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Weiss Medien AG I Obere Bahnhofstrasse 5 I 8910 Affoltern am Albis I Telefon 058 200 5700 I Telefax 058 200 5701 I www.weissmedien.ch I Auflage 25 186 I AZ 8910 Affoltern a. A.

aus dem bezirk affoltern I Nr. 57 I 171. Jahrgang I Dienstag, 25. Juli 2017

Glp Kantonsrat

Sommerlager

Die Justizdirektion hat Ronald Alder als Kantonsrat für gewählt erklärt. > Seite 3

Der Cevi tauchte im diesjährigen Sommerlager in die Welt von Harry Potter ein. > Seite 6

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Blinde Kuh Sommerserie über die berührende Dorfposse von der sehbehinderten Kuh Verona. > Seite 7

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Ziel verfehlt Urs Huber beendet den Bike-Transalp im enttäuschenden achten Rang. > Seite 12

Ein Tag, um den Zusammenhalt der Schweiz zu feiern Auch im Säuliamt wird der 1. August traditionell in den Dorfgemeinschaften begangen

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Nachwuchspiloten Modellfluggruppe Affoltern bereitete sich auf die Schweizer Meisterschaft vor. > Seite 13

Sekundarschüler als Festredner Mit Efraim Meier und Marc Schacher halten dieses Jahr zwei Sekundarschüler die Festrede an der Bundesfeier in Mettmenstetten. Die beiden Jugendlichen planen nicht eine Festrede im herkömmlichen Sinn, sondern tragen einen inszenierten Dialog zu jugendlichen Themen vor. Um sich optimal auf die Festrede vorbereiten zu können, erhielten die Jugendlichen viel Unterstützung von der Schule und konnten während gewissen Lektionen an der Festrede arbeiten. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 5

anzeigen

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Jedes Dorf hat eine charakteristische Bundesfeier. In Obfelden findet sie jeweils am 31. Juli in der Badi statt. (Bild Salomon Schneider)

Erstmals 1891 begangen, wird am 1. August die Unterzeichnung des Bundesbriefs von 1291 gefeiert. In 13 Säuliämtler Gemeinden finden am 31. Juli oder am 1. August Feierlichkeiten statt. ................................................... von salomon schneider Bis tief ins 19. Jahrhundert galt der 8. November 1307 als Gründungsdatum der Schweiz. Als der Bundesbrief

von 1291 im Jahr 1760 wiederentdeckt wurde, dauerte es noch 131 Jahre, bis das Gründungsdatum der Schweiz politisch auf 1291 festgelegt wurde. Als einmalige Feier zum 600-JahreJubiläum gedacht, wurde der 1. August ab 1899 jährlich gefeiert. Erst mit der Zeit gingen einzelne Kantone dazu über, den 1. August halbtags oder ganztags zum arbeitsfreien Feiertag zu erklären. 1993 wurde der 1. August schliesslich schweizweit als ganztägiger Feiertag anerkannt, aufgrund einer angenommenen Volksinitiative.

Ein Fest für die gesamte Bevölkerung Die Geschichte des 1. August zeigt exemplarisch, dass Feier- und Gründungsgeschichten jeweils bewusst konstruiert und institutionalisiert werden und, dass solche Traditionen oft über Jahrhunderte wachsen. Nationalfeiertage sind gerade für Willensnationen wichtig, wie die Schweiz. Da ein gemeinsamer Mythos und Feiertag den Zusammenhalt über die Sprachgrenzen hinweg fördert und Menschen aller politischen Denkrichtun-

Zwei Armeeangehörige erlitten leichte Verletzungen Auffahrunfall zweier Radschützenpanzer in Konauer Kreisel Am vergangenen Donnerstagnachmittag ereignete sich im Kreisel an der Zürichstrasse in Knonau ein Auffahrunfall zwischen zwei Radschützenpanzern Piranha der Schweizer Armee. Zwei Armeeangehörige verletzten sich leicht. Die Zürichstrasse war rund drei Stunden gesperrt.

schule 14 in Birmensdorf. Die Zürichstrasse zwischen Mettmenstetten und der Abzweigung Steinhauserstrasse musste bis kurz nach 17 Uhr für den Durchgangsverkehr gesperrt werden. Der Verkehr wurde durch die Feuerwehr umgeleitet und geregelt. Die auf-

gebotene Militärjustiz nahm eine Untersuchung auf. Die beiden beschädigten Piranhas wurden von Sattelschleppern abtransportiert. Weil bei einem der Kraftstoff ausgelaufen war, musste die Strasse anschliessend durch das Tiefbauamt gereinigt werden.

................................................... von andrea bolliger Der Unfall ereignete sich am vergangenen Donnerstagnachmittag um zirka 14 Uhr beim Kreisel auf der Zürichstrasse in Knonau. Zwei Personen verletzten sich dabei leicht. Die eine erlitt Prellungen, die andere eine leichte Hirnerschütterung. Zunächst war man von sechs leicht- bis mittelschwer Verletzten ausgegangen. Die Betroffenen besuchen die Infanterie-Durchdiener-

Einer der beschädigten Radschützenpanzer «Piranha» wird auf dem Sattelschlepper für den Abtransport bereit gemacht. (Bild Andrea Bolliger)

gen auf Festbänken und an Augustfeuern zusammenbringt. Die unterschiedlichen Arten, wie die Bundesfeier in den Gemeinden im Knonauer Amt begangen wird, ist ein eindrückliches Zeugnis dieser Einheit in der Vielfalt, welche die Schweiz ausmacht. Politiker, Wirtschaftsvertreter, Schulkinder und Bürgerrechtsbewerber: Alle sprechen über die Schweiz als Heimat, was sie ausmacht und, dass sie etwas Einmaliges ist. ................................................... > Bericht auf Seite 3

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Zentrum des Lebens in den «Steinern» An der Steinernstrasse 11 in Ottenbach steht ein Brunnen, der seit 1867 Wasser für die Höfe in den «Steinern» liefert. Die Quelle des Brunnens versorgte mehrere Höfe mit Trinkwasser für Mensch und Tier. Wie wichtig eine gute Quelle ist, zeigte sich jeweils während Trockenzeiten. Wenn eine Quelle versiegte und der Brunnen kein Wasser mehr lieferte, war das Überleben des Viehs und damit des Hofs akut gefährdet. Diese Gefahr schwächte sich erst 1947 ab, als das erste Grundwasserpumpwerk in Ottenbach in Betrieb genommen wurde. Aufgrund der Reuss kann auch in Trockenzeiten auf Grundwasser gezählt werden. Um das 150-jährige Bestehen des Brunnens zu feiern und seiner Wichtigkeit für das Quartier Tribut zu zollen, fand am vergangenen Samstag ein Quartierfest rund um den Brunnen statt. (sals) ................................................... > Bericht auf Seite 6

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Die Gemeindeverwaltung bleibt am Montag, 31. Juli 2017, und am Dienstag, 1. August 2017, geschlossen. Bei Todesfällen erreichen Sie das Bestattungsamt am Montag, 31. Juli 2017, von 08.00 bis 10.00 Uhr unter Telefon 079 527 10 11. Ab Mittwoch, 2. August 2017, sind wir gerne wieder für Sie da. Gemeindeverwaltung Affoltern a. A.

Öffnungszeiten der Gemeindeverwaltung über den 1. August 2017 Die Büros der Gemeindeverwaltung bleiben ab Freitag, 28. Juli 2017, 14.00 Uhr, bis Mittwoch, 2. August 2017, 08.00 Uhr, geschlossen.

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Für Notfälle (Todesfälle) steht folgende Telefonnummer jeweils von 13.00 bis 15.00 Uhr zur Verfügung: 078 656 11 31. Gemeindeverwaltung Obfelden

Öffnungszeiten Gemeindeverwaltung und Sammelstelle Pünten am Nationalfeiertag Die Büros der Gemeindeverwaltung und die Sammelstelle Pünten bleiben am Montag, 31. Juli, und Dienstag, 1. August 2017, den ganzen Tag geschlossen. Notfalldienste: – Bestattungsamt: 044 710 99 70 (Bossardt Bestattungen AG) – Wasserversorgung: 044 701 80 76 Stallikon, 25. Juli 2017

TO D E S A N Z E I G E Wir haben die schmerzliche Pflicht, Sie über den Hinschied unseres langjährigen Aktivmitglieds

Hilde Illi-Baumann in Kenntnis zu setzen. Viele Jahre hat sie regelmässig und mit Begeisterung in der Abteilung Fit im Alter mitgeturnt und das Vereinsleben mitgeprägt. Hilde, wir werden Dich als gute Kameradin in bester Erinnerung behalten. Den Angehörigen entbieten wir unser aufrichtiges Beileid. TSV Bonstetten Vorstand und Mitglieder

Gemeinderat

Die Turnkameradinnen versammeln sich am Mittwoch, 26. Juli 2017, um 14.15 Uhr bei der reformierten Kirche Bonstetten.

Inkraftsetzung Polizeiverordnung Die Gemeindeversammlung hat am 7. Juni 2017 die Polizeiverordnung der Gemeinde Stallikon (PVO, KRS 60.10) erlassen. Nachdem gegen den Beschluss kein Rekurs erhoben wurde, tritt die Polizeiverordnung gemäss Art. 34 PVO am 1. Januar 2018 in Kraft.

Liebe und Erinnerung ist das, was bleibt, lässt viele Bilder vorüberziehen, uns dankbar zurückschauen auf die gemeinsam verbrachte Zeit.

DANKSAGUNG

Stallikon, 25. Juli 2017 Gemeinderat

Todesfälle Affoltern am Albis

Martha Frei-Illi 28. März 1933 – 5. Juli 2017

Gertrud Martha Siegfried

Wir möchten uns von ganzem Herzen bei allen bedanken, die ihre Verbundenheit in so liebevoller und vielfältiger Weise zum Ausdruck brachten. Für die zahlreichen Karten, die tröstenden Worte, Blumen und Geldspenden, herzlichen Dank! Besonderer Dank gilt Pfarrer Jürgen Schultz für die einfühlsamen, tröstenden Abschiedsworte und die würdige Gestaltung der Trauerfeier. Sowie allen Dank, die unsere Mutter auf ihrem letzten Weg begleitet haben; Hausarzt Dr. med. Stefan Herger und Team für die liebevolle medizinische Betreuung, den Mitarbeiterinnen der Spitex Mettmenstetten für die fürsorgliche Pflege zu Hause und den Ärzten und Pflegenden des Spitals Affoltern für die kompetente Begleitung bis zum Schluss. All denen, die unserer Mutter im Leben freundlich begegnet sind, danken wir herzlich.

geb. 31. Dezember 1928, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis ZH.

