Page 1

Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 23 913 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 69 I 168. Jahrgang I Freitag, 5. September 2014

Hinfällig

Rekordmonat

Keine Abstimmung nach Referendum gegen SpitalObjekt auf OVA-Areal. > Seite 3

Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg: 29 000 Fahrgäste im August 2014. > Seite 7

-

Spatenstich Beim Bahnhof in Affoltern entstehen zwei Mehrfamilienhäuser. > Seite 9

-

Saniert Mettmenstetten: Die erste Alterssiedlung im Säuliamt wurde erneuert. > Seite 9

Bezirk kann Asylkontingent momentan nicht erfüllen Der Unterbringungsdruck durch den Kantons Zürich nimmt zu Die Gemeinden im Bezirk Affoltern haben nach wie vor ein Aufnahmekontingent an Asylsuchenden von 0,5 Prozent ihrer Bevölkerung zu erfüllen. Allerdings tut man sich im Bezirk zurzeit damit schwer, da sich die Wohnraumsuche für anerkannte Flüchtlinge als höchst schwierig erweist. So müssen diese notgedrungen weiter in den Asylunterkünften bleiben, während die nächsten Asylsuchenden auf diese Plätze warten.

Vernissagen in den Galerien Marlène in Ottenbach und Bohrer in Bonstetten. > Seiten 10/11

Schutzverordnung für den Sihlwald liegt vor Seit Montag kann die Revision der Schutzverordnung des Sihwaldes von der Homepage des Amtes für Umweltschutz heruntergeladen oder die Unterlagen auf der Gemeindeverwaltung in Hausen begutachtet und angefochten werden. In einer ersten Reaktion zeigt sich der zuständige Hausemer Gemeinderat Gregor Blattmann noch zurückhaltend. Man wolle das Geschäft zuerst im Rat behandeln.

Für die IG «Sihlwald für alle», die die SVO-Überarbeitung ins Rollen gebracht hat, ist sie in erster Linie Fehlerkorrektur und hat nichts mit einer Aufweichung der Verordnung zu tun, wie es in anderen Medien und Agenturberichten zu lesen war. (map.) ................................................... > Bericht auf Seite 5

Die Wohnraumsuche für anerkannte Flüchtlinge ist schwierig. So müssen sie – wie hier beim Schützenhaus in Knonau – in der von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Unterkunft bleiben. (Bild Werner Schneiter) anzeigen

lung der Kontingente. Diese liegen zwar nach wie vor auf dem gleichen Level wie bisher, also bei 0,5 Prozent der Bevölkerung, aber in den gegenwärtigen Asylunterkünften gibt es zurzeit keinen Platz, weil dort nach wie vor auch bereits anerkannte Flüchtlinge untergebracht sind, da es für sie nahezu unmöglich ist, eine Wohnung zu finden.»

Keine Chance auf eigene vier Wände Die Ämtler Asylunterkünfte sind also von Flüchtlingen belegt, die da eigent-

lich nicht mehr hingehören, weil sie bereits offiziell anerkannt wurden und somit nicht mehr dort wohnen müssten oder sollten. Allerdings ist die Wohnungssituation für sie so schwierig, dass sie keine Chance auf eigene vier Wände haben. Das verschärft die Erfüllungssituation für das Kontingent seit einiger Zeit ganz ordentlich. Im Juli schafften die Bezirksgemeinden gerade einmal 80 Prozent der Forderungen des Kantons. «Im Moment», sagt Tiziana Jurietti, «sieht es zwar leicht besser aus, aber zur Kontingentserfüllung reicht

es nach wie vor nicht.» Entsprechend verstärke sich der Druck seitens des Kantons. Die Schwierigkeiten anerkannter Flüchtlinge, Wohnraum zu finden, um aus den Asylunterkünften in eigene vier Wände zu ziehen, sind nicht neu. Ein Kenner der Situation erklärt: «Der Wohnungsmarkt ist so ausgetrocknet, dass sich Vermieter aussuchen können, an wen sie zu welchen Konditionen vermieten. Flüchtlinge mit ihren ausländischen Namen und anfangs mässigen Deutschkenntnissen haben dabei schlechte Karten.»

Gemeindeschreiber verlässt Ottenbach

Zahl der Strafanzeigen ist rückläufig

Gregor Jurt geht nach Hergiswil

Gerichts- und Polizeiarbeit im Bezirk

Gregor Jurt hat seine Stelle als Gemeindeschreiber von Ottenbach nach zwei Jahren gekündigt. Er wechselt per Ende März 2015 nach Hergiswil (NW), wo er das Amt des stellvertretenden Gemeindeschreibers antreten wird.

Die Polizei im Bezirk nimmt täglich unzählige Anzeigen auf und verzeigt Verdächtige. Das Bezirksgericht richtet in schweren Fällen.

Der Gemeinderat Ottenbach hat mit Bedauern von der Kündigung ihres Gemeindeschreibers per 31. März 2015 Kenntnis genommen. Er hat jedoch Verständnis für die persönlichen und familiären Gründe, welche Gregor Jurt zu einem Wechsel zurück in seine Innerschweizer Heimat bewegt haben. Gregor Jurt hat sein Amt 2012 angetreten und sich sehr rasch in die Themen und Projekte der Gemeinde Ottenbach eingearbeitet. Mit viel Engagement setzte er die Neuausrich-

Neue Ausstellungen

In erster Linie eine Fehlerkorrektur

................................................... von urs e. kneubühl Die Kantone Zug und Luzern, so wurde jüngst publik, brauchen mehr Platz für Asylsuchende, da sich die Asylsituation unerwartet rasch zugespitzt habe. Beide Kantone haben deshalb zur Notfallplanung gegriffen: Zug quartiert Asylbewerber im alten Kantonsspital ein und Luzern verpflichtet 67 Gemeinden dazu, innerhalb von zehn Wochen Unterkünfte bereitzustellen. So drastisch stellt sich die Lage im Kanton Zürich und im Bezirk Affoltern nicht dar, obgleich es auch hier zurzeit nicht leicht ist, die Kontingente zu erfüllen. Tiziana Jurietti, Bereichsleiterin Asyl im Sozialdienst Bezirk Affoltern, erklärt warum: «Es harzt tatsächlich gerade bei der Erfül-

-

Gregor Jurt. (Archivbild) tung und -organisation der Verwaltung um. Gregor Jurt war auch massgeblich beteiligt an der Einführung der neuen, modernen IT-Lösung, welche heute in verschiedenen Bereichen der Verwaltung zum Einsatz kommt. Der Gemeinderat dankt Gregor Jurt für seinen grossen Einsatz im Dienste der Gemeinde Ottenbach. (pd)

Die Anzahl Strafanzeigen ist im Bezirk Affoltern rückläufig. Obwohl es saisonal und jahresbedingt starke Schwankungen gibt, verzeichnet die Polizei im Bezirk gesamthaft weniger Straftaten. In der Tendenz nehmen nur Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz zu. Da aber die Bevölkerung gleichzeitig auch wächst, kann von einer gleichbleibenden Zahl Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz ausgegangen werden.

Wenige Delikte gegen Leib und Leben Tötungsdelikte sind im Bezirk Affoltern sehr selten. 2011 und 2013 wur-

den keine Tötungsdelikte verzeichnet, in den weiteren Jahren, seit 2009, gab es je einen Fall. Schwere Körperverletzung findet auch selten statt. 2013 verzeichnete die Polizei einen Fall, in den beiden Vorjahren jeweils drei. Um strafrechtliche und andere schwere Delikte kümmert sich das Bezirksgericht Affoltern. 2012 behandelte es 21 strafrechtliche Fälle, 2013 waren es 31 Fälle. Dabei erhält das Bezirksgericht Affoltern gute Noten bei der Verfahrensdauer. Im Bezirk konnten 2013 86 Prozent der Strafprozesse in sechs Monaten abgeschlossen werden – was die kantonale Vorgabe von 80 Prozent weit übertrifft. Bei der fürsorglichen Unterbringung konnten 96 Prozent der Fälle in den vorgegebenen sieben Tagen erledigt werden. ................................................... > Bericht auf Seite 7

500 36 9 771661 391004


Ärztlicher Notfalldienst In Notfällen wende man sich zuerst immer über die Praxisnummer an den Hausarzt, bei Abwesenheit erhält man über den Telefonbeantworter die Nummer des Ärztetelefons 044 421 21 21. Bei Verkehrsunfällen Telefon 117 oder Telefon 044 247 22 11.

Telefon 144 für Sanitäts-Notruf

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über Ralf Wolfisberg, geb. 28. Februar 1972, von Dietwil AG, Chileweg 21, 8912 Obfelden, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt von 5. September 2014 verwiesen.

Einstellung des Konkurses Über Markus Bruno Frey (Inhaber der Einzelunternehmung Metzgerei Frey, Inhaber Markus Frey), geb. 16. Mai 1965, von Grosswangen LU, Dorfstrasse 111, 8912 Obfelden, ist durch Urteil des Einzelgerichts des Bezirksgerichtes Affoltern vom 7. August 2014 der Konkurs eröffnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 29. August 2014 mangels Aktiven eingestellt worden.

Schwimmbad Stigeli

Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 17. September 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 4500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen.

– Donnerstag, 11. September 2014, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr – Freitag, 12. September 2014, zwischen 14.00 und 16.00 Uhr

Affoltern am Albis, 5. September 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Affoltern am Albis, 5. September 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Auflage des Kollokationsplanes und des Inventars Im Konkurs über den Nachlass der Ruth Frieda Dahinden-Kuhn, geb. 1. Januar 1929, von Zürich ZH und Weggis LU, wohnhaft gewesen in 8908 Hedingen, liegen der Kollokationsplan und das Inventar den beteiligten Gläubigern beim Konkursamt Affoltern zur Einsicht auf. Bezüglich der Klage- und Beschwerderechte usw. wird auf die Bekanntmachung im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. September 2014 verwiesen. Affoltern am Albis, 5. September 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Einstellung der konkursamtlichen Nachlassliquidation Über die Erbschaft von Silvia Mirjam Wasslowski-Keller, geb. 26. Oktober 1947, von Affoltern am Albis ZH, gest. 24. Februar 2014, wohnhaft gewesen Zürichstrasse 169, 8910 Affoltern am Albis, ist durch Urteil des Bezirksgerichtes Affoltern, Einzelgericht, vom 7. August 2014 die konkursamtliche Nachlassliquidation angeordnet, das Verfahren aber mit Urteil dieses Gerichtes vom 25. August 2014 mangels Aktiven eingestellt worden. Sofern nicht ein Gläubiger bis zum 15. September 2014 die Durchführung des Konkursverfahrens verlangt, sich gleichzeitig zur Übernahme des durch die Konkursmasse nicht gedeckten Teils der Kosten verpflichtet und daran einen Barvorschuss von Fr. 3500.– leistet, gilt das Verfahren als rechtskräftig geschlossen. Affoltern am Albis, 5. September 2014

Einbürgerungen Mit Beschluss vom 19. August 2014 hat der Gemeinderat unter Vorbehalt der Erteilung des Kantonsbürgerrechts und der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung in das Bürgerrecht der Gemeinde Hausen am Albis aufgenommen:

Haas, Christoph, geb. 9. September 1953, Staatsangehörigkeit Deutschland, wohnhaft Hotzenmattstrasse 4c, 8915 Hausen am Albis Haas-Suhr, Regina, geb. 21. Januar 1959, Staatsangehörigkeit Deutschland, wohnhaft Hotzenmattstrasse 4c, 8915 Hausen am Albis Reperant, Grégory Maurice, geb. 27. September 1971, Staatsangehörigkeit Frankreich, wohnhaft Rifferswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Polichtchouk, Marianna, geb. 25. November 1970, Staatsangehörigkeit Frankreich, wohnhaft Rifferswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Reperant, Daniel, geb. 2. November 1999, Staatsangehörigkeit Frankreich, wohnhaft Rifferswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Reperant, Julie, geb. 28. Januar 2004, Staatsangehörigkeit Frankreich, wohnhaft Rifferswilerstrasse 5, 8915 Hausen am Albis Im Sinne von § 17 der kantonalen Bürgerrechtsverordnung werden diese Einbürgerungen hiermit zur Kenntnis gebracht. Gemeinderat Hausen am Albis

Bestattungen Aeugst am Albis Indraccolo, Stefano geboren am 9. Januar 1965, wohnhaft gewesen in 8914 Aeugstertal, Reppischtalstrasse 37, verstorben am 28. August 2014. Es findet keine Abdankung statt.

Konkurseröffnung

Hedingen

Schuldnerin: ConProSe GmbH, Dorfstrasse 29, 8914 Aeugst am Albis

In Affoltern am Albis ist am 19. August 2014 gestorben:

Datum der Konkurseröffnung: 6. Februar 2014

Weber, Max

Eingabefrist bis 6. Oktober 2014 Vergleiche Publikation im Schweizerischen Handelsamtsblatt vom 5. September 2014. Affoltern am Albis, 5. September 2014 Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Ende der Badesaison 2014 Die Badesaison 2014 geht offiziell am Sonntag, 14. September 2014, 16.00 Uhr, zu Ende. Die Schlüssel zu den Schliessfächern können an folgenden Tagen an der Schwimmbad-Kasse zurückgegeben werden:

Dieselbe Regelung gilt auch für das Abholen von verlorenen Gegenständen. Über nicht abgeholte Fundgegenstände wird nach Ablauf der Abholdaten verfügt. Wir sind bemüht, den Aufenthalt unserer Badegäste möglichst angenehm zu gestalten. Haben Sie Anregungen, Kritik oder auch ein Lob? Dann nehmen wir dies gerne auf immobilienabteilung@ affoltern-am-albis.ch entgegen. Der Gemeinderat und das Betriebspersonal danken Ihnen für den Besuch in der Saison 2014 und freuen sich, Sie in der kommenden Saison im Schwimmbad Stigeli wiederum begrüssen zu dürfen. Affoltern am Albis, 5. September 2014 Immobilienabteilung

Der Friedhofvorsteher

geboren am 17. Mai 1921, von Winterthur ZH, verwitwet, wohnhaft gewesen in Hedingen, Aufgent 4, mit Aufenthalt in der Langzeitpflege Sonnenberg, Haus Rigi, Affoltern am Albis. Abschied und Urnenbeisetzung direkt am Grab in Hedingen am Mittwoch, 10. September 2014, 11.00 Uhr.

Bauherrschaft: Ledermann Ruedi, Steinernstrasse 4, 8913 Ottenbach Projektverfasser: Architekturfabrik GmbH, Fabrikstrasse 6, 8912 Obfelden Bauvorhaben: Sanierung Dach und Einbau von 5 Dachfenstern (Vers.-Nr. 351), an der Steinernstrasse 4 auf dem Grundstück Kat.-Nr. 1088 (Kernzone A)

Stallikon Bauherrschaft: Nicole und Roberto Cominotto, Hüttenrain 15, 8143 Stallikon, Bauvorhaben: Abbruch best. Einfamilienhaus und Geräteschopf sowie Neubau Einfamilienhaus mit Doppelgarage, Massholderenstrasse 5, Kat.-Nr. 375, Zone W2/30

Personalausflug Wegen Personalausflugs sind die Büros der Gemeindeverwaltung sowie der Regiebetrieb am Dienstag, 9. September 2014, den ganzen Tag geschlossen. Für die Anmeldung von Todesfällen ist das Bestattungsamt zwischen 8.00 und 9.00 Uhr sowie 13.00 und 14.00 Uhr unter Telefon 044 762 25 54 erreichbar. Gemeindeverwaltung Hedingen

«Die Snuuphasen»

TODESANZEIGE Mit tiefem Bedauern haben wir vom plötzlichen Hinschied unseres Freundes und langjährigen Mitglieds

Oskar Schmid 8. August 1934 bis 25. August 2014 «Baron Zelgoskar Fähnrich der Aufrechten zu Heding»

erfahren. Oskar wird uns als willensstarker und standhafter Zeitgenosse in Erinnerung bleiben. Seine Unternehmungslust hat unser Vereinsleben immer wieder bereichert. Affoltern am Albis, 2. September 2014

Anderson, Michael Robert, geb. 13. Januar 1949, Staatsangehörigkeit USA, wohnhaft Husertal 1c, 8915 Hausen am Albis

Konkursamt Affoltern Bahnhofplatz 9, Postfach 8910 Affoltern am Albis

Summarisches Verfahren, Art. 231 SchKG.

Ottenbach

«Die Snuuphasen» Planauflage: Die Pläne liegen auf den betreffenden Gemeindekanzleien zur Einsicht auf. Dauer der Planauflage: 20 Tage vom Datum der Ausschreibung an. Erfolgt die Ausschreibung im Amtsblatt des Kantons Zürich später, gilt das Datum der letzten Ausschreibung. Rechtsbehelfe: Begehren um die Zustellung von baurechtlichen Entscheiden sind innert 20 Tagen seit der Ausschreibung bei der Baubehörde schriftlich einzureichen; elektronische Zuschriften (EMails) erfüllen die Anforderungen der Schriftlichkeit in der Regel nicht. Wer das Begehren nicht innert dieser Frist stellt, hat das Rekursrecht verwirkt. Die Rekursfrist läuft ab Zustellung des Entscheides (§§ 314-316 PBG). Für die Zustellung baurechtlicher Entscheide wird eine geringfügige Kanzleigebühr erhoben.

Bonstetten Bauherrschaft: Raimondi Cornelia und Suter Roger, Birchstrasse 5, 8906 Bonstetten Bauvorhaben: Anbau einer Aussentreppe und Ersatz von Fenster durch Balkontüre, Schachenmatten 9, Vers.Nr. 361, Kat.-Nr. 93, (W2/40)

Hausen am Albis Gesuchsteller: Genossenschaft Säulistrom, Rigiblickstrasse 7b, 8915 Hausen am Albis Projektverfasser: Werkstatt GmbH, Zürcherstrasse 18, 8908 Hedingen Bauprojekt:Fotovoltaikanlage auf den Flachdächern der ehemaligen Webhalle 2 und 3 auf Kat.-Nr. 3122, Weisbrod-Areal 4 (G)

Hedingen Gesuchsteller: Zec Karin, Kreuzrain 15, 8908 Hedingen Bauprojekt: Neubau Dachlukarne, Kreuzrain 15, Kat.-Nr. 760, Vers.-Nr. 479; Wohnzone W1.6

Mettmenstetten Bauherrschaft: Carlos Sarsanedas, Rüteliweg 7, 8932 Mettmenstetten Bauprojekt: Aufstellen Gartengerätehaus und Treibhaus sowie Gartengestaltung auf Kat.-Nr. 2297, Rüteliweg bei 7 (bereits erstellt) (Freihaltezone F)


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. September 2014

Volksabstimmung hinfällig geworden

Die Albisstrasse in Hausen muss gesperrt werden

Spital-Mietobjekt auf dem OVA-Areal

Belagsarbeiten am Samstag und Sonntag, 6./7. September

Weil das Spital auf dem ehemaligen OVA-Areal in Affoltern eine Fläche mietet, die in der Kompetenz der Betriebskommission liegt, wird nun das ursprüngliche Projekt nach Zustandekommen des Referendums als gegenstandslos abgeschrieben und dem Volk nicht mehr vorgelegt. Dabei stützt man sich auf einen Bundesgerichtsentscheid aus dem Jahr 1972.

Das kantonale Tiefbauamt erneuert die Albisstrasse in Hausen im Abschnitt Mitteldorfweg bis Einmündung Oberheischerstrasse. Die Arbeiten an den Bushaltestellen, den Werkleitungen und der Strassenentwässerung konnten Ende August abgeschlossen werden.

Am 30. Januar 2014 sagten die Delegierten des Spital-Zweckverbandes Ja zum Projekt «Praxisräume auf dem OVA-Areal». Es beinhaltete die Miete von insgesamt 480 Quadratmetern Fläche. Gegen diesen Beschluss kam das von über 1000 Personen unterzeichnete Referendum zustande, mit dem eine Volksabstimmung über das Geschäft verlangt wurde. Vermieter und Untermieter befürchteten vor diesem Hintergrund ein zu langes Prozedere. Sie wollten nicht länger zuwarten und gingen – ohne Spital – direkt Mietverträge ein.

Neues Projekt in der Kompetenz der Betriebskommission Das Spital seinerseits überarbeitete das Projekt und mietete auf dem OVAAreal in eigener Regie noch 130 Quadratmeter – mit einem Angebot in den Bereichen Psychotherapie, Wirbelsäule, Sprechstunde von Ärzten. Die Kosten von 228 000 Franken für den Innenausbau des Mietobjekts und der jährliche Mietzins von 33 000 Franken liegen in der Kompetenz der Betriebskommission. Diese kann laut den 2010 neu gefassten Statuten für einmalige, jährli-

Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Redaktion: Chefredaktor: Werner Schneiter Thomas Stöckli, Redaktor Salomon Schneider Redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 23 913 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/Tiziana Dinisi Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch

che Ausgaben 250 000 Franken und für wiederkehrende 50 000 Franken sprechen, wogegen keine Rechtsmittel möglich sind. Kritiker sprechen nun von einem Umgehen des Referendums, von einer Missachtung dieses demokratischen Instruments. Das Spital sieht die Notwendigkeit einer Erweiterung des Leistungsangebots. Wie auch immer: Mit der abgespeckten Variante wird nun eine durch das Referendum erzwungene Volksabstimmung hinfällig. An der DV vom November 2014 wird den Delegierten der Gemeinden formell beantragt, das Geschäft als gegenstandslos abzuschreiben und keine Volksabstimmung durchzuführen.

Gestützt auf Bundesgerichtsentscheid von 1972 Diese Situation ist von der Gesetzgebung nirgends behandelt. Die Betriebskommission stützt sich aber auf den einzigen Bundesgerichtsentscheid aus dem Jahr 1972, in welchem ein korrekter Weg beschrieben ist. Und der lautet: Dasjenige Organ, das den Beschluss fällte, gegen den das Referendum zustande kam, hat das Recht, einen zweiten Beschluss zum Rückzug der Vorlage zu fassen und auf eine Volksabstimmung zu verzichten, «wenn es sich erweist, dass es angesichts der veränderten Verhältnisse keinen Sinn mehr hat, ihn dem Volke zur Abstimmung vorzulegen». Aufgrund dieser bundesgerichtlichen Ausführung ist Spital-Direktor Fredy Furrer überzeugt, «auf der sicheren Seite zu sein, wenn die Betriebskommission der Delegiertenversammlung diesen Antrag zur Abstimmung vorlegt.» (-ter.)

Zurzeit sind noch Anpassungsarbeiten an der Fahrbahn und den Trottoirs in Arbeit. Für den abschliessenden Einbau des Deckbelags muss aus Gründen der Qualität und der Arbeitssicherheit die Strasse an einem Tag für den Verkehr gesperrt werden. Die Sperrung beginnt am Samstag, 6. September, 6 Uhr, und dauert bis Sonntag, 7. September, 6 Uhr. Die Belagsarbeiten benötigen trockene Witterung. Bei schlechtem Wetter müssten die Arbeiten auf Samstag, 13. September, respektiv Sonntag, 14. September, verschoben werden. Die Anwohnenden der Albisstrasse sind gebeten, im Bereich der Baustelle, ihre Fahrzeuge frühzeitig in den umliegenden Gemeindestrassen abzustellen (zum Beispiel Oberalbisstrasse).

Die Belagsarbeiten an der Albisstrasse erfolgen dieses Wochenende. (Bild -ter.) Zu- und Wegfahrt an der Oberheischerstrasse erfolgen über den Vorplatz des Velogeschäfts. Während der Sperrung wird der Verkehr durch einen Verkehrsdienst geregelt. Der Zugang für Fussgänger ist über die neu erstellten Trottoirs jederzeit möglich.

Die Buslinien 225, 235 und 240 werden am Samstag respektive am Sonntag über Rifferswil umgeleitet. Entsprechende Informationen finden sich an den Haltestellen und in den Bussen. Die Umleitung erfolgt über Rifferswil und ist signalisiert. (pd.)

Sperrung der Wolfentalstrasse Aus dem Gemeinderat Aeugst Die Arbeiten der 2. Etappe für die Wasserversorgungleitung Aeugst-Habersaat beginnen ab Montag, 8. September, und dauern – angemessene Witterung vorausgesetzt – bis ca. Mitte November 2014. Je nach Baufortschritt muss die Wolfenstalstrasse für den Durchgangs-

verkehr gesperrt werden. Die Zufahrten zu den privaten Liegenschaften werden im Rahmen der Möglichkeiten während den Bauarbeiten gewährleistet, es kann jedoch Einschränkungen geben. Bei Fragen steht Bettina Jungesbluth vom Ingenieurbüro gpw unter

Telefon 043 322 77 32 gerne zur Verfügung. Der Unternehmer und die Bauleitung sind jederzeit bemüht, die Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten. Der Gemeinderat Aeugst dankt für das Verständnis für diese notwendigen Bauarbeiten.

Regionales Wachstum und seine Auswirkungen verstärkt thematisieren Aus dem Vorstand der Zürcher Planungsgruppe Knonaueramt Nach der Wahl des Vorstandes und seines Präsidenten Kurt Weber, Ottenbach, anlässlich der Delegiertenversammlung vom 18. Juni 2014, ernannte dieser an der ersten ordentlichen Sitzung der Legislatur 2014 bis 2018 Christian Gabathuler, Maschwanden, zum Vizepräsidenten. Der Präsident und der Vizepräsident wurden dabei gleichzeitig auch als Präsident und Vizepräsident der Regionalen Verkehrskonferenz (RVK) gewählt.

Der Vorstand hat sich für die Legislatur 2014 bis 2018 zum Ziel gesetzt, das regionale Wachstum und seine Auswirkungen verstärkt zu thematisieren. Mit Workshops, Informationsveranstaltungen und Berichten sollen die bestehenden und zukünftigen übergeordneten Einflüsse und die eigenen Handlungsmöglichkeiten erörtert sowie die Bevölkerung und die Behörden für die resultierenden Auswirkungen sensibilisiert werden.

