Donnerstag, 7. Februar 2019
111. Jahrgang – Nr. 06
AMTLICHER ANZEIGER FÜR DAS SCHWARZBUBENLAND UND DAS LAUFENTAL P.P. A 4242 Laufen Post CH AG
Keine Angst vor dem Defibrillator
1ºC 8ºC
Mittlerweile sieht man sie an vielen öffentliche Plätzen: Kasten mit Defibrillatoren, die bei einem Herzinfarkt Leben retten können. Doch wie bedient man sie? Der Feuerwehrverein Laufental erklärte an einem Informationsanlass, was man wissen muss.
Freitag, 8. Februar 2019 Nach Restwolken teilweise sonnig mit ausgedehnten hohen Wolken. Samstag, 9. Februar 2019 Veränderlich bewölkt und etwas Regen möglich.
4ºC 12ºC
5ºC 12ºC
Sonntag, 10. Februar 2019 Weiterhin wechselhaft. Dazwischen auch etwas Regen.
Laufen
Wer beim Mohrenkopffabrikanten Othmar Richterich Süsses holen will, muss lange suchen: Das Geschäft leidet unter der Umleitung.
Peter Walthard
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in wenig Schmerzen in der Brust hat jeder einmal. Aber wenn jemand plötzlich die Hände auf die Brust presst, nicht mehr richtig atmen kann und die Schmerzen unerträglich sind, kann man sich fast sicher sein: Es ist ein Herzinfarkt. Nun zählt jede Minute, denn hört das Herz auf zu schlagen, wird auch das Hirn nicht mehr mit Sauerstoff versorgt. Nun kann ein Defibrillator Leben retten. Er leitet einen Stromstoss ins Herz des Patienten. Im besten Fall springt die Pumpe wieder an – wenn nicht, bleiben nur Herzmassage und das Warten auf die professionellen Rettungskräfte. Doch kann man den Defibrillator einfach so bedienen? «Ja, und man sollte es auf jeden Fall tun.» Diese Antwort gab Daniel Müller vom Rettungsdienst des Kantonsspitals Baselland am Samstag im Feuerwehrmagazin Laufen. Der Feuerwehrverein Laufental hatte die Bevölkerung eingeladen, und das Interesse war gross: Der Schulungsraum war voll besetzt. Es sei zwar immer zu empfehlen, einen der von den Samaritervereinen der Region angebotenen Kurse zu besuchen und sich vertieft mit Herzmas-
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Breitenbach Nimmt Laien die Hemmungen: Rettungsprofi Daniel Müller zeigt, was bei einem Herzinfarkt zu tun ist. sage, Wiederbelebung und dem Gebrauch des Defibrillators vertraut zu machen. Aber: Auch wer keinen Kurs hat, sollte nicht zögern zu helfen. «Die Geräte sind selbsterklärend», versuchte Müller, den Interessierten die Angst zu nehmen. Der einzige Fehler, den man machen könne, sei, das Gerät nicht zu gebrauchen. «Einschalten und den Anweisungen auf dem Bildschirm folgen» sei das Wichtigste, was man über den Defibrillator wissen müsse. Und natürlich, wo man einen findet. «Pumpen, pumpen, pumpen» Deshalb sei es gut, sich zu merken, wo man zum letzten Mal ein solches Gerät gesehen hat. Denn wenn man im Not-
fall erst einmal suchen müsse, könne man sich die Übung sparen. Überhaupt: Erste Priorität habe im Falle eines Herzinfarktes immer noch die Herzmassage. Auf keinen Fall solle man erst den Defibrillator holen und erst danach mit der Massage beginnen. «Sobald die Person am Boden liegt, heisst es pumpen, pumpen, pumpen.» Im Idealfall übernehme eine Person die Massage, während eine andere in aller Ruhe die Rettungskräfte verständige und eine dritte den Defibrillator auftreibe. Sei man der einzige Helfer, rufe man sofort den Notfall an und setze dann die Herzmassage fort, bis die Einsatzkräfte eintreffen. Selbst beschaffen ist am besten
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Im Industriemuseum Breitenbach war zu erfahren, wie man früher aus Flachs Textilien herstellte.
FOTO: PETER WALTHARD
Noch sind Defibrillatoren nicht überall einfach so zugänglich. Zwar hätten einige Firmen und Institutionen solche Geräte angeschafft, für die Öffentlichkeit seien sie aber nicht zugänglich. Den anwesenden Gewerbetreibenden rät Müller deshalb, sich zusammenzutun, das mehrere tausend Franken teure Gerät gemeinsam und auf eigene Kosten anzuschaffen und gut sichtbar so anzubringen, dass es auch am Wochenende und ausserhalb der Betriebszeiten der Öffentlichkeit zugänglich sei. Sinnvoll sei es auch, das Personal in Erster Hilfe schulen zu lassen. «Wenn man schnell reagiert, lässt sich der Schaden oft in Grenzen halten», sagte Daniel Müller.
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LAUFENTAL LAUFENTAL
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LAUFEN
Der Basis den Puls gefühlt wap. Im Wahlkampf setzt die SVP auf neue Methoden: Am vergangenen Mittwoch versammelten sich die Kandidaten der Volkspartei in der Gemeinschaftsschiessanlage Schürfeld in Aesch, um Mitglieder und Sympathisanten persönlich anzurufen und sie für die Wahlen zu mobilisieren. Mit dabei war auch Ermando Imondi, Zwingner Gemeindepräsident und so etwas wie der Spitzenkandidat der SVP im Laufental. Ihm fiel sofort auf, was die SVP-Basis im Laufental beschäftigt. «Das Spital und der Verkehr», sagt er. Dies seien im Tal seit Jahren die grossen Themen. Der Bevölkerung sei der Erhalt des Spitals in Laufen sehr wichtig, ebenso gross sei der Ärger über das ungelöste Verkehrschaos am Angenstein, das die Region zu Spitzenzeiten regelrecht vom Rest des Kantons abschneidet. Imondi nutzte die Diskussionen dazu, kräftig Werbung für sich und seine Partei zu machen. «Dass das Spital erhalten bleibt, haben wir zuallererst unserem Regierungsrat Thomas Weber zu verdanken», sagte Imondi. Auch wenn es um den Verkehr gehe, kämpfe die SVP seit Jahren an vorderster Front gegen eine «gewisse Verhinderungsmentalität» in der Politik und bei den Behörden. Auf schwierige Diskussionen musste sich Imondi nicht einlassen. Denn die SVP ging an diesem Abend gezielt vor: Angerufen wurde nicht etwa ein bunter Querschnitt der Bevölkerung, sondern ausschliesslich Personen, von denen man bereits wusste, dass sie der SVP nahestehen. Das waren neben den registrierten Parteimitgliedern auch solche, die zum Beispiel SVP-nahe Publikationen abonniert haben. Der Versuchsaufbau zeigt die Strategie, welche die SVP bei den Landrats- und
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Regierungswahlen fährt. «Es geht um die Mobilisierung», erklärte Parteipräsident Oskar Kämpfer, der ebenso wie Regierungsrat Thomas Weber, Regierungsratskandidat Thomas de Courten, Nationalrätin Sandra Sollberger und alt Nationalrat Caspar Baader persönlich vor Ort war. Gerade im Laufental sei dies von Bedeutung, erklärte Imondi seine Überlegungen. Denn hier ist die SVP traditionell erfolgreich, wenn es um Sachabstimmungen geht, aber weniger stark, wenn Personen gewählt werden sollen. Noch immer spielten die Geschichte des Laufentals und der Kampf um den Kantonswechsel eine Rolle – und damit die dazugehörigen Allianzen. Dies sei jedoch am Verblassen, so Imondi. «Noch ein paar Jahre, dann kommt eine andere Generation», ist er überzeugt. Bis dahin sei das Engagement in den Gemeinden die wichtigste Aufbauarbeit für die Volkspartei. «Wenn man unsere Leute dort kennt, erhalten wir auch bei kantonalen und nationalen Wahlen die Stimme.» Werbung machten die Kandidaten an dem Abend ganz besonders für das bürgerliche «Päckli» bei den Regierungsratswahlen. «Wir versuchen, den Leuten zu erklären, dass wir wollen, dass sie die Listen unverändert einwerfen», sagte Kämpfer. Sein Ziel: die Linke schwächen. «Wenn die bürgerlichen Kandidaten gewählt werden, müssen Rot und Grün sich um die Reste balgen», erklärte er. Ob sich die Mühen der Kandidaten, die an dem Abend Hunderte von Adressen abtelefoniert haben, gelohnt haben, wird sich bei den Wahlen zeigen. Sicher ist schon jetzt: Die Volkspartei hat das Laufental auch langfristig fest ins Visier genommen.
Irrfahrt zu Mohrenköpfen
Wegsperrung: Der Maschinenführer der Othmar Richterich AG, Destan Jusufi, weiss, dass sich Umwege lohnen, wenn es dafür einen Richterich-Mohrenkopf gibt. FOTO: GINI MINONZIO
Die weitum bekannte Mohrenkopf-Fabrikation Othmar Richterich leidet unter der Stadt, die Umleitungen mangelhaft signalisiert. Zudem erschwert Laufen den Kunden das Parkieren. Gini Minonzio
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er sich in Laufen nicht auskennt und sich bei der Schokoladenfabrikation Othmar Richterich mit Mohrenköpfen eindecken möchte, hat zurzeit eine kleine Irrfahrt vor sich. Und wie ein Selbstversuch belegt, müssen auch Einheimische ihr Auto ein paar Mal wenden, bis sie ihr Ziel erreichen. Grund sind die Bauarbeiten an der Hinterfeldstrasse neben der katholischen Kirche. Hier ist die Strasse seit letzten Herbst für Autos gesperrt. Doch die Signalisation der Umfahrung ist mangelhaft und unvollständig. Folgt man vom Röschenzer Kreisel den Umleitungsschildern, landet man im
Wald oder nach 1391 Metern wieder beim Röschenzer Kreisel. «Für uns ist die Situation schwer erträglich. Beim Weihnachtsgeschäft hatten wir einen Umsatzeinbruch von 10 bis 20 Prozent», sagt dazu die Geschäftsführerin der Firma Othmar Richterich AG, Marianne Richterich. Ihr stösst besonders sauer auf, dass zu Beginn der Sperrung die Stadt Laufen nicht einmal Umfahrungsschilder angebracht hatte. Die Firma musste im September bei der Stadt intervenieren und selbst dann dauerte es mehrere Wochen, bis Laufen die Umfahrungsschilder angebracht hatte. Claudia Deiss, Zeichnungsberechtigte der Othmar Richterich AG, ist von der Stadt Laufen enttäuscht: «Es ist in Ordnung, dass die Strasse saniert wird. Aber wieso hat Laufen nicht Umleitungsschilder mit unserem Firmennamen aufgestellt? Die Wertschätzung fehlt. Zudem legt uns die Stadt Steine in den Weg. Der Zugang zu unserer Firma wird immer mehr erschwert.» Damit spricht Deiss den Carparkplatz und die Verkehrsberuhigungspoller an. Der Carparkplatz an der Hinterfeldstrasse sei zu nahe an der Einfahrt zum privaten Meisenweg aufgemalt, an dem die Schokoladenfabrikation liegt. Wenn dort ein Car parkiert, hätten Lastwagen
grosse Mühe, mit ihren Lieferungen zum Betrieb zu fahren. Und die Poller seien so nahe an ihren zwei privaten Parkplätzen aufgestellt, dass Kunden kaum beide Parkplätze nutzen können. Auch darauf habe sie die Stadt aufmerksam gemacht. Vom Stadtverwalter Walter Ziltener habe sie lediglich die Antwort erhalten, dass Poller und Carparkplatz gewisse Erschwernisse bringen, aber nicht unzumutbar seien, sagt Deiss. Stadt will über die Bücher Gegenüber dem Wochenblatt erklärt Ziltener, dass es sehr schwer sei, einen geeigneten Ort für einen Carparkplatz zu finden. Dieser müsse vorgegebene Normen erfüllen. Und die Poller entsprächen dem Plan zur Zone 30, welcher vom Kanton genehmigt worden sei. Eine Änderung sei deshalb nicht so einfach. Die Stadt sei aber bereit, den genauen Standort des Carparkplatzes und der Poller nochmals zu überprüfen. Ziltener kann die Aussage nicht nachvollziehen, dass die Umfahrung mangelhaft signalisiert sei. Doch was die Sperrung der Hinterfeldstrasse anbelangt, kann er gute Nachrichten geben: Sie dauert nur noch bis Mitte Februar. Nur für den Deckbelag wird die Strasse Mitte Mai nochmals für drei Tage gesperrt.
KANTON BASELLAND
Nein zur Planungsmehrwertabgeltung Anruf aus dem Schützenhaus: Ermando Imondi beackert an der Telefonaktion der SVP Baselland die Adressen aus dem Laufental. FOTO: PETER WALTHARD
WoS. Der Verband Basellandschaftlicher Gemeinden (VBLG) lehnt das Gesetz über die Abgeltung von Planungsmehrwerten entschieden ab. Denn damit würde den Gemeinden verboten, vom Zusatzgewinn, der durch Um- und Aufzonungen entsteht, eine Abgabe zu verlangen. Mit dieser sollten die Folgekosten von Um- und Aufzonungen finanziert werden. Ohne Planungsmehrwertabgeltung müssten diese von den Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern getragen werden. Die VBLG findet die von der Mehrheit des Landrats beschlosse Vorlage keine faire Lösung.
Männerchor in der Kirche Sonntag, 10. Febr. 2019, 17.00 Uhr Kath. Kirche Breitenbach
«Männerstimmen Basel» Der Männerchor wurde vor 10 Jahren aus ehemaligen Mitgliedern der Knabenkantorei gegründet und mit diversen Preisen ausgezeichnet. Ihre Knickerbocker, Hosenträger und Cordjacken kontrastieren mit ihrem mit Leidenschaft und Leichtigkeit vorgetragenen Mix aus sakraler und weltlicher Musik. Kollekte
VERANSTALTUNG
Düstere Gospelklänge wap. Er ist derzeit die Sensation der Metalszene und wird weltweit abgefeiert als der Mann, der Black Metal gerade neu erfindet: Manuel Gagneux aus Basel, besser bekannt als «Zeal and Ardor». Das Projekt des Schweiz-Amerikaners verbindet tatsächlich so gegensätzliche Musikstile wie eiskalten, stürmischen norwegischen Black Metal mit souligem Gospel der afroamerikanischen Tradition. Gagneux’ Gedankenspiel: Was wäre gewesen, wenn sich die afrikanischen Sklaven in Amerika nicht der Religion ihrer Herren zugewandt hätten, sondern aus Rebellion zu Teufelsanbetern geworden wären? Die Antwort: Düsters-
ter Gospel wie im Hitvideo «Devil is Fine», das auf Youtube über eine Million mal angeklickt worden ist, vermischt mit rasenden Metalriffs und bedrückenden Klancollagen. Gagneux startet dieses Jahr auf Welttournee, ihm steht eine grosse Zukunft bevor. Den Start macht er in der Biomill in Laufen, am Samstag dem 09. Februar. Damit bringt das abtretende Biomill-Team noch einmal einen ganz Grossen auf die Bühne. Im Vorprogramm spielt die futuristische Industrial-Band Nyos aus Finnland. Auch sie bieten keine leichte Kost. Die Türen zur düsteren Welt von Zeal and Ardor öffnen um 21.00 Uhr.
www.kfl.ch KINO
Donnerstag, 7. Februar, 20.30 Uhr
The Party
Um ihre Ernennung zur Gesundheitsministerin im Schattenkabinett zu feiern, lädt die Politikerin Janet Freunde in ihr Londoner Stadthaus. Als ihr Ehemann Bill mit einem brisanten Geständnis herausplatzt, nimmt die Party eine überraschende Wendung. Komödie, Drama, Grossbritannien, 2017, 71 Min. Regie: Sally Potter, mit Patricia Clarkson, Bruno Ganz, Cherry Jones, Emily Mortimer, Cillian Murphy, Kristin Scott Thomas, Timothy Spall u. a.
Donnerstag, 21. Februar, 20.30 Uhr
Peggy Guggenheim
Das Leben der Kunst-Ikone Peggy Guggenheim im kulturellen Umbruch des 20. Jahrhunderts war geprägt von Affären und Beziehungen zu einigen der grössten Künstler des 20. Jahrhunderts – Samuel Beckett, Max Ernst, Jackson Pollock oder Marcel Duchamp. Dokumentarfilm, USA, Grossbritannien, Italien, 2015, 96 Min. Regie: Lisa Immordino Vreeland, mit Peggy Guggenheim, Marina Abramovic, Dore Ashton, Stephanie Barron, Jacqueline Bograd Weld, Diego Cortez, Susan Davidson, Robert De Niro u. a.
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Gottesdienste Freie Missionsgemeinde Laufental-Thierstein Bodenackerstrasse 21, 4226 Breitenbach www.fmg-laufental-thierstein.ch Sonntag, 10. Februar 2019 19.30 Uhr Gottesdienst Dienstag, 12. Februar 2019 19.30 Uhr Missionsabend Gäste sind herzlich willkommen.