Rossau, im Juli 2017

Am 21. Juli 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Alois Felber geb. 19. April 1939, wohnhaft gewesen in Affoltern am Albis. Die Bestattung findet im engsten Familienkreis statt. Bestattungsamt Affoltern am Albis

Affoltern am Albis Am 17. Juli 2017 ist in Affoltern am Albis ZH gestorben:

Bestattungsamt Affoltern am Albis

Die Trauerfamilie


Bezirk Affoltern

Ronald Alder für gewählt erklärt Die Direktion der Justiz und des Innern hat Ronald Alder, Dipl. Nat. ETH / Abteilungsleiter, Ottenbach, als Mitglied des Kantonsrates als gewählt erklärt. Ronald Alder tritt die Nachfolge des zurückgetretenen Hans W. Wiesner, Bonstetten, an. Der 48-Jährige war erstes Ersatzmitglied auf der glp-Liste des Wahlkreises VIII (Bezirk Affoltern). (pd.)

wir gratulieren

Dienstag, 25. Juli 2017

Spannende Reden und viel Musik Die Veranstaltungen zur Bundesfeier in den Gemeinden im Knonauer Amt Einige Gemeinden begehen die Bundesfeier bereits am 31. Juli, andere bleiben dem 1. August treu. Der «Anzeiger» hat sich informiert, welche Höhepunkte in den Gemeinden des Knonauer Amts auf die Bevölkerung warten. ................................................... von salomon schneider

Zur diamantenen Hochzeit Heute Dienstag feiern Rolf-Jürgen und Ruth Hedwig Dicke-Kampfer in Affoltern ihre diamantene Hochzeit. Wir wünschen ein frohes Fest.

Zum 90. Geburtstag Hedwig Elisabetha Maritz-Vonmoos feiert heute in Affoltern ihren 90. Geburtstag. Wir gratulieren ihr ganz herzlich und wünschen ihr gute Gesundheit. Ebenfalls heute feiert Armando Blumati aus Stallikon seinen 90. Geburtstag. Herzliche Gratulation! Wir wünschen ein schönes Fest.

Zum 87. Geburtstag Am Donnerstag, 27. Juli, feiert Erika Spinner-Kläy in Aeugst ihren 87. Geburtstag. Wir gratulieren ihr herzlich und wünschen Gesundheit und alles Gute.

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In drei Bezirksgemeinden wird die Bundesfeier bereits am 31. Juli begangen, jeweils am Abend. Zehn Gemeinden feiern am 1. August, den Tag durch oder ebenfalls abends. In Rifferswil findet keine offizielle Bundesfeier statt.

Bundesfeiern am 31. Juli In Bonstetten findet die Feier an der Dachmattenstrasse statt, auf dem Hof der Familie Weiss. Ab 18 Uhr ist die Festwirtschaft geöffnet. Die Festrede wird SVP-Nationalrat Claudio Zanetti halten. Für die Kinder gibt es einen Lampionumzug, die musikalische Umrahmung besorgt das Duo Lalaxis. Auch in Hedingen findet die Bundesfeier am 31. Juli statt, auf der Weiherwiese. Um 19 Uhr offeriert die Gemeinde einen Apéro. Um 21.30 Uhr gibt es einen Fackel- und Lampionumzug. Für das Rhythmische wird der Musikverein Hedingen sorgen. Bereits ab 17 Uhr begrüsst die Gemeinde Obfelden die Bevölkerung, mit einem Apéro in der Badi. Der Jodlerclub Echo am Rigi wird musikalisch unterhalten und SVP-Kantonsrat Martin Haab wird die Festrede halten. Um 22 Uhr gibt es ein grosses AugustFeuer.

Teil der Bundesfeier in Stallikon ist jeweils das Höhenfeuer auf dem Weidhoger. (Bild Urs E. Kneubühl)

Bundesfeiern am 1. August Gemütlich wird es an der Bundesfeier in Aeugst, ab 17.30 Uhr auf dem Bolet, beim Schützenhaus. Kinder braten

ihre Wurst selber über dem Feuer und das Trio Placidnote umrahmt den Abend. In Affoltern finden zwei Feiern statt. Ab 9.45 Uhr gibt es Kafi und Gip-

feli im Kasinosaal; der Festbetrieb dauert bis 14 Uhr. Die Feier in Zwillikon findet ab 19.30 Uhr statt, oberhalb des Rütirains. Ab 19 Uhr feiert Hausen den 1. August, beim Gemeindesaal Weid. Für die Musik sorgen AmarÔn, die Festrede hält der Zürcher Regierungspräsident Markus Kägi. Um 21.30 Uhr, geht ein Fackelzug zum Feuer. Die Knonauer Bundesfeier findet ab 19 Uhr auf dem Bollet statt. Die Räbberg Fäger musizieren und der Landwirt Lukas Frei hält die Festrede. In Kappel beginnt der Festbetrieb um 19 Uhr, beim Gemeindesaal. Der abtretende Kappeler Pfarrer Markus Sahli wird die Festrede halten. Auch in Maschwanden beginnen die Festlichkeiten um 19 Uhr, in der Mehrzweckhalle Gerbi. Um 21 Uhr gibt es einen Lampionumzug für die Kinder. Beim Festplatz Paradies wird in Mettmenstetten die Bundesfeier stattfinden, ab 19.30 Uhr. Die Festrede halten zwei Sekundarschüler, für die Musik sorgen das Trio Hopfemandli und die Alphornbläser Türlersee. Ottenbach begeht den 1. August traditionell über den Tag. Ab 11 Uhr gibt es die viel gerühmten Fischknusperli des Turnvereins und Grilladen. Die Festrede hält der Präsident der ETH, Professor Lino Guzzella. Ab 18 Uhr feiert Stallikon an der Püntenstrasse 44, beim Feuerwehrgebäude. Die Festrede hält der Bürgerrechtsbewerber Lars Koppa. Um 21.45 findet ein Lampionumzug zum Höhenfeuer auf dem Weidhoger statt. Ein reichhaltiger Brunch, ab 10 Uhr, erwartet die Bevölkerung von Wettswil auf der Schulanlage Mettlen. Für die Musik sind die Obfelder Ohrestüber-Musikanten zuständig.

Neues aus der Feuerwehr und Gemeinde Aus den Verhandlungen des Gemeinderats Hedingen Herausgeberin: Weiss Medien AG, Obere Bahnhofstrasse 5, 8910 Affoltern a. A. Geschäftsführerin: Barbara Roth Chefredaktor: Thomas Stöckli Redaktion: Salomon Schneider Andrea Bolliger redaktion@affolteranzeiger.ch Copyright: Anzeiger aus dem Bezirk Affoltern Die Redaktion übernimmt keine Verantwortung für eingesandtes Material Gesamtauflage: 25 186 Beratung und Verkauf Inserate: Elisabeth Zipsin/ Christine von Burg Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 inserat@weissmedien.ch Sonderseiten: Kurt Haas, Mediaberatung Telefon 058 200 5718, M 079 270 35 67 info@mein-mediaberater.ch Tarife: www.affolteranzeiger.ch Annahmeschluss: Dienstagsausgabe: Montag, 8.00 Uhr Freitagausgabe: Mittwoch, 16.00 Uhr Todesanzeigen: 11.00 Uhr am Tag vor Erscheinen Aboservice: abo@affolteranzeiger.ch Telefon 058 200 5700, Fax 058 200 5701 Kontakt: Alle Mitarbeiter erreichen Sie unter vorname.name@azmedien.ch Druck: Mittelland Zeitungsdruck AG, Neumattstrasse 1, 5001 Aarau Ein Produkt der Verleger: Peter Wanner, www.azmedien.ch Beteiligungen der AZ Medien AG auf www.azmedien.ch

Die Hedinger Feuerwehr erhält ein neues Feuerwehrfahrzeug. Der Gemeinderat orientiert ausserdem über personelle Veränderungen sowie Finanzielles. Das heute im Einsatz stehende Personentransportfahrzeug der Feuerwehr Hedingen ist 21 Jahre alt und genügt den aktuellen Sicherheitsanforderungen nicht mehr. So verfügt es zum Beispiel noch über quergestellte Sitzbänke, auf denen man sich nicht angurten kann, was insbesondere bei Ernstfalleinsätzen ein grosses Sicherheitsrisiko darstellt. Die Gebäudeversicherung des Kantons Zürich (GVZ) hat sich in einem Auswahlverfahren für den Ersatz des Fahrzeuges durch einen Opel Movano entschieden. Die Kosten, inklusive Umbau zum Feuerwehrfahrzeug und das entsprechende Material, betragen brutto 80 000 Franken. Die GVZ subventioniert das Fahrzeug mit rund 35 000 Franken. André Herrmann, der bisherige Stellvertreter des Feuerwehrkommandanten, hat aus beruflichen Gründen seinen Rücktritt auf Ende 2017 bekannt gegeben. An seiner Stelle hat der Gemeinderat den bisherigen Ausbildungschef der Feuerwehr Hedingen Beat Schmid zum Kommandant-Stellvertreter ernannt. Ebenfalls auf Ende Jahr tritt Thomas Graf nach 22 Jahren als Fourier und Mitglied der Feuerwehrkommission zurück. Als neues Mitglied der Feuerwehrkommission hat der Gemeinderat Frau Maria Nolfi ernannt, welche schon seit 12 Jahren Mitglied der Sanitätsgruppe der Feuerwehr ist.

Personelles aus der Gemeindeverwaltung In der Bibliothek am Trottenweg besteht seit rund zwei Jahren ein Café/Treffpunkt, an welchem jeweils am Samstagmorgen Getränke, Kuchen und Snacks angeboten werden. Dieses Café wurde bisher von Frau Regula Furrer aus Hedingen betreut, welche dafür mit einem auf zwei Jahre befristeten Aushilfsverhältnis angestellt war. Da das Café im Dorf sehr beliebt und aus der Bibliothek kaum mehr wegzudenken ist, hat der Gemeinderat beschlossen Frau Furrer ab August fest und mit einem Arbeitspensum von 10 % anzustellen. Zusammen mit Rachel Friis hat Sandro Meili während der vergangenen drei Jahre in der Gemeindeverwaltung seine KV-Lehre absolviert. Beide haben das Qualifikationsverfahren, wie der Lehrabschluss heute heisst, erfolgreich abgeschlossen. Während Rachel Friis ab August ihre Ausbildung mit dem Ziel Berufsmatura weiterführt, beabsichtigt Sandro Meili in die berufliche Praxis einzusteigen. Zunächst wird er aber am Anfang nächsten Jahres in den Militärdienst einrücken.

Nominationen für die Verwaltungsräte der IKA Sozialdienst und IKA Kesb Zu Beginn des Jahres 2018 nehmen die beiden neu gegründeten Interkommunalen Anstalten (IKA) Sozialdienst und Kesb ihre Arbeit auf. In beiden IKAs sind dazu die entsprechenden Verwaltungsräte zu besetzen. Dazu ist folgendes Vorgehen vorgesehen:

• Der Verwaltungsrat der IKA Sozialdienst besteht aus je einem Vertreter der 8 beteiligten Gemeinden. Die jeweiligen Gemeinderäte nominieren entsprechende Kandidaten und melden diese dem Gemeindepräsidenten von Aeugst. Dieser übernimmt die Koordination und macht einen entsprechenden Wahlvorschlag. Für die definitive Wahl sind die jeweiligen Gemeinderäte zuständig. • Der Verwaltungsrat der IKA Kesb besteht aus 5 Mitgliedern. Auch hier nominiert jede Gemeinde eine Kandidatur, welche ebenfalls vom Gemeindepräsidenten von Aeugst gesammelt werden. Dieser macht einen Vorschlag, der zusammen mit den Gemeindepräsidenten und Sozialvorstehern der Trägergemeinden an einem Workshop diskutiert und zuhanden der beteiligten Gemeinden verabschiedet wird. Die 14 Gemeinderäte ernennen dann den Verwaltungsrat mittels Mehrheitsbeschluss. Für den Verwaltungsrat der IKA Sozialdienst hat der Gemeinderat Hedingen zwei Personen nominiert, wovon sich eine Person nach der Nomination aus persönlichen Gründen wieder zurückgezogen hat. Die Nominationen der Gemeinde Hedingen bestehen somit aus Bertram Thurnherr für die IKA Sozialdienst und Patrick D. Brodmann für denjenigen der IKA Kesb.