Nebst den aktuellen Themen, wie Verdichtung nach innen, starkes Wachstum, Mittelschulstandort und Bevölkerungsstruktur (Jugend und Alter) sowie Verkehr sollen weitere langfristige Trends (bspw. Veränderungen in der Kulturlandschaft oder soziodemografische Entwicklungen) und ihre Auswirkungen gezielt in die Planungsarbeit integriert werden. Die Qualität des Siedlungsgebietes steht mit der inneren Verdichtung un-

Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen

ter hohem Druck. Der Vorstand will die Gemeinden, insbesondere die Planungs- und Baubehörden, bei der Diskussion um Qualität geeignet unterstützen, denn das aktuelle und zukünftig erwartete Wachstum hat eine erhebliche Wirkung auf unseren Raum. Die anstehenden Herausforderungen können nur mit einem regional abgestimmten Vorgehen verträglich bewältigt und einer Gesamtschau verstanden werden. Der Vorstand wird inskünftig in unregelmässigen Abständen aus seinen Verhandlungen berichten. Im Weiteren wird er auf die anstehende regionale Richtplanrevision hin zu verschiedenen raumwirksamen Themen aus regionaler Sicht Bericht erstatten. In diesem Zusammenhang soll auch die Zweckverbandshomepage benutzerfreundlicher und informativer gestaltet werden. (pd.)

anzeige

Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

3

Wachstum – im ZPK-Vorstand in der kommenden Legislatur ein Thema. Hier entsteht die Zentrumsüberbauung «Am Merkurplatz» in Affoltern. (Bild Werner Schneiter)


Reiter/in gesucht in Arni AG. Ab 18 Jahren. Western evtl. Englisch, 2 x wöchentlich. Kostenbeteiligung. Telefon 079 419 44 64

Mettmenstetten. Zu vermieten im Niederfeld per 1. Oktober 2014 oder nach Vereinbarung

4½-Zimmer-Wohnung

Liegenschaften

im 1. OG, an ruhiger, sonniger Lage, kinderfreundlich, Nähe Schule. Mietzins Fr. 1950.– inkl. NK/Garagenplatz. Telefon 079 661 70 18

Zu vermieten ab Oktober 2014 in Uerzlikon (Gem. Kappel a. A.) gr., schöne 5½-Zimmer-Wohnung, familienfreundlich; mit Cheminée, gr. Balkon, gr. Bad mit zus. Duschkabine; sep. WC; Hobbyraum und Kellerabteil sowie zwei Tiefgaragen-Plätze. Alles inkl. Fr. 2390.–. Kontakt: Tel. 079 657 73 13 oder 079 760 21 66

Zu vermieten im Zentrum von Ottenbach per 1. Dezember oder nach Vereinbarung sehr schöne

Verkäufe

4½-Zimmer-Wohnung mit 120 m² Wohnfläche. Mit grossem Bastelraum für Büro, Lager usw. Tiefgarage. Sehr grosser Balkon, Kellerabteil. 2 Nasszellen, eigener Waschturm, in allen Zimmer Parkettböden, Minergie Ausbau, alle Zimmer mit Fliegengitter, Lift, rollstuhlgängig. Preis Fr. 2100.–/+ NK. Kontakt: Fredi Steiner Telefon 079 335 35 02

Per sofort oder nach Vereinbarung vermieten wir auf schönem Reiterhof in Wettswil am Albis grosse

3½-Zimmer-MaisonetteWohnung mit gedecktem Balkon, eigener Waschmaschine, Tumbler und Parkplatz. Keine Hunde erlaubt. Fr. 2450.– pro Monat inkl. NK. Telefon 079 321 80 00

Zu verkaufen in Zwillikon

5½-Zimmer-EckReiheneinfamilienhaus WF 186 m², BF 392 m². Lage: ruhig, verkehrsarm, 3 WC, Bad, Dusche getrennt, Erdsondenheiz. 2 PP, Nähe öV, Autobahn, Schulen. VP Fr. 950 000.–. Auskunft: Telefon 044 760 92 12 oder bluelemon543@gmail.com

Vermietungen

Poststrasse 1 Obfelden Per sofort oder nach Vereinbarung zu vermieten 2-Zimmer-Wohnung Fr. 915.– inkl. NK Interessiert? 079 466 39 56

Gemeinde Obfelden ZH. In attraktiver Nähe von Zürich, Zug und Luzern (Autobahnanschluss) vermieten wir per sofort oder nach Vereinbarung an ruhiger Wohnlage

3½-Zimmer-Dachwohnung ca. 120 m². Grosszügiges Wohnen und gepflegtes, schönes Ambiente mit Parkettund Plattenböden. Helle, offene Küche, 2 Zimmer (1 Zimmer mit integr. Bad), sep. Du/WC, Reduit (Waschmaschine/Tumbler. Sonnenbalkon. Miete pro Monat inkl. HK/NK, Einstellgarage Fr. 2400.–, Aussenparkplatz Fr. 60.–. Gebr. Oswald AG, Bahnhofstrasse 28, 6300 Zug, Tel. 041 729 11 29 info@gebr-oswald.ch

Büro-/Gewerbe Garagenplatz zu vermieten ab 1. November 2014 in Hedingen. Für Oldtimer oder Fahrzeugeinstellung. Kosten pro Monat Fr. 120.–. Anfragen bitte unter Telefon 079 299 07 02


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. September 2014

Fehlerkorrektur als Entgegenkommen dargestellt IG «Sihlwald für alle» äussert sich kritisch zur Revision der Schutzverordnung Nach einjähriger Überarbeitungszeit hat der Regierungsrat am 1. September die revidierte Fassung der Sihlwald-Schutzverordnung aufgelegt. Die Bevölkerung kann nun während 30 Tagen einsprechen. Für die IG Sihlwald ist die Revision in erster Linie eine nötige Fehlerkorrektur – ohne Aufweichung von Verordnungen. ................................................... von martin platter 2009 erhielt der Sihlwald das Label «nationaler Naturerlebnispark» und die zugehörige Stiftung damit erkleckliche Zuschüsse von Bund, Kanton, Stadt, Anrainergemeinden und Sponsoren. Voraussetzung dafür war eine Verordnung des Kantons Zürich, die seit 2008 die Nutzung und den Schutz der einmaligen Naturlandschaft im Sihltal und am Albis regelt. Gegen diese restriktiven Vorgaben, die vor allem auf Hausemer Seite unter Ausschluss der Öffentlichkeit und sogar der Grund- und Waldbesitzer eingeführt wurden, regte sich massiver Widerstand. Es entstand die Interessengemeinschaft «Sihlwald für alle», der in kurzer Zeit 350 Mitglieder beitraten. Gemeinsam wurden mehr als 1000 Unterschriften für eine Lockerung der Schutzbestimmungen gesammelt. Denn wegen der Rad- und Reitverbote wurden die Anwohner von einem Tag auf den anderen quasi aus dem Sihlwald ausgeschlossen, Mountainbiken und Reiten auf dem Albisgrat untersagt. Der Druck aus der Bevölkerung führte schliesslich zur Revision der Schutzverordnung, SVO, die nun nach einer Überarbeitungszeit von einem Jahr vom Regierungsrat vorgelegt wurde.

Einsprachemöglichkeit gegeben Der Entwurf der revidierten Schutzverordnung liegt seit Anfang September für vier Wochen auf den Gemeindeverwaltungen der Anrainergemeinden auf – diesmal auch in Hausen. Gemäss Pressemitteilung der Kommunikationsabteilung des Regierungsrates würden in der revidierten Fassung die «von verschiedenen Seiten gestellten Begehren weitgehend erfüllt». An ihrer Sitzung am letzten Dienstagabend zeigte sich der IG-Vorstand erstaunt, sowohl über diese Feststellung als auch über das Vorgehen des Amtes für Naturschutz. «Wie schon bei der Erarbeitung der ersten Fassung der Schutzverordnung, wurden die anzeige

5

Mit dem Autoscooter auf die Strasse Am Sonntagmorgen haben Unbekannte an der Bonstetter Chilbi einen Autoscooter aus der Halle gehievt und haben ihn daraufhin eine Strasse hinunterrollen lassen. Laut Angaben der Kantonspolizei wurde das elektrisch betriebene Fahrzeug nicht beschädigt. Vom Donnerstag auf Freitag wurde in Affoltern in zwei Personenwagen eingebrochen – im einen Fall durch das Einschlagen der Scheibe mit einem Stein, im anderen mit unbekanntem Gegenstand. In beiden Fällen wurde keine Beute gemacht, aber es entstand Schaden von je 800 Franken. In Ottenbach waren von Donnerstag auf Freitag Vandalen unterwegs: Sie zertrümmerten die Balkonscheibe einer Mehrfamilienhaus-Wohnung mit einem Stein. Der Schaden beläuft sich auf rund 1000 Franken. Mit Feuerwerkskörper sprengten Unbekannte zwischen Sonntag und Dienstag den Briefkasten eines Geschäftshauses in Affoltern. Die Kantonspolizei beziffert den Schaden auf zirka 1000 Franken. Aus einem Shop in Ottenbach entwendeten Diebe über das vergangene Wochenende Kleider und Brillen im Wert von etwa 1000 Franken. Durch das Aufbrechen eines Fensters entstand Schaden von 2000 Franken. Im Aeugstertal wurde am Montag, 1. September, in ein leerstehendes Einfamilienhaus eingebrochen. Der Versucht, eine Türe aufzubrechen, misslang zwar, aber den Einbrechern gelang es, via Fenster einzusteigen. Entwendet wurde nichts, aber der Sachschaden ist beträchtlich: rund 4000 Franken. (-ter.)

wir gratulieren Zum 96. Geburtstag

Die Wegsperrungen im Sihlwald werden wohl noch eine Weile zu reden geben. (Bild Martin Platter) Nutzergruppen auch bei der Revision nicht mit einbezogen», stellte IG-Präsident Bruno Heinzer fest. «Was uns hier als Revision verkauft wird, ist in erster Linie reine Fehlerkorrektur.» Der Albis-Gratweg etwa liege grösstenteils auf dem Gebiet der Gemeinde Hausen und sei in Besitz von Korporationen und Privatpersonen, deren Grundstücke ungefragt der Kernzone zugeschlagen worden seien. Diesen Fehler habe man in der revidierten Fassung nun korrigiert und stelle das nun quasi als grosszügige Geste des Amtes für Naturschutz hin. Beim Wegnetz habe man, recht willkürlich anmutend, verschiedene Abschnitte bezeichnet, die nur von definierten Gruppen (Wanderer, Reiter und/oder Velofahrer) genutzt werden dürften.

Dass ausgerechnet an der Sperrung der Bachtelenstrasse ab 2018 festgehalten werden soll, ergibt für Heinzer keinen Sinn: «Da wird propagiert, dass man das Gebiet als Erlebnis-, Bildungs- und Erholungsraum für alle Besucherinnen und Besucher zugänglich halten will. Doch, diese Strasse, die auch behindertengerecht mit einem Rollstuhl befahren werden könnte, will man zuwachsen lassen und nur noch Wanderer zulassen.»

Gemeinderat Hausen und IG warten noch ab Die IG will nun abwarten, ob die Informationsveranstaltung zur Revision am kommenden Montagabend, 19:30 Uhr,

im Schwerzisaal in Langnau am Albis neue Erkenntnisse bringt. Der Gemeinderat Hausen begrüsse die Überarbeitung. Es sei aber noch zu früh, um konkrete Angaben zur SVORevision zu machen, da das Geschäft im Rat noch nicht behandelt wurde, sagte Gemeinderat Gregor Blattmann auf Anfrage des «Anzeigers». Es gebe den einen und anderen Punkt, der noch nicht ganz klar sei. Man habe nun aber Zeit bis zum 24. Oktober, um die Revision zu beurteilen und falls nötig, eine Korrektur zu fordern, erklärte Blattmann. Weiterführende Links: aln.zh.ch/internet/baudirektion/aln/de/naturschutz/veroeffentlichungen/publikationen.html, sihlwaldfueralle.ch

Im Haus zum Seewadel in Affoltern darf Emma Frei-Häberling heute Freitag, 5. September, ihren 96. Geburtstag feiern. Zum hohen Wiegenfest gratulieren wir herzlich und wünschen der Jubilarin einen schönen Festtag.

Zum 90. Geburtstag Heute Freitag feiert Rossana Emilia Maria Kern-De Rosa den 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation und alles Gute! Hans Schneebeli, Zwillikon, feierte den 90. Geburtstag am 3. September. Nachträglich gratulieren wir dem rüstigen Jubilaren herzlich.

Zum 80. Geburtstag In Affoltern dürfen wir Lilly GalliRäber zum 80. Geburtstag gratulieren. Sie feiert den «Runden» am Montag, 7. September.


Stellenanzeiger

Die Primarschule Wettswil ist eine rasch wachsende Schulgemeinde in der Agglomeration Zürich mit rund 430 Schulkindern. Bis zu 90 Kinder besuchen täglich den Schülerhort an zwei Standorten. Diese sind wichtige und integrierte Bestandteile der Primarschule Wettswil. Kinder und Eltern schätzen die liebevolle und professionelle Betreuung im «Mettlenhorst» und «Wolfihorst». Zur Ergänzung suchen wir per sofort oder nach Vereinbarung eine

Hortmitarbeiter/-in mit einem Pensum von ca. 13 Wochenstunden, während der Schulwochen (Dienstag und Donnerstag für Mittags- und Nachmittagseinsätze sowie Mittwochmorgen). Haben Sie Freude an der Arbeit mit Kindern zwischen vier bis zwölf Jahren, sind flexibel und teamfähig? Idealerweise haben Sie bereits Erfahrung in der Betreuung von Schulkindern in einem ähnlichen Umfeld sammeln können und/oder verfügen über eine Ausbildung im pädagogischen Bereich. Auf Sie warten ein interessantes und abwechslungsreiches Arbeitsumfeld, ein eingespieltes und aufgestelltes Team und Anstellungsbedingungen nach kantonalen Richtlinien. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung bis zum 16. September 2014 an die Primarschule Wettswil, Bewerbung Hort, Postfach 265, 8907 Wettswil. Bei allfälligen Fragen gibt Ihnen die Hortleiterin Lena Pajaziti gerne Auskunft: Telefon 043 466 20 71.

Auf den Sommer 2015 bieten wir

Lehrstelle als Fachmann/ Fachfrau Betriebsunterhalt EFZ

Gesucht:

Pet-Shop-Verkaufsmitarbeiter/in 30 % bis 50 %

an. Wenn du • im Sommer 2015 die obligatorische Schulzeit absolviert hast, • Freude an der Arbeit im Freien hast, • den Umgang mit Kindern magst, • gerne in einem Team arbeitest, • dich für technische Anlagen interessierst, • eine abwechslungsreiche Ausbildung suchst und • natürlich auch Reinigungsarbeiten in und um die Schulanlage nicht scheust, dann melde dich bei uns, um 2-3 Schnuppertage zu vereinbaren. (Telefon Schulleitung, Thomas Wettstein, 044 776 35 49, vormittags oder E-Mail: schulleitung.wettstein@ps-ottenbach.ch) Wir bieten dir fortschrittliche Arbeitsbedingungen, zeitgemässe Entlöhnung, ein offenes Schulteam und eine schöne Arbeitsumgebung. Primarschule Ottenbach Schulleitung Weitere Informationen über unsere Schule findest du auf unserer Website: www.ps-ottenbach.ch

Arbeitsort: Zwillikon/Affoltern am Albis ZH Arbeitspensum: 30 % bis 50 % (inkl. Samstage und Ferienablösungen) Stellenantritt: Per sofort oder nach Vereinbarung Aufgaben: • • • • •

Aktive Kundenberatung Kassenbedienung Warenbewirtschaftung Warenpräsentation Reinigungsarbeiten

Anforderungen: • Von Vorteil Verkaufserfahrung (vorzugsweise im Zoofachhandel) • Bereitschaft, samstags zu arbeiten • Gute Kenntnisse im Bereich Hunde- und Katzenernährung • Kenntnisse in der Frischfütterung von Hunden und Katzen • Freude am Kundenkontakt und an der Teamarbeit • Angenehme Umgangsformen und gepflegtes Auftreten • Motivierte, freundliche und belastbare Persönlichkeit Kontakt/Bewerbung: Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen nur per Mail an: info@luckypets.ch Bewerbungsunterlagen werden nicht retourniert. LUCKY PETS GmbH, Romy Illi Am Hofibach 4, 8909 Zwillikon, info@luckypets.ch

Mitarbeiter/in Einwohnerkontrolle 50 % bis 60 % im Jobsharing Die Gemeinde Knonau zählt 2000 Einwohnerinnen und Einwohner, ist durch den öffentlichen Verkehr gut erschlossen und besitzt eine kunden- und qualitätsorientierte Gemeindeverwaltung. Unsere Leiterin Einwohnerkontrolle sieht Mutterfreuden entgegen und wird ihr Arbeitspensum aufgrund dessen auf 40 % reduzieren. Per 1. Dezember 2014 oder nach Vereinbarung suchen wir nun eine geeignete Person, welche im Jobsharing die Einwohnerkontrolle führt. Sie haben Erfahrung in der Einwohnerkontrolle? Sie arbeiten gerne selbstständig, verantwortungsbewusst und effizient? Sie haben zudem eine gute Portion Humor und arbeiten gerne in einem kleinen Team? Dann freuen wir uns darauf, Sie kennen zu lernen. Unser/e Wunschkandidat/in verfügt auch über – eine kaufmännische Grundausbildung in einer öffentlichen Verwaltung mit entsprechender Erfahrung im Bereich der Einwohnerkontrolle – exakte, selbstständige und speditive Arbeitsweise – Erfahrung im Umgang mit Behörden, Publikum und Fachinstanzen – gute PC-Anwenderkenntnisse – Freude an der Zusammenarbeit in einem kleinen Verwaltungsteam – Bereitschaft zur Übernahme von anderweitigen Arbeiten Wir bieten eine eigenverantwortliche, anforderungs- aber auch abwechslungsreiche Tätigkeit, einen Arbeitsplatz mit moderner Infrastruktur und zeitgemässen Anstellungsbedingungen. Konnten wir Ihr Interesse für diese Stelle wecken? Dann freuen wir uns auf Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen und Foto (an die Gemeindeverwaltung Knonau, Matthias Ebnöther, Stampfistrasse 1, 8934 Knonau). Telefonische Auskünfte erteilt Ihnen gerne unsere Leiterin Einwohnerkontrolle, Nicole Bürki-Rüegg, Telefon 044 768 50 56 oder Mail: nicole.buerki@knonau.ch. Informationen über die Gemeinde Knonau erhalten Sie unter www.knonau.ch.


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. September 2014

7

Das Rechtssystem greift Analyse der Anzeigen- und Gerichtspraxis 2012/2013 sind im Bezirk Affoltern gut 2150 Strafanzeigen bei der Polizei eingegangen – in den wenigsten Fällen kam es aber zu einer Gerichtsverhandlung. Wenn es jedoch zu einer Gerichtsverhandlung gekommen ist, führte dies meistens auch zu einer Verurteilung. 2012 verzeichnete die Polizei im Bezirk Affoltern 1983 Anzeigen wegen Verstössen gegen das Strafgesetzbuch und 214 gegen das Betäubungsmittelgesetz. 2013 sind die Verstösse gegen das Betäubungsmittelgesetz auf 258 gestiegen. Anzeigen wegen Verstössen gegen das Strafgesetzbuch sind aber um zwei Prozent, auf 1904, gesunken. Die Anzahl Strafanzeigen ist somit gesamthaft praktisch gleich geblieben. Wird das Bevölkerungswachstum mitgerechnet, ist sie pro Einwohner sogar gesunken. Bei einem Grossteil der Delikte handelte es sich um Bagatelldelikte oder um Fälle, in denen Anzeigen zurückgezogen wurden. Ein Blick auf die Fallstatistik des Bezirksgerichts Affoltern zeigt, wie mit strafrechtlichen Verstössen umgegangen worden ist. Vor dem Bezirksgericht werden nur jene Fälle behandelt, welche weder vom Statthalteramt mit einer Busse noch in einem Strafbefehlsverfahren erledigt werden können. Im Strafbefehlsverfahren kann die Staatsanwaltschaft

Im Bezirksgebäude sind Kantonspolizei, Bezirksgericht und Gefängnis untergebracht (Bild sas) Strafen von maximal sechs Monaten Freiheitsstrafe selber verhängen. «Dabei ist zu bemerken, dass die Staatsanwaltschaft sowohl nach belastenden als auch entlastenden Beweisen suchen muss», erklärt der leitende Gerichtsschreiber des Bezirksgerichts Affoltern, Andreas Huber. Fälle in denen die Staatsanwaltschaft bis zu einem Jahr Freiheitsstrafe fordert, werden von einem Einzelrichter behandelt – Fälle, in denen mehr als ein Jahr gefordert wird, werden im Kollegial-

anzeige

gericht, von drei Bezirksrichtern, verhandelt.

Fallzahlen sind stark schwankend Von diesen schweren strafrechtlichen Fällen, die vom Kollegialgericht behandelt werden, gab es 2012 im Knonauer Amt gerade einmal sechs – im Jahr 2013 waren es deren 14. Von Einzelrichtern wurden am Bezirksgericht 2013 13 und 2014 17 Fälle bearbeitet. «Die stark schwankende Fallzahl hat in erster Linie natürlich mit der Kriminalität, aber auch mit der Arbeit der Staatsanwaltschaft zu tun. Manche Untersuchungen dauern länger, weshalb es zu einer Häufung von Fällen in manchen Jahren kommen kann», erklärt Andreas Huber und ergänzt: «Wenn ein Fall zur Anklage kommt, sind oft viele belastende Beweise gefunden worden.» Diese Aussage wird von der Verurteilungsstatistik gestützt. 2012 führten 12 der 19 Verfahren zu einer Verurteilung, bei vier Freisprüchen. Ein Verfahren blieb weiterhin pendent, während zwei anderweitig erledigt wurden. «Anderweitige Erledigung bedeutet beispielsweise, dass das Bezirksgericht Affoltern nicht zuständig war und der Fall deshalb von einem anderen Gericht behandelt worden ist», erläutert Andreas Huber. 2013 führten 24 der 31 eröffneten strafrechtlichen Verfahren zu einer Verurteilung. Es gab sechs Teil- oder komplette Freisprüche, jedoch in keinem im Kollegialgericht verhandelten Fall. Wie viele Fälle vor ein höheres Gericht weitergezogen wurden, ist nicht bekannt. Die Analyse von Polizei- und Gerichtsstatistik zeigt eindrücklich, wie gut das Schweizer Rechtssystem greift. Bei einem Grossteil der Anzeigen handelt es sich um Bagatelldelikte. Daraus kann sowohl ein grosses Vertrauen ins Schweizer Rechtssystem als auch in die Arbeit der Polizei abgeleitet werden. Wenn ein strafrechtlicher Gesetzesverstoss zur Anklage kommt, führt dies in den meisten Fällen zu einer Verurteilung, aufgrund der grossen Beweislast, die vorausgesetzt wird, um ein Strafgerichts-Verfahren eröffnen zu können. Der sanfte Anstieg des Strafmasses, je nach Delikt, führt dazu, dass Kleinkriminelle mit Busse oder bedingten Strafen davonkommen und somit nicht im Gefängnis landen, wo sie mit Verbrechern in Kontakt kommen. Das grosse Vertrauen ins Schweizer Rechtssystem und die verhältnismässige Rechtsprechung führen aber auch dazu, dass praktisch nie Selbstjustiz geübt wird. (sas)

LAF – eine Luftseilbahn im Höhenflug: 29 000 Fahrgäste im August. (Bild zvg.)

Bester August seit Eröffnung der LAF 29 000 Fahrgäste in einem Monat – eine Rekordfrequenz Das unbeständige Wetter brachte der Luftseilbahn Adliswil–Felsenegg (LAF) im August einen aussergewöhnlich hohen Besucherzustrom. Insgesamt 29 000 Fahrgäste mit der einzigen konzessionierten Luftseilbahn im Kanton Zürch – ein Rekord. Noch nie seit ihrer Eröffnung im Jahr 1954 hat die LAF in einem August derart viele Passagiere befördert wie 2014. In der Piode von Anfang Januar bis Ende August liegt die Anzahl der Fahrgäste im Vergleich zum Vorjahr nun bei +2,1%. Und dies trotz mehrwöchiger Revision im Frühjahr. Am «Erlebnistag» vom 14. September verkehrt die LAF den ganzen Tag gratis. Der bislang beste August war der August 1977 mit seinerzeit 28 300 Fahrgästen. Jetzt, nach 37 Jahren, wurde dieses Resultat übertroffen! Waren

es im langjährigen Schnitt knapp 700 Personen, welche die Dienste der LAF täglich in Anspruch nahmen, lag die Nutzung im August 2014 bei fast 970 Personen pro Tag.

Wetter als mögliche Ursache Viele Bergbahnen klagen diesen Sommer wegen des wechselhaften Wetters über schlechte Geschäfte. Woran liegt es also, dass die LAF just in ihrem 60. Altersjahr derartige Höhenflüge vollbringt? Eine mögliche Ursache liegt in der momentanen Unbeständigkeit des Wetters: Sind die meteorologischen Verhältnisse nur schwierig voraussehbar, so reisen die Ausflügler nicht in die entfernten Alpen, sondern eher zu nahegelegenen Punkten wie beispielsweise auf den Albisgrat. Dort treffen sie ebenfalls auf Natur und PanoramaAusblicke, sind bei einem plötzlichen Wetterumschwung aber innert kurzer Zeit wieder zu Hause.

Erneuter Rekordmonat Nach dem Juni ist der August nun bereits der zweite «ewige» Rekordmonat im laufenden Jahr und die Anzahl Fahrgäste in der Periode von Anfang Januar bis Ende August im Vergleich zum Vorjahr liegt nun bei +2.1%, und dies trotz mehrwöchiger Revision im Frühjahr.

Gratisfahrten am «Erlebnistag» Im laufenden Jubiläumsjahr veranstaltet die Felseneggbahn verschiedene kostenlose Events für unterschiedliche Zielgruppen. So findet am 14. September auf der Felsenegg der vierte «Erlebnistag», welcher von einem ansprechenden Rahmenprogramm begleitet wird, statt. Und weil die LAF am besagten Datum für die Bevölkerung gratis verkehrt, wird zur Statistik wohl noch der eine oder andere Fahrgast hinzukommen. (pd.)


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. September 2014

9

Aus dem Projekt wird nun eine Baustelle Spatenstich zu zwei Mehrfamilienhäusern an der Bergstrasse beim Bahnhof Affoltern Mitte August musste die einstige Asylbewerber-Liegenschaft an der Seewadelstrasse 31 bis 35 beim Bahnhof Affoltern weichen, am Montagnachmittag war bereits Spatenstich zu zwei Mehrfamilienhäusern – an gleicher Stelle, aber mit neuer Adresse: Bergstrasse 1 und 3. ................................................... von thomas stöckli Zwei Familien stehen hinter dem Bauprojekt an der Bergstrasse 1 und 3 beim Bahnhof in Affoltern. Beide erstellen auf dem grossen Grundstück je ein Mehrfamilienhaus mit Loggias, Attikageschoss und Flachdach. Die Energie für Heizung und Warmwasser beziehen die Häuser aus dem Fernwärme-Netz der HEA Holzenergie AG.

Wohneinheiten à 2½ bis 4½ Zimmer In 13 Wohnungen à 3½ Zimmer unterteilt ist das Haus von Co-Bauherrin Beatrice Herzog zur Bahnlinie hin an der Bergstrasse 1. Acht weitere Wohneinheiten entstehen im Neubau von Alexander Bischof zur Bibliothek hin. 2½ bis 4½ Zimmer werden diese Wohnungen an der Bergstrasse 3 haben. Mit einer Besonderheit warten die Attika-Wohnungen auf: Sie sind mit einer internen Treppe verbunden, haben aber auch auf beiden Etagen privaten Zugang zum Lift. Moderne, preiswerte Mietwohnungen mit hohem Ausbau-Standard an zentraler Lage, preist Beatrice Herzog an. Doch was heisst preiswert? Die exakten Mieten seien noch nicht festgelegt, verrät Alexander Bischof, «da wir

Spatenstich an der Bergstrasse in Affoltern. An zentraler Lage beim Bahnhof entstehen zwei Mehrfamilienhäuser mit 21 Mietwohnungen. (Bild Thomas Stöckli) die gesamten Kosten noch nicht kennen.» Zu erwarten sind jedenfalls Preise im «gehobenen Mittelfeld». Bezugstermin ist Dezember 2015.

«Tagtunnel» ermöglicht Durchfahrt während des Hochbaus Ein guter Kontakt zur Nachbarschaft scheint den Bauherren wichtig zu sein. So sind unter den 30 Gästen beim Spatenstich auch einige Anwohner. «Wir sind keine Spekulanten, sondern wollen die Liegenschaften langfristig im Familienbesitz behalten»,

versichern Alexander Bischof und Beatrice Herzog. Dieter Greber, CEO der mit der Realisierung beauftragten Leuthard Bau AG, verspricht, die Einschränkungen in Grenzen zu halten. Dass dies keine leeren Worte sind, zeigt das Beispiel der Seewadelstrasse. Diese bleibt nur während des Aushubs unterbrochen. Während des Hochbaus wird dann – «sehr kostspielig», sagt Alexander Bischof – ein «Tagtunnel» errichtet, sodass die Verbindung zwischen den Baustellen hindurch sicher genutzt werden kann.

Veränderte Rahmenbedingungen 2009 hat Bischof die mittlerweile abgebrochene Asylbewerber-Liegenschaft an der Seewadelstrasse 31 bis 35 erworben – im Sinne einer langfristigen Kapitalanlage. So sollte ursprünglich nur auf der Bauland-Reserve ein kleines Mehrfamilienhaus entstehen. Im Wissen um die geplante Änderung der Bau- und Zonenordnung (BZO), die rund um den Bahnhof verdichtetes Bauen ermöglicht, habe der

Gemeinderat damals von einer raschen Umsetzung abgeraten, verrät Hochbauvorstand Hans Finsler. Letzte Inputs für seine kurze Ansprache holte er vom ebenfalls anwesenden alt Gemeindepräsidenten Robert Marty. Die neue Bau- und Zonenordnung wurde dann tatsächlich angenommen und zudem kündigte der Sozialdienst den Mietvertrag. So drängte sich eine gesamthafte Neuplanung über das ganze Grundstück auf. Entsprechend wurde die ehemalige AsylbewerberLiegenschaft abgebrochen (vgl. «Anzeiger» vom 19. August 2014).

