgefordert, das Geld zu holen. Die Kantonspolizei Zürich warnt vor solchen Anrufen und rät, misstrauisch zu sein, und verdächtige Situationen umgehend der Polizei unter der Notrufnummer 117 zu melden. Weitere Infos unter www.telefonbetrug.ch.

wir gratulieren Zur diamantenen Hochzeit Morgen Mittwoch, 18. Oktober, feiern Rita und Max Blattmann-Kretz in Obfelden die diamantene Hochzeit. Zum 60-jährigen Ehebund gratulieren wir herzlich und wünschen dem Jubelpaar alles Gute.

Organisation des Anlasses und Referierende, von links: Ursula Jarvis, wabe Knonaueramt; Claudia Garaventa, wabe Knonaueramt; Carmen Kissling, Spital Affoltern; Bettina Barz, Spital Affoltern; Laura Bechter, Spital Affoltern; Olaf Schulz, Onko Plus; Evi Ketterer, Autorin; Helen Roth, Spital Affoltern. (Bild Regula Zellweger)

Am 14. Oktober, dem Welttag der Palliative Care, lud das Spital Affoltern zum Besuch der Palliativstation ein. Fachpersonen hielten Referate und standen für persönliche Gespräche zur Verfügung. Zudem stellten Partner-Organisationen ihre Angebote vor. ................................................... von regula zellweger

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der

Mit dem Projekt «Offene Tür – Palliativstation Villa Sonnenberg» schufen das Spital und die beteiligten Organisationen einen niederschwelligen Zugang, um die Ziele, Werthaltung, Angebote und Möglichkeiten der Palliativstation kennen zu lernen. Im Zent-rum standen am Samstag die Angehörigen unter dem Motto «Sich engagieren und sich Sorge tragen.» In diesem Spannungsfeld zwischen Engagement und Achtsamkeit sich selbst gegenüber gilt es für alle Betreuenden, immer wieder neu das Gleichgewicht zu finden.

Verstehen können Es ging an diesem sonnigen Samstag um Informationen und darum, verstehen zu können. Nicht nur Informationen zu erhalten über die verschiedenen Angebote, sondern auch einerseits die Möglichkeiten und Grenzen der Palliativstation zu erfassen, anderseits die komplexen Zusammenhänge beim Begleiten von Sterbenden und im Trauerprozess verstehen zu können. Psychotherapeutin Bettina Barz fand in ihrem Referat zum Thema «Trauern» feinfühlig die richtigen Worte, um ihrer Zuhörerschaft mit Empathie, Respekt und grosser Fachkompetenz aufzuzeigen, wie unterschiedlich Menschen mit ihrer Trauer umgehen. Sie verstand es, mit ihrem Referat jeden der Anwesenden so anzusprechen, dass er sich verstanden fühlte. Im Publikum waren viele von einem Trauerfall betroffene Menschen.

Mit grosser Achtsamkeit schaffte es Bettina Barz, offen und direkt zu sprechen, ohne Wunden aufzureissen – ein anspruchsvoller Balanceakt.

Grenzen und Möglichkeiten In der breiten Öffentlichkeit ist nicht überall klar, was beispielsweise der Unterschied zwischen Palliativstation und Hospiz ist. Der Co-Chefärztin Geriatrie und Palliative Care Helen Roth ist es ein grosses Anliegen, verständlich zu machen, was die Palliativstation als Abteilung des Spitals Affoltern bieten kann. «Menschen, die bei uns aufgenommen werden, leiden an komplexen instabilen Erkrankungen, bei denen keine Aussicht mehr auf Heilung besteht, beispielsweise weit fortgeschrittene Krebserkrankungen oder unheilbare Herz-, Atemwegs- oder Nervenerkrankungen. Unsere Aufgabe besteht darin, durch gezielte Behandlung von Schmerzen und Linderung von belastenden Beschwerden wie Atemnot, Übelkeit, Angst und Verwirrung bestmögliche Lebensqualität zu erreichen. Wenn der Patient soweit stabil ist, dass er kein Akutspital mehr benötigt, sind wir gezwungen, eine Anschlusslösung zu finden.»

Systemisch arbeiten «Viele Patienten gehen wieder nach Hause oder treten in eine Langzeitpflegestation aus. Im Vergleich hierzu gehört das Hospiz in die Kategorie der Langzeitpflegeinstitutionen. Eine weitere wichtige Aufgabe der Palliativstation ist die intensive Begleitung der betreuenden Angehörigen sowie die Unterstützung beim Aufbau eines tragenden Netzwerkes vor Austritt nach Hause oder vor Verlegung in eine andere Institution. Ferner sind wir beratend tätig, wenn es um wichtige Entscheide im Zusammenhang mit weiteren Behandlungen geht, wie beispielsweise Chemo- oder Strahlentherapie, sowie um die vorausschauende Planung von möglichen Komplikationen und Problemen», so Helen Roth.

Interdisziplinär Lösungen finden Gemeinsam setzt man sich um den Tisch, Ärzte, Pflegepersonal, Therapeuteninnen und Sozialarbeiterin, um Lösungen zu finden. Aufenthalt und therapeutische und medizinische Betreuung sind krankenkassenanerkannt, allerdings nur so lange es um unabdingbare medizinische Indikationen geht. Die Patienten gehen wieder nach Hause mit dem Wissen um alle Möglichkeiten der Entlastung im Alltag. Wer nicht die Möglichkeit hat, von Angehörigen betreut zu werden, wählt andere langzeitlich angesetzte Lösungen, beispielsweise ein Aufenthalt in einem Hospiz oder in der Langzeitpflege. Wenn sich die gesundheitliche Befindlichkeit verschlechtert, kehren die Patienten auf die Palliativstation zurück. Für viele hat es dann den Aspekt von «Nachhause kommen». Geborgenheit zu empfinden ist für Menschen mit schweren Erkrankungen existenziell.

Care Café, wabe Knonaueramt und Onko Plus Carmen Kissling, Stationsleiterin der Palliativstation, stellte ihren Zuhörern das Care Café vor, das vier Mal jährlich stattfindet. Das Care Café ist ein Angebot für Menschen, die einen Angehörigen auf der Palliativ-Station durch Tod verloren haben. Fachpersonen aus dem Palliativ-Team gestalten diesen regelmässigen Anlass, der auch Raum für persönliche Gespräche bietet. Claudia Garaventa, Koordinatorin und Einsatzleitung der Freiwilligen des Vereins wabe Knonaueramt – Wachen und Begleiten, und Ursula Jarvis, Präsidentin des Vereins wabe, informierten über Freiwilligeneinsätze. Olaf Schulz erklärte die Bedeutung von Onko Plus, einer gemeinnützigen Stiftung für mobile spezialisierte Onkologie- und Palliativpflege.

Pflegende Angehörige Im Workshop «Pflegende Angehörige» von Helen Roth und Laura Bechter,

Fachberaterin Pflege Palliativstation, kamen auch Fragen zur Patientenverfügung zur Sprache – eine Sache, die man gern vor sich herschiebt. Für medizinische Fachpersonen wie auch für Angehörige ist eine Patientenverfügung ein verbindlicher Leitfaden, um den Willen von Kranken im Rahmen der Gesetze und den gegebenen Möglichkeiten zu respektieren und zu realisieren. Evi Ketterer las aus ihrem Buch «Geschichten intimer Beziehungen». Sie erzählt darin von Sterbenden, Angehörigen und begleitenden Personen. «Wenig spitalig», brachte ein Besucher seine Eindrücke auf den Punkt. Dies als grosses Lob. Denn die Palliativstation des Spitals Affoltern geniesst weit herum in der breiten Öffentlichkeit und in Fachkreisen einen hervorragenden Ruf. Eine Frau meinte: «Man spürt hier einfach Liebe.» Wer den Anlass verpasst hat, hat die Möglichkeit, individuell auf telefonische Anmeldung vor Ort Informationen zu bekommen. Weitere Infos: Palliativstation Spital Affoltern: www.spitalaffoltern.ch/palliative-care.html, 044 714 38 11, palliative@spitalaffoltern.ch; Wabe Knonaueramt, www.wabe-knonaueramt.ch, Ursula Jarvis, 043 466 83 23, ursula.jarvis@wabeknonaueramt.ch; Onko Plus: www.onko-plus.ch; Spitex Knonaueramt, www.spitexka.ch, 044 762 50 40, info@spitexka.ch.