BewegungPlus Laufen evangelische Freikirche Gottesdienst Sonntag, 17. Februar 2019 mit Kidstreff in der neuen Spielhalle für die Kleinen und Grösseren 10.30 Uhr, Wahlenstrasse 81, Laufen
www.bewegungplus-laufen.ch EVANGELISCH-REFORMIERTE KIRCHGEMEINDE SOLOTHURNISCHES LEIMENTAL ÖKUMENISCHE KIRCHE FLÜH www.kgleimental.ch Sonntag, 10. Februar, 10 Uhr Gottesdienst mit Kirchenkaffee, Pfarrer Stefan Berg Dienstag, 12. Februar, 19 Uhr Ökum. BibelteilenPlus – ein Angebot der ökum. Arbeitsgruppe, anschl. einfaches Abendessen, Geri Stöcklin Mittwoch, 13. Februar, 17 Uhr Streetdance Minis Donnerstag, 14. Februar, 9.30 Uhr Müttertreff, Martina Hausberger
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Laufental
Laufen Freitag, 8. Februar, 10.00 Uhr, Kapelle des Altersheimes: Andacht am Wochenende im ökumenischen Geist. Samstag, 9. Februar, 17.00 Uhr, Abendmusiken, ref. Kirche Laufen. «Die heitere Königin», Tatjana Fuog an der Orgel, eine gute halbe Stunde Musik, Eintritt frei. Kollekte. Sonntag, 10. Februar, kein Gottesdienst in Laufen, siehe Grellingen! Dienstag, 12. Februar, 16.00 Uhr, Jugendtreff. 16.00 bis 19.00 Uhr, unterhalb der kath. Kirche Laufen für alle Jugendliche ab 7. Klasse. Donnerstag, 14. Februar, 14.30 Uhr, Seniorennachmittag im ref. Kirchgemeindehaus Laufen. Wir hören eine Geschichte von Adolf Haller aus der Reihe «Frühling der Gegenwart» und machen eine Bilderreise durchs Centovalli. Blauen Samstag, 9. Februar, 17.45 Uhr, Dorfkirche Blauen, ökumenischer Kindergottesdienst, mit Katecheten und Katechetinnen, Gemeindeleiter Albert Dani und Pfarrerin Regine Kokontis. Grellingen Sonntag, 10. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Grellingen, Gottesdienst mit Pfarrerin Béatrice Lutz.
Evangelisch-reformierte Kirchgemeinde Thierstein
Gottesdienste: Samstag, 9. Februar, 10.00 Uhr, Kapelle Zentrum Passwang, reformierter Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 10. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth. Sonntag, 17. Februar, kein Gottesdienst Donnerstag, 21. Februar, 15.30 Uhr, Aktivierungsraum vom Alterszentrum Bodenacker, Breitenbach, reformierter Gottesdienst, Pfr. Stéphane Barth Sonntag, 24. Februar, 10.15 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Familiengottesdienst mit Abendmahl, Pfr. Stéphane Barth, Katechetin Patrizia Malerba und Organistin Blandine Abgottspon ChinderChilche: So. 10. Februar, 10.15– 11.15 Uhr, im Sonntagsschulraum. Thema: Salz zum Zweiten. Konfirmandenunterricht: Donnerstags von 18 bis 19.30 Uhr im Gde.-Saal im ref. KGH, Breitenbach. Gr. 1 am 7. und 21. Febr., Gr. 2 am 14. und 28. Febr. Seniorennachmittag: Dienstag 12. Februar, 15 Uhr, Gemeindesaal im ref. KGH, Breitenbach: Thema: Das Alter im Spiegel der Bibel. Im Anschluss: Zvieri. Bläser-Konzert mit Chorgesang: Sonntag, 17. Februar, 17 Uhr, ref. Kirche Thierstein, Breitenbach, Die Kreiselbacher Musikanten von Breitenbach und der Männerchor Breitenbach und Wahlen musizieren gemeinsam in der abendlichen Kirche.
Die Zeit der Sorgen und des Leids, es ist vorbei, die Liebe bleibt.
Rolf Lutz 22. Juli 1959 bis 1. Februar 2019 Ganz unerwartet wurde er aus unserer Mitte gerissen. In unseren Herzen wird er weiterleben.
Johanna Lutz-Hänggi Kurt und Christina Lutz-Suter mit Ricarda, Nino, Mateo und Sancho Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Trauergottesdienst am Freitag, 8. Februar 2019, um 14.30 Uhr in der katholischen Kirche Laufen. Geldspenden werden im Sinne von Rolf an Institutionen zugunsten von Behinderten weitergeleitet. Traueradresse: Johanna Lutz-Hänggi, Niedere Höheweg 28, 4242 Laufen
Du kannst ihn nicht sehen, aber er ist immer da, dein guter Engel. Du kannst ihn spüren, wenn du dich freust und singen möchtest, wenn du traurig bist und nicht mehr weiterweisst. Er bewahrt dich vor Mutlosigkeit. Er richtet dich wieder auf Er lässt dich nicht allein.
In Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von unserem lieben Mutti, Grossmutti, meiner Partnerin, unserer Schwester, unserem Gotti, unserer Tante und Freundin
Theres Stebler Borer 6. 12. 1943 bis 31. 1. 2019
Dein Herz hat aufgehört zu schlagen. Unerwartet bist du von uns gegangen. Wir vermissen dich. Du wirst immer in unseren Herzen sein. Reto Borer Alexa und Urban Hamann-Borer mit Jana, Aisha und Chiara Kilian Borer und Pascale Borer Werner Fluri Robert Borer und Marietta Miglio Astrid und Ernst Altermatt-Stebler Margrith Menth-Stebler Paul Stebler-Sutter Ruth Gasser-Henz Verwandte und Freunde
Wir nehmen Abschied von unserem Mitarbeiter
Rolf Lutz * 22. Juli 1959 † 1. Februar 2019 Wir danken Herrn Lutz für die gute Zusammenarbeit, welche er als Mitarbeiter in der TS-Laufen erbracht hat. Wir verlieren mit ihm einen geschätzten Kollegen und Mitarbeiter. Im Namen aller Mitarbeitenden sprechen wir den Angehörigen unser herzlichstes Beileid aus. Wir werden Rolf stets in guter Erinnerung behalten.
Liestal, im Februar 2019
Eingliederungsstätte Baselland ESB Geschäftsleitung und Mitarbeitende
Und immer sind da Spuren Deines Lebens, Bilder, Augenblicke und Gefühle, die uns an Dich erinnern und uns glauben lassen, dass Du bei uns bist.
In grosser Liebe und Dankbarkeit nehmen wir Abschied von
Bruno Pflugi-Schmidlin 12. 9. 1940 – 4. 2. 2019
Hermina Pflugi-Schmidlin Claudia und Martin Hübscher-Pflugi Manuela Pflugi Hübscher und Roland Hübscher-Pflugi Joel und Kayleigh Thea Stefan und Violette Pflugi-Corpataux Rebekka und Daniel Stefanie und Lucas Natascha Lilli Borer David und Victoria Pflugi Nika Verwandte, Bekannte und Freunde Die Abschiedsfeier findet am Donnerstag, 14. Februar, 14.30 Uhr in der Pfarrkirche Wahlen statt. Dreissigster: Samstag, 9. März, 17.30 Uhr, Pfarrkirche Wahlen. Anstelle von Blumenspenden wird das Opfer im Sinne des Verstorbenen für einen guten Zweck verwendet. Traueradresse: Hermina Pflugi-Schmidlin, Selmattweg 45, 4246 Wahlen Gilt als Leidzirkular.
Todesanzeigen
für das Wochenblatt nehmen wir bis am Mittwoch, 9.00 Uhr entgegen. Sabine Renz berät Sie gerne. Rufen Sie einfach an. Telefon 061 789 93 34 E-Mail: sabine.renz@chmedia.ch
Wegen Umbauarbeiten in Nunningen findet die Trauerfeier in der katholischen Kirche Breitenbach, am 13. Februar 2019, um 14.30 Uhr statt. Urnenbeisetzung im engsten Familienkreis. Anstelle von Blumen gedenke man bitte der Stiftung Kinderspital Kantha Bopha, Dr. med. Beat Richner, 8008 Zürich, Postkonto 80-60699-1. Traueradresse: Alexa Hamann-Borer, St. Martinsweg 8, 4242 Laufen Gilt als Leidzirkular.
Erinnerungen, die unser Herz berühren, gehen niemals verloren.
Mit tiefer Betroffenheit und Trauer nehmen wir Abschied von unserer lieben
Theres Stebler Borer Wir danken ihr für all die vielen Jahre, die wir mit ihr zusammenarbeiten durften, ihren unermüdlichen Einsatz für unser Unternehmen und für das Wohlergehen aller Mitarbeiter. Wir werden Theres immer in liebevoller Erinnerung behalten. Den Angehörigen gilt unser tiefstes Mitgefühl. Wir wünschen ihnen viel Kraft, Mut und Zuversicht in dieser schweren Zeit.
Schwarzbuebe-Garage AG 4208 Nunningen
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Weltverbesserer
AMTLICHE MITTEILUNGEN
Aus der Stadtratssitzung vom 4. Februar 2019
Der Stadtrat hat an seiner letzten Sitzung u.a. folgende Geschäfte behandelt und Beschlüsse gefasst: • Für den Projektauftrag für die Erarbeitung eines Versorgungskonzepts Gesundheit und Alter Laufental (Wohnen, Beratung, Betreuung und Pflege) wurde der Zusatzofferte zugestimmt, damit die Arbeiten erfolgreich beendet werden können. • Das Reglement über die familienergänzende Betreuung wurde zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. • Die Eisbearbeitungsmaschine in der Eissportund Freizeithalle ist 25 Jahre alt, sie muss ersetzt werden. Für die Beschaffung wurde ein Pflichtenheft erstellt. Aufgrund der erwarteten Kosten von CHF 170000.00 wird die Ausschreibung im Einladungsverfahren gemacht.
Das Einladungsverfahren ist bei Ausschreibungen bis CHF 250000.00 gestattet. Der Markt für Eisbearbeitungsmaschinen ist klein. Es können nur 3 Lieferanten eine entsprechende Eisbearbeitungsmaschine liefern. Im Investitionsbudget 2019 wurden CHF 180000.00 eingestellt. Der Submittentenliste und dem Pflichtenheft für eine Eisbearbeitungsmaschine wurde zugestimmt. • Die Standaktionen der FDP Laufen vom 23. Februar und 2. März 2019 werden bewilligt. • Die Durchführung des 14. Laufner StedtliBlues vom 6. Juli 2019 wurde bewilligt. • Der Wildpflanzenmarkt vom 11. Mai 2019 wird bewilligt. • Die WAVE-Trophy 2019, welche eine Etappenfahrt von reinen Elektromobilen oder mit Muskelkraft unterstützten Fahrzeugen durch die Schweiz ist, wird am Samstag, 15. Juni 2019, einen Zwischenhalt in Laufen machen.
Die Etappe startet in Reinach BL mit Ziel in Eschenbach LU. Der Veranstalter stellt einen aufblasbaren Torbogen auf Höhe Metzgerei Henz auf. Die gestaffelt eintreffenden Fahrzeuge werden im Torbogen von einem WAVE-Speaker interviewt. Anschliessend parkieren die Fahrzeuge auf dem abgesperrten Rathausplatz. Die Bevölkerung ist herzlich zu diesem Anlass eingeladen, Details folgen. • Der Planung von 2 bis 4 Hauskehricht-Unterflur-Sammelstellen im Stedtli wurde zugestimmt.
Baugesuche, Auflage vom 7. bis 18. Februar 2019 BG-Nr. 0204/2019. Bauherrschaft: LuckowSteffen Adelheid und Luckow Marlen / Röschenzstrasse 77A / 4242 Laufen. Projekt: Dachaufbaute, 2 Dachflächenfenster, Parz. 2299, Röschenzstrasse 77A, 4242 Laufen.
Projektverfasser/in: Scherrer Architekt GmbH / Amthausgasse 27, 4242 Laufen. BG-Nr. 0205/2019. Bauherrschaft: Kunz Otto/ Im Baugarten 5 / 4144 Arlesheim. Projekt: Umbau Einfamilienhaus, Parz. 2178, Rebenhöhenweg 15, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Bitterli Architekten AG / Malsmattenweg 1, 4144 Arlesheim. BG-Nr. 1465/2017. Bauherrschaft: Coppetti Claudia / Im Tschambol 57 / 4242 Laufen. Projekt: Carport Neuauflage: geändertes Projekt, Parz. 4114, Im Tschambol 57, 4242 Laufen. Projektverfasser/in: Kienberger Architektur GmbH, SIA / Trottenstrasse 7, 4402 Frenkendorf. Begründete Einsprachen sind mit der Baugesuchsnummer versehen innerhalb der Auflagefrist in drei Exemplaren an das Bauinspektorat Liestal, Rheinstrasse 29, 4410 Liestal, zu richten.
GESPRÄCH MIT EVELYNE GRAF KOTÁN, LEITERIN DER FACHSTELLE ARBEITSINTEGRATION (FAI) LAUFEN
Langzeitarbeitslosen bei der Stellensuche helfen Seit Mai 2018 leitet Evelyne Graf Kotán die Fachstelle Arbeitsintegration in Laufen. Sie zieht eine erste positive Bilanz. Bereits konnten einigen Stellensuchenden Arbeit vermittelt werden. stl: Frau Graf, seit rund einigen Monaten sind Sie Leiterin der Fachstelle Arbeitsintegration (FAI) Laufen. Was macht diese Institution? Evelyne Graf Kotán: Die Hauptaufgabe ist es, Arbeitslosen im Alter von 18 bis 63 Jahren zu helfen, im Berufsleben wieder Fuss zu fassen. Dafür machen wir mit ihnen ein Jobcoaching. Zum andern nutzt die FAI ihre Vernetzung mit den diversen Angeboten in der Region, mit öffentlichen und privaten Arbeitgebern sowie den FAI-Partnern. Es geht dabei vor allem darum, den Integrationsprozess der Arbeitsuchenden in den ersten Arbeitsmarkt zu unterstützen. Wie läuft eine solche Integration ab? In einer ersten Phase werden die Möglichkeiten des Betroffenen geprüft, und auch deren Handlungsspielraum. Es geht dabei darum, dem Arbeitsuchenden zu helfen, seine Ressourcen zu entdecken, damit eventuell etwas Neues entstehen und sich ein anderes Berufsfeld öffnen kann. Fort- und Weiterbildung tragen dazu bei, den Wiedereinstieg zu erleichtern. Uns geht es um einen ganzheitlichen Blick auf den Menschen; es geht also nicht nur um
teln ihnen Hilfe bei den entsprechenden Institutionen. Dann viel Wissen, wie breit inzwischen das Angebot in diesen Bereichen in der Region ist. Wer unsere Hilfe braucht, ist in der Regel schon auf die Sozialhilfe angewiesen.
Evelyne Graf Kotán leitet seit einigen Monaten die Fachstelle Arbeitsintegration FOTO STL Laufen. den Menschen als Arbeitskraft, sondern auch darum, das Potenzial in ihm zu wecken. Dazu gehört, ihm mehr Selbstvertrauen zu vermitteln. Denn viele sind aufgrund ihrer zum Teil langen Arbeitslosigkeit sehr verunsichert. Die Klienten werden in den ersten sechs Monaten besonders intensiv betreut. Hauptziel ist, ihnen die bestmögliche Anstellung zu vermitteln. Dies kann je nach Ressourcen auch eine Teilzeitbeschäftigung sein. Was tun sie über die eigentliche Arbeitsintegration hinaus? Oft besteht Handlungsbedarf. Die Betroffenen sind krank, haben finanzielle oder familiäre Probleme. Wir vermit-
Es werde LED-Licht
Beim Ersatz von alten Glühmitteln sollte darauf geachtet werden, diese durch energiesparende LED-Leuchtmittel zu ersetzen. Dabei sparen sie neben Energie auch noch Geld, da die Stromkosten mit LED-Leuchtmitteln um ca. ¾ tiefer sind als bei herkömmlichen Glühbirnen. Die Umweltkommission der Stadt Laufen gibt als Energiesparaktion 3er-Sets von LED-Birnen gratis an die Einwohner und Einwohnerinnen von Laufen ab (Fassung E27). Die Leistung beträgt 11 W, was einer 75-W-Glühbirne entspricht. Die Lichtfarbe ist warmweiss. Pro Haushalt kann 1 Set bezogen werden. Im Stadthaus können diese Sets während der Schalteröffnungszeiten abgeholt werden. S het, solangs het!