Erste Alterssiedlung im Säuliamt ist saniert Neue Vorschriften und zu ehrgeiziger Zeitplan verzögerten Vorhaben in Mettmenstetten Die Sanierung von zwei Baukörpern und der Neubau eines Gemeinschaftsraumes der gemeindeeigenen Alterssiedlung in Mettmenstetten sind abgeschlossen. Ein umfassendes Werk, das wegen eines zu ehrgeizigen Zeitplans und zahlreicher Vorschriften etwas in Verzögerung geriet. ................................................... von werner schneiter Sie galt beim Bau im Jahr 1973 als zukunftsweisende Wohnform im Säuliamt, die Alterssiedlung an der Schulhausstrasse 2 in Mettmenstetten. Die Gemeinde brachte damals für den Bau von 14 Wohneinheiten mit 15 Einund 9 Zwei-Zimmer-Wohnungen 2 Mio. Franken auf. 1994 erfolgten die ersten energetischen Sanierungsmassnahmen. Weil in den folgenden Jahren das Interesse an den kleinen Wohnungen nachliess, erfolgte zwischen 2002 und 2006 das Zusammenlegen von sechs nebeneinanderliegenden Ein-Zimmer-Wohnungen zu drei Zweieinhalb-Zimmer-Wohnungen. Trotz attraktiver Mietpreise hielt sich das Interesse weiter in Grenzen; die Gemeinde konnte nur noch die Hälfte der Wohnungen vermieten und musste deswegen einen jährlichen Mietzinsausfall von 63 000 Franken in Kauf nehmen.

«Nicht mit der Wahrheit beliefert» 2011 beschloss der Gemeinderat, die Sanierung der Alterssiedlung konzeptionell anzugehen. «Wir haben uns in-

Der Mettmenstetter Gemeindepräsident René Kälin erläuterte anlässlich der kleinen Einweihungsfeier das Projekt und dankte den Bewohnerinnen und Bewohnern für die Geduld. (Bild Werner Schneiter)

tensiv damit auseinandergesetzt und verschiedene Varianten erörtert. Auch einen Abbruch haben wir geprüft», sagte Gemeindepräsident René Kälin am Mittwochabend anlässlich einer kleinen Einweihungsfeier mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Die intensiven Studien mündeten schliesslich in ein Sanierungsprojekt samt Neubaukredit für den Gemeinschaftsraum mit Kosten von 3,7 Mio. Franken. Dem Kredit stimmte der Souverän im November 2012 mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 88 Prozent zu. So wurden aus den einst 24 Wohneinheiten deren 15 moderne, altersgerechte Wohnungen. Die Gebäudehülle wurde energetisch saniert, bauphysikalische Schäden und Mängel behoben, die Wohnungen komplett erneuert, die Balkone grösser gestaltet, ein neuer Gemeinschaftsraum realisiert und der Aussenbereich aufgewertet. Dort stehen zwei Bänke und ein Stein aus Schlurein GR – gespendet vom Verschönerungsverein Mettmenstetten bzw. von Pitsch Schmid, Baudienstleistungen, Affoltern. Der Zeitplan für die Fertigstellung konnte nicht eingehalten werden. Baubeteiligte hielten eine solche bis Mitte Dezember 2013 für möglich. «Wahnsinnig, was da innerhalb eines halben Jahres zu sanieren gewesen wäre. Wir wurden von verschiedenen Seiten nicht mit der Wahrheit beliefert», hielt René Kälin fest. Er dankte den Bewohnerinnen und Bewohnern für die Geduld, dafür, dass sie die mit einer solchen Grosssanierung verbundenen Mühen klaglos ertragen haben.


10

Bezirk Affoltern

Freitag, 5. September 2014

Mehr Begegnung und Stimmung als Business Armin Göhringer, Holzbildhauer und Josef Ebnöther, Bilder, in Ottenbach Der Obfelder Galerist und Künstler Luigi a Marca bringt nicht zum ersten Mal namhafte Künstler nach Ottenbach. Er und Marlène Hegetschweiler sind ein eingespieltes Team, das es versteht, die unterschiedlichen Kompetenzen so einzusetzen, dass ganz besondere Kunsterlebnisse für die immer sehr zahlreichen Besucher garantiert sind. ................................................... von regula zellweger Herbstlich golden ist das Licht im Hof der Galerie Marlène. Noch blühen die Rosen am Torbogen. An Holztischen sitzen plaudernd Menschen, geniessen ein Glas Wein und Häppchen vom Buffet. Die gemütlich-angeregte Stimmung wird von der Ämtler Sängerin Franziska Burri und dem Gitarristen Philipp Käppeli untermalt. Die Gespräche sind kein oberflächlicher Smalltalk. Beeindruckt von den Werken der beiden Künstler Josef Ebnöther und Armin Göhringer drehen sich die Gespräche um essenzielle Themen wie individuelle Weltbilder im Spannungsfeld von Polaritäten, wie dem extremen Ausloten von Möglichkeiten von Materialien – und im übertragenen Sinn von Lebensmustern, oder, um es mit Ebnöthers Worten auszudrücken: «Von Seelenunkraut und dem Drehen von innen nach aussen.»

Josef Ebnöther Ebnöther ist begeistert von der von Luigi a Marca kuratierten Ausstellung: «Ähnliche Art der Abstraktion, ähnliche Formen, gleiche Ziele der Künst-

Ausstellung dauert bis 12. Oktober Klein openArt präsentiert Josef Ebnöther und Armin Göhringer in der Galerie Marlène, Lanzenstrasse 6, Ottenbach. Öffnungszeiten: Freitag, Samstag, Sonntag, jeweils 15 bis 19 Uhr oder auf Anfrage: 079 444 21 61. Finissage: Sonntag, 12. Oktober 2014, 15 bis 18 Uhr.

anzeige

ler.» Der bekannte Schweizer Künstler hat einen langen Weg hinter sich, bereits in den 60er-Jahren arbeitete er mit den Medien Malerei, Zeichnung und Druckgrafik. Er spricht über die Entwicklung der Kunstszene, die immer schneller wechselt, schon beinahe wie die Modebranche. Immer wieder Neues muss her. Ebnöther aber ist sich über all die Jahre treu geblieben – schaut mit Wohlwollen auf seinen künstlerischen Weg zurück. «Es ist ein schöner Weg», meint er, «aber man kann ihn immer erst als Weg erkennen, benennen und kommentieren, wenn man ihn bereits gegangen ist.» Und ganz in Gedanken versunken fragt er sehr philosophisch: «Was willst du den Weg gehen, wenn man die Steine nicht spürt?»

Armin Göhringer Auch der Süddeutsche Armin Göhringer ist ein philosophischer Mensch. Er beschreibt seine Arbeiten in Form von Metaphern, spricht von Polarität, von Schnittstellen von Waagrecht und Senkrecht und Zwischenräumen, von den Kräften, die sich im Holz abspielen: Druck und Zugkraft. Drücken alle Zellen gegen die Mitte, wächst der Baum gerade. «Spannung stabilisiert», sagt er – und schon ist man mitten im Nachdenken über seine Worte. Seine Werke reizen dieses Spiel von Druck und Zug aus. Göhringer erklärt: «Vom Hirn her können wir zum Mond fliegen, aber mit dem Körper sind wir noch in der Steinzeit. Deshalb arbeite ich die Köpfe im Verhältnis zu gross und die Verbindung zwischen Kopf und Körper ist so fein und filigran wie möglich. Bricht aber nicht.» Und das alles mit der Kettensäge! Die Struktur des Holzes zeigt die Spuren der Kettensäge, verstärkt durch die Farben Weiss und Schwarz. Göhringer denkt viel nach: «Was wäre, wenn…» Und probiert es aus. Er liebt den Blick über die Grenze des Machbaren hinaus.

Marlène Hegetschweiler, Josef Ebnöther, Armin Göhringer und Luigi a Marca (von links) haben sich für eine faszinierende Ausstellung zusammengetan. (Bilder Regula Zellweger)

Hochkarätige Ausstellung Marlène Hegetschweiler freut sich sehr, dass mit Ebnöther und Göhringer hochkarätige, international bekannte Künstler in ihrer ländlich geprägten Galerie ausstellen. Beide Künstler äussern sich begeistert über die Galerie, die wunderschönen Ausstellungsräume, den Hof als Begeg-

Holzbildhauer Armin Göhringer und Maler Josef Ebnöther ergänzen sich hervorragend. nungsort und die weite, grüne Kulisse der Natur – den Ort, wo die zwischenmenschlichen Begegnungen und die Atmosphäre wichtiger sind als kommerzielle Aspekte der Kunst. Es ist ein

Ort, wo man gern verweilt und – angeregt durch die Werke – nachdenkt oder mit anderen über Gott, die Welt und die Kunst spricht. – Es versteht sich: Diese Werke haben auch ihren

Preis, aber sich alles anschauen kostet gar nichts! Die Ausstellung dauert bis 12. Oktober, die Galerie ist jeweils Freitag, Samstag, Sonntag von 15 bis 19 Uhr offen.


Bezirk Affoltern

Freitag, 5. September 2014

11

«Meine Hände habe nur ich» Lotte Müggler, Wolfgang Seierl und Sangwoo Kim in der Galerie in Bonstetten Individuell geprägte Werke von drei unterschiedlich arbeitenden Künstlern überzeugen in der Galerie für Gegenwartskunst in Bonstetten mit Meditativem, Besinnlichem und der farblichen Reduktion. Die von Elfi Bohrer kuratierte Ausstellung wirkt harmonisch, warm, ruhig. Trotz vieler Besucher, wie an der Vernissage am letzten Samstag, kehrt man beim Betrachten ein – in sich selbst. ................................................... von regula zellweger Für Elfi Bohrer ist «das Erdige» der gemeinsame Nenner der verschiedenen Werke: Der Töpfer Sangwoo Kim arbeitet mit Erde, Lotte Müggler ist fasziniert vom Werden und Vergehen von Pflanzen, die wieder Erde werden, und Wolfgang Seierl wählt für seine Bilder zurückhaltende, oft erdige Farben. Das farbliche Zusammenspiel der Werke in den Räumlichkeiten der Galerie vermittelt Ruhe und Tiefe.

Lotte Müggler vor ihrem 32-teiligen Fotogramm-Werk, dem Pfingstrosen-Blüten zugrunde liegen. (Bilder Arthur Bohrer)

Lotte Müggler: Die Freiheit der Betrachter «Ist vergangene Zeit nicht vielmehr gesammelte Zeit», fragt Lotte Müggler. Sie sammelt und verwendet Samen und verwelkte Blüten. Daraus erarbeitet sie Fotogramme. Sie legt die Objekte eine Weile auf lichtempfindlichem Fotopapier ins Sonnenlicht und fotografiert die unbelichtete weisse Silhouette unmittelbar nach Entfernen der Blüte. Das entstandene Bild wird mittels Computer zum Kunstwerk verfeinert. Im Gespräch will sich Lotte Müggler nicht festlegen, sie setzt sich für die Freiheit der Betrachter ein. Das Spiel mit Licht und Schatten lässt verschiedene Wirklichkeiten zu. Es liegt in der Wahl des Einzelnen, ob er Licht oder Schatten dominant wahrnimmt. Sie hat ein Zeitverständnis, wobei Zeit nicht unwiderruflich vergeht. Zeit beinhaltet für sie sowohl gesammelte Erinnerungen als auch unzählige Wege der Zukunft – die jeder selbst wählen soll.

Wolfgang Seierl: Persönliche Erkundungsprozesse Auch beim Österreicher Wolfgang Seierl spielt die Zeit in seinen Werken eine wichtige Rolle. Seine Werke sind Spuren persönlicher Erkundungsprozesse – im philosophischen, formalen als auch im geografischen Sinn. Die neusten Werke entstanden unter dem Einfluss von Reisen nach Indien, in die USA und Japan. Beispielsweise kann man japanische Kurzgedichte, Haikus, in einigen seiner neusten Bilder entdecken. Die grosse Offenheit des Künstlers ist sehr spürbar, in seiner Bereitschaft zu kommunizieren, zu verstehen, zu vermitteln. Der Maler, der auch Musiker ist und Sprache liebt, bezeichnet sich selbst als ruhigen Menschen. Er mag Harmonie beim Spielen der Gitarre und ebenso beim Malen. Er sucht

anzeige

Wolfgang Seierl und eines seiner Öl-/Leinwand-Werke ohne Titel (200 x 140 cm).

Sangwoo Kim mit seinen polierten Steinzeugton-Objekten.

den Dialog mit anderen und gibt mit den Werken die Ebene vor. Nicht aber definierte Themen, wie dies beim gegenständlichen Malen der Fäll wäre. «Meine Hände habe nur ich», erklärt Wolfgang Seierl – um verständlich zu machen, dass seine Werke stark individuell geprägt sind und von den Etappen seines Weges zu sich selbst erzählen. Er wählt bewusst seinen einzigartigen abstrakten Stil, setzt auf Dialoge von Linien und Flächen, Farben und Formen und zugleich auf den Dialog zwischen Bild und Betrachter sowie zwischen Bild und anderen Werken im gleichen Raum.

Aus seiner Heimat hat er die Tradition einer reduzierten Ästhetik und die Vorliebe für die Töpfertechnik Onggi mitgebracht. Seine Skulpturen sind rund, immer irgendwie rund. Und damit nie aggressiv, sondern ruhig, beruhigend. Der Künstler beschreibt, dass seine Arbeit meditativen Charakter habe: Das Gestalten der Formen aus Platten, das Polieren der Formen und das Beobachten und Bestimmen des Prozesses des Grubenbrands, der den Keramiken die endgültige Farbigkeit von Schwarz über verschiedene Erdtöne bis zu Grau verleiht. Er probiert immer wieder Neues aus, auch er empfindet sein Schaffen als

Sangwoo Kim: Tasten, mit den Händen erspüren «Zeit macht immer Linien», erklärt Sangwoo Kim. Deshalb ritzt er in manche seiner runden Objekte feine Linien – die man durchaus ertasten soll. Sie wirken manchmal wie ein gigantischer Daumenabdruck. Das Tasten, mit den Händen erspüren, ist für den Südkoreaner wichtig. Er erzählt, wie er einst einen speziellen Stein gefunden habe, einen runden Stein, der sich in der Hand warm und angenehm anfühlte. Mit dem Stein in der Hand fand er Ruhe und Tiefe und dachte über vieles nach.

Dialog. Sein Grundkonzept basiert auf von fliessendem Wasser gerundeten Steinen. Und führt hin zum sinnlichen, emotionalen, haptischen und visuellen Erlebnis der Betrachter. Ausstellung Lotte Müggler, Wolfgang Seierl und Sangwoo Kim: 30. August bis 5. Oktober in der Galerie für Gegenwartskunst, Bonstetten. Apéros: Sonntag, 14. und 28. September, 13 bis 17 Uhr. Finissage: Sonntag, 5. Oktober 2014, 13 bis 17 Uhr. Öffnungszeiten, Galerie: Dienstag bis Freitag, 14 Uhr bis 18 Uhr, Samstag und Sonntag, 13 bis 17 Uhr. Kunstfenster: Sonntag 14 bis 17 Uhr und nach Absprache. Informationen: Galerie für Gegenwartskunst, Elfi Bohrer, Burgwies 2, 8906 Bonstetten, Telefon: 044 700 32 10, www.ggbohrer.ch.


Fahrzeuge

Veranstaltungen

Erteile Italienisch, Französisch und Englisch Günstig. Telefon 079 305 87 40

Klirr Scherben bringen Glück und freundliche

Glaser ins Haus. I. Keller Glaserarbeiten Katzentörli und Glaskunsthandwerk 8908 Hedingen Tel. 044 761 66 61 079 304 31 88

Garagenverkauf/Flohmarkt Das

Bohnenfeld in Mettmenstetten Buschbohnen zum Selberpflücken Zu verkaufen

Honda XLR 125 R Ab MFK, sehr gepflegt. Telefon 079 644 72 43

Kaufe Autos auch Jeeps und Lieferwagen, alle Marken & Jg., km & Zustand egal, gegen gute Barzahlung & gratis Abholdienst (CH-Unternehmer). Telefon 079 777 97 79 auch Sa/So.

Bei Familie Daniela und Beat Stübi Sunnehof 2, 8932 Mettmenstetten www.fruechtepfluecken.ch Info-Band 044 776 86 03 Öffnungszeiten: Mo–Fr 8.30–11.30 / Sa 8.30–14.00 h

Samstag, 6. September 2014, 9 bis 18 Uhr, Carrosserie Wolfisberg Oberdorfstr. 9, 8932 Mettmenstetten Zum Beispiel: Kinderkleider und Schuhe . . . Tolle Spielsachen wie Playmobil und Eisenbahn . . . Haushaltartikel, Bilder, Möbel . . . Elektroartikel, Schweissgeräte, Maschinen . . . Motorrad BMW 800 F und vieles mehr. Ausserdem vor Ort zu besichtigen: Infrarot-Wärmekabine (lieferbar in 4 Grössen).

Es lohnt sich, vorbeizukommen.

Galerie 100 Nächste Vernissage 13. September 2014, 14.00 bis 18.00 Uhr 1. Bilderbörse über 100 Werke aus den Jahren 1840 bis 1970. Gemälde/Lithografien/Aquarelle/ Tusche/Serigrafie u. Radierungen. Schweizer u. internationale Kunst 17 . bis 19. Oktober 2014 Täglich: 11.00 bis 19.00 Uhr. Galerie100, Zürichstrasse 100 8910 Affoltern am Albis Auskunft und Einlieferungen: Markus Bösch, Tel. 079 821 13 61 markusboesch@bluewin.ch www.galerie100.ch

PAUL UBANA JONES

Schulen und Kurse

Samstag, 6. September, 20.30 Uhr

Pöschtli Aeugstertal 044 761 61 38

LU JONG YOGA MEDITATION IN BEWEGUNG Einfache fliessende Bewegungen für Flexibilität und mehr Energie im Alltag. Neue Kurse in Hausen am Albis Mittwoch 6.30 bis 7.30 Uhr und 8.30 bis 9.30 Uhr

Tag der offenen Tür Samstag, 6. September 2014, 14 bis 17 Uhr Haus zum Hirschen Ebertswilerstrasse 2, 8915 Hausen am Albis www.tutwohl | 044 776 60 36 | Barbara Fuchs

Tierische Tellington TTouch® Kurstage in Obfelden 20. September 2014, Teil 1 Hunde, TTouch Körperarbeit 21. September 2014, Teil 2 Hunde, Vertiefung, ängstliche Tiere, Lernparcours 8. November 2014, Katzen: Tellington TTouch® für Sie und Ihre Katze Kursleitung: Susanne Kobel, TTouch Pract 2 Infos/Anmeldung: kobel@TTOUCHandMore.ch Telefon 079 336 91 23

Einladung zum Dorftreffpunkt 2014 – Gemeinsam Ideen für Hedingen entwickeln Wie soll sich Hedingen in den kommenden Jahren entfalten? Welche Schwerpunkte sollen die Behörden setzen? Was macht Hedingen auch in Zukunft lebenswert? Alle Ideen, Meinungen und Vorstellungen der Einwohnerinnen und Einwohner von Hedingen sind am 20. September 2014 anlässlich des Dorftreffpunkts 2014 gefragt. Die Zukunft von Hedingen wird so gemeinsam aktiv gestaltet. Mit dem Dorftreffpunkt wird ein Begegnungs- und Diskussionsort geschaffen. Alle Einwohnerinnen und Einwohner sind am 20. September 2014 herzlich eingeladen, gemeinsam die Zukunft von Hedingen zu entwickeln. Am Dorftreffpunkt werden Ideen ausgetauscht, Vorstellungen miteinander entwickelt, Hoffnungen und Erwartungen formuliert. Folgende Themenschwerpunkte wurden für den Dorftreffpunkt 2014 zusammengestellt:

• • • • •

Hedingen als Dorf/Siedlungsentwicklung Zentrum Hedingen/Begegnungsorte Freizeit/Vereine Alter/Wohnen im Alter Information und Einbezug der Bevölkerung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer diskutieren diese und möglicherweise zusätzliche Themen in wechselnd zusammengesetzten Gruppen. Die Erkenntnisse aus den Gruppen werden danach im Plenum vorgestellt und alle haben die Möglichkeit, die aus ihrer Sicht wichtigsten Ziele und Ideen für die Zukunft Hedingens zu bestimmen. Der Dorftreffpunkt findet am Samstag, 20. September 2014, zwischen 8.30 und 15.45 Uhr, in der Turnhalle Schachen, statt. Eine Kinderbetreuung ist organisiert und für die Verpflegung wird gesorgt. Anmelden kann man sich ab sofort schriftlich bei: Gemeindeverwaltung Hedingen, Dorftreffpunkt, 8908 Hedingen oder per E-Mail an: dorftreffpunkt@hedingen.ch. Ein Anmeldeformular ist auch auf der Homepage der Gemeinde aufgeschaltet. Der Gemeinderat freut sich auf zahlreiche Ideen und eine grosse Mitwirkung der Bevölkerung.


Forum

Freitag, 5. September 2014

Die SP empfiehlt ein Ja zur Statutenrevision Gemeindeversammlungen von Mitte September. Die Überführung des Spital-Zweckverbandes in eine Aktiengesellschaft ist im November 2013 an der Urne gescheitert. Die Spitalverantwortlichen legen den Gemeindeversammlungen nun eine Statutenrevision zum Entscheid vor, die es ermöglicht, dass das Spital über einen eigenen Finanzhaushalt verfügt. Die SP Bezirk Affoltern befürwortet diese Vorlage; sie entspricht dem, was die SP bereits in der Vernehmlassungsphase zum Projekt Aktiengesellschaft und im Abstimmungskampf über die Aktiengesellschaft gefordert hat. Die Statutenanpassung ist von grosser Dringlichkeit. Das Spital Affoltern wird endlich auf ein zuverlässiges und transparentes Fundament gestellt und damit eine wichtige Voraussetzung für eine gesicherte Zukunft geschaffen. Ein eigener Finanzhaushalt des Zweckverbandes zeigt klar, wie das Spital wirtschaftet und bietet Ein-

blick in das finanzielle Ergebnis von Akutspital und Langzeitpflege. Negative wie positive Abschlüsse werden nicht mehr Ende Jahr einfach den Gemeinden überschrieben, sondern bleiben in der Verantwortung des Spitals. Es ist ein erster Schritt in die Zukunft unseres Spitals. Im Pflichtenheft der Spitalverantwortlichen bleiben gewichtige neue Aufgaben. Dazu gehören die Ausarbeitung einer Strategie, wie sich das Spital Affoltern auf dem umkämpften Gesundheitsmarkt positionieren will und die Frage der Grösse und Finanzierung des geplanten Bettenhauses. Diese Zukunftsstrategie muss von der neuen Spitalleitung und Betriebskommission, unter Einbezug der Bevölkerung und der politischen Parteien, im Konsens erarbeitet werden. Darüber hinaus bleiben weitere Probleme, die angepackt werden müssen. Dazu gehören die Fragen, wie die demokratische Mitsprache der Gemeinden nach Grösse – und damit auch nach finanzieller Beteiligung –

gewichtet werden soll, und ob allfällige Austritte neu finanziell entschädigt werden sollen. Dass diese Fragen nicht in diese kurzfristige Statutenrevision gepackt wurden, ist realistisch, vernünftig und politisch klug. Das lässt sich auch sachlich rechtfertigen: Das Spital Affoltern vereinigt in enger Verflechtung das Akutspital und die Langzeitpflege. Nur ersteres ist ein für die Gemeinden freiwilliges Angebot. Die Langzeitpflege muss per Gesetz jede Gemeinde anbieten. Die vorgeschlagene Regelung, dass den Gemeinden für pflegebedürftige Leistungsbezüger die effektiven Kosten berechnet werden (Art. 42), überzeugt. Die gewählte Regelung entschärft ein mögliches Strapazieren der Solidarität unter den Bezirksgemeinden, weil sie sicherstellt, dass keine Gemeinde mehr an das Restdefizit bezahlen muss als durch eigene Leistungsbezügerinnen und -bezüger verursacht. Die vorgeschlagene Statutenrevision beschränkt sich mit gutem Grund auf die Schaffung einer transparenten

finanziellen Grundlage für das Spital Affoltern. Der eigene Haushalt des Zweckverbandes wird unsere Gemeinderechnungen von komplizierten und schwer verständlichen Buchungen entlasten und die Jahresrechnung für die Stimmbürger klarer machen. Alle anderen zur Diskussion stehenden Statutenänderungen (Stimmgewicht der einzelnen Gemeinden, Austrittsregelung mit Entschädigung) werden zu langen Diskussionen und politischen Auseinandersetzungen führen. Diese Ausmarchungen sollen dann geführt werden, wenn klar wird, wie das Spital wirtschaftet und mit welcher Strategie es sich auf dem umkämpften Markt behaupten will. Die SP Bezirk Affoltern hofft, dass die vorgeschlagene Statutenrevision in allen Gemeinden Zustimmung findet und den Weg dafür ebnet, unser Spital unter Führung und Aufsicht durch unsere Behörden für Gegenwart und Zukunft zu rüsten. Vorstand der SP Bezirk Affoltern

«Wohin führt uns Bern?» – «Euro, wie weiter?» Diese zwei Themen werden anlässlich der diesjährigen Podiumsveranstaltung der SVP Wettswil am Mittwoch, 15. Oktober, ab 20 Uhr, im Singsaal des Schulhauses Mettlen in Wettswil behandelt. Für viele Länder ist der Euro problematisch geworden. Aber sie können nicht aussteigen, weil die Kollateralschäden zu gross wären. Alt-Nationalrat Hans Kaufmann zeigt in seinem Referat auf, in welchem Rahmen die Schweiz – obwohl nicht Mitglied der Eurozone – von der Eurokrise betroffen ist. Und der Hauptreferent des Abends, Nationalrat Luzi Stamm, überbringt uns die aktuellsten Neuigkeiten aus der Session in Bern, insbesondere hinsichtlich der (mindestens zum jetzigen Zeitpunkt) äusserst verworrenen Auslandpolitik unserer Landesregierung. Die SVP Wettswil lädt herzlich ein, an der Veranstaltung teilzunehmen. Beim Schulhaus Mettlen stehen viele Parkplätze zur Verfügung. Am Schluss der Veranstaltung werden Getränke und Salzgebäck offeriert, um weiter zu den Themen diskutieren zu können. Die Teilnahme an der Veranstaltung (inklusive «Getränke-Runde») ist gratis! Der Vorstand der SVP Wettswil hat Parolen für die Abstimmungen vom 28. September und für die Gemeindeversammlung vom 29. September beschlossen. Die SVP ist sonst eigentlich anzeige

keine «Nein-Sagerin», aber wir empfehlen, alle vier Vorlagen vom 28. und vom 29. September abzulehnen: Obwohl der Kantonalvorstand der SVP die Volksinitiative «Schluss mit der MwSt.-Diskrimminierung des Gastgewerbes» zur Annahme empfiehlt, sagt die SVP Nein dazu. Sie bezweifelt, dass die Reduktion des MwSt.-Satzes für das Gastgewerbe an die Gäste weiter gegeben würde. Die Reduktion würde vielmehr für eine «unauffällige» Preiserhöhung benützt, und die «Kosten» dieser Erhöhung wären durch Steuern zu begleichen. Eine Angleichung des MwSt.-Satzes würden man begrüssen, wenn diese Angleichung «zu einem Einheitssatz nach oben» erfolgen würde – aber das wird ja durch die Initiative klar abgelehnt.

mehr aus – die Gesamtkosten würden dementsprechend sogar «staatlich gesteuert!» steigen.