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Dienstag, 17. Oktober 2017-

Neuneinhalb Jahre für 109 Karten Tarot-Karten aus dem Aeugstertal Der in Aeugstertal wohnhafte F. Raymond Sickly hat ein eigenes Tarot-Karten-Deck illustriert. In seiner Wohnung in Aeugstertal hat F. Raymond Sickly einen beachtlichen Stapel Zeichnungen vor sich liegen. Es sind 109 Stück, jede im A3-Format, gezeichnet auf Notizpapier, nur mit einem schwarzem Stift, ohne Bleistift, Gummi oder Lineal. Zwischen 20 und 140 Stunden sass er an jeder. Das Resultat lässt sich sehen: Jede Illustration ist ein Unikat; Kunst aus geometrischen Mustern, Figuren und spannenden Details, dem jeweiligen KartenThema entsprechend. Die Idee, Tarotkarten von Hand zu zeichnen, entstand 2007. Sickly fertigte Skizzen an und kaufte Notizpapier. 33 Karten entstanden in Colorado, seiner Heimat, alle weiteren fertigte er in Aeugstertal an, wohin er 2011 mit seiner Frau zog. «Es war nicht immer nur Spass! Es brauchte viel Geduld und Engagement,» sagt der Künstler. Anfangs dachte er, das Projekt würde nicht mehr als ein halbes in Anspruch nehmen. Nun ist er diesen April, nach neuneinhalb Jahren fertig geworden. Es sei nicht einfach gewesen, das Zeichnen im Alltag einzubinden und die Balance zu finden. Als kreativer Mensch war F. Raymond Sicklys Leben hier in der Schweiz angefüllt mit den verschiedensten Tätigkeiten: Er machte ein PsychologieDiplom, spielte Theater, arbeitete als Regisseur, drehte Kurzfilme und lernte Deutsch. Aus dem Zeichnen entwickelte sich mehr und mehr eine Philosophie,

F. Raymond Sickly mit einer seiner Karten-Kreationen. (Bild zvg.) die er gerne mit andern teilt: Jeder kann etwas Spezielles machen, wenn er es probiert. Seinem Instinkt zu folgen, habe in seinem Leben sehr viel bewirkt.

Nicht nur für die Wahrsagerei «Meine Karten habe ich aus dem französischen Tarot des 15. Jahrhunderts

entwickelt», erklärt Sickly. Tarot wird oft mit Wahrsagerei in Zusammenhang gebracht, kann aber auch als Kartenspiel gespielt werden. Hierfür hat er eigens ein Büchlein mit Spielregeln gestaltet. «Erst seit mein Deck fertig ist, habe ich auch das Spielen entdeckt.» (pd.) Weitere Infos unter www.alpineruin.com.

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Dienstag, 17. Oktober 2017

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Grosse Unterschiede zwischen der Schweiz und dem nahen Ausland Wie die auch im Säuliamt ansässigen Supermärkte mit abgelaufenen Aktionsprodukten umgehen Die Verschwendung von Lebensmitteln wird weltweit immer stärker als Problem anerkannt. Eine Umfrage bei im Knonauer Amt ansässigen Supermärkten hat ergeben, dass diese sowohl mit Lebensmitteln als auch mit anderen Konsumwaren sehr haushälterisch umgehen – ohne gesetzliche Verpflichtung. ................................................... von salomon schneider In Frankreich und Italien gibt es seit rund zwei Jahren Gesetze, die Supermärkte verpflichten, noch brauchbare Lebensmittel, welche das minimale Haltbarkeitsdatum überschritten haben, zu spenden, in Biogas zu verwandeln oder weiterzuverarbeiten. Lebensmittel dürfen also nicht in den Müll geworfen werden. In Deutschland werden von Supermärkten immer noch massenhaft Lebensmittel im Müll entsorgt. Dagegen macht sich Opposition breit. Die Deutsche Bundesregierung unternimmt aber bewusst nichts gegen Lebensmittelverschwendung. Auch in der Schweiz gibt es keine gesetzliche Verpflichtung, abgelaufene Lebensmittel weiterzuverwerten oder zu kompostieren. Da viele Supermärkte die aussortierte Nahrung in Containern beim Lieferanteneingang aufbewahren, ist sogenanntes «Containern» in Deutschland zu einem vor allem studentischen Volkssport geworden. Aber auch am Existenzminimum lebende Familien klappern immer öfter nach Feierabend die Container ab. Menschen mit einem tiefen Budget verschaffen sich Zugang zu den meist abgeschlossenen Bereichen hinter den Verkaufsgeschäften und nehmen noch brauchbare Lebensmittel zum Verzehr mit. Von Gesetzes wegen wird dies als Diebstahl taxiert – auch wenn die entwendete Ware vom Verkaufsgeschäft als Abfall ausgesondert wurde.

Die grösste Volg-Filiale im Knonauer Amt befindet sich in Hausen. Dank umsichtiger Nachbestellungen durch das erfahrene Personal fallen hier so wenig überschüssige Lebensmittel an, dass sich eine Abholung durch eine gemeinnützige Organisation nicht lohnen würde. (Bild Salomon Schneider) sen, die Lebensmittelverpackungen zu zerschneiden, damit die Ware ihre Attraktivität verliert und Nahrungsmittelsäfte sich über Salate und Trockennahrungsmittel ergiessen. In der Schweiz ist Vergleichbares überhaupt nicht nötig. Während die grossen Supermarktketten mit Organisationen wie Tischlein deck dich zusammenarbeiten, welche die Nahrungsmittel kostenlos an Sozialhilfeempfangende abgeben, fallen bei den Volg-Läden im Knonauer Amt so wenig Lebensmittel an, dass sich eine Abholung nicht einmal lohnen würde. Tischlein deck dich hat eine Weile in Hausen, in der grössten Säuliämtler Volg-Filiale, das Essen abgeholt. Da aber zu wenig Verwertbares anfiel, hat es sich für die Organisation aber nicht gelohnt. Armin Heller, Geschäftsführer der Landi Albis: «Wir haben 11 Verkaufsgeschäfte im Bezirk und jedes Geschäft produziert nur wenige Kilogramm nicht mehr verkaufsfähige Lebensmittel.»

Katz- und Maus-Spiel

Keine Abgabe an Bedürftige

Dabei ergibt sich regelmässig ein Katz-und-Maus-Spiel mit Sicherheitskräften. Denn die Supermärkte rüsten auf und stellen Sicherheitspatrouillen an, die das «Containern» unterbinden sollen. Zudem wird das Personal bei manchen Supermarktketten angewie-

Bei «Tischlein deck dich» werden die Waren am Feierabend abgeholt, nach Winterthur gefahren, aufgeteilt und am nächsten Morgen zu den Abgabestellen gebracht. Die Abgabestelle in Affoltern ist jeweils am Dienstag geöffnet – nur für Menschen mit Bezugs-

karten. Die kostenlose Abgabe an Bedürftige in den Dörfern, beispielsweise alleinerziehende Elternteile, deren Partner ihren Unterhaltsverpflichtungen nicht nachkommen, kommt für die Landi Albis nicht infrage. Die Mitarbeitenden können die Esswaren jedoch zu 25 Prozent des ursprünglichen Preises erstehen. Armin Heller begründet: «Für diese Menschen haben wir vor allem auch unsere Familienpreisprodukte, welche für das kleine Budget gedacht sind.»

Nur 2,5 Prozent Überschuss Nicht mehr zum Verkauf geeignetes Gemüse wird bei der Landi Albis kompostiert oder je nach Nachfrage an Bauern abgegeben, zur Tierfütterung. «Wir pflegen das Gemüse sehr gut, um möglichst lange hohe Qualität zu gewährleisten», erläutert Armin Heller. Brot wird bei den morgendlichen Lieferfahrten zurückgenommen und zu Paniermehl verarbeitet. Die übrigen Brotreste gehen an Schweinebauern aus der Region. Armin Heller: «Andere Lebensmittel werden am letzten Verkaufstag preislich heruntergeschrieben, damit sie zuerst verkauft werden. Auf den gesamten Umsatz haben wir 2,5 Prozent Abschreiber. Im Sandwichbereich ist die Wegwerfquote sicher höher. Beim Gemüse sind wir etwa im Durchschnitt. Durch unsere

kleinräumige Struktur und unsere präzisen Bestellungen haben wir sehr wenige Abfälle. Wenn man bedenkt, dass laut Hochrechnungen in Privathaushalten viel mehr der Lebensmittel im Abfall landen, ist die Landi Albis sehr gut organisiert.»

Aktionen zu verlängern ist effizient Auch bei auf der Packung angeschriebenen Aktionen ist die Handhabung in Deutschland anders. In manchen Fällen werden beispielsweise vergünstigt angeschriebene Waschmittelpackungen ohne Not einfach weggeworfen, wenn die Aktion abgelaufen ist. Dies wird so gehandhabt, weil sich ein Rücktransport in einem grossen Land wie Deutschland nicht lohne. Im Knonauer Amt gibt es neben privaten Lebensmittelfachgeschäften Läden von Volg, Coop, Migros, Denner, Lidl und Aldi. Volg beispielsweise nimmt haltbare Produkte nach Ablauf der Aktionsdauer aus dem Sortiment und bringt sie ins Lager. «Je nachdem werden diese Artikel für die nächste Aktion gelagert oder ausgepackt und im Laden zur Regalauffüllung verwendet», erklärt Corinne Kutter von der Volg Konsumwaren AG. Coop, Migros und Denner machen es sich noch einfacher. Angeschriebene Aktionsprodukte werden bis zum Ausverkauf der Produkte verlängert, Aktionen für Pro-

duktgruppen werden am Regal angeschrieben und laufen einfach aus.