Wie sind Ihre Erfolge? Die FAI gibt es in Laufen ja erst seit Mai 2018; zudem ist die Stelle, im 40Prozent-Pensum, vorerst auf zwei Jahre befristet. Es zeigt sich aber schon jetzt, dass man damit eine Lücke gefüllt hat. Die Erwartungen wurden übertroffen, sind doch rund zwanzig Personen in unserem Programm. Die Menschen werden uns vom Sozialdienst aus Laufen zugewiesen. Ziel ist es, mindestens drei bis vier Menschen pro Jahr wieder im Arbeitsmarkt zu integrieren. Dafür arbeiten wir eng mit sozialen Institutionen und dem kommunalen Werkhof zusammen. Wir vermitteln auch Praktika bei möglichst regionalen privaten Firmen. Gibt es genügend Praktikumsstellen? Das ist in der Tat ein Problem. Einerseits könnte die Gefahr bestehen, dass es zu Lohndumping kommt. Dies versuchen die Gewerkschaften, mit Recht, zu verhindern. Im Kanton Graubünden hat man dafür eine gute Lösung gefunden: Der Arbeitsuchende wird stufenweise in den Arbeitsprozess integriert, sodass der Lohn mit der Zeit marktkonform ist. Wir wollen natürlich verhindern, dass die Arbeitsuchenden ausgenutzt werden. Viele Arbeitgeber sind noch etwas zögerlich. Sie haben die Befürchtung, dass sich ein fauler Kerl in ihrem Betrieb einnisten könnte. Aber ich kann diesen Chefs nur sagen: Unsere Klienten wollen arbeiten. Wie steht es mit der Motivation der Arbeitsuchenden? Die allermeisten sind voll dabei. Zu Beginn sind sie noch verunsichert, haben Selbstzweifel. Einige haben Depressionen, die zurückzuführen sind auf ihre schwierige persönliche Situation. Deshalb brauchen diese Menschen mehr Unterstützung als «nur» die Vermittlung einer Arbeitsstelle. Auch brauchen diese Menschen Zeit, um wieder Tritt zu fassen. Dafür sind sie auf das Verständnis ihres Umfeldes am Arbeitsplatz angewiesen. Ist Ihre Arbeit beendet, sobald Ihr Klient einen Job gefunden hat? Nein. Wie gesagt, benötigen unsere Klienten auch andere Unterstützung als die Integration in den Arbeitsmarkt. In den ersten drei Monaten stehen sie in regelmässigem Kontakt mit uns. Wir pflegen eine enge Vernetzung mit den
übergeordneten Stellen, etwa den Arbeitgebern oder dem Sozialdienst. Dann vermitteln wir auch Kontakte zu anderen Projekten. Dazu gehören Sport und andere Aktivitäten, aber auch die Aktion «zämmestoh» in Laufen. Durch Mitgliedschaft in Vereinen sollen auch die sozialen Kontakte gestärkt werden. Hat die Ausgleichsinitiative, die eine ausgewogenere Verteilung der Sozialhilfekosten unter den Baselbieter Gemeinden anstrebt, Auswirkungen auf die Tätigkeit Ihrer Fachstelle? Nur indirekt. Wir wollen den Baselbieter Gemeinden mit tieferen Sozialhilfekosten zeigen, dass wir aktiv werden, dass wir etwas tun, um diese Sozialhilfekosten zu senken. Die Botschaft lautet: Seht her, wir machen nicht nur die hohle Hand, wir tun etwas, damit die Fallzahlen – und damit die Sozialhilfekosten – nicht weiter ansteigen. Was ist, wenn ein Klient nicht mitmacht? In der Regel weisen uns die Sozialdienste Menschen zu, die arbeiten wollen. Allerdings gibt es kein Wunschprogramm. Wenn jemand nicht mitmacht, der Arbeit oder unseren regelmässigen Treffen fernbleibt, wird er zur Sozialhilfe zurückgeschickt. Bis jetzt hat sich aber gezeigt, dass die Klienten gerne mitmachen. Denn sie haben positive Erlebnisse, erhalten positives Feedback, gut verlaufene Vorstellungsgespräche und der erarbeitete Handlungsplan hilft ihnen dabei, ihr gestecktes Ziel im Auge zu behalten und die festgelegten Handlungsziele umzusetzen. Aber die Klienten müssen wissen, dass sie selber Chef ihres Lebens sind. Eigeninitiative und Motivation müssen sie schon selber auch mitbringen. (stl) (Die Fragen stellte Thomas Immoos)
SIMON FELIX, STADTRAT
An den diesjährigen Neujahrsapéros stellte ich unweigerlich fest: Es ist ein Wahljahr. Teilweise wöchentlich traf ich auf unsere Spitzenpolitiker. Das wird wohl bis zu den Wahlen so bleiben. Danach verschwinden sie wieder für vier Jahre von der Bildfläche. Aber es ist nicht der Händedruck der Bildungsdirektorin am Neujahrsempfang im Gymi Laufen, der mir in Erinnerung bleiben wird. Es sind ganz andere Begegnungen, die mich in den letzten Monaten nachhaltig beeindruckten. Tief gerührt hat mich der Besuch der Laufe-Chuchi, wo wir kürzlich als Stadtrat eingeladen waren. Jeweils am Montag zaubern dort engagierte Helferinnen und Helfer ein köstliches 4-GangMenü für Menschen, die sich einen Restaurant-Besuch nicht leisten können. Das Menü wird serviert. Als Zeichen von Respekt und Wertschätzung. Das wird mit grosser Dankbarkeit und glücklichen Gesichtern quittiert. Ich war überrascht, für wie viele Menschen in unserer Region Auswärtsessen keine Selbstverständlichkeit ist und wie sehr das Angebot der Laufe-Chuchi geschätzt wird. Dem Team gebührt meine volle Hochachtung. Als Mitglied der Betriebskommission besuchte ich im Herbst die Hauptübung der Feuerwehr. Unsere Feuerwehr besteht aus Freiwilligen. Die Übungen sowie die Einsätze erfolgen in der Freizeit. Zu jeder Uhrzeit. Das verdient grossen Respekt. Während der ganzen Übung spürte ich den Teamspirit dieser Truppe, die im Notfall mit vollem Einsatz Menschen rettet und Katastrophen bekämpft. Welch grossartige Leistungen sie erbringen, beeindruckte mich bereits während des letzten Hochwassers im Stedtli, wo ich zu den Betroffenen gehörte. Und, was mich als sparsamen Politiker erfreut: Dank dem System einer Milizfeuerwehr wird die Gemeindekasse entlastet. Eine Berufsfeuerwehr würde die Allgemeinheit um ein Vielfaches mehr kosten. Als Präsident der Zivilschutzkompanie Laufental war ich im Dezember zu einem Augenschein in Adelboden eingeladen. Unsere Kompanie hilft dort jeweils bei den Aufbauarbeiten für das FIS-Ski-Weltcup-Rennen. Die Zivilschützer imponierten mir. Bei klirrender Kälte, aber mit voller Motivation, grossem Geschick und Teamgeist bauten sie die Tribüne sowie verschiedene Gerüste und Festzelte auf. Sie leisteten damit einen wichtigen Beitrag zur Durchführung dieses weltbekannten Anlasses, der ohne die vielen Helfer gar nicht möglich wäre. Es gäbe noch viele weitere solche Begegnungen, die ich aufzählen könnte. Es ist einfach wunderbar und lobenswert, wie viele Menschen in der Schweiz Grossartiges für die Allgemeinheit leisten. Mit viel Idealismus und Einsatz verbessern sie täglich unsere Welt. Ich wünsche mir, dass dies auch in Zukunft so bleiben wird.
Geschwindigkeitskontrollen
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ur Überprüfung der Einhaltung der Geschwindigkeit in den Tempo-30-Zonen und der Begegnungszone Altstadt wurden durch die Stadtpolizei im Monat Januar 2019 folgende Geschwindigkeitsmessungen auf Gemeindestrassen durchStadtpolizei Laufen geführt. Datum
Messort
V max Kontrolle Gemessene Anzahl Übertretungen (km/h) von bis Fahrzeuge und in % ______________________________________________________________________________________
22.01.2019 24.01.2019 24.01.2019 25.01.2019 25.01.2019 28.01.2019 29.01.2019
Brislachstrasse Lochbruggstrasse Hintere Gasse Schützenweg Viehmarktgasse Weststrasse Amthausgasse
30 30 20 30 20 30 20
10.25–12.00 10.30–12.00 15.00–16.00 10.40–12.10 14.05–15.35 14.30–16.00 10.10–11.40
80 56 33 95 72 30 110
21 resp. 26.25% 9 resp. 16.07% 2 resp. 6.06% 24 resp. 25.26% 14 resp. 19.44% 4 resp. 13.33% 34 resp. 30.91%
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Donnerstag, 7. Februar 2019 Nr. 06
Ärztlicher Notfalldienst Telefon 061 261 15 15 Unter dieser Nummer erreichen Sie in Notfällen den diensttuenden Arzt, Kinderarzt und Zahnarzt in Baselland sowie in den Solothurner Bezirken Thierstein und Dorneck Telefon 0848 112 112 Bitte versuchen Sie zuerst, Ihren Hausarzt zu erreichen.
Erschwil
Baupublikation
Bauherr: Andreas Kunz Mühleweg 24, 4228 Erschwil Verantwortlicher: Andreas Kunz Mühleweg 24, 4228 Erschwil Bauprojekt: Saunahaus Bauplatz: Mühleweg 24 Bauparzelle: 957 Planauflage: Gemeindeverwaltung Einsprachefrist: 22. Februar 2019
DANKSAGUNG
Viel zu früh müssen wir von unserem langjährigen Mitarbeiter
Die Anteilnahme und die Zeichen der Verbundenheit, die wir zum Tod von
Dorothée Ursula Ziegler-Fritzsche entgegennehmen durften, haben uns sehr berührt und helfen, den grossen Verlust zu verarbeiten. Wir danken allen Verwandten, Freunden und Bekannten für die tröstenden Worte, das entgegengebrachte Mitgefühl, die Blumen, die einbezahlten Geldbeträge zugunsten des Tierschutzes beider Basel und des Schweizer Kinderhilfswerks Kovive und die Teilnahme an der Trauerfeier im Kloster Dornach. Es hat uns sehr gefreut, dass so viele mit uns Abschied von Dorothée genommen haben.
Heinrich Wehrli-Schaad 6. Juli 1957 – 30. Januar 2019
Abschied nehmen. Leider konnte er seine wohlverdiente Pension seit August 2017 nur kurz geniessen. Wir verlieren in ihm nicht nur einen geschätzten Menschen, sondern auch einen guten Arbeitskollegen. Den Angehörigen gilt unser tiefstes Mitgefühl. Wir wünschen ihnen viel Kraft, Mut und Zuversicht in dieser schweren Zeit.
albin borer ag Geschäftsleitung ganze Belegschaft
Ein besonderer Dank gilt dem Spital Laufen für die kompetente Begleitung in den letzten Stunden, Pfarrer Franz Kuhn für die Leitung und Alfredo Palacios sowie Rafael de Huelva (Flamenco) und Ruth Naegeli (Orgel) für die musikalische Gestaltung der Trauerfeier. Laufen, 15. Januar 2019
Himmelried
Baupublikation
Robert Ziegler-Fritzsche Thomas und Stephanie Ziegler-Boos mit Maxime und Maurus Max Ziegler und Regula Leuenberger Lilo Graf-Fritzsche
Bauherrschaft: Messerli Sandra & Patrick, Krummackerweg 356, 4204 Himmelried Projektverfasser/-in: Atelier für Bau & Design, Rolf Borer, Hauptstrasse 74, 4204 Himmelried Bauvorhaben: Um- und Anbau, Kleingebäude und Einzäunung Bauort: Krummackerweg 356 Bauparzelle: GB-Nr. 1251 Planauflage: Gemeindeverwaltung Himmelried Einsprachefrist: 21. Februar 2019
Hofstetten-Flüh
Baupublikation
Bauherr: Marc Waser, Auf den Felsen 18, 4114 Hofstetten SO Projektverfasser: Kienberger Architekten, Trottenstrasse 7, 4402 Frenkendorf Bauobjekt: Neubau Carport und Anpassungen Umgebung Bauplatz: Auf dem Felsen 18, 4114 Hofstetten SO Bauparzelle, GB-Nr.: 3020 Planauflage: Gemeinde Hofstetten-Flüh Abteilung Bau-, Umwelt- und Raumplanung Neuer Weg 7, 4114 Hofstetten SO Einsprachefrist: 22. Februar 2019
Metzerlen-Mariastein
Baupublikation Bauherrschaft: Habimmo AG, Rotbergstrasse 22, 4116 Metzerlen Bauprojekt: Neubau Wohn- und Geschäftshaus Bauort: Rotbergstrasse 18, 4116 Metzerlen Bauparzelle: GB-Nr. 2044, 2045 (W2b) Projektverfasser: Holzart Architektur AG, Zullwilerstrasse 49, 4208 Nunningen Planauflage: Gemeindeverwaltung zu den öffentlichen Schalterstunden Einsprachefrist: 21. Februar 2019
Nunningen
Christus spricht zu einem Geheilten: Kehre nach Hause zurück und erzähle, Jak 2, 1 was Gott an Dir getan hat. Kleinlützel
Eine Mutter liebt ohne viele Worte, eine Mutter hilft ohne viele Worte, eine Mutter versteht ohne viele Worte, eine Mutter geht ohne viele Worte und hinterlässt eine Leere, die mit Worten keiner auszudrücken vermag.
Helen Gigandet-Altermatt 30. 10. 1934 bis 21. 1. 2019 Mir si unändlich dankbar, dass mir Di so lang bi öis gha hei, und gönnä Dir Di Friedä vo ganzem Härzä.
Mir vermisse Di ganz fescht Marlies und Bruno Emmenegger-Gigandet Peter Gigandet Ruth Lutz-Gigandet und Ueli Linder Elio, Alisha und Andreas
Gemeinde Kleinlützel Plangenehmigungsverfahren für Starkstromanlagen
Baupublikation
Öffentliche Planauflage
Bauherr: Hänggi Patricia und Yves P. Kleine Seite 6, 4208 Nunningen Bauobjekt: Erdgedeckter Propangastank Verantwortlicher: Altermatt Hausbau AG Ollenweg 18, 4226 Breitenbach Bauplatz: Musslistrasse Bauparzelle: GB Nr. 3686 Planauflage: Gemeindekanzlei Einsprachefrist: 7. bis 21. Februar 2019
für:
S-0173055.1 Transformatorenstation Niedermatt 200 (EMB-Nr.: 31.070) – Ersetzen der bisherigen Turmstation auf der Parzelle 3049 der Gemeinde Kleinlützel inkl. Kabeleinführungen
Abdankungsfeier: Dienstag, 12. Februar 2019, um 14.30 Uhr in Oberkirch.
Koordinaten: 2598580 / 1252656
Traueradresse: Ruth Lutz-Gigandet, Mettenbühlstrasse 3B, 4226 Breitenbach
Beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat hat die EBM Netz AG, Weidenstrasse 27, 4142 Münchenstein, das oben erwähnte Plangenehmigungsgesuch eingereicht.
Gilt als Leidzirkular.
Die Gesuchsunterlagen werden vom 11. Februar 2019 bis zum 12. März 2019 an folgenden Orten öffentlich aufgelegt: – Amt für Raumplanung, Werkhofstrasse 59, 4509 Solothurn – Gemeindeverwaltung, Huggerwaldstrasse 175, 4245 Kleinlützel (während der Öffnungszeiten) Die öffentliche Auflage hat den Enteignungsbann nach den Artikeln 42–44 des Enteignungsgesetzes (EntG; SR 711) zur Folge. Wer nach den Vorschriften des Verwaltungsverfahrensgesetzes (SR 172.021) oder des EntG Partei ist, kann während der Auflagezeit beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat, Planvorlagen, Luppmenstrasse 1, 8320 Fehraltorf, Einsprache erheben. Wer keine Einsprache erhebt, ist vom weiteren Verfahren ausgeschlossen. Innerhalb der Auflagefrist sind auch sämtliche enteignungsrechtlichen Einwände sowie Begehren um Entschädigung oder Sachleistung geltend zu machen. Nachträgliche Einsprachen und Begehren nach den Artikeln 39–41 EntG sind ebenfalls beim Eidgenössischen Starkstrominspektorat einzureichen. Eidgenössisches Starkstrominspektorat Planvorlagen Luppmenstrasse 1 8320 Fehraltorf
Kleinlützel
Baupublikation
Bauherrschaft: Genossenschaft Econnex, Neuhaus 3, 2814 Roggenburg Bauobjekt: Sanierung Atelier/Werkstatt Grundeigentümer: Genossenschaft Econnex, Neuhaus 3, 2814 Roggenburg Projektverfasser: Hebeisen Markus, Neuhaus 3, 2814 Roggenburg Bauplatz: Dorfstrasse 76 Bauparzelle: 2732 (BG 529) Ausnahmebewilligung: Keine Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 22. Februar 2019
Baupublikation
Bauherrschaft: SFC Kleinlützel, Postfach 5 Bauobjekt: Ballfangnetz Grundeigentümer: FC Kleinlützel Projektverfasser: FC Kleinlützel, Postfach 5 Bauplatz: Niedermatt 506 Bauparzelle: 3084 (BG 526) Ausnahmebewilligung: Keine Planauflage: Gemeindeverwaltung Kleinlützel Einsprachefrist: 22. Februar 2019
LAUFENTAL LAUFEN
Darmspiegelung besser als Stuhltest Darmkrebs entsteht langsam. Deshalb ist die Chance hoch, ihn dank Vorsorge frühzeitig zu erkennen und zu behandeln. Zwei verschiedene Verfahren stehen zur Verfügung: die Darmspiegelung und der Blut-im-Stuhl-Test. Burri macht sich für die Darmspiegelung stark. Der leitende Arzt der Gastroenterologie erklärte, dass beim Blut-im-Stuhl-Test eine
Früherkennung von Krebs möglich ist, die Darmspiegelung hingegen bereits Hinweise auf die Entstehung von Darmkrebs liefern kann. Er zeigte mit einem Video auf, wie bei dieser Vorsorgeuntersuchung das Innere des Darms mit einer kleinen Kamera, welche mit einem Endoskop in den Darm eingeführt wird, betrachtet wird. Die Kamera überträgt die Bilder des Darms direkt auf einen Bildschirm. Mit dieser Methode lassen sich Darmpolypen und Tumore mit hoher Sicherheit aufspüren. Polypen können direkt entfernt werden, wodurch verhindert werden kann, dass aus den Polypen Krebs entsteht. Mit der App «Darm Check» lässt sich abklären, ab wann eine Vorsorgeuntersuchung sinnvoll ist. Empfohlen wird sie meist im Alter ab 50 Jahren. Ist der Krebs bereits aufgetreten, werden die Patienten im Darmzentrum Baselland Liestal, das seit einem Jahr existiert, gut versorgt. Bernd Schenkluhn, Facharzt Chirurgie, zeigte auf, dass die Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen, die Tumorfallkonferenzen und auch das Angebot der Psychoonkologie wichtige Vorteile des Zentrums sind. Die Statistik weise eine höhere Überlebensrate bei der Behandlung im Darmkrebszentrum auf, da dieser ganzheitliche Ansatz, gepaart mit modernsten schonenden Therapien, bestmögliche Genesung ermöglicht.