Nein zur Einheitskasse

SVP-Vorstand lehnt Spitalvorlage ab

Die Volksinitiative «Für eine öffentliche Krankenkasse (Einheitskasse)» wird durch die SVP bekämpft. Die Verwaltungskosten der Krankenversicherer betragen heute ca. 5% der Gesamtkosten. Die Einheitskasse hat keine Anreize, diese so tief zu halten. Alleine die Umstellung vom heutigen System hin zur Einheitskasse würde zwei Milliarden Franken kosten! Heute werden über 60% der Versicherten, die sich für ein kostendämpfendes Hausarztmodell entschieden haben, mit einem Prämienrabatt belohnt. Mit der Einheitskasse fällt dies weg, kostenbewusstes Verhalten zahlt sich nicht

Am 29. September steht anlässlich der Gemeindeversammlung die «Totalrevision der Zweckverbands-Statuten des Spitals Affoltern» zur Verabschiedung an. Die Rechnungsrpüfungskommission der Gemeinde Wettswil hat den Antrag sehr intensiv studiert und kommt zum Schluss, diesen abzulehnen. Trotz der Empfehlung von Nationalrat Toni Bortoluzzi, die Totalrevision gutzuheissen, empfiehlt der Vorstand der SVP Wettswil nach ausführlicher Diskussion und Abwägung der positiven und der «unschönen» Punkte der Vorlage, den ablehnenden Entscheid der RPK zu unterstützen.

Keine staatlich verordneten Vorgaben Auch zur kantonalen Abstimmung «Planungs- und Baugesetz (Festlegung Mindestanteil preisgünstiger Wohnraum)» sagen wir «Nein». Die Vorlage verletzt den in der Verfassung definierten Schutz des Eigentumsrechts massiv. So soll die Möglichkeit eingeführt werden, potenziellen Bauinvestoren vorzuschreiben, in ihrem Bauprojekt einen bestimmten Anteil subventionierter Wohnungen erstellen zu müssen. Die SVP lehnt derartige – staatlich verordnete – Vorgaben ab.

Einzonen im Bruggen – warum erst jetzt? Das Thema «Betreutes Wohnen im Alter in Wettswil» steht seit vier Jahren auf der Traktandenliste des Vorstandes der SVP Wettswil. Nach diesbezüglichen Vorstössen beim Gemeinderat wurde man «ruhiggestellt», der Gemeinderat hat die Lösung dieses Anliegens als «Legislaturziel» für die verflossene Amtsperiode bezeichnet. Der Standort «Bruggen» wurde dann leider «Opfer» des neuen kantonalen Richtplanes. Der Gemeinderat hat nun aber die Ortsplanerin beauftragt, für das Grundstück «Bruggen» eine konkrete Einzohnungs-Vorlage auszuarbeiten. Die SVP fragt sich: «Weshalb erst jetzt?». Uns geht es mit der Realisierung unseres Anliegens zu wenig rasch vorwärts! Wir verlangen ganz klar, dass das «Betreute Wohnen im Alter in Wettswil» in Realisierung sein muss, bevor eine Umzonung «Heissächer» ansteht. Bis dann würden wir eine solche mit allen Mitteln verhindern! Der Vorstand hat seine Arbeitsgruppe «Dorfentwicklung/Siedlungspolitik» beauftragt, sich erneut mit dem Thema zu befassen und gegebenenfalls eine – schon verschiedentlich gewünschte – Aussprache zum Thema mit dem Gemeinderat zu fordern. Jürg Comminot, Aktuar der SVP Wettswil

13

«AntiStauinitiative» unterzeichnen! Das Bevölkerungs- und Wirtschaftswachstum hat unter anderem zur Folge, dass die Verkehrsinfrastruktur heute aus allen Nähten platzt. Während der Stosszeiten sind sowohl das Schienen- wie auch das Strassennetz auf dem Kantonsgebiet überlastet. Für das Strassennetz im Kanton Zürich führt diese Überlastung zu jährlichen Staukosten von 80 bis 140 Mio. Franken. Davon direkt betroffen ist nicht zuletzt auch das Gewerbe. Der Gewährleistung des Verkehrsflusses auf dem gesamten kantonalen Strassennetz kommt aufgrund der Bevölkerungszunahme entscheidende Bedeutung zu. Unternehmer, Handwerker, Angestellte, Pendler, Einwohner und Touristen sind auf ein zuverlässiges und störungsfreies Strassensystem angewiesen. Der Rückbau von Strassenraum und damit gekoppelte flankierende bauliche und betriebliche Massnahmen beeinträchtigen den Verkehrsfluss entscheidend. Die schleichende Angebotsverknappung im Strassenverkehr hat Auswirkungen auf die Volkswirtschaft des Kantons Zürich. Eine unterdimensionierte Verkehrsinfrastruktur, welche die Nachfrage nicht aufnehmen kann, führt dabei zu massiven volkswirtschaftlichen Einbussen. Die am 17. April 2014 gestartete kantonale Anti-Stauinitiative der SVP verlangt, dass – die Leistungsfähigkeit von Strassen mit überkommunaler Bedeutung an der Nachfrage des motorisierten Individualverkehrs auszurichten ist. Diese Bestimmung stellt sicher, dass die Strasseninfrastruktur so dimensioniert wird, dass die anfallenden Verkehrsmengen störungsfrei aufgenommen und bewältigt werden können; – die bestehenden Kapazitäten von Strassen nicht reduziert werden dürfen. Diese Bestimmung dient dem Investitionsschutz und der Unterbindung von kapazitätshemmenden Eingriffen. Mit diesen Grundsätzen wird der Verkehr auf den Hauptverkehrsachsen wieder verflüssigt und die Gleichbehandlung des Autoverkehrs mit den übrigen Verkehrsmitteln sichergestellt. Gut ausgebaute Verkehrswege, die das steigende Verkehrsaufkommen in unserem Kanton jederzeit bewältigen, sind eine Grundlage für Wohlstand, Wirtschaftswachstum und Vollbeschäftigung. Am kommenden Samstag, 6. September 2014, zwischen 9 und 11 Uhr, besteht am Stand der SVP Affoltern, an der Oberen Bahnhofstrasse (gegenüber Kopfbau Kasino) die Möglichkeit, diese Initiative zu unterzeichnen. Diverse Behördenmitglieder und Mandatsträger der SVP freuen sich auf Besuch. SVP Affoltern am Albis


Veranstaltungen

Reisen mit Freunden Freddy Kunz Weidliweg 8 8909 Zwillikon

Telefon 044 761 01 55

Tagesfahrten Toggenburg Fr. 38.– Donnerstag, 9. Oktober 2014 Innerschweiz Fr. 38.– Donnerstag, 6. November 2014 Zibelemärit Bern Fr. 39.– Fahrt mit Kaffee und Weggli Montag, 24. November 2014 06.30 Uhr Agrama Bern

Fr. 39.–

Fahrt mit Kaffee und Weggli

Eintritt Fr. 15.–

Donnerstag, 27. November 2014 07.00 Uhr Weihnachtsmarkt Stuttgart Fr. 55.– Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen

Dienstag, 2. Dezember 2014 Klausfahrt inkl. Chlaussäckli und Mittagessen Freitag, 5. Dezember 2014 Weihnachtsmarkt Ulm

Fr. 52.–

Fahrt mit Kaffee und Weggli ID und Euro mitnehmen

Montag, 8. Dezember 2014

Ferienreisen 2014 Semino Rossi DZ/HP Fr. 445.– klingende inkl. Eintritt Bergweihnacht in Seefeld 10. bis 12. Dezember 2014

www.aemtler-car.ch


Gewerbe/Dienstleistungen

Geländespiel

Schwierige Partie

Die Jubla Säuliamt feiert ihr 30-Jahre-Jubiläum morgen Samstag. > Seite 20

Der FC Wettswil-Bonstetten muss auswärts gegen die Reserven von Winterthur ran. > Seite 23

Freitag, 5. September 2014

-

15

Zeit fürs Hobby Uschy und Hans-Peter Breitschmid haben ihre Garage in junge Hände gegeben. > Seite 25

Ein Reformhaus fürs Unteramt? Initianten suchen Genossenschafter Sandra und Lukas Furrer planen ein Reformhaus zu eröffnen, direkt beim Bahnhof Bonstetten/Wettswil in der Gewerbeüberbauung Oktogon. Furrers betreiben den «Bio-Milchmann» und sind samstags jeweils mit einem Bio-Stand auf dem Wochenmarkt in Affoltern anzutreffen. Auf der Suche nach einem grösseren Lager und Magazin für den «Bio-Milchmann» wurden Furrers auf die freie Ladenfläche beim Bahnhof Bonstetten/Wettswil aufmerksam. Bonstetten und Wettswil brauchen ein Reformhaus, davon sind Furrers überzeugt und die Lage direkt beim Bahnhof ist ideal. Furrers planen, das Reformhaus als Genossenschaft zu betreiben.

Es soll ein Zusammenschluss von aufmerksamen und qualitätsbewussten Konsumentinnen und Konsumenten sein. «Unser Ziel ist es, ökologische und regionale Lebensmittel direkt bei den Erzeugerinnen und Erzeugern einzukaufen und zu fairen und bezahlbaren Preisen an alle Genossenschafter weiterzugeben. Dank dem Lieferservice des ‹Bio-Milchmanns› können Genossenschafter im ganzen Bezirk profitieren», beschreiben Furrers ihre Idee und orientieren sich dabei an schon bestehenden Genossenschaften wie «Tor14» oder «Chornlade», beide in der Stadt Zürich. Furrers suchen Genossenschafter, die das Reformhaus-Projekt unterstützen möchten. (pd) Kontakt: reformhaus@growlocal.ch

Von links: Nico Nussbaumer, Lernender, Florian Steinmann, Oliver Egger. (Bild Urs E. Kneubühl)

Der Pergola- und Storenspezialist bildet auch Lehrlinge aus Frego AG, Ottenbach: Neuheiten und Neuigkeiten

oder Telefon 079 645 24 24.

Seit nunmehr gut einem Jahr hat das neue Führungsteam mit Oliver Egger, Monika Wenger und Pascal von Allmen die operative Geschäftsleitung der Frego AG in Ottenbach inne. Ein Fazit zeigt, dass sich in der Zwischenzeit einiges getan hat. ................................................... von urs e. kneubühl

Pro verkaufte Flasche gehen fünf Rappen an die Krebsliga Zug. (Bilder zvg.)

Das Goldmanndli wird zum Schnauzträger Der Baarer-Bier-Zwerg im «Movember» Seit Jahren inspiriert die globale Bewegung «Movember» – ein Wortspiel aus dem französischen «Moustache» für Schnauz und «November» – hunderttausende von Männern, sich einen Schnurrbart wachsen zu lassen, um so das Bewusstsein für Prostata- und Hodenkrebs zu stärken und Spenden zu sammeln. Die Organisation SchnauZug hat es sich zum Ziel geDas Goldmanndli setzt, das Thema im «Movember». «Movember» in der

Region bekannter zu machen und Geld für die Krebsliga Zug zu sammeln. 2014 unterstützt auch einer der beliebtesten Zuger die Aktion: das Baarer Goldmandli. Die Brauerei Baar lässt die AbziehEtikette ihres meistverkauften Bieres in neuem Design erscheinen – und verpasste in Zusammenarbeit mit SchnauZug dem Zwerg einen imposanten Schnäuzer. Pro verkaufte Flasche gehen fünf Rappen an die Krebsliga Zug. Die Goldmandli Movember Edition ist ab September im Detailhandel verfügbar. (pd.) Infos: www.schnauzug.ch und www.baarerbier.ch.

Das Team der Frego AG, Ottenbach, ist seit Jahren als Wetter- und Sichtschützer bekannt. Der Name hat in der Schweizer Baubranche, bei Architekten, Bauherren und bei Eigenheimbesitzern wegen der hohen Qualität von Produkten und Dienstleistungen einen guten Klang. Vergangenes Jahr hat Felix Egger, der langjährige Geschäftsleiter und Sohn von Frego-Gründer Fridolin Egger senior, die operative Führung der Firma an ein junges Team mit seinem Sohn Oliver Egger (Verkauf), Monika Wenger (Finanzen) und Pascal von Allmen (Administration) übergeben. Jetzt zieht das neue Führungsteam eine vorläufige Bilanz, die respektable Leistungsausweise einschliesst. Mit dem beliebig ausbaubaren Pergola-Modul Frego-Kubus – in gewohnanzeige

ter Premiumqualität gefertigt und zu Fixpreisen erhältlich – ist dem Team der Entwickler, Hersteller und Monteure von individuellen Lösungen für Sonnen-, Regen-, Wind- und Sichtschutz ein grosser Wurf gelungen. Genial wie ein Würfel, kann der kompakte, in zahlreichen Farben verfügbare Kubus auf vorbereitetem Fundament frei aufgestellt werden. Ebenso ausgereift sind die hochwertigen Designbeleuchtungen für Pergolen auf den Markt gekommen. Die im Rahmen versenkten Effektbeleuchtungen mit HL-LED- oder Halogen-Leuchten, deren Abdeckungen es in runder oder quadratischer Ausführung gibt, sorgen für ein diskretes und angenehmes Ambiente.

Lehrbetrieb und Ideen für die Zukunft Mit Oliver Egger und Metallbaukonstrukteur Florian Steinmann hat die Ottenbacher Firma neu auch zwei Berufsbildner, die Lernende gezielt ausbilden können. Das kommt dem Obfeldner Nico Nussbaumer zugute, der aktuell bei der Frego AG die Ausbildung zum Metallbaukonstrukteur macht. «Wir freuen uns, mit der Ausbildung von jungen Menschen dem Handwerk, das unsere Passion und Stärke ist, etwas zurückgeben zu kön-

nen», sagt Oliver Egger, und Ausbildner Florian Steinmann ergänzt: «Ich sehe es als wichtige und spannende Aufgabe, unserem Lehrling in den vier Lehrjahren eine fundierte und umfassende, gute Ausbildung mitzugeben.» Und weil, wie das Beispiel der FregoGründerfamilie Egger zeigt, der Apfel bekanntlich nicht weit vom Stamm fällt, beweist auch Oliver Eggers Sohn Luca gute Ansätze für eine Zukunft im Metallbusiness: Der Bezirksschüler hat im Rahmen einer Praktikumsarbeit gemeinsam mit Mitschüler Noël Burket aus Muri in den Werkstätten der Frego AG eine fantasievolle wie funktionierende Feuersäule kreiert. Das neue Führungsteam des Ottenbacher Pergola- und Storenspezialisten geht die Zukunft des Familienunternehmens mit guten Gefühlen, Ideen und Vertrauen an. «Wir sind sehr gut aufgestellt», hält Oliver Egger fest. «Die Frego AG hat tolle Mitarbeitende, die mitdenken und mitziehen.» Spätestens im nächsten Frühjahr wird man in Ottenbach etwas davon sehen können: Im Mutterhaus an der Isenbergstrasse 8 wird die Firma eine neue und grössere Permanent-Ausstellung ihrer Produkte eröffnen. Frego AG, Isenbergstrasse 8, 8913 Ottenbach, Telefon 044 763 70 50, www.frego.ch, info@frego.ch.


Kath. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. September 17.30 Kein Gottesdienst wegen 30-Jahre-Jubiläum der Jubla Sonntag, 7. September 10.30 Eucharistiefeier dt./it. 10.30 Chinderchile 17.00 Eucharistiefeier für die Kroaten Mittwoch, 10. September 15.30 Gottesdienst im Haus Pilatus Freitag, 12. September 20.00 Taizéfeier

Kath. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Aeugst a. A.

Ref. Kirche Knonau

Samstag, 6. September 15.00 Gottesdienst zur Trauung von Stephanie Habegger und Denis Lutz Sonntag, 7. September 10.00 Gottesdienst Pfarrerin Bettina Stephan

Samstag, 6. September Morgens Abfahrt in Seniorenferien 9.30 Startfeier Kolibri in der Kirche Sonntag, 7. September 10.00 Gottesdienst mit Pfr. Roland Diethelm, Zürich Beauftragter der ref. Landeskirche ZH für Musik und Gottesdienst

Ref. Kirche Affoltern a. A. Samstag, 6. September 16.30 Gottesdienst im Haus zum Seewadel Pfrn. B. Bartels Sonntag, 7. September 10.00 Gottesdienst im Singsaal Zwillikon «Predigt von einem, der auszog das Fürchten zu verlernen» (Predigttext: Mk. 8, 27–38) Pfrn. B. Bartels 9.40 Mitfahrgelegenheit bei der Kirche Freitag, 12. September 20.00 Gottesdienst nach der Liturgie von Taizé in der katholischen Kirche

Ref. Kirche Maschwanden Sonntag, 7. September 11.00 Fiire mit de Chliine Gestaltet vom Team anschliessend Spaghettiessen im Pfarrhaus

Sonntag, 7. September 10.00 Gottesdienst Pfarrer Markus Sahli Orgel Ursula Hauser www.ref-mettmenstetten.ch

Samstag, 6. September 17.30 Schuleröffnungs-Gottesdienst für alle Klassen mit Einschreibung der Firmandinnen und Firmanden Gedächtnis: Lisbeth Hilge-Eberli Sonntag, 7. September 9.30 Eucharistiefeier mit Pfr. Leo Kümin

Samstag, 6. September 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche ökumenischer Gottesdienst für Kinder von 2 bis 6 Jahren Anschliessend Znüni im Kirchgemeindehaus Sonntag, 7. September 19.00 Gemeinde-Abendgottesdienst zum Thema «Schöpfung – oder unsere Beziehung zu Gott» mit Werner Bohren, Gary Putnam und Elias Baumann Mitwirkung: Kirchenchor an der Orgel: Michiko Tsuda Anschliessend Apéro im Kirchgemeindehaus

Freitag, 5. September 13.30 Freitagstreff «Jassen für Alle» kath. Chilehuus Sonntag, 7. September 8.15 Chilezmorge im Singsaal Chilefeld 10.00 Gottesdienst Pfrn. Bettina Ferrat Angela Bozzola (Flügel) Chinderhüeti Montag, 8. September 16.00 Kolibri, ref. Kirchgemeindehaus Donnerstag, 11. September 11.30 Seniorenmittagstisch kath. Chilehuus, An-/Abmeldung Margrith Hürlimann, Telefon 044 761 49 38 12.00 Club4, Gruppe David ref. Kirchgemeindehaus

Ref. Kirche Hedingen Sonntag, 7. September 10.00 Gottesdienst mit Taufe Pfarrerin Ursula Schärer Affoltern Getauft wird Leanne Blättler, Aufgent 9 Montag, 8. September 15.30 Rückkehr Altersferien Schachenparkplatz

Ref. Kirche Kappel a. A. Sonntag 7. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Ch. Menzi

Kloster Kappel a. A. Werktags: Tagzeitengebete um 7.45, 12.00, 18.00 Uhr in der Klosterkirche Sonntag, 7. September 9.30 Gottesdienst mit Pfr. Christof Menzi Mittwoch, 10. September 17.00 Offenes Singen in der Klosterkirche Donnerstag, 11. September 13.30 Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception) 18.00 Abendmahlsfeier mit Pfrn. Elisabeth Wyss-Jenny

Samstag, 6. September 17.00 Wortgottesfeier 18.30 Santa messa Sonntag, 7. September 11.00 Eucharistiefeier

Kath. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Obfelden

Sonntag, 7. September 9.30 Gottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Anschliessend Chilekafi Mittwoch, 10. September 19.00 Jugendgottesdienst mit Pfarrerin Irene Girardet Fischer Freitag, 12. September 6.00 Meditatives Morgengebet in der Kirche. Anschliessend Frühstück im Pfarrhaus

Kath. Kirche Hausen a. A.

Ref. Kirche Mettmenstetten

Ref. Kirche Bonstetten

Ref. Kirche Hausen a. A.

Samstag, 6. Sepetmber 10.00 Fiire mit de Chliine in der reformierten Kirche Bonstetten 18.00 Vorabendmesse Sonntag, 7. September 10.00 Eucharistiefeier anschliessend Apéro Montag, 8. September 19.30 Monatsandacht Dienstag, 9. September 19.30 Abendmesse Mittwoch, 10. September 9.00 Ökum. Morgengebet Donnerstag, 11. September 19.00 Rosenkranz

www.kircheobfelden.ch

Ref. Kirche Ottenbach Sonntag, 7. September 19.00 Musikgottesdienst Pfarrerin Elisabeth Armingeon Veronica Nulty, Orgel und Alphorntrio www.kircheottenbach.ch

Ref. Kirche Rifferswil

Kath. Kirche Obfelden Sonntag, 7. September 9.00 Wortgottesdienst mit hl. Kommunion

Chrischona Affoltern am Albis, Kirche mit Nähe Alte Obfelderstr. 24 Freitag, 5. September 19.30 Twens: Lounge Sonntag, 7. September 9.45 Erlebt-Gottesdienst mit Abendmahl Pfr. Ueli Baltensperger Kinderhüeti, Kids-Treff, Teenie-Godi anschliessend Teilete Montag, 8. September 11.30 Mittagstisch Dienstag, 9. September 9.00 MiP-Brunch Mehr Infos: www.sunntig.ch

Heilsarmee Affoltern a. A., Wiesenstrasse 10

Sonntag, 7. September 10.00 Gottesdienst – Hüeti und KingsKids/ anschliessend kanadisches Buffet mehr unter: www.heilsarmee-affoltern.ch

Sonntag, 7. September 19.30 Abendgottesdienst mit Pfarrer Jürgen Schultz

Pfingstgemeinde Affoltern a. A.,

Ref. Kirche Stallikon-Wettswil

Sonntag, 7. September 9.45 Gottesdienst und Kinderprogramm mehr unter www.pga.ch

Sonntag, 7. September 17.00 Kirche Stallikon: Heartbeat – Gottesdienst mit Pfr. Otto Kuttler Thema: «Seher, Grübler, Enthusiasten» Sektenexperte Georg Otto Schmid erzählt von seiner Arbeit Musik: Niculin Janett, Saxofon, Casey Crosby, Klavier und Orgel anschliessend Apéro Fahrdienst: Anmeldung, 6. September Telefon 044 700 17 75 Mittwoch, 10. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Jugendhaus Stallikon 20.00 Chorprobe im Kirchgemeindesaal Wettswil Donnerstag, 11. September 9.15 + 10.15 Uhr Elki-Singen im Kirchgemeindesaal Wettswil 12.30 Wettswiler SeniorenMittagessen im Rest. Hirschen

Alte Obfelderstrasse 55

Evang. Täufergemeinde Weidstrasse Mettmenstetten, Sonntag, 7. September 10.30 Gottesdienst Thema: Falsche Propheten erkennen 1. Johannesbrief 4, 1–6 Kinderhort, Sonntagsschulen, Unterricht Donnerstag, 11. September 20.00 Gebetsabend www.etg-mettmenstetten.ch

Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage Heumattstrasse 2, 8906 Bonstetten

Sonntagsgottesdienste 9.20 Abendmahlsversammlung 10.40 Sonntagsschule Informationen über weitere Veranstaltungen: siehe www.hlt-bonstetten.ch


Gewerbe

Freitag, 5. September 2014

17

Rückenstärkung – ein Dauerbrenner 20 Jahre Gut Training AG: Interview mit Maggie und Christian Gut Am Chilbi-Sonntag im September 1994 eröffneten Maggie und Christian Gut in Mettmenstetten ein 60-m²-Trainingscenter. Aus dem kleinen, feinen Keller-Studio wurde in 20 Jahren ein umfassendes Gesundheitszentrum mit über 20 Angestellten. Maggie und Christian Gut, wie sah die Fitness-Szene vor 20 Jahren aus? Christian Gut: Damals war Jane Fonda ein Gesprächsthema, Aerobic im Trend. In Zürich gaben das KieserTraining und der erste John Valentine Fitness Club zu reden. Maggie Gut: Die Frauen trugen hautenge Tights und darüber knallfarbige Strings. Die Männer Turnhosen, Trägerleibchen und weisse Sportsocken – bis unters Knie. Was war Ihr Konzept? Wer die Zielgruppe? Maggie: Wir entwickelten ein professionelles Angebot zwischen Vereinssport und klassischem Fitness. Die damaligen Zentren sprachen nur ein kleines Publikum an. Ältere Leute waren nicht gefragt. Christian: Meine Grundidee entwickelte ich in Magglingen. Dort betrieben wir Studenten ein Freizeitzentrum. Wer wollte, konnte einen Abend lang fitten. Badminton spielen, Kraft oder Gymnastik trainieren, Musiklektionen besuchen. Sport konsumieren. Maggie: So fanden wir unsere Zielgruppe: Leute aus dem Dorf, aus der naanzeige

hen Region. Gesundheitsinteressierte zwischen MuKi-Turnen und Altersheim. Wie reagierten die Mettmenstetter? Maggie: Einige lachten uns als Spinner aus, sagten: «Das hat keine Zukunft». Andere fanden es eine «coole Sache». So starteten wir am ChilbiWochenende mit acht Kursen und 80 Teilnehmenden. Wer von Ihnen unterrichtete was? Maggie: Ich stand mitten in der 3jährigen Gymnastik- und Tanzausbildung. Also gab ich diese Kurse, bot Musiklektionen an. Christian: Meine Schwerpunkte waren Kondi-Training, Rückenschule, Seniorenkurse. Und da betreue ich heute 80-jährige die seit 20 Jahren treue Kunden sind. Maggie: Zudem führten wir Kurse für Kinder und Jugendliche durch. Sowie externe Wasserkurse. Und wann platzte der Keller aus allen Nähten? Christian: Im Jahr 2000 baute Maggies Schwager Kurt Bär das Geschäftshaus an der Erspachstrasse 5. Damals sagten uns viele Kunden, euer Angebot ist top, aber die Platzverhältnisse ein Flop. Maggie: So gabs für uns nur entweder oder. Christian: Ich schrieb im Sportmanager-Nachdiplomstudium einen Businessplan. Die Idee eines Gesundheitszentrums mit Fitness-, Therapie- und Rehabilitationsangeboten entstand. Vorge-

sehen war eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit im Betrieb selber, aber auch mit den Ärzten der Region. Dann haben Sie die ersten Kraftmaschinen gekauft? Christian: Ja. Nach dem Zügeln hatten wir zehnmal mehr Platz. Ein Physio-Team mietete sich ein. Wir verfügten über einen Kraftraum, über Gruppenräume, waren über Nacht auch ein Reha-Zentrum. Was waren die ersten Bausteine zum Gesundheitszentrum? Christian: 2004, also vor genau zehn Jahren integrierten wir die ambulante Reha-Programme. Bei «Karek» für Herzpatienten arbeiten wir intensiv zusammen mit dem Kardiologen David Koller. Ein ähnliches Konzept gibts für Diabetiker. Da arbeiten wir mit dem Diabetologen Daniel Zimmermann zusammen. Maggie: Dank einer Gesetzesänderung vor fünf Jahren konnten wir die Physio voll ins Zentrum integrieren. Organisatorisch und wirtschaftlich ein wichtiger Schritt. Derzeit umfasst unsere Abteilung vier Personen. Unterstützt werden sie vom medizinischen Massage-Team. Die Karek-Abteilung entpuppte sich rasch als grosser Erfolg. Christian: Ja, in den zehn KarekJahren betreuten wir über 500 Herzpatienten. Menschen nach Herzinfarkt, nach einer Stent- oder HerzklappenOperation.

Maggie und Christian Gut laden zum zum 20-Jahre-Jubiläum. (Bild zvg.) Brauchts dazu speziell geschulte Leute? Christian: Auf jeden Fall. Ausser Labor- und medizinischen Leistungen führen wir das gesamte Patientenprogramm im Gut Training durch. KarekLeute werden von Herz-Therapeuten betreut. Es gibt klare Richtlinien und ein Notfall-Dispositiv. Kam das schon einmal zum Zug? Christian: Ja. Ein 74-jähriges Mitglied der Karekgruppe brach beim Walking im Wald mit Kammerflimmern zusammen. Die begleitende Herztherapeutin verhielt sich professionell, setzte den Defibrillator ein und rettete dem Sterbenden auf dem Waldweg das Leben. Ihr kennt den Markt. Was änderte sich bei den Gesundheitszielen? Maggie: Nun, im 21. Jahrhundert sind die wichtigen Schlagworte Schönheit, Gesundheit, Lifestyle. Es ist den meisten Leuten bewusst, dass sie etwas machen sollten, machen müssen. Christian: Wir haben in unserer Gesellschaft mehr Aktive, mehr Menschen mit gesundem Lebensstil. Trotzdem steigen die Gesundheitskosten. Unser Lifestyle, unser übertriebener Konsum macht noch immer viele Leute krank. Sie leiden unter Übergewicht, entwickeln Zivilisationsleiden, verhaltensbedingte Krankheiten. Maggie: Die Arbeit geht uns also nicht aus.

