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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 24 678 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 71 I 170. Jahrgang I Dienstag, 6. September 2016

Schulhausbau

Etwas anders

Primarschule Wettswil: Die Errichtung des neuen Gebäudes läuft auf Hochtouren. > Seite 5

In Aeugst ist die Chilbi nicht laut, dafür umso geselliger und stimmungsvoll. > Seite 6

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«Älplerchilbi» Das Robifest in Affoltern hat die Kinder in Massen angezogen. > Seite 8

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Not lindern Schwester Margrit Schenkel hat in Bonstetten über ihre Arbeit im Norddarfur berichtet. > Seite 8

Klosteranlage Kappel würde zu stark beeinträchtigt Kantonale Baudirektion lehnt westlichen Standort für einen neuen Laufstall ab Der im Rahmen einer Revitalisierung der Klosteranlage Kappel geplante neue Boxenlaufstall für die Landwirtschaft ist am vorgesehen Ort auf der Westseite nicht bewilligungsfähig. Für die kantonale Baudirektion würde damit die Wirkung der Klosteranlage beeinträchtigt.

dehnung der Gesamtanlage und damit der Wirkung der Klosteranlage. Tatsächlich ist sein Fussabdruck deutlich grösser als derjenige der Klosterkirche, des dominanten Gebäudes auf dem Klosterareal», hält die Baudirektion fest. Sie ist auch der Auffassung, dass der projektierte Standort aus Sicht des Landschaftsschutzes zu weit abgesetzt ist vom Betriebszentrum – und auch Fruchtfolgeflächen beeinträchtigt.

................................................... von werner schneiter «Revitalisierung und Entwicklung Kloster Kappel»: So lautete der Titel eines Projektwettbewerbes, der 2013 lanciert wurde. «Intra muros – extra muros» hiess das Siegerprojekt. Es umfasst unter anderem das Ziel, die bauliche Erweiterung und Entwicklung des Landwirtschaftsbetriebes besser ins bestehende Ortsbild einzubetten. Mit gezielten Eingriffen in die Topografie und mittels kompakter Anordnung der Neubauten, die eine tiefliegende Firstlinie aufweisen, werde dieses anspruchsvolle Ziel im Siegerprojekt erfüllt, hiess es. Zu diesen Zielsetzungen gehörte auch eine verbesserte Einbettung der Viehscheune ins Ortsbild.

Lösung auf der anderen Seite der Uerzlikerstrasse?

Zu dominant und zu weit abgesetzt vom Betriebszentrum: Die kantonale Baudirektion hält den neuen Boxenlaufstall auf der Westseite der Klosteranlage für nicht bewilligungsfähig. (Bild Werner Schneiter) Nach Ansicht der kantonalen Baudirektion wird dieses Vorhaben mit dem vorgeschlagenen Stallneubau auf der Westseite der Klosteranlage nicht erfüllt. Sie hält eine Baubewilligung an dieser Stelle für nicht möglich und beantwortet das Gesuch um einen Vorentscheid negativ. Die geringe Gebäu-

dehöhe des Laufstalls und das geringe Volumen wird von der Baudirektion zwar begrüsst – ebenso die Entlastung der Umgebung durch das Integrieren des Laufhofs in das Gebäudevolumen. Aber: «Der Stallneubau bewirkt eine sehr erhebliche Veränderung der räumlichen und volumetrischen Aus-

Nach den Worten von Andreas Müller, Präsident des Vereins Kloster Kappel, wird der Vorstand nun das weitere Vorgehen prüfen und nach Alternativen suchen. Eine solche Alternative bringt Hans Rudolf Haegi ins Spiel: Der Agrar-Ingenieur schlägt einen Standort auf der anderen Seite der Uerzlikerstrasse vor. Mit einer leichten Verschiebung der Uerzlikerstrasse auf einer Länge von 300 Metern nach Norden könnten nach seiner Auffassung sämtliche Probleme in den Bereichen Landwirtschaft, Lärm und Mauer gelöst werden.

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«Sanfte Revision» Der Vorstand des Vereins Kloster Kappel zur Statutenänderungen von 2013. > Seite 9

18 Monate Ausnahmezustand Am vergangenen Samstag wurde das totalsanierte Sekundarschulhaus Ennetgraben in Affoltern eingeweiht. 18 Monate hatten die Bauarbeiten gedauert – während der Schulbetrieb weiterlaufen musste. Da in drei Etappen gebaut wurde, mussten die Klassen drei Mal umziehen. Mit dem Ende der Bauarbeiten ging für Lehrkräfte und Schüler eine Zeit zu Ende, in der sich alle ab und zu einschränken mussten. Dafür ist die Schule jetzt für die Zukunft gerüstet. (pd.) ................................................... > Bericht auf Seite 3 anzeigen

Das Jubiläum! vom 20. September bis zum 24. Oktober Bei Conforama in Wallisellen und in Schlieren feiern wir unsere 40 verrückten Jahre in der Schweiz mit unglaublichen Preisen. Kommen Sie zu uns und gewinnen Sie auch Fr. 100 000.– in Form von Einkaufsgutscheinen und ein Auto Renault Kadjar (Bedingungen im Katalog). Conforama – seit 40 Jahren in der Schweiz

Die schnellstwachsende Gemeinde im Bezirk Wettswil begrüsste seinen 5000. Einwohner 1950 war Wettswil mit 389 Einwohnern noch die kleinste Gemeinde im Bezirk. Das Dorf war seit 1850, als es 321 Einwohner hatte, fast nicht mehr gewachsen. In den 1950er-Jahren setzte dann der grosse Bauboom ein. 1960 hatte Wettswil die Einwohnerzahl betref-

fend bereits Maschwanden, Rifferswil, Aeugst, Kappel und Knonau hinter sich gelassen. Heute ist Wettswil nach Affoltern und Obfelden die drittgrösste Gemeinde im Bezirk Affoltern. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Simon Billeter referierte am Reussufer. (Bild Andrea Bolliger)

Mehr als nur nebeneinander fliegen Simon Billeter referierte am «Rüüss-Abig»

Gemeindepräsident Hanspeter Eichenberger und Vize-Präsidentin Katrin Röthlisberger flankieren anlässlich des Neuzuzügeranlasses Nadine und Daniel Wyss mit ihrem Sohn Allessandro, dem 5000. Wettswiler. (Bild Salomon Schneider)

Auf seine Kommandos müssen sich die Piloten der Patrouille Suisse verlassen. Capt. Simon Billeter, Hauptmann der Schweizer Luftwaffe und Leader der weltberühmten Kunstflugstaffel. Am traditionellen «Rüüss-Abig» des «Anzeigers», zum 16. Mal am vergangenen Donnerstag, in Ottenbach, lauschten rund 100 geladene Gäste seinem Vortrag mit dem Titel «Teamwork bei Tempo 1000». Sie erfuhren nicht

nur, in welch geringen Abständen die Flugfiguren der Staffel geflogen werden, sondern auch, was die G-Belastung mit dem Gesicht des Piloten anstellt. Auch die Tatsache, dass die Jets, je nach Formation mit nur 3 bis 5 Metern Abstand bei über 500 km/h fliegen, beeindruckte manchen «RüüssAbig»-Gast. (ab) ................................................... > Bericht auf Seite 7

200 36 9 771661 391004


Knabenschiessen-Montag Die Büros der Gemeindeverwaltung und die zentrale Sammelstelle Püntenstrasse bleiben am

Tief berührt und traurig nehmen wir Abschied von meinem innig geliebten Ehemann, unserem Papi, Grosspapi, Bruder und Schwager

DANKSAGUNG

Peter Riegger

Wir danken allen Verwandten, Nachbarinnen, Freunden und Bekannten für die grosse Anteilnahme, die wir während der Krankheit und beim Abschied von

Montag, 12. September 2016 den ganzen Tag geschlossen (Knabenschiessen) Notfalldienste: – Bestattungsamt: – Wasserversorgung:

3. Dezember 1942 – 30. August 2016

044 710 99 70 044 701 80 76

Stallikon, 6. September 2016 Gemeindeverwaltung

Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314–316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Du hast deine Krankheit so positiv angenommen und durftest ganz friedlich zu Hause dem Licht entgegen gehen. Die vielen schönen gemeinsamen Erlebnisse, deine Liebe zur Natur und deine Fürsorge für die Familie erfüllen uns mit grosser Dankbarkeit. Wir vermissen dich Vreni Riegger Stefan und Stefanie Riegger, mit Sandro und Leonardo Anita und Stefan Marti, mit Jonas, Celine und Julia Katharina Brönnimann-Riegger Monika und Werner Hurschler Die Urne wird im engsten Familienkreis beigesetzt. Die Abschiedsfeier ist am Freitag, 9. September 2016, um 14.15 Uhr in der reformierten Kirche in Mettmenstetten. Anstelle von Blumen gedenke man der Weltkinderdörfer der Schwestern Maria, Zürich, Postkonto 01-42302-8.

Todesfälle Mettmenstetten Am Freitag, 9. September 2016, 14.15 Uhr, findet in der ref. Kirche die Abdankungsfeier (mit Abdankungsrednerin) für

Peter Franz Riegger Grundrebenstrasse 76, statt. Der Friedhofvorsteher

Mettmenstetten Am Freitag, 9. September 2016, 13.30 Uhr, findet auf dem Friedhof, anschliessend um 14.15 Uhr in der katholischen Kirche, die Beisetzung/ Abdankung für

Paul Ott-Marchesan Albisstrasse 15, statt. Der Friedhofvorsteher

Schiessvereine

FeldschützenGesellschaft Zwillikon Donnerstag, 8. September 18.00 bis 20.00 Uhr – Freiwillige Übung mit SV Affoltern – Training Knabenschiessen – Vorschiessen Endschiessen

Im September 2016

Die Trauerfamilie

Michelangelo Du hast gesorgt, Du hast geschafft, gar manchmal über Deine Kraft. Nun bist Du befreit von Leid und Schmerz, ruhe sanft, Du liebes Vaterherz.

Die überwältigende Anteilnahme beim Abschied von

Christoph Hess hat uns sehr geholfen.

Tieftraurig nehmen wir Abschied von meinem geliebten Ehemann, unserem Vater, Schwiegervater, unserem Nonno

Paul Ott-Marchesan 11. Januar 1938 – 4. September 2016

Nach tapfer ertragener Krankheit bist du friedlich eingeschlafen und zu jenen heimgekehrt, die dich liebten und um auf jene zu warten, die du liebtest.

Rifferswil Bauherrschaft: Roman Beeler, Eisenburg 81, 8854 Siebnen Bauprojekt: Renovation/Umbau ehemalige Mühle und Textilfabrik (Wohnungen), Geb. Vers.-Nr. 12 (kommunales Denkmalschutzobjekt), Grundst. Kat.-Nr. 1949, Tränkegasse 3, KZ

erfahren durften. Danken möchten wir für die Anteilnahme an der Trauerfeier, die zahlreichen Trauerkarten und die Spenden für den Verein Spitex Knonaueramt. Unser persönlicher Dank geht an Herrn Pfarrer Ruff für die einfühlsame Abdankung, die im Sinne von Ernst mit volkstümlichen Klängen zweier Mitglieder der Hanneli-Musig begleitet wurde. Wir danken auch der Musikgesellschaft Stallikon für den musikalischen Beitrag zum Leidmahl. Weiter geht unser Dank an Hausarzt Dr. med. Jürg Graf und die Mitarbeiterinnen von Spitex, Perle und Stadtspital Triemli, die Ernst eine würdevolle letzte Krankheitszeit zu Hause ermöglicht haben. Ernst wird in unserer Erinnerung weiterleben.

Ich bin nicht tot, ich tausche nur die Räume ich leb’ in euch und geh’ durch Eure Träume.

Rifferswil Bauherrschaft: Daniel Suter, Dorfstrasse 8, 8911 Rifferswil Projektverfasser: Patrick Bär, Löberenstr. 38, 6300 Zug Bauprojekt: Montage Aussenmonitor (Werbefläche) mit Wechselbild auf best. Betonmauer, Dorfstr. 8, Grundst. Kat.-Nr. 115, KZ

Ernst Zbinden

Traueradresse: Vreni Riegger, Grundrebenstrasse 76, 8932 Mettmenstetten

TO D E S A N Z E I G E

Der Vorstand

«Über den Wind können wir nicht bestimmen, aber wir können die Segel richten.» (die Wikinger)

Seid nicht traurig, dass ich gegangen bin, sondern glücklich, dass ich bei euch war.

Noemi Ott-Marchesan Emil und Yvonne Ott-Erni Theres, Marco und Noemi Schellenberg-Ott Daniel, Maria und Paolo Ott-Vallis Crimide und Gino Gatti-Marchesan (Sondrio, Italien) Geschwister, Verwandte und Freunde Die Abdankung findet am Freitag, 9. September 2016 statt. Besammlung um 13.30 Uhr auf dem Friedhof Mettmenstetten, anschliessend um 14.15 Uhr Trauergottesdienst in der katholischen Kirche. Anstelle von Blumenspenden gedenke man des Wohnheims Paradies, Mettmenstetten, Postkonto 80-29458-4 (Vermerk: Paul Ott-Marchesan). Traueradresse: Theres Schellenberg-Ott, Albisstrasse 15, 8932 Mettmenstetten

Die vielen Zeichen der Verbundenheit geben uns Kraft in dieser schwierigen Zeit. Besonders danken wir Herrn Pfarrer Patrick Schwarzenbach, dessen Worte uns tief berührt haben, und dem Sigristen für die wunderschöne Abdankung. Ebenso bedanken wir uns für die Blumenspenden und die Beiträge an Ärzte ohne Grenzen. Unser herzlicher Dank gilt schliesslich all jenen, die Christoph in seinem Leben unterstützt haben.

Die Trauerfamilie Die Gefährtin Deborah Sutter


Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. September 2016

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«Eine gute Investition in die Zukunft» Am vergangenen Samstag wurde das totalsanierte Sekundarschulhaus Ennetgraben in Affoltern eingeweiht

Abgesehen vom neuen Anstrich ist von aussen von der Totalsanierung nicht viel zu sehen. Es wurden primär die «inneren Werte» erneuert. (Bilder Salomon Schneider)

Heute Dienstag, 6. September, feiert Anna Frei-Stucker in Affoltern ihren 90. Geburtstag. Zu diesem Ehrentag gratulieren wir herzlich, wünschen der Jubilarin alles Gute und ein schönes Geburtstagsfest.

Genau 45 Jahre nach der ersten Einweihung des Schulhauses Ennetgraben in Affoltern konnte am vergangenen Samstag die totalsanierte Anlage erneut eingeweiht werden. Das neue Schulhaus bietet sieben zusätzliche Schulzimmer und einen grossen Mehrzweckraum.

Zum 80. Geburtstag

................................................... von salomon schneider

wir gratulieren Zum 90. Geburtstag

In Obfelden darf Josef Völgi-Neumann übermorgen Donnerstag, 8. September, den 80. Geburtstag feiern. Herzliche Gratulation. Wir wünschen dem Jubilaren einen schönen Festtag und alles Gute.

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 24 678

18 Monate lang wurde im Schulhaus Ennetgraben gebaut, in drei Etappen – während des laufenden Schulbetriebs. Marlyse Blatter, die Präsidentin der Sekundarschulpflege Affoltern-Aeugst bedankte sich anlässlich der Einweihung vom vergangenen Samstag bei allen Beteiligten: «Für Lehrer, Schüler und Bauteam war es eine anstrengende Zeit, in der mehrfach umgezogen werden musste und immer wieder Geduld gefragt war. Ein spezieller Dank gebührt dem ehemaligen Schulleiter, Andreas Spinner, ohne dessen Engagement es wohl bei der Pflästerlipolitik bezüglich Sanierung geblieben wäre.»

22 Millionen Franken in die Totalsanieruntg investiert

Auch die Zürcher Bildungsdirektorin, Silvia Steiner, hielt sich per App über die Feierlichkeiten auf dem Laufenden.

