Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 470 I AZ 8910 Affoltern a. A.
aus dem bezirk affoltern I Nr. 077 I 172. Jahrgang I Dienstag, 2. Oktober 2018
Fakten oder Fake?
Verzögerung
In Kappel debattierten Medienprofis über den Zustand der Medienwelt. > Seite 3
Aldi eröffnet in der «Markthalle Affoltern am Albis» erst am 4. November. > Seite 3
Dienstpflicht der besten Soldaten der Welt beendet
Sekundarschulhaus: Der Rohbau steht
In der Kaserne Birmensdorf wurden am 27. September 125 Säuliämtler Wehrleute aus dem Dienst entlassen. Der Vorsteher der Sicherheitsdirektion, Regierungsrat Mario Fehr, verabschiedete am vergangenen Donnerstag 125 Wehrmänner aus dem Bezirk Affoltern von der Militärdienstpflicht. Zusammen mit den Soldaten aus dem Bezirk Bülach wurden insgesamt rund 425 Unteroffiziere, Gefreite und Soldaten entlassen. Regierungsrat Fehr dankte in seiner kurzen Rede für die geleisteten Dienste zugunsten unseres Landes. Die Schweiz möge vielleicht nicht die beste Armee haben, die besten Soldaten der Welt jedoch sicher, witzelte er. Fehr appellierte an die abgetretenen Dienstpflichtigen, sich weiterhin für unsere Gesellschaft zu engagieren. Gerne werde er nach Abschluss der Feier mit allen auf ein zukünftiges Milizengagement anstossen, versprach der Magistrat. Seine zum Teil einfühlenden, aber durchaus auch witzigen Worte fanden bei den Wehrmännern sichtliche Zustimmung und der beliebte Politiker erhielt von den Soldaten grossen Applaus. Rund 20 Vertreter der Stadt- und Gemeindebehörden aus dem Säuliamt, Statthalter Claude Schmidt, Kantonsrat Martin Haab, sowie Vertreter der Armee, Verwaltung und verschiedener Verbände verfolgten ebenfalls die feierliche und von der Harmonie Affoltern umrahmte Verabschiedung der Wehrleute. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 7
-
Eindrücklich Viel Publikum an der Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern. > Seite 5
-
Kreativ-Ausstellung Der Kulturverein schuf eine Plattform für Begegnungen im Dorf. > Seite 6
Vielfältiges Angebot Der Herbschtmäärt in Wettswil verbindet Menschen. > Seite 7
Aufrichtefest Sekundarschule Obfelden-Ottenbach Im Juli 2017 erfolgte der Spatenstich für die Erweiterung der Schulanlage Chilefeld. Inzwischen ist der Rohbau beendet. Am 28. September wurde im künftigen Schulhaus Aufrichte gefeiert.
Radsportfest in Mettmenstetten Das Radquer auf dem Weidhof in Mettmenstetten war ein eigentliches Sportfest. Jürg Graf (Berneck) wurde überlegen Schweizer Meister Masters 1 (auf dem Bild). Zweitschnellster des Tages und Schweizer Meister Masters 2 war der einheimische Pius Stucki (Knonau) von der IG Radquer Mettmenstetten. (bs) ................................................... > Bericht auf Seite 13
................................................... von livia häberling Im Oktober 2017 war der Spatenstich für das neue Sekundarschulhaus erfolgt. Nun, ein knappes Jahr später, steht der Rohbau, die Projektarbeiten liegen zeitlich im Fahrplan. Das habe man neben dem grossen Einsatz aller Beteiligten und der Handwerker auch dem überdurchschnittlich trockenen Sommer zu verdanken, erklärte Bernhard Borner, Mitglied der Sekundarschulpflege Obfelden-Ottenbach und Projektverantwortlicher innerhalb des Gremiums. Während das Fundament des Schulhauses aus Beton ist, sind die oberen Etagen aus Holz. Sie wurden vorfabriziert, über die Sommermonate separat angeliefert und aufgerichtet – dank der ausbleibenden Niederschläge nahezu ohne Arbeitsunterbrüche. Nicht nur zeitlich liege man bestens im Fahrplan, erklärte Sekundarschulpflege-Präsidentin Susanne van Hoof. Auch bei den Finanzen laufe es rund: «Gemäss aktuellem Stand kann der gesprochene Baukre-
anzeigen
Die Vertreter der Sekundarschulpflege, Schulleitung und der involvierten Baufirmen beim Aufrichtefest am 28. September. (Bild Livia Häberling) dit von 13,4 Millionen Franken eingehalten werden.» Mit dem Neubau erhält die Sekundarschule Obfelden-Ottenbach ihr erstes eigenes Schulhaus. Das Gebäude steht zwar auf dem Grundstück der Primarschulpflege, diese hat der Sekundarschulpflege das Land jedoch im Baurecht überlassen. Der Abschluss der Bauarbeiten ist per Ende Juni geplant, damit vor und während den Sommerferien genügend Zeit bleibt, um die neuen Räumlichkeiten zu möblieren und einzurichten.
Nach den Sommerferien 2019 wird das Schulhaus dann von der Lehrerschaft und den Schülerinnen und Schülern in Betrieb genommen. Pro Stock wird künftig ein Jahrgang untergebracht. Zu den fünfzehn Zimmern zählen drei Medienräume. Auch die Wände der oberen Stockwerke sind aus Holz und lassen sich verschieben. Sollten sich also die pädagogischen Anforderungen verändern, liessen sich die Klassenzimmer beispielsweise zu grossflächigen Räumen erweitern.
Muhend zum Titel «Miss Mettmenstetten» Viehschau der Viehzuchtgenossenschaft Mettmenstetten und Umgebung Etwas über 200 Stück Braunvieh stellten sich am letzten Samstag auf dem Hof von Kantonsrat Martin Haab dem Wettbewerb zur «Miss Mettmenstetten». Lediglich noch 36 Tiere marschierten zu Fuss auf die grüne Arena, die übrigen Tiere wurden in Anhängern mit Traktoren auf den Festplatz gekarrt. Das Spektakel der muhenden und zum Teil recht unwilligen Tiere zum Wettbewerb um den Titel einer schönsten Kuh zog auch dieses Jahr wieder viele Schaulustige an. Die Bewertungen der Tiere durch zwei Experten konnten die Zuschauer mittels Lautsprechern mitverfolgen.
«Helvetia» gewinnt Der Titel «Miss Mettmenstetten» gewann die Kuh «Helvetia» aus dem Stall von Alfred und René Etterlin aus Obfelden. (mm) ................................................... > Bericht auf Seite 5
-
Auch Tiere von Landwirt und Kantonsrat Martin Haab (r.) waren im Rennen um den Titel «Miss Mettmenstetten». (Bild mm)
So nimm denn meine Hände und führe mich. Egal wo wir sind, da bist du auch!
WIR DANKEN VON HERZEN auf diesem Weg für die grosse und liebevolle Anteilnahme und die vielen Zeichen der Verbundenheit und des Mitgefühls bei der Gedenkfeier von meinem geliebten Mann und unserem liebsten Papi
Peter Heiniger Gemeinde Stallikon
11. Februar 1928 – 5. September 2018
Festsetzung der Liegenschaftenabgaben 2019
Die herzliche Zuneigung, Wärme und die grosse Verbundenheit, die wir in diesen Zeiten spüren, berühren uns zutiefst und schenken uns Kraft, neuen Mut und Vertrauen.
Gestützt auf das Budget 2019 hat der Gemeinderat die Tarife für die Abwasserentsorgung (Siedlungsentwässerung), die Wasserversorgung und das Abfallwesen überprüft und sie mit Beschlüssen vom 25. September 2018 für die nächste Verrechnung der Liegenschaftenabgaben unverändert wie folgt festgesetzt:
Herzlichen Dank für das ehrende Geleit beim Heimgang von Peter. Wir fühlten uns mitgetragen durch jede persönliche Zuwendung, durch die lieben Worte, Briefe, durch die wunderschönen Blumen, die Gaben, durch jeden Händedruck und jedes Gespräch. Es erfüllt uns, unsere Familie mit grosser Dankbarkeit und es ist ein grosser Trost zu wissen, wie beliebt Peter war.
Erteilung Gemeindebürgerrecht Unter dem Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung hat der Gemeinderat Claudia Dagmar Schlufter-Niklas geb. Niklas, Jg. 1978 und Carsten Schlufter, Jg. 1969, beide aus Deutschland, sowie Mohammad Idris Zazai, Jg. 1994, aus Afghanistan, ins Bürgerrecht der Gemeinde Hedingen aufgenommen.
Abwassergebühren Gestützt auf Art. 3.6 der von der Gemeindeversammlung am 17. September 2003 erlassenen Gebührenverordnung für Siedlungsentwässerungsanlagen werden die Benützungsgebühren für die Siedlungsentwässerung für 2019 wie folgt unverändert festgesetzt (Beträge je zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer): Grundgebühr:
Fr. –.15 je m² gewichtete Fläche (2018: Fr. –.15 je m²)
Mengenpreis:
Fr. 2.00 je m³ Frischwasserverbrauch (2018: Fr. 2.00 je m³) Als Berechnungsgrundlage gilt der abgelesene Wasserverbrauch des Vorjahrs.
Abfallgrundgebühren Gestützt auf Art. 11 und 12 der Abfallverordnung vom 16. April 2014 und Art. 6 der Vollziehungsverordnung zur Abfallverordnung werden die Grundgebühren für 2019 wie folgt unverändert festgesetzt (Beträge je zuzüglich 7.7 % Mehrwertsteuer): Wohnungen bis 2½ Zimmer Wohnungen ab 3 Zimmer Gewerbebetriebe Kleingewerbe
2018 Fr. 78.– Fr. 120.– Fr. 120.– Fr. 60.–
Wir sind dankbar für die vielen wunderschönen Jahre voller Liebe mit Herz und Seele, die wir mit meinem geliebten Mann, unserem liebsten Papi verbringen durften. Peter, sein Lebenswerk und die Erinnerungen bleiben immer der Mittelpunkt unserer Familie. Vielen Dank den lieben Verwandten und Nachbarn, Freunden und Bekannten, Geschäftspartnern, der guten und treuen Kundschaft der Migrol Tankstelle/Garage in Rossau, die Peter die letzte Ehre erwiesen und ihn bereichert haben. Wir danken auch besonders der Spitex Hausen a. A. und den Betreuerinnen für die Pflege und für die sehr herzliche, persönliche Betreuung sowie für die würdevolle Gestaltung der Gedenkfeier und der Organistin für die schöne musikalische Begleitung mit Orgel und Klavier. DANKE an alle, die da waren.
DANKE an alle, die da sind.
8932 Mettmenstetten, im September 2018
Die Trauerfamilie
2017 Fr. 78.– Fr. 120.– Fr. 120.– Fr. 60.–
Wassergebühren Gestützt auf Art. 60 des Wasserreglements (RWV) wird die geltende Tarifordnung (T RWV) für das Rechnungsjahr 2019 wie folgt unverändert festgesetzt (Beträge je zuzüglich 2.5 % Mehrwertsteuer). Grundgebühr:
Kavallerieverein des Bezirkes Affoltern
Fr. 250.– pro Einfamilienhaus, Wohnung oder Betrieb (2018: Fr. 250.–)
Mengengebühr: Fr. 2.00 je m³ (2018: Fr. 2.00 je m³) Löschgebühr:
Fr. 187.50 pro Liegenschaft gemäss Art. 62 RWV (2018: Fr. 187.50).
Rechtsmittel: Gegen diese Beschlüsse kann, von der Publikation an gerechnet, beim Bezirksrat Affoltern, Postfach, 8910 Affoltern am Albis wegen Verletzung von übergeordnetem Recht innert 30 Tagen schriftlich Rekurs erhoben werden (§ 19 Abs. 1 lit. a und d i.V.m. § 19b Abs. 2 lit. c VRG sowie § 20 Abs. 2 VRG). Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen Begründung enthalten. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit möglich beizulegen. Die Kosten des Rekursverfahrens hat die unterliegende Partei zu tragen. Die Beschlüsse liegen im Gemeindehaus (Schalter Einwohnerkontrolle) auf und können unter www.stallikon.ch eingesehen werden. Stallikon, 2. Oktober 2018
TO D E S A N Z E I G E In stiller Trauer nehmen wir Abschied von unserem Ehrenmitglied
Peter Séquin Meilen
Wir bitten Sie, dem Verstorbenen ein ehrendes Andenken zu bewahren. Der Familie und allen Angehörigen sprechen wir unser tiefes Beileid aus. Kavallerieverein des Bezirks Affoltern
Gemeinderat
Liegenschaften Büro-/Gewerbe Gesucht Familienunternehmen im Bereich Oldtimerrestaurierung sucht
Gewerberaum
Praxis / Büroräume 28 + 15 m²
2 Räume mit Dusche und Toilette. Blick ins Grüne / sehr nette Mieter und schöne Cafeteria / 250 m zur Autobahneinfahrt, Nähe Bahnhof / Alte Obfelderstrasse 50, 8910 Affoltern am Albis Auskunft: Telefon 079 412 31 93
Arbeiten Sie gerne in einem motivierten Team?
Sind Sie auf der Suche nach einer persönlichen Kinderbetreuung?
Wir suchen eine Präsidentin oder einen Präsident und neue Vorstandsmitglieder! Ist Ihnen eine persönliche Betreuung der Kinder wichtig? Haben Sie ein positives Menschenbild? Möchten Sie Ihre vielseitigen Erfahrungen einbringen?
Dann sind Sie bei uns richtig! Unser gemeinnütziger Verein vermittelt Eltern geeignete Tagesfamilien und kümmert sich um die entsprechende Administration.
mit 2 Arbeitsplätzen für Autoreparaturen.
Übernehmen Sie gerne Verantwortung? Der Präsident gibt Ihnen Auskunft!
Bitte melden unter Chiffre 5079 an Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis.
Christian Marnach christian.marnach@tagesfamilien-aaa.ch www.tagesfamilien-aaa.ch
Wir freuen uns auch über neue Tagesfamilien! Möchten Sie Kinder von anderen Familien unterstützen und begleiten? Die Vermittlerinnen sind für Sie da! Yvonne Schatzmann 044 761 30 78 yvonne.schatzmann@tagesfamilien-aaa.ch Seraina Häcki 077 423 15 68 seraina.haecki@tagesfamilien-aaa.ch www.tagesfamilien-aaa.ch
Kinderergotherapie 85 m²
3 Räume mit Inventar: möglich zu übernehmen. Blick ins Grüne, sehr nette Mieter und schöne Cafeteria, 250 m zur Autobahneinfahrt, Nähe Bahnhof, alte Obfelderstrasse 50, 8910 Affoltern am Albis Auskunft: Telefon 079 412 31 93
Bezirk Affoltern
Schonfrist für Äschen Äschen sollen in der Reuss bis Ende April 2019 nicht befischt werden. Das empfehlen der Kanton Aargau und der Aargauische Fischereiverband. Die grosse Trockenheit im Sommer hat den Fischen zugesetzt. Die Äsche ist davon besonders betroffen. Glücklicherweise ist ein grösseres Fischsterben von Äschen ausgeblieben, es hat lediglich Einzelmeldungen zu toten Fischen gegeben. Trotzdem haben die hohen Wassertemperaturen von zeitweise bis zu 26° Celsius zu einer Schwächung der Fische geführt. Aus diesem Grund empfehlen der Aargauische Fischereiverband und der Kanton gemeinsam, die Schonzeit für Äschen in allen Gewässern des Kantons auszudehnen. Ab 1. Oktober 2018 bis am 30. April 2019 (übliche Schonzeit für Äschen jeweils 1. Februar bis 30. April) sollen Äschen nicht befischt werden. Dadurch können möglichst viele Laichtiere erhalten und eine gute Naturverlaichung im Frühling 2019 erreicht werden. (pd.)
wir gratulieren
Dienstag, 2. Oktober 2018
3
Fakten oder Fake? Medienprofis debattierten in Kappel über den Zustand der Medienwelt Die drei Referenten, die am Mittwochabend im Kappeler Gemeindesaal über Fake und Fakten in der modernen Medienwelt debattierten, sehen die Zukunft des klassischen BezahlJournalismus nicht besonders rosig. Aber es gibt Lichtblicke, die ausgerechnet Donald Trump ausgelöst hat. ................................................... von martin platter «Eben hat uns die Meldung erreicht, dass US-Präsident Donald Trump zurückgetreten ist.» Mit dem überraschenden Satz – vorgetragen, ohne eine Miene zu verziehen – löste Christoph Balmer nicht nur für einen Moment ungläubigen Schweigens im Kappeler Gemeindesaal aus. Dem Fachstellenleiter des Forums Kirche und Wirtschaft der katholischen Kirche Zug gelang der perfekte Einstieg ins Thema, das uns alle tagtäglich beschäftigt: Fakt oder Fake? Wahrheit und Lüge in der digitalisierten Welt.