20 Jahre Gut Training: Das Programm Samstag 6. September Ab 11 Uhr: Apéro im Gut Training. Um 13 Uhr: Spiel ohne Grenzen.

Sonntag 7. September Ab 10 Uhr «Tag der offenen Tür». Erleben Sie unser Gesundheitsund Trainingscenter. Grosser Wettbewerb, tolle Preise. 10.45 Uhr und 12.45 Uhr: Melanie Walther führt ein ins M.A.X «Muscle Activity Excellence». Ein Cross-Fitness-Training mit modernsten Geräten. Erst werden Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit trainiert, danach gibts ein halbstündiges Rücken- und Bauch-Training. 11.45 Uhr: Katharina Stör zeigt, dass Reflexologie mehr ist als Fussreflex-Massage. Weitere neue Kurse werden an den folgenden Samstagen vorgestellt: Pump-Workout am 13. September, 9.30 Uhr; Functional-Training am 20. September, 9.30 Uhr.

Was wollen die Kunden heute? Maggie: Sportlich besser werden, Kraft trainieren, ihr Aussehen verändern. Schöner werden halt, jugendlich bleiben. Christian: Ausgleich spielt eine Rolle, die Work-Life-Balance ist ein Zauberwort. Grundsätzlich wollen die Leute ihre Gesundheit stärken. Wie alt ist der älteste Kunde? Maggie: Viele sind seit 20 Jahren dabei. Der Älteste ist über 90 Jahre alt. Christian: Wir haben grosse Erfahrung in der Betreuung von «Golden Agers». Verfügen über viel fachliches Know-How. Dabei hilft uns die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Ärzten und Therapeuten in der Region. Maggie: Viele loben das angenehme Klima im Gut Training. Unsere jungen Kunden haben keine Berührungsängste mit älteren Menschen. Es herrscht eine herzliche Atmosphäre. Die Leute respektieren sich. Christian: Bei uns treffen sich Alte, Junge, Dicke, Dünne, Kranke im Rollstuhl und Spitzensportler. Das Miteinander ist einzigartig. Welches sind die beliebtesten Kurse? Maggie: Rücken ist ein Dauerbrenner. Bei Frauen sind Musiklektionen gefragt, Bauch-Beine-Po und Pilates. Christian: Bei den Männern ists Kraft, Spinning. Beliebt ist auch Sypoba. Das ist mehr als nur balancieren. Mit Brett und Rolle sind die verschiedensten Kraft-, Stabilisations- und Koordinationsübungen möglich. Maggie: Sypoba bieten wir sowohl als Gruppen- oder Einzellektionen an. Zudem ist es ein bewährtes Angebot in der Therapie. Stillstand ist Rückschritt. Was steckt in der Pipeline? Christian: Wir bieten diverse Coachings an. Zum Beispiel wissen wir Wege, wenn jemand mit einer freudvollen Ernährung erfolgreich und nachhaltig abnehmen möchte. Maggie: Ebenso haben wir verschiedenste Mittel, Menschen zu einem gesunden Lifestyle zu verhelfen. Dazu gehört auch Ferncoaching. Christian: Firmen beraten wir ebenfalls, wenns darum geht, Gesundheit im Betrieb zu realisieren. Im Bereich Schmerzbekämpfung bieten wir demnächst das Liebscher-Bracht-System an. Für viele Mediziner eine Revolution in der Schmerztherapie. LNB ist eine eigene Schmerzbehandlungsform sowie eigene Bewegungslehre. Maggie: So gehen wir konsequent unseren Weg. Wir verstehen uns als breit abgestützter Anbieter von Fitness, Gesundheit, Therapie und Rehabilitation. (Interview Martin Schuppli)


18

Vermischtes

Freitag, 5. September 2014

Mobilität ist auch im Alter wichtig Ausflug mit einem rollstuhlgängigen Bus, organisiert von der Pro Senectute Affoltern Alle zwei Jahre organisiert Pro Senectute Affoltern einen Ausflug mit einem rollstuhlgängigen Bus. Das Angebot richtet sich an Mobilitätsbehinderte, welche zuhause von ihren Angehörigen oder von Bekannten und Verwandten betreut werden. ................................................... von martin arnold Alle zwei Jahre bietet die Ortssektion Pro Senectute Affoltern einen Ausflug mit einem behindertengerechten Bus an. Die diesjährige Reise wurde von Susanne Schmid, Präsidentin der Ortssektion, organisiert. Sie führte an den Vierwaldstättersee nach Stansstad. Das Wetter war typisch für den diesjährigen Sommer – der Regen war ständiger Begleiter der Reisegruppe. Nachdem einige kurzfristige Abmeldungen entgegengenommen werden mussten, machten sich die Mobiltätsbehinderten und deren Betreuerinnen, insgesamt 25 Personen, auf den Weg. Über Cham – Küssnacht – Luzern wurde das Hotel Winkelried in Stansstad erreicht. Die Reisegruppe wurde von Team des Hotels freundlich empfangen und bestens bedient.

Geselliges Beisammensein Beim Mittagessen gab es aufgrund des regnerischen Wetters genügend Zeit

zum gemütlichen Beisammensein. Es entstanden vertrauliche Gespräche, und schnell war der manchmal mühselige Alltag für ein paar Stunden vergessen. Es fielen Sätze wie: «Seit sieben Jahren wohne ich in Affoltern, und heute habe ich mehr Leute kennengelernt als in diesen sieben Jahren zusammen!» Solche Aussagen, hörten die Organisatorinnen gerne, stimmten sie aber gleichzeitig auch etwas traurig. Denn im Altag einsam sein, unter Menschen, ist ein zunehmendes Problem der individualistischen Gesellschaft. Der Sinn dieser Ausflüge ist, Leuten, welche nur noch schwer alleine ins Freie gehen können, einmal Gelegenheit zu bieten, sich zu treffen und neue Kontakte zu knüpfen.

Eine Heimfahrt auf Umwegen Trotz des regnerischen Wetters liess sich die Reisegruppe die Laune nicht verderben. Die geplante Heimreiseroute wurde kurzerhand etwas verschoben. Statt um 16 Uhr wurde die Fähre Beckenried – Gersau bereits um 15 Uhr bestiegen. Von dort ging es über Brunnen – Schwyz – Sattel – Aegeri und Baar zurück nach Affoltern. Beim Auseinandergehen fiel auf, dass etliche Leute sich am Morgen noch mit Sie begrüsst hatten und nun mit einem herzlichen Du verabschiedeten – eine willkommene Nebenwirkung.

Mittels Hebebühne können auch Rollstühle einfach verladen werden. (Bild zvg.) Ohne Freiwilligenarbeit unmöglich Eine solche Fahrt mit dem behindertengerechten Bus braucht viel Vorbereitung, welche die verantwortliche Präsidentin der Ortsgruppe Pro Senectute, Susanne Schmid, und ihr Team

auch dieses Jahr auf sich genommen haben; alle als freiwillige Helferinnen. Wenn in zwei Jahren erneut eine solche Reise geplant wird, werden die diesjährigen Teilnehmer automatisch angeschrieben. Neue Interessenten achten auf die Ausschreibung im mo-

natlichen Veranstaltungskalender der Arbeitsgruppe für Seniorendienste im Anzeiger des Bezirkes Affoltern oder melden sich bei der Ortsgruppe der Pro Senectute. Die Organisatoren wünschen sich in zwei Jahren einen komplett ausgebuchten Bus.

ratgeber

Fragen und Antworten zu Liegenschaften und Steuern ................................................... von hans ulrich meuter* Sind Abwassergebühren als Gebäudeunterhalt abzugsfähig? Bei vermieteten Liegenschaften können Abwassergebühren in Abzug gebracht werden, soweit diese Kosten nicht auf den Mieter überwälzt H.U. Meuter. und somit vom Eigentümer selbst getragen werden. Bei selbstgenutzten Liegenschaften können Abwassergebühren – unabhängig von der Rechnungsstellung (Aufteilung Grund- und verbrauchsabhängige Gebühren) – nicht in Abzug gebracht werden. Die gesamten Abwassergebühren gelten als nicht abzugsfähige Lebenshaltungskosten. Für den Kauf einer Eigentumswohnung haben wir dieses Jahr eine Anzahlung geleistet. Fertigstellung und Bezug sind aber erst nächstes Jahr geplant. Wie müssen wir die Anzahlung in der diesjährigen Steuererklärung deklarieren? Sie können die Anzahlung unter Ziffer 30.6 «übrige Vermögenswerte» deklarieren.

nach der «Weisung des Regierungsrates über die Bewertung von Liegenschaften und die Festsetzung der Eigenmietwerte ab Steuerperiode 2009 vom 12. August 2009 bewertet. Grundsätzlich bleiben diese Werte in den nachfolgenden Steuerperioden bis zu einer allgemeinen Neubewertung unverändert (ausser bei einer Handänderung, Totalrenovation oder bei Abbruch/Neubau). Es können daher für das Jahr 2014 die Werte gemäss der bisherigen Bewertung 2009 eingesetzt werden. Bewertung von im Bau begriffenen Häusern? Bei im Bau begriffenen, zum Verkehrswert zu bewertenden Häusern, werden zum Landpreis 60% der investierten Baukosten zugeschlagen. Ist die Eigentumswohnung im Ausland im Vermögen aufzuführen? Ja. Es sind alle Liegenschaften zu deklarieren, ohne Rücksicht darauf, ob sich das Objekt im Inland oder Ausland befindet. Das Steueramt wird aufgrund der Angaben eine Steuerausscheidung vornehmen. Der Vermögensanteil in der Schweiz wird zum Steuersatz des Gesamtvermögens besteuert.

Können Baukreditzinsen bei der Staatsund Bundessteuer vollumfänglich abgezogen werden? Staatssteuer: Ja, sofern sich die Liegenschaft im Privatvermögen befindet. Bundessteuer: Nein, da diese Aufwendungen bei der Bundessteuer als Investitionskosten (Anlagekosten) gelten.

Sind Einlagen in den Erneuerungsfonds (von Stockwerkeigentümer-Gemeinschaften) abzugsfähig? Ja. Die jährlichen Einlagen können als Liegenschaftenunterhalt in Abzug gebracht werden, sofern die Mittel zur Bestreitung von Unterhaltskosten für die Gemeinschaftsanlagen verwendet werden.

Beim Ausfüllen der Steuererklärung haben wir festgestellt, dass die Bewertung unserer Liegenschaft aus dem Jahr 2009 stammt. Wo können wir eine aktuelle Bewertung verlangen? Einfamilienhäuser und Stockwerkeigentum werden im Kanton Zürich

Müssen die Anteile am Erneuerungsfonds einer Stockwerkeigentümergemeinschaft deklariert werden? Stockwerkeigentümer müssen Ihren Anteil am Erneuerungsfonds (Vermögen und Ertrag) im Wertschriftenverzeichnis unter «Werte ohne Ver-

rechnungssteuerabzug (Kolonne B)» deklarieren. Die allenfalls darauf ausgerichtete Verrechnungssteuer muss von der Stockwerkeigentümergemeinschaft als Ganzes zurückgefordert werden. Das für die Rückforderung notwendige Formular 25 «Antrag auf Rückerstattung der Verrechnungssteuer» findet sich auf der Homepage der Eidgenössischen Steuerverwaltung. Wie hoch ist der Eigenmietwert für Ferienhäuser und Ferienwohnungen in anderen Kantonen? Für Ferienhäuser und Ferienwohnungen in anderen Kantonen werden die vom Liegenschaftenkanton (GR, TI, SG, GL usw.) ermittelten Werte übernommen. Wir haben letzten Januar ein Einfamilienhaus gekauft. Da noch gewisse Renovationsarbeiten vorgenommen werden mussten, sind wir erst auf Juli eingezogen. Müssen wir nun den Eigenmietwert für das ganze Jahr versteuern? Nein, wenn das Haus wegen der Renovation nicht bewohnbar gewesen ist, müssen Sie den Eigenmietwert erst ab Einzug deklarieren. Können Kabelanschlussgebühren für Fernsehen und Radio als Liegenschaftenunterhalt abgezogen werden? Einmalige Beiträge des Grundeigentümers wie Kabelanschlussgebühren für Fernsehen und Radio sowie andere Anschlussgebühren für Kanalisation, Wasser, Gas usw. sind nicht abziehbar. Welche Kosten von Liegenschaften des Privatvermögens sind abzugsberechtigt? Bei Liegenschaften im Privatvermögen können die Unterhaltskosten, die Betriebskosten einschliesslich der Versicherungsprämien und die Kosten der Verwaltung durch Dritte abgezogen werden (vgl. Ziffer 6.2 der Wegleitung zur Steuererklärung). Siehe auch das Merkblatt des kantonalen Steuer-

amts über die steuerliche Abzugsfähigkeit von Kosten für den Unterhalt und die Verwaltung von Liegenschaften. Meine Eltern haben mir im Rahmen eines Erbvorbezugs Ihre Liegenschaft überschrieben. Allerdings wohnen sie weiterhin in der Liegenschaft und haben das Recht einer lebenslangen Nutzniessung. Wer muss nun die Liegenschaft versteuern? Liegenschaften, die mit einer Nutzniessung belastet sind, werden grundsätzlich vom Nutzniesser versteuert, d.h. Einkommen (Eigenmietwert/Mieteinnahmen; Liegenschaftenunterhalt; Hypothekarzinsen), sowie das Vermögen (Vermögenssteuerwert; Hypothekarschulden). Vom Eigentümer muss eine solche nutzniessungsbelastete Liegenschaft – solange die Nutzniessung besteht – nicht in seiner Steuererklärung deklariert werden. Siehe auch Merkblatt des kantonalen Steueramts über die steuerliche Behandlung von Nutzniessungen, Wohnrechten, Dienstbarkeiten, Grundlasten und vorgemerkten persönlichen Rechten vom 29. April 2013. Was ist ein Repartitionswert? Die Schulden und Schuldzinsen werden bei Vorliegen von ausserkantonalen Nebensteuerdomizilen (Liegenschaften) nach Lage der Aktiven verteilt. Dies bedingt jedoch, dass sämtliche Aktiven gesamtschweizerisch einheitlich bewertet werden. Da aber gerade bei den Liegenschaften die Kantone eigene Bewertungen vornehmen, die im Vergleich zwischen den Kantonen stark voneinander abweichen, muss ein einheitlicher «Bundessteuerwert», das heisst, der sogenannte Repartitionswert ermittelt werden. Dieser Repartitionswert stellt einen gesamtschweizerisch einheitlichen Vermögenssteuerwert dar, unabhängig davon, in welchem Kanton sich die Liegenschaft befindet. Damit nun die verschiedenen kantonalen Vermögenssteuerwerte auf diesen ge-

samtschweizerisch identischen Repartitionswert gebracht werden können, sind diese mit einem für jeden Kanton festgelegten Umrechnungsfaktor zu multiplizieren. Können Unterhalts- und Verwaltungskosten den Eigenmietwert übersteigen? Ja, es können die gesamten effektiven, abzugsfähigen Unterhalts- und Verwaltungskosten in Abzug gebracht werden. Auch dann, wenn sie den Eigenmietwert übersteigen. Wird der Abzug für Unternutzung beim Eigenmietwert nur auf Antrag gewährt? Es obliegt dem Steuerpflichtigen, einen Antrag für eine abweichende Festsetzung des Eigenmietwertes zu stellen (vgl. dazu Ziffer 6.1 der Wegleitung zur Steuererklärung 2013). Wir haben unsere Liegenschaft im Jahr 2012 renoviert. Die meisten Rechnungen wurden noch im Jahr 2012 ausgestellt, ein paar Rechnungen sind aber erst im Jahr 2013 fakturiert worden. Bezahlt haben wir die meisten Rechnungen erst im Jahr 2013. In welchem Jahr können wir die Liegenschaften-Unterhaltskosten geltend machen? Bei Liegenschaften im Privatvermögen hat der Abzug entweder im Zeitpunkt der Fälligkeit oder im Zeitpunkt der Zahlung der Schuld zu erfolgen. An der einmal getroffenen Wahl ist festzuhalten. Bei Liegenschaften im Geschäftsvermögen ist die aufgrund der Buchführungs- bzw. Aufzeichnungsvorschriften erforderliche Methode (Soll- respektiv Ist-Methode) anzuwenden. Quelle: www.steueramt.zh.ch/FAQ *Hans Ulrich Meuter ist dipl. ing. agr. ETH, lic. iur. und dipl. Steuerexperte. Er leitet die Division Dienstleistungen des kantonalen Steueramtes Zürich und ist Co-Präsident der FDP Ortspartei Affoltern. Seine Kolumnen beinhalten vor allem das Steuerrecht, die Steuer- und die Agrarpolitik. Dabei handelt es sich um persönliche Auffassungen. (Red.)


Veranstaltungen

Freitag, 5. September 2014

19

Kriminacht und Jazzabend Die nächsten Tage im Kellertheater LaMarotte Affoltern Marco Caduff liest «Schein & Heilig», «Jazz & Joy» spielt Dixie und und Peter Landis & Gabriela Friedli setzen sich mit ihrer Musik gekonnt über Genre-Grenzen hinweg: Das sind die nächsten Tage im «LaMarotte». Eine Kriminacht mit kulinarischer Begleitung erwartet die «LaMarotte» Besuchenden am Samstag 6. September. In drei Teilen liest der bekannte Sprecher und Moderator Marco Caduff eine leicht gekürzter Fassung des Kriminalromans «Schein & Heilig». Severin Schwendener, der Autor des Romans, wählte die ETH Zürich als Tatort. Er war seinerzeit selber Student dieser Institution und spricht über seine Arbeit, die Figuren der Geschichte und die Entstehung eines Romans. Morgen Samstag, 6. September, Kasse und Apéro ab 16.30 Uhr, Lesung 17 Uhr, Essen 18 Uhr, Lesung 20 Uhr – Dessert 21.30 Uhr, Lesung 22 Uhr – Schluss ca. 23 Uhr. Eintritt 25/15 Franken, Essen «Lasagne» inklusive Apéro und Dessert 25 Franken. Reservieren: www.lamarotte.ch oder Telefon 044 760 52 62.

Sie bieten ein besonderes Konzert im «LaMarotte»: Gabriela Friedli und Peter Landis. (Bild zvg.)

Reise ins Unbekannte Kultur in Affoltern lädt ins «LaMarotte» Gabriela Friedli und Peter Landis spielten viele Jahre zusammen in Omri Ziegeles «Billiger Bauer». Nach ihrer gemeinsamen CD «Urgenta» präsentieren sie nun ihr neues Konzertprogramm im Duo. Die sehr eigenständigen Kompositionen von Peter Landis sind vielfarbig und und bieten einen weiten Raum für Improvisationen. Beheimatet im Jazz bewegt sich das Duo erfrischend undogmatisch in verschiedenen musikalischen Welten. Das Spektrum

reicht von Jazz bis an die Ränder der Neuen Musik, wobei das Duo eine ganz eigene Sprache entwickelt hat. Peter Landis versteht sich darauf, mit wenigen Tönen ein klares Klangbild zu entwerfen. Mit den drei Saxofonen, dem Tastenspiel und zusätzlichen Spielmöglichkeiten im Flügelinnern erzeugen die beiden verschiedenste Klangwelten und Stimmungen.

Jazz am Donnerstag Hansruedi Gattiker, Werner Rellstab, Marcello Rosenberger, Hans-Peter

19.15 Uhr. Vorverkauf Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

Brack, Jürg Steinmann und die beiden Gäste Thomas Reich und Dr. René Grimm treten als Dixieland-Band «Jazz & Joy» auf. Die im Programmheft angekündigten «Silver Swing Four» mussten ihren Auftritt im «LaMarotte» kurzfristig absagen. An ihrer Stelle springen sieben Musiker ein, die seit Jahren unter dem Namen «Jazz & Joy» auftreten. Mit grösster Spielfreude präsentieren sie Dixie und begeistern damit das Publikum seit Jahren. Alle Bandmitglieder spielen auch in anderen Jazzbands und bringen langjährige Erfahrungen mit. In «Jazz & Joy» haben sie sich zusammengefunden, um in dieser Formation ihre Freude an der Musik in einer lockeren

Atmosphäre auszuleben und Neues auszuprobieren. Geprobt wird ohne Noten, einfach nach dem Gehör, die Arrangements entstehen meistens aus spontanen Ideen. Neben traditionellen DixielandStücken finden sich im Repertoire auch viele Blues- und Swingnummern. Donnerstag, 11. September, Bar ab 18.30 Uhr, Musik ab 20.15 Uhr. Eintritt frei – Kollekte. Kleines Essen 15 Franken. Platzreservationen erwünscht unter www.lamarotte.ch oder Tel. 044 760 52 62. Hinweis auf eine Veranstaltung von «Kultur in Affoltern» KiA im LaMarotte: «Peter Landis & Gabriela Friedli»,Freitag, 12. September, 20.15 Uhr. Vorverkauf nur über Buchhandlung Scheidegger, Telefon 044 762 42 42.

Literatur wird gefördert Würdigungen für Autoren in der Buchhandlung Scheidegger Am 24. Oktober lädt die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich erstmals zu einer Lesereise mit den Empfängerinnen und Empfängern von Werk- und Anerkennungsbeiträgen im Bereich Literatur ein. Die Veranstaltung findet um 20 Uhr in der Buchhandlung Scheidegger statt.

Freitag, 12. September, 20.15 Uhr, «LaMarotte», Centralweg 10, Affoltern. Bar- und Türöffnung

Die Dixieland-Band «Jazz & Joy». (Bild zvg.)

Einmal jährlich vergibt die Fachstelle Kultur des Kantons Zürich Werk- und Anerkennungsbeiträge an Zürcher

Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Dieses Jahr wird die Vergabe erstmals mit einer Lesereise durch den Kanton verbunden. Die Fachstelle arbeitet dabei mit vier Kulturinstitutionen zusammen, die sich mit der Veranstaltung ausgesuchter Literaturanlässe einen Namen gemacht haben, mit dabei die Buchhandlung Scheidegger in Affoltern. Die Veranstaltung findet am Freitag, 24. Oktober, 20 Uhr, in der Buchhandlung Scheidegger in Affoltern statt. Vorgestellt werden Sacha

Batthyany (Werkbeitrag), Eleonore Frey (Anerkennungsbeitrag für «Unterwegs nach Ochotsk») und Roger Perret (Anerkennungsbeitrag als Herausgeber für «Moderne Poesie in der Schweiz»). Die Würdigung wird von Irmgard Wirtz Eybl, Mitglied der kantonalen Kulturförderungskommission, vorgenommen. Musikalische Untermalung am Kontrabass von Anna Trauffer, moderiert wird der Anlass von Hazel Brugger, der amtierenden Schweizermeisterin im Poetry-Slam. (pd)

Ein gelungener Auftritt

Zum Schulanfang ...

Die Jumba hat sich an der Chilbi Bonstetten präsentiert

... ins Dorfmuseum Affoltern in Zwillikon

Etwas mulmig war es den Jumbanern schon bei der Planung ihres alljährlichen Konzerts an der Chilbi Bonstetten. Der bescheidene Sommer deutete nämlich nicht gerade auf gutes Konzertwetter hin. Doch wenigstens mit der Jumba hatte Petrus Erbarmen: Die Musikantinnen und Musikanten konnten bei gutem Wetter auf einem vollen Kirchenplatz aufspielen. Die angenehmen Temperaturen lockten viele Leute an die Chilbi Bonstetten und damit auch an das Chilbi-Konzert der Jumba. Das Blas-

orchester und die Drummer Factory präsentierten sich vorteilhaft und die vom gut gelaunten Publikum verlangten Zugaben wurden gerne gespielt. Die anschliessende «Instrumentendemo», wo interessierte Kinder Instrumente unverbindlich ausprobieren durften, stiess ebenfalls auf grosses Interesse. Neben den musikalischen Leckerbissen bot die Jumba auch etwas gegen den grossen und kleinen Hunger: Der Wurststand vor dem Gemeindehaus Bonstetten war sehr gut besucht

und lieferte eine weitere Plattform für den Verein, sich zu präsentieren und persönlichen Kontakt zur Bevölkerung herzustellen. Die durch den Verkauf erzielten Einnahmen werden in das Budget für die Kreuzfahrt fliessen, welche vom 11. bis 19. Oktober 2014 im Mittelmeer auf der MSC Fantasia stattfinden wird.

Diesen Sonntag in Wettswil Wer die Jumba gerne «live» erleben möchte, kann dies an den nächsten Anlässen tun: Am Sonntag, 7. September, steht ein Frühschoppenkonzert an der Herbstausstellung der Franz AG in Wettswil auf dem Programm, am Samstag, 13. September, ist Einweihungsfest des Schulhauses Pünten, Stallikon, und am Samstag, 15. November, Herbstkonzert in Obfelden. Nicole Frech Weitere Infos unter

Das Blasorchester mitten im zahlreichen Publikum. (Bild zvg.)

tisch, was doch alles einfacher macht. Auf den Schulanfang hat das Dorfmuseum Affoltern sein Schulzimmer aufgefrischt: neu gestrichen, Bilder und Texte erneuert und ergänzt. Morgen Samstag bietet sich Gelegenheit, wieder einmal Schulluft zu schnuppern – und sich alten Erinnerungen hinzugeben.

www.jumba.ch.

Am ersten SamsSetzkasten – da kommen Schul-Erinnerungen auf. (Bild zvg.) tag des Monats Bei diesem Bild können sich sicher viele noch an ihre eigene Schulzeit erinnern, an das Drama, wenn man den Setzkasten fallen liess – und alle Buchstaben mühsam wieder einräumen musste. Ein Blick ins Internet zeigt, dass es auch heute noch Setzkästen gibt, die auf dem gleichen Prinzip aufgebaut sind. Die Kärtchen sind nach wie vor beidseitig beschriftet mit Gross- und Kleinbuchstaben, aber entweder sind die Kärtchen oder die Setztafel magne-

Das Museum ist jeweils am ersten Samstag im Monat geöffnet, von 10 bis 16 Uhr, also auch morgen Samstag, 6. September. Das Museum befindet sich an der Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon, gleich neben dem Volg. Besuche und Führungen mit Gruppen sind auf Voranmeldung jederzeit möglich. (UG) Dorfmuseum Affoltern, Ottenbacherstrasse 79 in Zwillikon. Kontakt: Telefon 044 761 01 32 (Herbert Gübeli) oder 044 761 77 42 (Ursula Grob).


20

Veranstaltungen

Freitag, 5. September 2014

30 Jahre «durchgesaut»

Wahre Schätze aus Koffern

Die Jubla Säuliamt feiert ihr Jubiläum mit einem Geländespiel

2. Koffermarkt in der Güggel-Bar, Ottenbach

Dieses Jahr feiert die Jubla Säuliamt ihr 30-jähriges Bestehen. Seit so langer Zeit organisieren 16- bis 25-jährige Leiter Anlässe und Lager für Kinder zwischen 6 und 15. Jeden zweiten Samstag trifft man sich in den nach Alter und Geschlecht getrennten Gruppen und verbringt den Nachmittag gemeinsam. Den Höhepunkt eines Jublajahres bilden jeweils das Pfingstlager und das zwei- Im Pfingstlager vergnügten sich rund 50 Kinder und Jugendliche im Schlumpfenland. (Bild zvg.) wöchige Sommerlager (Sola), welches meist als Zeltla- rund 120 Teilnehmenden im Wald zelt aufgebaut. Dort findet anschliesger durchgeführt wird. beim Vita Parcours Affoltern gegenein- send an das gemeinsame Abendessen Am Samstag, 6. September, findet ander spielen. Wer sich nicht vorstel- ein Unterhaltungsprogramm statt. Die unter dem Motto «30 Jahr duuregsaut» len kann, wie ein Riesengeländegame Zeitreise durch die letzten 30 Jahre das grosse Jubiläumsfest statt. Für das abläuft, ist eingeladen, sich dies am wurde gemeinsam von ehemaligen Geländespiel am Nachmittag hat die Samstagnachmittag anzusehen. Leitern und aktiven Jublanern gestalJubla Säuliamt verschiedene Scharen Für die öffentliche Abendunterhal- tet. aus dem Kanton Zürich eingeladen. tung wurde auf dem Gelände der kaAufgeteilt in Gruppen werden die tholischen Kirche Affoltern ein Fest- Weitere Infos unter www.jublasaeuliamt.ch.