Integrationsgruppe Hedingen Aus dem Elternrat der Schule Hedingen ist in den vergangenen Monaten eine selbstständige und unabhängige Integrationsgruppe Hedingen entstanden. Ziel der Integrationsgruppe, die

heute aus rund 20 freiwilligen Personen verschiedenen Alters und verschiedener Herkunft besteht, ist es, die rund 25 asylsuchenden Personen, die sich zurzeit in Hedingen aufhalten, in verschiedenen Belangen zu betreuen und ihnen damit die Integration zu erleichtern. Die geschieht unter anderem durch eine praktische Begleitung (Sprache, Hausaufgaben und andere Dinge des täglichen Lebens), kulturelle Anlässe und Austausche sowie die Vermittlung von Beschäftigungseinsätzen. Die Aktivitäten der Integrationsgruppe geschehen in engem Kontakt mit Fachbereich Asyl des Sozialdienstes Bezirk Affoltern. Der Gemeinderat hat nun beschlossen, die Integrationsgruppe mit einem finanziellen Beitrag von 1000 Franken zu unterstützen. Ausserdem werden sich die verschiedenen Verwaltungsabteilungen um weitere Beschäftigungsmöglichkeiten bemühen. Als ständige Vertretung der Gemeinde wird Samuel Büchi an den Sitzungen der Integrationsgruppe teilnehmen.

Sanierung von Waldstrassen Die Holzkorporation Hedingen musste in diversen Wäldern rund um Hedingen die Waldstrassen sanieren. Die Kosten dafür betragen rund 158 000 Franken, woran der Kanton einen Beitrag von rund 47 000 Franken leistet. Die restlichen rund 111 000 Franken müssen aber von der Holzkorporation selber berappt werden. Auf ein entsprechendes Gesuch hin, hat der Gemeinderat beschlossen, an diese Restkosten einen einmaligen Beitrag von 20 000 Franken zu leisten. (sb)


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Juli 2017

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Zwei Sekundarschüler als Festredner 1. August in Mettmenstetten: komplett anderer Ansatz im Jahr nach Ueli Maurer Letztes Jahr sprach Bundesrat Ueli Maurer am 1. August in Mettmenstetten vor 600 Personen. Diesmal werden es weniger sein, dafür dürfte der Altersdurchschnitt tiefer liegen. Schliesslich halten mit Efraim Meier und Marc Schacher zwei Sek.-Schüler die Ansprache.

ge von einem Thema zum anderen dar.

Unterstützung der Schule

................................................... von thomas stöckli

Eine politische Ansprache im klassischen Sinn muss man nicht erwarten an der Nationalfeier in Mettmenstetten. Die beiden Zweit-Sek.-Schüler Efraim Meier und Marc Schacher planen vielmehr einen inszenierten Dialog mit jugendlichen Themen und etwas zum Schmunzeln. Dabei arbeiten sie bewusst mit Gegensätzen. Die Idee, Schüler als Augustredner zu verpflichten, hatte Peter Junker, der die Feier jeweils im Namen des Verschönerungsvereins organisiert. Lehrer Peter Landolt brachte den Gedanken dann in die Klasse. «Wir haben uns spontan angeschaut und uns gemeldet», erinnert sich Marc Schacher an den Moment. «Wir wussten nicht, was auf uns zukommt», ergänzt sein Co-Redner Efraim Meier. Trotzdem bereuen sie ihre spontane Zusage nicht: «Das ist eine einmalige Chance», so Marc Schacher, «es wäre schade, diese zu verpassen.»

Jugendliche Redner an der Augustfeier in Mettmenstetten: Marc Schacher (links) und Efraim Meier. (Bild Thomas Stöckli) Viel recherchiert und diskutiert Themen waren schnell gefunden: Was zeichnet die Schweiz aus, wie ent-

wickelt sie sich, was bereitet Sorgen? Es geht um Tourismus, aber auch das Schulsystem. «Das erfahren wir ja grad selber», so Marc Schacher.

So haben die beiden Jugendlichen recherchiert, ihre Resultate ausgetauscht und diskutiert. Eine besondere Herausforderung stellten die Übergän-

In der Vorbereitung durften die Schüler auf die Unterstützung ihrer Lehrer zählen. «Wir haben sie freigestellt, wo wir sie freistellen konnten», verrät Lehrerin Karin Niklaus, «es ist toll, wenn Schüler die Initiative ergreifen.» Rund 15 Lektionen dürften so zusammengekommen sein. Keine verlorene Zeit, wie Karin Niklaus betont, schliesslich sei es ein äusserst lehrreicher Prozess. In den Ferien stehen die Lehrer zudem als Testpublikum für die Hauptprobe zur Verfügung und auch den Auftritt ihrer Schützlinge werden sie, die noch nie an der offiziellen 1.-August-Feier der Gemeinde waren, sich nicht entgehen lassen. Um ihren eigenen Stil zu definieren, studierten Marc Schacher und Efraim Meier Reden von Profis wie Bundesräten, Musik- und Fussballstars. Besonders überzeugt hat sie Ex-MissSchweiz und Moderatorin Christa Rigozzi, die sich an einem roten Faden orientiert, auch mal Humor einstreut und ihre Kernpunkte wiederholt. Doch was, wenn der Funke nicht sofort überspringen sollte? «Nur nicht in Panik kommen», betont Peter Landolt: «Jedes Publikum lacht an einer anderen Stelle.» Mettmenstetter 1.-August-Feier mit Efraim Meier und Marc Schacher, ab 19.30 Uhr, Festplatz Paradies.

Investitionen in Strassen, Leitungen und Beleuchtung Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Obfelden ................................................... von gemeindeschreiberin evelyne meier Die Lernende der Gemeindeverwaltung, Dylan Windhaber, hat ihre Ausbildung als Kauffrau mit der Durchschnittsnote 5,2 abgeschlossen. Gemeinderat und Mitarbeitende der Gemeindeverwaltung und Gemeindewerke gratulieren ihr herzlich zum ausgezeichneten Lehrabschluss und wünschen ihr für die Zukunft alles Gute. Die Revisionsberichte der Lucio Revisionen, Vitznau, in den Bereichen Geldverkehr 2017, Gebühren und KVG wurden abgenommen und den Mitaranzeige

beiterinnen und Mitarbeitern der Gemeindeverwaltung wurde für die Arbeit der beste Dank ausgesprochen.

Wasserversorgung Aufgrund der zu geringen Dimension muss die Wasserleitung in der Bächlerstrasse und im Küferweg erneuert werden. Gleichzeitig sollen auch ein Leerrohr für das Kabelnetz verlegt sowie der Belag und teilweise die Randabschlüsse erneuert werden. Für diese Arbeiten wurden ein Kredit von 550 000 Franken bewilligt und die Aufträge an die Firmen Ernst Höhener AG, Obfelden, und Ritschard Haustechnik AG, Ottenbach, vergeben.

Kanalisationen Das Regenbecken Tellen soll mit dem Ziel der Verbesserung der Arbeitssicherheit/Arbeitshygiene, des Gewässerschutzes und der Steuerung saniert werden. Für diese Arbeiten wurden ein Kredit von 470 000 Franken bewilligt und die entsprechenden Aufträge vergeben.

bungsarbeiten für diese Überbauung bietet es sich an, die bestehende öffentliche Beleuchtung ab der Brunnenstrasse bis Gugelrebenstrasse Nr. 30 durch neue LED-Kandelaber zu ersetzen. Für den Ersatz der Beleuchtung wurde ein Kredit von 21 000 Franken bewilligt.

Gemeindestrassen Beleuchtung An der Gugelrebenstrasse entsteht eine Wohnüberbauung mit insgesamt 10 Einfamilienhäusern, welche im November und Dezember 2017 bezogen werden sollen. Im Zuge der Umge-

Die Strassenbeläge der Moosweid- und Brunnenstrasse sind abgefahren und die Strassenränder weisen Schäden auf. Für die notwendigen Sanierungsarbeiten wurde ein Kredit von 22 500 Franken bewilligt.

Baupolizei Baurechtliche Bewilligungen wurden erteilt an: Herrn Mirco Kurt, Obfelden, für den Anbau eines Büro- und Gewerberaumes am Wohn- und Geschäftshaus Vers.-Nr. 785 an der Dorfstrasse; Herrn Fidan Sulimani, Obfelden, für Projektänderungen beim Neubau eines Mehrfamilienhauses mit Unterniveaugarage an der Schmittenstrasse; Müller Immobilien GmbH, Obfelden, für Projektänderungen beim Abbruch des Wohnhauses Vers.-Nr. 393 und der Scheune Vers.-Nr. 295 sowie dem Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern mit Unterniveaugarage an der Kalchtarenstrasse.


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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Juli 2017

150 Jahre Lebenselixier gespendet Brunnenfest im Quartier Hinterdorf in Ottenbach Der blumengeschmückte Brunnen an der Steinernstrasse 11 trägt die Jahreszahl 1867. Sein 150-jähriges Bestehen wurde am vergangenen Samstag gefeiert. Die Ü60er-Gruppe des Ski Clubs Bonstetten posiert in Konstanz für ein Erinnerungsbild. (Bild zvg.)

Die Ü60er verliefen sich ins Ausland Abwechslungsreicher Tag in Konstanz Die Ü60er des Ski Clubs Bonstetten begaben sich in ihrer 5-jährigen Geschichte das erste Mal auf einen Ausflug ins benachbarte Ausland. Der Organisator führte die 33-köpfige Ü60er-Truppe bei schönstem Sommerwetter nach Konstanz. Voller Erwartungen, was der Tag bringen würde, bestieg man am Bahnhof Bonstetten die S5 nach Zürich. Das Umsteigen mit 33 Personen im Hauptbahnhof war ziemlich «anspruchsvoll», da der Weg durch zwei Stockwerke und diverse Abzweigungen zum Gleis 14 führte. Um 11 Uhr kamen sie in Konstanz an, ohne Passkontrolle oder Kontrolle durch die Finanzpolizei. Sie fühlten sich noch nicht ganz im Ausland, da rundherum Schweizerdeutsch gesprochen wurde. Der Einkaufstourismus lässt grüssen. Die Gruppe wurde von einem Konstanzer Stadtführer, welcher nur für sie organisiert worden war, empfangen. Die Stadtführung dauerte anderthalb Stunden. Das offizielle Motto gemäss Tourismus-Broschüre lautete «für Junggebliebene, ohne Stress, gemütlich!» So führte der einheimische Stadtführer zuerst in die spannende und interessante Konstanzer Geschichte ein. Konstanz ist die grösste Stadt am Bodensee. Von 1414 bis 1418 fand hier das berühmte Konzil von Konstanz statt, da es zu dieser Zeit gleich drei Päpste gab. Tradition, Kultur, Ästhetik und Leben – dafür steht Konstanz. Zwischen Bodensee und Rhein gelegen geniesst die Stadt ein absolutes Privileg. Da ist es nicht verwunderlich, dass die Stadt als Ausgangspunkt über ein ungemein vielfältiges Ausflugsangebot in die sagenhaft schöne Region verfügt. Der Führer zeigte die mittelalterliche Innenstadt – eine traumhafte Altstadt mit hübsch bemalten Häusern – und machte eine geschichtsträchtige Führung durch das Münster. Das Münster war im 7. Jh. eine der ersten Kathedralkirchen inklusive Katakom-

ben und Krypta. Das Münster respektive die Kathedrale war im 14. Jahrhundert das Domizil der Bischöfe von Konstanz, und diente als Sitzungssaal des Konstanzer Konzils.