Totalsanierung bedeutet, dass die gesamten Leitungen, die Haustechnik und die Isolation erneuert wurden. Zudem erhielt das Schulhaus einen neuen Anstrich. Die alten Wandtafeln wurden abmontiert – an ihrer Stelle befinden sich jetzt Projektionsflächen.

Da zwei Abwartswohnungen in Schulraum umgewandelt wurden, bietet das Schulhaus nun sieben zusätzliche Schulzimmer und einen neuen Gruppenraum, in dem mehrere Klassen zusammen arbeiten können. Die Gesamtkosten der Totalsanierung beliefen sich auf 22 Millionen Franken.

Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

Silvia Steiner, die Bildungsdirektorin des Kantons Zürich, liess es sich nicht nehmen, das totalsanierte Schulhaus einzuweihen. Sie strich heraus, dass das Totalsanierungsprojekt sehr haushälterisch gewesen sei: «Energetisch entspricht das Schulhaus nun den Anforderungen der 2000-Watt-Gesellschaft und der Schulraum konnte erweitert und modernisiert werden. Daanzeige

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, 5001 Aarau

Auf das Nötige fokussiert

Die Tambourengruppe Trümmlig und die Jumba, Jugendmusik Bezirk Affoltern, sorgten für die musikalische Untermalung des Einweihungsfests.

bei wurde auf Luxus verzichtet und auf das Nötige fokussiert. Es ist eine gute, zukunftsträchtige Investition, die getätigt wurde.» Im Kanton Zürich gebe es 650 Schulhäuser – und zusätzlich 880 Kindergärten. Ein Grossteil sei nicht von einem Bildungsdirektor eingeweiht worden: «Dem Schulhaus Ennetgraben ist diese Ehre nun zum zweiten Mal zuteil geworden, da es bereits 1971 von einem Amtsvorgänger eingeweiht worden ist.»


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Bezirk Affoltern

gestorben

Hilfe für Kinder in Weissrussland

Gerichtsreporter aus Leidenschaft Mörder und Vergewaltiger, Räuber und Hochstapler – Attila Szenogrady hat über sie alle geschrieben. Für den «Anzeiger» verfolgte der Gerichtsreporter mit dem ebenso markanten Attila Szenogrady. Namen wie Erscheinungsbild (Archivbild) (mit Hut) seit Jahrzehnten die spannendsten Fälle mit Bezug zum Säuliamt, die am Zürcher Obergericht oder an Bezirksgerichten verhandelt wurden. Vor den Sommerferien hat er es sich nicht nehmen lassen, der Verabschiedung von Werner Schneiter als Chefredaktor in Kappel persönlich beizuwohnen. Mindestens im Monatstakt war sein Name in den letzten Jahren im «Anzeiger» zu lesen. Damit ist nun Schluss. Szenogrady starb in der Nacht auf vergangenen Donnerstag an den Folgen eines Hirnschlags, den er Anfang August in seiner zweiten Heimat Ungarn erlitten hatte. Er hinterlässt eine Frau sowie zwei Kinder im Jugendalter. (tst.)

Dienstag, 6. September 2016

Der Verein Belarus Diabetes unterstützt vor Ort Maruschkewitsch, Kurse in einem Sanatorium mit den kranken Kindern und ihren Müttern durch. Zudem werden die betroffenen Kinder über ihre Ernährung und die körperliche Bewegung aufgeklärt und instruiert.

Die Menschen in Belarus leben in ärmlichen Verhältnissen: Ein typisches Schulzimmer in Tschorny Bor, Weissrussland. (Bild zvg.) Während sechs Jahren, von 2002 bis 2008, weilten jeweils von Mai bis Juni zwanzig Mädchen und Knaben aus Weissrussland im Säuliamt. Die Kinder durften sich hier erholen, stammen sie doch aus Gebieten, welche durch den Reaktorunfall in der benachbarten Ukraine verstrahlt sind. Infolge des Atomunglücks litten vor allem die Kinder rund um Tschorny Bor in Belarus an Diabetes. Der Auf-

enthalt bei Gastfamilien in der Schweiz gestattete den Mädchen und Knaben eine gesundheitliche Erholung. Seit 2010 wird nun dieses Projekt in neuer Form weitergeführt. Die an Diabetes erkrankten Kinder und ihre Mütter lernen im eigenen Land, mit der Krankheit umzugehen. Zusammen mit einer Stiftung in Minsk führt das Projekt «Belarus Diabetes», unter der Leitung von Ludmila

ALBISBRUNN in Hausen am Albis ist eine Schul- und Berufsbildungseinrichtung für normal begabte, männliche Jugendliche in Entwicklungskrisen im Alter von 13 bis 22 Jahren. In unseren Produktions- und Ausbildungsbetrieben ermöglichen wir den Lernenden eine realitätsbezogene Ausbildung. Für unseren Metallbau-Betrieb suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung einen qualifizierten

Metallbauer

Stellen Wir suchen ab Oktober 2016 ein/e

Ihre Aufgaben: • selbstständiges Ausführen von Kundenaufträgen • Produktion und Montage von Metallbauarbeiten • Mithilfe bei der praktischen Ausbildung der Lernenden als Metallbauer (EFZ/EBA)

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die an zwei Tagen, Di. und Do. jeweils von 9.00 bis 14.00 Uhr gerne und gut in unserer Kinderkrippe kocht. Bei Interesse und für weitere Informationen bitte bei Leo Lalkaka 078 675 48 30 melden.

• abgeschlossene Berufsausbildung als Metallbauer EFZ • mehrjährige Berufserfahrung im allgemeinen Metallbau • selbstständige und selbstverantwortliche Arbeitsweise, Teamfähigkeit und hohe Sozialkompetenz • Bereitschaft, Jugendliche in Entwicklungskrisen durch die Ausbildung zu begleiten

Frühaufsteherin gesucht

Wir bieten • eine interessante berufliche Herausforderung in einem nicht alltäglichen Umfeld • Weiterbildungsmöglichkeiten • zeitgemässe Anstellungsbedingungen in Anlehnung der Richtlinien des Kantons Zürich

Für unser Hotel suchen wir nach Vereinbarung eine zuverlässige, ehrliche und fröhliche Mitarbeiterin. Sie arbeiten ca. während 2 bis 3 Wochentagen im Frühstücksdienst von 5.00 bis 9.00 Uhr. Arbeitspensum ca. 20 bis 30 % (zusätzlich Ferienablösung). Sie servieren unseren Hotelgästen das Frühstück und bedienen in dieser Zeit auch die Réception, Check out der Gäste und Telefondienst. Gute mündliche und schriftliche Deutschkenntnisse, Erfahrung im Servicebereich von Vorteil, ca. 40 bis 55 Jahre alt. Schriftliche Bewerbung an: Hotel Arche, Zürichstrasse 60 8910 Affoltern am Albis

Für ergänzende Auskünfte steht Ihnen Thomas Kathriner, Leiter Metallbau, Telefon 044 764 81 81, gerne zur Verfügung. Informationen über unsere Einrichtung finden Sie unter: www.albisbrunn.ch Ihre vollständige schriftliche Bewerbung senden Sie bitte an: ALBISBRUNN Schul- und Berufsbildungsheim Jeannette Fritsch, Personalverantwortliche Ebertswilerstrasse 33, 8915 Hausen am Albis oder per Mail an: jeannette.fritsch@albisbrunn.ch

Messgeräte zur Einstellung der Insulinwerte

Aus finanziellen Gründen ist es den Eltern nicht möglich, die notwendigen Messgeräte zur Einstellung der Insulinwerte zu beschaffen und den Kindern so ein besseres Leben zu ermöglichen. Der im Jahre 2013 gegründete Verein «Belarus Diabetes» ist deshalb auf Spenden für die Schulungen in Belarus angewiesen. (mm) Infos unter www.belarus-affoltern.ch. Postkonto: 60-174261-3.

100 Motorräder und 50 Autos überprüft Die Kantonspolizei Zürich hat am Morgen des 4. September auf dem Albispass (Gemeinde Langnau a.A.) eine verkehrspolizeiliche Kontrolle durchgeführt. Ein besonderes Augenmerk legten die Verkehrspolizisten in dieser Kontrolle auf Motorräder. Während rund fünf Stunden wurden insgesamt 100 Motorräder und 50 Personenwagen sowie deren Lenker überprüft. Vor allem bei den Motorrädern mussten diverse abgefahrene Reifen beanstandet werden, weil die Profiltiefe bei einem Rad, in einem Fall sogar bei beiden Pneus, unter der gesetzlich geforderten Mindestprofiltiefe von 1,6 mm lag. Vier Fahrzeuge mussten wegen technischer Änderungen dem Strassenverkehrsamt zur Nachprüfung gemeldet werden. Bei einem Motorrad war eine Befestigungsschraube der Bremszange herausgefallen, die zweite Schraube war nur noch zur Hälfte eingedreht. Dieser Mangel hätte zu einem schweren Unfall führen können. Die Lenkerin musste ihr Fahrzeug abschleppen lassen. (kapo)


Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. September 2016

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Sechs mal grösser als noch vor 50 Jahren Am Neuzuzügeranlass Wettswil stellten sich Gemeinde, Vereine und Behörden vor 157 anwesende Neuzuzüger wurden im Rahmen des 40er-Fäschts empfangen. Eine ganz spezielle Begrüssung wurde Allessandro Wyss zuteil. Der 5000. Wettswiler, hat vor drei Wochen das Licht der Welt erblickt. ................................................... von salomon schneider Wettswil begrüsste am vergangenen Freitagabend die Neuzuzüger im Hauptzelt des 40er-Fäschts, mit einem Apéro, währenddem sich die Neuzuzüger unverbindlich über Vereine, Behörden und Schulen informieren konnten. Umrahmt und strukturiert wurde der Abend von der Musikgesellschaft Stallikon. Hanspeter Eichenberger begrüsste die sehr zahlreich erschienenen Neuwettswiler: «Nicht nur der tiefe Steuerfuss von 84 Prozent zieht Menschen nach Wettswil. Es sind auch die attraktive Lage und das lebendige Dorfleben.» In den 1960er-Jahren habe eine steile bevölkerungsmässige Entwicklung begonnen. 1960 hatte Wettswil noch 734 Einwohner, heute sind es bereits über 5000. Allessandro Wyss, der 5000. Wettswiler wurde mit seinen Eltern speziell begrüsst: «Wir schenken ihm zur Begrüssung einen Gutschein für die Eröffnung eines Sparkontos. Wir hätten das für ihn gemacht, leider ist das heute nicht mehr möglich.»

Die Sechstklässler der Primarschule Wettswil stellten ihr Dorf mit einigen Liedern vor und ernteten dafür tosenden Applaus. (Bilder Salomon Schneider)

Wettswil erhält einen Gemeindesaal

Beim Infomarkt stellten sich die Vereine, politischen Gemeinden und Behörden in ungezwungener Atmosphäre vor.

Besonders hob Hanspeter Eichenberger die gute Zusammenarbeit der Wettswiler Behörden hervor: «Mit Freude nehmen wir die Fortschritte

beim Schulhausbau zur Kenntnis. Wenn er fertig ist, werden wir endlich den lang ersehnten Gemeindesaal haben.» Nach der Begrüssung stellte

Hanspeter Eichenberger den anwesenden Gesamtgemeinderat sowie den Gemeindeschreiber vor, die sich unter die Neuzuzüger gemischt hatten und

erläuterte, wer Ansprechpartner für welche Belange sei. Primarschulpflegepräsident Roger Schmutz begrüsste die Wettswiler

Neuzuzüger im Namen der Schule: «Bevölkerungswachstum heisst immer auch mehr Schüler. Deshalb bauen wir jetzt ein neues Schulhaus – mit Mehrzwecksaal und Bibliothek. Das neue Schulhaus wird also für die Gesamtbevölkerung einen Mehrwert bieten.» Er wies auf die Homepage der Schule Wettswil (schulewettswil.ch) hin und überliess die Bühne der sechsten Primarschulklasse, die zwei Lieder sang und tosenden Applaus erntete. Marianne Wolfsgruber begrüsste die Anwesenden im Namen der Sekundarschulpflege Bonstetten: «Diese tollen Schülerinnen und Schüler werden ab dem kommenden Jahr die Sekundarschule Bonstetten besuchen und beleben. Wir haben eine gute Schule, in der die Jugendlichen jung sein können und viel fürs Leben lernen.» Im Anschluss wurden die Neuzuzüger zu einem reichhaltigen Abendessen eingeladen – zubereitet vom Hirschen-Team – und zum langen Verweilen am 40er-Fäscht.

Die Errichtung des neuen Schulhauses läuft auf Hochtouren Aktuelles aus der Primarschule Wettswil Mit frischem Elan ist die Primarschule Wettswil ins neue Schuljahr gestartet – dieses Jahr mit sieben Kindergartenklassen und 17 Primarklassen mit insgesamt rund 480 Schülerinnen und Schülern. Aufgrund von Pensionierun-

gen und Weggängen sowie für die zwei neuen Klassen gab es einige Stellen neu zu besetzen. Die Schulpflege freut sich, dass sie für all diese qualifizierte Lehrpersonen einstellen konnte. Der Platz in den beiden Schulhäusern

Nach 36 Jahren in den Ruhestand Mit Dorothée Spörri geht eine der verdienstvollsten Mitarbeiterinnen in Pension. Sie hat während 36 Jahren als Klassenlehrperson Wettswiler unter- Dorothée Spörri. richtet. Sie erlebte (Bild zvg.) die Zeiten, als der Samstag noch nicht schulfrei war, als die Knaben noch nicht in die Handarbeit durften, als es noch keinen Mittagstisch, geschweige denn Hort, gab, als die Lehrerinnen noch mit «Fräulein» angesprochen wurden und als auch noch jede Klasse ihr eigenes Skilager organisierte. Sie war es, die zusammen mit Lorenz anzeige

Hartmann in den Achtzigerjahren das gemeinsame Skilager der Schule Wettswil ins Leben rief, das sich bis heute grosser Beliebtheit erfreut. Aber auch die Musik bedeutet ihr sehr viel. So hat sie ihre Schülerinnen und Schüler auf ihrer selbst gebauten Harfe und seit neustem auch mit dem Saxofon begleitet. Unvergessen bleiben die Gesangskonzerte zum Jahresschulschluss, die sie und Lorenz Hartmann zusammen mit ihren Klassen auf die Beine gestellt hat. Dorothée Spörri wurde nun auf Ende des letzten Schuljahres pensioniert. Die Primarschulpflege dankt ihr an dieser Stelle nochmals für die lange Zeit und ihr grosses Engagement und wünscht ihr für den wohlverdienten Ruhestand alles Gute.