Die KoffermarktIdee kommt aus Amerika. An Flohmärkten wird dort die Ware direkt aus dem Kofferraum der Autos zum Verkauf angeboten. In der Schweiz ist das europäische Pendant seit ein paar Jahren im Trend. Im Gegensatz zum Brocante werden im Koffermarkt im Rickenbacher Güggel-Garten aber von Hand gefertigte, kleine Kostbarkeiten angeboten und eben alles andere als das Reisegepäck verkauft! Jeder Aussteller erhält seinen Platz und präsentiert und verkauft seine Gegenstände aus Die Initianten des Koffermarkts: Kurt Hegetschweiler, Gerda seinem mitge- Deutscher, und kniend Barfrau Alex. (Bild Susanne Crimi) brachten, möglichst nostalgischen Koffer.

Ausstellungen

«In uns Erwachsenen lebt das Kind, das wir einmal waren» Frühstückstreffen von Frauen für Frauen in Obfelden Im Hier und Jetzt eine gesunde Beziehung zu sich selbst und den Nächsten finden – darum geht es am 13. September im Referat von Silvio Spadin, freiberuflicher Pfarrer, Lebens- und Eheberater aus Thayngen SH. Viele Menschen leiden unter seelischen Störungen, weil sie sich von den Verhaltensmustern aus ihrer Kindheit noch nicht freimachen konnten. Man

reagiert unbewusst noch wie ein vernachlässigtes, zu streng erzogenes, oder ängstliches Kind. Nicht die Tatsachen haben die eigene Kindheit bestimmt, sondern Silvio Spadin. (zvg.) wie man sie selber bewertet hat. Der Referent will auf die Spur führen, um im Hier und Jetzt eine gesun-

de Beziehung zu sich selbst und dem Nächsten zu finden. Das Frauenfrühstück Bezirk Affoltern feiert sein 25-jähriges Bestehen. Diese Treffen werden in Zukunft nicht mehr weitergeführt. Samstag, 13. September, 8.30 bis 11 Uhr, Singsaal der Schulanlage «Chilefeld», Obfelden. Kosten 20 Franken inkl. Frühstück. Anmelden bis Mittwoch, 10. September, Telefon 044 760 49 65 / 044 761 39 35 oder fft@gmx.ch. Weitere Infos unter www.frauenfruehstueck.ch.

Mit Optimismus und viel Vertrauen Die unglaubliche Geschichte von Ibrahim Gezer im Kinofoyer Lux

Eine Vielfalt an Ideen Kurt Hegetschweiler und seine Güggel-Bar-Crew sind immer offen für Ungewöhnliches. Gerda Deutscher hat zusammen mit ihm im letzten Herbst den ersten Koffermarkt organisiert und damit eine Lücke gefüllt, weil in der Umgebung keine Attraktion in diesem Rahmen zu finden war. Statt nun an einem kalten Wintermarkt die mit diversen kunsthandwerklichen Objekten bestückten Koffer zu präsentieren, soll dies an einem sonnigen Spätsommertag im Garten der Güggel-Bar stattfinden. Eine Vielfalt an Ideen, Kleinode, die in stundenlanger Arbeit entstanden sind, Essbares, Schmückendes, Kleidendes, Dekoratives und vieles mehr werden den Besuchern angeboten. Zeitgleich ist die Bar geöffnet. Ob eine feine Tasse Kaffee, ein spritziger Apéro, ein Glas Bier oder auch kleine feine Häppchen gegen den ersten Hunger: Alles kann rund um das Marktgeschehen an diesem Sonntag in der Bar oder im Garten genossen werden. (sci) 2. Koffermarkt, Güggel-Bar Ottenbach

Die Bienen haben Ibrahim Gezer sein Leben lang begleitet und es ihm sogar gerettet. Am Freitagabend, 12. September, zeigt das Kinofoyer Lux in Affoltern «Der Imker». Die Wirren des türkisch-kurdischen Krieges haben ihm alles genommen: seine Frau und Kinder, seine Heimat und mit seinen über fünfhundert Bienenvölkern auch die Lebensgrundlage. Geblieben ist ihm nur seine Liebe zu den Bienen – und das unerschütterliche Vertrauen in den einzelnen Menschen, egal welcher Herkunft. Nach einer langen und entbehrungsreichen Odyssee hat der Imker dank seiner Leidenschaft für die Bienenzucht in der Schweiz zurück zum Leben gefunden. Der Dokumentarfilm «Der Imker» von Mano Khalil zeichnet sich aus durch eine enorme Positivität, durch einen alles durchdringenden Optimismus und den unerschütterlichen Glauben in den Menschen – was umso bemerkenswerter ist, als dass es sich beim Schicksal des Protagonisten um eines handelt, in dem die Opfer- und Täterrollen durchaus deutlich auszumachen sind. Doch nie wird beschuldigt, nie gehasst, Ressentiments finden keinen Platz in diesem Film. Der

am 7. September von 11 bis 17 Uhr.

Babys und Kinder ins rechte Licht rücken Ein Vortrag über Kinder- und Babyfotografie im Familienzentrum Bezirk Affoltern.

Der Kurde Ibrahim Gezer und seine Leidenschaft für die Bienenzucht. (Bild zvg.) liebevolle Blick auf den Menschen ist hier Thema, aber gleichzeitig auch erzählerische Haltung. Mit nur einem Protagonisten gelingt es dem Regisseur, eine multidimensionale Struktur zu erschaffen, anhand derer die Themen eines Menschenlebens erforscht werden – Familie, Freundschaft, Heimat, Arbeit, Sehnsucht, Leidenschaft –, ohne dabei jemals ins Pathetische oder Allzu-Intime abzurutschen. Die Hauptfigur strahlt eine eigentümliche Poesie aus, der man sich kaum entziehen kann; es ist das Portrait eines Menschen, der

mit seiner Art, mit dem Leben umzugehen – irgendwo zwischen Demut und Ironie – eine prägnante und gleichzeitig berührende Botschaft übermittelt. Für dieses eindrückliche Filmportrait wurde der Schweizer Regisseur Mano Khalil, der im syrischen Kurdistan aufwuchs, u.a. mit dem «Prix de Soleure 2013» prämiert.

Am Mittwoch, 17. September, von 20 bis 21 Uhr findet im Familienzentrum Bezirk Affoltern ein spannender Vortrag über Kinderfotografie statt. Babys und Kinder sind für viele das Lieblingsmotiv, diese kurze Zeit will mit schönen Bildern festgehalten werden. Oft ist es nicht ganz einfach, die Kleinen ins rechte Licht zu rücken. Die Fachdozentin, Katja Saegesser, Berufsfotografin und Artdirektorin, gibt den Zuhörern in Form einer kleiner Präsentation und vielen Beispielen ihre Shooting-Tipps weiter.

«Der Imker», Dokumentarfilm von Mano Khalil mit

Weitere Infos und ganzes Veranstaltungsprogramm

Ibrahim Gezer (CH 2013, 107 Min., D, KURD/d) im Ki-

unter www.familienzentrum-bezirk-affoltern.ch.

nofoyer Lux, Aula Ennetgraben, Affoltern, am Freitag,

Anmelden bis 10. September über die Homepage

12. September, 20.15 Uhr. Kasse und Lux-Bar ab

oder Telefon 044 760 21 13 (Freitagvormittag,

19.30 Uhr. Infos unter www.kinolux.ch.

sonst Anrufbeantworter).

Aeugstertal Pegasus Small World Spielzeugmuseum, Habersaat: «Space Toys» – die fantastischen Welten der 50er- bis 70er-Jahre. Mi-So, 11-18 Uhr. Bis 31. Oktober.

Affoltern am Albis Galerie Märtplatz, Obere Bahnhofstrasse 7: «post sichten» 2 Künstlerinnen, 2 Freundinnen, 1 Ausstellung. Myrta Gross, Bildnerisches, Myrta MoserZulauf, Skulpturales. Fr 17-20, Sa 9-12, So 15-18. Bis 21. September. Spital: Werke von Eveline Stauffer, Rita Häfliger, Stefanie Grenacher, Alex Ochsner. Bis Ende Oktober. ZKB Schalterhalle: «Momente» Annamaria Hornecker: Gespachtelte Acrylfarben & Fotografie werden zu «Kunstdruck». Mo-Fr 9.30-12.30/14.30-17 Uhr. Bis 5. November.

Bonstetten Galerie für Gegenwartskunst: Sangwoo Kim, Lotte Müggler, Wolfgang Seierl - Objekte in Ton, Fotogramme und Malerei. Di-Fr, 14-18, Sa/So, 13-17 Uhr Bis 5. Oktober. Schaulager Kunstfenster, Dorfstrasse 13, So, 14-17 Uhr o.n.V.

Kappel am Albis Kloster Kappel: «Impressionen aus dem Säuliamt» Fotografien von Renato Balsiger. Klostercafé, Klosterkeller, Gänge. Täglich 8-22 Uhr. Bis 16. September.

Ottenbach Galerie Marlène, Lanzenstrasse 6: Open Art: Josef Ebnöther, Bilder, Armin Göhringer, Skulpturen. Fr, Sa, So 15-19 Uhr. Bis 12. Oktober.

Rifferswil Park Seleger Moor: «Erleben Sie Natur» – Das grösste Blütenparadies der Schweiz und Farngarten. Bis 31. Oktober. Foto-Wanderausstellung. Bis 27. September. Park/Pflanzenverkauf/Ausstellung täglich 8-18 Uhr.

Stallikon Schulhaus Loomatt: Buchzeichen-Ausstellung der Primarschüler. Mo 19-20.30, Di 9-11/ 19-20.30, Mi 15.30-17, Do 9-11/ 15.30-17, Sa 10-12 Uhr. Bis 13. Sept.


Veranstaltungen

Freitag, 5. September 2014

21

agenda

Freitag, 5. September Affoltern am Albis 19.00-21.00: Vernissage zur Kunstausstellung KiA: «post sichten» 2 Künstlerinnen, 2 Freundinnen, 1 Ausstellung. Myrta Gross, Bildnerisches, Myrta Moser-Zulauf, Skulpturales. Galerie Märtplatz.

Ebertswil 20.15: Theater «Sez Ner». Mit Gian Rupf und Hans Hassler. Bar/Kasse ab 19.30. www.kulturimdorf.ch. Scheune Holliger. Fabrikstrasse 8.

Kappel am Albis 17.00: Rundgang durch den Klostergarten mit Christine Schmid «Pflanzen und Düfte». Kloster. 20.15: «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Kurt Schwitters. 30 Jahre «Aemtler Bühne». Freilicht-Theater mit gedeckter Tribüne. Wetter/Info über Durchführung ab 14 Uhr:078 804 47 01, www.aemtlerbuehne.ch. Kloster Kappel.

Obfelden 17.30: Musik im Zelt: mit «Kärtenwest» Band mit Powerfrau. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstr. 2. 19.30: Spieltreff Säuliamt: Spiel und Spass für alle von 17-99 Jahren. Bibliothek.

Wettswil 20.00-21.30: Bücher on Tour mit Buchhändlerin Manuela Hofstätter. Bücherneuheiten. Anschliessend Apéro. Bibliothek.

Bonstetten

Zwillikon

Affoltern am Albis

10.00-16.30: Hoffest, 10 Jahre Hofprodukte. Mühlebesichtigung, Ausstellung, Degustation, Wettbewerb, Festwirtschaft und Verkauf. R.+K. Wettstein-Peter. Islisbergstr. 4.

07.00-15.00: 4. Nat. Fahrturnier. 1-/2-/4-Spänner, Viererzug der Brauerei Baar. Mittagsmenü für Familien. Hof Daniel Obschlager.Weid.

08.15: Arbeitsgruppe für Seniorendienste: Exkursion-Stadtrundgang in Baden. Reise durch 2000 Jahre Vergangenheit. Führung ca. 1½ Std. Leitung/Anmeldung: Ursula Frutig, Tel. 044 761 80 66. Bahnhof. 20.15: Jazz am Donnerstag mit «Jazz & Joy». Bar offen ab 18.30 Uhr. www.lamarotte.ch, reservieren unter 044 760 52 62. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Hausen am Albis 14.00-17.00: «Lu Jong Yoga» Tag der offenen Tür. Hirschen YogaRaum Antje Ahnert. Ebertswilerstrasse 2.

Kappel am Albis 20.15: «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Kurt Schwitters. Jubiläum der «Aemtler Bühne». Freilicht-Theater mit gedeckter Tribüne. Wetter/Info über Durchführung ab 14 Uhr: 078 804 47 01, www.aemtlerbuehne.ch. Kloster Kappel.

Aeugstertal 10.00-16.00: Bergwerksmuseum. 14-16 Uhr Besichtigung von Stollen, See und Beizli im Berginnern. Ausstellung zum ehemaligen Kohlebergwerk Riedhof. Jeden 1. Samstag im Monat. Infos: 044 767 07 15 oder www.bergwerk-riedhof.ch. Beim Götschihof. Areal Stiftung Solvita. 20.30: Paul Ubana Jones: «A Melting-Pot of Blues, Folk, Jazz and African Music». Vocals & Guitar. Essen ab 19 Uhr. Reservieren Tel. 044 761 61 38. Restaurant Alte Post.

Affoltern am Albis 08.00-12.00: Wochenmarkt mit Märtkafi. Früchte, Gemüse, Blumen, Bioprodukte, Brot, Gebäck, Käse, Olivenöl, Honig, kroatische und italienische Köstlichkeiten, Fisch, Handwerk, Schmuck. 09.00: Feuerwehr-Oldtimer-Rundfahrt mit Posten bei den Depots Ottenbach, Aeugst und Kronenplatz Affoltern. 11.30-15 Uhr Ausstellung, 15 Uhr Corso durch Affoltern. Ganzer Tag Festwirtschaft. Feuerwehrgebäude. Büelstrasse 11. 10.30-16.00: Tag der offenen Tür. «Wir geben den Rahmen und Farben für Deine Spuren.» MalAtelier. Untere Bahnhofstrasse 35. 11.00-15.00: Tag der offenen Tür: «Nigel’s Gitarre Stübli», «ewes-Eltern werden, Eltern sein», Bruno Gasser - Beratung und Therapie, PMT Psychomotorik Therapiestelle. Untere Bahnhofstrasse 16. 17.00: Schein & Heilig, Krimilesung mit Marco Caduff und Severin Schwendener. Kellertheater LaMarotte. Centralweg 10.

Affoltern am Albis 14.00: Senioren 60plus: Gemeinsames Spiel und Gespräche. Th. Seeburger und Team, 044 761 58 94. Chilehuus im Park. Zürichstrasse 94.

Bonstetten 12.35: Führung durch die ehemalige Klosterkirche Wettingen, das besterhaltene Zisterzienserkloster der Schweiz. Ca. 2 Std. Unkostenbeitrag. Auskunft/Anmeldung: Werner Utz 044 700 08 44 oder werner.utz@oldtimer-car.ch. Bahnhof.

Mettmenstetten 08.00-17.00: 10 Jahre Jubiläum «Unverblümt» mit regionalem Hofladenmärt. Blumenatelier «Unverblümt». Bahnhofstrasse 12. 10.00-16.00: Brocki von Jugendlichen gestaltet und geführt, Erlös zugunsten eines Hilfswerkes. Brocki im «Güetli» Rossau.

Obfelden 08.00-16.00: Märt-Tag! Festwirtschaft und Grill, Äpfel aus frischer Ernte, Wettbewerb. Landi Unteramt (Obfelder Dorfmärt). Dorfstrasse 48. 19.00: Musik im Zelt: «Howdy» Rock’n’Country mit Renato Rocchinotti. Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstrasse 2.

Zwillikon

Samstag, 6. September

Dienstag, 9. September

07.00-13.00: 4. Nationales Fahrturnier. Ponys 1-, 2-, 4-Spänner, Mittagsmenü für Familien. Hof Daniel Obschlager. Weid. 10.00-16.00: Dorfgeschichte Affoltern/Zwillikon. Bilder, Fotos, Kleider, Gegenstände des Alltags aus alten Zeiten. Rollstuhllift, Eintritt frei. Gruppenbesuche: 044 761 01 32 Herbert Gübeli. Dorfmuseum Affoltern/Zwillikon. Mehrzweckgebäude neben Volg. Ottenbacherstrasse 79.

Sonntag, 7. September Affoltern am Albis 10.30-11.30: Frühschoppen-Konzert der AOBA (Akkordeonorchester) auf der Weingarten-Piazza. Nur bei trockener Witterung, Info: 044 761 63 92. PP: Kronenplatz, Sportanlage Moos. Restaurant Weingarten. 11.30: Sunntigs-Träff der Alterskommission, am 1. Sonntag des Monats. Für alle aus Affoltern und Zwillikon, Essen und Getränke werden selbst bezahlt. Anmeldung bis Freitag 13.00 Uhr: 043 322 74 74. Café Seewadel im Altersheim. Seewadelstrasse.

Hedingen 09.00-11.30 und 15.00-17.30: Computeria für Senioren (Pro Senectute). aemtlerpc.ch. Riedstr. 14.

Ottenbach 09.00-09.30: Buchstart-Treff für Eltern mit Kindern von 9 bis 36 Monaten - mit Versen und Fingerspielen. Bibliothek. Affolternstr. 5.

Mittwoch, 10. September Affoltern am Albis 09.00: Fitness ab 60: Seniorenturnen für Sie und Ihn. Kath. Pfarreizentrum: 9 Uhr, Turnhalle Ennetgraben: 12.45 und 14 Uhr, Turnhalle Zwillikon: 13.30 und 14.30 Uhr. Arbeitsgruppe Seniorendienste. 09.00: Büchermorgen: Es wird über das Buch «Zwei Leben und ein Tag» von Anna Mitgutsch diskutiert. Regionalbibliothek. Obere Seewadelstrasse 14. 09.00-11.00: Alterskommission Affoltern: «Kafi-Träff». Der zentrale Treffpunkt für Senioren. Angeregte Gespräche und interessante Informationen, jeweils am 2. Mittwoch im Monat. Märtkafi. 18.00-20.00: Vernissage «Momente» Annamaria Hornecker: Gespachtelte Acrylfarben & Fotografie werden zu «Kunstdruck». ZKB Schalterhalle. 19.00-20.00: Fit mit Geni. Mit viel Spass die Ausdauer, Kraft, Beweglichkeit und Koordination steigern. Mit Aerobic- und Kickboxkombinationen. Mitturnen und sich überraschen lassen. Sporthalle Stigeli.

Hausen am Albis

9.30-16.30: Erntedankfest für alle mit Zmittag und Zvieri. Anmeldung 043 466 77 77. Evang. Missionshaus Güetli, Rossau

09.00-10.00: Everdance: einfache Schrittfolge des Gesellschaftstanzes, es braucht keinen Tanzpartner und ist schnell gelernt. Tanzen macht fit, stärkt Kreislauf, Koordination und geistige Beweglichkeit. Besuch einer Schnupperstunde möglich. Für Frauen und Männer. Leitung Margrit Flumini, 076 396 32 46. Mehrzwecksaal. Bifangstrasse 1.

Obfelden

Hedingen

11.00: Musik im Zelt: Frühschoppen mit «Krainerkameraden». Eintritt frei. Restaurant Hirschen. Dorfstr. 2.

09.30-10.00: Buchstart-Treff für Eltern und Kinder von 9 bis 24 Monaten. In die Welt der Verse und Fingerspiele eintauchen und die gemeinsame Zeit geniessen. Bibliothek. Trottenweg.

Mettmenstetten

Ottenbach 11.00-17.00: Koffermarkt im Güggel-Garten. Bar offen. Güggel-Bar, Rickenbach 3.

Kappel am Albis 17.00: Offenes Singen in der Klosterkirche. Kloster Kappel.

anzeige

Donnerstag, 11. September Aeugst am Albis 18.30: Vernissage «Tischlein deck dich!» Die vier Beizen in der Gemeinde Aeugst sind alltagskulturelle Räume. KommBox und Restaurants «Pöschtli», «Eichhörnli», «Mühleberg», «Pegasus Small World». Kommbox im Gemeindehaus. Dorfstrasse 22.

Bonstetten 20.15: Bücherabend. Das Team stellt neuen Lesestoff vor, anschliessend Apéro. Schul- und Gemeindebibliothek.

Kappel am Albis 13.30: Führung durch die Klosteranlage, Treffpunkt Eingang Amtshaus (Réception). Kloster Kappel. 20.15: «Zusammenstoss», musikalische Groteske nach Kurt Schwitters. Jubiläums-Produktion der «Aemtler-Bühne». Freilicht-Theater mit gedeckter Tribüne. Wetter/Info über Durchführung ab 14 Uhr: Telefon 078 804 47 01, www.aemtlerbuehne.ch. Kloster Kappel.

Ottenbach 13.20: Ottenbach60plus: Carfahrt über den Glaubenbergpass zum z’Abighalt im Bergrestaurant Langis für Seniorinnen und Senioren aus Ottenbach. Anmeldung bis 9. 9. bei Ruth Keller 044 761 84 74 oder ottenbach60plus@gmail.com. 2. Abfahrt Volg 13.30 Uhr. Beim Zumstein.

agenda-einträge Veranstaltungshinweise für die Agenda, jeweils in der FreitagAusgabe des «Anzeigers»: Angaben bis spätestens Dienstag, 12 Uhr an: agenda@affolteranzeiger.ch oder per Post: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern, Agenda, 8910 Affoltern am Albis

Letzter Aufruf für Jugendliche ohne Lehrstelle Schulabgänger ohne Lehrstelle oder Brückenangebot erhalten an der Veranstaltung Last Call die nötige Unterstützung. Die Lehrstellensituation im Kanton Zürich ist weiterhin gut. Die Ausbildungsbereitschaft der Betriebe bleibt ungebrochen hoch. Die neu abgeschlossenen Lehrverträge sind per Ende Juli 2014 auf 12 150 gestiegen, was das Vorjahr um gut 150 übertrifft. Unbesetzt waren auf Lehrbeginn August 2014 noch knapp 1060 Stellen. Trotzdem suchten zum gleichen Zeitpunkt 510 Schülerinnen und Schüler eine passende Lehrstelle. Dies entspricht 4,1 Prozent aller Schulabgängerinnen und Schulabgänger des Schuljahres 2013/14.

Angebot auch für junge Erwachsene Das Projekt Last Call bietet ihnen die Chance, auch zum jetzigen Zeitpunkt noch eine freie Lehrstelle zu finden oder einen Platz in einem sogenannten Brückenangebot zu erhalten. Mit diesen schulischen und praktischen Zwischenlösungen sollen alle Jugendlichen eine strukturierte Beschäftigung und Ausbildung erhalten. Fachleute helfen den Jugendlichen im Laufbahnzentrum der Stadt Zürich und im Berufsinformationszentrum (biz) Uster eine passende Lösung zu finden. Die Veranstaltung findet am 11. September von 13.30 bis 15 Uhr statt. Nebst den Schulabgängerinnen und Schulabgängern des letzten Schuljahres können auch jene Jugendlichen von Last Call profitieren, welche die Lehre aufgegeben haben oder schon seit Längerem ohne berufliche Perspektive sind. Alle Jugendlichen können ohne Voranmeldung an der Veranstaltung teilnehmen. Die Vermittlung von Anschlusslösungen erfolgt unkompliziert und unbürokratisch. Last Call: 11. September, 13.30 bis 15 Uhr im Laufbahnzentrum der Stadt Zürich und im Berufsinformationszentrum (biz) in Uster. www.last-call.ch.

anzeige


22

Veranstaltungen

Freitag, 5. September 2014

Kompetenzzentrum für Alter und Pflege Informationsveranstaltung über Wohnen im Alter, am 15. September im Haus zum Seewadel Das Haus zum Seewadel sieht sich als Kompetenzzentrum für Alter und Pflege. Am 15. September, von 19 bis 21 Uhr findet deshalb eine Informationsveranstaltung zu Wohnen im Alter statt. In jeder Familie stellen sich irgendwann anspruchsvolle Fragen, wenn die älteste Generation das Alleinwohnen nicht mehr bewältigen kann und Unterstützung und Betreuung benötigt. Dann werden Themen der Pflegeversorgung und des Heimeintritts aktuell. Es muss emotional verträglich werden, diese Überlegungen für eine unterstützende Altersversorgung für sich oder seine Angehörigen zuzulassen. Das ist nicht immer so einfach wie es klingt! Immer noch herrschen heutzutage viele Klischees und Negativbilder über eine stationäre Pflegeversorgung und über das Leben im Heim wie es früher war. Der Alltag heute in einer Institution, wie dem Haus zum Seewadel, zeigt sich von einer gänzlich anderen Seite. Man geht hier mit der Zeit und setzt alles daran, den heutigen Bedürfnissen der betagten Menschen gerecht zu werden.

Klischees über Alters- und Pflegeinstitutionen sind tief verankert Klischees und allfällige Vorurteile müssen aber zuerst überwunden werden. Deshalb ist es wichtig, ohne Ein-

Es sei erwähnt, dass Bewohner und Bewohnerinnen, die bereits im Haus zum Seewadel wohnen, es sehr schätzen, das eigene Zimmer mit eigenen Möbeln persönlich einrichten zu können, dass ihre Privatsphäre und Autonomie gewahrt bleibt, dass die Aktivierung so vielfältige Angebote hat und dass ihre Anliegen grundsätzlich ernstgenommen werden. Die nächste Informationsveranstaltung findet am 15. September 2014, von 19 bis 21 Uhr im Mehrzweckraum des Hauses zum Seewadel statt. Das Kaderteam wird offen sein für weitere Fragen, für Rückmeldungen und angeregte Diskussionen.

Auch individuelle Beratungen sind möglich

Das Haus zum Seewadel von aussen. (Bild zvg.) schränkung alle Fragen und Zweifel ungezwungen und ehrlich anzugehen. Dazu bieten sich sachliche Informationen und Auskünfte von kompetenter Seite bestens an. Im Frühjahr 2014 wurden vom Kaderteam des Hauses zum Seewadel bereits zwei Informationsnachmittage für interessierte Einwohner und Einwohnerinnen des Bezirks Affoltern durchgeführt – einmal hausintern und ein zweites Mal am Se-

niorennachmittag Stallikon/Wettswil. Beide Male waren die Veranstaltungen, wie im Vorjahr, äusserst gut besucht und das Interesse an weiteren Anlässen wurde deutlich. So führt das Kaderteam Seewadel seit letztem Jahr regelmässig die Info-Veranstaltungen durch. Immer wieder standen dabei ähnliche Fragen im Zentrum: Wie wohnt es sich im Haus zum Seewadel? Wie

sieht es da aus? Wie treten die Verantwortlichen auf? Was sind die zentralen Werte der Institution im Umgang mit den Menschen? Wie werden diese gelebt? Wie kann ich mir einen Platz sichern? Wie finanziere ich den Heimaufenthalt? Auf welche Unterstützung habe ich Anrecht? Welche rechtlichen Fragen zum Heimeintritt gibt es? Wie werden die Angehörigen miteinbezogen?

Fremde Götter kennenlernen Die Erwachsenenbildung des Bezirk Affoltern informiert über Hinduismus Hinduismus ist nach dem Christentum und dem Islam die drittgrösste Religion der Welt. Die Erwachsenenbildung des Bezirks Affoltern organisiert einen Informationsabend zum Thema Hinduismus und einen Tempelbesuch. Karma und Wiedergeburt, Shiva, Vishnu und Ganesha, der Yogi auf dem Nagelbrett, die Bhagavad Gita, das grosse Om, das Kastenwesen, der rote Punkt auf der Stirn, farbenprächtige Schreine und reichverzierte Tempel: Es gibt vieles, was einem zum Stichwort Hinduismus einfallen kann. Manch einer mag dem Hinduismus auch schon einmal «live» begegnet sein, vielleicht auf einer Reise nach Indien, dem Ursprungsland dieser Religion, im benachbarten Nepal oder auf Bali, wo ebenfalls Hindus die Bevölkerungsmehrheit bilden. Auch in Südafrika oder in Grossbritannien leben viele indisch-stämmige, hinduistisch-gläubige Menschen. In der Schweiz hingegen stellen die Hindus nur circa 0,5 Prozent der Wohnbevölkerung. Die meisten von ihnen sind Tamilen, die seit den 80er Jahren aus Sri Lanka in die Schweiz eingewandert sind und 1986 in Basel den ersten Schweizer Hindu-Tempel errichteten.