Zur diamantenen Hochzeit Morgen Mittwoch, 3. Oktober, sind Scholastika Walburga und Werner Adolf von Allmen-Rothermel in Affoltern 60 Jahre miteinander verheiratet. Wir wünschen den beiden einen schönen Jubeltag und viel Freude. Ebenfalls morgen, 3. Oktober, feiern Margrit und Ernst Bühlmann in Mettmenstetten ihr 60-Jahre-EheJubiläum. Zum Ehrentag gratulieren Kurt und Irma. Wir schliessen uns dem gerne an.
Zum 85. Geburtstag In Obfelden wird morgen Mittwoch, 3. Oktober, René WeihersmüllerSchüpbach 85 Jahre jung. Wir gratulieren ihm zu seinem Geburtstag und wünschen viel Gfreuts und alles Gute.
Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Livia Häberling redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 470 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 inserat@weissmedien.ch Spezial- und Sonderseiten: Kaspar Köchli Telefon 058 200 57 14, M 079 682 37 61 kaspar.koechli@chmedie.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss Inserate: Dienstagausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Abonnementspreise: ¼ Jahr Fr. 79.– ½ Jahr Fr. 97.– 1 Jahr Fr. 170.– Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 57 00, Fax 058 200 57 01 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@chmedia.ch
In der Neuigkeitenflut unzureichend informiert In seinem Input-Referat machte Medienwissenschaftler Prof. Dr. Vinzenz Wyss zunächst eine Bestandsaufnahme im Journalismus und kam zu einer ernüchternden Bilanz: «Der traditionelle Journalismus ist in Bedrängnis, da das Gros der Konsumenten für journalistische Leistungen nichts mehr bezahlen will.» Neue Mitbewerber drückten in den Markt, die sich nicht primär einer möglichst neutralen Objektivität verpflichtet fühlen, sondern eine eigene Agenda verfolgten: Bürgerjournalisten, PR-Agenturen, politische Organisationen, algorithmisch gesteuerte Angebote und Social Media. Das führe nicht nur zu einem Abfluss wichtiger Werbegelder ins Internet. So komme es zu einer Erosion der institutionellen Wissensordnung, die bisher als Standard gegolten hat. Es kommt zur Vermischung der Wissensformen, die bei der Entstehung unterschiedliche Standards durchlaufen haben. Das wird den Konsumenten aber in der Regel nicht offengelegt. Desgleichen mit neuen Technologien. Tech-Giganten wie Google und Face-
Engagierte Gesprächsrunde zum Thema Fakten oder Fake. Von links Fachstellenleiter Christoph Balmer, Moderator Norbert Bischofberger, Blick.ch-Chefredaktorin Katia Murmann, Philosophin Suzann-Viola Renninger und Medienwissenschaftler Vinzenz Wyss. (Bild Martin Platter) book agieren wie Medienunternehmen, legen ihre Algorithmen, nach welchen Kriterien welche Meldungen an die User verteilt werden, aber nicht offen. Bei Fehlentwicklungen stehlen sie sich aus der Verantwortung – was für ein traditionelles Medienhaus unmöglich wäre. Wyss bezeichnete die Social-Media-Plattformen denn auch als «Treiber der Fake News», und plädierte für eine Regulierung der Tech-Giganten.
Die Krux mit der Wahrheit Philosophin Suzann-Viola Renninger definierte den Begriff Wahrheit und kam zum Schluss, dass Wahrheit sehr individuellen Wahrnehmungen unterworfen sei, es deshalb eigentlich keine absolute Wahrheit gebe. Über die verschiedenen Wahrnehmungen zu diskutieren, sei jedoch die Basis der
Lichterlöschen im Bau+Hobby
Demokratie. Mit den sozialen Medien bestehe aber die Gefahr, dass man sich nur noch in genehmen «Echokammern» bewege und so die womöglich unbequeme Diskussion umgehe. «Fake-News»-Produzenten (Renniger nannte sie «Faker») und -Konsumenten hätten jedoch nichts gemein mit empirischer Wahrheit – sofern es sich nicht um «Fake News» wider besseres Wissen handle: «Faker verfolgen eine Agenda des eigenen Machterhalts.» Es sei deshalb sinnlos, Zeit und Energie mit ihnen zu verschwenden, denn es gehe ja nicht um die Wahrheit. Renninger sagte: «Bullshit haben wir schon früher geredet, am Stammtisch beispielsweise. Doch heute wird das übers Internet verbreitet und das mache die Sache gefährlich, da schlecht kontrollierbar und meist auch anonym. Deshalb werde eine gute Allgemeinbildung immer wichtiger,
um Informationen richtig einordnen zu können.
«Fake News» haben auch ihr Gutes Blick.ch-Chefredaktorin Katia Murmann fand: «Man muss den Fakern die Stirn bieten, muss deren Bullshit entlarven. Fake News sind der grösste Feind des Journalismus.» Allerdings musste Murmann zugeben, dass gerade der Temporausch im Online-Journalismus Falschmeldungen begünstigt. Sie stellte aber auch fest, dass Fake News nicht a priori schlecht sein müssen. Seit Donald Trump an der Macht sei, hätten seriöse Medien wie die New York Times und andere wieder mehr Zulauf («Trump Bump»), was sie positiv mit Blick auf die gesamte traditionelle Medienlandschaft stimme.
Markthalle: Eröffnung verschoben
Der Baumarkt schloss am 29. September
Aldi startet neu am 4. November
Am vergangenen Samstag wurde die Bau+Hobby-Filiale im Coopark in Affoltern nach über 18 Jahren geschlossen.
Die Eröffnung des neuen Einkaufszentrums «Markthalle Affoltern am Albis» verzögert sich um einen Monat. Für 1000 m² Ladenfläche wird noch immer ein passender Mieter gesucht.
Wer an diesem letzten Samstag durch die Bau+Hobby-Filiale im Coopark schlenderte, merkte bald: Da wird bald geräumt. Aber richtig. Überall standen Paletten, einige Verkaufsregale waren bereits leergeräumt, und wer noch Gartenmaterial suchte, war bereits zu spät: Diese Abteilung hatte am 27. September geschlossen. Nach mehr als 18 Jahren schloss die Bau+Hobby-Filiale im Coopark ihre Türen. Als Grund nannte Coop ein neues Ladenkonzept, das in den aktuellen Räumlichkeiten nicht umgesetzt werden könne. Fest steht jedoch auch: Mit Hornbach war im Frühling ein zusätzlicher Player nach Affoltern gekommen, wodurch sich die Situation unter den Baufachmärkten nochmals verschärfte.
«Es ist interessant, statt einer Eröffnung ausnahmsweise eine Schliessung mitzuerleben», erklärte Filialleiter Alfred Brugger. Innert der nächsten zwei Wochen wird das Geschäft komplett geleert. Die Ware wird nach Rümlang transportiert, wo Mitte November eine neue Coop Bau+Hobby-Filiale eröffnet wird. (lhä)
Innerhalb der nächsten zwei Wochen wird die ehemalige Bau+Hobby-Filiale komplett leergeräumt. (Bild lhä)
An der Industriestrasse in Affoltern entsteht ein neues Shoppingcenter. Ursprünglich hätte dort der deutsche Discounter Aldi am 4. Oktober seine Türen öffnen sollen. Nun verzögert sich die Eröffnung um einen Monat, wie Chris Duisberg, Geschäftsführer der Immobilienanlagestiftung Ecoreal auf Anfrage erklärte. Im Bauablauf habe es «ein paar Verzögerungen» gegeben. «Nun ist das Gebäude praktisch fertig, doch die Abnahme durch die Gemeinde steht noch aus». Für die Einweihung des Zentrums am 4. November ist ein Eröffnungsanlass geplant.
Noch immer sind 1000 m² Ladenfläche unvermietet Anfang August war die restliche Verkaufsfläche von 1000 m² noch unvermietet. Gemäss Chris Duisberg hat sich an dieser Situation nichts geändert. Man sei nach wie vor in Gesprächen mit verschiedenen Interessenten, suche aber noch nach dem richtigen Mieter. Wichtig sei, dass dieser das Angebot von Aldi und Conforama gut ergänze, erklärte er. Im Erdgeschoss des neuen Zentrums wird es eine 530 m² grosse Markthalle geben. Diese soll gemeinsam genutzt werden und Platz für Marktstände von Bauern, Lebensmittelproduzenten und anderen Gewerbetreibenden bieten. Wann die ersten Stände stehen, ist jedoch gemäss Chris Duisberg ebenfalls noch ungewiss. Definitiv ist derweil der Eröffnungstermin des Möbelhauses Conforama. Einkäufe sind dort ab dem 4. Dezember möglich. (lhä)
Planen Umbauen Renovieren
Wasser und Wärme
mit uns Ämtler Spezialisten
www.schenkhaustechnik.ch info@schenkhaustechnik.ch Telefon +41 43 322 88 71
• Schränke • Möbel • Reparaturen • Einbruchschutz
Müller Schreinerei AG Albisstrasse 58 8932 Mettmenstetten
• Türen • Fenster • Küchen • Parkett
info@mschag.ch www.mschag.ch Telefon 044 776 88 66
Ihre dynamische Zimmerei in der Region.
Werner Imhof Hoch- und Tiefbau
8910 Affoltern am Albis, Telefon 044 761 49 82
Niederfeldstrasse 10 8932 Mettmenstetten Tel. 044 767 0 767 www.zimmerei-müllerundpeter.ch
Kundenarbeiten – Umbauten – Renovationen Kernbohrungen – Betonfräsarbeiten Sprengungen
Ihr Profi-Team für Sicht- und Sonnenschutz. Ganz nah.
chrigel zwicky Maurer- und Gartenarbeiten
seit tenz en e p Kom 5 Jahr 2 über
8907 Wettswil 044 700 24 02 079 679 49 14
www.weber-storen.ch • Tel. 044 761 59 80 weber@weber-storen.ch • 8912 Obfelden
Wir stehen auch Kopf für Sie
Hier ... ■
sämtliche Maler- und Tapezierarbeiten ■ Gestaltungs- und Dekortechniken ■ Fassadenrenovationen ■ Um- und Neubauten
Hedingen und Affoltern a.A., Tel. 044 761 47 51
malerdarugna-herrmann.ch
befindet sich Platz für Ihre Werbung. Beratung/Auskünfte: Kaspar Köchli Tel. 058 200 57 14 079 682 37 61 kaspar.koechli@ azmedien.ch
Nächste Erscheinung dieser Spezialseite am 6. November 2018. Interessiert, Ihre Werbung zu platzieren? Copyright, Promotion und Verkauf: Kaspar Köchli Tel. 058 200 57 14, 079 682 37 61, kaspar.koechli@azmedien.ch
Ihr Maler Meier Team Maler Meier Mettmenstetten
www.malermeier.ch / info@malermeier.ch Tel: 044 767 19 12 Fax: 044 767 19 61
Bezirk Affoltern
Dienstag, 2. Oktober 2018
5
Auto donnert in Wohncontainer, der in Brand gerät Mehr als 100 Interessierte verfolgten am Samstag die Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern Verkehrsunfall mit brennendem Auto, ein Übergriff der Flammen auf einen Wohncontainer und verletzte Personen: So präsentierte sich die Aufgabe anlässlich der Hauptübung der Stützpunktfeuerwehr Affoltern. Sie erntete Lob für ihr Handeln.
Beförderungen im Hinblick auf den Kommandowechsel
................................................... von werner schneiter Einmal in Jahr legen Feuerwehren Zeugnis ab von ihrem Können ausserhalb eines Ernstfalles. Und sie stossen damit auf reges Interesse, wie am vergangenen Samstag auf dem Areal des Sammlungszentrums in Affoltern. Mehr als hundert Interessierte sahen, wie sich Frauen und Männer der Stützpunktfeuerwehr Affoltern im Rahmen der jährlichen Hauptübung ins Zeug legen, ihre Aufträge interdisziplinär mit Sachwissen und Routine erledigen und dabei den Kernauftrag erfüllen – in dieser Reihenfolge: Menschen und Tiere retten, Umwelt und Sachwerte schützen. Um 14 Uhr gings los: Alarm. Die Aufgabe: Ein PW fuhr in einen Wohncontainer, wobei sich der Fahrer Verletzungen zuzog. So hiess es: Auto aufbrechen, dem Fahrer eine Erstversorgung zukommen lassen und diesen bergen. Es kam noch dramatischer, weil die Flammen des in Brand geratenen PWs auf den Wohncontainer übergriffen und dort neben Löscharbeiten ebenfalls Personenrettung notwendig wurde – vorgenommen mit der Autodrehleiter (ADL). Dem aufmerksamen Publikum wurde auch die Zusammenarbeit zwischen der mit Atemschutz operierenden Feuerwehr, der Polizei und der Sanität vor Augen geführt. Und von Roger Hofstetter, dem neuen Hauptmann und künftigen Ausbildungschef, anschaulich kommentiert. Rund 60 der gut 70 Mitglieder der Stützpunktfeuerwehr Affoltern leisteten an dieser Hauptübung Einsatz und empfingen nach erfolgter Arbeit ein wohlverdientes Lob. «Ein Hammer-Einsatz. Ihr habt ruhig und konzentriert gearbeitet, stets auf Sicherheit bedacht», sagte René Hofstetter am Ende der Übung und fügte zwei kleine Ein-
Der Lenker wird aus dem brennenden PW gerettet. (Bilder Werner Schneiter) schränkungen bei: «Beim Atemschutz müsste die Kommunikation besser sein. Und das Fahrzeug, mit dem der Verunfallte abtransportiert wurde, hat zu stark ‹gagelet›. Das tut dem Patienten nicht gut.» Kommandos erfolgten im Übrigen nicht nach militärischem Muster. Betont wird der kooperative Führungsstil, ein klar strukturiertes Vorgehen, verbunden mit verständlichen Aufträgen.
Im Anschluss an die Hauptübung nahm Kommandant Marcel Büchner einige Beförderungen im Kader der Stützpunktfeuerwehr Affoltern vor. Sie stehen im Zusammenhang mit dem für den 1. Januar 2020 geplanten Kommandowechsel. Zu Leutnants ernannt wurden Wm René Burger und Kpl Marco Mathys, zu Oberleutnants und Pikett-Offizieren Lt Pasquale Di Nolfi und Lt Michael Huber. Als neuer Hauptmann wurde Oblt Roger Hofstetter präsentiert. Er zeichnet am 1. Januar 2019 als Ausbildungschef in Affoltern verantwortlich, derweil sein Bruder René Hofstetter zum AusbildungschefStellvertreter mutiert. Marcel Büchner verabschiedete ausserdem einige Aktive aus dem Dienst, die der Stützpunktfeuerwehr zehn und mehr Jahre angehörten; Herbert Schneebeli gar während 41 Jahren ... Diesen Austritten stehen zwei Eintritte gegenüber. Die Verantwortlichen wollen dem Aderlass im Rahmen einer Info-Veranstaltung am 26. Oktober begegnen und Interessierten den Feuerwehrdienst schmackhaft machen. (-ter.)
Kommandowechsel per 1. Januar 2020
Der Atemschutz holt eine Person aus dem Wohncontainer.
Zufrieden zeigte sich auch Kommandant und Major Marcel Büchner, der seit fünf Jahren im Amt ist und im Rahmen der Hauptübung seinen mutmasslichen Nachfolger präsentierte: Alex Smolinsky, Chef Fahndungs- und Aktionsdienst bei der Luzerner Kriminalpolizei. Mutmasslich deshalb, weil der neue Kommandant der Stützpunktfeuerwehr erst noch vom Affoltemer Stadtrat bestätigt werden muss. Der Kommandowechsel ist auf 1. Januar 2020 geplant. Weitere Beförderungen der Stützpunktfeuerwehr sind hingegen schon «in Stein gemeisselt» (vgl. Kasten).
Kommandant Marcel Büchner (links) und sein mutmasslicher Nachfolger Alex Smolinksy.
Muhende Missen auf dem Laufsteg über die Wiese Auf dem Hof von Martin Haab wurde die Miss Mettmenstetten gekürt Nicht das hübsche Gesicht und das geheimnisvolle Lächeln zählen bei diesem Schönheitswettbewerb. Bei den braunen Schönheiten gelten wohlgeformte Euter, ein kraftstrotzender Körperbau und das perfekte Fundament als Attribute von Wichtigkeit. ................................................... von martin mullis Der ländliche Brauch der Viehschau von der Viehzuchtgenossenschaft Mettmenstetten ist natürlich nicht in erster Linie eine Show für neugierige Städter. Er zeigt vielmehr auch anschaulich das Leben und die Arbeit von Viehzüchtern und Milchbauern. Gar nicht so selten, dass anlässlich der Viehschau einem Knirps definitiv klar wird, dass die Milch aus dem prächtigen Euter der Kühe und nicht aus dem Regal der Migros stammt. So war denn auch die Viehschau in Mettmenstetten
am letzten Samstag nicht nur ein Schauspiel für die Bevölkerung, sondern mindestens für einige Kinder auch ein gewisses Lehrstück in Sachen Herkunft einer natürlichen Ernährung. Die mehr als 200 Tiere von rund 20 Landwirten, welche auf der Wiese vor dem Hof von Kantonsrat Martin Haab aufgestellt werden, zeigen sich aber grösstenteils nervös und aufgeregt, wenn nicht gar ziemlich unwillig. Bis auf die 36 Kühe von zwei Landwirten aus dem Weiler Grüt, die den Marsch zur Viehschau zu Fuss unternahmen, wurden die übrigen Tiere mit auf den Platz gekarrt.