Kultur- und Rahmenprogramm Im ersten Teil konnten die Bonstetter Ü60er die Konstanzer Stadt und Kultur bestaunen und kennenlernen. Der zweite Teil führte die Teilnehmenden zum Mittagessen direkt an den Bodensee, ins Restaurant Konzil, wo sie mit einheimischen Gerichten verwöhnt wurden. Die traumhafte Aussicht auf den Bodensee trug neben dem strahlenden Sonnenschein ebenfalls zur tollen Atmosphäre in der Truppe bei. Der Nachmittag stand zur freien Verfügung und sollte individuell gestaltet werden. So konnten in kleineren Gruppen die weiteren Sehenswürdigkeiten besichtigt werden. Walti, der Ü60er-Leiter, zählte die diversen Möglichkeiten auf: Sich im schönen Bodensee-Strandbad abkühlen, die Uferpromenade und den Hafen auskundschaften, eine 45-minütige Schiffsrundfahrt in der Konstanzer Bucht, im Sea Life die Meerestiere in den Aquarien beobachten, die Altstadt durchstreifen, Shoppen, oder das Terrassenfeeling geniessen. So hatte es für jeden und jede etwas Genussvolles dabei.

Nächster Anlass Minigolf-Turnier und Grillfest Gut gelaunt, und voller Eindrücke trafen sie sich vollzählig um 17 Uhr am Konstanzer Bahnhof, um mit dem Interregio wieder nach Hause zu fahren. Zwei Stunden später kamen alle begeistert, zufrieden und mit einer gesunden Müdigkeit in Bonstetten an. Der nächste Ausflug führt ins Stigeli zum Minigolf-Plauschturnier mit anschliessendem Grillfest. Walti Mätzler Link zum Jahresprogramm, Infos und Fotos auf der Homepage: http://ue60.scbonstetten.ch/

Die Ansicht des schön geschmückten Festplatzes stimmt nostalgisch, sieht doch das Haus bis auf wenige Details noch ganz genau gleich aus wie vor 150 Jahren. Offensichtlich wurden lediglich die Bewohner älter. So zeigt eines der Bilder am Scheunentor, neben vielen nostalgischen Fotos rund um das Bauernhaus, auch einen kleinen Buben mit einem blonden Haarschopf vor dem Wasserspender. Es ist der heute 86-jährige Bewohner des Bauernhauses. Hanni und Fritz Schneebeli staunten über die Veränderung des Hofplatzes, welcher kurzerhand in einen fröhlichen Festplatz verwandelt wurde. Zusammen mit den fünf Besitzern der uralten privaten Quelle nahmen die Bewohner des Quartiers Hinterdorf das «Brunnenjubiläum» zum Anlass, ein zünftiges Quartierfest zu feiern.

Die Festbesucher um den für das Quartier so wichtigen Brunnen. (Bild mm) Vor 150 Jahren hatte man noch kein fliessendes Wasser im Haus Die Bewohner der umliegenden Bauernhäuser verfügten vor 150 Jahren noch nicht über fliessendes Wasser im Haus. Das von der Quelle stammende Wasser vom Hofbrunnen war sowohl für den Gebrauch in Küche und Bad als auch für die Tränke des Viehs existenziell wichtig. Die Quellfassung, die Brunnenstube sowie die Zuleitungen mussten in reiner Handarbeit geschaf-

fen und unterhalten werden. Genau so wie heute noch in vielen Entwicklungsländern, bedeutete die Beschaffung von frischem Trinkwasser damals einen grossen und vielfach auch mühsamen Aufwand. So betrachtet ist die in den steinernen Brunnentrog gemeisselte Jahreszahl 1867 ein bedeutendes Zeitzeugnis und das Brunnenfest mit über 60 Gästen aus dem Quartier Hinterdorf dürfte in die Geschichte dieses Dorfteils eingehen. (mm)

Abenteuerliches Sommerlager Der Cevi tauchte in die Welt von Harry Potter ein Der Cevi tauchte ein in die magische Welt von Harry Potter und genoss eine ereignisreiche und abenteuerliche Woche unter einem sehenswerten Sternenhimmel. Im Cevi-Sommerlager stand am Dienstag ein Zauberspielsport-Turnier an. Zauber-Völk war eine der Disziplinen. Am Nachmittag erwartete die Zauberschüler ein Besuch im Hogsmeade, in der kleinen Stadt mit jeglichen Attraktionen und Leckereien. Die Kinder konnten mit ihrem Geld zum Friseur, zu Weasly’s Scherzartikeladen und zum berühmten Besenflickstand. Ebenfalls konnte man sich die Zeit im Kasino oder beim Zauberhut-Basteln vertreiben und zum Schluss noch seinen Liebsten eine Eulenpost versenden. Am Abend liess man den Tag mit Kochen über dem Feuer ausklingen und genoss den Sonnenuntergang.

Das eindrückliche Cevi-Lager von oben. (Bild zvg.)

Am Mittwoch wanderten Harry Potter und seine Freunde mit den Zauberschülern der Cevi auf den verbotenen Berg, um den Wildhüter Hagrid beim Kräutersammeln zu besuchen. Nach der Tageswanderung kühlten sich alle im kalten Bachwasser ab und am Abend gab es ein Quiz mit ver-

schiedenen Posten zur Cevikunde. In der Nacht auf Donnerstag fand die gefürchtete Nachtaktion statt. Harry Potter und seine treuen Begleiter waren verschwunden. Die Zauberschüler machten sich auf den Weg, um in vier verschiedenen Verschreck-Niveaus die Zauberlehrlinge zu finden. Zum Glück wurden die Freunde rechtzeitig gefunden und die Kinder konnten beruhigt in ihren Zelten weiterträumen. Am Donnerstagmorgen konnten die Kinder in einem Postenlauf das Lagerabzeichen erlaufen, um es dann auf ihr Cevihemd aufzunähen.

Nach dem anstrengenden trimagischen Turnier feierte der Cevi den letzten Lagerabend. Alle stellten Lieder, kleine Theater und Witze vor und das grosse Zelt wurde passend zum Weihnachtsball dekoriert. Der letzte Tag wurde dem Lagerabbau gewidmet. Die Kinder verabschiedeten sich von der Zauberwelt und mussten sich schweren Herzens von den neu gewonnenen Freunden von den Cevi-Abteilungen Urdorf und Weiningen-Geroldswil trennen.

Luftverschmutzung für Rentner-Lungen?

Sommertheater im Chrüzacher in Bonstetten

Vorrang der Gnade

Mit ultraliberaler Stimme ereifert sich die NZZ gleich in mehreren Artikeln gegen die klimapolitischen Empfehlungen des Bundesamtes für Umwelt für das Portfolio unserer Pensionskassen. Aber ist den Rentnern gedient, wenn sie zunehmend unter Sommerhitze leiden oder sich gar vorzeitig vom Leben verabschieden müssen, weil ihre Lungen die zunehmende Luftverschmutzung nicht mehr ertragen? Zudem ist der Kauf von AuslaufAktien wie beispielsweise von Kohlebergwerken oder der Erdölförderung mit hohen Risiken behaftet. Unsere Renten sind besser gesichert mit Investitionen in zukunftsorientierte, nachhaltig wirtschaftende Firmen. Martin A. Liechti, Maur

Statt die schöne und warme Sommerzeit mit Freude und in Frieden zu geniessen, gibt es leider immer wieder Leute, die diese Zeit nicht ohne Verletzung der Anstandsregeln verbringen können. Es werden Briefe mit diffamierendem Inhalt, ohne wahrheitsgetreuem Absender, verschickt. Als Nachbarn des Belästigten bitten wir den/die Briefschreiber/-in solche Briefe in Zukunft zu unterlassen. Diese bringen ausser Unfrieden und Misstrauen gar nichts. Schön wäre es, wenn sich der/die Übeltäter/-in beim Betroffenen melden würde, um sich zu entschuldigen. Werden in den Schreiben doch anstössige und böse Worte gebraucht. Peter Weber und Elsbeth Rüegsegger Weber, Bonstetten.

Besuch bei Hagrid

Damaris Suter

forum

Zur AHV-Reform: Die Scheinreform verfehlt das Ziel Am 24. September stimmen wir über die Altersvorsorge 2020 ab. Ich empfehle dringend ein Nein: Denn die Vorlage ist keine echte Reform, sondern ein Pfusch, der Milliarden kostet. Die Linke inklusive CVP verkaufen sie gerne als alternativlos, das ist schlicht falsch. Den Stimmbürgern wird da eine Scheinreform vorgesetzt, die kein einziges der vom Bundesrat gesetzten Reformziele erreicht. Nicht ein einziges! Da sollen Mehrwertsteuer, Lohnbeiträge und das Rentenalter der Frauen spürbar erhöht werden. Wozu? Damit das Geld auf der anderen Seite für eine pauschale Rentenerhöhung nur

für Neurentner ausgegeben wird. Ziel der Reform war eigentlich die Sicherung der AHV bei gleichbleibendem Rentenniveau. Was ist daraus geworden? Ein AHV-Ausbau, der mehr kostet als durch die einschneidenden Massnahmen eingespart werden kann. Die Probleme der AHV werden so noch verschärft. Wir brauchen eine echte Reform, die die Altersvorsorge nachhaltig sichert! Deshalb stimme ich am 24. September zweimal Nein zu dieser Scheinreform. Dies macht den Weg frei für eine nachhaltige Reform. Alain Schwald, Präsident FDP Bezirk Affoltern

Es ist ein grosses Verdienst von Urs Boller, dass er die Gnade Gottes wieder in den Mittelpunkt der Reformationsfeierlichkeiten stellt. Wichtig scheint mir aber auch zu wissen, weshalb jeder Mensch dieser Gnade bedarf, um gerettet zu werden. Also muss er vor Gott schuldig sein und diese Schuld ist die Sünde. Nicht die vielen Verfehlungen, sondern der Entscheid, ein Leben ohne Gott zu führen. Mit dem Tod am Kreuz hat Jesus für alle diese Verfehlungen bezahlt. Das ist die Gnade. Die Gnade ist also ein Geschenk Gottes und ein Geschenk muss man annehmen, sonst gehört einem das Geschenk nicht. Dies als Ergänzung zu den Ausführungen von Herrn Boller. Hans Peter Häring Alt Kantonsrat Wettswil