EINGESANDT
Bauer sucht .... keine Frau, sondern Land!
VERANSTALTUNG
Babysitting Tagsüber oder abends Kinder zu hüten ist ein faszinierendes Erlebnis, eine willkommene Abwechslung und will gelernt sein. Wichtige Themen wie: Die Entwicklung und die Bedürfnisse des Kindes, Körperpflege und Ernährung, Spiel und Beschäftigung sowie Krankheiten und Unfallverhütung werden an diesen beiden Tagen behandelt. Das Schweizerische Rote Kreuz führt am 12./13. März einen Babysittingkurs durch. Der Kurs ist für Jugendliche ab 13 Jahren und findet jeweils von 9.00 bis 12.00 und 13.00 bis 15.00 Uhr im Katholischen Pfarreiheim in Laufen, Röschenzstrasse 39, statt. Die Kurskosten betragen 100 Franken inklusive Kursbuch und Babysittingpass. Cornelia Müller Schweizerisches Rotes Kreuz Anmeldung und Auskunft bei der Regionalstelle Olten, Telefon 062 207 02 50, per E-Mail: bildung@srk-solothurn.ch oder via Homepage www.srk-solothurn.ch
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LAUFEN
Darmkrebs vermeiden gwa. «Erzählen Sie es weiter. Machen Sie Werbung für die Vorsorgeuntersuchung», forderte Emanuel Burri die Anwesenden auf. «Darmkrebs ist die zweithäufigste krebsbedingte Todesursache. Das muss nicht sein. Wird der Krebs in frühen Stadien entdeckt, ist er in den meisten Fällen heilbar. Dank einer Darmspiegelung kann zu 90 Prozent das Auftreten von Darmkrebs verhindert werden. Trotzdem unterziehen sich nur 13 Prozent der Bevölkerung ab 50 Jahren einer Vorsorgeuntersuchung.», klärte der Arzt weiter auf. Aus diesem Grund setzt sich das Kantonsspital Baselland (KSBL) stark für die Prävention ein. Am letzten Mittwoch lud sie die Bevölkerung zum öffentlichen Vortrag «Darmkrebs» ins Kulturzentrum Alts Schlachthuus ein. Dabei wurden einerseits die Darmkrebsvorsorge und die operative Darmkrebstherapie aufgezeigt, anderseits das Darmkrebszentrum Baselland Liestal vorgestellt.
Donnerstag, 7. Februar 2019 Nr. 06
Und genau genommen sind wir auch keine Bauern, sondern eine Gruppe von Gartenbegeisterten aus Laufen und Umgebung, die nach dem Prinzip der Permakultur Land nachhaltig bebauen wollen. Die Gruppe mit dem Namen «Stop Armut Regionalgruppe Laufental» wurde letztes Jahr gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Ursachen von Armut zu bekämpfen. Eine der Ursachen steht im Zusammenhang mit der Art und Weise wie Nahrungsmittel produziert werden. Bodenverdichtung als Folge immer schwererer Maschinen und der Einsatz von Pestiziden und chemischem Dünger gefährden die Bodenfruchtbarkeit und die Biodiversität. Alternative Anbaumethoden sind gefragt. Die Permakultur ist eine dieser zukunftsweisenden Methoden, die durch sorgfältigen Bodenaufbau und Mischkulturen erstaunliche Erträge erzielt. Modellgarten Für den Prozess gesunder Humusbildung braucht es natürlich Zeit. Daher suchen wir ein Stück Land, das uns für mehrere Jahre in Laufen zur Verfügung gestellt wird. Das Landstück sollte zwischen 200 bis 2000 Quadratmeter gross sein. Die Bodenqualität spielt keine Rolle – sie zu verbessern wird unsere Aufgabe sein. Es soll ein Modellgarten entstehen, der von Schulen und Interessierten besucht werden kann. Natürlich freuen wir uns auch über Leute, die bei den Gartenarbeiten mit anpacken wollen. Peter Seeberger Laufen Interessierte können sich melden bei Herr Csaba Kotan: Tel 061 761 27 13 oder csaba.k@bluewin.ch
Fröhliche Mordgelüste Sie tritt auf wie ein süsses Mädchen, aber ihre Texte haben es in sich: Musikkabarettistin Sarah Hakenberg spielt mit den Klischees und riss das Laufner Publikum vom Hocker. Peter Walthard
D
as gibt es selten im Schlachthuus: Sarah Hakenberg hatte eben ein Lied angespielt, als sie kurz unterbrechen musste, weil jemand im Publikum schon bei den ersten Zeilen fast zusammenbrach vor Lachen. Für eine Comedian wie Hakenberg ist das mehr wert als jeder Applaus. Der Humor der Deutschen hatte den Nerv des einheimischen Publikums getroffen. Ein Auftritt von Sarah Hakenberg, das ist ein Spiel mit den Klischees. Die Entertainerin kann auf dem Pianosessel sitzen wie ein kleines Mädchen in der Musikstunde, was sie dabei aber textlich zum Besten gibt, ist alles andere als jugendfrei und fast immer bitterböse. Ihr grösster Hit heisst «Hündchenlynchen in München», und damit ist eigentlich alles gesagt. Und Hakenberg wäre keine deutsche Comedian, wenn das Remake von Georg Kreislers Klassiker «Taubenvergiften im Park» nicht gespickt wäre mit Gesellschaftskritik. Denn eigentlich geht es gar nicht so sehr um die Hündchen, die da lyrisch dahingemordet werden, sondern um die selbstgerechte Schickeria, die sich in Münchens Englischem Garten sehen lässt. Mit ihrem dritten Bühnenprogramm, «Struwwelpeter Reloaded», hat sich die Sängerin mit dem Hang zum pechschwarzen Humor eine ideale Vorlage ausgesucht. Der Struwwelpeter, Sinnbild schwarzer Pädagogik, in dem jedes Fehlverhalten eines Kindes gleich in Tod oder doch wenigstens Verstümmelung mündet, liefert ein schier unerschöpfliches Repertoire an zuckersüss verpackten Grausamkeiten, wie sie Hakenberg liebt. Da ist der Suppenkaspar, der sich bei ihr der Zeit gemäss ins Gegenteil verdreht und zum Happy Meal verschlingenden «drallen Kalle» wird,
Riss das Publikum mit: Sarah Hakenbergs Auftritt in Laufen war ein voller Erfolg. FOTO: PETER WALTHARD da ist Hans Guck-in-die Luft, der zu «Mandy Schaut-aufs-Handy» wird, da sind die Kinder unserer Zeit: übergewichtig, internetsüchtig und egoistisch. Das ist natürlich ein Klischee, doch die sind nun Mal Hakenbergs Rohstoff. Nichts liegt ihr ferner als der selbstgerechte intellektuelle Anspruch. Sie sei
ja zufrieden, wenn man am Schluss sage, «wenigstens Klavier spielen konnte sie», meinte sie, und man war sich nicht sicher, ob die Pointe nicht für einmal ernst gemeint war. Gerade das macht ihre Kunst so ehrlich, und gerade deshalb kommt sie so gut an. Dem Laufner Publikum gefiels.
VERANSTALTUNG
KANTON BASELLAND
Eine tolle Guggenparty
BDP holt ihr erstes Richteramt
Am Samstag, 9. Februar findet im Gemeindesaal in Zwingen unsere Guggenparty statt. Unter dem Motto «die rotwissi Guggeparty» wird gefeiert. Guggenmusiken aus der ganzen Schweiz und bekannte Namen aus der Region sorgen für eine tolle Stimmung und geben unter anderem ihre Schweizerhits zum Besten. Zwischen den Auftritten sorgt unser DJ für eine grandiose Stimmung. Neben der Festwirtschaft werdet Ihr mit eigens für die Party kreierten rot-weissen Getränken verwöhnt– unsere Spezialisten haben für euch getüftelt. Ruft nach dem Eidgenoss, dem Patriot oder der warmen Gülle und überzeugt euch selbst von den Kreationen.
Die Aula ist rot-weiss geschmückt, es werden rot-weisse Getränke serviert und Schweizerhits gespielt. Ob Patriot oder nicht, ob gross oder klein, ob Fasnachtsbegeisterter oder Partymaus, jung oder alt (okay, mindestens 18 müsst Ihr sein) kommt vorbei und lasst die Halle beben. Wir möchten mit euch einen unvergesslichen Abend verbringen. Wir sind bereit für euch, seid Ihr es auch? Wenn Ihr wissen wollt, welche Guggen bei uns spielen, dann schaut auf unserer Homepage oder auf Facebook vorbei. Wir haben etwas vorbereitet… Fasnachtsclique D’Lumpesammler Zwingen
WoS. Die BDP Basel-Landschaft gibt bekannt, dass sie an den Richterwahlen vom 17. Januar 2019 erfolgreich angetreten ist und ihr Kandidat während einer stillen Wahl durch den Landrat als Nebenamtlicher Richter ans Strafgericht Basel-Landschaft gewählt wurde. Am 31. Januar 2019 wurde Dominik Wynistorf vom Landrat vereidigt. Damit holt die BDP Basel-Landschaft neun Jahre nach ihrer Gründung ihr erstes Richteramt im Kanton Basel-Landschaft. Wynistorf ist 37 Jahre alt, verheiratet und Vater dreier Kinder. Beruflich ist er als Partner und Zollexperte tätig, wobei er international tätige Unternehmen im Bereich Zoll und Aussenhandel berät.
THIERSTEIN
Donnerstag, 7. Februar 2019 Nr. 06
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BREITENBACH
Als ein Kleid noch ein kleines Vermögen war Publikation Baugesuche Bauherr:
Halbeisen Beatrix, Bettlerbrunnenweg 23, 4226 Breitenbach Ackermann Gerda, Ebnetweg 20, 4225 Brislach Ersatzbau Mehrfamilienhaus mit Parkplätzen und Gerätehaus Fehrenstrasse 40 1155 / 3007 07.02.2019 22.02.2019
Projektverfasser Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachfrist: Bauherr: Projektverfasser Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachfrist:
Gassmann Reto und Sonja, Erlenweg 21, 4310 Rheinfelden Sorg Ruedi, Bahnhofstrasse 42, 6162 Entlebuch Abbruch und Neubau eines OG mit Carport Spitalstrasse 28D 2782 07.02.2019 22.02.2019
Bauherr: Projektverfasser: Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachfrist:
Guarneri Antonio, Fürchmattweg 8, 4226 Breitenbach Guarneri Antonio, Fürchmattweg 8, 4226 Breitenbach Doppelgarage, Pool und Pergola Fürchmattweg 8 3336 07.02.2019 22.02.2019
Bauherr: Projektverfasser:
Gresly Daniel, Auf Ollen 1, 4226 Breitenbach ARGE Schwarzmatt/Taufer-Laffer Architekten, c/o St. Johanns-Vorstadt 17, 5056 Basel Projektergänzung: Erdwärmesonden Auf Ollen 1 2630 07.02.2019 22.02.2019
Bauvorhaben: Bauplatz: Grundbuch-Nr.: Publikation: Einsprachefrist:
Termine Fasnacht 2019
Breitenbach
Samstag, 9. Februar Samstag, 16. Februar
Breitenbach (Hirzebach)
Donnerstag, 28. Februar
Breitenbach (Hirzebach) Breitenbach (Hirzebach)
Donnerstag, 28. Februar Donnerstag, 28. Februar
Breitenbach (Hirzebach)
Samstag, 2. März
14:00 h
Breitenbach (Hirzebach)
Samstag, 2. März
17:30 h
Breitenbach
10.00 h 10.00 h 05.00 h 13.30 h 19.15 h
Plagetteverkauf im Wydehof mit Apéro Plagetteverkauf im Wydehof & Coop "Chesslete" anschliessend Mehlsuppe im Restaurant Wydehof Kinder-Fasnacht im Pfarreiheim Sternmarsch mit anschliessender Guggen-Gala Grosser Umzug. Anschliessend Beizenfasnacht mit Guggen und Schnitzelbänk. Hirzeball im Pfarreiheim
Anlässe im Februar 8. Februar, 13h 8.-9. Februar 10. Februar, 17h 16. Februar, 19h 17. Februar, 17h
Wanderung, AHV-Wandergruppe Nothilfekurs, ZSA Grien, Samariterverein Männerstimmen Basel, Kath. Kirche, KLV Konzert, Kath. Kirche Wahlen, Männerchor Konzert, Reformierte Kirche, Männerchor
Weitere Informationen finden Sie auf der Homepage der Gemeinde (www.breitenbach.ch). Für die Inhalte des Veranstaltungskalenders zeichnen die Institutionen verantwortlich.
Gemeindeverwaltung Breitenbach auf Facebook!
NUNNINGEN
Metzgete im Altersheim WoS. Auf eine originelle Idee ist die Heimleitung des Alters- und Pflegeheims Stäglen in Nunningen gekommen: Sie führt am Sonntag, dem 10. Februar im Heim eine währschafte Metzgete durch. Damit auch richtig Stimmung aufkommt, hat man das Schwyzerörgeli-Trio Eggflue engagiert. Mit
dem Event will man nicht nur etwas für die Bewohner und Bewohnerinnen tun, sondern auch die Bevölkerung der Region ansprechen. Einmal mehr bringt die Heimleitung so Bewohner undund Bevölkerung zusammen. Die Metzgete beginnt um 11.30, die Musik spielt ab 14.00. Reservation: 061 795 50 20.
Im Industriemuseum Breitenbach stand für einmal das bäuerliche Leben im Vordergrund: Willi Thalmann erklärte, wie man Kleider machte, als man den Rohstoff dafür noch selber anpflanzen und gewinnen musste. Peter Walthard
S
hirts für zehn Franken, Hosen für zwanzig, alles frei Haus geliefert vom Internetgiganten: Wer sich heute Kleider kauft, muss sich kaum mehr Gedanken machen, und schon gar keine Mühe. Das war noch vor wenigen Jahrzehnten ganz anders. «Eine Aussteuer musste man sich über Jahre zusammensparen», erklärte Willi Thalmann am Samstag im Industriemuseum Breitenbach. Dort konnte man nicht nur einen Webstuhl bestaunen, wie er früher in vielen Dörfern des Schwarzbubenlandes zum Nebenerwerb in den Bauernstuben stand. Thalmann hatte für einmal vom Industriesektor in die Landwirtschaft gewechselt und hatte Bilder mitgebracht von der «Brächete» in Zäziwil. Dort wird das alte Handwerk des Flachsbrechens einmal im Jahr im Rahmen einer grossen Chilbi gezeigt. Noch vor zwei Generationen war es auch im Schwarzbubenland Alltag. Denn vor dem Siegeszug der amerikanischen Baumwolle war Leinen das Textil der Wahl: Angenehmer zu tragen als die kratzige Schurwolle und vor allem unverwüstbar war der Stoff, aus
Brachte Bilder mit: Willi Thalmann hat in Zäziwil recherchiert, wie früher Textilien hergestellt wurden. FOTO: PETER WALTHARD dem Kleider, Bettwäsche und Handtücher gemacht waren. Gewonnen wurde sie aus den fasrigen Flachspflanzen, die man zuerst trocknen und dann in mühsamer Handarbeit brechen musste, um die hölzernen Bestandteile des Krauts loszuwerden und an die kostbaren Fasern zu gelangen, die dann in langen Nächten von Hand gesponnen und schliesslich am Lebstuhl zu Leinenbahnen verarbeitet wurden. Die Weberei, und damit passte das Thema doch ins Indus-triemuseum, wurde schliesslich zur Grundlage der Industrie in der Schweiz. Unverwüstlicher Stoff In ungezwungenem Rahmen wusste Thalmann viel von früheren Zeiten zu erzählen. Denn der Umgang mit Kleidern war schon damals ein Spiegel der Gesellschaft. Es war Sache der Frau, die
notwendige Wäsche in den gemeinsamen Haushalt einzubringen, man nannte dies die Aussteuer, und ihr galten all die Geschenke zu den Weihnachten und Namenstagen eines Mädchenlebens. Der unverwüstliche Stoff wurde schliesslich vererbt, oft über Generationen – bis Jeans und nordische Duvets der textilen Tradition der bäuerlichen Schweiz ein jähes Ende setzten. Heute lagern die kostbaren Waren vielerorts noch auf einem Estrich oder in einem Keller, wenn sie nicht einfach als überflüssig weggeworfen sind. Wie viel Arbeit, wie viel Hoffnung und Ängste auch mit den Aussteuern der Schwarzbubenmeitli verbunden waren, ist in Vergessenheit geraten. Am ersten Samstag im April kann man sich im Industriemuseum noch einmal ein Bild vom Flachs und vom Leinen machen.