Der Sri Sivasubramaniar-Tempel in Adliswil ist besonders bedeutend Mittlerweile gibt es – neben Tempeln anderer Ethnien und den Zentren diverser neohinduistischer Bewegungen – schweizweit mindestens 18 tamilische Hindu-Tempel. Von besonderer Bedeutung ist der Sri Sivasubramaniar-Tempel in Adliswil. Dort kommen jeweils jedes Jahre im August Tausende von Tamilen zusammen, um an der

öffentlichen Prozession für den Gott Murugan teilzunehmen. Auch sonst ist der Adliswiler Tempel Treffpunkt und spirituelles Zentrum für die im Umkreis wohnenden tamilischen Hindus: Hierher kommen Gläubige, um zu beten und Gelübde zu erfüllen; hier werden täglich Gottesdienste gefeiert und Rituale durchgeführt. Am Freitag, den 19. September, haben alle interessierten Säuliämtler die Gelegenheit, diesen sozusagen «vor unserer Haustür» gelegenen Tempel zu besuchen und dabei einen authentischen Eindruck vom Hinduismus hierzulande zu bekommen.

Informationen zum Haus zum Seewadel unter: 043 322 74 74; seewadel@affoltern-am-albis.ch.

Ohne Angehörige geht es nicht Der Nationale Spitex-Tag am 6. September ist den pflegenden Angehörigen gewidmet. Sie spielen bei der Pflege und Betreuung von unterstützungsbedürftigen Menschen zu Hause eine zentrale Rolle. Ohne seine Ehefrau Elisa (79) könnte Paul (86) längst nicht mehr zu Hause leben. Einmal pro Tag kommt die Spitex. An ihrem arbeitsfreien Tag springt zudem Tochter Renate ein, oder Nachbarin Julia hilft im Garten aus. Nahestehende Bezugspersonen leisten einen unverzichtbaren Einsatz für die Betreuung und Pflege ihrer Partner, Eltern, Freunde oder Bekannten. Wie hoch der volkswirtschaftliche Nutzen ihrer Tätigkeit tatsächlich ist, wird derzeit im Auftrag des Spitex Verbandes Schweiz erhoben.

Besuch im Tempel und gottesdienstliches Singen Während der Führung durch den Tempel, mit seinen zahlreichen Schreinen, erfahren die Besuchenden allerhand über das hinduistische Glaubensleben und die Mythen und Schriften, auf die sich diese polytheistische Religion bezieht. Ausserdem werden die Teilnehmenden einem von einem Priester geleiteten gottesdienstlichen Bhajan-Singen beiwohnen. Treffpunkt für diesen Besuch ist 18.10 Uhr vor der Regionalbibliothek Affoltern (Hin- und Rückfahrt sind organisiert) beziehungsweise um 18.30 Uhr direkt vor Ort. Die Rückkehr ins Säuliamt ist gegen 21.30 Uhr geplant; bei Bedarf werden die Teilnehmenden auch nachhause gefahren. Da die Teilnehmerzahl für den Tempelbesuch begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich, bei Pfarrerin Bettina Bartels, Erwachsenenbildung im Bezirk Affoltern, unter Telefon 044 761 60 15 oder per E-Mail unter bettina.bartels@zh.ref.ch. Pfarrerin Bettina Bartels erteilt auch gerne weitere Auskünfte. Für den Tempelbesuch wird um einen Unkostenbeitrag von 15 Franken gebeten.

Falls die Teilnahme an der Infoveranstaltung vom 15. September nicht möglich ist, können sich Interessierte im Haus zum Seewadel für eine individuelle Beratung und eine Hausbesichtigung anmelden oder Unterlagen bestellen. Das öffentliche Café Seewadel steht zudem für die Bevölkerung tagsüber offen. Dort lässt sich ungezwungen bei Kaffee und Kuchen oder bei einem feinen Mittagessen die Atmosphäre des Heimbetriebs schnuppern. Selbstverständlich werden die jährlich stattfindenden Infoveranstaltungen auch im Jahr 2015 durchgeführt. (pd)

Beraten und entlasten

Die hinduistischen Götter Brahma (Schöpfer), Vishnu (Erhalter) und Shiva (Zerstörer) (v. l.). (Bild zvg.) Informationsabend zur Einstimmung Am Dienstag vor dem Tempelbesuch findet ab 19.30 Uhr im Affoltemer Chilehuus ein Einführungsabend in den Hinduismus mit einem Vertreter des Tempels statt. Dieser Abend ist gratis und steht allen Interessierten ohne Anmeldung offen. Den Teilnehmenden am Tempelbesuch wird er zur Einstimmung und Vorbereitung sehr empfohlen; er ist aber nicht Voraussetzung. Beide Anläs-

se können jedoch auch einzeln besucht werden. (pd) Einführung in den Hinduismus, Dienstag, 16. September, 19.30 - 21 Uhr, Reformiertes Chilehuus, Zürichstrasse 94, Affoltern. Eintritt frei. Ohne Anmeldung. Besuch des Sri Sivasubramaniar-Tempels in Adliswil, Freitag, 19. September, Treffpunkt 18.10 Uhr vor der Regionalbibliothek Affoltern bzw. 18.30 Uhr beim Tempel. Rückkehr ca. 21.30 Uhr. Unkostenbeitrag 15 Franken. Anmeldung an Bettina Bartels unter 044 761 60 15 oder bettina.bartels@zh.ref.ch.

Viele kümmern sich bis an ihre eigenen Grenzen um ihre Angehörigen, aus Liebe oder aus Pflichtgefühl. Bei einigen – häufig sind es Töchter – hat dies Auswirkungen auf ihre eigene Berufstätigkeit; sie reduzieren ihr Arbeitspensum oder geben ihren Beruf ganz auf. Bei anderen schlägt der Einsatz auf die Gesundheit: Sie kommen an die Grenzen ihrer Belastbarkeit und werden krank. Wer aber kümmert sich um die pflegenden Angehörigen? Ziel der Non-Profit-Spitex ist es, die Menschen im Umfeld der Kundinnen und Kunden miteinzubeziehen, sie zu beraten, anzuleiten und zu entlasten. Dies stets mit dem Ziel einer optimalen Hilfe und Pflege für die Kundin oder den Kunden. Gleichzeitig setzt sich die Spitex bei politischen Behörden für spezifische Angebote ein und unterstützt die Weiterentwicklung von flexiblen und angepassten Entlastungsangeboten für pflegende Angehörige. (pd)


Sport

Freitag, 5. September 2014

23

FCWB vor schwierigem Auswärtsspiel Der FC Winterthur dürfte mit diversen Spielern aus dem erweiterten Kader der ersten Mannschaft antreten Morgen Samstag steht für den FC Wettswil-Bonstetten ein schwieriges Auswärtsspiel in Winterthur auf dem Programm. Dank einem spielfreien Wochenende in der Challenge-League dürften die Reserven des FC Winterthur mit Verstärkungen antreten. ................................................... von oliver hedinger Vor Wochenfrist haben die RotSchwarzen eine gute Leistung gezeigt und gegen ein stark aufspielendes Mendrisio verdient einen Punkt gewonnen. So zeigte sich auch Trainer Dosch zufrieden und rühmte den leidenschaftlichen Einsatz seines Teams. Dennoch will man aus den guten Auftritten nun endlich mehr Punkte mit-

nehmen. Auch gegen Gossau und Baden spielte der FCWB angriffig und war phasenweise überlegen, dennoch gingen beide Spiele auf teilweise ärgerliche Weise verloren. Seit dem Baden-Spiel muss man zudem auf Gogalic verzichten, der mit einem Bänderriss rund fünf Wochen ausfallen dürfte. Das ausgeglichene und grosse Kader sorgt aber auch in Winterthur dafür, dass eine schlagkräftige Truppe auf den Platz geschickt werden kann.

Länderspielpause auch in der Challenge-League Aufgrund des Länderspiels am Montag bleibt auch die Challenge-League am Wochenende spielfrei. Es ist demnach zu erwarten, dass diverse Spieler aus dem erweiterten Kader der ersten

Mannschaft des FC Winterthur bei den Reserven gegen den FCWB zum Einsatz kommen werden. Diese Rochaden zwischen den Teams dürften denn auch die bisherigen Resultate erklären. Nach zwei Unentschieden zu Beginn folgte ein klarer 4:0-Sieg gegen Gossau. Bezeichnend dabei, dieser Sieg kam am CupWochenende zustande, als Winterthurs Profis gegen Eschenbach wohl mit reduzierter Besetzung eine Runde weiterkamen. Gegen Baden dann die Ernüchterung und eine ebenso deutliche 0:4-Niederlage.

Schützenwiese ist bereit Der Anpfiff erfolgt für WB-Fans zur gewohnten Zeit, am Samstagnachmittag um 16 Uhr. Die Schützenwiese in Winterthur bietet dafür den passenden

Im Bann des Balls; wie gegen Mendrisio wollen die Rotschwarzen im gegnerischen Strafraum präsent sein. (Bild Kaspar Köchli) Rahmen und die Akteure des Ämtler Teams freuen sich auf zahlreichen – und lautstarken – Anhang aus dem

Säuliamt. In der sehr ausgeglichenen Gruppe 3 der 1. Liga darf man sich auf ein spannendes Spiel freuen.

Freude und Frust im Schweizer Team

Urs Huber knapp geschlagen

Dino Rey an den Steher-EM im deutschen Forst

Mit 137 Kilometer ist der Nationalpark Bike-Marathon die längste Prüfung innerhalb der Rennserie iXS swiss bike classic. Dennoch kam es bei der Elite zum Sprintentscheid. Neben Urs Huber wagten sich zahlreiche weitere RRC-Amt-Fahrer auf die Monsterdistanz.

Am letzten August-Wochenende wurde im ostdeutschen Forst die Stehereuropameisterschaft ausgetragen. Erstmals seit bald 40 Jahren wagte sich auch der frühere Elite-Radrennfahrer Dino Rey wieder einmal an den Start eines Titelkampfes – als Schrittmacher von Michael Alborn. Drei Gespanne pro Nation sind jeweils für die kontinentalen Titelkämpfe zugelassen. Da die Schweizer mit Mario Birrer zudem den Titelhalter stellten, durfte Swiss Cycling als einziger Verband mit vier Teams antreten. Der Näniker Steherneuling Michael Alborn rückte damit als Vierter der Schweizer Meisterschaft ins Aufgebot; und sein Schrittmacher, der Affoltemer Ex-Radrennfahrer Dino Rey mit ihm. Ein Erlebnis für die beiden Novizen! Nicht nur der weite Weg nach Forst im Bundesland Brandenburg an der polnischen Grenze. Einst dank florierender Textilindustrie das Manchester den Ostens genannt, kämpft die frühere DDR-Stadt seit der Wiedervereinigung mit Abwanderung und Arbeitslosigkeit. Nichtsdestotrotz pflegt die gastfreundliche Bevölkerung die schöne, über hundertjährige Radrennbahn und den Steher-Sport mit viel Begeisterung.

Erfahrung versus Kampfgeist Nach der Akkreditierung standen Rey und Alborn endlich im Fahrerlager Mitten unter den weltbesten Steherfahrern und deren ergrauten Schrittmachern, die dreissig und mehr Jahre Erfahrung auf allen Bahnen des Kontinents sammeln konnten. Sie führten Generationen von Rennfahrern zu Dutzenden nationaler und internationaler Titel. Mit gerade mal fünf Rennen in den Beinen, bzw in der Gashand, war den beiden Neulingen bewusst, dass sie ihre Erwartungen nicht zu hoch ansetzen durften. Nach zwei Trainings hinter MZMotorrädern gings zum Vorlauf. Während Alborn die windschlüpfrige Kombi der Nationalmannschaft anzog, begab sich Rey zur Startauslosung – und zog mit Position acht von neun prompt eine ziemliche Niete. Doch noch vor Rennhälfte überholten die Schweizer das englische, das österreichische und ein französisches Duo. Der zweite Franzose leistete erbitterten Wiederstand. Mit Platz sechs klassierten sich die Schweizer für den klei-

Platz zwei hinter Christoph Sauser am Nationalpark Bike-Marathon

................................................... von martin platter

Dino Rey (links) als Schrittmacher von Michael Alborn kurz vor dem Start der Steher-Europameisterschaft. (Bild zvg.) nen Final, der wie der grosse am Sonntag angesetzt war. Wegen der wechselhaften Witterung konnte dann aber nur der grosse Finallauf gefahren werden.

Wetterkapriolen Beeindruckend war der Aufwand, den die Organisatoren betrieben. Als es gegen vier Uhr endlich zu regnen aufhörte, begannen die Veranstalter mit drei Autos auf der Betonbahn zu kreisen, um deren Trocknung zu forcieren. Mit Laubbläsern wurden die verbleibenden feuchten Stellen eliminiert. Eine Viertelstunde vor dem letztmöglichen Termin war die Bahn dann endlich trocken und das grosse Rennen konnte vor dem fachkundigen Publikum gestartet werden. Titelverteidiger Mario Birrer und Schweizer Meister Giuseppe Atzeni starteten unterschiedlich: Birrer dank Losglück ab Position eins, Atzeni lediglich ab Position fünf. Während Birrer vorne praktisch unbehelligt zu seinem zweiten Europameistertitel fuhr, wurde Atzeni auf seiner Fahrt durch den Pulk von den beiden Deutschen Teams erbittert bekämpft. Auf dem dritten Platz liegend musste er kurz vor Schluss auch noch den auf seine Chance lauernden Holländer passieren lassen und landete knapp neben dem Podest. Entsprechend emotionsgeladen war die Stimmung nach dem Rennen. Auf der einen Seite der strahlende, von seinen Anhängern gefeierte Europameister Mario Birrer, daneben der bitter enttäuschte Giuseppe Atzeni mit seinem vierten Rang, der seinen Tränen freien Lauf liess. Auch in dieser Beziehung ein unvergessliches Abenteuer, das demnächst auf der offenen Rennbahn in Oerlikon fortgesetzt wird. (rey./map.)

Die hochkarätige Besetzung mit Europameister Christoph Sauser und Schweizermeister Urs Huber liess zwar erwarten, dass der diesjährige Nationalpark-Bike-Marathon am letzten Samstag in Scuol äusserst knapp enden könnte. Dass sich die beiden auf der langen Holzbrücke über den Inn kurz vor dem Ziel einen Sprintentscheid liefern werden, damit rechneten aber nur die Wenigsten. Entgegen den Prognosen präsentierte sich das Wetter fast während der ganzen Fahrt um den 100-jährigen Schweizer Nationalpark regnerisch, aber bei Weitem nicht so kalt wie 2011, als das Rennen wegen eines Temperatursturzes und Schnee in der Höhe hatte abgebrochen werden müssen. Urs Huber war damals einer der Wenigen, welche die gesamte Distanz über die Runde brachten. Die Schweizer Meistertitel war das Resultat – und Diskussionen der Mitstreiter, die Rennabbrüche immer nach sich ziehen.

Eigenheiten gekannt Huber kannte die Eigenheiten des NPM also, ebenso wie seine beiden härtesten Kontrahenten Christoph Sauser und Lukas Buchli, die den Wettkampf ebenfalls schon mehrmals für sich entscheiden konnten. Da die Favoriten genau wussten, was sie erwartete, fuhren sie zunächst auf Abwarten. Nicht einmal das Dach der Tour, der in Nebel gehüllte Chaschauna-Pass auf 2700 Meter über Meer, der nach zwei Dritteln der Distanz bisher stets als Scharfrichter des grössten Bündner Mountainbike-Anlasses gewirkt hatte, vermochte an der Spitze eine Zäsur herbeizuführen. Die drei Sieganwärter blieben unzertrennlich. Richtig zur Sache gings erst im Unterengadin nach der Ortschaft Lavin, rund 20 Kilometer vor Rennende. Buchli, der bereits in Zernez gespürt hatte, dass seine Beine leerer und leerer wurden, war dem Tempoforcing seiner beiden Mitstreiter plötzlich nicht mehr gewachsen und musste abreissen lassen.

Nach einem kurzen Paarzeitfahren übten sich Sauser und Huber ihrerseits in taktischen Geplänkeln. Doch es herrschte kräftemässig Gleichstand. Der letzte Kilometer musste entscheiden: zuerst eine steile Abfahrt um ein gutes Dutzend heikler Kurven und dann eine lange holzbeplankte Brücke über den Inn kurz vor dem Ziel. Für Huber, der irgendwann innen an Sauser vorbeiging, war ebendiese Brücke etwas zu lang und auch zu breit. Sauser vermochte sich aus dem Windschatten noch am RRC-Fahrer vorbeizukatapultieren. Huber trug die Niederlage mit Fassung: «Ich wollte gewinnen und bin auch als erster auf die Brücke eingebogen. Doch am Schluss war sie einfach eine Spur zu lang, ich hatte mich verschätzt.» Deswegen einen traurigen Eindruck machte der Joner aber nicht. «Nach dem Gewinn des Schweizermeistertitels und des Grand Raid war ich mental nicht mehr mit letzter Konsequenz bei der Sache. Im Bewusstsein, ein weiteres Rennen auf höchstem Niveau geliefert zu haben, kann ich gut mit dem zweiten Platz leben – auch wenn es nach so einem langen Rennen natürlich etwas bitter ist, auf diese Weise zu verlieren», gab sich Huber versönlich.

Niveau steigt immerzu Sauser sagte: «Die Zeiten, in denen ich nach gewonnener Weltmeisterschaft easy noch ein paar Marathons für mich entscheiden konnte, sind definitiv vorbei. Das Niveau steigt Jahr für Jahr.» 2007, bei seinem ersten Sieg, sei

er in Scuol noch nach 5:45 Stunden eingefahren und habe Huber und Buchli um sieben Minuten und mehr distanziert. Letztes Jahr, bei seinem zweiten Triumph, habe die Renndauer nur noch 5:30 Stunden betragen und Huber lag noch eine Minute zurück. «Noch knapper wie diesmal kann ich nicht mehr gewinnen.» Urs Huber war nicht der einzige Fahrer des Radrenn-Clubs Amt, der sich über die Distanz kämpfte. Der Aeugster Hermann Blaser erreichte das Ziel als 130. und wurde in seiner Kategorie Fun 4 (Jahrgang 1964 und älter) 13. Sogar den Kategoriensieg holte ebenfalls bei den Fun 4 Hanspeter Aeberli aus dem Aeugstertal – allerdings auf der kürzeren Livignasco-Strecke über 66 km. Erfreulich sind aus Ämtler Sicht besonders die Resultate der Familienfahrer. RRC-Kids-Bike-Treff-Leiter Thomas Müller startete mit seinem zwölfjährigen Sohn Timo. Die beiden erreichten die neuntbeste Zeit in der Kategorie «Gross und Klein» – während Mutter Judith Tochter Leonie ans Grümpelturnier nach Mettmenstetten begleitete. Nächstes Jahr will die ganze Familie Müller in Scuol starten. Der zweite RRCA-Kids-Bike-Treff-Fahrer Nico Huter (10-jährig) im Feld der 144 Klassierten startete mit Vater Patrick, die beiden wurden 73. Lob verdienen aber eigentlich alle 1773 Starterinnen und Starter, die sich trotz des regnerischen Wetters klassierten.

Resultate: Männer (137 km): 1. Christoph Sauser (Sigriswil) 5:36:29. 2. Urs Huber (Jonen) gl. Zt. 3. Lukas Buchli (Felsberg) 1:02. 4. Jérémy Huguenin (Neuchâtel) 13:40. 5. Andreas Seewald (De) 16:13. Ferner: 130. Hermann Blaser (Aeugst) 2:06:38. 221. Thomas Reif (Aeugst) 2:34:38. 277. Stefan Kemmler (Ottenbach)2:57:12. 288. Daniel Hug (Rossau) 3:02:29. 503. Stefan Meili (Hedingen) 4:53:17. Frauen (137 km): 1. Milena Landtwing (Pontresina) 6:57:11. 2. Nadia Walker (Altdorf, UR) 18:02. 3. Cornelia Hug (Amsoldingen) 29:48. Männer (103 km): 1. Rick Reimann (Uster) 4:31:40. 2. Florian Thie (Thun) 0:24. 3. Silvio Büsser (Jona) 1:49. Ferner: 65. Knut Buengen (Hausen) 1:14:54. Frauen (103 km): 1. Susanne Tanner (Luzern) 5:27:09. 2. Franziska Brun (Emmenbrücke) 8:09. 3. Alessia Nay (Zizers) 24:03. Männer (66 km): 1. Claudio Tschenett (St. Moritz) 2:57:09. 2. Stefan Vögeli (Wimmis) 0:09. 3. Marcel Lerpscher (De) 0:10. Ferner: 10. Hanspeter Aeberli (Aeugstertal) 10:48. 78. Hansruedi Meili (Hausen) 1:06:19. Männer/Familien (47 km): 1. Ursin Spescha (Sevgein) 1:31:05. Ferner: 104. Timo Müller (Mettmenstetten) 22:20. 105. Thomas Müller (Mettmenstetten) gl. Zt. 361. Nico Huter (Jonen) 1:06:09. 362. Patrick Huter

Zweiter: Urs Hubers Mimik im Ziel in Scuol spricht Bände. (Bild Martin Platter)

(Jonen) 1:06:10. 384. Lars Buengen (Hausen) 1:13:01. 385. Claudia Hofmann (Hausen) 1:13:02.


24

Sport

Freitag, 5. September 2014

EM-Teilnehmer gegen arrivierte Steinstosser Schweizer Meisterschaften in Ottenbach

Emma Pooley gewann mit grossem Vorsprung. (Bild Photopress, Moritz Hager)

Toller Laufsport im Säuliamt Mohamednur Hamd und Emma Pooley heissen die Tagessieger am Türlerseelauf (vgl. «Anzeiger» vom Dienstag) – doch auch zahlreiche Ämtler sowie der Nachwuchs der organisierenden LV Albis schlugen sich beachtlich. Der 38-jährige Mohamednur Hamd zeigte eine eindrückliche Leistung. Bis zur Rennhälfte lief er mit Estefanus Hailemichael zusammen an der Spitze, bereits deutlich vor den Verfolgern. Dann verabschiedete er sich von seinem schärfsten Konkurrenten und lief solo zurück nach Affoltern ins Ziel. Dass es mit 45.52.9 zu einem neuen Streckenrekord reichte, war nicht zu erwarten. Die Bedingungen waren zwar ausgezeichnet aber für Langstreckenläufe doch etwas warm. Einen tollen Lauf zeigten auch Hailemichael und Francois Leboeuf, welche die Plätze zwei und drei belegten. Emma Pooley hatte keine Gegnerinnen. Sie lief von Beginn weg an der Spitze des Frauenrennens. Offensichtlich hat sie den Umstieg vom Rennrad auf die Laufstrecke souverän geschafft. Mit der Zeit von 52.14.1 verfehlte sie den Streckenrekord um lediglich 24 Sekunden. Die Verfolgerinnen Julia Gross und Nicole Fichter erreichten das Ziel mit etwa 5 Minuten Rückstand auf Pooley. Ein Blick in die Kategorienranglisten zeigt erfreuliche Resultate von einheimischen Läuferinnen und Läufern. In der Kat. M20 lief William White, Bonstetten, auf Rang 12, Antonio Ferrer, Wettswil wurde in seiner Altersklasse 10. Auf dem achten Rang in der Kategorie M50 beendete Beat Oberholzer aus Hedingen das Rennen und bei den Frauen wurden Simone Rohr und Coni Gäumann aus Mettmenstetten 8. bzw. 10. in ihren Kategorien.

LV Albis Nachwuchs Der Nachwuchs der organisierenden LV Albis schlug sich beachtlich. In der Kategorie U12W lief Derya Hintermann auf den ausgezeichneten zweiten Platz, Mathilde Zehnder wurde 9. Nadira Pereira belegte in ihrer Kategorie den 10. Platz. Bei den U16M gelang Raphael Samide ein 4. Rang. Bester Läufer der LV Albis in der Kategorie U14M war Fabio Hauenstein als 6., vor David Bergmann, 7. Platz sowie Marco Studer (10.) und Benjamin Fux (14.). Bei den männlichen U12 schaffte es Cédric Müller auf den 8. Platz, vor Manuel Kaufmann (12.) und Laurent Müller (13.) und schliesslich feierte Leandro Hauenstein einen tollen 3. Rang bei den U10, Cyrill Kaufmann wurde in dieser Kategorie 9. 785 Finisher liefen ins Ziel auf der Butzenstrasse in Affoltern. 535 absolvierten die Hauptdistanz um den Türlersee. Dieser Lauf stellt grosse Anforderungen an die Teilnehmenden, der Aufstieg von Affoltern an den Türlersee hat es in sich. Bei den Läuferinnen und Läufern ist der Türlerseelauf sehr beliebt und wird immer wieder als einen der Schönsten der ZüriLaufCupSerie der Zürcher Kantonalbank genannt. Hanspeter Feller

Ein kleiner Sportanlass im Jahr der Fussballweltmeisterschaften und der Leichtathletik Europameisterschaften, aber ein grosser Event für einen kleinen Turnverein. Kann der Hammerwurf-EMTeilnehmer, Martin Bingisser, im Säuliamt die arrivierten Steinstosser herausfordern?

Gelingt den Arrivierten die Titelverteidigung?

Auf die Wettkämpfe in den einzelnen Kategorien darf man gespannt sein. So stellt sich bei den Damen die Frage, ob Corina Obrist, die 19-jährige Studentin und Spitzenkugelstösserin aus dem aargauischen Zuzgen den Titel mit dem 6-kg-Stein nach ihrem letztjährigen Erfolg zum zweiten Mal gewinnen ................................................... kann. Oder holt die letztjährige Meisterin mit dem 12.5-kg-Stein, die Rheinvon franz hess talerin Elisabeth Santner, den Titel Der umtriebige Turnverein Ottenbach mit dem leichteren Stein wieder zuhat den Ehrgeiz, die nationalen Stein- rück? Bei den Herren wird es interessant stoss-Meisterschaften am 13. September 2014 perfekt durchzuführen. So sein, welcher der Spitzenleichtathlesoll das Areal des Ottenbacher Schul- ten – Martin Bingisser (EM-Teilnehmer hauses Chappelistein in eine prächtige 2014 und Schweizer Meister 2014 im Sportarena verwandelt werden. Die Hammerwerfen), Lukas Jost (Schweirund 200 erwarteten Steinstösserin- zer Meister 2014 im Diskuswerfen) nen und Steinstösser sollen auf den und Urs Hasler (mehrfacher Schweizer Wettkampfanlagen beste Wettbe- Meister im Kugelstossen) – die arrivierwerbsbedingungen vorfinden. Die Ta- ten Steinstösser, Michel, Hunziker, feln am Dorfeingang stehen und ma- Benz, Zweifel, im Wettkampf mit dem herausfordern chen aufmerksam auf das Fest der 40-Kilogramm-Stein Steinstösserinnen und Steinstösser im können. Die Wettkämpfe mit dem 18und dem 40-kg-Stein waren letztes Säuliamt. Jahr eine sichere Sache für Hunziker, dem Modellathleten aus dem aargauischen Fricktal. Allzu gerne würde er nach den letzten beiden erfolgreichen Jahren die beiden Titel ein weiteres Mal mit nach Hause nehmen. Neben den nationalen Spitzenkönnern werden voraussichtlich auch die starken einheimischen Athleten Simon Landolt, Patrick Thomi und OK-Präsident EM-Teilnehmer und Schweizer Meister im Hammerwerfen: Pascal Weber an den Start gehen. Martin Bingisser fordert die Steinstoss-Elite. (Bild zvg.)

Auch im Linienball kämpfen die Kinder am Sonntag um Punkte. (Bild zvg.)