Spmmerserie

Dienstag, 25. Juli 2017

Die berührende Dorfposse von der sehbehinderten Verona Tiere und ihre Halter: Die Sozialkompetenz einer Herde Hausrinder in Obfelden Auf dem Bauernhof der Landwirtin Alice Hottinger in Obfelden sorgt eine kleine Herde Piemonteser Hausrinder rührend für eine stark sehbehinderte Artgenossin. Bis das Rind Verona ein einigermassen normales Leben führen konnte, waren spezielle Massnahmen und viel Verständnis notwendig. ................................................... von martin mullis Verona ist etwas älter als vier Jahre und ist ein ebenso seltenes wie wunderschönes Hausrind der Piemonteser Rasse, welche vor allem im Piemont vorkommt. Im Kanton Zürich jedenfalls findet man lediglich in Obfelden Piemonteser Kühe und in der gesamten Schweiz ist diese Rinderrasse ebenfalls nur sehr vereinzelt anzutreffen. Ihre vornehme weiss-gelbliche Melierung, ihr ganz spezielles Flotzmaul, ganz besonders aber ihre grossen, etwas traurigen und melancholischen Augen gehen augenblicklich jedem Tierfreund zu Herzen. Verona ist sehr stark sehbehindert, führt jedoch seit kurzer Zeit ein fast normales Kuh-Leben. Trotz ihres einschränkenden Augenleidens hatte Verona grosses Glück, wurde sie doch auf einem ganz speziellen Bauernhof geboren. Die junge Landwirtin Alice Hottinger ist die Chefin von 49 Mutterkühen und Jungtieren, drei Pferden, einem Dutzend junger und älterer Schafe, zwei Hunden, einer Katze sowie etlichen Mäusen im Stall und auf ihren 14 Hektaren grossen Wiesen und Feldern. Aufgrund des ansehnlichen Tierbestands darf die junge Landwirtin allerhöchstens wegen ihrer Körpergrösse Kleinbäuerin genannt werden.

Durchsetzungsvermögen unentbehrlich Alice Hottinger wuchs auf dem Bauernhof ihrer Eltern in Obfelden auf. Sie absolvierte eine Lehre als Landwirtin in den Kantonen Glarus und

Wem zeigt die Leitkuh ihre Zunge? Grossbäuerin Alice Hottinger mit Madonna und Verona (links). (Bilder Martin Mullis) Waadt, bestand dann die Berufsmaturität, liess sich dazwischen noch als Berufsmasseurin ausbilden und übernahm zu Beginn dieses Jahres den elterlichen Hof. Ihr Vater, Ingenieur Agronom ETH, arbeitet als Lehrer im Landwirtschaftlichen Bildungs- und Beratungszentrum Schluechthof in Zug, ihre Mutter führt eine Tierarztpraxis auf dem Areal des Bauernhofes in Obfelden. Ihre Grösse von 145 Zentimetern vom Scheitel bis zur Sohle, verlangt bei den Rindviechern hie und da ganz schön viel Durchsetzungsvermögen. Doch daran fehlt es ihr sicher nicht, sie kann ganz schön zupacken, und so hält sie dezidiert fest, dass auch eine gewisse Portion Sturheit durchaus vorhanden sei, wenn sich diese Eigen-

schaft auch mehr auf die Mitmenschen als auf die Tiere richte. Diese Eigenwilligkeit war der kleinen Grossbäuerin, rund um die Vorkommnisse mit der augenkranken Verona, denn auch ganz besonders dienlich. Die ersten Monate nach der Geburt benahm sich das Rind zwar aussergewöhnlich zahm und anhänglich, ansonsten aber lief alles völlig normal. Erst als Verona ihr erstes Kalb bekam und den Stall wechseln musste, passierten immer wieder völlig unverständliche Dinge. Die Piemonteser Kuh fand die Gattertüre nicht, eckte überall an und auf der Weide ausserhalb der Herde benahm sie sich sichtbar hilflos. Erst jetzt stellte Tierärztin Regula Hottinger die Sehbehinderung fest. Verona war je nach Lichtverhältnis praktisch blind. Guter Rat war von der «hauseigenen» Veterinärin in diesem Falle nur bedingt teuer, aber nichtsdestotrotz äusserst wertvoll.

Blindenführer-Kuh mit Glocke

Dem Dorffrieden zuliebe hat Alice Hottinger die Glocke des Anstosses ersetzt.

Die Kühe als Herdentiere bestimmen stets ein Leittier, dem die übrigen Tiere folgen. Verona suchte stets die Nähe der Mutterkuh Madonna und fühlte sich in deren Nähe sicherer. Damit sie auf dem Weg vom Stall zur der Weide und zurück ihre «Blindenführerin» nicht verlor, wurde der Leitkuh Madonna eine kleine etwa konservendosengrosse Glocke umgehängt. Das Problem war so einfach und schnell gelöst, leider dauerte das Glück von Verona aber nicht sehr lange. Ein lärmsensibler Einfamilienhausbesitzer in unmittelbarer Nähe der Weide beschwerte sich nach nur einem Tag über das Gebimmel. Bäuerin Alice war zwar durchaus gewillt über Massnahmen zur Abhilfe der offensichtlich unerträglichen Lärmimmission zu sprechen und allenfalls auch zu handeln. Sie hatte jedoch an diesem Tag dummerweise noch andere Probleme zu lösen, welche sie höher gewichtete. Diese Entscheidung zog aber bedauerlicherweise unangenehme Folgen nach sich. Am nächsten Tag standen bereits die Hüter der Ordnung auf dem Hof der Hottingers.

Die Spirale der Eskalation mit einem Glöggli gestoppt Ein Schreiben eines Rechtsanwaltes versuchte schliesslich, den Druck für das Schweigen der Glocke mit gewählten Worten zu erhöhen. Glücklicherweise gelang es allen Beteiligten bald einmal, die Spirale der Eskalation zu stoppen. Mittels eines persönlichen Gesprächs zwischen Kuhhalterin und Lärmgeschädigtem fand man zwar nicht das Ei des Amerikaentdeckers, aber doch die Glocke der Rindviehinvalidenhilfe. Die Schelle verminderte sich auf die Grösse eines Tennisballs und wurde vom lärmempfindsamen Anwohner selbst gekauft und bezahlt. Nur die Montage am Hals der Leitkuh übernahm wiederum die junge Landwirtin. Seither befindet sich in Obfelden nicht nur die Kirche wieder im Dorf sondern auch das heimelige «Glöggli» wieder auf der Weide. Man vernimmt, dass im Dorfteil Lunnern das bereits in Vergessenheit geratene Kinderspiel «Blinde Kuh» plötzlich eine unerklärliche Renaissance erlebe. Es herrscht wieder Friede, Freude und Glockengebimmel light.

8906 Bonstetten www.gartencenter-guggi.ch

Guggi-Tipp Das Insektenbuffet ist eröffnet… Immer wieder erfährt man aus den Medien von Bienensterben, das sollte uns aufhorchen lassen. Nicht nur der Film «More than Honey» hat uns gezeigt, wie wichtig auf unserer Welt die Bienen sind. Nebst der Varroamilben, die den Bienen zu schaffen machen, sind es auch Pestizide, Klimaveränderung und ein Mangel an Futterpflanzen. Diverse Kombinationen obiger Faktoren können für den Verlust von ganzen Bienenvölkern, Hummelsterben u.a. verantwortlich sein. Darum ist es in der heutigen Zeit umso wichtiger, dass allgemein Insekten, seien es Bienen, Hummeln, Schmetterlinge u.a., gute Lebensbedingungen vorfinden. Sie sind nicht nur schön anzuschauen, sondern elementar wichtig für die Vermehrung der Pflanzen sowie für die Bestäubung von Obst und Gemüse. Viel einschlägige Literatur ist unterdessen erhältlich, Kurse werden angeboten über ideale Bienennährpflanzen, Dachbegrünungen, Stadt-Imkereien, Urban Gardening. Auf kleinstem Raum können optimale Lebensbedingungen für Insekten geschaffen werden. Die beste Zusammenstellung ist diejenige, die vom zeitigen Frühjahr bis in den Herbst hinein mit abwechslungsreichen Blüten das Nahrungsangebot der Insekten abdeckt. Angefangen mit Schneeheiden, Hartriegel, Zwiebelgewächsen, Anemonen, Obstbäumen, dazu viele Stauden und saisonaler Flor bis im Herbst mit spätblühenden Bartblumen, Herbstastern u.a. Die Vielfalt an geeigneten Pflanzen ist riesig. Die Raupen der Schmetterlinge benötigen wiederum ganz andere Nahrungsquellen, zum Beispiel Brennesseln, Fenchelkraut, Kohlarten, Sträucher, an denen wir dann die unschönen Frassspuren entdecken. Später holt sich der Schmetterling bei ganz andern Pflanzen Nektar. Optimal sind daher vom vielfältigen Nahrungsangebot üppige Naturwiesen und bunte Gärten in allen Farbnuancen. Äusserst spannend ist es, bei Sonnenschein dem Summen der Insekten oder den Ballett tanzenden Schmetterlingen zuzuschauen. Das Gartencenter Guggenbühl hat das Insektenbuffet eröffnet und bietet schon seit der Frühlingssaison zahlreiche, wichtige Blütenstauden, Sträucher, saisonalen Flor und Kräuter an, die den Insekten als wichtige Nahrungsquellen dienen.

Tiere und ihre Halter Sie können gross oder klein sein, kuschelig, respekteinflössend oder nützlich, die Tiere in Ämtler Stuben und Ställen, in Wäldern, auf Wiesen und in Gewässern. Diesen Sommer rücken die «Anzeiger»-Journalisten Tierhaltung in ihren verschiedensten Formen in den Fokus. Das reicht von Zucht und Dressur über Hege und Pflege bis zur persönlichen Beziehung. Die Sommerserie dauert bis Mitte August. (red.) Bisher erschienen: 18. Juli: «Echsen, Schlangen, Frösche und andere Mitbewohner».