Kleider gehen an Caritas Lidl hat kein einheitliches Konzept für den Umgang mit abgelaufenen Aktionen. Corina Milz von Lidl Schweiz erklärt: «Mit Aktionsartikeln gehen wir auf verschiedene Arten um. Die Artikel können erstens einfach nochmals in den Verkauf gestellt werden. Zweitens besteht die Variante, dass wir die Artikel mit einer Preisreduktion versehen und dann ebenfalls wieder in den Verkauf stellen. Drittens können die unverkauften Artikel zentral gesammelt werden und dann je nach Bedarf wieder an verschiedene Filialen verteilt werden. Wenn bei Aldi nicht zum Verzehr geeignete Aktionsartikel auch nach längerer Zeit noch in den Geschäften liegenbleiben, stellt Aldi diese gemeinnützigen Organisationen wie Caritas zur Verfügung. Die Analyse zeigt: Wenn in den Führungsetagen das Bewusstsein für Nachhaltigkeit besteht, sind keine gesetzlichen Vorschriften nötig, damit Supermärkte haushälterisch mit Produkten umgehen. Die Kleinräumigkeit der Schweiz verteuert zwar die Produkte, da weniger grosse Mengen eingekauft werden können, dafür sind die Wege kürzer und es fällt weniger Ausschussware an.

Der Kanton Zürich präsentiert seine Wasserwelt Gastkanton an der diesjährigen Zugermesse – mit Spezialitäten aus dem Knonauer Amt Der Kanton Zürich ist Gastkanton an der Zugermesse vom 21. bis 29. Oktober. Die Sonderschau entführt die Besucher in «Zürichs Wasserwelten». Neben Einblicken in eine fantasievolle, spannende und unterhaltsame Wasserwelt besteht Gelegenheit, sich über aktuelle Projekte aus den Bereichen Naturschutz und Wasserwirtschaft zu informieren. Wasser prägt die Zürcher Landschaft. Aus dem Zürichsee kommt eines der besten Trinkwasser der Welt und nicht zuletzt markiert die Sihl die Grenze zum Nachbarkanton Zug. Wasser ist aber auch das Thema zahlreicher Projekte aus den Bereichen Naturschutz und Wasserwirtschaft. Die integrale Wasserwirtschaft entspricht den langfristigen Zielen des Regierungsrates. Der

Auftritt als Gastkanton an der Zugermesse soll daher dazu genutzt werden, den Besucherinnen und Besuchern die Vielfalt des Kantons für einmal über das Thema Wasser näherzubringen. Regierungspräsident Markus Kägi, der als Baudirektor auch die Wasserwirtschaft verantwortet, wird den Gastauftritt anlässlich der offiziellen Eröffnungsfeier vom 21. Oktober lancieren.

«Zürichs Wasserwelten» Die Sonderschau «Zürichs Wasserwelten» entführt in eine fantasievolle und unterhaltsame Wasserwelt für die ganze Familie. Der Rundgang auf einem Steg startet mit der Überquerung der Sihl, wo die Besucherinnen und Besucher mit freundlichen Komplimenten geduscht werden. Muskelkraft ist bei der Pedalofahrt auf dem Zürichsee

gefragt. Wer kräftig in die Pedale tritt, löst eine farbenfrohe filmische Reise durch Zürichs Wasserwelten aus. Ein gutes Gehör und Fantasie braucht es beim Wasserhörspiel. Es gilt, Wassergeräusche ihrem Ursprung zuzuordnen. Beim Angelspiel am Katzensee erzählen die gefischten Objekte Geschichten über den Kanton Zürich. Zum Abschluss wartet der Kiosk am Türlersee mit Zürcher Spezialitäten auf. Kapitäne und Bademeisterinnen sorgen dafür, dass sich niemand in Zürichs Wasserwelten verirrt. Der Gastauftritt in Zug soll dazu genutzt werden, über aktuelle Projekte mit Bezug zum Wasser zu informieren. Dazu gehören unter anderen das Projekt «Hochwasserschutz und Auenlandschaft Thurmündung» im grössten Auengebiet des Schweizer Mittellandes oder der Schwemmholzrechen an der Sihl, der bei einem extremen Un-

wetter die Stadt Zürich vor den Wassermassen schützen soll. Weitere Informationsschwerpunkte zeigen die Erneuerung historischer Flusskraftwerke am Aabach, die Bemühungen um die Wiederansiedlung des Lachses in Zürcher Gewässern oder die wertvollen archäologischen Fundstellen auf dem Grund der Zürcher Seen.

Produzenten aus dem Knonauer Amt Die Zürcher Vielfalt soll sich auch im kulinarischen Bereich manifestieren. In Zusammenarbeit mit der Zürcher Hotelfachschule Belvoirpark werden im Messerestaurant Staatskanzlei «Heidy und Peter» Zürcher Spezialitäten angeboten. Der Kiosk im Rahmen der Sonderschau «Zürichs Wasserwelten» wird von Produzenten aus dem

Knonauer Amt geführt, die ihre Spezialitäten aus der Region anbieten. (pd.) Sonderschau «Zürichs Wasserwelten»: Zugermesse, 21. bis 29. Oktober, Halle B5, Stand B5.22.

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bezirk affoltern

Vorverlegung und Züglete ins Zendenfrei «Füürball» diesmal bereits am 6. Januar 2018

Der Obfelder «Füürball» findet diesmal am 6. Januar 2018 im Zendenfrei statt. (Archivbild Martin Platter)

2018 findet die Fasnacht gegenüber dem Vorjahr zwei Wochen früher statt. Die Eröffnung der Säuliämtler Ball-Saison, die traditionell am Obfelder «Füürball» stattfindet, verschiebt sich heuer sogar nochmals um eine Woche nach vorn auf den Dreikönigstag, Samstag, 6. Januar 2018. Um- und Neubauarbeiten im Schulhaus und Singsaal Chilefeld, wo der Füürball in den letzten Jahren

jeweils stattgefunden hat, hätten massive Einschränkungen für den Fasnachtsball zur Folge gehabt. Das OK entschloss sich deshalb, die Gemeinde zu ersuchen, ob der Füürball am 6. Januar 2018 in der Turnhalle Zendenfrei stattfinden kann, was freundlicherweise bewilligt wurde. Das Füürball-OK freut sich auf viele Fasnächtler auch im Zendenfrei. (map.)

forum

Erfahrung hat auch eine qualitative Seite Gesundheitssystem – Verstehe eine die Welt, Leserbrief im «Anzeiger» vom 13. Oktober. Der Leserbrief der Pflegeexpertin Bohner kann nicht unwidersprochen bleiben. Zum einen werden hier Kraut und Rüben gemischt. Was hat das regional abgestufte Krankenkassenprämiensystem, das man kritisieren kann, mit Fallpauschalen zu tun? Namentlich hat es nichts mit der Kantonsregierung zu tun, die hier nichts zu sagen hat. Des Weiteren wird behauptet, ein Spital, der keine Dekubitusprophylaxe mache, könne finanziell profitieren, weil sich bei einem Dekubitus die Fallpauschale erhöhe. Absurder gehts wohl nicht mehr. Das Unterlassen der Dekubitusprophylaxe in den Fällen, in denen sie geboten ist, ist ein Kunstfehler und führt zur Haftung des Spitals. Frau Bohner soll mir ein Spital zeigen, das die Dekubitusprophylaxe nicht ernst nimmt. Kommt es aber zu einem nicht auf einen Kunstfehler zurückzuführenden Dekubitus, ist es sicher auch richtig, die Fallpauschale zu erhöhen. Im Kern geht es Frau Bohner aber darum, sich darüber lustig zu machen, dass der Kanton bei den Leistungsaufträgen an die Landspitäler eine

bestimmte jährliche Zahl von Operationen eines bestimmten Typs verlangt. Sie behauptet, Qualität müsse vor Quantität gehen. Nur, Erfahrung hat nicht nur eine quantitative sondern auch eine qualitative Seite. Wer viele Operationen des gleichen Typs durchführt wird fachlich besser. Ich musste mich auf Empfehlung des Notfalltelefons der CSS kürzlich in Spitalpflege begeben und wurde – etwas gegen meinen Willen – stationär aufgenommen. Ich staunte wie gut und professionell alles ablief. Das Ganze erinnerte an eine geölte Maschine. Aber eben, es handelte sich nicht um unser Bezirksspital, sondern um das USZ. Ich bin privat versichert und habe eine hohe Franchise. Wenn ich mich in Spitalpflege begebe, wird diese Franchise in zwei bis drei Tagen aufgebraucht, dann ist das Spital für mich gratis. Ich zahle also gleichviel, ob ich mich ins USZ oder ins Bezirksspital begebe. Nun soll mir einer erklären, wieso ich für den gleichen Preis ein Spital aufsuchen soll, dass fast mehr Chefärzte als Spitalbetten hat. Wenn Sie die Wahl hätten, für den gleichen Preis beim Pizzakurier oder im Dolder Grand zu essen, würden Sie wirklich den Pizzakurier wählen? Hans Hegetschweiler, Hedingen