wird durch die grosse Anzahl von Schülerinnen und Schülern immer enger und es braucht auch dieses Schuljahr nochmals viel Verständnis und Rücksichtnahme von allen Betroffenen im täglichen Schulbetrieb. Im Zentrum dieses Schuljahres steht daher der Schulhausneubau. Die Errichtung des neuen Gebäudes läuft auf Hochtouren. Momentan werden die Betonierungsarbeiten der untersten Etage durchgeführt. Da es sich dabei teilweise um grosse Flächen handelt, deren Guss nicht durch Pausen unterbrochen werden darf, ist es ab und zu unvermeidlich, in die Mittagspause hineinzuarbeiten. Dies ist mit Lärmimmissionen für die Anwohner verbunden. Die Primarschulpflege bittet hierfür die Bevölkerung um Verständnis. Die neuen Räumlichkeiten können voraussichtlich wie geplant im Sommer 2017 bezogen werden. Das Zügeln einiger Klassenzimmer, die Umnutzung der bestehenden Räume, aber auch die Einweihung des neuen Schulhauses am letzten Oktoberwochenende 2017 erfordern eine gute Logistik und beschäftigen daher schon dieses Schuljahr alle Beteiligten. Es liegt also nahe, im neuen Jahresmotto

stehendes Wasser festgestellt. Abklärungen haben ergeben, dass es sich dabei nicht um eingedrungenes Grundwasser, sondern um ein Leck in der Warmwasserleitung handelt. Bei der Demontage der maroden Wärmedämmung wurde erMomentan werden die Betonierungsarbeiten der untersten kannt, dass sich die HeizungsleitunEtage durchgeführt. (Bild zvg.) gen in einem für ihr der Schule den Neubau und den Um- Alter guten Zustand befinden und ein zug aufzugreifen: Das Motto «_bauen» neuer Rostschutzanstrich genügt, bildet den Schwerpunkt in diesem während die Warmwasserleitungen Schuljahr – ob aufbauen, umbauen, wegen fortgeschrittener Korrosion ererbauen, bebauen oder neu bauen, in setzt werden müssen. Diese Arbeiten werden noch vor den Herbstferien der Schule Wettswil wird gebaut! Neben den Arbeiten am neuen 2016 durchgeführt. Auch die HeiSchulhaus beschäftigt die Schule zungsleitungen im Erdgeschoss und Wettswil weiterhin das rund 40 Jahre im ersten Obergeschoss müssen über alte Schulhaus Wolfetsloh. Nach der kurz oder lang ersetzt werden. Wann erfolgreichen Dachsanierung in die- dies der Fall sein wird und in welcher sem Sommer wurde nun bei einer Form diese ersetzt werden, befindet Sichtkontrolle im Schacht mit den sich noch in Abklärung. Heizungs- und Wasserleitungen unter der Bodenplatte des Untergeschosses Primarschulpflege Wettswil


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. September 2016

Die etwas andere Chilbi findet nur alle drei Jahre statt In Aeugst ist es nicht laut, dafür umso geselliger und stimmungsvoll Aeugster jeden Alters feierten am Wochenende vom 3. und 4. September ihre Chilbi auf dem Festplatz Bolet. Bahnen mit lauter Disco-Musik und LEDLämpchen findet man hier nicht. Die besonderen Attraktionen sind ebenso beliebt. ................................................... von andrea bolliger Auftakt zum Festwochenende machte das grosse Klassentreffen ab den Jahrgängen 1991/92. Die Eingeladenen sollen sich noch bis in die frühen Morgenstunden in der Gaudibar unterhalten und vergnügt haben. Das Fallbrett war bei den Jungen sehr beliebt. Das Interesse an den seltenen Attraktionen ist gross. Auch vor der rund 100jährigen Schifflischaukel bildete sich öfter eine kleine Warteschlange. Diese hat der Verein Auegster Chilbi vor zwei Jahren aufwändig und in vielen Arbeitsstunden restauriert. Am Stand der örtlichen Bibliothek wurden fleissig Bücher gestapelt. Büchsenschiessen, Ringliwerfen, Harrassenstapeln oder Pedalen auf dem alten Velokarusell waren weitere Vergnügen.

Hüttengaudi sorgte für Gemütlichkeit Statt nur Helfer-T-Shirts trugen die Genannten Dirndl respektive Lederhosen und Hemd. Das Unterhaltungsduo «De Zwoa», mutierte mit einem dritten Mann zum Trio und bot mit Musik von Krainer bis modernem Pop eine gute Basis für einen gelungen Tanzabend.

Kerstin, Mia und Laurence geniessen die schlichte Chilbi-Stimmung.

Wie ein Pedalo: Dieses Karussell wird durch Treten angetrieben. (Bilder Andrea Bolliger) Nach zwei Chilbis will sich das Organisationskomitee zurückziehen. Im Festführer war der Aufruf publiziert, sich doch inspirieren zu lassen und nicht zu zaudern das Zepter für die Chilbi 2019 selbst in die Hand zu nehmen.

«De Zwoa» spielten als Trio auf.

Ein «alter Mann», der sich noch ordentlich jung fühlt Zum 80. Geburtstag des Hedinger alt Gemeindepräsidenten Ernst Jud. Im Frühjahr 2006 ist Ernst Jud nach 16 Jahren von seinem Amt als Gemeindepräsident von Hedingen zurückgetreten. Wie kaum ein anderer hat Ernst Jud während diesen vier Amtsdauern die Geschicke von Hedingen geleitet und sich mit viel Herzblut um «seine Gemeinde» gekümmert. Dank seines ausserordentlichen Einsatzes konnte in Hedingen viel bewegt und realisiert werden. Stellvertretend dafür sei dabei die Realisierung des Werk- und Feuerwehrgebäudes an der Vorderen Zelglistrasse genannt. Der Gemeinderat blickt mit Dankbarkeit auf die grosse Arbeit von Ernst Jud zurück. Am letzten Freitag, zehn Jahre nach seinem Rücktritt, feierte Ernst Jud seinen 80. Geburtstag – und das gemäss seinen eigenen Worten immer noch bei guter Gesundheit und nach wie vor voller Tatendrang. So arbeitete Ernst Jud zum Beispiel bis vor Kurzem noch intensiv bei der «Hediger Dorfzitig» mit und organisiert auch heute

Ernst Jud, 2006 bei seinem Rücktritt als Gemeindepräsident. (Bild zvg.) noch öffentliche Wanderungen und führt sie als Leiter durch. Der Gemeinderat und die Gemeindeverwaltung gratulieren Ernst Jud zum 80. Geburtstag, wünschen ihm alles Gute und vor allem, dass seine Gesundheit es noch möglichst lange zulässt, derart aktiv wie bisher zu bleiben. (büc)

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Konzentration beim Bücherstapeln.


Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. September 2016

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Als Leader fliegt er voran «Rüüss-Abig»: Simon Billeter referierte über seine Aufgabe und Verantwortung bei der Patrouille Suisse Bei schönstem Spätsommerwetter genossen die geladenen Gäste am Reuss-Ufer den Apéro. Unter ihnen ein Mann im grünen Fliegerkombi: Gastredner Simon Billeter, Leader der Patrouille Suisse und ein Säuliämter. Mit Wort und Bild entführte er in die faszinierende Welt des Verbandsund Formationsfluges. ................................................... Von Andrea Bolliger «Es war eine ereignisreiche Woche, es ist nicht einfach, wenn man einen Kameraden verliert, begann Simon Billeter und bezog sich auf den am Montag, im Sustengebiet tödlich verunglückten F/A-18-Piloten. «Aber es muss weitergehen.» Der Leader der Patrouille Suisse ist in Mettmenstetten aufgewachsen und wohnt mit seiner Familie in Knonau. «Im Säuliamt lebe ich optimal, in der Mitte zwischen den Flugplätzen Dübendorf und Emmen.»

Ein PR-Mittel, das begeistert Nicht ohne Stolz erklärt Simon Billeter, dass die Patrouille Suisse das offizielle Jet-Display-Team der Schweizer Luftwaffe sei und ein PR-Mittel der Armee im In- und Ausland. Die Staffel wurde 1964, in einem Expo-Jahr, gegründet. Zuerst war es eine Vierer-Formation mit Hunter MK 58-Jets. Seit 1995 fliegt die Staffel den Northrop publireportage

F-5E Tiger II. Diese Maschine ist seit 1978 im Dienst der Schweizer Luftwaffe. Um das Alter und den Unterschied des Jets zu heutigen moderneren Kampfflugzeugen sichtbar zu machen, zeigte Simon Billeter Bilder der Cockpits des F-5E Tigers und des F/A-18. Der Unterschied ist frappant: Jenes des Tigers gleicht einem Uhrenladen, im Vergleich zum moderneren des F/A-18 mit seinen digitalen Anzeigen und dem sogenannten Head-up-Display, das die Anzeige der Instrumente auf die Cockpitscheibe projiziert.

Grosse Verantwortung als Leader Zur Aufgabe des Leaders gehört auch die Planung der Flugrouten und Achsen bei einer Vorführung. Insbesondere in den Bergen muss das Programm der Topografie angepasst werden. «Ich bin der Leader und fliege voraus», erklärte Simon Billeter, «während der Vorführung sehen die anderen nur auf mich respektive auf die Flugzeuge vor ihnen.» Anhand verschiedener optischer Merkpunkte am Flugzeug des Vordermanns wissen die Piloten welche Position sie halten müssen. Neue Piloten fliegen daher auf den Positionen 2 bis 4. Die Erfahrenen wechseln auf die Positionen 5 und 6, am Schluss der Formation. In den eingespielten Filmaufnahmen von Vorführungen über den verschneiten Alpen waren die geringen Abstände von drei bis fünf Metern zwischen den Flügeln der rot-weissen Jets gut zu erkennen.

Die Patrouille Suisse in der Formation «Tango» anlässlich einer Flugveranstaltung im Tessin. (Bild Andrea Bolliger) Die Piloten sind während den Vorführungen einer Belastung von –3 bis +7 g, also bis zum siebenfachen des eigenen Körpergewichtes ausgesetzt. Das Tragen einer speziellen Anti-g-Hose, Muskelanspannung und Pressatmung sind nötig, damit das Blut im Kopf bleibt und der Pilot nicht ohnmächtig wird. Die Filmeinspielung aus einer Zentrifuge zeigt, wie bei diesen Belastungen das Gesicht des Piloten entstellt wird. «Das schöne an den gKräften ist,» bemerkt Billeter lächelnd, «dass man am Abend nichts mehr davon sieht.»

Ende Saison ist Schluss Um eine Mitgliedschaft bei der Patrouille Suisse kann sich ein Pilot nicht bewerben. Das Team selber wählt sich seine zukünftigen Mitglieder aus den Berufsmiltärpiloten der einzelnen Staffeln aus. Da diese nur noch auf dem F/A 18 ausgebildet werden, müssen künftige Piloten der Patrouille Suisse erst auf den F5-E Tiger umgeschult werden. Das Engagement für die Patrouille Suisse beträgt 30 Stellenprozente. Die restlichen 70 % sind die Piloten weiterhin in

ihrer Berufsfliegerstaffel im Einsatz. Nach zwei intensiven Trainingswochen im Frühjahr beginnen die Flugvorführungen im Mai. Die Piloten sind während des Sommers an vielen Wochenenden im In- und Ausland unterwegs. Da bleibt wenig Zeit mit der Familie. Simon Billeter verlässt nach elf, wie er sagt, schönen Jahren die Patrouille Suisse auf Ende dieser Saison. Er wird weiterhin für die Luftwaffe fliegen. Sein Hauptseinsatzort wird dann der Flugplatz Dübendorf sein und das Fluggerät eine Passagiermaschine des Lufttransportdienstes.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 6. September 2016

Melken und Geschicklichkeitsaufgaben Die «Älplerchilbi» auf dem Bauspielplatz Affoltern hat die Kinder in Massen angezogen

E

s ist längst kein Geheimtipp mehr, das Robifest in Affoltern. Wenn der Affoltemer Verein Bauspielplatz zu seinem Fest einlädt, dann kommen die Familien mit Kindern in Scharen. Unter anderem beim Armbrustschiessen, Kegeln und am «Hurrlibutz»-Roulette gab es einmal mehr Punkte zu gewinnen, um sich abschliessend am Gabentisch bedienen zu dürfen. Unterstützung boten Jubla, Pfadi, die Jugendarbeit und die Handballer vom HSV Säuliamt. Ein Höhepunkt war diesmal sicher das Wettmelken. Passend zum Motto «Älplerchilbi» hatte der Verein nämlich einen «Melk-Simulator» bereitgestellt – nicht nur für die Melkenden ein Gaudi, sondern auch für die Umstehenden ... (tst.)

Ziemlich streng: Das Wettmelken. (Bilder Thomas Stöckli)

«Kegel» abräumen mal anders.

Treffsicherheit war auch beim Büchsenwerfen gefragt.

Der Posten im Jugendtreff musste erst mit einer Kletterpartie verdient werden.

Mit Atelierführung, Film, Grill und Bar

Hilfe zum Wohl von Mutter und Kind

Atelierhaus von GeGe öffnet seine Türen

Margrit Schenkel berichtete in Bonstetten von ihrer Arbeit im Sudan

An den 23. Europäischen Tagen des Denkmals wird in Ottenbach an Werk und Leben des 2012 verstorbenen Kunstmalers George Gessler (GeGe) erinnert. Das Atelierhaus bietet Einblick in die Lebensweise des fleissigen Malers, der zweitausend Werke hinterlassen hat.

Bei wunderschönem hochsommerlichem Wetter fand in Bonstetten am Wochenende vom 27. und 28. August wie üblich die Chilbi auf dem Dorfplatz statt. Seit vielen Jahren berichtet Schwester Margrit Schenkel an diesem Dorfanlass jeweils in der reformierten Kirche über ihre Arbeit in Norddarfur.

In seinen ersten Jahren arbeitete GeGe als Bühnenbildner unter der Leitung von Theo Otto im Schauspielhaus Zürich, bis er sich dazu entschloss, trotz Familiengründung ganz als freischaffender Künstler zu arbeiten. Mit Van Gogh fühlte er sich seelisch wie künstlerisch verbunden. Dessen spätere Landschaftsbilder machten auf GeGe einen tiefen Eindruck und prägten das Schaffen in seiner Tessiner Zeit.

Atelier blieb unangetastet In Ottenbach konnte er später einen schmalen Hausteil erwerben, welchen er selber renovierte und der von seiner Witwe bis heute als «Atelierhaus» im Originalzustand erhalten wird. Insbesondere sein Atelier blieb unange-

George Gessler in seinem Atelierhaus. tastet. Die Bevölkerung ist am 10. September eingeladen, Atelierluft zu schnuppern und anschaulich nachzuvollziehen, wie GeGe (stellvertretend für viele Maler seiner Zeit) gearbeitet hat und wie seine Bilder entstanden sind. (pd.) Offene Tür im Atelierhaus von GeGe am Samstag, 10. September, ab 18 Uhr, Lanzenstrassse 10b, Ottenbach. Voranmelden bei Katharina Gessler, Tel. 044 761 83 80/ 079 731 46 08, gegessler@gmx.ch. Weitere Infos unter www.gege-atelier.ch oder www.gegessler.ch.

Pfarrerin Susanne Sauder gestaltete mit ihren Helfern und der klanglich eindrücklich sensiblen Unterstützung des Musikvereins Bonstetten den Gottesdienst am Sonntagmorgen mit der Wiederaussendung von Schwester Margrit. Sie wünschte ihr für den kommenden Einsatz viel Kraft, Gesundheit, Weisheit und Mut. Seit über zehn Jahren ist Margrit Schenkel im Auftrag der sudanesischen Regierung im EL Fasher, der Provinzhauptstadt und im weitläufigen Gebiet der Nomaden nordwestlich EL Fashers im Bereich der Gesundheitsversorgung und der Prävention tätig. Die Lebensumstände haben sich in den letzten Jahren verschlechtert. Ein Grund dafür ist die hohe Inflation, die es den Menschen immer weniger erlaubt, sich genügend Lebensmittel zu beschaffen. Verschärfend dazu kommen der Wassermangel und der hohe Preis für Wasser. Das führt dazu, dass viele Frauen ihre Familien nicht mehr ernähren können und deshalb in den grösseren Ortschaften betteln. Ein weiteres Zeichen für die Verschlechterung der Lebensbedingungen ist die steigende Anzahl von Kindern, die auf der Strasse leben.

Die Not der Menschen lindern

Das Atelier von GeGe ist unangetastet geblieben. (Bilder zvg.)

Die medizinische Versorgung der notleidenden Menschen ist ungenügend, da es immer weniger Ärzte gibt. Die ausgebildeten Ärzte ziehen eine Anstellung in anderen Ländern vor. Un-

Pfarrerin Susanne Sauder segnet Schwester Margrit Schenkel. (Bild zvg.) ter diesen Vorzeichen versucht Schwester Margrit Schenkel die Not der Menschen, so weit es ihr möglich ist, zu lindern. Dabei erstaunt es immer wieder, wie viel ein Einzelner bewirken kann, wenn er sich mit Engagement und Liebe einer Aufgabe widmet. Neben der Führung des Ernährungszentrums in El Fasher, in dem unterernährte Kinder behandelt werden, überwachte sie auch den Neubau der Hebammenschule in Kutum. Diese Hebammenschule wurde mit finanzieller Unterstützung der Deza, der WHO und der UNO errichtet. Eine weitere wichtige Tätigkeit ist die Impfung der Kinder der Nomadenstämme, die in der Region nordwestlich von El Fasher leben, da dort viele Infektionskrankheiten noch nicht ausgerottet sind und immer wieder aufflammen. Um diese Impfkampagnen zu vereinfachen, werden in der Region stationäre Impfzentren eingerichtet, die mit Solar-Kühlschränken für die Lagerung

der Impfstoffe ausgestattet sind. Schwester Margrit Schenkel wird morgen Mittwoch, 7. September, wieder nach Darfur ausreisen, um sich weiterhin der Unterstützung vor allem der Frauen und Kinder in dieser Gegend zu widmen.