HIMMELRIED
EINGESANDT
Erinnerungen an eine karge Kindheit im Schwarzbubenland
Vortrag Wildkatzen
Verena Fasolin-Wiggli ist auf einem Bauernhof in Himmelried aufgewachsen, hat die Nöte der Kriegszeit mit ihrer Familie durchgemacht, hat später als Sekretärin in manchen Firmen gearbeitet, geheiratet und mit ihrem Mann einen Sohn und eine Tochter grossgezogen. Heute lebt sie in Münchenstein. Unspektakulär? Nicht, wenn es nach der Universität Zürich geht. Sie hat Verena Fasolin mit einem «Schweizer Autobiographie-Award» ausgezeichnet. Der Weg dahin führte aber erst einmal über das Malen. Als sie pensioniert wurde und plötzlich mehr Zeit zur Verfügung stand, war für Verena Fasolin klar: Das wars noch nicht. Das kreative Potenzial, das unter dem Druck der Lebensumstände nie hatte zur Entfaltung kommen können, regte sich. Sie begann zu malen und zu schreiben. Was sie sich zunächst als Autodidaktin aneignete, vertiefte und schärfte sie in Kursen. Und zu ihrem Erstaunen stellten sich Anerkennungen ein: eine beachtete Ausstellung ihrer Aquarelle und Monotypien da, ein Preis für ihre Gedichte dort. Nun hat sie ihre Autobiografie geschrieben und sie auf der Plattform Meet my Life veröffentlicht. Erinnerungen statt Daten Unser informatisches Zeitalter beurteilt viele Lebensfragen neu. Auch die Frage, was eine Biografie ist, hat eine dramatische Umgestaltung erfahren: eine digitale Datenspur, ein Nichts unter Myriaden von binären Zeichen. Müssen wir das einfach so hinnehmen? Nein, das müssen wir nicht. Wem das zu wenig ist, der stelle sich gegen den Trend. Er – oder sie – kann sich orientieren an einer Zeit, als Biografien noch nicht Daten erzeugten, sondern Erinnerungen. Solche, die es lohnen, dass man sie aus verstaubten
Tagebüchern herauslöst und neu erzählt. Welcher kulturelle Wert im Festhalten von Biografien liegt, hat das Institut für Sozialanthropologie der Universität Zürich erkannt. Unter dem Titel «Meet my Life» wurde ein Projekt lanciert, das Lebensgeschichten sammelt. Gleichzeitig wurde, um das Publikum zur Teilnahme zu motivieren, der Schweizer Autobiographie-Award ausgeschrieben. Am Montag dieser Woche sind in Zürich die Preise vergeben worden. Und sieh da: Ein zweiter Preis ging an Verena Fasolin. Kreatives Potenzial Dabei hält Fasolin ihre Biografie für durchaus unspektakulär. Zweierlei hat sie bewogen, ihre Lebensgeschichte trotzdem niederzuschreiben und auf der Plattform Meet my Life öffentlich zu machen: die Lust am Formulieren und die Erkenntnis, dass es gar keine banalen Biografien gibt, sondern dass jede in etwas Besonderes mündet. Und sogar die eigene ist es wert, festgehalten zu werden. Denn dass eine Biografie Leser anzieht, ist weniger den Inhalten geschuldet als der Gestaltungskraft des oder der Erzählenden. Und davon hat Frau Fasolin reichlich; auf ihr Schreibtalent kann sie sich verlassen. Wo sich die Nähe zum gelebten Stoff in einer nüchternen Erzähldistanz aufhebt, erreicht sie literarisches Niveau. «Die Abhänge und Unebenheiten passen zu einer engstirnigen, wenig gebildeten Bevölkerung. Keine Weite vor den Fenstern und keine in den Ansprüchen», schreibt sie über ihre Herkunft aus dem Tafeljura. Distanziert realistisch, reduziert auf das Wesentliche. So karg, wie ihre gelebte Kindheit war. «So isch’s halt gsi», sagt Fasolin. Reinhard Straumann
WoS. Während die eine fast in jedem zweiten Schweizer Haushalt ein und aus geht, lebt die andere praktisch unbemerkt als Einzelgängerin in unseren Wäldern; die Rede ist von Haus- und Wildkatzen. Mit der wilden Vorfahrin unserer heutigen Stubentiger befasst sich der Biologe Darius Weber schon seit etlichen Jahren. Der Vortrag findet am 15. Februar im Restaurant Frohsinn in Nunningen statt.
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das
Donnerstag, 7. Februar 2019 Nr. 06
Rätsel
Lösung der letzten Ausgabe
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präsentiert
Lösung 5/2019:
das
Sudoku im Wochenblatt
CHEMINEE Gewonnen hat:
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DORNECK
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HOFSTETTEN
SEEWEN
Bottiche für das Flühener Bad
Gemeindesegen hängt schief Auf einen politischen Krach folgten eine Reihe von Kündigungen. Bea Asper
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Machen den Rundgang zum Erlebnis: Vereinsmitglieder Hans Bühler (l.) und Alois Küry (Präsident). FOTO: BEA ASPER bea. Die neue Ausstellung des Vereins Kultur und Geschichte von HofstettenFlüh übertrifft die Erwartungen. Man betritt die Kulturwerkstatt und ist auf den ersten Blick fasziniert vom «alten Handwerk in der Gemeinde». Lebhaft hat man vor Augen, wie damals in Hofstetten-Flüh in der Schmitte gehämmert wurde und die Zimmerleute die Dachstühle für die Häuser anfertigten, während in der Sägerei die Eichenhölzer zubereitet wurden zur Herstellung der Bottiche für das Flühener Bad. Die Thermalquelle lud Reisende zur Erholung ein. Und in der Dorfbäckerei wurde für den Teig der Backwaren die erste Rührmaschine in Betrieb genommen. Diese strahlt jetzt in neuem Glanz, doch nur, weil es den Vereinsmitgliedern gelang, in einer nationalen Suchaktion einen Zinngiesser ausfindig zu machen sowie die Geduld und das Geld für die aufwendige Restaurierung aufzubringen. In wochenlanger Arbeit mit viel Liebe zum Detail haben sie für die Besucher eine lebendige Ausstellung realisiert und einmal mehr dafür gesorgt, dass der Fundus der Gemeinde mit über 5000
Relikten der Vergangenheit nicht verstaubt im Lager in Metzerlen. An der Vernissage vom Sonntag im Raum an der Flühstrasse 30 in Hofstetten hörte man viel Lob und der Besucherandrang war gross. Mit spannenden Erzählungen zu den Berufen von damals machten die Vereinsmitglieder Hans Bühler und Alois Küry (Präsident) den Rundgang zu einem wunderbaren Erlebnis. In der Werkstatt im Werkhof der Gemeinde setzen sich die Vereinsmitglieder jeweils mit den einzelnen Sammelwerken auseinander und investieren in die Funktionstüchtigkeit. Man hofft, dass irgendwann aus den Wechselausstellungen (im Raum vom Restaurant Belvedere) ein gemeindeeigenes Museum werden könnte, zur Diskussion dafür steht das alte Schulhaus im Zentrum von Hofstetten. Doch dessen Nutzung ist noch unklar. Eine Arbeitsgruppe ist an der Bedürfnisabklärung.
och bevor der neue Gemeinderat von Seewen die Halbzeit seiner Amtsperiode erreicht hat, kommt es zum Rücktritt von Walter Jäggi. Der Landwirt hatte bereits bei der Nominierung mit dem Widerstand der FDP-Leitung zu kämpfen und musste sich auf einer separaten Liste zur Wahl stellen, wobei er sich über ein Glanzresultat freuen durfte. Jetzt sieht er sich veranlasst, den Hut zu nehmen. Er bestätigt auf Anfrage des Wochenblatts seine Demission, möchte die Vorfälle aber nicht kommentieren. Der Redaktion liegen Dokumente vor, aus denen hervorgeht, dass Jäggi die Gemeinderatskollegen mit dem Vorwurf der Vetternwirtschaft konfrontiert hatte und sich anschliessend vom Informationsfluss der Exekutive ausgeschlossen fühlte. Er soll zu einer Sitzung nicht eingeladen worden sein, und einmal sei die Sitzung gegen seinen Willen vorzeitig beendet worden. Es kam zu Schuldzuweisungen, unter anderem wegen des Umgangs mit der Ausstandspflicht.
Ab wann gilt die Ausstandspflicht? Der Gemeindepräsident warf Jäggi Pflichtverletzung vor, weil er auf die schriftliche Anfrage, die Kontaktdaten des Ersatzgemeinderates zu melden,
nicht reagierte. Und Jäggi erhob den Vorwurf, ausgeschlossen worden zu sein – wie aus einem Schreiben hervorgeht, das an verschiedene Empfänger im Dorf, aber auch an das Amt für Gemeinden in Solothurn ging. Dort nachgefragt, erklärt Reto Bähler: «Wenn ein Behördenmitglied oder dessen Ehefrau an einer zu behandelnden Angelegenheit ein persönliches oder materielles Interesse besitzt, hat dieses in den Ausstand zu treten. In den Ausstand treten bedeutet aber nicht, dass man keine Informationen zu dem Geschäft erhält. Es bedeutet, dass das betroffene Behördenmitglied beim betroffenen Traktandum nicht mitstimmen darf und das Sitzungslokal ab Beginn des Traktandums zu verlassen hat.» Sei ein Behördenmitglied verhindert, an der Sitzung teilzunehmen, sorge es dafür, dass rechtzeitig das Ersatzmitglied eingeladen wird. «Dies ist in der Praxis wie folgt zu handhaben: Ist ein Mitglied verhindert, teilt es dies dem Gemeindepräsidenten mit. Dieser hat dafür zu sorgen, dass ein Ersatzmitglied der entsprechenden Liste eingeladen wird», führt Bähler aus. Es ging um Land Hintergrund des Streits ist die Frage der Ausstandspflicht für Bewirtschafter von Land. Der neue Gemeinderat war zu Beginn seiner Amtsperiode gefordert, den Streit seiner Vorgänger mit Landwirten zu schlichten. Zum einen ging es um das Pachtreglement, zum andern um die Vergabe von Pachtland. Dazu gibt Gemeindepräsident Simon Esslinger
jetzt bekannt, dass die Landwirte im Beschwerdeverfahren gegen die Gemeinde von Solothurn Recht bekommen haben: «Der damalige Antrag aus der Gemeindeversammlung, wonach Landabtausch möglich sein soll, war vom Gemeinderat bei der Ausformulierung nicht richtig aufgenommen worden. Das Pachtreglement muss nun nochmals überarbeitet werden.» Zufällige Häufung von Kündigungen Ein Beschwerdeverfahren eines Landwirtes bezüglich der Vergabe von Pachtland sei noch hängig, so Esslinger. In dieser Angelegenheit war Walter Jäggi vorgeworfen worden, seine Ausstandspflicht verletzt zu haben. Und nun stand wieder eine Landvergabe an und im Gemeinderat krachte es. Er werde sich hüten, dies zu kommentieren, macht Esslinger klar: «Es geht nicht um die Sache, sondern um Persönliches.» Gleichzeitig kommt es nun auch zu einer zufälligen Anreihung von Neubesetzungen. Gemeindeschreiber Andreas Schaerer wie auch der Gemeindearbeiter Daniel Meier haben ihre Kündigung eingereicht, während der Gemeinderat ein Bewerbungsverfahren am Laufen hat zur Besetzung der neu geschaffenen Bauverwaltung. Wie die Stellen besetzt werden, wird die Zukunft zeigen. Esslinger meint, dass die Gemeinden im Dorneckberg die Chancen nutzen könnten, die begonnene Zusammenarbeit auszubauen. Doch das letzte Wort dazu habe das Volk, möglicherweise im März an einer ausserordentlichen Gemeindeversammlung oder sonst im Juni.
EINGESANDT
Ein Nachmittag für alle Generationen begeben uns gemeinsam auf eine kleine Reise.
Die Kulturwerkstatt ist jeweils am ersten Sonntag des Monats von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Führungen für Gruppen sind auch ausserhalb der Öffnungszeiten auf Absprache möglich. Anmeldungen nehmen gerne entgegen: Alois Küry (061 731 26 77) und Christine Koller (061 731 31 25)
«Lasst uns spielen!» lasen wir unlängst in einer Zeitschrift und haben uns das zu Herzen genommen. Am Sonntag den 10. Februar möchten wir mal wieder alle gemeinsam an den Spieltisch locken. In der Ludothek Hofstetten-Flüh gibt es von 14.00 bis 18.00 Uhr einen Spielnachmittag für Jung & Alt. Generationenübergreifend miteinander etwas erleben: Wir erfahren Glück, Ärger, Triumpf, Furcht, Teamgeist und Schadenfreude. Wagen Sie es und riskieren Sie eine Runde. Beim Spielen können wir den Alltag vergessen und
19.00–21.00. Training Kinder: Di 17.00–18.00. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried, www.aikidola.ch
ryl, Mischtechnik. Workshops, Seminare. Besuche Mo, 17–19 od. n. V. ehofmann@mal-werkstatt.ch, 079 704 89 70, www.mal-werkstatt.ch
Kampfkunstcenter Laufental-Thierstein. Fudomotion: Di 18.00, Mi 10.00, Do 18.00. Kobudo/ Kyusho: Mi 19.00, Do 19.30. TaiChi-QiGong: Di 19.30. Samurai Kids: Mi 15.45, 16.45, 18.00. Samurai Youths: 19.00 in Laufen (Seniorenzentrum Rosengarten, MZH Serafin) u. Breitenbach (Turnhalle Mur). www.kampfkunstcenter-laufen.ch, 079 511 00 84
BewegungPlus Laufen, Alphalive-Kurs: Fragen an das Leben – Antworten aus christlicher Sicht. 10 Abende mit Imbiss, Vortrag und Diskussion sowie ein Wochenende. Infos: Diana u. Dominik Jörger, 061 761 82 41, d.joerger@bewegungplus.ch, www.alphalive.ch
www.yogaoase-breitenbach.ch Wir bieten therapeutische Yoga Kurse und div. Workshops an. Alle Kursleiterinnen sind gut ausgebildet mit langjähriger Yoga Erfahrung. Tel. 079 921 70 34 oder 079 287 01 92.
Von einfach bis knifflig Gesellschaftsspiele sind voll im Trend heisst es. Wir lesen Spieletipps und erfahren, was auf dem Spielemarkt besonders beliebt ist. Welches Spiel der persönliche Sieger ist, lässt sich am besten in einer Ludothek herausfinden. Unverbindlich testen und jede Menge Spass dabei haben. Von einfach, über raffiniert, bis knifflig - hier findet auch ein Spielmuffel seinen Favoriten. Ob Glückspilz, Stratege, Zuschauer oder
Teamplayer, alle sind herzlich eingeladen. Ein aufgestelltes Team berät Sie gern und so kann ohne grosses Regelstudium einfach losgespielt werden. Bei Getränken und selbstgebackenen Kuchen können sich die Besucherinnen und Besucher über Siege und Niederlagen austauschen und für eine neue Partie stärken. Weitere Informationen erhält man auf der Seite es www.ludo-hofstettenflueh.ch oder telefonisch unter der Nummer 061 731 41 14. Sabine Hinrichs
VEREINSNACHRICHTEN ˜
Sport
Happy-Dog-School, Borer Maria. Ort: Hundesport Brislach. Sie und Ihr Hund sollen ein glückliches Team werden. Welpen immer Samstag, 9.30 bis 11.00 Uhr. Internet www.happy-dog-school.ch. Handy 076 345 54 45. Hundeschule EICHMÄTTLI, Industriestrasse, 4227 Büsserach, P. Herter. Beratung und Hilfe rund um Ihren Vierbeiner! Kurse für Welpen, Junghunde, Familienhunde. Ausbildung in Sanität, Obedience, Agility (A. Hürbin), 061 761 40 75. Bogenschiessen, Konzentration, Ruhe, Gelassenheit – Abenteuer, Spass, Natur. Info: 079 308 26 05, Thomas Twerenbold, www.bs-buesserach.ch Schwingen! Jeden Di und Do, 18.30 bis 20.00 Uhr in Nunningen. Schnuppertraining ab 7 Jahre! Schwingklub Dorneck-Thierstein-Laufental, K. Christ, Telefon 079 225 77 89, Internet www.schwingklub-dornach.ch Kletterhalle Laufen (SAC Sektion Hohe Winde). Die Halle steht täglich von 8.00 bis 23.00 Uhr zur Verfügung. Alles Wissenswerte und Fotos auf www.kletterhallelaufen.ch Wanderverein Laufen. Gemeinsame Fahrt zu Volkswanderungen in CH/D, zweimal jhl. mit Car. Frei wählbare Strecken von ca. 5/10/20 km. Auch für Nordic Walking. Verpflegung am Start/Ziel u. unterwegs. Anm. Tel. 061 761 64 95. Der Basketballclub Laufen sucht Spieler/innen für das Damen- und Herrenteam. Trainingszeiten: Di., 19.15–20.45 und 20.45–22.15. Do., MixedTraining, 20.45–22.15 in der Serafinhalle Laufen. Kontakt und Infos unter bbclaufen@gmail.com
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Kampfkunst
Cho Taekwondo-Schule Nunningen, olympisches + traditionelles Taekwondo und Selbstverteidigung ab 15 J. Training Do 20–21.30 und Fr 19.30– 21 im Dojo Judoclub Nunningen. S. Rudin, 076 265 40 41, www.taekwondo-nunningen.ch AIKIDO-Schule Laufen. Training Erwachsene: Di 19.00–20.30, Fr 19.00–21.00, So 10.00–11.30. Training Jugendliche: Di 18.00–19.00, Fr
Kozuchi Karate Do Laufen. Wir sind ein traditioneller Karate Verein mit familiärem Charakter, gegründet 1980. Unser Training ist für alle Altersklassen ab 10 Jahren geeignet. Unser Ziel ist Kampfkunst, nicht Kampfsport. Sie lernen bei uns Selbstvertrauen, Selbstverteidigung, Selbstdisziplin und tun Ihrem Körper etwas Gutes. Haben wir Ihr Interesse geweckt? Melden Sie sich gleich für ein Probetraining an. Tel. 078 679 80 18, www.kozuchi.ch, info@kozuchi.ch Kempo. Training Erwachsene und Jugendliche jeweils Mo. 19.00–20.30 und Do, 19.00–20.30. Gratisprobetraining jederzeit möglich, in der Industriezone Ried in Zwingen, Weitere Info unter 076 741 47 47 od. www.kempo-laufen.ch KungFu21.ch. Unterricht in Karate, KungFu für Kinder/Jugendliche. Qi Gong, DCM21 für Erwachsene jeden Alters. Mi. und Sa. im Ried in Zwingen (Dojo-Laufen) und Do. in Kleinlützel (Eich). Infos unter 079 504 30 60/info@kungfu21.ch
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Kursangebot
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30. Pro Woche 2×2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23. Malwerkstatt. Erna Hofmann, Brislachstr. 8, Breitenbach. Kurse für Zeichnen, Aquarell, Ac-
Yoga-, Qigong-, Pranayama-, Meditations-Kurse. In Nenzlingen, von und mit indischen Meistern, Ayurveda u. v. m. Infos: www.dattatreyahuus.ch, 061 228 78 33.