Bäume gefällt Dank an die Gemeinde Affoltern, speziell an die für die Kreisel verantwortliche Abteilung. Anfang Woche stockte mir fast der Atem, als ich sah, wie auf dem Kronenkreisel die drei schönen, hohen Bäume umgesägt wurden. Ich hatte mich täglich an ihnen erfreut und nun das! Nicht etwa ausgegraben

und anderswo wieder eingesetzt, nein brutal zersägt! Mein Dank jedoch, dass nicht wie bei anderen Affoltemer Kreiseln, so rostige Stangen-Scherben-Beton-Hässlichkeiten aufgestellt wurden. Nein danke, es sind richtige, natürliche Pflanzen. Lotti Kohler-Lüscher, Affoltern


Gewerbe/Dienstleistungen

Dienstag, 17. Oktober 2017

«Leben mit Adhs»

2½-dimensional

Dok-Film mit Adhs-Spezialist Heiner Lachenmeier aus Affoltern auf SRF 1. > Seite 10

Tom Künzler zeigt seine neusten Werke im Pfarrhauskeller Mettmenstetten. > Seite 11

-

Tierisch schnell Der Schweizer WindhundRennverein lud zum Wettlauf nach Rifferswil. > Seite 13

Geld sparen in der Abfallbewirtschaftung

Gretener schliesst

Anta Swiss AG stellt den «FlipDot» vor

Schuhhaus in Affoltern litt unter verändertem Einkaufsverhalten

Die Abfallhaie des Schweizer Herstellers Anta Swiss AG können neu mit dem Anzeige-modul «FlipDot» ausgerüstet werden. Dieses zeigt dem Servicepersonal aussen am Abfallbehälter gut sichtbar den Füllstand an.

Mit dem bekannten Schuhhaus Gretener am Sternenplatz verliert Affoltern ein weiteres Traditionsgeschäft. Die Liquidation beginnt ab sofort – Kunden erhalten 20 % Rabatt aufs ganze Sortiment.

Der Gedanke ist so einfach wie bestechend. Wie kann der Füllstand der Abfallbehälter von aussen sichtbar gemacht werden, ohne dass das Unterhaltspersonal auf der Entleerungstour unnötig aussteigen muss? Die innovative Antwort heisst FlipDot. Steht der Anzeigepunkt aussen am Abfallbehälter auf Rot, muss geleert werden. Steht er auf Schwarz, ist eine Leerung unnötig und der Fahrer kann direkt weiterfahren. An der FachmesseDemopark 2017 wurde das neue FlipDot-Anzeigemodul in der Rubrik Neuheiten mit der Silbermedaille ausgezeichnet.

Wie Inhaber und Geschäftsführer Guido Gretener mitteilt, haben sich die Rahmenbedingungen in den letzten Jahren derart verschlechtert, dass eine erfolgreiche Fortführung in die Zukunft nicht mehr möglich ist.

Seit 38 Jahren in Affoltern

Intelligent, praktisch und effizient FlipDot ist Teil des Abfallmanagementsystems der schnittigen Abfallhaie. Das «Hai-Auge» im Inneren des Behälterdeckels funktioniert als Sensor. Es misst den Füllstand und übermittelt diesen regelmässig über eine Schnittstelle an das FlipDot-Anzeigemodul. Dieses kann auch gut einsehbar an einer Wand oder einem Lichtmast befestigt werden. So ist es für das Unterhaltspersonal aus dem rollenden Fahrzeug heraus noch besser ablesbar. Mit dem FlipDot kann in der Abfallbewirtschaftung Zeit und Geld gespart werden. Leerfahrten können reduziert und Kosten für Abfallsäcke gesenkt werden. Das FlipDot-Anzeigemodul arbeitet energieeffizient und belastet

FlipDot-Anzeigemodul. (Bild zvg.) die Batterielebensdauer des Hai-Auges kaum. Durch die doppelte Verglasung ist zudem sichergestellt, dass die Füllstandanzeige vor Vandalismus geschützt bleibt. Bestehende Abfallhaie können schnell und einfach nachgerüstet werden. Das FlipDot-Anzeigemodul ist einzeln oder in Kombination mit dem cloudbasierten Abfallmanagementsystem von Anta Swiss AG einsetzbar. (pd.)

Es war im Jahre 1979, als das Schuhhaus Gretener in Cham beschloss, das seinerzeitige Schuhgeschäft Günthard am Sternenplatz zu übernehmen. Kurz darauf wurde das ganze Geschäft umgebaut und vergrössert sowie mit einem modernen Ladenbau auf die Ansprüche einer modisch orientierten Kundschaft ausgerichtet. Der Erfolg liess nicht auf sich warten, da das qualitativ hochstehende Angebot wie auch die persönliche Bedienung sehr geschätzt wurden und in den Folgejahren konnte der Umsatz kontinuierlich gesteigert werden. Auch dank der andern beiden Geschäfte in Cham und Zug, gelang es der Firma Gretener, stets ein topaktuelles Angebot zu führen und fehlende Grössen in einer andern Filiale abzurufen.

Einkaufstourismus und Online Als im Jahr 2011 der Euro erstmals die Parität zum Schweizer Franken ritzte, war dies der Beginn eines Einkaufstourismus, der bis heute einen enormen

50 Jahre Brunello di Montalcino Toscana Event bei Mü’s Vinothek in Affoltern Vom Donnerstag, 19., bis Samstag, 21. Oktober, findet bei Mü’s Vinothek in Affoltern ein Toscana-Event rund um den Brunello statt. Eine Erfolgsstory ist der Brunello di Montalcino ganz sicher. Natürlich ist der Aufstieg in die Weltspitze im Kontext der Weingeschichte noch eine eher junge Entwicklung. Seit mehr als 30 Jahren befasst sich auch Ruedi Müller mit Brunello und hat sich ein breites Fachwissen über das Gebiet und den Wein angeeignet. Dem interessierten Publikum wird am kommenden Wochenende Gelegenheit gegeben auch daran teilzuhaben. Heute hat Brunello in Italien Kultstatus. Hier ein kurzer Blick auf die Degustationsliste der Brunello Jahrgang 2012: Piancornello; mit Jahrgang 1994 als No Name durch Ruedi Müller in die Schweiz gebracht, hat sich dieser Brunello kontinuierlich hochgearbeitet und sich nahtlos in die Spitzenweine der Zone eingereiht. Argiano; ein Brunello-Name der zweiten Generation der Jahr-

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Isabella und Gualtiero Ghezzi von der Azienda Agricola Camigliano. (Bild zvg.) gang für Jahrgang kapitale Brunello di Montalcino zu erzeugen vermag. Talenti; die Nachkommen des grossen Önologen Pier Luigi Talenti machen ihrem berühmten Vater mit ihren Weinen alle Ehre. Ciacci Piccolo-

mini; ein eleganter Brunello aus der Zone San Antimo gewachsen nahe der gleichnamigen weltberühmten Benediktiner Abtei. Camigliano; ganz im Süden der Zone gelegen, hat mit seinem Brunello di Montalcino 2012 bei den Fachleuten viel Lob abholen können. Collemattoni; Seit 2012 produziert Marcello Bucci auf dem acht Hektaren grossen Betrieb tolle Weine nach biologischen Kriterien. (pd)

Brunello – Toscana Event in Mü’s Vinothek, Dachlisserweg 1, Affoltern. Donnerstag und Freitag, 19. und 20. Oktober 18 bis 20 Uhr; Samstag, 21. Oktober 10 bis 15 Uhr. Degustationsliste und weitere Infos unter www.mues-vinothek.ch.

Ein vertrauter Anblick am Sternenkreisel, allerdings nur noch bis Ende Jahr: Das Schuhhaus Gretener in Affoltern. (Bild zvg.) Zuwachs verzeichnet und auch den Onlinehandel mit Schuhen beflügelte. Obwohl die Preise in der Schweiz daraufhin nach unten korrigiert wurden, macht das veränderte Einkaufsverhalten, insbesondere bei der jüngeren Generation, der Firma zu schaffen und führte zu rückläufigen Umsätzen. Leider sind auch die Zukunftsprognosen nicht besser und es scheint, dass eine fachkundige Beratung und freundliche Bedienung zunehmend durch Maus-Clicks und 24h-Shopping abgelöst werden.

Kundenkarten behalten Gültigkeit Nach der Schliessung per Ende dieses Jahres, behält die «Shoe-4U-Card» ihre Gültigkeit und auch aufgelaufene Bonusguthaben werden weitergeführt. Diese, wie auch weitere Gutschriften und Geschenkgutscheine, können auch im nächsten Jahr beim Schuh-

haus Gretener in Cham oder Zug eingelöst werden. Ebenso wird das beliebte Kundenmagazin «Shoe-4U» weiterhin auch den Kunden im Knonauer Amt zugestellt werden.