Wertvolle Unterstützung Der Trägerverein Mukiba durfte sich über grosszügige Kollektenbeiträge und Spenden freuen. Bettina Höhn und Regula Hauser mit ihren Familien und Freunden haben den Erlös vom Pony-Reiten gespendet, das GrottoTeam für feine, kulinarische Unterstützung gesorgt. Wertvoll ist auch die Unterstützung durch die Besucher am Verkaufsstand sowie aller, die in irgendeiner Weise mit Schwester Magrit und ihren Helfern tätig oder gedanklich verbunden sind. Hanne Hartmann


Forum

Dienstag, 6. September 2016

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Statutenrevision: Grundkonstruktion blieb Eine Art «kleiner Staatsstreich», Leserbrief im «Anzeiger» vom 19. August Verschiedentlich wurden im «Anzeiger» Artikel oder Leserbriefe zur Statutenrevision 2013 des Vereins Kloster Kappel publiziert. Eine Bemerkung vorab: In diesem Zusammenhang den Begriff «Staatsstreich» zu verwenden, scheint uns unangebracht, leichtfertig und zynisch. Solche Ereignisse sind meist mit Leid und Opfern verbunden. Aus Sicht des Vorstandes des Vereins Kloster Kappel (vormals Verein Kappelerhof) werden zur Statutenrevision wider besseren Wissens Vorwürfe und Anschuldigungen in den Raum gestellt, die nicht zutreffen. Im erwähnten letzten Artikel werden dazu die Mitglieder der kirchlichen Behörden im Bezirk und bis in den Kirchenrat hinein in anmassender Weise pauschal eines Komplottes beschuldigt. Worum ging es bei dieser Statutenrevision wirklich?

Organisation des Vereins Kloster Kappel Mit der Einführung des Zivilgesetzbuches haben sich 1913 die reformierten Kirchgemeinden des Bezirks als Verein im Sinne von Art. 60 ff ZGB organisiert, um die Klosteranlage zweckmässig zu nutzen und zu verwalten. 1967 ist die ref. Landeskirche des Kantons Zürich als vierzehntes Mitglied aufgenommen worden. Bis auf die Klosterkirche, die im Eigentum des Kantons ist, und dem Pfarrhaus, das inzwischen der reformierten Kirchgemeinde Kappel am Albis gehört, ist der Verein Kloster Kappel Eigentümer der Domäne inklusive des Landwirtschaftsbetriebs. Die damals gewählte privatrechtliche Organisationsform ist zwar etwas ungewohnt, hat aber Vorteile. Der Verein kann eigenständig wirtschaften,

die Kirchgemeinden als Vereinsmitglieder behalten via Delegiertenversammlung die Kontrolle über die strategische Ausrichtung und das operative Geschäft. Hätte man die Domäne Kloster Kappel etwa in eine Stiftung eingebracht, wäre allein ein Stiftungsrat für die Domäne zuständig.

Weshalb die Statutenrevision? Bei der Statutenrevision 2013 handelte es sich um eine sanfte Revision, eine Pinselrenovation gleichsam. Sie wurde anfangs 2010 in Angriff genommen, weil die Vorgängerstatuten, die Statuten von 1982, sich in einzelnen Punkten entweder überholt hatten oder unklare Regelungen enthielten, die der Klärung bedurften. So hätte beispielsweise der Verein Kloster Kappel gemäss alten Statuten den Landwirtschaftsbetrieb, den Kappelerhof, selber führen müssen. Er musste aber verpachtet werden, da nur ein selbstständiger Landwirt beziehungsweise ein Pächter landwirtschaftliche Direkt zahlungen erhält. Geklärt wurde darüber hinaus das Problem der Gewaltenteilung, indem neu Delegierte aus den Kirchgemeinden nicht gleichzeitig Vorstandsmitglieder sein können. Zudem wurde ausdrücklich festgehalten, dass die Delegierten der Kirchgemeinden in der Kappelerpflege (der Vereinsversammlung) bei der Stimmabgabe nicht weisungsgebunden sind. Sie sollen aufgrund der Diskussion anlässlich der Vereinsversammlung ihre Stimme nach bestem Wissen und Gewissen abgeben. Das entspricht bewährten demokratischen Gepflogenheiten und gilt beispielsweise auch für die Parlamente des Bundes und des Kantons Zürich (Art. 161 Abs. 1 Bundesverfassung, Art. 52 Abs. 1 Kantonsverfassung). Das war schon unter den alten Statuten gelebte Praxis. Hingegen blieb die Grundkonstruktion des Ver-

eins Kloster Kappel unangetastet. Er verfügt nach wie vor über dieselben Organe wie unter den alten Statuten: die Kirchgemeinden des Knonauer Amtes und die Landeskirche als Vereinsmitglieder, die Kappelerpflege als Vereinsversammlung und den Vorstand. Die Befugnisse der verschiedenen Vereinsorgane sind ebenfalls dieselben geblieben. Namentlich die Mitwirkungsrechte der Kirchgemeinden wurden in keiner Weise angerührt. Das war bei den Beratungen der Statutenrevision nie ein Thema. Auch hat sich keine Kirchgemeinde im Vorfeld der Statutenrevision dahingehend geäussert, an der Grundidee der jetzigen Vereinsorganisation solle etwas geändert werden.

Genehmigung der Statuten durch die Vereinsmitglieder Statutenänderungen des Vereins Kloster Kappel sind von den Vereinsmitgliedern, das heisst von den Kirchgemeinden und der Landeskirche, zu genehmigen. Falls mit der Statutenänderung eine auch nur geringfügige Änderung des Vereinszwecks verbunden ist, bedarf es der einstimmigen Genehmigung. Welches Organ innerhalb der Kirchgemeinden und der Landeskirche dafür zuständig ist, hat nicht der Verein vorzuschreiben. Diese Zuständigkeit festzulegen, liegt in der Hoheit der Kirchgemeinden beziehungsweise der Landeskirche. Alle Kirchenpflegen kamen nach sorgfältiger Prüfung der Rechtsgrundlagen zum Schluss, dass sie und nicht die Kirchgemeindeversammlungen für diesen Entscheid zuständig seien. In gleichem Sinn hat die Landeskirche entschieden und die Statutenänderung nicht der Synode zur Genehmigung unterbreitet. Im Fall der Kirchgemeinde Affoltern am Albis ist aufsichtsrechtlich geklärt, dass diese Auffassung rechtens ist. Die Bezirkskirchenpflege hat eine Aufsichts-

Ein Affront gegenüber den bisherigen Wirten Sonnenschein auf dem Albishorn, im «Anzeiger» vom 30. August. Seit Jahrzehnten wandere ich regelmässig aufs Albishorn und kehre dort immer gerne im Restaurant ein. In dieser langen Zeit habe ich einige Wirte-Wechsel erlebt. Nun habe ich vor einigen Tagen im «Anzeiger» gelesen: «Selten zuvor wurde man im Restaurant Albishorn so unkompliziert und freundlich bedient wie derzeit». Diese Aussage finde ich eine Diskriminierung, einen Affront gegenüber allen bisherigen Wirten und Wirtinnen und Mitarbeitenden. Als wäre man bis jetzt nicht freundlich bedient worden.

Also wollte ich mir selber ein Bild machen, wanderte aufs Horn und schaute sehr genau hin: Ja, wir wurden freundlich begrüsst, wie schon immer. Dann hat mir die Bedienung trotz schriftlicher Bestellungsaufnahme den falschen Café gebracht und das Wasser vergessen. Den nicht sehr heissen Café hatte ich schon getrunken, bis ich dann auch den Kuchen dazu bekommen habe (kleiner und teurer als vorher). Ein anderer Gast bestellte einen einfachen Wurstsalat und bekam zur Antwort «ich muss in der Küche fragen, dürfte es auch ein Wurstsalat garniert sein?» Eine weitere Beobachtung: Die Wirtin begrüsste auf der Terrasse mit grossem Hallo

Zukunft der Gemeinde, Teamfähigkeit und eine gute Portion gesunder Menschenverstand erforderlich. Patricia Jacotin verfügt über den Fachausweis für Finanz- und Rechnungswesen. In ihrer Karriere durfte sie neben der Treuhandbranche auch in diversen grösseren und kleineren Betriebe Ihre Kenntnisse vertiefen. Sie verfügt besonders im Spitalwesen, über Erfahrungen als Finanzkraft in leitender Stellung, Sie kennt sich in den Finanzen somit gut aus und konnte ihr Know-how

beschwerde gegen den Genehmigungsentscheid der Kirchenpflege Affoltern a. A. abgewiesen.

Nicht im Zusammenhang mit dem Revitalisierungsprojekt Verschiedentlich wurde in den Zeitungsberichten dem Verein Kloster Kappel direkt oder indirekt der Vorwurf gemacht, die Kirchgemeinden zur raschen Genehmigung der Statuten gedrängt zu haben, weil die neuen Statuten die Verwirklichung des Projekts «Revitalisierung und Entwicklung des Klosters Kappel» erleichtern würden. Darin ist der Vorwurf enthalten, der Verein habe die Kirchenpflegen dazu gedrängt, die Genehmigung der Statuten aus Zeitgründen selbst vorzunehmen und sie nicht den Kirchgemeindeversammlungen zu unterbreiten. Das ist eine nachweislich falsche Behauptung, und sie wird auch durch ständige Wiederholungen nicht wahrer. Erstens wurde die Statutenrevision bereits anfangs 2010 in Angriff genommen. Eine erste Besprechung mit dem Kanton bezüglich des Projektes

Revitalisierung und Entwicklung hat aber erst Mitte 2011 stattgefunden. Es fehlt damit schon ein zeitlicher Zusammenhang zwischen Statutenrevision und Revitalisierungsprojekt. Es besteht zweitens aber auch kein sachlicher Zusammenhang. Die neuen Statuten begünstigen die Verwirklichung des Revitalisierungsprojekts in keiner Weise. Zum Projekt müssen nach den neuen Statuten dieselben Vereinsorgane ihre Zustimmung geben wie es unter den alten Statuten der Fall gewesen wäre. Zum Schluss sei noch erwähnt, dass der Hauptexponent, der die Korrektheit dieses Revisionsverfahrens immer wieder lautstark in Zweifel zieht, viele Jahre Delegierter von Affoltern am Albis in der Kappelerpflege war und die Organisationsform und die Art der Mitwirkung der Kirchgemeinden im Verein Kloster Kappel unseres Wissens in dieser Zeit nie infrage gestellt hat. Vorstand des Vereins Kloster Kappel Die Statuten 2013 sind abrufbar unter www.verein-klosterkappel.ch/organisation.php.

Wieder ein Schwätzer eine Bekannte und bemerkte auf dem Weg zurück ins Haus, dass es noch mehr Gäste auf der Terrasse hatte. Ich denke, eine erwartete Gruppe von Bikern mit Grilladen zu verköstigen, ist wohl nicht so kompliziert und es kann leicht ein fröhliches Fest daraus werden. Ob nun das neue Team bei voller Terrasse und Restaurant die vielen verschiedenen Gästewünsche auch noch so unkompliziert und freundlich erfüllen kann, muss es erst noch beweisen. Für mich hoffe ich, dass ich mich weiter auf einen Besuch im Restaurant Albishorn freuen kann. Ursula Gut, Affoltern

Fachleute sind wichtig für die Rechnungsprüfungskommission (RPK) Die RPK fungiert als Aufsichts- und Kontrollorgan des Gemeinderats und der Schulpflege. Ihre Aufgaben gehen über die buchhalterischen und finanztechnischen Überprüfungen hinaus: Sie befindet auch, ob die im Budget festgehaltenen Zielvorgaben eingehalten werden und ob die dafür eingesetzten Mittel sinnvoll, effektiv und effizient eingesetzt werden bzw. worden sind. Nebst Erfahrung und Fachwissen sind deshalb ein starkes Interesse und Engagement für die Belange und die

Bis auf die Klosterkirche und das Pfarrhaus ist der Verein Kloster Kappel Eigentümer der Klosteranlage, inklusive des Landwirtschaftsbetriebs. (Bild zvg.)

in verschiedenen Branchen vertiefen. Einen gesunden Menschenverstand und Sozialverantwortung bringt sie mit, da sie auch über den Abschluss als Pflegefachfrau verfügt. Die Gründung von Ihrem eigenen Unternehmen in den Bereichen Personalwesen und Buchhaltung zeigt, dass sie Vertrauen in ihr Können und Wissen hat. Mit gutem Gewissen empfehle ich, die Vakanz in der RPK von Wettswil mit Patricia Jacotin zu besetzen. Victor Bataillard, Wettswil

Verbreitung von Unwahrheiten, Stellungnahme des Spitaldirektors im «Anzeiger» vom 30. August. Kaum hat unser willfähriger Affoltemer Gemeindepräsident im «Anzeiger» in Sachen Spitaldelegierten zur Omerta aufgerufen, flattert uns ein Informationsschreiben in den Briefkasten. Die Rede ist lang, der Stil schwach und eindeutig verortbar – nur nicht für den neuen Spitalpräsidenten! Hatten wir nicht lange gehofft, dass nach den zahlreichen korrupten Vorgängern – einer liess alle Informatikaufträge über seine Familienfirma laufen, der nächste bediente sich und seine Service-Club-Kollegen an der Spital-Futterkrippe – endlich eine kompetente, der Wahrheit verpflichtete Person gefunden würde? Warum uns Herr Buik (im «Anzeiger» vom 30. August) bloss mitteilt, dass in fraglichem Papier Unwahrheiten stehen, lässt nur zwei Schlüsse offen: Er kennt die echten Zahlen gar nicht, oder er versucht, wie alle seine

Vorgänger, diese zu vertuschen! Unser Spital war einst im kantonalen Ranking auf Platz zwei – dank gefälschten Jahresabschlüssen. Oder – in Service Club naher Rechtsprechung formuliert: Dank fortgesetzt, fälschlicherweise angewandten, von Kollegen einst vorgegebenen Buchungs-Regeln. Herr Buik: Die Chefärzte am USZ/Triemli müssen einen Teil (bis 50 %) ihrer privatärztlichen Einkünfte abgeben. Wie steht (stand) es bei uns? Welches sind die wahren BelegungsZahlen? Oder wo stehen diese, damit wir Bürger, als Besitzer des Spitals, erfahren können, wie es um unser Vermögen steht? Noch eine Bürgerinformation muss nachgereicht werden: In den Ämtler Serviceclubs sitzen wichtige Mitglieder aller Parteien, darum darf auch kein Bürger hoffen, dass irgend ein Politiker oder eine Partei Interesse daran hat, die momentanen Zustände zu ändern. Sie, als Bürger müssen aktiv werden. Jürg Wyttenbach, Affoltern

Zuschriften sind willkommen Der «Anzeiger» freut sich über Zuschriften. Allerdings gilt es einige Punkte zu beachten: Ein Leserbrief … – muss mit Namen, vollständiger Adresse und Telefonnummer des Verfassers versehen sein. – soll ein Thema aus dem «Anzeiger» oder der Region aufgreifen.

– soll sich auf ein Thema beschränken und nicht mehr als 2000 Zeichen lang sein. – darf keine persönlichen Angriffe enthalten. Über die Publikation, den Erscheinungstermin und Kürzungen entscheidet die Redaktion. (Red.) Zuschriften an redaktion@affolteranzeiger.ch.