balance studio – be balance be yoga! Wurde 2004 in Breitenbach eröffnet, mit dem Gedanken, Yoga einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Wir wollen Freude und Leidenschaft für Yoga & Pilates teilen und ein modernes Yoga mit trad. Hintergrund vermitteln. Bei uns findest du versch. Yogastilrichtungen, Pilates & Qi-Gong Kurse. Lehrerteam mit fundierter Ausbildung sowie Unterrichtserfahrung. www.balance-studio.ch, info@balance-studio.ch, 077 417 85 96 (ab 16 Uhr)
Deutschkurse. Für fremdsprachige Frauen Breitenbach m. Kinderhort. Niveaustufen: A1.1 bis A2.2. Kursort: Kath. Pfarreiheim, Fehrenstr. 6, 4226 Breitenbach. Zeiten: Mo, Di oder Mi, 8.20–11.30 Uhr. Pro Woche 2 × 2 Lektionen. Kurspreis: pro Lektion Fr. 5.– mit Kinderbetreuung, (Frühlingssemester, 88 Lektionen: Fr. 440.–/Herbstsemester, 60 Lektionen: Fr. 300.–). Kurseintritt: pro Quartal möglich! (Jan., Apr., Aug., Okt.). Info: Jutta Kunz, K5 Basler Kurszentrum, 061 365 90 23.
Yoga & Pilates in Laufen. Kurse in Pilates & Vinyasa. Flow Yoga sowie freies Kindertanzen. Fundierte Grundausbildung und 20-jährige Unterrichtserfahrung. Infos & Anmeldung: www.pilateslaufen.ch, sanavida@bluewin.ch, 079 216 24 18.
Freiraum Laufen. Vinyasa und Yin Yoga in kleinen Gruppen vis-à-vis Bahnhof. Vinyasa: Mo+Mi, 18.30–19.45. Yin: Mo+Mi, 20.00– 21.00. Einstieg jederzeit möglich! www.freiraum-laufen.ch, Anna Urmes, 077 432 62 28.
Pro Senectute beider Basel – 061 206 44 44. Volkstänze aus aller Welt: Laufen, Evangelisch Kirchgemeindehaus, Schutzrain 15, jeweils Dienstag 15.15–16.15 Uhr. Turnen: Dittingen, Turnhalle, Mo, 9 Uhr / Blauen, Turnhalle, Di, 15.45 Uhr / Brislach, Turnhalle, Mo, 14 Uhr / Duggingen, Turnhalle, Mi, 14 Uhr / Grellingen, Turnhalle Primarschule, Mo, 9 Uhr / Laufen, Cosmos Fitness-Studio, Weststr. 75, Di, 14.30 Uhr / Liesberg, Mi, 16 Uhr / Zwingen, Turnhalle, Sek. Schule, Mi, 14 Uhr. Mittagsclub: Laufen, jeden Do, 11.30 Uhr.
Malatelier in Himmelried. Fundierte Kurse für Kinder und Erwachsene, Anfänger und Fortgeschrittene. Versch. Techniken in Öl, Aquarell, Chin. Tuschemalerei, Pastel etc., Formen in Wachs, Stein. Infos: E. Hässig, 079 583 04 65, erika.h@gmx.net
Nordic Walking Treff: Di, 18.30/Do, 9.00 in der Natur fit werden & fit bleiben. NW-/Wander& Wellness-Ferienwochen: info@nordicwal king-laufental.ch, www.nordicwalking-laufen tal.ch. Regula Esposito, 079 564 61 45. Vitaswiss-Ganzkörper-Gymnastik Laufen. Mi, 17.45 –19.00 Uhr. Infos: 061 761 27 20 – Atemgymnastik Laufen. Mo, 16.20–17.20 und 17.30–18.30 Uhr; Di, 9.00–10.00 Uhr; Breitenbach: Di, 16,30–17.30 Uhr; Infos: 061 781 29 16.
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Jugendgruppen
Familienzentrum Chrättli Laufen. Naustr. 73, Laufen, 061 761 42 88. Krabbelgruppe: Mo. Morg. Träff mit Cafeteria: Mo.- und Do.-Nachm. Hütedienst: Fr.-Morg. www.chraettli.ch
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Mütter- und Väterberatung
Laufental. Beratung für Eltern von Kindern 0 bis 5 Jahre. Die Beratungszeiten ihrer Wohngemeinde und weitere Informationen finden sie unter www.mvberatung.ch oder Mütter- und Väterberatung Laufental, Rathaus, Hauptstrasse 2, 4242 Laufen, mvblaufental@bluewin.ch, Tel. 061 761 16 65.
Tagesfamilien Laufental. Hauptstrasse 20, 4242 Laufen, 061 761 10 12, Öffnungszeiten Dienstag und Donnerstag. Für weitere Auskünfte siehe unter www.tagesfamilien-laufental.ch Thierstein. Öffentliche Beratung in den Wohnortgemeinden mit Voranmeldung. Weitere Infos über das Zentralsekretariat, Tel. 061 785 90 00 oder unter www.muetterberatung-so.ch
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Kindertagesstätte
Kindertagesstätte KIBU Kinderburg. Kinderbetreuung auf dem Bauernhof in Seewen, Grellingerstrasse 10 und in Münchenstein, Gutenbergstrasse 1. Für Kinder ab 3 Mt. bis zum Schulaustritt. Mo bis Fr von 7.15 bis 18.00 Uhr; Für weitere Auskünfte: Teresa Kaeser, Tel. 061 411 11 18 oder www.kibu.ch Kindertagesstätte Metzerlen Vogelnest, familienergänzende und familienbegleitende Kinderbetreuung. Mo–Fr, 7.30–18.30: Spielgruppe, Waldgruppe, Mittagstisch, Aufgabenhilfe, Infos und Anm.: 061 731 33 75, vogelnest.metzerlen@bluewin.ch, www.vogelnest-metzerlen.ch Kinder Kinderhort Hirzenkäfer, Spitalstrasse 38, 4226 Breitenbach, 061 781 52 20. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 6.30 bis 19.00 Uhr, Kinder ab 4 Monate bis 10 Jahre. Kindertagesstätte Laufen, Weststrasse 19, 4242 Laufen, Tel. 061 765 90 90. Familienergänzende Betreuung für Kinder im Alter von 3 Mte bis 12 Jahren. Öffnungszeiten: Mo bis Fr, 6.30– 18.00. www.kita-laufen.ch Kita «Hand in Hand» Blauen Dorfstrasse 13, 4223 Blauen. Öffnungszeiten: Mo bis Mi, 7.00–18.30. Säuglings-, Kleinkinder- und Kindergarten/ Schülergruppe. Mittagstisch, Waldtage; auch Stunden- und Ferienbetreuung. Tel. (Mo–Mi) 061 763 06 22. info@kitahandinhand.ch. Weitere Infos unter www.kitahandinhand.ch
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SPORT
Donnerstag, 7. Februar 2019 Nr. 06
EISHOCKEY
Chancenlos in den Playoffs Die Playoffs und damit die Saison werden für den EHC Laufen wohl Sonntagnacht in Rheinfelden beendet. Dieses ernüchternde Fazit muss fällen, wer die beiden bisherigen Partien gegen den EHC Rheinfelden analysiert. 2:7 am Samstag und 0:9 am Dienstag in Laufen – das lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig.
Spielgemeinschaft des TSV Wahlen und des HC Gym Laufen
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as Gefälle zwischen den Top Vier und dem Rest der Gruppe ist gross, zu gross. Laufen absolvierte dennoch eine starke Regular Season. Ob das Team von Trainer Christof Amsler in den Viertelfinals auf Altstadt Olten oder Rheinfelden treffen würde, war im Grunde genommen egal. Gegen beide hätte einiges stimmen müssen, um auch nur ernsthaft an eine Überraschung denken zu dürfen. So wenig Strafen wie möglich; keine Fehler; komplettes Team; alle Spieler in Bestform und möglichst effizient auftreten und in Führung gehen! Etwas viel auf einmal. Am Samstag gab es früh zwei Strafen gegen Laufen und die zweite nutzten die Aargauer zur Führung. Eine Unachtsamkeit kurz vor Drittelsende brachte Rheinfelden das 2:0. Entschieden war die Partie bereits nach 22 Minuten. Da konnte Laufen in Überzahl agieren, verlor die Scheibe und kassierte einen Shorthander zum 0:3. Philipp Aeppli (zum 1:5) und Louis Maillard
CCF-a0ru-U-U9S6S/SBS F-iW1nW C0S9 /p0WPundd- /pF-o-da-d9 BFUUFUo-U Ddh tü Wz,Lhl 7zPahl d0q agn ohl SPW-HzL3adlzL qPzLdadzdhnq Plo qndaaq zH tzH0qzC, iUe fe, PH ifepw U,n zPa ohl HS .dFdlC0 7dh0qzLe tGLLqhl odh 7zPahlqzLhn odh0h Pznqdh Chwdllhl, adlohq ohn FdlzL zH tGllqzC, ike fe, h3hlazLL0 dl rdlldlChl 0qzqqe J1UF0W-U CS5 Ddh JPldGnhl Uiu qnhaahl zPa odh lGb, vhnLP0qWPlFqhLG0hl FndbFqzLhn vGl ohn tü MzCohlBMö,Ldle
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(zum 2:7) konnten lediglich noch Resultatkosmetik betreiben. Für den Dienstag hatten sich die Laufner einiges vorgenommen. Trainer Amsler, der am Samstag wegen Krankheit fehlte, stand wieder an der Bande und auch Stürmer Adrian Laubacher stand zur Verfügung. Er fiel im Mitteldrittel wegen einer Fingerverletzung jedoch aus. Hatten sich die Einheimischen zu viel vorgenommen? Sind die Spieler just jetzt, wo es um die «Wurst» geht, nicht mehr in Form? Entwickelt sich Rheinfelden nach eher verhalten geführter Qualifikation nun zum Playoff-Monster? Wohl von allem etwas! Nach 43 Sekunden jubelten die Gäste bereits über die Führung durch Cyrill Voegelin. Die erste Strafe gegen Laufen führte zum 0:2 und als Rony Spreyermann in der 19. Minute das 0:3 erzielte, konnte auch das zweite Spiel abgehakt werden. Im Mittelabschnitt wollte das Amsler-Team mit einem Torerfolg noch-
mals Moral tanken, doch es kam anders. In Überzahl brauchten die Gäste 61 Sekunden für das 4:0. Als Simon Meyer bei Spielmitte auf 6:0 erhöhte gab es nur noch zwei offene Fragen. Gelingt Rheinfelden das «Stängeli» und schafft Goalie Sven Schaffner den Shutout? Im Schlussdrittel gelangen den Fricktalern nochmals drei Tore. Dass es nicht zum «Stängeli» reichte lag daran, dass die Gelbroten längst ein, zwei Gänge herunterschalteten und zweimal an der Torumrandung scheiterte. Dafür schaffte der Goalie den «Shutout». Am Sonntag (20.15 Uhr) kann man sich nicht vorstellen, dass Rheinfelden nicht den dritten Sieg holt und damit die Serie beendet. «Es läuft wirklich gut und die frühen Tore machten es uns einfacher. Über den Gegner rede ich nicht. Wir schauen auf uns und wollen am Sonntag alles klarmachen», meinte ein zufriedener Rheinfelden-Captain Ken Steiner.
KORBBALL
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Bollwerk. Selbst das Verbarrikadieren des Tores nicht, um zwei Kanterniederlagen verhindern zu können. FOTO: EH-PRESSE
Edgar Hänggi
Schweizermeister! Nunningen holt sich U20-Titel!
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EINGESANDT
Erfolgreicher Turnverein Die diesjährige Generalversammlung fand am Samstag, 26. Januar im Pfarreiheim in Breitenbach statt. Marco Häusler, der Präsident des TVB, durfte 111 Turnbegeisterte zu diesem Anlass begrüssen. Die Vorstände der Jugendriege, Aktivriege, Damenriege sowie der Männerriege liessen das Turnerjahr 2018 nochmals Revue passieren. Zusammengefasst blickt der Verein auf ein intensives, emotionales, aber auch überaus erfolgreiches Vereinsjahr zurück. Der Höhepunkt der Generalversammlung war die Laudatio zu Ehren von Andy Henzi für die Ernennung zum Ehrenmitglied. Der Turnverein war sich einig, Andy Henzi, dem engagierten, hilfsbereiten und kollegialen Aktivmitglied, als Eh-
Ehrenmitglied: Andy Henzi.
FOTO: ZVG
renmitglied im Turnverein aufzunehmen. Im Anschluss an die Generalversammlung wurde der Abend durch die Band «the fridge» begleitet. Alessia Contino
Siegerbild: Die U20 Herren sind Schweizer Meister. eh. In der Schlussrunde der Hallen Schweizer Meisterschaft der U20 Herren holte sich Nunningen mit drei Punkten Vorsprung auf Rivale Erschwil und deren sechs auf Oberaach den Meistertitel. Ein direkter Vergleich hinkt zwar etwas, wagen wir ihn aber dennoch. Im Korbball der Herren unter freiem Himmel sah es zuletzt für die Teams aus dem Schwarzbubenland nicht rosig aus. Einst die Hochburg des Korbballes, musste man zuletzt unten durch. So stieg Erschwil in die NLB ab, zuvor auch Meltingen und Ende der Saison 2018 erwischte es Nunningen und Hochwald-Gempen. Grindel klassierte sich in der NLA auch nur auf Position acht. Immerhin schaffte Erschwil den sofortigen Wiederaufstieg. Doch im Nachwuchs machen die Vereine sehr gute Arbeit und holen immer wieder Auszeichnungen. Speziell Nunningen
und Erschwil treiben sich zu Bestleistungen. So jetzt auch in dieser U20Meisterschaft. Kampf Kopf-an-Kopf An der Tabellenspitze wechselten sich Nunningen und Erschwil ab. Die Entscheidung musste in der Schlussrunde fallen. Bereits morgens um 9 Uhr standen sich Leader Erschwil und Nunningen gegenüber. In der Hinrunde am 18. November gewann Erschwil 11:7. Ein erneuter Erfolg hätte ihnen wohl den Titel gebracht. Die Nunninger waren jedoch bereit und kletterten mit dem 9:5 Sieg wieder auf Platz eins. Es folgte bis etwas nach 15 Uhr ein Fernkampf. Nunningen setzte sich mit 12:8 gegen Zihlschlacht durch. Nebenan gewann Erschwil mit 12:7 gegen Madiswil. Weiter ging das «Spielchen» um 12.30. Nunningen gewann gegen Buchberg-Rüdlin-
FOTO: EH-PRESSE
gen 12:6 und auf dem Platz daneben setzte sich im Regionalderby Erschwil mit 13:5 gegen Hochwald-Gempen durch. Erschwil musste um 13:40 gegen Oberaach vorlegen und patzte prompt – 8:10 Niederlage! Nunningen liess dann auch gegen Eggethof nichts mehr anbrennen und holte sich mit 12:6 verdientermassen den Titel. Nachwuchs vorhanden Ein Rückblick auf die Schweizer Meisterschaft der U16/U14 anfangs September 2018 bringt Erfreuliches zu Tage. Bei den U16 Junioren holte sich Erschwil den Titel vor Nunningen. Bei den U14 siegte Meltingen vor Nunningen. Nachwuchs ist somit vorhanden, sodass die regionalen Korbballfans zuversichtlich sein können, dass die Schwarzbuben dereinst auch wieder in der NLA in den Titelkampf eingreifen werden.