Entlassungen nicht zu vermeiden Mit der definitiven Schliessung des Geschäfts per Ende dieses Jahres, gehen auch eine Vollzeit- und fünf Teilzeitstellen verloren. Darunter Greteners langjährigste Mitarbeiterin, Anni Palermo, die zu Beginn noch in der Lehrzeit war und heute als Filialleiterin das Geschäft führt. «Dies ist die schwierigste Situation, die es zu verkraften gilt», erklärt Guido Gretener, «da gerade die langjährigen Mitarbeiterinnen vor existenziellen Fragen stehen. Sie werden in ihren Bemühungen für eine neue Stelle unterstützt, können leider jedoch nicht in den andern Filialen eingesetzt werden.» (pd.)

Stromspartag auch in der Umwelt Arena Eintritt zum halben Preis Am Energyday vom 28. Oktober, dem nationalen Stromspartag im Haushalt, bietet die Umwelt Arena Schweiz in Spreitenbach gratis Führungen und kostenlose Energie-Kurzberatungen. Der Eintritt kostet an diesem Tag nur die Hälfte. Seit 2006 engagieren sich am Energyday Firmen und Organisationen, um gemeinsam den Stromverbrauch im Privathaushalt zu senken. Der Energyday wird von der energie-agentur-elektrogeräte (eae) zusammen mit EnergieSchweiz (BFE, Bundesamt für Energie) organisiert. Die Aktivitäten dauern mehrere Wochen und erreichen ihren Höhepunkt am eigentlichen Energyday, jeweils am Samstag vor der Umstellung auf die Winterzeit, dieses Jahr am 28. Oktober. Unter dem Motto «In Ihren Fingern liegt die Zukunft» erhalten Besucher der Umwelt Arena Schweiz wertvolle Tipps zum Thema

Energie im Allgemeinen und sie erleben, wie im Alltag durch gute Handhabung und energieeffiziente Lösungen Energie und Geld gespart werden kann – ohne Einschränkung der Lebensqualität. Auf dem «Spezial-Energyday-Gewinnerpfad» und auf spannenden Sonderführungen entdecken die UmweltArena-Besucher, wie sie durch cleveres Handeln weniger Energie verbrauchen. Sie gewinnen durch die Beantwortung der Wettbewerbsfragen auf unterhaltsame Art Wissen und können mit etwas Glück einen energieeffizienten Bosch-Siemens-Staubsauger gewinnen. Zudem bietet die Umwelt Arena zwischen 10 und 13 Uhr kostenlos Energie-Kurzberatungen an. Schwerpunkte sind die energetische Modernisierung der Gebäudehülle und die Haustechnik. (pd.) Öffnungszeiten Umwelt Arena Schweiz: Donnerstag/Freitag von 10 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag von 10 bis 17 Uhr. Infos: www.umweltarena.ch.


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Veranstaltungen

Dienstag, 17. Oktober 2017

«Nichtsnutz» – ein Clownstück

Traditionelle Appenzellermusik – frei improvisiert

Auf der «Rössli»-Bühne Mettmenstetten

«Appenzeller Space Schöttl» im «Pöschtli» Aeugstertal Gelegentlich treten Töbi Tobler und Ficht Tanner wieder gemeinsam auf. Nach siebenjähriger Pause freuen sie sich, die Musik wieder zusammen hochleben zu lassen. Am Samstag, 28. Oktober, tun sie dies mit einem Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal.

Duo Bichsel und Gargiulo. (Bild zvg.)

Am Samstag, 21. Oktober, um 20.15 Uhr, treten Ueli Bichsel und Silvana Gargiulo mit ihrem Programm «Nichtsnutz» auf der Bühne des Gasthauses zum weissen Rössli in Mettmenstetten auf. Ueli Bichsel, anarchistischer Clown, poetischer Geschichtenerzähler, verstörender Komiker und seit 2015 auch Träger des Kulturpreises des Kantons Zürich, feiert mit seinem neusten Stück «Nichtsnutz» Premiere. Zusammen mit seiner langjährigen Bühnenpartnerin Silvana Gargiulo, welche ebenfalls 2015 für den Kleinkunstpreis nominiert wurde und auch mit Nina Dimitri Erfolge feiert, widmet er sich auf tragisch-komische Weise den Irren und Wirren des Lebens. «Nichtsnutz» ist ein Clownstück und man lacht über die Missgeschicke dieser beiden. Doch wie kaum ein zweites Duo, führen Bichsel und Gargiulo unmerklich und unerlässlich auch immer dorthin, wo einem das Lachen im Halse stecken bleibt und man plötzlich nicht diese bedauernswerten

Clownfiguren auslacht, sondern – wer hätte das gedacht – sich selbst und das Hadern als Mensch. Der Abend handelt von dem ewigen Wunsch nach Sicherheit. Man will sich und seine Besitztümer beschützen. Und so bauen sich diese zwei Clowns voller Enthusiasmus ein Gefängnis, führen all die Bedürfnisse nach Sicherheit ad absurdum und bringen das Publikum somit zum Lachen. Fast beiläufig thematisieren sie dabei auch die ständige Suche nach einem besseren Leben und fragen, mit der Clowns eigenen Naivität danach, was denn «besser» genau bedeuten soll und was man genau damit meint, wenn man sagt, dass man «frei» ist. «Nichtsnutz» ist ein Stück, das zum Lachen bringt und gleichzeitig zum Nachdenken anregt. Er ist also in jeder Hinsicht eine Bereicherung. (pd.) Samstag, 21. Oktober, 20.15 Uhr, Bühne «Rössli», Mettmenstetten. Eintritt: 35/30 Franken (Legi/AHV). Abendkasse ab 19.30 Uhr. Bistro ab 19 Uhr geöffnet. Billettsreservierung: Restaurant Rössli, Telefon 044 767 02 01 oder www.bieus.ch.

Zupacken erbeten Pflegeeinsatz im Naturschutzgebiet Reusstal. Am Samstag, 21. Oktober, bittet die Stiftung Reusstal um Mithilfe bei der Pflege von Biotopen von Teichrohrsängern, Ringelnattern und Schwertlilien. Das Mittagessen wird offeriert. Es wird empfohlen, zweckmässige Arbeits-

kleidung mit Handschuhen zu tragen. Die Versicherung ist Sache der Teilnehmenden. (pd.) Samstag, 21. Oktober, 8.30 bis 16 Uhr, Treffpunkt: Zieglerhaus Rottenschwil. Anmelden bis Donnerstag, 19. Oktober, an thomas.burkard @stiftung-reusstal.ch, Telefon 056 634 45 75. Weitere Infos: www.stiftung-reusstal.ch.

Die beiden Musiker hatten sich mit ihrem 1980 gegründeten «Appenzeller Space Schöttl» einen Namen gemacht und mit ihrer Mischung aus traditioneller Appenzellermusik und freier Improvisation die Musikszene in den 80er- und 90er-Jahren mitgestaltet und gelten als Wegbereiter und Pioniere der neuen Schweizer Volkmusik. Zeugen jener Zeit sind die vergriffene CDAufnahme «Herbstimprovisationen» sowie die LP «Appenzeller Space Schöttl». Nach der «Schöttl-Zeit» verfolgte jeder seinen eigenen Weg, solo sowie in den verschiedensten Formationen und Projekten. Töbi Tobler war auch schon mit Max Lässers Überlandorchester im Pöschtli zu Gast. Nun treten sie an ausgewählten Orten wieder zusammen auf – aus lauter Freude an der Musik.

Links Töbi Tobler am Hackbrett und Ficht Tanner. (Bild zvg.) Es ist ein Ohrenschmaus und eine Augenweide, wenn Töbi Tobler sich über sein Hackbrett beugt und die Ruten über die für Laien verwirrende Saitenlandschaft tanzen lässt. Mit den Augen kommt man längst nicht mehr mit, die Klangfolgen gehen direkt übers Ohr ins Herz oder durch den Bauch. Derweil steht Ficht Tanner – urchig wie eine Tanne – an seiner Bassgeige, streicht ruhig über die Saiten, scheint eins zu sein mit seinem Instrument, beginnt zu singen, es

schnalzt und zischt aus ihm, seltsame Laute, fast wie ein Wehklagen, ähnlich einem Naturjodel, aber gemischt und angereichert mit musikalischen Einflüssen, die an tibetische Mönchsgesänge oder an nordafrikanische Beduinengesänge erinnern. Weltmusik im wahrsten Sinne eben. (pd.) Samstag, 28. Oktober, 20.30 Uhr, Konzert im «Pöschtli» Aeugstertal. Konzertbeginn: 20.30 Uhr, Essen gibts um 19 Uhr, Reservieren unter Telefon 044 761 61 38.