«Helvetia» ist Miss Mettmenstetten Trotz lautem und heftigem Gemuhe und teils trotzigem und eigenwilligem Widerstand wurden die Kühe in Reih und Glied und in der entsprechenden Kategorie angebunden. In den zwei vordersten Reihen befinden sich die Original Braunen (OB). Das sind gut zwei Dutzend Rinder – fast alle noch
mit den Hörnern ausgestattet – welche als ursprüngliche Braunviehrasse gelten und unbeeinflusst von amerikanischen Kreuzungen sind. Die beiden Experten, Franz Abächerli und Karl Häcki, beide aus Hausen, bestimmen aus jeder der verschiedenen Kategorien die schönsten Tiere. Dabei werden bestimmte Merkmale wie zum Beispiel die Obere Linie, (der Rücken) das Fundament (die Beine) oder das perfekte Euter gewichtet. In einem Schlussgang wird dann von den zehn Abteilungen die schönste Kuh bestimmt. Am letzten Samstag gewann die Kuh «Helvetia» aus dem Stall von Alfred und René Etterlin aus Obfelden den Titel «Miss Mettmenstetten». Klar, dass während der ganzen Viehschau nicht nur eine grosse Anzahl von Zuschauern, sondern auch einige Fachleute aus bäuerlichen Kreisen das Geschehen auf der grünen Arena aufmerksam verfolgten. Weitere Viehschauen: am 10. Oktober in Hausen und
Aus über 200 Tieren erkoren: Miss Mettmenstetten hatte grosse Konkurrenz.
am 20. Oktober in Maschwanden.
(Bild Martin Mullis)
6
Bezirk Affoltern
Dienstag, 2. Oktober 2018
Kreativ-Ausstellung in Ottenbach Der Kulturverein schuf eine Plattform für Begegnungen im Dorf Die Ausstellung von Werken von Ottenbacher Kunstschaffenden bot der Bevölkerung Gelegenheit, am Wochenende Bilder und Skulpturen im Gemeindesaal zu bewundern und mit den Künstlern ins Gespräch zu kommen. Am Sonntag konnte man sich mit dem Pferdewagen in acht verschiedene KünstlerAteliers chauffieren lassen. ................................................... von regula zellweger Auf den Deckel einer lackierten Spanschachtel sind ein paar Fläschchen Nagellack, ein Teesieb, Uhrenrädchen, ein linsenförmiges Glas und Silberdraht aufgeleimt. Daneben steht: «Was lässt sich daraus kreieren?» Madeleine Strebel öffnet den Deckel der Schachtel. Ein grosses, katzenartiges Auge blickt einen an, die Iris scheint zu leben. Rund herum ist mit Draht, Perlen und weiteren DekoElementen ein dreidimensionales Auge gestaltet, das in seiner differenzierten, kunstvollen Ausführung fasziniert. «Ich möchte zeigen, dass man aus einem Teesieb und ein paar weiteren alltäglichen Zutaten etwas schaffen kann, das Freude macht», erklärte Madeleine Strebel. Ob das Kunst ist? Irrelevant! «Ich möchte, dass ich mit den Menschen ins Gespräch komme und meine Freude am Gestalten teilen kann.» Damit fasste sie zusammen, was das Ziel der Ausstellung «Ottenbach kreativ» war.
Viele engagierte Ottenbacher Bereits am frühen Samstagnachmittag war Heiner Tschopp, Präsident des Vereins Kultur Ottenbach, sehr zufrieden mit der Besucherzahl. Er lobte die Stimmung im Gemeindesaal. 13 Künstler präsentierten an Ständen rund um den Saal ihre Werke. An langen Tischen sassen in der Saalmitte die Besucher bei Kaffee und Kuchen. Man traf sich hier, sprach über die Künstler und ihre Werke und was es sonst noch im Dorf zu berichten gab. Auf der Bühne waren Werke der beiden verstorbenen Ottenbacher Künstler GeGe (1924–2012), und Otto Gampert (1842–1924) zu sehen. Heiner Tschopp betonte, dass der Anlass nur mit Hilfe zahlreicher Ottenbacher möglich sei. Das Café wurde von Mitgliedern des Vereins Kultur Ottenbach betrieben, die Landfrauen haben gebacken, die Gemeinde stellte die Räumlichkeiten zur Verfügung und zahlreiche Sponsoren engagierten sich ideell und finanziell.
Gelebte Kreativität als Ausgleich zu hohen Belastungen im Beruf Die kleine Eröffnungsfeier am Samstag um 11 Uhr gab dem Anlass einen feierlichen Start. Nach der Begrüssung durch Heiner Tschopp führte Gemeindepräsidentin Gaby Noser Fanger aus, dass gelebte Kreativität einen wichtigen Ausgleich zu den hohen Belastungen im Erwerbsleben bilden könne. Maria Sonnleitner begeisterte ihre Zuhörer mit zwei Stücken für Violine und eines für Gitarre. Danach sass man gemütlich beim Apéro zusammen. «Wir fühlen uns als Verein von der Ottenbacher Bevölkerung getragen», erklärte Heiner Tschopp. Es sei einfach gewesen, genügend Helfer für alle Arbeiten rund um den zweitägigen Anlass zu bekommen.
Urs Rissi: Menschliche Motive im Zentrum Grafisches Gestalten war schon immer Leidenschaft und berufliche Tätigkeit von Urs Rissi. «Das schöpferische und handwerklich-sinnliche Arbeiten wurde mir schon in die Wiege gelegt.» An der Ausstellung zeigte er Skulpturen und Bilder. Auf Piemonteser Stein hat er mit Ton Gesichter aufgearbeitet, die aus dem Stein zu wachsen scheinen. Sie sind mit Blattmetall überzogen. Blattmetall findet man auch in einem seiner Porträtgemälde. Beeindruckend ist das Porträt seiner Frau Madeleine. «Im Zentrum meiner Arbeiten stehen vor allem menschliche Motive. Ich benutze vorwiegend den Spachtel und Acrylfarben für die Bildbearbeitung. Die Reduktion auf das Wesentliche hat Auswirkungen auf die Gestaltung meiner Bilder, dabei lege ich mich nicht auf eine Stilrichtung fest. Vielseitigkeit ist mir wichtig. Mein Malstil oszilliert zwischen figurativem Realismus, Expressionismus und der Vektor-Malerei, unter anderem PopArt.»
Christine Grünenfelder: «Unheile Weltkisten» Schmutzige Kaffeetassen stehen beim Stand von Christine Grünenfelder herum. Nicht Unordnung, sondern Kreativität. Christine Grünenfelder war viele Jahre lang Designerin der Produkte des Ulmenhofes. Jetzt geniesst sie es, kreativ zu sein, ohne sich überlegen zu müssen, ob die Produkte einfach in der Herstellung und erfolgreich im Verkauf sind, jetzt macht sie, was ihr Spass macht. Beispielsweise in Kaffeesatz zeichnen – statt daraus zu lesen. Und sie lernt bei Nick Micros, dessen
Atelier am Sonntag besucht werden konnte. Sie zeigte an ihrem Stand Skulpturen und «Unheile Weltkisten», dreidimensionale Bilder, beispielsweise betitelt mit «Aleppo», wo sie selbst vor Ort war. Nach der Wahl von Trump gestaltete sie «Heile-Weltkisten», da diese nun nötig seien.
Weitere Ausstellerinnen Zuerst malte die Ärztin und Familienfrau Madeleine Strebel einfach schöne Bilder, so eine Winterlandschaft. Heute wählt sie Themen, die sie beschäftigen. Beispielsweise die verschiedenen Ausprägungen der Weiblichkeit, die sie mit realistisch gemalten spanischen Tänzerinnen versinnbildlicht. Daneben zeigt sie kunstvolle Masken von Waldmenschen und einem keltischen Krieger. Gitte Bachmann überzeugte mit ihren Seidenmalereien. Am Sonntag war ihre Seidenmalwerkstatt eines der offenen Ateliers. Zudem zeigten auch Margrit Herzog und Cathy Winkler Seidenmalerei im Gemeindesaal. Auch Angela Wickys Bilder fanden grosse Beachtung. Evelyne Brüniger präsentierte Beispiele ihres Könnens: Unter dem Label «Perlendesign» bietet sie an der Isenbergstrasse auch Kurse und Materialien für die Schmuckherstellung an. Bea Sutter aus Zwillikon, Lucretia Graf-Bion aus Aeugst, Yvonne Kaiser aus Schongau, Yvona Letho aus Jonen und Brigitte Sandhofer aus Affoltern waren als Nicht-Ottenbacherinnen an der Ausstellung vertreten.
Madeleine Strebel zeigte an der Ausstellung im Gemeindesaal in Ottenbach Bilder und Masken.
Fazit von Präsident Heiner Tschopp
Christine Grünenfelders Schachtelbilder regen zu Diskussionen an. Daneben zeigt sie Skulpturen und zeichnet vor Ort für Besucher Kaffeesatz-Bilder.
Am Sonntagabend zog Heiner Tschopp Bilanz: «Die Ottenbach kreativ 2018 hat erfreulich viele Besucher an die Gemeinschaftsausstellung im Gemeindesaal und in die geöffneten Ateliers gelockt. Ob Kunstexperte oder Laie, die Werke wurden mit Bewunderung bestaunt und die Künstler beantworteten gerne und nicht ohne Stolz die Fragen der Besucher. Nicht wenige der ausgestellten Werke fanden begeisterte Käufer. Das Bistro in der Mitte der Ausstellung lud ein zum Verweilen und fand allseits grossen Anklang. Die kulinarischen Köstlichkeiten von unseren Detaillisten im Dorf und die selbst gebackenen Kuchen der Landfrauen fanden riesigen Absatz. Mit vielen glücklichen Gästen, zufriedenen Ausstellern und fast ausverkauften Köstlichkeiten blickt das OK auf ein gelungenes Kunstwochenende zurück.»
Urs Rissi malt Bilder in «Vektor Malerei» und schafft Skulpturen mit Piemonteser Stein und Ton auf Sockeln aus rostigem Eisen. (Bilder Regula Zellweger)
Fernseh-Urgestein Röbi Koller als Schriftsteller «Umwege: Von Höhenflügen, Abstechern und Sackgassen» – Präsenz in der Gemeindebibliothek Hedingen Autorenlesungen können eine Qual sein. Nicht jedem Schriftsteller, nicht jeder Schriftstellerin ist es gegeben, vor ein Publikum zu treten und dieses im direkten Kontakt zu unterhalten. Dieses Problem hatte der Gast der Schulund Gemeindebibliothek Hedingen am letzten Mittwochabend zum Glück – und wie erwartet – nicht. Im sehr gut besetzten Saal der Bibliothek trat nämlich Röbi Koller auf, um über sein letztes Buch «Umwege: Von Höhenflügen, Abstechern und Sackgassen» zu erzählen. In diesem autobiografischen Werk verrät der bekannte Radio- und Fernsehmoderator einiges über sein Leben, seine Familie, seine Reisen und Erlebnisse.
Bibliothekarinnen mit Röbi Koller. (Bild zvg.)
Als Einstieg zeigte Koller ein paar Fotos, die er in den letzten paar Monaten aufgenommen hatte. Die Abbildungen waren thematisch nicht offensichtlich gegliedert: es wurde über Nespresso-Kaffee, Velotouren, Bahnhofschilder, Lebensmittelallergien und vieles mehr geplaudert. Im selben Stil verlief der restliche Abend. Der Erzähler schlängelte sich durch Buch- und Filmtipps, seinen beruflichen Werdegang, persönliche Erlebnisse und die Entstehung des Buchs. Dabei schaffte er es, sehr nah bei seinem Publikum zu sein und dieses immer wieder miteinzubeziehen. Selbstverständlich wurden auch ein paar Passagen aus dem Buch vor-
gelesen. Dessen Inhalt mäandert, ähnlich wie der Abend, zwischen verschiedensten Themen, lässt einen oft auflachen, aber auch nostalgisch und nachdenklich werden.
Fotos – für die Töchter ... Im Anschluss an die Lesung konnten sich die mehrheitlich weiblichen Zuhörenden beim Apéro noch persönlich mit Röbi Koller unterhalten. Auch für gemeinsame Fotos (für die Töchter...) stand er gutmütig zur Verfügung. Die Hedinger Bibliothekarinnen haben wieder einmal einen rundum gelungenen und sehr unterhaltsamen Abend organisiert. (pd.)
Bezirk Affoltern
Dienstag, 2. Oktober 2018
7
Ein Määrt, der Menschen verbindet 26. Herbschtmäärt in Wettswil mit einem vielfältigen Angebot Das Wetter am vergangenen Sonntag war optimal für einen Määrt-Tag. In Wettswil genossen die zahlreichen Besucherinnen und Besucher das Zusammensein bei Speis und Trank sowie das abwechslungsreiche Angebot an den Ständen.
Helfer seien im Einsatz an diesem Tag, alle ehrenamtlich. «Und der Erlös wird dann immer an eine gemeinnützige Institution gespendet, in der Regel sind das jeweils rund 15 000 Franken.»
Einsatz mit Begeisterung
................................................... von marianne voss Der Wettswiler Herbschtmäärt hat bereits eine jahrzehntelange Tradition. Zum 26. Mal fand er am vergangenen Sonntag statt, bei perfektem Herbstwetter und mit vielen fröhlichen Besucherinnen und Besuchern. Hinter dem Anlass steht ein neunköpfiges OK, alles Frauen und Männer, die sich mit viel Herzblut für den Herbschtmäärt einsetzen. Einer von ihnen ist sogar seit dem Beginn dabei! Das ist Remo Buob, der OK-Präsident. Wenn er vom Herbscht- oder auch vom Adventsmäärt erzählt, dann ist spürbar, dass es ihm um mehr als nur um eine Event-Organisation geht. «Ursprünglich hatten wir die Idee, einen Määrt fürs Dorf zu machen», berichtet er. Heute sei natürlich auch fast das ganze Dorf hier. «Inzwischen hat der Määrt aber sogar eine regionale und überregionale Ausstrahlung erlangt.» Der Herbschtmäärt in Wettswil solle Menschen miteinander verbinden, erklärt der OK-Präsident weiter. «Nach dem Motto: Menschen für Menschen.» Bis zu 100 Helferinnen und
Gemütliches Flanieren zwischen den Ständen rund ums Gemeindehaus. (Bilder Marianne Voss)
Das engagierte Määrt-OK mit dem Präsidenten, Remo Buob (ganz links).
Das Angebot am Herbschtmäärt letzten Sonntag war breit und vielfältig. Die Stände wurden wieder von Privaten, von den Dorfvereinen, den Parteien und auch einigen auswärtigen Marktfahrern betrieben. Alle setzten sich mit Begeisterung ein und unterstützten damit auch einen guten Zweck. So gab es für alle Geschmäcker etwas, sowohl vom Kulinarischen wie auch von der Unterhaltung her. Man konnte sich bei Spiel und Spass vergnügen, gemütlich an Festbänken zusammensitzen, die Torten und Kuchen im Türmlihaus geniessen oder durch den Markt schlendern, die vielen kreativen Auslagen bewundern und vielleicht auch etwas Passendes kaufen. Die Musikgesellschaft Stallikon gab nach dem Mittag ein kleines Konzert und begeisterte die Gäste mit den rassigen Melodien. Und gleich daneben sassen auf der Treppe neben der Turnhalle viele Kinder, die am Kinderflohmarkt ihre überzähligen Spiel sachen verkauften – und sich teilweise auch wieder mit neuen Occasionen eindeckten. Da und dort war es aber auch ein Vater oder Grossvater, der es nicht lassen konnte, wieder einmal ein Spielzeugauto zu erstehen – «für nur drei Franken».