Schmetterlingshaus Besuchen Sie unsere SchmetterlingsAusstellung, die noch bis 19. August geöffnet ist. Viele tropische, farbenfrohe Schmetterlinge können in einem bunt bepflanzten Gewächshaus bestaunt werden und sind ein beliebtes Fotosujet. (während der normalen Öffunungszeiten)

21. Juli: «Jäger pflegen die Natur und rücken bei Wildunfällen aus».

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Bezirk Affoltern

Dienstag, 25. Juli 2017

Sommerliches Freizeitparadies Knonauer Amt Neben den Freibädern bietet das Säuliamt unzählige Gewässer für Freizeitaktivitäten In der heissen Jahreszeit verbringen die Menschen ihre Freizeit gerne an oder in den Gewässern. Das Knonauer Amt hat eine grosse Auswahl von Plätzen für Freiluftvergnügen an idyllischen Orten zu bieten. ................................................... von martin mullis Das Ferienziel muss nicht zwingend Malediven oder Hawaii heissen. Dichterfürst Goethe hatte eben doch recht, wenn er in seiner «Erinnerung» behauptet: «Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah». Im Knonauer Amt gibt es während der heissen Tage vieles ohne Auto und Flugzeug zu entdecken und zu erleben. Die Säuliämtler Freibäder verwöhnen ihre Gäste auf vielfältige Art und Weise. Mit hygienisch einwandfreier Wasserqualität, prächtigen Ruhewiesen mit viel Schatten und einem meist hervorragenden kulinarischen Angebot. Der Türlersee liegt zwar idyllisch und auch der Hedinger Weiher lädt in malerischer Umgebung zum Bade. Nur sind die Badeplätze an beiden Gewässern in den Freibädern, bei heissem Sommerwetter oft völlig überlaufen. Etwas sportlicher, wenn auch vor allem für Kinder oder ungeübte Schwimmer gefährlicher ist das Baden in der Reuss. Zwar findet man je nach Wasserstand in Obfelden oder Ottenbach einige sehr gute Gelegenheiten im Fluss zu baden, dennoch kann ein gesunder Respekt vor dem Fluss nicht schaden. Ein ganz spezielles Vergnügen suchen in den Sommermonaten viele begeisterte «Böötli-Kapitäne». Auf Gummibooten und selbstgebastelten Flössen schaukeln sie stundenlag flussabwärts bis nach Bremgarten. Wer jedoch die Freizeit im Sommer ein bisschen romantischer, wilder und fantasievoller verbringen will, nimmt gerne auch ein wenig grössere Aufwendungen in Kauf. Vor allem mit Kindern, welche beschäftigt sein wollen, ist das Säuliamt ein wunderbares Spiel- und Erlebnisparadies. Immerhin sprudeln im Bezirk Affoltern 429 Bäche mit einer Gesamtlänge von etwas über 300 Kilometern durch Wiesen, Wälder und Dörfer.

Zum Grillieren und Plantschen: Abenteuerspielplatz an der Jonen. (Bilder Martin Mullis) den unmittelbar nach der Brücke in Richtung Bützen, befinden sich zwei einfache Feuerstellen mit Steinbänken und Ein- oder Ausstiegsmöglichkeiten für einen «Schwumm» im Flüsschen, das wenige hundert Meter flussabwärts dann in die Reuss mündet.

Versteckte kleine und kleinste Weiher

Spritzen, Stauen und Umleitungen bauen Ein Ausflug zu wildromantischen Stellen an diesen oft kleinen, fliessenden Gewässern, setzt allerdings in den meisten Fällen einen kürzeren oder längeren Fussmarsch voraus. Um zum Beispiel in Obfelden den Wanderweg nach der Einmündung des Lindenbaches in den Wolserbach hinunter zur Reuss zu erreichen, sind von der Dorfstrasse keine fünf Minuten zu Fuss nötig. Als Belohnung finden sich dafür am schattigen, unmittelbar am Bach entlang führenden Weg Feuerstellen und einige herrliche Badetümpel für Kinder. Auch auf dem schmalen Wanderweg von Affoltern entlang der Jonen hinauf nach Herferswil, entdecken kleine und grosse Wanderer einige Feuerstellen und unzählige angenehme Planschplätze am Bach, die zum Spritzen, Stauen und Bauen von Umleitungen einladen. Wer der Jonen weiter in Fliessrichtung folgt, kann auf dem Wanderweg zwischen Zwillikon und der Gemeinde Jonen nicht nur kühlen Schatten geniessen, sondern wird auch mit einigen Überraschungen belohnt. Flach gesägte aber

Hier wächst nur Schilf: Der Andresenweiher in Hedingen

Die Jonen unterhalb Zwillikon.

Wildromantischer Badeplatz an der Lorze bei Maschwanden.

schmale Holzstämme mit einem einfachen Geländer dienen als Brücken und sie zu benützen ist für kleinere Kinder eine Herausforderung und Mutprobe. Mehrere Feuerstellen an flachen Plät-

zen unmittelbar am Bach sorgen mit etwas Fantasie für regelrechte Abenteuer. Spiele mit Wasser und Sand und natürlich Lager- und Grillfeuer sind ein Garant für perfekte Erholung

und Ferienfeeling. Die am Weg liegende Kapelle gilt als bedeutender Marienwallfahrtsort und allein schon der barocke Altar ist einen Besuch wert. Am Ufer der Lorze in Maschwan-

Nicht unbedingt zum Schwimmen oder Planschen eignen sich die Ziegelweiher in Bonstetten. Hingegen locken Holzstege, Ruhebänke und ein beruhigender Ausblick auf das kräuselnde Wasser, um die behagliche Ruhe zu geniessen. Ebenfalls eher weniger zum Schwimmen geeignet sind einige kleine und kleinste Weiher, welche zum Teil infolge ihrer versteckten Lage wenig bis gar nicht bekannt sind. In Hedingen suchen tagsüber Naturschützer, Ruhesuchende oder Hündeler den romantischen Andresenweiher unmittelbar an der gleichnamigen Strasse auf. Die dort befindliche Ruhebank wird jedoch öfters auch nachts von Jugendlichen besucht – obwohl das Gras, welches sie schätzen, in der dortigen Flora nicht heimisch ist. Ebenfalls ein fast unbekanntes, weil nur schwer zugängliches Gewässer, ist ein kleiner Weiher oberhalb Bonstetten neben einer Wiese mit dem Flurnamen «Chäller». Einen langgezogenen Tümpel und von der öffentlichen Strasse nicht sehr gut sichtbar findet man in Zwillikon in der Nähe der Aesplistrasse. In privatem Besitz und deshalb mit einem Zaun abgesperrt liegt an der Maschwander Gemeindegrenze bei Wanghüseren ein kleiner Fischweiher, welcher von der Lorze gespeist wird. Das Säuliamt eignet sich mit seinen vielen grossen und kleinen, fliessenden und stehenden Gewässern als perfektes Naherholungsparadies. Es darf ohne Genehmigung konsumiert werden und die Benutzung schont ausserdem sowohl das Portemonnaie als auch die Umwelt.


veranstaltungen

«Dachs – der bekannte Unbekannte» Wechselausstellung in der Umwelt Arena Der Dachs steht im Mittelpunkt einer neuen Wechselausstellung, welche bis 31. Dezember in der Umwelt Arena in Spreitenbach zu sehen ist. Die Ausstellung gibt Einblicke in den Lebensraum, die Gewohnheiten sowie Ernährung des Dachses in der Schweiz.

«Dachs. Der bekannte Unbekannte» beantwortet Fragen, die sich Besucher vielleicht noch nie gestellt haben und gibt Hinweise über seine Herkunft und Einblicke in die unbekannte Welt dieses spannenden Tieres aus der Familie der Marder.

Aus dem gleichnamigen Kinderbuch kennen vielleicht einige die abenteuerlichen Geschichten um Dominik Dachs, der eine Schiffsreise machen will. Viel mehr vom Dachs kennen aber die wenigsten. Die Umwelt Arena hat aus diesem Grund eine Wechselausstellung realisiert, welche sich dem bekannten Unbekannten widmet, dem Dachs, einem Tier, das mitten unter uns wohnt und das wir trotzdem nur selten zu Gesicht bekommen. Mit wem gründet der Dachs manchmal Wohngemeinschaften? Ist der Dachs so schnell wie ein Fahrrad? Was ist sein liebster Fast Food? Und wieso nennen wir jemanden, der sich «zu viel herausnimmt» eigentlich einen Frechdachs? Die Ausstellung

Besucher erfahren auch, warum das Vorkommen des Dachses ein Indikator für die Qualität der Biodiversität ist und weshalb es gilt, ihm seinen Lebensraum zu erhalten und ein nachhaltiges Gleichgewicht von Mensch und Tier zu finden. Dem Thema Biodiversität wird in der Umwelt Arena auch im Ausstellungsbereich «Natur und Leben» viel Platz eingeräumt. Besucher erfahren mehr über die grundsätzlichen Zusammenhänge von Wirtschaftswachstum, Bevölkerungsentwicklung und Klimawandel. (pd.)

Indikator für Biodiversität

Umwelt Arena, Spreitenbach, Donnerstag/Freitag 10 bis 18 Uhr und Samstag/Sonntag 10 bis 17 Uhr. www.umweltarena.ch.

Die Wechselausstellung in der Umwelt Arena bietet Einblicke in Lebensraum, Gewohnheiten und Ernährung des Dachses in der Schweiz. (Bild zvg.)

«Baby Driver» mit Einführung Am 28. Juli, im Kino Seehof in Zug Am Freitagabend, 28. Juli, zeigt das Kino Seehof in Zug den rasanten Actionfilm mit einer Einführung durch Filmwissenschaftler Oswald Iten. Mit «Baby Driver» konnte der britische Kultregisseur Edgar Wright endlich seine lang ersehnte Hommage ans amerikanische Heist-Genre drehen: einen Actionfilm mit vielen Autoverfolgungsjagden, die zu Pop- und Rocksongs choreografiert sind. Dank der von Videogames beeinflussten Bildsprache und dem unkonventionellen Umgang mit Alltagsgeräuschen ist Wright ein rasanter Unterhaltungsfilm gelungen, bei dem man trotz schneller Schnitte nie die Orientierung verliert.

In loser Folge zeigen die Zuger Kinos Reprisen und aktuelle Produktionen als Spezialvorstellungen. In der halbstündigen Einführung weist Filmwissenschaftler Oswald Iten anhand von Filmausschnitten auf charakteristische Merkmale von Edgar Wrights Filmstil hin. Dabei stehen Rhythmus, Choreografie und die Tonspur im Zentrum. Der Fokus auf formale und inhaltliche Merkmale eröffnet dem Publikum eine zusätzliche Sicht und lässt es den Film intensiver erleben. Es geht hauptsächlich darum, wie audiovisuelles Erzählen am konkreten Beispiel funktioniert. (pd.)

«Baby Driver» mit Einführung, Freitag, 28. Juli, 20.15 Uhr Kino Seehof, Schmidgasse 8, Zug.


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Vermischtes

Dienstag, 25. Juli 2017

Von digitaler Revolution überrollt Ämtler Reisebüro Travel Station musste die Bilanz deponieren Eigentlich sollten Rita und H.P. «Eitschpi» Scheller aktuell mit drei anderen Paaren auf Harley Davidsons durch Amerika cruisen. Die Reise mussten sie allerdings absagen. Ihr Reisebüro Travel Station hat wegen Überschuldung die Bilanz deponiert.

Von links: Stefan Frey (Learnpool), Andrea Meier (2. Platz), Timon Kobel (1. Platz), Raoul Tschupp (3. Platz) mit Reto Nussbaumer (Mobiliar Affoltern). (Bild zvg.)

Ein voller Erfolg Freestyle-Night in Mettmenstetten Auch die Mobiliar und die Fahrschulgemeinschaft Learnpool waren an der Freestyle-Night vor Ort. Gemeinsam haben sie ein Bullriding organisiert – eine Attraktion für Jung und Alt. Auch in diesem Jahr war die FreestyleNight in Mettmenstetten ein starker Besuchermagnet. Zahlreiche Fans und

Zuschauer haben an der Schanze Sprünge bewundert, die so nicht alle Tage zu sehen sind. Die Mobiliar und die Fahrschulgemeinschaft Learnpool haben ein Bullriding organisiert – eine Attraktion für Jung und Alt. Am Ende des Tages standen Sieger sowie Zweitund Drittplatzierte fest: Timon Kobel holte sich den ersten Platz vor Andrea Meier und Raoul Tschupp. (pd.)