Kirchturmkugel wird montiert Aufrichtefest der reformierten Kirche Mettmenstetten Die Renovationsarbeiten an der reformierten Kirche Mettmenstetten sind demnächst abgeschlossen. Am Samstag, 21. Oktober, findet ab 13.30 Uhr ein Aufrichtefest bei der Kirche statt. Dabei wird auch die Turmkugel wieder montiert. Die Kirche ist neu gemalt, sie wird wieder mit Zifferblatt und Zeiger ausgerüstet, das Gerüst wird entfernt und sie zeigt sich wieder als stolzer Mittelpunkt in der Gemeinde Mettmenstetten. Bevor es aber so weit ist, wird die Kugel auf dem Turm montiert. Dies geschieht am kommenden Samstag beim Aufrichtefest. Die Kugel wurde ebenfalls renoviert und wird noch mit Dokumenten und Fotos aus der Gemeinde, den Schulen und der Kirche ergänzt. Die Kapsel wird vor Ort verschweisst und anschliessend befördert

ein Spezialkran von Welti Furrer die Kugel an ihren gewohnten Platz. Ein Besuch des Festes lohnt sich auf alle Fälle. Nach der offiziellen Begrüssung und dem Kugelakt spielt der Musikverein Mettmenstetten, danach warten Bratwürste und Cervelats sowie Getränke aller Art auf hungrige und durstige Besucher. Wer noch einmal den Turm besteigen will, hat an diesem Nachmittag zum letzten Mal die Gelegenheit dazu. Die Kirchenpflege freut sich auf ein tolles Fest mit grosser Beteiligung. Urs Fülscher Samstag, 21. Oktober, 13.30 Uhr: Begrüssung und kurze Rede über Aussenrenovation und Kapselinhalt; 13.45 Uhr: Die Metallkapsel wird vor Ort verschweisst; 14 Uhr: Start Montage Turmspitze mit Pneukran; 15 Uhr: Musik Musikverein Mettmenstetten, Getränke und Grill; 15.30 Uhr: Letzte Gelegenheit zur Gerüstbegehung; 17 Uhr: Ende der Veranstaltung.

Wenn das Gerüst entfernt ist, wird der neue Glanz erst sichtbar. (Bild zvg.)

Jahreskonzerte des Panflöten-Ensembles Corona

Affoltemer AdhsSpezialist klärt auf

Bekannte Hits auf Panflöte in Bonstetten, Muri und Affoltern

Dokumentar-Film am 26. Oktober auf SRF 1

Das Panflöten-Ensemble Corona aus Affoltern lädt auch dieses Jahr zu seinen traditionellen Jahreskonzerten ein.

Am Donnerstag, 26. Oktober, um 20.05 Uhr, strahlt SRF 1, den Dok-Film «Leben mit Adhs» aus. Adhs-Spezialist Heiner Lachenmeier aus Affoltern klärt auf.

Zu hören gibt es einen bunten Strauss bekannter Songs namhafter Interpreten. Eröffnet wird das Konzert mit «Heal the world» von Michael Jackson, gefolgt von DJ Ötzi’s «Ein Stern» und Helene Fischers Hit «Atemlos». Auf dem Programm stehen auch «My heart will go on» (Celine Dion), «Time to say goodbye» (Andrea Bocelli) und «Heaven» der Schweizer Rockband Gotthard. Den Song «Candle in the Wind» hat Elton John anlässlich des Todes von Prinzessin Diana umgeschrieben zu «Goodbye England’s Rose», vorgetragen wird er als Solo von Monika Meier. Das PanflötenEnsemble Corona, unter der Leitung von Monika Meier, wird begleitet von Josef Bachmann (Bandleader der New

Das Panflöten-Ensemble Corona. (Bild zvg.) Orleans Stompers) am Piano und Stefan Heinzmann am Schlagzeug. Der Eintritt ist frei. Zur Deckung der Unkosten freut sich das Ensemble über jeden Kollektenbeitrag. (pd.)

Konzerte: Sonntag, 22. Oktober, 17 Uhr, in der katholischen Kirche in Bonstetten; Samstag, 28. Oktober, 19 Uhr, in der reformierten Kirche in Muri und Sonntag, 29. Oktober, 17 Uhr, in der reformierten Kirche Affoltern.

Kilian, Dominik und Céline leiden unter Adhs, dem sogenannten Aufmerksamkeitsdefizitsyndrom. Vor sechs Jahren wurden die drei Kinder, damals neun-, zwölf- und vierzehnjährig, zum Heiner Lachenersten Mal gefilmt. meier. (Bild zvg.) Bei jedem von ihnen äusserte sich die Veranlagung anders, aber alle hatten Mühe in der Schule und waren in Sachen Sozialkompetenz schnell überfordert. Nun

steigen sie in die Berufswelt ein. Autorin Michèle Sauvain hat die Jugendlichen wieder besucht und dokumentiert, wie sie mit der neuen Herausforderung klarkommen. Mittlerweile gilt als gesichert, dass Adhs genetische Ursachen hat. «Also gilt es zu lernen, damit möglichst gut umzugehen», sagt Psychiater und Adhs-Spezialist Heiner Lachenmeier. Dass das sogar sehr gut gelingen kann, zeigen die Lebensgeschichten zweier bekannter Persönlichkeiten: Schauspieler und Theaterdirektor Daniel Rohr und Beatboxer Miguel Camero haben es trotz schwieriger Schulzeit geschafft, ihren Weg zu gehen und erfolgreich zu sein. Psychiater und Adhs-Spezialist Heiner Lachenmeier aus Affoltern spricht sich dafür aus, bei Adhs-Patienten vor allem auch die positiven Seiten der Diagnose in den Fokus zu rücken – und zu lernen, mit den negativen Aspekten umzugehen. (pd.)


Vermischtes

Dienstag, 17. Oktober 2017

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Steinerne Gesichter mit Charakter umgeben von abstrakten Bildern Aktuelle Ausstellung in der Galerie Märtplatz Affoltern Am vergangenen Freitagabend fand die Vernissage zur neuen Ausstellung in der Galerie Märtplatz in Affoltern statt. Gezeigt werden diesmal Bilder der jungen Künstlerin Lucinda Sommer und zu Gesichtern geschliffene Steine von Hermann Sommer. ................................................... von andrea bolliger Die zu Gesichtern geschliffenen Steine unterschiedlicher Grösse, faszinieren den Betrachter mit ihren verschiedenen Ausdrücken. Sie ziehen einen «Lätsch», lächeln oder schreien. Dem einen ist dabei die Wut anzusehen, bei einem anderen ist es nicht ganz klar. Hermann Sommer ermutigte die Besucher mit den Steinen zu sprechen: «Reden Sie mit ihnen und hören Sie, was sie Ihnen zu sagen haben.» Es fing damit an, dass er Steine für seinen Garten suchte. Zuerst bearbeitete er sie noch rudimentär von Hand. Erst nach seiner Pensionierung erlernte er das Steine-Schleifen und kaufte sich eine Maschine. So eine habe es in der Schweiz damals gar nicht gegeben, erzählt er. Das erste Mal stellte er übrigens an der Landi von 1964 aus. 60 bis 70 Stunden arbeitet er durchschnittlich an einem Stein. Bei den grösseren könnten es auch 150 Stunden sein, erklärt der 87-Jährige, der sich sehr freut, dass er die Steingesichter in der Ausstellung zeigen darf. Auf die Frage eines Besuchers, ob die Gesichter Namen hätten, entgegnete der Künstler verschmitzt: Er wisse schon wie sie hiessen, aber der neue Besitzer müsse selber entscheiden, welche Namen passend seien. Nicht wenige der Steingesichter werden nach der Ausstellung ein neues Zuhause finden. Noch an der Vernissage erhielten schon die ersten einen roten Punkt.

Hermann Sommer präsentiert Gesichter aus Stein und Lucinda Sommer zeigt ihre vielfarbigen Bilder. (Bilder Andrea Bolliger) Jugendliche Experimentierfreude Einen frischen Kontrast zu den natürlichen Farben der Steine bilden die Acrylbilder von Lucinda Sommer. Ja, die beiden Künstler, die in der Galerie Märtplatz ausstellen, gehören zur selben Familie. Lucinda Sommer ist nämlich die Ehefrau des Enkels von Hermann Sommer. In Obfelden aufgewachsen, wohnt sie mittlerweile in Küsnacht. Mit ihren 25 Jahren gehört sie zu den jüngeren Künstlerinnen, die in der Galerie Märtplatz bisher ausgestellt haben. Am liebsten malt sie kreativ und spontan. Ihre Bilder sollen zum Entspannen einladen. Sie experimentiert gerne und das sieht man den vielfältigen Werken auch an. Sand, den ihr Verwandte aus fernen Ländern mitbringen, verwendet

sie strukturgebend. Aber auch der Haartrockner sei schon zum Einsatz gekommen, um die flüssige Acrylfarbe zu verteilen, erklärt sie. Lucinda Sommer scheut sich nicht, Bilder zu übermalen, wenn sie nicht zu ihrer Zufriedenheit gelungen sind. Dann kann es sein, dass das Wasser eines Ozeans in einem anderen Motiv durchscheint. Weil sie möchte, dass sich ihre Werke optimal in Wohnräume einfügen, malt sie auch auf Auftrag. Und wenn ein Bild nicht dem Wunsch des Auftraggebenden entspricht, müssen sich diese nicht scheuen, ihr das zu sagen. Sie malt dann eben ein anderes. Ausstellung bis Sonntag, 29. Oktober. Freitag, 17 bis 20 Uhr, Samstag, 9 bis 12, Sonntag, 11 bis 14 Uhr. Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7, Affoltern.

Die Vernissage-Besucher unterhielten sich zwischen Steinen und Leinwänden.