Achtung! Stehen – ruhn. Abtreten! Entlassung aus der Militärpflicht in der Kaserne Birmensdorf Der letzte Tag Militärdienst wurde in der Kaserne Birmensdorf feierlich, jedoch mit wenig Pathos durchgeführt. Regierungsrat Mario Fehr entliess aus dem Säuliamt 125 Unteroffiziere, Gefreite und Soldaten aus der Militärdienstpflicht. ................................................... von martin mullis Am letzten Donnerstag wurde in der Kaserne Birmensdorf die Wehrmännerentlassung der Bezirke Bülach und Affoltern durchgeführt. Detachement Achtung! So hiess sozusagen der allerletzte militärische Befehl für 125 Säuliämtler Soldaten und Unteroffiziere. Vereinfacht zusammengefasst werden Soldaten, Gefreite, Obergefreite, Unteroffiziere, die ihren Militärdienst geleistet haben, bereits mit 30 aus der Armee entlassen. Alle anderen höheren Grade bleiben noch unterschiedlich länger eingeteilt. Hauptleute etwa werden erst mit 42 Jahren entlassen.
nahme der persönlichen Waffe sind einige Anforderungen zu erfüllen. Von den rund 420 Wehrpflichtigen, die an diesem Donnerstag entlassen werden, machen aber lediglich noch ein Dutzend von diesem Recht Gebrauch. Bei der feierlichen Entlassung in der grossen Turnhalle der Kaserne spielte die Harmonie Affoltern den Fahnenmarsch und der Kreiskommandant Oberst Daniel Bosshard – übrigens auch ein Säuliämtler – begrüsste die Ehrengäste. Beginnend mit dem Vorsteher der Sicherheitsdirektion, Regierungsrat Mario Fehr, wurden aus dem Bezirk Affoltern der Statthalter Claude Schmidt, Kantonsrat Martin Haab und Gemeindepräsidentinnen, Gemeinderäte und Gemeindeschreiber aus fast allen Säuliämtler Gemeinden willkommen geheissen.
Die besten Soldaten der Welt Ebenfalls anwesend waren Vertreter der Armee, der Verwaltung und der Verbände. So verfolgten Brigadier Peter C. Stocker, Oberstlt i Gst Philip Bornhauser, Oberstlt Primus Kaiser sowie eine ganze Reihe von Persönlichkeiten der Schiesskommissionen, Sportverbände, der Kantonspolizei und der Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich die Entlassungsfeier. Bei der kurzen, aber eindrucksvollen Ansprache des Sicherheitsdirektors Regierungsrat Mario Fehr, herrschte bei den in Reih und Glied stehenden Wehrmännern und der einzigen Soldatin aus dem Bezirk Bülach eine gespannte Ruhe. Fehr bezeichnete die Entlassungsfeier als Tradition und gleichzeitig als ausgezeichnete
Generalstabsmässige Planung Der Ablauf mit der Abgabe der rückgabepflichtigen Gegenstände ist im wahrsten Sinne des Wortes generalstabsmässig geplant. Die Wehrmänner, welche am Donnerstagmorgen einzeln eintreffen, werden durch eine Abgabestrasse geschleust. Da werden erst einmal alle persönlichen Angaben registriert, bevor die Wehrmänner sich entscheiden müssen, was sie von der Ausrüstung behalten möchten. Während gewisse Kleiderstücke wie die Vliesjacke und die Kampfstiefel zum persönlichen Eigentum mutieren, bleibt zum Beispiel der Tarnanzug (TAZ) in der Kaserne. Für die Über-
Dank für die geleistete Dienstpflicht: Regierungsrat Mario Fehr. (Bild Martin Mullis)
Gelegenheit, den Wehrmännern den verdienten Dank für die geleisteten Dienste im Namen der Zürcher Regierung auszusprechen. Er hielt fest, dass mit der aussergewöhnlichen Bürgerpflicht des Militärdienstes ein gewichtiger Beitrag zur Sicherheit des Landes geleistet wurde. Mit einem Schmunzeln und einer kleinen Anspielung auf einen einstigen obersten Chef der Schweizer Milizarmee, nannte er diese zwar nicht unbedingt die beste Armee der Welt, sicher aber diejenige mit den besten Soldaten. Fehr forderte die Wehrleute auf, sich weiterhin für unsere Gesellschaft zu engagieren. «Sie haben die Wahl, was sie machen, was zählt ist, dass sie etwas machen», appellierte er an die Soldaten. Mit einem herzlichen Dank für das bisherige Engagement und der
Hoffnung auf weitere Einsätze irgendwelcher Art für unsere Gesellschaft, wünschte er den Wehrmännern alles Gute für die weitere Zukunft. Nachdem das wirklich allerletzte «Ruhn!» befohlen wurde, war zwar ein erlösendes Raunen in der Halle deutlich wahrzunehmen, dennoch flog nur eine einzige Mütze gegen die Decke. Abschiedstränen waren allerdings auch keine auszumachen. Den nun ehemaligen Wehrleuten oder «Veteranen», wie sich ein junger Korporal selber bezeichnete, wurde anschliessend ein reichhaltiger Apéro serviert. Die Entlassenen der Stadt Affoltern erhielten vom Stadtpräsidenten Clemens Grötsch und Stadtrat Markus Meier ein mit einem Tarnmuster versehenes Sackmesser mit dem eingravierten Datum der Entlassung.
Gewerbe/Dienstleistungen
Vielfältigere Natur
Spektakel in der Luft
Biodiversität fördern, Lebensqualität steigern: Tageskurse von Pro Amt. > Seite 11
Der Modellflugtag in Hausen lockt jeweils Tausende auf den Flugplatz. > Seite 11
25 Jahre Pöschtli-Beck: Köstlichkeiten zum Jubiläum
Dienstag, 2. Oktober 2018
-
9
Vierter Meistertitel Urs Huber und weitere Säuliämtler stark am Iron Bike Race in Einsiedeln. > Seite 13
«Tilo der Sternenputzer»
Kinderbuch mit Illustrationen aus Obfelden
Jubiläums-Event in Obfelden am 5. und 6. Oktober Wer kennt ihn nicht, den Beck an der Poststrasse 1 mit dem feinen Steinofenbrot, der köstlichen Apfeltorte und den delikaten Sandwiches? Seit 25 Jahren verwöhnen Nik und Erika Vogel die Region mit Gaumenfreuden verschiedenster Art. Am kommenden Wochenende feiert die Bäckerei Pöschtli-Beck ihr Firmenjubiläum. Dabei öffnet der Chef seine Backstube und lädt zum Mitfeiern. Zudem werden zwei spezielle Innovationen präsentiert, nämlich das neue Brot «Runder Max» aus dunklem Weizenmehl, das ganze 48 Stunden gegoren wird. Das Brot soll nicht nur köstlich, sondern auch besonders gut magenverträglich sein. Als Überraschung lanciert Nik Vogel ausserdem eine besonders fruchtige JubiläumsPâtisserie auf luftig feiner Crèmebasis. Als weitere Köstlichkeiten stehen Quiches in den Varianten Käse, Speck und Zwiebel sowie Pizza auf dem Programm. All diese Produkte sind an den Jubiläumstagen zu einem Vorzugspreis erhältlich. Am Samstag gibts zudem gratis Marzipan-Tierchen für Kinder. 1993 übernahm das Ehepaar die Bäckerei «Postillion», die schon bald in «Pöschtli-Beck» umbenannt wurde. 2013 wurde die Bäckerei in eine AG umgewandelt. Heute beschäftigt der Pöschtli-Beck 25 Voll- und Teilzeitmitarbeitende, inklusive einem Lehrling. Produkte der Bäckerei sind übrigens auch im Brothüsli Merenschwand, im Kloster Kappel, in Affoltern am Wochenmarkt, bei Chäs-Stöckli, im
ten die Juroren des Bäckermeisterverbands. Mit einer seiner neueren Kreation, einer Whisky-Zigarre (auch für Nichtraucher), suchte Nik Vogel nochmals eine handwerkliche Herausforderung. Damit gewann er 2014/15 die Goldmedaille in der Kategorie Prix Spécial Confiserie. Nebst Zutaten von Schokolade verwendet er dafür einen 10-jährigen Single Malt Whisky und eine fein abgestimmte Grand Cru Grenada-Couverture.
Zukunftsgerichtetes Gastro-Konzept
Nik und Erika Vogel. (Archivbild tst.) Spital, im Haus zum Seewadel und in der Senevita zu finden.
Unzählige Auszeichnungen Zahlreiche Auszeichnungen – «Swiss Baker Trophies» – erhielt das Unternehmen für die Qualität und den Geschmack seiner Produktkreationen. Beispielsweise für die bekannte Apfeltorte, die Erdbeer-Champagnertorte, die Kirsch-Amaretti, aber auch für die Fondue-Käsewähe oder für die verführerische Waldbeer-Quarktorte. Auch diverse Brotsorten, wie beispielsweise das spezielle Steinofenbrot, überzeug-
Mit einem neuen Gastro-Konzept setzte der Pöschtli-Beck auf Innovation. Take-away-Kunden können schnell und einfach mit Snacks und einem Morgenkaffee «to go» für unterwegs bedient werden. Zum Lunch erwartet die Mittagskundschaft ein vielfältiges Salatbuffet oder eine leichte Tagessuppe und ein breites Angebot vom Thonbrötli bis zu Wähen und Desserts. Frische Zutaten aus der Region und Fleisch aus der Schweiz überzeugen sowohl Take-away-Kunden als auch Café-Besucherinnen und Besucher. Offensichtlich hat sich das innovative Unternehmensrezept, gepaart mit handwerklichem Können, in den letzten 25 Jahren bestens bewährt. (pd.) Jubiläumsprogramm: Freitag, 5. Oktober: Holzofenbrot «Runder Max» ab 8 Uhr, Verkauf ganzer Tag, Quiches am Mittag von 11 bis 13.30 Uhr. Samstag, 6. Oktober: Holzofenbrot ab 8 Uhr, Verkauf ganzer Tag bis 16 Uhr, Quiches am Mittag von 11 bis 13.30 Uhr; Marzipanmodellieren von 9 bis 13.30 Uhr; Kaffee und Jubiläums-Patisserie ganzer Tag. Pöschtli-Beck, Poststr. 1, Obfelden, www.poeschtlibeck.ch.
Putzt Tilo die Sterne, sausen die Sternschnuppen durchs All. (Illustration zvg.)
«Tilo der Sternenputzer» lässt in 24 Bildern entdecken, warum die eigenen Herzenswünsche im Weihnachtsstern so hell leuchten. Es ist das dritte gemeinsame Kinderbuch von Illustratorin Tania Piscioli aus Obfelden und Silvia Buob-Steffen aus dem Kanton Luzern. Beim Sternenputzen bricht manchmal ein Teilchen ab und saust als Sternschnuppe durchs All. Dann wünschen sich die Menschen etwas Grosses. Tilo, der Sternenputzer, fängt diese Menschenwünsche ein. Wünsche, die vielleicht reich, aber nicht glücklich machen, wandelt er um in Zufriedenheit und schickt sie zurück auf die Erde. Herzenswünsche aber poliert er liebevoll in seinen Stern hinein. Als der Engel Gottes den Menschen ein grosses Ereignis ankünden will, bittet er Tilo um seinen Stern. Weil der Sternenputzer ohne seinen Stern keine Arbeit mehr hat, lässt er
sich zu einem Besuch auf der Erde überreden. Dort landet er staunend mitten in einem Weihnachtsmarkt. Entdeckt wohl Tilo trotz Glitzer und Glanz des Weihnachtsmarkts den Weihnachtsstern, der den Menschen den Weg zum Kind zeigt? Autorin Silvia Buob-Steffen ist Mutter von drei erwachsenen Kindern. Kindergärtnerin und Katechetin. In der Geschichten-Stube, die sie eingerichtet hat, fasziniert sie regelmässig Kinder und Erwachsene mit Geschichten und Musik. Mit ihren Illustrationen bereichert Obfelderin Tania Piscioli, im Tessin aufgewachsen und an der Schule für Gestaltung in Lugano ausgebildet, die Geschichte. «Für meine Collagen benötige ich nur eine Schere, ein paar Zeitschriften und Leim», verrät die Polydesignerin 3D über ihre einmalige Collagetechnik zur Illustration von Kinderbüchern. Tilo der Sternenputzer, für Kinder ab 4 Jahren, Isbn 978-3-7252-1030-5, Hardcover, 22 × 22 cm, mit Silberfolie illustriert, 56 Seiten, Fr. 22.80.
Veränderungen in Angriff nehmen Körperorientiertes Coaching, Mentaltraining, Klangbehandlungen und -meditationen in Affoltern Chris Waldmeier bietet in seiner Praxis feelin in Affoltern Beratungen, Mentaltraining und Klangbehandlungen sowie Klangmeditationen an. Mahatma Gandhi sagte «Sei die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt». Wenn man bei sich anfängt und schaut, was gerade ansteht, angesehen, geheilt oder verändert werden will, legt man die Basis, damit Schritte im Aussen getan werden können oder sich die Betrachtungsweise darauf ändert. Das bedeutet manchmal auch, aus seiner Komfortzone hinauszutreten und neue Schritte zu wagen.
Integratives, körperorientiertes Coaching Im Leben gibt es immer wieder mal Herausforderungen, Neuorientierungen und Krisen, die an einem rütteln oder einem sogar erschüttern können, sei dies auf beruflicher, familiärer, gesundheitlicher oder existenzieller Ebene. Und genau da kann ein
Chris Waldmeier. (Bild zvg.) Coaching oder eine Beratung Unterstützung bieten. Im integrativen Coaching werden die verschiedenen Erfahrungsebenen wie Körperwahrnehmung, Emotionen, Gedanken und
je nach Bedürfnis und Wunsch auch die spirituelle Ebene einbezogen. Oft reicht es nicht aus, das Problem einfach rein auf Verstandesebene erkannt zu haben. Der Einbezug und die Vernetzung aller oben genannten Ebenen ermöglichen erst eine nachhaltige Veränderung. Die Erfahrung zeigt, dass in unserem Körper mehr gespeichert ist, als wir in unserem Tagesbewusstsein haben. Über den Körper finden wir somit Zugang zu diesen im Unterbewusstsein gespeicherten Erfahrungen und können sie dadurch erkennen, transformieren oder integrieren. Mit dem integrativen Coaching stellt
Chris Waldmeier Werkzeuge zur Verfügung, öffnet Türen und bietet einen geschützten Rahmen, in dem die Kunden die Richtung wählen, Schritte gehen, neue Wege wagen und den Zugang zu ihren ganz eigenen Lösungsmöglichkeiten finden. Die Anzahl der nötigen Sitzungen hängt ganz vom Thema ab, welches die Kunden mitbringen. Wer sich im Oktober für eine Serie von vier Beratungen anmeldet, profitiert von einem Spezialpreis (200 Franken für alle vier Beratungen).
Mentaltraining Muss man sich auf eine besondere Situation wie zum Beispiel auf einen Wettkampf, eine Abschlussprüfung, eine Präsentation oder ein Vorstellungsgespräch vorbereiten, kann der mentale Aspekt das Tüpfchen auf dem i sein, welches über den Erfolg entscheidet. Chris Waldmeier besitzt neben eigenen Wettkampferfahrungen auch mehrjährige Erfahrung als Nationalcoach der Schweizer Boogie
Woogie Tanzpaare, die er zusätzlich mit ins Mentaltraining einfliessen lässt.