500 Kinder erwartet Jugi-Spiel- und -Stafettentag in Bonstetten Auf den Bonstetter Sportwiesen rund um die Schulhäuser treffen sich am kommenden Sonntag, 7. September, die Jugendriegen der Region Albis-Zürichsee-Oberland, kurz AZO, zum alljährlichen Spiel- und Stafettentag. Wenn am Sonntag früh Geister auf den Sportplätzen herumhuschen, so sind das diejenigen Helfer, welche die letzten Vorbereitungen für den Grossanlass treffen. Der Turn- und Sportverein Bonstetten ist letzten Herbst dem Hilferuf nach einem Organisator für den diesjährigen Spiel- und Stafettentag gefolgt, und führt nun zum erstem Mal diesen Jugendwettkampf durch. 500 Kinder werden zu sportlichen Wettkämpfen erwartet. So müssen in der Morgendämmerung Sandwiches belegt werden, für die vielen Begleiter und Leiterinnen der Kaffee rechtzeitig aufgebrüht und die heissbegehrten Gipfeli bereitgestellt werden. Damit rechtzeitig und gerecht zum Ausscheidungslauf für den Schnellsten Säuliämtler gestartet werden kann, muss eine Zeitmessanlage installiert werden. So können die je acht Schnellsten korrekt und ohne Diskussionen eruiert werden.

Anpfiff um 7.48 Uhr Wenn kurz nach sieben Uhr Sportler und Sportlerinnen aus dem ganzen Säuliamt und sogar aus Wetzikon eintreffen, wird alles startklar sein. Wenn keine Ab- und Ummeldungen eingehen, kann pünktlich um 7.48 Uhr der Anpfiff zu den Spielen erfolgen. Auf der Oberstufenwiese wird im Linien-

ball um Punkte gekämpft. Gleich daneben auf dem «roten Platz» spielen die Korbballer und Korbballerinnen um Sieg und Niederlage. Die Jüngsten tragen ihr Jägerballturnier auf dem Rasen vor der Sporthalle aus. Während die Mädchen mit den Spielen beginnen, laufen die Knaben auf der Tartanbahn ihren Qualifikationslauf um den schnellsten Säuliämtler. Nach einer kurzen Spielpause beginnen um 10 Uhr die Spiele der Knaben und die Läufe der Mädchen. Wer bewegungsmässig unterbeschäftigt ist, kann sich ab 9 Uhr beim Geländelauf einschreiben und dort dann überschüssige Energie loswerden.

Nach der Mittagspause die Finals Während der sportlichen Aktivitäten auf den Wettkampfplätzen bemüht sich ein eifriges Küchenteam um die Verpflegung der Athleten und der hoffentlich zahlreichen Zuschauer. Nach der Mittagspause starten um 12.30 Uhr die Rang- und Finalspiele als erstes Highlight. Zum zweiten Höhepunkt kommt es um 14.30 Uhr mit den Finalläufen. Da in Bonstetten nur vier Laufbahnen zur Verfügung stehen, wird in einem A-Final und einem B-Final gelaufen. Die drei Zeitschnellsten erobern dann das Podest. Um 16 Uhr erfolgt der Startschuss zu den abschliessenden Stafettenläufen. Hier wird nochmals Konzentration und Schnelligkeit gefordert und vom Publikum viel lautstarke Unterstützung erwartet. Mit der Rangverkündigung etwa um 17 Uhr geht in Bonstetten ein sportliches Grossereignis zu Ende. (ml)

Gruppe Albis wirkt aktiv und massgeblich mit Eidg. Turnveteranen-Vereinigung: Gruppenobmännerversammlung in Bellinzona Die Gruppenobmännerversammlung (GOV) vom 29. August nahm für die Etvv auf gesamtschweizerischer Ebene wichtige Weichenstellungen vor. Im Etat figurieren per Anfang 2014 31 regionale Gruppen mit total 5266 Mitgliedern, davon 358 Veteraninnen. Verteilung nach Sprachregion: 63,2 % Deutschschweiz, 32,4 % Romandie, 4,4 % Ticino. Die Gruppe Albis, in Bellinzona durch Obmann Ernst Jud (Hedingen) und Mitglied Hans Jud (Oberrieden) – beide Stammsektion TV Mettmenstetten – vertreten, zählt 106 Veteranen (noch keine Turnerinnen). Die Stimmrechte an der GOV sind je nach Grössenordnung einer Gruppe geregelt. Bis anhin waren der Gruppe Albis zwei Stimmrechte zugeteilt, in Zukunft wird es im Rahmen der Neuordnung noch eine Stimme sein.

Neue Strukturen Nachdem am 26. August 2011 in Baden die GOV den Grundsatzentscheid betr. Aufnahme von Frauen gefällt hat (Kann-Formel, jede Gruppe ist frei), war es unerlässlich, auch die ganze Organisation der Etvv-Vereinigung zu überprüfen. Das Leitbild, die Satzungen (Name für Statuten) und die verschiedenen Reglemente entsprechen nicht mehr den heutigen Anforderun-

gen. Die von der Statutenkommission vorgelegten Papiere hat dann in der Vernehmlassung Hans Jud (in Zusammenarbeit mit Ernst Jud) in mehreren Etappen zu einem wesentlichen Teil überarbeitet und Vorschläge eingebracht, welche in Bellinzona mehrheitlich gutgeheissen worden sind. Das Leitbild und die Reglemente als Ganzes wurden definitiv verabschiedet, ebenso der Antrag für die Statuten zuhanden der Etvv-Tagung am 12. Oktober 2014 in Thun. Auch die Gruppe Albis sieht vor, anlässlich der Jahresversammlung 2015 neue Statuten zu präsentieren.

Trennung zwischen geschäftlichen und gesellschaftlichen Anlässen Die neuen Grundlagen treten am 1. Januar 2015 in Kraft. Es gilt der Grundsatz, dass als Mitglieder einer Gruppe – und damit der Etvv – Turnerinnen und Turner aufgenommen werden können, die das 50. Altersjahr zurückgelegt haben und sich über eine langjährige einstige oder gegenwärtige turnerische Tätigkeit im STV (Schweiz. Turnverband) und seinen Verbänden/Vereinen oder über anderweitige Verdienste um das Turnwesen, auch im Spitzensport, ausweisen können. Im übrigen sind die Gruppen in Bezug auf Organisation und Verwaltung selbstständig.

Anstelle der GOV werden neu an der jährlichen Delegiertenversammlung (DV) alle Geschäfte behandelt, Beschlüsse gefasst und die Wahlen vorgenommen. Es zählen nur die Stimmen der anwesenden stimmberechtigten Delegierten nach einem Verteilschlüssel aufgrund des Mitgliederbestandes der Gruppen, Stand per 1. Januar des entsprechenden Jahres. Die Aufgaben/Kompetenzen der DV und des Zentralvorstandes (ZV) – bisher Zentralobmannschaft – sind in den Statuten/Reglementen klar verankert. Der ZV besteht aus sieben Mitgliedern und setzt sich in der Regel wie folgt zusammen: vier Vertreter der deutschsprachigen, zwei der französischsprachigen und einer der italienischsprachigen Schweiz. Weiterhin findet jährlich eine Etvv-Tagung statt, ab 2015 als rein gesellschaftlicher Anlass (ohne Geschäfte). Es geht vor allem um die Pflege der Kameradschaft, die Würdigung der Verbundenheit und die Einsetzung für die Ideale des schweizerischen Turnwesens. Insbesondere werden vorgenommen: Orientierung über die Beschlüsse der DV, Gedenkfeier für die verstorbenen Veteranen, Ehrungen, Insignienübergabe. Gegen 1000 Teilnehmer besuchen jeweils diese «Landsgemeinde». Die kommenden Orte sind: 2014 Thun, 2015 Delsberg, 2016 Brugg.

Hans Jud wird Mitglied der GPK Der bisherige Status der Rechnungsrevisoren wurde aufgehoben. Ab 2015 amtet eine GeschäftsprüfungsHans Jud. (Archiv) kommission, bestehend aus Vertretern von drei verschiedenen Gruppen, in der Regel je ein Veteran aus den Regionen West/Süd, Mitte, Ost. Die erweiterten Aufgaben, im Vergleich zur bisherigen Rechnungsprüfung, sind genau definiert. Einstimmig wurde Hans Jud in diese Kommission gewählt. Im Weiteren hat die GOV in Bellinzona folgende Wahlvorschläge für den ZV (Ersatzwahlen aufgrund der Rücktritte) zuhanden der Etvv-Tagung genehmigt: Urs Tanner, Gruppe St. Gallen/Appenzell, als Zentralpräsident (bisher Vize), Rita Aschwanden, Gruppe Vaudois, Gaspare Nadig, Gruppe Ticino, Kurt Egloff, Gruppe Glatt- und Limmattal (alle neu). Der wegweisende, zweitägige Anlass in der Sonnenstube der Schweiz, ausgezeichnet organisiert von den Tessiner Kameraden (Sottogruppo Bellinzona), endete mit dem Besuch des Castelgrande und einem Stadtbummel durch den Markt.


Sport

Freitag, 5. September 2014

Ein Lauf für die ganze Familie

Nur drei Ämtler Gespanne gemeldet Beim 4. nationalen Fahrturnier in Zwillikon sind Einheimische die Abwesenden Beim 4. nationalen Fahrturnier in Zwillikon vom kommenden Wochenende sind nur gerade drei Gespanne aus dem Säuliamt gemeldet. Aber diese haben durchaus Chancen auf vordere Plätze. Auf dem Areal von Daniel Obschlager, Weid in Zwillikon geht am kommenden Wochenende die 4. Auflage des nationalen Fahrturniers in Szene, organisiert von der Fahrgruppe des Kavallerievereins Affoltern. Man darf sich auf schöne Gespanne und auf die Fahrkünste der Teilnehmenden freuen, auf Eleganz und Können im Dressurviereck und auf Geschick im Hindernisparcours, der unmittelbar nach der Dressur zu absolvieren ist. Die Vorfreude wird allerdings etwas getrübt durch die Abwesenheit zahlreicher Ämtler Gespanne. Fahrerinnen und Fahrer kommen unter anderem aus Zernez, aus Zihlschlacht oder aus Les Breuleux ins ferne Säuliamt. In den sechs Prüfungen – je drei am Samstag und Sonntag – sind insgesamt nur drei einheimische Teilnehmende gemeldet. Immerhin sind sie Anwärterinnen und Anwärter auf Spitzenplätze: Carole Streich aus Maschwanden, die am Samstag in der Kategorie Pony gemischt den Auftakt macht.

25

Bereits zum 14. Mal findet morgen Samstag der Herbstlauf in Muri statt. Erwartet werden auch in diesem Jahr rund 600 Läuferinnen und Läufer. Die Hauptdistanz über 10 km ist flach und entsprechend schnell. So sind die Bedingungen für eine persönliche Bestzeit ideal. Nachmeldungen sind bis eine Stunde vor dem Start möglich. Die Rennen können direkt aus der Festwirtschaft mitverfolgt werden. Die Waffenläufer werden den Herbstlauf um 14.15 Uhr eröffnen. Die Kleinsten gehen um 14.20 Uhr auf die 300 m lange Strecke. Alle Hauptkategorien über 10 km starten um 16.15 Uhr. Herbst- und Waffenlauf am Samstag, 6. September, Sportanlage Bachmatten, Muri. www.herbstlauf.ch.

Aufholjagd blieb ohne Happy End Gehört bei den Zweispännern zum Favoritenkreis: Elisabeth Berweger aus Uerzlikon. (Archivbild) Die Hoffnungen ruhen auch auf Heinz Kellenberger aus Hausen. Der Routinier geht bei den Einspännern am Samstag mit Little Man als Anwärter für einen Spitzenplatz an den Start. Ein solcher ist auch Elisabeth Berweger aus Uerzlikon mit Lambrus-

co vom Weidhof und Lucky CH bei den Zweispännern am Sonntag zuzutrauen. Auch sie kann ihre grosse Routine ausspielen. In Abwesenheit der nationalen Spitze – darunter auch Hansheiri Weiss – rückt Toni Windlin aus Kerns

bei den Vierspännern/Tandem zum Favoriten auf, die ihr Programm ebenfalls am Sonntag absolvieren. (-ter.) 4. nationales Fahrturnier in Zwillikon. Starts am Samstag, 6. September, und Sonntag, 7. September, ab 7 Uhr. Festwirtschaft.

Mit den Besten der Welt gemessen Solide Obfelder an den Weltreiterspielen in der Normandie Deutschland ist in der Dressur wieder das Mass aller Dinge. Mit Rang 13 präsentierte sich die Schweiz an der Reit-WM ansprechend. Caroline Häcki gelang mit Rigoletto Royal eine Saisonbestleistung, und auch Hans Staub überzeugte an seinem letzten Grossanlass mit Warbeau.

Firmenfussball: Der SC Schweizer/BW Mode verliert gegen den FC Swiss Life mit 3:4 (1:4). Nachdem das erste Spiel in der neuen Saison bereits 3:0 forfait gewonnen war, war der erste Druck vor der ersten richtigen Begegnung nicht mehr so gross. Die Gäste aus Zürich sind ein Favorit um den Titelkampf. Entsprechend verlief die erste Halbzeit. Mit beständigem Druck führte der FC Swiss Life bereits zur Pause 1:4. Dank Stiegers verwandeltem Penalty sah das Resultat noch gnädiger aus. Die zweite Spielzeit zeigte aber einen komplett anderen SC Schweizer: Mit Kampf und schön erarbeiteten Torchancen kamen sie zurück ins Spiel. L. Kolaj mit einem herrlichen Weitschuss und Cattani eiskalt nach einem weiten Auskick des Hedinger Torhüters. Die Spannung blieb hoch bis zum Schluss, doch leider fiel das entscheidende letzte Tor nicht mehr. Es spielten: M. Merz, Lüthi, L. Kolaj, Traber, T. Merz, Schacher (50. L. Kolaj), Fecker, J. Neinhaus, Stieger, Cattani, Toski

................................................... von thomas stöckli

Gute 595 Punkte: Martina Landis lässt die Konkurrenz hinter sich. (Bild zvg.)

Wieder Gold für Martina Landis Die Sportschützin aus Wettswil kann an den Schweizer Meisterschaften ihren Liegend-Titel verteidigen. An der Schweizer Meisterschaftswoche in Thun siegt Martina Landis im Liegendmatch Gewehr 50 m der Frauen. Der Wettkampfstart verlief mit drei Maximum Passen optimal. Darauf schoss sie eine 97er-Serie und zwei 99er-Serien, was zu guten 595 Punkten führte. Somit konnte sie ihre Konkurrentinnen in Schach halten. Die nächsten Plätze belegte die WM-Teilnehmerin Bettina Bucher aus Schongau und Lara Eggimann aus Recherswil. Mit diesem Sieg konnte die Wettswilerin den erstmals gewonnenen Schweizer Meistertitel aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigen und scheint für die kommenden Wettkämpfe an der Studenten-WM in Al Ain (Vereinigte Arabische Emirate) gut vorbereitet zu sein. (pd)

Nächste Heimspiele auf dem Schlag in Hedingen: 12. September: FC UBS AG, 3. Oktober: FC Zimmer.

«Hiermit verabschiede ich mich mit Warbeau aus dem Schweizer Elitekader der Dressur», verkündete Hans Staub vergangene Woche nach den Weltreiterspielen. Mit dem Abschneiden in der Normandie hat dieser Entscheid allerdings nichts zu tun. Der Entscheid ist gereift. «Warbeau brachte mich schon mehrfach zur Verzweiflung. Ihn zu reiten ist eine echte Grenzerfahrung», schrieb der Obfelder im Frühling auf «Pferdonline». So könne zuweilen der Schalter umkippen und das gutmütige Pferd zum «Feuerstuhl» werden. Mit den erreichten 66,114 Punkten (Rang 72) darf der Routinier im Schweizer Team deshalb zufrieden sein.

Die Buccaneers suchen Unihockey- Nachwuchs Für die kommende Unihockey Saison, welche Ende September beginnt, sucht der UHC Buccaneers Sellenbüren noch Verstärkung für seine beiden Junioren-Mannschaften. Der Aufruf richtet sich an sportbegeisterte Knaben aus dem Säuliamt, im Alter von 8 bis 13 Jahren. Erfahrung im Unihockey ist zwar von Vorteil, aber keineswegs zwingend. Ein mehrköpfiges Trainerteam gestaltet die Trainings, welche jeweils montags um 18.30 Uhr in Bonstetten stattfinden, so, dass sämtliche Spieler gefördert und gefordert werden. Nebst dem sportlichen Ehrgeiz steht die Kameradschaft und Freude am Spiel im Mittelpunkt. Zur Vereinbarung eines Termins für ein unverbindliches Probetraining steht der Vereinspräsident Thomas Brodbeck gerne zur Verfügung. (pd)

Für weitere internationale Aufgaben empfohlen Auf 67,657 Punkte und Rang 54 brachten es Caroline Häcki und ihr Rigoletto Royal. «Für den Moment haben wir das Optimum herausgeholt», so die Obfelderin über ihre solide und harmonische Vorführung. Obwohl sie erst die zweite internationale Saison bestreiten, hielten Pferd und Reiterin dem Druck stand. Ein kleiner Schnitzer kostete wertvolle Punkte, ansonsten wäre es wohl in Richtung Top 30 gegangen. Auf jeden Fall haben sich Häcki und ihr Rigoletto für weitere internationale Aufgaben empfohlen. Dass Rigoletto viel Potenzial hat, ist spätestens seit seiner Wahl zum Schweizer Pferd des Jahres kein Geheimnis mehr. «Die Top 30 liegen drin», betont Caroline Häcki und relativiert sogleich: «aber noch nicht

Kontakt: Thomas Brodbeck, Telefon 079 964 23 96.

Zwei Obfelder haben die Schweiz an der alle vier Jahre stattfindenden WM würdig vertreten: Hans Staub mit Warbeau und Caroline Häcki mit Rigoletto. (Archiv) jetzt.» Besonders in Erinnerung bleibt ihr die Eröffnungsfeier, als das Team vor rund 30 000 Zuschauern einmarschieren durfte.

Den Weltmeistern hinterhergeritten Die Top 12 in der Mannschaftswertung hatte sich das Schweizer Dressur-Team an der WM in Caen zum Ziel

gesetzt. Mit Rang 13 hat es dieses nur knapp verpasst. Und mit ihren soliden Leistungen am ersten Wettkampftag haben die beiden Obfelder massgeblich zum guten Abschneiden beigetragen. Dabei hatten die Schweizer mit Startnummer 2 ein schwieriges Los, mussten sie doch jeweils unmittelbar nach den Weltmeister-Reitern aus Deutschland ran.

Kameradschaft und Freude am Spiel stehen im Mittelpunkt. (Bild zvg.)


Extra

Freitag, 5. September 2014

27

menschen im säuliamt anzeige

Uschy Breitschmid: «Es ist ungewohnt, keine Verantwortung mehr zu haben» Diesen Frühling haben Uschy und Hans-Peter Breitschmid ihre Garage in junge Hände gegeben. Jetzt hat sie mehr Zeit für ihr Hobby – dem Kreieren von Naturbildern. Zugleich vermisst sie jedoch die täglichen Herausforderungen im Betrieb.

damals nicht akzeptiert», erinnert sie sich schmunzelnd. «Ich wurde also in die Autowelt geschleust, besuchte Kurse und Verkaufsseminare.» Es sei damals natürlich eher ungewöhnlich gewesen, als Frau Autos zu verkaufen. Doch die Aufteilung – sie im Verkauf und Büro, er in der Werkstatt – habe sich bewährt. «Wir waren ein Kleinbetrieb, wo alle wussten, was zu tun ist. Und unser Tag begann früh um sechs Uhr und endete um zehn Uhr abends, denn wir führten ja noch die bediente Tankstelle.» Sie berichtet von ihrer einschneidenden Entscheidung an einem Triumph-Meeting als blutjunge Frau. «Auf allen Stühlen lagen Mazda-Prospekte, und der Chef erklärte, er habe nun Mazda übernommen.» Die Tessiner Kollegen hätten sie dann überzeugt, den Vertrag für die neue Marke zu unterschreiben. «Ich machte das, obwohl ich eigentlich keine Ahnung hatte.» Und? «Es zeigte sich, es war keine Fehlentscheidung.»

................................................... mit uschy breitschmid sprach marianne voss Jacky sitzt wie immer auf seinem Ausguck vor der Garage und schaut die Besucherin freundlich, aber auch etwas kritisch an. Uschy Breitschmid hält ihm den Arm hin, er hüpft sofort darauf und knappert ihr liebevoll am Hals, während sie sein wunderschönes Gefieder streichelt. Jacky, der Gelbbrust-Ara, gehört seit Jahrzehnten zur Garage Breitschmid in Zwillikon. «Schon die zweite Generation unserer Kundinnen und Kunden kam mit den Kindern vorbei, um Jacky zu besuchen», berichtet Uschy Breitschmid bei einer Tasse Kaffee in ihrer Küche. Jetzt müssen sich der Papagei und seine Besitzerin an neue Lebensumstände gewöhnen, denn im Frühling haben sich Breitschmids zur Ruhe gesetzt und die Garage zwei jungen Unternehmern übergeben. Für Uschy bedeutet dies, mehr Zeit zu haben. Das sei schön, erklärt sie. Sie könne sich jetzt vermehrt ihrem Hobby widmen. Sie geht voraus in den Gang und zeigt einige der einzigartigen Bilder, die sie kreiert hat. Sie arbeitet nicht mit Farben, sondern mit Gegenständen aus der Natur, wie Moos, Blättern, Rinde oder Flechten. Die entstandenen Werke stellen Landschaften, Bäume oder Blumen dar und sind sehr dekorativ. Im Oktober werde sie in Zug an einer Ausstellung mitmachen, sagt sie mit spürbarem Stolz. Die Pensionierung ist trotz der gewonnenen Zeit fürs Hobby aber auch nicht nur einfach für die aktive Frau. «Es ist ungewohnt, plötzlich keine Verantwortung, keine täglichen Herausforderungen mehr zu haben», betont sie. Auch der 45-jährige Jacky muss sich umgewöhnen. Bis anhin war er tags und vor allem nachts in der Werkstatt zu Hause. Damit er sich

Im Spital Affoltern geboren

Linda Fabienne, 23. August.

25 Jahre in Damenriege Ottenbach

Uschy Breitschmid mit Jacky, dem Gelbbrust-Ara. (Bild Marianne Voss) langsam umstellen kann, steht ihm im Moment sein Baum dort noch zur Verfügung.

Als Frau Autos verkauft Uschy Breitschmid ist in Hausen aufgewachsen und hat die Ausbildung

zur Friseuse absolviert. Sie wollte sich eigentlich selbstständig machen, als sie sich in den jungen Mechaniker der Triumph-Garage in Zwillikon verliebte, wo sie jeweils ihr Auto in den Service brachte. Damit er die Firma übernehmen konnte, musste das junge Paar heiraten. «Ein Konkubinat wurde

Angesprochen auf Freizeitaktivitäten kommt Uschy Breitschmid auf den Sport zu sprechen. «Früher war ich sehr sportlich und habe Tennis und Volleyball gespielt.» Der Sport habe ihr viel bedeutet. Sie sei zudem während 25 Jahren in der Damenriege Ottenbach gewesen und habe auch als Turnleiterin gewirkt. Heute gehe sie regelmässig ins Fitness und fahre im Winter gerne Ski. «Im Bündnerland, wo wir ein Ferienhaus haben.» Reisepläne nach der Pensionierung? «Nein, wir haben nie gross Reisen unternommen. Sogar die Hochzeitsreise war nur ums Huus ume.» Doch dann berichtigt sie, dass sie 1979 mit der Firma Mazda eine ganz eindrückliche Reise nach Japan unternehmen konnten. Von diesen Erinnerungen und Erlebnissen zehren sie heute noch. Uschy Breitschmid ist zufrieden mit ihrem Leben. Sie meint abschliessend: «Wir hatten es immer gut und konnten mit Erfolg und Befriedigung während 45 Jahren zusammen geschäften. Und jetzt freuen wir uns über jeden Tag, den wir erleben dürfen.»

Oghosa Jemima, 26. August.

Stefania, 27. August.

wetter

Faszination in Grün Farntag um Park Seleger Moor Am Sonntag, 14. September, 10 bis 16 Uhr, geht es um Farne – die stillen Freunde vom Park Seleger Moor.

bauernregel «Septemberwetter warm und klar, verheisst ein gutes nächstes Jahr.»

Mia Joy, 28. August. (Bilder Irene Magnin)

den Farnen zu tun hat, wie viele Sorten es gibt in der Schweiz: Das und mehr erfahren Interessierte von den Mitgliedern der Farnfreunde der Schweiz und Blattgrün-Gärtnerei im Park.

Die Farnwelt galt Robert Selegers heimlicher Leidenschaft. So sammelte er von seinen weltweiten Reisen auch Die Führungen vom Sonntag, 14. September, beginFarne und brachte sie mit in die nen jeweils um 11 und 15 Uhr. Teilnahme ist kosSchweiz. Inspiriert durch eine Reise tenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Der nach Borneo, legte er im Park einen Farntag findet bei jeder Witterung statt. Weitere eigenen 6000 m² grossen Farngarten Informationen: www.selegermoor.ch an, dort entfalten die Pflanzen ihren typischen Wuchscharakter. Die Formenvielfalt und die schier endlose Palette an Grünschattierungen geben den Farnen ihre Einmaligkeit. Alles Wissenswerte über winterharte und tropische Farne, wie man selbst Farne vermehren kann, was die steri- Die Formenvielfalt und die schier endlose Palette an Grünlisierte Erde mit schattierungen geben den Farnen ihre Einmaligkeit. (zvg.)

Sheharyar Khan, 29. August.

anzeige


Veranstaltungen

4. Nationales Fahrturnier am 6./7. September 2014 in Zwillikon Affoltern am Albis Samstag, 6. September

7.00 Uhr: Ponies, 1-, 2-, 4-Spänner LMS 10.45 Uhr: Zweispänner L 13.00 Uhr: Einspänner L Sonntag, 7. September 7.00 Uhr: Einspänner MS 12.00 Uhr: Viererzug der Brauerei Baar 13.00 Uhr: Vierspänner/Tandem LMS 15.00 Uhr: Zweispänner MS Samstag/Sonntag ab ca. 11.30 Uhr Mittagsmenü: Spiessbraten mit Kartoffelstock. Kommen Sie zum Zmittag mit Ihrer Familie! Anfahrt über Hedingen markiert Startlisten unter www.kv-affoltern.ch

Samstag, 13. Sept. 2014 20.15 Uhr Weisses Rössli, Mettmenstetten

Wortfront –

Sandra KREISLER & Roger STEIN Lieder zwischen Panik und Poesie Eintritt Fr. 35.–/Fr. 30.– (Legi/AHV) Reservierung: 044 767 02 01 Abendkasse ab 19.30 Uhr

Herzliche Einladung Thema:

«In uns Erwachsenen lebt das Kind, das wir einmal waren»

Referent:

Silvio Spadin, Pfarrer (freiberuflich), Lebens- und Eheberater, Thayngen SH

Datum:

Samstag, 13. September 2014, 8.30 bis 11.00 Uhr

Ort:

Obfelden, Singsaal der Schulanlage «Chilefeld»

Kosten:

Fr. 20.– inkl. Frühstück

Anmeldung: Tel. 044 760 49 65/044 761 39 35 E-Mail: fft@gmx.ch weitere Infos www.frauenfruehstueck.ch Wir feiern 25 Jahre Frauenfrühstück Bezirk Affoltern. Diese Treffen werden in Zukunft nicht mehr weitergeführt.

Restaurant Hirschen Telefon 044 761 42 06 Obfelden Freitag, 5. Sept., ab 17.30 Uhr Musik im Zelt: «Kärtenwest» Band mit Powerfau Samstag, 6. Sept., ab 20 Uhr mit Verlängerung «Howdy» mit Renato Rocchinotti, Rock’n’Country Sonntag, 7. Sept., ab 11 Uhr Frühschoppen mit «Krainerkameraden» Eintritt frei Bruna Bortoluzzi und Team

Götschihof-Fest 2014 Samstag 27. September 12.00 bis 18.00 Uhr 14.00 Uhr Konzert Musikgesellschaft Stallikon

Sonntag 28. September 11.00 bis 17.00 Uhr 13.30/14.30 Uhr Steelband Aruba

Festbetrieb bis Bazar Kinderattraktionen/Ballonwettbewerb Gärtnereiprodukte Bahnbetrieb Bergwerk Riedhof Artikel hergestellt mit Bewohnern und betreuten Mitarbeitern Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Stiftung Solvita Götschihof, Riedstrasse 14, 8914 Aeugstertal

Profile for AZ-Anzeiger

069 2014  

069 2014