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Gewerbe

Dienstag, 6. September 2016

Börsenzeit

Seifenkisten

Kinderkleider aus zweiter Hand in Affoltern, Bonstetten, Knonau und Obfelden. > Seite 14

GP Rossau: Zum Dorfjubiläum gabs eine eigene Kategorie für Mettmenstetter. > Seite 16

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Nichts zu holen Der FCWB verlor gegen die U21 des FC St. Gallen klar mit 5:1. > Seite 17

Gartenmöbel für Schnäppchenjäger Ausverkauf beim Fachgeschäft Finetra, Affoltern Gartenmöbel zu Vorzugspreisen bietet das Affoltemer Fachgeschäft Finetra an der Zürichstrasse 130, vom 6. bis 10. September. Genauso gewährt Finetra Vorzugspreise für «himmlisches Schlafen». Gaby Hochstrasser (links) und Simona Breitenmoser gehen auf die Wünsche von Kindern und Eltern ein. (Bild Salomon Schneider)

Kinderkleider kaufen ohne Stadtstress Fünf Jahre Kinderkleiderladen Rockzwergä Vor fünf Jahren gründete Gaby Hochstrasser den Kinderkleiderladen Rockzwergä, Im Heumoos 11, in Bonstetten mit Kinderkleidern und Accessoires für Kinder von 0 bis 16 Jahren: «Die Lage, gleich neben dem Coop, mit Parkplätzen direkt vor dem Laden war optimal. Zudem habe ich früh gemerkt, dass sich Eltern von Kleinkindern beim Einkaufen gerne in Ruhe umsehen und beraten lassen.» Sie richtete deshalb die beliebte Spielecke für die Kinder ein, die manchmal nur zum Spielen in den Laden wollen. Wenn die Kinder älter werden und anfangen selber Kleider auszuwählen, sind die Rockzwergä gefordert: «Bei der Auswahl unserer Kollektionen gehen wir sehr stark auf die Wünsche von Eltern und Kindern ein. Nach 5 Jahren haben wir ein Gespür entwickelt, was unsere Kundschaft möchte und welche Trends ankommen. Wir versuchen, auch individuelle Wünsche zu erfüllen, damit die Kinder sich bei

uns komplett und mit Freude einkleiden können.» Viele Mamis kaufen sogar Kleider für sich selber.

Grosse Auswahl, gute Beratung Das «Rockzwergä»-Team hat sich auf kompetente, persönliche Beratung spezialisiert. Die Kundschaft schätzt nicht nur die umfassende Beratung, sondern auch die riesige Auswahl an Kleidern in allen Grössen und für alle Verwendungszwecke. Damit erübrigt sich eine oftmals stressige Einkaufstour in die Stadt. «So können sie viel Zeit sparen. Viele Stammkunden nutzen auch die Möglichkeit, eine Auswahl Kleider mit nach Hause zu nehmen und bringen einfach zurück, was bei den Kindern nicht angekommen ist. Das wird sehr geschätzt, da viele Kinder keine Zeit oder Lust zum Einkaufen haben», weiss Gaby Hochstrasser. (sals)

Copacabana ganz nah Rio de Janeiro im Coopark Affoltern Passend zu den Olympischen Spielen im brasilianischen Rio de Janeiro verwandelt sich der Coopark in Affoltern vom 6. bis 17. September zur Copacabana mit brasilianischem Lebensgefühl.

mit Lambada, Samba, Bossa Nova, Limba und Zumba. Am Samstag, 10. September, begeistert die Baila Brazil Show jeweils um 11, 14 und 16 Uhr. Mit etwas Glück können die Kunden an der «Play & Win» Station zahlreiche und attraktive Sofortpreise und Rabattbons von Anbietern des Einkaufszentrum gewinnen. Ein zusätzlicher Anreiz sind auch die tollen Hauptpreise: Eine Flugreise nach Brasilien und ein Citroën C4 Catus. Öffnungszeiten Coop: 8 bis 20 Uhr. Öffnungszeiten übrige Geschäfte: 9 bis 20 Uhr. Öffnungszeiten Slotmachine: 10 bis 19 Uhr. (pd.)

Unter dem Motto Viva Brasil steht vom 6. bis 17. September der Coopark Affoltern ganz im Zeichen von Rio de Janeiro. In Zusammenarbeit mit der brasilianischen Botschaft präsentiert das Einkaufszentrum exklusiv eine spannende und farbenfrohe Ausstellung. An den zahlreichen Modulen können Besucher die verschiedenen Themen wie Kultur, Natur, Sport und Tourismus auf interaktive und spielerische Art hautnah erleben. Für brasilianische Lebensfreude sorgen am Mittwoch, 7. September, stündliche Tanzworkshops für Gross und Klein Brasilianisches Lebensgefühl im Coopark. (Bild zvg.)

«Ein Königreich für alle Gartenmöbelgeniesser», umschreibt Besim Bulica den traditionellen Gartenmöbelausverkauf von Finetra in Affoltern. Das Fachgeschäft für Gartenmöbel und Schlafkomfort an der Zürichstrasse 130 bietet während fünf Tagen, vom 6. bis 10. September, Gartenmöbel zu besonderen Vorzugspreisen. «Das ist für Schnäppchenjäger fast so abenteuerlich wie die Erlebnisse von Indiana Jones», hält der rührige Fachmann und Finetra-Geschäftsführer lächelnd fest und in den Inseraten zum Ausverkauf präsentiert er sich entsprechend ganz im Stil der bestbekannten Hauptfigur aus der gleichnamigen Abenteuerfilmreihe.

Besondere Vorzugspreise Die besonderen Vorzugspreise während des Gartenmöbel-Ausverkaufs sind denn auch geradezu abenteuerlich günstig: Der Finetra-Geschäfts-

Besim Bulica lädt als Indiana Jones ins «Königreich für Gartenmöbelgeniesser und Schnäppchenjäger». (Bild zvg.) führer Besim Bulica und sein Team bieten das aktuelle Sortiment an Gartenmöbeln während der fünf Ausverkaufstage entsprechend mit Rabatten bis zu 50 Prozent an. Dazu kommt, dass die Lieferung, bei Selbstfahrern der Lieferbus (bis 25 km Distanz), sowie das Aufstellen oder die allfällige Montage ebenfalls kostenlos sind. «Wir wollen keine Gartenmöbel bei uns überwintern», erklärt Bulica, der mit seinem Fachgeschäft für Gar-

tenmöbel und Schlafkomfort seit eh und je einen «wohnlichen Garten» propagiert. «Deshalb muss bei unserem traditionellen Gartenmöbel-Ausverkauf alles raus», fügt er umgehend an und bekräftigt: «Ramsch gibt es aber bei uns grundsätzlich nicht, sondern ausschliesslich qualitativ hochwertige Gartenmöbel wie Tische, Stühle, Sessel, Lounges und Bartische – darunter etliche Einzelstücke.» Wer folglich für Garten, Vorplatz, Wintergarten oder Veranda besonders günstige Möbel erstehen will, der ist vom 6. bis 10. September bei Finetra an der Zürichstrasse 130 in Affoltern exakt richtig. Während der fünf Tage gilt bei allen Gartenmöbeln grundsätzlich: «Gefällt mir – will ich – bekomme ich sofort.» Die qualitativ hochstehenden Markenprodukte, die Finetra anbietet, sowie die individuelle, fachlich kompetente und lösungsorientierte Beratung und der dynamische Service sind seit 14 Jahren bestens bekannt. Und übrigens: Während des GartenmöbelAusverkaufs gewährt Finetra auch auf das reguläre Bettensortiment 10 Prozent Rabatt. (kb.) Gartenmöbel-Ausverkauf. Finetra, Zürichstrasse 130, Affoltern. 6. bis 10. September. Öffnungszeiten: Dienstag bis Freitag von 9 bis 12 und 14 bis 18.30 Uhr, Samstag von 9 bis 18 Uhr.

Dance Meditation – Tanz dich in Schwingung Die bewegte und bewegende Tanzmeditation in Affoltern Leben ist Bewegung. Wo Stillstand ist, ist Stagnation. Leben will sich wandeln, mal fein und zart, mal wild und stürmisch. Leben will sich ausdrücken, Formen finden, schöpferisch sein. Oft kreisen Menschen in zermürbenden Alltagsroutinen, sind festgefahren in Gewohnheiten und Mustern, die für sie nicht förderlich sind. Es ist unbestritten, dass Menschen Rituale und Routinen brauchen, denn sie geben Halt und Sicherheit, ganz besonders auch in Übergangsphasen. Doch es gilt zu überlegen, welche Gewohnheiten, Muster und Routinen gut tun und welche nicht. Dazu heisst es immer wieder mal mutig sein, Neues ausprobieren und ausbrechen aus gewohnten Bahnen.

Sich im freien Tanz erfahren Die Dance Meditation bietet dafür einen geschützten Raum, wo die Teilnehmenden sich im freien Tanz erfahren und ausprobieren können. Die Musik und Worte der Leiterin begleiten die Leute in ihrem Tanz und unterstützen sie in ihrer Körper- und Selbstwahrnehmung sowie in den Bewegungen. Verändert man gewohnte Bewegungsmuster, wird man auch freier in seinem ganzen Verhalten. Über den Körper kann man sich freitanzen, seinen Horizont erweitern und sich öffnen für neue Möglichkeiten. Nicht umsonst sagt ein Sprichwort, der Körper ist Ausdruck der Seele. Wenn man tanzt, drückt sich nicht nur der Körper, sondern auch die Seele oder das

Innere unseres Wesens aus. Durch die regelmässige Teilnahme an der Dance Meditation oder einer anderen ähnlichen Tanz- oder Bewegungsmeditation tut man sich etwas Gutes.

Tanzen macht Spass Das Tanzen wirkt transformierend, befreiend, öffnend und stärkend. Durch das Ausprobieren neuer Bewegungen, vor allem auch Bewegungen, die aus dem Innern kommen, entstehen wieder neue Nervenzellenverbindungen. Studien beweisen, dass der Mensch bis ins hohe Alter fähig ist, solche neue Verbindungen zu schaffen. Neben all den positiven Wirkungen einer Dance Meditation gilt es, den Faktor der Freude besonders hervorzuheben. Tanzen macht Spass, schüttet Glückshormone aus und verbindet uns mit den anderen tanzenden Menschen.

Öffnen für neue Horizonte, Gesichtspunkte und Erfahrungen Am 19. August hat die zweite Serie der monatlichen Dance-Meditation-Abende begonnen. Die nächste Meditation findet am 16. September statt. Sie ist dem Thema «Weltreise» gewidmet. An diesem Abend spielt die Leiterin besonders viel Musik aus verschiedenen Ländern. Es verspricht also ein inspirierender Abend zu werden. Andere Kulturen und deren Musik können Menschen für neue Horizonte, Gesichtspunkte und Erfahrungen öffnen. Die Dance-Meditation-Abende

Dance Meditation ist Öffnung, Ausdruck und Entdeckung. (Bild zvg.) können einzeln besucht werden und es braucht keine Anmeldung dazu. Die Leiterin ermutigt die Leute, einfach vorbeizukommen und auszuprobieren. Jeder Abend ist wieder etwas anders, je nach Thema, das den roten Faden durch den Abend bildet. Infos: Jeannette Ott, www.inschwingung.ch jeannette.ott@inschwingung.ch Daten: 16. September, 7. und 28. Oktober, 25. November und 16. Dezember, jeweils von 20 bis 22 Uhr. Preis: 30 Franken pro Abend, jeder Abend kann einzeln besucht werden. Ort: Moira Tanzraum, Alte Obfelderstrasse 68, Affoltern. Keine Anmeldung erforderlich, einfach vorbeikommen.


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Veranstaltungen

Dienstag, 6. September 2016

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Unterschiedliche Filme Zeitgenössische Acrylbilder Im Kino Mansarde in Muri von Heidi Eugster-Rubin Spanien, Chile und England sind Schauplätze der aktuell im Kino Mansarde gezeigten Filme am Donnerstag und Freitag, 8. und 9. September: «Julieta», «Aqui no ha pasado nada» und «Me before you» – drei Filme, die unterschiedlicher kaum sein könnten. In «Julieta», seinem neuesten Film besinnt sich der spanische Meisterregisseur Pedro Almodóvar ganz auf seine alten Stärken. Julieta ist ein weiteres Frauendrama mit den Themen: Mutterschaft, Schuld, Betrug, Veränderung, welche so typisch sind für Almodóvars Filme. Natürlich kommen einem da Filme wie «Volver» oder «Todo sobre mi madre» in den Sinn. Nicht zuletzt deshalb, weil niemand sowohl Frauen als auch Farben derart unwiderstehlich, sinnlich und emotional inszeniert wie dieser Ausnahmeregisseur.

konisch korrupte Machenschaften in der Justiz seines Landes. Almendra rekonstruiert einen wahren Fall, der in Chiles Medien hohe Wellen schlug, und untersucht die Auswirkung korrupter Machtstrukturen auf Recht und Gesetz. Der Film wurde mit Hilfe einer Spendenkampagne finanziert. Alle Mitwirkenden stellten sich unentgeltlich in den Dienst aufklärerischer Gesellschaftskritik.

Ein ganzes halbes Jahr Thea Sharrock hat den Bestsellerroman von Jojo Moyes filmisch adaptiert. Der Film hat sehr traurige und beklemmende Momente, ist aber dank den liebenswerten Darstellern und den witzigen Dialogen trotzdem amüsant. (pd.) Zu sehen sind «Julieta» am Donnerstag, 8. September, 18 Uhr, (Sp/d/f, 99 Min., ab 12/14J); «Aqui no ha pasado nada» am Donnerstag, 8. September, 20.30 Uhr und Freitag, 9. September, 18 Uhr, (Sp/d/f,

Much Ado about Nothing Der chilenische Regisseur Alejandro Fernandez Almendra schildert in seinem neuesten Opus minuziös und la-

95 Min., ab 16J); «Me before you – Ein ganzes halbes Jahr» am Freitag, 9. Sept., 20.30 Uhr, (E/d/f, 110 Min., ab 12/14J. Reservationen sind im Internet unter www.kinomansarde.ch oder telefonisch unter 056 644 21 21 möglich.

Nisthilfen bauen und Farne bestaunen Spannende Anlässe im Park Seleger Moor Am Familientag im Park werden Nistkästen für Vögel gebaut. Ausserdem steht eine Führung durch den Park und die Gärtnerei Blattgrün an, mit spannenden Informationen zu Pflanzen. Am Familientag vom 10. September werden Nistkästen für Vögel gebaut. Regula Schmidt zeigt, wie man am besten für welche Vögel schöne und nützliche Nistkästen baut. Nistkästen sind keine natürlichen Brutplätze, sondern nur Ersatzkonstruktionen, beispielsweise für Nischen und Spalten in Felsbändern oder Baumhöhlen. Sie sollen den Vögeln das bieten, was diese auch bei der Auswahl eines natürlichen Brutplatzes beachten: Schutz vor Raubtieren, Hitze, Kälte und Regen sowie einen guten An- und Abflug.

Farne: prähistorische Gewächse Der Farntag ist unter anderem eine Führung durch den Park und die Gärtnerei Blattgrün mit spannenden Informationen. Es wird erklärt, wie die Blattstauden die Farne begleiten. Farne erinnern an die schier unendliche Entwicklungsgeschichte der Erde. Bereits vor rund 400 Millionen Jahren wuchsen auf der «Ur-Erde» erste Farnkräuter. Diese evolvierten in zirka 50 Millionen Jahren zu riesigen Bäumen. Heute lassen nur noch üppige Farnbäume in den tropischen Regenwäldern erahnen, wie riesig Farne einst waren. Farne gehören botanisch gesehen zu den blütenlosen Pflanzen (Kryptogamen), zu denen auch Bakterien, Pilze, Algen und Flechten gehören. Im Gegensatz zu den Blütenpflanzen, faszinieren die Farne durch die Formenvielfalt und die endlose Palette an Grünschattierungen. (pd.)