Klangbehandlungen und -meditationen In der Praxis feelin finden einmal monatlich Klangmeditationen statt und es können Klangbehandlungen gebucht werden. Chris Waldmeier verwendet den Klang als eigenständige Behandlungsform wie auch als Ergänzung und in Kombination zum integrativen Coaching sowie zur Beratung. Dabei verwendet er Klangschalen, Klangliege und auch Stimmgabeln. Wer sich zu Klängen hingezogen fühlt, für den ist das eine wunderbare Art, sich etwas Gutes zu tun und zu mehr Ausgeglichenheit zu kommen. (pd.) Praxis feelin, Chris Waldmeier, c/o Flügelwerkstatt, Obstgartenstrasse 19, Affoltern. Nächste Klangmeditationsdaten: 7. November und 12. Dezember, jeweils von 20 bis ca. 21.30 Uhr. Weitere Informationen auf www.feelin.ch.
gewerbe
Wo Vergangenheit auf Zukunft trifft
Baumschule Reichenbach: Herbstmarkt Bereits zum fünften Mal fand am vergangenen Wochenende ein Herbstmarkt in der Baumschule der Familie Reichenbach in Hausen statt. Neben verschiedenen Ständen die zum Stöbern animierten, führte Andi Reichenbach interessierte Besucherinnen und Besucher durch den Betrieb. Am Samstagnachmittag begrüsste der Inhaber gegen 40 Erwachsene und etwa zehn Kinder am Treffpunkt vor der grossen Halle. Vorgängig konnte sich jeder Besucher anhand von Eiben in verschiedenen Altersstufen, die vor den grossen Agrargeräten aufgebaut waren, informieren, wie Bäume «aufwachsen» und wie gross sie im jeweiligen Alter sein können. Die Baumschule Reichenbach in Hausen feiert dieses Jahr bereits sein 60-Jahre-Jubiläum. In der dritten Generation führen Andi und Andrea Reichenbach heute den Betrieb. Dazu gehören rund zehn festangestellte Mitarbeitende und Lernende. Ihre Kunden sind zum grössten Teil Gartenbauer und -planer, knapp ein Drittel sind private Abnehmer und ein kleiner Teil wird auch an eine Stadtbegrünung oder andere Baumschulen verkauft. Unterhaltsam erzählt Reichenbach seinem interessierten Publikum, wie eine Baumschule arbeitet. Dabei nimmt er sie mit auf einen Spaziergang durch die rund 14 Hektar grosse Betriebsfläche. Er erklärt, warum Stauden, Bodendecker, Sträucher, Rosen bis hin zu veritablen Bäumen sich entweder im gewachsenen Boden oder in Container-Kübeln entwickeln und wo neben den natürlichen Problemen für Pflanzen wie Wetter und Krankheiten auch «politische» Entscheide für rasche und auch manchmal schmerzhafte Veränderungen im Sortiment sorgen. «Am Beispiel des Kirschlorbeers lässt sich das am besten aufzeigen», meint er. «Wir hatten hier ein grosses Feld an sechs- bis achtjährigen Pflanzen. Wenn nun sehr rasch entschieden wird, dass sie als Neophyten eingestuft und nicht mehr verkauft werden sollten, haben wir natürlich ein Problem. Immerhin wurden sie bei uns in dieser Zeit aufgezogen und versorgt. Und nun bleiben wir darauf sitzen», stellt er mit Bedauern fest. «Der Buchsbaumzünsler ist ein eingeschleppter Schädling, der allen Mühe bereitet. Für unseren Betrieb bedeutet das, dass wir fast keinen Buchs mehr verkaufen können, weil niemand die mehr haben will. Nun müssen wir auch gut dreissigjährige Buchsbäume schreddern und das tut wirklich weh», erläutert er weiter. «Wir produzieren gesunde, winterharte Pflanzen mit heimischen Wurzeln. Mit einer tiefen Verbundenheit zur Natur produzieren wir unsere Pflanzen selbst und haben eine
beachtliche Vielfalt. Unsere Baumschule betreiben wir nachhaltig. Damit die Beschaffenheit der Erde erhalten bleibt und wir der nächsten Generation einen gesunden Boden erhalten können, setzen wir ein Minimum an Herbiziden ein», führt Andi Reichenbach weiter aus.
Mechanische Unkrautvernichtung heute, morgen und übermorgen Um dieses Ziel zu erreichen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, die den Besuchern vorgeführt wurden. Im Betrieb der Baumschule Reichenbach haben auch zwei Pferde ihr Zuhause. Diese werden zur mechanischen Unkrautvernichtung herbeigezogen. Angespannt an eine spezielle Hackvorrichtung können sie zwischen den Pflanzreihen hin- und hergehen und so den Boden schonend auflockern und Gräser- und Unkrautwurzeln an die Luft befördern, wo sie vertrocknen, bevor sie sich verbreiten und versamen. Auf einem anderen Feld wurde dem Publikum eine ganz andere Methode der Unkrautbekämpfung und Bodenverbesserung vorgeführt. Andi Reichenbach hat zusammen mit zwei weiteren Personen einen Agrar-Roboter entwickelt. Dieses Gerät wird ferngesteuert und kann mit vielen zusätzlichen Funktionen versehen werden. Nebst der mechanischen Unkrautbekämpfung sind Vorrichtungen für gleichzeitige Düngung, Pflanzenschutz und Ernteaktivitäten denkbar. In Andi Reichenbach steckt nicht nur ein passionierter Baumschulgärtner, sondern auch ein kreativer Tüftler. Von der Entwicklung bis zur Präsentation des Prototypen am letzten Samstag wurden viele Stunden Arbeit investiert, Erfahrung und Know-how als Baumschulinhaber stecken dahinter. Er hat zusammen mit seinen Mit-Entwicklern vor Kurzem eine AG als Vertriebsfirma gegründet. Für die Namensgebung wählte er eine Kombination der Vornamen seiner Söhne Flurin und Nick. Sein «Roboter-Kind» trägt den Namen Flunick. Andi Reichenbach, seine Familie und seine Mitarbeiter stehen für Naturverbundenheit, Begeisterung für ihre Arbeit und Fachwissen. «Die Zukunft und ihre Herausforderungen zu erkennen, meinen Angestellten zu jeder Jahreszeit einen guten und abwechslungsreichen Job zu sichern und der nächsten Generation den Lebensraum zu erhalten, der gesund und lebenswert ist, das ist mein Ziel und dafür setze ich mich ein», schliesst Andi Reichenbach seine Erläuterungen ab. Berufsstolz und Freude an Erreichtem und Energie für Zukünftiges schwingen in seinen Aussagen mit. (sci) Für weitere Auskünfte zum Agrarroboter «Flunick», 044 764 0304, www.baumschulen-reichenbach.ch.
Zum Betrieb der Baumschule Reichenbach gehören auch zwei Pferde. Sie werden zur mechanischen Unkrautvernichtung herbeigezogen. (Bild sci)
Veranstaltungen
Dienstag, 2. Oktober 2018
Biodiversität fördern, Lebensqualität steigern Auf Anregung und mit Unterstützung durch Pro Amt führt Pusch (Praktischer Umweltschutz Schweiz) zwei Tageskurse am 6. und 7. November in Affoltern durch. Die Bevölkerung wünscht sich mehr und vielfältigere Natur – im Garten, im Siedlungsraum und im Naherholungsgebiet. Artenvielfalt ist für unsere Lebensqualität überaus wichtig, ja, sie ist sogar Grundlage unserer Existenz. Umso alarmierender ist daher der anhaltende Biodiversitätsschwund in der Schweiz. Der «Aktionsplan Biodiversität» des Bundes soll dies ändern. Bund und Kantone sind aktuell daran, ihn umzusetzen. Auch die Gemeinden sind gefordert, vermehrt Massnahmen zugunsten der Biodiversität anzugehen. Genau hier setzen die beiden Tageskurse von Pusch an. Der Tageskurs am 6. November richtet sich in erster Linie an Praktiker, wie Werkhofleiter und -mitarbei-
Wichtige Artenvielfalt. (Bild zvg.) tende, Immobilienwarte, Landwirte, Forstwarte und interessierte Verwaltungsangestellte. Pusch schreibt dazu: «Richtig gepflegte Hecken und Wegränder sind Hingucker und bieten wertvollen Lebensraum für Tiere und Pflanzen. Wie ein naturnaher, optisch überzeugender Zustand mit optimiertem Unterhaltsaufwand möglich ist, geben erfahrene Fachleute weiter. Schnitt- und Pflegetechniken und die Aufwertung durch geschickte Artenkombination übt man in der prakti-
Spektakel in der Luft
39. Modellflug-Tag in Hausen schen Anwendung vor Ort.» Der Tageskurs am 7. November hingegen ist mehr für Entscheidträger gedacht, wie Verwaltungsangestellte, Gemeindeschreiber, Mitarbeitende von Hochund Tiefbauämtern, Liegenschaftsverantwortliche, Kommissions- und Behördenmitglieder. Pusch schreibt dazu: «Die Förderung der Biodiversität trägt zu einer hohen Lebensqualität der Bevölkerung bei und geht weit über den klassischen Naturschutz hinaus. Einflussnahmen sind an vielen Stellen in der Gemeinde möglich. Beispiele aus der Praxis von Gemeinden zeigen, wie man in seinem Tätigkeitsfeld dazu beitragen kann, Lebensräume aufzuwerten und dafür auch die Bevölkerung einzubinden.» Für den Vorstand Pro Amt: Verena Berger Angesprochen? Dann melde man sich noch heute bei «Pusch» an über Telefon 044 257 44 11 oder per E-Mail mail@pusch.ch oder mittels Online-Formular www.pusch.ch › Gemeinden › Kurse und Tagungen › hier den gewünschten Kurs auswählen.
Menschenrechte im Schaufenster
Ausstellung mit zwei Begleitveranstaltungen Vom 2. bis 11. Oktober wird im Chilehuus der reformierten Kirche Affoltern die Ausstellung «Meine Geschichte, mein Recht – bewegende Porträts aus der Schweiz» gezeigt. Die Menschenrechte garantieren, dass wir alle in Würde leben können. Sie bilden die rechtliche Grundlage dafür, dass alle die gleichen Rechte haben und niemand diskriminiert wird; dass wir vor staatlicher Willkür geschützt sind; dass unsere individuellen Freiheiten geschützt, die materielle Existenz abgesichert ist und wir am kulturellen Leben teilnehmen können. Die Menschenrechte sind die Basis unserer Demokratie und unserer Selbstbestimmung. Sie stehen uns allen zu, egal ob arm oder reich, alt oder jung, gesund oder krank, Schweizerin und Schweizer oder Ausländerin und Ausländer. In der Schweiz sind die Menschenrechte als sogenannte «Grundrechte» in der Bundesverfassung verankert. Zur zusätzlichen Sicherung und Förderung dieser Rechte hat die Schweiz
zahlreiche Menschenrechtsabkommen der UNO und des Europarates (Emrk – Europäische Menschenrechtskonvention) ratifiziert. Viele Menschen hierzulande denken, unsere Grundrechte seien in Stein gemeisselt und unumstösslich. Sie gehören so selbstverständlich zur Schweiz wie das Matterhorn. Es stimmt: Die Schweiz hat einen hohen Menschenrechtsstandard. Doch auch hierzulande gibt es dunkle Kapitel des staatlichen Handelns, die noch gar nicht so weit zurückliegen. Sie werden sichtbar, wenn die Bereitschaft da ist, hinzuschauen. Wie wichtig die Urteile des Gerichtshofes für die Durchsetzung und Weiterentwicklung des Grundrechtsschutzes in der Schweiz sind, haben mehrere der in der Ausstellung «Meine Geschichte mein Recht – bewegende Geschichten aus der Schweiz» porträtierten Menschen selber erlebt. Es kommen neun Menschen zu Wort, deren Geschichten deutlich machen, dass der Menschenrechtsschutz nur gesichert werden kann, wenn sich so-
Original Reusstalmusikanten zu Besuch
Dorf-Chilbi in Maschwanden am 7. Oktober Am Sonntag, 7. Oktober, trifft man sich wieder an der Chilbi in Maschwanden. Es warten Musik und gutes Essen, Plausch und Spass. Den Auftakt macht um 11 Uhr der Musikverein Maschwanden mit dem traditionellen Frühschoppenkonzert. Ab 12 Uhr wird in der Mehrzweckhalle für ihr leibliches Wohl gesorgt, es gibt Aebis Grillbraten mit verschiedenen Salaten. Der Frauenverein bietet auch dieses Jahr wieder ein feines Dessertbuffet an. Der Erlös wird an eine wohltätige Institution überwie-
sen. Am Nachmittag spielen die Originalen Reusstalmusikanten zur Unterhaltung auf. Draussen auf dem Chäsiplatz ist ebenfalls einiges los: Bei der Bierkrug-Meisterschaft kann man um den Einzug ins Finale kämpfen und an den verschiedenen Verkaufsständen der Schulkinder einkaufen, während sich die kleinen Gäste auf dem Karussell vergnügen können. Um 18 Uhr findet das Finale der Bierkrug-Meisterschaft mit anschliessender Preisverteilung statt. Und in der Mehrzweckhalle sorgt das ÖrgeliDuo Kari und Ueli für einen gemütlichen Ausklang. (pd.)
Korrekt: Metzgete am Samstag Am 6. Oktober ab 17 Uhr tischt der Männerturnverein im Kasinosaal Affoltern wieder Blut- und Leberwürste, Rippli, Koteletten und Bratwürste auf, dazu die bewährten Beilagen wie
Dörrbohnen Sauerkraut, Salzkartoffeln und Apfelschnitze. Allerdings ist das kein Donnerstag, wie im «Anzeiger» zu lesen war, sondern ein Samstag. (Red.)
11
wohl Einzelne als unterstützende Instanzen wie der Emgr dafür starkmachen. (pd.) Die Ausstellung «Meine Geschichte, mein Recht – bewegende Porträts aus der Schweiz» wird vom 2. bis 11. Oktober im Chilehuus der reformierten Kirche Affoltern gezeigt. Zwei Begleitveranstaltungen laden zu Gesprächen und Diskussionen ein: Vernissage: 2. Oktober, Ausstellung und Apéro offen ab 18 Uhr, Begrüssung und kurze Einführung zur Ausstellung um 18.30 Uhr, Herbert Gerber, reformierte Kirchgemeinde, Jana Maletic, Vorstandspräsidentin von Schutzfaktor M, Allianz der Zivilgesellschaft, Kurator der Wanderausstellung. Im Anschluss um 19.30 Uhr kann der Vortrag «Christliche Werte – bedroht, umkämpft oder längst überholt» im Chilehuus besucht werden. Themenabend: 4. Oktober, 19.30 Uhr, Impulse, Nachdenken, Diskutieren, ein spannender Abend zur Ausstellung mit einem Referat von Amnesty International und Beteiligung von Schülern der Sekundarschule Ennetgraben. Die Ausstellung ist geöffnet vom 2. bis 11. Oktober wochentags von 8 bis 18 Uhr. Sonntage mit Gottesdienst von 9.30 bis 12 Uhr.
Noch vier Mal schlafen, und es ist wieder so weit. Die Modellfluggruppe Affoltern (Mgaf ) lädt zum grössten Modellflug-spektakel der Schweiz auf den Flugplatz Hausen ein. Um 10 Uhr beginnt die Show der Superlative. Das Logo der Modellfluggruppe Affoltern, der Papierflieger in der Form einer Papier-Schwalbe, wird auf Höhe gezogen und gleitet lautlos wieder zur Erde zurück. Danach geht es Schlag auf Schlag. Ein Höhepunkt jagt den anderen. Angekündigt sind: Düsenjets aus den Jet-Anfängen wie der F9F-Panther mit Elektroimpeller, eine F/A-18 Hornet wie die Schweizer Luftwaffe sie fliegt, das grösste Flugzeug der Welt, die Antonov-225, grosse Doppeldecker und viele Helikopter sind dieses Mal am Flugtag in Hausen zu bestaunen. Kurz nach 13 Uhr beginnt der Junioren-Block. Interessierte Mädchen und Jungs können einmal ein ferngesteuertes Flugmodell fliegen. Natürlich im Beisein eines Fluglehrers, damit auch kein Schaden am Modell entsteht und ein positives Erlebnis als
Erinnerung zurückbleibt. Viele weitere Leckerbissen werden auf dem Flugplatz Hausen bis zum Schluss der Flugshow am Sonntag zu sehen sein. Die unterhaltsame und spannende «Fuchsjagd» mit dem Motto Jeder gegen jeden beendet den Event. Zur Verpflegung wird eine Festwirtschaft mit Cervelats und Bratwürsten, Pommes frites, Risotto und wieder mit all den feinen selbstgebackenen Kuchen geführt. Ausserdem zeigen viele Marktstände ihre Produkte und laden zum Verweilen ein. Nach Möglichkeit werden die Besucherinnen und Besucher gebeten, mit den öffentlichen Verkehrsmittel anzureisen. Das Postauto der Linie 223 fährt im Halbstundentakt vom Bahnhof Affoltern her nach Hausen. Wolfgang Auth Flugprogramm: Samstag, 6. Oktober : 10 Uhr bis 17.30 Uhr; Sonntag 7. Oktober, 10 Uhr bis 17 Uhr. Ganzes Flugprogramm und weitere Informationen auf: www.mgaffoltern.ch. Der Eintritt ist für alle Besucher frei, ein Unkostenbeitrag wird am Eingang gesammelt. Spender erhalten den neuen Flugtag-Hausen-Kleber. Kein Verschiebedatum.
Einzigartiger Einblick
Öffentliche Führung am 7. Oktober in Muri Am Sonntag, 7. Oktober, um 14 Uhr findet eine öffentliche Führung durch das Kloster Muri statt. Diese führt die Besucherinnen und Besucher in verborgene, sonst nicht zugängliche Winkel des Klosters und der Klosterkirche. Die Klosteranlage Muri gehört zu den wichtigsten aargauischen Kulturdenkmälern und beherbergt neben der jüngsten auch die älteste Grablege des Hauses Habsburg. Die Führung zeigt den Besucherinnen und Besuchern nicht nur die Krypta, sondern auch andere sonst unzugängliche Orte wie das Chorgestühl, den Hochaltar oder die Benedikts- und die Marienkapelle. Die Klosterführer beleuchten die 1000-jährige Klostergeschichte und erzählen Geschichten und Anekdoten rund ums Kloster Muri. (pd.)