«2½-Dimensionales und mehr»

Pfarrer werden

Tom Künzler stellt in Mettmenstetten aus

Quereinstieg mit Perspektiven

Nach einer erfolgreichen Sommerausstellung in der Galerie Art333 in Wädenswil zeigt der Papierkünstler Tom Künzler seine neusten Werke im Pfarrhauskeller Mettmenstetten.

Im Herbstsemester 2018 startet der zweite Studiengang zum Quereinstieg ins Pfarramt an den Theologischen Fakultäten Basel und Zürich.

Die Bilder von Tom Künzler laden ein, auf Entdeckungsreise zu gehen. Der Betrachter steht mehr mittendrin als nur davor. Neben seinen bekannten detailgenauen Schallplattenläden, in welchen sich seit Neustem auch typografische Elemente finden, sind in den letzten Monaten zahlreiche Werke entstanden, die sich mit aktuellen Themen kritisch auseinandersetzen. So verarbeitet tom k. in der Bildserie «Beachwalk», zwar spielerisch und humorvoll, den zwiespältigen und kontroversen Umgang in den neuen Medien mit der Privatsphäre, auf den zweiten Blick aber regen seine Bildinhalte in der Tiefe zur Diskussion an und laden zur Auseinandersetzung ein.

«This land is your land, this land is not my land ...» (Bild zvg.) Durch Kinofilme aus den 70er-Jahren inspiriert Technisch durch seinen 2½-dimensionalen Collagenstil wie immer verblüffend, überzeugen auch die Werke aus seiner Bildserie «Moviescapes». Durch Kinofilme aus den 70er-Jahren inspiriert, setzt sich der Künstler, in seinen

Werken «mit einer ungesunden Unordnung gesellschaftlicher und kultureller Werte, einer beängstigenden Verschiebung von Gut und Böse, von Wahrheit und Trugbild», auseinander. Eine Ausstellung zum Eintauchen. Zurzeit steht der Künstler in Kontakt mit einer Berliner Galerie, die

seine Werke ausstellen möchte. Man darf also gespannt sein, was als Nächstes kommt. (pd.) Ausstellung von Tom Künzler vom 22. Oktober 2017 bis 25. März 2018 im Pfarrhauskeller Mettmenstetten. Vernissage: 22. Oktober 11 bis 13 Uhr.

In 15 bis 20 Jahren werden in der Deutschschweiz rund zwei Drittel der amtierenden reformierten Pfarrerinnen und Pfarrer pensioniert sein. Der Studiengang zum Quereinstieg ins Pfarramt gehört zu den Nachwuchsförderungsmassnahmen der reformierten Kirchen. Eine attraktive Perspektive für junge Pfarrerinnen, Pfarrer und Quereinsteigende – nicht nur weil die Jobaussichten gut sind, sondern auch, weil sich ihnen die Chance bietet, die Kirche zu erneuern. Der Studiengang richtet sich an Personen zwischen 30 und 55 Jahren, die ihrem (Berufs-)Leben eine neue Richtung geben wollen. Viele Menschen stellen sich nach zehn, zwanzig Berufsjahren die Fragen: Tu ich noch das Richtige? Was will ich in meinem (Berufs-)Leben noch erreichen? Einige möchten der wirtschaftsorientierten, oft fremdgesteuerten Berufswelt den Rücken kehren, hin zu einem selbstbestimmteren, sinnerfüllten Beruf, in dem der Mensch im Zentrum steht. Sie suchen eine Tätigkeit, in der sie ihre Berufs- und Lebenserfahrung einbringen können. Das Pfarramt bietet

diese Perspektiven und dazu viel Gestaltungsraum. Die Theologischen Fakultäten Zürich und Basel wollen ab Herbstsemester 2018 zum zweiten Mal einen Studiengang zum Quereinstieg ins reformierte Pfarramt anbieten. Dieser führt in drei Jahren (Vollzeit) bis vier Jahren (Teilzeit) zu einem Masterabschluss. Auf den akademischen Teil der Ausbildung folgt das einjährige Lernvikariat als praktische Berufsausbildung in kirchlicher Verantwortung. Der Weg zum Pfarrberuf dauert auf diesem Weg vier bis fünf Jahre. Für den Quereinstieg können sich Personen zwischen 30 und 55 Jahren bewerben. Voraussetzung zum Studium mit dem Ziel Pfarramt ist ein akademischer Abschluss auf Masterstufe. «Mit dem Studium spricht die reformierte Kirche Menschen an, die den Wunsch haben, Menschen geistlich zu begleiten, innovativ und mutig neue Wege zu gehen, aber auch ‹Entrepreneur› sein können und wollen», sagt Thomas Schaufelberger, Leiter der Arbeitsstelle Aus- und Weiterbildung A+W der reformierten Pfarrerinnen und Pfarrer. (pd.) Infoabend zum Studiengang: Dienstag, 14. November, 18.30 Uhr, Aula Universität Zürich. Studiendauer: ab Herbstsemester 2018, 3 bis 4 Jahre. Anmeldeschluss: 31. Dezember. Weitere Infos: www.theologiestudium.ch/quest.


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Sport

Drei Gegentore in fünf Minuten FC Urdorf – FC Affoltern 4:1 (0:1) Die Filipovic-Elf sah fast eine Stunde wie die Siegermannschaft aus. Über weite Strecken hatte sie die Urdorfer Stiere im Griff. Dann hatte Goalie Aegerter bei einem abgelenkten Schuss keine Abwehrmöglichkeit und das Spiel kippte völlig auf die Seite der Gastgeber. Die Urdorfer setzten zu Beginn der Partie sehr viel Druck auf. Die Ämtler hielten jedoch gut dagegen. Einzig mit ein paar unnötigen Ballverlusten liessen sie den Gegner besser ins Spiel kommen. Ein Bilic-Tor wurde von den Spielleitern wegen Offside nicht anerkannt und ein Distanzschuss von Alen Rako verpasste das Ziel nur knapp. Nach 22 Minuten setzte der FCA über Arsic auf der rechten Seite zu einem schnellen Konter an. Die Hereingabe lenkte Claudio Antenen via Innenpfosten zum 0:1 ins Netz. Die Gangart der Platzherren wurde nun auf dem holprigen Platz noch ein bisschen härter.

Blackout nach einer Stunde Nach dem Pausentee wogte die ausgeglichene Partie hin und her. Vor allem Captain Ismajlaj versuchte mit viel Laufarbeit und Einsatz das Spiel in die richtige Bahn zu lenken. Aber in der

53. Minute wurde ein scharfer Weitschuss von Peric für Torwart Aegerter unglücklich abgelenkt und der Ball flog unhaltbar zum Ausgleich in die Maschen. Nach einer Stunde konnte De Napoli nach einer Freistoss-Flanke fast ungehindert zur Führung der Gastgeber einköpfeln. Nur zwei Minuten später spielte ein Urdorfer die runde Kugel flach zur Mitte und die Direktabnahme landete zum 3:1 im Netzhimmel. In der 65. Minute hatte sich der FCA noch nicht von diesem Doppelschlag erholt und die Stiere erhöhten kaltblütig auf 4:1. Das Spiel war jetzt entschieden – trotzdem fielen die Gastgeber durch Unsportlichkeiten und Provokationen auf. Der FCA ist nun wieder unter dem Strich. Es gilt, sich nun sehr gut auf den nächsten Samstag vorzubereiten. Dann kommt das starke Regensdorf zu Besuch. Die grosse Verletztenliste hat sich mit Luchsinger noch um einen weiteren Akteur verlängert – das darf aber für die nähere Zukunft keine Ausrede sein. (ewl) Sportplatz Chlösterli mit 115 Zuschauern. Die FCAMannschaftsaufstellung: Aegerter, Arsic, Alen Rako, Mühlemann, Premananthan, Shala, Oetterli (75. Stäger), Claudio Antenen, Sandro Antenen (65. Marco Rako), Ismajlaj, Bilic. Torfolge: 22. Claudio Antenen 0:1, 53. Peric 1:1, 60. De Napoli 2:1, 62. Müller 3:1,

Damen 1 starten hoffnungsvoll in die Saison Gegner mit Erfahrung in einer höheren Liga Die höhere Liga merkte man den Damen von Spada an, sie griffen stark an, spielten überlegt und zeigten starke Aufschläge. Das Team Damen 1 von S9 nimmt aber viel Hoffnung und Selbstvertrauen aus dem Spiel mit. Es gilt, den geretteten Bällen Sorge zu tragen sowie ruhiger und überlegter zu spielen, dann wird sich die Zahl der Eigenfehler reduzieren und damit kann mehr Selbstvertrauen aufgebaut werden. Fazit: trotz Niederlage ein hoffnungsvoller Start auf dem das Team nun aufbauen will. Denise Künzli

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WB mit Pflichtsieg im «Sechspunkte-Spiel» Fussball: FC Wettswil-Bonstetten – USV Eschen/Mauren 2:0 (0:0)

Jeff Le hebt ab und hämmert den Ball zum 2:0 für die Rotschwarzen in die Liechtensteiner Maschen. (Bild Kaspar Köchli)

Im Cup gewann WB vor Wochenfrist in Tuggen 1:0 und knüpfte nun an diese Leistung an. Gegner Eschen/Mauren wurde klar dominiert, allerdings blieben Tore lange Mangelware.