Vor sieben Jahren haben Rita und «Eitschpi» Scheller ihr Reisebüro Travel Station in Affoltern lanciert. Auf das, was kommen sollte, waren sie trotz ihrer langjährigen Erfahrung in der Reisebranche nicht vorbereitet. Die digitale Revolution hat kaum eine Branche so unvermittelt getroffen. Dabei ist das Tempo des Wandels ebenso problematisch wie die Übermacht der internationalen Konkurrenz. «Wir haben keine Chance, mit den grossen Onlineplattformen mitzuhalten», so Schellers. So verlegte die Travel Station ihr Kerngeschäft vor drei Jahren auf in Eigenregie organisierte und geführte Harley-Reisen. «Das Produkt wird geschätzt, der Buchungsstand fürs nächste Jahr war gut», verrät Rita Scheller. Um das Harley-Reisen-Geschäft aufzubauen, wäre die Travel Station allerdings auf die Einnahmen des Tagesgeschäfts angewiesen gewesen. Zum Euro-Schock kam in den

Schluss mit Travel Station: Rita und «Eitschpi» Scheller. (Bild zvg.) letzten zwei, drei Jahren ein starker Wandel im Kundenverhalten: Heute hat kaum noch jemand Hemmungen, mit der Kreditkarte im Internet einzukaufen, entsprechend fiel das Pauschalreisengeschäft komplett weg.

Kundengeld nicht abgesichert «Wir haben gekrampft, sind aber nicht weitergekommen», so Rita und «Eitschpi» Scheller zum frustrierenden Ende ihres Reisebüros, das zuletzt im «Wöschhüsli» auf dem Obfelder Stehli-Seiden-Areal domiziliert war. So mussten sie sich Ende Juni schweren Herzens dazu durchringen, die Bilanz zu deponieren, dies nachdem letzte Verhandlungen mit einem potenziellen Investor gescheitert waren. Den finanziellen Schaden erlitten zwar

Bronzemedaille für Sophia Sindersberger Erfolgreiche Schweizer Meisterschaften für Wettswilerin in Waldkirch (SG) Vom 18. bis 19. Juli fanden in Waldkirch (SG) die Schweizer Meisterschaften der U12 und U14 im Golfen statt. In der Altersklasse U12 qualifizierte sich auch die Wettswilerin Sophia Sindersberger für den Start.

ihr fleissiges Training auf der Driving Range in Wettswil bei den Pros Ole Pedersen und Yves Nicollier verbesserte sie ihr Handicap stetig bis auf 17.2 und ging somit gut vorbereitet an die Schweizer Meisterschaften.

Die mit einem Handicap von 28.4 in diese Saison gestartete Wettswilerin gewann bereits im Vorfeld der Schweizer Meisterschaften jedes Turnier in der Altersklasse U12-Girls in der Region Ost. Sie nahm auch an einigen U14 Turnieren statt, an welchen sie unter anderem am nationalen U14Turnier in Losone die jetzige Schweizer Meisterin geschlagen hatte. Durch

Bei heissen Temperaturen in Waldkirch gab es vor allem bei den U12Mädchen einen «spannenden» Kampf an der Spitze. Anaïs Arafi (Basel) hatte nach dem ersten Tag noch geführt. Nach der 80 zum Start fiel sie mit 89 Schlägen in der zweiten Runde auf den zweiten Platz zurück. Sophia Sindersberger (Ennetsee) spielte zwei konstante Durchgänge mit 91 und 92

Spannender Wettkampf

Sophia Sindersberger (rechts) freut sich über die gewonnene Bronzemedaille an den Schweizer Meisterschaften. (Bild zvg.)

Schlägen und kam so auf den guten dritten Rang. Beide mussten sich von Ladina Luder (Waldkirch) geschlagen geben. Die Spielerin vom Gastgeberclub Waldkirch gewann auf ihrem Heimplatz mit 83 in der ersten und 85 Schlägen in der zweiten Runde mit einem Schlag Vorsprung die Schweizer Meisterschaften. Vom 14. bis 17. August findet auf der Driving Range in Wettswil jeweils von 8.45 bis 16 Uhr ein Junioren-Sommercamp für Anfänger statt. Sophia wird an diesem Sommercamp auch teilnehmen und die jungen Golfspielerinnen und -spieler für diese tolle Sportart sicher motivieren.

vorwiegend sie selber und ihre Investoren, betroffen sind sehr zum Leidwesen der Schellers aber auch einige Kunden: Im Gegensatz zu Pauschalreisen sei bei Mikro-Tour-Anbietern eine Kundengeld-Absicherung nicht Standard. «Wir möchten uns bei allen Kunden nochmals entschuldigen», sagen «Eitschpi» und Rita Scheller. Von sich weisen sie allerdings die Vorwürfe einzelner Kunden, den Konkurs geplant und sich selber bereichert zu haben: «Wir leben auf dem Existenzminimum.» Nach dem Misserfolg schauen sie nun vorwärts und sind auf Stellensuche, er als Chauffeur Kategorie B, sie in der Reisebranche: «Nach so vielen Jahren ist es schwierig, etwas anderes zu machen.» (tst.)

Grümpi Obfelden: Anmeldeschluss! Am Samstag, 19. August, findet in Obfelden das Fussball-Grümpelturnier statt. In insgesamt acht Kategorien kann angetreten werden. Die Anmeldefrist läuft am 26. Juli ab. Anmeldungen sind via Internet www.tvobfelden.ch möglich. Bei den Schülern, Schülerinnen und Piccolos sind ab diesem Jahr die Lizenzen unbeschränkt, bei den Ü35, Herren und Mixed auf vier Lizenzierte beschränkt. In der Kategorie Mixed wird mit mindestens drei Damen gespielt. Für die Top-Teams wird es Auszeichnungen geben, für die Schüler-Teams werden Medaillen verteilt. (dst) Anmeldung und weitere Informationen auf

(Ss)

www.tvobfelden.ch.

Minutenrückstände gleich im Multipack Team Urs Huber/Karl Platt beendet Bike-Transalp im enttäuschenden achten Rang Nach dem Rückschlag am Cape Epic hatte Urs Huber geahnt, dass es auch am MountainbikeEtappenrennen über die Alpen nicht für einen Spitzenplatz reichen könnte. Letzte Woche wurden die geringsten Erwartungen noch unterboten.

Erwartungen zu dämpfen – und sollte schon zu Beginn recht bekommen.

Von Beginn weg in Rücklage

................................................... von martin platter «Anders als nach dem Cape Epic wird mich diese Bike-Transalp nicht über Monate demoralisieren und verunsichern, sondern bestes Training und ein Sprungbrett für den Rest der Saison sein», sagte Urs Huber am letzten Samstag nach Abschluss der BikeTransalp in Riva del Garda äusserlich emotionslos. 545 Kilometer und 18 000 Höhenmeter lagen hinter den Zweierteams auf ihrer Pässefahrt abseits befestigter Strassen von Mayrhofen in Österreich an den Gardasee.

Manchmal kommt es noch schlechter als erwartet: Urs Huber (2. v. links) im Kreise seiner Teamkollegen Tim Böhme, Martin Frey und Karl Platt. (Bild Miha Matavz)

Begonnen hatte der einwöchige Bike-Marathon gleich mit der Königsetappe: 105 km und 3120 Höhenmeter von Mayrhofen nach Brixen. Urs Huber und Karl Platt, in den beiden Vorjahren noch Gesamtzweite, starteten mit einer gewissen Anspannung in den Wettkampf. Seit dem südafrikani-

schen Etappenrennen Cape Epic im März, bei dem sie als Vorjahressieger gestartet, waren aber völlig unter die Räder kamen, waren sie nicht mehr als Team gefahren. Huber beschäftigte dieser Rückschlag mehr als er sich zunächst eingestehen wollte. Vorsorglich versuchte er deshalb, seine eigenen

Die Vorjahressieger Daniel Geismayr und Hermann Pernsteiner vom Centurion-Vaude-Team eröffneten die Transalp mit einem Etappensieg. Huber/Platt erreichten das Ziel als vierte Mannschaft, kassierten jedoch bereits fünf Minuten Rückstand – und das ohne einen Materialdefekt. So ging das weiter auch nach Etappe zwei. Die beiden Österreicher gewannen erneut, Huber/Platt wurden vierte mit weiteren fünf Minuten Rückstand. Von nun an begannen die Siegerteams zwar zu wechseln, doch Huber/Platt kamen nie über einen vierten Platz hinaus und kassierte die Minutenrückstände weiter im Multipack. Das Schicksal meint es nur selten gut mit denen, die zurückliegen. Auf dem fünften Teilstück zog Platt einen rabenschwarzen Tag ein. Muskelkater

von einer Laufpassage verunmöglichte ihm, nur annähernd mithalten zu können. Als 16. büssten Platt/Huber mehr als eine halbe Stunde auf die Etappensieger Geismayr/Pernsteiner ein. «Das heisst für mich, auf den verbleibenden zwei Teilstücken einfach noch gesund an den Gardasee zu kommen und den Fokus auf meine Lieblingsrennen im August zu legen», kommentierte Huber lakonisch. Immer schlechter konnte der Mettmenstetter seine Enttäuschung verbergen, ein weiteres Etappenrennen unter «ferner fuhren» zu bestreiten. Rang acht mit über einer Stunde Rückstand war das ernüchternde Verdikt am Schluss. Damit hatte selbst Huber in seinen pessimistischsten Prognosen nicht gerechnet. Am 5. August wird er am Ischgl Ironbike wieder als Einzelfahrer am Start stehen. Danach folgen seine Schweizer Lieblingsrennen Eiger Bike, Grand Raid und Nationalpark Bike-Marathon im Wochentakt. Im Vorjahr konnte er alle gewinnen.


Sport

Dienstag, 25. Juli 2017

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Wettbewerbstraining für Nachwuchspiloten Vorbereitung für die F5J Schweizer Meisterschaft bei der Modellfluggruppe Affoltern Junge Nachwuchspiloten absolvierten ein gemeinsames Training auf dem Modellflugplatz der MG Affoltern (Mgaf) als Vorbereitung für die F5J Schweizer Meisterschaft vom 2. September. Anfang dieses Jahres hatte die Region Nordostschweiz (NOS) des schweizerischen Modellflugverbandes unter dem Namen «Young Silent Wings» ein Jugendförderungsprogramm lanciert. Ziel ist junge interessierte und talentierte Modellflugpiloten in die Wettbewerbsfliegerei zu führen. Die Interessenten bauten im April im Fliegermuseum in Dübendorf gemeinsam ein Wettbewerbsmodell mit Unterstützung von erfahrenen Modellbauern. Die Flugzeuge mussten fertig montiert sowie alle Fernsteuerungs- und Antriebskomponenten eingebaut werden. Danach werden mit den Junioren in mehreren gemeinsamen Trainings einzelne Aspekte der Kategorie F5J (Elektro-Segelflug) geübt. Auf das Startsignal starten mehrere Piloten gleichzeitig ihre Modelle. Mit dem Motor muss die maximale Flughöhe von 200 Metern erreicht werden. Die Höhe muss vom Piloten geschätzt werden und wird nach dem Flug durch einen Datalogger kontrolliert. Wer zu

12 Schüler nahmen am Schnupperfliegen im Rahmen des Pro-Juventute-Ferienprogramms teil. (Bilder zvg.) hoch fliegt, wird mit einem Punkteabzug bestraft. Danach gilt es, 10 Minuten möglichst genau zu fliegen und zeitgenau auf dem Landepunkt zu landen. Zeitabweichungen und Abstand zum Landepunkt erhalten ebenfalls Punktabzüge. Am Sonntag, 16. Juli, um 9 Uhr trafen sich die Junioren auf dem Modellflugplatz der MG Affoltern zu einem weiteren gemeinsamen Trai-

ning. Mit dabei waren auch zwei Junioren der MG Affoltern. Julius Felner und Alain Schad konnten bei diesem Training etwas vom «Heimvorteil» profitieren, da ihnen das Fluggelände mit seinen Eigenheiten bestens bekannt war. Die Schwerpunkte bei diesem Training lagen bei der zielgenauen Landung und beim Schätzen der geflogenen Maximalhöhe. Wieder und wieder wurden die Modelle mit einem

Wurf aus der Hand in die Luft befördert und danach möglichst punktgenau wieder auf den Landeplatz zurückgeflogen. Am Ende konnten sich alle Teilnehmer und Helfer mit einer Grillwurst.