DORFPLATZ
Donnerstag, 7. Februar 2019 Nr. 06
EINGESANDT
EINGESANDT
Unser Vorstand ist wieder komplett
Misteln – darunter küssen oder bekämpfen?
Im Fokus der diesjährigen GV des TSV Blauen stand die grosse Sorge um die Besetzung aller freien Vorstandsposten. Vor allem die freiwerdende Position des Kassiers, welche bereits an der GV 2018 angekündigt wurde, gab die grösste Herausforderung im abgelaufenen Vereinsjahr. Trotz unzähliger persönlicher Gespräche, Telefonaten und Mails konnte kein geeigneter oder williger Kassier (ob weiblich oder männlich) gefunden werden. Erst am Vorabend der GV gab Lukas Zahn nach vielen Gesprächen das wohlüberlegte Ja zum Kassier des TSV Blauen. Auch die seit längerem offene Vakanz des TK Chefs konnte mit dem Wechsel innerhalb des Vorstandes endlich durch Christoph Meury besetzt werden. Für den nun freiwerdenden Posten des Protokollführers hat sich spontan Fabienne Plattner zur Verfügung gestellt. Wir begrüssen unsere beiden neuen Vorstandsmitglieder Lukas Zahn und Fabienne Plattner ganz herzlich und wünschen ihnen viel Freude bei den neuen Tätigkeiten. Unter dem Traktandum Ehrungen wurde unser langjähriges Mitglied der Rechnungsprüfungskommission Jakob Schmid für seine Dienste geehrt. Zum Glück konnte auch diese offene Stelle mit Nicole Jorai gleich neu besetzt werden. Auch durften die langgedienten Leiterinnen Caroline Bumbacher und Corina Christ der KITU Blauen endlich im Sommer 2018 die Leitertätigkeiten an ein neues Team rund um Tamara Schmidlin, Romy Diehl und Rainer Küng abgeben. Wir wünschen den drei neuen Leitern sehr viel tolle und spannende Stunden in der Turnhalle. Seit nun rund 40 Jahren war auch eine motivierte stets freundliche und hilfsbereite Dame im Verein engagiert. Zuerst in der Jugendabteilung danach bei den aktiven und zuletzt bei der 35+ Riege. Auch diverse Leiterfunktionen durfte sie mit viel Freude und Elan wahrnehmen, sowie die Führung der Vereins Kasse während den letzten 10 Jahren. Wir sprechen von unserer Jeannine Ley, sie wurde dank ihrer vielen Verdienste von der Versammlung zum Ehrenmitglied des TSV Blauen ernannt.
In den letzten Jahren werden wieder vermehrt Hochstammbäume gepflanzt. Dabei werden vor allem Apfelbäume gepflanzt, kann man Äpfel doch trefflich lagern oder daraus feinen Most gewinnen. Diesen frisch gepflanzten Apfelbäumen droht eine nicht unerhebliche Gefahr, die Mistel. Dieser Pflanze werden zwar magische Kräfte nachgesagt, aber auf dem Apfelbaum ist sie ein Parasit. Die weissen Früchte werden von Vögeln gefressen und die Samen mit dem Kot auf andere Bäume verteilt. Befallene Bäume werden geschwächt und im Wuchs gehemmt. Auch verstopfen die Misteln die Krone der Bäume und verhindern so das schnelle Abtrocknen nach Regenfällen. Die Bäume werden darum eher von Pilzkrankheiten befallen (Schorf, Marsonnina, etc). Die Früchte der Misteln dienen auch der Kirschessigfliege als erste Eiablagestätte. Darum ist es wichtig die Misteln auf Apfelbäumen zu bekämpfen. Problematisch sind vor allem alte stark befallene Bäume. Wenn die Misteln nicht bekämpft werden, dann machen die neu gepflanzten Bäume nicht lange Freude. Nur, wie bekämpft man die Misteln auf alten Bäumen? Rausschneiden der Misteln ist sehr aufwendig, zudem wachsen die Misteln einfach wieder nach. Naturschützer werden einwenden, dass die alten Bäume wichtig für viele Vogelarten sind, und nicht gefällt werden sollten. Zudem sind solch alte Bäume als sogenannte «Strukturelemente» relevant für den Bezug von Subventionen. Die Lösung heisst darum «Ringeln». Das heisst, rund um den Stamm herum wird einfach auf einer Breite von ca. 10 cm, die Rinde komplett entfernt. Dadurch werden die Wurzeln des Baumes nicht mehr mit Nährstoffen ver-
GEDANKENSTRICH
Keine Ahnung
Peter Walthard
Gefahr für Hochstämmer: Misteln. sorgt. Nach 2 Jahren sind der Baum und die Misteln tot. Im Vergleich zum Fällen ist das ist eine sehr kostengünstige Methode und das Beste für alle Beteiligten. Der tote Baum gilt immer noch als Strukturelement und bringt Subventionen. Die Vögel können immer noch Nisthöhlen bauen und die Jungbäume sind sicher. Darum, wenn auf Ihrem Land solche «Mistelbäume» stehen, nehmen sie die Säge zur Hand und rin-
FOTO: ZVG
geln Sie den Baum. Wenn Sie sich das selbst nicht zutrauen, dann können Sie sich an den Obst-und Gartenbauverein Laufental wenden (info@obstbauverein-laufental.ch). Misteln wachsen auch auf anderen Bäumen, worunter man sich auch küssen kann. Roland Roth Obst- und Gartenbauverein Laufental
EINGESANDT
Witterswilerin will in den Nationalrat
TSV Blauen
EINGESANDT
32 Wanderungen geplant Am Freitag, dem 18. Januar hielt der Wanderverein Laufen in seinem Clublokal Hotel Central in Laufen seine bereits 58. Generalversammlung ab. Der Präsident, Erwin Bärtschi konnte dabei 28 Vereinsmitglieder begrüssen. Als geladener Ehrengast liess es sich der neue Zentralpräsident, Rolf Roth aus Schönenbuch nicht nehmen, an unserer Jahresversammlung teilzunehmen. Die Traktanden wurden gemäss vorgelegter Liste zügig durchberaten, die Versammlung stimmte allen Vorlagen des Vorstandes zu und genehmigte auch die Kassen- und Revisorenberichte anstandslos. Aus gesundheitlichen Gründen musste unser Kassier Marcel Dietlin sein Amt leider abgeben und an seiner Stelle wurde Gerold Augsburger einstimmig gewählt. Das neue Tätigkeitsprogramm sieht 30 auswärtige und zwei interne Wanderungen vor. Dazu kommt am 12./13. Oktober die Laufentaler Volkswanderung, die wir organisieren und durchführen, wozu wir auch auf vereinsfremde Helfer und Helferinnen angewiesen sind. Am Sonntag, dem 30. Juni fahren wir mit dem Car nach Mollis GL, wo wir den Wanderpreis zu verteidigen haben. Ich wäre als Organisator der Carreise froh, wenn sich einige Freunde des Wandervereins Laufen dazu entschliessen könnten, mit uns mitzureisen und mitzuwandern. Dieser Ausflug ist immer ein kameradschaftlicher Höhepunkt und schweisst unseren Willen, durch das Wandern etwas für unsere Gesundheit zu tun, zusammen. Paul Fürst Wanderverein Laufen
Frisch in der Politik: Lara Christina Alkan (2. v.l.) umrahmt von den Witterswilern CVPGemeinderäten Christian Mende, Myrta Ziegler und Alois Müller. FOTO: ZVG Die CVP Witterswil hat an ihrer Versammlung vom 30. Januar Lara Christina Alkan einstimmig für die Nationalratsliste der Jungen CVP nominiert. Die 22-jährige Jura-Studentin ist in Witters-
wil aufgewachsen und zur Schule gegangen. Sie ist seit eineinhalb Jahren mit grossem Engagement Präsidentin der kommunalen Sozialkommission. «Lara steckt viel Herzblut in die Arbeit ihrer
Kommission. Mit ihrer unkomplizierten Art findet sie gute Lösungen für Probleme», sagt Gemeinderätin Myrta Ziegler. Lara Christina Alkan möchte sich mit ihrer Kandidatur stark machen für eine nachhaltigere Klima- und eine konsequentere Flüchtlingspolitik. «Es müssen klare Regeln und Anforderungen gelten, die die Asylsuchende einhalten müssen. Auf der anderen Seite müssen aber auch die Bleibeentscheide schneller gefällt werden, damit sämtliche Beteiligten wissen woran sie sind. So können die Massnahmen zur Integrationsförderung frühzeitig und zielorientiert angegangen werden.» Ein weiteres, wichtiges Thema ist für die Witterswilerin das Völkerrecht und dessen Weiterentwicklung, bei der sich die Schweiz aktiv einbringen müsse. Insbesondere die strengere Regulierung oder das Verbot neuer, automatisierter Waffentechnologien liegen der Jura-Studentin am Herzen. Nach der Nomination durch die Ortspartei wird Lara Christina Alkan voraussichtlich Anfang März von der Jungen CVP Kanton Solothurn nominiert werden. Alois Müller Präsident CVP Witterswil
EINGESANDT
LESERBRIEF
Neuer Leiter der Verwaltung gewählt
Für ein fortschrittliches, lebenswertes Baselbiet
Christian Müller-Saladin wurde vom Gemeinderat zum neuen Leiter Verwaltung gewählt. Der Wahl ging ein strukturiertes Auswahlverfahren voraus, welches durch die Wilhelm Executive Search begleitet wurde. Herr Müller wird seine Tätigkeit auf der Gemeindeverwaltung am 1. Mai 2019 aufnehmen. Der 41-Jährige wohnt mit seiner Familie in Böckten BL und bringt ein breites, solides Wissen sowie praktische Verwaltungs- und Führungserfahrung mit. Er hat an der Universität St. Gallen Wirtschaftswissenschaften studiert und kennt aufgrund seiner langjährigen Tätigkeit auf der Landeskanzlei BaselLandschaft, u.A. als Leiter Publikationen / IT / politische Rechte, die Verwaltungstätigkeit bestens. Der Gemeinderat
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ist überzeugt, mit Herrn Müller einen kompetenten Nachfolger für Adrian Stocker gefunden zu haben. Der Wechsel vom Kanton zur Gemeinde sowie der notwendige Wissenstransfer in den laufenden Geschäften der Gemeinde, wird durch eine gezielte Einarbeitung durch seinen Vorgänger sichergestellt. Ebenfalls wird Herr Müller eine Weiterbildung zum Gemeindeverwalter absolvieren. Der Gemeinderat ist überzeugt, dass mit Christian Müller das übergeordnete Ziel einer gut funktionierenden und kompetenten Verwaltung weiterhin sichergestellt werden kann. Der Gemeinderat Nuglar
Liebe Baselbieterinnen und Baselbieter Ich verspreche, unseren Kanton nicht mit Plakaten «zuzupflastern», nicht bei Euch zu Hause anzurufen und nicht an Euren Türen zu klingeln. Ampeln auf Grün Ich freue mich aber, wenn ich am 31. März weiterhin Euer Regierungsrat sein darf! Stellen wir jetzt die Ampeln auf Grün, ich werde mich gerne weiterhin für ein fortschrittliches, lebenswertes Baselbiet und eine starke Region einsetzen. Isaac Reber Regierungsrat
Nun ist es wieder so weit. Das unansehnliche Couvert liegt auf dem Tisch und will geöffnet werden. Die Bürgerpflicht ruft. Wir müssen abstimmen. Es blickt mir jeden Tag vorwurfsvoller entgegen, und mir wird langsam mulmig zumute. Es geht irgendwie um die Kosten der Sozialhilfe und die Fusion der Kantonsspitäler, also wie immer darum, wer was bezahlt und wer wo das Sagen hat. Und das soll jetzt also ich entscheiden. Ausgerechnet. Ja habe ich denn Sozialversicherungsrecht studiert? Oder Gesundheitsökonomie? Oder überhaupt etwas derart Vernünftiges? Ich war mal an einer Uni, ja, aber das war was mit Umwelt und hilft mir jetzt auch nicht weiter. Ich kenne zwar die Meinungen und habe manchmal sogar selber eine. Aber wenn ich ehrlich bin: keine Ahnung. Zum Glück, sage ich mir dann, gibt es Politiker. Die sitzen in der Regierung und im Parlament und können ja für mich entscheiden. Aber bei der Durchsicht der Wahlinserate, die in diesen Wochen zuhauf auf der Redaktion einlaufen, beschleicht mich ein schrecklicher Verdacht: Das sind Leute wie du und ich. Nicht besser und nicht schlechter. Es hat da ein paar Lehrer, einige Angestellte und viele «Unternehmer» – was bekanntlich alles und nichts bedeuten kann. Haben die den Durchblick? Keine Ahnung. Immerhin vertreten sie uns, die Steuerzahler. Wir sind nämlich wichtig. Ohne uns, das ist bekannt, wäre kein Staat zu machen. Ich weiss ja nicht, wie es ihnen geht. Ich «spende» Staat und Gemeinde jedes Jahr einen fünfstelligen Betrag. Das reicht nirgendwo hin. Wenn alle Leute gleich viel Steuern zahlen würden wie ich, wäre der Kanton schon lange pleite. Wir dürfen zwar alle abstimmen. Für den finanziellen Schlamassel aufkommen müssen am Ende aber die Reichen. Wäre es da nicht gerechter, wenn wir einfach sie bestimmen lassen? Doch halt: Bekanntlich sind es oft die dümmsten Bauern, die die grössten Kartoffeln finden. Was, wenn am Ende sogar die mit dem grossen Portemonnaie zwar viel Glück, aber sonst auch keine Ahnung haben? Keine Ahnung. Das Couvert liegt immer noch auf dem Tisch. Und ich weiss jetzt irgendwie auch nicht weiter.
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Donnerstag, 7. Februar 2019 Nr. 06
Restaurant Gilgenberg Wir suchen per 1. April 2019 eine/n motivierte/n
Koch oder Köchin 80% Servicemitarbeiter/in 80%
mit Berufserfahrung in der Küche bzw. im Service Bei Interesse melden Sie sich bitte unter Tel. 061 4791 03 20 oder Natel 076 548 19 68 zwischen 9.30 und 11.00 Uhr bei Restaurant Gilgenberg, 4234 Zullwil
Der Verein Forum Schwarzbubenland sucht im Mandatsverhältnis per Juli 2019 oder nach Vereinbarung geeignete Persönlichkeiten für die
Geschäftsführung des Vereins
(Administration und Geschäftsführung, ca. 170 Jahresstunden, ca. 10 Stellenprozente) sowie für den
Schwerpunkt Tourismus und Kultur
(150 Jahresstunden, ca. 7 Stellenprozente) und den
Schwerpunkt Gemeinden
(100 Jahresstunden, ca. 5 Stellenprozente) Mehr zu den Stellen erfahren Sie unter www.schwarzbubenland.info.
Empfehlungen
DIES UND DAS
Donnerstag, 7. Februar 2019 Nr. 06
LESERBRIEF
LESERBRIEF
«Für ein sozial starkes Baselbiet»
Klimawandel? Interessiert mich nicht!