65. Felicetti 4:1.

Niederlage trotz gutem Volleyball-Spiel Für das Team Damen 1 von Volley S9 hat die Volleyballsaison 2017/18 begonnen. Gegen das abgestiegene Team von Spada Academica ging es gleich auf hohem Niveau los. Die Ämtlerinnen konnten gut mithalten und lagen in den ersten beiden Sätzen jeweils vorn. Leider machten sie dann zu viele Eigenfehler, hatten Mühe in der Annahme der Aufschläge und konnten ihren Vorsprung nicht bis zum Satzende halten. So ging der erste Satz mit 22:25 und der zweite mit 21:25 verloren. Im dritten Satz startete Spada stärker als in den vorhergehenden. Der Satz blieb hart umkämpft und ging am Ende mit 26:28 an die Gäste. Somit musste S9 eine 0:3-Niederlage einstecken, das Heimteam hatte jedoch phasenweise sehr gut gespielt, variantenreich angegriffen und auch Nerven gezeigt.

Dienstag, 17. Oktober 2017

................................................... von kaspar köchli Während WB mit seinem CupTriumph gegen Tuggen Selbstvertrauen tankte, pausierte Kontrahent Eschen/Mauren wegen eines Länderspiels Liechtensteins. Beide Mannschaften konnten mit ihrem bescheidenen Ertrag nach den bislang neun gespielten Runden nicht zufrieden sein – die Ämtler erzielten acht, das Team aus dem Fürstentum sieben Zähler; nur der Kontostand von Balzers war noch tiefer. Das Duell der Tabellennachbarn wurde aufgrund seiner Brisanz auch als «Sechspunkte-Spiel» bezeichnet.

Rotschwarz dominiert, ohne zu reüssieren Im Bewusstsein der Relevanz der Partie, gingen die Teams anfangs vorsichtig zu Werke. Gespielt wurde auf dem Kunstrasen, was den technisch versierten Ämtlern entgegenkam. Sie waren es, die das Diktat allmählich in die Hände nahmen und gut auf Touren kamen. So musste der Gast aus dem Fürstentum im Fünf-Minuten-Takt bange Momente überstehen. Einmal

versuchte es Le gefühlvoll mit einem Schlenzer, den Keeper Antic bravourös parierte, dann verfehlte Peters brachialer Kopfball das Ziel und schliesslich kam Capone den berühmten Schritt zu spät. Demselben jungen, unermüdlichen WB-Stürmer bot sich kurz darauf eine weitere Chance. Beim Versuch, einen von Antic abprallenden Ball zu erben und ins Tor zu spitzeln, wurde er an der Grenze des Erlaubten geschubst – die Trillerpfeife des guten Unparteiischen blieb jedoch stumm, ehe sie kurz darauf die Halbzeit verkündete. In den ersten 45 Minuten dominierte WB klar und gestand dem Gegner nur zwei Mini-Chancen zu. «Aber was nützt das, wenn der Ball nicht in der Kiste landet?», monierten beim Pausenbier einige Fans.

WB-Flügelspieler mit zwei «Zucker»-Toren Die Liechtensteiner kamen aggressiv aus der Kabine und zeigten im Ämtler Strafraum in kurzer Zeit mehr Präsenz als in der gesamten ersten Hälfte. WB erwachte. Am Anfang seiner gefährlichen Aktionen stand immer wieder der pfeilschnelle Le. Er war es auch, der nach einer knappen Stunde seinen Flügelkollegen Peduzzi ideal «auf die Reise» schickte – dessen Geschoss landete fulminant im gegnerischen Netzhimmel. «Jeff hat das super vorbereitet, spielte mir den Ball in den Lauf und ich zielte hart in die nahe Ecke», berichtete der Schütze nach dem Spiel unaufgeregt. In der Folge verpassten

die Rotschwarzen durch Srdic und Capone glasklare Gelegenheiten zur Siegsicherung, später gab Eschen/Mauren durch seine auffällige Nr. 10, Stevic, immer wieder gefährliche Warnzeichen von sich. Schliesslich sorgte der beste Akteur auf dem Platz für die Entscheidung. Le kontrollierte den Ball meisterhaft und hämmerte ihn, als Krönung seines exzellenten Auftritts, aus acht Metern zum 2:0 ins Gästetor (79. Minute). Die Liechtensteiner bäumten sich nochmals auf und es kam zu zwei strittigen Aktionen im WB-Sechzehner. Im einen Fall wäre nur ein plötzlich auftretender Sandsturm überraschender als der PenaltyPfiff gekommen; Glück für die Ämtler, dass der Schiedsrichter die Szene als regelkonform taxierte. Ein Kuriosum folgte drei Minuten vor Schluss. Die Fahne eines Linienrichters zerbrach und Materialwart Uehli spurtete auf Geheiss des Unparteiischen ins Mooshüsli, um Ersatz zu beschaffen. Das war der letzte Aufreger im kurz danach zu Ende gehenden Spiel. Fazit: WB tat sich lange schwer, untermauerte aber schliesslich seine enorme Heimstärke, kassierte zum vierten Mal in Folge zu Hause keinen Gegentreffer und gewann verdient das sogenannte Sechspunkte-Spiel. Stadion Moos, 155 Zuschauer, WB – Eschen/ Mauren 2:0 (0:0). Thaler; Temperli, Studer, Peter, Siefkes; Loosli, Gouiffe à Goufan (85. Hotnjani), Peduzzi, Le; Capone (77. Machado), Srdic (67. Allemann). Tore: 56. Peduzzi 1:0; 79. Le 2:0.

Infos: www.volley-s9.ch.

Tempi bis zu 60 km/h Windhundrennen: erfolgreicher Renntag in Rifferswil Der Schweizer Windhund-Rennverein lud am letzten Sonntag zu einem Solo-Renntag ein.

Das Team Damen 1 von Volley S9. (Bild Roland Heini)

Bei optimalen äusseren Bedingungen konnten am Sonntag, 15. Oktober, auf der Anlage des Schweizer WindhundVereins in Rifferswil die Solo-Rennen ausgetragen werden. Ausgeschrieben waren die Rennen für lizenzierte und nichtlizenzierte Windhunde sowie Veteranen und Youngsters. Der Austragungsmodus wurde so festgelegt, dass jeder Hund zwei Vorläufe bestritt. Die Zeiten der beiden Läufe wurden addiert und die daraus resultierende Gesamtzeit war entscheidend für den Finaleinzug. Solo-Rennen sind geeignet für Hunde, welche in einer Gruppe eher ängstlich reagieren oder für solche, die die spezielle Rennatmosphäre erfahren wollen.

Ein Windhund in vollem Lauf. (zvg.) Je nach Hunderasse wurde die grosse oder die kleine Runde gelaufen. Eine grosse Runde weist eine Länge von 450 Metern, die kleine Runde eine Länge von 350 Metern auf. Dass Windhunde sehr schnell sind, ist eine allgemein bekannte Tatsache. Dass die Hunde die besagten Längen in 39 respektive 20 Sekunden zurücklegen, zeigt, dass die Tempi, je nach Rasse zwischen 40 und 60 km/h liegen.

Windhundrennen werden sehr professionell betrieben und ausgetragen. Ernährung, Erziehung und tägliches Laufen zählen zum Pflichtprogramm für Windhund-Besitzende. Die Hunde, welche an nationalen oder internationalen Wettkämpfen teilnehmen, werden wie Leistungssportler auf Doping geprüft. Vergehen erfahren schmerzliche Sanktionen, wie lange Sperren und die Auferlegung der Prüfkosten. Um einmal die Faszination Windhundrennen hautnah erlebbar zu machen, wird am Sonntag, 29. Oktober, auf der Rennbahn in Rifferswil ein Plausch-Rennen für alle Hunderassen ausgetragen. Die Website des Schweizer Windhund-Rennvereins, www.swrv.ch gibt Auskunft zum Rennen. Ebenso sind alle Resultate der Rennen vom 15. Oktober auf der Website nachzulesen. (pd.)


Stellenanzeiger Seit 45 Jahren arbeitet der Verein DIE ALTERNATIVE innovativ und erfolgreich in der Suchttherapie. Daher sind wir auch für jene eine Alternative, die eine sinnvolle und spannende neue Aufgabe suchen. Der Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern erscheint mit einer Auflage von 25 186 Exemplaren und bedient sämtliche Haushaltungen zweimal wöchentlich im Knonauer Amt. Als amtliches Publikationsorgan setzt der «Anzeiger» ausschliesslich regionale und lokale Schwerpunkte. Seit 1999 ist die Weiss Medien AG, als Herausgeberin des «Anzeigers», ein Tochterunternehmen der AZ Medien AG. Leben und arbeiten auf der Sonnenseite des Albis Wir suchen – mit Arbeitsort in Affoltern am Albis – per sofort oder nach Vereinbarung einen

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