Nisthilfen bauen im Park Seleger Moor, 10. September, von 10 bis 16 Uhr.

Farntag im Park Seleger Moor, 11. September,

Preis: 35 Franken pro Nistkasten.

von 10.30 bis 12 und von 14 bis 15.30 Uhr.

Für sozial Schwächere Standaktion der FDP Affoltern am Samstag Sammelaktion der FDP Affoltern zugunsten der Rehaklinik des Kinderspitals am Wochenmarkt vom Samstag, 10. September. lm Frühjahr 2016 hatten die FDP-Mitglieder der Ortspartei Affoltern am Albis die Möglichkeit, an einer Führung im Rehabilitationszentrum für Kinder und Jugendliche in Affoltern am Albis teilzunehmen und viel lnteressantes über die Arbeit des Ärzteteams und der Belegschaft zu erfahren. Es ist nicht selbstverständlich, dass sich die Mitarbeiter neben ihren täglichen Aufgaben auch Zeit für einen solchen lnformationsanlass nehmen. Als Dankeschön führt die FDP Affoltern am Albis deshalb am Samstag, 10. September, 9 bis 12 Uhr am Wochenmarkt eine Spendenaktion zugunsten der Reha-Klinik durch. Der Erlös geht vollumfänglich an diese Institution und

wird für die Teilfinanzierung einer Projektwoche für die Kinder in der 2. Septemberhälfte verwendet. Die Unterstützung von sozial Schwächeren ist der FDP wichtig. Um solches zu ermöglichen, müssen jedoch zuvor die erforderlichen finanziellen Mittel erarbeitet werden. Deshalb braucht es Rahmenbedingungen, unter denen Private und Unternehmen erfolgreich arbeiten können. Auch dafür steht die FDP! Am Stand trifft man auf Mitglieder der FDP, so unter anderem die beiden Gemeinderäte Hermann Brütsch und Markus Meier. Einige Mitarbeiter des Reha-Zentrums werden ebenfalls anwesend sein und gerne für Fragen und Auskünfte zur Verfügung stehen. Die FDP Affoltern freut sich, wenn die Aktion von zahlreichen Gönnern mit Spenden unterstützt wird. Als kleine Anerkennung gibt es ein süsses und ein praktisches «Bhaltis». (pd.)

Ausstellung in der Galerie100, Affoltern Die Affoltemer Galerie100 an der Zürichstrasse 100 zeigt in der ersten Septemberhälfte Malerei in Acryl und Mischtechnik der Malerin Heidi Eugster-Rubin aus Hausen. Vernissage: 9. September, 17 bis 20 Uhr. Es sind äusserst interessante und prägnante Werke in Acryl und Mischtechnik auf Leinwand, welche die Hausemer Malerin Heidi Eugster-Rubin ab kommendem Freitag, 9. September, in der Galerie100 in Affoltern präsentiert. So verarbeitet sie einerseits Themen aus den Anfängen der Menschheit, die – analog der damaligen Felszeichnungen – im entsprechenden Zusammenspiel der Farbtöne und mittels Strichen und Punkten schlicht, aber lebendig und illustrativ gefertigt sind. Andererseits stellt sich die spätberufene und passionierte Künstlerin aus Hausen gleichsam sehr gerne den zeitgenössischen Impulsen der Welt, die sie in feinen, ausdrucksstarken Szenen malerisch umsetzt. So entstehen Themen wie die bildliche Vorhersage der einstürzenden Bürotürme vom 11. September 2011 in New York, welche die Hausemerin bereits im Frühjahr zuvor als Collage gestaltet hat.

Zum Nachdenken anregen Bilder, wie das eben beschriebene, welches auch einen schwarzen Präsidenten auf dem Bild verewigt (siehe Bildausschnitt), entstehen bei der Hausemer Künstlerin mit viel kognitiver Empathie. Diese sensible Wahrnehmung, die sich auf die affektiven Themenaspekte bezieht, paart sie in ihrem Schaffen mit Ideenreichtum und Kreativität, Vielschichtigkeit und Freimut. Darin lebt Heidi Eugster-Rubin die Möglichkeit aus, diese Impulse in Beziehung zu setzen, zu verstärken und zu verdeutlichen. Dies wiederum löst bei der Betrachterin, dem Betrachter Emotionen aus und regt zum

Acrylbilder, die den Zeitgeist widerspiegeln, von Heidi Eugster-Rubin, Hausen, Mit viel kognitiver Empathie geschaffen, in der Affoltemer Galerie100. (Bild zvg.) Nachdenken an, bietet Anknüpfungspunkte zur Reflexion. (kb.)

Hausen. 9. bis 17. September. Vernissage: 9. September, 17 bis 20 Uhr. Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag von

Galerie100, Zürichstrasse 100, Affoltern:

14 bis 18 Uhr, Samstag von 11 bis 16 Uhr oder

Zeitgenössische Malerei von Heidi Eugster-Rubin,

nach Vereinbarung, Telefon 079 821 13 61.

Spotlight – ein Team deckt auf Kino Lux, 8./9. September, 20.15 Uhr, in der Aula Ennetgraben Das Kino Lux zeigt einen Film über sexuellen Missbrauch durch Kirchenvertreter, Vertuschung durch das Establishment und couragierte Journalisten, welche die Machenschaften gegen alle Widerstände aufdecken – basierend auf wahren Begebenheiten. Boston 2001: Marty Baron (Liev Schreiber) soll als neuer Chefredaktor die renommierte Tageszeitung «Boston Globe» wieder auf Kurs bringen. Im Archiv seiner neuen Zeitung findet er einen Artikel über den pädophilen Priester John Geoghan. Er liest auch von Kardinal Bernard Law, dem Erzbischof von Boston, welcher von Geoghans sexuellem Missbrauch von Kindern wusste, jedoch nichts dagegen tat. Aufgrund der Vermutung, dass dieser einzelne Fall einen Hinweis auf ein ganzes System von Missbrauch geben könnte, drängt er sein hauseigenes Investigativ-Team Spotlight dazu, die Sache weiter zu erforschen. Warum wurden die bekannt gewordenen Fälle stillschweigend ad acta gelegt? Und warum verfolgte sie selbst der Boston Globe nicht weiter?

Kirche versucht zu vertuschen Die drei Journalisten reagieren zuerst missmutig auf den Befehl aus der Chefetage; sie pflegen normalerweise ihre Enthüllungsgeschichten selbst zu

Das Recherche-Team bei der Arbeit. (Bild zvg.) bestimmen. Bald aber wird ihnen klar, dass hinter dieser explosiven Story nicht nur erschütternde Einzelschicksale stecken, sondern ein ganzes System. Das Team bringt in Erfahrung, dass das Erzbistum von den Taten gewusst, sie regelmässig durch Versetzung der Täter vertuscht und durch Geld das lebenslange Schweigen der Opfer erkauft hatte.

Das Establishment wehrt sich Das alteingesessene Bostoner Establishment versucht auf vielfältige Weise, den Chef des Teams, Walter Robinson, von den Recherchen abzubringen. Dass auch er selbst an der langjährigen Verzögerung der Aufdeckung mitverantwortlich ist, wird kurz vor

Abschluss der Arbeit klar. Basierend auf wahren Begebenheiten ist es Regisseur Thomas McCarthy und seinem beeindruckenden Schauspielensemble gelungen, die brisante Geschichte über den Mut und die Entschlossenheit eines JournalistInnen-Teams brillant umzusetzen. Der «Boston Globe» und das «Spotlight» Quartett wurden für ihre aussergewöhnliche Arbeit mit dem Pulitzer Preis (2003) gewürdigt. (pk) 8. und 9. September, je 20.15 Uhr: «Spotlight», auf Tatsachen basierender Film von Thomas McCarthy, (USA, 126 Min., E/d). Im Kinofoyer LUX, Aula Ennetgraben, Affoltern. Kasse und Lux-Bar geöffnet ab 19.30 Uhr. Eintritt 14 Franken (unter 20J: 7 Franken) Siehe auch www.kinolux.ch.


veranstaltungen

Secondhand-Kleider und allerlei Praktisches Das Börsenteam Knonau lädt in die Stampfi Bereits zum 8. Mal organisiert das Börsenteam Knonau am Samstag, 10. September, von 9 bis 12 Uhr eine Herbst/Winter-Börse. Die Käuferinnen profitieren von schönen Secondhand-Kleidern, Schuhen bis Grösse 40, tollen Spielsachen, coolen Wintersportartikeln und vielen praktischen Sachen rund ums Baby, Dreiräder, Velos und andere Artikel für Kinder und Jugendliche. Gleichzeitig findet der Bringund Nimmtag der Gemeinde auf dem

Stampfiplatz statt. Dort wird eine kleine Festwirtschaft geführt. Somit können die Papis auf die Kleinen aufpassen und gemütlich verweilen, während die Mamis in Ruhe stöbern. Wer die Gelegenheit nutzen will, räumt Kleiderschrank und Kinderzimmer auf und verkauft die Sachen an der Kinderwarenbörse. (CR) Anmeldung bei Chrigi Risi, per E-Mail mit Adresse bis 6. September: chrigi.risi@datazug.ch.

Mit Kinderflohmarkt und Kaffeebar Kleiderbörse im Gemeindesaal Bonstetten Kinderkleiderbörse und Kinderflohmarkt mit Kaffeebar am Mittwoch, 14. September, von 14 bis 17 Uhr im Gemeindesaal Bonstetten. An der Kinderkleiderbörse im Gemeindesaal in Bonstetten lassen sich Babyund Kinderkleider bis Grösse 176 für den Herbst und Winter finden, oder auch Sportartikel wie Skier, Ski- und Schlittschuhe, Schlitten und vieles mehr. Vor dem Gemeindehaus bieten Kinder ihre Spielsachen am grossen Kinderflohmarkt feil. Die Plätze sind begehrt und es herrscht immer ein reger Handel und ein buntes Treiben. Es

ist die Gelegenheit für die Kleinen ihr Kinderzimmer kritisch zu durchforsten und nicht mehr benötigtes Spielzeug zu verkaufen und frische Spielsachen einzukaufen. Wer von all diesem bunten Treiben Hunger und Durst bekommen hat, lässt sich an der Kaffeebar mit selbstgebackenen Köstlichkeiten verwöhnen. Die Anmeldefrist für Verkäufer endet am Freitag, 9. September. Es können nur die ersten 150 Anmeldungen berücksichtigt werden. Helfer sind immer herzlich willkommen. Infos: Christina Kienberger 044 700 14 36 oder boerse@fam-club.ch.

Neues Outfit und mehr Der Familienklub Affoltern lädt zur Börse Obwohl noch sommerliche Temperaturen herrschen, steht bereits der Herbst vor der Tür. So wird es auch Zeit für die alljährliche HerbstKinderkleiderbörse des Familienklubs Affoltern im Kasinosaal Affoltern. Das OK hofft am 14. September wieder auf viele erfreute Gesichter, sei es als Verkäuferin oder als Käufer. Mit neuem Outfit oder Fahrrad in den Herbst starten, einen tollen Schlitten oder einen Skianzug erstehen und günstige Spielsachen finden? All dies ist möglich. Am Mittwoch kann man sich vor oder nach dem Besuch der Börse im Foyer mit verschiedenen Köstlichkeiten wie Waffeln, Hot Dogs, Kuchen und Getränken verköstigen. Das Kafistübli ist bereits ab 15.30 Uhr geöffnet, so kann die Wartezeit bis zur Türöffnung verkürzt werden.

Skianzüge, Schuhe und mehr für den Herbst und Winter. Gesucht sind zudem Sportartikel, Fahrräder, Skis, Skischuhe, Snowboards, Schlittschuhe und Schlitten aber auch Autositzli, Kinderstühle und Spielsachen. Es wird auch Umstandsmode entgegengenommen. Somit kann man sich von der Schwangerschaft über das Babyalter bis in die Teenagerjahre mit tollen Sachen ausstatten. Das OK zahlt 80 Prozent der Einkünfte an Nichtmitglieder und 90 Prozent an Mitglieder aus. Wer Zeit und Lust hat, einmal hinter die Kulissen zu schauen und tatkräftig mitzuhelfen kann sich ebenfalls per Mail melden. Als Dank winken einige Vorteile. (pd.) Annahme: Dienstag, 13. September, 19 bis 20 Uhr. Verkauf: Mittwoch, 14. September, 16 bis 20 Uhr mit Kafistübli. Rückgabe: Donnerstag, 15. September,

Saubere und modische Kleider Angenommen und verkauft werden saubere und modische Kinderkleider,

17.30 bis 18.30 Uhr. Nummern lösen oder bestätigen bei Raffaella Strehler 043 321 66 09 oder unter boerse@familienclubaffoltern.ch. Mehr Infos unter www.familienclubaffoltern.ch.

Für Herbst und Winter Börse im Mehrzweckgebäude Brunnmatt Vom Montag, 26., bis Donnerstag, 29. September, findet im Mehrzweckgebäude Brunnmatt in Obfelden wieder die Herbstund Winterkleiderbörse statt. Das OK freut sich über saubere, gut erhaltene und gewaschene Baby- und Kinderkleider, Kinderschuhe, saisonale Sportartikel und Spielsachen jeglicher Art inklusive CDs, DVDs und Bücher am Montag, 26. September, von 9 bis 11 Uhr entgegennehmen zu können. Der Verkauf findet am Montag von 17 bis 20 Uhr und am Dienstag, 27. September, von 9 bis 11 Uhr statt. Rückgabe der Kindersachen ist am Dienstag von 17.30 bis 18 Uhr wie

auch die Annahme von Damenkleidern, Schuhen, Schmuck, Accessoires, Büchern, CDs, DVDs und Haushaltsgegenständen. Eine weitere Möglichkeit Damengarderobe zu bringen, bietet sich am Mittwoch, 28. September, von 9 bis 11 Uhr. Der Verkauf findet am Mittwochabend von 17 bis 20 Uhr und Donnerstag, 29. September, von 9 bis 11 Uhr statt. Die Rückgabe der Kleider wird von 17.30 bis 18 Uhr stattfinden. 80 Prozent der Einnahmen werden ausgezahlt. Die Kaffeestube steht für eine kleine Pause bereit. (pd.) Weitere Infos sowie Nummernausgabe unter boerse-obfelden@gmx.ch oder 044 761 79 76, bei Monika Nussbaumer.


Veranstaltungen

Dienstag, 6. September 2016

Von der Strasse auf die Bühne

Das «Trio Pérez» bringt Popsongs und Balladen auf den Märtplatz

«Schräge Vögel» am Türlersee

Jugendliches Sonntagabend-Konzert in Affoltern

Die «Schrägen Vögel» sind Menschen vom Rande unserer Gesellschaft, die den Humor nicht verloren haben und begeistert Theater spielen. Am 13. September tun sie dies auf dem Campingplatz beim Türlersee. Das Projekt wurde im 2009 von Nicole Stehli, die in Affoltern aufgewachsen ist, im Rahmen der Basisarbeit von Pfarrer Ernst Sieber ins Leben gerufen. Das Theaterfieber nahm immer grössere Ausmasse an, sodass 2012 ein eigenständiger Theaterverein gegründet wurde. Jedes Mitglied ist auf seine Art und Weise ein «Schräger Vogel». Alle haben schwere Schicksalsschläge hinter sich, waren von Obdachlosigkeit, Familienproblemen, psychischen und physischen Krankheiten oder übermässigem Alkohol- und Drogenkonsum betroffen und stehen auch jetzt noch nicht auf der Sonnenseite des Lebens.