Öffentliche Führung am Sonntag, 7. Oktober, 14 Uhr. Dauer: 90 Minuten. Treffpunkt ist der Haupteingang der Klosterkirche Muri. Die Führung ist kostenlos, am Ende gibt es eine freiwillige Kollekte. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kontakt: Muri Info, Corinne Huber, 056 664 70 11.
Die öffentliche Begehung führt auch durch den Kreuzgang des Klosters. (Bild zvg.)
Spannende Krimis und guter Wein
Crime & Wine in der Bibliothek Wettswil Über 40 neugierige Besucher trafen sich am letzten Septemberfreitag zum Themenabend «Crime & Wine» in der Bibliothek Wettswil. Als Nächstes stehen die Erzählnacht und ein musikalisches Puppentheater auf dem Programm. Passend zum Thema stellte das Bibliotheksteam Krimis und Thriller vor. Noelle Schaffner führte die Besucher in das Genre der Weinkrimis ein: «Nichts geht über einen gemütlichen Herbstabend mit einem guten Krimi und dazu ein Glas Rotwein», meinte sie. Eva Hauri stellte das Buch «Rosas Blut» von Peter Hänni vor. Dieser ist HNO-Arzt von Beruf und Krimiautor aus Leidenschaft. Nicht nur potenzielle Opfer, auch Ideen für seine literarischen Morde findet er im Alltag: einen Zapfenzieher, für den man eigentlich einen Waffenschein braucht, eine zickige Patientin – und schon geht die Fantasie mit ihm durch … Nach den Krimitipps stellte Ruedi Müller von der Weinhandlung «Mü’s»
in Affoltern das Weingebiet Veneto vor. In witziger und informativer Weise erzählte er dem Publikum viel Wissenswertes über die Region und das Weingut Agricola Fattorini Giovanni aus der Gegend um Soave. Auch die «schwierige» Traubensorte Garganega brachte ihn nicht aus dem Konzept. Beim anschliessenden Apéro hatte das Publikum die Gelegenheit, sechs der edlen Tropfen zu probieren. Alle vorgestellten Bücher können in der Bibliothek Wettswil ausgeliehen werden. Wer die Vorstellung
verpasst hat, kann die Medientipps in der Bibliothek beziehen. Karin Auf der Maur Kommende Veranstaltungen in der Bibliothek Wettswil: «Erzählnacht» am 9. November. Für die Eltern und kleinen Geschwister gibt es in der Bibliothek ein Programm mit Apéro, Präsentationen zu Kinder- und Jugendbüchern sowie einen Maltisch und eine Geschichte für die Kleinen. Am 10. November von 16 bis 16.45 Uhr ist «Til Eulenspiegel»- ein musikalisches Puppentheater zu Besuch. Billette à 6 Franken sind in der Bibliothek erhältlich, die Platzzahl ist beschränkt. Nur noch wenige Plätze gibt es für den Kurs «Programmieren mit Scratch» für 5./6.-Klässler am 21. November. Zwei Informatik-Lernende und ihr Ausbilder werden die Kinder betreuen und
Auch die anschliessende Degustation des vorgestellten Weins gehörte zum Programm. (Bild zvg.)
nach kurzer Zeit entsteht ein kleines selbstgeschriebenes Programm.
12
Vermischtes
Dienstag, 2. Oktober 2018
Buntes Musikprogramm in der Lehrlingswerkstätte der Ernst Schweizer AG Drei unterschiedliche Konzerte in verschiedenen Musik-Stilrichtungen Im Rahmen der Reihe «Musik ver-rückt, Konzerte an ungewöhnlichen Orten» kamen am vergangenen Wochenende drei Konzerte in verschiedenen Formationen statt: Am Freitagabend erklang virtuose Klaviermusik, am Samstagabend spielte die Apple’s Paradise Big Band Werke von Gershwin und am Sonntagnachmittag zeigte das Madera Fagott Quartett sein Können. ................................................... von regula zellweger Eva Mücke sitzt erwartungsvoll in der zweitvordersten Reihe. Ihr FagottLehrer Mihaly Fliegauf aus Hedingen tritt heute Sonntag in der zum Konzertsaal umfunktionierten Lehrlingswerkstatt der Ernst Schweizer AG auf. Er ist ihr Fagott-Lehrer und stolzer Besitzer eines von drei in der Schweiz gespielten Kontraforte. Dieses vor zehn Jahren konstruierte Instrument ist ein Wunderwerk der Technik, es klingt in der Höhe nicht dürr und quäkt nicht in der Tiefe, die bis zum Subkontra A reicht. In Hedingen treffen dieses Wochenende innovative, präzise Technik im Instrumenten- und im Metallbau aufeinander – und auch Lernende der Ernst Schweizer AG und junge Musiker der Kaleidos Musikhochschule.
Engagement für den Nachwuchs «Ohne unsere Lehrlinge wäre dieser Anlass gar nicht durchführbar», erklärt Samuel Schweizer, Mitglied der
Unternehmensleitung. Wo normalerweise in der Lehrlingswerkstatt gebohrt, gehämmert, gefräst und geschliffen wird, ging es dieses Wochenende vielleicht nicht leiser, aber betreffend Akustik bestimmt geordneter zu. Die Lernenden haben ihre Werkstatthalle in einen Musiksaal umgebaut, dessen Akustik auch professionelle Musiker loben und in dem bis zu 200 Personen Platz finden können. Zudem bestritten die jungen Mitarbeitenden am Freitagabend den Barbetrieb. Bereits zum dritten Mal öffnete die Ernst Schweizer AG in Hedingen die Pforten für drei Konzerte im Rahmen der Reihe «Musik ver-rückt, Konzerte an ungewöhnlichen Orten». Was vor drei Jahren mit einem Konzert am Freitagabend begann, zieht nun weitere Kreise – wird man bald vom «Musikfestival Hedingen» sprechen?
Kammermusik Der Freitagabend war analog der letzten beiden Jahre für die Künstler der Kalaidos Musikhochschule reserviert. Kammermusikstücke von Schumann, Saint-Saëns, Schostakowitsch und anderen wurden mit Klavier, Violine und Violoncello dargeboten. Manuela Huhler, Kommunikation Ernst Schweizer AG, hatte die Projektleitung für den dreitägigen Anlass. Sie lobte das hohe Niveau und die Professionalität der jungen Künstler, die am Freitagabend die rund 60 Gäste begeisterten.
Big Band Am Samstagabend folgte ein Konzert der Apple’s Paradise Big Band, deren
vor allem auch arrangierte Stücke gespielt. Einige Stücke kamen, wie der Fagottist Carlos Rivera, aus Honduras. Er überzeugte vor allem mit Jazz-Stücken. Martin Hirzel moderierte das Konzert. Wie seine Kollegen spielt Xavier Alig in namhaften Orchestern. Für Eva Mücke aber war der Höhepunkt die Polka «Der alte Brummbär», mit dem ihr Lehrer Mihaly Fliegauf mit seinem Kontraforte brillierte.
Zur Tradition werden lassen
Das Madera Fagott Quartett präsentierte am Sonntagnachmittag die Klangvielfalt des Fagotts in unterschiedlichen Stilrichtungen. Besondere Beachtung fand das Kontraforte (rechts), ein nach neuen akustischen Erkenntnissen konzipiertes Kontrafagott. (Bild Regula Zellweger) 18-köpfige Truppe unter dem Bandleader Max Helfenstein mit diversen Bläsern, Bass, Klavier, Gitarre und Schlagzeug ein faszinierendes LiveErlebnis bot. Das 1984 in Affoltern gegründete Orchester verfügt über ein breites Repertoire in verschiedenen Stilrichtungen wie Jazz, Swing, Latin, Blues, Funk, Rock und über ein umfassendes Tanzprogramm, mit allen Standard- und Latin-Tänzen. In Hedingen fokussierte sich die Band in ihrem Programm auf den Komponisten George Gershwin, der 2018 seinen 120. Geburtstag feiern könnte. Michael Breuer, Firmensprecher und Leiter Kommunikation lobte die Solostimmen der beiden Sänger und die gute Stimmung unter den Gästen. Rund 150 Personen besuchten
Ein Wanderpreis zum Abschluss
Saisonende bei den Ottenbacher Pontonieren Nach einem erfolgreichen Endfahren stand bei den Ottenbacher Jungpontonieren eine Leistungsprüfung an. Am vergangenen Samstag wurden dann die Schiffe ausgewassert und winterfest gemacht. Eine Woche nach dem Grossanlass mit Krönung des Schweizer Meisters der Jungpontoniere, reisten die Ottenbacher Pontoniere wiederum nach Baden, um am Endfahren teilzunehmen. Der Wasserstand war weiterhin sehr tief und so wurde derselbe Parcours gefahren, wie schon eine Woche zuvor. Wie gewohnt wurden an diesem Samstag die Fahrerpaare vereinsintern ausgelost, wodurch ganz neue Kombinationen entstanden. Trotz dieser Umstellung meisterten die Ottenbacher Pontoniere den Parcours auf der Limmat ausserordentlich gut. Belegten
doch in vier von sechs Kategorien Ottenbacher den ersten Platz und zeigten dadurch, dass sie problemlos mit anderen Vereinen mithalten können. Zwei Fahrerpaare belegten den zweiten Platz in der jeweiligen Kategorie und sechs weitere Ottenbacher erhielten eine Kranzauszeichnung. Ottenbach als Verein war zudem im Schnitt am besten und durfte den beliebten Wanderpreis mit nach Hause nehmen. Der Höhepunkt dieses erfolgreichen Tages war dann wohl, dass Thomas Leutert den Preis als bester Steuermann entgegennehmen durfte. Fuhr er doch mit dem ausgelosten Vorderfahrer Christian Schopp mit nur 0,2 Punkten Verlust auf den ersten Platz in der Kategorie der Aktiven von 21 bis 42 Jahren.
Leistungsprüfung auf der Reuss Nachdem alle Wettfahrten zu Ende waren, blieb den Jungpontonieren
Am Samstag wurden die Schiffe in der Kiesgrube gewaschen. (Bild zvg.)
noch etwas Zeit zum Üben. Am Mittwoch, 26. September, besuchte ein Experte des Militärs die Jungpontoniere, um ihr Wissen und Können im Weidling zu testen. Beim Fahren auf der Reuss zeigten die 22 Jungfahrerinnen und Jungfahrer, wie gut sie den Weidling unter Kontrolle haben. Beim anschliessenden Knöpfen wurde getestet, ob sie die Seilverbindungen zu den unterschiedlichsten Zwecken beherrschen. Das Feedback vom Experten war kurz und knapp. Er freue sich, mitteilen zu können, dass alle die Prüfung bestanden haben und das entsprechende Abzeichen entgegennehmen dürften. Beim wohlverdienten Spaghetti-Essen ging der Abend in gemütlicher Pontonier-Atmosphäre zu Ende.
Schiffe auswassern und waschen Am vergangenen Freitag wurden dann die Schiffe mit entsprechenden Hilfsmitteln aus dem Wasser gehoben und auf die Anhänger verladen. Am Samstag fanden sich rund 40 Pontoniere in der Kiesgrube ein, um die Schiffe zu waschen. Mit Hochdruckreiniger, Bodenreinigungsmaschinen, Sand und Bürsten ging es den Algen an den Kragen. Kurz vor dem Mittag waren alle 16 Schiffe fertig für den Winter. Beim anschliessenden Mittagessen wurde nochmals auf die vergangene Saison zurückgeschaut. Nun werden sich die Pontoniere im Rahmen des Wintertrainings auf die nächste Saison vorbereiten, um im März wieder mit dem Rudern starten zu können. Anita Leutert
das Konzert und schätzten auch den durch die Big Band organisierten Barbetrieb.
Fagott Quartett Abgerundet wurde dieses bunte Konzertwochenende bei Schweizer durch ein Sonntagskonzert. Das Madera Fagott Quartett präsentierte am Sonntagnachmittag die Klangvielfalt des Fagotts in unterschiedlichen Stilrichtungen. Das Madera Fagott Quartett wurde vor fünf Jahren gegründet und besteht aus vier Fagottisten aus der Region Zürch. Das Ensemble spielte Werke aus verschiedenen Epochen von Telemann bis Michael Jackson. Da es nicht viel Literatur für vier Fagotte gibt, wurden
Samuel Schweizer zog in seiner Einführung am Sonntag Parallelen: «Junge Musiker realisieren Musik von Komponisten und geben ihnen mit ihrer Professionalität und ihrer persönlichen Interpretation eine einzigartige Note. Unsere jungen Mitarbeitenden konstruieren und realisieren nach Plänen von Architekten und bestimmen mit ihrer Arbeit die Qualität mit.» 44 Lernende starten bei der Ernst Schweizer AG ins Berufsleben. Das Familienunternehmen hat sich schon immer für den Nachwuchs engagiert und jetzt, beim Fachkräftemangel, noch intensiver. Der Eintritt zu allen Konzerten war unentgeltlich. Die Vortragenden spielten ohne Honorar. Der Erlös aus freiwilligen Spenden sowie aus dem Barbetrieb ging vollumfänglich an die Künstler respektive an die Hochschule. Bereits haben sich Musiker und musikalische Formationen für einen Konzertauftritt 2019 interessiert. Bestimmt dabei sein wird die Kaleidos Musikhochschule. Man darf gespannt sein, wie das Programm 2019 klingen wird.
Plausch am Rennen
Säuliämtler Chlauslauf mit neuem Datum
Am Säuliämtler Chlauslauf gibt es Startplätze in diversen Altersklassen. Auch die Kleinsten waren 2017 rasant unterwegs. (Bild Mario Grond)
Der Säuliämtler Chlauslauf erhält ein festes Datum. Er findet in Zukunft jeweils am Sonntag vor dem ersten Advent statt. 2018 wird der beliebte Lauf im Zentrum von Affoltern am 25. November ausgetragen. Am selben Tag findet auch der Chlausmarkt der Voba statt. Abgesehen vom Datum bleibt jedoch alles beim Alten. Die Jugendlichen eröffnen den Laufevent um 10 Uhr, gefolgt von den anderen Kategorien wie Männer/Frauen, Mutter/Kind, Vater/ Kind und den Staffeln. Für die Schulen gibt es wieder den Klassenwettbewerb mit Vierer-Staffeln. Der Start befindet sich auf der Oberen Bahnhofstrasse. Vom Start führt die Strecke auf der Oberen Bahnhofstrasse Richtung Breitenweg, Betpurstrasse, Innere Grundstrasse auf den Marktplatz und um die Stadtverwaltung. Der Zieleinlauf be-
findet sich auf dem Marktplatz. Je nach Alter werden zwei bis neun Runden à zirka 600 Meter absolviert, die Väter und Mütter mit ihren Kids laufen eine Runde. Die Rangverkündigungen finden ab 12.30 Uhr an der Oberen Bahnhofstrasse statt. Für die Bestklassierten gibt es attraktive Preise, sämtliche Finisher erhalten den traditionellen Grittibänz. Die Organisatoren der LV Albis sind auch bei der 21. Austragung bemüht, den Läuferinnen und Läufern die besten Bedingungen anzubieten und einen attraktiven Lauf zu gestalten. Hanspeter Feller Die Ausschreibung zum Lauf und der Streckenplan werden in den nächsten Tagen auf der Website www.lvalbis.ch aufgeschaltet. Anmeldeschluss ist der 16. November, Nachmeldungen werden am 24. November beim LVA-Stand auf dem Wochenmarkt entgegengenommen.