Schnupperfliegen im Ferienprogramm Schon seit einigen Jahren führt die Mgaf im Rahmen des Pro-Juventute-Fe-

rienprogramms ein Schnupperfliegen für interessierte Jugendliche durch. Auch dieses Jahr war die maximale Anmeldezahl von 12 Schülern, die sich auf einen interessanten und lehrreichen Tag freuten, bald erreicht. Bei bestem Wetter konnten Mitglieder der Mgaf aufgeregte Schüler auf dem Modellflugplatz in Empfang nehmen. Zuerst gab es eine kurze Einführung, wie und warum ein Flugzeug überhaupt fliegt und wie es gesteuert wird. Danach ging es sofort los mit dem praktischen Teil. Es standen drei Flugzeugmodelle zur Verfügung. Alle waren mit einer «Lehrer-Schüler»-Fernsteuerung ausgerüstet. Zuerst wurde das Modell vom «Lehrer» in die Höhe gebracht und dann dem «Schüler» übergeben. Sollte es eine kritische Situation geben, konnte der Lehrer per Knopfdruck auf seiner Steuerung übernehmen. Die Schüler lernten so die Tücken des Modellfliegens kennen: Fliegt das Modell vom Steuernden weg oder auf ihn zu? Links ist eben nicht links, wenn es auf einen zufliegt. Gleichzeitig konnte das Fliegen auch noch auf einem Computer mit Flugsimulator geübt werden. Am Nachmittag zeigte sich, wer Talent hatte und das Modell praktisch alleine fliegen konnte. So verging der Tag sehr schnell und alle Beteiligten waren am Abend ganz zufrieden. Marco Bär, Präsident MG Affoltern

Der FC Basel erwacht – Der Weg zur Spitze beginnt Schweizer Cup – FC Basel im Blickfeld – Teil 2 Bald schon gastiert der aktuelle Krösus des Schweizer Fussballs, der FC Basel 1893, auf dem Wettswiler Moosrasen. Um auf dieses Grossereignis hinzufiebern, wird an dieser Stelle in losen Abständen Interessantes und Kurioses über den FCB zu lesen sein. ................................................... von andreas wyniger Nach verschiedenen Enttäuschungen in den Jahren 1910 bis 1920 reagierte Präsident Carl Burkhardt mit der Verpflichtung des Deutschen Trainers Max Breunig. Er ist nach dem Engländer Percy Humphreys erst der zweite Trainer in der nun schon 30-jährigen Clubgeschichte. Bereits in seiner ersten Saison erreicht Breunig den guten dritten Rang in der Meisterschaft. In der Saison 1922/23 investierten die Bebbi nach einem Überschuss von 3000 Franken in eine Clubzeitung. Beinahe unglaublich, 1925 trug Basel ein Spiel gegen Nacional Montevideo aus, dem 10 000 Zuschauer auf dem Landhof beiwohnten. Der Matchball wurde übrigens aus einem Flugzeug (Wir schrieben das Jahr 1925!) auf den Fussballplatz abgeworfen. Ebenfalls 1925 wurde der Schweizer Cup ins Leben gerufen. Der FCB gewann seinen ersten Cupmatch überhaupt mit 8:1 gegen den FC Horgen, was für die Partie gegen Wettswil-Bonstetten hoffentlich kein schlechtes Omen ist. Originell der Schnitzelbank 1928 zu 35 Jahren FCB: «Fimfedrissig Johr, so stoht in dr Festschrift gschriebe, sig der FC Basel treu de Traditione bliebe, drum haltet au jetz wieder treu zur Parole: und lehn die andere Clubs d’Meisterschaft hole». Ein Meilenstein dann in der Saison 1932/1933. Mit einem 4:3Sieg, errungen vor 15 000 Zuschauern im Zürcher Hardturm gegen den GC,

gelang der erste Cupsieg der Geschichte (…viele weitere sollten folgen). Der erste Tiefschlag erfolgte 1938/1939 als Basel zum ersten Mal absteigen musste und bis 1942 in der ersten Liga verschwand.

Die Jagd nach Meistertiteln beginnt Endlich, die Saison 1952/1953 brachte dem FCB den ersten Schweizer Meistertitel ein. Unter Spielertrainer René Bader wirkte u.a. ein Spieler namens Seppe Hügi mit, der bei älteren Semestern auch heute noch ein Begriff ist. Für lange Zeit blieb dies der einzige Titel. Immerhin, in der Saison 1962/63 tauchte in der Mannschaftsaufstellung erstmals ein gewisser Karl Odermatt auf, welcher von Concordia BS zum FCB stiess. Nur eine Saison später nahm man am Messestädte Cup (Heute Europacup) teil und traf auf Bayern München. Nach einer 0:3-Heimpleite, trat man zum Auswärtsspiel erst gar nicht mehr an. Der grösste und wohl wichtigste Coup der Vereinsgeschichte gelang 1964/65 dem damaligen Präsidenten Lucien Schmidlin. Er verpflichtete den damals 30-jährigen Helmut Benthaus vom FC Köln als Spielertrainer. Eine glanzvolle Zeit für Rot/Blau begann. In seiner Aktivzeit von 1965 bis 1982 gelangen sieben Meistertitel und zwei Cupsiege, wobei das erste Double der Vereinsgeschichte im Jahre 1967, den Gewinn von Meisterschaft und Cup (was in dieser Saison mit der aktuellen Paarung in der ersten Runde gegen den FCWB wohl kaum zu wiederholen sein wird).

Verrückte Transfertätigkeiten Teofilo Cubillas, in seiner Zeit ein Weltstar, kam auf die Saison 1973/74 nach Basel. Im Viertelfinal des Cups der Landesmeister (heute Champions League) schnupperte der FCB an einer Sensation. Unvergesslich damals die

Partie gegen Brügge, welche Basel unter der Regie von Cubillas 6:4 gewann. Schliesslich schied man aber im Viertelfinal nach Verlängerung gegen Celtic Glasgow aus. Der dritte Rang der Saison 1975/1976 hinter dem FCZ und Servette Genf war eine Enttäuschung. Lag es daran, dass mit Karl Odermatt (zu YB), Ottmar Hitzfeld (zum VfB Stuttgart) und Goalie Marcel Kunz (zu Nordstern) drei FCB-Grössen den Club verliessen?

Ein Tiefpunkt, der zum Höhepunkt wurde Finanziell am Boden, musste nach 95 Jahren Clubgeschichte nach der Saison 1987/1988 der bittere Abstieg und Weg in die zweitklassige Nationalliga B hingenommen werden. Nach langen Jahren in der Anonymität gelang unter Trainer Claude «Didi» Andrey 1994 der langersehnte Wiederaufstieg in die Nationalliga A. Dann, zur Jahrtausendwende begann der fast unaufhaltsame Weg des FC Basel. Unter Trainer Christian Gross zog man ins neue Stadion St. Jakob-Park ein und eine wahnsinnige Erfolgsgeschichte begann.

Tickets für den Cup-Fight jetzt sichern Wer sich die Partie am 13. August zwischen dem FC Wettswil-Bonstetten und dem FC Basel nicht entgehen lassen will, sichert sich am besten sofort die Tickets. Der Vorverkauf ist über ticketcorner.ch in vollem Gange. Alle Informationen zu diesem Top-Event findet man auf cup.fcwb.ch.

Hinten v.l: Hanspeter Lips, Scanatron Technics AG, Marcel Müller, Marcel Müller Innenausbau-Massküchen, Stefan Brun, OK-Präsident. Vorne: die beiden Testpiloten André Lips und Livio Brun. (Bild zvg.)

Bereit für den grossen Preis Zwei neue Seifenkisten für den SC Rossau Pünktlich zum ersten Training für das kommende Seifenkistenrennen in Rossau konnten den jungen Piloten und Pilotinnen zwei nagelneue Seifenkisten übergeben werden. Beide Seifenkisten entsprechen dem neusten Stand der Technik sowie dem offiziellen Rennreglement. Die offiziellen Grundbausätze mit Rädern, Achsen, Lenkung und Bremsen wurden von der Firma Scanatron Technics AG in Affoltern gespendet. Marcel Müller, von der gleichnamigen Schreinerei in Rossau, übernahm den kreativen Aufbau sowie die ganzen Holzarbeiten. Die weisse Lackierung in edlem Hochglanz führte die Stöckli Malergeschäft Spritzwerk GmbH in Knonau aus. Dank dem grossen Einsatz von OK-Präsident Stefan Brun ist es gelungen, wieder mehr Kinder und Jugendliche von Rossau und Mettmenstetten für den Grand Prix Rossau zu begeistern. In den letzten Jahren wurden deshalb Scheunen und Estriche entrümpelt, um den heimischen Piloten und Pilotinnen für das Training und die Rennen wenigstens ein paar Gebrauchtwagen zur Verfügung stel-

len zu können. Natürlich waren viele der Kisten bereits in die Jahre gekommen, reparaturanfällig und einige lösten sich schon fast in ihre Bestandteile auf. Der Rennsport entwickelte bei der lokalen Jugend zunehmende Beliebtheit, deshalb mussten immer öfter Seifenkisten dazugemietet werden. Die alten Seifenkisten wurden von Pit Jung von der Oldtimer-Garage in Affoltern über den Winter generalüberholt und instand gestellt, so dass auch diese wieder sicher und schnell über die Rennstrecke rollen. Zusammen mit den beiden neuen Seifenkisten ist nun die Fahrzeugflotte vom SC Rossau wieder vollständig und bereit für das kommende Rennen. Das Seifenkisten-Rennen im Säuliamt gehört zu den ältesten Rennen der Schweiz. Die einfachere Rennstrecke ist für Anfänger sehr gut geeignet, aber auch für Profis spannend. Kinder im Alter von 7 bis 16 Jahren können am Rennen teilnehmen. Der diesjährige Grand Prix Rossau findet am Sonntag, 20. August, statt. Veranstalter ist der Sport Club Rossau. Am Abend vom Samstag, 19. August, steigt wiederum das legendäre Kistenfest im Zielgelände in Rossau. (pd.) Weitere Infos: www.seifenkisten.ch.


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