Humor und viel Lebenserfahrung Umso mehr sind die «Schrägen Vögel» mit viel Leidenschaft, Motivation und Humor bei der Sache. Ihre Lebensthematiken werden in ihren Arbeitsme-

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thoden und Angeboten sichtbar und fliessen inhaltlich in die Stücke ein. Umgekehrt gibt ihnen das Theater Struktur und Halt, fördert die Sozialkompetenz, erweitert die Ressourcen, stärkt das Selbstwertgefühl und hilft bei der Reintegration. Die «Schrägen Vögel» sind keine Profischauspieler und trotzdem in ihrem Arbeitsbereich professionell. In der Zwischenzeit spielen sie auf dem Niveau einer guten Laientheatergruppe. So unterschiedlich die Mitglieder auch sind, so findet doch jeder in der Gruppe seinen Platz. Ihre Stärken sind Natürlichkeit, Humor und breite Lebenserfahrungen, von denen die Darsteller auch gerne erzählen. Die «Schrägen Vögel» möchten durch das Theater der Gesellschaft etwas zurückgeben. Nach den Aufführungen gibt es jeweils einen Apéro, an dem sich Menschen aus verschiedenen Gesellschaftsschichten begegnen und gemeinsam Spass haben. Wo die «Schrägen Vögel» sind, da ist auch gute Stimmung. (pd.) Openair Theater am 13. September auf dem Campingplatz am Türlersee. 19 Uhr Apéro, 19.30 Uhr Theater, anschliessend Schmaus und gemütliches Beisammensein.

Das Trio Perez (von links): Raul (Gesang/Gitarre), Tamara (Gesang/Gitarre/Piano) und Ruben Pérez (Perkussion). (Bild zvg.)

Zum Abschluss der diesjährigen Veranstaltungsreihe «Kultur am Platz – Musig us em Amt» erwarten am Sonntag, 11. September, um 17 Uhr, drei jugendliche Geschwister aus Hedingen das Publikum zu ihrem etwa einstündigen Konzert «Feel the music». Am kommenden Sonntag ist auf dem Märtplatz wieder ein ganz anderer Musikstil zu hören: Mit ihren ausdrucksstarken und sicheren Stimmen covern Raul, Tamara und Ruben Pérez bekannte Popsongs und Balladen und singen auch eigene Songs. Dabei begleiten sich die drei Jugendlichen (19, 16, 14 Jahre) gleich selbst mit ihren Instrumenten (Gitarren, Piano und Perkussion). «Rauls Gitarrenschule und Rubens Schlagzeugschule hatten einen ge-

meinsamen Musikauftritt in Affoltern organisiert. Raul spielte Gitarre und sang, Ruben war am Schlagzeug und Tamara durfte dazu Violine spielen, obschon sie nicht zur Musikschule gehörte. So hat das Ganze angefangen», erzählt die Mutter der Geschwister über das erste gemeinsame Musizieren der drei. Ebenso wurden sie vom damaligen katholischen Pfarrer gefördert, der sie immer wieder für Auftritte im Rahmen der Kirche anfragte. Dabei nannte er sie einfach «Trio Pérez», was sie bis heute geblieben sind.

Nachwuchstalente aus dem Säuliamt Im Laufe der Jahre konnten Tamara und Raul Pérez ihr musikalisches Können an mehreren Castingshows erfolgreich unter Beweis stellen. Ihr Auftritt bei «Kids on stage» im 2013 führte ein Jahr später zu einer Anfrage für die

Teilnahme bei der SRF-Talentshow «Alperöösli» und 2014 schaffte es Tamara bei der Sat.-1-Show «The Voice Kids» bis in die «Battlephase». Heute treten sie gerne an verschiedensten Anlässen auf – im Trio, Duo oder Solo.

Open Air auf dem Märtplatz Als Nächstes nun sind sie als «Trio Pérez» Open Air auf dem Märtplatz in Affoltern zu erleben, wo farbige Stühle, Bänke und das Märtkafi zum Dabeisein und Zuhören einladen. Veranstaltet wird das Konzert von «Kultur Affoltern». Die Hutkollekte, die am Schluss gesammelt wird, kommt wie immer voll und ganz den Musikern zugute. «Trio Pérez» am Sonntag, 11. September, 17 Uhr, Märtplatz Affoltern. Hutkollekte. Märtkafi offen ab 16.15 Uhr. Das Konzert findet unter dem KasinoVordach statt. Weitere Infos: www.kulturaffoltern.ch.

Katharina von Bora – die Frau an Luthers Seite Frauezmorge in der Reformierten Kirche Wettswil

Luna Tic bringen Klavierakrobatik-Kabarett in den Singsaal Chilefeld. (Bild zvg.)

Megaherz und Megaschmerz Das Duo Luna Tic mit «on air» in Obfelden Das Duo Luna Tic geht auf Sendung mit einem Live-Radio – mit lauten und leisen Chansons, verrückten Ideen und jeder Menge Charme. Am 15. September bei Kultur Obfelden im Chilefeld. Claire und Olli von Luna Tic: Das ungleiche Duo, einmal aus Berlin und einmal aus Ost-Paris (genauer Genf), zählt definitiv zu den Bühnenlieblingen Obfeldens und sendet dieses Mal live, «on air», wie das neue Programm heisst, mit ihrem Erlebnisradio. Im

Zentrum steht ein Radiomikrofon, welches sich Claire und Olli für wenig Geld ersteigert haben. Sofort gehen die Klavierakrobatik-Kabarettistinnen auf Sendung, probehalber mal mit einem Nachtprogramm, das bis ins Weltall ausstrahlt. Es gibt Megaherz und Megaschmerz, Funksturm und Funkstille, eine Radiostation, wie sie das Publikum noch nie gesehen hat. Donnerstag, 15. September, Beginn 20 Uhr, Singsaal Chilefeld, Türöffnung 19.30 Uhr, Kultur-Bar, Eintritt 30 Franken, Legi 25 Franken, Familien 70 Franken. Ticket-Reservierung www.kulturobfelden.ch.

Ein Blick auf die Frau an der Seite des Reformators Luther lohnt sich. Warum, erklärt die Referentin, Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenny, die am 16. September Ernstes und Heiteres aus dem Leben von Katharina von Bora berichten wird. «Anzeiger»: Frau Pfarrer Wyss, Sie arbeiten im Kloster Kappel. Was sind dort Ihre Aufgaben? Pfarrerin Elisabeth Wyss-Jenny: Neben anderen Tätigkeiten ist mein Spezialgebiet die Betreuung unseres eigenen Kursangebotes. Und was für eine Beziehung haben Sie zu Katharina von Bora, der Frau Luthers? Ich habe eine intensive Beziehung zu ihr (lacht). Für eine Vortragsreihe suchte ich Frauen aus der Kirchengeschichte, was gar nicht einfach war. Von Frauen wurden nämlich kaum Dokumente aufbewahrt, von Männern wie Luther dafür haufenweise. Doch über die Frau von Luther stiess ich auf einige sehr interessante Informationen.

Wer war sie denn eigentlich? Sie kam aus verarmtem Adel und war eine aus dem Kloster entlaufene Nonne. Sie hatte im Kloster lesen und schreiben gelernt, war intelligent und gebildet.

Was hat Katharina von Bora uns Frauen zu sagen? Sie war eine für die damalige Zeit sehr emanzipierte Frau und kann uns ermutigen, selbstsicher eine eigene Meinung zu vertreten.

Was werden Sie am 16. September in Wettswil von ihr berichten? Zu viel möchte ich nicht schon verraten. Ich werde in meinem Referat ihr ganzes Leben beleuchten: ihre Zeit als Nonne im Kloster, ihr Leben zusammen mit Luther im Pfarrhaus und ihr Ende. Mit heiteren und ernsten Episoden möchte ich den Zuhörerinnen einen konkreten Einblick geben, in ihre Situation und in die Lebensumstände jener Zeit.

Bald werden die grossen Reformatoren gefeiert. Passt das Thema deshalb gut für ein Referat an einem Frauezmorge? Das ist so. Am Leben von Katharina von Bora erhalten wir auch Einblick in die damaligen Zustände in den Klöstern und Hintergründe, warum es zur Reformation kommen konnte.

Interview: Marianne Voss

Frauezmorge Stallikon Wettswil Der Frauezmorge zum Thema «Katharina von Bora – die Frau an Luthers Seite» findet am Freitag, 16. September, von 9 bis 11 Uhr in der Reformierten Kirche Wettswil statt. Der Frauezmorge ist ein ökumenisches Angebot.

Alle interessierten Frauen sind herzlich willkommen. Der Beitrag an die Unkosten beträgt zehn Franken. Anmeldung bis am 14. September an Erika Müller 044 777 99 72 oder erikarene.mueller@bluewin.ch. (mvm)


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Sport

Dienstag, 6. September 2016

Seifenkisten-Grand-Prix in Rossau Anlässlich des 900-Jahre-Jubiläums durften sich die Mettmenstetter in ihrer eigenen Kategorie messen

Seifenkiste aus Holz, aber mit Licht.

Bei spätsommerlich angenehmem Wetter massen sich am Samstag, 3. September, 91 Kinder am 52. GP-Rossau. Anlässlich der 900-Jahr-Feierlichkeiten von Mettmenstetten, gab es in diesem Jahr eine Sonderwertung für den Mättmi-Pokal. ................................................... Von Andrea bolliger Der GP Rossau zählte als Qualifikation zur Schweizer Meisterschaft. Die Teilnehmer aus der ganzen Schweiz reisten teils schon am Freitagabend an. Sie übernachteten im Wohnmobil oder – in einem Fall sogar im Pferdetransporter, mit dem sie die Seifenkisten transportiert hatten. Aber auch für die Rossauer selbst ist der Grand-PrixTag ein besonderer. «Der Anlass bringt das Dorf zusammen,» sagt Stefan Brun, Präsident des veranstaltenden Sportclubs.

Reges Treiben auf der Startrampe. (Bilder Andrea Bolliger)

Insgesamt 91 Jungen und Mädchen im Alter zwischen 8 und 16 Jahren massen sich am diesjährigen Grand Prix darunter 17 aus Mettmenstetten und weitere aus den restlichen Ämtler Gemeinden. Dank Werbung in der Schule nahmen in den letzten zwei bis drei Jahren wieder vermehrt Kinder aus der Region teil. Die Lizenzfahrer mussten besondere Vorschriften beim Bau ihrer Seifenkisten beachten und einhalten. Daher starteten etwa die aufwändig mit Licht- und Soundanlage verbauten Formel-1-Seifenkisten des Teams «NextGeneracers» in der freien Kategorie. Dort umso erfolgreicher: Luca Belser aus Seengen siegte in dieser Kategorie.

chen, die an Bobs auf Rädern erinnerten neben motorlosen Rennboliden aus Holz oder Carbon. In den Pausen galt es, die Räder zu ölen, ansonsten war Ausruhen angesagt, bis der Speaker die jungen Fahrer wieder aufforderte, sich zum Start zu begeben. Jetzt sah man den Kindern die Anspannung in den Gesichtern an. Konzentriert bereiteten sich die jungen Pilotinnen und Piloten auf ihre Abfahrt vor. Auf der Strecke neigten sie den Kopf tief zum Steuerrad, um die optimale aerodynamische Leistung aus ihrem Gefährt zu holen. Hin und wieder war ein Quietschen der Bremsen in den Kurven zu vernehmen. Ab dem Wasserreservoir mussten mehrere Schikanen passiert werden.

Die ganze Familie fährt mit

Jedes Kind erhielt einen Pokal

Das eindrückliche Fahrerlager befand sich zwischen den Bauernhöfen. Eigenkreationen standen neben sol-

Nach drei Rennläufen standen die Sieger fest: Yannis Kemmler gewann den Mättmi-Pokal vor Max Morgan und

Mehr Teilnehmer aus der Region

André Lips. Lukas Flum aus Oberhofen hiess der Sieger bei den Lizenzfahrern auf den Rängen zwei und drei platzier-

ten sich Michael und Fabian Fehr aus Müllheim. Jedes Kind durfte einen Pokal mit nach Hause nehmen.

Die Mettmenstetter Piloten und Pilotinnen mit ihren Pokalen. (Bild zvg.)

Erfolgreiche RRC-Amt-Fahrer

Besuch bei der Altstadt-Hexe

Abschluss der EKZ-Cup-Serie

Am 27. August war das Stadthaus in Olten der Treffpunkt für die Delegierten aus den regionalen Gruppen zur jährlichen Zusammenkunft (DV). Zu den Schwerpunktthemen gehörten die Mitgliederwerbung und die Tagung.

Bei den letzten drei EKZ-Cup-Rennen konnte der RRC-Amt-Nachwuchs mit 15 Podestplätzen hervorragende Leistungen einfahren. Von diesen Topresultaten ist Timo Müllers Leistung besonders erwähnenswert. Er schaffte in den letzten drei Rennen zweimal den vierten Rang und letzten Sonntag in Egg schaffte er mit dem dritten Rang den Sprung aufs Podest. Diese Leistung ist sehr hoch einzustufen, wenn man bedenkt, dass die ersten zwei Fahrer die aktuellen Europa- und Vizeeuropameister sind. Bei den Pfüderis schaffte es Nils Graf bei sämtlichen der sieben Rennen aufs Podest.

................................................... von hans jud

Beste Teamleistung Die guten Tagesleistungen durch die gesamte Serie spiegelten sich auch in der Gesamtwertung wieder. Mit sechs Fahrern auf dem Podest der Gesamtrangliste, kann der RRC Amt stolz auf seine beste Teamleistung am EKZ-Cup

RRC-Amt-Junior Linus Schmucki voll konzentriert. (Bild zvg.) zurückschauen. Ob sie dieses Niveau auch im nächsten Jahr halten können, wird sich zeigen. (pd.)

Turniersieg im Doppel Tom Cecchettos gute Form hält weiter an. In der vergangenen Woche gewann die Säuliämtler Nachwuchs-Tennis-Hoffnung das international besetzte ITF Junior Open in Kreuzlingen im Doppel. Tom Cecchetto und sein Partner Joel Alt kämpften sich dank guter

Delegiertenversamlung der eidgenössischen Turnveteranen (Etvv)

Leistungen bis in den Final, welchen sie schliesslich auch noch für sich entscheiden konnten. Im Einzel reichte es Tom Cecchetto immerhin bis in die dritte Runde. Diese Woche wird Tom Cecchetto am ITF-Turnier in Luzern teilnehmen. (pd.)

Bei hochsommerlichen Temperaturen kamen die Delegierten aus der ganzen Schweiz angereist. Von den figurierenden 31 Gruppen waren deren 30 vertreten, für die Stimmabgabe wurden 36 Zettel verteilt (Vollbestand 42). Insgesamt wohnten der DV rund 70 Personen bei. Die Etvv hat einen Mitgliederbestand von etwa 5200 Veteranen, davon 480 weiblich – ein leichter Rückgang gegenüber 2015. Die Gruppe Albis (Bestand: 113) liess sich durch Präsident Kurt Dubach und Alt-Obmann Ernst Jud (beide Hedingen) vertreten, der zusammen mit anderen abgetretenen Kameraden mit einem Präsent geehrt wurde. Die üblichen Traktanden passierten problemlos, Protokoll und Jahresrechnung, Mitgliederbeitrag und Budget wurden einstimmig genehmigt. Erfreulicherweise konnten 2015 für das «Sponsoring Jugendförderung» 8100 Franken gesprochen werden. Die Gruppen Aarau, Freiamt, Fricktal und Baden-Brugg-Zurzach (bisher Grossregion Ost) stellten aus geo-

grafischen Überlegungen den Antrag auf einen Wechsel in die Region Mitte. Die DV stimmte zu. Neue Verteilung: West/Süd (7), Mitte (13), Ost (11). Ein weiterer Antrag, eingereicht durch die Gruppe Glatt- und Limmattal, fand bei den Delegierten kein Gehör. Es ging darum, die Amtszeitbeschränkung in der Geschäftsprüfungskommission (GPK), der auch Hans Jud, Albis, angehört, zu ändern (längere Amtsdauer); es bleibt nun wie bisher. Der ständige Mitgliederrückgang ist zu bremsen. Auch seit der Möglichkeit, dass Turnerinnen aufgenommen werden können, konnte die Abwärtsbewegung nicht aufgehalten werden. Die vielen Todesfälle bei den älteren Veteranen reissen immer wieder grosse Lücken in den Bestand. Die «Jüngeren» (ab dem 50. Altersjahr ist der Beitritt möglich) ziehen zu wenig nach. In einem speziellen Konzept (Flyer mit Informationen) wird den Gruppen das Werbematerial zur Verfügung gestellt. Gezielte Aktionen sollen den Erfolg bringen.