Sport
Dienstag, 2. Oktober 2018
13
Viel Publikum am Radquer-Sonntag Die IG Radquer Mettmenstetten strahlt weit über die Bezirksgrenzen hinaus aus Für einmal waren die Gesichter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Radquer-Rennen im Ziel nicht von Schlamm bedeckt. Doch die weitgehend trockene Strecke zeigte dennoch ihre technischen Tücken – und für die gute Stimmung unter den Zuschauern, die zwischen den Rennen die Festwirtschaft genossen, sorgte neben der perfekten Organisation auch das sonnige Herbstwetter. ................................................... von bernhard schneider Das Radquer in Mettmenstetten bot den ganzen Sonntag hindurch abwechslungsreiche Wettkämpfe aller Altersklassen, der Kids und Schüler, ein Jedermann-Cross-Rennen und, als abschliessenden Höhepunkt, die Schweizer Mastersmeisterschaften. Sowohl die grosse Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer als auch der Publikumsaufmarsch zeigten erstens, dass sich die Sportart Radquer wieder im Aufschwung befindet, und zweitens, dass die IG Radquer Mettmenstetten dabei eine wichtige Rolle spielt, die weit über unsere Region hinaus ausstrahlt. In den 1970er- und 1980er-Jahren war der Schweizer Albert Zweifel eine der dominanten Figuren im Radquer mit fünf Welt- und neun Schweizer Meistertiteln. Zudem startete er nicht weniger als 16 Mal an der Tour de Suisse sowie je einmal an der Tour de France und am Giro d’Italia. Mit dem Aufkommen des Mountainbikes in den 90er-Jahren verschwand die Gattung Radquer weitgehend aus den Wettkampfkalendern. Dies hat sich in den letzten Jahren
Eine attraktive Strecke und viel Publikum prägten das Mettmenstetter Radquer, das bei idealen Bedingungen ausgetragen wurde. (Bilder Bernhard Schneider) geändert, ganz besonders in Mettmenstetten. OK-Präsident Andreas Fuhrer ist früher selbst Radquer-Rennen gefahren, seither übernimmt er in verschiedenen Funktionen Betreuungsaufgaben für Quer-Fahrer. 2012 hat er in Affoltern das erste Radquer organisiert. Im Winter 2015/16 sagte ihm der Mettmenstetter Bauer Ueli Stauffacherer zu, Land für das Training zur Verfügung zu stellen. Im Herbst 2016 wurde das erste RadquerRennen in Mettmenstetten durchgeführt. In diesem Zusammenhang wurde der Verein IG Radquer Mettmenstetten gegründet. Neben seinem vollzeitigen beruflichen Engagement als Bauleiter führt
Andreas Fuhrer im Winter für das Mettmenstetter Team Trainings durch und begleitet seine Fahrer übers Wochenende an Wettkämpfe. Hinzu kommt das mittlerweile jährliche Rennen: «Wir haben gute Leute im Team. Ich muss ein paar Telefonanrufe machen, dann läuft die Organisation.» In diesem Jahr bot der Weidhof von Daniel und Barbara Wyss Gastrecht. Von der Kuppe beim Hueberhölzli oben lässt sich praktisch das ganze Wettkampfgelände überblicken, was es einfach macht, jede Phase des Rennens von nahe zu beobachten. Entsprechend attraktiv ist es, von hier aus die abwechslungsreichen Rennen zu beobachten, die Technik, Kraft und
Svenja Wüthrich greift gleich zu Beginn des Rennens an und erreicht bei der Elite Frauen einen Solo-Sieg.
Ausdauer gleichermassen fordern. Die Rennen vom Sonntag haben beste Werbung für diese attraktive Sportart gemacht.
Starke Ämtler In Abwesenheit des Vorjahressiegers Michel Bravin setzte sich Jürg Graf (Berneck) bei der Schweizer Mastersmeisterschaft durch vor dem Knonauer Pius Stucki, der Schweizer Meister Masters 2 wurde. An 9. Stelle folgte Gabor Michel aus Affoltern (4. Masters 2). Aus dem Bezirk Affoltern folgten Hermann Blaser (Aeugst) und Bruno Schertenleib (Kappel). – Im Jedermann-Cross war Ueli Stauffacher auf
Rang 4 der stärkste Fahrer aus dem Bezirk Affoltern. Es folgten Friederich Aljosa (Stallikon), Roger Schmid (Mettmenstetten), Marco Feusi (Hausen), Renato Wicki (Hedingen), Wolfram Kübler (Mettmenstetten) und Jean Wicki (Hedingen). Sieger des U19-Rennens wurde Timo Müller (Mettmenstetten). Bei U17 erreichte Jan Tillmann Rang 4. Unter den Schülerinnen und Schülern war Elia Felsberger (U15) die schnellste aus dem Bezirk Affoltern, gefolgt von Kian und Moritz Schmid sowie Joris Kübler (alle Mettmenstetten). Weiter trafen Ciara Wicki (Affoltern), Levin Müller (Mettmenstetten) und Serena Wicki (Affoltern) erfolgreich im Ziel ein.
Starke Säuliämtler am Iron Bike Race in Einsiedeln Urs Huber sichert sich vierten Schweizer Meistertitel Urs Huber hat seine Ankündigung wahr gemacht und feiert mit dem fünften Iron-Bike-Triumph zugleich seinen vierten Marathon-SM-Titel plus den sechsten Sieg in der nationalen Bike Marathon Classics. Auf der 53-km-Distanz ist Jacqueline Schneebeli die Schnellste.
bi Schneebeli (Hauptikon) 1:34:42 (15. HF3). 126. Dick Van Loon (Obfelden) 2:12:39 (33. HF2). Frauen (101 km): 1. Ariane Lüthi (Thun) 5:08:53. 2. Esther Süss (Küttigen) 6:44. 3. Maria Nisi (It) 29:03. 4. Andrea Ming (Neerach) 38:08. 5. Janine Schneider (De) 43:02. Männer (77 km): 1. Frans Claes (Be) 3:12:18. 2. Sebastian Breuer (Einsiedeln) 12:17. 3. Fadri Barandun (Samedan) 14:35. 4. Simon Brändli (Winterthur) 17:51. 5. Andreas Plüss (Aarburg) 18:49. 6. Benjamin Inauen (Appenzell) 19:28. 7. Martin Solvia (Gal-
................................................... von martin platter Es war ein überaus erfolgreicher Sonntag für die Säuliämtler Marathon-Biker, die am Iron Bike Race in Einsiedeln antraten. In der Hauptkategorie über 101 km, die zugleich als Bikemarathon-Schweizermeisterschaft ausgeschrieben war, drückte Urs Huber dem Rennen seinen Stempel auf. Bei halber Distanz in der Steigung zu Wisstannen vermochte sich der Mettmenstetter zusammen mit Bike-MarathonClassics-Leader Hansueli Stauffer vom Rest abzusetzen. Fortan fochten die beiden ein erbittertes Duell um den Schweizermeistertitel und den Gesamtsieg in der Bike Marathon Classics aus. Mit dem besseren Ende für Huber. «Meine Taktik ist perfekt aufgegangen. Ich habe damit gerechnet, dass ich mich am Spirstock von Stauffer absetzen kann. Doch er hat die Lücke in der langen Abfahrt bis nach Brunni nochmals geschlossen. Er ist stark runtergefahren. Aber mir war nicht entgangen, dass er bergauf Mühe mit meinem Tempo bekundete. Deshalb habe ich in der vorletzten
genen) 21:43. 8. Stefan Wüthrich (Uttigen) 23:16. 9. Silvan Kälin (Unteriberg) 23:22. 10. Adrian Jäggi (Lohn-Ammannsegg) 23:36. Ferner die Säuliämtler: 21. Kai Steinhauer (Ottenbach) 33:24 (11. HEL). 56. Fredi Rütimann (Hausen) 49:55 (15. HF3). 368. Thomas Heimann (Uerzlikon) 2:26:12 (110. HF3). 436. Ingo Bartels (Mettmenstetten) 3:34:26 (135. HF3). Frauen (77 km): 1. Arina Riatsch (Sent) 4:00:57. 2.
Urs Huber (Mitte) freut sich in Einsiedeln über die vierte Goldmedaille an Bikemarathon-Schweizermeisterschaften. Links der zweitplatzierte Hansueli Stauffer, rechts der drittplatzierte Konny Looser. (Bilder Martin Platter)
Steigung zum Bogenfang gleich nochmals angegriffen und kam erneut weg – diesmal bis ins Ziel», rekapitulierte Huber den Titelkampf und ergänzte: «Dieser Titel ist für mich eine Genugtuung, nachdem ich das rote Trikot mit dem weissen Schweizerkreuz im Vorjahr wegen eines Schlüsselbeinbruchs kampflos hatte abgeben müssen.» Auch in diesem Jahr brach sich Huber bei einem Sturz sieben Wochen vor dem Titelkampf das Schlüsselbein. Doch diesmal erwies sich die Verletzung als weit weniger gravierend. «Dazu kam, dass das Wetter bei meinen Renneinsätzen stets perfekt mitge-
spielt hat», erklärt der 33-Jährige und freut sich: Alles was jetzt noch komme, sei Zugabe.
Perfekter Saisonabschluss Auch Cross-Country-Junioren-Schweizermeisterin Jacqueline Schneebeli hatte in Einsiedeln Grund zur Freude. Sie gewann das Rennen der Frauen über die 53-Kilometer-Distanz. «Cool! Ich bin megazufrieden, denn ich habe mein Ziel erreicht. Ein schöner Saisonabschluss», sagte die Hauptikerin im Ziel. Sie habe sich das Rennen gut einteilen können. «Gleich in der ersten Steigung habe ich mich vorne einge-
Junioren-Crosscountry-Schweizermeisterin Jacqueline Schneebeli aus Hauptikon siegt überlegen auf der 53-km-Strecke des Iron Bike Race.
Tanja Blickenstorger (Horgen) 7:12. 3. Martina Kunz
reiht. Danach hatte ich immer wieder Partner, die mir ein Teil der Führungsarbeit abnahmen. So lief das perfekt bis ins Ziel.» Auf eine Fahrzeit von zweieinhalb Stunden nahm Schneebeli ihren Mitstreiterinnen 13 Minuten und mehr ab!
Horath (Unteriberg) 5:11. Ferner die Säuliämtler: 50.
(Zürich) 10:00. 4. Alexandra Lehmann (Oey) 13:39. 5. Meret Zimmermann (Flawil) 20:06. Herren (53 km):1. Manuel Zobrist (Rupperswil) 2:14:00. 2. Andrin Gees (Uerikon) 2:29. 3. Bruno Hanspeter Aeberli (Aeugstertal) 26:27 (41. HF). 87. Robin Bettschen (Ebertswil) 34:43 (75. HF). 300. Marcel Strangis (Kappel) 1:13:56 (286. HF). 332. Christoph Knecht (Maschwanden) 1:20:06 (318. HF). 346. Franz Zeder (Ottenbach) 1:22:23 (332. HF). 354. Daniel Gut (Ottenbach) 1:23:07 (340. HF). 380. Roman Hürlimann (Obfelden) 1:26:30 (366. HF).
Resultate:
398. Jürg Keller (Stallikon) 1:31:00 (384. HF). 497.
Männer (101 km): 1. Urs Huber (Mettemenstetten)
Werner Collenberg (Hausen) 1:54:18 (483. HF). 517.
4:21:31. 2. Hansueli Stauffer (Sigriswil) 1:30. 3.
Pascal Hügi (Aeugst) 2:06:41 (503. HF). 518. Roger
Konny Looser (Hinwil) 6:44. 4. Martin Fanger (Genf)
Gritsch (Hedingen) 2:07:01 (503. HF).
8:42. 5. Adrien Chenaux (Fribourg) 11:19. 6. Andre-
Frauen (53 km): 1. Jacqueline Schneebeli (Haupt-
as Moser (Madiswil) 12:47. 7. Michael Stünzi
ikon) 2:30:27. 2. Melanie Tresch (Silenen) 13:30. 3.
(Grüsch) 15:12. 8. Arnaud Rapillard (Saillon) 20:26.
Stephanie Bergmann (Madiswil) 17:15. Ferner die
9. Jeremias Marti (Gettnau) 30:28. 10. Norbert Am-
Säuliämtlerinnen: 41. Karin Schneider (Stallikon)
garten (Kerns) 30:54. Ferner die Säuliämtler: 72. Kö-
1:14:32 (34. DF).
FC Affoltern a. A. Derbys haben oft eigene Gesetze 3. Liga, Gruppe 1 (1. Oktober) Spiele Pkt. 1.
FC Wollishofen 1
6
16
2.
FC Kilchberg-Rüschlikon 1 6
16
3.
FC Oetwil-Geroldswil 1
6
13
4.
FC Wollerau 1
6
13
5.
FC Affoltern a/A 1
6
13
6.
FC Freienbach 2
6
7
Spieleckdaten der 1. Mannschaft
7.
SC Siebnen 1
5
6
FC Hausen a. A. – FC Affoltern am Albis 1
8.
FC Wädenswil 2
6
6
Spielbeginn: Mittwoch, 3. Oktober 2018, 20.15 Uhr
Fussballclub Affoltern a. A.
9.
FC Buttikon 1
6
5
10.
FC Hausen a.A. 1
6
3
11.
FC Oberrieden 1
6
2
12.
FC Lachen/Altendorf 2
5
0
Ort: Jonentäli – Platz 1, Hausen am Albis
Die kommenden Heimspiele Mittwoch, 3. Oktober 2018 18.00 Uhr FCA Ec – FC Thalwil d
Im Spiel gegen den FC Hausen wird es wichtig sein, den Ballbesitz in Chancen und Tore umzuwälzen.
Im vorgezogenen Meisterschaftsspiel in der Drittliga-Gruppe 1 tritt der FC Affoltern morgen Mittwochabend gegen den FC Hausen an. Beide Mannschaften sind dringend auf die drei Punkte angewiesen. Allerdings aus unterschiedlichen Gesichtspunkten: Affoltern will an der Tabellenspitze dranbleiben, Hausen will aus dem Tabellenkeller herauskommen. Aufgrund der bisherigen Resultate dürfte der FC Affoltern favorisiert sein. Derbys haben aber oft eigene Gesetze. Man muss sich nur an das Aufeinandertreffen der beiden Teams vor genau vier Jahren erinnern. Damals trat der Tabellenführer aus Affoltern als klarer Favorit im Jonentäli an, konnte aber nur mit viel Mühe und einem Treffer kurz vor Spielende die Partie gewinnen. Vom damaligen Aufgebot sind bei beiden Vereinen zahlreiche Spieler sowie die Teamverantwortlichen, Dragan Filipovic und Samir Ben Nejma, immer noch dabei. FC Hausen mit harzigem Saisonstart Der FC Hausen hat einen harzigen Saisonstart zu verzeichnen. Nach
der Niederlage im Regional-Cup musste man auch in den ersten fünf Meisterschaftspartien als Verlierer vom Platz gehen. Äusserst ärgerlich war die Heimniederlage gegen Buttikon durch einen diskutablen Gegentreffer in der Nachspielzeit. Auf die neue Saison hin waren im Kader grössere personelle Veränderungen zu verzeichnen. Das dürfte auch ein Grund sein, dass die Defensive noch nicht die gewohnte Stabilität gefunden hat. Spielbestimmend sind vorwiegend Captain Vollenweider und Routinier Trindler. Vorne wird der Langzeitverletzte, Locher, in der Vergangenheit regelmässiger Torschütze, schmerzlich vermisst. FCA will oben dran bleiben Mit dem bisherigen Saisonverlauf kann man beim FC Affoltern im Grossen und Ganzen zufrieden sein. Im Regional-Cup wurde die 3. Runde erreicht, wo man im November auf Kilchberg-Rüschlikon trifft. In der Meisterschaft konnten in den ersten sechs Partien 13 Punkte ergattert werden. Mit etwas mehr Kaltblütigkeit und Cleverness im Abschluss wäre in den Partien gegen die beiden
Spitzenteams Kilchberg-Rüschlikon und Wollishofen eigentlich mehr drin gelegen.
News, Ranglisten usw., alles über den FC Affoltern a. A. auf:
www.fcaffoltern.ch
FCA nun gegen «untere» Teams Der FCA hat bereits gegen alle Teams der Spitzengruppe gespielt und kann nun gegen Mannschaften der unteren Tabellenhälfte antreten. Das hat aber auch seine Tücken. Es ist vermessen zu glauben, dass es gegen diese Teams leichter sei, zum Erfolg zu kommen. In der Vorbereitung auf das Hausen-Spiel muss das Trainerteam die Spieler deshalb mit Nachdruck darauf hinweisen, dass Überheblichkeit oder Unterschätzen des Gegners fehl am Platz sind. Denn der FCA darf sich nun keine Punktverluste mehr erlauben, um den Anschluss an die Tabellenspitze nicht zu verlieren. Anpfiff auf dem Jonentäli in Hausen ist am Mittwochabend um 20.15 Uhr. Der FCA freut sich auf zahlreiche Unterstützung seiner Fans. Vorgängig bereits ab 19.00 Uhr sind die Supporter des FC Affoltern vom FC Hausen zum Apéro im Clubhaus eingeladen. Herzlichen Dank. Walter Zech
Bill & Siegfried Getränke AG
Küchen Badezimmer Möbel Innenausbau Maienbrunnenstr. 5 8908 Hedingen Tel. 043 322 66 99
www.girardi.ch
■
sämtliche Maler- und Tapezierarbeiten ■
Gestaltungs- und Dekortechniken ■
Fassadenrenovationen ■
Zürichstrasse 179 8910 Affoltern am Albis
Um- und Neubauten
Hedingen und Affoltern a.A. Tel. 044 761 47 51 info@malerdarugna-herrmann.ch malerdarugna-herrmann.ch
Telefon 044 761 64 09 Fax 044 761 64 82 Besuchen Sie unseren Abholmarkt!
Prompter Hauslieferdienst!