Reine Umverteilung löst die Ursachen hoher und steigender Sozialhilfekosten nicht. Darüber sind sich die Sachverständigen aller involvierten Parteien einig. Deshalb beschäftigen sich kantonale Stellen, wie Franz Meyer, Landrat aus Grellingen, in der letzten Ausgabe des «Wochenblatts» unter dem obigen Titel berichtete, intensiv mit der Erarbeitung einer ganzheitlichen Strategie gegen die Armut und einer kantonalen Sozialhilfestrategie. «Beide Ansätze» schreibt Franz Meyer, «sollen helfen, die verschiedenen sozialpolitischen Instrumente besser aufeinander abzustimmen und das heutige Auffangnetz für sozial Schwache zu verbessern.» Endlich eine Initiative, die Kosten in den Griff zu bekommen und sie nicht
einfach umzuverteilen. Ein «Ja» zur Ausgleichsinitiative steht dem Ansatz von Franz Meyer völlig entgegen, weil nicht nur die ursächlichen Faktoren hoher Sozialhilfekosten unbearbeitet bleiben, sondern darüber hinaus völlig neue gesetzliche Grundlagen ausgearbeitet werden müssten. Grundsätzlich mangelt es zwar auch dem Gegenvorschlag des Landrats an sozialpolitischer Perspektive, mit den vorgeschlagenen Anpassungen des Finanzausgleichsgesetzes und dem neuen Sozialhilfefonds lassen sich die grössten Härten für Grellingen oder Laufen aber zumindest kurzfristig abfedern. Dieter Wissler Gemeindepräsident Blauen
LESERBRIEF
Stimmrechtsbeschwerde gegen Mehrwertabgabe
Remo Stebler Der Landrat beschloss letztes Jahr die Mehrwertabgabe, welche am notwendigen 4/5-Mehr scheiterte und eine Volksabstimmung nötig machte. Somit haben wir zwei Interessensgruppen: Investoren, welche bei einer Annahme der Mehrwertabgabe profitieren und die Gemeinden, welche in einem solchen Szenario verlieren würden. Leider haben die Gemeinden ein Problem: Während Verbände wie HEV, WIKA, etc. entsprechende Mittel zur Verfügung stellen, besitzen die Gemeinden keine frei verfügbaren Mittel, um einen Ab-
stimmungskampf zu finanzieren. Sie müssen auf die Gemeindekassen zurückgreifen. Dies ist unter gewissen Auflagen möglich, wie das Bundesgericht feststellte. Dass nun von unbekannter Seite eine Stimmrechtsbeschwerde eingereicht wurde, reiht sich in die Geschichte der «Buebetrickli» gewisser politischen Kreise im Kanton ein. Beim Referendum gegen den Richtplaneintrag der Laufentaler Deponien hatte die Gemeinde Zwingen an einer Gemeindeversammlung einen Beitrag für die Referendumskampagne gesprochen. Diesen konnten wir nicht einsetzen, da im Vorfeld der Abstimmung eine Stimmrechtsbeschwerde drohte und wir in Folge dessen alles selber finanzieren mussten. Ein Crowdfunding bei einer Kantonalbank wurde ebenfalls erfolgreich torpediert. Wir hatten die ähnlichen Kräfte gegen uns, welche heute für die Mehrwertabgabe kämpfen. Es stellt sich die Frage, ob diese Art Abstimmungskampf einer Demokratie würdig ist. Meiner Meinung nach nicht, weshalb ich mich für eine Korrektur am 31. März 2019 einsetze! Remo Stebler Landratskandidat CVP
GESCHÄFTSWELT
In einer Gratiszeitung der Schweiz wurden Fragen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen der «Klimastreik»Bewegung an die fünf grossen Parteipräsidien der Schweiz gestellt und deren
Antworten abgedruckt. Alle zeigen sich besorgt und an den Anliegen der Jungen SchweizerInnen interessiert. Bis auf den Vorsitzenden einer Partei. Die Lösung auf gehäufte Unwetterereignisse und Trockenheit sieht dieser Parteipräsident in mehr «Bachverbauungen». Das Problem Klimawandel wird konsequent ausgeblendet. Diese Ignoranz gegenüber der Wissenschaft, den gemachten Erfahrungen und fortschrittlichem, nachhaltigem Denken ist schlicht haarsträubend. Meines Erachtens gehört diese kurzsichtige und lapidare Symptombekämpfung in die gleiche Ecke wie Mauern bauen, um das Flüchtlingsproblem zu lösen oder Grenzwerte anheben, um Verschmutzungen zu «beseitigen». Als krönender Abschluss sieht dieser Präsident auch keine Veranlassung, sich mit den Menschen dieser Gesellschaftsgruppe zu unterhalten, geschweige
LESERBRIEF
LESERBRIEF
Stellungnahme zum Leserbrief von Margareta Bringold
Ja für das Unispital Nordwest
Angelo Bolzern
Frau Bringold hat im Leserbrief im Wochenblatt vom 31. Januar unter anderem Ermando Imondi beschuldigt, dass er die Federführung zum Austritt der Gemeinde Zwingen aus der Sozialberatung Laufental hatte. Hier möchte ich erwähnen, dass Ermando Imondi eine Stimme unter weiteren sechs im Gemeinderat besass und noch besitzt und keineswegs alleine Gemeinderatsbeschlüsse fällt. Auch wurde dieser Beschluss an der Gemeindeversammlung mit einer grossen Mehrheit bestätigt. An der Urne wurde dieser Austritt mit 67 Prozent von den Einwohnerinnen- und Einwohnern klar unterstützt. Ausserdem erscheint mir diese Aussage einen schalen Beigeschmack zu haben im Hinblick auf die Position von Frau Bringold in der Sozialhilfebehörde Laufental. Sie ist die Präsidentin der Sozialhilfebehörde 2 und sollte solche Kritiken höchstens im Vorstand äussern und nicht gegen aussen! Nathalie Caduff Gemeinderätin Zwingen
LESERBRIEF
RE/MAX-Maklerin aus dem Laufental Sorge zur mit Award ausgezeichnet KMU-Wirtschaft PR. Traditionsgemäss zeichnet tragen RE/MAX Switzerland – der führende
Immobilienvermittler der Schweiz – seine besten Maklerinnen und Makler für die Leistungen des vergangenen Geschäftsjahres aus. Am 1. Februar wurden die besten RE/MAX-Maklerinnen und -Makler für ihren herausragenden Erfolg im vergangenen Jahr mit einem Pokal ausgezeichnet. Der Mega-Event fand in der EventLocation Trafo Baden statt. Nebst einem Gala-Dinner führte der bekannte Moderator Rainer Maria Salzgeber gekonnt und mit einem zusätzlichen Schuss Glamour durchs Programm, welches seinen Abschluss mit Tanz und Musik fand. Auch wurde RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland gewürdigt. Nachdem Kristin Künzli im 2016 und 2017 den «Gold Club»-Award erhielt, wurde die Maklerin nun für 2018 mit dem begehrten «Platinum Club»-Award ausgezeichnet. RE/MAX Switzerland gratuliert der Award-Gewinnerin aus dem Laufental zu dieser hervorragenden Leistung. Kristin Künzli widmet diesen Preis in allererster Linie ihrer Kundschaft: «Ich danke allen Kundinnen und Kunden ganz herzlich, welche mir und RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland das Vertrauen entgegengebracht haben. Viele verkaufte Objekte mit äusserst zufriedenen Mandanten, haben zu diesem ausgezeichneten Ergebnis beigetragen». Für die RE/MAX-Maklerin ein wichtiger Vertrauensbeweis und Ansporn genug, sich auch in diesem Jahr wieder mit
Erhält den begehrten «Platinum Club»-Award: Kristin Künzli, RE/MAX Laufental/Schwarzbubenland. FOTO: ZVG kompetenter Beratung, Leidenschaft und Herzblut für ihre Kunden einzusetzen, ihr Projekt gemeinsam anzugehen und umsetzen zu können.
Der Kanton Basel-Landschaft ist ein starker und prosperierender Wirtschaftsstandort. Dazu tragen nicht nur innovative, international tätige Unternehmen aus den Bereichen Life Sciences, Präzisionstechnik und Logistik bei, sondern eine beeindruckende Vielfalt von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Alle diese Betriebe sind auf vernünftige Rahmenbedingungen, eine leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur und ein investitionsfreundliches Klima angewiesen. In diesem Sinne muss die Baselbieter KMU-Wirtschaft auf Politikerinnen und Politiker vertrauen können, die nicht nur von Wirtschaftsförderung, Bürokratieabbau und dergleichen reden, sondern die solche Prinzipien auch im politischen Alltag beherzigen und konkret umsetzen. Im kürzlich publizierten KMU-Rating des Schweizerischen Gewerbeverbandes nimmt Nationalrat Thomas de Courten einen Spitzenplatz ein. Er gehört zu jenen Politikern, die sich nicht nur mit Worten, sondern tatsächlich an vorderster Front für Bürokratie-Abbau und KMU-freundliche Rahmenbedingungen einsetzen. Als Mitglied des Baselbieter Regierungsrates wird er das weiterhin tun und zusammen mit den bisherigen Regierungsmitgliedern Monica Gschwind, Anton Lauber und Thomas Weber für einen florierenden KMU-Standort Baselland sorgen. Georges Thüring Landrat, Grellingen
Marc Scherrer Das geplante Unispital Nordwest– so ist allenthalben zu hören – schaffe starre Strukturen und Marktmacht, verhindere Wettbewerb und ende in einer Kostenexplosion. Diese Argumente verkennen die Realität. Richtig ist: Mit dem USNW erhält jeder der vier Standorte ein klares Profil. Teure Infrastruktur wird abgebaut, Doppelspurigkeiten beseitigt. Der Umbau des Akutspitals auf dem Bruderholz in eine ambulante Tagesklinik nimmt den Trend von stationär zu
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denn, sich mit deren Befürchtungen zu beschäftigen. Ich frage mich, wozu denn Volksvertreter gewählt werden. Dieser Mann wird die dramatischen Folgen der Klimakatastrophe wohl nicht mehr erleben. Viele von uns und unsere Nachkommen aber sehr wohl. Wenn uns unsere Erde am Herzen liegt und wir wirklich was für die nächsten Generationen tun wollen, dann können wir das in diesem Jahr sehr effektiv an der Urne zeigen! Angelo Bolzern, Landratskandidat Grüne
ambulant auf, führt zu kürzeren Aufenthalten, tieferen Behandlungskosten und schnellerer Rückkehr an den Arbeitsplatz. Die Zusammenführung der Orthopädie von drei Standorten auf einen mag die private Konkurrenz stören, betriebswirtschaftlich ist dies aber zwingend und hilft Gesundheitskosten einzusparen. Die Wettbewerbskommission hat die Fusion intensiv geprüft und festgehalten, der wirksame Wettbewerb werde durch das USNW nicht verhindert. Im Gegenteil: Die Marktmacht bei den finanziell lukrativen Behandlungen liegt bei den Privatspitälern, zum Beispiel mit 65 Prozent in der Orthopädie. Das stört mich überhaupt nicht. Ihre protektionistische Forderung als Marktführer an das KSBL, es soll sein Orthopädie-Angebot streichen, aber schon. Mit dem USNW macht sich das KSBL zusammen mit dem USB fit für die zukünftigen Herausforderungen. Gemeinsam leisten diese einen Beitrag zum Abbau von Kosten, optimieren ihre Prozesse, stellen die wohnortsnahe Versorgung sicher und leisten einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der universitären Medizin und der Arbeitsplätze in der Region. Marc Scherrer Landrat CVP
LESERBRIEF
Manuel Fabry in den Landrat
Manuel Fabry Mit Manuel Fabry stellt sich ein Unternehmer als Kandidat für den Landrat zur Verfügung, der genau jene Kompetenzen mitbringt, die der Landrat in den nächsten vier Jahren braucht. Nach einer Berufslehre und Erfahrung als Projektleiter in der Baubranche hat er sich in den letzten Jahren kontinuierlich weitergebildet, zuerst als Marketing- und Verkaufsfachman FA und danach zum eidg. Verkaufsleiter. Seit Anfang 2018 arbeitet er als externer Dozent beim KV Basel in den Fächern Verkaufsplanung und –kommunikation. Im November hat er den Sprung in die Selbstständigkeit gewagt und er ist
Mitinhaber der QYOU Marketing GmbH in Röschenz, ein Marketingunternehmen mit grosser Erfahrung in digitaler Kommunikation. Dieses Wissen setzt er zusammen mit seinem Geschäftspartner für die KMU in der Region ein. Die Sorgen der KMU kennt aus seinem beruflichen Umfeld bestens. Politisch setzt er sich für liberale Gesetze und für langfristiges Wirtschaftswachstum durch Innovationen und Unternehmertum ein. Die Cleantec-Technologie soll durch positive Anreize gefördert werden. Die Klimafrage wird uns national in den nächsten Jahren stark beschäftigen, auch der Kanton Basel-Landschaft muss sich diesem Thema annehmen. Wir stecken mitten in der Digitalisierung. Dies stellt die Berufswelt vor grosse Herausforderungen. Es werden Berufe verschwinden und es werden neue Kompetenzen gefragt. Lebenslanges Lernen wird wichtiger denn je. Der Kanton Basellandschaft muss dazu seinen Beitrag leisten und kann z.B. die Altersgrenze beim Stipendiengesetz heraufsetzen. Ich bin überzeugt, dass Manuel Fabry im Landrat wertvolle Impulse geben wird und seine berufliche Erfahrung dem Landrat von grossem Nutzen sein wird. Wenn Sie das auch so sehen, wählen Sie Manuel Fabry auf der Liste 11. Margareta Bringold Grünliberale Laufental
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KALEIDOSKOP
Donnerstag, 7. Februar 2019 Nr. 06
F O TO D E R W O C H E
I NMUSIK-TIPP KÜRZE
NEUES AUS UNSERER BIBLIOTHEK
Sina
Sonnenuntergang: Aufgenommen letzte Woche in Breitenbach.
FOTO: JANIS BORER
KANTON BASELLAND
KANTON SOLOTHURN
DORNACH
Achtung Wildtiere
Kranke Kinder
WoS. In den vergangenen Tagen haben sich Verkehrsunfälle mit Wildtieren, insbesondere Rehen, gehäuft. Allein in der vergangenen Woche wurden der Polizei Basel-Landschaft insgesamt zwölf Unfälle mit Rehwild gemeldet. Ein Grund könnte die Suche nach Streusalzresten auf der Strasse sein. Die meisten Unfälle passieren in den Abend- und frühen Morgenstunden, wobei Übergangsbereiche zwischen Wald- und Feldzonen besondere Gefahrenschwerpunkte darstellen. Hier ist mit regelmässigem Wildwechsel zu rechnen, da die Tiere zur Äsung vom Wald auf die Felder ziehen und danach wieder den Schutz des Waldes aufsuchen. Diese Gefahrenbereiche sind häufig mit dem Schild «Achtung, Wildwechsel» gekennzeichnet. Bei einem Unfall mit einem Wildtier ist unverzüglich die Polizei (Telefon 112) zu benachrichtigen.
WoS. Die Grippewelle hat uns erreicht. Viele Kinder sind krank und können daher nicht in die Kinderkrippe oder in die Schule. Dies führt bei vielen Familien zu Engpässen bei der Kinderbetreuung. Das Rote Kreuz Kanton Solothurn bietet für solche Notfälle eine Lösung. Laut Gesetz dürfen Väter und Mütter bis zu drei Tage freinehmen, wenn das Kind krank ist. Falls die Eltern trotzdem zur Arbeit gehen müssen, bietet die SRK-Dienstleistung «Kinderbetreuung zu Hause RoKi » Unterstützung an: Eine ausgebildete Betreuerin kommt innert kurzer Zeit zur betroffenen Familie nach Hause und kümmert sich um das kranke Kind. Die Tarife der Kinderbetreuung zu Hause RoKi sind sozialverträglich abgestuft und richten sich nach dem Einkommen und der Grösse der Familie. Einige Krankenkassen übernehmen die anfallenden Kosten.
Seniorin übergibt 10 000 Franken WoS. Letzte Woche ist in Dornach eine Seniorin Opfer einer perfiden Betrugsmasche geworden. Eine Hochdeutsch sprechende Frau kontaktierte telefonisch eine Seniorin aus Dornach. Sie gab sich als Bekannte aus und forderte von der Frau eine grössere Summe für einen Wohnungskauf. Noch am selben Tag übergab sie in ihrem Domizil einem unbekannten Mann mehrere 10 000 Franken und einige 1000 Euro in bar. Nachdem die Geschädigte merkte, dass sie Opfer von Betrügern wurde, meldete sie sich bei der Kantonspolizei in Dornach. Diese hat entsprechende Ermittlungen aufgenommen. Fälle von Telefon- und Internetbetrug nehmen zu. Die Polizei mahnt einmal mehr zur Vorsicht und rät, nie auf Geldforderungen einzugehen und sich nicht unter Druck setzen zu lassen.
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Die 1966 im Wallis als Ursula Bellwald geborene Sina ist in der Schweizer Musikszene eine feste Grösse. Sie wird am 16. Februar an den im KKL Luzern stattfindenden Swiss Music Awards mit dem «Outstanding Achievement Award» für ihr Lebenswerk ausgezeichnet. Eine verdiente Ehrung! Ans Aufhören denkt Sina noch lange nicht. Vor wenigen Tagen erschien das von Adrian Stern produzierte neue Studioalbum «Emma» (Musikvertrieb). Sina hat das Klischee der einstigen «Rockröhre» längst hinter sich gelassen und sich zu einer gereiften und kreativen SingerSongwriterin entwickelt. Die dreizehn neuen Mundartlieder kommen in eingängigen Folk- und Poparrangements und gesanglich teils mehrstimmig daher. Die Mundarttexte sind aus dem Leben gegriffen und ansprechend. Das Titelstück (eine Hommage an ihre Grossmutter Emma), «Wa nix meh fehlt» und «Ich süächu Dich» (mit Duettpartner Hendrix Ackle) sind berührende Liebeslieder. In «Wiär sii schön» und «Xundheit» sinniert Sina selbstironisch über das Älterwerden. Die übrigen Lieder sind ebenfalls hörenswert und machen insgesamt «Emma» zu einem der besten Alben von Sina. Mit der «Emma»-Tournee feiert Sina gleichzeitig ihr 25-jähriges Bühnenjubiläum. Sie tritt am 9. Mai im Atlantis in Basel auf.
Benno Hueber
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Der Ernährungskompass Von Bas Kast
Es ist kompliziert: Fett soll jetzt plötzlich doch nicht so ungesund sein. Zucker ist pfui, aber in vielen Nahrungsmitteln versteckt. Und warum können wir einfach nicht mehr aufhören, sobald die ChipsPackung offen ist? Dieses Buch des Ernährungswissenschaftlers Bas Kast dient tatsächlich als Kompass im Dschungel der DiätTipps. Übersichtlich und unterhaltsam zu lesen fasst der studierte Biologe und Psychologe Fakten und aktuelle Richtlinien zum Thema zusammen, korrigiert Ernährungsmythen und räumt auf mit überholten Essverboten. In zwölf Kapiteln nimmt er die Auswirkungen von Proteinen, Kohlehydraten und Fetten unter die Lupe und erklärt, warum es nicht nur eine einzige korrekte Form gibt, gesund und genussvoll zu essen. Seine Forschungsergebnisse bringt der Autor am Schluss in zwölf aus seiner Sicht wichtigsten Ernährungstipps auf den Punkt. Der letzte davon lautet schlicht: Geniessen Sie! Esther Ugolini– www.stebilaufen.ch