Neue Wege für die Etvv-Tagung Die von den Gruppen erhaltenen Resultate wurden ausgewertet. Hauptpunkte: Datum, Dauer, Ort, Übernachtung, Kosten, Verpflegung, Programm/Gestaltung, Unterhaltung, Einsparungen. Es sind nun die Umsetzungsmöglichkeiten zu prüfen (jeweils 800 bis 1000 Teilnehmer). Am 15. und 16. Oktober 2016 kommen die Veteranen in Brugg-Windisch zusam-

Die «böse» Hexe in der Altstadt von Olten. (Bild Kurt Egloff) men. Bis jetzt sind 708 Anmeldungen eingegangen. In prächtiger Bergwelt am Säntis findet am 25. und 26. August 2017 die 3. DV auf der Schwägalp statt. Wie schon 1960, 1976 und 1996 reisen die Veteranen am 28. und 29. Oktober 2017 nach Montreux. Die Bewerbung des Turnvereins Riehen für die Durchführung der Tagung 2018 in Basel wurde positiv aufgenommen. Vorgesehen ist der 13./14. Oktober. Nach kulinarischer Stärkung war der Spaziergang durch die Altstadt unter sehr kundiger Führung der charmanten Damen ein besonderes Erlebnis. Absoluter Höhepunkt war der Besuch bei der «bösen» Hexe in finsteren Gemäuern. Sie fühlte sich wohl bei den Turnveteranen und blinzelte – es war nicht zu übersehen – zu den Albis-Kameraden.


Sport

Dienstag, 6. September 2016

Nichts zu holen gegen St. Gallen II

Ein verlorenes Spiel und Schuldzuweisungen

FC St. Gallen II – FCWB 5:1 (3:0)

FC Affoltern – FC Horgen 1:2

Das Fanionteam des FCWB konnte den Schwung des ersten Sieges nicht mitnehmen und verlor gegen die U21 des FC St. Gallen klar. Überzeugen konnte dafür die zweite Mannschaft, die das Spitzenspiel gegen Wollerau auswärts gewann.

Der FC Affoltern verliert im heimischen Moos vor rund 80 Zuschauern glücklich mit nur 1:2, gegen die Fussballer aus Horgen. Torschütze per Kopf: C. Antenen.

Nach dem ersten Vollerfolg vor Wochenfrist ging es für die Dosch-Elf gegen die U21 des FC St. Gallen. Ein Gegner, der in vier Runden vier Punkte eingefahren hatte, also nur einen Punkt mehr als die Säuliämtler, welche nach dem Sieg über Seuzach weitere Punkte sammeln wollten. Die Partie wurde auf Kunstrasen im Heimstadion des FC Wil ausgetragen. Eine Unterlage, die den jungen und quirligen Ostschweizern entgegenkam, wie sich über das ganze Spiel zeigen sollte. Vor allem in der Startphase war der FCWB, welcher ohne den verletzten Kapitän Gouiffe à Goufan antrat, oftmals überfordert.

Früher Rückstand Bereits nach sieben Minuten zappelte der Ball hinter Torhüter Bachmann im Netz. Im dümmsten Moment verlor Verteidiger Badalli den Halt und rutschte auf dem künstlichen Rasen aus. Der St. Galler Pavlovic nahm die Einladung dankend an und vollendete mit einem strammen Schuss aus 18 Metern in die rechte Ecke. Auf der Gegenseite traf Blumer nach 15 Minuten den Pfosten, allerdings signalisierte der Linienrichter schon vorher eine Offsideposition des Stürmers. Der FCWB fand von nun an besser ins Spiel, es gelangen einige schöne Ballstafetten, die Abschlüsse von Blumer und Le Bigonsan waren jedoch beide zu ungenau. Die 20. Minute war angebrochen, als wieder ein Ostschweizer Angriff anrollte. Der pfeilschnelle und flinke Flügelstürmer Ledergerber schlug zwei Haken und nach einem sehenswerten Doppelpass konnte er vor WB-Hüter Bachmann die Ecke aussuchen und zum 2-0 vollenden. Der Fehlstart war perfekt, doch die Ämtler liessen die Köpfe nicht hängen und kämpften weiter. Nur wenige Minuten später konnte der WB-Stürmer Blumer eine präzise Flanke von Badalli nicht verwerten, es wäre der Anschlusstreffer gewesen, den die Dosch-Elf drin-

gend benötigt hätte, um wieder ins Spiel zurückzufinden.

Penalty und Ampelkarte Nach einem Foul von Studer im Strafraum griff der Unparteiische zur Gelben Karte und weil Studer bereits kurz zuvor verwarnt worden war, gab es für ihn die Ampelkarte. Der fällige Elfmeter wurde von den Ostschweizern zudem auch noch verwertet. Von nun an war es ein fast unmögliches Unterfangen für die Zürcher noch etwas Zählbares mit auf die Heimreise zu nehmen. Nach der Pause reagierte Trainer Dosch, brachte mit Machado einen weiteren Stürmer und stellte auf eine Dreierkette um. Doch bereits in den ersten zehn Minuten nach dem Seitenwechsel folgten zwei weitere Gegentore und die jungen Espenkicker erhöhten auf 5:0. Immerhin kam der eingewechselte Peter nach einer Flanke von Bozic zum Torerfolg, doch es war nur noch Resultatkosmetik, denn Spannung kam keine mehr auf – auch, weil der zweite Treffer trotz Chancen nicht gelingen wollte. Es war ein enttäuschender Auftritt des FCWB. Man wurde von den jungen St. Gallern überrannt und musste eine schmerzhafte Niederlage einstecken. Nach fünf gespielten Runden hat man erst drei Punkte erspielt und muss sich mit dem letzten Tabellenrang abfinden.

Sieg im Spitzenspiel Was dem Fanionteam aktuell nicht gelingen will, schafft dafür die zweite Mannschaft. Im einen von zwei Spitzenspielen in der 3.-Liga-Gruppe 1 gewannen die Ämtler auswärts in Wollerau mit 4:3, dabei war man in der ersten Halbzeit äusserst effizient, stand es doch zur Pause bereits 4:0. Das Team liegt nun punktgleich mit Adliswil, das Hausen deutlich bezwang, an der Tabellenspitze. (LTh) Matchtelegramm: IPG-Arena, Will, 150 Zuschauer, Waser, Goljica (36. Berisha); Le Bigonsan, Hotnjani, Studer, Siefkes, Bozic; Blumer (57. Peter) Weitere WB-Resultate: Wollerau – FCWB 2 3:4, FCWB 3 – Red Star 1:1, Jun. A (CCJL) – Red Star 4:1, Affoltern – Jun. B1 1:1, Jun. Ca (CCJL) – Phönix Seen 9:0, Oetwil-Geroldswil – Sen. 30+ 4:2, Sen. 40+ Freienbach 1:0, Jun. Dc – Affoltern 2:8, Jun. Da – Wädenswil 3:3, Affoltern – Jun. Dd 0:5, Jun. Cb – Wollishofen 18:1, Thalwil – Jun. Db 6:4

Nationaler Orientierungslauf am Irchel

Bei perfektem OL-Wetter durften rund zwei Dutzend Orientierungsläufer aus dem Säuliamt einen Langdistanz-OL am Irchel absolvieren. Der Wald war grösstenteils sehr gut belaufbar. Jedoch hatte es einige steile Hänge, die man talwärts wie auch bergwärts überwinden musste. Dies war teilweise nicht ganz einfach und ziemlich kräftezehrend. Doch den Säuliämtler OL-Läufern gelang es trotzdem ein solides Resultat zu erlaufen. So wurde August Grüniger aus Rifferswil Sieger in der Kategorie H80. Walter Bickel lief in derselben Kategorie auf Platz vier und verpasste somit das Podest nur knapp. In der Kategorie Herren A Mittel konn-

Nach dem Spiel fand Trainer Filipovic kaum Worte. Nach einer längeren Pause sagte er vorsichtig resigniert: «Wir können froh sein, dass wir nicht viel, viel höher verloren haben.» Und nach einer weiteren Denkpause: «Das war die schlechteste erste Halbzeit, die wir in den letzten zwei Jahren gespielt haben.» Grosse, schwere Worte vom Trainer.

Gegenseitige Schuldzuweisungen Während der Trainer besonnen und vorsichtig formulierte, ging es unter den Spielern nach dem Abpfiff ungewohnt heftig zu. Schuldzuweisungen machten die Runde. «Wir hätten mehr Einsatz zeigen müssen», oder «Wir haben gespielt, wie wir trainiert haben: mega lasch.» Letztendlich brachte es Markanovic auf den Punkt: «Es bringt nichts, wenn wir uns gegenseitig die Schuld geben. Wir haben als Mannschaft verloren.» Und mit dieser Aussage hatte er eindeutig recht. Analysiert man die Leistung der einzelnen Spieler ist es so, dass jene, die nach dem Spiel am meisten verbal austeilten, keineswegs eine repräsentable Leistung an den Tag gelegt hatten. Zum Teil war das Gegenteil der Fall. Hervorgehoben kann Torwart Steiner werden, der mit einigen Glanzparaden das Ergebnis noch im Rahmen des Erträglichen hielt.

Torschütze Antenen C. (vorne) und wild entschlossener Stähli (hinten) nach dem Ausgleich. (Bild zvg.) Markanovic oder ein Ismajlaj hatten noch einige gute Momente, die aber nicht reichten, um die unterdurchschnittliche Leistung der gesamten Mannschaft zu kaschieren.

Fehlendes Zusammenspiel Auffallend am Spiel der Affoltemer war die fehlende Ballkontrolle und das fehlende Zusammenspiel, die einen sauberen Spielfluss verunmöglichten. Die verlorenen Zweikämpfe und ungenauen Pässe kosteten enorm viel Kondition. Symptomatisch war eine Aktion von Stähli. An der Mittellinie erhielt er einen Pass zugespielt. Er dribbelte einen Gegner aus und überlief einen zweiten. Dann konnte er mit letzter Kraft kurz vor der Torauslinie flanken. Der Ball kam scharf und mit Druck in den 16-er und landete

punktgenau in einem Pulk roter Spieler. Kein Blau weit und breit. Kein einziger der FCA-Spieler war mitgelaufen. Entsprechend hoch war Stählis Frust, der sich nach der aufreibenden Aktion die Lunge aus dem Leib keuchte. Getreu dem Motto «schlimmer gehts nimmer» kann der FCA am kommenden Samstag bei den Klosterbuben aus Einsiedeln gleich zweifach punkten; bei den Fans und in der Tabelle. Erwartet wird eine geschlossene Einheit, ein verschworener Haufen der Rasen frisst und sich und die Fans mit einem Sieg belohnt. Volkmar Klutsch Mannschaft: Steiner, Bala II., Stähli, Luchsinger (Nikic, 78’), Scicchitano, Antenen C., Ismajlaj, Good (Rako A., 55’), Markanovic, Premanthan (Bala I. 46’), Bilic. Ersatz: Aegerter, Rako A., Bala II, Nikic, Konate.

Ligaerhalt in extremis gesichert Die Hausemer Korbballerinnen bleiben in der NLB

FCWB: Bachmann; Badalli, Bozhinov (46. Machado),

Walter Bickel siegt in der Kategorie H80 Am letzten Sonntag fand in Buch am Irchel der 6. nationale Orientierungslauf der Saison statt. In dem schönen Wald erreichten mehrere Säuliämtler OL-Läufer bemerkenswerte Resultate.

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te sich Andreas Stalder ebenfalls den Sieg sichern. Thomas Scherer verpasste das Podest gleichfalls knapp und lief auf den sechsten Schlussrang. In der Kategorie D65 erreichte Lucia Hasler den dritten Rang. Knapp hinter ihr platzierte sich auf dem fünften Rang Yvette Zaugg. In der Kategorie Herren B sicherte sich Umberto Veronesi den sehr guten fünften Rang. Ebenfalls in den ersten zehn klassierten sich René Vock und Lotti Spalinger. René wurde in der Kategorie H55 Siebter. Lotti erreichte den neunten Rang in der Kategorie D60. An diesen guten Resultaten, sieht man, dass die OLG Säuliamt auch auf langen Strecken gut mithalten kann. Am nächsten Sonntag findet die Schweizer Meisterschaft in der Langdistanz in Ermatingen statt. Auch an diesem Lauf kann also durchaus mit Medaillen gerechnet werden. Andreas Eisenring, OLG Säuliamt

In der letzten Runde konnte sich Hausen dank des besseren Torverhältnisses trotz drei Niederlagen doch noch den Ligaerhalt sichern. Vor der letzten Runde der NLB präsentierte sich die Ausgangslage folgendermassen: Die Hausemerinnen lagen mit zehn Punkten auf Platz acht und hatten vier Punkte Vorsprung auf den 9. Rang, welcher den Abstieg in die 1. Liga bedeutet hätte. Dank dem besseren Torverhältnis in den Direktbegegnungen gegen das neuntplatzierte Brügg wäre mit einem Sieg oder zwei Unentschieden in der Schlussrunde alles klar und der Ligaerhalt geschafft gewesen.

Drei ärgerliche Niederlagen Wäre, denn leider liefen die drei Spiele nicht wunschgemäss. Gegen Unterkulm hielt Hausen zwar besser mit als auch schon und konnte das Spiel bis kurz vor Schluss relativ ausgeglichen gestalten. Dann passierten aber in der Schlussphase zwei dumme Fehler, welche die Aargauerinnen gnadenlos zum 8:10-Endresultat ausnützten. Das zweite Spiel gegen Madiswil-Aarwangen verlief nicht nur resultatmässig ähnlich. Hausen hielt gut mit, doch die Bernerinnen behielten das bessere Ende wiederum mit 8:10 für sich. Im letzten Spiel gegen Buchthalen ging es drum, noch einmal die letzten Kräfte zu mobilisieren, um den Ligaerhalt aus eigener Kraft schaffen zu können. Beide Mannschaften hatten kein Trefferglück, und so ging auch dieses Spiel knapp mit 6:7 verloren. Da Brügg seine ersten beiden Spiele gewinnen konnte, war es nun punktgleich mit

Hinten (von links): Karin Mendler, Nadja Iten, Iris Studer, Vera Studer. Vorne: Barbara Bitzi, Brigitte Stettler, Daniela Hess, Laura Hess. (Bild zvg.) Hausen und musste darauf hoffen, dass die Bernerinnen in ihrem abschliessenden Spiel gegen Leader Wolfenschiessen keinen Punkt holen würden. Wolfenschiessen hatte den Meistertitel und somit auch den Aufstieg bereits auf sicher, und so fehlte bei den Nidwaldnerinnen zu Beginn die letzte Konsequenz. Brügg konnte immer wieder in Führung gehen, Wolfenschiessen vermochte aber jeweils wieder auszugleichen und in der Schlussphase entscheidend davonzuziehen. So konnte Hausen den Ligaerhalt dank Schützenhilfe knapp doch noch sichern. Der hohe Sieg gegen Brügg im allerersten Spiel der Saison sollte schlussendlich ausschlaggebend dafür sein, dass Hausen trotz Punktgleichheit in der Nationalliga B verbleiben kann. (pd.)

Ämtler überzeugen zum Weltcup-Auftakt Freeski: Bronze für Luca Schuler am Big Air El Colorado in Chile. Starker Auftakt der Freeskier in Chile: Bei ersten Big Air Wettkampf der Saison 2016/17 in El Colorado konnte Luca Schuler (Rang 3) bereits ein erstes Mal auf das Podest steigen. Mit Vincent Schmid qualifizierte sich ein weiterer Ämtler für das Finale. Er schaffte den guten 6. Rang. Als Sieger konnte sich der Schwede Henrik Harlaut feiern lassen, Zweiter wurde Schweizer Fabian Bösch. (pd.)


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