Das Haus voller Ideen Reto Nussbaumer
mobiliar.ch
160603A07GA
Generalagentur Affoltern am Albis Verkaufsleiter
VISTA OPTIC GmbH, Bahnhofplatz 1, 8910 Affoltern a. A. Telefon 044 761 34 60
Zürcherstrasse 15 Tel. 044 761 61 36
8908 Hedingen Fax 044 761 62 89
Filialen: My Stop, 8910 Affoltern a.A. 8912 Obfelden Reusscenter, 8912 Obfelden 8915 Hausen a.A. Connect, 8048 Zürich
Tel. 044 760 40 04 Tel. 044 761 41 39 Tel. 044 760 24 78 Tel. 043 466 52 52 Tel. 043 211 00 25
info@baeckerei-pfyl.ch www.baeckerei-pfyl.ch
Sport
Dienstag, 2. Oktober 2018
15
Pflicht erfüllt, mehr nicht Fussball 1. Liga: FC United Zürich – FC Wettswil-Bonstetten 2:3 (0:0) WB gastierte als Fünfter bei Schlusslicht United Zürich, tat sich schwer und errang mit viel Mühe die budgetierten drei Punkte. ................................................... von kaspar köchli Acht Spiele, acht Niederlagen, Torverhältnis 6:49 – die schreckliche Saisonbilanz von United Zürich las sich im Vorfeld der Partie wie ein Eintrag in der Rubrik «Unglücksfälle, Pleiten und Pannen». Vor Jahresfrist noch in der Promotion spielend, sind dem überehrgeizigen Verein offenbar die Geldmittel ausgegangen. Als Folge davon liefen die einst geholten Spieler weg und es rückten, um die Meisterschaft überhaupt bestreiten zu können, zahlreiche Junioren in die erste Mannschaft nach. Diese bezahlten, obschon talentiert, beim hohen Rhythmus in der ersten Liga bislang hartes Lehrgeld. Das Team wurde inzwischen mit ein paar gestandenen Spielern verstärkt, dennoch galt WB als Favorit.
Gegner unterschätzt? WB startete überraschend zurückhaltend. Erst nach einer Viertelstunde machte es nach seinem Premiere-Eckball nähere Bekanntschaft mit dem gegnerischen Strafraum. Das Spiel wickelte sich im Mittelfeld ab, keines der Teams vermochte entscheidende Akzente zu setzen. Bei der besten und eigentlich einzigen Ämtler Topchance in Hälfte eins scheiterte Lugo nach
WB-Goalgetter Lui Lugo «hämmert» mit seinem elften Saisontreffer das 2:1 für die Rotschwarzen. (Bild Kaspar Köchli) einer halben Stunde am reflexstarken Zürcher Torsteher Pinthus. Dieser stand kurz darauf abermals im Fokus. Bei einem tollkühnen Hechtsprung erwischte er die Beine von WB-Schneebeli, aber Sekundenbruchteile zuvor den Ball, der Schiedsrichter liess folgerichtig weiterspielen. Der Match wurde nun härter geführt. Unter anderen wurden die WB-Verteidiger Todzi und Rüegger verwarnt, sie mussten ihre Zweikämpfe fortan mit Bedacht angehen. Die einzige Gelegenheit von Gastgeber United folgte erst nach 40 Minuten, als ein Kopfball von Gutierrez knapp das Ämtler Gehäuse verfehlte. Dann war Pause «Das war viel zu wenig von uns, der Gegner wurde todsicher unterschätzt» kritisierte ein WBFan in der Halbzeit.
Drei Spielerwechsel zur Pause Auch Trainer Oswald fand kein Gefallen am Geschehen, mit dem risikofreudigen Wechsel von gleich drei Spielern setzte er ein klares Zeichen gegen die aufkommende Lethargie. Vor allem Srdic brachte frischen Wind in die Angriffsmaschinerie. Allerdings war es aus dem Nichts heraus das Heimteam, das jubeln durfte. Nach einem Eckball von Ebipi wurde Turk nicht richtig gestört und er bedankte sich mit einem strammen Kopfball zum 1:0 (51. Minute). WB reagierte. Ab sofort stellte sich United auf eine Abwehrschlacht ein – vorerst erfolgreich. Später klärte der beste Zürcher Ebipi mit der Hand für seinen bereits ge-
schlagenen Keeper auf der Torlinie, was seinen Ausschluss und einen Strafstoss für die Ämtler zur Folge hatte. Zoller verwandelte mit ein bisschen Glück zum Ausgleich, jetzt erwachte der Favorit endgültig. Tatsächlich markierte Goalgetter Lugo mit seinem elften Saisontreffer die WB-Führung (81. Minute) und Srdic legte kurz darauf per Elfmeter (Foul an Zoller) zum 3:1 nach. Die Sache schien gelaufen. Unglaublich dann, dass bei einem eigenen Eckball zu euphorisch offensiv agiert wurde und nach einem Fehlzuspiel prompt der Konter zum 2:3 erfolgte (Petrovic, 87. Minute). WB, mit einem Mann mehr, geriet ins Wanken. In der Nachspielzeit landete der Ball prompt noch zum vermeintlichen 3:3
im Tor, allerdings hatte der Schiedsrichter zuvor ein Vergehen an Baumgartner geahndet. Die Rotschwarzen durften sich über ihren bereits fünften Sieg freuen. Und auch darüber, dass sich bei den teils überharten Attacken kein Spieler verletzte. «Unsere Leistung war nicht gut; das Positive ist, dass wir dennoch drei Zähler holten», brachte es «Laufmaschine» Peter auf den Punkt. Der FC Wettswil-Bonstetten liegt jetzt auf dem vierten Rang, fünf Punkte hinter Leader Baden. Buchlern, United Zürich - WB 2:3 (0:0). Baumgartner; Todzi, Brüniger, Rüegger, Massaro, Peter; Dzelili (46. Hager), Miljovic (46. Studer), Schneebeli (77. Marjanovic), Zoller; Capone (46. Srdic), Zoller Lugo. 52. Turk 1:0, 69. Zoller (Pen.) 1:1, 81. Lugo 1:2, 83. Srdic (Pen.) 1:3, 87. Petrovic 2:3.
Affoltern bleibt an der Tabellenspitze dran
3. Liga: FC Buttikon – FC Affoltern 2:3 (0:2) Der FC Affoltern hat am Sonntagmorgen mit dem Auswärtssieg in Buttikon den Anschluss an die Tabellenspitze gewahrt. In einer von vielen Zweikämpfen geprägten Partie mussten die Säuliämtler in den Schlussminuten unnötigerweise noch um den Erfolg zittern.
und der mitgelaufene Steigmeier erzielte kurz vor dem Halbzeitpfiff das 0:2.
Unnötiges Zittern in den Schlussminuten
................................................... von walter zech Die Personalknappheit beim FC Affoltern nimmt ein bedrohliches Ausmass an. Aus verschiedenen Gründen fehlten mehrere Spieler, sodass Senior Sq. Bala in der Startformation stand und auf der Ersatzbank nur noch zwei Feldspieler Platz nahmen. Es ist bedauerlich, dass Nachwuchsspieler es vorziehen, in der 2. Mannschaft zu spielen, anstatt im Fanionteam mitzumachen.
Verdiente Halbzeitführung Der FC Affoltern nahm von Beginn weg das Spiel in die Hand und spielte seine spielerische Überlegenheit in der ersten Halbzeit aus. Zudem hielt man bei den vielen Zweikämpfen gut dagegen. Nach vier Minuten scheiterte Rama mit der ersten Grosschance am Torhüter. Zehn Minuten später war dann die Führung perfekt. Zuerst scheiterte Stähli am Torhüter, Bilic mit seinem Versuch ebenso, erst Antenen brachte den Ball dann über die Torlinie. Buttikon kam nach zwanzig Minuten, nach einem Durcheinander vor dem Affoltemer Tor, zur ersten Möglichkeit. Nachdem Rama mit sei-
Claudio Antenen: Brachte den FCA mit seinem vierten Saisontreffer in Führung. (Bild Walter Zech) nen Abschlussversuchen jeweils am Torhüter gescheitert war, führte ein weiterer Freistoss aus 30 Metern zum Ausbau der Führung. Torhüter Kraft liess den Ball nach vorne abprallen
Etwas überraschend konnte Buttikon, nach einer Fehlerkette in der Affoltemer Defensive, das Anschlusstor zum 1:2 erzielen. Den Säuliämtlern gelang die Spielkontrolle nun nicht mehr so gut und die sich bietenden Kontergelegenheiten wurden nicht gut zu Ende gespielt. In der 68. Minute schlug Arsic einen Freistoss von der Mittellinie in den Strafraum, wo Stähli hochstieg und den Ball zur vermeintlichen Vorentscheidung in der entfernten Torecke versenkte. In der Schlussphase musste der FCA noch um den verdienten Sieg bangen. In der 87. Minute blieben die Abwehrspieler wegen einem vermeintlichen Abseits einfach stehen und ermöglichten den Einheimischen das 2:3. In der verbleibenden Zeit – der Schiedsrichter liess zusätzlich noch sieben Minuten nachspielen – kam noch viel Hektik auf, jeder Pfiff oder Nichtpfiff des Schiedsrichters wurde kommentiert. Der FCA brachte den Sieg letztendlich über die Zeit und konnte den Abstand zur Tabellenspitze auf drei Punkte verkürzen. Am nächsten Mittwochabend um 20.15 Uhr folgt bereits das nächste Auswärtsspiel beim FC Hausen. Rietly Buttikon, 45 Zuschauer. Tore: 14. Antenen 0:1, 45. Steigmeier 0:2, 52. Neziri 1:2, 68. Stähli 1:3, 87. Hamed 2:3. FCA: Steiner, Luchsinger, Scicchitano, Sq. Bala, Arsic, Steigmeier, Oetterli, Bilic, Stähli, Antenen, Rama (Halilovic). Nicht eingesetzt: Aegerter (ET), Maissen.
Das erfolgreiche 4.-Liga-Damenteam von Volley S9. (Bild zvg.)
Volley-S9-Damen: glänzender Saisonstart 4.-Liga-Spielerinnen bisher ohne Satzverlust Sechs Punkte aus zwei Spielen, ohne Satzverlust, ist die hervorragende Bilanz der Volley-S9Damen in der 4. Liga. Nachdem das Damenteam Mitte September den ersten Sieg verbuchen durfte, fuhren die Spielerinnen am letzten Donnerstag nach Wädenswil, um ihr Glück bei den Absteigerinnen aus der 3. Liga zu versuchen. Gut gelaunt und mit Selbstvertrauen aus dem Saisoneröffnungsspiel im Gepäck traten die Damen erwartungsvoll in die Halle. Sie überzeugten gleich von Anfang an mit schwierigen Aufschlägen und druckvollen Angriffen. Die Spielerinnen aus Wädenswil zeigten Mühe in der Annahme und so ging der erste Satz nach knapp zwanzig Minuten, 15:25, bereits an die Gäste. Der zweite Satz verlief etwas ausgeglichener. Bei S9 gab es mehr Eigenfehler zu
verzeichnen und manchmal kamen auch Abstimmungsprobleme dazu. Der Satz wurde etwas spannender, ging aber dennoch mit 22:25 an S9. Nach der kurzen Satzpause waren die Aufschläge vom Team aus Birmensdorf wieder zu hart und das Heimteam kam unter Druck. Es schien den Wädenswilerinnen nichts so richtig zu gelingen, umso mehr schien bei den Gästen alles zu funktionieren. Nach nur einer guten Stunde war das Spiel beendet, der dritte Satz ging mit 16:25 an die Auswärtigen. Die Freude über den Sieg wurde einzig von der erneuten Knieverletzung einer Aussenspielerin getrübt. Es ist zu hoffen, dass es nicht so schlimm ist, wie es am Anfang ausgesehen hat. S9 führt zurzeit die Tabelle in der 4. Liga an – hoffentlich bleibt das noch eine ganze Weile so. Denise Künzli www.volley-s9.ch.
Veranstaltungen
Einladung zum traditionellen Herbstanlass des HEV Albis zum Thema
«Immobilien und Ansgar Gmür – wie weiter» Ansgar Gmür referiert über: die Entwicklung der Immobilienlandschaft, Risiken und Chancen, sein jahrelanges Engagement im HEV Schweiz sowie seine persönliche Zukunft.
Donnerstag, 4. Oktober 2018, 19.30 Uhr «Aula» Schulhaus Ennetgraben, 8910 Affoltern a. A. Programm: 19.00 Uhr Türöffnung 19.30 Uhr Begrüssung / Kurze Einführung durch den Präsidenten des HEV Albis, René Homberger 19.40 Uhr Referat von Ansgar Gmür / Direktor HEV Schweiz (geht Ende 2018 in Pension) 21.00 Uhr Fragen – anschliessend Apéro riche Der Eintritt ist frei. Wir bitten Sie aus organisatorischen Gründen um Anmeldung bis spätestens Mittwoch, 3. Oktober 2018, 12.00 Uhr via E-Mail: info@hev-albis.ch oder via Fax: 044 761 70 84 oder via Homepage: www.hev-albis.ch Freundliche Grüsse HEV Albis
Fahrzeuge Kaufe Autos Busse, Lieferwagen, Jeeps, Wohnmobile & LKW. Barzahlung. Telefon 079 777 97 79 (Mo–So)
Stellenanzeiger Suche sehr erfahrene Haushaltshilfe auf der Buchenegg, Gemeinde Stallikon. Für zunächst für 1,5 Tage bis 2 Tage/Wo. Ab Mitte 2019 mehr. Sie sollten zeitlich flexibel sein, sehr selbstständig arbeiten können und mit organisatorischen Aufgaben vertraut sein. Winterfestes Auto erforderlich. Tel. 076 349 01 99
Umzugsunternehmen im KnonauerAmt sucht, befristet von Anfang Januar bis Ende März, belastbare Transportmitarbeiter/Möbelpacker zur Unterstützung unseres Teams in einem Grossprojekt. Wir bieten zeitgemässe Entlöhnung und ein angenehmes Arbeitsklima. Haben wir Ihr Interesse geweckt, dann senden Sie bitte Ihre Bewerbungsunterlagen an: Chiffre 5131, Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, 8910 Affoltern am Albis. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung.
Modern eingerichtetes Architekturbüro in Baar (spezialisiert im Gewerbe-, Gastgewerbe und Tankstellenbau), sucht per sofort oder nach Vereinbarung
Bauzeichner/-in mit CAD-Erfahrung für Layouts, Baueingaben, Ausführung. Interessantes, grosses Aufgabengebiet. Gute Anstellungsbedingungen. Auch Teilzeit möglich. Bitte richten Sie Ihre Bewerbung an: SCHIESS + PARTNER AG Architekturbüro, Lättichstrasse 6, 6340 Baar, Hr. C. Schiess, Tel. 041 455 44 99, E-Mail: c.schiess@schiess-partner.ch
Nach Vereinbarung suchen wir eine/-n
Leiter/-in Lohnbuchhaltung und Personaladministration (100 %) Ihre Aufgaben: Sie sind für unsere Unternehmung für die komplette Lohnverarbeitung von A – Z verantwortlich. Als qualifizierte Fachperson sind Sie direkt der Kfm. Leitung unterstellt und arbeiten weitgehend selbstständig und eigenverantwortlich. Zu Ihren Hauptaufgaben gehören: – Termingerechte monatliche Salärverarbeitung, Salärauszahlung und Lohnabrechnungen – Regelmässige Pflege der Stammdaten und der Mutationen – Erstellung des Jahresabschlusses der Salärbuchhaltungen – Erstellen und bearbeiten der Sozialversicherungsabrechnungen, Kinderzulagen- und Quellensteuerabrechnungen – Erstellung der Unfall-/Krankenmeldungen an die Versicherung – Kontakt mit Versicherungen – Bearbeitung von Arbeitsbewilligungen – Überwachung von Ausweisen – Führen und erstellen von Personalstatistiken und -berichten, Reporting – Beratung der Vorgesetzten und der Mitarbeiter/-innen im Fachbereich Ihr Profil: – Berufserfahrung in einer ähnlichen Funktion insbesondere gute Kenntnisse im Salär- und Sozialversicherungswesen – Abgeschlossene kaufmännische Ausbildung und HR-spezifische Weiterbildung im Bereich Personal- und Saläradministration – Sie verfügen über gute Anwenderkenntnisse in MS Office – Muttersprache Deutsch; Französisch und Italienisch von Vorteil – Pflichtbewusste, selbstständige und exakte Arbeitsweise mit hohem Qualitätsverständnis und ausgeprägtem Zahlenflair – Teamfähigkeit sowie Flexibilität und Lernbereitschaft Erfüllen Sie unsere Anforderungen und haben Sie Lust auf eine neue, abwechslungsreiche Tätigkeit? Es erwarten Sie ein interessantes und spannendes Umfeld, ein engagiertes Team sowie vielseitige, verantwortungsvolle Aufgaben. Interessiert? Wir freuen uns auf die Zustellung Ihrer vollständigen Bewerbungsunterlagen per E-Mail oder schriftlich an Frau Cornelia Baumann-Zingg (c.baumann@zinggtransporte.ch)